<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">C 191/01 Gi </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter </div> <div class="para">Ursprung; Gerichtsschreiber Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. August 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">S.________, 1953, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Giovanni Schramm, St. Leonhardstrasse 32, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Amt für Arbeit, Unterstrasse 22, 9001 St. Gallen, Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen von S.________ Taggelder der Arbeitslosenversicherung im Betrag von Fr. 31'576. 05, welche sie für die Zeit ab 1. März 1998 bis 30. Juni 1999 ausgerichtet hatte, mit Verfügung vom 2. September 1999 als unrechtmässig bezogen zurückgefordert hat, </div> <div class="para">dass das kantonale Amt für Arbeit, St. Gallen, das am 11. September 1999 gestellte Gesuch um Erlass der Rückerstattungsschuld am 13. Januar 2000 mangels Gutgläubigkeit beim Leistungsbezug verfügungsweise abgelehnt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. April 2001 abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, </div> <div class="para">dass S.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut den Erlass der Rückerstattungsschuld beantragen lässt, </div> <div class="para">dass das Amt für Arbeit auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst und das Staatssekretariat für Wirtschaft sich nicht hat vernehmen lassen, </div> <div class="para">dass Streitigkeiten über den Erlass der Rückforderung unrechtmässig bezogener Versicherungsleistungen nach ständiger Rechtsprechung nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen im Sinne von <span class="artref">Art. 132 OG</span> betreffen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-221%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page223">BGE 122 V 223</a> Erw. 2 mit Hinweis), weshalb sich die Überprüfungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts auf das Vorliegen einer Bundesrechtsverletzung, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder aber einer offensichtlich unrichtigen, unvollständigen oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen zu Stande gekommenen Sachverhaltsfeststellung beschränkt (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-143%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page149">BGE 126 V 149</a> Erw. 3), </div> <div class="para">dass die gesetzlich vorgesehene Erlassvoraussetzung der Gutgläubigkeit beim Leistungsbezug (<span class="artref">Art. 95 Abs. 2 AVIG</span>) und die nach der Rechtsprechung bei deren Beurteilung zu beachtenden Grundsätze (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=24.08.2001&amp;to_date=12.09.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-221%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page223">BGE 122 V 223</a> Erw. 3, 112 V 103 Erw. 2c, 110 V 180 Erw. 3c) in der Verwaltungsverfügung vom 13. Januar 2000 wie auch im vorinstanzlichen Entscheid vom 12. April 2001 zutreffend dargelegt worden sind, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht mit einlässlicher und überzeugender Begründung, welcher seitens des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nichts beizufügen ist, erkannt hat, dass dem Beschwerdeführer die Erlassvoraussetzung des guten Glaubens zufolge grobfahrlässiger Verletzung der ihm obliegenden Meldepflicht nicht zugebilligt werden kann, </div> <div class="para">dass nicht ersichtlich ist, inwiefern der kantonale Entscheid Bundesrecht verletzen oder aber auf einer im Sinne von <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span> mangelhaften Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts beruhen sollte, </div> <div class="para">dass die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dem Eidgenössischen Versicherungsgericht keinen Anlass zu einer von der vorinstanzlichen Erkenntnis abweichenden Betrachtungsweise bieten, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a Abs. 1 lit. b OG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren, da es - wie erwähnt - nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand hat, kostenpflichtig ist (Umkehrschluss aus <span class="artref">Art. 134 OG</span>), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten vom unterliegenden Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 135 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Sie sind durch den geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.- gedeckt; der </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Differenzbetrag von Fr. 1'000.- wird zurückerstattet. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Arbeitslosenkasse St. Gallen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 30. August 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>