<h2>SubmittedText<h2><p>Die Finanzministerin hat in der Fatca-Debatte im Nationalrat zu meiner Frage zu unversteuerten Geldern bei Versicherungen geantwortet:</p><p>"Soweit Versicherungen Bankgeschäfte im eigentlichen Sinn machen, sind sie den Bankenregelungen unterstellt und müssen die entsprechenden Nachweise auch erbringen."</p><p>Lässt sich mit Fatca ausschliessen, dass Gelder eines ausländischen Arbeitnehmers in der Schweiz, z. B. eine Bonuszahlung, direkt in ein Vorsorgevehikel fliessen und so in den USA nicht versteuert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Anmerkung betraf Versicherungsgeschäfte, die mit Anlagegeschäften bei Banken vergleichbar und somit der Fatca-Regelung unterworfen sind. Demgegenüber sind gemäss Anhang II zum Fatca-Abkommen der Vorsorge dienende Einrichtungen von der Rapportierungspflicht unter Fatca befreit. Diese Ausnahme von Fatca konnte erreicht werden, weil die USA kein Risiko darin sahen, dass US-Personen die Äufnung von Vorsorgekonten zur Hinterziehung von US-Steuern benutzen. Der Grund für diese Risikoanalyse besteht darin, dass ein einzelner Arbeitnehmer nur in einem gesetzlich und reglementarisch vorgesehenen Rahmen sein Vorsorgekonto äufnen kann und auch der Bezug nur im Rahmen der gesetzlichen und reglementarischen Leistungsordnung erfolgen kann.</p>