<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AL.2015.00088</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kompetenzzentrum D-CH Ost</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 11, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war seit dem 1. Januar 2013 als Treuhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachbearbeiterin bei der Y.___ GmbH, angestellt (Urk. 9/213), als sie das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungsfrist am 23. Juli 2014 auf den 30. September 2014 kündigte (Urk. 9/219). Am 6. August 2014 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis fristlos (Urk. 9/220). In der Folge meldete sich die Versicherte am 6. August 2014 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an, stellte sich der Arbeitsvermittlung zur Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung und stellte am 19. August 2014 Antrag auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung (Urk. 9/193-196; Urk. 9/221).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin stellte die Unia Arbeitslosenkasse die Versicherte mit Verfügung vom 20. Oktober 2014 (Urk. 9/132-134) wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Verletzung von arbeitsvertraglicher Pflichten ab 6. August 2014 für die Dauer von 33 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dagegen erhob die Versicherte am 4. November 2014 Einsprache (Urk. 9/122-124), welche die Unia mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2015 guthiess (Urk. 9/97).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge stellte die Unia die Versicherte mit Verfügung vom 7. Januar 2015 (Urk. 9/94-96) wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit aufgrund der Auflö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Arbeitsverhältnisses ohne zugesicherte andere Stelle ab 1. Oktober 2014 für die Dauer von 25 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dagegen erhob die Versicherte am 23. Januar 2015 Einsprache (Urk. 9/55-57), welche die Unia mit Einspracheentscheid vom 18. März 2015 (Urk. 9/36-39 = Urk. 2) abwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 30. März 2015 gegen den Einspracheentscheid vom 18. März 2015 Beschwerde und beantragte, von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen (Urk. 1, vgl. auch die korrigierte Beschwerde gleichen Datums, Urk. 5). Mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2015 (Urk. 8) beantragte die Unia die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Gemäss </span><span>Art. </span><span>30 </span><span>Abs. </span><span>1 lit.</span><span> </span><span>a </span><span>des </span><span>Bundesgesetz</span><span>es</span><span> über die obligatorische Arbeits</span><span>lo</span><span>senversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span> ist die versi</span><span>cherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eige</span><span>nes Ver</span><span>schulden arbeitslos ist. Die Arbeitslosigkeit gilt insbesondere dann als selbst verschuldet, wenn die versicherte Person das Arbeitsverhältnis von sich aus auf</span><span>gelöst hat, ohne dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, dass ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte (</span><span>Art. </span><span>44 </span><span>Abs. </span><span>1 lit.</span><span> </span><span>b</span><span> der</span><span> </span><span>Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversi</span><span>cherung und die Insolvenzentschädigung</span><span>,</span><span> AVIV</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei der Frage der Unzumutb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arkeit des Verbleibens am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsplatz ein strenger Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stab anzulegen (ARV 1989 Nr. 7 S. 89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1a; vgl. auch Gerhards, Kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I, Bern und Stuttgart 1987, N. 14 zu Art. 30).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein schlechtes Arbeitsklima und Meinungsverschiedenheiten mit Vorgesetzten oder Arbeitskollegen können grundsätzlich keine Unzumutbarkeit der Fortführung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Arbeitsverhältnisses begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Belegt die versicherte Person allerdings durch ein eindeutiges ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Zeugnis (oder allenfalls durch andere geeignete Beweismittel), dass ihr die Weiterarbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen ist, ist grundsätzlich von einer Unzumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 124 V 234 E. 4b/bb; Urteil des Bundesgerichts 8C_943/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 E. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p><span> </span><span>Der im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) folgend muss eine versicherte Person alles Zumutbare unter</span><span>nehmen, um den Eintritt oder das Fortdauern der Arbeitslosigkeit zu ver</span><span>meiden. Im Bereich der freiwilligen Stellenaufgabe nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV findet das Schadenminderungsprinzip seine Grenzen am Zumutbarkeits</span><span>ged</span><span>anken (Art. 16 Abs. 2 AVIG). Der Begriff der Unzumutbarkeit ist im Lichte von Art. 20 lit. c des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeits</span><span>organi</span><span>sation (IAO) vom 21. Juni 1988 über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit auszulegen. Staatsvertraglich wird nur das frei</span><span>willige Aufgeben einer Stelle („volontairement“) ohne triftige Gründe („sans motif légitime“) sanktioniert. Vermag die versicherte Person für das Verlassen der Stelle legitime Gründe zu nennen, kann nicht von einer freiwilligen Preis</span><span>gabe der Beschäftigung im Sinne des Übereinkommens gesprochen werden (BGE 124 V 234 E. 4b/aa; Urteil des Bundesgerichts 8C_958/2008 vom 30. April 2009 E. 2.2).</span></p><p>1.4<span> </span><span>Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach</span><span> dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. </span><span>3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span> </span><span>Tage bei mittelschwerem und 31</span><span> </span><span>bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (</span><span>Art. 45 Abs. </span><span>3 AVIV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein schweres Verschulden liegt nach Art. 45 Abs. 4 AVIV vor, wenn die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben (lit. a) oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat (lit. b). Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes kann der Sanktionsrahmen des schweren Verschuldens rechtsprechungsgemäss unterschritten werden. Unter einem entschuldbaren Grund im Sinne von Art. 45 Abs. 4 AVIV ist demnach ein Grund zu verstehen, der das Verschulden leichter als schwer erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Einstellung in der Anspruchsberechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung damit, dass die Beschwerdeführerin keinen entschuldbaren Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses geltend machen könne und ihr der Verbleib an dieser Stelle bis zum Auffinden einer neuen, favorisierten Stelle zumutbar gewesen wäre. Es sei zwar nachvollziehbar, dass das Arbeitsverhältnis nicht optimal gewesen sei, dennoch liege kein Grund vor, welche das Arbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis als unzumutbar erscheinen lasse. Nach der Rechtsprechung sei die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit des Verbleibens am bisherigen Arbeitsplatz streng zu beurteilen. Das Bundesgericht schliesse generell subjektive Beweggründe von der Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprüfung aus. Auch bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sei einer versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person zuzumuten, dass sie ihre Stelle nicht ohne Zusicherung einer Anschlussstelle aufgebe, denn eine versicherte Person müsse alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Vorliegend seien die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Gründe insofern berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden, dass auf eine Einstellung im schweren Verschuldensbereich verzichtet und eine Einstellungsdauer von 25 Tagen im oberen Bereich des mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschweren Verschuldens verfügt worden sei (Urk. 2 S. 2. Ziff. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt zudem fest, dass ursprünglich davon ausgegangen worden sei, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der fristlosen Kündigung vom 6. August 2014 eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit habe eintreten lassen. Aufgrund der Einsprache und den weiteren Abklärungen habe die Arbeitslosenkasse dann jedoch eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit aufgrund der fristlosen Kündigung ausschliessen können. Im Zuge der Abklärungen sei jedoch festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin ohne diese fristlose Kündigung ohnehin per 1. Oktober 2014 arbeitslos geworden wäre, da sie ihre Anstellung ohne Zusicherung einer neuen Stelle per 30. September 2014 gekündigt habe. Somit habe geprüft werden müssen, ob eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit ab dem 1. Oktober 2014 bestehe. Aufgrund dieser Aktenlage sei es zur zweiten Verfügung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. Oktober 2014 gekommen (S. 3 Ziff. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, sie habe schwerwiegende Gründe gehabt, die Stelle von ihr aus „freiwillig“ zu kündigen. Nachdem ihr Vorgesetzter nach einem kurzen Disput eine sofortige Auflösung des Arbeitsverhältnisses gefordert habe, habe sie die Stelle fristgerecht auf den 30. September 2014 gekündigt. Abgesehen davon, dass ihr Vorgesetzter nicht mehr mit ihr habe zusammenarbeiten wollen, habe sie gravierende Gründe gehabt, die Stelle ohne Zusage für einen neuen Job zu kündigen. Sie habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedentlich den Lohn respektive den 13. Monatslohn verspätet erhalten. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der täglichen Post und Telefonate habe sie annehmen müssen, dass die Arbeitgeberin bald Konkurs gehen werde und sie ihren Lohn gar nicht mehr erhalten würde. Sie habe praktisch jeden Tag Telefonate von ungehaltenen und drohenden Kunden entgegennehmen und habe dabei täglich Kunden anlügen müssen (S. 1 unten f.). Weiter sei ihr Arbeitsplatz sehr unergonomisch gewesen. Weder Bildschirm noch Tisch hätten sich in der Höhe verstellen lassen, was massive Rücken- und Genickschmerzen verursacht habe. Die Situation sei für sie unerträglich geworden. Das Verhalten ihres Vorgesetzten habe an Mobbing gegen sie gegrenzt. Aus all diesen Gründen habe sie sich gezwungen gesehen, diese Stelle zu kündigen. Allein die Tatsache, dass ihr während ihrer Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist gekündigt worden sei, zeige, wie schlimm es um ihre Arbeitgeberin gestanden habe (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es entspreche ganz und gar nicht der Wahrheit, dass ihr Vorgesetzter noch eine weitere Zusammenarbeit gewollt habe. Er habe ihr eine Vereinbarung zur Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösung des Arbeitsverhältnisses per sofort unterbreitet, welche sie jedoch nicht unterschrieben habe, da sie auf keinen Fall die Arbeitsstelle per sofort habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieren wollen. Sie habe daraufhin gefragt, ob ihr nun fristgerecht gekündigt werde, was ihr Vorgesetzter jedoch verneint habe. Ihr sei aber gedroht worden, sie künftig zu verwarnen bis eine fristlose Kündigung möglich sei (S. 2 unten). Um die unangenehme Situation zu beenden, habe sie sich gezwungen gesehen, die Stelle fristgerecht per 30. September 2014 zu kündigen (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Arbeitslosigkeit der Beschwerdeführerin ab dem 1. Oktober 2014 selbstverschuldet war und ob sie daher zu Recht für 25 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestrittenermassen kündigte die Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Beachtung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zweimonatigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kündigungsfrist ordentlich per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014, ohne dass ihr eine andere Arbeitsstelle zugesichert gewesen wäre (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/219</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Rechtmässigkeit der Einstellung in der Anspruchsberechtigung ist daher unter dem Blickwinkel der Zumutbarkeit des Verbleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s an der damaligen Arbeitsstelle zu beurteilen (vorstehend E. 1.2-1.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dabei ist insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere der Sachverhalt von Bedeutung, wie er sich bis zum Zeitpunkt der Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung am 23. Juli 2014 zugetragen hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die darauf folgenden Streitigkeiten und Auseinandersetzungen im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der durch die Arbeitgeberin ausgesprochenen fristlosen Kündigung am 6. August 2014 (vgl. Urk. 9/220), welche in einem arbeitsrechtlichen Vergleich endete (vgl. Urk. 9/47-50; Urk. 9/72-73), weshalb die Einstellung in der Anspruchsberechtigung aufgrund der Verletzung von arbeitsvertraglichen Pflichten durch die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2015 letztlich aufgehoben wurde (Urk. 9/97), ist für Beurteilung der Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Verbleibens im Zeitpunkt der Kündigung vorliegend nicht von Belang.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dass das Vorgehen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin befremdlich sei (vgl. Urk. 1 S. 3), ist festzuhalten, dass der Beschwerdegegnerin vorliegend angesichts der schwierigen Sachverhaltsermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen bei Selbstkündigung und nachfolgender fristloser Entlassung sowie des im Raum stehenden arbeitsrechtlichen Verfahrens, kein Vorwurf gemacht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann. Die Beschwerdeführerin verkennt zudem, dass sich die Verfügungen zwar beide auf die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldeter Arbeitslosigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 AVIV beziehen, die Verfügung vom 20. Oktober 2014 (Urk. 9/132-134) jedoch gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV (Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten) und die Verfügung vom Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 7. Januar 2015 (Urk. 9/94-96) gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (Selbstkündigung ohne Zusicherung einer anderen Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei denn, dass das Verbleiben an der Arbeitsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zugemutet werden konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erlassen wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zumutbarkeit der Fortführung eines Arbeitsverhältnisses im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b AVIV beurteilt sich nach den konkreten Umständen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schildert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auffassung, das Verbleiben an der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unzumutbar geworden,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand von diversen Vorkommnissen, die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ GmbH vorgefallen seien (vgl. vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sei es am 22. Juli 2014 erneut zu einer Diskussion zwischen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und ihrem Vorgesetzten gekommen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin schilderte diese im Wesentlichen so, dass es um fehlende Antworten und Unterlagen zu Kundenangelegenheiten gegangen sei, worauf sie schliesslich ihren Arbeitsplatz frühzeitig verliess, da sie so nicht länger habe arbeiten können (vgl. Urk. 9/162; Urk. 9/122). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitgeberin schilderte den Inhalt der Diskussion am 22. Juli 2014 dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend, dass eine kurze Diskussion und der Hinweis auf einen Fehler in einer Buchhaltung zum Verlassen des Arbeitsplatzes geführt habe. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe erklärt, dass der Vorgesetzte kein Recht hätte, ihre Arbeiten zu kontrollieren beziehungsweise „ihr nachzuspionieren wie sie arbeite“ (vgl. Urk. 9/104; Urk. 9/179).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So wurde auch die Situation am 23. Juli 2014 von beiden Seiten unterschiedlich dargetan. Die Beschwerdeführerin führte hierzu in der Stellungnahme vom 26. August 2014 aus, aufgrund der Diskussion am Vortag habe ihr Vorgesetzter ihr mitgeteilt, dass er so nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten könne. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend habe er ihr eine Vereinbarung zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses zur Unterzeichnung vorgelegt. Nach einem ersten Schock habe sie der Verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barung zur sofortigen Auflösung spontan mündlich zugestimmt, dann aber anders entschieden und auf einer ordentlichen Kündigung bestanden. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich habe sie ihrem Vorgesetzten ihre ordentliche Kündigung übergeben (vgl. Urk. 9/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer anderen Stellungnahme vom 4. November 2014 schilderte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Situation so, dass ihr Vorgesetzter ihr eröffnet habe, dass er nicht mehr mit ihr arbeiten wolle. Darauf hin habe sie ihm bestätigt, dass es unter diesen Umständen sicher besser sei, wenn das Arbeitsverhältnis aufgelöst werde. Er habe ihr eine Vereinbarung zur sofortigen Auflösung des Arbeitsvertrages unterbreitet. Aufgrund des finanziellen Risikos habe sie sich nach einer kurzen Überlegungszeit jedoch dagegen entschieden. Sie habe die ordentliche Kündigungsfrist einhalten wollen, welche im zweiten Anstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahr zwei Monate betrage. Auf entsprechende Nachfrage hin, ob ihr nun gekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt werde, habe ihr Vorgesetzter nein gesagt. Sie habe nicht mehr länger mit der Kündigung warten wollen und habe schliesslich am 23. Juli 2014 gekündigt (vgl. Urk. 9/122-123). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitgeberin hielt zur Situation am 23. Juli 2014 fest, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zur Frage, wie sie sich vorstelle hier weiter zu arbeiten, entgegnet habe, dass sie sich unter den gegebenen Umständen nicht vorstellen könne, für die Y.___ GmbH weiter zu arbeiten. Eine Auflösung in gegenseitigem Einvernehmen habe die Beschwerdeführerin zuerst akzeptiert, später jedoch abgelehnt. Kurz vor 10 Uhr sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit der Bemerkung, sie erwarte ihre Kündigung, gegangen und habe all ihre persönlichen Gegenstände gleich mitgenommen (Urk. 9/182).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer anderen Stellungnahme schilderte die Arbeitgeberin die Situation so, dass am besagten Morgen mit der Beschwerdeführerin das Gespräch gesucht worden sei, diese nach wenigen Augenblicken jedoch erklärt habe, dass sie unter diesen Umständen nicht mehr weiter arbeiten wolle. In Kenntnis der Unzufriedenheit der Beschwerdeführerin, habe man vorgeschlagen, eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsauflösung „im gegenseitigen Einvernehmen“ zu vereinbaren. Dieser Lösung sei die Beschwerdeführerin anfänglich positiv gegenüber gestanden, woraufhin eine entsprechende Vereinbarung vorbereitet worden sei. Als die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin diese hätte unterzeichnen sollen, habe sie erklärt, sie müsse sich zuerst rechtlich beraten lassen. Sie habe alle ihr persönlichen Dinge zusammengepackt und den Arbeitsplatz um zirka 10 Uhr verlassen (Urk. 9/104). Die Arbeitgeberin führte zudem aus, dass sie mit der Beschwerdeführerin immer wieder das Gespräch gesucht hätten. Eine Entlassung sei zum Zeitpunkt des 23. Juli 2014 nicht zur Diskussion gestanden. Dies verdeutliche auch das Schreiben vom 23. Juli 2014 an die Beschwerdeführerin, in welchem sie aufgefordert worden sei, ihre Arbeit wieder aufzunehmen (Urk. 9/104 unten). Als die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin am frühen Nachmittag des 23. Juli 2014 wieder zur Arbeit erschienen sei, habe sie sich an den Arbeitsplatz gesetzt und mitgeteilt, dass sie das Arbeitsverhältnis auflöse (Urk. 9/105 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine genaue Darstellung der Situation, wie sie sich am 22. und 23. Juli 2014 zutrug und schliesslich in der Kündigung durch die Beschwerdeführerin endete, lässt sich aufgrund der abweichenden Aussagen der Beschwerdeführerin und der Arbeitgeberin (vgl. vorstehend E. 3.2.1-4) nicht eindeutig festlegen. Auch aus den vorliegenden Akten ergibt sich kein schlüssiges Bild der Vorkommnisse. Zudem weichen selbst die eigenen Aussagen teilweise voneinander ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fest steht, dass das Arbeitsverhältnis trotz der zunächst im Raum stehenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarung zur sofortigen Vertragsauflösung (vgl. Urk. 9/125) nicht in gegenseitigem Einverständnis, sondern durch die Beschwerdeführerin aufgelöst wurde (vgl. Urk. 9/219). Aufgrund der vorliegenden Akten und der durch die Beschwerdeführerin sowie durch die Arbeitgeberin geschilderten Vorkommnisse am Tag der Kündigung steht zudem fest, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer (Selbst-)Kündigung nicht einer unausweichlichen Entlassung oder Kündigung durch die Arbeitgeberin zuvorkommen wollte oder unmissverständlich vor die Wahl gestellt wurde, selbst zu kündigen oder die Kündigung entgegen zu nehmen, wodurch die Selbstkündigung durch die Beschwerdeführerin einer Kündigung durch den Arbeitgeber gleichzusetzen wäre (vgl. dazu ARV 1977 N 30 S. 151 und 1980 N 6 S. 15 E. 2a). Es ist vielmehr davon auszugehen, und es gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wahrscheinlichkeit als erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus eigenem Antrieb unter den gegebenen Umständen (vgl. vorstehend E. 2.2 und E. 3.2) nicht mehr bei der Arbeitgeberin weiterarbeiten wollte (vgl. vorstehend E. 3.2.3 und E. 3.2.4), da sie sich seit längerer Zeit aufgrund der Probleme mit den Kunden immer unwohler fühlte und die Zusammenarbeit mit ihrem Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten immer schwieriger wurde. So gab die Beschwerdeführerin in ihrem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung als Grund der Kündigung auch „unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Umstände“ sowie „Konkursandrohungen“ an (vgl. Urk. 9/194 Ziff. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie eingangs dargelegt, ist nach der Rechtsprechung bei der Frage der Unzumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit des Verbleibens am Arbeitsplatz ein strenger Massstab anzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. In beweisrechtlicher Hinsicht wird die Zumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle vermutet. Solange nicht ausgewiesen ist, dass eine versicherte Person im Sinne der Schadenminderungspflicht alles Zumutbare unternommen hat, um die Probleme am Arbeitsplatz mit ihren Vorgesetzten oder eventuell Mitarbeitern zu lösen, ist die Kündigung durch die versicherte Person auch bei einem schlechten Arbeitsklima oder beim Vorliegen gespannter Beziehungen zu Vorgesetzten und Mitarbeitern nicht gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl die Situation am Arbeitsplatz der Beschwerdeführerin für sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicherlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> belastend gewesen sein mag und der Wunsch nach einem Stellenwechsel nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzogen werden kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so genügt dies allein noch nicht zur Bejahung der Unzumutbarkeit des Verbleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s an der bisherigen Arbeitsstelle.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine durch die versicherte Person infolge gespannter Beziehungen zu Vorgesetzten und Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiterinnen erfolgte Kündigung stellt vielmehr ein Selbstverschulden dar, das zu einer Einstellung führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Weiterarbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar war, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Akten ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin bringt zwar vor, dass ihr Arbeitsplatz sehr unergonomisch gewesen sei, was zu massiven Rücken- und Genickschmerzen geführt habe (vgl. Urk. 1 S. 2 Mitte). Sie führte dies jedoch im Antrag auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nicht als Grund der Kündigung auf (vgl. Urk. 9/194 Ziff. 20). Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Stellungnahme von Dr. med. Z.___, welche als gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit lediglich die Konfliktsituation mit Mobbing vom Vorgesetzten angegeben hatte (vgl. Urk. 9/153). Ihrer Stellungnahme l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ässt sich nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass der Beschwerdeführerin ärztlicherseits eine Kündigung infolge Unzumutbarkeit empfohlen wurde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die ärztliche Stellungnahme bezieht sich auf die Zeit nach der Kündigung, die - wie dargelegt (vgl. vorstehend E. 3.1) - vorliegend zur Beurteilung der Zumutbarkeit des Verbleibens im Zeitpunkt der Kündigung nicht von Bedeutung sein kann. Im Übrigen können g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esundheitliche Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den rechtsprechungsgemäss nur dann eine Unzumutbarkeit des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s an einer Arbeitsstelle begründen, wenn sie durch ein eindeutiges ärztliches Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ugnis belegt sind (vgl. E. 1.3). Dies ist vorliegend im massgebenden Zeitpunkt nicht der Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Würdigung sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Umstände ist im Lichte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Rechtsprechung daher nicht ausgewiesen, dass der Beschwerdeführerin die Fortführung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Y.___ GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr zumutbar gewesen wäre. Der Beschwerdeführerin wäre zuzumuten gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, sich zunächst nach einer anderen Stelle umzusehen und das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis erst nach Zusicherung einer neuen Stelle aufzulösen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Kündigung mit der Inkaufnahme des Bezugs von Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu Lasten der Allgemeinheit rechtfertigte sich vorliegend nicht, womit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Tatbestand der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG als erfüllt zu betrachten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Dauer der Einstellung, insbesondere der Grad des dafür mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Verschuldens.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einer Sanktion im mittleren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis oberen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens entspricht (vgl. E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 45 Abs. 4 AVIV sieht vor, dass die Aufgabe einer zumutbaren Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen ein schweres Verschulden darstellt und eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelldauer von 31 bis 60 Tagen (Art. 45 Abs. 3 lit. c AVIV) zur Folge hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie oben dargelegt, vermögen r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echtsprechungsgemäss weder gesundheitliche Beschwerden, solange sie nicht ärztlich attestiert worden sind (BGE 124 V 238 E. 4b/bb), noch ein schlechtes Arbeitsklima oder Meinungsverschiedenheiten mit Vorgesetzten oder Arbeitskollegen eine Unzumutbarkeit der Fortführung des Arbeitsverhältnisses zu begründen (ARV 1986 Nr. 23 S. 92 E. 2b). Indessen können solche Umstände das Verschulden, die Stelle ohne Zusicherung einer neuen gekündigt zu haben, durchaus in einem milderen Licht erscheinen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 130 V 125 E. 3.4.3, wie auch Urteil des Bundesgerichts C 161/06 vom 6. Dezember 2006 E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat solche Gründe vorliegend zu Recht als gegeben erachtet und hat die Beschwerdeführerin für 25 Tage in der Anspruchsberechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eingestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist indes auch dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstand, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin mit einer sofortigen Vertragsauflösung konfrontiert war, was die Weiterarbeit noch zusätzlich belastete, sowie dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die belastende Situation am Arbeitsplatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt wurde (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, angemessen Rechnung zu tragen. In Würdigung der gesamten Umstände recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt es sich daher, die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage zu reduzieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Arbeits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">losen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Unia </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">18. März</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> dahingehend abgeändert, dass die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">18</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Tage festgesetzt wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SagerP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>