<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2005.00842</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretär Möckli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 12. August 2005</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SVA</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1937 geborenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird von der Invalidenversicherung seit 1998 leihweise ein Elektromobil, Modell Classic, zur Verfügung gestellt (Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 30. März 1998, Urk. 3/1). Für die anfangs 2005 durch die Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführte Revision übernahm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Kosten im Betrag von Fr. 1'786.75, wobei sie die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte darauf hinwies, dass sie nur 2/3 der Batteriekosten übernehmen könne, da statt der bei ihrem Elektromobil eingebauten (teuren) Batterien kostengünsti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gere Produkte zur Verfügung stünden (Verfügung vom 19. Mai 2005, Urk. 3/3). Hiergegen liess die Versicherte durch die DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG vorsorglich Einsprache erheben (Urk. 3/4). Mit Schreiben vom 1. Juni 2005 teilte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten mit, sie habe die Rechnung im Sinne der IV auf den Betrag von Fr. 1'780.20 reduziert, so dass ihr nun keine zusätzlichen Kosten entstünden (Urk. 3/5). Im Rahmen der weiteren Korrespondenz bestätigte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, sie übernehme künftige Revisionskosten vollumfänglich, sofern die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen der IV in Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kostengünstigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Zweckmässigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten würden (Urk. 3/8). Hierauf liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. Juni 2005 die Einsprache zurückziehen (Urk. 3/9). In der Folge schrieb die IV-Stelle das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren als durch Rückzug der Einsprache erledigt ab (Entscheid vom 30. Juni 2005, Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Eingabe vom 26. Juli 2005 (Urk. 1) Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, zwar habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesmal die Zusatzkosten für die teureren Batterien noch selber übernommen, doch damit sei das Problem nur verschoben. Es sei nicht auszuschliessen, dass sie bei einer nächsten Reparatur wieder damit rechnen müsse, dass die IV nicht die ganzen Kosten übernehme. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erweist sich die Beschwerde offensichtlich als unzulässig oder aussichtslos, kann das Gericht ohne Anhörung der Gegenpartei sofort entscheiden (§ 19 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Voraussetzung ist vorliegend erfüllt. Aus den nachfolgenden Gründen erweist sich die Beschwerde als aussichtslos:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde ist die Erledigungsverfügung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> infolge Rückzugs (Urk. 2). Nach allgemeinen prozes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sualen Grundsätzen hat der Rückzug einer Beschwerde bedingungslos und aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich zu erfolgen und ist zudem endgültig (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSG-Kommentar, Zürich 2003, Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 76 mit weiteren Hinweisen). Der durch die DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG als Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin am 17. Juni 2005 erklärte Rückzug der Einsprache ist klar und eindeutig (vgl. Urk. 3/9) Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, welche auf einen möglichen Willensmangel schliessen lassen. Als Vertretene ist die Beschwerdeführerin auf dieser Erklärung zu behaften (vgl. Art. 32 Abs.1 des Obligationenrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">OR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde wäre im Übrigen auch abzuweisen, wenn die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin die Einsprache nicht zurückgezogen hätte. Zur Beschwerde ist nämlich nur befugt, wer vom angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 59 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Dies wird nach konstanter Praxis dahingehend verstanden, dass die Gutheissung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur vermeidet. Dabei muss ein unmittelbares und konkretes Interesse gegeben sein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., Art. 59 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Juni 2005 ist zu entnehmen, dass sie die fragli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Rechnung für die Revision des Elektrofahrzeugs der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin reduziert hat, so dass der Beschwerdeführerin keine zusätzlichen Kosten entstanden (vgl. Urk. 3/5). Dies bestätigt Letztere selber auch in ihrer Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deschrift (vgl. Urk. 1 S. 2). Damit erleidet sie aber keinen wirtschaftlichen Nachteil, weshalb nach dem Gesagten kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der Verfügung vom 19. Mai 2005 besteht. Das Anliegen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin geht denn auch im Kern dahin, dass behinderte Personen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerell nicht mit Zusatzkosten für die Reparatur ihrer Hilfsmittel belastet werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weil die entsprechenden Firmen Ersatzteile verwenden, welche die IV nicht vollumfänglich übernimmt. Das Anliegen ist wohl verständlich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weil es sich auf mögliche zukünftige Fälle richtet, vermag es kein unmittelbares und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konkretes Interesse an der Aufhebung einer Verfügung zu begründen, durch welche die Beschwerdeführerin gar nicht beschwert ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf vorstehende Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 1</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerMöckli </p></div> </div></body></html>