<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-01-19-6B_826-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_826/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. Januar 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Frey Krieger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafzumessung; Aufschub der Freiheitsstrafe, Vollzug in Form der elektronischen Überwachung; Willkür; Ersatzforderung; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 20. Januar 2022 (4M 21 59). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Am 27. Juni 2022 reichte Rechtsanwalt B.________ namens des Beschwerdeführers Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 20. Januar 2022 ein. Er ersuchte zugleich um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach <span class="artref">Art. 64 BGG</span> und Einräumung einer angemessenen Frist zur Nachreichung des allenfalls erforderlichen Nachweises der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Schreiben vom 29. Juni 2022 wurden dem Vertreter des Beschwerdeführers die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege dargelegt und er wurde aufgefordert, bis am 14. Juli 2022 umfassende Belege über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse bzw. die Auslagen des Beschwerdeführers nachzureichen. In der Folge wurde die Frist mehrmals erstreckt. Zuletzt wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3. Oktober 2022 eine nicht erstreckbare Notfrist zwecks Begründung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege und Einreichung der für die Prüfung erforderlichen Unterlagen eingeräumt und zwar bis am 10. Oktober 2022. Auch innert dieser Frist wurden dem Bundesgericht keine Belege eingereicht. </div> <div class="para">Eine im Hinblick auf die Feststellung der angeblichen Bedürftigkeit erforderliche Prüfung der finanziellen Verhältnisse war damit nicht möglich, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 26. Oktober 2022 abgewiesen wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In der Folge wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. November 2022 aufgefordert, bis spätestens am 16. November 2022 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Mit Verfügung vom 17. November 2022 wurde die Frist einmalig bis am 2. Dezember 2022 erstreckt. Da der Kostenvorschuss innert dieser Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. Dezember 2022 in Nachachtung der gesetzlichen Regelung von <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> eine unerstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 5. Januar 2023 angesetzt, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer leistete den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht. Androhungsgemäss ist damit gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Kosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. Januar 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger </div> </div></body></html>