A bteilung III C ._______ {T 0 /2 } U rteil vom 5. Juli 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, R ichter, G erichtsschreiberin G ross P._______, D eutschland, Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Einspracheverfügung vom 25. Juli 2005 hat die IV-Stelle für Versicher- te im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) das G esuch von P._______ um G e- w ährung einer Invalidenrente abgew iesen. B. G egen diese Verfügung hat P._______ (nachfolgend: der Beschw erdefüh- rer) am 15. August 2005 ein Schreiben eingereicht, das von der Eidgenös- sischen R ekurskom m ission AH V/IV sinngem äss als Beschw erde qualifi- ziert w orden ist. C . Am 23. August 2005 hat die Eidgenössische R ekurskom m ission AH V/IV dem Beschw erdeführer eine N achfrist von 5 Tagen seit Zustellung ange- setzt zur Beschw erdeergänzung m it Anträgen und Begründung in der Sa- che. D er Beschw erdeführer w urde explizit darauf aufm erksam gem acht, dass auf die Beschw erde nicht eingetreten w erden könne, sofern diese nicht innerhalb der angesetzten N achfrist korrigiert w erde. G em äss den Angaben auf dem R ückschein w urde dieses Schreiben dem Beschw erde- führer am 26. August 2005 zugestellt. D . M it Poststem pel vom 1. Septem ber 2005 reichte der Beschw erdeführer der Eidgenössischen R ekurskom m ission AH V/IV eine Kopie seines undatierten Schreibens an die IV-Stelle ein, w orin er beantragte, seine Sache noch- m als zu prüfen und ihm eine Invalidenrente zu gew ähren. Zur Begründung führte er an, dass sich sein G esundheitszustand zunehm end verschlechte- re. W eitere Auskünfte könnten von der R heum aklinik B._______ sow ie von der H andchirurgie des Kreiskrankenhauses S._______ erteilt w erden. E. N ach einem ausführlichen, durch die Eidgenössische R ekurskom m ission AH V/IV geleiteten Schriftenw echsel gab das Bundesverw altungsgericht den Parteien am 12. M ärz 2007 den Spruchkörper bekannt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eize- rischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VVG liegt nicht vor.3 2. G em äss Art. 52 Vw VG hat die Beschw erdeschrift insbesondere Begehren und deren Begründung zu enthalten. G enügt die Beschw erde diesen An- forderungen nicht, so räum t die Beschw erdeinstanz dem Beschw erdefüh- rer eine kurze N achfrist zur Verbesserung ein. Sie verbindet diese N ach- frist m it der Androhung, nach unbenutztem Fristablauf auf die Beschw erde nicht einzutreten. 2.1 N ach Art. 38 Abs. 1 ATSG in Verbindung m it Art. 60 Abs. 2 ATSG beginnt eine Frist am Tag nach ihrer M itteilung an die Parteien zu laufen. In Anw endung des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Abkom m ens vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten anderer- seits über die Freizügigkeit (APF, SR 0.142.112.681), seines Anhangs II sow ie des Art. 86 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 kann eine Eingabe innerhalb der Frist einer Poststelle, einem Träger der Sozialversicherung oder einem G ericht eines (anderen) M itgliedstaates übergeben w erden. Eine durch die Beschw erdeinstanz angesetzte Frist kann gem äss Art. 40 Abs. 3 ATSG in Verbindung m it Art. 60 Abs. 2 ATSG aus zureichenden G ründen erstreckt w erden, w enn die Partei vor Ablauf der Frist darum er- sucht. 2.2 D ie Aufforderung der Eidgenössischen R ekurskom m ission AH V/IV vom 23. August 2005 zur Beschw erdeergänzung ist dem Beschw erdeführer nachgew iesenerm assen am 26. August 2005 zugestellt w orden. D ie 5-tägi- ge N achbesserungsfrist begann som it am 27. August 2005 zu laufen. D er Beschw erdeführer hat in keiner Form um Erstreckung der ihm von der Beschw erdeinstanz angesetzten Frist gebeten. D ie Eingabe des Beschw erdeführers, w elche gem äss D atum des Post- stem pels am 1. Septem ber 2005 abgeschickt w urde, erw eist sich som it als verspätet. D ie Folgen der Fristversäum nis bestehen in der U nbeachtlich- keit der Eingabe und der Verw irkung eines R echtsm ittels, m it der Folge des Eintritts der form ellen R echtskraft (R EN É R H IN O W , H EIN R IC H KO LLER , C H R IS- TIN A KISS , Ö ffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bun- des, Basel 1996, S. 159 f.). Es ist deshalb – entsprechend der am 23. Au- gust 2005 von der R ekurskom m ission AH V/IV angedrohten Folgen (Art. 40 Abs. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 60 Abs. 2 ATSG ) – im einzel- richterlichen Verfahren auf die Beschw erde nicht einzutreten (vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. b VG G ). 3. N ach Ansicht des Bundesverw altungsgerichtes, das die Sache nach Ab- schluss des Schriftenw echsels von der Eidgenössischen R ekurskom m is- sion AH V/IV übernom m en hat, dürfte es sich bei den Eingaben des Be- schw erdeführers sinngem äss gar nicht um eine Beschw erde handeln, son- dern vielm ehr um ein neues Leistungsgesuch. D ie Sache ist deshalb zur w eiteren Veranlassung an die IV-Stelle zu überw eisen.4 4. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 5. D ass diese Fristversäum nis erst heute festgestellt w urde, bedauern w ir ausserordentlich. W ir bitten Sie höflich, dieses Versäum nis und die daraus entstandene Verzögerung zu entschuldigen. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. Auf die Beschw erde w ird nicht eingetreten. 2. D ie Sache w ird an die IV-Stelle zur w eiteren Veranlassung überw iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (m it R ückschein) - der Vorinstanz (als G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (als G erichtsurkunde) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge- richt, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be- schw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echts- schrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nter- schrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :