<h2>SubmittedText<h2><p>1. Anerkennt der Bundesrat, dass die von den Gemeinden ausgestellten Tageskarten ein grosser Erfolg und somit die beste Werbung für den öffentlichen Verkehr sind?</p><p>2. Ist er auch der Ansicht, dass die Beschränkung der Gültigkeit auf einen bestimmten Zeitraum abwegig ist?</p><p>3. Beabsichtigt er, beim Verband öffentlicher Verkehr zu intervenieren, damit dieser seine Entscheidung nochmals überdenkt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst und anerkennt, dass die Tageskarte Gemeinde beliebt ist.</p><p>Die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs bauten ihre Angebote und den Service laufend aus. Damit die steigenden Kosten für den Betrieb gedeckt und die zukünftigen Investitionen gesichert werden können, sind die Transportunternehmungen zwingend auf mehr Erträge angewiesen. Gemäss Transportunternehmen ist die Ertragssituation bei den Tageskarten generell schwierig und muss verbessert werden.</p><p>Deshalb ist für das Tageskartensortiment eine differenzierte Preiserhöhung vorgesehen.</p><p>Der Preis der Tageskarte Gemeinde wird dabei um 15 Prozent erhöht, sie ist neu an Wochentagen erst ab 9 Uhr gültig, am Wochenende weiterhin ohne Einschränkungen.</p><p>Die Tageskarte Gemeinde ist ohne Halbtaxabonnement erhältlich. Im Vergleich zum Preis der normalen Tageskarte ist sie immer noch wesentlich günstiger (34 statt 58 Franken der 9-Uhr-Tageskarte).</p><p>Gemäss heutiger Gesetzgebung liegt die Kompetenz der Tarifgestaltung im öffentlichen Verkehr bei den Transportunternehmen. Deshalb haben sie die Kompetenz, die Tarife anzupassen.</p><p>Der Bundesrat sieht aus den genannten Gründen keine Möglichkeit und auch keinen Anlass, hier Einfluss zu nehmen.</p>