<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AL.2021.00146</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiberin Wantz</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">13. Januar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Unia</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett"> Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kompetenzzentrum D-CH Ost</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 11, Postfach 5037, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1970</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete seit dem 1. März 2016 als Hausan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellte beim Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/8, Urk. 7/13 und Urk. 7/24) und war dabei bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (nachfolgend: BVK) vorsorgeversichert. Am 13. Juni 2019 meldete sich die Versicherte beim Regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Thalwil zur Arbeitsvermittlung im Umfang von 50 % (Urk. 7/1). Mit Vertragsänderung vom 3. Juli 2019 wurde ihr Beschäftigungsgrad aus gesundheitlichen Gründen per 1. Augus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t 2019 auf 50 % reduziert (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/9), weshalb sie per gleichem Datum die Ausrichtung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung von 50 % beantragte (Urk. 7/3). In der Folge eröffnete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitslosenkasse (nachfolgend: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine Rahmenfrist für den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug ab dem 1. August 2019 (Urk. 7/32) und richtete der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> August bis Dezember 2019 Arbeitslosentaggelder im Umfang von Fr. 6‘109.95 aus (Urk. 7/35-36, Urk. 7/42-43, Urk. 7/44, Urk. 7/48 und Urk. 7/53 und Urk. 7/54-55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Entscheid vom 16. September 2019 sprach die BVK der Versicherten Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidenleistungen bei einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versicherten Beschäftigungsgrad von 80 % und einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von 25 % rückwirkend per 2. August 2019 zu (Urk. 7/38). Mit Rentenabrechnung gleichen Datums wurde der Versicherten die Höhe der monatlichen reglementarischen Leistungen sowie die Höhe der Nachzahlung mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geteilt (Urk. 7/27). Mit Entscheid vom 14. Januar 2020 zog die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren vorhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Entscheid in Wiedererwägung und setzte neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem versicherten Beschäftigungsgrad von 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den Rentenbeginn auf den 1. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Rentenabrechnung gleichen Datums wurden der Versicherten wiederum die Höhe der neuen monatlichen reglementarischen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen sowie die Höhe der Nachzahlung mitgeteilt (Urk. 7/57). Ebenso stellte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten mit Vorbescheid vom 8. April 2020 rückwirkend für die Zeit vom 1. Juli bis 31. August 2019 eine halbe Invalidenrente sowie ab 1. September 2019 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht (Urk. 7/67). Daraufhin verneinte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 11. Juni 2020 einen weiteren Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung für die Kontrollperioden Januar bis Mai 2020 (Urk. 7/76). Mit Schreiben vom 1. September 2020 informierte die IV-Stelle die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die definitive Invalidenrentenauszahlung an die Versicherte ab Juli 2019 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % und ab September 2019 gestützt auf einen Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 40 % (Urk. 7/79). Mit Verfügung vom 20. Oktober 2020 forderte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Zeit vom 1. August bis am 31. Dezember 2019 ausgerichtete Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6‘109.95 zurück. Von diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betrag verrechnete sie Fr. 2‘685.80 mit der Rentennachzahlung der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung sowie Fr. 2‘326.05 mit den Leistungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für denselben Zeitraum. Den Restbetrag von Fr. 1‘098.10 forderte sie direkt von der Versicherten zurück (Urk. 7/80 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit separater Verfügung vom 2. November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Betrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. 2‘326.05 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der BVK zurück (Urk. 7/83), wogegen diese am 1. Dezember 2020 Einsprache erhob (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/86). Diese wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. März 2021 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die BVK am 3. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, es sei unter Aufhebung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. März 2021 festzustellen, dass der geforderte Na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hzahlungsbetrag von Fr. 2‘326.05 nicht geschuldet sei (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 24. Juni 2021 zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 30’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetztes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 15 Abs. 2 Satz 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt die körperlich oder geistig behinderte Person als vermittlungsfähig, wenn ihr bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage, unter Berücksichtigung ihrer Behinderung, auf dem Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt eine zumutbare Arbeit vermittelt werden könnte. Art. 15 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung (AVIV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> legt fest, dass eine behinderte Person, die unter der Annahme einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage nicht offensichtlich vermittlungsunfähig ist, und die sich bei der Invalidenversicherung oder einer anderen Versicherung nach Art. 15 Abs. 2 AVIV angemeldet hat, bis zum Entscheid der anderen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung als vermittlungsfähig gilt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinn sieht Art. 70 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, dass die Arbeitslosenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung für Leistungen, deren Übernahme durch die Arbeitslosenversicherung, die Krankenversicherung, die Unfallversicherung oder die Invalidenversicherung umstritten ist, vorleistungspflichtig ist. Aufgrund dieser Bestimmungen hat die Arbeitslosenversicherung arbeitslose, bei einer anderen Versicherung angemel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dete Personen zu entschädigen, falls ihre Vermittlungsunfähigkeit nicht offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich ist. Dieser Anspruch auf eine ungekürzte Arbeitslosenentschädigung besteht namentlich, wenn die voll arbeitslose Person aus gesundheitlichen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den lediglich noch teilzeitlich arbeiten könnte, solange sie im Umfang der ihr ärztlicherseits attestierten Arbeitsfähigkeit eine Beschäftigung sucht und bereit ist, eine neue Anstellung mit entsprechendem Pensum anzutreten. Die Vermu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsregel der grundsätzlich gegebenen Vermittlungsfähigkeit von Behinderten gilt lediglich für die Zeit, in welcher der Anspruch auf Leistungen einer anderen Versicherung abgeklärt wird und somit noch nicht feststeht. Die Vorleistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht ist daher auf die Dauer des Schwebezustandes begrenzt, weshalb sie endet, sobald das Ausmass der Erwerbsunfähigkeit feststeht (BGE 142 V 380 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 136 V 95 E. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und fällige Leistungen aufgrund des AVIG können sowohl untereinander als auch mit Rückforderungen sowie fälligen Renten und Taggel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Invalidenversicherung, der beruflichen Vorsorge, aufgrund des Erwerbsersatzgesetzes, der Militärversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, der obligatorischen Unfallversicherung, der Krankenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie mit Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und mit gesetzlichen Familienzulagen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet werden (Art. 94 Abs. 1 AVIG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hat eine Kasse einem anderen Sozialversicherer die Verrechnung einer fälligen Leistung angezeigt, so kann dieser seine Leistung im Umfang der Verrechnung nicht mehr befreiend an die versicherte Person bezahlen. Diese Regelung gilt auch für den umgekehrten Fall (Art. 94 Abs. 2 AVIG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückforderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtet sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausser in den Fällen nach Art. 55 und Art. 59c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 AVIG nach Art. 25 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG (Art. 95 Abs. 1 AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine versicherte Person, die Arbeitslosenentschädigung bezogen hat und später für denselben Zeitraum Renten oder Taggelder der Invalidenversicherung, der beruflichen Vorsorge, aufgrund des Erwerbsersatzgesetzes, der Militärversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, der obligatorischen Unfallversicherung, der Krankenversicherung oder gesetzliche Familienzulagen erhält, ist zur Rückerstattung der in diesem Zeitraum bezogenen Arbeitslosentaggelder verpflichtet. In Abweichung von Art. 25 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG beschränkt sich die Rückforderungssumme auf die Höhe der von den obgenannten Institutionen für denselben Zeitraum ausgerichteten Leistungen (Art. 95 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen damit, der Versicherungsfall «Invalidität» sei bei der Versicherten unbestrit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenermassen am 1. August 2019 eingetreten und die Beschwerdeführerin habe ab 1. August 2019 Leistungen erbracht. Die Unterscheidung zwischen Berufs- und Erwerbsinvalidität bzw. die entsprechenden reglementarischen Bestimmungen der BVK seien aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht vorliegend nicht von Belang, da die Leistungen der BVK mit den Vorleistungen der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung in sachlicher, zeitlicher und personeller Hinsicht kongruent seien (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ATSG-Kommentar, 3. Auflage 2015,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> N 10 und 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Art. 71). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach habe sie einen Rückerstattungsanspruch nach Massgabe von Art. 71 ATSG (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin verkenne, dass die gestützt auf die reglementarischen Best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immungen mit Wirkung ab 1. August 2019 auszurichtenden Berufsinvalidenleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zufolge der teilweisen Berufsunfähigkeit der Versicherten in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit ausgerichtet würden und nicht infolge der Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit gemäss den invalidenversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Die Beschwerdegegnerin habe dagegen ihre Leistungen zufolge der gesetzlich vermu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Vermittlungsfähigkeit bzw. zufolge ihrer Vorleistungspflicht an die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte für ihre Erwerbsfähigkeit erbracht. Zu diesem Zeitpunkt sei das Ausmass der Erwerbsunfähigkeit der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidenversicherungsrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ausgewiesen gewesen. Ebenso sei im Zeitpunkt der Nachzahlung der Berufsinva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenleistungen der Beschwerdeführerin im September 2019 sowie im Januar 2020 die teilweise Erwerbsunfähigkeit im Sinne der invalidenversicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bestimmungen bei der Versicherten noch nicht ausgewiesen gewesen und daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie noch als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermittlungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegolten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Übrigen sei sie nach ihren reglementarischen Bestimmungen zwingend verpflichtet gewesen, der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die überobligatorischen Berufsinvalidenleistungen zufolge ihrer teilweisen Berufsinvalidität auszurichten. Auch die Beschwerdegegnerin sei verpflichtet gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Leistungen zufolge der gesetzlich vermuteten Vermittlungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Versicherten bzw. zufolge ihrer Vorleistungspflicht auszurichten. Erst nach durchgeführten medizinischen und erwerblichen Abklärungen stellte die IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 8. April 2020 eine Invalidenrente zufolge teilweiser Erwerbsunfähigkeit und daraus folgender Erwerbsinvalidität in Aussicht, womit erst ab diesem Zeitpunkt das Ausmass der Erwerbsunfähigkeit der Versicherten festgestanden habe. Daher handle es sich bei den ab 1. August 2019 von ihr erbrachten reglementarischen Berufsinvalidenleistungen, welche eine Leistungseinschränkung in der angestammten Tätigkeit voraussetzten, zu den von der Beschwerdegegnerin gegenüber der Versicherten erbrachten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigungen, denen die uneingeschränkte Vermittlungsfähigkeit der Versicherten zugrunde liege, mangels sachlicher Übereinstimmung gerade nicht um kongruente Leistungen, womit keine Rücker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung zu erfolgen habe (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, N 15 zu Art. 71 ATSG). Art. 94 Abs. 1 AVIG sehe u.a. die Verrechnung mit Renten der beruflichen Vorsorge vor. Hierbei werde jedoch lediglich der obligatorische Bereich der beruflichen Vorsorge gemäss BVG als Sozialversicherungszweig behandelt, nicht jedoch der ausserob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligatorische bzw. weitergehende Bereich. Die Beschwerdegegnerin könne folglich ihre erbrachten Vorsorgeleistungen nicht mit den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überobligatorium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnenden Berufsinvalidenleistungen verrechnen bzw. jetzt einen Rückforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbetrag geltend machen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndig und unbestritten ist, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf einen Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend per 2. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während längstens zwei Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berufsinvalidenleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/27 und Urk. 7/38)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche mit Entscheid vom 14. Januar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">korrigiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad neu auf 40 % und der Rentenbeginn auf den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2019 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estgelegt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ferner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eröffnete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitslosenentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2019 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis im Dezember 2019 Leistungen im Umfang von Fr. 6'109.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">95 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/35-36, Urk. 7/42-43, Urk. 7/44, Urk. 7/48 und Urk. 7/53 und Urk. 7/54-55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 8. April 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 wurde der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine halbe Rente und ab 1. September 2019 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Aussicht gestellt (Urk. 7/67)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die definitive rückwirkende R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entenauszahlung teilte die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. September 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/79</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso unbestritten ist, dass der Versicherungsfall «Invalidität» bei der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten am 1. August 2019 eintrat, womit das Vorsorgereglement vom 28.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 (in der vom 1. Januar 2019 geltenden Fassung, nachfolgend: VR 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Anwendung gelangt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 38 Abs. 1 VR 2019 haben versicherte Personen, die vor Vollendung des 65. Altersjahres wegen Krankheit oder Unfall für die bisherige Berufstätigkeit invalid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geworden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Invalidenrente nach Massgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigungsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie wird während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Berufsinvalidität oder bis zum Tod, längstens aber für 2 Jahre ausgerichtet. Für über 50-jährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Personen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entfällt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die 2-jährige Befristung, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> längstens bis zum vollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten 65. Altersjahr ausgerichtet. Nach Art. 38 Abs. 2 VR 2019 stütz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die BVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Feststellung der Berufsinvalidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Untersuchung durch einen Vertrauensarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der BVK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Soweit sich das Vorhandensein und der Grad der Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit anhand der Akten (insbes. derjenigen anderer Versicherungsträger) abschliessend beurteilen lassen, kann auf eine vertrauensärztliche Untersuchung verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 40 Abs. 1 VR 2019 haben versicherte Personen nach dem Auslaufen der Rente wegen Berufsinvalidität Anspruch auf eine Rente, wenn volle oder teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Erwerbsinvalidität besteht. Bei teilbeschäftigten Personen richtet sich die Rente wegen Erwerbsinvalidität nach dem Beschäftigungsgrad. Gemäss Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> VR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 gilt eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherte Person als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbsinvalid, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invalid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder im Sinne des ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zur Feststellung der Erwerbsinvalidität stützt sich die BVK auf den Entscheid der IV-Stelle ab. Liegt kein solcher vor oder entfaltet dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Bindungswirkung, entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det sie auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer Untersuchung durch einen Vertrauensarzt der BVK. Soweit sich das Vorhandensein und der Grad der Erwerbsunfähigkeit anhand der Akten abschliessend beurteilen lassen, kann auf eine vertrauensärztliche Untersuchung verzichtet werden (Art. 40 ABS. 3 VR 2019).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung gegenüber Leistungen anderer Sozialversicherungen ist in Art. 70 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ATSG unvollständig geregelt. Die berufliche Vorsorge ist dort nämlich nicht erwähnt. Massgebend sind daher die spezialgesetzlichen Regelungen im AVIG, die als Reflex einer impliziten (bzw. in Art. 70 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ATSG - wenn auch unvollständig - gere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten) Vorleistungspflicht erstens gemäss Art. 95 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG eine Pflicht der versicherten Person zur Rückerstattung der Taggelder der Arbeitslosenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vorsehen, sofern später für denselben Zeitraum Renten der beruflichen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge erbracht werden, und zwar bis zur Höhe dieser Rentenleistungen, sowie zweitens gemäss Art. 94 Abs. 1 und 2 AVIG der Arbeitslosenversicherung ein Verrechnungsrecht mit Nachzahlungen von Leistungen unter anderem der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Vorsorge einräumen, soweit Letzterer die Verrechnung angezeigt wurde. Diese Regelung gilt allerdings auch für den umgekehrten Fall.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Arbeitslosenversicherung als einzige Sozialversicherung das soziale Risiko Arbeitslosigkeit versichert, erscheint es als folgerichtig, dass der Wortlaut von Art. 95 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG als Voraussetzung der Rückforderung der Leistungen lediglich die zeitliche Kongruenz explizit nennt. Würde zusätzlich eine enge sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Kongruenz vorausgesetzt, könnte nämlich eine Rückforderung kaum erfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, da alle genannten Versicherungen ein anderes Risiko als Arbeitslosigkeit versichern und zudem meist Rentenzahlungen und nicht Taggelder im Raume stehen. Für eine zulässige Rückforderung gestützt auf Art. 95 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG bzw. der Verrechnung gestützt auf Art. 94 Abs. 1 AVIG muss es hinsichtlich sachlicher Kongruenz genügen, dass die fraglichen Leistungen der genannten Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungen kurzfristigen (Taggelder) oder langfristigen (Renten) Erwerbsersatz darstellen, wie es die Bestimmung selber bereits voraussetzt. Dies ist im vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Fall bei der von der Beschwerdeführerin entrichteten Berufsunfähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente zweifelsohne der Fall.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Näher zu prüfen ist das Vorbringen, ob der Gesetzgeber das Verrechnungsrecht der Arbeitslosenversicherung gemäss Art. 94 Abs. 1 AVIG gegenüber der berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorsorge lediglich für deren obligatorische Leistungen einführen wollte. Dagegen spricht bereits der Wortlaut, da lediglich von beruflicher Vorsorge und nicht von obligatorischer beruflicher Vorsorge die Rede ist - und zwar im Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz zur Unfallversicherung, die mit dem Adjektiv obligatorisch näher beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben wird. Überdies wäre die Beschränkung des Verrechnungsrechts auf den obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gatorischen Teil der Rentenleistungen der beruflichen Vorsorge bei der Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung mit einigem verwaltungstechnischen Aufwand verbunden, weshalb davon auszugehen ist, dass der Gesetzgeber dessen eingedenk dies auch explizit so formuliert hätte, hätte er dies tatsächlich so gewollt. Es spricht daher nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dagegen, dass die Arbeitslosenversicherung ihre Arbeitslosentaggeldleistungen auch mit den überobligatorischen Rentenleistungen der zuständigen beruflichen Vorsorgeeinrichtung zur Verrechnung bringen kann. Dies hat nach dem Gesagten (E. 3.2.1 am Ende) auch für die Berufsunfähigkeitsrente zu gelten, die eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente besonderer Art darstellt und durch eine ordentliche Invalidenrente abgelöst werden kann (Art. 40 des Reglements der Beklagten, Urk. 3/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ratio </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Art. 94 Abs. 2 AVIG (E. 1.3) besteht darin, die Arbeitslosenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung einerseits und die anderen Sozialversicherungen andererseits zwecks Vermeidung einer doppelten Auszahlung von Sozialversicherungsleistungen und daran anschliessender Rückforderung von der versicherten Person, die sich gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls als uneinbringlich erweist, zur Koordination zu verpflichten. Das Risiko der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uneinbringlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Rückforderungsanspruchs gegenüber der versicherten Person soll diejenige Sozialversicherung treffen, die Leistungen der versicherten Person direkt auszahlt, obwohl sie weiss, dass bereits eine andere Sozialversicherung für diesen Zeitraum geleistet hat. Haben die anderen Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungen noch nicht geleistet und erfahren von den Leistungen der Arbeitslosenversicherung, können sie nicht mehr nachträglich für den entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Zeitraum befreiend direkt der versicherten Person Leistungen ausrichten (Art. 94 Abs. 2 Satz 1 AVIG). Erfährt umgekehrt die Arbeitslosenversicherung, dass eine andere Sozialversicherung bereits ihre Leistungspflicht anerkannt hat und leistet, kann sie ihrerseits nicht mehr (im ganzen Umfang) befreiend der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person Leistungen erbringen (Art. 94 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Sie ist dann grundsätzlich auch nur noch in entsprechend reduziertem Ausmass leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. September 2019 teilte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, dass ihr mit Rentenbeginn vom 2. August 2019 eine Berufsinvalidenrente in Höhe von monatlich Fr. 424.85 und ein Überbrückungszuschuss BIV in Höhe von monatlich Fr. 355.50 zugesprochen worden sei. Mit Formular vom 11. Oktober 2019 meldete die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die Auszahlung von Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin meldete am 14. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 zurück, dass eine Rente zugesprochen worden und eine Nachzahlung bereits am 23. September 2019 erfolgt sei (Urk. 7/37). Damit wusste die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin Mitte Oktober 2019, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Beschwerdeführerin bereits Leistungen zugesprochen worden waren, weshalb sie ihrerseits ab diesem Zeitpunkt nicht mehr (im ganzen Umfang) befreiend leisten konnte. Es wäre an ihr gewesen, ab diesem Zeitpunkt diese bereits laufenden Rentenleistungen bei der Bemessung der Arbeitslosenentschädigung zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. Es geht nicht an, dieses Versäumnis im Nachhinein mittels einer Rückforderung gemäss Art. 95 AVIG gegenüber der Beschwerdeführerin korrigieren zu wollen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach forderte die Beschwerdegegnerin zu Unrecht den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag in der Höhe von Fr. 2'326.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 von der Beschwerdeführerin zurück. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Unia</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Arbeitslosenkasse </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom 23. März 2021</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">betreffend Rü</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ckforderung in der Höhe von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'326.65</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ersatzlos aufgehoben.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Unia</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWantz</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>