<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2023.00058</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. November 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene X.___ war seit dem 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 als Taxichauffeur bei der Y.___ AG in einem 100%-Pensum angestellt und bei der Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021 teilte die Arbeitgeberin des Versicherten der Suva mit, der Versicherte sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 15. März 2021 im Treppenhaus ausgerutscht und habe dabei eine Prellung der linken Schulter erlitten (Urk. 7/2). Im Notfallbericht der chirurgischen Klinik des Spitals Z.___ vom 16. März 2021 wurde die Diagnose einer Schulterkontusion links gestellt (Urk. 7/1). Die Suva kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Die MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der linken Schulter vom 28. April 2021 ergab eine vollständig rupturierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subsca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Luxation der langen Bizepssehne (Urk. 7/10 und Urk. 7/13). Am 14. Juni 2021 erfolgte eine operative Behandlung der linken Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Rekonstruktion, Bizepstenotomie und anterolaterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/22). Die Suva holte eine versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Stellungnahme ein (Urk. 7/29) und teilte dem Versicherten mit Schreiben vom 17. September 2021 mit, für die Kosten der Operation vom 14. Juni 2021 komme sie nicht auf, der Fall werde per 15. Juni 2021 abgeschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und die Leistungen (Taggeld und Heilkosten) würden eingestellt (Urk. 7/33). Zur Klärung des Sachverhalts stellte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 19.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oktober 2021 den Fragebogen zum Unfallhergang zu, welcher dieser am 25. Oktober 2021 retournierte (Urk. 7/51-52). In der Folge holte die Suva eine medizinische Beurteilung ihres Kreisarztes ein (Urk. 7/54). Mit Verfügung vom 10. März 2022 schloss sie den Fall per 13. Juni 2021 ab und stellte die Leistungen ein (Urk. 7/62). Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 29. März 2022 und ergänzender Begründung vom 15. Juni 2022 Einsprache (Urk. 7/66 und Urk. 7/71). Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte die Suva eine weitere kreisärztliche Beurteilung ein (Urk. 7/77). Mit Entscheid vom 28. Februar 2023 wies sie die Einsprache des Versicherten ab (Urk. 7/79 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. April 2023 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Streitsache sei zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 25. Mai 2023 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Entscheidfindung erforderlich, in den n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span>sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss </span><span>Art. </span><span>16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (</span><span>Art. </span><span>18 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_305/2022 vom 13. April 2023 E. 3.1).</span></p><p><span> </span><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die </span><span>Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die entsprechende Beweislast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteile des Bundesgerichts 8C_600/2021 vom 3. März 2022 E. 3.2 und 8C_669/2019 vom 25. März 2020 E. 2.2, je mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch dieser Zustand noch nicht wieder </span><span>erreicht</span><span> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG Leistungen zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, auf die überzeugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und ausführlichen Beurteilungen des erfahrenen Versicherungsmediziners Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8. November 2021 und vom 17. Oktober 2022 könne abgestellt werden. Gestützt darauf sei davon auszugehen, dass es beim Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vom 15. März 2021 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keinen strukturellen Läsionen an der linken Schulter gekommen sei. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe beim Unfall lediglich eine Prellung und damit eine vorübergehende Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes an der linken Schulter erlitten, welche spätestens sechs Wochen nach dem Unfallereignis als folgenlos abgeheilt zu gelten habe. Damit hätten spätestens ab dem Zeitpunkt der verfügten Einstellung der Versicherungsleistungen Unfallfolgen mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit im Beschwerdebild keine Rolle mehr gespielt. Zum Schreiben von PD Dr. B.___ habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ausführlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung genommen und dargelegt, weshalb dessen Ausführungen nicht gefolgt werden könne. Die Versicherungsleistungen seien somit zu Recht per 13. Juni 2021 eingestellt worden (Urk. 2 S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, aufgrund der Beurteilung von PD Dr. B.___ bestünden gewichtige Zweifel an der kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Beurteilung. Die Beschwerdegegnerin habe den Untersuchungsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz gemäss Art. 43 ATSG verletzt, indem sie den medizinischen Sachverhalt nicht umfassend abgeklärt habe. Die Beschwerdegegnerin müsse verpflichtet werden, eine neutrale orthopädische Begutachtung (inklusive radiologischer Beurteilung) in Auftrag zu geben, weshalb die vorliegende Streitsache zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sei (Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2023 führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, die Ärzte der Universitätsklinik C.___, PD Dr. B.___ und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D.___, hätten im Antwortschreiben auf die Fragen der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin des Beschwerdeführers vom 25. April 2022 die Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beurteilung vom 8. November 2022 (richtig: 2021) als korrekt und nachvollziehbar erachtet. Daran vermöge der Umstand, dass PD Dr. B.___ im Schreiben vom 17. Mai 2022 auf Verlangen der Rechtsanwältin des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers hin seine Antwort relativiert habe, nichts zu ändern. Habe doch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ärztlichen Beurteilung vom 17. Oktober 2022 zu den Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen von PD Dr. B.___ ausführlich und gestützt auf die erhobenen Befunde und die einschlägige Literatur dargelegt, weshalb an seiner Beurteilung vom 8. November 2022 (richtig: 2021) festzuhalten sei. Die Berichte von PD Dr. B.___ vom 25. April und vom 17. Mai 2022 seien nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an den Beurteilungen des erfahrenen Versicherungsmediziners Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwecken (Urk. 6 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Eintrag in der Krankengeschichte des Beschwerdeführers der E.___ Praxis vom 16. März 2021 hielt Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, fest, der Beschwerdeführer sei bei einer Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung durch Stoss oder Griff zu Boden auf die linke Seite gestürzt. Dr. F.___ stellte die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung (Urk. 7/28 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals Z.___ vom 16. März 2021 wurde die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterkontusion links vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 15. März 2021 gestellt. Nach einer Auseinandersetzung mit Bekannten sei bei linksseitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen eine hausärztliche Zuweisung erfolgt. Der Beschwerdeführer könne sich nicht mehr genau erinnern, ob er geschlagen worden oder auf den Boden gefallen sei. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Röntgen der linken Schulter und des Oberarms habe keine Hinweise für frische Frakturen gezeigt (Urk. 7/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter vom 28. April 2021 ergab die folgenden Befunde (Urk. 7/13): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vollständiger ansatznaher Abriss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Sehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retraktion (ca. 2,5 cm). Fettige Atrophie des Oberrands des Subscapularis (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">assoziierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Läsion mit medialer Luxation der Bizepssehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Supraspinatussehne mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">artikularseitiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stitieller Rissbildung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des Infraspinatus mit Verdacht auf kleine, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">artikularseitige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Oberrandläsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Universitätsklinik C.___ vom 18. Mai 2021 betreffend die Konsultation vom 14. Mai 2021 wurde die Diagnose einer traumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ruptur (total) mit Luxation der langen Bizepssehne genannt. Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitte Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(gemeint vermutlich März) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in eine Auseinandersetzung geraten und ihm sei hierbei eine Distorsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Schultergelenkes zugefügt worden. Die anschliessende Abklärung im Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe keinen Verdacht auf eine Manschettenläsion ergeben, weswegen konserva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv behandelt worden sei (Urk. 7/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Juni 2021 erfolgte die operative Versorgung (Schulterarthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rekonstruktion, Bizepstenotomie und anterolateraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links) durch PD Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitender Arzt Schulterchirurgie in der Universitätsklinik C.___ (Urk. 7/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin des Beschwerdeführers von der E.___ Praxis, Dr. med. G.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, hielt in ihrem Schreiben vom 3. Oktober 2021 an die Beschwerdegegnerin fest, sie sei seit Anfang 2019 seine Hausärztin und er habe in keiner einzigen Konsultation über Schulterschmerzen geklagt, weshalb dies nicht als chronisches Problem hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könne. Das MRI sei erst sehr spät nach dem Ereignis gemacht worden, das könne auch die vielen Veränderungen erklären (Urk. 7/44).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fragebogen betreffend den Unfallhergang vom 25. Oktober 2021 führte der Beschwerdeführer aus, er sei von einer fremden Person angegriffen worden. Diese habe ihn am Handgelenk der linken Seite gegriffen und ihn mit dem Fuss die Treppe runtergestossen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei gestürzt und geschlagen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in seiner Aktenbeurteilung vom 8. November 2021 aus, bildgebend hätten am 28. April 2021 keine strukturellen Läsionen, welche nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derzeitigem Wissensstand überwiegend wahrscheinlich kausal zu einem beliebigen Ereignis am 15. März 2021 wären, dargestellt werden können. Es handle sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um vorbestehende pathologische Veränderungen, welche vorübergehend verschlimmert worden seien. Die dargestellte Hypotrophie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularismuskels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diene als Leithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis dafür, dass die Sehnenablösung mehr als sechs Monate zurückliegen müsse. Der intraoperative Befund erlaube keine anderslautende Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es hätten sich krankhafte Veränderungen an der Prädilektionslokalisation für Verschleiss, dem vorderen oberen Anteil der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen für entzünd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Veränderungen an den Begleitstrukturen, gefunden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Als Risikofaktoren für eine entzündliche Bindegewebserkrankung seien Zuckerkrankheit, Blutfett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhung und Gefässerkrankung dokumentiert und der Beschwerdeführer habe das Prädilektionsalter für Verschleiss erreicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein für einen plötzlichen Sehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riss typischen Funktionsverlust der Schulterfunktion habe echtzeitlich nicht objektiviert werden können. Der Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie er auch ohne das Ereignis vorliegen würde, jener Zustand nach der Prellung, dem Sturz auf die linke Schultergelenksregion während dem Handgemenge, welcher auch ohne den Sturz vorgelegen wäre, sei nach vier bis sechs Wochen erreicht gewesen. Hiernach seien die Folgen der Prellung im Rahmen des natürlichen Reparationsvorgangs folgenlos verheilt (Urk. 7/55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Universitätsklinik C.___ vom 25. April 2022 zuhanden der Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> PD Dr. B.___ und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> korrekt und nachvollziehbar. Sie führten aus, es sei in der Tat schwierig nachzuweisen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Luxation der langen Bizepssehne mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 15. März 2021 zurückzuführen sei. Für eine traumatische Genese der Totalruptur würde einerseits das akute Auftreten der Beschwerden im Zusammenhang mit dem Unfallereignis sprechen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andererseits zeigten sich jedoch auch die übrigen Sehnen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendinopathisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine gewisse Vorschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung sei deshalb anzunehmen. Sie glaubten allerdings, dass die Totalruptur mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallereignis zurückzuführen sei. Da der Beschwerdeführer vor dem Unfallereignis keinerlei Schulterproblematik verspürt habe, sei zwar eine gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbestehend möglich, die akute Ruptur und die damit einhergehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sähen sie jedoch im Zusammenhang mit dem Unfall (Urk. 7/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ führte in seinem Schreiben vom 17. Mai 2022 an die Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutzversicherung des Beschwerdeführers ergänzend aus, nach nochmaliger Durchsicht der gesamten Dokumentation und der Bildgebung falle auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass im Bereich des Subscapularis sehr wohl ein Ödem sichtbar sei, was als Zeichen für ein Unfallgeschehen zu werten sei. Entsprechend sei die Antwort auf die Frage, ob die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">korrekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nachvollziehbar seien, zu relativieren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Behauptung, die dargestellte Hypotrophie des Subscapularis-Muskels diene als Leithinweis dafür, dass die Sehnenablösung mehr als sechs Monate zurückliegen müsse, sei dem von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___zitierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Artikel nicht zu entnehmen. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache und unter erneuter Beleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der initialen MRI-Bilder mit Ödem im Muskelbauch des Subscapularis scheine wohl eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Zuständigkeit des Versicherungsträgers angezeigt (Urk. 7/74).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Aktenbeurteilung vom 17. Oktober 2022 aus, das Ereignis sei nach echtzeitlichen Angaben des Beschwerdeführers eine Auseinandersetzung mit einem Bekannten gewesen. Medizinische Hilfe sei am Folgetag in Anspruch genommen worden. Es habe eine schmerzreflektorische Bewegungseinschränkung in allen Ebenen vorgelegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine isolierte Innenrota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionshemmung oder -Schmerzhaftigkeit sei nicht dokumentiert. Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spreche überwiegend wahrscheinlich gegen eine plötzliche Schädigung der Sehne des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularismuskels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher für die Oberarminnenrotation verantwortlich sei. Die Indikation für die knapp fünf Wochen später durchgeführte MRI-Untersuchung seien Beschwerden im Funktionsbereich der Supraspinatussehne, Elevationsschmerzen und im Funktionsbereich von Teilen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Retroversionsschmerzen gewesen. Weiterhin seien keine Beschwerden bei Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotation angegeben worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trophie/Atrophie Grad II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trete nach derzeitigem medizinischem Wissensstand frühestens nach sechs Monaten bei einer Komplettruptur auf. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Melis et al. seien in ihrer Studie davon ausgegangen, dass für Grad II-Veränderungen durchschnittlich vier Jahre vergangen sein müssten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen, dass die chronische Ablösung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer im Alltag nicht beeinträchtigt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biomechanisch werde die Innenrotation des Oberarms hauptsächlich durch die Kraftentfaltung des grossen Brustmuskels gewährt und so bleibe die chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ruptur langjährig asymptomatisch im Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz zur plötzlichen Rissbildung beispielsweise bei einem Sturz bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sportlichen Aktivitäten, wo dem Untersucher der Funktionsausfall und die Schmerzangabe bei der Testung ins Auge springe. Allein aus dem zeitlichen Verlauf lasse sich keine natürliche Kausalität begründen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatischwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Erstmanifestation eines Gesundheitsschadens seien nicht automatisch immer zeitgleich mit der Entstehung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines Gesundheitsschadens. Nach erneuter eigener Durchsicht der MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien keine für eine plötzliche Sehnenablösung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subsca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> typischen Ödeme dargestellt. Unspezifische Aufhellungen fänden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich im Muskelbauch. Die in der Serie 3 dargestellten «Ödeme» seien unspezifisch und in der Zusammenschau mit der Hypotrophie/Atrophie überwiegend wahrscheinlich Bestandteil dieser Veränderungen. Es handle sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um typische Veränderungen in der Muskulatur nach chronischen Sehnenablösungen. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prellung habe überwiegend wahrscheinlich zu einer vorübergehenden Verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merung des Vorzustandes geführt. Drei Monate nach dem Ereignis hätten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intraoperativ krankhafte Veränderungen gezeigt. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen seien überwiegend wahrscheinlich über mindestens sechs Monate entstanden. Der Gesundheitszustand, wie er auch ohne das Ereignis vorgelegen hätte, sei nach vier bis sechs Wochen erreicht gewesen. Bereits am 28. April 2021 hätten keine üblichen Folgen einer Prellung dargestellt werden können. Es hätten keine Blutergüsse oder Knochen- oder Muskelprellungen objektiviert werden können (Urk. 7/77).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG vorliegt. Aufgrund der Akten ist der Beschwerdeführer anlässlich der Auseinandersetzung vom 15. März 2021 durch Stoss oder Griff zu Boden auf die linke Seite gestürzt (vgl. vorne E. 3.1). Offenbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konnte er sich zunächst nicht mehr erinnern, ob er geschlagen worden oder auf den Boden gefallen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorne E. 3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Fragebogen betreffend den Unfallhergang vom 25. Oktober 2021 gab er an, er sei am Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk der linken Seite gegriffen und mit dem Fuss die Treppe runtergestossen worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei gestürzt und geschlagen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorne E. 3.7). Die abweichende Darstellung im Bericht der Universitätsklinik C.___ vom 18. Mai 2021 (PD Dr. B.___ und Dr. H.___), wonach dem Beschwerdeführer bei der Auseinandersetzung eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Distorsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Schultergelenkes zugefügt worden sei (vgl. vorne E. 3.4), stimmt weder mit den Angaben des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers noch mit den übrigen Akten überein. Es ist somit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer beim Unfallereignis vom 15. März 2021 durch einen Sturz bzw. Schlag auf die linke Schulter eine Kontusion (Prellung) erlitten hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die nach dem 13. Juni 2021 bestehenden Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden noch überwiegend wahrscheinlich in einem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. März 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> standen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung in medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht im Wesentlichen auf die Aktenbeurteilungen ihres Kreisarztes Dr. A.___. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aktenbeurteilungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___erfüllen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-rungen an beweiskräftige medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidgrundlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie wurden in einlässlicher Auseinandersetzung mit den relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet. Die Darlegung der medizinischen Zustände und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssfolgerungen sind nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass der versicherungsinterne Arzt keine eigene Untersuchung durchgeführt hat, vermag den Beweiswert seiner Beurteilungen nicht zu schmälern, zumal es mit der Frage nach der Unfallkausalität einen feststehenden medizinischen Sachverhalt zu erörtern galt, ohne dass zusätzliche Untersuchungen notwendig gewesen wären. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können unter diesen Voraussetzungen auch reine Aktengutachten voll beweiswertig sein (vgl. vorne E. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelangte in seinen sorgfältig begründeten Beurteilungen nachvoll-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es im Rahmen des Unfallereignisses zu einer Prellung/Kontusion der linken Schulter im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung bei vorbestehenden degenerativen Veränderungen gekommen sei. Im intraoperativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Befund hätten sich krankhafte Veränderungen an der Prädilektionslokalisation für Verschleiss, dem vorderen oberen Anteil der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen für entzündliche Veränderungen an den Begleitstrukturen, gefunden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallkausale strukturelle Läsionen seien nicht dokumentiert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein für einen plötzlichen Sehnenriss typische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Funktionsverlust der Schulterfunktion habe echtzeitlich nicht objektiviert werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Gesundheitszustand, wie er auch ohne das Ereignis vorliegen würde, sei nach vier bis sechs Wochen erreicht gewesen (vgl. vorne E. 3.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ bestätigten in ihrem Bericht vom 25. April 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> korrekt und nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wiesen darauf hin, es sei in der Tat schwierig nachzuweisen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Luxation der langen Bizepssehne mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 15. März 2021 zurückzuführen sei. Ihre Argumentation, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer vor dem Unfallereignis keinerlei Schulterproblematik verspürt habe, weshalb die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ruptur und die damit einhergehenden Schmerzen und Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkungen dennoch im Zusammenhang mit dem Unfall zu sehen seien (vgl. vorne E. 3.9), entspricht letztlich der unzulässigen Beweisregel «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc», welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines natürlichen Kausalzusammenhanges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ht genügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 119 V 335 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem stimmt dies nicht mit den eigenen Angaben des Beschwerdeführers überein. So gab dieser am 2. August 2021 gegenüber einer Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin an, er habe die linke Schulter zwar vor dem Unfallereignis vom 15. März 2021 nie wirklich verletzt, habe aber immer wieder Schmerzen gehabt und deswegen in der Nacht nicht schlafen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/24). Im Übrigen weist Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hin, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatischwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Erstmanifestation eines Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens nicht automatisch immer zeitgleich mit dessen Entstehung seien (vgl. oben E. 3.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben vom 17. Mai 2022 relativiert PD Dr. B.___ seine vorgängige Aussage, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">korrekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nachvollziehbar seie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n, und begründet dies damit, dass nach nochmaliger Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht der gesamten Dokumentation und der Bildgebung auffalle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass im Bereich des Subscapularis sehr wohl ein Ödem sichtbar sei, was als Zeichen für ein Unfallgeschehen zu werten sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorne E. 3.10). Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglich in seiner Stellungnahme vom 17. Oktober 2022 aus, nach erneuter eigener Durchsicht der MRI-Bilder seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine für eine plötzliche Sehnenablösung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> typischen Ödeme dargestellt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es fänden sich lediglich u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nspezifische Aufhellungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Muskelbauch. Dabei handle es sich um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">typische Veränderungen in der Muskulatur nach chronischen Sehnenablösungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorne E. 3.11). Im Übrigen wurden auch in der ursprünglichen Beurteilung der MRI-Bildgebung durch die Radiologin keine Ödeme beschrieben (Urk. 7/13). </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ setzte sich in seiner neuerlichen Beurteilung nicht mit dem degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Vorzustand auseinander, obwohl er in seinem Vorbericht noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen beschrieben hatte, aufgrund welcher eine gewisse Vorschädigung anzunehmen sei (vgl. vorne E. 3.9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Insgesamt vermag seine nachträgliche Kritik an der versicherungsinternen Beurteilung sowie die Relati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierung seiner eigenen ursprünglichen Einschätzung nicht zu überzeugen und es gelingt ihm damit nicht, auch nur geringe Zweifel an den ausführlich begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten und nachvollziehbaren Schlussfolgerungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwecken. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass PD. Dr. B.___ als behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnder Spezialarzt aufgrund seiner auftragsrechtlichen Stellung zugunsten seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten aussagt (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___legt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann unter Verweis auf die medizinische Literatur dar, dass die dargestellte Hypotrophie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularismuskels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Leithinweis dafür diene, dass die Sehnenablösung mehr als sechs Monate zurückliegen müsse. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atrophie Grad II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trete nach derzeitigem medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wissenstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer Komplettruptur frühestens nach sechs Monaten auf.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei davon auszugehen, dass die chronische Ablösung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer im Alltag nicht beeinträchtigt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biomechanisch werde die Innenrotation des Oberarms hauptsächlich durch die Kraftentfaltung des grossen Brustmuskels gewährt und so bleibe die chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ruptur langjährig asymptomatisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine isolierte Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotationshemmung oder -Schmerzhaftigkeit sei nicht dokumentiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was gegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plötzliche Schädigung der Sehne des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularismuskels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher für die Oberarminnenrotation verantwortlich sei, spreche.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Luxation der langen Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal auf das Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. März 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen, sondern vielmehr Folge eines krankhaften Vorzustandes beziehungsweise eines degenerativen Prozesses an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin hätte zur Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der MRI-Bildgebung einen Radiologen beiziehen müssen (Urk. 1 S. 2 und S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern ein Radiologe durch seinen Facharzttitel zur Beurteilung der hier strittigen Kausalitätsfrage per se kompetenter sein soll, lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erkennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_59/2020 vom 14. April 2020 E. 5.2 mit Hinwiesen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt vor, PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe aufgezeigt, dass die vom Kreisarzt zitierte Stelle nicht korrekt sei (Urk. 1 S. 5). Inhaltlich hat sich PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu den entsprechenden Ausführungen von Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___geäussert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und diese auch nicht in Abrede gestellt. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Beurteilung vom 17. Oktober 2022 die zitierte Studie aufgeführt und seine Ausführungen zur Muskelhypotrophie/Atrophie Grad II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und deren Auftreten näher erläutert. Was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten will, ist nicht ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann auf die zuverlässige und schlüssige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___abgestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden. Gestützt darauf ist von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorübergehenden Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintreten des Status quo sine spätestens sechs Wochen nach dem Unfallereignis auszugehen. Somit ist ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. März 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und den über den 13.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 hinaus anhaltenden Beschwerden des Beschwerdeführers mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weggefallen. Dem-zufolge hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch des Beschwerdeführers auf weitere Leistungen zu Recht verneint. Der medizinische Sachverhalt ist umfassend dokumentiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on der beantragten Rückweisung zur Einholung eines Gutachtens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- in antizipierter Beweiswürdigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. statt vieler: BGE 144 V 361 E. 6.5 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesehen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eil davon keine neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkenntnisse zu erwarten sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p><br/></p><p><span> </span> </p><p></p></div> </div></body></html>