<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00518</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Urs Saxer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Steinbrüchel Hüssy, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">zusätzlich vertreten durch Rechtsanwältin Patrizia Gratwohl</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Steinbrüchel Hüssy, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1997, litt am Geburtsgebrechen Prognathia infe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rior congenita (Kieferfehlstellung beziehungsweise „Hechtgebiss"; Urk. 20/6 Ziff. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 23. Juli 2013 meldeten ihn seine Eltern bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 20/1). Mit Mitteilung vom 28. November 2013 (Urk. 20/9) bejahte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch des Versicherten auf medizinische Massnahmen und erteilte ihm Kostengutsprache für die Behandlung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechens Ziff. 210 des Anhangs der Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV) vom 4. Juni 2013 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende des Monats nach Vollendung des 20. Lebensjahres, mithin bis 30. Juni 2017 im Umfang einer Vergütung gemäss dem IV-Tarif, bei einem Spitalaufenthalt im Umfang der Kosten eines Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt in der allgemeinen Abteilung des Spitals.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge war der Versicherte während der Zeit vom 21. bis 24. April 2016 zur stationären kieferorthopädischen Behandlung in der allgemeinen Abteilung der Z.___, Zürich, einer Klinik der X.___, hospitalisiert (Urk. 6/3, Urk. 20/14). Mit Rechnung vom 23. Mai 2016 (Urk. 6/3) forderte die X.___ die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich auf, ihr einen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonsanteil im Umfang von 20 % der Kosten der stationären Behandlung des Versicherten im Betrag von Fr. 4'373.55 zu bezahlen. Die restlichen Kosten im Umfang von 80 % der Kosten der stationären Behandlung des Versicherten im Betrag von Fr. 17'494.15 stellte sie der IV-Stelle in Rechnung (Urk. 20/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit an die X.___ adressierter Verfügung vom 17. November 2016 (Urk. 6/7) verneinte die Gesundheitsdirektion eine Pflicht zur Leistung eines Kantonsanteils an den Kosten der stationären Behandlung des Versicherten in der Z.___. Die von der X.___ am 23. Dezember 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/8) wies die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mit Entscheid vom 5. April 2017 (Urk. 6/0 = Urk. 2) ab. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 5. April 2017 (Urk. 2) erhob die X.___ am 8. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich zu verpflichten, den Kantonsanteil an den Kosten der stationären Behandlung des Versicherten zu übernehmen und die diesbezügliche Rechnung vom 23. Mai 2016 im Betrag von Fr. 4'373.55 zu begleichen; eventuell sei die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu verpflichten, den von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich nicht geschuldeten Anteil von 20 % der Kosten der sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionären Behandlung des Versicherten zu übernehmen und den ihr bis anhin nicht in Rechnung gestellte Betrag von Fr. 4'373.55 zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde (S. 1). Mit Verfügung vom 6. Juli 2017 (Urk. 7) wurde die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Prozess beigeladen, und es wurde beim Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), Geschäftsfeld Invalidenversicherung, ein Amts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht zur Frage nach dem Anspruch der Beschwerdeführerin auf einen Kantonsanteil von 20 % im Sinne von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG eingeholt, welchen das BSV am 7. September 2017 erstattete (Urk. 10). Die Beschwerdeführerin nahm dazu mit Replik vom 30. Oktober 2017 (Urk. 13) Stellung und hielt an ihrem be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeweise gestellten Rechtsbegehren fest (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 6. November 2017 (Urk. 14) wurden bei der Beigeladenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Akten der Invalidenversicherung in Sachen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten (Urk. 16/1-22, Urk. 20/1-25, Urk. 21/1-21) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beigezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Duplik vom 7. Dezember 2017 (Urk. 18) nahm die Beschwerdegegnerin zum Amtsbericht des BSV vom 7. September 2017 Stellung und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (S. 1). Zu den beigezogenen Akten der Invalidenversicherung nahmen die Beschwerdeführerin am 23. Januar 2018 (Urk. 23) und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin am 25. Januar 2018 (Urk. 24) Stellung, wovon den Parteien am 26. Januar 2018 je eine Kopie der Eingabe der Gegenpartei zugestellt wurde (Urk. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung von Geburtsgebrechen (Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG) notwendigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen (Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVG)). Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, für welche diese Massnahmen gewährt werden. Er kann die Leistung ausschliessen, wenn das Gebrechen von geringfügiger Bedeutung ist (Art. 13 Abs. 2 IVG). Die Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen sind in der Liste im Anhang aufgeführt. Das Eidgenössische Departement des Innern kann die Liste jährlich anpassen, sofern die Mehraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben einer solchen Anpassung für die Versicherung insgesamt drei Millionen Franken pro Jahr nicht übersteigen (Art. 1 Abs. 2 GgV). Als medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen, die für die Behandlung eines Geburtsgebrechens notwendig sind, gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sämtliche Vorkehren, die nach bewährter Erkenntnis der medizinischen Wis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senschaft angezeigt sind und den therapeutischen Erfolg in einfacher und zweckmässiger Weise anstreben (Art. 2 Abs. 3 GgV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 14 Abs. 1 IVG wird der Umfang der medizinischen Massnahmen gere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt. Diese umfassen die Behandlung, die vom Arzt selbst oder auf seine Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung durch medizinische Hilfspersonen in Anstalts- oder Hauspflege vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen wird, mit Ausnahme von logopädischen und psychomotorischen Therapien (lit. a) und die Abgabe der vom Arzt verordneten Arzneien (lit. b). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Abs. 2 dieser Bestimmung hat die versicherte Person überdies, wenn die ärztliche Behandlung in einer Kranken- oder Kuranstalt erfolgt, Anspruch auf Unterkunft und Verpflegung in der allgemeinen Abteilung. Begibt sie sich in eine andere Abteilung, obwohl die Massnahme in der allgemeinen Abteilung durchgeführt werden könnte, so hat sie Anspruch auf Ersatz der Kosten, die der Versicherung bei Behandlung in der allgemeinen Abteilung entstanden wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem am 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG wird die Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Sinne von Art. 14 Abs. 1 und 2 IVG, die in einem nach Artikel 39 des Bundesgesetzes über die Krankenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (KVG) zugelassenen Spital erbracht werden, im Umfang von 80 % durch die Versicherung und im Umfang von 20 % durch den Wohnkanton der versicherten Person geleistet, wobei der Wohnkanton seinen Anteil direkt dem Spital zu entrichten hat.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren auf der einen Seite und das BSV, Geschäftsfeld Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, die Medizinaltarif-Kommission UVG und die Suva, Abteilung Militärver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, auf der anderen Seite, vereinbarten am 8., 17., 22. und 24. August 2011,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Versicherer bei in Rechnung gestellten Tarifen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss der Tarifstruktur SwissDRG ab 1. Januar 2013 bei inner- und ausserkanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UV-/IV-/MV-Patienten 100 % der verhandelten Tarife übernehmen, und dass die Kantone sich nicht an der Finanzierung der Leistungen beteiligen. Diese Vereinbarung erfolgte auf Seiten der Invalidenversicherung unter dem „Vorbehalt einer anderslautenden neuen gesetzlichen Regelung zur Abgeltung der stationären Behandlungen von IV-Versicherten“ (www.gdk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-cds.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Um eine solche gesetzliche Regelung handelt es sich bei dem ab 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG, weshalb der erwähnten Vereinbarung mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt im Bereich der Invalidenversicherung keine Geltung mehr zukommt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 27 Abs. 1 IVG räumt dem Bundesrat die Kompetenz ein, mit der Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft, den Berufsverbänden der Medizinalpersonen und der medizinischen Hilfspersonen sowie den Anstalten und Werkstätten, die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men durchführen, Verträge zu schliessen, um die Zusammenarbeit mit den Organen der Versicherung zu regeln und die Tarife festzulegen. In Abs. 3 dieser Bestimmung wird der Bundesrat ermächtigt, soweit kein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag besteht, die Höchstbeträge festsetzen, bis zu denen den Versicherten die Kosten der Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen vergütet werden. In Art. 24 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist geregelt, dass das BSV die Verträge gemäss Art. 27 IVG abschliesst. Abs. 3 dieser Bestimmung bestimmt, dass für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Personen und Stellen, die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durchführen, ohne einem beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Vertrag beizutreten, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertraglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgesetzten Tarife als Höchstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätze im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der Akutsomatik wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Systemwechsel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen und mit SwissDRG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine schweizweit einheitliche Tarifstruktur eingeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 49 Abs. 2 KVG wurde von den Tarifpartnern und den Kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n die SwissDRG AG, Bern, eingesetzt, die für die Erarbeitung und Weiterentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Tarifstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SwissDRG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuständig ist. Am 16. Februar 2015 schlossen die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf der einen Seite und das BSV, Geschäftsfeld Invalidenversicherung, die Medizinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tarif-Kommission UVG und die Suva, Abteilung Militär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, auf der anderen Seite, unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem gestützt auf Art. 27 IVG einen Tarifvertrag zur Regelung der Vergütung von Kosten für die Behandlung von akutsomatischen stationären Patienten nach dem vom Bundesrat geneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">migten Tarifstruktur SwissDRG (Urk. 3/5 Ingress). Dieser Tarifvertrag ist am 1. Januar 2015 in Kraft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (Art. 2 Abs. 1). Beilage 6 des Tarifvertrages enthält eine Liste mit den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Vertragsspitälern. Darin ist die Z.___ aufgeführt. In Beilage 2 des Tarifvertrages wird sodann der Wortlaut von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG widergegeben, wonach die Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Umfang von 80 % durch die Versicherung und im Umfang von 20 % durch den Wohnkanton der versicherten Person zu leisten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging im angefochtenen Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Wortlaut von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eindeutig sei, und dass der darin enthaltene Verweis auf Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG bedeute, dass eine Mitfinanzierungspflicht des Wohnkantons im Umfang eines Kantonsanteils nur dann bestehe, wenn das Spital oder die Klinik auf der Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liste des Wohnkantons aufgeführt sei (Urk. 2 S. 2). Im Verfahren ergänzte sie, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Spitalliste aufgeführte Spital zusätzlich für die in Frage stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Behandlung einen Leistungsauftrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben müsse (Urk. 5 S. 3). Da die Z.___ nicht in die Spitalliste des Kantons Zürich, dem Wohnkanton des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, aufgenommen worden sei, und überdies über keinen Leistungsauftrag für kiefer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädische Behandlungen verfüge, sei ein Kantonsanteil an den Kosten der streitigen Behandlung vom Kanton Zürich nicht geschuldet (Urk. 5 S. 4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen vor, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesrecht und nicht auf kantonales Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweise, und dass der darin enthaltene Verweis auf Art. 39 KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich die bundesrechtlichen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen zur Aufnahme in eine Spitalliste und nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsaufträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfasse, weshalb ein Anspruch auf einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kantonsanteil von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Versicherten in der Z.___, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem KVG zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenes Spital sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Spitallisten der Kantone Glarus und Graubünden aufgeführt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ausgewiesen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) entscheiden Einzelrichterinnen und Einzelrichter Streitigkeiten, deren Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung kann das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren in Fällen von grundsätzlicher Bedeutung der Kammer zur Behandlung in ordentlicher Besetzung überwiesen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Streite steht die Frage, ob die Beschwerdegegnerin verpflichtet ist, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin einen Kantonsanteil von 20 % an den Kosten der stationären Behandlung des Versicherten vom 21. bis 24. April 2016 in der Z.___ zu bezahlen, wobei in masslicher Hinsicht die Bemessung des von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in Rechnung gestellten Kantonsanteils im Betrag von Fr. 4'373.55 unbestritten ist (vgl. Urk. 5 und Urk. 18). Der Streitwert von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 4'373.55 kommt daher gemäss § 11 Abs. 1 GSVGer grundsätzlich in die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelrichterliche Zuständigkeit zu liegen. Beschwerdeweise beantragte die Beschwerdeführerin indes, dass das Verfahren der Kammer zu Behandlung in or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dentlicher Besetzung überwiesen werde (Urk. 1 S. 4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Prozessthema des vorliegenden Verfahrens betrifft in rechtlicher Hinsicht die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zur Entrichtung eines Kantonsanteils an den Kosten einer stationären Behandlung eines durch die Invalidenversicherung versicherten, im Kanton Zürich wohnhaften Patienten in einer nicht auf der Spitalliste des Kantons Zürich aufgeführten Klinik verpflichtet ist. Dabei ist ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere die Auslegung von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG, wonach die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostenvergütung für stationäre Behandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugelassenen Spital zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und zu 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch den Wohnkanton d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Versicherten geleistet wird, streitig. Da nicht auszuschliessen ist, dass sich diese Frage oder ähnliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen auch in anderen Streitfällen stellen könnten, ist das Verfahren gestützt auf § 11 Abs. 3 GSVGer in ordentlicher Besetzung zu entscheiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostenvergütung für stationäre Behandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % durch den Wohnkanton der v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Person gemäss Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG handelt es sich um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialversicherungs- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesrechtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b ATSG finden auf Sozialversicherungsrecht des Bundes die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des ATSG Anwendung. Das mit dem ATSG verfolgte gesetzgeberische Ziel einer Verfahrensvereinheitlichung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. b ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann nur erreicht werden, wenn das ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlägige Verfahrensrecht möglichst umfassend und - vorbehältlich gesetzlich geregelter Ausnahmen - insbesondere für die Beurteilung bundessozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlicher Ansprüche angewendet wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG in Bezug auf das Verfahrensrecht keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorbehalt zu Gunsten des kantonalen Rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthält, ist demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Anwendbarkeit des ATSG aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anzufechten. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 17. November 2016 (Urk. 6/7) war indes gemäss Art. 52 ATSG mit Einsprache anfechtbar. Gestützt auf Art. 58 ATSG ist daher das hiesige Gericht in sachlicher Hinsicht zur Beurteilung der gegen den Einspracheentscheid vom 5. April 2017 (Urk. 2) erhobenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde zuständig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 35 Abs. 1 KVG sind die Leistungserbringer zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugelassen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Voraussetzungen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36-40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In Art. 39 KVG, auf welche Bestimmung in Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG verwiesen wird, ist die Zulassung für die Spitäler und für die anderen (stationären) Einrichtungen geregelt. Gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung sind Anstalten oder deren Abteilungen, die der stationären Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung akuter Krankheiten oder der stationären Durchführung von Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen der medizinischen Rehabilitation dienen (Spitäler), zugelassen, wenn sie:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausreichende ärztliche Betreuung gewährleisten (lit. a); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">über das erforderliche Fachpersonal verfügen (lit. b);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">über zweckentsprechende medizinische Einrichtungen verfügen und eine zweckentsprechende pharmazeutische Versorgung gewährleisten (lit. c);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der von einem oder mehreren Kantonen gemeinsam aufgestellten Pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nung für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung entsprechen, wobei pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vate Trägerschaften angemessen in die Planung einzubeziehen sind (lit. d);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auf der nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste des Kantons aufgeführt sind (lit. e);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sich einer zertifizierten Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft nach Art. 11 lit. a des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier anschliessen (lit. f).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet nur Leistungen, welche von zugelassenen Leistungserbringern erbracht werden (Art. 35 ff. KVG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung Art. 41 Abs. 1 KVG). Werden Vergütungen an nicht zugelassene Leistungserbringer ausgerichtet, sind sie unrechtmässig erbracht und deshalb gemäss Art. 25 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 KVG zurückzuerstatten (BGE 133 V 579 E. 3.2). Dieser Grundsatz gilt auch für Spitäler. Wird ein Spital nicht in die Spitalliste (Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG) aufgenommen oder wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht es der kantonalen Planung, so hat es keinen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies gilt auch für Privatspitäler (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 133 V 579 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.3 und 132 V 6 E. 2.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 58e der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) führen die Kantone auf ihrer Liste nach Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG die inner- und ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kantonalen Einrichtungen auf, die notwendig sind, um das nach Art. 58b Abs. 3 KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestimmte Angebot sicherzustellen (Abs. 1). Auf den Listen wird für jedes Spital das dem Leistungsauftrag entsprechende Leistungsspektrum aufgeführt (Abs. 2). Die Kantone erteilen jeder Einrichtung auf ihrer Liste einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftrag nach Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG. Dieser kann insbesondere die Pflicht zum Notfalldienst beinhalten (Abs. 3). In Art. 58b Abs. 3 KVV ist zudem geregelt, dass die Kantone das Angebot an Spitälern durch die Aufnahme von inner- und ausserkantonalen Einrichtungen in die Spitalliste bestimmen, und dass dieses Angebot dem in nachvollziehbaren Schritten, gestützt auf statistisch ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene Daten und Vergleiche ermittelten Versorgungsbedarf abzüglich des in nicht auf der Spitalliste aufgeführten Einrichtungen beanspruchten Angebots zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Spitalplanung bezweckt unter anderem eine Eindämmung der Kosten, indem der Gesetzgeber davon ausgeht, dass ein Überangebot an Betten tenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziell zu einer vermehrten Inanspruchnahme von Leistungen führt (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132 V 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.4). Der Entscheid, ob ein Spital in die Spitalliste aufzunehmen sei, hat eine wesentliche gesundheits- und sozialpolitische, aber regelmässig auch regional-, beschäftigungs- und allgemeinpolitische Bedeutung. Es handelt sich dabei um einen primär politischen Entscheid. Dementsprechend gibt das Gesetz den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen Spitälern keinen Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Spitalliste; es fehlt weitgehend an rechtlichen Kriterien für den Entscheid, welche Spitäler in die Spitalliste aufzunehmen sind. Die zuständigen kantonalen Behörden haben einen erheblichen Ermessensspielraum (BGE 126 V 172 E. 4b und 6d). Der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsauftrag nach Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG definiert den Umfang der Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, welcher ein Spital seinen Patienten anbieten muss um den Bedarf an Spitalbehandlungen seiner Einwohner zu decken (BGE 138 II 191 E. 4.3.1). Der unbestimmte Begriff des Leistungsauftrages ermöglicht den Kantonen einen grossen Spielraum in Bezug auf den Umfang der Leistungen, welche der kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonalen Spitalplanung entsprechen (BGE 138 II 191 E. 4.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war im Jahre 2016 nicht auf der die Akutsomatik betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Spitalliste des Kantons Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><a href="http://www.gd.zh.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.gd.zh.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> &gt; Themen &gt; Behörden &amp; Poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik &gt; Spitalplanung / Spitallisten) aufgeführt, was unbestritten ist (Urk 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist indes zu entnehmen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Spitallisten Akutsomatik der Kantone Glarus (Urk. 3/11), Schwyz (Urk. 3/12) und Graubün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 3/13) aufgeführt war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das BSV vertrat im Amtsbericht vom 7. September 2017 (Urk. 10) die Ansicht, der in Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG enthaltene Verweis auf Art. 39 KVG beziehe sich lediglich auf Bundesrecht, weshalb ein Spital als Leistungserbringer im Bereich der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zugelassen sei, wenn es in einer nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste eines Kantons aufgeführt sei, ohne dass es auch auf der Spitalliste des Wohnkantons aufgeführt sein müsse (S. 3). Denn die Invalidenversicherung sei nicht der kantonalen Spitalplanung unterstellt. Des Gleichen sei nicht erforderlich, dass das Spital für das entsprechende medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Fachgebiet über einen Leistungsauftrag eines Kantons verfüge. Denn der Inhalt der Spitallisten und insbesondere die darin enthaltenen Leistungsaufträge stellten Bundesrecht vollziehendes kantonales Recht dar, auf welches Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG nicht verweise (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zu Grunde liegenden Wertungen auf der Basis einer teleologischen Verständnismethode ausgelegt werden. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzesauslegung hat sich vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die Norm darstellt, sondern erst das an Sachverhalten verstandene und konkretisierte Gesetz. Die Rechtsprechung befolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen pragmatischen Metho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denpluralismus und lehnt es namentlich ab, die einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Prioritätsordnung zu unterstellen (BGE 141 III 195 E. 2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 III 206 E. 3.5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gefordert ist die sachlich richtige Entscheidung im normativen Gefüge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Ergebnis der ratio legis. Die Gesetzesmaterialien können beigezogen werden, wenn sie auf die streitige Frage eine klare Antwort geben (BGE 136 III 23 E. 6.6.2.1 und 139 V 537 E. 5.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sind mehrere Auslegungen möglich, ist jene zu wählen, die der Verfassung am besten entspricht. Allerdings findet auch eine verfassungskonforme Auslegung ihre Grenzen im klaren Wortlaut und Sinn einer Gesetzesbestimmung (BGE 142 V 368 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 140 IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">162 E. 4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 II 495 E. 2.3.3). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangspunkt der Auslegung ist der Wortlaut von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sowie der Wortlaut von Art. 39 KVG, worauf in Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG verwiesen wird. Der Wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laut von Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG, wonach „das Spital auf der nach Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste des Kantons aufgeführt“ sein muss, ist insofern klar, als darin vorausgesetzt wird, dass die Spitalliste nach Leistungsaufträgen und in Kategorien gegliedert sein muss. Gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG hat „das Spital auf der nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste aufgeführt“ zu sein. Der Wortlaut der Norm ist klar, das heisst eindeutig und unmissverständlich. Von einem klaren Wortlaut darf an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich der Gesetzesauslegung nur abgewichen werden, wenn triftiger Grund für die Annahme besteht, der Wortlaut ziele am wahren Sinn der Regelung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei. Anlass für eine solche Annahme können die Entstehungsgeschichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestimmung (historisch), ihr Zweck (teleologisch) oder der Zusammenhang mit andern Vorschriften (systematisch) geben (BGE 140 II 80 E. 2.5.3 und 140 II 129 E. 3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dem Wortlaut kommt umso höhere Bedeutung zu, je näher die Verab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedung zurückliegt (BGE 140 IV 108 E. 6.6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Annahme eines vom Wortlaut abweichenden wahren Sinns besteht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend kein Grund. Der Gesetzgeber hat damit die Vergütung lediglich auf Spitäler, die auf einer Spitalliste aufgeführt sind (Listenspitäler), einschränken wollen, und nicht beabsichtigt, dass diese Spitäler zusätzlich auch über einen Leistungsauftrag des Kantons für die Behandlung beziehungsweise für das me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Fachgebiet, welchem die durchgeführte Behandlung zuzurechnen ist, verfügen muss. Demnach steht fest, dass das die Behandlung durchführende Spital lediglich auf einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste aufgeführt zu sein hat, ohne dass es gleichzeitig über einen Leistungsauftrag für das in Frage stehende medizinische Fachgebiet verfügen muss. Ein kantonaler Leistungsauftrag stellt daher keine Voraussetzung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs auf Vergütung dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Wortlaut von Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG ist indes hinsichtlich des darin ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltenen Begriffs „Spitalliste des Kantons“ unklar. Denn es steht auf Grund des Wortlautes nicht fest, ob der Begriff „Spitalliste des Kantons“ lediglich die Spitalliste des Wohnkantons der versicherten Person und/oder allenfalls dieje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nige des Standortkantons umfasst, oder ob damit die Spitallisten aller Kantone der Schweiz beziehungsweise die Spitalliste mindestens eines Kantons der Schweiz gemeint ist. Diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt eine Auslegung nach dem Wortlaut der Bestimmung kein klares Bild.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Gesetzesmaterialien ergibt sich, dass Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG vom Ständerat auf Vorschlag der Kommission</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für soziale Sicherheit und Gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SGK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in der Wintersession 2011 in das zweite Massnahmenpaket der IV-Revision 6b aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AB 2011 S 1196</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Votum Humbel, AB 2012 N 708). In der par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lamentarischen Beratung herrschte Konsens darüber, dass der mit Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG eingeführte Kostenschlüssel im Sinne einer Vergütung im Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Kosten durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang von 20 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Wohnkantone </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für alle Listenspitäler gelten soll. Ständerat Kuprecht führte dazu aus: „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Regeln der neuen Spitalfinanzierung würde dieser Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlüssel für alle Spitäler und für alle Patienten gelten, und der Anteil des Kantons würde durch den Wohnsitzkanton geleistet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ (Votum Kuprecht,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AB 2011 S 1197). Nationalrätin Humbel erwähnte sodann: „Die Mehrheit der SGK ist klar der Meinung, dass wir die IV im Hinblick auf das Sanierungsziel der 6. IV-Revision nicht mit einer zusätzlichen Ausgabe zu Gunsten der Kantone belasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürfen. (…) Gemäss den Regeln der neuen Spitalfinanzierung gilt dieser Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chlüssel für alle IV-Patienten in Listenspitälern, und der Kantonsanteil wird durch den Wohnsitzkanton geleistet. Der Kantonsanteil wird also analog zum KVG vom Wohnsitzkanton des Patienten oder der Patientin und nicht vom Standortkanton des Spitals übernommen. (…) Die Differenz zum Ständerat ist nicht inhaltlicher Art, sondern betrifft eine Präzisierung: Der Kantonsanteil muss ausschliesslich in Listenspitälern vergütet werden“ (Votum Humbel, AB 2012 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N 708).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem gilt es zu beachten, dass den versicherten Personen im Bereich der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung gemäss Art. 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 IVG die Wahl unter den medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Hilfspersonen und anderen Leistungserbringern, die Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen durchführen, freisteht, wenn diese den kantonalen Vorschriften und den Anforderungen der Versicherung genügen. Von der in Art. 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVG enthaltenen Befugnis, Zulassungsvorschriften für diese Personen und Stellen zu erlassen, hat der Bundesrat in Bezug auf Spitäler keinen Gebrauch gemacht. Da der Bundesrat gemäss Art. 27 Abs. 1 IVG befugt ist, mit den medizinischen Hilfspersonen und anderen Leistungserbringern, die Eingliederungsmassnahmen durchführen, Verträge zu schliessen (vorstehend E. 1.5), und da gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV die vertraglich festgelegten beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bedingungen für Stellen und Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen durchführen, ohne einem bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Vertrag beizutreten, als Mindestanforderung der Versicherung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, steht das in Art. 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 IVG statuierte freie Wahlrecht der versicherten Personen somit zusätzlich unter dem Vorbehalt der in einem Vertrag festgelegten beruflichen Bedingungen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts I 296/06 vom 1. Dezember 2006 E. 1.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber gilt im Bereich der Krankenversicherung gemäss Art. 41 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> KVG, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherte Person für die stationäre Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter den Spitälern, die auf der Spitalliste ihres Wohnkantons oder jener des Standortkantons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgeführt sind (Listenspital), frei wählen darf und dass der Krankenv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherer und der Wohnkanton bei stationärer Behandlung in einem Listenspital die Vergütung höchstens nach dem Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Behandlung gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu leisten haben. In Abs. 3 dieser Bestimmung ist sodann geregelt, dass für eine stationäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung aus medizinischen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht auf der Spitalli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ste des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kantons aufgeführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Ausnahme des Notfalls eine Bewilligung des Wohnkantons notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. Demzufolge ist die freie Wahl des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbringers bei Spitälern im Bereich der Krankenversicherung im Vergleich zur Invalidenversicherung insofern stärker eingeschränkt, als dass bei einer ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kantonalen Behandlung in einem Listenspital höchstens eine Vergütung nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geschuldet ist, und als dass für eine ausserkantonale Behandlung aus medizinischen Gründen - abgesehen vom Notfall - eine Bewilligung des Wohnkantons erforderlich ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzlich unterschiedlichen Ausgestaltung der Spitalwahlfreiheit in der Invalidenversicherung und in der Krankenversicherung beziehungsweise auf Grund der im Bereich der Invalidenversicherung grundsätzlich unbeschränkt im gesamten Gebiet der Schweiz geltenden freien Wahl des Leistungserbringers ist davon auszugehen, dass eine Einschränkung in der Anwendung von Art. 41 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> KVG auf Spitäler, welche auf der Spitalliste des Wohnkantons der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person beziehungsweise derjenigen des Standorts des Spitals aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Debatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im National- und Ständerat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgelöst hätte. Nachdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht der Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf zu schliessen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesetzgeber beabsichtigte, dass im Rahmen des in Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG enthaltenen Verweises auf Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG der in letzterer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung enthaltene Begriff der „Spitalliste des Kantons“ nicht in dem Sinne eng auszulegen ist, dass damit lediglich die Spitalliste des Wohnkantons der versicherten Person oder des Standortkantons des Spitals gemeint wären, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern dass dieser Begriff die Spitallisten aller Kantone umfassen soll. Eine histo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Auslegung auf Grund der Gesetzesmaterialien führt daher zum Ergebnis, dass für die Anwendung der Regelung der Kostenvergütung von stationären Behandlungen im Sinne von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG vorausgesetzt wird, dass es sich bei dem die Leistung erbringenden Spital um ein Listenspital handelt beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise, dass es auf der Spitalliste mindestens eines Kantons der Schweiz aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch eine systematische Auslegung führt zum gleichen Ergebnis. Denn unter dem Gesichtspunkt der Gesetzessystematik gilt es zu beachten, dass Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter dem Titel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„II. Die medizinischen Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht. Darin sind in Art. 12-14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG die medizinischen Massnahmen geregelt. In Art. 14 Abs. 2 IVG wird der Umfang der medizinischen Massnahmen bei stationärer Behandlung dahin umschrieben, dass die versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Unterkunft und Verpflegung in der allgemeinen Abteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Spitals beziehungsweise - bei Aufenthalt in einer anderen Abteilung - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Ersatz der Kosten, die der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bei Behandlung in der allgemeinen Abteilung entstanden wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demzufolge statuiert Art. 14 Abs. 2 IVG eine im gesamten Gebiet der Schweiz geltende Spitalwahlfreiheit im Rahmen allgemeinen Abteilung eines Spitals. Demzufolge führt eine systematische Auslegung zum Schluss, dass Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG nicht eng auszulegen ist, und dass lediglich vorausgesetzt wird, dass das die Behandlung durchführende Spital mindestens auf der Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liste eines Kantons aufgeführt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u keinem anderen Ergebnis zu führen vermag sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Berücksichtigung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bestimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG. Denn diese Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung war Teil der 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">evision, zweites Massnahmenpaket, welche eine nachhaltige, ausgabenseitige Sanierung der Invalidenversicherung zum Ziel hatte (vgl. Botschaft zur Änderung des IVG, 6. IV-Revision, zweites Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menpaket,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BBl 2011 5691</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nationalrätin Humbel führte anlässlich der parla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentarischen Beratung von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG aus, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sanierungsziel der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision nicht mit einer zusätzlichen Ausgabe zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unsten der Kantone belaste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t werden dürfe (Votum Humbel, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AB 2012 N 708</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demzufolge entspricht die Interpretation von Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG, wonach für den Anspruch auf Vergütung vorausgesetzt wird, dass das behandelnde Spital mindestens auf einer Spitalliste eines Kantons der Schweiz aufgeführt ist, auch dem Sanie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsziel der Gesetzesvorlage beziehungsweise dem Sinn und dem Zweck von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Auslegung von Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG führt daher zum Ergebnis, dass ein Anspruch auf Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Sine von Art. 14 IVG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht, wenn das die Leistungen erbringende Spital eine ausreichende ärztliche Betreuung gewährleistet, wenn es über das erforderliche Fachpersonal verfügt, wenn es über zweckentsprechende medizinische Einrichtungen verfügt und eine zweckentsprechende pharmazeutische Versorgung gewährleistet, wenn es der von einem oder mehreren Kantonen gemeinsam aufgestellten Planung für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung entspricht, wenn es auf mindestens einer nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste eines Kantons der Schweiz aufgeführt ist und wenn es einer zertifizierten Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft nach Art. 11 lit. a des Bundesgesetzes über das elektroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Patientendossier angeschlossen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist unbestritten, dass die Z.___ im Jahre 2016 eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichende ärztliche Betreuung gewährleistete, über das erforderliche Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personal verfügte, über zweckentsprechende medizinische Einrichtungen verfügte und eine zweckentsprechende pharmazeutische Versorgung gewähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistete, und dass sie einer zertifizierten Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft betreffend das elektronische Patientendossier angeschlossen war. Des Weiteren war die Z.___ auf den Spitallisten Akutsomatik der Kantone Glarus, Schwyz und Graubünden aufgeführt (vorstehend E. 6.1). Demnach hat die Z.___ die Voraussetzung der Aufnahme in mindestens eine nach Leistungsaufträgen in Kategorien gegliederten Spitalliste eines Kantons der Schweiz erfüllt. Auf Grund der Aufnahme in die Spitallisten dreier Kantone erfüllte die Z.___ sodann auch die weitere Voraussetzung, dass sie der Planung eines oder mehrerer Kantone für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung entsprechen muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem war die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, der Beschwerdeführerin die Kosten der im Rahmen medizinischer Massnahmen im Sinne von Art. 12 ff. IVG erfolgten stationären Behandlung der im Kanton Zürich wohnhaften versicherten Person in der allgemeinen Abteilung der Z.___ vom 21. bis 24. April 2016 im Umfang eines Kantonsanteils von 20 % zu vergüten. Die Beschwerdeführerin bemass den Kantonsanteil mit Rechnung vom 23. Mai 2016 (Urk. 3/10) gemäss der Tarifstruktur SwissDRG mit Fr. 4'373.55. Diese Bemessung des Kantonsanteils wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin in masslicher Hinsicht nicht bestritten (Urk. 2, Urk. 5) und ist nicht zu beanstanden.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Gutheissung der Beschwerde ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 5. April 2017 daher aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin verpflichtet ist, der Beschwerdeführerin einen Betrag von Fr. 4'373.55 zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 52 Abs. 3 Satz 2 ATSG werden im Einspracheverfahren in der Regel keine Parteientschädigungen ausgerichtet. Die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründete ihren Antrag, es sei ihr abweichend von dieser Regel für das Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 6) einzig mit dem Hinweis, dass sie aufgrund des bestehenden Auslegungsstreits und der Weigerung der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung des Kantonsanteils zur Bestreitung (richtig wohl: Beschreitung) des Rechtsweges gezwungen gewesen sei (Urk. 1 S. 1 Ziff. 43). Allein darin sind jedoch keine besonderen Umstände im Sinne der Rechtsprechung (vgl. BGE 130 V 350 E. 2.3.2) zu erblicken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rahmens (Fr. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und eines gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatzes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2’700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Gesund</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">heits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">direktion des Kantons Zürich vom 5. April 2017 aufgehoben, und es wird die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdegegnerin verpflichtet, der Beschwerdeführerin im Sinne einer anteils</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mässigen Vergütung der Kosten der stationären Behandlung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Y.___</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Z.___</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 21. bis 24. April 2016 einen Betrag von 4'373.55 zu bezah</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">len.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von Fr. 2’700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezah</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">len.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Patrizia Gratwohl</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>