<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-08-03-5A_288-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_288/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. August 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Schöbi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Gutzwiller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Heidi Frick-Moccetti, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ehescheidung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss und das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, </div> <div class="para">vom 23. Februar 2018 (LC170015-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Das Einzelgericht des Bezirksgerichts Uster schied mit Urteil vom 22. Dezember 2016 die Ehe von A.________ (geb. 1966) und B.________ (geb. 1975). </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Berufung von A.________ und die Anschlussberufung von B.________ hiess das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. Februar 2018 je teilweise gut. Soweit für das hiesige Verfahren von Belang, verpflichtete es B.________ zu einer güterrechtlichen Ausgleichszahlung in der Höhe von Fr. 39'411.95. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 30. März 2018 wendet sich A.________ (Beschwerdeführer) an das Bundesgericht. Er verlangt, es sei B.________ (Beschwerdegegnerin) zu verpflichten, ihm eine güterrechtliche Ausgleichszahlung in der Höhe von Fr. 141'012.-- zu leisten. Zudem ficht er die obergerichtliche Prozesskostenregelung an und beantragt für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>) einer letzten kantonalen Instanz (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>). Der für die vorliegende vermögensrechtliche Zivilsache (<span class="artref">Art. 72 Abs. 1 BGG</span>) massgebliche Streitwert von Fr. 30'000.-- (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) ist erreicht (<span class="artref">Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde berechtigt (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 BGG</span>) und die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> ist grundsätzlich zulässig, weshalb auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert. Der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=26.07.2018&amp;to_date=14.08.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 S. 116 mit Hinweisen). Sodann ist der im angefochtenen Entscheid festgestellte Sachverhalt für das Bundesgericht verbindlich (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). In diesem Bereich kann lediglich eine offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, wobei hierfür - ebenso wie für die behauptete Verletzung von verfassungsmässigen Rechten - das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; dazu im Einzelnen <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=26.07.2018&amp;to_date=14.08.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-264%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page264">BGE 140 III 264</a> E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>), was der Beschwerdeführer darzutun hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=26.07.2018&amp;to_date=14.08.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-I-344%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page344">BGE 143 I 344</a> E. 3 S. 346). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erachtet im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung einerseits den von der Vorinstanz bestimmten Verkehrswert der ins Alleineigentum der Beschwerdegegnerin übertragenen Liegenschaft als zu tief. Andererseits beanstandet er die von der Vorinstanz als Passivum in seiner Vorschlagsberechnung berücksichtigte Unterhaltsschuld und stellt sich auf den Standpunkt, er habe zu viel an Unterhalt bezahlt. Hierbei beschränkt er sich allerdings darauf, seine bereits im Berufungsverfahren vorgetragenen Argumente zu wiederholen, ohne auf jene Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen, in welchen sich die Vorinstanz mit seinen Vorbringen auseinandersetzte. Damit vermag er keine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen. Seine Ausführungen betreffend das Konkubinat und die zweite Schwangerschaft der Beschwerdegegnerin sowie hinsichtlich behaupteter Äusserungen ihrerseits zu seiner psychischen Verfassung gehen an der Sache vorbei. Der mehrfache Verweis auf frühere Rechtsschriften ist unzulässig. </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seiner Eigentumsgarantie (<span class="artref">Art. 26 BV</span>) behauptet, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da er diese Rüge nicht substanziiert. Ohnehin ist fraglich, ob eine solche Rüge hier überhaupt zulässig wäre. </div> <div class="para">Sodann rügt der Beschwerdeführer mehrfach unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Dies tut er insbesondere im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung eines zwecks Schätzung des Verkehrswerts der Liegenschaft von der Erstinstanz angeordneten Gutachtens der C.________ AG. Ein davon abweichendes, vom Beschwerdeführer eingereichtes Schreiben der D.________ erachtete die Vorinstanz als nicht aussagekräftig. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die vorinstanzlichen Feststellungen willkürlich oder rechtsverletzend im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> erscheinen liesse. Die vor Bundesgericht vorgetragenen unechten Noven (Beschwerdebeilagen 2 und 3) bleiben unberücksichtigt, da der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern die Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> erfüllt sein sollen. </div> <div class="para">Schliesslich gelingt es ihm auch mit Bezug auf die vorinstanzliche Prozesskostenregelung nicht, eine Verletzung von Bundesrecht darzutun. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Mit seinem Eventualantrag auf Rückweisung zu neuem Entscheid und Einholung eines Zweitgutachtens dringt der Beschwerdeführer ebenfalls nicht durch. Dieser ist abzuweisen, da der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als unvollständig oder unrichtig auszuweisen vermag. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde offensichtlich unbegründet und deshalb im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Er hat keine Parteientschädigung zu leisten, da der Beschwerdegegnerin kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. August 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Gutzwiller </div> </div></body></html>