<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00086</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205054&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00086</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.05.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Rückerstattung von Ausbildungskosten</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer absolvierte von März 2000 bis März 2002 eine berufsbegleitende zweijährige Weiterbildung. Er vereinbarte mit seinem Arbeitgeber (Stadt Winterthur) eine Rückzahlungsverpflichtung für die Weiterbildungskosten während dreier Jahre, wobei die Frist bereits ab Beginn des zweiten Ausbildungsjahres lief. Auf Ende Mai 2003 kündigte er sein Arbeitsverhältnis. Die Stadt Winterthur forderte in der Folge 25 % der von ihr geleisteten Weiterbildungskosten zurück. Nach dem Winterthurer Personalrecht können für Weiterbildung bezahlter oder unbezahlter Urlaub sowie Kostenbeiträge bewilligt werden. Besteht an einer solchen Weiterbildung ein erhebliches privates Interesse der Angestellten, wird ein Rückforderungsvorbehalt vorgesehen für den Fall, dass das Arbeitsverhältnis aus Gründen aufgelöst wird, die bei dem oder der Angestellten liegen (E. 2.2 f.). Auch wenn das Anstellungsverhältnis auf Verfügung beruht, ist es zulässig, mittels (verwaltungsrechtlichen) Vertrags einen Rückzahlungsvorbehalt zu vereinbaren (E. 3.2). Die Rückzahlungsvereinbarung ist vorliegend zulässig, da die Weiterbildung nicht nur dem Interesse des Arbeitgebers, sondern auch (und vor allem) dem privaten Interesse des Beschwerdeführers diente (E. 3.5). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNGSKOSTEN">AUSBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFORDERUNG">RÃCKFORDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKZAHLUNGSPFLICHT">RÃCKZAHLUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAGLICHE VEREINBARUNG">VERTRAGLICHE VEREINBARUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG">VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNG">WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNGSKOSTEN">WEITERBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 56 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 12 Abs. I PST Winterthur</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 51 PST Winterthur</span><br/><span class="gerade">Art./§ 53 PST Winterthur</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 58 Abs. III PST Winterthur</span><br/><span class="gerade">Art./§ 76 Abs. I PST Winterthur</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 2 Abs. IV VV PST Winterthur</span><br/><span class="gerade">Art./§ 49 Abs. III VV PST Winterthur</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist Lehrer fÃ¼r Krankenpflege an der Schule fÃ¼r Pflegeberufe der Stadt Winterthur (fortan: Schule fÃ¼r Pflegeberufe). Am 24. Juni 1999 wurde der von A gestellte "Antrag fÃ¼r Weiter- und Fortbildung" bewilligt, wonach er berufsbegleitend wÃ¤hrend zweier Jahre die HÃ¶here Fachausbildung in Pflege, Stufe II, fÃ¼r LehrkrÃ¤fte, erarbeiten wollte. Die Schule fÃ¼r Pflegeberufe gewÃ¤hrte ihm fÃ¼r die beabsichtigte Ausbildung 798 Stunden bezahlten Urlaub; ebenso viele Stunden hatte er von seiner Freizeit herzugeben. Vereinbart wurde sodann eine RÃ¼ckzahlungsverpflichtung wÃ¤hrend dreier Jahre. Diese Frist lief bereits ab Beginn des zweiten Ausbildungsjahres. Die Weiterbildung begann mit Kursen am 27. MÃ¤rz 2000 und endete am 15. MÃ¤rz 2002. </p> <p class="Urteilstext">Am 27. November 2002 kÃ¼ndigte A die Stelle an der Berufsschule fÃ¼r Pflege auf Ende Mai 2003. Am 31. MÃ¤rz 2003 beantragte er, es sei von der RÃ¼ckzahlungsverpflichtung abzusehen, was die Stadt Winterthur am 18. Juni 2003 ablehnte. Unter BerÃ¼cksichtigung des zwischen dem Beginn des zweiten Ausbildungsjahres und der KÃ¼ndigung liegenden Zeitraums betrug die RÃ¼ckzahlungspflicht noch 25 % des massgebenden Betrags oder Fr. 11'905.-. Gegen die RÃ¼ckzahlungsverpflichtung wandte sich A mit Einsprache vom 21. Juli 2003 an den Stadtrat Winterthur, der am 18. Februar 2004 einen ablehnenden Entscheid fÃ¤llte. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 19. MÃ¤rz 2004 beim Bezirksrat Winterthur Rekurs einlegen und beantragen, es sei der Beschluss des Stadtrates Winterthur vom 18. Februar 2004 aufzuheben und festzustellen, dass ein Anspruch auf RÃ¼ckerstattung der Ausbildungskosten nicht bestehe. Mit Beschluss vom 29. Oktober 2004 wies der Bezirksrat Winterthur den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 2. Dezember 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, es seien die BeschlÃ¼sse des Stadtrates Winterthur vom 18. Februar 2004 und des Bezirksrates Winterthur vom 29. Oktober 2004 vollumfÃ¤nglich aufzuheben und es sei festzustellen, dass der Stadt Winterthur aus dem ArbeitsverhÃ¤ltnis mit ihm kein Anspruch auf RÃ¼ckerstattung von Ausbildungskosten zustehe. Innert erstreckter Frist liess die Stadt Winterthur die Beschwerdeantwort erstatten, worin sie die Beschwerde abzuweisen beantragte.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die KÃ¼ndigung des BeschwerdefÃ¼hrers begrÃ¼ndet seine Pflicht zur RÃ¼ckzahlung der Ausbildungskosten, welche die Beschwerdegegnerin einfordert, indem sie das Erlassgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers ablehnt. Darin liegt eine personalrechtliche Anordnung. Das Verwaltungsgericht ist daher zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist durch die angefochtene Anordnung nach § 21 lit. a VRG berÃ¼hrt und hat ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung (dazu Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 2+6+14). Da auch die Ã¼brigen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. ZustÃ¤ndig dafÃ¼r ist angesichts des Streitwerts von Fr. 11'905.- der Einzelrichter (§ 38 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt die Aufhebung des erstinstanzlichen und des Rekursentscheides, worin seine Gesuche um Erlass der Verpflichtung zur RÃ¼ckzahlung der Ausbildungskosten abgewiesen wurden. In beiden Entscheiden ging es einzig darum, ob der BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten von Fr. 11'905.- zu Ã¼bernehmen habe oder nicht. In der Rekursschrift wird zwar auch die HÃ¶he der zurÃ¼ckzuzahlenden Kosten beanstandet. Indessen Ã¤usserte sich der BeschwerdefÃ¼hrer darin klar dahingehend, dass eine RÃ¼ckzahlungsverpflichtung "vollumfÃ¤nglich" zu verneinen sei. Es ging in beiden vorangehenden Verfahren daher einzig darum, ob der BeschwerdefÃ¼hrer die verlangten Fr. 11'905.- zurÃ¼ckzuzahlen habe oder nicht. </p> <p class="Urteilstext">Dem Begehren um eine FeststellungsverfÃ¼gung ist zu entsprechen, wenn der Gesuchsteller ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Feststellung nachweist. Dabei muss Ã¼ber den Bestand, Nichtbestand und Umfang Ã¶ffentlichrechtlicher Rechte und Pflichten Unklarheit bestehen. Das Feststellungsinteresse muss in dem Sinn aktuell sein, dass der Gesuchsteller bei Verweigerung Gefahr laufen wÃ¼rde, Massnahmen zu treffen oder zu unterlassen mit der Folge, dass ihm daraus Nachteile erwachsen kÃ¶nnten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 60 f.). Eine solche Situation liegt nicht vor. Wird die Beschwerde vorliegend gutgeheissen, wird damit gleichzeitig die RÃ¼ckzahlungsverpflichtung verneint, ohne dass dies einer zusÃ¤tzlichen Feststellung bedÃ¼rfte. Auf das Feststellungsbegehren ist daher nicht einzutreten; es wird denn auch nicht begrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 72 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 ist das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Gemeindepersonals Ã¶ffentlichrechtlicher Natur. Soweit die Gemeinden keine eigenen Vorschriften erlassen, gelten das kantonale Personalgesetz und seine AusfÃ¼hrungsbestimmungen sinngemÃ¤ss fÃ¼r das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Gemeindepersonals. Aus dieser SubsidiaritÃ¤t des kantonalen Rechts ergibt sich unter anderem die MÃ¶glichkeit fÃ¼r eine Gemeinde, ein eigenes, umfassendes Personalrecht zu erlassen, wie dies die Stadt Winterthur mit dem Personalstatut vom 12. April 1999 (PST) und der Vollzugsverordnung zum Personalstatut vom 9. Juni 1999 (VV PST) getan hat (dazu Hans Rudolf Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 72 N. 3.1 f.+3.4). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss § 76 Abs. 1 PST gelten fÃ¼r alle beim Inkrafttreten dieses Statuts bereits bestehenden ArbeitsverhÃ¤ltnisse ab diesem Zeitpunkt das Personalstatut und seine AusfÃ¼hrungserlasse. Der Stadtrat setzte das Personalstatut auf den 1. Juli 1999 in Kraft. Der BeschwerdefÃ¼hrer, im Jahr 1991 bei der Beschwerdegegnerin eingetreten, fÃ¤llt daher unter diese Bestimmungen. </p> <p class="Erwgung2">Nach § 58 Abs. 3 PST regelt der Stadtrat die GewÃ¤hrung von bezahltem und unbezahltem Urlaub, unter anderem im Zusammenhang mit der Weiterbildung. GemÃ¤ss § 2 Abs. 4 in Verbindung mit § 49 Abs. 3 VV PST kann der Bereich, das heisst hier die Schule fÃ¼r Pflegeberufe, fÃ¼r externe Weiterbildungen im Rahmen seiner Finanzkompetenzen bezahlten oder unbezahlten Urlaub sowie KostenbeitrÃ¤ge bewilligen. Besteht an einer solchen Weiterbildung ein erhebliches privates Interesse der Angestellten, wird ein RÃ¼ckforderungsvorbehalt vorgesehen fÃ¼r den Fall, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis aus GrÃ¼nden aufgelÃ¶st wird, die bei dem oder der Angestellten liegen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Nach Ziff. 2 des Reglements des Departements Soziales, Alter und Pflege Ã¼ber Weiter- und Fortbildung vom 23. Mai 2002 besteht zwischen Weiter- und Fortbildung ein Unterschied. Unter Weiterbildung wird eine die Grundausbildung ergÃ¤nzende Ausbildung verstanden, fÃ¼r die ein anerkannter Lehrgang besteht und deren erfolgreicher Abschluss mit einem Ausweis bestÃ¤tigt wird und lohnwirksam sein kann. Unter Fortbildung wird die weiterfÃ¼hrende Bildung verstanden, welche die bestehenden FÃ¤higkeiten und Kenntnisse des Angestellten erhÃ¤lt, vertieft und erweitert (z.B. themenspezifische, funktionsbezogene Seminare, Kurse und Tagungen). Ist das Interesse der Stadtverwaltung "ganz", ist die Bildungsmassnahme infolge erkannter Defizite, Zuweisung neuer Aufgaben, genereller Entwicklung oder verÃ¤nderter Anforderungen aus dienstlicher Sicht notwendig. Ist das Interesse "vorwiegend", ist die Bildungsmassnahme aus dienstlicher Sicht nicht unbedingt notwendig, liegt aber im Interesse des Betriebes oder der Organisation. Das Interesse der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters dient der Beurteilung des Antrags und hat fÃ¼r die Bemessung der Beteiligung an Kosten und Arbeitszeit nur sekundÃ¤re Bedeutung. </p> <p class="Erwgung2">Die RÃ¼ckerstattung von BeitrÃ¤gen an Weiter- und Fortbildungen richtet sich nach den im Beschluss des Stadtrates Winterthur vom 13. MÃ¤rz 1991 festgelegten Richtlinien. Danach sind zur Bemessung der RÃ¼ckzahlungsverpflichtung auch die Besoldungskosten gemÃ¤ss bewilligtem Antrag miteinzubeziehen. Ãbersteigen die Kosten (unter Einbezug der Besoldungskosten) wie vorliegend den Betrag von Fr. 30'000.-, bleiben sie aber unter Fr. 50'000.-, besteht eine RÃ¼ckerstattungspflicht bei Austritt im dritten Jahr nach Abschluss der Schulung von 25 %, bei Austritt im zweiten Jahr von 50 %. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der am 24. Juni 1999 bewilligte, vom BeschwerdefÃ¼hrer unterzeichnete Antrag fÃ¼r Weiter- und Fortbildung sieht die HÃ¶here Fachausbildung des BeschwerdefÃ¼hrers in Pflege II fÃ¼r LehrkrÃ¤fte vor (HÃ¶Fa II). An die Schulung und Reise- sowie Ãbernachtungskosten bezahlte die Beschwerdegegnerin Fr. 11'805.-. Vereinbart wurde zudem eine RÃ¼ckzahlungsverpflichtung. Ferner wurde auf weitere Bedingungen in einem Beilageblatt verwiesen. Dieses vom BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls unterzeichnete Beilageblatt legte die Kosten fÃ¼r die Pflichtzeit auf Basis der damals geltenden Besoldungsordnung auf Fr. 43'102.- fest. Das Urlaubsguthaben war so zu beziehen, dass es bis Ende der Pflichtzeit vollstÃ¤ndig abgetragen war. Schliesslich wurde im Beilageblatt ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass fÃ¼r die Weiterbildung keine zusÃ¤tzliche Lehrkraft angestellt werden kÃ¶nne, weswegen neben der Weiterbildung das normale Klassenlehrerpensum zu absolvieren sei. Im ablehnenden Entscheid vom 18. Juni 2003 errechnete die Beschwerdegegnerin die HÃ¶he der RÃ¼ckzahlungsverpflichtung mit Fr. 11'905.- (Kursgeld Fr. 11'000.-, Spesen Fr. 750.-, Besoldung aus gewÃ¤hrtem besoldetem Urlaub von 95 Tagen Fr. 35'815.-, ergibt ein Total von Fr. 47'620.-, davon 25 %). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die Rekursantwort vom 12. Mai 2004 habe nicht bei den Akten gelegen. Es stelle sich daher die Frage, ob sie Ã¼berhaupt rechtzeitig eingelegt worden sei. Falls nicht, wÃ¤re die Folge davon, dass seine AusfÃ¼hrungen und Behauptungen in der Rekursschrift als nicht bestritten gÃ¤lten. </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegnerin wurde die Frist zur Einreichung der Rekursantwort bis 14. Mai 2004 verlÃ¤ngert. GemÃ¤ss dem Stempel auf der Rekursantwort vom 12. Mai 2004 ging diese am 18. Mai 2004 beim Bezirksrat Winterthur ein, was auf eine verspÃ¤tete Eingabe hindeutet. Der angefochtene Entscheid Ã¤ussert sich zur Rechtzeitigkeit der Rekursantwort nicht. In der Beschwerdeantwort lÃ¤sst die Beschwerdegegnerin vorbringen, der Stadtrat Winterthur habe die Rekursantwort am 12. Mai 2004 verabschiedet. Wann diese beim Bezirksrat eingegangen sei, sei ihr nicht bekannt. </p> <p class="Erwgung2">Der Rekursvernehmlassung kommt eine Doppelfunktion zu. Einerseits gewÃ¤hrt sie den Verfahrensbeteiligten das rechtliche GehÃ¶r. Anderseits dient sie der richtigen und vollstÃ¤ndigen SachverhaltsabklÃ¤rung. Die am vorinstanzlichen Verfahren Beteiligten sind zur Vernehmlassung im Rekursverfahren aber nicht verpflichtet. SÃ¤umnis ist als Verzicht auf Vernehmlassung zu verstehen, keinesfalls jedoch als Antrag auf Rekursgutheissung oder <br/> -abweisung. Sie hat bloss zur Folge, dass sich die verzichtenden Verfahrensbeteiligten nicht spÃ¤ter wieder am Rekursverfahren beteiligen kÃ¶nnen, ausser mit Bezug auf Ãnderungen, die ihre erstmalige Betroffenheit nach sich ziehen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 26 N. 11+18; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 1810). Die Vorinstanz hat zwar die Rekursantwort im angefochtenen Entscheid ausfÃ¼hrlich zitiert, in der EntscheidbegrÃ¼ndung aber darauf nicht abgestellt.</p> <p class="Erwgung2">Selbst wenn die Rekursantwort verspÃ¤tet eingelegt worden wÃ¤re, ergÃ¤ben sich daraus fÃ¼r die Beschwerdegegnerin keine Nachteile im Beschwerdeverfahren. Unter dem Vorbehalt von § 56 Abs. 2 VRG haben die neben dem BeschwerdefÃ¼hrer beteiligten Parteien im Beschwerdeverfahren einen Anspruch auf Vernehmlassung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 6). UnabhÃ¤ngig von der Erstattung einer Rekursantwort stand der Beschwerdegegnerin somit ein Anspruch auf Beschwerdeantwort zu. Auch wenn der Standpunkt des BeschwerdefÃ¼hrers, wie er behauptet, im Rekursverfahren als nicht bestritten zu betrachten wÃ¤re, kÃ¶nnte dasselbe fÃ¼r das Beschwerdeverfahren jedenfalls nicht gelten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt vor, § 12 Abs. 1 PST lasse keinen Raum fÃ¼r eine zusÃ¤tzliche vertragliche Vereinbarung. Es kÃ¶nne ihm daher nicht entgegengehalten werden, er habe mit der abgeschlossenen Ausbildungsvereinbarung einerseits die HÃ¶he der Kostenbeteiligung durch die Beschwerdegegnerin und anderseits die RÃ¼ckzahlungsverpflichtung bei einem vorzeitigen Austritt aus dem DienstverhÃ¤ltnis anerkannt. Das trifft nicht zu:</p> <p class="Urteilstext">Nach § 12 Abs. 1 PST wird das ArbeitsverhÃ¤ltnis durch Anstellung mit VerfÃ¼gung und deren Annahme begrÃ¼ndet. Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers regelt der Fortbildungsvertrag nicht das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der Beschwerdegegnerin. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Vereinbarung innerhalb des bestehenden ArbeitsverhÃ¤ltnisses, welche dessen Bestand nicht tangiert, sondern nur einen Teilaspekt â eine lang dauernde berufsbegleitende Fortbildung â betrifft. Es liegt ein verwaltungsrechtlicher Vertrag vor, der die Einzelheiten der vom BeschwerdefÃ¼hrer gewÃ¼nschten Fortbildung regelt. Dessen ZulÃ¤ssigkeit entscheidet sich daran, ob ein Rechtssatz entweder diese Handlungsform vorsieht oder dafÃ¼r Raum lÃ¤sst bzw. dass sie vom Gesetz nicht ausdrÃ¼cklich ausgeschlossen wird. Zudem muss der verwaltungsrechtliche Vertrag als die zur Erreichung des Gesetzeszweckes geeignetere Handlungsform erscheinen (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1071 ff.). </p> <p class="Urteilstext">Trotz der in § 2 Abs. 1 und 2 VV PST enthaltenen Pflicht der Angestellten zur Weiterbildung â die sich dem Grundsatz nach auf § 58 Abs. 3 und § 66 PST abstÃ¼tzt â hÃ¤tte die VerwaltungsbehÃ¶rde den BeschwerdefÃ¼hrer mittels VerfÃ¼gung nicht zu einer Fortbildung zwingen kÃ¶nnen, die nicht in ihrem prioritÃ¤ren Interesse liegt. § 2 Abs. 4 VV PST sieht dagegen ausdrÃ¼cklich vor, dass fÃ¼r externe Weiterbildungen bezahlter oder unbezahlter Urlaub oder KostenbeitrÃ¤ge bewilligt werden kÃ¶nnen und ein RÃ¼ckzahlungsvorbehalt vorgesehen wird, wenn an der Weiterbildung ein erhebliches privates Interesse besteht. § 2 Abs. 4 VV PST schliesst demnach die Handlungsform eines verwaltungsrechtlichen Vertrages nicht ausdrÃ¼cklich aus bzw. lÃ¤sst Raum offen fÃ¼r den Abschluss eines solchen. Zudem ist davon auszugehen, dass von beiden Vertragsparteien ein Interesse an einer lÃ¤ngerdauernden gegenseitigen Bindung bestand. Diese erlaubte es dem BeschwerdefÃ¼hrer, seine Fortbildung berufsbegleitend abzuschliessen, und der Beschwerdegegnerin, daraus soweit mÃ¶glich wÃ¤hrend einer beschrÃ¤nkten Zeit Nutzen zu ziehen (dazu HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1052 ff., Rz. 1069 ff., 1074 ff.; ZBl 85/1984 S. 63 ff.; Peter HÃ¤nni, Das Ã¶ffentliche Dienstrecht der Schweiz, ZÃ¼rich 2002, S. 236 ff.; Herbert Plotke, Personalentwicklung und Weiterbildung, in: Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 360). Entsprechend ist der BeschwerdefÃ¼hrer entgegen seiner Ansicht gerade darauf zu behaften, dass mit der abgeschlossenen Ausbildungsvereinbarung einerseits die HÃ¶he der Kostenbeteiligung durch die Beschwerdegegnerin festgelegt und anderseits die Beschwerdegegnerin fÃ¼r berechtigt erklÃ¤rt wurde, bei einem vorzeitigen Austritt eine anteilsmÃ¤ssige Beteiligung an den Ausbildungskosten zurÃ¼ckzufordern.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Beschwerdegegnerin machte in der Rekursantwort vom 12. Mai 2004 geltend, der BeschwerdefÃ¼hrer habe wÃ¤hrend seiner Fortbildung das "normale" Klassenlehrerpensum absolviert, nicht aber das "ordentliche", welches zusÃ¤tzliche Arbeiten fÃ¼r die Gesamtschule enthalte. Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst bestreiten, dass er von zusÃ¤tzlichen Arbeiten fÃ¼r die Gesamtschule grÃ¶sstenteils entlastet war und in dieser Zeit diese zusÃ¤tzlichen Arbeiten von anderen LehrkrÃ¤ften Ã¼bernommen wurden. Wie sich aus dem Pflichtenheft des BeschwerdefÃ¼hrers ergibt, fallen darunter Organisations-, FÃ¼hrungs- und Fachaufgaben sowie die Mitarbeit in Gremien. Nach seinen Angaben hat der BeschwerdefÃ¼hrer alle diese Aufgabenbestandteile wÃ¤hrend seiner Ausbildungszeit aktiv wahrgenommen. Er habe sich gemÃ¤ss Mitarbeiterbeurteilung vom 16. November 2004 trotz zusÃ¤tzlicher Belastung durch Weiterbildung fÃ¼r die Belange der Schule eingesetzt und aktiv im Team mitgearbeitet, wÃ¤hrend seiner Ausbildungszeit sehr gute Leistungen erbracht und die an ihn gestellten Anforderungen sogar Ã¼bertroffen. </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer war in den Ausbildungsjahren (MÃ¤rz 2000 bis MÃ¤rz 2002) fast jeden Monat eine Woche abwesend. Dies spricht eher dagegen, dass er seine sÃ¤mtlichen Pflichten wie bei einem 100-%-Pensum ohne Weiterbildung erledigt hat. Selbst wenn es sich aber so verhielte, erhellt aus seinen AusfÃ¼hrungen nicht, was er daraus abzuleiten gedenkt. Die RÃ¼ckzahlungsverpflichtung wird dadurch jedenfalls nicht hinfÃ¤llig. Besondere Beanspruchungen kann der Stadtrat vielmehr durch Zulagen oder Freizeit entgelten (§§ 51 und 53 PST; § 30 VV PST). Solches macht der BeschwerdefÃ¼hrer aber nicht geltend, ebenso wenig angeordnete Ãberzeit, die ihrerseits zu EntschÃ¤digung berechtigte (§§ 74 ff. VV PST). Soweit er vorbringen lÃ¤sst, die Beschwerdegegnerin habe erstmals in der Rekursantwort zwischen "normalem" und "ordentlichem" Pensum unterschieden, ist er daran zu erinnern, dass ihm schon die Fortbildungsvereinbarung auferlegte, das "normale Klassenlehrerpensum" zu absolvieren.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst sodann bestreiten, dass ihm wÃ¤hrend der Dauer seiner Ausbildung von Dezember 1999 (recte: MÃ¤rz 2000) bis MÃ¤rz 2002 fÃ¼r die Weiterbildung insgesamt 798 Stunden zur VerfÃ¼gung gestellt worden seien. So sei er bei der Einteilung und Planung des Stundenplans frei gewesen und habe diesen auf seine Ausbildungstage abstimmen kÃ¶nnen. Die von ihm zu haltenden Lektionen habe er auf diejenigen Tage gelegt, an denen er selber keine Weiterbildung gehabt habe. Die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Lektionen habe er grÃ¶sstenteils wÃ¤hrend seiner Freizeit und in den Ferien erbracht. Andere Lehrerkollegen hÃ¤tten fÃ¼r ihn keine Lektionen wÃ¤hrend seiner Ausbildungszeit Ã¼bernommen. </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin hat nicht behauptet, dass andere Lehrerkollegen fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer Lektionen Ã¼bernommen hÃ¤tten. Aus der Fortbildungsvereinbarung geht zudem hervor, dass keine zusÃ¤tzliche Lehrkraft eingestellt werden konnte. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer bezogenen 798 Stunden ergeben sich aus der Aufstellung Ã¼ber die bezogenen Kurstage. Er hatte seinerseits 798 Stunden zur Fortbildung beizutragen (vorn 3). Dass er daneben in seiner Freizeit die Lektionen vorbereiten musste, liegt darin begrÃ¼ndet, dass er neben der Fortbildung wie vereinbart das normale Klassenlehrerpensum zu absolvieren hatte. Es trifft daher nicht zu, dass er die 798 Stunden bezahlten Urlaub nicht hÃ¤tte beziehen kÃ¶nnen. Im Ãbrigen ist dazu auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zu verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Schliesslich macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, die Voraussetzungen fÃ¼r einen RÃ¼ckforderungsvorbehalt seien an ein erhebliches privates Interesse an der Weiterbildung geknÃ¼pft. Auf dem Antrag werde jedoch vermerkt, dass die Weiterbildung weitgehend im Interesse der Stadtverwaltung liege. Schliesslich sei im MitarbeitergesprÃ¤ch vom 4. Mai 2000 der Abschluss der HÃ¶Fa II als wÃ¼nschbar bezeichnet worden. Die Beschwerdegegnerin macht dazu geltend, die Fortbildung des BeschwerdefÃ¼hrers habe insofern "vorwiegend" in ihrem Interesse gelegen, als der BeschwerdefÃ¼hrer noch eine bestimmte Zeit bei ihr tÃ¤tig gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung2">Nach § 2 Abs. 4 VV PST wird ein RÃ¼ckforderungsvorbehalt fÃ¼r Ausbildungskosten vorgesehen, wenn an einer Weiterbildung ein erhebliches privates Interesse des oder der Angestellten besteht. Wie bereits erwÃ¤hnt, hatte die Beschwerdegegnerin an der Bildungsmassnahme des BeschwerdefÃ¼hrers ein "vorwiegendes" Interesse, was in der Terminologie des Fortbildungsreglementes bedeutet, dass die Bildungsmassnahme aus dienstlicher Sicht nicht unbedingt notwendig war, aber im Interesse des Betriebes oder der Organisation lag (vorn 2.3). Der BeschwerdefÃ¼hrer will offenkundig geltend machen, dass das Interesse der Arbeitgeberin an der Fortbildung sein privates Ã¼berstieg, weshalb die RÃ¼ckforderungsverpflichtung ungerechtfertigt sei. Dem steht einerseits entgegen, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits bei Abschluss der Fortbildungsvereinbarung die Interessenlage bekannt war und er die Vereinbarung dennoch â in Kenntnis des RÃ¼ckforderungsvorbehaltes â unterzeichnete. Dies nachtrÃ¤glich in Frage zu stellen geht nicht an. Anderseits geht aus der KÃ¼ndigung vom 27. November 2002 hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer â nach absolvierter Weiterbildung â die Empfindung hatte, sein berufliches Potential als Berufsschullehrer und Pflegeexperte nicht weiterentwickeln zu kÃ¶nnen, was darauf hindeutet, dass er nur ein beschrÃ¤nktes Anwendungsgebiet seiner Fortbildung an der Arbeitsstelle erkannte. Dies deutet wiederum darauf hin, dass die Fortbildung weitgehend seinem privaten Interesse diente.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Im Ãbrigen ist der errechnete Anspruch nicht zu beanstanden. Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde dabei insofern bevorzugt behandelt, als die Frist von drei Jahren bereits ab dem zweiten Ausbildungsjahr lief und er nur mehr 25 % (statt 50 %) der Kosten zurÃ¼ckzuerstatten hat (vorn 2.3). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. FÃ¼r Streitigkeiten mit einem Streitwert von unter Fr. 20'000.- werden keine Gerichtskosten erhoben (§ 80b VRG). Eine EntschÃ¤digung ist dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG), aber auch nicht der Beschwerdegegnerin, besitzt sie als grosses und leistungsfÃ¤higes Gemeinwesen doch eine Infrastruktur, die erlaubt, Verwaltungsstreitsachen selber durchzufechten (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 17 N. 19).</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'260.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>