<h2>SubmittedText<h2><p>In der Antwort auf die Interpellation 09.3588, "Familienfreundliche Taxis", hat sich der Bundesrat aufgrund von Sicherheitsbedenken dagegen ausgesprochen, im städtischen Raum die Kindersitzpflicht für Taxis zu lockern.</p><p>- Wie viele Taxis waren in den vergangenen zehn Jahren jährlich in Unfälle verwickelt?</p><p>- Wie viele davon hatten Körperverletzungen für die Passagiere zur Folge?</p><p>- Wie viele der davon Betroffenen waren Kinder (unter sechs Jahren)?</p><p>- Welchem Anteil entspricht das?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Bundesamt für Statistik kann über Unfälle mit Taxis lediglich Daten aus den Jahren 2000, 2003, 2005, 2007 und 2008 liefern. Gemäss diesen Daten wurden in diesen fünf Jahren in Taxis keine Kinder unter 7 Jahren verletzt oder getötet. Zu beachten ist, dass Kinder unter 7 Jahren gemäss den geltenden Bestimmungen bereits damals Rückhaltevorrichtungen benutzen mussten. Für diese positive Bilanz gibt es mehrere Gründe, z. B., dass generell wenig Kinder mit Taxis befördert werden, aber auch, dass die Rückhaltevorrichtungen sehr wirksam sind. Die Tatsache, dass keine Kinder unter 7 Jahren verletzt wurden, kann nun nicht dahingehend interpretiert werden, dass die Präventionsmassnahmen überflüssig oder ineffizient seien. Der Bundesrat ist vielmehr der Ansicht, dass sich die Präventionspolitik im Bereich der Verkehrssicherheit bewährt und deshalb weiterverfolgt werden muss.</p>