<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_386/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juli 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverweigerung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die als Rechtsverweigerungsbeschwerde nach <span class="artref">Art. 94 BGG</span> entgegengenommenen Eingaben, mit welchen sich der Beschwerdeführer - soweit für das bundesgerichtliche Verfahren erheblich - über die Untätigkeit des Obergerichts des Kantons Aargau bei der Behandlung seiner Klage vom 10. Juni 2007 auf sofortige Aufhebung des am 13. Oktober 2003 (durch den Gemeinderat G.________ gestützt auf <span class="artref">Art. 386 Abs. 2 ZGB</span>) angeordneten vorläufigen Entzugs der Handlungsfähigkeit seiner Mutter beschwert, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass auf das allein zum Zwecke der Behinderung der Justiz gestellte und daher missbräuchliche Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers gegen den Präsidenten und die Mitglieder der II. zivilrechtlichen Abteilung nicht einzutreten ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=04.07.2007&amp;to_date=23.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-IA-148%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page148">BGE 111 Ia 148</a> E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d), </div> <div class="para">dass sich sodann die beim Obergericht des Kantons Aargau am 10. Juni 2007 erhobene Klage des Beschwerdeführers auf Aufhebung des vorläufigen Entzugs der Handlungsfähigkeit seiner Mutter als gegenstandslos erweist, weil die Mutter am 29. März 2007 durch das Bezirksgericht Zofingen entmündigt und damit der Entzug der Handlungsfähigkeit durch die Entmündigung ersetzt worden ist, wie das Bezirksamt Zofingen dies dem Beschwerdeführer am 19. Juni 2007 mitgeteilt hat, </div> <div class="para">dass entgegen den (diesbezüglich den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügenden und ausserdem unbelegten) Behauptungen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich ist, weshalb der Entmündigungsentscheid vom 29. März 2007 "null und nichtig" sein soll, </div> <div class="para">dass es somit hinsichtlich der Klage vom 10. Juni 2007 zufolge ihrer Gegenstandslosigkeit keine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung durch das Aargauer Obergericht geben kann und der Beschwerdeführer kein rechtlich geschütztes Interesse an der Beurteilung der gerügten formellen Rechtsverweigerung hat (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass schliesslich die Entmündigung nicht direkt beim Bundesgericht, sondern zunächst bei den kantonalen Behörden anzufechten wäre und erst gegen einen letztinstanzlichen Entscheid dieser Behörden die Anrufung des Bundesgerichts offen stünde (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Vorliegen eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids nicht aktenkundig ist, weshalb zum Vornherein kein Anlass zur Eröffnung eines bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bezüglich der Entmündigung besteht, </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass bei diesem Ausgang offen bleiben kann, ob der Beschwerdeführer als Sohn seiner von den vormundschaftlichen Massnahmen betroffenen Mutter zur Beschwerdeführung befugt ist, </div> <div class="para">dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Begehren auf Aufhebung des Entmündigungsentscheids) gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass keine Gerichtsgebühr erhoben wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juli 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. Zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>