<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-10-28-5D_277-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_277/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Oktober 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Anerkennungsklage, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 16. Oktober 2020 (40/2020/24). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Am 9. Juni 2020 erhob A.________ beim Kantonsgericht Schaffhausen eine Anerkennungsklage, auf welche dieses mit Verfügung vom 24. Juni 2020 nicht eintrat. </div> <div class="para">Dies beanstandete A.________ mit Eingabe vom 27. Juni 2020 an das Kantonsgericht. Dieses leitete die Eingabe an das Obergericht des Kantons Schaffhausen weiter, welches ihn anfragte, ob die Eingabe als formelle Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Juni 2020 entgegenzunehmen sei; diesfalls sei bis 27. August 2020 ein Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu leisten. Am 27. Juli 2020 bestätigte A.________, dass er Beschwerde erhebe, und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 24. Juni 2020 sowie Gutheissung seiner Klage; ferner verlangte er die unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verfügung vom 1. September 2020 wies das Obergericht dieses Gesuch ab und setzte eine Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses. Nachdem diese unbenutzt verstrichen war, trat es mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht ein. Gegen diese Verfügung hat A.________ am 24. Oktober 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- ist nicht erreicht (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>), weshalb nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen steht (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>). Mit dieser kann die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), wofür die strenge Rügepflicht gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 Abs. 1 BGG</span>). Im Übrigen hat die Beschwerde auch ein Rechtsbegehren zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch ansatzweise eine Begründung, inwiefern der obergerichtliche Nichteintretensentscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll. Vielmehr werden gegen den Beschwerdegegner Betrugsvorwürfe erhoben und verschiedene Straf- und Verfassungsbestimmungen sowie Bestimmungen anderer Gesetze aufgelistet, welche angeblich verletzt sein sollen, und es wird festgehalten, dass die psychotisch-schizophrenen, dekadenten, persönlichkeitsverletzenden, entwürdigenden, korrupten und kriminellen Massnahmen des Kantons- wie Obergerichtes nicht angenommen und akzeptiert werden müssten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Oktober 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>