<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">U 323/05 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Januar 2006 </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Schön </div> <div class="para">und Frésard; Gerichtsschreiberin Fleischanderl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">G.________, 1956, Beschwerdeführer, vertreten </div> <div class="para">durch Rechtsanwalt Dr. Ludwig Raymann, </div> <div class="para">Witikonerstrasse 15, 8032 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt </div> <div class="para">(SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 15. Juni 2005) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Der 1956 geborene G.________, seit Ende Mai 1998 über die Personalvermittlungsagentur L.________ als Gartenbaumitarbeiter im Einsatz und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, stürzte am 12. September 2002 von einer Leiter und verletzte sich im Nackenbereich. Die SUVA kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Nach vertieften Abklärungen gelangte sie zum Schluss, dass der Versicherte mit Wirkung ab 8. September 2003 unfallbedingt wiederum zu 50 % sowie ab 13. Oktober 2003 zu 100 % arbeitsfähig im Rahmen des aus medizinischer Sicht Zumutbaren zu betrachten sei. Gestützt darauf stellte sie anlässlich ihres Schreibens vom 27. August 2003 in Aussicht, für die Zeit vom 8. September bis und mit 12. Oktober 2003 nurmehr die halbe Taggeldleistung zu erbringen und diese auf den 13. Oktober 2003 ganz einzustellen. Daran hielt sie sowohl mit Verfügung vom 3. November 2003 wie auch - auf Einsprache hin - mit Entscheid vom 31. März 2003 (recte: 2004) fest. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher G.________ um Ausrichtung von Unfalltaggeld auf der Grundlage einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit über den 8. September 2003 hinaus ersuchen liess, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ab (Entscheid vom 15. Juni 2005). </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">G.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihm ab dem 13. Oktober 2003 eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 24 % zuzusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Während die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird lediglich die Zusprechung einer Invalidenrente beantragt. Nicht mehr erneuert wird dagegen das vorinstanzlich gestellte Begehren, es seien auch nach dem 8. September 2003 die vollen Taggeldleistungen zu erbringen. </div> <div class="para">1.2 Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 3. November 2003 und der diese bestätigende Einspracheentscheid vom 31. März 2004 hatten nicht die Verweigerung von sämtlichen Versicherungsleistungen nach dem 13. Oktober 2003 zum Gegenstand. Vielmehr bezogen sie sich ausdrücklich nur auf den Anspruch auf Taggeldleistungen. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass sowohl in der Verfügung vom 3. November 2003 wie auch im Einspracheentscheid vom 31. März 2004 explizit festgehalten worden war, die "Kosten für unfallbedingt nötige Heilbehandlung werden nach wie vor von der Suva übernommen" bzw. "Es wird Sache der Suva sein, gelegentlich zu prüfen, ob noch weitere Behandlungskosten zu übernehmen sind". Der Rentenanspruch entsteht nach <span class="artref">Art. 19 Abs. 1 UVG</span> indes u.a. erst, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Gemäss <span class="artref">Art. 128 OG</span> beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/h" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/98^a" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/h" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/97" type="start"></artref>Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG</span><artref id="CH/173.110/98/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98/h" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98/98^a" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/h" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98^a" type="end"></artref> auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-413%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page414">BGE 125 V 414</a> Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para">2.2 Da der Beschwerdeführer lediglich um Ausrichtung einer Invalidenrente ersucht, kann nach dem Gesagten - da es an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand fehlt - auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden. Selbst wenn im Übrigen davon auszugehen wäre, dass die durch die Vorinstanz bekräftigte Erkenntnis der SUVA, wonach der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den geltend gemachten psychischen Gesundheitsstörungen und dem am 12. September 2002 erlittenen Sturz zu verneinen sei, auch im Hinblick auf Dauerleistungen Rückschlüsse auf den Fallabschluss zuliesse und eine mit dem Anspruch auf Invalidenrente begründete Anfechtung somit grundsätzlich statthaft wäre (vgl. dazu Ulrich Meyer-Blaser, Streitgegenstand im Streit - Erläuterungen zu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-413%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page413">BGE 125 V 413</a>, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Aktuelle Rechtsfragen der Sozialversicherungspraxis, St. Gallen 2001, S. 36 N 60.2), vermöchte dies am Ergebnis nichts zu ändern. Der Versicherte setzt sich letztinstanzlich in keiner Weise mit der im kantonalen Entscheid einlässlich erörterten Adäquanzfrage auseinander, weshalb es diesbezüglich an einer sachbezogenen Begründung fehlte und auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mangels Rechtsgenüglichkeit auch aus diesem Grunde nicht eingetreten werden könnte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page336">BGE 123 V 336</a> Erw. 1a mit Hinweisen; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-312%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page320">BGE 130 I 320</a> Erw. 1.3.1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 16. Januar 2006 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Vorsitzende der IV. Kammer: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>