<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00042</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217103&amp;W10_KEY=4467073&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00042</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.04.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Tierversuche (Kostenübernahme)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Tierversuche (Kostenübernahme).<br/><br/>[Gesuch der gegen einen bewilligten Tierversuch beschwerdeführenden Minderheit der Tierversuchskommission gemäss § 12 Abs. 2 KTSchG um Erweiterung des Kostendachs für externe Aufwendungen im Rekurs- und Beschwerdeverfahren.]<br/><br/>Der erstinstanzliche Akt hat Verfügungsqualität und stellt ein zulässiges Anfechtungsobjekt dar (E. 1.2). Ob mit dem Rekursantrag der Streitgegenstand erweitert wurde und ob dies gegebenenfalls zulässig war, kann offenbleiben, weil jedenfalls die Voraussetzungen für eine Änderung und Ausdehnung des Streitgegenstands vom aufgrund der erstinstanzlichen Verfügung streitig gebliebenen Kostenrahmen auf den vor Verwaltungsgericht geltend gemachten Betrag gegeben sind. So beruht die Änderung und Ausdehnung des Streitgegenstands auf einer Konkretisierung des beantragten Betrags, der vor den Vorinstanzen nur geschätzt werden konnte, und besteht ein enger Sachzusammenhang mit den bereits erstinstanzlich gestellten Anträgen (E. 2.1 f.). Die externen Aufwendungen für die Rechtsmittelverfahren sind nicht von den Tierschutzorganisationen zu tragen, denen die Beschwerdeführenden angehören. Zumindest grundsätzlich haben die Beschwerdeführenden die Aufwendungen auch nicht persönlich zu tragen: Sie nehmen ihre Rechtsmittelbefugnis, mit der sie eine wichtige öffentliche Aufgabe erfüllen, als Behördenmitglieder und nicht als Privatpersonen wahr. Entsprechend sind sie in der Sache nicht persönlich besonders berührt (E. 4.4). Der unabhängigen Kommission oder Kommissionsminderheit gemäss § 12 Abs. 2 KTSchG wird erst auf der Stufe des Reglements eine sehr beschränkte Ausgabenkompetenz gewährt. Die Verwaltungsbehörde, welche die zur Aufgabenerfüllung beantragten finanziellen Mittel zu genehmigen hat, wird bei der Kontrolle zweckmässigerweise die Regelungen anderer Rechtsbereiche und die entsprechende Praxis hilfsweise heranziehen, namentlich das Aufsichts- und das Personalrecht und die Praxis zur Entschädigung des unentgeltlichenRechtsbeistands (E. 5.5). Angesichts des Aufwands des Verfahrens und der Komplexität der sich stellenden Sach- und Rechtsfragen sowie unter Berücksichtigung der Waffengleichheit haben die Beschwerdeführenden Anspruch auf den Beizug einer externen anwaltlichen Vertretung (E. 6.2). Die Vorinstanz hätte über den geltend gemachten Anspruch auf Kostenübernahme entscheiden und im (gebotenen) Fall der Bejahung die Honorarrechnung für den externen Aufwand konkret prüfen müssen. Stattdessen hat sie die Frage des Anspruchs offengelassen, die angemessene Gesamtsumme für den internen und den externen Aufwand grob geschätzt und hierauf die Anteile der internen und der externen Kosten pauschal so bestimmt, dass sie mehr oder weniger den bereits genehmigten Beträgen entsprechen. Damit hat sie ihrem Entscheid eine sachfremde Begründung zugrunde gelegt, womit sie in Willkür verfallen ist (E. 6.3). Weder die Beschwerdegegnerin noch die Vorinstanz sind im Einzelnen auf die Honorarforderung der Rechtsvertretung eingegangen. Da es nicht Sache des Verwaltungsgerichts sein kann, als erste Instanz diese Prüfung vorzunehmen, ist die Sache zum Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (E. 6.5.1). Eckpunkte der vorzunehmenden Prüfung (E. 6.5.2 ff.). Im Zusammenhang mit dem Gesuch der Beschwerdeführenden um Erweiterung des Kostendachs für externe Beratungen und Gutachten für ein allfälliges Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht hätte die Beschwerdegegnerin zumindest eine materielle Feststellungsverfügung treffen müssen. Demnach sind der Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin und seine Bestätigung durch die Vorinstanz aufzuheben. Die Sache ist auch insofern an die Beschwerdegegnerin zum materiellen Entscheid zurückzuweisen (E. 7). Teilweise Gutheissung. Rückweisung der Sache zur neuen Entscheidung im Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANWALTSKOSTEN">ANWALTSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSGABENKOMPETENZ">AUSGABENKOMPETENZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFANGENHEIT">BEFANGENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWEITERUNG DES STREITGEGENSTANDS">ERWEITERUNG DES STREITGEGENSTANDS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENGUTSPRACHE">KOSTENGUTSPRACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENÃBERNAHME">KOSTENÃBERNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NOTWENDIGE AUFWENDUNG">NOTWENDIGE AUFWENDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE AUFGABEN">ÃFFENTLICHE AUFGABEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERTRETUNG">RECHTSVERTRETUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: TIERSCHUTZ">TIERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TIERVERSUCH">TIERVERSUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSCHARAKTER">VERFÃGUNGSCHARAKTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WAFFENGLEICHHEIT">WAFFENGLEICHHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 Abs. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 Abs. I BV</span><br/><span class="gerade">§ 4 KTSchG</span><br/><span class="ungerade">§ 12 Abs. II KTSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 34 TSchG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=33255" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00042</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">5. April 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Ersatzrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Dr. A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Dr. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. lic. iur. </span><span>C, </span></p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="MsoBodyText">alle vertreten durch RA D und/oder RA E, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Tierversuche (KostenÃ¼bernahme),</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Am 2. April 2014 reichten Prof. F (als Bereichsleiter) und Prof. G (als Versuchsleiter; heute Prof. Dr.) ein Gesuch (datiert vom 15. MÃ¤rz 2014) um Bewilligung eines Tierversuchs mit dem Titel "Neural population dynamics underlying higher brain function in non-human primates" bzw. dem Kurztitel "Higher brain function in monkeys" ein. Die zur Begutachtung des Gesuchs beigezogene Tierversuchskommission<i> </i>entschied am 17. Juni 2014 mit 7 gegen 4 Stimmen, das Gesuch sei bewilligungsfÃ¤hig. Mit VerfÃ¼gung vom 22. Juli 2014 erteilte das VeterinÃ¤ramt die Bewilligung unter Auflagen. Die drei auf Vorschlag der Tierschutzorganisationen gewÃ¤hlten Mitglieder der Tierversuchskommission (Dr. A, Dr. B und lic. iur. C) erhoben Rekurs bei der Gesundheitsdirektion gegen diese VerfÃ¼gung und verlangten deren Aufhebung. Die Gesundheitsdirektion Ã¼berwies die Akten der Staatskanzlei, welche sinngemÃ¤ss die ZustÃ¤ndigkeit des Regierungsrats bejahte. Mit Entscheid vom 2. Dezember 2015 wies der Regierungsrat den Rekurs ab. Hiergegen erhoben Dr. A, Dr. B und lic. iur. C am 25. Januar 2016 Beschwerde an das Verwaltungsgericht (von diesem unter der GeschÃ¤ftsnummer VB.2016.00048 rubriziert), mit der sie beantragten, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Tierversuchsbewilligung zu verweigern.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit Schreiben vom 29. Juli 2014 wandten sich Dr. A, Dr. B und lic. iur. C an die Gesundheitsdirektion und ersuchten darum, das der Tierversuchskommission bzw. deren rechtsmittellegitimierter Minderheit pro Fall gewÃ¤hrte Budget von Fr. 10'000.- in diesem Gesuchsverfahren auf Fr. 30'000.- zu erhÃ¶hen, um externe Kosten des geplanten Rekurses gegen die Tierversuchsbewilligung abzudecken. Sodann beantragten sie die Zusicherung eines Betrags von Fr. 20'000.- als Kostenrahmen fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Verfahren vor dem Verwaltungsgericht. Die Gesundheitsdirektion bezeichnete in einem Schreiben vom 22. September 2014 die geschÃ¤tzten Kosten als deutlich zu hoch, worauf Dr. A, Dr. B und lic. iur. C mit Schreiben vom 10. Oktober 2014 um Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung ersuchten. Mit VerfÃ¼gung vom 3. Dezember 2014 bewilligte die Gesundheitsdirektion das Gesuch um Erweiterung des Kostendachs fÃ¼r externe Beratungen und Gutachten im Umfang von Fr. 320.- und wies es im Ãbrigen ab. Auf das Gesuch um Erweiterung des Kostendachs fÃ¼r externe Beratungen und Gutachten um weitere Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren trat sie nicht ein.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 5. Januar 2015 erhoben Dr. A, Dr. B und lic. iur. C, anwaltlich vertreten, Rekurs an den Regierungsrat gegen diese VerfÃ¼gung. Sie beantragten Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung, soweit das Gesuch um Kostengutsprache nicht gutgeheissen worden war, sowie Kostengutsprachen fÃ¼r externe Beratungen in der HÃ¶he von Fr. 30'000.- fÃ¼r das Rekursverfahren und Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht. Mit Entscheid vom 8. Dezember 2015 wies der Regierungsrat den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Entscheid wandten sich Dr. A, Dr. B und lic. iur. C, anwaltlich vertreten, mit Beschwerde vom 25. Januar 2016 an das Verwaltungsgericht. Die materiellen BeschwerdeantrÃ¤ge lauten:</p> <p class="EinzugZitat"><span> "1. Ziff. I und Ziff. III des angefochtenen Entscheides der Vorinstanz vom 8. Dezember 2015 seien aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Es seien der Minderheit der Kantonalen Tierversuchskommission (BeschwerdefÃ¼hrende) die entstandenen Kosten fÃ¼r externe Beratungen <i>im abgeschlossenen Rekursverfahren vor dem Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich</i> [...] in der HÃ¶he von CHF 23'414.40 (inkl. MWST) zu ersetzen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Zudem sei der in Antrag 2 genannten Minderheit der Kantonalen Tierversuchskommission (BeschwerdefÃ¼hrende) zur Deckung der geschÃ¤tzten Kosten fÃ¼r externe Beratungen und der Rechtsvertretung durch die Unterzeichnenden <i>im mit heutiger Beschwerde eingeleiteten Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich betreffend Tierversuchsbewilligung</i> eine Kostengutsprache in der HÃ¶he von CHF 20'000.00 zu erteilen. Eventualiter sei die Vorinstanz, sub-<br/> eventualiter die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine entsprechende Kostengutsprache zu erteilen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten des Staates."</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">In der Beschwerdeantwort beantragte die Gesundheitsdirektion Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werde. Ebenso beantragte der Regierungsrat in seiner Vernehmlassung, die Beschwerde sei abzuweisen. In Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren AntrÃ¤gen fest. Mit Schreiben vom 17. Mai 2016 teilten Dr. A, Dr. B und lic. iur. C den Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit. Am 20. Dezember 2016 reichten sie unaufgefordert eine weitere Eingabe ein. Diese wurde der Gesundheitsdirektion zur Kenntnisnahme zugestellt.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) zustÃ¤ndig. Der Fall ist von der Kammer zu behandeln (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 f. VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der streitige erstinstanzliche Akt ist eine Anordnung im Sinn von § 19 Abs. 1 lit. a VRG. Zwar stellt sich die Frage, ob es sich nicht um einen verwaltungsinternen Organisationsakt ohne VerfÃ¼gungscharakter handelt, weil er sich an die BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrer Funktion als BehÃ¶rdenmitglieder richtet und einen Kostenrahmen fÃ¼r die Wahrnehmung einer Ã¶ffentlichen Aufgabe betrifft (vgl. zu Letzterem E. 4.4; zur Abgrenzung zwischen Anordnung bzw. VerfÃ¼gung einerseits und verwaltungsinternen organisatorischen und dienstrechtlichen Anordnungen anderseits vgl. etwa JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 19 N. 7 S. 469 f. und N. 12 ff.; Bernhard Waldmann, Vom Umgang mit organisatorischen, innerdienstlichen und anderen Anordnungen ohne VerfÃ¼gungscharakter, ZSR 133/2014 I S. 489 ff., 496 ff.). Weil die Verweigerung der beantragten KostenÃ¼bernahme zur Folge hÃ¤tte, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden diese Kosten persÃ¶nlich zu tragen hÃ¤tten, betrifft die Anordnung jedoch direkt die Rechtsstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden als Private. Dies gilt nicht nur in Bezug auf Kosten fÃ¼r externe Arbeiten, die im Zeitpunkt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung bereits getÃ¤tigt oder in Auftrag gegeben worden waren, sondern auch in Bezug auf spÃ¤ter angefallene Kosten, weil der Entscheid Ã¼ber die Wahrnehmung der besonderen, gesetzlich vorgesehenen Ã¶ffentlichen Aufgabe bei den BeschwerdefÃ¼hrenden selber liegt. Der streitige erstinstanzliche Akt ist daher nicht mit der Zuweisung finanzieller Mittel an eine weisungsgebundene untergeordnete Verwaltungseinheit gleichzusetzen, deren AngehÃ¶rige sich in der Folge darauf beschrÃ¤nken mÃ¼ssen und dÃ¼rfen, ihre amtliche TÃ¤tigkeit im Rahmen der bewilligten Ressourcen zu erfÃ¼llen. Er fÃ¼hrt vielmehr dazu, dass die Kosten fÃ¼r Amtshandlungen, die in der Kompetenz und Verantwortung der BeschwerdefÃ¼hrenden liegen, bei diesen persÃ¶nlich anfallen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden kÃ¶nnten sich dieser Konsequenz nur entziehen, indem sie auf die Wahrnehmung der von ihnen zu vertretenden Ã¶ffentlichen Aufgabe verzichteten. Der erstinstanzliche Akt hat demnach VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t und stellt ein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt dar.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind einerseits nach § 49 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG zur Beschwerde berechtigt: Sie werden durch den angefochtenen Entscheid in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen berÃ¼hrt, indem die Verweigerung der beantragten Kostengutsprache in ihre persÃ¶nliche vermÃ¶gensrechtliche Stellung eingreift. Anderseits ergibt sich ihre Beschwerdelegitimation auch aus § 12 Abs. 2 des Kantonalen Tierschutzgesetzes vom 2. Juni 1991 (KTSchG; LS 554.1), weil sie geltend machen, der angefochtene Entscheid vereitele die dort verankerte Rekurs- und Beschwerdeberechtigung mindestens dreier gemeinsam handelnder Mitglieder der Tierversuchskommission.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die Beschwerdefrist ist unter BerÃ¼cksichtigung des Fristenstillstands gemÃ¤ss § 71 VRG in Verbindung mit Art. 145 Abs. 1 lit. c der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (SR 272) gewahrt. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich einzutreten. Zu prÃ¼fen bleibt, ob unzulÃ¤ssige Erweiterungen des Streitgegenstands beantragt werden (dazu E. 2).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Am 20. Dezember 2016 liessen die BeschwerdefÃ¼hrenden dem Verwaltungsgericht die Antwort des Regierungsrats vom 30. November 2016 auf die Anfrage von Kantonsrat Michael Zeugin und KantonsrÃ¤tin Sonja Gehrig betreffend "Gerichtsverfahren zu ZÃ¼rcher Tierversuchen" (KR-Nr. 284/2016; im Folgenden: Anfrage Zeugin/Gehrig) zukommen. Die Einreichung dieses neuen Beweismittels nach dem Abschluss der Schriftenwechsel ist im vorliegenden Verfahren ohne weiteres zulÃ¤ssig (Marco Donatsch in: Kommentar VRG, § 52 N. 27 ff.).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Streitgegenstand wurde im Lauf des Rechtsmittelverfahrens erweitert, wie im Folgenden auszufÃ¼hren ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>GemÃ¤ss § 29 Abs. 1 und 2 des Reglements der Kantonalen Tierversuchskommission vom 18. Juni 2013 (R-KTVK; www.veta.zh.ch) kÃ¶nnen drei Mitglieder externe Beratungen und Gutachten (sowie Stellungnahmen der EidgenÃ¶ssischen Kommission fÃ¼r Tierversuche) im Zusammenhang mit Rechtsmittelverfahren bis zum Betrag von Fr. 10'000.- pro Fall in Auftrag geben. Im Gesuch vom 29. Juli 2014 beantragten die BeschwerdefÃ¼hrenden "eine Erweiterung des zur VerfÃ¼gung stehenden Budgets" fÃ¼r externe Kosten des Rekursverfahrens "auf 30'000 Franken", ferner einen zusÃ¤tzlichen Kostenrahmen von Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Verfahren vor dem Verwaltungsgericht. Die Beschwerdegegnerin Ã¼bernahm gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 3. Dezember 2014 Fr. 4'800.- (inkl. MWST) fÃ¼r naturwissenschaftliche und veterinÃ¤rmedizinische Beratung sowie Fr. 5'520.- (exkl. MWST) fÃ¼r Anwaltshonorare. Sie bewilligte das Gesuch, soweit die beiden genannten BetrÃ¤ge die in der Ausgabenkompetenz der Kommissionsminderheit liegenden Fr. 10'000.- Ã¼berstiegen, also gemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer I ihrer VerfÃ¼gung im Umfang von Fr. 320.-. Im Ãbrigen wies sie das Gesuch "um Erweiterung des Kos­tendachs fÃ¼r externe Beratungen und Gutachten von Fr. 10'000 auf Fr. 30'000" ab; auf das Gesuch um Erweiterung des Kostendachs um weitere Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren trat sie nicht ein.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b>GemÃ¤ss Beschwerdeschrift und Gutschriftsanzeige wurden der Rechtsvertretung der BeschwerdefÃ¼hrenden Fr. 5'961.60 vergÃ¼tet, was dem Betrag von Fr. 5'520.- inkl. 8 % MWST entspricht. Die Beschwerdegegnerin anerkannte demnach externe Kosten von insgesamt Fr. 10'761.60 (inkl. MWST), wovon Fr. 761.60 nicht in die Ausgabenkompetenz der BeschwerdefÃ¼hrenden fielen. Streitig blieben demnach Fr. 19'238.40 (Fr. 20'000.- abzÃ¼glich Fr. 761.60). Hinzu kam die beantragte Kostengutsprache Ã¼ber weitere Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht. (GemÃ¤ss der Antwort des Regierungsrats auf die Anfrage Zeugin/Gehrig [S. 3] gewÃ¤hrte die Beschwerdegegnerin den BeschwerdefÃ¼hrenden ein Kostendach von Fr. 30'000.- fÃ¼r externe Beratungen und Gutachten, wovon bisher Fr. 27'772.- ausbezahlt wurden. Diese Angaben kÃ¶nnen mit den Akten, die dem Verwaltungsgericht vorliegen, nicht in Einklang gebracht werden.)</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.3 </b>In der Rekursschrift beantragten die BeschwerdefÃ¼hrenden fÃ¼r externe Beratungen im Rekursverfahren "eine Kostengutsprache in der HÃ¶he von CHF 30'000". Laut der BegrÃ¼ndung ging es ihnen um eine Ã¼ber die "BeschrÃ¤nkung von CHF 10'000 pro Fall hinausgehende Erweiterung des Kostendachs [...] im Umfang von CHF 30'000". ZusÃ¤tzlich wurde wiederum eine Kostengutsprache von Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren beantragt. Folgt man der RekursbegrÃ¼ndung, erhÃ¶hten die BeschwerdefÃ¼hrenden den fÃ¼r das Rekursverfahren verlangten, Ã¼ber ihre eigene Ausgabenkompetenz hinausgehenden Betrag um Fr. 10'000.-, indem sie neu eine Erweiterung des Kostendachs fÃ¼r das Rekursverfahren nicht mehr "auf", sondern "im Umfang von" Fr. 30'000.- beantragten. Dies geschah womÃ¶glich aus blosser Unachtsamkeit, und es fragt sich, ob die RekursbegrÃ¼ndung oder der Antrag an die Gesundheitsdirektion fÃ¼r die Interpretation des Rekursantrags massgeblich sein soll. Die Vorinstanz ging in ihrem Entscheid nicht auf dieses Problem ein und trat vollumfÃ¤nglich auf den Rekurs ein.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.4 </b>GemÃ¤ss Beschwerdeschrift steht das Honorar der Rechtsvertretung fÃ¼r das Rekursverfahren nun fest; es betrÃ¤gt Fr. 29'376.- (inkl. MWST). AbzÃ¼glich der Fr. 5'961.60, die von der Beschwerdegegnerin vergÃ¼tet wurden, belÃ¤uft sich der Betrag auf Fr. 23'414.40 (inkl. MWST), die vor Verwaltungsgericht geltend gemacht werden. Damit wird zum einen das Beschwerdebegehren abgeÃ¤ndert, indem nicht mehr eine Kostengutsprache, sondern ein Kostenersatz beantragt wird. Zum andern beantragen die BeschwerdefÃ¼hrenden damit vor Verwaltungsgericht zwar allenfalls weniger als vor der Vorinstanz, aber jedenfalls mehr als vor der Beschwerdegegnerin. Letzteres gÃ¤lte im Ãbrigen auch, wenn man davon ausgehen wollte, die BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten da­mals zusÃ¤tzliche Fr. 20'000.- exkl. MWST (also Fr. 21'600.- inkl. MWST) beantragt.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Im Folgenden ist zu prÃ¼fen, ob die Ãnderung und die Erweiterung des Streitgegenstands zulÃ¤ssig sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Nach § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 1 VRG kÃ¶nnen im Rekurs- und im Beschwerdeverfahren keine neuen Sachbegehren gestellt werden. Es darf nicht mehr verlangt werden, als ursprÃ¼nglich beantragt wurde (Donatsch, § 20a N. 10). Allerdings behÃ¤lt sich die Praxis in besonderen FÃ¤llen Ausdehnungen des Streitgegenstands vor, soweit ein enger Sachzusammenhang besteht (Martin Bertschi, Kommentar VRG, Vorbem. zu §§ 19â28a N. 48; vgl. auch VGr, 11. Mai 2016, VB.2016.00062, E. 1.2.2; VGr, 6. August 2012, VB.2012.00275, E. 1.4). Dabei ist der Spielraum des Verwaltungsgerichts geringer als derjenige der RekursbehÃ¶rden, vor allem der verwaltungsinternen (Donatsch, § 20a N. 14).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Die obere Rechtsmittelinstanz prÃ¼ft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen bei der unteren Rechtsmittelinstanz gegeben waren (VGr, 9. Juni 2016, VB.2015.00631, E. 1.2; Bertschi, Vorbem. zu §§ 19â28a N. 57). Im vorliegenden Fall kann allerdings offenbleiben, ob mit dem Rekursantrag der Streitgegenstand erweitert wurde und ob dies gegebenenfalls zulÃ¤ssig war. Denn jedenfalls sind die Voraussetzungen fÃ¼r eine Ãnderung und Ausdehnung des Streitgegenstands vom aufgrund der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung streitig gebliebenen Kostenrahmen auf den vor Verwaltungsgericht geltend gemachten Betrag gegeben, was im Folgenden auszufÃ¼hren ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b>Das Gesuch um Erweiterung des Budgets fÃ¼r das Rekursverfahren um Fr. 20'000.- musste auf einer SchÃ¤tzung der Anwaltskosten beruhen, was die BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrem Gesuch vom 29. Juli 2014 und im Schreiben vom 25. August 2014, in dem dieses substanziiert wurde, auch festhielten â wobei sie allerdings geltend machten, dass der beantragte Betrag nicht erreicht werde. Nach dem Abschluss des Rekursverfahrens kÃ¶nnen nun die Kosten, deren Deckung beantragt wird, genau beziffert werden. Dass jetzt ein Kostenersatz und nicht mehr eine Kostengutsprache beantragt wird, ergibt sich aus dieser neuen Tatsache, die als solche zu berÃ¼cksichtigen ist (§ 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 2 VRG; Donatsch, § 20a N. 16). Zudem hat sich herausgestellt, dass der nicht gedeckte Teil der Anwaltskosten (Fr. 23'414.40) den aufgrund der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung streitig gebliebenen Betrag (Fr. 19'238.40) um Fr. 4'176.- bzw. etwas mehr als 20 % Ã¼berschreitet. Der Sachverhalt und der Rechtsgrund, aus dem die Forderung abgeleitet wird, bleiben sich gleich. Die Ãnderung und Ausdehnung des Streitgegenstands beruht somit auf einer Konkretisierung des beantragten Betrags, der vor den Vorinstanzen nur geschÃ¤tzt werden konnte. Der verlangte enge Sachzusammenhang mit den bereits erstinstanzlich gestellten AntrÃ¤gen ist daher gegeben. Unter diesen UmstÃ¤nden ist der Streitgegenstand aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden im erwÃ¤hnten Sinn anzupassen bzw. auszuweiten.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Soweit ein Kostenrahmen von Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht beantragt wurde, trat die Beschwerdegegnerin auf das Gesuch nicht ein, was sie mit dem Fehlen eines aktuellen Interesses begrÃ¼ndete. Im Rekurs wurde der entsprechende materielle Antrag erneut gestellt. Die Vorinstanz trat vorbehaltlos auf den Rekurs ein und wies ihn vollumfÃ¤nglich ab; sie schÃ¼tzte den Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin, ohne das Begehren um eine Kostengutsprache fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren eventualiter materiell zu prÃ¼fen. Vor Verwaltungsgericht bringen die BeschwerdefÃ¼hrenden wiederum den materiellen Antrag vor. Dieses Begehren ist zulÃ¤ssig, weil das Verwaltungsgericht die Befugnis in Anspruch nimmt, aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden selber einen Sachentscheid zu fÃ¤llen, wenn es einen vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid aufhebt, und dies selbst dann, wenn dieser keinen materiellen Eventualstandpunkt enthÃ¤lt (VGr, 23. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00339, E. 3.3; Donatsch, § 63 N. 18 mit zahlreichen Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Als Fazit ist festzuhalten, dass auf die Beschwerde vollumfÃ¤nglich einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>In der Replik werfen die BeschwerdefÃ¼hrenden der Vorinstanz eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r (§ 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV]) durch ungenÃ¼gende PrÃ¼fung ihrer Vorbringen vor, ohne allerdings deswegen einen RÃ¼ckweisungsantrag zu stellen. Aufgrund des Verfahrensausgangs kann die Frage offengelassen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Ebenfalls in der Replik machen die BeschwerdefÃ¼hrenden Befangenheit des Regierungsrats geltend, weil dieser am 15. MÃ¤rz 2015 (RRB Nr. 217/2015 Ziff. 13 und Dispositiv-Ziff. 13) einen Projektantrag Ã¼ber Fr. 60'000.- fÃ¼r die Anpassung eines Aussengeheges im Hinblick auf den im Verfahren VB.2016.00048 zu beurteilenden Tierversuch genehmigt hat. Sie verbinden keinen Verfahrensantrag mit dieser RÃ¼ge. Das Vorbringen ist verspÃ¤tet, weil ein Ablehnungsgrund unverzÃ¼glich nach der Kenntnisnahme geltend gemacht werden muss (BGE 136 I 207 E. 3.4); die auf Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) gestÃ¼tzten Ausnahmen zu dieser Regel greifen im vorliegenden Fall nicht (vgl. VGr, 28. Mai 2015, VB.2014.00722, E. 3.2). Die Voraussetzungen der Vorbefassung im Sinn von § 5a Abs. 1 VRG sind zudem auch materiell nicht erfÃ¼llt: Eine Vorbefassung lÃ¤ge nur vor, wenn die beiden Verfahren die gleiche Angelegenheit und eine Ã¤hnliche oder gleiche Fragestellung betrÃ¤fen (vgl. VGr, 28. Mai 2015, VB.2014.00722, E. 2.2; Regina Kiener, Kommentar VRG, § 5a N. 25; Benjamin Schindler, Die Befangenheit der Verwaltung, ZÃ¼rich etc. 2002, S. 149 f.). Das ist hier nicht der Fall; die Genehmigung des Bauprojekts fÃ¼r die Anpassung des Aussengeheges und die vorliegend zu beurteilende Kostentragung fÃ¼r die Rechtsmittelerhebung und ProzessfÃ¼hrung im Sinn von § 12 Abs. 2 KTSchG beschlagen zwei unterschiedliche Materien. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Streitig ist zunÃ¤chst die Grundsatzfrage, ob die Beschwerdegegnerin verpflichtet ist, der Tierversuchskommission bzw. deren Mitgliedern die externen Kosten im Fall einer Rechtsmittelerhebung Ã¼ber den Betrag von Fr. 10'000.- hinaus zu vergÃ¼ten. Die Vorinstanz hat die Frage offengelassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Art. 34 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 (TSchG; SR 455) sieht vor, dass die Kantone je eine aus Fachleuten zusammengesetzte Kommission fÃ¼r Tierversuche bestellen, die von der BewilligungsbehÃ¶rde unabhÃ¤ngig ist und in der die Tierschutzorganisationen angemessen vertreten sind (Abs. 1). Die Kommission prÃ¼ft unter anderem die Gesuche und stellt Antrag an die BewilligungsbehÃ¶rde; die Kantone kÃ¶nnen ihr weitere Aufgaben Ã¼bertragen (Abs. 2). GemÃ¤ss § 4 KTSchG wÃ¤hlt der Regierungsrat in die kantonale Tierversuchskommission Fachleute fÃ¼r Versuchstierkunde, fÃ¼r Tierversuche sowie fÃ¼r Fragen der Ethik und des Tierschutzes (Abs. 1). Von den hÃ¶chstens elf Mitgliedern werden drei auf Vorschlag der Tierschutzorganisationen gewÃ¤hlt; UniversitÃ¤t und ETH mÃ¼ssen angemessen vertreten sein (Abs. 2). Der Tierversuchskommission sowie mindestens drei gemeinsam handelnden Mitgliedern stehen im Bewilligungsverfahren fÃ¼r Tierversuche das Rekurs- und das Beschwerderecht auf kantonaler Ebene zu (§ 12 Abs. 2 KTSchG). Es handelt sich bei der Tierversuchskommission um ein unabhÃ¤ngiges Fachorgan (BGE 135 II 384 E. 3.3 und 3.4.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Das heutige kantonale Tierschutzgesetz und insbesondere die Rechtsmittellegitimation der Tierversuchskommission und dreier gemeinsam handelnder Mitglieder gehen auf einen Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative zurÃ¼ck, die unter anderem ein ideelles Verbandsbeschwerderecht fÃ¼r Tierschutzorganisationen vorsah (Antrag und Weisung des Regierungsrates vom 30. August 1989 zur Volksinitiative "fÃ¼r ein Klage- und Kontrollrecht im Tierschutz" und zum Erlass eines Kantonalen Tierschutzgesetzes, ABl 1989 II 1617 ff., 1622, 1633 f. [Weisung KTSchG]; Gieri Bolliger/Antoine F. Goetschel, Die Wahrnehmung tierlicher Interessen im Straf- und Verwaltungsverfahren, ZÃ¼rich etc. 2011, S. 45 ff.). § 12 Abs. 2 KTSchG gewÃ¤hrleistet, dass die drei auf Vorschlag der Tierschutzorganisationen gewÃ¤hlten Kommissionsmitglieder miteinander die Rechtsmittel des kantonalen Rechts ergreifen kÃ¶nnen. In der Literatur ist deshalb von einem "indirekten Verbandsbeschwerderecht" der Tierschutzorganisationen die Rede (Bolliger/Goetschel, S. 70 mit Hinweisen). Diese Bezeichnung ist allerdings missverstÃ¤ndlich, handelt es sich doch um eine BehÃ¶rdenbeschwerde, unabhÃ¤ngig davon, ob sie von der Kommission oder einer Kommissionsminderheit von mindestens drei Mitgliedern erhoben wird (so auch Bolliger/Goetschel, S. 60, 70 f.; vgl. Bertschi, § 21 N. 149). Diejenigen Mitglieder, welche von der Rechtsmittelbefugnis Gebrauch machen, handeln als BehÃ¶rdenmitglieder. Selbst wenn â wie im Verfahren VB.2016.00048 â nur die drei auf Vorschlag der Tierschutzorganisationen gewÃ¤hlten Mitglieder gemeinsam Beschwerde erheben, handeln sie nicht im Auftrag oder im Namen der Organisationen, denen sie angehÃ¶ren und die an den Verfahren nicht beteiligt sind (Weisung KTSchG, ABl 1989 II 1638; Bolliger/Goetschel, S. 71). Dies entspricht der gesetzlichen Regelung, wonach die Tierversuchskommission als Fachgremium und nicht als Forum der Interessenwahrnehmung konzipiert ist. Es zeigt sich im Ãbrigen auch darin, dass die Rechtsmittelbefugnis der Kommissionsminderheit nicht nur den auf Vorschlag der Tierschutzorganisationen gewÃ¤hlten, sondern allen Kommissionsmitgliedern zusteht (§ 12 Abs. 2 KTSchG), ungeachtet dessen, dass sie grundsÃ¤tzlich auf Erstere zugeschnitten ist (vgl. Prot. KR 1987â1991, S. 11521 f., 11549 ff., 12470).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Demnach sind die externen Aufwendungen fÃ¼r die Rechtsmittelverfahren nicht von den Tierschutzorganisationen zu tragen, denen die BeschwerdefÃ¼hrenden angehÃ¶ren. Die AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin zu den finanziellen Mitteln von Tierschutzorganisationen sind irrelevant. Zumindest grundsÃ¤tzlich haben die BeschwerdefÃ¼hrenden die Aufwendungen auch nicht persÃ¶nlich zu tragen (vgl. auch Bolliger/Goetschel, S. 60, zu den Verfahrenskosten): Sie nehmen ihre Rechtsmittelbefugnis, mit der sie eine wichtige Ã¶ffentliche Aufgabe erfÃ¼llen (BGE 135 II 384 E. 1.2), als BehÃ¶rdenmitglieder und nicht als Privatpersonen wahr. Entsprechend hat das Bundesgericht verneint, dass sie in der Sache persÃ¶nlich besonders berÃ¼hrt sind (BGE 135 II 384 E. 1.2; der anderslautenden Ansicht von Peter Krepper, TierwÃ¼rde im Recht â am Beispiel von Tierversuchen, AJP 2010, S. 303 ff., 306, ist nicht zu folgen). Eine persÃ¶nliche Haftung der Mitglieder der Tierversuchskommission wÃ¼rde das Rekurs- und Beschwerderecht faktisch vereiteln. FÃ¼r die Kosten der BehÃ¶rdenbeschwerde hat somit der Kanton aufzukommen; es bleibt zu prÃ¼fen, wem die entsprechende Ausgabenkompetenz zusteht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Die Tierversuchskommission ist eine der Gesundheitsdirektion angegliederte admini­strative Einheit, die vom VeterinÃ¤ramt administriert wird (Anhang 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 der Organisationsverordnung der Gesundheitsdirektion vom 27. Oktober 2011 [OV GD; LS 172.110.5]). GestÃ¼tzt auf § 2 Abs. 1 der Kantonalen Tierschutzverordnung vom 11. MÃ¤rz 1992 (LS 554.11) hat die Gesundheitsdirektion das Reglement der Kantonalen Tierversuchskommission erlassen, dessen § 29 die Ausgabenkompetenz der gemeinsam handelnden Mitglieder im Zusammenhang mit Rechtsmittelverfahren â ebenso wie jene der Gesamtkommission â auf Fr. 10'000.- pro Fall beschrÃ¤nkt. Ob die Administration durch das VeterinÃ¤ramt auch die Ausgabenkompetenz umfasst, sodass die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r weitere Ausgaben bis zum Betrag von Fr. 250'000.- aufgrund von Anhang 5 in Verbindung mit § 16 OV GD beim VeterinÃ¤ramt lÃ¤ge, kann hier offenbleiben. Die Beschwerdegegnerin kann die ZustÃ¤ndigkeit im Rahmen ihres Selbsteintrittsrechts nach § 40 Abs. 2 des Gesetzes Ã¼ber die Organisation des Regierungsrats und der kantonalen Verwaltung vom 6. Juni 2005 (OG RR; LS 172.1) an sich ziehen, sodass sie auf jeden Fall zur erstinstanzlichen Entscheidung zustÃ¤ndig war.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Die GesetzmÃ¤ssigkeit der getrennten ZustÃ¤ndigkeiten fÃ¼r die Wahrnehmung der Rechtsmittelbefugnis nach § 12 Abs. 2 KTSchG und fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die damit verbundenen Ausgaben kÃ¶nnte allgemein infrage gestellt werden, weil sie faktisch zur Vereitelung oder zumindest zur GefÃ¤hrdung der BehÃ¶rdenbeschwerde fÃ¼hren kÃ¶nnte. Dies gilt umso mehr, als nicht zu vermeiden ist, dass gerade jene BehÃ¶rde Ã¼ber die Finanzierung der Rechtsmittel befinden muss, deren Entscheid angefochten wird, sei dies nun das VeterinÃ¤ramt oder die Beschwerdegegnerin im Fall einer Beschwerde gegen ihren Rekursentscheid (zur ZustÃ¤ndigkeit der Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Behandlung von Rekursen betreffend Tierversuchsbewilligungen vgl. VGr, 5. April 2017, VB.2017.00048, E. 2). Immerhin kann die Beschwerdegegnerin sicherstellen, dass zwei verschiedene, personell und organisatorisch nicht miteinander verbundene Einheiten Ã¼ber den Rekurs in der Hauptsache einerseits und Ã¼ber die Ausgaben fÃ¼r die BehÃ¶rdenbeschwerde anderseits entscheiden. Damit erscheint eine gesetzeskonforme Handhabung der Ausgabenkompetenzen durch die Beschwerdegegnerin mÃ¶glich, weshalb die entsprechende Regelung aufrechterhalten werden kann. Beim VeterinÃ¤ramt lÃ¤sst sich eine solche organisatorische Trennung nicht verwirklichen. Aus diesem Grund war es angebracht, dass die Beschwerdegegnerin die Ausgabenkompetenz an sich gezogen hat, falls sie nicht ohnehin bei ihr lag.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Im Folgenden ist zunÃ¤chst kurz auszufÃ¼hren, welche GrundsÃ¤tze fÃ¼r die Wahrnehmung der Ausgabenkompetenz massgeblich sind (E. 5.2â5.5), worauf sie auf den vorliegenden Fall anzuwenden sind (E. 6).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Wahrnehmung der BehÃ¶rdenbeschwerde nach § 12 Abs. 2 KTSchG stellt eine Ã¶ffentliche Aufgabe dar, die einer von der BewilligungsbehÃ¶rde unabhÃ¤ngigen Kommission bzw. einer Kommissionsminderheit anvertraut ist. Richtschnur muss der Grundsatz sein, dass sie nicht durch finanzielle (oder anderweitige) Restriktionen gefÃ¤hrdet oder sogar vereitelt werden darf.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden berufen sich auf den Grundsatz der Waffengleichheit bzw. der Gleichbehandlung der Parteien, der sich aus Art. 8 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 1 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention ergibt. Waffengleichheit ist allerdings nur insoweit herzustellen, als alle Parteien die gleichen Chancen haben sollen, mit ihren materiellen Standpunkten durchzudringen; zur Herstellung einer umfassenden Gleichstellung besteht keine Verpflichtung (Bertschi, Vorbem. zu §§ 19â28a N. 38; Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 16 N. 86 mit Hinweis). Herstellung von Waffengleichheit zugunsten der Tiere war auch ein Ziel des Gesetzgebers beim Erlass des Kantonalen Tierschutzgesetzes (vgl. Weisung KTSchG, ABl 1989 II 1634, 1637 f.).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Im ZÃ¼rcher Recht werden verschiedentlich die GrundsÃ¤tze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bei der ErfÃ¼llung staatlicher Aufgaben angerufen (vgl. Art. 70 Abs. 2, Art. 95 Abs. 2 und Art. 122 Abs. 2 der Verfassung des Kantons ZÃ¼rich vom 27. Februar 2005; vgl. auch § 33 Abs. 1 OG RR; § 2 Abs. 1 des Gesetzes Ã¼ber Controlling und Rechnungslegung vom 9. Januar 2006 (LS 611). Sie kÃ¶nnen die AufgabenerfÃ¼llung als solche allerdings nicht infrage stellen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Die Rechtsmittelbefugnis nach § 12 Abs. 2 KTSchG steht einer von der BewilligungsbehÃ¶rde unabhÃ¤ngigen Kommission oder einer Kommissionsminderheit zu. Diesen Einheiten wird allerdings erst auf der Stufe des Reglements (in § 29 R-KTVK) eine sehr beschrÃ¤nkte Ausgabenkompetenz gewÃ¤hrt. Die VerwaltungsbehÃ¶rde, welche die zur AufgabenerfÃ¼llung beantragten finanziellen Mittel zu genehmigen hat, wird bei der Kontrolle zweckmÃ¤ssigerweise die Regelungen anderer Rechtsbereiche und die entsprechende Praxis hilfsweise heranziehen. Infrage kommen namentlich das Aufsichts- und das Personalrecht. Auch die Praxis zur EntschÃ¤digung des unentgeltlichen Rechtsbeistands (§ 16 Abs. 2 VRG), auf die sich die Vorinstanz stÃ¼tzt, kann als Anhaltspunkt herangezogen werden. Der Vorinstanz ist jedoch vorzuhalten, dass diese Praxis nicht unbesehen auf die vorliegende Konstellation anzuwenden ist, die nicht mit der GewÃ¤hrung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung gleichgesetzt werden darf.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die Vorinstanz verneint ebenso wie die Beschwerdegegnerin die Angemessenheit der geltend gemachten Kosten fÃ¼r das Rekursverfahren. Sie verweist im Wesentlichen auf den in Rechnung gestellten Arbeitsaufwand der BeschwerdefÃ¼hrerin 3. Die gewÃ¤hrte EntschÃ¤digung fÃ¼r den internen und den externen Aufwand betrage insgesamt rund Fr. 25'000.-, womit die Kosten fÃ¼r das Rekursverfahren angemessen abgegolten seien.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Zu prÃ¼fen ist zunÃ¤chst, inwieweit der Beizug einer externen Rechtsvertretung angemessen erscheint. Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer VerfÃ¼gung vom 3. Dezember 2014 davon aus, dass eine Fachkommission grundsÃ¤tzlich Ã¼ber die erforderlichen Kenntnisse verfÃ¼gen mÃ¼sse, um im Rechtsmittelverfahren zumindest vor erster Instanz die erforderlichen Eingaben selbst zu verfassen, was auch im vorliegenden Fall gelte. Die Vorinstanz zog die Mandatierung der externen Rechtsvertretung dagegen nicht grundsÃ¤tzlich in Zweifel.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.1 </b>Die Rechtsprechung zur unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung kann hier sinngemÃ¤ss herangezogen werden, sofern dem nicht relevante Unterschiede entgegenstehen. Ihr zufolge sind die UmstÃ¤nde des jeweiligen Einzelfalls massgeblich (PlÃ¼ss, § 16 N. 77; BGr, 23. Februar 2016, 8C_931/2015, E. 3; BGE 128 I 225 E. 2.5.2). Von den zu berÃ¼cksichtigenden Kriterien (dazu PlÃ¼ss, § 16 N. 80 f.) kÃ¶nnen die KomplexitÃ¤t des anzuwendenden Rechts und des Verfahrens sowie die FÃ¤higkeit der betreffenden Partei zur selbstÃ¤ndigen Vertretung ihrer AntrÃ¤ge auch im vorliegenden Fall sinngemÃ¤ss verwendet werden. Dagegen kann die Tragweite des Falles fÃ¼r die gesuchstellende Partei vorliegend nicht beachtlich sein, weil es um die Wahrnehmung eines Ã¶ffentlichen Interesses geht. Auch ist zu beachten, dass es hier nicht darum geht, ob eine Prozesspartei einer Rechtsvertretung bedarf, um vor den RechtsmittelbehÃ¶rden ihren Standpunkt zu vertreten, sondern darum, ob eine Ã¶ffentliche Aufgabe in gebÃ¼hrender Weise wahrgenommen werden kann. Die Verantwortung dafÃ¼r liegt bei der Tierschutzkommission oder deren rekurs- bzw. beschwerdefÃ¼hrender Minderheit. Zu beachten ist sodann der von den BeschwerdefÃ¼hrenden angerufene Grundsatz der Waffengleichheit (vgl. E. 5.2), weil die privaten Beschwerdegegner des Verfahrens VB.2016.00048 in den Rechtsmittelverfahren anwaltlich vertreten wurden. FÃ¼r die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung wird aus dem Grundsatz der Waffengleichheit abgeleitet, dass die rechtskundige oder anwaltliche Vertretung der Gegenpartei als eines der AbwÃ¤gungselemente zu berÃ¼cksichtigen ist (PlÃ¼ss, § 16 N. 86; BGr, 19. Juli 2012, 8C_292/2012, E. 8.3 f.). Angesichts des Aufwands des Verfahrens und der KomplexitÃ¤t der sich stellenden Sach- und Rechtsfragen sowie unter BerÃ¼cksichtigung der Waffengleichheit bedarf die anwaltliche Vertretung im vorliegenden Verfahren keiner besonderen BegrÃ¼ndung. Zu prÃ¼fen bleiben allfÃ¤llige Gegenargumente.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.2 </b>Die Vorinstanz geht anlÃ¤sslich der PrÃ¼fung der konkreten Kosten davon aus, der notwendige Verfahrensaufwand werde dadurch gemindert, dass die von den BeschwerdefÃ¼hrenden geltend gemachten komplexen Rechtsfragen in den Leitentscheiden des Bundesgerichts (BGE 135 II 384; 135 II 405) behandelt worden seien. Sie leitet daraus jedoch zu Recht nicht ab, eine anwaltliche Vertretung sei nicht notwendig. Auf das Argument ist im Zusammenhang mit der PrÃ¼fung des konkret geltend gemachten Aufwands zurÃ¼ckzukommen (vgl. E. 6.5.4). </p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.3 </b>Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, wonach eine Fachkommission imstande sein mÃ¼sse, ein Rechtsmittelverfahren zumindest vor der ersten Rechtsmittelinstanz selber zu fÃ¼hren, geht fehl. Zum einen besteht die Tierversuchskommission gemÃ¤ss § 4 Abs. 1 KTSchG aus Fachleuten fÃ¼r Versuchstierkunde, Tierversuche sowie Fragen der Ethik und des Tierschutzes. Juristischer Sachverstand wird nicht vorausgesetzt; es darf nicht damit gerechnet werden, dass rechtskundige Personen der Kommission und sogar einer Kommissionsminderheit, die ihre Rechtsmittelbefugnis wahrnimmt, angehÃ¶ren. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 Juristin ist, kann zumindest nicht allein ausschlaggebend sein, zumal sie anscheinend nicht Ã¼ber das Rechtsanwaltspatent verfÃ¼gt (vgl. auch PlÃ¼ss, § 16 N. 81, zur unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung). Zum andern machen die BeschwerdefÃ¼hrenden zu Recht geltend, dass es sich bei der KommissionstÃ¤tigkeit um ein Nebenamt handelt; dass Kommissionsmitglieder Ã¼ber ausreichende Zeit verfÃ¼gen, den Aufwand fÃ¼r die Rechtsmittelerhebung auf sich zu nehmen, kann â namentlich angesichts der Notwendigkeit zur Wahrung der Rechtsmittelfristen â nicht erwartet werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.4 </b>Im vorliegenden Fall kÃ¶nnte der Aufwand, den die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 getÃ¤tigt hat, dafÃ¼rsprechen, dass ein zusÃ¤tzlicher Beizug einer externen Rechtsvertretung Ã¼berflÃ¼ssig war. Die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 hat fÃ¼r den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 22. August 2014 im Zusammenhang mit der Rekurserstellung 220 Arbeitsstunden (rund 26 Arbeitstage) und fÃ¼r den Zeitraum vom 11. November 2014 bis zum 11. Februar 2015 im Zusammenhang mit der Erstellung der Replik im Rekursverfahren 429 Arbeitsstunden (rund 51 Arbeitstage) abgerechnet. Demnach hat sie insgesamt 649 Arbeitsstunden (rund 77 Arbeitstage) fÃ¼r das Rekursverfahren aufgewendet und wÃ¤hrend dreier Monate einen Grossteil ihrer Arbeitskraft fÃ¼r die Erarbeitung der Replik verwendet. Dieser Aufwand belegt allerdings nicht, dass der Beizug einer externen Rechtsvertretung im konkreten Fall nicht notwendig war. Gewiss darf der Aufwand fÃ¼r die einzelnen Arbeiten im Rahmen der ProzessfÃ¼hrung nicht doppelt â sowohl der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 als auch der externen Rechtsvertretung â vergÃ¼tet werden. Wie sich aus der KostenschÃ¤tzung und der Honorarnote der Rechtsvertretung ergibt, war diese jedoch begleitend, korrigierend und ergÃ¤nzend tÃ¤tig. Diese Form des Beistands war ungeachtet des konkreten Arbeitsaufwands der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 angebracht. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.2.5 </b>Demnach ist im vorliegenden Fall ein Anspruch auf Beizug einer externen Rechtsvertretung gegeben. Auch aus der Waffengleichheit lÃ¤sst sich allerdings nicht ableiten, dass den BeschwerdefÃ¼hrenden finanzielle Mittel in derselben HÃ¶he zu gewÃ¤hren sind, wie sie den privaten Beschwerdegegnern des Verfahrens VB.2016.00048 zur VerfÃ¼gung stehen; die Waffengleichheit verlangt nur, dass die betreffende Partei in die Lage versetzt wird, ihren Fall unter Voraussetzungen zu fÃ¼hren, die sie gegenÃ¼ber ihrer Prozessgegnerschaft nicht wesentlich benachteiligen (vgl. zur unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung: PlÃ¼ss, § 16 N. 86; BGr, 19. Juli 2012, 8C_292/2012, E. 8.4). Daher ist grundsÃ¤tzlich nicht entscheidend, Ã¼ber welche finanziellen Mittel die privaten Beschwerdegegner des Verfahrens VB.2016.00048 â die das fragliche Gesuch als AngehÃ¶rige eines von der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich und der ETH ZÃ¼rich betriebenen Instituts eingereicht haben â fÃ¼r die Rechtsmittelverfahren verfÃ¼gen und wer diese Kosten trÃ¤gt. Es kann aber immerhin als Anhaltspunkt berÃ¼cksichtigt werden, dass bei ihnen gemÃ¤ss der Antwort des Regierungsrats auf die Anfrage Zeugin/Gehrig (S. 3) im damaligen Zeitpunkt Anwaltskosten von Fr. 393'603.- fÃ¼r das Rekurs- und das hÃ¤ngige Beschwerdeverfahren angefallen waren und dass die Kosten von den beiden Hochschulen getragen werden. Wenn die Vorinstanz angesichts dieser Zahl Fr. 25'000.- fÃ¼r den internen und externen Aufwand der BeschwerdefÃ¼hrenden im Rekursverfahren als "angemessen bzw. bereits als an der oberen Grenze liegend" bezeichnet, nimmt sie ein stossendes MissverhÃ¤ltnis in Kauf. Dies gilt ungeachtet dessen, dass die Zahlen nicht direkt verglichen werden kÃ¶nnen, weil sie sich nicht auf die gleichen Verfahrensstadien beziehen und ihnen unterschiedliche StundenansÃ¤tze zugrunde liegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden werfen der Vorinstanz vor, dass sie zu Unrecht von der Gesamtsumme des Aufwands der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 und der externen Kosten ausgegangen sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.1 </b>Es ist zu Recht unbestritten, dass die hohen Aufwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 (gegebenenfalls) als besondere Arbeiten im Auftrag der Tierversuchskommission nach § 31 R-KTVK in Verbindung mit § 55 Abs. 3 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG; LS 177.111) zu vergÃ¼ten und nicht zu den externen Beratungen und Gutachten im Sinn von § 29 R-KTVK zu zÃ¤hlen sind. Sie bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.2 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden ist es sachgerecht, bei der Beurteilung der Notwendigkeit externer Beratungen und Gutachten im Einzelnen den internen Arbeitsaufwand der rekurrierenden bzw. beschwerdefÃ¼hrenden Kommissionsmitglieder mitzuberÃ¼cksichtigen. Das konkrete Vorgehen der Vorinstanz geht jedoch nicht an: Sie hÃ¤tte Ã¼ber den geltend gemachten Anspruch auf KostenÃ¼bernahme entscheiden und im (gebotenen) Fall der Bejahung die Honorarrechnung fÃ¼r den externen Aufwand konkret prÃ¼fen mÃ¼ssen (vgl. E. 6.5.2). Stattdessen hat sie die Frage des Anspruchs offengelassen, die angemessene Gesamtsumme fÃ¼r den internen und den externen Aufwand grob geschÃ¤tzt und hierauf die Anteile der internen und der externen Kosten pauschal so bestimmt, dass sie mehr oder weniger den bereits genehmigten BetrÃ¤gen entsprechen. Damit hat sie ihrem Entscheid eine sachfremde BegrÃ¼ndung zugrunde gelegt, womit sie in WillkÃ¼r (Art. 9 BV) verfallen ist, wie die BeschwerdefÃ¼hrenden zutreffend rÃ¼gen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz insbesondere in Bezug auf den hier streitigen Aufwand fÃ¼r externe Beratung. In der von ihr als angemessenen bezeichneten Gesamtsumme von Fr. 25'000.- fÃ¼r interne und externe Kosten sind die Fr. 5'520.- (exkl. MWST) enthalten, deren Ãbernahme die Beschwerdegegnerin "entgegenkommenderweise", also ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, beschlossen hat, soweit sie nicht ohnehin noch unter die Ausgabenkompetenz der Kommissionsminderheit nach § 29 Abs. 1 und 2 R-KTVK fielen. Die Vorinstanz lÃ¤sst ihrerseits offen, ob ein KostenÃ¼bernahmeanspruch besteht. Soweit mit den erwÃ¤hnten Fr. 5'520.- ein Rechtsanspruch abgegolten werden soll, ist diese Zahl jedoch willkÃ¼rlich festgesetzt: Die Beschwerdegegnerin berechnete die VergÃ¼tung der externen Rechtsvertretung, die bis zum Zeitpunkt der VerfÃ¼gung einen Aufwand von 27,6 Stunden geltend gemacht hatte, auf der Basis des Stundenansatzes fÃ¼r amtliche Mandate von damals Fr. 200.- (Kreisschreiben des Obergerichts vom 13. MÃ¤rz 2002: ErhÃ¶hung Stundenansatz fÃ¼r amtliche Mandate). In einer wohl als EventualbegrÃ¼ndung zu verstehenden Bemerkung fÃ¼gte sie an, dies entspreche ungefÃ¤hr der EntschÃ¤digung von 15 Stunden Aufwand zum Stundenansatz von Fr. 350.-, den die Rechtsvertretung fakturierte. Wenn die Vor­instanz sinngemÃ¤ss eine EntschÃ¤digung fÃ¼r entweder 27,6 oder aber 15 Stunden als angemessen bezeichnet, ist ihr Entscheid in sich widersprÃ¼chlich und damit willkÃ¼rlich. Zudem besteht kein Grund, im vorliegenden Fall den Stundenansatz fÃ¼r unentgeltliche oder amtliche Mandate zu verwenden; auch insofern ist der angefochtene Entscheid willkÃ¼rlich. (Im Ãbrigen betrÃ¼ge dieser Ansatz fÃ¼r Aufwendungen, die nach dem 1. Januar 2015 erfolgten, in der Regel Fr. 220.-; vgl. § 3 der Verordnung Ã¼ber die AnwaltsgebÃ¼hren vom 8. September 2010 [LS 215.3] in der Fassung vom 4. Dezember 2013 in Verbindung mit der Ãbergangsbestimmung zur Ãnderung vom 4. Dezember 2013.)</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Demnach ist die Honorarnote der Rechtsvertretung fÃ¼r das Rekursverfahren konkret zu prÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.1 </b>Weder die Beschwerdegegnerin noch die Vorinstanz sind im Einzelnen auf die Honorarforderung der Rechtsvertretung eingegangen. Es kann nicht Sache des Verwaltungsgerichts sein, als erste Instanz diese PrÃ¼fung vorzunehmen. Die Sache ist zum Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen (§ 64 Abs. 1 VRG; Donatsch, § 64 N. 4). Die SprungrÃ¼ckweisung drÃ¤ngt sich auch deshalb auf, weil bei der Beschwerdegegnerin allenfalls immer noch das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 um EntschÃ¤digung von 429 Arbeitsstunden sowie Spesen im Zusammenhang mit der Erstellung der Replik im Rekursverfahren hÃ¤ngig ist, das sinngemÃ¤ss bis zum Abschluss des vorliegenden Verfahrens sistiert wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.2 </b>Mit Bezug auf diese PrÃ¼fung sind im Folgenden einige Eckpunkte darzustellen. Die Rechtsvertretung der BeschwerdefÃ¼hrenden hat eine Honorarrechnung eingereicht, worin der Zeitaufwand fÃ¼r die einzelnen Leistungen detailliert und nachvollziehbar aufgelistet wird. Eine Rechtsgrundlage, die der Beschwerdegegnerin pauschale KÃ¼rzungen gestatten wÃ¼rde, ist nicht ersichtlich. Mit Bezug auf die PrÃ¼fung dieser Honorarrechnung ist demnach zweckmÃ¤ssigerweise auf die Rechtsprechung zur unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung zurÃ¼ckzugreifen, wonach die Beschwerdegegnerin KÃ¼rzungen im Einzelnen zu begrÃ¼nden hat, falls sie der Ansicht sein sollte, dass der verrechnete Aufwand vor dem Hintergrund der Bedeutung der Streitsache und der Bedeutung des Prozesses nicht notwendig gewesen sei (vgl. VGr, 28. April 2010, URB.2009.00001, E. 2.2; VGr, 3. Februar 2006, URB.2005.00001, E. 2.2; BGE 141 I 70 E. 5.2; vgl. auch § 9 Abs. 2 der GebÃ¼hrenordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 [GebV VGr; LS 175.252]; PlÃ¼ss, § 16 N. 108, 110). Ebenso mÃ¼sste begrÃ¼ndet werden, wenn ein Betrag zugesprochen werden sollte, der sich nicht auf die Honorarnote stÃ¼tzt (BGE 141 I 70 E. 5.2; PlÃ¼ss, § 16 N. 110). Es wÃ¤re also nicht ausreichend, wie die Vorinstanz pauschal eine bestimmte Summe als angemessen zu bezeichnen.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.3 </b>Das Mass des zu entschÃ¤digenden Aufwands ist nach dessen Notwendigkeit zu bestimmen. Dieser Grundsatz gilt nicht nur fÃ¼r die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung (vgl. § 9 Abs. 1 GebV VGr und im Einzelnen PlÃ¼ss, § 16 N. 88 ff.), sondern auch im Personalrecht fÃ¼r den Ersatz der dienstlichen Auslagen (§ 64 Abs. 2 VVPG). Er lÃ¤sst sich direkt auf die Verfassungsprinzipien der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (E. 5.4) zurÃ¼ckfÃ¼hren. Insoweit ist auch der Hinweis der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass nur der objektiv notwendige Rechtsverfolgungsaufwand zu entschÃ¤digen sei. FÃ¼r die Beurteilung des notwendigen Zeitaufwands kÃ¶nnen sinngemÃ¤ss die gleichen Kriterien wie bei der Bestimmung der EntschÃ¤digung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung verwendet werden (vgl. PlÃ¼ss, § 16 N. 90). Allerdings ist vorliegend zu beachten, dass die streitigen Auslagen fÃ¼r die Inanspruchnahme der Rechtsmittelbefugnis nach § 12 Abs. 2 KTSchG und damit fÃ¼r die Wahrnehmung einer wichtigen Ã¶ffentlichen Aufgabe aufgewendet wurden. Zu berÃ¼cksichtigen ist sodann, dass die Kommissionsminderheit ein grundsÃ¤tzlich kostengÃ¼nstiges Vorgehen gewÃ¤hlt hat, indem die BeschwerdefÃ¼hrerin 3 die Rekurseingaben zum Ansatz von Fr. 70.- pro Stunde (§ 31 R-KTVK in Verbindung mit § 55 Abs. 3 VVPG) weitgehend selber verfasst hat und die Rechtsvertretung nur begleitend, korrigierend und ergÃ¤nzend tÃ¤tig geworden ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.4 </b>Die Vorinstanz nimmt wie erwÃ¤hnt an, dass der notwendige Verfahrensaufwand dadurch gesenkt worden sei, dass die Leitentscheide des Bundesgerichts (BGE 135 II 384; 135 II 405) die wichtigen Fragen geklÃ¤rt hÃ¤tten. Die recht pauschale Annahme einer massgeblichen Reduktion des Verfahrensaufwands wegen des Vorliegens dieser PrÃ¤judizien ist unverstÃ¤ndlich: Bei Tierversuchen ist eine InteressenabwÃ¤gung zwischen dem Forschungsnutzen und der Belastung der Tiere im jeweiligen konkreten Einzelfall vorzunehmen (vgl. BGE 135 II 385 E. 4, besonders 4.6.1). Selbst wenn in den Leitentscheiden die Grundsatzfragen geklÃ¤rt wurden, ergibt sich doch ein betrÃ¤chtlicher Verfahrensaufwand aus der Feststellung, Bewertung und GegenÃ¼berstellung der einzelnen massgeblichen Kriterien (vgl. VGr, 27. MÃ¤rz 2008, VB.2007.00156 und VB.2007.00157, je E. 6â9), wobei die juristische Bedeutung veterinÃ¤rmedizinischer, neurowissenschaftlicher, medizinischer und ethischer Fachfragen zu behandeln ist. Hinzu kommt, dass die prozessuale Ausgangslage im Verfahren VB.2016.00048 anders ist als in den frÃ¼heren Verfahren, wo jeweils die Tierversuchskommission Rekurs gegen die erstinstanzliche Bewilligung erhoben hatte, die entgegen ihrer Stellungnahme ausgesprochen worden war (vgl. BGE 135 II 384 lit. B; 135 II 405 lit. B). Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen zu Recht geltend, dass damit zusÃ¤tzliche verfahrensrechtliche Fragen verbunden sind, namentlich in Bezug auf das Mass der Bindung des VeterinÃ¤ramts an die Stellungnahme der Tierversuchskommission. Sodann ist zu berÃ¼cksichtigen, dass im Verfahren VB.2016.00048 neues Bundesrecht zu beachten ist: Das neue eidgenÃ¶ssische Tierschutzgesetz trat am 1. Sep­tember 2008 in Kraft (AS 2008, 2965, 2977). Dies wirft jedenfalls die Frage materieller Ãnderungen auf, ungeachtet dessen, wie sie zu beantworten ist. Die Vorinstanz fÃ¼hrt denn andernorts auch aus, dass "sich anspruchsvolle Rechtsfragen stellen und es sich um einen sehr umfangreichen Sachverhalt handelt". Als Indiz hierfÃ¼r kann auch der Aufwand der anderen Verfahrensbeteiligten herangezogen werden. Wie erwÃ¤hnt, waren gemÃ¤ss der Antwort des Regierungsrats auf die Anfrage Zeugin/Gehrig (S. 3) bei den privaten Beschwerdegegnern des Verfahrens VB.2016.00048 im damaligen Zeitpunkt Anwaltskosten von Fr. 393'603.- fÃ¼r das Rekurs- und das hÃ¤ngige Beschwerdeverfahren angefallen. Den Arbeitsaufwand des VeterinÃ¤ramts fÃ¼r die Rechtsmittelverfahren beziffert der Regierungsrat mit 450 Stunden.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.5 </b>In Bezug auf die Kontrolldichte kann sich die Beschwerdegegnerin nicht an den Verwaltungs- und GerichtsbehÃ¶rden orientieren, welche Ã¼ber die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung entscheiden, weil sie eine andere Funktion ausÃ¼bt: Ergreift die Tierversuchskommission oder eine Minderheit ihrer Mitglieder den Rekurs nach § 12 Abs. 2 KTSchG, richtet sich dieser unausweichlich gegen eine VerfÃ¼gung des VeterinÃ¤ramts. Die Entscheidung Ã¼ber die KostenvergÃ¼tung darf keiner Parteinahme in diesem Rechtsstreit zwischen einem Amt (sowie den Bewilligungsadressatinnen und -adressaten) und einer von dieser unabhÃ¤ngigen Kommission bzw. deren Minderheit gleichkommen. Bei einer zu strengen Kontrolle besteht die Gefahr, dass das Rekurs- und Beschwerderecht nach § 12 Abs. 2 KTSchG faktisch vereitelt wird. Der Tierversuchskommission bzw. ihrer Minderheit ist daher ein erheblicher Ermessensspielraum in Bezug auf die Art und den Aufwand der ProzessfÃ¼hrung zuzugestehen. Dies bedeutet nicht, dass der Aufwand von der Beschwerdegegnerin "unbesehen" zu tragen ist, wie diese befÃ¼rchtet. Die Kontrolldichte dÃ¼rfte zweckmÃ¤ssigerweise in Anlehnung an aufsichtsrechtliche Kriterien zu bestimmen sein.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.6 </b>Die Vorinstanz fÃ¼hrt aus, dass Aufwendungen von vornherein nicht zu entschÃ¤digen seien, wenn sie vor dem Erlass der erstinstanzlichen Anordnung angefallen sind, wobei diese Ansicht nicht begrÃ¼ndet wird. Die BeschwerdefÃ¼hrenden wenden unter Hinweis auf § 29 Abs. 2 lit. a R-KTVK ein, dass gewisse Vorbereitungshandlungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einer absehbaren bzw. angekÃ¼ndigten Rechtsmittelerhebung stÃ¼nden, zumindest teilweise mitzuberÃ¼cksichtigen seien. Ein solcher Konnex habe spÃ¤testens dann vorgelegen, als erkennbar wurde, dass eine Mehrheit der Tierversuchskommission das fragliche Gesuch fÃ¼r bewilligungsfÃ¤hig erklÃ¤ren und das VeterinÃ¤ramt die Bewilligung erteilen wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung4"><b>6.5.6.1 </b>ZunÃ¤chst ist daran zu erinnern, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¼ber einen Betrag von Fr. 10'000.- fÃ¼r externe AuftrÃ¤ge selbstÃ¤ndig verfÃ¼gen kÃ¶nnen (§ 29 Abs. 2 lit. a [in Verbindung mit Abs. 1] R-KTVK). Die vor dem Erlass der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung angefallenen Anwaltshonorare fielen noch in die Ausgabenkompetenz der BeschwerdefÃ¼hrenden nach § 29 Abs. 1 und 2 R-KTVK, weil die betreffenden Fr. 10'000.- zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeschÃ¶pft worden waren. Insoweit kann der Beschwerdegegnerin nur eine Kontrolle der RechtmÃ¤ssigkeit zustehen.</p> <p class="Erwgung4"><b>6.5.6.2 </b>Der Ansicht der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. Nach § 29 Abs. 2 lit. a (in Verbindung mit Abs. 1) R-KTVK kann eine rechtsmittelbefugte Kommissionsminderheit innerhalb eines Kostenrahmens von Fr. 10'000.- externe AuftrÃ¤ge "im Zusammenhang mit Rechtsmittelverfahren" selbstÃ¤ndig erteilen. Die weite Formulierung von § 29 Abs. 1 lit. a R-KTVK enthÃ¤lt keinen Hinweis darauf, dass die Kommissionsminderheit erst nach dem Erlass der erstinstanzlichen Anordnung auf externe Beratungen und Gutachten mit Bezug zum Rechtsmittelverfahren zurÃ¼ckgreifen dÃ¼rfte. Der Sinn einer solchen Regelung erschlÃ¶sse sich auch nicht, weil der Zusammenhang mit der Rechtsmittelerhebung und nicht der Zeitpunkt der Auftragserteilung oder -erfÃ¼llung massgeblich sein muss. Dieser kann nur als Hinweis beachtlich sein, ob der erforderliche Zusammenhang mit der Rechtsmittelerhebung besteht und der betriebene Aufwand notwendig ist.</p> <p class="Erwgung4"><b>6.5.6.3 </b>Im konkreten Fall beschloss die Tierversuchskommission am 17. Juni 2014, dass das fragliche Gesuch bewilligungsfÃ¤hig sei. Vom Antrag der Tierversuchskommission darf nur aus triftigen GrÃ¼nden abgewichen werden (BGE 135 II 384 E. 3.4.1), weshalb spÃ¤testens ab dem 17. Juni 2014 mit einer Bewilligungserteilung zu rechnen war. Somit ist nachvollziehbar, wenn die Kommissionsminderheit bereits vor dem Erlass der erstinstanzlichen Anordnung Vorbereitungen fÃ¼r eine Rekurserhebung traf. GemÃ¤ss der Honorarnote fand die erste Besprechung zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin 3 und der Rechtsvertretung allerdings bereits am 12. Juni 2014 statt. Dieser Aufwand wÃ¤re jedoch grundsÃ¤tzlich ohnehin angefallen, auch wenn die Besprechung erst nach dem Entscheid der Tierversuchskommission oder sogar nach dem Erlass der erstinstanzlichen Anordnung stattgefunden hÃ¤tte. Daher kann aus dem frÃ¼hen Termin nicht auf die ÃberflÃ¼ssigkeit der Besprechung geschlossen werden.</p> <p class="Erwgung4"><b>6.5.6.4 </b>Als Fazit ist festzuhalten, dass die EntschÃ¤digung externen Aufwands nicht deswegen verweigert werden darf, weil er vor dem Erlass der erstinstanzlichen Anordnung getÃ¤tigt wurde. Im Ãbrigen ist der ÃberprÃ¼fung des geltend gemachten Aufwands, die der Beschwerdegegnerin obliegt, hier nicht vorzugreifen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Auf das Gesuch um Erweiterung des Kostendachs fÃ¼r externe Beratungen und Gutachten um weitere Fr. 20'000.- fÃ¼r ein allfÃ¤lliges Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht trat die Beschwerdegegnerin mangels eines aktuellen Interesses nicht ein. Die Vorinstanz hat diesen Beschluss bestÃ¤tigt. Die BeschwerdefÃ¼hrenden wenden dagegen ein, dass der Weiterzug des Rekursentscheids von vornherein absehbar war und dass die Beschwerdegegnerin kaum rechtzeitig Ã¼ber ein innerhalb der Rekursfrist gestelltes Gesuch hÃ¤tte entscheiden kÃ¶nnen, weshalb das Nichteintreten unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und willkÃ¼rlich sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Zu prÃ¼fen ist, ob die BeschwerdefÃ¼hrenden einen Anspruch auf Erlass einer Leistungs- oder zumindest FeststellungsverfÃ¼gung hatten. </p> <p class="Erwgung3"><b>7.2.1 </b>Der Anspruch auf Erlass einer Leistungs- oder GestaltungsverfÃ¼gung bestimmt sich ebenso wie derjenige auf Erlass einer FeststellungsverfÃ¼gung anhand der Parteistellung und des Rechtsschutzinteresses (vgl. zum Bundesverwaltungsrecht: BGr, 13. Juli 2009, 2C_175/2009, E. 2.2; BGE 98 Ib 53 E. 3; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner/Martin Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2013, Rz. 359). Demnach muss im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und des VerfÃ¼gungserlasses ein aktuelles schutzwÃ¼rdiges Interesse vorliegen (vgl. BGE 132 V 166 E. 7 zur FeststellungsverfÃ¼gung).</p> <p class="Erwgung3"><b>7.2.2 </b>Im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Anordnung stand noch nicht fest, ob es zu einem Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht kommen wÃ¼rde. Damit war die Verwirklichung eines massgeblichen Sachverhaltselements noch offen. Ãblicherweise kÃ¶nnen kÃ¼nftige, noch nicht feststehende Sachverhalte nur mit einer FeststellungsverfÃ¼gung geregelt werden, wÃ¤hrend Ã¼ber Sachverhalte, die sich bereits verwirklicht haben, mit Leistungs- oder GestaltungsverfÃ¼gung entschieden wird (Isabelle HÃ¤ner in: Bernhard Waldmann/Philippe Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz [VwVG], 2. A., ZÃ¼rich etc. 2016, Art. 25 N. 9). Zusicherungen staatlicher Leistungen fÃ¼r bestimmte TÃ¤tigkeiten und AufgabenerfÃ¼llungen werden allerdings regelmÃ¤ssig bereits vor deren Beginn ausgesprochen (vgl. nur § 10 f. des Staatsbeitragsgesetzes vom 1. April 1990 [LS 132.2]). Oft ist dies das einzige zweckmÃ¤ssige Vorgehen, weil erst die staatliche Kostengutsprache ermÃ¶glicht, die fragliche TÃ¤tigkeit oder AufgabenerfÃ¼llung in Angriff zu nehmen. </p> <p class="Erwgung3"><b>7.2.3 </b>Im vorliegenden Fall fragt sich nicht, ob das schutzwÃ¼rdige Interesse im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und des Entscheids <i>noch </i>bestand, sondern ob es <i>schon </i>vorhanden war. Das ist ohne Weiteres zu bejahen: Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der notwendigen Tatbestandselemente war gross, denn nur im Fall eines Verzichts der unterliegenden Partei auf den Weiterzug des Rekursentscheids bezÃ¼glich der Tierversuchsbewilligung wÃ¤ren bei den BeschwerdefÃ¼hrenden mit Sicherheit keine Kosten fÃ¼r das Beschwerdeverfahren angefallen. Zudem erscheint nahezu ausgeschlossen, dass ein Gesuch um Ãbernahme der Kosten des Beschwerdeverfahrens, das erst nach der Zustellung dieses Rekursentscheids gestellt worden wÃ¤re, in nÃ¼tzlicher Frist hÃ¤tte behandelt werden kÃ¶nnen. Schliesslich hatten die BeschwerdefÃ¼hrenden ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der vorgÃ¤ngigen KlÃ¤rung der Frage, inwieweit die Beschwerdegegnerin die Kosten der Wahrnehmung einer Ã¶ffentlichen Aufgabe, die in ihrer Kompetenz und damit auch in ihrer Verantwortung lag, Ã¼bernehmen wÃ¼rde und inwieweit sie persÃ¶nlich dafÃ¼r einzustehen hÃ¤tten.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.2.4 </b>Einen Anspruch auf materielle Behandlung des Gesuchs hatten die BeschwerdefÃ¼hrenden auch in ihrer behÃ¶rdlichen Funktion. Eine rechtsmittellegitimierte BehÃ¶rde â im vorliegenden Fall die Kommissionsminderheit im Sinn von § 12 Abs. 2 KTSchG â muss einen Anspruch auf Ergreifen prozessualer Mittel haben, um sich gegen eine Vereitelung ihrer Rechtsmittelbefugnis zu wehren. Ihr ist ein Anspruch auf Erlass einer erstinstanzlichen Anordnung zuzuerkennen, wenn die Wahrnehmung ihrer Rechtsmittelbefugnis davon abhÃ¤ngt (vgl. Bertschi, § 21 N. 145 mit Hinweis, in Bezug auf die Rechtsmittellegitimation von BundesbehÃ¶rden nach Art. 111 Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [SR 173.110]).</p> <p class="Erwgung3"><b>7.2.5 </b>Auf die Rechtsprechung zum Anspruch auf eine â grundsÃ¤tzlich subsidiÃ¤re â FeststellungsverfÃ¼gung braucht demnach nicht zurÃ¼ckgegriffen zu werden. Es ist aber anzumerken, dass ein solcher Anspruch aufgrund der genannten UmstÃ¤nde ebenfalls zu bejahen wÃ¤re. Die Eingaben der BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten aufgrund ihrer relativ offenen Formulierungen und ihres Zwecks eine Behandlung des Gesuchs als Feststellungsbegehren zugelassen. Die Beschwerdegegnerin hÃ¤tte demnach zumindest eine materielle FeststellungsverfÃ¼gung treffen mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.3 </b>Dass die Vorinstanzen das Begehren der BeschwerdefÃ¼hrenden durch Nichteintreten erledigten, statt es materiell zu behandeln, stellt eine formelle Rechtsverweigerung im Sinn von Art. 29 Abs. 1 BV dar (BGr, 8. November 2016, 1C_642/2015, E. 2.2; BGE 135 I 6 E. 2.1; KÃ¶lz/HÃ¤ner/Bertschi, Rz. 199 mit weiteren Hinweisen). Demnach sind der Nichteintretensentscheid der Beschwerdegegnerin und seine BestÃ¤tigung durch die Vorinstanz aufzuheben. Dem Antrag auf materielle PrÃ¼fung des Begehrens durch das Verwaltungsgericht kann nicht stattgegeben werden, weil der massgebliche Sachverhalt â die HÃ¶he der konkreten Kosten der externen Rechtsvertretung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren â nicht bekannt ist und weil das Verwaltungsgericht die ÃberprÃ¼fung der Honorarforderung nicht als erste Instanz vorzunehmen hat. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zum materiellen Entscheid im Sinn der obigen ErwÃ¤gungen (E. 5 f.) betreffend das Rekursverfahren zurÃ¼ckzuweisen (§ 64 Abs. 1 VRG). Weil sich der im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung noch ungewisse Tatbestand mittlerweile verwirklicht hat, ist den BeschwerdefÃ¼hrenden Gelegenheit zu geben, die externen Kosten des Beschwerdeverfahrens exakt zu beziffern, worauf Ã¼ber den geltend gemachten Betrag zu entscheiden ist. Dazu hat die Beschwerdegegnerin den Streitgegenstand zweckmÃ¤ssigerweise anzupassen und gegebenenfalls auszudehnen (vgl. sinngemÃ¤ss E. 2.2.3). Sollte dies durch die HÃ¶he des geltend gemachten Betrags oder andere UmstÃ¤nde ausgeschlossen werden, ist der neue Antrag als Gesuch um Erlass einer erstinstanzlichen LeistungsverfÃ¼gung entgegenzunehmen und nach einer Vereinigung dieses neuen Verfahrens mit dem vorliegenden materiell zu behandeln.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b><i> </i></p> <p class="Erwgung2"><b>8.1 </b>Weil die BeschwerdefÃ¼hrenden mit ihrem Anliegen, die Kosten der nach § 12 Abs. 2 KTSchG angestrengten Rechtsmittelverfahren seien von der Beschwerdegegnerin zu tragen, im Grundsatz durchdringen und nur die Bestimmung der zu erstattenden Kosten im Einzelnen offenbleibt, sind sie als vollstÃ¤ndig obsiegend zu betrachten. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; vgl. auch PlÃ¼ss, § 13 N. 70). </p> <p class="Erwgung2"><b>8.2 </b>Die Kosten des Rekursverfahrens hat die Vorinstanz auf die Staatskasse genommen. Diese Anordnung wurde nicht angefochten.</p> <p class="Erwgung2"><b>8.3 </b>Die Beschwerdegegnerin hat den (auch) als Privatpersonen betroffenen BeschwerdefÃ¼hrenden eine angemessene ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zu entrichten (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffern I und III des angefochtenen Entscheids werden aufgehoben. Die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 3. Dezember 2014 (Nr. 1222-2014 / 92-11-14) wird aufgehoben, soweit das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrenden abgewiesen bzw. darauf nicht eingetreten wird. Die Sache wird zur neuen Entscheidung im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 180.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 4'180.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, den BeschwerdefÃ¼hrenden innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 4'500.- (MWST inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>