<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00259</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Dorrit Freund</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Götte &amp; Freund Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Adlisbergstrasse 92, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, war zuletzt im Betrieb ihres Ehegatten, Y.___, als kaufmännische Angestellte in einem Arbeitspensum zwischen 50 % und 60 % erwerbstätig, wobei sie ab 17. Mai 2010 zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig geschrieben war (Urk. 6/13, Urk. 6/5). Am 15. September 2010 meldete sie sich unter Hinweis auf seit Mai 2010 bestehende Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an (Urk. 6/1). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und führte unter anderem eine psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung mit Verlaufsbegutachtung bei ihrem regionalen ärztlichen Dienst (RAD) sowie eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 6/21, Urk. 6/31 und Urk. 6/33). Nach Ankündigung mittels Vorbescheid (Urk. 6/37) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 9. April 2013 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 67 % mit Wirkung ab 1. Mai 2011 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/39 und Urk. 6/44). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im März 2014 leitete die IV-Stelle ein amtliches Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 6/49), in dessen Verlauf sie eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, veranlasste (Urk. 6/59). Mit Vorbescheid vom 21. Juli 2015 (Urk. 6/61) stellte die IV-Stelle die Einstellung der laufenden Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung folgenden Monats in Aussicht. Hieran hielt sie nach Eingang von Einwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen (vgl. Urk. 6/70) mit Verfügung vom 9. Februar 2016 (Urk. 2) fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 22. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihr in Aufhebung der Verfügung vom 9. Februar 2016 weiterhin eine Invalidenrente zu gewähren. Eventualiter sei ein gerichtliches Obergutachten in Auftrag zu geben und hernach erneut über den Rentenanspruch zu befinden. Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 22. März 2016 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 23. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschriebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend („allseitig“) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2) insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere gestützt auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergebnisse der psychiatrischen Begutachtung von Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem verbesserten Ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undheitszustand aus und befand,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 sei kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen und der Beschwerdeführerin sei die bisherige Tätigkeit im kaufmännischen Bereich wieder vollumfänglich zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n brachte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Dieses erfülle weder die Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung noch die im Auftrag des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamtes für Sozialversicherung (BSV) erarbeiteten Qualitätsleitlinien für psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Gutachten (S. 4). Die Beschwerdeführerin sei weder über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menbedingungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zweck der Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> informiert worden. Ferner fehlten Angaben zur Untersuchungsdauer. Es sei auch nicht angegeben worden, welche der verschiedenen Hamilton-Skalen angewandt worden seien, und es sei auch ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ausführlicher klinisch-psychiatrischer Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhoben worden (S. 5). Das Gutachten berücksichtige die geklagten Beschwerden nicht, welche in den Vorakten zur Bejahung einer Depression durch den RAD geführt hätten, und es werde auch nicht erklärt, weshalb die Beurteilung des RAD und der behandelnden Psychiaterin unzutreffend seien, obwohl die Gutachterin die gleichen Beschwerden nenne. Diese habe auch die Frage des Vorliegens einer Persönlichkeitsstörung nicht geprüft, obwohl die Diagnose einer emotional in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typus ICD-10 F60.31 diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert worden sei (S. 6 f.). Das Gutachten vom 5. Juni 2015 stelle damit keine Grundlage dar, um die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu bejahen und die ihr zuvor zugesprochene Dreiviertelsrente aufzuheben (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebliche Vergleichsbasis im Revisionsverfahren bilden die medizinischen Grundlagen, wie sie im Zeitpunkt der in Rechtskraft erwachsenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgelegen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazumal wurden der Beschwerdeführerin insbesondere gestützt auf die Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung des RAD, Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie FMH, vom 5. Juni 2012 (Urk. 6/31) Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell mittelgradig depressive Episode (ICD-10 F33.1) und einer anamnestisch emotional instabilen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD 10 F60.31) zuerkannt. Die RAD-Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin hielt fest (S. 4), die Beschwerdeführerin habe bei der Verlaufsuntersuchung vom 5. Juni 2012 eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidivierenden depressiven Störung aufgewiesen, mit hohem Dekompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potential bei anamnestisch bestehender Persönlichkeitsstörung mit emotional- instabilen Zügen und einem Alkoholabhängigkeitssyndrom, bei aktueller Absti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenz. Die Arbeitsunfähigkeit auf psychofunktionellem Leistungsniveau be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe sich aktuell wie folgt: Die Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Rou</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tinen sei aufgrund der limitierenden depressiven Ängstlichkeit samt stressbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt erlebten inneren Blockaden mindestens mittelgradig eingeschränkt. Die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben seien aufgrund der Insuffizienzgefühle und der Angst Fehler zu begehen, mindestens mittelgradig eingeschränkt. Die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sei aufgrund der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Ängstlichkeit und der inneren Blockiertheit bei Angst Fehler zu bege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, mittelgradig bis schwer eingeschränkt. Die Durchhaltefähigkeit sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der depressiven Erschöpfbarkeit mindestens mittelgradig eingeschränkt. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten/Selbstbehauptungsfähigkeit sei aufgrund der depressiven Symptomatik mindestens mittelgradig eingeschränkt. Die Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten sei aufgrund der bestehenden Erschöpfbarkeit mittelgradig eingeschränkt. Die Wegefähigkeit sei als uneingeschränkt zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten. Gesamthaft sei seit dem 17. Mai 2010 von einer 100%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als kaufmännische Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte als auch in angepasster Tätigkeit auszugehen. Eine erneute Beurteilung sollte bei medizin- theoretisch zu erwartender Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes bei aktuell erfolgender psychiatrisch- psychotherapeutischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung in einem Jahr erfolgen (vgl. in diesem Zusammenhang auch den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängigen Untersuchungsbericht der RAD-Ärztin vom 4. Januar 2012 [Urk. 6/21], die Berichte von Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie vom 4. Mai 2012 [Urk. 6/29] und vom 19. August 2011 [Urk. 6/18] und die Berichte der C.___ vom 24. Juni 2011 [Urk. 6/17], vom 8. November 2010 [Urk. 6/9/6-10] und vom 19. Juli 2010 [Urk. 6/10/5-8] auf deren Grundlage zunächst mit Vorbescheid vom 20. Dezember 2012 [Urk. 6/37] die Zusprache der Dreiviertelsrente ab 1. Mai 2011 in Aussicht gestellt und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ran mit Verfügung vom 9. April 2013 festgehalten wurde [Urk. 6/44]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem von der Beschwerdegegnerin im Zuge des Revisionsverfahrens bei Dr. Z.___ eingeholten Gutachten vom 29. April 2015 (Urk. 6/57) wurden keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden u.a. genannt: Störungen durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.20), Dysthymia (ICD-10 F34.1), anamnestisch rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende leichte bis mittelgradige depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4), akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es werde, so die Gutachterin, ein gut strukturierter Alltag beschrieben, worin die Beschwerdeführerin ihren Aufgaben im Haushalt, ihren Interessen, ihren Hob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bys (u.a. Pflege von 73 Bonsai-Zwergbäumen, Aquarellmalen, „Lismen“) und der Pflege ihrer Haustiere sowie ihres Gartens konsequent nachgehe, wobei aus ihrer Schilderung ein eingependeltes friedliches Zusammenleben mit Ehemann und Sohn ableitbar sei, inklusive gemeinsamer Aktivitäten und Ferien. Die stüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zend psychiatrische Gesprächstherapie finde nur noch niederfrequent einmal monatlich statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In ihrer Beurteilung hielt die Expertin fest, in psychopathologischer Hinsicht präsentiere sich in der aktuellen Begutachtung eine absolut schwingungsfähige, euthyme Beschwerdeführerin, bei der gegenwärtig keine relevanten kognitiven (inkl. Konzentrations-) Störungen, keine pathologischen formalen oder inhaltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Denkstörungen, keine Störungen des Antriebs — insbesondere auch in der Schilderung des Tagesablaufs nicht —, keine relevanten Schlaf- oder Appetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störungen, keine Labilität oder Impulskontrollstörungen, kein pathologischer sozialer Rückzug und keine Suizidalität feststellbar seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin beschreibe dysphorische Gereiztheit, Reizbarkeit bei so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zialen Anlässen und Verpflichtungen, mit Bedürfnis nach Rückzug und Pausen sowie auch grosse Bedenken bezüglich einer allfälligen Rückkehr in eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitstätigkeit, gerade aufgrund der dann befürchteten fehlenden Rückzugsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit. Diese Befindlichkeiten könnten aber nicht mit einer etwaigen arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">medizinisch relevanten psychiatrischen Krankheitsentität verbunden werden. Insbesondere lägen auch keinerlei Hinweise für eine genuine soziale Interak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionsstörung, Sozio- oder Agoraphobie vor. Die aktuell noch betonten subjekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ven Beschwerden könnten diagnostisch höchstens als flüchtige dysphorische Verstimmungszustände im Rahmen einer Dysthymia zusammengefasst werden. Eine aktuelle klinische Depression sei auch psychometrisch durch die gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wärtig niedrigen Scores auf den Hamilton-Skalen und den Montgomery-As</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berg-Depressionsskalen widerlegt (S. 32 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus psychopathologischer Sicht habe anlässlich der gutachterlichen Exploration keinerlei aktuelle relevante bzw. krankheitswerte Symptomatik objektiviert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den können, die eine verminderte Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft zu begründen vermöchte. Eine Arbeitstätigkeit im Vollpensum in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten beziehungsweise letzten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dere im administrativen Bereich, erscheine aus psychiatrischer Sicht absolut zumutbar, zumal keinerlei Hinweise auf ein strukturelles Persönlichkeitsproblem beziehungsweise keine Einschränkungen der Bewältigungsstrategien aufgrund eines etwaigen krankheitswertig konfigurierten Persönlichkeitsinventars vorlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, und auch die ICD-10-Kriterien für eine anhaltende depressive Episode nicht mehr erfüllt seien. Auch psychometrisch sei das Vorliegen einer etwaigen klinisch bedeutsamen Depression nicht mehr nachweisbar. Der Zeitpunkt der Remission der depressiven Episode mit Erreichung einer 100%igen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit sei retrospektiv nicht mit abschliessender Sicherheit zu eruieren. Aus pragmatischer Sicht sei dafür das Datum der aktuellen gutachterlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung anzunehmen. Schon zum Zeitpunkt der letzten Berichterstattung der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handelnden Psychiaterin Dr. B.___ im Juli 2014 sei nur noch eine leicht- bis mittelgradige Depressivität bei anhaltender Alkoholabstinenz angenommen worden, was aus arbeitsmedizinischer Sicht mit einer zumindest 50%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit vereinbar sei (S. 33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die von den stationären Behandlern (2006 bis 2011) verneinte, von der ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lant behandelnden Psychiaterin 2011 neu postulierte Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung sei (in den Berichten der Psychiaterin) nicht anhand der notwendigen ICD-10-Kriterien und den Tatsachen der bewiesenen Ressourcen und Eigenheiten in der Erwerbs- und Beziehungsbiographie und der Bedürfnisbefriedigungskapazitäten geprüft worden. Schon die ICD-10-Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gangskriterien für eine etwaige Persönlichkeitsstörung gemäss Kategorie F60 seien als nicht erfüllt einzustufen. Die Beschwerdeführerin weise ein normvari</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">antes Persönlichkeitsinventar mit gut ausgebautem affektivem Spektrum auf. Hinweise für „borderlinetypische" Autodestruktivität beziehungsweise Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verletzungen lägen nicht vor. Suizidgedanken seien bei der Beschwerdeführerin im Jahr 2006 und zuletzt im Jahr 2009 situationsbedingt aufgetreten und seien auch kaum als charakterologische Eigenheit einzuordnen. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin weise ein absolut normvariantes Streben nach Gelingen von Bedürfnis- und Lebensentwurfsbefriedigung und insbesondere auch im gutachterlichen Gespräch feststellbare gute beziehungsweise gut mobilisierbare soziale Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenzen auf. Auch eine eigentliche emotionale Instabilität mit raschem Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mungswechsel könne nicht festgestellt werden. Es sei, wie auch für die akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kundige Depressivität, hier die Frage nach dem Zusammenhang mit der Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">holabhängigkeit zu stellen. Mit der nun konsequenten Alkoholabstinenz sei eine Normalisierung und Stabilisierung der Stimmung erreicht worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für eine etwaige emotional instabile Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10 „Borderline Typ F60.31") seien die Kriterien nicht erfüllt und es lägen auch kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nerlei Anhaltspunkte für ein überdauerndes Muster von relevanten Selbstverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zungen oder Drohungen oder Handlungen mit Selbstbeschädigung jenseits von Krisen bei Alkoholintoxikation vor. Die erhobene Beziehungsanamnese belege in keiner Weise ein Muster etwaiger intensiver, instabiler Beziehungen oder übertriebener Bemühungen, das Verlassenwerden zu vermeiden. Sie erscheine auch in ihren inneren Präferenzen (einschliesslich sexuellen) gut gefestigt und es könnten weiter auch keine für das Borderline-Organisationsniveau typische Ich-Störungen (Ich-Diffusion, brüchige Ich- Demarkation, fehlende Selbst- und Objektkonzepte) festgestellt werden. Die phasenweise fragile Selbstwertregula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion, ohne dass die Interaktion auf überdauernde Pathologiemerkmale schliessen lasse, sei psychodiagnostisch korrekt als akzentuierter Persönlichkeitsstil im Sinne akzentuierter selbstunsicherer Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stufen (S. 34 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt, welcher eine Aufhebung der seit 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugesprochenen Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente per 31. März 2016 rechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht aufgrund der Akten fest und ist auch nicht bestritten, dass eine rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende depressive Störung mit zum damaligen Zeitpunkt mittelgradiger Episode bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hohem Dekompensationspotential </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehender Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emotional- instabilen Zügen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeitssyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Berentung führte (vgl. E. 3 hiervor). Dabei wurde bereits seinerzeit davon ausgegangen, dass die Weiterführung der Behandlung eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erwarten lasse (vgl. Urk. 6/31/4). In diesem Zusammenhang hielt die behandelnde Psychiaterin Dr. B.___ fest, dass in erster Linie die Depression — wobei sie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode diagnostizierte — beziehungsweise die emotionale Instabilität für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit verantwortlich sei und davon ausgegangen werden dürfe, dass die Depression abklinge und die volle Arbeitsfähigkeit wieder eintreten werde (Bericht vom 4. Mai 2012, Urk. 6/29/3). Gemäss ihrem aktuellsten Bericht vom 4. Juli 2014 stellte sie mit Blick auf die depressive Symptomatik lediglich noch eine leichte bis mittelgrade Episode im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zidivierenden depressiven Störung fest (vgl. Urk. 6/52). Sodann zeichnete sich die Verbesserung der Symptomatik auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Behandlungsfrequenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab, fanden doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursprünglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentliche Sitzungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/18/3, Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">später</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Sitzung alle zwei Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/29/3, Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sitzung alle drei Wochen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/52/3 Bericht vom 4. Juli 2014) statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits darin ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu erbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken, welche es erlaubt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem Titel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad neu und ohne Bindung an die frühere Invaliditätsschätzung zu ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.3 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf die Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung im psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ ab (Urk. 6/59). Besagte Expertise enthält vorab Angaben zum Anlass der Begutachtung unter Darstellung des Untersuchungsauftrages (S. 2). Sodann standen der Expertin die Akten der Invalidenversicherung zur Verfügung, wobei die wesentlichsten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte im Gutachten auszugsweise wiedergegeben wurden (S. 2 und S. 3 bis S. 13). Anlässlich der eigenen Untersuchung erhob Dr. Z.___ eine struk- turierte Familienanamnese (S. 13 f.), es folgte die „Darstellung zur Person inkl. Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs- und Arbeitsanamnese“ (S. 14 bis S. 18) und es wurde die Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin in der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung sowie im Abgleich mit den medizinischen Akten dargestellt (S. 18 bis S. 25). Detailliert wurden die aktuelle Lebenssituation und der Tagesablauf erfragt und im Gutachten festgehalten (S. 25 ff.). Im Weiteren wurden die geklagten Beschwerden (subjektive Angaben der Versicherten) aufgeführt (S. 27), bevor sich die Expertin zu den objektiven Befunden äusserte und den Psychostatus festhielt (S. 28 f.). Die Ergebnisse wurden im Weiteren diskutiert, hierauf die Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen gestellt und schliesslich die Fragen der Auftraggeberin beantwortet (S. 29 bis S. 41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht einsichtig ist, inwiefern das Gutachten bereits vom Aufbau her den Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen nicht genügen soll. Nachteile, die daraus entstanden sein könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass — wie behauptet — in der Untersuchung nicht explizit auf den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungszweck hingewiesen worden sei, sind keine erkennbar. Aufgrund des laufenden Rentenrevisionsverfahrens war zudem spätestens nach Zustellung des Revisionsfragebogens (Urk. 6/49) klar, dass der Rentenanspruch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin überprüft und aufgrund der Mitteilung vom 13. April 2015 (Urk. 6/55) sowie der Einladung zur Untersuchung vom 29. April 2015 (Urk. 6/57) in diesem Zusammenhang der Gesundheitszustand abgeklärt werden würde. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktenwidrig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Behauptung fehlender Angaben zur Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer, ergibt sich diese doch sowohl aus der Einladung vom 29. April 2015 (Urk. 6/57) als auch aus dem Gutachten selber mit dem Hinweis auf die „zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stündige Gesprächsdauer“ (Urk. 6/59/28). Der weitere Einwand, es fehle an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem ausführlichen klinisch-psychiatrischen Befund beziehungsweise dieser sei lediglich „kurz und bündig“ festgehalten, ist nicht stichhaltig; die Knappheit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt sich damit, dass die Expertin anlässlich der Untersuchung nur wenige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chopathologische Befunde erheben konnte. Nichts abzugewinnen ist dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis, das Gutachten erkläre nicht, weshalb die Beurteilung des RAD und der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Psychiaterin unzutreffend sei. Die beiden Untersuchungen (durch den RAD am 5. Juni 2012 und durch Dr. Z.___ am 1. Juni 2015) liegen drei Jahre auseinander und beschlagen somit einen unterschiedlichen Zeitraum. Auch legte Dr. Z.___ nachvollziehbar dar, dass – so wie sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in psychopathologischer Hinsicht anlässlich der aktuellen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung präsentierte (u.a. absolut schwingungsfähig, euthym, ohne Störungen des Antriebs) – die noch betonten Beschwerden höchstens einer Dysthymia zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuordnen beziehungsweise namentlich die Kriterien für eine anhaltende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode nicht mehr erfüllt waren (vgl. E. 4.1 hievor; Urk. 6/59/32 f., Urk. 6/59/39). Im Zeitverlauf ist es sodann selbst nach Darstellung der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Psychiaterin zu einer Verbesserung der psychischen Symptomatik ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hiervor). Dass das aktuelle Gutachten — bei unverändertem Gesundheitszustand — den Sachverhalt lediglich anders bewerte, trifft nicht zu. Plausibel ist schliesslich die gutachterliche Feststellung, dass bezüglich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Symptomatik die Frage eines Zusammenhangs mit der Alkoholabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeit zu stellen sei und dass nun mit konsequenter Alkoholabstinenz eine Normalisierung und Stabilisierung der Stimmung erreicht werden konnte (Urk. 6/59/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einwände der Beschwerdeführerin in Bezug auf die medizinischen Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wände brachte sie nicht vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erfüllt das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einlässlicher klinischer Untersuchung, Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die beweismäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigen Anforderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung an solche Expertisen stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen davon verlöre das Gutachten selbst dann nicht automatisch seine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiskraft, wenn es wie von der Beschwerdeführerin behauptet nicht in allen Teilen den (als Empfehlung verstandenen; BGE 140 V 260 E. 3.2.2) Qualitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leitlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) entspräche (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_44/2017 vom 9. Mai 2017 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch bezüglich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit kann auf die gutachterlichen Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen abgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte für eine anspruchsrelevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung in der Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begutachtung bis zum Verfügungserlass liegen nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der klaren Aktenlage sind von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 124 V 90 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Fehlen einer psychiatrischen Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ist von einem 100%igen Restleistungsvermögen in angestammter Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Auch im Haushaltsbereich sind keine gesundheitsbedingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auszumachen, was sich nicht zuletzt im gut geregelten Tagesab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf mit verschiedenen Hobbys und Aktivitäten widerspiegelt (vgl. Urk. 6/59/25 f. und 32; ferner E. 4.1 hievor). Das von der Beschwerdeführerin angeführte EGMR-Urteil Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (7186/09) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag an diesem Ergebnis nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich die am 9. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügte revisionsweise Rentenaufhebung als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Dorrit Freund</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>