<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-11-07-6B_969-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_969/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. November 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Unseld. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ Ltd. in Liquidation, </div> <div class="para">handelnd durch den Liquidator, </div> <div class="para">und dieser vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Dr. Jürg Reichenbach, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt, An der Aa 4, 6300 Zug, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellung (Betrug, Urkundenfälschung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 28. August 2018 (BS 2018 36). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin, handelnd durch ihren Liquidator, erstattete am 4. November 2016 Strafanzeige wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Der Liquidator wirft den Beschuldigten im Wesentlichen vor, sie hätten im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung bei der Beschwerdeführerin wertlose Aktien der B.________ Ltd. als Sacheinlage in die Beschwerdeführerin eingebracht. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug stellte das Strafverfahren gegen die Beschuldigten mit Verfügung vom 1. Mai 2018 ein. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zug am 28. August 2018 ab. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, der Entscheid vom 28. August 2018 sei aufzuheben und die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, die Untersuchung fortzuführen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Privatklägerschaft ist zur Beschwerde in Strafsachen nur berechtigt, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Bei den Zivilansprüchen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG geht es in erster Linie um Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung gemäss <span class="artref">Art. 41 ff. OR</span>, die üblicherweise vor den Zivilgerichten geltend gemacht werden müssen. Die Privatklägerschaft muss im Verfahren vor Bundesgericht darlegen, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Genügt die Beschwerde diesen nicht, kann darauf nur eingetreten werden, wenn aufgrund der Natur der untersuchten Straftat ohne Weiteres ersichtlich ist, um welche Zivilforderung es geht (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=38&amp;from_date=03.11.2018&amp;to_date=22.11.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 141 IV 1</a> E. 1.1 S. 4 f. mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin zeigt in ihrer Beschwerde nicht auf, dass sie im Strafverfahren Zivilforderungen gegen die Beschuldigten geltend zu machen gedenkt bzw. welche Zivilforderungen ihr gegen diese zustehen könnten. Zwar geht es im angefochtenen Entscheid um einen Betrug und damit um ein Vermögensdelikt. Die Beschwerdeführerin argumentiert in ihrer Beschwerde, sie habe den Beschuldigten für wertlose Sacheinlagen eigene Aktien herausgegeben. Für diese eigenen ausgegebenen Aktien sei sie entsprechend geschädigt, da ihr keine liberierte tauschwertmässig gleichwertige Sacheinlage entspreche (vgl. Beschwerde S. 11). Gleichzeitig erwähnt die Beschwerdeführerin jedoch, dass die gegen die wertlose Sacheinlage ausgegebenen Aktien annulliert worden seien, soweit dies möglich gewesen sei (Beschwerde S. 10). Davon geht auch die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid aus, wenn sie ausführt, es möge nach den Akten zutreffen, dass die Pflicht zur Einlage gemäss Kooperationsvertrag vom 27. September 2010 nicht erfüllt worden sei, was zum Widerruf der ausgegebenen Aktien durch die Beschwerdeführerin geführt habe. Dass der Beschwerdeführerin nach der Annullierung der ausgegebenen Aktien Schadenersatzforderungen gegen die Beschuldigten zustehen, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich. Da sich die Beschwerdeführerin nicht zu ihren allfälligen Zivilforderungen äussert, ist sie in der Sache nicht zur Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Beschuldigten legitimiert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. November 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Unseld </div> </div></body></html></html>