<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00356</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215674&amp;W10_KEY=13013515&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00356</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.10.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Stimmrechtsrekurs</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Nichteintreten auf einen Stimmrechtsrekurs wegen Verspätung.] Gemäss der Kaskadenordnung in § 22 Abs. 2 VRG gilt der Zeitpunkt der tatsächlichen Kenntnisnahme lediglich bei Fehlen einer rechtsgenügenden Mitteilung sowie einer amtlichen Veröffentlichung als fristauslösend (E. 2.2.1). Vorliegend unterblieb nicht nur die amtliche Veröffentlichung des angefochtenen Beschlusses; die Öffentlichkeit wurde auch nicht mittels offizieller Pressemitteilung über die Beschlussfassung informiert, weshalb die Vorinstanz den Beschwerdegegner im Rekursentscheid aufsichtsrechtlich anwies, die amtliche Publikation umgehend nachzuholen. Veröffentlicht der an die aufsichtsrechtliche Weisung gebundene Beschwerdegegner seinen Beschluss nun, fehlte es nicht länger an einem exakten Zeitpunkt für den Beginn des Fristenlaufs. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beschlusses gälte als fristauslösend. Dies muss auch bezüglich des Stimmrechtsrekurses des Beschwerdeführers gelten. Entgegen den Erwägungen der Vorinstanz hat mithin nicht die erste Kenntnisnahme des Beschlusses durch den Beschwerdeführer im Rahmen seiner Tätigkeit in der Rechnungsprüfungskommission als fristaulösend zu gelten. Die mangelhafte Publikation des beanstandeten Beschlusses darf ihm nicht zum Nachteil gereichen, zumal er nach Kenntnisnahme des Beschlusses nicht einfach untätig blieb und die gesetzlich vorgeschriebene Information der Bevölkerung hierüber abwartete, sondern auf die amtliche Publikation des Beschlusses hinwirkte. Die Rekursfrist beginnt daher auch für den Beschwerdeführer erst mit der vorzunehmenden amtlichen Veröffentlichung bzw. Mitteilung des Gemeinderatsbeschlusses zu laufen (E. 2.2.2). Nachdem die Rekursfrist bis zum heutigen Tag noch nicht zu laufen begonnen hat, wurde der Stimmrechtsrekurs des Beschwerdeführers verfrüht eingereicht und wäre darauf â wenn auch aus einem anderen Grund â nicht einzutreten gewesen. Da die Vorinstanz allerdings in diesem Fall mit ihrer aufsichtsrechtlichen Anweisung indirekt selbst die Ursache für das Nichteintreten gesetzt hätte und mangels anderweitiger Anhaltspunkte in den Akten davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer halte an seinen im Rekursverfahren vorgebrachten Rügen fest, erwiese sich ein Nichteintreten vorliegend als überspitzt formalistisch. Die Vorinstanz ist deshalb gehalten, den Stimmrechtrekurs des Beschwerdeführers bis zur Veröffentlichung des beschwerdegegnerischen Beschlusses pendent zu halten und hernach materiell zu beurteilen (E. 2.3). Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMTLICHE PUBLIKATION">AMTLICHE PUBLIKATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTENLAUF">FRISTENLAUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KENNTNISNAHME">KENNTNISNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STIMMRECHTSREKURS">STIMMRECHTSREKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERSPITZTER FORMALISMUS">ÃBERSPITZTER FORMALISMUS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFRÃHTE EINGABE">VERFRÃHTE EINGABE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 22 Abs. 1 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 22 Abs. 2 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=27922" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00356</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">21. Oktober 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Gemeinderat RÃ¼ti, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Stimmrechtsrekurs,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">AnlÃ¤sslich des 100-Jahr-JubilÃ¤ums der Gasversorgung RÃ¼ti beschloss der Gemeinderat RÃ¼ti am 16. Dezember 2014, den Anteil des Biogases bei den Erdgaslieferungen der Gemeindewerke RÃ¼ti fÃ¼r das Jahr 2015 um 5 % zu erhÃ¶hen und die damit einhergehenden Kosten zulasten der laufenden Rechnung der Erdgasversorgung zu bewilligen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 10. April 2015 erhob A Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Hinwil. Er machte sinngemÃ¤ss geltend, den Stimmberechtigten der Gemeinde RÃ¼ti sei zu Unrecht das Mitspracherecht bezÃ¼glich des Entscheids des Gemeinderats Ã¼ber die Ausrichtung eines "JubilÃ¤umsgeschenks" an die GasbezÃ¼ger in HÃ¶he von "mehrere[n] hunderttausend Franken" vorenthalten worden, und beantragte im Sinn einer vorsorglichen Massnahme die sofortige Einstellung der fÃ¼r die Haushalte kostenlosen Biogaslieferungen der Gemeindewerke. Zudem beanstandete er, die AktivbÃ¼rger seien erst im April 2015 Ã¼ber das Vorhaben informiert worden; vorab habe keine Kommunikation stattgefunden, obwohl den Erdgaslieferungen der Gemeindewerke RÃ¼ti bereits seit dem 1. Januar 2015 5 % mehr Biogas beigemischt werde.</p> <p class="Urteilstext">Unter dem 20. Mai 2015 beschloss der Bezirksrat, auf den Stimmrechtsrekurs von A nicht einzutreten, den Gemeinderat RÃ¼ti jedoch aufsichtsrechtlich anzuweisen, den Beschluss vom 16. Dezember 2014 unverzÃ¼glich nach den Vorschriften gemÃ¤ss § 68b <span>des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GG, LS 131.1</span>) amtlich zu publizieren und die Einspeisung des zusÃ¤tzlichen Biogasanteils unverzÃ¼glich und bis zum Eintritt der Rechtskraft des Ã¶ffentlich bekanntzumachenden Gemeinderatsbeschlusses vom 16. Dezember 2014 einzustellen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 9. Juni 2015 reichte A Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein mit dem Antrag, es sei der Beschluss des Bezirksrats "zu korrigieren" und sein Stimmrechtsrekurs vom 10. April 2015 materiell zu behandeln.</p> <p class="MsoNormal"><span>Der Bezirksrat verzichtete am 12. Juni 2015 ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Rekursentscheid zufolge eines Kanzleiversehens mit dem falschen Datum versehen worden sei; korrektes Beschlussdatum sei der 2. Juni 2015. Der Gemeinderat RÃ¼ti verzichtet am 21./22. Juni 2015 ausdrÃ¼cklich auf eine Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b><span>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). </span>Nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. c und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 1 und 2 lit. c sowie §§ 42â44 e contrario VRG und § 151a Abs. 1 GG ist es fÃ¼r die Beurteilung von Beschwerden unter anderem gegen erstinstanzliche bezirksrÃ¤tliche Rekursentscheide in Stimmrechtssachen zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Nimmt eine Vorinstanz â wie hier â einen Rekurs nicht an die Hand, weil sie eine Eintretensvoraussetzung nicht als erfÃ¼llt betrachtet, so ist die formell unterlegene rekurrierende Person legitimiert (§ 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG), sich auf dem Rechtsmittelweg gegen den Nichteintretensentscheid zu wehren (vgl. Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 58). Der BeschwerdefÃ¼hrer ist somit vorliegend insofern zur Beschwerdeerhebung legitimiert, als er sich gegen den Entscheid der Vorinstanz richtet, auf seinen Rekurs vom 10. April 2015 nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><span>Aufsichtsrechtliche</span><span> Massnahmen eines Bezirksrats kÃ¶nnen demgegenÃ¼ber nur dann mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden, wenn sie einer anfechtbaren VerfÃ¼gung gleichkommen, indem sie fÃ¼r Gemeinden oder Privatpersonen eine Betroffenheit im Sinn von § 21 VRG begrÃ¼nden (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 86). Ob dies hier fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer bezÃ¼glich der aufsichtsrechtlichen Anweisungen der Vorinstanz an den Beschwerdegegner zutrifft</span>, ist fraglich. Die Frage kann jedoch offengelassen werden, geht aus der BeschwerdebegrÃ¼ndung und dem zweiten Teil des Beschwerdeantrags doch klar hervor, dass sich die Beschwerde ausschliesslich gegen den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz richtet. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wirft dem Beschwerdegegner sodann mangelhafte Kommunikation bzw. Information der Ãffentlichkeit vor. <span>SinngemÃ¤ss erhebt er damit eine Aufsichtsbeschwerde (besser: Aufsichtsanzeige). Die Aufsichtsanzeige ist im Verwaltungsrechtspflegegesetz nicht geregelt. ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Behandlung dieses Rechtsbehelfs ist grundsÃ¤tzlich die der fraglichen Amtsstelle hierarchisch Ã¼bergeordnete BehÃ¶rde (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 72 ff.). Das Verwaltungsgericht hat auch indirekt keine Aufsicht Ã¼ber den Beschwerdegegner. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer seine Eingabe vom </span>13. Mai/9. Juni 2015 <span>(auch) als Aufsichtsanzeige gegen den Beschwerdegegner verstanden haben will, ist darauf mangels ZustÃ¤ndigkeit nicht einzutreten. Von einer Ãberweisung der Eingabe an eine allenfalls zustÃ¤ndige obere Aufsichtsinstanz kann ebenfalls abgesehen werden, ist doch die Erhebung einer Aufsichtsbeschwerde nicht fristgebunden, weshalb die Pflicht zu deren Weiterleitung nach § 5 Abs. 2 VRG entfÃ¤llt (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 5 N. 48).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Da auch die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde mit der genannten EinschrÃ¤nkung einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">In materieller Hinsicht ist zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz auf den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers zu Recht nicht eingetreten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 19 Abs. 1 lit. c VRG kÃ¶nnen Handlungen staatlicher Organe, welche die politische Stimmberechtigung oder Volkswahlen und -abstimmungen betreffen, mit Rekurs angefochten werden (Stimmrechtssachen<span class="SC2652"><span>; vgl. ferner § 151a Abs. 1 GG</span></span>). </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gte bei der Vorinstanz der Sache nach, der Beschwerdegegner habe mit dem Beschluss vom 16. Dezember 2014 seine Finanzkompetenzen Ã¼berschritten. <span>Im Voranschlag 2015 sei kein entsprechender Posten aufgefÃ¼hrt. Aus der Medienmitteilung des Beschwerdegegners sei zudem nicht ersichtlich, wie viel das dem Beschluss zugrundeliegende Vorhaben letztlich kosten werde; es sei aber davon auszugehen, dass das JubilÃ¤umsgeschenk mehrere Hunderttausend Franken kosten werde, was die Kompetenzen des Beschwerdegegners bei Weitem Ã¼bersteige. </span>SinngemÃ¤ss machte der BeschwerdefÃ¼hrer somit geltend, der Beschluss Ã¼ber die mit der JubilÃ¤umsaktion einhergehenden Ausgaben falle in die Kompetenz der Gemeindeversammlung (vgl.<span> Art. 11 lit. c Ziff. 3 der </span>Gemeindeordnung der Gemeinde RÃ¼ti vom 25. September 2005 [Gemeindeordnung]; vgl. auch Art. 17 Ziff. 1 und 2 e contrario Gemeindeordnung<span>), das heisst </span>der Gesamtheit der stimmberechtigten Einwohner der Gemeinde RÃ¼ti<span> (§</span> 40 GG). Die Einhaltung der kommunalen Kompetenzordnung gemÃ¤ss der Gemeindeordnung der Gemeinde RÃ¼ti wird durch den Grundsatz der Gewaltenteilung geschÃ¼tzt; dessen Verletzung kann grundsÃ¤tzlich mit einem Rekurs in Stimmrechtssachen im Sinn von § 19 Abs. 1 lit. c VRG gerÃ¼gt werden (Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 20 N. 111; <span>Hans Rudolph Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 151 N. 4.2.3.4</span>; vgl. ferner BGr, 17. August 2004, 1P.59/2004, E. 1.1). Die Vorinstanz hat den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers daher â entgegen dem Hinweis auf § 152 GG statt § 151a GG in der RekursbegrÃ¼ndung â zu Recht als Stimmrechtsrekurs entgegengenommen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b><span>In Stimmrechtssachen</span> gilt eine auf fÃ¼nf Tage verkÃ¼rzte Rekursfrist (§ 22 Abs. 1 Satz 2 VRG). Die Frist beginnt am Tag nach der Mitteilung des angefochtenen Aktes zu laufen, bei Fehlen einer solchen Mitteilung am Tag nach der amtlichen VerÃ¶ffentlichung der Anordnung; fehlt es auch an einer amtlichen VerÃ¶ffentlichung, beginnt der Fristenlauf nach der Kenntnisnahme der angefochtenen Handlung oder Unterlassung (§ 22 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Wie die Vorinstanz zutreffend erwÃ¤gt, unterliess es der Beschwerdegegner, den angefochtenen Entscheid nach der Beschlussfassung amtlich zu publizieren. Ãber das beschlossene GeschÃ¤ft in groben ZÃ¼gen informiert wurde die StimmbevÃ¶lkerung der Gemeinde RÃ¼ti mithin lediglich mittels Publikation eines Artikels betreffend das JubilÃ¤umsgeschenk fÃ¼r die Erdgaskunden der Gemeindewerke in der Dorfzeitung "RÃ¼tner" vom 10. April 2015; gleichentags erhob der BeschwerdefÃ¼hrer Rekurs bei der Vorinstanz. Im Rekursverfahren brachte er jedoch vor, bereits am 23. Dezember 2014 Kenntnis vom Beschluss des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014 erlangt zu haben. Als Mitglied der<span> RechnungsprÃ¼fungskommission </span>der Gemeinde RÃ¼ti sei er am fraglichen Datum im Rahmen einer Kommissionssitzung Ã¼ber den Ausgabenbeschluss des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014 bzw. die Ausgabenbewilligung in Dispositiv-Ziff. 3 dieses Beschlusses in Kenntnis gesetzt worden<span> (vgl. Art. 53 Abs. 2 Gemeindeordnung)</span>. Er habe sich indes mit Blick auf seine Schweigepflicht veranlasst gesehen, mit der Beschreitung des Rechtswegs bis zur Publikation des Beschlusses vom 16. Dezember 2014 zuzuwarten<span> (vgl. etwa folgende Beschwerdepassage: "FÃ¼r mich galt die Schweigepflicht als BehÃ¶rdenvertreter bis zur tatsÃ¤chlichen Kommunikation der Gemeinde, worauf ich gleichentags aktiv wurde ohne weitere Zeit verstreichen zu lassen."). Die Vorinstanz kommt vor diesem Hintergrund zum Schluss, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne sich nicht mehr als vier Monate nach Kenntnisnahme des beanstandeten Gemeinderatsbeschlusses mittels Stimmrechtsrekurs dagegen wehren, weshalb die Rekursfrist als verpasst zu gelten habe. </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Wie die nachstehenden AusfÃ¼hrungen zeigen, kann den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz zum massgeblichen Zeitpunkt des Beginns des Fristenlaufs nicht gefolgt werden. GemÃ¤ss der Kaskadenordnung in § 22 Abs. 2 VRG gilt der Zeitpunkt der tatsÃ¤chlichen Kenntnisnahme lediglich bei Fehlen einer rechtsgenÃ¼genden Mitteilung sowie einer amtlichen VerÃ¶ffentlichung als fristauslÃ¶send (Alain Griffel, Kommentar VRG, § 22 N. 14 und 20). </span>Wird ein das Anfechtungsobjekt bildender behÃ¶rdlicher Beschluss nicht offiziell publiziert, sondern die Ãffentlichkeit via Pressemitteilung informiert, kann unter UmstÃ¤nden alternativ auf das Datum der VerÃ¶ffentlichung in den Medien abgestellt werden (vgl. <span>Christoph </span>Hiller<span>, Die Stimmrechtsbeschwerde, ZÃ¼rich 1990, </span>S. 329 mit Hinweis auf BGE 113 Ia 394). Nur wenn eine BehÃ¶rde einen Beschluss fasst und diesen in der Folge Ã¼berhaupt nicht gehÃ¶rig publiziert, es folglich an einem exakt bestimmbaren Zeitpunkt fÃ¼r den Beginn des Fristenlaufs fehlt, beginnt die Frist dann, wenn die rekurrierende Person "mit gewisser ZuverlÃ¤ssigkeit davon Kenntnis erhÃ¤lt" (vgl. zum Ganzen <span>Hiller, </span>S. 342 f. mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Vorliegend unterblieb nicht nur die amtliche VerÃ¶ffentlichung des Beschlusses des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014; die Ãffentlichkeit wurde auch nicht mittels offizieller Pressemitteilung Ã¼ber die Beschlussfassung informiert. So vermag der am 10. April 2015 im RÃ¼tner publizierte Text den Anforderungen an eine Medienmitteilung nicht zu genÃ¼gen. Darin wird der Anschein erweckt, die Gemeindewerke RÃ¼ti hÃ¤tten von sich aus den Entschluss gefasst, ihren Gaskunden im Jahr 2015 5 % Biogas zu schenken; dass der Beschwerdegegner hierÃ¼ber zuvor einen (Ausgaben-)Beschluss gefasst hat, geht daraus nicht hervor. <span>Eine offizielle Mitteilung des Beschwerdegegners liegt damit gerade nicht vor.</span></p> <p class="Erwgung3">Diese Auffassung wird auch von der Vorinstanz geteilt. Entsprechend weist sie <span>den Beschwerdegegner im Rahmen des Rekursentscheids aufsichtsrechtlich an, seinen Beschluss vom 16. Dezember 2014 unverzÃ¼glich nach den Vorschriften von § 68b GG amtlich zu publizieren und die Einspeisung des zusÃ¤tzlichen Biogasanteils bis zum Eintritt der Rechtskraft des Ã¶ffentlich bekanntzumachenden Gemeinderatsbeschlusses vorsorglich einzustellen. Die Vorinstanz selbst veranlasste somit die Setzung des fristauslÃ¶senden Moments im Sinn von § 22 Abs. 2 VRG. VerÃ¶ffentlicht der an die â unterdessen in Rechtskraft erwachsene (oben 1.2) â aufsichtsrechtliche Weisung gebundene Beschwerdegegner seinen Beschluss vom 16. Dezember 2014, fehlte es nicht lÃ¤nger an einem exakten Zeitpunkt fÃ¼r den Beginn des Fristenlaufs. Der Zeitpunkt der VerÃ¶ffentlichung des Beschlusses gÃ¤lte als fristauslÃ¶send. Dies muss auch bezÃ¼glich des Stimmrechtsrekurses des BeschwerdefÃ¼hrers gelten. Die mangelhafte Publikation des beanstandeten Beschlusses darf ihm nicht zum Nachteil gereichen, zumal </span>er nach Kenntnisnahme des Beschlusses vom 16. Dezember 2014 nicht einfach untÃ¤tig blieb und die gesetzlich vorgeschriebene Information der BevÃ¶lkerung hierÃ¼ber abwartete. Er unternahm vielmehr die â unter BerÃ¼cksichtigung des von ihm in gutem Treuen angenommen Schutzbereichs seines Amtsgeheimnisses â gebotenen Schritte. Seinen unbestritten gebliebenen Angaben zufolge erkundigte sich der BeschwerdefÃ¼hrer bereits im Januar 2015 mÃ¼ndlich beim zustÃ¤ndigen Mitarbeiter der Gemeindewerke, wann bezÃ¼glich des Beschlusses des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014 eine Information der BevÃ¶lkerung stattfinde. Am 20. Februar 2015 wandte er sich zudem an den verantwortlichen Gemeinderat und ersuchte um Auskunft darÃ¼ber, weshalb die "Einspeisung von 5 % Biogas und die damit verbundenen ausserordentlichen Ausgaben geheim gehalten" wÃ¼rden bzw. wann die Ãffentlichkeit Ã¼ber den Beschluss vom 16. Dezember 2014 in Kenntnis gesetzt werde. Beide Male habe man ihm in Aussicht gestellt, eine Kommunikation finde in BÃ¤lde statt. Als die VerÃ¶ffentlichung des Beschlusses auch in der Folge unterblieb, wandte er sich an die Vorinstanz. Erst sein Rechtsmittel veranlasste diese denn auch zum aufsichtsrechtlichen Einschreiten.</p> <p class="Erwgung2">Es geht nicht an, dass die Vorinstanz etwa denjenigen Stimmberechtigten der Gemeinde RÃ¼ti, welche spÃ¤testens seit der medialen Berichterstattung Ã¼ber den Rekursentscheid sowie die VerÃ¶ffentlichung eines Gemeinderatsberichts zum Thema am 22. Juni 2015 (abrufbar unter www.rueti.ch &gt; Politik &gt; News/Mitteilungen &gt; Gemeinderatsberichte &gt; Archiv 2015) ebenfalls Kenntnis vom Beschluss des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014 haben, mit dem â in diesem Punkt unangefochten gebliebenen â Rekursentscheid die MÃ¶glichkeit einrÃ¤umt, innert fÃ¼nf Tagen nach der aufsichtsrechtlich angeordneten VerÃ¶ffentlichung dieses Beschlusses Stimmrechtsrekurs zu erheben, dem BeschwerdefÃ¼hrer diese MÃ¶glichkeit handkehrum aber verwehrt. Einzig beim BeschwerdefÃ¼hrer auf die Kenntnisnahme und nicht auf die VerÃ¶ffentlichung des Gemeinderatsbeschlusses abzustellen, ist denn auch im Interesse der Rechtssicherheit nicht angezeigt. So wurde die Wirksamkeit bzw. die Vollstreckung des beanstandeten Beschlusses mit dem Rekursentscheid ohnehin bis auf Weiteres aufgeschoben. Gewissheit darÃ¼ber, ob die am 16. Dezember 2014 beschlossene Biogaseinspeisung erfolgen darf oder nicht, besteht in jedem Fall erst mit <span>Eintritt der Rechtskraft des Ã¶ffentlich bekanntzumachenden Gemeinderatsbeschlusses.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Zusammenfassend ist unter den konkreten UmstÃ¤nden fÃ¼r den Beginn des Laufs der Stimmrechtsrekursfrist nicht auf die Kenntnisnahme des Beschlusses des Beschwerdegegners vom 16. Dezember 2014 durch den BeschwerdefÃ¼hrer abzustellen. Die Rekursfrist beginnt stattdessen auch fÃ¼r ihn erst mit der vorzunehmenden amtlichen VerÃ¶ffentlichung bzw. Mitteilung des Gemeinderatsbeschlusses zu laufen.</p> <p class="Erwgung2">Die Rekursfrist hat demzufolge bis zum heutigen Tag noch nicht zu laufen begonnen, weshalb der Stimmrechtsrekurs des BeschwerdefÃ¼hrers vom 10. April 2015 verfrÃ¼ht eingereicht wurde und darauf â wenn auch aus einem anderen Grund â nicht einzutreten gewesen wÃ¤re (vgl. BGr, 14. Februar 2003, 1P.15/2003, E. 2). Da die Vorinstanz allerdings in diesem Fall mit ihrer aufsichtsrechtlichen Anweisung indirekt selbst die Ursache fÃ¼r das Nichteintreten gesetzt hÃ¤tte und mangels anderweitiger Anhaltspunkte in den Akten davon auszugehen ist, der BeschwerdefÃ¼hrer halte an seinen im Rekursverfahren vorgebrachten RÃ¼gen fest, erwiese sich ein Nichteintreten vorliegend als Ã¼berspitzt formalistisch. <span>Im Ãbrigen ist hier der erstinstanzliche Entscheid schon gefÃ¤llt worden. Es liegt somit keine Situation vor, in der zweifelhaft ist, ob der Entscheid Ã¼berhaupt zustande kommen werde, und einem Eintreten auf das verfrÃ¼ht erhobene Rechtsmittel steht auch in Anlehnung an die jÃ¼ngere bundesgerichtliche Rechtsprechung in Stimmrechtssachen nichts entgegen (vgl. BGr, 2. November 2010, 1C_483/2010, E. 1).</span> Die Vorinstanz ist deshalb gehalten, den Stimmrechtrekurs des BeschwerdefÃ¼hrers bis zur VerÃ¶ffentlichung des beschwerdegegnerischen Beschlusses vom 16. Dezember 2014 pendent zu halten und hernach materiell zu beurteilen, um den BeschwerdefÃ¼hrer nicht dem Risiko auszusetzen, dass die Angelegenheit infolge eines FristversÃ¤umnisses materiell nicht beurteilt werden kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde â soweit darauf einzutreten ist â mit RÃ¼cksicht auf die gesamten UmstÃ¤nde gutzuheissen, der Rekursentscheid aufzuheben und die Angelegenheit zur materiellen Behandlung des Stimmrechtsrekurses des BeschwerdefÃ¼hrers an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">GestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 4 VRG sind die Kosten des vor-liegenden Verfahrens auf die Gerichtskasse zu nehmen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</p> <p class="Erwgung2">Letztinstanzliche kantonale RÃ¼ckweisungsentscheide sind als Zwischenentscheide im Sinn von Art. 93 <span>des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)</span> zu qualifizieren (BGE 138 I 143 E. 1.2, 133 V 477 E. 4.2; Felix Uhlmann, Basler Kommentar, 2011, Art. 90 BGG N. 9 Abs. 2; HansjÃ¶rg Seiler/Nicolas von Werdt/Andreas GÃ¼ngerich, Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007, Art. 90 N. 9, Art. 93 N. 2). Sie sind daher vor Bundesgericht nur direkt anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedegutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). </p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Der Rekurs-entscheid vom </span><span>2. Juni 2015 </span><span>wird aufgehoben und die Angelegenheit zur materiellen Behandlung an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.</span><span> Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4.</span><span> Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>