<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00026</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder Bugada Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Catlin Europe SE, Köln, Zweigniederlassung Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Limmatstrasse 250, 8005 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kellerhals Carrard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1994 geborene X.___ war seit dem 1. August 2010 als Lehrling Fachangestellte Gesundheit bei der Y.___ angestellt und als solche bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Catlin Europe SE, Köln, Zweigniederlassung Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorisch gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 3. März 2012 wurde die Versicherte auf dem Fussgängerstreifen von einem Motorrad erfasst und zog sich eine Trümmerfraktur am rechten Unterschenkel zu (Urk. 11/K1, Urk. 10/M6). Die Erstversorgung erfolgte gleichentags am Z.___, wo eine umgehende operative Sanierung erfolgte (Urk. 10/M6). Am 6. März 2012 fand am A.___ ein weiterer operativer Eingriff statt (Urk. 10/M2). Der obligatorische Unfallversicherer er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Ab 1. Oktober 2012 wurde der Besuch der Berufsschule an zwei Tagen pro Woche als zumutbar erachtet, bei ansonsten weiterhin bestehender vollständiger Arbeitsunfähigkeit (Urk. 10/M11). Für die praktische Arbeitstätigkeit wurde der Versicherten ab 1. Januar 2013 zudem für die restlichen drei Tage eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert, was drei Halbtagen entspricht (Urk. 10/M17). Ab 1. Mai 2013 war die Versicherte zu 100 % arbeitsfähig geschrieben (Urk. 10/M27). Am 20. März 2014 musste sich die Versicherte einer operativen Schraubenentfernung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen (Urk. 10/M34), die operative Entfernung des Marknagels erfolgte am 30. September 2014 (Urk. 10/M38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 27. Januar 2015 verneinte der Unfallversicherer mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 2. Februar 2015 den Anspruch auf weitere Taggeldleistungen und Kostenvergütungen für Pflegeleistungen und sprach der Versicherten eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegritätsentschädigung bei einem unfallbedingten Integritätsschaden von 10 % zu (Urk. 11/K66). An dieser Einschätzung hielt der Unfallversicherer sowohl mit Verfügung vom 3. September 2015 (Urk. 11/K74) als auch mit Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 5. Januar 2016 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 25. Januar 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weiterhin die vorübergehenden Leistungen gemäss UVG zu erbringen, namentlich Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten und Taggelder; eventualiter sei die Sache zur neuen Ermittlung und Festlegung der Integritätsentschädigung an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; alles unter Kosten – und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 beantragten die Vertreter der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Mit Replik vom 20. Mai 2016 und Duplik vom 29. August 2016 hielten die Parteien an den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits gestellten Anträgen fest (Urk. 16, Urk. 22); die Duplik wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 31. August 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 Urteil vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung der Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird der Entscheid der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die (berufliche) Eingliederung erst später gefällt, kann dies Anlass für eine das Taggeld abl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ösende Übergangsrente nach Art. 19 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 UVG in Verbindung mit Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bilden. Damit eine Übergangsrente nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 UVG ausgerichtet werden kann, muss der ausstehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheid über die berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Eingliederung Vorkehren beschlagen, welche einer Eingliederungsproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik aufgrund eines unfallkausalen Gesundheitsschadens gelten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann sich sodann der in Art. 19 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 erster Satz UVG vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltene Abschluss allfälliger IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit es um be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht, nur auf Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad zu beeinflussen. Für das Vorliegen dieser Voraussetzungen braucht es konkrete Anhaltspunkte (Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Überwindbarkeitspraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">136 V 279</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> findet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den UV-Heilbehandlungs- und Taggeldanspruch, und damit auch auf den Zeitpunkt des Fallabschlusses, keine Anwendung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 199</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid damit, dass gestützt auf die Beurteilung von Dr. B.___ von weiteren ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung mehr erwartet werden könne, weshalb kein Anspruch auf ärztliche oder physiotherapeutische Behandlungen mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe, ausser bei Rückfällen und Spätfolgen (Urk. 2 S. 7). Die Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung sei aufgrund der Tabelle 5 der Suva (Integritätsentschädigung gemäss UVG) festzulegen, wobei in der Festsetzung des Integritätsschadens von 10 % eine Abschätzung der Arthrose-Progression für die nächsten fünf bis zehn Jahre enthalten sei. Eine Beinlängenbestimmung gehöre nicht zu den traumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Routineuntersuchungen (S. 3). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. September 2015 voll in einem Pflegeheim arbeite und ihr dies entsprechend der Einschätzung von Dr. B.___ auch in den nächsten Jahren möglich sein werde. Daran vermöge auch das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeitszeugnis von Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, vom 9. Dezember 2015 nichts zu ändern. Die attestierte Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 20 % ab 10. Dezember 2015 sei unter den erwähnten Umständen als nicht objektiviert zu betrachten (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin ihre Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen dahingehend, dass die von Dr. C.___ attestierte Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit den medizinischen Akten widerspreche und die Einschätzung der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Hausärztin beweisrechtlich ohnehin nicht verwertbar sei (Urk. 9 S. 14). Hinsichtlich der Integritätsentschädigung sei von einer mässigen Femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tibial-Arthrose auszugehen, was zu einem Integritätsschadensrahmen von 5 bis 15 % und einem Integritätsschaden von 10 % führe. Die Tabelle 2 der Suva (Integritätsentschädigung gemäss UVG) sei aufgrund der festgestellten Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweglichkeit des Knie- und Sprunggelenks vorliegend nicht anzuwenden (S. 16 f.; vgl. auch Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass auf die Beurteilung von Dr. B.___ infolge objektiv begründeter Befangenheit nicht abgestellt werden könne. So mache Dr. B.___ in seinen Stellungnahmen juristische Ausführungen, was nicht Sache eines zur Unparteilichkeit verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Sachverständigen sei. Weiter habe die Beschwerdegegnerin nicht kundge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tan, ab welchem Zeitpunkt sie die Leistungseinstellung vorzunehmen gedenke, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem habe sie die mit dem Fallabschluss zwingend vorzunehmende Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung nicht vorgenommen (Urk. 1 S. 4). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sei zu berücksichtigen, dass sie seit dem 1. September 2015 keine Schultage zur körperlichen Erholung mehr zur Verfügung habe, was die nunmehr eingetretene Teilarbeitsunfähigkeit anschaulich erkläre (S. 5). Sie werde in der angestammten Tätigkeit mittel- bis langfristig kaum voll arbeitsfähig bleiben, so dass die Überweisung an einen Schmerzspezialisten und die Einleitung von beruflichen Massnahmen erfolgt sei, unter Einschaltung der Invalidenversicherung (S. 6, Beilage 4). Hinsichtlich der Integritätsentschädigung habe Dr. B.___ ihren Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschaden nur ungenügend erkannt, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere sei noch immer keine Beinlängenmessung vorgenommen worden, obschon bereits heute eine Schuheinlage getragen werde. Auch hinsichtlich der Knie- und Sprunggelenksbeweglichkeit sowie zur Frage einer Gefässproblematik sei eine gründliche Neubegutachtung angezeigt (S. 7 f., vgl. zum Ganzen auch Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ untersuchte die Beschwerdeführerin am 22. Dezember 2014 und stellte in seinem Bericht vom 27. Januar 2015 (Urk. 10/M41) die folgenden Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myofasziale Restbeschwerden am rechten Bein nach initialer III.-gradig offener Unterschenkel-Mehrfragment-Fraktur rechts vom 3. März 2012, operativ behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach initialem Anlegen eines Fixateur externe am rechten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schenkel am 3. März 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach offener Reposition und Stabilisierung der III.-gradig offenen Unterschenkel-Mehrfragment-Fraktur durch einen Expert-Tibianagel am 6. März 2012 und gleichzeitiger Entfernung des Fixateur externe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Dekortikation der Tibia rechts und Spongiosaplastik lateral und medial sowie Narbenkorrektur am 9. Oktober 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Marknagel-Entfernung an der rechten Tibia sowie Mark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">raum-Débridement und Entnahme einer bakteriologischen Probe am 30. September 2014 (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor zirka einem Monat habe die Beschwerdeführerin beim normalen Gehen wie einen Schlag im rechten Oberschenkel verspürt. Sie sei dann zu Dr. D.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen, welcher nichts Besonderes festgestellt habe; Dr. C.___ habe von einer Achillessehnenentzündung gesprochen und sie habe Visco Heels bekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (S. 2). Objektiv würden funktionelle Restbeschwerden am rechten Bein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen, ohne Anzeichen weder anamnestisch noch in der klinischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung für eine lokale Entzündung. Die Beweglichkeit des rechten Knies sei gut, das obere Sprunggelenk sei leicht eingeschränkt, die Hüftbeweglichkeit sei so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl rechts wie links normal. Es fänden sich deutliche Schonungszeichen am rechten Bein, vor allem am rechten Oberschenkel. Die Beschwerdeführerin brau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che zurzeit keine spezielle Behandlung. Der Schaden am rechten Bein sei funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionell zu vergleichen mit einer mässigen Femorotibial-Arthrose. Gemäss Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle 5.2 der Suva ergebe sich ein Integritätsschaden von 10 %. Eingerechnet sei dabei eine Verschlechterung im Sinne einer Arthrose-Bildung im rechten Knie oder im rechten Sprunggelenk in den nächsten 5 bis 10 Jahren (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ diagnostizierte in ihrem Bericht vom 21. Februar 2015 – ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben den Diagnosen wie sie dem Bericht von Dr. B.___ vom 27. Januar 2015 zu entnehmen sind – eine leichte Oligodystrophie rechtes Bein nach offener Frak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur und zahlreichen Operationen mit Schwellung, livider Verfärbung, Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und Achillodynie. Die Beschwerdeführerin habe sie im November 2014 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesucht, infolge Einschränkungen im Alltag, wo sie oft nur humpelnd habe ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen können. Nach Physiotherapie, Lymphdrainage, Kompressionsbehandlung, Visco Heel Einlagen und Miacalcic Nasenspray für einen Monat seien die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde und Beschwerden stark regredient. Insbesondere sei die livide Verfärbung vollständig verschwunden und die Beschwerdeführerin könne das Bein wieder viel besser belasten. Die Oligodystrophie sei für sie klar auf den Unfall zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen (Behandlung vom 14. November 2014 bis 6. Februar 2015, Urk. 10/M43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 27. Juli 2015 führte Dr. B.___ in medizinischer Hinsicht aus, dass eine Beinlängenbestimmung nicht zur traumatologischen Routine gehöre. Weiter habe er anlässlich der Untersuchung vom 22. Dezember 2014 keine durchgehende Muskelatrophie finden können, die Umfangmess-Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenz habe sich nur auf den Oberschenkel bezogen. Bei der Untersuchung hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich weiter keine Schwellungszustände am rechten Bein finden lassen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auch keine Überwärmung. Da die Beschwerdeführerin gestützt auf die Tabelle 2.2 der Suva kein Anrecht auf eine Integritätsentschädigung habe, seien sie auf Tabelle 5.2 ausgewichen. Falls die Beschwerdeführerin in 20 oder 30 Jahren eine Prothesen-Implantation benötige, könne dies als Rückfall ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet werden, was auch im Rahmen einer Neueinschätzung des Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens abgeglichen werde (Urk. 10/M44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 10. Oktober 2015 führte Dr. B.___ ergänzend aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. September 2015 voll in einem Pflegeheim arbeite. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werde sie in den nächsten Jahren trotz ihrer myofaszialen Restbeschwerden am rechten Knie diesen Beruf voll ausüben können (Urk. 10/M45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Anästhesie, Schmerzmedizin, Palliativmedizin, hielt in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 20. Januar 2016 fest, dass die Beschwerdeführerin aktuell an nozizeptiven Schmerzen im Bereich der medialen/mittleren Tibia leide. Er emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehle einen medikamentösen Therapieversuch mit Ibuprofen 800 mg für einen Monat, danach eine Wiedervorstellung und auch eine lokale Procain-Infiltration (Urk. 17/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 25. April 2016 führte Dr. C.___ aus, dass bei der Beschwerdeführerin leider noch immer Schmerzen beständen, besonders im Fraktur- und Operationsgebiet am rechten Unterschenkel, welche nach längerer Belastung jeweils stark zunähmen. Als Fachangestellte Gesundheit sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin praktisch den ganzen Tag auf den Beinen. Die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit betrage aktuell 80 %, wobei sie nicht zu viele Tage am Stück arbeiten müsse und so die Überlastungsschmerzen gut unter Kontrolle gehalten werden könnten. Um auf längere Sicht 100 % einsatzfähig zu werden, habe sie sich ab August 2016 für ein Studium Pflegefachfrau HF eingeschrieben. Mit einem Diplom als Pflegefachfrau werde es vermutlich möglich werden, ein ausgewo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genes Verhältnis von Büroarbeiten und Tätigkeiten am Patienten zu erzielen. Im Moment finde noch eine Behandlung bei Dr. E.___ statt (Urk. 17/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Fallabschlusses beruht der Bericht von Dr. B.___ vom 27. Januar 2015 nicht auf allseitigen und umfassenden Abklärungen. Zwar wird auf ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Konsultationen bei Dr. D.___ (Operation vom 30. September 2014, Urk. 10/M38) und Dr. C.___ sowie auf eine erfolgte Physiotherapie hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen, ohne allerdings bei den behandelnden Fachärzten aktuelle Berichte über die zuletzt erfolgten Behandlungen und deren Nutzen einzuholen. So geht aus dem nunmehr vorliegenden Bericht von Dr. C.___ vom 21. Februar 2015 hervor, dass die Beschwerdeführer im November 2014 doch über erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Probleme mit Einschränkungen der Gehfähigkeit geklagt hat, welche neben den Einlagen auch mit Physiotherapie, Lymphdrainage sowie einer Kompressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsbehandlung angegangen wurden. Dabei sei es innert Monatsfrist zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden gekommen. Der von Dr. B.___ im Rahmen der Untersuchung am 22. Dezember 2014 angetroffene erfreuliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand war demnach auch eine Folge der therapeutischen Bemühungen, so dass – zumindest zu diesem Zeitpunkt – nicht gesagt werden kann, dass die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen für einen Fallabschluss gegeben waren. Hinzuweisen ist zudem darauf, dass die Untersuchung bei Dr. B.___ zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin im Rahmen der Lehre noch die Schule besuchte und sich so ohnehin von der Belastung der praktischen Arbeit besser erholen konnte. Seit dies nicht mehr der Fall ist, leidet die Beschwerdeführerin immer wieder an be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsabhängigen Anzeichen der Überlastungen sowie an Schmerzen, wie dem Bericht von Dr. C.___ vom 25. April 2016 zu entnehmen ist (Urk. 17/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des genauen Zeitpunktes des Fallabschlusses wies der Vertreter der Beschwerdeführerin zu Recht darauf hin, dass ein genaues Datum fehlt. Das Schreiben vom 2. Februar 2015 verweist dabei auf die Einschätzung von Dr. B.___, welche hinsichtlich des Fallabschlusses nicht zu überzeugen vermag. Weiter geht aus den vorliegenden Akten auch nicht eindeutig hervor, ob die erfolgte Behandlung bei Dr. C.___ in der Zeit vom 14. November 2014 bis 6. Februar 2015 noch übernommen worden ist (vgl. dazu Urk. 11/K67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sind schon allein zur Prüfung der Voraussetzungen des Fallabschlus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses weitere Abklärungen nötig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wies die Beschwerdeführerin zu Recht darauf hin, dass eine eigentliche Rentenprüfung im Rahmen des angefochtenen Einspracheentscheids nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist. Die der Beschwerdeführerin auch auf längere Sicht attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Fachangestellte Gesundheit vermag dabei nicht zu überzeugen. Die massgebende Untersuchung bei Dr. B.___ erfolgte am 22. Dezember 2014, zu einem Zeitpunkt, als die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin noch während zwei Tagen pro Woche die Schule besuchte und sich so von der Belastung der praktischen Arbeit erholen konnte (vgl. Urk. 10/M17). Dass dabei die Anforderungen an die praktische Tätigkeit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich höher sind als jene im Rahmen des Schulbesuchs, zeigen die zeitnahen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/M11, Urk. 10/M17, Urk. 10/M27). Die Aufnahme eines vollen Pensums nach Abschluss der Lehrzeit erfolgte da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei erst am 1. September 2015, wobei die nunmehr von Dr. C.___ fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Überlastungserscheinungen aufgrund der hohen Anforderungen der angestammten Tätigkeit an die Geh- und Stehfähigkeit ohne weiteres nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar erscheinen. Ausgehend von einer jungen und beruflich motivierten Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tientin bestehen dabei erhebliche Zweifel, dass die Beschwerdeführerin auch nur kurzfristig in der angestammten Tätigkeit zu 100 % bestehen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage erscheinen sowohl die Prüfung der Voraussetzungen des Fallabschlusses als auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (Rentenprüfung) im Rahmen eines externen und unabhängigen Gutachtens unabdingbar. Bei dieser Gelegenheit erscheint es weiter sinnvoll - sofern die Voraussetzungen für einen Fallabschluss überhaupt gegeben sind - die von der beschwerdeführenden Partei geforderten Abklärungen hinsichtlich der Einschätzung des Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens (Beinlängenmessung, Gefässproblematik) vorzunehmen, um so einer umfassenden Abklärung nachzukommen. Anzumerken ist dabei weiter, dass Dr. B.___ in seinem Bericht vom 27. Januar 2015 sowohl eine Arthrosebildung im rechten Knie- wie auch im rechten Sprunggelenk für möglich hält (Urk. 10/M41 S. 5) und dennoch im Rahmen der Festsetzung des Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens lediglich von einer mässigen Femorotibial-Arthrose ausgeht. Der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte Bericht vermag damit - selbst wenn man allein auf die Tabelle 5 der Suva abstellen würde – auch hinsichtlich der Einschätzung des Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist zu den Themen Fallabschluss, Rentenprüfung und Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung an unabhängiges orthopädisches Gutachten einzuholen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. Ob dabei auch Ärzte anderer Fachrichtungen beizuziehen sind, ist dem zu beauftragenden Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thopäden zu überlassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Fallabschlusses ist anzumerken, dass ein solcher grundsätzlich erst nach Abschluss allfälliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgen soll. Solche wurden mit Schreiben vom 22. Januar 2016 anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehrt (Urk. 3/4). Bei einer früheren Festsetzung des Fallabschlusses wäre dabei - nebst der Festsetzung der Integritätsentschädigung - der Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrente nach Art. 19 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 UVG in Verbindung mit Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 UVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen, was zur Aufhebung des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Einspracheentscheids führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung der Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Sinne gutgeheissen, dass der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Einspracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. Januar 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">degegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p></div> </div></body></html>