<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00457</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204094&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00457</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 09.08.2004 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Straf- und Massnahmenvollzug</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Besuchsregelung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Kontingentierung der Besucherzahl und die Beschränkung der Besuche an Wochenenden gemäss Hausordnung der Strafanstalt Pöschwies sind rechtmässig.<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts, weil die Besuchsregelung im Strafvollzug sich auf Bundesrecht stützt (E. 1). Grundsätze der Regelung der Haftbedingungen; Darstellung der konkreten rechtlichen Regelung (E. 2.1+2). Die Besuchsregelung wird durch das Interesse an einem ordnungsgemässen Anstaltsbetrieb gerechtfertigt, besonders auch, da sie im Einzelfall Ausnahmen vorsieht (E. 2.3+4).<br/>Kostentragung durch die Gerichtskasse aus Billigkeitsgründen (E. 3). Verweigerung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung mangels schwerwiegender Betroffenheit bzw. besonderer tatsächlicher oder rechtlicher Schwierigkeiten (E. 4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG">ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESUCHSREGELUNG">BESUCHSREGELUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILLIGKEIT">BILLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTEN">KOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFVOLLZUG">STRAFVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 10 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 99 JVV</span><br/><span class="ungerade">§ 13 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 Abs. I lit. g VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 VStGB 1</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>A, geboren 1959, steht in der kantonalen Strafanstalt PÃ¶schwies im Vollzug einer langjÃ¤hrigen Gesamtstrafe. Am 30. Juli 2003 richtete er ein Schrei­ben an die Direktion der Strafanstalt PÃ¶schwies mit dem Gesuch um "uneingeschrÃ¤nkte Besuchsbewilligung" fÃ¼r seine ganze Verwandtschaft und gute Bekannte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit interner Mitteilung vom 5. August 2003 wurde A seitens der Direktion dahingehend informiert, dass er, sofern er vorher keinen Urlaub bewilligt bekomme, ab dem 19. August 2004 seit acht Jahren ununterbrochen im Vollzug sein und somit in den Genuss von sieben Besuchsstunden pro Monat kommen werde. Der Besucher- bzw. Besucherinnenkreis sei klar geregelt, und zwar sei er auf zwÃ¶lf Privatpersonen beschrÃ¤nkt. Der Personenkreis kÃ¶nne einmal jÃ¤hrlich abgeÃ¤ndert werden. Zusammengefasst bleibe es bei der fÃ¼r die Strafanstalt Ã¼blichen Regelung. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 11. August 2003 wurde eine Anfrage von A, ob sich auch frÃ¼here Besuchende, welche wieder in die Besucherliste aufgenommen werden mÃ¶chten, einer ZulassungsabklÃ¤rung bei der Polizei unterziehen mÃ¼ssten, bejaht. Ein Gesuch fÃ¼r einen Insassenbesuch durch den Onkel von A wurde am 26. August 2003 mit dem Hinweis, das Personen-Kontingent sei mit zwÃ¶lf Personen erschÃ¶pft, zusammen mit einem Memo retourniert. Darin wurde auf die MÃ¶glichkeit hingewiesen, eine Ãnderung bzw. Streichung auf der aktuellen Besucherliste vorzunehmen, wobei eine erneute solche Anpassung erst wieder ein Jahr spÃ¤ter mÃ¶glich wÃ¤re.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 27. August 2003 gelangte A mit Rekurs an die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons ZÃ¼rich. Er beantragte unter anderem, sein Onkel, aber auch seine nahe Verwandtschaft und gute Bekannte seien zum Besuch uneingeschrÃ¤nkt zuzulassen. Er wolle keine besuchswilligen Verwandten und Bekannten mehr aus der Besucherliste streichen oder fortwÃ¤hrend abweisen mÃ¼ssen. ZwÃ¶lf Personen pro Jahr seien zudem zu wenig, um die Besuchszeit von vier bzw. sieben Stunden pro Monat auch ausnÃ¼tzen zu kÃ¶nnen, da viele Besucher oft zusammen oder nur sporadisch kÃ¤men. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Direktion der Justiz und des Innern verfÃ¼gte am 27. November 2003 die Abweisung des Rekurses, soweit darauf eingetreten wurde.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 10. Dezember 2003 gelangte A an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, AngehÃ¶rige und gute Bekannte, gegen welche polizeilich nichts einzuwenden sei, seien ohne EinschrÃ¤nkung zum Besuch zuzulassen. Zu diesem Zweck seien die bestehenden Besuchsregelungen aufzuheben. Ausserdem stellte er das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und RechtsverbeistÃ¤ndung. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 13./15. Januar 2004 die Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Schreiben vom 30. Januar/2. Februar 2004 ebenfalls, die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 43 Abs. 1 lit. g VRG ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen Anordnungen betreffend den Vollzug von Strafen und Massnahmen zwar grundsÃ¤tzlich ausgeschlossen. Sie ist jedoch unter anderem zulÃ¤ssig, wenn gegen solche Anordnungen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 2 VRG). Dies trifft fÃ¼r Entscheide Ã¼ber den Besuchsverkehr wÃ¤hrend des Vollzugs zu (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 24; BGr, 21. <span>August 2000, 1P.481/2000, E. 1a/aa, www.bger.ch). </span>BezÃ¼glich des Empfangs von Besuchen und Briefverkehrs wurde nÃ¤mlich durch den Bundesrat in Art. 5 der Verordnung (1) zum Schweizerischen Strafgesetzbuch vom 13. November 1973 (VStGB 1) eine materielle Basisregelung getroffen. GemÃ¤ss Abs. 1 der Bestimmung ist der Empfang von Besuchen grundsÃ¤tzlich "nur soweit beschrÃ¤nkt, als es die Ordnung in der Anstalt gebietet". "Soweit tunlich, ist dem Eingewiesenen der Verkehr mit den AngehÃ¶rigen zu erleichtern" (Abs. 2). Besuche sind in der Regel nur unter Kontrolle gestattet (Abs. 3). Auch wenn die kantonale Justizvollzugsverordnung vom 24. Oktober 2001 (JVV) und die sich darauf stÃ¼tzende Hausordnung der Strafanstalt PÃ¶schwies vom 6. Dezember 2002 (Hausordnung) die bundesrÃ¤tliche Verordnung nicht (direkt) erwÃ¤hnen, vollziehen die aufgefÃ¼hrten kantonalen Regelungen Bundesrecht und stellen daher unselbstÃ¤ndige kantonale Vollzugsgesetzgebungen dar (BGE 118 Ib 130). Demnach ist die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts in vorliegender Sache gegeben und auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Nach § 38 Abs. 2 lit. b VRG fÃ¤llt die Beurteilung der Beschwerde gegen den Rekursentscheid der Direktion der Justiz und des Innern in die einzelrichterliche Kompetenz.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kÃ¶nnen â falls die Haftvoraussetzungen in einem formellen Gesetz ausreichend konkretisiert sind â die Haftbedingungen auf Verordnungsstufe in einem materiellen Gesetz (GefÃ¤ngnisreglement, Hausordnung) geregelt werden. Um einen ausreichenden Schutz gegen willkÃ¼rliche und verfassungswidrige Haftbedingungen zu gewÃ¤hrleisten, hat ein GefÃ¤ngnisreglement allerdings ein Mindestmass an Klarheit und Regelungsdichte aufzuweisen (BGE 123 I 221 E. 4a mit Hinweisen). Die BeschrÃ¤nkung der Freiheitsrechte von Gefangenen darf nicht Ã¼ber das hinausgehen, was zur GewÃ¤hrleistung des Haftzweckes und zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemÃ¤ssen Anstaltsbetriebes erforderlich ist (BGE 123 I 221 E. 4c mit Hinweisen, 117 Ia 465 E. 2a; vgl. auch BGE 106 Ia 136 E. 3b). Die aus dem Haftregime resultierenden FreiheitsbeschrÃ¤nkungen mÃ¼ssen auch mit den Garantien der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vereinbar sein. Diese gewÃ¤hrleistet indessen im Bereich der Haftbedingungen keine Ã¼ber die verfassungsmÃ¤ssigen Grundrechtsgarantien hinausgehenden Rechte (BGE 123 I 221 E. 4e). Im Weiteren ist festzuhalten, dass die vom Ministerkomitee des Europarates in der Empfehlung R (87) 3 vom 12. Februar 1987 erlassenen allgemeinen EuropÃ¤ischen Haft- und StrafvollzugsgrundsÃ¤tze (https://wcm.coe.int) den Charakter von Richtlinien und Empfehlungen fÃ¼r einen zweckmÃ¤ssigen Vollzug freiheitsentziehender Sanktionen haben. Sie sind nach der Praxis des Bundesgerichtes aber nicht in der Weise vÃ¶lkerrechtlich verbindlich, dass die Missachtung der MindestgrundsÃ¤tze fÃ¼r sich allein als Verstoss gegen verfassungsmÃ¤ssige Rechte oder wegen Verletzung eines Staatsvertrages gerÃ¼gt werden kÃ¶nnte, und sie begrÃ¼nden insofern keine subjektiven Rechte und Pflichten. Da in den MindestgrundsÃ¤tzen aber die gemeinsame RechtsÃ¼berzeugung der Mitgliedstaaten des Europarates zum Ausdruck kommt, werden sie vom Bundesgericht bei der Konkretisierung der GrundrechtsgewÃ¤hrleistung der Bundesverfassung sowie der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention gleichwohl berÃ¼cksichtigt (BGE 122 I 222 E. 2a/aa, 118 Ia 64 E. 2a mit Hinweisen; vgl. dazu auch Heinz MÃ¼ller-Dietz, Menschenrechte und Strafvollzug, in: Heike Jung/Heinz MÃ¼ller-Dietz, Langer Freiheitsentzug â wie lange noch?, Schriftenreihe der Deutschen BewÃ¤hrungshilfe, Godesberg 1994, www.jura.uni-sb.de [Saar­brÃ¼cker Bibliothek]). Der Schutzbereich der einzelnen Freiheitsrechte samt ihren AusprÃ¤gungen sowie die Grenzen der ZulÃ¤ssigkeit von Eingriffen sind im Einzelfall angesichts von Art und IntensitÃ¤t der BeeintrÃ¤chtigung zu bestimmen (BGE 123 I 221 E. 4e mit Hinweis).</p> <p class="Urteilstext">Die Bestimmungen der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention lassen im Rahmen der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit EinschrÃ¤nkungen in die Grundrechte insbesondere im Interesse der Aufrechterhaltung der Ordnung und der VerbrechensverhÃ¼tung zu. Zur "Ordnung" im erwÃ¤hn­ten Sinn gehÃ¶rt auch die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemÃ¤ssen und ungestÃ¶rten GefÃ¤ngnisbetriebs. Das Ã¶ffentliche Interesse an der EinschrÃ¤nkung ist den tangierten privaten Interessen entgegenzustellen. FÃ¼r alle Gefangenenkategorien gilt, dass Besuche einen erheblichen Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Im Interesse der Sicherheit des GefÃ¤ng­nisses und der NichtgefÃ¤hrdung des Haftzweckes muss insbesondere eine Besuchsbewilligung erteilt werden (vgl. § 100 JVV, § 47 f. Hausordnung), alle Besuche mÃ¼ssen in der Regel Ã¼berwacht, notfalls mÃ¼ssen die GesprÃ¤che auf Tonband aufgenommen oder es muss eine Kleider- und Effektendurchsuchung vollzogen werden (vgl. §§ 99 Abs. 4 und 101 JVV, Art. 5 Abs. 3 VStGB 1), unter UmstÃ¤nden sind weitere Sicherheitsmassnahmen erforderlich. Es liegt im Ã¶ffentlichen Interesse, den personellen und zeitlichen Aufwand im Verwaltungsbetrieb von GefÃ¤ngnissen nach MÃ¶glichkeit auf ein vertretbares Mass zu beschrÃ¤nken, solange die daraus resultierenden Eingriffe verhÃ¤ltnismÃ¤ssig bleiben (BGE 118 Ia 64 E. 3n/aa-bb S. 85).</p> <p class="Urteilstext">Zwar kommt dem Verwaltungsgericht bezÃ¼glich der Frage der VerfassungsmÃ¤ssigkeit der in der Justizvollzugsverordnung bzw. Hausordnung enthaltenen Besuchsregelungen keine abstrakte Normenkontrolle zu, wie sie dem Bundesgericht im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde zustÃ¼nde (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 41 N. 8, § 50 N. 115). Ist aber wie vorliegend die Ausgestaltung einer konkreten Besuchsregelung Streitgegenstand, so steht dem Verwaltungsgericht die akzessorische Normenkontrolle bezÃ¼glich der zugrundeliegenden Gesetzeserlasse zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 117 ff., vgl. auch RB 1996 Nr. 29). Im Folgenden ist daher auch in Beachtung dieses Gesichtspunktes zu prÃ¼fen, ob die fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer geltende Besuchsregelung die Garantien der Verfassung und der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention einhÃ¤lt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss § 99 Abs. 1 Satz 1 JVV kÃ¶nnen verurteilte Personen wÃ¤hrend mindestens einer Stunde pro Woche besucht werden. Zur UnterstÃ¼tzung der Resozialisierung oder der erzieherischen Entwicklung der verurteilten Person kÃ¶nnen zusÃ¤tzliche Besuche gestattet werden (§ 99 Abs. 2 JVV). Wenn der verurteilten Person keine Urlaube gewÃ¤hrt werden kÃ¶nnen und die erforderlichen personellen und rÃ¤umlichen Voraussetzungen gegeben sind, kÃ¶nnen Ehe- und Lebenspartnerinnen oder ­-partner sowie Kinder fÃ¼r lÃ¤ngere Besuche zugelassen werden (§ 99 Abs. 3 JVV). § 46 Abs. 1 der Hausordnung sieht vor, dass die Gefangenen in der Regel einen Besuch pro Woche empfangen dÃ¼rfen. Besuche von Vormundspersonen oder AnwÃ¤lten bzw. AnwÃ¤ltinnen sowie Sozialarbeitenden werden nicht angerechnet (§ 46 Abs. 2 Hausordnung). Die Personenzahl pro Besuch wird von der Anstaltsdirektion festgelegt. Mehr als jeweils vier Personen werden nicht zugelassen (§ 46 Abs. 3 Hausordnung). Zum Besuch eines Gefangenen werden zwÃ¶lf von diesem bezeichnete Personen zugelassen, bei denen es sich nicht um solche handeln darf, die gemÃ¤ss § 100 JVV vom Besuch ausgeschlossen sind (§ 47 Abs. 1 Hausordnung). Amtliche Besuchende (Rechtsvertretende etc.) sind von der Limitierung ausgenommen. Der Gefangene kann die Liste der Besuchenden einmal pro Jahr Ã¤ndern oder neu festlegen. Beim Vorliegen wichtiger GrÃ¼nde lÃ¤sst die Anstaltsdirektion Ãnderungen der Besucherliste vor Ablauf eines Jahres zu oder gestattet Besuche nicht aufgefÃ¼hrter Personen (§ 47 Abs. 2 Hausordnung). Besuchsgesuche sind zwei Wochen vor dem gewÃ¼nschten Datum von der Besuchsperson oder vom Gefangenen schriftlich an den Besuchspavillon zu richten (§ 48 Satz 1 Hausordnung). Die regulÃ¤re Besuchsdauer betrÃ¤gt eine Stunde und kann im Einzelfall verlÃ¤ngert werden, wenn besondere UmstÃ¤nde dies rechtfertigen (§ 49 Hausordnung).</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet nicht die Besuchszeit von einer Stunde pro Woche bzw. sieben Stunden pro Monat nach acht Jahren ununterbrochener Haft ohne Vollzugslockerung. Auch hat er nichts gegen die BeschrÃ¤nkung der Besucherzahl pro Besuch einzuwenden. Hingegen stellt er sich gegen die BesucherbeschrÃ¤nkung auf nur zwÃ¶lf Personen pro Jahr sowie die UnmÃ¶glichkeit der AbÃ¤nderung der Besucherliste wÃ¤hrend eines Jahres nach der letzten Ãnderung. Seiner Ansicht nach ist es nicht einsichtig, inwiefern die zur Diskussion stehenden EinschrÃ¤nkungen fÃ¼r die Aufrechterhaltung eines geordneten Anstaltsbetriebes nÃ¶tig sein sollen. Weil auch ehemals zugelassene Besuchende bei erneuter Aufnahme in den Besucherkreis wieder Ã¼berprÃ¼ft wÃ¼rden, entstÃ¼nde heute gar mehr Arbeit als nach einer allfÃ¤lligen Abschaffung der genannten Regelungen. UnnÃ¶tige Ãnderungen in der Liste wÃ¼rden in Zukunft sogar entfallen. Mehr als die einem Gefangenen insgesamt zustehende Besuchszeit kÃ¶nne ohnehin nicht bezogen werden. Die Gesamtzahl der Gefangenen sei somit als Gegenargument nicht massgebend. Der BeschwerdefÃ¼hrer stellt sich auch gegen die EinschrÃ¤nkung der am Wochenende erlaubten Besuche auf nur zwei Stunden pro Monat.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz stellte sich auf den Standpunkt, weder gestÃ¼tzt auf Ziff. 43.1 der Empfehlung R (87) 3 des Ministerkomitees des Europarates noch nach Art. 5 VStGB 1 gebe es einen Anspruch der Strafgefangenen auf eine unbeschrÃ¤nkte Anzahl von Besuchen; vielmehr dÃ¼rften diese aus den genannten GrÃ¼nden eingeschrÃ¤nkt werden. Die Besuchsregelung der kantonalen Strafanstalt PÃ¶schwies sei zusammen mit den den Insassen offen stehenden MÃ¶glichkeiten des Brief- und Telefonverkehrs geeignet, die Aufrechterhaltung oder die NeuanknÃ¼pfung von Kontakten mit AngehÃ¶rigen und weiteren Personen ausserhalb der Strafanstalt in ausreichendem Ausmass zu ermÃ¶glichen. Dabei widerspreche weder die BeschrÃ¤nkung der Besuchszeit noch die BeschrÃ¤nkung der Besucherzahl der Zielsetzung von Art. 8 EMRK. In der Strafanstalt PÃ¶schwies seien rund 350 Gefangene untergebracht. Selbst wenn bei weitem nicht alle von ihnen von zwÃ¶lf Personen besucht wÃ¼rden, belege allein schon diese Zahl, dass die Ausweitung des Besucherkreises â die im an­ge­fÃ¼hrten Sinn allen Insassen zuzugestehen wÃ¤re â zu einem Ã¼bermÃ¤ssigen und nicht mehr vertretbaren Verwaltungsaufwand fÃ¼hren wÃ¼rde. Auch die BeschrÃ¤nkung, dass die monatlichen Besuchsstunden lediglich zur HÃ¤lfte am Wochenende bezogen werden dÃ¼rften, sei auf­grund der vorhandenen BesuchsrÃ¤umlichkeiten und der am Samstag und Sonntag tagsÃ¼ber zur VerfÃ¼gung stehenden Zeit sowie im Hinblick auf die erforderliche Gleichbehandlung gerechtfertigt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die in der ErwÃ¤gung 2.2 Absatz 1 wiedergegebenen Bestimmungen der Justizvollzugsverordnung sowie der Hausordnung bezÃ¼glich der Regelung von Besuchen erlauben eine verfassungsmÃ¤ssige und der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention genÃ¼gende Auslegung und sind daher nicht zu beanstanden (namentlich geht es um die Frage der Verletzung der in den Art. 9, 10, 13 und 14 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 sowie Art. 3 und 8 EMRK garantierten Grundrechte). Die genannten Regelungen sind fÃ¼r die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemÃ¤ssen Anstaltsbetriebes und zur BeschrÃ¤nkung des Verwaltungsaufwandes auf ein vernÃ¼nftiges Mass erforderlich; sie tragen gleichzeitig den Grundrechten der Gefangenen gebÃ¼hrend Rechnung (vgl. BGE 118 Ia 64 E. 3n/bb). Insbesondere erlauben sie auch beim Vorliegen spezieller UmstÃ¤nde im Einzelfall eine flexiblere Handhabung (§ 99 Abs. 2 und 3 JVV, § 47 Abs. 2 und § 49 Hausordnung; <span>vgl. zum Ganzen BGE 123 I 221 E. 4c, 122 I 222 E. 2a/aa, 106 Ia 136 E. 7a). </span>Auch Ziff. 43 der Empfehlung R (87) 3 des Ministerkomitees des Europarates sieht fÃ¼r den Besuchsverkehr den Vorbehalt der Erfordernisse der Haft sowie von Sicherheit und Ordnung vor (vgl. BGE 118 Ia 64 E. 3o; MÃ¼ller-Dietz, Ziff. 3, 4 und 6). Entgegen der Meinung des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¼rde der administrative Aufwand in einem Anstaltsbetrieb der vorliegenden GrÃ¶sse bei der Zulassung einer unbeschrÃ¤nkten Anzahl von Besuchenden in unverhÃ¤ltnismÃ¤ssiger Weise erhÃ¶ht. Daran Ã¤nderte auch die mit der Limitierung der Besuchszeit einhergehende BeschrÃ¤nkung der Personenzahl nichts. Eine Regelung, wie sie vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragt wird, liefe auch Sicherheit und Ordnung zuwider, kÃ¶nnten doch die erforderlichen Bewilligungen, welche auch bei unbescholtenen Besuchenden erteilt werden mÃ¼ssen, kaum mehr bewÃ¤ltigt werden. Das Ã¶ffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung eines ordnungsgemÃ¤ssen Anstaltsbetriebes im erwÃ¤hnten Sinn Ã¼berwiegt gegenÃ¼ber den privaten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers. Ausserdem ermÃ¶glicht eine Besucherzahl von zwÃ¶lf Personen nebst dem Brief- und Telefonverkehr in gebÃ¼hrender Weise den sozialen Kontakt zur Aussenwelt. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, es seien AngehÃ¶rige und gute Bekannte, gegen welche polizeilich nichts einzuwenden sei, ohne EinschrÃ¤nkung zum Besuch zuzulassen, ist die Beschwerde daher abzuweisen. Es bleibt dem BeschwerdefÃ¼hrer unbenommen, in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen im Sinn von § 47 Abs. 2 Satz 2 der Hausordnung bei der Anstaltsdirektion Ãnderungen der Besucherliste schon vor Ablauf eines Jahres zu beantragen oder um die Ge­stattung von Besuchen nicht aufgefÃ¼hrter Personen zu ersuchen. Vorliegend hat der BeschwerdefÃ¼hrer aber gerade nicht um solche Ausnahmebewilligungen, sondern um die un­beschrÃ¤nkte Zulassung von Besuchenden ersucht. Daher kann auch nicht weiter darauf ein­gegangen zu werden, ob bezÃ¼glich des Onkels des BeschwerdefÃ¼hrers, B, die Voraussetzungen fÃ¼r eine Ausnahme im erwÃ¤hnten Sinn gegeben gewesen wÃ¤ren.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Schliesslich beanstandet der BeschwerdefÃ¼hrer die praktizierte Regelung, wonach normalerweise monatlich nicht mehr als zwei Besuchsstunden auf das Wochenende verlegt werden dÃ¼rften. Er macht geltend, es dÃ¼rfe nicht zulasten eines Insassen gehen, wenn ein angeblich zu kleiner Besuchsraum gebaut worden sei. In seinem Rekurs vom 27. August 2003 an die Vorinstanz hatte der BeschwerdefÃ¼hrer noch ausgefÃ¼hrt, gerade anfangs des Monats habe dies beispielsweise seine Schwester betroffen. Der auf einen Sonntag eingegebene Termin sei auf den Montag verschoben worden.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hielt fest, die vorhandenen BesuchsrÃ¤umlichkeiten und die am Samstag und Sonntag tagsÃ¼ber zur VerfÃ¼gung stehende Zeit liessen nur eine beschrÃ¤nkte Zahl von Besuchenden zu und nur eine Regelung der angefÃ¼hrten Art kÃ¶nne im Hinblick auf die erforderliche Gleichbehandlung sicherstellen, dass alle Insassen, die dies wÃ¼nschten, zumindest einen Teil ihrer Besuche am Wochenende empfangen kÃ¶nnten.</p> <p class="Urteilstext">Das Gebot der Gleichbehandlung unter den Insassen sowie die Vermeidung eines unvernÃ¼nftig grossen Verwaltungsaufwandes sowohl in personeller als auch rÃ¤umlicher Hinsicht bringen es mit sich, dass nicht sÃ¤mtliche Besuche eines Insassen auf das Wochenende verlegt werden kÃ¶nnen. Die Praxis, wonach normalerweise monatlich zwei Besuchsstunden auf das Wochenende verlegt werden kÃ¶nnen, trÃ¤gt den genannten Ãberlegungen sowie den privaten Interessen der Insassen genÃ¼gend Rechnung und lÃ¤uft auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht zuwider. Das Bundesgericht hat festgehalten, eine Regelung, welche Besuche nur an Werktagen gestatte, sei nicht haltbar (BGE 106 Ia 277 E. 9b+c). Gerade dies ist aber vorliegend nicht der Fall. </p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wÃ¤ren die Kosten praxisgemÃ¤ss dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Vorliegend rechtfertigt es sich jedoch aus BilligkeitsgrÃ¼nden, die Kosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 27). Dem BeschwerdefÃ¼hrer kann nicht verargt werden, dass er nach mehrjÃ¤hrigem ununterbrochenem Strafvollzug die RechtmÃ¤ssigkeit der aktuellen Besuchsregelung geklÃ¤rt haben wollte. Insoweit wird sein Begehren um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt auch die Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung. Seine Beschwerde erscheint jedoch aus den dargelegten GrÃ¼nden als aussichtslos, weshalb das Begehren abzuweisen ist.</p> <p class="Urteilstext">Im Zusammenhang mit dem Begehren um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung ist der VollstÃ¤ndigkeit halber noch festzuhalten, dass die GewÃ¤hrung der nachgesuchten RechtsverbeistÃ¤ndung gemÃ¤ss § 16 Abs. 2 VRG davon abhÃ¤ngig ist, dass sie sich als <i>sachlich notwendig</i> erweist. Hierbei ist auf die konkreten UmstÃ¤nde des Einzelfalles und die Eigenheiten des fraglichen Verfahrens abzustellen. Notwendigkeit ist zu bejahen, sobald die Interessen des Gesuchstellers in schwer wiegender Weise betroffen sind und das Verfahren in tatsÃ¤chlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters erfordern (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 41 mit Hinweisen; BGE 128 I 225 E. 2.5.2). Die vorliegend zur Beurteilung stehenden BeschrÃ¤nkungen der Besucherzahl sowie der Besuchszeiten greifen nicht derart schwer in die Rechtsposition des BeschwerdefÃ¼hrers ein, dass sie per se die Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung gebieten wÃ¼rden (vgl. BGE 128 I 225 E. 2.4). Daher mÃ¼ssten zur relativen Schwere des Eingriffs besondere tatsÃ¤chliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der BeschwerdefÃ¼hrer â auf sich allein gestellt â nicht gewachsen wÃ¤re. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren bestehen aber keine besonderen rechtlichen oder tatsÃ¤chlichen Schwierigkeiten, welchen der BeschwerdefÃ¼hrer nicht gewachsen wÃ¤re, was sich allein schon aus seiner Beschwerdeschrift ergibt. </p> <p class="Urteilstext">Aus diesen Ãberlegungen kann das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung nicht gutgeheissen werden.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text17"></a>verfÃ¼gt</span><span> </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters wird abgewiesen;</p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">5. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>