<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01114</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas Facincani</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">VOILLAT FACINCANI SUTTER + PARTNER</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fortunagasse 11-15 / Rennweg, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, meldete sich am 8. April 2009 unter Hinweis auf eine seit 1997 bestehende Suchterkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17. März 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 55 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. April 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/36; Urk. 10/41), welche nach Eingang eines Revisionsgesuches vom 11. Mai 2015 (Urk. 10/73) mit Verfügung vom 9. März 2016 per 1. Februar 2015 auf eine ganze Rente erhöht wurde (Urk. 10/105; Urk. 10/113).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang einer Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung vom 7. Februar 2017 (Urk. 10/120) veranlasste die IV-Stelle eine Abklärung für Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung, über welche am 6. Juni 2017 (Urk. 10/131) berichtet wurde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/124 - 125) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. September 2017 die Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung (Urk. 10/133 = Urk. 2/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 12. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. September 2017 (Urk. 2/1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine Hilflosenentschädigung von 80 % zuzusprechen. Eventuell sei die Sache für weitere Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 21. Februar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen kann (BGE 135 I 279 E. 2.3; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 II 286 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der Abklärung betreffend Hilflosigkeit veranlasste die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin einen Abklärungsbericht, welcher am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 10/131) und dem Vorbescheid vom 14. Juni 2017 zu Grunde gelegt wurde (Urk. 10/124). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Akten nahm die Sachbearbeiterin des Abklärungsdienstes am 13. September 2017 Stellung zum Einwand des Beschwerdeführers betreffend Hilflosenentschädigung (Urk. 10/132). Weder dem dem Gericht eingereichten Aktenverzeichnis (Urk. 10/0) noch den Schreiben der Beschwerdegegnerin kann entnommen werden, dass diese Stellungnahme dem Beschwerdeführer während des Einwandverfahrens jemals unterbreitet worden ist, zumal diese Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zeitgleich mit dem Verfügungserlass erfolgte (Urk. 2/1). Aus diesem Grund war es dem Beschwerdeführer unmöglich, sich vor Verfügungserlass hiezu zu äussern. Dies wiegt umso schwerer, als der Abklärungsdienst mit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führlicher Stellungnahme zum Schluss gekommen ist, dass kein anderer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid möglich sei, von welcher sich die Beschwerdegegnerin bei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinung des Anspruchs auf Hilflosenentschädigung hat leiten lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um die Mitwirkungsrechte in einem Verfahren wirksam zur Geltung zu bringen, werden rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügende Kenntnisse über den Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orausgesetzt, weshalb die Parteien in geeigneter Weise über die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidwesentlichen Vorgänge und Grundlagen vorweg orientiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 140 I 99 E. 3.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_183/2015 vom 17. November 2015 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es wäre daher angezeigt gewesen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Erlass des angefochtenen Entscheids </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das rechtliche Gehör zum neuen Beweismittel eingeräumt hätte. Daher ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung allein schon aufgrund der Verletzung des Rechts auf Akteneinsicht beziehungsweise der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung des rechtlichen Gehörs aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span id="XX183"></span><span id="BV011"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>— </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>— </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>— </span><span>Essen;</span></p><p><span>— </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>— </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="XX185"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV gilt die Hilflosigkeit als schwer, wenn die versicherte Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in allen alltäglichen Lebensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen Überwachung bedarf.</span><span id="XX187"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p><span>a. </span><span>in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p><span>b. </span><span>in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span>cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; oder </span></p><p><span>c. </span><span>in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span>cher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt Hilflosigkeit mittelschweren Grades nach Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV eine Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen voraus (BGE 121 V 88 E. 3b, 107 V 145 E. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span id="XX184"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p><span>a. </span><span>in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span>cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p><span>b. </span><span>einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p><span>c. </span><span>einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p><span>d. </span><span>wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span id="XX198"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit:</span></p><p><span>a. </span><span>ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p><span>b. </span><span>für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p><span>c. </span><span>ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p><span> </span><span>Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (</span><span>Art. </span><span>38 </span><span>Abs. </span><span>2 IVV).</span></p><p><span> </span><span>Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regel</span><span>mässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwal</span><span>tungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (</span><span>Art. </span><span>38 </span><span>Abs. </span><span>3 IVV).</span></p><p><span> </span><span>Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Ge</span><span>sundheit beschränkt. Es ist durchaus möglich, dass auch andere Behinderte einen Bedarf an lebenspraktischer Begleitung geltend machen können. Zu den</span><span>ken ist insbesondere an hirnverletzte Menschen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3).</span></p><p><span> </span><span>Unerheblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person – abgesehen davon, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss – aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 </span><br/><span>E. 2.2.3 und 5).</span></p><p><span> </span><span>Als regelmässig im Sinne von </span><span>Art. </span><span>38 </span><span>Abs. </span><span>3 Satz 1 IVV gilt die lebensprakti</span><span>sche Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).</span></p><p><span> </span><span>Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte) Dritthilfe bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Insti</span><span>tut der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).</span></p><p><span> </span><span>Das Gesetz macht den Anspruch auf Hilflosenentschädigung nicht davon abhängig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht </span><br/><span>(BGE 133 V 472 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span id="XX194"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 IVG richtet sich der Anspruchsbeginn einer Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung nach der Vollendung des ersten Lebensjahres nach Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG. Gemäss Randziffer 8092 des ab 1. Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltenden Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über Invalidität und Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) entsteht der Anspruch grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nach dem Ablauf des Wartejahres in sinngemässer Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG. Die Regeln über die Entstehung des Rentenanspruchs nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG sind hier nicht anwendbar. Diese Verwaltungsweisung ist gesetzeskonform und daher auch für das Gericht anwendbar (BGE 137 V 351 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span id="XX196"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1). Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2.1 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. 195, Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die vor Ort erfolgte Abklärung und die Stellungnahme der Abklärungsperson fest, dass in allen alltäglichen Lebensverrichtungen mehrheitlich Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit bestehe, der Beschwerdeführer jedoch nach dem Hirnschlag mehr Dritthilfe benötigt habe. Die Situation habe sich jedoch gebessert, sodass nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr keine regelmässige Begleitung mehr stattfinde (S. 2 ff.). Namentlich werde keine lebenspraktische Begleitung im Umfang von mindestens zwei Stunden pro Woche geleistet, womit die Intensität und Regelmässigkeit nicht gegeben sei (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), sein Gesundheitszustand habe sich seit dem Datum der Abklärung verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert und er sei in den Lebensverrichtungen erheblich mehr eingeschränkt als von der Beschwerdegegnerin angenommen (S. 8 ff.). Darüber hinaus bemängelte er die Aktualität der medizinischen Entscheidgrundlagen. So datiere der letzte Arztbericht vom Juli 2015 (S. 12 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusprache einer halben Invalidenrente ab April 2008 erfolgte im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen aufgrund einer abhängigen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7) mit selbstschädigendem Verhalten (mitursächlich für sekundäre Sucht), eines Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holabhängigkeitssyndroms (ICD-10 F10.25), einer Heroinabhängigkeit (ICD-10 F11.26 (eventuell Methadon), gelegentlichem Kokainmissbrauch (ICD-10 F14.26) sowie einer regelmässigen Abhängigkeit durch Cannabinoide (ICD-10 F12.2) bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. Berichte vom 2. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 der internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen [Urk. 10/19] und psychiatrischen [Urk. 10/18] RAD-Untersuchung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausschlaggebend für die ab Februar 2015 ausgerichtete ganze Invalidenrente (Urk. 10/105, Urk. 10/113) waren insbesondere die Beurteilungen vom 10. Juni 2015 durch Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Berichte der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Z.___ (Urk. 10/80/5 - 17) auf am 22. September 2014 erlittene multiple Hirn-infarkte und damit auf eine gesundheitliche Verschlechterung hinwies (Urk. 10/80/18), sowie von med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. Juli 2015 (Urk. 10/81 - 82) und der Verlaufsbericht des Universitätsspitals Z.___ vom 21. Juli 2015 (Urk. 10/83). Gestützt auf diese me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Berichte stellte RAD-Arzt Dipl. med. B.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, in seiner Stellungnahme vom 22. Oktober 2015 (Urk. 10/86/3-4) einen veränderten Gesundheitszustand fest. Der Verlauf der multiplen Hirninfarkte sei jedoch erfreulich, die neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Defizite seien rückläufig, jedoch sei seit dem 22. September 2014 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Ferner sei eine regelmässige psychiatrische, suchtspezifische Behandlung empfehlenswert (Urk. 10/86/3). Am 2. Dezember 2015 (Urk. 10/90) berichtete Dr. Y.___ sodann, dass der Beschwerdeführer den zeitweise drastischen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abusus praktisch total sistiert habe, ebenso das Rauchen von Marihuana. Der Konsum von Kokain sei schon seit 2010 gestoppt worden. Aktuell stehe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer noch in einem Methadonprogramm und es sei aufgrund seines Mentalitätswandels und einer veränderten Einstellung zu Gesundheit und Leben keine suchtspezifische Massnahme mehr indiziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik C.___, Zentrum für ambulante Rehabilitation, berichteten mit Eingangsdatum 22. März 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/118). Sie nannten die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple Hirninfarkte, bilateral parietal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung (ICD-10 F06.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische- und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst zu sterben (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärzte führten aus, es bestünden noch Visusstörungen sowie Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der konzentrativen Belastbarkeit (Ziff. 1.3). Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wärtig werde der Beschwerdeführer in einem psychotherapeutischen Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setting mit wöchentlicher Kadenz seit Januar 2015 betreut, letztmalig am 15. Februar 2016 (Ziff. 3.1). Es bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1). Der Beschwerdeführer lebe in einer Wohngemeinschaft und sei bei den meisten Alltagsaktivitäten auf Hilfe angewiesen. Er könne sich nicht alleine ein Essen kochen oder ein Sandwich machen, da er sich aufgrund seiner Visus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">problematik oft schneide oder verbrenne. Zum Einkaufen werde er von einem Freund gefahren, wenn dieser Zeit habe. Zum Kochen komme 1-3 Mal in der Woche ein Freund vorbei und es würden ihm auch immer wieder Fertigsand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiches gebracht. Bei all diesen Tätigkeiten würden sich seine Freunde und Kollegen abwechseln. Arzttermine würden ihm von seinem Kollegen D.___ jeden Tag neu mitgeteilt, da er sie sonst vergessen würde (Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anmeldegesuch für Hilflosenentschädigung vom 7. Februar 2017 (Urk. 10/120), welches auch von Hausärztin Dr. med. </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Allgemeine Innere Medizin, ausgefüllt wurde (Ziff. 5.4), lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer weder in seinen alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen mit Ausnahme der Körperpflege (Rasieren nicht möglich) auf Hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fe angewiesen sei (Ziff. 4.1), noch bestehe ein Hilfebedürfnis für persönliche Überwachung (Ziff. 4.3) oder für Hilfsmittel (Ziff. 4.5). Hinsichtlich einer lebenspraktischen Begleitung wurde ausgeführt, seit Dezember 2014 brauche der Beschwerdeführer Hilfe bei täglichen Verrichtungen und Abläufen wie Kochen, Putzen, Körperpflege, Wäsche machen, Administration, Handy bedienen. Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise benötige er Hilfe für Erledigungen und Kontakte ausserhalb der Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, so zum Beispiel für das Einsteigen in das richtige Tram oder bei der Adresssuche (Ziff. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Juni 2017 informierte die Abklärungsperson über die am 3. Mai 2017 am Wohnort des Beschwerdeführers durchzuführende Abklärung (Urk. 10/131). Eine Einschränkung in den Bereichen Ankleiden/Auskleiden, Aufste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen/Absitzen und Abliegen sowie Reinigung nach Verrichtung der Notdurft wurde nicht ausgemacht (S. 3). Zum Bereich Essen wird ausgeführt, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer keine Zähne mehr habe und kein Gebiss trage, weshalb er faser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arme Nahrungsmittel zu sich nehme, welche er gut kauen könne. Hauptsächlich nehme er Fertigprodukte zu sich und bereite diese in der Mikrowelle zu (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte wird ausgeführt, dass der Beschwerdeführer den öffentlichen Verkehr wieder benützen könne. In Stresssituationen könne es vorkommen, dass er in den falschen Bus oder das falsche Tram einsteige. Herr D.___ begleite ihn zu Terminen, bei denen wichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Informationen gegeben würden. Nach dem Hirnschlag sei er vermehrt auf Dritthilfe bei der Fortbewegung angewiesen (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedarfs an Hilfe Dritter für die Pflege gesellschaftlicher Kontakte wegen einer Sinnesschädigung (zum Beispiel Sehschwäche) oder eines körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gebrechens wird ausgeführt, dass eine Hilflosigkeit im Sonderfall nicht vorliege (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte weiter aus, dass die Voraussetzungen für eine le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benspraktische Begleitung nicht erfüllt seien, da keine Begleitung stattfinde. Somit werde zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung der Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destaufwand von zwei Stunden pro Woche nicht erreicht (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Hilfeleistungen, die das selbstständige Wohnen ermöglichen würden, wird ausgeführt, dass die Wohnungspflege durch den Beschwerdeführer nicht mehr regelmässig ausgeführt werde. Ihm seien die Abläufe nicht mehr klar und es bräuchte eine klare Anleitung. Die Spitex habe den Auftrag als Haushaltshilfe abgelehnt, da bei der Begutachtung der Wohnung eine Waffe gefunden worden sei (S. 4 unten). Der Beschwerdeführer versuche die Wäsche selbständig zu wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen; wie er die Waschmaschine betätigen müsse, wisse er aber nicht. Zeitwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se sei die Nachbarin zu Hilfe gekommen (S. 5 oben). Alle 2-3 Tage werde er durch Freunde mit Nahrungsmitteln versorgt. Selbstständig etwas zu kochen sei eine gewisse Zeit lang aufgrund der Seheinschränkung nicht mehr möglich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen. Er wisse, wie man etwas koche, habe aber hierzu keine Motivation. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit Herrn D.___ schaue er wöchentlich die Post durch, Zahlungen via E-Banking würden durch Herrn D.___ beglichen. Für einfache sowie auch komplexe administrative Angelegenheiten werde regelmässig Dritthilfe benötigt im Umfang von 15 Minuten pro Woche (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Bereich Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakte wird ausgeführt, dass eine Begleitung für ausserhäusliche Termine weder regelmässig noch in einem erheblichen Rahmen stattfinde (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, dass beim Beschwerdeführer in allen alltäglichen Lebensverrichtungen mehrheitlich Selbstständigkeit beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he. Es finde keine regelmässige Begleitung mehr statt. Die Intensität an Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung sei nicht erfüllt. Der Antrag auf eine Hilflosenentschädigung werde abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt (S. 6 am Schluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte in ihrer Stellungnahme vom 13. September 2017 (Urk. 10/132) zum Einwand des Beschwerdeführers aus, es könne ein Zeitbudget für fiktiv 30 Minuten für einen Tages- und Wochenplan sowie für Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewältigungen gewährt werden (S. 2 Mitte). Für Haushalt und Ernährung könne total 45 Minuten pro Woche angerechnet werden (S. 2 unten). Der Zeitaufwand für eine einfache Administration betrage pro Monat zirka 1 Stunde bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise 15 Minuten pro Woche (S. 3 oben). Für Begleitungen zu ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häuslichen Verrichtungen würden 15 Minuten pro Woche gewährt werden (S. 3 Mitte). Somit werde keine anrechenbare Hilfe im Umfang von mindestens zwei Stunden pro Woche geleistet, auch der Zeitaufwand für eine minimale Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versorgung erfülle den Mindestaufwand pro Woche nicht (S. 3 am Schluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 9. November 2017 (Urk. 9) präzisierte Dr. E.___ die Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Beschwerdeführers. Die Defizite seien doch beträchtlichen Ausmasses und verursacht durch mehrere Hirninfarkte unklarer Ursache im September 2014, die mit wesentlichen Sehstörungen und neuropsychologischen Schäden einhergegangen seien. Der Beschwerdeführer könne eine visuelle Botschaft, wenn sie sich ihm als Schriftbild präsentiere, zum Beispiel eine Gebrauchsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung eines Haushaltsgerätes, der Waschmaschine, eines Küchengerätes etc., nicht verstehen und nicht umsetzen. Hier sei er auf die Hilfe anderer angewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, die ihm in mühsamster Kleinarbeit und in akustischer Form solche Bot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaften übersetzten und beibrächten, und dies wiederholt. Hier sei er unbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen, ebenso in administrativen Angelegenheiten wie Einzahlungen, Ausfüllen von Formularen und anderes mehr. Für die Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, wie die Waschmaschine zu bedienen sei, habe sich die Spitex jetzt einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Vorschriften des Kreisschreibens (KSIH, gültig ab 1. Januar 2015 und Stand 1. Januar 2017) hat die IV-Stelle in der Regel das ausgefüllte Formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lar der behandelnden Ärztin zu unterbreiten. Diese äussert sich zur Frage, ob die Angaben auf dem Formular mit ihren Befunden übereinstimmen. Gestützt auf diese Angaben kann eine Stellungnahme des RAD eingeholt werden. Dieser stellt der IV-Stelle einen schriftlichen Bericht mit den Ergebnissen der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Prüfung und einer Empfehlung betreffend die weitere Bearbeitung des Leistungsbegehrens aus ärztlicher Sicht zu. Gestützt darauf ordnet die IV-Stelle allfällige zusätzliche medizinische Abklärungen an (Rz 8129 KSIH). Grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nimmt die IV-Stelle zudem eine Abklärung an Ort und Stelle vor. Abzuklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind die Hilflosigkeit sowie der Aufenthaltsort. Die Angaben der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person sind kritisch zu würdigen (Rz 8131 KSIH). Bei wesentlichen Abweichungen zwischen behandelnder Ärztin und dem Abklärungsbericht hat die IV-Stelle durch gezielte Rückfragen und unter Einbezug des RAD eine Klärung her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beizuführen (Rz 8133 KSIH).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hat die behandelnde Hausärztin Dr. E.___ bereits in der Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zum Bezug von Hilflosenentschädigung verschiedene Hilfsbedürftigkeiten angegeben (vgl. vorstehend E. 5.3). Auch die Ärzte der Klinik C.___ wiesen in ihrem Bericht vom 22. März 2016 auf die Hilfsbedürftigkeit des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers bei den meisten Alltagsaktivitäten hin, so zum Beispiel benötige er Hilfe beim Kochen, beim Einkaufen und bei der Wahrnehmung von Terminen (vgl. vorstehend E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Verwaltungsweisung hätte die Beschwerdegegnerin von den behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzten einen medizinischen Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbericht Hilflosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einholen müssen (vgl. vorstehend E 6.1), was sie jedoch nicht gemacht hat. Ebenso wurde keine Stellungnahme vom RAD eingeholt. Zwar wurde ein Abklärungsbericht erstellt (vgl. vorstehend E. 5.4), dieser weicht aber von der vor der Anmeldung geschilderten medizinischen Einschätzung erheblich ab, weshalb es zwingend einer Klärung durch den RAD bedurft hätte, zumal Dr. E.___ schliesslich auch die Richtigkeit der Abklärung bemängelte (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.6). Die ärztliche Grundlage in Bezug auf die Hilflosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, auf welche sich die Beschwerdegegnerin stützte, ist – entgegen der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 8 S. 2) - ungenügend und nicht mehr aktuell.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der letzte medizinische Abklärungsbericht datiert vom März 2016 und war bei Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung somit fast ein Jahr alt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r befasste sich zudem nicht mit der Frage der Hilflosigkeit, sondern der Rente beziehungsweise der Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/118/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Formularbericht keine spezifischen Fragen zur Hilfsbedürftigkeit enthält. Die ärztlichen Ausführungen unter dem Titel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzfragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Lebenssituation und Tagesstruktur“ beschreiben immerhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträchtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterstützung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbedarf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehende E. 5.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ergingen indes mit Blick auf die Hilfsbedürftigkeit. Da die Beschwerdegegnerin den Ärzten keine entsprechenden Fragen unterbreitet hat, kann ihrer Darstellung in der Vernehmlassung, kein Arztbericht deute auf eine Hilfsbedürftigkeit hin (Urk. 8 S. 2 unten), nicht gefolgt werden. Ebenso wenig kann gesagt werden, der Abklärungsperson sei die seitens der Mediziner postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Hilfsbedürftigkeit (vgl. vorstehende E. 3.5) bekannt gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren berichteten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der Klinik C.___ von einer mittelschweren, neuropsychologischen Funktionsstörung, Psychische- und Verhaltensstörungen sowie einer Anpassungsstörung bei bestehender vollständiger Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (vgl. vorstehend E. 5.2). Es wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in einem wöchentlichen psychotherapeutischen Einzelsetting betreut werde. Das Ausmass dieser psychischen Beeinträchtigung kann aber vor Ort von der Abklärungsperson alleine nicht erfasst werden und es hätte – wie bereits dargelegt (vorstehende E. 3.5) – zwingend eine zeitnahe psychiatrische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung beziehungsweise den Beizug einer medizinischen Fachperson bedurft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des beschriebenen Zustandes der Wohnung, der geschilderten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrlosung und der geschilderten Einschränkungen ist darüber hinaus fraglich, wie die Abklärungsperson zur Einschätzung gelangte, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer nicht auf Dritthilfe angewiesen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wies der Beschwerdeführer nunmehr darauf hin, dass er mittlerweile von Fabian D.___ keine Unterstützung mehr erhalte und somit in der Bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung seines Alltages komplett überfordert sei (Urk. 1 S. 12) und dass die Spitex habe eingreifen müssen (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann dem Abklärungsbericht – der mangels Vorliegens hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichender ärztlicher Angaben zum Gesundheitszustand und der Hilfsbedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bezüglich der festgestellten Einschränkungen durch das Gericht nicht auf seine Plausibilität hin überprüft werden kann - jedoch nicht die erforderliche Beweiskraft beigemessen werden. Überdies kann mit Blick auf die im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfahren aufgelegten - nur wenig nach dem angefochtenen Entscheid da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden - Angaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ vom 9. November 2017 (vgl. vorstehend E. 5.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein rechtserheblicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfsbedarf auch nicht von v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orneherein ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Um über den Anspruch auf Hilflosenentschädigung entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zu können, braucht es (rechtsgenügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che) medizinische Grundlagen bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ärztliche Angaben zum Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie zum Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf. Allenfalls ist nach deren Einholung ein nochmaliger Abklärungsbericht Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit in Kenntnis der diesbezüglichen Ergebnisse erforderlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten ist die Sache in Aufhebung der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Gesundheitsschaden und die sich daraus ergebende Einsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtsgenüglich abkläre und hernach unter Wahrung des rechtlichen Gehörs über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Hilflosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und beim massgebenden Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘300.-- (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich das Gesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Verfügung vom 13. September 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen wird, damit sie nach erfolgten Abklärungen über den Anspruch des Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführers auf Hilflosenentschädigung neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Nicolas Facincani</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>