<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-08-02-2C_279-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_279/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Verfügung vom 2. August 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hänni, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Weber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement des Innern des Kantons Solothurn, Migrationsamt, Ambassadorenhof, 4509 Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Familiennachzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 3. April 2023 (VWBES.2022.155). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Der sri-lankische Staatsangehörige A.________ (geb. 1998; nachfolgend: Beschwerdeführer 1) reiste am 20. Februar 2017 in die Schweiz ein. Das Staatssekretariat für Migration gewährte ihm am 16. Januar 2020 Asyl, worauf das Migrationsamt des Kantons Solothurn ihm am 27. Januar 2020 erstmals eine Aufenthaltsbewilligung erteilte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Der sri-lankische Staatsangehörige B.________ (geb. 1997; nachfolgend: Beschwerdeführer 2) reiste am 23. August 2015 in die Schweiz ein und wurde vom Staatssekretariat für Migration dem Kanton Solothurn zugewiesen. Er durchlief erfolglos das Asylverfahren und wurde angewiesen, die Schweiz bis am 8. Februar 2019 zu verlassen. In der Folge wurde auf ein Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung einer Heirat nicht eingetreten, ein Wiedererwägungsgesuch lehnte das Staatssekretariat für Migration ab und zwei weitere Asylgesuche blieben ebenfalls erfolglos. Zuletzt wies das Bundesverwaltungsgericht die gegen einen Nichteintretensentscheid des Staatssekretariat für Migration erhobene Beschwerde mit Urteil vom 14. Oktober 2021 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Am 4. November 2021 gingen die Beschwerdeführenden eine Partnerschaft gemäss Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (PartG; SR 211.231) ein und ersuchten daraufhin um Familiennachzug zugunsten des Beschwerdeführers 2. Mit Verfügung vom 25. März 2022 wies das Migrationsamt das Familiennachzugsgesuch ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 3. April 2023 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde an das Bundesgericht vom 16. Mai 2023 beantragten die Beschwerdeführenden, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 3. April 2023 sei aufzuheben und das Migrationsamt sei anzuweisen, das Gesuch um Familiennachzug des Beschwerdeführers 2 gutzuheissen sowie diesem eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Schliesslich ersuchten die Beschwerdeführenden um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege. </div> <div class="para">Antragsgemäss erteilte die Abteilungspräsidentin der Beschwerde mit Verfügung vom 17. Mai 2023 die aufschiebende Wirkung. </div> <div class="para">Das Migrationsamt und das Verwaltungsgericht beantragten die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Staatssekretariat für Migration liess sich nicht vernehmen. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 10. Juli 2023 ziehen die Beschwerdeführenden ihre Beschwerde vom 16. Mai 2023 zurück und beantragen die kostenlose Abschreibung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Instruktionsrichterin entscheidet als Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs (<span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span>), wobei über die Gerichtskosten und die Höhe einer allfälligen Parteientschädigung zu befinden ist (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BZP</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 71 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Vor diesem Hintergrund ist das bundesgerichtliche Verfahren gestützt auf den Beschwerderückzug vom 10. Juli 2023 als gegenstandslos abzuschreiben (<span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span>). Es werden keine Gerichtskosten erhoben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 2 BGG</span>). Parteientschädigungen sind keine geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach verfügt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem Staatssekretariat für Migration mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. August 2023 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: J. Hänni </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: F. Weber </div> </div></body></html>