<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01053</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, ist Mutter von drei volljährigen Kindern (Urk. 9/3 Ziff. 3). Sie reiste im Jahr 2012 von Italien in die Schweiz ein (Urk. 9/3 Ziff. 1.4, Urk. 9/44 S. 2 Ziff. 2.1 Mitte). Unter Hinweis auf eine Krebserkrankung meldete sie sich am 1. Februar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 9/3 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische (Urk. 9/14-15, Urk. 9/42) und erwerbliche (Urk. 9/12, Urk. 9/38) Abklärungen und veranlasste eine Haushaltabklärung (Urk. 9/44). Am 19. Juni 2017 erliess sie den Vorbescheid (Urk. 9/47). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. September 2017 (Urk. 9/49 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 28. September 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. September 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente und allenfalls Eingliederungsmassnahmen, zu gewähren. Sodann seien weitere medizinische Abklärungen zur Feststellung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vorzunehmen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. Oktober 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 15. Februar 2018 wurde der Beschwerdeführerin antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung in der Person ihres Rechtsvertreters bewilligt. Zudem wurde ihr eine Kopie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort zugestellt (Urk. 11 Dispositiv Ziff. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter reichte dem Gericht am 19. März 2018 die Honorarnote (Urk. 18) ein. Diese und ein weiteres Aktorum (Urk. 19) wurden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am 28. März 2018 zugestellt (Urk. 20/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Entscheid zur Statusfrage fest, die Beschwerdeführerin sei bis zum Eintritt der gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen mit einem Pensum von 10 % als Putzfrau tätig gewesen. Die restlichen 90 % habe sie sich um ihren Haushalt gekümmert. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 20 %, die auf 50 % ausgebaut werden könne (Urk. 2 S. 1 f.). Die Beschwerdegegnerin ermittelte gestützt auf eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % nach der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrad von total 4.3 % und verneinte daher einen Rentenanspruch (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wandte sich in der Beschwerde gegen die getroffene Qualifikation als Teilerwerbstätige. Sie führte aus, es könne nicht davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden, dass sie heute mit einem derart tiefen Pensum einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachgehen würde. Vor der Einreise in die Schweiz im Juni 2012 sei sie in Italien vollzeitlich erwerbstätig gewesen (Urk. 1 S. 4 Ziff. 3.2). Neun Monate nach der Einreise in die Schweiz sei sie erkrankt. In der kurzen Zeit seit der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reise habe sie noch keine stabile Erwerbstätigkeit aufbauen können (Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.2 oben). Es müsse davon ausgegangen werden, dass sie ohne Erkrankung das Erwerbspensum kontinuierlich gesteigert hätte und heute wieder vollzeitlich erwerbstätig wäre. Die gemischte Methode komme somit nicht zur Anwendung. Bei Annahme einer Vollzeiterwerbstätigkeit im Gesundheitsfall resultiere ein IV-Grad von 80 %, bei Annahme eines 50%igen Erwerbspensums ein IV-Grad von 64 %. Im Übrigen ergäben sich aus den medizinischen Akten Hinweise auf eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung. Diese beziehungsweise deren Relevanz sei zu Unrecht in Frage gestellt worden. Diesbezüglich seien weitere Abklärungen vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zwischen den Parteien sind nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige und die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zwischen Erwerbstätigkeit und Haushalt sowie die medizinische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitsfähigkeit strittig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin die Gewährung von beruflichen Massnahmen bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragt hat (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2), ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin hierüber noch nicht verfügt hat. Auf das Gesuch kann daher im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Verfahren mangels Anfechtungsobjekts nicht eingetreten werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin wurde ein Adenokarzinom des Zökums pT3 pNO MO </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellt, worauf sie sich ab Juni 2013 mehreren Operationen unterziehen musste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/27/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte am 3. Mai 2017 eine Haushaltabklärung durch (Urk. 9/44 S. 1 oben). Die Abklärungsperson führte im Bericht vom 10. Mai 2015 (Urk. 9/44) zu den von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden aus, bei einer medizinischen Untersuchung im März 2013 sei ein Adenokarzinom ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deckt worden. Sie sei daraufhin im Juni 2013 operiert worden, wobei innerhalb von drei Monaten insgesamt fünf Operationen erfolgt seien (S. 1 Ziff. 1). Seit einer weiteren Operation im Juli 2016 leide sie an Durchfall. Wegen des ständigen Durchfalls werde sie mit einer Opium-Tinktur behandelt. Dies habe zur Folge, dass sie stets sehr müde sei (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe in Italien eine Ausbildung mit einem Diplom als Assistenzpflegerin abgeschlossen. Vor ihrer Einreise in die Schweiz im Juni 2012 habe sie in einem Altersheim vollzeitlich als Assistenzpflegerin gearbeitet. Sie habe sich dann in Italien bei der Invalidenversicherung angemeldet, die eine vollständige Invalidität anerkannt habe. Nachdem sie in Italien arbeitslos ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei, sei die finanzielle Situation schwierig geworden. In der Schweiz sei ihr eine Arbeitsstelle in einem Hotel vermittelt worden. Da es dort zu wenig Arbeit gegeben habe, sei ihr nach kurzer Zeit wieder gekündigt worden (S. 2 Ziff. 2.1 Mitte). Im März 2013 habe sie in einer Bar in Zürich eine Putztätigkeit jeweils zirka drei Stunden pro Tag an sieben Tagen pro Woche ausgeübt. Sie habe erst wenige Wochen dort gearbeitet, als sie erkrankt sei (S. 2 Ziff. 2.1 unten). Seit ihrer Einreise in die Schweiz habe sie verschiedene Teilzeitjobs ausgeübt. Diese seien ihr vorwiegend durch ihren Lebenspartner vermittelt worden. Aktuell sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt nicht im Stande, einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da sie aufgrund von Medikamenten sehr müde und geschwächt sei (S. 3 Ziff. 2.3). Die Beschwerdeführerin erhalte von der italienischen Invalidenversicherung 100 Euro monatlich. Zudem werde sie vom Sozialamt unterstützt (S. 3 Ziff. 2.4). Bei guter Gesundheit hätte sie die frühere Putztätigkeit mit einem Pensum von zirka drei Stunden pro Tag weitergeführt und sich weitere Reinigungsjobs gesucht. Die Stellensuche sei mangels Deutschkenntnisse erschwert gewesen (S. 3 Ziff. 2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson legte die Qualifikation dahingehend fest, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Gesundheitsfall zu 10 % erwerbstätig und zu 90 % im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt tätig wäre (S. 3 Ziff. 2.6). Zur Begründung gab sie an, die Beschwerdeführerin habe bei der Befragung vor Ort erklärt, dass sie bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit jeweils drei Stunden pro Tag an sieben Tagen pro Woche als Putzfrau tätig gewesen sei. Diese Angaben könnten jedoch nicht mittels eines Arbeitsvertrages oder durch Lohnabrechnungen belegt und nachvollzogen werden. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin könne auch den damaligen Arbeitgeber nicht benennen. Ebenso fehlten auf dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) entsprechende abgerechnete Beiträge (S. 3 f. Ziff. 2.6.1). Von der Y.___ seien im Monat Dezember 2012 Fr. 286.-- und im Januar 2013 Fr. 471.-- abgerechnet worden. Dies passe nicht zu dem von der Beschwerdeführerin erwähnten Arbeitsaufwand. In der IV-Anmeldung vom 1. Februar 2016 habe sie als letzte Beschäftigung eine Tätigkeit als Putzfrau mit einem Pensum von 10 % angegeben. Rechne man das gesamte Einkommen gemäss IK-Auszug aus der Zeit von Juni 2012 bis Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 zusammen, ergäben sich Fr. 2'334.--, was einem durchschnittlichen Mon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 291.75 entspreche. Bei einem niedrigen Stundenlohn ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche dies knapp einem Erwerbspensum von 10 %. Die Beschwerdeführerin habe sich damals offensichtlich mit diesem Einkommen arrangiert. Sie habe sich weder beim Arbeitsamt noch beim Sozialamt gemeldet. Sie sei daher als zu 10 %-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätige zu qualifizieren. Die Tätigkeit im Haushalt umfasse demzufolge 90 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor der Erkrankung sei die Arbeit im Haushalt vorwiegend die Aufgabe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin gewesen. Dies habe sich so ergeben, da ihr wegen des geringen Arbeitspensums mehr Zeit zur Verfügung gestanden habe als ihrem Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partner (S. 5 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson veranschlagte für den Bereich «Ernährung», der mit 44 % gewichtet wurde, eine Einschränkung von 8 % und damit eine Behinderung von 3.52 % (S. 6 Ziff. 6.2). Der Bereich «Wohnungspflege» wurde mit 20 % gewichtet. Hierfür ermittelte die Abklärungsperson eine Einschränkung von 5 % und damit eine Behinderung von 1 % (S. 6 Ziff. 6.3). Für den Bereich «Einkauf und weitere Besorgungen», der mit 10 % gewichtet wurde, veranschlagte sie eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung von 3 % und damit eine Behinderung von 0.3 % (S. 7 Ziff. 6.4). Die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson ermittelte somit für den Haushalt eine Einschränkung von 4.82 % (3.52 % + 1 % + 0.3 %), was gewichtet bei einem Anteil im Haushalt von 90 % zu einem Teilinvaliditätsgrad von 4.34 % führt (S. 8 Ziff. 6.8 und 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin reichte dem Gericht am 19. März 2018 (Urk. 18) ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schreiben der Sozialberatung der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. März 2018 (Urk. 19) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Verantwortliche der Sozialberatung gab darin an, dass in einem vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Fall alles darangesetzt würde, die betreffende Person so schnell wie möglich wieder in den Erwerbsprozess zurückzuführen. Es würden Vorgaben gemacht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass diese ihre mögliche Arbeitsfähigkeit vollständig verwerten müsste. Dies wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde bedeuten, dass sie eine Vollzeitstelle annehmen müsste. Falls die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son Unterstützung benötigen würde, würde man ihr solche in Form von Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen, Trainingsarbeitsplätzen, Integrationsmassnahmen usw. vermitteln und die Teilnahme für obligatorisch erklären. Zudem würde man sie unter Zeitdruck setzen, damit sie schnellstmöglich eine Vollzeitstelle finden könnte. Auch würde man sie verpflichten, sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) anzumelden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist auf die medizinische Aktenlage einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist seit 2013 bei Dr. h.c. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, in Behandlung (Urk. 9/15 S. 1 Ziff. 1.2). Die Hausärztin nannte im Bericht vom 25. Februar 2016 (Urk. 9/15) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach einer Hemikolektomie rechts vom 6. Juni 2013, eine Schlafstörung, eine Depression und eine unklare Schwellung der Beine (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ attestierte für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Reinigung seit dem 15. Juni 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Zudem gab sie an, schwere und mittelschwere Tätigkeiten, die das Heben von Gewichten beinhalteten, seien der Beschwerdeführerin nicht mehr möglich. Eine leichte Arbeit mit Pausen sei der Beschwerdeführerin aber möglich (S. 2 f. Ziff. 1.6 und 1.7). Für eine solche bestehe ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von 40-50 %. Aufgrund einer Diarrhoe seien Pausen erforderlich (S. 3 Ziff. 1.9). Auch im Haushalt sei eine schwere Arbeit nicht möglich (S. 3 Ziff. 1.11). In einer wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von Gewichten von mehr als 5 kg bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Urk. 9/14 Ziff. 11.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl.-Med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prävention und Gesundheitswesen, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, führte in einer Stellungnahme vom 8. März 2016 (Urk. 9/46 S. 2 f.) aus, gemäss der Einschätzung durch die Hausärztin bestehe in der bisherigen Tätigkeit als Putzkraft seit dem 15. März 2013 bis heute eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht bestehe bei regelmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Verfügbarkeit eines WC eine noch geringere Arbeitsunfähigkeit von zirka 20 %. Es sei eine adäquate Therapie der Diarrhoe erforderlich. Die verwendete Opium-Tinktur weise ein hohes Abhängigkeitspotential auf und führte zudem zu Müdigkeit (S. 3 oben). Zusammenfassend leide die Beschwerdeführerin nach einer Hemikolektomie bei einem Tumorleiden unter anhaltenden Durchfällen, die mit einer Opiumtinktur behandelt würden. In der angestammten Tätigkeit bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die Beschwerdeführerin sei jedoch in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit einer Einschränkung von 20 % leichte körperliche Tätigkeiten zu verrichten (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Spitals C.___ berichteten am 18. Juli 2016 (Urk. 9/27/6-7) über eine stationäre Behandlung im Spital C.___ vom 17. bis 18. Juli 2016. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte stellten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Passagestörung mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch: chronische Diarrhoe seit 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koloskopie August 2015: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hemikolektomie rechts am 6. Juni 2013 bei Adeno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">karzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nom des Zökums PT3 pNO MO mit Revisionslaparotomie am 15. Juni 2013 bei Anastomoseninsuffizienz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Neuanlage der Ileotransversostomie am 14. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Exzision Narbengranulom, Narbenhernien-Korrektur, Faszien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">doppelung am 4. Juli 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">normochrome, normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mammaaugmentation vor Jahren beidseits bei Verdacht auf innere Ruptur des rechten Implantates</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Uterus myomatosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ bezeichnete den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Verlaufsbericht vom 13. März 2017 (Urk. 9/42/1-3) als stationär und schlecht (S. 1 Ziff. 1.1). Sie sei als Raumpflegerin und in einer Bar nur bedingt einsetzbar, da sie keine Gewichte von mehr als 3-5 kg heben oder stossen könne. In einer angepassten Tätigkeit könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 20 % begonnen werden und es solle versucht werden, die Arbeitsfähigkeit weiter aufzubauen (S. 1 Ziff. 2.1). Ab sofort bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 20 %, welche eventuell auf 50 % gesteigert werden könne (S. 3 Ziff. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ gab in einem weiteren Bericht vom 13. März 2017 (Urk. 9/42/6-9) an, die Patientin klage immer noch über eine Diarrhoe, die sie nur mit einer Opium-Tinktur einigermassen im Griff habe (S. 1 f. Ziff. 1.4). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei problematisch, dass eine chronische Erschöpfung bei einer chronischen Diarrhoe bestehe, wobei es nach einer Stunde Arbeit zu einer starken Ermüdung komme. Heben oder Schieben von Lasten von mehr als 5 kg und auch Husten lösten bei der Patientin eine Diarrhoe aus. Die Beschwerdeführerin sei für eine sehr leichte Arbeit eventuell nur wenige Stunden arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Med. B.___ führte in einer weiteren Stellungnahme vom 21. März 2017 aus, aktuell stehe eine chronische Diarrhoe im Vordergrund. Ausserdem sei die Beschwerdeführerin depressiv und weise Schlafstörungen auf. Als Putzkraft sei sie deshalb nur bedingt einsetzbar. Gleiches gelte für eine Tätigkeit in einer Bar. In einer angepassten Tätigkeit könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 20 % be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gonnen werden, die bis auf 50 % ausgebaut werden könne. Die attestierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit übersteige damit bereits das zuletzt ausgeübte Arbeitspensum von 10 % (Urk. 9/46 S. 4 Mitte). Im Vergleich mit der Stellungnahme des RAD vom März 2016 habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht wesentlich geändert. Es könne weiterhin davon ausgegangen werden, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in einer angepassten Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein 50%-Pensum ausüben könne. Unter adäquater Einnahme einer Antidiarrhoika und der zeitnahen Verfügbarkeit einer Toilette lasse sich die Arbeitsfähigkeit weiter steigern (S. 4 unten). </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX022"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngefochtene Verfügung ist am 1. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit vor dem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten der Verordnungsänderung am 1. Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2017 E. 5.3 mit Hinweisen). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g Bezug genommen. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Absatz 1 der Übergangsbestimmung zur Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der IVV vom 1. Dezember 2017 ist für am 1. Januar 2018 laufende Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten, halbe Renten und Viertelsrenten, die in Anwendung der gemischten Methode zugesprochen wurden, innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieser Änderung eine Revision einzuleiten. Eine allfällige Erhöhung der Rente erfolgt auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente vor dem 1. Januar 2018 wegen eines zu geringen Invaliditätsgrads einer teilerwerbstätigen versicherten Person, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich betätigte, verweigert, so wird eine neue Anmeldung geprüft, wenn die Berechnung des Invaliditätsgrads nach Artikel 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absätze 2–4 IVV voraussichtlich zu einem Rentenanspruch führt (Absatz 2 der Übergangsbestimmung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Februa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist die Statusfrage zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat nach ihrer Einreise in die Schweiz im Juni 2012 bis zur Feststellung der Krebserkrankung im Frühjahr 2013 erst verhältnismässig kurze Zeit gearbeitet. Sie machte geltend, dass sie in dieser Zeit noch keine stabile Erwerbstätigkeit habe aufbauen können (Urk. 1 S. 5 Ziff. 3.2 oben). Gemäss IK-Auszug verdiente sie in den Monaten Juni und Juli 2012 bei der D.___ Fr. 1'577.--. Ab Dezember 2012 war sie bei der Y.___ angestellt. Dabei wurden im Dezember 2012 ein Monatslohn von Fr. 286.-- und im Januar 2013 ein solcher von Fr. 471.-- abgerechnet (Urk. 9/12 S. 1). Gemäss der Abrechnung der italienischen Sozialversicherung hat die Beschwerdeführerin in Italien sowohl vollzeitig als auch in einem Teilzeitarbeitsverhältnis gearbeitet (vgl. Urk. 9/38 S. 1). Der Umstand, dass sie in der Vergangenheit zu 100 % gearbeitet hat, spricht dafür, dass sie auch in der Schweiz mutmasslich ein höheres Erwerbspensum als 10 % ausgeübt hätte. Entgegen der </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung im Abklärungsbericht vom 10. Mai 2015 ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ihr Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum aus finanziellen Gründen hätte steigern müssen, da sie mit einem Pensum von rund 10 % einen sehr bescheidenen Verdienst erzielte, der in keiner Weise für die Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten ausreichte. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ist auch darin beizupflichten, dass ihr Lebenspartner sie ohne die Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung mutmasslich nicht über einen längeren Zeitraum oder auf Dauer finanziell unterstützt hätte (Urk. 1 S. 5 Mitte). Die alleinige Berücksichtigung des in der Schweiz seit Juni 2012 erzielten Erwerbseinkommens greift daher zu kurz. Es ist daher von der im Abklärungsbericht vom 10. Mai 2015 ermittelten Qualifikation abzuweichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Angaben der Beschwerdeführerin, wonach sie im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, kann jedoch ebenfalls nicht abgestellt werden. Für eine dauerhafte volle Erwerbstätigkeit liegen keine ausreichenden Anhaltspunkte vor. Als naheliegend beziehungsweise überwiegend wahrscheinlich erweist sich ein Anteil im Erwerbsbereich und im Haushalt von je 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinischen Akten legen den Schluss nahe, dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Krebserkrankung nach mehreren Operationen seit Juni 2013 als geheilt angesehen werden kann. Dr. A.___ diagnostizierte unter anderem eine depressive Störung und eine Schlafstörung (vorstehend E. 4.1). In den Berichten der Hausärztin fehlen jedoch weiterführende Angaben zu den erhobenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, die eine depressive Symptomatik belegen würden. Den Berichten von Dr. A.___ vom 13. März 2017 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin hauptsächlich aufgrund von Beschwerden im Zusammenhang mit einer Diarrhoe in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Diese Erkrankung steht gleichsam im Vordergrund (E. 4.4 und 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Med. B.___ nahm zu den medizinischen Berichten Stellung. Ihre Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung erweist sich als schlüssig und ist nachvollziehbar begründet. Der Umstand, dass sie keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist, lässt ihre Stellungnahmen nicht per se als widersprüchlich erscheinen. Da die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Zusammenhang mit der Diagnose einer Diarrhoe im Vordergrund stehen, durfte sich die RAD-Ärztin auch zum Ausmass allfälliger psychischer Beschwerden äussern. Mit den Berichten der Hausärztin und der Beurteilung durch den RAD liegt eine ausreichende medizinische Grundlage vor. Die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 % trägt den geklagten Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zudem ausreichend Rechnung. Aus diesen Gründen erübrigen sich weitere medizinische Abklärungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist demzufolge als dahingehend erstellt zu erachten, dass der Beschwerdeführerin gestützt auf die Einschätzung der behandelnden Ärztin und des RAD in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % zugemutet werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Reinigung auf ISCO Tabellen für die Reinigungsperson und Hilfskräfte (vgl. Urk. 9/45). Für die Bestimmung des Lohnes, den die Beschwerdeführerin als Putzkraft mutmasslich erzielt hätte, sind Tabellenlöhne beizuziehen. Gemäss LSE 2016 Tabelle TA1_tirage_sill_level hätte die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 in einer einfachen Tätigkeit körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau eins) bei einem Arbeitspensum von 50 % durchschnittlich ein Einkommen von Fr. 2'181.50 (Fr. 4'363.-- x 0.5) pro Monat erzielen könne. Bei einer wöchent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden ergibt sich ein Einkommen von Fr. 27'291.-- (Fr. 4'363.-- x 12 : 40 x 41.7 x 0.5). Es ist daher von einem Valideneinkommen von Fr. 27'291.-- auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens sind ebenfalls Tabellenlöhne zu verwenden. Es ist ebenfalls von LSE 2016 Tabelle TA1_tirage_sill_level und damit von einem durchschnittlichen Monatseinkommen von Fr. 2'181.50 bei einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen. Da der Beschwerdeführerin nur mehr eine leichte körperliche Arbeit zugemutet werden kann, ist der Einschränkung mit einem Abzug vom Tabellenlohn von maximal 5 % Rechnung zu tragen. Da für die Bestimmung des Validen- und des Invalideneinkommens auf denselben Tabellenlohn abgestellt werden kann, resultiert für den Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich eine Einschränkung von 5 %. Bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 50 % ergibt sich für den Erwerbsbereich gewichtet ein Teilinvaliditätsgrad von 2.5 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abklärungsbericht vom 10. Mai 2015 wurde für den Haushalt eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 4.8 % ermittelt. Bezüglich der Einschränkung im Haushalt erweist sich der Abklärungsbericht vom 10. Mai 2015 vollumfänglich als beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tauglich. Auf die ermittelte Einschränkung kann daher abgestellt werden. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet resultiert für den Aufgabenbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 2.4 %. Gesamthaft besteht daher ein Invaliditätsgrad von 4.9 %(2.5 % + 2.4 %). Da der Invaliditätsgrad deutlich unter 40 % liegt, besteht kein Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist darauf hinzuweisen, dass sie sich im Zusammenhang mit der per 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Änderung der Berechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode gemäss Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2-4 IVV erneut bei der Invalidenversicherung anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist ein Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 4.9 % zu verneinen. Die angefochtene Verfügung vom 1. September 2017 erweist sich demzufolge als rechtens. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ührung sind sie jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Kaspar Gehring, Zürich, ist gemäss dem mit Honorarnote vom 19. März 2018 geltend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemachten sachgerechten Aufwand von 9 Stunden zuzüglich Barauslagen (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8) mit Fr. 2’215.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’215</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span>Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu<span> </span>stellen.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>