<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2003.00141</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Steck</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 27. Januar 2004</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1944, meldete sich am 18. Dezember 2002 wegen Diabetes mellitus Typ II zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Hilfsmittel; Schuhe und Schuheinbauten) an (Urk. 7/7 Ziff. 7.2 und Ziff. 7.8). Mit Verfügung vom 23. Januar 2003 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren ab mit der Begründung, dass die beantragten Schuhe sowie die Schuheinlagen nicht im Zusammenhang mit einer medizinischen Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung stün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 7/5 = Urk. 7/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Februar 2003 erhob die Versicherte Einsprache (Urk. 7/4/1) gegen die Verfügung vom 23. Januar 2003 (Urk. 7/5). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. April 2003 (Urk. 7/1 = Urk. 2) wies die IV-Stelle die Einsprache ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. April 2003 (Urk. 2) erhob die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte mit Eingabe vom 19. Mai 2003 Beschwerde und beantragte die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Kosten für die beantragten orthopädischen Hilfsmittel mit der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründung, dass es sich bei diesen nicht um Schuhe und Schuheinlagen, sondern vielmehr um Schuheinbauten und hierfür geeignete Spezialschuhe handle, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che sie zur Ausübung ihrer Berufstätigkeit sowie für die Tätigkeit im Haushalt benötige (Urk. 1). In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2003 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), woraufhin der Schriftenwechsel mit Gerichtsverfügung vom 24. Juni 2003 als geschlossen erklärt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV353"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span><span> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="IV157"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Hilfsmittel muss im Einzelfall dazu bestimmt und geeignet sein, der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich beeinträchtigten versicherten Person in wesentlichem Umfange zur Erreichung eines der gesetzlich anerkannten Ziele zu verhelfen. Praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist unter einem Hilfsmittel des IVG ein Gegenstand zu verstehen, dessen Gebrauch den Ausfall gewisser Teile oder Funktionen des menschlichen Körpers zu ersetzen vermag (BGE 115 V 194 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2c und 112 V 15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1b). Daraus ist zu schliessen, dass der Gegenstand ohne strukturelle Änderung ablegbar und wieder verwendbar sein muss. Dieses Erfordernis bezieht sich jedoch nicht nur auf den Gegenstand selbst, sondern auch auf den menschlichen Körper und dessen Integrität. Ein Gegenstand, der seine Ersatzfunktionen nur erfüllen kann, wenn er zuerst durch einen eigentlichen chirurgischen Eingriff ins Körperinnere verbracht wird und nur auf gleiche Weise wieder zu ersetzen ist, stellt kein Hilfsmittel im Sinne des Gesetzes dar (BGE 115 V 194 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2c mit Hinweisen; ZAK 1990 S. 197 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="IV159"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ständiger Rechtsprechung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, dass die im Anhang zur HVI enthaltene Liste der von der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung abzugebenden Hilfsmittel insofern abschliessend ist, als sie die in Frage kommenden Hilfsmittelkategorien aufzählt, wogegen bei jeder Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telkategorie zu prüfen ist, ob die Aufzählung der einzelnen Hilfsmittel (inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Kategorie) ebenfalls abschliessend oder bloss exemplifikatorisch ist (BGE 121 V 260 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b, 117 V 181 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziffer 4.01 HVI Anhang werden orthopädische Mass-Schuhe übernommen, sofern eine Versorgung gemäss den Ziffern 4.02-4.04 HVI nicht möglich ist. Der versicherten Person ist eine Kostenbeteiligung aufzuerlegen. Ziff. 4.02 HVI betrifft kostspielige Änderungen an Serienschuhen oder serienmässig her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten orthopädischen Schuhen. Gemäss Ziff. 4.03 HVI übernimmt die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung serienmässig hergestellte orthopädische Schuhe, wobei der versicherten Person eine Kostenbeteiligung aufzuerlegen ist. Ziff. 4.04 HVI be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trifft den invaliditätsbedingten Mehrverbrauch von Serienschuhen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Ziff. 4.02 HVI sind orthopädische Fussbettungen, welche fester Bestand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teil von Schuhzurichtungen sind, subsumierbar. Dagegen sind orthopädische Fusseinlagen, welche in verschiedene Schuhe gewechselt werden können, nicht unter Ziff. 4.02 HVI zu übernehmen (Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitteln durch die Invalidenversicherung, gültig ab 1. Februar 2000; RZ 4.02.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, die von der Beschwerdeführerin beantragte Kostenübernahme.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dem zuhanden der Beschwerdegegnerin erstellten Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Allgemeinmedizin, vom 25. März 2003 zu entnehmen ist, leidet die Beschwerdeführerin an einem Diabetes mellitus Typ II mit peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pherer arterieller Verschlusskrankheit, aufgehobener Schutzsensibilität, Senk-Spreizfuss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> valgus, an essentieller Hypertonie, Hypercholesterinämie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nikotinabusus sowie Adipositas mit Bodymassindex von 30 (Urk. 7/2/3 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A). Die Beschwerdeführerin bedürfe einer diabetesadaptierten Schuhbettung nach Mass, womit diabetesbedingte Schäden an den Füssen vermieden werden sollten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; 7/2/3 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D Ziff. 7). In diesem Sinne hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebogen betreffend orthopädisches Schuhwerk fest, dass bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin Spezialschuhe (serienmässig hergestellte orthopädische Schuhe) sowie abgeän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Spezialschuhe angezeigt seien (Urk. 7/2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den von der Beschwerdeführerin anbegehrten Schuheinbauten sowie hierfür geeigneten Spezialschuhen (vgl. Urk. 1) handelt es sich - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 7/5 S. 1) - nicht um orthopädische Fussein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen im Sinne von Ziff. 4.05 HVI-Anhang, sondern um speziell vom Orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den fertiggestellte beziehungsweise zugerichtete orthopädische Serienschuhe im Sinne von Ziff. 4.02-4.03 HVI-Anhang. Zwar stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin am 6. Dezember 2002 ein Rezept für Schuheinlagen sowie genügend breite Schuhe aus (Urk. 7/9/1). Im Fragebogen zu orthopädischem Schuhwerk hielt sie aber fest, dass die Beschwerdeführerin Spezialschuhe (serienmässig hergestellte orthopädische Schuhe) und abgeänderte Spezialschuhe benötige (Urk. 7/2/2). Auch aus dem vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopäden zuhanden der Beschwerdegegnerin - aufgrund des vorgenannten Rezepts - ausgestellten Kostenvoranschlag geht eindeutig hervor, dass bei der Beschwerdeführerin orthopädische Spezialschuhe sowie entsprechende Änderungen beziehungsweise Zurichtungen in Form von Schuhbettungen sowie auf die Masse der Beschwerdeführerin angepasste Schuheinbauten angezeigt sind (Urk. 7/9/2). Sowohl die Schuheinbauten als auch die orthopädischen Fussbettungen, welche fester Bestandteil von Schuh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurichtungen sind, sind unter Ziff. 4.02 HVI-Anhang zu subsumieren (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.5). Daher sind die orthopädischen Spezialschuhe sowie die ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Zurichtungen als Hilfsmittel im Sinne von Ziff. 4.02-4.03 HVI-An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang zu qualifizieren, weshalb die Kosten - abzüglich einer allfälligen Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbeteiligung seitens der Beschwerdeführerin für orthopädische Spezialschuhe im Sinne von Ziff. 4.03 HVI-Anhang - von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen/Schuhzurichtungen sowie für die orthopädischen Spezialschuhe hat, wobei festzuhalten ist, dass ihr bezüglich orthopädischer Spezialschuhe allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls eine Kostenbeteiligung aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Gutheissung der Beschwerde ist damit der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. April 2003 (Urk. 2) aufzuheben.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 26. April 2003 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf kostspielige orthopädische Änderungen/Schuhzurichtungen sowie hierfür geeignete orthopädische Spezialschuhe </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> bezüglich orthopädischer Spezialschuhe abzüglich Kostenbeteiligung - hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustel</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">lung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSteck <span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>