JAAC66.70 Entscheid des Bundesrates vom 19. April 2000 i.S. sechs Ärzte für Homöopathie gegen den Regierungsrat des Kantons Solothurn, auch erschienen in Rechtsprechung und Verwaltungspraxis zur Kranken- und Unfallversicherung [RKUV] 5/2001, S. 371 f. Art. 46 al. 2 LAMal. Art. 48 let. a PA. Approbation d’une convention tarifaire concernant la médecine complémentaire. Aucune qualité pour recourir de médecins homéopathes qui n’ont pas adhéré à la convention tarifaire (modification de la jurisprudence). - Lorsque la tarification d’une nouvelle prestation est intégrée à une convention existante, elle ne s’applique pas eo ipso à toutes les parties qui avaient adhéré à la convention de base, mais seulement à celles qui déclarent accepter également l’avenant à la convention (consid. 3.2.2). - Contrairement à l’opinion adoptée dans la décision Kneipphof ( JAAC 64.14) quant à la recevabilité des recours contre les décisions (positives) d’approbation, les membres d’une fédération qui n’ont pas adhéré à la convention ne sont pas touchés par elle, et ne sont donc pas habilités à recourir contre son approbation (consid. 3 et 6). - Celui qui a adhéré à la convention ne peut pas non plus la contester, car ce comportement contradictoire serait contraire au principe de la bonne foi (consid. 4). - Remise des frais de procédure en vertu de l’art. 63 al. 1 PA, pour la première application d’une jurisprudence modifiée (consid. 7). 1Art. 46 Abs. 2 KVG. Art. 48 Bst. a VwVG. Genehmigung eines Tarifvertrages betreffend Komplementärmedizin. Keine Beschwerdelegitimation von Ärzten für Homöopathie, die dem Vertrag nicht beigetreten sind (Änderung der Rechtsprechung). - Wird die Tarifierung einer neuen Leistung in einen bestehenden Vertrag eingebaut, so gilt sie nicht eo ipso für alle Parteien, die dem Grundvertrag schon früher beigetreten waren, sondern nur für jene, die erklären, dass sie auch die entsprechende Ergänzung des Vertrages akzeptieren (E 3.2.2). - Entgegen der im Entscheid Kneipphof ( VPB 64.14) vertretenen Auffassung über die Zulässigkeit der Beschwerde gegen (positive) Genehmigungsbeschlüsse sind die Verbandsmitglieder, die einem Vertrag nicht beigetreten sind, durch diesen nicht beschwert und deshalb nicht legitimiert, gegen dessen Genehmigung Beschwerde zu führen (E. 3 und 6). - Auch wer einem Vertrag beigetreten ist, darf diesen anschliessend nicht anfechten, denn ein solch widersprüchliches Verhalten verstösst gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (E. 4). - Erlass der Verfahrenskosten bei erstmaliger Anwendung einer geänderten Rechtsprechung nach Art. 63 Abs. 1 VwVG (E. 7). Art. 46 cpv. 2 LAMal. Art. 48 lett. a PA. Approvazione di una convenzione tariffale concernente la medicina complementare. I medici omeopatici che non hanno aderito alla convenzione non sono legittimati a ricorrere (modifica della giurisprudenza). - Qualora la tariffazione di una nuova prestazione sia integrata in una convenzione esistente, non si applica eo ipso a tutte le parti che avevano aderito alla convenzione di base, ma solo a quelle che dichiarano di accettare anche il complemento della convenzione (consid. 3.2.2). - Contrariamente a quanto previsto nella decisione Kneipphof ( GAAC 64.14) a proposito dell’ammissibilità del ricorso contro decisioni (positive) di approvazione, i membri di una federazione che non hanno aderito alla convenzione non sono toccati da quest’ultima e non sono pertanto legittimati ad impugnarne l’approvazione (consid. 3 e 6). - Anche chi ha aderito ad una convenzione non può in seguito contestarla in via ricorsuale, poiché un tale comportamento viola il principio della buona fede (consid. 4). - Rinuncia alla riscossione di spese procedurali secondo l’art. 63 cpv. 1 PA quando viene applicata per la prima volta una giurisprudenza modificata (consid. 7). 2ZusammenfassungdesSachverhalts: A. DerRegierungsratdesKantonsSolothurngenehmigteam13.Dezember 1999denTarifvertragzwischenderÄrztegesellschaftdesKantonsSolothurn unddemVerbandSolothurnischerKrankenversicherer(VSKV)betreffend Komplementärmedizin. GegendiesenBeschlussführensechsÄrztefür Homöopathieam12.Januar2000BeschwerdeandenBundesrat. Sie beantragensinngemässdieAufhebungdesGenehmigungsbeschlusses. B. ZurFragederBeschwerdeberechtigungführensieaus,dasssiealle MitgliederdersolothurnischenÄrztegesellschaftseienundsomitals SchulmedizinerundGrundversorgereinenKollektivvertragmitden Krankenkassenhätten,wiediesdiekantonaleGesetzgebungvorschreibe. C. Am14.Februar2000liesssichderRegierungsratzurEintretensfrageder Beschwerdeberechtigungvernehmen. DiekomplementärmedizinischtätigenBeschwerdeführerseiendurchden angefochtenenGenehmigungsentscheidstärkerdennjedermannbetroffen undstündenineinerbesondersbeachtenswertenBeziehungzurStreitsache. GemässderPraxisdesBundesrates(VPB48.46)seiendennauchnichtnurdie ParteiendesTarifvertrages,sondernauchdieeinzelnenMedizinalpersonen, dieMitglieddesvertragsabschliessendenVerbandessind,zurBeschwerde legitimiert. InsofernerachtetderRegierungsratdieBeschwerdelegitimation derkomplementärmedizinischtätigenÄrztealsgegeben. D. MitEingabevom16.Februar2000liesssichderVSKVvernehmen. Erist derAnsicht,dassdieBeschwerdeführernichtzurBeschwerdelegitimiert seien. ZwischenderÄrztegesellschaftunddemVSKVbesteheseitdem1.Juli1993 einKollektivvertrag,demalleBeschwerdeführerangeschlossenseien. Nach Art.12Abs.1desKollektivvertrageserfolgedieHonorierungderVertragsärzte gemässdemunterdenVertragsparteienvereinbartenTarif. Demzufolgesei dervomRegierungsratgenehmigteTarifmitsamtderneuenPositionenfür jedenVertragsarztverbindlich. IndessenräumeArt.22demeinzelnenArzt dasRechtein,unterEinhaltungeinerdreimonatigenKündigungsfristjederzeit vomKollektivvertragzurückzutreten. DieÄrztegesellschaftundderVSKVhättensichaufeineTarifierungder Komplementärmedizingeeinigt,wobeidaraufverzichtetwordensei,diese TarifierungineinemZusatzvertragzumKollektivvertragzuvereinbaren. EntsprechendeinerZusatzvereinbarungvom30.März1993hättendie VertragsparteiendenZürcherArzttarifübernommen. Alleseit1993inden ZürcherArzttarifaufgenommenenneuenPositionenwürdenjeweilsvonden ParteienimgegenseitigenEinverständnis,aberohnespezielleVereinbarung, fürdenKantonSolothurnübernommen. ZuletztseidiesbeiderTarifierung derKomplementärmedizinderFallgewesen. E. Am16.Februar2000nahmdieÄrztegesellschaftzurFragederLegitimation Stellung. SievertrittebenfallsdieMeinung,dassdieBeschwerdeführernicht zurBeschwerdelegitimiertseien. 3GemässArt.21desKollektivvertragesgeltedieserohneschriftlichenBericht automatischfürsämtlicheÄrzteundKassen. Sämtlichebeschwerdeführenden ÄrzteseiendemKollektivvertragangeschlossenundauchMitgliederder Ärztegesellschaft. EinNicht-BetrittodereineKündigungseinichtbekannt. DieÄrztegesellschaftvertrittdieAuffassung,dassMitgliedereinesVerbandes, dieeinemTarifvertrag(Kollektivvertrag)beigetretenseienunddahereinen Tarifgrundsätzlichanerkennenwürden,nichteinzelnePositionen,die zwischenVerbändenvereinbartundvonRegierungsratgenehmigtworden seien,imEinzelfallablehnenundandereweiteranwendenkönnten. Indiesem FallmüsstendieentsprechendenMitgliederdenKollektivvertragkündigen undimSinnevonArt.44Abs.2desBundesgesetzesvom18.März1994über dieKrankenversicherung(KVG,SR832.10)indenAusstandtreten. AusdenErwägungen: 1. AufdemGebietderSozialversicherungistnachArt.129Abs.1Bst.b desBundesgesetzesüberdieOrganisationderBundesrechtspflegevom 16.Dezember1943(Bundesrechtspflegegesetz[OG],SR173.110)die VerwaltungsgerichtsbeschwerdeunzulässiggegenVerfügungenüberTarife, soweitalsjenedenErlassoder-wievorliegend-dieGenehmigungeinesTarifs alsGanzeszumGegenstandhat,odersoweiteinzelneTarifbestimmungen unmittelbaralssolcheangefochtenwerden( BGE116V133 ). DagegenunterliegenBeschlüssederKantonsregierungenüberdie GenehmigungvonTarifverträgennachArt.53Abs.1KVGinVerbindung mitArt.46Abs.4KVGsowieArt.73Abs.1Bst.cdesBundesgesetzesüber dasVerwaltungsverfahrenvom20.Dezember1968(VwVG,SR172.021)der VerwaltungsbeschwerdeandenBundesrat. 2. (NichteintretenaufdieBeschwerdebezüglichZ.wegenfehlender UnterschriftundVollmacht). 3. HinsichtlichderübrigenBeschwerdeführeristdievorliegendeBeschwerde hingegenform-undfristgerechteingereichtworden;zuprüfenbleibtindes,ob jenebeschwerdeberechtigtsind. 3.1. BeschwerdelegitimiertistnachArt.48Bst.aVwVG,werdurchdie angefochteneVerfügungberührtistundeinschutzwürdigesInteressean derenAufhebungoderÄnderunghat. 3.2.1. GemässArt.46Abs.2KVGistderTarifvertragfürdieMitglieder einesVerbandesnurdannverbindlich,wennsiedemVertragbeigetreten sind. ZuprüfensinddemnachzweiFragen,nämlichobdieTarifierung derKomplementärmedizinalseigenerTarifvertraggeltenkannundobdie Beschwerdeführerdiesembeigetretensind. 3.2.2. DieÄrztegesellschaft,derVSKV,dieVorinstanzundwohlauch dieBeschwerdeführerselbersindderAnsicht,dieTarifierungder KomplementärmedizinseinichtalseigenerTarifvertrag,sondernals BestandteildesbestehendenTarifvertrageszubetrachtenundgeltesomit automatischfürsämtlicheVerbandsmitglieder,diedemGrundvertrag beigetretensind. ZurBegründungberuftsichderVSKVaufArt.12des bestehendenKollektivvertrages,wonachdieHonorierungderVertragsärzte gemässdemunterdenVertragsparteienvereinbartenTariferfolge. Zudem weisteraufdieZusatzvereinbarungvom30.März1993hin,wonachsich 4dieTarifpartnerverpflichten,jeweilsneuePositionendesZürcherArzttarifs imgegenseitigenEinverständnis,aberohnespezielleVereinbarung,fürden KantonSolothurnzuübernehmen. DerBundesratgehtdavonaus,dassmindestensinjenenFällen,indenen dieTarifierungfüreinFachgebietgeregeltwird,dasbislanginkeinem Tarifvertragaufgeführtwordenist,einneuerVertraggeschaffenwird. Eine generelleKlauseldesInhalts,dassjeweilsneuePositionenimTarifvertrag einesanderenKantonsohneweiteresauchfürdenKantonSolothurn gelten,vermagdarannichtszuändern,würdedochsonstdervomKVG vorgeseheneMechanismusfürdieTariffestsetzungausserKraftgesetzt. MitanderenWorten: WirddieTarifierungeinerneuenLeistungineinen bestehendenVertrageingebaut,sogiltsienicht eo ipso füralleParteien, diedemGrundvertragschonfrüherbeigetretenwaren,sondernnur fürjene,dieerklären,dasssieauchdieentsprechendeErgänzungdes Vertragesakzeptieren. DaranvermagwederderangerufeneArt.12des Kollektivvertragesvom1.Juli1993nochdieVereinbarungvom30.März1993, dieimHinblickaufArt.12desKollektivvertragesabgeschlossenwordenist, etwaszuändern. AusdieserVereinbarunggehthervor,dasssiesichlediglich aufden zur Zeit geltenden Vertrag zwischendemVerbandderKrankenkassen desKantonsZürichundderÄrztegesellschaftdesKantonsZürichbezieht. DassderdieKomplementärmedizinregelndeTarifalseigenerTarifvertragim SinnevonArt.46Abs.2KVGbetrachtetwerdenmuss,ergibtsichzudemschon daraus,dassdieKostenderKomplementärmedizinvordem1.Juli1999gar nichtvonderobligatorischenGrundversicherungübernommenwordensind, mithinnichtGegenstanddesKollektivvertragesseinkonnten. 3.2.3. DasVerhaltenderBeschwerdeführerkannnachTreuundGlauben nursoausgelegtwerden,dasssiemitdembestehendenKollektivvertrag nachwievoreinverstandensind,nichtabermitderTarifierungder Komplementärmedizin. Dasheisst,dasssiederVereinbarungbetreffend dieKomplementärmedizingarnichtbeigetretensind. Weilessichdabeium einenneuenselbständigenTarifvertraghandelte,warensie,wennsiedessen Wirkungfürsichnichtanerkennenwollten,auchnichtverpflichtet,diesen gemässArt.22desKollektivvertrageszukündigen;esgenügte,dasssieden Willenbekundeten,demneuenVertragnichtbeizutreten. WennaberdieBeschwerdeführerdemVertragnichtbeigetretensind,sind siezurBeschwerdegegendessenGenehmigungauchnichtlegitimiert,weil siedurchdenVertrag(unddessenGenehmigung)garnichtbeschwertsind. Siehabenvielmehrzuversuchen,mitdenKasseneinenneuenVertrag auszuhandelnbeziehungsweise,wenndiesnichtgelingt,vomRegierungsrat dieFestsetzungeinesTarifsverlangen. 3.2.4. DieVorinstanzglaubt,dieLegitimationderBeschwerdeführeraus VPB48.46ableitenzukönnen. DerVergleichistinsofernjedochnicht schlüssig,alsesbeimerwähntenFallumdieAnfechtungeinesTarifsging, welchenderRegierungsratimvertragslosenZustanderlassenhatte. Im vorliegendenFallistindesnachdemobenGesagtennochoffen,obzwischen 5denBeschwerdeführernunddemVSKVeinVertragzustandekommt. ErstwenndiesnichtderFallist,wirdderRegierungsrateinenTariffür Komplementärmedizinfestlegenmüssen. 4. DenBeschwerdeführernwäredieBeschwerdebefugnisaberauchdann nichtzugekommen,wennihrVerhaltendahingehendinterpretiertwerden müsste,sieseiendemVertragbetreffendKomplementärmedizinbeigetreten. ImBeitrittzueinemTarifvertragundinderAnfechtungdesnämlichen VertragesliegteinwidersprüchlichesVerhalten,welchesgegendenGrundsatz vonTreuundGlaubenverstösst,mitderKonsequenz,dassderRechtsschutz versagtbleibenmuss. 5. Zusammenfassendistfestzuhalten,dassdenBeschwerdeführerndie Beschwerdeberechtigungnichtzukommt;aufdieBeschwerdeistdahernicht einzutreten. 6.1. NachdemGesagtenkannandervomBundesratimEntscheidvom 17.Februar1999inSachenTariffestsetzungbetreffenddieThurgauer PrivatklinikKneipphof( VPB64.14 =RechtsprechungundVerwaltungspraxis zurKranken-undUnfallversicherung[RKUV]2/1999S.169ff. E.II.3.4) vertretenenAuffassungüberdieZulässigkeitderBeschwerdegegen (positive)Genehmigungsbe-schlüssenichtfestgehaltenwerden. Indiesem Entscheidwurdedavonausgegangen,einLeistungserbringerodereine Kasse,derbeziehungsweisediemiteinemTarifvertragnichteinverstanden seiunddiesemdeshalbnichtbeitrete,müsstedieRügenbereitsim Genehmigungsverfahrenvorbringen;nachherseiensieverspätet. Das allerdingswürdebedeuten,dasseinzelneVerbandsmitgliederzurAnfechtung positiverGenehmigungsbeschlüssebefugtsind. WieaberinZiff. II3.2.3 dargelegt,sinddieVerbandsmitglieder,dieeinemVertragnichtbeigetreten sind,durchdiesennichtbeschwertunddeshalbnichtlegitimiert,gegendessen GenehmigungBeschwerdezuführen. KommteszwischendenVerbandsmitgliedern,diedemVertragnicht beigetretensind,undderGegenseitezukeinemVertrag,mussdieRegierung denTariffestsetzen. ImFalleeinerBeschwerdegegendiesenBeschluss beimBundesratprüftdieserdenTarifmitvollerKognition,selbstwennes sichumdengleichenTarifhandelt,derimvomRegierungsratgenehmigten Verbandsvertragvorgesehenist. 6.2. WieimselbenEntscheidvomBundesratdargelegt,giltesindesnach wievorzubeachten,dassVerbandsmitglieder,diedemTarifvertragnicht beigetretensind,darumbemühtseinmüssen,demGrundgedankendes SystemsderTarifgestaltungfolgendzuentsprechendenVereinbarungen mitderGegenseitezukommen. DieseAufgabekannschwierigsein,bedeutetesdoch,denselbenTarifpartner zumAbschlusseinesanderenVertragesalsdemmitdemVerband geschlossenenzubewegen. Daselbsteinüberzeugendberechneter alternativerTarifvorschlagnichtunbedingtzumZielführenwird,steht alsletzterAuswegnachdemScheiternderVerhandlungenderWegzur hoheitlichenTariffestsetzungoffen. Auchhierkannabernurderjenige TarifpartnermitdemErlasseinesfürihngünstigenTarifsrechnen,dersich 6nichtblossdaraufbeschränktdarzulegen,wasgegendenvomVerband abgeschlossenenVertrageinzuwendensei,sondernkonstruktiveund substantiierteVorschlägezurTarifgestaltungvorlegt. EinesolcheTariffestsetzungkannmitBeschwerdeandenBundesrat angefochtenwerden,wobeinachderRechtsprechungdesBundesratesein KrankenversichereroderLeistungserbringer,derdemVerbandsvertragnicht beigetretenist,aberauchgegenüberdemTarifpartneroderdanachderzur TariffestsetzungzuständigenKantonsregierungkeineeigenenkonstruktiven undsubstantiiertenVorschlägezurTarifgestaltunggemachthat,eshinnehmen muss,dassdervomVerbandabgeschlosseneTarifauchfürihnfestgesetzt wird(VPB64.14 =RKUV2/1999S.175f.,E.II3.3;vgl. auchRKUV1998S.410ff., E.3). 7. DadieseRechtsprechungimvorliegendenFallerstmalszurAnwendung gelangtunddieBeschwerdeführergestütztaufdieobenerwähnten ÄusserungendesBundesratesdamitrechnendurften,dassaufihre Beschwerdeeingetretenwer-de,rechtfertigtessich,entgegendemAusgang desVerfahrensaufeineKostenauflagezuverzichten(Art.63Abs.1VwVG; BGE122I415 ,BGE119Ib415 );derKostenvorschussvon1’500Frankenistden Beschwerdeführerndemnachzurückzuerstatten. AufeineParteientschädigungbestehthingegenkeinAnspruch;dennnach ständigerPraxisdesBundesrateswirdeinerPartei,dienichtanwaltlich vertretenist,nurzurückhaltendeineEntschädigungzugesprochen;des Weiterenistzuberücksichtigen,dassdiebeidenParteivertreter(auch)in eigenerSachehandeltenunddieAngelegenheitfürsiemitkeinembesonderen Aufwandverbundenwar. 7Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 66.70 - Entscheid des Bundesrates vom 19. April 2000 i.S. sechs Ärzte für Homöopathie gegen den Regierungsrat des Kantons Solothurn, auch erschienen in Rechtsprechung und Verwaltungspraxis zur Kranken- und Unfallversicherung [RKUV] 5/2001, S. 37... In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 2002 Année Anno Band 66 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 005 663 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.