B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4602/2022 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 17 . O k t o b e r 2 0 2 3 Besetzung Einzelrichter David Weiss, Gerichtsschreiberin Tania Sutter. Parteien 1. Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden, 2. Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel, 3. SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 4. Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 5. PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur, 6. Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald, 7. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg, 8. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallver- sicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern, 9. Atupri Gesundheitsversicherung, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern, 10. Avenir Krankenversicherung AG Groupe Mutuel, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 11. Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU, 12. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart, 13. Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel, 14. Kolping Krankenkasse AG, c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel, 15. Easy Sana Krankenversicherung AG Groupe Mutuel, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 16. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, 8762 Schwanden GL, 17. Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella, 18. KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug, 19. EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, Postfach, 4242 Laufen, 20. sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals, 21. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich, 22. sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp, 23. vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz, 24. Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen, 25. Caisse maladie de la Vallée d'Entremont société coo- pérative, Place Centrale 5, Postfach 13, 1937 Orsières, 26. Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 27. Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil, 28. Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten, 29. Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels, 30. SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur, 31. Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich, 32. rhenusana, Widnauerstrasse 6, Postfach, 9435 Heerbrugg, 33. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 34. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 35. Philos Krankenversicherung AG Groupe Mutuel, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 36. Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully, 37. Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 38. Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG, 39. sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 40. vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen 1. GZO AG, Spital Wetzikon, Spitalstrasse 66, Postfach, 8620 Wetzikon ZH, 2. Spital Uster, Brunnenstrasse 42, Postfach, 8610 Uster, 3. Spital Bülach AG, Spitalstrasse 24, 8180 Bülach, 4. Spital Zollikerberg, Trichtenhauserstrasse 20, 8125 Zollikerberg, 5. Spital Männedorf AG, Asylstrasse 10, 8708 Männedorf, 6. Spital Affoltern, Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, 7. Paracelsus-Spital Richterswil, Bergstrasse 16, 8805 Richterswil, 8. Schulthess Klinik, Lengghalde 2, 8008 Zürich, 9. Adus-Medica AG, Breitestrasse 11, 8157 Dielsdorf, 10. Limmatklinik AG, Hardturmstrasse 133, 8005 Zürich, 11. Klinik Susenberg, Schreberweg 9, 8044 Zürich, alle vertreten durch Verband Zürcher Krankenhäuser, Nordstrasse 15, 8006 Zürich, dieser vertreten durch lic. iur. Michael Waldner, Rechtsanwalt, und MLaw Barbara Meier, Rechtsanwältin, Vischer AG, Schützengasse 1, Postfach, 8021 Zürich 1, Beschwerdegegnerinnen, Regierungsrat des Kantons Zürich, Staatskanzlei, Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich, handelnd durch Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, Stampfenbachstrasse 30, 8090 Zürich, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung, Festsetzung des Tarifs für stationär erbrachte akutsomatische Leistungen ab 1. Januar 2020, Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich, RRB Nr. 1155/2022 vom 31. August 2022. C-4602/2022 Seite 5 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) für die durch die tarifsuisse ag vertretenen Versicherungen (nachfolgend auch: Beschwerdeführerinnen) einerseits und die vom Verband Zürcher Krankenhäuser (nachfolgend: Beschwerdegegnerinnen) vertretenen Spi- täler andererseits mit Beschluss vom 31. August 2022 die Basisfallwerte für die stationären akutsomatischen Leistungen der obligatorischen Kran- kenpflegeversicherung mit Wirkung ab dem 1. Januar 2020 hoheitlich fest- gesetzt hat, dass die tarifsuisse ag gegen diesen Regierungsratsb eschluss mit Ein- gabe vom 10. Oktober 2022 Beschwerde erhoben hat (Akten des Bundes- verwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), dass der von den Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 24. Oktober 2022 bis zum 23. November 2022 einverlangte Kostenvor- schuss von Fr. 5'000.– am 26. Oktober 2022 in der Gerichtskasse einge- gangen ist (BVGer-act. 3 und 6), dass der zuständige Instruktionsrichter den Schriftenwechsel durchgeführt und dabei die Fachberichte der Preisüberwachung und des Bundesamtes für Gesundheit sowie die Schlussbemerkungen der Verfahrensbeteiligten eingeholt hat, dass das Beschwerdeverfahren mit Zwischenverfügung vom 10. Mai 2023 auf Antrag der Beschwerdeführerinnen und im Einverständnis der Verfah- rensbeteiligten zufolge laufender Tarifverhandlungen mit den Tarifparteien sistiert worden ist (BVGer-act. 23), dass die von de n Beschwerdeführerinnen und den Beschwerdegegnerin- nen ausgehandelten Tarifverträge betreffend stationäre Akutsomatik ab 1. Januar 2020 mit Beschluss des Regierungsrates des Kantons Z ürich vom 5. Juli 2023 (RRB Nr. 856/2023) genehmigt worden sind (Beilage zu BVGer-act. 24), dass die Vorinstanz nach Eintritt der Rechtskraft des RRB Nr. 856/2023 um Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit ersucht hat (BVGer-act. 24), dass die Sistierung mit Instruktionsverfügung vom 4. August 2023 aufge- hoben worden ist (BVGer-act. 25), C-4602/2022 Seite 6 dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 4. September 2023 mit- geteilt haben, es sei den in der Beschwerde gestellten Begehren teilweise entsprochen worden, entsprechend werde beantragt, dass die Parteikos- ten wettgeschlagen und die Verfahrenskosten, sofern solche aufgrund der gütlichen Einigung zwischen den Parteien erhoben werden sollten, hä lftig zu teilen seien (BVGer-act. 26), dass gegen den RRB Nr. 856/2023 beim Bundesverwaltungsgericht keine Beschwerde eingegangen ist, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch aussergerichtlichen Abschluss von Tarifverträgen und Genehmigung durch die Vorinstanz gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 2‘000.– bei die- sem Verfahrensausgang je zur Hälfte den Beschwerdeführerinnen und den Beschwerdegegnerinnen aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Ver- fahrenskosten von Fr. 1‘000.– dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5‘000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4‘000.– zurückzuer- statten ist, dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten wettzuschlagen und daher keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche- rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des BGG unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist. C-4602/2022 Seite 7 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge aussergerichtlicher Einigung und Vertragsgenehmigung durch die Vorinstanz als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2‘000.– werden je zur Hälfte den Beschwer- deführerinnen und den Beschwerdegegnerinnen auferlegt. Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfah- renskosten von Fr. 1‘000.– wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5‘000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4‘000.– wird zurückerstat- tet. Die Beschwerdegegnerinnen haben innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden Urteils Fr. 1'000.– zugunsten der Gerichtskasse zu überwei- sen. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerde- gegnerinnen und die Vorinstanz. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: David Weiss Tania Sutter Versand: