<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00446</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204244&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00446</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.05.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenverteilung Altlastensanierung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kostentragungspflicht für eine Altlastensanierung unter altem Recht (USG vor 1997) Intertemporale Regelung: Die Regelung über die Kostentragungspflicht bei Altlastensanierungen (Art. 32d USG) ist nur dann anzuwenden, wenn die Sanierungskosten nach dem 1.7.1997 entstanden (E. 2.1). Ausschlaggebend ist grundsätzlich die Rechtskraft der Sanierungsverfügung (E. 2.2). Weil Sanierungen in mehreren Etappen durchgeführt werden, ist entscheidend, für welche Etappe(n) ein Gesuch um Kostenübernahme gestellt wurde; vorliegend beurteilt sich die Kostentragung nach dem USG in der Fassung vor 1997 (E. 2.3). Kein Anspruch auf Kostenübernahme aufgrund des Verursacherprinzips (E. 3.1). Der Grundsatz der anteilsmässigen Kostentragung kommt nur dann zur Anwendung, wenn die Kosten - wie bei der antizipierten Ersatzvornahme - zunächst beim Gemeinwesen anfallen; vorliegend erwuchsen die Kosten hingegen einem Privaten (E. 3.2). Das kantonale Abfallgesetz wiederholt in dem (inzwischen ausser Kraft getretenen) § 33 Abs. 1 Satz 1 einzig das Verursacherprinzip (E. 4.1). Gemäss der abschliessenden Aufzählung in § 33 Abs. 1 Satz 2 AbfallG trägt der Staat die Kosten einer Altlastensanierung nur dann, wenn der Verursacher nicht mehr ermittelt werden kann oder zahlungsunfähig ist (E. 4.2). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTLAST">ALTLAST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTLASTENSANIERUNG">ALTLASTENSANIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTEILSMÃSSIGE KOSTENTRAGUNG">ANTEILSMÃSSIGE KOSTENTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTIZIPIERTE ERSATZVORNAHME">ANTIZIPIERTE ERSATZVORNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORALES RECHT">INTERTEMPORALES RECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENTRAGUNG">KOSTENTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENTRAGUNGSPFLICHT">KOSTENTRAGUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENÃBERNAHME">KOSTENÃBERNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SANIERUNGSKOSTEN">SANIERUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT">ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 33 Abs. 1 AbfallG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3a GSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 54 GSchG</span><br/><span class="ungerade">Art. 2 USG</span><br/><span class="gerade">Art. 32d USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 59 USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">URP 2005 Nr. 15 S. 264</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die A AG ist EigentÃ¼merin eines GrundstÃ¼cks in X, das sie bis 1996 als Betriebsareal nutz­te und anschliessend Ã¼berbaute (Kat.Nr. 01). Die B AG stellte auf dem GrundstÃ¼ck von 1926 bis 1932 TerpentinÃ¶l her; das Unternehmen wurde in der Folge aufgelÃ¶st. Aufgrund von Erhebungen zum Altlastenkataster verpflichtete das Amt fÃ¼r GewÃ¤sserschutz und Wasserbau die A AG im Jahr 1991, eine eingehende Untersuchung des Betriebsareals durchzufÃ¼hren. Bei der Untersuchung wurden Altlasten gefunden, die teilweise von der A AG, zum Teil aber auch von der B AG stammten. Die Baudirektion verpflichtete die A AG im Jahr 1996, eine Sanierung des Betriebsareals durchzufÃ¼hren. Die Kosten der Untersuchungen sowie der Altlastenbeseitigung beliefen sich nach Angaben der A AG auf Ã¼ber 18,1 Millionen Franken.</p> <p class="Urteilstext">Am 23. Mai 2001 stellte die A AG bei der Baudirektion das Gesuch, es seien die Anteile der Verursacher der Sanierungskosten festzulegen. Der Kanton ZÃ¼rich sei sodann zu verpflichten, der A AG die auf die Vornutzer des Areals ent­fallenen Kostenanteile zu vergÃ¼ten. Die Baudirektion trat mit VerfÃ¼gung vom 22. Ok­tober 2001 auf das Gesuch nicht ein; in einer EventualbegrÃ¼ndung lehnte sie das Gesuch ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die A AG liess gegen die VerfÃ¼gung am 22. November 2001 Rekurs an den Regierungsrat erheben. Dieser wies den Rekurs am 22. Oktober 2003 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 26./27. November 2003 liess die A AG gegen den Rekursentscheid Beschwerde ans Verwaltungsgericht erheben und Folgendes beantragen:</p> <p class="EinzugZitat">"1. Der Beschluss des Regierungsrates vom 22. Oktober 2003 (Nr. 1511) sei vollumfÃ¤nglich aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2. Es seien die Anteile der verschiedenen Verursacher an den Sanierungskosten von insgesamt Fr. 18'112'985.- netto festzulegen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3. Der Kanton ZÃ¼rich sei zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin die auf die Vornutzer des Areals entfallenden Kostenanteile inkl. 5% Verzugszins seit 13. Februar 1996 zu vergÃ¼ten;</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Kantons ZÃ¼rich."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext">Der Regierungsrat und die Baudirektion (Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft; AWEL) beantragten am 4./6. bzw. 20. Januar 2004 die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der angefochtene Entscheid des Regierungsrates bestÃ¤tigt eine erstinstanzliche VerfÃ¼gung der Baudirektion. Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 in Verbindung mit § 19a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls gegeben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass auf den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt Art. 32d des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) anzuwenden sei. Die Bestimmung ist Bestandteil der am 1. Juli 1997 in Kraft getretenen Revision des Umweltschutzgesetzes (AS 1997, 1155) und regelt die Kostentragungspflicht bei Altlastensanierungen. Die Beschwerdegegnerin ist demgegenÃ¼ber der Auffassung, dass der massgebliche Sachverhalt nach dem Umweltschutzgesetz in der alten Fassung beurteilt werden mÃ¼sse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Ãbergangsbestimmungen des Umweltschutzgesetzes (Art. 63 ff.) enthalten fÃ¼r den vorliegend zu beurteilenden Fall keine einschlÃ¤gige Regelung. Demzufolge ist auf die allgemeinen Ã¼bergangsrechtlichen GrundsÃ¤tze abzustellen (Botschaft vom 7. Juni 1993 zu einer Ãnderung des Umweltschutzgesetzes, BBl 1993 II 1445, 1553). Danach sind Tatsachen, die vor Inkrafttreten einer Gesetzesbestimmung eingetreten sind, nach altem Recht zu beurteilen (Art. 1 Abs. 1 und 2 des Schlusstitels zum Zivilgesetzbuch, SchlT ZGB). RÃ¼ckwirkende Kraft kommt dagegen Regelungen zu, die zum Schutz der Ã¶ffentlichen Ordnung aufgestellt wurden (Art. 2 Abs. 1 SchlT ZGB) bzw. die aus zwingenden GrÃ¼nden sofort angewendet werden mÃ¼ssen (BGE 127 II 209 E. 2b mit Hinweisen). Vorschriften Ã¼ber die Kostentragungspflicht tragen zwar indirekt zur Erhaltung des natÃ¼rlichen Lebensraumes bei, gelten jedoch nicht als Bestimmungen, die im Interesse der Ã¶ffentlichen Ordnung erlassen wurden (BGE 122 II 26 = Pra 85/1996 Nr. 237 E. 3; BGE 101 Ib 410 = ZBl 77/1976, S. 399 E. 3; vgl. auch BGr, 12. Februar 2001, 1A.191/2000, E. 2b, www.bger.ch). Bei solchen Bestimmungen ist deshalb "grundsÃ¤tzlich auf die Rechtslage <i>zur Zeit der Entstehung der Kosten"</i> abzustellen (BGr, 26. Februar 1998, URP 1998, S. 152, 160 E. 4d/bb, ohne Hervorhebung im Original; ebenso Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, 13. Januar 2000, BVR 2001, S. 83, 86).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beziffert die Sanierungskosten auf Ã¼ber 18,1 Millionen Franken. Diese bestehen aus den Kosten fÃ¼r die Bodenuntersuchungen (3,5 Millionen Franken) sowie die Beseitigung der Altlasten (Ã¼ber 14,6 Millionen Franken). Weitere Kosten â insbesondere fÃ¼r Nachkontrollen â sind in diesem Betrag nicht enthalten. Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachten Kosten entstanden somit in den Jahren 1991-1995 (Untersuchung) und im Oktober 1996 (Altlastenbeseitigung). Art. 32d USG war in diesem Zeitraum noch nicht in Kraft und ist folglich unanwendbar.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin vertritt die Auffassung, dass nicht auf den Zeitpunkt abzustellen sei, in dem die Kosten <i>tatsÃ¤chlich </i>entstanden sind. â Wie der vom Bundesgericht als massgeblich erklÃ¤rte Zeitpunkt der "Entstehung der Kosten" zu bestimmen ist, ist in der Tat nicht restlos geklÃ¤rt. Das Bundesgericht stellte in dem erwÃ¤hnten Urteil darauf ab, dass die VerfÃ¼gung, mit der die Sanierung angeordnet wurde, zum Zeitpunkt des Inkrafttretens von Art. 32d USG (1. Juli 1997) noch nicht rechtskrÃ¤ftig war (BGr, 26. Fe­bruar 1998, URP 1998, S. 152, 160 E. 4d/bb). Daraus leitet die Lehre ab, dass auf den Zeitpunkt abzustellen ist, in dem die Sanierung in <i>rechtlicher </i>Hinsicht angeordnet wurde (Mark Cummins, Kos­tenverteilung bei Altlastensanierungen, ZÃ¼rich 2000, S. 111; Hans W. Stutz, Die Kos­tentragung bei Altlastensanierungen und beim Umgang mit schadstoffbelasteten BauabfÃ¤llen, PBG 2/2001, S. 5, 25; Pierre Tschannen in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2000, Art. 32d N. 46; Pierre Tschannen/Mar­tin Frick, Der Verursacherbegriff nach Artikel 32d USG, Gutachten vom 11. September 2002, Ziff. V, www.umwelt-schweiz.ch, URP 2003, S. 286, 288; Beatrice Wagner Pfeifer, Kostentragungspflicht bei der Sanierung und Ãberwachung von Altlasten im Zusammenhang mit Deponien, ZBl 105/2004, S. 117, 146; a. M. Hans Liniger, Rezension der Dissertation von Mark Cummins, URP 2002, S. 802, 804 f.). â Die Sanierung wurde vorliegend am 11. November 1991 sowie am 13. Februar 1996 angeordnet. Bei Inkrafttreten von Art. 32d USG (1. Juli 1997) waren diese unangefochten gebliebenen VerfÃ¼gungen bereits rechtskrÃ¤ftig. Wenn man â wie das Bundesgericht im erwÃ¤hnten Entscheid â auf den Zeitpunkt der Rechtskraft der SanierungsverfÃ¼gungen abstellt, ist Art. 32d USG vorliegend unanwendbar.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach einer Lehrmeinung ist zusÃ¤tzlich zu differenzieren, ob in der SanierungsverfÃ¼gung bereits eine Kostenregelung getroffen wurde (Martin Frick, Das Verursacherprinzip in Verfassung und Gesetz, Bern 2004, S. 208 f.). Dies ist vorliegend nicht der Fall (genauso wenig in dem vom Bundesgericht zu beurteilenden Sachverhalt; vgl. BGr, 26. Feb­ruar 1998, URP 1998, S. 152, 155 E. 1d). Das heisst nun aber nicht, dass separaten Regelungen der Kostenbeteiligung, die nach dem 1. Juli 1997 getroffen werden, in jedem Fall Art. 32d USG zugrunde zu legen wÃ¤re. Anderenfalls kÃ¶nnte jedermann, der vor dem 1. Juli 1997 eine Sanierung durchfÃ¼hren musste, bei der BehÃ¶rde eine Regelung der Kostenverteilung verlangen, die dann nach neuem Recht beurteilt werden mÃ¼sste. Auch wenn Sanierungsanordnung und Kostenverteilung in separaten VerfÃ¼gungen ergehen, ist massgeblich darauf abzustellen, wann die Kosten tatsÃ¤chlich entstanden (Frick, S. 209). Da die vorliegend geltend gemachten Aufwendungen noch unter altem Recht erfolgten, ist die Beschwerdegeg­nerin zu Recht von der Unanwendbarkeit von Art. 32d USG ausgegangen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin vertritt die Auffassung, dass bei der Bestimmung des anwendbaren Rechts auf den Zeitpunkt abzustellen sei, in dem die Sanierung abgeschlossen wurde. â Eine Sanierung vollzieht sich in aller Regel in mehreren Etappen (vgl. Bundesamt fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft [Hrsg.], Erstellung von Sanierungsprojekten fÃ¼r Altlas­ten, Bern 2001, Ziff. 9.1 und 9.2, www.umwelt-schweiz.ch). Aufgrund des genannten Entscheids des Bundesgerichts ist darauf abzustellen, wann die Kosten tatsÃ¤chlich entstanden (vorn 2.1) bzw. die Sanierung rechtskrÃ¤ftig angeordnet wurde (vorn 2.2). Wenn eine Sanierung in mehreren, klar voneinander abgegrenzten Etappen durchgefÃ¼hrt wird, ist somit neben dem Zeitpunkt der Rechtskraft der SanierungsverfÃ¼gung der Zeitraum zu berÃ¼cksichtigen, in dem die Kosten einer bestimmten Etappe entstanden sind. Die vorliegend geltend gemachten Kosten entstanden in Sanierungsetappen, die mit dem Schlussbericht vom 12. Dezember 1996 abgeschlossen wurden. FÃ¼r spÃ¤tere Etappen hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Gesuch keine KostenÃ¼bernahme geltend gemacht, womit Art. 32d USG auf die Beurteilung des Gesuches keine Anwendung findet.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich weiter auf die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 13. Februar 1996. Darin wird auf Interventionswerte der Lebensmittelverordnung vom 1. MÃ¤rz 1995 Bezug genommen (Art. 275 ff.), die erst am 1. Mai 2002 in Kraft getreten sind (AS 2002, 573). In der VerfÃ¼gung wird damit einzig festgehalten, was als selbstverstÃ¤ndlich gilt, nÃ¤mlich, dass spÃ¤ter in Kraft getretene Normen nach Abschluss der Sanierung zu berÃ¼cksichtigen sein werden. Das Ã¤ndert jedoch nichts daran, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r nach dem 1. Juli 1997 vorgenommene Erfolgskontrollen kein KostenÃ¼bernahmegesuch gestellt hat. â Ob die Beschwerdegegnerin auf ein KostenÃ¼bernahmegesuch fÃ¼r nach dem 1. Juli 1997 getÃ¤tigte Aufwendungen eintreten mÃ¼sste, braucht hier nicht entschieden zu werden. Stellt man auf den Zeitpunkt ab, in dem die Kosten tatsÃ¤chlich entstanden sind (vorn 2.1), wÃ¤re dies zu bejahen, ausgehend vom Zeitpunkt der Rechtskraft der SanierungsverfÃ¼gung (vorn 2.2) dagegen zu verneinen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist der Auffassung, dass sie auch aufgrund der <i>vor </i>dem 1. Juli 1997 in Kraft getretenen bundesrechtlichen Normen Anspruch auf Kostenersatz habe.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich als Erstes auf das <i>Verursacherprinzip</i>. â Die Bodenuntersuchung wurde gestÃ¼tzt auf Art. 14 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 8. Oktober 1971 angeordnet (aGSchG; AS 1972 I 950). GemÃ¤ss Art. 14 Abs. 1 aGSchG dÃ¼rfen flÃ¼ssige oder gasfÃ¶rmige Stoffe, die geeignet sind, das Wasser zu verunreinigen, weder mittelbar noch unmittelbar in die GewÃ¤sser eingebracht oder abgelagert werden. Weiter dÃ¼rfen solche Stoffe auch nicht durch Versickern in den Untergrund beseitigt werden (Art. 14 Abs. 2 aGSchG). Die Beseitigung der Altlasten wurde unter anderem gestÃ¼tzt auf den inhaltlich gleich lautenden Art. 6 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 angeordnet (GSchG; SR 814.20). Sowohl auf die Bodenuntersuchungen als auch auf die Altlastenbeseitigung fand Art. 16 Abs. 1 der ursprÃ¼nglichen Fassung des Umweltschutzgesetzes (AS 1984 II 1122) Anwendung. Danach mussten Anlagen, die den Vorschriften des Umweltschutzgesetzes oder den Umweltvorschriften anderer Bundesgesetze nicht genÃ¼gten, saniert werden. GemÃ¤ss Art. 46 Abs. 1 USG ist jedermann verpflichtet, den BehÃ¶rden die fÃ¼r den Vollzug erforderlichen AuskÃ¼nfte zu erteilen und nÃ¶tigenfalls AbklÃ¤rungen durchzufÃ¼hren. Damit findet auf die Bodenuntersuchungen und die Altlastenbeseitigung das Verursacherprinzip gemÃ¤ss Art. 2 USG sowie Art. 3a GschG Anwendung: Wer Massnahmen nach dem Umweltschutzgesetz bzw. dem GewÃ¤sserschutzgesetz verursacht, hat die Kosten zu tragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin leitet aus dem Verursacherprinzip ab, dass sie nicht alle Sanierungskosten zu tragen habe, da sie nur einen Teil der Altlasten zu verantworten habe. Einige Altlasten stammen von der inzwischen nicht mehr existenten B AG, weshalb der Kanton den entsprechenden Kostenanteil zu tragen habe. Diese Ansicht geht fehl: Ist der Verursacher zugleich massnahmepflichtig und kommt er seiner Pflicht nach, hat er auch die entsprechenden Kosten zu tragen (BGr, 9. Januar 1996, URP 1996, S. 331 E. 3a am Ende). Der Massnahmepflichtige kann in so einem Fall nicht Kostenersatz vom Staat begehren (Seiler in: Kommentar USG, Art. 2 N. 36 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich zweitens auf den <i>Grundsatz der anteilsmÃ¤ssigen Kostentragung</i>. Dieser muss nach Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin allgemeine GÃ¼ltigkeit beanspruchen. â GemÃ¤ss dem Grundsatz der anteilsmÃ¤ssigen Kostentragung sind die Kosten von Massnahmen nach mÃ¶glichst genauer AbklÃ¤rung des Hergangs auf die verschiedenen Verursacher zu verteilen (BGE 102 Ib 203 E. 5c). Der Grundsatz wurde vom Bundesgericht fÃ¼r die antizipierte Ersatzvornahme entwickelt: GemÃ¤ss Art. 59 USG sind Kosten von Massnahmen, welche die BehÃ¶rden zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Einwirkung sowie zu deren Feststellung und Behebung treffen, dem Verursacher zu Ã¼berbinden (im selben Sinn Art. 8 aGschG sowie Art. 54 GSchG). Solche FÃ¤lle antizipierter Ersatzvornahme unterscheiden sich von dem hier zu beurteilenden Fall dadurch, dass die Kosten zuerst dem <i>Gemeinwesen </i>erwuchsen. Bei einer Mehrheit von Ersatzpflichtigen muss der Staat in der Folge bestimmen, wer welchen Kostenanteil zu tragen hat. Hier erwuchsen die Kosten dagegen einem <i>Privaten</i> (zur Unterscheidung BGr, 9. Januar 1996, URP 1996, S. 331, 333 E. 3b/aa). Wenn ein Privater auf andere Pflichtige Regress nehmen will, hat er dafÃ¼r den zivilrechtlichen Weg zu beschreiten (Hans W. Stutz/Mark Cummins, Die Sanierung von Altlasten, ZÃ¼rich 1996, S. 151, 189). Wenn ein weiterer Verursacher wÃ¤hrend der zivilrechtlichen Auseinandersetzung in Konkurs fÃ¤llt, hat der KlÃ¤ger die Aufwendungen selber zu tragen. Dasselbe gilt, wenn die Existenz eines anderen Verursachers bereits vor Anhebung eines Zivilprozesses endete. Der KlÃ¤ger trÃ¤gt in beiden FÃ¤llen das Risiko, seine Kosten nicht auf andere abwÃ¤lzen zu kÃ¶nnen. Er kann sich in keinem der beiden FÃ¤lle auf den Grundsatz der anteilsmÃ¤ssigen Kostentragung berufen. Der Anwendungsbereich des Grundsatzes ist vielmehr beschrÃ¤nkt: Er kommt von vornherein nur dann zum Tragen, wenn Kosten beim Gemeinwesen anfallen (Alain Griffel, Die Grundprinzipien des schweizerischen Umweltrechts, ZÃ¼rich 2001, Rz. 296; Frick, S. 85; Hans Rudolf TrÃ¼eb, Gutachten vom August 1999; a. M. Gerhard Schmid, Gutachten vom 15. Juni 1999). Auf den vorliegend zu beurteilenden Fall findet der Grundsatz der anteilsmÃ¤ssigen Kostentragung somit keine Anwendung (vgl. BGr, 9. Januar 1996, URP 1996, S. 331, 333 E. 3b/bb; BGE 102 Ib 203 E. 5b). â Im Ãbrigen ist es auch bei der antizipierten Ersatzvornahme keineswegs so, dass der Staat in jedem Fall die Kostenanteile von nicht (mehr) belangbaren Ersatzpflichtigen selber zu tragen hÃ¤tte. Vielmehr kÃ¶nnen die Anteile auch in solchen FÃ¤llen auf die verbleibenden Pflichtigen verteilt werden (BGr, 7. Oktober 1981, ZBl 83/1982, S. 541, 546 E. 4e; vgl. auch Regierungsrat Aargau, 20. April 1994, ZBl 97/1996, S. 128, 132 E. 6b).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wenn ein Privater, wie hier, andere StÃ¶rer nicht mehr belangen kann, bestand nach dem Gesagten wÃ¤hrend der Geltung der ursprÃ¼nglichen Fassung des Umweltschutzgesetzes keine gesetzliche Grundlage, die den Staat zu einer Ausfallhaftung verpflichtet hÃ¤tte (Cum­mins, S. 14; Hans W. Stutz, Die Kostentragung der Sanierung â Art. 32d USG, URP 1997, S. 758, 766; Stutz/Cummins, S. 151). Mangels einer anders lautenden gesetzlichen Grundlage kommt daher der allgemeine Grundsatz zum Tragen, wonach der StÃ¶rer die Kosten fÃ¼r die Behebung eines polizeiwidrigen Zustandes selbst zu tragen hat und gegenÃ¼ber dem Staat keinen EntschÃ¤digungsanspruch besitzt (Daniel ThÃ¼rer, Das StÃ¶rerprinzip im Polizeirecht, ZSR NF 102/1983 I, S. 463, 469 f. mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich weiter auf § 33 des Abfallgesetzes vom 25. September 1994 (AbfallG; LS 712.1). Diese Norm war vom 1. Januar 1996 bis zum 30. April 2004 in Kraft (OS 57, 347 f.; OS 59, 66). Ob § 33 AbfallG in zeitlicher Hinsicht auf die Kosten fÃ¼r die Beseitigung der Altlasten (Oktober 1996) anwendbar ist, kann offen gelassen werden, da sich aus der Bestimmung im vorliegenden Fall ohnehin keinen Anspruch auf Kostenersatz ableiten lÃ¤sst:</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 33 Abs. 1 <i>Satz 1 </i>AbfallG sind Altlasten auf Kosten des Verursachers nach den Anordnungen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde zu sanieren. Diese Vorschrift wiederholt im Wesentlichen das bundesrechtlich vorgeschriebene Verursacherprinzip. Nach dem Gesagten (vorn 3.1) kann die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Verursacherprinzip keinen Anspruch auf Kostenersatz ableiten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>GemÃ¤ss § 33 Abs. 1 <i>Satz 2 </i>AbfallG werden die Sanierungskosten in den folgenden beiden FÃ¤llen vom Staat getragen:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â Im ersten Fall "kann der Verursacher nicht ermittelt werden" (so etwa dann, wenn der Staat selbst als Verursacher erscheint; Stutz/Cummins, S. 73). Dieser Fall ist hier nicht gegeben: Vorliegend konnten zwei Verursacher ermittelt werden; dass einer der beiden Verursacher nicht mehr existiert, ist dabei unerheblich.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>â Im zweiten Fall ist der Verursacher "zahlungsunfÃ¤hig". Diesfalls hat er seine ZahlungsfÃ¤higkeit detailliert zu belegen (Stutz/Cummins, S. 73). Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht nicht geltend, dass sie zahlungsunfÃ¤hig sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist der Auffassung, dass der Staat die Kosten auch dann anteilsmÃ¤ssig zu tragen habe, wenn ein frÃ¼herer Verursacher, wie hier, nicht mehr existiere. Diese Argumentation findet im abschliessend formulierten Wortlaut von § 33 Abs. 1 Satz 2 AbfallG keine StÃ¼tze. Dass der Staat in weiteren â ungeschriebenen â FÃ¤llen kostenpflichtig wird, geht auch aus den Materialien nicht hervor. In der parlamentarischen Beratung wurden zu Satz 2 von § 33 Abs. 1 AbfallG keine Anmerkungen gemacht (Prot. KR 1991-95, Bd. VII, S. 8722 f.). Zum Altlastenfonds in § 34 AbfallG wurde im Rat ausgefÃ¼hrt, dass sich in der Vergangenheit gezeigt habe, dass die Verursacher nicht immer belangt werden kÃ¶nnen. In solchen FÃ¤llen habe der Staat die Kosten zu tragen (a.a.O. S. 8724; im selben Sinn die Weisung des Regierungsrates vom 27. Mai 1992, ABl 1992/II, 909, 950). Aus diesem Votum lÃ¤sst sich nicht ableiten, dass der Staat in anderen als den in § 33 Abs. 1 Satz 2 AbfallG erwÃ¤hnten FÃ¤llen kostenpflichtig werden sollte (anderenfalls hÃ¤tte der Gesetzgeber diese FÃ¤lle mit einer Wendung wie "insbesondere" als beispielhaft bezeichnet). Aus den Materialien geht vielmehr hervor, dass mit § 33 Abs. 1 Satz 2 AbfallG in erster Linie FÃ¤lle erfasst werden sollten, in denen Ã¼berhaupt kein Verursacher belangt werden kann (sei es, dass kein Verursacher mehr existiert oder dass der einzige noch belangbare Verursacher zahlungsunfÃ¤hig ist). Im vorliegend zu beurteilenden Fall existiert dagegen ein zahlungsfÃ¤higer Verursacher. Nachdem keiner der beiden TatbestÃ¤nde von § 33 Abs. 1 Satz 2 AbfallG erfÃ¼llt ist, kann die BeschwerdefÃ¼hrerin auch aus dem kantonalen Recht keinen Anspruch auf Kostenersatz ableiten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. GemÃ¤ss § 3 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 (GebV VGr) betrÃ¤gt die GerichtsgebÃ¼hr bei einem Streitwert von mehr als einer Million in der Regel Fr. 50'000.-. Diese Grenze wird vorliegend mit einem Streitwert von mehr als 10,8 Millionen Franken deutlich Ã¼berschritten (60 % von 18,1 Millionen Franken). Damit ist kein Grund ersichtlich, weshalb der Regelansatz in § 3 Abs. 1 GebV VGr unterschritten werden sollte. Die Gerichtskosten sind der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Aufgrund ihres Unterliegens steht ihr kein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 50'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 50'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>