<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-10-15-1C_504-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_504/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. Oktober 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. Öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Kommunikation BAKOM, </div> <div class="para">Zukunftstrasse 44, 2501 Biel BE. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Datenauskunftsbegehren/Rechtsverzögerung (unentgeltliche Prozessführung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 6. September 2018 (A-3501/2018). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 19. Juni 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht A.________ im Beschwerdeverfahren gegen das BAKOM betreffend Datenauskunftsbegehren Frist angesetzt zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.--, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Das Bundesgericht ist auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde am 28. Juni 2018 nicht eingetreten, weil kein zulässiges Anfechtungsobjekt vorlag (Urteil 1C_306/2018). </div> <div class="para">Am 9. Juli 2018 ersuchte A.________ das Bundesverwaltungsgericht um unentgeltliche Prozessführung. Dieses wies das Gesuch am 6. September 2018 ab mit der Begründung, er habe unter Verletzung seiner gesetzlichen Mitwirkungspflicht seine Bedürftigkeit nicht nachgewiesen. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 28. September 2018 erhebt A.________ Beschwerde gegen diese Verfügung mit dem sinngemässen Antrag, sie aufzuheben und das Bundesverwaltungsgericht anzuweisen, das Verfahren zügig an die Hand zu nehmen. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span> offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (<span class="artref">Art. 83 BGG</span>). Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=14.10.2018&amp;to_date=02.11.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=14.10.2018&amp;to_date=02.11.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-127%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page127">BGE 135 III 127</a> E. 1.6 S. 130; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=14.10.2018&amp;to_date=02.11.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">134 II 244</a> E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). </div> <div class="para">Das Bundesverwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten, dass es Sache des Beschwerdeführers ist, seine wirtschaftliche Situation darzulegen und zu belegen, wenn er um unentgeltliche Prozessführung ersucht. Es hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht nur ungenügend nachkam und seine Vermögensverhältnisse für das Gericht dementsprechend unklar blieben, sodass es sein Gesuch aus diesem Grund abwies. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht sachgerecht auseinander und legt nicht dar, dass er seine finanziellen Verhältnisse entgegen der Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts ausreichend offen legte, um diesem die Beurteilung des Gesuchs zu ermöglichen. Er bringt nur vor, die Behandlung einer Beschwerde zur Durchsetzung des datenschutzrechtlichen Auskunftsrechts dürfe nicht von der Solvenz/Bonität des Beschwerdeführers abhängig gemacht werden, und das Bundesverwaltungsgericht sei nicht berechtigt, eine "Lebensführungskontrolle" auszuüben. Mit diesen Ausführungen vermag der Beschwerdeführer offenkundig nicht darzutun, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie den Nachweis seiner Prozessarmut als nicht erbracht betrachtete und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Kommunikation und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. Oktober 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. Öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Störi </div> </div></body></html>