<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-07-13-5A_508-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_508/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. Juli 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, Psychiatrische Dienste Thun, Krankenhausstrasse 12, 3600 Thun, </div> <div class="para">2. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Mittelland Süd, Tägermattstrasse 1, 3110 Münsingen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fürsorgerische Unterbringung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 9. Juni 2023 (KES 23 388). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Am 25. Mai 2023 wurde der Beschwerdeführer durch Dr. med. B.________, Psychiatrische Dienste Thun, fürsorgerisch untergebracht. Sodann wurde er von der KESB Mittelland Süd am 2. Juni 2023 zur Begutachtung eingewiesen. Die gegen diese beiden Massnahmen erhobenen Beschwerden zog der Beschwerdeführer an der obergerichtlichen Verhandlung vom 9. Juni 2023 zurück, worauf das Obergericht die Beschwerdeverfahren abschrieb. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 6. Juli 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer macht geltend, im Mai sei er absolut zu Unrecht in das Psychiatriezentrum Münsingen eingeliefert worden. Die KESB habe ihrerseits den Entscheid, ein neues Gutachten zu erstellen, innert der sechswöchigen Frist getroffen, aber das Gutachten sei bis heute nicht gemacht. Er verlange deshalb die sofortige Auflösung der ärztlichen fürsorgerischen Unterbringung. Sodann klage er das Psychiatriezentrum Münsingen wegen Zwangsmedikation an. Er verlange die sofortige Freilassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die ärztliche fürsorgerische Unterbringung ist am 5. Juli 2023 abgelaufen. Soweit sich der Beschwerdeführer gestützt auf die Einweisung zur Begutachtung durch die KESB in der Klinik befindet, hat er die dagegen erhobene Beschwerde anlässlich der obergerichtlichen Verhandlung zurückgezogen. Das Obergericht hat damit keinen beim Bundesgericht anfechtbaren Entscheid in der Sache gefällt und der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, dass es das Beschwerdeverfahren zu Unrecht abgeschrieben hätte. Eine allfällige Zwangsmedikation wäre durch die Klinikleitung zu verfügen und würde einen separaten Rechtsmittelweg eröffnen; sie war nicht Gegenstand des obergerichtlichen Verfahrens und kann mithin auch vorliegend nicht thematisiert werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Dr. med. B.________, der KESB Mittelland Süd und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. Juli 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>