<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00973</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, verfügt über keine Berufsausbildung und war zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt vom 1. September 2013 bis 30. November 2015 als Schlosser bei der Y.___ AG angestellt, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 20. März 2015 war (Urk. 7/22/1). Wegen eines diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prostata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinoms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> musste er sich am 23. März 2015 einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prostatektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ([teilweise] Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fernung der Prostata) unterziehen (Urk. 7/8/10). Am 24. August 2015 (Urk. 7/6) meldete sich der Versicherte wegen der Folgen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prostata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einer schweren Depression bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung an. Die IV-Stelle nahm erwerbliche (Urk. 7/12, 7/22) sowie medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische (Urk. 7/29, 7/31, 7/37/3 f, 7/37/8-13, 7/37/14 f.) Abklärungen vor und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/8, 7/18, 7/28). Mit Vorbescheid vom 29. April 2016 (Urk. 7/41) stellte sie dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Mit Einwand vom 2. Juni 2016 (Urk. 7/43) beantragte der Versicherte die Erbringung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Invalidenrente ab März 2016. Mit Verfügung vom 25. Juli 2016 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle wie angekündigt einen Rentenanspruch, da die einjährige Wartezeit noch nicht erfüllt sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 9. September 2016 (Urk. 1) beantragte der Versicherte wiederum die Erbringung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Invalidenrente ab März 2016 (Urk. 1 S. 2). Zudem reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te er einen neuen ärztlichen Bericht von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. Januar 2016 (Urk. 3/5) sowie Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. med. A.___, Facharzt für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin und für Rheumatologie, vom 14. Juni (Urk. 3/9a) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. August 2016 (Urk. 3/9b) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin eine teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung zu weiteren Abklärungen. Mit Replik vom 7. Februar 2017 erweiterte der Beschwerdeführer sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um den Eventualantrag einer Rückweisung an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12 S. 2). Mit Schreiben vom 18. April 2017 (Urk. 15) erklärte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren Verzicht auf die Einreichung einer Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. April 2017 (Urk. 16) zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem entsteht ein Rentenanspruch gemäss Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 25. Juli 2016 (Urk. 2) wies die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren ab. Sie begründete dies damit, dass der Beschwerdeführer zwar ab dem 22. März 2015 in der Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt gewesen, aber gemäss dem Assessmentbericht von Dr. med. B.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 11. Oktober 2015 spätestens im September 2015 wieder vollumfänglich arbeitsfähig gewesen sei. Seit Februar 2016 werde aufgrund eines neuen Leidens wieder eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit attestiert. Die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit von September 2015 bis Februar 2016 habe die einjährige Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG unterbrochen, welche am 5. Februar 2016 neu begonnen habe. Die Wartezeit werde daher frühestens am 4. Februar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablaufen. Zu diesem Zeitpunkt werde unaufgefordert eine erneute Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den mit Beschwerde vom 9. September 2016 (Urk. 1) gestellten Antrag auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Invalidenrente ab März 2016 begründete der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer damit, dass Dr. Z.___ ihm seit der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 24. August 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiert habe und seit Dezember 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von höchstens 30 % in einer angepassten Tätigkeit ausgehe (Urk. 1 S. 3). Entgegen der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht der Beschwerdegegnerin könne aufgrund der Arztzeugnisse und Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Dr. Z.___ nicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit von September 2015 bis Februar 2016 ausgegangen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016 (Urk. 6) machte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten nicht möglich. Entsprechend beantragte sie die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer mit Replik vom 7. Februar 2017 (Urk. 12) entgegen, dass für die umstrittene Frage, ob zwischen September 2015 und Februar 2016 eine Arbeitsfähigkeit bestanden habe, echtzeitliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztzeug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Atteste von Dr. A.___ und Dr. Z.___ vorlägen. Damit sei für diese Periode eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen. Zudem sei nicht da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen, dass weitere Abklärungen betreffend diesen Zeitraum zum jetzigen Zeitpunkt neue Erkenntnisse zu Tage fördern würden. Sollte das Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zum Schluss kommen, dass für die Beurteilung des Rentenanspruchs weitere Abklärungen nötig seien, sei die Sache im Sinne des Antrags der Beschwerdegegnerin an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 12 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht erfolgte aufgrund des diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prostata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinoms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 23. März 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prostatektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/8/10). Der behandel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Arzt, Dr. med. C.___, informierte den Hausarzt, Dr. A.___, am 6. Mai 2015 über die am Vortag erfolgte Verlaufskontrolle. Er berichtete über eine deutliche Verbesserung der Inkontinenz und davon, dass es dem Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten relativ gut gehe (Urk. 7/8/10). Gegenüber dem Krankentaggeldversicherer berichtete Dr. C.___ im Mai 2015 von einer vollumfänglichen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit seit dem 23. März 2015 und stellte per 25. Mai 2015 die Aufnahme einer uneingeschränkten Arbeitstätigkeit in Aussicht (Urk. 7/18/3). Diese Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung korrigierte er am 1. Juli 2015 dahingehend, dass er neu davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ging, dass seit 7. Juni 2015 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe (Urk. 7/18/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Januar 2016 informierte Dr. Z.___ den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers darüber, dass die Tumormarker betreffend Prostatakrebs gestiegen seien, weshalb demnächst eine Bestrahlung erfolgen sollte, wobei die Prognose offen sei (Urk. 3/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund eines am 5. Februar 2016 erlittenen Schlaganfalls wurde der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer notfallmässig in die Klinik für Neurologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeliefert, wo er bis am 22. Februar 2016 stationär behandelt wurde (Urk. 7/31/1). Anschliessend begab er sich in eine stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurorehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der D.___, die zunächst bis am 9. April 2016 geplant war (Urk. 7/37/14). Über die effektive Dauer dieses Klinikaufenthaltes lässt sich den Akten jedoch nichts entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht berichtete Dr. Z.___ dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 29. Juni 2015 (Urk. 7/8/1-3) über die ambulante psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische und psychopharmakologische Behandlung des Beschwerdeführers. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die depressive Symptomatik stehe im Vordergrund und äussere sich durch eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grosse Antriebs-, Kraft- und Hoffnungslosigkeit. Zudem bestehe eine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlafstörung und es seien eine Verminderung von Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit und Konzentration, kognitive Einschränkungen sowie eine Vergesslichkeit festzustellen. Als Folge der Krankheit sei der Beschwerdeführer sozial isoliert, misstrauisch, verzweifelt und verunsichert. Er leide an Zukunftsängsten. Dr. Z.___ stellte die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2, Urk. 7/8/1) und attestierte eine anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 23. April 2015 (Urk. 7/8/3). In der Folge bescheinigte sie durchwegs bis Ende Januar 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 3/4a-e).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftrag des Krankentaggeldversicherers hatte Dr. med. B.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 31. August 2015 ein psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisches Untersuchungsgespräch mit dem Beschwerdeführer geführt und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt darauf den Assessmentbericht vom 11. Oktober 2015 erstellt (Urk. 7/28/2-6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. B.___ stellte eine signifikante Besserung unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation fest. Die von der behandelnden Psychiaterin be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriebenen Symptome eines Antriebsdefizits, von Kraft- oder Hoffnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit und kognitiv-mnestischen Defiziten seien nicht mehr feststellbar. Aufgrund der Diagnose einer depressiven Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F32.4), bestehe sowohl in der angestammten als auch in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/28/5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber bestätigte Dr. Z.___ auch im Bericht vom 24. Januar 2016 die bisher erhobenen Befunde und stellte zudem ein Gedankenkreisen fest. Während sie in der angestammten Tätigkeit unverändert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, ging sie von einer maximal 30%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten, stressarmen und leichten Tätigkeit aus (Urk. 3/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1). Entgegen der Ansicht von Dr. B.___ sei bisher keine Remission der depressiven Symptomatik erfolgt (Urk. 3/5 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging gestützt auf den Assessmentbericht von Dr. B.___ (Urk. 7/28/2-6) davon aus, dass der Beschwerdeführer ab September 2015 und bis zum am 5. Februar 2016 erlittenen Schlaganfall (Urk. 7/31/1) wieder uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Dr. B.___ verfügte zur Erstellung seines Assessmentberichts einzig über den von Dr. Z.___ zuhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den des Krankentaggeldversicherers erstellten Formularbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29. Juni 2015 (Urk. 7/8/1-3). Kenntnis vom diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prostata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">karzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der erfolgten Behandlung erlangte Dr. B.___ erst im Rahmen der Anamneseerhebung, was seine Beurteilung der psychischen Situation relati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viert. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass spätestens im Dezember 2015 eine erhöhte Konzentration der Tumormarker für Prostatakrebs festgestellt und eine Bestrahlung in Aussicht genommen wurde (Berichte von Dr. Z.___ vom 9. Dezember 2015 [Urk. 7/37/3] und vom 24. Januar 2016 [Urk. 3/5]). Die Auswirkungen dieses Rückfalls in der hier massgeblichen Zeitspanne von September 2015 bis Anfang Februar 2016 können mangels echtzeitlicher somatischer Arztzeugnisse nicht beurteilt werden. Indes kann aufgrund der veränderten somatischen Situation gestützt auf den Bericht von Dr. C.___ vom 1. Juli 2015 (Urk. 7/8) nicht mehr auf eine anhaltende vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus somatischer Sicht seit dem 7. Juni 2015 geschlossen werden.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist aber auch eine an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">de 100%ige Arbeitsunfähigkeit nicht erstellt. Wohl bescheinigte Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in den monatlich ausgestellten Attesten (Urk. 3/4a-e) vom 23. August 2015 bis zum 26. Januar 2016 durchwegs eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit. Aus ihrem Bericht vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/37/3) und insbesondere aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Assessement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Bericht von Dr. B.___ vom 11. Oktober 2015 (Urk. 7/28) ergibt sich jedoch, dass der psychische Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zustand des Beschwerdeführers massgeblich von psychosozialen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den geprägt war. So sagte der Beschwerdeführer gegenüber Dr. B.___, seine Arbeitsfähigkeit hänge auch von der Situation seines Vaters ab, der seit einem Autounfall im Mai 2015 in E.___ im Koma liege, und berichtete über die Enttäuschung, dass ihm nach Jahrzehnte langem Arbeitseinsatz weder der 13. Monatslohn ausbezahlt noch die geleisteten Überstunden ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gütet worden seien, und dass keiner seiner Arbeitskollegen sich nach der Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tion bei ihm erkundigt habe, wie es ihm gehe (Urk. 7/28/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einfluss persönlicher Sorgen und Kränkungen auf den Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stand ist durchaus nachvollziehbar, nach ständiger bundesgerichtlicher Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechung sind derartige Faktoren invalidenversicherungsrechtlich jedoch uner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_826/2015 vom 13. April 2016). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist auch auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, wonach die Angaben behandelnder Ärzte für sich allein nicht als mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend gelten können, da diese im Hinblick auf ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3 b/cc, Urteil des Bundesgerichts I 1048/06 vom 13. Dezember 2007 E. 7.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Ergebnis ist festzuhalten, dass eine Beurteilung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustands und der Arbeitsfähigkeit gestützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die bestehenden Akten nicht möglich ist. Damit kann auch nicht beurteilt werden, ob die einjährige Wartezeit bei Erlass der angefochtenen Verfügung erfüllt war. Es sind damit weitere Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen erforderlich, in deren Rahmen auch der Bericht von Dr. A.___ vom 16. Juni 2015 (Urk. 7/8/4-6) zu berücksichtigen sein wird: Die darin attestierte Arbeitsunfähigkeit ab 5. Januar 2015 könnte in Verbindung mit der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 24. August 2015 (Urk. 7/6) einen Rentenbeginn am 1. Februar 2016 zur Folge haben (vgl. E. 1.2). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de ist damit insoweit gutzuheissen, als die angefochtene Verfügung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache zur mehrdisziplinären Begutachtung und neuem Entscheid über den Rentenanspruch an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 57 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass Rechtsanwalt Grimmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer bereits im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertreten hatte und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium erforderlich war, ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1’700</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. Juli 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgten Ab</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">klärungen im Sinne der Erwägungen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> über den Rentenanspruch des Beschwer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">füh</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1'700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>