<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00159</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106792&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00159</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.09.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 28.08.2002 formell erledigt.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baubewilligung Rückweisung durch das Bundesgericht: Für das Verwaltungsgericht sind die entscheidwesentlichen Erwägungen des Bundesgerichts verbindlich (E. 1). Genügende Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr: Ein Einkaufszentrum, das von einer Buslinie nur halbstündlich bedient wird, ist nicht genügend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen (E. 2b). Die Baubewilligung darf nicht aus Überlegungen der Verhältnismässigkeit erteilt werden (E. 2c). Publikumsintensive Betriebe sind an den bestehenden Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs zu errichten (E. 2d). Rückweisung an die örtliche Baubehörde zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens (E. 2e). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUBEWILLIGUNG">BAUBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKAUFSZENTRUM">EINKAUFSZENTRUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERREICHBARKEIT">ERREICHBARKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER VERKEHR">ÃFFENTLICHER VERKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 233 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 234 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 237 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 22 lit. IIb RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. </span>Die Firma D beabsichtigt, ein grÃ¶sseres FabrikgebÃ¤ude der Firma E AG in der Indus­­triezone von Dietikon in ein Einkaufszentrum um- und auszu­bau­en (Parzellen Kat.Nrn. 01 und 02). Das Zentrum soll eine VerkaufsflÃ¤che von rund 13'000 m<sup>2</sup> sowie 580 Park­plÃ¤tze im Freien und im Un­tergeschoss aufweisen. Vorgesehen sind im Erd­geschoss ein Ver­braucher­markt, ein Bau- und Gartencenter sowie weitere LÃ¤den und Lager­rÃ¤ume, im Ober­geschoss BÃ¼ros, LÃ¤den und ein Restaurant mit 400 SitzplÃ¤t­zen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Stadtrat Dietikon erteilte am 26. Oktober 1998 der Firma D und der E AG fÃ¼r das beschrie­bene Vorhaben unter zahlreichen Bedingungen und Auf­la­gen die baurechtliche Bewilligung. Die Park­platzzahl legte er auf 393 fest.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Auf Rekurs der Firma A verpflichtete der Regierungsrat des Kan­tons ZÃ¼rich den Stadtrat Dietikon zur ErgÃ¤nzung der Baubewilligung mit Bestim­mungen, welche die BenÃ¼tzung der BeschÃ¤ftigtenparkplÃ¤tze durch Kunden verhindern und die Bauherrschaft auf die EinfÃ¼h­rung einer Park­platzbewirtschaf­tung festlegen sollten. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Eine gegen den regierungsrÃ¤tlichen Entscheid erhobene Beschwerde der Firma A lehnte das <span>Verwaltungsgericht am 25. Januar 2001 ab (VGr., 25. Januar 2001, VB.2000.00213, http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung = BEZ 2001 Nr. 3).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Firma A hob das Bundesgericht das ver­­wal­tungsgerichtliche Urteil am 14. Februar 2002 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der ErwÃ¤gungen an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ck (BGr., 14. Februar 2002, 1A.54/2001</span>, http://www.bger.ch = URP 2002, S. 441).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">V. Am 16. Mai 2002 beantragten die Unternehmen D und E AG, das Verfahren solange zu sistieren, bis eine mÃ¶gliche Erweiterung des Angebots des Ã¶ffent­li­chen Verkehrs abge­klÃ¤rt worden sei. Der Stadtrat von Dietikon erklÃ¤rte sich am 21. Mai 2002 (eingegangen am 11. Juni 2002) mit diesem Vorgehen einverstanden. Mit Ver­fÃ¼gung vom 13. Juni 2002 sistierte der Ab­teilungsprÃ¤sident das Verfahren einstwei­len bis En­de Juni 2003. Dagegen erhob die Firma A mit Eingabe vom 28. Juni 2002 Ein­sprache, worauf die Sistierung aufgehoben und das Verfahren wieder aufgenommen wurde. Mit Ein­gabe vom 14. August 2002 erklÃ¤rten sich die Unternehmen D und E AG bereit, im Hin­­blick auf eine bessere Erreichbarkeit des geplanten Einkaufszentrums eine Erweiterung des Angebots an Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln (15-Minu­tentakt) zu finanzieren.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. </span>Im Anschluss an den RÃ¼ckweisungsentscheid des Bundesgerichts wird das kanto­na­le Verfahren in dem Zustand wieder aufgenommen, in welchem es sich unmittelbar vor dem Erlass des aufgehobenen Ent­scheids befand (Jean-FranÃ§ois Poudret, Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d'organisation judiciaire, Vol. II, Bern 1990, zu Art. 66 N. 1.2). FÃ¼r die erneu­­te Beurteilung durch die kantonalen Instanzen sind die entscheidwesentlichen ErwÃ¤gun­gen des Bundesgerichts verbindlich; zusÃ¤tzliche RechtsgrÃ¼nde oder Tatsachen, zu denen sich das Bundesgericht nicht geÃ¤ussert hat, dÃ¼rfen jedoch in Betracht gezogen werden (Pou­dret, zu Art. 66 OG N. 1.3.2; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Ver­waltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 1019; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz. 1586).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Ein GrundstÃ¼ck darf nur Ã¼berbaut werden, wenn es erschlossen ist (Art. 22 Abs. 2 lit. b des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 [RPG] sowie § 233 Abs. 1 i.V.m. § 234 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG]). Bei grÃ¶sseren Ãberbauungen muss als weitere Voraussetzung fÃ¼r eine Baubewilligung die Erreichbar­keit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr (Ã¶V) gewÃ¤hrleistet sein (§ 237 Abs. 1 Satz 2 PBG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts mÃ¼ssen Anlagen mit starkem Publikumsverkehr (§ 219 PBG) aufgrund von § 237 Abs. 1 Satz 2 PBG Ã¼ber ein leistungs- und kundenfreundliches Verkehrsangebot verfÃ¼gen, das eine attraktive Alternative zum mo­­torisierten Privatverkehr darstellt. Ob die Versorgung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr ausreichend ist, beurteilt sich anhand der Betriebszeiten, des Kursangebots und der Kapazi­tÃ¤ten des Betriebsmittels. Unzureichend erschlossen ist ein Einkaufszentrum dann, wenn es an Wochentagen ausserhalb der Stosszeiten lediglich halbstÃ¼ndlich und an Samstagen nur wÃ¤hrend zwei ZeitblÃ¶cken viertelstÃ¼ndlich vom Ã¶ffentlichen Verkehr bedient wird (VGr., 2. November 2000, VB.2000.00111, Entscheid Einkaufszentrum in <span>Adliswil</span>, http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung = RB 2000 Nr. 93 = BEZ 2000 Nr. 50 = URP 2000, S. 823, E. 5d/cc und dd; vom Bundesgericht bestÃ¤tigt mit Urteil vom 5. September 2001, 1P.23/2001, http://www.bger.ch = URP 2001, S. 1061 = Pra. 91/2002 Nr. 20, E. 4fâg/5a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das vorliegend zu beurteilende Einkaufszentrum soll mit Bussen der Linie -- des ZÃ¼rcher Verkehrsverbundes (ZVV; frÃ¼her Buslinie --) erschlossen werden. Diese ver­kehren zurzeit an Wochentagen ausserhalb der Spitzenzeiten sowie am Samstag bis 16.00 Uhr jede halbe Stunde (Verfahren VB 2000.00213; insofern unzutreffend der aufgehobene Entscheid vom 25. Januar 2001, VB.2000.00213, http://www.vgrzh.ch/recht­spre­chung, wonach die Busse ausserhalb der Spitzenzeiten ledig­lich im 60-Minuten Takt verkehrten; in BEZ 2001 Nr. 3 nicht abgedruckte E. 2c). Damit ist die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr nicht ausreichend gewÃ¤hrleistet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Das zu beurteilende Einkaufszentrum unterscheidet sich von einem bereits entschie­­denen Fall (Einkaufszentrum in <span>Adliswil</span>) insofern, als das Bauvorhaben nicht auf der âgrÃ¼nen Wieseâ geplant ist, sondern in einem bereits mit Einkaufszentren und anderen publi­kums­intensiven Anlagen Ã¼berbautem Industriegebiet. An der Beurteilung Ã¤ndert dies ge­mÃ¤ss dem RÃ¼ckweisungsentscheid des Bundesgerichts jedoch nichts; insbesondere darf die Baubewilligung nicht aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit erteilt werden (RÃ¼ckweisungs­­­entscheid vom 14. Februar 2002, 1A.54/2001</span>, <span>E. 5.2 und 6.3, </span>http://www.bger.ch = URP 2002, S. 441, 450 f., 454 ff.; <span>anders noch der aufgehobene Entscheid vom 25. Januar 2001 in BEZ 2001 Nr. 3, E. 2d; vgl. Alain Griffel, Bauen im Spannungsfeld zwischen Eigen­tumsgarantie und Bauvorschriften, ZBl 103/2002, S. 169, 179). GemÃ¤ss dem RÃ¼ckweisungsentscheid will das Erfordernis der Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr (§ 237 Abs. 1 Satz 2 PBG) gerade verhindern, dass in Gebieten mit unzureichender Ã¶V-Er­schliessung weitere publikumswirksame Bauvorhaben genehmigt werden, bevor die Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr angehoben worden ist. Die Ã¶V-Erreichbarkeit muss somit als Voraussetzung fÃ¼r eine Baubewilligung bei jedem einzelnen Bauprojekt ge­sichert sein, ansonsten die Bewilligung zu verweigern ist (BGr., RÃ¼ckweisungsentscheid vom 14. Februar 2002, 1A.54/2001</span>, <span>E. 6, </span>http://www.bger.ch = URP 2002, S. 441, 450 f., 452 ff.<span>).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">d) Die Herstellung einer attraktiven Ã¶ffentlichen Verkehrsverbindung liegt weitgehend ausserhalb der Macht des privaten Bauherrn. Insofern kann dieser das Vorliegen einer </p> <p class="Einzug1">Baubewilligungsvoraussetzung jedenfalls nur beschrÃ¤nkt beeinflussen (vgl. BGE 123 II 337, 353). Das ist jedoch nichts AussergewÃ¶hnliches, liegen doch auch andere Erschlies­sungsvor­aussetzungen wie die hinreichende Zufahrt oder der Leitungsanschluss (Art. 19 Abs. 1 RPG) weitgehend ausserhalb der privaten SphÃ¤re.<span> â Die Ã¶ffentliche Hand ist gemÃ¤ss dem RÃ¼ckwei­­sungsentscheid denn auch nicht verpflichtet, </span>alle Gebiete, in denen nach der Zonenordnung Einkaufszentren oder andere publikumsintensive Einrichtungen errichtet wer­­den kÃ¶nn­ten, mit einem auf deren BedÃ¼rfnisse ausgerichteten Angebot an Ã¶ffentlichem Verkehr zu be­dienen oder die Ã¶V-Erschliessung gar punktuell auf einzelne Vorhaben aus­zurichten: Es ist gemÃ¤ss Bundesgericht gerade <i>nicht</i> der Sinn von § 237 Abs. 1 Satz 2 PBG, die Erstellung von publikumsintensiven Betrieben an jedem denkbaren Standort zu ermÃ¶glichen. Wenn als Konse­quenz davon grosse Betriebe an den Knotenpunkten des Ã¶ffent­lichen Verkehrs konzen­­­­triert werden mÃ¼ssen, so ist dies durchaus folgerichtig (<span>BGr., RÃ¼ckweisungsentscheid vom 14. Februar 2002, 1A.54/2001</span>, <a id="_Hlt20195044"><span>E. 3.2 und 6, </span>http://www.bger.ch</a> = URP 2002, S. 441, 446 f., 452 ff.; <span>VGr., 2. No­vember 2000, VB.2000.00111, </span>Entscheid Einkaufszentrum in <span>Adliswil</span>, <span>RB 2000 Nr. 93 = BEZ 2000 Nr. 50 = URP 2000, S. 823, </span>E. 5e; <span>BGr., 5. September 2001, 1P.23/ 2001, http://www.bger.ch = URP 2001, S. 1061 = Pra. 91/2002 Nr. 20, E. 4bâd</span>).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die geplante Anlage genÃ¼gt nach dem RÃ¼ckweisungsentscheid den Anforderungen an die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr (§ 237 Abs. 1 Satz 2 PBG) nicht, wo­­mit die Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Baubewilligung nicht erfÃ¼llt sind. Folg­lich sind die Entscheide des Regierungsrates vom 26. April 2000 und des Stadtrates Dietikon vom 26. Oktober 1998 aufzuheben. Der Stadtrat Dietikon wird darÃ¼ber zu entscheiden haben, wie ein al­lenfalls erweitertes Ã¶V-Angebot und die Parkplatzzahl aufeinander abzustimmen sind (vgl. RÃ¼ckweisungsentscheid vom 14. Februar 2002, 1A.54/2001</span>, <span>E. 6.3, </span>http://www.bger.ch = URP 2002, S. 441, 454 ff., 456 f. sowie neuestens Stephan Scheidegger, Urteilsbesprechung, Baurecht 3/2002, S. 107, 109 f.). Ebenso wird die Ã¶rtliche BaubehÃ¶r­de darÃ¼ber befinden mÃ¼ssen, ob die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung allenfalls zu ergÃ¤nzen sei. Auf Stufe des Verwaltungsgerichts kann Ã¼ber diese Fragen nicht entschieden werden; dies umso weniger, als die Parteien bislang zu einer einvernehmlichen LÃ¶sung <span>nicht be­reit waren. Die Sache ist folglich zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens an den Stadtrat Dietikon zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Rekursverfahrens neu zu verlegen; kostenpflichtig werden hierfÃ¼r die nunmehr unterliegenden privaten Beschwer­­­de­gegnerinnen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Sodann sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens ebenfalls den privaten Be­schwerdegegnerinnen aufzuerlegen. Damit steht ihnen ein Anspruch auf Par­­teientschÃ¤digung von vornherein nicht zu. Vielmehr haben sie dem BeschwerdefÃ¼hrer eine solche VergÃ¼tung auszu­richten (§ 17 Abs. 2 VRG). Angemessen sind fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdever­fah­ren zusammen Fr. --.--.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Entscheide des Regierungsrates vom 26. April 2000 und des Stadtrates Dietikon vom 26. Oktober 1998 werden aufgehoben. </span>Die Akten werden zur Fortsetzung des Baubewilligungsverfahrens an den Stadtrat Dietikon zurÃ¼ckgewiesen</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>