<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-04-27-6B_1101-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1101/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Verfügung vom 27. April 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Rüedi, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einsprache gegen Strafbefehl (Nötigung etc.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 12. August 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Obergericht des Kantons Zürich trat mit Beschluss vom 12. August 2014 auf eine Beschwerde nicht ein. Der Entscheid wurde am 13. Oktober 2014 in polnischer Sprache an die Adresse der Beschwerdeführerin in Polen versandt. Diese nahm den Entscheid am 20. Oktober 2014 in Empfang. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin reichte dem Obergericht eine in polnischer Sprache geschriebene Eingabe vom 2. November 2014 ein. Das Obergericht leitete die Eingabe an das Bundesgericht weiter (Eingang Bundesgericht: 12. November 2014). Das Bundesgericht ging analog dem Verfahren 6B_626/2012 davon aus, die Beschwerdeführerin wolle Beschwerde gegen den obergerichtlichen Beschluss vom 12. August 2014 erheben. Es eröffnete das Verfahren 6B_1101/2014. Mit Verfügung vom 16. Februar 2015 teilte es der Beschwerdeführerin mit, gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> seien Rechtsschriften an diese Instanz in einer schweizerischen Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch) abzufassen. In Anwendung von <span class="artref">Art. 42 Abs. 6 BGG</span> werde sie aufgefordert, innerhalb von 20 Tagen seit Empfang dieser Verfügung den Mangel zu beheben und eine Übersetzung der Eingabe vom 2. November 2014 nachzureichen. Sofern sie dieser Aufforderung nicht nachkomme, bleibe ihre Rechtsschrift unbeachtet. Im Übrigen hätten Parteien, die im Ausland wohnen, in der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen. Sie werde eingeladen, dem Bundesgericht innert der oben erwähnten Frist ein solches Domizil in der Schweiz anzugeben, an welches allfällige Verfügungen und das abschliessende Urteil gesandt werden können. Sofern sie kein Zustelldomizil bezeichne, behalte sich das Bundesgericht in Anwendung von <span class="artref">Art. 39 Abs. 3 BGG</span> vor, Mitteilungen an sie durch Publikation in einem amtlichen Blatt zu eröffnen und/oder auf eine Zustellung an sie zu verzichten (act. 9). </div> <div class="para">Nebst einer deutschen Kopie sandte das Bundesgericht die Verfügung der Beschwerdeführerin auch in polnischer Sprache (act. 11). </div> <div class="para">Am 20. März 2015 wandte sich die Beschwerdeführerin in einer italienischen Eingabe an das Bundesgericht. Sie teilte mit, nie ein Schreiben an das Bundesgericht gerichtet zu haben (act. 12). Davon nimmt das Bundesgericht Kenntnis. Dementsprechend wird die Beschwerde als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. Die dem Bundesgericht vom Obergericht in dieser Sache übermittelten Postsendungen der Beschwerdeführerin gehen an dieses zurück. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Ausnahmsweise wird auf eine Kostenauflage verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach verfügt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird als gegenstandslos am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. April 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Rüedi </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>