<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01034</span></p><p><span>damit vereinigt</span></p><p><span>IV.2015.01021</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch P.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">RUEDLINGER &amp; PARTNER</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Niederlenzerstrasse 25, Postfach 2233, 5600 Lenzburg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese substituiert durch Rechtsanwalt lic. iur. Martin Heuberger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bünzli Heuberger &amp; Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 15, Postfach 171, 5600 Lenzburg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, hat eine Lehre bei der Y.___ absolviert und war da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach in verschiedenen Bereichen erwerbstätig, unter anderem als Mitarbeiter in einem Call-Center sowie als Pizzaiolo/Geschäftsführer in einer Take-Away Piz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeria. Er meldete sich im Juli 2008 unter Hinweis auf verschiedene gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Probleme (u.a. koronare Herzerkrankung, Herzinfarkte, Diabetes, Magenby</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passoperation und zweimalige Revisionsoperationen, Osteoporose und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen) erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 9/2). Nach getätigten Abklärungen – und nachdem die Verwaltung ihre erste anspruchsverneinende Verfügung vom 1. Dezember 2008 (Urk. 9/21) im Rahmen eines hierorts anhängig gemachten Beschwerdeverfahrens (Prozess IV.2009.00117) am 9. März 2009 wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise aufgehoben hatte (Urk. 9/29) – wies die IV-Stelle das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren gestützt auf ein vom Unfallversicherer veranlasstes Gutachten des Z.___ vom 26. Juni 2009 (Urk. 9/36) mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 25. November 2009 ab (Urk. 9/45). Diese Verfügung blieb unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Neuanmeldung vom 7. Juni 2010 liess X.___ erneut um Prüfung der Rentenfrage ersuchen (Urk. 9/52). Die IV-Stelle tätigte – nachdem sie zunächst am 17. November 2010 auf die Neuanmeldung nicht eingetreten (Urk. 9/59) und diese Verfügung vom hiesigen Gericht aufgehoben worden war (Prozess IV.2010.01148; Urk. 9/70) - Abklärungen in medizinischer Hinsicht, veranlasste namentlich eine polydisziplinäre (internistische, psychiatrische, rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und chirurgische) Begutachtung des Versicherten, welche durch die MEDAS A.___ GmbH (MEDAS) durchgeführt und infolge eines vom Beschwerdeführer nach der Begutachtung erlittenen Hirninfarkts (vgl. Urk. 9/106) mit einer neurologischen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenzeitlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzt wurde (Gutachten vom 7. April 2014, Urk. 9/116). Gestützt auf das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der MEDAS stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 6. Mai 2014 gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 55 % die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache einer halben Invalidenrente ab 1. Januar 2013 in Aussicht (Urk. 9/119). Dagegen liess der Versicherte am 12. Januar 2015 Einwand erheben und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen, es seien der MEDAS Ergänzungsfragen zu unterbreiten (Urk. 9/139); mit Eingaben vom 6. Februar 2015 bzw. 29. April 2015 liess er zudem ergänzende medizinische Akten betreffend einen im März 2007 in Italien stattgehabten notfallmässigen operativen Eingriff einreichen (Urk. 9/142 und Urk. 9/147 f.). Daraufhin erliess die IV-Stelle am 31. August 2015 die Rentenverfügung, mit welchem sie dem Versicherten – wie im Vorbescheid angekündigt - mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. Januar 2013 eine halbe Rente der Invalidenversicherung (zuzüglich Kinderrenten) zusprach (Urk. 9/159 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte persönlich am 1. Oktober 2015 (Prozess-Nr. IV.2015.01021) bzw. durch seinen Rechtsvertreter am 2. Oktober 2015 (Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess-Nr. IV.2015.01034) Beschwerde und liess mit Letzterer beantragen, es sei die Verfügung vom 31. August 2015 aufzuheben und dem Beschwerdeführer die beantragte Invalidenrente zu gewähren (1.), eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (2.), sowie es seien der MEDAS A.___ Ergänzungsfragen zu unterbreiten (3.); unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (5.). In prozessualer Hinsicht liess der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragen und die Bestellung des unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnenden (4.; Urk. 1 S. 2). Mit Gerichtsverfügung vom 9. Oktober 2015 wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den die beiden Verfahren vereinigt und der Prozess Nr. IV.2015.01021 als hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch erledigt abgeschrieben (Urk. 6). Die IV-Stelle beantragte mit Vernehm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung vom 2. November 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Januar 2016 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">levante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführer gemäss den getätigten Abklärungen seit dem 1. Dezember 2012 in der Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Seit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Zeitpunkt sei es dem Versicherten nicht mehr möglich, als Pizzaiolo zu ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten. Leichte Tätigkeiten, wie die Tätigkeit als Call-Center Mitarbeiter, seien zu 50 % möglich. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 55 % und damit Anspruch auf eine halbe Rente (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lässt dagegen zur Hauptsache vorbringen, dass das an sich umfassende und differenzierte Gutachten der MEDAS A.___ die beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Beschwerden in Bauch- und Verdauungsbereich nicht hinreichend zu erklären vermöge und zur Würdigung dieses Problemkreises im Gutachten so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch und psychiatrisch hin und her verwiesen werde. Es bleibe daher offen, inwiefern der starke Durchfall, die Krämpfe und die Stuhlinkontinenz sich auf die Arbeitsunfähigkeit auswirken würden. Bei einem an sich ausführlichen und objektiven Gutachten seien die noch offenen Fragen daher durch Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen zu klären (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Verwaltung nunmehr auf die Neuanmeldung eingetreten ist, ist vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend zu prüfen, ob seit der letztmaligen Beurteilung eine anspruchserhebliche Änderung eingetreten ist. Vergleichsbasis bildet dabei die Verfügung vom 25. November 2009 (Urk. 9/45), welcher das Gutachten des Z.___ zugrunde lag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Gutachten vom 26. Juni 2009 (Urk. 9/36) hatten die verantwortlich zeichnenden Fachärzte des Z.___ keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit gestellt. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hatten sie die folgenden Diagnosen genannt (Urk. 9/36 S. 66):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylogenes und tendomyalgisches Dorsal-Syndrom nach abge- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laufener Scheuermann-Erkrankung mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">teilfixiertem, deutlichem Hohl-Rundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch ausgeprägten Schmorl’schen Knorpelknötchen in zahlrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chen Etagen der BWS unter Einschluss von Keilverformungen an mindestens 5 BWK, einschliesslich dem 12. BWK</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">osteochondrotische Höhenminderung mehrerer Zwischenwirbelräume</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ventraler Spondylosis deformans vorwiegend in leichter Ausprägung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erhebliche Neigung zu schlaffer Haltung (nur teilweise aktiv korri- gier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bar)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Streckmuskelverspannungen an der BWS und LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verspannungen der Trapeziusmuskulatur beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Röntgenologisch Segmentationsstörung mit teilweiser rechtsseitiger Fu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion des 3. und 4. BWK mit rudimentärer Bandscheibenanlage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Frakturen im Mittelhand-Handwurzel-Grenzbereich links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Bewegungseinschränkung und deutlicher Deformierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach traumatischer scapholunärer Dissoziation rechts mit Os </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">scaphoideum-Fraktur und Teilnekrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach osteosynthetisch versorgtem Bruch im Bereich des linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ellenbogengelenkes, leichte Beugekontraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fraglich diskogenes Lumbalsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Protrusionen in mehreren Etagen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">angeborenen Formvarianten der kleinen Wirbelgelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Überlastungszeichen der Kreuz-Darmbein-Fugen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präarthrose beider Hüftgelenke mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach geringem jugendlichem Hüftkopfgleiten beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Spreizfuss beidseits mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Grundgelenksarthrose leichten Ausmasses mit beginnendem Hallux rigi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringer Morton’scher Metatarsalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende Dupuytren’sche Kontraktur (IV. Strahl links)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Herzkrankheit mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Vorderwandinfarkt im Sommer 2003 mit anschliessender perkutaner transluminarer Koronarangioplastie und Stenteinlage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erhaltener linksventrikulärer Pumpfunktion (EF 53%) mit minimen regi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">onalen Motilitätsstörungen im Sinne von apicoseptalen Hypoki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nesien (Echokardiographie vom 22. Juni 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell asymptomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardiovaskulären Risikofaktoren: positiver Familienanamnese, Adiposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tas, Diabetes mellitus Typ 2, Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I nach WHO (BMI 30,2 kg/m2) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach proximaler Magenbypassoperation im Februar 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach medianer Laparotomie wegen Nahtinsuffizienz im März 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Adhäsiolyse und Detorquierung wegen Bridenileus am 25. Mai 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell dyspeptische Beschwerden mit anamnestischer Stuhlinkonti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Opiat-Abhängigkeit (ICD-10: F11.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotin-Abhängigkeit (ICD-10: F17.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihren interdisziplinären versicherungsmedizinischen Schlussfolgerungen hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die beteiligten Ärzte damals fest, der Versicherte sei weder als Pizzabäcker bzw. Geschäftsführer noch in einer entsprechenden leichten bis intermittierend mittelschweren wechselbelastenden Verweistätigkeit in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 9/36 S. 76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem im vorliegenden Neuanmeldeverfahren von der IV-Stelle eingeholten Gutachten der MEDAS A.___ vom 7. April 2014 stellten die verantwortlich zeichnenden Fachärzte die folgenden Diagnosen (Urk. 9/116 S. 47):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thorakospondylogenes Syndrom (ICD-10: M54.03), bestehend und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zunehmend seit 2007, mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperkyphose der BWS durch Morbus Scheuermann, Keildeformität di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verser Brustwirbelkörper inkl. BWK12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wahrscheinlich osteoporotische und posttraumatische Fraktur BWK12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ventrale Spondylosis deformans</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haltungsinsuffizienz, Fehlhaltung und Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radiokarpal- und Karpalarthrose Handgelenke beidseits, posttraumatisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundäre Arthrose Ellenbogengelenk links, posttraumatisch bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Opiat-Abhängigkeit (Oxycontin), ständiger Gebrauch (ICD-10: F11.25), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bestehend seit vielen Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F33.10), bestehend und immer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wieder auftretend seit mehr als 10 Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10: F45.41), sich entwickelnd seit 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erwachsenenalter (ICD-10: F90.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf zumindest missbräuchlichen Alkoholkonsum (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare chronische Oberbauchschmerzen, mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. laporoskopischer Magenbypass-Operation wegen Adipositas per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">magna, Spital S.___ von 03/06</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. notfallmässiger Revisionslaparotomie wegen fraglicher Anastomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sen-Insuffizienz in einem Spital in R.___ 03/07</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z. n. notfallmässiger Revisionslaparotomie wegen Dünndarmileus im Spital S.___ von 05/07</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z. n. Ischämie im Bereich der Arteria cerebri posterior links mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">transitorischer homonymer Hemianopsie nach rechts (ICD-10: G46.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose mit Deckenplatteneinbruch BWK12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom, mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. Adipositas permagna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterielle Hypertonie, medikamentös behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperlipidämie, medikamentös behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ II, mit/bei leichtgradiger diabetischer Polyneuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">13.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Herzkrankheit, ED 2003, mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. Myokardinfarkt 2003 mit Thrombolyse, transluminarer Korona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rangioplastie und einer Stenteinlage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">LVEF 45%</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. okzipitalem zerebrovaskulärem Insult aufgrund eines wandständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gen Thrombus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Iatrogener Eisen- und Vitamin-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Normochrome, normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgeprägter Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung hielten die Ärzte schlussfolgernd (vgl. Urk. 9/116 S. 60 ff.) fest, auf psychischer Ebene stünden die Symptome ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner schweren Opiat-Abhängigkeit im Vordergrund sowie eine gegenwärtige mittelgradige Episode bei rezidivierenden depressiven Störungen. Des Weiteren bestünden eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie der Verdacht auf ein Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom (ADHS) im Erwachsenenalter. Aufgrund der psychisch-geistigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen sei der Versicherte aus psychiatrischer Sicht nur noch im Umfang von 50 % arbeitsfähig. Alsdann lägen auf der somatischen Ebene multiple Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vor. Im Vordergrund stünden die Beschwerden und Leiden im Bereich des Bewegungsapparates, d.h. ein thorakospondylogenes Schmerzsyndrom sowie posttraumatische Arthrosen im Bereich beider Handgelenke und im Bereich des Ellenbogens links; aufgrund dieser Leiden bestehe nur noch eine teilzeitliche Arbeitsfähigkeit in einer leichten angepassten Verweistätigkeit im Umfang von 50 %. Es bestünden weitere somatische Leiden, die jedoch keine anhaltende Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit nach sich zögen, auf eine Auflistung derselben werde verzich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leiden im Bereich des Bewegungsapparates, die seit der letzten Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung vom Jahr 2009 progedient gewesen seien, führten dazu, dass die frühere Tätigkeit als Pizzaiolo definitiv nicht mehr zumutbar sei. Die Tätigkeit als Call-Agent sei dem Versicherten aufgrund der Kombination der psychischen und somatischen Leiden nur noch in einem Teilzeitrahmen von 50 % zumutbar. Ebenso seien ihm angepasste Tätigkeiten im Rahmen von 50 % zumutbar. Dabei sollte es sich um leichte wechselbelastende Tätigkeiten handeln, die eher einfach strukturiert seien. Das Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sei kontraindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, ebenso sollten Überkopftätigkeiten und längerdauernde Zwangshaltungen des Rückens oder des Kopfes vermieden werden. Der Versicherte dürfe zudem keine Tätigkeiten an Maschinen ausüben; unzulässig sei auch das Fahren von Fahrzeugen unter dem massiv erhöhten Opiat-Konsum. Im Vergleich zur Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung im Z.___ sei es mittlerweile zu einer signifikanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen; wobei die nun definierte Arbeitsfähigkeit seit spätestens 1. Januar 2012 gegeben sei. Durch medizinisch zumutbare therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Massnahmen oder berufliche Umstellungen könne die Arbeitsfähigkeit nicht mehr signifikant verbessert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den im Rahmen des Vorbescheidverfahrens eingereichten Unterlagen des Ospedale O.___ in Q.___ (Italien) fand dort im Februar/März 2007 ein notfallmässiger medizinischer Eingriff (notfallmässige Laparotomie) im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bauch statt [„laparotomia urgente per addome acuto sostenuto da perforazione ileale su pregressa anastomosi bilio-digestiva“]; insbesondere Urk. 9/143 S. 5 und Urk. 9/147). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien gehen zu Recht darin einig, dass das Gutachten der MEDAS A.___ den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiskräftige Expertise (E. 1.5 hievor) im Grundsatz – vorbehältlich des unter Ziff. 5 hienach Gesagten - genügt. Alsdann ist gestützt auf das MEDAS Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten grundsätzlich unstreitig, dass sich der Gesundheitszustand des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, der an multiplen Gesundheitsstörungen leidet, seit der letzten (leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverneinenden) Verfügung vom 25. November 2009 in physischer und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Hinsicht verschlechtert hat. Unbestritten ist zwischen den Parteien da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei, dass der Versicherte bereits aufgrund der somatischen Leiden, namentlich am Bewegungsapparat, welche gemäss Gutachten progredient sind, dahinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend eingeschränkt ist, dass er als Pizzaiolo nicht mehr und in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit nur noch zu 50 % arbeitsfähig ist. Streitig und zu prüfen ist hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen, ob der Beschwerdeführer infolge Beschwerden im Bauchbereich aus chirurgischer und/oder psychiatrischer Sicht zusätzlich in seiner Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eingeschränkt ist und als Vorfrage hiezu, ob die entsprechenden Teilexper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisen beweiswertig sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im chirurgischen Teilgutachten hatte der Experte Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Chirurgie FMH, Schwerpunkt Allgemeinchirurgie und Traumatologie (zum FMH-Facharzttitel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: vgl. </span><a href="http://www.fmh-index.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.fmh-index.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in seiner Beurteilung zur Hauptsache ausgeführt, der Versicherte leide an unklaren Oberbauchbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Unklar sei auch, was der Grund der Operation vom März 2007 in R.___ gewesen sei; eine akute Anastomoseinsuffizienz ein Jahr nach einer Magenby</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passoperation wäre doch recht ungewöhnlich. Zu bedenken sei zudem, dass es bei Opiatsüchtigen aufgrund pseudoperitonischer Symptome immer wieder zu notfallmässigen Laparotomien komme. Aktuell könnten keine Befunde erhoben werden, welche die Oberbauchbeschwerden, die durch Nahrungsaufnahme ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärkt würden, erklären könnten. Es fänden sich insbesondere keine Hinweise für eine Passagestörung, Narbenhernien oder andere Hernien. Auch hätten an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich einer am 6. Juli 2012 im Kantonsspital D.___ durchgeführten Oesophagoduodenoskopie keine pathologischen Befunde erhoben werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, inkl. Biopsie im Jenjunum. Ebensowenig bestünden Anhaltspunkte für ein Gallensteinleiden. Insgesamt liege kein relevantes Leiden aus dem viszeralchi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rurgischen Fachgebiet vor; entsprechend bestehe keine Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit (Urk. 9/116 S. 69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn nun aber beschwerdeweise geltend gemacht wird, die chirurgische Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise sei unvollständig, ist dieser Auffassung zu folgen. Denn nicht nur lagen dem Gutachter die Krankenakten betreffend die stattgehabte Notoperation in R.___ 2007 nicht vor, diese wurden ihm – nach Einreichung derselben – durch den RAD auch nicht nachträglich zur allfälligen ergänzenden Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme unterbreitet. Dabei hatte Dr. C.___ den fraglichen Eingriff in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Beurteilung immerhin speziell erwähnt und als unklar bezeichnet bzw. des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Grund in Frage gestellt. Somit steht nicht hinreichend fest, ob Dr. C.___ - in sicherer Kenntnis der vollständigen Anamnese - zu an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Diagnosen oder Schlussfolgerungen gelangt wäre. Dessen Einschätzung kann jedenfalls nicht durch den diesbezüglich fachfremden RAD-Arzt (Facharzt für Anästhesiologie; vgl. Urk. 9/158 S. 2) vorweggenommen werden. Festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen ist auch, dass sich Dr. C.___ in seiner Beurteilung nicht näher mit den seit der Magenbypassoperation im Jahr 2006 beklagten Beschwerden (Oberbauchschmerzen, Blähungen, starker Durchfall, Stuhlinkontinenz) ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andergesetzt, sondern sich darauf beschränkt hat, eine Erklärung hiefür mangels Befunden zu verneinen. Zwar fragt die Invalidenversicherung als finale Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nach der Art und Genese eines (glaubhaften) Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens, vor welchem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen der Auffassung des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die exakte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Gesundheitsschadens nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Doch lässt die fehlende Diskussion der Beschwerden namentlich unter Bezugnahme auf die stattgehabte Magenbypassoperation die Beurteilung vorliegend als unvollständig und nur unzureichend nachvollziehbar erscheinen, und es hätten sich nähere Ausführungen dazu umso mehr aufgedrängt, als es sich - soweit für den medizinischen Laien ersichtlich – um Beschwerden han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt, die als Komplikationen einer Magenbypassoperation durchaus in Betracht fallen könnten bzw. bekannt sind (vgl. dazu etwa Schweizer Zeitschrift für Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nährungsmedizin 4/11, „Komplikationen in der Bariatrie – red flaggs für die Praxis, online abrufbar). Dies gilt um so mehr, als Dr. C.___ schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gernd auch jegliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ohne weitere Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung verneint. Denn selbst wenn er aufgrund seines klinischen Untersuchs (Urk. 9/116 S. 68) bzw. mit Blick auf die Ergebnisse einer am 6. Juli 2012 im Kantonsspital D.___ durchgeführten Oesophagoduodenoskopie (vgl. Urk. 9/ 83 S. 21 f) aus viszeralchiurgischer Sicht keine Befunde erhebt, hat er das Vor- liegen der geklagten – und den Beschwerdeführer auch im Alltag einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenden (vgl. etwa Urk. 9/116 S. 39) - Beschwerden im Gastrointestinaltrakt, je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denfalls soweit ersichtlich, nicht in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre zumindest die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gutachterliche Angabe - nachvollziehbar begründet - unerlässlich gewesen, inwieweit (oder weshalb nicht) Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestehen (etwa mit Blick auf die Durchfallproblematik z.B. besondere Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an den Arbeitsplatz oder Beschränkungen bezüglich Einsatzmöglichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten). Auch hier sind genaue Angaben unerlässlich, zumal allfällige Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen im Rahmen der Invaliditätsbemessung (im Hinblick auf den leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Abzug) von Bedeutung sein können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ergibt sich damit, dass bezüglich des chirurgischen Gutachtens - wie der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mit Recht geltend machen lässt - in verschiedener Hinsicht Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzungsbedarf besteht. Da Dr. C.___ Chirurge mit Schwerpunkt Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinchirurgie und Traumatologie ist, sind die Ergänzungen - und soweit hiezu erforderlich allfällige ergänzende Abklärungen - vorzugsweise durch einen Facharzt auf dem Gebiet der Gastroenterologie/Viszeralchirurgie vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Vornahme dieser Ergänzungen in somatischer Hinsicht erscheint eine noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malige Rückfrage auch beim begutachtenden Psychiater unumgänglich. Denn je nach Ergebnis stellt sich die Frage, ob an den bisherigen psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnosen (namentlich der diagnostizierten chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren) unverändert festzuhalten ist. Sollte die Diagnose chronische Schmerzstörung weiterhin zu stellen sein, bestünde auch diesbezüglich weiterer Ergänzungsbedarf: Denn das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch vor dem bundesgerichtlichen Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281) erstellt, mit welchem das Bundesgericht die bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Grundlage und vergleichbaren psychosomatischen Leiden angepasst hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mithin wäre die psychiatrische Expertise auch dahingehend zu vervollständigen, dass die nötigen Angaben zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 141 V 281 geforderten Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren zu erheben und anhand von diesen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage festzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wären; denn die Expertise hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine hinreichende Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage zu bilden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung entsprechend dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Massgabe der geänderten Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erforderlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strukturierten Beweisverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prüfung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281; vgl. dazu auch IV-Rundschreiben Nr. 339). Zum vorliegenden – noch auf die frühere Überwindbarkeitspraxis Bezug nehmenden - psychiatrischen Teilgutachten bleibt daher lediglich anzumerken, dass die zur Überwindbarkeit der chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzstörung gemachten Angaben (wonach [einerseits] die Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Schmerzsymptomatik „anzuzweifeln“ [vgl. Urk. 9/116 S. 56 und 108] und [andererseits] diese Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei [Urk. 9/116 S. 46]) nicht widerspruchsfrei erscheinen, weshalb auch insoweit nicht ohne Weiteres darauf hätte abgestellt werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung vom 31. August 2015 aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Ergänzungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es lediglich um Ergänzungen von gutachterlichen Ausführungen geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, steht die Rückweisung in Einklang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=bericht+ungen%FCgend+erg%E4nzungen+IVG&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-210%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Prozessführung wird damit gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grundsätze auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘900</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gesuch um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird damit gegenstandlos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">31. August 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und her</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nach über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2‘900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt lic. iur. Martin Heuberger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>