<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-07-17-1C_348-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_348/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 17. Juli 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Abteilung Administrativmassnahmen, Landsgemeindeplatz 5, 9043 Trogen, </div> <div class="para">Departement Inneres und Sicherheit, Schützenstrasse 1, 9100 Herisau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vorsorglicher Sicherungsentzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden, 4. Abteilung, vom 26. April 2018 (O4V 17 30). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Im Sommer 2016 unterzog sich A.________ (Jg. 1941) der periodischen Kontrolluntersuchung zur Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit bei Dr. B.________. Dieser äusserte mit Schreiben vom 11. August 2016 ans Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserhoden Zweifel an der Fahrfähigkeit und regte eine Prüfung durch die Rechtsmedizin an. Das Strassenverkehrsamt eröffnete am 17. August 2016 ein entsprechendes Verfahren. </div> <div class="para">Am 11. Juni 2017 war A.________ in einen Unfall verwickelt. Da den Polizeibeamten Zweifel an seiner Fahreignung kamen, nahmen sie ihm den Führerausweis provisorisch ab. </div> <div class="para">Nachdem das verkehrsmedizinische Gutachten vom 29. Juni 2017 negativ ausgefallen war, teilte das Strassenverkehrsamt A.________ am 4. Juli 2017 mit, dass es einen Entzug auf unbestimmte Zeit in Erwägung ziehe und dass der beschlagnahmte Ausweis auf unbestimmte Zeit vorsorglich entzogen bleibe. </div> <div class="para">Am 27. September 2017 wies das Departement Inneres und Sicherheit den Rekurs von A.________ gegen diese Verfügung ab. </div> <div class="para">Am 26. April 2018 wies das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden die Beschwerde von A.________ gegen diese Verfügung ab. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 7. Juli 2018 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Entscheid des Obergerichts aufzuheben und ihm den Führerausweis zurückzugeben. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts. Dagegen steht die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span> offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (<span class="artref">Art. 83 BGG</span>). Die kantonalen Instanzen haben dem Beschwerdeführer den Ausweis vorsorglich entzogen. Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren damit nicht ab; er stellt einen Zwischenentscheid dar, der nach der Rechtsprechung anfechtbar ist, da er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinn von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> bewirkt. Beim vorsorglichen Führerausweisentzug handelt es sich um eine vorsorgliche Massnahme nach <span class="artref">Art. 98 BGG</span> (Urteile 1C_328/2013 vom 18. September 2013 E. 1.2; 1C_233/2007 vom 14. Februar 2008 E. 1.2; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer kann somit nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügen (Urteil 1C_264/2014 vom 15. Februar 2015 E. 2). Nach <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-589%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page589">BGE 133 III 589</a> E. 2 S. 591 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer legt weder ausdrücklich noch sinngemäss dar, inwiefern der angefochtene Entscheid seine verfassungsmässigen Rechte verletzen könnte. Das ist auch nicht ersichtlich. Nachdem ein verkehrsmedizinisches Gutachten seine Fahreignung verneinte, halten die kantonalen Behörden den provisorischen Führerausweisentzug zu Recht bis zur abschliessenden Klärung der Sache aufrecht. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Appenzell Ausserrhoden, dem Departement Inneres und Sicherheit und dem Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. Juli 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Störi </div> </div></body></html>