<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00078</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Irena Bogdanovic, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bundesplatz 15, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1998, ist bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Concordia Schweizerische Kranken- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Unfallversicherung AG (nachfolgend Concordia) für die Leistungen der obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorischen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegeversicherung versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 10. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 ersuchte Dr. med. A.___, Zahnarzt, die Concordia um Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine beim Versicherten vorgesehene ästhetische Rhinoplastik zur gleichzeitigen Verbesserung der Nasenatmung (Urk. 8/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verweis auf die Empfehlung des Vertrauensärztlichen Dienstes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehnte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concordia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. September 2015 eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kostenübernahme formlos ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Oktober 2015 ersuchte Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Concordia erneut um Kostengutsprache (Urk. 8/10). Mit Verweis auf einen Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Vertrauensärztlichen Dienstes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/11) lehnte die Concordia am 24. November 2015 (Urk. 8/12) eine Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> formlos ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. November 2015 (Urk. 8/13) ersuchte Dr. B.___ um Wiedererwägung des Entscheids vom 24. November 2015. Die Concordia holte wiederum einen Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Vertrauensärztlichen Dienstes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Urk. 8/14) und hielt gestützt darauf mit Schreiben vom 30. November 2015 (Urk. 8/15) an ihrem Entscheid vom 24. November 2015 fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Intervention durch den Versicherten (Urk. 8/16, Urk. 8/22) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concordia nochmals Rücksprache mit dem Vertrauensärztlichen Dienst (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8/17). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge lehnte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concordia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Übernahme der Kosten für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 16. Dezember 2015 durchgeführte (vgl. Urk. 1 S. 2) Septo-Rhinoplastik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der obligatorischen Krankenpflegever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung vollumfänglich ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. April 2016 erhobene Einsprache (Urk. 8/25) wies die Concordia mit Entscheid vom 26. Juli 2016 (Urk. 8/26 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26. Juli 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 14. September 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Kosten der Septo-Rhinoplastik seien vollständig von der Concordia im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weitergehende umfassende medizinische Abklärungen zu treffen und festzustellen, wie gross der funktionelle Anteil der Behandlung gewesen sei und es seien entsprechend die Kosten der Septo-Rhinoplastik anteilsmässig von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Concordia beantragte mit Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2016 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde, was de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewährt die soziale Krankenversicherung Leistungen bei Krankheit, wobei Krankheit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) jede Beeinträchtigung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen oder geistigen Gesundheit ist, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit zur Folge hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob eine Krankheit im Sinn dieser Bestimmung vorliegt, ist nach den Beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derheiten des einzelnen Falls zu beantworten. Dabei wird man kaum je von Krankheit sprechen können, wenn nicht Störungen vorliegen, die durch patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Vorgänge verursacht worden sind (BGE 121 V 289 E. 2b). Zu betonen ist, dass es sich beim Begriff Krankheit um einen Rechtsbegriff handelt, und dass er sich somit nicht notwendigerweise mit dem medizinischen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbegriff deckt, sondern bloss einen bestimmten Ausschnitt des gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Geschehens, welches zum medizinischen Krankheitsbegriff gehört, um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasst. Das subjektive „sich krank fühlen“ erfüllt für sich allein den Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbegriff im Rechtssinn noch nicht. Die gesundheitliche Störung muss eine gewisse Schwere aufweisen, um als Krankheit zu gelten; die Schwere wird als Krankheitswert bezeichnet. Art. 3 Abs. 1 ATSG konkretisiert mit den darin formulierten Erfordernissen den gleichen Gedanken. Verlangt eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beeinträchtigung weder Untersuchung noch Behandlung und verursacht sie auch keine Arbeitsunfähigkeit, liegt grundsätzlich keine Krankheit im Sinne von Art. 1a Abs. 2 lit. a KVG vor. Die Untersuchungs- oder Behandlungsnot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigkeit oder das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit muss objektiv durch den Arzt oder die Ärztin festgestellt werden. Das Sozialversicherungsrecht verlangt somit eine durch Medizinalpersonen objektivierbare und festgestellte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Gesundheit, damit eine Leistung beansprucht werden kann (Thomas Locher und Thomas Gächter, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Auflage, S. 73; Gebhard Eugster, Krankenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Auflage, S. 492 ff. Rz 284 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungsbedürftigkeit liegt vor, wenn die Beeinträchtigung der Gesundheit die körperlichen oder geistigen Funktionen in so beträchtlichem Masse ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränken, dass der Patient ärztlicher Hilfe bedarf, die Gesundung ohne medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Hilfe wahrscheinlich nicht oder nicht mit Aussicht auf Erfolg innert angemessener Zeit zu erreichen wäre oder wenn dem Patienten nicht zugemutet werden kann, ohne wenigstens den Versuch einer Behandlung zu leben (Geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hard Eugster, a.a.O., S. 495 Rz 292). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein ausschliesslich ästhetischer Mangel zählt nicht zu dem durch das KVG versicherten (Krankheits-)Risiko. Kosmetische Behandlungen zur Behebung von Abweichungen von der Ideal- oder Normalform äusserer Erscheinung zielen in der Regel nicht auf die Heilung, Linderung oder Verhinderung pathologischer Zustände oder auf die Erhaltung der Gesundheit ab. Natürliche Schönheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehler, die im Rahmen der natürlichen körperlichen Entwicklung entstehen, wie etwa unschöne Narben, abstehende Ohren, körperliche Übergrössen, Muttermale gutartiger Natur, Gesichtsfalten, Schlupflider, Tränensäcke, Haarausfall oder nicht dem vermeintlichen Schönheitsideal entsprechende Brüste haben keinen Krankheitscharakter, soweit damit keine erheblichen Funktionsstörungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den oder konkret davon zu erwarten sind. Natürliche Schönheitsmängel können jedoch Pflichtleistungen auslösen, wenn mit dem kosmetischen Defizit eine körperliche oder psychosomatische Beeinträchtigung mit ausgeprägtem Krankheitswert verbunden ist. Solche Funktionseinschränkungen sind beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise bei schiefstehenden Nasen eine erhebliche Behinderung der Nasenatmung (Gebhard Eugster, a.a.O., S. 497 f. Rz 303 f.). Eine Leistungspflicht der obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorischen Krankenpflegeversicherung besteht deshalb dann, wenn der Eingriff medizinisch indiziert ist beziehungsweise die Beschwerden erheblich sind und andere, vor allem ästhetische Motive genügend zurückdrängen (BGE 121 V 211 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 25 Abs. 1 KVG übernimmt die obligatorische Krankenversicherung die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und ihrer Folgen dienen. Art. 25 Abs. 2 KVG enthält einen Katalog von Leistungen, die unter die Übernahmepflicht der Krankenversicherer fallen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Übernahmepflicht des Krankenversicherers wird durch Art. 32 Abs. 1 KVG begrenzt. Danach sind nur jene Leistungen zu vergüten, welche wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind (sogenannte WZW-Kriterien), wobei die Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen sein muss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Leistung ist wirksam, wenn sie geeignet ist, das angestrebte diagnostische oder therapeutische Ziel zu erreichen (BGE 137 V 295 E. 6.1). Die Zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit fragt nach dem diagnostischen oder therapeutischen Nutzen der Anwendung im Einzelfall unter Berücksichtigung der damit verbundenen Risi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, gemessen am angestrebten Heilerfolg der möglichst vollständigen Beseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung sowie allen-falls an der Missbrauchsgefahr (BGE 137 V 295 E. 6.2). Das Wirtschaftlich-keitser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordernis bezieht sich auf die Wahl unter mehreren zweckmässigen Diagnose- oder Behandlungsalternativen. Bei vergleichbarem medizinischem Nutzen ist die kostengünstigste Variante beziehungsweise diejenige mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu wählen. Wo es nur eine Diagnose- oder Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeit gibt, ist nach dem allgemeinen Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung, BV) die Leistung zu verweigern, wenn zwischen Aufwand und Heilerfolg ein grobes Missverhältnis besteht (BGE 136 V 395 E. 7.4; vgl. Gebhard Eugster, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 507 ff. Rz 328 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tscheid (Urk. 2) zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend davon aus, dass neben der ästhetischen Problematik keine Beschwerden mit Krankheitswert vorgelegen hätten und aufgrund des Alters des Versicherten im Zeitpunkt der Operation von einem nicht den Regeln der Kunst entsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Eingriff ausgegangen werden müsse (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, zusammenfassend könne geschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgert werden, dass die ärztlich und klinisch attestierten Beschwerden die ästhetischen Motive genügend zurückdrängten, damit eine Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bejaht werden könne (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdegegnerin die Kosten der am 16. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 durchgeführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Septo-Rhinoplastik im Rahmen der obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Kr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ankenpflegeversicherung zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht lässt sich den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">olgendes entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oto-Rhino-Laryngologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsschreiben vom 26. Juni 2015 (Urk. 3/6 = Urk. 8/3) aus, der Versicherte beklagte eine Behinderung der Nasenatmung beidseits, sowie vermehrt beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders im Winter Halsschmerzen. Beidseits bestehe eine sehr geringe Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängigkeit der Nasenhaupthöhlen, rechts schlechter als links. Es liege eine hohe, enge Spannungsnase mit assoziierter Pharyngitis sicca vor. Diesbezüglich dränge sich eine operative Korrektur auf. Die Frage sei nur, ob man diese vor dem 18. Lebensjahr durchführen sollte oder nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zahnarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Kostengutsprachegesuch vom 10. September 2015 (Urk. 3/7 = Urk. 8/4) aus, beim Versicherten sei eine ästhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Rhinoplastik vorgesehen. Gleichzeitig fände die Verbesserung der Nasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung statt. Wie aus dem Zeugnis von Frau Dr. C.___ ersichtlich sei, sei die Durchgängigkeit beidseits stark eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vertrauensärztliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin, führte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29. September 2015 (Urk. 3/12 = Urk. 8/7) aus, der Versicherte sei erst 16-jährig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, also noch nicht ausgewachsen. Photografisch finde sich keine Septumdeviation bei leichter Höckernase. Das Skelett werde sich durch das Wachstum noch verändern und der Erfolg eines solchen Eingriffs zum jetzigen Zeitpunkt bei notabene nur geringgradigen Beschwerden sei zweifelhaft. Die Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Befundes könne generell bestritten werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte mit Kostengutsprachegesuch vom 27. Oktober 2015 (Urk. 3/5 = Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atembehinderung bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägter Septumdeviation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Konchahyperplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adhäsionen in Area 3+4 (vor allem rechtsseitig)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinischen Untersuchung habe sich ein allseits gesunder Patient in gutem Allgemeinzustand gezeigt. Im Lokalbefund bestehe eine deutliche und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte Septumdeviation nach rechts in Area 3 und 4 mit Septumsporn, welcher sowohl die mittlere als auch die untere Nasenmuschel okkludiere. Ausgepräge Konchahyperplasie, welche zu einem subtotalen Verschluss der Nasenhaupthöhle führe. Die Schleimhaut sei ansonsten intakt, es seien keine Sekretspuren sichtbar (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des klinischen, rhinomanometrischen und radiologischen Befundes bestehe der dringende Bedarf einer funktionellen Rehabilitation im Sinne einer funktionellen Septo-Rhinoplastik. Falls der Versicherte zusätzlich eine ästhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Rehabilitation der Nasenspitze und des Nasenrückens wünsche, werde er diesen Kostenanteil privat bezahlen müssen. Es werde um Kostengutsprache für den funktionellen Teil der Operation gebeten, welcher ambulant durchgeführt werden könne, jedoch einer Kurznarkose bedürfe (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst der Beschwerdegegnerin, führte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. November 2015 (Urk. 3/10 = Urk. 8/11) aus, eine Kostengutsprache könne nicht erfolgen, da ein rein ästhetisches Problem vorliege, welches hinter einer pseudorhinologischen Problematik versteckt werde, was sich an der ambulanten Behandlung zeige. Dazu komme noch die Klinik, welche für das Schnelle schon berühmt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte mit Bericht vom 25. November 2015 (Urk. 3/13 = Urk. 8/13) aus, es bestehe ein relevantes funktionelles nasales Problem. Die Tatsache, dass die erstmalige Beurteilung durch Dr. A.___ eher ein Gewicht auf die Ästhetik gelegt habe, ohne die entsprechende klinische, radiologische und endonasale Diagnostik zu betreiben, entschärfe das Atemfunktionsproblem nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Stellungnahme vom 27. November 2015 (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, die bisherige Beurteilung bleibe unverändert. Medizinisch liege nichts Neues</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. Eine Besprechung des Falls mit einem Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO)-Arzt habe ergeben, dass per se diese Operation bei einem noch nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsenen Patienten abzulehnen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte am 14. Dezember 2015 (Urk. 8/17) aus, eine Septo-Rhinoplastik sei - auch nach Rücksprache mit Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertrauensärzten - im noch nicht ausgewachsenen Alter nicht fachgerecht, wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche sogar der lege artis, da infolge der noch nicht vollständigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knöcherung Folgeoperationen zu befürchten seien. Deshalb würden solche Operationen in der Regel erst nach dem 18. Altersjahr vorgenommen werden. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz sei dann ins Auge zu fassen, wenn eine groteske Septumdeviation vorläge. Das liege hier nicht vor, umso mehr als bei der ersten Anfrage vor allem ästhetische Gesichtspunkte aufgeführt worden seien. Deshalb sei auch aus WZW-Gründen die Kostengutsprache abzulehnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 24. August 2016 (Urk. 3/4) aus, zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Untersuchs des Versicherten durch Dr. A.___ habe keine Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebung stattgefunden und eine funktionelle Rhinomanometrie sei auch nicht vorhanden gewesen. Der rhinomanometrische und computertomographische Untersuch vom 8. Oktober 2015 habe deutliche Abweichungen von der Norm im Bereich des Septums und der Nasenmuscheln mit den entsprechenden pathologischen Werten in der Rhinomanometrie, welche als relevant und nicht als marginal einzustufen seien (22 %), ergeben. Die anatomischen Veränderungen der Nasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupthöhle, vor allem rechtsseitig, mit Verwachsung des Septums an der mittl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und unteren Nasenmuschel seien als relevant einzustufen und funktionell bedeutsam. Die alleinige Durchführung einer ästhetischen Rhinoplastik gefährde zudem die bereits schon vorhandene Atemdurchflusssituation (S. 1). Die Argu-men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation, dass eine solche Operation nur vor dem 18. Lebensjahr durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen sei, sei in diesem Fall irrelevant, da die entsprechende Konsultation zwei Monate vor Erreichung des 18. Lebensjahres stattgefunden habe und nicht die Vollendung, sondern das Erreichen des 18. Lebensjahres relevant sei. Im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens sei man oft gezwungen, bei diversen Fehlbildungen vor dem 18. Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahr (Beispiel Nasenoperation bei Spaltpatienten) Korrekturoperationen durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen, um die Patienten vor der Stigmatisierung im Alltag (Schulalltag) zu bewahren (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Folgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streitig und zu prüfen, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer beklagte Behinderung der Nasenatmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schwere aufweist, welche mit dem im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (BGE 120 V 37 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3c) als kra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkheitswertig zu bezeichnen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bejahendenfalls, ob die Behandlung mit der erfolgten Nasenoperation die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an die Wirksamkeit, die Zweckmässigkeit und die Wirtschaftlichkeit erfüllt (Art. 32 Abs. 1 KVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass der behandelnde Arzt Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen dringenden Bedarf einer funktionellen Rehabilitation im Sinne einer funktionellen Septo-Rhinoplastik sah (vorstehend E. 3.4). Auch die behandelnde Ärztin Dr. C.___ erachtete bei der Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hohe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, enge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spannungsnase mit assoziierter Pharyngitis sicca </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine operative Korrektur als notwendig (vorstehend E. 3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indes geht aus den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. D.___, Dr. E.___ und Dr. F.___ (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3, E. 3.5, E. 3.7, E. 3.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungsnotwendigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor. Sie lehnten eine Operation bei einem noch nicht ausgewachsenen Patienten ab und wiesen darauf hin, dass solche Operationen in der Regel erst nach dem 18. Altersjahr vorgenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersten aktenkundigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbericht wurde festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine beidseitige Behinderung der Nasenatmung sowie besonders im Winter vermehrt Halsschmerzen beklage (vorstehend E. 3.1). Im ersten Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprachegesuch wurde ausgeführt, dass eine ästhetische Rhinoplastik vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sei (vorstehend E. 3.2). Bereits gestützt auf diese ersten ärztlichen Stel-lungnahmen ist nicht auszuschliessen, dass allenfalls ästhetische Überlegungen beim Entscheid für eine Operation im Vordergrund standen, abgesehen davon erscheint es jedenfalls fraglich, ob die geltend gemachte Beeinträchtigung der Nasenatmung die notwendige Schwere erreicht, um einen ausgeprägten Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert zu begründen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine - mehr oder weniger - deutliche Behinderung der Nasenatmung scheinen dann die späteren Berichte der behandelnden Ärzte und die Ergebnisse der am 8. Oktober 2015 durchgeführten Rhinomanometrie (Urk. 8/9) zu sprechen. Diese Unterlagen wurden allerdings erst nach der erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Ablehnung der Kostenübernahme durch die Beschwerdegegnerin am 30. September 2015 (Urk. 8/8) eingereicht beziehungsweise nachgeschoben. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, kann aber offen gelassen werden, ob rechtsgenüglich dargetan ist, dass eigentliche somatische Gesundheitsstörungen vorhanden gewesen wären, die die Nasenoperation indiziert hätten. Dass ein ästhetischer Mangel vorgelegen habe, der zu Beschwerden mit Krankheitswert geführt hätte, und dessen operative Behebung eine Pflichtleistung im Sinne von Art. 25 KVG darstellte, wurde ohnehin nicht geltend gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist, dass die durchgeführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nasenoperation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Blick auf das jugendliche Alter des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Ablehnung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostengutsprache beziehungsweise der Operation die Anforderungen an die Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit, die Zweckmässigkeit und die Wirtschaftlichkeit (Art. 32 Abs. 1 KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Septo-Rhinoplastik war im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) medizinisch nicht indiziert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Geburtsdatum: 21. Dezember 1998)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damals doch noch nicht einmal ganz 17 Jahre alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die überweisende Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Frage aufgeworfen, ob es Sinn mache, die Operation vor dem 18. Altersjahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vornehmen zu lassen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In der Folge wies die Vertrauensärztin Dr. D.___ zu Recht daraufhin, dass sich das Skelett des Beschwerdeführers durch das Wachstum noch verändern werde und kam zum nachvollziehbaren Schluss, dass der Erfolg des vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enen Eingriffs im damaligen Zeitpunkt bei notabene nur geringgradigen Be-schwerden zweifelhaft sei (vorstehend E. 3.3). Ebenso überzeugend führte Ver-trauensarzt Dr. F.___ nach Rücksprache mit Fachvertrauensärzten aus, dass eine Septo-Rhinoplastik im noch nicht ausgewachsenen Alter nicht fachgerecht sei, ja sogar der lege artis widerspreche, da infolge der noch nicht vollständigen Verknöcherung Folgeoperationen zu befürchten seien, und dass solche Opera-tionen daher in der Regel erst nach dem 18. Altersjahr vorgenommen würden. Ausnahmen seien ins Auge zu fassen, wenn eine groteske Septumdeviation vorliege, was aber hier nicht der Fall sei (vorstehend E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesen überzeugenden Ausführungen der Vertrauensärzte der Beschwerde-gegnerin vermögen die Einwände des Beschwerdeführers mit Hinweis auf die übrigen ärztlichen Berichte nichts zu ändern. Insgesamt bestehen keine - auch nur geringen - Zweifel an der Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der Stel-lungnahmen von Dr. D.___ und von Dr. F.___, weshalb ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Rechtsprechung Beweiswert zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt (vorstehend E. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Behandlung im Zeitpunkt des Ersuchens um Kostenübernahme und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht den verlangten Anforderungen der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit entsprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damals zu Recht abgelehnt hat, eine Kostengutsprache zu erteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Concordia Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes-gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p></div> </div></body></html>