{"Signatur": "LU_KG_004", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2021-08-12", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_KG_004_7H-20-201_2021-08-12.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10892", "Checksum": "68232d675f15d5d188e82a424ae2f27a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["7H 20 201", "2021 IV Nr. 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 4. Abteilung 12.08.2021 7H 20 201 (2021 IV Nr. 14)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna 4. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aufforderung zur Einreichung eines nachtr\u00e4glichen Baugesuchs als Zwischenentscheid (E. 5.1). Nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinn von \u00a7 128 Abs. 2 VRG (E. 5.2.1) und dessen Substantiierung (E. 5.4.2). In Anlehnung an die Bundesgerichtspraxis muss der tats\u00e4chliche Nachteil von einem gewissen Gewicht sein, was nur bei besonderen Umst\u00e4nden oder den \u00fcblichen Rahmen sprengenden Aufw\u00e4nden im Zusammenhang mit der Durchf\u00fchrung eines Baubewilligungsverfahrens zu bejahen ist. Die blosse Verz\u00f6gerung oder Verteuerung des Verfahrens oder die Belastung eines h\u00e4ngigen Verfahrens an sich bewirken noch keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, solange nicht evidenterweise unn\u00f6tig die Einreichung eines Baugesuchs verlangt wird (E. 5.2.2 ff. und E. 6.4.4 ff.). Bei mehrfachem Kl\u00e4rungsbedarf auf Sachverhaltsebene und Verkehrssicherheitsbedenken ist die Durchf\u00fchrung eines nachtr\u00e4glichen Baubewilligungsverfahrens angezeigt (E. 6). | Art. 93 Abs. 1 BGG; Art. 46 Abs. 1 VwVG; \u00a7 55 VRG, \u00a7 128 Abs. 2 VRG. | Bau- und Planungsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/63/2039", "Zeit UTC": "19.03.2025 04:29:24", "Checksum": "f78113eb1da2b952e0b7f3815a298794"}