<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01174</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, absolvierte ein Betriebswirtschaftsstudium in seinem Heimatstaat und reiste am 15. August 2005 in die Schweiz ein, wo er ab 2008 selbständig erwerbstätig und ab März 2009 bei der von ihm selbst gegründeten Y.___ als Geschäftsführer angestellt war (Urk. 6/8/2, Urk. 6/22/13-14, Urk. 6/33/203, Urk. 6/33/210 und Urk. 6/33/225). Am 14. März 2012 erlitt X.___ einen Motorradunfall (Schadenmeldung UVG vom 15. März 2012, Urk. 6/33/203). Der Unfallversicherer richtete nach dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschehen die gesetzlichen Leistungen aus. Per 31. Mai 2013 erfolgte die Leistungseinstellung (Verfügung des Unfallversicherers vom 5. Februar 2014, Urk. 6/33/70-71), wogegen der Versicherte am 10. März 2013 Einsprache ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte (Urk. 6/33/59-66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 15. November 2013 (Eingangsdatum) – unter Hinweis auf eine seit 10. Juni 2013 fehlende körperliche und geistig-psychische Belastbarkeit durch eine Überlastung am Arbeitsplatz – bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 6/3). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog einen Auszug aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> individuellen Konto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 6/15, Urk. 6/22) sowie der Unfallversicherung (Urk. 6/16, Urk. 6/23, Urk. 6/33, Urk. 6/36) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiaters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und liess zusammen mit dem Unfallversicherer ein polydisziplinäres Gutachten bei der A.___ erstellen (Gutachten vom 11. September 2015 [Urk. 6/59])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Schreiben vom 12. November 2015 wies die IV-Stelle den Versicherten auf seine Mitwirkungspflicht zur Erhaltung oder Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustands hin (Urk. 6/64). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Vorbescheid vom 12. November 2015 [Urk. 6/65], Einwand vom 20. November 2015 resp. 16. Dezember 2015 [Urk. 6/66-67], begründeter Einwand vom 23. April 2016 [Urk. 6/74]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. September 2016 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 6/80 [= Urk. 2]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 24. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine befristete Rente ab April 2014 bis Dezember 2015 zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Beiladung der beruflichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgeeinrichtung PAX Sammelstiftung BVG sowie die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 22. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 mitgeteilt wurde. Mit selbiger Verfügung wies das Gericht das Gesuch um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ab (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der am 3. Juni 2015 geänderten Praxis sind für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, die Begutachtung habe ergeben, dass beim Beschwerdeführer weder aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer noch psychiatrischer Sicht ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vorliege. Orthopädisch seien keine Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Die leichte depressive Episode sei definitionsgemäss eine vorübergehende, behandelbare Krankheit. Im Jahr 2013 seien psychische Probleme aufgetreten, welche durch einen Arbeitsplatzkonflikt ausgelöst worden seien und seither fortbestünden. Es würden aber genügend Ressourcen vorgebracht, welche die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit stützten. Es sei dem Beschwerdeführer zumutbar, eine Erwerbstätigkeit voll auszuüben (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die allfällige Therapier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer depressiven Episode sei vorliegend als irrelevant zu betrachten (Urk. 1 S. 9). Die nach gutachterlicher Würdigung schwerwiegende psychische Störung mit versicherungsmedizinischer Relevanz sei verselbständigt und jedenfalls nicht durch den Arbeitsplatzkonflikt entstanden, sondern nur durch diesen später hinzugekommenen Konflikt aufrechterhalten worden, so dass die bereits vor dem Arbeitsplatzkonflikt vorhandene ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte psychische Störung bereits so eng mit der Gesundheitsschädigung und ihren funktionellen Auswirkungen verbunden gewesen sei, dass sich diese sozialen Umstände mittelbar invaliditätsbegründend ausgewirkt hätten. Die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlich festgestellte psychische Krankheit finde ihre hinreichende Erklärung gerade nicht erst in den psychosozialen Umständen bzw. gehe eben nicht in ihnen auf. Diese Umstände hätten im vorliegenden Fall somit zur Folge, dass bei ihm von einem seit dem Unfall bestehenden, invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden auszugehen sei, der bis zur gutachterlich prognostizierten Besserung per Ende 2015 fortgedauert habe und ihn im gutachterlich beurteilten Umfang von 50 % in seiner Arbeits- und Erwerbsfähigkeit eingeschränkt habe. Nachdem er auch tatsächlich seit Januar 2016 wieder in der Lage sei, eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu verwerten, habe er Anspruch auf eine bis einschliesslich Dezember 2015 befristete Rente ab Ablauf der Wartefrist bzw. frühestens 6 Monate nach Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Bezug von Leistungen, folglich ab April (richtig: Mai) 2014 (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 13. August 2013 eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) und eine „Betroffenheit Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsveränderung“ (ICD-10 F60.8). Der Beschwerdeführer sei seit dem 10. Juni 2013 (Hausarzt) resp. seit dem 6. August 2013 (Dr. B.___) zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/29; vgl. auch Bericht von Dr. B.___ an den Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherer, Urk. 6/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im März 2014 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag des Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherers von Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, psychiatrisch begutachtet. Im betreffenden Gutachten vom 2. Juni 2014 (Urk. 6/22/4-20) stellte Dr. C.___ die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11). Zur Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung dieser Diagnose führte Dr. C.___ aus, der Beschwerdeführer habe im Mai 2013 eine erhebliche psychosoziale Belastung erlitten, indem ihm seine eigene Firma seine Funktion als Geschäftsführer gekündigt habe. Es sei ein bisher ungelöster Rechtstreit gefolgt. Inzwischen habe er zudem seinen Aktienanteil an der Firma verloren und der Zugang zu seinen ehemaligen Mitarbeitern und Lieferanten sei ihm untersagt worden, so dass er sozial isoliert worden sei. Die berufliche Zukunft sei für den Beschwerdeführer ungewiss, er leide an Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Hoffnungslosigkeit. Darüber hinaus hätten bei unauffälliger Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung Interesse- und Freudverlust, Antriebsmangel, Verlust des Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertgefühls, wiederkehrende Suizidgedanken, vermindertes Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen und Schlaf-/Appetitstörungen festgestellt werden können. Damit seien die diagnostischen Kriterien für eine mittelgradige depressive Episode erfüllt. Die depressive Episode habe sich aus einer Anpassungsstörung nach dem aus Sicht des Beschwerdeführers ungerechten und hinterrücks eingefädelten Verlust seiner Firma entwickelt. Eine posttraumatische Belastungsstörung und eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung könnten nicht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe derzeit eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit für die angestammte Tätigkeit und eine 80%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für eine angepasste Tätigkeit. Der Beschwerdeführer werde seit etwa Juli 2013 psycho- und pharmakotherapeutisch (wöchentliche Konsultation mit stützender und psychoedukativer Verhaltenstherapie, Johanniskrautpräparat) behandelt. Aus gutachterlicher Sicht sei nach mehr als sechs Monaten Behandlung ohne wesentliche Besserung der Symptomatik ein Ausbau der anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation angezeigt. Sollte nach weiteren vier bis fünf Monaten keine deutliche Besserung der depressiven Symptomatik erkennbar sein, wäre eine stationäre Behandlung zu erwägen (Urk. 6/22/15-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der weiteren bis zur polydisziplinären Begutachtung in der MEDAS A.___ im Mai 2015 aufliegenden Arztberichte wird auf die „Aktenanalyse“ im betreffenden Gutachten vom 11. September 2015 (vgl. E. 3.4) verwiesen (vgl. Urk. 6/59/5-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS A.___ vom 11. September 2015 (Urk. 6/59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) können folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/19):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonstige Reaktion auf schwere Belastung (ICD-10 F43.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0), zus. Zwangsgedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter folgende (Urk. 6/59/19): </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleines Residuum eines Hämatoms lumbal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Unfall vom 14. März 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch intertriginöses Ekzem bei bekannter Atopie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rhinokonjunktivitis pollinosa und allergica</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nhalative und Haut-(Rötungen, Juckreiz), Manifestationen durch Tierepithelien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">innende Acne rosacea im Gesicht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igmentnaevi, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch Herpes labialis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Gutachten zu entnehmen, diese betrage in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Geschäftsführer 50 %; bei 50 % Leistung und 8,5 Stunden Präsenzzeit. In einer Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit ebenfalls 50 % bei 50%iger Leistung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8,5stündiger Präsenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/59/20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In dieser sollten jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere emotionale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren und Arbeiten unter Zeitdruck vermieden werden. Auch ansonsten g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lten die im Fähigkeitsprofil beschriebenen Einschränkungen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/19). Die Arbeitsfähigkeit sei psychiatrisch bedingt. Es sei zu erwarten, dass der Beschwerdefü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrer ab 2016 sowohl in der angestammten als auch in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig sein werde. Bis auf die stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufenthalte wegen des Unfalls (nicht psychiatrisch bedingt) habe auch retrospektiv eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit März 2012 bestanden, zunächst aus orthopädischen, dann aus psychiatrischen Gründen. Der Beschwerdeführer sei bis August 2013 rein orthopädisch von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> krankgeschrieben gewesen. Anschliessend hätten keine weiteren Kontrollen dort mehr stattgefunden. Rein orthopädisch sei zu postulieren, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab September 2013 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig gewesen sei. Aus inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher, neurologischer und dermatologischer Sicht habe nie eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestanden. Die berichteten Symptome auf der Grundlage des objektivierba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren psychischen Gesundheitsleidens hätten gegenwärtig einen Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers, jedoch werde die weitere Therapie überwiegend wahrscheinlich helfen, die noch bestehenden subjektiven Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen zu lindern und dadurch einer Chronifizierung entgegenwirken. Spätestens nach Ablauf von sechs Monaten sei aus psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hiatrischer Sicht mit einer vollen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus orthopädischer Sicht bestehe ein Zustand nach Motorradunfall mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion der Lendenwirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beider Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/15).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichte über chronische Schmerzen über dem Steissbein, abhängig von Belastung, Position und Wetter. Auch ein Druck und die Position spiele eine Rolle. Auf einer Schmerzskala 0-10 habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen von Stärke 5 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Seiten der Kniekontusionen sei er beschwerdefrei. Die Behandlung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei seit zwei Monaten abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen. Klinisch finde sich ein normaler orthopädischer Status bis auf eine lokale Druckdolenz im Bereiche des linken Iliosakralgelenks, wo auch eine ca. 5cm grosse kleine Schwellung bestehe. Die Lendenwirbelsäule sei normal beweglich und es fänden sich keine radikulären Zeichen. Daneben finde sich eine lokale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereiche des medialen Gelenkspaltes links bei Status nach Synovitis des linken Knies vor vielen Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/59/16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Hämatom mit der Kapsel habe sich gegenüber der Voruntersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/59/5-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig aufgelöst, resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nicht mehr nachweisbar. Die Diskusdege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neration L5/S1 sei stabil seit der Voruntersuchung. Das rechte Knie sei radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen. Die Beschwerden des Beschwerdeführers seien entsprechend schwer nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Auf Grund der genannten Probleme beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he folgendes Zumutbarkeitsprofil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Arbeiten in gebückter Haltung seien nicht zumutbar, wie auch Arbeiten mit Zwangspositionen des Oberkörpers und ausschliesslich sitzende Arbeit. Das Heben und Tragen von schweren Lasten über 25kg sei nicht zumutbar. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend bestehe zur angestammten Arbeit als Geschäftsführer mit überwiegend administrativer Arbeit wechselbelastend keine Inkongruenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Auch in einer Verweistätigkeit im Rahmen des Zumutbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprofils bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/59/16). Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinisch liege im dermato-allergologischen Bereich eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der atopischen Diathese mit allergisch-in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halativen und ekzematoiden Symptomen vor. Arbeiten mit Kontakt zu inhalati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Allergenen sowie Arbeiten im feuchten, chemisch oder mechanisch irritativen Milieu sollten gemieden werden. Unter Berücksichtigung des Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofils lägen keine absehbaren zukünftigen Einschränkungen vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/16-17).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der aktuelle neurologische Untersuchungsbefund sei im Wesentlichen unauffällig gewesen. Aus rein neurologischer Sicht fänd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich keine Einschränkungen, weder für die angestammte noch für eine mögliche Verweistätigkeit. Aus allgemeinmedizinisch-internistischer Sicht ergebe sich aktuell kein als versicherungsmedizinisch relevant einzustufender Befund. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt ergebe sich zum jetzigen Zeitpunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t aus allgemeinmedizinisch-internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur aktuellen psychiatrischen Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielten die Gutachter fest, es s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei nach dem erlittenen Unfall beim Beschwerdeführer zu einer akuten Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktion gekommen, später sei wegen der Erkrankung und der gesundheitlichen Komplikationen mit psychosozialen Auswirkungen, speziell dem Verlust des Arbeitsplatzes in der eigenen Firma, eine Anpassungsstörung aufgetreten. Der neuere Begriff der „genuinen Belastungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre für die Situation des Beschwerdeführers durchaus zutreffender. Dieser Begriff sei konzeptionell für die Neufassung der ICD-11 vorgesehen. Dabei handle es sich um Kernsymptome wie Fehlanpassung, Intrusionen, unzureichende Erholungsfähigkeit, Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsprobleme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ferner Problem- und Personenvermeidung. Auch könnten Begleitsymptome wie Angst, depressive Stimmung und Impulskontrollprobleme bestehen. Die Zeitkriterien lägen allerdings unverändert bei sechs Monaten bis zwei Jahren. Aktuell sei von der Diagnose einer sonstigen Reaktion auf schwere Belastung (ICD-10 F43.8) auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatische Belastungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne gemäss der ICD-Definition nicht diagnostiziert werden. Allerdings bestehe beim Beschwerdeführer eine leichte depressive Störung, jedoch ohne Anhalt für eine Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, wie dies früher postuliert worden sei. Beim Beschwerdeführer sei von einer vorwiegend anan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kastischen Persönlichkeitsstruktur auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, die im Rahmen des Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehens und der danach eingetretenen psychosozialen Belastungen eine Akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung erfahren habe. Diese entspreche allerdings nicht einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung per definitionem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/59/17-18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten kann sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entnommen werden, orthopädisch sei er bereits seit einem Jahr nicht mehr in Behandlung. Die angegebenen Beschwerden hätten klinisch und radiologisch kein entsprechendes Substrat gefunden und hätten entsprechend nur teilweise nachvollzogen werden können. Ansonsten aber seien die Angaben zum Beschwerdebild und zum bisherigen Verlauf durchaus konsistent gewesen, es hätten sich keine Anhaltspunkte für das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer Aggravation oder gar Simulation ergeben, wenn auch die aktuelle diagnostische Einschätzung nicht den früheren Hypothesen entspreche (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/18).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Fähigkeitsprofil hielten die Gutachter fest, stärkere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychische Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unter Stressbedingungen könnten mit Leistungseinbussen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, diese Fertigkeiten und die Resilienz müssten in der nahen Zukunft wieder eingeübt werden. Die Kommunikation erscheine beim Beschwerdeführer durch die leichte Reizbarkeit und Ungeduld noch eingeschränkt. Hierzu würde sich eine Behandlung mit stimmungsstabilisierenden Psychopharmaka anbieten, dieser stehe der Beschwerdeführer gegenwärtig aber noch kritisch gegenüber (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/18).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rognostisch sei in therapeutischer Hinsicht zu erwarten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer psychiatrischen/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychotherapeutischen Behandlung unter Einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug von Psychopharmaka die traumatischen Erlebnisse, jedoch auch die negati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven psychosozialen Faktoren, entsprechend gezielt behandelt und dadurch suk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessive rückläufig sein w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden. Unter einer Intensivierung der Therapie, speziell der Gabe eines Psychopharmakons sei mit einer Verbesserung der Gesamtsitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion spätestens nach Ablauf von sechs Monaten zu rechnen. Die Modifizierung der Therapie würde zugleich auch einer Chronifizierung entgegenwirken. Dabei sei besonders zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner sehr umfassenden beruflichen Ausbildung und Erfahrung insgesamt über sehr gute Ressourcen verfüge, die jedoch gegenwärtig nicht zum Tragen kommen würden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine - vom 1. Mai 2014 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG und Sachverhalt Ziffer 1.2 [Anmeldung zum Leistungsbezug am 15. November 2013]) bis 31. Dezember 2015 (vgl. Urk. 1 S. 11 [volle Arbeitsfähigkeit ab dem 1. Januar 2016]) befristete - Rente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS A.___ vom 11. September 2015 (Urk. 6/59) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen (orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch, neurologisch, dermatologisch, allgemein-internistisch, psychiatrisch), wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des somatischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Gutachter weder in neurologischer, noch in allgemein-internistischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit fest. Laut der Beurteilung des dermatologischen und des orthopädischen Experten führen in dermatologischer Hinsicht die atopische Diathese mit allergisch-inhalativen und ekzematioden Symptomen und in orthopädischer Hinsicht die Schmerzsituation lumbal nach dem Unfall vom 14. März 2012 zu einer Einschränkung im Zumutbarkeitsprofil: Dermatologisch müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten mit Kontakt zu inhalativen Allergenen (Pollen, Pflanzen, Tierepithelien, Mehle, Hausstaubmilbe u.a.) sowie Arbeiten im feuchten Milieu bzw. mit Kontakt zu Chemikalien, sonstigen aggressiven Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanzen oder solche mit mechanisch-irritativer Hautbelastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden. Aus orthopädischer Sicht sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeiten in gebückter Haltung wie auch Arbeiten mit Zwangspositionen des Oberkörpers und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usschliesslich sitzende Arbeit sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch das Heben und Tragen von schweren Lasten über 20kg, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zumutbar. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht seit September 2013 in der bisherigen sowie in anderen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der erhobenen somatischen Befunde nachvollziehbar und überzeugend. Sie wurde denn von ihm auch nicht in Frage gestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte vielmehr einzig geltend, die Beschwerdegegnerin sei zu Unrecht von der Arbeitsunfähigkeitseinschätzung des psychiatrischen Gutachters der MEDAS A.___ (50%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit seit dem Unfall vom 14. März 2012 [Urk. 6/59/51-52]) abgewi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (Urk. 1 S. 7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorauszuschicken ist, dass nach der Rechtsprechung die Aufgaben von Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt sind: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist durch die rechtsanwendenden Behörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu würdigen (BGE 140 V 193 E. 3.1 und E. 3.2). Somit können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizinischen Gutachten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Arbeitsfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass die gesamte gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Beurteilung ihren Beweiswert verliert (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes 8C_92/2017 vom 20. März 2017 E. 5.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer bereits seit dem Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(März 2012) bis zur Kündigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit (von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) attestierten, ist zu bemerken, dass sich der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage erstmals im Juni 2013 dazu veranlasst sah, aus psychischen Gründen seine Hausärztin resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzusuchen, wobei ihm diese erst ab dem 10. Juni 2013 (Hausärztin) resp. ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 (Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus psychischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit attestierten (Urk. 6/10 und 6/29). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte dabei in seinem Bericht an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin vom 13. August 2014 unter dem Titel „Anamnese“ lediglich „Verlust der ganzen Existenz durch Mobbing als CEO“ an. Von vorbestehenden psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Problemen ist darin – wie auch im Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/10) – nicht die Rede (Urk. 6/29). Auch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selbst hat in der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 15. November 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/5/3), gegenüber der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Assessement-Bericht vom 16. November 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/15/6-10, insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/15/9) und gegenüber Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/22/11) nur auf die seit dem 10. Juni 2013 resp. die seit der Kündigung bestehenden psychischen Beeinträchtigungen hingewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es deutet demnach nichts darauf hin, dass bereits vor der Kündigung Ende Mai 2013 eine erhebliche psychische Problematik bestanden haben könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut der – einlässlich begründeten - Beurteilung von Dr. C.___ in seinem psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten vom 2. Juni 2014 (vgl. E. 3.2) führte der aus Sicht des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungerechte und hinterrücks eingefädelte Verlust seiner Firma </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Kündigung Ende Mai 2013) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (ICD-10 F43.2), aus welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich unter der anhaltenden Belastung der rechtlichen Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung und dem weiteren Verlust von sozialen Kontakten und Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit somatischem Syndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CD-10 F32.11, vgl. Urk. 6/22/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als Ausdruck von anhaltender Resigna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und Ohnmachtserleben (Urk. 6/22/16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.1) sowie eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (UCD-10 F62.0) schloss Dr. C.___ – ebenfalls mit einlässlicher Begründung – aus (Urk. 6/22/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch gemäss dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, von der MEDAS A.___ entwickelte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer (unter anderem) aufgrund des arbeitsplatzbezogenen Konflikts eine (von ihm nicht kodierte) Anpassungsstörung, wobei Dr. F.___ dazu bemerkte, dass der Begriff „genuine Belastungsstörung“ (mit Kernsymptomen: wie Fehlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passung, Intrusionen, unzureichender Erholungsfähigkeit und ferner Problem- und Personenvermeidung sowie Begleitsymptomen wie: Angst, depressive Stimmung und Impulskontrollstörung) gemäss der in Bearbeitung stehenden Neufassung der ICD-11 für die Situation des Beschwerdeführers zutreffender wäre. Unter Hinweis darauf, dass die Zeitkriterien bei der „genuinen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung“ unverändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen; ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linien, 10. Auflage 2015, S. 209-210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei sechs Monaten bis zwei Jahren lägen, diagnostizierte er „aktuell“ eine sonstige Reaktion auf schwere Belastung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F43.8). Zusätzlich bestand laut Dr. F.___ im Zeitpunkt der Begutachtung eine leichte depressive Störung, jedoch keine posttraumatische Belastungsstörung und keine Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (Urk. 6/59/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist dem Gutachten der MEDAS A.___ zwar zu entnehmen, dass die vom Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung angegebenen Defizite im Bereich der Mobilität aus somatischer Sicht nicht nachvollzogen werden können (Urk. Urk. 6/59/9, 6/59/16 und Urk. 6/59/50). Eine betreffende psychiatrische Diagnose (beispielsweise aus dem Formenkreis der somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen [ICD-10 F45]) wurde jedoch nicht gestellt. Dies wurde vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht bemängelt, weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in ICD-10 F43 (Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen) aufgeführten Störungen entstehen immer als direkte Folge einer akuten schweren Belastung oder eines kontinuierlichen Traumas. Das belastende Ereignis oder die andauernde, unangenehme Situation sind der primäre und ausschlaggebende Kausalfaktor, und die Störung wäre ohne seine Einwirkung nicht entstanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen; ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leitlinien, 10. Auflage 2015, S. 204).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die posttraumatische Belastungsstörung gemäss ICD-10 F43.1 fällt gemäss BGE 142 V 342 in den Anwendungsbereich von BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.2). Dies hat auch für die von Dr. F.___ gestellte (allerdings nicht näher begründete und von daher nicht unbedingt schlüssige) Diagnose gemäss ICD-10 F43.8 zu gelten, zumal ihr ein diagnoseinhärenter Bezug zum Schweregrad fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch nach der Praxisänderung vom 3. Juni 2015 gelten anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörungen und damit vergleichbare psychosomatische Leiden nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit keine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsresistenz besteht (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_539/2015 vom 21. März 2016 E. 4.1.3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierend oder episodisch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Kontext kommt es grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit hat. Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (Urteil des Bundesgerichts 9C_59/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 E. 6.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hatte aufgrund der von ihm im März 2014 durchgeführten klinischen psychiatrischen Untersuchung – nachvollziehbar - auf eine mittelgradige depressive Symptomatik geschlossen (Urk. 6/22/12-13). Der von Dr. F.___ erhobene psychische Befund weist für den Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS A.___ (Mai 2015) nurmehr eine teils (weitgehend) unauffällige, teils leichte psychopathologische Symptomatik aus (Urk. 6/59/48). Ab dem 1. Januar 2016 war der Beschwerdeführer gemäss seinen eigenen Angaben wieder voll arbeitsfähig (Urk. 1 S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist davon auszugehen, dass im relevanten Zeitraum (Mai 2014 bis Dezember 2015) keine schwere Störung gemäss ICD-10 F43.8 vorlag und auch keine schwere depressive Störung bestand. Gleiches gilt aufgrund der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen von Dr. C.___ und Dr. F.___ im Übrigen auch für die Zeit davor (vgl. auch E. 4.4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Therapieresistenz kann vorliegend schon in Anbetracht der vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Remission </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser beiden Störungen per Ende 2015 (vgl. Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11) nicht ausgegangen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 E. 4.2). Abgesehen davon hat sich der Beschwerdeführer zwar seit August 2013 einer ambulanten psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutischen Behandlung bei Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterzogen und einen phytopharmakologischen Behandlungsversuch unternommen (Urk. 6/59/22 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/22/18). Psychopharmaka nahm er gemäss seinen Angaben gegenüber dem psychiatrischen Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber nie ein (Urk. 6/59/47). In eine (teil-)stationäre Behandlung begab er sich ebenfalls nie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/20). Dies, obwohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im genannten Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 den Ausbau der antidepressiven Medikation mit Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmaka und allenfalls eine stationäre Behandlung empfohlen und die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose als „vorerst eher noch günstig“ bezeichnet hatte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/22/18-19). Auch die Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwarteten unter einer Intensivierung der Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, speziell unter Gabe eines Psychopharmakons, eine Verbesserung der Gesamtsituation (Urk. 6/59/22). Der Beschwerdeführer hat demnach die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen und psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten zu keiner Zeit voll ausgeschöpft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass nach dem Gesagten (vgl. E. 4.2.2) die somatischen Befunde seit August 2013 der vollzeitlichen Ausübung der bisherigen Tätigkeit nicht entgegen standen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ausdrücklicher Feststellung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur akzentuierte Persönlichkeitszüge (aber keine Persönlichkeitsstörung) vorliegen und der Beschwerdeführer über gute Ressourcen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/59/50-51). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die bisherigen Behandlungsbemühungen ist sodann – entgegen der von den Gutachtern der MEDAS A.___ offenbar vertretenen Auffassung – nicht auf einen erheblichen psychischen Leidensdruck zu schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Aufbietung allen guten Willens und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsatzes der Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im relevanten Zeitraum zuzumuten gewesen wäre, ganztags einer seinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Beschwerden angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(wie der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen) nachzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass – wie der Beschwerdeführer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachte (Urk. 1 S. 8) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Behandelbarkeit einer psychischen Störung zwar für sich betrachtet nichts über deren invalidisierenden Charakter aussagt und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invalidenversicherung die Therapierbarkeit eines Leidens dem Eintritt einer renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invalidität nicht absolut entgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht (BGE 127 V 294 E. 4c). Dies ändert aber nichts daran, dass dem vorliegend zu beurteilenden psychischen Beschwerdebild gemäss der (unlängst bestätigten) Rechtsprechung des Bundesgerichts - mangels der vorausgesetzten Schwere und Therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz – eine invalidisierende Wirkung abzusprechen ist (vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_105/2017 vom 6. Juni 2017 E. 4.5 und 8C_793/2016 vom 15. September 2017 E. 5.2 und E. 7 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit fest, dass dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rechtlicher Sicht im massgeblichen Zeitraum ab Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit Geschäftsführer mit einem Pensum von 100 % zumutbar war. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. Bei dieser Sachlage besteht kein Anlass, die PAX Sammelstiftung BVG zum Verfahren beizuladen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie vom Beschwerdeführer zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Holger Hügel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p></div> </div></body></html>