<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00281</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107104&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00281</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Rüge der Vorbefassung ist, wie der Einwand der Befangenheit, grundsätzlich in jenem Zeitpunkt vorzubringen, in dem der Betroffene Kenntnis der für eine Vorbefassung sprechenden Tatsachen erhält. Vorbefassung (E. 2). Transparenz und Zuschlagskriterien sowie konkrete Bewertung (E. 3). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GELTENDMACHUNG">GELTENDMACHUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWICHTUNG">GEWICHTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TRANSPARENZ">TRANSPARENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORBEFASSUNG">VORBEFASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZEITPUNKT">ZEITPUNKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 1 lit. II b IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">Art. 1 lit. II c IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 lit. I a IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">Art. 16 lit. II IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">§ 17 lit. I i SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 26 lit. I d SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 50 lit. II c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2003 Nr. 27</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Ã¶ffentlicher Ausschreibung vom 22. MÃ¤rz 2002 erÃ¶ffnete die Klinik X, die Submission im selektiven Verfah­ren fÃ¼r verschiedene Planerleistungen, u.a. fÃ¼r Heizung und Haustechnik fÃ¼r die erste Etappe der Gesamtsanierung Klinik X. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach Eingang der Bewerbungen bestimmte die Klinik X fÃ¼nf Ingenieur-Un­ter­neh­men, worunter die heutige BeschwerdefÃ¼hrerin, welche zur Abgabe eines Angebotes fÃ¼r Ingenieurleistungen Heizung, LÃ¼ftung, KÃ¤lte, Klima eingeladen wurden. Dieser Entscheid wurde allen Bewerbern mit Schreiben vom 3. Juni 2002 und unter Bekanntgabe der prÃ¤­qua­lifizierten IngenieurbÃ¼ros mitgeteilt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Beschluss vom 22. August 2002 vergab die Klinik X die Inge­nieur­leistungen fÃ¼r Heizung, LÃ¼ftung und Klima der B AG, in ZÃ¼rich. Der Beschluss wurde allen Anbietern mitgeteilt und am 30. August 2002 publiziert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen den Vergabeentscheid erhob die A AG, in Y, am 9. Sep­tember 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, den Vergabeentscheid vom 22. August 2002 aufzuheben und den Zuschlag der A AG zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤di­gungsfolgen. Zur BegrÃ¼ndung machte die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Hauptsache geltend, die B AG habe bei der Ausarbeitung der Ausschreibungs- und Submissions­unterlagen mitgewirkt und sei als vorbefasste Anbieterin vom Vergabeverfahren auszuschliessen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Klinik X beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 22. Oktober 2002, die Beschwerde abzuweisen und dieser keine aufschiebende Wirkung zu erteilen, un­ter Kos­ten- und EntschÃ¤digungsfolgen. In der Replik und Duplik hielten die Parteien an ih­ren AntrÃ¤gen fest. Die B AG reichte eine Duplik ein, ohne einen formel­len Antrag zu stellen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 24. Oktober 2002 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung gewÃ¤hrt. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zog am 14. Januar 2003 von der Beschwerdegegnerin die Beilagen zum Schreiben der Klinik X vom 3. Juni 2002 an die Bewerber bei. Die Beschwer­defÃ¼hrerin sprach sich am 7. Februar 2003 zu den beigezogenen Akten aus. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien in ihren Rechtsschriften werden, soweit rechtserheb­lich, in den nachfolgenden EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) </span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittel­bar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Ver­einbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) so­wie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswegen vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nicht berÃ¼cksichtigte Anbietende sind zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid legitimiert, wenn sie bei deren Gutheissung eine realistische Chance haben, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen oder wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem sie ein neues Angebot ein­reichen kÃ¶nnen; andernfalls fehlt ihnen das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11). Da die BeschwerdefÃ¼hrerin das tiefste Hono­rar­angebot einreichte und in der Gesamtbenotung hinter der Mitbeteiligten den zweiten Rang belegt, hÃ¤tte sie beim beantragten Ausschluss der Mitbeteiligten eine realistische Chan­ce auf den Zuschlag. Ihre Legitimation ist daher zu bejahen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt zur BegrÃ¼ndung ihres Antrages auf Ausschluss der Mitbeteiligten aus dem Verfahren in ihrer Beschwerdeschrift und in der Replik vor, die­se habe bei der Ausarbeitung der Ausschreibungs- und Submissionsgrundlagen mitgewirkt und sei daher als vorbefasste Anbieterin vom Vergabeverfahren auszuschlies­sen. Das von der Mitbeteiligten erarbeitete Grobkonzept sei massgebend fÃ¼r die Ausarbeitung der Of­ferten gewesen. FÃ¼r den Bereich Haustechnik sei der Grobkonzeptbeschrieb sogar fachlich die einzige ausschlaggebende Grundlage gewesen. An zahlreichen Stellen der Ausschrei­bungsunterlagen sei dieser als massgebend bezeichnet und von den Anbietern sei ver­langt worden, das Grobkonzept unbedingt zu beachten und einzuhalten. Die Mitbe­teiligte ha­be wegen ihrer Vorarbeiten einen projektbezogenen Wissensvorsprung gegenÃ¼ber den Mit­­bewerbern erhalten, insbesondere hinsichtlich des Schwierigkeits­grades, des Korrekturfaktors, der Sachdetails der vorgeschriebenen Umbauarbeiten sowie der konkreten Betriebs­situation. Zudem habe sie persÃ¶nliche Beziehungen zu den fÃ¼r den Zuschlag massgebenden Personen der Beschwerdegegnerin erworben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diesen AusfÃ¼hrungen hÃ¤lt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort und in der Duplik entgegen, die Mitbeteiligte habe weder etwas mit der Ausschreibung noch mit der Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen zu tun. Sie sei lediglich in der Vorphase des Projektes tÃ¤tig gewesen, indem sie im Auftrag der Beschwerdegegnerin â beschrÃ¤nkt auf die Formulierung von mÃ¶glichen Haustechnik-Systemen und die Ermittlung von approximativen Zentralen- und SchachtgrÃ¶ssen â Beihilfe zur Baueingabe des Architek­ten geleistet und einen Grobkonzeptbeschrieb erarbeitet habe. Das Grobkonzept habe nur informellen Charakter und keinen Einfluss auf die Offerten der Bewerber gehabt. Die Mitbeteiligte habe dadurch weder einen unzulÃ¤ssigen Wissensvorsprung noch sonst einen Wettbewerbsvorteil erlangt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Vergaberegeln bezwecken die GewÃ¤hrleistung eines echten, fairen und transpa­renten Wettbewerbs, in welchem alle Anbietenden gleich zu behandeln sind. Von zentra­ler Bedeutung ist, dass fÃ¼r alle Wettbewerbsteilnehmenden dieselben Bedingungen bestehen. Wir­ken Anbietende bereits vor der Ausschreibung bei der Vorbereitung der Vergabe in ir­gend­einer Weise mit, haben sie unter UmstÃ¤nden die MÃ¶glichkeit, die Voraussetzungen der Vergabe in einer fÃ¼r sie gÃ¼nstigen Weise zu beeinflussen. Ausserdem kÃ¶nnen sie gegenÃ¼ber den Mitbewerbern von einem Wissensvorsprung sowie von Vorteilen in zeitlicher Hinsicht profitieren (VGr, 10. April 2002, BEZ 2002 Nr. 31, mit weiteren Verweisen, auch zum Fol­genden). Damit ist aber die Chancengleichheit der Anbietenden nicht mehr gewÃ¤hrleistet. Ein Mitofferieren von Anbietenden, die bereits an der Projektverfassung oder der Erstellung von Ausschreibungsgrundlagen mitgewirkt haben, lÃ¤sst sich deshalb in der Regel nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Anbietenden und dem Gebot eines fairen Wettbewerbs (Art. 1 Abs. 2 lit. b IVÃ¶B) vereinbaren. Dabei kommt es nicht darauf an, ob sich der vorbefasste Anbieter im konkreten Fall tatsÃ¤chlich einen Vorteil verschafft, sondern es ge­nÃ¼gt bereits der objektiv begrÃ¼ndete Anschein eines mÃ¶glichen Vorteils. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Tragweite des Grundsatzes, wonach sich vorbefasste Anbieter nicht an der nach­folgenden Submission beteiligen dÃ¼rfen, ist umstritten. Insbesondere wird von einem Teil der Rechtsprechung und Lehre eine Mitwirkung an Studien, Vorprojekte und dergleichen als zulÃ¤ssig erachtet, wenn die ausgeschriebene Leistung nur von wenigen Anbietern erbracht werden kann oder wenn ein Unternehmer in untergeordneter Weise an der Vorbereitung der Ausschreibung beteiligt gewesen ist (vgl. VGr, 10. April 2002, BEZ 2002 Nr. 31 E. 5b; VGr, 8. Mai 2002, BEZ 2002 Nr. 32 E. 2d, je mit weiteren Hinweisen). Auf diese Problematik braucht nachfolgend nicht nÃ¤her eingegangen zu werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die Frage der Vorbefassung ist eng mit jener der Ausstandspflicht verwandt. Aus­standsgrÃ¼nde im Sinn von § 5a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sind umgehend geltend zu machen. Ein UntÃ¤tigbleiben oder Einlassen in ein Verfahren im Wissen um das Vorliegen von AusstandsgrÃ¼nden gilt als Verzicht auf deren Geltendmachung und fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich zum Verwirken dieses Anspruchs (BGE 121 I 225 E. 3; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspfle­gegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 5a N. 5). Die RÃ¼ge der Vorbefassung ist, wie der Einwand der Befangenheit, grundsÃ¤tzlich zu dem Zeitpunkt vorzubringen, zu welchem der Betroffene Kenntnis der fÃ¼r eine Vorbefassung sprechenden Tatsachen erhÃ¤lt (VGr, 18. Dezember 2002, VB.2002.00263, E. 3c, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Die Klinik X hat in der </span>Stufe1<span> des Vergabeverfahrens (PrÃ¤qualifikation) den In­te­ressenten eine Projektinformation<i> </i>zugestellt. Darin werden als Grundlagen der zu vergeben­den Planungsleistungen fÃ¼r Heizung und LÃ¼ftung/Klima/KÃ¤lte der "Grobkonzeptbeschrieb GebÃ¤udetechnik", spezielle Vorgaben der Klinik X und die BaueingabeplÃ¤ne des Architekten genannt. Der "Grobkonzeptbeschrieb GebÃ¤udetechnik" wurde indessen in jenem Verfahrensstadium nicht abgegeben und konnte offenkundig von den Be­werbern auch nicht eingesehen werden. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 3. Juni 2002 hat die Klinik X den zugelassenen Bewerbern und damit auch der BeschwerdefÃ¼hrerin, das Ergebnis der PrÃ¤qualifikation mitgeteilt. Es hat da­rin u.a. ausgefÃ¼hrt, die Stufe 1 des Auswahlverfahrens sei abgeschlossen und das Ergebnis sei aus der beigefÃ¼gten Liste ersichtlich. Am Schluss des Schreibens wurde noch­mals auf die "Beilage: Ergebnis der Fachingenieurauswahl" hingewiesen. In dieser Bei­lage waren die fÃ¼nf berÃ¼cksichtigten IngenieurbÃ¼ros fÃ¼r Heizung, LÃ¼ftung, KÃ¤lte und Klima, worunter die B AG, namentlich aufgelistet. In ihrer Stellungnahme vom 7. Februar 2003 fÃ¼hrt die BeschwerdefÃ¼hrerin zwar aus, diese Beilage habe sie nicht erhalten. Nachdem im Schrei­ben der Klinik X vom 3. Juni 2002, welches die Be­schwerdefÃ¼hrerin unstreitig erhal­ten hat, sowohl im Text als auch im Beilagenvermerk auf das beiliegende "Ergebnis der Fach­ingenieurauswahl" hingewiesen wird, ist dieser Einwand unbehelflich. GemÃ¤ss dem so­wohl im Verwaltungsverfahren wie auch im GeschÃ¤ftsverkehr geltenden Grundsatz von Treu und Glauben hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin unverzÃ¼g­lich von der Beschwerdegegnerin die betreffende Beilage verlangen mÃ¼ssen, wenn ihr der erwÃ¤hnte Brief tatsÃ¤chlich ohne die­selbe zugekommen ist. Heute ist davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht nur vom Schreiben vom 3. Juni 2002, sondern mit diesem auch vom Ergebnis der Fachinge­nieurauswahl Kenntnis erhielt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit dem Schreiben vom 3. Juni 2002 wurden die prÃ¤qualifizierten IngenieurbÃ¼ros auf den 10. Juni 2002 zu einer Begehung und zur Abgabe der Submissionsunterlagen eingeladen. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass die "Schriftliche Fragestellung" bis 17. Juni 2002 und die Offerteingabe bis 19. Juli 2002 zu erfolgen habe. Die anlÃ¤sslich der Begehung vom 10. Juni 2002 abgegebenen Unterlagen umfassten u.a. die von der B AG verfasste "Vorstudie/Konzeptphase â Grobkonzeptbeschrieb" vom 29. August 2001 fÃ¼r ver­schiedene Arbeitsleistungen, worunter Heizung, LÃ¼ftung, Klima und KÃ¤lte<i>. </i>In den ebenfalls abgegebenen "Offertunterlagen fÃ¼r die prÃ¤qualifizierten Bewerber" wird verschiedent­lich auf diese Studie verwiesen (S. 1 und 4 sowie Beilage 2 hierzu), u.a. mit dem Hinweis, diese sei zu Ã¼bernehmen (S. 4 Ziff. 2.4). Mit Abgabe der Submissions­unterlagen hatte somit die BeschwerdefÃ¼hrerin alle relevanten Unterlagen, um erkennen zu kÃ¶nnen, dass die B AG zu den fÃ¼nf prÃ¤qualifizierten Bewerbern ge­hÃ¶rte und als Verfasser des "Grobkonzept­beschriebes" vom 29. August 2001 bereits frÃ¼her bezÃ¼glich der ausgeschriebenen Planungsarbeiten mitgewirkt hatte. SpÃ¤testens bei Sichtung der Unterlagen im Hinblick auf die Stellung von schriftlichen Fragen, d.h. am 17. Juni 2002 hat die BeschwerdefÃ¼hrerin davon auch tatsÃ¤chlich Kenntnis gehabt bzw. hÃ¤tte davon Kenntnis haben mÃ¼ssen. Der Ein­wand, die Mitbeteiligte dÃ¼rfe aus diesem Grund als vorbefasste Anbieterin nicht am Verga­be­verfahren teilnehmen, hÃ¤tte damit bereits zu jenem Zeit­punkt geltend gemacht werden mÃ¼s­sen. Es geht nicht an, im Wissen um die Vorbefassung eines Mitbewerbers das Ergebnis des Vergabeverfahrens abzuwarten, um anschliessend â je nach Ergebnis des Verfahrens â den Einwand der Vorbefassung zu erheben. Die Beschwer­defÃ¼hrerin ist mithin mit diesem Einwand nicht zu hÃ¶ren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet gegen den Vergabebeschluss weiter ein, sie verfÃ¼ge mit einem "Angebotspreis von 100 %" klar Ã¼ber das wirtschaftlich gÃ¼nstigere Angebot. Der Preis sei bei der Auswahl nur zu 25 % bei der Beurteilung eingesetzt worden, ob­schon in den Ausschreibungsunterlagen die Reihenfolge "VollstÃ¤ndigkeit der Angebote, Preis-/LeistungsverhÃ¤ltnis, PrÃ¤sentation, KapazitÃ¤tsnachweis â VerfÃ¼gbarkeit der SchlÃ¼ssel­personen, Besondere Eignung des Anbieters fÃ¼r die projektspezifische Aufgabenstellung" aufgefÃ¼hrt gewesen sei. Die restlichen 75 % der Bewertung seien der PrÃ¤sentation zu­geordnet worden. Bei der Einladung habe die Bauherrschaft keinen genÃ¼genden Hinweis auf eine Unterscheidung in PrÃ¤sentation, KapazitÃ¤tsnachweis und besondere Eignung gege­ben und vor allem keine Gewichtung genannt. Sie habe daher davon ausgehen dÃ¼rfen, dass es lediglich um die PrÃ¤sentation gegangen sei. Es sei unzulÃ¤ssig, nachtrÃ¤glich die PrÃ¤sentation mit den weiteren zwei Kriterien (KapazitÃ¤tsnachweis und besondere Eignung) zu kom­bi­nieren und eine "Gesamtpaket" mit 75 % Gewicht zu schnÃ¼ren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diesem Einwand hÃ¤lt die Beschwerdegegnerin entgegen, das Zuschlagskriterium "Preis" sei mit 25 % gleich gewichtet worden wie die Ã¼brigen vier Zuschlagskriterien. Dies sei angemessen, da bei Planungsleistungen der Preis Ã¼ber die QualitÃ¤t der angebotenen Dienst­­leistungen wenig aussage und die persÃ¶nlichen und organisatorischen Eigenschaften der Anbieter sowie deren Referenzen und KapazitÃ¤ten sowie die VerfÃ¼gbarkeit von SchlÃ¼ssel­­personen, wie Projektleiter wichtiger seien. Nach Auswertung der Angebotssummen ha­be die BeschwerdefÃ¼hrerin das tiefste Honorarangebot eingereicht, wÃ¤hrend die Mitbeteilig­te den zweiten Rang belegt habe. Diese beiden seien zu einer persÃ¶nlichen PrÃ¤sentation eingeladen worden, an welcher die weiteren Zuschlagskriterien neben dem Preis, also PrÃ¤sentation, KapazitÃ¤tsnachweis/VerfÃ¼gbarkeit der SchlÃ¼sselpersonen und besondere Eignung fÃ¼r die projektspezifische Aufgabenstellung beurteilt und bewertet wurden. Im Einladungsschreiben seien die Parteien ausdrÃ¼cklich darauf aufmerksam gemacht worden. Jedes Mitglied des Be­wertungsgremiums (Dr. D, Direktor F und Baukoordinator G) habe ein Bewertungsblatt ge­fÃ¼hrt. Die Mitbeteiligte hinterliess mit einer Durchschnittsnote von 9,57 einen sehr guten, die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einer solchen von 8,17 einen guten Eindruck. Letztlich, d.h. un­ter BerÃ¼cksichtigung der Honorarofferte, habe die Mitbeteiligte eine Gesamtnote von 9.46, die BeschwerdefÃ¼hrerin von 8.63 erreicht. An der Gesamtrangierung hÃ¤tte sich nichts geÃ¤ndert, wenn der Preis mit 50 % gewichtet worden wÃ¤re. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Zuschlagskriterien mÃ¼ssen, um die notwendige Transparenz eines Vergabeverfahrens (Art. 1 Abs. 2 lit. c IVÃ¶B) zu gewÃ¤hrleisten, in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben werden (§ 17 Abs. 1 lit. i der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 [SubmV]), und aus der Bekanntgabe muss ersichtlich sein, welches Gewicht die Vergabebe­hÃ¶rde den einzelnen Kriterien beimisst. Um die relative Bedeutung dieser Kriterien ersichtlich zu machen, mÃ¼ssen nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts diese zumindest in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bekannt gegeben werden (vgl. zum Ganzen RB 1999 Nr. 62 = BEZ 1999 Nr. 13 E. 3b = ZBl 100/1999, S. 372). In einem neueren Entscheid (VGr, 18. Dezember 2002, VB.2001.00095, www.vgrzh.ch) hat sich das Verwaltungsgericht mit der in der Lehre teilweise vertretenen Rechtsauffassung auseinandergesetzt, dass die erforder­liche Transparenz des Vergabeverfahrens nur gewÃ¤hrleistet sei, wenn bei der Bekanntgabe der Zuschlagskriterien nicht nur deren Reihenfolge, sondern auch die Gewichtung der ein­zelnen Kriterien genannt werde. Das Gericht ist dabei zum Schluss gekommen, dass dies zwar wÃ¼nschbar, aber rechtlich nicht erforderlich sei. Vor- und Nachteile verschiedener LÃ¶­sungen liessen sich zum heutigen Zeitpunkt nicht ausreichend Ã¼berblicken. In dieser Situation obliege es nicht in erster Linie der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung und dem Ver­ordnungsgeber, die Voraussetzungen der Vergabe Ã¶ffentlicher AuftrÃ¤ge nÃ¤her zu umschreiben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die fÃ¼r eine bestimmte Beschaffung massgeblichen Zuschlagskriterien werden von der VergabebehÃ¶rde im Hinblick auf die Besonderheiten des Auftrags festgelegt, wobei ihr ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht. Ebenso steht </span>der VergabebehÃ¶rde bei der Be­urteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien ein erheblicher Ermessensspielraum zu (RB 1999 Nr. 67). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVÃ¶B; vgl. auch § 50 Abs. 3 VRG nicht ein. Zu prÃ¼fen ist dagegen eine allfÃ¤llige Ãber­schreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 2 lit. c VRG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">bb) Die Beschwerdegegnerin hat in den Ausschreibungsunterlagen die folgenden "Auswahlkriterien" bekannt gegeben:</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">- VollstÃ¤ndigkeit der Angebote</p> <p class="Einzug1">- Preis/LeistungsverhÃ¤ltnis</p> <p class="Einzug1">- PrÃ¤sentation</p> <p class="Einzug1">- KapazitÃ¤tsnachweis, VerfÃ¼gbarkeit der SchlÃ¼sselpositionen</p> <p class="Einzug1">- Besondere Eignung des Anbieters fÃ¼r die projektspezifische <br/> Aufgabenstellung</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Dabei ist offensichtlich, dass es sich beim ersten Kriterium um eine Formvorschrift handelt, welche zum Ausschluss des betreffenden Anbieters fÃ¼hrt, wenn sie nicht er­fÃ¼llt ist (vgl. § 26 Abs. 1 lit. d SubmV), wÃ¤hrend die Ã¼brigen vier Kriterien "echte" Zuschlags­­kriterien sind. Wenn die VergabebehÃ¶rde bei der Bewertung der Angebote den Preis mit 25 % gleich gewichtet hat wie die PrÃ¤sentation, die vorhandenen KapazitÃ¤ten und die besondere Eignung des Anbieters fÃ¼r die Aufgabe, mithin der QualitÃ¤t der Arbeit mehr Gewichtung zugemessen hat als dem Preis selber, ist dies â gerade bei Planungsarbeiten im Kostentarif â sachgerecht. Bei gleicher Gewichtung aller Zuschlagskriterien ist vorliegend der Grundsatz, dass diese in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bekannt gegeben werden mÃ¼s­­­sen, naturgemÃ¤ss nicht verletzt. Die Beschwerdegegnerin ist bei der Gewichtung und bei der Festlegung der Bewertungsskala von der Annahme ausgegangen, dass eine im Durch­­schnitt 1 Punkt hÃ¶here Benotung der QualitÃ¤t insgesamt, also ein "sehr gut" statt ein "gut", Honorarmehrkosten von 15 % rechtfertigt und dass eine um einen Punkt bessere Be­no­tung Vorteile von einem KostenÃ¤quivalent von wenigstens 1 % der entsprechenden anrechenbaren Gesamtbausumme erbringt. Diese Ãberlegungen, insbesondere die Abstimmung der Preisskala mit der QualitÃ¤tsskala, sind nicht nur sachlich begrÃ¼ndet, sondern geradezu vor­bildlich. UnbegrÃ¼ndet ist auch der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, sie habe beim Vor­­stellungsgesprÃ¤ch annehmen dÃ¼rfen, dass es allein um die PrÃ¤sentation gehe und nicht auch noch um die beiden anderen Zuschlagskriterien "KapazitÃ¤tsnachweis" und "Besondere Eignung". In der Einladung der Klinik X vom 6. August 2002 zum VorstellungsgesprÃ¤ch wurde dessen Zweck wie folgt umschrieben: "... PrÃ¤sentation des BÃ¼ros und der pro­jekt­lei­ten­den Personen, je hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben, mit Ar­beitserfah­rung in einem grÃ¶sseren Planungsteam, Erfahrung mit Kontrollinstrumenten der Bauherrschaft, Abwicklung der QualitÃ¤tskontrolle/-sicherung im eigenen BÃ¼ro". Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die QualitÃ¤tskriterien aufgrund der AusfÃ¼hrungen der Bewerber bewertete. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu Recht beanstandet die BeschwerdefÃ¼hrerin die Art der Benotung nicht, bei welcher jedes der drei Mitglieder des Bewertungsgremiums anhand von BewertungsblÃ¤ttern eine eigene Benotung vornahm und anschliessend die Durchschnittsnote ermittelt wurde. Dieses Vorgehen sichert eine breit abgestÃ¼tzte Bewertung. Die Benotung selber wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin substanziell nicht in Frage gestellt. Der einzige diesbezÃ¼gliche Ein­­wand lautet dahingehend, es sei "nicht recht einzusehen", warum auf Seiten der Mitbeteiligten die Einbindung der im Spitalbau besonders erfahrenen Firma C positiv gewichtet worden sei, wÃ¤hrend die Erfahrung im Spitalbau und Kenntnisse der BeschwerdefÃ¼hrerin im Bereich der Medizinaltechnik bei der Gewichtung nicht berÃ¼cksich­tigt worden seien. Diese AusfÃ¼hrungen sind indessen nicht geeignet aufzuzeigen, weshalb die entsprechende Benotung 2 x gut und 1 x befriedigend bei der BeschwerdefÃ¼hrerin und 1 x sehr gut, 1 x sehr gut â ausgezeichnet und 1 x ausgezeichnet bei der Mitbeteiligten rechtsverletzend sein soll. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>