<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2001.00002</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106230&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2001.00002</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.08.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 07.12.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kompensation von Mehrzeitleistung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die "maximale effektive Arbeitszeit" der Assistenzärztinnen und -ärzte von 55 Stunden in der Woche hat die Bedeutung einer Normalarbeitszeit, deren Überschreitung mit "Minusstunden" kompensiert werden kann, die zur Erreichung der 55 Wochenstunden innerhalb des nämlichen halben Jahrs gefehlt haben.<br/>Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1). Zur Regelung der Überzeitkompensation für Assistenzärzte nach dem hier noch anwendbaren früheren Recht; die Überschreitungen der maximalen effektiven Arbeitszeit von durchschnittlich 55 Stunden in der Woche sind mit Minusstunden innerhalb eines halben Jahrs kompensiert worden und begründen daher keinen Anspruch auf eine ausnahmsweise Entschädigung (E. 2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Ãbrige Rechtsgebiete UR: Besondere Rechtsgebiete ST: ARBEITS- UND ARBEITSVERTRAGSRECHT">ARBEITS- UND ARBEITSVERTRAGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSZEIT">ARBEITSZEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ASSISTENZARZT">ASSISTENZARZT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMPENSATION">KOMPENSATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEHRZEIT">MEHRZEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MINUSSTUNDEN">MINUSSTUNDEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERZEITKOMPENSATION">ÃBERZEITKOMPENSATION</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 12 lit. I AngestelltenV</span><br/><span class="gerade">§ 14 lit. II BeamtenV</span><br/><span class="ungerade">§ 57 lit. I PG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Dr. A arbeitete vom 1. Februar 1997 bis 31. Januar 1999 als Assistenzarzt im Spital D. Am 26. Februar 1999 machte er eine EntschÃ¤digung von 84 Ãber­­stunden, welche er "auf der Basis der 55 Stundenwoche" geleistet habe, sowie den Ausgleich von 31 Tagen nicht gewÃ¤hrter Ruhe- und Feiertage geltend. WÃ¤hrend das Spital die Ruhetagsforderung anerkannte, lehnte es eine VergÃ¼tung von Ãberstunden mit Schreiben vom 24. MÃ¤rz 2000 schliesslich fÃ¶rmlich ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Entsprechend der Rechtsmittelbelehrung rekurrierte Dr. A am 17. Ap­ril 2000 an die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit dem Antrag, ihm einen Betrag von Fr. 2'264.65 netto auszuzahlen. Grundlage der Forderung blieb die Leistung von 84 Ãber­stun­den. Die Gesundheitsdirektion Ã¼berwies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 22. Juni 2000 an das Verwaltungsgericht, welches seinerseits die Sache am 29. Juni 2000 zustÃ¤ndigkeitshal­ber dem Bezirksrat Ã¼berwies. Der Bezirksrat wies den Rekurs mit Beschluss vom 13. Dezember 2000 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Entscheid gelangte Dr. A mit Beschwerde vom 11. Ja­nuar 2001 rechtzeitig an das Verwaltungsgericht. Darin beantragte er die Aufhebung des angefochte­nen Entscheids und den Beschwerdegegner zu verpflichten, ihm Fr. 2'264.65 netto zu be­zahlen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz beantragte am 25. Januar 2001 Abweisung der Beschwerde. Im gleichen Sinn Ã¤usserte sich der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 14. Februar 2001. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers erfolgte im Rahmen eines Ã¶ffentlich-recht­lichen AnstellungsverhÃ¤ltnisses. Der Rekursentscheid der Vorinstanz betrifft somit eine personalrechtliche Anordnung, weshalb das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Be­urteilung der Beschwerde gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/­8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig ist. Angesichts des Streitwerts von Fr. 2'264.65 fÃ¤llt die Be­handlung gerichtsintern in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Wie die Vorinstanz bereits festgehalten hat, richten sich die Anstellungsbedin­gungen - soweit nicht speziell vereinbart - "grundsÃ¤tzlich nach den jeweils gÃ¼ltigen Richt­linien fÃ¼r das Personal des Kantons ZÃ¼rich". GemÃ¤ss § 57 Abs. 1 des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (LS 177.10) gelten fÃ¼r alle beim Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Juli 1999 bereits bestehen­den ArbeitsverhÃ¤ltnisse ab diesem Zeitpunkt das Personalgesetz und seine AusfÃ¼hrungserlasse (Satz 1). Diese Regelung harmoniert mit dem intertemporal­rechtlichen Prinzip, wonach neues Recht keine Anwendung auf Sachverhalte findet, die sich vor sei­nem Inkrafttreten abschliessend verwirklicht haben (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 51; vgl. dazu auch VGr, 23. </span><span>Mai 2001, PB.2001.00003, E. 2a, http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung, ).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit dem BeschwerdefÃ¼hrer ist per 31. Januar 1999 beendet worden, also bereits vor Inkrafttreten des neuen Personalrechts. Die gegenwÃ¤rtige Ausein­andersetzung beurteilt sich daher nach altem Recht - welches nachfolgend darzulegen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 12 Abs. 1 der Angestelltenverordnung vom 26. Juni 1991 (Ange­stell­tenV; OS 51, 569, in der Fassung vom 9. Dezember 1992, OS 52, 357) betrug die durch­schnittliche HÃ¶chstarbeitszeit der As­sis­tenzÃ¤rztinnen und -Ã¤rzte 55 Stunden in der Woche, 692 Stunden im Quartal oder 2770 Stunden im Jahr (ebenso und im Speziellen RRB Nr. 1950/1989 vom 28. Juni 1989 betreffend "AssistenzÃ¤rzte [Dienstarten, Inkonvenienzent­schÃ¤digungen]", Dispositiv Ziffern I. 3.1 und 3.2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach § 12 Abs. 3 AngestelltenV hatte der Regie­rungsrat mit besonderem Beschluss die KompensationsansprÃ¼che bei lÃ¤ngeren Dienstzeiten und deren Umschreibung zu re­geln. Im Ãbrigen verwiesen die §§ 2 und 52 Angestell­tenV primÃ¤r weiter auf die Beamten­verordnung vom 15. Mai 1991 (BVO; OS 51, 507; vgl. auch § 1 Abs. 2 BVO) und deren Vollziehungsbestimmungen sowie se­kundÃ¤r auf das Obligationen- und das Ã¶ffentliche Ar­beitsrecht des Bundes. Laut § 14 Abs. 2 BVO ordneten Regierungsrat, Ober- und Verwal­tungsgericht durch Ã¼bereinstimmende Vorschriften den Anspruch auf Ausgleich und Ver­gÃ¼tung der Ãberzeit sowie des Schicht-, Nacht-, Sonntags- und Pikettdiensts. Nach § 23 Abs. 1 der Vollziehungsbestimmungen zur Beamtenverordnung vom 17. April 1991 (VB BVO, OS 51, 537) bzw. § 12 Abs. 1 der am 1. Januar 1997 in Kraft getretenen Fassung vom 27. November 1996 (VB BVO 96, OS 53, 499) regelte der Regierungsrat Ausgleich und VergÃ¼tung von Ãberzeit, Nacht-, Sonntags-, Schicht- und Pikettdienst fÃ¼r die Ober- und Assistenz­Ã¤rzte. FÃ¼r die AssistenzÃ¤rzte hatte dies der Regierungsrat schon mit Disposi­tiv Ziffer I. 4 von RRB Nr. 1950/1989 bewerkstelligt. Danach waren Ãberschreitungen der maximalen effektiven Arbeitszeit im VerhÃ¤ltnis 1:1 zu kompensieren. Die Kompensation der Ãberschreitungen hatte quartalsweise zu erfolgen, spÃ¤testens im folgenden Quartal; Ãberschreitungen, welche wegen Unterbestandes an AssistenzÃ¤rzten nicht kompensiert werden konnten, waren pro Stunde mit 1/2770 der individuellen Jahresbesoldung zu ent­schÃ¤digen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) Der BeschwerdefÃ¼hrer hat wÃ¤hrend seiner Anstellungszeit beim Beschwerde­gegner in verschiedenen Quartalen insgesamt 84 Ãberstunden geleistet. In anderen Quar­talen hat er hingegen weniger als 55 Stunden gearbeitet, nÃ¤mlich insgesamt 252,5 Stunden weniger. Sowohl der Beschwerdegegner wie auch die Vorinstanz haben die beiden Saldi miteinander verrechnet und angesichts des Minussaldos von 168,5 Stunden einen Anspruch auf EntschÃ¤digung der geleisteten Ãberstunden abgelehnt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich gegen eine solche Verrechnung namentlich mit der BegrÃ¼ndung, bei der wÃ¶chentlichen Arbeitszeit von 55 Stunden handle es sich um die durchschnittliche maximale Arbeitszeit; eine minimale Arbeitszeit sei dagegen nicht festgelegt. Bevor Ã¼berhaupt von Minusstunden gesprochen werden kÃ¶nne, mÃ¼sse zuerst eine minimale Arbeitszeit oder zumindest eine Richtarbeitszeit festgelegt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss der speziellen Regelung im Regierunsgratsbeschluss vom 28. Juni 1989 gaben Ãberschreitungen der maximalen effektiven Arbeitszeit, welche auf durchschnittlich 55 Stunden in der Woche festgelegt worden war, Anspruch auf Kompensation bzw. in zwei­ter Linie auf EntschÃ¤digung. Mit dem primÃ¤ren Anspruch auf Kompensation wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass der betroffene Arbeitnehmer, der Ãberstunden geleis­tet hat, diese Ãberstunden in einer anderen Periode durch Freizeit kompensieren kann. FÃ¼r die PrÃ¼fung des geltend gemachten EntschÃ¤digungsanspruchs ist es nÃ¶tig, den Umfang der normalen wÃ¶chentlichen Pflichtarbeit festzustellen. Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers wird der Umfang dieser Pflichtarbeit im Regierungsratsbeschluss je­doch sinngemÃ¤ss festgelegt. Wohl werden die 55 Wochenstunden als "maximale effektive Arbeitszeit" bezeichnet. Damit wird aber nicht etwa zum Ausdruck gebracht, dass die ef­fektive normale Arbeitszeit tiefer sei; andernfalls wÃ¤re im Beschluss eine solche festgelegt worden. Es liegt nicht eine LÃ¼cke vor, welche durch den Richter zu schliessen wÃ¤re; viel­mehr ist davon auszugehen, dass die wÃ¶chentliche Arbeitszeit von 55 Stunden die Bedeu­tung einer Normalarbeitszeit hatte bzw. Ã¼blich war. Analog zur privatrechtlichen Regelung gilt als Ãberstundenarbeit die Arbeitsleistung, die zeitlich Ã¼ber das hinausgeht, was verab­redet oder Ã¼blich ist (vgl. Art. 321c Abs. 1 OR). Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer weniger als 55 Stunden pro Woche gearbeitet hatte, kompensierte er damit grundsÃ¤tzlich die Ãber­schreitungen der Ã¼blichen Arbeitszeit durch Freizeit im Sinn von Dispositiv Ziffer I. 4.1 RRB 1950/1989.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Der BeschwerdefÃ¼hrer versucht allerdings aus Dispositiv Ziffer I. 4.2 Abs. 3 RRB 1950/1989 ein Verbot fÃ¼r die Verrechnung Ã¼ber verschiedene Quartale hinaus abzu­leiten. Wie bereits die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, beschlÃ¤gt diese Bestimmung die hier nicht interessierende Meldepflicht gegenÃ¼ber der Gesundheitsdirektion. Sie steht daher einer Verrechnung von Ãber- und Minusstunden verschiedener Quartale nicht entge­gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Schliesslich kann offen gelassen werden, ob Dispositiv Ziffer I. 4.1 RRB 1950/­ 1989 der Verrechnung Ã¼ber lÃ¤ngere ZeitrÃ¤ume entgegensteht. GemÃ¤ss dieser Bestimmung hat die Kompensation von ArbeitszeitÃ¼berschreitungen quartalsweise zu erfolgen, spÃ¤test­ens im folgenden Quartal. Mit anderen Worten: Die Kompensation kann jedenfalls inner­halb eines halben Jahres erfolgen. Diese Halbjahresfrist ist fÃ¼r sÃ¤mtliche vom Beschwerde­fÃ¼hrer geleisteten Ãberstunden gewahrt. Wie sich aus der Zusammenstellung des Be­schwer­­­­­­de­fÃ¼hrers ergibt, leistete er im 3. Quartal seiner Anstellung 31,5 Ãberstunden; diese wurden im folgenden Quartal durch Freizeit kompensiert. FÃ¼r die im 5. Quar­tal (Februar-April 1998) geleisteten 5,5 Ãberstunden konnte die Kompensation zwar erst im 7. Quartal (August-Oktober 1998) erfolgen. BerÃ¼cksichtigt man allerdings, dass die Ãberstunden des 5. Quartals einzig im MÃ¤rz 1998 angefallen waren und die Minderarbeit im September 1998, als der BeschwerdefÃ¼hrer lediglich 177,5 Stunden verzeichnete, erfolgte, so konnte er noch innerhalb eines halben Jahres kompensieren. Die 47 Ãberstunden des 6. Quartals schliesslich kompensierte der BeschwerdefÃ¼hrer wiederum vollumfÃ¤nglich im nachfolgen­den Quartal. Selbst wenn eine Kompensation von Ãberstunden durch Freizeit in Anwen­dung der Regelung im Regierungsratsbeschluss spÃ¤testens innert einem halben Jahr vorzu­nehmen gewesen wÃ¤re, so bliebe diese Frist vorliegend gewahrt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der Beschwerdegegner bzw. die Vorin­stanz die vom BeschwerdefÃ¼hrer geleisteten Ãberstunden ohne Rechtsverletzung mit den jeweils spÃ¤ter angefallenen Minusstunden verrechnen durfte. Da sich gemÃ¤ss der Zusam­menstellung ein Minussaldo von 168,5 Stunden ergibt, besteht kein Anspruch auf eine aus­nahmsweise EntschÃ¤digung im Sinn von Dispositiv Ziffer I. 4.2 RRB 1950/1989. Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. â¦</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>