<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-08-26-4F_11-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4F_11/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. August 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, </div> <div class="para">nebenamtlicher Bundesrichter Berti, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">Gesuchsgegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt</i>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4A_615/2013 vom 4. April 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 8. November 2013 die gegenüber der Gesuchstellerin am 9. August 2012 ausgesprochene Kündigung des Mietverhältnisses für gültig erklärte und das Verhältnis einmalig bis zum 31. August 2014 erstreckte; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin diesen Entscheid am 16. Dezember 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht, die mit Urteil vom 4. April 2014 im Verfahren 4A_615/2013 abgewiesen wurde, soweit darauf einzutreten war; </div> <div class="para">dass sich das Bundesgericht in der Entscheidbegründung (Erwägung 5.3) insbesondere mit der Rüge der Gesuchstellerin befasste, dass das Appellationsgericht zu Unrecht zum Ergebnis gelangt sei, dass die Gesuchsgegner die Kündigung wegen Eigenbedarfs ausgesprochen hätten; </div> <div class="para">dass das Urteil des Bundesgerichts der Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin am 9. Mai 2014 zugestellt wurde; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin mit Eingabe vom 16. Mai 2014 beim Bundesgericht einen "Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens zu Urteil 4A_615/2013" stellte; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin mit Präsidialbrief vom 20. Mai 2014 angefragt wurde, ob ihre Eingabe vom 16. Mai 2014 so zu verstehen sei, dass sie die Eröffnung eines formellen Verfahrens vor dem Bundesgericht wünsche; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht darauf ein Schreiben vom 26. Mai 2014 zustellte, aus dem abgeleitet werden konnte, dass die Gesuchstellerin die Eröffnung eines formellen Revisionsverfahrens wünschte, worauf das vorliegende Verfahren 4F_11/2014 eröffnet wurde; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht eine dritte, vom 19. Juni 2014 datierende schriftliche Eingabe einreichte; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin in den drei erwähnten Eingaben sinngemäss den Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span> anruft, wonach die Revision verlangt werden kann, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss von Tatsachen und Beweismitteln, die erst nach dem Entscheid entstanden sind; </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin ihren Eingaben Kopien von E-Mails beilegte, die im Zeitraum zwischen dem 15. Mai 2014 und dem 6. Juni 2014 verfasst wurden; </div> <div class="para">dass aus dem Inhalt dieser E-Mails nach Auffassung der Gesuchstellerin abgeleitet werden muss, dass die Gesuchsgegner die Kündigung nicht wegen Eigenbedarfs ausgesprochen haben; </div> <div class="para">dass sich bereits aus dem Wortlaut von <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span> ergibt, dass sich die Gesuchstellerin nicht auf Tatsachen und Beweismittel berufen kann, die nach dem 4. April 2014 entstanden sind; </div> <div class="para">dass sich die Gesuchstellerin sodann auch auf eine E-Mail vom 13. Januar 2014 beruft, die nach ihrer Darstellung ebenfalls für die Frage des Eigenbedarfs von Bedeutung ist; </div> <div class="para">dass in jenem Zeitpunkt das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren hängig war und es sich bei der E-Mail vom 13. Januar 2014 um ein neues Beweismittel handelt, das gemäss <span class="artref">Art. 99 BGG</span> im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden konnte; </div> <div class="para">dass die E-Mail vom 13. Januar 2014 unter diesen Umständen keinen Revisionsgrund hinsichtlich des Urteils des Bundesgerichts vom 4. April 2014 bilden kann (<span class="artref">Art. 125 BGG</span>; vgl. dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=16.08.2014&amp;to_date=04.09.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-386%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page386">BGE 138 II 386</a>); </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen das Revisionsgesuch abzuweisen ist; </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass den Gesuchsgegnern keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Den Gesuchsgegnern wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. August 2014 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> </div></body></html>