<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die bereits verabschiedeten Lösungen im Energiebereich weiterzuverfolgen und zu verbessern mit dem Ziel, den Verbrauch von fossilen Energieträgern in den nächsten zehn Jahren erheblich zu verringern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat beabsichtigt, die Energiepolitik auf der Basis der Energie- und CO2-Gesetze sowie mit dem in Entwicklung stehenden Nachfolgeprogramm für Energie 2000 nach der Jahrhundertwende weiterzuführen und zu verstärken. Die Energie-Umwelt- und die Solar-Initiativen, die weitergehende Massnahmen verlangen, lehnt der Bundesrat aus ordnungs-, wirtschafts- und finanzpolitischen Gründen ab (siehe Botschaft vom 17. März 1997).</p><p>Aufgrund der Perspektiven des Bundesamtes für Energiewirtschaft ist mit der vom Bundesrat beabsichtigten Politik eine Abnahme des Verbrauchs von fossilen Energieträgern gemäss der Zielsetzung des CO2-Gesetzes möglich (Reduktion der CO2-Emissionen bis 2010 um 10 Prozent gegenüber 1990). Eine erheblich weitergehende Reduktion ist innert 10 Jahren kaum realisierbar, selbst für den Fall, dass die hängigen Energie-Umwelt- und die Solar-Initiativen in der Volksabstimmung angenommen werden sollten. Mit politischen Massnahmen lassen sich die Strukturen von Energieangebot und -nachfrage nur langsam verändern (zu berücksichtigen sind der Renovationsrhythmus bei Gebäuden, die Ersatzzyklen für Anlagen und Fahrzeuge usw.). Starke Eingriffe würden eine internationale Koordination der wichtigsten Massnahmen erfordern. Für die Schweiz ist die Koordination der Strategien und Massnahmen ein wichtiges Anliegen auch bei der dritten Klimakonferenz Anfang Dezember 1997 in Kyoto.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.