<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00478</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1959 geborene X.___ meldete sich am 25. Juni 2014 (Ein-gangsda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) unter Hinweis auf eine am 16. September 2013 erlittene Knie-verletzung bei der Sozialversicherungsanstalt das Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 S. 4). Diese tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/8, 7/14-15) und zog die Akten des Unfall- sowie Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/13, 7/17). Am 13. Januar 2015 erstattete Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, im Auftrag des Krankentaggeldversicherers ein Gutachten, welches der IV-Stelle zur Verfügung gestellt wurde (Urk. 7/25). Am 22. Ja-nuar 2005 wurde der Versicherte vom Kreisarzt des Unfallversicherers unter-sucht (Urk. 7/28 S. 13). Diese Akten wurden von der IV-Stelle ebenfalls beigezogen (Urk. 7/28). Mit Schreiben vom 2. März 2015 teilte sie dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, sie erachte eine Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) als notwendig (Urk. 7/29). Die Untersuchung fand am 21. April 2015 statt (Urk. 7/35). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 17. Juni 2015 [Urk. 7/39], Einwand vom 25. Juni 2015 [Urk. 7/40], Begründung vom 20. Juli 2015 [Urk. 7/45]) verneinte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit Verfügung vom 11. März 2016 einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 7/56]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 25. April 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm mindestens eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2016 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Mai 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Beschwerdeführer sei in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt, weshalb ihm seine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit sei er indessen vollständig arbeitsfähig, mit einer Leistungsminderung von 20 %. Aus diesem Grund liege ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessender Invaliditätsgrad vor (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwänden führte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle aus, die Untersuchung des RAD erfülle die formalen Kriterien, die an ein beweiskräftiges Gutachten gestellt würden. Daher könne auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung des RAD-Arztes abgestellt werden (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle habe zu Unrecht auf die Ergebnisse des RAD-Untersuchs abgestellt. Sie hätte das im Auftrag des Taggeldversicherers erstellte Gutachten des Dr. Y.___ als beweiskräftig ansehen müssen. Darin sei ihm aufgrund seiner Knie- und Rückenbeschwerden in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt worden, weshalb er Anspruch auf eine Rente habe. Die IV-Stelle habe auch zu Unrecht keinen Leidensabzug vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters, der mangelnden Sprachkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse und des Umstands, dass er bisher lediglich auf Baustellen gearbeitet habe, rechtfertige sich ein solcher von mindestens 15 % (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten von Dr. Y.___ vom 13. Januar 2015 wurden folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/25 S. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell Lumbovertebralsyndrom mit sensiblem radikulärem Restsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (Hypästhesie Fuss) und intermittierender radikulärer Reizsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomatik S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach lumboradikulärem Syndrom S1 links (Auftritt Juni 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen der Bandscheiben L1-S3 und L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Knieschmerzen mit wiederholten Ergüssen links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniedistorsion mit Meniskusläsion am 17.9.2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Teilmeniskektomie im Februar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand schildere, die Rückenbeschwerden seien zurückgegangen, wobei die Ausstrahlung in die linke untere Extremität immer wieder vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme. Am stärksten seien die Rückenschmerzen in der Nacht. Hingegen empfinde er eine Linderung beim Gehen, sodass er täglich spazieren gehe. Das linke Knie sei in der Nacht immer noch sehr warm und schmerzhaft. Er könne problemlos geradeausgehen, habe aber Schmerzen beim Treppenstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Zwei bis drei Mal in der Woche komme es zu Schwellungen und starken Schmerzen (Urk. 7/25 S. 4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Halswirbelsäulenbeweglichkeit sei bis auf endständige Schmerzen bei der Rotation unauffällig. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule sei altersent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend. Die Flexion der Lendenwirbelsäule sei deutlich eingeschränkt mit endständigen Schmerzen. Auch bei der Lateroflexion würden Schmerzen angegeben. Die aktive und passive Beweglichkeit der Schulter- und Hüftge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke sei unauffällig. Auch das rechte Kniegelenk sei unauffällig. Im linken Kniegelenk finde sich kein Erguss und die Flexion sei nicht eingeschränkt. Es würden aber endständige Schmerzen während der Flexion angegeben (Urk. 7/25 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den Rückenbeschwerden würden die klinischen Befunde mit den Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben des Exploranden sowie den Resultaten der MRI-Untersuchungen korre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lieren. Die Diagnosestellung bezüglich des linken Knies stütze sich auf die anamnestischen Angaben von Schmerzen, rezidivierenden Schwellungen, wiederholten Infiltrationen sowie auf die klinische Untersuchung mit Schmerzhaftigkeit des Kniegelenks bei ansonsten normaler Beweglichkeit (Urk. 7/25 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, der Explorand sei in seiner ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit arbeitsunfähig. In einer angepassten, leichten Tätigkeit sei er aus rheumatologischer Sicht ab April 2015 zu 30 % arbeitsfähig, wobei mit einer Steigerung auf 50 % ab Juli 2015 zu rechnen sei (Urk. 7/25 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Kreisarztes der SUVA vom 23. Januar 2015 wurde folgende Diagnose aufgeführt (Urk. 7/28 S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">medizinisch schlecht erklärbares Schmerzsyndrom Knie bei Status nach medialer Teilmeniskektomie und Plicaresektion 10.1.2014 bei klinisch und radiologisch objektivierbar günstigen Verhältnissen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die offen gestellte Frage nach den aktuellen Beschwerden gebe der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rand an, er habe vor allem nachts und etwas weniger auch beim Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieren ein Wärmegefühl im linken Knie, verbunden mit Schmerzen. Auf Nachfrage hin gebe er eine leichte Schwellungsneigung an. Er könne ein bis zwei Stunden spazieren, Fahrradfahren könne er auch etwas. Mit dem Auto sei er jedoch seit über einem Jahr nicht mehr gefahren (Urk. 7/28 S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand wirke vorgealtert. Beim Gang zum Untersuchungszimmer und beim Treppensteigen zeige er ein leichtes Schonhinken. Ausserhalb der eigentlichen Untersuchungssituation sei keine Behinderung erkennbar. Der Einbeinstand links sei problemlos möglich und zum Aufheben eines herun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergefallenen Kleiderbügels kauere der Explorand ohne erkennbare Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Die Halswirbelsäulenbeweglichkeit sei gut, ebenso die Schulterbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (Urk. 7/28 S. 15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aspektmässig sei das linke Knie unauffällig. Es werde eine Druckschmerzhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit sowohl femoral als auch tibial anterior, medial und posterior angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Jede Manipulation am linken Knie sei subjektiv schmerzhaft, weshalb der klinische Befund diagnostisch kaum verwertet werden könne. Bei Ablen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung bestünden keine Hinweise auf eine erheblichere Pathologie femoropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellar (Urk. 7/28 S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Exploranden bestehe ein deutliches Schmerzdemonstrationsverhalten, insbesondere die ausgedehnte Druckschmerzhaftigkeit am linken Knie und die Schmerzangabe bei sämtlichen Manipulationen seien medizinisch nicht erklärbar. Erhebliche klinische Hinweise auf eine schwere Pathologie im linken Knie lägen nicht vor. Auch das MRI vom 14. Oktober 2013 zeige sehr günstige Verhältnisse (Urk. 7/28 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, aus überwiegend theoretischen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sowie gestützt auf die Bildgebung und die objektivierbaren klinischen Befunde müsse von einer Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden. Für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastung sei er indessen zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/28 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. April 2015 über den RAD-Untersuch vom 21. April 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (Urk. 7/35 S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Lumboischialgie links mit schmerzhafter Bewegungs- und Belastungseinschränkung der LWS bei degenerativen Veränderungen mit Betonung im Segment L5/S1 (MRI der LWS vom 4.8.2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer leichter Reizzustand des linken Kniegelenkes mit belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungsabhängiger Schmerzverstärkung bei Zustand nach Kniegelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthroskopie am 10.1.2014 mit medialer Teilmeniskektomie und Pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">caresektion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand klage über Schmerzen in der „ganzen linken Seite“. Sie hätten ihr Zentrum im Bereich der Lendenwirbelsäule und würden von der linken Schulter bis ins linke Bein strahlen. Die Schmerzen in der linken Schulter bestünden seit der Operation des linken Kniegelenkes im Januar 2014. Sie hätten sich langsam entwickelt. Im linken Kniegelenk habe er immer Schmerzen, am Abend sei es auch überwärmt. Die Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule hätten ebenfalls nach der Operation im Jahr 2014 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fangen. Nach einer Infiltration sei es etwas besser geworden. Aktuell sei er wegen der Rückenproblematik nur noch bei seinem Hausarzt in Behandlung (Urk. 7/35 S. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand erhebe sich aus der tiefen Sitzgelegenheit im Wartebereich rasch und folge dem Untersucher zügig, wobei ein ganz diskretes Hinken links zu sehen sei. Während der rund einstündigen Exploration sitze er ruhig auf dem Stuhl, ohne Anzeichen von Schmerzen. Das Auskleiden erfolge flüssig im Stehen, teilweise mit Festhalten am Mobiliar, ohne Trickbewegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und ohne Schmerzäusserungen. Das spätere Ankleiden erfolge flüssig teils im Stehen, teils im Sitzen (Urk. 7/35 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wirbelsäule sei beim Beckengeradstand im Lot. Die Paravertebral-muskula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur sei physiologisch seitengleich ausgebildet. Bei der Palpation finde sich paravertebral im Bereich der Lendenwirbelsäule ein deutlicher Hart-spann, links mehr als rechts. In der Bauchlage werde interspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal und paravertebral links ein starker Druckschmerz angegeben mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung nach links. Im linken Kniegelenk fänden sich eine minimale Kap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selschwellung und ein kaum nachweisbarer Erguss. Die Patellaverschieblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei frei. Es werde ein flächiger peripatellarer Druckschmerz angegeben, ebenso ein medialbetonter Druckschmerz am Gelenkspalt. Meniskuszeichen lägen nicht vor (Urk. 7/35 S. 4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, in seiner angestammten Tätigkeit als Arbeiter im Brückenbau bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit September 2013. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte jedoch seit Dezember 2014 zu 80 % arbeitsfähig. Diese Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit resultiere aus einer vollzeitigen Präsenz und einer leichten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung von 20 % aufgrund der Notwendigkeit häufigerer Pausen zum Auslockern der Muskulatur. Dabei sollten ausschliesslich leichte, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8-10 kg, ohne häufiges Bücken oder Verharren in Zwangshaltungen des Rumpfes, ohne Knien, Kauern oder Hocken, häufiges Treppensteigen oder Überkopfar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten ausgeführt werden (Urk. 7/35 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ärztlichen Berichte stimmen bezüglich der Befunderhebung und Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung im Wesentlichen überein, unterscheiden sich jedoch hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Während Dr. Y.___ von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgeht, kam der RAD-Arzt zum Schluss, es liege in angepasster Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit mit einer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinschränkung von 20 % vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei auf das Versicherungsgutachten von Dr. Y.___ abzustellen, da nur in diesem die Wechselwirkungen zwischen den Knie- und Rückenbeschwerden berücksichtigt worden seien (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermag die Einschätzung von Dr. Y.___ indes nicht zu überzeugen. Dr. Y.___ nahm zwar Untersuchungen vor (Urk. 7/25 S. 5). Hinsichtlich der Kniebeschwerden stützte er sich jedoch vollständig auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers. So hielt er fest, seine Diagnosestellung bezüglich des Knies basiere auf den anamnesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Angaben von Schmerzen, rezidivierenden Schmerzen, wiederholten Infiltrationen sowie der klinischen Untersuchung mit Schmerzhaftigkeit des Kniegelenkes. Aktuelle MRI-Untersuchungen lägen nicht vor (Urk. 7/25 S. 5). Aus der Auflistung der ihm zur Verfügung stehenden Akten geht hervor, dass die Berichte des behandelnden Spezialisten, Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parates, unberücksichtigt blieben (Urk. 7/25 S. 2 f.). Bereits im Oktober 2014 hatte Dr. Z.___ festgehalten, beim Beschwerdeführer liege in angepasster Tätigkeit per sofort eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 7/28 S. 24). Das aktuelle MRI zeige keine Pathologie, welche die Beschwerden erklären könnte (Urk. 7/28 S. 35). Offensichtlich bezog Dr. Y.___ weder die Berichte von Dr. Z.___ noch den MRI-Befund vom Oktober 2014 in seine Beurteilung ein. Bereits aus diesem Grund kann auf seine Einschätzung nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass er selber festhielt, die Beweglichkeit des Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks sei normal, es liege kein Erguss vor und die Flexion sei nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt (Urk. 7/25 S. 5). Wieso er trotz dieser Feststellungen davon ausging, der Beschwerdeführer sei in angepasster Tätigkeit aufgrund seiner Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Urk. 7/25 S. 6), ist nicht nachvollziehbar und wird von ihm auch nicht schlüssig dargelegt. Diese Einschätzung wurde auch vom Kreisarzt, Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, nicht geteilt. Er setzte sich ausführlich mit allen Vorakten auseinander, tätigte eigene Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen und legte überzeugend dar, weshalb der Beschwerdeführer trotz seiner Kniebeschwerden in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig sei (Urk. 7/28 S. 16-17). Übereinstimmend kam auch der RAD-Arzt zum Schluss, grundsätzlich bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/35 S. 8). Da dieser umfassende und allseitige Untersuchungen tätigte (Urk. 7/34 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 4-7), die geklagten Beschwerden berücksichtigte (Urk. 7/35 S. 1-2) und sich mit den medizinischen Vorakten auseinandersetzte (Urk. 7/35 S. 7-8), erfüllt seine Beurteilung die Kriterien, die an beweiskräftige medizinische Berichte gestellt werden. Daher kann auf seine Beurteilung abgestellt werden, womit von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen ist. Weitere medizinische Abklärungen sind vor diesem Hintergrund nicht not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen würde und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fortgesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.2.2). Dies setzt freilich voraus, dass die versicherte Person noch am entsprechenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz beschäftigt wäre. Falls sie unabhängig von ihren gesundheitlichen Beschwerden nicht mehr an der gleichen Arbeitsstelle tätig wäre – beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise wegen Stellenabbau aus strukturellen Gründen -, kann der vor Eintritt der Invalidität konkret bezogene Lohn nicht mehr zur Bestimmung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens herangezogen werden. In einem solchen Fall ist danach zu fragen, welche Tätigkeit eine versicherte Person im Gesundheitsfall ausüben würde und welches Salär sie damit erzielen könnte. Hiezu kann auf lohnsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistische Angaben zurückgegriffen und ein Tabellenlohn herangezogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. dazu Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 19. April 2006, I 175/06, E. 3 und vom 15. April 2003, I 1/03, E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer über keine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung verfügt. Er arbeitete längere Zeit auf dem Bau. Jedoch wurde ihm bereits vor Eintritt des Gesundheitsschadens mit Einschreibebrief vom 25. Juni 2013 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt (Urk. 7/14 S. 1 und 7), weshalb das an jener Arbeitsstelle erzielte Einkommen nicht als Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen herangezogen werden kann. Es ist indes davon auszugehen, dass er ohne gesundheitliche Einschränkung nach wie vor in der Baubranche tätig wäre. Daher rechtfertigt es sich, zur Bestimmung des Valideneinkommens auf den Zentralwert des monatlichen Bruttolohns für männliche Arbeitskräfte an Arbeitsplätzen des Kompetenzniveaus 1 im Baugewerbe abzustellen. Dieser betrug im Jahr 2012 Fr. 5‘430.-- (Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung [LSE] 2012, S. 35). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit im Baugewerbe im Jahr 2014 von 41,5 Stunden pro Woche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘188 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘220 Punkte im Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies ein Jahreseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von rund Fr. 68‘592.--. Damit ist dem Einkommensvergleich ein Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen in dieser Höhe zugrundezulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik ist sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sidiär, das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskatego</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenloh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Tabellenlohn heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers und vor dem Hintergrund, dass Arbeitsplätze, an denen Tätigkeiten zu verrichten sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die dem vom RAD erstellten Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil entsprechen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in allen Branchen bestehen, ist auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">branchenun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und somit von einem standardisierten monatlichen Einkommen von Fr. 5‘210.-- auszugehen (LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, TOTAL, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘188 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies bei einem Beschäftigungsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %, welcher dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zumutbar ist, ein Bruttoeinkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52‘904</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr. 5‘210.- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘188 x 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220 x 0.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der Beschwerdeführer richtig ausführte, können medizinisch bedingte Einschränkungen, die bereits in der reduzierten Leistungsfähigkeit berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt wurden, nicht zu einem Leidensabzug führen. Lediglich Umstände, die zu einer zusätzlichen Einschränkung auf dem Arbeitsmarkt führen, sind im Rahmen des Leidensabzugs zu würdigen. Die gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Beschwerdeführers wurden bereits bei der Einschätzung seiner Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. Der Beschwerdeführer besitzt die schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Staatsangehörigkeit, weshalb davon auszugehen ist, dass er über gute Sprachkenntnisse der hiesigen Landessprache verfügt (Urk. 7/4). Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände, namentlich seines Alters, kann ihm allerdings ein Abzug von 10 % gewährt werden, womit ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 47‘614.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 52‘904.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- x 0,9) resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem solchermassen ermittelten Invalideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 47‘614.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 68‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Erwerbseinbusse von Fr. 20‘978.--, was einem rentenausschliessenden Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von rund 31 % entspricht. Die angefochtene Verfügung ist im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p></div> </div></body></html>