Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni 1 / 4 Ref.: Chur, 05. November 2018 Schriftlich mitgeteilt am: ZK1 18 133 06. November 2018 Verfügung I. Zivilkammer Vorsitz Brunner In der Kindes- und Erwachsenenschutzbeschwerde der X._____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Fortunat L. Schmid, Reichsgasse 55, 7000 Chur, gegen die am 18. September 2018 von Dr. med. Y._____und Dr. med. Z._____, verfügte fürsorgerische Unterbringung in die A._____ in Chur, betreffend fürsorgerische Unterbringung2 / 4 wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 27. September 2018, eingegan- gen am 28. September 2018, in die von der A._____ am 01. Oktober 2018 zuge- stellten Unterlagen, in das von Dr. med. B._____ erstellte psychiatrische Kurzgut- achten vom 04. Oktober 2018, in den Beschwerderückzug vom 12. Oktober 2018, in das Schreiben der C._____ vom 18. Oktober 2018 sowie nach Feststellung und in Erwägung, –dass X._____ am 18. September 2018 von Chefarzt Dr. med. Y._____und der leitenden Ärztin Dr. med. Z._____ infolge manischer Dekompensation mit Selbstgefährdung fürsorgerisch in der A._____ in Chur untergebracht wurde, –dass X._____ am 27. September 2018, eingegangen am 28. September 2018, durch die C._____ beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhe- ben liess und ihre sofortige Entlassung verlangte, –dass die A._____ dem Kantonsgericht am 01. Oktober 2018 die geforderten Unterlagen zustellte, –dass Dr. med. B._____ am 04. Oktober 2018 das vom Kantonsgericht einge- holte Kurzgutachten erstattete, –dass X._____ am 12. Oktober 2018 (eingegangen am 15. Oktober 2018) die Beschwerde zurückzog, –dass im Beschwerderückzug ausgeführt wurde, X._____ habe niemanden zur Beschwerde bevollmächtigt oder beauftragt, –dass die C._____ zu diesem Vorhalt zur Stellungnahme aufgefordert wurde und diese am 18. Oktober 2018 unter anderem eine Kopie der von X._____ am 25. September 2018 unterzeichneten Vollmacht einreichte, –dass die Stellungnahme der C._____ am 22. Oktober 2018 dem Rechtsvertre- ter von X._____, Rechtsanwalt lic. iur. Fortunat Schmid, für allfällige Gegen- bemerkungen bis zum 02. November 2018 zugestellt wurde, –dass dieses Schreiben am 05. November 2018 von der Post retourniert wurde, da Rechtsanwalt Schmid die eingeschriebene Postsendung nicht abgeholt hat, –dass die Aufforderung zu Gegenbemerkungen infolge der Zustellfiktion trotz- dem als zugestellt gilt, 3 / 4 –dass die Beschwerde infolge Rückzugs am Geschäftsverzeichnis abgeschrie- ben werden kann, –dass mit der am 18. Oktober 2018 eingereichten Vollmacht von X._____ an die C._____ nachgewiesen wurde, dass sie entgegen den Ausführungen ihres Rechtsvertreters in der Tat der genannten Organisation den Auftrag erteilt hat, für ihre Entlassung aus der Klinik besorgt zu sein, was eine Beschwerde ans Kantonsgericht mitumfasst, –dass somit die Kosten des Beschwerdeverfahrens gestützt auf Art. 60 Abs. 2 EGzZGB in Verbindung mit Art. 106 Abs. 1 ZPO der Beschwerdeführerin zu überbinden wären, –dass Rechtsanwalt Schmid im Beschwerderückzug auf die schlechte finanziel- le Situation von X._____ hinweist, welche vom Kantonsgericht bereits im Ver- fahren ZK1 18 75 festgestellt wurde, –dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens somit gestützt auf Art. 63 Abs. 3 EGzZGB beim Kanton Graubünden verbleiben, –dass X._____ aber darauf hinzuweisen ist, dass ihr Verhalten als mutwillig im Sinne von Art. 63 Abs. 3 EGzZGB beurteilt würde, wenn sie nochmals einer Organisation einen Auftrag erteilen sollten, für ihre Entlassung aus der Klinik besorgt zu sein, wenn sie in Wirklichkeit gegen die fürsorgerische Unterbrin- gung gar nicht vorgehen will, 4 / 4 verfügt: 1. Die Beschwerde wird als durch Rückzug erledigt am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'537.-- (Fr. 600.-- Gerichts- gebühr, Fr. 937.-- Gutachterkosten) verbleiben beim Kanton Graubünden. 3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil- sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG. 4. Mitteilung an: