<h2>SubmittedText<h2><p>Vor wenigen Tagen hat der österreichische Ministerrat entschieden, die Autobahnverbindung zwischen der Schweiz und Österreich zu genehmigen. Wenn diese nach jahrzehntelangen Verzögerungen endlich realisiert wird, bedeutet das für die Wirtschaft im Rheintal (St. Gallen und Vorarlberg) einen Meilenstein. Gemäss Vorarlberger Medien soll auch der österreichische Nationalrat die Strasse noch dieses Jahr beschliessen.</p><p>Kann der Bundesrat zusichern, dass er diese absolut notwendige S18-Nachfolgelösung mit aller Kraft unterstützen wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat sich im Rahmen von verschiedenen Treffen mit den österreichischen Amtskollegen regelmässig über den Stand der laufenden Arbeiten in Österreich informiert. Als Ergebnis des Ende 2015 abgeschlossenen Planungsprozesses "Mobil im Rheintal" schlug das Land Vorarlberg neu eine Verbindung der Schnellstrasse 18 via den Knoten der österreichischen A14 bei Dornbirn zur Staatsgrenze bei Höchst (Autobahnanschluss A13 St. Margrethen) vor. Zu dieser Variante hat das österreichische Bundesverkehrsministerium eine sogenannte strategische Prüfung im Verkehrsbereich durchgeführt. In ihrer Stellungnahme hat die Schweiz ausdrücklich auf den verkehrlichen Bedarf der Verbindung hingewiesen.</p><p>Sobald nun die Variantenwahl auf österreichischer Seite rechtsverbindlich ist, wird der Bund den Planungsprozess in der Schweiz aufnehmen und die notwendigen baulichen Anpassungen beim Autobahnanschluss St. Margrethen und in der Weiterführung der Verbindung vornehmen. Dies hat er am 16. November 2016 auch im Rahmen der Antwort auf die Anfrage Müller Walter 16.1054, "Verbindung der Rheintalautobahnen zwischen der Schweiz und Österreich. Was tut der Bundesrat?", zugesichert.</p>