<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00103</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Oktober 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk152677350"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic.</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span id="_Hlk152677362"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Burim</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Imeri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Imeri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schaffhauserstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 57, Postfach, 4332 Stein AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1965, meldete sich am 22. Juli 2021 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf Nieren- und Knieprobleme sowie eine Depression bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/6). In der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und holte insbesondere die Akten der Krankentaggeldversicherung ein (Urk. 6/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), welche auch das von Letzterer eingeholte polydisziplinäre Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Neuropsychologie) der </span><span id="_Hlk152677404"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 29. Juni 2021 enthielten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 19. November 2021 teilte sie der Versicherten mit, dass Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht möglich seien und ein Rentenanspruch geprüft werde (Urk. 6/20). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Aktuali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der medizinischen Aktenlage (Urk. 6/30, 31) stellte sie der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit Vorbescheid vom 13. April 2022 die Abweisung des Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehrens in Aussicht (Urk. 6/35). Dagegen erhob die Versicherte Einwand (Urk. 6/42) und legte neue Arztberichte der behandelnden Ärzte auf (Urk. 6/40, 41, 44, 46). Am 19. Januar 2023 verfügte die IV-Stelle wie vorbeschieden (Urk. 6/51). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 16. Februar 2023 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Januar 2020 (recte: 2023) aufzuheben und es sei ihr eine ganze IV-Rente rückwirkend per frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichem Datum zuzusprechen zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum. Eventualiter sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Januar 2023 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. Dabei sei die IV-Stelle zu verpflichten, vor der Neubeurteilung ein poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres medizinisches Gutachten bei einer unabhängigen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstelle in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. März 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span>–</span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span>–</span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung </span><span>haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [</span><span>K</span><span>S ÜB WE IV],</span><span> gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Bewei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in einer angepassten Tätigkeit (körperlich leichte Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg; alle 2 Stunden zusätzliche Pausen von 20 Minuten; kniebelastende Tätigkeiten sollten vermieden werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu 70 % arbeitsfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im genannten Belastbarkeitsprofil seien sowohl die Kniebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden als auch die in Bezug auf die Niereninsuffizienz auftretende Müdigkeit bereits berücksichtigt. Auch der behandelnde Hausarzt bestätige die Einschätzung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt biete auch Nischenarbeitsplätze, weshalb es der Beschwerdeführerin möglich sein sollte, mit Hilfe des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine geeignete Stelle zu finden. Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 56'226.60 und einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alideneinkommen von Fr. 39'358.60 resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 16'868.--, woraus sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % ergebe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, auf das von der Krankentaggeldversicherung eingeholte Gutachten könne nicht abgestellt werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da weder eine nephrologische noch eine orthopädische Begutachtung erfolgt sei. Unter Berücksichtigung der Nieren- und Kniebeschwerden habe sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrem Gutachten vom 29. Juni 2021 folgende Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/22/76):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Niereninsuffizienz Stadium G4 A3 nach KDIGO bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IgA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Nephropathie, Nierenbiopsie 06.05.2011, USZ</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandelte metabolische Azidose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 7.38 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 21.5 mmol/l)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">renale Anämie (Hb 104 g/l)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">substituierter 25-OH-Vitamin-D-Mangel (70 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nmol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">/l)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Proteinurie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten sie die Folgenden auf (Urk. 6/22/76 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 31.2 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie, DD im Rahmen der Niereninsuffizienz, ED ca. 2006, Doppelniere mit Ureter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">duplex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach COVID-1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Infektion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach passagerer Hypernatriämie, DD nach Dursten und Bouillon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einnahme, 11/2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B, Bericht 19.01.2021</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem internistischen Gutachter führte die Versicherte aus, sie sei sehr müde. Wenn sie eine Stunde stehend arbeiten müsse, werde sie schwach, müsse sich hinlegen und erhole sich lange nicht. Seit zwei Jahren habe sie belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsabhängige Kniebeschwerden rechts, weswegen sie nicht lange stehen könne und in der Beweglichkeit eingeschränkt sei. Seit vier Jahren bestehe zudem eine Einschränkung der Nierenfunktion, wodurch sie sich ebenfalls eingeschränkt fühle. Sie müsse alle drei Monate zur Kontrolle, wobei eine Dialyse bisher nicht nötig gewesen sei (Urk. 6/22/18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der internistische Gutachter hielt fest, der internistische Status sei unauffällig. Labormässig liege eine Nierenfunktionseinschränkung vor, wobei der Verlauf seit Januar 2021 stabil sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beklagte Müdigkeit könne in Zusammenhang mit der renalen Anämie gebracht werden, wobei diesbezüglich auch eine Einschränkung der Belastbarkeit zu attestieren sei (Urk. 6/22/26 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein internistischer Sicht bestehe in der bisherigen Tätigkeit eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit, welche körperlich leicht sein sollte, bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/22/28 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrischen Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die Versicherte psychische Beschwerden zu haben. Ihre Erschöpfung habe mit der Nierenerkrankung zu tun, nicht mit der Psyche (Urk. 6/22/48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrische Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt fest, die Versicherte sei in einem psychisch ausgeglichenen Zustand. Es seien weder subjektiv noch objektiv Hinweise auf eine depressive Symptomatik feststellbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine eventuell im Winter 2020/21 vorhandene depressive Symptomatik sei retrospektiv als Anpassungsstörung zu kategorisieren, da sie sehr wahrscheinlich infolge der schwierigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation und dem Verlust der Alltagsstruktur aufgetreten sei. Unter der jetzigen Medikation sei die Symptomatik kompensiert, wobei die Versicherte keine klare Wirkung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Escitalopram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angeben könne. Es sei also davon auszugehen, dass keine relevante depressive Symptomatik mit Auswirkung auf die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vorgelegen habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des Gespräches sei die Versicherte sichtlich nervös gewesen und habe mit den Händen genestelt, was aber im Kontext des unauffälligen psychopathologischen Zustands und des klar verneinten subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Krankheitsgefühls nicht als Zeichen depressiver Unruhe gewertet werden könne (Urk. 6/22/56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden keine Einschränkungen, welche sich auf die Leistungsfähigkeit in der angestammten oder einer angepassten Tätigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirken würden (Urk. 6/22/60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem neuropsychologischen Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete die Versicherte, sie könne sich nicht konzentrieren. Sie sei seit zwei Jahren ständig müde und kraftlos und sei immer wieder tageweise arbeitsunfähig gewesen. Im Dezember 2020 habe sich das deutlich verschlimmert. Seither sei sie dauerhaft arbeitsunfähig und habe eine Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/22/32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der neuropsychologische Gutachter hielt fest, in der aktuellen Untersuchung ergebe sich ein inkonsistentes Bild zwischen dem klinischen Eindruck, der Verhaltensbeobachtung und den psychometrischen Befunden. Aus neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht könnten die niedrigen Prozentränge im Test zur Verarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgeschwindigkeit und zur figuralen Merkfähigkeit durch eine depressive Störung nicht erklärt werden. Darüber hinaus könnten auch die internistischen und neurologischen Erkrankungen die psychomotorischen Befunde nicht erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, da keine Entgleisung von Stoffwechselparametern bzw. eine Dekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Pseudotumor cerebri vorliege, sodass sich das in der psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">metrischen Diagnostik demonstrierte kognitive Funktionsniveau durch die genannten Erkrankungen ebenfalls nicht erklären lasse. Auch die von der Versicherten genannte COVID-19-Infektion im Oktober 2020 vermöge das demonstrierte kognitive Funktionsniveau nicht zu erklären, wobei die Versicherte darüber hinaus angegeben habe, dass die aufgetretene Kraft- und Energielosigkeit bereits zuvor vorhanden gewesen sei. Hinweise für weitere prä- oder komorbide zerebrale bzw. körperliche Erkrankungen bzw. andere unmittelbare Störfaktoren mit Auswirkungen auf das kognitiv-psychische Funktionsniveau würden sich nicht finden. Auch die von der Versicherten eingenommenen Medikamente würden das niedrige kognitive Funktionsniveau nicht erklären. Untersuchungen hätten gezeigt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Patienten bei kognitiven Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Regel besser abschneiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als nicht-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Patienten. Nur bei einigen Antidepressiva, wie zum Beispiel Amitriptylin, könnten durch sedierende Effekte negative Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen auftreten. Dieses Medikament werde von der Versicherten aber nicht eingenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/22/40). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei die Beurteilung des kognitiven Funktionsniveaus aufgrund der suboptimalen Anstrengungsbereitschaft nur eingeschränkt möglich. Klinisch würden sich aber keine Hinweise für kognitive Beeinträchtigungen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf den Lebensalltag bzw. die berufliche Leistungsfähigkeit finden (Urk. 6/22/41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, aufgrund der internistischen Begutachtung bestehe seit dem 19. Januar 2021 eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und eine 70%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Psychiatrisch und neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch habe nie eine Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 6/22/79).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FHM für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewegungsappartes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Bericht vom 21. Januar 2022 folgende Diagnosen (Urk. 6/31/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pangonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femorotibialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Arthrose IV°, lateraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femorotibialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Arthrose II-III° und patellofemorale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Arthrose II-III°, chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Riss des medialen Meniskus rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sprunggelenksschmerzen bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktivierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Talonaviculararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Intertarsalarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Os naviculare pedis – Os cuneiforme laterale/intermedium, mediale USG-Arthrose, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haglund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Exostose, plantarer Fersensporn rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrosen LWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Niereninsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Versicherte habe berichtet, dass im Rahmen eines polydisziplinären Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tens eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer leichten Tätigkeit attestiert worden sei. Für die Versicherte im Vordergrund stünden die rechtsseitigen Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe er, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, bereits im Juli 2021 die Implantation einer Knie-TEP empfohlen. Die Versicherte wolle den Eingriff jedoch nicht durchführen lassen. Eine Besserung der Beschwerden sei nach einer Kniegelenkinfiltration eingetreten (Urk. 6/31/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Insgesamt sei die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit schwierig. Für die bisherige Tätigkeit sei weiterhin eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit zu postulieren. In einer angepassten Tätigkeit, insbesondere nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Kniegelenksendoprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">he er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 70 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 6/31/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nannte in sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Stellungnahme vom 9. Februar 2022 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/34/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Niereninsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kniearthrose rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sprunggelenksschmerzen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrose LWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er Folgende auf (Urk. 6/34/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Covid-19-Infektion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach passagerer Hypernatriämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er formulierte sodann folgendes Belastungsprofil: Körperlich leichte Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, regelmässige zusätzliche Pausen von 20 Minuten alle 2 Stunden, keine kniebelastenden Tätigkeiten. In einer der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artigen Tätigkeit bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit spätestens seit Juni 2021 (Urk. 6/34/7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin sowie für Nierenkrankheiten, berichtete am 30. Mai 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum jetzigen Leiden der Beschwerdeführerin, diese fühle sich gut, habe keine Schmerzen und sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uronephrologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> asymptomatisch (Urk. 6/46/2). In der aktuellen nephrolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Kontrolle hätten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine stabile Nierenfunktion seit der letzten Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle, eine leichtgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Proteinurie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unaufälliges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urinsediment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. An Sekundärkomplikationen finde sich eine nicht behandlungsbedürftige renale Anämie bei adäquaten Eisenparametern und eine noch suboptimal korrigierte metabolische Azidose. Die nächste nephrologische Kontrolle sei in drei Monaten vorgesehen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/46/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 7. Juni 2022 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, bisher habe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Letztendlich sei die Prognose der Arbeitsfähigkeit nach einem Kniegelenksersatz schwierig vorherzusagen, da dies von individu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Faktoren wie u.a. den verwendeten Implantaten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Operationstechnik, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachbehandlungsverlauf, etc. abhängig sei. Aus orthopädischer Sicht gehe er von einer Arbeitsfähigkeit von mindestens 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% in einer leidensangepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (überwiegend sitzend, ohne Hebe- und Tragebelastung von Gewichten über 10 bis 15 kg, keine Arbeiten in Zwangshaltung, regelmässiger Wechsel von Sitzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tehen und Gehen) aus (Urk. 6/40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span id="_Hlk152677791"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nahm in ihrem Bericht vom 24. Juni 2022 eine Beurteilung des Gutachtens vom 29. Juni 2021 vor und führte in Bezug auf die Niere respektive die Glome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nephritis aus, die Einschätzung der chronischen Erkrankung im Gutachten aus internistischer Sicht erscheine ihr plausibel und verständlich (Urk. 6/41/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 28. Juni 2022 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit analog zur gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Äusserung bestehe (Urk. 6/44/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span id="_Hlk152677825"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielt in seinem Bericht vom 1. Juli 2022 fest, ihm würden die Schlussfolgerungen im Gutachten vertretbar erscheinen, wobei anzumerken sei, dass das Finden einer angepassten Arbeit mit all diesen Einschränkungen und dann noch dazu mit einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt nicht realistisch sei (Urk. 6/44/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 26. August 2022 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdesymptomatik sei unverändert, wobei die Versicherte durch die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen zunehmend immobilisiert sei. Die Hauptproblematik sei die Arthrose, sowohl im Knie als auch im Fussbereich. Das Knie sei federführend, weshalb die Durchführung einer Knie-TEP am 24. Oktober 2022 geplant sei (Urk. 6/46/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 26. September 2022 führte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, an der bisherigen Beurteilung vom 9. Februar 2022 könne unverändert festgehalten werden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Einschätzungen der Gutachter. Auch der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Orthopäde gehe von einer 70%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus (Urk. 6/50/4 f.). Am 17. Januar 2023 hielt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zend fest, bei einem operativen Eingriff am Knie sei von einer maximalen Gene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungszeit von drei Monaten auszugehen, wobei die Belastbarkeit des Knies danach sogar besser sein sollte (Urk. 6/50/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 10. Februar 2023 nannte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin sowie für Nierenkrankheiten, die Diagnose einer chronischen Niereninsuffizienz Stadium G5, A3 nach KDIGO bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IgA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Nephropathie und attestierte der Versicherten eine seit dem 1. Januar 2023 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/57/2 f.). Sie führte aus, bei dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernder Übelkeit mit Brechreiz sei Arbeiten nicht möglich. Zudem bestehe eine durch das progrediente Nierenversagen im Stadium G5 und dessen Begleiterkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen (optimierungsbedürftige schwere Anämie) bedingte stark reduzierte Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit mit Abgeschlagenheit, rascher Ermüdbarkeit, Störung der Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration und Merkfähigkeit. Eine Dialysebehandlung werde eingeleitet, wobei zu beachten sei, dass die Versicherte aus zeitlichen Gründen selbst bei sonst bester Gesundheit höchstens 40-50 % arbeitsfähig werden könnte (Urk. 6/57/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer Beurteilung, wonach eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gegeben sei, im Wesentlichen auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2, Urk. 6/34/7 f., Urk. 6/50/4 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sich dieser wiederum vorwiegend auf das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Juni 2021 (Urk. 6/22/7 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützte. Letzteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/22/14 ff.) und den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden (Urk. 6/22/18 ff., 32 ff., 46 ff., 72 ff.) sowie gestützt auf die umfassenden und sorgfältigen fachärztlichen Untersuchungen (Urk. 6/22/22 ff., 36 ff., 51 ff.,). Zudem sind die medizinischen Überlegungen sowie die daraus gezogenen Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen nachvollziehbar und detailliert begründet (Urk. 6/22/24 ff., 41 ff., 56 ff., 74 ff.). Damit erfüllt es die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an eine beweiskräftige ärztliche Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung gestellten formalen Anforderungen (vgl. E. 1.4) vollumfänglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden, da trotz der bekannten Nieren- und Kniebeschwerden keine nephro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische und orthopädische Begutachtung erfolgt sei (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der Nephrologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Der internistische Gutachter hielt unter Bezugnahme auf die Aktenlage denn auch fest, dass 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bioptisch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">IgA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Nephritis festgestellt worden sei. Damals sei die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt gewesen. Anfang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2021 habe sich die Nierenfunktion verschlechtert, wobei im Rahmen einer nephrologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">suchung im Januar 2021 eine chronische Niereninsuffizienz, Stadium G4 A3 nach KDIGO diagnostiziert worden sei. Als Folgeerscheinungen der Nierenfunktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">störung seien eine renale Anämie bei funktionellem Eisenmangel, ein sekundärer Hyperparathyreoidismus bei substituiertem 25-OH-Vitamin-D-Mangel sowie eine metabolische Azidose festgestellt worden, welche h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">abe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> behandelt werden können (Urk. 6/22/26). Im Rahmen des internistischen Gutachtens wurden alsdann auch Laborwerte erhoben, wobei sich in Bezug auf die renale Anämie sowie auch die Nierenfunktionsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unveränderte Werte seit Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zeigten (Urk. 6/22/23). Der internistische Gutachter befasste sich somit eingehend mit der Entwicklung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nierenleidens der Beschwerdeführerin und schrieb demselben respektive der damit einhergehenden renalen Anämie relevante Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 6/22/26, 28 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> festgestellten Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gungen fanden denn auch Eingang in das Belastbarkeitsprofil respektive die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. So attestierten ihr die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unter Berücksichtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit der renalen Anämie teilweise erklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">baren Müdigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> respektive des dadurch erhöhten Pausenbedarfs bloss eine 70%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten (Urk. 6/22/29). Diese Einschätzung überzeugt und es besteht – entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin – kein Anlass, an der Beurteilungskompetenz des internistischen Gutachters in Bezug auf die neph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ologischen Beschwerden und deren Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen auf die Arbeitsfähigkeit zu zweifeln. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Mai 2022 bei stabiler Nierenfunktion über eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">uronephro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">logisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> asymptomatische Beschwerdeführerin berichtete (E. 3.4) und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Einschätzung der chronischen Nierenerkrankung durch die Gutachter für plau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sibel hielt (E. 3.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das Gutachten in Zweifel zu ziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin geklagten Kniebeschwerden. Zwar hielt der inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ische Gutachter diesbezüglich fest, diese seien orthopädisch zu beurteilen (Urk. 6/22/25). Dies allein gibt jedoch keinen Anlass, nicht auf das Gutachten abzustellen, zumal der behandelnde Orthopäde der Beschwerdeführerin, Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die gutachterlich attestierte 70%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit nicht nur bestätigte (Urk. 6/31/2, Urk. 6/40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 66/44/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), sondern – nach Kniegelenksersatz – gar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 90%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (überwiegend sitzend, ohne Hebe- und Tragebelastung von Gewichten über 10-15 kg, keine Arbeiten in Zwangshaltung, regelmässiger Wechsel von Sitzen, Stehen und Gehen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prognostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/40)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde den von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagten Kniebeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen des Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fils hinreichend Rechnung getragen. So erachteten die Gutachter bloss körperlich leichte Tätigkeiten zu 70 % zumutbar (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/22/28 f., 79) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der RAD-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte ergänzend aus, dass kniebelastende Tätigkeiten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mieden werden sollten (Urk. 6/34/7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich auch der Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin, der ihrerseits erfolgte Abbruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergometrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prüfung im Rahmen der Begutachtung sei zu ihrem Nachteil ausgelegt worden (Urk. 1 S. 8 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berechtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind keine Gründe ersichtlich, welche an der Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH vom 29. Juni 2021 sowie der Stellungnahmen des RAD-Arztes med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zweifeln liessen, weshalb die IV-Stelle zu Recht darauf abstellte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach ist von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (körperlich leichte Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, regelmässige zusätzliche Pausen von 20 Minuten alle 2 Stunden, keine kniebelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Tätigkeiten) auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin legte im Beschwerdeverfahren den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. Februar 2023 auf und machte gestützt darauf eine bereits vor Verfügungserlass eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf hinzuweisen, dass nach ständiger Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der Zeitraum bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens Bezugsgrösse für den entscheidungsrelevanten Sachverhalt ist (BGE 143 V 409 E. 2.1). Spätere Arztberichte sind in die Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens – vorliegend der 19. Januar 2023 – gegebene Situation erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2020 vom 26. Februar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ergibt sich aus den medizinischen Akten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch im Mai 2022 über eine seit der letzten Kontrolle stabile Nierenfunktion mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eGFR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach CKD-EPI von 23 ml/min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete (Urk. 6/46/3). Mithin zeigte sich zu jenem Zeitpunkt im Vergleich zu den anlässlich der Begutachtung erhobenen Laborwerten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eGFR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 23 ml/min, Urk. 6/22/23) keine Veränderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war die Beschwerdeführerin aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uronephrologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht asymptomatisch (E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. Februar 2023 zu entnehmen ist, zeigten sich auch im August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2023 (recte: 2022) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie im Oktober 2022 weitgehend unveränderte Werte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eGFR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 25 ml/min respektive 19 ml/min, Urk. 3 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Rahmen der aktuellsten Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 8. Februar 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wurde ein stark</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> reduzierter Wert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eGFR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von 9 ml/min) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erhoben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine chronische Niereninsuffizienz Stadium G5 A3 diagnostiziert. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte aus, dass die Hämodialyse stationär eingeleitet und mit Vorabklärungen zur Nieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">plantation begonnen werde (Urk. 3 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gleich damit eine Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">terung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin auf der Hand liegt, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mag dies nicht zu einer anderen Beurteilung der vorliegenden Streitsache zu führen. Wie vorstehend dargelegt war die nephrologische Situation der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin bis mindestens Ende Oktober 2022 stabil. Ihr Rechtsvertreter führte beschwerdeweise denn auch aus, die mit Eingabe vom 14. Oktober 2022 aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">legten Berichte hätten als Hauptproblematik die Arthrose, sowohl im Knie als auch Fussbereich, belegt (Urk. 1 S. 4). Obwohl in jenem Zeitpunkt noch eine nephrologische Kontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und der Rechtsvertreter einen weiteren Bericht dazu in Aussicht stellte (Urk. 6/47/1), sah er davon mangels Vorliegens neuer Berichte am 27. Dezember 2022 ab (Urk. 6/49). Angesichts dieser Aktenlage vermag die retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wonach die Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2023 für die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Kaffeemaschinenfabrikation vollständig arbeitsunfähig gewesen sei und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch eine andere Tätigkeit nicht zumutbar sei (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3 S. 3 und 5-6), die für die angefochtene Verfügung vom 19. Januar 2023 mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gebliche Einschätzung der Gutachter, welche der von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin geklagten Müdigkeit mittels einer Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten von 30 % bereits Rechnung getragen hatten (E. 3.1.2, 3.1.5), nicht in Frage zu stellen. Es kommt hinzu, dass bislang keine Dialysebedürftigkeit bestand, sondern eine solche Therapie erst mit Bericht vom 10. Februar 2023 als absehbar bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">net und entsprechende Schritte in die Wege geleitet wurden (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenfassend hat es damit bei der gutachterlichen Beurteilung zu bleiben und ist der Verfügung vom 19. Januar 2023 eine Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin in angepassten Tätigkeiten von 70 % zugrunde zu legen. Welche funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tionellen Auswirkungen eine veränderte gesundheitliche Situation der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin mit Dialysebedürftigkeit zeitigt, wird im Rahmen des von deren Rechtsvertreter angekündigten Neuanmeldungsverfahrens (Urk. 1 S. 5; Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6/58) zu klären sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (frühestmöglicher Rentenbeginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Januar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (vgl. BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1; vgl. auch Art. 26 Abs. 1 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens in einem 100 %-Pensum bei der </span><span id="_Hlk152678185"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG tätig (Urk. 6/4), weshalb für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich auf den in dieser Tätigkeit erzielten Lohn abzustellen wäre. Die Beschwerdegegnerin stützte sich zugunsten der Beschwerdeführerin indes auf statistische Werte, konkret den Lohn für Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterinnen (Urk. 6/34/8 f.), was von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wurde und zu keinen Weiterungen Anlass gibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht ausschöpft, ging die Beschwerdegegnerin betreffend das Invalideneinkommen zu Recht ebenfalls von den Tabellenlöhnen für Hilfsarbeiterinnen aus (Urk. 6/34/9). Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert vorliegend ein Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 30 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100 – Invalideneinkommen 70 = 30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, ihr sei ein Teilzeitabzug zu gewähren (Urk. 1 S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls zu kürzen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit nach Artikel 49 Absatz 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 50 Prozent oder weniger tätig sein, so werden vom statistisch bestimmten Wert zehn Prozent für Teilzeitarbeit abgezogen (Art. 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Tatsache, dass der Beschwerdeführerin eine leidensangepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 70 % zuzumuten ist, entfällt ein entsprechender Abzug vom Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenloh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der erhöhte Pausenbedarf bereits in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 6/22/29) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der von der Beschwerdegegnerin berücksichtigte Tabellenlohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzniveau 1 rechtsprechungsgemäss eine Vielzahl von leichten und wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeiten, namentlich Überwachungs-, Sortier- und Verpackungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_303/2020 vom 6. August 2020 E. 4.2 mit Hinweis auf Urteil 9C_172/2019 vom 22. Juli 2019 E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von 30 % besteht kein Anspruch auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">lic.</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Burim</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Imeri</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>