<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00272</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner, Vorsitzender i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, arbeitete seit dem 1. Juli 2000 als kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">männischer Mitarbeiter beim Y.___, zuletzt in einem Pensum von 80 % (vgl. Urk. 9/12 S. 1 ff. Ziff. 2.1, Ziff. 2.7-2.9), als er sich am 7. September 2011 unter Hinweis auf ein psychisches Leiden bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 9/2 S. 4 Ziff. 6.2). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie erwerbliche Situation ab und gewährte dem Versicherten Frühinterventi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstützung beim Erhalt des der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitigen Arbeitsplatzes (vgl. Mitteilungen vom 16. Januar und 21. Mai 2012; Urk. 9/14, Urk. 9/29). Nach weiteren Abklärungen verneinte sie mit Verfügung vom 14. November 2012 (Urk. 9/41) einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung und veranlasste ein psychiatrisches Gutachten, welches am 8. April 2013 erstattet wurde (Urk. 9/48). Nachdem die IV-Stelle dem Versicherten eine Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht auferlegt hatte (vgl. Schreiben vom 4. Juli 2013, Urk. 9/54), sprach sie ihm schliesslich mit Verfügung vom 18. Oktober 2013 (Urk. 9/64; Urk. 9/70) bei einem Invaliditätsgrad von 65 % eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab dem 1. März 2012 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 17. August 2015 (Urk. 9/77) tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te die IV-Stelle Abklärungen der medizinischen sowie erwerblichen Situation und veranlasste insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung, über welche am 19. September 2016 berichtet wurde (Urk. 9/100).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/102; Urk. 9/106; Urk. 9/110) hob die IV-Stelle die rentenzusprechende Verfügung mit Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 9/113 = Urk. 2) wiedererwägungsweise auf und stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te die bisher ausgerichtete Dreiviertelsrente ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 2. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen auszurichten, insbesondere weiterhin eine Rente und eventuell Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. April 2017 (Urk. 12) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in ei</span><span>nem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild al</span><span>lenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbezügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit (nur), wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur ein einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung – den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kbar. Die Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhaltes. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG, Urteil des Bundesgerichts 8C_752/2010 vom 27. Januar 2011 E. 2). Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Renteneinstellung damit, dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Diagnosen bei der Rentenzusprache nicht aus invalidenrechtlicher Sicht geprüft worden seien. Die geltende Rechtsprechung sei nicht angewendet worden, was zweifellos unrichtig sei. Es liege daher ein Wiedererwägungsgrund vor. Die aktuell vorliegenden Diagnosen vermöchten keine Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung auszulösen. Der Gesundheitsschaden scheine durch diverse psychosoziale Belastungsfaktoren entstanden zu sein und der Beschwerdeführer verfüge über viele Ressourcen. Ein invalidisierender psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden sei nicht ausgewiesen, weshalb die bisherige Invalidenrente wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsweise aufgehoben werde (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich lediglich oberflächlich und nicht zu den we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen Punkten der Einwandergänzung geäussert, wodurch sie seinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf rechtliches Gehör verletzt habe. Ein Wiedererwägungsgrund liege – aus näher genannten Gründen - nicht vor. Die Rentenzusprache sei zu Recht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgt (S. 3 ff.). Auch wenn die Diagnosen des aktuellen Gutachtens massgebend wären, treffe die Würdigung der Beschwerdegegnerin nicht zu. So seien die Wechselwirkungen und Komorbiditäten aller gestellten Diagnosen invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant (S. 6 f.). Ein chronifizierter Gesundheitsschaden mit eigenständigem Krankheitsbild könne ausserdem nie in psychosozialen Umständen eine hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Erklärung finden (S. 9). Schliesslich habe er einen Antrag auf Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen gestellt, wozu sich die Beschwerdegegnerin mit keinem Wort geäussert habe. Die Selbsteingliederung sei unmöglich (S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die ursprüngliche Rentenzusprache zweifellos un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig und die wiedererwägungsweise Aufhebung der Rente rechtens war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab gilt es die vom Beschwerdeführer gerügte Gehörsverletzung zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, wonach sich die Beschwerdegegnerin nicht genügend mit seinen Einwän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und mit seinem Antrag auf Eingliederungsmassnahmen auseinandergesetzt habe (vgl. Urk. 1 S. 3, S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der explizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung (BV) garantiert wird, ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Behörde darf ihre Begründung allerdings auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersetzen (BGE 133 I 270 E. 3.1, 124 V 180 E. 1a); es ist nicht erforderlich, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1). Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und weshalb die Behör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 56 zu Art. 49 ATSG, mit Hinweis auf BGE 124 V 182).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist zwar insoweit beizupflichten, als die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin nicht konkret auf die einzelnen Vorbringen eingegangen ist. Dies ist im Lichte der vorgenannten Rechtsprechung indessen auch nicht zwingend erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich. Von einer gewichtigen Verletzung des rechtlichen Gehörs kann jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht ausgegangen werden. Zudem hat der Beschwerdeführer nicht explizit eine Rückweisung zur Gewährung des rechtlichen Gehörs beantragt und eine solche würde auch lediglich zu einem formalistischen Leerlauf führen. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem hat er die Gelegenheit erhalten, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann, womit die Gehörsverletzung als geheilt betrachtet werden kann (BGE 132 V 387 E. 5.1, 124 V 180 E. 4a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 18. Oktober 2013 (Urk. 9/64; Urk. 9/70) lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 4. Januar bis 9. Februar 2010 war der Beschwerdeführer in der Z.___ zur psychosomatischen Rehabilitation hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 18. Februar 2010 (Urk. 9/44) nannten die Ärzte die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den – hier gekürzt aufgeführten – Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) mit somatischen Symptomen und psychosozialer Belastungssituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychophysisches Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73) bei Status nach Eisenmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwergradiges obstruktives Schlafapnoesyndrom, aktuell continuous positive airway pressure (CPAP)-Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">winzige Hiatushernie ohne Refluxösophagitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gallenblasenpolyp</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand, bei verbesserter psychophysischer Belastbarkeit und mit neuen Strategien zur Bewältigung des Alltags entlassen werden können. Ihm sei für die Zeit vom 4. Januar bis 17. Februar 2010 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden. Es wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ein stufenweiser beruflicher Wiedereinstieg am angestammten Arbeitsplatz mit einem Pensum von zunächst maximal 45 % empfohlen, welches anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send gegebenenfalls gesteigert werden könne (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben von Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 28. September 2011 (Urk. 9/11) ist zu entnehmen, dass diese den Beschwerdeführer seit März 2010 hausärztlich betreue. Aus somatischer Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Allerdings stosse er psychisch immer wieder an seine Grenzen und sei seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung. Die Reduktion des Pensums auf 80 % habe nur kurzfristig eine Verbesserung des psychischen Zustandes gebracht. Die aus psychiatrischer Sicht verbliebene Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit könne sie nicht beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, und lic. phil. C.___, delegierte Psychotherapeutin, nannten mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 14. November 2011 (Urk. 9/13/5-11) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig mit Verdacht auf chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zierende Leistungseinbusse (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidiv eines psychophysischen Erschöpfungssyndroms (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung mit somatischen Symptomen in psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sozialer Belastungssituation Januar/Februar 2010 (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht des Verlaufes sei eine Prognose gegenwärtig schwierig. Es sei unklar, ob der Beschwerdeführer durch die jahrelange Selbstüberforderung langfristig in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sein werde und ob die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müdung chronisch sei, oder ob die zweite depressive Episode eher reaktiv im Zusammenhang mit dem Wunsch nach beruflicher Veränderung zu sehen sei </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 Ziff. 1.4). Seit Oktober 2011 sei er in der bisherigen Tätigkeit als Steuer-sekre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tär zu 50 % arbeitsunfähig. Es sei zu hoffen, dass die Arbeitsfähigkeit per 1. Dezember 2011 gesteigert werden könne (S. 3 Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der D.___ informierten mit Bericht vom 13. April 2012 (Urk. 9/19) über die stationäre Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 23. Januar bis 20. März 2012 (S. 2 Ziff. 1.3) und diagnostizierten eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie zwanghafte akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit während der Dauer der Hospitalisation vollständig arbeitsunfähig gewesen (S. 4 Ziff. 1.6). Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Prognose sei derzeit vorsichtig zu stellen, da die psychische Stabilität von der Art der zukünftigen Tätigkeit und dem Ausmass der subjektiv empfundenen Belastung abhängig sei (S. 3 Ziff. 1.4). Bei einer weiteren psychischen Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei eine Tätigkeit in reduziertem Umfang vorstellbar. Es hänge vom weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Therapieverlauf ab, ob eine volle Arbeitsfähigkeit wiedererlangt werden könne (S. 5 Ziff. 1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2012 erfolgte eine arbeitsmedizinische Untersuchung durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD). Mit Bericht vom 5. September 2012 (Urk. 9/37) hielt dieser fest, dass die psychotherapeutische Auseinanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung noch nicht zu besseren Strategien im Umgang mit Arbeitsanforderungen geführt habe, sondern lediglich zum Erkennen von Stressoren und zur Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung derselben. Das führe auch dazu, dass es weder in den beschriebenen The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapiesitzungen noch anlässlich der RAD-Untersuchung zu objektivierbaren kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitiven Einbrüchen gekommen sei. Objektivierbare Aussagen über die Schwere der psychischen Störung seien aufgrund des psychotherapeutischen Berichts nur indirekt möglich, beispielsweise lediglich anhand der Behandlungsdauer oder des langsamen Behandlungsfortschritts. Unter Anerkennung der langen Dauer des gestörten Bezugs zum bisherigen Beruf und der durchgehenden Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbemühungen sei in einer besser angepassten Tätigkeit eine höhere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu erwarten (S. 7 Ziff. 8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. April 2013 erstattete Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (Urk. 9/48). Dabei stellte er folgende Diagnosen (S. 13):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierender depressiver Störung ab 2009; aktuell remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tiert (ICD-10 F33.4) in beruflicher Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) und in neurasthenischer Entwicklung (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwergradiges obstruktives und partiell zentrales Schlafapnoesyndrom; bekannt seit 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose (DD): komplexes Schlafapnoesyndrom beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weise residuelle exzessive Schläfrigkeit unter CPAP-Behandlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Belastung durch die psychisch kranke Ehefrau seit 1984 (ICD-10 Z63.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraglich zwanghaft akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnostisch stelle der Beschwerdeführer eine komplexe Herausforderung dar. Es bestünden Symptome, die psychiatrisch fassbar und beschreibbar seien. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neben bestehe mit dem Schlafapnoesyndrom allerdings eine somatische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit. Es lasse sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht beurteilen, inwiefern dieses ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich für die psychiatrischen Symptome sei. Hierfür werde eine Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung im Schlaflabor benötigt, um die Frage zu klären, ob die Schlafapnoen verantwortlich seien für die chronische Müdigkeit. Sollte sich ergeben, dass trotz CPAP-Behandlung eine residuelle exzessive Schläfrigkeit und Fatigue blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be, so würden die nachfolgenden Ausführungen relativiert. Neurotische Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensweisen seien klar fassbar (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beklagte hauptsächlich eine gesteigerte Ermüdbarkeit nach geistiger Anstrengung sowie körperliche Schwäche und Erschöpfung nach nur geringen körperlichen Anstrengungen, weshalb eine neurasthenische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung zu diagnostizieren sei. Ein depressiver Zustand liege aktuell nicht vor. Die zwanghaften Persönlichkeitszüge seien nicht pathologisch. Histrionische und hypochondrische Züge seien ebenfalls erkennbar. Es sei eine Neurosemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schung mit viel Angstgepräge vorhanden. Eine Persönlichkeitsstörung sei nicht erkennbar (S. 14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit als Steuerkommissär habe der Leistungsknick bereits etwa im Jahr 2005 begonnen, als der Beschwerdeführer sein Pensum auf 90 % reduziert habe. Ein massiver Einbruch sei ab dem 4. November 2009 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt, als er sein Pensum auf 45 % reduziert habe und dann im Januar/Februar 2010 sogar auf 0 %. Eine langsame Steigerung auf ein Pensum von 80 % sei bis August 2010 erfolgt. Von Juni bis September 2011 habe er ein Pensum von 40 % und kurzzeitig von 50 % geleistet. Seit Mitte Dezember 2011 bestehe für diese Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei der Ansicht, dass die Aufgabe als Hauswart eine für ihn leidensangepasste Tätigkeit darstelle. Er suche daher eine entsprechende Anstellung auf dem freien Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt in einem Pensum von 50 %. Es sei allerdings zweifelhaft, ob seine Konstitution für diese Tätigkeit ausreichend und er nicht eher für eine mehr bü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rolastige Beschäftigung geeignet sei (S. 15). Der aktuelle Arbeitgeber beschreibe, dass der Beschwerdeführer sowohl in Bürotätigkeiten als auch als Hauswart körperlich eingeschränkt belastbar sei und auch zeitlich kein Durchhaltevermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aufweise. Dr. B.___ habe die Einschränkungen des Beschwerdeführers im November 2011 beurteilt. Die Art und das Ausmass der Einschränkungen seien aktuell unverändert. Die Arbeitsunfähigkeit sei auf eigenständige Leiden von Krankheitswert zurückzuführen. Trotz guter Compliance sei bezüglich Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie eine Stagnation eingetreten. Eine körperliche Roborierung sei drin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend indiziert. Nur in einem fitten Zustand könne er eine volle Hauswarttätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ausüben (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 21. Mai 2013 erklärte RAD-Arzt Dr. E.___, dass aus psychiatrischer Sicht bei kompletter Behandlungskooperation eine Stagnation eingetreten sei und in Bezug auf das Schlafapnoesyndrom weiterer Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf bestehe, weshalb eine Festlegung der Arbeitsfähigkeit bis zum Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungszeitpunkt möglich sei. Als Gesundheitsschaden lägen ein Schlafapnoesyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom sowie eine vorgängig depressive Störung vor. Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit seit dem 15. Dezember 2011 vollständig arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seither eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Es handle sich nicht um einen vollständig stabilisierten Gesundheitszustand. Dieser bedürfe für die Zukunft weiterer Abklärung und Behandlung. Die frühere Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sumsreduktion auf 80 % sei wahrscheinlich aus denselben gesundheitlichen Gründen erfolgt (Urk. 9/53 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund thorakaler Schmerzen und Palpitationen war der Beschwerdeführer vom 1. bis 3. April 2014 im G.___ hospitalisiert. Bei normaler Elektro (EKG)- und Echokardiographie habe der Verdacht auf einen non-ST-segment elevation myocardial infarction (NSTEMI) bestanden. Das D-Dimer sei negativ gewesen, so dass nicht von einer Lungenembolie auszugehen sei. Anlässlich der Koronarangiographie hätten keine Koronarstenosen nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden können. Nach unauffälliger postinterventioneller Überwachung sei der Beschwerdeführer entlassen worden. Differentialdiagnostisch sei an eine Myokarditis oder ein Vorhofflimmern als Ursache einer Koronarembolie zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Die durchgeführte Magnetresonanztomographie (MRI) des Herzens habe al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings keine Hinweise für eine Myokarditis ergeben (Austrittsbericht vom 7. April 2014, Urk. 9/96 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 17. Juli 2014 (Urk. 9/76) diagnostizierten die Ärzte der H.___ ein mittelschweres Schlafapnoesyndrom, ein im Jahr 2010 erlittenes Burnout sowie eine Tagesmüdigkeit und vermehrte Einschlafneigung. Die aktuelle CPAP-Kontrolle zeige eine vorbildliche Therapieadhärenz. Das Schlafapnoesyndrom lasse sich formal gemäss Gerätestatistik vollständig thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pieren. Dennoch berichte der Beschwerdeführer über eine ausgeprägte Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müdigkeit und Einschlafneigung in monotonen Situationen. Die Polysomnogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie zeige ebenfalls ein therapiertes Schlafapnoesyndrom. Wahrscheinlich stehe die Tagesmüdigkeit in Zusammenhang mit dem Burnout und der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Medikation (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben von Dr. A.___ vom 24. August 2015 (Urk. 9/79/5) ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass bereits seit März 2010 ein Erschöpfungssyndrom sowie eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung vorlägen. Eine vollständige Arbeitsfähigkeit habe nicht mehr er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht werden können. Ausschlaggebend für die Arbeitsunfähigkeit sei einzig eine psychische Ursache. Aus somatischer Sicht sei der Beschwerdeführer ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 11. respektive 13. November 2015 (Urk. 9/83) nannten Dr. B.___ und lic. phil. C.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltend neurasthenische Entwicklung (ICD-10 F48.0) mit den Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomen gesteigerte Ermüdbarkeit, körperliche Schwäche, allgemein verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschweres Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akutes Koronarsyndrom, April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierenden depressiven Episoden (ICD-10 F33)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung mit somatischen Symptomen in psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sozialer Belastungssituation Januar/Februar 2010 (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Erschöpfungssyndrom, DD: im Rahmen der neurastheni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen Entwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tätigkeit als Hauswart sei aufgrund der mangelnden körperlichen Fitness bereits anlässlich der im Jahr 2013 erfolgten Begutachtung in Frage gestellt worden. In der Zwischenzeit habe der Beschwerdeführer ein akutes Koronarsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom erlitten, was seinen körperlichen Zustand und seine diesbezügliche Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit nochmals reduziert habe. Die Tätigkeit als Hauswart sei nicht möglich. Der Beschwerdeführer habe versucht, seine bisherige Tätigkeit als Steuerberater nun auf selbständiger Basis aufzunehmen. Realistisch bestehe derzeit eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von maximal 10 Stunden pro Woche. Dies jedoch nur, wenn er die Arbeitsbedingungen völlig frei gestalten könne. Somit entspreche dies fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 2.1). Die Behandlung erfolge alle 4-6 Wochen (S. 3 Ziff. 3.1). Aufgrund des Verlaufs und des aktuellen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Zustandsbildes sei von einer weiteren Chronifizierung auszugehen. Auf dem ersten Arbeitsmarkt werde der Beschwerdeführer nicht mehr rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierbar sein (S. 4 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. September 2016 erstatteten die Gutachter des I.___ ihr polydisziplinäres Gutachten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie zuhanden der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin (Urk. 9/100). Dabei stellten sie folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 6 Ziff. 3.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Anpassungsstörung an die langjährige psychische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kung der Ehefrau (ICD-10 Z63.7) und die langjährige berufliche Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tung (ICD-10 F43.8) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">neurasthenischer Entwicklung (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ängstlich vermeidenden Bewältigungsstrategien bei zwanghaften, ängstlichen und alexothym akzentuierten Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1), die auf dem Funktionsniveau einer neurotischen Störung (ICD-10 F48.9) entsprechen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit 2014 zweimaligem Auftreten von Panikattacken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierender depressiver Störung ab 2009; aktuell remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tiert (ICD-10 F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem nannten sie eine hypertensive Kardiopathie als Diagnose mit quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 6 Ziff. 3.1.2). Als ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnten sie eine arterielle Hypertonie, eine Dyslipidämie, ein obstruktives Schlafapnoesyndrom, einen Status nach Eisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mangelanämie im Jahr 2008, eine Divertikulose, einen Verdacht auf ein Reizdarmsyndrom sowie einen Gallenblasenpolyp (S. 6 f. Ziff. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In kardiologischer Hinsicht finde sich im Ruhe-EKG ein normokarder Sinus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rhythmus mit einem Steillagetyp und einem inkompletten Rechtsschenkelblock. Die transthorakale Echokardiographie zeige – passend zur bekannten arteriellen Hypertonie – ein konzentrisches Remodeling bei normaler Gesamtmuskelmasse und normaler systolischer Funktion. Die Spiroergometrie zeige eine adäquate Ausbelastung ohne pulmonale Limitation. Insgesamt finde sich eine leicht- bis mittelgradig eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei vorwiegend kardialer Limita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und diastolischer Hypertonie. Aus kardialer Sicht bestehe eine 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit mit Ausnahme schwerer körperlicher Tätigkeit. Eine Optimierung der antihypertensiven Therapie werde empfohlen (S. 76 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bestehe weiterhin eine Anpassungsstörung. Klinisch im Vordergrund stehe die neurasthenische Entwicklung. So klage der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer über Müdigkeit und schnelle Erschöpfung. Bisher nicht erfasst worden seien die ängstlich vermeidenden Bewältigungsstrategien. Seine Art der Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsgestaltung sei prägungsbedingt eingeschränkt, so dass von einer neuroti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störung ausgegangen werden könne, welche in der Regel noch nicht zu Arbeitsausfällen, aber zu einem Leidensdruck führe. Die rezidivierende depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve Störung sei weiterhin remittiert. Eine eigentliche Angststörung könne nicht gestellt werden. Es sei wahrscheinlich, dass die im Jahr 2014 erlittene Schwäche des Herzens klinisch eine Panikattacke dargestellt habe. Vor Kurzem habe er ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne zweite solche Episode erlitten. Für eine Panikstörung gemäss ICD-10 würden wiederkehrende Angstattacken gefordert (S. 7 f. Ziff. 4.1, S. 72 f. Ziff. 6.1). Durch die neurasthenische Symptomatik und die ängstlich vermeidende Bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsstrategie sei die Durchhaltefähigkeit weiterhin mittelgradig bis schwer herabgesetzt. Zudem persistiere eine leichte Einschränkung in der Flexibilität. Die akzentuierten zwanghaften ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszüge würden die Rehabilitationsmöglichkeiten limitieren (S. 8 f. Ziff. 4.2, Ziff. 4.4; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 73 Ziff. 6.2, Ziff. 6.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei klinisch unverändertem Befund ergebe sich aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht sowohl für die bisherige wie auch für eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit keine neue Beurteilung der Leistungsfähigkeit (S. 9 Ziff. 4.7, S. 74 Ziff. 6.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege ein chronifiziertes Zustandsbild vor (S. 9 Ziff. 4.8, S. 74 Ziff. 6.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass massgebend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die psychiatrische Einschätzung sei. Aufgrund der kardiologischen Beurteilung einer hypertensiven Kardiopathie ergäben sich nur qualitative Einschränkungen, indem schwere Arbeiten ausgeschlossen seien. Leichte bis mittelschwere Arbeiten seien uneingeschränkt möglich. Die internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Diagnosen seien ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 f. Ziff. 4.1). Der Zustand beziehungsweise die Leistungsfähigkeit seien seit der letztmaligen Begutachtung unverändert (S. 10 Ziff. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 28. September 2016 empfahl RAD-Ärztin med. pract. J.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, auf das Gutachten abzustellen. Es sei zu keiner Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Gesundheitszustandes gekommen. Aus kardiologischer Sicht seien körperlich schwere Tätigkeiten ausgeschlossen. Leichte bis mittelschwere Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten könnten verrichtet werden. Aus psychiatrischer Sicht bestünden weiterhin die gleichen Einschränkungen wie im Jahr 2013. Eine Verbesserung sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Charakters des Gesundheitsschadens nicht wahrscheinlich (Urk. 9/101 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Schreiben vom 9. Februar 2017 (Urk. 3) von Dr. B.___ und lic. phil. C.___ eingereicht, worin die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se zur Rentenaufhebung Stellung nahmen. Dabei hielten sie fest, dass seit Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2010 unterschiedlich stark ausgeprägte, jedoch nie vollständig remittierte Einschränkungen vorlägen, welche seit dem Jahr 2011 eine Arbeit auf dem ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsmarkt verunmöglichen würden. Die Einschränkungen beträfen eine stark gesteigerte Ermüdbarkeit und eine allgemein verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das Bild sei chronifiziert und es sei nicht anzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass sich dieses in den nächsten Jahren verbessere. Der Beschwerdeführer habe in den letzten Jahren mehrere Verluste erlitten. Es sei der Rente zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danken, dass er sich dennoch emotional habe stabilisieren können, wenn auch mit gravierenden funktionellen Einschränkungen. Nach dem verfügten Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stopp zeichne sich eine tragische Entwicklung ab, da die emotionale Stabilität akut gefährdet sei und mit einer reaktiven depressiven Symptomatik gerechnet werden müsse. Es bestünden kaum Chancen, dass er sich im ersten Arbeitsmarkt wieder integrieren könne. Die Konsequenz des Rentenstopps sei eine Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vom Sozialamt und von Ergänzungsleistungen für den Rest des Lebens (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist im Lichte der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zu prüfen, ob die damalige Zusprache einer Dreiviertelsrente ab dem 1. März 2012 als zweifellos unrichtig einzustufen ist (vorstehend E. 1.3-1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte gestützt auf das durch Dr. F.___ erstellte psychiatrische Gutachten (Urk. 9/48; vgl. auch Urk. 9/53 S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei fällt hinsichtlich der Auswirkungen der gestellten Diagnosen auf, dass Gutachter Dr. F.___ den Beschwerdeführer zwar in der bisherigen Tätigkeit als Steuerkommissär als seit Mitte Dezember 2011 vollständig arbeitsunfähig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtete, allerdings gar keine eigene Beurteilung der verbliebenen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer angepassten Tätigkeit mit entsprechendem Belastungsprofil vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm. Vielmehr erachtete er es lediglich als zweifelhaft, ob die aktuell ausgeüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und vom Beschwerdeführer gewünschte Tätigkeit als Hauswart überhaupt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet sei und er nicht eher eine mehr bürolastige Beschäftigung ausüben sollte (vgl. Urk. 9/48 S. 15). Sodann verwies er auf die Arbeitsfähigkeitseinschätzung der behandelnden Psychiaterin Dr. B.___ sowie auf die Angaben des der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitigen Arbeitgebers (vgl. Urk. 9/48 S. 16 Ziff. 4). Bei den Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/49) handelt es sich indessen nicht um eine medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Beurteilung und Dr. B.___ nahm wie auch Dr. F.___ gar keine entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Einschätzung für eine angepasste Tätigkeit vor, sondern gab einzig an, dass der Beschwerdeführer seit Oktober 2011 in der bisherigen Tätigkeit als Steuersekretär zu 50 % arbeitsunfähig sei (vgl. Urk. 9/13/5-11 S. 3 f. Ziff. 1.6-1.7). Auch den übrigen im Zeitpunkt der Rentenzusprache vorhandenen Akten lässt sich keine entsprechende medizinische Einschätzung entnehmen. Soweit der RAD und gestützt darauf die Beschwerdegegnerin seit Mitte Dezember 2011 nebst einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Steuerkommissär eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit angenommen haben (vgl. Urk. 9/53 S. 5 f.), entsprach dies somit keiner medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Einschätzung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem wurden die bereits damals geltenden Grundsätze für die Annahme einer invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausser Acht gelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Vorausgesetzt war auch damals eine derartige Schwere, dass die Verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtung sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder für die Gesellschaft gar untragbar ist (vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG; Urteil des Bundesgerichts 9C_317/2015 vom 20. Oktober 2015 E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 130 V 352 E. 2.2.3-2.2.4 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie 127 V 294 E. 4c und 5a). Jegliche Angaben hierzu fehlen. Es erfolgte insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch keine Auseinandersetzung mit möglichen Ressourcen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers. Dr. F.___ erhob einen fast vollkommen unauffälligen Befund (vgl. Urk. 9/48 S. 12) und die gestellten psychiatrischen Diagnosen vermochten für sich allein keine relevante Erwerbsunfähigkeit zu begründen. Die affektive Störung war remittiert. Eine Anpassungsstörung galt rechtsprechungsgemäss grundsätzlich nicht als invalidisierendes Leiden und bei der Neurasthenie wurde nur ausnahmsweise die Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerzüberwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung angenommen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_408/2010 vom 22. November 2010 E. 2.2 und E. 4.3 sowie 9C_98/2010 vom 28. April 2010 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2.2). Schliesslich stellen Z-Diagnosen Belastungen dar, die keinen rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gesundheitsschaden begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Zuletzt war das aus somatischer Sicht diagnostizierte Schlafapnoesyndrom nicht abschliessend abgeklärt und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden auch nicht durch einen entsprechenden Facharzt beurteilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erfolgte die von der Beschwerdegegnerin in der rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Verfügung getroffene Annahme einer seit Mitte Dezember 2011 bestehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Steuerkommissär sowie einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung und ohne Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der schon damals geltenden Rechtsprechung. Die Zusprache ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Dreiviertelsrente gemäss Verfügung vom 18. Oktober 2013 (Urk. 9/64; Urk. 9/70) ist damit als zweifellos unrichtig einzustufen. Da es eine Dauerleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung betrifft, ist die Berichtigung von erheblicher Bedeutung (vorstehend E. 1.3-1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sind im Wiedererwägungsverfahren gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG die Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsvoraussetzungen erfüllt, ist auf die entsprechende Entscheidung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzukommen, und es ist unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte insbesondere eine eingehende Begutachtung durch die Ärzte der I.___ (vorstehend E. 5.6), welche die praxisgemässen Kriterien an beweiskräftige ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.6) vollumfänglich erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht ist der Beschwerdeführer in jeglicher körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit und somit auch im bisherigen Beruf als Steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommissär vollständig arbeitsfähig. Einzig körperlich schwere Tätigkeiten wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den aufgrund der hypertensiven Kardiopathie als nicht mehr zumutbar erachtet. Die in der H.___ erfolgte Polysomnographie zeigte ein voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig therapiertes Schlafapnoesyndrom und die CPAP-Kontrolle eine vorbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Therapieadhärenz, weshalb diesem nachvollziehbar keine relevante Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen und die fortbestehende Tagesmü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit in Zusammenhang mit dem psychischen Leiden gesehen wurde (vgl. Urk. 9/100 S. 6 f., S. 77; Urk. 9/76 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund steht unbestrittenermassen das psychische Leiden, insbesondere die neurasthenische Entwicklung. Die depressive Störung ist weiterhin remittiert (Urk. 9/100 S. 7 f. Ziff. 4.1, S. 72 f. Ziff. 6.1). Da die I.___-Gutachter von einem im Vergleich zur im Jahr 2013 erfolgten Begutachtung klinisch unveränderten Befund ausgingen, nahmen sie keine neue Beurteilung der Leistungsfähigkeit vor (vgl. Urk. 9/100 S. 9 Ziff. 4.7, S. 74 Ziff. 6.7). Eine Einschätzung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebenen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit lag damals – wie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor ausgeführt (vorstehend E. 6.2) – allerdings gerade nicht vor. Ausserdem ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit einer versicherten Person nun für sämtliche psychische Leiden anhand eines strukturierten Beweisverfahrens zu ermitteln (vorstehend E. 1.2). Dabei fällt vorderhand auf, dass bereits aus rein diagnostischer Sicht kein erheblicher Schweregrad ausgewiesen ist. Die psychopathologische Befundaufnahme war mehrheitlich unauffällig (vgl. Urk. 9/100 S. 68 ff. Ziff. 4.1). Die hinsichtlich der somatischen Komorbiditäten erhobenen Befunde sind ebenfalls nicht besonders ausgeprägt. Obwohl von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem chronifizierten Zustandsbild gesprochen wird (vgl. Urk. 9/100 S. 74 Ziff. 6.8), wurden die Massnahmen zur Behandlung des psychischen Leidens re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duziert. So nimmt der Beschwerdeführer einzig noch Deanxit ein, wogegen Se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roquel ausgeschlichen wurde. Die psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie erfolgt lediglich noch alle fünf Wochen, wogegen diese früher alle zwei Wochen stattfand (vgl. Urk. 9/100 S. 62 f. Ziff. 3.1, Ziff. 3.3). Eine Persönlichkeitsstörung konnte zwar nicht diagnostiziert werden. Dennoch wurde erkannt, dass die ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentuierten zwanghaft ängstlich vermeidenden Persönlichkeitszüge die Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litationsmöglichkeiten limitieren würden (vgl. Urk. 9/100 S. 9 Ziff. 4.4). Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings verfügt der Beschwerdeführer durchaus über persönliche Ressourcen und auch über einen geregelten Tagesablauf. So lebe er zwar zurückgezogen, wohne aber zusammen mit seiner Ehefrau und besuche seine Mutter etwa einmal pro Woche. Zu den Kindern habe er eine herzliche Beziehung und höre alle zwei Wochen von ihnen. In der Kirche habe er ebenfalls ein soziales Netzwerk. Er unternehme täglich mehrere Spaziergänge mit dem Hund, arbeite zeitweise in seinem eigenen Treuhandbetrieb, lese Zeitschriften und spiele manchmal Gitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re. Am Sonntag gehe er in die Kirche. In die Ferien gehe er ebenfalls, wenn auch selten (vgl. Urk. 9/100 S. 62 Ziff. 3.1, S. 66 f.). In Gesamtwürdigung aller Indikatoren ist eine versicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen und ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter psychischer Gesundheitsschaden da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht jegliche leichte bis mittelschwere Tätigkeit und somit auch die bisherige Tätigkeit als Steuerkommissär vollzeitlich zumutbar. Das psychische Leiden ist nicht invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierend. Infolge der in der angestammten Tätigkeit ausgewiesenen vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsfähigkeit resultiert keine Lohneinbusse und somit kein rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründender Invaliditätsgrad. Die verfügte Rentenaufhebung erweist sich daher als gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 2) war der am 24. Oktober 1962 geborene Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer 54 Jahre und 3 Monate alt. Die Rente bezog er seit dem 1. März 2012, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin seit 4 Jahren und 11 Monaten. Damit fällt er nicht unter den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht besonders geschützten Personenkreis, weshalb vom Grundsatz der er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werblichen Verwertbarkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung auszugehen ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.2.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3 und 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl es sich aufgrund des Alters des Beschwerdeführers um einen Grenzfall handelt, geht aus den Akten nicht zweifellos hervor, dass ihm die Verwertung der Arbeitsfähigkeit ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein mittels Eigenanstrengung nicht möglich wäre (vgl. in BGE 139 V 442 nicht publizierte E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_446/2014 vom 12. Januar 2015 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1’000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerMeierhans</p></div> </div></body></html>