<h2>SubmittedText<h2><p>Die Studer Professional Audio GmbH in Regensdorf ist weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von High-Tech-Studioeinrichtungen. Die als Schweizer Unternehmen Studer-Revox bekannt gewordene Firma gehört heute zum Harman-Konzern und beliefert Radio- und TV- Studios in der ganzen Welt mit massgeschneiderten Qualitätsprodukten. "Swissness" heisst ein guter Teil des Erfolgs der Marke Studer. Trotzdem soll nun die gesamte Produktion nach England verlagert werden. Dieser Entscheid ist ökonomisch nicht nachvollziehbar, und er würde kurzfristig 35 gut qualifizierten Arbeitnehmenden am Standort Regensdorf den Arbeitsplatz kosten. Zudem bringt die damit verbundene Trennung der eng verwobenen Produktionsabteilung und der Abteilung Forschung &amp; Entwicklung weitere Arbeitsplätze in Gefahr.</p><p>Wie stellt sich der Bundesrat dazu, dass auf dem Denk- und Werkplatz Schweiz hochqualifizierte und profitable Arbeitsplätze mit marktfähigen Produkten unnötigerweise ins Ausland verlagert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat nimmt den Entscheid des Konzern-Managements, die Produktionsabteilung der Schweizer Traditionsfirma Studer Professional Audio GmbH nach England zu verlagern, sowie den dadurch drohenden Verlust von Arbeitsplätzen zur Kenntnis. Nach Meinung des Bundesrates liegt es in der unternehmerischen Verantwortung der Konzernleitung, über Standortverlagerungen zu entscheiden. Die "Swissness" der Marke bleibt jedoch nur erhalten, wenn die Herstellung auch in Zukunft den Herkunftsregelungen entspricht.</p><p>Wie Untersuchungen verschiedener unabhängiger Experten kürzlich aufgezeigt haben, zählt die Schweiz weltweit nach wie vor zu den wettbewerbsfähigsten und attraktivsten Unternehmensstandorten. Entsprechend gelingt es der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb auch immer wieder, hochqualifizierte Arbeitsplätze in unserem Land anzusiedeln. Der Schaffung bzw. Erhaltung von optimalen Rahmenbedingungen für wissensintensive und wertschöpfungsstarke wirtschaftliche Aktivitäten misst der Bundesrat auch in Zukunft Priorität bei. Zudem bereitet er gegenwärtig eine "Swissness"-Vorlage vor mit dem Ziel, den Wert der "Swissness" zu stärken und nachhaltig zu sichern.</p>  Antwort des Bundesrates.