<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die vorliegenden Vorstösse im Kinder- und Jugendbereich zu überprüfen und in einer übergeordneten gesamtschweizerischen Strategie einer Kinder- und Jugendpolitik zusammenzufassen. </p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, inhaltliche Aussagen zu einer wirkungsvollen schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik zu formulieren und eine nationale Steuerung auf Bundes- und Kantonsebene sicherzustellen. Für die Umsetzung ist zu prüfen, ob und welche gesetzlichen Grundlagen notwendig sind. Zudem stellt der Bund die notwendigen Mittel zur Umsetzung einer wirkungsvollen schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik zur Verfügung. </p><p>Diese Forderungen sind in der aktuellen Bearbeitung der Motion Janiak 00.3469 vom 27. September 2000 durch das BSV zu berücksichtigen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die als Postulat überwiesene Motion Janiak 00.3469, "Rahmengesetz zur schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik", auf welche die Motionärin Bezug nimmt, verlangt ein Rahmengesetz, welches Grundlagen für eine besser koordinierte schweizerische Kinder- und Jugendpolitik schaffen soll. Inzwischen wurden weitere parlamentarische Vorstösse eingereicht, die in einem engen Zusammenhang mit diesem Postulat stehen und einzelne strukturelle sowie inhaltliche Teilaspekte einer schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik thematisieren.</p><p>Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), welches mit seinem Geschäftsfeld Familie, Generationen und Gesellschaft für die Fragen der Kinder- und Jugendpolitik zuständig ist, hat zur Erfüllung des Postulates Janiak fünf Expertenberichte erstellen lassen. Diese wurden einer Partizipationsgruppe, bestehend aus Bundes- und kantonalen Stellen, der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen sowie den Dachorganisationen der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit zur Stellungnahme unterbreitet. Die Berichte umfassen folgende Themenbereiche:</p><p>- Kinder- und Jugendpolitik im Kontext der Generationenpolitik;</p><p>- Rechtliche Rahmenbedingungen und Lücken im Bereich der Schweizer Kinder- und Jugendpolitik;</p><p>- Probleme und Erwartungen der Kantone;</p><p>- Anpassungsbedarf Jugendförderungsgesetz;</p><p>- Möglichkeiten und Grenzen der gesellschaftlichen und politischen Partizipation.</p><p>Darauf basierend erarbeitet das BSV gegenwärtig den Schlussbericht mit Vorschlägen und Empfehlungen. Das Eidgenössische Departement des Innern wird dem Bundesrat den Bericht zusammen mit Anträgen zum weiteren Vorgehen im ersten Quartal 2008 unterbreiten. Dieser Bericht kann als Strategie des Bundesrates betrachtet werden. Damit erachtet der Bundesrat das Anliegen der Motionärin als erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.