<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00742</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin F. Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1998 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidet am Geburtsgebrechen Nr. 462 (hypothalamo-hypophysärer Kleinwuchs wegen Wachstumshormonmangel; Urk. 13/8/2). Für die Behandlung dieses Geburtsgebrechens übernahm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Juni 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kosten (Urk. 13/9, 13/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen Mobbingproblemen wechselte der Versicherte in der 4. Primarschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufe (Frühjahr 2009) in ein anderes Schulhaus (Urk. 13/17/16). Nachdem es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der neuen Schulklasse erneut zu Mobbing gegenüber dem Versicherten kam, wurde er im Herbst 2009 zur Abklärung einer autistischen Störung du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons Zürich (KJPD) unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht (Bericht vom 21. August 2009; Urk. 13/17/3 ff.). Aufgrund der weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin anhaltenden Mobbingsituation wechselte der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte im Frühjahr 2010 in die Y.___, welche er in der Folge bis Ende der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Sekundarschule im Jahr 2014 besuchte (Urk. 13/17/18 f.; Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schulpflege Z.___ für die externe Schulung an der Y.___, siehe Urk. 13/17/14 f., 22; vgl. auch Urk. 13/23/2 sowie Urk. 13/25/1-7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmeprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung an das öffentliche Gymnasium bestand der Versicherte nicht (Urk. 13/23/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit August 2014 besucht er das vierjährige englische Kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitgymnasium an der A.___ zur Erlangung der britischen Hochschulreife (Urk. 13/24/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. August 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle um Gewährung von Massnahmen für die berufliche Eingliederung (Urk. 13/18). Anlässlich des Standortgespräches vom 21. September 2015 teilte die Mutter des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, dass um Übernahme der Kosten für die Absolvierung des Kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitgymnasiums an der A.___ ersucht werde (Urk. 13/23/1). Nach Einholung von Berichten bei der behandelnden Ärztin Dr. med. B.___, Praktische Ärztin (Urk. 13/27, 13/29), und durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle das Gesuch des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 2. Juni 2016 ab (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [= 13/42]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ihm „Kostengutsprache für die erstmalige berufliche Ausbildung an der A.___ zu gewähren“. In prozessualer Hinsicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss die Beschwerdegegnerin auf Abw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisung der Beschwerde (Urk. 12), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Mit Eingabe vom 6. Januar 2017 reichte der Beschwerdeführer weitere Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen nach (Urk. 15, 16/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen (lit. a), Integrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malige berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; lit. b) und in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person entspricht. Als erstmalige berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausbildung gilt gemäss Art. 5 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die berufliche Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG) sowie, nach Abschluss der Volks- oder Sonderschule, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule und die berufliche Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als invalid im Sinne von Art. 16 IVG gilt, wer aufgrund der Art und Schwere seines Gesundheitsschadens (vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG, wobei Art. 10 Abs. 1 IVG zu beachten ist) bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung erheblich behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert ist. Das ist dann der Fall, wenn ihm dort wegen der Behinderung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichem Umfang zusätzliche Kosten entstehen. Bezugspunkt bildet d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abei nicht die Erwerbstätigkeit, sondern der beabsichtigte Ausbildungsgang mit seinen spezifischen Anforderungen (vgl. Meyer, Bundesgesetz über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4, S. 188</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f. m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wog im angefochtenen Entscheid, rückwirkend könne im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Abschlusses der dritten Sekundarschule die Absolvierung der A.___ weder als angepasst noch als einfach und zweckmässig beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt werden. Die IV-Stelle verwies hierzu auf den Bericht des Schulpsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Beratungsdienstes im Bezirk C.___ (SPBD) vom 13. Mai 2013, in welchem von einem Besuch eines Gymnasiums abgeraten und empfohlen worden war, sich auf eine Lehrstellensuche zu konzentrieren. Ausserdem verwies die IV-Stelle darauf, dass der Beschwerdeführer die Aufnahmeprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung für das öffentliche Gymnasium nicht bestanden habe, was darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deute, dass das Gymnasium damals nicht angepasst gewesen sei. Die IV-Stelle erwog weiter, dass eine intellektuelle Tätigkeit nicht zwingend einen Hochschulabschluss voraussetze. Beispielsweise handle es sich bei den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungen zum Kaufmann, Informatiker oder diversen Berufen im Bereich Planung und Konstruktion um administrative und sehr kopflastige Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdeweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird demgegenüber ausgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher an atypischem Autismus leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, möchte sich mit dem Besuch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierjährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">englische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kurzzeitgymnasiums an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmebedingungen für Hochschulen in England, den USA und EU-Staaten erfüllen und später einmal gerne Physik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Biologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mathematik studieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach allgemeiner Erfahrung seien Personen mit Autismus im Erwerbsleben am besten integrierbar, wenn sie einer intellektuellen Tätigkeit nachgehen würden. Damit der Beschwerdeführer Zugang zu einer solchen Tätigkeit erreichen könne, sei eine Schulbildung, welche als Zulassung an eine Fachhochschule oder Hochschule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anerkannt werde, Voraussetzung. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Persönlichkeitsstruktur sei der Beschwerdeführer auf ein sehr individualisiertes Lernen und Lernsetting angewiesen, was an der öffentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Mittelschule nicht geboten werden könne. Deshalb sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Schulabschluss dringlich auf den Besuch einer Privatschule angewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Auch im Rahmen eines Hochschulstudiums sei individualisiertes Lernen unbestritten, weshalb der sehr geeignete und sinnvolle Weg zweifelsohne auch künftig weiterverfolgt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Schwierigkeiten des Beschwerdeführers (u.a. Zwanghaftigkeit, Detailversessenheit, sonderbare eigene Logik, Mühe, sich flexibel auf neue Dinge einzustellen, bedingt vorhandene Gruppenfähigkeit, mangelnde Flexi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität und Umstellungsfähigkeit, Probleme in der Anpassung und Selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauptung, Probleme, enge Beziehungen einzugehen) sei davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Lehre nur im geschützten Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich gewesen wäre. Die gewählte Lösung sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samer zu beurteilen als eine Lehre im geschützten Rahmen. Im Übrigen lasse sich heute deutlich sagen, dass eine Lehre im geschützten Rahmen keinesfalls dem Potential entsprochen hätte, nach welchem der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer offensichtlich in der Lage sei, im entsprechenden Setting eine Matura ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschliessen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Untersuchungen durch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Zürich im Herbst 2009 (Urk. 13/17/3 ff.) wurden weder im Auti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus Spektrum Screening Fragebogen, bei der Marburger Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsskala zum Asperger-Syndrom, bei der diagnostischen Beobachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skala für autis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Störungen noch beim strukturierten Elterninterview zur Erfassung autistischer Symptome die Cut-Off-Werte erreicht (Urk. 13/17/6 f.). Beim Intelligenztest lag der Gesamt-IQ an der Grenze zum durchschnittlichen Bereich (Urk. 13/17/6). Die Fachpersonen hielten fest, im Kontakt würden einige Verhaltensweisen auffallen, welche für eine Störung aus dem autisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Spektrum sprechen würden, wie zum Beispiel förmliche Sprache, wenig wechselseitiges Gespräch, wenig Verständnis für soziale Beziehungen, übertriebene Mimik und Gestik. Zudem habe der Beschwerdeführer Spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interessen und könne sein Verhalten im Umgang mit Klassenkameraden wenig regulieren. Die Probleme, welche sich im sozialen Kontakt ergäben, lies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sich am besten mit einem leichten atypischen Autismus verstehen. Der Beschwerdeführer leide zudem an einer Konzentrationsschwäche, welche häufig bei Kindern und Jugendlichen mit einer autistischen Störung beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bachtet werde (Urk. 13/17/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Abklärung des Leistungspotentials bei bestehendem Wunsch des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, das Gymnasium zu besuchen, fand im Frühjahr 2013 (zweite Sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darklasse) eine schulpsychologische Abklärung beim Schulpsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beratungsdienst im Bezirk C.___ statt (Urk. 13/17/9 ff.). Die Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">login lic. phil. D.___ hielt nach durchgeführten Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen im Bericht vom 13. Mai 2013 fest, der Beschwerdeführer weise ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt eine intellektuelle Fähigkeit auf, welche dem altersentsprechenden Durchschnitt entspreche (WISC-IV). Er verfüge über ein sehr heterogenes Profil. Seine Stärke liege im Sprachverständnis, in welchem er Werte im obersten Norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich aufweise. Im wahrnehmungsgebundenen logischen Denken und im Arbeitsgedächtnis erziele der Beschwerdeführer Ergebnisse im durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bereich. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit liege im unterdurchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bereich. Die Grundintelligenz sei ausserdem durch ein sprachfreies Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (CFT 20-R) gemessen worden, welches frei von so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziokulturellen und erziehungsspezifischen Einflüssen sei. In dieser grundle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden geistigen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit zeige der Beschwerdeführer ebenfalls durchschnittliche Werte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Belastung des Zeitdrucks zeige der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche visuelle Aufmerksamkeits- und Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsleistung. Die Lese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zeige sich altersentsprechend im Durchschnitt (Urk. 13/17/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zusammenfassenden Beurteilung führte die Schulpsychologin aus, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer sei ein höflicher, ruhiger Jugendlicher. Seine visuelle Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmung sei einzelheitlich, exakt und genau. Der Beschwerdeführer weise eine durchschnittliche Intelligenz auf mit einer sehr guten Begabung im Sprachverständnis. Sein unterdurchschnittlicher Wert in der Verarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschwindigkeit lasse ihn langsam arbeiten. Unter Zeitdruck und unter der Aufforderung, schnell vorwärts zu arbeiten, sei es ihm nicht möglich, das Arbeitstempo zu erhöhen. Diese Voraussetzung werde von einem Gymnasi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten erwartet. Die schulischen Leistungen des Beschwerdeführers würden sich im altersentsprechenden Durchschnitt bewegen. Diese schulischen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen würden somit seinem kognitiven Leistungspotential entsprechen, welches auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund dieser Abklärung ebenfalls einer durchschnittlichen Bega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung entspreche. Der Beschwerdeführer mache seine Sache gut und sei in der Sekundarschule am richtigen Ort. Es sei anzunehmen, dass der Besuch eines Gymnasiums den Beschwerdeführer vor allem seiner Langsamkeit wegen überfordern würde (Urk. 13/17/10). Die Schulpsychologin hielt angesichts dieser Beurteilung fest, das Ziel der Berufsmatura oder der Besuch des Gymnasiums sollte im Moment nicht im Fokus stehen, um das Wohlbefinden des Beschwerdeführers und seine psychische Stabilität nicht erneut zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Eine höhere Ausbildung wäre zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen. Im Moment empfehle sie aus schulpsychologischer Sicht, sich auf eine sorgfältige Lehrstellensuche zu konzentrieren. Dieser Schritt in die Selbständigkeit und weg vom behüteten, eng betreuten und individuellen Umfeld der Y.___ werde für den Beschwerdeführer eine grosse Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sein. Diese Umstellung werde wohl in einem Jahr eine gesunde, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messene Herausforderung sein. Den Eltern sei empfohlen worden, Kontakt mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Stelle aufzunehmen, um allenfalls eine IV-Berufsberatung in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h zu nehmen (Urk. 13/17/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Ärztin Dr. B.___, Praktische Ärztin, führte im Bericht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der IV-Stelle (undatiert, bei der IV-Stelle am 6. November 2015 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen; Urk. 13/27) als Diagnosen ein Entwicklungsrückstand und ein aty</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pischer Autismus (DG KJPD 2009) auf (Urk. 13/27/1). Bei der Frage, welche Tätigkeiten möglich seien, hielt sie fest, es seien vor allem intel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuelle gut strukturierte Tätigkeiten möglich. Zu der Frage, ob eine Vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Leistungsfähigkeit vorliege, notierte die Ärztin, der modulare Aufbau komme dem Beschwerdeführer sehr entgegen, er erreiche so am meisten. Als leicht eingeschränkt erachtete sie folgende Fähigkeiten: Anpass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung an Regeln und Routinen, Planung und Strukturierung von Aufgaben, Flexibilität und Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung, Selbstbehauptungsfähigkeit, Gruppenfähigkeit, Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taktfähigkeit zu Dritten, die Konzentration sowie die Belastbarkeit im Alltag und im Beruf. Als mittel eingeschränkt erachtete sie einzig die Fähigkeit zur Spontan-Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität (Urk. 13/27/2). Die Ärztin hielt fest, ihrer Beurteilung nach stelle die momentan besuchte Schule eine ideale Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit dar, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine Matura machen könne. Er habe sehr gute Noten. Er werde, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit sie das beurteilen könne, in einem intellek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen Beruf besser integrier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sein und mehr leisten können als in einem eher handwerklichen (Urk. 13/27/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle Dr. B.___ um aktuelle Angaben zum IQ des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers ersucht hatte (Urk. 13/28/1), teilte diese am 12. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, der gesamt IQ betrage 116. Aufgrund der Werte erscheine es – zusammen mit den guten Schulnoten und dem dringenden Wunsch, einen eher denkerischen und ja keinen handwerklichen Beruf ausüben zu wollen – insgesamt sinnvoll, wenn der Beschwerdeführer ein Hochschulstudium ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solviere. Aus IQ-Sicht spreche jedenfalls nichts dagegen (Urk. 13/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einleitend ist festzuhalten, dass die Testverfahren zur Bestimmung einer autis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Störung anlässlich der Untersuchung beim Kinder- und Jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Dienst des Kantons im Jahr 2009 die Cut-Off-Werte nicht erreichten. Die Fachpersonen hielten denn auch einzig dafür, dass sich die Probleme, die sich im sozialen Kontakt ergeben würden, am besten mit einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten atypischen Autismus verstehen liessen (vgl. E. 3.1). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann zwar als Diagnosen einen atypischen Autismus sowie einen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsrückstand (E. 3.4), diesbezüglich ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Dr. B.___ Praktische Ärztin ist (vgl. </span><a href="http://www.medregom.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.medregom.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und es sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit nicht um eine einschlägige fachärztliche Beurteilung handelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob vorliegend – abgesehen vom Wachstumshormonmangel (vgl. Sachverhalt E. 1.1) - somit überhaupt ein Gesundheitsschaden ausgewiesen ist, erscheint fraglich, kann jedoch offen bleiben. Denn auch wenn vom Vorliegen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten autistischen Störung ausgegangen wird, ist nicht ersichtlich, dass dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer aufgrund einer solchen gesundheitlichen Störung Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten für seine Ausbildung entstehen würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bestand die Aufnahmeprüfung für das öffentliche Gy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nasium nicht (vgl. Sachverhalt E. 1.2). Bei einer festgestellten durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Intelligenz hatte die Schulpsychologin D.___ im Mai 2013 denn auch vom Besuch eines Gymnasiums abgeraten (E. 3.2; siehe auch Protokoll des Standortgespräches vom 21. September 2015, wonach auch die Lehrer der Y.___ den Beschwerdeführer nicht im Gymnasium gesehen hätten [Urk. 13/23/1]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Erlangung einer Hochschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reife kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> öffentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gymnasium</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besucht, hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit einen invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Grund, nämlich das Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiefern der Besuch eines öffentlichen Gymnasiums aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen wäre, ergibt sich nicht aus den medizinischen Berichten. Es ist denn auch nicht einsichtig, weshalb der Beschwerdeführer die Aufnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung für das öffentliche Gymnasium ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solviert hätte, wenn er davon ausgegangen wäre – wie er nun beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise vorbringt (vgl. E. 2.2) – dass der Besuch einer solchen Schule aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur sowieso nicht möglich gewesen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da allfällige Mehrkosten einer Privatschule somit nicht invaliditätsbedingt sind, gehen diese nicht zulasten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn man im Übrigen mit dem Beschwerdeführer davon ausginge, dass es ihm krankheitsbedingt aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur nicht möglich wäre, ein öffentliches Gymnasium zu besuchen, bestünde kein Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch. Denn diesfalls müsste konsequenterweise davon ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, dass auch ein anschliessendes Hochschulstudium nicht machbar wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Dr. B.___ ist der Beschwerdeführer nämlich vor allem auf eine gut strukturierte Tätigkeit angewiesen und am stärksten in der Spontan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt (vgl. E. 3.3; vgl. auch den im Vorbescheidverfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Bericht von Dr. B.___ vom 24. April 2016, gemäss welchem auch erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschränkungen bei der Planung und Strukturierung von Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben bestehen, Urk. 13/39). Der Beschwerdeführer leidet gemäss seiner behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärztin somit im Besonderen unter Einschränkungen je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, welche bei einem Hochschulstudium besonders zum Tragen kommen. Die Eingliederungswirksamkeit der vorliegenden beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme (Erlangung der Hochschulreife) wäre damit zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise wird weiter vorgebracht, der Beschwerdeführer hätte auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen keine Lehre auf dem ersten Arbeitsmarkt absolvieren können (E. 2.2). Dem kann nicht gefolgt werden. Die Schulpsychologin D.___ empfahl im Mai 2013 nach eingehenden Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen explizit eine Berufslehre (E. 3.2). Dass der Beschwerdeführer in der Folge trotzdem keine Lehre begann, liegt darin begründet, dass er trotz gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiliger Empfehlung der Psychologin D.___ weiterhin ein Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulstudium anstrebte (gemäss Protokoll über das Standortgespräch am 21. September 2015 erklärte die Mutter des Beschwerdeführers, dass eine Berufslehre nicht angepasst gewesen wäre, da der Beschwerdeführer über das Potential zum Studieren verfüge [Urk. 13/23/1]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einzig Dr. B.___ teilte – erstmals im Rahmen des Vorbescheidverfahrens - mit, der Beschwerdeführer würde in einer Lehre eventuell durch seine Logik nicht verstanden und es könnte wiederum zu schweren Mobbingproblemen kommen, ebenso aufgrund seines speziellen Verhaltens. Eine Lehre erfordere mehr Flexibilität und Anpassungsvermögen als ein rein intellektueller Beruf. Die duale Lehrsituation bei einer Berufslehre (Berufsschule/Betrieb) könnte sehr schwierig werden. Der Beschwerdeführer sei nur bedingt gruppenfähig (Urk. 13/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass Dr. B.___ sowohl die Gruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit wie auch die Fähigkeit „Flexibilität und Umstellung“ noch im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom November 2015 zuhanden der IV-Stelle nur als leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet hatte (E. 3.2; vgl. die nun im Bericht vom 24. April 2016 teilweise ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weichende Beurteilung ohne Begründung, Urk. 13/39) und seit dem Eintritt bei der Y.___ keine Mobbingprobleme mehr aktenkundig sind und über ein gutes Sozialverhalten berichtet wird (vgl. bspw. Urk. 13/17/10). Aus den Akten ergibt sich sodann beispielsweise auch, dass der Beschwerdeführer im Schuljahr 2011/12 jeweils zwei Stunden pro Woche in der E.___, Betreuung und Pflege, im Rahmen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialeinsatzes Bewohner betreute (Spaziergänge, Spiele, Gespräche [Urk. 13/25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/8]; vgl. auch Protokoll des Standortgespräches vom 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015, wonach er in der A.___ Klassensprecher sei [Urk. 17/23/2]). Angesichts dieser Umstände sowie der expliziten Empfehlung des Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Dienstes am Bezirk C.___, eine Berufslehre zu absolvieren, kann nicht angenommen werden, dass dem Beschwerdeführer die Absolvierung einer Berufslehre gesundheitsbedingt nicht möglich gewesen wäre. Soweit Dr. B.___ im Übrigen dafürhält, der Beschwerdeführer sei in einem intellek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Beruf besser integrierbar als in einem handwerklichen (E. 3.3), bringt die Beschwerdegegnerin zu Recht vor, dass eine intellektuelle Tätigkeit nicht zwingend einen Hochschulabschluss vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raussetze und auch mittels einer Lehre Berufe erlernt werden könnten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che kopflastige Tätigkeiten beinhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten würden (vgl. E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin eine Übernahme von Kosten im Zusammenhang mit dem Besuch des Kurzzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gymnasiums an der A.___ zu Recht abgelehnt hat, weshalb die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als bedürftig gilt, wer nicht in der Lage ist, für die Prozess- und Anwalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten aufzukommen, ohne dass er Mittel beanspruchen müsste, die zur Deckung des Grundbedarfs für ihn und seine Familie notwendig sind. Die in Art. 277 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vorgesehene Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Eltern gegenüber dem mündigen Kind, welches noch keine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Ausbildung abgeschlossen hat, umfasst grundsätzlich auch Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Bei der Beurteilung der Frage, ob ein mündiges, sich noch in Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung befindliches Kind bedürftig ist, sind daher auch die finanziellen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der Eltern zu berücksichtigen (BGE 127 I 202).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer, welcher noch nicht über eine abgeschlossene Erstaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung verfügt, wurde mit gerichtlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgefordert, sowohl seine finanziellen Verhältnisse als auch jene seiner Eltern substantiiert darzulegen und zu belegen, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsequenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Unterlassungsfalle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingewiesen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit arbeitet der Vater des Beschwerdeführers als Koch und erzielt ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von jährlich Fr. 48‘000.--; bei der Mutter des Beschwerdeführers wurde als Arbeitgeberin die F.___ angegeben und vermerkt, sie arbeite zu einem Pensum von 10-15 % und verdiene jährlich Fr. 12‘000.--. Bezüglich des Salärs des Vaters wurden Lohnabrechnungen für die Monate Mai bis Juli 2016 sowie Abrechnungen für bezogene Arbeitslosenentschädigungen für die Monate Januar bis Mai 2016 eingereicht (Urk. 11/3). Belege zum Salär der Mutter fehlen hingegen. Es wurde zwar ein Bankauszug über ein Konto, welches auf die F.___ lautet, eingereicht (Urk. 11/9). Aus diesem ist jedoch nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, was die Mutter des Beschwerdeführers verdient. Gemäss dem Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net-Handelsregisterauszug ist sodann der Bruder des Beschwerdeführers Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafter und Geschäftsführer dieser F.___. Im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit wurde jedoch angegeben, der Bruder (welcher im selben Haushalt wie der Beschwerdeführer und die Eltern wohnt) erziele kein Einkommen (Urk. 10 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse wurden somit weder substan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iert dargelegt noch ausreichend belegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer es somit unterliess, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eltern substantiiert darzulegen und zu belegen, obwohl er mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausdrücklich dazu auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefordert worden war, ist androhungsgemäss davon auszugehen, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist nach dem Gesagten mangels ausgewiesener Bedürftigkeit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drohungsgemäss abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">führung vom 23. Juni 2016 wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstF. Brühwiler</p></div> </div></body></html>