A bteilung IV D -5232/2007 teb/m ed {T 0/2} G eschäfts-N r. 5232/2007 U rteil vom 10. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Bendicht Tellenbach, R ichterin M adeleine H irsig-Vouilloz, R ichter H ans Schürch G erichtsschreiber D aniel M erkli A.________, geboren B._______, N igeria, C ._________ Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 B ern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 26. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer am 1. Juli 2007 ohne Einreichung von Identi- tätsdokum enten in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass er dabei im R ahm en der Erstbefragung vom 9. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum C hiasso und der Anhörung nach Art. 29 Abs. 4 des Asylge- setzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) vom 19. Juli 2007 unter anderem angab, im Juni 2007 von den Bew ohnern seines H eim atdorfes dazu aufgefordert w orden zu sein, die N achfolge seines verstorbenen Vaters, zu Lebzeiten C hef eines O rakels, anzutreten, dass er w egen seines christlichen G laubens die N achfolge verw eigert habe, w orauf er krank gew orden sei, dass die Krankheit G edächtnisverlust und plötzliche Schm erzen im Brustbereich zur Folge gehabt habe, dass er sich nur noch daran erinnern könne, regelm ässig von einem Pfarrer in verschiedenen Kirchen zum Beten gebracht w orden zu sein, dass er ohne Identitätsdokum ente und ohne in der Folge kontrolliert zu w erden, zuerst m it einem Schiff in ein ihm unbekanntes Land und w eiter m it dem Zug in die Schw eiz gelangt sei (vgl. A1, S. 6), dass der Beschw erdeführer trotz Aufforderung im Em pfangs- und Verfahrenszen- trum C hiasso bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Identitätsdokum ente eingereicht hat m it der Begründung, er habe, ohne die Absicht, jem als zu reisen, nie Identitätspapiere besessen (vgl. A1, S. 3) und im H eim atstaat könne er niem anden kontaktieren, der ihm bei der Beschaffung von Identitätspapieren behilflich w äre (vgl. A1, S. 4), dass das BFM m it Entscheid vom 26. Juli 2007 in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eintrat, dessen W egw eisung anordnete und den Vollzug als zulässig, zum utbar und m öglich erachtete, dass der Beschw erdeführer m it undatierter, am 2. August 2007 bei der Schw eizerischen Post aufgegebener Eingabe an das Bundesverw altungsgericht gegen diesen Entscheid Beschw erde erhob, 3 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfü- gungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31-34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an dessen Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist, dass som it auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist, dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bun- desrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw er- den in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw er- de, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben, dass diese Bestim m ung keine Anw endung findet, w enn Asylgesuchsteller glaub- haft m achen können, dass sie dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage sind oder auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird oder zusätzliche Abklärungen zur Fest- stellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (vgl. Art. 32 Abs. 3 AsylG ), dass die Erklärungen des Beschw erdeführers, zu seinem R eisew eg befragt und zur Einreichung von Identitätsdokum enten aufgefordert, auffallend ausw eichend und realitätsfrem d ausgefallen sind und der Beschw erdeführer bis zum jetzigen Zeitpunkt offensichtlich keine Anstrengungen unternom m en hat, Identitätsdoku- m ente nachzureichen, dass angesichts der strengen Kontrollen an w ichtigen G renzübergängen die An- gabe des Beschw erdeführers, ohne Identitätsdokum ente m it einem Schiff nach Europa und m it dem Zug w eiter in die Schw eiz gelangt zu sein, als nicht realistisch erscheint, dass som it keine entschuldbaren G ründe für das Versäum nis des Beschw erde- führers, Identitätsdokum ente einzureichen, vorliegen, 4 dass im W eiteren die Angaben des Beschw erdeführers zu seinem Vorbringen, er sei nach seiner W eigerung, die N achfolge seines Vaters als C hef eines O rakels in seinem H eim atdorf anzutreten, m it dem Fluch einer schw eren Krankheit belegt w orden, als Phantasiegebilde zu bezeichnen und daher offensichtlich w eder glaubhaft noch asylrechtlich von R elevanz sind, dass hinsichtlich näherer Begründung zur Verm eidung von W iederholungen auf die zu bestätigenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung verw iesen w erden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass sich die Argum ente des Beschw erdeführers in der Beschw erdeschrift in der blossen Behauptung erschöpfen, 'nicht nach N igeria zurückgehen zu können, da er dort um sein Leben befürchten m üsse', dass der Beschw erdeführer im W eiteren sinngem äss um G ew ährung einer Frist zur Einreichung von Identitätsdokum enten ersucht, dass er im R ahm en des vorinstanzlichen Verfahrens hinreichend G elegenheit zur Einreichung von Identitätsdokum enten erhalten hat, w elche er unbenutzt ver- streichen liess m it der pauschalen und unsubstanzierten Begründung, er habe nie Identitätspapiere besessen (vgl. A1, S. 3) und im H eim atstaat könne er niem anden kontaktieren, der ihm bei der Beschaffung von Identitätspapieren behilflich w äre (vgl. A1, S. 4), w eshalb der Antrag zur G ew ährung einer Frist zur N achreichung von Identitätsdokum enten abzulehnen ist, dass auch keine Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 AsylG notw endig er- scheinen, dass das Bundesam t som it zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass, befindet sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer frem denpolizeilichen Aufenthaltsbew illigung, die Anordnung einer W egw eisung die gesetzliche R egel- folge des N ichteintretens auf ein Asylgesuch ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), dass der Beschw erdeführer über keine derartige Bew illigung verfügt und auch keinen Anspruch auf eine solche geltend m achen kann, w eshalb die von der Vor- instanz ausgesprochene W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim - m ungen steht und zu bestätigen ist, dass das Bundesam t, ist der Vollzug nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zu- m utbar, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass, befindet sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer frem denpolizeilichen Aufenthaltsbew illigung, die Anordnung einer W egw eisung die gesetzliche R egelfolge der Ablehnung eines Asylgesuchs ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), dass im vorliegenden Fall der Beschw erdeführer über keine derartige Bew illigung verfügt und auch keinen Anspruch auf eine solche geltend m achen kann, w eshalb die von der Vorinstanz ausgesprochene W egw eisung im Einklang m it 5 den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist, dass das BFF, ist der Vollzug nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des jungen Beschw erdeführers - dessen geltend gem achten gesundheitlichen Schw ierigkeiten als offensichtlich unglaubhaft erachtet w orden sind - als zulässig, zum utbar und m öglich im Sinne von Art. 14a AN AG zu erachten und der angeordnete W egw eisungsvollzug daher zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch un- angem essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher abzuw eisen ist, dass die Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 600.-- in Anw endung von Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2] dem Beschw erdeführer als unterliegende Partei aufzuerlegen sind. (D ispositiv nächste Seite)6 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.-- , w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Ak- ten (R ef.-N r. (...) - (...) (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Bendicht Tellenbach D aniel M erkli Versand am : 7