A bteilung IV D -5977/2006 {T 0/2} A bschreibungsverfügung vom 22. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Zoller G erichtsschreiber W idm er A ._______, geboren (...), Serbien, w ohnhaft (Adresse), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 16. M ai 2006 i.S. A syl und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und zieht in Erw ägung, dass das BFM das Asylgesuch des Beschw erdeführers vom 21. April 2006 m it Verfügung vom 16. M ai 2006 ablehnte und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass der Beschw erdeführer diese Verfügung m it Beschw erde vom 8. Juni 2006 bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) anfocht, dass sich die Zuständigkeit der AR K gem äss dazum al geltendem R echt nach Art. 105 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) bestim m te, w onach sie endgültig über Beschw erden gegen Entscheide des Bundesam tes betreffend Verw eige- rung des Asyls und W egw eisung zu entscheiden hatte, dass das Bundesverw altungsgericht die Beurteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei der AR K hängigen R echtsm ittel übernim m t und dabei das neue Verfahrensrecht anw endet (Art. 53 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 VG G ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer m it Schreiben vom 9. M ai 2007 an das BFM , w elches an das Bunderverw altungsgericht w eitergeleitet w urde, unter Beilage eines Auszugs aus dem Eheregister ausführte, er habe am 1. M ai 2007 in (...) eine deutsche Staatsangehörige m it W ohnsitz in (...) geheiratet, dass er zu seiner Ehefrau nach (...) ziehen w erde, sobald er das diesbezügliche Visum erhalten haben w erde, dass er zur Vornahm e der w eiteren Schritte für die Ausreise um sofortige Zustellung seines R eisepasses ersuche, dass das Bunderverw altungsgericht den Beschw erdeführer m it Zw ischenverfügung vom 18. M ai 2007 darauf aufm erksam m achte, dass das BFM R eisepapiere und Identitätsausw eise von Asylsuchenden zu den Akten nehm e und Behörden oder Am tsstellen solche oder andere D okum ente, die auf die Identität einer asylsuchenden Person H inw eise geben können, zuhanden des BFM sicherstelle (Art. 10 Abs. 1 und 2 AsylG ), w eshalb eine H erausgabe der erw ähnten D okum ente an die asylsuchende Person w ährend hängigem Asyl- beziehungsw eise Beschw erdeverfahren unzulässig sei beziehungsw eise erst nach dessen Abschluss erfolgen könne, dass es den Beschw erdeführer bei dieser Sachlage anfragte, ob er an der Beschw erde festhalte oder diese zurückziehe, w ozu ihm eine Frist bis zum 31. M ai 2007 gesetzt w urde, dass dem Beschw erdeführer im Falle eines R ückzugs der Beschw erde ausnahm sw eise und ohne Anerkennung einer präjudiziellen W irkung die Abschreibung des Verfahrens 3 ohne Auferlegung von Kosten in Aussicht gestellt w urde (Art. 6 Abs. 2 Bst. a des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]), dass im Falle des Festhaltens an der Beschw erde das R echtsm ittelverfahren in der ge- setzlich vorgeschriebenen W eise w eitergeführt w ürde, dass der Beschw erdeführer m it Schreiben vom 16. M ai 2007 (Poststem pel: 18. M ai 2007) gegenüber dem Bunderverw altungsgericht den R ückzug der Beschw erde erklärte, dass die Beschw erde daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch R ückzug erledigt abzuschreiben ist (Art. 111 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten in Anw endung von Art. 6 Bst. a VG KE zu erlassen sind, w om it dem Beschw erdeführer der am 23. Juni 2006 in der H öhe von Fr. 600.-- geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten ist, dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da der Beschw erdeführer sein Asylgesuch zurückgezogen und som it w eder vollum fänglich noch teilw eise obsiegt hat (Art. 15 i.V.m . Art. 5 VG KE). (D ispositiv nächste Seite)4 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird als durch R ückzug gegenstandslos gew orden abgeschrieben. 2. D ie bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten w erden erlassen. D er am 23. Juni 2006 in der H öhe von Fr. 600.-- geleistete Kostenvorschuss ist dem Beschw erdeführer zurückzuerstatten. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D iese Verfügung geht an: - den Beschw erdeführer - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N [...]) - (kantonale Behörde) (Beilage: jugoslaw ischer R eisepass N r. [...] und jugoslaw ische Identitätskarte N r. [...] D er R ichter: D er G erichtsschreiber: M artin Zoller D aniel W idm er Versand am : 5 Eingeschrieben H err Kastriot Vilaj (Adresse)