<h2>SubmittedText<h2><p>Während das Personal konstruktiv für die neue Airline zusammensteht, inszenieren einzelne Investoren der neuen Gesellschaft ein eigentliches Theater um die Zusammensetzung des künftigen Verwaltungsrates. Diese personellen Auseinandersetzungen schaden einem guten Start und dem Ansehen der neuen Gesellschaft.</p><p>Was hat der Bundesrat als Vertreter eines gewichtigen Investors vor, um diese peinlichen Auseinandersetzungen abzustellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zweifellos tragen öffentlich ausgetragene Differenzen zu einer internen Meinungsbildung weder zur Versachlichung der Vorbereitungsarbeiten noch zur Vertrauensbildung in einer ohnehin schwierigen Zeit bei. Information und Meinungsbildung schliessen sich nicht aus. In diesem Sinn haben die Bundesvertreter die Position des Bundes stets transparent sowie in Absprache mit den in der Task Force "Luftbrücke" und in der Steuerungsgruppe vertretenen Institutionen kommuniziert und auf einen der Verantwortung entsprechenden Stil geachtet. Zusätzlich haben die involvierten Vertreter des Bundesrates sowie die Bundesvertreter in der Projektorganisation stets alles daran gesetzt, im Vorfeld von Entscheiden oder beim Auftauchen von Differenzen alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, vermittelnd zu wirken und auf die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens hinzuweisen. Darüber hinaus hat der Bund (weder als Investor oder sonst wie) keine Handhabe, um die in der Anfrage monierten "peinlichen Auseinandersetzungen abzustellen", zumal letztere ja nicht nur von den direkt Beteiligten sondern von einer Vielzahl ganz unterschiedlich interessierter Kreise geführt wird.</p>