A bteilung IV D -4574/2007 w et/bue {T 0/2} U rteil vom 11. Juli 2007 M itw irkung: R ichter W espi, Schürch, Tellenbach G erichtsschreiber Bühlm ann A ._______ geboren _______, N igeria, alias B._______ G eburtsdatum unbekannt, Italien, c/o Em pfangs- und Verfahrenszentrum C ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 29. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / D ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer sein H eim atland gem äss eigenen Angaben etw a M itte M ai 2007 vom Flughafen in E._______ aus m it einem Pass einer anderen Person verliess, in F._______ landete und zw ei Tage später, am 19. M ai 2007, in einem Personenw agen illegal in die Schw eiz einreiste, w o er am nächsten Tag im Em pfangs- und Verfah- renszentrum G ._______ um Asyl nachsuchte, dass er am 29. M ai 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum C ._______ sum m arisch befragt und am 13. Juni 2007 vom BFM direkt angehört w urde, dass er dabei im W esentlichen geltend m achte, nach dem Tod seiner M utter im D ezem - ber 2003 habe er von seinem verm eintlichen Vater erfahren, dieser sei nicht sein leibli- cher Vater, und er, der Beschw erdeführer, stam m e ursprünglich nicht aus diesem D orf, dass ihm die D orfbevölkerung die Schuld an Todesfällen im D orf gegeben habe, da er dort ein Frem der sei, dass er im W eiteren vorbrachte, er sei von den D orfkindern gleichen Alters ausgelacht w orden, dass er zudem von seinem Vater w eggeschickt w orden sei, w orauf er bei einem Freund seiner M utter nam ens I. und dessen erster Ehefrau gelebt habe, dass I. im Jahre 2004 eine Frau geheiratet habe, die keine Kinder bekom m en und des- halb einen Arzt aufgesucht habe, w elcher ihr gesagt habe, das Problem liege bei einem Frem den, der im H ause lebe, dass er, der Beschw erdeführer, gem äss dem W illen dieser Frau das H aus habe verlas- sen m üssen, dass er aus diesen G ründen und w eil er keinen Zufluchtsort gekannt habe sow ie aus Angst vor einer eventuellen Tötung durch den Arzt im Auftrag der zw eiten Frau von I. das H eim atland verlassen habe, dass der in Italien lebende Sohn von I. ihm zur Ausreise verholfen, diese finanziert und ihm für die R eise den Pass zur Verfügung gestellt habe, dass der Beschw erdeführer keine Identitätspapiere zu den Akten gab m it der Begrün- dung, er habe nie eigene besessen, dass er schilderte, er habe nach dem Tod seiner M utter eine Identitätskarte m achen las- sen w ollen, habe jedoch keine erhalten, w eil er keine leiblichen Eltern m ehr gehabt habe, dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers m it Verfügung vom 29. Juni 2007 - eröffnet am gleichen Tag - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass es zur Begründung seines Entscheids im W esentlichen anführte, die vom Be- schw erdeführer vorgebrachten G ründe für die N ichtabgabe von Identitätspapieren ver- m öchten nicht zu überzeugen, 3 dass aufgrund der Aussagen des Beschw erdeführers in N igeria niem and, der Vollw aise sei oder nur einen Elternteil kenne, eine Identitätskarte erhalten w ürde, dass anderseits die Angaben des Beschw erdeführers zu seinen fam iliären Verhältnis- sen, insbesondere jene zu seinem Stiefvater, unlaubhaft seien, dass seine Aussagen, er habe erst im D ezem ber 2003 von seinem verm eintlichen Vater erfahren, er sei ein Frem der, und die D orfbevölkerung habe ihm aus diesem G rund die Schuld an Todesfällen gegeben, jeder Logik und Lebenserfahrung w idersprächen, dass näm lich, w ürden die Schilderungen des Beschw erdeführers zutreffen, die D orfbe- völkerung im G egensatz zum Beschw erdeführer von seiner frem den H erkunft gew usst, ihn jedoch jahrelang geduldet und erst nach dem Tod der M utter im D orf nicht m ehr ak- zeptiert hätte, obw ohl sie ihm die Schuld an Todesfällen gegeben haben soll, dass er sich im W eiteren betreffend die R eisedokum ente, m it denen er nach F._______ gereist sei, w idersprochen habe, dass er bei der Anhörung vom 13. Juni 2007 im W iderspruch zu den Aussagen in der Befragung vom 29. M ai 2007, er sei m it einem italienischen Pass, lautend auf den N a- m en des Sohnes von I., gereist, ausgesagt habe, er sei m it dessen nigerianischem Pass und einem Visum gereist, w obei er auch ein D okum ent nam ens "Soggiorno" oder ähn- lich bei sich gehabt habe, dass er w eiter geschildert habe, er habe m it diesem Pass bei der Ausreise in E._______ und bei der Einreise in F._______ Problem e gehabt, w eil ihm die Behörden nicht geglaubt hätten, es sei sein Pass, dass in E._______ ein G espräch des Sohnes von I. m it den Beam ten und in F._______ seine eigene Behauptung, es handle sich um seinen Pass, die W eiterreise erm öglicht hätten, dass diese Vorbringen realitätsfrem d und som it nicht glaubhaft seien, w eil im Falle von Zw eifeln der Behörden an der Echtheit der D okum ente angesichts der sehr strengen Ausreisekontrollen im Flughafen in E._______ und Einreisekontrollen an den Flughäfen in F._______ genauere U ntersuchungen vorgenom m en w orden w ären und nicht die W eiterreise allein aufgrund von Behauptungen betreffend die Echtheit gestattet w orden w äre, dass dem nach die vom Beschw erdeführer geschilderten R eiseum stände und die Aussa- ge, er habe nie Ausw eise zur Belegung seiner Identität besessen, nicht geglaubt w erden könnten, dass dem nach keine entschuldbaren G ründe vorlägen, aus denen der Beschw erdefüh- rer seiner Pflicht zur Abgabe eines R eise- oder Identitätspapieres nicht nachgekom m en sei, dass das BFM w eiter festhielt, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht, und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass die D arlegungen des Beschw erdeführers als überw iegend realitätsfrem d und teil- w eise w idersprüchlich qualifiziert w erden m üssten, 4 dass es zur Begründung anführte, es lägen, sofern die Vorbringen des Beschw erdefüh- rers überhaupt geglaubt w erden könnten, keine Anhaltspunkte für eine konkrete Bedro- hung oder Verfolgung durch die D orfbevölkerung vor, dass der Beschw erdeführer laut seinen Aussagen vom Sohn von I. erfahren habe, er sei im H aus von I. nicht m ehr erw ünscht beziehungsw eise eventuell könnte die zw eite Frau von I. den Arzt beauftragen, ihn um zubringen, dass er dem nach nie konkret bedroht w orden sei, zum al sich keine konkreten Vorfälle ereignet hätten und kein begründeter Anlass bestehe, er w erde in absehbarer Zukunft m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit konkret bedroht oder verfolgt, dass er, falls tatsächlich ein diesbezüglicher Verdacht bestanden hätte, bei der Polizei hätte Anzeige erstatten können, dass zudem die geltend gem achten Vorbringen zu w enig intensiv seien, um ein m en- schenw ürdiges Leben im Verfolgerstaat zu verunm öglichen, zum al es keine konkreten Ü bergriffe und keine Verfolgungssituation gegeben habe, als er das D orf verlassen habe, dass der Vollzug der W egw eisung aufgrund der Aktenlage als zulässig, zum utbar und m öglich erscheine, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 5. Juli 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und die vollum fängliche Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung, die R ückw eisung der Sache an das Bundes- am t zur Prüfung des Asylgesuchs (Eintreten) und die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege (Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) sow ie den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragte, dass er zur Begründung ausführte, er sehe sich aufgrund der extrem kurzen Beschw er- defrist und der fehlenden genügenden Infrastruktur im Em pfangszentrum ausser Stande, seine Fluchtgründe im D etail w iederzugeben und ersuche, bei der Beurteilung auf die Akten abzustützen, insbesondere auf die Protokolle der Befragungen, und dem U ntersu- chungsgrundsatz m it grösstm öglichem W ohlw ollen nachzukom m en, dass der N ichteintretenstatbestand der Papierlosigkeit nicht erfüllt und dieser zudem nur anw endbar sei, w enn die Vorbringen keine H inw eise auf Verfolgung enthielten, die sich nicht als offensichtlich haltlos erw eisen w ürden, dass seinen Vorbringen jedoch eindeutig H inw eise auf Verfolgung zum indest vor dem Kriterium des w eiten Verfolgungsbegriffes zu entnehm en seien und die Vorinstanz dies m it ihrer Begründung auch zu verstehen gebe, da sie sich m ateriell m it ihnen auseinan- dergesetzt habe, w as bei einem N ichteintretensentscheid nicht zulässig sei, dass der Vollzug der W egw eisung unzulässig, unzum utbar und technisch nicht m öglich sei, w eshalb die vorläufige Aufnahm e anzuordnen sei, dass die vorinstanzlichen Akten am 6. Juli 2007 per Telefax beim Bundesverw altungs- gericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ),5 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bun- desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutz- w ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass sichN 497 748 die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass abstrakt betrachtet die Frist von Art. 108a AsylG als solche das in Art. 13 der Kon- vention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) vorgesehene R echt auf eine w irksam e Beschw erde nicht verletzt, w ie bereits die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) in ihrer R echtsprechung folgerte (vgl. EM AR K 2004 N r. 25 E. 3c S. 165 ff.), dass sodann vorliegend die angefochtene Verfügung dem Beschw erdeführer am 29. Juni 2007 eröffnet und die Beschw erde gegen diese Verfügung am 5. Juli 2007 der Post übergeben w urde (vgl. Art. 21 Abs. 1 Vw VG ), die Beschw erdefrist m ithin eingehal- ten ist, uN 497 748 nd diese m it dem vorliegenden U rteil m ateriell behandelt w ird, dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte ergeben, aufgrund deren allenfalls ge- schlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer sei objektiv betrachtet tatsächlich nicht in der Lage gew esen, innerhalb von fünf Arbeitstagen eine aus seiner Sicht vollständige Beschw erde einzureichen, dass vor diesem H intergrund die standardisierten und sich nur vordergründig auf den 6 vorliegenden Fall beziehenden Einw ände in der von anonym er dritter H and entw orfenen Beschw erde offensichtlich nicht zutreffen, dass eine Verletzung des R echts auf eine w irksam e Beschw erde gem äss Art. 13 EM R K dem nach im vorliegenden Fall nicht festgestellt w erden kann, dass unter diesen U m ständen nicht ersichtlich ist, inw iefern dem Beschw erdeführer auf- grund der kurzen Beschw erdefrist von fünf Tagen ein R echtsnachteil erw achsen sein soll, dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gefällt hat, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuchs geltend gem achten Vorbringen des Beschw erdeführers vorw eg auf die entsprechenden Protokolle zu verw eisen ist, dass vorliegend die U nterlassung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgabe der R eise- oder Identitätspapiere unbestritten ist, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Ak- ten auch aus der Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend begründete, w es- halb es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, den U m stand, w onach die N ichtein- reichung von R eise- oder Identitätspapieren auf entschuldbaren G ründen basiert, darzu- legen (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass der Einw and des Beschw erdeführers, er habe eine äusserst beschw erliche Flucht, die naturgem äss nicht ohne H eim lichkeit und nur auf illegalem W eg m öglich gew esen sei, offensichtlich nicht substanziiert begründet w erden kann, dass dam it die von der Vorinstanz zu R echt aufgezeigten U nstim m igkeiten im Zusam - m enhang m it den Aussagen des Beschw erdeführers betreffend seine R eise von N igeria in die Schw eiz und die angeblich für die Passage der G renzkontrollen benutzten R eise- papiere auch nicht ansatzw eise ausgeräum t w erden können, zum al der Beschw erdefüh- rer zu den diesbezüglichen Erw ägungen nicht Stellung nahm , dass das Bundesverw altungsgericht m ithin davon ausgeht, der Beschw erdeführer habe für seine R eise in die Schw eiz authentische R eise- oder Identitätspapiere verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen M it- w irkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aus- händigte, dass in der Beschw erde zu den vorerw ähnten Erw ägungen der angefochtenen Verfü- gung nichts geltend gem acht w ird, das allenfalls zu anderen Schlüssen führen könnte, 7 dass es ferner bei der 48-Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Be- schaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht (vgl. EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), w eshalb sich an dieser Beurteilung selbst dann nichts ändern w ürde, w enn nachträglich R eise- oder Identitätspapiere eingereicht w erden sollten, dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM zu R echt auch die beiden übrigen Vorausset- zungen verneint hat, w elche einem N ichteintretensentscheid entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bst b und c AsylG ), näm lich dass aufgrund der Anhörung w eder die Flüchtlingsei- genschaft festzustellen ist noch dass zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung be- ziehungsw eise zur Feststellung eines W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind, dass aufgrund der Angaben des Beschw erdeführers offensichtlich nicht von einer erleb- ten oder in naher Zukunft zu befürchtenden, konkret gegen ihn gerichteten Verfolgung m it der erforderlichen Intensität ausgegangen, m ithin nicht gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG seine Flüchtlingseigenschaft festgestellt w erden kann, dass seine D arlegungen der angeblichen zentralen Fluchtgründe anlässlich der Erstbe- fragung und der Bundesanhörung ausgesprochen konstruiert w irken und jedenfalls nicht den Eindruck von tatsächlich Erlebtem oder Befürchtetem in der geltend gem achten Form zu verm itteln verm ögen, dass seine Vorbringen zudem U nstim m igkeiten aufw eisen, w ie die Vorinstanz zu R echt anführte, dass er in der Beschw erde zu den diesbezüglichen vorstehend angeführten Erw ägun- gen der Vorinstanz nicht konkret Stellung nahm und m ithin keine überzeugenden Argu- m ente, w elche für die G laubhaftigkeit des angeblich Erlebten sprechen w ürden, vor- brachte, dass das Bundesverw altungsgericht bezüglich der offensichtlichen H altlosigkeit der Vor- bringen des Beschw erdeführers die Auffassung der Vorinstanz teilt und überdies auf die vorstehend angeführten und auf die w eiteren Erw ägungen in der angefochtenen Verfü- gung verw iesen w erden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BFF i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass aufgrund der offensichtlichen H altlosigkeit der Vorbringen die Flüchtlingseigen- schaft klarerw eise ausgeschlossen w erden kann und zusätzliche Abklärungen offen- sichtlich nicht nötig erscheinen, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl- gesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, dass der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch zurzeit einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 8 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ochte, w elche geeignet w äre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass die allgem eine Lage in N igeria nicht gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungs- vollzugs im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG spricht und sich aus den Akten zudem kei- ne konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund deren allenfalls geschlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer gerate im Falle der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine exis- tenzbedrohende Situation, dass der junge und gesunde Beschw erdeführer über eine Schulbildung von sechs Jah- ren und jahrelange Erfahrung als Landarbeiter verfügt (A 14/18, S. 2 f.), dass der Vollzug der W egw eisung in seinen H eim atstaat schliesslich m öglich ist (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und er verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Ver- tretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten keine W egw eisungshindernisse vorliegen und der vom Bun- desam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ) aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschw erde abzuw eisen ist, dass der in der Beschw erde gestellte Antrag, es sei auf die Erhebung eines Kostenvor- schusses zu verzichten, durch den direkten Entscheid in der H auptsache gegenstands- los w ird, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des R eglem entes vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)N 497 748 9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , Em pfangszentrum C ._______, m it der Bitte, das U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung zu eröffnen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuzustellen; Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM , Em pfangs- und Verfahrenszentrum C ._______, zu den Akten D ._______ (vorab per Telefax) - G ._______ D er R ichter: D er G erichtsschreiber: Thom as W espi Suso Bühlm ann Versand am :