<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_699/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. November 2008 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Bundesrichterin Leuzinger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grunder. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 2. Juli 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Aargau dem 1960 geborenen B.________, der seit einem Sturz auf das Gesäss im April 2001 an Schmerzen lumbal sowie im Bereich des Iliosakralgelenkes mit Ausstrahlung ins linke Bein leidet, mit Verfügung vom 26. Juni 2007 (nach Beizug u.a. der Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt [SUVA] und eines polydisziplinären Gutachtens der MEDAS Medizinische Abklärungsstation des Spitals X.________ vom 28. November 2006 sowie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren) für die Zeit vom 1. Juli 2003 bis 29. Februar 2004 eine befristete ganze Invalidenrente zusprach, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 2. Juli 2008 abwies und, nachdem es dieses Vorgehen mit Beschluss vom 28. Mai 2008 unter Gewährung der Möglichkeit, das Rechtsmittel zurückzuziehen, angedroht hatte, gleichzeitig die Verfügung vom 26. Juni 2007 aufhob mit der Feststellung, dass der Versicherte zu keinem Zeitpunkt Anspruch auf Invalidenrente gehabt habe, </div> <div class="para">dass B.________ mit Beschwerde an das Bundesgericht u.a. einen Bericht der Psychiatrischen Dienste Z.________, Psychiatrische Klinik Y.________, vom 21. August 2008, wo er vom 5. bis 21. August 2008 stationär behandelt wurde, auflegen und beantragen lässt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Verfügung vom 20. Oktober 2008 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies, wobei B.________ den damit eingeforderten Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt hat, </div> <div class="para">dass im angefochtenen Entscheid die zur Beurteilung des Rentenanspruchs massgeblichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt werden, worauf verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten, einschliesslich der Unterlagen der SUVA, die für den Sturz vom April 2001 Leistungen erbracht hatte, festgestellt hat, der Versicherte sei gemäss dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS vom 28. November 2006 nie für längere Zeit im Umfang von mehr als 20 % arbeits- und erwerbsunfähig gewesen, </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nichts vorgebracht wird, was die Sachverhaltsfeststellung des Arbeitsfähigkeitsgrades als offensichtlich unrichtig oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruhend erscheinen lassen könnte (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), weshalb diese für das Bundesgericht verbindlich ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht insbesondere zutreffend festgehalten hat, selbst wenn von einer zu diagnostizierenden somatoformen Schmerzstörung ausgegangen würde, diese praxisgemäss (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 130 V 352</a> E. 2.2.3 S. 353) keine Invalidität zu begründen vermöchte, da jedenfalls weder eine psychische Komorbidität, noch weitere Umstände gegeben sind, welche die Schmerzbewältigung behinderten, </div> <div class="para">dass der mit Beschwerde aufgelegte Bericht der Psychiatrischen Klinik Y.________ vom 21. August 2008 sowie die im Verfahren nachgereichten weiteren Auskünfte dieses Spitals vom 28. August 2008 unzulässige Noven sind (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>) und sich nicht auf den für die richterliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verwaltungsverfügung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page362">BGE 121 V 362</a> E. 1b S. 366) beziehen, weshalb sie ohnehin nicht berücksichtigt werden könnten, </div> <div class="para">dass eine Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit von 20 % zu keinem rentenbegründenden Invaliditätsgrad von mindestens 40 % führt, weshalb kein Rentenanspruch besteht (vgl. <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 IVG</span> in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung), </div> <div class="para">dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> - ohne Durchführung des Schriftenwechsels mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt wird, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen hat (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 19. November 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">i.V. Lustenberger Grunder </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>