<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00561</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1979 geborene X.___ ist gelernte zahnmedizinische Assis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentin. Ausserdem hat sie eine Handelsschule absolviert. Ab dem 1. Oktober 2004 arbeitete sie als Sachbearbeiterin bei der A.___ AG (Urk. 7/2/5, Urk. 7/30/4). Unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Ende Januar 2007 wegen einer Anorexie meldete sie sich am 26. März 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2/7-9). Nach ersten beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Abklärungen (Urk. 7/5-6) unterstützte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherte mittels eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Job Coaching</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Arbeitsplatzerhaltung und Steigerung ihres Arbeitspensums (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/10, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/16, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/20, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/36). Nach einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> graduellen Steigerung des Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrades war die Versicherte ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2008 wieder zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/18/4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/21/5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/30/6-7). Gestützt auf ihre weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/21) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Juni 2009 ab 1. Januar 2008 eine ganze Rente sowie ab 1. November 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Rente zu (Urk. 7/27, Urk. 7/33). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Das Job Coaching zwecks Arbeitsplatzerhalt konnte aufgrund der bei 50 % stabilisierten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit und der erfolgreichen Eingliederung bei der bisherigen Arbeitgeberin im Oktober 2009 abgeschlossen werden (Urk. 7/35, Urk. 7/37-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine im März 2010 von Amtes wegen eingeleitete Rentenrevision ergab, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr Beschäftigungspensum zwischenzeitlich auf 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> steigern konnte. Die IV-Stelle ermittelte neu einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von 48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/49) und setzte die halbe Rente mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 auf eine Viertelsrente herab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/52, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/55). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Verfügung blieb unangefochten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Revisionen der Rente im Mai 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/56) und Oktober 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/63) ergaben, dass die Versicherte aufgrund der gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebenen Arbeitsfähigkeit weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente hatte, was ihr mit Mitteilungen vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/62) und vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/77) eröffnet wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Anfechtung wurden diese rechtskräftig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ihrer Heirat im November 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/78) gebar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 Zwillinge (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/78). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesem Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kündigte sie ihre Arbeitsstelle per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/96/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im März 2014 leitete die IV-Stelle eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In diesem Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men klärte sie auch die Beeinträchtigung der Versicherten im Haushalt ab und ging aufgrund ihrer Erhebungen davon aus, dass sie wegen der Geburt der Kinder als Gesunde zu 40 % im Erwerbsbereich und zu 60 % im Haushalt tätig wäre (Abklärungsbericht vom 8. Dezember 2015, Urk. 7/96). Unter Berücksichtigung der dazu in Anwendung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ergangenen Rechtsprechung qualifizierte sie die Beschwerdeführerin weiterhin als Vollerwerbstätige. Hingegen ging die IV-Stelle gestützt auf die medizinischen Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte von einer relevanten gesundheitlichen Besserung aus. Deshalb hob sie die Viertelsrente nach Durchführung des Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidverfahrens (Urk. 7/103-104, Urk. 7/107) mit Verfügung vom 5. April 2017 auf (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri, mit Eingabe vom 18. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihr weiterhin eine Viertelsrente auszurichten; eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzende medizinische Abklärungen durchzuführen (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 20. Juni 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 6), wovon dem Beschwerdeführer am 23. Juni 2017 Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Aufhebung der Rente in der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung damit, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der weiterhin als Vollerwerbstätige zu qualifizierenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei keine invalidisierende gesundheitliche Beeinträchtigung mehr ausgewiesen. Laut den ärztlichen Verlaufsberichten hätten sich sowohl die somatische als auch die psychische Situation verbessert und stabilisiert. Ihr BMI (Body Mass Index) sei von 16.7 auf 18 gestiegen, so dass nur noch von einem leichten Untergewicht gesprochen werden könne. Zudem befinde sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin gemäss eigenen Angaben seit November 2012 nicht mehr in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Im Dezember 2013 habe sie Zwillinge zur Welt gebracht. Der behandelnde Psychiater habe im Rahmen eines im Februar 2017 durchgeführten Gesprächs festgestellt, dass eine weitere psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Anorexie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht angezeigt sei, da die gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausreichend stabilisiert sei. Aus psychiatrischer Sicht sei deshalb von einer klaren Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, sie habe unverändert Anspruch auf eine Viertelsrente; eine seit der letzten Rentenrevision eingetretene relevante Verbesserung ihres Gesundheitszustandes sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen. Wegen ihrer Anorexie könne sie ihr Gewicht nach wie vor nur mittels Nahrungsergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln knapp halten. Bei jeder Überforderung sinke auch das Gewicht sofort wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der, weshalb Gewichtsschwankungen von 2-3 kg mehr oder weniger zufällig seien. Bereits anlässlich der vorletzten Rentenrevision im Jahr 2012 habe ihr BMI knapp 18 betragen. Der von Dr. B.___ im September 2016 erhobene BMI von knapp 18 entspreche deshalb nicht einer substantiellen und nachhaltigen Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesundheitszustandes. Seit der Geburt ihrer Kinder sei sie in ein enges Betreuungsnetz eingebunden, damit die Versorgung der Kinder gewährleistet sei und ihre psychische Verfassung stabil bleibe. Bei der Kinderbetreuung werde sei tageweise von den Schwiegereltern, ihrer Mutter und ihrem Ehemann unterstützt, und die Kinder seien einen Tag pro Woche in der Krippe. Alleine wäre sie damit überfordert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie halte sich an einen strikten Tagesablauf, der ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt gebe. Dass keine regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige psychiatrische Therapie erfolge, bedeute nicht, dass es ihr bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser gehe und kein Leidensdruck mehr bestehe. Der langjährig behandelnde Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater Dr. C.___, welcher sie im Februar 2017 abermals gesehen habe, sei der Auffassung, dass die Situation aktuell dank der engen familiären Struktur und der therapeutischen Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln ausreichend stabilisiert sei. Sie leide jedoch nach wie vor an der Anorexie, der ebenfalls diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten Persönlichkeitsstörung und den somatischen Problemen wie Tinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus/Hyperakusis, chronischen zervikalen Beschwerden und Osteoporose. Alle diese Erkrankungen seien nicht heilbar; dass sie in den letzten Jahren auf stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lem Niveau hätten gehalten werden können, bedeute keineswegs, dass sich ihre Leistungsfähigkeit in der Zwischenzeit verbessert habe (Urk. 1 S. 4 f.). Eventuali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter sei die IV-Stelle zu verpflichten, ergänzende medizinische Abklärungen durchzuführen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitliche Vergleichsbasis zur Beurteilung der Frage, ob eine relevante Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Sachverhalts ausgewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist, bildet die letzte materielle Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Bestätigung des A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Viertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da diese auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung beruht und unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist (vgl. Urk. 7/67 und Urk. 7/76 sowie vorstehend Erwägung 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Mitteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 lag in medizinischer Hinsicht die Beurteilung des behandelnden Dr. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Dezember 2012 zu Grunde (vgl. Urk. 7/67/2 und Urk. 7/76). Dr. C.___, welcher die Beschwerdeführerin seit 2009 alle 2-3 Wochen während einer Stunde sah und ohne Medikation mit einem supportiven verhaltenstherapeutischen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz behandelte, diagnostizierte eine Anorexia Nervosa (ICD-10 F. 50.0). Weiter hielt er fest, die Beschwerdeführerin arbeite momentan während insgesamt 24 Stunden pro Woche. Dieser Belastung sei sie knapp gewachsen; es komme öfter zu kurzen Krankheitsausfällen von wenigen Tagen (Urk. 7/63/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Bericht ging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie vom Regionalen Ärztlichen Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in seiner Stellungnahme vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 von einem stationären Gesundheitszustand und einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für sämtliche T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätigkeiten aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/67/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem vorherigen Verlaufsbericht vom 23. August 2011 hatte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Psychiater Dr. C.___ praktisch unveränderte Befunde im Vergleich zum Zustand ein Jahr zuvor erwähnt und über ein Gewicht konstant an der Grenze zum Untergewicht (47 kg bei 164 cm; BMI 17,5) berichtet. Als Diagnose hatte er zusätzlich einen Tinnitus bei Hyperakusis genannt. Jenem Bericht ist auch zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vor allem in Stresssituationen restriktiv ass und bei körperlichen Beschwerden wie Nacken- und Ohrschmerzen jeweils zu Rückzug, katastrophisierendem Denken und depressiver Verstimmung mit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Abnahme der Leistungsfähigkeit neigte. Weiter hatte Dr. C.___ darin fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, es gebe seines Erachtens keine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit als die bisherige Arbeit als Sachbearbeiterin. Wegen hoher Lärmempfindlichkeit, verminderter Belastbarkeit und erhöhter Ermüdbarkeit sei die Beschwerdeführerin in dieser Tätigkeit seit dem 25. Januar 2010 zu 40 % arbeitsunfähig (Urk. 7/59/2). Auch dieser Einschätzung war Dr. D.___ vom RAD in seiner versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Stellungnahme vom 31. August 2011 gefolgt (Urk. 7/61/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im März 2014 eingeleiteten Überprüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte die IV-Stelle zunächst beim behandelnden Psychiater Dr. C.___ den Bericht vom 1. Oktober 2014 ein. Diesem ist zu entnehmen, dass Dr. C.___ die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin letztmals am 13. November 2012 sah und die weitere Behandlung da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach vom Hausarzt übernommen wurde. Gestützt auf ein Ende September 2014 mit ihr geführtes Telefonat führte Dr. C.___ bei den Diagnosen nach wie vor die Anorexia Nervosa auf. In anamnestischer Hinsicht erwähnte er, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei Ende 2012 (richtig 2013; Urk. 7/96/1) Mutter von Zwillingen gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Seither übe sie keine Erwerbstätigkeit mehr aus. Ihr Gewicht habe sich nach der Schwangerschaft auf tiefem Niveau bei 45 kg stabilisiert. Sie benötige wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin Ergänzungsnahrung, und es komme nach wie vor zu gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brüchen. Der Belastung als Mutter von Zwillingen scheine sie knapp gewachsen zu sein (Urk. 7/91). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt in seinem Verlaufsbericht vom 9. Dezember 2014 fest, aktuell werde die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin lediglich von ihm wegen der somatischen Beschwerden behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt. Ausser einem Nahrungsergänzungsmittel zur Stabilisierung des Gewichts nehme sie keine Medikamente ein. Seit einigen Monaten bestehe ein deutlicher Gewichtsverlust mit einem BMI von nur noch 16,7, Tendenz weiter abnehmend. Um einer Exazerbation entgegenzuwirken, müsse die Beschwerdeführerin die Kinder in den Hort geben. Sobald die dortige Betreuung sichergestellt sei, werde sich die Situation wahrscheinlich beruhigen. Die Beschwerdeführerin werde durch die Kinderbetreuung vollumfänglich in Beschlag genommen und werde vermut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich keiner Arbeit mehr nachgehen können. Ansonsten würden weiterhin die früheren Arbeitsunfähigkeiten gelten (Urk. 7/94).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Dezember 2015 erhob die IV-Stelle die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Haushalt. Laut dem Abklärungsbericht vom 8. Dezember 2015 kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsstelle nach der Geburt ihrer Zwillinge, da danach keine Möglichkeit bestand, die Arbeit mit dem von ihr gewünschten reduzierten Pensum von 40 % wieder aufzunehmen. Aufgrund ihrer Angaben qualifizierte die Abklärungsperson die Beschwerdeführerin neu als zu 40 % im Erwerbsbereich und zu 60 % im Haushalt tätige Person. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass sie in der Haushaltführung in den Bereichen Ernährung (zu 10 %) und Kinderbetreuung (zu 60 %) eingeschränkt war (Urk. 7/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. September 2016 berichtete Dr. B.___ erneut über den Verlauf. Der BMI betrage nun knapp 18. Die Beschwerdeführerin könne die Betreuung ihrer Kinder nicht alleine bewältigen. Sie werde während 4-6 Tagen pro Woche durch die Mutter, die Schwiegereltern, den Ehemann und die Kinderkrippe entlastet. Zudem halte sie eine strikte Tagesstruktur ein. In diesem Rahmen scheine die psychische Situation stabil zu sein. Mit Hilfe des Nahrungsergänzungsmittels Fresubin könne sie ihr Gewicht stabil halten. Auch hinsichtlich der übrigen kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlichen Beschwerden (coxagene Schmerzen, chronische zervikale Beschwerden, Tinnitus und Osteoporose) liege eine stabile Situation vor. Die Ausrichtung einer Viertelsrente sei weiterhin gerechtfertigt (Urk. 7/101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie vom RAD, schloss in Würdigung der medizinischen Akten, dass sich aus den Berichten des Hausarztes Dr. B.___ vom 9. Dezember 2014 und 8. September 2016 eine Steigerung des BMI von 16,7 auf knapp 18 ergebe. Ein BMI von 17-18,5 gelte als leichtes Untergewicht. Eine psychotherapeutische Behandlung erfolge nicht mehr, wobei im Gegensatz zu früheren Berichten keine Depression mehr diagnostiziert werde. Somit sei von einer Besserung des Gesundheitszustandes auszugehen. Ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden bestehe nicht mehr (Urk. 7/102/3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Haushaltabklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin als Gesunde nach der Geburt ihrer Zwillinge im Dezember 2013 neu nur noch zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätig und würde sich während der restlichen Zeit um die Kinder und den Haushalt kümmern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/96/3-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da für diesen Statuswechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von vollerwerbstätig zu teilerwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher grundsätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darstellen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. die vorstehende Erwägung 1.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allein familiäre Gründe verantwortlich sind, ist er unbeachtlich (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 V 77 E. 3.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 I 50 E. 4). Die IV-Stelle hat die Beschwerdeführerin zu Recht invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich weiterhin als Vollerwerbstätige behandelt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/102/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob sich der medizinische Sachverhalt seit Erlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitteilung vom 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 wesentlich verändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in ihren aktuellen Verlaufsberichten einen weitgehend stationären Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in seinen Berichten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 zudem fest, dass die Beschwerdeführerin unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig wäre, wenn sich ihre familiäre Situation nicht geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sie noch arbeiten würde, weshalb sie seines Erachtens weiterhin Anspruch auf die Viertelsrente habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/94/5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/101). Im Haushaltabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 werden signifikante Einschränkungen der Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin bei der Zubereitung des Essens (zu 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und der Betreuung der Kinder (zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erwähnt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/96). Auch dies deutet eher auf einen stationären Verlauf des Gesundheitszustandes und der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit hin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der IV-Stelle ist allerdings zu folgen, soweit sie Indizien für eine zwischenzeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Besserung des Gesundheitszustandes erkannt hat. Zunächst fällt auf, dass die Beschwerdeführerin seit 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012, also bereits deutlich vor der Geburt ihrer Kinder im Dezember 2013, keine psychotherapeutische Behandlung mehr in Anspruch nahm. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutet eher auf eine Verbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die stab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ile Partnerschaft mit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em Ehemann, die zur Gründung einer Familie führte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen positiven Einfluss auf den Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand gehabt haben dürfte. Dr. C.___ gab der IV-Stelle den Abbruch der Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie im November 2012 erstmals in seinem Bericht vom 1. Oktober 2014 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannt (Urk. 7/91; vgl. auch Urk. 7/63/3), also nach Erlass der als zeitliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsbasis dienenden Mitteilung vom 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Deshalb darf dies im Revisionsverfahren als neue Tatsache berücksichtigt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Meyer, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, S. 433 Rz 49 mit Hinweis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf eine Verbesserung der Anorexie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch der auf knapp 18 angestiegene BMI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der Beschwerdeführerin zuzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen ist, dass ihr BMI bereits früher ähnlich hoch war und generell schwankte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/59/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/94).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser Indizien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin noch jung ist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich inzwischen als zweifache Mutter in einer veränderten privaten und beruflichen Situation befindet, hätte die IV-Stelle ihren Gesundheitszustand und die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Rahmen des Revisionsverfahrens näher prüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom RAD ist zwar Facharzt für Psychiatrie, hat die Beschwerdeführerin aber nicht persönlich untersucht und seine Beurteilung, dass kein invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitsschaden mehr bestehe, nur rudimentär begründet. Deshalb beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit seiner Beurteilung. Nach geltender Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beweiswert von RAD-Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann daher nicht darauf abgestellt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin besteht weiterer Abklärungsbedarf. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle, an welche die Sache zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuweisen ist, wird die Entwicklung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten und in behinderungsangepassten Tätigkeiten im relevanten Zeitraum seit Erlass der Mitteilung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 weiter abzuklären und hernach erneut über den Rentenanspruch zu verfügen haben. Da die Beschwerdeführerin sowohl unter psychischen als auch verschiedenen somatischen Beeinträchtigungen litt, wird die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen haben. In diesem Sinne ist die Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- zulasten der unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden IV-Stelle (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird der Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ersatz der Parteikosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Prozessentschädigung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ermessensweise auf Fr. 1’700.-- festzusetzen (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. April 2017 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abkläru</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ng im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKlemmt<span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>