<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00898</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 13. November 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Elisabeth </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Tribaldos</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rain 41, Postfach 4138, 5001 Aarau 1 Fächer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, war seit 1. Juli 2004 bei der A.___ als Mechaniker tätig (Urk. 9/39/1-2), als er am 4. Dezember 2010 auf das rechte Knie stürzte (Urk. 9/72/210). Am 30. Oktober 2012 meldete er sich wegen Kniebeschwerden bei der Invalidenversicherung an (Urk. 9/5). Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 9/14/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58, Urk. 9/72/1-210). Sodann gewährte sie dem Versicherten Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen (Urk. 9/43; Urk. 9/50; Urk. 9/53). Die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasste eine polydisziplinäre Begutachtung am B.___, dessen Gutachten am 8. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 9/88), stellte ihre Leistungen mit Verfügung vom 15. Juli 2015 per 4. Dezember 2012 ein, sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von 10 % zu und verneinte wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Ansprüche (Urk. 9/92/5-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle verneinte nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/101; Urk. 9/106; Urk. 9/128, Urk. 9/143), in dessen Rahmen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) stattfand (Urk. 9/136</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137), mit Verfügung vom 30. Juni 2017 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 9/145 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 4. September 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. Juni 2017 (Urk. 2) mit dem Antrag auf deren Aufhebung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesetzlichen Leistungen nach IVG sowie eventuell Rückweisung der Sache zur erneuten Beurteilung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2017 (Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 27. Oktober 2017 unter gleichzeitiger Bewilligung der beantragten (Urk. 1 S. 2) unentgeltlichen Rechtspflege mitgeteilt wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Die Eingliederungsmassnahmen seien aufgrund der gesundheitlichen Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation des Beschwerdeführers abgeschlossen worden. Gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei davon auszugehen, dass ihm die bisherige Tätigkeit als Mechaniker nicht mehr zumutbar sei. Eine seinen gesundheitlichen Einschränkungen optimal angepasste Tätigkeit sei ihm zu 100 % zumutbar. Beim Einkommensvergleich seien 10 % vom Invalideneinkommen abzuziehen. Nach Beurteilung des RAD liege eine leicht ausgeprägte depressive Erkrankung vor, die die Arbeitsfähigkeit jedoch nicht einschränke (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen (Urk. 1), es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der RAD lediglich von einer leichten depressiven Symptomatik ausgehe, denn seine behandelnden Ärzte hätten eine schwere Depression diagnostiziert. Auf die RAD-Einschätzung könne aus näher dargelegten Gründen nicht abgestellt werden (S. 6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen sind die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und die Frage, ob ihm ein Rentenanspruch zusteht. Dabei ist unbestritten, dass ihm aus somatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist (vgl. Urk. 1). Zu prüfen ist somit, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht verhält. Dementsprechend werden nachfolgend die Arztberichte wiedergegeben, welche zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers Stellung nehmen.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am Universitätsspital C.___ stellten mit Bericht vom 9. April 2014 (Urk. 9/72/21-25) folgende, verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Knieschmerzen rechts nach Kniedistorsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Distorsionstrauma am 5. (richtig: 4.) Dezember 2010 (Sturz auf Glatteis) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit leichter bis mittelgradiger depressiver Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose: Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den relativ geringfügigen objektivierbaren pathologischen Befunden nicht erklären (S. 3 Mitte). Der Beschwerdeführer sei angestammt nicht mehr, angepasst aber zu 100 % arbeitsfähig. Ob zusätzlich eine Leistungsminderung aus psychischen Gründen bestehe, müsse aus fachärztlicher Sicht beurteilt werden. Aktuell stehe die psychotherapeutische Behandlung im Vordergrund (S. 3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen und Ärzte des B.___ stellten in ihrem am 8. Mai 2015 unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen, einer psychiatrischen und einer orthopädischen Untersuchung erstatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gutachten (Urk. 9/88) folgende, nachfolgend verkürzt wiedergegebene Diagnosen (S. 18 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Beschwerden Knie rechts bei Status nach Sturz am 4. Dezember 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mediale Überlastung mit Knorpelschaden und Innenmeniskusdegenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion am Knie links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">histrionisch akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbalgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Kniebeschwerden seien organisch erklärbar. Die daraus abgeleiteten anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nestischen Beschwerdeangaben, das hinkende Gangbild und die vollständige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung der Arbeitsfähigkeit könnten aufgrund dieser Befunde jedoch in ihrer Gesamtheit und dem geschilderten Schweregrad nicht ohne weiteres nachvollzo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen werden. Die retropatellare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> könne durchaus zu Beschwerden beim Bergablaufen, Treppensteigen, teilweise auch beim Bergauflaufen oder Tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen sehr schwerer Gewichte führen, aber ein permanentes Hinken und eine so stark ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit und Druckschmerzhaftigkeit während der Untersuchung sei aus der klinischen Praxis so nicht bekannt. Dies sei noch schwieriger nachzuvollziehen, wenn sich wie hier bei der Messung der unteren Extremitäten fast keine Umfangsdifferenzen zeigten, was dafür spreche, dass beide unteren Extremitäten nahezu gleichermassen während des Alltags benutzt würden. Auch erscheine es ausgesprochen schwierig nachvollziehbar, wie zum Ausziehen der Hose und der Schuhe das Kniegelenk ohne Schmerzreaktion oder -angaben über 100° gebeugt werden könne und die Schmerzen während der klinischen Untersuchung ab ca. 50° sehr heftig zu sein schienen. Es bestünden also zwar klinische und radiologische Befunde, welche eine gewisse Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kung begründen könnten, aber nicht derart ausgeprägt seien, dass sie die vom Exploranden beklagten Beschwerden und Einschränkungen im Alltag und in der Arbeitsfähigkeit in dem geschilderten Ausmass erklären könnten (S. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der psychiatrischen Untersuchung wurde festgestellt, dass die somatischen Beschwerden dramatisch geschildert würden, es werde eine deutliche psychische Überlagerung mit Ausweitung und Selbstlimitierung erkennbar, welche bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">seinsnah anmute und bei eher histrionischen Persönlichkeitszügen zu diskrepan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Bewertungen der eigenen Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Beurteilungen durch somatische Fachgutachter führten. Der Beschwerdeführer wirke über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wiegend niedergeschlagen und beginne bei emotional belastenden Beschwerden wiederholt zu weinen (S. 17 Mitte). In der Ausgestaltung des Schmerzerlebens seien bewusstseinsnahe Tendenzen zur Verdeutlichung erkenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bar. In der psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Exploration formuliere der Explorand für sich die geäusserten psychischen Einflüsse auf den Krankheitsverlauf als Unterstellung einer Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vation oder Simulation und lehne diese ab. Im Verlauf der psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Untersuchung habe sich der Eindruck bewusstseinsnaher Verdeutlichung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stärkt. Bei zeitweilig spürbarem Leidensdruck sei er mit seinen hochdrama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tischen Schilderungen, unterbrochen durch wiederholtes Weinen, manipulativ erschienen (S.17 unten f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Seit dem Unfall seien weitere psychische Belastungsfaktoren hinzugetreten, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">che die depressive Störung mit unterhalten würden; hier seien der Tod des Vaters im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2012, der Arbeitsplatzverlust und die sich anbahnenden Eheprobleme zu nennen. Diese führten zu einer Verstärkung und Verlängerung der depressiven Episode, da der Arbeitsplatzverlust mit einem Perspektivenverlust einhergehe und die Trauer um den Tod des Vaters an sich eine längerdauernde depressive Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tion auslösen könne, was die bereits bestehenden depressiven Symptome ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stärke (S. 20 Mitte). Eine leitliniengerechte Therapie habe bisher noch nicht statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gefunden (S. 21 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im angestammten Beruf als Automechaniker bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % aufgrund des verstärkten Schon- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vermeideverhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie aufgrund des vermehrten Pausenbedarfs, bedingt durch die anhaltende Schmerzstörung sowie die leichte bis mittelgradige depressive Episode (S. 22). In einer behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">angepassten Tätigkeit bestehe ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Die aktuell noch vorhandene Einschränkung sei auf die behandelbare depressive Störung zurückzuführen; aus orthopädischer Sicht bestehe bereits jetzt eine angepasste volle Arbeitsfähigkeit (S. 23 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es liege ein allenfalls begrenzter sozialer Rückzug vor. Der Beschwerdeführer ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">füge nur über wenige und aktuell nicht ausreichend zugängliche Ressourcen, der Zugang sei durch mangelndes Selbstwirksamkeitserleben mit Selbstli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mitierung begrenzt. Deutlich im Wege stehend sei der Verlust des Arbeitsplatzes, der einen stufenweisen Einstieg in einem vertrauten Umfeld verunmögliche, sowie eine mangelnde Qualifizierung, die einen Wechsel erschwere. Der sozio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kulturelle Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tergrund mit geringer Bildung sowie einem eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">soziomatischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Krankheitspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zess erschwere dies zusätzlich (S. 24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Tagesablauf sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben um 7 Uhr aufstehe, seine persönliche Hygiene erledige, seinen Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dusche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und ihn zu Fuss in den Kindergarten bringe. Danach erledige er seine Hausaufgaben. Wenn er mit den Hausaufgaben für den Deutschkurs fertig sei, bereite er das Mittagessen für die Familie zu. Anschliessend hole er seinen Sohn aus dem Kindergarten ab und nehme mit ihm und seiner Frau das Mittagessen ein. An den Nachmittagen versorge er seinen Sohn. Befragt, was er mit dem Sohn unternehme, weine er wieder, er könne mit ihm nichts unternehmen. Er treffe Verabredungen für ihn, damit er andere Kinder sehe. Auch das Abendessen werde gemeinsam eingenommen. Nachdem das Kind im Bett sei, würde er gemeinsam mit der Ehefrau fernsehen. Die leichteren Einkäufe erledige er selbst. Die Wäsche und die schwereren Einkäufe erledige die Ehefrau. Bis auf eine Arbeitstätigkeit bestehe somit ein normaler Tagesablauf (S. 27 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, hielt am 22. Dezember 2015 (Urk. 9/105) zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers fest, dieser leide an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) sowie histrionisch akzentuierten Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.0) und an einer schweren depressiven Episode mit Somatisierung, ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2; S. 1 f.). Er kenne den Patienten seit Langem. Bei der B.___-Begutachtung habe es sich um eine Momentaufnahme gehandelt. Es werde ein stationärer Aufenthalt vorbereitet, falls die medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">töse Behandlung keine Verbesserung bringe (S. 2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 1. März 2016 (Urk. 9/109) stellte D.___ folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere anhaltende depressive Episode mit Somatisierung, ohne psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tische Symptome (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer stehe seit 24. Juni 2015 bei ihm in Behandlung; es handle sich um die erste psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung, welche wöchentlich stattfinde und medikamentös unterstützt werde (Ziff. 1.2; Ziff. 1.5). Aktuell sei er nicht in der Lage, mehr als die 20 %, die er im ehemaligen Betrieb in einer geschützten Umgebung leiste, zu arbeiten (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 8. Juni bis 21. September 2016 hielt sich der Beschwerdeführer stationär in der Psychiatrischen Klinik E.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 17. Oktober 2016 (Urk. 9/123) wurden folgende, verkürzt wiedergegebene Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach essentieller Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Schmerzen nach Kniedistorsion rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer berichte, dass seit zwei Jahren durchgehend depressive Symptome bestehen würden, wobei seit sechs Monaten (seit dem Bezug von Sozialhilfe) eine deutliche Verschlechterung eingetreten sei. Besonders belastend empfinde er seine finanzielle Situation und die Tatsache, dass er seit dem Unfall vor sechs Jahren nicht mehr in der Lage sei, Vollzeit zu arbeiten. Laut Zuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sungsschreiben sei die familiäre Situation angespannt, es gebe viele Konflikte betreffend Erziehung (S. 2). Bei ausbleibender Response sei ein Medikationswech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sel erfolgt und die Indikation zur Elektrokrampftherapie (EKT) gestellt worden. Wenige Tage nach Absetzen der unverträglichen Medikation habe sich der Patient energisch und motiviert gezeigt, seine Arbeit wieder aufzunehmen. Er sei ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schlossen gewesen, die stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Behandlung abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">brechen, mit einem Pensum von 30 % arbeiten zu gehen und seine Familie finanziell zu unterstützen, was als möglicher Beginn der Remission zu werten sei (S. 5 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ nahm am 14. Dezember 2016 (9/130) erneut Stellung und diagnostizierte eine schwere anhaltende depressive Episode, ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2), welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Ziff. 1.2). Im ersten Arbeitsmarkt sei der Beschwerdeführer zur Zeit zu 100 % arbeitsunfähig. Sein Vorhaben, das Pensum von 20 auf 30 % zu steigern, sei gescheitert, was zu einer weiteren Verschlechterung geführt habe. Er überlege sich deshalb, wieder in die Klinik einzutreten, um die infolge Medikamentenre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz empfohlene Elektrokrampftherapie zu beginnen. Er arbeite in einer geschützten Anstellung zwei Stunden täglich als Portier beim bisherigen Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geber, wobei das Anforderungsprofil sehr tief sei (Ziff. 1.3 und Ziff. 2). Der Zustand sei stationär (Ziff. 4.1). Die familiäre Situation sei infolge der schweren depressiven Entwicklung äusserst angespannt. Die Vorwürfe der Ehefrau kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrierten sich auf sein Versagen als Ernährer, was die schwere Schuldproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik verschärfe (Ziff. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. April 2017 erfolgte eine orthopädische Untersuchung durch RAD-Ärztin F.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie. Mit Bericht vom 15. Mai 2017 (Urk. 9/136) hielt sie fest, es hätten sich keine Muskelatrophien oder andere Hinweise auf eine dauerhafte Schonung des rechten Beines gefunden. Die geklagten Einschränkungen seitens des Kniegelenks seien mit dem klinischen Befund nicht vollständig erklärbar. Es hätten sich keine objektiven Befunde gezeigt, die eine verminderte Belastung des rechten Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenks im Alltag nahelegen würden. Schmerzmittel benutze der Beschwerdeführer nicht. Diejenigen Arbeiten eines Automechanikers, die sich mit den zu beachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Einschränkungen (keine dauerhaften Zwangshaltungen, Tätigkeiten im Hocken, Knien und Kriechen, mit dauerhaftem Gehen auf unebenem Grund, mit häufigem Besteigen von Leitern und Gerüsten, mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und mit Bewegen von schweren oder andauernd mittelschweren Lasten) vereinbaren liessen, seien zu 50 % zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit jeher eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls am 26. April 2017 wurde der Beschwerdeführer von RAD-Ärztin Dr. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. Im Bericht vom 15. Mai 2017 (Urk. 9/137) diagnostizierte Dr. G.___ eine reaktive Depression mit leichter depressiver Symptomatik (ICD-10 F 32.0), welche Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe eine Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung mit narzisstischen und histrionischen Zügen sowie ein Verdacht auf eine beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzodiazepinabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beides habe keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei angepasst und angestammt zu 20 % arbeitsunfähig. Nach einem langsamen Einstieg in den Arbeitsprozess könne die Arbeitsfähigkeit auf 100 % gesteigert werden. Eine leichte depressive Episode habe grundsätzlich eine gute Prognose, allerdings wirke sich die ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung sowie die Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung negativ auf den Genesungsprozess aus. Dringend notwendig sei das sofortige Ausschleichen der Benzodiazepine (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichte, wegen der Schmerzen seit 2012 nicht mehr im Fussballverein zu sein und sich seit 2013 generell sozial mehr zurückgezogen zu haben. Er habe guten Kontakt zum Bruder der Ex-Ehefrau, telefoniere häufig mit seinen Schwestern in Brasilien, welche ihn auch besucht hätten. Weiter melde sich ein guter Kollege von früher immer wieder bei ihm und besuche ihn. Früher habe er Fussball gespielt, heute schaue er vielleicht TV und mache sonst häufig gar nichts (S. 1 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädischen Untersuchung habe er angegeben, im Sitzen und beim Schlafen keine Schmerzen zu haben, ansonsten habe er Schmerzen beim Laufen. Stehen gehe, da er das andere Bein belasten könne. Die Schmerzen könnten durch nichts gebessert werden. Schmerzmittel nehme er keine ein, auch werde keine andere Therapieform wahrgenommen. Bezüglich psychischen Beschwerden habe er spontan keine Symptome angegeben. Auf die Frage, warum er sich denn in psychiatrische Behandlung gegeben habe, habe er angegeben, dass ihm dies 2015 in Basel empfohlen worden sei. Bis dahin habe er nicht gedacht, dass er psychisch krank sei, heute glaube er dies schon. Er habe keine Lust mehr für nichts, sei am liebsten alleine, zudem habe er auch schon an Suizid gedacht, was er aber wegen seines Sohnes nicht machen würde. Zudem habe er einmal im Monat Streit mit seiner Ehefrau, wenn diese nicht wisse, wie sie die Rechnungen bezahlen könne. Überhaupt würden die ganzen finanziellen Probleme einen grossen Druck auf ihn ausüben (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tagesablauf sehe wie folgt aus (Urk. 9/136/2-3): Er stehe jeden Morgen um sechs Uhr auf, mache sich fertig, frühstücke und gehe zur Arbeit. Arbeitsbeginn sei um acht Uhr. Zur Arbeit fahre er mit dem Zug. Er arbeite auf Abruf, so dass er nicht jeden Tag zur gleichen Zeit zur Arbeit gehe. Er arbeite bis etwa 10 Uhr und komme gegen 11 Uhr wieder zu Hause an. Dann lege er sich ins Bett; er sage wörtlich: Ich verstecke mich dort. Wenn sein Sohn mittags aus der Schule komme, bereite er für sie beide das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittagessen zu. Nachmittags tue er nichts, schaue aber zu seinem Sohn oder schaue fern. Mittwochs gehe er zum Psychiater. Wenn seine Frau abends nach Hause komme, esse die Familie zusammen. Das Abendessen bereite der Beschwerdeführer vor. Nach dem Essen betreue seine Frau den Sohn. Er selbst beteilige sich nicht an der Abendgestaltung, sondern ziehe sich in sein Zimmer zurück und bleibe allein. Zwischen Mitternacht und ein Uhr gehe er zu Bett. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ hielt fest, bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nach Indikation zur EKT eine plötz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zustandsbesserung eingetreten. Der Beschwerdeführer habe seine Arbeit wieder aufnehmen wollen (S. 3 Mitte). Es bestünden starke Hinweise auf zumin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dest Verdeutlichung und Selbstlimitierung. Er sehe sich zu krank, um jemals wieder arbeiten zu können. Gleichzeitig bejahe er, einer sitzenden Tätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen zu können, allerdings gebe ihm niemand einen Job (S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der aktuellen Untersuchung habe eine leichte depressive Symptomatik festgestellt werden können. Ein somatisches Syndrom sei nicht zu eruieren. Die Depression könne als reaktiv, vor allem auf die Kündigung und die darauffol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Arbeitslosigkeit, die eine erhebliche Kränkung darstellten, interpretiert werden (S. 6 unten f.). Warum in den Berichten von D.___ die Diagnose einer schweren anhaltenden depressiven Episode mit Somatisierung, ohne psychotische Symptome, diagnostiziert worden sei, nachdem der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nur kurz zuvor anlässlich der B.___-Begutachtung wie auch nach Austritt aus der E.___ eine lediglich leichte depressive Symptomatik gezeigt habe, könne nicht nachvollzogen werden. Aufgrund von fehlenden ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10-Kriterien könne keine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mehr diagnostiziert werden. Der Beschwerdeführer beklage ausschliesslich die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen rechts, die jedoch nicht quälend ständig vorhanden seien. Es bestünden eindeutige Anzeichen für schwere Kränkbarkeit, Abschieben der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung auf andere, starkes Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitleid und theatralisches, manipulatives Einsetzen bestimmter emotionaler Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltensweisen. Während der Untersuchung hätten sich Diskrepanzen zwischen den angegebenen Symptomen und den objektiven psychopathologischen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ergeben. So hätten die objektiven Befunde grösstenteils nicht den subjektiv geschilderten Beschwerden entsprochen. Er habe angegeben, nicht aus dem Haus zu gehen, habe aber berichtet, dass er vor Kurzem mit der Familie mit dem Tram zum See gefahren sei. Zudem fahre er immer wieder mit dem Auto nach Sprei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbach, obwohl er Beruhigungsmittel konsumiere. Es bestehe eine Krankheits- und Behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugung, welche die Wiedereingliederung erschwere. Bis auf die heute nicht mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">feststellbare somatoforme Schmerzstörung entsprächen die Befunde in etwa denjenigen im B.___-Gutachten (S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie am Universitätsspital C.___ diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierten im April 2014 eine Anpassungsstörung mit leichter bis mittelgradiger depressiver Symptomatik sowie als Differentialdiagnose einen Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung und verwiesen hinsichtlich einer allfälligen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung aus psychischer Sicht auf eine fachärztliche Beurteilung (vorstehend E. 3.1), weshalb diesem Bericht für die hier interessierende Frage nach einer psychisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit keine Angaben zu entnehmen sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das B.___-Gutachten vom 8. Mai 2015 (vorstehend E. 3.2) erging unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung der notwendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen fachärztlichen Untersuchungen. Es ist für die streitigen Belange umfassend und wurde konsensual begründet. Damit wurde den praxisgemässen Anforderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (vorstehend E. 1.4) Genüge getan, weshalb grundsätzlich auf das Gutachten abgestellt werden kann. Diese Voraussetzungen wurden auch im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Gutachten (vorstehend E. 3.7 und 3.8) erfüllt, weshalb auch diesem zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit Beweiswert zukommt. Diesen medizinischen Berichten können - im Gegensatz zu den Berichten der E.___ und von D.___ - umfassende Angaben zu den Lebensumständen, den Ressourcen und zur Konsistenz entnommen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im B.___-Gutachten wurden in psychiatrischer Hinsicht eine anhaltende somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung, eine leichte bis mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung sowie histrionisch akzentuierte Persönlichkeitszüge diagnostiziert. Die somatischen Beschwerden würden dramatisch geschildert und es sei eine deutliche psychische Überlagerung mit Ausweitung und Selbstlimitierung erkennbar geworden, welche bewusstseinsnah anmute. Der Beschwerdeführer habe bei emotional belastenden Beschwerden wiederholt zu weinen begonnen. Es seien bewusstseinsnahe Tendenzen zur Verdeutlichung erkennbar gewesen; der Beschwerdeführer sei gar manipulativ erschienen. Die Gutachter massen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie der leichten bis mittelgradigen depressiven Episode einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu, welcher zusammen mit dem verstärkten Schon- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermeideverhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angestammt und angepasst 25 % betrage. Somit bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit von 75 % aufgrund der behandelbaren depressiven Störung (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. G.___ ging ebenfalls von einer Beeinträchtigung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit aus psychischen Gründen aus, welche sie beinahe übereinstimmend mit den B.___-Gutachterinnen und Gutachtern auf 20 % veranschlagte. Diese Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit begründete sie mit der Diagnose einer reaktiven Depression mit leicht ausgeprägter depressiver Symptomatik und ging von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % bei einem langsamen Einstieg aus (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span id="XX010"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwickel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 8 E. 2.2.1.3, 142 V 342</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 49 E. 1.2, je wiedergegeben BGE 139 V 547 E. 5 mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen strukturierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat die materiell beweisbelastete ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 142 V 106 E. 4.5; Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2018 E. 6.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 (E. 7) sind neu sämtliche psychischen Leiden, laut BGE 143 V 409 (E. 4.5.2) namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX218"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betreffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">initio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die beigezogenen admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das B.___-Gutachten wie auch die RAD-Begutachtung lassen eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren (dazu nachfolgend) zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span id="XX216"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –</span><span>resistenz</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Kategorie "funktioneller Schweregrad" ist hinsichtlich des Komplexes "Gesundheitsschädigung" festzuhalten, dass die Ausprägung der diagnoserele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Befunde gering ist (vgl. die Befunderhebung auf S. 9 unten f. des B.___-Gutachtens sowie ausführlich auf S. 4 f. des Gutachtens von Dr. G.___). Es ist zu berücksichtigen, dass Hinweise auf bewusstseinsnahe Tendenzen zur Verdeutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung gefunden wurden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Behandlungserfolg und zur Behandlungsresistenz ist festzuhalten, dass zwar nach der Begutachtung im B.___ eine Behandlung stationär in der E.___ und ambulant bei D.___ erfolgte beziehungsweise weiterhin erfolgt. Es bestehen Hinweise auf ein geringes Ansprechen auf die Medikation (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.5), was einen Belastungsfaktor darstellt. Die Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">optionen sind jedoch nicht ausgeschöpft. Der vorgeschlagenen Elektrokrampf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie - welche angesichts der in der E.___ festgestellten, nicht sehr ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägten Befunde und der dort beschriebenen deutlichen Hinweise auf psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Faktoren (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.5 und S. 4 des Berichts) als doch eher drastisch anmutet - unterzog sich der Beschwerdeführer zwar nicht, er brach jedoch den begonnenen Klinikau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fenthalt aus freien Stücken ab und zeigte sich energisch und motiviert, seine Arbeit wieder aufzunehmen (vgl. vorstehend E. 3.5). Damit ist ein gewisser Erfolg der stationären Therapie ersichtlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbiditäten bestehen in Form der Kniebeschwerden, welche jedoch innerhalb der Gesundheitsschädigung aus objektiver Sicht nicht im Vordergrund stehen, liessen sich die Beschwerden doch nach übereinstimmender medizinischer Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung nicht in vollem Umfang auf ein organisches Korrelat zurückführen (vgl. vorstehend E. 3.2, 3.7). Schmerzmittel werden nicht verwendet (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.7). In einer angepassten Tätigkeit besteht aus somatischer Sicht eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 100 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Komplex Persönlichkeit ist auf die akzentuierten Persönlichkeitszüge mit histrionischen und narzisstischen Zügen hinzuweisen, welche einen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktor darstellen. Persönliche Ressourcen waren im Zeitpunkt der B.___-Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung gering, bestehen aber durchaus: So lebt der Beschwerdeführer im Familienverbund mit seinem Sohn und seiner Frau und nahm in der Folge eine Teilzeittätigkeit bei seinem früheren Arbeitgeber auf (vgl. vorstehend E. 3.6), wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che er auf Abruf ausübt (vgl. vorstehend E. 3.8). Er habe guten Kontakt zum Bruder der Ex-Ehefrau und zu seinen Schwestern in Brasilien sowie zu einem Kollegen (vorstehend E. 3.8). Es besteht ein tragfähiges soziales Netz. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im sozialen Kontext bestehen einige Belastungen: Genannt wurden der Tod des Vaters im Jahr 2012, der Arbeitsplatzverlust und Eheprobleme (vorstehend E. 3.2) sowie der Bezug von Sozialhilfe (vorstehend E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Konsistenz ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer einen sehr regelmässigen Tagesablauf einzuhalten vermag. So stehe er jeden Morgen auf, erledige seine persönliche Hygiene, mache seinen Sohn bereit und begleite ihn zum Kindergarten, erledige seine eigenen Hausaufgaben für den Deutschkurs, bereite das Mittagessen zu und hole den Sohn ab. Er ist fähig, sein Kind zu beaufsichtigen und zu versorgen. Die leichteren Einkäufe erledige er selbst (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2). Zusätzlich geht er mittlerweile vormittags mit dem Zug zur Arbeit, bereitet danach das Mittagessen für sich und seinen nunmehr zur Schule gehenden Sohn zu und schaut den Rest des Tages zu seinem Sohn, dann bereite er das Abendessen zu. Er fährt auch Auto. Wenngleich er sich zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch im Bett "versteckt" und sich abends in sein Zimmer zurückzieht (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.8), ist keine gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersichtlich. Dieses steht in keiner Weise im Einklang mit der von ihm selbst postulierten vollen Arbeitsunfähigkeit und lässt sich im Übrigen auch nicht mit der von D.___ und den Ärzten der E.___ gestellten Diagnose einer schweren depressiven Episode vereinbaren. Ein Leidensdruck ist zu bejahen, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer begibt sich denn auch wöchentlich zu D.___ in die Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie (vgl. vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten sind gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungshindernde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsfaktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der beweisrechtlich entscheidende Aspekt der Konsistenz fällt vorliegend jedoch massgeblich ins Gewicht, so dass in Gesamtwürdigung der Indikatoren schlüssig von einer lediglich geringgradigen funktionellen Auswirkung der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigung auszugehen ist, welche auf 20 bis 25 % zu veranschla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Ergebnis vermögen die Berichte von D.___ (vorstehend E. 3.3-3.4, E. 3.6) nichts zu ändern, insbesondere da ihnen - dem Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auftrag entsprechend - keine genügenden Angaben hinsichtlich der zu prüfenden Indikatoren zu entnehmen sind. Unklar ist auch, ob die von D.___ beschriebenen Symptome auf rein subjektiven anamnestischen Angaben beruh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (vgl. Urk. 9/109/2-3), lassen sich diese sowie die von D.___ genannte Diagnose einer schweren depressiven Episode doch, wie beschrieben, nicht ohne weiteres mit dem Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers in Überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung bringen. Dies gilt auch für den Bericht der E.___ (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.5). Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e behandelnden Ärztinnen und Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansprüche erlauben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den objektiven Beurteilung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache, dass Hausärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise regelmässig behandelnde Spezialärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen sind die erwerblichen Auswirkungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte gestützt auf die Angaben im individuellen Konto des Beschwerdeführers einen hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 70'727.25 (vgl. Urk. 9/99), was nicht zu beanstanden und im Übrigen unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stritten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vorliegend der Fall, da der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seine Arbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin errechnete gestützt auf die LSE einen hypothetischen Invalidenlohn von Fr. 66'621.50 bei einem Pensum von 100 % und gewährte einen behinderungsbedingten Abzug von 10 % (vgl. Urk. 9/99). Auch dies ist grundsätzlich unbestritten. Geht man jedoch von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % (vgl. vorstehend E. 4.9) statt 100 % aus, so ergibt sich, selbst wenn der Abzug von 10 % weiterhin gewährt würde, auch damit kein rentenbegründender Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad: Es resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 44'969.50 (Fr. 66'621.50 x 0.75 x 0.9) und eine Erwerbseinbusse von Fr. 25'757.75 (Fr. 70'727.25 - Fr. 44'969.50), somit ein Invaliditätsgrad von 36.4 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Elisabeth </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tribaldos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12. Dezember 2017 (Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) geltend gemachte Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fwand von 9.4 Stunden (Urk. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich angemessen, jedoch beträgt der gerichtsübliche Stundenansatz Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer). Damit ergibt sich ein Betrag von Fr. 2'068.--. Unter Berücksichtigung der Barauslagen im Umfang von pauschal 3 % und der bis Ende 2017 geltenden Mehrwertsteuer von 8 % ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Entschädigung von Rechtsanwältin Elisabeth </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tribaldos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Aarau, auf Fr. 2'300.40 festzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Gerichtskosten und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Elisabeth Tribaldos, Aarau,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.40</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Elisabeth </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Tribaldos</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>