<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00153</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene X.___ war ab dem 2. Mai 2013 als Baufach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter bei einer Personalvermittlung in einem 100%-Pensum angestellt (vgl. das mit heutigem Datum ergangene Urteil im Verfahren IV.2018.00608 S. 2; die Angaben zum Anstellungsbeginn in der Bagatellunfallmeldung vom 4. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 [Urk. 8/1] treffen nicht zu) und dadurch bei der Suva obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Bagatellunfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung der Arbeitgeberin vom 4. September 2015 stürzte der Versicherte am 28. August 2015 auf das rechte Knie, während er schwere Elemente in der Hand hielt. Dabei zog er sich eine Prellung am rechten Knie zu (Urk. 8/1; vgl. auch die Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 22. September 2015 [Urk. 8/3] sowie die undatierte Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten [Urk. 8/6 S. 5]). Ab dem 31. August 2015 wurde dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/6 S. 6). Die Suva kam für die Heilungskosten auf und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 8/5). Der behandelnde Arzt, Dr. med. A.___, Facharzt FMH für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte in seinem Bericht vom 29. September 2015 die Diagnose Meniskusriss rechts innen (Urk. 8/7 S. 6 f.) und führte am 7. Oktober 2015 eine Operation am rechten Knie (Kniegelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopie mit Teilmeniskektomie) durch (Urk. 8/28 S. 2 f. und Urk. 8/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. März 2016 berichtete Dr. A.___ (Urk. 8/48), dass ein Kontroll-MRI (vgl. Urk. 8/53) eine pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grediente Osteonekrose am lateralen Tibiaplateau zeige und ein Gelenksersatz empfohlen werde. Eine Rückkehr in den Bauberuf als Maurer scheine unrealis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch. Am 26. April 2016 setzte Dr. A.___ dem Versicherten rechts eine Knie-Totalendoprothese ein (Urk. 8/62). Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes, hielt in seiner Stellungnahme vom 19. Mai 2016 fest, die Teilmeniskektomie vom 7. Oktober 2015 sei aufgrund eines degenerativen Zustandes (aktivierte Gonarthrose) vorgenommen worden. Die Operation vom 26. April 2016 sei daher nicht unfallkausal (Urk. 8/74). Die Suva teilte dem Versicherten am 20. Mai 2016 mit, der Fall werde per 26. April 2016 abgeschlossen, und ein Anspruch auf wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Versicherungsleistungen werde abgelehnt. Die bisherigen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (Heilkosten) würden per Datum des Fallabschlusses eingestellt. Die Taggeldleistungen würden per 7. Mai 2016 eingestellt (Urk. 8/76</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nachdem der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben vom 6. Juni 2016 mitgeteilt hatte, dass er mit der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Leistungen nicht einverstanden sei (Urk. 8/81), erliess die Suva am 17. Juni 2016 eine einsprachefähige Verfügung entsprechend der Mitteilung vom 20. Mai 2016 (Urk. 8/85). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen erhob der Versicherte am 15. Juli 2016 Einsprache (Urk. 8/93) mit anschliessender Begründung vom 12. September 2016 (Urk. 8/101). PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahm im Auftrag der Suva am 22. Mai 2017 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsinterne orthopädische Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 8/127)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gestützt darauf wies die Suva die Einsprache des Versicherten mit Entscheid vom 23. Mai 2017 ab (Urk. 2 [= Urk. 8/128]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 28. Juni 2017 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, insbesondere sei ihm eine Rente zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Replicando hielt der Beschwerdeführer am 3. November 2017 an seinen Anträgen fest und stellte zusätzlich den Eventualan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag, es sei die Sache zur weiteren Leistungsabklärung und zur Rentenprüfung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 13). Er legte eine im Auftrag des Krankenversicherers erstellte Aktenbeurteilung vom 28. Oktober 2017 von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, auf (Urk. 14). Mit der Dup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik vom 7. Dezember 2017, in welcher die Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen festhielt (Urk. 17), reichte sie eine orthopädisch-chirurgische Beurteilung von Dr. C.___ vom 4. Dezember 2017 zu den Akten (Urk. 18). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 8. Dezember 2017 Frist zur Stellungnahme angesetzt (Urk. 19), welche er ungenutzt verstreichen liess. Davon wurde die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mit Verfügung vom 24. Januar 2018 in Kenntnis gesetzt (Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wies mit Verfügung vom 13. Juni 2018 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung ab. Die vom Beschwerdeführer am 6. Juli 2018 beim hiesigen Gericht eingereichte und am 30. Juli 2018 verbesserte Beschwerde wurde mit heutigem Urteil abgewiesen (vgl. Prozess Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2018.00608</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 28. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der natürlicher Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) und der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid vom 23. Mai 2017, es sei auf den Bericht von Dr. C.___ vom 22. Mai 2017 abzustellen. Demgemäss sei es durch das Ereignis vom 28. August 2015 mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu einer traumatischen Läsion des Innenmeniskus gekommen. Diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sei von einer vorübergehenden Verschlimmerung eines Vorzustandes auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Im Zeitpunkt der Operation vom 26. April 2016 hätten jedoch keine Unfallfolgen mehr vorgelegen, die Folgen der Innenmeniskusläsion seien verheilt gewesen beziehungsweise es habe ein status quo sine bestanden. Die übrigen Beschwerden und Diagnosen, welche die Operation vom 26. April 2016 notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig gemacht hätten, seien degenerativer Natur und nicht überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich unfallkausal. Die Einstellung der Leistungen per 26. April 2016 sei somit nicht zu beanstanden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte in seiner Beschwerde vom 28. Juni 2017 dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über ein, die orthopädische Beurteilung von Dr. C.___ sei unvollständig. Der Unfall vom 28. August 2015 sowie der Vorzustand, welcher durch den Unfall vom 28. November 2012 entstanden sei, würden derart zusammenwirken, dass von einer gemeinsamen Verursachung des Gesundheitsschadens zu sprechen sei. Die Beschwerdegegnerin habe beide Ereignisse als äussere Ereignisse mit Einwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf den Körper anerkannt. Damit habe sie sowohl einen natürlichen als auch einen adäquaten Kausalzusammenhang bejaht. Der Wegfall eines ursächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Zusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den bestehenden Beschwerden müsse von der Beschwerdegegnerin nachgewiesen werden. Diesen Beweis habe sie nicht erbringen können. Die Krankheitsgeschichte beweise, dass der Meniskusriss durch die beiden Unfälle vom 28. November 2012 und 28. August 2015 entstanden sei. Die Totalendoprothese habe ebenfalls aufgrund der Unfälle eingesetzt werden müssen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 3. November 2017 bestritt der Beschwerdeführer im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen sämtliche Erwägungen der Beschwerdegegnerin und die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er brachte sodann vor, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien bloss unvollständige Akten vorgelegt worden. In der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der Beschwerdegegnerin werde nicht auf den Unfall des Jahres 2012 Bezug genommen. In der orthopädischen Beurteilung werde der Unfall vom 28. November 2012 fälschlicherweise als Unfall mit einer Beteiligung der Leisten beschrieben. Der Vorzustand sei durch den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall vom 28. November 2012 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Im Übrigen sei auf die Einschätzung von Dr. D.___ vom 28. Oktober 2017 abzustellen (Urk. 13 und Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin reichte das Dossier Nr. F.___ (Urk. 9) betreffend das gemeldete Ereignis vom 28. November 2012 zu den Akten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. Dezember 2012 betreffend die gleichentags durchgeführte MRI-Untersuchung des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenks wurde festgehalten, es seien ein Gelenkserguss, leichte Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäden medial und lateral femorotibial sowie Knorpeleinrisse ohne grössere Defekte retropatellär sichtbar. Es komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Meniskusdegeneration Grad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 im medialen Hinterhorn ohne eigentlichen Riss zur Darstellung. Die Bänder seien intakt (Urk. 9/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr. F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschlossen, nachdem sich der Beschwerdeführer ab dem 25. Februar 2013 wieder zu 100 % arbeitsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet hatte mit der Angabe, er könne sofort eine Arbeit annehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/29 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin reichte sodann das Dossier Nr. G.___ betreffend das gemeldete Ereignis vom 28. August 2015 zu den Akten (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Bagatell-Unfallmeldung vom 4. September 2015 wurde festgehalten, der Beschwerdeführer sei mit schweren Elementen in der Hand auf das rechte Knie gestürzt. Dabei habe er sich eine Prellung zugezogen (Urk. 8/1, vgl. auch die Schadenmeldung vom 22. September 2015 [Urk. 8/3] sowie die undatierte Unfallmeldung des Versicherten [Urk. 8/6 S. 5]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des E.___ vom 1. September 2015 betreffend das gleichentags durchgeführte MRI des Knies rechts wurde folgende Beurteilung festgehalten: Im Vergleich zur letzten Voruntersuchung vom 10. Dezember 2012 zeigten sich nun ein mittelgradiger Gelenkserguss und ein abgrenzbarer Meniskusriss am Übergang vom Corpus zum Hinterhorn medialseits sowie im Vorderhorn und Corpus lateralseits mit hier Verbindung zu beiden Gelenkflächen im Sinne eines Risses Grad IV, Subluxation nach medial des Corpus. Weiter sei eine progrediente Femoropatellararthrose mit diskreten Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichen sowie auch eine deutlich progrediente, lateral betonte Gonarthrose mit ausgeprägten Aktivierungszeichen im lateralen Tibiaplateau sichtbar. Es bestehe der Verdacht auf eine beginnende mukoide Degeneration des vorderen Kreuzbandes (Urk. 8/22 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, I.___, stellte in seinem Bericht vom 13. November 2015 über die Erstbehandlung vom 28. August 2015 die Diagnose Kniedistorsion rechts mit Meniskusriss. Der Beschwerdeführer habe sich am 25. August 2015 das rechte Knie verdreht. Gemäss Röntgenbefund vom 1. September 2015 sei ein Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riss sichtbar; eine ossäre Läsion sei nicht nachweisbar (Urk. 8/22 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ hielt in seinem Schreiben an Dr. H.___ vom 7. September 2015 fest, die Schmerzen des Beschwerdeführers seien auf die Meniskusläsion zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Weiter bestünden aber auch noch eine Femoropatellararthrose und eine mukoide Degeneration des vorderen Kreuzbandes. Es würden nun die Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksarthroskopie und die mediale Teilmeniskektomie durchgeführt werden (Urk. 8/120). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Operationsbericht vom 9. Oktober 2015 führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose mediale und laterale Meniskusvorderhornläsion auf und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, er habe am 7. Oktober 2015 eine Kniegelenksarthroskopie mit Teilmeniskektomie (am medialen und lateralen Vorderhorn des rechten Kniegelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) durchgeführt (Urk. 8/28 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der J.___ vom 12. November 2015 betreffend die MRI-Untersuchungen des rechten Knies vom 11. November 2015 wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, es zeigten sich keine erneuten Risse in die Menisci, jedoch deutliche degenerative Signalalterationen im verbliebenen Meniskushinterhorn medial und lateral. Sichtbar seien zudem eine kleine Infraktion am Tibiakopf posterolateral, angrenzend an die Teilmeniskektomie in der Pars intermedia des lateralen Meniskus, ein Knochenmarködem und ein Reizerguss des Kniegelenkes (Urk. 8/65 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der J.___ vom 9. März 2016 betreffend die glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chentags durchgeführten MRI-Untersuchungen des rechten Knies wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, im Verlauf zur Voruntersuchung zeigten sich progrediente, deutliche Knorpelschäden im lateralen Tibiaplateau mit etwas progredienten, zum Teil demarkierten subchondralen Signalveränderungen (Tibiaplateaunekrose). Es sei zudem ein Kniegelenkserguss sichtbar (Urk. 8/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ hielt in seinem Operationsbericht vom 27. April 2016 über die Knie-Totalendoprothese rechts fest, der Beschwerdeführer sei als Bauarbeiter nicht mehr arbeitsfähig (Urk. 8/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. B.___ führte in seiner Stellungnahme vom 19. Mai 2016 aus, es hätten bereits im Jahr 2012 leichte unfallfremde Knorpelschäden femorotibial medial und lateral vorgelegen. Das MRI vom 1. September 2015 zeige bereits deutliche degenerative Veränderungen, unter anderem zystische Veränderungen tibial lateral. Diese benötigten in der Regel längere Zeit für ihre Entstehung als lediglich vier Tage (Unfallereignis bis MRI-Untersuchung). Im MRI vom 1. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 werde eine aktivierte Gonarthrose beschrieben, unter anderem erkennbar an der Aktivitätsanreicherung tibial lateral. Mit der Teilmeniskektomie medial und lateral am 7. Oktober 2015 seien degenerative Meniskusschäden behandelt worden. Daher sei die Operation vom 26. April 2016 nicht unfallkausal (Urk. 8/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ wies in seiner orthopädischen (Akten-)Beurteilung vom 22. Mai 2017 (Urk. 8/127) auf die Diskrepanz in den Schilderungen zum Unfallhergang hin. In der Schadenmeldung sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben, der Beschwerdeführer sei auf das rechte Knie gestürzt. Im Arztzeugnis von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde festgehalten, der Beschwerdeführer habe sich das rechte Knie verdreht. Da keine äusseren Verletzungszeichen sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gewesen seien, bestehe eine grössere Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Beschwerdeführer am 28. August 2015 nicht einen Anprall, sondern ein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drehtrauma des rechten Kniegelenks erlitten habe. Dr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. C.___ gelangte zum Schluss, dass eine traumatische Meniskusverletzung, und zwar eine Schädigung des Innenmeniskus, durch das Ereignis vom 28. August 2015 wahrscheinlich sei. Weiter führte er aus, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereits dre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i Jahre vor diesem Ereignis werde mit dem Befund der Kern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spintomographie des r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echten Kniegelenkes vom 10. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 eine zweitgradige Degeneration des Innenmeniskus angegeben. Degen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erative Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderungen würden mit den Berichten der MRI-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 und 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(richtig: 11. November 2015) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigt. Die bestehenden Schädigungen der Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisken entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen dem in der Literatur beschriebenen Voranschreiten eines Verschleissleidens mit weiteren Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangstrennungen der Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur. Im konkreten Fall müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber aufgrund der zeitnah dokumentierten schmerzhaften Bewegungseinschränkung davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angen werden, dass es beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. August 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit zu einer zusätzlichen Verl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzung des Meniskus gekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Fehlen eines Bonebruise im inn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren Gelenkskompartiment spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar gegen eine wesentliche Gewalteinwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung, schliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber bei vorbestehender Degeneration eine zusätzliche traumatische Schädigung des Meniskus nicht mit ausreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ender Wahrscheinlichkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem mit vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungen doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentierten Verlauf zwischen D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezember 2012 und März 2016 zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine steti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Zunahme und Ausweitung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Befundes unter Einbezug des unter der Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkfläche angrenzenden Knochens. Der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobene bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebende Befund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> also vorbestehend und nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht unfallbedingt innerhalb von vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen entstanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Progredienz innerhalb d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es dokumentierten Zeitraumes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausdruck des natürlichen Verlaufes eines Verschleissleidens, wie es m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreitender Zeit zunehme, und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von dem am 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 erlebten Geschehen. Die überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich erlebte Verletzung des Innenmeniskus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(richtig: 7. Oktober 2015) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden, habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Würdigung der vorliegenden Dokumente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Auswirkung auf das naturgemässe Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiten der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden Degeneration und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit als vorübergehende Verschlimmerung eines Vorzustandes zu werten. Die indizierenden Diagnosen für den am 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 chirurgisch vorgenommenen Ersatz des rechten Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes respektive die diese Massnahme begründenden Beschwerden des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in keinem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit dem Geschehen vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/127 S. 7-10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin stützte sich im Einsprachee</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 23. Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Aktenbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. C.___ (E. 3.2.10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem ausführlichen und detaillierten Bericht erkannte die Beschwerdegegnerin vollen Beweiswert zu. Dies ist nicht zu beanstanden, erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t dieser doch die von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine beweistaugliche und beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Expertise (BGE 125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 351 E. 3a S. 352, vgl. E. 1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert der Bericht von Dr. D.___ vom 28. Oktober 2017 (Urk. 14) nichts. Letzterer hielt in seiner Aktenbeurteilung fest, beim Ereignis vom 28. November 2012 sei es aufgrund der Kniekontusion rechts zu einem Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden auf der lateralen Seite gekommen, der primär – also 12 Tage nach dem Unfallereignis – radiologisch noch nicht ersichtlich gewesen sei oder unter dem radiologischen Begriff «Oberflächenirregularitäten» zu finden sei (die Knorpelver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse seien als leichte Knorpelschäden medial und lateral mit diskreten Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flächenirregularitäten ohne grössere Defekte beschrieben worden). Jedenfalls würden die lange Behandlungszeit (eine banale Kniekontusion sei normalerweise in 14 Tagen abgeheilt) und die mehrfach notwendigen Physiotherapiever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnungen darauf hindeuten, dass ein unerkanntes Verletzungsmuster habe vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein müssen. Allenfalls hätte eine exakte klinische Abschlussuntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung eine Restsymptomatik hervorbringen können (Urk. 14 S. 12 f.). Weiter führte Dr. D.___ aus, es sei eher ungewöhnlich, dass sich innerhalb von 2 ½ Jahren eine progrediente Gonarthrose lateralseits bilde bei einem vorher unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Kniegelenk mit leichten arthrotischen Veränderungen medial und lateral ohne weitere zusätzliche Einflüsse (Erkrankungen, Unfälle etc.). Daraus lasse sich schliessen, dass es beim Unfall aus dem Jahre 2012 mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit zu einer nicht erkannten Knorpelverletzung gekommen sei, zumal sich in diesem Anteil auch abgrenzbare Zysten gebildet hätten, von denen in der Voruntersuchung nichts zu sehen gewesen sei (Urk. 14 S. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Argument von Dr. D.___, eine banale Kniekontusion sei normalerweise in 14 Tagen abgeheilt, weshalb die lange Behandlungszeit auf ein unerkanntes Verletzungsmuster hindeute, erweist sich als spekulativ; eine längere Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungszeit könnte ebenso als Grund für einen degenerativen Vorzustand angeführt werden. Dr. C.___ legte zudem in seiner orthopädisch-chirurgischen Beurteilung vom 4. Dezember 2017 anschaulich dar, weshalb die These von Dr. D.___ nicht zu überzeugen vermag: Unter Hinweis auf die in seiner Beurteilung vom 4. Dezember 2017 abgebildeten MRT-Bilder vom 10. Dezember 2012, 1. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2015 und 9. März 2016, führte er aus, auf dem ersten Bild vom 10. Dezember 2012 könne durchaus ein Knorpelschaden an der aussenseitigen Tibiagelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fläche erkannt werden. Diesem Befund habe er in seiner Beurteilung vom 22. Mai 2017 wesentliche Bedeutung beigemessen. Wenn Dr. D.___ in seinem Bericht festhalte, es sei zu einer «unerkannten» Knorpelläsion gekommen, bestehe Anlass zur Vermutung, dass er weder Kenntnis vom Inhalt der Beurteilung von Dr. C.___ vom 22. Mai 2017 gehabt noch Einsicht in die bildgebenden Dokumente genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men habe. Der Befund der aussenseitigen Gelenksfläche des Unterschenkels, wie er mit Kernspintomogramm vom 10. Dezember 2012 zur Darstellung gelange, sei von keinen Zeichen einer Gewalteinwirkung, zum Beispiel einem Knochenmark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ödem, begleitet worden. Die Annahme, dass diese Knorpelläsion durch ein trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matisches Geschehen zwei Wochen zuvor entstanden sei, vermöge daher nicht zu überzeugen (Urk. 18 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 28. Oktober 2017 sodann aus, das Knochenmarködem (vgl. E. 3.2.4) werde erstmals vier Wochen postoperativ (das heisst nach der Operation vom 7. Oktober 2015; vgl. E. 3.2.3) radiologisch beschrieben. Das heisse, es bestehe eine Koinzidenz mit dem operativen Eingriff. Dies werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinisch bestätigt durch den ungewöhnlichen postoperativen Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in welchem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen zunehmenden akuten Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine erneute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MR-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe durchgeführt werden müssen. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehrfach beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass nach arthroskopischen Eingriffen durch Verletzung der Knorpeloberfläche ein reaktives Knochenöde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m entstehen könne, was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsverlauf nachhaltig verzögere (Hinweis auf Literatur).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inwiefern die beschriebene scharfkantige rechtwinklige Infraktion im lateralen Tibia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plateau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich unmittelbar an die Resektionsstelle des lateralen Corpus angren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zend durch die Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instrumente erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Hinweis auf Literatur)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Konsultationsprotokoll vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2015 beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich Schmerzen über dem me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dialen Gelenksspalt. Somit habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf der lateralen Seite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wo sich die Tibiaplateauarthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befinde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Schmerzsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der erste klinische Hinweis für diese Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k im lateralen Tibiaplateau werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Schreiben von Dr. A.___ an die SUVA vom 18. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 erwähnt, nachdem die Osteonekrose radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden sei (am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Unfallereignis aus dem Jahre 2012 zur streng lokalisierten Arthrosebildung im hinteren äusseren Gelenkbereich geführt. Das adäquate Unfallereignis aus dem Jahre 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ruptur des medialen und des lateraten Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rch den operativen Eingriff (Gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enksspiegelung, Teilmeniskektomie Aussen- und Innenmeniskus) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei es zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivierung der Arthrose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung eines Knochenmarködem und letztendlich einer Knochennekrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die zum endoprothetischen Gelenksersatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Durch das Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma vom 28. August 2015 habe sich demnach eine richtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende Verschlimmerung eines Vorzustandes ergeben, die schlussendlich zu einer end</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oprothetischen Versorgung geführt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit überwiegender Wahrschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Unfallereignis vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015, entsprechend einer richtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Verschlimmerung, für die Operation vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 unfallkausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14 S. 18 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___ nahm den Literaturhinweis von Dr. D.___ auf und führte aus (Urk. 18 S. 4), in der besagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Übersichtsarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">von Pape et al. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den die Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisse von neun klinischen Studien mit insgesamt 47 Patienten, bei denen eine Osteonekrose des Kniegelenks nach arthroskopisch durchgeführter Meniskuste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">il</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">resektion diagnostiziert worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, diskutiert. In dem akt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uell zu betrachtenden Fall stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Osteonekrose, also ein Gewebeuntergang von Knochen unter der aussenseitigen Gelenksfläche des Unterschenkels (laterales Tibiaplateau) zur Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kussion. In ihrer Übersicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würden Pape et al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Osteonecrosis in the postarthrosco</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pic knee) 41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das innenseitige Kniegelenkskompartiment betreffende Fälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beschreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, also </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> grosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Mehrzahl der Fälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die sechs latera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l gelegenen Osteonekrosen fänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich viermal im Oberschenkelknochen (femoral) und ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich zweimal im lateralen Tibiaplateau, also wie b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Autoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommentier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In Relation zu der sehr hohen Anzahl an weltweit durchgeführten arthroskopischen Operationen scheint die Prävalenz dieser Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nekrose sehr gering zu sein». Zudem seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Literatur auch Fälle beschrieben, in denen die Degeneration des Meniskusgewebes auch dann mit einer Osteonekroseentwickl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ung assoziiert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keinerlei Arthroskopie durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">worden sei. Patel et al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">daher die Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ob es sich bei den Erkrankungsbildern einer spontanen, also ohne erkennbare Ursache auftretende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Osteonekrose des Kniegelenks und der Osteonekrose des postarthroskop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ischen Kniegelenks nicht um ein und dieselbe Pathologie handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, die lediglich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schiedenen perioperativen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zeitpunkten diagnostiziert werde. Pape et al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">necrosis of the knee: current clinical concepts) würden schlussfolgern: «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob ein ursächlicher Zusammenhang zwischen degenerativem Meniskus- und Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaden und der Entwicklung einer Osteonekrose besteht oder ob Degeneration und Osteonekrose lediglich zeitlich zus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ammentreffen, bleibt unklar». Nichtsdes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">totrotz gä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben die Autoren Kriterien an,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> anhand welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein durch Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spiegelung induzierter Gewebeunt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ergang nicht in Betracht zu ziehen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">: Finde sich schon präoperativ, also zeitlich vor der Kniegelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spiegelung ein Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ödem im Kernspintomogramm, so sei die Diagnose einer vorbestehenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nekrose wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___ führte des Weiteren aus, es stehe ein Kernspintomogramm vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zeitlich also vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 vorgenommenen Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">skopie des rechten Kniegelenkes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> – zur Verfügung. Es zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich ein ausgeprägter Befund in der fraglichen Region der hinteren und aussenseitigen Gelenksfläche des Unterschenkels, welcher klar a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ls Knochenmarködem zu werten sei. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">menfassend sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das Postulat von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, die später di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">agno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stizierte Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nekrose des l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ateralen Tibiaplateaus sei durch die Gelenkspiegelung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ursacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, im Spiegel der Literatur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht nachzuvollziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___ gelangte zum Schluss, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Progredienz des kernspintomographischen Befundes in der Region des lateralen Tibiaplateaus innerhalb des dokumentierten Zeitraumes zwischen Dezember 2012 und März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ausdruck des natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Verlaufes eines Verschleissleidens, wie es mit fortschreitender Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zunehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unabhängig von dem am 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 erlebten Geschehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die indizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">enden Diagnosen für den am 26. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 chirurgisch vorgenommenen Ersatz des rechten Kniegelenkes, respektive die diese Massnahme begründenden Beschwerden des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führers, stünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en in keinem übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rwiegend wahrscheinlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zusammenhang mit dem Geschehen vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ setzte sich einlässlich mit der auch von Dr. D.___ zitierten Literatur auseinander und legte anschaulich dar, weshalb die These von Dr. D.___ nicht zu überzeugen vermag. Es ist auf die nachvollziehbare Einschätzung von Dr. C.___ abzustellen, welche dem erforderlichen Beweismass genügt (E. 1.5). Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen daran nichts zu ändern. Weitere Abklärungen sind daher nicht vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass das Vorbringen des Beschwerdeführers, Dr. B.___ seien bloss unvollständige Akten vorgelegt worden, ins Leere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zielt, da sich die Beschwerdegegnerin nicht auf seine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzung abgestützt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es ist erstellt, dass es durch das Ereignis vom 28. August 2015 zu einer vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehenden Verschlimmerung eines Vorzustandes gekommen ist. Der status quo sine war spätestens am 26. April 2016 erreicht; die an diesem Tag durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geführte Operation des rechten Knies (Gelenksersatz) stand mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit nicht in kausalem Zusammenhang mit dem Ereignis vom 28. August 2015. Ein Gelenksersatz wäre aufgrund des degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rativen Zustands des Knies auch ohne das Ereignis vom 28. August 2015 notwendig geworden. Der Fallabschluss per 24. April 2016 und die Einstellung der Taggeldleistungen per 7. Mai 2016 erweisen sich somit als rechtens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>