<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">9C_906/2008 {T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Dezember 2008 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Maillard. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">U.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dieter Studer, Hauptstrasse 11a, 8280 Kreuzlingen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">St. Gallerstrasse 13, 8500 Frauenfeld, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 24. September 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Thurgau das von U.________, geboren 1953, am 8. Februar 2005 eingereichte Leistungsgesuch mit Verfügung vom 30. März 2007 abwies, </div> <div class="para">dass die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 10. Juli 2007 guthiess, die Verfügung vom 30. März 2007 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung und Neuverfügung zurückwies, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle diesem Entscheid folgend weitere medizinische Abklärungen tätigte, insbesondere ein rheumatologisches Gutachten einholen liess, welches Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH spez. Rheumaerkrankungen, am 17. November 2007 erstattete, und im Wesentlichen gestützt darauf mit Verfügung vom 21. April 2008 einen Rentenanspruch mangels leistungsbegründender Invalidität (Invaliditätsgrad 3 %) wiederum verneinte, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 24. September 2008 abwies, </div> <div class="para">dass U.________ mit Beschwerde Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung und anschliessenden Neuverfügung beantragen lässt, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht in sorgfältiger Würdigung der schlüssigen medizinischen Aktenlage, insbesondere des Gutachtens der Dr. med. S.________ vom 17. November 2007, mit in allen Teilen überzeugender Begründung, auf die verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), festgestellt hat, dass der Beschwerdeführer wegen seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere jenen am rechten Fuss (Hallux rigidus), zwar seine angestammte Tätigkeit als Maschinenführer nicht mehr ausüben kann, er hingegen in einer leidensangepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig ist, </div> <div class="para">dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet sind, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als mangelhaft im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) erscheinen zu lassen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich die Vorbringen in der Beschwerde weitgehend in - im Rahmen der Art. 95 f. BGG unzulässiger - appellatorischer Kritik tatsächlicher Natur am Gutachten der Dr. med. S.________ erschöpfen, welches indessen die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an den vollen Beweiswert (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 125 V 351</a> E. 3a S. 352) erfüllt und konkret beweiskräftig ist, wie im angefochtenen Entscheid dargetan ist, </div> <div class="para">dass insbesondere keine fachärztliche Stellungnahme bei den Akten liegt, welche dem Beschwerdeführer in eingehender Auseinandersetzung mit den Schlussfolgerungen der Expertin eine geringere Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Verweisungstätigkeit attestieren würde, </div> <div class="para">dass es angesichts der schlüssigen medizinischen Aktenlage keiner zusätzlichen Abklärung bedarf, weshalb von der beantragten Rückweisung abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-90%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page90">BGE 124 V 90</a> E. 4b S. 94), </div> <div class="para">dass schliesslich auf die Kritik des Beschwerdeführers am vorinstanzlich bestätigten Einkommensvergleich nicht näher einzugehen ist, würde sich doch selbst bei Gewährung des maximal zulässigen Leidensabzuges von 25 % (siehe <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> E. 5b/cc S. 80) nichts daran ändern, dass der zu einer Rente berechtigende Mindestinvaliditätsgrad von 40 % (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span> in der seit 1. Januar 2008 geltenden und hier anwendbaren Fassung) nicht erreicht würde, </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 2. Dezember 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer i.V. Fessler </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>