<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>ZL.2014.00002</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">18. August 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bernhard Meier</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wildbachstrasse 17, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Z.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1964, bezieht seit Juni 2011 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (vgl. Urk. 8/A1). Am 21. Mai 2012 meldete sie sich bei der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Amt für Zusatzleistungen (nachfolgend: AZL), zum Bezug von Zusatzleistungen zu ihrer Invalidenrente an (Urk. 8/6). Anlässlich eines Vorsprachetermins am 26. März 2013, zu welchem auch der Ehemann der Versicherten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geladen wurde (Urk. 8/22), teilte das AZL in einem Merkblatt mit, dass Ehegatten, für welche die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zumutbar sei, eine Frist von sechs Monaten ab Gesuchstellung gewährt werde, um eine geeignete Arbeitsstelle zu finden (Urk. 8/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. August 2013 erfolgte die Berechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen mit Wirkung ab 1. Juni 2011, wobei ab 1. September 2013 ein hypothetisches Erwerbseinkommen des Ehemannes von jährlich Fr. 42‘000.-- angerechnet wurde (Urk. 8/49/1). Gegen diese Verfügung erhoben die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 4. September 2013 Einsprache (Urk. 8/33a), wobei sie die Anrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines hypothetischen Erwerbseinkommens des Ehemannes rügten. Die Einsprache wies das AZL mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. November 2013 ab (Urk. 8/49/3 = Urk. 2/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 12. Dezember 2013 wurde der Anspruch auf Zusatzleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ab Januar 2014 auf Fr. 872.-- pro Monat festgelegt (Urk. 8/49/4 = Urk. 2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. November 2013 (Urk. 2/1) und die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Dezember 2013 (Urk. 2/2) erhoben die Versicherten mit Eingabe vom 13. Januar 2014 Beschwerde (Urk. 1) und beantragten, die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide seien aufzuheben (S. 1 Ziff. 1), und es seien die bis August 2013 ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Zusatzleistungen von monatlich Fr. 2‘928.-- weiterhin bis Januar 2014 zu erbringen (S. 1 f. Ziff. 2), eventuell seien Zusatzleistungen im Betrag von mindestens Fr. 1‘750.-- pro Monat bis Januar 2014 auszurichten (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 17. Februar 2014 beantragte das AZL die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7), was den Beschwerdeführenden am 20. Februar 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366). Ausnahmsweise kann das Gericht aus prozessökonomischen Gründen auch die Verhältnisse nach Erlass der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung beziehungsweise des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die richterliche Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung miteinbeziehen und zu deren Rechtswirkungen über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinaus verbindlich Stellung beziehen, mithin den das Prozessthema bildenden Streitgegenstand in zeitlicher Hinsicht ausdehnen. Eine solche Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dehnung des richterlichen Beurteilungszeitraums ist indessen - analog zu den Voraussetzungen einer sachlichen Ausdehnung des Verfahrens auf eine spruchreife Frage, die ausserhalb des durch die Verfügung beziehungsweise den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmten Rechtsverhältnisses liegt (BGE 122 V 34 E. 2a S. 36; zum Begriff des Anfechtungsgegenstandes vgl. BGE 125 V 413 E. 1a S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">414</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- nur zulässig, wenn der nach Erlass des Entscheids eingetretene, zu einer neuen rechtlichen Beurteilung der Streitsache ab jenem Zeitpunkt füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Sachverhalt hinreichend genau abgeklärt ist und die Verfahrensrechte der Parteien, insbesondere deren Anspruch auf rechtliches Gehör, respektiert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sind (BGE 130 V 138 E. 2.1 S. 140).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/1) beschlägt die Zusatzleistungen und setzt die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens des Beschwerdeführers 2 ab September 2013 fest. Aus der Einsprache vom 4. September 2013 (Urk. 8/33a) und auch aus der Beschwerde vom 13. Januar 2014 (Urk. 1) ist zu entnehmen, dass der streitige Punkt die Frage der Anrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines hypothetischen Erwerbseinkommens des Beschwerdeführers 2 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trifft. Mit der mitangefochtenen Leistungsverfügung vom 12. Dezember 2013 (Urk. 2/2) wurden die Leistungen per 1. Januar 2014 angepasst, wobei lediglich die anerkannten Ausgaben für die obligatorische Krankenversicherung von jährlich Fr. 10‘224.-- im Jahr 2013 auf Fr. 10‘464.-- für das Jahr 2014 angeho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wurden. Namentlich erfolgte keine erneute Beurteilung der Anrechnung des hypothetischen Erwerbseinkommens des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses basierte immer noch auf dem Wert gemäss der angefochtenen Verfügung vom 5. August 2013 (Urk. 8/49/1). Damit wurde der ursprünglich mit Einsprache angefochtene Sachverhalt noch nicht rechtskräftig entschieden, weshalb die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Dezember 2013 ebenfalls durch die Einsprache vom 4. September 2013 und den entsprechenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. November 2013 miterfasst wird. Somit handelt es sich bei dieser Verfügung um das gleiche Prozessthema wie bei der angefochtenen, weshalb es sich rechtfertigt, diese vorliegend in die richterliche Beurteilung miteinzubeziehen beziehungsweise den Streitgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand auch auf diese Verfügung auszudehnen, zumal auch beide Parteien mit diesem Vorgehen einverstanden sind (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 7 S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4-6 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur Deckung ihres Exi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenzbedarfs (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Zürich über die Zusatzleistungen zur Alters-, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ZLG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ausgaben die anrechenba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ELG), wobei die anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen von Ehegatt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en zusammenzurechnen sind (Art. 9 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anrechenb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aren Einnahmen werden nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 ELG ermittelt. Als Einnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en angerechnet werden nach Art. 11 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, sowe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it sie einen Freibetrag von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- (Alleinst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehende) beziehungsweise von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'500.-- (Ehepaare und Personen mit Kindern) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übersteigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a), ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozentsatz des Vermögens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c), die Renten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d) sowie auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die verzichtet worden ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter dem Titel des Verzichtseinkommens ist auch ein hypothetisches Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des Ehegatten eines EL-Ansprechers anzurechnen, sofern dieser auf eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder auf deren zumutbare Ausdehnung verzichtet. Bei der Ermittlung der zumutbaren Erwerbstätigkeit ist auf das Alter, den Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand, die Sprachkenntnisse, die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, die konkrete Arbeitsmarktlage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senheit vom Berufsleben abzustellen (BGE 117 V 290 E. 3a, 115 II 11 E. 5a, 114 II 302 E. 3a; ZAK 1989 S. 72 E. 3c; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 des Zivilgesetzbuchs, ZGB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner ist bei der Festlegung eines hypothetischen Einkommens zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass für die Aufnahme und Ausdehnung der Erwerbstätigkeit eine gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsperiode erforderlich und nach einer langen Abwesenheit vom Berufsleben die volle Integration in den Arbeitsmarkt in einem gewissen Alter nicht mehr möglich ist. Die auch bei der Festsetzung von nachehelich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsansprüchen in Art. 125 Abs. 2 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgesehene (Wieder-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins Berufsleben findet im Rahmen der EL-Berechnung in der Weise Berücksichtigung, dass der betreffenden Person eine gewisse realistische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Aufnahme oder Erhöhung des Arbeitspensums zugestanden wird, bevor ein hypothetisches Einkommen angerechnet wird (AHI 2001 S. 132 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Anrechnung eines Verzichtseinkommens kann unter anderem abgese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen werden, wenn der nichtrentenberechtigte Ehegatte nachweisen kann, dass er trotz intensiver Bemühungen keine Arbeitsstelle gefunden hat (Erwin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cari</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Uwe Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, S. 159</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 134 V 61 E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Pflicht des im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartners der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehenden Person, die ihm verbleibenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkunftsmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tatsächlich zu realisieren, ist auch Ausdruck der bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sozialversicherungsrecht regelmässig und zwingend zu beachtenden Schadenminderungspflicht (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2008 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2008, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2, sowie P 6/04 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2005, E. 2, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bemüht sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Ehegatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwertbarer Arbeitsfähigkeit nicht um eine Stelle, verletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dadurch die ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">717/2010 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2011 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im angefochtenen Entscheid rechnete die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer 2 ab September 2013 ein hypothetisches Erwerbseinkommen im Betrag von jährlich Fr. 42‘000.-- beziehungsweise monatlich Fr. 3‘500.-- an (Urk. 2/1). Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, weder familiäre Verpflichtungen noch das Alter von 40 Jahren oder körperliche Einschränkungen des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers 2 stünden einer Aufnahme einer geeigneten Hilfsarbeitertätigkeit entgegen. Ferner seien unzureichende konkrete und adäquate Arbeitsbemühungen einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reicht worden, welche ernsthafte Anstrengungen, eine zumutbare Arbeit zu suchen, beweisen könnten. Ausgehend von der Lohnstrukturerhebung des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desamtes für Statistik (LSE), welche mit den Voraussetzungen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers 2 ein monatliches Einkommen von durchschnittlich Fr. 4‘500.-- mit Untergrenze Fr. 4‘000.-- angebe, erweise sich die Anrechnung eines monatlich erzielbaren Einkommens von Fr. 3‘500.-- sogar als vorteilhaft (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellten sich die Beschwerdeführenden auf den Standpunkt (Urk. 1), der Beschwerdeführer 2 habe trotz seiner Bemühungen noch keine Stelle finden können. Ausserdem hätten sie auf die Integrationsempfehlung der Basisbeschäftigung hingewiesen, wonach die Integration in den Arbeitsmarkt im vorliegenden Fall wohl länger als sechs Monate dauern werde, da der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 2 vor allem Hilfe bei der Stellensuche benötige und einen Deutschkurs besuchen müsse (S. 3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist somit, ob dem Beschwerdeführer 2 ab 1. September 2013 ein hypothetisches Einkommen von Fr. 42‘000.-- jährlich anzurechnen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1972 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geborene Beschwerdeführer 2 heira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete am 17. Februar 2012 die Beschwerdeführerin 1 und zog am 15. Februar 2013 zur Ehefrau in die Schweiz (Urk. 8/2c, Urk. 8/3a-b), wo er sich am 25. Februar 2013 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsvermittlung meldete. Dabei wurde von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollzeiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermittlungsfähigkeit (ganztags, 100 %) ausgegangen (Urk. 8/25). Ferner sind den Akten zwei Stellenbemühungen für den Monat März 2013 als Vollzeit-Mitarbeiter in der Reinigungsbranche (Urk. 8/26) sowie für die Monate August bis Oktober 2013 weitere 22 als Maler (Urk. 8/37a) zu entnehmen. Sodann geht aus der Einsprache der Beschwerdeführenden vom 4. November 2013 (Urk. 37) hervor, dass er vom 17. Juni bis 12. Juli 2013 im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basisbeschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Sozialen Dienste gearbeitet hat (vgl. Urk. 8/37b). Dementsprechend ist mangels anderweitiger Angaben aus den Akten oder Vorbringen der Parteien unter medizinischen Aspekten von einem anrechenbaren hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbseinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers 2 im Umfang von 100 % auszugehen. Dies ist auch von den Parteien unbestritten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der allgemeinen Lebenserfahrung ist zu vermuten, dass eine arbeitswillige und einsatzfreudige Person im Allgemeinen eine Arbeitsstelle finden kann. Diese Vermutung kann durch ernsthafte, aber erfolglose Bewerbungen widerlegt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 159)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Solche Stellenbemühungen sind sodann auch Ausdruck der Pflicht, soweit als möglich aus eigener Kraft den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Existenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sichern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 2.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer 2 stellt in Abrede, dass seine Arbeitsbemühungen unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügend waren. Er bringt vor, dass er nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spreche und kein Geld für einen Sprachkurs habe. Sodann habe er alles Zumutbare getan, so Zeitungen beschafft und diese nach Stellen durchforstet sowie bei den entsprechenden Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieben vorgesprochen (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Vorbringen können aus mehreren Gründen nicht gehört werden. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere belegt er nur zwei Bewerbungen in der Reinigungsbranche für den Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nat März 2013 (Urk. 8/26) und dann acht Bewerbungen als Maler im August 2013 sowie jeweils sieben Bewerbungen als Maler im September und Oktober 2013, wobei in mehreren Fällen dieselben Betriebe auf der Liste der persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitsbemühungen aufgeführt wurden (Urk. 8/37a), was die Ernsthaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der Stellensuche erheblich schmälert. Ebenso gegen eine adäquate Arbeitsbemühung spricht der Umstand, dass der Beschwerdeführer 2 alle Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbungen mit dem Vermerk „keine Antwort“ abschloss, mithin kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Absage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die erfolgten Bewerbungen einreichte, womit seine Bewerbungen in qualitativer Hinsicht ungenügend zu taxieren sind. Denn es entspricht dem allgemein üblichen Vorgehen bei der Stellensuche, sich in schriftlicher Form korrekt zu bewerben. In der Regel tritt daher die Stellensuche dadurch deutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher zu Tage als durch Vorsprechen in den Betrieben. Es wäre dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer durchaus zumutbar gewesen, entsprechende Unterstützung etwa durch gemeinnützige Organisationen oder beim RAV einzuholen, weshalb Sprache, Berufserfahrung oder Bildung auch keine Hinderungsgründe für schriftliche Bewerbungen bei geeigneten Betrieben darstellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_946/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren vermag der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in quantitativer Hinsicht keine intensiven Stellenbemühungen nachzuweisen: Die Beschwerdegegnerin forderte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im abgegebenen Merkblatt (Urk. 8/27) mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zehn Bewerbungen pro Monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise mit Schreiben vom 20. September 2013 deren 14 (Urk. 8/36)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei, acht und zwei Mal sieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewerbungen pro Monat ist dieses Erfordernis bei Weitem nicht erfüllt. Damit hat er in diesem Zeitraum so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohl die von der Beschwerdegegnerin geforderte Anzahl an Stellenbemühungen als auch die praxisgemäss von der Arbeitslosenversicherung geforderten quan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">titativen Arbeitsbemühungen von mindestens zehn bis zwölf pro Monat (vgl. Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I, Bern/Stutt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gart 1987, N 15 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17) nicht eingehalten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar gilt in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer 2 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 in einem 75%-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an einem Beschäftigungsprogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> teilgenommen hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/37b), dies befreite ihn aber nicht davo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sich um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsstelle zu bemühen, wie die Beschwerdegegnerin richtig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7 S. 3 oben). Ausserdem ist nach Lage der Akten nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich, ob er für die vorangegangenen Monate April und Mai 2013 überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bungsanstrengungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unternommen hatte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner ist aufgrund des Berichts der Integrationsempfehlung (vgl. Urk. 8/27) ersichtlich, dass er über Erfahrungen in handwerklichen Berufen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Automechani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Spengler, Maler, Zimmermann, Schreiner) in seinem Heimatland verfügt, weshalb er sich auch in anderen Tätigkeitsbereichen hätte bewerben können. Ausserdem wäre es dem Beschwerdeführer 2 – wie bereits ausgeführt - zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar gewesen, Hilfe bei der Stellensuche zu holen. Ebenfalls sind auch seine mangelhaften Deutschkenntnisse kein Hinderungsgrund für die Stellensuche, weil das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sprachkriterium bei den meisten Hilfsarbeiten nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t ausschlaggebend sein dürfte, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein eher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geringer Kommunikationsbedarf besteht und sich die ausländischen Hilfsarbeiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umindest zum Teil in ihrer Mutter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache verständigen können. Auch Analphabetismus beeinträchtigt einen Hilfsarbeiter in der Regel nicht, da die Instruktion grösstenteils mündlich erfolgt (Ralph </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: SBVR XIV, Soziale Sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., Basel 2007, S. 1761 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 182). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Würdigung sämtlicher relevanter Umstände konnte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen, dass es ihm nicht möglich gewesen wäre, eine passende Anstellung zu finden. Demgemäss ist grundsätzlich von einem Verzichtseinkommen auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt somit die Höhe des anrechenbaren hypothetischen Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens des Beschwerdeführers 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging von einem jährlichen realisierbaren Einkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">42'000.-- aus (Urk. 2/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/49/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat festgehalten, dass bei der Ermittlung des hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtseinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auf schematische Werte, sondern auf die konkreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">persönlichen Verhältnisse und die Arbeitsmarktsituation im fraglichen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Region des Wohnortes der betreffenden Person abzustellen ist (Urteil des Bundesgerichts P 6/04 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2005 E. 3.2.2, sowie AHI 2001 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">133 und 136). Dabei sind neben allfälligen gesundheitsbedingten Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits das Angebot an offenen und geeigneten Stellen für Personen, welche die persönlichen und beruflichen Voraussetzungen der betreffenden Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son aufweisen, und andererseits die Zahl der Arbeit suchenden Personen zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen (Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2010 9C_539/2009 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1). Weiter darf auch eine bereits länger dauernde Arbeitsabstinenz nicht ausser Acht gelassen werden. Vom hypothetisch ermittelten Einkommen sind – eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie bei den hypothetischen Einkommen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14a und 14b ELV – gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ELG bei Ehepaaren jährlich insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'500.-- abzuzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen und vom Rest zwei Drittel anzurechnen. Insofern sind hypothetische Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">künfte in gleicher Weise zu privilegieren wie tatsächlich erzielte (AHI 2001 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 f. mit Hinweis auf BGE 117 V 292 E. 3c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur über sehr wenig Berufserfahrung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz, dafür aber über Berufserfahrung in seinem Heimatland in diversen handwerklichen Berufen verfügt (vgl. Urk. 8/37b S. 1 unten) und damit vielsei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig einsetzbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Lage der Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Jahrgang 197</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch noch verhältnismässig jung und voll einsatzfähig im Sinne eines 100%-Pensums ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann bei der Bemessung eines zumutbaren Erwerbseinkommens auf die Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 159). Demnach beläuft sich der monatli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Bruttolohn (im privaten Sektor) aufgrund der LSE 2010 für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Männer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einfachen und repetitiven Tätigke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iten (Hilfsarbeiten) auf Fr. 4‘901</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- im Total aller Wirtschaftszweige (TA 1), was ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em jährlichen Einkommen von Fr. 58‘812</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- entspricht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigt man weiter, dass diese Einkommen auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden basieren, die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit im Total aller Wirtschaftszweige im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber 41.7 Wochenstunden betragen hat, ergibt sich ein jährliches Einkommen von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 61‘311.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Berücksichtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Die Volks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaft 7/8-2014 S. 93 Tabelle B 10.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert ein mögliches Einkommen von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 62‘850</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--. Selbst bei Gewährung eines Abzuges von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund von Konkurrenznachteilen (Arbeitserfahrung, Sprachkenntnisse) ergäbe dies immer noch ein Einkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 50‘280.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beschwerdegegnerin in der Berechnung zugrunde gelegte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 42‘000.-- erscheint demnach auch im Lichte des vorstehend ermittelten Tabellenlohns für ungelernte Hilfsarbeiten von Fr. 50‘280.-- als für den Beschwerdeführer 2 sehr vorteilhaft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin ermittelte Betrag von jährlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 42‘000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- kann nach dem Gesagten bestätigt werden und ihr Entscheid ist daher auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist, dass für die Aufnahme beziehungsweise den Ausbau der Erwerbstätigkeit eine gewisse Anpassungsperiode notwendig ist. Die Rücksicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme kann bei der Berechnung der Zusatzleistungen dadurch erfolgen, dass der betreffenden Person eine gewisse realistische Übergangsfrist für die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme eines Arbeitspensums zugestanden wird (AHI 2001 S. 134 und Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts P 38/03 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2003 E. 4.2), wobei es für Ehegatten keine analoge Regelung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ELV gibt, wonach die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Herabsetzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens erst nach 6 Monaten wirksam wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 160). Allerdings erach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete das Bundesgericht im Urteil P 40/03 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2005 eine Frist von 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten als oberste Grenze für eine Ehefrau, der ein hypothetisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1‘500.-- angerechnet wurde und auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch halten für einen kürzlich zugezogenen ausländischen Ehegatten eine Frist von maximal 6 Monaten für angemessen, innerhalb welcher er seine Vermittelbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, insbesondere mit Sprachkursen, erhöhen könne und sich beim RAV anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">melden habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, a.a.O., S. 159).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden anlässlich der Vorsprache am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 betreffend Anspruch auf Zusatzleistungen das Merkblatt „Berechnung der Zusatzleistungen für Ehegatten ohne eigenen AHV/IV-Rentenanspruch“ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/27) zur Kenntnis gebracht hat. Darin wurde darauf hingewiesen, dass Ehegatten ohne eigenen Rentenanspruch, für die eine Erwerbstätigkeit zumutbar sei, alles Zumutbare zu unternehmen hätten, um so rasch als möglich eine geeignete Arbeitsstelle zu finden. Personen ohne oder mit ungenügenden Deutschkenntnissen seien verpflichtet, sich für die geeigneten Arbeitsstellen notwendige Deutschkenntnisse anzueignen. Ehegatten, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zumutbar sei, werde eine Frist von sechs Monaten ab Gesuchstellung gewährt, um eine geeignete Arbeitsstelle zu finden und sich allenfalls die notwendigen Sprachkenntnisse anzueignen, wobei in diesen sechs Monaten von der Anrechnung eines hypothetischen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens abgesehen werde (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer 2 musste sich somit schon seit März 2013 im Klaren sein, dass er sich um eine zumutbare Anstellung zu bemühen hatte. Weiter hatte er in Bezug auf die Arbeitsbemühungen eine Vorgabe, an welcher er sich hätte ori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entieren können (mindestens 10 Bewerbungen pro Monat, vgl. Urk. 8/27). Damit ist auch sein beschwerdeweise geltend gemachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einwand unbegründet, wonach der Vorwurf der Beschwerdegegnerin, er hätte zu wenig schriftliche Stellengesuche gemacht, zu spät gekommen sei (Urk. 1 S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich ist die von der Beschwerdegegnerin eingeräumte Übergangsfrist bis Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 nicht zu beanstanden, da dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit spätestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rechtslage bekannt war und ihm somit genügend Zeit zur Verfügung stand, eine zumutbare Anstellung zu finden oder seine Arbeitsbemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachzuweisen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schliesslich ist auch der Verweis der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden auf die im Bericht des Beschäftigungsprogramms der Sozialen Dienste geäusserte Einschätzung, wonach die Integration in den ersten Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">länger als sechs Monate daure (vgl. Urk. 8/37b), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da es sich ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich um eine Empfehlung der sozialen Dienste handelt, welche keine Bindungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf das Handeln der Beschwerdegegnerin entfaltet, mithin daraus keine Rechtsansprüche abgeleitet werden können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein hypothetisches Einkommen in der Höhe von jährlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 42‘000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angerechnet hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bernhard Meier</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Z.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>