<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_487/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Mai 2013 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschwerdeverfahren betreffend Auflage, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer, vom 11. April 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau änderte mit Verfügung vom 18. April 2012 eine gegenüber X.________ rechtskräftig verfügte Auflage betreffend Alkoholabstinenz. Bis dahin musste sich X.________ monatlich CDT-Kontrollen unterziehen. Neu wurde die Auflage zur Hauptsache wie folgt formuliert: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"Alkoholabstinenz unter ärztlicher Beratung und Kontrolle mittels Haaranalyse (alle sechs Monate bei Dr. med. A.________, ...). Die Aufhebung kann frühestens per 29.09.2012 und nur auf ausdrücklichen ärztlichen Antrag erfolgen." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Begründet wurde diese Änderung damit, dass X.________ mit Schreiben vom 5. April 2012 die entsprechende Änderung und eine diesbezügliche anfechtbare Verfügung verlangt habe. X.________ erhob am 16. Mai 2012 Beschwerde gegen die Verfügung des Strassenverkehrsamts vom 18. April 2012. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau wies mit Entscheid vom 13. September 2012 die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau hob mit Verfügung vom 9. November 2012 die umstrittene Auflage betreffend den Nachweis der Alkoholabstinenz auf. Gleichwohl erhob X.________ am 1. März 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Departements Volkswirtschaft und Inneres vom 13. September 2012. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau gab X.________ mit Schreiben vom 21. März 2013 Gelegenheit, seine Beschwerde bis am 4. April 2013 zurückzuziehen. Mit Eingabe vom 3. April 2013 erklärte X.________, an seiner Beschwerde festzuhalten. Mit Urteil vom 11. April 2013 trat das Verwaltungsgericht mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingaben vom 10. und 13. Mai 2013 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=13.05.2013&amp;to_date=01.06.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer, der konkret keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, legt nicht dar, inwiefern die dem Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts zugrunde liegende Begründung bzw. das Urteil selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Strassenverkehrsamt, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Mai 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>