<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00425</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Käser</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1968, seit 25. Juli 2011 als Kassiererin bei der Y.___ Genossenschaft Z.___ angestellt (vgl. Urk. 6/1/5), meldete sich am 10. November 2013 unter Hinweis auf ein Karzinom bei der Sozial- versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug (berufliche In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegration/Rente) an (Urk. 6/2). Nach Durchführung eines Standortgesprächs (Urk. 6/8), Einholung eines Auszugs aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 6/9) und medizinischer Unterlagen (Urk. 6/12-13) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit Schreiben vom 25. April 2014 (Urk. 6/14) mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Invalidenrente geprüft werde, wobei sie diesbezüglich eine separate Verfügung erhalten werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 11. Juli 2014 (Urk. 6/17) kündigte die IV-Stelle die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung des Leistungsbegehrens betreffend Invalidenrente an. Am 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 (Urk. 6/19) verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Dezember 2015 (Urk. 6/23) meldete sich die Versicherte erneut unter Hinweis auf ein Karzinom bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug (Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) an. Mit Schreiben vom 14. Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/24) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderte die IV-Stelle die Versicherte auf, bis spätestens am 15. Januar 2016 entsprechende aktuelle Beweismittel zur Prüfung des Anspruches einzureichen unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Androhung, dass ansonsten auf ihr Gesuch nicht eingetreten werde. Daraufhin reichte die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Unterlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/27-28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/30) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. März 2016 auf das neue Leistungsbegehren der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten nicht ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte Beschwerde (Urk. 1; Eingang 14. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und es sei auf das neue Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbegehren einzutreten, um ihre medizinische Situation betreffend Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch abzuklären.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit Beschwerdeantwort vom 20. Mai 2016 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 24. Mai 2016 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. Mithin kommt der versicherten Person ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte hingewiesen, die noch beigebracht würden oder von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung beizuziehen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweisvorkehren geeignet sind, den entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbinden, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu erkennen sei. Dasselbe gilt, wenn der Neuanmeldung zwar ärztliche Berichte beigelegt sind, diese indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen so wenig substantiiert sind, dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Erkenntnisse allenfalls rechtfertigen würde. Diesfalls ist die IV-Stelle zur Nachforderung weiterer Angaben nur verpflichtet, wenn den – für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden – Arztberichten kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt. Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen des Verwaltungsverfahrens, das den Erfordernissen betreffend Fristansetzung und Androhung der Säumnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessenden Gerichtsverfahren kein Raum mehr (BGE 130 V 64 E. 5.2.5, Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1-2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertritt den Standpunkt, die Beschwerdeführerin habe mit ihrem neuen Gesuch nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte demgegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es liege bei ihr eine klare Verschlechterung der Situation vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den beiliegenden Berichten könne ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, dass sie nach der Diagnose eines Rezidivs erneut habe operiert werden müssen und anschliessend fünf Monate lang zur Chemothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie gegangen sei. Von den Folgen dieses grossen Eingriffs habe sie sich bisher nicht erholen können. Zudem leide sie seit der Diagnose des Rezidivs unter Angstzuständen, Depressionen und schweren Ein- und Durchschlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung. Diese Beschwerden schränkten sie sowohl psychisch als auch phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sisch sehr stark ein, so dass sie immer noch zu 100 % arbeitsunfähig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren der Beschwerdeführerin zu Recht nicht eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsene Verfügung vom 23. September 2014 (Urk. 6/19). In diesem Zusammenhang sind folgende medizinische Akten zu berücksichtigen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gab in seinem Bericht vom 11. Dezember 2013 (Urk. 6/13/1-5) unter Beilage der Austrittsberichte der Frauenklinik, Stadtspital B.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 26. Juni bis 2. Juli 2013 und vom 9. bis 17. Juli 2013 für chirurgische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffe aufgehalten hat (Urk. 6/13/6-19), als psychische Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit eine depressive Störung seit Juni 2013 (ICD-10 F32) mit Angst und Panikzuständen (ICD-10 F41.0) an. Diese seien nach Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung an einem Ovarialkarzinom mit Operationen (laparoskopische Ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nexektomie links am 29. Juni 2013 und Hysterektomie mit rechtsseitiger Ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nexektomie und infrakolischer Omentektomie mit pelviner und paraaortaler Lymphektomie am 10. Juli 2013) aufgetreten (Urk. 6/13 S. 1). Er bescheinigte von Juni 2013 bis 21. Dezember 2013 eine 100%ige und danach eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, FMH Gynäkologie, nannte in seinem Bericht (Urk. 6/12; Eingang 12. Dezember 2013) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adenocarcinom des Ovars</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Adnexektomie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klimakterische Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neu (20.9.) zystischer Adnexbefund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 20. November 2013 und ab 21. November 2013 eine solche von 50 %, wobei er anmerkte, dass er mittelfristig mit einer Erholung rechne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem an die Krankenversicherung gerichteten Bericht vom 16. Juni 2014 (Urk. 6/16/2) gab er die Diagnosen Status nach Längslaparotomie (Hysterek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie, Adnexektomie, Omentektomie) an. Er führte aus, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im Anschluss an den Eingriff vom August 2013 über längere Zeit geschwächt gewesen sei. Ihre Probleme seien die geringe Belastbarkeit sowie Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen, die sie im Bauchbereich gespürt habe. Er attestierte bis November 2013 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und eine solche von 20 % “ab heute“ (16. Juni 2014). Nach den Ferien dürfte sie wieder voll arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der angefochtenen Verfügung vom 10. März 2016 (Urk. 2) trat die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin auf das neue Leistungsbegehren nicht ein. Diesbezüglich stützte sie sich vorwiegend auf den provisorischen Austrittsbericht vom 10. September 2015 der Ärzte vom Stadtspital B.___, wo die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin für ein Tumordebulking vom 1. bis 11. September 2015 hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert war (Urk. 6/28/1-2). Diese nannten darin als Hauptdiagnose eine diffuse Peritonealkarzinose eines serösen Ovarialkarzinoms. Unter “Diagnosen im Verlauf“ erwähnten sie weiter eine Malnutrition NRS 3 und einen postinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionellen Pneumothorax beidseits am 3. September 2015. Zum nach dem operativen Eingriff im Verlaufsröntgen rechtsseitig ersichtlichen persistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Pneumothorax hielten sie fest, dieser habe sich aufgrund der Atemgym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nastik und Mobilisation wieder deutlich regredient gezeigt. Der schonende Kostaufbau sei gut toleriert und bei Malnutrition mit Ernährungsberatung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzt worden. Unter dem Titel Procedere führten die Ärzte aus, eine klinische Nachkontrolle des Pneumothorax und gegebenenfalls die Durchführung einer Verlaufsröntgenkontrolle bei Dyspnoe seien empfehlenswert. Weiter hielten sie fest, die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits für einen Termin zur Planung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner adjuvanten Chemotherapie aufgeboten worden. Die klinische Nachkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle finde am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit lediglich einer Kurznotiz vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 auf dem Schreiben der IV vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/27; vorne Sachverhalt E. 1.2) wurde sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens des Stadtspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angegeben, dass eine vollständige Genesung zu erwarten und derzeit eine IV-Zuweisung nicht angezeigt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten Bericht (E. 3.2 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin ein Rezidiv erlitten hat und sich deswegen erneut einer Operation unterziehen musste. Weiter ist ersichtlich, dass ihr nach erfolgter Operation wieder eine Chemotherapie bevorstand. Der Bericht enthält zwar keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit, jedoch führt die mit dem Bericht eingereichte Taggeldkarte der Krankentaggeldversicherung eine durchgehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 25. August 2015 auf. Das letzte Mal wurde die Arbeitsfähigkeit am 11. Januar 2016 bis auf Weiteres bescheinigt und vom stellvertretenden Oberarzt an der Frauenklinik, Stadt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital B.___, visiert (Urk. 6/28/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war demnach bei Gesuchseinreichung zum Leistungsbezug im Dezember 2015 schon länger 100 % arbeitsunfähig, zumal sie auch bereits wieder in chemotherapeutischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung war (vgl. Sprechstundenbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadtspital B.___, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4] und ambulanter gynäkologischer Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stadtspital B.___, Frauenklinik,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3]). Damit vermag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin eine Verschlechterung ihres Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes glaubhaft darzutun.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn dem nicht so wäre und davon auszugehen wäre, dass der Bericht nicht ausreichend sein sollte, so bestehen zumindest konkrete Hinweise, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Änderung vorliegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere wurde bereits im Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 10. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">explizit auf die klinische Nachkontrolle am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die bevorstehende Chemotherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingewiesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Damit waren dem Arztbericht konkrete Hinweise zu entnehmen, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (vorne E. 1.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Hintergrund, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin im Zusammenhang mit der Chemotherapie das letzte Mal unter gesundheitlichen Beschwerden (physisch und psychisch) litt und ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig war, wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin umso mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Nachforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung weiterer Angaben verpflichtet gewesen (E. 1.5 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend ist auch auf die weiteren mit der Beschwerde eingereichten Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hinzuweisen, welche zwar nach Verfügungserlass erstellt worden sind, indes ebenfalls auf einen verschlechterten Gesundheitszustand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin hinweisen (Urk. 3/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst liegen zumindest gewisse Anhaltspunkte für eine mögliche versicherungsmedizinisch relevante Verschlechterung (sowohl in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">physischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch psychischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsicht) vor, was zur Glaubhaftmachung ausreicht (vgl. E. 1.4 hievor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin ist somit zu Unrecht nicht auf das Gesuch eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur materiellen Beurteilung an sie zurückzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend sind die Kosten auf Fr. 600.-- anzusetzen und der unterliegenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. März 2016 aufgehoben, und es wird die Sa</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">che an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie über die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Dezember 2015 materiell befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKäser</p><p></p></div> </div></body></html>