<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00026</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106941&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00026</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.12.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Willensmängel bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses im beiderseitigen Einvernehmen?<br/>Schriftliche Bestätigung der vom Arbeitgeber ausgehenden Auflösung des Arbeitsverhältnisses "in beiderseitigem Einvernehmen" durch die Beschwerdeführerin. Der klare Wortlaut des Schreibens schliesst Täuschung und Irrtum aus; Drohung und Übervorteilung werden nicht rechtsgenügend geltend gemacht. Die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichten (E. 2c).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG">ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLÃSUNGSVERTRAG">AUFLÃSUNGSVERTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISGRAD">BEWEISGRAD</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DROHUNG">DROHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINVERNEHMLICHE AUFLÃSUNG">EINVERNEHMLICHE AUFLÃSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IRRTUM">IRRTUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TÃUSCHUNG">TÃUSCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERVORTEILUNG">ÃBERVORTEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WILLENSMANGEL">WILLENSMANGEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 21 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 23 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 24 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 28 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 30 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 16 lit. c PG</span><br/><span class="gerade">§ 23 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 8 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A wurde mit VerfÃ¼gung der Direktion der Justiz und des Innern vom 28. Juni 2000 zu 100 % beim Amt Q, Dienst X, angestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Direktion der Justiz und des Innern lÃ¶ste mit VerfÃ¼gung vom 10. Januar 2001 â "[n]achdem mit Vereinbarung vom 30.11.2000 zwischen Frau A sowie dem Vorgesetzten C einvernehmlich die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses auf den 31. Januar 2001 vereinbart wurde" â das AnstellungsverhÃ¤ltnis auf diesen Zeitpunkt auf. Am 30. November 2000 war A ein von C unterzeichnetes "KÃ¼ndigungsschreiben" desselben Datums mit folgendem Inhalt Ã¼bergeben worden:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Sehr geehrte Frau A</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf der Basis der Ihnen dargelegten GrÃ¼nde (u.a. Besprechung der Mitarbeiterbeurteilung vom 17.11.00) und gemÃ¤ss der zwischen uns getroffenen Vereinbarung, kÃ¼ndige ich Ihnen hiermit das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf den 31. Januar 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie Sie wissen, bedaure ich diesen Schritt, hoffe aber gleichzeitig, dass die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses fÃ¼r alle Beteiligten zu einer konstruktiven Weiterentwicklung fÃ¼hren kann. Sofern es in unseren MÃ¶glichkeiten steht, Sie bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive zu unterstÃ¼tzen, werden wir das gerne tun.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie besprochen, erfolgt die KÃ¼ndigung im beiderseitigen Einvernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>(...)"</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gleichentags unterzeichnete A nachstehendes Schreiben:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Hiermit bestÃ¤tige ich, A, den Empfang des KÃ¼ndigungsschreibens vom 30.11.00.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit meiner Unterschrift erklÃ¤re ich mich zudem mit der KÃ¼ndigung in beiderseitigem Einvernehmen einverstanden."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Folge liess A durch ihren (damaligen) Rechtsvertreter unter anderem geltend machen, es kÃ¶nne nicht von einer AuflÃ¶sung im beiderseitigen Ein­­vernehmen ausgegangen werden. Diese Auffassung wurde von der Direktion der Justiz und des Innern nicht geteilt, was schliesslich zur erwÃ¤hnten VerfÃ¼gung vom 10. Januar 2001 fÃ¼hrte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A. Mit Eingabe vom 26. Januar 2001 liess A beim Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich gegen die VerfÃ¼gung der Direktion der Justiz und des Innern vom 10. Januar 2001 rekurrieren und beantragen, die VerfÃ¼gung sei aufzuheben und die KÃ¼ndigung rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen. Eventuell sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung un­gerechtfertigt gewesen sei, und es sei ihr, A, eine EntschÃ¤digung im Umfang von vier MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Subeventuell sei das GeschÃ¤ft an das Amt Q zur DurchfÃ¼hrung eines Beweisverfahrens zurÃ¼ckzuweisen. Als BegrÃ¼ndung liess sie geltend machen, sie sei "recht eigentlich gedrÃ¤ngt worden (...), etwas zu unterschreiben, was sie gar nicht wollte (...)". Mit Bezug auf den zweiten Satz des von ihr unterschriebenen "BestÃ¤tigungsschreibens" sei schlicht und einfach anzufÃ¼hren, dass sie die­sen Ã¼berlesen habe, weil sie von ihrem Vorgesetzten gedrÃ¤ngt worden sei, den "Empfang" des KÃ¼ndigungsschreibens mit ihrer Unterschrift zu bestÃ¤tigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem die Direktion der Justiz und des Innern mit Vernehmlassung vom 15. Fe­bruar 2001 beantragt hatte, es sei dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu entziehen, stellte die (damalige) PrÃ¤sidentin des Regierungsrats mit VerfÃ¼gung vom 23. </span>Fe­bruar<span> 2001 (RRB 216/01) fest, das Gesuch um Entzug der aufschiebenden Wirkung des Rekurses sei gegenstandslos und das ArbeitsverhÃ¤ltnis habe per 31. Januar 2001 geendet. Ausserdem wurden die Akten dem Personalamt zur Erstattung eines Mitberichts Ã¼berwiesen, welcher am 22. MÃ¤rz 2001 erstattet wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 3. Oktober 2001 (RRB 1494/01) nahm der Regierungsrat davon Vormerk, dass der Rekurs im Hauptpunkt infolge Antritts einer neuen Stelle durch A gegen­standslos geworden sei. Das Begehren um Feststellung, dass die KÃ¼ndigung ungerechtfertigt gewesen sei, und um Zusprechung einer EntschÃ¤digung wies er an die Direktion der Justiz und des Innern zum Entscheid zurÃ¼ck.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Direktion der Justiz und des Innern wies mit VerfÃ¼gung vom 6. November 2001 die Begehren von A ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Mit Rekurs vom 19. Dezember 2001 gelangte A erneut an den Regierungsrat mit den AntrÃ¤gen, es sei ihr eine EntschÃ¤digung zufolge ungerechtfertigter KÃ¼ndigung im Umfang von vier MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Eventuell sei das Ver­fahren zur beweismÃ¤ssigen Erstellung des Sachverhalts an den Dienst X der Justizdirektion zu Ã¼berweisen. Subeventuell sei das Beweisverfahren durch die Direktion der Justiz und des Innern durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 5. Juni 2002 (RRB 884/02) wies der Regierungsrat den Rekurs ab, soweit er darauf eintrat. Der Regierungsrat hielt im Wesentlichen fest, es sei of­fen­sicht­lich, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis in gegenseitigem Einvernehmen im Sinn von § 16 lit. c des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG; LS 177.10) beendet worden sei. Die EmpfangsbestÃ¤tigung vom 30. November 2000 sei widerspruchsfrei abgefasst und gebe den Willen Aâs klar und unmissverstÃ¤ndlich wieder.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Eingabe vom 20. August 2002 liess A beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den AntrÃ¤gen, es sei der Beschluss des Regierungsrats aufzu­heben und ihr eine EntschÃ¤digung zufolge ungerechtfertigter KÃ¼ndigung im Umfang von vier MonatslÃ¶h­nen zuzusprechen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Direktion der Jus­tiz und des In­nern. Als BegrÃ¼ndung liess sie erneut festhalten, sie sei erst im Nachhinein gewahr gewor­den, dass sie nicht nur den Empfang des KÃ¼ndigungsschreibens unterschrieben hatte, sondern auch den Passus: "Mit meiner Unterschrift erklÃ¤re ich mich zudem mit der KÃ¼ndigung in beiderseitigem Einvernehmen einverstanden." Es sei ihr die AuflÃ¶sung des Arbeits­verhÃ¤ltnisses aufgezwungen worden, "[d]ies anlÃ¤sslich einer Sitzung nach Arbeitsschluss am letzten Arbeitstag des Vorgesetzten nach 18.00 Uhr, unter Abwesenheit von weiteren Mitarbeitenden und unter Schaffung von unklaren VerhÃ¤ltnissen, um die Beschwer­defÃ¼hrerin zu einer Unterschrift Ã¼ber die 'EmpfangsbestÃ¤tigung' in falschem Glauben zu bewegen". Im Weiteren habe ihr der Regierungsrat das rechtliche Ge­hÃ¶r verweigert, indem er die im Rekurs angebotenen Beweismittel nicht abgenommen habe. Ausserdem gehe der Regierungsrat darÃ¼ber hinweg, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ge­rade das "KÃ¼ndigungsschreiben" nicht unterschrieben habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sowohl der Regierungsrat als auch die Direktion der Justiz und des Innern beantrag­ten die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss § 74 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen anderer als der dort genannten Organe zustÃ¤ndig, weshalb auf vorliegende Beschwerde einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht hauptsÃ¤chlich geltend, sie habe das Arbeitsver­hÃ¤ltnis nicht kÃ¼ndigen wollen, was dem Vorgesetzten C bekannt gewesen sei. Die Vermischung von EmpfangsbestÃ¤tigung und KÃ¼ndigung sei vom Vorgesetzten ge­­wollt ge­wesen und habe bezweckt, ihr eine Falle zu stellen. Indem die von ihr angebotenen Beweis­mittel nicht abgenommen worden seien, sei ihr das rechtliche GehÃ¶r verweigert worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz ging davon aus, der unterschriftlich bekrÃ¤ftigten WillenserklÃ¤rung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 30. November 2000 liege weder eine TÃ¤uschung noch eine Drohung noch ein anderer Willensmangel im Sinn von Art. 23 ff. des Obligationenrechts (OR) zu Grunde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Wer aus einem Sachverhalt ein Recht ableitet, hat das Vorliegen der entsprechen­den Tatsachen zu beweisen (Art. 8 des Zivilgesetzbuchs [ZGB]). Entsprechend trifft die Be­­schwerdefÃ¼hrerin die Beweislast dafÃ¼r, dass sie im Zusammenhang mit der von ihr unter das Schreiben vom 30. November 2000 platzierten Unterschrift getÃ¤uscht worden war beziehungsweise ein Willensmangel ihrerseits vorgelegen hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die Abnahme eines angebotenen Beweismittels darf verzichtet werden, wenn die Tatsache, die eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist, wenn ein bereits feststehender Sachverhalt bewiesen werden soll oder wenn in antizipierter BeweiswÃ¼rdigung von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine wesentliche AbklÃ¤rung herbei­zufÃ¼hren vermag (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 60 N. 11 mit Hinweisen). Aufgabe der anordnenden BehÃ¶rde ist es, nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen zu entscheiden, welche Beweismittel fÃ¼r das Beweisergebnis erheblich und zur ErhÃ¤rtung der be­haupteten Tatsache wesentlich sind. Dabei verfÃ¼gen die BehÃ¶rden Ã¼ber einen weiten Ermes­sensspielraum; massgebend ist, ob das betreffende Beweismittel den Entscheid der Be­hÃ¶rde zu beeinflussen vermag (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 34 mit Hinweis).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Als Regelbeweismass gilt, dass der Beweis erbracht ist, wenn der Richter aufgrund objektiver Gesichtspunkte von der Verwirklichung einer Tatsache Ã¼berzeugt ist und allfÃ¤llig vorhandene Zweifel nicht als erheblich erscheinen, was <i>deutlich mehr sein muss als eine bloss Ã¼berwiegende Wahrscheinlichkeit</i>. Einen noch weitergehenden so genannten "strengen" Beweis fordert das Bundesgericht zum Beispiel fÃ¼r den Nachweis einer Simulationsabrede (Hans Schmid, Basler Kommentar, 2002, Art. 8 N. 17 f. ZGB mit Hinweisen). Aber auch im Zusammenhang mit den missbrÃ¤uchlichen KÃ¼ndigungsgrÃ¼nden im ArbeitsverhÃ¤ltnis nach Art. 336 OR hat das Bundesgericht festgehalten, dass es sich dabei um einen inneren Vorgang handle, weshalb regelmÃ¤ssig nur ein Indizienbeweis mÃ¶glich sein wer­de. Das Gericht habe die Beweise und damit auch das Verhalten der Parteien frei zu wÃ¼r­digen. BerÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nne dabei auch die Mitwirkung im Prozess. Es genÃ¼ge, wenn das Gericht aus dem Verhalten der Arbeitgeberin und aus der Abfolge der Ereignisse zur Ãberzeugung gelange, dass der entsprechende missbrÃ¤uchliche Grund mit <i>hÃ¶chster</i> Wahr­scheinlichkeit vorliege. DemgegenÃ¼ber kÃ¶nne mangels einer entsprechenden Regelung nicht ausreichen, dass bloss eine Ã¼berwiegende Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines missbrÃ¤uchlichen Grundes gegeben sei (BGr, 25. Juli 2000, 4C.103/2000, E. 2a, www.bger.ch, mit Hinweisen). Generell kann festgehalten werden, dass es aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit geboten sein kann, einen besonders strikten Beweis zu fordern. So sind auch an den Beweis fÃ¼r die Unrichtigkeit einer Quittung hohe Anforderungen zu stellen (Max Guldener, BeweisfÃ¼hrung und Beweislast nach schweizerischem Zivilprozessrecht, ZÃ¼rich 1955, S. 7).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In BerÃ¼cksichtigung der genannten GrundsÃ¤tze ergibt sich, dass die BeschwerdefÃ¼h­rerin einen strikten oder strengen Beweis im Zusammenhang mit ihren Behauptungen zu erbringen hÃ¤tte, zumal sie das aus objektiver Sicht einfach gehaltene und klar verstÃ¤ndliche Schreiben vom 30. November 2000 unterschrieben hat, womit sie zu erkennen gab, dass sie dessen Inhalt anerkannte (Rekognition) und sich persÃ¶nlich mit der ErklÃ¤rung iden­­tifizierte (Identifikation; vgl. hierzu Ernst Kramer/Bruno Schmidlin, Berner Kommentar, 1986, Allgemeine ErlÃ¤uterungen zu Art. 12-15 N. 9 ff. OR).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die Vorinstanz hat in antizipierter BeweiswÃ¼rdigung angenommen, ein Beweisver­fahren kÃ¶nnen ohnehin nicht zu einem fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin gÃ¼nstigeren Ergebnis fÃ¼hren. Dies ist aus folgenden GrÃ¼nden nicht zu beanstanden:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Auch wenn im Zusammenhang mit einer behaupteten absichtlichen TÃ¤uschung allein die Tatsache ausschlaggebend ist, dass die TÃ¤uschung wirksam war, so ist dennoch darauf RÃ¼cksicht zu nehmen, dass offenkundige TatbestÃ¤nde sich zur TÃ¤uschung nicht eignen und dass jedermann davon ausgehen darf, sie seien hinlÃ¤nglich bekannt (Bruno Schmid­lin, Berner Kommentar, 1995, Art. 28 N. 84 OR). Es wird sogar die Meinung vertreten, die KausalitÃ¤t zwischen absichtlicher TÃ¤uschung und dem Vertragsabschluss entfal­le, wenn der bzw. die GetÃ¤uschte die TÃ¤uschung hÃ¤tte erkennen mÃ¼ssen (Peter Gauch/Vik­tor Aepli/Hu­bert StÃ¶ckli, PrÃ¤judizienbuch zum OR, ZÃ¼rich 2002, Art. 28 N. 4 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend ist das von der BeschwerdefÃ¼hrerin unterzeichnete Schreiben vom 30. No­­vember 2002 einfach und klar abgefasst, und es ist ausgeschlossen, dass dessen kurz gefasster Inhalt auch in einer angespannten Situation nicht gebÃ¼hrend zur Kenntnis genom­men werden konnte. Mithin kann diesem Schreiben keine tÃ¤uschende Eigenschaft zukommen, und es erÃ¼brigten sich irgendwelche AufklÃ¤rungspflichten seitens des Vorgesetzten, zu­mal dieser der BeschwerdefÃ¼hrerin bereits am 27. November 2000 erÃ¶ffnet hatte, das Ar­beits­verhÃ¤ltnis kÃ¶nne nicht fortgefÃ¼hrt werden. Daraufhin hatte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin bei ihrem Berufsverband erkundigt und unter anderem erfahren, sie sei nicht verpflichtet, eine Vereinbarung Ã¼ber eine KÃ¼ndigung zu unterschreiben, weshalb umso weniger davon ausgegangen werden kann, sie sei getÃ¤uscht worden. Daran Ã¤ndert entgegen der Meinung der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nichts, dass das "KÃ¼ndigungsschreiben" separat verfasst war. Im Gegenteil: Gerade das zweite von der BeschwerdefÃ¼hrerin unterschriebene Schreiben trug durch seine Knappheit sowie durch die in einem eigenen und gut abgehobenen Ab­satz festgehaltene Passage "[m]it meiner Unterschrift erklÃ¤re ich mich zudem mit der KÃ¼ndigung in beiderseitigem Einvernehmen einverstanden" noch mehr zur Klarheit bei. Da­her durfte auf die DurchfÃ¼hrung eines Beweisverfahrens ohne weiteres verzichtet werden, hÃ¤tten doch damit ohnehin keine rechtserheblichen Tatsachen bewiesen werden kÃ¶n­nen (den Vorgesetzten traf keine weitergehende AufklÃ¤rungspflicht; dem genannten Schreiben mangelte es von vornherein an einer tÃ¤uschenden Eigenschaft). Insbesondere ist auch nicht rechtserheblich, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin ihrerseits die Absicht hatte, das ArbeitsverhÃ¤ltnis aufzulÃ¶sen oder nicht, denn vorliegend geht es allein um die Frage, ob sie mit der vom Arbeitgeber gewÃ¼nschten AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses einverstanden war beziehungsweise ob in diesem Zusammenhang ein Willensmangel vorlag. Ebenso wenig lÃ¤sst sich die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin, sie sei getÃ¤uscht worden, durch den Umstand erhÃ¤rten, dass sie das "KÃ¼ndigungsschreiben" nicht unterschrieben hat. Dieses Schreiben ging vom Arbeitgeber aus und war so verfasst, dass es nur von diesem un­terschrieben werden musste.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch der Umstand, dass die zwei am 30. November 2000 um 16.00 und 18.00 Uhr zwischen C und der BeschwerdefÃ¼hrerin gefÃ¼hrten GesprÃ¤che in einer ge­spannten und zeit­lich gedrÃ¤ngten AtmosphÃ¤re stattgefunden haben sollen, vermag die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin, sie sei getÃ¤uscht worden, nicht zu stÃ¼tzen. Insbesondere das Vorbringen, es sei ausgeschlossen gewesen, den Inhalt der beiden Schreiben entsprechend den weitreichenden Konsequenzen in Ruhe durchzulesen, Ã¼berzeugt nicht. Wie darge­legt, hÃ¤tte das von der BeschwerdefÃ¼hrerin unterzeichnete Schreiben nicht kÃ¼rzer und kla­rer verfasst sein kÃ¶nnen, was eine absichtliche TÃ¤uschung durch den Arbeitgeber auch in einer angespannten und gedrÃ¤ngten Situation ausschliesst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Aus den Behauptungen der BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst sich auch nicht erkennen, inwieweit sie zu einer Unterschrift "genÃ¶tigt" oder ihr die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses "aufgezwungen" worden sein soll. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Regel ist beispielsweise die Androhung von Nachteilen, die Leib und Leben, Ehre oder VermÃ¶gen betreffen, widerrechtlich und sittenwidrig und daher von vornherein im Sinn der Art. 29 und 30 OR unerlaubt. Wie weit die Drohstrategie und der Vertragsdruck im Einzelfall reichen dÃ¼rfen, ergibt sich aus einer AbwÃ¤gung des sachlichen Zusam­menhanges und der Angemessenheit der Mittel. Der sachliche Zusammenhang ergibt sich aus dem GeschÃ¤fts- oder Lebenskreis, in dem sich die Parteien begegnen. Einer Person an­zu­drohen, sie nicht weiterzuempfehlen oder aus dem Bewerberkreis auszuschliessen, ist zum Beispiel noch keine Drohung, sondern gehÃ¶rt zum gÃ¤ngigen GeschÃ¤ftsgebaren (Schmid­lin, Art. 29/30 N. 44 mit Hinweisen). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vor Vorinstanz liess die BeschwerdefÃ¼hrerin ausfÃ¼hren, der Vorgesetzte habe sie am 30. November 2000 um 18.00 Uhr auf sein BÃ¼ro zitiert und ihr die beiden Papiere "KÃ¼n­­digungsschreiben" und "EmpfangsbestÃ¤tigung" vorgelegt. Er habe sie aufgefordert, den Empfang des "KÃ¼ndigungsschreibens" zu unterzeichnen und sie sinngemÃ¤ss im Glauben gelassen, bei der ErklÃ¤rung des beidseitigen Einvernehmens handle es sich um eine FormalitÃ¤t. Aus dieser Sachverhaltsschilderung beziehungsweise der Auffor­derung zur Unterschrift lÃ¤sst sich jedoch keinesfalls eine Drohung oder NÃ¶tigung im er­wÃ¤hnten Sinn ableiten. Dass auch nicht von einer absichtlichen TÃ¤uschung auszugehen ist, wurde bereits dargelegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin "Ã¼bervorteilt" worden sein soll, wie sie dies behaupten lÃ¤sst, ist ebenfalls nicht ersichtlich, zumal Beendigungen von Arbeits­verhÃ¤lt­nis­sen im gegenseitigen Einvernehmen durchaus gÃ¤ngig sind, was auch im Gesetz seinen Nie­derschlag gefunden hat (§ 23 PG). Wie ausgefÃ¼hrt, war das von ihr unterzeich­nete Schreiben einfach, klar und kurz abgefasst, was fÃ¼r sich schon eine Ausbeutung einer allfÃ¤lligen (ohnehin nicht rechtsgenÃ¼gend behaupteten) Notlage, Unerfahrenheit oder des Leichtsinns der BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss Art. 21 OR durch den Beschwerdegegner ausschliesst. "Aus­beuten" im Sinn von Art. 21 OR bedeutet zudem ein bewusstes AusnÃ¼tzen (Gauch/ Aepli/StÃ¶ckli, Art. 21 N. 4 mit Hinweisen), wovon hier aus den dargelegten GrÃ¼n­den nicht die Rede sein kann. Ausserdem war der BeschwerdefÃ¼hrerin schon am 27. No­vember 2000 erÃ¶ffnet worden, das ArbeitsverhÃ¤ltnis kÃ¶nne nicht fortgefÃ¼hrt werden, worauf sie beim Ar­beitnehmerverband Rat suchte. Somit kann auch nicht davon ausgegangen werden, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei am 30. November 2000 vÃ¶llig Ã¼berrascht und Ã¼ber­rumpelt worden, selbst wenn die beiden Besprechungen an jenem Tag in einer gespann­ten und zeitlich gedrÃ¤ngten AtmosphÃ¤re stattgefunden haben sollten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Soweit sich die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf berufen will, sie habe weder Wortlaut noch Inhalt ihrer ErklÃ¤rung gewollt, wÃ¼rde sie einen unechten Irrtum im Sinn von Art. 23 f. OR geltend machen. Falls das zu flÃ¼chtige Durchlesen eines einfachen Textes Ã¼berhaupt einen im Sinn des Gesetzes wesentlichen Irrtum zur Folge haben kÃ¶nnte, so wÃ¤re jedenfalls die Berufung darauf ausgeschlossen (vgl. Alfred Koller in: Theo Guhl, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. A., ZÃ¼rich 2000, § 16 N. 24; Ingeborg Schwenzer, Basler Kommentar, 1996, Art. 24 N. 4, Art. 25 N. 3 OR, je mit weiteren Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ee) Die BeschwerdefÃ¼hrerin liess ausfÃ¼hren, sie habe die Probezeit erfolgreich bestanden und gute Qualifikationen durch ihre Vorgesetzten erfahren. Der Vorgesetzte habe keine GrÃ¼nde vorweisen kÃ¶nnen, die gegen die QualitÃ¤t ihrer Mitarbeit sprÃ¤chen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Abgesehen davon, dass die UmstÃ¤nde, welche den Arbeitgeber zum Wunsch nach der Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses bewogen haben, vorliegend nicht weiter zu untersuchen sind (das Augenmerk richtet sich auf die Frage, ob das ArbeitsverhÃ¤ltnis im gegenseitigen Einvernehmen beendet wurde oder nicht), ist der VollstÃ¤ndigkeit halber darauf hin­­zuweisen, dass die bei den Akten liegende Mitarbeiter-Beurteilung vom November 2000 die Qualifikation "teilweise genÃ¼gend" enthÃ¤lt. Die Beurteilung wurde vom direkten Vorgesetzten, D, am 13. November 2000 und von der BeschwerdefÃ¼hrerin angeblich am 14. Dezember 2000 (recte vermutlich: 14. November 2000) unterschrieben. Jedenfalls bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht, von dieser Beurteilung, welche auch im KÃ¼ndigungs­schreiben erwÃ¤hnt wird, in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Sie behauptet bloss, ihre Qualifikation sei gut gewesen, wes­halb sie keinen Anlass zur AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gehabt habe. Mit diesem aktenwidrigen Vorbringen und den darauf gestÃ¼tzten Schlussfolgerungen kann nicht rechts­genÃ¼gend dargelegt werden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die einvernehmliche AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht gewollt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammenfassend ist aufgrund der klaren Sachlage, welche sich vor allem gestÃ¼tzt auf das von der BeschwerdefÃ¼hrerin unterzeichnete SchriftstÃ¼ck ergibt, festzuhalten, dass die Vorinstanz mit ihrer BeweiswÃ¼rdigung beziehungsweise dem Verzicht auf DurchfÃ¼hrung eines Beweisverfahrens weder Recht im Sinn von § 50 Abs. 2 VRG verletzt hat noch von einem unrichtig oder ungenÃ¼gend festgestellten Sachverhalt gemÃ¤ss § 51 VRG ausgegangen ist. Konkret kann weder eine Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs noch eine akten­widrige Annahme des Regierungsrats festgestellt werden. Die Schlussfolgerungen der Vorinstanz liegen klar im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens und sind deshalb vom Ver­waltungsgericht nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig, da der Streitwert nicht unter Fr. 20'000.- liegt (vgl. § 80b VRG; die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von vier MonatslÃ¶hnen). Aufgrund ihres Unterliegens steht ihr auch keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>