<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00312</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. Oktober 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Beratungen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1997, absolvierte vom 11. August 2014 bis am 10. August 2017 eine Lehre zur Kosmetikerin mit Eidgenössischem Fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnis (EFZ; Urk. 7/2/6, Urk. 7/2/18-19, Urk. 7/25/2). Am 9. Februar 2017 hatte sie einen Snowboard-Unfall erlitten (Urk. 7/2/48, Urk. 7/2/58, Urk. 7/2/62), bei dem sie sich eine Schulterluxation mit Bankartläsion rechts zuzog (Urk. 7/2/65). Am 23. Juni 2017 wurde die rechte Schulter mittels Arthroskopie operiert (Urk. 7/2/54-55). Die Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) erbrachte als Unfallversicherer die gesetzlichen Leistungen für die gesundheitlichen Folgen des Unfalls. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. August 2017 meldete sich die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Anraten der Helsana </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Schulterbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2/2-8, Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die beruflichen und medizinischen Verhältnisse ab und eröffnete im Rahmen einer Frühintervention eine Eingliederungsberatung (Urk. 7/10). Ab dem 1. Oktober 2017 war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Kosmetikerin mit einem 100%igen Pensum für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG tätig (Urk. 7/2/25, Urk. 7/10/1, Urk. 7/41). Ab dem 14. Dezember 2017 wurde der Versicherten wegen rezidivierender muskulärer Verspannungen eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/24/130, Urk. 7/24/126-127). Die IV-Stelle stellte mit Mitteilung vom 24. April 2018 fest, dass keine IV-Leistungen nötig seien und mangels Erfüllen des Wartejahres kein Leistungsanspruch bestehe. Falls die Versicherte nach der im Juni 2018 vorgese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henen Operation länger als drei Monate arbeitsunfähig sei, könne sie sich wieder melden (Urk. 7/15/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingang vom 23. Oktober 2018 meldete die Versicherte der IV-Stelle eine Arbeitsunfähigkeit nach der Operation an der rechten Schulter vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/118-121) von mehr als drei Monaten (Urk. 7/17). Die IV-Stellte holte daraufhin die Schadensfallakten des Unfallversicherers ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/22, Urk. 7/24) und gewährte Eingliederungsberatung (Urk. 7/32). Mitte November 2018 nahm die Versicherte die Arbeit als Kosmetikerin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG mit einer Arbeitsfähigkeit von 20 % (Urk. 7/24/110) und schliesslich von 40 % (Urk. 7/24/108-109) wieder auf. Die Helsana reduzierte die Taggeldleistungen mit Mitteilung vom 12. März 2019 ab dem 12. April 2019 entsprechend einer als zumutbar beurteilten graduellen Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis zum 1. September 2019 und stellte die Taggeldleistungen ab dann ausgehend von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/28/1). Die IV-Stelle schloss mit Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 6. Mai 2019 die Eingliederungsmassnahmen ab und verneinte einen Rentenanspruch mit der Begründung, die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten aus medizinischer Sicht zumutbar (Urk. 7/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 28. April 2020 schloss die Helsana den Schadensfall im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren ab und stellte sämtliche Leistungen ein (Urk. 7/34), was sie mit Verfügung vom 11. Juni 2020 und mit Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 23. September 2021 bestätigte (Urk. 7/48/30-31). Dagegen erhob die Versicherte am 25. Oktober 2021 Beschwerde, welche derzeit am Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht des Kantons Zürich im Verfahren Nr. UV.2021.00211 hängig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Zwischenzeit hatte die Versicherte das eidgenössische Berufsmaturitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnis Gesundheit und Soziales am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erworben, das ihr am 5. August 2020 ausgestellt worden war (Urk. 7/55), und anschliessend ab dem 1. August 2020 den dreijährigen Bachelorstudiengang Pflege an der Hochschule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/81/5-6) begonnen (Urk. 7/52, Urk. 7/60-64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Oktober 2021 stellte die Versicherte bei der IV-Stelle erneut das Gesuch zum Leistungsbezug (Urk. 7/37) unter Beilage der Berichte des Instituts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. November 2021 (Urk. 7/44/3) sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Dezember 2021 (Urk. 7/44/1-2). Die IV-Stelle trat auf die Anmeldung ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/45) und holte unter anderem die aktuellen Akten des Unfallversicherers ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/48/1-74). Ausserdem klärte ihre Berufsberatung den Anspruch auf Neuausbildung/Umschulung ab (Urk. 7/89). Mit Vorbescheid vom 7. März 2022 kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens betreffend den Anspruch auf die Kostenübernahme für die gewählte berufliche Neuausbildung zum Bachelor Pflege FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/78). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 6. April 2022 Einwände (Urk. 7/84). Mit Verfügung vom 3. Mai 2022 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren betreffend berufliche Massnahmen wie angekündigt ab (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. Juni 2022 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 sei aufzuheben und es seien ihr für die bereits begonnene Neuausbildung zur Pflegefachfrau FH die Kosten (inklusive Zehrgeld und Taggelder) nach dem bis 31. Dezember 2021 geltenden Recht zuzusprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie es sei der Eingang ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug zu überprüfen und das Datum so anzupassen, dass keine verspätete Anmeldung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege. Eventualiter sei vom Gericht ein Gutachten zur Frage einzuholen, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von ihr gewählte Neuausbildung zur Pflegefachfrau FH ihren Beschwerden ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passt sei und ob es Anstellungen gäbe, in welchen sie trotz ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen diese Tätigkeit langfristig ausüben könne. Ausserdem sei ihr vor Beginn der Eingliederungsmassnahmen eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 S. 1), was der Beschwerdeführerin am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 144 I 11 E. 4.3, 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich das Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin auf die Zusprache einer Rente bezieht (Urk. 1 S. 2), fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand. Denn mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) wurde allein der Anspruch auf Leistungen betreffend die Ausbildung Bachelor Pflege FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive hinsichtlich einer beruflichen Massnahme beurteilt. In Bezug auf den Anspruch auf eine Rente wurde in der Verfügung auf einen späteren, separaten Entscheid verwiesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 2). In der Beschwerdeantwort erklärte die Beschwerdegegnerin dazu zudem, dass in der Zwischenzeit ein Vorbescheid betreffend den Rentenanspruch ergangen sei (Urk. 6 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, der Verweis auf einen späteren, separaten Entscheid zum Rentenanspruch stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, da auf die diesbezüglichen Anträge im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandschreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen worden sei. Zudem werde damit nie eine Gesamtbetrachtung des Dossiers vorgenommen, das Verfahren unnötig in die Länge gezogen und ihr, der Beschwerdeführerin, unnötige Kosten verursacht. Schliesslich sei auch für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsverfahren von Belang, ob vor den Eingliederungsmassnahmen ein Rentenanspruch entstanden sei oder nicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 21 f. und S. 24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist das Vorgehen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nicht zu beanstanden. Der Anspruch auf eine Rente (Art. 28 ff. des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und jener auf berufliche Massnahmen (Art. 15 ff. IVG) unterliegen unterschiedlichen gesetzlichen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen und betreffen unterschiedliche Rechtsverhältnisse, über welche in ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Entscheiden verfügt werden darf. Es besteht kein Anspruch darauf, dass diese beiden Rechtsverhältnisse in demselben Entscheid beurteilt werden. Im Gegenteil kann es angesichts der unterschiedlichen Art der Leistungen und Dring</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zweckmässig sein, den Entscheid über berufliche Massnahmen vorzuzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, damit diesbezüglich keine unnötigen Verzögerungen durch den Streit über den Rentenanspruch entstehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern hier - trotz des Grundsatzes Eingliederung vor Rente (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_187/2015 vom 20. Mai 2015 E. 3.2.1) - für das Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverfahren von Belang sein soll, ob bereits vor der beantragten Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahme ein Rentenanspruch entstanden sei oder nicht, wie die Beschwerdeführerin geltend macht (Urk. 1 S. 24), ist nicht ersichtlich. Hier durfte und konnte der Anspruch auf die Kostenübernahme für die Ausbildung Bachelor Pflege FH a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unabhängig vom Rentenanspruch und vorab beurteilt werden, zumal die Beschwerdeführerin die von der beantragten beruflichen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme betroffene Ausbildung bereits begonnen und zuvor erfolgreich die eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössische Berufsmaturität absolviert hatte (Urk. 7/55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass ein Rentenanspruch entstehen kann, wenn die versicherte Person nach Ablauf der einjährigen Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 lit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c IVG) nicht oder noch nicht eingliederungsfähig ist. Dies gilt auch angesichts der in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung aufgestellten (negativen) Anspruchsvoraussetzung der fehlenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsfähigkeit (Urteil des Bundesgerichts 9C_309/2019 vom 7. November 2019 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Wie es sich damit bezüglich der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin verhält, ist aber jedenfalls nicht in diesem Verfahren zu prüfen und wird die IV-Stelle im Rahmen ihrer materiellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/84/20) als auch in der Beschwerde (Urk. 1 S. 2 und S. 25) gestellte Antrag der Beschwerdeführerin, es sei festzustellen, dass ihre Anmeldung zum Leistungsbezug bereits im August 2017 und nicht verspätet erfolgt sei, da die Anmeldung vom 22. August 2017 spätestens am 30. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 bei der Helsana eingegangen und an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet worden sei (Urk. 1 S. 6 f.), betrifft ebenfalls den in diesem Verfahren nicht zu beurteilendenden Rentenanspruch. Und zwar bezieht sich diese Frage auf den Beginn des Rentenanspruchs, welcher nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 Abs. 3 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts (ATSG) entsteht. Auf das hierzu Vorgebrachte ist hier daher ebenfalls nicht einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren hat die Beschwerdegegnerin auch nicht den Anspruch auf rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ches Gehörs (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung, BV; BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen) und insbesondere nicht die daraus abgeleitete Begründungspflicht verletzt, indem sie im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) auf einen späteren, sepa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raten Entscheid zum Rentenanspruch verwiesen hat und nicht weiter auf die dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglichen Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandschreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. April 2022 (Urk. 7/84) eingegangen ist. Denn die Begründungspflicht bezieht sich auf die Darlegung der Motive und Überlegungen, von welchen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und soll dessen sachgerechte Anfechtung ermöglichen. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatbeständlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteile des Bundesgerichts I 614/06 vom 3. Oktober 2006 E. 3.2 und 9C_648/2020 vom 21. Januar 2021 E. 5 mit Hinweisen). Da in der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung vom 3. Mai 2022 (Urk. 2) zulässigerweise nicht auch über den Rentenanspruch entschieden wurde, genügte der Hinweis in der angefochtenen Verfügung, dass darüber in einer separaten Verfügung entschieden werde. Weiterungen zum Rentenanspruch und den diesbezüglichen Rügen im angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Entscheid waren nicht geboten. In Bezug auf die verfügte berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme ist die Begründung ausreichend und ebenfalls nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit rechtfertigt sich keine Aufhebung des angefochtenen Entscheides aufgrund des Umstandes, dass der Rentenanspruch darin nicht zusammen mit der berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Massnahme beurteilt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Beschwerde den Rentenanspruch betr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">effend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels Anfechtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand nicht einzutreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Entscheide der Beschwerdegegnerin mit Mitteilungen vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/15) und 6. Mai 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31) bezieht, mit welchen die damaligen beruflichen Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen und Leistungen der Invalidenversicherung verneint wurden, ist auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten. Denn hierzu liegen keine mit Beschwerde anfechtbaren Verfügungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 IVG) vor; dies obschon in den Mitteilungen je korrekt darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen worden war, dass eine beschwerdefähige Verfügung verlangt werden könne (Art. 51 Abs. 2 ATSG). Eine solche Aufforderung an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin unterblieb in der Folge, die Beschwerdeführerin hat - während der hierzu massgeblichen Frist eines Jahres (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_682/2017 vom 6. September 2018 E. 4.1.3) - keine anfechtbare Verfügung verlangt, was sie selbst zu verantworten hat. Dabei ist - wie ausgeführt mangels Anfechtungsgegenstand - jedenfalls nicht in diesem Verfahren festzustellen und kann hier offengelassen werden, welche Bedeutun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g der letzten Mitteilung vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31) in Bezug auf den Rentenanspruch nach der Anmeldung vom 26. Oktober 2021 (Urk. 7/37) zukommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die damaligen Unterlassungen der Beschwerdeführerin zu den Mitteilungen vom 24. April 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/15) und vom 6. Mai 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Verfahren nachgeholt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf ihre Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu (Urk. 1 S. 9 ff. und S. 14 ff.), namentlich die Rügen zum Vorgehen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren betreffend berufliche Eingliederung und Rentenanspruch vor der Anmeldung vom 26. Oktober 2021 (Urk. 7/37), ist daher nicht näher einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Folgenden bleibt somit allein die Abweisung der Kostenübernahme für die Ausbildung Bachelor Pflege FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss der Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 (Urk. 2) zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) ist nach dem 1. Januar 2022 ergangen. Hier ist jedoch ein Sachverhalt zu beurteilen, der bereits vor dem 1. Januar 2022 begonnen hat. Denn der dreijährige Studiengang Bachelor Pflege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/81/5-6), für den die Übernahme der Kosten samt Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldern und Zehrgeld beantragt wird (Urk. 1 S. 2), wurde bereits vor diesem Datum, im August 2020 begonnen (Urk. 7/70) und dauert an. Sowohl der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des (allfälligen) leistungsspezifischen Invaliditätseintritts als auch der Anspruchsbeginn traten jedenfalls nicht erst nach dem 1. Januar 2022 ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsatz ist der grundsätzliche Anspruch auf die beantragte berufliche Massnahme daher nach den bis Ende Dezember 2021 gültig gewesenen Regelungen zu beurteilen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die besondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übergangsrechtliche Regelung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it. a der Übergangsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen zur Änderung vom 19. Juni 2020 (Weiterentwicklung der IV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lautet dahingehend. Und zwar sieht sie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass Taggelder, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Inkrafttreten dieser Änderung (per 1. Januar 2022) nach den Art. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG, Art. 23 Abs. 2 und Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG nach bisherigem Recht ausgerichtet werden, weiter aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlt werden bis zum Unterbruch oder Abschluss der Massnahme, aufgrund derer sie ausgerichtet werden (vgl. Randziffer [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] 2301 ff. des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Taggelder der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung [KSTI], gültig ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022, Stand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2022). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sind vorliegend somit die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriften anwendbar, die nachfolgend in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Versicherte haben nach Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhalten oder zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessern (lit. a), und die Voraussetzungen für die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Darunter ist die verbleibende Zeitspanne zwischen der Anmeldung zum Leistungsbezug bis zum ordentlichen Pensionierungsalter gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) zu verstehen (vgl. BGE 143 V 190 E. 7.4). Die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art bestehen in Berufsbera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, erstmaliger beruflicher Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung und Kapitalhilfe (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei beruflichen Eingliederungsmassnahmen tritt der Versicherungsfall (Art. 4 Abs. 2 IVG) ein, wenn der Gesundheitsschaden sich dermassen schwerwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die gegenwärtige erwerbliche Situation auswirkt, dass die versicherte Person ohne die in Frage stehende berufliche Vorkehr nicht mehr als hinreichend einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliedert erscheint. Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss ein solches Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass angenommen haben, dass sie die Ausübung der fraglichen Tätigkeit länger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig verunmöglicht und unzumutbar erscheinen lässt und damit eine solche berufliche Massnahme objektiv angezeigt ist (Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 3.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span id="XX038"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 10 Abs. 1 IVG entsteht der Anspruch auf Massnahmen beruflicher Art frühestens im Zeitpunkt der Geltendmachung des Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs. 1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten des Versicherten entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichgestellt ist unter anderem die berufliche Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Eintritt der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen haben (Art. 16 Abs. 2 lit. b IVG), wobei die Unzumutbarkeit rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss invaliditätsbedingt (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 7 und 8 Abs. 1 ATSG) sein muss (Urteil des Bundesgerichts 9C_304/2022 vom 27. Juli 2022 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span id="XX135"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX138"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung des angefochtenen Entscheides aus, der Anspruch auf Kostenübernahme für die von der Beschwerdeführerin gewählte Ausbildung Bachelor Pflege FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive einer berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Neuausbildung nach Art. 16 Abs. 3 lit. a IVG (in der ab 1. Januar 2022 geltenden Fassung) sei nicht gegeben, da die Ausbildung nicht den Fähigkeiten der Beschwerdeführerin und nicht dem medizinischen Belastungsprofil entspreche. Generell erscheine aus arbeitsmedizinischer und IV-berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beraterischer Sicht die Belastung für den Schultergürtelbereich bei einer Tätigkeit als Kosmetikerin im Querschnitt nicht höher zu sein als bei einer Tätigkeit als Pflegefachfrau. Letzteres könne nicht als leidensangepasste Tätigkeit angesehen werden. Aus arbeitsmedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht würden überwiegend sitzende oder wechselbelastende leichte Tätigkeiten empfohlen, bei welchen keine respektive nur selten Arbeiten über Schulterniveau für die rechte obere Extremität und keine Arbeiten mit dauerhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem Heben von schweren bis mittelschweren Lasten nötig seien. Bei einer Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Pflegefachfrau FH würden sich sicherlich Aufgaben ergeben, etwa admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistrative Aufgaben, welche das Belastungsprofil erfüllen würden. Jedoch seien abhängig von der Art der Anstellung sicher auch Aufgaben zu bewältigen, welche die Schulter/den Schultergürtelbereich belasten würden und der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht zumutbar seien. Eine Tätigkeit, bei der das Risiko einer eingeschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einsatzfähigkeit bestehe, sei im Rahmen einer Umschulungsmassnahme aus arbeitsmedizinischer Sicht eher nicht geeignet. Es mache keinen Sinn, eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung in einem Beruf zu unterstützen, wenn die damit einhergehenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bestehen blieben (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die Beschwerdegegnerin sei auf die Frage, ob es sich um eine Umschulung oder eine Neuausbildung handle, nicht eingegangen, obschon sie die Tätigkeit als medizinische Kosmetikerin vom 1. Oktober 2017 bis zur Operation vom 22. Juni 2018 ausgeführt habe und die umfangmässig relevante, anhaltende Arbeitsunfähigkeit danach eingetreten sei. Diese Frage sei nunmehr durch das Gericht zu klären. Es werde zudem bestritten, dass die Ausbildung zur Pflegefachfrau FH nicht dem medizinischen Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil entspreche. Denn die Ärzte hätten nie ausgeführt, sie dürfe keine Las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten tragen. Sie habe nur Einschränkungen, wenn sie den Arm in Schulterhöhe oder höher halten müsse. Dies habe Prof. Dr. med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt der Schulter- und Ellbogenchirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im Bericht vom 13. Dezember 2021 (Urk. 3/4 = Urk. 7/44) richtig festgehalten. Eine solche Hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung trete bei der Tätigkeit als Kosmetikerin sehr häufig auf und stelle den Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teil der Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dar. Als Pflegefachfrau trete diese Haltung dagegen zum Beispiel beim Befestigen eines Infusionsbeutels auf. Alle anderen Bewegungen würden sie nicht schmerzen und könne sie ausüben. Die Schmerzen hätten nichts mit mangelnder Muskulatur im Schulterbereich zu tun - sie trainiere ständig-, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern seien anderen Ursprungs. Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend von einem zu engen Blickwinkel nicht beachtet, dass ihr, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, ein breites Einsatzgebiet zur Verfügung stehe und es genügend passende Tätigkeiten mit die Schultern und den Schultergürtel nicht belastenden Arbeiten gebe, wie die beigelegten Stelleninserate (Urk. 3/10a-e) zeigen würden. Die Annahme, dass alle Pflegefachfrauen FH im Pflegebereich mit grosser körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Belastung arbeiten würden, sei falsch. Die Neuausbildung zur Pflegefachfrau FH, von welchen sie bereits vier von sechs Semester und 10 Monate Praktikum vor Beginn des Studiums erfolgreich absolviert habe, stelle eine zweckmässige Neuausbildung dar. Die Beschwerdegegnerin verhalte sich widersprüchlich, wenn sie die Kosten für diese Ausbildung nicht übernehme, indem sie eine einfache und zweckmässige Reintegration verhindere. Es gehe darum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine sinnvolle Lösung zu suchen, nachdem das Dossier von der Beschwerdegegnerin mangelhaft geführt worden sei und sie, die Beschwerdeführerin, sich ohne die an sich gebotene Unterstützung der Beschwerdegegnerin selbständig nach geeigneten Möglichkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten umgesehen und in Angriff genommen habe (Urk. 1 S. 22 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien sind sich darin einig, dass eine Massnahme beruflicher Art aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nach der zweiten Operation der rechten Schulter vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/118-121) grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenvergütung für die gewählte Ausbildung Bachelor Pflege FH zu Recht verneint hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass als gesetzliche Grundlage für die Kostenübernahme nicht nur die erstmalige Ausbildung respektive beruflichen Neuausbildung nach Art. 16 IVG, sondern auch die Umschulung nach Art. 17 IVG in Betracht fällt und von der Beschwerdegegnerin zu prüfen gewesen wäre. Jedoch ist sowohl bei einer Umschulung als auch bei einer beruflichen Neuaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung vorausgesetzt, dass die gewählte Ausbildung den gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen unter Berücksichtigung der gesamten noch zu erwartenden Dauer des Erwerbslebens (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) Rechnung trägt und im Sinne von Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG geeignet ist, die Erwerbsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern. Daher ist zunächst diese Frage zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ist den Akten im Wesentlichen das Folgende zu entnehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Februar 2019 bestand - rund neun Monate nach der Operation der rechten Schulter vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/118-121) - ein korrekter Rehabilitationsverlauf nach/bei Status einer äusserst seltenen Hill-Sachs-Läsion zentral am Humeruskopf und vorbestehender Hyperlaxität. Die Beschwerdeführerin arbeite derzeit zu 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Kosmetikerin. Beim Anwenden von Laser-Therapie, Transferieren von Patienten ins Bett und in der den Oberkörper konstant gebeugten Stellung mit repetitiven Handbewegun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen verspüre sie jeweils bereits nach zwei Stunden massive Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich mit Blockierungen im HWS-Bereich, die dann zu starken Kopfschmerzen ausstrahlen würden. Die Beschwerdeführerin, die sehr motiviert den Muskelaufbau mache, könne bei den repetitiven Bewegungen in konstanter Oberkörperbeugung muskulär noch nicht kompensieren und brauche wegen Nacken- und Kopfschmerzen regelmässig Dafalgan. Aus diesen Gründen sei sie im Moment noch nicht voll belastbar. Mit Hilfe von konservativen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen sei aber eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % im nächsten Jahr planbar (Urk. 7/24/96).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Aufgabe der Anstellung als Kosmetikerin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im Juni 2019 (Urk. 1 S. 6, Urk. 7/53/1) und dem Erwerb der Berufsmaturität sowie dem Beginn des dreijährigen Bachelorstudienganges Pflege an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im August 2020 (Urk. 7/52, Urk. 7/60-64) fand laut dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Oktober 2020 am 8. Oktober 2020 bei persistierenden, von der Schulter aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlenden Spannungskopfschmerzen eine Standortbestimmung statt. Es sei ein stationärer Verlauf gegeben. Es handle sich um eine gestörte Schulterfunktion nach posttraumatischem Schaden, welche zu den Spannungskopfschmerzen führe. Erfahrungsgemäss bestehe ein erhöhtes Risiko zur Luxation und Arthrose nach dem Unfall (vom 9. Februar 2017; Urk. 7/2/58) und der entsprechenden Operation in Zukunft auch weiterhin. Bezüglich der Verspannung im Schulter- und Nackenbereich werde eine gezielte aufbauende und stabilisierende Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie organisiert (Urk. 7/48/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Dezember 2021 wurde festgehalten, an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der Sprechstunde vom 9. Dezember 2021 habe die Beschwerdeführerin erklärt, dass die Schulter zwar nicht mehr luxiere, jedoch leide sie unter einer Schmerzhaftigkeit der rechten Schulter bei Arbeiten über der Horizontalebene. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesem Grund könne sie ihrem angelernten Beruf als Kosmetikerin nicht mehr nachgehen. Betreffend den Befund habe die Untersuchung blande Narben und eine intakte periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität gezeigt. Im Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz zu den letzten klinischen Verlaufskontrollen im Jahr 2020 und 2019 bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skapuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dyskinesie mit mangelnder Aktivierung des Musculus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anterior rechts. Hieraus erg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine vermehrte Abwärtsrotation und Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skapula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Elevation des Armes gegen Widerstand. Auch die Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsfähigkeit des Armes sei im Vergleich zu den Voruntersuchungen einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Es zeige sich hier eine Seitendifferenz von 30° in der Aussenrotation in 0° Abduktion und von 20° in der hohen Aussenrotation. Die Innenrotation zeige sich in 0° Abduktion seitengleich, jedoch bei der hohen Innenrotation bestehe ein Defizit von 30° im Vergleich zur Gegenseite. Die Kraftentwicklung in Elevation des Armes zeige sich im Seitenvergleich um etwa 30° eingeschränkt. Es bestehe eine leichte Schmerzhaftigkeit beim vorderen Apprehensions-Test und bei der Durchführung der hinteren Instabilitäts-Tests. Hier zeige sich eine vermehrte Translation nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posteriorer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Subluxation des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enohumeralgelen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die vordere Translation zeige sich im Seitenvergleich reduziert im Zustand nach zweifacher Bankart-Operation. Zur Beurteilung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zustand nach Schulterluxation und zweimaliger vorderer Bankart-Stabilisierungsoperation eine schmerzhafte Restinstabilität der rechten Schulter sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skapuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kinesie festzuhalten. Klinisch zeige sich im Vergleich zu den letzten Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Jahr 2019 und 2020 eine Verschlechterung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skapulakinetik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Rotationsfähigkeit der rechten Schulter. Da auch unter therapeutischen Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men eine schmerzfreie Belastung der rechten Schulter über der Horizontalebene nicht gewährleistet werden könne, werde die Umschulung auf einen Beruf, der keine Elevation der rechten oberen Extremität über die Hor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zontalebene erfordere, empfohlen. Sollten die Beschwerden im Verlauf noch weiter zunehmen, sei aus chirurgischer Sicht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rearthroskopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwägen mit Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inferioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Labrums und der zentral gelegenen Hill-Sachs-Delle / des Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens sowie gegebenenfalls der Durchführung einer 270° </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kapselplikatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/44/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 26. Januar 2022 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Arbeitsmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) im Hinblick auf Eingliederungsmassnahmen aus, nach Rücksprache mit der Berufsberatung der IV-Stelle zu den beruflichen Anforderungen als Kosmetikerin sei davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass die Belastungs- und funktionellen Einschränkungen im Bereich der (rechten) Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Relevanz für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige Tätigkeit hätten. Somit sei die bisherige Tätigkeit nicht mehr uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt möglich. Bei Tätigkeiten, welche keine oder nur selten Arbeiten über Schulterniveau beinhalten würden, sei aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht von einer (dem Umfang nach) wesentlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Vom Belastungsprofil her seien der Beschwerdeführerin noch körperlich leichte, sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten ohne die Schulter und den Schultergürtel belastende Arbeiten sowie ohne respektive nur selten Arbeiten über Schulterniveau zumutbar (Urk. 7/77/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chreiben vom 6. April 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand, das Anforderungsprofil des RAD-Arztes könne nicht stimmen (Urk. 7/84/20), nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 22. April 2022 erneut Stellung. Darauf stützte sich die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid (Urk. 2 S. 2). Er führte aus, es sei anscheinend so, dass in der bisherigen Tätigkeit als Kosmetikerin Arbeitsaufgaben vorkommen würden, welche die Schulter belasten und sich in einem Bereich über der Horizontalebene abspielen würden. Somit sei aus arbeitsmedizinischer Sicht die bisherige Tätigkeit nicht mehr geeignet. Im Rahmen einer leidensangepassten Tätigkeit sei angesichts der mit überwiegenden Wahrscheinlichkeit dauerhaft bestehenden gesundheitlichen Einschränkung im Bereich der rechten Schulter auf eine möglichst geringe Belastung des Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gürtels zu achten. Zum Belastungsprofil sei zu beachten, dass keine respektive nur selten Arbeiten über Schulterniveau mit der rechten oberen Extremität aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübte werden müssten. Unter Berücksichtigung, dass die medizinische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der rechten Schulter weiterhin nicht abgeschlossen sei, da bei weiterhin bestehenden Beschwerden gemäss dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Dezember 2021 gegebenenfalls erneut eine Operation durchgeführt werde, sei ausserdem darauf zu achten, dass keine dauerhaft schweren bis mittelschweren Lasten gehoben würden. Daher seien aus arbeitsmedizinischer Sicht körperlich leichte, überwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten, welche die ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Belastbarkeit und Beweglichkeit der rechten Schulter berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden, zu empfehlen. Zu beachten sei auch, dass bestimmte Arbeitspositio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen zum Wechsel der Arbeitsposition gegebenenfalls eine Unterstützung durch die Arme benötigen würden, zum Beispiel beim Aufrichten aus dem Knien, und dies gegebenenfalls wieder zu Belastungen des Schultergürtels führen könnte. Rein stehende Tätigkeiten seien auch häufig mit repetitiven oder statischen Belastungen des Oberkörpers / der oberen Extremitäten vergesellschaftet und würden somit den Schultergürtelbereich der Beschwerdeführerin ebenfalls unnö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig belasten (Urk. 7/87/2-4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die Angaben auf der Website www.berufsberatung.ch zum Berufsbild Pflegefachfrau FH führte der RAD-Arzt weiter aus, angesichts des auf dieser Website beschriebenen Aufgaben einer Pflegefachfrau FH würden sich in der Tätigkeit sicherlich Arbeiten ergeben, welche die gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der Beschwerdeführerin nicht belasten würden, zum Beispiel die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen administrativen Aufgaben. Jedoch würden Personen mit einer solchen Ausbildung im stationären, ambulanten oder spitalexternen Bereich arbeiten, zum Beispiel in den Fachbereichen Akutpflege, Psychiatrie, Pädiatrie oder Geriatrie, und Menschen jeden Alters versorgen. Somit seien abhängig von der Art der Anstellung sicher auch Aufgaben zu bewältigen, welche die Schulter und den Schultergürtelbereich belasten würden und der Beschwerdeführerin nicht zumutbar seien. Es würden im angestrebten Berufsumfeld in der Regel Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgaben verlangt, welche aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen nicht beziehungsweise nur eingeschränkt ausgeübt werden könnten. Angesichts der schmerzhaften Bewegungseinschränkung und der verminderten Belastbarkeit der rechten Schulter erscheine eine Tätigkeit, bei der ein solches Risiko einer einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Einsatzfähigkeit bestehe, im Rahmen einer Umschulungsmassnahme aus arbeitsmedizinischer Sicht eher nicht geeignet und könne nicht empfohlen werden. Die Frage allerdings, ob es auf dem Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger ausreichend rein oder überwiegend administrative Anstellungsmöglichkeiten gebe, welche mit der Ausbildung Pflegefachfrau FH zur Verfügung stünden, könne aus medizinischer Sicht nicht abschliessend beurteilt werden. Es sei indes aus arbeitsmedizinischer Sicht anzumerken, dass generell die Belastung für den Schultergürtelbereich bei einer Tätigkeit als Kosmetikerin im Querschnitt nicht höher zu sein scheine, als bei einer Tätigkeit als Pflegefachfrau. Somit könne die Ausbildung zur Pflegefachfrau nicht als angepasste Tätigkeit angesehen werden (Urk. 7/87/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschreibung des Berufsbildes „Pflegefachmann/-frau FH“ gemäss der Web</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">site www.berufsberatung.ch, die vom Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) im Auftrag der Kantone erstellt wurde und auf welche sich der RAD-Arzt bezieht (Urk. 7/87/3), lautet wie folgt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„Pflegefachleute FH (Bachelor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Science) übernehmen anspruchsvolle praktische Aufgaben sowie Führungsverantwortung in diversen Fachbereichen der Pflege. Sie entwickeln Pflegemassnahmen, neue Konzepte und Methoden, beteiligen sich an der Qualitätssicherung und an Forschungsprojekten.“ </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „Tätigkeiten“ wird festgehalten: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pflegefachleute FH sind gemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam mit ihren Teams für eine professionelle Pflege von Menschen verantwortlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrem wissenschaftlich fundierten Fachwissen übernehmen sie fachliche Leitungsaufgaben und gewährleisten Patientinnen und Patienten die bestmögli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Behandlung und Betreuung. Sie arbeiten im stationären, ambulanten oder spitalexternen Bereich, zum Beispiel in den Fachbereichen Akutpflege, Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrie, Pädiatrie oder Geriatrie. Pflegefachleute FH versorgen Menschen jeden Alters. Sie erfassen systematisch den Pflegebedarf von Patientinnen und Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und berücksichtigen dabei neben ihrer psychischen und physischen Verfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung auch soziale, kulturelle, alters- und geschlechtsspezifische Aspekte sowie ethische Richtlinien. Als Fach- und Führungskräfte sichern sie die Qualität der Pflege. Sie planen die Pflegemassnahmen, führen die medizinischen Interventio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen durch und lösen komplexe Problemstellungen. Den Pflegeprozess dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tieren, analysieren und evaluieren sie: Anhand reflektierten Erfahrungswissens sowie aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse überprüfen sie laufend die Wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit und Wirtschaftlichkeit der Massnahmen und nehmen bei Bedarf Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungen vor. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Pflege. Pflegefachleute FH arbeiten eng mit Ärztinnen und Ärzten sowie mit Fachpersonen anderer Disziplinen des Gesundheits- und Sozialwesens zusammen. Zudem stehen sie mit den Angehörigen der betreuten Menschen in Kontakt. Durch ihre offene Sichtweise nutzen sie Synergien und fördern die interdiszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">näre Zusammenarbeit. Sie gewährleisten ausserdem die fachliche Entwicklung des ihnen unterstellten Personals. Je nach Einsatzgebiet sind sie für die Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung und Förderung von Lernenden zuständig. Pflegefachleute FH leiten und koordinieren ausserdem Projekte, insbesondere zur Qualitätsentwicklung und zur angewandten pflege- und bezugswissenschaftlichen Forschung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „Berufsverhältnisse“ wird ausgeführt: „Pflegefachleute FH über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen komplexe Pflegeaufgaben in Spitälern, Pflegeheimen, psychiatrischen Kliniken, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spitexzentren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> usw. Mit entsprechender Berufserfahrung können sie leitende Funktionen in Stations- oder Pflegeabteilungen oder im Pflegedienst übernehmen. Weitere Möglichkeiten bestehen beispielsweise im Betriebsmanage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment, im Ausbildungsbereich, in der angewandten Forschung oder in der Prävention. Wenn sie selbständig oder angestellt in eigener fachlicher Verantwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung tätig sind, brauchen sie eine Berufsausübungsbewilligung von den jeweili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen kantonalen Behörden.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsprotokoll Berufsberatung vom 3. Mai 2022 wurde im Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren im Hinblick auf den zu erlassenden Entscheid von Seiten der Berufsberater der Beschwerdegegnerin bemerkt, die von der Beschwerdeführerin gewählte Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung entspreche nicht dem medizinischen Belastbarkeitsprofil, dies auch unter Berücksichtigung des von ihr gewählten Ausbildungsniveaus. Die Ausbildungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an höheren Fachschulen HF und an Fachhochschulen FH würden sich zwar grundsätzlich untersch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden. Beim Berufseinstieg würden sich die konkreten Tätigkeiten von Absolventen und Absolventinnen HF und FH indes oft gleichen. Für die weitere Laufbahn biete der Abschluss einer FH in der Regel mehr Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungsmöglichkeiten, da der theoretische Hintergrund viel umfassender sei. Nichts desto trotz sei es eine Tatsache, dass die Beschwerdeführerin im Berufsbild Pflege eingeschränkt sein werde (Urk. 7/89/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin bestehen nach den vorliegenden Berichten der behandelnden Ärzte i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n einer schmerzhaften Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilität der rechten Schulter, einer eingeschränkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apulakinetik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der rechten Schulter sowie einer schme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzbedingten Belastungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung bei Belastung der rechten Schulter über der Horizontaleben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/44/1-2). Nebst der gestörten Schulterfunktion (Urk. 7/48/7) leidet die Beschwerdeführerin an Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerzen (Urk. 7/48/7, Urk. 7/48/40, Urk. 7/48/49). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser Beschwerden ist das vom RAD-Arzt aus arbeitsmedizinischer Sicht im Hinblick auf eine berufliche Massnahme empfohlene Belastungsprofil (körperlich eher leichte, überwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten ohne die Schulter und den Schultergürtel belastende Arbeiten, ohne respektive nur selten Arbeiten über Schulterniveau; Urk. 7/77/4, Urk. 7/87/2-3) nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin moniert dagegen, dass sie nur beim Halten des Arms in Schulterhöhe oder höher eingeschränkt sei, nicht jedoch bei sämtlichen anderen Bewegungen. Dagegen ist jedoch anzuführen, dass die berufliche Massnahme res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pektive die gewählte berufliche Ausbildung nicht nur unter Berücksichtigung der derzeitigen gesundheitsbedingten Einschränkungen, sondern im Hinblick auf die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zweiter Satz IVG) einzuschätzen ist. Als allgemeine Anspruchsvoraussetzung von Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG ist nebst der Notwendigkeit und Geeignetheit der Massnahme auch das Erfordernis der (sachlichen, zeitlichen, finanziellen und persönlichen) Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) zu beachten. Danach muss die Massnahme unter anderem prognostisch ein bestimmtes Mass an Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungswirksamkeit aufweisen, und es muss gewährleistet sein, dass der angestrebte</span><span id="page527"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliederungserfolg voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist (BGE 142 V 523 E. 2.3). Zur Beurteilung ist mithin von einer prognostischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betrachtungsweise auszugehen. Zeitlich angemessen ist eine Eingliederungsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehr, wenn aufgrund sämtlicher Umstände des konkreten Einzelfalls mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit die Prognose gestellt werden kann, dass der verlangte sachliche Eingliederungserfolg (Eingliederungswirksamkeit) während der - von der versicherten Person noch zu erwartenden - gesamten Dauer des Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebens bestehen bleibt (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 26 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hier ist daher zu berücksichtigen, dass nach der anfänglichen Besserung der post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operativen Beschwerden und dem an sich korrekten Rehabilitationsverlauf nach der zweiten Operation vom 22. Juni 2018 sowie trotz des kooperativen Muskelaufbaus der Beschwerdeführerin (Urk. 7/24/96) bereits Ende 2021 eine Verschlechterung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skapulakinetik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Rotationsfähigkeit der rechten Schulter eingetreten ist (Urk. 7/44/2). Dies obschon die Beschwerdeführerin erst seit August 2020 in der Ausbildung zur Pflegefachfrau ist. Ausserdem besteht nach Einschätzung der behandelnden Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin ein erhöhtes Risiko zur Luxation und Arthrose (Urk. 7/48/7). Auch hat der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Schulter- und Ellbogenchirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 13. Dezember 2021 für den Fall weiter zunehmender Beschwerden die Möglichkeit einer weiteren, von ihm bereits konkret benannten Operation der rechten Schulter angesprochen (Urk. 7/44/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist die Einschätzung der RAD-Arztes, dass angesichts der überwiegend wahrscheinlich dauerhaft bestehenden gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Bereich der rechten Schulter mit eingeschränkter Belastbarkeit und Beweglichkeit eine möglichst geringe Belastung des Schultergürtels angezeigt sei (Urk. 7/87/2-3), schlüssig, insbesondere auch auf lange Sicht. Daran ändert nichts, dass der behandelnde Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> derzeit allein den Ausschluss von Berufen mit Elevation der rechten oberen Extremität über die Horizontalebene (Urk. 7/44/2) empfohlen hat. Denn es ist absehbar, dass unter Berücksichtigung der gesamten Dauer des Erwerbslebens der noch jungen Beschwerdeführerin sämtliche die rechte Schulter belastende Tätigkeiten, und nicht nur jene mit Belastung der rechten Schulter über der Horizontalebene, den weiteren Verlauf negativ beeinflussen können und den Eingliederungserfolg zu gefährden vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, zumal nicht einfach eine schmerzbedingte Belastungseinschränkung über der Horizontalebene, sondern bereits zu diesem Zeitpunkt, in jungen Jahren, die Kraftentwicklung, die Stabilität, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skapulakinetik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Rotationsfähigkeit der rechten Schulter beeinträchtigt sind und die Beschwerdeführerin an Verspannun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Schulter- und Nackenbereich sowie Kopfschmerzen leidet (Urk. 7/48/7, Urk. 7/48/40, Urk. 7/48/49). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist festzuhalten, dass entsprechend der Einschätzung des RAD-Arztes nur körperlich leichte, vorwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten ohne die Schulter und den Schultergürtel belastende Arbeiten und möglichst ohne Arbeiten über Schulterniveau (Urk. 7/77/4, Urk. 7/87/2-3) in Bezug auf eine berufliche Ausbildungsmassnahme als den Leiden der Beschwerdeführerin ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit gelten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist sodann, ob der Beruf einer Pflegefachfrau FH einer solchen leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit entspricht und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezügliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbildung eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungswirksam ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie sich der Beschreibung des Berufsbildes Pflegefachfrau FH auf der Website www.berufsberatung.ch entnehmen lässt (vgl. E. 4.1.3 vorstehend), ist die Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Patienten zentrales Anliegen und Thema dieses Berufes. Pflegefachleute üben hauptsächlich Tätigkeiten mit und betreffend Pflegeaufgaben in verschiedenen Einrichtungen und fachlichen Bereichen aus. Lediglich mit entsprechender Berufserfahrung können sie in leitenden Funktionen arbeiten. Als weitere Möglichkeiten werden Tätigkeiten im Betriebsmanag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment, im Ausbildungsbereich, in der angewandten Forschung oder in der Prävention genannt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgeblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin nach der Ausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der Beschreibung des Berufsbildes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst überwiegend wahrscheinlich Berufserfahrung in der Pflege wird erlangen müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; sie wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht direkt in leitenden und/oder spezialisierten Funktionen tätig sein können. Dass sie direkt nach dem Studium und ohne Erfahrung eine Anstellung als Pfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefachfrau FH ohne Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Patienten und ohne die rechte Schulter und den Schultergürtel belastende Arbeiten erhält, etwa in der Forschung, ist zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch ohne weitere Ausbildung, Spezialisierung und/oder besondere Berufserfahrung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin vorgelegten Stellenangebote (Urk. 3/10a-e) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigen dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffen den spezialisierten Pflegebereich Neonatologie und Stellen in der Ausbildung sowie im Krankenversicherungswesen. Danach werden die folgenden Profilanforderungen an die Bewerber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">innen und Bewerber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt, welche einer erfolgreichen beruflichen Eingliederung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nach dem Abschluss der Ausbildung Pflegefachfrau FH entgegenstehen: Mindestens ein Jahr Berufserfahrung als Dipl. Pflegefachfrau im pädiatrischen Akutbereich und Erfahrung im Umgang mit kranken Neugeborenen, Interesse, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">NDK-(Nachdiplomkurs-)Module Neonatologie an der Z-INA zu absolvieren (Dipl. Pflegefachfrau 80-100 % Neonatologie, Universitäts-Kinderspital Zürich; Urk. 3/10a); Berufserfahrung im Bereich Neonatologie und in der pädiatrischen Intensivpflege ist von Vorteil (Dipl. Pflegefachfrau Neonatologie 80-100 %, Kantonsspital Winterthur; Urk. 3/10b); Erfahrung im Ablauf von klinischen Studien, Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken und klinischen Informations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">systemen von Vorteil (Studienkoor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dinatorin 50 % an der Klinik für Endokrinolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Diabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie und klinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ernährung, Universitätsspital Zürich; Urk. 3/10c); einige Jahre Pflegeerfahrung im Akut- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RehaBereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Absolvierung oder Bereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zur Absolvierung mindestens Kursleiter/in SVEB (vormals Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildner/in SVEB1, Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AdA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-[Ausbildung der Ausbildenden-]Baukastens; www.berufsberatung.ch/dyn/show/1900?id=8323), aktive Mitarbeit in der Pflege als Dipl. Pflegefachperson in der Rehabilitationsklinik (Pflegefach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person HF als Berufsbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erin 80-100 %, private Care AG, Stellenvermittlung; Urk. 3/10d); mehrjährige Berufserfahrung im Akutspital ist für die Erfüllung des Jobs notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig (Sachbearbeiterin Heilungskosten, Dipl. Pflegefachfrau HF/FH, Visana-Gruppe; Urk. 3/10e). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beispiele zeigen, dass die Berufserfahrung in der aktiven Pflege entweder Teil der Tätigkeit oder/und Voraussetzung zur Anstellung bildet. Nur die Stelle der Studienkoordinatorin bildet dazu eine Ausnahme; jedoch wurde diese ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit einem 50%igen Pensum angeboten und wäre schon von daher nicht geeignet für eine hinreichende Eingliederung. Zudem wurde ebenfalls Berufser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung, und zwar im Ablauf von klinischen Studien, erwartet (Urk. 3/10c), welche die Beschwerdeführerin nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Besteht aber allein die vage Möglichkeit einer Anstellung mit voller Erwerbsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nach der beruflichen Massnahme, nicht aber eine überwiegende Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit, kann nicht von einer eingliederungswirksamen, geeigneten Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung gesprochen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann auch der Schlussfolgerung des RAD-Arztes, dass abhängig von der Art der Anstellung sicher auch Aufgaben zu bewältigen seien, die die Schulter und den Schultergürtel belasten und der Beschwerdeführerin nicht zumutbar seien (Urk. 7/87/4), gefolgt werden. Ebenfalls schlüssig sind in diesem Zusammenhang die Bemerkungen der Berufsberatung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin im Verlaufsprotokoll vom 3. Mai 2022, dass sich die konkreten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten von Absolventen und Absolventinnen HF und FH zumindest beim Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstieg oft gleichen würden und dass es eine Tatsache sei, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Berufsbild Pflege jedenfalls eingeschränkt sein werde, auch wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschluss einer FH in der Regel mehr Entwicklungsmöglichkeiten biete (Urk. 7/89/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Einschätzung des RAD-Arztes und der Berufsberatung der Beschwerdegegnerin, dass der Beruf einer Pflegefachfrau FH insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht einer leidensangepassten Tätigkeit entspricht, nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denn es ist keine hinreichende Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, dass die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung mit der Ausbildung Pflegefachfrau FH in eine Tätigkeit ohne die Schulter und den Schultergürtel belastende Arbeiten für Berufseinsteiger wie der Beschwerdeführerin bereits schon ohne weitere Spezialisierung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berufserfahrung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, schulterbelastende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pflege erfolgreich sein wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die begonnene Ausbildung zur Pflegefachfrau FH an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hochschule C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann somit nicht als eingliederungswirksam bezeichnet werden; der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Eignung für die </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Wieder-)Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Eingliederungsfähigkeit im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG ist zu verneinen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, welche der Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Massnahme beruflicher Art erfüllt seien (Art. 8 Abs. 1 lit. b IVG), sei es nach Art. 16 oder sei es nach Art. 17 IVG, ist damit obsolet und kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sämtliche weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. Von weiteren Beweismassnahmen, namentlich der beantrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Begutachtung (Urk. 1 S. 2), sind keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_38/2022 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 E. 4.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 3. Mai 2022 (Urk. 2) erweist sich nach dem Gesagten als rechtmässig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist folglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Versicherungsleistungen. Das Verfahren ist dahe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p><span id="_Hlk120513914"></span><span>Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrHartmann</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>