<h2>SubmittedText<h2><p>Sogenannte Kanistermunition der Artillerie, die aus dem Verkehr gezogen wird, soll offenbar aus Kostengründen im Ausland entsorgt werden.</p><p>Ist das VBS bereit, nochmals vertieft zu prüfen, ob die Entsorgung nicht in der Schweiz erfolgen kann, weil damit während einiger Jahre etwa 30 Arbeitsplätze im Inland (Kanton Uri) geschaffen werden können?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Jene europäischen Staaten, welche die Streumunitionskonvention ratifizierten, haben ihre Bestände an Kanistermunition grösstenteils bereits entsorgt. Für die Entsorgung der Kanistermunition wurden bei mehreren ausgewählten Munitions- und Munitionsentsorgungsfirmen in der Schweiz und im benachbarten Ausland Angebote eingeholt. Die preislichen Unterschiede der Angebote sind teilweise erheblich. Die Firmen wurden deshalb zur Überprüfung ihrer Angebote ersucht. Der Zuschlag soll gemäss Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen an die Firma mit dem besten Gesamtpaket erfolgen. Der Preis spielt dabei eine massgebliche Rolle. Der Entscheid, welche Firma mit der Entsorgung beauftragt wird, steht noch aus.</p>