<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00169</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. August 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Die 1971 geborene </span><span>X.___</span><span> arbeitete als Gastronomiemitarbeiterin bei der</span><span> </span><span>Y.___</span><span>, als sie am 21. September 2001 im Rahmen einer Auffahrkollision ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS) erlitt. In der Folge bezog sie Leistungen der Suva.</span></p><p><span> </span><span>Unter Hinweis auf die Unfallfolgen wie chronische Kopfschmerzen, Nacken</span><span>schmerzen, Schwindel, depressive Stimmungslage und die andauernd attestierte Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 13. September 2002 bei der Invalidenversicherung an und beantragte Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit und eine Rente (Urk. 5/3). Die Sozialversicherungsanstalt des </span><span>Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte den Sachverhalt ab und zog die Akten der Suva</span><span> bei. Von der IV-Stelle unterstützte Arbeitsversuche und Belastbarkeitstrai</span><span>nings </span><span>wurden jeweils vorzeitig abgebrochen (Urk. 5/19/26, Urk. 5/25, Urk. 5/26, Urk. 5/28 und Urk. 5/30). Die Arbeitsstelle wurde von der Arbeitgeberin per 31. Januar 200</span><span>3 gekündigt (Urk. 5/16).</span></p><p><span> </span><span>Die Suva veranlasste eine neurologische, psychiatrische und orthopädische Be</span><span>gutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) des </span><span>Z.___</span><span>. Gestützt auf das am 30. August 2005 erstattete Gutachten (Urk. 5/33) stellte</span><span> die Suva ihre Leistungen mit Verfügung vom 19. Januar 2006 per 30. Septem</span><span>ber 2005 ein (Urk. 5/34). Die Gutachter hatten eine HWS-Beschleu</span><span>nigungsver</span><span>letzung mit </span><span>blanden</span><span> somatischen Befunden diagnostiziert und für maxi</span><span>mal 42 Tage eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 5/33/13 ff.). </span></p><p><span> </span><span>Am 13. Dezember 2005 erlitt </span><span>X.___</span><span> erneut einen Auffahrunfall (vgl. Urk. 5/39/10, Urk. 5/40/1, Urk. 5/44). </span></p><p><span> </span><span>Im Verfahren betreffend UV-Leistungen erliessen das hiesige Gericht am 30. April</span><span> 2008 und das Bundesgericht am 18. Dezember 2008 ihre Urteile, mit denen der </span><span>Einspracheentscheid</span><span> der Suva vom 14. August 2006 geschützt wurde, mit welchem diese betreffend den Unfall vom 21. September 2001 die Einstellung der Leis</span><span>tungen per 30. Septem</span><span>ber 2005 bestätigt hatte (Urk. 5/35, Urk. 5/48, Urk. 5/53)</span><span>. </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des </span><span>Vorbescheidverfahrens</span><span> (Urk. 5/37 ff.) holte die IV-Stelle beim </span><span>A.___</span><span>, </span><span>das internistische, neurologische und psychiatrische Gutachten vom 17. Septem</span><span>ber 2009 ein (Urk. 5/61). Nach Vor</span><span>lage des Dossiers beim </span><span>Regionale</span><span>n</span><span> Ärztliche</span><span>n</span><span> Dienst</span><span> (RAD)</span><span> hielt die IV-Stelle mit Verfügung </span><span>vom 29. Dezember 2009 und der Begründung, dass die Versicherte noch vor Ab</span><span>lauf</span><span> der Wartefrist wieder eine volle Arbeitsfähigkeit für die ange</span><span>stammte Tätig</span><span>keit erlangt habe, an ihrem </span><span>Entscheid fest und verneinte einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 5/67).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Gegen diese Verfügung liess </span><span>X.___</span><span> mit Eingabe vom 26. Januar 2010 Beschwerde erheben (Urk. 5/68). Vom 2</span><span>9. </span><span>März bis 1</span><span>1. </span><span>Juni 2010 begab sie sich in das </span><span>B.___</span><span> in eine tagesklinische Behandlung. Die dortigen Ärzte berichteten am 3</span><span>0. </span><span>März und am 1</span><span>3. </span><span>Juli 2010 über die Versi</span><span>cherte (</span><span>Urk. </span><span>5/70/5-10 und </span><span>Urk. </span><span>5/72/4-10). Mit Urteil IV.2010.00086 vom 20. Januar 2012 hiess das </span><span>Sozialversicherungsg</span><span>ericht</span><span> des Kantons Zürich</span><span> die gegen die Verfügung der IV-Stelle erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zur Vervollständigung der medizinischen Aktenlage und zur neuen Entscheidung an die IV-Stelle zurück</span><span>wies. Als nötig erachtet wurden zusätzliche neurologische, neuro</span><span>psycho</span><span>logische und </span><span>neurootologische</span><span> Untersuchungen (</span><span>Urk. </span><span>5/74). </span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Das von der IV-Stelle hernach bei der </span><span>C.___</span><span> eingeholte internistische, neurologische, neuropsychologische, psychoso</span><span>matische und </span><span>neurootologische</span><span> Gutachten vom 3</span><span>1. </span><span>Dezember 2012 attestierte der Versicherten aufgrund der Diagnosen chronische Schmerzstörung mit soma</span><span>ti</span><span>schen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11), chronisches </span><span>zervikozephales</span><span> Schmerzsyndrom und rezidivierende Dreh</span><span>schwin</span><span>del</span><span>attacken unklarer Ätiologie eine Restarbeits-fähigkeit von 50</span><span> %</span><span> sowohl für die angestammte als auch für leidensangepasste Tätigkeiten (</span><span>Urk. </span><span>5/93). Die IV-Stelle stellte der Versicherten gestützt auf das </span><span>C.___</span><span>-Gutachten mit Vorbe</span><span>scheid vom 3</span><span>0. </span><span>April 2013 in Aussicht, sie werde ihr ab </span><span>1. </span><span>Juli 2013 eine halbe Rente ausrichten (</span><span>Urk. </span><span>5/101). An diesem Entscheid hielt sie mit Verfügung vom </span><span>1. </span><span>Oktober 2013 fest (</span><span>Urk. </span><span>5/108).</span></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Gegen die Verfügung vom </span><span>1. </span><span>Oktober 2013 liess die Versicherte mit Eingabe vom 3</span><span>0. </span><span>Oktober 2013 Beschwerde erheben (Urk. 5/113/3-12). Mit Urteil IV.2013.00989 vom 30. Dezember 2015 hiess das </span><span>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span><span> die gegen die Verfügung der IV-Stelle erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung und zur neuen Entscheidung an die IV-Stelle zurückwies. Dies namentlich weil das </span><span>C.___</span><span>-Gutachten die Standardindikatoren nur ungenü</span><span>gend abdeckte</span><span>, welche</span><span> </span><span>aufgrund der mit BGE 141 V 281 erfolgten Praxisänderung für Beschwerdebilder mit unklarer Ursache </span><span>zu beachten gewesen wären</span><span> </span><span>(Urk. 5/121/11-12).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>In Nachachtung dieses Urteils holte die IV-Stelle aktuelle Berichte der behandeln</span><span>den Ärzte ein (Urk. 5/129, Urk. 5/132-133, Urk. 5/148-149, Urk. 5/151, </span><span>Urk. 5/159, Urk. 5/163, Urk. 5/165) und liess die Versicherte durch das </span><span>D.___</span><span> </span><span> </span><span> polydisziplinär begutachten. Das Gutachten wurde am 21. Dezember 2016 erstattet (Urk. 5/161) sowie am 27. Februar 2017 ergänzt (Urk. 5/169). Zum Gutachten sowie zu dessen Ergänzung nahm der </span><span>RAD</span><span> am 28. Dezember 2016 und am 6. März 2017 Stellung (Urk. 5/176/5-7). Mit Vorbe</span><span>scheid vom 2</span><span>0. </span><span>Juni 2017 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 5/177). Dagegen erhob die Versicherte am 2</span><span>3. </span><span>August 2017</span><span> Einwand</span><span> (Urk. 5/181), ergänzt am 13. September 2017 (Urk. 5/185) unter Beilage der Berichte des </span><span>B.___</span><span> vom 18. August 2017 (Urk. 5/184). Zu den neu eingereichten Berichten nahm das </span><span>D.___</span><span> am 1</span><span>0. </span><span>November 2017 Stellung (Urk. 5/192). Dazu äusserte sich die Versicherte am </span><span>8. </span><span>sowie am 1</span><span>2. </span><span>Dezember 2017 (Urk. 5/197-198) unter Beilage von Arztberichten (Urk. 5/196 und Urk. 5/199). Nach Vorlage des Dossiers beim RAD (Urk. 5/201) verfügte die IV-Stelle am 15. Januar 2018 im angekündigten Sinne (Urk. 5/200 = Urk. 2).</span></p><p><span> </span><span>Im Übrigen erliess die IV-Stelle am </span><span>5. </span><span>Juli 2017 eine Rückerstattungsverfügung betreffend die im Zeitraum vom </span><span>1. </span><span>Juli 2013 bis Ende Juni 2017 ausgerichtete Invalidenrente (Urk. 5/178). Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 22. August 2017 Beschwerde (Urk. 5/183/4-6), welche Gegenstand des Ver</span><span>fahrens IV.2017.00854 in Sachen der Parteien bildet.</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Gegen die leistungsabweisende Verfügung vom 1</span><span>5. </span><span>Januar 2018 erhob die Versi</span><span>cherte am 9. Februar 2018 Beschwerde und beantragte, ihr sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung mit Wirkung ab Stellung ihres Gesuchs eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span>pflichten, berufliche Massnahmen durchzuführen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwer</span><span>de</span><span>gegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 8. März 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4), was der Beschwerdegegnerin am 1</span><span>2. </span><span>März 2018 mit</span><span>geteilt wurde (Urk. 6).</span><span> Mit Gerichtsverfügung vom 1</span><span>2. </span><span>Juli 2018 wurde die Migros-Pen</span><span>sions</span><span>kasse zum Prozess beigeladen </span><span>(Urk. </span><span>7). Diese verzichtete auf eine Stellung</span><span>nahme </span><span>(Urk. </span><span>8).</span></p><p><span> </span><span>Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht </span><span>zieht in Erwägung:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Am </span><span>1. </span><span>Januar 2008 und am </span><span>1. </span><span>Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span>ver</span><span>si</span><span>cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In materiell-rechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefoch</span><span>tene Verfügung ist am 1</span><span>5. </span><span>Januar 2018 und somit nach Inkrafttreten der erwähn</span><span>ten IV-Revisionen ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleis</span><span>tung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entspre</span><span>chend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 und diejenige bis 31. Dezember 2011 auf die damals gelten</span><span>den Bestimmungen abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;query_words=Eingliederung+vor+Rente&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-445%3Ade&amp;numb%20"><span>BGE 130 V 445</span> </a><span>.; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). </span></p><p><span> </span><span>Da die genannten IV-Revisionen hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine sub</span><span>stanziellen Änderungen gegenüber der bis 3</span><span>1. </span><span>Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 1</span><span>9. </span><span>Mai 2009 E. 2), werden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen – so</span><span>weit nichts </span><span>anderes</span><span> vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem </span><span>1. </span><span>Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, einzig die Schwindelproblematik sei grösstenteils ausgewiesen und diese begründe eine Arbeitsunfähigkeit von 20</span><span> %</span><span>. Die gegenwärtig mittelgradig ausgeprägte depressive Störung sei nicht therapieresistent und es müsse in einer Gesamtwürdigung aller Einschränkungen und Ressourcen beurteilt werden, ob der Beschwerdeführerin trotz ihrer Beschwerden eine Arbeitsleistung zumutbar sei. Die eingereichten Berichte von </span><span>Dr. </span><span>med. </span><span>E.___</span><span>, </span><span>gemäss Briefkopf Speziala</span><span>rzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und des </span><span>B.___</span><span> seien wider</span><span>sprüch</span><span>lich und würden kein Bild einer schweren Depression zeigen. Zusammen</span><span>fassend schloss sie, aus versicherungsmedizinischer Sicht liege keine psychiatri</span><span>sche Diagnose mit relevanter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 2).</span></p><p><span>2.</span><span>2</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, ihr Arbeitsplatz müsste gemäss </span><span>D.___</span><span>-Gutachten speziell eingerichtet werden, weshalb ihr eine Selbstein</span><span>gliede</span><span>rung nicht möglich sei. Dies gelte auch im Hinblick auf den langjährigen Abklä</span><span>rungsverlauf. Daher seien ihr eventualiter berufliche Massnahmen zuzusprechen (Urk. 1 S. 3). Unter Hinweis auf die vorhandenen Arztberichte argumentierte sie, der anfänglich Verlauf nach dem Unfall vom 21. September 2001 sei äussert schlecht gewesen. Es seien jeweils 100%ige Arbeitsunfähigkeiten attestiert wor</span><span>den (Urk. 1 S. 4). Entgegen der Angaben im </span><span>C.___</span><span>-Gutachten befinde sie sich bereits seit dem 31. Oktober 2003 bei Dr. </span><span>E.___</span><span> in psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung. Die Gutachter des </span><span>C.___</span><span> sowie des </span><span>D.___</span><span> hätten die psychische Komponente nicht richtig aufgenommen und bewertet. Es sei mit </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span> davon auszugehen, dass bereits im Jahr 2003 aus psychischen Gründen </span><span>eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70</span><span> %</span><span> bestanden habe. Er habe denn auch eine stationäre Behandlung empfohlen, was die </span><span>D.___</span><span>-Gutachter übersehen hätten (Urk. 1 S. 5-6). Das Gutachten</span><span> der MEDAS</span><span> des </span><span>Z.___</span><span> vom 3</span><span>0. </span><span>August 2005 sei nicht verwertbar, weil die Beschränkung der Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf 42 Tage absurd sei und das Gutachten zudem unter den Prämissen einer erforderlichen Kausalität abgegeben worden sei. Ferner hätten die Gutachter die psychischen Folgen des Unfallereignisses nicht ausrei</span><span>chend thematisiert (Urk. 1 S. 6-7). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich habe erkannt, auf die bisherigen Gutachten könne man nicht abstellen. Auch das aktuelle Gutachten sei klar mangelhaft, da nicht berücksichtigt worden sei, dass bereits seit dem Jahr 2003 eine intensive psychotherapeutische Behand</span><span>lung laufe. Eventualiter habe das Gericht die </span><span>D.___</span><span>-Gutachter zur diesbezügli</span><span>chen Ergänzung ihrer Ausführungen anzuhalten (Urk. 1 S. 7). Nachdem die Ver</span><span>schlechterung des psychischen Gesundheitszustands im Jahr 2005 eingetreten sei und bis dahin ohnehin keine relevante Arbeitsfähigkeit bestanden habe, sei die beantragte Rente ab Gesuchstellung zuzusprechen. Im Rahmen des </span><span>D.___</span><span>-Gut</span><span>achtens sei die Konsistenz klar bejaht worden und unter Berücksichtigung des Berichts des </span><span>B.___</span><span> vom 1</span><span>8. </span><span>August 2017 sei eine schwere Depression aufgrund der Testungen und bei achtwöchigem Klinikaufenthalt ausgewiesen (Urk. 1 S. 8). Die Behauptung der Beschwerdegegnerin, es liege keine psychiatrische Diagnose mit relevanter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor und die Therapien würden nur in den Dienst gestellt, ihre Arbeitsunfähigkeit zu bestätigen, sei haltlos. Dies e</span><span>rgebe sich aus den Berichten von </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span>, des </span><span>B.___</span><span> sowie aus den Gutachten des </span><span>C.___</span><span> und des </span><span>D.___</span><span>. Sodann habe das </span><span>D.___</span><span> bestätigt, dass die Behandlung durch </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span> lege </span><span>artis</span><span> erfolgt sei (Urk. 1 S. 8-9).</span></p><p><br/></p><p><span>3.</span></p><p><span>3.1</span><span> </span></p><p><span>3.1.1</span><span> </span><span>Dem polydisziplinären </span><span>D.___</span><span>-Gutachten vom 21. Dezember 2016 lassen sich die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit entnehmen (Urk. 5/161/107):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode (ICD-10: F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ängstliche, selbstunsichere Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10: F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Dreh- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwankschwindelsymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: H82)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikothorakalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikozephal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom (ICD-10: M54.2 und M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">53.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Drehschwindelepisoden mit Gangunsicherheit und Übelkeit 1-2 Tage dauernd unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte kognitive Funktionsschwäche.</span></p><p><span> </span><span>Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber die Migräne ohne Aura (ICD-10: G43.0), die episodischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp (ICD-10: G44.2) sowie der Status nach HWS-Beschleunigungstraumen 2001 und 2005 (ICD-10: S31.4; Urk. 5/161/107-108).</span></p><p><span>3.1.2</span><span> </span><span>Im </span><span>otorhinolaryngologischen</span><span> Teilgutachten wurde festgehalten, </span><span>die Beschwerde</span><span>führerin </span><span>habe über eine intermittierende </span><span>Sc</span><span>hwindelsymptomatik </span><span>in zwei Varia</span><span>tionen, eine Kopfschmerzsymptomatik</span><span> sowie </span><span>über </span><span>einen </span><span>seltenen kurz</span><span>zeitigen</span><span> Tinnitus geklagt (</span><span>Urk. </span><span>5/161/27-28</span><span>). Der Tinnitus sei im Rahmen des subjektiven Empfindens kompensiert. Seitens der vestibulären Funktion seien aktuell</span><span> verein</span><span>zelte </span><span>Linksnystagmen</span><span> bei Kopfrotation bei ansonsten</span><span> unauffällige</span><span>n</span><span> Befunde</span><span>n</span><span> mit symmetrischer kalorischer Erregbarkeit beidseits zu objektivieren, sodass </span><span>weder eindeutige Befunde einer peripheren noch einer zentral-vestibulären Funktions</span><span>störung vorlägen</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>5/161/30</span><span>). Eine </span><span>retrocochleäre</span><span> Pathologie habe vorgängig</span><span> bildgebend ausgeschlossen wer</span><span>den können. </span><span>Bei </span><span>Linksnystagmen</span><span> und </span><span>in Anbe</span><span>tracht der zusätzlichen lokalen Beschwerden im Bereich der </span><span>Halswirbelsäule</span><span> sowie der </span><span>Provokationsnystagmen</span><span> bei Kopfrotation bestehe der Verdacht auf eine </span><span>zervikogen-proprioceptiv</span><span> </span><span>bedingte</span><span> </span><span>Schwindelsymptomatik</span><span>. Diese würde </span><span>vor allem</span><span> die </span><span>Schwankschwindelsymptomatik</span><span> erklären</span><span>.</span><span> </span><span>Angesichts der inter</span><span>mittierenden Drehschwindelbeschwerden und der bekannten Migräne sei diffe</span><span>renzialdiagnostisch eine Beschwerdesymptomatik im Rahmen einer vestibu</span><span>lären Migräne möglich </span><span>(Urk. </span><span>5/161/30-31).</span><span> Zur Arbeitsfähigkeit hielt der Gutachter fest,</span><span> zu ver</span><span>meiden seien </span><span>sturzgefährdende </span><span>Tätigkeiten </span><span>und Tätig</span><span>keiten mit h</span><span>äufi</span><span>gen Kopfrotationsbewegungen. Zusätzlich müsse im Rahmen der Frequenz des Auftretens der Beschwerdesymptomatik wegen anzunehmender Arbeitsabsenzen von einer etwa 20</span><span> %</span><span> betragenden quantitativen Einschränkung der Leistungsfä</span><span>higkeit ausgegangen werden </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/31).</span><span> Das Auftreten dieser </span><span>otor</span><span>hi</span><span>nol</span><span>aryngo</span><span>logischen</span><span> und </span><span>otoneurologischen</span><span> Beschwerdesymptomatik sei auf das Jahr 2001 zurückzuführen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/32).</span></p><p><span>3.1.3</span><span> </span><span>Dem</span><span> neurologische</span><span>n Teilgutachten ist zu entnehmen</span><span>, </span><span>dass </span><span>die Beschwerdeführe</span><span>rin über Nac</span><span>ken-, Rücken- und Kopfschmerzen,</span><span> über Dreh- und </span><span>Schwankschwin</span><span>del</span><span> </span><span>sowie über depressive Phasen </span><span>klagt</span><span>e</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/37</span><span>-39</span><span>).</span><span> Der Gutachter hielt fest, es bestünden Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die Schultern sowie in die Brustwirbelsäule</span><span>, eine Migräne ohne Aura sowie Drehschwindelepisoden, wel</span><span>che mit einer vestibulären Migräne vereinbar seien</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/46). </span><span>Aufgrund der </span><span>Cervikothorakalgie</span><span> mit </span><span>cervikocephalem</span><span> Syndrom sowie der intermittierenden </span><span>Drehschwindelepisoden verbunden mit Gang</span><span>unsicher</span><span>heit seien Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie mit einer Retroflexion des Kopfes verbundene Tätig</span><span>keiten</span><span> unzumutbar</span><span>. Wegen </span><span>Arbeitsun</span><span>fähigkeit</span><span>en während der Migräneattacken sowie </span><span>wegen </span><span>eines erhöhten Pausen</span><span>bedarfs bestehe in einer einfachen körperli</span><span>chen oder organisatorischen und administrativen Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 90</span><span> %</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/48).</span><span> Aus neurologischer Sicht habe bis anhin immer eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und einer adaptierten Tätigkeit bestanden </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/49).</span></p><p><span>3.1.4</span><span> </span><span>Anlässlich der psychiatrischen Exploration </span><span>erlebte der Gutachter die Beschwer</span><span>de</span><span>führerin als ausgesprochen resignativ. Er führte indes aus, klinisch zeige sie in ihrer Art und Weise der Kommunikation, in ihrer Vigilanz, in ihrem Asso</span><span>ziationsreichtum und in ihrer guten Denkleistungsfähigkeit sowie im Antrieb gesichert keine schwerste depressive Episode </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/60). Sie leide effektiv unter den geklagten Beschwerden, der Vergesslichkeit und den Stimmungs</span><span>schwankungen. All ihre Befindlichkeitsst</span><span>ör</span><span>ungen habe </span><span>sie mit ausgesprochen guten Deutschkenntnissen sehr differenziert berichtet. Dabei sei sie immer sehr wach gewesen und habe eine gute Konzentrationsfähigkeit gezeigt. Auch die Aufmerksamkeitsfähigkeit habe im über anderthalb Stunden dauernden Gespräch nicht nachgelassen</span><span>. In der Psychomotorik wirke sie reduziert und über weite Strecken hätten sich die Affekte überhaupt nicht aufgehellt. Sie wirke eher etwas spärlich in den Affekten und sei ausgesprochen leidend, allerdings nur mässig expressiv. Es bestehe keine Demonstrationstendenz </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/64</span><span>-65</span><span>).</span><span> Sie sei affektarm und klinisch gesichert maximal mittelgradig depressiv. Eine schwere Depressivität könne </span><span>nicht angenommen werden </span><span>aufgrund des Antriebsverhaltens, der Eloquenz und der vielen Eckdaten, über welche die Beschwerdeführerin </span><span>fluent</span><span> </span><span>habe berichten können</span><span>. Sie sei traurig, aber weder klinisch teilnahmslos traurig noch </span><span>schwergradig</span><span> verzweifelt. Sie hinterlasse nicht einen stumpf apathischen oder </span><span>mutistischen</span><span> Eindruck, wie man das bei schwersten depressiven Patienten aus der Klinik kenne. Die mnestischen Funktionen seien noch recht gut. Auf</span><span>merksamkeit und Merkfähigkeit könne die Beschwerdeführerin </span><span>aufrecht</span><span>erhalten. Sie sei fähig zur Kommunikation und Interkation auf der kommunikativen Ebene </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/66).</span><span> Würde man die Worte der Beschwerdeführerin eins zu eins über</span><span>nehmen, schildere sie durchaus Symptome, welche die Diagnose einer schweren depressiven Episode rechtfertigen würden </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/71). Dennoch sei keine schwere depressive Episode anzunehmen, weil die Beschwerdeführerin klinisch in keinem einzigen Moment das Bild einer </span><span>schwer</span><span>st</span><span> depressiven Person abgebe, wa</span><span>s nicht heisse, dass sie nicht rezidivierend unter depressiven Stimmungseinbrü</span><span>chen, Verzweiflung, Trauer und Hoffnungslosigkeit leide. Sie lenke immer wieder depressiv aus. Jemand mit einer durchwegs schweren depressiven Episode fahre </span><span>aber nicht mehr Auto, bewerbe sich nicht mehr für eine Stelle, gehe nicht mehr in eine Sauna oder ins Fitnesszentrum u</span><span>nd fahre auch nicht mit dem Freu</span><span>nd in die Ferien, sondern </span><span>müsse allenfalls in eine Klinik eingewiesen werden oder benötige hochdosierte verschiedene Antidepressiva </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/72).</span><span> Es liege keine bewusste Aggravation, aber eine Selbstlimitierung vor, welche teilweise auch mit der depressiven regressiven Einstellung zu tun habe, teilweise aber auch mit einem Aufgeben der Beschwerdeführerin, die schambehaftet sich als Versagerin erlebe und den Einstieg ins Leben nicht mehr zu finden glaube. In dieser Fehlan</span><span>nahme und subjektiven Fehlinterpretation ihrer Schmerzen </span><span>sei</span><span> konsequent an einer </span><span>Umatribuierung</span><span> </span><span>zu arbeiten</span><span> und ihre ängstlichen Fehlerwartungen seien konsequent anzugehen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/74).</span><span> Es bestünden Wechselwirkungen zwischen den ängstlichen Persönlichkeitszügen, der Selbstunsicherheit, der emotionalen Instabilität, der depressiven Fehlentwicklung und den </span><span>chronifizier</span><span>ten</span><span> Schmerzen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/76).</span><span> Der psychiatrische Teilgutachter führte weiter aus, die psychiatrische Einzeltherapie bei </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span> halte er für lege </span><span>artis</span><span>. Aller</span><span>dings hege er Zweifel an der gegenwärtigen umfassenden Therapie </span><span>im </span><span>B.___</span><span>. Dass sie dort immer wieder fehlen könne, sei kontraproduktiv. Ferner zeige der gemessene </span><span>Antidepressivaspiegel</span><span> von </span><span>Trimipramin</span><span>, dass die Beschwerde</span><span>führerin die Antidepressiva unregelmässig einnehme </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/84).</span><span> In seiner Beurtei</span><span>lung der Arbeitsfähigkeit hielt der psychiatrische Teilgutachter fest, ein 50%iges Pensum könne der Beschwerdeführerin sowohl in der bisherigen als au</span><span>ch in jeder Verweistätigkeit zu</span><span>gemutet werden. Ein vermindertes Rendement bestehe nicht. Es sei mit Absenzen zu rechnen und der Arbeitsplatz müsse entsprechend einge</span><span>richtet sein </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/87).</span><span> Um eine volle </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> zu begründen, wür</span><span>den objektiv die </span><span>psychopathogischen</span><span> (gemeint wohl: psychopathologischen)</span><span> Kriterien und die Funktionseinbussen im Sozialen und in den persönlichen Kompetenzen nicht ausreichen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/88). Aus psychiatrischer Sicht müsse nach dem Unfall im Jahr 2005 eine psychische Verschlechterung angenommen werden, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe. Zuvor sei ihr nach einer längeren Rehabilitationszeit nach dem ersten Unfall eine angepasste Tätig</span><span>keit zu 70</span><span> %</span><span> zumutbar gewesen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/89).</span></p><p><span>3.1.5</span><span> </span><span>Der neuropsychologische Teilgutachter führte während rund viereinhalb Stunden eine Exploration sowie Testuntersuchung durch </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/90). Er gelangte zum Schluss, die Beschwerdeführerin werde aufgrund ihrer körperlichen und psychi</span><span>schen Beschwerden in der Leistungsfähigkeit bei länger dauernden Anforderun</span><span>gen an die Aufmerksamkeit oder Konzentrat</span><span>ionsfähigkeit beein</span><span>trächtigt, was nicht im Sinne einer ungenügenden Anstrengungs</span><span>bereitschaft, sondern einer ver</span><span>minderten Anstrengungsfähigkeit einzustufen sei </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/101).</span><span> Es sei eine leichte kognitive Funktionsschwäche mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu </span><span>diagnostizieren </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/103). In der angestammten Tätigkeit bei der </span><span>Y.___</span><span> sei sie aufgrund der erhöhten Fehleranfälligkeit, </span><span>der ungenügenden Kontrolle (vgl. auch </span><span>Urk. </span><span>5/161/96) und wegen des leicht vermehrten Pausenbedarfs leicht</span><span>gradig eingeschränkt. Bezüglich alternativer Tätigkeiten sei darauf zu achten, dass diese keine erhöhten Anforderungen an die sprachlichen Fähigkeiten (deutsch) stellen und umgekehrt die guten figural-räumlichen Fähigkeiten genutzt werden könnten </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/104). Anhand der im März 2003 erhobenen neuropsychologischen Befunde sei nicht von einer namhaften Veränderung in der Zwischenzeit auszugehen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/105).</span></p><p><span>3.1.6</span><span> </span><span>Gesamtmedizinisch </span><span>gaben die Gutachter an, es bestehe sowohl in der bisherigen als auch in einer adaptierten Verweistätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/111).</span><span> </span></p><p><span>3.1.7</span><span> </span><span>Am 2</span><span>7. </span><span>Februar </span><span>2017 ergänzte</span><span> </span><span>der psychiatrische</span><span> Gutachter, aus dem Bericht von </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span> vom </span><span>6. </span><span>Juni 2016 gehe klar hervor, dass schon seit Jahren eine ängst</span><span>liche Komponente der Persönlichkeit mit Vermeidungsverhalten und Rückzugs</span><span>tendenzen vorliege, die nicht nur eine</span><span>r</span><span> depressiven Erkrankung zugeordnet werden könne, sondern auch einer Selbstlimitierung gleichkomme. Diese hätte schon längstens sowohl vom </span><span>B.___</span><span> als auch von </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span> angegangen werden müssen</span><span>, was nicht getan worden sei</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/8</span><span>-9</span><span>).</span><span> Weiter </span><span>hielt er</span><span> fest, auf</span><span>grund des Verlaufs nach dem ersten Unfall mit Eingliederungsbemühungen sei zwischen 2001 und 2005</span><span> noch nicht von einer 50%igen </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> aus</span><span>zugehen. D</span><span>ie Gutachter gaben an, d</span><span>er Gesundheitszustand sei seit 2001 wechsel</span><span>haft aufgetreten und habe sich durch den Unfall im Jahr 2005 verschlechtert </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/10). Dieser habe sie wieder aus dem Gleichgewicht gebracht</span><span>. Eine mindestens 20%ige </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> habe aber bereits seit 2001 bestanden</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/11).</span><span> Die gutachterlich attestierte </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> gelte ab 200</span><span>5. </span><span>Eine exakte Beurteilung des Verlaufs der </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> von 2001 bis heute sei nicht mehr möglich </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/12).</span></p><p><span>3.1.</span><span>8</span><span> </span><span>Der RAD gelangte in seiner Stellungnahme vom 2</span><span>8</span><span>. </span><span>Dezember 2016</span><span> zum Schluss, man könne sich auf das Gutachten stützen (Urk. </span><span>5/176/5</span><span>).</span><span> Nach der Gutachtens</span><span>ergänzung führte er am </span><span>6. </span><span>März 2017 aus, führend in der Beschwerde</span><span>symptoma</span><span>tik und dem Ausmass der </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> sei der psychische Bereich. Demnach ergebe sich sowohl für die bisherige als auch für eine ange</span><span>passte Tätigkeit für die Zeit nach dem ersten Unfall eine 70%ige Arbeitsfähigkeit und für die Zeit ab dem zweiten Unfall vom 1</span><span>2. </span><span>Dezember 2005 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit </span><span>(Urk. 5/</span><span>176/6).</span></p><p><span>3.2</span><span> </span><span>Dem Bericht des </span><span>B.___</span><span> vom 1</span><span>8. </span><span>August 2017 ist zu entnehmen, die Beschwerde</span><span>führerin leide weiterhin an Schmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Lust- und </span><span>Interesselosigkeit (</span><span>vor allem</span><span> bei starken Schmerzen), Traurigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Rückzug, Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosig</span><span>keitsgedanken, Konzentrationsstörungen im Alltag sowie Vergesslich</span><span>keit. Die Symptomatik habe sich trotz adäquater Behandlungen seit 2005 bis aktuell ver</span><span>schlechtert, weshalb sie als therapieresistent zu werten sei</span><span>. Eine psychiatrische stationäre Behandlung sei bisher nicht indiziert gewesen </span><span>(</span><span>Urk. 5/184</span><span>/3</span><span>)</span><span>.</span><span> Während der tagesklinischen Behandlung habe sich der psychische Zustand der Beschwer</span><span>deführerin leicht verbessert. Die Depression habe leicht reduziert werden können und die Schmerzen seien stationär geblieben. Sie habe sämtliche Sitzungen wahr</span><span>genommen, wenn ihre Kräfte dies zugelassen hätte</span><span>n, was im Durchschnitt zwei Tage </span><span>pro Woche</span><span> </span><span>nicht der Fall gewesen sei. Ihre Ressourcen seien praktisch ver</span><span>siegt </span><span>(Urk. 5/</span><span>184/4).</span></p><p><span>3.3</span><span> </span><span>In einem anderen Bericht des </span><span>B.___</span><span> vom 1</span><span>8. </span><span>August 2017 wurde festgehalten, anhand der verwendeten Test-, Trainings- und Beobachtungsmethoden ergebe sich das Bild einer schweren Depression. Der zweite Unfall habe die Kopfschmer</span><span>zen deutlich verstärkt und unter dem Einfluss der sich zunehmend verschlech</span><span>ternden Beziehung zu ihrem Ehemann habe sie die Schmerzsymptomatik depressiv verarbeitet. Es liege eine </span><span>Chronifizierung</span><span> vor </span><span>(Urk. 5/1</span><span>84/7</span><span>)</span><span>. </span><span>Der Test zur Erfassung der Schwere einer Depression habe sowohl zu Beginn als auch am Ende der Therapie einen Wert für eine schwere Depression ergeben </span><span>(Urk. 5/</span><span>184/8</span><span>, </span><span>Urk. </span><span>5/184/11</span><span>). Eine Teilnahme am tagesklinischen Programm sei der Beschwer</span><span>deführerin</span><span> wegen Schmerzen und Schlafstörungen</span><span> nur beschränkt möglich gewesen</span><span>. Bei nur unregelmässig vorhandener Kon</span><span>zen</span><span>tration und Aufmerksam</span><span>keit, feh</span><span>lender Reisefähigkeit, fehlendem Durchhalte</span><span>vermögen und fehlender Belastbarkeit sei sie auch für angepasste Tätigkeit</span><span>en</span><span> zu 100</span><span> %</span><span> arbeitsunfähig</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>184/9).</span></p><p><span>3.4</span><span> </span><span>Die </span><span>D.___</span><span>-Gutachter führten am 1</span><span>0. </span><span>November 2017 aus, die vom </span><span>B.___</span><span> aufge</span><span>listete Symptomatik stehe nicht im Widerspruch zu ihrem Gutachten. Immerhin könne die Beschwerdeführerin durchwegs zwischendurch spazieren, während drei Tagen pro Woche soziale Kontakte hegen, manchmal sogar länger. Die starken Unterschiede im sozialen Verhalten, im Antriebsverhalten und die Stimmungs</span><span>schwankungen würden</span><span> vom </span><span>B.___</span><span> einfach auf die Depression abgewälzt, könnten aber nicht vollständig damit erklärt werden </span><span>(Urk. 5/</span><span>192/3). Sodann weise der Bericht auf einen sekundären Krankheitsgewinn hin und sei widersprüchlich </span><span>(Urk. 5/</span><span>192/4). Die erhobenen Befunde und die beschriebene Sozialkompetenz würden nicht mit einer schweren Depression einhergehen </span><span>(Urk. 5/</span><span>192/5-6).</span><span> Zusammenfassend hielten sie an ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit fest </span><span>(Urk. 5/</span><span>192/7). </span><span>Sodann bemerkten sie, a</span><span>uch im Bereich der Neuropsychologie seien keine neuen Aspekte ersichtlich </span><span>(Urk. 5/</span><span>192/7-8).</span></p><p><span>3.5</span><span> </span><span>Am 1</span><span>1. </span><span>Dezember 2017 berichtete </span><span>Dr. </span><span>E.___</span><span>, bei der Beschwerdeführerin liege eine schwere psychische Störung vor. Die Depression sei mittelgradig, zeitweise schwer. Es bestehe für jegliche Tätigkeit eine 100%ige </span><span>Arbeitsunfähigkeit</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>199/2).</span></p><p><br/></p><p><span>4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hielt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten inklusive Ergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig, wich indes aus juristischer Sicht bezüglich der psychisch bedingten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit davon ab (Urk. 5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201/4-5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basiert auf fachärztlichen Untersuchungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den anlässlich dieser Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen erhobenen objektiven Befunden, auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin sowie der erhobenen Anamnese (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/161</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ferner b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eantwortet es - zusammen mit den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27. Februar (Urk. 5/169) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. November 2017 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/192</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) - die gestellten Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen umfassend und setzt sich mit anderslautenden Beurteilungen auseinander. Somit erfüllt es die von der Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellten formellen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen an ein beweiskräftiges Gutachten (vgl. vorstehende E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführerin wegen der Schwindelproblematik aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinolaryngo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht sturzgefährdende Tätigkeiten aus Sicherheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründen und Tätigkeiten mit häufigen Kopfrotationsbewegungen aufgrund der dabei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ystagmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Schwindel nicht zumutbar sind, überzeugt ohne Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres (vgl. Urk. 5/161/27,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 5/161/30-31)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso ist nachvollziehbar, dass die regelmässig auftretenden Schwindelepisoden immer wieder zu Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absenzen führen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und dass die Gutachter deshalb eine Arbeitsunfähigkeit von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen haben (Urk. 5/161/31).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sodann ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus denselben Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plausibel, dass auch der neurologische Teilgutachter die Beschwerdeführerin für ähnliche Tätigkeiten wegen des Schwindels sowie wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cervikothorakalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für arbeitsunfähig hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Arbeitsfähigkeit aufgrund von einem erhöhten Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senbedarf und Arbeitsunfähigkeiten während Migräneattacken auf 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/161/48).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er neuropsychologische Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte kognitive Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwäche (Urk. 5/161/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103). Diese Diagnose ist vor dem Hintergrund der bei der ausführlichen Testung mehrheitlich im Normbereich liegenden Leistungen mit jedoch erhöhten Aufmerksamkeitslücken und ungenügenden qualitativen Kontrollen, schwacher Ideenproduktion und Spontanität des Denkens nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/161/96, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/161/100-101). Angesichts der unauffälligen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validierungsverfahren und beim Fehlen eindeutiger Hinweise auf eine ungenü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Anstrengungsbereitschaft ist nicht zu beanstanden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Beschwerdeführerin bei länger dauernden Anforderungen an Aufmerksamkeit oder Konzentration als verminderte Anstrengungsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestuft wurde (Urk. 5/161/101). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdeführerin aufgrund dieser Einschränkungen in der auch Arbeit an der Kasse und am Kundendienst beinhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden angestammten Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen erhöhter Fehleranfälligkeit, mangelhafter Kontrolle und leicht vermehrtem Pausenbedarf leicht eingeschränkt ist, ist nachvollziehbar (Urk. 5/161/104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dafür, dass die Arbeitsunfähigkeit aus somatischer Sicht zu einem früheren Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt während mindestens eines Jahres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen wäre, liegen keine Anhaltspunkte vor. Namentlich waren im Zeitpunkt der Begutachtung durch die MEDAS des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche von November 2004 bis Mai 2005 stattfand (Urk. 5/33/3), gemäss dem Gutachten vom 30. August 2005 in keinem Fachgebiet mehr krankheitswertige Befunde vorhanden (Urk. 5/33/19). Die anlässlich des Unfalls vom 21. Januar 2001 erlitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWS-Beschleunigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung wurde als leichtgradig eingestuft (Urk. 5/33/17) und somatisch bedingte Beschwerden wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nur für den initialen Zeitraum von maximal 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tagen angenommen (Urk. 5/33/19). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unabhängig davon, ob die 42 Tage wirklich auf den Tag genau korrekt sind (vgl. den Einwand in Urk. 1 S. 6), über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugt v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or diesem Hintergrund die Angabe im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie längerfristig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise während mindestens eines Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 5/161/35, Urk. 5/161/49).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indes seit 2001 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5/169/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der psychiatrische Gutachter eine gegenwärtig mittelgradig ausgeprägte rezidivierende depressive Störung diagnostizierte (Urk. 5/161/66), steht in Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klang mit den erhobenen Befunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Traurigkeit, jedoch ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verzweiflung oder Teilnahmslosigkeit, recht guten mnestischen Funktionen mit während der psychiatrischen Exploration erhaltener Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit und Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhaltener Kommunikationsfähigkeit (Urk. 5/161/64 und Urk. 5/161/66), mit reduzierter Psychomotorik (Urk. 5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">161/64), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit über weite Strecken überhaupt nicht aufhellenden Affekten (Urk. 5/161/65)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indes ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem Lachen (Urk. 5/161/22),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Stimmungstiefs, Resignation, Hoffnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit (Urk. 5/161/70) und Schlafstörungen (Urk. 5/161/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3, Urk. 5/161/71)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Depression als schwer einstufte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise schweren Ausprägung ausging, vermochte der psychiatrische Gutachter damit zu erklären, dass die Beschwerdeführerin tatsächlich Symptome schilderte, welche die Diagnose einer schweren depressiven Episode rechtfertigen würden (Urk. 5/161/71). Dass dennoch keine schwere Depression vorliegt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte er schlüssig dar, indem er auf die von ihm sowie vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise erhaltenem Antrieb und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> guter Denkleistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eloquenten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vigil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinischen Eindruck, ihre erhaltene Sozialkompetenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Kommunikationsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die an guten Tagen erhaltenen Aktivitäten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Autofahrten, Bewerbungen, Treffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Besuchen von Fitnesszentrum und Sauna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Pflege von sozialen Kontakten, Erledigung leichter Einkäufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Ferienreise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinwies (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/161/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/161/66, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">161/71-72,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/161/88,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/184/3, Urk. 5/184/9, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/192/5-6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Klagen der Beschwerdeführerin ihre effektiven Einschränkungen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da sie sich ausgesprochen beeindrucken liess von ihrer Leistungsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, von ihren Schmerzen und von ihrem Berufsversagen und da sie sich unter anderem wegen Ängsten auch in ihrer Freizeit und im Haushalt selbst limitiert (Urk. 5/161/72, Urk. 5/161/85-86</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sind die Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie von ängstli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, selbstunsicheren Persönlichkeitszügen (Urk. 5/161/66) nachvollziehbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> juristische Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter im Idealfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwendern zu überprüfen, ob in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">concreto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung auf einer objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des strukturierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [Hrsg.], Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2017 E. 4.2.4). Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Pers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, </span><span>die es </span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span>äusserer</span><span> Belastungs</span><span>fakto</span><span>ren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits </span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes</span><span>ge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grund</span><span>lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchs</span><span>frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. </span><span>BGE</span><span> </span><span>144 V 50 E. 4.3</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p><span>4.</span><span>6</span><span>.4</span><span> </span><span>Bezüglich des Komplexes „Gesundheitsschädigung“ ist festzuhalten, </span><span>dass die gut</span><span>achterlichen Befunde </span><span>als mittelschwer einzustufen sind. So ist </span><span>die Beschwerde</span><span>führerin </span><span>aus somatischer Sicht </span><span>in einer angepassten Tätigkeit nur leicht </span><span>einge</span><span>schränkt (Urk. </span><span>5/161/109-110</span><span>). Die</span><span> Depressivität ist mittelgradig ausgeprägt. Die ängstlich unsicheren Persönlichkeitszüge sind leicht bis mittel</span><span>gradig ausgeprägt. Die Schmerzstörung ist schwer ausgeprägt, aber ebenfalls wechsel</span><span>haft. Über die Jahre muss </span><span>laut Gutachten </span><span>objektiv von einer mittel</span><span>gradig</span><span>en</span><span> bis schweren Aus</span><span>prägung der psychosomatischen Fehlver</span><span>arbeitung mit Selbstlimitierung ausge</span><span>gangen werden </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/73). Die Beschwerdefüh</span><span>rerin ist vermindert belastbar und </span><span>vermindert stressbelastungs</span><span>fähig. Sie verfügt über ein vermindertes Durchhaltevermögen. Schmerzbedingt </span><span>muss</span><span> sie Pausen einlegen und </span><span>wird</span><span> sie Absenzen haben </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/74).</span><span> Eine bewusstseinsnahe Aggra</span><span>vation </span><span>nahmen die Gutachter nicht an, hingegen eine Selbstlimitierung, welche teilweise mit der depressiven regressiven Einstellung zu tun hat und teilweise mit einem Aufgeben der Beschwerdeführerin, die sich schambehaftet als Versagerin erlebt und den Einstieg ins Leben nicht mehr zu finden glaubt </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/74)</span><span>.</span><span> Es bestehen </span><span>Wechselwirkungen zwischen den ängstlichen Persönlichkeitszügen, der Selbstun</span><span>sicherheit, der emotionalen Instabilität, der depressiven Fehlentwicklung und den </span><span>chronifizierten</span><span> Schmerzen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/76).</span></p><p><span> </span><span>Zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und </span><span>„sozialer Kontext“</span><span> ist festzuhalten, dass </span><span>die Beschwerdeführerin ängstliche und selbstunsichere Persönlichkeitszüge auf</span><span>weist. So wird sie in der Ich-Identität als verunsichert, ängstlich und mit ausge</span><span>sprochener emotionaler Instabilität wahrgenommen. Sie befindet sich in einem Teufelskreis der Stimmungsschwankungen, des Rückzugs, des Aufgebens des Lebensvollzuges und dem Fehlen positiver Erfahrungen. Zudem hat sie das Gefühl, den Ausweg aus ihrer Abwärtsspirale nicht zu finden. Sie fühlt sich rasch verunsichert vor Terminen, vor Kontakten mit Menschen und zeigt eine ausge</span><span>sprochene Schamhaftigkeit und eine hohe Tendenz zu Schuldgefühlen </span><span>(</span><span>Urk. </span><span>5/161/6</span><span>2, </span><span>Urk. 5/</span><span>161/65, </span><span>Urk. 5/</span><span>161/71). </span><span>Sie pflegt Kontakte zu ihrem Bruder und dessen Familie </span><span>(Urk. </span><span>5/161/63). An guten Tagen bewirbt sie sich auf Arbeitsstellen, kocht manchmal, erledigt kleine Einkäufe, fährt Auto, geht ins Fitness und in die Sauna </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/62-63</span><span>, </span><span>Urk. </span><span>5/184/9</span><span>). </span><span>Des Weiteren </span><span>war sie in den Jahren 2015 und 2016 in den Ferien </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/63, </span><span>Urk. </span><span>5/161/60).</span><span> </span></p><p><span> </span><span>Zur Kategorie „Konsistenz“ ist zu bemerken, dass das Aktivitätsniveau de</span><span>r Beschwerdeführerin</span><span> im Vergleich zu früher eingeschränkt ist. So hat </span><span>sie ihre</span><span> Hobbies </span><span>Skifahren, Velofahren, Schwimmen und Natur</span><span> aufgegeben (Urk. </span><span>5/161/59</span><span>).</span><span> Ferner hat sie sich sozial zurückgezogen </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/85).</span><span> </span><span>D</span><span>er behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesene Leidensdruck </span><span>ist als mittelmässig einzustufen. D</span><span>er im Antidepressivum </span><span>Surmontil</span><span> enthaltene Wirk</span><span>stoff</span><span> </span><span>Trimipramin</span><span> war im Bluttest deutlich </span><span>unterhalb</span><span> der unteren </span><span>Konsensus</span><span>leit</span><span>line</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/21, </span><span>Urk. </span><span>5/161/62)</span><span>, was auf eine unregelmässige Einnahme des Antidepressivums hinweist </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/84)</span><span>. Zeitweise nahm </span><span>die Beschwerde</span><span>führerin </span><span>nur einmal pro Monat </span><span>oder alle drei Wochen</span><span> </span><span>psychologische Konsul</span><span>ta</span><span>tionen wahr (Urk. </span><span>5/161/57, </span><span>Urk. </span><span>5/</span><span>184/3</span><span>). </span><span>Im Jahr 2010 sowie kurz vor der Begut</span><span>achtung durchs </span><span>D.___</span><span> begab sie sich in tageklinische Behandlung </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/56-57). Dass die Beschwerdeführerin dabei immer wieder Absenzen hatte </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/61</span><span>, </span><span>Urk. </span><span>5/161/63</span><span>), scheint nicht </span><span>primär </span><span>an ihren Bemühungen oder </span><span>an </span><span>ihrem Leidensdruck zu liegen, sondern an der Herangehensweise der Therapeuten</span><span> respektive an den ungünstigen Therapiebedingungen</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/73, </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/84, </span><span>Urk. </span><span>5/</span><span>169/</span><span>8-</span><span>9</span><span>). Ein stationärer Klinikaufenthalt fand nie statt. </span></p><p><span> </span><span>Unter Berücksichtigung der hier relevanten Indikatoren erscheint die durch </span><span>das </span><span>D.___</span><span> erfolgte Beurteilung nachvollziehbar, wonach </span><span>die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig ist </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/87). </span><span>Hierzu ist anzumerken, dass es sich bei der </span><span>Festlegung der Arbeitsunfähigkeit in der Regel um eine Schätzung handelt, die n</span><span>aturgemäss auch einen Ermessens</span><span>spielraum umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_740/2014 vom 1</span><span>1. </span><span>Februar 2015 E. 3.4.2 mit Hinweis)</span><span>. </span><span>Bei den vorhandenen Einschränkungen </span><span>sowie</span><span> Ressourcen kann weder auf eine volle Arbeitsfähigkeit noch auf eine volle Erwerbsunfähigkeit geschlossen werden.</span><span> Mit dieser Beurtei</span><span>lung </span><span>in Einklang stehen im Übrigen auch die mittels IFAP</span><span> </span><span>(</span><span>Instrument zur Erfassung der mentalen Funktionen, die die Leistungsfähigkeit einschränken</span><span>) erhobenen</span><span>,</span><span> maximal mittelgradigen</span><span>, indes in vielen Bereichen vorhandenen</span><span> Ein</span><span>schränkungen (Urk. 5/161/76-</span><span>84</span><span>).</span></p><p><span>4.</span><span>6</span><span>.5</span><span> </span><span>N</span><span>ach dem ersten Unfall </span><span>vom </span><span>21. September</span><span> 2001</span><span> trat die Beschwerdeführerin </span><span>n</span><span>och berufliche Massnahmen an und es wurde eine Rehabilitation in den Arbeits</span><span>markt von gegen 100</span><span> %</span><span> angestrebt</span><span> (vgl. </span><span>Urk. </span><span>5/161/87</span><span> und </span><span>Urk. </span><span>5/169/9-10</span><span>)</span><span>. Zudem hat </span><span>sich das psychische Befinden der Beschwerdeführerin </span><span>inklusive Schmerz</span><span>situation </span><span>nach dem zweiten Unfall vom 1</span><span>3. </span><span>Dezember 2005 </span><span>deutlich </span><span>ver</span><span>schlechtert</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/89</span><span>,</span><span> </span><span>Urk. </span><span>5/169/11</span><span>-12</span><span>,</span><span> </span><span>Urk. </span><span>5/184/3, </span><span>Urk. </span><span>5/184/7, </span><span>Urk. </span><span>5/196/3</span><span>)</span><span>. Vor diesem Hintergrund</span><span> ist plausibel, dass bis dahin aus psychiatri</span><span>scher Sicht noch eine</span><span> höhere, nämlich</span><span> 70%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span>keit attestiert wurde </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/89). Abgesehen davon, dass depressive Ent</span><span>wicklungen fluktuierend verlaufen können </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/87)</span><span> und die aus psychiatri</span><span>scher Sicht festgestellte Gesundheitsbeeinträchtigung wechselhaft auf</span><span>trat </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/10)</span><span>, sind keine wesentlichen und dauerhaften Veränderungen zu einem anderen Zeitpunkt dokumentiert.</span></p><p><span>4.6.6</span><span> </span><span>Entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. </span><span>Urk. </span><span>1 S. 5-6) hat der psychiatrische Gutachter des </span><span>D.___</span><span> </span><span>korrekt festgehalten und somit zur Kenntnis genommen, dass die Beschwerdeführerin sich seit dem Jahr 2003 bei Dr. </span><span>E.___</span><span> in Therapie befindet </span><span>(Urk. 5/</span><span>169/7). Auch trifft nicht zu, dass er negiert hätte, dass je eine stationäre Behandlung empfohlen worden sei (vgl. den Einwand in </span><span>Urk. </span><span>1 S. 6). Vielmehr schloss er daraus, dass - unbestrittenermassen - nie eine stationäre Behandlung stattgefunden hat, darauf, dass die Beschwerdeführerin nicht effektiv seit Jahren </span><span>schwerst</span><span> depressiv ist </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/84), was überzeugt.</span></p><p><span>4.</span><span>7</span><span> </span><span>Die interdisziplinäre </span><span>D.___</span><span>-Beurteilung steht sodann in Übereinstimmung mit den einzelnen Teilgutachten und ist dah</span><span>er ebenfalls schlüssig und nach</span><span>vollzieh-bar. Zusammenfassend wurde nichts</span><span> vorgetragen, was das polydiszi</span><span>plinäre Gut</span><span>achten des </span><span>D.___</span><span> als nicht schlüssig erscheinen liesse oder sonst in Zweifel zu ziehen vermöchte. Ebenso wenig ist etwas Derartiges aus den Akten ersichtlich. Vielmehr erfüllt das Gutachten sämtliche von der Rechtsprechung statuierten Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher darauf abzustellen.</span><span> Nach dem Gesagten ist </span><span>nach einer Rehabilitationszeit nach dem ersten Unfall von weniger als einem Jahr von einer 70%igen und ab dem 13. Dezember 2005 von einer 50%igen Arbeits</span><span>fähigkeit </span><span>sowohl in der bisherigen als auch </span><span>in </span><span>einer anderen angepassten</span><span> Tätigkeit auszugehen</span><span> </span><span>(Urk. 5/</span><span>161/11)</span><span>.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die zuletzt ausgeübte oder eine lohnmässig vergleichbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_364/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2) auch wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terhin, wenn auch in reduziertem Umfang, zumutbar ist, ist der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad mittels eines Prozentvergleichs zu bestimmen. Mit anderen Worten ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dem Invaliditätsgrad. Beim (echten) Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich fällt ein leidensbedingter Abzug ausser Betracht (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_109/2013 vom 9. April 2013 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Vorliegend beträgt die Arbeitsunfähigkeit und damit auch der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad im Zeitraum vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2001 bis am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2005 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ab dem 13. Dezember 2005 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Eintritts der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung war das mit Beginn einer 20%igen Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausgelöste Wartejahr bereits abgelaufen, das von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG vorausgesetzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes noch nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich fordert die Rechtsprechung, dass im vorange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Jahr eine durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Arbeitsunfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgelegen haben muss, damit der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente entstehen kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_996/2010 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 7.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorangegangenen Jahr, welche für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorausgesetzt wird, war nach sechs Monaten 30%iger und sechs Monaten 50%iger Arbeitsunfähigkeit gegeben, mithin im Juni 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Dezember 2006 ist sodann die Voraussetzung einer durchschnittlich 50%igen Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres gegeben. Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführerin in teilweiser Gutheissung der Beschwerde und in Aufhebung der angefochtenen Verfügung befristet für die Zeit vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2006 bis Ende November 2006 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006 unbefristet eine halbe Invalidenrente zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung äussert sich nicht zum Anspruch auf berufliche Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies zu Recht, da solche im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beantragt worden waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">185)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Antrag auf berufliche Massnahmen nicht einzutreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, falls er Bestand hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufliche Massnahmen auch im Gerichtsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur für den Fall beantragt, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keine Invalidenrente zugesprochen werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standslosigkeit dieses Antrags auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 800.-- als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass nur eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht wie beantragt eine ganze Invalidenr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ente zuzuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen ist, rechtfertigt keine Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Kosten, zumal das Überklagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu einem höheren Verfahrensaufwand geführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels eines Einflusses des Überklagens auf den Prozessaufwand steht der Beschwerdeführerin eine ungekürzte Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 E. 3 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Obsiegens zu bemessen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien ist die Prozessentschädigung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘600</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird die Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Januar 2018</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Juni 2006 bis Ende November 2006 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Anspruch auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> sowie ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dezember 2006 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(unbefristet) </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Anspruch </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine halbe </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">R</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ausfeld</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">8</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">8</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Migros-Pensionskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p><br/></p><p><span> </span><span id="_GoBack"></span><span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>