<h2>SubmittedText<h2><p>Im Aktionsplan Grüne Wirtschaft will der Bundesrat Informationen zu umweltbelastenden Produkten einführen, um die ökologische Markttransparenz zu verbessern. Für Konsumenten nicht sichtbar bleiben die geplante Verbrauchsdauer und die Reparierbarkeit eines Produkts. Beides ist wichtig, um die Umweltbelastung einzuschätzen.</p><p>Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, eine Verpflichtung für Hersteller einzuführen, Verbrauchsdauer und Reparierbarkeit von Produkten auf der Verpackung zu kennzeichnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die "geplante Verbrauchsdauer" und die Reparierbarkeit eines Produkts sind aus Umweltsicht relevante Aspekte. Der Bundesrat ist bei diesem Thema auf verschiedenen Ebenen aktiv:</p><p>1. Er will im Rahmen des Aktionsplans der grünen Wirtschaft die ökologische Markttransparenz mit der Förderung von Produktumweltinformationen verbessern. Dabei soll der gesamte Produktlebenszyklus und nicht nur die "geplante Verbrauchsdauer" und die Reparierbarkeit berücksichtigt werden. Die weiteren Arbeiten werden zeigen, ob die Kennzeichnung der "geplanten Verbrauchsdauer" und der Reparierbarkeit eines Produkts eine zielführende Massnahme darstellt.</p><p>2. Mit dem Postulat der grünen Fraktion 12.3777, "Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten", vom 25. September 2012 ist der Bundesrat beauftragt worden, in einem Bericht Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten zu beurteilen. Auch der Bereich der Reparaturarbeiten und der "geplanten Verbrauchsdauer" soll dabei untersucht werden. Diese Erkenntnisse möchte der Bundesrat abwarten, bevor er weitere Massnahmen festgelegt.</p><p>Wichtig ist ausserdem die Information und Sensibilisierung der Verbraucher. Ein gutes Beispiel hierzu ist der soeben erschienene Ratgeber der Stiftung für Konsumentenschutz, welcher praktische Tipps zum nachhaltigen Konsum unter den Aspekten "reparieren, teilen, tauschen" liefert.</p>