<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01188</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem 1. Januar 2010 in einem 100%-Pensum als Mitarbeiterin Operation in der Y.___ (Urk. 6/12). Am 8. Februar 2011 kollabierte die Versicherte während der Arbeit und wurde via Sanität ins Z.___ überführt. Die behandelnden Ärzte der Klinik für Neurologie, wo die Versicherte vom 8. bis zum 11. Februar 2011 hospitalisiert war, stellten ein passageres Hemisyndrom rechts fest (Urk. 6/16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Juli 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Früherfassungsmeldung der Y.___ vom 26. Mai 2011, Urk. 6/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklärungen vor. Am 24. Oktober 2011 teilte sie der Versicherten mit, dass eine Unterstützung in Form einer Arbeitsplatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhaltung gemäss Besprechung vom 17. Oktober 2011 zurzeit nicht möglich sei. Die Arbeitsplatzerhaltung werde daher abgeschlossen (Urk. 6/21). In der Folge kündigte die Y.___ das Arbeitsverhältnis der Versicherten per 29. Februar 2012 (vgl. Urk. 6/26). Am 30. Oktober 2012 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Arbeitsvermittlung abgeschlossen werde, da sie per 1. November 2012 eine neue Arbeitsstelle gefunden habe (Urk. 6/45; vgl. Arbeitsvertrag des A.___ vom 4. Oktober 2012 [50%-Pensum], Urk. 6/76). Mit Vorbescheid vom 16. April 2013 stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten die Abweisung ihres Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 6/51), wogegen diese am 15. Mai 2013 Einwand erhob (Urk. 6/53; vgl. auch Einwandergänzung vom 4. Juli 2013, Urk. 6/55). Mit Eingabe vom 22. Oktober 2013 (Urk. 6/62) reichte die Versicherte das Gutachten von PD Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. August 2013 (Urk. 6/61/3-21) und den Bericht von Dr. med. C.___, FMH Neurologie, vom 3. Oktober 2013 (Urk. 6/61/1-2) ein. Per 31. Dezember 2013 wurde das Arbeitsverhältnis mit dem A.___ aufgelöst (vgl. Urk. 6/75). Mit Schreiben vom 7. März 2014 erklärte die IV-Stelle der Versicherten, dass ihr Gesundheitszustand mit einer regelmässigen ambulanten Psychotherapie von mindestens einem Jahr wesentlich verbessert werden könne. Bis zum 7. April 2014 habe sie daher – im Rahmen der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht – mitzuteilen, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin sie diese Massnahme durchführen werde (Urk. 6/64; vgl. auch Schreiben der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle betreffend Fristerstreckung vom 14. April 2014, Urk. 6/66). Mit Eingabe vom 12. Juni 2014 erklärte die Versicherte, dass sie seit dem 28. Mai 2014 bei Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung sei (Urk. 6/67). Daraufhin holte die IV-Stelle den Bericht von Dr. D.___ vom 26. September 2014 (Urk. 6/72) und den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsbericht von Dr. C.___ vom 9. April 2015 (Urk. 6/78) ein. Nach neuerli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Vorbescheid vom 8. September 2015, Urk. 6/81, und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 2. Oktober 2015, Urk. 6/85; vgl. auch Stellungnahme der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten vom 29. April 2016, Urk. 6/96) verneinte sie mit Verfügung vom 27. September 2016 (Urk. 2) gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 26 % einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 25. Oktober 2016 Beschwerde und beantrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, die Verfügung vom 27. September 2016 sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere eine Rente, zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 5. Dezember 2016 angezeigt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten Rechtsprechung genügte die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren Beschwerdebildes ohne organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Grundlage und die allein darauf gestützte medizinische Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit nicht zum Nachweis einer rentenbegründenden Invalidität. Eine Erwerbsunfähigkeit wurde seither nur anerkannt, wenn zusätzliche Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien (sogenannte „Foerster-Kriterien“, vgl. ferner BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen) in hinreichendem Ausmass erfüllt waren (BGE 139 V 457 E. 5.9 und E. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine Invalidität zu bewirken vermögen, grundlegend überdacht und teilweise geändert (BGE 141 V 574 E. 3.4). Es erfolgte damit nicht eine Änderung der Voraussetzungen für den Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch, sondern die Schaffung neuer - vom Bundesgericht näher umschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren für dessen Beurteilung und eines struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens (BGE 141 V 281 E. 3.6 und E. 6; BGE 141 V 585 E. 5.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist seit BGE 141 V 281 nur zulässig, wenn die funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person zu tragen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Publikation vorgesehenen Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 E. 7.1 und 7.2 (vgl. das ebenfalls zur Publikation bestimmte Bundesgerichtsurteil 8C_841/2016 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 E. 4.5.2 und E. 4.5.3) bestehen bei sämtlichen psychischen Störungen trotz variierender Prägnanz der erheblichen Befunde im Wesentlichen vergleichbare Beweisprobleme. Deshalb ist laut Bundesgericht nunmehr das indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geleitete Verfahren gemäss BGE 141 V 281 grundsätzlich auf sämtliche psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störungen, namentlich auch auf Störungen aus dem depressiven Formen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis, anzuwenden. Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektiver Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen. Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Die Frage der Notwendigkeit in diesem Sinne beurteilt sich nach dem konkreten Beweisbedarf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes fielen depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen leicht- bis mittelgradiger Natur, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ieresistent waren. Gemäss dem besagten Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann indessen die Frage, ob bei Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis eine invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlich relevante Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit resultiert, ebenso wenig wie bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatoformen Schmerzstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allein mit Bezug auf das Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium der Behandelbarkeit beantwortet werden, und ist diese Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung deshalb fallenzulassen (E. 4.4). Wie bei den somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden verbleiben aber Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schweregradindikatoren (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neuste Rechtsprechung des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den psychischen Leiden (vgl. E. 1.2.2-3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert nichts daran, dass es zur Annahme eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Gesundheitsschadens nicht nur eines medizinischen Substrats, das fachärztlich festgestellt wurde und welches die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt, sondern auch einer sorgfältigen Prüfung durch die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendenden Behörden, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit zudem invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulturelle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bedarf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 140 V 193; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 3.5.2 E. 2.2.5; Urteil des Bundesgerichts 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.1). Das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar (direkt) die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen und nicht bloss mittelbar eine (verselbständigte) Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung aufrechterhalten oder ihre (unabhängig von den invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Elementen bestehenden) Folgen verschlimmern, sind als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 S. 293 und E. 4.3.1.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_140/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2015 E. 3.3). Ein invalidisierender psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden kann nur gegeben sein, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychosozialen und sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Auch bei einer diagnostizierten Depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung sind daher das Beschwerdebild prägende psychosoziale Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren bei der Beurteilung, ob ein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vorliegt, zu beachten und auszuklammern. Wo psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden Invalidität Zurückhaltung gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; BGE 127 V 294 E. 5a; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 5.3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 49 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) die medizinischen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führen die RAD für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nur „bei Bedarf“ selber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützen sie ihre Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Untersuchungen ist somit nicht an sich ein Grund, um einen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen Sachverhalts geht und die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son in den Hintergrund rückt (Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 2.2 mit Hinweisen; 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_622/2007 vom 9. September 2008 E. 2.2; vgl. auch BGE 127 I 54 E. 2e und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass es der Beschwerdeführerin aus ärztlicher Sicht nicht mehr möglich sei, ihre ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit als Operationspflegeassistentin in einem höheren Umfang als 50 % einer Vollzeitstelle auszuüben. In einem stressarmen Umfeld bestehe jedoch eine volle Arbeitsfähigkeit. Ohne Behinderung hätte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Jahr 2013 in der Tätigkeit als Operationspflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assistentin ein jährli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Einkommen von Fr. 69‘828.70 erzielen können, mit Behinderung gemäss den Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik ein Einkommen von Fr. 51‘801.21 (Lohn für Hilfsarbeiten). Bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 18‘027.49 resultiere somit ein nicht rentenbegründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invaliditätsgrad von 26 % (Urk. 2 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass einzig die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzte Dr. med. E.___, FMH Neurologie und FMH Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, und med. pract. F.___, FMH Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, die Hypothese einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit stellen würden. Die RAD-Ärzte Dr. E.___ und F.___ seien auch die einzigen beiden Ärzte, die sich zur komplexen gesundheitlichen Situation der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin äussern würden, ohne sie jemals untersucht zu haben. Die beiden Fachärzte Dr. C.___ und Dr. D.___, welche die Beschwerdeführerin viele Male gesehen hätten, hätten angegeben, dass auch in einer angepassten Tätigkeit eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe. Auch das Gutachten von Dr. B.___ komme schlüssig und fundiert zum selben Ergebnis. Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung des RAD könne demnach nicht gefolgt werden. Sofern nicht auf die fundierten neuropsychologischen Abklärungen von Dr. C.___ abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werde, müssten weitere neuro-psychiatrische und/oder neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Abklärungen veranlasst werden. Im Rahmen des vorgenommenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleichs rechtfertige sich sodann ein Tabellenlohnabzug von 25 %, weshalb ein Anspruch auf eine Invalidenrente – selbst wenn von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausgegangen würde – zu bejahen sei (Urk. 1 S. 12 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, FMH Innere Medizin, Chefarzt der Y.___, stellte im Bericht vom 20. Juli 2011 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Migraine accompagnée, bestehend seit Februar 2011. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein Asthma bronchiale. Dr. G.___ gab an, dass die Beschwerdeführerin in der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit vom 8. Februar bis zum 6. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei und vom 7. März 2011 bis dato zu 50 % arbeitsunfähig sei (Urk. 6/11/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. E.___ hielt in der Stellungnahme vom 15. August 2011 fest, dass diagnostisch ein Status nach einem passageren (= vorübergehenden) Hemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom rechts am 8. Februar 2011 gegeben sei. Die Differentialdiagnose umfasse eine komplizierte Migräne, Differentialdiagnose: TIA (= vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Durchblutungsstörung), Differentialdiagnose: funktionell bedingte Störung (= psychogen). Analog dem Bericht der Klinik für Neurologie des Z.___ vom 10. Februar 2011 (Urk. 6/16; vgl. Sachverhalt Ziffer 1) handle es sich um eine vorübergehende Störung. Somit sei anzunehmen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren fokal neurologischen Defizite gegeben seien. Aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologischer Sicht sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Operations-Pflegerin auszugehen (Urk. 6/27/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte im Bericht vom 22. Dezember 2011 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine komplizierte Aura, einmalig mit Hemiparese rechts im Februar 2011, und (2) vorbestehende kognitive Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwächen an. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie nicht. Dr. C.___ gab an, dass die Beschwerdeführerin seit ca. Februar 2011 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Pflegeassistentin zu 30 bis 40 % arbeitsunfähig sei (Urk. 6/28/1; vgl. Bericht von Dr. C.___ an Dr. G.___ vom 14. September 2011, Urk. 6/28/3-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. E.___ erklärte in der Stellungnahme vom 10. Januar 2012, dass durch weitere medizinische Massnahmen im Sinne einer regelmässigen neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Behandlung (Prophylaxe der Migräneanfälle) von einer Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der bisherigen Tätigkeit als Pflegeassistentin bis auf 100 % innerhalb von sechs Monaten ausgegangen werden könne. Bei den von Dr. C.___ festgestellten neurokognitiven Defiziten handle es sich über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich um vorbestehende Teilleistungsschwächen als Folgen einer frühkindlich erworbenen zerebralen Entwicklungsstörung (Hinweise auf ein legasthenisches und ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom in der neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Testung durch Dr. C.___). In einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei medizinisch-theoretisch von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Das Belastungsprofil sehe wie folgt aus: zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Termin- und Zeitdruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen, in einer konfliktarmen Arbeitsatmosphäre (Urk. 6/49/3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ gab im an Dr. G.___ gerichteten Bericht vom 1. März 2012 an, dass am 28. Januar 2012 (erneut) eine passagere Hemisymptomatik rechts mit einer Sprachstörung (ICD-10 F44.7) aufgetreten sei. Dies im Rahmen einer funktionellen/dissoziativen Störung, ausgelöst durch eine akute psychosoziale Stresssituation. Aufgrund der eingeschränkten Belastbarkeit mit verminderter Stressintoleranz sei im Hinblick auf die psychische Stabilisierung vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Geplant sei eine Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit mit einem 50%-Pensum ab Mai 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/44/2-3; vgl. auch Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012, Urk. 6/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in seinen Stellungnahmen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2013 fest, die vorliegende Diagnose „Status nach passagerer Hemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik rechts und Sprachstörung am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 im Rahmen der funktionellen dissoziativen Störung ausgelöst durch psychosoziale Stresssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen“ gehöre versicherungsmedizinisch zu den ätiologisch-pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge. Es lägen keine Anhaltspunkte für eine psychiatrische Komorbidität oder sonstige schwere Funktionseinschränkungen vor. Die Zusatzuntersuchungen (Schädel-MRI, EEG und Liquoruntersuchungen) seien unauffällig gewesen. Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen seien nicht erforderlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstrengung zur Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überwindung bzw. zur Verwertbarkeit der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei zumutbar. Psychosoziale Belastungsfaktoren seien nicht IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevant (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/49/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ hielt im von der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebenen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 24. August 2013 (Urk. 6/61/3-21) folgende psychiatrischen Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen fest (Urk. 6/61/19-21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Legasthenie (ICD-10 F81.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein ausgeprägtes Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Impulsivitätssyndrom (ADHS; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F90)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Persönlichkeitsveränderung nach langer psychischer Störung (ICD-10 F62.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte kognitive Störung (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">06.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mittelschwere Depression (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine dissoziative Störung (ICD-10 F44.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ erklärte, dass bei der Beschwerdeführerin eine wesentliche lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben sei, die mindestens bei 50 % liege (Urk. 6/61/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Assistenzärztin Neurologie des I.___, hielt im Bericht vom 11. Oktober 2013 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) einen Verdacht auf eine Konversionsstörung bei depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vem Zustandsbild (ICD-10 F44, F33), erste Episode vor ca. 1,5 Jahren, und (2) eine Migräne fest. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nannte sie eine arterielle Hypertonie. Dr. H.___ berichtete, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 8. August 2013 bei Verdacht auf einen cerebro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vasku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lären Insult notfallmässig aus dem A.___ zugewiesen worden sei. Vom 8. bis zum 20. August 2013 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Operations-Schwester zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (Urk. 6/59/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt F.___ erklärte in der Stellungnahme vom 1. Februar 2014, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Gutachten von Dr. B.___ vom 24. August 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst in überwiegenden Teilen mit einer psychosozialen Bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">astungssituation assoziiert seien (Erhalt der „Anklageschrift“ des Noch-Ehemannes; Weigerung des Ex-Ehemannes, Unterhalt zu zahlen; unerwartete Kündigung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die multimodale psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungssituation vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorbestehenden ADS und einer Minderbegabung (Legasthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie), die nun retrospektiv diagnostiziert und vorgängig aufgrund de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigkeit nicht erkannt worden seien, habe die Dekompensation gefördert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die kognitiven Störungen - objektiviert, aber nicht beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validiert und deshalb versicherungsmedizinisch fraglich verwertbar - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ontext den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch nachvollziehbar. Dies, auch wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Situation als histrionisches Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten in Folge der psychosozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Belastungssituation anmute. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B.___ genannte depressive Störung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erkennbar getrennt von der psychosozialen Belastungssituation entstanden und müsste deshalb im Sinne einer Anpassungsstörung diskutiert werden. Gesamthaft wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e die Begründung einer maximal 50%igen Arbeitsfähigkeit seit dem 20. Juli 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund der Krankengeschichte nun plausibel, auch wenn jedes Element für sich keine Arbeitsunfähigkeit in dieser Höhe begründen würde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich derzeit keine Änderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Assoziation der Insult-anmutenden Symptome mit Migräne, Diabetes mellitus, Herzkrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit sowie neurokognitiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und affektiven Symptomen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausdruck eines MELAS-Syndroms sein, das - soweit akte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nkundig - noch nicht abgeklärt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne psychische Stabilisierung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich unter regelmässiger ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anter Psychotherapie während mindestens eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es. Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enfalls sei auch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besuch einer psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Tagesklinik für min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens einen Monat in Betracht zu ziehen (Urk. 6/80/3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ stellte im Bericht vom 26. September 2014 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/72/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Verdacht auf eine funktionelle dissoziative Störung, ausgelöst durch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale Stresssituationen (ICD-10 F44.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte bis mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ICD-10 F90)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Legasthenie (ICD-10 F81.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. D.___ nicht. Er erklärte, dass die Beschwerdeführerin in der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit als Operations-Pflegehelferin von 2012 bis auf Weiteres zu 50 bis 60 % arbeitsunfähig sei. Auch in einer behinderungsangepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsunfähigkeit weiterhin mindestens 50 % (Urk. 6/72/2-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in der Stellungn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahme vom 26. Mai 2015 aus, dass gemäss Bericht von Dr. D.___ vom 26. September 2014 d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ychosozialen Belastungsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Rolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spielen würden, aber nicht führend seien. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon unabhängigen gesundheitlichen Probleme im Sinne ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Depression, Migräne und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> funktionellen Entwicklungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt F.___ kam zum Schluss, dass in einem stressarmen Umfeld - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie mehrfach genannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % bestehe (Urk. 6/80/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Neurologie des I.___ gaben im Bericht vom 29. Juni 2015 zuhanden von Dr. med. J.___, Allgemeine Innere Medizin, an, dass die Beschwerdeführerin am 14. Juni 2015 bei initialem Verdacht auf einen Hirninfarkt mit akut aufgetretener Hemiparese rechts und Hypophonie stationär aufgenommen worden sei. In Anbetracht der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte mit drei Episoden ähnlicher klinischer Symptomatik sowie des aktuellen klinischen Verlaufs mit vollständiger Regredienz der Beschwerden im Verlauf der Hospitalisation seien die Beschwerden letztlich im Rahmen einer Konversionsstörung zu interpretieren. Gemäss anamnestischen Angaben seien eine bösartige E-Mail von einem Mitbewohner und die Stresssituation im Rahmen der IV-Abklärung als begünstigende Stressoren eruierbar gewesen (Urk. 6/84/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ erklärte im Bericht vom 15. April 2016, dass eine hemiple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Migräne differentialdiagnostisch sicher in Betracht zu ziehen sei. Seit Juni 2015 sei es unter Entlastung zu keiner akuten Hemisymptomatik und zu keinen akuten Sprech- und Sprachstörungen mehr gekommen. Weiterführende Abklärungen seien nicht notwendig (Urk. 6/92). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit ist ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes (Art. 6 ATSG). Daher kommt der Arztperson bei der Folgenabschätzung der von ihr erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigung keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu, sondern sie nimmt hiezu Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab. Diese ist durch die rechtsanwendenden Behörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu würdigen (BGE 140 V 193 E. 3.1 und E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der – bei erstmaliger Rentenprüfung von der versicherten Person zu erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (BGE 139 V 547 E. 8.1) – Nachweis einer Invalidität setzt nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte und objektivierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4; vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die fachärztlichen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilungen der RAD-Ärzte Dr. E.___ (Neurologie/Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie) und F.___ (Neurologie), die sich mit den Berichten der behandel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte und Ärztinnen und mit dem von der Beschwerdeführerin in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. B.___ vom 24. August 2013 (vgl. E. 3.7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingehend auseinandergesetzt haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zu, dass einzig die RAD-Ärzte E.___ und F.___ von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgingen. Entgegen der von der Beschwerdeführerin vertretenen Auffassung steht dieser Umstand einem Abstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len auf die von den RAD-Ärzten vorgenommene Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aber nicht entgegen, zumal die anderslautenden ärztlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen aufgrund der nachfolgenden Erwägungen keine wichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte benennen, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in den vorliegenden RAD-Stellungnahmen unerkannt oder unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigt geblieben sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass bei der Beschwerdeführerin im Februar 2011, im Januar 2012, im August 2013, im Dezember 2014 und im Juni 2015 (vgl. Urk. 6/78 und Urk. 6/92) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passagere rechtsseitige Hemisymptomatik aufgetreten ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch als Migraine accompagnée bezeichnet wurde, Urk. 6/11/1 und Urk. 6/22/5). Bei diesen Anfällen, aufgrund derer die Beschwerdeführerin jeweils zwei bis sechs Tage lang im Z.___ (Urk. 6/16), in der K.___ (vgl. Urk. 6/44/2-3) bzw. im I.___ (Urk. 6/59 und Urk. 6/84) hospitalisiert war, kam es insbesondere zu Lähmungserscheinungen der rechten Körperhälfte und zu Sprachstörungen, welche grundsätzlich innerhalb von 24 Stunden bzw. wenigen Tagen regredient waren. Die jeweils durchgeführten Zusatzuntersuchungen (MRI und CT Schädel, EEG und Liquoruntersuchungen) zeigten unauffällige Befunde, und die anfänglich verdachtsweise gestellten Diagnosen eines Hirninfarktes liessen sich nicht erhärten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 6/84). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren traten gemäss Aktenlage schon vor dem ersten Hemisyndrom am 8. Februar 2011 und auch im weiteren Verlauf Migräne-Attacken (ohne gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitige Hemisymptomatik) auf. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fanden die mit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n befassten A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen bislang keine organische Ursache. Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in ihrem Bericht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin vom 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 zwar bemerkt, dass eine hemiplegische Migräne differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichzeitig hat sie aber darauf hingewiesen, dass es seit Juni 2015 unter Entlastung zu keiner akuten Hemisymptomatik und zu keinen akuten Sprech-/Sprachstörungen mehr gekommen sei und weiterführende Abklärungen nicht notwendig seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/92)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konkrete Hinweise dafür, dass die Beschwerdeführerin unter einem MELAS-Syndrom leiden könnte (Urk. 6/80/3; vgl. E. 3.9), liegen demnach nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der – vom RAD nicht in Frage gestellten (vgl. E. 3.6) – Beurteilung von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand bei der Beschwerdeführerin sodann schon vor der ersten Hemisymptomatik eine kognitive Teilleistungsschwäche im Rahmen einer frühkindlich erworbenen zerebralen Entwicklungsstörung mit Lern- und Gedächtnisstörung sowie legasthenischem und Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) sowie mit Aggravation im Rahmen psychosozialer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stress- und Belastungsfaktoren (Urk. 6/44/1; vgl. E. 3.3 und E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig sind zusätzlich die psychiatrischen Diagnosen einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) sowie einer dissoziativen Störung (ICD-10 F44.7 resp. ICD-10 F44.8; vgl. E. 3.7 und E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin resp. der RAD massgebliche Auswirkungen des vorstehend beschriebenen Beschwerdebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des in einer – stressarmen – angepassten Tätigkeit gemäss dem von RAD-Arzt Dr. E.___ formulierten Belastungsprofil (zeitlich flexible Tätigkeiten ohne per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manenten Termin und Zeitdruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen, vgl. E. 3.4) zu Recht verneint hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemäss Aktenlage im Beurteilungszeitraum fünf Mal im Rahmen einer dissoziativen Störung aufgetretenen Hemisymptomatiken waren nach dem Gesagten vorübergehender Natur und vermögen als solche keine invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich relevante (dauerhafte) Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu begründen (vgl. E. 4.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die – vorbestehende – Migräneproblematik die Beschwerdeführerin beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt, ist nicht in Abrede zu stellen. Eine relevante (dauerhafte) quantitative (zeitliche) Beeinträchtigung in einer – stressarmen - angepassten Tätigkeit ist aber auch aufgrund dieses Beschwerdebildes nicht anzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der vorbestehenden kognitiven Teilleistungsschwächen resp. der Legasthenie sowie des ADHS ist zu bemerken, dass diese Störungen die Beschwerdeführerin vor der ersten Hemisymptomatik im Februar 2011 nicht daran hinderten, einer vollzeitlichen Tätigkeit nachzugehen und damit ein ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Wohl ist anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin seither weniger belastbar war und diese Störungen nicht mehr so gut wie früher kompensieren konnte. Diesem Umstand wurde aber mit dem vom RAD formulierten Belastungsprofil angemessen Rechnung getragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die – von Dr. B.___ als mittelgradige und von Dr. D.___ als leicht- bis mittelgradige depressive Episode klassifizierte – depressive Symptomatik betrifft, so geht aus den medizinischen Akten hervor, dass diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich durch invaliditätsfremde psychosoziale Bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">astungsfaktoren (Trennung [2009], belastender Scheidungsprozess, Scheidung [Juli 2013], Verlust der Arbeitsstelle [Kündigung 30. November 2011] resp. Arbeitslosigkeit [Urk. 6/26, Urk. 6/57 und Urk. 6/61/16]) mitbestimmt wurde (vgl. E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei bestehen deutliche Anhaltspunkte dafür, dass sich die invaliditätsfremden Elemente nicht klar vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Leiden selbst trennen liessen (Urk. 6/72/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist den Akten zu entnehmen, dass sich die von der K.___ Ende Januar 2012 initiierte Behandlung mit Cipralex positiv auf die dort (erstmals) festgestellte depressive Symptomatik (und im Übrigen auch auf die Ausprägung und Häufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Migräne) auswirkte (Urk. 6/44/1 und Urk. 6/61/10). Ausserdem wurde die depressive Symptomatik in den Berichten von Dr. C.___ vom 9. April 2015 und 27. Februar 2016 gar nicht mehr erwähnt (Urk. 6/78 und Urk. 6/93). Gemäss deren Angaben im Bericht vom 27. Februar 2016 nahm die Beschwerdeführerin in diesem Zeitpunkt auch das Medikament Cipralex nicht mehr ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die nach dem Gesagten (E. 1.2 und E. 4.3.1; vgl. auch BGE 140 V 290 [zur Migräne]) vorliegend beachtlichen Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, namentlich auf den beweisrechtlich entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Aspekt der Konsistenz,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu bemerken, dass die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bislang durchgeführten Behandlungsbemühungen (nach dem 2. Vorfall vom 28. Januar 2012: Gespräche mit med. prakt. L.___ von der K.___, vgl. Urk. 6/44/2 [Bericht von Dr. C.___ vom 1. März 2012; in deren Bericht vom 30. November 2012 wurde nur noch die medikamentöse Behandlung mit Cipralex erwähnt, Urk. 6/48]; auf Aufforderung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin hin [vgl. Sachverhalt Ziffer 1]: psychotherapeutische Behandlung bei Dr. D.___ [8 integriert psychiatrisch-psychotherapeutische Sitzungen zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem 28. Mai und 4. August 2014, Urk. 6/72/2 und Urk. 6/72/4]) nicht auf einen ausgeprägten Leidensdruck schliessen lassen. Zudem geht aus den Akten hervor, dass sie im Beurteilungszeitraum heiratete (vgl. Mitteilung der Beschwerdeführerin vom 7. April 2014, Urk. 6/65) und vom 1. November 2012 bis 31. Dezember 2013 zu 50 % in einem Spital tätig war (Urk. 6/75-76), wobei sie sich selbst um diese Anstellung gekümmert hatte (Urk. 6/46/4). Auch nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her hat sie gemäss ihren Angaben gegenüber Dr. C.___ sehr viele Bewerbungen „in der ganzen Schweiz“ geschrieben; sie habe jedoch überall eine Absage erhalten (Urk. 6/78). Dies lässt aber auf durchaus vorhandene Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen und ein hohes Aktivitätsniveau schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann – mit der Beschwerdegegnerin - eine massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che (dauerhafte) Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem vom RAD formulierten Belastungsprofil ohne Weiteres verneint werden. Ein weiterer Beweisbedarf besteht nicht (vgl. E. 1.2.2 am Ende). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgenommene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensvergleich ergab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessenden Invaliditätsgrad von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Grundlagen des Validen- un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Invalideneinkommens wurden von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ausdrücklich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Zweifel gezogen (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Für eine nähere Überprüfung von Amtes wegen besteht kein Anlass (BGE 125 V 413 E. 1b und E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand der Beschwerdeführerin, dass ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen der Bemessung des Invalideneinkommens ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leidensabzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Höhe von 25 % hätte gewährt werden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. 1 S. 15 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), kann nicht beigepflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et werden. Da der Beschwerdeführerin lediglich noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich flexible Tätigkeiten in einer konfliktarmen Arbeitsatmosphäre, ohne permanenten Termin- und Zeitdruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen zumutbar sind, steht ihr zwar lediglich noch ein eingeschränktes Spektrum an möglichen Tätigkeiten offen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass das Alter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Stellensuche fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch negativ beeinflussen kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muss als invaliditätsfremder Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich unberücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt bleiben (Urteil des Bundesgerichts 8C_594/2011 vom 20. Oktober 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wirken sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch die Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nationalität sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschäftigungsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht lohnmindernd aus (vgl. dazu Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N 102 ff. zu Art. 28a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt sich deshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein leidensbedingter Abzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von (höchstens)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Invalideneinkommen beläuft sich demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf (mindestens) Fr. 46‘621.10 (Fr. 51‘801.21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 0,9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Valideneinkommen von Fr. 69‘828.70 und einem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 46‘621.10 resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 23‘207.60 und damit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht rentenbegründender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von gerundet 33 % (Fr. 23‘207.60 : Fr. 69‘828.70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 (Urk. 2), mit der ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente verneint wurde, erweist sich damit als rechtens. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700.-- werden der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und Einzahlungsschein werden der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>