<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00019</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Boller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">7. </span><span class="Standard berschrift2">Mai 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1963, meldete sich am 13. August 2012 unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf eine Diskushernie und Rückenbeschwerden bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte beim Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Gutachten ein, welches am 19. Oktober 2015 erstattet wurde (Urk. 7/97), und sprach ihm mit Verfügung vom 15. Februar 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 59 % eine halbe Rente ab 1. Juni 2013 zu (Urk. 7/128, Urk. 7/108). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers vom 5. Dezember 2016 (Urk. 7/172) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. März 2017 nicht ein (Urk. 7/187).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Juli 2017 stellte der Beschwerdeführer erneut ein Revisionsgesuch auf Erhöhung der Rente aufgrund einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands (Urk. 7/189). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und wies das Revisionsgesuch mit Verfügung vom 11. Februar 2020 ab (Urk. 7/256). Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1. Juli 2020 im Verfahren Nr. IV.2020.00186 in dem Sinne gut, als die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese, nach erfolgter weiterer Abklärung, neu verfüge (Urk. 7/259).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte in der Folge weitere Abklärungen und holt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e beim Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ein, das am 21. Juli 2021 erstattet wurde (Urk. 7/289). Nach einem Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch betreffend berufliche Eingliederung vom 7. Oktober 2021 (Urk. 7/309/9) und durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/304-306) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Dezember 2021 einen Anspruch auf Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung (Urk. 7/308 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 12. Januar 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. Dezember 2021 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm Arbeitsvermittlung oder weitere berufliche Massnahmen zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. März 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. März 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnis gebracht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingetretenen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX210"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Personen, deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll, sind nach mindestens fünfzehn Jahren Bezugsdauer oder wenn sie das 55. Altersjahr zurückgelegt haben, praxisgemäss in der Regel vorgängig Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen durchzuführen, bis sie in der Lage sind, das medizinisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungspotenzial mittels Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstrengung auszuschöpfen und erwerblich zu verwerten. Ausnahmen von der diesfalls grundsätzlich («vermutungsweise») anzunehmenden Unzumutbarkeit einer Selbsteingliederung liegen namentlich dann vor, wenn die langjährige Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senz vom Arbeitsmarkt auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen ist, wenn die versicherte Person besonders agil, gewandt und im gesellschaftlichen Leben integriert ist oder wenn sie über besonders breite Ausbildungen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrungen verfügt (BGE 145 V 209 E. 5.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_233/2021 vom 7. Juni 2021 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlt der Eingliederungswille beziehungsweise die subjektive Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, d.h. ist die Eingliederungsbereitschaft aus invaliditätsfremden Gründen nicht gegeben, darf die Rente ohne vorgängige Prüfung von Massnahmen der (Wieder-)Eingliederung und ohne Durchführung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 21 Abs. 4 ATSG herabgesetzt oder aufgehoben werden. Berufliche Massnahmen können zwar unter anderem dazu dienen, subjektive Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungshindernisse im Sinne einer Krankheitsüberzeugung der versicherten Person zu beseitigen. Es bedarf indessen auch eines Eingliederungswillens beziehungsweise einer entsprechenden Motivation der versicherten Person. Es sind insbesondere die gegenüber der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen betreffend Krankheitsüberzeugung beziehungsweise Arbeitsmotivation zu berücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein können die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vor kantonalem Versicherungsgericht gemachten Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen respektive gestellten Anträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die subjektive Eingliederungsfähigkeit ist auch bei Personen, die das 55. Altersjahr bereits zurückgelegt haben und deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll (vgl. E. 1.3), Voraussetzung für einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_233/2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 7. Juni 2021 E. 2.3 sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_84/2021 vom 2. August 2021 E. 3.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und E. 4.3-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Juli 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und dieser für körperlich leichte Tätigkeiten, überwiegend im Sitzen, mit der Möglichkeit zu frei wählbaren Positionswechseln, zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig sei (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe aus invaliditätsfremden Gründen die bisherige Arbeitsfähigkeit nicht verwertet. Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bestehe nicht aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund der fehlenden Deutsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse sei er auf italienischsprechende Arbeitgeber eingeschränkt. Er fühle sich subjektiv nur an 1-2 wechselnden Tagen pro Woche arbeitsfähig. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend bestehe kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (S. 2 Mitte). Aufgrund seiner bisherigen Restarbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre es dem Beschwerdeführer zumutbar gewesen, eine angepasste Tätigkeit zu suchen und anzunehmen, was aber in den letzten Jahren nicht erfolgt sei (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schluss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter, dass sich die Situation verbessert habe, sei nicht nachvollziehbar, da sich die Befunde seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten von 2015 nicht verbessert hätten. Es handle sich beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten höchstens um eine Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung des gleichen medizinischen Sachverhalts (S. 5 Ziff. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 und dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1. Juli 2020 bestehe für eine körperlich sehr leichte, adaptierte wechselbelastende Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Beurteilung sei rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftig und könne nicht durch eine Neubeurteilung eines neuen Gutachtens ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geändert werden, ohne dass sich die Befunde verbessert hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Rentenauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung beziehungsweise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in peius sei deshalb in diesem Fall nicht möglich. Der Invaliditätsgrad von 59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nach wie vor rechtsgültig und könne auch durch das neue Gutachten nicht abgeändert werden. Gemäss dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 1. Juli 2020 habe die Beschwerdegegnerin nur eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung abzuklären gehabt und nicht eine Verbesserung der Erwerbsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 5 Ziff. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gespräch der Eingliederungsberaterin mit dem Beschwerdeführer betreffend Arbeitsvermittlung genüge den Vorgaben zur Abklärung von Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen nicht. Die Voraussetzungen für eine Arbeitsvermittlung, allenfalls sogar für eine Umschulung, seien gestützt auf die Akten, falls von einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit (gemeint wohl: Arbeitsfähigkeit) gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ausgegangen werde, klar erfüllt (S. 5 f. Ziff. 3). Die Begründung der Beschwerdegegnerin, dass er trotz 50%iger Arbeitsfähigkeit seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Arbeit gesucht habe, sei falsch und rechtswidrig. Er habe zwischen 2013 und 2018 vier Operationen mit langen Rehabilitationen gehabt. Kein Arbeitgeber stelle eine Person neu ein, die monatelang aufgrund von Operationen arbeitsunfähig sei. Zudem sei er während Jahren im geschützten Rahmen tätig gewesen. Es könne also nicht die Rede davon sein, dass er seine Arbeitsfähigkeit aus invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremden Gründen nicht ausgeschöpft habe (S. 6 Ziff. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil vom 1. Juli 2020 (Urk. 7/259) hielt das hiesige Gericht fest, das zuletzt erstellte Belastungsprofil vom Herbst 2015 könne mittlerweile nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Weiteres volle Gültigkeit beanspruchen, sondern es sei aufgrund der neuen Befunde zu überprüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es seien die zeitliche Arbeitsfähigkeit wie auch die Leistungsfähigkeit aufgrund der aktuellen Gegebenheiten neu zu beurteilen. Weder das eine noch das andere lasse der Aktenstand mit der erforderlichen Zuverlässigkeit zu (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dortige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.4). Die Sache wurde daher an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückgewiesen, damit diese, nach ergänzender medizinischer Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung, eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dortige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.5 sowie Dispositiv Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ging das hiesige Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner vorläufigen Einschätzung vom 1. Juli 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dortige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.5). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (E. 2.2) schliesst dies jedoch nicht zum Vornherein aus, dass die zusätzlichen medizinischen Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in beweiskräftiger Weise einen verbesserten Gesundheitszustand ergeben, nachdem die Rückweisung an die Beschwerdegegnerin ja gerade deshalb erfolgte, weil der Aktenstand keine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zuliess. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist sodann daran zu erinnern, dass bei Vorliegen eines Revisionsgrundes ohnehin keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (E. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und dass das Ergebnis einer Rückweisung nicht voraussehbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen ist demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen eines Revisionsgrundes und eines allfälligen Anspruchs des Beschwerdeführers auf berufliche Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rentenzusprechende Verfügung vom 15. Februar 2016 (Urk. 7/128; Urk. 7/108) stützte sich auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/97). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt fest, aus allgemeininternistischer Sicht hätten keine Befunde und Diagnosen mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit eruiert werden können (S. 9 Ziff. 3.4). Zum selben Schluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelangte Dr. med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, in seiner psychiatrischen Beurteilung (S. 12 f. Ziff. 4.1.4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Facharzt für Rheumatologie, nannte im Rahmen seiner rheumatologischen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung (S. 13-19) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 16 Ziff. 4.2.3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikozephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikobrachiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, rechtsseitig betontes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.0/M53.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervikoradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schmerzsyndrom des 7. Halswirbels (C7) rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach ventraler Mikrodiskektomie C5/6 beidseitig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foraminota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/6 beidseitig, ventraler Mikrodiskektomie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foraminotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C6/7 beidseitig, Status nach Neurolyse C6 und C7 rechts, Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interkorporeller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Spondylodese mit Cages auf Höhe C5/C6 und C6/C7 am 25. September 2013 bei Diskushernie C5/6 und C6/7 mit klarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foramenstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C6 und C7 rechtsbetont und progredienter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C3/4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägte reaktive schmerzhafte Myogelose der Subokzipital-, Tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pezius- und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interskapulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Muskelgruppen im Rahmen einer muskulären Dysbalance und Oberkörperfehlhaltung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiomorphologisch (Magnetresonanztomographie der Halswirbelsäule [MRT HWS] und HWS Funktionsaufnahmen vom 3. September 2015) keine wesentliche Befundänderung zur Voruntersuchung vom 3. Dezember 2014: Keine Spinalkanaleinengung, unauffälliges Myelon, rechts Einengung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Neuroforamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unkovertebralarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> auf der Höhe der 5. bis 7. Halswirbelkörper [HWK 5-7], betont 6/7, links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seitig durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unkovertebralarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und geringe Bandscheibenprotru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Neuroforamens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> HWK 4/5, eine Irritation der Ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">venwurzeln C7 ist möglich. In den Funktionsaufnahmen regelrechtes dorsales Alignement der Wirbelkörper, keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Listhesis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> oder vermehrtes Aufklappen, unveränderte Lage des Cages auf Höhe HWK 5/6 und 6/7. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom rechtsbetont (M54.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ganglionzystenentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> en bloc, Neurolyse des 4. Len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">denwirbels (L4) links und Status nach Mikrodiskektomie L3/4 beidseitig von links am 25. September 2012 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ganglionzyste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L3/4 epidural links, Diskushernie L3/4 links und absoluter Lumbalkanalstenose </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrodiskektomie L3/4 und L4/5 sowie Spondylodese L3-L5 am 20. Juni 2014 bei Rezidiv der Lumbalkanalstenose L3/4 rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit zusätzlicher Diskushernie L3/4 mit Wurzelkompression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4 rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiomorphologisch (MRT der Lendenwirbelsäule [LWS] vom 3. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tember 2015): Zur Voruntersuchung vom 3. Dezember 2014 geringe Zunahme der Bandscheibenprotrusion zwischen dem 2. und 3. Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wirbelkörper [LWK 2/3]. Dorsale Instrumentierung von LWK 3 bis LWK, minimale ventrale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Listhese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> von LWK 3 über LWK 2 und geringe vent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Listhese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> von LWK 2 gegenüber LWK 1. Unverändert Abstützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reaktionen sowie nach kaudal zunehmende Facettengelenksarthrose, Myelon unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine klinisch leicht beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseitig (M17.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand sei seit Jahren stets einer körperlich zum Teil schwer belastenden beruflichen Tätigkeit bei verschiedenen Arbeitgebern nachgegangen. Im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehe eine objektivierte ausgeprägte Lumbalkanalstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Lendenwirbelsäule vorgenommenen Interventionen im September 2012 und im Juni 2014 seien die Intensität der Lumbalgien und vor allem das Ausmass der in die rechte untere Extremität ausstrahlenden Beschwerden durchaus positiv beeinflusst worden. Im Vordergrund der Schmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik stünden ganz klar persistierende und in den letzten 6 bis 12 Monaten sich akzentuierende zervikale, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikozephale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis frontale und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikobrachiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen rechtsbetont mit zum Teil Ausstrahlung, vor allem bis zum Mittelfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger, Ringfinger und kleinem Finger (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. III-V) der rechten Hand. Diese Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen führten dazu, dass er sich regelmässig bewegen müsse. Vor allem das fixierte Sitzen und Stehen sei deutlich schmerverstärkender als kurze Spaziergänge, welche jedoch nur für maximal 5 bis 10 Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Unterbruch möglich seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 17 Ziff. 4.2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Status präsentiere sich der Explorand mit einer Haltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insuffizienz bei einer Wirbelsäulenfehlform und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlhaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer muskulären Dysbalance mit Abschwächung der abdominellen und rückenstabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierenden Muskelgruppen. Der Weichteilstatus habe eine ganz erhebliche und schmerzhafte Myogelose im gesamten Nacken-Schultergürtel sowie thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbal paravertebral ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die segmentale Untersuchung der LWS, BWS (Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule) und HWS habe ausgeprägte Bewegungseinschränkungen gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche unter Berücksichtigung der mehrfach klar objektivierten pathoa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Verhältnisse in den Bereichen HWS und LWS sowie bedingt durch die reaktiven Myogelosen somatisch orientiert weitgehend nachvollzogen werden könnten. Zusammenfassend könnten die vom Exploranden beklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den am Bewegungsapparat vollumfänglich nachvollzogen werden (S. 17 f. Ziff. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die früher während Jahren ausgeübten beruflichen Tätigkeiten auf dem Bau, als Maschinist und Hilfsarbeiter sowie generell jegliche körperlich mittel bis schwer belastende berufliche Tätigkeiten seien dem Exploranden bleibend nicht mehr möglich. Aus rein rheumatologisch-theoretischer Sicht bestehe für eine körperlich sehr leichte und wegweisend wechselbelastende Tätigkeit eine Arbeits- und Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit von maximal 50 %, wobei die Arbeitszeit idealerweise auf zwei Mal 2 Stunden über den Tag verteilt werden sollte, um regelmässige Pausen zu gewähren, unter folgenden unabdinglichen Arbeitsplatzbedingungen: Dem Exploranden müsse ermöglicht werden, dass er seine Arbeitsposition regelmässig selbständig wechseln könne. Das fixierte Sitzen und Stehen sei auf maximal 15 bis 20 Minuten zu limitieren. Nicht möglich seien jegliche Tätigkeiten einerseits mit anhaltender Oberkörpervorneigeposition und andererseits verbunden mit ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reotypen, fliessbandähnlichen Rotationsbewegungen von HWS und LWS, ebenso wenig repetitive Überkopfarbeiten mit den Armen mit der konsekutiv notwendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Hyperlordose der LWS. Vorstellbar sei die Durchführung von intermittierend manuellen Tätigkeiten in Schulterneutralstellung, vor allem bezüglich feinmoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Tätigkeiten. Das Heben, Tragen und Stossen von Lasten sei bis zur Taille auf maximal 5 bis selten 10 kg und über Taille auf maximal 5 kg zu limitieren. Überwachungsfunktionen in einem umschriebenen Bewegungsradius seien mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Spezifische administrative Tätigkeiten seien mangels beruflicher Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fikation kaum erfolgreich umzusetzen. Dementsprechend verbleibe nur noch eine geringe theoretisch umsetzbare Restarbeitsfähigkeit unter spezifischen qualitati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Arbeitsbedingungen in der ersten Wirtschaft (S. 18 Ziff. 4.2.5). Diese Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben gälten seit dem 28. Juni 2012 (S. 18 Ziff. 4.2.6). In Bezug auf eine baldige Reintegration in den Arbeitsprozess der ersten Wirtschaft bestehe eine überaus ungünstige Prognose (S. 19 Ziff. 4.2.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, nannte im Rahmen seiner neurologischen Beurteilung (S. 19-23) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21 Ziff. 4.3.3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degeneratives HWS-Syndrom (M53.1) mit Zustand nach ventraler Diskektomie und Dekompression sowie Cage-Spondylodese HWK 5/6 und HWK 6/7 im September 2014 ohne persistierende radikuläre oder medulläre Beteiligung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degeneratives LWS-Syndrom (M54.5) mit kernspintomographisch beschriebener Spinalkanalstenose mit Zustand nach Spondylodese im September 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Verdacht auf Symptomausweitung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Untersuchung sei ganz von Schmerzäusserungen geprägt gewesen, habe aber objektiv nichts geboten. Die Reflexe seien seitengleich, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätenmusku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">latur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ebenfalls seitengleich ausgeprägt und konsistente Paresen seien gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht nachweisbar. Die Schmerzen könnten per se sicher nicht wegdiskutiert werden, zumal Restbeschwerden nach drei erfolgten Rückenoperationen gut denkbar seien. Bei der Bewertung dieser Schmerzen sei aber das diskrepante Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten beim Prüfen des Lasègues zu berücksichtigen, was eindeutig für eine bewusstseinsnahe Symptomausweitung spreche (S. 22 Ziff. 4.3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeiten als Fliesenleger oder andere vergleichbare Arbeiten mit mittlerer und stärkerer Rückenbelastung könnten nicht mehr verrichtet werden. Körperlich leichte Arbeiten vorzugsweise in Wechselbelastung könnten hingegen voll ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtet werden. Vorstellbar seien zum Beispiel Arbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Parkplatzwächter oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auffüller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 22 Ziff. 4.3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtbeurteilung (S. 23-26) kamen die Gutachter zum Schluss, es liege aus polydisziplinärer Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit für die bis anhin ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeiten sowie für andere körperlich mittelschwere und schwere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten vor. Dagegen bestehe für eine körperlich sehr leichte, adaptierte Tätigkeit unter Wechselbelastung eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50 %, idealer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf zweimal 2 Stunden über den Tag verteilt (S. 24 Ziff. 6.2). Von diesem Arbeits- und Leistung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil könne seit dem 28. Juni 2012 ausgegangen werden, wobei unmittelbar nach den im September 2012, September 2013 und Juni 2014 durchgeführten Operationen jeweils eine vorübergehende volle Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für jegliche Tätigkeit vorgelegen habe (S. 24 f. Ziff. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verschlechterungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Juli 2017 (Urk. 7/189) ergingen im Wesentlichen die folgenden Berichte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurochirurgie, führte im Bericht vom 30. Januar 2017 (Urk. 7/180 = Urk. 7/184) aus, im MRI der LWS vom 1. Dezember 2016 sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uncarthrotisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Foramen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C3/C4 rechts und C4/C5 links mit starker Kompression der Wurzel C4 foraminal beidseits dokumentiert. Der Patient habe progressive Schmerzen im Nackenbereich mit Ausstrahlung in beide Arme und dazu eine Verschlechterung der LWS-Problematik mit Pollakisurie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urgeinkontinenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 Mitte). Er könne nur in einer leichten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einem maximalen Pensum vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 % arbeiten (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten am 16. Juni 2017 über die Konsultation vom 7. Juni 2017 (Urk. 7/188). Dabei nannten sie folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom im Bereich der LWS mit Ausstrahlungen in beide untere Extremitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und in den Bereich der HWS mit Ausstrahlung in beide oberen Extremitäten, rechtsbetont mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrodiskektomie L3/4 beidseitig von links her am 25. September 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Transforaminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lumbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Interbody Fusion (TLIF) L3/4 und L4/5 am 20. Juni 2014 mit aktuell radiographischem Nachweis einer Schraubenlockerung L3 und Pseudoarthrose L3/4 sowie Verdacht auf Pseudoarthrose L4/5 und mit Segmentdegeneration L2/3 und L1/2 mit konsequenter Spinalkanalstenose an diesen zwei Höhen </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Anterior </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cervical</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Discectomy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> and Fusion (ACDF) C5/6 und C6/7 am 25. September 2013 mit aktuellem radiographischen Nachweis für Pseudoarthrose C5/6 und C6/7 sowie Segmentdegeneration C4/5 und insbesondere C3/4 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zirkumferentieller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Protrusion und diskora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dikulärem Konflikt C4 rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege eine invalidisierende Schmerzsymptomatik vor. Es werde eine Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie empfohlen, deren Resultat bezüglich der Schmerzsituation jedoch nicht vorausgesehen werden könne (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht vom 26. Januar 2018 berichteten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 4. bis 23. Januar 2018 (Urk. 7/224/13-15). Die Operation vom 5. Januar 2018 habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Respondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit TLIF L2/3 und Cage-Explantation L3/4 mit Neupositionierung in L3/4 und Setzen von Schrauben beidseits sowie eine Knochenspanentnahme aus dem rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beckenkamm umfasst (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht zur Konsultation vom 27. Februar 2018 (Urk. 7/200/1-2 = Urk. 7/206/7-8) nannten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als neue Diagnose eine Innenmeniskusläsion am linken Kniegelenk, DD periartikulär bedingt, DD lumbal bedingt (S. 1 oben). Das gleichentags durchgeführte MRI des linken Knies habe einen ausgedehnten Riss im medialen Meniskus mit Ausbildung von kleinen Meniskuszysten und Verdacht auf Lappenbildung gezeigt. Es liege eine diskrete, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mukoide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Degeneration des vorderen Kreuzbandes vor, eine mittelgradige lateral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit deutlichen Aktivierungszeichen im lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoropatellären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gleitlager und eine beginnende mediale Gonarthrose mit zudem diskreten Aktivierungszeichen in den medialen Anteilen des lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Übergang zur Area </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interkondylaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 oben; vgl. auch Urk. 7/206/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht zur Konsultation vom 7. Mai 2018 (Urk. 7/206/4-5) führten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, aufgrund der Schmerzen sei die aktuelle Gehstrecke trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgebauter Analgesie auf etwa 10 Meter reduziert. Vor allem nachts sei der Patient durch stärkste Schmerzen geplagt. Das Schuhwerk habe auf Bettelsanda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len gewechselt werden müssen, da das Laufen schmerzbedingt nur in diesen mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen sei. Eine Lebensqualität sei aktuell nicht vorhanden (S. 1 f.). Die starken Schmerzen liessen sich weder klinisch noch radiologisch durch ein Kniegelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden ausreichend erklären, insbesondere bei Ausbleiben jeglicher Wirkung der Kniegelenksinfiltration (S. 2 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurochirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berichtete am 30. Mai 2018 über die Konsultation vom 28. Mai 2018 (Urk. 7/214/3-5). Als neue – hier verkürzt wiedergegebene Diagnose – nannte sie eine L2-Radikulopathie linksseitig mit/bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anschlusssegmentsdegeneration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L1/2 bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Respondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 5. Januar 2018 (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom 30. Juli 2018 (Urk. 7/224/1-3 = Urk. 7/228/3-5) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers habe sich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert (Ziff. 1.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei aktuell nicht möglich, die bisherige Tätigkeit durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen (Ziff. 2.1). Es liege eine schwere sagittale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicher L4- oder L5-Radikulopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thie postoperativ vor. Er könne keine schweren körperlichen Arbeiten bewältigen. Es sei aktuell nicht möglich, die Arbeitshaltung einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen (Ziff. 2.2). Im Bericht zur gleichentags stattgehabten Konsultation (Urk. 7/224/11-12 = Urk. 7/225/10-11) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Patient sei sozial sehr isoliert, könne im Alltag kaum etwas machen. Auch der Schlaf sei massiv gestört, eine liegende Position sei auch nicht erträglich. Insgesamt liege eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität vor, gemäss Patient stärker als präoperativ (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht zur Konsultation vom 30. Oktober 2018 (Urk. 7/228/11-12) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die aktuelle Schmerzexazerbation zeige sich durch eine Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Anschlusssegmentdegeneration im Segment L1/2 mit einer relati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Spinalkanalstenose und deutlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ostophytären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abstützungsreaktionen rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betont, dies korreliere klinisch deutlich mit der Symptomatik des Patienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht zur Konsultation vom 23. November 2018 (Urk. 7/230 = Urk. 7/231) nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende, hier verkürzt wiedergegebene, Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Failed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Back </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Surgery</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Arm- und Handschmerzen mit Koordinationsstörungen und Verminderung der Sensibilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden in der Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur seien auf die sagittale Dysbalance bei Status nach multiplen Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Aktuell sei eine langfristige Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorhanden. Der Fall werde nach der Infiltration im Januar 2019 abgeschlossen (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Instituts H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilten nach dem MRI der LWS vom 6. Februar 2019 (Urk. 7/235/1) im Vergleich zur Voruntersuchung vom 3. August 2017 eine Verlängerung der Spondylodese L3-5 in das Segment L2/3 mit unverändert leichtgradigen foraminalen Stenosen ohne aber abgrenzbare Kompression neuraler Strukturen, eine stationäre leichtgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Retrolisthesis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von L2 gegenüber L3 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anterolisthesis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grad I L3/4, eine Reizung der austretenden Nervenwurzel L4 beidseits sowie auch L2 und L3 links. Es liege keine Kompression der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">equina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epifusionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe eine progrediente Einengung des Spinalkanals L1/2 mit zumindest Reizung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">equina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ebenfalls eine linksbetonte foraminale Stenose mit Reizung der austretenden Nervenwurzel L1, unverändert. Es liege eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypofusionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unveränderte Reizung der austretenden Nervenwur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeln L5 mit Betonung links vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitende Oberärztin Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte in ihrem Bericht über die Konsultation vom 6. Februar 2019 (Urk. 7/234) aus, im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe vermutlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Failed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Back </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Surgery</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik. Betreffend die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigten sich aktuell keine behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Ursachen der Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesondere keine Nervenengpasssyndrome oder auch keine mani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festen Radikulopathien. Aufgrund der klinischen Untersuchung sei auch eine Facettengelenksdegeneration oder Wurzelreizung schwer auszumachen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte im Bericht zur Sprechstunde vom 5. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2020 (Urk. 7/257/16-18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 7/267/7-9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aus, der Patient präsentiere aktuell ein desolates klinisches Bild mit deutlicher Einschränkung der Gehfähigkeit im Alltag und mit Exazerbation der Schmerzen nicht nur im thorakolumbalen Übergang, sondern auch im Halswirbelsäulenbereich. Die Gehunfähigkeit sei multifaktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell bedingt, nicht nur aufgrund einer Dysbalance bei iatrogener Hyperlordose im Rahmen multipler Wirbelsäuleneingriffe, sondern auch aufgrund zusätzlicher Arthrosen im Knie- und Hüftbereich auf der linken Seite (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht zur Sprechstunde vom 23. September 2020 (Urk. 7/263</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 7/267/4-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Patient habe über eine Exazerbation der Schmerzen in der linken und rechten unteren Extremität bei sonst gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibenden Beschwerden sowie von einer Gehstrecke von weiterhin maximal 10 Metern berichtet, so dass als nächste Massnahme ein Rollator rezeptiert worden sei (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 6. Dezember 2020 (Urk. 7/267/1-3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie beurteile die Motivation bei ihrem Patienten auf einer Skala von 1-10 mit 4 (Ziff. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am 2. Februar 2021 über die Sprechstunde vom 26. Januar 2021 (Urk. 7/272). Gleichentags sei ein MRI der HWS und der LWS durchgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden. Letzteres habe eine deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anschlusssegementdegeneration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L1/L2 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">breitbasiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Forameneinengung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mässige zentrale Spinalkanalstenose bei Facettengelenksarthrose beidseits und keine Hinweise auf eine Zunahme der Stenose in diesem Bereich gezeigt. Die Bilder zeigten aktuell einen stabilen Verlauf, ohne Zunahme der zentralen Spinalkanalstenose im zervikalen oder lumbalen Bereich, so dass ein exspektatives Verfahren angestrebt werden könne (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.13</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juli 2021 erstatteten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter ihr polydisziplinäres Gutachten (Urk. 7/289). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte im orthopädisch-trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Teilgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 37-57)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (S. 47 Ziff. 6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen der HWS </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation im Sinne der Diskektomie C5/6 und C6/7 mit Cage-Implantation C5/6 und C6/7 am 25. September 2013 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung der HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne neurologische Auffälligkeiten, ohne radikuläre oder pseudo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit radiologisch nachgewiesener hochgradiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foramenstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts und möglicher Kompression der Wurzel C7, mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foramenstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links, leichte zentrale Spinalkanaleinengung C3/4, C4/5 ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myelon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kompression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (MRI der HWS vom 5. Februar 2020, MRI HWS vom 26. Januar 2021)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrodiskektomie am 25. September 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach TLIF L3/4 und L4/5 mit Spondylodese am 20. Juni 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Re-Spondylodese L2-L5, Re-TLIF L2/3 und L3/4 am 5. Januar 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne zu objektivierende radikuläre oder pseudoradikuläre Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Lendenwirbelsäule</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit deutlicher Anschlusssegmentdegeneration L1/2 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">breitbasiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Forameneinengung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits, mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zentrale Spinalkanalstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ettengelenksarthrose beidseits, letztes MRI 26. Januar 2021 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als orthopädische Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 48 Ziff. 6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kniegelenksschmerzen links bei bildgebend gesicherter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoropop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">litealarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ohne Bewegungseinschränkung, ohne signifikante Instabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropopliteale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Arthrose des rechten Kniegelenkes ohne zu objektivierende Funktionsbeeinträchtigung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitliche Situation scheine sich trotz der angegebenen erheblichen Schmerzen stabilisiert zu haben. Der klinische Untersuchungsbefund sei durchaus positiv, die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden könnten nicht, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindest nicht in der angegebenen Intensität, nachvollzogen werden. Der Beschwerdeführer selber schätze sich als vollständig arbeitsunfähig für jegliche Tätigkeit ein, was als negative Ressource zu werten sei. Entsprechende Bemühungen, hier berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch wieder tätig zu werden, bestü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nden nicht und würden auf Nachfrage abgelehnt (S. 48 f. Ziff. 7.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer gebe gleichmässige Einschränkungen des Aktivitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen an. Gleichwohl berichte er über regelmässige Aktivitäten, dies im Widerspruch zur hier präsentierten Behinderung und der angegebenen Notwendigkeit, permanent eine Unterarmgehstütze benützen zu müssen. Insbesondere gebe er an, er bemerke starke Schmerzen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die in das linke Bein ausstrahlen würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch hätten sich hier jedoch keine Auffälligkeiten gefunden, die Muskulatur beider Ober- und Unterschenkel sei seitengleich ausgebildet, die Muskeleigenreflexe seien ebenfalls seitengleich, bis auf die beschriebene Sensibilitätsminderung des linken innenseitigen Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels und des linken Unterschenkels bestünden keine neurologischen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten. Es lägen keine klinischen Befunde vor, die eine Minderbelastung, Instabilität oder einschiessende, als sehr stark beschriebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen des linken Beines objektivieren lassen könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 49 f. Ziff. 7.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unzweifelhaft bestünden auch wiederkehrende und chronische Schmerzen der HWS und der LWS, wobei diese jedoch durch die klinischen Befunde nicht in der vom Beschwerdeführer angegebenen Intensität objektiviert werden könnten. So sei die paravertebrale Muskulatur der HWS völlig unauffällig und deren Bewegungseinschränkung inkonsistent gewesen, da sie unterschiedlich demonstriert worden sei. Sie sei bei der klinischen Untersuchung stark ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt gewesen im Gegensatz zu den unbeobachtet geglaubten Momenten, in denen eine signifikante Bewegungseinschränkung der HWS nicht sichtbar gewesen sei. Ähnliches gelte für die LWS, wo sich zwar insbesondere rechts paravertebral muskuläre Auffälligkeiten gezeigt hätten, auch hier sei während der klinischen Untersuchung aber deutlich muskulär gegengespannt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beweglichkeit der LWS und der Hüften sei im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Langsitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Auffälligkeiten gewesen, zuvor sei sie nur angedeutet worden. Insgesamt bestünden also doch als deutlich zu bezeichnende Inkonsistenzen (S. 50 Mitte Ziff. 7.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt scheine der letzte operative Eingriff an der LWS im Januar 2018 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glichen mit den klinischen Befunden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens von 2015 erfolgreich verlaufen zu sein, da dort signifikante muskuläre Auffälligkeiten aktuell nicht mehr vorhanden seien. Auch neurologisch bestünden keine Auffälligkeiten, kein Wurzelreizsyndrom und keine pseudoradikuläre Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die HWS-Befunde hätten sich gegenüber dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von 2015 klinisch aktuell deutlich verbessert, die seinerzeit beschriebene ausgeprägt schmerzhafte Myogelose der Subokzipital-, Trapezius- und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">int</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erskapulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskelgruppen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr nachweisbar, die MRI-Untersuchung der HWS vom 26. Januar 2021 zeige ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt den stationären Befund und einen stabilen Verlauf ohne Zunahme der zentralen Spinalkanalstenose im zervikalen oder im lumbalen Bereich. Die seinerzeit als initial beschriebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beider Kniegelenke sei klinisch im Wesentlichen unverändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 50 f. Ziff. 7.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtschau ergebe sich also verglichen mit den Befunden von 2015 ein insgesamt erfreulicher Verlauf, so dass sich aus heutiger Perspektive die voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bestätige, bei jedoch verbesserter Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit, die mit 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angenommen werde. Die Einschränkung von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiere durch die chronischen Schmerzen und die Notwendigkeit der Einnahme teilweise zentral wirksamer Medikamente und der dadurch bedingten Konzentrations- und Leistungseinbussen (S. 51 Ziff. 7.3; vgl. auch S. 52 f. Ziff. 8). Dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer seien körperlich nur leichte Tätigkeiten zuzumuten, überwiegend im Sitzen mit der Möglichkeit der eigen gewählten Positionswechsel, keine Gerüst- und Leitertätigkeiten, keine Zwangshaltung für die HWS, die BWS und die LWS sowie die unteren Extremitäten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">52 unten Ziff. 8). Im Längsschnittverlauf sei dieses Belastungsprofil ein Jahr nach der letzten LWS-Operation, das heiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem 1. Januar 2019, zugrunde zu legen, da zu diesem Zeitpunkt davon auszugehen sei, dass die klinischen Befunde mit den aktuell erhobenen vergleichbar gewesen seie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bgestützt werden könne auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. und 6. Februar 2019 und die MRI-Untersuchung der LWS nativ vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 6. Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 53 Mitte Ziff. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab diesem Zeitpunkt sei somit eine Veränderung des Gesundheitszustands anzunehmen (S. 54 Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, nannte im neurologischen Teilgutachten (S. 58-70) als – hier verkürzt wiedergegebene – Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit einen Status nach mehrfachen LWS-Operationen (S. 64 Mitte Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen der Angabe permanenter stärkster Schmerzen, auch während der hiesigen Untersuchungssituation, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nacken- und Lendenwirbelsäulenbereich sowie im Bereich des linken Beines einerseits und dem Fehlen jedweder Schmerzentäusserungen während der Anamneseerhebung und weiten Teilen der klinisch neurologischen Untersuchung sowie dem Fehlen einer Schonhaltung und nervaler Dehnungszeichen anderer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits. Ferner weise die Angabe einer strikt median begrenzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemihypästhesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesamten linken Körperseite und die Angabe, dort keinen Vibrationssinn zu spüren, sowie die systematische Angabe falscher auf der linken Körperseite platzierter Zahlen und Positionen auf eine Symptomausweitung hin, da derartige Sensibilitätsstörungen keinem anatomisch vorgegebenen zentralen oder peripheren Innervationsmuster entsprächen. Auch die Angabe permanent stärkster Schmerzen trotz Einnahme verschiedenster Opiate und Nicht-Opiate ohne wesentliche Modulation auf die Schmerzsymptomatik sei wenig plausibel (S. 65 Ziff. 7.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In angepasster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, körperlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichter, wechselbelastender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrage die Arbeitsfähigkeit 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 67 unten Ziff. 8). Eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Gesundheitszustands liege vor in Form einer partiellen sensiblen Nervenwurzelaffektion L3/4 und L5/S1 links, bestehend seit kurz vor der LWS-Operation am 5. Januar 2018 (S. 68 unten Ziff. 1-2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies wirke sich allerdings nicht funktionell auf die bereits vorbestehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlich aus (S. 69 Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im internistischen Teilgutachten (S. 71-82) ebenso keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 78 Ziff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 6) wie Dr. med. N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im psychiatrischen Teilgutachten (S. 84-96; vgl. S. 90 Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Konsensbeurteilung (S. 6-19) kamen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter zum Schluss, die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 14 Ziff. 4.7). In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leidensangepasster Tätigkeit sei ab dem 1. Januar 2019 unter Berücksichtigung des neurologischen und orthopädischen Belastungsprofils eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.5 Stunden pro Tag bei einer Leistungsfähigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 14 Ziff. 4.8). Die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von 2015 festgestellten Veränderungen auf rheumatologischem Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebiet seien aktuell in der dort beschriebenen Form nicht mehr vorhanden gewesen. Insofern sei es gesamthaft orthopädisch-traumatologisch und rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologisch zu einer signifikanten Besserung der objektiv nachvollziehbaren Befunde gekommen (S. 15 Mitte Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte im Bericht zur Sprechstunde vom 28. September 2021 (Urk. 7/303) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie finde die gutachterlich attestierte Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht realistisch. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient sei sehr enttäuscht von der IV-Begutachtung, vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">llem dass seine Wirbelsäulenproblematik wenig angegangen worden sei. Nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destotrotz sei er deutlich kompensierter von der psychischen Seite h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er. Vor allem Fahrradfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei gut möglich. Kleine Strecken mit dem Stock zu gehen sei auch möglich. Insgesamt handle es sich um einen deutlich kompensierten Patienten, was die Schmerzsituation und die psychologische Affektion angehe (S. 2 oben). Bezüglich der IV-Begutachtung liege Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell keine schriftliche Dokumentation vor, aber der Patient sei aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht langfristig zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig aufgrund der komplexen Schmerzsympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik und der fehlenden Möglichkeit, ihm chirurgisch oder mit einem Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">modulationsverfahren zu helfen (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Oktober 2021 fand das Erstgespräch des Beschwerdeführers mit der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsberaterin der Beschwerdegegnerin statt. Im Verlaufsprotokoll Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsberatung (Urk. 7/309) wurde dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten (S. 9), der Beschwerdeführer sei mit einem Italienisch-Übersetzer erschienen, welcher das ganze Gespräch übersetzt habe. Seit 2012 habe er einmal für die Beschwerdegegnerin (richtig wohl: auf Vermittlung der Wohngemeinde, vgl. S. 5 unten) am Flughafen gearbeitet. Gesundheitsbedingt sei dies nicht gegangen. Seither habe er mehrmals bei seinen behandelnden Ärzten das Thema Arbeit an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen, diese hätten ihm jedoch gesagt, dass er nicht mehr arbeiten könne. Bei Fragen in Richtung Arbeit habe der Beschwerdeführer immer wieder auf das Thema Gesundheit gelenkt. Die Schmerzen seien zu gross und zu oft, sie verstärkten sich. Es seien Widersprüche aufgetaucht: Zuerst habe er angegeben, an 15 Tagen pro Monat arbeiten zu können, später dann, wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Morphium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an maximal 1-2 Tagen pro Woche etwas arbeiten zu können. Auf den Widerspruch angesprochen habe er angegeben, an 15 Tagen pro Woche an Arbeit zu denken. Umsetzen könnte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich an 1-2 Tagen pro Woche, wenn die Schmerzsituation gut sei. Erst müsste er eine Arbeit auf Probe haben, um sagen zu können, ob das gehen würde. Seine gesundheitliche Lage habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2018 verschlechtert und auch seit dem Gutachten vom Juli 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während des Gesprächs sei ein Muster erkennbar gewesen: Der Beschwerdeführer habe an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, hoch motiviert für Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und froh </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn er eine Beschäftigung hätte. Sobald konkretere Fragen gefolgt seien, habe er angegeben, gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt keine Schritte in Richtung Arbeit machen zu können. Auf das Muster angesprochen, habe er angegeben, dass sich die Gesundheit verschlechtert habe. Insgesamt habe er gewirkt, als ob er alles mitmachen werde, um weiterhin Geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zu erhalten. Eine reelle Motivation für eine Arbeit sei nicht erkannt worden. Aus medizinischer Sicht sei ihm eine ganztägige Arbeit mit 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistung zumutbar. Er gebe an, eine angebotene Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an 1-2 Tagen pro Woche (schmerzbedingt frei wählbar) probieren zu können. Eine Motivation, selber eine Arbeit zu suchen, sei nicht erkennbar gewesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel «schulische und berufliche Laufbahn» wurde zum Gespräch fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, der Beschwerdeführer habe sich seit 2013 überlegt, vielleicht in der Migros etwas zu arbeiten. Was konkret, habe er sich nicht überlegt. Angefragt, ob er sich eine Bedienung der Kasse vorstellen könnte, habe der Beschwerdeführer verneint, da die Schmerzen im Halswirbelbereich jeweils in die Arme zögen. Dann habe er zu starke Schmerzen für eine solche Tätigkeit (S. 5 Mitte). Er könne nur arbeiten, wenn er sich gesund fühle. Seine Ärzte sähen ihn als nicht arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Unterstützungsmöglichkeit der Beschwerdegegnerin würde die Begleitung bei der Stellensuche für eine angepasste 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Stelle umfassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche 6 Monate dauern würde. Allenfalls sei ein Einstieg über einen Arbeitsversuch möglich, der Start wäre dann bei 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies sei gegenüber dem Beschwerdeführer noch weiter konkretisiert worden (vgl. im Detail S. 6 oben). Er habe diese Möglichkeit sehr gut gefunden, wenn es mit der Gesundheit möglich sei. Dies wäre aus seiner Sicht an 1-2 Tagen pro Woche möglich, wenn es die Schmerzsituation zulasse. Er müsste es erst probieren. Es sei besprochen worden, dass die Unterstützung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geboten werden könne, wenn sich der Beschwerdeführer realistischer Weise in der Lage fühle, ein 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum zu erreichen. Der Beschwerdeführer sei dabei geblieben, dass er eine Arbeit, die ihm gegeben werde, erst probieren müsste, maximal an 1-2 Tagen pro Woche (S. 6 Mitte). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 21. Juli 2021 (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt die Voraussetzungen an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen beweiskräftigen Bericht (E. 1.5), weshalb grundsätzlich darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentral ist die Frage nach dem Vorliegen eines Revisionsgrundes im Sinne einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustands, welche in der Regel eine veränderte Befundlage voraussetzt (E. 1.2; E. 1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche bestreitet der Beschwerdeführer und führte ins Feld, der Schluss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter auf eine verbesserte Situation sei nicht nachvollziehbar, da sich die Befunde seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von 2015 nicht verbessert hätten (E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Näher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und insbesondere medizinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet wurde dies vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer allerdings nicht. Ihm ist entgegenzuhalten, dass sich insbesondere der orthopädische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Teilgutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in schlüssiger Weise mit der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderten Befundlage auseinandersetzte. So führte er aus, insgesamt scheine der letzte operative Eingriff an der LWS im Januar 2018 verglichen mit den klinischen Befunden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens von 2015 erfolgreich verlaufen zu sein, da dort signifikante muskuläre Auffälligkeiten aktuell nicht mehr vorhanden seien. Auch neurologisch bestünden keine Auffälligkeiten, kein Wurzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom und keine pseudoradikuläre Symptomatik. Die HWS-Befunde hätten sich gegenüber dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von 2015 klinisch aktuell deutlich verbessert, die seinerzeit beschriebene ausgeprägt schmerzhafte Myogelose der Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">okzipital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Trapezius- und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interskapulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskelgruppen sei nicht mehr nachweisbar (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit übereinstimmend hielt denn auch die behandelnde Neurochirurgin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende September 2021 fest, es handle sich um einen deutlich kompensierten Patienten, was die Schmerzsituation und die psychologische Affektion angehe (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf einen verbesserten Gesundheitszustand weist schliesslich auch die Tatsache hin, dass der rheumatologische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgutachter Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2015 eine ausgeprägte Lumbalkanalstenose als im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehend bezeichnet hatte (E. 3.3), mittlerweil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e jedoch gemäss den MRI der L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">WS vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Februar 2019 beziehungsweise vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. Januar 2021 nur noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradige foraminale Stenosen (E. 4.8) beziehungsweise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige zent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rale Spinalkanalstenose vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Überzeugungskraft der von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anschaulich dargestellten verbesserten Befundlage ab 1. Januar 2019 kann durch die zahlreichen zeitlich vorher ergangenen Berichte der behandelnden Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitraum von November 2016 bis Ende 2018, welche im Urteil des hiesigen Gerichts vom 1. Juli 2020 noch ausführlich diskutiert worden waren (vgl. Urk. 7/259</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dortige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1-12 sowie E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Vornherein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in Frage gestellt werden. Es ist zudem darauf hinzuweisen, dass sich die Behandle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend das Beschwerdebild relativ weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend auf die Angaben des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verliessen. Als Beispiel sei der Konsultationsbericht vom 7. Mai 2018 genannt, in dem die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführten, aufgrund der Schmerzen sei die aktuelle Gehstrecke trotz aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebauter Analgesie auf etwa 10 Meter reduziert, vor allem nachts sei der Patient durch stärkste Schmerzen geplagt, das Schuhwerk habe auf Bettelsanda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len gewechselt werden müssen, da das Laufen schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt nur in diesen mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, eine Lebensqualität sei aktuell nicht vorhanden, die starken Schmerzen liessen sich weder klinisch noch radiologisch durch ein Kniegelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leiden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend erklären (E. 4.6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiteres ähnliches Beispiel liefert der Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. Juli 2018 (E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ganz prinzipiell hat das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichten von behandelnden Ärzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s I 551/06 vom 2. April 2007 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sprich deren Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigung tendenziell eher gravierender und deren Arbeitsfähigkeit tendenziell eher tiefer einschätzen als dies objektiv gerechtfertigt wäre.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die behandelnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haben sich in erster Linie auf die Behandlung zu konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55/2010 vom 17. Februar 2011 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht abgestellt werden kann deshalb auf die Angabe von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende September 2021, wonach der Beschwerdeführer langfristig zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig sei. Dies umso weniger, als ihr das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten offenbar gar nicht vorlag und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgerichtig auch keine Begründung dafür abgeben konnte, weshalb sie die dort attestierte Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht realistisch finde (E. 4.14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ihrer Vertrauensstellung und ihrem medizinischen Auftrag war es auch nicht an den behandelnden Ärzten, Inkonsistenzen innerhalb der Angaben des Beschwerdeführers oder zwischen diesen und den klinischen Befunden sowie insbesondere dem Verhalten in scheinbar unbeobachteten Momenten aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">decken und aufzuzeigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anders war dies bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern, welche die objektiven funktionellen Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsmedizinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzuklären hatten und die bestehenden Inkonsistenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im orthopädischen und neurologischen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in konkreter, nachvollziehbarer und eindrücklicher Art und Weise auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13.2-3). Dass in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den unbeobachtet geglaubten Momenten während der orthopädischen Untersuchung weder eine signifikante Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der HWS sichtbar war noch betreffend die Beweglichkeit der LWS und der Hüften Auffälligkeiten bestanden (E. 4.13.2) und in der Anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung sowie weiten Teilen der klinischen neurologischen Untersuchung Schmerzentäusserungen, eine Schonhaltung und nervale Dehnungszeichen fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (E. 4.13.3), untermauert nicht nur die festgestellte Verbesserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustands, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachdem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologe 2015 noch objektiv weitgehend nachvollziehbare ausgeprägte Bewegungseinschränkungen der LWS, BWS und HWS konstatiert hatte (E. 3.3), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondern auch die orthopädisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründete und auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interdisziplinär attestierte Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepasster Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (E. 4.13.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist ein Revisionsgrund aufgrund einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustands bei veränderter Befundlage ausgewiesen. Gemäss überzeugender Beurteilung im beweiskräftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 21. Juli 2021 besteht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten, körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur leichten wechselbelastenden Tätigkeit, welche überwiegend im Sitzen mit der Möglichkeit der eigen gewählten Positionswechsel, ohne Gerüst- und Leiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten und ohne Zwangshaltung für die HWS, die BWS und die LWS sowie die unteren Extremitäten ausgeübt werden kann (E. 4.13.2, E. 4.13.3, E. 4.13.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der im Jahr 1963 geborene Beschwerdeführer hat das 55. Altersjahr bereits zurückgelegt. Nachdem ein Revisionsgrund vorliegt (E. 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sind somit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich Eingliederungsmassnahmen durchzuführen vor einer allfälligen Herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung oder Aufhebung der Rente (E. 1.3). Entsprechend lud die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin den Beschwerdeführer zum Erstgespräch mit ihrer Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beraterin ein, welches am 7. Oktober 2021 stattfand (E. 4.15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin im Anschluss zu Recht einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung verneinte, oder ob dem Beschwerdeführer Arbeitsvermittlung beziehungsweise weitere berufliche Massnahmen zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen sind (vgl. Sachverhalt E. 1.2-3 sowie E. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren ablehnenden Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer seine bisherige Arbeitsfähigkeit aus invaliditätsfremden Gründen nicht verwertet habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt nicht aufgrund von gesundheitlichen Gründen bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erscheint als zumindest fraglich. Zu Recht wies der Beschwerdeführer darauf hin, dass zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 und 2018 vier Operationen mit langen Rehabilitationen eine erfolgreiche Arbeitssuche erschwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en (E. 2.2). Zu beachten ist auch, dass die Zusprache einer halben Rente ab Juni 2012 erst im Februar 2016 erfolgte und der Beschwerdeführer bereits am 26. Juli 2017 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund des Rückweisungsentscheids des hiesigen Gerichts vom 1. Juli 2020 und der nachfolgenden Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bislang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittels Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschieden wurde (vgl. Sachverhalt E. 1.1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So oder anders besteht jedoch bei fehlendem Eingliederungswillen kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (E. 1.4). Nachdem hierfür Anhaltspunkte bestehen, ist diesbezüglich eine nähere Prüfung angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer besteht eine ausgeprägte subjektive Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugung. Gegenüber dem orthopädischen Teilgutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab er an, er schätze sich als vollständig arbeitsunfähig für jegliche Tätigkeit ein. Bemühungen, beruflich wieder tätig zu werden, bestünden nicht und würden auf Nachfrage abgelehnt (E. 4.13.2). Das Gespräch vom 7. Oktober 2021 mit der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsberaterin der Beschwerdegegnerin wurde denn auch nicht vom Beschwerdeführer verlangt, sondern von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">initiiert, welche sich aufgrund seines Alters als verpflichtet erachtete, ihm Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen anzubieten (vgl. Schreiben vom 5. August 2021 [Urk. 7/290]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich dieses Gesprächs konnte die Eingliederungsberaterin keine reelle Motivation für eine Arbeit erkennen. Dem ausführlichen Protokoll lässt sich ohne Weiteres entnehmen, wie sie zu dieser Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelangte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Fragen in Richtung Arbeit immer wieder auf das Thema Gesundheit gelenkt und unter anderem auf seine Ärzte verwiesen, welche gesagt hätten, dass er nicht mehr arbeiten könne. Bei konkreten Fragen habe er angegeben, gesundheitsbedingt keine Schritte in Richtung Arbeit machen zu können. Selbst nach konkretem Angebot einer Eingliederungsmöglichkeit beharrte er darauf, aus seiner Sicht sei dies nur an 1-2 Tagen pro Woche möglich. Nachdem nicht einmal diese 1-2 Tage zum Vornherein festgelegt werden könnten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondern frei wählbar sein müssten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rücksicht auf seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tagesform respektive seine tagesaktuelle Schmerzsituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu nehmen wäre, erscheint eine erfolgreiche Eingliederung derzeit als unrealistisch. Der Beschwerdeführer scheint derart von der Schwere seiner Einschränkungen überzeugt zu sein, dass er das erforderliche Minimum an Einsatzbereitschaft und Motivation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine aussichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reiche Eingliederung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aufzubringen vermag. Seine Krankheitsüberzeugung erscheint derzeit als zu stark, ein relevanter Eingliederungswille ist nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stimmiger Weise gab denn auch die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Dezember 2020 an, sie beurteile die Motivation des Beschwerdeführers auf einer Skala von 1-10 lediglich mit 4 (E. 4.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend vermochte der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift auch nicht näher beziehungsweise positiv zu begründen, inwiefern die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für eine Arbeitsvermittlung klar erfüllt seien (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar kaum Motivation für eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt besteht, ist auch nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> früheren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit im zweiten Arbeitsmarkt für seinen Standpunkt ableiten möchte. Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) war er dort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen seinen Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht «während Jahren»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern lediglich von März 2017 bis Februar 2019 tätig (Urk. 7/297). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte dafür, dass er aus gesundheitlichen Gründen einzig an einem geschützten Arbeitsplatz tätig sein kann, bestehen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitsvermittlung zu Recht verneint. Mangels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subjektiver Eingliederungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht auch kein Anspruch auf andere berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>Grieder-MartensBoller</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>