<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2012.00020</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Möckli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">11. November 2013</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Huber Keller Wachter Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach, 8402 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1954, war Inhaberin der Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war im Rahmen der freiwilligen Versicherung bei der Elvia Versicherungen (im Folgenden kurz Elvia) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert. Am 6. November 1993 erlitt sie als Beifahrerin in einem vor einem Rotlicht stehenden Personenwagen eine Heck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffahrkollision (Urk. 8/1) und begab sich am 9. November 1993 zu Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeinmedizin, in Behandlung, welcher eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) diagnostizierte (Urk. 8/2). In der Folge war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 25. November 1994 zu 100 %, danach zu 70 % und ab 17. Juni 1996 zu 50 % arbeitsunfähig (vgl. Urk. 8/32). Zwar konnten nach Angaben des weiterbehandelnden Rheumatologen Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/18) durch intensive Physiotherapie die HWS-Beweglichkeit innerhalb eines Monats und auch die cervico-cephale Symptomatik bis Ende Juni 1994 weitestgehend verbessert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, es persistierten jedoch ein rezidivierendes Cervicalsyndrom und Konzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rationsstörungen (Urk. 8/18), weshalb die Elvia in Zusammenarbeit mit dem Haftpflichtversicherer bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt FMH für Neurologie, ein Gutachten in Auftrag gab, welches dieser nach Untersuchungen der Versicherten vom 4. April und 3. Juni 1996 am 6. Juni 1996 erstattete (Urk. 8/24). Anlässlich einer Lagebesprechung am 29. Oktober 1996 wurde die Versicherte sowie ihr Ehemann zu ihrer Tätigkeit befragt (Urk. 8/27). Nach Stellungnahme des Vertrauensarztes Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt FMH für Chirurgie, vom 27. Mai 1997 (Urk. 8/33) und 25. August 1997 (Urk. 8/42) sowie Besprechungen mit der Versicherten (Urk. 8/35) und Rücksprachen mit dem Haftpflichtversicherer (Urk. 8/37) schlug die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Elvia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben vom 16. September 1997 den Fallabschluss per 1. November 1997 unter Zusprache einer Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Einbusse von 40 % vor (Urk. 8/45), was nach weiterer Korrespondenz (Urk. 8/46-49) von der Versicherten schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich angenommen und mittels Verfügung vom 3. November 1997 (Urk. 8/50; vgl. auch Urk. 8/56) abgeschlossen wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidenversicherung ihrerseits richtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. November 1995 bis 30. September 1996 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 60 % eine halbe, von 1. Oktober 1996 bis 31. Juli 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 44 % eine halbe Härtefallrente, und ab 1. August 1998 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % eine ganze Invalidenrente aus (vgl. Urk. 8/63 und Urk. 8/81; Verfügungen vom 18. August 2000; Urk. 25/77-80). Da der Ehemann der Versicherten mit Wirkung ab 1. November 1995 ebenfalls Anspruch auf eine Invalidenrente erwarb (Urk. 25/84/11-25), wurde die Rente der Versicherten rückwirkend bis Ende 2000 als halbe Ehepaar-Invalidenrente, und ab 1. Januar 2001 als ganze plafonierte Rente neu berechnet und ausbezahlt (Verfügungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 8. Mai 2001, Urk. 25/84/1-12). Die Komplementärrentenberechnung der Elvia ergab keine Änderung der UV-Rente (Urk. 8/65).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 30. September 2009 teilte die Rechtsnachfolgerin der Elvia, die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kurz: Allianz) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, sie werde die Anspruchsvoraussetzungen der Rente überprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen und ordne daher eine spezialärztliche Untersuchung an (Urk. 8/82). In der Folge einigten sich die Parteien auf eine interdisziplinäre Begutachtung (vgl. Urk. 8/89-90), wobei die Allianz die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter der Führung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hiermit beauftragte (Urk. 8/93). Diese erstattete das Gutachten am 12. November 2010 (Urk. 8/106). Gestützt auf dieses Gutachten kam die Allianz zum Schluss, dass für die noch vorhandenen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen die Zunahme der erheblichen degenerativen Veränderungen an der HWS sowie die ebenfalls unfallfremden Lendenwirbelsäulen (LWS)-Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde verantwortlich seien, weshalb die natürliche Kausalität der leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhaltenden Elemente zum Unfall weggefallen und unfallbedingt keine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit mehr gegeben sei, und teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben vom 27. Mai 2011 mit, sie gedenke infolge relevanter wesentlicher Änderung des Gesundheitszustandes die Rentenleistungen per 1. August 2010 (richtig: 2011) einzustellen (Urk. 8/108). Hierzu sowie zum Gutachten vom 12. November 2010 liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 18. Juli 2011 (Urk. 8/111) Stellung nehmen, worauf die Allianz am 9. August 2011 im angekündigten Sinne verfügte (Urk. 8/112). Die Einsprache vom 13. September 2011 (Urk. 8/113) wies sie mit Entscheid vom 14. Dezember 2011 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 30. Januar 2012 Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung des Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 14. Dezember 2011 zu verpflichten, ihr weiterhin die Leistungen aus UVG auszurichten (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit reichte sie eine Stellungnahme von Dr. rer. nat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. Januar 2012 zum Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Urk. 3). Die Allianz schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2012 auf Abweisung der Beschwerde. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 12. September 2012, Urk. 15; Duplik vom 10. Oktober 2012, Urk. 20). Das Gericht zog die Akten der Invalidenversicherung bei (Urk. 25/1-147). Die Parteien erhielten Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen (Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 18. Juli 2013, Urk. 30; Eingabe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin vom 4. September 2013, Urk. 32), und wurden mit jeweils der Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme der Gegenpartei bedient (Urk. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Revision einer Invalidenrente der Unfallversicherung richtet sich - vom vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht erfüllten Spezialfall von Art. 22 UVG abgesehen - nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezügers erheblich ändert (Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2011 vom 20. August 2012 E. 4.1). G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch eine auf einem Vergleich beru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Rente revidierbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_718/2012 vom 3. Mai 2013 E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine revisionsrechtliche Rentenherabsetzung im Sinne von Art. 17 ATSG setzt eine anspruchserhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che entweder in einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes mit entsprechend gesteigerter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevante Änderung dar (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 unten; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2, I 574/02; Urteile des Bundesgerichts 9C_603/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.2 und 8C_718/2012 vom 3. Mai 2013 E. 3.2, je mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprüngli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rentenverfügung bestanden hat (beziehungsweise der letzten rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 f. und 133 V 108).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % verändert (BGE 133 V 545 E. 6 S. 547).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Revisionsordnung nach Art. 17 ATSG geht der Grundsatz vor, dass die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det hatte, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Unter diesen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser substituierten Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 S. 369 mit Hinweisen; in BGE 135 I 1 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_342/2008 vom 20. November 2008; vgl. auch BGE 112 V 371 E. 2c S. 373 und 387 E. 1b S. 390).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn die gesetzeswidrige Leistungszusprechung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden (BGE 103 V 126 E. a S. 128; ARV 1996/97 Nr. 28 S. 152 E. 3c). Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung in Bezug auf gewisse Schritte und Elemente (z.B. Invalidität[sbemessung], Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen der Arbeitsunfähigkeit, Beweiswürdigungen, Zumutbarkeitsfragen) not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung solcher Anspruchsvoraussetzungen (einschliesslich ihrer Teilaspekte wie etwa die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsfähigkeit) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_256/2011 vom 21. Juni 2011 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss kann ein Vergleich grundsätzlich ebenso in Wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägung gezogen werden wie eine Verfügung. Es sind jedoch im Rahmen von Art. 53 Abs. 2 ATSG höhere Anforderungen zu stellen, um dem Vergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">charakter Rechnung zu tragen. Die Wiedererwägung ist somit zulässig, wenn der Vergleich zweifellos unrichtig war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob ein Vergleich zweifellos unrichtig war, hängt entscheidend davon ab, was Gegenstand eines Vergleichs sein kann. Ein (öffentlich-rechtlicher) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vertrag bzw. Vergleich hat das Legalitätsprinzip zu beachten; es darf demnach keine vom Gesetzesrecht abweichende Regelung getroffen werden. Die Befugnis zum Abschluss eines Vergleichs ermächtigt die Behörde nicht, bewusst eine gesetzwidrige Vereinbarung zu schliessen, also von einer von ihr als richtig erkannten Gesetzesanwendung im Sinne eines Kompromisses abzuweichen. Ist der Vergleich im Gesetzesrecht zugelassen, so wird aber damit den Parteien bei un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewisser Sach- oder Rechtslage die Befugnis eingeräumt, ein Rechtsverhältnis vertraglich zu ordnen, um die bestehende Rechtsunsicherheit zu beseitigen. Dabei und damit wird in Kauf genommen, dass der Vergleichsinhalt von der Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelung des Rechtsverhältnisses abweicht, zu der es bei umfassender Klärung des Sachverhalts und der Rechtslage allenfalls gekommen wäre. Ein Vergleich ist somit zulässig, soweit der Verwaltung ein Ermessensspielraum zukommt sowie zur Beseitigung rechtlicher und/oder tatsächlicher Unklarheiten. Der Mechanis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus der Interessenabwägung ist somit bei der Wiedererwägung eines Vergleichs bzw. einer Verfügung der gleiche. Unterschiede ergeben sich jedoch bei der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtung, namentlich des Schutzes des berechtigten Vertrauens in den Bestand, der tendenzmässig beim Vergleich stärker als bei der Verfügung ausfällt (BGE 138 V 147 E. 2.4 S. 149 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der in BGE 137 V 210 definierte Verfahrensstandard ist zwar an sich auch für laufende Verfahren verbindlich (vgl. BGE 132 V 368 E. 2.1 S. 369). Es wäre je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch nicht verhältnismässig, wenn nach den alten Regeln eingeholte Gutachten ungeachtet ihrer jeweiligen Überzeugungskraft den Beweiswert einbüssen würden (BGE 137 V 210 E. 6 Ingress S. 266). Bildet ein nach altem Standard in Auftrag gegebenes Gutachten die massgebende Entscheidungsgrundlage, so ist diesem Umstand allenfalls bei der Beweiswürdigung Rechnung zu tragen (Urteil 9C_776/2010 vom 20. Dezember 2011 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin rügt unter anderem eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil die Beschwerdegegnerin für die Leistungseinstellung verschiedene Gründe aufführe (Revision/Wiedererwägung) und dies in widersprüchlicher und unsubstanziierter Weise. Diese Rüge ist infolge ihrer formeller Natur vorab zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheide sind nach Art. 52 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) zu begründen, wobei sich dieser Anspruch auch bereits aus dem verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt. Die Begründung muss wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Einspracheinstanz leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Aus ihr muss ersichtlich sein, ob die Behörde ein Vorbringen der Partei für unzutreffend bzw. unerheblich hält oder ob sie es überhaupt nicht in Betracht gezogen hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentar, 2. Aufl., 2009, N 33 zu Art. 52</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtene Einspracheentscheid (Urk. 2) wird auf gut vier Seiten chrono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch der Sachverhalt aufgeführt, und nach Darlegung der allgemeinen formell- und materiellrechtlichen Grundlagen jeweils ihre konkreten Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen gezogen (S. 6-10). Sie setzt sich einzeln mit den Einwendungen der Beschwerdeführerin gegen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Expertise vom 12. November 2010 auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der (S. 11 f). Somit war es Beschwerdeführerin durchaus möglich, die Gründe für die Rentenaufhebung zu erkennen, ihre Beschwerde zu begründen und die aus ihrer Sicht widersprüchlichen oder unlogischen Begründungselemente auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzeigen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs kann darin nicht erblickt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der schliesslich mit Verfügung vom 3. November 1997 festgehaltene Vergleich (Urk. 8/50) erging aufgrund folgender Aktenlage und Motive:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchte die Beschwerdeführerin am 4. April 1996 und am 3. Juni 1996 und erstattete aufgrund der anlässlich dieser beiden Konsultationen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Befunde sowie der medizinischen Vorakten einschliesslich einer Mag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">netresonanz(MR)-Untersuchung der HWS (10. April 1996 im Röntgeninstitut der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sein Gutachten am 6. Juni 1996 (Urk. 8/24). Hinsichtlich des damals vorliegenden, aktuellen (subjektiven) Beschwerdebildes führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, im Vordergrund stünden Kopfwehbeschwerden von ziehendem Charakter, welche sich regelmässig im Nacken, etwa auf Höhe des Dornfort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzes C6/C7, entwickelten, um beidseitig helm- oder kappenartig sich auf die übrigen Anteile der Schädelkalotte auszubreiten. Die Kopfschmerzen bestünden prinzipiell dauernd, könnten aber zeitlich exazerbieren und mit Übelkeit einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Diesfalls würden die Schmerzen 2 bis 3 Tage andauern. Ferner manifes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten sich bei der Büroarbeit Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen sowie eine Verlangsamung. Ausserhalb dieser Beschwerden berichte die Beschwerdeführerin über gelegentliches Auftreten von Einschlafen der linken Hand, etwa Dermatom C6/C7, sowie Ausbreitung auf den linken Arm (nach proximal). Bei sehr starken Schmerzen nehme die Versicherte gelegentlich Ponstan, was aber nicht viel nütze.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In objektiver Hinsicht fand Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen befundlosen Neurostatus, normale Motorik und Sensibilität. Die Kopf/Hals-Beweglichkeit schilderte er als diffus eingeschränkt beidseits in sämtliche Bewegungsrichtungen, mit teils ausgepräg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten myofascialen Triggerpunkten im Bereich des Ansatzes des Musculus (M.) trapezius am Hinterkopf, wie im Bereich des M. sternocleidomastoideus beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits, und flächige Myogelosen innerhalb des M. trapezius links. Den Kernspin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomographiebefund des Neurocraniums vom 10. April 1996 interpretierte er als Fehlhaltung der HWS bei Osteochondrose C5/C6, deutliche osteogen bedingte Stenosierung des Foramens intervertebrale C5/C6 links.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er beurteilte das Beschwerdebild als sogenanntes Schleudertrauma der HWS, wovon angenommen werden müsse (obwohl bildgebend nicht mehr nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar), dass eine Weichteilverletzung der HWS-Weichteilstrukturen stattgefunden hätten. Dies würde zumindest die Nackenkopfschmerzen sowie die signifikanten Bewegungseinschränkungen der HWS und die starken lokalen Druckschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftigkeiten am Hinterkopf erklären. Als ebenfalls wahrscheinlich erachtete er eine cerebrale Beteiligung im Sinne eines erlittenen Schädelhirntraumas, wofür die kurze amnestische Lücke der Versicherten spreche (sie könne sich nicht mehr an den Aufprall erinnern), ferner die linksseitige Visusstörung, welche eini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge Tage persistiert habe, die linksseitige motorische Ungeschicklichkeit und die glaubhafte Verlangsamung, Konzentrationsstörung und die Merkfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defizite bei der Berufsarbeit. Unfallfremde Faktoren für die festgestellten gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Störungen verneinte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen seien relativ geringgradig ausgeprägt, altersentsprechend häufig anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffen, ohne dass solche Beschwerden auftreten würden. Die gegenwärtig ausgeübte Bürotätigkeit im eigenen Geschäft (nach Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zu einem ca. 30%-Pensum) sei als optimal angepasst zu betrachten. Über weitere erfolgsversprechende Therapien konnte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Angaben machen, da er kein Spezialist für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS-Schleudertraumas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin klärte daraufhin in Zusammenarbeit mit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin und ihres Ehegatten die erwerblichen Verhältnisse ab und rappor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte einen Beschrieb ihrer Tätigkeiten für die von ihr geführte Reinigungsfirma (Protokoll der Besprechung vom 29. Oktober 1996, Urk. 8/27). Die Unterlagen wurden dem Haftpflichtversicherer zugestellt. Der zuständige Aussendienstmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter holte die Buchhaltungsunterlagen ein und stellte fest, dass im Jahre 1992 ein Jahresgewinn von Fr. 1‘183.85, 1993 ein solcher von Fr. 1‘233.40 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen sei und in den Jahren 1994 und 1995 die Umsätze über denjenigen der Vorjahre lägen (Urk. 8/29). Am 11. Juli 1997 versuchte der Aussendienst der Haftpflichtversicherung zusammen mit dem Firmenbuchhalter den tatsächlichen Verdienst bzw. die Bezüge in der Fünfjahresperiode 1990 bis 1995 zu berechnen und schlug eine Regress-Berechnung vor, wobei er festhielt, dass mit an Sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit grenzender Wahrscheinlichkeit die UV-Leistungen zusammen mit den Leistungen der IV den haftpflichtrechtlich zu ersetzenden Erwerbsschaden (das Valideneinkommen bezifferte er mit maximal Fr. 20‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. auch Urk. 8/58) um einiges überschreiten würden (Urk. 8/37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein eigentlicher Erwerbsvergleich mit Festsetzung eines Validen- und Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens unterblieb in der Folge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der behandelnde Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit (50 % der vormaligen Leistung) rechnete (Urk. 8/31) legte die Beschwerdegegnerin das Dossier Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor (Urk. 8/32). Dieser kam in seinem Aktengutachten vom 27. Mai 1997 (Urk. 8/33) zum Schluss, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> drei Jahren nach dem Unfall - eine Chronifizierung etabliert habe und keine Heilung oder Besserung mehr zu erwarten sei, weshalb man sich in der Grössenordnung von einer knapp 50%igen Leistung zufrieden geben müsse. Anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der gemeinsamen Besprechung am 4. Juli 1997 (Urk. 8/35) wurde festgehalten, dass beide Parteien einen Fallabschluss wünschten. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin wollte – da die vielen ärztlichen Untersuchungen sie belasteten – keine Begutachtung, und die Beschwerdegegnerin zweifelte daran, dass eine er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neute Begutachtung etwas Neues bringen würde, weshalb auch sie befürwortete, auf eine solche zu verzichten. Weiter wurde festgehalten, dass es schwer werde, den effektiven Erwerbsausfall zu berechnen, da die Beschwerdeführerin selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig sei. Andere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen würden in der Firma arbeiten und damit Wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfung betreiben, weshalb es falsch wäre, am „Schluss zusammenzuzählen und zu schauen, was übrig geblieben ist“. Die Beschwerdegegnerin beharrte darauf, dass verglichen mit dem Vorunfallzustand sie heute nur mehr eine halbe Leistung erbringen könne, weshalb sie eine 50%ige Rente forderte. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin rechnete damit, dass die IV eine ca. 50%ige Rente bezahlen würde, weshalb sie voraussichtlich lediglich eine Komplementärrente entrichten müsste, und verwies auf einen Vergleichsvorschlag der Haftpflichtversicherung, die den Regressbetrag bezahlen müsse. Hinsichtlich der Integritätsentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass diese durch einen Arzt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt werden müsse und eine Begutachtung notwendig sein würde, um das genaue Ausmass zu beziffern. Nur um eine Begutachtung zu vermeiden, wäre man unter der Voraussetzung einer 50%igen Rente vergleichsweise mit einer Integritätsentschädigung von 40 % einverstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl erkannt wurde, dass die Beschwerdeführerin sich erst einmal im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von zwei Konsultationen einer Begutachtung unterziehen musste, befür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortete die Beschwerdegegnerin angesichts der Vermutung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine Begutachtung im Endeffektiv nicht viel bringe sowie der ärztlichen Unsicherheiten auf dem Gebiete der HWS-Problematik auf weitere medizinische und - unter Hinweis auf die in der freiwilligen Versicherung vertraglich fixierte Jahreslohnsumme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch auf erwerbliche Abklärungen und befürwortete unter dem Motto „lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ den Fallabschluss unter Gewährung der in Aussicht gestellten Leistungen (Urk. 8/38). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 25. August 1997 nochmals Stellung und bezifferte die Integritätsentschädigung nach UVG mit 15 %, diejenige aus der Zusatzversicherung mit 15-18 % (Urk. 8/42). Schliesslich wurde der Vorschlag (50%ige Invalidenrente und Integritätsentschädigung von 40 %) der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin unterbreitet (Urk. 8/45), den diese – mit gewissen Präzisierung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich Rückfallsrecht und Teuerungsausgleich – annahm (Urk. 8/49), worauf die Beschwerdegegnerin den Vergleich mittels Verfügung vom 3. November 1997 festhielt (Urk. 8/50, Urk. 8/56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob seit dem Vergleichsabschluss per 1. November 1997 (Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginn) in den tatsächlichen Verhältnissen (Gesundheitszustand, Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Erwerbsumstände) eine erheblich Veränderung eintrat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht liegt hierzu das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. November 2010 vor (Urk. 8/106). Dieses basiert auf den von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zur Verfügung gestellt Vorakten sowie eigenen, neurologischen (Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH), neuropsychologischen (Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neuropsychologie FSP) und chirurgisch-traumatologischen/manual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen (Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chirurgie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Manualmedizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SAMM) Untersuchungen vom 27. Oktober 2010. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als aktuelle Beschwerden zum Zeitpunkt der Begutachtung werden genannt: Sie habe ständig, 24 Stunden pro Tag, Kopf- und Nackenschmerzen sowie Ohren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geräusche. Die Beschwerden seien mal mehr, mal weniger. Manchmal seien die Kopfschmerzen ganz besonders stark, so dass sie 2 bis 3 Tage gar nichts mehr machen könne. Solche Episoden würden zirka mindestens einmal pro Monat auftreten. Gelegentlich habe sie Kreuzschmerzen, die oftmals mit den Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen in der HWS zusammenhängen würden. Die Schmerzen würden grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich von oben nach unten in den Rücken ausstrahlen. Auf Nachfrage hin habe die Beschwerdeführerin weitere Beschwerden psychischer Natur genannt, so unter anderem Panikattacken (vor vier Jahren). Generell sei sie infektanfällig, nicht leistungsfähig, könne sich nicht konzentrieren, sei rasch ermüdbar und Belastungen würden Schmerzen auslösen (Urk. 8/106 S. 10-11, S. 25). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Befunde der chirurgisch-traumatologischen Untersuchungen erachtete der Gutachter als zum grossen Teil organisch-strukturell nicht erklärbar. Die Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchungen hätten auf eine erhebliche Selbstlimitierung hingewiesen, wobei bei den verschiedenen Untersuchungen zervikale Schmerzen geäussert worden seien, die in keiner Weise organisch-strukturell auf die Halswirbelsäule hätten bezogen werden können. Die Bewegungsamplituden der Halswirbelsäule seien dermassen limitiert und hochgradig als schmerzhaft angegeben gewesen, dass man an eine Luxationsfraktur hätte denken müssen. Radiologisch lägen aber ausschliesslich degenerativ bedingte Befunde vor, die derartige Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkungen nicht ansatzweise erklären könnten. Im Vergleich zwischen der MRI-Untersuchung vom 10. April 1996 und der aktuellen vom 3. November 2010 hätten die degenerativen Veränderungen progredient zugenommen, wobei sich weiterhin keine Hinweise auf posttraumatische Läsionen ergäben hätten. Zusätzlich zeigten sich nun spondylarthrotische Veränderungen C2 bis C 5, sogar Diskushernien auf Höhe C4/5 und C5/6. Dieser Verlauf sei nicht unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt zu erklären, sondern weise auf die schicksalsmässige Zunahme der degenerativen Veränderungen hin. Diese Befunde erklärten aber nur zum klei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Teil die angegebenen Beschwerden und demonstrierten funktionellen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen (hier führte der Gutachter mehrere Beispiele an: Urk. 8/106 S. 26 f.). Auch die klinisch neurologische Untersuchung habe keine für die aktuelle Beurteilung der Arbeitsfähigkeit relevante neurologische Reiz- oder Ausfallzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen objektivieren können. Auch hier hätten sich Inkonsistenzen in den Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, welche neurologisch nicht erklärbar waren, ergeben. Der von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin geschilderte chronifizierte, beidseitige Kopfschmerz konnte vom neurologischen Gutachter nicht klassifiziert oder überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf den Unfall bezogen werden. Die neuropsychologische Untersuchung sei durch erhebliche Inkonsistenzen im Verhalten der Beschwerdeführerin und durch nicht plausible neuropsychologische Testergebnisse geprägt gewesen. Während klinisch zu keinem Zeitpunkt fassbare kognitive Störungen oder Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Belastbarkeit zu verzeichnen gewesen waren, seien die neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischen Testergebnisse durch schwerstgradig ausgeprägte Minder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen – wie bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz oder schwerer Depression - gekennzeichnet gewesen. Derartig schwere kognitive Störungen würden eine erhebliche hirnorganische Pathologie voraussetzen, was (siehe MRI-Befund Schädel) bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall sei. Die durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführte Symptomvalidierung (Green’s Word Memory Test) sei hochgradig auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig ausgefallen. Aus neuropsychologischer Sicht ergäbe sich keine plausible Störung der intellektuellen Funktionen. Die Ergebnisse würden erhebliche Inkonsistenzen und Einschränkungen der Kooperationsbereitschaft (Selbstlimi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung) belegen. (Urk. 8/106/ S. 27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den versicherungsmedizinischen Schlussfolgerungen wird ausgeführt, nach heutigen Angaben der Beschwerdeführerin habe sie anlässlich des Unfalls keine erkennbaren Verletzungen erlitten, auch keinen Kopfanprall, und es sei zu keiner Bewusstlosigkeit gekommen. Initiale Beschwerden hätten gemäss echt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Dokumentation zunächst nicht bestanden. Drei Tage später habe die Beschwerdeführerin ihren Hausarzt aufgesucht, der klinisch schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der HWS sowie Druckdolenzen der Nackenmusku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur festgestellt habe, ohne neurologische Ausfälle. Die Röntgenuntersuchung der HWS habe eine Osteochondrose auf Niveau C5/6, ohne Hinweise auf trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Läsionen ergeben. Der Hausarzt habe für zwei bis drei Wochen eine volle Arbeitsunfähigkeit und einen Behandlungsabschluss in 6 bis 8 Wochen in Aussicht gestellt. Mit Latenz von einem Tag hätten sich zunächst Kopf- und Nackenschmerzen entwickelt, was allenfalls noch als Ausdruck der stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten HWS-Distorsion angesehen werden könne. Für die anschliessende, mit zunehmender Latenz zum Unfall immer stärker werdende Ausweitung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden fehle jedoch jegliches organisch-strukturelles Substrat. So seien rund einen Monat nach dem Unfall erstmals Schmerzen im Bereich der oberen BWS auch Schwindel und Nausea dokumentiert, rund drei Monate nach dem Unfall massive Verspannungen der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur, rund 8 1/2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monate später Koordinationsstörungen, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und Konzentrationsstörungen, rund 2 1/2 Jahre nach dem Unfall ein Tinnitus rechts und Visusstörungen, rund 2 ¾ Jahre nach dem Unfall sei der Neurologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sogar von der Möglichkeit eines Schädelhirn-Traumas ausgegangen; dies wegen einer amnestischen Lücke anlässlich des Unfalls, die zu Beginn aber nicht dokumentiert sei und auch jetzt nicht geltend gemacht werde. Nur schon diese zum Teil erheblichen Latenzen sowie auch das entgegen dem natürlichen Verlauf eingetretene Crescendo der Beschwerden würden geradezu die Annahme eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs der Beschwerden mit dem Unfall verbieten. Dieser Aspekt sei in den früheren medizinischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilungen vollkommen vernachlässigt worden. Komme hinzu, dass zu keinem Zeitpunkt (weder früher noch heute) ein objektiver Nachweis einer unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten organisch strukturellen Schädigung vorgelegen sei. Hinsichtlich der Beurteilung der aktuellen Beschwerden und der geltend gemachten Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkungen seien in allen jetzt durchgeführten Untersuchungen z.T. erhebliche Inkonsistenzen in den Befunden zu verzeichnen, die deutliche Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limitierungen und eine Symptomausweitung belegen würden. Auch die unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremden gesundheitlichen Beeinträchtigungen (v.a. die degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der zervikalen und lumbalen Wirbelsäule) vermöchten das Ausmass der Beschwerden und der geltend gemachten Funktionseinschränkungen nicht zu erklären. Ferner liessen sich ihre Angaben zum Verlauf ihrer beruflichen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit weder mit den diesbezüglichen Angaben in den Akten und der Tatsache vereinbaren, dass sie als Gesellschafterin und Geschäftsführerin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Handelsregister eingetragen sei. Schliesslich sei den medizinischen Akten nicht zu entnehmen, dass bei der Beschwerdeführerin in den letzten Jahren zerviko-zephale Beschwerden, die allenfalls auf den Unfall bezogen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könnten, im Vordergrund gestanden hätten, oder dass sie deshalb in Behandlung gewesen sei. Schon anlässlich des Kuraufenthaltes in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahre 2007 hätten explizit lumbale Schmerzen im Vordergrund gestanden, und später seien dann weitere unfallfremde gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzu gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Unterschenkelkrämpfe, Carpaltunnelsyndrom beider Hände). Auf eine psychiatrische Beurteilung sei im Rahmen dieser Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung verzichtet worden, da weder die anlässlich ihrer Untersuchungen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Befunde noch die gesamten medizinischen Akten eine psychiatrische Diagnose hätten vermuten lassen bzw. zumindest auf eine abgeschlossene Problematik schliessen lassen würden. Schliesslich wiesen die Gutachter darauf hin, dass die – auf eigenen Wunsch hin – an einem einzigen Tag durchgeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Untersuchungen keine übermässige Müdigkeit oder gar Erschöpfung gezei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt hätten, was belege, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin über psycho-physische Ressourcen verfüge, die grundsätzlich auch im Rahmen einer beruflichen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nutzbar wären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage hinsichtlich Unterschiede zwischen aktuellen Befunden und jenen, die 1996 erhoben worden seien, beantworteten die Gutachter wie folgt: Die neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Untersuchungsergebnisse von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien ausgesprochen rudi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentär. So würden sich für die Untersuchung der HWS sehr pauschale Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen ergeben, der Befund umfasse summarisch drei Zeilen, eine valide Untersuchung mit detaillierten Befunden liege nicht vor. Die Beschwerden seien auf irreversible geschädigte muskuläre Strukturen zurückgeführt worden, ohne dass ein derartiger Nachweis erbracht worden wäre. Auch im MRI der HWS vom 10. April 1996 hätten sich keine muskulären Atrophien oder Fetteinlagerungen ergeben, die auf irreversible geschädigte muskuläre Strukturen hinweisen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Auch die rheumatologische Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. März 1996 sei dürftig. Schon damals hätten inkonsistente Befunde vorgelegen, die aber weder aufgegriffen noch kritisch diskutiert worden seien. Verändert hätten sich seit 1997 schicksalsmässig die degenerativen Erscheinungen, was unfallfremd sei. Aufgrund der degenerativen Veränderungen im Bereich der LWS und der HWS seien gewisse Schmerzen und Funktionseinschränkungen der Beweglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu erwarten, jedoch nicht in dem von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Ausmass. Eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit könne nicht postu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert werden. Aufgrund der degenerativen, unfallfremden Veränderungen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Leistungseinschränkungen für Arbeiten verbunden mit repetitiver Extension der HWS bestehen. Für wechselbelastende Tätigkeiten, bei denen keine monoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Zwangshaltungen und repetitiven Gewichtsbelastungen von mehr als 2 kg erforderlich seien, könne eine volle Leistungsfähigkeit (vollschichtig mit 100%iger Leistung) angenommen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Gutachten genügt den rechtsprechungsgemäss erforderlichen Ansprüchen an den Beweiswert eines Gutachtens (E. 1.4) und vermag in seinen ausführlich begründeten Schlussfolgerungen in allen Teilen zu überzeugen. Was die Beschwerdeführerin dagegen – insbesondere unter Hinweis auf die von Dr. med. et rer. nat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfasste Stellungnahme vom 24. Januar 2012 (Urk. 3) – vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen lässt, verfängt nicht. Seine Ausführungen zielen in erster Linie darauf ab, die behaupteten Inkonsistenzen und fehlenden physiologischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge der geklagten Beschwerden zu widerlegen, wobei er selber darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist, dass die Veränderungen beim Schleudertrauma weder manuell noch radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch zu erfassen seien, jedoch auf Verletzungen bzw. Reizzustände mit myofas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialer Ausweitung zurückgeführt werden könnten, die durch geeignete „inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionelle“ Massnahmen gut zu behandeln seien. Er stimmt den Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern zudem darin bei, dass die im MRI erkennbaren degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen weder die Schmerzen noch die Bewegungseinschränkungen erklären könnten und einen natürlichen Verlauf aufzeigten, welcher keinen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit dem Unfall habe. Seine Kritik an „falschen“, für HWS-Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumas nicht validisierten Untersuchungsmethoden vermögen die von den Gutachtern aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aufgezeigten und nachvollziehbaren Inkonsistenzen jedoch nicht zu widerlegen. Dasselbe gilt für die Validisierung der neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischen Tests. Richtig ist, dass die geklagten Symptome (Kopfschmerzen und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen etc.) zu einem „chronischen“ Schleudertrauma passen, jedoch nicht objektiv nachweisbar sind, weshalb Unvereinbarkeiten zwischen den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und den soweit fassbaren, objektivierbaren Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derhebungen gutachterlich aufzuzeigen sind. Darin ist keine „ausschliesslich Interpretation zum Schaden“ der Beschwerdeführerin zu erblicken. Die Rüge, es habe keine eigentliche rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische Untersuchung durch einen Facharzt stattgefunden, verfängt so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann angesichts der ausführlichen chirurgisch-ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädisch und manual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Untersuchung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht. Ein Facharzt dieser Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausrichtung ist gleichermassen in der Lage, funktionelle Einschränkungen der HWS zu beurteilen. Auch ist nicht einsichtig, welchen diesbzüglichen Nachweis ein Elektro-Myogramm der Halsmuskulatur hätte bringen sollen. Eine gewisse – ob unfallkausale oder degenerativ bedingte – Einschränkung durch die nachweisbaren Veränderungen an der HWS wurden von den Gutachtern auch durch die klinischen und vorhandenen bildgebenden Untersuchungen bestätigt. Die feststellbaren Inkonsistenzen würden durch sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che allenfalls Muskelveränderungen nachweisende Verfahren nicht aufgehoben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin ist jedoch darin zuzustimmen, als das Gutachten nur geringfügig Verbesserungen in der im Zeitpunkt der Leistungszusprache vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen HWS-Symptomatik aufzeigt, sondern in erster Linie den natürlichen Kausalzusammenhang der als sukzessive sich ausweitenden Beschwerden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst. Dies liegt massgeblich daran, dass eine ausführliche Befunderhebung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlte, sich ihre Diagnose hauptsächlich in der Darstellung der geklagten Beschwerden erschöpfte und ihre medizinisch begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der von der Beschwerdeführerin behaupteten Leistungseinbussen entsprach. Ein Vergleich der subjektiven, sowohl gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch gegenüber den Gutachtern des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schilderten Beschwerden zeigt auf, dass diese – in Bezug auf die Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen – in etwa gleich lauten. Es sind jedoch neue, und klar im Vordergrund stehende Beschwerden hinzugekommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dennoch ist festzuhalten, dass in neuropsychologischer Hinsicht relevante Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen durch das Gutachten vom 12. November 2010 ausgeschlossen werden konnte, weshalb diesbezüglich von einer erheblichen Verbesserung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen werden muss. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging in seinem Gutachten vom 6. Juni 1996 noch von einer wesentlichen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit infolge der geklagten neuropsychologischen Einschränkungen (Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Verlangsamung, erhöhte Ermüdbarkeit) aus, die ihrerseits – beim Bemühen, im gewohnten Tempo schriftliche Arbeiten zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten – zur Exazerbation der Kopfwehbeschwerden führen würden (Urk. 8/190 S. 3). Diese Einschränkungen bildeten somit massgebliche Grundlage der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsweisen Zusprache der Rente. Demzufolge ist – soweit solche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen wegfielen – von einer wesentlichen Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitsschadens bzw. der Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies zeigt sich auch bei Durchsicht der Akten der Invalidenversicherung. Die gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagte Beschwerdesymptomatik (Kopfschmerzen, inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittierend von Übelkeit begleitet, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen) scheint seit der Leistungszusprache vollständig in den Hintergrund getreten zu sein: Gemäss Arztbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. August 1998 war die Beschwerdeführerin wegen des chronischen zervikovertebralen Syndroms (CVS) letztmals am 26. November 1997 in Behandlung. In der Folge nahm die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehende ISG-Symptomatik zu, welche in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeklärt und schliesslich zur ISG-Arthrodese am 28. Mai 1998 führte (Urk. 25/38). Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für physikalische Medizin, speziell Rheumatologie, berichtete zu Händen der Krankenkasse am 7. Juni 1999 nur mehr in der Anamnese von einer stattgefundenen HWS-Distorsion, welche er medizinisch gesehen als abgeschlossen erachtete. Die Arbeitsunfähigkeit in der Firma der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin führte er ausschliesslich auf die seit Jahren bestehende lumbale Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik zurück (Urk. 8/8). Am 22. Mai 2002 erfolgte erneut eine einmalige Konsultation bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesmal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Angaben der Beschwerdeführerin im Revisionsfragebogen (Urk. 25/86) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Entzündungen im Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich oberhalb des Implantates und weil die Beschwerdeführerin am 6. April 2002 erneut einen Auffahrunfall erlitten hatte (Urk. 25/88; eine diesbezügliche Dokumentation fehlt). Auch in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fand nach Abschluss der Arthrodese-Nachbehandlung keine Untersuchung mehr statt (Urk. 8/91), son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern es erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Wunsch der Beschwerdeführerin – lediglich am 12. April 2002 eine Beurteilung der zugesandten Röntgenbilder (LWS, BWS und HWS), weil die Beschwerdeführerin nicht zum vereinbarten Untersuchungstermin erschien (Urk. 25/105/3-4). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sah die Beschwerdeführerin seit 1994 erstmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder am 10. Dezember 2002 im Rahmen chronischer lumbaler Rückenschmerzen. In seinem Bericht vom 16. Dezember 2002 fehlen jegliche Beschwerdeangaben bzw. Befunderhebungen hinsichtlich der HWS (Urk. 25/104). Im Fragebogen zur Rentenrevision Januar 2006 gab die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin an, der Gesundheitszustand habe sich seit 2002 stetig ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmert im Sinne eines Dauerschmerz-Zustandes oberhalb der operativen Versteifung mit einschränkenden Auswirkungen auf die Beweglichkeit und Fortbewegung (Urk. 25/110). Erst im Bericht vom 6. Februar 2006 schilderte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der HWS, BWS und LWS in allen Richtungen, Druckdolenzen der gesamten paravertebralen Rückenmuskulatur, der Nackenmuskulatur sowie der Schultermuskulatur beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits, was zur Diagnose chronisches panvertebrales Syndrom zervikal und lumbal betont bei Status nach Spondylodese L4-S1 1998 mit Verdacht auf Instabilität der Nachbarsegmente führte (Urk. 25/112/3-4), wiederholt im Bericht vom 19. März 2009 (Urk. 25/120/6-7). Von Unfallfolgen ist nicht mehr die Rede. In den nachfolgenden fachärztlichen Konsiliarberichten (Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH, [Urk. 25/120/8-14], Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie und Innere Medizin, [Urk. 25/120/16-17], der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 8/120/19-20, Urk. 8/121], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 8/120/18]) wurden ein Karpaltunnelsyndrom, Wadenkrämpfe und</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein chronisches Lumbovertebralsyndrom beurteilt bzw. als im Vordergrund stehend genannt. Vorbestehende Zervikalgien bzw. ein chronisches Zervikovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom fanden – soweit überhaupt - am Rande erwähnt in der Anamnese ihren Eingang. Neuropsychologische Störungen wurden in der gesamten Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">periode weder erwähnt noch behandelt. Angesichts dieser Entwicklung - mit insbesondere über längere Zeitperioden fehlender spezifischer Behandlung - ist davon auszugehen, dass diese im Zeitpunkt des Behandlungsabschlusses auf den Unfall zurückgeführten Beschwerden in ihrer Wirkung auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit an Bedeutung verloren, soweit sie überhaupt noch vom Panvertebralsyndrom und anderen Beschwerden (Hand und Bein) abgegrenzt werden können. Wenn die Gutachter angesichts der fehlenden neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Befunde und aufgrund der seit dem Unfall geklagten, jedoch in den Hintergrund getretenen, Zervikalgien bzw. dem chronischen Zervikovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom nunmehr diesbezüglich von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgehen, so liegt – ungeachtet ihrer Stellungnahme zur Unfallkausalität derselben – eine Verbesserung hinsichtlich des unfallbedingten Gesundheitsschaden vor, welche revisionsrechtlich zu beachten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erwerblichen Auswirkungen dieser Verbesserung lassen sich nur hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch beurteilen, weil 1998 massgebliche lumbale Beschwerden hinzugetreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind, die letztlich zur Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab August 1998 führten. Die Beschwerdeführerin setzte – wie sich aus den IV-Akten ergibt – ihre Einzelfirma im Reinigungsdienst bis 1999 fort, wobei sich das beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Erwerbseinkommen laut IK-Eintrag 1987 bis 1997 im Bereich des Minimalbeitrags bewegte und sich in den Jahren 1998/99 auf Fr. 7‘623.-- und Fr. 5‘715.— erhöhte (Urk. 25/124), was sich auch in den überdurchschnittlichen Betriebserträgen (Umsatz 1997/98 jeweils rund Fr. 142‘500.--; 1992: Fr. 103‘963.--) dieser Geschäftsjahre wiederspiegelt (Urk. 25/23, Urk. 25/41, Urk. 25/56). Seit Juni 1996 ist sie als Gesellschafterin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und seit März 2011 als Gesellschafterin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetragen (vgl. Internet-Auszug des Handelsregister des Kantons Zürich). Gemäss Angaben gegenüber der Invalidenversicherung scheiterte im Oktober 2012 ein Arbeitsversuch im Verkauf (Fragebogen Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenrevision vom 23. März 2013, Urk. 25/144). Hieraus kann daher weder eine wesentliche Verbesserung noch eine Verschlechterung der erwerblichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse hergeleitet werden. Bereits die Einzelfirma im Reinigungsdienst wurde schon vor dem Unfall über mehrere Jahre wenig gewinnorientiert betrieben (vgl. Urk. 25/28). Hinzu kommt, dass der seinerzeit abgeschlossene Vergleich auf keiner Invaliditätsbemessung beruhte, weshalb die durch die verbliebenen Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden aus dem Auffahrunfall erlittene Erwerbseinbusse auch nicht an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzweise festgehalten wurden. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Leistungseinschränkung zum überwiegenden Anteil einzig auf den nach dem Unfall hinzugekommenen und therapiebedürftigen lumbalen Beschwerden beruht, was offenbar auch zur Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe der Reinigungsfirma führte. Diese wurde nach dem Unfall jedenfalls noch ohne erkennbare Gewinneinbusse weitergeführt. Die von den Gutachtern fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehaltenen Einschränkungen hinsichtlich der HWS-Beschwerden stehen einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit in angepassten Tätigkeiten (s. E. 4.1 in fine), bei welcher mindestens das vor dem Unfall erwirtschaftete Erwerbseinkommen zu erzielen wäre, nicht mehr entgegen. Hierbei kann offen bleiben, ob diese Einschränkungen einzig auf degenerative Veränderungen, wie sie sich auch ohne Unfall entwickelt hätten, zurückzuführen sind, (so die Meinung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin) oder ob der Unfall wenigstens eine Teilkausalität darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund dieser Erwägungen ist festzuhalten, dass hinsichtlich des auf den Unfall zurückzuführenden Gesundheitsschadens und dessen erwerblichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen eine wesentliche Verbesserung eingetreten ist. Angesichts der gutachterlich schlüssig dargelegten vollen Arbeitsfähigkeit für die bisher ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeiten, jedenfalls in Bezug auf die HWS-Restbeschwerden, ist eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebliche Erwerbseinbusse (mindestens 10 %; vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG) aus den verbliebenen unfallbedingten Beschwerden nicht mehr gegeben. Damit wurde die Rente der Unfallversicherung, basierend auf einer 50%igen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit, zu Recht aufgehoben. Bei dieser Sachlage braucht nicht mehr ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüft zu werden, ob die vergleichsweise Festsetzung der Rente am 3. November 1997 zweifellos unrichtig gewesen war, weil eine Invaliditätsbemessung fehlte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlo</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Walter Keller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMöckli</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>