<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2007.00879</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQVNP" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2007.00879<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2007.00879</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretär Eggenberger</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 29. Januar 2009</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Dynamostrasse 2, Postfach, 5401 Baden</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. Der 1950 geborene A.___, kroatischer Staatsangehöriger, war bis im Oktober 2004 als Flachdachisolateur für die Firma B.___ Flachdach AG tätig (Urk. 9/1, 9/2 S. 4, 9/64/7). Am 7. Dezember 2003 meldete sich der Versicherte wegen Rücken- und Schulterschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte die Umschulung auf eine neue Tätigkeit (Urk. 9/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse ab (Urk. 9/5-36). Aufgrund des Sachverhaltes, dass weder eine Arbeitsplatzerhaltung noch eine Eingliederung möglich war, prüfte die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten auf eine Rente (Urk. 9/27) und teilte dem Versicherten mit Schreiben vom 8. Juni 2005 mit, dass noch weitere medizinische Abklärungen notwendig seien (Urk. 9/29). Mit Verfügung vom 9. Dezember 2005 (Urk. 9/39) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass ihm aufgrund der medizinischen Beurteilung eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. Es liege ein Invaliditätsgrad vom 33 % vor, weshalb er keinen Anspruch auf eine Rente habe. Nachdem der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Siegen, mit Eingabe vom 13. Februar 2006 (Urk. 9/52) gegen die Verfügung vom 9. Dezember 2005 Einsprache erhoben hatte, tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen (Urk. 9/61-64). Mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 2007 wies die IV-Stelle die Einsprache ab (Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Gegen den Einspracheentscheid vom 10. Mai 2007 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 13. Juni 2007 Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihm ab dem 1. Dezember 2003 eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 17. Juli 2007 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 24. Juli 2007 wurde der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 10). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erwägung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1 Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 6. Oktober 2006, der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 28. September 2007, des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sowie das Bundesgesetz über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) vom 6. Oktober 2006 in Kraft getreten. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen). Weil der angefochtene Einspracheentscheid am 10. Mai 2007 erging, gelangen die revidierten materiellen Vorschriften des IVG, der IVV und des ATSG im vorliegenden Fall noch nicht zur Anwendung. Bei den im Folgenden zitierten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen handelt es sich deshalb - soweit nichts anderes vermerkt wird - um die Fassungen, wie sie bis Ende 2007 in Kraft gewesen sind.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.3 Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 Erw. 3.4.2 mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.5 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 Erw. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.1 Die IV-Stelle hielt fest, dass bei einer MEDAS-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung in Auftrag gegeben worden sei. Gemäss dieser Abklärung sei keine psychiatrische Diagnose von versicherungsmedizinischer Bedeutsamkeit gesehen worden, insbesondere sei auch keine somatoforme Schmerzstörung festgestellt worden. Gesamthaft postuliere das Gutachten integrativ eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Flachdachisolateur und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Es könne ein Leidensabzug von 15 % anerkannt werden, so dass insgesamt ein nicht rentenberechtigender Invaliditätsgrad von 37 % vorliege (Urk. 2). Dagegen macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Beschwerdegegnerin die Auswirkungen der Krankheiten falsch einschätze. Die Gutachter würden die Situation und die Auswirkungen der Schulter- und Rückenprobleme falsch einschätzen, zudem sei das Gutachten widersprüchlich. So nenne das Gutachten denn auch keine Gründe, weshalb der Beschwerdeführer trotz der festgestellten Beschwerden in der angestammten Tätigkeit noch zu 50 % arbeitsfähig sei. Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für medizinische Radiologie/Radio-Onkologie, habe erklärt, dass der Beschwerdeführer immer noch als zu 100 % arbeitsunfähig zu betrachten sei. Es sei daher nicht nachvollziehbar, wie die Gutachter hatten zum Schluss gelangen können, der im angestammten Beruf höchstens noch zu 50 % arbeitsfähige Beschwerdeführer könne eine angepasste Tätigkeit zu 100 % ausüben. Eine derartige Tätigkeit sei nicht vorstellbar und werde von den Gutachtern auch gar nicht hinreichend umschrieben. Sodann müsse man, wenn man noch von einer Restarbeitsfähigkeit ausgehe, einen höheren leidensbedingten Abzug als die 15 % vornehmen. Die Schmerzproblematik des Versicherten sei eine eigenständige Krankheit, welche noch durch eine Schmerzfachperson beurteilt werden müsse. Im Gutachten gar nicht berücksichtig worden seien die Fuss- und Sprungelenkbeschwerden (Urk. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.2 Strittig und zu prüfen ist somit, ob und in welchem Umfang der Beschwerdeführer arbeitsfähig ist und welches Einkommen er noch erzielen kann. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.1 Im Arztbericht der Rheumaklinik und des Institutes für Physikalische Medizin des Universitätsspitals F.___ vom 24. März 2004 (Urk. 9/10 S. 1-2), welcher den Bericht über ambulante arbeitsbezogene Rehabilitation (ABR) vom 16. Januar 2003 (Urk. 9/10 S. 5-11) einbezieht, werden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches thorakovertebrales bis thorakospondylogenes Syndrom, Wirbelsäulenfehlform und -fehlstatik, muskuläre Dysbalance, Osteochondrose L4/5 und L5/S1, diffuse idiopathische skelettale Hyperostose (DISH);</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Periarthropathia humero-scapularis rechts, Status nach rezidivierenden Schulterluxationen, Status nach Schulteroperation rechts 1995;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Schwindel unklarer Genese;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Schlafstörungen;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Symptomausweitung.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Weiter wird im Bericht festgehalten, dass der Gesundheitszustand der versicherten Person stationär sei und durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden könne. Berufliche Massnahmen seien angezeigt. Aktuell könne der Beschwerdeführer ein 40%iges Pensum als Flachdachisolateur bewältigen. Aufgrund der Leistungsfähigkeit in den Tests der ABR sei er für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit Wechselbelastung zu 100 % arbeitsfähig. Bereits im Bericht vom 19. Dezember 2003 über die ambulante Untersuchung vom 4. November und 3. Dezember 2003 hatte dieselbe Klinik auf eine Generalisierungstendenz der Schmerzen mit Symptomausweitung hingewiesen (Urk. 9/10/3). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.2 Im Arztbericht von Dr. C.___ vom 9. Februar 2005 (Urk. 9/22 S. 1-2) werden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches thorakovertebrales und lumbovertebrales Syndrom;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Diskushernie LWK4/5 mit Duralsackimprimierung;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">HWS Arthrose;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Muskuläre Dysbalance;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Status nach rezidivierender Schulterluxation und Manschettenruptur;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Schwindel unklarer Genese gelegentlich.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Weiter hält Dr. C.___ fest, dass sich der Gesundheitszustand trotz medikamentöser Therapie und Physiotherapie kontinuierlich verschlechtern und die Schmerzen zunehmen würden. Aus seiner Sicht sei der Beschwerdeführer für sämtliche Arbeiten zu 100 % arbeitsunfähig.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.3 Im Arztbericht der Rheumaklinik und des Institutes für Physikalische Medizin des Universitätsspitals F.___ vom 21. Juni 2005 (Urk. 9/30) werden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches Panvertebralsyndrom, chronisches cervicospondylogenes, thorakovertebrales bis thorakospondylogenes Schmerzsyndrom, Wirbelsäulenfehlform und -fehlstatik, muskuläre Dysbalance, Osteochondrose L4/5 und L5/S1, kleine mediane subligamentäre Diskushernie L4/5 ohne Nervenwurzelkompression, diffuse idiopathische skelettale Hyperostose (DISH);</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Periarthropathia humero-scapularis rechts, Status nach Schulterluxation rechts 1992, 2 Rezidive, letztmals 1995, Status nach Arthroskopie und Kapselraffung 1995;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Schlafstörungen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Weiter wird im Bericht festgehalten, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers stationär sei und durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden könne. In der angestammten Tätigkeit als Flachdachisolateur bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Für eine leicht bis mittelschwere Tätigkeit mit Wechselbelastung bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.4 Im Gutachten der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Stadtspitals D.___ vom 12. August 2005 (Urk. 9/32) werden folgende Diagnosen festgehalten: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches Schmerz-Syndrom der rechten Körperseite, chronische Periarthropathia humeroscapularis rechts bei Status nach Schulteroperation am 14. Dezember 1995 wegen traumatischer, habitueller Schulterluxation rechts seit 1987 mit konsekutiver 20%iger SUVA-Rente, chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, Wirbelsäulenfehlform (Hohlrundrücken, hochthorakale Kyphose und rechtskonvexe Skoliose, diffuse skelettale Hyperostose (DISH), subligamentäre Diskusprotrusion L4/5, chronische Halbseiten-Kopfschmerzen rechts;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Adipositas;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Aktuell arterielle Hypertonie;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Anamnestisch Gonarthrose rechts.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Weiter wird im Gutachten festgehalten, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit in einem körperlich belastenden Beruf wie dem eines Isolateurs etwa 50 % betrage. Für eine angepasste Tätigkeit bestehe eine volle Einsatzfähigkeit (vorausgesetzt sei dabei die 20%ige SUVA-Rente seitens der rechten Schulter). Das diesbezügliche Belastungsprofil würde darin bestehen, dass schweres Heben, insbesondere auch mit dem rechten Arm, ständiges Stehen und häufiges Bücken vermieden werden sollten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.5 Im Gutachten des ärztlichen Begutachtungsinstitutes (ABI) vom 15. September 2006 (Urk. 9/64) werden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD 10: M53.8), deutliche Wirbelsäulenfehlform/-fehlhaltung (deutlich betonte BWS-Kyphose, deutlich betonte LWS-Lordose), deutliche s-förmige Torsionsskoliose, radiomorphologisch degenerative Diskopathie L4/5 mit diskreter medianer Diskusprotrusion ohne Kompression von neuralen Strukturen (MRT-LWS 1/05), allgemeine Haltungsinsuffizienz bei muskulärer Dysbalance mit Abschwächung der abdominellen und rückenstabilisierenden Muskelgruppen, radiomorphologisch diffuse skelettale Hyperostose (DISH);</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronische Periarthropathia humeroscapularis rechts (ICD 10 M75.0), Status nach arthroskopischer Schulterstabilisation nach Neer rechts am 14. Dezember 1995 bei habitueller Schulterluxation rechts, 20%ige SUVA-Rente;</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Chronisches cervicozephales rechtsbetontes Schmerzsyndrom (ICD 10: M53.0), deutliche Myogelose der Suboccipital- und Trapeziusmuskulatur und insbesondere des M. sternocleidomastoideus rechts, myofasziales Schmerzsyndrom M. sternocleidomastoideus rechts.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Weiter wird im Gutachten ausgeführt, dass aus rheumatologischer Sicht aufgrund der objektiven erhobenen Befunde in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Flachdachisolateur von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde. Anhaltend repetitiv körperlich schwer belastende Tätigkeiten seien dem Exploranden nicht mehr zumutbar. Leichte adaptierte, wechselbelastende berufliche Tätigkeiten könnten dem Exploranden hingegen vollumfänglich zu 100 % zugemutet werden. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe eine [richtig wohl: keine] Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Schmerzverarbeitungsstörung sei geringgradig ausgeprägt, habe keinen Krankheitswert und schränke die Arbeitsfähigkeit nicht ein. Eine depressive Störung liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht könne es dem Exploranden trotz der geklagten Beschwerden zugemutet werden, weiterhin seiner angestammten Tätigkeit nachzugehen. Dabei bestehe keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Auch aus internistischer Sicht bestehe keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne somit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit und von 100 % in körperlich leicht belastenden, adaptierten Tätigkeiten angenommen werden. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.1 Aufgrund übereinstimmender Feststellungen ist ausgewiesen, dass dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Rückenbeschwerden die angestammte Tätigkeit nicht mehr zu 100 % möglich ist (Urk. 9/22, 9/30, 9/32, 9/64). Strittig ist die Frage nach der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer behinderungsangepassten Tätigkeit und welches Einkommen er damit erzielen könnte. Die IV-Stelle verweist in ihrer Beurteilung des Rentengesuchs auf das ABI-Gutachten, wonach dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht eine der Behinderung angepasste Tätigkeit zu 100 % zuzumuten sei (Urk. 2). Der Beschwerdeführer geht dagegen unter Hinweis auf den Bericht von Dr. C.___ davon aus, dass er nicht mehr arbeitsfähig sei (Urk. 1, 9/22 S. 1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.2 Beim polydisziplinären ABI-Gutachten vom 15. September 2006 handelt es sich um ein umfassendes Gutachten, das die rechtsprechungsgemässen Anforderungen erfüllt. Grundsätzlich ist einem Gutachten externer Spezialärzte, welches aufgrund von eingehenden Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstattet und bei Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangt, volle Beweiskraft zuzuerkennen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb). Das Gutachten stützt sich auf die Anamneseerhebung, eine internistische, psychiatrische und rheumatologische Untersuchung, die Akten sowie auf die Schlussfolgerung des multidisziplinären Konsensus (Urk. 9/64 S. 1). Die aktuellen Beschwerden und die Ergebnisse der Untersuchung werden ausführlich beschrieben. Die daraus resultierenden Diagnosen wie auch die Beurteilung basieren demnach auf einer allseitigen und objektiv durchgeführten Begutachtung. Es kann deshalb grundsätzlich auf das ABI-Gutachten abgestellt werden, wonach beim Beschwerdeführer in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Daran vermögen auch die Ausführungen von Dr. C.___ nichts zu ändern. So gilt es doch zu beachten, dass die Rheumaklinik und das Institut für Physikalische Medizin des Universitätsspitals F.___ in ihrem Bericht vom 21. Juni 2005, die Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Stadtspitals D.___ in ihrem Gutachten vom 12. August 2005 wie auch das ABI-Gutachten vom 15. September 2006 allesamt zu einer anderen Beurteilung kommen als Dr. C.___ und dem Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestieren. Sowohl das Gutachten des Stadtspitals D.___, wie auch das ABI-Gutachten setzen sich dabei mit den Vorakten auseinander und begründen in plausibler und nachvollziehbarer Weise, weshalb sie zu einer anderen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers gelangen, als Dr. C.___ (Urk. 9/32 S. 19, 9/64 S. 17). Bezüglich dessen alleinstehender abweichender Beurteilung ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte und behandelnde Spezialärzte (vergleiche bezüglich Dr. C.___ Urk. 9/2/5 Ziff. 7.5 und Urk. 9/9/1) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen; Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichtes in Sachen B. vom 5. Februar 2007, I 358/06, E. 3.4), was vor allem in Bezug auf subjektive Schmerzangaben gilt.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Der Versicherte wendet zusätzlich ein, er leide an einer Schmerzstörung und müsse diesbezüglich noch abgeklärt werden (Urk. 1 S. 9). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens, so auch einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, setzt zunächst eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 130 V 398 ff. Erw. 5.3 und Erw. 6). Aus den zahlreichen medizinischen Unterlagen ergeben sich indessen keine Anhaltspunkte für ein psychisches Leiden, das den Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Ein solches Leiden ist insbesondere im psychiatrischen Teilgutachten des ABI überzeugend verneint worden: Eine psychiatrische Diagnose, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würde, könne nicht gestellt werden. Die subjektive Krankheits- und Behinderungsüberzeugung genüge nicht, um dadurch eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht ableiten zu können (Urk. 9/64/15).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde hat sich das rheumatologische Teilgutachten mit den geklagten Unterschenkel- und Fussbeschwerden (Urk. 1 S. 9 unten) auseinandergesetzt (Urk. 9/64/11). Diese Schmerzen konnten indessen nicht objektiviert respektive somatisch erklärt werden (Urk. 9/64/12). Die Diagnose einer Faszitis plantaris (Fersensporn) respektive die Verdachtsdiagnose auf Entesophatien, das heisst auf entzündliche Prozesse an den Weichteilen der unteren rechten Extremität erfolgten erst am 4. Juni 2007 und somit nach dem für die Beurteilung massgeblichen Zeitpunkt, als der angefochtene Einspracheentscheid erging, und zudem ohne jegliche Begründung, so dass auf das Zeugnis von Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, nicht abgestellt werden kann.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Es kann somit festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Ihm stehen auf dem ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Stellen offen. Zu denken ist insbesondere an Tätigkeiten in industrieller Fertigung und Montage, an Bedienungsarbeiten an einer Maschine, Kontroll-, Verpackungs-, Sortier- und Überwachungsarbeiten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.1 Zu beurteilen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Beschwerdeführer ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 ff. Erw. 3b mit Hinweis). Dabei ist in der Regel vom zuletzt - das heisst grundsätzlich vor dem Beginn der ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit - erzielten Verdienst auszugehen (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.2 Die IV-Stelle bezifferte das Valideneinkommen des Beschwerdeführers im Jahr 2004 mit Fr. 78'634.- (Urk. 9/36 und 9/75). Sie bezieht sich dabei auf den Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers und berücksichtigt, dass sich die Arbeitszeit und damit auch das Erwerbseinkommen wegen der Unfallfolgen auf 80 % reduziert hat (Urk 9/6/2). Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers (Urk. 9/6), erzielte dieser im Jahr 1995 ein Einkommen von Fr. 71'522.-. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung hätte er nach Ablauf der einjährigen Wartefrist im Jahr 2004 Fr. 78'958.- verdient (vgl. Die Volkswirtschaft 7/1999 respektive 12/2008, S. 28 respektive S. 95, Tabelle B10.3, Nominal Männer: Fr. 71'522.- : [1789 x 1975]).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (nachfolgend: LSE) abzustellen, da der Beschwerdeführer seit seiner im Oktober 2004 beendeten Anstellung bei der B.___ Flachdach AG keiner Erwerbstätigkeit mehr nachging. Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2004 beträgt dieser für im privaten Sektor einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Arbeitnehmer bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 4'588.- monatlich. Aufgerechnet auf die im Jahr 2004 betriebsübliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft, 12-2008, S. 94, Tabelle B9.2) ergibt dies ein Einkommen von 4'772.- pro Monat respektive Fr. 57'264.- pro Jahr. Da dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist und er über keine Ausbildung verfügt (Urk. 9/2 S. 4), ist von diesem Invalideneinkommen auszugehen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 Erw. 5.2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">5.5 Es ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer körperlich wenig anstrengende, wechselbelastende Tätigkeiten ausführen sollte (Urk. 9/64), so dass er im Vergleich nicht als voll einsetzbar gelten kann. Weiter ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer mittlerweile 58 Jahre alt ist. Der von der IV-Stelle getätigte leidensbedingte Abzug in der Höhe von 15 % ist demnach nicht zu beanstanden. Dies führt somit zu einem Invalideneinkommen von Fr. 48'674.- (0,85 x 57'264.-). Im Vergleich mit dem Valideneinkommen für das Jahr 2004 resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 30'284.- beziehungsweise ein nicht rentenberechtigender Invaliditätsgrad von 38 %. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">6. Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>bis</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> IVG in der seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und ermessensweise auf Fr. 800.- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Dr. Peter F. Siegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!dqtwddmhftesq43kv615b26qv!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>