<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2006.00393</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Tettamanti</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 30. November 2006</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">P.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> 8112 Otelfingen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zustelladresse: P.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit die Verfügung vom 30. Mai 2005 (Urk. 9/28) bestätigendem Einspracheentscheid vom 21. März 2006 (Urk. 2) das Leistungsbegehren von P.___ vom 6. Dezember 2004 abgewiesen hat (Urk. 9/14);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 21. April 2006, mit welcher P.___ sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Rückweisung an die IV-Stelle zur Vornahme weiterer medizinischen Abklärungen beantragt und in prozessualer Hinsicht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung gestellt hat (Urk. 1), sowie in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort vom 29. Mai 2006 (Urk. 8) und in die Gerichtsverfügung vom 2. Juni 2006, mit welcher das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abgewiesen und der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt wurde (Urk. 10);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung dass,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid vom 21. März 2006 (Urk. 2) die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitfrage, insbesondere die Grundsätze der Zusprache von Rentenleistungen der Invalidenversicherung zutreffend dargelegt hat, worauf verwiesen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">diesbezüglich zu ergänzen ist, dass hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes beziehungsweise eines Gutachtens entscheidend ist, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Dr. med. A.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie FMH/FMS, in seinem Gutachten vom 18. Februar 2006 (Urk. 9/42), das den vorgenannten Anforderungen entspricht (vgl. Anamnese, subjektive Angaben des Versicherten, objektive Befunde, Diagnose und Kommentar), lediglich noch eine leichte diskrete Restparese L5/S1 links, welche keine signifikante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirke, diagnostizierte; nach der ersten (14. Januar 2002) und zweiten (4. März 2002) Operation zwar eine vorübergehende volle Arbeitsunfähigkeit und eine Teilarbeitsunfähigkeit ausgewiesen gewesen sei; aber ab Herbst 2003 die angestammte Tätigkeit als selbständiger Versicherungsmakler für den Beschwerdeführer wieder voll zumutbar gewesen sei; überwiegend psychosoziale Faktoren eine volle Arbeitsfähigkeit verhindern würden; aktuell keine Operationsindikation bestehe, dies vor allem wegen des guten klinischen Befundes (Lasègue-Zeichen beidseits negativ, Reflexe: PSR und ASR vollständig symmetrisch auslösbar); das MRI aus dem Jahr 2005 allerdings eine relativ unstabile Situation signalisiere (eine ca. 10 mm grosse medio-laterale Diskushernie links), was bedeute, dass das klinische Bild sich durchaus mit Schmerz- und Paresezunahme verschlechtern könnte, sodass zu einem späteren Zeitpunkt allenfalls eine operative Intervention diskutiert werden müsste (Urk. 9/42 S. 5 ff.),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">kein Anlass besteht, die Vollständigkeit und Korrektheit des orthopädischen Gutachtens von Dr. A.___ in Zweifel zu ziehen; insbesondere weder Dr. B.___, Facharzt FMH Neurologie, in seiner letzten Stellungnahme vom 26. Oktober 2005 (Urk. 9/34) noch PD Dr. med. C.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie FMH, in seinem letzten Bericht vom 28. November 2005 (Urk. 9/38) eine aktuelle Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgeben konnten, wobei zu erwähnen ist, dass beide Ärzte die Kooperationsbereitschaft und das Verhalten des Beschwerdeführers in Frage stellten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen ist, dass im zu beurteilenden Zeitraum kein Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">demnach der angefochtene Einspracheentscheid zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist;</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- P.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>