<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>ZL.2015.00113</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1961, war vom 28. März 2003 bis zur Scheidung am 12. Oktober 2011 mit Z.___, geboren 1955, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiratet (Urk. 3/5). Dieser war Bezüger einer ganzen Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (Urk. 9/I/3) und im Januar 2003 von seinem Beistand bei der Gemeinde Y.___ zum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug von Zusatzleistungen zur IV-Rente ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet worden (Urk. 9/I/1). Die Durchführungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen zur AHV/IV der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemeinde Y.___ (nachfolgend: Durchführungsstelle) rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete an Z.___ ab Januar 2003 vorerst aufgrund einer ZL-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung für eine allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehende Person Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzleistungen aus (Urk. 9/I/3). Nach der Heirat am 28. März 2003 wurde Z.___ von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit Wirkung ab März 2003 eine ordentliche Zusatzrente für seine Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gattin zugesprochen (Urk. 9/I/6.38). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berechnete die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen fortan unter Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug der Einnahmen und Ausgaben beider Ehegatten (Urk. 9/I/10, Urk. 9/II/12, Urk. 9/II/14-25, Urk. 9/III/51, Urk. 9/III/54-55, Urk. 9/III/60 etc.), zuletzt mit Verfügung vom 11. Februar 2011 (Urk. 9/VI/120). Mit Verfügung vom 19. Juli 2011 (Revision Nr. 25), adressiert an die bevoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mächtigte Tochter von Z.___, A.___, stellte die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungsstelle die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen mit Wirkung ab August 2011 infolge Wegzugs von Z.___ aus der Gemeinde Y.___ ein (Urk. 9/VI/125-126).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 27. November 2013 stellte die Durchführungsstelle der IV-Stelle den vorsorglichen Antrag auf Verrechnung von Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen von Ergänzungsleistungen mit Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungen der AHV/IV (Urk. 9/VI/128.2). Mit Vorbescheid vom 11. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2013 kündigte die IV-Stelle die Zusprache einer ganzen Rente an X.___ rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkend ab dem 1. Mai 2007 an (Urk. 9/VI/128.4). Am 21. März 2014 stellte die Durchführungsstelle gegenüber der IV-Stelle den definitiven Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnungsantrag für Leistungen an das Ehepaar im Betrag von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 71‘785.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der angekündigten Invalidenrente (Urk. 9/VII/132.1, Urk. 9/VII/140.2). Mit Verfügung vom 2. April 2014 sprach die IV-Stelle X.___ wie angekündigt eine ganze Rente ab dem 1. Mai 2007 zu (Urk. 9/VII/134) und erklärte eine teilweise Verrechnung der Nachzahlung mit der Rückforderung der Durchführungsstelle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführungsstelle erliess am 4. Mai 2015 aufgrund dieser Renten-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und mit der Begründung der Solidarhaftung der damaligen Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leute eine Verfügung betreffend Rückforderung von Zusatzleistungen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzungsleistungen und kantonale Beihilfe), welche in der Zeit vom 1. Mai 2007 bis 30. Juni 2011 im Umfang von insgesamt Fr. 71‘785.-- ausgerichtet worden waren. Die Verfügung wurde Z.___ (Urk. 9/VII/145) und X.___ (Urk. 9/VII/144) je separat zugestellt. In dieser Verfügung wurde ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem festgehalten, dass die Rückerstattung dieser Forderung mittels Verrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung mit der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Invalidenrente von X.___ für den frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zeitraum bereits bezogen worden und am 9. April 2014 an die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemeinde Y.___ ausbezahlt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei (Urk. 9/VII/144 S. 2). Dagegen erhob X.___ mit Schreiben vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache (Urk. 9/VII/151), welche die Durchführungsstelle mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 7. September 2015 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hiergegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___ mit Eingabe vom 28. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tember 2015 Beschwerde und beantragte, der Einspracheentscheid vom 7. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tember 2015 sei aufzuheben und es sei die Verwirkung der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derung im Umfang von Fr. 71‘785.-- festzustellen; eventualiter sei von einer Rückforderung ihr gegenüber abzusehen. Ausserdem sei ihr eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sene Parteientschädigung für das Einspracheverfahren zuzusprechen (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 2015 schloss die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">degegnerin auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerde und beantragte in prozessualer Hinsicht, es sei der Beschwerde die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung zu entziehen (Urk. 8). Mit Verfügung vom 24. November 2015 wurde dieser prozessuale Antrag abgewiesen und Z.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 13 S. 3). Der Beigeladene liess sich innert der ihm ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzten Frist nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lauten (Urk. 22 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Dezember 2015 teilte die Beschwerdegegnerin dem Gericht mit, dass sie wegen ungeklärten und nicht vollständig deklarierten Vermögens- und Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensverhältnissen Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzeige gegen den Beigeladenen und gegen die Beschwerdeführerin (bei der zuständigen Staatsanwaltschaft) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gereicht habe (Urk. 15; vgl. Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeige vom 1. Dezember 2015, Urk. 16). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe vom 18. Dezember 2015 (Urk. 18) reichte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sodann die beiden Verfügungen der Beschwerdegegnerin vom 20. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 ein, mit welchen diese von der Beschwerdeführerin und vom Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen ZL-Leistungen für die Zeit von April 2003 bis Oktober 2010 in der Höhe Fr. 75‘366.-- (Urk. 19/1 S. 6) und für die Zeit von November 2010 bis Juli 2011 in der Höhe von Fr. 5‘481.-- (Urk. 19/2 S. 6) zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderte. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin stellte dazu den Antrag, diese beiden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungen seien als Anträge an das Gericht im vorliegenden, bereits hängigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu werten und entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen (Urk. 18 S. 2). Mit Verfügung vom 18. Januar 2016 wurde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin Gelegenheit zur Stellungnahme (Replik) zu den Eingaben der Beschwerdegegnerin gegeben (Urk. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 4. Mai 2016 stellte die Beschwerdeführerin darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin die Verfahrensanträge, es sei das Verfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens gegen sie, welches mit Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzeige der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vom 1. Dezember 2015 eingeleitet worden und momentan bei der Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft Limmattal/Abis unter der Referenz A-4/2015/10041621 hängig sei, zu sistieren und es sei ihr die Frist zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichung einer Replik einstweilen abzunehmen (Urk. 26 S. 1). Mit Verfügung vom 11. Mai 2016 wurde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die Frist zur Replik abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (Urk. 28 S. 2). Die Beschwerdegegnerin liess sich innert der ihr angesetzten Frist zum Sistierungsgesuch nicht vernehmen. Mit Verfügung vom 12. Juli 2016 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen (Urk. 30 S. 5). Am 14. November 2016 gingen beim Gericht die Sistierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügungen der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis betreffend die Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin und des Beigeladenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 37/1-2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Eingabe vom 14. November 2016 stellte die Beschwerdeführerin den Antrag, es sei die Beschwerdegegnerin unter Anwendung geeigneter Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">streckungsmassnahmen, unverzüglich zu verpflichten, der aufschiebenden Wirkung Folge zu leisten und die ihr zustehenden Fr. 71‘785.-- umgehend auf das Klientengeld-Abwicklungskonto mit der IBAN B.___, lautend auf Lorentz Schmid Partner, Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich, zu überweisen (Urk. 38 S. 1). Mit Replik vom 14. November 2016 (Urk. 41 S. 12) und mit Duplik vom 17. Januar 2017 (Urk. 44 S. 2) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 10. Februar 2017 ersuchte die Beschwerdeführerin erneut um Durchsetzung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gemäss ihrem Antrag vom 14. November 2016 (Urk. 48). Am 15. Februar 2017 reichte der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter der Beschwerdeführerin seine Honorarnote ein (Urk. 51-52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen nach Art. 4-6 des seit dem 1. Januar 2008 gültigen Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend aus Ergänzungsleistungen, Beihilfen und Zuschüssen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Gesetzes über die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur eidgenös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, ZLG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ergänzungsleistungen bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che monatlich ausbezahlt wird (Art. 3 Abs. 1 lit. a ELG), sowie aus der Vergü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 Abs. 1 lit. b ELG). Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleistungen werden ausgerichtet, um Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinnen und Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gern von Renten der Alters- und Hinterlassenen- oder der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung das Existenzminimum zu gewährleisten, ohne dass die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe beziehen müssen; mit ihnen soll der Grundbedarf gedeckt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_787/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie anrechenbaren Einnahmen werden nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 ELG ermittelt. Als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angerechnet werden unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (bei Ehepaaren oder Personen mit Kindern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die einen Anspruch auf eine Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente der AHV oder IV begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Fr. 1‘500.--) übersteigen (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angerechnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden die Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich der Renten der AHV und der IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die jährliche </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungsleistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erhöhen, herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen oder aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei jeder Änderung der Rente der Alters-, Hinterlassenen- oder </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (lit. b). In diesem Fall ist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jährliche Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Zeitpunkt des Beginns des neuen Rentenanspruchs oder des Monats, in dem der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch erlischt, neu zu verfügen (Art. 25 Abs. 2 lit. a ELV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer periodischen Überprüfung, welche mindestens alle vier Jahre vorzunehmen ist (Art. 30 ELV), ist die jährliche Ergänzungsleistung zu erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn eine Änderung der vom ELG aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen sowie des Vermögens fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt wird; macht die Änderung weniger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">120.-- im Jahr aus, so kann auf eine Anpassung verzichtet werden (Art. 25 Abs. 1 lit. d ELV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nabhängig von der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Bem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essungsdauer vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehenen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe (Art. 25 ELV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Grundlagen zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formell-gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltung als einer auf das Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der jährlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Bindung an die früher verwendeten Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsfaktoren von Jahr zu Jahr neu festgelegt werden (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_94/2007 vom 15. April 2008 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 ELV hat die Revision (Erhöhung, Herabsetzung oder Aufhebung) der Ergänzungsleistung im Sinne der Anpassung an geänderte tatsächliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zum Gegenstand, regelt also Veränderungen in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der Ergänzungsleistungen beziehenden Person während des Leistungsbezuges (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=%22Art.+25+Abs.+2+lit.+c+ELV%22&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 122 V </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3b mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts P 59/00 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2001</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bestimmt Art. 25 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ELG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über den Umfang der Rückforderung wird eine Verfügung erlassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 3 Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über den Allgemeinen Teil de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherer weist in der Rückforderungsverfügung auf die Möglichkeit des Erlasses hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG erlischt der Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r einzelnen Leistung (Satz 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstattungspflichtig sind der Bezüger oder die Bezügerin der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig gewährten Leistungen und seine oder ihre E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rben (Art. 2 Abs. 1 lit. a der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderungen von Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss Art. 27 ELV in Verbindung mit Art. 50 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (IVG) und Art. 20 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) mit fälligen Leistungen der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung verrechnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 136 V 195 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 141 V 139 E. 6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG sind rechtmässig bezogene Beihilfen in der Regel zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten, u.a. wenn bisherige oder frühere Bezügerinnen und Bezüger in güns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Verhältn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isse gekommen sind (Abs. 1 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a). Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem das mit der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung betraute Organ von ihrem Entstehen Kenntnis erhalten hat, in jedem Fall aber nach Ablauf von zehn Jahren seit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r letzten Beihilfezahlung (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf kantonale Leistungen besteht mit § 19 ZLG eine Regelung zu rechtmässig bezogenen Beihilfen. Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber die Rückerstattung zu Unrecht bezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gener kantonaler Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> enthält das ZLG keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung, was indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen nicht etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Weg frei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die (sinngemässe) An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichtlicher Rechtsprechung ist § </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_305/2012 vom 6. August 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückforderung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Voraussetzungen zulässig (BGE 126 V 23 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b, 42 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ATSG wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf formell rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist eine Verfügung, wenn kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung möglich, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist (SVR 2010 IV Nr. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 10; Urteil des Bundesgerichts vom 19. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittels pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aler Revision, welche von der Wiedererwägung unterschieden werden muss, wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf rechtskräftige Verfügungen zurückgekommen, wenn diese auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund neu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckter, seinerzeit ohne Versch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulden unbekannt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bener vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standener Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen oder Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel unrichtig sind </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 53 Abs. 1 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 V 469 E. 2c, 119 V 184 E. 3a, 477 E. 1a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts P </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">63/02 vom 8. Mai 2003 E. 5, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, aufgrund der mit Verfügung der IV-Stelle vom 2. April 2014 der Beschwerdeführerin rückwirkend ab 1. Mai 2007 zugesprochenen ganzen Rente habe der Anspruch auf Zusatzleistungen (Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Beihilfe) für den Beigeladenen und die Beschwerdeführerin ab Mai 2007 bis zur Einstellung im Juni 2011 neu berechnet werden müssen. Daraus würden zu viel respektive zu Unrecht geleistete Zusatzleistungen von insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt Fr. 71‘785.-- resultieren. Die Berechnung des ursprünglichen ZL-Anspruches sei aufgrund der zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mengezählten anrechenbaren Ausgaben und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen für das damalige Ehepaar gemeinsam vorgenommen worden. Bei Rückforderungen aufgrund nachträglicher Einnahmen wie jener des rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkenden IV-Rentenanspruchs würden die damaligen Ehepartner grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich solidarisch für die Rückforderung haften. Aufgrund des gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verrechnungsrechts nach Art. 50 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (IVG) und Art. 20 Abs. 2b des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) in Verbindung mit Art. 27 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Verrechnungsantrag für Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungen der IV-Rente eingereicht und die Rückforderung direkt mit der Rentennach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung für die Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1. Mai 2007 bis 30. Juni 2011 verrechnet worden. Die Frist zur Verrechnung beziehungsweise zur (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der) Rückerstattung(sforderung) der zu viel ausgerichteten Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei eingehalten worden, wobei die Fristen nach Art. 25 ATSG erst nach rechtskräftiger Festsetzung der nachträglich erbrachten Leistungen zu laufen beginnen würden. Dazu beziehe sie sich auf BGE 127 V 490 (rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig: BGE 127 V 484). Es werde im Übrigen in einem separaten Verfahren geklärt, ob und inwieweit eine Geschäftstätigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin und des Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladenen für die C.___ Einfluss auf ihren da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Anspruch auf Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen habe. Denn das ehemalige Ehepaar habe in einer Miet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung einer Liegenschaft gelebt, welche der C.___ gehört habe, und die Beschwerdeführerin sei vom 7. Oktober 2004 bis 17. Februar 2009 Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glied des Verwaltungsrates sowie vom 17. Februar 2009 bis am 26. Juli 2011 Direktorin gewesen; der Beigeladene sei zudem vom 26. Juli 2011 bis 23. April 2013 Präsident der C.___ gewesen (Urk. 2 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die Rückerstattungsforderung sei - sofern sie überhaupt jemals Bestand gehabt habe - im Zeitpunkt der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Rückerstattungsverfügung vom 4. Mai 2015 bereits verwirkt gewesen. Denn die Beschwerdegegnerin habe spätestens mit Verfügung der IV-Stelle vom 2. April 2014 und wohl schon früher Kenntnis vom Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch erhalten. Bereits mit Schreiben der IV-Stelle vom 17. März 2014 sei sie über die Zusprache der Invalidenrente informiert gewesen. Die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung sei verwirkt und die Rückerstattungsverfügung nichtig. Die von der Beschwerdeführerin angeführte Rechtsprechung gemäss BGE 127 V 484 sei nicht einschlägig, da es dort um die fünfjährige Verwirkungsfrist und die Möglichkeit gehe, auch länger als 5 Jahre zurückliegende Leistungen zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufordern, sofern die Festsetzung der nachträglichen Leistungen später erfolge (Urk. 1 S. 4 f., Urk. 41 S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin schon lange, nämlich bereits seit der erstmaligen Ausrichtung von Zusatzleistungen, gewusst be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise hätte sie bei genügender Sorgfalt wissen müssen, dass der Beigeladene gar keinen Anspruch darauf habe. So habe sich unter anderem bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem Schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsurteil vom 28. Juli 1999, dem Testament des Beigeladenen vom 20. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2004 und dem Wertschriftenverzeichnis zum Jahr 2005 ergeben, dass der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladene vermögend sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spätestens aber mit der Steuererklärung 2005 hätte die Beschwerdegegnerin die Notwendigkeit zu weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und den fehlenden Anspruch des Beigeladenen erkennen können. Da dies mehr als 5 Jahre zurückliege, sei der Rückforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise verjährt. Nun wolle man die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortung für die Versäumnis der Beschwerdeführerin anlasten, dies obschon sie nicht einmal ZL-Bezügerin gewesen sei (Urk. 41 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Sinne einer Eventualbegründung sei zudem festzuhalten, dass es die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin in vielen Fällen der einzelnen Leistungsverfügungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumt habe, die unterschriftliche Bestätigung der Beschwerdeführerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holen, wie dies vorgeschrieben wäre. Es sei in Urk. 9/III/31 zudem bestätigt worden, dass sämtliche Korrespondenz an den Beistand des Beigeladenen, Herrn D.___, adressiert werde, weshalb erstellt sei, dass sie, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Korrespondenz erhalten habe. Insbesondere fehle bezüglich der Verfügungen vom 24. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar, 3. Mai, 20. Dezember 2004, 1. April, 26. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2005, 5. März, 30. Mai, 18. Dezember 2007, 10. Januar, 20. Juni und 29. Dezember 2008 der Nachweis, dass sie, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, diese erhalten habe. Ferner seien ihr die Verfügungen vom 20. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2006 (Revision 17) und vom 11. Februar 2011 (Revision 24) nicht zur Kenntnis gelangt. Letztere sei nach ihrem Auszug aus der ehelichen Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung Mitte Februar 2011 von der Tochter des Beigeladenen quittiert worden, welche jedoch über keine Vollmacht verfügt habe. Diesbezüglich könne sicher keine Rückforderung an sie erfolgen. Zudem bestehe eine solidarische Haftung der Ehegatten nur dort, wo Gesetz oder Vertrag sie ausdrücklich vorsehe, woran es hier fehle. Gemäss dem Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_346/2016 vom 22. Juni 2016 E. 3 sei der Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatte im Kreis der Rückerstattungspflichtigen gestützt auf Art. 166 Abs. 3 des Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) nicht als solidarisch haftender Schuldner zu betrachten. Fälschlicherweise an die nicht rückerstattungspflichtigen Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten gerichtete Rückforderungen seien als anfechtbar zu qualifizieren, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb mit der vorliegenden Anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung die Rückerstattungsverfügung nicht mehr zu halten sei. Ausserdem habe der Beigeladene die bezogenen Zusatzleistungen nicht für die laufenden Familienbedürfnisse ausgegeben, weshalb nur sein Vermögen hafte. Sie habe von ihm monatlich nur Fr. 500.-- für die Bezahlung der Krankenkasse- und AHV-Prämien erhalten. Sie habe damals bei der Beschwerdegegnerin daher um Direktauszahlung ihres Teils der Ergänzungsleistungen gebeten, was ihr mit dem Hinweis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigert worden sei, sie sei weder Verfügungsadressatin noch Leistungsbezügerin. Es sei daher stossend, wenn die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin nunmehr den Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsbetrag von ihr einziehen wolle. Auch habe sie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin im Februar 2011 mitgeteilt, dass sie nicht mehr bei ihrem dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Ehegatten wohne und der Beigeladene die Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft in Y.___ der C.___ verkauft sowie über eine halbe Million gelöst habe. Sie habe keine Kenntnisse von den Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitäten des Exmannes gehabt. Aus der Rechnung vom 19. Mai 2011 sei ersichtlich, dass er sich für Fr. 4‘175.90 eine Reise nach Marrakesch gegönnt habe. Diese Reise habe er zusammen mit seiner Tochter A.___ aus einer früheren Ehe ohne sie, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, gemacht. Öfters sei dieser auch zur Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft/Farm in E.___ verreist, welche anscheinend im Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besitz des Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladenen stehe. Des Weiteren wohne der Beigeladene nun in einer 3½-Zim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merwohnung eines Mehrfamilienhauses, für welches er als Gesamteigentümer eingetragen sei. Die inzwischen wieder aktiv gewordene Firma des Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladenen, die C.___, habe ihren Sitz zudem an seiner Wohnadresse. Er sei offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig liquide, was der Beschwerdegegnerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt gewesen sei. Bezüglich der verkauften Liegenschaft hätten ihr die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse des Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladenen auch aufgrund des Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buches in ihrer Gemeinde bekannt sein müssen. Die Beschwerdegegnerin verhalte sich treu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widrig, da sie wisse, dass nicht sie, die Beschwerdeführerin, sondern der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladene über die zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochenen Leistungen verfügt habe. Es seien jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls alle Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für die Nichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer Verfügung offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig gegeben, soweit mit der Verfügung vom 4. Mai 2015 eine Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verpflichtung für sie habe begründet werden wollen (Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 41 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin die gerichtlich angeordnete auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung (der Beschwerde) nicht beachtet und ihren Anspruch auf das rechtliche Gehör in schwerer Weise verletzt, indem sie nicht die voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Akten vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt habe und diese für den vorliegenden Prozess präpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riert, neu geordnet und nummeriert habe. Es sei unklar, welche Akten nicht eingereicht und welche relevanten Akten entfernt worden seien (Urk. 41 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In materiell-rechtlicher Hinsicht ist strittig und zu prüfen, ob die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mit Verfügung vom 4. Mai 2015 (Urk. 9/VII/144) zu Recht eine Rückerstattungsforderung in der Höhe von Fr. 71‘785.-- für zu viel aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete Ergänzungsleistungen und Beihilfen in der Zeit vom 1. Mai 2007 bis 30. Juni 2011 gegenüber der Beschwerdeführerin erlassen hat, womit sie die Rechtmässigkeit der an sie in diesem Umfang am 9. April 2014 ausbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlten Invalidenrente festgestellt hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dazu E. 5-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In formeller Hinsicht gilt es vorab zu klären, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehörs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 42 ATSG, Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 124 V 180 E. 1a) aufgrund der eingereichten Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Urk. 9/I-VII) verletzt habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für jedes Sozialversicherungsverfahren sind alle Unterlagen, die massgeblich sein können, vom Versicherungsträger systematisch zu erfassen (Art. 46 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Recht auf Akteneinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 47 ATSG, Art. 8 ATSV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist wie das Recht, angehört zu werden, formeller Natur. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zung des Rechts auf Akteneinsicht führt ungeachtet der Erfolgs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aussichten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerde in der Sache selbst zur Aufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheids</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Vorbehalten bleiben praxisgemäss Fälle, in denen die Verletzung des Akteneinsichtsrechts nicht besonders schwer wiegt und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche sowohl die Tat- als auch die Rechtsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ragen unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt überprüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung ist im Sinne einer Heilung des Man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gels selbst bei einer schwer wiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">malis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tischen Leerlauf und damit zu un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung der Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin reichte mit der Beschwerdeantwort (Urk. 8) ein syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch mittels Aktenverzeichnis erfasstes und hauptsächlich chrono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch, teilweise nach sachlichen Kriterien geordnetes Aktendossier ein (Urk. 9/I-VII), das der Beschwerdeführerin erlaubt hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der hiesigen Gerichtsinstanz,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welche sowohl die Tat- als auch die Rechtsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ragen unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt überprüft, sachgerecht zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs wäre jedenfalls nicht als besonders schwer anzunehmen und v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre auch aus verfahrensökonomischen Gründen abzusehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärte in der Duplik vom 17. Januar 2017 denn auch, dass die eingereichten Akten vollständig seien und nicht (im Hinblick auf das Gerichtsverfahren) speziell präpariert worden seien. Die bestehende Gliederung der eingereichten Akten erkläre sich dadurch, dass das Dossier per 31. Juli 2011 abgeschlossen worden sei und daher bereits für die ruhende Ablage (Gegenwarts- oder Vorarchiv) aufbereitet sowie einzelnen Dokumente thematisch zusammengefasst worden seien (Urk. 44 S. 4). Diese Erklärung ist nachvollziehbar. Zudem bestehen keine Hinweise auf das Unterschlagen von Beweismitteln respektive von Verfahrensakten. Im Übrigen wäre auch keine Verletzung des Anspruchs auf das rechtliche Gehör anzunehmen, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin das Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dossier im Hinblick auf das Gerichtsverfahren sachgerecht geordnet hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheides (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2) und damit Anfechtungsgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a) in diesem Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildet die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückerstattungsforderung im Betrag v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on Fr. 71‘785.-- gemäss der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/VII/144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründete diesen Rückerstattungsanspruch allein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der ganze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Invalidenrente, welche der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der IV-Stelle vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend ab dem 1. Mai 2007 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/VI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/134).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Antrag der Beschwerdeführerin, die Verfügungen der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin vom 20. November 2015 (Urk. 19/1-2) seien angesichts des iden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Streitgegenstandes als Anträge an das Gericht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen und das Verfahren sei dem Regelungsgegenstand dieser Verfügungen entsprechend auf die Zeit vor dem 1. Mai 2007 und auf den Monat Juli 2011 auszudehnen (Urk. 18 S. 2), ist nicht zu folgen. Wie bereits in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 12. Juli 2016 festgestellt wurde (Urk. 30 S. 4 f.), ist die Rückerstattungsforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Betrag v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on Fr. 71‘785.-- gemäss der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/VII/144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig von den Verfügungen vom 20. November 2015 (Urk. 19/1-2) zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn die Beschwerdegegnerin hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. November 2015 (Urk. 19/1-2) nicht im Sinne einer Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägung (lite pendente; Art. 53 Abs. 3 ATSG; vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 2015, Art. 53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz 76 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) der dem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Einspracheentscheid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) zugrundeliegenden Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungsverfügung vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/VII/144) erlassen, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern als zusätzliche Verfügungen betreffend unterschiedliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterschiedliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Rückerstattungsgrund, und zwar nach der Begründung der Beschwerdegegnerin aufgrund falsch deklarierter Mietausgaben und verschwiegener Geschäftsbeteiligung sowie Zinsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men aus einem Darlehen des Beigeladenen an die C.___. Die aufgrund dieses Sachverhaltes ermittelten Rückerstattungsforderungen von Fr. 5‘481.-- und Fr. 75‘366.-- gemäss den Verfügungen vom 20. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 (Urk. 19/1-2) wurden denn auch unabhängig von der mit Wirkung ab 1. Mai 2007 zugesprochenen Invalidenrente als anrechenbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme ermittelt und erlassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist im Folgenden daher allein d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Rechtmässigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung im Betrag von Fr. 71‘785.-- gemäss der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. Mai 2015 beziehungsweise des Einspracheentscheids vom 7. September 2015 (Urk. 2, Urk. 9/VII/144) zu beurteilen, welche die Beschwerdegegnerin mit der ganzen Invalidenrente begründete, die der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der IV-Stelle vom 2. April 2014 rückwirkend ab dem 1. Mai 2007 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden war (Urk. 9/VII/134).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine rückwirkende Zusprechung von Renten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt rechtsprechungsgemäss einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grund für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da damit die Voraussetzungen für ein Zurückkommen (prozessuale Revision) auf die ursprüngliche Gewährung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen erfüllt ist (BGE 122 V 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 E. 2d). Denn es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geht beim rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend anerkannten Rentenanspruch um ein Einkommenselement, das im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(damaligen) Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L-Verfügung zwar nicht bekannt war, das aber den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch hätte berücksichtigt werden müssen, da es während des Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszeitraums im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Forderung bereits bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei es zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden gilt, dass die versicherte Person während des Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raums in doppelter Hinsicht entschädigt wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es geht einzig darum, die gesetzliche Ordnung nach Entdecken einer neuen Tatsache wieder herzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Neuberechnung ist dabei mit Wirkung ex tunc anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (BGE 122 V 134 E. 2d; zum Ganzen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34/0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2005 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-3.3 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging somit grundsätzlich zu Recht davon aus, dass die spätere Ausrichtung einer Invalidenrente einen Rückkommenstitel für die Revision der bereits rechtskräftigt verfügten und ausbezahlten Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für die Zeit ab Rentenbeginn Anfang Mai 2007 darstellen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist weiter, ob die Beschwerdeführerin als rückerstattungspflichtige Person in Frage kommt. Diese Frage beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortet sich nach Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist für die Rückerstattung nach Art. 25 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, wer Bezüger der zu hohen Ergänzungsleistungen war und einen eigenen, autonomen EL-Anspruch hatte (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. c ELG). Ein Ehegatte eines EL-Bezügers ist nicht als solida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch haftender Schuldner im Sinne von Art. 166 Abs. 3 ZGB zu betrachten, weil diesfalls der von Art. 25 Abs. 1 erster Satz ATSG und Art. 2 Abs. 1 ATSV gezogene Kreis der Rückerstattungspflichtigen ohne Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage ausgedehnt würde. Dabei spielt es rechtsprechungsgemäss keine Rolle, ob die anerkannten Ausgaben und die anrechenbaren Einnahmen des Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten in die Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der dem Leistungsbezüger zustehenden Ergänzungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen miteinbezogen wurden oder nicht. Rückerstattungsverfügungen, welche nicht nur an die EL-berechtigten Personen, sondern fälschlicherweise auch an ihre Ehegatten gerichtet wurden, werden von der Rechtsprechung als anfechtbar, mithin nicht als (teil-)nichtig qualifiziert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Ganzen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">346</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hier war ursprünglich nicht die Beschwerdeführerin, sondern der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladene allein rentenberechtigter Bezüger der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen ab Januar 2003 (Urk. 9/I/1-3), und zwar auch noch nach der Heirat mit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin vom 28. März 2003 (Urk. 3/5). Entgegen der Ansicht der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ist eine Rückerstattungsforderung für zu Unrecht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete Ergänzungsleistungen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über der Beschwerdeführerin als ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gattin eines EL-Bezügers nicht aufgrund einer solidarischen Haftung (Art. 166 Abs. 3 ZGB) begründbar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_211/2009 vom 26. Februar 2010 E. 4.4; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3 Auflage 2015, S. 360, Art. 25 ATSG Rz 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Auch wenn die Zusatzleistungen aufgrund einer gemeinsamen Berechnung mit Einnahmen und Ausgaben beider Ehepartner ermittelt wurden, hatte in Anwendung der geltenden, hiervor zitierten Rechtsprechung damals allein der Beigeladene aufgrund seiner Rentenberechtigung einen eigenen, auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nomen EL-Anspruch, weshalb ab Januar 2003 allein er und jedenfalls nicht die Beschwerdeführerin als rückerstattungspflichtige Person im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV für gegebenenfalls zu Unrecht ausgerichtete, nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkte/verjährte Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen belangt werden darf. Dies gilt jedoch nur für die Zeit von Januar 2003 bis Ende April 2007. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn mit der Feststellung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin ab dem 1. Mai 2007 ist auch für sie aufgrund von Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. c ELG ex tunc von einem eigenständigen EL-Anspruch ab dem 1. Mai 2007 auszugehen. Auch wenn dieser Anspruch zurzeit der damaligen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung der Zusatzleistungen noch nicht bekannt war, da die Rentenberechtigung erst mit Verfügung vom 2. April 2014 ex tunc festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt wurde (Urk. 9/VII/134), ändert dies nichts daran, dass die Rentenfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung damals schon Bestand hatte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34/0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 vom 4. Dezember 2005 E. 3.2.1) und dementsprechend auch der eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige EL-Anspruch der Beschwerdeführerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit hat die Beschwerdeführerin als rückerstattungspflichtige Person im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV für die während der Ehe mit dem Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladenen ab dem 1. Mai 2007 zu Unrecht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten, gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls nicht verwirkten/ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährten Zusatzleistungen (hierzu E. 6 nachfolgend) zu gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berechnung respektive der betragliche Umfang der Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ab 1. Mai 2007 von Fr. 71‘785.-- (Urk. 9/VII/144) wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin nicht beanstandet und ist ausgewiesen (vgl. Urk. 9/VII/132.2-6, Urk. 9/VII/142.1, Urk. 9/VII/144). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unerheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ist für die Rückerstattungspflicht nach dem Gesagten, wer von den damaligen Ehegatten die jeweiligen ZL-Verfügungen entgegengenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und wer die damaligen Zusatzleistungen verwaltet oder ausgegeben hat. Ebenfalls unerheblich ist, ob auch der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geladene zur Zeit der Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung über liquide Mittel verfügte und welche Kenntnis die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin davon hatte. Zumal die Rentenberechtigung der Beschwerdeführerin den Grund für die Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung darstellte, ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Rückerstattungsanspruch gegenüber der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin feststellte. Entscheidend ist aber, dass sie als rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Person nach Art. 2 Abs. 1 lit. a ATSV für die ganze Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung belangt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin kann sodann auch aus ihrem Einwand, sie sei bereits im Februar 2011 zu ihrer Mutter gezogen und sei daher ab dann getrennt vom Beigeladenen gewesen (Urk. 1 S. 7), ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiten. Denn nach Art. 1 Abs. 1 ELV hätte sie grundsätzlich weiterhin einen eigenen EL-Anspruch gehabt. Ausserdem gilt nach Art. 1 Abs. 4 ELV nur als getrennt lebend, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ehe gerichtlich getrennt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Scheidungs- oder Trennungsklage anhängig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine tatsächliche Trennung mindestens ein Jahr ohne Unterbruch gedauert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft gemacht wird, dass eine tatsächliche Trennung längere Zeit dauern wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. d)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lit. a bis lit. c von Art. 1 ELV fallen hier nicht in Betracht, da hierzu weder Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise noch entsprechende Behauptungen vorliegen. In Bezug auf lit. d schliesslich genügt der behauptete Umstand allein, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin zu ihrer Mutter gezogen sei, (aus der massgeblichen damaligen Sicht) nicht, um glaubhaft zu machen, dass die Trennung längere Zeit dauern werde. Erst beispielsweise der Abschluss eines Mietvertrages für eine eigene Wohnung wäre hinreichendes Indiz für eine längere Trennung. Die Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, dass eine Scheidung erfolgen werde und der Beigeladene in den Kanton Zug ziehen werde, ist denn auch erst für die Zeit ab Juli 2011 aktenkundig (Urk. 9/VI/124). Der E-Mail einer Sozialarbeiterin der Gemeinde vom 19. Juli 2011 ist ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin per 1. Juli 2011 aus der ehelichen Wohnung vom psychisch kranken Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden sei und sie daher zu ihrer Mutter gezogen sei. Bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnerkontrolle sei die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juli 2011 gemeldet (Urk. 9/VI/126.6e-f). Vor diesem Hintergrund ging die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu Recht von einer Trennung ab Juli 2011 aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der IV-Stelle vom 2. April 2014 festgestellten Rentenberechtigung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin (Urk. 9/VII/134) zu Recht von einem Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsanspruch (auch) gegenüber der Beschwerdeführerin für die an das Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">paar Z.___-X.___ von Anfang Mai 2007 bis Ende Juni 2011 zuviel ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Zusatzleistungen im Umfang von Fr. 71‘785.-- ausging. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist des Weiteren die strittige Frage, ob der aufgrund der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung ab Mai 2007 berechnete und am 4. Mai 2015 verfügte Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungsanspruch von Fr. 71‘785.-- (Urk. 9/VII/144) verwirkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die relative einjährige Frist nach Art. 25 Abs. 2 erster Halbsatz ATSG, wonach der Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres erlischt, nachdem die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, gilt für den Beginn des Fristenlaufs recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss das Folgende:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der gemäss Art. 25 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erster Halbsatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG für den Beginn der relativen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Wirkungsfrist massgeblichen Wendung "nachdem die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat", ist der Zeitpunkt zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen, in dem die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit hätte erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Rückerstattung bestehen, oder mit andern Worten, in welchem sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträger hätte Rechenschaft geben müssen über Grundsatz, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass und Adressat des Rückforderungsanspruchs. Die Voraussetzungen für eine Rückforderung müssen demnach gegeben sein. Der Rückforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch muss als solcher und betragsmässig feststehen. Das setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus, dass über die Unrechtmässigkeit des Leistungsbezugs recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig verfügt resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - im Beschwerdefall - gerichtlich befunden worden ist. Das Bundesgericht hat denn auch wiederholt entschieden, es sei nicht bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtswidrig, zuverlässige Kenntnis von der Rechtswidrigkeit des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezugs erst nach Eintritt der Rechtskraft der Rentenaufhebung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen (SVR 2015 IV Nr. 4 S. 8, 8C_316/2014 E. 2.2;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähntes Urteil 8C_642/2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ganzen: Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_630/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 4.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in Bezug auf die fünfjährige absolute Verwirkungsfrist nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 25 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweiter Halbsatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht die höchstrichterliche Rechtsprechung davon aus, dass diese in Fällen, in denen - wie hier - die Rückerstattung wegen der nachträglichen Leistungserbringung einer anderen Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung erfolgt, erst zu laufen beginnt, wenn die Leistung dieser anderen Sozialversicherung rechtskräftig festgesetzt wurde, mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt, in welchem die Rentenverfügung rechtskräftig geworden ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 127 V 484 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3b/cc und dd; nicht publizierte E. 4.4.1 von BGE 139 V 519 [Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_138/2013, 8C_171/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 22. Oktober 2013]; Kieser, a.a.O., Art. 25 Rz 63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist somit in Bezug auf den Beginn sowohl der rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven einjährigen als auch der absoluten fünfjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG massgeblich, wann die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenverfügung der IV-Stelle vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/VII/134) in Rechtskraft erwachsen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stempel ging die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenverfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Gemeinde Y.___ am 4. April 2014 ein (Urk. 9/VII/134). Dieser Entscheid wurde beim hiesigen Gericht nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochten. Die Rechtskraft trat damit nach </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 Tagen (Art. 52 Abs. 1 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung der Osterferien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 38 Abs. 4 ATSG) - je nach Eingang beim Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreter der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin - frühestens am Montag, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. Mai 2014 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beginn der Verwirkungsfristen ist somit frühestens auf dieses Datum anzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 erster Halbsatz ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist der Erlass der Rückerstattungsverfügung (und deren Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung an die rückerstattungspflichtige Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on) massgebend (BGE 138 V 74 E. 5.2 in fine S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80 mit Hinweis; Urteile des Bundesgerichts 8C_642/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 23. März 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Ingress in fine und 8C_630/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Rückforderung gemäss Art. 3 Abs. 1 ATSV verfügt werden muss, ist eine formlose Rückerstattungsforderung nicht fristwahrend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht ausreichend ist daher der Zugang eines (nicht in Verfügungsform gefassten) allgemeinen Schreibens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Art. 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die hier betreffende Rückerstattungsverfügung wurde am 4. Mai 2015 erlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen und gleichentags an die Beschwerdeführerin versandt (vgl. Versandstem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pel vom 4. Mai 2015; Urk. 9/VII/144). Dass diese erst nach dem 19. Mai 2015 zugestellt wurde, wurde nicht geltend gemacht und ist nicht wahrscheinlich. Damit wurden die relative einjährige und erst recht die absolute fünfjährige Verwirkungsfrist gewahrt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt im Übrigen auch bezüglich der für die Beihilfe mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen fünf- beziehungsweise zehnjährigen Frist nach § 19 Abs. 4 ZLG, welche ab Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis des die Rückerstattung begründenden Sachverhaltes (das heisst mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung der IV-Stelle vom 2. April 2014) respektive ab der letzten Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung (im Juni 2011) zu laufen begonnen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdeführerin des Weiteren vorbringt, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Insbesondere kann die Beschwerdeführerin aus dem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen, die Beschwerdegegnerin hätte bei genügender Sorgfalt bereits seit der erstmaligen Ausrichtung von Zusatzleistungen, mithin im Jahr 2003, spätestens aber mit der Steuererklärung für das Jahr 2005 weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen treffen müssen und (hernach) wissen können, dass der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladene gar keinen Anspruch gehabt habe (Urk. 41 S. 2 ff.), nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn die Beschwerdegegnerin hatte überhaupt erst mit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung der IV-Stelle vom 2. April 2014 (Urk. 9/VII/134) respektive mit Eintritt deren Rechtskraft zuverlässige Kenntnis davon erhalten, dass nicht nur der Beigeladene sondern auch seine damalige Ehefrau mit einem selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen EL-Anspruch als rückerstattungspflichtige Person in Frage kommt. Es bleibt damit beim hiervor Ausgeführten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Sachverhaltsabklärungen und Beweismassnahmen, namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeugeneinvernahmen (Urk. 1 S. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist abzusehen, da hiervon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung; </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=antizipierte+Beweisw%FCrdigung+Suva&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 136 I 229</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_724/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nach dem Gesagten mit der Beschwerdegegnerin somit davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass der Rückerstattungsanspruch gegenüber der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Betrag von Fr. 71‘785.-- rechtzeitig geltend gemacht wurde und nicht verwirkt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat mit angefochtenem Einspracheentscheid vom 7. September 2015 (Urk. 2) die Einsprache gegen die Verfügung vom 4. Mai 2015 (Urk. 9/VII/144) folglich zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist auch der Antrag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei ihr eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Parteientschädigung für das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheverfahren zuzusprechen (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin sei unter An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung geeigneter Vollstreckungsmassnahmen, unverzüglich zu verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, der aufschiebenden Wirkung Folge zu leisten und ihr die Fr. 71‘785.-- zu überweisen (Urk. 38 S. 1), ist ausgangsgemäss gegenstandslos, weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrem Antrag, es sei von einer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei ihr abzusehen (Urk. 1 S. 2), ein Erlassgesuch bezüglich der Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattungsforderung stellt, ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft der Rückforderungsverfügung ein schriftliches und begründetes Gesuch um Erlass der Rückerstattung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 Abs. 4 ATSV), über welches in der Folge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels Verfügung zu befinden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 Abs. 5 ATSV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. jedoch zu den besonderen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bei nach Art. 27 ELV verrechneter Nachzahlung einer Rente: Urteil des Bundesgerichts 8C_205/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 4; Urteil des Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts des Kantons Zürich ZL.2013.00027 vom 14. März 2014 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Z.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>