<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00421</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Juli 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in S</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard StandardEinzug">achen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gysler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gysler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p><span>1.</span><span> </span><span>X.___</span><span>, geboren 1960, war seit dem 1. Oktober 2015 als Office- und Reinigungsmitarbeiter in einem 50 %-Pensum im Restaurant </span><span>Y.___ in Z.___</span><span> angestellt (Urk. 10/14). Am 19. Dezember 2016 wur</span><span>de er in einer Moschee</span><span> angeschossen (Urk. 10/18/110, Urk. 10/18/136, vgl. Polizeirapport vom 20. Dezember 2016 [Urk. 10/4]). Die erstbehan</span><span>delnden Ärzte des Spitals</span><span> </span><span>A.___</span><span> diagnostizierten einen hämorrhagischen Schock bei Polytrauma mit multiplen Schussverletzungen (Urk. 10/18/114). Dabei stellten sie Läsionen von Dünndarm, Kolon, Milz, Zwerchfell,</span><span> einen</span><span> Hämatothorax beidseits sowie eine mehr</span><span>fragmentäre proximale Vorderarm-Schussfraktur links und eine </span><span>Humerus</span><span>schaft</span><span>fraktur</span><span> rechts fest (Urk. 10/18/114, Urk. 10/18/120, Urk. 10/18/123, </span><span>Urk. 10/18/125). Der Versicherte wurde daraufhin mehrfach operiert (Urk. 10/</span><span>18/119-121, Urk. 10/18/123-126). Am 2. Februar 2017 trat der Versi</span><span>cherte zur</span><span> weiteren</span><span> stationären Behandl</span><span>ung ins Rehazentrum B.___</span><span> ein (Urk. 10/18/106, v</span><span>gl. Austrittsbericht Spital</span><span> </span><span>A.___</span><span> vom 2. Februar 2017 [Urk. 10/18/114-118]). Der Austritt erfolgte am 31. März 2017 (Urk. 10/18/96-100). Nachdem der behandelnde Ar</span><span>zt des Rehazentrums B.___</span><span> den Ver</span><span>sicherten am 3. April 2017 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung angemeldet hatte (Urk. 10/1), reichte der Versicherte am 19. Mai 2017 (Eingangsdatum) gleichenorts eine An</span><span>meldung zum Leistungsbezug ein (Urk. 10/8). Nachdem die IV-Stelle einen Arbeitgeberbericht (Urk. 10/14) eingeholt und mit dem Versicherten ein Einglie</span><span>derungsgespräch durchgeführt hatte (Urk. 10/17), schloss sie die Eingliederungs</span><span>be</span><span>ratung mit Mitteilung vom 15. Juni 2017 ab (Urk. 10/16). Daraufhin wurden </span><span>die Akten der Unfallversicherung beigezogen (Urk. 10/18/1-136, Urk. 10/21/1-40)</span><span> und ein Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (Urk. 10/19) sowie Berichte der behandelnden Ärzte eingeholt (Urk. 10/39-41). Am 22. November </span><span>2018 erstattete die C.___</span><span> zu</span><span>han</span><span>den der Unfallversicherung ein interdisziplinäres Gutachten in den Diszi</span><span>pli</span><span>nen Neurologie, Psychiatrie sowie Orthopädie-Traumatologie (Urk. 10/42). Mit Vorbescheid vom 7. März 2019 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zu</span><span>sprache einer vom 1. Dezember 2017 bis Ende Februar 2019 befristeten </span><span>halben </span><span>Invalidenrente in Aussicht (Urk. 10/46). Dagegen erhoben die </span><span>Gastro</span><span> </span><span>Social</span><span> </span><span>Pensionskasse am 12. März 2019 (Urk. 10/47) und der Versicherte am 5. April 2019</span><span> Einwand (Urk. 10/54, </span><span>Einwandbegründung</span><span> vom 21. Juni 2019 [Urk. 10/60]). Die </span><span>Gastro</span><span> </span><span>Social</span><span> Pensionskasse zog ihren Einwand mit Schreiben vom 29. April 2019 zurück (Urk. 10/56). Mit Stellungnahme vom 25. Juni 2019 antworteten die Gutachter der </span><span>C.___</span><span> auf Ergänzungsfragen, welche sich während des unfall</span><span>versicherungsrechtlichen Verfahrens ergeben hatten (Urk. 10/63, vgl. </span><span>Urk. 10/53). Die IV-Stelle holte daraufhin weitere Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 10/73, Urk. 10/75) und legte das Dossier ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vor (St</span><span>ellungnahme Dr. med. D.___</span><span>, Facharzt für Chirurgie sowie </span><span>Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 21. Novem</span><span>ber</span><span> </span><span>2019 [Urk. 10/81/8]). Mit Schreiben vom 9. Januar</span><span> </span><span>2020 (Urk</span><span>. 10/79) nahm der Versicherte </span><span>–</span><span> aufforderungsgemäss (Urk. 10/76) </span><span>–</span><span> zur aktualisierten Aktenlage Stellung. Mit Verfügung vom 3. Juni 2020 sprach die IV-Stelle dem Versicherten vom 1. Dezember 2017 bis Ende Februar 2019 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu und verneinte einen darüberhinaus</span><span>gehenden Rentenanspruch (Urk. 2 = Urk. 10/84+88).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Dagegen erhob der Versicherte am 25. Juni 2020 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 3. Juni 2020 sei vollumfänglich aufzuheben und es sei ihm ab Dezember 2017 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Even</span><span>tuell sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2, vgl. Urk. 3/4 und Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2020 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. September 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX114"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">htlich weiterhin andauern wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 88a Abs. 1 IVV ist bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente analog anzuwenden (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_626/2017 vom 9. Mai 2018 E. 3.2). Das Bundesgericht wendet in solchen Fällen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel den zweiten Satz dieser Bestimmung an und gewährt oder bestätigt eine höhere Rente drei Monate über die Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes hinaus (Urteil des Bundesgerichts 8C_670/2011 vom 10. Februar 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. statt vieler auch Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2017 vom 9. Mai 2018 E. 4). Ist aufgrund eines Gutachtens überwiegend wahrscheinlich, dass sich der Gesundheitszustand verbessert hat, nicht aber ersichtlich, wann diese Besserung eingetreten ist, kann es sich rechtfertigen, die Rente bereits auf den Zeitpunkt hin, in welchem sie festgestellt worden ist, herabzusetzen oder aufzuheben (Urteile des Bundesgerichts 9C_687/2018 vom 16. Mai 2019 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span id="XX112"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihres Entscheides aus, seit dem Unfall vom 19. Dezember 2016 sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Office- und Reinigungsmitarbeiter nicht mehr zumutbar. Auch eine andere Tätigkeit sei ihm vorübergehend nicht zumutbar gewesen. Der Invaliditätsgrad von 100 % sei dabei dem geleisteten Arbeitspensum anzupassen. Wie sich aus dem Arbeitgeberfragebogen vom 7. Juni 2017 entnehmen lasse, habe der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer zuletzt in einem 50 %-Pensum gearbeitet, da ihm der Arbeitgeber keine Vollzeitstelle habe anbieten können. Dementsprechend ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 50 % und bestehe ab Dezember 2017 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dem interdisziplinären Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. November 2018 komme voller Beweiswert zu. Gestützt darauf sei dem Beschwerdeführer spätestens seit dem 22. November 2018 jede Tätigkeit voll zumutbar, welche ausschliesslich mit der rechten Hand ausgeführt werden könne. Auch unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 20 % sei es ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu generieren. Diese Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung sei zu berücksichtigen, nachdem sie drei Monate angedauert habe und voraussichtlich länger andauern werde, weshalb die halbe Rente per Ende Februar 2019 zu befristen sei (Urk. 2, Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die Beschwerdegegnerin scheine mit der Anpassung des Invaliditätsgrades an das Arbeitspensum sinngemäss die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Methode anzuwenden. Die Arbeitsunfähigkeit im Aufgabenbereich habe sie dabei jedoch nicht berücksichtigt. Da der Beschwerdeführer bei Eintritt der Invalidität teilweise arbeitslos und zuvor zu 100 % erwerbstätig gewesen sei, sei der Invaliditätsgrad aber ohnehin anhand der allgemeinen Methode des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs zu ermitteln. Auf das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschiedenen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgestellt werden. Vielmehr sei für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g der Arbeitsfähigkeit auf die E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschätzung von Dr. med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Chirurg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie und Oberärztin am Spital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 12. November 2019 abzustützen, wonach infolge der abdominalen und thoraka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Beschwerden eine Restarbeitsfähigkeit von 20 % bestehe. Der guten Ordnung halber sei anzumerken, dass die Einschränkung der Leistungsfähigkeit infolge der Einschränkungen der dominanten Hand mindestens 50 % betrage. Hilfstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, welche ohne Einschränkungen mit der nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ht-dominanten Hand ausgeführt wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> existierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht. Sofern für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werde, müsse eine polydisziplinäre Begutachtung in den Disziplinen Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Gefässchirurgie, Psychiatrie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologie durchgeführt werden (Urk. 1 S. 4 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu klären ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Gutachten vom 22. November 2018 stellten die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (Urk. 10/42/29):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überwiegend wahrscheinlich mit kausalem Zusammenhang zum Ereignis vom 19. Dezember 2016:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Höhergradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radialisparese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links (ICD-10 G56.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undislozierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Humerusschaftfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/-fissur rechts wegen Schussverletzung vom 19. Dezember 2016 (ICD-10 X93)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach posttraumatischer Belastung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sstörung (diagnostiziert im F.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laut Bericht vom 8. März 2018; ICD-10 F43.1), inzwischen remittiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schwerer depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r Episode (diagnostiziert im F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> laut Bericht vom 8. März 2018; ICD-10 F32.2), inzwischen remittiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallkausal, aber bei der aktuellen Begutachtung nicht fachspezifisch abgeklärt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-abdominalen Schussverletzungen (ICD-10 X93)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überwiegend wahrscheinlich ohne kausalen Zusammenhang zum Ereignis vom 19. Dezember 2016:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dringender Verdacht auf nicht immer adäquates Schmerzverhalten mit Symptomausweitung und Selbstlimitation (ICD-10 F59)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aufgrund ungünstiger psycho-sozialer, beruflicher, sozio-ökonomischer und kultureller Umstände (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinischer Verdacht auf beginnende degenerative Veränderungen Knie beidseits (ICD-10 M17.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der orthopädischen Untersuchung hätten sich zusammengefasst patho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ogische Befunde am linken Arm ergeben, wozu aber vor allem die Angaben des neurologischen Kollegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, da es sich im Wesentlichen um eine Nervenschädigung handle. Rein mechanisch seien wahrscheinlich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umwende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Arms beeinträchtigt, wobei sich das genaue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schäden nicht eindeutig fassen lasse. Dies stehe im Vergleich zur bestehenden Schädigung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber deutlich im Hintergrund. Am rechten Arm, wo der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Ereignis vom 19. Dezember 2016 ebenfalls eine Verletzung erlitten habe, seien die objektiven Verhältnisse hingegen günstig und begründeten keine relevanten Einschränkungen mehr. Durch die genannte Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lematik lasse sich allgemein eine deutlich eingeschränkte Einsatzfähigkeit des linken Armes begründen, sodass viele bimanuelle Aktivitäten nicht mehr aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübt werden könnten. Vielmehr könne die linke Hand nur noch als Hilfshand eingesetzt werden, die keine Gewichte mehr tragen könne und auch feinmotorisch eingeschränkt sei. Dabei sollte nochmals eine Klärung versucht werden, ob es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der linken Hand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tatsächlich um seine dominante handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (beispielsweise durch eine Nachfrage beim Arbeitgeber), da deren Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung in diesem Fall natürlich stärker ins Gewicht fiele als bei Rechtsdominanz. Die erwähnten Einschränkungen am linken Arm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Küchenmitarbeiter nicht mehr zu, sodass hierfür von einer vollen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden müsse. Hingegen seien körperlich leichte Tätigkeiten, die vornehmlich mit der rechten Hand ausgeübt würden und wo die linke Hand nur für einfache Hilfsfunktionen eingesetzt werden müsse, aus rein orthopädischer Sicht uneingeschränkt möglich. Hier seien allfällige zusätzliche Einschränkungen auf neurologischer Ebene zu berücksichtigen. Definitiv keine Rolle spielten diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen bei rein rechtshändig auszuübenden Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die entsprechend zeitlich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> uneingeschränkt möglich seien (Urk. 10/42/24-25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die eingehende neurologische Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lähmung links ergeben, wobei die Schädigung offenbar in Ellenbogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenknähe liege. Auch der Reflexstatus und die vom Beschwerdeführer angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Sensibilitätsstörungen würden zu diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schaden passen. Es handle sich klar um eine Verletzungsfolge, wobei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Paresegrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hochgradig sei. Dies stehe in Einklang mit den früheren neurophysiologischen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die eine axonale Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dokumentierten. Mit Blick auf den Zeitablauf sei nicht mehr mit einer vollständigen Restitutio zu rechnen. Neurologisch nicht erklärbar sei die Demonstration der gliedförmigen Kraftmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung und Hypästhesie des gesamten weiteren linken Armes. Diese Befunde würden auch in Widerspruch zu früheren Befunddokumentationen stehen und würden diesseits als Folge einer Selbstlimitierung interpretiert. Widersprüchlich seien auch frühere Angaben, der Beschwerdeführer sei Rechtshänder. Hier sei bei mehrfacher Nachfrage in der aktuellen Anamneseerhebung klar kommuniziert worden, er sei stets Linkshänder gewesen, habe früher immer mit links geschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben und seine linke Hand sei die dominante Hand. Mit Blick auf die angegebenen Schmerzen im Bereich der Schussverletzung des rechten Oberarmes seien funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Ausfälle nicht zu verzeichnen. Die angegebenen Dorsalgien/Lumbalgien seien ohne Hinweise auf neurologische Defizite geblieben. Die aktenkundig erwähnte sensible </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schädigung könne bei sehr vagen Angaben des Beschwerdeführers und deutlicher Neigung zur Selbstlimitierung mit Angabe einer neurologisch nicht erklärbaren Hypästhesie und Schwäche des gesamten linken Armes nicht zuverlässig abgegrenzt werden. Weitere neurologische Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, insbesondere auch eine etwaige zentrale Störung mit fokalem ZNS-Befund oder eine neurologisch bedingte Halbseitenstörung, würden nicht vorliegen. Die Arbeitsfähigkeit als Küchenhelfer sei aus neurologischer Sicht aufgehoben. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar seien aus neurologischer Sicht hingegen Tätigkeiten, welche keine volle Gebrauchsfähigkeit der linken (und nach heutigen Angaben des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers) dominanten Hand erforderten. Leichte, einfache Pack-, Sortier- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ket</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierarbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Tätigkeiten in der einfachen Qualitätskontrolle (Sichtprüfung et </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cetera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ohne Anforderung an die volle Funktionsfähigkeit des linken Armes seien somit möglich. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei jedoch auch in solchen Arbeiten (bei vollem Pensum) um 30 % reduziert. Es ergebe sich mithin für derartige Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Rein rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">händig auszuführende Arbeiten wären hingegen uneingeschränkt ausführbar. Dabei sollte nochmals evaluiert werden, ob es sich bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der rechten Hand um die dominante oder die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adominante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hand des Beschwerdeführers handle, da dies im Hinblick auf die Feinmotorik das Spektrum der in Frage kommenden Tätigkeiten wahrscheinlich erweitern würde (Urk. 10/42/25-26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei zusammengefasst davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem Bericht der Sprechstunde für posttraumatische Belastungsstörungen vom 8. März 2018 deutlich gebessert habe, was auch im Bericht selbst für den damaligen Verlauf so vermerkt worden sei. Die diagnostischen Kriterien für eine depressive Episode oder eine posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung seien heute eindeutig nicht mehr erfüllt. Im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund würden jetzt mehr allgemeine und unfallfremde psychosoziale Probleme stehen, nämlich der Umstand, dass er seine Stelle verloren habe und keine berufliche Perspektive habe, dass er deshalb auch über kein eigenes Einkommen verfüge und seinen Lebensunterhalt aus diesem Grund nicht aus eigener Tasche finanzieren könne, sowie die Migrations- und kulturelle Entwurzelungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik mit sehr dürftiger Integration in der Schweiz aufgrund des Ausein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klaffens seiner eigenen und der hiesigen kulturellen Umstände und Gepflogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten. Daraus resultiere eine dysphorisch herabgesetzte Stimmung aufgrund der letztlich für den Beschwerdeführer unbefriedigenden psychosozialen Situation, vom Ausmass und vom Entstehungsmechanismus am ehesten vergleichbar mit einer Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, vergleichbar mit einer chronischen depressiven Verstimmung, die nicht die Kriterien für eine leichte, mittelgradige oder schwere depressive Episode erfülle. Hierfür sei die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F34.1) vorgesehen, entsprechend den subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Beschwerden und objektiven psychiatrischen Befunden (längere Phasen der Herabgestimmtheit, Müdigkeit, alles ist anstrengend, nichts wird genossen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grübeln, Schlafstörungen, allerdings seien die Betroffenen in der Regel in der La</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge, mit den wesentlichen Anforderungen des täglichen Lebens zurecht zu kommen, was auch im vorliegenden Fall zutreffe). Die Prognose sei aus psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht eher schlecht, weil viele der zuvor genannten psychosozialen Bedingungen, die die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufrechterhalten würden, nicht veränderbar seien und auch eine baldige berufliche Wiedereingliederung, die dem Beschwerdeführer eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wisse ökonomische Selbständigkeit ermöglichen und seinen Selbstwert sowie die Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">struktur verbessern würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht in Sicht sei, denn der Beschwerdeführer verfüge nur über sehr dürftige berufliche Qualifikationen und seine Sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse seien ebenfalls eher dürftig, sodass er auf dem Arbeitsmarkt nicht gerade sehr kompetitiv sei, selbst wenn er aus somatischer Sicht (gemäss der neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der orthopädischen Beurteilung) durchaus über gesundheitliche Ressourcen verfüge, die eine berufliche Wiedereingliederung erlauben würden (Urk. 10/42/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Interdisziplinär hielten die Gutachter fest, für die angestammte Tätigkeit als Office- und Reinigungsmitarbeiter würde als Folge des Unfalls vom 19. Dezember 2016 derzeit und wahrscheinlich bleibend eine volle Arbeitsunfähigkeit bestehen. Beim Beschwerdeführer bestünden erhebliche Einschränkungen am linken Arm, die unabhängig von seiner Körperposition (Stehen, Sitzen, Wechselposition) vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen seien. Vielmehr würden dadurch bimanuell auszuführende Tätigkeiten massiv erschwert, indem die linke Hand nur noch als Hilfshand eingesetzt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die keine Gewichte mehr tragen könne und auch feinmotorisch einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sei. Somit kämen nur noch Tätigkeiten in Frage, die vornehmlich mit der rechten Hand ausgeübt würden und wo die linke nur für einfache Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen eingesetzt werden müsse. Hierfür könne aus unfallkausalen Gründen von einer vollzeitlichen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden, doch werde die erbrachte Leistung aufgrund einer Verlangsamung des Arbeitstempos und eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas erhöhten Pausenbedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 30 % reduziert, woraus eine theoretisch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertbare Arbeitsleistung von 70 % reduziere. Tätigkeiten, die ausschliesslich mit der rechten Hand ausgeführt würden, seien zeitlich und leistungsmässig unein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt, somit in einem Umfang von 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0/42/31-32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Zusatzfrage der IV-Stelle hinsichtlich dem Bestand von unfallfremden Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen hin hielten die Gutachter fest, dass klinisch der Verdacht auf beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degenerative Veränderungen beider Kniegelenke gestellt werden könne, ohne dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dadurch aber ein erkennbarer Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers entstehe. Auch die von psychiatrischer Seite aus diagnostizierte unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/42/34).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unter den Parteien unbestritten (E. 2.1) und anhand der Akten ausgewiesen (E. 3, Urk. 10/44/11 [RAD-Stellungnahme vom 18. Januar 2019], Urk. 10/75), dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Office- und Reinigungsmitarbeiter, welche körperlich belastend ist und insbesondere auch das Heben oder Tragen von mittelschweren und schweren Lasten beinhaltet (Urk. 10/14/3), nicht mehr zumutbar ist. Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit verhält.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei ihrem Entscheid auf das von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuhanden der Unfallversicherung erstattete interdisziplinäre Gutachten vom 22. November 2018 (E. 2.1; Urk. 10/42). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das betreffende Gutachten beruht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und einlässlicher Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/42/5-11) verfasst. Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben (Urk. 10/42/18-22), die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt (Urk. 10/42/12-13) und sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt (Urk. 10/42/23-28). Zudem haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge insgesamt einleuchtend dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet (Urk. 10/42/30-34). Damit erfüllt das Gutachten grundsätzlich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an eine beweistaugliche ärztliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidgrundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erachtet das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. November 2018 nicht als beweiskräftig und erhebt dagegen verschiedene Einwände (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, auf das zuhanden der Unfallversicherung erstattete Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne nicht abgestellt werden, weil es ohne Beachtung der Teilnahmerechte im invalidenversicherungsrechtlichen Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren beigezogen worden sei (Urk. 1 S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20), ist dem entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass dem Beschwerdeführer im Rahmen des nach der Eröffnung des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Vorbescheid vom 7. März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[Urk. 10/46]) die Möglichkeit eingeräumt wurde, diesbezüglich Stellung zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In dem seinerseits am 21. Juni 2019 erstatteten Einwand beanstandete der Beschwerdeführer das Gutachten zwar inhaltlich, machte jedoch keine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stands- oder Ablehnungsgründe gegenüber den beteiligten Gutachtern geltend (Urk. 10/60). Infolgedessen haben vorliegend sachliche Gründe im Sinne einer fremden Verfahrenshoheit die IV-Stelle davon abgehalten, dem Beschwerdeführer die ihm zustehenden Partizipationsrechte bereits vorgängig der Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung zu gewähren, und hat sie diesem unmittelbar nach Vorliegen der Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pertise Gelegenheit gegeben, sich umfassend zu äussern. Damit steht dem Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug dieses Beweismittels für die vorstehenden Belange praxisgemäss auch unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs grundsätzlich nichts entgegen, sofern es sämtliche der von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien für beweiswertige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt (Urteil des Bundesgerichts 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_133/2012 vom 11. Mai 2012 E. 3.3.1 mit Hinweisen; vgl. E. 1.4). Im Weiteren rügt der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer (ebenfalls erstmals mit der vorliegenden Beschwerde [vgl. Urk. 10/60]) die mangelnde Unabhängigkeit der Gutachterstelle und bringt dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich vor, diese sei weder vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) als Gutachterstelle gemäss Art. 72</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV anerkannt worden, noch sei sie von der SVA Zürich in die Liste der externen Gutachterinnen und Gutachter aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden. Es sei gerichtsnotorisch, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schweizerische Mobiliar Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgesellschaft (fortan: Mobiliar)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> regelmässig Gutachten in Auftrag gebe, womit eine erhebliche finanzielle Abhängigkeit bestehe (Urk. 1 S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 18 f.). Der Beschwerdeführer übersieht dabei, dass unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit der regelmässige Beizug eines Gutachters oder einer Begutachtungsinstitution durch den Versicherungsträger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts für sich allein genommen nicht zum Ausstand führen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_96/2018 vom 19. März 2018 E. 3.2.1 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 1.3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Wie bereits ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Herkunft eines Beweismittels für dessen Beweiswert denn grundsätzlich auch nicht entscheidend, sofern dieses die Anforderungen an eine beweiswertige ärztliche Entscheidungsgrundlage erfüllt (E. 1.4). Der diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers läuft dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend ins Leere. Auf die beantragte Edition der Gutachteraufträge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mobiliar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten fünf Jahren (Urk. 1 S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 19) kann vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner bemängelt der Beschwerdeführer ungenügende Deutschkenntnisse der für die Begutachtung bestellten Dolmetscherin. Diese habe ausführliche Antworten seinerseits meist nur sehr kurz und vereinfacht wiedergegeben, da sie nicht in der Lage gewesen sei, sich auf Deutsch präzise auszudrücken (Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 27). Dem Gutachten lässt sich zwar entnehmen, dass sich die Anamneseerhebung trotz Anwesenheit einer Dolmetscherin als schwierig gestaltete. Dies wurde aber darauf zurückgeführt, dass der Beschwerdeführer häufig sehr ausweichende Angaben gemacht oder geschildert habe, sich nicht zu erinnern, was vor dem Hintergrund anderer Angaben nicht glaubwürdig gewirkt habe. Aus diesem Grund seien wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derholte Nachfragen notwendig gewesen, wobei sich oftmals auch dadurch keine Klärung des Sachverhaltes ergeben habe (Urk. 10/42/12 Ziffer 2.1, vgl. auch Urk. 10/42/18 Ziff. 4.1.1, Urk. 10/42/20 Ziff. 4.1.2). Das Vorliegen von Verständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsschwierigkeiten verneinten die Gutachter (vgl. Urk. 10/42/12+18). Der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer verlangte sodann weder vorgängig noch während der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung den Beizug einer anderen Übersetzungsperson (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_940/2015 vom 19. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 6.2 mit Hinweisen). Hinreichende Anhaltspunkte für eine mangelhafte Übersetzung sind vor diesem Hintergrund nicht auszumachen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer insbesondere die Unvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit der gutachterlichen Untersuchungen. Trotz der Schwere der erlittenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterleibs- und Thoraxverletzung infolge einer lebensgefährlichen Schussver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung sei diesbezüglich auf eine fachärztliche Untersuchung verzichtet worden (Urk. 1 S. 6 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 21-26). Ferner sei auch keine Abklärung der beschriebenen und weiterhin bestehenden neuropsychologischen Beschwerden vorgenommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden (Urk. 1 S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 35). Nach der Rechtsprechung kommt den Gutachtern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as die Wahl der Untersuchungsmethoden betrifft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein weiter Ermessensspiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum zu. Das beinhaltet auch die Auswahl der vorzunehmenden fachärztlichen Abklärungen, wonach die Wahl der Fachrichtungen in erster Linie von den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterfragen abhängt und je nach Gesundheitsschaden mehrere Fachrichtungen in Frage kommen. Es liegt demnach im Ermessen der Gutachter, ob der Beizug weiterer Experten notwendig ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2014 vom 25. März 2015 E. 5.1). Sowohl der orthopädische Gutachter wie auch der neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologische und psychiatrische Experte haben sich vorliegend eingehend mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden auseinandergesetzt (vgl. E. 4.2). Funktionelle Einschränkungen des Thorax, Rumpfs und des Bauches sind in die orthopädische und neurologische Beurteilung miteingeflossen (Urk. 10/81/5). In ihrer Stellungnahme vom 25. Juni 2019 hielten die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch fest, der Beschwerdeführer habe zwar Schmerzen im Bauchraum sowie den Umstand beklagt, dass er nur noch leichte Speisen essen könne. Zusätzliche Untersuchungen in den Bereichen Gastroenterologie, Hepatologie, Proktologie, Endoskopie, Viszeralchirurgie sowie Thorax- und Gefässchirurgie seien aus medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht indessen nicht notwendig gewesen, weil sie im Hinblick auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten zu beantwortenden Fragen keinen Erkenntnisgewinn bringen würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Schmerzen im Bauchraum und veränderte Ernährungsgewohnheiten hätten üblicherweise keinen Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/63/3-4). Dies steht damit in Einklang, dass sich auch den Berichten der behandelnden Ärzte keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür entnehmen lassen, wonach der Beschwerdeführer diesbezüglich funktionelle Einschränkungen zu vergegenwärtigen hätte, welche über das hinausgehen, was gutachterlich bereits berücksichtigt worden war. Ferner ist in diesem Zusammenhang auch dem Aspekt Rechnung zu tragen, dass diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unbestrittenermassen (Urk. 1 S. 7 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 26) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine fachärztliche Therapie stattfindet (Urk. 10/81/8). Von zusätzlichen Abklärungen sind dementsprechend keine neuen medizinischen Erkenntnisse zu erwarten, aufgrund derer andere versicherungsmedizinische Schlussfolgerungen resultieren würden (vgl. auch Urk. 10/63/8). Bei dieser Sachlage bedeutet der Verzicht auf weitere medizinische Abklärungen keine Verletzung des Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgrundsatzes.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts für sich zu gewinnen vermag der Beschwerdeführer mit seinem Einwand, wonach im Gutachten nur Unfallfolgen berücksichtigt worden seien (Urk. 1 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 41). So nahmen die Gutachter explizit zu der von der IV-Stelle formulierten Zusatzfrage (vgl. Urk. 10/44/6) Stellung, ob neben den Unfalldiagnosen zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich unfallfremde Diagnosen gestellt werden könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die unfallfremden Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen eines dringenden Verdachts auf beginnende degenerative Veränderungen beider Kniegelenke sowie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden von den Gutachtern separat genannt (vgl. E. 3). Dass die Gutachter den beiden Diagnosen keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimassen (Urk. 10/42/34, vgl. auch Urk. 10/42/32), er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weist sich infolge der erhobenen Befunde (Urk. 10/42/19, Urk. 10/42/21-22) als nachvollziehbar. Ein Durchschuss der Knie ist entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10) nicht dokumentiert (Urk. 10/18/110, Urk. 10/18/120, Urk. 10/18/123-126). Bei dem vom Beschwerdeführer diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zitierten Aktenstück handelt es sich um einen offenbar irrtümlicherweise zu den Akten genommenen Operationsbericht einer anderen vom Ereignis vom 19. Dezember 2016 betroffenen Person (Urk. 10/3/2, vgl. auch Polizeirapport vom 20. Dezember 2016 [Urk. 10/4/2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer die Unvollständigkeit der psychiatrischen Expertise rügt und dies mit der Untersuchungsdauer von 70 Minuten begründet (Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 28), lässt er ausser Acht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Untersuchungsdauer – wie auch der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensumfang – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Ermessen des medizinischen Experten liegt. Für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens ist diese nicht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend. Vielmehr kommt es darauf an, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_626/2017 vom 17. Oktober 2017 E. 3.2.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_190/2019 vom 14. Mai 2019 E. 3.1, jeweils mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), was vorliegend der Fall ist. In Anbetracht, dass die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfassung und Verhaltensbeobachtung entscheidend ist und den Testverfahren (Testpsychologische Zusatzuntersuchungen, Mini-ICF-APP-Testung) höchstens ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zende Funktion zukommt (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_362/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 3.4 mit Hinweisen), vermag denn auch das Fehlen von test</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Untersuchungen (vgl. Urk. 1 S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 34) den Beweiswert des Gutachtens nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 8 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 28-33) stellten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gutachter eine nach dem Unfall vom 19. Dezember 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 aufgetretene post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsstörung nicht grundsätzlich in Abrede, sondern schlossen unter Würdigung der anlässlich der psychiatrischen Exploration erhobenen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funde auf eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes. Im Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung erachteten sie die diagnostischen Kriterien für eine posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung oder für eine depressive Episode als eindeutig nicht mehr erfüllt (Urk. 10/42/27, Urk. 10/42/32 Ziff. 5.1, vgl. auch Urk. 10/63/6), was sich sowohl in Anbetracht der erhobenen Befunde (Urk. 10/42/21-22) als auch vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer nur noch alle paar Monate eine psychiatrische Behandlung wahrnimmt (Urk. 10/42/14), als schlüssig erweist. Dass die Gutachter bei ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die psychosozialen Belastungsfaktoren ausklammerten (Urk. 10/42/27, Urk. 10/42/32 Ziff. 5.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht in Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_740/2018 vom 7. Mai 2019 E. 5.2 mit Hinweisen). Da die Gutachter ein potentiell einschränkendes psychisches Leiden damit überzeugend verneinten und der betreffenden Beurteilung keine anderslautenden fachärztlichen Berichte entgegenstehen, erübrigt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Durchführung eines strukturierten Beweisver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach BGE 141 V 281.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit erachtet der Beschwerdeführer die gutachterliche Einschätzung, wonach ab dem 22. November 2018 eine vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fängliche Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe, nicht als verlässlich. Gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. November 2019 bestehe infolge der abdominal und thorakalen Beschwerden lediglich eine Restarbeitsfähigkeit von 20 % (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 14-16). Abweichende Beurteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen behandelnder Ärzte vermögen ein Gutachten praxisgemäss nicht grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich in Frage zu stellen und Anlass zu weiteren Abklärungen zu geben. Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behalten bleiben Fälle, in denen sie wichtige Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_246/2018 vom 16. August 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Solche Aspekte lassen sich dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. November 2019 indessen nicht entnehmen (Urk. 10/75), zumal darin keine neuen medizinischen Fakten aufgeführt werden (Urk. 10/81/8). Dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mangelt es an einer nachvollziehbaren Begründung dazu, inwiefern die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits den Gutachtern geklagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. davor E. 4.3.4) thorakalen und abdominellen Beschwerden den Beschwerdeführer selbst in einer leidensangepassten Tätigkeit funktionell einschränken würden. Ferner ist in diesem Zusammenhang auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, wonach behandelnde Ärzte mitunter im Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Guns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten ihrer Patienten aussagen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_246/2018 vom 16. August 2018 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten vermag der Beschwerdeführer aus dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Soweit er ausführt, es sei von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % auszugehen (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 17), vermag er diese Behauptung nicht durch einen ärztlichen Bericht zu veri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten lässt sich entnehmen, dass sich die Gutachter infolge diver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render Angaben des Beschwerdeführers nicht sicher waren, welches seine domi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nante Hand ist (Urk. 10/42/23-25). Das Bundesgericht hat wiederholt ausgeführt, dass selbst funktionell Einarmigen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend realistische Betätigungsmöglichkeiten offenstehen. Zu denken ist dabei etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, die keinen Einsatz des einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Armes voraussetzen (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_227/2018 vom 14. Juni 2018 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Ob es sich bei der funktionstüchtigen Hand um die dominante Hand handelt, wirkt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sofern überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> höchstens auf die feinmotorischen Fähigkeiten aus (Urk. 10/42/26), was hinsichtlich der genannten Tätigkeiten keine Differenzierung des Pensums der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit zu rechtfertigen vermag. Dementsprechend kann es vorliegend damit sein Bewenden haben, dass dem Beschwerdeführer nur noch Tätigkeiten, die ausschliesslich mit der rechten Hand ausgeführt werden, zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt möglich sind (E. 3) und vermag die betreffende Ungewissheit (vgl. Urk. 1 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40) die Beweiskraft des Gutachtens und die darin enthaltene Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da nach dem Dargelegten weder die Einwände des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch die weiteren ärztlichen Berichte begründete Zweifel an der Beweiskraft des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. November 2018 zu erwecken vermögen, kann darauf abgestellt werden. Von weiteren Abklärungen ist in antizipierter Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, BGE 122 V 157) abzusehen. Da der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Sachverhalt dementsprechend hinreichend abgeklärt wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich sodann auch der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Gutachter mangels vollständiger Beurteilung der somatischen Beschwerden nicht beurteilen könnten, ob eine Symptomausweitung vorliege (Urk. 1 S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 37) als haltlos. Infolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dessen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vom 19. Dezember 2016 bis am 21. November 2018 eine vollumfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten bestand. Tätigkeiten, die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmlich mit der rechten Hand ausgeübt werden und bei denen die linke Hand nur für einfache Hilfsfunktionen eingesetzt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab dem 22. November 2018 zu 70 % zumutbar. Tätigkeiten, die aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechten Hand ausgeführt werden, sind ihm ab dem 22. November 2018 wieder vollumfänglich möglich (E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und E. 4.3.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers in </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerblicher Hinsicht auswirkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs zu bestimmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Davon abzuweichen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht vorliegend kein Grund: Der Beschwerdeführer war bei Eintritt des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens zwar teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig (vgl. dazu nachfolgend), gestützt auf die vorliegenden Akten und die Ausführungen der Parteien ergeben sich indessen keine Anhaltspunkte dafür, dass er die durch die Reduktion seines Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensums von einem Vollzeit- auf ein Teilzeitpensum frei gewordene Zeit für eine Tätigkeit in einem Aufgabenbereich verwendete. Das Pensum, das Freizeit darstellt, bleibt im Rahmen der anwendbaren Einkommensvergleichsmethode ohne Bedeutung. Die Invalidität bemisst sich auch diesfalls nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (BGE 144 V 63 E. 6.3.3 mit Hinweis auf BGE 131 V 51 E. 5.1.2 S. 53 f.). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 144 I 103 E. 5.3, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer 1998 in die Schweiz immigrierte, arbeitete er zunächst in zwei Durchgangszentren für Asylsuchende als Küchenhilfe. Von Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2000 bis Juni 2014 war der Beschwerdeführer bei einer Autobahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raststätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Officemitarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Küchenhilfe in einem 100 %-Pensum angestellt (Urk. 10/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15/1, Urk. 10/15/4-5, Urk. 1 S. 4 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12, Urk. 10/42/16, vgl. Urk. 10/19 und Urk. 10/18/22). Vom 24. November 2014 bis am 20. Februar 2015 übte der Beschwerdeführer eine befristete Anstellung als Gastronomiemitarbeiter im 100 %-Pensum aus (Urk. 10/15/1+3). Am 1. Oktober 2015 trat der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine unbefristete Anstellung als Office- und Reinigungsmitarbeiter in einem Restaurant an, welche er bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens am 19. Dezember 2016 ausübte. Gemäss Arbeitgeberauskunft vom 7. Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 erfüllte er dort durchschnittlich ein 50 %-Pensum (Urk. 10/14) und erzielte dabei im Jahr 2016 ein Einkommen von Fr. 23'400.-- (Urk. 10/14/4). Dadurch, dass die Beschwerdegegnerin bei ihrer Invaliditätsbemessung lediglich auf dieses im Teilzeitpensum erzielte Einkommen abstellte, setzte sie sich darüber hinweg, dass der Beschwerdeführer bei Eintritt des Gesundheitsschadens mit einer Vermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsfähigkeit von 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der regionalen Arbeitsvermittlung (RAV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldet war (Urk. 10/18/70, vgl. Urk. 10/18/24-69). In der angefochtenen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung hielt die Beschwerdegegnerin diesbezüglich fest, der Invaliditätsgrad werde dem geleisteten Arbeitspensum angepasst (Urk. 2) und ergänzte in ihrer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeantwort, der Beschwerdeführer habe aus Gründen des Arbeitsmarktes keine Ganztagestätigkeit ausüben können, wofür die Invalidenversicherung nicht einzustehen habe (Urk. 9 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2). Entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin ist vorliegend keine Konstellation gegeben, welche dem von ihr zitierten Urteil BGE 131 V 51 (bestätigt und präzisiert in BGE 142 V 290) zugrunde lag. Wie sich aus den obigen Erwägungen zur Erwerbsbiographie des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers ergibt, arbeitete dieser vor Eintritt des Gesundheitsschadens jeweils in einem 100 %-Pensum oder war, wie bei der von ihm zuletzt ausgeübten Tätigkeit, neben der ausgeübten Teilzeitstelle mit einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % beim RAV angemeldet. Dass der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens lediglich ein Teilzeitpensum ausübte, ist demnach darauf zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen, dass ihm bis zu diesem Zeitpunkt keine Vollzeitstelle vermittelt werden konnte. Die Stellenvermittlung über das RAV war im Zeitpunkt des Eintritts des Gesundheitsschadens (19. Dezember 2016) indessen noch im Gange </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die (zweite) Rahmenfrist des Beschwerdeführers dauerte noch bis am 6. Oktober 2018 an (Urk. 10/18/70). Vor diesem Hintergrund kann nicht darauf geschlossen werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass ihm die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich war und er ohne Eintritt des Gesundheitsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer noch in einem Teilzeitpensum tätig wäre. Unter Berücksichtigung, dass die vom Beschwerdeführer zuvor ausgeübten Tätigkeiten jeweils Vollzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen waren und die betreffenden Arbeitsverhältnisse infolge Befristung respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Kündigung des Arbeitgebers (Schliessung des Betriebes; Urk. 10/15/3-5) endeten, bestehen sodann auch keine Anhaltspunkte für eine freiwillige Reduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Arbeitspensums von Seiten des Beschwerdeführers (BGE 142 V 290 E. 7, BGE 131 V 51 E. 5.1-5.2 e contrario). Dementsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angenommen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer im hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Gesundheitsfall ein Vollzeitpensum verrichtet hätte und ist das von ihm erzielte Einkommen aus dem 50 %-Pensum proportional auf eine hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetische Vollerwerbstätigkeit hochzurechnen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der bran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezifischen Nominallohnentwicklung bei Männern bis ins Jahr 2018 (vgl. Bundesamt für Statistik, Nominallohnindex nach Wirtschaftszweigen, T1.1.15, 2016-2019, Ziffer 55/56) ergibt sich damit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 47‘078.-- (Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23'400.-- x 2 : 101 x 101.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">at die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, können zur Ermittlung des Invalideneinkommens die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenwerte der Lohnstrukturer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung des Bundesamtes für Statistik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE) herangezogen werden (BGE 143 V 295 E. 2.2 f.). Aus medizinischer Sicht ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer eine Erwerbstätigkeit ab dem 22. November 2018 zumutbar. Das Invalideneinkommen ist entsprechend, wie bereits zuvor das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 5.2.2), auf diesen Zeitpunkt hin zu bestimmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abzustellen ist – mit der IV-Stelle (Urk. 10/43/2) – auf die LSE 2018, konkret auf die Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Totalwert, Männer. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2018 (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, T 03.02.03.01.04.01, 1990-2019, Totalwert) betrug der Medianlohn für Hilfsarbeiten im Jahr 2018 für ein vollschichtiges Pensum Fr. 67'767.-- (Fr. 5’417.-- x 12 : 40 x 41.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte infolge der Tatsache, dass dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer vollschichtig nur noch leichte Tätigkeiten offenstehen, welche ausschliesslich mit der rechten Hand ausgeführt werden, auf dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen einen leidensbedingten Abzug von 20 % (Urk. 2, Urk. 10/43/2). In Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezüglich faktischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einhändig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_58/2018 vom 7. August 2018 E. 5.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen) sowie des ihr diesbezüglich zustehenden Ermessens (BGE 126 V 75 E. 6) ist dies nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beanstanden. Das massgebliche Invalideneinkommen beläuft sich demnach auf Fr. 54'214.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'767.-- x 0.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es dem Beschwerdeführer seit Eintritt des Gesundheitsschadens am 19. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 bis am 21. November 2018 nicht möglich war, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, er im hypothetischen Gesundheitsfall aber vollzeitlich erwerbstätig gewesen wäre (E. 5.2.2), ergibt sich in dieser Zeitspanne ein Invaliditätsgrad von 100 %. Unter Berücksichtigung des Wartejahres gemäss Ar. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG hat der Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2017 (vgl. Art. 29 Abs. 3 IVG) Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Gegenüberstellung von Validen- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 47‘078.--; E. 5.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen (Fr. 54'214.--; E. 5.4) resultiert ab dem 22. November 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Erwerbseinbusse und damit ab März 2019 kein rentenbegründender Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 88a Abs. 1 IVV). Ebenfalls kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenbegründender Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab März 2019 ergibt sich bei einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmlich mit der rechten Hand ausgeübte Tätigkeiten, bei denen die linke Hand nur für einfache Hilfsfunktionen eingesetzt werden muss (vgl. E. 3). Diesfalls resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst unter Einbezug eines aufgrund der bereits beim zumutbaren Pensum berücksichtigten Verlangsamung des Arbeitstempos sowie eines erhöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Pausenbedarfs (E. 3) wohl nicht gerechtfertigten leidensbedingten Abzuges von 20 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Invalideneinkommen von Fr. 37'950.-- (Fr. 54'214.-- [vgl. E. 5.4] x 0.7), eine Erwerbseinbusse von Fr. 9’128.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 47‘078.-- [vgl. E. 5.2.1] - Fr. 37‘950.--) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und damit ein Invaliditätsgrad von rund 19 % (100 : </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 47‘078</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x Fr. 9’128.--).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit besteht vom 1. Dezember 2017 bis Ende Februar 2019 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 1. März 2019 ist kein renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründender Invaliditätsgrad mehr gegeben.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gebot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwendung von Amtes wegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d ATSG, BGE 144 V 153 E. 4.2.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist in diesem Zusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bundesgerichtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechnung zu tragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wonach </span><span id="XX210"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonen, deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll, nach mindestens fünfzehn Jahren Bezugsdauer oder wenn sie das 55. Altersjahr zurückgelegt haben, praxisgemäss in der Regel vorgängig Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen durchzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bis sie in der Lage sind, das medizinisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungspotenzial mittels Eigenanstrengung auszuschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen und erwerblich zu verwerten. Ausnahmen von der diesfalls grundsätzlich («vermutungsweise») anzunehmenden Unzumutbarkeit einer Selbsteingliederung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen namentlich dann vor, wenn die langjährige Absenz vom Arbeitsmarkt auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen ist, wenn die versicherte Person be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ders agil, gewandt und im gesellschaftlichen Leben integriert ist oder wenn sie über besonders breite Ausbildungen und Berufserfahrungen verfügt. Verlangt sind immer konkrete Anhaltspunkte, die den Schluss zulassen, die versicherte Person könne sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters und/oder der langen Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezugsdauer mit entsprechender Absenz vom Arbeitsmarkt ohne Hilfestel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen wieder in das Erwerbsleben integrieren. Die IV-Stelle trägt die Beweislast dafür, dass entgegen der Regel die versicherte Person in der Lage ist, das medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungspotenzial auf dem Weg der Selbsteingliederung erwerblich zu verwerten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 145 V 209 E. 5.1, Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_798/2019 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Juli 2020 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Die Rechtsprechung, wonach es bei der wiedererwägungs- oder revisionsweisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei zurückgelegtem 55. Alters</span><span>jahr oder mehr als fünfzehn Jahre dauerndem Rentenbezug grundsätzlich Ein</span><span>gliederungsmassnahmen durchzuführen gilt, findet auch dann Anwendung, wenn zeitgleich mit der </span><span>Rentenzusprache</span><span> über deren Befristung und/oder Abstufung befunden wird (BGE 145 V 209 E. 5.4). Denn die rückwirkende Zusprache einer in der Höhe abgestuften und/oder zeitlich befristeten Invalidenrente richtet sich grundsätzlich nach denselben Regeln wie die Revision eines bestehenden Ren</span><span>tenanspruchs nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Auch in dieser Konstellation sind Ver</span><span>sicherte betroffen, die zufolge invalidisierender Beeinträchtigung ihrer Gesund</span><span>heit (d.h. invaliditätsbedingt) über einen mehr oder weniger langen Zeitraum überhaupt nicht mehr oder nur noch beschränkt eingegliedert waren (E. 5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig davon,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> welches der für die Ermittlung des Eckwerts des 55. Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahres massgebliche Zeitpunkt sein soll </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Zeitpunkt der Verfügung selbst (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. Juni 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), derjenige der darin verfügten Rentenabstufung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-aufhebung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28. Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) oder jener des Feststehens der entsprechenden medizinischen Zumutbarkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d.h.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Erstattung des Gutachtens vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_50/2020 vom 9. Juli 2020 E. 3.2 mit Hinweisen) –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fällt der Beschwerdeführer in die Kategorie der über 55-jährigen Versicherten, bei welchen die Selbsteingliederung vermutungsweise unzumutbar ist (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Beschwerdegegnerin hat die Eingliederungsfrage nicht näher geprüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachdem sie am 15. Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Standpunkt vertrat, eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung sei aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich (Urk. 10/16), stellte sie sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im April 2018 – entgegen dem Dafürhalten der zuständigen Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/24) – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen eine Wiederaufnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen und begründete dies mit «diversen Gründen, hauptsächlich infolge der Sprachkenntnisse» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/44/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das interdisziplinäre Gutachten vom 22. November 2018 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit des damals 58-jährigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s in der angestammten Tätigkeit als Office- und Reinigungsmitarbeiter und eine 70%ige respektive eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ergeben hatte (E. 3), durfte die IV-Stelle nicht von einer ausnahmsweise zumutbaren Selbsteingliederung ausgehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> So musste der nicht mehr am Anfang seiner Erwerbskarriere stehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Umsetzung seiner wieder gewonnenen medizinisch-theoretischen Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit einen neuen Tätigkeitsbereich finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm dennoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsbemühungen auf.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der deutschen Sprache nur beschränkt mächtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/17/4, Urk. 10/42/12+18, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10/44/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Schweiz absolvierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung verfügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/8/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 10/42/17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich belastende Tätigkeiten ausübte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. zur Erwerbsbiographie davor E. 5.2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche ihm leidensbedingt nicht mehr zumutbar sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bestehen keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anhaltspunkte, welche darauf schliessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz seines fortgeschrittenen Alters ohne Hilfestellung in das Erwerbsleben integrieren kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_798/2019 vom 16. Juli 2020 E. 6.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da aufgrund der Akten auch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine fehlende subjektive Eingliederungsfähigkeit feststeht (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2), ist die Rentenaufhebung mangels Fähigkeit des Beschwerdeführers zur Selbsteingliederung so lange nicht gerechtfertigt, bis die Beschwerdegegnerin die erforderlichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen an die Hand genommen hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies hat zur Folge, dass die Rente einstweilen weiter auszurichten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_50/2020 vom 9. Juli 2020 E. 4.3 mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_80/2020 vom 19. Mai 2020 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird daher Eingliederungsmassnahmen mit dem Ziel der Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gration des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s ins Erwerbsleben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise einer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigung zur Ausschöpfung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls verbleibenden Leistungsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfen und allenfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen und anschliessend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über den Rentenanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise über die revisionswe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ise Aufhebung oder Herabsetzung der ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einstweilen weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er auszurichtenden ganzen Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt im Ergebnis zur Gutheissung der Beschwerde mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2017 und einstweilen im Sinne der Erwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen über den 28. Februar 2019 hinaus Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf den Ersat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndung mit Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zu verpflichten, dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG, namentlich unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses festzusetzen ist. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, womit die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist (§ 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Unter Berücksichtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien erwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädigung in Höhe von Fr. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege (Urk. 1 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3. Juni 2020</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben und es wird festgestellt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> dass der Beschwerdeführer ab</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> dem 1. Dezember 2017 Anspruch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf eine</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ganze</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Rente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Invalidenversicherung hat und</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dieser Anspruch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> einstweilen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägungen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">über den 28. Februar 2019 hinaus </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">weiter besteht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Bar</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gysler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelKübler</p><p><br/></p><div><div><p> </p></div></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>