<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00161</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wyler Koch Partner AG, Business Tower</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 310, Postfach 340, 8501 Frauenfeld</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1964 geborene X.___, Mutter zweier Söhne (Jahrgang 1987 und 1990), absolvierte 1984 nach eigenen Angaben in ihrem Heimatland Kamerun eine Ausbildung zur Bodenhostess (Urk. 10/12/1; Urk. 10/44/1). Anfang der 90er Jahre kam sie in die Schweiz (Urk. 10/12/8; Urk. 10/70/9) und ging über mehrere Jahre hinweg verschiedenen temporären Tätigkeiten nach (Betriebsmitarbeiterin bei O.___, Office- und Buffetmitarbeiterin im Y.___, Tätigkeit bei der Z.___ [Urk. 10/12/1; Urk. 10/12/8; Urk. 10/70/31]). Vom Jahre 2008 bis 2009 befand sie sich in der Zulassungsvorbereitung, um an der Genfer Privatuniversität UMEF (University of Management, Economics and Finance) Internationale Beziehungen zu studieren (Urk. 10/12/1; Urk. 10/70/10). Dieses Studium begann sie im Jahre 2009 (Urk. 10/12/1) und es lief noch, als sie am 26. August 2012 einen Schlagan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall erlitt (Urk. 10/20/1). Ab dann war sie bis am 1. Mai 2013 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % und danach in einer leidensangepassten Tätigkeit konstant zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 10/18/2; Urk. 10/70/41). Unter Hinweis auf ihren krankheitsbedingten Schlaganfall meldete sich X.___ am 3. Oktober 2012 (Urk. 10/1) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen IK-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug (Urk. 10/5) ein, zog Berichte des A.___ (vom 17. September 2012 [Urk. 10/20]), der B.___ (vom 20. Oktober 2012 [Urk. 10/7] und vom 3. Januar 2013 [Urk. 10/18]) und des Hausarztes Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin (vom 5. Dezember 2012 [Urk. 10/14] und vom 3. Oktober 2014 [Urk. 10/41]), bei, liess von der MEDAS D.___ ein polydisziplinäres Gutachten vom 22. Juni 2015 (Urk. 10/70) erstellen und fragte den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) für zwei grössere Stellungahmen an (vom 9. Januar 2015 [Urk. 10/73/4 f.] und vom 25. Juni 2015 [Urk. 10/73/6-8]). Zudem traf sie berufliche Massnahmen, indem sie X.___ die Wiederholung des 3. Semesters an der Genfer Privatuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versität UMEF im Wert von Fr. 23‘100.-- und einen zum Studium gehörenden Sprachaufenthalt in London für Fr. 4‘000.-- finanzierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/86/1). Die IV-Stelle schloss die beruflichen Massnahmen mit dem Ziel der Stellensuche am 2. September 2015 mit der Begründung ab, die Versicherte habe kürzlich geheiratet und der Sozialberatung Winterthur erklärt, sie werde ausschliesslich ihren Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann pflegen (Urk. 10/85/1; Urk. 10/86/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf ihre Abklärungen, insbesondere das Gutachten der MEDAS D.___ vom 22. Juni 2015, stellte die IV-Stelle X.___ mit Vorbescheid vom 22. Juli 2015 (Urk. 10/76) eine Dreiviertelsrente in Aussicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie setzte die Arbeitsfähigkeit von X.___ in einer angepassten Erwerbstätigkeit auf 50 % fest und berechnete einen Invaliditätsgrad von 60 % (Urk. 10/76/2). Dagegen liess X.___, vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle, am 7. September 2015 Einwände erheben und eine ganze Rente verlangen (Urk. 10/89). Sie begründete ihre Einwände im Wesentlichen damit, dass zufolge der ausgewiesenen Einschränkungen und der Bedenken des RAD nicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit hätte angenommen werden dürfen (Urk. 10/89/3 f.). Zudem hätte mindestens ein Leidensabzug von 25 % vorgenommen werden müssen (Urk. 10/89/4). Die IV-Stelle erachtete die Einwände als andere Betrachtungsweise desselben Sachverhalts und anerkannte keinen Leidensabzug, da die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen in der angepassten Tätigkeit bereits berücksichtigt seien (Urk. 10/95). Daher bestätigte sie mit Verfügung vom 17. Dezember 2015 ihren Vorbescheid und sprach X.___ rückwirkend ab August 2013 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 10/117).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess X.___, neu vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler, am 1. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) erheben mit den Rechtsbegehren, die Verfügung vom 17. Dezember 2015 sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zwecks Vornahme zusätzlicher psychiatrischer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventuell sei ihr ab dem 1. August 2013 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Dies habe unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfolgen zu Lasten der IV-Stelle zu erfolgen. Ausserdem ersuchte sie um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständigung. Mit Eingabe vom 1. März 2016 (Urk. 6) liess X.___ einen psychiatrischen Bericht des medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zentrums E.___ vom 24. Februar 2016 (Urk. 7) einreichen. Das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht stellte der IV-Stelle die Beschwerde vom 1. Februar 2016 und die Eingabe vom 1. März 2016 zu (Urk. 5; Urk. 8). Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2016 (Urk. 9) ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 23. März 2016 gewährte das Sozialversicherungsgericht X.___ die unentgeltliche Prozessführung und bestellte ihr Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Noveneingabe vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14) liess X.___, weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Wyler, einen Vertrag mit dem Tageszent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum andante (Urk. 15/6) und eine Auflistung der Systematik des Arbeitsmarkts des Fachverbands unternehmerisch geführter Sozialfirmen (Urk. 15/7) einreichen. Mit Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. August 2017 (Urk. 18) verzichtete die IV-Stelle auf Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen dazu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit anhand der normativ vorgegebenen Kriterien ist damit sowohl Aufgabe der begutachtenden Ärzte als auch der Organe der Rechtsanwendung. Beide prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht. Zunächst erfolgt eine Folgenabschätzung aus medizinischer Sicht. Diese bildet anschliessend wichtige Grundlage für die juris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Beurteilung, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des stritti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter, den Anforderungen an die Rechtsprechung entsprechender Gutachten externer Spezialärzte ergibt sich aus der Rechtsprechung, dass das Gericht diesen Gutachten vollen Beweiswert zuerkennen darf, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_839/2016 vom 12. April 2017 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen fest, bei Eintritt des Gesundheitsschadens habe die Beschwerdeführerin Internationale Beziehungen studiert. Sie habe trotz Eintritt der Behinderung mit einem Jahr Verspätung ihr Studium abschliessen können. Ohne gesundheitliche Einschränkungen hätte sie voraussichtlich heute bereits eine entsprechende Stelle. Deshalb stützte sich die IV-Stelle zur Berechnung des Valideneinkommens auf die Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich Fachhochschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, Frauen ohne Kaderfunktion im Jahre 2013. Bezüglich Invalideneinkommen erachtete sie die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit als zu 50 % erwerbsfähig. So sei ihr eine kognitiv wenig fordernde Routinetätigkeit, die im eigenen Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausgeübt werden könne, zu 50 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin zog als Invalideneinkommen die Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turerhebungen für Hilfsarbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2013 bei. Ein leidensbedingter Abzug sei nicht gerechtfertigt. Sie errechnete einen Invaliditätsgrad von 60 % und verfügte entsprechend eine Dreiviertelsrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde (Urk. 1) im Wesentlichen gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, die neuropsychologischen Abklärungen vermöchten nicht zu genügen. Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Ursachen seien vollkommen ausgeblendet worden. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin habe durch die Nichtanordnung einer psychiatrischen Abklärung Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt (Urk. 1 S. 1). Daher sei die Angelegenheit zwecks Vornahme zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher psychiatrischer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 6). Die Beschwerdeführerin reichte zur Untermauerung des Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsantrags mit Eingabe vom 1. März 2016 (Urk. 6) den Bericht des medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zentrums E.___ vom 24. Februar 2016 nach (Urk. 7). Für den Fall, dass es zu keiner Rückweisung komme, moniert sie im Wesentlichen, die von der Beschwerdegegnerin angenommene Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit sei aufgrund der mittelschweren neuropsychologischen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und der weiteren Einschränkungen unrealistisch. Die psychische Befind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit sei trotz seitens des RAD geäusserter Bedenken unberücksichtigt geblieben (Urk. 1 S. 4). Unter einer korrekten Berücksichtigung der Einschränkungen hätte sie auch in einer leidensangepassten Tätigkeit als vollständig arbeitsunfähig erachtet werden müssen (Urk. 1 S. 5). Daher sei ihr eine ganze Rente zu gewähren (Urk. 1 S. 6). Diesen Eventualantrag liess die Beschwerdeführerin mit Novenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 26. Juli 2017 erneut betonen. Seit 1. Juni 2017 sei sie in der Stiftung andante, Tageszentrum für Menschen mit Hirnverletzung, tätig (Urk. 15/6). Da sie bereits mit einem Pensum von 40 % überfordert sei, würden für sie offensichtlich höchstens Beschäftigungen im dritten Arbeitsmarkt in Frage kommen. Wie der dritte Arbeitsmarkt einzuordnen sei, sei in der beigelegten Auflistung der Syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik des Arbeitsmarkts des Fachverbands unternehmerisch geführter Sozialfirmen (Urk. 15/7) ersichtlich. Daher sei der Antrag auf eine ganze Rente begründet (Urk. 14 S. 2). Ausserdem liess die Beschwerdeführerin geltend machen, es sei ein Leidensabzug von jedenfalls 25 % gerechtfertigt (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der zu beurteilenden Verfügung vom 17. Dezember 2015 präsentierte sich der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. August 2012 erlitt die Beschwerdeführerin einen ischämischen Schlagan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall (Urk. 10/20/1). Danach hielten die Ärzte im Austrittsbericht des A.___ vom 17. September 2012 (Urk. 10/20) als Hauptdiagnosen einen ischämischen Schlaganfall im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts, eine arterielle Hypertonie mit rezidivierenden Entgleisungen nach selbständigem Abset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen der Antihypertensiva, ein Diabetes mellitus Typ 2, ein klinisches Schlafapno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esyndrom, eine Adipositas Grad II (BMI 38.4) und eine acute-on-chronic Niereninsuffizienz fest. Sie attestierten der Beschwerdeführerin vom 26. August bis am 14. September 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 10/20/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der B.___ berichteten am 20. Oktober 2012 (Urk. 10/7) über die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 14. September bis 11. Oktober 2012. Nebst denselben Diagnosen wie im vorerwähnten Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des A.___ führten sie noch einen Harnwegsinfekt (HWI) an. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer neuropsychologischen Untersuchung hatten sie zudem eine leichte bis mittelschwere Funktionsstörung festgestellt (Urk. 10/18/7). Im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des kognitiven Störungsbildes stünden Defizite in fast allen Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsfunktionen (psychomotorische Geschwindigkeit, allgemeine Verlangsamung in der visuellen Aufmerksamkeitsausrichtung, Alertness, selektive und geteilte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit, Überblicksgewinnung), im Bereich der Mnestik (verbale und visuell-räumliche Merkspanne, verbales Wiedererkennen, figurale Lernleistung, kurzfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige komplexe visuelle Behaltensleistung) sowie in praktisch allen geprüften Exe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutivfunktionen (Interferenzanfälligkeit, Kategorisierungsfähigkeit, verbale und figurale Ideenflüssigkeit, intellektuelle Umstellfähigkeit, kognitive Flexibilität, theoretische Handlungsplanung, vorausschauendes Denken und Problemlösefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit). In den übrigen psychischen Bereichen wie der Persönlichkeit, der Affektivität und dem Verhalten fielen ein reduziertes Störungsbewusstsein und exekutive Schwierigkeiten primär im Sinne von vorschnellem Handeln und fehlender Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsplanung auf (Urk. 10/18/10). Die Beschwerdeführerin habe während des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalts gute Fortschritte erzielen können, so dass sich im Verlauf die Kraft und Koordination des linken Armes und der Hand verbessert habe und sie zunehmend habe feinmotorische Bewegungen ausüben können. Bei Austritt habe noch eine Beeinträchtigung des Gangbildes persistiert, wobei die Beschwerdeführerin das linke Bein noch wenig nachgezogen habe (Urk. 10/18/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren führten die Ärzte in beruflicher Hinsicht an, die Beschwerdeführerin studiere aktuell „International Relations“ in Genf, wobei sie sich im letzten Jahr des Bachelorstudiums befinde. Aufgrund der oben geschilderten Defizite in den Aufmerksamkeitsfunktionen, der Mnestik und der exekutiven Funktionen würden sie einer baldigen und vollständigen Wiederaufnahme des Studiums eher kritisch entgegenstehen (Urk. 10/18/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach eigenen Angaben schloss die Beschwerdeführerin im Jahre 2014 den Bachelor trotz der Erkrankung erfolgreich ab. Ein Diplom konnte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin allerdings nicht vorlegen. Sie konnte lediglich eine „Attestation provi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soire“ der Swiss UMEF University vom 6. September 2014 mit folgendem Inhalt angeben: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Nous, sou</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">signés, Direction Académique de SW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SS UMEF UNIVERSITY, attestons par la présente, que Madame </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.__</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, née le 22 juillet 1964 est autorisé à participer à notre cérémonie des Diplômes du 6 septembre 2014 et qu’elle s’est eng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agée à remplir le solde des cond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itions nécessaires d’ici fin janiver 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dès que to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes les condit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons auront été remplies, conformément à son engagement, son diplôme lui sera délivré“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/70/25-26; vgl. auch Urk. 10/44/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hausarztbericht vom 3. Oktober 2014 (Urk. 10/41) stellte Dr. C.___ im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen dieselben Diagnosen, wie sie im Austrittsbericht des A.___ (Urk. 10/20) gestellt worden waren. Überdies attestierte er der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin für körperlich belastende Arbeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für administrative Arbeiten erachtete er aufgrund der aktuellen Situation und des unter ausgedehnten Medikamenten soweit stabilen Verlaufes eine Teilarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von maximal 50 % für vorstellbar (Urk. 10/41/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der ersten Stellungnahme des RAD vom 9. Januar 2015 (Urk. 10/73/4) führte Dr. med. F.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin, an, es könne von einer dauerhaften massgeblichen Einschränkung der bisherigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Es fehle aber an zeitnahen spezialärztlichen Einschätzungen. Der Gesundheitszustand und die bisherige und angepasste Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seien im Rahmen einer polydisziplinären Begutachtung mit den Disziplinen innere Medizin, Neurologie und Neuropsychologie abzuklären und zu beurteilen (Urk. 10/73/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Juni 2015 erstattete die MEDAS D.___ das polydisziplinäre Gutachten (Urk. 10/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter für allgemeine innere Medizin, Neurologie und Neuropsychologie hielten als Diagnosen einen Status nach ischämischem Schlaganfall im Stromge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biet der Arteria cerebri media rechts am 26. August 2012, eine akzentuierte Tagesmüdigkeit (Schlafapnoesyndrom und Post-Stroke-Fatigue) und ein deutliches Karpaltunnelsyndrom rechts fest (Urk. 10/70/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neurologe, Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie und Swiss Insurance Medicine (SIM)-zertifizierter medizinischer Gutachter, führte unter dem Titel „Beurteilung“ was folgt aus: Entgegen der in den Akten vermerkten rein moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Hemiparese links klage die Beschwerdeführerin auch über eine sensible Hemisymptomatik links und eine seit der Hospitalisation 2012 bestehende Sensibi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litätsstörung der Medianus-Finger der rechten Hand. Anlässlich der aktuell im gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlichen Rahmen durchgeführten neurologischen Abklärung zeige sich im neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Status eine sensomotorische Hemiparese links und ein sensibler Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall der Medianus-Finger der rechten Hand. Elektroneurographisch bestätige sich ein deutliches Karpaltunnelsyndrom rechts (Urk. 10/70/19). Es bestünden Zeichen einer verdeutlichten Präsentation der Hemiparese. Dieses schwere Ausmass einer Parese sei im Verlauf weder in den Akten dokumentiert, noch sei es vereinbar mit der weitgehend intakten Gehfähigkeit. Ein weiterer Hinweis für die Verdeutlichung sei die Angabe einer sensiblen Hemisymptomatik links, nachdem in den Akten der Schlaganfall mit rein motorischer Hemiparese dokumentiert worden sei (Urk. 10/70/20). Anamnestisch wie auch anhand der Akten würden sich keine Hinweise für eine zwischenzeitlich eingetretene Verschlechterung der Hemisymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik links finden. Hingegen lasse sich die Sensibilitätsstörung der rechten Hand im Sinne eines deutlichen Karpaltunnelsyndroms objektivieren (Urk. 10/70/19 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe bei der Beschwerdeführerin ein Zustand nach ischämi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Schlaganfall im Stromgebiet der Areria cerebri media rechts am 26. August 2012 mit rein motorischer Hemiparese links, welche sich im Verlauf deutlich, aber nicht vollständig zurückgebildet habe. Es seien mehrere vasculäre Risikofaktoren bekannt, unter anderem eine arterielle Hypertonie, wobei die Beschwerdeführerin die antihypertensive Medikation wenige Wochen vor dem Schlaganfall eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig abgesetzt gehabt habe. Im Rahmen der aktuellen Abklärung zeige sich eine residuelle Hemisymptomatik links mit gemischt organischen und funktionell überlagerten Elementen. Das Ausmass der präsentierten motorischen Hemiparese links sei inkonsistent; es widerspreche dem in den Akten dokumentierten zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest teilweise regredienten Verlauf; insbesondere sei es nicht vereinbar mit der bis auf eine leichte Unsicherheit intakten Gehfähigkeit. Auch die präsentierte sensible Hemisymptomatik links sei auf eine funktionelle Überlagerung zurückzuführen, nachdem es sich gemäss Aktenlage beim Schlaganfall um eine rein motorische Hemiparese links gehandelt habe (Urk. 10/70/20). Weiter lasse sich ein deutliches Karpaltunnelsyndrom rechts objektivieren, welches einer handchirurgischen Behandlung zugeführt werden sollte (Urk. 10/70/20). Ferner bestehe die Diagnose eines Schlafapnoesyndroms, wobei hier offensichtlich eine Compliance-Problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik vorliege. Es sei wenig plausibel, dass Schwierigkeiten mit dem Handling der Maske erst nach eineinhalbjährigem Gebrauch aufgetreten sein sollten. Überdies widerspreche diese Darlegung der in den Akten vermerkten guten Verträglichkeit der Therapie (Urk. 10/70/20-21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neurologe erachtete mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit Tätigkeiten mit schwerer und häufig mittelschwerer beidhändiger Belastung in Anbetracht der residuellen Hemiparese nicht als zumutbar. Eine adaptierte Tätigkeit mit körperlich leichten bis sporadisch mittelschweren Arbeiten sei aus neurologischer Sicht jedoch voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig mit einer Leistungseinschränkung von 25 % zumutbar (Urk. 10/70/21). Die vom Hausarzt im Oktober 2014 attestierte maximale 50%ige Teilarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit für administrative Arbeiten könne rein neurologisch nicht begründet werden (Urk. 10/70/22). Neben den erwähnten Zeichen der Verdeutlichung sei hier auch das Problem der Mal-Compliance bei eigenmächtig sistierter Therapie des Schlafapnoesyndroms zu erwähnen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ausmass der Tagesmüdigkeit (und damit teilweise auch der kognitiven Einschränkungen) wäre höchstwahrscheinlich gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger bei weiterer adäquater Behandlung des Schlafapnoesyndroms (Urk. 10/70/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neuropsychologe, lic. phil. H.___, Fachpsychologe für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und SIM-zertifizierter Gutachter, stellte unter dem Titel „Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologische Untersuchung“ fest, die neuropsychologische Untersuchung in der Höhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik P.___ vom 20. Oktober 2012 habe eine leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung ergeben. Es seien Defizite in Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Mnestik und Exekutivfunktionen ermittelt worden, wobei die übrigen Berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che unauffällig gewesen seien (Urk. 10/70/24). Als subjektive Beschwerden seien Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und rasche Ermüdbarkeit genannt worden (Urk. 10/70/26). Im Untersuchungsverlauf seien bereits nach 4-stündiger Untersuchung Ermüdungszeichen sichtbar gewesen (Urk. 10/70/27). Der Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzquotient liege bei 63 (Urk. 10/70/28). Neben körperlichen Beeinträchtigungen gemäss dem fachärztlichen neurologischen Gutachten würden auch neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Störungen aus dem am 26. August 2012 erlittenen Schlaganfall resultie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (Urk. 10/70/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte der Neuropsychologe unter dem Titel „Beurteilung“ im Wesentlichen an, nach der Erkrankung habe sie die Ausbildung an der Swiss UMEF University in International Relations wieder aufgenommen (Urk. 10/70/32). Nach eigenen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben habe sie die Ausbildung mit verlängerter Studienzeit erfolgreich abschliessen können. Ein Diplom könne die Beschwerdeführerin aber nicht vorlegen, sondern lediglich eine „Attestation provisoire“, aus welcher weder hervorgehe, was genau provisorisch attestiert werde, noch welche konkreten Bedingungen zusätzlich erfüllt sein müssten, damit ein Diplom ausgestellt würde (Urk. 10/70/32). Weiter würde die aktuelle neuropsychologische Untersuchung keine Hinweise auf eine ungenügende Anstrengungsbereitschaft ergeben. Affektiv wirke die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin labil (Urk. 10/70/32). Gestützt auf die neuropsychologischen Befunde erreiche sie ein unterdurchschnittliches Gesamtleistungsniveau. Dies drücke sich einerseits aus im ermittelten Gesamt–IQ (WASIV-IV) von 63. Andererseits bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Minderleistungen nicht nur im Intelligenztest, sondern auch in zahlreichen darüber hinausgehenden Testverfahren zur Prüfung kognitiver Funktionen (Urk. 10/70/33). Im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit würden sich vor allem unter äusserem Zeitdruck erhöhte Aufmerksamkeitslücken und impulsive Fehlreaktionen zeigen. Bei selbstbestimmtem Vorgehen sei die Beschwerdeführerin langsam, qualitativ aber noch genügend. Unter Zeitdruck manifestiere sich zudem eine erhöhte kognitive Ermüdbarkeit und die Leistungen würden im Zeitverlauf abfallen. Bezüglich Lernen und Gedächtnis sei die Beschwerdeführerin im verbalen und im nonverbalen Bereich fast durchwegs ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Einzig das Wiedererkennen sei intakt, wenn die Informationen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängig repetitiv eingeübt worden seien (Urk. 10/70/33). Bei der Prüfung des All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinwissens schneide die Beschwerdeführerin ebenfalls unterdurchschnittlich ab (Urk. 10/70/33 f.). Die Sprachfunktionen seien auffällig, die Zahlenverarbeitung liege knapp unter dem Normbereich, in der figuralen Wahrnehmung sei sie teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise langsam, die räumliche Verarbeitung und komplexe bzw. exekutive Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen seien unterdurchschnittlich. In qualitativer Hinsicht seien alle geprüften Funktionen mangelhaft, teilweise deutlich reduziert. Die kognitive Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bei ungewohnten Denkanforderungen sei gering. Es bestehe eine mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung (Urk. 10/70/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich mit der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 20. Oktober 2012 zeige heute teilweise ausgeprägtere bzw. ausgedehntere Defizite. Die festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Defizite würden heute über die durch den Schlaganfall erlittene Lokalisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion hinausgehen (Urk. 10/70/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Unsicherheit bestehe bezüglich der prämorbiden kognitiven Voraussetzungen. Die Beschwerdeführerin sei von ihren aktuellen kognitiven Fähigkeiten her weit von einem Niveau entfernt, wie es für ein hier übliches Bachelor-Studium auf Stufe Universität oder Fachhochschule erforderlich sei. Es sei schwer nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wie sie mit den bestehenden Störungen dazu in der Lage gewesen sein solle, einen Abschluss auf einem solchen Niveau zu erlangen (Urk. 10/70/35-36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neuropsychologischer Sicht sei eine Tätigkeit im angestammten bzw. zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Erkrankung angestrebten Bereich auf dem Niveau einer Bachelor-Qualifikation unrealistisch. Die Beschwerdeführerin verfüge nicht über die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen kognitiven Fähigkeiten. Alternativ in Frage würden jedoch kognitiv wenig fordernde Routinetätigkeiten kommen, welche die Beschwerdeführerin in eigenem Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausführen könne. Dabei müsse (sprachlich und inhaltlich) beachtet werden, dass die Patientin die damit verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Instruktionen korrekt erfasse und (als Gedächtnisunterstützung) dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere. Die erhöhte Ermüdbarkeit mache es notwendig, dass die Beschwerdeführerin vermehrt kurze Pausen einschalten könne, über Mittag auch eine längere Erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungspause (Urk. 10/70/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Gutachter fest, es sei retrospektiv gestützt auf die Aktenlage eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 26. August 2012 bis 1. Mai 2013 anzunehmen (Urk. 10/70/39 f.). Es bestehe in kognitiv wenig fordernden Routine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten, welche die Beschwerdeführerin in eigenem Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausführen könne, eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/70/41). Dabei müsse (sprachlich und inhaltlich) beachtet werden, dass sie die damit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bundenen Instruktionen korrekt erfasse und (als Gedächtnisunterstützung) doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiere. Weiter mache es die erhöhte Ermüdbarkeit notwendig, dass sie vermehrt kurze Pausen und über den Mittag auch eine längere Erholungspause einschalten könne (Urk. 10/70/41). In einer solchen adaptierten Tätigkeit bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neuropsychologische Einschätzung wurde durch alle invol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierten Ärzte (Allgemeine Innere Medizin und Neurologie) geteilt (Urk. 10/70/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der RAD-Stellungnahme vom 25. Juni 2015 (Urk. 10/73/6-8) führte Dr. F.___ mit Blick auf die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit an, es wäre allenfalls prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch zu klären, ob mit den angegebenen Einschränkungen tatsächlich eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt möglich sei. Gemäss den Angaben der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter bewerbe sich die Beschwerdeführerin. Mit einem IQ von 63 und massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blichen neurokognitiven Defiziten sei die Arbeitsfähigkeit im ersten regulären Arbeitsmarkt aktuell als sehr fraglich zu beurteilen (Urk. 10/73/7). Weiter hielt Dr. F.___ fest, bei einer zukünftigen neurologischen, neuropsychologischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbeurteilung sei auch eine psychiatrische Begutachtung empfohlen oder es sei dann die praktische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Erwägung zu ziehen (Urk. 10/73/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Dezember 2015 verfügte die IV-Stelle rückwirkend ab August 2013 eine Dreiviertelsrente (Urk. 2). Daraufhin liess die Beschwerdeführerin am 1. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) führen und unter anderem geltend machen, es fehle an einer psychiatrischen Abklärung. Am 1. März 2016 liess sie daher zusätzlich einen Bericht des medizinischen Zentrums E.___ vom 24. Februar 2016 (Urk. 7) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen. Darin führten I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. klin. psych. J.___, Klinischer Psychologe, Supervisor und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Diagnosen mittelgradig depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.1), leichte kognitive Störung (ICD-10 F06.7), cerebrale Ischämie im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts am 26. August 2012, arterielle Hypertonie und Diabetes mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litus Typ II an (Urk. 7 S. 1). Als psychiatrische Befunde listeten sie im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Konzentrationsprobleme, Schlafprobleme, Vergesslichkeit, zunehmende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweiflung, dass sie nicht mehr studieren könne, ständiges Weinen, Müdigkeit, Lust- und Interesselosigkeit, Antriebslosigkeit, Rückzug, Gedankenkreisen, Sinnlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeitsgedanken auf (Urk. 7 S. 1-2). Die Arbeitsunfähigkeit betrage unter Einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug der psychiatrischen Diagnose 100 % (Urk. 7 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist zunächst, ob sich das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS D.___ vom 22. Juni 2015 in Bezug auf den Gesundheitszustand als schlüssig erweist. Es umfasst die Fachrichtungen Innere Medizin, Neurologie und Neuropsychologie. Die Gutachter verfügen über den entsprechenden Facharzttitel (Urk. 10/68). Sie waren in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin befähigt. Sie berücksichtigten die geklagten Beschwerden, und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. Die gestellten Diagnosen sind ausführlich begründet und nachvollziehbar. Damit erfüllt das D.___-Gutachten die bundesgerichtlichen Anforderungen an ein ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches Gutachten. Es ist folglich für die Entscheidfindung darauf abzustellen, soweit die untersuchten Fachrichtungen betroffen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beantragt in ihrer Beschwerde eine psychiatrische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Urk. 1). Zur Bekräftigung des Begehrens reichte sie den Bericht des medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zentrums E.___ vom 24. Februar 2016 ein, in dem unter anderem eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der neusten Rechtsprechung des Bundesgerichts fehlt es leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren depressiven Erkrankungen – solange sie therapeutisch angehbar sind – bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render Gesundheitsschaden zu gelten. Grundsätzlich können einzig schwere psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen invalidisierend sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.4; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2107 vom 15. März 2017 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die medizinischen Berichte, insbesondere den Arztbericht des medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zentrums E.___ (Urk. 7), bestehen keine Anhaltspunkte für eine schwere Depression, die für die Invalidenversicherung von Bedeutung sein könnte. Vielmehr ist aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht (lediglich) von einer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschweren depressiven Erkrankung die Rede. So fehlt es grundsätzlich bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um als invalidisierender Gesundheitsschaden zu gelten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, und es wird von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auch nicht vorgebracht, dass sie sich einer konsequenten Depressionsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung unterzogen hätte. Auch unter dem Gesichtspunkt einer allfälligen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pieresistenz kann damit zum Vornherein nicht von einem invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanten Gesundheitsschaden gesprochen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Tagesmüdigkeit habe auch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Ursachen bzw. die Depression verstärke die Tagesmüdigkeit (Urk. 1 S. 4 f.), ist darauf hinzuweisen, dass einerseits die Beschwerdeführerin die Behandlung des Schlafapnoesyndroms und damit der Tagesmüdigkeit eigenmächtig absetzte (Urk. 10/70/22), und dass anderseits die Auswirkungen der Tagesmüdigkeit und die erhöhte Ermüdbarkeit bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit berücksichtigt wurden (Urk. 10/70/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten besteht kein Grund für eine Rückweisung zu einer weiteren psychiatrischen Abklärung. Daran ändert auch nichts, dass der RAD festhielt, bei einer zukünftigen neurologischen, neuropsychologischen Verlaufsbeurteilung sei auch eine psychiatrische Begutachtung empfohlen oder es wäre die praktische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bzw. Leistungsfähigkeit in Erwägung zu ziehen (Urk. 10/73/8). Dies mag zwar aus medizinischer Sicht zutreffen. Aus juristischer Sicht fehlt es jedoch an Anhaltspunkten, die auf einen invalidisierenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitsschaden schliessen lassen würden. Die Beschwerdegegnerin hat die Abklärungspflicht nach Art. 43 Abs. 1 ATSG entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin daher nicht verletzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist im Weiteren die Schlüssigkeit des Gutachtens in Bezug auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und deren Verwertbarkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das MEDAS-Gutachten vom 22. Juni 2016 attestierte der Beschwerdeführerin retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektiv gestützt auf die Aktenlage eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 26. August 2012 bis 1. Mai 2013 (Urk. 10/70/39 f.). Nach Einschätzung der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter besteht danach in kognitiv wenig fordernden Routinetätigkeiten, welche die Beschwerdeführerin in eigenem Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausführen kann, eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei müsse (sprachlich und inhaltlich) beachtet werden, dass die Beschwerdeführerin die damit verbundenen Instruktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen korrekt erfasse und (als Gedächtnisunterstützung) dokumentiere. Weiter mache es die erhöhte Ermüdbarkeit notwendig, dass sie vermehrt kurze Pausen und über den Mittag auch eine längere Erholungspause einschalten könne (Urk. 10/70/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter waren in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers befähigt. Sie nahmen aus medizinischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist. Die attestierte Arbeitsfähigkeit ist ausführlich begründet und nachvollziehbar. Damit erfüllt das D.___-Gutachten die bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Anforderungen auch diesbezüglich vollumfänglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraglich ist, ob nachfolgende Ausführungen des RAD und der Beschwerdeführerin den Beweiswert des MEDAS-Gutachten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeitseinschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung zu erschüttern vermögen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der RAD-Stellungnahme vom 25. Juni 2016 führte Dr. F.___ mit Blick auf die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit an, es wäre allenfalls praktisch zu klären, ob mit den angegebenen Einschränkungen tatsächlich eine angepasste Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt möglich sei. Gemäss den Angaben der Gutachter bewerbe sich die Beschwerdeführerin. Mit einem IQ von 63 und massgeblichen neurokognitiven Defiziten sei die Arbeitsfähigkeit im ersten regulären Arbeitsmarkt aktuell aber als sehr fraglich zu beurteilen (Urk. 10/73/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Begriff des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeglichenen Arbeitsmarktes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(= erster regulärer Arbeitsmarkt) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den klinisch-diagnostischen Leitlinien der internationalen Klassifikation psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Gesundheitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation (ICD-10 Kapitel V [F], Dilling/Mombour/Schmitd [Herausgeber], 10. Auflage, Bern 2015, S. 311) stellt ein IQ von 60 bis 69 eine leichte Intelligenzminderung dar, was nach der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG zu betrachten ist (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_861/2014 vom 16. März 2015 E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ulrich Meyer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Invalidenversicheru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng [IVG], 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, S. 37 Rz 83</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dass eine Intelligenzschwäche gesundheitlich bedingt ist, mithin Krankheitswert aufweist, besagt allein indessen noch nicht, dass auch das Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich in invalidenversicherungsrechtlich relevantem Ausmass beeinträchtigt wäre. Wie bei jeder anderen auf den Gesundheitszustand zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führenden Verminderung der Arbeitsfähigkeit auch stellt sich in jedem Einzelfall zusätzlich die Frage, inwiefern sich ein allfälliger Intelligenzmangel konkret auf die zumutbarerweise mögliche Leistungserbringung des betroffenen Versicherten auswirkt. Dabei kann es durchaus sein, dass eine Behinderung wegen Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mangels kein rentenrelevantes Ausmass errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht (Urteil des Bundesgerichts 8C_861/2014 vom 16. März 2015 E. 4.3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Intelligenzminderung mit einem IQ von 63 ist die Erwerbsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem ersten regulären Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach den Angaben der Gutachter nicht per se ausgeschlossen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch den RAD erwähnten neurokognitiven Defizite sind im MEDAS-Gutachten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hinlänglich berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden (Urk. 10/70/41). Der Aussage der RAD-Ärztin (Urk. 10/73/4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überdies grundsätzlich und auch hier weniger Beweiskraft zuzumessen als der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Spezialärzte für Neurologie und Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologie im MEDAS-Gutachten, zumal die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen überzeugend begründet sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinzu kommt, dass die funktionellen Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aufgrund der Aktenlage und der Darstellungen der Beschwerdeführerin nicht derart gravierend sein können. So konnte die Beschwerdeführerin ihr Studium nach eigenen Angaben trotz der Behinderung mit einem Jahr Verspätung abschliessen (Urk. 10/44/1). Am 29. Januar 2015 gab sie noch an, sie könne inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb von 12 Monaten in London einen Master absolvieren, sofern die IV-Stelle Fr. 19‘000.-- finanziere (Urk. 10/86/2). Letztlich hat sie nach eigenen Angaben die Fahrerlaubnis im Januar 2015 wieder erhalten (Urk. 10/47). All das lässt auf eine gewisse Funktionalität schliessen, die auf eine Restarbeitsfähigkeit hindeutet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen fällt eine zumutbarerweise mögliche Leistungserbringung trotz eines allfälligen Intelligenzmangels rechtsprechungsgemäss noch in Betracht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ausführungen des RAD vermögen den Beweiswert der Beurteilung der MEDAS-Gutachter hinsichtlich Arbeitsfähigkeit folglich nicht zu erschüttern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Juli 2017 reichte die Beschwerdeführerin einen Vertrag mit der Stiftung andante, Tageszentrum für Menschen mit Hirnverletzung, vom 6. Juli 2017 (Urk. 15/6) ein, wonach sie seit dem 1. Juni 2017 in einem Pensum von 40 % dort tätig ist. Dazu lässt sie geltend machen, sie sei bereits mit dem 40%-Pensum überfordert, was deutlich mache, dass für sie offensichtlich höchstens Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen im dritten Arbeitsmarkt in Frage kämen (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie oben ausgeführt, enthält der ausgeglichene Arbeitsmarkt von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen. Dazu gehören</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in denjenigen Fällen anzunehmen, in denen die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_485/2014 vom 28. November 2014 E. 3.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat für die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit Hilfsarbeiten als möglich erachtet (Urk. 2 S. 4). Eine Hilfstätigkeit, in der die neurokognitiven Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt werden, also eine kognitiv wenig fordernde Routinetätigkeit, die in eigenem Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausgeübt werden kann und bei der beachtet werden muss, dass die Beschwerdeführerin die Instruktionen sprachlich und inhaltlich richtig erfasst sowie vermehrt kurze Pausen einschalten kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit längerer Erholungspause über den Mittag, ist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei vollschichtiger Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und 50%iger Leistungsverminderung vorstellbar. Die Beschwerdeführerin liegt bezüglich rechnerischem Denken gemessen an hiesigen Normwerten im Normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (Urk. 10/70/33), weshalb eine administrative Tätigkeit unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Einschränkungen denkbar ist. In diesem Sinne erachtete selbst ihr Hausarzt Dr. C.___ in seinem Bericht vom 3. Oktober 2014 (Urk. 10/41/1) administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Tätigkeiten unter Umständen für zumutbar. Weiter ist es der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gestützt auf das MEDAS-Gutachten (Urk. 10/70/41) trotz leichter Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzminderung zumutbar, Instruktionen als Gedächtnisunterstützung zu doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentieren. Es ist nicht unrealistisch, dass eine Arbeitgeberin Vorkehren trifft, um die sprachliche und inhaltliche Vermittlung von Instruktionen zu gewährleisten, beispielsweise durch Merkblätter, Leitfäden oder eine einzelfallgerechte Einfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem fällt die Verdeutlichungstendenz im medizinischen Bereich auf. Gemäss Gutachter war das Ausmass der präsentierten motorischen Hemiparese links inkonsistent; es widerspreche dem in den Akten dokumentierten zumindest teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise regredienten Verlauf; insbesondere sei es nicht vereinbar mit der bis auf eine leichte Unsicherheit intakten Gehfähigkeit. Auch eine präsentierte sensible Hemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik links sei auf eine funktionelle Überlagerung zurückzuführen, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem es sich gemäss Aktenlage beim Schlaganfall um eine rein motorische Hemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parese links gehandelt habe (Urk. 10/70/20). Dies liefert weitere Anhaltpunkte, um eine Restarbeitsfähigkeit als zumutbar zu erachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Invaliditätsbemessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muss aufgrund des Gesagten daher festgehalten wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass die Beschwerdeführerin in Anbetracht der Umstände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitskraft noch wirtschaftlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwerten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere kann nicht gesagt werden, dass der Beschwerdeführerin eine zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint. Die Noveneingabe v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 26. Juli 2017 (Urk. 14; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/6-7) ändert bei dieser Sach- und Rechtslage nichts.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Denn der Umstand allein, dass die Beschwerdeführerin in einer geschützten Werkstatt tätig ist, bedeutet nicht, dass ihr eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich und zumutbar wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lässt überdies im Wesentlichen geltend machen, eine Arbeitsfähigkeit über 50 % sei schlichtweg unrealistisch (Urk. 1 S. 4). Nach dem MEDAS-Gutachten sei von einer mittelschweren neuropsychologischen Funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörung auszugehen. Im Verlauf der 4-stündigen Untersuchung habe sie sich für einen „Powernap“ hinlegen und es hätten mehrere Pausen eingeschaltet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müssen. Kurze vorgelesene Sätze habe sie nur in den Grundzügen zu erfassen vermocht. Das Erinnerungsvermögen sei ungenügend. Aufgrund der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einschränkungen sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht verwertbar (vgl. Urk. 1 S. 4). Dem Bedarf für ein Powernap und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere Pausen mit längerer Erholungspause über den Mittag wurde mit der gemäss MEDAS-Gutachten gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den 50%igen Leistungsverminderung bei vollschichtiger Arbeitsfähigkeit bereits Rechnung getragen. Es ist der Beschwerdeführerin beispielsweise zumutbar, ein Powernap während einer längeren Erholungspause über den Mittag einzulegen. Zudem werden die Pausen bei konsequenter Therapie des Schlafapnoesyndroms womöglich nicht mehr in demselben Ausmass notwendig sein, was sich aus den Ausführungen der MEDAS-Gutachter schliessen lässt, wonach unter einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quaten Behandlung des Schlafapnoesyndroms die Tagesmüdigkeit wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich günstig beeinflusst und in ihrem Ausmass reduziert werden könnte (Urk. 10/70/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt vermögen folglich auch die Ausführungen der Beschwerdeführerin den Beweiswert der Beurteilung der MEDAS-Gutachter hinsichtlich der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzung nicht zu schmälern. Es ist darauf abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin in voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtiger Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungsverminderung von 50 % und unter Berücksichtigung der neuro- und neuropsychologischen Einschränkungen sowie des erhöhten Pausenbedarfs, mit längerer Erholungspause über den Mittag, auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als (beschränkt) erwerbsfähig zu gelten hat (vgl. Urk. 10/73/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aufgrund eines Einkommensvergleichs vorzunehmen. Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin zu Recht als Erwerbstätige eingestuft, obwohl diese nach ihrer Heirat am 30. Juli 2015 die beruflichen Massnahmen mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung abbrach, sie wolle sich ausschliesslich der Pflege ihres betagten Ehemannes widmen (Urk. 10/85/1 und Urk. 10/86/3). Denn es bestehen keine Anhaltspunkte für die Annahme, und dies wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung nicht weiterhin einer ausserhäuslichen Berufstätigkeit nachgegangen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele</span><span>vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin setzte das Valideneinkommen auf Fr. 73‘612.-- fest. Laut ihren Angaben stützte sie sich auf das Einkommen gemäss LSE für Frauen mit Fachhochschulabschluss ohne Kaderfunktion. Sie begründete die Wahl dieser Tätigkeit damit, dass die Beschwerdeführerin trotz Eintritt der Behinderung ihr Studium habe abschliessen können und ohne gesundheitliche Einschränkungen voraussichtlich heute bereits eine entsprechende Stelle erworben hätte (Urk. 2 S. 3). Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin vor ihrem Studium laut den Berufsunterlagen stets nur temporäre Hilfsarbeitstätigkeiten innegehabt hat (Urk. 10/12/1; Urk. 10/12/8; Urk. 10/70/31) und laut IK-Auszug (Urk. 10/5) viel weniger verdiente als von der Beschwerdegegnerin angenommen. Ausserdem gibt es Unstimmigkeiten mit dem Erwerb des Bachelor-Diploms. Obwohl die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin der Beschwerdeführerin die Wiederholung des 3. Semesters im Umfang von Fr. 23‘500.-- bezahlte (Urk. 10/86/1) und letztere vom Abschluss ihres Studi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ums der Internationalen Beziehungen im Jahre 2014 berichtete (Urk. 10/70/25), konnte sie am Tage der MEDAS-Begutachtung vom 29. Mai 2015 (Urk. 10/70/23 und 25-26) kein Diplom, sondern nur eine „Attestation provisoire“ vom 6. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 vorlegen (Urk. 10/70/25). Insgesamt ist die Auffassung der IV-Stelle, auf das mit abgeschlossenem Studium erzielbare Einkommen abzustellen, als grosszügig und knapp im Bereich ihres Ermessens liegend zu werten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist gesamtmedizinisch betrachtet in einer angepassten, vollschichtigen Tätigkeit eine Einschränkung von 50 % zu attestieren (vgl. Urk. 10/73/41). Aus dem Gutachten der MEDAS D.___ ergibt sich, dass ihr bei kognitiv wenig fordernden Routinetätigkeiten, welche sie in eigenem Rhythmus und ohne erhöhten Zeitdruck ausführen kann, eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit 50%iger Leistung zumutbar ist. Dabei muss (sprachlich und inhaltlich) beachtet werden, dass sie die Instruktionen korrekt erfasst und allenfalls dokumentiert. Weiter macht es die erhöhte Ermüdbarkeit notwendig, dass sie vermehrt kurze Pausen und über den Mittag auch eine längere Erholungspause einschalten kann (Urk. 10/70/41). Wird auf die LSE abgestellt, sind die nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen massgebend (BGE 142 V 178 E. 2.5.1). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin stützte sich auf das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt für praktische Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschaftszweigen erzielte Einkommen von 4‘646.-- pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE 2012, S. 35, Tabellengruppe TA 1, Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Zeile „Total“, Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 10/72/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angepasst an die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2013 betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentliche Arbeitszeit von 41.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, abrufbar im Internet)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und an die Nominallohnentwicklung für Frauen errechnete sie Fr. 58‘528.30. Unter Berücksichtigung der Leistungsverminderung von 50 % ergibt sich ein Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 29‘264.15 (= Fr. 58‘528.30 x 0.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Umstand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung getragen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insgesamt auf höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin anführt, ihr sei wegen der zusätzlich bestehenden Konzentrationsschwäche, der Stressintoleranz, der stark beeinträchtigten Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsgabe und der Einschränkungen hinsichtlich des übermässigen Toilettengangs infolge der Niereninsuffizienz sowie der unterdurchschnittlichen Intelligenz jedenfalls ein Leidensabzug von 25 % zu gewähren (Urk. 1 S. 6), kann dem nicht gefolgt werden. Die erwähnten Einschränkungen sind grundsätzlich bereits in der Einschätzung der MEDAS-Gutachter und deren Festlegung der Leistungsfähigkeit bei 50 % berücksichtigt, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhält. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss dürfen allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Maximalleidensabzug von 25 % kann daher im vornherein ausgeschlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 73‘612.-- mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug bestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalideneinkommen von Fr. 29‘264.15 ergibt eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensbusse von Fr. 44‘347.85. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 60.2 %. Selbst bei einem Leidensabzug von 15 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der allenfalls maximal zu gewähren wäre – resultiert mit einem Invalideneinkommen von Fr. 24‘874.10 ein Invaliditätsgrad von 66 % und damit ebenfalls kein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich sämtliche gegen die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung vom 17. Dezember 2015 (Urk. 2) sowie das Gutachten der MEDAS D.___ erhobenen Rügen der Beschwerdeführerin als unbegründet erweisen. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend von einem Invaliditätsgrad von 60.2 % besteht ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als korrekt und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festgelegt. Die Kosten sind auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessführung einst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf die Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungspflicht gemäss § 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt (GSVGer) hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler, machte mit Honorarnote vom 15. April 2016 einen Gesamtauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand von 13.83 Stunden à Fr. 200.-- geltend (Urk. 13). Nach einer Noveneingabe am 26. Juli 2017 reichte sie erneut eine Honorarnote ein (Urk. 16), in der sie einen Arbeitsaufwand von 17.54 Stunden à ca. Fr. 220.-- auswies. Die Stundenangaben in der Honorarnote erweisen sich angesichts des üblichen Zeitaufwands für Instruktion, Aktenstudium, Abfassen der Rechtsschrift und zweier zusätzlichen Eingaben im Vergleich mit ähnlichen Fällen als überhöht. Gemessen an vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Fällen erweist sich ein Arbeitsaufwand von 14.5 Stunden als angemessen. Die Noveneingabe hat nichts zur Entscheidfindung beigetragen und wäre nicht erforderlich gewesen. Der Stundenansatz für freiberufliche Anwältinnen und Anwälte beläuft sich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 220.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--. Es ergibt sich folglich ein Honorar von Fr. 3‘190.-- (14.5 x Fr. 220.--). Zuzüglich der geltend gemachten Barauslagen von Fr. 102.-- und 8 % Mehrwertsteuer resultiert eine Prozessentschädigung von Fr. 3‘555.35. In diesem Umfang ist Rechtsanwältin Dr. Barabara Wyler aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Beschwerdeführerin ist auch hier auf die Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler, Frauenfeld, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3'555.35 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler unter Beilage einer Kopie von Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">len.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizule</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p><p></p></div> </div></body></html>