<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00026</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106025&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00026</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.04.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Forderung aus dem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Gleichstellung unter Lehrkräften für Schwerbehinderte.<br/>§ 74 Abs. 2 VRG findet infolge der Berufung auf das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot keine Anwendung, weshalb das VGer zuständig ist (E. 1). Besoldungsgrundlagen (E. 2). Die Besoldungsordnung ist nicht geschlechterdiskriminierend im Sinne des GlG/Art. 8 Abs. 3 BV (E. 3). Art. 8 Abs. 1 BV ist nicht verletzt, da die Anknüpfung an das Lehrerpatent zur Besoldungseinreihung nicht sachfremd und die Unterscheidung auch in quantitativer Hinsicht vertretbar ist (E. 4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG">ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESOLDUNG">BESOLDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILPÃDAGOGEN">HEILPÃDAGOGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDERGÃRTNER/-IN">KINDERGÃRTNER/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIMARLEHRERDIPLOM">PRIMARLEHRERDIPLOM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. A verfÃ¼gt Ã¼ber ein KindergÃ¤rtnerinnendiplom sowie ein Diplom des Heil­pÃ¤dago­gischen Seminars in Arlesheim/Dornach. In ZÃ¼rich absolvierte sie berufsbegleitend wÃ¤h­rend 1 ½ Jahren eine Ausbildung fÃ¼r LehrkrÃ¤fte an CP-Schulen. Von April 1974 bis 31. MÃ¤rz 1997 war sie als Lehrkraft fÃ¼r Schwerbehinderte an der Schule D in der Stadt Winterthur angestellt und als "Lehrkraft II" entlÃ¶hnt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Schon mit Schreiben vom 3. Oktober 1995 hatte sie beim Departement Schule und Sport der Stadt Winterthur beantragt, sie sei lohnmÃ¤ssig rÃ¼ckwirkend gleich wie die in der HeilpÃ¤dagogik tÃ¤tigen Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen zu stellen, mithin als "Lehrkraft I" zu besolden. Am 7. April 1997 folgte ein Schreiben des Rechtsvertreters von A an dasselbe Departement, welches mit Schreiben vom 10. Juni 1997 ab­schlÃ¤gig be­antwortet wurde. Am 3. Februar 1999 folgte schliesslich eine formelle VerfÃ¼­gung des De­partements Schule und Sport der Stadt Winterthur, in welcher festgehalten wurde, die Vor­aussetzungen fÃ¼r eine Einstufung von A als Lehrkraft I seien nicht erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschluss vom 29. MÃ¤rz 2000 wies der Stadtrat von Winterthur die gegen die VerfÃ¼gung vom 3. Februar 1999 erhobene Einsprache von A ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. Ebenso wurde vom Bezirksrat Winterthur der gegen den Beschluss des Stadt­rates vom 29. MÃ¤rz 2000 erhobene Rekurs abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>V. Am 29. September 2000 ging beim Verwaltungsgericht die von A gegen den Rekursentscheid des Bezirksrats Winterthur gerichtete Beschwerde ein. Sie liess bean­tra­gen, sie sei rÃ¼ckwirkend seit 1. Oktober 1990 bis zu ihrem Austritt aus dem Schuldienst an der Schule D als Lehrkraft I anstatt II einzustufen, und es sei die Beschwerdegeg­nerin zu verpflichten, die entsprechende Gehaltsdifferenz nachzuzahlen. Sowohl die Vorin­stanz als auch die Stadt Winterthur beantragten die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der Beschwerde gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; in der seit 1. Januar 1998 geltenden Fassung vom 8. Juni 1997) sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Zwar ist gemÃ¤ss Abs. 2 derselben Bestimmung die Beschwerde unter anderem unzulÃ¤ssig gegen Anordnun­gen Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und -stufen. Da aber die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre geltend gemachten AnsprÃ¼che auf Art. 8 Abs. 1 und Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) stÃ¼tzt, kommt vorliegend die Ausnahmeregelung gemÃ¤ss § 74 Abs. 2 VRG nicht zum Tragen, ist doch das Verwaltungsgericht in langjÃ¤hriger Rechtsprechung auf Besoldungsklagen, wel­che sich auf das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot stÃ¼tzten, stets eingetreten. Daran Ã¤ndert auch nichts, wenn vorgÃ¤ngig â wie hier â der Weg des Anfechtungsverfahrens be­schritten worden ist. Weil der Streitwert Ã¼ber Fr. 20'000 liegt, hat das Verwaltungsgericht in Kammerbesetzung Ã¼ber die Sache zu befinden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Grundlage fÃ¼r die Besoldung der an der Schule D tÃ¤tig gewesenen Be­schwerde­fÃ¼hrerin bilden das (alte) Personalstatut der Stadt Winterthur vom 28. Januar 1974 (§§ 9 und 59) sowie der Beschluss des Grossen Gemeinderats der Stadt Winterthur vom 4. Mai 1992 betreffend die Genehmigung der Besoldungsordnung fÃ¼r die stÃ¤dtischen Lehr­krÃ¤fte. Die genannte stÃ¤dtische Besoldungsordnung nimmt ihrerseits Bezug auf die "Lehrer­besol­dungsverordnung bzw. Berufsschullehrerverordnung (mit BerÃ¼cksichtigung der neuen Be­soldungsverordnung des Kantons ab 1. Juli 1991 gemÃ¤ss SRB 19.06.91 ...)". Im Weiteren hat die Erziehungsdirektion (neu: Bildungsdi­rektion) des Kantons ZÃ¼rich am 1. Juli 1991 (mit entsprechenden Ãnderungen per 1995) einen Einreihungsplan fÃ¼r das Personal in sub­ventionierten Kinder- und Jugendheimen sowie Sonderschulen erlassen. Der Hinweis in der stÃ¤dtischen Be­soldungsordnung auf die kantonalen Bestimmungen stellt jedoch keine so genannte "dyna­mische Verweisung" dar, hat doch der Grosse Gemeinderat nicht einfach auf die kantona­len Bestimmungen und Empfehlungen verwiesen, sondern selber Klassen und BetrÃ¤ge aus­drÃ¼cklich fixiert (vgl. Weisung an den Grossen Gemeinderat Nr. 00/101 vom 27. Sep­tem­ber 2000, lit. C "StÃ¤dtische Rechtsgrundlagen", abrufbar Ã¼ber </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://www<a id="_Hlt510407334">.</a>stadt-<a id="_Hlt510407386">w</a>inter­thur.ch/ggr/weisung<a id="_Hlt510407266">e</a>n. asp?Sprache=D&amp;Seite=00101)</span></span><span>. Entspre­chend der stÃ¤dtischen Be­soldungsordnung wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin als "Lehrkraft II" (ohne Lehrerausbil­dung) und nicht als "Lehrkraft I" (mit Lehrer- und Zusatzbildung) ein­gestuft. Die Einstu­fung als "Lehrkraft II" entspricht der (damaligen) kantonalen Besol­dungskategorie Kat. II, zu welcher Lehrer an Normalklassen und Sonderklassen der Pri­marschule ohne FÃ¤higkeits­zeugnis als Sonderklassenlehrer (Klasse 19 BVO) gehÃ¶ren, wÃ¤h­rend die "Lehrkraft I" der kantonalen Kat. III, in welche Lehrer an Normalklassen der Oberstufe und Lehrer an Son­derklassen A, B, C, D der Primarschule mit FÃ¤higkeitszeugnis als Sonderklassenlehrer so­wie Lehrer an Sonderklassen B, C, D, E der Oberstufe ohne FÃ¤­higkeitszeugnis als Sonder­klassenlehrer (Klasse 20 BVO) eingestuft werden, gleichzuset­zen ist (vgl. [alte] Verord­nung zum Lehrerbesoldungsgesetz vom 5. MÃ¤rz 1986, § 1, in der Fassung vom 3. Oktober 1990, OS 51 S. 422). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin bezÃ¼glich ihrer seinerzeitigen Einstufung auch eine geschlechtsspezifische Diskriminierung nach Art. 8 Abs. 3 BV geltend macht und in Bezug auf die Anwendbarkeit des Bundesgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 Ã¼ber die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG) spezielle Verfahrensvorschriften zum Tragen kommen, ist vor­erst auf diese Frage einzugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst ausfÃ¼hren, der Beruf der KindergÃ¤rtnerin sei immer noch ein ausgesprochener Frauenberuf. Die Einstufung der KindergÃ¤rtnerin mit HPS-Zu­satzausbildung als Lehrkraft II bewirke einen geschlechtsspezifischen Nachteil gegenÃ¼ber den auch aus MÃ¤nnern bestehenden VolksschullehrkrÃ¤ften, welche schon vor der abge­schlossenen HPS-Zusatzausbildung zur Lehrkraft I gehÃ¶ren wÃ¼rden. Umgekehrt sei die von ihr behauptete Diskriminierung auch deshalb glaubhaft gemacht, weil Sozialarbeiter und andere HilfslehrkrÃ¤fte ohne jede pÃ¤dagogische Grundausbildung als Lehrkraft II eingestuft worden seien und somit den KindergartenlehrkrÃ¤ften mit HPS-</span>Zusatzausbildung gleichge­stellt wÃ¼rden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt demgegenÃ¼ber fest, die Lohngestaltung basiere auf den Elementen "Grundausbildung" und "Zusatzausbildung". Die Einstufung als Lehrkraft I oder II sei vom Gesetzgeber gewÃ¤hlt worden, da eine Grundausbildung als Primar- oder Oberstufenlehrkraft hÃ¶her zu bewerten sei als diejenige von KindergartenlehrkrÃ¤ften oder Heimerziehenden. Im Beschluss vom 29. MÃ¤rz 2000 hatte die Beschwerdegegnerin sodann ausgefÃ¼hrt, die Unterscheidung zwischen Lehrkraft I und Lehrkraft II stÃ¼tze sich auf den Einreihungsplan der Erziehungsdirektion (neu: Bildungsdirektion) des Kantons ZÃ¼rich vom 1. Juli 1991. GemÃ¤ss Ziffer 8.4 des Einreihungsplanes werde eine heilpÃ¤dagogische Fachlehrkraft in Kategorie II (entsprechend Klasse 19 der kantonalen Lehrerbesoldungs­verordnung) eingeteilt, wenn die betreffende Person eine Ausbildung als Kindergartenlehr­kraft mit HPS-Diplom absolviert habe. Liege ein Patent als Primarlehrkraft vor, so werde die betreffende Person gemÃ¤ss Beschluss des Grossen Gemeinderats der Stadt Winterthur vom 4. Mai 1992 als Lehrkraft I eingeteilt, was der Klasse 20 der Lehrerbesoldungsverord­nung entspreche. Der wesentliche Unterschied zwischen der Lehrkraft I und II bestehe darin, dass eine Lehrkraft II Ã¼ber kein Patent als Primarlehrkraft verfÃ¼gen mÃ¼sse, wÃ¤hrend hingegen bei einer Lehrkraft I zwingend ein solches vorausgesetzt werde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Das Verwaltungsgericht hat sich in umfangreichen Verfahren mit der Frage be­fasst, ob bzw. in welchem Umfang eine Lohndiskriminierung des Berufs der Kindergar­tenlehrkrÃ¤fte im Vergleich zum Beruf der PrimarlehrkrÃ¤fte vorliege (VGr, 3. Februar 1999, VK.96.00005 / VK.97.00011 / PB.98.00007). Im Ergebnis wurde festgehalten, eine ver­gleichsweise um eine Klasse tiefer liegende Einstufung der KindergartenlehrkrÃ¤fte in die Lohnklasse 18 sei nicht diskriminierend, welche Auffassung vom Bundesgericht geschÃ¼tzt worden ist (BGE 125 II 530, insbes. E. 5e; BGE 125 II 541 E. 6d und h). Vorliegend ist auf die entsprechenden bundesgerichtlichen ErwÃ¤gungen zu verweisen. Eine nochmalige Ge­genÃ¼berstellung und PrÃ¼fung der mit Hilfe der "Vereinfachten Funktionsanalyse" (VFA) gemachten Bewertungen der einzelnen Kriterien der genannten Berufsgruppen, welche der 1987 â 1991 im Kanton ZÃ¼rich durchgefÃ¼hrten Strukturellen Besoldungsrevision und ent­sprechenden Teilprojekten zugrunde lagen, erÃ¼brigt sich somit und wird auch nicht bean­tragt. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass vorliegend die Einstufung der Kinder­gartenlehrkraft als Lehrkraft II anstelle der fÃ¼r PrimarschullehrkrÃ¤fte massgeblichen Ein­stufung als Lehrkraft I unter dem Aspekt des Verbots der Geschlechterdiskriminierung weder glaubhaft gemacht noch erwiesen ist. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuwei­sen, dass das Verwaltungsgericht die Ausbildung der KindergartenlehrkrÃ¤fte als weniger anspruchsvoll als jene der PrimarlehrkrÃ¤fte beurteilt hatte, was sich auf die entsprechende Bewertung der beiden Berufe auswirkte. Diese Auffassung ist nicht bundesrechtswidrig (BGE 125 II 541 E. 6f). Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass den zustÃ¤ndigen BehÃ¶r­den bei der Ausgestaltung eines Besoldungssystems im Ã¶ffentlichen Dienst ein erheblicher Gestaltungsspielraum zukommt; sie kÃ¶nnen aus der Vielzahl denkbarer AnknÃ¼pfungs­punkte die Tatbestandselemente auswÃ¤hlen, die fÃ¼r die Besoldung von Beamten massge­bend sein sollen. Das Lohngleichheitsgebot schrÃ¤nkt diesen grossen Ermessensspielraum nicht grundsÃ¤tzlich ein. Ob verschiedene TÃ¤tigkeiten (bzw. die vorangegangenen Ausbil­dungen) als gleichwertig zu betrachten sind, kann nicht wissenschaftlich objektiv und wert­frei entschieden werden, sondern hÃ¤ngt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen kÃ¶nnen (vgl. BGE 125 II 530 E. 5b mit Hinweisen). Aus den angestellten ErwÃ¤gungen er­gibt sich somit, dass die vorliegend in Frage stehende Besoldungsregelung, nÃ¤mlich die Besoldungsordnung fÃ¼r die stÃ¤dtischen LehrkrÃ¤fte gemÃ¤ss Beschluss des Grossen Gemein­derats vom 6. Mai 1992, innerhalb des der Beschwerdegegnerin zustehenden Gestaltungs­spielraums liegt und nicht zu beanstanden ist. Insbesondere ist aber der Umstand zu be­achten, dass hier die zu den typischen Frauenberufen gehÃ¶renden Handarbeits- und Haus­wirtschaftslehrkrÃ¤fte unbestrittenermassen ebenfalls wie die Ã¼brigen PrimarlehrkrÃ¤fte als Lehrkraft I besoldet werden. Somit liegt umso weniger eine Geschlechtsdiskriminierung vor. Eine unterschiedliche Behandlung zweier Frauenberufe kann nÃ¤mlich von vornherein keine Geschlechtsdiskriminierung darstellen (BGE 125 II 530 E. 5c). Daran Ã¤ndert auch nichts, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin daran stÃ¶rt, dass andere LehrkrÃ¤fte, welche Ã¼ber keine pÃ¤dagogische Grundausbildung verfÃ¼gen, ebenfalls wie sie nach der Kategorie II entlÃ¶hnt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst ausfÃ¼hren, das Prinzip der Rechtsgleichheit im Sinn von Art. 8 Abs. 1 BV sei verletzt, indem als massgebliches Qualifikationsmerkmal fÃ¼r die Einreihung als Lehrkraft I oder II der FÃ¤higkeitsausweis als Primar- oder Oberstufen­lehrkraft herangezogen werde. Wesentliche Voraussetzung einer erfolgreichen TÃ¤tigkeit mit schwer- und schwerstbehinderten Kindern sei aber nicht ein Patent als Primar- oder Oberstufenlehrkraft, sondern das HPS-Diplom. Es sei willkÃ¼rlich, wenn Primar- und sogar Handarbeits- und HauswirtschaftslehrkrÃ¤fte (welche ohne HPS-Ausbildung gemÃ¤ss der Empfehlung der Bildungsdirektion sogar tiefer als eine Kindergartenlehrkraft mit HPS-Ausbildung einzustufen wÃ¤ren) ohne die fÃ¼r die spÃ¤tere definitive Zulassung durch die Er­ziehungsdirektion erforderliche HPS-Ausbildung hÃ¶her eingestuft wÃ¼rden als die als Kin­dergÃ¤rtnerin mit HPS-Ausbildung ausgewiesene BeschwerdefÃ¼hrerin. Da die an der Schule D unterrichteten SchÃ¼ler entwicklungsmÃ¤ssig im Vorschulalter stÃ¼nden, sei die An­knÃ¼pfung an das Lehrerpatent ausserdem sachfremd.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt fest, die heilpÃ¤dagogische Zusatzausbildung werde bei allen LehrkrÃ¤ften vorausgesetzt, die nicht entweder eine heilpÃ¤dagogische oder eine soziale Grundausbildung bereits mitbringen. LehrkrÃ¤fte mit einer Grundausbildung als Primar- oder Oberstufenlehrkraft wÃ¼rden grundsÃ¤tzlich als Lehrkraft I eingestuft. Definitiv als Lehrkraft I wÃ¼rden sie aber erst zugelassen, wenn sie sich innert 2 bis 4 Jahren zur HPS-Ausbildung angemeldet haben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Unbestrittenermassen wird bei allen LehrkrÃ¤ften, welche bei der Schule D unter­richten, eine heilpÃ¤dagogische Zusatzausbildung erwartet. Die Absolvierung dieser Zu­satzausbildung ist Voraussetzung fÃ¼r die <i>definitive</i> Zulassung als Lehrkraft, wirkt sich je­doch nicht auf die EntlÃ¶hnung aus. Die Einstufung als Lehrkraft I hÃ¤ngt somit allein vom Vorliegen des Patents einer anerkannten Lehrerbildungsanstalt als Primar-, Handarbeits- oder Hauswirtschaftslehrkraft ab, wÃ¤hrend alle anderen AnwÃ¤rter gemÃ¤ss der Kategorie II entlÃ¶hnt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch nach Art. 8 Abs. 1 der neuen Bundesverfassung ist im Ã¶ffentlichen Dienstver­hÃ¤ltnis gleiche Arbeit grundsÃ¤tzlich gleich zu entlÃ¶hnen. Beruht jedoch die ungleiche Be­soldung auf objektiven GrÃ¼nden wie Alter, Dienstalter, familiÃ¤re Belastungen, Qualifikati­onsgrad, Risiko, Art und Dauer der Ausbildung, Arbeitszeit oder Aufgabenbereich usw., so verstÃ¶sst sie nicht gegen Art. 8 Abs. 1 BV (vgl. BGE 123 I 1 E. 6c mit Hinweisen). Bei der Ausgestaltung eines Besoldungssystems kommt dem Gesetzgeber sodann mit Blick auf die damit verbundenen Wertungsfragen ein erheblicher Gestaltungsspielraum zu (RB 1996 Nr. 20 E. 3a betreffend Besoldung der Schulpsychologinnen und -psychologen). Das Bun­desgericht hat in derselben Sache (und in Wiederholung seiner bisherigen Rechtsprechung) festgehalten, ein Entscheid sei nicht schon dann willkÃ¼rlich, wenn eine andere LÃ¶sung ebenfalls vertretbar erscheine oder gar vorzuziehen wÃ¤re, sondern erst dann, wenn er offen­sichtlich unhaltbar sei, zur tatsÃ¤chlichen Situation in klarem Widerspruch stehe, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletze oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufe. WillkÃ¼r liege sodann nur vor, wenn nicht bloss die BegrÃ¼ndung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar sei. Weiter hielt es fest, ob zwei verschiedene TÃ¤tigkeiten als gleichwertig betrachtet wÃ¼rden, hÃ¤nge jedoch von Beurteilungen ab, die nicht streng objektiv und wertfrei sein kÃ¶nnen, sondern von zwangslÃ¤ufig subjektiven und damit variablen Wertvorstellungen geprÃ¤gt seien. Jedes Lohnsystem, welches unterschiedliche Besoldungsklassen kenne, mÃ¼sse unvermeidlicher­weise bestimmte TÃ¤tigkeiten hÃ¶her und andere tiefer bewerten. Die in diesem Zusammen­hang vorzunehmenden Bewertungen stÃ¼nden in erster Linie den politischen BehÃ¶rden und nicht den Gerichten zu. Dabei bestehe ein grosser Gestaltungsspielraum der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden. Innerhalb der verfassungsrechtlichen Grenzen des WillkÃ¼rverbots und des Rechtsgleichheitsgebots seien diese befugt, aus der Vielzahl denkbarer AnknÃ¼pfungs­punkte die Tatbestandsmerkmale auszuwÃ¤hlen, die fÃ¼r die Besoldung von Beamten mass­gebend sein sollen (BGr, 19. November 1998, 2P. 72/1997/bmt, E. 2e; BGE 123 I 1 E. 6c; 121 I 49 E. 4c). In einem anderen Entscheid hatte das Bundesgericht Ã¼ber einen mit der unterschiedlichen Vorbildung von LogopÃ¤dinnen (Matura bzw. Lehrerpatent) begrÃ¼ndeten Besoldungsunterschied von 8 â 9 % zu befinden. Dort hatte die betreffende Beschwerde­fÃ¼hrerin die gleiche LogopÃ¤dieausbildung genossen und die gleichen Aufgaben versehen wie eine LogopÃ¤din mit Primarlehrerpatent. Als Rechtfertigung fÃ¼r die Ungleichbehand­lung wurde seitens des Kantons einzig die unterschiedliche Vorbildung geltend gemacht, wobei festgehalten wurde, die Lehrkraft mit Primarlehrerpatent verfÃ¼ge Ã¼ber ein breiteres Wissen und VerstÃ¤ndnis fÃ¼r die Ã¼brigen schulischen Belange und Lerninhalte. Ihre auf die ganze Schulbildung bezogenen methodischen, didaktischen und pÃ¤dagogischen Kenntnisse liessen einen besseren Erfolg auch im Spezialgebiet und eine optimale Zusammenarbeit innerhalb des LehrkÃ¶rpers erwarten. Zudem daure die Vorbildung Primarlehrerpatent lÃ¤n­ger als die Vorbildung Matura. Das Bundesgericht hielt diese Ãberlegungen fÃ¼r objektiv und sachlich haltbar (BGE 123 I 1 E. 6e S. 10). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nichts anderes kann vorliegend gelten. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Be­schwerdegegnerin im Rahmen der Besoldung der an der Schule D tÃ¤tigen LehrkrÃ¤fte zwi­schen solchen mit und solchen ohne anerkannte Lehrerausbildung unterscheidet. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, die an der Schule D unterrichteten SchÃ¼ler seien ent­wicklungsmÃ¤ssig im Vorschulalter, weshalb es sachfremd sei, bezÃ¼glich der Ein­reihung als Lehrkraft I oder II an das Lehrerpatent und nicht die HPS-Ausbildung anzu­knÃ¼pfen, so ist dem entgegenzuhalten, dass es durchaus im Rahmen des der Beschwerde­gegnerin zuste­henden Gestaltungsspielraums lag, die zweifellos zum Schulbereich gehÃ¶­rende LehrtÃ¤tig­keit an der Michaelschule bzw. die Einreihung als Lehrkraft I vom Vorlie­gen einer aner­kannten Ausbildung als Lehrkraft abhÃ¤ngig zu machen (vgl. dazu BGE 123 I 1 E. 6g). Ebenso lag es im Kompetenzbereich der Stadt Winterthur, auch die LehrkrÃ¤fte mit einem Handarbeits- oder Hauswirtschaftspatent einer anerkannten Lehrerbildungsanstalt als Lehr­kraft I einzustufen, zumal im vorliegenden Sonderschulbereich die manuelle Kom­ponente nicht zu unterschÃ¤tzen ist. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die von der Beschwer­degegnerin getroffene Grenzziehung fÃ¼r die Einstufung als Lehrkraft I oder II unter dem Gesichtspunkt von Art. 8 Abs. 1 BV nicht zu beanstanden ist. Unter Hinweis auf die bun­desgerichtliche Rechtsprechung kann auch hier festgehalten werden, dass die Ã¼ber ein an­erkanntes Lehrerpatent verfÃ¼gende Lehrkraft Ã¼ber ein breiteres Wissen und Ver­stÃ¤ndnis fÃ¼r die Ã¼brigen schulischen Belange und Lerninhalte verfÃ¼gt und ihre auf die ganze Schulbil­dung bezogenen methodischen, didaktischen und pÃ¤dagogischen Kenntnisse einen besseren Erfolg auch im Spezialgebiet und eine optimale Zusammenarbeit innerhalb des LehrkÃ¶r­pers erwarten lassen (BGE 123 I E. 6e S. 10). Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, die SchÃ¼ler der Schule D seien entwicklungsmÃ¤ssig im Kindergarten­alter, so Ã¤ndert dies nichts daran, dass die Ausbildung der LehrkrÃ¤fte mit Lehrerpatent ei­nen breiteren Sektor im soeben erwÃ¤hnten Sinn abdeckt, was sich im Sonderschulbereich positiv auswir­ken dÃ¼rfte. Dabei kann offen bleiben, ob die von der BeschwerdefÃ¼hrerin als "richtig" be­hauptete AnknÃ¼pfung an das Vorliegen einer HPS-Ausbildung mit Kindergar­tendiplom auch eine mÃ¶gliche Grenzziehung fÃ¼r die Einstufung als Lehrkraft I hÃ¤tte sein kÃ¶nnen, da dies aus den dargelegten GrÃ¼nden die Kompetenzen des Gerichts bei weitem sprengen wÃ¼rde (BGE 123 I E. 6b mit Hinweisen). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Verfahren hat die BeschwerdefÃ¼hrerin (im Gegensatz zum vorin­stanzlichen Verfahren) ziffernmÃ¤ssig keine AntrÃ¤ge gestellt, weshalb eine exakte prozen­tuale Differenz zwischen dem von ihr geltend gemachten Lohnanspruch und dem effektiv erhaltenen Lohn nicht ausgemacht werden kann. GestÃ¼tzt auf die Besoldungsordnung der stÃ¤dtischen LehrkrÃ¤fte vom 6. Mai 1992 ergibt sich jedoch vor dem 1. Januar 1992 eine Besoldungsdifferenz zwischen der Lehrkraft I und II von 13.63 %, wenn die jeweiligen Minima und Maxima der beiden Kategorien einander gegenÃ¼ber gestellt werden, wÃ¤hrend ab dem 1. Januar 1992 die Differenz zwischen den jeweiligen Minima 10 % und den Ma­xima 6.5 % betrÃ¤gt. Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin letztlich geltend gemachten AnsprÃ¼­che liegen prozentual in diesem Streubereich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Bundesgericht hat in seiner bisherigen Praxis einen Besoldungsunterschied zwischen Primar- und Orientierungsschullehrern von fast 22 % als mit Art. 4 aBV verein­bar erklÃ¤rt hat, weil letztere auf einer hÃ¶heren Schulstufe unterrichten, eine lÃ¤ngere Ausbil­dung absolvieren mÃ¼ssen, einen komplexeren Stoff und grÃ¶ssere disziplinarische Schwie­rigkeiten zu meistern haben. Ebenso vermochte der Status-Unterschied zwischen Hauptleh­rern und Lehrbeauftragten eine Besoldungsdifferenz von rund 6.6 % bzw. rund 12 % zu rechtfertigen. Lediglich bei besonders langen LehrauftragsverhÃ¤ltnissen hat das Bundesge­richt in Aussicht gestellt, dass sich diese auf dem Status-Unterschied beruhende Ungleich­behandlung als verfassungswidrig erweisen kÃ¶nnte, sofern sich der Lehrbeauftragte hin­sichtlich Ausbildung, Berufserfahrung, Verantwortung und Aufgabenbereich nicht von den Hauptlehrern unterscheidet (BGE 123 I 1 E. 6d mit Hinweisen). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GestÃ¼tzt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung ergibt sich somit, dass die vor­liegende Unterscheidung zwischen Lehrkraft I und II auch in quantitativer Hinsicht bzw. im Ergebnis vertretbar ist. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, der Umstand, dass sie in den letzten Jahren hauptsÃ¤chlich im Einzelunterricht eingesetzt worden sei, dÃ¼rfe fÃ¼r ihre Einstufung als Lehrkraft II nicht herangezogen werden, seien doch auch Primarlehr­krÃ¤fte mit HPS-Zusatzausbildung ausschliesslich im Einzelunterricht eingesetzt worden, so Ã¤ndert dies nichts daran, dass die Einstufung als Lehrkraft I oder II vom Vorliegen einer Lehrerausbildung abhÃ¤ngig gemacht werden durfte, Ã¼ber welche die BeschwerdefÃ¼hrerin unbestrittenermassen nicht verfÃ¼gte. Es ist nochmals zu wiederholen, dass verfassungs­rechtlich nicht verlangt wird, dass die Besoldung allein nach der QualitÃ¤t der geleisteten Arbeit bzw. den tatsÃ¤chlich gestellten Anforderungen bestimmt werden dÃ¼rfe, sondern dass eine Vielzahl denkbarer AnknÃ¼pfungspunkte in Frage kommen kÃ¶nnen (BGE 123 I E. 6c mit Hinweisen). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen.<br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>