<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2003 73 S.303</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsrechtspflege</span> <span class="page_no">303</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>X. Verwaltungsrechtspflege</b></span><br/> <br/> <br/> <br/> <span class="ft3"><b>73 Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts nach § 52 Ziff. 11 VRPG</b></span><br/> <span class="ft3"><b>(Zulassung zu einer Prüfung).</b></span><br/> <span class="ft3"><b>- Bei der gerichtlichen Überprüfung der Zulassung zu einer Prüfung</b></span><br/> <span class="ft3"><b>gemäss § 52 Ziff. 11 VRPG geht es um die Beurteilung von Prüfungs-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>voraussetzungen, welche rein formaler Natur sind und keine Bewer-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>tungskomponenten beinhalten (Erw. 2/c/bb).</b></span><br/> <span class="ft3"><b>- Der Begriff der Prüfung in § 52 Ziff. 11 VRPG beschränkt sich nach</b></span><br/> <span class="ft3"><b>heutigem Verständnis nicht auf einen einheitlichen, zeitlich eng be-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>grenzten Prüfungsakt, sondern kann in verschiedene Teilelemente, wie</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Testate, Vordiplomprüfungen, Diplomprüfungen aufgeteilt sein, die</b></span><br/> <span class="ft3"><b>sich auf die ganze Länge des Studiums verteilen (Erw. 2/c/cc).</b></span><br/> <span class="ft3"><b>- Die Erteilung eines Testats als Ausdruck für genügende Leistungen</b></span><br/> <span class="ft3"><b>kann nicht Gegenstand einer verwaltungsgerichtlichen Überprüfung</b></span><br/> <span class="ft3"><b>gemäss § 52 Ziff. 11 VRPG sein (Erw. 2/d).</b></span><br/> <span class="ft3"><b>- Ist das Testat Voraussetzung zur Zulassung zur Diplomarbeit und</b></span><br/> <span class="ft3"><b>wurde es nicht erteilt, ist die Überprüfung der Frage, ob jemand zur</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Diplomarbeit zuzulassen sei, ebensowenig Sache des Verwaltungsge-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>richts wie die Frage, ob das Testat zu Recht nicht erteilt wurde</b></span><br/> <span class="ft3"><b>(Erw. 3).</b></span><br/> <br/> <span class="ft4">Entscheid des Verwaltungsgerichts, 1. Kammer, vom 22. Januar 2003 in Sa-</span><br/> <span class="ft4">chen R.P. gegen Entscheid des Regierungsrates.</span><br/> <br/> <span class="ft5"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft6">1. Der Beschwerdeführer stützt seine Beschwerde formell auf</span><br/> <span class="ft6">§ 52 Ziff. 11 VRPG. Die Vorinstanz bejaht eine Zuständigkeit des</span><br/> <span class="ft6">Verwaltungsgerichts gestützt auf § 52 Ziff. 11 VRPG, allerdings unter</span><br/> <span class="ft6">Vorbehalt (siehe hinten, Erw. 2/a). Das Verwaltungsgericht prüft</span><br/> <span class="ft6">seine Zuständigkeit indessen von Amtes wegen (§ 6 VRPG). Es darf</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">304</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft6">Beschwerden nur in Fällen beurteilen, welche das VRPG oder ein</span><br/> <span class="ft6">anderes Gesetz bestimmt (§ 51 Abs. 1 VRPG).</span><br/> <span class="ft6">2. a) Gemäss § 52 Ziff. 11 VRPG urteilt das Verwaltungsgericht</span><br/> <span class="ft6">über die Zulassung zu einer Prüfung, soweit sie nicht von der Be-</span><br/> <span class="ft6">wertung der Schulleistungen abhängt, und unter Ausschluss der</span><br/> <span class="ft6">Frage, ob die Prüfung bestanden wurde, auch wenn davon die Ertei-</span><br/> <span class="ft6">lung einer Bewilligung gemäss Ziffer 8 abhängt.</span><br/> <span class="ft6">Die Vorinstanz führt in ihrem Entscheid aus, es sei unklar, in-</span><br/> <span class="ft6">wiefern eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestützt auf § 52</span><br/> <span class="ft6">Ziff. 11 VRPG zulässig sei. Im vorliegenden Fall gehe es um die</span><br/> <span class="ft6">Nichterteilung des Testats, welches zur Erlangung des Fachhoch-</span><br/> <span class="ft6">schuldiploms vorausgesetzt werde. Eine Bewertung einer Schulleis-</span><br/> <span class="ft6">tung stehe dabei nicht zur Diskussion. Dieser Sachverhalt sei zumin-</span><br/> <span class="ft6">dest mit der Zulassung zu einer Prüfung gemäss § 52 Ziff. 11 VRPG</span><br/> <span class="ft6">vergleichbar, weshalb dem Entscheid eine entsprechende Rechtsmit-</span><br/> <span class="ft6">telbelehrung angefügt worden sei, allerdings mit dem ausdrücklichen</span><br/> <span class="ft6">Vorbehalt, dass einzig das Verwaltungsgericht verbindlich darüber</span><br/> <span class="ft6">entscheiden könne, ob diese Rechtsmittelmöglichkeit auch tatsäch-</span><br/> <span class="ft6">lich bestehe.</span><br/> <span class="ft6">Auch nach Ansicht des Beschwerdeführers ist im vorliegenden</span><br/> <span class="ft6">Fall keine Bewertung von Schulleistungen zu überprüfen; es gehe</span><br/> <span class="ft6">auch nicht darum zu entscheiden, ob eine Prüfung bestanden sei oder</span><br/> <span class="ft6">nicht. Effektiv streitig sei, ob dem Beschwerdeführer das für die</span><br/> <span class="ft6">Erteilung des Diploms noch fehlende Testat "Labor Systempro-</span><br/> <span class="ft6">grammierung" wegen angeblich nicht fristgerechter Abgabe der</span><br/> <span class="ft6">Übung "CORBA" zu Recht verweigert worden sei. Dabei handle es</span><br/> <span class="ft6">sich nicht um Bewertungen, die sich für die gerichtliche Überprüfung</span><br/> <span class="ft6">nicht eignen. Inwiefern es sich um eine "Zulassung zu einer Prüfung"</span><br/> <span class="ft6">im Sinne von § 52 Ziff. 11 VRPG handelt, führt der Beschwerdefüh-</span><br/> <span class="ft6">rer nicht weiter aus.</span><br/> <span class="ft6">b) Die beiden Rechtsbegehren des Beschwerdeführers und die</span><br/> <span class="ft6">damit im Zusammenhang stehende Nichterteilung des Diploms fallen</span><br/> <span class="ft6">zeitlich auf das Jahr 2001. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Studien-</span><br/> <span class="ft6">gang im Bereich Informatik durch die Verordnung über die Fach-</span><br/> <span class="ft6">hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung vom 29. Oktober</span><br/> <span class="ft6">1997 (Fachhochschulverordnung I, AFHV I) geregelt. Neu wird der</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsrechtspflege</span> <span class="page_no">305</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft6">Studiengang in der Verordnung über die Diplomstudiengänge Elek-</span><br/> <span class="ft6">tro- und Informationstechnik, Informatik sowie Maschinenbau</span><br/> <span class="ft6">(AFHV Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinen-</span><br/> <span class="ft6">bau; SAR 426.715) vom 10. Juli 2002, in Kraft seit 1. Oktober 2002</span><br/> <span class="ft6">geregelt. Dieser neuen Verordnung sind keine Übergangsbestimmun-</span><br/> <span class="ft6">gen zu entnehmen, weshalb nach den allgemeinen intertemporal-</span><br/> <span class="ft6">rechtlichen Regeln im vorliegenden Fall die AFHV I zur Anwendung</span><br/> <span class="ft6">kommt (vgl. Ulrich Häfelin/Georg Müller, Allgemeines Verwaltungs-</span><br/> <span class="ft6">recht, 4. Auflage, Zürich 2002, Rz. 325 ff.).</span><br/> <span class="ft6">c) aa) In seiner Botschaft vom 3. Mai 1967 führt der Regie-</span><br/> <span class="ft6">rungsrat zu § 52 Ziff. 11 VRPG (§ 46 Ziff. 11 Entwurf) aus, dass die</span><br/> <span class="ft6">Frage der Zulassung zu einer Prüfung bei gewissen Berufsprüfungen</span><br/> <span class="ft6">eine Rolle spiele, wo zum Akzess bestimmte Voraussetzungen ver-</span><br/> <span class="ft6">langt würden. So würden z.B. an die Zulassung zum Notariatsex-</span><br/> <span class="ft6">amen Voraussetzungen betreffend Schulbildung, Art der Berufslehre</span><br/> <span class="ft6">und Praktika geknüpft. Soweit die Zulassung von der Bewertung</span><br/> <span class="ft6">schulischer Leistungen abhänge, werde die Zuständigkeit des Ver-</span><br/> <span class="ft6">waltungsgerichts ausgeschlossen. Das Gleiche gelte für die Frage, ob</span><br/> <span class="ft6">eine Prüfung bestanden worden sei. Es handle sich hier um Bewer-</span><br/> <span class="ft6">tungen, die sich einer gerichtlichen Überprüfung entzögen (Botschaft</span><br/> <span class="ft6">des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossrat vom 3. Mai</span><br/> <span class="ft6">1967, S.</span> <span class="ft6">36). Die Grossratskommission Verwaltungsrechtspflege</span><br/> <span class="ft6">genehmigte § 52 Ziff. 11 (§ 46 Ziff. 11 Entwurf) diskussionslos</span><br/> <span class="ft6">(Protokoll der Grossratskommission Verwaltungsrechtspflege vom</span><br/> <span class="ft6">14. bis 16. September 1967, S. 13). Die übrigen Materialien enthal-</span><br/> <span class="ft6">ten keine weiteren Hinweise.</span><br/> <span class="ft6">bb) Das Beispiel der Notariatsprüfung belegt, dass der Gesetz-</span><br/> <span class="ft6">geber unter der "Zulassung zu einer Prüfung" nur jene Prüfungsvor-</span><br/> <span class="ft6">aussetzungen verstanden wissen wollte, welche im strengen Sinne</span><br/> <span class="ft6">rein formaler Natur sind und jedenfalls keine Bewertungskompo-</span><br/> <span class="ft6">nenten beinhalten. Es geht also (lediglich) darum, ob ein Bewerber</span><br/> <span class="ft6">bestimmte Schulen oder Kurse besucht, Praktika von vorgegebener</span><br/> <span class="ft6">Länge absolviert hat usw. Es leuchtet auch durchaus ein, dass in die-</span><br/> <span class="ft6">sem Bereich Justiziabilität besteht. Auf die Bewertung von Leistun-</span><br/> <span class="ft6">gen im Rahmen einer Prüfung dagegen ist eine richterliche Überprü-</span><br/> <span class="ft6">fung nicht zugeschnitten. Ähnliche Beispiele wie die Notariatsprü-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">306</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft6">fung sind etwa das Anwaltsexamen, die Wirtefachprüfung oder die</span><br/> <span class="ft6">Jägerprüfung.</span><br/> <span class="ft6">cc) Nach heutigem Verständnis muss nun der angestammte Be-</span><br/> <span class="ft6">griff der Prüfung, welche wie die vorhin genannten Beispiele in</span><br/> <span class="ft6">Form eines einheitlichen, zeitlich eng begrenzten Prüfungsakts</span><br/> <span class="ft6">durchgeführt wird, allerdings ausgeweitet werden. Gerade im Fach-</span><br/> <span class="ft6">hochschulbereich sind die Prüfungen aufgeteilt in verschiedene Teil-</span><br/> <span class="ft6">elemente, die sich auf die ganze Länge des Studiums verteilen. So</span><br/> <span class="ft6">müssen sich die Studierenden Leistungsbeurteilungen unterziehen,</span><br/> <span class="ft6">wobei die genügenden Leistungen mittels Testaten bezeugt werden</span><br/> <span class="ft6">(vgl. § 9a Abs. 2 AFHV I bzw. neu § 9 AFHV Elektro- und Informa-</span><br/> <span class="ft6">tionstechnik, Informatik, Maschinenbau), sie müssen weiter Vordi-</span><br/> <span class="ft6">plomprüfungen und Diplomprüfungen absolvieren (siehe Informa-</span><br/> <span class="ft6">tionsbroschüre der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz "Stu-</span><br/> <span class="ft6">diengang Informatik"). Den Abschluss des Studiums bildet das Di-</span><br/> <span class="ft6">plom; es wird erteilt, wenn alle erforderlichen Testate vorliegen, der</span><br/> <span class="ft6">vorgegebene Durchschnitt aller Prüfungsnoten erreicht ist und auch</span><br/> <span class="ft6">die Diplomarbeit genügend ist (vgl. § 15 AFHV I bzw. neu § 21</span><br/> <span class="ft6">AFHV Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinen-</span><br/> <span class="ft6">bau). Diese Prüfungselemente sind alle mit Bewertungen verbunden.</span><br/> <span class="ft6">Dies gilt auch für die Testate, welche wie erwähnt Ausdruck für die</span><br/> <span class="ft6">Leistungsbeurteilungen sind. Es handelt sich also um eine andere Art</span><br/> <span class="ft6">von Testaten als jene, welche an den Universitäten erteilt werden und</span><br/> <span class="ft6">nur die Tatsache des Vorlesungsbesuchs bestätigen. Im Unterschied</span><br/> <span class="ft6">zu den Prüfungen (in einem moderneren Sinne) gibt es auch an der</span><br/> <span class="ft6">Fachhochschule eigentliche Zulassungsvoraussetzungen bzw. Anfor-</span><br/> <span class="ft6">derungen, welche den prüfungsfreien Übertritt regeln (§ 4 AFHV I</span><br/> <span class="ft6">bzw. neu § 2 AFHV Elektro- und Informationstechnik, Informatik,</span><br/> <span class="ft6">Maschinenbau); deren Einhaltung ist aufgrund von § 52 Ziff. 11</span><br/> <span class="ft6">VRPG durch das Verwaltungsgericht überprüfbar.</span><br/> <span class="ft6">d) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Erteilung</span><br/> <span class="ft6">bzw. Nichterteilung des Testats "Labor Systemprogrammierung".</span><br/> <span class="ft6">Nach dem Gesagten kann die Erteilung dieses Testats nicht Gegen-</span><br/> <span class="ft6">stand der verwaltungsgerichtlichen Überprüfung sein, weil hier kla-</span><br/> <span class="ft6">rerweise eine Bewertungskomponente hineinspielt. In diesem Zu-</span><br/> <span class="ft6">sammenhang ist speziell darauf hinzuweisen, dass eine schriftliche</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsrechtspflege</span> <span class="page_no">307</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft6">Arbeit nicht nur inhaltlichen Anforderungen genügen, sondern auch</span><br/> <span class="ft6">zeitgerecht abgeliefert werden muss; auch dies gehört zur - zu be-</span><br/> <span class="ft6">wertenden - schulischen Leistung. Auf die Beschwerde darf deshalb</span><br/> <span class="ft6">mangels rechtlicher Zuständigkeit nicht eingetreten werden.</span><br/> <span class="ft6">3. Der Beschwerdeführer verlangt auch, dass ihm das Ergebnis</span><br/> <span class="ft6">seiner Diplomarbeit bekanntgegeben werde. Die Zulassung zur Di-</span><br/> <span class="ft6">plomarbeit setzt voraus, dass der Studierende am Ende des</span><br/> <span class="ft6">6. Semesters alle erforderlichen Testate vorweist und die Diplom-</span><br/> <span class="ft6">prüfung bestanden hat. Der Beschwerdeführer durfte die Diplomar-</span><br/> <span class="ft6">beit nur unter Vorbehalt einreichen, weil die Frage des Vorliegens des</span><br/> <span class="ft6">Testats und seine Zulassung nicht rechtsgültig geklärt war.</span><br/> <span class="ft6">Die Zulassung zur Diplomarbeit und deren Korrektur stand un-</span><br/> <span class="ft6">ter der Voraussetzung, dass der Beschwerdeführer die Zulassungs-</span><br/> <span class="ft6">voraussetzungen erfüllt. Da das Testat "Labor Systemprogrammie-</span><br/> <span class="ft6">rung" fehlt, bestand keine Verpflichtung zur Korrektur der Diplom-</span><br/> <span class="ft6">arbeit. Die Überprüfung der Frage, ob der Beschwerdeführer zur</span><br/> <span class="ft6">Diplomarbeit zuzulassen bzw. die vorsorglich eingereichte Diplom-</span><br/> <span class="ft6">arbeit zu korrigieren ist, kann ebensowenig Sache des Verwaltungs-</span><br/> <span class="ft6">gerichts sein wie die Frage, ob dem Beschwerdeführer das Testat zu</span><br/> <span class="ft6">Recht nicht erteilt wurde.</span><br/> <span class="ft6">4. Zusammenfassend ergibt sich, dass auf die vorliegenden Be-</span><br/> <span class="ft6">schwerdeanträge gestützt auf § 52 Ziff. 11 VRPG nicht eingetreten</span><br/> <span class="ft6">werden darf. Der Fall kann auch nicht unter eines der anderen Sach-</span><br/> <span class="ft6">gebiete in § 52 VRPG subsumiert werden. Da keine Beschwerde-</span><br/> <span class="ft6">gründe gemäss § 53 VRPG geltend gemacht wurden, ist auch eine</span><br/> <span class="ft6">Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts gestützt auf diese Bestim-</span><br/> <span class="ft6">mung zu verneinen.</span><br/> <br/> <span class="ft5"><i>Redaktionelle Anmerkung</i></span><br/> <span class="ft5"><i>Das Bundesgericht, II. Öffentlichrechtliche Abteilung, hat eine</i></span><br/> <span class="ft5"><i>gegen den Entscheid vom 22. Januar 2003 erhobene staatsrechtliche</i></span><br/> <span class="ft5"><i>Beschwerde mit Urteil vom 6.</i></span> <span class="ft5"><i>Juni 2003 abgewiesen (BGE</i></span><br/> <span class="ft5"><i>2P.148/2003).</i></span><br/></div> </div> </body> </html>