<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-11-15-6B_726-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_726/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. November 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Peter M. Conrad, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Landesverweisung; Kostenvorschuss; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 27. April 2023 (SST.2022.289). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 30. Mai 2023 Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 27. April 2023. Er ersuchte zugleich um Weiterführung der amtlichen Verteidigung bzw. um Einsetzung des unterzeichnenden Rechtsvertreters als amtlichen Verteidiger für das bundesgerichtliche Verfahren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 31. Mai 2023 wies das Bundesgericht den Beschwerdeführer darauf hin, dass für das bundesgerichtliche Verfahren nicht die StPO massgeblich sei, sondern das BGG, welches die amtliche Verteidigung nicht kenne. Sein Antrag werde als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen. Das Bundesgericht erläuterte zudem die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege und forderte den Beschwerdeführer im Hinblick auf die Prüfung des Gesuchs und den Nachweis der Bedürftigkeit auf, die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, die finanziellen Verpflichtungen und den aktuellen Grundbedarf bis spätestens zum 22. Juni 2023 zu begründen und zu belegen. In der Folge wurde die Frist mehrmals erstreckt, letztmals bis zum 4. September 2023. Innert Frist ging kein einziges Dokument ein. Eine im Hinblick auf die Feststellung der angeblichen Bedürftigkeit erforderliche Prüfung der finanziellen Verhältnisse war damit nicht möglich, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 12. September 2023 abgewiesen wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">In der Folge wurde der Beschwerdeführer gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs.1 BGG</span> mit Verfügung vom 20. September 2023 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens bis zum 5. Oktober 2023 einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 3'000.-- zu bezahlen. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2023 wurde ihm die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 3'000.-- bis zum 30. Oktober 2023 angesetzt, unter der Androhung, dass bei Nichtbezahlung des Vorschusses auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Obwohl beide Verfügungen gemäss den postalischen Sendungsverfolgungen zugestellt werden konnten, unterblieb jegliche Reaktion des Beschwerdeführers und der Kostenvorschuss ging insbesondere auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist daher androhungsgemäss gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. November 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>