A bteilung IV D -4386/2007 law /m am {T 0/2} U rteil vom 3. Juli 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, Fulvio H aefeli, G érald Bovier G erichtsschreiber M artin M aeder A._______, geboren (...), Serbien, c/o (...), vertreten durch M artin Ilg, R echtsberatung, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 19. Juni 2007 i. S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben am 22. M ai 2007 von seinem H eim atland aus zu Fuss über die G renze nach Kroatien gelangte, in der Folge in einem Auto durch ihm unbekannte Länder gefahren w urde und am 23. M ai 2005 auf dem R ücksitz liegend unbem erkt von den G renzbehörden in die Schw eiz einreisen konnte, dass er am 24. M ai 2007 im EVZ Basel ein Asylgesuch einreichte, dass er dabei die rubrizierten Angaben zu seiner Person m achte, zu deren Bestätigung einen am 19. M ai 2005 ausgestellten, m it keiner Fotografie versehenen G eburtsschein in Kopie vorlegte und anlässlich der ersten Befragung im EVZ am 30. M ai 2007 anfügte, er sei serbischer Ethnie, serbisch-orthodoxen G laubens und stam m e aus einem W eiler in der G em einde (...) (Serbien), w o er bis zuletzt w ohnhaft gew esen sei, dass er auf die Frage nach vorhandenen Ausw eispapieren erklärte, er habe von den zu- ständigen Behörden in (...) einen R eisepass und eine Identitätskarte legal ausgestellt bekom m en, w isse jedoch nicht, w ann dies gew esen sei, und w arum er diese beiden Papiere nicht abgeben könne, dass er in der anschliessenden sum m arischen Befragung und der gleichenorts am 14. Juni 2007 durchgeführten einlässlichen Anhörung zu den Asylgründen durch das BFM als G rund für das Verlassen des H eim atlandes anführte, er habe seit dem Som m er 2006 als Kleiderhändler gearbeitet und sei w egen der Zusam m enarbeit m it Leuten in (...) (Sandschak, Serbien), w ohin er sich jew eils für den W areneinkauf begeben habe, in Schw ierigkeiten geraten, dass er ergänzend vorbrachte, im O ktober 2006 habe er auf dem M arkt von (...) eine m inderjährige m uslim ische Frau kennengelernt, die später von ihm schw anger ge- w orden und dadurch bei den Leuten ins G erede gekom m en sei, dass deren Brüder - w ie ihm die Frau in einem Telefongespräch Anfang M ai 2007 per- sönlich m itgeteilt habe - ihn desw egen hätten um bringen w ollen, dass er gleichzeitig an seinem W ohnort m it seinen regelm ässigen Fahrten in den Sand- schak die Aufm erksam keit von nationalistisch gesinnten Serben und deren persönlichen Sicherheitsleuten auf sich gezogen habe, die ebenfalls Todesdrohungen gegen ihn aus- gestossen und als Erklärung dafür angegeben hätten, er sei des G eld w egen sogar be- reit, m it Leuten aus dem Sandschak zusam m enzuarbeiten, dass er daraufhin auf w eitere H andelsreisen in den Sandschak verzichtet, die restliche W are an anderen O rten abgestossen und sich am 9. M ai 2007 nach Belgrad auf Arbeits- suche begeben habe, dass er nach einer rund einw öchigen Arbeit auf dem Bau in Belgrad m it dem Zug nach (...) gereist sei, w o er am 19. M ai 2007 seine schw ierige Lage einem pensionierten Polizisten erzählt und dieser ihm berichtet habe, es w erde eine Verhaftung gegen ihn vorbereitet, dass im Sandschak unlängst eine bew affnete separatistische G ruppe durch den Sicher- heitsdienst liquidiert w orden sei und er deshalb verm utet habe, m an verdächtige ihn der Kollaboration m it solchen Kreisen und w olle deshalb seiner baldm öglichst habhaft w er- den,3 dass er drei Tage später das Land verlassen habe, dass das BFM m it Verfügung vom 19. Juni 2007 in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein- trat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylgesuch zusam m enfas- send festhielt, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapier abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft gem acht, aufgrund der Anhörung habe die Flüchtlingseigenschaft nicht festge- stellt w erden können, und zusätzliche Abklärung zur Feststellung der Flüchtlingseigen- schaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass der Beschw erdeführer die Verfügung des BFM vom 19. Juni 2007 m it Beschw erde vom 27. Juni 2007 (Poststem pel) durch seinen R echtsvertreter beim Bundesverw al- tungsgericht anfechten liess, dass er durch seinen R echtsvertreter zur H auptsache beantragen liess, es sei die vorinstanzliche Verfügung aufzuheben, der Fall sei an das BFM zurückzuw eisen und dieses anzuw eisen, auf den Fall m ateriell einzutreten und anschliessend neu zu verfü- gen, dass er daneben in verfahrensrechtlicher H insicht beantragen liess, es sei im Sinne ei- ner vorsorglichen M assnahm e der Aufenthalt des Beschw erdeführers in der Schw eiz bis zum Beschw erdeentscheid zu erlauben und die Ausländerbehörde des Aufenthaltskan- tons sei anzuw eisen, von Vollzugsm assnahm en abzusehen, dass die vorinstanzlichen Akten am 28. Juni 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver- w altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erde von G esetzes w egen aufschiebende W irkung zukom m t (Art. 55 Abs. 1 Vw VG ) und das BFM in der angefochtenen Verfügung einer allfälligen Beschw er- de die aufschiebende W irkung nicht entzogen (vgl. Art. 55 Abs. 2 Vw VG ), sondern ange- ordnet hat, der Beschw erdeführer habe die Schw eiz am Tag nach Eintritt der R echts- kraft zu verlassen, dass der Beschw erdeführer som it berechtigt ist, sich bis zum Abschluss des Asylverfah- rens in der Schw eiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 Abs. 1 AsylG ), 4 dass dem zufolge auf das R echtsbegehren, es sei im Sinne einer vorsorglichen M ass- nahm e der Aufenthalt des Beschw erdeführers in der Schw eiz bis zum Beschw erdeent- scheid zu erlauben und die Ausländerbehörde des Aufenthaltskantons sei anzuw eisen, von Vollzugsm assnahm en abzusehen, m angels R echtsschutzinteresses nicht einzutre- ten ist, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it - sow eit die w eiteren R echtsbegehren betreffend - auf seine frist- und form - gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108 a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid auf der G rundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die U nterlassung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stun- den nach Einreichung des Asylgesuches unbestritten ist, dass der vom Beschw erdeführer im EVZ als Kopie abgegebene G eburtsschein vom 19. M ai 2005 eine einw andfreie Feststellung der Identität schon deshalb nicht erlaubt, w eil darauf ein Foto oder eine U nterschrift nicht angebracht ist, so dass sich nicht durch optischen Vergleich nachprüfen lässt, ob es sich bei der darauf nam entlich erw ähnten Person, deren G eburt bescheinigt w ird, tatsächlich um den Beschw erdeführer handelt, dass abgesehen davon ein G eburtsschein unabhängig von seiner äusseren G estalt nicht prim är zum Zw ecke des Identitätsnachw eises ausgestellt w ird, sondern in erster Linie Zeit, O rt und Faktum der G eburt bestätigen soll, w eshalb sich dam it eine zw eifels- freie Identifikation in der R egel nicht vornehm en lässt, zum al nicht sichergestellt ist, ob seiner Ausstellung eine genaue Ü berprüfung der Identität vorausgegangen ist,5 dass der Beschw erdeführer auf die Frage nach den U rsachen der unterbliebenen Pa- pierabgabe verlauten liess, er habe zw ar von den heim atlichen Behörden einen R eise- pass- und eine Identitätskarte ausgestellt bekom m en, könne diese aber aus ihm nicht bekannten G ründen (vgl. A1/9, S. 3 f.) beziehungsw eise w egen der überstürzten Ausrei- se, fehlender Kontakte zu seinen Verw andten oder Sicherheitsbedenken im Falle der Kontaktaufnahm e und M itteilung seines Aufenthaltsortes (vgl. A10/11, S. 9) nicht zu den Akten geben, dass der Beschw erdeführer m it diesen w idersprüchlichen und fadenscheinig w irkenden Erklärungen die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren bei oder kurz nach der Asylbeantragung nicht plausibel zu begründen verm ag, dass der Einw and in der Beschw erde (vgl. Beschw erdeschrift, S. 4 f.), w onach die serbi- schen Behörden bekannterm assen den Verfolgten absichtlich m it Fälschungsm erkm a- len, U nbestim m theiten und anderen "Kerben" versehene D okum ente ausstellten, um da- m it deren G laubw ürdigkeit im Ausland zu untergraben, in keinem erkennbaren Zusam - m enhang m it seinem konkreten Fall steht, dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in seinem Fall die Aktenlage nach der D irektanhörung vom 14. Juni 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeu- tige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H in- dernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass das BFM zu R echt auf verschiedene deutliche U nglaubhaftigkeitsm erkm ale in der G esuchsbegründung des Beschw erdeführers hinw eist, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zutreffenden Er- w ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass in Ergänzung dazu auf verschiedene verm eintlich w ichtige Bestandteile in der G e- suchsbegründung hinzuw eisen ist, die der Beschw erdeführer in der sum m arischen Be- fragung vom 30. M ai 2007 auch nicht andeutungsw eise erw ähnt hatte, dass er - im U nterschied zur späteren Anhörung am 14. Juni 2007 - insbesondere m it keinem W ort von einer Suchaktion der Brüder seiner Freundin nach seiner Person an ei- nem D onnerstag auf dem M arkt von (...) (vgl. A10/11, S. 3 und 7), von einem von D rohungen gekennzeichneten Telefongespräch m it einem Bruder beziehungsw eise den Brüdern seiner Freundin in der kurzen Zeit seines Aufenthalts in Belgrad (vgl. A10/11, S. 4 und 7) sow ie von einer im selben Zeitraum bei ihm zu H ause von einem Polizisten und einer Person in Zivilkleidung durchgeführten Suche (vgl. A10/11, S. 4 und 7) berich- tete, dass insbesondere das Verschw eigen der unm ittelbaren Bedrohung durch die Brüder seiner Freundin im R ahm en eines w ährend des Aufenthalts in Belgrad in der Zeit vom 9. M ai 2007 bis zum 19. M ai 2007 geführten Telefongesprächs nicht m ehr m it dem bloss 6 sum m arischen C harakter der Befragung zum R eisew eg und zu den Ausreisegründen im Em pfangszentrum (Art. 26 Abs. 2 2. Satz AsylG ; Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K ] 2005 N r. 7 E. 6.2.1. S. 66 f) erklärt w erden kann, dass dies erst recht angesichts der Tatsache gelten m uss, dass der Beschw erdeführer dam als auf die unm issverständliche Frage, von w em er die Absicht der Brüder der Freundin zu seiner Liquidierung erfahren habe, nicht etw a das angebliche Telefonge- spräch m it den Brüdern der Freundin zur Sprache gebracht, sondern geantw ortet hatte, seine Freundin persönlich habe ihm von den Plänen ihrer Brüder erzählt, als sie ihm un- gefähr am 1. M ai 2007 telefoniert habe (vgl. A1/9, S. 6), dass som it der Eindruck entsteht, der Beschw erdeführer habe seine Asylgründe nach- träglich m it erfundenen Vorbringen ergänzt, um ihnen zusätzliches G ew icht zu verleihen, dass der Beschw erdeführer abgesehen davon in der Anhörung nach entsprechender Aufforderung nicht in der Lage w ar, die angeblichen D rohungen der Brüder seiner Freundin in Bezug auf den W ortlaut und das gew ählte M edium ansprechend zu konkreti- sieren (vgl. A10/11, S. 5), dass schliesslich unbegreiflich bleibt, w arum er den pensionierten Polizisten in (...) nicht nach den G ründen für dessen Verm utung, w onach seine Verhaftung vorbereitet w erde, gefragt hat, zum al er sich offenbar ab diesem Zeitpunkt nicht m ehr sicher gefühlt haben und nur drei Tage später seinem H eim atland in einer N otsituation entflohen sein w ill (vgl. A10/11, S. 7), dass sich sein diesbezügliches D esinteresse nicht m it dem natürlichen Verhalten eines ernsthaft um sein W ohl besorgten M enschen vereinbaren lässt, dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 14. Juni 2007 das N ichtbe- stehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch noch aus den nachfol- genden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw ei- sungsvollzugshindernissen andererseits gleicherm assen offenkundig w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu sei- ner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üs- sen, dass unter den soeben dargelegten U m ständen auch im R ahm en des vorliegenden Be- schw erdeverfahrens kein Anlass zu einer w eiter gefassten Erhebung des Sachverhalts w ie nam entlich in Form einer Botschaftsabklärung bestand, w eshalb der dahingehende Bew eisantrag abzuw eisen ist, dass es dem Beschw erdeführer m it seinen - w eitgehend bezugslosen - Einw endungen und Erklärungsversuchen in der Beschw erde nicht gelingt, seinen Vorbringen insgesam t klarere Konturen zu verleihen, dass er sich im W esentlichen darauf beschränkt, die angebliche Verfolgungssituation aus seiner Sicht erneut darzulegen und w eitere ungestützte Behauptungen in den R aum zu stellen, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist,7 dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in Berücksichtigung der in dieser H insicht unglaubhaften G esuchsbegründung ins- besondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch R epräsentanten des offiziellen serbischen Staates oder durch Zivilpersonen in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, zu verneinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in Serbien kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung her- leiten lässt, dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Beschw erdeführer w ür- de im Falle einer R ückführung als Folge der in Serbien herrschenden allgem einen Si- cherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass in den Akten ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erdeführer geriete im Fal- le der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass er keine gesundheitlichen Problem e geltend m acht, gem äss eigenen Angaben den Beruf eines (...) erlernt hat und w enige Zeit vor der Ausreise auch als Bauarbeiter erw erbstätig gew esen ist, w eshalb davon auszugehen ist, er bringe alle Vor- aussetzungen m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu finden, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach Serbien auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste-8 hen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu be- stätigen ist, dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch unangem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, sow eit auf diese einzu- treten ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Bes- chw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit auf diese einzutreten ist. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.-, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - den (...) des Kantons (...) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang M artin M aeder Versand am :