B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-4806/2012 U r t e i l v o m 1 9 . S e p t e m b e r 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Martin Zoller, mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier; Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr. Parteien A._______, geboren am (…), Georgien, (…) Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 5. September 2012 / N (…). D-4806/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 17. Februar 2012 in der Schweiz um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der Erstbefragung im Empfangs - und Verfahrenszent- rum B._______ vom 8. März 2012 und der Anhörung nach Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das BFM vom 22. August 2012 im Wesentlichen angab, sein Vater – Gründer und Mehrheitsbesitzer von vier Läden für (…) – sei von seinem Teilhaber, der alleiniger Eigentümer der Ladenkette habe werden wollen, seit Juli 2011 bedroht worden, dass er (der Beschwerdeführer) von dem besagten Teilhaber einmal per- sönlich bedroht und aufgefordert worden sei, seinen Vater zur Übe r- schreibung des Geschäfts zu zwingen, dass das Auto seines Vaters im August 2011 angezündet und die Läden im April 2012 geplündert worden seien, wobei sein Vater bei der Polizei Anzeige erstattet habe und entsprechende Strafverfahren eingeleitet worden seien, dass sein Vater sich um die Sicherheit seiner Familie gesorgt habe, wes- halb er (der Beschwerdeführer) seine Ehefrau und sein Kind zu einem (Verwandten) nach C._______ geschickt habe, dass er selbst mit einem bis zum (…) gültigen (…) Schengen-Visum am 14. Januar 2012 nach D._______ geflogen und von dort aus via E.________ und die Schweiz nach F._______ gefahren sei, von wo aus er am 3. Februar 2012 per Flugzeug (vgl. vorinstanzliche Akten A4 S. 6) beziehungsweise per Schiff (vgl. A21 S. 9) nach G._______ gelangt und nach einer Woche wieder nach F._______ zurückgekehrt sei, dass er schliesslich am 12. (vgl. A4 S. 6) respektive 13. oder 14. Februar 2012 (vgl. A21 S. 9) illegal in die Schweiz eingereist sei, dass er sowohl über einen Pass als auch eine Identitätskarte verfüge, dass er indes seinen Pass nicht abgebe n könne, da er diesen in H._______ auf Anraten anderer Georgier zerrissen und weggeworfen ha- be, um seine Identität zu verschleiern und eine Ausschaffung zu verhi n-D-4806/2012 Seite 3 dern (vgl. A4 S. 5 f.), er aber eine Kopie – zusammen mit der Identitäts- karte und dem Führerschein – beschaffen werde (vgl. A4 S. 6), dass er nunmehr nur seinen Führerschein einreichen könne, die Identi- tätskarte sich hingegen in seinem Haus in Georgien befinde, das zug e- sperrt sei, nachdem sein Vater mittlerweile nach I._______ ausgewandert sei (vgl. A21 S. 2 f.), dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten ve r- wiesen wird (vgl. A4 und A21), dass das BFM mit Verfügung vom 5. September 2012 (Versand am 6. September 2012) in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. September 2012 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, worin um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und um Gewährung des Asyls, eventualiter um Rückweisung der Sache an das BFM zur Neu- beurteilung, sowie subeventualiter um Feststellung der Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs und um Anordnung der vorläufigen Aufnahme, ersucht wurde, dass in formeller Hinsicht zudem um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensge- setzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersucht wurde, wobei diesbe- züglich eine Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung vom 14. September 2012 eingereicht wurde, dass auf die Beschwerdevorbringen – soweit notwendig – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 18. September 2012 beim Bunde s- verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), D-4806/2012 Seite 4 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch a uf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32 – 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerd e- instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 S. 116), wobei bei Nichteintretensentscheiden gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG auch die Flüchtlingseigenschaft zum Prozessg e- genstand gehört (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73), dass mithin auf den Antrag in der Beschwerdeschrift, das Asylgesuch sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist, dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, D-4806/2012 Seite 5 dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzel richterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufg e- zeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innert 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben, dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylgesuchsteller glaubhaft machen können, dass sie dazu aus entschuldbaren Gründen nicht in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie gest ützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird oder z u- sätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 AsylG), dass unter den Begriff "Reise - oder Identitätspapier" gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nur Dokumente fallen, die von den heimatlichen B e- hörden zum Zweck des Identitätsnachweises ausgestellt worden sind, weshalb grundsätzlich nur Reisepässe oder Identitätskarten diese Anfo r- derungen erf üllen, nicht aber zu anderen Zwecken ausgestellte Dok u- mente wie Führerausweise oder Geburtsurkunden (Art. 1 der Asylverord- nung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. BVGE 2007/7 E.6), dass deshalb der vom Beschwerdeführer e ingereichte Führerausweis kein rechtsgenügliches Papier im Sinne der erwähnten Bestimmung da r- stellt, dass der Beschwerdeführer trotz entsprechender Aufforderung keine rechtsgenüglichen Identitätsdokumente eingereicht hat (vgl. BVGE 2007/7 E. 5.1-5.2), dass die Erklärung en des Beschwerdefü hrers, weshalb er weder den Pass (weggeworfen) noch die Identitätskarte (in versperrtem Haus in G e- orgien) vorlegen könne, nicht glaubhaft erscheinen, sondern vielmehr den Eindruck erwecken, er bemühe sich willentlich nich t um die Papiereinre i-D-4806/2012 Seite 6 chung, gab er doch an, er habe den Pass in der Absicht zerstört, seine Identität zu verschleiern und damit eine Ausschaffung zu verhindern, dass zudem die widersprüchlichen Angaben des Beschwerdeführers zur Beschaffbarkeit einer Passkopie (vgl. A 4 S. 6 Ziff. 4.07: er beabsichtige, eine Passkopie einzureichen / Beschwerdeeingabe vom 14. September 2012 S. 3: er habe gar keine Kopien angefertigt, bevor er den Pass ze r- rissen habe), nicht zu seiner Glaubwürdigkeit beitragen, dass somit keine entschuldbaren Gründe für das Versäumnis, rechtsg e- nügliche Identitätsdokumente einzureichen, vorliegen, dass sodann die Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers, se i- nen Heimatstaat wegen der Bedrohung seiner Familie durch den G e- schäftspartner seines Vaters – mithin nichtstaatlicher Verfolgung – verlas- sen zu ha ben, zutreffend als den Anforderungen an Flüchtlingseigen- schaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht genügend erachtet hat (vgl. hierzu Entscheidungen und Mitteilungen der [vormaligen] Schweizerischen Asyl- rekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 18 [Schutztheorie]), dass hierzu auf die zu bestätigenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, dass der Beschwerdeführer den Ausführungen des BFM in der B e- schwerdeeingabe nichts entgegenzusetzen hat, dass auch seine Ausführungen zur allgemeinen Lage in Georgien keine asylrechtlich relevante Verfolgung zu begründen vermögen, dass somit keine Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG notwendig erscheinen, dass das Bundesamt demzufolge zu Recht auf das Asylgesuch des B e- schwerdeführers nicht eingetreten ist, dass die Anordnung der Wegweisung die gesetzliche Regelfolge des Nichteintretens auf ein Asylgesuch ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wenn sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer fremdenpolizeilichen Aufenthalt s- bewilligung befindet, dass der Beschwerdeführer über keine derartige Bewilligung verfügt und auch keinen Anspruch auf eine solche geltend machen kann, weshalb die D-4806/2012 Seite 7 von der Vorinstanz ausgesproch ene Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (vgl. BVGE 2008/34 E. 9.2 S. 510), dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt , wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausr eise in ein Land gezwu n- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non - Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, dass sodann kei ne Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige B e- handlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schwe i- zerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. Novem- ber 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat - oder Herkunftsland droht, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio-D-4806/2012 Seite 8 nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass in Georgien keine Situation allgemeiner Gewalt oder von Krieg oder Bürgerkrieg herrscht, aufgrund derer die Bevölkerung konkret gefährdet wäre und eine Rückkehr dorthin als generell unzumutbar betrachtet we r- den müsste, dass sich in den Akten auch keine konkreten Anhaltspunkte dafür finden, dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr aus individuellen Gründen wirtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher Natur in eine existenzb e- drohende Situation geraten würde, dass sich der Vollzug der Wegweisung des noch relativ jungen und soweit aktenkundig gesunden Beschwerdeführers, der gemäss eigenen Ang a- ben bis zu seiner A usreise in Georgien gelebt hat und somit mit den do r- tigen Verhältnissen bestens vertraut ist, sowie über eine höhere Schulbil- dung und Erfahrung als (Beruf) verfügt (vgl. A4 S. 4), somit als zumutbar erweist (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass im Übrigen allfällige anfängliche wirtschaftliche Reintegrations - schwierigkeiten – wobei der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben aus einer wohlhabenden Familie stammt (vgl. A21 S. 8 F75) – dem Voll- zug nicht entgegenstehen, da blosse soziale oder wirtschaftliche Schwi e- rigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung betrof fen ist, keine exis- tenzbedrohende Situation zu begründen vermögen, die den Vollzug der Wegweisung als unzumutbar erscheinen liessen (vgl. EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1), dass der Vollzug der Wegweisung auch möglich ist, da keine Vollzugshin- dernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung allenfalls benötigter Reisepapiere mitzuwi r- ken (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 - 515), dass nach dem Gesagten die Ano rdnung der vorläufigen Aufnahme nicht in Betracht fällt und der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegwe i- sung zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen i st darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den recht s- erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder una n-D-4806/2012 Seite 9 gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist, dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschu s- ses mit vorliegendem Urteil ohne v orgängige Instruktion gegenstandslos geworden ist, dass die Beschwerde aufgrund vorstehender Erwägungen als aussicht s- los zu qualifizieren ist, weshalb da s Gesuch um Gewährung der unen t- geltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG – ungeachtet der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers – abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-4806/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird. 2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Martin Zoller Susanne Burgherr Versand: