<h2>SubmittedText<h2><p>In Bezug auf die Kampagnen des BAG zur Eindämmung des Coronavirus (insb. TV-Spots) wurde wiederholt festgestellt, dass das Rätoromanische nicht in angemessener und verhältnismässiger Art und Weise (gemäss Art. 11 und 12 SpG) berücksichtigt wird. Die Lia Rumantscha mit einem Bundesauftrag zur Erhaltung und Förderung der romanischen Sprache hat zweimal erfolglos beim BAG interveniert.</p><p>- Warum ist es nicht möglich, die Vorgaben des SpG in dieser Kampagne einzuhalten?</p><p>- Wann und wie wird das geändert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist dem BAG ein Anliegen, dass die Coronavirus-Kampagne in allen vier Landessprachen umgesetzt wird und dass alle wichtigen Botschaften auch auf Rätoromanisch angemessen vermittelt werden. Der aktuellste TV-Spot "Rede" ist die gekürzte Version eines Internetbeitrags, der ebenfalls eine Szene mit einem rätoromanischen Zitat beinhaltet. Diese lange Version wurde breit auf den sozialen Netzwerken eingesetzt und ausgestrahlt, wie auch auf Youtube. Jedoch war dieser für den Einsatz im TV leider zu lang. Der Entscheid einer Priorisierung der Zitate ist aus epidemiologischer Sicht gefallen. Im TV-Spot "Gemeinsam", der im Frühling ausgestrahlt wurde, kommt Rätoromanisch vor. Bei allen Umsetzungen von BAG-Kampagnen zum Thema Corona werden Kampagnenelemente auch ins Rätoromanische übersetzt und umgesetzt. Beispiele findet man auf der Kampagnenwebsite www.bag-coronavirus.ch</p>