<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00160</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105668&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00160</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenübernahme für Privatschulung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>.<br/>Nachträgliches Begehren um Kostenübernahme für Privatschulung.Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Streitigkeiten betreffend die verfassungsrechtliche Garantie des unentgeltlichen Primarschulunterrichts (E. 1). Übernahme von Privatschulkosten grundsätzlich nur im Bereich der Sonderschulung; hier ist das Gesuch offenkundig unbegründet, da der Sohn des Beschwerdeführers keiner Sonderschulung bedarf und dieser seinen Sohn aus freiem Willen zum Schulbesuch in eine Privatschule angemeldet hat (E. 2). Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung des Beschwerdebegehrens als Schadenersatzforderung (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDSCHULUNTERRICHT">GRUNDSCHULUNTERRICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENÃBERNAHME">KOSTENÃBERNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIMARSCHULUNTERRICHT">PRIMARSCHULUNTERRICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATSCHULKOSTEN">PRIVATSCHULKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERSCHULE">SONDERSCHULE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: ÃBRIGE GRUNDRECHTE">ÃBRIGE GRUNDRECHTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 19 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 62 BV</span><br/><span class="ungerade">§ 15 SchulleistungsG</span><br/><span class="gerade">§ 2 lit. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 41 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. E, geboren am 30. November 1985, besuchte ab Dezember 1998 die erste Realklasse im Schulhaus D in X, nachdem er die BewÃ¤hrungszeit in der Sekundarschule nicht bestanden hatte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">An einem Treffen zwischen dem Klassenlehrer, FachlehrkrÃ¤ften sowie Vertretern der Kreisschulpflege C und der Bezirksschulpflege X vom 30. MÃ¤rz 1999 wurden die gros­sen Schwierigkeiten besprochen, die in der betreffenden Klasse herrschten und mit deren Umgang der Lehrer erhebliche MÃ¼he bekundete. Nach dessen vorzeitigem RÃ¼cktritt wurde die - weiterhin als leistungsschwach und chaotisch beurteilte - Klasse bis Sommer 1999 von anderen Lehrern unterrichtet. Nach Ablauf des Schuljahrs war eine neue Lehr­kraft fÃ¼r die Fortsetzung des Unterrichts im neuen Schuljahr noch nicht bestimmt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">E nahm anfangs Juni 1999 an den AufnahmeprÃ¼fungen fÃ¼r die Sekundarschule teil. Aufgrund der schriftlichen PrÃ¼fung beschloss die Kreisschulpflege C am 18. Juni 1999, E nicht in die Sekundarschule aufzunehmen. Die Bezirksschulpflege hiess den hiergegen erhobenen Rekurs am 19. Juli 1999 gut und ordnete an, dass E in die Probezeit der Sekun­darschule aufzunehmen sei. Grund fÃ¼r die Gutheissung des Rekurses bildete vor allem der Umstand, dass wegen der besonderen VerhÃ¤ltnisse in der Realklasse "die mangelnden Kenntnisse des Lernstoffs und das Fehlen der PrÃ¼fungsvorbereitungen" nicht E angelastet werden kÃ¶nnten; daran Ã¤ndere nichts, dass eine SchÃ¼lerin derselben Realklasse die PrÃ¼fung trotz des StoffrÃ¼ckstands bestanden habe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Nach verschiedenen Briefwechseln teilten die Eltern dem PrÃ¤sidenten der Kreis­schulpflege C durch Schreiben vom 19. Juli 1999 mit, sie hÃ¤tten sich "als verantwortungs­bewusste Eltern entschlossen, selber in die Hand zu nehmen wozu der Staat offensichtlich (im Falle dieser Klasse) leider nicht imstande" sei. An der Privatschule seien genÃ¼gend motivierte und fÃ¤hige LehrkrÃ¤fte gefunden worden, die ihren Sohn ab neuem Schuljahr unterrichten wÃ¼rden. Der Staat sei nach ihrem VerstÃ¤ndnis verpflichtet, die nun anfallenden Schulgelder an sie zu entrichten. Am 21. Juli 1999 hielt A durch Fax-Schreiben an diesem Entschluss fest: "Auf Ihr gestriges Angebot E, aufgrund des ebenfalls gestern bekannt ge­wordenen Entscheides der Bezirksschulpflege, nun doch in die Sekundarschule zuzulassen verzichten wir." Namentlich hÃ¤tten sie sich "bei der Privatschule schriftlich verpflichtet" und sei ihr "und was noch viel wichtiger ist, das Vertrauen von E in die Ã¶ffentliche Schule arg ramponiert".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 1. September 1999 lehnte der PrÃ¤sident der Kreisschulpflege C mit ausfÃ¼hrli­cher BegrÃ¼ndung das "Gesuch auf Ãbernahme des Schulgeldes an der Privatschule ab".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Am 1. November 1999 wies die Rekurs- und Beschwerdekommission II der Be­zirksschulpflege den hiergegen von den Eltern erhobenen Rekurs vom 19. September 1999 ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Gegen den Entscheid der Bezirksschulpflege erhoben die Eltern am 5. Dezember 1999 Rekurs an die Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich, die diesen am 20. MÃ¤rz 2000 abwies: Zusammenfassend kÃ¶nne - nach den im Einzelnen dargelegten schwierigen VerhÃ¤ltnisse, die in der ersten Realklasse von E geherrscht hatten - festgestellt werden, "dass der Kreisschulpflege weder ein pflicht- noch rechtswidriges Verhalten vorgeworfen werden kann, welche die Ãbernahme der Schulgeldkosten rechtsgenÃ¼gend rechtfertigen wÃ¼rde".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">IV. Mit Beschwerde vom 25. April 2000 liess A dem Verwaltungsgericht beantra­gen:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">"1. Es sei Ziffer I und II des Beschlusses der Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich vom 20. MÃ¤rz 2000 aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2.<span> </span>Es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von CHF 21'600.-- zuzusprechen. </p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3.<span> </span>Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Staats­kasse.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> Eventualiter:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">1.<span> </span>Es sei auf die Zusprechung einer EntschÃ¤digung zu verzichten.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. Die Kosten sÃ¤mtlicher Verfahren seien auf die Staatskasse zu neh­men."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kreisschulpflege C beantragte am 24. Mai 2000 die Abwei­sung der Beschwerde. FÃ¼r die Schulrekurskommission liess sich am 31. Mai 2000 die Bil­dungsdirektion vernehmen und sinngemÃ¤ss Abweisung der Beschwerde beantragen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die weiteren Vorbringen werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden Ent­scheidungsgrÃ¼nden wiedergegeben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspfle­gegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5 N. 3).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss § 5 Abs. 2 des Unterrichtsgesetzes vom 23. Dezember 1859 (in der Fas­sung vom 29. November 1998) entscheidet die Schulrekurskommission abschliessend, so­weit das Verwaltungsrechtspflegegesetz nicht den Weiterzug an das Verwaltungsgericht vorsieht. Ein solcher Weiterzug ist gemÃ¤ss § 41 VRG (in der Fassung vom 8. Juni 1997) grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig, und die Streitigkeiten um die Ãbernahme von Schulungskosten fÃ¤llt nicht unter die in § 43 Abs. 1 lit. f VRG (in der Fassung gemÃ¤ss § 42 des Mittelschulge­setzes vom 13. Juni 1999; OS 55, 424 sowie bezÃ¼glich Inkraftsetzung OS 56, 54) fÃ¼r den Schulbereich vorgesehenen Ausnahmen. Sodann entfÃ¤llt seit dem 1. MÃ¤rz 2000 auch der Ausnahmegrund von § 42 VRG, nachdem auf diesen Zeitpunkt das Bundesgesetz vom 8. Oktober 1999 Ã¼ber prozessuale Anpassungen an die neue Bundesverfassung (AS 2000, 416) in Kraft getreten und damit Art. 73 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren (VwVG) aufgehoben worden ist, welcher in Streitigkeiten be­treffend die verfassungsrechtliche Garantie des unentgeltlichen Primarschulunterrichts die Beschwerde an den Bundesrat vorsah (vgl. RB 1998 Nr. 29). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist deshalb grundsÃ¤tzlich einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Nach Art. 19 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) ist der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht gewÃ¤hrleistet. FÃ¼r das Schul­wesen sind die Kantone zustÃ¤ndig (Art. 62 Abs. 1 BV), die fÃ¼r einen ausreichenden Grund­schulunterricht sorgen, der allen Kindern offen steht (Abs. 2 Satz 1). Der Grundschulunter­richt ist obligatorisch und untersteht staatlicher Leitung oder Aufsicht (Satz 2). An Ã¶ffentli­chen Schulen ist er unentgeltlich (Satz 3).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bereits aus dieser letztgenannten Bestimmung geht hervor, dass der Besuch einer Privatschule nicht unentgeltlich ist und dass der Staat fÃ¼r dessen Kosten grundsÃ¤tzlich nicht aufzukommen hat (vgl. Bruno Mascello, Elternrecht und Privatschulfreiheit, St. Gal­len 1995, S. 161; Thomas Fleiner-Gerster, Die Rechte der Eltern gegenÃ¼ber der Schule, Rechtsgutachten, ZÃ¼rich 1993, in: AJP 1993, S. 666 ff., 671). Die Volksschulgesetzgebung des Kantons ZÃ¼rich kennt die Ãbernahme fÃ¼r Privatschulkosten - worauf die Beschwerde­gegnerin zu Recht mehrfach hingewiesen hat - nur im Bereich der Sonderschulung (§ 15 des Schulleistungsgesetzes vom 2. Februar 1919/16. MÃ¤rz 1986).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">E bedarf unstreitig keiner Sonderschulung. Vielmehr hat er die erste Realklasse ohne eigene persÃ¶nliche Probleme besucht und hÃ¤tte er ab Sommer 1999 auch in die Se­kundarschule Ã¼berwechseln kÃ¶nnen. Wie die Vorinstanzen zutreffend festgestellt haben, ist damit ein ausreichender Grundschulunterricht trotz zeitweiliger Probleme mit der Klasse und damit zusammenhÃ¤ngend mit der Suche nach geeigneten Lehrern nie ernsthaft in Frage gestanden. Auch wenn die VerhÃ¤ltnisse an der ersten Realklasse fÃ¼r E - wie fÃ¼r die anderen Schulkinder und deren Eltern auch - unbefriedigend waren und vom BeschwerdefÃ¼hrer gar als bedrohlich empfunden worden sein mÃ¶gen, hat dieser sich doch nicht ernsthaft darum bemÃ¼ht, zusammen mit der Schulpflege nach einer anderen LÃ¶sung zu suchen, die bei­spielsweise in einem Klassenwechsel, allenfalls verbunden mit einem Wechsel in ein ande­res Schulhaus hÃ¤tte bestehen kÃ¶nnen (vgl. Art. 17 der stÃ¤dtischen Ver­ordnung betreffend die Zuteilung der SchÃ¼ler der Volksschule vom 3. Oktober 1972, Stadt ZÃ¼rich / Bereinigte Sammlung Band 2 S. 116).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Indem der BeschwerdefÃ¼hrer E zum Schulbesuch in der Privatschule angemeldet hat, verzichtete er aus freiem Willen auf den unentgeltlichen Unterricht an der Ã¶ffentlichen Volksschule. Seine nachtrÃ¤gliche Forderung an die Beschwerdegegnerin ist damit offen­sichtlich unbegrÃ¼ndet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt eine "EntschÃ¤digung" in der HÃ¶he von Fr. 21'600.-. Dies und die hauptsÃ¤chliche BegrÃ¼ndung in der Beschwerdeschrift, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer den Vertrag mit der Privatschule bereits abgeschlossen habe, als er von der MÃ¶glichkeit erfahren habe, dass E in die Sekundarschule eintreten kÃ¶nnte, zeigen, dass es ihm in erster Linie um eine Schadenersatzforderung geht. Nach § 2 Abs. 1 VRG ent­scheiden Ã¼ber SchadenersatzansprÃ¼che von Privaten gegen Staat und Gemeinde sowie ge­gen deren Beamte und Angestellte indessen die Zivilgerichte (vgl. auch § 19 Abs. 1 des Haftungsgesetzes vom 14. September 1969). Auf das Begehren um eine Schadenersatz­zahlung ist daher durch das Verwaltungsgericht von vornherein nicht einzutreten. Immer­hin mutet es eigenartig an, dass die zu den Akten gelegte Vertragskopie weder Unterschrif­ten noch Datum trÃ¤gt (act. --). Zudem hat der BeschwerdefÃ¼hrer am 20. Juli 1999 der Ak­tuarin der Rekurs- und Beschwerdekommission II der Bezirksschulpflege ZÃ¼rich noch per E-mail fÃ¼r das "Telefon mit der positiven Mitteilung" gedankt, dass E nun doch in die Se­kundarschule eintreten kÃ¶nne: "Die Familie freue sich jetzt noch wesentlich mehr auf die bevorstehenden Ferien. Mit Ihrer positiven Mitteilung zu unserem Rekurs, wurden wir zu einem massgebenden Teil von einer grossen Belastung, welche nun schon seit lÃ¤ngerer Zeit auf uns lastet, befreit. Wir sind Ã¼berzeugt, dass der Entscheid der Bezirksschulpflege der richtige ist und fÃ¼r die positive Entwicklung von E, welche letztlich das Ziel einer Schul­ausbildung Ã¼berhaupt sein sollte, fÃ¶rderlich sein wird" (act. --). HÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼h­rer zu diesem Zeitpunkt den Vertrag bereits unterzeichnet gehabt, wie er heute geltend macht, so wÃ¤ren diese Zeilen nicht ganz verstÃ¤ndlich. Im Ãbrigen vermÃ¶chte auch eine vorherige Vertragsunterzeichnung die Schadenersatzforderung kaum zu begrÃ¼nden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer die Entlastung von den vorinstanzlichen Rekurs­kosten verlangt, ist dieses Begehren ohne weiteres abzuweisen, waren doch bereits die vor den Vorinstanzen erhobenen Rekurse offensichtlich unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>