<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00095</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=212933&amp;W10_KEY=13013530&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00095</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.06.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Eine Abfindung kann - soweit darüber im Kündigungsentscheid nicht verfügt wurde - sowohl im Anfechtungsverfahren betreffend Kündigung als auch in einem späteren Verfahren geltend gemacht werden. Der Entscheid über eine Abfindung und deren Höhe fällt bei kantonal besoldeten Lehrpersonen in die Zuständigkeit des Volksschulamts (E. 2.3). Die Bildungsdirektion behandelte den Abfindungsantrag des Beschwerdeführers, obwohl das Volksschulamt darüber zuerst hätte verfügen müssen. Insofern wäre der Rekursentscheid aufzuheben. Da das Volksschulamt sich im verwaltungsgerichtlichen Verfahren äussern konnte und eine Abweisung der Beschwerde beantragt, rechtfertigt sich indes, zur Verhinderung eines prozessualen Leerlaufs materiell über den Abfindungsanspruch zu befinden (E. 2.4). Die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses ist dann unverschuldet, wenn sie auf Gründe zurückzuführen ist, die der Angestellte nicht zu vertreten hat (E. 3.1). Unabhängig davon, ob das Kündigungsverfahren formell mangelhaft war, ist der Zeitpunkt der Kündigung massgebend für die Frage, ob die Entlassung durch den Angestellten zu vertreten war (E. 3.2). Die Beschwerdegegnerin hat vorliegend treuwidrig verhindert, dass eine Massnahme, welche bereits eine Verbesserung der Leistung und des Verhaltens des Beschwerdeführers bewirkt hatte, zu Ende geführt werden konnte. Entsprechend hat der Beschwerdeführer die Kündigung nicht zu vertreten (E. 3.4). Das Verwaltungsgericht legt in Fällen wie dem vorliegenden die Höhe der Abfindung selber fest (E. 3.5 f.). Wird eine kantonal besoldete Lehrperson ohne Unterbruch in einer anderen Gemeinde mit einem tieferen Pensum weiterbeschäftigt, ist nur eine Abfindung basierend auf der Lohndifferenz geschuldet. Auf der Abfindung sind Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten (E. 3.7). Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFINDUNG">ABFINDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRPERSON">LEHRPERSON</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHULDETE ENTLASSUNG">VERSCHULDETE ENTLASSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 lit. q AHVV</span><br/><span class="gerade">§ 8 Abs. 5 LPG 412.31</span><br/><span class="ungerade">§ 3 Abs. 2 lit. b LPV</span><br/><span class="gerade">§ 26 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 16g Abs. 2 VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=17532" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00095</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">12. Juni 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Maja SchÃ¼pbach Schmid, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Reto HÃ¤ggi Furrer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich, <br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b>Gemeinde<b> </b>X<b> </b><br/> vertreten durch die Schulpflege X, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">diese vertreten durch RA Y, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerschaft</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend KÃ¼ndigung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A war ab Beginn des Schuljahrs 2002/2003 als Lehrer fÃ¼r die Gemeinde X tÃ¤tig. In einer ersten Mitarbeiterbeurteilung vom 6. Februar 2003 wurde er mit der GesamtwÃ¼rdigung II (Ã¼bertrifft die Anforderungen) beurteilt. In der nÃ¤chsten Mitarbeiterbeurteilung vom 15. Dezember 2006 wurde die Leistung von A insgesamt nur noch als "genÃ¼gend" beurteilt. A war mit der Beurteilung sowie den Zielvorgaben fÃ¼r die nÃ¤chste Beurteilungsperiode nicht einverstanden und verlangte, ein zweites Beurteilungsteam mit weiteren AbklÃ¤rungen zu beauftragen. Diesen Antrag wies die Schulpflege X am 25. Januar 2007 ab und genehmigte zugleich die Mitarbeiterbeurteilung. In einer im Dezember 2008 durchgefÃ¼hrten Mitarbeiterbeurteilung wurde A in der GesamtwÃ¼rdigung wiederum mit der Beurteilungsstufe III (genÃ¼gend) beurteilt; er zeigte sich mit dieser Beurteilung erneut nicht einverstanden. Nachdem A seine Mitarbeiterbeurteilung unter anderem im Lehrerkollegium thematisiert hatte, mahnte ihn der PrÃ¤sident der Schulpflege am 12. MÃ¤rz 2009 ab und forderte ihn auf, sich zukÃ¼nftig gegenÃ¼ber Schulpflege und -leitung loyal zu verhalten.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge wurde A auf dessen Antrag hin eine Intensivberatung bewilligt. Weil A seine Mitarbeiterbeurteilung und die Konflikte mit der Schulpflege an einem Elternabend thematisiert hatte, erteilte ihm die Schulpflege einen Verweis (der spÃ¤ter durch die Bildungsdirektion aufgehoben wurde), wies ihn an, kritische Ãusserungen bezÃ¼glich Mitarbeiterbeurteilung, Abmahnung und Verweis gegenÃ¼ber Eltern, SchÃ¼lern, Teamkollegen sowie Dritten bzw. der Ãffentlichkeit zu unterlassen, und drohte ihm bei Widerhandlung gegen diese Weisung die fristlose KÃ¼ndigung an. Zudem wurde die DurchfÃ¼hrung einer ausserordentlichen Mitarbeiterbeurteilung angeordnet. In der Folge musste die Intensivberatung unterbrochen werden, weil diese nicht gleichzeitig mit einer Mitarbeiterbeurteilung stattfinden konnte. Im November und Dezember 2009 wurde die vorgezogene Mitarbeiterbeurteilung durchgefÃ¼hrt. AnlÃ¤sslich eines GesprÃ¤chs wurde A am 11. Dezember 2009 erÃ¶ffnet, dass er mit der GesamtwÃ¼rdigung III (genÃ¼gend) beurteilt und der Schulpflege der Antrag gestellt werde, das ArbeitsverhÃ¤ltnis per Ende des Schuljahrs 2009/2010 aufzulÃ¶sen. Am 16. Dezember 2009 beschloss die Schulpflege X, A in der Mitarbeiterbeurteilung mit der GesamtwÃ¼rdigung III einzustufen, auf eine BewÃ¤hrungsfrist zu verzichten und das ArbeitsverhÃ¤ltnis per 15. August 2010 aufzulÃ¶sen sowie dem Volksschulamt Antrag zu stellen, A keine Abfindung auszurichten. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 18. Januar 2010 rekurrieren und zur Hauptsache beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei die VerfÃ¼gung vom 15. August 2010 aufzuheben und seine Wiedereinstellung/WeiterbeschÃ¤ftigung zu verfÃ¼gen; eventualiter sei ihm eine Abfindung und EntschÃ¤digung im Umfang von zwÃ¶lf MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Die Bildungsdirektion hiess den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 21. Dezember 2012 teilweise gut und sprach A eine EntschÃ¤digung von drei MonatslÃ¶hnen zu; im Ãbrigen wies sie den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 7./8. Februar 2013 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei ihm zusÃ¤tzlich zur EntschÃ¤digung eine Abfindung von sechs MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Die Bildungsdirektion schloss mit Vernehmlassung vom 6./7. MÃ¤rz 2013 auf Abweisung der Beschwerde. Das Volksschulamt beantragte mit Beschwerdeantwort vom 20./21. MÃ¤rz 2013 die Abweisung der Beschwerde; eventualiter sei "die Abfindung auf der Basis eines Jahres-Bruttolohns von Fr. 9'301.85 durch das Volksschulamt festzulegen". Die Gemeinde X liess mit Beschwerdeantwort vom 25. April 2013 die Abweisung der Beschwerde unter EntschÃ¤digungsfolge, eventualiter die Zusprechung einer Abfindung unter Beachtung der ab dem 16. August 2011 2010 erfolgten WeiterbeschÃ¤ftigung des BeschwerdefÃ¼hrers beantragen</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion etwa betreffend die Ausrichtung einer Abfindung nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Verbindung mit § 10 Abs. 1 des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) und §§ 19 Abs. 1 und 3, 19a Abs. 1 sowie §§ 42â44 e contrario VRG zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt eine Abfindung von sechs MonatslÃ¶hnen. Sein letzter Jahreslohn betrug Fr. 106'971.35. Damit betrÃ¤gt der Streitwert der Beschwerde Fr. 53'485.68 und fÃ¤llt deren Behandlung kraft § 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38a Abs. 1 sowie § 38b Abs. 1 e contrario VRG in die ZustÃ¤ndigkeit der Kammer.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 1 Abs. 1 Satz 1 LPG in Verbindung mit § 8 Abs. 1 lit. b der Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 (LPVO, LS 412.311) unterstehen dem Lehrpersonalgesetz unter anderen Lehrpersonen, die â wie der BeschwerdefÃ¼hrer â mindestens zehn Lektionen auf der Primar- oder Sekundarstufe unterrichten. EnthÃ¤lt das Lehrpersonalgesetz keine ausdrÃ¼ckliche Regelung, richtet sich das ArbeitsverhÃ¤ltnis der Lehrpersonen nach den fÃ¼r das Ã¼brige Staatspersonal anwendbaren Bestimmungen (§ 2 LPG).</p> <p class="Urteilstext">Nach § 26 Abs. 1 des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10) haben Angestellte mit wenigstens fÃ¼nf Dienstjahren, deren ArbeitsverhÃ¤ltnis auf Veranlassung des Staates und ohne ihr Verschulden aufgelÃ¶st wird, Anspruch auf eine Abfindung, sofern sie mindestens 35 Jahre alt sind. GemÃ¤ss § 8 Abs. 5 LPG entfÃ¤llt der Abfindungsanspruch fÃ¼r Lehrpersonen, die unter gleichen Bedingungen ohne zeitlichen Unterbruch wieder angestellt werden. FÃ¼r die Ausrichtung einer Abfindung und die Festlegung von deren HÃ¶he ist das Volksschulamt zustÃ¤ndig (§ 3 Abs. 2 lit. b LPVO).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die AusgangsverfÃ¼gung befasste sich mit der Frage der Abfindung nur insofern, als festgehalten wurde, es werde dem Volksschulamt der Antrag gestellt, keine Abfindung an den BeschwerdefÃ¼hrer auszurichten. Entsprechend hÃ¤tte Ã¼ber den Abfindungsanspruch â in Ãbereinstimmung mit § 3 Abs. 2 lit. b LPVO â erstinstanzlich das Volksschulamt befinden mÃ¼ssen. Dessen ungeachtet beantragte der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren die Zusprechung einer Abfindung. Die Vorinstanz trat auf diesen Antrag ein und wies ihn mit der BegrÃ¼ndung ab, es bestehe kein Anspruch auf eine Abfindung. Im Folgenden ist deshalb zunÃ¤chst zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz auf diesen Rekursantrag eintreten durfte.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>VermÃ¶gensrechtliche AnsprÃ¼che im Zusammenhang mit einer KÃ¼ndigung sind grundsÃ¤tzlich im Verfahren betreffend die Anfechtung der KÃ¼ndigung zu beurteilen; es bedarf dafÃ¼r keiner zusÃ¤tzlichen VerfÃ¼gung Ã¼ber die geltend gemachten Forderungen. Der Betroffene muss vielmehr rechtzeitig das entsprechende Rechtsmittel gegen die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung erheben und darin seine vermÃ¶gensrechtlichen Forderungen geltend machen (VGr, 17. Mai 2006, PB.2005.00061, E. 2.2 Abs. 1, sowie 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 3 Abs. 3; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 79 N. 2). Davon abweichend steht es dem Angestellten â soweit darÃ¼ber im KÃ¼ndigungsentscheid nicht verfÃ¼gt wurde â frei, ob er die Abfindungsforderung bereits im Anfechtungsverfahren betreffend KÃ¼ndigung oder erst in einem spÃ¤teren Verfahren geltend machen will. Jedenfalls kann die Abfindungsforderung im Anfechtungsverfahren aber auch dann geltend gemacht werden, wenn darÃ¼ber im KÃ¼ndigungsentscheid nicht verfÃ¼gt wurde (vgl. VGr, 19. September 2007, PB.2007.00016, E. 1.3, sowie VGr, 17. Mai 2006, PB.2005.00061 E. 2.2 Abs. 2).</p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Zusammenhang gilt es zu beachten, dass zwar die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung erstinstanzlich durch die Beschwerdegegnerin erlassen wurde, der Entscheid Ã¼ber eine Abfindung und deren HÃ¶he indes in die ZustÃ¤ndigkeit des Volksschulamts fÃ¤llt. Entsprechend kann nicht â wie dies der vorgenannten Rechtsprechung zugrunde liegt â von einer impliziten Verneinung eines Abfindungsanspruchs ausgegangen werden, weil der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde diese Frage Ã¼berhaupt noch nicht vorgelegt wurde.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Weil die Bildungsdirektion Ã¼ber den Abfindungsanspruch vorliegend entschied, ohne vorgÃ¤ngig das Volksschulamt aufzufordern, Ã¼ber den Anspruch zu verfÃ¼gen, wÃ¤re der Rekursentscheid grundsÃ¤tzlich aufzuheben und die Bildungsdirektion anzuweisen, dies nachzuholen. Davon lÃ¤sst sich vorliegend indes absehen. Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren wurde das Volksschulamt als Verfahrenspartei rubriziert und ihm die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, zur Beschwerde Stellung zu nehmen, was es im Hauptantrag mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde auch tat. Mit Blick auf den Abweisungsantrag ist davon auszugehen, dass das Volksschulamt bei einer RÃ¼ckweisung der Angelegenheit in dem Sinn verfÃ¼gen wÃ¼rde, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer kein Abfindungsanspruch zustehe. Die Vorinstanz hat die Abfindungsfrage materiell behandelt und ebenfalls entschieden, dem BeschwerdefÃ¼hrer stehe keine Abfindung zu. Eine RÃ¼ckweisung fÃ¼hrte deshalb zu einem prozessualen Leerlauf, was es mit Blick auf das Beschleunigungsgebot zu verhindern gilt. Im Folgenden ist deshalb zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer Anspruch auf eine Abfindung hat.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses ist dann unverschuldet, wenn sie auf GrÃ¼nde zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist, welche nicht vom Angestellten zu vertreten sind (vgl. dazu RB 2001 Nr. 114; VGr, 29. August 2001, PB.2001.00011, ZBl 102/2001, S. 581, E. 7d, auch zum Folgenden). Typische FÃ¤lle sind die Aufhebung der Stelle oder der Tatbestand, dass der oder die Angestellte die gewachsenen Anforderungen einer Stelle aufgrund mangelnder Eignung nicht mehr erfÃ¼llen kann. Hingegen fÃ¼hrt die Entlassung wegen ungenÃ¼gender Leistungen aus anderen GrÃ¼nden oder wegen des Verhaltens in aller Regel nicht zu einer Abfindung (Fritz Lang, Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Peter Helbling/Thomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 49 ff., 70). Die Rechtsprechung hat das Kriterium des Verschuldens dahingehend prÃ¤zisiert, dass es mehr bedeutet als blosse Verursachung. Es setzt voraus, dass die betroffene Person die KÃ¼ndigung hÃ¤tte vermeiden kÃ¶nnen, etwa durch das Erbringen der erwarteten Leistung oder die geforderte VerhaltensÃ¤nderung, wenn ihr solches zumutbar und aufgrund ihrer persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse objektiv mÃ¶glich war (vgl. VGr, 17. Mai 2006, PB.2005.00061, E. 2.4.1, und 9. MÃ¤rz 2005, PB.2004.000075, E. 3.2 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht im Wesentlichen geltend, er habe sich spÃ¤testens ab MÃ¤rz 2009 bereit erklÃ¤rt, auf die Kritik an seinem Unterricht einzugehen, und er habe mit dem Intensivberater uneingeschrÃ¤nkt zusammengearbeitet. Dass die Beschwerdegegnerin keine BewÃ¤hrungsfrist angesetzt habe, dÃ¼rfe sich fÃ¼r ihn nicht nachteilig auswirken. Es kÃ¶nne keineswegs mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass nach einer korrekt angesetzten BewÃ¤hrungsfrist noch ein sachlicher Grund fÃ¼r eine KÃ¼ndigung bestanden hÃ¤tte. Ihm kÃ¶nne deshalb nicht vorgeworfen werden, die KÃ¼ndigung verschuldet zu haben. Die Vorinstanz hÃ¤lt die KÃ¼ndigung "in materieller Hinsicht [fÃ¼r] ungerechtfertigt", weil nicht davon ausgegangen werden kÃ¶nne, dass die Leistungen des BeschwerdefÃ¼hrers auch nach einer BewÃ¤hrungsfrist weiterhin derart mangelhaft gewesen wÃ¤ren, dass sie einen zureichenden Grund fÃ¼r eine KÃ¼ndigung dargestellt hÃ¤tten; von der Zusprechung einer Abfindung sah sie dennoch ab.</p> <p class="Urteilstext">Der Umstand, dass eine KÃ¼ndigung formell mangelhaft erfolgte â namentlich weil zu Unrecht keine BewÃ¤hrungsfrist angesetzt wurde â, fÃ¼hrt zwar in analoger Anwendung von § 18 Abs. 2 PG zu einem EntschÃ¤digungsanspruch des Angestellten. Daraus lÃ¤sst sich indes nicht schliessen, die KÃ¼ndigung mÃ¼sse auch materiell mangelhaft sein, weil dem Angestellten damit verwehrt wurde, seine Leistung bzw. sein Verhalten zu verbessern, und nicht ausgeschlossen werden kÃ¶nne, dass deshalb nach der BewÃ¤hrungsfrist kein sachlich zureichender Grund mehr vorhanden gewesen wÃ¤re. Die Frage, ob ein sachlich zureichender Grund im Sinne von § 18 Abs. 2 PG fÃ¼r eine KÃ¼ndigung vorlag, ist in diesen FÃ¤llen mit Blick auf den Zeitpunkt der KÃ¼ndigung zu beantworten. Das gilt grundsÃ¤tzlich auch fÃ¼r die Frage, ob dem Angestellten ohne dessen Verschulden gekÃ¼ndigt worden sei und ihm deshalb eine Abfindung zustehe. Immerhin gilt es zu prÃ¼fen, ob ein Angestellter sich zum Zeitpunkt der KÃ¼ndigung bemÃ¼hte, seine Leistung bzw. sein Verhalten zu verbessern und sich bereits Anzeichen fÃ¼r eine Verbesserung ergaben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Vorinstanz hÃ¤lt zutreffend fest, dass die QualitÃ¤t des Unterrichts des BeschwerdefÃ¼hrers aus objektiver Sicht MÃ¤ngel aufwies, auf welche er bereits anlÃ¤sslich der Mitarbeiterbeurteilung im Dezember 2006 und erneut im Dezember 2008 hingewiesen wurde. Der BeschwerdefÃ¼hrer verhielt sich gegenÃ¼ber dieser Kritik lange Zeit uneinsichtig, berief sich auf seine Methodenfreiheit und war nicht bereit, Ãnderungen an seinem Unterricht vorzunehmen; den ihn beurteilenden Personen warf er vor, sie erfassten seinen Unterricht nicht richtig. Im MÃ¤rz 2009 hielt er zwar an seiner Kritik an der Mitarbeiterbeurteilung fest, erklÃ¤rte sich aber bereit, an der Entwicklung seines Unterrichts zu arbeiten, und ersuchte darum, ihm einen bestimmten externen Berater zur Seite zu stellen. Dieses Gesuch lehnte die Schulpflege am 12. MÃ¤rz 2009 mit der BegrÃ¼ndung ab, die Person des Beraters sei nicht vorgÃ¤ngig mit der Schulleiterin besprochen worden; zugleich erteilte sie dem BeschwerdefÃ¼hrer eine schriftliche Abmahnung, wobei ihm vorgeworfen wurde, seine LoyalitÃ¤tspflichten verletzt zu haben, weil er mit anderen Personen (namentlich anderen Lehrern) Ã¼ber seine Beurteilung gesprochen hatte. Im Juli 2009 wurde fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer eine Intensivberatung durch einen anderen externen Berater bewilligt und vereinbart, der BeschwerdefÃ¼hrer informiere die SchÃ¼ler und deren Eltern, dass er durch eine Fachperson beraten werde. AnlÃ¤sslich eines Elternabends informierte der BeschwerdefÃ¼hrer die Eltern, dass er nur eine genÃ¼gende Mitarbeiterbeurteilung erhalten habe, weshalb er bis zu seiner Pensionierung einen Verlust von Fr. 100'000.- erleiden werde. Er habe der Schulpflege dargelegt, dass er mit der Beurteilung nicht einverstanden sei; ein GesprÃ¤ch mit dem SchulprÃ¤sidenten habe keine Ãnderung bewirken kÃ¶nnen. In der Folge habe er sich Ã¼berlegt, die Schule X per Ende des Schuljahrs zu verlassen; da das VerhÃ¤ltnis mit den SchÃ¼lern und den Eltern gut sei, habe er sich aber entschieden, zu bleiben. Um seinen Unterricht im Sinn der Schulpflege zu verbessern, werde er durch einen externen Berater unterstÃ¼tzt, der auch den Unterricht besuchen werde. Als Folge dieser Ãusserungen des BeschwerdefÃ¼hrers erteilte ihm die Schulpflege einen Verweis; gleichzeitig legte sie in einem Schreiben an die Eltern ihre eigene Sichtweise dar. Weil nach einem Verweis zwingend eine Mitarbeiterbeurteilung durchzufÃ¼hren ist (vgl. § 30 Abs. 3 PG) und sich dies nicht mit der Intensivberatung vertrÃ¤gt, musste die Intensivberatung in der Folge abgebrochen werden. Im November und Dezember 2009 fand die Mitarbeiterbeurteilung statt, in welcher der BeschwerdefÃ¼hrer erneut mit der Beurteilungsstufe III (genÃ¼gend) beurteilt und Antrag an die Schulpflege gestellt wurde, dem BeschwerdefÃ¼hrer ohne Ansetzen einer BewÃ¤hrungsfrist zu kÃ¼ndigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Dass die Unterrichtsgestaltung des BeschwerdefÃ¼hrers modernen AnsprÃ¼chen nicht mehr vollumfÃ¤nglich entspricht, legt die Vorinstanz nachvollziehbar dar. Ob diese MÃ¤ngel fÃ¼r sich genÃ¼gend waren, um dem BeschwerdefÃ¼hrer zu kÃ¼ndigen, kann im Folgenden indes offenbleiben. Die Schulpflege warf dem BeschwerdefÃ¼hrer mehrfach auch illoyales Verhalten vor und begrÃ¼ndete damit auch den Verweis, welcher zum Abbruch der Intensivberatung fÃ¼hrte. Es stellt sich deshalb zunÃ¤chst die Frage, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich ein illoyales Verhalten vorzuwerfen war, welches â im Bewusstsein, dass dies zu einer Mitarbeiterbeurteilung fÃ¼hrt â einen Verweis rechtfertigte. Der BeschwerdefÃ¼hrer war bereits im FrÃ¼hjahr 2009 abgemahnt worden, weil er mit Lehrerkollegen Ã¼ber seine Mitarbeiterbeurteilung gesprochen hatte. Diese Abmahnung ist indes nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdegegnerin hat kein berechtigtes Interesse daran, dass ein Mitarbeiter die Ergebnisse seiner Mitarbeiterbeurteilung geheim hÃ¤lt; ebenso wenig besteht eine diesbezÃ¼gliche Pflicht des Mitarbeiters. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine Mitarbeiterbeurteilung â deren Inhalt er teilweise nicht nachvollziehen konnte â mit seinen Kollegen besprach, ist denn auch verstÃ¤ndlich. Diese hÃ¤tten ihm zur Verbesserung seines Unterrichts eine Hilfestellung geben bzw. beurteilen kÃ¶nnen, ob die Kritik an den Unterrichtsmethoden des BeschwerdefÃ¼hrers berechtigt war. Ein illoyales Verhalten war darin jedenfalls nicht zu erblicken. </p> <p class="Erwgung2">Eine etwas andere Sachlage ergibt sich hinsichtlich der Ãusserungen des BeschwerdefÃ¼hrers anlÃ¤sslich des Elternabends. Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte zwar den Auftrag, die Eltern Ã¼ber die Besuche des externen Beraters zu informieren. DafÃ¼r war indes nicht notwendig, seine Mitarbeiterbeurteilungen zu thematisieren. Es hÃ¤tte genÃ¼gt, zu erklÃ¤ren, dass der externe Berater an einer Verbesserung des Unterrichts mitwirken werde. Allerdings kann dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht vorgeworfen werden, er habe sich illoyal verhalten. Zwar erklÃ¤rte er, mit dem Inhalt der Mitarbeiterbeurteilungen nicht einverstanden zu sein. Es ist aber nicht ersichtlich, dass er auch noch an die Schulpflege gerichtete VorwÃ¼rfe erhob. Auch sein Hinweis, er verliere aufgrund der Mitarbeiterbeurteilung bis zur Pensionierung Fr. 100'000.-, lÃ¤sst sich nicht so auffassen. Das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers rechtfertigte deshalb keinen Verweis. Entsprechend hob die Vorinstanz den Verweis in einem Rekursverfahren denn auch auf. Der Verweis erwies sich auch deshalb als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, weil er zwingend die DurchfÃ¼hrung einer Mitarbeiterbeurteilung zur Folge hatte, was wiederum zum Abbruch der Intensivberatung nach nur einem Monat fÃ¼hrte. In einem Zwischenbericht zu dieser Intensivberatung fÃ¼hrt der Berater aus, seine VorschlÃ¤ge, Ideen und Beobachtungshinweise seien beim BeschwerdefÃ¼hrer angekommen, und er erwarte, dass es bei einer Fortsetzung der Intensivberatung gelungen wÃ¤re, wichtige Anliegen der Vereinbarung umzusetzen. Ihm seien im Unterricht die positive, unterstÃ¼tzende und engagierte Grundhaltung der Lehrperson und ihr Anliegen aufgefallen, den SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern wichtiges Wissen zu vermitteln. Demnach zeigte der BeschwerdefÃ¼hrer einen klaren Willen, den Unterricht im geforderten Sinn zu verbessern. Dass ihm dies nicht mehr mÃ¶glich war, lag wesentlich am unberechtigten Verweis der Schulpflege und der darauf folgenden Mitarbeiterbeurteilung. Entsprechend muss die Schulpflege sich vorwerfen lassen, den Abschluss der Intensivberatung und damit eine in Aussicht stehende Verbesserung des Unterrichts treuwidrig verhindert zu haben.</p> <p class="Urteilstext">Was die anschliessende Mitarbeiterbeurteilung betrifft, erklÃ¤rte die Schulleiterin in einem GesprÃ¤ch vom 24. September 2009 mit dem externen Berater und dem BeschwerdefÃ¼hrer, die Schulpflege wolle die Mitarbeiterbeurteilung durchfÃ¼hren, um dem BeschwerdefÃ¼hrer anschliessend zu kÃ¼ndigen; man strebe eine einvernehmliche Verabschiedung des BeschwerdefÃ¼hrers an. Dies lÃ¤sst zunÃ¤chst vermuten, dass der Verweis vornehmlich ausgesprochen wurde, um damit einen frÃ¼heren Zeitpunkt der Mitarbeiterbeurteilung zu erzwingen. Aus der Aussage der Schulleiterin ergeben sich sodann erhebliche Zweifel an der ObjektivitÃ¤t der Mitarbeiterbeurteilung. Diese dÃ¼rfte einzig noch dazu gedient haben, die Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers und den Verzicht auf eine BewÃ¤hrungsfrist zu rechtfertigen. Die protokollierten Beobachtungen und die Bewertung stehen denn auch teilweise in einem gewissen Widerspruch zueinander (so auch die Vorinstanz) und die Beobachtungsnotizen hinterlassen den Eindruck, es sei in erster Linie nach MÃ¤ngeln gesucht worden. Dass die Beurteilenden offenbar Verbesserungen festgestellt hatten, floss nicht in die Mitarbeiterbeurteilung ein. Schliesslich fÃ¤llt auf, dass der BeschwerdefÃ¼hrer am neuen Arbeitsort im MÃ¤rz 2011 mit der Beurteilungsstufe I (sehr gut) beurteilt wurde, was â mit Blick auf die erhebliche Diskrepanz zur Bewertung der Beschwerdegegnerin â darauf hindeutet, dass die schlechten Beurteilungen auch auf einen Konflikt zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Schulpflege bzw. der Schulleiterin zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist. Diesen Konflikt hat die Schulpflege durch ihr Vorgehen (Abmahnung, Verweis, Schreiben an Eltern) massgeblich mit zu verantworten.</p> <p class="Urteilstext">Gesamthaft muss der BeschwerdefÃ¼hrer sich zwar vorwerfen lassen, nach der Mitarbeiterbeurteilung im Jahr 2006 keine BemÃ¼hungen unternommen zu haben, den kritisierten Unterrichtsstil zu Ã¤ndern. Hingegen sind nach der Mitarbeiterbeurteilung 2008 BemÃ¼hungen des BeschwerdefÃ¼hrers, seine Leistung und sein Verhalten zu Ã¤ndern, klar erkennbar und waren erste Erfolge auch schon eingetreten. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer sich nicht nachhaltig verbessern konnte, ist massgeblich auf das treuwidrige Verhalten der Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzufÃ¼hren, die bereits im September 2009 entschied, den KÃ¼ndigungsweg zu beschreiten, und spÃ¤testens ab diesem Zeitpunkt (wenn nicht schon seit der Abmahnung im FrÃ¼hjahr 2009) Ã¼berhaupt nicht mehr daran interessiert war, dem BeschwerdefÃ¼hrer eine realistische VerbesserungsmÃ¶glichkeit zu bieten (vgl. die Aussage der Schulleiterin, dass ein Zwischenbericht des externen Beraters keinen Einfluss habe und nicht von Bedeutung sei). Damit kann dem BeschwerdefÃ¼hrer die KÃ¼ndigung vom Dezember 2009 nicht zum Vorwurf gemacht werden. Entsprechend hat er einen Anspruch auf eine Abfindung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Das Volksschulamt beantragt fÃ¼r den Fall, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Abfindung zugesprochen werde, die Sache zur Festlegung von deren HÃ¶he ihm zu Ã¼berweisen. Diesem Antrag lÃ¤sst sich nicht folgen. Zwar wÃ¤re es grundsÃ¤tzlich Sache des Volksschulamts, die HÃ¶he der Abfindung festzulegen (§ 3 Abs. 2 lit. b LPVO). Hier ist indes davon auszugehen, dass das Volksschulamt â hÃ¤tte es eine VerfÃ¼gung erlassen â dem BeschwerdefÃ¼hrer keine Abfindung zugesprochen hÃ¤tte (vgl. hierzu vorne 2.4). In diesem Fall wÃ¼rde das Verwaltungsgericht â soweit die Aktenlage wie hier klar ist â die Angelegenheit zur Festlegung der AbfindungshÃ¶he ebenfalls nicht zurÃ¼ckweisen, sondern die Abfindung selber festlegen (vgl. VGr, 9. MÃ¤rz 2005, PB.2004.00075, E. 6 â 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 5e â 5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 4). Dies rechtfertigt sich hier umso mehr, als das Verfahren bereits Ã¼ber drei Jahre dauert.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist 1957 geboren und war acht Jahre fÃ¼r die Beschwerdegegnerin tÃ¤tig. Nach § 16g Abs. 2 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG, LS 177.111) hat der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund seines Alters grundsÃ¤tzlich einen Abfindungsanspruch von sechs bis zehn MonatslÃ¶hnen. Innerhalb dieses Rahmens ist die Abfindung anhand der persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse festzusetzen, wobei die UnterstÃ¼tzungspflichten des Angestellten, seine Arbeitsmarktchancen, seine finanziellen VerhÃ¤ltnisse und die UmstÃ¤nde des Stellenverlusts zu berÃ¼cksichtigen sind (§ 16g Abs. 3 VVPG). Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt eine Abfindung von sechs MonatslÃ¶hnen. Da er damit die ihm zustehende Mindestabfindung verlangt, erÃ¼brigen sich AusfÃ¼hrungen zu den persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnissen des BeschwerdefÃ¼hrers. Demnach hat der BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich Anspruch auf eine Abfindung von sechs MonatslÃ¶hnen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>GemÃ¤ss § 8 Abs. 5 LPG entfÃ¤llt der Abfindungsanspruch einer Lehrperson, wenn sie unter den gleichen Bedingungen ohne zeitlichen Unterbruch wieder angestellt wird. Die Abfindung soll demnach in erster Linie dann geschuldet sein, wenn die Lehrperson einen tatsÃ¤chlichen finanziellen Verlust erleidet, weil sie keine bzw. erst nach einem zeitlichen Unterbruch eine neue Anstellung findet. Wird die Lehrperson zwar ohne zeitlichen Unterbruch, aber zu schlechteren Bedingungen wieder angestellt, beschrÃ¤nkt sich der Abfindungsanspruch nach der ratio legis von § 8 Abs. 5 LPG auf den durch die schlechteren Bedingungen entstandenen finanziellen Verlust. Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde ohne zeitliche Unterbrechung wieder als kantonal besoldete Lehrperson angestellt und ist nun in einer anderen Gemeinde tÃ¤tig. Sein Pensum betrÃ¤gt zwei Wochenlektionen weniger als bei der Beschwerdegegnerin, was einer jÃ¤hrlichen Lohndifferenz von Fr. 9'301.85 entspricht. Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach eine Abfindung von Fr. 4'650.95 (zwei Wochenlektionen wÃ¤hrend sechs Monaten) zuzusprechen. Nach Art. 7 lit. q der Verordnung vom 31. Oktober 1947 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) sind auf der Abfindung SozialversicherungsbeitrÃ¤ge zu entrichten (vgl. auch Art. 8<sup><span>bis</span></sup> und 8<sup><span>ter</span></sup> AHVV).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und dem BeschwerdefÃ¼hrer in AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziff. I des Rekursentscheids vom 21. Dezember 2012 im Sinn der ErwÃ¤gungen eine Abfindung von Fr. 4'650.95 zuzusprechen. Im Ãbrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Nach § 65a Abs. 3 VRG werden in personalrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert bis Fr. 30'000.- keine GebÃ¼hren auferlegt. Der Streitwert des vorliegenden Verfahrens betrÃ¤gt Fr. 53'485.68 (vgl. hierzu vorne 1.2), weshalb GebÃ¼hren aufzuerlegen sind. </p> <p class="Urteilstext">Nach § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG sind die Gerichtskosten den Parteien entsprechend ihrem Unterliegen aufzuerlegen. Da die Beschwerde nur im Umfang von Fr. 4'650.95 durchzudringen vermag, rechtfertigt sich vorliegend, die Kosten dem BeschwerdefÃ¼hrer zu 9/10 und der Beschwerdegegnerin zu 1/10 aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>BeschwerdefÃ¼hrer und Beschwerdegegnerin beantragen eine ParteientschÃ¤digung. </p> <p class="Urteilstext">Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung verpflichtet werden. Der hier gesamthaft als unterliegend erscheinende BeschwerdefÃ¼hrer hat keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Dem Gemeinwesen steht in der Regel keine ParteientschÃ¤digung zu, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt und die BehÃ¶rden gegenÃ¼ber den Privaten meist einen Wissensvorsprung aufweisen (RB 2008 Nr. 18 E. 2.3.1 Abs. 2; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 17 N. 19 f.). Die Beschwerdegegnerin liess sich erst im Beschwerdeverfahren vertreten. Eine Notwendigkeit fÃ¼r den Beizug einer Rechtsvertreterin ist nicht ersichtlich. Auch der Beschwerdegegnerin ist deshalb keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Da die Beschwerde einen jedenfalls Fr. 15'000.- Ã¼berschreitenden Streitwert aufweist, ist nachfolgend auf die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zu verweisen (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. In AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziff. I des Rekursentscheids vom 21. Dezember 2012 wird dem BeschwerdefÃ¼hrer im Sinn der ErwÃ¤gungen eine Abfindung von Fr. 4'650.95 (zwei Wochenlektionen wÃ¤hrend sechs Monaten) zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 4'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer zu 9/10 und der Beschwerdegegnerin zu 1/10 auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>