<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_567/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil 1. November 2011 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichteintreten auf Einsprache (Widerhandlungen gegen das SVG), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 26. Juli 2011. </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der angefochtene Entscheid betrifft nur den Beschwerdeführer persönlich. Soweit er im Namen seiner Familie Beschwerde führt, ist darauf nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Im angefochtenen Entscheid wurde ein kantonales Rechtsmittel abgewiesen, weil der Beschwerdeführer die Frist verpasst hatte. Für den Beginn des Fristenlaufs stützt sich die Vorinstanz auf <span class="artref">Art. 85 Abs. 4 lit. b StPO</span>, wonach ein Entscheid als an dem Tag zugestellt gilt, an dem bei einer persönlichen Zustellung die Annahme verweigert wird (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3 E. 2). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Annahme verweigert wurde. Er macht indessen geltend, ¨bei einer falschen Anschuldigung¨ sei ¨zur Verhinderung einer amtlichen Straftat ... die Zurückweisung die mildeste Massnahme¨ (Beschwerde lit. B). Abgesehen davon, dass aus der Beschwerde nicht ersichtlich ist, inwieweit der Vorwurf zutreffen könnte, lässt sich mit dem Vorbringen von vornherein nicht dartun, dass die Auffassung der Vorinstanz über den Beginn des Fristenlaufs gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte. Da die übrigen Vorbringen ebenfalls an der Sache vorbei gehen, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Als er zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, teilte er dem Bundesgericht mit, sein aktueller Kontostand betrage weniger als Fr. 1'000.-- (act. 10). Die Eingabe kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Dieses ist indessen in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span> abzuweisen, weil der Beschwerdeführer es unterlässt, seine finanzielle Lage ausreichend darzulegen, und das Rechtsmittel im Übrigen aussichtslos erschien. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. November 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>