<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00316</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Korinna Fröhlich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Mullis + Fröhlich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfgasse 36, 8708 Männedorf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, arbeitet seit Oktober 2001 in einem Teilzeitpensum als Zustellerin/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drucksachenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Y.___ AG (Urk. 6/16). Am 1. Dezember 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte wegen Knie- und Ellbogenbeschwerden rechts bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 6/2; vgl. auch Urk. 6/1). Die IV-Stelle nahm medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen vor. Nach durchgeführtem Vorbescheid-verfahren (Vorbescheid vom 16. März 2015, Urk. 6/24, und Einwand vom 14. April 2015, Urk. 6/34) verneinte sie mit Verfügung vom 21. Mai 2015 (Urk. 6/41) einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente. Die dagegen von der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 2. Juni 2015 erhobene Beschwerde (Urk. 6/44) hiess das Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.2015.00608 vom 31. August 2015 (Urk. 6/52) in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung vom 21. Mai 2015 aufhob und die Sache an die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle zurückwies, damit diese ergänzende medizinische Abklärungen vornehme und danach über den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin holte die IV-Stelle die Berichte der Klinik Z.___ vom 15. Januar 2016 (Urk. 6/59) und vom 25. Januar 2016 (Urk. 6/62) ein und gab bei Dr. med. A.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein Gutachten in Auftrag, das diese am 30. Juni 2016 erstattete (Urk. 6/69). In der Folge beauftragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle ihren Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Abklärungsbericht vom 9. November 2016, Urk. 6/73). Nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 17. November 2016, Urk. 6/75, und Einwand vom 30. November 2016, Urk. 6/83) verneinte die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Februar 2017 (Urk. 2) einen Anspruch auf </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Leistungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 15. März 2017 Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Versicherten eine halbe IV-Rente zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Gutachten über die funktionelle Leistungsfähigkeit sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Ergänzung der Haushaltabklärung einzuholen; zudem sei die orthopädische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begutachtung in Anwesenheit eines Dolmetschers nochmals durchzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu Lasten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 3. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p><span> </span><span>Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensv</span><span>ergleich, </span><span>gemischte Methode</span><span>, Betätigungsvergleich</span><span>) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span>trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span>tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits</span><span>schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> </span><span>der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span>IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi</span><span>tätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 31 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die Beschwerdeführerin, die zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich einzustufen sei, gemäss dem schlüssigen und nachvollziehbaren ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischen Gutachten von Dr. A.___ in einer leichten körperlichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Dies bedeute konkret, dass für die ausgeübte Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drucksachenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus medizinischer Sicht keine Einschränkung bestehe. Die Abklärung vor Ort habe ergeben, dass im Haushalt ebenfalls keine Einschränkung gegeben sei. Im Weiteren sei darauf hinzuweisen, dass die Begutachtung bei Dr. A.___ ohne Dolmetscher stattgefunden habe, da dieser kurzfristig abgesagt habe. Die Tochter der Beschwerdeführerin sei bei der Begutachtung für die Übersetzung aber dabei gewesen, und die Fragen hätten so klar gestellt und beantwortet werden können. Zusammenfassend sei festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass keine Erkrankung vorliege, welche zu einem länger dauernden Ausfall der Erwerbsfähigkeit führe bzw. Einschränkungen im Haushalt zur Folge habe. Aus diesem Grund habe die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente oder auf berufliche Eingliederungsmassnahmen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass sie nach der Schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von ihrem Ehemann im Januar 2015 im Gesundheitsfall in einem 100%-Pensum erwerbstätig wäre. Die gemischte Methode dürfe nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom Februar 2016 ohnehin nicht mehr angewendet werden. Im Weiteren seien die Abklärungen durch Dr. A.___ ungenügend gewesen. Die Untersuchung habe lediglich 40 Minuten gedauert, und es finde sich im Gutachten insbesondere keine substantielle Auseinandersetzung mit den anderslautenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte. Zudem sei das Gutachten auch deshalb nicht verwertbar, weil kein Dolmetscher anwesend gewesen sei. Nebst einer orthopädischen Begutachtung wäre auch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) erforderlich gewesen. Die Schlussfolgerungen im Haushaltabklärungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 9. November 2016 seien sodann nachweislich falsch, zumal die zuständige Abklärungsperson davon ausgegangen sei, dass ihr der ganze Tag zur Verfügung stehe, um die Haushaltarbeiten zu erledigen (Urk. 1 S. 3 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, FMH Allgemeinmedizin, Bezirksarzt des Bezirkes C.___, hielt im Bericht vom 9. Oktober 2014 zuhanden des Bezirksgerichts C.___ fest, dass die Beschwerdeführerin hauptsächlich an Knieschmerzen rechts leide. Zudem sei die Funktion des rechten Ellbogens beeinträchtigt. Die Knieschmerzen seien Folge einer übermässigen Abnützung (Arthrose), die Funktionseinbusse des Ellbogens Folge eines Unfalles im Jahr 1986. Die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen rechts hätten 1996 erstmals zu einer Operation geführt. Weitere Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffe seien 1998 und 2014 erfolgt. Trotzdem habe das Fortschreiten der Abnüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung nicht verlangsamt werden können. Die Ellbogenbeschwerden seien seit der unfallbedingten Operation von 1986 und der Zweitoperation von 1987 belastungsabhängig. Eine sitzende Tätigkeit ohne repetitive Belastungen des rechten Armes sei der Beschwerdeführerin allerhöchstens in einem 50%-Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum möglich. Das rechte Knie müsse mit einer Knieprothese versorgt werden. Der Zeitpunkt der Operation sei noch nicht festgelegt (Urk. 6/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, FMH Orthopädische Chirurgie, von der Klinik Z.___ berichtete am 12. Januar 2015, dass die letzte Beurteilung der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in seiner Sprechstunde am 26. April 2014 erfolgt sei. Dies, bei Status nach Kniearthroskopie rechts mit medialer TME bei medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniskopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropatellärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grad II bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partiell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III am 12. März 2014. Damals habe die Beschwerdeführerin nur noch minimale Restbeschwerden im medialen Kompartiment verspürt. Seit dem 9. April 2014 sei sie zu 100 % arbeitstätig gewesen. Die Frage der weiteren Arbeitsunfähigkeit seit der letzten Beurteilung am 26. April 2014 entziehe sich seiner Kenntnis (Urk. 6/8/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E.___, FMH Innere Medizin, von der Klinik Z.___ gab im Bericht vom 10. Februar 2015 an, dass die Beschwerdeführerin seit 2001 in einem 50%-Pensum als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drucksachenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig sei. Eine Erhöhung des Pensums sei nicht möglich. Bei langem Stehen und Gehen habe sie Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen. Auch eine wechselbelastende Tätigkeit sei ihr nur noch in einem 50%-Pensum möglich, wobei repetitive Belastungen des rechten Armes zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden seien (Urk. 6/10/1-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil IV.2015.00608 vom 31. August 2015 erwog das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche-rungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorhande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Berichte nicht schlüssig beurteilt werden könne (Urk. 6/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E.___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 15. Januar 2016 nebst den bereits bekannten Kniebeschwerden rechts und der Funktionseinschränkung des rechten Ellbogens neu auch vermehrte Knieschmerzen links (seit September 2015). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär. Sie arbeite nach wie vor in einem Pensum von 50 % als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drucksachenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein höheres Pensum sei nicht möglich (Urk. 6/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ diagnostizierte im Bericht vom 25. Januar 2016 eine Retropatel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lararthrose Kniegelenk links. Er gab an, die Beschwerdeführerin sollte ihre körperliche und berufliche Aktivität trotz der vorliegenden Kniesymptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik insgesamt ohne Einschränkung weiterführen können (Urk. 6/62). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stellte im orthopädischen Gutachten vom 30. Juni 2016 folgende Diagnosen (Urk. 6/69/11):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine beginnende posttraumatische Arthrose recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Ellbogengelenk mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streckdefizit von 5° und gutem funktionalem Ergebnis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pangonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des rechten Kniegelenks mit noch guter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Funktionsfähigkeit (0°-Achse des Kniegelenks)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginnende Gonarthrose linkes Kniegelenk bei physiologischer Beinachse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erklärte, dass die Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt für leichte körperliche Arbeit zu 100 % geeignet sei (Urk. 6/69/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin errechnete im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte im an med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E.___ gerichteten Bericht vom 31. August 2016 ein Ganglion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dorsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pedis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lisfranc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ganglion, ausgeprägter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valgus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Interphalangeus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Komponente. Am 30. November 2016 würden die Ganglion-Resektion sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie durchgeführt (Urk. 6/70/1). Im Aufklärungsprotokoll (ohne Datum) gab Dr. D.___ an, dass die Beschwerdeführerin danach für sechs bis acht Wochen zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 6/82). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arbeitsunfähigkeits-Zeugnis vom 13. Januar 2017 bescheinigte Dr. F.___ der Beschwerdeführerin vom 30. November 2016 bis zum 22. Januar 2017 eine 100%ige und ab dem 23. Januar 2017 für zehn bis 14 Tage eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 3/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hinsicht in erster Linie auf das orthopädische Gutachten von Dr. A.___ vom 30. Juni 2016 (Urk. 6/69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf einer fachärztlich-orthopädischen Untersuchung und wurde in Kenntnis der und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen auseinandergesetzt. Zudem hat sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Das genannte Gutachten erfüllt demnach die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an eine beweiskräftige ärztliche Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ erklärte im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin aufgrund der beginnenden posttraumatischen Arthrose des rechten Ellbogengelenks, der beginnenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pangonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des rechten Kniegelenks sowie der beginnenden Gonarthrose des linken Kniegelenks nur noch leichte körperliche Tätigkeiten in einem 100%-Pensum zumutbar seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermieden werden müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en stärke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re Belastungen des rechten Ell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bogens. Gewichte bis zu 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kg seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem rechten Arm noch zumutbar. Eine verstärkte Belastung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechten Armes über 90° Abduktion sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu vermeiden. Kniebelastende Tätigkeiten wie Arbeiten auf Leitern, kniende Tätigkeiten und Arbeiten überwiegend im Stehen müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls vermieden werden (Urk. 6/69/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung von Dr. A.___, die auf einer eingehenden Untersuchung der Beschwerdeführerin beruht (Urk. 6/69/3-10) und die sie insbesondere auch in Kenntnis der zwischen Februar 2014 und Juni 2016 durchgeführten bildgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Untersuchungen beider Knie und des Ellbogens rechts abgab (Urk. 6/69/10), ist angesichts der genannten Befunde und der dazugehörigen Erläuterungen einleuchtend und plausibel.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Darlegungen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) hat Dr. A.___ dabei auch nachvollziehbar begründet, weshalb sie von den Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E.___ und Dr. B.___ abwich. So wies Dr. A.___ darauf hin, dass keine schweren Arthrosen beider Kniegelenke und des rechten Ellbogengelenks vorlägen und sie im Rahmen ihrer Untersuchung auch keine Bewegungseinschränkungen habe feststellen können. Infolgedessen sei aus ihrer Sicht die Indikation zur Implantation eines künstlichen Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenks beidseits nicht gegeben (Urk. 6/69/11). Dr. D.___ gab im Bericht vom 25. Januar 2016 im Übrigen einzig an, dass längeres Knien sowie konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quentes Bergauf- und Bergabwärtsgehen mit gewissen Restbeschwerden ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bunden sei, während die berufliche Aktivität durch die Kniesymptomatik nicht eingeschränkt sein sollte (Urk. 6/62). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist der Beweiswert des Gutachtens von Dr. A.___ nicht herabge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt, weil die (erwachsene) Tochter der Beschwerdeführerin (Urk. 6/2/2) als Übersetzerin mitwirkte (Urk. 6/69/4), nachdem der Französisch-Dolmetscher kurzfristig abgesagt hatte (Urk. 6/69/2). Das Bundesgericht hat in BGE 140 V 260 E. 3.3.1 zwar entschieden, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angehöriger zur Übersetzung psychiatrischer Begutachtungsgespräche prinzipiell ausgeschlossen sei. Im sel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben Entscheid hat es aber auch festgehalten, dass der Beweiswert eines solchen Gutachtens dann nicht geschmälert sei, wenn den Umständen nach auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen sei, dass sich die Übersetzung durch Familienangehörige wesentlich auf die gutachtliche Beurteilung ausgewirkt habe (E. 3.3.3). Dies ist vorliegend der Fall. Dr. A.___ wies einzig darauf hin, dass die Anamnese etwas schwierig gewesen sei, weil die Beschwerdeführerin nicht sehr gut Deutsch verstehe. Hier habe die Tochter aber als Übersetzerin dienen können (Urk. 6/69/4). Wie sich aus der ausführlichen Befunderhebung ergibt (Urk. 6/69/4-10), konnten sodann offensichtlich sämtliche erforderlichen Untersuchungen durchgeführt werden. Inwiefern es zu sprachbedingten Missverständnissen gekommen sein bzw. inwiefern sich die Übersetzung der Tochter negativ auf die Qualität des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ausgewirkt haben soll, hat die Beschwerdeführerin denn auch nicht substantiiert dargetan. Deren Einwand, Dr. A.___ habe aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten die Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkung bei mehr als nur kurzzeitiger Belastung nicht berücksichtigt (Urk. 1 S. 5), vermag jedenfalls nicht zu überzeugen. Überdies ist darauf hinzuweisen, dass es vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend – anders als in BGE 140 V 260 - nicht um eine psychiatrische Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung geht, sondern um eine orthopädische. Auch hier kommt einer guten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigung zwischen Gutachter und versicherter Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grosse</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Gewicht zu. Dies allerdings nicht in dem Masse wie bei einer psychiatrischen Begutachtung, zumal sich ein Gutachter im Rahmen einer somatischen Begutachtung auch auf die Resultate der körperlichen Untersuchung stützen kann. In diesem Sinne erwog denn auch das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht im Urteil I 748/03 vom 3. März 2004 E. 2.1, dass bei somatischen Abklärungen nicht zum vornherein von einer Gehörsverletzung gesprochen werden könne, wenn trotz Verständigungsschwierigkeiten eine Begutachtung nicht in der Muttersprache des Versicherten oder unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Dolmetschers stattfinde. Entscheidend dafür, wie der sprachlichen Verständigung Rechnung getragen werden müsse, sei die Bedeutung der Abklärung als Entscheidungsgrundlage für die in Frage stehende Leistung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nicht auf die Dauer der Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an (Urk. 1 S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">); </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist in erster Linie, ob die Expertise – was vorliegend der Fall ist - inhaltlich voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_664/2009 vom 6. November 2009 E. 3 und 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E. 3.3 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweisen). Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten weiteren Einwände (falsche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grösse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin und falsche Schreibweise des Nachna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens sowie des Vornamens der Tochter; Urk. 1 S. 8) sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordneter Natur und vermögen den Beweiswert des Gutachtens ebenfalls nicht zu erschüttern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des von Dr. D.___ im Bericht vom 31. August 2016 erwähnten Ganglions am rechten Fuss und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valgus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, der in diesem Zusammenhang am 30. November 2016 erfolgten Operation und der damit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundenen vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/70 und Urk. 3/1) ist sodann keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, in welchem Umfang der Beschwerdeführerin die Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drucksa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch zumutbar ist, hat sich Dr. A.___ nicht explizit geäussert. RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, kam in der Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 26. Juli 2016 zum Schluss, dass für diese Tätigkeit keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung bestehe (Urk. 6/74/4). Dies vermag indes nicht zu überzeugen. Gemäss Arbeitgeberbericht der Y.___ AG vom 20. Februar 2015 muss die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drucksachenverträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oft gehen und stehen sowie Gegenstände von 0 bis 10 kg heben oder tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 6/16/6). Mit Blick auf das von Dr. A.___ erstellte Belastungsprofil, wonach der Beschwerdeführerin mit dem rechten Arm lediglich noch das Heben und Tragen von Gewichten bis zu 5 kg zumutbar und Arbeiten überwiegend im Stehen zu vermeiden sind (Urk. 6/69/11), kann die bisherige Tätigkeit nicht als behinderungsangepasst bezeichnet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass auf die Beurteilung von Dr. A.___ abgestellt werden kann. Nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die von Dr. A.___ umschriebenen behinderungsangepassten Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten spätestens seit Mai 2014 (zwei Monate nach dem operativen Eingriff vom 12. März 2014; vgl. dazu auch den Bericht von Dr. D.___ vom 12. Januar 2015, Urk. 6/8/6) wieder in einem 100%-Pensum zumutbar sind. Eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit ist diesbezüglich lediglich für die Zeit vom 30. November 2016 bis spätestens zum 5. Februar 2017 (Urk. 3/1) ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beantragt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es seien weitere medizinische Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, insbeso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndere die Durchführung einer EFL</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vorzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b mit Hinweisen). Der Gesundheitszustand und die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sind aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädischen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens von Dr. A.___ (Urk. 6/69) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der weiteren medizinischen Akten hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend abgeklärt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung darf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen des bei (Teil-)Erwerbstätigen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmenden Einkommensvergleichs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten Arbeitsfähigkeit ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sogenannter Prozentvergleich; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_994/2010 vom 12. April 2011 E. 3.2.3). Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die beiden Vergleichseinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin nie auf ihrem erlernten Beruf als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet hat (Urk. 6/2/4, Urk. 6/6 und Urk. 6/73/2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und sie in den letzten fünf Jahren von 2010 bis 2014 offenbar in einem Pensum von durchschnittlich ca. 40 % (16,66 Stunden pro Woche) als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drucksachenverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Y.___ AG tätig war und damit ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 11‘349.55 erzielte (vgl. Urk. 6/6 und Urk. 6/16), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Gunsten der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sowohl für die Bemessung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf den Lohn als Hilfsarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der heranzuziehenden Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE] 2012 des Bundesamtes für Statistik betrug dieser für Frauen bei einem 100%-Pensum pro Monat bei 40 Arbeitsstunden Fr. 4‘112.-- [Tabelle TA1]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sofern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> man mit der Beschwerdeführerin davon ausgeht, dass sie als ganztägig erwerbstätig einzustufen ist (Urk. 1 S. 10), resultiert – Merkmale, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen (E. 1.4), liegen keine vor – keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit ein Invaliditätsgrad von Null.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geht man mit der Beschwerdegegnerin von einer Qualifikation von 50 % Erwerbs- und 50 % Haushaltsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, ergibt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenso wenig ein renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Gesamt-)Invaliditätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsbericht vom 9. November 2016 (Urk. 6/73), dessen Beweiswert von der Beschwerdeführerin bestritten wird (Urk. 1 S. 9 f.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt. Damit bei Anwendung der gemischten Methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtinvaliditätsgrad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultieren würde, müsste die Behinderung im Haushaltsbereich mindestens 80 % betragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(80 % x 0.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 %). Selbst wenn man nun aber einzelne Positionen des Abklärungsberichts vom 9. November 2016 (Urk. 6/73) in Frage stellen würde (Urk. 1 S. 9 f.), kann eine derartige Behinderung mit Blick auf das von Dr. A.___ umschriebene, nicht sehr eingeschränkte Belastungsprofil von vorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herein ausgeschlossen werden. Dies auch vor dem Hintergrund, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich in der Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geringer ist als derjenige im Erwerbsbereich, da im Haushalt hauptsächlich leichtere bis mittelschwere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zu verrichten sind und es den Versicherten im Rahmen ihrer Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht zumutbar ist, ihre Arbeit einzuteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch zu nehmen (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig davon, ob man die Beschwerdeführerin als ganztägig erwerbstätig oder als teilerwerbstätig einstuft (vgl. E. 1.2), ist ein Anspruch auf eine Rente deshalb zu verneinen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erübrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere Erörterungen zum Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EGMR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Sachen Di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trizio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen die Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z (7186/09) vom 2. Februar 2016.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren besteht auch kein Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Art. 8 ff. IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 2), mit der ein Anspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Leistungen der Invalidenversicherung verneint wurde, erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net werden. Des Weiteren ist die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in bedürftig (Urk. 1 S. 10 ff. und Urk. 3/2-14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antragsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1) ist ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung zu bewilligen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsanwältin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Korinna Fröhlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertreterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bestellen. Rechtsanwältin Fröhlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte mit ihrer Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25. Juli 2017 (Urk. 9) einen Aufwand von 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en 35 Minuten und Barauslagen von Fr. 67.50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert so eine Entschädig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung von Fr. 1‘874.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> künftig in günstige wirtschaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Verhältnisse, so kann sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard standard0"><span class="Standard standard0">Das Gericht </span><span class="Standard standard0">beschliesst</span><span class="Standard standard0">:</span><span class="Standard standard0"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bewilligung des Gesuches vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. März 2017 wird der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Korinna Fröhlich, Männedorf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">deführerin, Rechtsanwältin Korinna Fröhlich, Männedorf, wird mit Fr. 1‘874.70</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Korinna Fröhlich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>