<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-06-29-6B_637-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_637/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 29. Juni 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entschädigung und Genugtuung (Einstellung des Verfahrens), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 26. Februar 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wurde mit Strafbefehl vom 7. Juli 2015 wegen rechtswidrigen Aufenthalts zu einer Geldstrafe verurteilt. Dagegen erhob er Einsprache, worauf die Staatsanwaltschaft das Verfahren am 30. Juli 2015 sistierte und nach dessen Befragung am 26. November 2016 einstellte. Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen (Dispositivziffer 2) und dem Beschwerdeführer weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung ausgerichtet (Dispositivziffer 3). Eine dagegen gerichtete Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Zürich am 26. Februar 2016 teilweise gut, indem es die angefochtene Dispositivziffer 3 der Einstellungsverfügung insofern neu fasste, als es dem Beschwerdeführer eine Entschädigung von Fr. 530.-- und eine Genugtuung von Fr. 350.-- aus der Staatskasse ausrichtete. Im Übrigen wies das Obergericht die Beschwerde ab. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> muss in einer Beschwerde ans Bundesgericht unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid kurz dargelegt werden, inwieweit dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen soll. </div> <div class="para">Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Die Vorinstanz hat sich Punkt für Punkt mit den geltend gemachten Entschädigungs- und Genugtuungsansprüchen des Beschwerdeführers befasst und ihren Entscheid sachlich und unter Hinweis auf die anwendbare Bestimmung der StPO einlässlich begründet. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht ansatzweise auseinander. Er wiederholt vor Bundesgericht nur, was er bereits vor Vorinstanz vorgetragen hat. Aus seinen Ausführungen, mit welchen er ausschliesslich darlegt, was ihm - aus seiner Sicht - geschuldet ist, ergibt sich nicht, dass und inwieweit die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid gegen das Recht verstossen haben könnte. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. </div> <div class="para">Ebenso wenig ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit der Beschwerdeführer verlangt, es seien ihm ab 25. Mai 2016 (Einreise in die Schweiz) bis zum Erhalt des Bundesgerichtsentscheids täglich Fr. 100.-- zu bezahlen. Das Begehren ist neu (<span class="artref">Art. 99 Abs. 2 BGG</span>) und damit unzulässig. Zudem ist weder ersichtlich noch dargetan, weshalb der Beschwerdeführer das Urteil in der Schweiz abwarten muss. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. Juni 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>