<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00836</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p><span id="_GoBack"></span>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Paul Hofer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Untere Dorfstrasse 4, 5405 Baden</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, meldete sich am 3. Januar 2013 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf ein sakrales Hämangiom bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Nach beruflichen und erwerblichen Abklärungen stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Vorbescheid vom 31. März 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/33). Mit Schreiben vom 1. April 2014 erhob die zuständige Vorsorgeeinrichtung Einwand (Urk. 8/34; ergänzende Einwandbegründung vom 12. Juni 2014, Urk. 8/40) und reichte das Gutachten von Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 2. Mai 2014 ein (Urk. 8/39). Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle holte daraufhin das bidisziplinäre Gutachten von Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH spez. Rheumaerkrankungen, und Prof. Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie und FMH Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, vom 13. November 2014 ein (Urk. 8/50; vgl. Urk. 8/46 und Urk. 8/48). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 6. Februar 2015, Urk. 8/53; Einwand vom 9. März 2015, Urk. 8/56) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 17. Juni 2015 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 21. August 2015 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei festzustellen, dass sie spätestens ab dem 1. Januar 2011 einen Invaliditätsgrad von 100 % aufweise und es sei ihr mit Wirkung per 1. Juli 2013 eine unbefristete ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur ergänzenden Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren und um Bestellung von Rechtsanwalt Paul Hofer als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-77), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 25. September 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Reinigungsfachfrau in einem Pensum von 50 % nachgehen würde. Die restli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen 50 % entfielen in den Aufgabenbereich. Die Ausübung der angestammten Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar, eine angepasste Tätigkeit ohne längeres Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">harren in vornüber geneigter Haltung, ob stehend oder sitzend, ohne unerwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete asymmetrische Lasteneinwirkungen, wechselbelastend mit Heben von Lasten bis 10 kg sei in einem 50%-Pensum zumutbar. Im Erwerbsbereich resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere gestützt auf einen Einkommensvergleich und unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 5 % ein Teilinvaliditätsgrad von 6 %, im Haushalt sei sie nicht eingeschränkt. Entsprechend liege ein rentenausschliessender Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 3 % vor, womit die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch habe (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass Prof. A.___ schlicht festgehalten habe, dass die diagnostische Argumentation von Dr. Y.___ mehr aus empathischen denn anhand objektiver Kriterien erfolgt sei, wobei er nicht erkennbar mache, wie er zu dieser Einschätzung gelange. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend sei die Festsetzung des Invaliditätsgrades bereits vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ungenügend begründet. Die Beschwerdegegnerin habe die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht verletzt, indem sie schlicht festgehalten habe, dass nicht auf die Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte des behandelnden Hausarztes Dr. B.___ abgestellt werden könne, da behandelnde Arztpersonen in Zweifelsfällen eher zu Gunsten der Patienten aussagen würden. Des Weiteren habe Dr. A.___ eine somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung diagnostiziert, welche er unter Berücksichtigung der Förster-Kriterien für überwindbar hielt. Das Bundesgericht habe allerdings die Rechtsprechung diesbezüglich geändert, so dass die angefochtene Verfügung auf einer gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Grundlage basiere, die nicht mehr der Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts entspreche. Somit sei die Angelegenheit zurückzuweisen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) im Wesentlichen auf das bidisziplinäre Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. 7/46/5 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bidisziplinären Zusammenfassung hielten Dr. Z.___ und Prof. A.___ fest, es lägen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit vor (Urk. 8/50): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des Sakrums und der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">belsäule (LWS) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kongenitale lumbosakra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">le Übergangsanomalie mit Sakralisation von L5 beidseits und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sakralem Hämangiom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">durchschnittlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 5.5 x 6.2 cm) mit foraminaler Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">engung S2 beidseits und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation am Sakrum am 22.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.2012 mit mikrochirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">scher Dekompression S1 bis S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">3, Hämangiom-Teilentfernung und Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vertebroplastie mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gutem postoperativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Befund ohne Kompression von Nenv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">enwur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zeln </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CT 04/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 und MRI 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne radikuläre Ausfälle und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">normaler Kraft beider Beine im neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ogischen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurophysiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen Status (08/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und symmetrischen maximalen Wadenumfängen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diabetes mellitus Typ 2 (Erstdiagnose 1993) mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichter asymptomatischer Polyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">europathie (Erstdiagnose 11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2012)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nsulin-Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">11/2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ungenügender Einstellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">g (HBA1c 12%, Fructosamin 435 µ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mol/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus bidisziplinärer Sicht kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte rückenscho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nende Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausüben bezogen auf ein Pensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%. Wege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n des Diabetes mellitus benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie pro Halbtag eine halbe Stunde zusätzliche Pause zur Messung des Blutzuckers und Spritzen des Insulins. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die oben beschriebene Arbeitsfähigkeit g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elte ab dem 13. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (letzter effektiver Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitstag). Eine besonders rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeit mit Hantieren schwerer Lasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie nie a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usüben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egen der angebore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen lumbosakralen Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergangsanomalie sowie ihrem Kleinwuchs (sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 145 cm gross). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ notierte im rheumatologischen Teilgutachten folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/46/62): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Übergewicht (BMI 29.6kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arterielle Hypertonie mit medikamentöser Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Subklinische Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">TSH 37.8 mU/l bei normalem T4 frei und T3 frei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Vitamin D3-Mangel (21nmol/l)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Hypercholesterinämie (6.9mmol/l)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei eine 54-jährige Frau, die mit einer lumbosakralen Übergangsanomalie zur Welt gekommten sei. Bei ihrer ersten Schwangerschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1993</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Diabet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es mellitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten, der seither persistier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Seit 11/2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse sie Insulin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spritzen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei bei ihr ein sakrales Hämangio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das fora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einengungen S2 beidseits aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst habe. Das Hämangio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei am 22. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mikrochirurgisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> operiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden (Urk. 8/46/63)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nun über starke lumbale Schmerzen mit Ausstra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hlung in das rechte Bein. Seit der Operation 11/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde sie stets mit zwei Stöcken gehen, sowohl im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haus wie auch draussen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne nur 15 bis 20 Minuten lang sitzen, dann müsse sie sich bewegen. Sie könne nicht mehr als Näherin arbeiten, weil sie keine Arbeitsstelle mehr habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinischen Untersuchung fielen Diskrepanzen auf. Sie sitze in der Praxis ruhig von 7.45 bis 9.10 Uhr ohne erkennbare Zunahme der Beschwerden. Da sie nicht auf die Stöcke verzichten wolle, könne der normale Gang nicht beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden. Der Zehen- und Fersengang werde nicht ausgeführt. Es sei eine Brustwirbelsäulen-Kyphose (BWS-Kyphose) vorhanden. Alle drei Wibelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschnitte (Halswirbelsäule [HWS], BWS und LWS) seien normal beweglich. Sie nehme spontan den Langsitz auf der Untersuchungsliege ein. Dies schliesse eine wesentliche lumbale neurale Kompression aus. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich. Gelenksergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Der maximale Wadenumfang sei rechts einen Zentimeter grösser als links. Eine lang andauernde Schonung des rechten Beines gegenüber dem linken Bein könne daraus nicht abgeleitet werden. Die Bioimpedanz-Ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lyse zeige trotz des Übergewichts (BMI 29.6kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) eine Muskelmasse von 38 %, welche vom Normwert von 40 % nur wenig abweiche. Eine lang andauernde körperliche Schonung, wie die Beschwerdeführerin sie angebe, könne daraus nicht abgeleitet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die MRI-Untersuchung der rechten Hüfte (05/2014) und die Röntgenuntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Beckens (08/2014) zeigten beide keine wesentlichen pathologischen Befunde. Die CT-Untersuchung des Sakrums und der LWS (04/2014) wie auch die MRI-Untersuchung dieser Regionen (06/2014) ergäben einen normalen post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operativen Befund ohne Kompression neuraler Strukturen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausgedehnte Blutuntersuchung ergebe einen ungenügend eingestellten Diabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes mellitus mit deutlich erhöhtem HBA1c und Fructosamin. Ausserdem sei eine deutliche subklinische Hypothyreose vorhanden, die bisher noch nicht diagnostiziert worden und behandlungsbedürftig sei. Dazu bestehe ein schwerer, behandlungsbedürftiger Vitamin D-Mangel. Wie bereits früher festgestellt, seien weiterhin deutlich erhöhte Entzündungszeichen (Blutsenkung und C-reaktives Protein) und eine deutliche Hypercholesterinämie vorhanden. Sie berichte, dass sie die Medikamente exakt gemäss ihrer Verordnung einnehme. Dennoch seien von den sieben geprüften Medikamenten nur zwei in ihrem Blut nachweisbar, beide weit unterhalb des therapeutischen Bereichs (Urk. 8/46/63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin seien strukturelle Veränderungen im Bereich der LWS und des Sakrums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie ein insulinpflichtiger Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es mellitus, die ihre Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit einschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die vorhandenen Befunde erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en jedoch das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass ihrer Beschwerden nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht. Sie kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausüben bezogen auf ein Pensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine subklinische Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothyreose. Der TSH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wert liege bei 37.8 mU/l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab einem TSH-Wert von 10 mU/l we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e empfohlen mit Schilddrüsenh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ormonen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> substitui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie subklinische Hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thyreose sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rftig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe den Hausarzt der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Zürich informiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelschmerzen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ein Symptom eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vitamin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D-Mangels sein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min D beeinflusse den Knochensto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ffwechsel sowie den Calc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ium- und Phosphat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haushalt. Es bewirke eine Erhöhung des Calc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iums und Phosph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ats im Blut, Sonnenlicht und Milch-Produkte seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die wichtigsten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vitaminquellen. Vitamin D-Mangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht selten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe den Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iesen Befund informiert. Der Vit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minmangel kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e durch Vitaminsubstituierung in der Regel rasch beho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin gebe an, dass sie seit 11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 stets zwei Stöcke ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wende für jeden Schritt drinnen und draussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Untersuchung auch, wie sie sich kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gehen auf beide Hände abstütze. Diskrepant dazu sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass ihre beiden Hände keine Gebrauchsspuren aufwiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einem regelmässigen Stockgebrauch tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ausgeprägte Gebrauchsspuren an den Händen in wenigen Tagen auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie klage nicht über Handbeschwerden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Handeinsatz sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits normal, Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demonstration ihres Stockgebrauchs stütze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich kraftvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf beide Hände ab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diskrepant dazu sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die gezeigte maximale Handkraft von rechts 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% der Norm (links 77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %). Aus rheumatologischer Sicht gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es keine Ursache für eine deutlich verminderte Handkraft rechts. Sogar Patientinnen mit einer fortgeschrittenen erosiven rheumatoiden Arthritis mit verkrüppelten Händen erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en in der Regel eine deutlich höhere Handkraft als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ihrer unversehrten rechten Hand. Keinesfalls wäre mit der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Handkraft ein Stockeinsatz mögl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich, wie sie ihn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demonstriere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass sie viermal täglich ihren Blutzucker selbst messe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nämlich morgens, mittags, abends und vor dem Schlafen. Im Memory ihres B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lutzucker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messgeräts seien im Zeitraum vom 14. September bis 13. Oktober 2014 (30 Tage) insgesamt 109 Blutzucker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungen verzeichnet, entsprechend 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Messu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen pro Tag. Den höchsten Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zucke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rwert habe sie am 26. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">notiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(14.5 mmol/1), den ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edrigsten am 04. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dieser Messperiode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher nie Hypoglykämien aufgetreten. Da sie ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cker mehrmals täglich m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und danach gem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äss dem Resultat Insulin spritze, benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie pro ganzen Arbeitstag eine Stunde zusätzliche Pause dafü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r (Urk. 8/46/64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie oben erwähnt, seien von den sieben geprüften Medikamenten nur zwei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt im Blut vorhanden. Auch die beiden nachweisbaren Medikamente (Cipralex bzw. Dafalgan) seien beide weit unterhalb des therapeutischen Bereichs nachweisbar. Sie habe daher entgegen ihren Angaben mit Sicherheit mindestens am Morgen des Untersuchungstages das Antihypertensivum Losartan plus, das Diabetesmittel Meformin und das Schmerzmittel Lyrica ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gessen. Da das Beruhigungsmittel Valium eine Eliminationshalbwertszeit von 48 Stunden aufweise, habe sie schon mindestens mehrere Tage lang kein Valium mehr gebraucht (Urk. 8/46/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie sei durch die eingeschränkte Funktion des Sakrums und der LWS sowie den Diabetes mellitus limitiert. Sie könne Lasten bis zu 10 kg hantieren (leichtes Belastungsniveau). Wegen des Diabetes mellitus benötige sie pro Halbtag eine halbe Stunde zusätzliche Pause zur Messung des Blutzuckers und Spritzen des Insulins. Tätigkeiten, die diesem Profil entsprächen, könne sie zu 100 % bezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf ein 100%-Pensum ausüben. Leichte Reinigungsarbeiten mit Hantieren von Lasten bis zu 10 kg könne sie machen. Dagegen könne sie keine Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsarbeiten mit Hantieren von Lasten über 10 kg ausführen. Als Näherin könne sie uneingeschränkt arbeiten. Dabei sollte sie darauf achten, dass sie etwa zweimal pro Halbtag von der Nähmaschine aufstehe und ein paar Schritte gehe (z.B. für eine Kaffepause, Blutzuckermessung, Toilettenbesuch, Holen oder Abgabe von Nähwaren). In ihrem Haushalt bestehe keine Einschränkung, bei Bedarf würden der Ehemann oder ihre Tochter helfen (Urk. 8/46/66 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ hielt in seinem Teilgutachten vom 31. Oktober 2014 folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 8/48/25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0); reaktiv zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hen und psychosozialen Belastungsfaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Soziokulturelle Probleme (Sprachschwierigkeiten, ICD-10 Z60.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Finanzielle Probleme (ICD-10 Z01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Probleme am Arbeitsplatz (Mobbingsituation, Unstimmigkeiten mit Kollegen, ICD-10 Z56.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. A.___ konstatierte, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us dem Aktenmaterial und den anamnesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erhebungen die folgenden psychosozialen Belastungsfaktoren erkenntlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Die soziokulturelle Eingliederung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor allem an ihren unzureichenden sprachlichen Fähigkeiten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie beherrsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine der Landessprachen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ausreichendem Masse. Es bestünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche finanzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Probleme.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer langen Arbeitslosigkeit ihres Ehemannes, der nun eine temporäre Anstellung als Küchenhelfer gefunden habe. Die Familie habe an einigen Tagen der Woche aus finanziellen Gründen zu wenig zu essen und müsse hungern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr grosse Sorgen um die finanzielle Zukunft der Familie. Sie habe grosse Ängste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> alles zu verlieren, was man sich binnen zweier Jahrzehnte in der Schweiz aufgebaut habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen in der Schweiz anerkannten Beruf mit Fähigkeitsausweis. In ihrer zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit sei sie von den Kollegen gemobbt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/48/20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der hiesigen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung stü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden vor allem Klagen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über chronische Schmerzen im Vordergrund der psychopathologischen Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atik. Im affektiven Bereich trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbare Zukunftsängste und weitere psychosoziale Belastungen vor, die eine Traurigkeit in ihr hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie zuvor dargestellt h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrere Vorgutachter und Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler bei Diskrepanz der subjektiv beklagten Beschwerden und der objektiven Befunde eine Schmerzverarbeitungsstörung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin diagnostisch geä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch das rheumatologische Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskrepanzen in de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Untersuchung (S. 63). Zudem we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e mittels einer Blutseru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manalyse der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegebenen Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente eine Malcompliance im rheumatologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten aufgedeckt. Somit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine somatoforme Schmerzstörung zu diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizieren, welche beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen somatischer Befunde korrekt als chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychischen Faktoren gemäss der Internationalen Klassifikation der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten (ICD) einzugruppieren sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F 45.41). Für das Vorliegen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Schmerzstörung sprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen das Festhalten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einem somatischen Kr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ankheitskonzept, die nur noch mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssige Schmerzmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dulation bei hoher Intensität der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen, die im Zeitverlauf nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Symptomausweitung der Schmerzen ohne erkennbare somatische Ursache, das unzureichende Ansprechen der Schmerzmedikation (minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zwei VAS-Level, jedoch handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um gering oder kurz wirksame Analgetika der Stufe l), das unzureichende Ansprechen anderer therapeutischer Massnahmen, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zahlreicher psychosozialer Belastungsfaktoren und deren Möglichkeit zur Beeinflussung der subjektiven Schmerzwahrnehmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/48/22 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ notierte, dass bei Beurteilung der vorliegenden Schmerzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung als sogenanntes „syndromales Störungsbild“ nach der bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Rechtsprechung die Förster-Kriterien zu prüfen seien, welche aus rein psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht mehrheitlich nicht erfüllt seien (Urk. 8/48/23 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Medizin, nahm in seinem Bericht vom 6. März 2015 Stellung zum Vorbescheid der Beschwerdegegnerin vom 6. Februar 2015 (Urk. 8/55). Dr. B.___ konstatierte, dass bei der Beschwerdeführerin seit vielen Jahren mehrere behandlungsbedürftige Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentitäten bestünden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hauptdiagnose, welche auch die Hauptursache des aktuellen Beschwerdebildes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Zustand nach mehreren Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsinterventionen wegen eines Hämangioms im Sakrum. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies eine Bl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utgefässgeschwulst, die sich in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chten Hälfte des Kreuzb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines gebildet ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Geschwulst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> destruktive Wachstumseigenschaften, obwohl sie nicht als b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ösartig klassifiziert worden sei. Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch an ihrem U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsprungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ort das Knochengewebe zerstört und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die umgebenden Weichteile beeinträchtigt, so dass es an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweiten und dritten Nervenwurzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die auf der rechten S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eite aus dem Kreuzbein herausträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer Schädigung gekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Einschätzung handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei dieser Geschwulst und an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Lokalisation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein eher seltenes Krankheitsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d. Zur Quantifizierung von dessen Häufigkeit m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sste eine Literaturrecherche durchgeführt werden. Eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls eher selten dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten somit auch die bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Behandlungsmassnahmen sein, an deren vernünftiger Indikations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung und qualitativ guter Durchführung für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihn keine Zweifel bestünden. Dennoch glaube er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die daraus für das subjektive Empfinden der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultierenden Konsequenzen kaum auf statistisch relevante Zahlen von vergleichbaren Fällen abgestützt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Dies wiederum bedeute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Einschätzung des Schweregrades der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten Beschwerden sowie deren Auswirkungen auf ihre Arbeitsfäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht nach o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bjektiven Kriterien erfolgt seien. Dies gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich aus ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Spitalbericht von 2/14 hervo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r, in welchem das Beschwerdebild in einer nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung unzulässigen Art und Weise als „gestörte Schmerzverar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitung m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it Symptomausweitung und Selbstli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitierung" etikettiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Für eine solche Zuordnung kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er aufgrund seiner eigenen Kenntnisse der Gesamtsituation dieser Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ihrer persönlichen familiären Beziehungen und ihres Arbeitseinsatzes im Rahmen ihrer Tätigkeit als Hausfrau und ihren bisherigen Arbeitsstellen beim besten Willen keine Hinweise erkennen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihn stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ganz unzweideutig fest, dass mit dem Auftreten des Blutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fässtumors im Kreuzbeinbereich und den daraus sich ergebenden therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schritten ein massiver Knick in der Lebenslinie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Dieser Knick habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch massive Auswirkungen auf die familiäre Situation gehabt. In Folge ihrer erheblichen Behinderungen von Seiten des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie ihre häuslichen Aufgaben nicht mehr erfüllen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihrem Ehemann unterstützt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen. Dieser habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb sein Arbeitspensum nicht weiter wahrnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses zugunsten seiner Ehefrau auf aktuell 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reduziert. Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin selbst hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre körperlichen Einschränkungen auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosse seelische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeitigt; diese aktive und zupackende Mutter von zwei Kindern, die ihren Verpflichtungen viele Jahre lang mit Freude und in Harmonie in den ihr anvert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rauten Personen nachgekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend auf die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tzung ihres Umfeldes angewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach seiner Beurteilung sei die Beschwerdeführerin seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitte des Jahres 2010 für ihre beiden Tätigkeiten als Hausfrau und als Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inigungsangestellte im Spital Bü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lach zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits- und erwerbsunfähig; Es sollte ihr ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e 100%ige Rente gewährt werden. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente sollte in Abständen von ca.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 Jahren revidiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Falls eine Rente aus gesundheitl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Gründen nicht gesprochen werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, müsste man hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Ausrichtung einer soziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Härtefallrente denken. Es seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier immerhin zwei noch unmündige, bzw. in Ausbildung stehende Kinder betroffen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. November 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sämtliche recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen (vgl. E. 2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf fachärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen durch die Gutachter und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/46/5 ff.; Urk. 8/48/4) abgegeben. Die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würdigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en die vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Arztberichte ausführlich und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgfältig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/48/20 f.; Urk. 8/46/69),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigten die von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden und setzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Namentlich erlaubt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Indikatoren gemäss dem Urteil des Bundesgerichtes BGE 141 V 281 (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte vor, dass nicht auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. Z.___ und Prof. A.___ abgestellt werden könne, da Prof. A.___ sich lediglich darauf beschränke, vorzubringen, dass die diagnostische Argumentation von Dr. Y.___ mehr aus empathischen, denn anhand objektiver Kriterien erfolgt sei, ohne erkennbar zu machen, wie er zu dieser Einschätzung gelangt sei (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin setzte sich Prof. A.___ ausführlich mit dem Gutachten von Dr. Y.___ vom 2. Mai 2014 auseinander: So hielt er insbesondere fest, dass Dr. Y.___ die Schmerzen der Beschwerdeführerin als Grund für eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit als Reinigungskraft ansehe, jedoch nicht objektiv zu der Frage einer Schmerzverarbeitungsstörung gemäss international anerkannter Klassifikationssysteme Stellung nehme und lediglich erwähne, dass er der Beschwerdeführerin glaube. Er sehe eine halbschichtige Arbeitsfähigkeit als Näherin oder in anderen adaptierten Tätigkeiten als gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben an. Die diagnostischen Argumentationen des Kollegen Y.___ seien mehr aus empathischen, denn aus objektiv darlegenden Kriterien unter Nutzung von medizinischen Leitlinien und Klassifikationssystemen erfolgt. Auch in diesem Gutachten erfolge keine eindeutige Aussage zum Vorliegen einer Schmerzverar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitungsstörung (Urk. 8/48/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass die Ausführungen von Dr. Y.___ als Facharzt für Allgemeine Medizin keine Zweifel an den schlüssigen fachärztlichen Feststellungen von Prof. A.___ zu erwecken vermögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, es sei gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte, insbesondere den Bericht von Dr. B.___ vom 6. März 2015, von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass Dr. B.___ in seinem Bericht vom 6. März 2015 nicht anhand von Befunden oder objektiven Kriterien nachvollziehbar darlegte, warum die Beschwerdeführerin sowohl im Haushalt als auch als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsmitarbeiterin vollumfänglich arbeitsunfähig sei. Vielmehr hielt er fest, dass er aufgrund seiner eigenen Kenntnisse der Gesamtsituation der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin, ihrer persönlichen familiären Beziehungen und ihres Arbeitsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzes im Rahmen ihrer Tätigkeit als Hausfrau und ihren bisherigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen beim besten Willen keine Hinweise auf eine „gestörte Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit Symptomausweitung und Selbstlimitierung“ erkennen könne (Urk. 3/14/2). Die Ausführungen von Dr. B.___ vermögen entsprechend das von Fachärzten erstellte bidisziplinäre Gutachten von Dr. Z.___ und Prof. A.___ nicht in Zweifel zu ziehen, zumal ihm dieses Gutachten sowie die Berichte des C.___ gar nicht vorlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ überprüfte die Überwindbarkeit der von ihm diagnostizierten chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren anhand der Förster-Kriterien (Urk. 8/48/23 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd anschliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturiertes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zusammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ notierte einen weitgehend unauffälligen Psychostatus (in Anlehnung an die AMDP-Richtlinien). Das inhaltliche Denken der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei auf das subjektive Schmerzerleben teilfixiert, könne jedoch noch flottieren. Die Beschwerdeführerin berichte über Grübelzwänge im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit nachvollziehbaren psychosozialen (finanziellen) Sorgen. Es liege kein Gedankendrängen vor, jedoch innere Unruhe. Es bestehe eine Ratlosigkeit und eine teilweise Hoffnungslosigkeit. Auf der Verhaltensebene sei sie teilweise vermeidend mit fear-avoidance-Verhalten (angstbesetztes Vermeidungsverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in Bezug auf Bewegungen). Das Schmerzerleben werde jedoch nicht kata</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strophisiert. Während des Untersuchungsverlaufs sei der Affekt leicht zum negativen Pol verschoben; es falle keine affektive Inkontinenz auf. Die Schwingungsfähigkeit sei leicht vermindert. Die Vitalgefühle schienen nur minim gemindert. Der Affekt gegenüber der Schmerzwahrnehmung sei dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thym. Es bestünden kein psychisch, sondern somatisch bedingter sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug (Bewegungseinschränkung). Der Antrieb wirke im Untersuch leicht vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert, das Selbstwertempfinden sei leicht gemindert. Es bestünden eine gewisse Ratlosigkeit und beginnende Hoffnungslosigkeit sowie deutliche Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste. Sie gebe schmerzbedingte Ein- und Durchschlafstörungen an (Urk. 8/48/15 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf eine psychische Komorbidität führte Prof. A.___ aus, dass kein Hinweis auf eine weitere schwere psychiatrische Störung vorliege. Insbesondere seien psychopathologisch weder im Längsschnittverlauf noch im Querschnitt (aktueller Untersuch) depressiv affektive Symptome primär bestehend, sondern diese seien überwiegend reaktiver regressiv-depressiver Natur im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit chronischen Schmerzen und psychosozialen Belastungsfaktoren. Es sei von einer reaktiven Depression mit gegenwärtig leichtgradiger Episode (ICD-10 F32.0) auszugehen. Die Entwicklung des maladaptiven Verarbeitungsstils sei in Fehlverarbeitung psychosozialer Belastungen geschehen (Urk. 8/48/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat anlässlich der Untersuchung durch Prof. A.___ angegeben, dass sie in keiner ambulanten, teilstationären oder stationären psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Therapie stehe. Der Hausarzt behandle sie. Sie erhalte Cipralex 10 mg und Diazepam 5 mg als psychiatrische Medikation bei Bedarf (Urk. 8/48/14). Das Cipralex war dabei anlässlich der Medikamenten-Analyse im Blut nicht im therapeutischen Bereich nachweisbar (Urk. 8/46/61), obwohl sie Dr. Z.___ mitteilte, sie nehme morgens eine Tablette Cipralex (Urk. 8/46/54). Des Weiteren fielen in der klinischen Untersuchung durch Dr. Z.___ Diskrepanzen auf, welche festhielt, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndauernde körperliche Schonung, wie von der Beschwerdeführerin angegeben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht abgeleitet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne (E. 3.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gemäss ihren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen anlässlich der psychiatrischen Untersuchung durch Prof. A.___ gute soziale Kontakte pflegt. So verstehe sie sich gut mit ihren Geschwistern, mit welchen sie per skype kommuniziere (Urk. 8/48/7). Sie lebe zusammen mit ihrem Ehemann und der Tochter. Seit ihrer Krankheit habe sie sich zurückgezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Da sie sich schlecht bewegen könne, verlasse sie das Haus nur, wenn sie unbedingt müsse. Freunde des Mannes kämen sie besuchen, der Kontakt zu ihren Kollegen sei abgebrochen, jedoch werde sie ab und zu von Kolleginnen zu Hause besucht. Auch der Sohn komme jeden Tag zu Besuch und helfe bei den Einkäufen (Urk. 8/48/8 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin berichtete anlässlich der psychiatrischen Begutachtung zu ihrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagesablauf, dass sie zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">07.00 Uhr und 08.00 Uhr aufstehe. Nach dem Aufstehen mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie zunä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chst die Morgentoilette. Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Stuhl im Bad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf welchem s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Duschen etc. sitzen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dann messe sie ihren Blutzucker und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frühstücke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie ca. 20 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuten Übungen für den Rücken und l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung auf und ab. Hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach beginne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie das Mittagessen vorzubereiten. Sie sitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu auf einem Stuhl in der Küche. Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nchmal komme die Tochter und helfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr dabei. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann meist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alleine zu Mittag. Danach mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie wieder Rückenübungen, l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitung und l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Wohnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf und ab. Am Nachmittag komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ehemann nach Ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">use, der die Hausarbeit erledige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Manchmal könne sie für ca.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Minuten beim Bügeln oder Zusammenlegen der Wäsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> helfen. Das Nachtessen bereite der Ehemann vor. Hiernach gehe sie ins Internet, lese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bücher, oder man unterh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich etwas. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abend messe sie wieder ihren Zucker. Zu Bett gehe sie gegen 22.30 Uhr (Urk. 8/48/14). Als Hobbies mache sie gerne Handarbeiten (Urk. 8/48/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist die Konsistenz aufgrund des behandlungsanamnestisch als gering zu beurteilenden Leidensdruck sowie der aufgefallenen Diskrepanzen in Frage zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren sind die Befunde nur mässig ausgeprägt, eine schwere psychische Komorbidität liegt nicht vor und die Beschwerdeführerin verfügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über gute Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere hat sie gute soziale Kontakte inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb und ausserhalb der Familie. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die funktionellen Auswirkungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronischen Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhand der Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit überwiegender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist auch unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die chronische Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Einfluss auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zeitigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten ist der Beschwerdeführerin entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte rückenschonende Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezogen auf ein Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar mit einer halben Stunde zusätzlicher Pause pro Halbtag (E. 3.2.1). Im Haushalt bestehe keine Einschränkung (E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfalle weiterhin als Reinigungsfachfrau in einem 50%-Pensum tätig wäre und im Jahr 2014 ein Einkommen in Höhe von Fr. 26‘299.-- erzielen würde. Als Invalideneinkommen stützte sie sich auf den monatlichen Bruttolohn für Frauen für Hilfsarbeiten gemäss der Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung 2012 (LSE 2012, TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor), bereinigte diese um die betriebsübliche Wochenarbeitszeit und die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung und berücksichtigte das reduzierte Gewichtsheben als lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindernden Faktor, woraus ein Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 24‘811.60 resultierte. Bei Gegenüberstellung dieser Vergleichseinkommen resultierte ein Teilinvaliditäsgrad von 6 % im Erwerbsbereich und ein gesamthafter Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 3 %, da sie im Haushaltsbereich entsprechend des bidisziplinären Gutachtens als nicht eingeschränkt eingestuft wurde (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl die Qualifikation (zu 50 % erwerbs- und zu 50 % im Haushalt tätig) als auch die jeweiligen Vergleichseinkommen sind aufgrund der Aktenlage plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel (vgl. Urk. 8/30) und wurden von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine nähere Prüfung von Amtes wegen besteht kein Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 125 V 413 E. 1b und 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist die Beschwerdeführerin bedürftig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. Urk. 3/3-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Antragsgemäss (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) ist ihr deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zudem die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Paul Hofer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25. September 2015 mitgeteilt (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - die Entschädigung nach Ermessen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist eine Entschädigung in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘100.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung wurde nicht über die unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiständung im Vorbescheidverfahren entschieden. Auf den Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Vorbescheidverfahren ist entsprechend mangels Anfechtungsgegenstand nicht einzutreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. August 2015 wird der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewährt und Rechtsanwalt Paul Hofer, Baden, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">als unentgeltliche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r Rechtsvertreter</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Paul Hofer, Baden,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Paul Hofer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>