308 Spezialverwaltungsgericht 2017 Arbeitgeberin anfallen. Diese sind entgegen de r Ansicht der Steuer - kommission Y . nicht aufzurechnen. Keine Rolle spielt dabei das Verhältnis zwischen dem Nettolohn und den Spesen. Dies kann wohl ein Indiz dafür sein, dass den Spe - sen (teilweise) Lohn - oder Berufskostencharakter zukommt. V orlie- gend ergibt sich das Verhältnis zwischen dem Nettolohn und den Spesen jedoch durch den Umstand, dass der Rekurrent bei ein em relativ bescheidenen Stunden lohn nur kurze Zeit unterwegs ist, in dieser Zeit aber eine verhältnismäs sig grosse Strecke mit dem Fahr - zeug zurüc klegt. Ein Grund für eine (teil weise) Aufrechnung der Autospesen ist darin nicht zu sehen. Ein Indiz, dass mit den Fahrzeugspesen auch ein Teil des Ar - beitsweges entschädigt wird, ist den Akten nicht zu entnehmen. Im Gegenteil ist auf den Lohnausweisen der A. AG ausdrücklich festge- halten, dass die "Spesenvergütung ohne Arbeitsweg" sei. (…) Die Steuerkommission Y . hat demnach die Fahrzeugspesen zu Unrecht aufgerechnet. 59 Ausstand; Zuständigkeit; Steuerkommission (§ 169 StG, § 164 Abs. 4 lit. c StG, § 62 StGV) Für die Beurteilung von Ausstandsbegehren ist die Gesamtsteuer kom- mission zuständig. Die Steuerkommission besteht aus einem kantonalen Steuerkommissär, dem Vorsteher des Gemeindesteueramtes und drei von der Einwohnergemeinde gewählten Mitgliedern. Entscheide, welche durch eine nicht gesetzmässig zusammengesetzte Steuerkommission ge - fällt wurden, sind in der Regel nichtig. Aus dem Entscheid des Spezialverwaltu ngsgerichts, Abteilung Steuern, vom 23. November 2017 in Sachen H. + J.P. (3-RV .2017.96).