<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-07-29-2C_666-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_666/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 29. Juli 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Herrn Dr. Kamil Tanriöven, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Migrationsamt des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para">Berninastrasse 45, 8090 Zürich, </div> <div class="para"> <i>Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 19. Juni 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para">Der 1988 geborene türkische Staatsangehörige X.________ reiste im Oktober 2010 in die Schweiz ein und heiratete am 24. Dezember 2010 eine deutsche Staatsangehörige, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 20. Februar 2012 wurde die eheliche Wohngemeinschaft aufgehoben. Mit Verfügung vom 24. Mai 2012 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Aufenthaltsbewilligung und verfügte die Wegweisung, unter Ansetzung einer Ausreisefrist auf den 23. August 2012. Dagegen liess X.________ durch eine Rechtsanwältin Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich erheben, wobei allein die Verlängerung der Ausreisefrist beantragt wurde; die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs am 5. Dezember 2012 ab und setzte die Ausreisefrist neu auf den 31. Januar 2013 an. Mit Urteil vom 19. Juni 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat, und setzte seinerseits die Ausreisefrist neu auf den 15. August 2013 an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Mit Beschwerde vom 27. Juli 2013 beantragt X.________ dem Bundesgericht, die Verfügung des Migrationsamtes, der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion und das Urteil des Verwaltungsgerichts seien aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Verwaltungsgericht hält fest, dass einziger Verfahrensgegenstand die Frage der Erstreckung der Ausreisefrist sein könne, weil die den Beschwerdeführer im Rekursverfahren vor der Sicherheitsdirektion vertretende Rechtsanwältin dort weder den Bewilligungswiderruf noch die Wegweisung als solche angefochten habe; das Handeln der Vertreterin sei dem Beschwerdeführer zuzurechnen. Dieser bestreitet die Vorgehensweise der Anwältin nicht. Er ist indessen offenbar der Meinung, das Verwaltungsgericht hätte Abhilfe schaffen und den Verfahrensgegenstand auf die Bewilligungsfrage ausdehnen müssen; gestützt auf welche konkrete Rechtsnorm sich eine solche Pflicht des Verwaltungsgerichts ergeben haben könnte, legt er nicht dar (s. aber Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) und ist nicht ersichtlich. Damit kann auch vor Bundesgericht materiell allein die Frage der Ausreisefrist zum Inhalt der Beschwerde gemacht werden, wobei diesbezüglich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist (vgl. <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG</span>) und nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung steht, mit welcher die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden muss (<span class="artref">Art. 116, <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/116" type="end"></artref>). Zu diesem Punkt äussert sich der Beschwerdeführer nur insofern, als er um Sistierung der "Ausweisung" bis zum bundesgerichtlichen Urteil sowie, für den Fall eines negativen Verfahrensausgangs, um Ansetzung einer neuen Frist ersucht. Nicht aufgezeigt wird, inwiefern die Fristansetzung durch das Verwaltungsgericht verfassungsmässige Rechte verletze. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Beschwerde enthält offensichtlich keine sachbezogene, den Verfahrensgegenstand beschlagende und den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref> genügende Begründung, sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters, im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das unter dem Titel "Sistierung" sinngemäss gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos. Anlass für eine weitere Erstreckung der Ausreisefrist durch das Bundesgericht besteht nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. Juli 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>