<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01088</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Rohrer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Baslerstrasse 15, Postfach 44, 4310 Rheinfelden</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1960, Mutter eines Sohnes (geb. 1996) und einer Toch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter (geb. 1997), ohne abgeschlossene Berufsausbildung, war seit 2004 für verschiedene Arbeitgeberinnen als Reinigungskraft tätig (Urk. 11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 11/31/2-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 4. Dezember 2012 (Eingangsdatum) meldete sie sich erstmals unter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 1996 bestehende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krampfader</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von orthopädischen Schuhen an (Urk. 11/1). Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr eine entsprechende Kostengutsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/7). Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich die Versicherte erneut – unter Hinweis auf Schmerzen in den Knochen, Armen und Beinen sowie eine Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/9). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse zog die IV-Stelle aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le Ausz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 11/17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/20) bei, holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/25, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/28, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/29) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfte ferne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem persönlichen Gespräch Eingliederungsmassnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/18, Urk. 11/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Zudem liess sie die Verhältnisse im Haushalt (Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015; Urk. 11/31) vor Ort abklären. Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. Juni 2015 [Urk. 11/34], Einwand vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/35], begründeter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand vom 13. Juli 2015 [Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/38]) – mit Verfügung vom 16. September 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 11/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [= Urk. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 21. Oktober 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihr rückwirkend ab 1. Juni 2009 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Angelegenheit zur Klärung der Invalidität an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2015 beantragte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 10), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Gleichzeitig wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung gewährt und ihr Rechtsanwältin Claudia Rohrer, Rheinfelden, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 12). Mit Eingaben vom 15. Dezember 2015 nahm die Beschwerdeführerin Stellung zur Beschwer-deantwort (Urk. 14), was der Beschwerdegegnerin am 18. Dezember 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 15). Am 7. November 2016 respektive am 2. Dezember 2016 reichte sie sodann einen Zeitschriftenartikel (Urk. 17, Urk. 18) sowie zwei Berichte der behandelnden Ärzte des Y.___ (Urk. 19, Urk. 20/1-2) zu den Akten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Metho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganzta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (BGE 125 V 157 E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwog im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtenen Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin ihrer bisherigen Tätigkeit als Reinigerin in einem 30%-Pensum nachgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen wäre, wobei die verbleibenden 70 % in den Aufgabenbereich entfallen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Während im Haushalt keine Einschränkung vorliege, sei ihr auch nach ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getretenem Gesundheitsschaden zumutbar, weiterhin ihre bisherige Tätigkeit im 30%-Pensum auszuüben (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde dagegen sinngemäss im Wesentlichen vor, dass sie im Gesundheitsfall einem höheren Pensum nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen würde, was sich aus den konkreten Lebensumständen ergebe. Sie habe sich zunächst wegen ihrer Kinder auf ein 30%-Pensum beschränkt und anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send aus gesundheitlichen Gründen dieses nicht erhöht. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin habe sich ungenügend mit der Lebenssituation der Beschwerdeführerin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandergesetzt und es seien im Abklärungsbericht ihre Aussagen teilweise auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von Verständigungsschwierigkeiten ungenau festgehalten worden. So habe die Abklärungsperson die Einschränkungen im Aufgabenbereich, welche durch die depressive Symptomatik ausgelöst würden, nicht berücksichtigt. Es müsse beim Einkommensvergleich von einem Valideneinkommen basierend auf einer 100%igen Erwerbstätigkeit ausgegangen werden. Die gemischte Methode dürfe nicht angewandt werden (vgl. auch Urk. 17). Daraus ergebe sich ein Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung; rückwirkend für fünf Jahre ab Anmeldung resp. ab dem 1. April 2009 (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, aus den aufliegenden Berichten der behandelnden Ärzte ergebe sich keine stetige Verschlechterung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin seit 2004, die sie an der Aufnahme einer höherprozentigen Arbeitstätigkeit gehindert hätte (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer freiwilligen Stellungnahme zur Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2015 machte die Beschwerdeführerin sodann geltend, die Verschlechterung des Gesundheitszustands seit 2004 sei deshalb nicht ausgewiesen, da den Ärzten die entsprechenden Fragen nicht gestellt worden seien resp. kein diesbezügliches Gutachten eingeholt worden sei. Der Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt worden, weshalb die Beschwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sei (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Z.___ vom 22. August 2008 zu Hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den des A.___ zum Verlauf des bekannten Klippel-Tré</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nay</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Weber-Syndroms (Urk. 11/25/12-13) wurde festgehalten, es liege eine Grössenregredienz der Thrombose in den Muskelvenen des distalen C. mediale m. gastrocnemii vor. Zudem bestünden insgesamt in etwa unveränderte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte und ektatische Unterschenkelvenen sowie eine variköse Erweiterung der subakutanen Venen im Saphena parva-Gebiet (lateral und dorsal), keine neu aufgetretenen Gefässkonvolute am Unterschenkel links, eine in etwa unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte Ausprägung der intramuskulären mässig ektatischen Venen intramuskulär im M. vastus medialis und lateralis sowie eine unveränderte Ausprägung der intermuskulären und subakutanen Varizen oberhalb des linken Knies lateral betont und eine unverändert normale Darstellung der Becken-Beinstrombahn, wobei die Arteria tibialis anterior posterior links eher ein schütteres Gefäss sei (Urk. 11/25/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Radiologe des Z.___ führte im Bericht vom 17. November 2008 zu Händen der Rheumapoliklinik (Urk. 11/25/16-20) aus, es liege eine wenig ausgeprägte mediale Gonarthrose rechtsseitig sowie eine rechtskonvexe Skoliose der (Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule) LWS vor. Die vermehrte Durchblutung des rechten Armes und die betonte Einlagerung des Radiopharmakons seien in erster Linie auf eine Mehrbenutzung dieser Seite oder das Grundleiden zurückzuführen. Weitere pathologische Herdbefunde seien nicht nachgewiesen (Urk. 11/25/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Z.___ vom 6. März 2009 zu Händen der Hausärztin (Urk. 11/25/9-11) wurde festgehalten, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine Polyarthralgie ohne fassbare rheumatologische Erkrankung. Eine Szintigraphie habe als Hauptbefund eine wenig ausgeprägte mediale Gonarthrose rechts und eine rechtskonvexe Skoliose der LWS gezeigt. Konventionell-radiologisch hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich im Bereich der Hände eine leichte Heberden-Arthrose und diskrete Bouchard-Arthrosen beidseits gezeigt. An den Füssen hätten ein geringer Hallux valgus links und eine linksseitige leichte Gelenkspaltverschmälerung im Grosszehengrundgelenk gefunden werden können. Die Laboruntersuchungen, insbesondere in der Kontrolle vom 23. Januar 2009, hätten keinen Hinweis auf eine entzündliche Erkrankung gezeigt. Das CRP, die Leukozyten und die BSR mit 20mm/h seien im Normalbereich. Aus Sicht der Spitalärzte sollte ein erneuter physiotherapeutischer Zyklus versucht werden. Eine allgemeine Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungstherapie, z.B. Walking oder Schwimmen, sollte regelmässig durchgeführt werden. (Urk. 11/25/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Angiologin des Z.___ führte im Bericht vom 18. September 2009 zu Händen der Hausärztin (Urk. 11/25/21-22) aus, bei bekanntem Klippel-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trénaunay-Syndrom am linken Bein mit ausgeprägter Varikosis mit persistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render V. marginalis lateralis sowie insuffizienter V. saphena parva und Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foransinsuffizienz hätten sich die Beschwerden im vergangen Jahr nicht wesentlich verändert. Gegen Abend bestehe eine vermehrte Schwellungsneigung des Fusses mit gewissen Schmerzen, welche durch Salbenapplikation und Hochlagern gelindert werden könnten. Die Beschwerdeführerin führe konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent eine Kompressionsbehandlung durch. Eine operative chirurgische Sanie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung dieser Varikosis sei nicht gut möglich. Auf der rechten Seite liege eine nicht sehr ausgeprägte Stamm- und Nebenastvarikosis der V. saphena magna vor. Die Duplex-Sonographie ergebe keine Hinweise auf eine aktuelle oder stattgehabte Phlebitis in diesem Bereich, es liege auch keine tiefe Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">venenthrombose vor. Die Beschwerden der Beschwerdeführerin dürften eher im Rahmen der Knieproblematik zu erklären sein (Urk. 11/25/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie und Psychotherapie, hielt in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 zu Händen der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, diese leide an einer schweren depressiven Episode bei depressiver Entwicklung und einer chronifizierten Depression (ICD-10 F33.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin habe bei ihr in den Zeiträu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zwischen dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 und dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen dem 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ambulante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung gestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/15/1). Am 15. August 2011 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine antidepressive Therapie begonnen worden, dies mit Efexo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ER à 150 mg 1-0-0-0 und Temesta l mg in Reserve bei starker Unruhe und Angst. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen Schlafstörungen sei am 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sinquan 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mg 0-0-2-0 zu Nacht verordnet worden. Zudem erhalte sie noch Imovane in Reserve. Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 habe die Beschwerdeführerin berichtet, dass es ihr besser gehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Januar 2014 habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> telefonisch wieder bei der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Psychiaterin gemeldet und ihr mitgeteilt, es gehe ihr sehr schlecht, sie sei sehr vergesslich geworden, leide an Lustlosigkeit und sobald sie etwas Schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes höre, falle sie noch tiefer in die Depression. Sie nehme weiterhin Sinquan 25 mg 0-0-1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei wegen ihrer gesundheitlichen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik verbittert und schwer depressiv. In der Hamilton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">epressionsskala errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che sie 27 Punkte, was einer schweren Depression entspreche. Es sei eine depressive Stimmung festzustellen, ein Gefühl der Traurigkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit. Die Beschwerdeführerin drücke diese Gefühlzustände fast auss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liesslich in ihrer verbalen und nicht verbalen (Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">persprache) Kommunikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/15/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, hielt in ihrem Bericht vom 27. Juni 2014 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/25/1-8) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 11/25/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">angeborenes Klippel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Trénaunay</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom des linken Beines mit zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mender Varikose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertrophie des linken Beines und grotesken nicht operablen Varizen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">strängen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bis zum Oberschenkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bestehend seit Geburt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, aktive Fingergelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthrosen, aktive Fibr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ostose calceanar beidse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">amin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">umbale Spondylarthr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">osen mit LWS-Skoliose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ittelschwere Depression unter wiederkehrender antidepressiver Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pie seit 2000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unter psychiatrischer Therapie seit mehreren Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. C.___ eine arterielle Hypertonie und Hypercholesterinämie. Die Hausärztin hielt sodann fest, die Beschwerdeführerin sei rein somatisch seit einem Jahr zu 50 % arbeitsunfähig. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis habe sie nur einmal ausgestellt und zwar vom 28. August bis am 15. September 2013 aufgrund einer Metatar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sale V-Fraktur (2013: Metatarsale V-Fraktur rechts, proximal nach Sturz; vgl. Urk. 11/25/7). Auf längere Zeit werde der somatische Zustand nicht besser wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Den Haushalt erledige sie selber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/25/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ihre bisherige Tätigkeit sei ihr noch zumutbar. Die Beschwerdeführerin arbeite während zwölf bis 15 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche als Putzfrau (Urk. 11/25/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, vom 22. September 2014 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/29) können folgende Diagnosen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden (Urk. 11/29/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthrose mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnend medial betonter Gonarthrose beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktive Spondylarthrose L4/5 rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktive Arthrose des distalen Interphalangealgelenks des Dig. II und III links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktive Fibroostose calcanear beidseits (Szintigraphie 26.03.2014) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bekanntes Klippel-Trénaunay-Syndrom am linken Bein mit Gefässmalfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mation </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägter Hyperkyphose der Beckenwirbelsäule (BWS), Hyperlor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dose der LWS und aktiver Spondylarthrose rechts L4/5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungskraft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Gemeinde sei ihr ein 30%-Pensum zuzumuten; dies nach der Schmerzreduktion bzw. Wirkung der intraartikulären Infiltration des rechten Kniegelenks vom Juli 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin arbeite gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Reinigungskraft bei der Gemeinde (ca. drei bis fünf Stunden täglich). Aufgrund der Polyarthrose (beginnend medial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betonte Gonarthrose beidseits, aktive Spondylarthrose L4/5 rechts, aktive Arthrosen der distalen Interphalangealgelenke Dig. III und Manus links sowie eine aktive Fibroostose calcanear beidseits) bestünden Einschränkungen bei der körperlichen Tätigkeit. Des Weiteren bestehe ein bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Klippel-Tré</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">naunay-Syndrom am linken Bein mit Gefässmalformation am linken Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodass ein Kompressionsstrumpf getragen werden müsse. Ferner bestehe ein chronisch-lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei ausgeprägter Hyperkyphose der BWS. Laut den Angaben der Beschwerdeführerin verstärkten sich nach getaner Arbeit die Schmerzen und es erfolge eine Schwellung der Hände und Füsse beidseits. Auf schweres Heben und Tragen solle verzichtet werden (Urk. 11/29/3). Eine Steigerung der Tätigkeit traue sich die Beschwerdeführerin nicht zu und könnte auch mit einer Zunahme der polyarthralgischen Beschwerden einhergehen. Im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Selbständigkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/29/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt. Im Abklärungsbericht vom 5. Juni 2015 (Urk. 11/31) notierte die Abkläru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsperson zusammenfassend, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin arbeite derzeit noch weiterhin sieben Stunden pro Woche. Sie habe aus gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Gründen keine weiteren Arbeiten mehr gesucht oder angenommen. Früher habe sie an bis zu fünf Orten gleichzeitig gearbeitet. Der Ehemann arbeite auf der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, könne diesen Job aber ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nur zu ca. 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllen. Er beziehe keine IV-Rente, sei aber psychisch angeschlagen und habe Probleme mit den Gelenken, weil er immer schwere Säcke tragen müsse (Verneinung des Rentenanspruchs 2012). Der 19-jährige Sohn arbeite ebenfalls bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und erfülle ein 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum. Mit ihm sei alles in Ordnung und er sorge sich auch um die Familie. Die 18-jährige Tochter erfülle derzeit ein Praktikum als Kleinkinderzieherin und suche für den Sommer eine Lehrstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/31/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Seit der Einreise in die Schweiz im Jahr 1995 sei die Familie von der Sozialhilfe abhängig (Urk. 11/31/4). Die Abklärungsperson hielt sodann fest, die Beschwerdeführerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet, dass sie immer ein wenig unterschiedlich gearbeitet habe, max</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">imal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber in einem Pensum von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zuerst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kinder klein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und später habe sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gefühlt, ein höheres Pensum zu erfüllen. Von ca. 1997 - 2000 habe auch noch die Schwiegermutter bei ihnen gelebt. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesund und selbständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was sie auch jetzt noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Sozialarbeiterin habe dann aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasst, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Schwiegermutter eine eigene Wohnung in der Nähe gesucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schmerzen h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor ca. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs bis sieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren begonnen, sie habe aber nie ein Arztzeugnis verlangt, weil sie ja ohnehin nicht mehr gearbeitet habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin habe behauptet, dass sie b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei guter Gesundheit heute mehr arbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wieviel Prozent könne sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht genau sagen. Als sie in die Schweiz ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, habe sie keine Anstellung gesucht und später sei sie schwanger geworden. Sie habe sich seither um die Kinder und den Haushalt gekümmert. Der Ehemann helfe im Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und von den Kindern könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e man dies nicht verlangen, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schule oder die Arbeit bereits streng seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/31/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson kam zum Schluss, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht glaubhaft oder nachvollziehbar sei, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin heute bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit mehr arbeiten würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin habe bisher keinerlei Bemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen unternommen, das Arbeitspensum zu erhöhen. Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe erst seit 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe das Pensum auch nicht erhöht, als die Kinder bereits ganztags zur Schule gegangen und die Präsenzzeit für die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geringer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei. Gleichzeitig habe sich auch die finanzielle Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation nicht verändert. Der Ehemann habe immer nur eine Teilzeitstelle bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt und sie seien bereits seit der Einreise in die Schweiz vom Sozialamt abhängig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/31/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der Folge als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % im Erwerbsbereich und zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem notierte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsperson die konkreten Aufgabenbereiche, deren prozentuale Gewichtung und die jeweiligen Einschränkungen und kam zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung an einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyarthrose, einem Klippel-Tré</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">naunay-Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hypertrophie, einem chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndrom sowie einer chronischen depressiven Symptomatik litt. Keine der Parteien stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die behandelnde Psychiaterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, noch diejenige des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und auch nicht die Einschätzung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hausärztin in Frage. Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl in somatischer als auch in psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischer Hinsicht von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 30 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– bezogen auf ein 100%-Pensum – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit als Reinigungsangestellte auszugehen (vgl. E. 3.2-3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Erlass des angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids bildet rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fugnis (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen). Daher sind nur diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die sich bis zu jenem Zeitpunkt ereignet haben. Die Berichte des Y.___ vom 17. November 2016 (Urk. 20/1-2), basierend auf einer Untersuchung gleichen Datums, sind daher für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herein unbeachtlich. Selbst wenn sie zu berücksichtigen wären, kann festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten werden, dass die Einschätzung des behandelnden Neurologen mit der Aktenlage insoweit vereinbar ist, als er ebenfalls von einer 70%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit – bezogen auf ein 100%-Pensum – ausgeht (vgl. Urk. 20/1 S. 6 f., Urk. 20/2 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist die für die Wahl der Methode der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung ausschlaggebende Statusfrage (E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Urteil der Zweiten Kammer des EGMR in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (7186/09) verletzte die Anwendung der gemischten Invaliditätsbemessungsmethode in der Invalidenversicherung bei einer Versicherten, welche ohne gesundheitliche Einschränkungen nach der Geburt ihrer Kinder nur noch teilzeitlich erwerbstätig gewesen wäre und des-halb im Rentenrevisionsverfahren ihren Anspruch auf eine Invalidenrente ver-lor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 EMRK (Diskriminierungsverbot) in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 EMRK (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens). Gemäss IV-Rundschreiben Nr. 355 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 hat dieses Urteil zur Folge, dass in Fällen mit einer ähnlichen Ausgangslage wie im Fall Di Trizio (Rentenrevision oder erst-malige Rentenzusprache mit gleichzeitiger Abstufung oder Befristung der Rente sowie [kumulativ] familiär bedingter Grund für die Reduktion der Arbeitszeit) mit Blick auf die Achtung des Familienlebens der bisherige Status beibehalten und die gemischte Methode nicht mehr angewandt wird. Eine solche Aus-gangslage liegt hier aufgrund der nachfolgenden Ausführungen aber nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der allgemeinen Beweisregel (Art. 8 ZGB) obliegt es bei erstmaliger Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung der versicherten Person, die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt (BGE 139 V 547 E. 8.1). Der Nachweis der Invalidität im Rechtssinn setzt eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbare Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit voraus (BGE 139 V 547 E. 9.4). Sowohl bei Leiden, deren Ursache bekannt oder (bildgebend) zu objektivieren ist, als auch bei Beschwerden mit unklarer Ätiologie und Kausalität vermögen die subjektiven Angaben der versicherten Person eine invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nicht ohne Weiteres nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (BGE 140 V 290 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Eine Anspruchsberechtigung setzt daher stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit voraus (BGE 141 V 290 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den aktenkundigen Arztberichten des Z.___ aus den Jahren 2008 und 2009 geht nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin bereits – wie sie behauptet – vor sechs bis sieben Jahren gesundheitliche Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hatte (vgl. E. 3.1.1-4) und sie deshalb einzig aus gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gründen keine Erhöhung des Pensums vorgenommen hatte. Die Berichte des Z.___ aus den Jahren 2008 und 2009 sprechen angesichts der gemäss der von den Spitalärzten festgestellten, kaum fassbaren rheumatologischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung und der Befunde nicht für eine wesentliche Einschränkung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit als Putzfrau. Die Ärzte des Z.___ empfahlen denn auch nur eine Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungstherapie (E. 3.1.3). Eine grössere Einschränkung wurde nicht attestiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus psychiatrischer Sicht ist nicht ausgewiesen, dass bereits vor dem erstma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Auftreten einer depressiven Symptomatik im Jahr 2011 aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischer Sicht eine massgebliche Arbeitsunfähigkeit vorgelegen hätte. Fragwür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ist diesbezüglich ohnehin, ob der depressiven Symptomatik, welche gemäss den Angaben der behandelnden Psychiaterin seit 2011 besteht, eine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung zuzusprechen wäre, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Therapie hat vorliegend erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen genützt, da sie nach knapp achtmonatiger resp. viermonatiger Dauer jeweils per 12. April 2012 und per 5. Juni 2014 wieder abgesetzt wurde. Auch die Pharmakotherapie wurde auf Mirtazapin 30 mg reduziert (Urk. 11/28/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstellt ist gemäss Aktenlage somit eine Arbeitsunfähigkeit als Reinigungskraft von 70 % - bezogen auf ein 100%-Pensum - seit 2014. Es ist demnach nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin es aus gesundheitlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den unterliess, ihr Pensum in jedwelcher Tätigkeit zu erhöhen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Andere Gründe resp. Indizien, welche die Annahme nahelegen würden, dass die Beschwerdeführerin ihr Pensum von 30 % im Gesundheitsfall erhöht hätte, lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nicht vor. Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin bei ihren letzten Arbeitsstellen (vom 1. Januar 2004 bis am 31. Oktober 2013 für F.___, 3-5 Stunden alle zwei Wochen; seit März 2008 für G.___, 3 Stunden alle zwei Wochen; seit 2006 für H.___, 2-3 Stunden alle zwei Wochen; seit 2007 für die I.___, 4 Stunden pro Woche; vom 1. Juni 2013 bis im Juni 2014 für das J.___, 3 Stunden pro Woche) durchschnittlich 12,5 Stunden gearbeitet hat, was bei einer Wochenarbeitszeit von 42 Stunden einem Pensum von 29,76 %, gerundet 30 %, entspricht (Urk. 11/31/2-3). Die Einkommensverhältnisse waren dabei relativ konstant, so dass davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden kann, dass sie in den Jahren 2007 bis 2012 ein mehr oder weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger gleichbleibendes Arbeitspensum absolviert hatte (vgl. IK-Auszug vom 11. August 2014 [Urk. 11/17/2]; 2007: Fr. 7‘830.--, 2008: Fr. 9‘253.--, 2009: Fr. 9‘430.--, 2010: Fr. 9‘298.--, 2011: Fr. 8‘400.--, 2012: Fr. 8‘795.--). Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Einreise in die Schweiz noch nie in einem höheren Pensum als 30 % gearbeitet hat; dies obwohl ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sohn (geb. 1996) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tochter (geb. 1997)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Jahren 2014 resp. 2015 volljährig wurden und diese die Beschwerdeführerin bereits in den Jahren zu-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor – aufgrund deren adoleszenten Alters – im Aufgabenbereich nicht mehr </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem grösseren Ausmass beanspruchten und somit immer weniger Erziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgaben wahrgenommen werden mussten (vgl. Urk. 11/15/1-2, Urk. 11/31/1-3). Zudem waren die beiden Kinder in den Jahren 2008 und 2009 bereits schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig und während den Schulzeiten ausser Haus. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin arbeitet ihr Ehemann aus gesundheitlichen Gründen – er sei psychisch angeschlagen und habe Probleme mit den Gelen-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken – ebenfalls nur zu ca. 30 %. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass entweder ihr Ehemann der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">art pflegebedürftig ist, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall - um ihn zu pflegen - ihr Pensum aus diesem Grund nicht erhöht hätte, was invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich bei der Statusfrage nicht relevant wäre, oder dass, falls ihr Ehemann nicht pflegebedürftig wäre, dieser die Erziehung der Kinder und die Arbeiten im Aufgabenbereich hätte übernehmen können, so dass es der Beschwerdeführerin möglich gewesen wäre, ihr Pensum zu erhöhen, was jedoch in diesem Fall aus invaliden-versicherungsrechtlich nicht massgebenden Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den unterblieben wäre. Ausser-dem sind keinerlei Suchbemühungen seitens der Beschwerdeführerin ausgewiesen resp. geltend gemacht worden. Allfällige schwierige Lebensumstände sprechen entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht für einen anderen invalidenversicherungsrechtlichen Status.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall ihr aktuelles Pensum erhöht oder – allenfalls in einer körperlich leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Tätigkeit - zu einem Vollzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum ergänzt hätte. Auch aus den beschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Einkommensverhältnissen (Sozialhilfeabhängigkeit) darf nicht auf eine volle Erwerbstätigkeit geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_286/2013 vom 28. August 2013 E. 4.4). Von weiteren Abklärungen bei den behandelnden Ärzten oder durch die Einholung eines Gutachtens ist nicht zu erwarten, dass der retrospektive Verlauf der invalidenversicherungsrechtlich massgebenden Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin erstellt werden könnte, weshalb keine weiteren Abklärungen vorzunehmen sind (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ohne Gesundheitsschaden auch heute noch einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %-Pensum nachgehen würde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätige mit Betätigung im Aufgabenbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Vierpersonenhaushaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte demnach zu Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist die Einschränkung im Aufgabenbereich zu ermitteln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte vor, dass sie aufgrund sprachlicher Probleme durch die Abklärungsperson missverstanden worden sei und entsprechend nicht auf den Abklärungsbericht abgestellt werden dürfe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu ist festzuhalten, dass offengelassen werden kann, ob sprachliche Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme bei der Verständigung bestanden haben. Zur Beantwortung der Statusfrage bedarf es vorliegend nicht des Abstellens auf den Abklärungsbericht; dies ergibt sich vielmehr bereits aus den aufliegenden Akten und den diesen zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden Indizien. Sodann bestritt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde die Einschätzungen der Abklärungsperson, wonach keine Einschränkung im Aufgabenbereich vorliege, nicht. Auch wird nicht substantiiert geltend gemacht, die Abklärungsperson hätte falsche Feststellungen gemacht. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin hat die Abklärungsperson die depressive Symptomatik im Rahmen der Haushaltsabklärung berücksichtigt (vgl. E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 (Urk. 11/31)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Polyarthrosen, angeborenes Klippel-Trénaunay-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom, Hypertonie und depressive Symptomatik)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen. Der Bericht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der diesbezüglichen Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushaltführung, Ernährung, Wohnungspflege, Einkauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sechs Bereiche die konkrete Behinderung, woraus gesamthaft eine Einschränkung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % resultierte. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich, pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig (vgl. E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich nicht eingeschränkt ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es nicht Sache der Invalidenversicherung ist, die Einbusse in einer Tätigkeit auszugleichen, welche im hypothetischen Gesundheitsfall nicht ausgeübt würde, bestimmt sich die Invaliditätsbemessungsmethode nicht danach, ob und in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Ausmass der versicherten Person als Gesunde eine Erwerbsarbeit objektiv zumutbar wäre (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_49/2008 vom 28. Juli 2008 und 9C_650/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2008).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin auch im Gesundheitsfall lediglich ein 30%-Pensum absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren würde, was ihr auch nach dem Eintritt des Gesundheitsschadens weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin zumutbar ist, die Beschwerdeführerin folglich keine Erwerbseinbusse ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnen muss und sie ausserdem im Aufgabenbereich keine Einschränkung aufweist, erübrigt sich eine Bemessung des Invaliditätsgrads; dies unabhängig davon, ob die gemischte Methode vorliegend zur Anwendung käme oder die Bemessung mittels Einkommensvergleich erfolgen müsste.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 wurde der Beschwerdeführerin Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältin Claudia Rohrer für das vorliegende Verfahren als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 wurde der unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin in Aussicht gestellt, dass – sofern sie keine Honorarnote einreiche – das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt die Entschädigung nach Ermessen festlege (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Rechtsanw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Rohrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat keine Honorarnote eingereicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Claudia Rohrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘700.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p><span>7.4</span><span> </span><span>Die</span><span> Beschwerdeführer</span><span>in</span><span> ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span>siche</span><span>rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach </span><span>sie</span><span> zur Nachzahlung der Gerichts</span><span>kosten u</span><span>nd der Entschädigung an die</span><span> unentgeltliche Rechtsver</span><span>treter</span><span>in</span><span> ver</span><span>pflichtet ist, sobald </span><span>sie</span><span> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Claudia Rohrer, Rheinfelden, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Claudia Rohrer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16-20/1-2</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>