<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">U 292/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. April 2007 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grunder. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">K.________, 1961, Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden </div> <div class="para">vom 9. Mai 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">In Bestätigung der Verfügung vom 3. Juni 2005 verneinte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Einspracheentscheid vom 11. November 2005 einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 8. Januar 2003, bei welchem der 1961 geborene K.________ auf vereister Fläche rücklings stürzte und sich eine Prellung und Distorsion im Bereich der Lendenwirbelsäule (ohne ossäre Verletzungen) zuzog, und dem psychischen Gesundheitsschaden. Sie wies zudem ein Gesuch um Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das Einspracheverfahren ab. </div> <div class="para">Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher auch um unentgeltliche Verbeiständung im kantonalen Verfahren ersucht wurde, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ab (Entscheid vom 9. Mai 2006). </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt K.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % sowie eine Entschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 10 % zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen; schliesslich sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bewilligen. </div> <div class="para">Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach OG (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=26.03.2007&amp;to_date=14.04.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-387%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page392">BGE 132 V 392</a> E. 1.2 S. 395). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Nach den Erwägungen des kantonalen Gerichts, worauf sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht vollumfänglich verwiesen wird (<span class="artref">Art. 36a Abs. 3 2</span>. Satz OG), handelt es sich beim Sturz vom 8. Januar 2003 um einen leichten oder banalen Unfall, weshalb nach der Rechtsprechung ein adäquater Kausalzusammenhang mit der psychischen Symptomatik ohne weiteres zu verneinen ist. Die Vorinstanz verletzte daher den Gehörsanspruch nicht, wenn sie auf zusätzliche Abklärungen zum psychischen Gesundheitszustand und weitere rechtliche Ausführungen zur Adäquanz nach banalen Unfällen verzichtete. Erörterungen zum letztinstanzlich eingereichten, von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten der MEDAS, Medizinische Abklärungsstelle, vom 12. April 2006, als auch zu den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Bezug auf die praxisgemäss bei Unfällen im mittelschweren Bereich zu prüfenden Adäquanzkriterien (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=26.03.2007&amp;to_date=14.04.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a>) erübrigen sich. Der Beschwerdeführer ist einzig darauf hinzuweisen, dass die SUVA mit dem unangefochten gebliebenen rechtskräftigen Einspracheentscheid vom 29. September 2004 feststellte, hinsichtlich der somatischen Folgen des Sturzes vom 8. Januar 2003 sei der status quo sine spätestens am 31. August 2003 erreicht gewesen. Unter diesen Umständen ist auf die beantragte Zusprechung einer Invalidenrente und einer Integritätsentschädigung nicht weiter einzugehen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Angesichts der klaren und eindeutigen Sach- und Rechtslage haben die Vorinstanzen zu Recht einen Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der eingelegten Rechtsmittel abgelehnt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung erledigt (<span class="artref">Art. 36a Abs. 1 lit. b und Abs. 3 1</span>. Satz OG). </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Begehren sind aussichtslos, womit eine der Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung nicht erfüllt ist (<span class="artref">Art. 152 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 11. April 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para">i.V. </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>