<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-11-14-6B_935-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_935/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. November 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kosten; Aufschub des Strafvollzugs; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 15. August 2018 </div> <div class="para">(SK 18 50). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Bern stellte im Urteil vom 15. August 2018 die Rechtskraft der erstinstanzlichen Schuldsprüche wegen mehrfachen Hausfriedensbruchs fest, verurteilte die Beschwerdeführerin zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagen zu je Fr. 30.-- und zu einer Busse von Fr. 150.-- und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich am 20. September 2018 an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In der Begründung einer Beschwerde ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt nach Auffassung der Beschwerdeführerin Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei für die Anfechtung des Sachverhalts und die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht verurteilte die Beschwerdeführerin zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe. Was jene mit ihren Ausführungen zum "Aufschub des Strafvollzugs" zu erreichen sucht, bleibt unklar. Dass das angefochtene Urteil gegen das geltende Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, ergibt sich daraus jedenfalls nicht ansatzweise. </div> <div class="para">Das Obergericht auferlegte der Beschwerdeführerin in Anwendung von <span class="artref">Art. 426 Abs. 1 StPO</span> die auf die erstinstanzlichen Schuldsprüche entfallenden Verfahrenskosten. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dies sei ein Fehler und entspreche einer "unrechtmässigen Bereicherung (Piraterie) ". Damit sagt sie indessen nicht, inwiefern das Obergericht <span class="artref">Art. 426 Abs. 1 StPO</span> bundesrechtswidrig angewendet haben könnte. Auch in diesem Punkt genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführerin wurde am 13. Januar 2017 gestützt auf Art. 132 Abs. 1 lit. a i.V.m. <span class="artref">Art. 130 lit. c StPO</span> ein amtlicher Verteidiger bestellt (kant. Akten, Urk. 89). Vor Bundesgericht beschwert sie sich über die ihr in Anwendung von <span class="artref">Art. 135 Abs. 4 StPO</span> auferlegte Verpflichtung zur Rückerstattung (eines Teils) der Kosten der amtlichen Verteidigung. Sie habe Selbstverteidigung beantragt und müsste aufgrund ihres Einkommens nur einen Drittel zahlen. Daraus ergibt sich indessen nicht, dass und inwiefern das Obergericht die Rechtslage verkannt und <span class="artref">Art. 135 Abs. 4 StPO</span> bundesrechtswidrig angewendet haben könnte. Die Beschwerde genügt auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> mangels einer tauglichen Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. November 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>