<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00236</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Beat Wieduwilt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wieduwilt Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 37, Postfach 2583, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, arbeitete zuletzt - von Mai bis Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - bei der Y.___ als Spitex-Betreuerin in einem Pensum von 60 % (Urk. 13/13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ der Clienia A.___ meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 22. März 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 13/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 13/30) und holte ein psychiatrisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ein, das am 29. April 2016 erstattet wurde (Urk. 13/38). Am 26. Oktober 2016 führte die IV-Stelle bei der Versicherten eine Haushaltsabklärung vor Ort durch (Bericht vom 7. November 2016; Urk. 13/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/52; Urk. 13/57) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Januar 2017 einen Rentenanspruch (Urk. 13/63 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 18. Januar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr basierend auf einer mindestens 80%igen Validentätigkeit eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. März 2017 (Urk. 12) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 11. Mai 2017 wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 14). Am 30. November 2017 zog die Beschwerdeführerin ihr prozessuales Gesuch aufgrund der Kostengutsprache der Gesundheitsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzversicherung für das vorliegende Verfahren wieder zurück (Urk. 16), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Vormerk genommen wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrecht, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX022"></span><span id="XX048"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur zum Teil erwerbstätig sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span id="XX060"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen sowie den Abklärungsbericht Beruf und Haushalt vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ohne gesundheitliche Einschränkungen weiterhin ihrer Tätigkeit als Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuerin zu einem Pensum von 60 % nachgehen würde. Die Beschwerdeführerin lebe getrennt von ihrem Ehemann und erhalte entsprechend Unterhaltszahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Finanzielle Gründe würden damit keine bestehen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zwingend einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen müsste, was sie bis anhin auch nicht gemacht habe (S. 2 unten). Die restlichen 40 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden in den Aufgabenbereich entfallen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus ärztlicher Sicht sei die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar. Unter Berücksichtigung der Einschränkung im Haushaltsbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 19 % (S. 1 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiere ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Standpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie habe zu keiner Zeit gesagt, dass sie bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit lediglich zu 60 % arbeiten würde. Wäre sie gesund, würde sie zu mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 80 % arbeiten. Die Würdigung der sogenannten Aussage der ersten Stunde durch die Beschwerdegegnerin sei deshalb als willkürlich zu disqualifizieren </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 f.). Sie habe sich nach jahrelangem Zögern endlich zur Trennung durchringen können, stehe seither aber finanziell schlecht da. Eine Scheidung werde nicht zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation beitragen. Sie wäre deshalb darauf angewiesen, auch finanziell auf eigenen Füssen stehen zu können. Wäre sie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund, würde sie deshalb schon seit Jahren mindestens 80 % arbeiten. Dass sie heute mehr als 60 % arbeiten würde, zeige sich auch daran, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie trotz seit Jahren vorliegender massiver gesundheitlicher Beschwerden immer wieder an ihre physischen und psychischen Grenzen gegangen sei (S. 9 Ziff. 23-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien unbestritten ist die Einschränkung im Erwerbsbereich von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 Ziff. 32.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), welche sich auch aus den Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re dem psychiatrischen Gutachten vom 29. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Strittig und zu prüfen ist hingegen die Statusfrage beziehungsweise die Frage, in welchem Pensum die Beschwerdeführerin ohne den Gesundheitsschaden ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell erwerbstätig wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sowie die Einschränkung im Haushaltsbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span id="XX094"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV); </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bestimmung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r im konkreten Fall anwendbaren I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nvaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheidenden Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 8C_511/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.1, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Haushaltabklärung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. den Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Hauswarttätigkeiten in B.___ (Pensum 40 %) habe sie aufgrund der Fibromyalgie nicht mehr ausüben können und per Mitte 1982 aufgeben müssen. Danach sei die Familie umgezogen und sie sei als Mutter und Hausfrau tätig gewesen. Von 1991 bis 1993 habe sie zwei bis drei Tage in einem Café am Buffet gearbeitet und ab 1993 habe sie wiederum in einem kleinen Pensum als Hauswartin gearbeitet, aufgrund der Fibromyalgie habe sie jedoch auch diese Tätigkeit per 2010 aufgeben müssen. Dann habe sie wiederum eine Anstellung gesucht und per Mai 2014 als Pflegehelferin in einem 60 % Pensum bei der Spitex Y.___ bis Dezember 2014 gearbeitet. Sie habe die Stelle von sich aus gekündigt, da es ihr zu viel geworden sei und sie ständig unter An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannung gestanden habe. Sie habe danach Anfang März 2016 noch im Universitätsspital C.___ ersucht Fuss zu fassen. Sie habe dort zirka drei bis vier Stunden gearbeitet, sei an einem Morgen und an einem Nachmittag einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt worden. Sie sei lediglich zwei bis drei Wochen dort gewesen. Seither sei die Beschwerdeführerin keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen (Urk. 13/47 S. 3 Ziff. 2.3). Sie lebe von ihrem Ehemann seit 2013 richterlich getrennt und habe mit den beiden erwachsenen Kindern eher sporadisch und nicht regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig Kontakt. Sie wohne seit dem 1. Januar 2015 alleine in dieser Wohnung in einer Alterssiedlung (S. 4 Ziff. 2.3.1). Zur beruflichen Situation ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden gab die Beschwerdeführerin an, dass ihr die letzte Erwerbstätigkeit bei der Spitex von 60 % völlig ausgereicht habe, da sie nebenbei noch den Haushalt gehabt habe. Zudem werde sie weiterhin vom Ehemann unterstützt. Gerne hätte sie bis zu ihrer Pensionierung weiterhin Menschen betreut (S. 4 Ziff. 2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Mutter der Beschwerdeführerin sei im Februar 2013 verstorben. Sie habe sie seit 2010 betreut und habe sie vor allem in den administrativen Belangen sowie bei Behördengängen unterstützt. Zusätzlich habe sie mit ihr soziale Kontakte gepflegt, sei zweimal pro Woche mit dem Auto zu ihr gefahren oder habe regelmässig mit ihr telefoniert. Die Schwiegermutter, welche auch noch alleine in einer Wohnung gewohnt habe, habe sie ebenfalls betreut, bis diese im Januar 2014 verstorben sei. Sie sei ein bis zweimal pro Woche zu ihr gefahren und ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be sie vor allem im sozialen Bereich unterstützt (S. 5 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 80 % erwerbstätig wäre, ist vorliegend entgegen ihrer Ansicht nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit anzunehmen. In den Akten findet sich einzig ein Arbeitszeugnis der letzten Arbeitsstelle der Beschwerdeführerin, wo sie als Betreuerin in einem 60 %-Pensum tätig war (Urk. 13/13). Weitere Akten zu früheren Arbeitsstellen oder Bewerbungsunterlagen sind keine vorhanden. Dass die Beschwerdeführerin jemals in einem höheren Pensum als den von der Beschwerdegegnerin im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sundheitsfall hypothetisch angenommenen 60 % gearbeitet hätte, ergibt sich aus den vorliegenden Akten nicht. Aus den Auszügen aus dem individuellen Konto (IK; vgl. Urk. 13/1, Urk. 13/9 = Urk. 13/11, Urk. 13/10) ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren vor ihrer Heirat und vor der Geburt ihrer Kinder, von 1974 bis 1978, bei der D.___ tätig war. Ob es sich dabei um eine Voll- oder Teilzeit-Tätigkeit handelte, ist nicht ersichtlich (vgl. Urk. 13/10 S. 5). Nach dem Wiedereinstieg ins Erwerbsleben im Jahr 1991 erzielte die Beschwerdeführerin jahrelang nur geringe Einkommen (vgl. Urk. 13/10), was mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine in einem kleinen Pensum ausgeübte Teilzeittätigkeit schliessen lässt (vgl. auch Urk. 13/38/4). Nach Lage der Akten - es liegen keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse für diesen Zeitraum vor - ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in all diesen Jahren voll arbeitsfähig war, und dass sie spätestens ab dem Jahr 1999, als ihre 1980 und 1981 gebore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Kinder (vgl. Urk. 13/2 Ziff. 3.1) volljährig waren, sogar zu 100 % hätte ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beiten können. Für ein solches oder das behauptete Pensum von 80 % liegen aber keine Anhaltspunkte vor. Nach der Trennung von ihrem Ehemann im Januar 2013 und dem Tod ihrer Mutter im Februar 2013, welche von ihr von 2010 bis 2013 betreut und unterstützt wurde, nahm die Beschwerdeführerin im Mai 2014 eine Tätigkeit im Umfang von 60 % auf (vgl. Urk. 13/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt stellt, dass sie zu keiner Zeit gesagt habe, dass sie bei guter Gesundheit lediglich zu 60 % arbeiten wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de, vermag dies nicht zu überzeugen. Die Statusfrage beurteilt sich praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen der Beschwerdeführerin nach Massgabe der allgemeinen Lebenser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung zu würdigen. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungsbericht Haushalt vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Beschwerdeführerin dahingehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass ihr die letzte Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit bei der Spitex von 60 % völlig ausgereicht habe, da sie nebenbei noch den Haushalt gehabt habe und zudem weiterhin vom Ehemann unterstützt werde; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als "Aussage der ersten Stunde" zu werten, welche in der Regel un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befangener und zuverlässiger sei als spätere Darlegungen, die bewusst oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Art beeinflusst sein können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Weiter ergibt sich aus dem Bericht, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Trennung sowie die geleisteten Unterhaltsbeiträge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Ort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> thematisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen ist, dass der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Zusammenhänge in Bezug auf die Statusfrage klar sein mussten. Anhaltspunkte für ein d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iesbezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Missverständnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angesichts der Unterhaltszahlungen in der Höhe von Fr. 2'100.--beziehungsweise Fr. 1'850.-- (vgl. Urk. 3 S. 2) monatlich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheint es nach der allgemeinen Lebenserfahrung als nach-vollziehbar, dass die Beschwerdeführerin zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts keinem höheren Pensum als 60 % nachgehen würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der konkreten Situation ist insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und gestützt auf die „Aussagen der ersten Stunde“ (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_325/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017 E. 4.2.1) davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch ohne den Gesundheitsschaden in einem Pensum von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beide Parteien gingen übereinstimmend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und gestützt auf das psychiatrische Gutachten vom 29. April 2016 (Urk. 13/38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in adaptierten Tätigkeiten eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % besteht und dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die Konzentration, an die geistige Flexibilität und an die allgemeine psychische Belastbarkeit sowie Nachtarbeiten nicht geeignet seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Ziff. 32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich aus den Akten keine Hinweise auf eine höhere Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ergeben, ist im Folgenden bei einer Restarbeitsfähigkeit von maximal 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleiches der Invaliditätsgrad der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Erwerbsbereich zu ermitteln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bestimmte das Valideneinkommen gestützt auf den Zentralwert der Lohntabelle des Bundesamts für Statistik für Arbeiten im Gesundheits- und Sozialwesen (LSE 2014, Tabelle TA1, Ziff. 86-88, Frauen) und ermittelte für das Jahr 2016 ein Valideneinkommen von Fr. 57'427.90 respekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve von Fr. 34'456.75 bei einem im Gesundheitsfall hypothetisch anzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den 60%igen Pensum (vgl. Urk. 2 S. 2, so auch Urk. 13/50). Dies ist nicht zu beanstanden und wurde von der Beschwerdeführerin nur hinsichtlich der Höhe des Pensums respektive der Erwerbsqualifikation gerügt (dazu vorstehend E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festlegung des Invalideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin ebenfalls auf die Tabellenlöhne gemäss LSE (LSE 2014, TA1, Total, Frauen) ab und ermittelte für das Jahr 2016 ein Invalideneinkommen von Fr. 54'332.30 respektive Fr. 27'166.15 bei ausgewiesener 50%iger Restarbeitsfähigkeit in an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeiten (Urk. 13/50). Dies ist nach Lage der Akten ebenfalls nicht zu beanstanden und wurde durch die Beschwerdeführerin - ohne weitere Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründung - einzig hinsichtlich des von der Beschwerdegegnerin nicht gewähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten leidensbedingten Abzuges gerügt (Urk. 1 S. 10 Ziff. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Gutachten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riterien berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende (Verweis-)Tätigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13/38 S. 9 Ziff. 7.3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Daraus ist zu schliessen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesundheitlichen Einschränkungen im Rahmen der medizinisch zumutbaren Arbeitsfähigkeit und des ärztlich um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebenen Anforderungsprofils an den Arbeitsplatz Rechnung getragen wurde. In der Beurteilung des medizinischen Zumutbarkeitsprofils enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen können nicht zusätzlich in die Bemessung des lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingten Abzuges einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben Gesichtspunktes führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2008 E. 4.3). Ausserdem ist aufgrund des beschriebenen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofils davon auszugehen, dass genügend zumutbare Verweistätigkeiten auf dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeglichenen Arbeitsmarkt vorhanden sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 34'456.75 (vgl. vorstehend E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie einem Invalideneinkommen in der Höhe von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 27'166.15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt sich somit eine Einkommenseinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 7'290.60, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was einer Einschränkung im Erwerbsbereich von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21.16 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entspricht. Bei einem An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des erwerblichen Bereichs von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies anteilig einen Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12.70 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21.16 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung der Beeinträchtigungen im Hauhaltbereich wurde die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Hause besucht. Der Haushaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) enthält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der Verwaltungspraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(KSIH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 3084 ff, Stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) wurden darin die Haushaltstätigkeiten in sieben Aufgaben eingeteilt und anschliessend nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätigkeiten bewertet. In der Folge machte sich die Abklärungsperson ein Bild über die örtlichen und räumlichen Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse der Beschwerdeführerin und klärte für jeden der sieben Tätigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereiche die konkrete Behinderung ab. Die Berichtstexte sind nachvollziehbar begründet sowie angemessen detailliert und die Aussagen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wurden dabei erwähnt und berücksichtigt. Der Abklärungsbericht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt demnach die genannten Kriterien vollumfänglich, so dass darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, dass es nicht nachvollziehbar sei, weshalb der Bereich Haushaltsführung mit 5 % gewichtet werde (vgl. Urk. S. 9 Ziff. 26), verkennt sie, dass sich die Abklärungsperson bei der Aufgabenauftei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Bewertung der einzelnen Aufgaben an die Vorgaben des KSIH </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Rz 3086; Stand 1. März 2016) gehalten hat und eine andere Gewichtung nur bei ganz erheblichen Abweichungen vom Schema vorgenommen werden darf (Rz 3088 KSIH), was vorliegend weder geltend gemacht noch ersichtlich ist. Im Weiteren hängt die Bedeutung der Haushaltsführung von den Umständen im Einzelfall wie beispielsweise Familiengrösse, Wohnverhältnisse, technische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen und Hilfsmittel sowie Umschwung ab (Rz 3085 KSIH), was die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsperson ebenfalls entsprechend berücksichtigte (vgl. Urk. 13/47 S. 5 Ziff. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Einschränkung der Haushaltsführung bringt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin weiter vor, dass sie in Planung, Organisation, Arbeitseinteilung und Kontrolle deutlich eingeschränkt sei, und verweist dabei darauf, dass sie bei der Bewältigung des Alltags und der administrativen Aufgaben auf externe Hilfe angewiesen sei (Urk. 1 S. 9 Ziff. 26). Zwar ergibt sich aus der Pflegedokumenta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der ambulanten psychiatrischen Pflege und psychosozialen Beratung «Knowledge &amp; Nursing» (Urk. 13/44), dass die Beschwerdeführerin immer wieder zerstreut und blockiert sei, Antriebsprobleme und Abgrenzungsprobleme habe und überfordert sei. Dass ihr die Haushaltsführung - abgesehen von einem all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen zeitlichen Mehraufwand - nicht mehr selbständig möglich sein soll, geht daraus hingegen nicht hervor. Die Beschwerdeführerin vergisst, dass ihr in zeitlicher Hinsicht für die Besorgung des Haushalts mehr Spielraum für die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung wie auch Ausführung der anfallenden Arbeiten zur Verfügung steht, als es im Arbeitsverhältnis in der Regel der Fall ist. Entsprechend hat sie in erster Linie ihre Arbeit einzuteilen (sog. Grundsatz der Schadenminderungspflicht, vgl. dazu BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen). Zu beachten ist schliesslich auch, dass die Funktionsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Alltag gemäss neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro-psychologischer Untersuchung vom 20. August 2015 aus neurokognitiver Sicht nicht eingeschränkt ist (vgl. Urk. 13/30/11-15). Dass die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person bei der Tätigkeit Haushaltsführung keine Einschränkung berücksichtigte, ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Tätigkeit der Wohnungspflege nahm die Abklärungsperson eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 25 % an und berücksichtigte dabei, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Wohnungspflege je nach Tagesverfassung einmal mehr und einmal weniger sowie vorne weg und bei Bedarf auf die Woche verteilt vornehme. Berücksichtigt wurde auch, dass die Beschwerdeführerin behinderungsbedingt mit ihren Händen die Fenster- und Türrahmenreinigung nicht mehr selber vorneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men kann und dabei von der Nachbarin unterstützt werde. Inwiefern - wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht - eine höhere als die angenommene Einschränkung vorliegen soll, ist nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wendet die Beschwerdeführerin ein, dass im Bereich «Einkauf und weitere Besorgungen» nicht nachvollziehbar sei, dass keine Einschränkungen vorhanden sein sollen, da sie ja schliesslich externe Hilfe benötige, damit diese überhaupt erledigt werden können (Urk. 1 S. 10 Ziff. 30). Dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bei Einkäufen eingeschränkt ist, ergibt sich vorliegend nicht. Sie geht regelmässig und selbständig mit dem Auto einkaufen. Auch die Post- und Bankgeschäfte kann sie offenbar (noch) selbständig erledigen und nur bei der Ablage bestünden gewisse Schwierigkeiten. Dass der psychiatrische Pfleger der Beschwerdeführerin einmalig einen Ordner zur Ablage angelegt hat, kann dabei nicht als (dauerhafte) Einschränkung berücksichtigt werden, sondern ist als kurzfristige Hilfestellung anzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass die Beschwerdeführerin seit 1. März 2017 vom Treuhanddienst der E.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unterstützt wird (vgl. Urk. 11), ist ohne Auswirkung auf die im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liegenden Verfahren zu beurteilenden Fragen, handelt es sich dabei doch einzig um einen Treuhandvertrag. Eine krankheitsbedingte Einschränkung geht daraus nicht hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich geltend macht, dass allfällige Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selwirkungen zwischen Arbeitstätigkeit und Haushalt vorliegen würden (Urk. 1 S. 10 Ziff. 31), ist zu bemerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitliche Auswirkungen vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die verbleibende Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Tätigkeitsgebiet voll ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nützt wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 134 V 9 E. 7.3.3), was vorliegend nicht der Fall ist. Weiter kann e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in allfälliges reduziertes Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge der Beanspruchung im Haushalt ferner lediglich für den Fall berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt werden, dass Betreuungspflichten (gegenüber Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen etc.) vorhanden sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was vorliegend ebenfalls zu verneinen ist. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich somit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin keine Zweifel am Abklärungsbericht vom 7. November 2016 zu begründen. Gestützt darauf ergibt sich im Haushaltsbereich insgesamt eine Einschränkung von 19 % (Urk. 13/47 Ziff. 6.8). Bei einem Anteil des Haushaltsbereiches von 40 % ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht dies einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad von 7.60 % (19 % x 0.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesamtinvaliditätsgrad berechnet sich mittels Addition der Teilinvaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grade. Demnach resultiert bei einem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 12.7 % (vgl. vorstehend E. 4.5) und einem solchen von 7.6 % im Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (vgl. vorstehend E. 5.5) ein Gesamtinvaliditätsgrad von 20 %, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Anspruch auf eine Invalidenrente begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst bei der Annahme einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teileinschränkung im Haushaltsbereich, welche vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens in gleicher Höhe wie die in psychischer Hinsicht ausgewiesene 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit anzunehmen wäre, resultiert bei der vorliegend zur Anwendung gelangenden gemischten Methode kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017 erweist sich damit als rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt der Beschwerdeführerin unbenommen, sich bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin neu anzumelden. Auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV um die Absätze 2-4 ergänzt, womit die gemischte Methode anders als bisher gehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habt wird. Gemäss Absatz 2 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen wird eine neue Anmeldung geprüft, wenn eine Rente vor dem Inkrafttreten der Änderung wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades einer teilerwerbstätigen versicherten Person, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich betätigte, verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gert wurde, wenn die Berechnung des Invaliditätsgrades nach den neuen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2-4 IVV voraussichtlich zu einem Rentenanspruch führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Beat Wieduwilt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>