<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00662</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom </span><span class="Standard berschrift2">29. März 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1969 geborene X.___ ist gelernter Hochbauzeichner und war seit dem 1. Januar 2011 vollzeitlich als Mitarbeiter Verkauf bei der Y.___ AG angestellt, als er sich am 4. November 2012 unter Hinweis auf Beschwerden an Wirbelsäule und Schulter bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/6, Urk. 6/17/1-2). Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche sowie medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen, wobei sie namentlich das psychiatrische Gutachten der Klinik Z.___ vom 13. November 2014 (Urk. 6/69) sowie das Gutachten des A.___ vom 19. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 (Urk. 6/70) zu den Akten nahm. Dazu äusserte sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 20. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73/8-9). Mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 9. Februar 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer befristeten ganzen Invalidenrente für die Zeit vom 1. Mai 2013 bis 31. Oktober 2013 in Aussicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">75). Dagegen erhob der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 13. Februar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">76), ergänzt am 23. April 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">81), am 26. Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">83), am 13. August 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87) sowie am 4. September 2015 unter Beilage eines Arztberichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">89-90), Einwand. Mit Eingabe vom 4. Februar 2015 ersuchte er unter Beilage von medizinischen und beruflichen Unterlagen um die Einleitung beruflicher Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">96-98), woraufhin die IV-Stelle ihn zum Gespräch einlud </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100). Am 10. Mai 2016 verfügte die IV-Stelle bezüglich der Invalidenrente im ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigten Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">103 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Am 12. Mai 2016 ersuchte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle unter Beilage eines Operationsberichts um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revozierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 10. Mai 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">104-105).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juni 2016 erhob er Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Mai 2016 und beantragte, die in der Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthaltene Befristung per 31. Oktober 2013 sei aufzuheben und die Sache sei zu neuer Entscheidung an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 26. Juli 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 7). Mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 4. Oktober 2017 reichte der Beschwerdeführer weitere Dokumente zu den Akten (Urk. 8 und Urk. 9/1-7), worüber die Beschwerdegegnerin am 9. Oktober 2017 informiert wurde (Urk. 10). Mit Beschluss vom 22. Januar 2018 gab das Gericht dem Beschwerdeführer Gelegenheit, um zur vom Gericht als möglich erachteten Rückweisung der Sache mit allfälliger Schlechterstellung sowie zur Möglichkeit einer Abänderung der angefochtenen Verfügung zu sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Nachteil durch das Gericht Stellung zu nehmen oder um die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 11). In seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2018 hielt der Beschwerdeführer an seiner Beschwerde fest (Urk. 13), was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am 7. Februar 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allseitigen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, vom 29. Mai 2012 bis Ende Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich arbeitsunfähig gewesen. Aufgrund der medizinischen Beurteilung sei ihm hingegen seit dem 1. November 2013 eine leichte bis mittelschwere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mit Wechselbelastung und Überkopfarbeiten im Rahmen der gegebenen Gewichtsbelastbarkeit mit vermehrten Pausen von circa zwei Stunden pro Tag vollzeitlich zumutbar, was eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 75 % in einer angepassten Tätigkeit ergebe. Es resultiere ein nicht rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründender Invaliditätsgrad von 21 %. Die drei Monate nach Art. 88a Abs. 1 IVV seien nicht zu berücksichtigen, da der Beschwerdeführer weiterhin - in einem tieferen Arbeitspensum als 75 % - bei der Y.___ AG in einer angepassten Tätigkeit gearbeitet habe (Urk. 2).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer monierte in seiner Beschwerde, die beteiligten Gutachter hätten bei der Erstattung ihrer Expertisen keine Kenntnis vom anderen Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten gehabt. Es handle sich nicht um eine gültige interdisziplinäre Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung (Urk. 1 S. 2). Dass der psychiatrische Gutachter nicht zu den im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) zugeordneten Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen und Selbstlimitierungen Stellung genommen habe, stelle einen schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Mangel dar. Ferner fehle eine Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt, dass er die angestammte Tätigkeit wegen praktischer Blindheit auf dem rechten Auge nicht mehr ausführen könne. Sodann fehlten Angaben dazu, ob er seine verbleibenden Ressourcen mit der 60%igen angepassten Tätigkeit optimal aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfe (Urk. 1 S. 3). Hinzu komme, dass ihm zu Unrecht Inkonsistenzen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geworfen worden seien, weil die medizinische Situation nicht ausreichend bekannt gewesen sei. Sodann machte er geltend, die Beschwerdegegnerin habe bezüglich seiner Sehschwäche ihre Abklärungspflicht verletzt. Namentlich wirke sich die praktische Einäugigkeit auch ermüdend aus (Urk. 1 S. 4-5). Verneine man ein morphologisches Korrelat des chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervicobrachialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndroms, müsse das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung diskutiert werden (Urk. 1 S. 5). Weiter brachte er vor, unter Berücksichtigung des effektiv erzielten Invalideneinkommens resultiere ein Invaliditätsgrad von gut 45 %. Bei einer allfälligen Berechnung gestützt auf die Tabellenlöhne sei ein Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1 S. 5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der Klinik B.___ vom 2. Mai 2013 ist zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich der Beschwerdeführer vom 2. bis am 27. April 2013 stationär in der Klinik aufgehalten habe (Urk. 6/27/2). Die Ärzte führten aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt habe sich ein Rehabilitationsteilerfolg mit Verbesserung der Schultergelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktion, jedoch gleichbleibenden Rückenbeschwerden im zervikalen und tho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rakalen Bereich gezeigt. Trotz intensiver physiotherapeutischer Trainings zur muskulären Stabilisation und Haltungsverbesserung hätten die Schmerzen im Rücken nicht verbessert werden können (Urk. 6/27/3). Nach Abheilung der Schulter sei der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Rückenschmerzen für eine Tätigkeit halbtags mit Heben von Lasten bis max. 15 Kilogramm ohne Tätigkeiten über Schulterhöhe arbeitsfähig (Urk. 6/27/4). Das Konsilium beim psychiatrisch-schmerztherapeutischen Dienst habe den Befund einer chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie einer mittelgradigen depressiven Episode ergeben. Zur Besserung von Schlafstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, Schmerzverarbeitung und Affektlage sei ein Versuch mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angeraten worden. Der Beschwerdeführer benötige Unterstützung von psychiatrischer und sozialdienstlicher Seite (Urk. 6/27/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Klinik für Rheumatologie, Physiotherapie und Ergotherapie des C.___ wurde ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits-Assessment </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt, worüber am 10. April 2014 berichtet wurde (Urk. 6/42/1). Dem Bericht ist zu entnehmen, bei der derzeitigen Tätigkeit als Verkäufer ergebe sich bei erhöhtem Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf und bei diversen Belastungsreduktionen eine Arbeitsfähigkeit von circa 60 %. Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtslimiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfahrungsgemäss nicht eingehalten werden könnten im Detailhandel, betrage die umsetzbare Arbeitsfähigkeit zurzeit 50 % (Urk. 6/42/3). Eine mittelschwere Arbeit mit verschiedenen Belastungsreduktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen sei mit einer Leistungsfähigkeit von 75 % zumutbar (Urk. 6/42/4). Weiter wurde angegeben, die psychologische Mitbeurteilung habe den Verdacht auf eine chronische Schmerzverarbeitungsstörung mit somatischen und psychischen Faktoren mit einer mit den Schmerzen assoziierten Stimmungsminderung ergeben. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterien für eine depressive Episode seien aktuell nicht erfüllt (Urk. 6/42/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. D.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik Z.___, stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te in seinem psychiatrischen Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne psychiatrischen Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69/11).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er führte aus, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Verlust des rechten Auges habe zur Bildung von ängstlichen Persönlichkeitszügen geführt, jedoch ohne Hinweise auf das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung. Auch im Erwachsenenalter sei der Beschwerdeführer den sozialen Anforderungen jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang ohne Probleme gewachsen gewesen und er habe kein auffälliges Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensmuster gezeigt. Die vom Hausarzt angeführte chronische Depression seit 2012 sei im Austrittsbericht der Klinik B.___ über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. bis 27. April 2013 nicht bestätigt worden und eine vorangehende Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation sei nicht dokumentiert. Die in der Klinik B.___ eingeleitete Psychopharmakotherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei als schlaffördernde und schmerzdis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tanzierende Medikation zu verstehen, welche die postulierte chronische Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion nicht bestätige. Auch habe er während seiner Untersuchung keine typische depressive Symptomatik vorgefunden (Urk. 6/69/11-12). Bei fehlenden Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf schwerwiegende bewusste oder unbewusste emotionale Konflikte oder eine schwerwiegende belastende psychosoziale Situation könne auch keine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störung aus dem somatoformen Formenkreis diagnostiziert werden (Urk. 6/69/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Gutachten des A.___ vom 19. November 2014, in dessen Rahmen auch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit durchgeführt wurde, ist zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, dass die Resultate der Belastbarkeitstests infolge nicht zuverlässiger Leistungsbereitschaft, schlechter Konsistenz, erheblicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstlimitierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Symptomausweitung sowie wegen eines Schmerz- und Schonverhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht verwertbar seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weswegen die abschliessende Beurteilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit medizinisch-theoretisch erfolgen müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/11-12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beteilig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ärzte diagnostizierten ein chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">coxae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts, wobei sie diesen Diagnosen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumassen (Urk. 6/70/11-12). Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilten sie die verminderte Sehkraft des rechten Auges (Urk. 6/70/12). Die angestammte Tätigkeit als Schreiner/Verkäufer im Y.___ sei eine schwere Tätigkeit und angesichts mehrsegmentaler degenerativer Veränderungen der Halswirbelsäule sowie der Lendenwirbelsäule mit einer Minderbelastbarkeit des Rückens, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere für Überkopfarbeiten, nicht mehr zumutbar (Urk. 6/70/13). Eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte, leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit sei ihm ganztags zumutbar, wobei er vermehrte Pausen von zwei Stunden benötige zur Reduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion von sich über die Dauer kumulierenden Beschwerden. Diese Beurteilung erfolge unter Einbezug der geklagten Schmerzen. Demnach resultiere eine medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 75 % (Urk. 6/70/13). Der RAD schloss sich dieser Beurteilung am 20. Januar 2015 an (Urk. 6/73/8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, F.___ Klinik, diagnostizierte in seinem Bericht vom 29. Januar 2015 einen dislozierten Fadenanker nach Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bicepssehnentenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und subacromialer Dekompression im Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2013. Er führte aus, sonographisch habe sich ein dislozierter Anker nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bicepssehnentenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt, was die lokale Schmerzsymptomatik hinreichend erkläre. Deswegen empfehle er die operative Entfernung des Ankers (Urk. 3/1). Am 4. Februar 2015 erstattete er Bericht über die gleichentags durchgeführte Operation des Beschwerdeführers. Er gab an, er habe eine Schultergelenksarth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">roskopie, eine subacromiale Weichteildekompression sowie eine Ankerentfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung an der rechten Schulter durchgeführt und attestierte dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für drei Wochen (Urk. 6/104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der Augenklinik des C.___ vom 21. August 2015 lässt sich entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass auf dem rechten Auge eine tiefe Amblyopie mit einer daraus folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Esotropie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe. Zwecks Beurteilung bezüglich einer allfälligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strabis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">musoperation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde er baldmöglichst in die Sehschule aufgeboten (Urk. 6/89). Am 7. Januar 2016 wurde der Beschwerdeführer am rechten Auge operiert (Bericht der Augenklinik des C.___ vom 7. Januar 2016, Urk. 6/96/3-4). Im Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht vom 8. Januar 2016 findet sich die Information, dass weitere Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufskontrollen geplant seien (Urk. 3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Dezember 2015 erfolgte eine MRI-Untersuchung, über welche Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, gleichentags berichtete. In seiner Beurteilung hielt er fest, im Vergleich zur Voruntersuchung vom 20. Mai 2005 lägen insgesamt leicht progrediente degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Bandscheibensegmente C3/4 bis C6/7 vor (Urk. 6/96/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Mai 2016 berichtete Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerdeführer leide an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikothorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom, wobei keine klaren mor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phologischen Befunde vorlägen. Er gehe davon aus, dass die Schmerzen nicht nur auf somatische Befunde zurückzuführen seien. Er erachte eine psycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische/psychiatrische Mitbetreuung als notwendig (Urk. 3/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer begab sich im August 2016 bei der Klinik für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des C.___ in die Sprechstunde für chronische Schmerzen. Die involvierten Ärzte äusserten den Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ICD-10: F45.4; Urk. 9/5 S. 1). Sie empfahlen eine ambulante psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Begleitung mit Fokus auf den Umgang mit chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen und hielten fest, es sei eine Erhöhung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf 90 mg besprochen worden (Urk. 9/5 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ophthalmochirurgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, J.___ AG, nannte in seinem Bericht vom 15. November 2016 über die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom 11. November 2016 unter anderem weiterhin die Diagnose einer hochgradigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ablyopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts. Er führte aus, die am C.___ im Januar 2016 durchgeführte Schiel-Operation sei trotz kleiner Restwinkel erfolgreich verlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen. Leider sei bei der zentralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Amotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Makula </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Foramen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine operative Verbesserung des Sehens möglich (Urk. 9/6 S. 1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___, Psychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. FSP, und Dr. med. L.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führten in ihrem Bericht vom 7. März 2017 aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 18. November 2016 - meist wöchentlich - in ihrer psychotherapeutisch-integrierten Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 S. 1). Sie hätten den Eindruck, er versuche sein Bestes. Es liege nicht eine Selbstlimitierung vor, sondern in seinem Habitus sei eine Kränkung zu erken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, dass er nicht ernst genommen werde, obwohl er ja seine Ressourcen mobi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert habe und in der Arbeit einen Sinn erkenne, die Arbeit auch als eine Ablenkungsstrategie vom Schmerz verstehe, allerdings mit einer Grenze nach vier bis fünf Stunden, wenn die Schmerzverstärkung einsetze. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer führe die Übungen zur Verarbeitung seiner Schmerzen gewissenhaft und täglich aus. Die Wirkung sei unmittelbar in einer Schmerzreduktion erkennbar, jedoch sie diese nicht langanhaltend und bei körperlicher Anstrengung sei der Schmerz wieder im gewöhnlichen Mass da (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/7 S. 2). Der Psychologe und Dr. L.___ diagnostizierten eine anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: F45.4) sowie eine mittelgradige Episode einer rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ICD-10: F33.1). Sie hielten dafür, dass der Beschwerdeführer seine Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen zurzeit optimal ausnutze und nicht in der Lage sei, sein Pensum zu steigern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/7 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid für die Zeit ab November 2013 beziehungsweise bezüglich der in der angefochtenen Verfügung enthaltenen Rentenaufhebung gestützt auf die Gutachten von Dr. D.___ und des A.___ (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/73/8-9). Der psychiatrische Gutachter Dr. D.___ sowie die seitens des A.___ begutachtenden Fachärzte für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Rheumatologie untersuchten den Beschwerdeführer je in ihrem Fachgebiet, wobei sie die Anamnese und die aktuellen Befunde erhoben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beanstandete insbesondere das Fehlen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sichtweise und dass sich der psychiatrische Gutachter nicht mit den vom A.___ behaupteten Inkonsistenzen und der angeblichen Selbstlimitierung ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nandergesetzt habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2-3). Im Gutachten des A.___, in welches die inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Sicht laut dem Gutachten eingearbeitet wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/1), finden sich an verschiedenen Stellen Verweise auf das psychiatrische Teilgutachten von Dr. D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/7 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60/70/14). Namentlich wiesen die A.___-Gutachter unter dem Titel „Gesamtbeurteilung“ darauf hin, dass bezüglich der Symptomausweitung die psychiatrische Diagnose zu berücksichtigen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/19); es folgte indes keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem psychiatrischen Teilgutachten. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung ist auch an ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Stelle des Gutachtens nicht ersichtlich. Dem Gutachten des A.___ ist lediglich zu entnehmen, dass keine psychiatrische Diagnose gestellt worden sei und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer Sicht bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/12-13). Umgekehrt setzte sich auch Dr. D.___ nicht mit der vom A.___ vorgefun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Symptomausweitung, der undifferenzierten Schmerzbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreibung, dem nur teilweise adäquaten Schmerzverhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der nicht zuverlässigen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbereitschaft (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/70/19) auseinander. Dies obwohl in verschiedenen Vorberichten eine chronische Schmerzstörung mit soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und psychischen Faktoren postuliert worden war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27/4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/42/3 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/52), und obwohl auch die somatischen Gutachter dafür hielten, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Unterstützung benötige, um einen verbesserten Umgang mit den Schmerzen im Alltag zu erlernen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/13). Vor diesem Hintergrund wäre eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung angezeigt gewesen respektive hätte sich der psychiatrische Teilgutachter zu den anlässlich der EFL vorgefundenen Auffälligkeiten der Symptomausweitung etc. äussern müssen, da diese mit einer allfälligen Schmerzstörung in Zusammenhang stehen könnten. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach Dr. D.___ das Gutachten nicht unterzeichnet habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/14), ist zutreffend. Ebenso ist richtig, dass ihm zumindest die Endfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des erst am 19. November 2014 erstellten Gutachtens des A.___ bei der Erstattung seines psychiatrischen Teilgutachtens vom 13. November 2014 nicht bekannt sein konnte. Dr. D.___ erwähnte das Teilgutachten des A.___ oder die Ergebnisse der EFL denn auch nicht bei den verwendeten Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69/1) und äusserte sich an keiner Stelle dazu. Es ist nicht auszuschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, dass ihn beispielsweise das Vorhandensein einer Symptomausweitung, die undifferenzierte Schmerzbeschreibung und das nicht komplett adäquate Schmerzverhalten (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/70/19) zu weiteren Erwägungen in Bezug auf die Diskussion einer allfälligen Schmerzstörung bewogen hätten. Hingegen erfolgte die Verneinung des Vorliegens einer Störung aus dem somatoformen Formen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreis durch Dr. D.___ sehr rudimentär in einem einzigen Satz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69/13), was angesichts der obgenannten Hinweise auf eine solche Störung nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass zeitnah nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung in weiteren Berichten von der Notwendigkeit einer psychologischen oder psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitbetreuung ausgegangen wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/5) und von Seiten der Klinik für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des C.___ erneut der Verdacht auf das Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einer somatoformen Schmerzstörung geäussert wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 S. 1). Ferner wurde im Gerichtsverfahren ein weiterer psychiatrischer Bericht eingereicht, in welchem sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) findet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 S. 3). Das Vorliegen einer Selbstlimitierung bestätigten der behandelnde Psychologe und Dr. L.___ nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 S. 2), hielten hingegen fest, der Beschwerdeführer nutze seine Ressour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen optimal mit dem zurzeit ausgeübten Arbeitspensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist nach dem Gesagten bei der gegebenen Aktenlage zu beanstanden, dass sich der psychiatrische Gutachter nicht mit dem Verhalten des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers anlässlich der EFL auseinandersetzte respektive die Hintergründe der beobachteten Symptomausweitung, von Schmerzbeschreibung und -verhalten und der Leistungsbereitschaft nicht näher beleuchtete, dass er sich nicht einläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zur in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu findenden Diagnose einer chronischen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit psychischen und somatischen Faktoren äusserte, beziehungsweise dass er das Vorliegen einer Störung aus dem somatoformen Formenkreis in zu knapper und daher nicht nachvollziehbarer Weise verneinte; sowie dass eine schlüssige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung fehlt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, er habe bei der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durchs A.___ bereits an den Folgen eines dislozierten Ankers an der rechten Schulter gelitten, weshalb ihm diesbezüglich zu Unrecht ein inkonsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentes Verhalten vorgeworfen worden sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 3-4). Die Diagnose eines dislozierten Fadenankers mit nachfolgender Operation wurde zwar erst nach der Begutachtung durch das A.___ gestellt (E. 3.5 vorstehend). Indes hatte das A.___ bereits Kenntnis von den Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers und erfasste diese diagnostisch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts, welcher es Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zumass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/11). Das Vorliegen von Inkonsistenzen begründete es mit dem Fehlen einer relevanten klinischen Problematik im Bereich Hand oder Vorderarm bei schlechter Handkraft im Test, bei einer Diskrepanz zwischen der Handkraft und dem Test „Tragen einhändig“, mit dem Fehlen einer Glockenkurve der Handkraftwerte in den fünf getesteten Griffweiten und mit einer Diskrepanz zwischen den Handkraftwerten beim ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachen statischen Test und beim Rapid Exchange Test. Des Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil der Beschwerdeführer insgesamt einen verminderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Effort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigte und weil jeweils keine funktionellen Einschränkungen zu sehen waren bei Testabbruch, bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise da die Tests abgebrochen wurden, bevor ein funktionelles Limit beobachtet werden konnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70/20-22). Nach dem Gesagten gelangte das A.___ unabhängig von der exakten Diagnose zum Schluss, es lägen Inkonsisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen vor, sodass das Bekanntsein der Diagnose nichts daran geändert hätte. Folglich ist diesem Einwand des Beschwerdeführers nicht zu folgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin habe bezüglich seiner Augenproblematik ihre Abklärungspflicht verletzt (Urk. 1 S. 4-5). Die Aktenlage präsentierte sich so, dass der Beschwerdeführer bei seiner Anmeldung zum Leistungsbezug vom 4. November 2012 nur Beschwerden an der Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule und der Schulter angegeben hatte (Urk. 6/6/5). Anlässlich des Standortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprächs vom 19. November 2012 nannte er zusätzlich eine psychische Belastung (Urk. 6/10/4). Seine Seheinschränkung erwähnte er demgegenüber nicht, geschweige denn allfällige Beeinträchtigungen im Beruf dadurch (Urk. 6/10/1-4). Auch den Berichten des Hausarztes Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, lassen sich keine Angaben über ein eingeschränktes Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen entnehmen (Urk. 6/18/1-4, Urk. 6/19/9-10, Urk. 6/19/14-16, Urk. 6/24/1-4, Urk. 6/40/1-4, Urk. 6/41/1-4, Urk. 6/52). Ebenso wenig klagte der Beschwerdeführer anlässlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seines stationären Aufenthalts in der Klinik B.___ über eine Sehschwäche (Urk. 6/28/9). Im Bericht des C.___ über das Arbeits-Assessment wurde die auf dem rechten Auge seit der Kindheit vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Sehkraft zur Kenntnis genommen, indes als nicht arbeitsrelevante Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose eingestuft (Urk. 6/42/2). Auch das A.___ mass der verminderten Sehkraft des rechten Auges keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 6/70/12). Vor Erlass der angefochtenen Verfügung wurden sodann Abklärungen getätigt und eine Operation durchgeführt (E. 3.6 vorstehend). Keiner der bei den Akten liegenden Berichte wies indes auf eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch das schlechte Sehen mit dem rechten Auge hin und der Beschwerdeführer hatte dies auch lange Zeit nicht geltend gemacht, obwohl er bereits seit der Kindheit an einer Sehproblematik leidet. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin diesbezüglich keine weiteren Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen getätigt hat. Auch dem im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht vom 15. November 2016 lässt sich keine Verschlechterung entnehmen. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr ist von einer erfolgreich verlaufenen Schiel-Operation vom Januar 2016 die Rede (E. 3.10 vorstehend).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (einzig) der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers als unzureichend abgeklärt. Relevant ist indes auch, wann eine allfällige Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers eingetreten ist. Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter äusserten sich nicht retrospektiv zur Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit (vgl. Urk. 6/70/13). Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass bereits früher als von der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung angenommen wieder eine relevante Erwerbsfähigkeit bestanden haben könnte. So ist sowohl dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht der Klinik B.___ vom 2. Mai 2013 als auch dem Bericht der F.___ Klinik vom 5. Juni 2013 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit - allenfalls in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit - zu entnehmen (Urk. 6/27/5, Urk. 6/37/1, vgl. auch Urk. 6/43/2). Der Hausarzt Dr. M.___ bestätigte eine solche zwar erst ab 1. November 2013 (Urk. 6/40/2-3), jedoch ist aus seinem Bericht vom 16. Januar 2014 nicht ersichtlich weshalb. Insgesamt ist somit gegebenenfalls auch der Zeitpunkt des Eintritts der allfälligen Verbesserung noch zu eruieren. Da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügend abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. E. 1.5 vorstehend). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutgeheissen, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der angefochtene Entscheid vom</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">10. Mai 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kanton</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s Zürich, IV-Stelle, zurückg</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ewiesen wird, damit diese nach </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">erfolgter Abklä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ausfeld</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigWidmer</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>