<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.478/2006 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 24. August 2006 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Betschart, </div> <div class="para">Bundesrichterin Yersin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Klopfenstein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom </div> <div class="para">26. April 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat nach Einsicht </div> <div class="para">- in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 26. April 2006, mit welchem der Rekursentscheid des kantonalen Departementes für Justiz und Sicherheit vom 6. Februar 2006 betreffend Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung für den aus dem Kosovo stammenden X.________ (geb. 1963) bestätigt wird, </div> <div class="para">- in die vom Betroffenen am 22. August 2006 beim Bundesgericht hiegegen eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">- dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner am 18. Oktober 2004 mit der Schweizer Bürgerin Y.________ eingegangenen und heute formell noch bestehenden Ehe gemäss <span class="artref">Art. 7 Abs. 1 ANAG</span> einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung besitzt und daher gegen den abschlägigen Entscheid des Verwaltungsgerichts das Rechtsmittel der eidgenössischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen steht (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG), </div> <div class="para">- dass diese eheliche Beziehung, welche nie zu einem gemeinsamen Wohnsitz führte, aufgrund der nach Massgabe von <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span> verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts im Sinne der Rechtsprechung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=18.08.2006&amp;to_date=06.09.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-289%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page289">BGE 122 II 289</a> E. 2b mit Hinweisen), die im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben und angewendet worden ist, zulässigerweise als eigentliche Scheinehe bzw. Ausländerrechtsehe bezeichnet werden durfte, </div> <div class="para">- dass damit gemäss <span class="artref">Art. 7 Abs. 2 ANAG</span> kein Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung besteht und das Verwaltungsgericht eine solche verweigern durfte, ohne diesen Entscheid noch von einer Interessenabwägung abhängig machen zu müssen, </div> <div class="para">- dass die im kantonalen Verfahren diesbezüglich erhobenen Einwendungen (wonach der Beschwerdeführer als Serbe angeblich bloss die albanische Sprache beherrschen soll) ohnehin nicht stichhaltig wären, </div> <div class="para">- dass die vorliegende Beschwerde daher als offensichtlich unbegründet im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> (Verzicht auf Einholung von Vernehmlassungen und Akten, summarische Begründung) abzuweisen ist, </div> <div class="para">- dass demzufolge die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 OG</span>), </div> <div class="para">- dass mit dem Entscheid in der Sache das gestellte Gesuch um vorsorgliche Massnahmen hinfällig wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Departement für Justiz und Sicherheit und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 24. August 2006 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>