<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="WordSection1"> <p class="MsoNormal"><b>SOG 1995 Nr. 7</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>§§ 106 Abs. 2, 111 Abs. 2 ZPO</b><i> - Rechtsfolgen für einen Rekurrenten mit unentgeltlicher Prozessführung und Rechtsbeistand, dessen Rekurs sich als aussichtlos erweist.</i></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Dem Rekurrenten war die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt worden. Sein Rekurs gegen vorsorgliche Massnahmen nach Art. 145 ZGB erwies sich als völlig unbegründet.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> 7. (...) Dann aber kann die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden (§ 106 Abs. 2 ZPO). Überflüssige Prozesshandlungen sind nicht zu honorieren (SOG 1986 Nr. 7, Erw. 2). Die Kosten des Rekursverfahrens erliegen somit grundsätzlich auf dem Rekurrenten. Unter Vorbehalt von § 114 Abs. 1 ZPO trägt sie vorläufig der Kanton Solothurn (§ 111 Abs. 2 ZPO). Dem Anwalt des Rekurrenten kann keine Entschädigung ausgerichtet werden, während der Anwalt der Rekursgegnerin direkt aus der Staatskasse zu honorieren ist (§ 112 Abs. 3 ZPO).</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><i>Obergericht Zivilkammer, Urteil vom 27. November 1995</i></p> </div></body></html></html>