<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_65/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. August 2007 </div> <div class="para">Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staat Luzern, Einwohnergemeinde Y.________ und ev.-ref. Kirchgemeinde Z.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Steueramt Y.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 2. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Luzern, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als Rekursinstanz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 2. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Luzern, das einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 14'662.35 (Staats- und Gemeindesteuern 2005) an die Beschwerdegegner abgewiesen und den Rechtsöffnungsentscheid bestätigt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.07.2007&amp;to_date=12.08.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass sodann im Falle eines auf mehreren selbstständigen Begründungen beruhenden kantonalen Entscheids anhand jeder Begründung nach den gesetzlichen Anforderungen eine Verfassungsverletzung dargelegt werden muss (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.07.2007&amp;to_date=12.08.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-IB-221%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page221">BGE 105 Ib 221</a> E. 2c S. 224), </div> <div class="para">dass das Obergericht im angefochtenen Entscheid vom 2. Mai 2007 erwog, in Übereinstimmung mit der ersten Instanz sei auf Grund der Akten davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am (für die Veranlagungszuständigkeit massgeblichen) Ende der Steuerperiode 2005 seinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Gemeinde Y.________ gehabt habe und daher zu Recht von dieser Gemeinde für die Steuern 2005 veranlagt worden sei, deren rechtskräftige Steuerveranlagung/ -rechnung für das Jahr 2005 sowie Bussenverfügung stellten gültige definitive Rechtsöffnungstitel dar, </div> <div class="para">dass das Obergericht im Sinne einer Eventualerwägung zusätzlich erwog, der Beschwerdeführer hätte den Einwand der örtlichen Unzuständigkeit der Steuerbehörden Y.________ nicht erst im Rechtsöffnungsverfahren erheben dürfen, sondern schon im Steuerveranlagungsverfahren vorbringen müssen, würde doch die örtliche Unzuständigkeit der Veranlagungsbehörde grundsätzlich nicht zur Nichtigkeit des Rechtsöffnungstitels führen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht kein verfassungsmässiges Recht anruft, </div> <div class="para">dass er auf die - den angefochtenen Entscheid selbstständig tragende - Eventualerwägung des Obergerichts über die unterbliebene Bestreitung der Zuständigkeit bereits im Steuerveranlagungsverfahren nicht eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht anhand dieser Eventualerwägung nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern diese verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, ohne dass die (den gesetzlichen Begründungsanforderungen ebenso wenig genügenden) Beschwerdevorbringen gegen die obergerichtliche Hauptbegründung zu prüfen sind, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer gebührenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält, </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als Rekursinstanz, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 2. August 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>