<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: ZL.2009.00048</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR67Q" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: ZL.2009.00048<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>ZL.2009.00048</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">I. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiberin von Streng</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 30. Mai 2011</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Widmer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Widmer Müller Gibor Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Rämistrasse 3, Postfach 74, 8024 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Gemeinde G.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Unter Hinweis darauf, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Invalidenversicherung mit Verfügung vom 11. Juni 2008 dem 1961 geborenen X.___ eine ganze Invalidenrente ab 1. November 2007 zusprach (Urk. 8/12), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich der Versicherte am 14. Juli 2008 bei der Gemeinde G.___, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zum Bezug von Zusatzleistungen zur Invalidenrente anmeldete (Urk. 8/7), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 21. Januar 2009 einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen (in Form von Ergänzungsleistungen und Gemeindezuschüssen) ab dem Zeitpunkt der Rentenberechtigung und damit ab 1. November 2007 im Grundsatz anerkannte - und damit gleichzeitig einen Zusatzleistungsanspruch für die Zeit davor verneinte (Urk. 8/36, Urk. 8/64A), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sie dabei die Anspruchsberechnung ab 1. November 2007 für den Versicherten als Alleinstehenden vornahm (Urk. 8/36 S. 3-9), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sie ihm (gestützt auf die Anspruchsberechnung) für den Monat Dezember 2008 Zusatzleistungen von Fr. 381.-- zusprach und für die Zeit ab 1. Januar 2009 solche von monatlich Fr. 392.-- (Urk. 8/36), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Versicherte, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christian Widmer, am 23. Februar 2009 dagegen Einsprache erhob und sinngemäss beantragte, es sei die Verfügung aufzuheben, und es seien die Zusatzleistungen rückwirkend ab November 2007 unter Einbezug der Ehefrau und Kinder neu zu berechnen (Urk. 8/53), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass er dabei geltend machte, seit Juni 2006 lebten seine Ehefrau und die gemeinsamen fünf Kinder (geboren 1988, 1990, 1993, 1995, 1997) bei ihm in seiner Wohnung in G.___, sie verfügten allerdings nicht über eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich, sondern lediglich über eine seit Jahren nicht ordentlich verlängerte vorläufige Aufnahme (Bewilligung F) mit Zuteilung zum Kanton U.___ (Urk. 8/53 S. 3 und 8, vgl. Urk. 8/37), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Durchführungsstelle die Einsprache mit Entscheid vom 27. März 2009 abwies (Urk. 8/55), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sie in der Begründung anführte, die Ehefrau und Kinder könnten in der Anspruchsberechnung ab 1. November 2007 nicht berücksichtigt werden, da sie nicht im Besitze einer Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich seien und sich demgemäss unerlaubterweise im Kanton Zürich aufhielten (Urk. 8/55), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Einspracheentscheid vom 27. März 2009 unangefochten in Rechtskraft erwuchs (vgl. Urk. 8/61), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Bundesamt für Migration mit Schreiben vom 25. März 2008 (recte: 2009) der Ehefrau des Versicherten und den Kindern mitteilte, in Gutheissung ihres Gesuchs um Bewilligung des Kantonswechsels von U.___ nach Zürich würden sie neu dem Kanton Zürich (und damit der Gemeinde G.___) zugeteilt (Urk. 8/38, Urk. 8/39), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Durchführungsstelle deshalb mit Verfügung vom 3. April 2009 und diese bestätigendem Einspracheentscheid vom 26. Mai 2009 den Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen ab 1. April 2009 infolge Änderung der persönlichen Verhältnisse (von bisher Fr. 392.--) auf Fr. 3'594.- pro Monat erhöhte (Urk. 2, Urk. 8/44, Urk. 8/61), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sie die Anspruchsberechnung ab 1. April 2009 dabei neu unter Einbezug der Ehefrau und der drei unmündigen Kinder vornahm (Urk. 8/44), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Versicherte dagegen am 23. Juni 2009 Beschwerde erhob und sinngemäss beantragte, einerseits seien die Zusatzleistungen für die Zeit ab 1. April 2009 unter zusätzlicher Berücksichtigung der beiden volljährigen Kinder neu zu berechnen, andererseits seien die Zusatzleistungen für die Zeit ab Juni 2006 bis Ende März 2009 unter Einbezug aller Familienmitglieder neu zu berechnen (Urk. 1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Durchführungsstelle in der Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2009 auf Abweisung der Beschwerde schloss (Urk. 7), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer in der Replik vom 6. August 2009 am bisherigen Standpunkt festhielt (Urk. 11), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass gemäss Art. 9 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (ELG) die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag entspricht, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass gemäss Art. 9 Abs. 2 ELG (bzw. alt Art. 3a Abs. 4 ELG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) die anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten und von Personen mit rentenberechtigten Waisen und mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, zusammengerechnet werden, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass ein Anspruch auf eine Kinderrente der IV gemäss Art. 35 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 25 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) minderjährigen Kindern zusteht sowie volljährigen Kindern, die noch in Ausbildung sind, längstens jedoch bis zum 25. Altersjahr, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass vorliegend vorab festzustellen ist, dass die Durchführungsstelle mit rechts-kräftigem Einspracheentscheid vom 27. März 2009 über den Zusatzleistungs-anspruch des Beschwerdeführers für die Zeit ab November 2007 (und damit zugleich auch für die davorliegende Zeit) entschieden hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass über den Zusatzleistungsanspruch des Beschwerdeführers für die Zeit ab November 2007 (und damit auch für die Zeit davor) bis zum Einsprache-entscheid vom 27. März 2009 mithin bereits rechtskräftig entschieden wurde, so dass eine erneute Beurteilung ausgeschlossen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass deshalb auf die Beschwerde, soweit damit eine Neuberechnung des Zusatz-leistungsanspruchs des Beschwerdeführers für die Zeit ab Juni 2006 bis März 2009 verlangt wird, nicht einzutreten ist, wie die Durchführungsstelle zutreffend angeführt hat (Urk. 7, Urk. 8/61, vgl. Urk. 1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass zu prüfen ist, ob die beiden volljährigen Kinder (T.___, geboren 1988, und H.___, geboren 1990) in die Anspruchsberechnung ab 1. April 2009 mit einzubeziehen sind (vgl. Urk. 8/12),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer sein Vorbringen, wonach sich diese Kinder in Ausbildung befänden, weder substantiiert dargetan noch belegt hat (vgl. Urk. 1 S. 9 f.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass aufgrund der Akten feststeht, dass die Invalidenversicherung für diese Kinder ab Volljährigkeit keine Kinderrenten ausrichtete (bis mindestens zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 14. Mai 2009), da sie sich nicht in Ausbildung befanden (Urk. 8/12, Urk. 2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die beiden volljährigen Kinder mithin keinen Anspruch auf eine Kinderrente der IV begründeten</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sie deshalb bei der Anspruchsberechnung ab 1. April 2009 nicht zu berück-sichtigen waren, wie die Durchführungsstelle korrekt erkannt hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. Mai 2009 damit als korrekt erweist und die Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf sie einzutreten ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Dr. Christian Widmer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Gemeinde G.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!8xnei3cmb6x0bqroznc6ws73u!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>