<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Gesetzgebung so zu ändern, dass der Verkauf aller Leuchtmittel in der Schweiz erlaubt ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss Artikel 3 Absatz 2 des Energiegesetzes vom 30. September 2016 (EnG; SR 730.0) ist eine Senkung des Stromverbrauchs pro Person anzustreben. Dazu erlässt der Bundesrat unter anderem Gerätevorschriften (Art. 44 EnG). Der Bundesrat kommt diesem Auftrag in der Energieeffizienzverordnung vom 1. November 2017 (EnEV; SR 730.02) nach. Diese legt unter anderem die Mindestanforderungen an die Effizienz von Leuchtmitteln und Leuchten fest. Die Mindestanforderungen orientieren sich am Stand der Technik und sind technologieunabhängig.</p><p>Heute entfallen rund 12 Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs auf die Beleuchtung. Dabei ist eine effiziente Erzeugung von Licht durchaus ohne Komforteinbusse möglich, wenn die Leuchtmittel und deren Steuerung gut aufeinander abgestimmt sind.</p><p>Um Handelshemmnisse und damit verbundene zusätzliche Kosten für Hersteller, Händler und Konsumenten zu vermeiden, stimmt sich die Schweiz inhaltlich mit dem EU-Recht ab. Es gelten in der Schweiz dieselben Anforderungen wie in der EU.</p><p>Das Potenzial zur Reduktion des Stromverbrauchs für Licht hat auch die Wirtschaft erkannt. Auf Initiative der Schweizer Lichtgesellschaft (SLG) haben sich zwölf Verbände und Unternehmen freiwillig verpflichtet, den Stromverbrauch für Licht bis 2025 um die Hälfte zu reduzieren.</p><p>Zu den gesundheitlichen Bedenken bezüglich Energiesparlampen und LED hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereits Faktenblätter veröffentlicht. Diese sind unter <a href="http://www.bag.admin.ch">www.bag.admin.ch</a> &gt; Gesund leben &gt; Umwelt &amp; Gesundheit &gt; Strahlung, Radioaktivität &amp; Schall &gt; Elektromagnetische Felder (EMF), UV, Laser &amp; Licht &gt; Licht &amp; Beleuchtung zu finden. Gemäss aktuellem Wissensstand stellen handelsübliche LED-Lampen bei sachkundiger Verwendung kein gesundheitliches Risiko dar.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.