<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten zu untersuchen, wie eine systematische Arbeit mit gewaltausübenden Personen gefördert werden kann. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob analog zum Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG) Anforderungen an die Beratungsstellen für gewaltausübende Personen gestellt, die Kostenverteilung zwischen den Kantonen definiert sowie die finanziellen Leistungen und Aufgaben des Bundes festgelegt werden können. Damit würde ein nationaler Rahmen geschaffen, der zudem die Wahrung der Istanbul-Konvention garantiert.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Postulats. Die Kantone haben sich jedoch im Rahmen der Roadmap zur Häuslichen Gewalt zur Zuständigkeit bei der Arbeit mit gewaltausübenden Personen bekannt. Bei der Prüfung der im Postulat aufgeworfenen Fragen wird es deshalb nicht darum gehen, die Kantone in diesem Bereich finanziell zu entlasten. Vielmehr soll ausgelotet werden, welche Spielräume es im Rahmen der bisherigen Zuständigkeiten für eine wirksame Täterarbeit gibt.</p>