<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_1288/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. Januar 2013 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung V, vom 27. November 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 X.________ (geb. 1988) ist kurdischer Ethnie und stammt aus der Türkei. Er reiste am 15. September 2009 illegal in die Schweiz ein, wo er am 6. Januar 2010 angehalten wurde und tags darauf um Asyl nachsuchte. Am 19. Februar 2010 wies das Bundesamt für Migration sein Gesuch ab und hielt ihn an, das Land zu verlassen. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diese Verfügung am 27. November 2012. Zwar sei X.________ Opfer einer Messerstecherei geworden, doch bestehe kein flüchtlings- oder asylrechtlich relevanter Kontext; auch lägen keine Vollzugshindernisse vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Am 13. Dezember 2012 gelangte X.________ mit dem Antrag an das Bundesgericht, ihm zu helfen. Der Präsidialsekretär der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung teilte ihm am 17. Dezember 2012 mit, dass das Bundesgericht keine allgemeine Aufsichtsbehörde sei und nur im Rahmen der Voraussetzungen des Bundesgerichtsgesetzes (SR 173.110) angerufen werden könne. Am 24. Dezember 2012 teilte X.________ dem Gericht mit, dass sich seine Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. November 2012 bzw. gegen dessen Zwischenverfügung vom 19. Dezember 2012 im Verfahren E-6524/2012 richte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten: Nach <span class="artref">Art. 83 lit. d BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet des Asyls ausgeschlossen, ausser sie beträfen Personen, gegen die ein Auslieferungsersuchen des Staates vorliegt, vor welchem sie Schutz suchen (Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 1. Oktober 2010 über die Koordination des Asyl- und des Auslieferungsverfahrens [AS 2011 925; BBl 2010 1467]; vgl. BGE 1C_195/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 1, 7 und 8). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass gegen ihn ein Auslieferungsverfahren hängig wäre; ein solches geht auch aus den von ihm eingereichten Unterlagen nicht hervor. Seine Eingabe kann deshalb nicht als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten behandelt werden; die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist nicht gegeben, da diese nur gegen Urteile kantonaler Gerichte offen steht (vgl. <span class="artref">Art. 113 BGG</span>). Auch die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Dezember 2012 beschlägt das Asylverfahren und ist nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens beim Bundesgericht nicht anfechtbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Diesem Verfahrensausgang entsprechend hätte der unterliegende Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 1</span>. Satz BGG). Es rechtfertigt sich indessen, von der Erhebung von solchen abzusehen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 2</span>. Satz BGG). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Bundesamt für Migration sowie dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung V, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. Januar 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>