<h2>SubmittedText<h2><p>Die Ausgleichsfonds AHV/IV/EO sind für die Geld- und Vermögensverwaltung dieser drei Sozialversicherungen zuständig. Dieses Vermögen beläuft sich auf 33,5 Milliarden Franken (Stand vom 31. Dezember 2015).</p><p>In seiner Antwort auf die Anfrage 15.1086 räumt der Bundesrat ein, dass die amerikanischen Aktien, die Teil des Vermögens der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO sind, in den USA bei der Citibank N.A. New York verwahrt werden. Er erwähnt auch, dass die japanischen Aktien, die Teil des Vermögens der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO sind, in Japan bei der Bank of Tokyo-Mitsubishi Tokyo verwahrt werden.</p><p>Gemäss der Powerpoint-Präsentation bei der Jahrespressekonferenz der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO vom 11. Februar 2016 ist das Vermögen vor allem in Fremdwährungsobligationen und internationalen Aktien aus Industrie- und Schwellenländern angelegt. Seite 19 dieser Präsentation zeigt auch, dass 20,5 Milliarden in Fremdwährungen und nur 13 Milliarden in Schweizerfranken angelegt sind.</p><p>1. Kann der Bundesrat bestätigen, dass alle Fremdwährungsobligationen und internationalen Aktien aus Industrie- und Schwellenländern, die Teil des Vermögens der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO sind, bei ausländischen Banken verwahrt werden (so wie die amerikanischen Aktien bei der Citibank N.A. New York und die japanischen Aktien bei der Bank of Tokyo-Mitsubishi Tokyo)? Falls ja, in welchen Ländern befinden sich diese Banken?</p><p>2. Kann der Bundesrat bestätigen, dass der Teil des Vermögens der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO, der in Fremdwährungen angelegt ist (also 20,5 Milliarden), bei ausländischen Banken verwahrt wird? Falls ja, in welchen Ländern befinden sich diese Banken?</p><p>Aus Gründen der Klarheit präzisieren wir Folgendes:</p><p>1. Wir haben begriffen, dass die UBS als Depotbank agiert. Es ist also nicht nötig, uns noch einmal daran zu erinnern. Wir würden lieber erfahren, in welchen Ländern sich der Teil des Vermögens der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO, der in Fremdwährungen angelegt ist, tatsächlich befindet.</p><p>2. Nach der Lektüre von Seite 19 der Powerpoint-Präsentation bei der Jahrespressekonferenz der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO vom 11. Februar 2016 haben wir verstanden, dass die Ausgleichsfonds AHV/IV/EO darauf bedacht sind, sich zumindest teilweise gegen Währungsrisiken abzusichern. Es ist also nicht nötig, uns noch einmal daran zu erinnern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Grossteil der Fremdwährungsobligationen und internationalen Aktien aus Industrie- und Schwellenländern sowie ein Grossteil des Vermögens in Fremdwährungen werden bei Banken im Ausland verwahrt. Nur ein kleiner Teil dieser Titel ist in der Schweiz deponiert.</p><p>Die Aufbewahrung erfolgt daher in den folgenden Ländern: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Guernsey, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika.</p>  Antwort des Bundesrates.