<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.6/2005 /ggs </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. Februar 2005 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, Nay, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Sonderdienst, Feldstrasse 42, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverzögerung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Sonderdienst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Oktober 2004 eine staatsrechtliche Beschwerde von X.________ gegen einen Rekursentscheid der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich in Sachen Verweigerung eines begleiteten Beziehungsurlaubs abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist (Verfahren 1P.470/2004), </div> <div class="para">dass X.________ am 26. Oktober 2004 erneut ein Gesuch um Beziehungsurlaub gestellt hat, </div> <div class="para">dass ihm der Sonderdienst des Bewährungs- und Vollzugsdienstes des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich mit Schreiben vom 15. Dezember 2004 u.a. mitgeteilt hat, dass sich die Fachkommission am 17. Januar 2005 mit seinem Gesuch befassen werde, </div> <div class="para">dass sich X.________ mit Eingabe vom 30. Dezember 2004 beim Bundesgericht darüber beschwert hat, dass der Sonderdienst sein Gesuch noch nicht behandelt hat, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Schreiben vom 7. Januar 2005 X.________ mitgeteilt hat, dass es aufgrund einer vorläufigen Prüfung auf die staatsrechtliche Beschwerde mangels Letztinstanzlichkeit nicht werde eintreten können; aus der Eingabe ergebe sich nicht, dass die Rüge einer allfälligen Rechtsverzögerung mit einem kantonalen Rechtsmittel erhoben worden und ein entsprechender Entscheid bereits ergangen wäre, </div> <div class="para">dass X.________ mit Schreiben vom 19. Januar 2005 dem Bundesgericht mitgeteilt hat, dass er an seiner Beschwerde festhalten wolle, </div> <div class="para">dass gemäss <span class="artref">Art. 86 Abs. 1 OG</span> die staatsrechtliche Beschwerde - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig ist, </div> <div class="para">dass das Gebot der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs auch für die Rechtsverzögerungsbeschwerde gilt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=04.02.2005&amp;to_date=23.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IA-237%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page237">BGE 119 Ia 237</a> E. 2b), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich vorliegend der Beschwerdeführer unter Auslassung eines kantonalen Rechtsmittels direkt mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Rechtsverzögerung ans Bundesgericht gewandt hat, </div> <div class="para">dass im zürcherischen Verfahren die Rechtsverzögerungsbeschwerde möglich ist (vgl. Alfred Kölz/Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1993, S. 318; Alfred Kölz/Jürg Bosshart/Martin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich 1999, S. 310 f. N. 48 und S. 376 N. 15), </div> <div class="para">dass deshalb auf die Beschwerde mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann, </div> <div class="para">dass es sich indessen rechtfertigt, ausnahmsweise von der Erhebung von Verfahrenskosten abzusehen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Sonderdienst, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 7. Februar 2005 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>