<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6A.15/2004 /kra </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. April 2004 </div> <div class="para">Kassationshof </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, Zünd, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Borner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Bahnhofplatz 17/Poststrasse 3, Postfach 635, 4410 Liestal. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entzug des Führerausweises, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom </div> <div class="para">14. Januar 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Die Hauptabteilung Verkehrssicherheit der Polizei des Kantons Basel-Landschaft entzog S.________ am 3. April 2003 den Führerausweis für die Dauer von zwei Monaten wegen Verweigerung der Blutprobe. Eine Beschwerde des Betroffenen wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 12. August 2003 ab. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft am 14. Januar 2004 ab. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">S.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und von einem Führerausweisentzug sei abzusehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Eine Polizeipatrouille, die sich am 3. September 2001 wegen eines Familienstreites ins Haus des Beschwerdeführers begeben hatte, traf diesen in alkoholisiertem Zustand an. Da er zuvor mit dem Motorrad unterwegs war, ordnete der Untersuchungsrichter eine Blutprobe an. Der Beschwerdeführer verweigerte diese mit der Begründung, erst nach seiner Rückkehr Alkohol konsumiert zu haben. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Verweigerung der Blutprobe zieht gemäss <span class="artref">Art. 16 Abs. 3 lit. g SVG</span> den Entzug des Führerausweises nach sich, wobei die Entzugsdauer mindestens einen Monat beträgt (<span class="artref">Art. 17 Abs. 1 lit. a SVG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wiederholte Einwand des Beschwerdeführers, er sei nicht in angetrunkenem Zustand gefahren, weshalb sich ein Führerausweisentzug nicht rechtfertige, geht an der Sache vorbei. Denn der Ausweisentzug wurde nicht wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand angeordnet, sondern wegen Verweigerung der Blutprobe. Durch diese hätte sich - unter Berücksichtigung des erst nachträglich zu Hause konsumierten Alkohols - gerade klären lassen, ob der Beschwerdeführer schon während der Fahrt angetrunken war oder nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Da dem Beschwerdeführer bereits im Jahre 1998 der Führerausweis für zwei Monate wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand entzogen werden musste, ist die Entzugsdauer von zwei Monaten nicht zu beanstanden, zumal es der Verwaltungsbehörde erlaubt ist, sich am Massnahmerahmen des Fahrens in angetrunkenem Zustand (mindestens zwei Monate bei erstmaligem Vergehen, ein Jahr bei Rückfall innert fünf Jahren; <span class="artref"><artref id="CH/741.01/17/d" type="start"></artref><artref id="CH/741.01/17/1/d" type="start"></artref><artref id="CH/741.01/17/1/b" type="start"></artref>Art. 17 Abs. 1 lit. b und d SVG</span><artref id="CH/741.01/17/1/d" type="end"></artref><artref id="CH/741.01/17/d" type="end"></artref><artref id="CH/741.01/d" type="end"></artref>) zu orientieren, sofern die Schwere des Verschuldens und der Gefährdung sowie die persönlichen Umstände es rechtfertigen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=10.04.2004&amp;to_date=29.04.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-II-134%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 121 II 134</a> E. 3d). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, sowie der Kantonspolizei Basel-Landschaft, Verkehrsabteilung, Administrativdienst und dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 22. April 2004 </div> <div class="para">Im Namen des Kassationshofes </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>