<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00081</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204826&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00081</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.02.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohneinstufung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Aufhebung einer tieferen Lohneinstufung einer Primarlehrerin, die wegen einer Pensumsreduktion vorübergehend kommunal angestellt war<br/>Wenn ein Lehrer den kantonalen Schuldienst für mehr als zwei Jahre verlässt, wird bei der erneuten Anstellung die bisherige Lohneinstufung nicht übernommen (§ 16 Abs. 4 LPV; E. 2.1). Die Beschwerdeführerin wurde wegen der Reduktion ihres Pensums vorübergehend (während mehr als zwei Jahren) als kommunale Angestellte beschäftigt (E. 2.2). Dies kann jedoch keine Lohneinbusse bewirken, da die Beschwerdeführerin weiterhin an derselben Schule unterrichtete. Dass sich dabei (aus formaler Sicht) ihr Anstellungsverhältnis veränderte, ist für die Lohneinstufung unerheblich (E. 2.3).<br/>Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNEINSTUFUNG">LOHNEINSTUFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PENSUMSREDUKTION">PENSUMSREDUKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIMARLEHRER">PRIMARLEHRER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZÃRCHERISCHER VOLKSSCHULDIENST">ZÃRCHERISCHER VOLKSSCHULDIENST</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 16 Abs. 4 LPV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A, geboren 1968, ist seit 1991 im Kanton ZÃ¼rich als Primarlehrerin tÃ¤tig. Nach der Geburt des dritten Kindes im MÃ¤rz 2000 wurde sie durch das Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich per 15. August 2000 als Primarlehrerin/Verweserin in X formell entlassen. Zuletzt war sie in Lohnstufe 9 des Lohnreglements 10.01 eingestuft gewesen (vgl. Anhang zur Lehrerpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 [LPV, LS 412.311], Kategorie II unter lit. A "Lohnskalen"). In den Jahren 2001/2002 unterrichtete A weiterhin in X im Umfang eines Wochenpensums von 7/29 bzw. 7/28. WÃ¤hrend dieser Zeit war sie wegen des entsprechend geringen Pensums von der Stadt X angestellt, und zwar in der Stufe 10 gemÃ¤ss Lohnreglement 10.01. Im Oktober 2002 gebar A ihr viertes Kind.</span></p> <p class="Urteilstext">Per 16. August 2003 erweiterte A ihr Pensum wieder auf 50%. Aufgrund dieser Pensumserweiterung erfolgte die Einstufung von A erneut Ã¼ber das Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich. Dieses reihte A mit VerfÃ¼gung vom 6. MÃ¤rz 2003 tiefer ein, nÃ¤mlich in die Lohnstufe 7 des Lohnreglements 10.01.</p> <p class="Urteilstext">Eine Einsprache von A gegen die VerfÃ¼gung vom 6. MÃ¤rz 2003 wurde mit VerfÃ¼gung des Volksschulamts vom 19. MÃ¤rz 2003 wegen des zwischenzeitlich erfolgten Wechsels der BeschwerdefÃ¼hrerin in eine kommunale Anstellung bzw. des Ã¼ber zweijÃ¤hrigen Unterbruchs im zÃ¼rcherischen Volksschuldienst abschlÃ¤gig beurteilt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 6. Oktober 2004 wies die Bildungsdirektion des Kantons ZÃ¼rich den von A erhobenen Rekurs gegen den Entscheid des Volksschulamts vom 19. MÃ¤rz 2003 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit "Rekurs" vom 8. November 2004 A beantragte A beim Verwaltungsgericht die Aufhebung der VerfÃ¼gung des Volksschulamts vom 19. MÃ¤rz 2003 sowie jener der Bildungsdirektion und die Anweisung an die Bildungsdirektion, die Einstufung in Lohnstufe 10 des Lohnreglements 10.01 fÃ¼r LehrkrÃ¤fte der Volksschule vorzunehmen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Bildungsdirektion. Die Bildungsdirektion beantragte mit Eingabe vom 10. Dezember 2004 auch namens des Staats ZÃ¼rich (Beschwerdegegner 1) die Abweisung der Beschwerde, wÃ¤hrend die Stadt X (Beschwerdegegnerin 2) bereits mit Schreiben vom 24. November 2004 auf die Einreichung einer Beschwerdeantwort verzichtet hatte.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Bildungsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Der Rekurs ist daher als Beschwerde entgegenzunehmen. Die unzutreffende Bezeichnung des Rechtsmittels hat keine Folgen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Nach § 74 Abs. 2 VRG ist das Verwaltungsgericht zwar unter anderem nicht zustÃ¤ndig zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und -stufen. Die Anwendung von § 74 Abs. 2 VRG kann jedoch durch hÃ¶herrangiges Recht ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn ein Anspruch auf eine gerichtliche Beurteilung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht. Nach der neueren Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte und des Bundesgerichts, der sich das Verwaltungsgericht angeschlossen hat, stellen VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffentlichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar, sofern es dabei nicht um Angestellte geht, welche allgemeine Staatsinteressen zu wahren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben, wie zum Beispiel AngehÃ¶rige von Armee und Polizei (vgl. VGr, 12. Januar 2005, PB.2004.00041, E. 1.1.2, mit Hinweisen, www.vgrzh.ch). Wie das Bundesgericht entschieden hat, gilt Letzteres nicht fÃ¼r LehrkrÃ¤fte an Ã¶ffentlichen Schulen (BGE 129 I 207 E. 4.5), weshalb auf die vorliegende Beschwerde einzutreten ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Beschwerden mit einem Streitwert bis Fr. 20'000.- fallen in der Regel in die einzelrichterliche Kompetenz (§ 38 Abs. 2 VRG). Bei Leistungsklagen aus noch andauernden DienstverhÃ¤ltnissen ergibt sich der Streitwert aus den streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat ihre Lektionszahl bei der Beschwerdegegnerin 2 per 16. August 2003 erhÃ¶ht, was die ÃberfÃ¼hrung der Lohnabwicklung an den Staat ZÃ¼rich mit der umstrittenen Neueinstufung zur Folge hatte. Die Beschwerde ist am 9. November 2004 beim Verwaltungsgericht eingegangen. GemÃ¤ss § 8 Abs. 2 des Lehrerpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG; LS 412.31) wÃ¤re damals das DienstverhÃ¤ltnis frÃ¼hestens auf Ende des Schuljahrs 2004/2005 kÃ¼ndbar gewesen. Massgeblich fÃ¼r die Streitwertberechnung ist somit die Lohndifferenz fÃ¼r zwei Jahre. Die Differenz zwischen der Erfahrungsstufe 7 und der beantragten Stufe 10 in der Kategorie II betrÃ¤gt bei einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 100 % Fr. 7'562.- pro Jahr. Aufgrund der TeilzeitbeschÃ¤ftigung der BeschwerdefÃ¼hrerin bewegt sich der Streitwert in diesem Rahmen, was zur einzelrichterlichen ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼hrt. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Innerhalb der Kategorien fÃ¼r die verschiedenen Lehrberufe erfolgt die Festsetzung der Besoldung mittels Lohnstufen, nÃ¤mlich vier Anlaufstufen, 14 Erfahrungsstufen und elf bzw. zwÃ¶lf Leistungsstufen (vgl. Anhang zur Lehrerpersonalverordnung). Beim Wechsel der Schulgemeinde oder beim Wiedereintritt in den Schuldienst innert zweier Jahre wird die bisherige Einstufung im zÃ¼rcherischen Volksschuldienst Ã¼bernommen. Die auf Grund der Mitarbeiterbeurteilung gefassten lohnwirksamen BeschlÃ¼sse behalten ihre GÃ¼ltigkeit (§ 16 Abs. 4 LPV). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich auf den Standpunkt, die wegen ihres reduzierten Pensums erfolgte kommunale Anstellung als Lehrkraft bei der Beschwerdegegnerin 2 genÃ¼ge den Anforderungen im Sinn von § 16 Abs. 4 LPV, um ihre frÃ¼here Einstufung in der Erfahrungsstufe 10 beizubehalten. Die Beschwerdegegnerin 2 habe die kantonalen Lohndaten Ã¼bernommen und ihr einen Stufenanstieg gewÃ¤hrt, so wie dies der Kanton im gleichen Jahr allen Lehrpersonen gewÃ¤hrt habe. Der Beschwerdegegner 1 bzw. die Vorinstanz bestreiten, dass § 16 Abs. 4 LPV dahingehend ausgelegt werden kÃ¶nne. Sie gehen davon aus, die BeschwerdefÃ¼hrerin mÃ¼sse neu eingestuft werden, sei sie doch lÃ¤nger als zwei Jahre nicht im zÃ¼rcherischen (kantonalen) Volksschuldienst tÃ¤tig gewesen, woran die dazwischen liegende kommunale Anstellung nichts Ã¤ndere. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin mit RÃ¼cktrittsverfÃ¼gung des Volksschulamts vom 11. Mai 2000 per 15. August 2000 von der Stelle bei der Beschwerdegegnerin 2 entlassen worden war und schliesslich von Letzterer in den Schuljahren 2001/02 als kommunale Angestellte in der Funktion als Primarlehrerin weiterbeschÃ¤ftigt wurde, handelt es sich um in sich abgeschlossene Sachverhalte, denen rechtskrÃ¤ftige VerfÃ¼gungen zugrunde liegen. Mithin kann im vorliegenden Verfahren nicht geprÃ¼ft werden, inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin trotz des unter zehn Wochenstunden liegenden Teilpensums â gemÃ¤ss § 8 LPV betrÃ¤gt die minimale Lektionenverpflichtung im Teilpensum zehn Wochenlektionen â in den Jahren 2001/02 dennoch gemÃ¤ss den fÃ¼r die LehrkrÃ¤fte geltenden kantonalen Anstellungsbedingungen samt Auszahlung des Lohns durch den Staat ZÃ¼rich hÃ¤tte angestellt werden sollen. Ebenso wenig ist zu prÃ¼fen, ob § 8 Abs. 1 LPV von der Delegationsbestimmung gemÃ¤ss § 6 Abs. 1 Satz 2 LPG gedeckt ist oder ob § 8 Abs. 1 LPV in einem gewissen Widerspruch zu § 4 Abs. 2 und 3 der Verordnung Ã¼ber die Volksschule und die Vorschulstufe vom 31. MÃ¤rz 1900 steht (letztere Bestimmung schrÃ¤nkt den Abtausch von Stunden an andere Lehrer ein, was einen entsprechend reduzierten Einsatz der "anderen" Lehrkraft erfordert).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Somit gilt es im Zusammenhang mit dem nunmehr aktuellen Sachverhalt auszulegen, ob von einem Ã¼ber zweijÃ¤hrigen Unterbruch der BeschwerdefÃ¼hrerin "im zÃ¼rcherischen Volksschuldienst" im Sinn von § 16 Abs. 4 LPV auszugehen ist oder ob die reduzierte LehrtÃ¤tigkeit bei der Beschwerdegegnerin 2 diese Frist unterbrochen hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Wie erwÃ¤hnt, bestimmt § 16 Abs. 4 Satz 1 LPV, dass beim Wechsel der Schulgemeinde oder beim Wiedereintritt in den Schuldienst innert zweier Jahre die bisherige Einstufung im zÃ¼rcherischen Volksschuldienst Ã¼bernommen wird. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b><span>GestÃ¼tzt auf den Wortlaut kÃ¶nnte die Bestimmung bezogen auf den zu beurteilenden Sachverhalt dahingehend ausgelegt werden, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei trotz ihrer LehrtÃ¤tigkeit in X in den Jahren 2001/2002 wÃ¤hrend mehr als zwei Jahren nicht direkt den kantonalen Anstellungsbedingungen gemÃ¤ss Lehrerpersonalgesetz und -verordnung unterstanden, weshalb die aufgrund der PensumserhÃ¶hung bewirkte Ãnderung per 16. August 2003, ab welchem Zeitpunkt die individuelle Einstufung und Lohnauszahlung wieder in die Kompetenz des Kantons gefallen sei, einem Wiedereintritt in den Schuldienst entsprochen habe (vgl. § 14 LPG sowie Weisung des Regierungsrats vom 8. Juli 1998, ABl 1998, 843, insbesondere 845 und 848). Diese Auffassung liesse als nicht unterbrochene Anstellung allein eine solche im "zÃ¼rcherischen Volksschuldienst", das heisst unter kantonaler Mitwirkung, gelten. Bei einer Anstellung "im zÃ¼rcherischen Volksschuldienst" fallen gewisse Kompetenzen den Gemeindeschulpflegen zu, insbesondere die Anstellung und KÃ¼ndigung (§§ 7 und 8 LPG), andere dagegen dem Kanton, so grundsÃ¤tzlich die Einstufung bei der Anstellung (14 Abs. 1 LPG) und die Lohnauszahlung (§ 15 Abs. 1 LPG). Bei einer solchen formalen Auslegung von § 16 Abs. 4 Satz 1 LPV wÃ¤re zwingend, dass die dem Kanton zufallenden Aufgaben prinzipiell in dessen Kompetenz verbleiben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Wortlaut von § 16 Abs. 4 LPV liesse aber mit Betonung auf den Begriff "Wiedereintritt" ebenso die Schlussfolgerung zu, bloss wegen der ErhÃ¶hung des Pensums der BeschwerdefÃ¼hrerin per 16. August 2003, welcher Umstand zur erneuten direkten Unterstellung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses unter das Lehrerpersonalgesetz sowie die -verordnung und damit einhergehend zur RÃ¼ckÃ¼bertragung gewisser Kompetenzen an den Kanton gefÃ¼hrt habe, kÃ¶nne nicht von einem Wiedereintritt im Sinn eines Wiedereinstiegs oder einer Neuaufnahme der TÃ¤tigkeit im Schuldienst ausgegangen werden, zumal es um die weitere BeschÃ¤ftigung der BeschwerdefÃ¼hrerin an derselben Volksschule gehe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Somit ergibt der Wortlaut von § 16 Abs. 4 LPV bezogen auf den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt keine abschliessende und klare Antwort. Bei der ersten Variante, welcher sich die Vorinstanz und der BeschwerdefÃ¼hrer 1 anschliessen, beurteilt sich das Vorliegen eines Unterbruchs in der LehrtÃ¤tigkeit nach formalen Kriterien der Anstellung, wÃ¤hrend bei der zweiten, von der BeschwerdefÃ¼hrerin vertretenen, praxisorientierten Meinung die AusÃ¼bung der PrimarlehrtÃ¤tigkeit an der bisherigen Schule einen Unterbruch verhindert. FÃ¼r diese letztere Auffassung kÃ¶nnte hier auch der Umstand sprechen, dass die Anstellung der Lehrpersonen gemÃ¤ss § 7 Abs. 1 LPG ohnehin durch die Gemeindeschulpflegen zu erfolgen hat. Die BeschwerdefÃ¼hrerin war schon vor dem 16. August 2003 durch die Beschwerdegegnerin 2 angestellt. Mit der Anstellung per 16. August 2003 hat die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre bisherige TÃ¤tigkeit als solche beibehalten, wenn auch neu direkt gestÃ¼tzt auf die kantonalen Anstellungsbedingungen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, ihre RÃ¼ckstufung auf die Erfahrungsstufe 7 sei willkÃ¼rlich, was im Folgenden zu prÃ¼fen ist. Bei einer NachprÃ¼fung auf WillkÃ¼r erweitert sich nÃ¤mlich der Raum mÃ¶glicher Auslegungen â sei es im Sinn einer gewollten stÃ¤rkeren Anlehnung an den Wortlaut oder einer stÃ¤rkeren Abweichung vom geschriebenen Text (Max Imboden/RenÃ© Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, 6. A, Basel/Frankfurt a.M. 1986, Nr. 21 V, vgl. auch RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 21 IV a/c, V, je mit Hinweisen). Entsprechend hebt das Bundesgericht im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle (eine solche ist dem Verwaltungsgericht verwehrt) ein Gesetz nur auf, wenn es sich jeder verfassungskonformen Anwendung und Auslegung entzieht, nicht jedoch, wenn es einer solchen in vertretbarer Weise zugÃ¤nglich ist (BGE 125 I 65 E. 3b, mit Hinweisen). Diese GrundsÃ¤tze gilt es vorliegend zu beachten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht hat im Zusammenhang mit der Einstufung einer Oberstufenlehrkraft, welche zur PrimarlehrtÃ¤tigkeit Ã¼bergewechselt und somit einen Kategorienwechsel vorgenommen hatte, festgehalten, die Einstufung der Lehrperson mÃ¼sse in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zu ihrer Berufserfahrung stehen. Ferner sei dem Gleichbehandlungsgebot gemÃ¤ss Art. 8 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) Beachtung zu schenken. Das Gleichheitsgebot verlange, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich, Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln sei. Das Gleichheitsprinzip verbiete somit unterschiedliche Regelungen, denen keine rechtlich erheblichen Unterscheidungen zugrunde lÃ¤gen (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 495 ff.; VGr, 12. November 2004, PB.2004.00014, E. 3.5). Das Verwaltungsgericht verneinte bezÃ¼glich der spezifischen BerufstÃ¤tigkeit der Oberstufenlehrkraft einen Anspruch auf Gleichbehandlung mit den ebenso lange Zeit im Schuldienst stehenden PrimarlehrkrÃ¤ften, weshalb bei Ersterer eine Abstufung von den bisherigen Erfahrungsstufen um eine Stufe erlaubt sei (VGr, 12. November 2004, PB.2004.00014, E. 3.5.1).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.3 </span></b><span>Vorliegend war die BeschwerdefÃ¼hrerin in den Jahren 2001/2002 â wenn auch zu einem Pensum von 7/28 bzw. 7/29 â weiterhin bei der Beschwerdegegnerin 2 als Primarlehrerin tÃ¤tig. Es ist unbestritten geblieben, dass sie dabei auch ElterngesprÃ¤che gefÃ¼hrt und Weiterbildungskurse besucht hat. Somit hat sie bezogen auf die <i>spezifische</i> TÃ¤tigkeit als Primarlehrkraft an einer zÃ¼rcherischen Primarschule an Know-how gewonnen und sicher nicht an Wissen und Praxis verloren. Eine RÃ¼ckstufung auf die Erfahrungsstufe 7 â diese Einstufung liegt sogar zwei Stufen tiefer als jene, welche sie schon im Jahr 2000 innehatte â verstÃ¶sst klarerweise gegen das Gleichheitsgebot gemÃ¤ss Art. 8 BV und ist somit willkÃ¼rlich. Es widerspricht dem Gerechtigkeitsempfinden, wenn eine weiterhin an derselben Schule im selben Umfeld tÃ¤tige Lehrkraft bloss wegen der aufgrund der PensumserhÃ¶hung erforderlichen formalen direkten Unterstellung der AnstellungsverfÃ¼gung unter die kantonalen Bestimmungen zurÃ¼ckgestuft wird. Eine solche nicht rechtsgleiche Behandlung im Vergleich zu den anderen PrimarlehrkrÃ¤ften dÃ¼rfte denn auch kaum dem Sinn und Zweck von § 16 Abs. 4 LPV entsprechen. Mit dieser Bestimmung soll eine gewisse KontinuitÃ¤t in der TÃ¤tigkeit der einzelnen LehrkrÃ¤fte an der ZÃ¼rcher Volksschule gewÃ¤hrleistet sein. Diese Voraussetzung hat die BeschwerdefÃ¼hrerin durch ihre TÃ¤tigkeit bei der Beschwerdegegnerin 2 in den Jahren 2001/2002 erfÃ¼llt. Die aufgrund der PensumserhÃ¶hung erfolgte direkte Unterstellung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses unter die kantonalen Bestimmungen wÃ¼rde denn auch nicht genÃ¼gen, um eine <i>rechtlich erhebliche</i> Unterscheidung fÃ¼r eine Abstufung annehmen zu kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Es ergibt sich somit, dass in Gutheissung der Beschwerde die VerfÃ¼gungen des Volksschulamts vom 6. und 19. MÃ¤rz 2003 sowie Dispositiv-Ziffer I des vorinstanzlichen Entscheids vom 6. Oktober 2004 aufzuheben sind und die BeschwerdefÃ¼hrerin per 16. August 2003 in die Lohnstufe 10 des Lohnreglements 10.01 einzustufen ist. Die Beschwerdegegnerin 2 hat anlÃ¤sslich der kommunalen Anstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin die kantonalen LohngrundsÃ¤tze angewandt und ihr, wie den anderen LehrkrÃ¤ften auch, eine StufenerhÃ¶hung gewÃ¤hrt. Entsprechend hat es bei dieser gemÃ¤ss den kantonalen GrundsÃ¤tzen erfolgten Einstufung zu bleiben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Verfahrensausgang kann offen bleiben, ob die angefochtenen Entscheide gegen das Gleichstellungsgesetz vom 1. Juli 1995 verstossen, wie dies die BeschwerdefÃ¼hrerin ebenfalls geltend macht. Tendenziell sind im Kanton flexible Arbeitszeitmodelle im Steigen begriffen (vgl. NZZ vom 11. Januar 2005, S. 55). Der Frage, inwieweit solche Arbeitszeitmodelle geschlechtsspezifische Gesichtspunkte aufweisen, ist hier aber nicht nachzugehen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 80b VRG sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen, da der Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung zu Lasten der Bildungsdirektion. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Rekursverfahren und im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenÃ¼gende Darstellung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Bei­zug eines Rechtsbeistands rechtfertigte, oder ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren (§ 17 Abs. 2 lit. a und b VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der zu beurteilende Sachverhalt war komplizierter Natur und barg verschiedene schwierige Rechtsfragen. Schon deswegen sind die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung erfÃ¼llt, hat doch die nicht rechtskundig vertretene BeschwerdefÃ¼hrerin einen das Ã¼bliche Mass erheblich Ã¼bersteigenden Rechtsverfolgungsaufwand betreiben mÃ¼ssen (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 17 N. 17). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend unterliegen formell der Staat ZÃ¼rich und die Stadt X. Allerdings haben sich die Stadt X und die sie vertretende Kreisschulpflege Y nie mit den VerfÃ¼gungen des Volksschulamts bzw. dem Rekursentscheid der Vorinstanz identifiziert. Die Beschwerdegegnerin 2 hat denn auch auf eine Beschwerdeantwort verzichtet. Diesem Umstand ist gebÃ¼hrend Rechnung zu tragen, indem der Beschwerdegegner 1 allein zur Entrichtung der ParteientschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verpflichten ist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 35).</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. In Gutheissung der Beschwerde werden die VerfÃ¼gungen des Volksschulamts der Bildungsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 6. MÃ¤rz 2003 und vom 19. MÃ¤rz 2003 sowie Dispositiv-Ziffer I des Rekursentscheids der Bildungsdirektion vom 6. Oktober 2004 aufgehoben. Die Bildungsdirektion bzw. das Volksschulamt werden angewiesen, die BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn der ErwÃ¤gungen rÃ¼ckwirkend per 16. August 2003 in die Lohnstufe 10 des Lohnreglements 10.01 einzureihen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 860.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. Der Beschwerdegegner 1 wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 400.- auszurichten.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>