{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2022-12-21", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2022-00050_2022-12-21.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222917&W10_KEY=13045536&nTrefferzeile=20&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "a8fa4ecddcc73893821f7e540b94f7d7"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" SB.2022.00050"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 21.12.2022 SB.2022.00050"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 21.12.2022 SB.2022.00050"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 21.12.2022 SB.2022.00050"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Steuerbezug\r(R\u00fcckerstattung Guthaben, Grundst\u00fcckgewinnsteuer) | R\u00fcckerstattung von Steuerguthaben und Depot\u00fcbersch\u00fcssen. Antrags- und Begr\u00fcndungserfordernis und Streitgegenstand (E. 2). Die R\u00fcckerstattung von Steuerguthaben und Depot\u00fcbersch\u00fcssen ist nicht harmonisiert und in den \u00a7\u00a7 179 f. StG lediglich in Bezug auf die Steuerr\u00fcckerstattung an Ehegatten vom kantonalen Gesetzgeber ausdr\u00fccklich geregelt worden (3.2.1). Im Sinne der verallgemeinerungsf\u00e4higen bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Bereich der direkten Steuern sind Steuerr\u00fcckerstattungen bei fehlender gesetzlicher Regelung grunds\u00e4tzlich nach Massgabe der steuerbaren Elemente (Steuerfaktoren) vorzunehmen bzw. zwischen den Steuerpflichtigen aufzuteilen sind, sofern die betroffenen Steuerpflichtigen sich nicht einvernehmlich \u00fcber die R\u00fcckerstattung verst\u00e4ndigt haben. Die bundesgerichtlich vorausgesetzte Grundordnung sieht damit nicht etwa eine (h\u00e4lftige) Aufteilung nach K\u00f6pfen (wie in \u00a7 180 StG f\u00fcr Eheleute), sondern eine Aufteilung nach den dem jeweiligen Steuerpflichtigen zuordenbaren Steuerfaktoren vor (E. 3.2.3). \u00dcbertragen auf den grundsteuerlichen Bereich sollte demnach die R\u00fcckerstattung bei der gemeinsamen Ver\u00e4usserung von Miteigentumsanteilen grunds\u00e4tzlich nach Massgabe der sachenrechtlichen Beteiligungsverh\u00e4ltnisse am ver\u00e4usserten Objekt und den daraus folgenden Steueranteilen erfolgen, unter vorg\u00e4ngiger Ber\u00fccksichtigung eines allf\u00e4lligen Steueraufschubs auf einen Teil der Grundst\u00fcckgewinnsteuer (E. 3.2.4). Vorliegend h\u00e4tte mangels Verst\u00e4ndigung \u00fcber die R\u00fcckerstattungsmodalit\u00e4ten hier\u00fcber vorab verf\u00fcgt und der Depot\u00fcberschuss im Umfang des gew\u00e4hrten Steueraufschubs an die mit der daraus resultierenden latenten Steuerschuld belasteten Beschwerdef\u00fchrerin zur\u00fcckerstattet und hernach eine Aufteilung nach den sachenrechtlichen Eigentumsverh\u00e4ltnissen vorgenommen werden m\u00fcssen, w\u00e4hrend die internen vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien unbeachtlich sind (E. 3.3). Verzinsungsanspr\u00fcche und R\u00fcckweisung an die Vorinstanz zur Neuberechnung derselben (E.3.3.3 und 3.3.5).\rAusgangsgem\u00e4sse Regelung der Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen (E. 4) und Rechtsmittelbelehrung (E. 5).\r\rTeilweise Gutheissung, soweit darauf eingetreten wird."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 01:09:01", "Checksum": "425d307f501ee397f8f17ffdc4c44446"}