{"Signatur": "SG_KG_999", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2010-03-23", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_KG_999_HG-2008-127_2010-03-23.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=1692&type=1563347022&cHash=d21446afeca9695d1c04a1a6bc8ae287", "Checksum": "7cd6fe0f451ccf4690546f331a1bccda"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["HG.2008.127"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Sonstiges 23.03.2010 HG.2008.127"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Kantonsgericht Sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Sonstiges"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Sonstiges"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Handelsgericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 18 Abs. 1, Art. 32 Abs. 2 Variante 3, Art. 127, Art. 363, Art. 367 Abs. 1, Art. 370, Art.\u00a0371 Abs. 2, Art. 394 OR (SR 220). Die Kl\u00e4gerin (und nicht die F.\u00a0Generalbau AG) ist Vertragspartnerin der Beklagten im streitgegenst\u00e4ndlichen Ingenieurvertrag, nachdem es der Beklagten gleichg\u00fcltig war, welche der beiden Gesellschaften (Kl\u00e4gerin oder F.\u00a0Generalbau AG) Auftraggeberin war. Dieser Ingenieurvertrag ist als Gesamtvertrag anzusehen. Der Gesamtvertrag des Ingenieurs ist nach der Bundesgerichtspraxis ein aus auftragsrechtlichen und werkvertraglichen Elementen gemischter Vertrag. Mit der herrschenden Lehre sind im vorliegenden Fall die auf komplexer Grundlage beruhenden Haftungsfragen einheitlich nach auftragsrechtlichen Grunds\u00e4tzen zu behandeln. Dies f\u00fchrt dazu, dass die Verj\u00e4hrung noch nicht eingetreten ist und sich keine Verwirkungsragen stellen. Eventualiter - unter der Annahme, dass der Ingenieurvertrag zwischen den Parteien als Werkvertrag anzusehen sei bzw. die hier strittigen Haftungsfragen f\u00fcr Mangelfolgeschaden nach Werkvertragsrecht abzuhandeln seien - haben die M\u00e4ngelr\u00fcgen als rechtzeitig und g\u00fcltig erhobenen zu gelten und ist davon auszugehen, dass die Verj\u00e4hrung nach Art.\u00a0371 Abs.\u00a02 OR noch nicht eingetreten ist (Handelsgericht, 23. M\u00e4rz 2010, HG.2008.127)"}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 11:58:12", "Checksum": "aa19030ac1bc004ee69f30828b379de7"}