<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0/2] </div> <div class="para">2A.569/2001/sch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. OEFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG *********************************** </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">28. Januar 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Wurzburger, Präsident der </div> <div class="para">II. öffentlichrechtlichen Abteilung, Müller, Merkli und </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">B illag A G, Schweizerische Inkassostelle für Radio- und Fernsehempfangsgebühren, Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Radio- und Fernsehempfangsgebühren, </div> <div class="para">wird festgestellt und in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wies am 19. November 2001 eine Beschwerde von X.________ im Zusammenhang mit von der Schweizerischen Inkassostelle für Radio- und Fernsehgebühren (Billag AG) gegen ihn in Betreibung gesetzten Radio- und Fernsehempfangsgebühren (Fr. 409. 20 plus Zinsen, Mahngebühr und Kosten) ab. Hiergegen gelangte X.________ am 17. Dezember 2001 an das Bundesgericht, da er mit diesem Entscheid "nicht einverstanden" sei. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2001 gab ihm der Abteilungspräsident Gelegenheit, seine Eingabe kostenlos zurückzuziehen, da sie kaum Aussichten auf Erfolg haben dürfte. Am 18. Januar 2002 zahlte X.________ den Kostenvorschuss und hielt damit an seiner Beschwerde fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Diese kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> hat sich die Beschwerdeschrift sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=11.01.2002&amp;to_date=30.01.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IB-134%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 118 Ib 134</a> ff.). Der Beschwerdeführer wirft lediglich verschiedene Punkte auf, die er nicht "verstehe", ohne einen Antrag zu stellen und auf die ihm vom Departement gegebene Begründung einzugehen; seine Eingabe genügt damit den Begründungsanforderungen an eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht. Es erübrigt sich, ihm eine Nachfrist zu deren Verbesserung anzusetzen (<span class="artref">Art. 108 Abs. 3 OG</span>), da er bereits im vorinstanzlichen Verfahren auf die entsprechenden Formalitäten aufmerksam gemacht worden war und sich die Beschwerde im Übrigen auch materiell als unbegründet erweist. </div> <div class="para">b) Die Billag AG ist befugt, die Radio- und Fernsehempfangsgebühren zu erheben, diese nötigenfalls auf dem Betreibungsweg durchzusetzen und einen damit verbundenen Rechtsvorschlag zu beseitigen (vgl. das zur Publikation bestimmte Urteil vom 5. November 2001 i.S. Billag AG [7B. 205/ 2001]; <span class="artref">Art. 55 Abs. 3 RTVG</span> [SR 784. 40] in Verbindung mit <span class="artref">Art. 58 Abs. 4 RTVV</span> [SR 784. 401]). Die Gebührenpflicht für den Radio- und Fernsehempfang beruht auf einer gesetzlichen Vorgabe (<span class="artref">Art. 55 Abs. 1 RTVG</span>) und bedarf - entgegen der Annahme des Beschwerdeführers - keiner zusätzlichen privatrechtlichen Abrede. Es obliegt dem Empfänger, die Ausserbetriebnahme seiner Geräte zu melden (vgl. <span class="artref">Art. 41 Abs. 2 RTVV</span>), ansonsten er bis zur Abmeldung gebührenpflichtig bleibt (<span class="artref">Art. 44 Abs. 2 RTVV</span>) und nicht geltend machen kann, er habe die Empfangsgeräte nicht benutzt. Das Departement hat die Beschwerde deshalb zu Recht abgewiesen; für alles Weitere kann auf dessen zutreffenden Ausführungen verwiesen werden (<span class="artref">Art. 36a Abs. 3 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 153 und <artref id="CH/173.110/153^a" type="start"></artref>Art. 153a OG</span><artref id="CH/173.110/153" type="end"></artref>). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Billag AG, dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) sowie dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para">Lausanne, 28. Januar 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>