<h2>SubmittedText<h2><text><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass in seinen Texten und in allen Texten der Bundesverwaltung und der vom Bund abhängigen Institutionen die Regeln der französischen Sprache und die diesbezüglichen Weisungen beachtet werden und dass davon nicht im Namen einer sogenannten "inklusiven" Schreibweise oder einer geschlechtergerechten Sprache (langage epicène) abgewichen wird.</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Artikel 7 Absatz 1 des Sprachengesetzes (SR 441.1) schreibt vor: "Die Bundesbehörden bemühen sich um eine sachgerechte, klare und bürgerfreundliche Sprache und achten auf geschlechtergerechte Formulierungen." Und Artikel 2 Absatz 1 der Sprachenverordnung (SR 441.11) bestimmt: "Die amtlichen Publikationen und die weiteren für die Öffentlichkeit bestimmten Texte des Bundes sind in allen Amtssprachen sachgerecht, klar und bürgerfreundlich sowie nach den Grundsätzen der sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter zu formulieren." Nach Artikel 3 der Organisationsverordnung für die Bundeskanzlei (SR 172.210.10) hat die Bundeskanzlei die Gleichbehandlung der Amtssprachen zu achten und für die Qualität der zur Veröffentlichung bestimmten Texte und weiterer wichtiger Texte in den Amtssprachen zu sorgen. Dazu legt die Bundeskanzlei die redaktionellen und formalen Qualitätsstandards in Weisungen fest; dies hat sie in den "Sprachweisungen" getan (BBl 2017 3577; die Weisungen und Leitfäden sind zu finden unter <a href="http://www.bk.admin.ch">www.bk.admin.ch</a> &gt; Dokumentation &gt; Sprachen).</p><p>Angesichts des Umstands, dass die Bundesverwaltung im Sprachenbereich ihren gesetzlichen Auftrag bereits heute erfüllt, ist der Bundesrat der Auffassung, dass es gegenwärtig nicht angezeigt ist, die bestehenden Weisungen, die eine "inklusive Sprache" nicht vorsehen, anzupassen oder neue Regeln zu erlassen.</p></text>