<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-06-21-2C_589-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_589/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Juni 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung </div> <div class="para">(Umwandlung Bewilligung F in Bewilligung B), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Kammer III, vom 24. April 2019 (III 2019 28). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der in Pakistan geborene afghanische Staatsangehörige A.________ verliess seine Heimat 2007, gelangte 2008 nach Griechenland, 2013 nach Italien und am 13. März 2013 in die Schweiz. Sein Asylgesuch wurde am 28. November 2014 abgewiesen; die gleichzeitig verfügte Wegweisung wurde nicht vollzogen, sondern zugunsten einer vorläufigen Aufnahme aufgeschoben. Am 10. September 2018 lehnte der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Schwyz ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Umwandlung der vorläufigen Aufnahme [Bewilligung F] in eine Bewilligung B) ab; entsprechend wurde von einer Vorlage an das Staatssekretariat für Migration SEM zwecks Zustimmung abgesehen. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz mit Beschluss vom 15. Januar 2019 ab, bei Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und unter Auferlegung der Verfahrenskosten von Fr. 1'500.--. Mit Entscheid vom 24. April 2019 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die gegen den regierungsrätlichen Beschluss erhobene Beschwerde ab, unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das verwaltungsgerichtliche Verfahren. </div> <div class="para">Mit Rechtsschrift vom 17. Juni 2019 (Postaufgabe 19. Juni 2019) beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; sein Anliegen ("Umwandlung meiner Aufenthaltsbewilligung") sei noch einmal zu prüfen; aufgrund seiner Bedürftigkeit seien keine Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2) sowie betreffend Abweichungen von den Zulassungsvoraussetzungen (Ziff. 5). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Der Beschwerdeführer hält sich gestützt auf die vorläufige Aufnahme in der Schweiz auf. Er will, dass seine Anwesenheit neu im Rahmen einer Aufenthaltsbewilligung geregelt wird. Er nennt keine bundesgesetzliche Norm, die ihm einen Anspruch auf Erteilung einer derartigen Bewilligung einräumt; einen solchen Anspruch verschafft namentlich nicht <span class="artref">Art. 84 Abs. 5 AIG</span>, der allein festhält, dass Gesuche um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländern, die sich seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz aufhalten, unter Berücksichtigung der Integration, der familiären Verhältnisse und der Zumutbarkeit ihrer Rückkehr in den Herkunftsstaat vertieft geprüft werden. Es geht, gleich wie bei Bewilligungen nach <span class="artref">Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG</span>, auf die kein Rechtsanspruch besteht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-345%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page345">BGE 137 II 345</a> E. 3.2.1 S. 348 e contrario) um eine Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen aus Härtefallgründen, sodass nebst dem Unzulässigkeitsgrund von <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> auch derjenige von <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 5 BGG</span> zur Anwendung kommt (Urteil 2C_766/2009 vom 26. Mai 2010 E. 4). Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sich aus Völkerrecht ein Anspruch auf Wechsel des Anwesenheitsstatus ergeben könnte. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid seine Berechtigung, im Land zu bleiben, nicht verliert. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensichtlich unzulässig. Angesichts des Grundsatzes der Einheit des Verfahrens (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-501%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page501">BGE 138 II 501</a> E. 1.1 S. 503; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-192%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page192">134 II 192</a> E. 1.3 S. 195; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-138%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">134 V 138</a> E. 3 S. 144; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.06.2019&amp;to_date=30.06.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-645%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page645">133 III 645</a> E. 2.2 S. 647 f.) ist dieses Rechtsmittel auch unzulässig, soweit der Beschwerdeführer die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege im kantonalen Verfahren thematisiert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Beschwerde lässt sich auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegennehmen. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer keine verfassungsmässigen Rechte nennt, die verletzt worden sein sollen (vgl. aber <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>), ist er bei Fehlen eines Rechtsanspruchs durch die Bewilligungsverweigerung nicht in rechtlich geschützten Interessen betroffen und daher hinsichtlich des materiellen Bewilligungsentscheids zur Verfassungsbeschwerde nicht legitimiert (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>). Was die Frage der unentgeltlichen Rechtspflege betrifft, die von den kantonalen Instanzen für die jeweiligen Verfahrensstadien unterschiedlich beantwortet wurde, fehlt es einerseits - wie erwähnt - an einer konkreten Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte. Im Übrigen unterlässt es der Beschwerdeführer (unter Missachtung der Vorschrift von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), sich mit der diesbezüglich einschlägigen E. 6.2.2 des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Dem auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Kostenbefreiung) kann schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde sich als aussichtslos erwies (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Damit sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Juni 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>