<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00080</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteilvom 30. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Haftpflicht- und Versicherungsrecht, lic. iur. O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1955 geborene X.___ war seit November 2009 bei der Y.___ in einem Pensum von 85 % als Sozialarbeiterin angestellt und als solche bei der Unfallversicherung Stadt Zürich (UVZ) gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 7/G1). Im April 2010 rutschte die Versicherte beim Einsteigen in einen Eisenbahnwagen aus und schlug sich das linke Knie heftig an einem Tritt an (Urk. 7/M14). Am 17. Juli 2010 stürzte sie über ein knapp über dem Boden gespanntes Seil und verletzte sich an beiden Knien (Urk. 7/G1). Infolge persistierender Kniebeschwerden links erfolgte im September 2010 die Überweisung zu Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, welcher eine MRI-Abklärung in die Wege leitete (Urk. 7/M2; MRI Knie links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. September 2010, Urk. 7/M3). Aufgrund weiterhin anhaltender Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wurde am 28. Juni 2011 eine Kniearthroskopie links nötig (Urk. 7/M6). Nach erfolgten medizinischen Abklärungen hielt die UVZ mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 12. November 2012 fest, dass der status quo sine vel ante am 24. September 2012 erreicht worden sei und die Leistungspflicht zu diesem Zeitpunkt ende (Urk. 7/G15). Auf Einsprache der Versicherten und ihres Krankenversicherers (Urk. 7/J2, Urk. 7/J6-8) hin wurde mittels Wiedererwägungsverfügung vom 5. September 2013 das Ende der Leistungspflicht per 1. Juli 2013 festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt (Urk. 7/G25), woran die UVZ mit Einspracheentscheid vom 27. November 2013 festhielt (Urk. 7/J15). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 21. Mai 2015 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Anordnung eines unabhängigen orthopädischen Gutachtens an die UVZ zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies (Urk. 7/J21; Prozess UV.2014.00002).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge liess die UVZ die Versicherte orthopädisch begutachten (Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 18. August 2015; Urk. 7/M16). Mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 verneinte die UVZ ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rentenanspruch und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädi-gung zu, ausgehend von einem Integritätsschaden von 10 % (Urk. 7/G32); an dieser Einschätzung hielt die UVZ mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2016 fest (Urk. 7/J24 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin der Versicherten am 31. März 2016 Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin eine Integritätsentschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 % auszurichten (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 25. April 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Replik vom 3. Juni 2016 und Dup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Juni 2016 hielten die Parteien an den bereits gestellten Anträgen fest (Urk. 9, Urk. 12). Die Duplik wurde der beschwerdeführenden Partei mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 21. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, auge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SU</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VA) hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegen mehrere, einander nicht beeinflussende Gesundheitsschäden vor, wobei nur ein Teil der Schäden durch einen Unfall bedingt ist, sind die Folgen des versicherten Unfalles für sich allein zu bewerten. Dies gebietet das Kausa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prinzip. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die verschiedenen Schäden verschiedene Körperteile betreffen und sich damit die Krankh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsbilder nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überschneiden. Liegt ein gemeinsam verursachter Gesundheitsschaden vor, werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Anwendung von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 UVG angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Folge eines Unfalles ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 126 V 116 E. 3a).</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der nunmehr allein strittigen Höhe der Integritätsentschädigung damit, dass gestützt auf die schlüssigen Ausführungen von Dr. A.___ von einer unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt mässigen bis schweren Pangonarthrose und von einem Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 15 % auszugehen sei. Aufgrund des Übergewichts der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dabei eine Kürzung um 5 % vorzunehmen, so dass insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt für die Bemessung der Integritätsentschädigung ein Integritätsschaden von 10 % massgebend sei (Urk. 2 S. 3 ff., Urk. 6 S. 4 f., Urk. 12 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass es bereits in der Zeit zwischen September 2010 und Juni 2011 zu einer Verschlechterung des Zustandes des Gelenkknorpels gekommen sei, als die Beschwerdeführerin noch normalgewichtig gewesen sei. In den weiteren vier Jahren nach dem Eingriff hätte sich ohnehin eine schwere Arthrose entwickelt, wobei es insbesondere durch die Teilentfernung des Meniskus zu einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigung der Abnutzung des Gelenkknorpels gekommen sei. Die Gewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunahme sei zudem langsam erfolgt, so dass sich auch die Muskulatur habe an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passen können und nicht von einem sprunghaften Anstieg der Gelenksbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung auszugehen sei. Aufgrund der Akten sei davon auszugehen, dass die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtszunahme in den Jahren 2013 bis 2015 erfolgt sei. Bis 2013 sei aber schon von einer schweren Arthrose medial und lateral auszugehen, so dass es nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass das Übergewicht der Beschwerdeführerin die Arthrosesituation massgeblich beeinflusst habe. Insgesamt sei aufgrund der mässigen bis schweren Pangonarthrose ein Integritätsschaden von 30 % ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Radiologie, beurteilte das am 20. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 erstellte MRI des linken Knies wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Knochenödeme/bone bruise im dorsolateralen Tibiaplateau und am medialen Rand der Patella sowie zentral im femoropatellären Gleitlager. Horizontaler Riss in der Pars intermedia des lateralen Meniskus mit Ausbildung eines kleinen, ca. 5 mm durchmessenden Meniskusganglions. Leichter Knorpelschaden medial und lateral femorotibial sowie zentral im femoropatellären Gleitlager. Leichtes Weichteilödem entlang dem medialen Aspekt der Patella“ (Urk. 7/M13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte am 28. Juni 2011 eine Kniearthroskopie links mit Teilme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niskektomie medial und lateral durch sowie eine arthroskopisch kontrollierte Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung, ein Débridement und eine Stimulation mittels Microfrac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turing am medialen Femurkondylus, eine VKB-Anfrischung, eine Teilsynovek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomie und eine Lavage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diagnostischer Hinsicht hielt er fest, dass bei der Beschwerdeführerin eine komplexe mediale und laterale Meniskusruptur am linken Kniegelenk vorliege; weiter ein Zustand nach VKB-Ruptur mit 3.-gradiger Instabilität, eine medial betonte Gonarthrose mit Knorpelschäden 4. Grades sowie eine Synovitis. Die Patellarückfläche sei aufgesplittert, vor allem im Firstbereich. Im medialen Kompartiment habe sich korrespondierend zur Meniskusläsion am Femurkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lus ein Knorpelschaden 3.-4. Grades gebildet mit Defektzone von etwa 2-3 cm. Auch im lateralen Kompartiment zeige sich eine komplexe Meniskusläsion, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei hier die Knorpelbeläge von deutlich besserer Qualität seien. Die Situation sei in sechs bis neun Monaten postoperativ zu beurteilen, je nach Verlauf der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden stelle sich dann auch die Frage nach einem Gelenker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz (Urk. 7/M6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Radiologie, beurteilte das am 17. Juli 2015 erstellte MRI des linken Knies dahingehend, dass im Vergleich zur Voruntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 20. September 2010 eine deutliche Progredienz des retropatellären Knorpelschadens mit bis zur Corticalis reichenden Defekten eingetreten sei. Weiter zeige sich eine deutliche Verschmälerung des femorotibialen Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knorpels medial sowie ein praktisch fehlender Knorpel des lateralen Tibiapla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus im gewichtstragenden Anteil im Vergleich zur Voruntersuchung, vor allem lateral deutlich progredient (Urk. 7/M17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 18. August 2015 eine mässige Pangonarthrose links bei Status nach Kniekontusion am 10. April 2010 sowie 17. Juli 2010 und Arthroskopie Knie mit Teilmeniskektomie medial und la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teral sowie Débridement und Stimulation mittels Microfracturing medialer Femurkondylus und VKB-Anfrischung am 28. Juni 2011; ferner eine Adipositas (BMI 38.4). Als Nebendiagnose erwähnte Dr. A.___ einen Status nach Arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopie Knie rechts, letztmals am 2. Dezember 2014 (Urk. 7/M16 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vorzustand zu den beiden 2010 erlittenen Unfällen seien die in der MRI-Untersuchung vom 20. September 2010 festgestellten leichten Knorpelverände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen medial und lateral femorotibial sowie im femoropatellären Gleitlager als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten. Die Unfallereignisse vom 10. April und 17. Juli 2010 sowie die in der Folge durchgeführten Operationen hätten den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorzustand der Knorpelver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen am linken Knie mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit dauernd und richtungsweisend verschlimmert. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt keine therapeutischen Massnahmen erforderlich seien, sei in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft die Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von medizinischen Behandlungsmassnahmen nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht ausgeschlossen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise zu erwarten. Bezüglich des Integritätsschadens seien die femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tibialen arthrotischen Veränderungen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit im Zusammenhang mit dem Unfallereignis sowie der in der Folge durchgeführten therapeutischen Massnahmen zu werten. Um schon eine gewisse Progredienz zu berücksichtigen, sei der Schaden am Übergang zwischen einer mässigen und schweren femorotibialen Arthrose anzusetzen, was eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von 15 % ergebe. Dabei sei zu berücksichtigen, dass bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine schwere Adipositas bestehe, was bei der Arthrose-Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehung zu berücksichtigen sei. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergewich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Leute signifikant vermehrt an arthrotischen Veränderungen leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass aufgrund des Köpergewichts von 110 kg bei einer Grösse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">169 cm eine Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion des Integritätsschadens um rund einen Drittel ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">br</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acht sei, was zu einem Integritätsschaden von 10 % führe (Urk. 7/M16 S. 13-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Verfahren blieb allein die Höhe der Integritätsentschädigung strittig. Aufgrund der Ausführungen von Dr. A.___ ist dabei davon auszugehen, dass allein die femorotibialen arthrotischen Veränderungen unfallbedingt sind, so dass gestützt auf die Tabelle 5 der Suva (Integritätsentschädigung gemäss UVG) von einem Integritätsschaden im Bereich von 5 % bis 15 % (Arthrose mässig) sowie 15 % bis 30 % (Arthrose schwer) auszugehen ist. Dr. A.___ hält dabei eine mässige Arthrose am Übergang zu einer schweren Arthrose als aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, was unter Berücksichtigung der Ergebnisse der bildgebenden Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom 17. Juli 2015 als schlüssig und nachvollziehbar erscheint. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere ist bei dieser Einschätzung zu berücksichtigen, dass die deutliche Progredienz des retropatellären Knorpelschadens ausser Acht bleiben muss, da dieser nicht unfallbedingt ist. Im Übrigen entspricht die Einschätzung der Schwere des arthrotischen Geschehens auch dem Antrag der beschwerdeführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Partei, welcher sich allerdings fälschlicherweise auf die Werte bei Vorliegen einer Pangon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose bezieht (10 % bis 30 % respektive 30 % bis 40 %). Zu prüfen bleibt, ob von dem so ermittelten Integritätsschaden von 15 % aufgrund des Übergewichts der Beschwerdeführerin ein Abzug vorzunehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutachtung am 15. Juli 2015 bei einem BMI von 38.4 an erheblichem Übergewicht gelitten hat (Urk. 7/M16 S. 13). Aufgrund des Berichtes von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, vom 10. Juni 2011 ergibt sich weiter, dass zu diesem Zeitpunkt von einem Gewicht von 71.2 kg auszugehen war (Urk. 7/M9). Über den genauen Verlauf der Gewichtszunahme enthalten die medizinischen Akten keine verlässlichen Angaben, wobei aufgrund der Gewichtszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40 kg von einem längeren Zeitraum auszugehen ist. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treterin der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin führte diesbezüglich aus, dass die Gewichtszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren 2013 bis 2015 erfolgt sei. Nachvollziehbar erscheint in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang, dass die persistierenden Kniebeschwerden zunehmend zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der körperlichen Aktivitäten geführt haben (vgl. etwa Bericht vom 3. Juli 2013 von Dr. E.___, Urk. 7/M14 S. 3). Vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen die Angaben der Beschwerdeführerin als durchaus schlüssig, so dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Gewichtszunahme im Zeitraum 2013 bis 2015 auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt weiter, ob es in diesem Zeitraum zu einer Verschlechterung der femorotibialen Arthrose gekommen ist. Bezüglich des medialen Kompartiments ist bereits im Zeitpunkt der Kniearthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skopie am 28. Juni 2011 von einem erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Knorpelschaden auszugehen. In dieser Hinsicht stellen die Befunde des MRIs vom 17. Juli 2015 keine wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Verschlechterung der Situation dar. Bezüglich des lateralen Kompartiments hielt Dr. Z.___ am 28. Juni 2011 fest, dass hier die Knorpelbeläge noch von deutlich besserer Qualität seien. Dr. C.___ berichtete gestützt auf die MRI-Untersuchung vom 17. Juli 2015 nun von einem praktisch fehlenden Knorpel des lateralen Tibiaplateaus im gewichtstragenden Anteil im Vergleich zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung vor allem lateral deutlich progredient. Vor diesem Hintergrund ist für den relevanten Zeitraum von einer erheblichen Progredienz der Arthrose im gewichtstragenden lateralen Kompartiment auszugehen, so dass die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen von Dr. A.___ auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden sind. Aufgrund der erheblichen Zunahme der lateralen Femorotibialarthrose sowie der bedeutenden Gewichtszunahme der Beschwerdeführerin erscheint es überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinlich, dass das Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicht zumindest teilweise für die aktuelle Arthrosesituation verantwortlich ist. Dass es sich in diesem Bereich der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsprüfung stets um eine medizinisch-theoretische Einschätzung der Sachlage unter Berücksichtigung der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wahrscheinlichkeit handelt, liegt in der Natur der Sache, da die genauen Wirkmechanismen der einzelnen Faktoren (wie etwa teilweise fehlender Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kus, Instabilität des Kniegelenks, Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsmangel, Übergewicht) nicht genau eruierbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend erscheint die Kürzung des Integritätsschadens aufgrund des Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewichts der Beschwerdeführerin um 5 % auf 10 % als sachgerecht, was in Abweisung der Beschwerde zur Bestätigung des angefochtenen Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p></div> </div></body></html>