<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_246/2007 /daa </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. September 2007 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, Instruktionsrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Härri. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">- A.________, </div> <div class="para">- B.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, beide vertreten durch Rechtsanwalt Bernd Runkel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, Rechtshilfe/Geldwäschereiverfahren, </div> <div class="para">Gartenhofstrasse 17, Postfach 9680, 8036 Zürich, </div> <div class="para">Bundesstrafgericht, II. Beschwerdekammer, </div> <div class="para">Postfach 2720, 6501 Bellinzona. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Herausgabe von Beweismitteln, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, </div> <div class="para">II. Beschwerdekammer, vom 6. August 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft Paderborn (Deutschland) ermittelt gegen C.________ und D.________ wegen Betrugs. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 4. Dezember 2006, ergänzt am 20. Dezember 2006, ersuchte sie die Schweiz um Rechtshilfe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schlussverfügung vom 26. Februar 2007 ordnet die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Herausgabe verschiedener Bankunterlagen an die ersuchende Behörde an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 6. August 2007 nicht ein. Die Beschwerde der B.________ AG wies es ab. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Fax vom 23. August 2007 an das Bundesstrafgericht erhoben A.________ und die B.________ AG Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 24. August 2007 übermittelte das Bundesstrafgericht dem Bundesgericht das Faxschreiben vom 23. August 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 24. August 2007 an das Bundesgericht führen A.________ und die B.________ AG Beschwerde mit dem gleichen Wortlaut wie im Fax vom 23. August 2007. Hilfsweise beantragen sie die "Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Instruktionsrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> entscheidet der Präsident der Abteilung im vereinfachten Verfahren unter anderem über Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Beschwerden (Abs. 1 lit. a). Er kann einen anderen Richter damit betrauen (Abs. 2). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Abs. 3). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Anwalt der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Entscheid nach den Angaben in der Beschwerde am 13. August 2007 erhalten. Damit begann die Beschwerdefrist von zehn Tagen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG</span>) zu laufen. Sie endete am 23. August 2007. An diesem Tag sandten die Beschwerdeführer ihre Beschwerde per Fax an das Bundesstrafgericht. Nach der Rechtsprechung kann eine Beschwerde mit Fax nicht gültig erhoben werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=02.09.2007&amp;to_date=21.09.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-II-252%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page252">BGE 121 II 252</a> E. 4). Auf die beim Bundsstrafgericht eingereichte Beschwerde kann schon deshalb nicht eingetreten werden, obgleich es einem Beschwerdeführer unter dem Gesichtspunkt der Fristwahrung nach <span class="artref">Art. 48 Abs. 3 BGG</span> nichts schadet, wenn er die Beschwerde an das Bundesgericht rechtzeitig bei der Vorinstanz einreicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerde vom 24. August 2007 an das Bundesgericht, der deutschen Post am 28. August 2007 übergeben, ist verspätet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer ersuchen sinngemäss um Wiederherstellung der Frist nach <span class="artref">Art. 50 BGG</span>. Der angefochtene Entscheid enthält (S. 10) eine Rechtsmittelbelehrung. Darin wird deutlich angegeben, dass gegen den angefochtenen Entscheid innert zehn Tagen beim Bundesgericht Beschwerde erhoben werden kann. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführer bzw. ihr Anwalt unverschuldeterweise davon abgehalten worden sein sollen, fristgerecht zu handeln. Das Gesuch um Wiederherstellung der Frist kann daher nicht bewilligt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdeführer die Kosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Instruktionsrichter: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Wiederherstellung der Frist wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, Rechtshilfe/Geldwäschereiverfahren, und dem Bundesstrafgericht, II. Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 4. September 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Instruktionsrichter: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>