<h2>SubmittedText<h2><p>Vor mir liegt ein Fall einer Wohnbaugenossenschaft, welche 1989/90 eine grosse, gemäss Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz vom Bund unterstützte Überbauung erstellte. Handwerker, welche einen Auftrag wollten, mussten 10 Prozent ihrer Abrechnungssumme als Darlehen auf zehn Jahre stehen lassen. Infolge der bekannten Krise können diese Darlehen schon seit einigen Jahren nicht mehr verzinst werden, ja die Genossenschaft steht heute sogar vor dem Konkurs. Das BWO ist nun zur Rettung dieser Genossenschaft bereit, zusammen mit den Banken auf einen Teil der Forderungen zu verzichten, sofern alle Handwerker ihr ganzes Darlehen mit einem Rangrücktritt belegen.</p><p>Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass hier einmal mehr die Handwerker bestraft werden und dass vom BWO erwartet werden könnte, in erster Linie Lösungen zugunsten unserer Gewerbler und nicht unserer Banken zu suchen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>