<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00074</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. August 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pugatsch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lischer</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zemp &amp; Partner, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schwanenplatz 4, 6004 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1993, war bei der Y.___ als Packer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugsmitarbeiter angestellt und in dieser Funktion bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 9. Februar 2012 erlitt er einen Unfall, als er beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Tram erfasst und eingeklemmt wurde (Schadenmeldung vom 13. Februar 2012, Urk. 8/3). Dabei zog er sich ein Polytrauma zu mit leichtem Schädelhirntrauma, stumpfem Thorax- sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abdo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minaltrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine komplexe Beckenverletzung Typ VS nach Young and Burgess sowie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Extremitätentrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bericht des Z.___ vom 6. Juni 2012, Urk. 8/75 S. 1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk. 8/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits vor dem Unfallereignis war der Versicherte bei der Invalidenversicherung angemeldet (vgl. IV-Akten Urk. 8/94/125-144), die bereits zuvor Leistungen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 404 gesprochen hatte (vgl. etwa Urk. 8/94/22). Im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens wurden nach dem Unfall zwei Berufsabklärungen durchgeführt, wobei dem Versicherten anschliessend die Durchführung eines Vorbereitungsjahres zur Ausbildung zum Büroassistenten EBA empfohlen wurde (vgl. Urk. 8/258+299; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungsberichte vom 15. November 2013, Urk. 8/438, und vom 10. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2014, Urk. 8/333/8). Nachdem sich der Versicherte entschieden hatte, das beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Vorbereitungsjahr um mindestens ein Jahr zu verschieben (Urk. 8/329), stellte die Suva die Taggeldleistungen per 31. August 2014 ein (Urk. 8/331). Aufgrund einer nochmaligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übernahm die Suva vom 8. Oktober bis 30. November 2014 erneut Taggeldleistungen (vgl. Urk. 8/351 sowie Urk. 2 S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 24. Juli 2015 sprach die Suva dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von Fr. 88'200.-- basierend auf einer Integritätseinbusse von 70 % zu (Urk. 8/414). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann verfügte die Suva am 12. Oktober 2015, dass der Versicherte ab 1. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 einen Rentenanspruch basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 17 % hat (Urk. 8/428). Die dagegen erhobene Einsprache vom 9. November 2015 (Urk. 8/436) wurde mit Entscheid vom 13. Februar 2017 abgewiesen (U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. 8/464 = Urk. 2). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schadenmeldung vom 2. Februar 2017 wurde ein Rückfall zum Unfall vom 9. Februar 2012 gemeldet (Urk. 8/459). Der Kreisarzt Dr. A.___ bejahte den Rückfall für die Fussbeschwerden rechts ab dem 15. September 2015 (Urk. 8/461). Die Suva tätigt hierzu weitere Abklärungen (vgl. Urk. 2 S. 15 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 13. März 2017 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei die zugesprochene Invalidenrente angemessen zu erhöhen. Eventuell seien eine multidisziplinäre medizinische Abklärung sowie eine funktionelle Leistungsprüfung durchzuführen und gestützt darauf ein neuer Einkommensvergleich zur Ermittlung des Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades vorzunehmen (Urk. 1 S. 2 oben). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2017 beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 2. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die rechtlichen Erwägungen zur Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 des Gesetzes über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, UVG), zum Invaliditätsgrad und dessen Bemessung (Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) wie auch zum Beweiswert eines Arztberichtes zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 4 ff. Ziff. 2a ff.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Februar 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) davon aus, es sei auf die kreisärztliche Beurteilung vom 18. Mai 2015 abzustellen. Gestützt darauf sei von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 80 % in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen. Im Rahmen der durchgeführten Abklärungen bei der B.___ und im C.___ seien auch unfallfremde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorbestehende psychische Beeinträchtigungen berücksichtigt worden, welche einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt entgegenstünden. Sodann seien die dortigen Einschätzungen nicht durch Ärzte erfolgt. Aus diesen Gründen könne nicht auf die beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufsabklärungsberichte abgestellt werden (S. 9 f. Ziff. 3a/cc f.). Basierend auf einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 51'061.-- sowie einem - unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 21 % - Invalideneinkommen von Fr. 42'166.-- resultiere eine Erwerbsunfähigkeit von 17 %, weshalb der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2014 Anspruch auf eine entsprechende Rente habe (S. 11 ff. Ziff. 5a ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort (Urk. 7) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), auf die kreisärztliche Beurteilung vom 18. Mai 2015 sei nicht abzustellen. Der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchende Kreisarzt sei fachlich nicht spezialisiert und daher nicht befugt, eine abschliessende Beurteilung vorzunehmen. Die Beschwerdegegnerin habe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung der funktionellen Leistungsfähigkeit vorgenommen. Aufgrund des Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Beschwerdeführer in zwei externen Abklärungsstellen mehrere Wochen beziehungsweise Monate beobachtet und im Hinblick auf die verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Restarbeitsfähigkeit als potentiell Invalider beurteilt worden sei, was im Widerspruch zur kreisärztlichen Beurteilung stehe, hätte er einer abschliessenden externen polydisziplinären Begutachtung unterzogen werden müssen. Der Kreisarzt habe sich nur ungenügend mit den Berufsabklärungsberichten auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt (S. 4 ff. Ziff. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit der Abklärung im Kompetenzzentrum C.___ Mitte 2014 habe sich hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des Verletzungsbildes wie auch der Leiden des Beschwerdeführers nichts geändert. Selbst wenn vor dem Unfall vorbestehende kognitive Defizite mit Persönlichkeitsakzentuierung vorgelegen hätten, sei der Beschwerdeführer durch das schwere Polytrauma vom Februar 2012 in seiner Persönlichkeitsentwicklung und damit auch den beruflichen Möglichkeiten nachhaltig und auf Dauer beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt worden. Die Beschwerdegegnerin dürfe sich daher nicht mit der unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisärztlichen Beurteilung begnügen. Schon allein die vielfachen unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalen Befunde und Beschwerden, die einen 70%igen Integritätsschaden ergeben hätten, zeugten von der dauernden Zerstörung der Gesundheit durch den Unfall. An eine auch nur teilweise Verwertbarkeit der verbliebenen Restarbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei aus diesem Grunde nicht zu denken (S. 7 f. Ziff. 5.2). Insbesondere sei eine solche auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht gegeben, was die Berufsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen gezeigt hätten. Da der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht arbeitsfähig sei, komme dies einem Invaliditätsgrad von 100 % gleich (S. 8 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt genügend abgeklärt hat und gestützt auf den kreisärztlichen Bericht von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ausgehen konnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist der Zeitpunkt des Fallabschlusses per 30. November 2014 und dementsprechend der Rentenbeginn per 1. Dezember 2014. Sodann ist die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung (Höhe Validen- und Invalideneinkommen sowie des leidensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Abzuges) unbestritten geblieben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer infolge seines am 9. Februar 2012 erlittenen Polytraumas während rund vier Monaten im Z.___ hospitalisiert gewesen war (vgl. Austrittsbericht vom 6. Juni 2012, Urk. 8/75 S. 2-7), erfolgte vom 6. Juni bis 16. November 2012 - mit drei ein- bis dreiwöchigen Unterbrüchen - eine statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">näre Rehabilitation in der D.___ (D.___; Austrittsbericht vom 21. November 2012, Urk. 8/140). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Rehabilitation konnte trotz stark eingeschränkter bis nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bener Compliance bei der Therapie eine Verbesserung der Mobilität erreicht werden (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachärzte führen aus, in den neuropsychologischen Testungen hätten sich leichte kognitive Defizite hauptsächlich im Bereich der Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen bei - motivational bedingt - sehr schwankenden Leistungen aufgrund der vorbestehenden psychischen Störung gezeigt (S. 5).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während des stationären Aufenthaltes sei der Beschwerdeführer psychologisch sehr intensiv betreut worden. Er sei weitgehend affektiv kompensiert bis auf einige meist kurz andauernde Stimmungseinbrüche, welche die Diagnose einer depressiven Episode nicht erfüllen würden. Bei Eintritt habe die Diagnose einer Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten gestellt werden können. Es hätten sich dabei jedoch Überschneidungen mit dem vorbeschriebenen Persönlichkeitsstil gezeigt, der wohl durch den Unfall akzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuiert worden sei. Die Anpassungsstörung nach erlittenem Unfall habe sich in den bereits beschriebenen Verhaltensweisen wie verbal aggressive Durchbrüche, aber auch kurzandauernden Stimmungstiefs, Insuffizienzgefühlen, Anspannung und Sorge bezüglich seiner Zukunft gezeigt. Bei Austritt seien diese Beschwerden kaum mehr vorhanden gewesen. Die vorbestehende Diagnose einer ADHS werde als nachvollziehbar erachtet, insbesondere bezüglich den Kriterien von Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktivität und Impulsivität. Es sei jedoch keine erneute spezifische ADHS-Testung durchgeführt worden. Während des Aufenthalts hätten sich Hinweise gezeigt, die für eine deutliche Persönlichkeitsakzentuierung mit impulsiven und interaktionell oppositionellen Zügen gesprochen hätten. Aufgrund der anamnestischen Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, des jugendlichen Alters des Beschwerdeführers und der momentanen Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion nach erlittenem Unfall und komplikationsreichem Verlauf, was zu wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten Stressepisoden geführt habe, sei aktuell nicht davon auszugehen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten das Ausmass einer Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng erreichen würden. Fremdanamnestisch habe der Vater des Beschwerdeführers berichtet, dass diese Persönlichkeitszüge von früher bekannt seien, da der Beschwerdeführer vor allem bei Lehrern, von denen er sich nicht ernst genommen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungerecht behandelt gefühlt habe, sehr impulsiv habe reagieren können (Urk. 8/142 S. 5 oben). Aus der klinischen Beobachtung und diagnostischen Abklärung hätten sich keine Anhaltspunkte für andere psychische Erkrankungen mit Störungswert ergeben. Aus ärztlicher Sicht gehe man davon aus, dass bei Austritt der psychische Zustand weitgehend wie vor dem Unfall sei (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Funktionsfähigkeit und Behinderung und deren beruflichen und sozialen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung im Austrittszeitpunkt führten die Ärzte aus, es bestünden noch körperliche Defizite nach dem erlittenen schweren Polytrauma. Sowohl die kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nitive Leistungsfähigkeit als auch der psychische Zustand sei weitgehend iden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch wie vor dem Unfall. Bei der sozialen und beruflichen Eingliederung seien wahrscheinlich die bereits vorbestehenden Verhaltensauffälligkeiten (Unruhe, Frust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rationsintoleranz, Zunahme der Gereiztheit unter Leistungsanforderung, mangelnde Impulskontrolle) hauptsächlich limitierend (S. 6 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich einer ersten kreisärztlichen Untersuchung am 23. Januar 2013 konnte noch von keinem Endzustand ausgegangen werden (Urk. 8/172). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der D.___ erfolgte am 15. Mai 2013 eine ambulante psychiatrische, neuropsychologische Untersuchung und physiothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Befunderhebung (Bericht vom 28. Mai 2013, Urk. 8/231). Im Vergleich zu den neuropsychologischen Befunden vom 12. November 2012 habe sich vor allem im Bereich der Aufmerksamkeitsleistungen eine markante Verbesserung gezeigt. Dem Beschwerdeführer sei es viel besser gelungen, sich eine gewisse Zeit konzentrieren zu können. Es scheine auch eine Motivation vorhanden zu sein, gute Resultate zu erzielen. Im Verhalten habe sich ebenfalls eine deutliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung ohne Aggressivität oder Verweigerungshaltung gezeigt. Inwiefern dieses Verhalten aber allenfalls motivational bedingten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwankungen unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege, könne nicht beurteilt werden (S. 4 unten). Es sei ein leichtes Provoka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten feststellbar gewesen (S. 3 oben). Im neuropsychologischen Bereich seie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n keine unfallbedingten Veränderungen erkennbar (Urk. 8/212 S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Mai 2015 stellte sich der Beschwerdeführer in Begleitung seiner Mutter zur kreisärztlichen Untersuchung bei Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vor (Urk. 8/391). Zu den jetzigen Beschwerden gab der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer an, seit zirka einem halben Jahr habe er eine deutliche Zunahme der Beschwerden im rechten Bein. Das Gangbild sei schlechter geworden, das Hinken nach rechts deutlicher. Das Blasenstoma sei nicht dicht. Das Kreuzbein trete mehr hervor. Schmerzen bestünden dadurch keine. Das Darmstoma bereite keine Probleme. Die psychiatrische Behandlung sei gescheitert, er habe das Gefühl, man wolle ihn nur medikamentös behandeln. Ritalin sei früher wegen eines Aufmerksamkeitssyndroms genommen worden, was nur zu starker Müdigkeit geführt habe. Der Nachtschlaf sei wegen psychischer Probleme gestört. Er könne lediglich ein bis zwei Stunden schlafen (S. 5 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Befunderhebung hielt Dr. A.___ im Wesentlichen Folgendes fest (S. 5 f.): Der Beschwerdeführer betrete ohne Unterarmstützen das Untersuchungszimmer. Das Gangbild sei flüssig, raumgreifend, jedoch stark nach rechts hinkend. Die diversen unfallbedingten Narben seien reizlos und nicht berührungsempfindlich. Die Beweglichkeit des linken Schultergelenkes sei in allen Ebenen frei, ebenso die Beweglichkeit im linken Ellbogen. Beim Bestreichen des gesamten rechten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels und Fusses werde eine Hyposensibilität gegenüber links angegeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der heutigen Untersuchung zeige sich ein Endzustand: Das rechte Bein sei um 3 cm verkürzt, das endständige Kolonstoma funktioniere einwandfrei. Das Bla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stoma im rechten Unterbauch lecke. Am rechten Bein zeige sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, links eine leicht abgeschwächte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberfunktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Die fehlenden 20 % seien einem erhöhten Pausenbedarf geschuldet. Das Zumutbarkeitsprofil gestalte sich wie folgt: Wechselbelastende, überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne hockende, kniende und kauernde Arbeiten, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Gehen auf unebenem Gelände, ohne das Tragen von Lasten auf ebenem oder gar unebenem Gelände, ohne repetitives Treppensteigen (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinischen Behandlungen und Massnahmen im Zusammenhang mit dem rechten Fuss betreffend die Zeit ab dem 15. September 2015 (vgl. Urk. 8/460-461, Urk. 8/467-479) sind Gegenstand des neuen Verwaltungsverfahrens zum am 2. Februar 2017 gemeldeten Rückfall zum Unfall vom 9. Februar 2012 (Urk. 2 S. 15), was unbestritten blieb. Darauf ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Leistungsüberprüfung durch die Invalidenversicherung wurden zwei Berufsabklärungen durchgeführt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 14. Oktober bis 8. November 2013 erfolgte durch die B.___ eine Kurzabklärung unter anderem im Hinblick auf eine Ausbildung zum Automobilassistenten (Bericht vom 15. November 2013, Urk. 8/438). Es sei sehr rasch ersichtlich geworden, dass der Beschwerdeführer noch nicht über die kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Robustheit und Stabilität verfüge, um eine Ausbildung zum Automobil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenten bewältigen zu können. Er habe noch grosse Schwierigkeiten, sicher zu stehen, Ware zu tragen oder zu montieren, ohne sich mit einer Hand irgendwo abstützen zu müssen. Als Automobilassistent müssten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrmals täglich Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen eingenommen werden. Der Beschwerdeführer verfüge nicht über die nötige Beweglichkeit, um diese Arbeit effizient ausführen zu können (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die körperliche Belastbarkeit lasse noch keine Ganztagesarbeit zu. Am Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittag sei der Beschwerdeführer oft sehr erschöpft und müsse auf sitzende Arbeiten ausweichen. Die Müdigkeit habe ebenfalls Einfluss auf die mentale Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit. Er habe Mühe, Korrekturen konstruktiv entgegenzunehmen, und habe vereinzelt verbal ausfällig reagiert. In der Regel habe sich die Aggression gegen sich selbst gerichtet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den beschriebenen Gründen könne der Beschwerdeführer die übertragenen Arbeiten nicht effizient ausführen. Das momentane Leistungsvermögen liege weit unter den Vorgaben des primären Arbeitsmarktes. Er habe zu wenig körperliche Ressourcen, um die vielschichtigen Tätigkeiten im Bereich der Garage ausführen zu können (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann absolvierte der Beschwerdeführer in der Zeit vom 11. März bis 15. Juni 2014 eine modulare Abklärung im Rahmen der Planung einer Ausbildung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/299) im Kompetenzzentrum für berufliche Integration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 10. September 2014, Urk. 8/333). Die Abklärung erfolgte in verschiedenen Abteilungen und Bereichen (Logistik, Büro, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mechanischtech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich, Informatik, Elektronik und Montage) und es wurden die schuli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Voraussetzungen geprüft (S. 1 Ziff. 3 und S. 4 Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe ein ambivalentes Bild gezeigt. Einerseits habe er sich motiviert gegeben und sei fast täglich auf den C.___ gekommen. Der Arbeitsweg sei für ihn eine Anstrengung. In der Büroabteilung habe er einerseits Eigenmotivation gezeigt und eine Arbeit über LSD schreiben wollen. Andererseits habe er eine unmotivierte und verweigernde Seite präsentiert bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeiten, die ihm missfielen oder bei denen er keinen Sinn sehen würde. Schulisch und intellektuell würden seine Fähigkeiten eine Grundbildung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Attestniveau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben. Der Beschwerdeführer sei auf professionelle Unterstützung während der Grundbildung angewiesen. Er habe Mühe, sich im Berufsalltag richtig zu beneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. Am Nachmittag wirke er müde und seine Konzentration lasse nach. Bei Müdigkeit lasse er sich häufig ablenken. Er könne nur Arbeiten mit hohem Sitzanteil ausführen. Eine berufliche Abklärung sei am besten im unterstützenden Rahmen umsetzbar (S. 5 Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faktoren wie Verlangsamung, verminderte Konzentration, rasche Ablenkbarkeit, reduzierte Arbeitsleistung, wenig Durchhaltevermögen, erhöhter Betreuungs- und Kontrollaufwand sowie infantile Züge würden aktuell eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verunmöglichen (S. 6 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von den Abklärungsberatern wurde eine Tätigkeit als Büroassistent EBA emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen. Um die Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen, sei ein berufliches Vorbereitungsjahr empfohlen (S. 6 Ziff. 5.1, S. 7 Ziff. 5.8). Eine ganz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tägige Präsenz sei möglich (Ziff. 5.2) und die Leistungsfähigkeit im ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt betrage 50 bis 70 % (Ziff. 5.3), voraussichtlich könne sogar 80 bis 100 % erreicht werden (S. 7 Ziff. 5.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte für die Beurteilung des Rentenanspruches auf die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ vom 18. Mai 2015 ab (vorstehend E. 3.4). Dem entgegnete der Beschwerdeführer, es fehle Dr. A.___ bereits an der fachlichen Qualifikation zur vorliegend abschliessenden Beurteilung. Sodann würden die Berufsabklärungsberichte dessen Einschätzung widersprechen (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist die fachliche Qualifikation von Dr. A.___, welcher Facharzt für Chirurgie ist, nicht zu bemängeln. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Angaben des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) der FMH beschäftigt sich die Chirurgie mit den konservativ und operativ zu behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen. Ihre Lehre umfasst alle Aspekte der zu behandelnden Leiden und der Chirurg berücksichtigt bei der Behandlung den ganzen Menschen mit allen medizinischen, sozialen, ethischen und ökonomischen Folgen seiner Krankheit oder Verletzung (Facharzt für Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie, Weiterbildungsprogramm vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2006, Revision vom 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016, S. 2 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1; abrufbar auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.fmh.ch/files/pdf19/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie_ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion_in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net_d.pdf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Da der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund seines erlittenen Polytraumas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach chirurgisch behandelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde, ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus befähigt, den Gesundheitszustand sowie insbesondere die ökonomischen Folgen im Sinne einer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einzuschätzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem vom Kreisarzt als zumutbar erachteten Tätigkeitsprofil sowie der attestierten Arbeitsfähigkeit stehen sodann auch die Berichte der B.___ und der durchgeführten Berufsabklärung im C.___ nicht entgegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die beiden von der Invalidenversicherung veranlassten beruflichen Abklärungen hatten nicht eine medizinisch-theoretische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit den Unfallfolgen zum Ziel. Die Erkenntnisse in beiden Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklärungsberichten (vorstehend E. 4.2 f.) vermögen die kreisärztliche Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung nicht in Frage zu stellen: Die Tätigkeit als Automobilassistent ist mit den körperlichen Einschränkungen nicht zu bewältigen, weshalb es nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rascht, dass die Abklärungspersonen zum Schluss gelangten, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer könne die vielschichtigen Tätigkeiten im Bereich der Garage unter den Vorgaben des ersten Arbeitsmarktes nicht erfüllen (vgl. vorstehend E. 4.2). Dahin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen ist eine Bürotätigkeit, wie sie von den Abklärungspersonen C.___ empfohlen wurde, vereinbar mit dem ärztlich definierten Anforderungsprofil. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermag jedoch auch die Beurteilung des C.___ keine Zweifel an der medizinisch-theoretischen Einschätzung durch Dr. A.___ hervorzurufen. Die dortige berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung und Einschätzung erfolgte hinsichtlich einer ersten Berufsausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung sämtlicher gesundheitlicher Einschrä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nkungen und Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einer Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt standen laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufsberaterischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärung jedoch keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlichen Faktoren entgegen und es wurde eine Leistungsfähigkeit bis 70 % postuliert (vorstehend E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt, sind die im Rahmen der Berufsabklärung gezeigten Schwierigkeiten, sich im Berufsalltag richtig zu benehmen, zunehmende Müdigkeit und das Nachlassen der Konzentration am Nachmittag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie infantile Züge des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf vorbestehende, unfallfremde psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Beeinträchtigungen zurückzuführen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der dadurch erforderliche erhöhte Betreuungsaufwand sei im erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Arbeitsmarkt nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb festgehalten wurde, er sei aktuell den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes noch nicht gewachsen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 4.3). Nach Abschluss der Grundbildung wurden die Integrationsmöglichkeiten aber auch von den Abklärungspersonen als durchaus intakt und realistisch eingeschätzt (vgl. Urk. 8/333 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 5 und S. 6 Ziff. 5.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die besagten limitierenden Faktoren wurden aus ärztlicher Sicht, wie erwähnt, als vorbestehend und unfallfremd eingestuft (vgl. vorstehend E. 3.1). Dies ist vereinbar mit aktenkundigen Angaben für die Zeit vor dem Unfall. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So wurden in der IV-Anmeldung vom 18. Juni 2002, welche fast 10 Jahre vor dem Unfall getätigt wurde, Beeinträchtigungen der Grob- und Feinmotorik, Hyperaktivität und Konzentrationsschwierigkeiten genannt (Urk. 8/94 S. 7 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einem Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 16. August 2002 (Urk. 8/94 S. 10-13) von Dr. med. E.___, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, ist sodann die Diagnose eines infantilen psychoorganischen Syndroms (POS; Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen 404) zu entnehmen (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A). Aus dem besagten Bericht geht weiter hervor, dass der Beschwerdeführer bereits in der Primarschule inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierend aggressiv aufgetreten sei, den Unterricht gestört und die Aufgaben derart langsam erfüllt habe, dass er nicht mehr führbar gewesen sei (S. 2 unten). Im Vordergrund seien beim damals knapp neunjährigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motorik mit häufigen Missgeschicken, Impulsivität und Ungeduld bei über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Ablenkbarkeit sowie eine geringe Aufmerksamkeitsspanne und Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauer gestanden. Zusätzlich würde eine ausgeprägte Selbstwertproblematik mit Stimmungsschwankungen und Blockierungen mit dem Grundgefühl, ständig um Anerkennung kämpfen zu müssen und doch vielfach die an ihn gestellten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen nicht erfüllen zu können, bestehen. Darauf reagiere der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer häufig mit aggressivem oder depressivem Verhalten. Der schulische Erfolg und die spätere berufliche Ausbildung seien durch das Krankheitsbild des infantilen POS ohne medizinisch-therapeutische Unterstützungsmassnahmen erheblich gefährdet (S. 4 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese von Dr. E.___ im Jahr 2002 umschriebene psychische Problematik spiegelt sich in den ärztlichen Unfallakten sowie Berufsabklärungsberichten wieder. Die Ärzte der D.___ kamen im Austrittsbericht daher nachvollziehbar zum Schluss, der psychische Zustand des Beschwerdeführers sei beim Austritt aus der Rehabilitation weitgehend wie vor dem Unfall gewesen. Auch sie führten - wie bereits Dr. E.___ - aus, dass die bereits vorbestehenden Verhaltensauffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten wahrscheinlich hauptsächlich limitierend sein würden bei der beruflichen Eingliederung (vorstehend E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann bestätigte sich im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Ärzte der D.___ (vorstehend E. 3.3) die bisherige Beurteilung, dass der Unfall kurzzeitig für eine Akzentuierung der Persönlichkeitszüge gesorgt, welche sich aber bereits beim Austritt aus der Rehabilitation zurückgebildet habe. Da der Beschwerdeführer im Rahmen der stationären Rehabilitation sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren Untersuchung fachpsychiatrisch und neuropsychologisch abgeklärt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Befunde nachvollziehbar auf eine vorbestehende, unfallfremde Ursache zurückgeführt werden können und es an gegenteiligen fachärztlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzungen oder anderweitigen gegenteiligen Hinweisen fehlt, drängen sich keine weiteren medizinischen Abklärungen in psychiatrischer oder gar poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinärer Hinsicht auf. Ebenso wenig ist eine Abklärung der funktionellen Leistungsfähigkeit angezeigt (vgl. vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen wurde fremdanamnestisch durch den Vater des Beschwerdeführers mehrfach bestätigt, dass er seit dem Unfall im Umgang mit seinem Sohn keine Veränderung der Persönlichkeit merke (Urk. 8/44 S. 1 unten) und ihm die aus ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht geschilderten Persönlichkeitszüge und Auffälligkeiten von früher bekannt seien (vorstehend E. 3.1). Auch dies spricht dafür, dass es sich um eine vorbestehende und unfallfremde Problematik handelt. Weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht erübrigen sich sodann auch vor dem Hintergrund, dass dem Beschwerdeführer im Rahmen des Case Managements der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin angeboten wurde, psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Von ihm sei allerdings wiederholt eine psychiatrische Behandlung abgelehnt worden (vgl. Bericht vom 23. Juni 2014 zur Verlaufsbesprechung, Urk. 8/317 S. 2 Mitte; vgl. auch Aktennotiz zur Besprechung vom 18. Mai 2015, Urk. 8/390 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde nichts vorgebracht, was die Beurteilung von Dr. A.___ in Frage zu stellen vermöchte. Ebenso wenig sind entsprechende Anhaltspunkte aus den Akten ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der kreisärztliche Untersuchungsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und berücksichtigt die vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer geklagten Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann daher darauf abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung von einer 80%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leidensangepassten wechselbelastenden, überwiegend sitzenden Tätigkeit ohne hockende, kniende und kauernde Arbeiten, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Gehen auf unebenem Gelände, ohne das Tragen von Lasten auf ebenem oder gar unebenem Gelände und ohne repetitives Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigen ausgegangen ist. Daran ändert die leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurückhaltendere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Leistungsfähigkeit durch die Eingliederungsfachleute nichts (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.3), denn rechtsprechungsgemäss ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Frage nach den noch zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 E. 4.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Untersuchungen sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invaliditätsbemessung wurde vom Beschwerdeführer nicht bemängelt und ist aufgrund der Akten- und Rechtslage nicht zu beanstanden. Es ist dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 von einem Invaliditätsgrad von 17 % auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin vom 13. Februar 2017 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubFonti</p><p></p></div> </div></body></html>