<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00359</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p><span id="KAMMER"></span>IV. Kammer</p><p><span id="TEILNEHMENDE"></span>Sozialversicherungsrichter Vogel als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiberin Leicht<br/><br/></p><p class="Standard berschrift2"><span id="ENTSCHEID"></span><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span id="ENTSCHEIDDATUM"></span><span class="Standard berschrift2">24. März 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">X.___, geb. 2003</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Die 2003 geborene X.___ litt unter anderem an einem angeborenen Plattfuss rechts (Geburtsgebrechen Ziffer 193, Urk. 16/26). Am 3. April 2003 wurde sie von ihren Eltern bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">zug (medizinische Massnahmen) angemeldet. Die Sozialversiche</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte den medizinischen Sach</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ab und leistete am 16. Juni 2003 Kostengutsprache für medizinische Massnahmen für die Behandlungskosten der Geburtsgebrechen Ziffer 176, 331 und 395 (Urk. 16/9, Urk. 16/10 und Urk. 16/11). Für das Geburts</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen Ziffer 313 lehnte sie eine Kostenübernahme ab (Urk. 8). Die Ver</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">sicherte wurde am 27. November 2003 wegen des congenitalen Plattfusses rechts in der Univer</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">sitätsklinik A.___ operiert (Urk. 16/26). Mit Verfügung vom 29. August 2005 leistete die IV</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburts</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gebrechens Ziffer 193 und die ärztlich verordneten Behandlungsgeräte (Urk. 16/32). Am 30. September 2005 erteilte sie im Zusammenhang mit dem Geburts</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen Ziffer 193 Kostengutsprache für ambulante Physiotherapie nach ärztlicher Verordnung ab 1. März 2005 bis 31. März 2007 (Urk. 16/30) und am 14. Dezember 2006 für orthopädische Schuheinlagen als Behand</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gerät zum Geburtsgebrechen Ziffer 193 nach ärztlicher Verordnung ab 13. November 2006 bis 30. November 2008 (Urk. 16/35). Am 19. November 2008 verlängerte die IV-Stelle die Kostengutsprache für medizinische Mass</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 193) bis zum 30. No</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">vem</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 (Urk. 16/55) und übernahm sodann die Kosten für Physio</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">therapie bis zum 30. November 2013 (Urk. 16/42, Urk. 16/49, Urk. 16/54, Urk. 16/62, Urk. 16/70, Urk. 16/78). Am 3. Januar 2013 übernahm sie die Kosten für </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Schuh</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">einlagen gemäss Kostenvoranschlag vom 19. Dezember 2012 </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 16/81). In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere medizinische Abklä</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">rungen und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Ver</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. Februar 2014 einen Anspruch der Versicherten auf Über</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Kosten für Physiotherapiebehandlungen im Zusammenhang mit Geburts</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen Ziffer 193 (Urk. 16/89). Das erneute Gesuch der Versi</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">cherten um Verlängerung der medizinischen Massnahmen vom 23. Sep</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 wies sie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 16. Januar 2015 ab (Urk. 16/95). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 15. Februar 2016 ver</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sodann einen Anspruch der Versicherten auf Kostenübernahme für Schuheinlagen (Urk. 16/101 = Urk. 1).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 17. März 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache für Schuheinlagen zu gewähren (Urk. 1). Mit Eingabe vom 10. Mai 2016 reichte sie weitere Arztberichte ein (Urk. 12 und Urk. 13/1-3). Mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 15). Mit Replik vom 31. August 2016 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest (Urk. 20). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (Urk. 22).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand bildet in diesem Verfahren der Anspruch der Beschwerde</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">führerin auf Schuheinlagen für das Geburtsgebrechen Ziffer 193. Da der Streitwert Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Standard ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard ErwgungHngend">) bedroht</span><span class="Standard ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Standard ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Standard ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Standard ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Standard ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Standard ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festle</span><span class="Standard ErwgungHngend">gung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Standard ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">1</span><span class="Standard ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Standard ErwgungHngend">IVG </span><span class="Standard ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglich</span><span class="Standard ErwgungHngend">keit einer Eingliederung ins </span><span class="Standard ErwgungHngend">Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Standard ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Standard ErwgungHngend">. </span><span class="Standard ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Standard ErwgungHngend">. </span><span class="Standard ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard ErwgungHngend">lit. </span><span class="Standard ErwgungHngend">c </span><span class="Standard ErwgungHngend">IVG </span><span class="Standard ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen not</span><span class="Standard ErwgungHngend">wendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Standard ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">2</span><span class="Standard ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in der Abgabe von Hilfsmitteln (Abs. 3)</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX156"></span><span class="Standard ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bun</span><span class="Standard ErwgungHngend">des</span><span class="Standard ErwgungHngend">rat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf</span><span class="Standard ErwgungHngend">. Kosten für Zahnprothesen, Brillen und Schuheinlagen werden nur über</span><span class="Standard ErwgungHngend">nommen, wenn diese Hilfsmittel eine wesentliche Ergänzung medizini</span><span class="Standard ErwgungHngend">scher Eingliederungsmassnahmen bilden</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard ErwgungHngend"> </span><span class="Standard ErwgungHngend">(Abs. 1). Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, haben im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel (Abs. 2). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste hat der Bundesrat in </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">14 </span><span class="Standard ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard ErwgungHngend"> an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangs</span><span class="Standard ErwgungHngend">weise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard ErwgungHngend">2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfs</span><span class="Standard ErwgungHngend">mittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (</span><span class="Standard ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (</span><span class="Standard ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">2; BGE 122 V 212 E.</span><span class="Standard ErwgungHngend"> </span><span class="Standard ErwgungHngend">2a).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Ziffer 4 HVI-Anhang führt unter dem Titel „Schuhwerk und orthopädische Schuheinlagen“ folgende Hilfsmittel auf:</span></p><p class="Standard ErwgungEinzug"><span class="Standard ErwgungEinzug">4.01</span><span class="Standard ErwgungEinzug">Orthopädische Massschuhe und orthopädische Serienschuhe </span><span class="Standard ErwgungEinzug">einschliesslich Fertigungskosten, sofern eine Versorgung gemäss den </span><span class="Standard ErwgungEinzug">Ziffern 4.02-4.04 nicht möglich ist. Die Kostenbeteiligung der </span><span class="Standard ErwgungEinzug">versicherten Person beträgt ab dem vollendeten 12. Altersjahr 120 </span><span class="Standard ErwgungEinzug">Franken. </span></p><p class="Standard ErwgungEinzug"><span class="Standard ErwgungEinzug">4.02</span><span class="Standard ErwgungEinzug">Orthopädische Änderungen und Schuhzurichtungen an </span><span class="Standard ErwgungEinzug">Konfektionsschuhen oder orthopädischen Spezialschuhen.</span></p><p class="Standard ErwgungEinzug"><span class="Standard ErwgungEinzug">4.03</span><span class="Standard ErwgungEinzug">Orthopädische Spezialschuhe: Die Kostenbeteiligung der versicherten </span><span class="Standard ErwgungEinzug">Person beträgt ab dem vollendeten 12. Altersjahr 120 Franken.</span></p><p class="Standard ErwgungEinzug"><span class="Standard ErwgungEinzug">4.04</span><span class="Standard ErwgungEinzug">Invaliditätsbedingter Mehrverbrauch von Konfektionsschuhen.</span></p><p class="Standard ErwgungEinzug"><span class="Standard ErwgungEinzug">4.05*</span><span class="Standard ErwgungEinzug">Orthopädische Schuheinlagen, sofern sie eine notwendige Ergänzung </span><span class="Standard ErwgungEinzug">einer medizinischen Eingliederungsmassnahme darstellen.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, Schuheinlagen seien in der abschliessenden Liste der Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln nicht aufgeführt und könnten keiner der Hilfsmittelkategorien zugeordnet werden. Schuheinlagen könnten deshalb nur im Zusammenhang mit medizinischen Eingliederungsmassnahmen als Behandlungsgerät über</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (Urk. 2).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, sie befinde sich in einer Wachstumsphase und die behandlungsbedürftigen Schmerzen hätten sich verstärkt, weshalb eine orthopädische Schuheinlage weiterhin unverzichtbar sei (Urk. 8). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Spezialarzt FMH für Kinder und Jugendliche, nannte in seinem Bericht vom 5. Juli 2005 die Diagnose eines Status nach Plattfussoperation rechts am 27. November 2003 bei congenitalem Plattfuss rechts und Hypodactylie der Füsse beidseits bei unklarem Missbildungs</span><span class="Standard ErwgungHngend">syn</span><span class="Standard ErwgungHngend">drom (Hypoglossus-Hypodactylie-Syndrom). Es liege ein Geburts</span><span class="Standard ErwgungHngend">gebrechen (Ziffer 193) vor. Die Beschwerdeführerin müsse noch regelmässig eine Schiene tragen, damit keine Rezidive aufträten. Ausserdem sei wichtig, dass die Physiotherapie weiter geführt werden könne, damit sie im Fussbereich eine optimale Muskel- und Gelenkfunktion habe. Zusätzlich müsse das Gangbild überwacht werden. Die Physiotherapie stehe jetzt ganz im Zeichen des Geburtsgebrechens Ziffer 193 (Urk. 16/26).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. C.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 24. August 2005 fest, das Geburtsgebrechen Ziffer 193 sei ab dem 27. November 2003 ausgewiesen (Urk. 16/27).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 14. August 2007 wurde die Diag</span><span class="Standard ErwgungHngend">nose eines Spitzfusses mit Schaukelfusstendenz und hochstehendem Calcaneus bei Triceps surae-Verkürzung links gestellt. Am 28. Juni 2007 erfolgte eine aponeurotische Verlängerung des Triceps surae links mit Ober</span><span class="Standard ErwgungHngend">schenkelgips links. Die Physiotherapie sei indiziert, um nach der Operation und dem Tragen eines Gipses die Beweglichkeit weiter zu fördern bzw. der Spitzfusstendenz entgegenzuwirken (Urk. 16/41).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 17. November 2009 wurden die fol</span><span class="Standard ErwgungHngend">genden Diagnosen genannt:</span></p><p class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklares Missbildungssyndrom (Hypoglossie, Hypodactylie-Syndrom) mit St. n. Plattfussoperation rechts am 27.11.2003</span></p><p class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schaukelfusstendenz links</span></p><p class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. aponeurotischer Verlängerung Triceps surae links am 28.06.2007</span></p><p class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oberschenkelgips vom 28.06.-13.07.2007</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, Ziel der Physiotherapie sei die Beibehaltung der im Moment recht guten Fussform wie auch Fussbeweglichkeit. Dies im Sinne einer Prophylaxe zur Verhinderung einer sekundären Verschlechterung. Die Beschwerdeführerin benötige auch weiterhin Einlagen (Urk. 16/60).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Dezember 2010 fest, fachärztlich sei ein behandlungsbedürftiger Status nach Plattfussoperation bestätigt worden. Die Fortführung der Physiotherapie sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit medizinisch plausibel im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 193 (Urk. 16/69).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 4. Januar 2012 wurde ausgeführt, im Moment seien keine Einlagen oder operativen Interventionen notwendig. Eine regelmässige Kontrolle bei der Physiotherapeutin zur Beurteilung der Fussstabilität sei sinnvoll (Urk. 16/76).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. E.___, hielt in seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2012 fest, angelehnt an seine Stellungnahme vom 2. Dezember 2010 könne die Thera</span><span class="Standard ErwgungHngend">pieindikation als plausibel gelten und im natürlichen Zusammenhang zum Geburtsgebrechen Ziffer 193 gesehen werden (Urk. 16/77).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 23. Oktober 2012 betreffend die Untersuchung vom 17. Oktober 2012 wurde die Diagnose einer Schaukel</span><span class="Standard ErwgungHngend">fusstendenz links genannt. Als Befund wurde ein 4-strahliger Fuss mit Knicksenkfusskonfiguration erhoben. Beim Gehen falle linksseitig auf, dass die Beschwerdeführerin nicht immer vollständig mit der Ferse abrolle. Kli</span><span class="Standard ErwgungHngend">nisch zeige sich im lateralen Mittelfussbereich eine Hyperkeratose, welche indolent sei. Die Ferse sei leicht hochstehender als rechts. Es wurde intensive Physiotherapie zur Dehnung des Triceps surae und unterstützend eine rück</span><span class="Standard ErwgungHngend">fussstabilisierende Einlage empfohlen (Urk. 16/84).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. F.___, FMH Arbeitsmedizin und FMH Allge</span><span class="Standard ErwgungHngend">meinmedizin, hielt in ihrer Stellungnahme vom 30. Dezember 2013 fest, die aktuelle Problematik stehe nicht im Zusammenhang mit dem operierten rechten Fuss (Plattfussoperation rechts 11/03). Es zeige sich nun links eine Schaukelfusstendenz (4-strahliger Fuss mit Knicksenkfusskonfiguration). Das Gangbild sei flüssig, linksseitig allerdings nicht immer vollständiges Abrollen mit der Ferse. Es habe sich eine Hyperkeratose entwickelt. Es werde weder eine Operation noch ein Gipsverband benötigt, sondern Physiotherapie zur Dehnung des Triceps surae (Status nach komplikationsloser Operation, d.h. Verlängerung des Triceps surae links 06/07 und seither ununterbrochen Physiotherapie) und Einlagesohlen. Da weder eine Operation noch ein Gips</span><span class="Standard ErwgungHngend">verband angewendet würden, könne das Geburtsgebrechen Ziffer 193 nicht weiter zugesprochen werden (Urk. 16/86).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 14. Oktober 2014 betreffend die Untersuchung vom 19. März 2014 wurde ausgeführt, </span><span class="Standard ErwgungHngend">im Moment sei keine Behandlung im Sinne von Physiotherapie notwendig.</span><span class="Standard ErwgungHngend"> Im Verlauf des weite</span><span class="Standard ErwgungHngend">ren Wachstums könne es jedoch wieder zu einem Rezidiv kommen, welches eine Behandlung allenfalls notwendig mache (Urk. 16/92).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedi</span><span class="Standard ErwgungHngend">zin, hielt in seiner Stellungnahme vom 6. November 2014 fest, aus versiche</span><span class="Standard ErwgungHngend">rungsmedizinischer Sicht könne bezüglich des Plattfusses festgestellt werden, dass die Operation des Plattfusses rechts 2003 erfolgreich gewesen sei und dass bei mehrfachen postoperativen Verlaufskontrollen bis zum 19. März 2014 keine behandlungsbedürftigen Lokalbefunde im Bereich des rechten Fusses, keine Hinweise für ein Rezidiv sowie ein flüssiges Gangbild doku</span><span class="Standard ErwgungHngend">mentiert worden seien. Die Diagnose Plattfuss bei Hypoglossie-Hypodaktylie-Sequenz weise auf eine umschriebene vaskulär bedingte Fehlbildung hin, die durch verschiedene Formen eines akuten pränatalen Gefässverschlusses ver</span><span class="Standard ErwgungHngend">ursacht werden könne. Daraus </span><span class="Standard ErwgungHngend">ergäben sich keine Anhaltspunkte für ein pro</span><span class="Standard ErwgungHngend">gredientes oder zu Rezidiven neigendes Leiden, da es sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um ein einmaliges Ereignis pränatal gehandelt habe, das zur Unterentwicklung des rechten Fusses beigetragen habe. Für die Verlän</span><span class="Standard ErwgungHngend">gerung des Geburtsgebrechens Ziffer 193 bestehe aus versicherungsmedizi</span><span class="Standard ErwgungHngend">nischer Sicht keine Grundlage, da im weiteren Verlauf mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Operation oder Gipsbehandlung im Bereich des ehemaligen rechtsseitigen Plattfusses erforderlich sei, da über mehrere Jahre ein rezidivfreies Operationsergebnis dokumentiert sei sowie da sich aus der Genese der Hypoglossie-Hypodaktylie-Sequenz keine Anhaltspunkte für eine Progredienz des Leidens ableiten liessen (Urk. 16/93).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Bericht des Spitals D.___ vom 28. Oktober 2015 betreffend die Untersuchung vom 21. Oktober 2015 wurde ausgeführt, seit einigen Monaten bestünden bei sportlichen Belastungen Schmerzen im Bereich des Mittel</span><span class="Standard ErwgungHngend">fusses links. Als Befund wurde eine leichte Schaukelfusstendenz links mit einer Hyperkeratose im Mittelfussbereich lateralseits erhoben und es wurde die Indikation für eine den Mittelfuss abstützende Einlage gestellt (Urk. 13/2).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin an einem angeborenen Plattfuss rechts litt, welcher am 27. November 2003 operiert wurde (Urk. 16/26). Gestützt auf die fachärztlich gestellte Diagnose wurde das Geburtsgebrechen Ziffer 193 (angeborener Plattfuss, sofern Ope</span><span class="Standard ErwgungHngend">ration oder Gipsverband notwendig sind) ab dem 27. November 2003 von der IV-Stelle anerkannt und diese übernahm in der Folge die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens (Physiotherapie) sowie die ärztlich ver</span><span class="Standard ErwgungHngend">ordneten Behandlungsgeräte (Schuheinlagen) bis zum 30. November 2013 (vgl. Urk. 16/32 und Urk. 16/55). Gestützt auf die medizinische Aktenlage verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Februar 2014 einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Kostengutsprache für Physiotherapie</span><span class="Standard ErwgungHngend">be</span><span class="Standard ErwgungHngend">handlungen (Urk. 16/89). Diese Verfügung blieb unangefochten und ist in Rechtskraft erwachsen. RAD-Arzt Dr. G.___ kam zum Schluss, dass die Operation des Plattfusses rechts 2003 erfolgreich gewesen sei und dass bei mehrfachen postoperativen Verlaufskontrollen bis zum 19. März 2014 keine behandlungsbedürftigen Lokalbefunde im Bereich des rechten Fusses, keine Hinweise für ein Rezidiv sowie ein flüssiges Gangbild dokumentiert worden seien. Für die Verlängerung des Geburtsgebrechens Ziffer 193 bestehe aus versicherungsmedizinischer Sicht </span><span class="Standard ErwgungHngend">keine Grundlage, da im weiteren Verlauf mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Operation oder Gipsbehandlung im Bereich des ehemaligen rechtsseitigen Plattfusses erforderlich sei, da über mehrere Jahre ein rezidivfreies Operationsergebnis dokumentiert sei sowie da sich aus der Genese der Hypoglossie-Hypodaktylie-Sequenz keine Anhalts</span><span class="Standard ErwgungHngend">punkte für eine Progredienz des Leidens ableiten liessen (Urk. 16/93). Aus den Berichten der behandelnden Ärzte geht nichts anderes hervor, insbeson</span><span class="Standard ErwgungHngend">dere hält kein behandelnder Arzt einen weiteren operativen Eingriff am rechten Fuss für notwendig. Aus Ziffer 4.04 HVI-Anhang (oben E 2.3) ergibt sich ausserdem, dass die Kosten für orthopädische Schuheinlagen von der Invalidenversicherung nur übernommen werden, sofern sie eine notwendige Ergänzung einer medizinischen Eingliederungsmassnahme darstellen, was vorliegend mangels Weiterführung der Physiotherapiebehandlungen nicht der Fall ist. Somit besteht auch kein Anspruch auf orthopädische Schuhein</span><span class="Standard ErwgungHngend">lagen.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die im Verfügungszeitpunkt bestehen</span><span class="Standard ErwgungHngend">den Beschwerden den linken Fuss betrafen und somit ohnehin nicht im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 193 standen.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für orthopädische Schuheinlagen zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 500.-- festzusetzen und ausgangsge</span><span class="Standard ErwgungHngend">mäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Die </span><span class="Standard DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">2.</span><span> </span><span id="Text1"></span><span class="Standard DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard DispoHngend">500</span><span class="Standard DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard DispoHngend">der</span><span class="Standard DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas unter Beilage des Doppels von Urk. 22</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard DispoEinzug"><span class="Standard DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard DispoHngend"><br/></p><p class="Standard DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelLeicht</p></div><div><p></p></div> </div></body></html>