<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00254</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106878&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00254</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.10.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Übernahme von nicht durch die Grundversicherung gedeckten Gesundheitskosten (Akupunktur) Auf die Beschwerde ist einzutreten. Das Verwaltungsgericht ist auf Rechtskontrolle beschränkt (E. 1). Es besteht nur ausnahmsweise Anspruch auf Übernahme der Kosten von Zusatzversicherungen und von Behandlungen, die nicht durch die Grundversicherung gedeckt sind. Unterstützte haben zudem rechtzeitig ein entsprechendes Gesuch zu stellen (E. 2a). Da die Gemeinde das erste Gesuch formell unkorrekt behandelt hat, kann dem Beschwerdeführer das Bedarfsdeckungsprinzip nicht entgegengehalten werden (E. 2b). Die fragliche Behandlung war nicht ärztlich angeordnet. Die Gemeinde durfte deshalb deren Notwendigkeit ohne Rechtsverletzung verneinen (E. 2c). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃRZTLICHE VERSCHREIBUNG">ÃRZTLICHE VERSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEDARFSDECKUNGSPRINZIP">BEDARFSDECKUNGSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESUCHSFRIST">GESUCHSFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESUNDHEITSKOSTEN">GESUNDHEITSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDVERSICHERUNG">GRUNDVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKENKASSE">KRANKENKASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKHEITSKOSTEN">KRANKHEITSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSATZVERSICHERUNG">ZUSATZVERSICHERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 15 lit. II SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 SHV</span><br/><span class="gerade">§ 10 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Familie A bezieht â seit spÃ¤testens 1999 und mit UnterbrÃ¼chen â wirtschaftliche Hilfe. A legte der SozialbehÃ¶rde X im Mai 1999 eine Rechnung fÃ¼r nicht durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckte Behandlungskosten von Fr. 475.- vor. Die BehÃ¶rde lehnte eine Ãbernahme damals â offenbar nur mÃ¼ndlich â ab. Im Februar 2002 stellte A der SozialbehÃ¶rde erneut ein Kostentragungsgesuch, das mit Beschluss vom 26. Februar wiederum abschlÃ¤gig beschieden wurde. Ãbernommen wurden dagegen Kosten von Freizeitkursen fÃ¼r die Kinder des Ehepaars A in der HÃ¶he von insgesamt Fr. 400.-.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A wandte sich dagegen mit Rekurs an den Bezirksrat Y und verlangte die Ãbernahme der strittigen Kosten. Ãberdies stellte er verschiedene Fragen betreffend die Tragung von Fortbildungskosten der Kinder. Der Bezirksrat wies das Rechtsmittel mit Beschluss vom 8. Juli 2002 ab, soweit er darauf eintrat. Er befand, betreffend die Ãbernahme der Kosten von Freizeitkursen fehle es dem Rekurrenten an einem Rechtsschutzinteresse; mit zusÃ¤tzlichen Fragen habe er sich an die SozialbehÃ¶rde zu wenden. BezÃ¼glich der geltend gemachten Krankheitskosten erwog der Bezirksrat im Wesentlichen, das durch die wirtschaftliche Hilfe garantierte soziale Existenzminimum beinhalte die obligatorische Grundversicherung gemÃ¤ss dem Krankenversicherungsgesetz vom 18. MÃ¤rz 1994. Hingegen bestehe in der Regel kein Anspruch auf Einbezug von Zusatzversicherungen. Ob die SozialbehÃ¶rde deren PrÃ¤mien Ã¼bernehmen wolle, stehe weitgehend in deren Ermessen. GemÃ¤ss den Akten habe der Rekurrent weder Zusatzversicherungen abgeschlossen noch jemals ein entsprechendes Gesuch um KostenÃ¼bernahme gestellt. Der Vorwurf, die SozialbehÃ¶rde Ã¼bernehme solche PrÃ¤mien nicht, sei deshalb unverstÃ¤ndlich. Vorliegend stelle sich hÃ¶chstens die Frage, ob die Kosten der Akupunkturmassage als krankheitsbedingte Spezialauslagen â situationsbedingte Leistungen im Sinn von § 15 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) und Kapitel C der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) â zu Ã¼bernehmen seien. Zur AbklÃ¤rung sei grundsÃ¤tzlich vor einer Behandlung ein Gesuch um Kostengutsprache an die SozialbehÃ¶rde zu richten, andernfalls bestehe nach § 19 Abs. 3 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) kein Anspruch auf KostenÃ¼bernahme. Vorliegend sei der genaue Ablauf unklar. Wirksamkeit und Notwendigkeit der vom Rekurrenten â ohne Angabe von GrÃ¼nden â gewÃ¤hlten Akupunkturmassage-Behandlung nach Radloff seien drei Jahre nach deren Abschluss nur schwer zu beurteilen, insbesondere weil er sich aus eigenem Antrieb und ohne Ã¤rztliche Ãberweisung in diese begeben habe. Es sei nicht anzunehmen, dass dem Rekurrenten nicht auch mit einer traditionellen schulmedizinischen Behandlung hÃ¤tte geholfen werden kÃ¶nnen. Er habe es sich selbst zuzuschreiben, dass er sich ohne RÃ¼cksprache mit Krankenkasse und Beschwerdegegnerin fÃ¼r eine nicht durch die Grundversicherung gedeckte Behandlung entschieden habe. Im Ãbrigen stehe auch das Bedarfsdeckungsprinzip einer nachtrÃ¤glichen Kostentragung entgegen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A erhob gegen den Bezirksratsbeschluss am 8. August 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte sinngemÃ¤ss die Ãbernahme der strittigen Behandlungskosten durch die SozialbehÃ¶rde X. Er brachte vor, jahrelange schulmedizinische Behandlung habe keinen Erfolg gehabt. Entgegen der Darstellung des Bezirksrats sei er nicht durch eine besondere Akupunkturmethode, sondern mit Massagen behandelt worden. Die von ihm aufgesuchte Fachperson sei Mitglied der NaturÃ¤rztevereinigung. Zudem wÃ¼rde die Krankenkasse bei Bestehen einer Zusatzversicherung offenbar diese Leistung Ã¼bernehmen, weshalb sie nicht "illegal" sein kÃ¶nne. Es treffe auch nicht zu, dass er die SozialbehÃ¶rde um Ãbernahme einer Zusatzversicherung hÃ¤tte anfragen kÃ¶nnen, da diese ihn gedrÃ¤ngt habe, bestehende Zusatzversicherungen fÃ¼r seine Frau und die Kinder zu kÃ¼ndigen. Die BehÃ¶rde habe ihm in diesem Zusammenhang gesagt, dass sie das Kostenrisiko von Behandlungen, die durch die Grundversicherung nicht gedeckt seien, selber tragen wolle. Dass sie in der Vergangenheit kaum Protokolle gefÃ¼hrt habe, sei nicht ihm anzulasten; er mÃ¼sse daher auch nicht die negativen Folgen tragen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Nach § 19 c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ist gegen Rekursentscheide der BezirksrÃ¤te die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig. Da auch die Ã¼brigen Voraussetzungen vorliegend erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht hat sich dabei nach § 50 VRG auf die PrÃ¼fung zu beschrÃ¤nken, ob die Vorinstanz mit ihrem Entscheid Recht verletzt hat oder von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Der Bezirksrat hat die rechtlichen Grundlagen betreffend die Ãbernahme von Gesundheitskosten zutreffend wiedergegeben (E. 2b). Darauf kann einleitend verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dementsprechend verhÃ¤lt es sich so, dass HilfeempfÃ¤nger keinen unbedingten Anspruch auf Ãbernahme <i>sÃ¤mtlicher </i>Behandlungskosten durch die Gemeinden haben. Das durch die Sozialhilfe garantierte soziale Existenzminimum umfasst vielmehr nur die notwendigen Ã¤rztlichen oder therapeutischen Behandlungen (§ 15 Abs. 2 SHG). Den Gemeinden steht deshalb ein erhebliches Ermessen zu, ob sie neben der obligatorischen Grundversicherung zusÃ¤tzliche Versicherungen oder nicht durch die Grundversicherung gedeckte Behandlungen finanzieren wollen; auf beides besteht nur ausnahmsweise Anspruch (VGr, 9. September 1999, VB.99.00234, E. 2c; 16. Dezember 1999, VB.99.00258, E. 2d; Kap. B.4.1 der SKOS-Richtlinien). Eine KostenÃ¼bernahme setzt zudem grundsÃ¤tzlich voraus, dass die UnterstÃ¼tzten ein entsprechendes Gesuch stellen (§ 19 ff. SHV). Bei ambulanten Ã¤rztlichen Behandlungen betrÃ¤gt die Frist zur Gesuchseinreichung drei Monate seit deren Beginn; diese hat der BeschwerdefÃ¼hrer offenbar eingehalten, da die Behandlung Ende April/Anfang Mai 1999 stattfand und er das Gesuch nach Darstellung im Beschluss der SozialbehÃ¶rde noch im Mai einreichte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nicht beigetreten werden kann dem Bezirksrat allerdings bei der ErwÃ¤gung, das sozialhilferechtliche Bedarfsdeckungsprinzip stehe vorliegend einer KostenÃ¼bernahme entgegen. Zwar trifft es zu, dass grundsÃ¤tzlich keine Lebenshaltungskosten zu tragen sind, die erst lÃ¤ngere Zeit nach ihrem Anfallen geltend gemacht werden. Nach den Akten verhielt es sich aber vorliegend nicht so (siehe E. 2a 2. Abschnitt). Die Beschwerdegegnerin erliess nach dem ersten Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers offenbar entgegen § 10 VRG keine schriftliche VerfÃ¼gung mit Rechtsmittelbelehrung, so dass der nicht rechtskundige BeschwerdefÃ¼hrer sich gegen die Verweigerung der KostenÃ¼bernahme nicht mit Rekurs an den Bezirksrat wandte, sondern sich mit dem Bescheid der Beschwerdegegnerin vorerst abfand. Ihm unter diesen UmstÃ¤nden vorzuhalten, verspÃ¤tet gehandelt zu haben, wÃ¼rde darauf hinauslaufen, der Beschwerdegegnerin die formell unkorrekte Behandlung des ersten KostenÃ¼bernahmegesuchs zum Vorteil gereichen zu lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Es ist daher zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer unter den konkreten UmstÃ¤nden einen Anspruch auf Ãbernahme der Behandlungskosten durch die Beschwerdegegnerin hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Massgebend ist dabei, dass der BeschwerdefÃ¼hrer sich offenbar ganz aus eigenem Antrieb, ohne Ã¤rztliche Verschreibung oder auch nur Empfehlung, in diese Behandlung begab. Dies wird jedenfalls von ihm weder im Rekurs- noch im Beschwerdeverfahren bestritten, obwohl bereits im Beschluss der Beschwerdegegnerin auf diesen Punkt verwiesen wird. Auch akute Schmerzen, auf die sich der BeschwerdefÃ¼hrer beruft, sind vorerst durch einen Arzt zu untersuchen, der dann allenfalls zusÃ¤tzliche Behandlungen anordnen kann. Dieser Umstand reichte bereits fÃ¼r sich allein dafÃ¼r aus, dass die SozialbehÃ¶rde ohne Rechtsverletzung der fraglichen Behandlung die Notwendigkeit absprechen durfte. Es kommt daher nicht darauf an, ob es sich dabei wie vom Bezirksrat angenommen und durch die Gesundheitspraxis C in Rechnung gestellt um Akupunkturmassagen nach Radloff oder wie vom BeschwerdefÃ¼hrer vorgebracht um Handmassagen handelte. Dass die Beschwerdegegnerin nach seiner Darstellung in der Vergangenheit die Ãbernahme von ZusatzversicherungsprÃ¤mien ablehnte, ist ebenfalls nicht ausschlaggebend, da wie ausgefÃ¼hrt in der Regel weder darauf noch auf direkte KostenÃ¼bernahmen ein Anspruch besteht. Irrelevant ist zudem die vorgebrachte Mitgliedschaft der Therapeutin in der NaturÃ¤rztevereinigung der Schweiz. Aus ihrer eigenen Bezeichnung als "Gesundheitspraxis" geht deutlich hervor, dass sie nicht als Ãrztin zugelassen ist. Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer damit ausdrÃ¼cken wollen, er habe mit einer Ãbernahme der fraglichen Behandlungskosten durch die Krankenkasse gerechnet, so ist dem entgegenzuhalten, dass auch dies die Beschwerdegegnerin nicht zu einer KostenÃ¼bernahme verpflichten kÃ¶nnte. Schliesslich durfte der BeschwerdefÃ¼hrer behÃ¶rdliche Ãusserungen, man wolle das Risiko nicht durch die Grundversicherung gedeckter Kosten selber tragen, nicht im Sinn einer Verpflichtung verstehen, sÃ¤mtliche von ihm gewÃ¼nschten oder schon bezogenen Behandlungen zu finanzieren. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>