Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945 <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.120"/><FRBRname xml:lang="it" value="Statuto delle Nazioni Unite del 26 giugno 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Charte des Nations Unies du 26 juin 1945" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.120 </docNumber></p><p> AS <b>2003 </b>866; BBl <b>2001</b> 1234 </p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Übersetzung des französischen Originaltexts.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Charta der Vereinten Nationen</docTitle></p><p>Abgeschlossen in San Francisco am 26. Juni 1945<br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 5. Oktober 2001<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/156" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 885</ref></p></authorialNote><br/>Schweizerische Erklärung zur Erfüllung der in der UN-Charta <br/>enthaltenen Verpflichtungen hinterlegt am 10. September 2002<br/>Für die Schweiz in Kraft getreten am 10. September 2002</p><p> (Stand am 23. Juni 2015)</p></preface><preamble><p>Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen,</p><p>künftige Geschlechter vor der Geissel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,</p><p>unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob gross oder klein, erneut zu bekräftigen,</p><p>Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,</p><p>den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in grösserer Freiheit zu fördern, </p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">und für diese Zwecke</p><p>Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben,</p><p>unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren,</p><p>Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, dass Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und</p><p>internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern – </p><p>haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.</p><p>Dementsprechend haben unsere Regierungen durch ihre in der Stadt San Francisco versammelten Vertreter, deren Vollmachten vorgelegt und in guter und gehöriger Form befunden wurden, diese Charta der Vereinten Nationen angenommen und errichten hiermit eine internationale Organisation, die den Namen «Vereinte Nationen» führen soll.</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I: </num><heading>Ziele und Grundsätze</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_u1"><content><p>Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmassnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Massnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_3"><num>3.</num><content><p>eine internationale Zusammenarbeit herbeizuführen, um internationale Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_4"><num>4.</num><content><p>ein Mittelpunkt zu sein, in dem die Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele aufeinander abgestimmt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para_u1"><content><p>Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>Alle Mitglieder erfüllen, um ihnen allen die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechte und Vorteile zu sichern, nach Treu und Glauben die Verpflichtungen, die sie mit dieser Charta übernehmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, dass der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_5"><num>5.</num><content><p>Alle Mitglieder leisten den Vereinten Nationen jeglichen Beistand bei jeder Massnahme, welche die Organisation im Einklang mit dieser Charta ergreift; sie leisten einem Staat, gegen den die Organisation Vorbeugungs- oder Zwangsmassnahmen ergreift, keinen Beistand.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_6"><num>6.</num><content><p>Die Organisation trägt dafür Sorge, dass Staaten, die nicht Mitglieder der Vereinten Nationen sind, insoweit nach diesen Grundsätzen handeln, als dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_7"><num>7.</num><content><p>Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden; die Anwendung von Zwangsmassnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II: </num><heading>Mitgliedschaft</heading><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen sind die Staaten, welche an der Konferenz der Vereinten Nationen über eine Internationale Organisation in San Francisco teilgenommen oder bereits vorher die Erklärung der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 unterzeichnet haben und nunmehr diese Charta unterzeichnen und nach Artikel 110 ratifizieren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Mitglied der Vereinten Nationen können alle sonstigen friedliebenden Staaten werden, welche die Verpflichtungen aus dieser Charta übernehmen und nach dem Urteil der Organisation fähig und willens sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Aufnahme eines solchen Staates als Mitglied der Vereinten Nationen erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch Beschluss der Generalversammlung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Einem Mitglied der Vereinten Nationen, gegen das der Sicherheitsrat Vorbeugungs- oder Zwangsmassnahmen getroffen hat, kann die Generalversammlung auf Empfehlung des Sicherheitsrats die Ausübung der Rechte und Vorrechte aus seiner Mitgliedschaft zeitweilig entziehen. Der Sicherheitsrat kann die Ausübung dieser Rechte und Vorrechte wieder zulassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das die Grundsätze dieser Charta beharrlich verletzt, kann auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch die Generalversammlung aus der Organisation ausgeschlossen werden.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III: </num><heading>Organe</heading><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>(1)</num><content><p>Als Hauptorgane der Vereinten Nationen werden eine Generalversammlung, ein Sicherheitsrat, ein Wirtschafts- und Sozialrat, ein Treuhandrat, ein Internationaler Gerichtshof und ein Sekretariat eingesetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>(2)</num><content><p>Je nach Bedarf können in Übereinstimmung mit dieser Charta Nebenorgane eingesetzt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Die Vereinten Nationen schränken hinsichtlich der Anwartschaft auf alle Stellen in ihren Haupt- und Nebenorganen die Gleichberechtigung von Männern und Frauen nicht ein.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV: </num><heading>Die Generalversammlung</heading><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung besteht aus allen Mitgliedern der Vereinten Nationen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jedes Mitglied hat höchstens fünf Vertreter in der Generalversammlung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Aufgaben und Befugnisse</heading><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Die Generalversammlung kann alle Fragen und Angelegenheiten erörtern, die in den Rahmen dieser Charta fallen oder Befugnisse und Aufgaben eines in dieser Charta vorgesehenen Organs betreffen; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen und Angelegenheiten Empfehlungen an die Mitglieder der Vereinten Nationen oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung kann sich mit den allgemeinen Grundsätzen der Zusammenarbeit zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit einschliesslich der Grundsätze für die Abrüstung und Rüstungsregelung befassen und in Bezug auf diese Grundsätze Empfehlungen an die Mitglieder oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Generalversammlung kann alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Fragen erörtern, die ihr ein Mitglied der Vereinten Nationen oder der Sicherheitsrat oder nach Artikel 35 Absatz 2 ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen vorlegt; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen Empfehlungen an den oder die betreffenden Staaten oder den Sicherheitsrat oder an beide richten. Macht eine derartige Frage Massnahmen erforderlich, so wird sie von der Generalversammlung vor oder nach der Erörterung an den Sicherheitsrat überwiesen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Generalversammlung kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf Situationen lenken, die geeignet sind, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu gefährden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die in diesem Artikel aufgeführten Befugnisse der Generalversammlung schränken die allgemeine Tragweite des Artikels 10 nicht ein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para_1"><num>(1)</num><content><p>Solange der Sicherheitsrat in einer Streitigkeit oder einer Situation die ihm in dieser Charta zugewiesenen Aufgaben wahrnimmt, darf die Generalversammlung zu dieser Streitigkeit oder Situation keine Empfehlung abgeben, es sei denn auf Ersuchen des Sicherheitsrats.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generalsekretär unterrichtet mit Zustimmung des Sicherheitsrats die Generalversammlung bei jeder Tagung über alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten, die der Sicherheitsrat behandelt; desgleichen unterrichtet er unverzüglich die Generalversammlung oder, wenn diese nicht tagt, die Mitglieder der Vereinten Nationen, sobald der Sicherheitsrat die Behandlung einer solchen Angelegenheit einstellt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung veranlasst Untersuchungen und gibt Empfehlungen ab,</p><blockList><item eId="art_13/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>um die internationale Zusammenarbeit auf politischem Gebiet zu fördern und die fortschreitende Entwicklung des Völkerrechts sowie seine Kodifizierung zu begünstigen;</p></item><item eId="art_13/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>um die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung und der Gesundheit zu fördern und zur Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion beizutragen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die weiteren Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Generalversammlung in Bezug auf die in Absatz 1 Buchstabe b genannten Angelegenheiten sind in den Kapiteln IX und X dargelegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 12 kann die Generalversammlung Massnahmen zur friedlichen Bereinigung jeder Situation empfehlen, gleichviel wie sie entstanden ist, wenn diese Situation nach ihrer Auffassung geeignet ist, das allgemeine Wohl oder die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nationen zu beeinträchtigen; dies gilt auch für Situationen, die aus einer Verletzung der Bestimmungen dieser Charta über die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen entstehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung erhält und prüft Jahresberichte und Sonderberichte des Sicherheitsrats; diese Berichte enthalten auch eine Darstellung der Massnahmen, die der Sicherheitsrat zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit beschlossen oder getroffen hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Generalversammlung erhält und prüft Berichte der anderen Organe der Vereinten Nationen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Die Generalversammlung nimmt die ihr bezüglich des internationalen Treuhandsystems in den Kapiteln XII und XIII zugewiesenen Aufgaben wahr; hierzu gehört die Genehmigung der Treuhandabkommen für Gebiete, die nicht als strategische Zonen bezeichnet sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung prüft und genehmigt den Haushaltsplan der Organisation.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Ausgaben der Organisation werden von den Mitgliedern nach einem von der Generalversammlung festzusetzenden Verteilungsschlüssel getragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Generalversammlung prüft und genehmigt alle Finanz- und Haushaltsabmachungen mit den in Artikel 57 bezeichneten Sonderorganisationen; sie prüft deren Verwaltungshaushalt mit dem Ziel, Empfehlungen an sie zu richten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Abstimmung</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied der Generalversammlung hat eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>(2)</num><content><p>Beschlüsse der Generalversammlung über wichtige Fragen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder. Zu diesen Fragen gehören: Empfehlungen hinsichtlich der Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die Wahl der nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, die Wahl der Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats, die Wahl von Mitgliedern des Treuhandrats nach Artikel 86 Absatz 1 Buchstabe c, die Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereinten Nationen, der zeitweilige Entzug der Rechte und Vorrechte aus der Mitgliedschaft, der Ausschluss von Mitgliedern, Fragen betreffend die Wirkungsweise des Treuhandsystems sowie Haushaltsfragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_3"><num>(3)</num><content><p>Beschlüsse über andere Fragen, einschliesslich der Bestimmung weiterer Gruppen von Fragen, über die mit Zweidrittelmehrheit zu beschliessen ist, bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das mit der Zahlung seiner finanziellen Beiträge an die Organisation im Rückstand ist, hat in der Generalversammlung kein Stimmrecht, wenn der rückständige Betrag die Höhe der Beiträge erreicht oder übersteigt, die dieses Mitglied für die vorausgegangenen zwei vollen Jahre schuldet. Die Generalversammlung kann ihm jedoch die Ausübung des Stimmrechts gestatten, wenn nach ihrer Überzeugung der Zahlungsverzug auf Umständen beruht, die dieses Mitglied nicht zu vertreten hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Verfahren</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Die Generalversammlung tritt zu ordentlichen Jahrestagungen und, wenn die Umstände es erfordern, zu ausserordentlichen Tagungen zusammen. Ausserordentliche Tagungen hat der Generalsekretär auf Antrag des Sicherheitsrats oder der Mehrheit der Mitglieder der Vereinten Nationen einzuberufen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Die Generalversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie wählt für jede Tagung ihren Präsidenten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22 </b></num><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Die Generalversammlung kann Nebenorgane einsetzen, soweit sie dies zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben für erforderlich hält.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V: </num><heading>Der Sicherheitsrat</heading><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_23/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Sicherheitsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern der Vereinten Nationen. Die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika sind ständige Mitglieder des Sicherheitsrats. Die Generalversammlung wählt zehn weitere Mitglieder der Vereinten Nationen zu nichtständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats; hierbei sind folgende Gesichtspunkte besonders zu berücksichtigen: in erster Linie der Beitrag von Mitgliedern der Vereinten Nationen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und zur Verwirklichung der sonstigen Ziele der Organisation sowie ferner eine angemessene geographische Verteilung der Sitze.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats werden für zwei Jahre gewählt. Bei der ersten Wahl der nichtständigen Mitglieder, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von elf auf fünfzehn stattfindet, werden zwei der vier zusätzlichen Mitglieder für ein Jahr gewählt. Ausscheidende Mitglieder können nicht unmittelbar wiedergewählt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat in diesem einen Vertreter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Aufgaben und Befugnisse</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>(1)</num><content><p>Um ein schnelles und wirksames Handeln der Vereinten Nationen zu gewährleisten, übertragen ihre Mitglieder dem Sicherheitsrat die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und erkennen an, dass der Sicherheitsrat bei der Wahrnehmung der sich aus dieser Verantwortung ergebenden Pflichten in ihrem Namen handelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>(2)</num><content><p>Bei der Erfüllung dieser Pflichten handelt der Sicherheitsrat im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen. Die ihm hierfür eingeräumten besonderen Befugnisse sind in den Kapiteln VI, VII, VIII und XII aufgeführt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Sicherheitsrat legt der Generalversammlung Jahresberichte und erforderlichenfalls Sonderberichte zur Prüfung vor.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para"><content><p>Die Mitglieder der Vereinten Nationen kommen überein, die Beschlüsse des Sicherheitsrats im Einklang mit dieser Charta anzunehmen und durchzuführen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Um die Herstellung und Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit so zu fördern, dass von den menschlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen der Welt möglichst wenig für Rüstungszwecke abgezweigt wird, ist der Sicherheitsrat beauftragt, mit Unterstützung des in Artikel 47 vorgesehenen Generalstabsausschusses Pläne auszuarbeiten, die den Mitgliedern der Vereinten Nationen zwecks Errichtung eines Systems der Rüstungsregelung vorzulegen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Abstimmung</heading><paragraph eId="art_27/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat eine Stimme. </p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>(2)</num><content><p>Beschlüsse des Sicherheitsrats über Verfahrensfragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern. </p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_3"><num>(3)</num><content><p>Beschlüsse des Sicherheitsrats über alle sonstigen Fragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern einschliesslich sämtlicher ständigen Mitglieder, jedoch mit der Massgabe, dass sich bei Beschlüssen auf Grund des Kapitels VI und des Artikels 52 Absatz 3 die Streitparteien der Stimme enthalten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Verfahren</heading><paragraph eId="art_28/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Sicherheitsrat wird so organisiert, dass er seine Aufgaben ständig wahrnehmen kann. Jedes seiner Mitglieder muss zu diesem Zweck jederzeit am Sitz der Organisation vertreten sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Sicherheitsrat tritt regelmässig zu Sitzungen zusammen; bei diesen kann jedes seiner Mitglieder nach Wunsch durch ein Regierungsmitglied oder durch einen anderen eigens hierfür bestellten Delegierten vertreten sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Sicherheitsrat kann ausser am Sitz der Organisation auch an anderen Orten zusammentreten, wenn dies nach seinem Urteil seiner Arbeit am dienlichsten ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><paragraph eId="art_29/para"><content><p>Der Sicherheitsrat kann Nebenorgane einsetzen, soweit er dies zur Wahrnehmung seiner Aufgaben für erforderlich hält.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Der Sicherheitsrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><paragraph eId="art_31/para"><content><p>Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das nicht Mitglied des Sicherheitsrats ist, kann ohne Stimmrecht an der Erörterung jeder vor den Sicherheitsrat gebrachten Frage teilnehmen, wenn dieser der Auffassung ist, dass die Interessen dieses Mitglieds besonders betroffen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><paragraph eId="art_32/para"><content><p>Mitglieder der Vereinten Nationen, die nicht Mitglied des Sicherheitsrats sind, sowie Nichtmitgliedstaaten der Vereinten Nationen werden eingeladen, an den Erörterungen des Sicherheitsrats über eine Streitigkeit, mit der dieser befasst ist, ohne Stimmrecht teilzunehmen, wenn sie Streitpartei sind. Für die Teilnahme eines Nichtmitgliedstaats der Vereinten Nationen setzt der Sicherheitsrat die Bedingungen fest, die er für gerecht hält.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>Kapitel VI: </num><heading>Die friedliche Beilegung von Streitigkeiten</heading><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><paragraph eId="art_33/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Parteien einer Streitigkeit, deren Fortdauer geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden, bemühen sich zunächst um eine Beilegung durch Verhandlung, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Entscheidung, Inanspruchnahme regionaler Einrichtungen oder Abmachungen oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_33/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Sicherheitsrat fordert die Parteien auf, wenn er dies für notwendig hält, ihre Streitigkeit durch solche Mittel beizulegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><paragraph eId="art_34/para"><content><p>Der Sicherheitsrat kann jede Streitigkeit sowie jede Situation, die zu internationalen Reibungen führen oder eine Streitigkeit hervorrufen könnte, untersuchen, um festzustellen, ob die Fortdauer der Streitigkeit oder der Situation die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden könnte.</p></content></paragraph></article><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><paragraph eId="art_35/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit sowie auf jede Situation der in Artikel 34 bezeichneten Art lenken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit lenken, in der er Partei ist, wenn er im Voraus hinsichtlich dieser Streitigkeit die in dieser Charta für eine friedliche Beilegung festgelegten Verpflichtungen annimmt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_3"><num>(3)</num><content><p>Das Verfahren der Generalversammlung in Angelegenheiten, auf die ihre Aufmerksamkeit gemäss diesem Artikel gelenkt wird, bestimmt sich nach den Artikeln 11 und 12.</p></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><paragraph eId="art_36/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Sicherheitsrat kann in jedem Stadium einer Streitigkeit im Sinne des Artikels 33 oder einer Situation gleicher Art geeignete Verfahren oder Methoden für deren Bereinigung empfehlen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Sicherheitsrat soll alle Verfahren in Betracht ziehen, welche die Parteien zur Beilegung der Streitigkeit bereits angenommen haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_3"><num>(3)</num><content><p>Bei seinen Empfehlungen auf Grund dieses Artikels soll der Sicherheitsrat ferner berücksichtigen, dass Rechtsstreitigkeiten im Allgemeinen von den Parteien dem Internationalen Gerichtshof im Einklang mit dessen Statut<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1048_1037_1010" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">RS <b>0.193.501</b></ref></p></authorialNote> zu unterbreiten sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><paragraph eId="art_37/para_1"><num>(1)</num><content><p>Gelingt es den Parteien einer Streitigkeit der in Artikel 33 bezeichneten Art nicht, diese mit den dort angegebenen Mitteln beizulegen, so legen sie die Streitigkeit dem Sicherheitsrat vor.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_2"><num>(2)</num><content><p>Könnte nach Auffassung des Sicherheitsrats die Fortdauer der Streitigkeit tatsächlich die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden, so beschliesst er, ob er nach Artikel 36 tätig werden oder die ihm angemessen erscheinenden Empfehlungen für eine Beilegung abgeben will.</p></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><paragraph eId="art_38/para"><content><p>Unbeschadet der Artikel 33 bis 37 kann der Sicherheitsrat, wenn alle Parteien einer Streitigkeit dies beantragen, Empfehlungen zu deren friedlicher Beilegung an die Streitparteien richten.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VII"><num>Kapitel VII: </num><heading>Massnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und<br/>bei Angriffshandlungen</heading><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><paragraph eId="art_39/para"><content><p>Der Sicherheitsrat stellt fest, ob eine Bedrohung oder ein Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung vorliegt; er gibt Empfehlungen ab oder beschliesst, welche Massnahmen auf Grund der Artikel 41 und 42 zu treffen sind, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><paragraph eId="art_40/para"><content><p>Um einer Verschärfung der Lage vorzubeugen, kann der Sicherheitsrat, bevor er nach Artikel 39 Empfehlungen abgibt oder Massnahmen beschliesst, die beteiligten Parteien auffordern, den von ihm für notwendig oder erwünscht erachteten vorläufigen Massnahmen Folge zu leisten. Diese vorläufigen Massnahmen lassen die Rechte, die Ansprüche und die Stellung der beteiligten Parteien unberührt. Wird den vorläufigen Massnahmen nicht Folge geleistet, so trägt der Sicherheitsrat diesem Versagen gebührend Rechnung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><paragraph eId="art_41/para"><content><p>Der Sicherheitsrat kann beschliessen, welche Massnahmen – unter Ausschluss von Waffengewalt – zu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Massnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn‑, See- und Luftverkehrs, der Post‑, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><paragraph eId="art_42/para"><content><p>Ist der Sicherheitsrat der Auffassung, dass die in Artikel 41 vorgesehenen Massnahmen unzulänglich sein würden oder sich als unzulänglich erwiesen haben, so kann er mit Luft‑, See- oder Landstreitkräften die zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Massnahmen durchführen. Sie können Demonstrationen, Blockaden und sonstige Einsätze der Luft‑, See- oder Landstreitkräfte von Mitgliedern der Vereinten Nationen einschliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_43"><num><b>Art. 43</b></num><paragraph eId="art_43/para_1"><num>(1)</num><content><p>Alle Mitglieder der Vereinten Nationen verpflichten sich, zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dadurch beizutragen, dass sie nach Massgabe eines oder mehrerer Sonderabkommen dem Sicherheitsrat auf sein Ersuchen Streitkräfte zur Verfügung stellen, Beistand leisten und Erleichterungen einschliesslich des Durchmarschrechts gewähren, soweit dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_2"><num>(2)</num><content><p>Diese Abkommen haben die Zahl und Art der Streitkräfte, ihren Bereitschaftsgrad, ihren allgemeinen Standort sowie die Art der Erleichterungen und des Beistands vorzusehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Abkommen werden auf Veranlassung des Sicherheitsrats so bald wie möglich im Verhandlungswege ausgearbeitet. Sie werden zwischen dem Sicherheitsrat einerseits und Einzelmitgliedern oder Mitgliedergruppen andererseits geschlossen und von den Unterzeichnerstaaten nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert.</p></content></paragraph></article><article eId="art_44"><num><b>Art. 44</b></num><paragraph eId="art_44/para"><content><p>Hat der Sicherheitsrat die Anwendung von Gewalt beschlossen, so lädt er ein in ihm nicht vertretenes Mitglied, bevor er es zur Stellung von Streitkräften auf Grund der nach Artikel 43 übernommenen Verpflichtungen auffordert, auf dessen Wunsch ein, an seinen Beschlüssen über den Einsatz von Kontingenten der Streitkräfte dieses Mitglieds teilzunehmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_45"><num><b>Art. 45</b></num><paragraph eId="art_45/para"><content><p>Um die Vereinten Nationen zur Durchführung dringender militärischer Massnahmen zu befähigen, halten Mitglieder der Organisation Kontingente ihrer Luftstreitkräfte zum sofortigen Einsatz bei gemeinsamen internationalen Zwangsmassnahmen bereit. Stärke und Bereitschaftsgrad dieser Kontingente sowie die Pläne für ihre gemeinsamen Massnahmen legt der Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses im Rahmen der in Artikel 43 erwähnten Sonderabkommen fest.</p></content></paragraph></article><article eId="art_46"><num><b>Art. 46</b></num><paragraph eId="art_46/para"><content><p>Die Pläne für die Anwendung von Waffengewalt werden vom Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses aufgestellt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_47"><num><b>Art. 47</b></num><paragraph eId="art_47/para_1"><num>(1)</num><content><p>Es wird ein Generalstabsausschuss eingesetzt, um den Sicherheitsrat in allen Fragen zu beraten und zu unterstützen, die dessen militärische Bedürfnisse zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, den Einsatz und die Führung der dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte, die Rüstungsregelung und eine etwaige Abrüstung betreffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generalstabsausschuss besteht aus den Generalstabschefs der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats oder ihren Vertretern. Ein nicht ständig im Ausschuss vertretenes Mitglied der Vereinten Nationen wird vom Ausschuss eingeladen, sich ihm zu assoziieren, wenn die Mitarbeit dieses Mitglieds für die wirksame Durchführung der Aufgaben des Ausschusses erforderlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Generalstabsausschuss ist unter der Autorität des Sicherheitsrats für die strategische Leitung aller dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte verantwortlich. Die Fragen bezüglich der Führung dieser Streitkräfte werden später geregelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Generalstabsausschuss kann mit Ermächtigung des Sicherheitsrats nach Konsultation mit geeigneten regionalen Einrichtungen regionale Unterausschüsse einsetzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_48"><num><b>Art. 48</b></num><paragraph eId="art_48/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Massnahmen, die für die Durchführung der Beschlüsse des Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich sind, werden je nach dem Ermessen des Sicherheitsrats von allen oder von einigen Mitgliedern der Vereinten Nationen getroffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_2"><num>(2)</num><content><p>Diese Beschlüsse werden von den Mitgliedern der Vereinten Nationen unmittelbar sowie durch Massnahmen in den geeigneten internationalen Einrichtungen durchgeführt, deren Mitglieder sie sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_49"><num><b>Art. 49</b></num><paragraph eId="art_49/para"><content><p>Bei der Durchführung der vom Sicherheitsrat beschlossenen Massnahmen leisten die Mitglieder der Vereinten Nationen einander gemeinsam handelnd Beistand.</p></content></paragraph></article><article eId="art_50"><num><b>Art. 50</b></num><paragraph eId="art_50/para"><content><p>Ergreift der Sicherheitsrat gegen einen Staat Vorbeugungs- oder Zwangsmassnahmen, so kann jeder andere Staat, ob Mitglied der Vereinten Nationen oder nicht, den die Durchführung dieser Massnahmen vor besondere wirtschaftliche Probleme stellt, den Sicherheitsrat zwecks Lösung dieser Probleme konsultieren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_51"><num><b>Art. 51</b></num><paragraph eId="art_51/para"><content><p>Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Massnahmen getroffen hat. Massnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Massnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VIII"><num>Kapitel VIII: </num><heading>Regionale Abmachungen </heading><article eId="art_52"><num><b>Art. 52</b></num><paragraph eId="art_52/para_1"><num>(1)</num><content><p>Diese Charta schliesst das Bestehen regionaler Abmachungen oder Einrichtungen zur Behandlung derjenigen die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten nicht aus, bei denen Massnahmen regionaler Art angebracht sind; Voraussetzung hierfür ist, dass diese Abmachungen oder Einrichtungen und ihr Wirken mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen vereinbar sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_2"><num>(2)</num><content><p>Mitglieder der Vereinten Nationen, die solche Abmachungen treffen oder solche Einrichtungen schaffen, werden sich nach besten Kräften bemühen, durch Inanspruchnahme dieser Abmachungen oder Einrichtungen örtlich begrenzte Streitigkeiten friedlich beizulegen, bevor sie den Sicherheitsrat damit befassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Sicherheitsrat wird die Entwicklung des Verfahrens fördern, örtlich begrenzte Streitigkeiten durch Inanspruchnahme dieser regionalen Abmachungen oder Einrichtungen friedlich beizulegen, sei es auf Veranlassung der beteiligten Staaten oder auf Grund von Überweisungen durch ihn selbst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Anwendung der Artikel 34 und 35 wird durch diesen Artikel nicht beeinträchtigt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_53"><num><b>Art. 53</b></num><paragraph eId="art_53/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Sicherheitsrat nimmt gegebenenfalls diese regionalen Abmachungen oder Einrichtungen zur Durchführung von Zwangsmassnahmen unter seiner Autorität in Anspruch. Ohne Ermächtigung des Sicherheitsrats dürfen Zwangsmassnahmen auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen nicht ergriffen werden; ausgenommen sind Massnahmen gegen einen Feindstaat im Sinne des Absatzes 2, soweit sie in Artikel 107 oder in regionalen, gegen die Wiederaufnahme der Angriffspolitik eines solchen Staates gerichteten Abmachungen vorgesehen sind; die Ausnahme gilt, bis der Organisation auf Ersuchen der beteiligten Regierungen die Aufgabe zugewiesen wird, neue Angriffe eines solchen Staates zu verhüten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_53/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Ausdruck «Feindstaat» in Absatz 1 bezeichnet jeden Staat, der während des Zweiten Weltkriegs Feind eines Unterzeichners dieser Charta war.</p></content></paragraph></article><article eId="art_54"><num><b>Art. 54</b></num><paragraph eId="art_54/para"><content><p>Der Sicherheitsrat ist jederzeit vollständig über die Massnahmen auf dem laufenden zu halten, die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen getroffen oder in Aussicht genommen werden.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IX"><num>Kapitel IX: </num><heading>Internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem <br/>und sozialem Gebiet</heading><article eId="art_55"><num><b>Art. 55</b></num><paragraph eId="art_55/para"><content><p>Um jenen Zustand der Stabilität und Wohlfahrt herbeizuführen, der erforderlich ist, damit zwischen den Nationen friedliche und freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen herrschen, fördern die Vereinten Nationen</p><blockList><item eId="art_55/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die Verbesserung des Lebensstandards, die Vollbeschäftigung und die Voraussetzungen für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt und Aufstieg;</p></item><item eId="art_55/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Lösung internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, gesundheitlicher und verwandter Art sowie die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kultur und der Erziehung;</p></item><item eId="art_55/para/lbl_c"><num>c) </num><p>die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_56"><num><b>Art. 56</b></num><paragraph eId="art_56/para"><content><p>Alle Mitgliedstaaten verpflichten sich, gemeinsam und jeder für sich mit der Organisation zusammenzuarbeiten, um die in Artikel 55 dargelegten Ziele zu erreichen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_57"><num><b>Art. 57</b></num><paragraph eId="art_57/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die verschiedenen durch zwischenstaatliche Übereinkünfte errichteten Sonderorganisationen, die auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten weit reichende, in ihren massgebenden Urkunden umschriebene internationale Aufgaben zu erfüllen haben, werden gemäss Artikel 63 mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebracht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_57/para_2"><num>(2)</num><content><p>Diese mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebrachten Organisationen sind im Folgenden als «Sonderorganisationen» bezeichnet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_58"><num><b>Art. 58</b></num><paragraph eId="art_58/para"><content><p>Die Organisation gibt Empfehlungen ab, um die Bestrebungen und Tätigkeiten dieser Sonderorganisationen zu koordinieren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_59"><num><b>Art. 59</b></num><paragraph eId="art_59/para"><content><p>Die Organisation veranlasst gegebenenfalls zwischen den in Betracht kommenden Staaten Verhandlungen zur Errichtung neuer Sonderorganisationen, soweit solche zur Verwirklichung der in Artikel 55 dargelegten Ziele erforderlich sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_60"><num><b>Art. 60</b></num><paragraph eId="art_60/para"><content><p>Für die Wahrnehmung der in diesem Kapitel genannten Aufgaben der Organisation sind die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Wirtschafts- und Sozialrat verantwortlich; dieser besitzt zu diesem Zweck die ihm in Kapitel X zugewiesenen Befugnisse.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_X"><num>Kapitel X: </num><heading>Der Wirtschafts- und Sozialrat</heading><article eId="art_61"><num><b>Art. 61</b></num><heading>Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_61/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat besteht aus vierundfünfzig von der Generalversammlung gewählten Mitgliedern der Vereinten Nationen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_61/para_2"><num>(2)</num><content><p>Vorbehaltlich des Absatzes 3 werden alljährlich achtzehn Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats für drei Jahre gewählt. Ein ausscheidendes Mitglied kann unmittelbar wiedergewählt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_61/para_3"><num>(3)</num><content><p>Bei der ersten Wahl, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von siebenundzwanzig auf vierundfünfzig stattfindet, werden zusätzlich zu den Mitgliedern, die anstelle der neun Mitglieder gewählt werden, deren Amtszeit mit dem betreffenden Jahr endet, siebenundzwanzig weitere Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats gewählt. Die Amtszeit von neun dieser siebenundzwanzig zusätzlichen Mitglieder endet nach einem Jahr, diejenige von neun weiteren Mitgliedern nach zwei Jahren; das Nähere regelt die Generalversammlung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_61/para_4"><num>(4)</num><content><p>Jedes Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats hat in diesem einen Vertreter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_62"><num><b>Art. 62</b></num><heading>Aufgaben und Befugnisse</heading><paragraph eId="art_62/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann über internationale Angelegenheiten auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten Untersuchungen durchführen oder bewirken sowie Berichte abfassen oder veranlassen; er kann zu jeder derartigen Angelegenheit an die Generalversammlung, die Mitglieder der Vereinten Nationen und die in Betracht kommenden Sonderorganisationen Empfehlungen richten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_2"><num>(2)</num><content><p>Er kann Empfehlungen abgeben, um die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle zu fördern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_3"><num>(3)</num><content><p>Er kann über Angelegenheiten, für die er zuständig ist, Übereinkommen entwerfen und der Generalversammlung vorlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_4"><num>(4)</num><content><p>Er kann nach den von den Vereinten Nationen festgesetzten Regeln internationale Konferenzen über Angelegenheiten einberufen, für die er zuständig ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_63"><num><b>Art. 63</b></num><paragraph eId="art_63/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann mit jeder der in Artikel 57 bezeichneten Organisationen Abkommen schliessen, in denen die Beziehungen der betreffenden Organisation zu den Vereinten Nationen geregelt werden. Diese Abkommen bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_63/para_2"><num>(2)</num><content><p>Er kann die Tätigkeit der Sonderorganisationen koordinieren, indem er Konsultationen mit ihnen führt und an sie, an die Generalversammlung und die Mitglieder der Vereinten Nationen Empfehlungen richtet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_64"><num><b>Art. 64</b></num><paragraph eId="art_64/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Schritte unternehmen, um von den Sonderorganisationen regelmässig Berichte zu erhalten. Er kann mit den Mitgliedern der Vereinten Nationen und mit den Sonderorganisationen Abmachungen treffen, um Berichte über die Massnahmen zu erhalten, die zur Durchführung seiner Empfehlungen und der Empfehlungen der Generalversammlung über Angelegenheiten getroffen werden, für die er zuständig ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_64/para_2"><num>(2)</num><content><p>Er kann der Generalversammlung seine Bemerkungen zu diesen Berichten mitteilen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_65"><num><b>Art. 65</b></num><paragraph eId="art_65/para"><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann dem Sicherheitsrat Auskünfte erteilen und ihn auf dessen Ersuchen unterstützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_66"><num><b>Art. 66</b></num><paragraph eId="art_66/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat nimmt alle Aufgaben wahr, für die er im Zusammenhang mit der Durchführung von Empfehlungen der Generalversammlung zuständig ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_2"><num>(2)</num><content><p>Er kann mit Genehmigung der Generalversammlung alle Dienste leisten, um die ihn Mitglieder der Vereinten Nationen oder Sonderorganisationen ersuchen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_3"><num>(3)</num><content><p>Er nimmt alle sonstigen Aufgaben wahr, die ihm in dieser Charta oder durch die Generalversammlung zugewiesen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_67"><num><b>Art. 67</b></num><heading>Abstimmung</heading><paragraph eId="art_67/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats hat eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_67/para_2"><num>(2)</num><content><p>Beschlüsse des Wirtschafts- und Sozialrats bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.</p></content></paragraph></article><article eId="art_68"><num><b>Art. 68</b></num><heading>Verfahren</heading><paragraph eId="art_68/para"><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat setzt Kommissionen für wirtschaftliche und soziale Fragen und für die Förderung der Menschenrechte sowie alle sonstigen zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kommissionen ein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_69"><num><b>Art. 69</b></num><paragraph eId="art_69/para"><content><p>Behandelt der Wirtschafts- und Sozialrat eine Angelegenheit, die für ein Mitglied der Vereinten Nationen von besonderem Belang ist, so lädt er es ein, ohne Stimmrecht an seinen Beratungen teilzunehmen. </p></content></paragraph></article><article eId="art_70"><num><b>Art. 70</b></num><paragraph eId="art_70/para"><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann Abmachungen dahingehend treffen, dass Vertreter der Sonderorganisationen ohne Stimmrecht an seinen Beratungen und an den Beratungen der von ihm eingesetzten Kommissionen teilnehmen und dass seine eigenen Vertreter an den Beratungen der Sonderorganisationen teilnehmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_71"><num><b>Art. 71</b></num><paragraph eId="art_71/para"><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Abmachungen zwecks Konsultation mit nichtstaatlichen Organisationen treffen, die sich mit Angelegenheiten seiner Zuständigkeit befassen. Solche Abmachungen können mit internationalen Organisationen und, soweit angebracht, nach Konsultation des betreffenden Mitglieds der Vereinten Nationen auch mit nationalen Organisationen getroffen werden. </p></content></paragraph></article><article eId="art_72"><num><b>Art. 72</b></num><paragraph eId="art_72/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_72/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Wirtschafts- und Sozialrat tritt nach Bedarf gemäss seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XI"><num>Kapitel XI: </num><heading>Erklärung über Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung</heading><article eId="art_73"><num><b>Art. 73</b></num><paragraph eId="art_73/para"><content><p>Mitglieder der Vereinten Nationen, welche die Verantwortung für die Verwaltung von Hoheitsgebieten haben oder übernehmen, deren Völker noch nicht die volle Selbstregierung erreicht haben, bekennen sich zu dem Grundsatz, dass die Interessen der Einwohner dieser Hoheitsgebiete Vorrang haben; sie übernehmen als heiligen Auftrag die Verpflichtung, im Rahmen des durch diese Charta errichteten Systems des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit das Wohl dieser Einwohner aufs äusserste zu fördern; zu diesem Zweck verpflichten sie sich,</p><blockList><item eId="art_73/para/lbl_a"><num>a) </num><p>den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt, die gerechte Behandlung und den Schutz dieser Völker gegen Missbräuche unter gebührender Achtung vor ihrer Kultur zu gewährleisten;</p></item><item eId="art_73/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Selbstregierung zu entwickeln, die politischen Bestrebungen dieser Völker gebührend zu berücksichtigen und sie bei der fortschreitenden Entwicklung ihrer freien politischen Einrichtungen zu unterstützen, und zwar je nach den besonderen Verhältnissen jedes Hoheitsgebiets, seiner Bevölkerung und deren jeweiliger Entwicklungsstufe;</p></item><item eId="art_73/para/lbl_c"><num>c) </num><p>den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;</p></item><item eId="art_73/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Aufbau- und Entwicklungsmassnahmen zu fördern, die Forschungstätigkeit zu unterstützen sowie miteinander und gegebenenfalls mit internationalen Fachorganisationen zusammenzuarbeiten, um die in diesem Artikel dargelegten sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Ziele zu verwirklichen;</p></item><item eId="art_73/para/lbl_e"><num>e) </num><p>dem Generalsekretär mit der durch die Rücksichtnahme auf Sicherheit und Verfassung gebotenen Einschränkung zu seiner Unterrichtung regelmässig statistische und sonstige Informationen technischer Art über das Wirtschafts‑, Sozial- und Erziehungswesen in den nicht unter die Kapitel XII und XIII fallenden Hoheitsgebieten zu übermitteln, für die sie verantwortlich sind.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_74"><num><b>Art. 74</b></num><paragraph eId="art_74/para"><content><p>Die Mitglieder der Vereinten Nationen sind sich ferner darin einig, dass die Politik, die sie für die unter dieses Kapitel fallenden Hoheitsgebiete verfolgen, nicht minder auf dem allgemeinen Grundsatz der guten Nachbarschaft in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten beruhen muss als die Politik, die sie für ihr Mutterland verfolgen; hierbei sind die Interessen und das Wohl der übrigen Welt gebührend zu berücksichtigen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XII"><num>Kapitel XII: </num><heading>Das internationale Treuhandsystem</heading><article eId="art_75"><num><b>Art. 75</b></num><paragraph eId="art_75/para"><content><p>Die Vereinten Nationen errichten unter ihrer Autorität ein internationales Treuhandsystem für die Verwaltung und Beaufsichtigung der Hoheitsgebiete, die auf Grund späterer Einzelabkommen in dieses System einbezogen werden. Diese Hoheitsgebiete werden im Folgenden als Treuhandgebiete bezeichnet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_76"><num><b>Art. 76</b></num><paragraph eId="art_76/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_76/para/listintro">Im Einklang mit den in Artikel 1 dieser Charta dargelegten Zielen der Vereinten Nationen dient das Treuhandsystem hauptsächlich folgenden Zwecken:</listIntroduction><item eId="art_76/para/lbl_a"><num>a) </num><p>den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;</p></item><item eId="art_76/para/lbl_b"><num>b) </num><p>den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner der Treuhandgebiete und ihre fortschreitende Entwicklung zur Selbstregierung oder Unabhängigkeit so zu fördern, wie es den besonderen Verhältnissen eines jeden dieser Hoheitsgebiete und seiner Bevölkerung sowie deren frei geäusserten Wünschen entspricht und in dem diesbezüglichen Treuhandabkommen vorgesehen ist;</p></item><item eId="art_76/para/lbl_c"><num>c) </num><p>die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und das Bewusstsein der gegenseitigen Abhängigkeit der Völker der Welt zu stärken;</p></item><item eId="art_76/para/lbl_d"><num>d) </num><p>die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vereinten Nationen und ihrer Staatsangehörigen in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten sowie die Gleichbehandlung dieser Staatsangehörigen in der Rechtspflege sicherzustellen, ohne jedoch die Verwirklichung der vorgenannten Zwecke zu beeinträchtigen; Artikel 80 bleibt unberührt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_77"><num><b>Art. 77</b></num><paragraph eId="art_77/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_77/para_1/listintro">Das Treuhandsystem findet auf die zu den folgenden Gruppen gehörenden Hoheitsgebiete Anwendung, soweit sie auf Grund von Treuhandabkommen in dieses System einbezogen werden:</listIntroduction><item eId="art_77/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>gegenwärtig bestehende Mandatsgebiete;</p></item><item eId="art_77/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Hoheitsgebiete, die infolge des Zweiten Weltkriegs von Feindstaaten abgetrennt werden;</p></item><item eId="art_77/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Hoheitsgebiete, die von den für ihre Verwaltung verantwortlichen Staaten freiwillig in das System einbezogen werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_77/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Feststellung, welche Hoheitsgebiete aus den genannten Gruppen in das Treuhandsystem einbezogen werden und welche Bestimmungen hierfür gelten, bleibt einer späteren Übereinkunft vorbehalten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_78"><num><b>Art. 78</b></num><paragraph eId="art_78/para"><content><p>Das Treuhandsystem findet keine Anwendung auf Hoheitsgebiete, die Mitglied der Vereinten Nationen geworden sind; die Beziehungen zwischen Mitgliedern beruhen auf der Achtung des Grundsatzes der souveränen Gleichheit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_79"><num><b>Art. 79</b></num><paragraph eId="art_79/para"><content><p>Für jedes in das Treuhandsystem einzubeziehende Hoheitsgebiet werden die Treuhandbestimmungen einschliesslich aller ihrer Änderungen und Ergänzungen von den unmittelbar beteiligten Staaten, zu denen bei Mandatsgebieten eines Mitglieds der Vereinten Nationen auch die Mandatsmacht zählt, in Form eines Abkommens vereinbart; sie bedürfen der Genehmigung nach den Artikeln 83 und 85.</p></content></paragraph></article><article eId="art_80"><num><b>Art. 80</b></num><paragraph eId="art_80/para_1"><num>(1)</num><content><p>Soweit in einzelnen, auf Grund der Artikel 77, 79 und 81 geschlossenen Treuhandabkommen zur Einbeziehung eines Treuhandgebiets in das Treuhandsystem nichts anderes vereinbart wird und solange derartige Abkommen noch nicht geschlossen sind, ist dieses Kapitel nicht so auszulegen, als ändere es unmittelbar oder mittelbar die Rechte von Staaten oder Völkern oder in Kraft befindliche internationale Übereinkünfte, deren Vertragsparteien Mitglieder der Vereinten Nationen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_80/para_2"><num>(2)</num><content><p>Aus Absatz 1 kann keine Rechtfertigung dafür abgeleitet werden, Verhandlungen über Abkommen zu der in Artikel 77 vorgesehenen Einbeziehung von Mandatsgebieten und sonstigen Hoheitsgebieten in das Treuhandsystem oder den Abschluss solcher Abkommen zu verzögern oder aufzuschieben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_81"><num><b>Art. 81</b></num><paragraph eId="art_81/para"><content><p>Jedes Treuhandabkommen enthält die Bestimmungen, nach denen das Treuhandgebiet zu verwalten ist, und bezeichnet die verwaltende Obrigkeit. Diese, im Folgenden als «Verwaltungsmacht» bezeichnet, kann ein Staat oder eine Staatengruppe oder die Organisation selbst sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_82"><num><b>Art. 82</b></num><paragraph eId="art_82/para"><content><p>Jedes Treuhandabkommen kann eine oder mehrere strategische Zonen bezeichnen, die das ganze Treuhandgebiet, für welches das Abkommen gilt, oder einen Teil davon umfassen; Sonderabkommen nach Artikel 43 bleiben unberührt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_83"><num><b>Art. 83</b></num><paragraph eId="art_83/para_1"><num>(1)</num><content><p>Alle Aufgaben der Vereinten Nationen in Bezug auf strategische Zonen, einschliesslich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, nimmt der Sicherheitsrat wahr.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_83/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die in Artikel 76 dargelegten Hauptzwecke gelten auch für die Bevölkerung jeder strategischen Zone.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_83/para_3"><num>(3)</num><content><p>Unter Beachtung der Treuhandabkommen nimmt der Sicherheitsrat vorbehaltlich der Sicherheitserfordernisse die Unterstützung des Treuhandrats in Anspruch, um im Rahmen des Treuhandsystems diejenigen Aufgaben der Vereinten Nationen wahrzunehmen, die politische, wirtschaftliche, soziale und erzieherische Angelegenheiten in den strategischen Zonen betreffen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_84"><num><b>Art. 84</b></num><paragraph eId="art_84/para"><content><p>Die Verwaltungsmacht hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Treuhandgebiet seinen Beitrag zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit leistet. Zu diesem Zweck kann sie freiwillige Streitkräfte, Erleichterungen und Beistand von dem Treuhandgebiet in Anspruch nehmen, um die Verpflichtungen zu erfüllen, die sie in dieser Hinsicht gegenüber dem Sicherheitsrat übernommen hat, und um die örtliche Verteidigung und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung innerhalb des Treuhandgebiets sicherzustellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_85"><num><b>Art. 85</b></num><paragraph eId="art_85/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Aufgaben der Vereinten Nationen in Bezug auf Treuhandabkommen für alle nicht als strategische Zonen bezeichneten Gebiete, einschliesslich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, werden von der Generalversammlung wahrgenommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_85/para_2"><num>(2)</num><content><p>Bei der Durchführung dieser Aufgaben wird die Generalversammlung von dem unter ihrer Autorität handelnden Treuhandrat unterstützt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XIII"><num>Kapitel XIII: </num><heading>Der Treuhandrat</heading><article eId="art_86"><num><b>Art. 86</b></num><heading>Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_86/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_86/para_1/listintro">Der Treuhandrat besteht aus folgenden Mitgliedern der Vereinten Nationen:</listIntroduction><item eId="art_86/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>den Mitgliedern, die Treuhandgebiete verwalten;</p></item><item eId="art_86/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>den in Artikel 23 namentlich aufgeführten Mitgliedern, soweit sie keine Treuhandgebiete verwalten;</p></item><item eId="art_86/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>so vielen weiteren von der Generalversammlung für je drei Jahre gewählten Mitgliedern, wie erforderlich sind, damit der Treuhandrat insgesamt zur Hälfte aus Mitgliedern der Vereinten Nationen besteht, die Treuhandgebiete verwalten, und zur Hälfte aus solchen, die keine verwalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_86/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jedes Mitglied des Treuhandrats bestellt eine besonders geeignete Person zu seinem Vertreter im Treuhandrat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_87"><num><b>Art. 87</b></num><heading>Aufgaben und Befugnisse</heading><paragraph eId="art_87/para"><content><p>Die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Treuhandrat können bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben</p><blockList><item eId="art_87/para/lbl_a"><num>a) </num><p>von der Verwaltungsmacht vorgelegte Berichte prüfen;</p></item><item eId="art_87/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Gesuche entgegennehmen und sie in Konsultation mit der Verwaltungsmacht prüfen;</p></item><item eId="art_87/para/lbl_c"><num>c) </num><p>regelmässige Bereisungen der einzelnen Treuhandgebiete veranlassen, deren Zeitpunkt mit der Verwaltungsmacht vereinbart wird;</p></item><item eId="art_87/para/lbl_d"><num>d) </num><p>diese und sonstige Massnahmen in Übereinstimmung mit den Treuhandabkommen treffen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_88"><num><b>Art. 88</b></num><paragraph eId="art_88/para"><content><p>Der Treuhandrat arbeitet einen Fragebogen über den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner jedes Treuhandgebiets aus; die Verwaltungsmacht jedes Treuhandgebiets, für das die Generalversammlung zuständig ist, erstattet dieser auf Grund des Fragebogens alljährlich Bericht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_89"><num><b>Art. 89</b></num><heading>Abstimmung</heading><paragraph eId="art_89/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied des Treuhandrats hat eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_89/para_2"><num>(2)</num><content><p>Beschlüsse des Treuhandrats bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.</p></content></paragraph></article><article eId="art_90"><num><b>Art. 90</b></num><heading>Verfahren</heading><paragraph eId="art_90/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Treuhandrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_90/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Treuhandrat tritt nach Bedarf gemäss seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_91"><num><b>Art. 91</b></num><paragraph eId="art_91/para"><content><p>Der Treuhandrat nimmt gegebenenfalls die Unterstützung des Wirtschafts- und Sozialrats und der Sonderorganisationen in Angelegenheiten in Anspruch, für die sie zuständig sind.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XIV"><num>Kapitel XIV: </num><heading>Der Internationale Gerichtshof</heading><article eId="art_92"><num><b>Art. 92</b></num><paragraph eId="art_92/para"><content><p>Der Internationale Gerichtshof ist das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen. Er nimmt seine Aufgaben nach Massgabe des beigefügten Statuts<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1048_1037_1010" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">RS <b>0.193.501</b></ref></p></authorialNote> wahr, das auf dem Statut des Ständigen Internationalen Gerichtshofs beruht und Bestandteil dieser Charta ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_93"><num><b>Art. 93</b></num><paragraph eId="art_93/para_1"><num>(1)</num><content><p>Alle Mitglieder der Vereinten Nationen sind ohne weiteres Vertragsparteien des Statuts des Internationalen Gerichtshofs<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1048_1037_1010" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">RS <b>0.193.501</b></ref></p></authorialNote>.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_93/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ein Staat, der nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist, kann zu Bedingungen, welche die Generalversammlung jeweils auf Empfehlung des Sicherheitsrats festsetzt, Vertragspartei des Statuts des Internationalen Gerichtshofs werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_94"><num><b>Art. 94</b></num><paragraph eId="art_94/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, bei jeder Streitigkeit, in der es Partei ist, die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zu befolgen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_94/para_2"><num>(2)</num><content><p>Kommt eine Streitpartei ihren Verpflichtungen aus einem Urteil des Gerichtshofs nicht nach, so kann sich die andere Partei an den Sicherheitsrat wenden; dieser kann, wenn er es für erforderlich hält, Empfehlungen abgeben oder Massnahmen beschliessen, um dem Urteil Wirksamkeit zu verschaffen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_95"><num><b>Art. 95</b></num><paragraph eId="art_95/para"><content><p>Diese Charta schliesst nicht aus, dass Mitglieder der Vereinten Nationen auf Grund bestehender oder künftiger Abkommen die Beilegung ihrer Streitigkeiten anderen Gerichten zuweisen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_96"><num><b>Art. 96</b></num><paragraph eId="art_96/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Generalversammlung oder der Sicherheitsrat kann über jede Rechtsfrage ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs anfordern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_96/para_2"><num>(2)</num><content><p>Andere Organe der Vereinten Nationen und Sonderorganisationen können mit jeweiliger Ermächtigung durch die Generalversammlung ebenfalls Gutachten des Gerichtshofs über Rechtsfragen anfordern, die sich in ihrem Tätigkeitsbereich stellen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XV"><num>Kapitel XV: </num><heading>Das Sekretariat</heading><article eId="art_97"><num><b>Art. 97</b></num><paragraph eId="art_97/para"><content><p>Das Sekretariat besteht aus einem Generalsekretär und den sonstigen von der Organisation benötigten Bediensteten. Der Generalsekretär wird auf Empfehlung des Sicherheitsrats von der Generalversammlung ernannt. Er ist der höchste Verwaltungsbeamte der Organisation.</p></content></paragraph></article><article eId="art_98"><num><b>Art. 98</b></num><paragraph eId="art_98/para"><content><p>Der Generalsekretär ist in dieser Eigenschaft bei allen Sitzungen der Generalversammlung, des Sicherheitsrats, des Wirtschafts- und Sozialrats und des Treuhandrats tätig und nimmt alle sonstigen ihm von diesen Organen zugewiesenen Aufgaben wahr. Er erstattet der Generalversammlung alljährlich über die Tätigkeit der Organisation Bericht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_99"><num><b>Art. 99</b></num><paragraph eId="art_99/para"><content><p>Der Generalsekretär kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf jede Angelegenheit lenken, die nach seinem Dafürhalten geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_100"><num><b>Art. 100</b></num><paragraph eId="art_100/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generalsekretär und die sonstigen Bediensteten dürfen bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten von einer Regierung oder von einer Autorität ausserhalb der Organisation Weisungen weder erbitten noch entgegennehmen. Sie haben jede Handlung zu unterlassen, die ihrer Stellung als internationale, nur der Organisation verantwortliche Bedienstete abträglich sein könnte.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_100/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, den ausschliesslich internationalen Charakter der Verantwortung des Generalsekretärs und der sonstigen Bediensteten zu achten und nicht zu versuchen, sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_101"><num><b>Art. 101</b></num><paragraph eId="art_101/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Bediensteten werden vom Generalsekretär im Einklang mit Regelungen ernannt, welche die Generalversammlung erlässt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_101/para_2"><num>(2)</num><content><p>Dem Wirtschafts- und Sozialrat, dem Treuhandrat und erforderlichenfalls anderen Organen der Vereinten Nationen werden geeignete ständige Bedienstete zugeteilt. Sie gehören dem Sekretariat an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_101/para_3"><num>(3)</num><content><p>Bei der Einstellung der Bediensteten und der Regelung ihres Dienstverhältnisses gilt als ausschlaggebend der Gesichtspunkt, dass es notwendig ist, ein Höchstmass an Leistungsfähigkeit, fachlicher Eignung und Ehrenhaftigkeit zu gewährleisten. Der Umstand, dass es wichtig ist, die Auswahl der Bediensteten auf möglichst breiter geographischer Grundlage vorzunehmen, ist gebührend zu berücksichtigen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XVI"><num>Kapitel XVI: </num><heading>Verschiedenes</heading><article eId="art_102"><num><b>Art. 102</b></num><paragraph eId="art_102/para_1"><num>(1)</num><content><p>Alle Verträge und sonstigen internationalen Übereinkünfte, die ein Mitglied der Vereinten Nationen nach dem Inkrafttreten dieser Charta schliesst, werden so bald wie möglich beim Sekretariat registriert und von ihm veröffentlicht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_102/para_2"><num>(2)</num><content><p>Werden solche Verträge oder internationalen Übereinkünfte nicht nach Absatz 1 registriert, so können sich ihre Vertragsparteien bei einem Organ der Vereinten Nationen nicht auf sie berufen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_103"><num><b>Art. 103</b></num><paragraph eId="art_103/para"><content><p>Widersprechen sich die Verpflichtungen von Mitgliedern der Vereinten Nationen aus dieser Charta und ihre Verpflichtungen aus anderen internationalen Übereinkünften, so haben die Verpflichtungen aus dieser Charta Vorrang.</p></content></paragraph></article><article eId="art_104"><num><b>Art. 104</b></num><paragraph eId="art_104/para"><content><p>Die Organisation geniesst im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Rechts- und Geschäftsfähigkeit, die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_105"><num><b>Art. 105</b></num><paragraph eId="art_105/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Organisation geniesst im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Vorrechte und Immunitäten, die zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_105/para_2"><num>(2)</num><content><p>Vertreter der Mitglieder der Vereinten Nationen und Bedienstete der Organisation geniessen ebenfalls die Vorrechte und Immunitäten, deren sie bedürfen, um ihre mit der Organisation zusammenhängenden Aufgaben in voller Unabhängigkeit wahrnehmen zu können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_105/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Generalversammlung kann Empfehlungen abgeben, um die Anwendung der Absätze 1 und 2 im Einzelnen zu regeln, oder sie kann den Mitgliedern der Vereinten Nationen zu diesem Zweck Übereinkommen vorschlagen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XVII"><num>Kapitel XVII: </num><heading>Übergangsbestimmungen betreffend die Sicherheit</heading><article eId="art_106"><num><b>Art. 106</b></num><paragraph eId="art_106/para"><content><p>Bis das Inkrafttreten von Sonderabkommen der in Artikel 43 bezeichneten Art den Sicherheitsrat nach seiner Auffassung befähigt, mit der Ausübung der ihm in Artikel 42 zugewiesenen Verantwortlichkeiten zu beginnen, konsultieren die Parteien der am 30. Oktober 1943 in Moskau unterzeichneten Viermächte-Erklärung und Frankreich nach Absatz 5 dieser Erklärung einander und gegebenenfalls andere Mitglieder der Vereinten Nationen, um gemeinsam alle etwa erforderlichen Massnahmen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit im Namen der Organisation zu treffen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_107"><num><b>Art. 107</b></num><paragraph eId="art_107/para"><content><p>Massnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen als Folge des Zweiten Weltkriegs in Bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaats dieser Charta war, werden durch diese Charta weder ausser Kraft gesetzt noch untersagt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XVIII"><num>Kapitel XVIII: </num><heading>Änderungen</heading><article eId="art_108"><num><b>Art. 108</b></num><paragraph eId="art_108/para"><content><p>Änderungen dieser Charta treten für alle Mitglieder der Vereinten Nationen in Kraft, wenn sie mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung angenommen und von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschliesslich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_109"><num><b>Art. 109</b></num><paragraph eId="art_109/para_1"><num>(1)</num><content><p>Zur Revision dieser Charta kann eine Allgemeine Konferenz der Mitglieder der Vereinten Nationen zusammentreten; Zeitpunkt und Ort werden durch Beschluss einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluss von neun beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt. Jedes Mitglied der Vereinten Nationen hat auf der Konferenz eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_109/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Änderung dieser Charta, die von der Konferenz mit Zweidrittelmehrheit empfohlen wird, tritt in Kraft, sobald sie von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschliesslich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Massgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_109/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ist eine solche Konferenz nicht vor der zehnten Jahrestagung der Generalversammlung nach Inkrafttreten dieser Charta zusammengetreten, so wird der Vorschlag, eine solche Konferenz einzuberufen, auf die Tagesordnung jener Tagung gesetzt; die Konferenz findet statt, wenn dies durch Beschluss der Mehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluss von sieben beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt wird.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XIX"><num>Kapitel XIX: </num><heading>Ratifizierung und Unterzeichnung</heading><article eId="art_110"><num><b>Art. 110</b></num><paragraph eId="art_110/para_1"><num>(1)</num><content><p>Diese Charta bedarf der Ratifizierung durch die Unterzeichnerstaaten nach Massgabe ihres Verfassungsrechts.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_110/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Ratifikationsurkunden werden bei der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt; diese notifiziert jede Hinterlegung allen Unterzeichnerstaaten sowie dem Generalsekretär der Organisation, sobald er ernannt ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_110/para_3"><num>(3)</num><content><p>Diese Charta tritt in Kraft, sobald die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Mehrheit der anderen Unterzeichnerstaaten ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt haben. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika errichtet sodann über die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden ein Protokoll, von dem sie allen Unterzeichnerstaaten Abschriften übermittelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_110/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Unterzeichnerstaaten dieser Charta, die sie nach ihrem Inkrafttreten ratifizieren, werden mit dem Tag der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_111"><num><b>Art. 111</b></num><paragraph eId="art_111/para"><content><p>Diese Charta, deren chinesischer, französischer, russischer, englischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird im Archiv der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt. Diese übermittelt den Regierungen der anderen Unterzeichnerstaaten gehörig beglaubigte Abschriften.</p></content></paragraph></article></chapter><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die Vertreter der Regierungen der Vereinten Nationen diese Charta unterzeichnet.</p><p>Geschehen in der Stadt San Francisco am 26. Juni 1945.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.120"/><FRBRname xml:lang="it" value="Statuto delle Nazioni Unite del 26 giugno 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Charte des Nations Unies du 26 juin 1945" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 23. Juni 2015<b><sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 866</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2006/628" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2006</b> 4201 </ref>und <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2015/452" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2015</b> 2431</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).</p></authorialNote></sup></b></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Afghanistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. November</p></td><td><p>1946</p></td></tr><tr><td><p>Ägypten<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>22. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Albanien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Algerien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Andorra<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Angola<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>11. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Äquatorialguinea<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. November</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Armenien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Äthiopien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Australien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Bahamas<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Bahrain<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Bangladesch<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Barbados<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  9. Dezember</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Belarus<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Belgien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Belize<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>25. September</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Benin<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Bhutan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Bolivien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td/><td/><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Brunei<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Burundi<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Chile<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>11. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>China<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>28. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  2. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  2. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Côte d’Ivoire<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Dominica<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Dominikanische Republik<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Dschibuti<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Eritrea<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Estland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Finnland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>31. August</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Gabun<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Gambia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Georgien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Ghana<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  8. März</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Grenada<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>21. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>21. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Guinea<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. Dezember</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td><p>Guinea-Bissau<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Guyana<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Haiti<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>27. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Honduras<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Indien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Indonesien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">e</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. September</p></td><td><p>1950</p></td></tr><tr><td><p>Irak<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Iran<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Irland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Island<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. November</p></td><td><p>1946</p></td></tr><tr><td><p>Israel<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>11. Mai</p></td><td><p>1949</p></td></tr><tr><td><p>Italien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Jamaika<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Japan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Jemen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>30. September</p></td><td><p>1947</p></td></tr><tr><td><p>Jordanien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Kambodscha<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Kamerun<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Kanada<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  9. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>16. September</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Katar<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Kenia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Kirgisistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Kiribati<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Komoren<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. November</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Brazzaville)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"> c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Kinshasa)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"> c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Nord-)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td/><td/><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Kuba<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Laos<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Lesotho<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Lettland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Libanon<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Liberia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  2. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  2. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Libyen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Litauen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Madagaskar<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Malawi<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Malaysia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Malediven<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Mali<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Malta<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Marokko<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. November</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Marshallinseln<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Mauretanien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Mauritius<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>24. April</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Mazedonien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td/><td/><td><p>  8. April</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p> 7. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>  7. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Mikronesien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>17. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Moldau<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Monaco<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Mongolei<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Mosambik<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>16. September</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Myanmar<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. April</p></td><td><p>1948</p></td></tr><tr><td><p>Namibia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>23. April</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Nauru<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Nepal<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>19. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Niger<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  7. Oktober</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Oman<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  7. Oktober</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Österreich<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>30. September</p></td><td><p>1947</p></td></tr><tr><td><p>Palau<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>15. Dezember</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Panama<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Peru<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>31. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>31. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>11. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Polen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Portugal<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Ruanda<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Russland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Salomoninseln<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. September</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Sambia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Samoa<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>15. Dezember</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>San Marino<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>São Tomé und Príncipe<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>16. September</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Saudi-Arabien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>18. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Schweden<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. November</p></td><td><p>1946</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>10. September</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Senegal<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>28. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Serbien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td/><td/><td><p> 1. November</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Sierra Leone<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>27. September</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Simbabwe<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>25. August</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Singapur<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">f</sup></p></td><td/><td/><td><p>21. September</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">g</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d</sup></p></td><td/><td/><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Somalia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Spanien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>St. Kitts und Nevis<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>23. September</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>St. Lucia<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>St. Vincent und die Grenadinen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></item></blockList></td><td/><td/><td><p>16. September</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Südafrika<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p> 7. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p> 7. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Sudan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. November</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Südsudan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Juli</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Suriname<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p> 4. Dezember</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Swasiland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>24. September</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Syrien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>19. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Tadschikistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p> 2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Tansania<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Thailand<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td/><td/><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1946</p></td></tr><tr><td><p>Timor-Leste<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>27. September</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Togo<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Tonga<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>18. September</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Tschad<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">g</sup></p></td><td/><td/><td><p>19. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>12. November</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Türkei<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>28. September</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Turkmenistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Tuvalu<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  5. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Uganda<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Usbekistan<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  2. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Vanuatu<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>15. September</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Venezuela<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Arabische Emirate<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>  9. Dezember</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1945</p></td></tr><tr><td><p>Vietnam<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Zentralafrikanische Republik<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Zypern<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td><td/><td/><td><p>20. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Beitrittsgesuch der Schweiz mit Neutralitätserklärung, siehe hiernach.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a </sup></num><p>nach Artikel 4 der Charta aufgenommenes Mitglied (Inkrafttreten gemäss internem provisorischem Reglement der Generalversammlung, d.h. am Datum der Hinterlegung der Beitrittsurkunde)</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b </sup></num><p>ursprüngliches Mitglied der Vereinten Nationen nach Artikel 3 der Charta</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c </sup></num><p>nach Artikel 4 der Charta aufgenommenes Mitglied</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">d </sup></num><p>Die Sozialistische Bundesrepublik Jugoslawien war bis zu ihrer Aufteilung eines der ursprünglichen Mitglieder der Vereinten Nationen nach Artikel 3 der Charta (Ratifikation: 19.10.1945 / Inkrafttreten: 24.10.1945).</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">e </sup></num><p>Am 20.01.1965 hat Indonesien seinen Entscheid bekannt gegeben, sich von der UNO zurückzuziehen. Am 28.09.1966 hat die Generalversammlung vom Entscheid Indonesiens vom 19.09.1966, seine Teilnahme an den Tätigkeiten der UNO wieder aufzunehmen, Kenntnis genommen und seine Vertreter eingeladen, der Versammlung beizuwohnen.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">f </sup></num><p>Am 16.09.1963 wurden Singapur, Sabah (Nordborneo) und Sarawak in den Malaiischen Bund (Malaysia) aufgenommen. Singapur erlangte seine Unabhängigkeit am 09.08.1965.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">g </sup></num><p>Die Tschechoslowakei war bis zu ihrer Auflösung am 31.12.1992 ursprüngliches Mitglied der Vereinten Nationen nach Artikel 3 der Charta (Ratifikation: 19.10.1945/<br/></p><p>Inkrafttreten 24.10.1945).</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.120"/><FRBRname xml:lang="it" value="Statuto delle Nazioni Unite del 26 giugno 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Charte des Nations Unies du 26 juin 1945" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160/20150623/de/xml"/><FRBRdate date="2015-06-23" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1945-06-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-09-10" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Beitrittsgesuch der Schweiz, mit Neutralitätserklärung</block></container></preface><mainBody><p>Wir haben die Ehre, um die Aufnahme der Schweizerischen Eidgenossenschaft in die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) zu ersuchen. Volk und Stände haben den Bundesrat mit Entscheid vom 3. März 2002 zu diesem Schritt ermächtigt. Wir bitten Sie, das Gesuch dem UNO-Sicherheitsrat und der UNO-Generalversammlung zu unterbreiten.</p><p>Gemäss der Bundesverfassung hat die Schweizerische Eidgenossenschaft zum Ziel, die Freiheit und die Rechte des Volkes zu schützen, die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes zu wahren und sich für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung einzusetzen. Die Bundesversammlung und der Bundesrat haben die zur Wahrung der Neutralität des Landes erforderlichen Massnahmen zu treffen. Die Schweiz ist ein neutraler Staat, dessen Status im Völkerrecht verankert ist. Für die UNO ist die Neutralität eines Mitgliedstaates mit den in der UNO-Charta enthaltenen Verpflichtungen vereinbar und trägt zur Verwirklichung der Ziele der UNO bei.</p><p>Die Schweiz bleibt auch als Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen neutral.</p><p>Gestützt auf diese Ausführungen haben wir die Ehre, im Namen der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu erklären, dass die Schweizerische Eidgenossenschaft die in der Charta der Vereinten Nationen enthaltenen Verpflichtungen anerkennt und willens ist, diese Verpflichtungen zu erfüllen.</p></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>