<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00254</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221799&amp;W10_KEY=13013470&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00254</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.11.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Widerruf der Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Umstritten ist, ob sich die Ehegatten vor Ablauf der Dreijahresfrist getrennt haben. Der Beschwerdeführer hat ein aussereheliches Kind gezeugt und beabsichtigt, die Kindsmutter zu heiraten.] Die Ehe des Beschwerdeführers mit seiner schweizerischen Ehefrau wurde geschieden. Er kann seinen derzeitigen Aufenthalt deshalb weder auf einen ehelichen Aufenthaltsanspruch noch auf das konventions- und verfassungsmässig geschützte Recht auf Familienleben stützen (E. 2). Der Beschwerdeführer ist eine die eheliche Gemeinschaft konkurrenzierende Parallelbeziehung eingegangen. Es ist davon auszugehen, dass die Ehegemeinschaft keine drei Jahre gedauert hat. Er kann aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen Anwesenheitsanspruch geltend machen (E. 3). Es ist auch kein sogenannter nacheheliche Härtefall erkennbar (E. 4.1 ff.). Das Migrationsamt hat sein Ermessen auch nicht in qualifizierter Form unrichtig ausgeübt, indem es dem Beschwerdeführer ausserhalb des Anspruchsbereichs keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat (E. 4.4). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=54834" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00254</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">10. November 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda <br/> Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Widerruf der Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1988, StaatsangehÃ¶riger von Nordmazedonien, reiste am 22. August 2016 in die Schweiz ein und heiratete am 26. August 2016 die Schweizerin C (geboren 1952). Im Rahmen des Familiennachzugs wurde A eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, welche in der Folge zwei Mal verlÃ¤ngert wurde. Aufgrund des Verdachts des Vorliegens einer Scheinehe beauftragte das Migrationsamt die Kantonspolizei ZÃ¼rich am 27. Juni 2018, in der ehelichen Wohnung einen Augenschein durchzufÃ¼hren. Aus den im Juli 2018 getÃ¤tigten polizeilichen AbklÃ¤rungen ergaben sich keine Hinweise fÃ¼r das Vorliegen einer Scheinehe. Das Migrationsamt verlÃ¤ngerte die Aufenthaltsbewilligung von A letztmals am 19. Juni 2020 mit GÃ¼ltigkeit bis am 25. August 2021.</p> <p class="Urteilstext">2020 brachte die nordmazedonische StaatsangehÃ¶rige D (geboren 1990) E zur Welt. Vater ist A. D lebt seit ihrer Kindheit in Italien und ist dort aufenthaltsberechtigt.</p> <p class="Urteilstext">A und C leben eigenen Angaben zufolge seit dem 1. September 2020 getrennt. Am 12. November 2020 wurde die Ehe geschieden. Mit VerfÃ¼gung vom 19. Januar 2021 widerrief das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung von A, wies ihn aus der Schweiz weg und setzte ihm Frist zum Verlassen der Schweiz bis am 31. MÃ¤rz 2021.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 18. MÃ¤rz 2021 ab, soweit er in Bezug auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht gegenstandslos geworden war, und setzte A eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis am 31. Mai 2021. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 13. April 2021 beantragte </span>A dem Verwaltungsgericht die Aufhebung des Entscheids der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 18. MÃ¤rz 2021 und den Verzicht auf seine Wegweisung. Eventualiter sei im Sinn einer vorsorglichen Massnahme der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen oder eine Verwarnung auszusprechen. Subeventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur weiteren AbklÃ¤rung und zum Neuentscheid zurÃ¼ckzuweisen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Vorinstanz. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. April 2021 merkte der AbteilungsprÃ¤sident an, dass wÃ¤hrend des Verfahrens alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben hÃ¤tten, und erhob einen Kostenvorschuss, da A dem Obergericht noch Kosten von Fr. 1'200.- schulde. A leistete den Kostenvorschuss fristgerecht.</p> <p class="Sachverhalt1">WÃ¤hrend die Rekursabteilung auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- oder -unterschreitung, und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Mit dem vorliegenden Entscheid erÃ¼brigt sich das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde im Sinn einer vorsorglichen Massnahme. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der auslÃ¤ndische Ehegatte einer Schweizer BÃ¼rgerin hat Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn diese mit ihm zusammenwohnt (Art. 42 Abs. 1 AIG). Bei intakter und gelebter Ehe lÃ¤sst sich ein entsprechender Aufenthaltsanspruch zudem auch auf das in Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) festgehaltene Recht auf Familienleben stÃ¼tzen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer reiste </span>am 22. August 2016 in die Schweiz ein und heiratete am 26. August 2016 <span>seine Schweizer Ehefrau. Die Ehegatten leben eigenen Angaben zufolge seit September 2020 getrennt. Am 12. November 2020 wurde die Ehe geschieden. Der BeschwerdefÃ¼hrer kann seinen derzeitigen Aufenthalt deshalb weder auf einen ehelichen Aufenthaltsanspruch noch auf das konventions- und verfassungsmÃ¤ssig geschÃ¼tzte Recht auf Familienleben stÃ¼tzen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b>Nach AuflÃ¶sung der Ehegemeinschaft besteht der Aufenthaltsanspruch fort, wenn die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und kumulativ die neu auf Gesetzesstufe verankerten Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfÃ¼llt sind (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG). </p> <p class="Erwgung2">Eine relevante Ehegemeinschaft im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ist nur gegeben, solange die eheliche Beziehung tatsÃ¤chlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; BGr, 7. Juli 2011, 2C_155/2011, E. 3). Dabei ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abzustellen (BGE 138 II 229 E. 2 mit Hinweisen). Dies schliesst aber nicht aus, dass trotz des Zusammenwohnens bereits frÃ¼her keine gelebte Ehegemeinschaft mehr bestand. Die eheliche Gemeinschaft, auf deren Dauer es ankommt, kann aufgrund sÃ¤mtlicher UmstÃ¤nde im Einzelfall auch schon wÃ¤hrend und trotz des weiteren Zusammenlebens dahingefallen sein, wobei fÃ¼r die Fristberechnung dann auf diesen Zeitpunkt abzustellen ist (BGr, 8. Juni 2020, 2C_301/2020, E. 4.2.1; vgl. BGE 137 II 345 E. 3.1.2). Dabei sind auch innere Tatsachen wie das ErlÃ¶schen des Ehewillens dem Beweis zugÃ¤nglich. So sind die diesbezÃ¼glichen Angaben der Ehegatten und die Chronologie der Ereignisse zu wÃ¼rdigen und kÃ¶nnen weitere UmstÃ¤nde eine Trennung indizieren. Als gewichtiges Indiz fÃ¼r das Fehlen eines ernsthaften Ehewillens ist das FÃ¼hren einer Parallelbeziehung durch einen Ehepartner zu werten, wobei die QualitÃ¤t der gelebten Parallelbeziehung entscheidend ist. Ein einzelner Seitensprung stellt den Fortbestand einer Ehegemeinschaft fÃ¼r sich betrachtet noch nicht infrage, indes kann der Nachweis einer parallel gefÃ¼hrten Liebesbeziehung im Zusammenspiel mit weiteren Indizien den Fortbestand des ehelichen Zusammenlebens ernsthaft in Zweifel ziehen (BGr, 9. Dezember 2019, 2C_718/2019, E. 3.2 mit Hinweisen; VGr, 29. Mai 2019, VB.2019.00207, E. 2.4; vgl. BGE 142 II 265 [= Pra 106/2017 Nr. 10] E. 3.2 in fine).</p> <p class="Erwgung2">Vergleichbar mit dem Nachweis einer Scheinehe obliegt auch der Beweis dafÃ¼r, dass der Wille zur FÃ¼hrung einer Ehegemeinschaft bei einem oder beiden Eheleuten fehlt bzw. fehlte, grundsÃ¤tzlich den MigrationsbehÃ¶rden. Der Untersuchungsgrundsatz, wonach die BehÃ¶rden den Sachverhalt mÃ¶glichst zuverlÃ¤ssig abklÃ¤ren mÃ¼ssen, wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert (Art. 90 AIG). Diese kommt naturgemÃ¤ss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei besser kennt als die BehÃ¶rden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernÃ¼nftigem Aufwand erhoben werden kÃ¶nnen. Mit Blick auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG wird somit von demjenigen Ehegatten, der die Erreichung der Dreijahresfrist behauptet, erwartet, dass er von sich aus UmstÃ¤nde vorbringt, welche dazu geeignet sind, diese Dauer der ehelichen Gemeinschaft zumindest glaubhaft zu machen (BGr, 9. Dezember 2019, 2C_718/2019, E. 3.3 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2">Die Dreijahresfrist gemÃ¤ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG gilt absolut; auch wenn nur einige wenige Tage fehlen, ist die Dauer von drei Jahren nicht erreicht (BGr, 8. Juni 2020, 2C_301/2020, E. 4.2.1 â 27. November 2012, 2C_1145/2011, E. 5.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b><span>Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die Ehe zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner schweizerischen (Ex-)Ehefrau weniger als drei Jahre gedauert hat. Zur BegrÃ¼ndung hielt sie fest, dass die Frist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG mit der Eheschliessung am 26. August 2016 begonnen habe. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe die eheliche Wohnung am 1. September 2020 verlassen. Auch wenn die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft damit mehr als drei Jahre betragen habe, wÃ¼rden gewichtige Indizien dafÃ¼r vorliegen, dass der Ehewille des BeschwerdefÃ¼hrers lange vor dem 1. September 2020 erloschen sei. Es seien zwar anlÃ¤sslich der in der ehelichen Wohnung durchgefÃ¼hrten Kontrolle keine Hinweise dafÃ¼r gefunden worden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer und seine (Ex-)Ehefrau nicht zusammenwohnen wÃ¼rden. Gleichwohl habe die Ehe von Beginn an den Eindruck einer Scheinehe erweckt. So bestehe zwischen den Ehegatten ein erheblicher Altersunterschied von fast 36 Jahren. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe zudem bereits Verbindungen in die Schweiz und ein Interesse an der Erlangung des hiesigen Aufenthaltsrechts gehabt. Sodann habe die (Ex-)Ehefrau die Verwandten des BeschwerdefÃ¼hrers in Mazedonien nie kennengelernt. Auch dem BeschwerdefÃ¼hrer seien die Verwandten und Freunde seiner (Ex-)Ehefrau nie vorgestellt worden. Die (Ex-)Ehefrau habe ihren Geburtstag jeweils mit ihrem (Ex-)Ehemann und nicht mit dem BeschwerdefÃ¼hrer gefeiert. Der Verdacht auf das Vorliegen einer Scheinehe habe sich aber insbesondere durch die aussereheliche Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers erhÃ¤rtet. Dieser sei 2020 Vater von E geworden, der nordmazedonischer StaatsbÃ¼rger sei und mit seiner Mutter D in Italien lebe. Er habe die Kindsmutter Anfang 2019 kennengelernt und kurz darauf habe sich eine intime Beziehung entwickelt. Seine (Ex-)Ehefrau sei seinen Angaben zufolge damit einverstanden gewesen, dass er ein aussereheliches Kind gezeugt habe, solange er sie nicht verlasse.</span><span> </span>Da der BeschwerdefÃ¼hrer mit der Kindsmutter eine Fernbeziehung pflege, er mit ihr zukÃ¼nftig in der Schweiz zusammenleben und sie heiraten mÃ¶chte, sei jedoch davon auszugehen, dass er mir ihr spÃ¤testens nach der Zeugung des gemeinsamen Sohnes im MÃ¤rz/April 2019 eine die eheliche Gemeinschaft konkurrenzierende Parallelbeziehung eingegangen sei. Damit wÃ¼rden starke Anhaltspunkte dafÃ¼r bestehen, dass der Ehewille des BeschwerdefÃ¼hrers im FrÃ¼hling 2019 und daher vor Erreichen der Dreijahresfrist erloschen sei bzw. dass sich seine aussereheliche Beziehung mit der Kindsmutter derart verfestigt habe, dass die Berufung auf (nach)eheliches Aufenthaltsrecht rechtsmissbrÃ¤uchlich erscheine. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Was der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. So ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass zahlreiche Indizien vorliegen, die auf eine Scheinehe hindeuten. Es kann diesbezÃ¼glich auf die zutreffenden Feststellungen der Vorinstanz verwiesen werden. Ob es sich bei der Ehe zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner (Ex-)Ehefrau tatsÃ¤chlich um eine Scheinehe gehandelt hat, kann aber letztlich offenbleiben, da aufgrund der GesamtumstÃ¤nde mit der Vorinstanz davon auszugehen ist, dass der Ehewille des BeschwerdefÃ¼hrers vor Ablauf der Dreijahresfrist erloschen ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hrt seit spÃ¤testens Anfang 2019 eine Fernbeziehung mit einer in Italien lebenden, fast gleichaltrigen Landsfrau und beabsichtigt, diese zu heiraten. Aus dieser Beziehung ist ein Kind entstanden, welches 2020 zur Welt gekommen ist. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die beiden eine Liebesbeziehung fÃ¼hren und der BeschwerdefÃ¼hrer damit eine die eheliche Gemeinschaft konkurrenzierende Parallelbeziehung eingegangen ist. </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, dass erst im vierten Jahr des Zusammenlebens gewisse Konflikte zwischen ihm und seiner (Ex-)Ehefrau entstanden seien, welche schliesslich zur Trennung im September 2020 gefÃ¼hrt hÃ¤tten. Er fÃ¼hrt diesbezÃ¼glich aus, die Konflikte seien im Zusammenhang mit seinem starken Kinderwunsch gestanden. Gemeinsam sei auch Ã¼ber eine Adoption diskutiert worden, fÃ¼r seine (Ex-)Ehefrau sei dies aber nicht akzeptabel gewesen. Sie habe die Idee vertreten, er kÃ¶nne ja eine aussereheliche Beziehung pflegen und dabei auch ein Kind zeugen. Wie bereits festgehalten hat der BeschwerdefÃ¼hrer indes bereits Anfang 2019 eine intime aussereheliche Beziehung mit seiner zukÃ¼nftigen Ehefrau begonnen. Diese ist kurz darauf schwanger geworden. Er hat seine (Ex-)Ehefrau eigenen Angaben zufolge bereits im Sommer 2019 darÃ¼ber informiert. <span>Im Sommer 2020, als die (Ex-)Ehegatten angeblich erstmals eheliche Probleme wegen des starken Kinderwunsches des BeschwerdefÃ¼hrers gehabt haben sollen, war der BeschwerdefÃ¼hrer somit bereits Vater eines ausserehelichen Kindes und die (Ex-)Ehefrau wusste darÃ¼ber auch Bescheid. Sodann haben die (Ex-)Ehegatten bereits am 25. August 2020 gemeinsam eine Scheidungskonvention unterzeichnet, weshalb es nicht zutreffen kann, dass sie sich erst im September 2020 getrennt haben. Die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¼ber die GrÃ¼nde und den Zeitpunkt der ehelichen Probleme bzw. der Trennung sind deshalb nicht glaubhaft. Weiter ist entgegen der Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers auch nicht nachgewiesen, dass er </span>mit seiner (Ex-)Ehefrau wÃ¤hrend rund vier Jahren ein ganz normales Eheleben gefÃ¼hrt hat. Die hierzu als Belege eingereichten Fotos gemeinsamer Ferien, AusflÃ¼ge und Nachtessen vermÃ¶gen solches jedenfalls nicht zu belegen. Das jÃ¼ngste dieser Fotos, welches die (Ex-)Ehegatten bei einem Essen in einem Restaurant mit einer weiteren mÃ¤nnlichen Person zeigt, soll gemÃ¤ss dem BeschwerdefÃ¼hrer im FrÃ¼hling 2019 bei einem gemeinsamen Abendessen entstanden sein. Die (Ex-)Ehefrau hat demgegenÃ¼ber angegeben, dass dieses Foto am Tag der Hochzeit am 26. August 2016 gemacht worden sei. Die (Ex-)Ehegatten haben damit widersprÃ¼chliche Angaben bezÃ¼glich dieses Fotos gemacht, wobei die Angaben der (Ex-)Ehefrau glaubhafter erscheinen, zumal davon auszugehen ist, dass das Hochzeitsessen in Erinnerung geblieben ist. Es kann aber letztlich offenbleiben, wann und zu welchem Anlass dieses Essen stattgefunden hat, denn selbst wenn den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers gefolgt wÃ¼rde, vermag dieses Foto nicht zu beweisen, dass die (Ex-)Ehegatten eine zumindest bis am 26. August 2019 echte und gelebte eheliche Beziehung gefÃ¼hrt haben. Weitere Beweise oder substanziierte Angaben, welche eine Ã¼ber den FrÃ¼hling 2019 hinausgehende Beziehung belegen wÃ¼rden, liegen keine vor. Vielmehr erweisen sich die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers zur Beziehung und Trennung nach dem Gesagten als unglaubhaft und widersprÃ¼chlich. Es ist dem BeschwerdefÃ¼hrer nach dem Gesagten nicht gelungen, glaubhaft darzulegen, dass die eheliche Gemeinschaft zumindest drei Jahre gedauert hat.</p> <p class="Erwgung2">Es ist deshalb mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Ehegemeinschaft keine drei Jahre gedauert hat. <span>Der BeschwerdefÃ¼hrer kann deshalb aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen Anwesenheitsanspruch geltend machen. Auf seine AusfÃ¼hrungen bezÃ¼glich seiner Integrationsleistungen ist deshalb nicht weiter einzugehen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Auch wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz keine drei Jahre gedauert hat (und/oder die Integration nicht erfolgreich verlaufen ist), kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, der sogenannte nacheheliche HÃ¤rtefall). Hierbei wird aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde des Einzelfalls eine erhebliche IntensitÃ¤t der Konsequenzen fÃ¼r das Privat- und Familienleben vorausgesetzt, was namentlich vorliegen kann, wenn die betroffene auslÃ¤ndische Person Opfer ehelicher Gewalt wurde, die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefÃ¤hrdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AIG). Der nacheheliche HÃ¤rtefall muss sodann in KontinuitÃ¤t bzw. KausalitÃ¤t zur gescheiterten Ehegemeinschaft und dem damit verbundenen (abgeleiteten) Aufenthalt stehen (BGE 137 II 345 E. 3.2.3; VGr, 2. Oktober 2013, VB.2013.00349, E. 2.3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Dass die soziale Wiedereingliederung des BeschwerdefÃ¼hrers in Nordmazedonien stark gefÃ¤hrdet wÃ¤re, ist nicht erkennbar und macht der BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht geltend. D<span>er heute 33-jÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrer lebt erst seit gut fÃ¼nf Jahren in der Schweiz. Er ist mit der Sprache und den Gepflogenheiten seines Heimatlands zweifellos nach wie vor bestens vertraut. DemgegenÃ¼ber ist er in der Schweiz noch nicht derart verwurzelt, dass ihm die Reintegration in seinem Heimatland nicht mehr zuzumuten wÃ¤re, wo er den Ã¼berwiegenden Teil seines Lebens verbracht hat. Mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass seine sprachliche, soziale und wirtschaftliche Integration nicht Ã¼ber Ã¼bliche Integrationserwartungen hinausgeht. Wie bereits dargelegt, ist eine erfolgreiche Integration bzw. die ErfÃ¼llung der Integrationskriterien nach Art. 58a AIG gemÃ¤ss Art. 50 Abs. 1 AIG kumulativ zu einem mindestens dreijÃ¤hrigen ehelichen Zusammenleben gefordert, weshalb die ErfÃ¼llung der Integrationskriterien und ein tadelloses Verhalten nicht ausreichen, einen nachehelichen HÃ¤rtefall im Sinn von Art. 50 Abs. 2 AIG zu begrÃ¼nden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Aufgrund der kinderlos gebliebenen, gescheiterten Ehe, des Integrationsstands des BeschwerdefÃ¼hrers und seines noch relativ kurzen Aufenthalts sind in der Schweiz auch keine in den Schutzbereich des Rechts auf Privat- und Familienleben fallenden Beziehungen zu erwarten (vgl. Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV; BGE 144 I 266 E. 3.9; BGr, 17. <span>September 2018, 2C_441/2018, E. 1.3.1; BGr, 20. </span>Juli 2018, 2C_1035/2017, E. 5.1 f.).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Ausserhalb des Anspruchsbereichs entscheiden die kantonalen MigrationsbehÃ¶rden nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen Ã¼ber die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Die Praxis des Migrationsamts, wonach eine Aufenthaltsbewilligung bei einer ehelichen Gemeinschaft, die weniger als drei Jahre in der Schweiz gelebt wurde, in der Regel nur dann im freien Ermessen (Art. 96 AuG) erneuert wird, wenn besondere individuelle UmstÃ¤nde einer Wegweisung entgegenstehen, hÃ¤lt vor dem Gesetz stand (VGr, 12. September 2012, VB.2012.00394, E. 3.2). Es finden sich vorliegend keine Hinweise darauf, dass das Migrationsamt sein Ermessen in qualifizierter Form unrichtig ausgeÃ¼bt hÃ¤tte und sich dabei insbesondere von sachfremden Motiven hÃ¤tte leiten lassen. Schliesslich besteht entgegen dem BeschwerdefÃ¼hrer bei der Beendigung des Aufenthalts nach AuflÃ¶sung der ehelichen Gemeinschaft auch kein Raum fÃ¼r eine Verwarnung. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b><span>Sodann erscheinen weitere SachverhaltsabklÃ¤rungen nicht erforderlich und kann auf eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz zur weiteren AbklÃ¤rung des Sachverhalts und zum Neuentscheid verzichtet werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung1">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen und steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG sowie § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung1">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit hinsichtlich des Aufenthalts ein Bewilligungsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG zu erheben (vgl. BGr, 18. Juni 2007, 2D_3/2007 bzw. 2C_126/2007, E. 2.2; vgl. Art. 83 lit. c Ziffer 2 BGG). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. <span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>