30. November 1992 N 2291 Schweizerische Verkehrszentrale. Bundesbeschluss Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen-Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 104 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 92.062 Schweizerische Verkehrszentrale. Aenderung des Bundesbeschlusses Office national suisse du tourisme. Modification de l'arrêté fédéral Botschaft und Beschlussentwurf vom 19. August 1992 (BBIV1185) Message et projet d'arrêté du 19 août 1992 (FF V1122) Beschluss des Ständerates vom 6. Oktober 1992 Décision du Conseil des Etats du 6 octobre 1992 Kategorie IV, Art 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Bezzola, Berichterstatter: Nach einigen Stunden Landwirt- schaftspolitik noch einige Minuten Tourismuspolitik! Uebri- gens: Von einer funktionierenden Tourismusbranche profitiert die Berglandwirtschaft, und zwar direkt. Die Komissionsmehrheit empfiehlt Ihnen, für die Finanzhilfe an die Schweizerische Verkehrszentrale (SVZ) in den Jahren 1993 und 1994 einen Höchstbeitrag von 65,2 Millionen Fran- ken zu bewilligen. Der Bundesrat schlägt 62 Millionen vor (der Ständerat ist dem Bundesrat gefolgt). Die Kommissionsmehrheit möchte die Teuerung von 3,2 Millionen Franken einbeziehen, um einen Kaufkraftverlust zu vermeiden. Die Schweizerische Verkehrszentrale ist eine öffentlich-rechtli- che Körperschaft, welche die touristische Landeswerbung im In- und Ausland organisiert und durchführt. Es braucht eine In- stitution, die die Gäste auf unser Land als Reiseziel aufmerk- sam macht und den Marktauftritt der kleingewerblichen Touris- muswirtschaft im Ausland organisiert. Diese für unser Land sehr wichtige Aufgabe erfüllt die SVZ seit 75 Jahren. Mitglieder der SVZ sind neben dem Bund auch alle Kantone, verschie- dene Gemeinden, regionale und lokale Verkehrsvereine, Tou- rismusorganisationen und private Unternehmen. Die SVZ un- terhält im Ausland zurzeit noch 22 Vertretungen. Die Qualität der Arbeit der SVZ dient der Imagepflege unseres Landes. Unser Land ist ein Tourismusland aus Tradition; von der Lage her. 8 Prozent des Bruttoinlandproduktes und 9 Prozent der Beschäftigten sind von den Einnahmen der Tourismusbran- che abhängig. Für viele Gebiete unseres Landes, vor allem in den Berggebieten, ist der Tourismus der weitaus wichtigste Wirtschaftsfaktor. Im Kanton Graubünden zum Beispiel sind von total 80 000 Arbeitsplätzen 50 Prozent vom Fremdenver- kehr abhängig. Arbeitsplätze in der Tourismusbranche findet man in den abgelegensten Tälern und Dörfern; sie gelten des- halb auch als attraktiv. Nach Alternativen zum Tourismus sucht man seit Jahrzehnten - mit sehr wenig Ausnahmen - ohne Er- folg. Die Tourismusbranche sei krisenresistent, hört man oft Ist sie das wirklich? Aufgrund der Logiernächtezahlen: vielleicht ja; aufgrund der Ertragslage in der Hôtellerie: nein. Sie haben si- cher Verständnis, wenn ich den Tourismuskanton Graubün- den als Beispiel erwähne. Neueste Umfragen im Kanton Grau- bünden zeigen gegenüber dem Vorjahr einzig bei den Drei- stern-Hotels eine leichte Zunahme der Belegung. Betreiber von Luxushotels und - erstaunlicherweise - auch von Billigho- tels und Vermieter von Ferienwohnungen mussten Rück- schläge hinnehmen. Nicht nur das Gastgewerbe ist diesem verschärften Konkur- renzkampfausgesetzt, auch viele direkt oder indirekt vom Tou- rismus Abhängige, zum Beispiel Bergbahnen, die PTT, die SBB, die Rhätische Bahn, der Detailhandel, Gewerbebetriebe, die Landwirtschaft usw. Wie kann einer solchen Entwicklung entgegengewirkt wer- den? Im harten Konkurrenzkampf sind vor allem Kreativität, Phantasie, Initiative gefragt. In den Tourismusregionen sind zusätzliche gemeinwirtschaftliche Leistungen wie Spazier- wege, Langlaufloipen, Gratisbusse usw. gefragt. Sie dienen Einheimischen und Gästen. Sie werden von den Kur- und Ver- kehrsvereinen angeboten und zum Teil von Gemeinden und Regionen getragen. Das allein genügt aber nicht. Die schweizerische Tourismus- branche benötigt ein Instrument, das die Anstrengungen koor- diniert, das statt Einzelwerbung in erster Linie Landeswerbung betreibt. Der Gast muss ins Land, in die Region, ins Dorf gebracht wer- den. Wer soll diese Aufgabe übernehmen? Wer kann das bes- ser als die SVZ? Sie hat weltweit ihre Niederlassungen. Sie be- treibt gezielt Werbung für unser Land als Tourismusland. Sie betreibt aber auch Imagewerbung für die Schweiz im allgemei- nen. Diese Werbung, diese Imagepflege haben wir heute nöti- ger denn je. Auch im Tourismus hängt der Erfolg von günsti- gen Rahmenbedingungen ab. Dazu gehören neben attrakti- ven Infrastrukturanlagen intakte Landschaften, eine effiziente Landeswerbung. Welches sind nun die Hauptaufgaben der Schweizerischen Verkehrszentrale? Sie muss die ausländischen Gäste auf un- ser Land aufmerksam machen. Sie muss unser Land touri- stisch vermarkten. Nicht nur aus Billigländern erwächst uns immer mehr Konkurrenz. Die Konkurrenz kommt auch aus un- seren Nachbarländern, aus Oesterreich, aus Italien, aus den anderen Alpenländern. Auch sie haben Standortvorteile. Auch sie haben unberührte Landschaften, attraktive Bergbahnen, gut ausgebaute Infrastrukturen, sind gut erschlossen usw. Fe- rien in diesen Ländern sind zudem oft billiger als bei uns. Die SVZ ist heute wichtiger als je zuvor. Wir können es uns nicht leisten, ihr die nötigen Mittel zur Lösung ihrer Aufgaben zu verweigern. In den letzten Monaten und Wochen ist sehr viel über die Exportwirtschaft geschrieben und gesprochen worden, über ihre Bedeutung für unser Land. Die Tourismus- branche ist ein bedeutender, starker Zweig unserer Exportwirt- schaft. 12,7 Milliarden Franken haben ausländische Gäste 1991 unserem Land eingebracht Dies entspricht 14 Prozent der Exporteinnahmen der Schweiz. Die Gefahr, dass dieser Zweig der Exportwirtschaft Arbeitsplätze ins Ausland expor- tiert, existiert nicht. Dazu kommt, dass der Fremdenverkehr eine Branche mit hoher Wertschöpfung ist Der Tourismus ist die Exportindustrie der Bergregionen. Bei all diesen Ueberlegungen hat die Kommission eine Tatsa- che nicht aus den Augen gelassen, nämlich den desolaten Zu- stand der Bundesfinanzen. Sparen ist gefragt; Sparen am fal- schen Ort, im vorliegenden Fall bei den Beiträgen an die SVZ, ist gefährlich. Es würde das Tourismusland Schweiz empfind- lich treffen. Von der Exportrisikogarantie, von Kompensations- geschäften profitiert die Tourismusbranche bekanntlich nicht. Im Bericht des Bundesrates zur Legislaturplanung steht unter anderem zu lesen: «Grosse Teile unseres Landes eignen sich hervorragend für den Tourismus.» Der Tourismus ist also förderungswürdig. Heute haben wir die Gelegenheit, ihn zu fördern. Im Namen der Kommissionsmehrheit bitte ich Sie, der SVZ eine Finanzhilfe von 65,2 Millionen Franken für die Jahre 1993 und 1994 zu gewähren.Office national suisse du tourisme. Arrêté fédéral 2292 N 30 novembre 1992 M. Béguelin, rapporteur: L'Office national suisse du tourisme (ONST)afêtéses75ansle13 novembre dernier. Il s'agit d'une institution de la Confédération au statut de corporation de droit public. A part la Confédération, tous les cantons en font partie, de nombreuses communes, les offices de tourisme régionaux ainsi que des associations privées, la Société des hôteliers par exemple, et des entreprises privées comme Swissair. En ré- sumé, l'ONST est une institution très helvétique dans le sens pluraliste du terme, largement subventionnée par la Confédé- ration et dont le budget annuel, sur la base des chiffres 1991/92, tourne autour de 45 millions de francs. Deux mots précisément à propos du budget de l'ONST. Les dépenses de personnel ascendent à 24 millions de francs, soit 53 pour cent des dépenses, le solde se partageant entre la pu- blicité, 13 millions par an, et le fonctionnement, 8,5 millions. A noter que l'effectif du personnel a été réduit régulièrement de fin 1987 à mai 1992: le nombre de collaborateurs a passé de 260 à 210. Du côté des recettes, la part de la Confédération est passée de 27 millions par an pour les années 1988, 1989 et 1990, à 31 millions pour 1991 et 1992, alors que les cotisations des membres marquent une nette tendance au fléchissement, de même que les recettes commerciales. Les deux sont en baisse par rapport à 1988. Malgré ses efforts intenses, l'ONST n'est pas parvenu, malheureusement, à augmenter la part du financement privé. Cette évolution est très regrettable. On pourrait attendre un plus grand engagement, en effet, du sec- teur privé dans la promotion touristique. Nous avons aujourd'hui à nous déterminer sur les prestations de la Confédération pour la période 1993-1997 L'ONST a pro- posé tout d'abord une aide financière importante de 282 millions de francs en tout, soit 56,4 millions par année, si l'on veut rattraper le retard lentement pris par la Suisse, face à la concurrence internationale. En effet, celle-ci se fait particu- lièrement dure maintenant. L'Autriche, en particulier, se mon- tre très dynamique. La Grande-Bretagne, l'Espagne et la France, tous ces pays consacrent au moins le double des montants que la Suisse consacre elle-même à la promotion touristique. Maintenant, une contrainte nouvelle est apparue au niveau suisse: la nécessité d'assainir les finances fédérales. Le Conseil fédéral propose par conséquent, pour tenir compte de ce fait nouveau, une solution en deux étapes: premièrement, le maintien pour deux ans seulement, pour 1993 et 1994, de la même subvention qu'en 1991/92, soit 31 millions de francs par an. Deuxièmement, durant cette phase de transition, un pro- gramme de restructuration de l'ONST doit être réalisé par des experts indépendants. Il s'agit d'essayer de faire mieux que jusqu'à présent, tout en dépensant moins d'argent Cette nou- velle structure entrerait en vigueur en 1995. Mais, d'ores et déjà, les perspectives financières de la Confédération ne pré- voient qu'une somme de 26 millions par an dès 1995. Pour l'ONST, ce programme du Conseil fédéral aurait des conséquences lourdes. L'effectif du personnel devrait être ré- duit d'un tiers d'ici à la fin 1994, et le nombre d'agences à l'étranger ramené de 22 à 8. Mais, dans cette hypothèse, les représentations consulaires et diplomatiques devraient se charger en partie des tâches de l'ONST dans les villes en cause. Le Département des affaires étrangères évalue les be- soins à dix agents supplémentaires. Votre commission a, comme il se doit, dialogué avec MM. Nordmann, directeur de l'Ofiamt, Leu, directeur, et Jean- Jacques Cevey, président de l'ONST. Les questions critiques sur l'efficacité de l'ONST ont été nombreuses. Les experts ex- térieurs requis devraient apporter leurs avis sur les améliora- tions possibles. L'important est de ne pas rompre la continuité durant cette phase de transition, en particulier la continuité de la motivation du personnel. Celui-ci est en effet soumis à une somme d'incertitudes à court terme qui pourraient ébranler les motivations les plus solides. Les débats au sein de votre commission ont été animés entre partisans nuancés de l'assainissement prioritaire des finances fédérales et ceux qui pensent que ce n'est pas le moment de relâcher l'effort en faveur du tourisme, quatrième branche de notre économie, dont l'importance pour les régions de monta- gne est déterminante. De plus, en cette période de chômage croissant, le tourisme est la branche qui peut être la plus créa- trice d'emplois en cascade. L'entrée en matière a été admise à l'unanimité. Elle se concré- tise par le premier arrêté fédéral sur l'Office national suisse du tourisme que nous vous invitons donc à accepter. En revan- che, le second arrêté, allouant la contribution financière à l'ONST, a fait l'objet de quatre propositions. Il s'agit de som- mes pour deux ans: première proposition, 78 millions, ensuite 70 millions, ensuite 65,2 millions (c'est le montant prévu par le Conseil fédéral plus 3,2 millions pour la compensation du ren- chérissement), et finalement la proposition de 62 millions se- lon la version du Conseil fédéral, acceptée par le Conseil des Etats. Finalement, par éliminations successives, toujours obtenues par le même score de 13 voix contre 7, votre commission a choisi la variante à 65,2 millions. La minorité I maintient la va- riante du Conseil fédéral et du Conseil des Etats à 62 millions, et la minorité II préconise un montant maximum de 70 millions qui, en plus du renchérissement, prend en compte les effets des différences du change. Les partisans des 70 millions ne veulent pas préjuger du résultat de l'analyse des experts et ils veulent assurer la continuité du travail de l'ONST. Il vous ap- partient maintenant de trancher entre ces trois variantes. M. Delamuraz, conseiller fédéral: Alors que nous parlons, plus que jamais, de l'ouverture de la Suisse au monde et à l'Europe, je voudrais insister sur l'importance que représente pour nous l'apport touristique. Il s'agit, bien sûr, d'un apport matériel extrêmement important à l'économie suisse, c'est une des branches d'exportation les plus essentielles qui contribuent à l'alimentation de nos ressources et à notre ba- lance commerciale internationale, mais il s'agit aussi, par les courants humains qu'engendré ce tourisme intense dans no- tre pays, d'un apport non seulement matériel, mais aussi culturel, d'un apport d'échanges humains dont notre tourisme et nos structures hôtelières et parahôtelières sont le soutien. Il est manifeste que le produit touristique, si important pour no- tre économie, est un produit composite, beaucoup moins aisé- ment définissable qu'un produit industriel typé. Le tourisme est plus complexe à saisir que l'industrie horlogère par exemple. A ce titre, àcause des très nombreux intérêts engagés dans l'opé- ration touristique, un soutien public à la promotion touristique suisse, notamment à l'étranger, est indispensable; nos prédé- cesseurs l'avaient compris il y a longtemps et nous avons conti- nué, je crois, de le bien comprendre. C'est dans ce sens qu'il n'était pas question une seconde, pour le Conseil fédéral, de remettre en cause le principe de l'aide essentielle que la Confé- dération apporte à l'Office national suisse du tourisme, création d'ailleurs de la Confédération il y a trois quarts de siècle. Toutefois, si le principe du soutien public aux activités de pro- motion touristique n'est pas mis en cause au niveau de la Confédération, il s'agit de se demander si les méthodes et les moyens engagés jusqu'à maintenant au titre de ce soutien ne doivent pas être périodiquement revus et si précisément le moment de leur révision n'est pas arrivé, maintenant que de multiples questions se posent à nous, tout d'abord sur la na- ture de cette promotion touristique suisse à l'étranger. Doit-elle recourir aux mêmes méthodes et aux mêmes moyens que jusqu'à maintenant? La coopération publique entre Confédération, cantons, villes ou stations, qui intervient en liai- son avec la participation des privés, c'est-à-dire des milieux de l'hôtellerie et du tourisme plus particulièrement, ne mérite-t- elle pas d'être réexaminée? La nature de notre combat sur les marchés extérieurs ne doit-elle pas être autrement ciblée qu'elle ne l'a été jusqu'à maintenant? Au total, la part des moyens engagés par la Confédération dans l'ONST, pour en revenir à ce dernier, ne mérite-t-elle pas d'être revue sous l'an- gle critique d'une réorganisation? Ce sont là autant de questions qu'il est légitime de se poser, à cause de ces circonstances liées aux activités du tourisme et de sa promotion, à cause de la précarité des finances publi- ques, comme l'ont excellemment dit les rapporteurs, mais aussi à cause de ce courant de revitalisation que nous devons tenter d'appréhender et de faire souffler sur l'ensemble des structures économiques de ce pays.30. November 1992 N 2293 Schweizerische Verkehrszentrale. Bundesbeschluss Ce sont trois bonnes raisons de vouloir nous poser la ques- tion, et comme cette question ne se résoudra pas en deux temps trois mouvements, le Conseil fédéral a décidé de vous proposer le maintien de cette substance fédérale appuyant l'Office national suisse du tourisme, tout en la limitant, contrai- rement aux traditions, à deux ans pendant lesquels il sera pos- sible de se livrer, si on en a la volonté, critique surtout, à ce réexamen salutaire de l'institution, de sa marche et de sa rela- tion avec l'autorité fédérale et de son subventionnement. Ensuite, le Conseil fédéral a proposé de maintenir en l'état le niveau de sa subvention et, par conséquent, de ne faire inter- venir ni adaptation au renchérissement pour les deux ans qui viennent, ni adaptation aux éventuelles variations du taux de change, qui pour un tel budget ont évidemment une grande importance. J'aimerais que ce qui va être discuté pendant les mois qui viennent, d'une manière très décidée et très rapide, dans le cadre de l'Office national suisse du tourisme, n'aboutisse à au- cune décision irrévocable. Il est bien clair que si la restriction des moyens engagés devait conduire l'Office fédéral suisse du tourisme à commettre l'irréparable, à disloquer son réseau d'agences à l'étranger, à démanteler toute la base sur laquelle il doit pouvoir travailler, ce serait une politique de Gribouille que nous aurions conduite, et ce n'est sans doute pas avec de telles méthodes qu'on réaugmenterait la part de la Suisse sur le marché mondial du tourisme, part qui n'a cessé de régres- ser ces dix dernières années. Il faut se rendre compte que l'Office national suisse du tou- risme pourra vivre avec les moyens que le Conseil fédéral pro- pose de lui octroyer sans commettre l'irréparable et sans pro- céder au démantèlement global de son réseau. Il y aura une politique d'austérité à conduire, sans doute des restrictions à faire intervenir ici ou là, peut-être à ouvrir un autre financement que celui traditionnel -encore que je rende hommage aux diri- geants de l'ONST pour avoir réussi à obtenir des milieux privés une part de subventionnement qui dépasse proportionnelle- ment tout ce qui se fait à l'étranger pour des officines sembla- bles, mais il sera possible de passer ce mauvais cap sans dé- manteler l'organisation qui existe. C'est dans cet esprit, selon cette perspective qui n'a rien d'alarmant ni d'inquiétant, que nous pourrons conduire avec célérité les travaux de remise en question des méthodes - certainement pas du principe - de l'Office national suisse du tourisme. Dès lors, le Conseil fédéral vous propose d'en rester à la for- mule de 62 millions pour deux ans. Le Conseil des Etats a fina- lement retenu celle-ci. La formule de la majorité de la commis- sion du Conseil national (65,2 millions) entend prendre en compte la probable évolution des prix, c'est-à-dire le taux de renchérissement. Une autre formule, qui va plus loin et qui mentionne 70 millions pour deux ans, prend en considération, non seulement le renchérissement probable, mais encore révolution des taux de change. Nous pensons que ce sont des solutions très généreuses et si je laissais parler mon coeur, comme je le devrais peut-être, il est bien clair que j'y serais ac- quis tant je reconnais qu'il faut soutenir ces activités touristi- ques pour notre bien et pour la signification d'une Suisse déci- dément inscrite dans le monde, dans l'Europe et dans ses flux humains. Mais je crois alors que nous contreviendrions au principe de rigueurfinancière auquel nous sommes tenus, au- quel nous nous tenions tout à l'heure lorsque nous votions une subvention aux paysans de montagne. C'est la raison pour laquelle, en vous remerciant d'entrer en matière, je plaide pour la solution originelle du Conseil fédéral, avec la conscience claire que ce que nous ferons pendant ces deux années sera une opération de remodelage des moyens d'aide à l'Office national suisse du tourisme, mais en aucun cas une opération de démantèlement des moyens que nous avons à engager. Vous pouvez aller en confiance dans la di- rection que vous propose le Conseil fédéral. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Art. 1 Antrag der Kommission Mehrheit .... wird ein Höchstbetrag von 65,2 Millionen Franken bewilligt. Minderheit l (Binder, Fischer-Seengen, Giezendanner, Müller, Poncet, Stal- der) Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Minderheit II (Columberg, Béguelin, Bircher Peter, Bürgi, Caccia, Giger, Leu Josef) .... wird ein Höchstbetrag von 70 Millionen Franken bewilligt. Art. 1 Proposition de la commission Majorité Un montant maximum de 65,2 millions de francs.... Minorité I (Binder, Fischer-Seengen, Giezendanner, Müller, Poncet, Stal- der) Adhérer à la décision du Conseil des Etats Minorité II (Columberg, Béguelin, Bircher Peter, Bürgi, Caccia, Giger, Leu Josef) Un montant maximum de 70 millions de francs .... Binder, Sprecher der Minderheit l: Wir sprechen heute den ganzen Tag über unterstützungswürdige Branchen. War es bis vor kurzem die Landwirtschaft, ist es jetzt eine der Landwirt- schaft sehr nah verwandte Branche, nämlich der Tourismus. Ich attestiere der Verkehrszentrale durchaus eine wichtige Funktion. Ich anerkenne auch die Stellung der Tourismus- branche als wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Un- sere Tourismusregionen bedürfen einer effizienten Werbung im Inland. Unser Land als Tourismusland ist auf eine gute Dar- stellung in aller Welt angewiesen. Solche finanziellen Geschäfte haben es im Moment schwer. Die Lage der Bundesfinanzen lässt nicht viel Spielraum für Wunschbedarf offen. Das konzeptionelle Vorgehen des Bun- desrates kann ich unterstützen. Dazu gehört vor allem, die SVZ von einer unabhängigen Institution durchforsten zu las- sen. Rationalisierung, Strukturanpassungen und Finanzie- rung sind gründlich zu überdenken. Die Finanzhilfe soll in die- ser Periode des Ueberdenkens - also 1993/94 - nur den ab- soluten Grundbedarf sichern. Aufgrund des Resultates soll die Finanzierung neu geordnet und längerfristig abgesichert werden. Wir haben in der Herbstsession eine Sparübung ohne Wenn und Aber durchgezogen. Für mich gilt es, diese konsequent weiterzuführen. Man könnte nun sagen, es handle sich hier um einen kleinen, unbedeutenden Betrag. Beim Sanierungs- programm war die Musik eine ganz andere. Der Tourismus lebt nach meiner Meinung nicht nur von der Werbung auf Pla- katen, in Prospekten oder in den «nah- und ferngesehenen» Medien. Mindestens so bedeutend - oder noch viel bedeuten- der - ist für mich die Qualität vor Ort. Wenn ich als Gast in ei- nem Touristenort durch die angebotene Leistung, die Betreu- ung usw. enttäuscht worden bin, wird mich auch der schönste Vierfarbendruck nicht mehr zurückholen. Ich bin überzeugt,Tarif des douanes. Mesures 1992/1 2294 N 30 novembre 1992 dass der Tourismus die Auswirkungen meines Minderheitsan- trages nicht spüren wird und sich mit hervorragenden Leistun- gen und innovativem Denken behaupten kann. Ich beantrage Ihnen, dem Antrag der Minderheit l, d. h., dem Entwurf des Bundesrates bzw. dem Beschluss des Ständera- tes, zuzustimmen, für die SVZ also einen Beitrag von 62 Millio- nen Franken für die nächsten zwei Jahre zu bewilligen. Columberg, Sprecher der Minderheit II: In der gegenwärtig schwierigen Zeit dürfen wir die Beiträge an die Schweizerische Verkehrszentrale nicht kürzen. Die Präsenz der Schweiz im Ausland und damit die Werbung für unser Land und für unse- ren Tourismus sind eine langfristige Investition. Wenn wir in diesem Bereich kürzen, schaden wir unserer Wirtschaft und schliesslich unserem Land. Mit dem Antrag des Bundesrates bzw. dem Beschluss des Ständerates wird nicht einmal die Teuerung ausgeglichen. Im Klartext bedeutet dies: Einschränkung der bisherigen Tätig- keit Dieser Vorschlag bewirkt eine Reduktion des Personals und der Auslandvertretungen, eine Einschränkung der Prä- senz der Schweiz im Ausland und der Landeswerbung. Es kommt aber noch ein weiteres Argument dazu. Wie Sie ge- hört haben, gilt dieser Beschluss lediglich für zwei Jahre. Es ist also eine Art Feuerwehrübung, eine Ueberbrückungsmass- nahme. In dieser Zeit sollen die Strukturen der Schweizeri- schen Verkehrszentrale überprüft werden. Wenn wir aber be- reits jetzt Kürzungen dekretieren und die SVZ zu einem Lei- stungsabbau zwingen, präjudizieren wir die beschlossene Ueberprüfung. Das kann doch nicht der Sinn einer neutralen Ueberprüfung sein. Mit dem Antrag der Kommissionsmehrheit wird lediglich die minimale Teuerung ausgeglichen. Da sich die Aktivitäten der Schweizerischen Verkehrszentrale weitgehend im Ausland ab- spielen, muss man erfahrungsgemäss Währungsrisiken ein- kalkulieren. Deshalb bitten wir Sie, der Minderheit II (Columberg) zuzu- stimmen und 70 Millionen Franken zu bewilligen. Damit kann die Schweizerische Verkehrszentrale mindestens während dieser zweijährigen Uebergangsphase ihre bisherige Tätigkeit fortsetzen. Herr Binder, ich habe schon etwas Mühe, dass ausgerechnet Sie als Vertreter der Landwirtschaft diesen Antrag bekämpfen. Hier geht es wirklich um einen im Vergleich zur Landwirtschaft äusserst bescheidenen Beitrag. Der Antrag der Minderheit II trägt deutlich das Zeichen des Kompromisses. Es geht um die Wahrung des Besitzstandes. Für eine zeitgemässe Gestaltung der touristischen Landes- werbung wären ganz andere Beträge notwendig, nach der Be- rechnung des Departementes mindestens 84 Millionen Fran- ken. In Anbetracht der Finanzlage des Bundes sind wir be- scheidener geworden. Wir bitten Sie lediglich um 70 Millionen Franken. Dieser Betrag entspricht dem absoluten Minimum. Bei dieser Gelegenheit muss man hervorheben, dass die Lei- stungen des Bundes für den Tourismus ausserordentlich be- scheiden sind. Wenn Sie diese beispielsweise mit der Unterstützung der Ex- portwirtschaft vergleichen, ist es sehr wenig. Zudem muss man anerkennen, dass die Schweizerische Verkehrszentrale in den letzten Jahren bereits enorme Sparanstrengungen un- ternommen hat; sie hat ihren Personalbestand bereits von 265 auf 205 Personen reduziert. Das Vertretungsnetz im Ausland darf aber nicht reduziert werden. Eine Reduktion der Ausland- vertretungen von 22 auf 8 wäre unverantwortlich. Es ist auch unvernünftig, bei der SVZ Personal zu entlassen und ander- seits beim Eidgenössischen Departement für auswärtige An- gelegenheiten 10 neue Stellen zu schaffen, wie dies auf Sei- te 12 der Botschaft steht; es wäre widersinnig, von Beschäfti- gungsprogrammen zur Sicherung von Arbeitsplätzen zu spre- chen und gleichzeitig Massnahmen zu beschliessen, die Ar- beitsplätze vernichten. Es ist auch unverantwortlich, weil die Schweizerische Verkehrszentrale keine Ausweichmöglichkei- ten hat Sie kann auf keine anderen finanziellen Quellen zu- rückgreifen. Wie bereits gesagt: Wenn man schon eine Ueberprüfung die- ser Institution vornehmen will, dann darf man jetzt nicht mit ei- nem Abbau den Ausgang dieser neutralen Studie präjudi- zieren. Aus diesem Grunde bitte ich Sie, diesem bescheidenen An- trag der Kommissionsminderheit II (Columberg) auf 70 Millio- nen Franken zuzustimmen. Er gewährleistet lediglich für zwei Jahre die Fortsetzung der bisherigen verdienstvollen Aktivität der Schweizerischen Verkehrszentrale. Abstimmung - Vote Eventuell - A titre préliminaire Für den Antrag der Minderheit l 42 Stimmen Für den Antrag der Minderheit II 40 Stimmen Definitiv - Définitivement Für den Antrag der Mehrheit 71 Stimmen Für den Antrag der Minderheit l 37 Stimmen Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 89 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 92.061 Zolltarifarische Massnahmen 1992/1 Tarif des douanes. Mesures 1992/I Bericht und Beschlussentwurf vom 19. August 1992 (BBIV1110) Rapport et projet d'arrêté du 19 août 1992 (FF V1056) Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN Herr Rychen unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht: Gemäss Artikel 9 Absatz 1 des Zolltarifgesetzes vom 9. Okto- ber 1986 und Artikel 1 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 1974 über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnis- sen von Landwirtschaftsprodukten muss der Bundesrat halb- jährlich über die Zollmassnahmen berichten, die er in Aus- übung der in den vorerwähnten Erlassen enthaltenen Befug- nisse getroffen hat Die Bundesversammlung entscheidet über das weitere Inkraftbleiben der Massnahmen. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf folgende Mass- nahmen: Massnahmen gestützt auf das Zolltarifgesetz Der Bundesrat beschloss am 18. Juni 1992, die sich aus dem Freihandelsabkommen zwischen den Efta-Ländern und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) sowie dem Briefwechsel zwischen der Schweiz und der CSFR betreffend die bilaterale Vereinbarung über den Handel mit landwirtschaftlichen Gütern ergebenden Zollan- sätze vom 1. Juli 1992 an vorläufig anzuwenden. Dem Vertrag selber haben die eidgenössischen Räte schon anlässlich der Herbstsession 1992 zugestimmt. Massnahmen gestützt auf das Bundesgesetz über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus LandwirtschaftsproduktenSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Schweizerische Verkehrszentrale. Aenderung des Bundesbeschlusses Office national suisse du tourisme. Modification de l'arrêté fédéral In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band VI Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 01 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.062 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 30.11.1992 - 14:30 Date Data Seite 2291-2294 Page Pagina Ref. No 20 022 015 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.