<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-07-26-6B_668-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_668/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. Juli 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Mathys, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> <i>X.________</i>, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen</i>, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufung, Rückzug </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 27. Mai 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Kreisgericht See-Gaster verurteilte den Beschwerdeführer am 25. Oktober 2011 wegen gewerbsmässigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von 3 ½ Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 18 Tagen. Gegen diesen Entscheid legte der Beschwerdeführer (namentlich im Strafpunkt) Berufung ein. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen erhob Anschlussberufung. Sie beantragte eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren. Am 21. Mai 2013 liess der Beschwerdeführer die Berufung durch seinen amtlichen Verteidiger zurückziehen. Das Kantonsgericht St. Gallen schrieb das Berufungsverfahren am 27. Mai 2013 als erledigt ab. Vor Bundesgericht macht der Beschwerdeführer geltend, sein damaliger amtlicher Verteidiger habe ihn dazu bewogen, die Berufung zurückzuziehen. Er sei "unter enormem Zeitdruck" gestanden. Eine "Zweitmeinung" habe er nicht einholen können. Auch sei er "nicht über alle Details korrekt aufgeklärt" worden, weshalb er "unter beträchtlichem Druck" gestanden und sich "in einem nicht unwesentlichen Irrtum" befunden habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, kann dieses zurückziehen (<span class="artref">Art. 386 Abs. 2 StPO</span>). Der Rückzug ist endgültig, es sei denn, die Partei sei durch Täuschung, eine Straftat oder eine unrichtige behördliche Auskunft zu ihrer Erklärung veranlasst worden (<span class="artref">Art. 386 Abs. 3 StPO</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Mit seinen Einwänden bringt der Beschwerdeführer zum Ausdruck, vom erklärten Rückzug der Berufung wieder Abstand nehmen zu wollen. Er nennt indessen keine Gründe, welche die Zulässigkeit der Rückzugserklärung im Sinne von <span class="artref">Art. 386 Abs. 3 StPO</span> in Frage stellen könnten. Insbesondere legt er nicht dar, über welche zusätzlichen Aspekte ihn sein Anwalt hätte aufklären müssen. Ebenso wenig ist gestützt auf seine Vorbringen ersichtlich, inwiefern er sich in einem wesentlichen Irrtum befunden haben könnte. Dass er unter Zeitdruck stand und keine Zweitmeinung einholen konnte, mag zwar zutreffen, ist hier aber nicht relevant. Es besteht mithin kein Anlass, auf den unmissverständlichen Rückzug der Berufung zurückzukommen, mit dem der Beschwerdeführer das Verfahren vor Vorinstanz definitiv zum Abschluss brachte. Die Beschwerde ist unbegründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer Anträge in der Sache stellt, ist darauf nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 BGG</span>). Mit dem Entscheid in der Sache wird sein Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juli 2013 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Mathys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>