<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00111</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ernst W. Brem</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Im </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Langacher</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 21, Postfach 10, 8805 Richterswil</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwalt Ernst J. Brem</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Im </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Langacher</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 21, Postfach 10, 8805 Richterswil</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965, arbeitete seit dem 1. Februar 1998 als Chorsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war in dieser Eigenschaft bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (folgend: Zürich) gegen Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Nichtberufsunfälle versich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert. Mit Schadenmeldung vom 28. November 2011 (Urk. 9/Z1) wurde der Zürich angezeigt, dass bei der Hauptprobe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 16. November 2011 drei zu laut verstärkte Gongschläge über den Lautsprecher gekommen seien, wobei der Versicherte sofort einen star</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Schmerz in beiden Ohren (vor allem aber im rechten Ohr) verspürt habe. Der Versicherte habe die Probe fertig gesungen und sei am Abend auch bei der Vorstellung dabei gewesen. Am nächsten Tag habe er nach dem Aufwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen starke Pfeifgeräusche im Ohr gehabt und sei in die Notfallklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstbehandelnde Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rhino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Laryngo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie und Allgemeine Innere Medizin, hielt anlässlich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Konsulta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. November 2011 fest, dass bereits seit 5 Jahren ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pfeiftinnitus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits bekannt sei (nach Lärmtrauma auf der Bühne, Kanonenschuss) und der Versicherte allgemein ein sehr „hypersensitives“ Gehör habe, so dass selbst das Knistern eines Plastiksackes als unglaublich unangenehm empfun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den werde. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte einen Tinnitus Grad II und stellte eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 20. November 2011 aus (Bericht vom 13. Dezember 2011, Urk. 10/ZM2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte Taggeld- und Heil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungsleistungen (vgl. Urk. 9/Z74; Urk. 9/Z100). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach weiteren Abklärungen stellte die Zürich mit Verfügung vom 30. März 2015 (Urk. 9/Z180) die Leistungen für Heilbehandlung und Taggelder per 11. November 2013 ein und verzichtete auf die Rückforderung der bis 31. März 2015 entrichteten Taggelder. Sie hielt fest, dass aufgrund der man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelnden Adäquanz keine weiteren Leistungen geschuldet seien und entzog einer Einsprache die aufschiebende Wirkung. Der Versicherte erhob hierge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen am 30. April 2015 Einsprache und beantragte in prozessualer Hinsicht, dass der Entzug der aufschiebenden Wirkung nichtig zu erklären oder even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter aufzuheben sei. Eventualiter sei der Einsprache die aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 9/Z188/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die Anträge zur auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebenden Wirkung mit in Rechtskraft erwachsener Zwischenverfügung vom 8. Juni 2015 ab, soweit sie darauf eintrat (Urk. 9/Z190). Mit Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 5. April 2016 hielt die Zürich an ihrer Verfügung vom 30. März 2015 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 4. Mai 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der Einspracheentscheid vom 5. April 2016 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm rückwirkend ab dem 1. April 2015 Taggelder nach Art. 16 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) zu bezahlen sowie die Kosten für die Heilbehandlung zu übernehmen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer rückwirkend ab dem 1. April 2015 eine Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG und Art. 30 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) auszurichten sowie die Kosten für die Heilbehandlung zu übernehmen. Des Weiteren sei die Beschwerdegegnerin im Sinne einer vorsorglichen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zu verpflichten, dem Beschwerdeführer für die Dauer des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deverfahrens Taggeldleistungen nach Art. 16 UVG zu erbringen und die in dieser Zeit anfallenden Kosten für die Heilbehandlungen zu übernehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde und des Antrages auf vorsorgliche Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-2, Urk. 9/Z1-Z229 und Urk. 10/ZM1-ZM29). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 wies das hiesige Gericht den Antrag auf vorsorgliche Massnahmen im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Zahlung von Taggeldleistungen und Übernahme der Kosten der Heilbehandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Dauer des Beschwerdeverfahrens ab (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 reichte der Beschwerdeführer den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (Geschäfts-Nr. UE150004/O/U/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein, was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15). Mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 gab die Beschwerdegegnerin die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17), worüber der Beschwerdeführer am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 orientiert wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 reichte die Beschwerdegegnerin das Gutachten der Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Empa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20), woraufhin der Beschwerdeführer am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 Stellung nahm (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24). Die Beschwerdegegnerin wurde am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 darüber in Kenntnis gesetzt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich aufgrund der gesundheitlichen Probleme am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 (Eingangsdatum) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeldet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wogegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 am hiesigen Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde erhob, welc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he mit Urteil heutigen Datums vollumfänglich abgewiesen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Verfahrens-Nr. IV.2016.00987).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Einspracheentscheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin im Wesentlichen aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der technischen Beurteilung der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Lärmbelastung die Grenzwerte für eine wahrscheinliche Gehörschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nicht erreicht gewesen se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ien. Auch hätten in dieser Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmmessun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen stattgefunden, eine davon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der besagten Hauptprobe. Im Vergleich zu den drei anderen Echtzeitmessungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber keine charakteristi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Unterschiede gezeigt, womit sich nichts Ungewöhnliches ereignet habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schallexpositionen nur dann als ungewöhnliche Ursache einer Gehörsschädigung anzusehen, wenn aus fachmedizinischer Sicht die Knalltraumata Spitzenwerte zwischen 160 und 190 dB erreichten, was allerdings ausser Betracht falle, da keine Trom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">melfellverletzung vorliege. Ein akutes Lärmtrauma, welches die Einwirkung von exzessiv hohen Schallstärken (130 bis 160 dB) über die Dauer von meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reren Minuten voraussetze, liege in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Messungen nicht vor. Ein akustischer Unfall sei vorliegend mangels Zwangshaltung des Kopfes und zufolge beidseitig angegebener Gehörsschädig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung auszuschliessen. Damit sei weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Merkmal der Plötzlichkeit noch jenes der Ungewöhnlichkeit erfüllt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst bei Bejahung eines Berufsunfalles sei die Leistungsterminierung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des fehlenden adäquaten Kausalzusammenhanges aber nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf eine Berufskrankheit sei festzuhalten, dass eine Listenverletzung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG i.V.m. Anhang 1 zur UVV im Sinne einer Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Gehörs fehle. Die vorausgesetzte stark überwiegende Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der Verursachung durch die berufliche Tätigkeit (mindestens 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verursachungsanteil) für eine Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 UVG sei nicht erstellt, da die Wahrscheinlichkeit von Berufsmusikern und Chorsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gern lediglich 57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als in der Allgemeinbevölkerung, von einem Tinnitus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betroffen zu sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die psychische Erkrankung sei nicht mit stark überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die berufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers als Chorsänger/Sänger zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Ohnehin wäre der adäquate Kausalzusammenhang zwischen berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Tätigkeit und den psychischen Beschwerden abzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine gründliche Abklärung innert vernünftiger Frist nach dem Unfall nicht erfolgt und zum Anderen würden sämtliche Rückschlüsse der Mediziner auf das Ereignis ignoriert. Des Weiteren sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden, da er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglichkeit gehabt habe, bei der Rekonstruktion des Ereignisses dabei zu sein, noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er je zu dem Bericht der S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 und dem darin verarbeiteten Messproto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">koll vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 Stellung nehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 sei es zu einem extremen Schallereignis durch die Einspielung eines Donners während der Bühnenorchesterprobe für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen, wobei mehrere Chorsänger und darunter auch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geschädigt worden seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren habe - unter Berücksichtigung aller Indizien insbesondere aus den medizinischen Beurteilungen - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Unfallereignis im Sinne d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattgefunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.14 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Adäquanz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei für beide Vorfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bejahen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 21 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielleicht liege keine objektiv-strukturelle Läsion des Innenohrs vor, jedoch eine massive, komplexe Beeinträchtigung der akustischen Wahrnehmung, welche nach der Rechtsprechung einer erheblichen Gehörsschädigung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Damit erfülle das Leiden des Beschwerdeführers die Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einer Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG. Selbst bei Verneinen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Unfalles und einer Berufskrankheit im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG sei eine Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 UVG erstellt: So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, leitender Arzt der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das Risiko betreffend lärmbedingter Hörschäden, wozu auch Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehörten, bei Berufsmusikern viermal höher sei als in der Gesamtbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">völkerung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In analoger Anwendung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">99 und 100 UVV sei die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin als Unfallversicherung des zweiten von zwei teilkausalen Unfällen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungspflichtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach habe der Beschwerdeführer Anspruch auf Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da der Endzustand noch nicht erreicht sei - eventualiter auf eine Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsrente, da der Entscheid der Invalidenversicherung über die berufliche Eingliederung noch nicht vorliege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 24 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Bundesrat kann Körperschädigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüberge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheitliche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen das de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Invaliditätsbemessung der Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfallversicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">119 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal rea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Gesche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazwischen liegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen massgebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">134 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">delt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schweren Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6b; RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prüfung der Adäquanz ist bei Anwendung der Psycho-Praxis in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 106 E. 6.1). Psychische Gesundheitsschäden stellen kein Hindernis für den Fallabschluss dar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung [UVG], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl., S. 144). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist zu prüfen, ob die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Gehör durchdringt, da diesfalls die angefochtene Verfügung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde aufzuheben wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte im Wesentlichen vor, dass er zum Fachbericht der S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 sowie dem darin enthaltenen Messprotokoll vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 nicht hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Stellung nehmen können und auch bei der Rekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktion des Ereignisses nicht habe mitwirken können. Der Bericht sei ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend aus dem Recht zu weisen und der darauf aufbauende Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 mit, dass im Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug genommen worden sei auf die obgenannte technische Abklärung, welche ihm nicht zur Kenntnis gebracht worden sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/Z98). Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 liess die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Bericht über die technische Beurteilung der Lärmbelastung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zugehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/Z106). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit hatte der Beschwerdeführer - wenn auch verspätet - die Möglichkeit, zum Bericht Stellung zu nehmen bzw. sich dazu vernehme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n zu lassen, was er allerdings - soweit aus den Akten ersichtlich - nicht zeitnah tat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im Beschwerdeverfahren brachte er lediglich pauschal und ohne weitere Begründung vor, dass die während der Messung anwesenden Verantwortli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen des ehemaligen Arbeitgebers fast unbegrenzte Möglichkeiten gehabt hätten, die Messungen zu beeinflussen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend liegt eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, welche durch die volle Kognition des hiesigen Gerichts im vorliegenden Falle als geheilt gilt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass dieser Bericht - wie folgend gezeigt wird (vgl. E. 5) - für die Beurteilung des vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Sachverhaltes nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge präsentiert sich im Wesentlichen folgendermas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstbehandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt nach der ambulanten Konsultation vom 17. November 2011 fest, dass bereits seit 5 Jahren ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pfeiftinnitus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits bekannt sei (nach Lärmtrauma auf der Bühne, Kanonenschuss) und der Versicherte allgemein ein sehr „hypersensitives“ Gehör habe, so dass selbst das Knistern eines Plastiksackes als unglaublich unangenehm empfun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den werde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte einen Tinnitus Grad II und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> November 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/ZM2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2011 in der Sprechstunde bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Hals-, Nasen- und Ohren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten, vor. In ihrem Bericht diagnostizierte sie ein akustisches Trauma von 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 mit erheblicher Verstärkung eines traumatischen Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits Grad 4 bei Status nach Lärmtrauma vom Januar 2008 mit beginnender Phonophobie und reaktiver De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression durch Zukunftsangst (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/ZM9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Januar 2008 bei einer Ensembleprobe ein Lärmtrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitten. Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem bemerke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er auf beiden Seiten einen Tinnitus und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotzdem in der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seinen Beruf als Opernsänger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben. Während der Proben benutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e er regelmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig einen Gehörschutz. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011 sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es erneut zu einem akustischen Trauma während der Generalprobe vom Stück </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein Gong </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich verstärkt dreimal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Nähe eines Laut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Gehörschutz in den Ohren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getragen (den Gehörschutz kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er nur w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrend Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gieproben tragen). Daraufhin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es zu einer erheblichen Verstärkung von Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, was bis heute anhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittlerweile sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es so, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aum noch Umweltgeräusche ertrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sich in der Öffentlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur noch mit Gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz bewege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Selbst die eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Stimme beim Einsingen bereite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen und ein körperliches Unwohlsein, so dass er seit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Trauma nicht arbeitsfähig sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sehr lauten Tinnitus komme es zusätzlich zu erheblichen Schlafstörungen, die er nur zeitweise unter Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lexotanil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kupieren könne. Die beklagten Beschwerden spiegelten sich auch im Tonaudiogramm wieder. Es finde sich eigentlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Normakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geringgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schallleitung ab 3 kHz von 25 bis 30 dB. Die Ohrge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räusche lägen rechts bei 8 und 4 kHz und links bei 1 und 8 kHz. Der Tinnitus sei mit 55 dB rechts und 30 dB links mittelgradig laut. Erheblich patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch sei aber die Unbehaglichkeitsschwelle, die von 75 dB bei 250</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hz auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dB bei 8 kHz ansteige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durch die zunehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der damit verbunden Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide er auch zunehmend an Zukunftsangst, was seine berufliche Karriere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angehe. Hinzu käm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en durch den Tinnitus und die Müdigkeit Konzentrationsstörungen, so dass sich insgesamt ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne reaktive Depression entwickle. Das zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tinnitusfragebogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit 64 von 84 Punkten, was dem höchsten Grad d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er psychischen Belastung entspreche. Insofern habe sie den Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versucht zu beruhigen und ihn zunächst ausführlich über sein Krankheitsbild aufgeklärt. Ansonsten würde man folgendes thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisches Vorgehen vorschlagen:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf Grund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollten zunächst bilateral </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Noiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angepasst werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem möchte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bitten, wieder mit einer psychotherapeutischen Behandlung zu beginnen, um der depressiven Ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegnen. Zusätzlich würde sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorschlagen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund der Schlafstörungen ein schlaffördern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Antidepressivum verordnet we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Häufig wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch eine Akupun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kturbehandlung gut beeinflusst, so dass sie Herrn Professor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihn zu einer entsprechenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung aufzubieten. Reiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die ambulante Behandlung nicht, müsste die Akupunkturbehandlung stationär erfolgen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiterhin bestehe natürlich eine 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%ige Arbeitsunfähigkeit. Sollte sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Umweltgeräusche bis Mitte nä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chsten Jahres zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilden, sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eventuell zu einem späteren Zeitpunkt auch der berufliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einstieg wieder möglich. Bleibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Pho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nophobie bestehen, we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr in seinem Beruf als Opernsänger arbeiten können, so dass eine Umschulung erfolgen m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Er sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich dessen bewusst und w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch mit diesem Gedanken schon befassen. Insgesamt m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man zunächst davon ausgehen, dass die Therapie das ganze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahr 2012 in Anspruch nehmen we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die nächste Kontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 erfolgen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/ZM9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte in ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012, dass sich die Tonaudiometrie im Vergleich zum Vorbefund verbessert habe. Seit der letzten Konsultation habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Noiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> täglich getragen, darunter sei zumindest die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnituslautstärke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas geringer. Es finde sich aber nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vor noch eine erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was sich an der Unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haglichkeitsschwelle von 30 bis 40 dB zeige. Hinzu komme, dass er derzeit kaum über persönliche Kontakte verfüge, was den Leidensdruck noch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärke. In der Stadt sei er auch immer mit seinem Trauma konfrontiert, so dass sie empfehlen würde, dass in den nächsten drei Monaten ein Ortswech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sel stattfinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und er zu seiner Familie nach Frankreich fahre, um sowohl akustisch als auch örtlich Abstand zum Lärmtrauma nehmen zu können. Bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umschulung müsse solange gewartet werden, bis die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich soweit zurückgebildet habe, dass er am normalen Leben teilnehmen könne. Dann sollte es auf jeden Fall ein Beruf sein, der ohne Lärm und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Druck auskomme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnituslautstärke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermindert habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass das Ohr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geräusch den Beschwerdeführer weniger störe. Das Hauptproblem liege in der nach wie vor erheblichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sich mit einer Unbehaglichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwelle von 30 bis 45 dB überhaupt nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verändere. Insofern sei er nicht in der Lage, an einem normalen täglichen Leben teilzunehmen, da normale Umweltgeräusche schon bei 60 bis 65 dB lägen. Die Psychotherapie sollte beibehalten werden, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Noiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Therapie werde verändert, da er sie aufgrund der erhöhten Lautstärke nicht ertragen und darum nur sehr wenig getragen habe. Da noch keine Akupunktur-Therapie erfolgt sei, möchte sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bitten, ihn für eine umfassende Diagnostik und Therapie aufzubieten. Sie empfehle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass er bis zur nächsten Konsultation Anfang Dezember 2012 wieder in das Elternh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus nach Südspa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nien zurückkehre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 fest, dass sich im Vergleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Juni 2012 das Hörvermögen wieder gut normalisiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe, das O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geräusch liege weiter bei 2 und 4 Kilohertz auf beiden Seiten. Die Inten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sität sei wechselnd, bei der heutigen Untersuchung sei der Tinnitus relativ leise, so dass sie nur etwas höhere Lautstärken oberhalb der Hörschwelle benötigten, um das Ohrgeräusch zu verdecken. Die Unbehaglichkeitsschwelle habe sich aber weiter verschlechtert und liege jetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Werte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 35 bis </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 Dezibel in allen Frequenzen. Im Vergleich dazu sei die Unbehaglichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwelle im ersten Tonaudiogramm vom Dezember 2011 noch bei 75 dB </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei 250 Hertz gelegen und sei dann bis auf 40 dB bei 8 Kilohertz angestiegen. Insofern sei von einer eher negativen Prognose auszugehen. Durch diese erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> komme es beim Beschwerdeführer nach Einwirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von normalen Umweltgeräuschen über einen relativ kurzen Zeitraum - ca. nach einer Stunde - zur Mitreaktion des vegetativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nerven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">systems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2013 untersuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin FMH, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer nach Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor rund 5 Jahren ein erstes Mal ein akustisches Trauma erlitten, welches keine messbare Hörschädigung b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ewirkt hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, jedoch eine gewisse Geräuschüberempfindlichkeit und einen g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ut kompensierten Tin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nitus zurückgelassen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> also anschliessend akustisch vermehrt vul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass es dann bei dem aktuellen Ereign</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is vor rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten bei einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneuten potenziell das Gehör gefährdenden akustischen Ereignis zu der heute bestehenden massiven, vegetativ stigmatisierten Symptomatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie bereits eingangs erwähnt, sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim aktuellen Ereignis, welches technisch ausführlich und minutiös abgeklärt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei, die potentiell ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörschädigende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Limite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl knapp erreicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen, was jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht heisse, dass unbedingt eine organisch-strukturelle Läsion bewirkt werden müsse. In der Tat sei es dann auch so, dass eine eigentliche Läsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Innenohren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Zielorgan einer solchen akustischen Überlastung im Rahmen der heutigen, ausführlichen audiologischen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung habe ausgeschlossen werden können. Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei festzuhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine organisch-strukturelle Läsion bezüglich des Gehöres nicht vorliege. Hingegen sei es auch so, dass offensichtlich im Rahmen der persönlichen Veranlagung des Beschwerdeführers dieses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zweite Ereignis doch zu einer derartigen Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis heute noch die nur subjektiv erfassbare massive Symptomatologie besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter welcher der Patient zweifelsohne sehr leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Vergesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftung mit einem Tinnitus sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine nicht selten zu beobachtende Symptomatologie und in einer ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Phase nach dem Auftreten sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Lärmkarenz sicher die einzig richtige un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">same Methode. Hingegen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch bekannt, dass danach möglichst rasch eine erneute "Desensibilisierung" stattfinden sollte, damit es nicht zu der eigentlichen Phonophobie komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, wie sie jetzt beim Beschwerdeführer zweifelsohne bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbei handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um eine vor allem psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne massive Reaktion. Typisch sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Aufenthalt in der abgelege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Natur in Spanien während 3 Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aten zwar äusserst geschätzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aber gleichzeitig eigentlich bezüglich der Erholung keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fortschritte mehr erlebt habe. Nach wie vor führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein stark zurückg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ezogenes Alltagsleben und leide dabei auch psychisch. Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisch betreut, jedoch we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei offensichtlich nicht allzu gross Wert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf gelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine aktive von ihm auch gesuchte allmähliche "Desensibilisierung" </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lauteren Geräuschen stattfinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziel müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e es sein, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er jetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ganz bewusst und unter Aufbietung viel eigener innerer Energie sich zune</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hmend lauten Einflüssen aussetze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Ziel vor Auge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die eigentliche "Desensibi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung" voranzutreiben. Hierzu we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es auch notwendig sein, dass er zunehmend häufiger auf die Verwendu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng von Gehörschützern verzichte. Dabei we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es wichtig sein, dass die aktuelle Versorgung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Elacinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörschutzp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fropfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessert we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, so dass es für den Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> je nach Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorerst einmal ein weniger stark dämmendes Gehörschutzmittel zu verwenden um dann allmählich vollständig auf diese verzichten zu können. Der von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geäusserte Wunsch nach einer nochmali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen "Retraite" in eine s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehr ruhige, ihn abschirmende Umgebung, kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus fachär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ztlicher Sicht nicht befürwortet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr sollte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mend häufiger auch lauteren Geräuschen - selbstverständlich immer mit der Möglichkeit sich dagegen ausreichend zu schützen, falls es unertr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äglich werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - aussetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfahrungsgemäss brauche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Patient nach einem sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen akustischen Trauma etwa 2 - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 1/2 Jahre Erholungszeit. Aktuell seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem Ereignis rund 15 Monate v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstrichen, so dass noch ein gutes Jahr sicher Zeit bleibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne weitere Erholung. Trotzdem mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an dieser Stelle festgehalten werden, dass jetzt ein forcierteres weiteres Vorgehen erstre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benswert wäre. Insbesondere sollten sicher keine Expos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itionskarenzen geför</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zur Frage der Eignung für eine Fortsetzung der bisherigen beruflichen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht Stellung bezogen werden. Eine allfällige Nichteignungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre nicht vor Ablauf von 2 1/2 Jahren zu erlassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 wurde der Beschwerdeführer erneut von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersucht, welche festhielt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich im Vergleich zum Januar anhand der Angaben des Beschwerdeführers als auch anhand der Messung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert habe - er sei nach wie vor erheblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hyperakus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Tinnitus werde bei verstärkten Geräuschen deutlich stärker. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychisch sei er ihrer Meinung nach doch deutlich depressiver als noch vor einem halben Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da er trotz seiner Anstrengungen keine Fortschritte bemerke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Kinder-Jugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rie und -psychotherapie, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten Arztbericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 1) eine mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F32) und 2) eine Panikstörung als psychiatrische Diagnosen fest. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe zur Arbeitsunfähigkeit keine Stellung genommen bei vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänglicher Arbeitsunfähigkeit aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oto-rhino-laryngologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden. Die Prognose bezüglich Depression und Angststörung sei noch länger offen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sollte der Beschwerdeführer weniger lärmig wohnen. Sinnvoll und realisierbar sei das zumindest vorübergehende (Monate) Leben in reizarmer Umgebung, so z.B. im Haus im ländlichen Spa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nien, wo es schon, wie erwähnt, zu Verbesserungen gekommen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 hielt sie fest, dass der Zustand des Beschwerdeführers unverändert sei. Die letzte Behandlung sei am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 erfolgt. Eine nächste Kontrolle sei im Moment nicht mehr geplant. Von einem Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverlauf könne keine Rede sein. Es sei ein konstanter Zustand, so dass ihres Erachtens nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Endzustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht sei. Er sei aufgrund seiner erheblichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht einmal in der Lage, sich im normalen Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf in der Gesellschaft zu bewegen. Insofern sei es ihm auf keinen Fall möglich, weiterhin als Sänger oder in einer anderen Tätigkeit mit Musik zu arbeiten. Durch die erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sich bis heute nicht geändert habe, sei auch jede Art von Umschulung nicht möglich. Insofern bestehe heute und auch sicher in den nächsten Jahren kein Anhalt dafür, dass sich die Arbeitsfähigkeit erhöhen werde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM25). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin holte das interdisziplinäre psychiatrische und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">otologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für HNO-Heilkunde und Phoniatrie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pädaudiologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, notierten interdiszip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linär folgende Diagnosen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/22):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tinnitus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aurium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 H93.1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 H93.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0), Phonophobie (ICD-10 F40.2), Agorapho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bie (ICD-10 F40.0) und Soziophobie (ICD-10 F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeit mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">histrionischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und phobischen Tenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zen (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter schlussfolgerten, dass n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eue oder zusätzliche therapeutische Versuche nicht indiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine willentliche Überwindung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuellen Symptomatik erscheine nicht zumutbar. Das liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur an der Schwere der Symptomatik mit ihrer Kombination aus organischen und psychischen Störungen, sondern auch an der spezifischen Ang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stsymptomatik, die zur Folge habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er auf Herausforderungen nicht mehr kämpferisch wie frü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her, sondern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem Fluchtreflex reagiere. So habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitgeber ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Symptomatik mit der Forderung nach e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngerer medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Kontrolle und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Androhung des Lohnstopps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> positiv zu beeinflussen. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kündigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er zwar als das traurige Ende seines geliebten Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Umstand selber sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kränkend für ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen, den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er sie mit Erleichterung aufgenommen und konstatiert, dann müsse er seine Wohnung in Zürich nicht mehr beibehalten. Auch das abweisende Verhalten der Eh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">efrau wegen seiner Symptomatik habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu einer Veränderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beigetragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern letztl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich zur Trennung der Partner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Versuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grenzen zu setzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> also jeweils zu einer Verstärkung seiner Regression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne dass man Anhaltspunkte für Simulation oder Aggravation der Beschwerden h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abe. Diese seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch in der Vergangenheit nicht gefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für einen Fallabschluss seien demnach erfüllt. Es habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine intensive, sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung unter der engagierten Mitarbeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattgefunden, ohne dass im letzten Jahr noch wesentliche Veränderungen zu verzeichnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für den psychiatrischen Fallabschluss des Unfalls von 2011 wäre zwar mit drei Jahren die Zeitspanne zu kurz, nicht aber unter Einbezug des Unfalls von 2008 und insbesondere der hier angenommenen langjährigen Entwicklung seiner Ängste. Die Versuche der Rehabilitation in seinem bisherigen Beruf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien gescheitert. Der Unfall erfülle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar objektiv aufgrund der technischen Abklärung durch die Suva nicht ausreichend die Kriterien eines klassischen Lärmtraumas (Knall- oder Explosionstrauma), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die oben dargelegten Begleitumstände dennoch die Annahme eines Berufsunfalls im Sinne eines „akustischen Unfalls" nahe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht auf seine langjährige berufliche akustische Belastung, die wiederholten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lärmtraumata von 2008 und 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 in Verbindung mit seiner angespannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> emotionalen Situation erscheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es ihnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darüber hinaus überwiegend wahrscheinlich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- wie bereits von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet - auch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Berufskrankheit anzunehmen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Angesichts seiner vollständigen Berufsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und der ausgedehnten somatischen und psychischen Symptomatik befürworte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> derzeit eine vorläufige Berentung. Wegen der skizzierten positiven Aspekte der Entwicklung sollte diese allerdings im Abstand von spätestens zwei Jahren nochmals überprüft werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bestehe beim Beschwerdeführer i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Zusammenhang mit einem Lärmtrauma im November 2011 auf Grund von Tinnitus mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Phonophobie, agrophobischen und soziophobischen Symptomen und einer depressiven Störung bis heute eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in seinem Beruf als Sänger. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht darzustellen, wie die spezifische akustische Vulnerabilität als Sänger mit den geklagten Lärmtraumata, aber auch psychogene Begleitumstände anlässlich einer objektiv nicht zwingend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheitsauslösenden Belastung zu einer schweren, chronischen Erkrankung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus den Forschungse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rgebnissen der Psychoakustik sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekannt, dass die objektive Lärmbelastung, messbar in dB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur zu einem kleineren Teil (20-30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu der subjektiv als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angenehm oder störend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/quälend empfund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enen Geräuschempfindung beitrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die auch aus psychischen Gründen erklärbare Schreck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftigkeit gegenüber unkontrollierten Geräuschen besonders ausgeprägt. Sie ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur die Aufgabe seines Berufs, den weitgehenden Verlust seiner sozialen Kontakte, sondern auch das Scheitern seiner Ehe verursacht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die jetzige Entwicklung ohne das Lärmereignis von November 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 nicht vorstellbar. Hier sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Entwicklung eingeleitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die jetzt vollständige Berufsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch die Chancen einer alterna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Wiedereingliederung mindere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Angaben des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien glaubhaft. Es gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravation oder Simulation der Beschwerden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach den jetzt eingetretenen Veränderungen in seinem Leben einen Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitraum von ca. zwei Jahren erha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um sich dem anzupassen und für sich neue Möglichkeiten der selbständigen Lebensbewährung zu finden. Spätes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens dann sollte, fal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls die Arbeitsunfähigkeit anhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sein Zustand erneut fachärztlich evaluiert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/ZM26/29 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellte im Auftrag der Beschwerdegegnerin das Aktengutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/ZM29). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darin führte er ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere aus, dass aus s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Sicht auch für die Berufsgruppe der Chorsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger die Annahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Tinnitus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Risiko in deutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Masse gegenüber der Allgemeinbevölkerung e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhöht sei. Für die Annahme einer viermal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> häufigeren Betroffenheit als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Literatursuche für Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Zahlen finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die 4-fach höhere Betroffenheit g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere für das Vorliegen einer Lärmschwerhörigkeit. Das Risikomass an einem Tinnitus oder einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erkranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei in einer Studie aus dem Jahr 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als 57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höher als in der Allgemeinbevölkerung angegeben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schink</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> et al. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Incidence</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hearing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disorders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in professional </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">musicians</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Occup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Environ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014;71:472</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-476). Somit erscheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im überwiegenden Masse wahrscheinlich, dass die Tinnitus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usisbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Chorsänger an der Zürcher Oper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein Berufsunfall vorliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> strittig. Dies kann allerdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngs -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie folgend gezeigt wird - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist erstellt, dass weder der Tinnitus noch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine organisch-strukturelle Läsion des Gehörs zurückzuführen sind (vgl. E. 4.2-4.6 und E. 4.10), was auch seitens des Beschwerdeführers nicht in Abrede gestellt wurde (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 16 f.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit der adäquate Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang nach den zu den psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Grundsätzen (sogenannte Psycho-Praxis) zu beurteilen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 248</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst dem Tinnitus und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liegen gestützt auf das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Weiteren nur noch psychiatrisch bedingte Gesundheitsstörungen vor (vgl. E. 4.10), womit der adäquate Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang diesbezüglich ebenfalls nach der sogenannten Psycho-Praxis zu prüfen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Fallabschluss auf den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 festsetzte und die Leistungen für Heilbehandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Taggeld entsprechend einstellte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013, dass die Befunde der Tonaudiometrie im Vergleich zum Vorbefund unverändert seien, es bestehe ein normales Hörvermögen beidseits mit geringem Hochtonverlust von 30 dB ab 4 kHz, ein Tinnitus beidseit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 und 4 kHz, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdeckungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 25 dB und eine Unbehaglichkeitsschwelle von 35-40 dB (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM23, E. 4.7). Diese Befunde entsprechen im Wesentlichen auch denjenigen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 festhielt. So konstatierte sie, dass sich im Vergleich zum 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 keine Veränderungen ergeben hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Endzustand erreicht sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sie entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend die Behandlung am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 abgeschlossen hätten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM29, vgl. E. 4.9). Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass aus somatischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte und der Fallabschluss zu Recht erfolgte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, dass die Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erneute Beurteilung des Zustandes des Beschwerdeführers in zwei Jahren befürworteten und damit erstellt sei, dass der medizinische Endzustand noch nicht erreicht sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 21 N 63 und S. 10 N 22). Aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings notierten die Gutachter auf die Frage, ab welchem Zeitpunkt von einer weiteren Behandlung der Beschwerden keine namhafte Verbesserung mehr erwartet werden könne, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre Behandlung im November 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeschlossen habe, da der Endzustand erreicht gewesen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/33) und schlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen als weitere Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch-psychotherapeutische Massnahmen vor (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/32 f.) - welche allerdings den Fallabschluss bei der Beurteilung nach der Psycho-Praxis nicht hindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.4.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Erreichen des Endzustandes per 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 annahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die Taggeldleistungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen für Heilbehandlungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend gleichentags </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/Z180)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Psycho-Praxis (vgl. E. 2.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschäden in adäquatem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangspunkt der Adäquanzbeurteilung bildet das (objektiv erfassbare) Unfallereignis. Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften (Urteil des Bundesgerichts 8C_498/2011 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012, E. 6.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Ausführungen des Beschwerdeführers folgend wurden beim Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 bei der Hauptprobe zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> drei Gongschläge durch den Lautsprecher unerwartet extrem laut verstärkt, nachdem die Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkenden bereits vorher einem sehr hohen Dauerschallpegel ausgesetzt gewesen seien. Die Sänger der Gruppe Tenor scheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Vorfall dem grössten Schalldruck ausgesetzt gewesen und niemand der im Einsatz ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Chormitglieder habe zum Zeitpunkt der Gongschläge einen Gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutz getragen. Der Beschwerdeführer habe durch den Vorfall ein Gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strauma erlitten und sei seither arbeitsunfähig, eine Geigerin habe trotz Gehörschutz ein Trauma erlitten und die Probe verlassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Entscheid vom 8C_1040/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 offen, ob ein anlässlich eines Nachschiesskurses nachweislich erlittenes akustisches Trauma als banales bzw. leichtes oder als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzustufen ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar mit den vorliegenden Ereignissen, wobei bezüglich des Vorfalls vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 strittig ist, ob die verstärkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gongschläge die Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werte für eine wahrscheinliche Gehörschädlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreichten oder nicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 7; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorfall vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">banal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maximal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu qualifizieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei mittelschweren Ereignissen im Grenzbereich zu den leichten muss entwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ein Kriterium in besonders ausgeprägter Weise oder aber vier der mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Kriterien erfüllt sein (vgl. E. 2.4.6; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Holzer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 64). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist zu beachten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Prüfung der Adäquanzkriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Psycho-Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Folgen der organisch nicht ausgewiesenen Beschwerden nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_903/2009 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010 E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esonders dramatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begleitumstände oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eindrücklichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Unfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist objektiv und nicht auf Grund des subjektiven Empfindens bzw. des Angstgefühls der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person zu beurteilen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Holzer, a.a.O., S. 69). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses Kriterium klarerweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht. Dass die Verstärkung der Gong</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schläge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der Bühne in einem Moment höchster Konzentration und bereits hoher Belastung des Gehörs der anwesenden Künstler passiert sei, ändert daran entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nichts. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine schwere Verletzung oder eine Verletzung, welche erfahrungsgemäss geeignet ist, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, liegt nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die organisch nicht ausgewiesenen Beschwerden nicht in die Beurteilung, ob eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung vorliegt, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzubeziehen sind, ist auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses Kriterium zu verneinen. Auch ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie vom Beschwerdeführer geltend gemachte an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauernde Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physischen Grund zurückzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren liegen auch keine körperlichen Dauerschmerzen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lfolgen erheblich verschlimmert oder ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit stehen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Gesundheitsschäden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in adäquatem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber festzuhalten ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Adäquanz auch bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Ereignisses vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 zu verneinen ist: Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde - den Ausführungen des Beschwerdeführers folgend - anlässlich der Bühnenor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chesterprobe ein Donner mittels Lautsprecheranlage eingespielt, wodurch gemäss den Angaben des Beschwerdeführers mindestens zwölf Chorsänger gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch beeinträchtigt worden seien. M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indestens vier Sänger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerer, einer davon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anhaltend geschädigt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass er den Beruf habe aufgeben müssen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/13; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/Z150</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Auch dieser Vorfall ist unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung als maximal mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach diesem Ereignis seine Arbeit weiter in vol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lem Pensum aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine somatische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte nur während kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zer Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/Z27/2;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/Z150)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der übrigen Kriterien kann auf die entsprechenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführungen zum Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 verwiesen werden (vgl. E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2). Damit stehen die noch vorhandenen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitsschäden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in adäquatem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist vorliegend festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen gelassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden kann, ob das Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 als Unfall zu qualifizieren ist, da die über den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter bestehenden Beschwerden keine organische Ursache besitzen und unter Berücksichtigung der Psycho-Praxis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit adäquat kausal zum Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 oder zum Vorfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob eine Berufskrankheit im Sinne des UVG vorliegt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG gelten als Berufskrankheiten Krankheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Erkrankungen. Gestützt auf diese Delegationsnorm und Art. 14 UVV hat er in Anhang I zur UVV eine Liste der schädigenden Stoffe und der arbeitsbedingten Erkrankungen erstellt. Nach der Rechtsprechung ist eine „vorwiegende" Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursachung von Krankheiten durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten nur dann gegeben, wenn diese mehr wiegen als alle andern mitbeteiligten Ursachen, mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50 % ausmachen. „Ausschliessliche" Verursachung hingegen meint prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch 100 % des ursächlichen Anteils der schädigenden Stoffe oder bestimm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeiten an der Berufskrankheit (BGE 119 V 200 E. 2a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Berufskrankheiten gelten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2 UVG auch andere Krankhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind. Diese General</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">klausel bezweckt, allfällige Lücken zu schliessen, die dadurch ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stehen könnten, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bundesrätliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Liste gemäss An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hang I zur UVV entweder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einen schädigenden Stoff, der eine Krankheit verursachte, oder eine Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heit nicht aufführt, die durch die Arbeit verursacht wurde (BGE 119 V 200 E. 2b mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung ist die Voraussetzung des „ausschliesslichen oder stark überwiegenden" Zusammenhangs gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG erfüllt, wenn die Berufskrankheit mindestens zu 75 % durch die berufliche Tätigkeit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sacht worden ist (BGE 126 V 183 E. 2b, 119 V 200 E. 2b mit Hinweis; RKUV 2000 Nr. U 408 S. 407).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmt ist, sind gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 UVG Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten von ihrem Ausbruch an einem Berufsunfall gleichgestellt. Sie gelten als ausgebrochen, sobald die betroffene Person erstmals ärztlicher Behandlung bedarf oder arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG ist grundsätzlich in jedem Einzelfall dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über Beweis zu führen, ob die geforderte stark überwiegende (mehr als 75%ige) bis ausschliessliche berufliche Verursachung vorliegt (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">183 E. 4b am Ende). Angesichts des empirischen Charakters der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Wissenschaft (BGE 126 V 183 E. 4c am Anfang) spielt es für den Beweis im Einzelfall eine entscheidende Rolle, ob und inwieweit die Medizin, je nach ihrem Wissensstand in der fraglichen Disziplin, über die Genese einer Krankheit im Allgemeinen Auskunft zu geben oder (noch) nicht zu geben vermag. Wenn aufgrund medizinischer Forschungsergebnisse ein Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungswert dafür besteht, dass eine berufsbedingte Entstehung eines bestimmten Leidens von seiner Natur her nicht nachgewiesen werden kann, dann schliesst dies den (positiven) Beweis auf qualifizierte Ursächlichkeit im Einzelfall aus (Urteil des Bundesgerichts U 71/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2006 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass eine Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG vorliege, da gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Anhangs 1 zur UVV eine erhebliche Schädigung des Gehörs durch Arbeiten unter Lärm als arbeitsbedingte Krankheit gelte. In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liege zwar keine objektiv-strukturelle Läsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Innenohr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, aber eine massive, komplexe Beeinträchtigung der akustischen Wahrnehmung, welche einer erheblichen Gehörsschädigung entspreche (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 18 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erhebliche Schädigungen des Gehörs durch physikalische Einwirkungen bei Arbeiten im Lärm gelten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Anhangs 1 zur UVV als arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Erkrankung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten fest, dass kein wesentlicher Gehörschaden sicher nachweisbar sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM26/35), was auch mit den Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> korreliert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM19/1 f.), welcher konstatierte, dass die ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung stehenden Reintonaudiogramme ein altersentsprechend normales Gehör ze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igten. Dass ein wesentlicher Gehörsschaden vorliegt, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher vom Anhang 1 zur UVV erfasst würde, ist damit nicht erstellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tinnitus und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind - wie gezeigt (vgl. E. 5.2) - nicht auf eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> organisch-strukturelle Läsion de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Gehörs zurückzuführen, womit sie nicht im Anhang 1 zur UVV geführt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist eine Berufskrankheit im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG zu verneinen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren machte der Beschwerdeführer geltend, dass eine Berufskrank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG vorliege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lege dar, dass das Risiko für lärmbedingte Hörschäden bei Berufsmusikern viermal höher sei als in der Gesamtbevölkerung, beim isoliert betrachteten Tinnitus sei es um 57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> höher. Angaben zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Tinnitus seien selten. Aufgrund des viermal grösseren Risikos für Störungen des Hörsystems, wozu auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Tinnitus gehören würden, sei die Generalklausel nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG zu bejahen und entsprechend auch gestützt darauf Leistungen zu erbringen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 19 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers geht aus den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Risiko von Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">musikern, an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder einem Tinnitus zu erkranken, um das vierfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che höher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als in der Normalbevölkerung: Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konstatierte, dass seines Erachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ns für die Berufsgruppe der Chor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sänger die Annahme gelte, dass das Tinnitus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Risiko in deutlichem Masse gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über der Allgemeinbevölkerung erhöht sei. Für die Annahme einer viermal häufigeren Betroffenheit als im Durchschnitt habe er in der Literatursuche für Tinnitus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Zahlen finden können. Die vierfach höhere Betroffenheit gelte insbesondere für das Vorliegen einer Lärmschwerhörig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Das Risikomass an einem Tinnitus oder einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erkranken sei gestützt auf die Studie von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schink</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et al., (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Incidence</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hearing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disorders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in professional </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">musicians</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Occup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Environ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Med. 2014; 71:472-476) als 57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> höher als in der Allgemeinbevölkerung anzugeben. Somit erscheine es ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im überwiegenden Masse wahrscheinlich, dass die Tinnitus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusisbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit der berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeit des Versicherten als Chorsänger stünden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/ZM29/4 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> plausibel dargestellt, ist es zwar überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich, dass die Tinnitus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusisbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der beruflichen Tätigkeit des Beschwerdeführers stehen - dies reicht allerdings nicht zur Annahme einer Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da dabei eine ausschliessliche oder stark überwiegende Wahrscheinlichkeit verlangt wird, was gestützt auf die Ausführungen von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verneinen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist festzuhalten, dass entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers keine Berufskrankheit im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 UVG anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a die über den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter bestehenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden keine organische Ursache besitzen und unter Berücksichtigung der Psycho-Praxis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit adäquat kausal zum Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 oder zum V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 sind sowie keine Berufskrankheit vorliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich der angefochtene Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ernst J. Brem</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>