<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2013.00137</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Ernst</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">20. Januar 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. André </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Largier</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geboren 1960, arbeitete seit dem 1. Dezember 1991 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reinigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestellter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachdem er am 21. April 1994 in eine tätliche Auseinandersetzung involviert war, bei der er einen Schlag auf den Kopf, einen Streifschuss am rechten Oberschenkel sowie Prellungen der Hände erlitten hatte, und er am 19. September 1998 in seinem Personenwagen von einem anderen Fahrzeug von hinten gerammt worden war, meldete er sich am 15. Februar 2000 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle, zum Leistungsbezug an. Diese sprach ihm gestützt auf das zu Händen der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erstellte Gutachten von PD Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiatrie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> FMH, vom 2. April 2001 mit Verfügungen vom 13. August 2004 eine halbe Invalidenrente rückwirkend ab dem 1. September 1999 und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Januar 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 63 % zu. Die am 13. September 2004 bzw. am 11. Mai 2005 dagegen erhobene Einsprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Antrag auf Zuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung einer ganzen Invalidenrente wies die IV-Stelle nach Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und weiteren medizinischen Abklärungen mit Entscheid vom 9. Juni 2005 ab (vgl. Sachverhaltsdarstellung im Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Dezember 2006 in Sachen der Parteien, G.-Nr. IV.2005.00799</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 12/310</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Urteil vom 14. Dezember 2006 (G.-Nr. IV.2005.00799) hiess das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 11. Juli 2005 gegen diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobene Beschwerde mit dem Antrag, ihm rückwirkend ab September 1999 eine ganze Rente zuzusprechen, in dem Sinne gut, dass der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Juni 2005 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung und deren Höhe neu verfüge (Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 14. Dezember 2006).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Erwägung 7.1 des Urteils waren die vom Versicherten geklagten rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Beschwerden hinreichend abgeklärt und hatten sich keine Befunde für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus somatischen Gründen ergeben. Hingegen bestand hinsichtlich der nach PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen noch Abklärungsbedarf (Erwägung 7.2). Denn das Gutachten von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruhe zwar auf umfassenden Abklärungen, wozu der Arzt auch diverse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">personen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befragt habe. Seine Schlussfolgerungen vermöchten aber weder hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der gestellten Diagnosen noch der attestierten Arbeitsunfähigkeit zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugen. PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneine ausdrücklich das Vorliegen von eigentlichen psychischen Krankheiten und gehe sogar davon aus, dass die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung nicht in klassischer Weise gegeben sei. Trotzdem attestiere er eine solche sowie eine andauernde Persönlichkeitsstörung bei chronischem Schmerzsyndrom und erachte den Beschwerdeführer als im Umfang von 50 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, ohne dass sich dem Gutachten abschliessend entnehmen liesse, woraus sich im Ergebnis diese Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen ergäben und weshalb sie zu einer unüberwindbaren Einschränkung der Leistungsfähigkeit führten. Die Arbeitsunfähigkeit scheine aufgrund der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten Fremdauskünfte festgelegt worden zu sein und finde kein medizinisches Korrelat in den konkreten Untersuchungsbefunden. Ebenso wenig lasse sich aufgrund des Gutachtens beurteilen, ob den attestierten psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen Krankheitswert aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komme. In dieser Hinsicht seien daher weitere Abklärungen im Sinne eines erneuten psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch/neurologischen Gutachtens erforderlich, wobei sich der Gutachter nicht nur über die zu stellenden Diagnosen, deren Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit sowie die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung auszusprechen haben werde, sondern im Weiteren auch klar zwischen krankheitsbedingten und invaliditätsfremden psychosozialen Fakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, der vermuteten Intelligenzschwäche sowie der grundsätzlichen Einstellung des Beschwerdeführers zu unterscheiden habe. Weiter sei aus den medizinischen Akten ersichtlich, dass sich zumindest kurz nach dem Auffahrunfall mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere neuropsychologische Funktionsstörungen zeigten. In dieser Hinsicht seien keine neueren Abklärungen mehr vorgenommen worden, weshalb sich auch nicht beurteilen lasse, ob der Beschwerdeführer noch unter neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Ausfällen leide und welche Auswirkungen diese neben den psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Problemen allenfalls auf seine Arbeitsfähigkeit hätten (Urteil vom 14. Dezember 2006, Erwägung 7.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der weitere Verlauf ist aus dem Sachverhalt des Urteils des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. März 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Sachen der Parteien, G.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2009.00786</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (damit verbunden: G.-Nr. IV.2009.00785) ersichtlich (Urk. 12/110/1-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung des Rückweisungsentscheids leitete die IV-Stelle am 26. April 2007 eine polydisziplinäre Begutachtung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherten durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die Wege. Im Rahmen dieser Abklärung wurde er am 17. Oktober 2007 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Innere Medizin FMH, und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 6. November 2007 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiatrie und Psychotherapie FMH, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie am 8. Januar und 25. Januar 2008 von Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, untersucht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten datiert vom 14. April 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darin kamen die Gutachter zum Schluss, dass der Versicherte aus somatischer Sicht für die zuletzt ausgeübte sowie für alle körperlich leichten bis mittelschweren Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne repetitive Überkopfarbeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund seiner psychischen und neuropsychologischen Funktionsstörungen, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che einerseits durch die psychiatrische Diagnose und andererseits durch die chronische Schmerzproblematik bedingt seien, sei der Versicherte aber sowohl in der zuletzt ausgeübten als auch in jeder angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. Allerdings handle es sich um einen labilen Gesundheitszustand, da die depressive Symptomatik zurzeit nicht behandelt werde. Unter einer adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quaten Therapie sei mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb auch der Arbeitsfähigkeit zu rechnen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sommer 2008 gelangte die IV-Stelle in den Besitz des Polizeirapports über eine am 30. November 2007 durchgeführte Baustellenkontrolle, bei welcher der Versicherte von der Kantonspolizei angetroffen worden war. Weiter erhielt sie umfangreiches Bildmaterial über die Observation des Versicherten im Zeitraum Februar bis November 2007.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Durchsicht des Überwachungsmaterials kamen Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für Chirurgie, und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) am 18. Juli 2008 zu den Schlüssen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Beurteilung des polydisziplinären Gutachtens vom 14. April 2008 sei nicht als valide anzusehen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Annahme einer krankheitsbedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei nicht begründbar,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">bei fehlenden sozialmedizinischen Konsequenzen - einer durch Behandlung zu erwartenden Steigerung der Arbeitsfähigkeit - seien schadenmindernde Auflagen nicht geboten und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">weitere medizinische Abklärungen seien nicht angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten am 21. November 2008, dass sie das Leistungsbegehren vom 16. Februar 2000 abzulehnen gedenke. Am 6. Januar 2009 erging der Vorbescheid, mit welchem die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht stellte, ihm zu Unrecht bereits ausbezahlte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 204'080.-- zurückzufordern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Januar 2009 nahm der Versicherte Stellung zum Vorbescheid vom 21. November 2008, wobei er unter anderem geltend machte, die Ausführungen der RAD-Ärzte seien nicht geeignet, die Zuverlässigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage zu stellen, und beantragte, es seien die Überwachungsunterlagen den Gutachtern vorzulegen, damit diese prüften, ob und gegebenenfalls in welcher Art diese neuen Unterlagen an ihren Schlussfolgerungen etwas ändern würden. Am 6. April 2009 nahmen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung. Dabei bestätigten sie, dass das Observationsmaterial von September bis November 2007 durchaus geeignet sei, ihre damalige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten in Frage zu stellen. Aufgrund des gesichteten Bildmaterials müssten sie ihre Beurteilung revidieren und dem Versicherten ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit als Bauarbeiter attestieren. Dazu liess sich der Versicherte am 12. Mai 2009 selbst vernehmen und die Stellungnahme seiner behandelnden Ärztin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Mai 2009 zu den Akten reichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 27. Mai 2009 seine Beurteilung des medizinischen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts vom 18. Juli 2008 bestätigt hatte, erging die das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsbegeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Februar 2000 abweisende Verfügung vom 25. Juni 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung des darauf folgenden Tages verpflichtete die IV-Stelle den Versicherten, ihm zu Unrecht ausgerichtete Rentenleistungen in Höhe von Fr. 204'080.-- zurückzuerstatten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. August 2009 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Juni 2009 mit dem Rechtsbegehren, es sei diese unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben und ihm rückwirkend ab dem 1. September 1999 eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen und auszurichten. Am 26. August 2009 führte der Versicherte auch Beschwerde gegen die ihn zur Rückerstattung von Fr. 204'080.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtende Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Juni 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er verlangte, diese sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin ersatzlos aufzuhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben und es sei festzustellen, dass der Beschwerdegegnerin kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zustehe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Vereinigung der beiden Beschwerdeverfahren betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab 1. September 1999 und Rückerstattung der ab dem 13. August 2004 ausgerichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Zeitperiode vom 1. September 1999 bis zum 31. Mai 2008 im Gesamtbetrag von Fr. 204‘080.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Urteil vom 9. März 2011 beide Beschwerden ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem das Bundesgericht mit dem Urteil 8C_300/2011 vom 30. Juni 2011 den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letztinstanzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt hatte (Urk. 12/88/1-11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> womit die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25. Juni 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügte Abweisung des Anspruchs auf eine Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.12/194)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die tags darauf verfügte Verpflichtung zur Rückerstattung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Zeitperiode vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. September 1999 bis zum 31. Mai 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbezahlten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesamtbetrag von Fr. 204‘080.-- (Urk. 12/193)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Rechtskraft erwuchsen -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte der Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gesuch um Erlass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Rückerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/80). Diese wies das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuch mit V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfügung vom 11. Oktober 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/18)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. Januar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherte am 6. Februar 2013 Beschwerde mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Aufhebung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückforderung der Summe von Fr. 204‘080.-- vollumfänglich zu erlassen. In prozessualer Hinsicht beantragte er, es seien ihm die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch seinen Rechtsvertreter zu gewähren (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin am 30. Mai 2013 mit dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde vernehmen (Urk. 11). Dies wurde dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 31. Mai 2013 zur Kenntnis gebracht (Urk. 13), worauf dessen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertreter am 3. Juni 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Honorarabrechnung zu den Akten reichte (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind unrechtmässig bezogene Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen grundsätzlich zurückzuerstatten. Nur Leistungen, welche in gutem Glau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben empfangen wurden, müssen unter Umständen (bei Vorliegen einer grossen Härte) nicht zurückerstattet werden (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gute Glaube als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erlassvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht schon mit der Unkenntnis des Rechtsmangels gegeben. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr darf sich der Leistungsempfänger nicht nur keiner böswilligen Absicht, sondern auch keiner Nachlässigkeit schuldig gemacht haben. Daraus erhellt, dass der gute Glaube von vornherein entfällt, wenn die zu Unrecht erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausrichtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine arglistige oder grobfahrlässige Melde- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuführen ist. Anderseits kann sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rücker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den guten Glauben berufen, wenn sein fehlerhaftes Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten nur eine leichte Fahrlässigkeit darstellt. Wie in anderen Bereichen beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt sich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der erforderlichen Sorgfalt zwar nach einem objektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massstab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei aber das den Betroffenen in ihrer Subjektivität noch Mögliche und Zumutbare (Urteilsfähigkeit, Gesundheitszustand, Bildungsgrad usw.) nicht ausgeblendet werden darf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 220 E. 4 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der gute Glaube, dessen Vorhandensein zu vermuten ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ZGB), besteht deshalb insbesondere dann, wenn sich die empfangende Person keiner groben Nachlässigkeit schuldig gemacht hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kommentar zum ATSG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl., Zürich 2009, N 33 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25; vgl. auch die Übersicht in: Ulrich Meyer-Blaser, Die Rückerstattung von Sozialversicherungsleistungen, ZBJV 1995 473 ff., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">481 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Werden Leistungen unter dem Vorbehalt der rechtskräftigen Beurteilung durch die übergeordneten Instanzen vorläufig ausbezahlt, kann sich die versicherte Person zwar hinsichtlich der Rückerstattungsschuld nicht auf den öffentlichen-rechtlichen Vertrauensschutz berufen, der gute Glaube als Erlassvoraussetzung ist damit jedoch nicht ausgeschlossen. Wenn das erst- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letztinstanzliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gericht (nach Androhung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die von der Verwaltung zugesprochene Rente reduziert oder aufhebt, muss die versicherte Person ab Eröffnung des in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reformierenden Entscheides damit rechnen, dass sie die ihr während des Beschwerdeverfahrens weiterhin ausgerichtete (höhere) Rente zurückzuerstatten hat. Ab diesem Zeitpunkt erst ist der gute Glaube zu vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Bis zur Eröffnung des kantonalen Entscheides indessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlt der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Konstellationen, in welchen eine Meldepflichtverletzung nicht vorliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Unrechtsbewusstsein und steht einer Berufung auf den guten Glauben als Erlassvoraussetzung nichts im Wege (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_805/2008 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2009 E. 2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist in formeller Hinsicht festzuhalten, dass die Verfügung über den Erlass (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verordnung über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) durch die IV-Stelle zu erlassen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">57 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und dass gegen Verfügungen der IV-Stelle das Rechtsmittel der Beschwerde offen steht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG). Dass vorliegend – entsprechend der Rechtsmittelbelehrung in der Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/18) - ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erging, womit gleichzeitig das rechtliche Gehör gewährt wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), schadet indes nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage ist mit der Beschwerdegegnerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 S. 4) davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des rechtskräftigen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheids über die Rückforderung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSV) über kein Vermögen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügte und überwiegend von Sozialhilfeleistungen seiner Wohnsitzgemeinde lebte (vgl. dazu auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 7). Eine grosse Härte im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 ATSV liegt somit vor, weshalb der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erlassan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> davon abhängt, ob der gute Glaube beim Empfang der vorläufigen Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzahlungen ganz oder teilweise zu bejahen ist (vgl. das in Sachen des Beschwerdeführers ergangene Urteil des Bundesgerichts 8C_300/2011 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2011 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">macht geltend, dass er bis zur Einstellung der Rentenzah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen in guten Treuen auf die Rechtsbeständigkeit der noch nicht rechtskräftig festgestellten Anspruchsgrundlage vertraut habe, und bezeichnet das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweigen seiner Arbeitseinsätze im Jahr 2007 gegenüber den ihn untersuchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Gutachtern als weder arglistig noch grobfahrlässig (Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu ist vorab festzuhalten, dass der Beschwerdeführer sich nicht nur einer einfachen Meldepflichtverletzung durch Unterlassung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG hat zuschulden kommen lassen, sondern gemäss der diesbezügli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Feststellung in Erwägung 3.2.3 des Urteils IV.2009.00785 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber den Gutachtern, welche in Nachachtung des sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgerichtlichen Urteils IV.2005.00799 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006 die bis zu jenem Zeitpunkt noch nicht hinreichend abgeklärte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit 1998 zu beurteilen hatten (vgl. Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 des Urteils IV.2009.00785), „absichtlich falsche Angaben zur Berufsanamnese gemacht“ hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Interpretation des Urteils DG110212-L/U des Bezirksgerichts Zürich vom 21. November 2011 (Urk. 12/50/2-30) durch den Beschwerdeführer ergab auch das in dieser Sache durchgeführte Strafverfahren keineswegs, „dass dem Beschwerdeführer weder ein arglistiges noch grobfahrlässiges Verhalten für einen unrechtmässigen Leistungsbezug nachgewiesen werden kann“ (Urk. 1 S. 7). Vielmehr stellte das Strafgericht fest, dass der Beschwerdeführer es nicht nur einfach pflichtwidrig vergessen hat, seine Arbeitseinsätze im Jahr 2007 gegenüber der Beschwerdegegnerin zu deklarieren, sondern diese „bewusst nicht erwähnte, obwohl er danach gefragt wurde und auch über seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der Begutachtung wusste“ (Urk. 12/50/21-22). Dieses Verschweigen qualifizierte das Strafgericht als arglistige Täuschung (Urk. 12/50/24). Dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die Gegenstand des Erlassgesuchs bildenden Rentenzahlungen zwischen 2004 und 2008 nicht des Betrugs schuldig zu sprechen war, wurde vom Bezirksgericht damit begründet, dass die bereits ausbezahlten Rentenleistungen gar nicht Gegenstand der Anklage gebildet hätten (Urk. 12/50/6) und im Übrigen auch keine durch das Verschweigen der Arbeitseinsätze bewirkte Vermögensdisposition der Beschwerdegegnerin darstellen würden (Urk. 12/50/26). Zudem verneinte das Gericht das subjektive Tatbestandsmerkmal der Bereicherungsabsicht, weil es dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugute hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er sich selbst als nicht arbeitsfähig und demzufolge zum Rentenbezug berechtigt ansah (Urk. 12/50/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das vom Beschwerdeführer als Beleg für seinen gutgläubigen Leistungsbezug bis zur Einstellung der Rentenzahlungen durch die Beschwerdegegnerin im Jahr 2008 angeführte Strafurteil vom 21. November 2011 ist daher nicht geeignet, die vorstehend zitierte Sachverhaltswürdigung des Sozialversicherungsgerichts im Urteil vom 9. März 2011 in Frage zu stellen, sondern bestätigt diese viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer zwar nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachzuweisen ist, dass er sich arbeitsfähig fühlte. Jedoch war dem Beschwerdeführer durchaus bewusst, dass für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht seine Selbsteinschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung massgeblich war, sondern diejenige der von ihm arglistig getäuschten medizinischen Gutachter. Ebenfalls musste dem urteils- und handlungsfähigen Beschwerdeführer klar sein, dass die wahrheitsgemässe Deklaration seiner Arbeitseinsätze auf jeden Fall einen Einfluss auf die gutachterliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gehabt hätte - zumindest in dem Sinne, dass weitergehende Abklärungen vorgenommen und frühere ärztliche Beurteilungen hinterfragt worden wären. Dies hätte sich - auch dies war für den rechtskundig vertretenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer erkennbar - aufgrund der mit dem Urteil IV.2005.00799 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006 geschaffenen Sach- und Rechtslage nicht nur auf die künf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, sondern auch auf die noch nicht rechtskräftig festgesetzten, aber bereits ausbezahlten Leistungen der Invalidenversicherung ausgewirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist daher festzuhalten, dass im vorliegenden Fall nicht nur eine einfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Meldepflichtverletzung durch Unterlassung vorliegt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG), sondern der Beschwerdeführer im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG versucht hat, Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht zu erwirken.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit ab der vorwerfbaren Täuschungshandlung (gutachterliche </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Befra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 6. November 2007, vgl. Urteil IV.2009.00785, Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1) - bzw. unter dem Aspekt einer blossen Meldepflichtverletzung ab dem Zeitpunkt des ersten nachweisbaren Arbeitseinsatzes im Februar 2007 - war der Beschwerdeführer nach dem Gesagten beim Bezug der noch nicht rechtskräftig festgesetzten Rentenleistungen nicht mehr gutgläubig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die weitere Prüfung der Erlassvoraussetzungen ist grundsätzlich von einer Konstellation auszugehen, in welcher eine Meldepflichtverletzung vorliegt, und ist demzufolge nachstehend zunächst zu erörtern, inwieweit der Beschwerdeführer sich aufgrund der - in Fällen ohne Meldepflichtverletzung anzuwendenden - Regel gemäss dem Bundegerichtsurteil 9C_805/2008 noch auf seinen guten Glauben im Zeitpunkt des Leistungsempfangs berufen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorerst ist festzuhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass das zu weiteren Abklärungen hinsichtlich einer noch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgewiesenen invalidisierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zurückweisende Urteil IV.2005.00799 des Sozialversicherungsgerichts vom 14. Dezember 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – zu-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der damals herrschenden Rechtsauffassung (vgl. die mit BGE 137 V 314 erfolgte Änderung der Rechtsprechung) - kein in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reformieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Entscheid im Sinne des Bundesgerichtsurteils 9C_805/2008 war. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">refor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde dem Beschwerdeführer daher auch nicht angedroht. Aus der Begründung des Urteils IV.2005.00799 (vgl. vorstehender Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2) geht indes klar hervor, dass der damals aktenkundige medizinische Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt noch keine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit auswies. Mit dem Rückweisungsurteil IV.2005.00799 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006 wurde auch der der vorläufigen Rentenzahlung zugrundeliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2005 aufgehoben. Damit liegt jedoch ein Sachverhalt vor, der vergleichbar ist mit der Konstellation, in welcher eine versicherte Person gegen den von der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle in der Rentenaufhebungsverfügung angeordneten Entzug der aufschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Wirkung erfolgreich Beschwerde führt. In Bezug auf die anschliessend weiterhin ausbezahlten Rentenleistungen muss die versicherte Person von vorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herein mit einer Rückforderung rechnen, sollte ihre Beschwerde gegen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenaufhebungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht durchdringen. In diesem Fall lehnt das Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht eine Berufung auf den guten Glauben ab, weil der Rentenbezüger trotz Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde von vornherein mit einer Rückforderung rechnen muss (Urteil des Bundesgerichts I 422/02 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2002 mit Hinweisen). Demzufolge ist auch im vorliegenden Fall eine Berufung auf den guten Glauben ab Eröffnung des Urteils IV.2005.00799 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006, das heisst ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr möglich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer sich bereits damals arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig fühlte oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitraum vor diesem Rückweisungsurteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sich die Frage, ob auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der vorliegenden Konstellation eines nachträglichen Versuchs, sich die bereits erhaltene Leistung unrechtmässig zusprechen zu lassen, zum Nachteil des Beschwerdeführers von der Regel gemäss dem zitierten Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts abzuweichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist davon auszugehen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zu dem Zeitpunkt, als er seinen guten Glau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben aufgrund des Urteils IV.2005.00799 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2006, das heisst ab dessen Eröffnung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2007 im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ZGB ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loren hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die ihm ausbezahlten Rentenleistungen gutgläubig im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ZGB empfangen hat. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gute Glaube </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der letztge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetzesbestimmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Erlassvoraussetzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist zu vermuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ZGB). Hieraus folgt, dass der schle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chte Glaube bewiesen werden müsste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 131 III 519 E. 3.2.2, E. 3.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht ist zu beachten, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er gute Glaube - hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Nichtkenntnis von der Unrechtmässigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- grundsätzlich in dem Moment vorliegen muss, in welchem ein Recht erworben wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Sybille </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hoffer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in: Berner Kommentar, N 131 ff. zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge war der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Empfang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum 3. Januar 2007 gutgläubig im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ZGB, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits deren Auszahlung vor der rechtskräftiger Zusicherung eines entsprechenden Anspruchs in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine hinreichende gesetzliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundlage hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit nicht u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nrechtmässig war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (sondern ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrachtet eine Zuwendung aus einem nicht verwirklichten Grund analog Art. 63 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Obligationenrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie andererseits die gesetzliche Vermutung des guten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Glaube</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Empfang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum genannten Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">widerlegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich aus dem Umstand, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Rentenleistungen nachweislich bösgläubig entgegen genommen worden sind, eine - gegenüber Erwägung 2.4 des Bundesgerichtsurteils 9C_805/2008 - erhöhte Sorgfaltspflicht bei der Entgegennahme der Vorschusszahlungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ZGB ableiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer ja wegen des späteren Versuchs, bereits entgegengenommene Rentenleistungen unrechtmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig zugesprochen zu erhalten, nicht schon früher mit der Verpflichtung zur Rückerstattung rechnen musste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein späteres nachweisbares arglistiges Verschweigen und die Verletzung der Meldepflicht schliessen die Vermutung des guten Glaubens beim Empfang früherer Rentenleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aus. Ebenso wenig lässt sich aus dem späteren Verhalten eine Umkehr der Beweislast für das Vorliegen des guten Glaubens in der Periode vor der Meldepflichtverletzung begründen. Nachweise dafür, dass der Beschwerdeführer bereits vor Februar 2007 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meldepflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beging oder die Leistungen b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ösgläubig entgegennahm, fehlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei verkennt das Sozialversicherungsgericht nicht, dass der dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer vorzuwerfende Versuch, eine unrechtmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ihm als Vorschussleistungen ausbezahlten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwirken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Leistungsentzug zu sanktionierenden Tatbestand (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG) darstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass diese Sanktionierung und d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er damit verfolgte Zweck der Missbrauchsbekämpfung unterlaufen we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn der Beschwerdeführer </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des Erlasses seiner Verpflichtung zur Rückerstattung der betroffenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorschüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausbezahlten - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen gleich behandelt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsansp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recher (vgl. E. 2.5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie die vorstehenden Erwägunge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt haben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt jedoch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutglaubens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der vorliegenden Konstellation keine von der Regel des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtsurteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_805/2008 abweichende Behandlung des Beschwerdeführers zu (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.5.2). Insbesondere wäre e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Erhöhung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sorgfaltspflichten bei der Entgegennahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorschüssigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenzahlungen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 136 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45 E. 6.2 n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht zielführend, da auf diese Weise nicht der Missbrauch bekämpft, sondern - zum Nachteil der überwiegenden Mehrhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it der gesetzestreuen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten in p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kären wirtschaftlichen Verhältnissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - das Institut des Erlasses ausgehöhlt würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass eine kohärente Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Härtefällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sanktionierung des erst nach dem Bezug von Vorschussleistungen erfolgten bzw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entdeckten Missbrauchs (ab der Entdeckung hinreichender Anhaltspunkte für einen Ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestand im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG hat die Verwaltung die Möglichkeit, ihre Leistungen zu sistieren) zulässt, bedeutet nicht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre sozialpolitisch erwünschte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxis, die von ihr als ausgewiesen angesehene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Rentenansprüche auch nach Anfechtung der die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen zugrundeliegenden Verfügungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter als Vorschussleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, einschränken müsste, um Versuche der missbräuchliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Inanspruchnahme dieser Leistungen abzuwehren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in der anspruchszusprechenden Verfügung darauf hinzuweisen, dass die damit zugesprochenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungen bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ergreifung des Rechtsmittels auf Zusehen hin weiter ausgerichtet, aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 ATSG zurückgefordert werden müssten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, falls die angefochtene Verfügung sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unrechtmässig erweisen sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das entspricht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtslag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e gemäss BGE 136 V 45), wobei vorbehalten werde, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Erlass der Rückf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Leistungen, welche bis zu einem gegebenenfalls den strittigen Anspruch in Frage stellenden G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erichtsentscheid ausgerichtet we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem gemäss dem Bundesgerichtsurteil 9C_805/2008 im Erlassverfahren unter dem Aspekt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ZGB der gute Glauben zu verneinen ist)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verweigern,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Erlass ersuchende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schwerwiegende Pflichtverletzung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während des gesamten Verlaufs bis zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtskräftigen Beurteilung des Leistungsanspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzuwerfen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eine zwingende gesetzliche Vorschrift, sondern eine sich auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann-Vorschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG) stützende - grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wünschens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werte - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungspraxis es möglich macht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass bis zur rechtskräftigen Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des Leistungsans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pruchs (was mehrere Jahre dauern und durch die Leistungsempfänger auch verzögert werden kann) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine in Härtefällen durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den guten Glauben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschützte Zuwendung von Leistungen erfolgt, welche </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich - gegebenenfalls - im Zeitpunkt der rechtskräftigen Anspruchsbeurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aspekt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG als unrechtmässig erwirkt erweisen können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">twortung der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dafür zu sorgen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtzeitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(d.h. bereits beim Leistungsempfang) erkennen können und müssen, dass sie bei schwerwiegender Verletzung ihrer auch nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorschüssigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsempfang weiterbestehenden gesetzlichen Pflichten die empfangenen Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungeachtet einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegebenenfalls damit verb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">undenen grossen Härte zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstatten haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denn bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Prüfung der Sorgfalt, welche von dem durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutglaubens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begünstigten zu fordern ist, ist das Verhalten der durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutglau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bensschutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> benachteiligten Partei insofern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitzuberücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als es nicht dazu beitragen darf, dass die begünstigte Person den Defekt in der rechtlichen Position nicht erkennt bzw. erkennen kann oder muss (Heinrich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Honsell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in: Basler Kommentar, N 36 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin ohnehin von Gesetzes wegen verpflichtet ist, im Rahmen ihres Zuständigkeitsbereichs die interessierten Personen über ihre Rechte und Pflichten aufzuklären (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 ATSG), ist es ihr auch zumutbar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in geeigneter Weise klar zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorschüssige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsausrichtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ihrer Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vertrauen auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchwegs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzeskonformes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt, und die Leistungen daher bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(schwerem) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Missbrauch dieses Vertrauens ohne Rücksicht auf einen allfälligen Härtefall zurü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckzuerstatten sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdegegnerin ihre Vorschussleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausweislich der Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit einem derartigen Vorbehalt erbracht hat, muss es im vorliegenden Fall bei der Vermutung des gutgläubigen Empfangs der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis und mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2007 sein Bewenden haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach diesen Erwägungen sind die Erlassvoraussetzungen für die bis und mit 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbezahlten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bejahen. Für die nach die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zeitpunkt in Empfang genommenen Rentenleistungen fehlt indes der gute Glaube, weshalb der Erlass der Rückerstattung zu verweigern ist. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masslicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht bedeutet dies, dass die Rentenleistungen der Periode ab Januar 2007 bis Mai 2008 dem Erlass nicht zugänglich sind. Wie sich der Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung in der Rückforderungsverfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2009 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/193), wogegen in der Beschwerde nichts vorgebracht wurde, entnehmen lässt, wurden in dieser Periode Rentenleistungen im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53‘072.— (Stammrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17‘038.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [12 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">994.-- + 5 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1‘022.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 12‘442</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">726.-- + 5 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">746.--], zwei Kinderrente zu je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 6‘821.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[12 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">398.-- + 5 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">409.--] und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4‘975.—[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">290.-- + 5 x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">299.--]) ausbezahlt, wovon die der Ehefrau zukommenden Leistungen derselben Periode von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">848.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzuziehen sind. Dies ergibt die nicht zu erlassende Rückforderung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">35‘224</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In diesem Umfang ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos, da es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht (vgl. BGE 122 V 221).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gesuch des offenkundig mittellosen Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Beschwerdeverfahren ist zu entsprechen, da zur Tragweite des öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutzes im Erlassverfahren bei vorläufigen Rentenzahlungen und nachträglicher Meldepflichtverletzung bzw. des nachweislich erst nachträglichen Versuchs Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zu Unrecht zu erwirken für die vorangegangenen Perioden noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers geltend gemachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stundenauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 5,2 Stunden ist der Tragweite des Entscheids und der Schwierigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Prozesses angemessen, weshalb der unentgeltliche Rechtsvertreter mit Fr. 1‘176.-- (5,2 Honorarstunden à Fr. 200.-- und Fr. 49.-- Barauslagen zuzüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich 8 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu entschädigen ist. Angesichts des teilweisen Obsiegens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hälfte davon, das sind Fr. 588.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Parteientschädigung zu bezahlen. Im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">588.-- wird der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Rechtsbeistand aus der Gerichtskasse entschädigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 6. Februar 2013 wird dem Beschwerdeführer Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">anwalt André </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Largier</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der angefochtene Entscheid vom 3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">0. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Januar 2013 insoweit aufgehoben, als der Erlass der Rückforderung im gesamten Umfang von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">204‘080.-- verweigert wird, und es wird festgestellt, dass dem Beschwerdeführer die Rückforderung im Umfang von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">168‘856.— erlassen wird.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">em unentgeltlichen Rechtsvertre</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ter des Bes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">chwerdeführers, Rechtsanwalt André </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Largier</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, Zürich, eine reduzierte </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">588.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barausla</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">. André </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Largier</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird mit Fr. 588</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hinge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. André </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Largier</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstErnst</p><p></p></div> </div></body></html>