Übereinkommen vom 10. Dezember 1976 über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken (mit Anhang und Absprachen) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.06"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 10. 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Dezember 1976 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 18. März 1988<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1988/1887_1887_1887" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1988 </b>1887</ref></p></authorialNote> <br/>Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 5. August 1988 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 5. August 1988</p><p> (Stand am 15. Mai 2020)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens,</p><p>im Bestreben, den Frieden zu festigen, und vom Wunsch geleitet, einen Beitrag zur Beendigung des Wettrüstens, zur Herbeiführung einer allgemeinen und vollständigen Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle und zum Schutz der Menschheit vor der Gefahr des Einsatzes neuer Mittel der Kriegführung zu leisten,</p><p>entschlossen, Verhandlungen fortzusetzen, um wirksame Fortschritte in Richtung auf weitere Massnahmen im Bereich der Abrüstung zu erzielen,</p><p>in der Erkenntnis, dass wissenschaftliche und technische Fortschritte neue Möglichkeiten hinsichtlich der Umweltveränderung eröffnen können,</p><p>unter Hinweis auf die am 16. Juni 1972 in Stockholm angenommene Erklärung der Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen,</p><p>in der Einsicht, dass die Nutzung umweltverändernder Techniken für friedliche Zwecke die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur verbessern und zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen beitragen kann,</p><p>in der Erkenntnis jedoch, dass die militärische oder eine sonstige feindselige Nutzung derartiger Techniken äusserst schädliche Auswirkungen auf das Wohl des Menschen haben kann,</p><p>in dem Wunsch, die militärische oder eine sonstige feindselige Nutzung umweltverändernder Techniken wirksam zu verbieten, um die der Menschheit von einer solchen Nutzung drohenden Gefahren zu beseitigen, und in Bekräftigung ihrer Bereitschaft, auf die Erreichung dieses Zieles hinzuwirken,</p><p>sowie in dem Wunsch, im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> zur Festigung des Vertrauens zwischen den Völkern und zur weiteren Verbesserung der internationalen Lage beizutragen,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_I"><num><b>Art. I</b></num><paragraph eId="art_I/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, umweltverändernde Techniken, die weiträumige, lange andauernde oder schwerwiegende Auswirkungen haben, nicht zu militärischen Zwecken oder in sonstiger feindlicher Absicht als Mittel zur Zerstörung, Schädigung oder Verletzung eines anderen Vertragsstaats zu nutzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_I/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, einen Staat, eine Gruppe von Staaten oder eine internationale Organisation weder zu unterstützen noch zu ermutigen, noch zu veranlassen, Handlungen vorzunehmen, die gegen Absatz 1 verstossen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_II"><num><b>Art. II</b></num><paragraph eId="art_II/para"><content><p>Im Sinne des Artikels I bezieht sich der Begriff «umweltverändernde Techniken» auf jede Technik zur Änderung der Dynamik, der Zusammensetzung oder der Struktur der Erde – einschliesslich der Flora und Fauna, der Lithosphäre, der Hydrosphäre und der Atmosphäre – sowie des Weltraums durch bewusste Manipulation natürlicher Abläufe.</p></content></paragraph></article><article eId="art_III"><num><b>Art. III</b></num><paragraph eId="art_III/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen steht der Nutzung umweltverändernder Techniken für friedliche Zwecke nicht im Weg und lässt die allgemein anerkannten Grundsätze und geltenden Vorschriften des Völkerrechts bezüglich dieser Nutzung unberührt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_III/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Vertragsstaaten verpflichten sich, den weitestmöglichen Austausch wissenschaftlicher und technologischer Informationen über die Nutzung umweltverändernder Techniken für friedliche Zwecke zu erleichtern, und sind berechtigt, daran teilzunehmen. Vertragsstaaten, die hierzu in der Lage sind, leisten allein oder gemeinsam mit anderen Staaten oder internationalen Organisationen einen Beitrag zur internationalen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit bei der Erhaltung, Verbesserung und friedlichen Nutzung der Umwelt unter gebührender Berücksichtigung der Bedürfnisse der Entwicklungsgebiete der Welt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_IV"><num><b>Art. IV</b></num><paragraph eId="art_IV/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, alle ihm erforderlich erscheinenden Massnahmen nach Massgabe seiner verfassungsmässigen Verfahren zu treffen, um an jedem seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle unterstehenden Ort jede Tätigkeit zu verbieten und zu verhindern, welche die Bestimmungen dieses Übereinkommens verletzt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_V"><num><b>Art. V</b></num><paragraph eId="art_V/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsstaaten verpflichten sich zu gegenseitiger Konsultation und Zusammenarbeit bei der Lösung aller Probleme, die sich in Bezug auf die Ziele des Übereinkommens oder bei der Anwendung seiner Bestimmungen ergeben können. Konsultation und Zusammenarbeit aufgrund dieses Artikels können auch durch geeignete internationale Verfahren im Rahmen der Vereinten Nationen und im Einklang mit ihrer Charta erfolgen. Zu diesen internationalen Verfahren kann die Inanspruchnahme entsprechender internationaler Organisationen sowie eines in Absatz 2 vorgesehenen Beratenden Sachverständigenausschusses gehören.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_2"><num>2.</num><content><p>Für die in Absatz 1 genannten Zwecke beruft der Depositar innerhalb eines Monats nach Eingang des Ersuchens eines Vertragsstaats einen Beratenden Sachverständigenausschuss ein. Jeder Vertragsstaat kann einen Sachverständigen für diesen Ausschuss benennen, dessen Aufgaben und Verfahrensordnung in der Anlage festgelegt sind, die Bestandteil dieses Übereinkommens ist. Der Ausschuss übermittelt dem Depositar eine Zusammenfassung seiner Tatsachenfeststellungen, die alle ihm während seiner Tätigkeit unterbreiteten Ansichten und Informationen berücksichtigen. Der Depositar verteilt die Zusammenfassung an alle Vertragsstaaten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat, der Grund zu der Annahme hat, dass ein anderer Vertragsstaat Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen verletzt, kann beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Beschwerde einlegen. Eine solche Beschwerde soll alle einschlägigen Angaben sowie alle vorhandenen Beweise für ihre Begründetheit umfassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_4"><num>4.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich zur Zusammenarbeit bei der Durchführung einer Untersuchung, die der Sicherheitsrat im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen aufgrund der bei ihm eingegangenen Beschwerde gegebenenfalls einleitet. Der Sicherheitsrat unterrichtet die Vertragsstaaten über die Ergebnisse der Untersuchung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_5"><num>5.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, jedem Vertragsstaat, der darum ersucht, im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen Hilfe zu gewähren oder Hilfeleistungen zu unterstützen, falls der Sicherheitsrat feststellt, dass dieser Vertragsstaat infolge einer Verletzung des Übereinkommens geschädigt worden ist oder wahrscheinlich geschädigt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_VI"><num><b>Art. VI</b></num><paragraph eId="art_VI/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann Änderungen dieses Übereinkommens vorschlagen. Der Wortlaut jedes Änderungsvorschlags wird dem Depositar übermittelt, der ihn umgehend allen Vertragsstaaten zuleitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VI/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine Änderung tritt für alle Vertragsstaaten, die sie angenommen haben, in Kraft, sobald die Mehrheit der Vertragsstaaten Annahmeurkunden beim Depositar hinterlegt hat. Danach tritt sie für jeden weiteren Vertragsstaat am Tag der Hinterlegung seiner Annahmeurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_VII"><num><b>Art. VII</b></num><paragraph eId="art_VII/para"><content><p>Dieses Übereinkommen wird auf unbegrenzte Zeit geschlossen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_VIII"><num><b>Art. VIII</b></num><paragraph eId="art_VIII/para_1"><num>1.</num><content><p>Fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens beruft der Depositar eine Konferenz der Vertragsstaaten in Genf, Schweiz, ein. Die Konferenz überprüft die Wirkungsweise des Übereinkommens, um sicherzustellen, dass seine Ziele und Bestimmungen verwirklicht werden; sie prüft insbesondere die Wirksamkeit des Artikels I Absatz 1 hinsichtlich der Beseitigung der Gefahren der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VIII/para_2"><num>2.</num><content><p>Danach kann eine Mehrheit der Vertragsstaaten in Abständen von mindestens fünf Jahren die Einberufung einer Konferenz mit denselben Zielen herbeiführen, indem sie dem Depositar einen diesbezüglichen Vorschlag unterbreitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VIII/para_3"><num>3.</num><content><p>Ist innerhalb von zehn Jahren nach dem Ende einer Konferenz keine neue Konferenz nach Absatz 2 einberufen worden, so holt der Depositar die Meinungen aller Vertragsstaaten zur Frage der Einberufung einer solchen Konferenz ein. Äussern sich ein Drittel der Vertragsstaaten oder zehn von ihnen, wenn diese Zahl niedriger ist, zustimmend, so trifft der Depositar sogleich Massnahmen zur Einberufung der Konferenz.</p></content></paragraph></article><article eId="art_IX"><num><b>Art. IX</b></num><paragraph eId="art_IX/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zur Unterzeichnung auf. Jeder Staat, der das Übereinkommen nicht vor seinem nach Absatz 3 erfolgten Inkrafttreten unterzeichnet, kann ihm jederzeit beitreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_IX/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation durch die Unterzeichnerstaaten. Die Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_IX/para_3"><num>3.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt in Kraft, sobald zwanzig Regierungen nach Absatz 2 ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_IX/para_4"><num>4.</num><content><p>Für diejenigen Staaten, deren Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens hinterlegt werden, tritt es am Tag der Hinterlegung ihrer Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_IX/para_5"><num>5.</num><content><p>Der Depositar unterrichtet alle Unterzeichnerstaaten und alle beitretenden Staaten sogleich vom Zeitpunkt jeder Unterzeichnung, vom Zeitpunkt der Hinterlegung jeder Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde und vom Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens und aller seiner Änderungen sowie vom Eingang sonstiger Mitteilungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_IX/para_6"><num>6.</num><content><p>Dieses Übereinkommen wird vom Depositar nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen registriert.</p></content></paragraph></article><article eId="art_X"><num><b>Art. X</b></num><paragraph eId="art_X/para"><content><p>Dieses Übereinkommen, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; dieser übermittelt den Regierungen der Unterzeichnerstaaten und der beitretenden Staaten gehörig beglaubigte Abschriften.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu von ihren Regierungen gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben, das am 18. Mai 1977 in Genf zur Unterzeichnung aufgelegt worden ist.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"> (Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.06"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 10. 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Der Ausschuss entscheidet Verfahrensfragen im Zusammenhang mit der Organisation seiner Arbeit möglichst einvernehmlich; ist dies nicht möglich, so entscheidet er mit der Mehrheit seiner anwesenden und abstimmenden Mitglieder. Über Sachfragen wird nicht abgestimmt.</p><p>3.  Der Depositar oder sein Vertreter wird als Vorsitzender des Ausschusses tätig.</p><p>4.  Jeder Sachverständige kann bei den Sitzungen einen oder mehrere Berater hinzuziehen.</p><p>5.  Jeder Sachverständige ist berechtigt, über den Vorsitzenden von Staaten und internationalen Organisationen die ihm für die Durchführung der Ausschussarbeit wünschenswert erscheinende Information und Hilfe anzufordern.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2"><heading>Absprachen</heading><level eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u1"><heading>Absprache zu Art. I</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u1/listintro">Der Ausschuss geht davon aus, dass für die Zwecke dieses Übereinkommens die Begriffe «weiträumig», «lange andauernd» und «schwerwiegend» wie folgt auszulegen sind:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>«weiträumig»: ein Gebiet von mehreren hundert Quadratkilometern umfassend;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>«lange andauernd»: Monate oder ungefähr eine Jahreszeit lang anhaltend;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>«schwerwiegend»: eine ernste oder bedeutende Störung oder Schädigung des menschlichen Lebens, der natürlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen oder sonstiger Güter mit sich bringend.</p></item></blockList><p>Es wird ferner davon ausgegangen, dass die obige Auslegung ausschliesslich für dieses Übereinkommen bestimmt ist und nicht die Auslegung gleicher oder ähnlicher Begriffe präjudizieren soll, wenn diese im Zusammenhang mit einer anderen internationalen Übereinkunft verwendet werden.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u2"><heading>Absprache zu Art. II</heading><content><p>Der Ausschuss geht davon aus, dass die folgenden Beispiele Erscheinungen veranschaulichen, die durch Nutzung der in Artikel II des Übereinkommens definierten umweltverändernden Techniken verursacht werden könnten: Erdbeben; Flutwellen, Störung des ökologischen Gleichgewichts einer Region; Änderungen von Wetterstrukturen (Wolken, Niederschläge, Wirbelstürme verschiedener Art und Tornados); Änderungen von Klimastrukturen; Änderungen von Meeresströmungen; Änderungen des Zustands der Ozonschicht sowie Änderungen des Zustands der Ionosphäre.</p><p>Es wird ferner davon ausgegangen, dass alle vorstehend aufgeführten Erscheinungen, sobald sie durch die militärische oder eine sonstige feindselige Nutzung umweltverändernder Techniken hervorgerufen werden, zu weiträumigen, lange andauernden oder schwerwiegenden Zerstörungen, Schäden oder Verletzungen führen würden oder aller Voraussicht nach führen können. Die in Artikel II definierte militärische oder eine sonstige feindselige Nutzung umweltverändernder Techniken mit dem Ziel, diese Erscheinungen als Mittel zur Zerstörung, Schädigung oder Verletzung eines anderen Vertragsstaats zu verursachen, würde damit verboten sein.</p><p>Darüber hinaus wird festgestellt, dass die obige Liste von Beispielen nicht erschöpfend ist. Andere Erscheinungen, die von der in Artikel II definierten Nutzung umweltverändernder Techniken herrühren könnten, liessen sich ebenfalls in die Liste aufnehmen. Das Fehlen derartiger Erscheinungen in der Liste bedeutet nicht, dass die in Artikel I enthaltene Verpflichtung auf sie nicht anwendbar wäre, sobald die in jenem Artikel genannten Voraussetzungen erfüllt sind.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u3"><heading>Absprache zu Art. III</heading><content><p>Der Ausschuss geht davon aus, dass dieses Übereinkommen nicht die Frage behandelt, ob eine bestimmte Art der Nutzung umweltverändernder Techniken für friedliche Zwecke mit den allgemein anerkannten Grundsätzen und geltenden Vorschriften des Völkerrechts in Einklang steht oder nicht.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2/lvl_u4"><heading>Absprache zu Art. VIII</heading><content><p>Der Ausschuss geht davon aus, dass ein Vorschlag zur Änderung des Übereinkommens auch auf jeder nach Artikel VIII abgehaltenen Konferenz der Vertragsparteien geprüft werden kann. Es wird ferner davon ausgegangen, dass jeder für eine derartige Prüfung bestimmte Änderungsvorschlag dem Depositar nach Möglichkeit spätestens 90 Tage vor Beginn der Konferenz vorgelegt werden sollte.</p></content></level></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.06"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 10. Dezember 1976 über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken (mit Anhang und Absprachen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 10 décembre 1976 sur l'interdiction d'utiliser des techniques de modification de l'environnement à des fins militaires ou toutes autres fins hostiles (avec annexe et ac. interprétatifs)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 10 dicembre 1976 sul divieto dell'uso di tecnica di modifica dell'ambiente a fini militari e ad ogni altro scopo ostile (con All. e Acc. interpretativi)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/xml"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 15. Mai 2020<b><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1988/1888_1888_1888" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1988 </b>1888</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1990/1304_1304_1304" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1990 </b>1304</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/377" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2004 </b>2989</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/683" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005 </b>4995</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2010/321" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2010 </b>2263</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2013/238" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2013 </b>1077</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2018/52" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2018</b> 301 </ref>und <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/507" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 2815</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (<ref href="http://www.eda.admin.ch/vertraege">www.eda.admin.ch/vertraege</ref>).</p></authorialNote></b></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation </p><p>Beitritt (B) </p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Afghanistan</p></td><td><p>22. Oktober</p></td><td><p>1985 B</p></td><td><p>22. Oktober</p></td><td><p>1985</p></td></tr><tr><td><p>Ägypten</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td><p>19. Dezember</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>19. Dezember</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1988 N</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien*</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1987 B</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1987</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>15. Mai</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>15. Mai</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Bangladesch</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>12. Juli</p></td><td><p>1982</p></td><td><p>12. Juli</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>31. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>China</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>    Hongkong</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>    Macau</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>19. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>24. Mai</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Dominica</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1992 N</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>14. April</p></td><td><p>2011 B</p></td><td><p>14. April</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Ghana</p></td><td><p>22. Juni</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>1983 B</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala*</p></td><td><p>21. März</p></td><td><p>1988 B</p></td><td><p>21. März</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td><p>Honduras</p></td><td><p>16. August</p></td><td><p>2010 B</p></td><td><p>16. August</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Indien</p></td><td><p>15. Dezember</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>15. Dezember</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1982</p></td><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Japan</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Jemen</p></td><td><p>12. Juni</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>12. Juni</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Kamerun</p></td><td><p>18. April</p></td><td><p>2011 B</p></td><td><p>18. April</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Kanada</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Kirgisistan</p></td><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2015 B</p></td><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Nord-)</p></td><td><p>  8. November</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>  8. November</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)*</p></td><td><p>  2. Dezember</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>  2. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Kuba</p></td><td><p>10. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait*</p></td><td><p>  2. Januar</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>  2. Januar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Laos</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>16. April</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>16. April</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Malawi</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Mauritius</p></td><td><p>  9. Dezember</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>  9. Dezember</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Mongolei</p></td><td><p>19. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland*</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>    Cook-Inseln</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>    Niue</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>    Aruba</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>    Sint Maarten</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>1979</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Österreich*</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1990 B</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan</p></td><td><p>27. Februar</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>27. Februar</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Palästina</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2017 B</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2017</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea</p></td><td><p>28. Oktober</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>28. Oktober</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Russland</p></td><td><p>30. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Salomoninseln</p></td><td><p>19. Juni</p></td><td><p>1981 N</p></td><td><p>  7. Juli</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>São Tomé und Príncipe</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz*</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>1988 B</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>28. Mai</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>19. Juli</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>St. Lucia</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>22. Februar</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1999 N</p></td><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Tadschikistan</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>22. Februar</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>13. Juni</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>19. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Usbekistan</p></td><td><p>26. Mai</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>26. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten*</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>    Akrotiri und Dhekelia</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>    Anguilla</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>    Gebiete unter territorialer <br/>    Souveränität des Vereinigten <br/>    Königreichs</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Vietnam</p></td><td><p>26. August</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>26. August</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>12. April</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ &gt; Enregistrement et Publication &gt; Recueil des Traités des Nations Unies eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a </sup></num><p>Für das Königreich in Europa.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.06"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 10. Dezember 1976 über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken (mit Anhang und Absprachen)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 10 décembre 1976 sur l'interdiction d'utiliser des techniques de modification de l'environnement à des fins militaires ou toutes autres fins hostiles (avec annexe et ac. interprétatifs)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 10 dicembre 1976 sul divieto dell'uso di tecnica di modifica dell'ambiente a fini militari e ad ogni altro scopo ostile (con All. e Acc. interpretativi)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/1888_1888_1888/20200515/de/xml"/><FRBRdate date="2020-05-15" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1988-08-05" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1976-12-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Vorbehalte und Erklärungen</block></container></preface><mainBody><p>Schweiz</p><p>Im Hinblick auf die ihr aus dem Status eines immerwährenden neutralen Staates erwachsenden Pflichten ist die Schweiz gehalten, den allgemeinen Vorbehalt zu machen, dass ihre Mitarbeit im Rahmen dieses Übereinkommens nicht über den durch ihren Status gesetzten Rahmen hinausgehen kann. Dieser Vorbehalt bezieht sich insbesondere auf Artikel V Absatz 5 des Übereinkommens sowie auf jede analoge Klausel, welche diese Bestimmung im Übereinkommen (oder in einer anderen Vereinbarung) ersetzen oder ergänzen könnte.</p></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>