<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00104</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107321&amp;W10_KEY=13013572&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00104</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Familiennachzug. Massgebliche Änderung der Betreuungsverhältnisse durch den Tod der Grossmutter, welche die Beschwerdeführerin im Heimatland betreut hatte. Fürsorgeabhängigkeit als möglicher Grund zur Verweigerung einer Anwesenheitsbewilligung. Rückweisung. Eintreten: Anwesenheitsanspruch aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV und Art. 17 ANAG (E. 1b). Streitgegenstand: Unzulässige Ausdehnung durch den Antrag auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung (E. 1c). Kein Anspruch auf mündliche Anhörung nach der UN-Kinderrechtekonvention (E. 2). Der Familiennachzug durch einen Elternteil setzt eine vorrangige Beziehung und die Notwendigkeit zu deren Pflege voraus (E. 3). Das Ableben der Grossmutter, welche die Beschwerdeführerin bisher betreut hatte, kann vom Verwaltungsgericht berücksichtigt werden (E. 4a). Es hat zu einer massgeblichen Änderung der Verhältnisse geführt, aufgrund deren die Vorrangigkeit der Beziehung und die Notwendigkeit des Nachzugs zu bejahen sind (E. 4c). Vorfrageweise Prüfung des Anspruchs auf eine Niederlassungsbewilligung: Verneinen eines Verstosses gegen die öffentliche Ordnung; Vorliegen einer tauglichen Familienwohnung. Ungenügend erstellter Sachverhalt in Bezug auf die Fürsorgeabhängigkeit (E. 4d). Rückweisung an die erste Instanz (E. 5). Aufrechterhalten der vorinstanzlichen Kostenverlegung (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNG">ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETREUUNGSVERHÃLTNISSE">BETREUUNGSVERHÃLTNISSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEZIEHUNGSINTENSITÃT">BEZIEHUNGSINTENSITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃRSORGEABHÃNGIGKEIT">FÃRSORGEABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GROSSMUTTER">GROSSMUTTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUE TATSACHE">NEUE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NOTWENDIGKEIT DES NACHZUGS">NOTWENDIGKEIT DES NACHZUGS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE ORDNUNG">ÃFFENTLICHE ORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUNGRÃCKWEISUNG">SPRUNGRÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TOTENSCHEIN">TOTENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORRANGIGE BEZIEHUNG">VORRANGIGE BEZIEHUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 10 lit. I d ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 17 lit. II ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">§ 39 lit. I b BeamtenV</span><br/><span class="gerade">Art. 8 EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 lit. III KRK</span><br/><span class="gerade">Art. 10 lit. II KRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 12 KRK</span><br/><span class="gerade">Art. 100 lit. I b OG</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 lit. II c VEA</span><br/><span class="gerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I h VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 52 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 64 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 34 S. 110</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. A, StaatsangehÃ¶rige von S, wurde im Dezember 1985 als Tochter von D und E in R (S) geboren. Ihre Eltern waren nie miteinander verheiratet; A wuchs bei der Mutter auf, deren einziges Kind sie ist. Weitere Angaben Ã¼ber ihren Vater lassen sich den Akten nicht entnehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 27. Februar 1997 reiste E in die Schweiz ein, wo sie am 31. Juli 1997 den Schweizer BÃ¼rger F heiratete. Seit dem 31. Juli 2002 verfÃ¼gt sie Ã¼ber eine Niederlassungsbewilligung. A wurde der Obhut ihrer Grossmutter mÃ¼tterlicherseits, G, Ã¼bergeben. Am 3. Dezember 2000 reiste sie mit einem auf 90 Tage befris­teten Visum in die Schweiz ein, worauf ihre Mutter am 4. Dezember 2000 ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung stellte. Mit VerfÃ¼­gung vom 27. Februar 2001 wies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich (Frem­denpolizei; heute Migrationsamt) das Gesuch ab, weil A keine vorrangige Beziehung zur Mutter habe, und setzte A eine Frist zum Verlassen des zÃ¼rcherischen Kantonsgebiets bis 30. April 2001.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Hiergegen liess A am 28. MÃ¤rz 2001 Rekurs an den Regierungsrat erheben mit den AntrÃ¤gen, es sei die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben und ihr eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Knapp zwei Jahre spÃ¤ter, am 5. Fe­bruar 2003, wies der Regierungs­rat den Rekurs ab und beauftragte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, A eine neue Frist zur Ausreise anzusetzen. Er begrÃ¼ndete dies im Wesentlichen damit, dass die Beziehung A's zur Mutter nicht vorrangig und der Familiennachzug nicht notwendig sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Hiergegen liess A am 17. MÃ¤rz 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, es sei der Beschluss des Regierungsrats aufzuheben und ihr im Rahmen des Familiennachzugs die Niederlassungsbewilligung zu erteilen. Ferner stellte sie den prozessualen Antrag auf persÃ¶nliche AnhÃ¶rung. Namentlich wurde als neue Tatsache vorgebracht, dass die Grossmutter, G, am 1. Dezember 2002 verstorben sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit VerfÃ¼gung vom 21. MÃ¤rz 2003 setzte der PrÃ¤sident der 4. Abteilung der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit sowie dem Regierungsrat Frist zur Beschwerdeantwort bzw. zur Vernehmlassung. Mit Orientierungskopie vom 8. April 2003 liess der Regierungsrat dem Verwaltungsgericht mitteilen, dass er aufgrund der seiner Ansicht nach wesentlichen VerÃ¤nderung des Sachverhalts, der zu einem Neuentscheid durch die erste Instanz Anlass geben kÃ¶nne, auf eine Vernehmlassung verzichte und stattdessen die Akten der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit zurÃ¼cksende. In der nach Fristablauf eingegangenen Beschwerdeantwort vom 8./12. Mai 2003 teilte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit mit, dass sie an ihrer VerfÃ¼gung festhalte, weil das Ableben der Grossmutter keine wesentlichen Auswirkungen auf die BetreuungsbedÃ¼rftigkeit A's habe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. a) <span>§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (</span>VRG) <span>gestattet die Beschwerde beim Verwaltungsge­richt auf dem Gebiet der Fremdenpolizei, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht. Das trifft zu fÃ¼r Entscheide Ã¼ber Aufent­halts- und Nieder­lassungsbe­wil­li­gungen, auf deren Erteilung der oder die auslÃ¤n­dische StaatsangehÃ¶rige einen bundes- oder vÃ¶lkerrechtlichen Anspruch hat (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflege­gesetzes vom 16. Dezember 1943; BGE 128 II 145 E. 1.1.1).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach Art. 17 Abs. 2 Satz 3 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) haben ledige Kinder unter 18 Jahren Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung, sofern sie mit ihren Eltern zusammenwohnen, wobei nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung das Alter im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend ist (BGE 124 II 361 E. 4b). Diese Bestimmung ist sinngemÃ¤ss an­wendbar, wenn der Familiennachzug durch nur einen Elternteil erfolgen soll (BGE 125 II 585 E. 2c). Ein Rechtsanspruch auf Familien­nachzug ergibt sich sodann aus Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechts­konvention (EMRK) bzw. dem Gleiches bedeutenden Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV), die einem ledigen und minderjÃ¤hrigen Kind das Zusammenleben mit seinen in der Schweiz wohnenden Eltern garantieren, so­fern diese Ã¼ber ein gefestigtes Aufenthalts­recht in der Schweiz verfÃ¼gen und die familiÃ¤re Beziehung tatsÃ¤chlich gelebt wird und in­takt ist (vgl. etwa Stephan Breitenmoser in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/Rainer Schwei­zer/Klaus Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, ZÃ¼­rich/Ba­sel/Genf/Lachen 2002, Art. 13 Rz. 26). </span>Im Ge­gensatz zum Rechtsanspruch gestÃ¼tzt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG ist jener nach Art. 8 EMRK uneingeschrÃ¤nkt an der Sachlage im Urteilszeitpunkt zu messen (BGE 120 Ib 257 E. 1f).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist heute rund 17 ½ Jahre alt; ihre Beziehung zur Mutter wird gelebt und ist intakt. Sie hat demnach einen Anwesenheitsanspruch sowohl aus Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG als auch aus Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV. Ob die Voraussetzungen zur Verwirklichung des Anspruchs im konkreten Fall erfÃ¼llt sind, ist im Rahmen der materiellen PrÃ¼fung zu behandeln. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) WÃ¤hrend im Rekurs die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung beantragt wurde, ersucht die BeschwerdefÃ¼hrerin vor Verwaltungsgericht neu um die Erteilung der Niederlassungsbewilligung, womit der Streitgegenstand ausgedehnt wird. Hintergrund ist, dass der Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin am 31. Juli 2002, also wÃ¤hrend das vorliegende Verfahren beim Regierungsrat hÃ¤ngig war, die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Die BerÃ¼cksichtigung neuer Tatsachen durch das Verwaltungsgericht ist allerdings nur zulÃ¤ssig, soweit dadurch der Streitgegenstand nicht verÃ¤ndert wird (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N. 17 mit Hinweisen; vgl. § 52 Abs. 2 VRG). Somit kann vorliegend nur Ã¼ber die Aufenthaltsbewilligung entschieden werden. Daran Ã¤ndert nichts, dass auch ein Anspruch aus Art. 8 EMRK infrage steht und dieser an den VerhÃ¤ltnissen im Urteilszeitpunkt zu messen ist, denn aus Art. 8 EMRK kann kein Anrecht auf eine Bewilligung gemÃ¤ss einer bestimmten Kategorie des nationalen Rechts abgeleitet werden. UnabhÃ¤ngig davon hat aber das Verwaltungsgericht von Amts wegen als Vorfrage zu prÃ¼fen, ob ein Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung besteht. In diesem Fall kann nÃ¤mlich die Aufenthaltsbewilligung, die der BeschwerdefÃ¼hrerin ein weniger gefes­tigtes Anwesenheitsrecht gewÃ¤hrt, erst recht nicht verweigert werden (vgl. in Bezug auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht BGr, 18. Oktober 2000, 2A.139/2000, E. 1c/bb, www.bger.ch; BGE 120 Ib 360 E. 3a).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde mit der erwÃ¤hnten EinschrÃ¤nkung einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt gestÃ¼tzt auf Art. 12 des Ãbereinkommens Ã¼ber die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 (UN-Kinder­rechtekonvention; KRK) ihre AnhÃ¶rung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Kind ist nach der UN-Kinderrechtekonvention im fremdenpolizeilichen Verfahren nicht zwingend persÃ¶nlich (also mÃ¼ndlich), sondern lediglich in angemessener Weise anzuhÃ¶ren. Die AnhÃ¶rung kann je nach der zu behandelnden Problematik und den UmstÃ¤nden des Einzelfalls auch schriftlich oder Ã¼ber eine Vertretung vorgenommen werden. Im vorliegenden Fall war und ist die BeschwerdefÃ¼hrerin als Partei am Verfahren beteiligt; sie wird durch ihre Mutter und diese wiederum anwaltschaftlich vertreten. Weil die BeschwerdefÃ¼hrerin demnach ohnehin Ã¼ber umfassende ÃusserungsmÃ¶glichkeiten verfÃ¼gt, kann auch unter dem Blickwinkel von Art. 12 KRK auf eine persÃ¶nliche Einvernahme verzichtet werden (vgl. BGr, 11. Dezember 2002, 2A.456/2002, E. 3.6, www.bger.ch; BGE 124 II 361 E. 3c; VGr, 26. Juli 2002, ZBl 104/2003, S. 272).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) aa) BezÃ¼glich des Anspruchs auf nachtrÃ¤glichen Familiennachzug gemÃ¤ss Art. 17 ANAG unterscheidet die bundesgerichtliche Rechtsprechung zwischen zusammenlebenden und getrennt lebenden Eltern. Demnach ist der nachtrÃ¤gliche Familiennachzug durch Eltern, die sich beide in der Schweiz niedergelassen haben und einen gemeinsamen ehelichen Haushalt fÃ¼hren, mÃ¶glich, ohne dass besondere stichhaltige GrÃ¼nde die beabsichtigte Ãnderung der BetreuungsverhÃ¤ltnisse rechtfertigen mÃ¼ssen. Innerhalb der allgemeinen Schranken von Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG ist somit der Nachzug von gemeinsamen Kindern durch beide Elternteile zusammen grundsÃ¤tzlich jederzeit zulÃ¤ssig; vorbehalten bleibt einzig das Rechtsmissbrauchsverbot (BGE 126 II 329 E. 3b). Die Praxis ist hingegen aufgrund der unterschiedlichen familiÃ¤ren Situation wesentlich restriktiver, wenn der nachtrÃ¤gliche Familiennachzug von Kindern getrennter bzw. geschiedener Eltern infrage steht: Bei einem Kind getrennt lebender Eltern fÃ¼hrt der Umzug in die Schweiz â namentlich dann, wenn das Kind bisher im Ausland vom andern Elternteil selbst betreut worden ist â nicht ohne weiteres zu einer engeren Einbindung in eine Familiengemeinschaft. Es wird lediglich die Obhut des einen Elternteils durch jene des andern ersetzt, ohne dass die Familie als Ganzes nÃ¤her zusammengefÃ¼hrt wÃ¼rde. In solchen FÃ¤llen setzt der nachtrÃ¤gliche Nachzug eines Kindes laut der Praxis daher voraus, dass eine vorrangige Bindung des Kindes zum in der Schweiz lebenden Elternteil nachgewiesen ist und besonders stichhaltige familiÃ¤re GrÃ¼nde, zum Beispiel eine Ãnderung der BetreuungsmÃ¶glichkeiten, dieses Vorgehen rechtfertigen (BGr, 11. MÃ¤rz 2002, 2A.510/2001, E. 4.2, www.bger.ch; BGE 126 II 329 E. 2b+3a). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Die Eineltern-Familie bzw. die hier zu beurteilende, aus dem Kind, dessen leiblicher Mutter sowie dessen Stiefvater bestehende Familie lÃ¤sst sich nicht ohne weiteres unter die genannten Kategorien (Gesamtfamilie oder getrennte Elternteile) subsumieren. Das Bundesgericht berÃ¼cksichtigt indessen in seiner Praxis zum nachtrÃ¤glichen Familiennachzug im Fall einer Teilfamilie unter dem Gesichtspunkt von Art. 17 Abs. 2 ANAG nicht nur, zu welchem der beiden Elternteile die vorrangige Beziehung besteht, sondern auch die Beziehungen der Kinder zu weiteren Verwandten (Grosseltern, Onkeln und Tanten, Ã¤ltere Geschwis­ter; vgl. BGE 125 II 585 E. 2c). Wird das Kind im Ausland durch nahe FamilienangehÃ¶rige erzogen und betreut, so wendet das Bundesgericht die fÃ¼r den Fall der getrennten Familien entwickelten GrundsÃ¤tze analog an. Auch wenn Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG sowie Art. 8 EMRK unter anderem die familiÃ¤re Beziehung getrennt leben­der Eltern zu ihren Kindern schÃ¼tzten, rÃ¤umten diese Bestimmungen grundsÃ¤tzlich nicht demjenigen Elternteil ein Recht auf Nachzug eines Kindes ein, der freiwillig ins Ausland gezogen sei und ein weniger enges VerhÃ¤ltnis zum Kind habe als andere Verwandte, die fÃ¼r das Kind sorgen; wesentlich sei nur, dass er seine bisherigen Beziehungen zum Kind weiterhin pflegen kÃ¶nne. Laut Bundesgericht genÃ¼gt es ferner nicht, dass eine vorrangige Beziehung der Kinder zum in der Schweiz wohnenden Elternteil besteht; die Bewilligung des nachtrÃ¤glichen Familiennachzugs setze zusÃ¤tzlich voraus, dass er sich als zu deren Pflege notwendig erweisen mÃ¼sse; dies sei insbesondere dann nicht der Fall, wenn im Heimatland alternative BetreuungsmÃ¶glichkeiten zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden, die dem Kindeswohl besser entsprÃ¤chen, beispielsweise weil dadurch vermieden werden kÃ¶nne, die Kinder aus ihrer bisherigen Umgebung und dem ihnen vertrauten Beziehungsumfeld herauszureissen (zum Ganzen BGr, 11. MÃ¤rz 2002, 2A.510/2001, E. 4.3, www.bger.ch; BGE 125 II 585 E. 2c; kritisch etwa Philip Grant, La protection de la vie familiale et de la vie privÃ©e en droit des Ã©trangers, Basel/Genf/MÃ¼nchen 2000, S. 158 ff., besonders 162; Marc Spescha/Peter StrÃ¤uli, AuslÃ¤nderrecht, ZÃ¼rich 2001, S. 84 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin scheint zu ihrem Vater nie Kontakt gehabt zu haben. Ihre Mutter reiste am 27. Februar 1997 in die Schweiz ein, sie in der Obhut der Grossmutter zurÃ¼cklassend. Am 31. Juli 1997 heiratete die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin einen Schweizer BÃ¼rger, womit nach der Rechtsprechung grundsÃ¤tzlich ein Anspruch auf Familiennachzug entstand. Am 4. Dezember 2000 wurde das Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin eingereicht. Dass ein Nachzugsgesuch erst nach dreieinhalb Jahren gestellt worden ist, wird damit begrÃ¼ndet, dass die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin zuerst in der Schweiz stabile VerhÃ¤ltnisse habe schaffen wollen. Die gesundheitlichen Probleme der Grossmutter hÃ¤tten dieser jedoch eine weitere Betreuung der BeschwerdefÃ¼hrerin verunmÃ¶glicht. In ihren Stellungnahmen zuhanden der Beschwerdegegnerin wies die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin zudem darauf hin, diese wolle in die Schweiz Ã¼bersiedeln, weil ihr die Mutter sonst sehr fehle.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Vorliegend steht nicht ein Nachzug des Kindes zu beiden leiblichen Eltern infrage; es geht vielmehr um die ZusammenfÃ¼hrung der BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrer leiblichen Mutter und ihrem Stiefvater. Wenn die Vorinstanz hierfÃ¼r eine vorrangige Beziehung zur Mutter und zudem die Notwendigkeit des Familiennachzugs voraussetzt, befindet sie sich im Einklang mit der bundesgerichtlichen Praxis.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die vorrangige Beziehung der BeschwerdefÃ¼hrerin diejenige zu der sie betreuenden Grossmutter sei. Objektive GrÃ¼nde fÃ¼r das Zuwarten mit dem Gesuch um Familiennachzug seien nicht ersichtlich. Eine massgebliche gesundheitsbedingte Behinderung der Grossmutter sei nicht bewiesen worden; selbst wenn eine solche vorlÃ¤ge, sei jedoch davon auszugehen, dass die Grossmutter eine altersgerechte Betreuung der BeschwerdefÃ¼hrerin weiterhin sicherzustellen vermÃ¶ge. Der vorinstanzliche Entscheid ist angesichts der damals bekannten Sachlage im Sinn des vorn AusgefÃ¼hrten insgesamt korrekt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht wurde als neue Tatsache vorgebracht, dass die Grossmutter der BeschwerdefÃ¼hrerin am 1. Dezember 2002 verstorben sei. WÃ¤hrend der Regierungsrat darin eine wesentliche VerÃ¤nderung des Sachverhalts erblickt, die zu einem Neuentscheid durch die Beschwerdegegnerin Anlass geben kÃ¶nnte, hÃ¤lt Letztere gemÃ¤ss ihrer verspÃ¤tet eingereichten Beschwerdeantwort an ihrer VerfÃ¼gung fest.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Grossmutter der BeschwerdefÃ¼hrerin ist verstorben, bevor die Vorinstanz am 5. Februar 2003 ihren Entscheid gefÃ¤llt hat, wÃ¤hrend der Registereintrag (6. Februar 2003) und die Ausstellung des Totenscheins (25. Februar 2003) erst spÃ¤ter erfolgten. Wann die BeschwerdefÃ¼hrerin vom Tod ihrer Grossmutter erfahren hat, ist aus den Akten nicht ersichtlich. Die Vorinstanz wurde in den rund zwei Monaten, die zwischen dem Todesfall und ihrem Entscheid verstrichen sind, nicht Ã¼ber die Ãnderung der Sachlage informiert, und in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht werden hierfÃ¼r keine GrÃ¼nde angegeben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Fragen sind jedoch ohnehin nicht von Belang, weil der Tod der Grossmutter vom Verwaltungsgericht jedenfalls berÃ¼cksichtigt werden kann. Ist auch grundsÃ¤tzlich fÃ¼r den Rechtsmittelentscheid die Sachlage im Zeitpunkt des Erlasses der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung massgebend, so kÃ¶nnen doch seither eingetretene Tatsachen beachtet werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 17). Sodann sind in allen Beschwerdeverfahren ohne eigentliche gerichtliche Vorinstanz neue Tatsachenbehauptungen â soweit sie Begehren stÃ¼tzen sollen, die sich im Rahmen des Streitgegenstands halten â zulÃ¤ssig (§ 52 Abs. 2 VRG e contrario; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 12). Dies gilt selbst dann, wenn sie bereits vor der Vorinstanz hÃ¤tten vorgebracht werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 7). Die neu geltend gemachte Tatsache kann deshalb â unabhÃ¤ngig davon, ob sie im Zeitpunkt des Regierungsratsbeschlusses der BeschwerdefÃ¼hrerin bereits bekannt gewesen war â vom Verwaltungsgericht beachtet werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der beigebrachte amtliche Totenschein trÃ¤gt die Unterschrift einer Zivilstandsbeamtin so­wie Marke und Stempel der Republik S und bestÃ¤tigt das Ableben von Frau G, geboren 1943 in U. Diese Personalien stimmen mit den registrierten und den von der BeschwerdefÃ¼hrerin in einer Stellungnahme vom 13. Dezember 2001 zuhanden der RekursbehÃ¶rde angegebenen Ã¼berein. GrundsÃ¤tzlich bestehen weder an der Echtheit der Urkunde noch an der IdentitÃ¤t der Verstorbenen mit der Grossmutter der BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndete Zweifel. Da ohnehin eine RÃ¼ckweisung vorzunehmen ist (hinten d/dd), kann es allerdings der Beschwerdegegnerin anheim gestellt werden, eine allenfalls bestehende strengere Praxis betreffend die formellen Anforderungen an Beweisurkunden auch im vorliegenden Fall durchzusetzen und von der BeschwerdefÃ¼hrerin eine usanzgemÃ¤sse BestÃ¤tigung des Totenscheins zu verlangen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Sofern der Tod der Grossmutter als bewiesen gelten kann, ist von einer massgeblichen Ãnderung der VerhÃ¤ltnisse auszugehen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) Nach der bundesgerichtlichen Praxis kann sich die Frage des nachtrÃ¤glichen Familiennachzugs in der Regel nur dann ernsthaft stellen, wenn die betreffenden Kinder, die wÃ¤hrend mehrerer Jahre im Ausland von andern FamilienangehÃ¶rigen betreut wurden, im Zeitpunkt der Gesuchstellung noch lÃ¤ngst nicht 18 Jahre alt sind, wenn weiter GewÃ¤hr besteht, dass sie sich unter der FÃ¼hrung des hier lebenden Elternteils in der Schweiz angemessen integrieren kÃ¶nnen, und wenn schliesslich stichhaltige GrÃ¼nde fÃ¼r die Ãnderung der BetreuungsverhÃ¤ltnisse vorliegen (BGr, 26. Juli 1999, AJP 2000, S. 106 E. 4a, mit Hinweisen auf unverÃ¶ffentlichte Urteile).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Die BeschwerdefÃ¼hrerin, die rund vier Jahre von ihrer Grossmutter betreut worden war, war im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung knapp 15 Jahre alt, wodurch der nachtrÃ¤gliche Familiennachzug noch nicht ausgeschlossen wird. Eine angemessene Integration wird durch das Zeugnis der Schule fÃ¼r Haushalt und Lebensgestaltung in ZÃ¼rich belegt, wo die BeschwerdefÃ¼hrerin in einem Fortbildungsjahr einen Integrationskurs absolviert: Ihre Leistungen sind insgesamt als gut zu bezeichnen (Durchschnittsnote 5), und ihr Verhalten wird sogar als sehr gut bewertet. Zwar erklÃ¤rt die Vorinstanz in anderem Zusammenhang den Besuch der Integrationsklasse fÃ¼r belanglos, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem auf 90 Tage befristeten Visum in die Schweiz eingereist ist und ihre Mutter einen Tag darauf ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung gestellt hat, worin ein rechts­missbrÃ¤uchliches Verhalten zu sehen sei, das der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zum Vorteil gereichen dÃ¼rfe. Doch ginge es nicht an, die Integrations­chancen aufgrund fiktiver Annah­men zu beurteilen, wÃ¤hrend Belege fÃ¼r eine tatsÃ¤chliche Integration vorliegen. Schliesslich stellt der Tod der Grossmutter einen stichhaltigen Grund fÃ¼r eine Ãnderung der Betreu­ungs­verhÃ¤ltnisse dar: Wie in der Beschwerdeschrift zutreffend bemerkt wird, sind auch die Vorinstanzen davon ausgegangen, dass die Betreuung einzig durch die Grossmutter erfolgte. Die Praxis sieht nicht vor, dass der in der Schweiz ansÃ¤ssige Eltern­teil sein Kind erst dann nachziehen kann, wenn es an einer alternativen Betreuungs­mÃ¶glichkeit im Heimatland Ã¼berhaupt fehlt. In den Worten des Bundes­gerichts kann es "nicht Sache der mit der Anwendung des AuslÃ¤nderrechts betrauten BehÃ¶rden sein, anstelle der betroffenen Familienmitglieder darÃ¼ber zu befinden, wie nach dem ... Tod der Grossmutter ... die BetreuungsverhÃ¤ltnisse neu gestaltet werden sollen, und daraus auslÃ¤nderrechtliche Konsequenzen zu ziehen" (BGr, 26. Juli 1999, AJP 2000, S. 106 E. 4c [mit Hinweis]; vgl. auch BGE 125 II 585 E. 2c; Grant, S. 160 ff.). Ob Betreuungs­funktionen durch den in den Akten erwÃ¤hnten Onkel der BeschwerdefÃ¼hrerin oder allenfalls durch weitere Verwandte im Heimatland Ã¼ber­nommen werden kÃ¶nnten (was die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet), ist demnach nicht von Belang.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Schliesslich ist auch nicht entscheidend, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin beim Ab­leben ihrer Grossmutter bereits knapp 17 Jahre alt war und demzufolge keiner umfassenden Betreuung mehr bedurfte (vgl. auch BGr, 26. Juli 1999, AJP 2000, S. 106 E. 4c). Da das Gesetz eine Alterslimite von 18 Jahren fÃ¼r den Familiennachzug vorsieht, ist erst das Erreichen dieser Altersgrenze als Schritt in die UnabhÃ¤ngigkeit anzusehen (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1e). Dass bis zum Erreichen der gesetzlichen (bzw. verfassungsmÃ¤ssigen) Altersgrenze von 18 Jahren grundsÃ¤tzlich ein Anspruch auf Familiennachzug besteht, ist zwar gegebenenfalls dann unbeachtlich, wenn der Familiennachzug nicht das familiÃ¤re Zusammenleben zum Ziel hat, sondern dem Kind ein wirtschaftliches Fortkommen in der Schweiz ermÃ¶glichen soll, was als Rechtsmissbrauch bewertet wird. HierfÃ¼r bestehen jedoch im vorliegenden Fall â entgegen der Ansicht der Vorinstanz, es sei "der Mutter [nicht] wirklich an einer Beziehung zur [BeschwerdefÃ¼hrerin] gelegen" â keine genÃ¼genden Anzeichen: Das Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung wurde gestellt, als die BeschwerdefÃ¼hrerin knapp 15 Jahre alt war, und die Mutter machte zur BegrÃ¼ndung unter anderem geltend, dass sie ihrer Toch­ter "sehr fehle" (was ohne weiteres nachvollziehbar ist), wÃ¤hrend das Zusammenleben mit der kranken Grossmutter die BeschwerdefÃ¼hrerin deprimiere.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">dd) Zusammenfassend: Sofern der Tod der Grossmutter als bewiesen gelten kann, ist dadurch eine massgebliche Ãnderung der VerhÃ¤ltnisse eingetreten, aufgrund deren die Vorrangigkeit der Beziehung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu ihrer Mutter und die Notwendigkeit des Familiennachzugs neuerdings zu bejahen sind.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) aa) Vorliegend kann zwar nur das Begehren um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung behandelt werden, doch ist als Vorfrage zu behandeln, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin gegebenenfalls sogar einen Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung hÃ¤tte. Ein solcher ergÃ¤be sich hier grundsÃ¤tzlich aus Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG. Nach Art. 11 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder ist "[v]or Erteilung der Niederlassungsbewilligung ... das bisherige Verhalten des AuslÃ¤nders nochmals eingehend zu prÃ¼fen". Sofern ein gesetzlicher Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung besteht, beschrÃ¤nkt sich allerdings die PrÃ¼fung auf die im Gesetz abschliessend formulierten Kriterien, namentlich auf das Vorliegen von AusweisungsgrÃ¼nden oder VerstÃ¶ssen gegen die Ã¶ffentliche Ordnung (Spescha/StrÃ¤uli, S. 124; vgl. Art. 17 Abs. 2 Satz 4 ANAG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Der illegale Nachzug eines Kindes stellt einen Verstoss gegen die Ã¶ffentliche Ordnung dar (BGE 122 II 385 E. 3b). Die Einreise der BeschwerdefÃ¼hrerin in die Schweiz und ihr seither andauernder Aufenthalt im Land kÃ¶nnen jedoch nicht als illegal bewertet werden: Zwar ist die BeschwerdefÃ¼hrerin am 3. Dezember 2000 mit einem auf 90 Tage befristeten Visum in die Schweiz eingereist und hat ihre Mutter tags darauf ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung gestellt. Dies legt die Schlussfolgerung nahe, dass die Einreise mit der Absicht des dauernden Aufenthalts erfolgte, obwohl sie unter dem Vorbehalt der fristgemÃ¤ssen Wiederausreise bewilligt worden war (Art. 1 Abs. 2 lit. c der Verordnung vom 14. Januar 1998 Ã¼ber Einreise und Anmeldung von AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern). Selbst wenn dies zutreffen sollte, wÃ¤re es vorliegend jedoch nicht entscheidend: Zum einen hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin aus Art. 8 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV sowie Art. 9 Abs. 3 und Art. 10 Abs. 2 KRK einen Anspruch auf Besuchsaufenthalte, der selbst dann nicht von vornherein hÃ¤tte ausgeschlos­sen werden kÃ¶nnen, wenn die RÃ¼ckreise nicht gesichert gewesen sein sollte (Peter Uebersax in: Peter Uebersax/Peter MÃ¼nch/Thomas Geiser/Martin Arnold [Hrsg.], AuslÃ¤nderrecht, Basel/Genf/MÃ¼nchen 2002, Rz. 5.29 f.). Zum andern erliess die Beschwerdegegnerin ihre ablehnende VerfÃ¼gung noch wÃ¤hrend der ursprÃ¼nglichen Aufenthaltsdauer (nÃ¤mlich am 27. Februar 2001), wobei sie eine Frist zum Verlassen des zÃ¼rcherischen Kantonsgebiets bis zum 30. April 2001 gewÃ¤hrte. Seither hÃ¤lt sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem provisorischen Anwesenheitsrecht infolge der eingelegten Rechtsmittel in der Schweiz auf (vgl. auch RB 1997 Nr. 11), und es kann ihr aufgrund der Aktenlage nicht unterstellt werden, sie hÃ¤tte die Verpflichtung zur RÃ¼ckreise gegebenenfalls nicht eingehalten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Laut Bundesgericht kann von der niedergelassenen Person verlangt werden, dass sie Ã¼ber eine taugliche Wohnung verfÃ¼gt, um die Gesamtfamilie zu beherbergen. Offen gelassen wurde hingegen, ob die ErfÃ¼llung der Anforderung von <span>Art. 39 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 Ã¼ber die Begrenzung der Zahl der AuslÃ¤nder verlangt werden kann (BGE 119 Ib 81 E. 2c). Die BeschwerdefÃ¼hrerin bewohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zwei nebeneinander liegende Studios in ZÃ¼rich-Aussersihl. Obwohl damit eingestandenermassen keine ideale Familienwohnung besteht, sind die Studios jedenfalls tauglich, um drei Personen aufzunehmen, kann doch jedes von ihnen nach Mietvertrag als Wohnung fÃ¼r eine bis zwei Personen verwendet werden. Ob und welche Anforderungen Ã¼berhaupt an die Familienwohnung gestellt werden kÃ¶nnen, kann demnach offen bleiben.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">dd) Sodann kann es sich rechtfertigen, von der Erteilung der Niederlassungsbewilligung abzusehen, wenn der Nachzug eines FamilienangehÃ¶rigen die Gefahr von FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit fÃ¼r die Beteiligten mit sich bringt. Finanzielle GrÃ¼nde kÃ¶nnen jedoch einem Familiennachzug nur entgegengehalten werden, wenn fÃ¼r die Beteiligten konkret die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. d ANAG besteht und auch die Ã¼brigen Voraussetzungen einer Ausweisung oder Heimschaffung erfÃ¼llt sind; blosse Bedenken genÃ¼gen nicht (BGr, 23. Mai 2002, 2A.46/2002, E. 3.5.3, 5. Juni 2001, 2A.11/2001, E. 3+4 [beide Entscheide unter www.bger.ch]; BGE 122 II 1 E. 3c, 119 Ib 81 E. 2d; vgl. auch NiccolÃ² Raselli/Christina Hausammann in: Uebersax/MÃ¼nch/Geiser/Arnold, Rz. 13.52). Dabei ist von den aktuellen VerhÃ¤ltnissen auszugehen, die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung aber in lÃ¤ngerfristiger Sichtweise abzuwÃ¤gen. Weiter darf auch nicht einzig auf das Einkommen des hier anwesenden FamilienangehÃ¶rigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen MÃ¶glichkeiten aller Familienmitglieder auf lÃ¤ngere Frist zu betrachten (BGE 122 II 1 E. 3c).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 31. Januar 2003 hat das Sozialamt der Stadt ZÃ¼rich die Beschwerdegegnerin um Auskunft ersucht, weil sie um Leistung wirtschaftlicher Hilfe fÃ¼r die "arbeits- und mittelos[e]" Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin angegangen worden sei. In den Akten finden sich keine weitern Hinweise auf die finanzielle Situation der Mutter und des Stiefvaters der BeschwerdefÃ¼hrerin. Insofern ist der Sachverhalt nicht erstellt. Die ungeklÃ¤rte Frage betrifft ein massgebliches Sachverhaltselement, obwohl es hÃ¶chst unwahrscheinlich ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin die Anwesenheit in der Schweiz wegen der (allfÃ¤lligen) FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit ihrer Mutter zu verweigern wÃ¤re: Immerhin mÃ¼sste nicht nur eine fortgesetzte und erhebliche FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit vorliegen; es mÃ¼ssten auch die Ã¼brigen Voraussetzungen einer Ausweisung oder Heimschaffung gegeben sein. Da deshalb eine AbwÃ¤gung unter BerÃ¼cksichtigung der Interessen aller Familienmitglieder vorzunehmen wÃ¤re (Art. 8 Abs. 2 EMRK, Art. 10 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 3 ANAG) und es sich beim Stiefvater der BeschwerdefÃ¼hrerin um einen Schweizer handelt, dem wohl nicht zuzumuten wÃ¤re, seiner Ehefrau in ihr Heimatland zu folgen, kÃ¤me diese MÃ¶glichkeit allenfalls dann infrage, wenn die Ehe zwischen E und F nicht mehr gelebt wÃ¼rde. Dies kann immerhin angesichts der getrennten (wenn auch nebeneinander liegenden) Wohnungen und einer anscheinend einmal ausgesprochenen gerichtlichen Trennung nicht von vornherein ausgeschlossen werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">ee) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Erteilung einer Aufenthaltsbewil­ligung, wÃ¤hrend der Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung nur vorfrageweise geprÃ¼ft wird. Die Ungewissheit, ob die Voraussetzungen zur Erteilung einer Niederlassungsbewilligung erfÃ¼llt sind, schlÃ¶sse deshalb grundsÃ¤tzlich die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht aus: Diese vermittelt weniger Rechte, weshalb in der Regel weniger strenge Anforderungen erfÃ¼llt sein mÃ¼ssen. Doch kÃ¶nnen die finanziellen VerhÃ¤ltnisse der Gesuchstellenden auch bei der PrÃ¼fung, ob eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, beachtet werden. Zudem wird der vorliegend geltend gemachte Anspruch aus Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG einzig aus prozessualen GrÃ¼nden als Aufenthalts- und nicht als Niederlassungsanspruch behandelt. Es drÃ¤ngt sich nicht auf, weniger strenge Anforderungen aufzustellen. Demnach kann auch Ã¼ber die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht reformatorisch entschieden werden, weil hierzu notwendige Sachverhaltselemente nicht bekannt sind.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. a) Das Verwaltungsgericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung zurÃ¼ckweisen, insbesondere wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht auf die Sache eingetreten oder der Tatbestand ungenÃ¼gend festgestellt wurde (§ 64 Abs. 1 VRG). Das Gesetz zÃ¤hlt die FÃ¤lle, in denen eine RÃ¼ckweisung vorgenommen werden kann, allerdings nicht abschliessend auf; das Verwaltungsgericht kann nach seinem Ermessen auch aus andern GrÃ¼nden zurÃ¼ckweisen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 64 N. 1). Ãber den Wortlaut des Gesetzes hinaus kommt auch eine RÃ¼ckweisung an eine untere Instanz infrage (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 64 N. 6).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im vorliegenden Fall wird eine RÃ¼ckweisung notwendig, weil eine neu eingetretene, massgebliche Tatsache neue SachverhaltsabklÃ¤rungen erfordert. Da die Fachkompetenz hierzu vor allem bei der Beschwerdegegnerin vorhanden ist, wird die Sache direkt an diese zurÃ¼ckgewiesen. Dieses Vorgehen entspricht im Ãbrigen auch der Ansicht der Vorinstanz.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, soweit auf sie eingetreten wird, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zur AbklÃ¤rung zurÃ¼ckzuweisen, ob die finanziellen VerhÃ¤ltnisse der Familie der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung entgegenstehen. Dabei steht es der Beschwerdegegnerin frei, im Rahmen ihrer Praxis weitere Beweise fÃ¼r den Tod der Grossmutter einzufordern. AnzufÃ¼gen ist, dass die Aufenthaltsbewilligung auch zu erteilen sein wird, wenn das Verfahren erst nach dem herannahenden 18. Geburtstag der BeschwerdefÃ¼hrerin abgeschlossen wird, sofern sich ergibt, dass die entsprechenden Voraussetzungen gemÃ¤ss den obigen ErwÃ¤gungen gegeben sind, bevor die BeschwerdefÃ¼hrerin die Alterslimite von Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG erreicht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Angesichts des Verfahrensausgangs sind die Kos­ten den Parteien je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung â die Kosten des Rekursverfahrens wurden der heutigen BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt â ist aufrecht zu erhalten, da die Beschwerde aus einem nachtrÃ¤glich eingetretenen (bzw. nicht rechtzeitig mitgeteilten) Grund und nicht aufgrund eines Mangels des vorinstanzlichen Entscheids teilweise gutzuheis­sen ist (vgl. auch § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit auf sie eingetreten wird. Die VerfÃ¼gung der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit vom 27. Februar 2001 sowie Dispositiv-Ziffern I und II des Beschlusses des Regierungsrats vom 5. Februar 2003 werden aufgehoben, und die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">3. Die Kosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt.</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">6. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>