<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.575/2003 /kil </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Dezember 2003 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wurzburger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Merkli, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonales Ausländeramt St. Gallen, </div> <div class="para">Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verlängerung der Ausschaffungshaft (<span class="artref">Art. 13b Abs. 2 ANAG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, vom 19. November 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht stellt fest und zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Am 21. August 2003 nahm das Kantonale Ausländeramt St. Gallen den aus Russland stammenden X.________ (geb. 1981) in Ausschaffungshaft. Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen prüfte und bestätigte diese tags darauf bis zum 20. November 2003. Am 1. Oktober 2003 wies das Bundesgericht eine hiergegen gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab, soweit es darauf eintrat (2A.463/ 2003). </div> <div class="para">1.2 Mit Entscheid von 19. November 2003 verlängerte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen die Ausschaffungshaft von X.________ um weitere drei Monate bis längstens zum 20. Februar 2004. Hiergegen ist X.________ erneut an das Bundesgericht gelangt mit dem Antrag, seinen Fall zu prüfen. </div> <div class="para">1.3 Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen beantragt, die Beschwerde abzuweisen; das Ausländeramt hat unter Hinweis auf die Ausführungen in den haftrichterlichen Entscheiden auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt für Flüchtlinge liess sich nicht vernehmen. X.________ hat von der Möglichkeit, abschliessend Stellung zu nehmen, keinen Gebrauch gemacht. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Eingabe erweist sich, soweit sich der Beschwerdeführer darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (vgl. <span class="artref">Art. 108 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IB-134%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 118 Ib 134</a> ff.), als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt werden: </div> <div class="para">2.1 Dass die Voraussetzungen für die Ausschaffungshaft grundsätzlich gegeben sind, hat das Bundesgericht bereits in seinem Urteil vom 1. Oktober 2003 erkannt; es kann im Wesentlichen auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen werden: Der Beschwerdeführer ist am 25. September 2003 im Asylverfahren mit sofortiger Wirkung aus der Schweiz weggewiesen worden. In der Folge verschwand er wiederholt ohne Abmeldung aus dem ihm zugewiesenen Durchgangsheim, leistete er mehreren fremdenpolizeilichen Vorladungen keine Folge und verweigerte er beharrlich jegliche Mitarbeit bei der Papierbeschaffung. Auch heute noch erklärt er, nicht bereit zu sein, in seine Heimat zurückzukehren. Es besteht bei ihm damit nach wie vor keine Gewähr dafür, dass er sich ohne Haft zu gegebener Zeit den Behörden für den Vollzug der Ausschaffung zur Verfügung halten wird (vgl. <span class="artref">Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG</span> [SR 142.20] "Untertauchensgefahr"; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-241%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page241">BGE 128 II 241</a> E. 2.1 S. 243; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-369%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page369">125 II 369</a> E. 3b/aa S. 375; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">122 II 49</a> E. 2a S. 51). </div> <div class="para">2.2 Seit der Inhaftierung des Beschwerdeführers haben sich die Behörden kontinuierlich um die Beschaffung der für ihn erforderlichen Reisepapiere bemüht (vgl. <span class="artref">Art. 13b Abs. 3 ANAG</span>, "Beschleunigungsgebot"). Am 12. September 2003 konnte der Beschwerdeführer auf der russischen Botschaft vorgeführt werden; nach deren Auskünften vom 24. Oktober 2003 sind die entsprechenden Abklärungen in Russland im Gange. Zwar geht das Bundesgericht in seiner Praxis davon aus, dass in der Regel eine Verletzung des Beschleunigungsgebots anzunehmen ist, wenn während rund zweier Monate keine zielgerichteten Vorkehren mehr im Hinblick auf die Ausschaffung getroffen werden; dies gilt indessen nur, wenn allfällige Verzögerungen nicht - wie hier - in erster Linie auf das Verhalten des Betroffenen selber zurückgehen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 124 II 49</a> E. 3a S. 51 mit Hinweisen). Nachfragen bei den ausländischen Behörden über den Stand der Abklärungen sind im Interesse einer erspriesslichen Zusammenarbeit bloss mit Zurückhaltung möglich. Es ist innert nützlicher Frist an die zuständigen ausländischen Instanzen zu gelangen; die weiteren Kontakte können anschliessend jedoch bloss noch im Rahmen vertretbarer zeitlicher Abstände aufrechterhalten werden, bei deren Festlegung der mit dem Vollzug der Wegweisung betrauten Behörde aufgrund ihrer Erfahrungen ein gewisser Beurteilungsspielraum einzuräumen ist (vgl. Hugi Yar, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, in: Uebersax/Münch/Geiser/Arnold, Ausländerrecht, Basel/Genf/München 2002, Rz. 7.72); dieser wurde im vorliegenden Fall nicht überschritten, zumal es der Beschwerdeführer in der Hand hätte, mit einer minimalen Kooperationsbereitschaft das Verfahren deutlich zu verkürzen. </div> <div class="para">2.3 Der Umstand allein, dass die Ausreise wegen Problemen bei der Papierbeschaffung nur schwer organisiert werden kann, lässt die Ausschaffung nicht bereits als undurchführbar erscheinen (<span class="artref">Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217">BGE 125 II 217</a> E. 2 S. 220; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-168%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page168">127 II 168</a> E. 2c S. 172). Gerade wegen solcher Schwierigkeiten und Ungewissheiten hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der Haftverlängerung geschaffen (BBl 1994 I 305 ff., dort S. 316). Wie es sich mit der Durchführbarkeit im Einzelnen verhält, bildet Gegenstand einer nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmenden Prognose. Massgebend ist, ob die Durchführbarkeit der Ausschaffung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit innert absehbarer Frist bejaht werden kann oder nicht. Die Haft hat, weil unverhältnismässig, dann als unzulässig zu gelten, wenn triftige Gründe für die Undurchführbarkeit des Vollzugs der Entfernungsmassnahme sprechen oder praktisch feststeht, dass sich die Ausschaffung innert der gesetzlichen Frist kaum wird realisieren lassen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-168%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page168">BGE 127 II 168</a> E. 2c S. 172; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217">125 II 217</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-148%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page148">122 II 148</a> E. 3 S. 152 f.). Hiervon kann vorliegend nicht die Rede sein: Beim Beschwerdeführer ist eine Kopie seines Führerausweises sichergestellt worden; im Übrigen gelang es den Behörden, den Kontakt mit einer Person in Russland herzustellen, welche ihn kennen will. Gestützt hierauf ist nicht auszuschliessen, dass die russischen Behörden bereit sein werden, in nächster Zeit einen Laissez-Passer auszustellen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Was der Beschwerdeführer gegen die Haftverlängerung einwendet, überzeugt nicht: </div> <div class="para">3.1 Gegenstand des richterlichen Haftprüfungsverfahrens bildet nur die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Ausschaffungshaft, nicht auch die Asyl- und Wegweisungsfrage (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217">BGE 125 II 217</a> E. 2 S. 220, mit Hinweisen). Soweit er geltend macht, ihm drohe bei einer Rückkehr in die Heimat Verfolgung und der Tod, ist auf seine Ausführungen nicht weiter einzugehen; diese Frage ist von den Asylbehörden rechtskräftig beurteilt worden (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 u. 5 OG und <span class="artref"><artref id="CH/142.31/105/c" type="start"></artref><artref id="CH/142.31/105/1/c" type="start"></artref><artref id="CH/142.31/105/1/a" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 lit. a u. c AsylG</span><artref id="CH/142.31/105/1/c" type="end"></artref><artref id="CH/142.31/105/c" type="end"></artref><artref id="CH/142.31/c" type="end"></artref> [SR 142.31]), ohne dass dargetan wäre, dass und inwiefern deren Entscheid offensichtlich rechtswidrig sein und deshalb nicht Grundlage einer Ausschaffungshaft bilden könnte (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page193">BGE 128 II 193</a> E. 2.2.2 S. 198; Urteil 2A.548/2003 vom 26. November 2003, E. 1.2). </div> <div class="para">3.2 Die vom Beschwerdeführer kritisierten Haftbedingungen halten sich im Rahmen der bundesrechtlichen Minimalanforderungen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-299%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page299">BGE 122 II 299</a> ff.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-I-222%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page222">122 I 222</a></span> ff.). Soweit er die gegen ihn wegen seines aggressiven Verhaltens verhängten Disziplinarmassnahmen in Frage stellen will, hat er dies auf dem hierfür vorgesehenen kantonalen Beschwerdeweg zu tun, wie ihm dies in den Rechtsmittelbelehrungen jeweils mitgeteilt wurde. Der Beschwerdeführer befindet sich nach eigenen Angaben seit dem 9. November 2003 im Hungerstreik. Ein solcher stellt die Haftbelassung indessen solange nicht in Frage, als in deren Rahmen alle erforderlichen medizinischen Vorkehrungen getroffen werden. Das Ausländeramt wird die entsprechende ärztliche Begutachtung und Begleitung sicherzustellen und regelmässig zu prüfen haben, ob und inwiefern auf Grund allfällig eingetretener körperlicher Beeinträchtigungen eine Ausschaffung (auch bei Vorliegen allfälliger Reisepapiere) mittel- und längerfristig aus gesundheitlichen Gründen allenfalls nicht mehr möglich sein wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 124 II 1</a> E. 3b S. 7). Sollte dies der Fall sein, hätte es oder auf ein Haftentlassungsgesuch hin der zuständige Haftrichter die sich hieraus ergebenden Konsequenzen zu ziehen. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, ihm werde die medizinische Betreuung in Bezug auf seine Hepatitis B verweigert, ergibt sich aus den Akten, dass er in diesem Zusammenhang untersucht wurde, er selber sich dabei aber äusserst unkooperativ gezeigt hat. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">4.1 Der angefochtene Haftverlängerungsentscheid ist somit, soweit das Bundesgericht dies im Rahmen von <span class="artref">Art. 105 OG</span> prüfen kann, rechtens; neue Umstände wären im Rahmen eines Haftentlassungsgesuchs geltend zu machen oder von den kantonalen Behörden allenfalls von Amtes wegen zu berücksichtigen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=22.11.2003&amp;to_date=11.12.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-217%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page217">BGE 125 II 217</a> E. 3a S. 221). Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (<span class="artref">Art. 36a Abs. 3 OG</span>). </div> <div class="para">4.2 Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend würde der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). Es rechtfertigt sich indessen, praxisgemäss keine Gerichtsgebühr zu erheben (<span class="artref">Art. 154 und <artref id="CH/173.110/153^a" type="start"></artref>Art. 153a OG</span><artref id="CH/173.110/154" type="end"></artref>; vgl. Urteil 2A.86/2001 vom 6. März 2001, E. 3). </div> <div class="para">4.3 Das Kantonale Ausländeramt St. Gallen wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass der vorliegende Entscheid dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonalen Ausländeramt St. Gallen und der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, sowie dem Bundesamt für Flüchtlinge schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 11. Dezember 2003 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>