<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2009.00529</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Onyetube</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 16. November 2010</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in </span><span class="Standard StandardEinzug">Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1944 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete bis Juni 1994 als Lastwagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chauffeur bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und ab April 2003 als Chauffeur bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/20, Urk. 6/57, Urk. 6/66). Wegen Rücken- und Kreuzschmerzen meldete sich der Versicherte am 27. Oktober 1994 erstmals bei der Invalidenversicherung (IV) zum Rentenbezug an (Urk. 6/14/1). Die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 18. April 1996, mit welcher die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente verneinte, wurde mit unangefochten gebliebenem Urteil des hiesigen Gerichts vom 4. März 1998 bestätigt (Urk. 6/4). Am 27. März 1998 reichte der Versicherte erneut ein Rentengesuch ein, welches die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Dezember 1999 abwies (vgl. Urk. 6/14/2). Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 4. April 2001 ab, (Urk. 6/14), welcher Entscheid am 4. Oktober 2001 durch das Eidgenössische Versicherungsgericht bestätigt wurde (Urk. 6/15). Auf die am 6. Dezember 2001 erfolgte erneute Anmeldung hin (Urk. 6/16) gewährte die IV-Stelle dem Versicherten eine halbe Rente samt Kinderrenten ab dem 1. Dezember 2000 (Urk. 6/49), welche sie gestützt auf das Revisionsgesuch vom 7. Mai 2005 (Urk. 6/62) mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 71 % auf eine ganze Rente erhöhte (Urk. 6/72). In der Folge beantragte der Versicherte diverse Hilfsmittel (Urk. 6/77, Urk. 6/86, Urk. 6/94, Urk. 6/99) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darunter auch eine nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägliche Kostengutsprache für die Installation eines automatischen Gara</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toröffners -, wovon ihm die IV-Stelle das Dusch-WC mit Verfügung vom 18. Januar 2007 gewährte (Urk. 6/85) und die übrigen abwies (Urk. 6/89, Urk. 6/96, Urk. 6/110 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 4. Mai 2009 (Urk. 2), mit welcher die IV-Stelle nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 4. März 2009, Urk. 6/105; Einwand vom 15. März 2009, Urk. 6/107) die Kostenübernahme eines Garagentoröffners verneint hatte, erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 26. Mai 2009 Beschwerde und beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie Kostengutsprache für das erwähnte Hilfsmittel (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2009 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (Urk. 6/101), fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX157"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span id="XX161"></span><span id="XX159"></span><span id="XX156"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben (Abs. 1). Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung abgegeben oder pauschal vergütet (Absatz 3, erster Satz). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 IVV an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der Kategorie "Hilfsmittel am Arbeitsplatz, im Aufgabenbereich, zur Schu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Ausbildung sowie bauliche Vorkehren zur Überwindung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weges" führt Ziff. 13.04* des Anhangs zur HVI auf: Invaliditätsbedingte bauliche Änderungen am Arbeitsplatz und im Aufgabenbereich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX166"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die Gleichstellung der im Aufgabenbereich tätigen mit den erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten, bei denen ein Mindesteinkommen für den Anspruch auf die im Anhang zur HVI mit * bezeichneten Hilfsmittel genügt, hat dies indessen auch für andere Hilfsmittel im Aufgabenbereich zu gelten. Der Anspruch auf solche Hilfsmittel setzt mithin voraus, dass die versicherte Person in beachtlichem Umfang im Aufgabenbereich tätig ist. Was noch als beachtlich zu gelten hat, bestimmt sich dabei aufgrund des konkreten Aufgabenbereichs unter Berücksichtigung der durch das Hilfsmittel möglichen Verbesserung des Leistungsvermögens (BGE 122 V 217 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 117 V 273 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ZAK 1992 S. 215 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2bb).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren ablehnenden Entscheid damit, dass der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehe und damit die Voraussetzungen für die Kostenübernahme eines Garagentoröffners nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben seien. Dass er seine Ehefrau zur Arbeit fahre und wieder abhole, sei nicht IV-relevant. Der Ehefrau könne die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zugemutet werden. Ausserdem sei der Beschwerdeführer die versicherte Person, weshalb sich die Erwerbstätigkeit auf ihn und nicht auf seine Ehefrau beziehe. Die Einkäufe könne der Beschwerdeführer ferner einmal wöchentlich zusammen mit seiner Ehefrau erledigen (Urk. 2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hält dem im Wesentlichen entgegen, dass seine Ehefrau nicht bereit sei, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen, da sich ihr Arbeitsweg dadurch erheblich verlängerte. Er selber könne nicht auf das Auto verzichten, da er den Einkauf zu erledigen habe und zweimal pro Woche ins Hallenbad fahre. Für ihn sei die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel sehr kompliziert, insbesondere ermüde er sehr schnell (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf einen automatischen Garagentoröffner zu Recht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach den unbestritten gebliebenen Vorbringen der Beschwerdegegnerin und in Anbetracht der mit Verfügung vom 13. Oktober 2005 zugesprochenen ganzen Invalidenrente (Urk. 6/72) ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nicht mehr erwerbstätig ist (Urk. 1, Urk. 2/2). Überdies hat er am 7. März 2009 das ordentliche AHV-Alter erreicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer zur Tätigkeit im Aufgabenbereich auf ein Auto angewiesen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Frage steht hier einzig der Aufgabenbereich der Haushaltführung. Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlich von vornherein unbeachtlich ist die ebenfalls vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte Notwendigkeit, für das Chauffieren der Ehefrau zur und von der Arbeit sowie für den regelmässigen Besuch des Hallenbades das Auto benützen zu können. Nur am Rande sei vermerkt, dass insbesondere dem nunmehr pensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierten Beschwerdeführer, aber auch der Ehefrau die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zumutbar wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vor Eintritt seiner Invalidität voll erwerbstätig und bezieht auf Grundlage dieser Qualifikation und der daraus resultierenden 60%igen Erwerbsunfähigkeit eine ganze Rente (vgl. auch Feststellungsblatt für die Invalidenrente, Urk. 6/68). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der anbegehrte Garagentoröffner dient </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestrittenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht der invaliditätsbedingten baulichen Änderung am Arbeitsplatz, und die Besorgung des Haushaltes ist grundsätzlich nicht versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherter Aufgabenbereich des Beschwerdeführers (vgl. hierzu auch Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen V. vom 15. Dezember 2000, I 389/99, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Wohl steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tatsache, dass eine versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person für die Belange der Invaliditätsschätzung als Erwerbstätiger behandelt worden ist, der Gewährung einer Umschulung oder eines Hilfsmittels zur Eingliederung in den Aufgabenbereich der Haushaltführung grundsätzlich nicht zum vornherein entgegen (BGE 108 V 212 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1c und 2 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Allerdings konnte der Beschwerdeführer nicht substantiiert darlegen, dass die Haushaltführung wegen der eingetretenen Erwerbsunfähigkeit – im Sinne eines Qualifikationswechsels – nunmehr sein Aufgabenbereich geworden ist. So machte der Beschwerdeführer lediglich geltend, er sei für das Kochen und das Einkaufen zuständig (Urk. 6/107, Urk. 1). Die Bewältigung dieser Aufgaben vermag jedoch noch keine Tätigkeit in beachtlichem Umfang im Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich zu begründen, verbleiben doch diverse weitere Haushalttätigkeiten wie Putzen und das Besorgen der Wäsche beiden Ehegatten zur Erledigung. Damit zählen die Haushaltarbeiten invalidenversicherungsrechtlich nicht zum Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich, sondern dienen letztlich der Selbstsorge. Das anbegehrte Hilfsmittel fällt indes nicht unter die Kategorie der Selbstsorge und kann daher nicht für diesen Zweck abgegeben werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%1.%2.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst unter der Annahme, die Haushaltführung sei nun zum Aufgabenbereich des Beschwerdeführers geworden, resultiert kein anderes Ergebnis, ist doch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachte Hilfsmittel für die Eingliederung in den Aufgabenbereich der Haushaltführung nicht notwendig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 8 Abs. 1 erster Satz IVG haben invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zu denen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 8 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d IVG auch die Abgabe von Hilfsmitteln zählt), soweit diese notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. An dieser allgemeinen Anspruchsvoraussetzung gebricht es, weil – wie von der Beschwerdegegnerin geltend gemacht wurde – der Beschwerdeführer den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kauf auch am Wochenende zusammen mit seiner Ehefrau besorgen könnte oder ihm auch zuzumuten ist, für kleinere Einkäufe die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Wenn der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, seine Ehefrau weigere sich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkaufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu gehen, da sie 80 % arbeite sowie am Samstag Pikettdienst habe, und er über genügend Zeit verfüge, verkennt er, dass seine Ehefrau nur schon aufgrund der ehelichen Unterstützungspflicht zu einer Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe beim Einkaufen verpflichtet wäre, aber auch nach dem Grundsatz der Schadenminderungspflicht einer versicherten Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Versicherungsleistungen zu erwarten hätte (vgl. Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherungsgerichts vom 11. August 2003 in Sachen S., I 681/02, sowie vom 9. Juni 2006 in Sachen A., I 252/05). Wie bereits in Erwägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2 ausgeführt, teilen sich der Beschwerdeführer und seine Ehefrau die Besorgung des Zweipersonenhaushaltes. Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seinen Anteil an der Erledigung des gemeinsamen Haushaltes offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig auch ohne ein Auto und damit unabhängig von einem automatischen Garagentoröffner erbringen könnte. Damit fällt eine Versorgung mit dem anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrten Hilfsmittel ausser Betracht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 500.-- als angemessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerOnyetube </p></div> </div></body></html>