<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">I 54/07 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. März 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">M.________, 1967, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 28. November 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verfügung vom 10. Dezember 2004 das Gesuch des 1967 geborenen, an Multipler Sklerose leidenden M.________ um Amortisationsbeiträge für sein Motorfahrzeug ablehnte, weil die Benützung des Autos für das Zurücklegen des Arbeitswegs von X.________ nach Y.________ nicht invaliditätsbedingt notwendig sei, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle auf Einsprache hin mit Entscheid vom 30. Juni 2005 an ihrem Standpunkt festhielt, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die von M.________ hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 28. November 2006 abwies, </div> <div class="para">dass M.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt mit dem Antrag, es seien ihm Amortisationsbeiträge für seinen Personenwagen zuzusprechen, eventuell sei die Preisdifferenz zwischen einem Fahrzeug mit Handschaltung und einem solchen mit automatischer Schaltung und Tempomat zu übernehmen, </div> <div class="para">dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid indessen vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=26.03.2007&amp;to_date=14.04.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 1.2 S. 395), </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft, weshalb das Bundesgericht nur prüft, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (<span class="artref">Art. 132 Abs. 2 OG</span> [in der vorliegend anwendbaren Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/104/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/104/a" type="start"></artref>Art. 104 lit. a und b sowie 105 Abs. 2 OG</span><artref id="CH/173.110/104/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz die Bestimmungen über den Anspruch auf Amortisationsbeiträge für das vom Versicherten angeschaffte Automobil (<span class="artref">Art. 21 Abs. 1 Satz 1 und <artref id="CH/831.20/21^bis/1" type="start"></artref>Art. 21bis Abs. 1 IVG</span><artref id="CH/831.20/21/1/1" type="end"></artref>; <span class="artref">Art. 14 lit. d IVV</span>; Art. 2 Abs. 2 und <span class="artref"><artref id="CH/831.232.51/8/2" type="start"></artref><artref id="CH/831.232.51/8/1" type="start"></artref>Art. 8 Abs. 1 und 2 HVI</span><artref id="CH/831.232.51/8/2" type="end"></artref><artref id="CH/831.232.51/2" type="end"></artref>; Ziff. 10.04* HVI-Anhang) im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt hat, sodass darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass nach der Rechtsprechung (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 520/00 vom 28. Januar 2002) für die Beurteilung der Frage, ob die Verwendung eines Motorfahrzeuges invaliditätsbedingt ist, entscheidend ist, wie der Versicherte selber als gesunde Person den Arbeitsweg bewältigen würde, </div> <div class="para">dass nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>) feststeht, dass der Beschwerdeführer auch ohne Invalidität den Arbeitsweg von seinem Wohnort X._______ nach Y._______ im Personenwagen zurücklegen würde, weil er die Arbeit bereits um 6.30 Uhr aufnimmt, es keine Möglichkeit gibt, um diese Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln rechtzeitig an den Arbeitsort zu gelangen und es überdies generell sehr umständlich ist, diesen vom Wohnort aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, </div> <div class="para">dass damit die Voraussetzungen für den Anspruch auf Amortisationsbeiträge an die Kosten des Automobils nicht erfüllt sind, wie das kantonale Versicherungsgericht mit einlässlicher Begründung zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass für den geltend gemachten Anspruch nicht entscheidend ist, ob der Beschwerdeführer ohne Bewältigung des Arbeitswegs seine heutige Stelle bei der Papierfabrik in Y.________ noch behalten könnte und ob er im Falle eines Stellenverlusts eine andere Arbeitsgelegenheit finden würde, </div> <div class="para">dass die Verwaltung über die Vergütung der Kosten einer Automatikschaltung mit Tempomat noch nicht verfügt hat, weshalb es insoweit an einem Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt, sodass auf den Eventualantrag des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die weiteren in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, da unbegründet, zu keinem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Ergebnis zu führen vermögen, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 30. März 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>