<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01266</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sonja Gabi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gabi/Zarro/von Gunten, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flurstrasse 30, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach der 196</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 geborenen X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 7. April 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwirkend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. April 2006 eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganze Invalidenrente zu (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/24).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Rahmen eines im April 2009 eröffneten Rentenrevisionsverfahrens stellte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 24. Juli 2012 die Rente per Ende August 2012 ein (Urk. 8/57). Eine von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wurde mit Entscheid des hiesigen Gerichts vom 8. April 2014 (Verfahren Nr. IV.2012.00970; Urk. 8/80) rechtskräftig abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine am 1. Dezember 2013 eingereichte Neuanmeldung (Urk. 8/71) trat die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/74) mit Verfügung vom 27. August 2014 (Urk. 8/82) nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte meldete sich im Rahmen einer Stellungnahme des Hausarztes vom 17. November 2014 sinngemäss erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/86). Die IV-Stelle veranlasste eine psychiatrische Untersuchung der Versicherten durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), über welche am 13. Februar 2015 berichtet wurde (Urk. 8/91) und verneinte mit Verfügung vom 3. August 2015 (Urk. 8/107) einen Leistungsanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Veranlassung des Hausarztes der Versicherten (vgl. Urk. 8/112) klärte die IV-Stelle im Rahmen einer Neuanmeldung den medizinischen Sachverhalt ab und stellte mit Vorbescheid vom 18. Mai 2016 (Urk. 8/123) die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 1. Juni 2016 Einwand (Urk. 8/125), welcher mit Verfügung vom 12. Oktober 2016 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und ein Anspruch auf IV-Leistungen abermals verneint wurde (Urk. 8/135 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 14. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ergänzende medizinische Abklärungen einzuholen und hernach über das Leistungsbegehren zu entscheiden (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 5. Januar 2017 (Urk. 7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 16. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span>des</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span>rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2</span><span> IVG</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span>desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wir</span><span>kung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p><span> </span><span>Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span>folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span>8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, die vom Hausarzt der Beschwerdeführerin genannte Diagnose sowie die dargelegte Anamnese entsprächen im Wesentlichen dem bereits aus den vorliegenden Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten, den Angaben der Behandlungsklinik sowie dem RAD-Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht erstellten medizinischen Sachverhalt. Es handle sich somit lediglich um eine andere Einschätzung. Auch seit der letzten Hospitalisation habe sich die Situation nicht verändert, womit weiterhin keine invalidisierende Beeinträch-tigung ausgewiesen sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), ihr Gesundheitszustand habe sich massiv verschlechtert. Im Sommer 2016 habe sie sich wegen einer schweren Depression gar hospitalisieren lassen. Der negative Entscheid der Beschwerdegegnerin basiere auf veralteten Abklärungen. Ausserdem leite die Beschwerdegegnerin aus der Tatsache, dass sie gemäss Austrittsbericht der Klinik Y.___ fordernd aufgetreten sei und keine Motivation zur Teilnahme an irgendwelchen Therapien gezeigt habe, ab, dass kein hoher Leidensdruck bestehe, was falsch sei (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob eine revisionsrelevante Veränderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes seit der letzten rentenabweisenden Verfügung eingetreten ist. Dabei umstritten ist insbesondere die Beweistauglichkeit der vorhandenen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Aktenlage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin litt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache im April 2008 an einer rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgradigen Episoden, welche zu wiederholten vollständigen Arbeitsunfähigkeiten und zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei stationären Klinikaufenthalten führten (vgl. Urk. 8/7/5-7; Urk. 8/10/1; Urk. 8/9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5; Urk. 8/12; Urk. 8/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rentenaufhebende Verfügung vom 24. Juli 2012 (Urk. 8/57) stützte sich im Wesentlichen auf das Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Juli 2010 (Urk. 8/40). Darin hielt der Gutachter fest, im Rahmen der Exploration habe sich eine klagsame und leidende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin ohne Einschränkung der affektiven Schwingungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gezeigt. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schilderungen hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt einen spür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren appellativen Charakter und es ergäben sich Hinweise auf Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenzen. Ein gravierender Leidensdruck sei nicht spürbar und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wirke nicht durchgehend authentisch. Ihre zwar klagsame, ansonsten aber weitestgehend ausgeglichene Grundstimmung stehe insgesamt nicht im Einklang mit den dramatisierenden Beschwerdeschilderungen. Es fänden sich aktuell nicht genügend objektive Befunde, die auf eine noch bestehende gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung hinweisen würden. Ihre Freizeitaktivitäten (Besuche von Kollegen, Urlaubsreisen) wären mit einer mittelgradigen depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht möglich. Eine Psychotherapie werde von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend auch nicht mehr in Anspruch genommen, weshalb von einer weitestgehenden Remission der depressiven Störung unter psychopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung ausgegangen werden könne (S. 9 Ziff. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er gelangte zur Einschätzung, dass sich aus psychiatrischer Sicht ab Begutachtungsdatum keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr begründen liesse und erachtete die Beschwerdeführerin für ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Verpackungsmitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin sowie auch ihrem allgemeinen Leistungsspektrum entsprechend für alle Verweistätigkeiten als zu 100 % arbeitsfähig (S. 10 Ziff. 6.4-6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Aktenlage bestätigte auch das hiesige Gericht mit Urteil vom 8. April 2014 (Prozess-Nr. IV.2012.00970, Urk. 8/80) die Rentenaufhebung (vgl. E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem fachpsychiatrischen Attest von Dr. med. A.___, Facharzt für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, vom 25. Februar 2013 (Urk. 8/77/3) lässt sich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich die Beschwerdeführerin imperativ nicht in der Lage fühle, einer Berufstätigkeit nachzugehen. Eine regelmässige Einnahme von Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiva sei laborchemisch nicht verifizierbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde wegen einer chronifizierten depressiven Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik vom 6. bis 23. Januar 2014 durch die Ärzte der Y.___ stationär behandelt. Im Austrittsbericht vom 24. Januar 2014 (Urk. 8/83/3-6 = Urk. 8/85/1-4) nannten die Ärzte als Diagnosen eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierte depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Symptomatik (ICD-10 F33.1), Kontaktanlässe mit Bezug auf die soziale Umgebung, eine nicht näher bezeichnete Hypothyreose sowie sonstige – näher bezeichnete – Tremorformen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, kritisierte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 17. November 2014 (Urk. 8/83/1-2 = Urk. 8/86) das Handeln der Beschwerdegegnerin, auf das fachpsychiatrische Attest von Dr. A.___ (vgl. vorstehend E. 4.1) abzustellen. Er wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin einen Monat zuvor in der psychiatrischen Klinik Y.___ hospitalisiert gewesen und dort eine chronifizierte depressive Störung mittelgradiger Symptomatik be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt worden sei. Die Beschwerdeführerin könne kaum noch das Haus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen, sie sei nicht fähig, den Haushalt zu führen, weine viel, sei antriebslos und habe auch keine sozialen Kontakte mehr. Ebenso habe sie immer wieder Suizidgedanken. Es liege eindeutig ein depressiver Zustand vor, welcher zwischendurch auch eine schwerwiegende Symptomatik aufweise (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Facharzt Dr. A.___ erstattete der Beschwerdegegnerin am 9. Februar 2015 Bericht (Urk. 8/90). Er führte aus, die sehr einfach strukturierte Beschwerdeführerin sei psychotherapeutisch (im eigentlichen Sinne) nur sehr bedingt modelier- bzw. erreichbar (Behandlungsfähigkeit). Im Rahmen unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger und niederfrequentierter Sitzungen hätten klinisch vor allem eine histrionische Fehlverarbeitung mit Affektabspaltung, regelmässigen verzweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Exazerbationen und Hyperventilation imponiert. Gemäss dem langjährigen Hausarzt Dr. B.___, welcher durch den intensiven Betreuungsstatus in der Lage sei, den psychosozialen Gesamtkontext den Tatsachen entsprechend einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen, bestehe eindeutig ein depressiver Zustand, welcher zwischendurch auch schwerwiegende Symptomatik aufweise (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Februar 2015 untersuchte RAD-Arzt med. pract. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Beschwerdeführerin. Mit Bericht vom selbigen Tag (Urk. 8/91) konnte er keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit stellen. Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete er einen Zustand nach rezidivierenden depressiven Episoden, akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszüge (histrionisch) sowie einen Benzodiazepinmissbrauch (ICD-10 F13.1) und in somatischer Hinsicht anamnestisch eine laparoskopische Chole</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zyste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktomie vom Juni 2011 (S. 4 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Untersuchung hätten sich weitgehend ähnliche Befunde und Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen gezeigt wie bei der gutachterlichen Untersuchung durch Dr. Z.___ im Jahr 2010. Darüber hinaus zeige sich nun ein Benzodiazepinmissbrauch, der wesentlich über den Anordnungen des Hausarztes liege. Viele der von der Beschwerdeführerin beklagten Symptome (alles flach, keine Lebenslust, wie betrunken…) seien Folge aus diesem Medikamentenmissbrauch. Leider begrüsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin die Wirkungen des Temesta, ruhiger zu werden und nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht mehr viel zu denken. Die psychopathologischen Befunde erlaubten nicht die Diagnose einer Depression. Die von Dr. A.___ angegebenen histrionischen Verhaltensweisen hätten auch bei der RAD-Untersuchung beobachtet werden können. Leider beziehe die Beschwerdeführerin auch einen beträchtlichen sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dären Krankheitsgewinn, wie auch die Ärzte der Y.___ beschrieben hätten. Die Beschwerdeführerin werde weitgehend von den Haushaltsarbeiten entlastet und versorgt von der gesamten Familie (S. 5 Ziff. 10). In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Verpackerin sowie auch in allen Verweistätigkeiten bestünden keine Einschränkungen. Ihre Leistungsfähigkeit sei seit dem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. Z.___ im Jahr 2010 gleichbleibend (S. 6 Ziff. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ begründete seinen Einwand gegen den Vorbescheid mit Schreiben vom 11. März 2015 (Urk. 8/99/1-3). Er kritisierte die RAD-Untersuchung, die im Wesentlichen auf das Gutachten von Dr. Z.___ abstütze, und führte zum Benzodiazepinmissbrauch aus, dass er davon ausgehe, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Medikamente ausschliesslich bei ihm beziehe. Entsprechend habe er ihr zuletzt am 7. Februar 2015 im Hinblick auf die RAD-Untersuchung Temesta abgegeben. Ansonsten habe er in den letzten fünf Jahren nie Temesta abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt bestätigte die histrionische Fehlverarbeitung und hielt dazu fest, dass dies auch der Grund sei, warum die Beschwerdeführerin vermehrt Temesta während der Konsultation eingenommen habe. Wahrscheinlich denke sie, dass sie dadurch demonstrieren könne, wie schlecht es ihr gehe. Das histrionische Verhalten widerspreche allerdings keineswegs der Annahme, dass sie trotzdem eine mittelgradige depressive Episode haben könne (S. 1 am Schluss). Die Beschwerdeführerin weise alle Symptome für eine depressive Störung auf. Auch die von Dr. Z.___ genannten Aktivitäten sprächen nicht gegen eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierte depressive Störung. Die Beziehung zur Nachbarschaft sei sehr gut, weil diese der Beschwerdeführerin in allen möglichen Bereichen helfen wollten (S. 2). Die früher bestätigte vollständige Arbeitsunfähigkeit, die im Bericht der Klinik Y.___ aus dem Jahr 2007 bestätigt worden sei, sei aus seiner Sicht immer noch gegeben (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin am 7. Oktober 2015 zur ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung übernahm, nannte in ihrem Bericht vom 9. Oktober 2015 (Urk. 8/112/14) als Diagnose eine chronifizierte Depression, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F33.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen eines von der Beschwerdegegnerin als sinngemässe Neuanmeldung verstandenen Gesuchs vom 3. März 2016 (Urk. 8/117/1-2) machte Dr. B.___ Ausführungen zu Stellung und Auftrag sowie Qualität eines Hausarztberichtes. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner verneinte er (erneut) das Vorliegen eines Benzodiazepinmissbrauchs (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1) und wies darauf hin, dass neu Dr. D.___ von einer mittelgradigen depressiven Episode ausgehe und somit kein Status nach depressiver Störung vorliege (S. 1 am Schluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 2. April 2016 (Urk. 8/119/1-6) nannte Dr. D.___ fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">länger dauernde depressive Störung, zurzeit mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schilddrüsenunterfunktion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">starke Wechseljahrbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin stehe seit dem 7. Oktober 2015 bei ihr in ambulanter psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung; anfangs mit zwei wöchent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen und dann monatlichen Sitzungen. Bis heute hätten sechs Sitzungen stattgefunden. Die Beschwerdeführerin sei bei pessimistischer Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nose seit September 2015 bis heute und auf längere Sicht in der freien Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft vollständig arbeitsunfähig. Im geschützten Rahmen, wie zum Beispiel im eigenen Haushalt, bestehe eine zirka 20%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.7 f.). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Traumatologie, hielt in ihrer Stellungnahme vom 13. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 8/122</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2-3) fest, dass die von Dr. D.___ dargelegte Anamnese im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen den Angaben im Gutachten von Dr. Z.___, den Angaben der Y.___ und dem RAD-Untersuchungsbericht entspreche. Dr. D.___ gehe auf den Benzo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diazepin-Konsum nicht weiter ein, postuliere aber, der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand sei durch Wechseljahrbeschwerden und eine Schilddrüsenunterfunktion kompliziert – beides Beschwerden, die einer Behandlung zugänglich seien und für die auch eine Medikation etabliert sei. Zusammenfassend handle es sich bei der Darstellung durch Dr. D.___ um eine andere Einschätzung des gleichen Sachverhaltes. An dem Ergebnis der RAD-Untersuchung vom 13. Februar 2015 könne festgehalten werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 23. Mai bis 20. Juli 2016 wurde die Beschwerdeführerin in der Y.___-Klinik erneut stationär behandelt. Die Ärzte nannten im Austrittsbericht vom 10. August 2016 (Urk. 8/132/1-3) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nichtbefolgung ärztlicher Anordnungen (non-compliance) in der Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie führten aus, die Beschwerdeführerin sei auf Zuweisung ihres ambulanten Behandlers notfallmässig und unklar zur insgesamt fünften hiesigen stationären psychiatrischen Aufnahme gekommen. Laut Einweiser sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin am 20. Mai 2016 in seiner Praxis dekompensiert, nachdem ihr Antrag auf IV abgelehnt worden sei. Sie habe sich nach Eintritt schwer depressiv und klagsam gezeigt. Gleichzeitig sei sie fordernd aufgetreten und habe keine Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vation zur Teilnahme an irgendwelchen Therapien gezeigt. Zur Verbesserung des Nachtschlafs hätten sie versucht, die Beschwerdeführerin zur Teilnahme an Aktivitäten und Therapien zu motivieren. Dies sei unter täglichen Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gelungen, habe jedoch nicht zu eigenverantwortlichen Verhaltensän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen geführt. Wenn es um Wochenendbeurlaubungen oder religiöse Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">feste gegangen sei, habe die Beschwerdeführerin Motivation und Antrieb gezeigt. Aufgrund dieser plötzlichen Antriebs- und Motivationsveränderung hätten sie davon abgesehen, eine Behandlung mit EKT vorzuschlagen oder die Beschwerdeführerin an der F.___ vorzustellen oder anzumelden (S. 2). Neben der initialen Kränkung durch den Arbeitsplatzverlust, welcher weiterhin durch die Beschwerdeführerin nicht verarbeitet sei, würden sie von einem ausgeprägten sekundären Krankheitsgewinn ausgehen. Die damit verbundene ausgedehnte familiäre Unterstützung/Entlastung von Alltagsaufgaben wirke sich weiterhin krankheitsaufrechterhaltend aus. Die Familie habe keine Zeit gefunden für ein gemeinsames Gespräch. In Telefonaten mit dem Sohn und einem Gespräch mit dem Ehemann sei versucht worden, ein bio-psycho-soziales Krankheitsmodell und damit ein Therapiemodell über die Medikation hinaus zu vermitteln. Dabei habe sich eine ausgedehnte Resignation in der Familie und eine Akzeptanz des Zustandes der Ehefrau und Mutter gezeigt (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei bezüglich der Tagesmüdigkeit und der wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich unerwünschten Arzneimittelwirkung (UAW) in einem gebesserten, jedoch insgesamt in unremittiertem Zustand in die bisherigen Verhältnisse entlassen worden. Einen Besuch der Tagesklinik habe die Beschwerdeführerin abgelehnt. Es werde empfohlen, die Medikation bis auf Weiteres in unveränderter Dosis weiterzuführen sowie dringend eine Therapie in einer Tagesklinik durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen, um die Familie zu entlasten und die Eigenverantwortlichkeit etwas zu stärken (S. 3 am Schluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet seit 2005 an rezidivierenden depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soden. Mit Verfügung vom 7. April 2008 (Urk. 8/24) wurde ihr ab 1. April 2006 eine ganze Invalidenrente zugesprochen, welche mit Verfügung vom 24. Juli 2012 (Urk. 8/57) per Ende August 2012 eingestellt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Neuanmeldungen vom November 2014 (Urk. 8/86) und März 2016 (Urk. 8/112) werden wiederum überwiegend psychische Gründe für die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span>mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>so</span><span>matische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsamamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressou</span><span>rcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom </span><span>1. </span><span>Dezember 2017 E. 4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf den RAD-Untersuchungsbericht vom 13. Februar 2015 (vgl. vorstehend E. 4.5) sowie die Einschätzung der RAD-Ärztin E.___ (vgl. vorstehend E. 4.10) von einem seit der rentenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. Urk. 8/57) bzw. seit der letzten rentenanspruchsverneinenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 3. August 2015 (Urk. 8/107) unveränderten Gesundheitszustand aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische RAD-Untersuchungsbericht vom 13. Februar 2015 (Urk. 8/91</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage gestellten Anf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orderungen (vgl. vorstehend E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich zu erfüllen. So basiert er auf einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung des Beschwerdeführers und erging in Kenntnis sowie in Auseinanderse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tzung mit den Vorakten (vgl. S. 1, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 f.). Weiter erfolgte eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taillierte Anamneseerhebung (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ff.) sowie eine ausführliche psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologische Befundaufnahme (S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entgegen der Auffassungen der Ärzte der Y.___ (vgl. vorstehend E. 4.2) und des Hausarztes Dr. B.___ konnte der RAD-Arzt med. pract. C.___ keine psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose stellen, sondern lediglich einen Zustand nach rezidivierenden depressiven Episoden, was sich auch mit der Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. A.___ vom Februar 2015 deckte (vgl. vorstehend E. 4.4). Ferner erkannte er eine akzentuierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Z73.1) sowie einen Benzo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diazepinmissbrauch. Schliesslich wies er darauf hin, dass sich weitgehend ähnliche Befunde gezeigt hätten, wie bei der gutachterlichen Untersuchung durch Dr. Z.___ vom Juli 2010 (vgl. vorstehend E. 3.2) und beschrieb einen beträchtlichen sekundären Krankheitsgewinn (vgl. vorstehend E. 4.5). Der RAD-Untersuchungsbericht trägt der konkreten medizinischen Situation bis zum Untersuchungszeitpunkt Rechnung, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommene Schlussfolgerung zu Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand sowie Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Demnach bestand bis zum Februar 2015 keine psychiatrische Diagnose mit begründeter Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der RAD-Untersuchung im Februar 2015 sind vor allem die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte von Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 4.7 und E. 4.9) sowie der Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht der Y.___ vom 10. August 2016 (vgl. vorstehend E. 4.11) aktenkundig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und weisen übereinstimmend eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittelgradige Episode (ICD-10 F33.11), aus. Dabei attestierte nur Dr. D.___ der Beschwerdeführerin eine Arbeitsunfähigkeit, die Ärzte der Y.___ hingegen nahmen keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist respektive wie es sich mit der tatsächlichen Arbeits- und Leistungsfähigkeit verhält, ist mittels der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts in einem strukturierten, ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (vgl. vorstehend E. 5.2). Nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich stellt sich die Frage, ob ausgehend von den in den Berichten von Dr. D.___ und der Y.___ dargelegten Befunden und den dort gestellten Diagnosen funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Auswirkungen – nämlich die nur von der behandelnden Ärztin und vom Hausarzt mit 100 % bezifferte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit – mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem in E. 5.2 dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1). Hinweise auf solche und andere Äusserungen eines sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgewinns (dazu BGE 140 V 193 E. 3.3) ergeben sich namentlich, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend intakt ist (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit weiterem Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte von Dr. D.___ und der Y.___ weisen die psychiatrische Störung als mittelgradige Episoden mit somatischem Syndrom aus. Hingegen ist daraus zu entnehmen, dass das Beschwerdebild offensichtlich geprägt ist von einem sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dären Krankheitsgewinn, einer fehlenden Motivation und Kooperation für Therapien, von demonstrativ vorgetragenen Klagen sowie von einem Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentenmissbrauch. Diese Befunde decken sich mit der Beurteilung durch Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter Z.___ vom Juli 2010, in welcher dieser schon damals einen spürbaren appellativen Charakter, Hinweise auf Aggravationstendenzen und einen fehlenden Leidensdruck feststellte (vgl. vorstehend E. 3.2) sowie auch mit der RAD-Untersuchung vom Februar 2015, in welcher Dr. C.___ ebenfalls auf histrionische Verhaltensweisen und auf einen beträchtlichen sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgewinn hinwies (vgl. vorstehend E. 4.5). Damit liegen Gründe vor, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung aus versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht ausschliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn nicht vom Bestehen von Ausschlussgründen im Sinne der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung (vgl. vorstehend E. 5.6) ausgegangen wird und der Beweis einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsbegründenden Arbeitsunfähigkeit mittels Indikatoren zu führen ist (vgl. vorstehend E. 5.2), ergibt sich kein anderes Ergebnis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Prüfung des funktionellen Schweregrades unter dem Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Gesundheitsschädigung ergibt sich aus den Akten, dass die diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Befunde auf eine mittelgradige ausgeprägte Depressivität schliessen lassen; dies stellten sowohl Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 4.7, E. 4.9) als auch die Ärzte der Y.___ (vgl. vorstehend E. 4.11) fest. Ferner ist auf den im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht der Y.___ vom August 2016 erwähnten unremittierten Zustand sowie auf den fehlenden Behandlungserfolg hinzuweisen. Dieser lässt sich einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits mit dem festgestellten und versicherungsrechtlich nicht erfassten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägten sekundären Krankheitsgewinn und psychosozialen Faktoren (finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieller Engpass, vgl. Urk. 8/119 Ziff. 1.5 am Schluss) und andererseits mit der fehlenden Motivation der Beschwerdeführerin, sich einer tagesklinischen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie zu unterziehen, erklären. Als körperliche Begleiterkrankungen wurden von Dr. D.___ starke Wechseljahrbeschwerden und eine Schilddrüsenunterfunktion genannt (Urk. 8/119 Ziff. 1.1, Ziff. 1.8). Diese somatischen Beschwerden sind aber gemäss RAD-Ärztin E.___ einer Behandlung zugänglich und medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentös behandelbar (vgl. vorstehend E. 4.10). Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Tagesmüdigkeit, welche von den Ärzten auf den Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">missbrauch und die Nebenwirkungen zurückgeführt wurde, konnte anlässlich der stationären Behandlung in der Y.___ vom 23. Mai bis 20. Juli 2016 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessert werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum persönlichen Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin im Jahre 1984 in die Schweiz gekommen ist und bis 2005 als Verpackerin in einer Schokoladenfabrik gearbeitet hat (Urk. 8/91 S. 2). Seither ist sie keiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit mehr nachgegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den sozialen Kontext angeht, so verfügt die Beschwerdeführerin über ein funktionierendes Familienleben. Sie pflegt Kontakte mit ihren Söhnen und der Schwiegertochter (Urk. 8/119 Ziff. 1.4) und einer Freundin (Urk. 8/91 S. 1). Angesichts dieser Umstände ist insgesamt von intakten sozialen Beziehungen auszugehen. Somit sind bei der Beschwerdeführerin persönliche und soziale Ressourcen erkennbar, welche durch ihre psychischen Probleme nicht in Frage gestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsistenzprüfung ist hinsichtlich des Gesichtspunktes der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebenslagen zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin kaum eigene Interessen hat (Urk. 8/91 S. 1 f.). Die Ärzte der Y.___ berichteten hingegen, dass Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation und Antrieb durchaus gegeben seien, sofern es um religiöse Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feste und den Wochenendurlaub gehe (vgl. vorstehend E. 4.11), mithin ein Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsniveau vorhanden ist, welches indes im Widerspruch zum übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der Beschwerdeführerin steht, ihre vorhandenen Ressourcen zu nutzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso ist die Beschwerdeführerin nicht bemüht, die von der behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiaterin attestierte Fähigkeit, im Umfang von 20 % den Haushalt zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgen (vgl. vorstehend E. 4.9), umzusetzen. Mangels weiterer Angaben bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Aktivitätsniveaus beziehungsweise dessen Einschränkung aufgrund der Beschwerden und angesichts der zur Familie gepflegten Kontakte ist nicht von einem sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was – ebenfalls hinsichtlich der Konsistenz - den behandlungs- und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruck betrifft, ist festzustellen, dass sich die Beschwerdeführerin bei Dr. D.___ in psychiatrischer Behandlung befindet, Sitzungen jedoch nur monatlich stattfinden (vgl. vorstehend E. 4.9). Während des Zeitraums vom 7. Oktober 2015 bis 2. April 2016 haben lediglich sechs Sitzungen stattgefunden. Eine solche Behandlungskadenz deutet auf einen zwar vorhandenen, aber nicht allzu grossen Leidensdruck hin, womit das Schmerzleiden auch unter dem Aspekt der von der Beschwerdeführerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigerten Therapie als nicht sehr ausgeprägt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint. Ausserdem wurde von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar eine tagesklinische Behandlung dringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d empfohlen (vgl. vorstehend E. 4.11), womit die zumutbaren Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten nicht optimal und nachhaltig ausgeschöpft sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägtem Umfang gegeben erachtet werden können, womit nicht auf eine the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch nicht angehbare erhebliche Behinderung geschlossen werden kann und eine Unüberwindbarkeit der Auswirkungen der psychiatrischen Störung zu verneinen ist. Damit ist auch unter Berücksichtigung der neuen bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsprechung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die depressive Störung aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zeitigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abweichenden (und sehr pessimistischen) Arbeitsfähigkeitseinschätzungen der behandelnden Ärzte Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 4.9) und Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 4.6 und 4.8) vermögen nach dem Gesagten nicht zu überzeugen. Dr. D.___ ging aufgrund der nicht austherapierten (vgl. vorstehend E. 5.6 f.) psychischen Störung ohne nähere Begründung davon aus, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auf längere Sicht in der freien Wirtschaft vollständig arbeitsunfähig sei, was nach dem in den vorstehenden Erwägungen Ausgeführten nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar ist, weshalb ihrer Einschätzung kein Beweiswert beigemessen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n kann. Davon abgesehen, dass länger (mehr als sechs, selten zwölf Monate) dauernde Störungen grundsätzlich nicht unter ICD-10 F33 (oder F34) erfasst werden, ist als Indiz gegen einen anhaltenden depressiven Zustand zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass hier die für die episodischen depressiven Störungen charakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Zeiten vollständiger Remission konkret in den Akten dokumentiert sind (vgl. Urk. 8/57, Urk. 8/82, Urk. 8/107). Ebenso ging die Ärztin nicht auf die Problematik des Medikamentengebrauchs ein, welcher schon in der RAD-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom Februar 2015 und damit im Zeitpunkt der letztmaligen leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneinenden Verfügung thematisiert wurde (vgl. vorstehend E. 4.5), was eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls die Aussagekraft ihres Berichts erheblich schmälert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner gilt der Grundsatz, wonach Berichte der behandelnden Ärzte (auch Spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte) aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 135 V 465 E. 4.5), welcher hier sowohl für die Fachärztin als auch für den allgemein praktizierenden Hausarzt Anwendung findet. Besonders exemplarisch zeigt sich dies in den Eingaben und Einwänden von Dr. B.___ als Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin im Abklärungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren (vgl. Urk. 8/99/1-3, Urk. 8/117/1-2, Urk. 8/131). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen (Urk. 1 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 127 V 491 E. 1b mit Hinweisen) verzichtet werden. Der Gesundheitszustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst mit Blick auf die neue bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 5.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Akten hinreichend abgeklärt. Ohne weitere Bereitschaft der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin, sich den vorgeschlagenen Therapien bzw. Behandlungen zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, wären v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on weiteren Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist daher festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rentenverneinenden Verfügung vom 3. August 2015 (Urk. 8/107) respektive seit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renteneinstellenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24. Juli 2012 (Urk. 8/57) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne eines Revisionsgrundes (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert respektive verschlechtert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was keine neue An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin eine behinderungsangepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % zumutbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mangels anderweitiger Vorbringen oder Anhaltspunkte in den Akten bleibt es demnach beim in der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. August 2015 fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehaltenen fehlenden invalidisierenden Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) erweist sich demnach als rechtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Sonja Gabi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>