<h2>SubmittedText<h2><p>Nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien hat die Schweiz Visa ausgestellt, um Opfern einen kurzen Aufenthalt bei Verwandten in der Schweiz zu ermöglichen.<br>- Wie viele wurden im Schnellverfahren ausgestellt und wie viele im ordentlichen Verfahren?<br>- Wie viele haben nach 90 Tagen eine Verlängerung beantragt?<br>- Wie viele verfügen noch über eine Aufenthaltsbewilligung und leben noch in der Schweiz bzw. wie viele sind ausgereist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Visagesuche von Personen, deren Haus oder Wohnung im Rahmen des Erdbebens vom 6. Februar 2023 zerstört wurden und die vorübergehend bei engen Verwandten in der Schweiz unterkommen wollten, wurden vorübergehend prioritär behandelt. Dies betraf Gesuche, die bis am 12. Mai 2023 eingereicht wurden. Die Visumsverfahren wurden unter Anwendung der ordentlichen Einreisebestimmungen geprüft. 393 Visa wurden an Erdbebenopfer ausgestellt, 211 Visa wurden verweigert. In 31 Fällen wurde ein Asylgesuch gestellt. In 19 Fällen wurde die vorläufige Aufnahme verfügt. In den verbleibenden 12 Fällen sind die Asylverfahren noch nicht abgeschlossen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Die Visa für Erdbebenopfer waren maximal 90 Tage gültig. Visaverlängerungen für Erdbebenopfer unterliegen den ordentlichen Bestimmungen. Für die Visumsverlängerungen sind die kantonalen Migrationsämter zuständig, deshalb verfügt der Bund nicht über Statistiken dazu.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Zurzeit sind keine statistischen Angaben zur Anzahl Ein- und Ausreisen möglich. Eine solche Auswertung wird mit der Inbetriebnahme des Entry/Exit Systems (EES), das unter anderem der elektronischen Erfassung der Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen dient, möglich sein. Das EES soll schengenweit voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 in Betrieb genommen werden. </span></p></div>