<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00288</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203999&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00288</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.02.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bauschuttlagerplatz als "mässig störender Betrieb" in der Gewerbezone? Zonenkonformität; Anforderung an die Prüfung im Rahmen der lärmrechtlichen Bewilligung Der zu beurteilende Bauschuttlagerplatz mit tageweisem Einsatz einer Steinbrechanlage ist eine einheitliche Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 USG, der gemäss Art. 8 USG gesamthaft beurteilt werden muss. Die Zonenkonformität kann dieser Anlage nicht unter Anwendung und Auslegung der kommunalen Nutzungsvorschrift im Sinne eines weitergehenden Immissionenschutzes abgesprochen werden (E. 2.4). Die für die Bewilligung zuständige Behörde muss begründen, weshalb sie zum Ergebnis kommt, dass eine Ermittlung der Immissionen im Sinn von Art. 36 Abs. 1 LSV unterbleiben kann. Bei der Beurteilung ist nicht nur auf den tageweisen Einsatz der Steinbrechanlage abzustellen, sondern es sind gemäss Art. 8 USG alle Einwirkungen, die vom Betrieb des Bauschuttlagerplatzes ausgehen, einzubeziehen (E. 3.2). Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUSCHUTTLAGERPLATZ">BAUSCHUTTLAGERPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESAMTBEURTEILUNG">GESAMTBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMEMISSIONEN">LÃRMEMISSIONEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMIMMISSION">LÃRMIMMISSION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEINBRECHANLAGE">STEINBRECHANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZONENKONFORMITÃT">ZONENKONFORMITÃT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 7 Abs. I LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 Abs. I LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 7 Abs. VII USG</span><br/><span class="gerade">Art. 8 USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 Abs. I USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 31 S. 26</span><br/><span class="ungerade">RB 2004 Nr. 80</span><br/><span class="gerade">URP 2004 Nr. 26 S. 336</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Der Gemeinderat Hirzel erteilte A am 7. Januar 2002 nachtrÃ¤glich die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine bereits vorgenommene Umnutzung des frÃ¼heren Autoverkaufs- und Lagerplatzes nÃ¶rdlich des BetriebsgebÃ¤udes Vers.-Nr. 01 auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 an der L-Strasse 09. Dieses GrundstÃ¼ck ist der Gewerbezone G2 gemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Hirzel vom 18. MÃ¤rz 1994 (BZO) zugewiesen. In dieser Zone sind gemÃ¤ss Art. 23 BZO hÃ¶chstens mÃ¤ssig stÃ¶rende industrielle und gewerbliche Bauten gestattet, und es gilt die Empfindlichkeitsstufe ES III gemÃ¤ss Art. 43 der LÃ¤rmschutz-Ver­ordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV). Westlich grenzt das GrundstÃ¼ck an die L-Strasse an.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Laut Baubewilligung wird die neue Nutzung als "Bauschuttlagerplatz fÃ¼r eine Aufberei­tungsanlage" bezeichnet. WÃ¤hrend maximal 2 bis 3 Arbeitstagen pro Jahr und fÃ¼r eine jÃ¤hrliche Menge von maximal 1'000 Tonnen soll eine Kompakt-Steinbrecheranlage fÃ¼r Beton- und Mauerabbruchmaterial betrieben werden, wobei die StaubbekÃ¤mpfung mittels WasserbedÃ¼sung erfolgen soll; in der Ã¼brigen Zeit soll der Platz als Materiallagerplatz fÃ¼r Baumaschinen und Lastwagen benÃ¼tzt werden.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Zusammen mit der Baubewilligung wurde die Bewilligung betreffend LÃ¤rmschutz des Amtes fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 14. September 2001 erÃ¶ffnet.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Gegen beide VerfÃ¼gungen liess die StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaft L-Strasse am 20. Februar 2002 Rekurs an die Baurekurskommission II erheben, im Wesentlichen mit den AntrÃ¤gen, die Bewilligungen aufzuheben, eventuell eine UmweltvertrÃ¤glich­keits­prÃ¼­fung durchzufÃ¼hren oder ein LÃ¤rmgutachten anzuordnen.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Die Baurekurskommission erÃ¶ffnete zwei separate Verfahren und liess am 2. Juli 2002 durch eine Delegation einen Augenschein durchfÃ¼hren. Am 10. Juni 2003 vereinigte sie die Verfahren und hiess die Rekurse unter Aufhebung der beiden Bewilligungen gut. In ihren Er­wÃ¤gungen hielt die Kommission fest, nach ihren Feststellungen anlÃ¤sslich des Augenscheins erschÃ¶pfe sich die Bauschuttaufbereitung nicht in der Verarbeitung durch die Stein­brechanlage; vielmehr mÃ¼ssten grosse BetonstÃ¼cke vorgÃ¤ngig durch eine mit einem Spitz- oder Bohrhammer ausgerÃ¼stete Maschine auf eine fÃ¼r die Brechanlage passende GrÃ¶s­se zerkleinert werden. Wie lange diese Arbeiten jeweils dauerten, habe nicht ermittelt werden kÃ¶nnen. Zudem wÃ¼rden weitere Immissionen mit dem An- und Abtransport sowie dem Abladen, Umschichten und Aufladen des zu verarbeitenden bzw. des verarbeiteten Materials anfallen. Ein solcher Verarbeitungsprozess mit den damit verbundenen Immissionen kÃ¶nne, wenn er wie hier im Freien betrieben werde, nicht mehr als "mÃ¤ssig stÃ¶rend" qualifiziert werden und sei daher zonenwidrig, was zur Aufhebung beider Bewilligungen fÃ¼hre.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Mit Beschwerde vom 27. August 2003 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid aufzuheben und die beiden Bewilligungen wieder herzu­stellen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Verfahren vor beiden Rechtmittelinstanzen. Zur BegrÃ¼ndung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, die Nachbarn seien zur Anfechtung der Baubewilligung nicht legitimiert, die Baurekurskommission habe unzulÃ¤ssigerweise in die Auslegung des kompetenzgemÃ¤ss erlassenen kommunalen Rechts durch den Gemeinderat eingegriffen und die Auswirkungen der Anlage auf die Umwelt fÃ¤lschlicherweise nach den raumplanerisch motivierten Zonenvorschriften statt nach dem insofern massgeblichen Bundesrecht beurteilt.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Die Baurekurskommission II schloss am 30. September 2003 auf Abweisung der Be­schwerde. Die StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaft L-Strasse liess am 30. Okto­ber 2003 beantragen, die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des BeschwerdefÃ¼hrers abzuweisen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die 1. Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Der Lagerplatz, auf dem die Bauschuttaufbereitung vorgenommen wird, befindet sich in rund 110 m mittlerer Entfernung von den Liegenschaften der Beschwerdegegnerin ent­fernt. Auf diese Entfernung werden LÃ¤rmimmissionen, wie sie durch das Zerkleinern von BetonstÃ¼cken mittels Spitz- und BohrhÃ¤mmern verursacht werden, erfahrungsgemÃ¤ss deutlich wahrgenommen; der LÃ¤rm einer nicht allzu dicht befahrenen Staatsstrasse vermag da­r­an nichts zu Ã¤ndern. Wie die Baurekurskommission zutreffend erkannt hat, sind deshalb die rekurrierenden Nachbarn durch die angefochtenen VerfÃ¼gungen in besonderer Weise betroffen und sind sie gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. Sep­tember 1975 (PBG) zur Anfechtung legitimiert.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der Schutz vor LÃ¤rmemissionen aus ortsfesten Anlagen wird durch das eidgenÃ¶ssische Umweltschutzrecht geregelt (Art. 11 ff., insbesondere Art. 25 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG]; Art. 7 ff. LSV). Auch LÃ¤rmemissionen, die durch den be­stimmungsgemÃ¤ssen Betrieb einer Anlage ausserhalb derselben verursacht werden, sind nach den Bestimmungen des eidgenÃ¶ssischen Umweltrechts zu beurteilen, wenn sie un­mit­telbar dem Betrieb zuzurechnen sind. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass Emissionen ausschliesslich nach Umwelt­recht des Bundes begrenzt werden dÃ¼rfen. Nach Art. 65 Abs. 2 USG dÃ¼rfen die Kantone keine neuen Immissionsgrenzwerte, Alarmwerte oder Pla­nungswerte festlegen. Derartige quantitative ImmissionsbeschrÃ¤nkungen der Kantone sind damit nicht mehr zulÃ¤ssig. Doch wird dadurch selbstÃ¤ndiges kantonales Recht, welches den Schutz vor Immissionen bezweckt oder bewirkt, nicht generell unzulÃ¤ssig; insbeson­dere kÃ¶nnen kantonale raumplanerische Massnahmen zur Begrenzung der Umweltbe­las­tung eingesetzt werden. StÃ¤dtebauliche Nutzungsvorschriften behalten ihren selbstÃ¤ndigen Gehalt, soweit sie die Frage regeln, ob eine Baute oder Anlage am vorgesehenen Ort er­stellt und ihrer Zweckbestimmung Ã¼bergeben werden darf, und zwar auch dann, wenn die fÃ¼r den Charakter eines Quartiers wesentlichen Nutzungsvorschriften <i>mittelbar</i> dem Schutz der Nachbarn vor ÃbelstÃ¤nden verschiedenster Art dienen. So kÃ¶nnen etwa stÃ¶rende Bauten und Betriebe, die mit dem Charakter einer Wohnzone unvereinbar sind, durch kommunales oder kantonales Recht untersagt werden, auch wenn die LÃ¤rmemissionen, zu denen sie fÃ¼hren, bundesrechtliche Schranken nicht Ã¼berschreiten (BGE 118 Ia 112 E. 1b S. 115; 118 Ib 590 E. 3a S. 595). Entscheidend fÃ¼r die selbstÃ¤ndige Bedeutung des kanto­nalen oder kommunalen Rechts ist, ob die entsprechenden Bestimmungen raumplanerische Ziele verfolgen, wie beispielsweise die Erhaltung der Eignung eines bestimmten Gebiets zu Wohnzwecken, und nicht bloss den Sinn haben, den verschiedenen Zonen die jewei­ligen Empfindlichkeitsstufen zuzuordnen (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Band I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 551). Solche raumplanerischen Ziele stehen etwa dort im Vordergrund, wo durch die Nutzungsplanung Betriebe mit grossem Verkehrsaufkommen nicht in erster Linie wegen der damit verbundenen LÃ¤rm- oder Luftbelastung, sondern aus GrÃ¼nden der Verkehrssicherheit oder wegen Parkplatz­problemen aus be­stimm­ten Zonen ferngehalten werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Laut Art. 23 Abs. 1 BZO sind in den Gewerbezonen der Gemeinde Hirzel hÃ¶chstens mÃ¤ssig stÃ¶rende industrielle und gewerbliche Bauten gestattet sowie Handels- und Dienstleistungsbetriebe. GemÃ¤ss zugehÃ¶rigem Zonenplan sind alle Gewerbezonen der Empfindlich­keitsstufe III zugewiesen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die Baurekurskommission hat die Aufbereitung von Bauschutt als industrielle oder ge­werbliche TÃ¤tigkeit gewÃ¼rdigt und diese Nutzung deshalb als insoweit zonenkonform gewÃ¼rdigt. Sodann hat sie der Zulassung von nur mÃ¤ssig stÃ¶renden Betrieben in Art. 23 BZO eine selbstÃ¤ndige Bedeutung in dem Sinn beigemessen, dass eine Baute oder Anlage nicht nur hinsichtlich der von ihr ausgehenden Immissionen, sondern auch von ihrer raumplanerischen Zweckbestimmung her in die betreffende Zone passen mÃ¼sse. Damit kÃ¶nnten Aspekte von Einwirkungen gewÃ¼rdigt werden, die umweltschutzrechtlich nicht zu beanstanden seien, aber wegen ihrer speziellen Charakteristik oder Erscheinungsform als mehr oder weniger stÃ¶rend bzw. unangenehm empfunden wÃ¼rden. Eine solche besondere Charakteristik eigne den Immissionen aus dem Betrieb der Steinbrechanlage einschliess­lich des vorgÃ¤ngigen Zerkleinerns grÃ¶sserer Brocken mittels Spitz- und BohrhÃ¤mmern, welche nicht nur zufolge ihrer (umweltrechtlich zu beurteilenden) IntensitÃ¤t, sondern wegen des Knirschens, Mahlens und Kreischens wÃ¤hrend des Betriebs der Brechanlage und des stark impulshaltigen Klopfens der Spitz- und BohrhÃ¤mmer als ausgesprochen unangenehm empfunden wÃ¼rden. ZusÃ¤tzlich seien die GerÃ¤uschentwicklung der Bagger und anderer Maschinen zu beachten, mit denen der Bauschutt umgeschlagen werde, sowie die bedeutende Staubentwicklung. Jedenfalls im Freien sei der Betrieb einer solchen Anlage als ausgesprochen bedeutender StÃ¶rfaktor zu qualifizieren und er gehÃ¶re deshalb in eine Industrie- oder Gewerbezone, die stark stÃ¶rende Betriebe zulasse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Ob Art. 23 Abs. 1 BZO, wonach in der Gewerbezone hÃ¶chstens mÃ¤ssig stÃ¶rende in­dustrielle und gewerbliche Bauten gestattet sind, eine raumplanerisch motivierte Bedeu­tung hat, die darÃ¼ber hinaus geht, dieser Zone die Empfindlichkeitsstufe III zuzuordnen, kann dahingestellt bleiben; der Bau- und Zonenordnung selber lassen sich keine Hinweise darauf entnehmen. Jedenfalls aber lÃ¤sst das eidgenÃ¶ssische Umweltschutzrecht keinen Raum fÃ¼r den Inhalt, den die Baurekurskommission Art. 23 Abs. 1 BZO beimessen will, nÃ¤mlich dass damit LÃ¤rmimmissionen einer Baute oder Anlage erfasst werden sollten, die nach dem Umweltschutzrecht des Bundes nicht zu beanstanden seien. <a id="ERW2">Der Bauschutt­ver­ar­beitungs­platz stellt eine einheitliche Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 USG dar, deren Einwirkungen gemÃ¤ss Art. 8 USG gesamthaft beurteilt werden mÃ¼ssen</a> (<span>BGE 120 Ib 436 </span>E. 2a/bb S. 442). Dabei sind alle Emissionen zu berÃ¼cksichtigen, die durch die bestimmungsgemÃ¤sse Nutzung der Anlage verursacht werden (<span>BGE 123 II 325 </span>E. 4a/bb S. 328). Der besonderen Charakteristik bestimmter LÃ¤rmquellen wie dem Knirschen, Mahlen und Kreischen der Brechanlage oder dem Klopfen der Spitz- und BohrhÃ¤mmer wird bei der Er­mittlung des Beurteilungspegels durch Pegelkorrekturen Rechnung getragen (vgl. Anhang 6 zur LSV). Diese vollstÃ¤ndige Erfassung des von der Anlage ausgehenden LÃ¤rms durch das Bundesrecht lÃ¤sst keinen Raum fÃ¼r die Anwendung eines weitergehenden Immissionsschutzes durch das kommunale Planungsrecht. Ob die Anlage im Freien betrieben werden kann oder in ein GebÃ¤ude verlegt werden muss, ist ebenfalls nicht eine Frage der ZonenkonformitÃ¤t, sondern hÃ¤ngt in erster Linie von der Einhaltung der Immis­sions­grenzwerte bzw. im Rahmen der Vorsorge von den technischen und betrieblichen MÃ¶glichkeiten sowie der wirtschaftlichen Tragbarkeit ab. Auch die von der Anlage verur­sachte Staubentwicklung ist zusammen mit den Ã¼brigen Emissionen aufgrund des Bundes­rechts zu beurteilen.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Die Beschwerde erweist sich damit insofern als begrÃ¼ndet, als die Baurekurskommission der umstrittenen Umnutzung die ZonenkonformitÃ¤t gemÃ¤ss Art. 23 Abs. 1 BZO zu unrecht abgesprochen hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Im Rekursverfahren hat die heutige Beschwerdegegnerin neben der fehlenden Zonen­konformitÃ¤t geltend gemacht, die Erteilung der lÃ¤rmrechtlichen Bewilligung durch die Volks­wirtschaftsdirektion sei ohne materielle PrÃ¼fung erfolgt und auch der Gemeinderat habe die angefochtene Baubewilligung ohne seriÃ¶se PrÃ¼fung insbesondere der lÃ¤rmrecht­lichen Anliegen der Anwohner erteilt. Sie rÃ¼gten sodann die ungenÃ¼gende Einordnung des Platzes, auf welchem bis zur Verarbeitung jeweils ein 5 bis 6 m hoher Bauabfall-Haufen von rund 600 m<sup>3</sup> anwachse. In der Baubewilligung werde anders als in der lÃ¤rmschutz­rechtlichen Bewilligung nur die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte statt der fÃ¼r eine Neuanlage geltenden Planungswerte verlangt. Es sei in keiner Weise sichergestellt, dass die verarbeitete Schuttmenge 1'000 Tonnen nicht Ã¼berschreite, weshalb die Anlage einer Um­weltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung unterworfen werden mÃ¼sse. Jedenfalls aber hÃ¤tte eine LÃ¤rmprognose erstellt werden mÃ¼ssen. Es werde auf dem Lagerplatz nicht bloss an drei Tagen im Jahr die Brechmaschine betrieben, sondern es seien zwei Bagger im Einsatz, welche mit dem Umschichten der Abfallhaufen beschÃ¤ftigt seien, und es werde ein Abbauhammer zum Zerkleinern grosser Gesteinsbrocken eingesetzt. Die vom Betrieb dieser GerÃ¤te ausgehenden Emission hÃ¤tten zusammen mit den notwendigen Zulieferungen und Abtransporten gesamthaft beurteilt werden mÃ¼ssen, was in der Baubewilligung und in der lÃ¤rmschutzrechtlichen Bewilligung, die bloss den Gesetzeswortlaut wiedergebe, nicht einmal ansatzweise geschehen sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 7 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) untersuchen die VerwaltungsbehÃ¶rden den Sachverhalt von Amtes wegen. Soweit er fÃ¼r die zu entscheidende Frage erheblich ist, muss die BehÃ¶rde den Sachverhalt umfassend klÃ¤ren (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechts­pfle­ge­gesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 7).</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Ortsfeste Anlagen dÃ¼rfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten LÃ¤rmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht Ã¼berschreiten; die BewilligungsbehÃ¶rde kann eine LÃ¤rmprognose verlangen (Art. 25 Abs. 1 USG). Unab­hÃ¤n­gig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Die LÃ¤rmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage mÃ¼ssen nach den Anordnungen der VollzugsbehÃ¶rde so weit begrenzt werden, als dies technisch und be­trieblich mÃ¶glich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die von der Anlage allein erzeug­ten LÃ¤rmemissionen die Planungswerte nicht Ã¼berschreiten (Art. 7 Abs. 1 LSV). Die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde hat die Pflicht zur Ermittlung der Immissionen, die eine ortsfeste Anlage in ihrer Umgebung verursacht, sobald Grund zur Annahme besteht, dass die massgeblichen Belastungsgrenzwerte Ã¼berschritten sind oder ihre Ãberschreitung zu erwarten ist (Art. 36 Abs. 1 LSV; Robert Wolf in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2000, Art. 25 N. 95).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Den sich aus dem kantonalen und dem Bundesrecht ergebenden Untersuchungs­pflichten sind weder die kommunale noch die kantonale BehÃ¶rde nachgekommen.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Bereits die Baueingabe fÃ¼r einen "Bauschuttlagerplatz fÃ¼r Aufbereitungsanlage" wirft Fragen auf, die nÃ¤herer AbklÃ¤rung bedurft hÃ¤tten. Zwar wurde im Rahmen der VorprÃ¼fung von der zustÃ¤ndigen kantonalen Stelle zusÃ¤tzliche Unterlagen eingefordert, welche der Ge­suchsteller am 1. Oktober 2001 zu den Akten reichte. Ein klares Bild Ã¼ber die zu bewil­li­gende Nutzung lÃ¤sst sich jedoch auch aus diesen ergÃ¤nzten Unterlagen nicht gewinnen. So ist bereits die Bezeichnung "Bauschuttlagerplatz fÃ¼r Aufbereitungsanlage" missver­stÃ¤ndlich; gemeint ist offenbar die Nutzung der bisher als Autoverkaufsplatz und Material-Lagerplatz dienenden FlÃ¤che als Platz zur Lagerung und Aufbereitung von Bauschutt, letzteres unter anderem durch den Einsatz einer mobilen Kompakt-Steinbrecheranlage an 2 bis 3 Arbeitstagen pro Jahr. Unklar ist insbesondere, ob sich die Angabe, wonach weni­ger als 1'000 Tonnen pro Jahr verarbeitet wÃ¼rden, allein auf das durch die Brechanlage zu verarbeitende Material bezieht, oder auf den gesamten angelieferten Bauschutt, der gemÃ¤ss dem nachgereichten "Entsorgungskonzept" auch Alteisen, Kunststoff, Holz etc. umfasst, welche aussortiert und zu einer Schrottsammelstelle bzw. in eine Kehricht­verbrennungsanlage abgefÃ¼hrt werden. Diese Unklarheit hÃ¤tte nur schon deshalb vorweg beseitigt werden mÃ¼ssen, weil gemÃ¤ss Ziffer 40.7 des Anhangs zur Verordnung Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung vom 19. Oktober 1988 (UVPV) Anlagen zum Sortieren, Behandeln, Verwerten oder Verbrennen von AbfÃ¤llen mit einer BehandlungskapazitÃ¤t von mehr als 1'000 Tonnen pro Jahr UVP-pflichtig sind. Die Frage, ob eine UVP erforderlich ist, hÃ¤ngt somit nicht allein von der KapazitÃ¤t der Brechanlage ab, sondern von der Gesamtmenge des Bauschutts und allfÃ¤lliger anderer AbfÃ¤lle, die auf dem zu bewilligen­den Platz angeliefert, sortiert, umgeschlagen und verarbeitet wird. Die Bewilligung mÃ¼sste deshalb klar festhalten, dass diese Gesamtmenge von 1'000 Tonnen nicht Ã¼berschritten werden darf. Ob der bisherige Umschlag-, Sortier- und Verarbeitungsprozess diese Grenze beachtet hat, was von der Beschwerdegegnerin bestritten wird, lÃ¤sst sich aufgrund der Akten nicht beurteilen. Da die Anlage bereits in Betrieb steht, hÃ¤tten allenfalls auch die entsprechenden GeschÃ¤ftsunterlagen eingefordert werden kÃ¶nnen. Die Baubewilligung Ã¤ussert sich auch nicht darÃ¼ber, wie die Einhaltung der mengenmÃ¤ssigen Begrenzung kon­trolliert und durchgesetzt werden soll; die Meldepflicht gemÃ¤ss Ziffer 1.2 der Baube­willigung bezieht sich ausschliesslich auf den Betrieb der Brechanlage, was nach dem Gesagten ungenÃ¼gend ist.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Auch die AbklÃ¤rungen betreffend LÃ¤rmschutz der eigens dazu berufenen kantonalen Amtsstelle sind vÃ¶llig ungenÃ¼gend. Deren VerfÃ¼gung vom 14. September 2001 beschrÃ¤nkt sich neben der Wiedergabe der ihre ZustÃ¤ndigkeit begrÃ¼ndenden Bestimmungen auf die Erteilung der Bewilligung mit dem Hinweis, dass nach Art. 7 Abs. 1 LSV die LÃ¤rmemis­sionen der projektierten neuen ortsfesten Anlagen soweit zu begrenzen seien, als dies tech­nisch und betrieblich mÃ¶glich sowie wirtschaftlich tragbar ist und dass die Immissionen die Planungswerte nicht Ã¼berschreiten. Eine solche blosse Wiederholung der anwendbaren Bestimmungen genÃ¼gt dem verfassungsrechtlichen BegrÃ¼ndungsgebot in keiner Weise, und fÃ¼r sich alleine betrachtet wÃ¤re die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit der Volkswirtschaftsdirektion vom 14. September 2001 schon aus diesem Grund aufzuheben. Inwieweit diese VerfÃ¼gung durch die Rekursvernehmlassung vom 13. MÃ¤rz 2002 hÃ¤tte geheilt werden kÃ¶nnen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 45), kann dahingestellt bleiben, da auch die dortige BegrÃ¼ndung nicht ausreicht. Selbst wenn â wie in der Rekursvernehm­lassung ausgefÃ¼hrt wird â nur die Brechanlage fÃ¼r sich allein zu beurteilen wÃ¤re und es deshalb wahrscheinlich wÃ¤re, dass wegen des Betriebs an nur drei Tagen pro Jahr die Belastungsgrenzwerte insofern eingehalten wÃ¼rden, mÃ¼sste die PlausibilitÃ¤t einer solchen Folgerung unter Hinweis auf die geltenden Grenzwerte, die fÃ¼r die Ermittlung der Belas­tung massgeblichen Orte (Art. 39 LSV) und einer Ã¼berschlagsmÃ¤ssigen Ermittlung des Beurteilungspegels nach Anhang 6 LSV dargelegt werden. Wenn Art. 36 Abs. 1 LSV die Voll­zugsbehÃ¶rde die Ermittlung der LÃ¤rmimmissionen nur verlangt, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgeblichen Belastungsgrenzwerte Ã¼berschritten sind oder ihre Ãberschreitung zu erwarten ist, verlangt die BegrÃ¼ndungspflicht mindestens einen nachvollziehbaren Hinweis darauf, weshalb kein Grund fÃ¼r eine solche Annahme be­stimmt; das muss besonders gelten, wenn es wie hier um die nachtrÃ¤gliche Bewilligung einer Anlage geht, deren bisheriger Betrieb bereits zu LÃ¤rmklagen gefÃ¼hrt hat.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Sodann sind gemÃ¤ss Art. 8 USG die Einwirkungen sowohl einzeln als auch gesamthaft und nach ihrem Zusammenwirken zu beurteilen. Zu den Emissionen eines Lagerplatzes fÃ¼r Bauschutt mit Aufbereitungsanlage gehÃ¶ren alle mit der Anlieferung, dem Abladen, dem Sortieren, dem Zurichten fÃ¼r die Brechanlage, dem Brechen selber, dem Aufladen und dem WegfÃ¼hren verbundenen Auswirkungen. Solche TÃ¤tigkeiten sind mit dem Betrieb des Bauschuttlagerplatzes und der Brechanlage offenkundig verbunden, doch lÃ¤sst sich den Akten nichts entnehmen, was die insgesamt verarbeiteten Mengen, den zeitlichen Umfang dieser TÃ¤tigkeiten und die damit verbundenen Emissionen betrifft. Der Sachverhalt ist auch insofern unzureichend geklÃ¤rt, und beide Bewilligungen sind auch aus diesem Grund aufzuheben. Die BewilligungsbehÃ¶rden werden diese Untersuchungen nachholen mÃ¼ssen; ob gestÃ¼tzt auf Art. 25 Abs. 1 USG eine LÃ¤rmprognose zu verlangen ist, werden sie im Rahmen dieser Sachverhaltsermittlung zu entscheiden haben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Nach alledem hat die Baurekurskommission die beiden angefochtenen Bewilligungen im Ergebnis zu Recht, jedoch mit unrichtiger BegrÃ¼ndung aufgehoben. Zudem geht die Aufhebung der Bewilligungen insofern zu weit, als die ungenÃ¼gende Untersuchung des Sachverhalts durch die BewilligungsbehÃ¶rden nicht zur endgÃ¼ltigen Verweigerung der Bewilligungen, sondern zur RÃ¼ckweisung an die BewilligungsbehÃ¶rden zu weiterer Unter­suchung hÃ¤tte fÃ¼hren mÃ¼ssen. Insoweit ist die Beschwerde teilweise gut zu heissen und sind die Akten zu weiterer Untersuchung an den Gemeinderat Hirzel bzw. an die Volks­wirt­schafts­direktion, Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit, zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>Bei diesem Ausgang rechtfertigt es sich, die Kosten des Rekurs- und des Beschwerde­ver­fahrens gestÃ¼tzt auf § 13 Abs. 2 VRG zur HÃ¤lfte dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu je einem Viertel der Gemeinde Hirzel und der Volkswirtschaftsdirektion, Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit, aufzuerlegen, die durch die Verletzung ihrer Untersuchungspflicht die Rechtsmittelverfahren derart wesentlich mitverursacht haben, dass eine Kostenauflage an die anfechtenden Nachbarn als unbillig erschiene. <span>AusgangsgemÃ¤ss besteht schliesslich kein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32).</span></span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die 1. Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss werden der Rekursentscheid sowie die Bewilligungen des Gemeinderats Hirzel vom 7. Januar 2002 und der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion, Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit, vom 14. September 2001 aufgehoben, und die Akten werden zu weiterer Untersuchung an diese beiden BehÃ¶rden zurÃ¼ckgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'620.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten des Rekursverfahrens im Betrag von Fr. 3'498.- sowie diejenigen des Beschwerdeverfahrens werden zur HÃ¤lfte dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu je einem Viertel der Gemeinde Hirzel und der Volkswirtschaftsdirektion, Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit, auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="FormatvorlageUrteilstextNichtErweitertdurchVerdichtetdurch"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>