<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 1/2} </div> <div class="para">1C_561/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Dezember 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Steinmann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Beat Werner Rey, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Peter Föhn, </div> <div class="para">Staatskanzlei des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Bahnhofstrasse 9, Postfach, 6431 Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">SR/CE/CSt-2011, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid vom 2. Dezember 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Im Kanton Schwyz fand am 23. Oktober 2011 die Wahl der Ständeräte statt. Nach dem ersten Wahlgang war für den zweiten Sitz ein zweiter Wahlgang erforderlich. Dieser war auf den 27. November 2011 angesetzt. Neu bewarb sich für den zweiten Sitz Nationalrat Peter Föhn. Dieser gewann die Wahl. </div> <div class="para">Am 29. November 2011 erhob Beat Werner Rey beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde und beantragte, es sei eine Ersatzwahl (Nachwahl) anzusetzen. Zur Begründung gab er an, der Presse entnommen zu haben, dass der Kandidat Peter Föhn die notwendigen Unterschriften nicht bzw. nicht zum rechten Zeitpunkt beigebracht habe. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 2. Dezember 2011 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde mangels Zuständigkeit nicht ein und überwies die Eingabe dem Kantonsrat Schwyz. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid hat Beat Werner Rey beim Bundesgericht am 13. Dezember 2011 Beschwerde erhoben. Er beanstandet ein unfaires Verhalten von Peter Föhn im Wahlkampf. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bundesgericht behandelt Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von <span class="artref">Art. 82 lit. c BGG</span>, die sich gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide im Zusammenhang mit der Wahl von Ständeräten richten (<span class="artref">Art. 88 BGG</span>). Die Beschwerdebefugnis steht den in der betreffenden Angelegenheit stimm- und wahlberechtigten Personen zu (<span class="artref">Art. 89 Abs. 3 BGG</span>). In der Beschwerdebegründung ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>); die Verletzung von Grundrechten ist zu rügen und zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer ficht den Entscheid des Verwaltungsgerichts an. Dieses trat auf dessen Beschwerde wegen mangelnder Zuständigkeit nicht ein. Mit der Beanstandung des Verhaltens von Peter Föhn in dessen Wahlkampf legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass das Verwaltungsgericht seine Beschwerde hätte behandeln müssen. Er setzt sich mit der Begründung des Verwaltungsgerichts nicht auseinander. Damit genügt die Beschwerde den genannten Begründungsanforderungen nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Demnach ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Peter Föhn, der Staatskanzlei, dem Regierungsrat, dem Verwaltungsgericht, Kammer III, und dem Kantonsrat des Kantons Schwyz, sowie der Bundeskanzlei und den Parlamentsdiensten, Generalsekretariat und Rechtsdienst, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Dezember 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Steinmann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>