BRKE IV Nr. 100/2000 vom 31. August 2000 in BEZ 2000 Nr. 47 6.a) Der Bundesrat erliess am 23. Dezember 1999 die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) und verfasste dazu einen erläuter n- den Bericht. Diese am 1. Februar 2000 in Kraft getretene Verordnung regelt im W e- sentlichen die Begrenzung von nieder - und hochfrequenten Stra hlenemissionen, welche durch den Betrieb ortsfester Anlagen erzeugt werden (Art. 2 Abs. 1 lit. a NISV). Dabei wurden I mmissionsgrenzwerte sowie - gestützt auf das Vorsorgepri n- zip - Anlagegrenzwerte statuiert. … b) In den Anhängen zur Verordnung wird im Detail erläutert, welche Immiss ions- und Anlagegrenzwerte u.a. die Sendeanlagen für den Mobilfunk einzuha lten haben und wie diese zu berechnen sind. D ie dort festgelegten Anlagegrenzwerte gelten gemäss Zi ffer 61 Anhang 1 NISV jedoch nur für Anlagen mit einer Gesamtstra h- lungsleistung von über 6 WERP und generell nicht für Rich tfunkanlagen. Da vorliegend eine Richtfunkanlage (mit einer Leistung von insges amt nur rund 0,1 WERP) zu beur- teilen ist, sind die genan nten Anhänge einzig bezüglich der Immissionsgrenzwertb e- stimmung anwendbar. Die immissionsrechtliche Beurteilung im Lichte des Vorsorg e- prinzips richtet sich dagegen nach den allgemeinen Bestimmungen de r Umwel t- schutzgesetzgebung.