schetg II
m, 1. das Trockene, die Trockenheit; il ~ fa empaglia ils ers, die Trockenheit beeinträchtigt die Äcker. – 2.a) das trockene Land, Festland n; (spez.) ir a ~ culla nav, mit dem Schiff auffahren, stranden. – b) fig. – a) esser sil ~, gerettet sein; auch: am Ende sein, mausarm sein. – b) vegnir cun enzatgei sil ~, mit etw. am Ende sein. – 3. (meton.) wortkarger, einsilbiger Mensch. – 4. (pl.) ils ~s, das Galtvieh; alp da ~s, Galtviehalp f.
am Ende sein, mausarm sein, mit etw. am Ende sein
[zu -> schetg I ‘trocken'].