<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_677/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Januar 2013 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">2. Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verlängerung der Probezeit, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom </div> <div class="para">5. November 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Nachdem eine Untersuchung gegen den Beschwerdeführer wegen vorsätzlicher Tötung zufolge fehlender Zurechnungsfähigkeit eingestellt worden war, wurde am 26. Juni 1981 eine stationäre Massnahme im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 aStGB angeordnet. Das Obergericht des Kantons Zürich entliess den Beschwerdeführer am 17. Dezember 1997 aus der Massnahme, stellte ihn unter Schutzaufsicht und erteilte ihm die Weisung, sich in regelmässige ärztliche Behandlung zu begeben. Die zunächst unbefristete Probezeit wurde am 19. Dezember 2008 um drei Jahre verlängert bzw. bis zum 18. Dezember 2011 befristet. Auf Antrag des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich verlängerte das Bezirksgericht Uster die Probezeit am 12. Dezember 2011 um fünf Jahre. Eine dagegen gerichtete Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Zürich am 5. November 2012 insoweit gut, als es die Probezeit nur um drei Jahre verlängerte. Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer mit drei fristgerechten Eingaben vom 13. November (act. 1), 26. November (act. 5) und 6. Dezember 2012 (act. 6) ans Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, dass und inwieweit dieser gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstösst (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Der Beschwerdeführer setzt sich in allen drei Eingaben zur Hauptsache nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander, sondern kritisiert in allgemeiner und teilweise ungebührlicher Art und Weise die Psychiatrie. Seine Vorbringen können nicht gehört werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nur am Rande befasst er sich mit dem angefochtenen Entscheid, indem er rügt, dessen Inhalt stelle eine reine Wiederholung des bezirksgerichtlichen Textes dar, während seine eigenen Gedanken nicht erfasst seien (act. 5 S. 1 unten). Er vermag jedoch nicht darzutun, aus welchem Grund sich die obere Instanz nicht auf die Erwägungen der ersten Instanz hätte beziehen dürfen, und er führt ebenfalls nicht aus, welche seiner Gedanken die Vorinstanz zu Unrecht nicht berücksichtigt hat. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt nicht hinreichend begründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Angesichts der Umstände kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Januar 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>