<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00760</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. Februar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, hat von 1973-1975 eine Lehre als Zahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztassistentin absolviert (vgl. Urk. 6/3, 6/4/4), ist jedoch nie berufstätig gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, sondern stets als Hausfrau tätig gewesen. Am 4. April 2002 (Urk. 6/4) mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie sich aufgrund von Rücken-, Hüft- und Kniebeschwerden bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an und beantragte die Zusprechung einer Rente. Nach diversen erwerblichen und medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Abklärungen (Urk. 6/3, 6/9-12, 6/2, 6/8, 6/13 und 6/17) sowie einer Haushaltsabklärung (Urk. 6/16) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 10. Oktober 2003 (Urk. 6/24) ab März 2001 bis und mit Februar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente und mit Wirkung ab März 2003 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 55 % eine halbe Invalidenrente zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anfang 2004 eingeleiteten Revisionsverfahren (Urk. 6/25) machte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend, woraufhin die IV-Stelle wiederum diverse Abklärungen vornahm, indem sie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/33) und verschiedene Arztberichte einholte (Urk. 6/26-28, 6/30-32, 6/36-37 und 6/39) sowie eine weitere Haushaltsabklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung tätigte (Urk. 6/40). Mit Verfügung vom 27. Februar 2006 (Urk. 6/42) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte sie den Anspruch auf eine Rentenerhöhung, da sich der Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand nicht wesentlich verändert habe. Hierbei hielt sie fest, dass der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad aufgrund einer leichten Einschränkungszunahme im Haushaltsbereich neu 57 % betrage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittels Fragebogen vom 2. März 2010 (Urk. 6/48) leitete die IV-Stelle ein weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res Revisionsverfahren ein. In dessen Verlauf zog sie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/49) und einen ärztlichen Bericht (Urk. 6/53) bei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Gutachtensstelle Y.___ (Y-Gutachten vom 23. August 2011; Urk. 6/62, 6/71) und nahm erneut eine Haushaltsabklärung vor (Urk. 6/67). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/80, 6/83-84) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. November 2012 (Urk. 6/88) die halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente aufgrund eines rentenausschliessenden Invaliditätsgrades von 31 % auf Ende des Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Die dagegen von der Versicherten erhobene Beschwerde (Urk. 6/89/4 ff.) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 30. November 2013 (IV.2013.00064; Urk. 6/92) - welches unangefochten blieb - in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zwecks ergänzender Abklärung zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies, damit diese in der Folge über den Leistungsanspruch neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Umsetzung dieses Urteils gab die IV-Stelle bei der Z.___ GmbH ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Z.___-Gutachten; Urk. 6/115). Mit Schreiben vom 21. August 2015 (Urk. 6/124) teilte sie der Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Massnahmen möglich seien. Nach Eingang mehrerer Arztberichte (Urk. 6/120, 6/126 und 6/130) nahm die IV-Stelle eine weitere Haushaltsabklärung vor (Urk. 6/136). Mit Vorbescheid vom 16. Januar 2017 (Urk. 6/139) stellte sie der Versicherten die Aufhebung der Rente auf Ende des der Zustellung der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung folgenden Monats in Aussicht, wogegen diese Einwand erhob (Urk. 6/140, 6/142). Am 31. Mai 2017 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 6/144 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 6. Juli 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die Leistungen der Invalidenversicherung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2017 (Urk. 5) verzichtete die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine Stellungnahme, worüber die Versicherte mit Verfügung vom 11. September 2017 (Urk. 7) orientiert wurde. Deren Eingabe vom 11. Januar 2018 (Urk. 8) wurde der IV-Stelle mit Schreiben vom 12. Januar 2018 (Urk. 9) zur Kenntnisnahme zugestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 31. Mai 2017 (Urk. 2) im Wesentlichen auf den Standpunkt, gemäss den erneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten medizinischen Abklärungen sei die Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig. Bei voller Gesundheit würde sie in einem 70%-Pensum ihrer angestammten Tätigkeit als Zahnarztgehilfin nachgehen; die rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen 30 % würden auf den Aufgabenbereich (Haushalt) entfallen. In Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemischten Methode resultiere ausgehend von einer Einschränkung von 0 % im Erwerbsbereich und von 13 % im Haushalt ein Gesamtinvaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 4 %. Folglich bestehe kein Anspruch mehr auf eine Rente (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die von der Versicherten im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Einwände führte die IV-Stelle ergänzend an, dass die Änderung der Qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifikation einen Revisionsgrund darstelle. Die Versicherte wäre gemäss dem Haushaltsabklärungsbericht vom 5. Oktober 2016 zum jetzigen Zeitpunkt im Gesundheitsfall nicht mehr zu 50 %, sondern zu 70 % erwerbstätig. Im Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid sei fälschlicherweise für den Haushaltsbereich eine Einschränkung von 13 % übernommen worden; diese betrage korrekterweise 17 %, weshalb sich ein Gesamtinvaliditätsgrad von 5 % ergebe. Entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin könne ausserdem auf das Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 abgestellt werden. Im Übrigen seien Eingliederungsmassnahmen geprüft wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Diese hätten indes aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin nicht durchgeführt werden können (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte brachte in ihrer Beschwerdeschrift vom 6. Juli 2017 (Urk. 1) zusammengefasst vor, dass es an einer Qualifikationsänderung fehle, da sie mittlerweile dreifache Grossmutter sei und entsprechende Betreuungsaufgaben übernehme. Ein ausserhäusliches Pensum von über 50 % sei folglich unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich (S. 5 f.). Ausserdem machte die Beschwerdeführerin verschiedene Mängel am Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 geltend (S. 7 ff.). Ferner habe die IV-Stelle zu Unrecht keinen Leidensabzug gewährt, wobei die Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit ohnehin nicht verwertbar sei (S. 9 f.). Schliesslich rügte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Mängel bei der Durchführung der Eingliederungsmassnahmen (S. 10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung hat. Hierzu ist zu klären, ob sich der Invaliditätsgrad seit der Verfügung vom 27. Februar 2006 (Urk. 6/42) - mit wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher der Rentenanspruch letztmals bestätigt beziehungsweise das Erhöhungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such abgewiesen wurde - bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 31. Mai 2017 (Urk. 2) in leistungserheblichem Ausmass verändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 27. Februar 2006 (Urk. 6/42) basierte auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfalle jeweils zu 50 % erwerbs- und im Haushalt tätig wäre. Dies ergibt sich aus dem Haushaltsabklärungsbericht vom 24. Februar 2006 (Urk. 6/40), welcher wiederum Bezug nimmt auf die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Aussagen der Versicherten anlässlich der erstmaligen Abklärung vom 26. März 2003 (vgl. Urk. 6/16/2, 6/16/5). Während jene in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift die Ansicht vertritt, an dieser Qualifikation sei festzuhalten (Urk. 1 S. 5 f.), geht die Beschwerdegegnerin gestützt auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 5. Oktober 2016 (Urk. 6/136) davon aus, dass die Versicherte nun zu 70 % erwerbstätig wäre und zu 30 % den Haushalt besorgen würde. Diese Änderung stelle einen Revisionsgrund dar (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundsätzlich bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass dem Haushaltsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsbericht vom 5. Oktober 2016 (Urk. 6/136) voller Beweiswert zukommt. Die Abklärung wurde insbesondere von einer qualifizierten Person durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, welche Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen sowie den sich aus den medizinischen Diagnosen ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hatte. Im Weiteren fiel der Bericht angemessen detailliert und plausibel begründet aus, wobei auch die Angaben der Versicherten Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung fanden (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHI 2003 S. 218 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/03 vom 6. April 2004 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überzeugend ist denn auch die Einschätzung, dass die Versicherte im Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_717/2009 vom 20. Oktober 2009 E. 3.3) zu 70 % erwerbstätig wäre. Entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Rüge in der Beschwerdeschrift (Urk. 1 S. 5) stützte sich die IV-Stelle bei der Beurteilung der Qualifikationsfrage nicht ausschliesslich auf den früheren Abklärungsbericht vom 13. Dezember 2011 (Urk. 6/67). Befragt nach den Wohnparteien führte die Beschwerdeführerin am 16. August 2016 namentlich aus, dass sie circa ein Mal pro Woche von den Familien der Söhne besucht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de. Die Enkelkinder würden auch zwischendurch zum Baden im Schwimm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">becken vorbeikommen. Ansonsten betreue sie die Enkelkinder nicht regelmässig (Urk. 6/136/5). Überdies gab die Versicherte an, eine Betreuung der Enkelkinder durch sie sei nie Thema gewesen, da sie bei guter Gesundheit weiterhin einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre. Beide Schwiegertöchter würden aktuell keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und seien für die Betreuung ihrer Kinder selbst zuständig (Urk. 6/136/8). Nur schon angesichts dieser Angaben ist nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin spätestens nach der Geburt des zweiten Grosskindes den Entscheid über eine Ausdehnung des Arbeitspensums überdacht und aufgrund der veränderten familiären Situation letztlich darauf verzichtet hätte (vgl. Urk. 1 S. 5 f.). In diesem Zusammenhang ist anzufügen, dass die Versicherte bereits 2011 - kurz vor der Geburt des ersten Enkels - angegeben hatte, dass eine regelmässige Betreuung auch bei guter Gesundheit eher nicht in Frage käme. Allenfalls hätte sie im Gesundheitsfall ein gelegent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Hüten am Wochenende angeboten (Urk. 6/67/5). In der Folge übernahm die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin tatsächlich keine regelmässigen Betreuungsaufgaben, was sich unter anderem aus dem von ihr im Jahr 2014 gegenüber den Z.___-Gutachtern geschilderten gewöhnlichen Tagesablauf ergibt (Urk. 6/115/25, 6/115/43 f. und 6/115/48 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialversicherungsrechtliche Qualifikation der Versicherten - 70 % Erwerbs- und 30 % Haushaltsbereich - ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Der Abklärungsbericht vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Oktober 2016 erweist sich nicht als lückenhaft, weshalb entgegen der Mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 6) der Sachverhalt nicht unrichtig fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden ist. Im Vergleich zur Verfügung vom 27. Februar 2006 (Urk. 6/42) haben sich die Tätigkeitsanteile verändert, was einen Revisionsgrund darstellt. Es hat eine umfassende Neuüberprüfung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin ohne Bindung an frühere Beurteilungen zu erfolgen (BGE 141 V 9 E. 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sachen Di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trizio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) nicht einschlägig ist, da kein Statuswechsel von „nichterwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ (mit Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich) oder von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig“ (mit Aufgabenbereich) vorliegt (vgl. BGE 143 I 50, 143 I 60 und zur Publikation bestimmte Urteile des Bundesgerichts 9C_752/2016 vom 6. September 2017 E. 4.4 ff. und 8C_429/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 4.5).</span><span id="VV036"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der veränderten sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation und dem damit vorliegenden Revisionsgrund kann offen bleiben, ob sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin seit dem Erlass der als Vergleichsbasis die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenden Verfügung vom 27. Februar 2006 (Urk. 6/42) wesentlich verändert hat. Näher zu prüfen ist allerdings, ob die Beschwerdegegnerin bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten zu Recht auf das Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 (Urk. 6/115) abgestellt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem polydisziplinären Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 sind folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 6/115/38):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rechtsbetonte Rhizarthrose,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Hüftbeschwerden beidseits bei Status nach Hüft-TEP-Implantation beidseits mit Status nach mehrfachen Voroperationen rechts und einer Voroperation links mit Hüftbeugeschwäche links bei Erkrankung der Iliopsoas-Sehne links im September 2004,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Initiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts bei Status nach arthroskopischen Ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rationen am 1. Dezember 1997 und 5. November 1998 mit medialer und lateraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knorpeldebridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kondylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und der Patella-Rückfläche sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Entfernung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropatisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom am rechten Fuss bei Status nach Borrelien-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Radikulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und nach lokaler Nervenschädigung bei Unterschenkelvenenthrombose.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Geringe Wirbelsäulenfehlstatik mit chronisch wiederkehrenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsolumbalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Geringe Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohlspreizfuss rechts,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Zöliakie und Laktoseintoleranz,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seborrhoisches Ekzem im Gesichts- und Kopfhautbereich,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seborrhoische Keratose, Atherome, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dermatofibrome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> sowie reizlose Nar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe die Beschwerdeführerin ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, am schlimmsten seien die Schmerzen im rechten Fuss, welche 24 Stunden am Tag bestehen würden. Medikamente nehme sie nicht, da diese nichts nützen würden. Belastungsabhängig wechsle die Schmerzstärke und im Tagesverlauf nehme der Schmerz insgesamt zu. In letzter Zeit habe sie beim Gehen und ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere auf der Treppe auch Schmerzen im rechten Kniegelenk, welches immer kurz blockiere. In der linken Hüfte leide sie unter wiederkehrenden Schmerzen, wobei sie an dieser Stelle fünf Mal und an der rechten Hüfte zwei Mal operiert worden sei. Schmerzen in beiden Daumen habe sie seit circa zwei Jahren. Im Frühjahr 2014 habe sie am rechten Daumen eine Infiltration erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Zudem trage sie eine Orthese am Daumen. Schmerzen in der Wirbelsäule würden ebenfalls vorliegen. Im Alter von 58 Jahren sei dies zu erwarten. Die Schultergelenke seien in Ordnung; gelegentlich würden Nackenschmerzen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (Urk. 6/115/23). Aus orthopädischer Sicht würden aus den erhobenen Befunden an der Wirbelsäule und am Schultergürtel keine bedeutsamen Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionseinschränkungen resultieren. Arbeiten, welche die Daumensattelgelenke belasten, könnten von der Versicherten infolge der Rhizarthrose nur noch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt erbracht werden. Längere Steh- und Gehbelastungen seien ihr auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der erhobenen Befunde an den Hüftgelenken und am rechten Kniegelenk nicht zumutbar. Selbiges gelte zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den für regelmässiges oder häufiges Gehen auf Treppen, Gehen im unebenen Gelände, Stehen auf Leitern und Gerüsten sowie die Exposition gegenüber Nässe, Kälte und Zugluft. Die Fussfehlstatik rechts bedinge per se auf orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischem Fachgebiet keine Funktions- oder Arbeitsfähigkeitseinschränkung (Urk. 6/115/31). Insgesamt sei die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Zahnarztgehilfin seit anfangs August 2012 zu 30 % und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer ideal ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Verweistätigkeit zu 75 % arbeitsfähig (Urk. 6/115/32 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemein Innere Medizin und Rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, führte in ihrer Teilexpertise aus, dass aus allgemein-internistischer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt keine versicherungsmedizinisch relevanten Befunde mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen würden. Die anamnestisch angegebene Zöliakie und Laktoseintoleranz bereite der Versicherten keine Beschwerden, da sie sich an die Ernährungsrichtlinien halte. Sowohl für die angestammte als auch für eine Verweistätigkeit bestehe demnach eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/115/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, sei die Hüftbeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschwäche links von funktioneller Relevanz, aber nicht neurologisch, sondern muskulär bedingt. Dies erkläre die Schwierigkeiten beim Treppensteigen, weil die hierfür notwendige gute Hebung des Oberschenkels links der Versicherten nicht mehr uneingeschränkt möglich sei. Die von der Versicherten angegebenen belastungsabhängigen Rückenschmerzen seien am ehesten die Folge einer beginnenden Verschleisserkrankung der Lendenwirbelsäule. Neurologische Komplikationen würden allerdings nicht bestehen. Im Weiteren gebe es im Bereich der beiden Daumen keine Hinweise für eine Nervenschädigung. Die Schmerzen seien am ehesten einer Rhizarthrose zuzuordnen. Das neurologische Hauptleiden bilde die sensomotorische Störung im Bereich des rechten Fusses. Die Ursache dieser Störung sei letztlich nicht ganz klar; die Möglichkeit einer verbliebenen Nervenschädigung nach Neuroborreliose infolge mangelnder Rückbildung der entzündlichen Nervenschäden sei gegeben. Eine höhergradige Schwäche der Fusshebung rechts bestehe nicht. Funktionell sei dies im Alltag ausreichend, und die Versicherte sei vor vermehrtem Stolpern geschützt. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fusssenkerschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts sei überhaupt nicht feststellbar gewesen. Die wesentliche Einschränkung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechten Fuss sei bedingt durch die neuropa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thische Schmerzsymptomatik, die polyneuropathisch-stumpfförmig verteilt sei. Es bestehe ein ganztägiger Schmerz mit einem Kribbeln und Elektrisieren mit neuralgischem Muster. Dieser könne aber ohne Einnahme von Schmerzmitteln und ohne stärkere Beeinflussung der Alltagsaktivitäten bei Verwendung wär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mender Socken und eines Filzschuhs toleriert werden. Eine erhebliche funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Beeinträchtigung bei den Haushalts- und Sozialaktivitäten – die eher durch die Skeletterkrankungen gestört seien – zeige sich nicht. Eine wesentliche Störung des Schlafs durch die neuralgische Schmerzsymptomatik liege ebenfalls nicht vor. Subjektiv bedinge diese eine leichte Gangunsicherheit, wobei keine Stürze vorkommen würden. Der Gleichgewichtssinn sei bei der Testung auch für die erschwerten Standproben ausreichend gewesen. Ein Teil der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik dürfte im Weiteren auch durch das Lymphödem am rechten Bein bedingt sein, da hydrostatische Belastung zu einer deutlichen Beschwerdever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkung führe – namentlich zu Ödemen und vermehrten Schmerzen – wobei sich beide Phänomene durch Hochlagern bessern würden. Eine Therapie in Form von Lymphdrainagen und Kompressionsstrümpfen werde aber bereits durchgeführt. Im Übrigen hätten sich im Zuge der Untersuchung keine Hinweise für hirnorganisch begründete Leistungsmängel ergeben. Die mentalen Funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen seien regelrecht gewesen (zum Ganzen Urk. 6/115/53 f.). Aus neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht sei die Versicherte seit Jahresanfang 2005 (Beginn der Neurobor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reliose) in der angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. In einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit bestehe bei voller zeitlicher Präsenz eine 80%ige Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 6/115/55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, hielt in ihrem Teilgutachten fest, die Versicherte beklage ein Druckgefühl und Anschwellen des rechten Oberschenkels leistennahe bis in die Kniegegend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektiv hätten sich zur Zeit der Untersuchung am Nachmittag keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für ein (Lymph-)Ödem im Bereich des rechten Beins ergeben. Die Umfänge unterhalb der Leiste, oberhalb der Knie sowie an den Unterschenkeln seien rechts und links identisch gewesen. Beim nicht abgedrehten Sitzen am Liegenrand hätten die Knie sowohl optisch als auch messtechnisch seitengleich imponiert. Es bestünden keine teigigen Ödeme, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stemmer’sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeichen sei negativ und der rechte Fussrücken sie nicht polsterartig ödematös verdickt. Im Knöchelbereich sei der Umfang links leicht grösser als rechts. Dies entspreche zusammen mit der diskreten rötlich-blauen Hautfarbe am linken Fussrücken einer leichten entzündlichen Komponente links. Die Haut – insbesondere jene am rechten Oberschenkel – sei weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ödemsklerotisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verdickt, noch atrophisch, noch verfärbt. Damit gebe es zurzeit am rechten Bein keine Hinweise für ein Lymphödem. Ebenso wenig gebe es Anhaltspunkte für eine chronische Hautbor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reliose oder ein postthrombotisches Syndrom. Zusammenfassend würden sich aus dermatologischer Sicht keine krankheitsrelevanten Diagnosen und damit keine versicherungsmedizinischen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 6/115/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Konsens gelangten die Gutachter zum Schluss, dass für die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Zahnarztgehilfin keine verwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Restarbeitsfähigkeit mehr verbleibe. Ideal angepasst sei eine körperliche leichte Tätigkeit in Wechselbelastung zwischen Stehen, Gehen und Sitzen, mit einem ganz überwiegend sitzenden Anteil sowie frei wählbaren Pausen. Infolge dieser zu gewährenden Pausen resultiere eine 25%ige Leistungsminderung. Die Präsenzzeit sei nicht eingeschränkt. Zu vermeiden seien Tätigkeiten mit beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derer Belastung der Daumen und mit Anforderung an die Feinmotorik der Dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sowie mit häufigem Stehen und Gehen, insbesondere in unebenem Gelän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de, auf Treppen, Leitern und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerüsten. Im Weiteren seien Tätigkeiten mit häufi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Bücken, Knien, endgradiger Beugung der Kniegelenke, mit Exposition gegenüber Nässe, Kälte und Zugluft zu vermeiden. Erhöhte Anforderungen an die Nervenkraft und an den Gleichgewichtssinn dürften ebenfalls nicht mehr gestellt werden. Die Möglichkeit, das rechte Bein hoch zu lagern, müsse frei wählbar gegeben sein. Überdies liege das Hebelimit bei zehn Kilogramm (Urk. 6/115/38 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das polydisziplinäre Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 basiert auf umfassenden internistischen, orthopädischen, neurologischen und dermatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Untersuchungen. Es wurde in detaillierter Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt (Urk. 6/115/3 ff.). Die Versicherte konnte gegenüber den einzelnen Experten ihre aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen – soweit fachspezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fisch erforderlich – eingehend befragt (Urk. 6/115/23 ff., 6/115/29 f., 6/115/34 f., 6/115/42 ff., 6/115/45 ff. und 6/115/56 f.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei diese wie auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit überzeugend dargelegt und erläutert wurden (Urk. 6/115/30 ff., 6/115/38 ff., 6/115/44 f., 6/115/52 ff. und 6/115/59 f.). Soweit möglich erfolgte im Weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren eine ausführliche und schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 6/115/31 f., 6/115/40 und 6/115/55). Insgesamt erfüllt das polydisziplinäre Z.___-Gutachten sämtliche praxisgemässen Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien an den Beweiswert einer medizinischen Expertise (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte rügt beschwerdeweise einerseits, es sei nicht nachvollziehbar, dass die Z.___-Gutachter das Vorliegen eines Lymphödems verneint hätten. Dieses Leiden sei unabhängig voneinander von zwei verschiedenen behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fachärzten diagnostiziert worden. Andererseits erweise sich die Befunder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung und Diagnostik im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neurologischen Bereich als lückenhaft und ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flächlich. Die Gutachter hätten das Zusammenwirken der unterschiedlichen Krankheitsbilder, die dazu führen würden, dass bei realistischer Beurteilung kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne nennenswerte Restarbeitsfähigkeit mehr bestehe, übersehen. Im Übrigen sei seit der Begutachtung durch das Y.___ am 23. August 2011 (Urk. 6/62) nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten (Urk. 1 S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Argumentation der Beschwerdeführerin haben sich die Z.___-Gutachter eingehend mit dem bereits im Juni 2010 erstmals von Dr. med. </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierten Lymphödem am rechten Bein (Urk. 6/53 und ferner Urk. 6/83, 6/126) befasst. Dr. D.___ führte insbesondere unter Berücksichtigung der Hautbeschaffenheit und der Umfänge der unteren Extremitäten detailliert aus, weshalb keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine solche Erkrankung bestünden (Urk. 6/115/58 f.; vgl. E. 4.2.5). Dem Gutachten ist überdies zu entnehmen, dass die Versicherte am 7. März 2014 im Kantonsspital C.___ im Gefässzentrum untersucht worden war. Dabei habe namentlich die von ihr beschriebene Oberschenkelschwellung nicht objektiviert werden können. Auch sonographisch seien keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ödembildungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennbar gewesen (Urk. 6/115/31 f.). Davon abgesehen mangelt es dem aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Bericht von Dr. D.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. November 2015 (Urk. 6/126) an einer objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Befunderhebung, sodass darauf nicht abgestellt werden kann. Dies gilt auch für das von der Beschwerdeführerin angeführte Schreiben von Dr. med. E.___, Facharzt für Anästhesiologie, vom 14. April 2015 (Urk. 6/120). In einem späteren Bericht vom 13. Oktober 2015 führte dieser zudem explizit aus, dass sich der Status nach Hüft-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Totalendoprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit intermittierendem Lymphödem rechts nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 6/130/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wurde der neurologische Status entgegen dem Vorbringen der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten durch Dr. C.___ sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">detailliert erhoben und unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der subjektiven Angaben beurteilt (Urk. 6/115/49 ff., vgl. E. 4.2.4). Der von der Beschwerdeführerin angeführte Bericht von Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, vom 6. Februar 2015 (Urk. 6/120/3 ff.) vermag die Schlussfolgerungen von Dr. C.___ nicht in Zweifel zu ziehen. In Bezug auf die gestellten Diagnosen sind keine wesentlichen Unterschiede erkennbar. Das neuropathische Schmerzsyndrom am rechten Fuss bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lienradikulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde auch von Dr. C.___ festgestellt und im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einbezogen (Urk. 6/115/55 f.). Anzumerken ist ohnehin, dass nicht die diagnostische Einordnung eines Gesundheitsschadens entscheidend ist, sondern dessen konkrete Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit (Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.4). Hierzu äusserte sich Dr. F.___ allerdings nicht, weshalb auch kein Anlass besteht, von der Einschätzung des begutachtenden Neurologen abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist der Versicherten denn auch dahingehend zu wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen, als sie gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte von einer nachweislichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes seit der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung durch die Y.___ (Urk. 6/62) ausgeht. Sie führt zwar grundsätzlich korrekt an, dass die Y.___-Gutachter 2011 noch von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ausgingen, welche massgeblich auf der neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Einschätzung von Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, beruhte (Urk. 6/62/17 f., 6/62/21). Einerseits gingen die Y.___-Gutachter aber auch davon aus, dass die Beschwerdeführerin unter adäquater Behandlung eine höhere Arbeits- und Leistungsfähigkeit von mindestens 80 % erreichen könne (Urk. 6/62/18, 6/62/20). Andererseits hat Dr. C.___ eingehend dazu Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung genommen, weshalb aus neurologischer Sicht maximal eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 20 % attestiert werden könne. So sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Y.___-Gutachten die belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsabhängige Verstärkung der Schmerzen durch die zunehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ödem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei längerem Stehen und Sitzen berücksichtigt worden. Es seien jedoch ausschliesslich die neurologischen Einschränkungen durch die Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik – welche die Alltags- und Sozialaktivitäten ohne medikamentöse Therapie nicht nennenswert störe (vgl. diesbezüglich Urk. 6/115/25, 6/115/48 f.) – und die Hüftbeugeschwäche links in die neurologische Beurteilung mit einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehen, wobei dies sowohl die muskuläre als auch die sensible Symptomatik beinhalte (Urk. 6/115/55). Diese Argumentation ist überzeugend. Anzufügen ist in diesem Kontext mit Blick auf die Teilexpertise von Dr. G.___, dass dieser im Zuge seiner Untersuchung weder relevante Paresen noch eine muskuläre Atro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phie beim Unterschenkel feststellen konnte. Die Versicherte habe bei unauffälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Beobachtung – bei Tragen einer Sockenpolsterung – ein normales Abrollen des rechten Fusses gezeigt. Die fehlende muskuläre Atrophie spreche im Weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren gegen ein ausgeprägtes Schonverhalten. Diese stehe etwas im Widerspruch zu den anamnestischen Angaben, wo die Versicherte erhebliche Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen beschrieben habe. Schwer nachvollziehbar sei ferner die Verweigerung einer spezifischen Behandlung des neuropathischen Schmerzes (Urk. 6/62/17). Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund leuchtet nicht ein, weshalb Dr. G.___ schliesslich eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für eine vorwiegend sitzende Tätigkeit attestierte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 (Urk. 6/115) abgestellt. Demnach ist davon auszugehen, dass die Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Zahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztgehilfin nicht mehr arbeitsfähig ist (Urk. 6/115/38), was denn auch von der IV-Stelle anerkannt wird (vgl. Urk. 2 S. 1 f.). Für eine dem individuellen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Verweistätigkeit besteht demgegenüber eine 75%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/115/39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass sie ihre Restarbeitsfähigkeit aufgrund des stark eingeschränkten Leistungsprofils verwerten könne (Urk. 1 S. 9 f.). Mit Eingabe vom 11. Januar 2018 (Urk. 8) machte sie in diesem Zusammenhang ergänzend auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_183/2017 vom 30. Oktober 2017 aufmerksam.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX209"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine zuverlässige Feststellung des medizinischen Sachverhalts ist spätestens seit dem 21. Oktober 2014 möglich (Datum des Z.___-Gutachtens, Urk. 6/115). Zu diesem Zeitpunkt war die Beschwerdeführerin 57 Jahre und 9 Monate alt, was für sich allein die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit nicht ausschliesst. Zu berücksichtigen ist, dass die Versicherte in einer leidensadaptierten vorwiegend sitzenden Tätigkeit bei einer 100%igen Präsenzzeit zu 75 % leistungsfähig ist (vgl. E. 4.2.6). Inwiefern es bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit besonders problematisch sein sollte, dass die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei wählbar ihr rechtes Bein hochlagern kann (vgl. Urk. 1 S. 9), erschliesst sich nicht. Dasselbe gilt hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der weiteren körperlichen Einschränkungen, etwa in Bezug auf häufiges Bücken, die endgradige Beugung des Kniegelenks sowie Tätigkeiten mit Exposi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion gegenüber Nässe, Kälte oder Zugluft. Hinsichtlich der eingeschränkten Belastbarkeit der Daumen ist der Versicherten prinzipiell beizupflichten, dass dies die in Frage kommenden Arbeitsplätze einschränkt. Die in diesem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang diagnostizierte Rhizarthrose und der damit verbundene erhöhte Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senbedarf wurde allerdings bereits in der 25%igen Leistungsminderung berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt (Urk. 6/115/39). Sodann ist anzumerken, dass die kognitiven Fähigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Beschwerdeführerin nicht eingeschränkt sind und keine psychischen Erkrankungen vorliegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist im Lichte der relativ hohen Hürden für die Annah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me einer unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Personen festzuhalten, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung der Versicherten nicht derart beschaffen ist, dass sich der Schluss rechtfertigt, eine Anstellung sei nicht mehr realistisch. Ein invalidenversicherungsrechtlich erheblich erschwerter Zugang zum ausgeglichenen Arbeitsmarkt ist zu verneinen. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass die Beschwerdeführerin nach ihrer Ausbildung zur Zahnarztas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistentin nie einer Erwerbstätigkeit nachging (vgl. Urk. 6/49). Der vorliegende Sachverhalt ist im Übrigen auch nicht mit demjenigen vergleichbar, welcher dem Urteil des Bundesgerichts 9C_183/2017 vom 30. Oktober 2017 zugrunde lag. In jenem Fall hatte die Versicherte bereits seit 33 Jahren eine ganze Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente bezogen, war im massgeblichen Zeitpunkt knapp 59 Jahre alt und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügte über keine Berufsausbildung. Ausserdem waren ihr nur noch Tätigkeiten mit sehr leichtem Belastungsprofil zumutbar (E. 5.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt damit, ob die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad der Versicherten korrekt bemessen hat. In der Beschwerdeschrift wird insbesondere geltend gemacht, es sei zu Unrecht kein Leidensabzug gewährt worden (Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="XX022"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p><span> </span><span id="XX221"></span><span>Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der </span><span>Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbs</span><span>-</span><span>tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span>Abs. </span><span>3 </span><span>IVG</span><span>) in </span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> Ab</span><span>satz</span><span> 2 – 4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(vgl. BGE </span><span>130 V 445 E. </span><span>1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V</span><span> 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span><span>Die angefochtene Verfügung </span><span>(Urk. 2) </span><span>ist am </span><span>31. Mai 2017</span><span> und somit vor dem Inkrafttreten </span><span>der Verordnungsänderung am 1. </span><span>Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nachfolgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene</span><span> Rechtsprechung Bezug genommen.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend den obigen Erwägungen ist zum einen davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfalle zu 70 % im Erwerbs- und zu 30 % im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig wäre (vgl. E. 3.3). Aus dem Abklärungsbericht vom 5. Oktober 2016 ergibt sich eine Einschränkung von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 % für den Haushaltsbereich (Urk. 6/136/9), was unbestritten blieb. Demnach ist diesbezüglich von einem Invaliditätsgrad von 5.1 % auszugehen (17 % * 0.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Erwerbsbereich resultiert gestützt auf das Z.___-Gutachten vom 21. Oktober 2014 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Zahnarztassistentin und eine 75%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit (vgl. E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweize</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden, wobei die für die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; 139 V 592 E. 2.3,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat zwar 1975 eine Lehre zur Zahnarztassistentin abgeschlossen (vgl. Urk. 6/4/4), ging in der Folge allerdings zu keinem Zeitpunkt dieser Tätigkeit nach. Aus dem Z.___-Gutachten geht hervor, dass sie in ihrem Leben nur für kurze Zeit und nie vollschichtig gegen Entlöhnung gearbeitet habe. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren habe sie vor etwa 25 Jahren wenige Stunden pro Woche auf dem Fischmarkt im Verkauf geholfen (Urk. 6/115/23). Vor diesem Hintergrund ist mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit davon auszugehen, dass die Versicherte ihren erlernten Beruf unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist somit gestützt auf die LSE 2014 zu berechnen, wobei in Anbetracht der sehr langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und der damit verbundenen fehlenden Berufserfahrung auf den Zentralwert für Hilfsarbeiten abzustellen ist (TA 1 Ziff. 5-96 Kompetenzniveau 1). Dieselbe Schlussfolgerung rechtfertigt sich angesichts des Umstandes, dass die Versicherte aktuell keiner Erwerbstätigkeit nachgeht und über ein eingeschränktes individuelles Belastungsprofil verfügt auch für die Ermittlung des Invalideneinkommens.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung rechtsprechungsgemäss; der Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7). Da der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine 75%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert wurde und sie im Gesundheitsfalle in einem 70%-Pensum einer solchen Erwerbstätigkeit nachgehen würde, ist der IV-Stelle beizupflichten, dass keine Erwerbseinbusse vorliegt. Der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich beträgt demnach 0 % (vgl. Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der obigen Ausführungen ergibt sich in Anwendung der gemischten Methode nach bisherigem Recht ein Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 5 % </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5.1 % + 0 %; zum Runden: BGE 130 V 121). Ausgehend davon würde selbst bei Gewährung eines maximalen leidensbedingten Abzuges vom Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen in Höhe von 25 % (vgl. BGE 126 V 75 E. 5b/cc) offensichtlich kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % und folglich kein Rentenanspruch resultieren (vgl. E. 1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist allerdings darauf hinzuweisen, dass es ihr – wie allen anderen versicherten Personen mit derselben Ausgangslage – unbenommen bleibt, sich gestützt auf die neue Verordnungsbestimmung des Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2-4 IVV bei der Invalidenversicherung neu anzumelden. Nach Absatz 2 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen wird, wenn eine Rente vor dem Inkrafttreten der Änderung wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades einer teilerwerbstätigen versicherten Person, die sich zusätzlich im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich (Art. 7 Abs. 2 IVG) betätigte, verweigert wurde, eine neue Anmeldung geprüft, wenn die Berechnung des Invaliditätsgrades nach Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2-4 IVV voraussichtlich zu einem Rentenanspruch führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich machte die Beschwerdeführerin geltend, das Sozialversicherungsgericht habe im Urteil vom 30. November 2013 (Urk. 6/92) aufgrund des langen Rentenbezuges und ihres Alters die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen postuliert. Die IV-Stelle sei darüber orientiert worden, dass die zunehmenden Schmerzen zu einer Behandlung bei Dr. E.___ geführt hätten. Eine entsprechende Überprüfung der medizinischen Situation unter Einschluss der Frage nach den Auswirkungen auf das Eingliederungspotential sei dann allerdings unterblieben. Die Vorgaben des genannten Urteils seien mit diesem Vorgehen nicht erfüllt worden (Urk. 1 S. 10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin prüfte den Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnahmen und teilte ihr mit Schreiben vom 21. August 2015 mit, dass solche aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit nicht möglich seien (Urk. 6/124). Zuvor hatte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 10. August 2015 darüber informiert, dass sich deren gesundheitliche Situation verschlechtert habe und die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Durchführung beruflicher Massnahmen aktuell nicht gegeben seien. Es erscheine indiziert, den weiteren Behandlungsverlauf nun abzuwarten und dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden (Urk. 6/123). Im Nachgang zur Mitteilung vom 21. August 2015 (Urk. 6/124) verlangte die Versicherte keine anfechtbare Verfügung. Sie stellte bis zum Erlass des Vorbescheids am 16. Januar 2017 (Urk. 6/139) auch kein neues Gesuch um Gewährung beruflicher Massnahmen. Erst im Einwand vom 27. Februar 2017 rügte sie erstmals eine mangelhafte Umsetzung des Urteils des hiesigen Gerichtes vom 30. November 2013. Gleichzeitig stellte sie sich jedoch – wie auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren (vgl. E. 5) - schon damals auf den Standpunkt, dass sie ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwerten könne (Urk. 6/142/4 f.). Ungeachtet dieser widersprüchlichen Ausführungen hat die Beschwerdeführerin mehrfach klar zum Ausdruck gebracht hat, dass sie sich nicht im Stande fühlt, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und daher eine Invalidenrente erwarte (vgl. Urk. 6/62/7, 6/62/21, 6/115/25 f., 6/115/49 und 6/136/4). Da es somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit an einem Eingliederungswillen fehlt, ist das Vorgehen der IV-Stelle nicht zu beanstanden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2 und 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung vom 31. Mai 2017 (Urk. 2) als korrekt. Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist sämtlichen Vorgaben des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 30. November 2013 (Urk. 6/92) rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügend nachgekommen. Mangels eines Invaliditätsgrades von mindestens 40 % hat sie den Rentenanspruch der Versicherten zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>