<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00201</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 3, Postfach 229, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 23. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/11, vgl. Urk. 7/21). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Situation ab und verneinte nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 7/33 = 7/41, Urk. 7/43, Urk. 7/46/2-3, Urk. 7/59) mit Verfügung vom 11. Januar 2017 einen Anspruch auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 7/67 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 13. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 11. Januar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ein polydisziplinäres Gutachten mit den Disziplinen Wirbelsäulenchirurgie, Rheumatologie, Angiologie, Endokrinologie und Psychiatrie zu veranlassen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2-3). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. März 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 11. Mai 2017 (Urk. 8) wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1) die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die Beschwerdeantwort zugestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">misch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass der Erwerbstätigkeit der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des Einspracheentscheides ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, sollen im Normalfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die Abklärungen keine gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen ergeben hätten, die eine voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit begründen könnten. Beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen oder eine Rente könnten somit nicht zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen werden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat demgegenüber aus näher genannten Gründen den Standpunkt (Urk. 1), dass nicht auf die Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne (S. 7 ff. Rz 10-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der medizinische Sachverhalt sei erhoben, was fehle, sei eine polydisziplinäre Beurteilung der Leistungseinschränkung, weshalb ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen sei (S. 10 Rz 14).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sowie ein allfälliger Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 29. Mai 2015 (Urk. 7/31) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Armparese rechts wahrscheinlich zerebrovaskulärer Genese, bei 40 % Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gangsstenose der Arteria carotis interna links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle, periphere Fazialisparese rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, dass die Anamnese aus sprachlichen Gründen nur unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nau erhoben worden sei (S. 1 Mitte). Die neurologischen Ausfälle auf der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Seite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden einerseits aus einer peripheren Fazialisparese rechts, offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vor zirka acht Jahren aufgetreten, und einer leichten Armschwäche rechts, aufgetreten vor vier Wochen, mit bis heute nur teilweiser Rückbildung (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Endokrinologie-Diabetologie, nannte in ihrem undatierten, bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin am 25. November 2015 eingegangen Bericht (Urk. 7/23) keine Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, diagnostizierte jedoch einen Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abetes mellitus Typ 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Erstdiagnose nicht eruierbar, Verdacht auf 2003) ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei mit einer schlechten Compliance und einer schlechten Blutzuckereinstellung zu ihr geschickt worden. Die Beschwerdeführerin nehme sehr hohe Insulindosen und eine Anamnese sei fast unmöglich, es herrsche ein absolutes Chaos. Die Insulin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dosen müssten unbedingt besser eingestellt werden, ansonsten seien Spätfolgen möglich (Ziff. 1.4). Die Arbeitsfähigkeit sei nicht beurteilbar (Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Hausärztin der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 3 Rz 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in ihrem Bericht vom 1. Dezember 2015 (Urk. 7/25) aus, dass sie die Beschwerdeführerin seit Mai 2015 ambulant behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus insulinpflichtig, seit 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Armparese (Lähmung) rechts, zerebrovaskulärer Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">40 % Abgangsstenose Arteria carotis interna links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fazialisparese rechts sehr schwer</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sarkoidose seit 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oligoarthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lymphadenopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphozytäre Alveolitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reaktive Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteomalazie, Osteoporose seit 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">polyzistische Ovarien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas permagna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metforminunverträglichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Insulinresistenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin werde aufgrund ihres Aussehens (Fazialisparese, schwerste Adipositas) abgelehnt, was zu einer reaktiven Depression geführt habe. Die Prognose sei eher verschlechternd (Ziff. 1.4). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, die Beschwerdeführerin habe jedoch noch nie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitet (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Prävention und Gesundheitswesen, führte in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 27. Januar 2016 (Urk. 7/32/3-4) aus, dass in Bezug auf die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit als Hausfrau alltagsrelevante Verrichtungen leicht eingeschränkt mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich seien, Angaben der behandelnden Ärzte zum Leistungsvermögen und zu den Einschränkungen würden jedoch fehlen. Zudem führte die RAD-Ärztin aus, dass der Diabetes mellitus eine regelmässige Stoffwechselüberwachung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere und eine Blutzuckermessung/Insulinabgabe erforderlich sei. Eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere hieraus nicht. Die Fazialisparese habe ebenfalls keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Gleiches gelte für die Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oporose, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sarkoidose, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oligoarthrose und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas permagna. Durch diese Diagnosen würden Abweichungen vom Sollzustand beschrieben, welche nicht invaliditätsrelevant seien. Im Übrigen würden Beschreibungen der aus diesen Diagnosen resultierenden Funktionseinbussen fehlen, Facharztbefunde zur Objektivierung der Gelenkbeschwerden lägen nicht vor und es handle sich um subjektive Schilderungen seitens der Beschwerdeführerin. Eine reaktive De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression gelte als überwindbar und sei somit ebenfalls nicht invaliditätsrelevant. Es verbleibe lediglich die Armparese rechts, welche durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als leicht beschrieben werde. Zusammenfassend könne daher ein dauerhafter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht festgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in ihrem Schreiben vom 4. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 7/38/1) aus, dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer ständigen Behandlung befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannte folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Armparese rechts, zerebrovaskulärer Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">% Abgangsstenose Arteria carotis interna links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Fazialisparese rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sarkoidose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oligoarthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lymphadenopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsunfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigte in seinem Schreiben vom 4. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 7/38/2), dass aus gesundheitlichen Gründen keine Arbeitsfähigkeit vorhanden sei. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts der gesundheitlichen Einschränkungen sei auch eine leidensangepasste Tätigkeit in nur se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hr beschränktem Ausmass möglich und zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang von 10-20 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte in ihrem Schreiben vom 27. Juli 2016 (Urk. 7/52) dar, dass auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Sprachschwierigkeiten bis jetzt keine Psychotherapie möglich gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei. Jedoch sei bei der Beschwerdeführerin offensichtlich eine reaktive De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression vorhanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin führte in ihrer Stellungnahme vom 16. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 7/66/3) aus, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s die im Rahmen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen Einwände gegen den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid geforderte psychiatrische beziehungsweise polydisziplinäre Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung (vgl. Urk. 7/43, Urk. 7/46, Urk. 7/59) aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht erforderlich sei, da die Einschränkungen der Beschwerdeführerin durch die behandelnden Ärzte zutreffend beschrieben worden seien. Gerade im Fall der psychischen Erkrankung werde erneut eine nicht invaliditätsrelevante reaktive Depression beschrieben, welche vorübergehend sei. Ein dauerhafter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden resultiere hieraus nicht. Zusammenfassend würden durch die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte die bereits bekannten Sachverhalte wiederholt. Neue, bisher unberücksichtigte medizinische Fakten/Tatsachen würden nicht hervorgebracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem – nach Verfügungserlass vom 11. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. 2) erstellten – Schreiben vom 25. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. 3/4) zu den bereits bestehenden Diagnosen neu ein Wirbelsäulensyndrom. Die Beschwerdeführerin sei aus ärztlicher Sicht aufgrund der Zustandsverschlechterung nicht arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vorliegenden Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein insulinpflichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Diabetes mellitus, eine Armparese (Lähmung) rechts, eine 40 % Abgangsste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose Arteria carotis interna links, eine sehr schwere Fazialisparese rechts, eine Sarkoidose, eine Oligoarthritis, eine Lymphadenopathie, eine Adipositas per magna sowie eine reaktive Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.1-3.3, E. 3.5-3.7), welche an sich nicht bestritten sind (vgl. Urk. 1 S. 3 ff. Rz 6 ff., Urk. 2 S. 2). Streitig sind hingegen die Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit wann das von der Hausärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 und somit nach Verfügungserlass (vgl. vorstehend E. 1.7) diagnostizierte neue Wirbelsäulensyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom bestehen soll, geht indessen nicht aus ihrem Schreiben (vorstehend E. 3.9) hervor. Dies braucht vorliegend – wie nachstehend aufzuzeigen sein wird – je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch nicht abschliessend beurteilt zu werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin der Beschwerdeführerin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte ihr im Dezember 2015 sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.3, E. 3.5), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne diese jedoch näher zu begründen und Angaben zu allfälligen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen angepassten Tätigkeiten zu machen. Sie führte einzig aus, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin noch nie gearbeitet habe (vorstehend E. 3.3). In ihrem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom Juli 2016 machte sie hingegen keine Angaben mehr zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem handelt es sich bei der diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten reaktiven Depression um keine fachärztlich festgestellte Diagnose (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Machte der Neurologe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 noch keine Angaben zur Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin (vorstehend E. 3.1), legte er im März 2016 dar, dass aus gesundheitlichen Gründen keine Arbeitsfähigkeit vorhanden sei. Auch eine angepasste Tätigkeit sei nur in einem Ausmass von 10-20 % möglich (vorstehend E. 3.6). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete die attestierte Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit jedoch nicht näher und machte keine Angaben zum Belastungsprofil ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Endokrinologin/Diabetologin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte schliesslich die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin im November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 nicht beurteilen (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin erachtete es für die Beschwerdeführerin sodann als zumutbar, in ihrer bisherigen Tätigkeit als Hausfrau alltagsrelevante Verrichtungen leicht eingeschränkt auszuführen. Obwohl die RAD-Ärztin festhielt, dass Angaben der behandelnden Ärzte zum Leistungsvermögen und zu den Einschränkungen feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len würden, kam sie zum Schluss, dass der Diabetes mellitus, die Fazialisparese, die Osteoporose, die Sarkoidose, die Oligoarthrose und die Adipositas permagna keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zur Folge hätten, ohne dies jedoch näher zu begründen. Zudem hielt die RAD-Ärztin fest, dass die reaktive De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression als überwindbar gelte und somit ebenfalls nicht invaliditätsrelevant sei. Die verbleibende leichte Armparese rechts vermöge daran nicht zu ändern (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.4, E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin hat vorliegend keine eigenen Untersuchungen durchgeführt, sondern nur aufgrund der Akten eine Beurteilung vorgenommen. Soweit die RAD-Ärztin bei dieser Ausgangslage – ohne dass ein anderer Arzt eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsfähigkeit (in angepasster Tätigkeit) attestiert hätte sowie bei Fehlen einer fachärztlich gestellten psychiatrischen Diagnose – von keiner Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise im Haushalt ausgegangen ist, vermag dies nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, den Status der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin (vgl. vorstehend E. 1.3) genau abzuklären. So geht aus dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/16) der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hervor, dass sie in den Jahren 2010 bis 2012 sowie teilweise im Jahr 2014 nicht erwerbstätig war. In den Jahren 2013 und 2014 erzielte sie hingegen ein geringes Einkommen bei der C.___. Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrem Feststellungsblatt vom 3. Februar 2016 (Urk. 7/32) fest, dass die Beschwerdeführerin nebenbei bei der C.___ arbeite (S. 1 unten f.), </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obwohl sie im Gesprächsleitfaden bezüglich der Früherfassung vom 27. Oktober 2015 (Urk. 7/12) festgehalten hatte, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben in der Schweiz nie gearbeitet habe (S. 1 Ziff. 1) und bei der C.___ an einem Integrationsprogramm teilnehme, das sie jedoch überfordere (S. 2 Ziff. 4). Dies lässt darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin wohl zumindest teilweise als im Haushalt Tätige zu qualifizieren wäre. Diesbezüglich wären für die Ermittlung des Invaliditätsgrades der Beschwerdeführerin die Einschränkungen im Haushalt von Relevanz, jedoch hat keiner der Ärzte sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">volle Angaben hierzu gemacht (vgl. vorstehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1-3.3, E. 3.5-3.7, E. 3.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht zudem hervor, dass die aus Pakistan stammende Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin (vgl. Urk. 7/11 Ziff. 1.6) nicht über gute Deutschkenntnisse verfügt (vgl. Urk. 7/66 S. 2 oben, vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1, E. 3.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotzdem wurde bei den Untersuchungen, soweit ersichtlich, kein Dolmetscher beigezogen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr besteht weiterer Abklärungsbedarf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der zu stellenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ausmass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungseinschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und deren Auswirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Arbeitsfähigkeit sowie auf die Haushaltsarbeiten. Ausserdem bedarf es der Klärung der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Erwerbstätige und/oder im Haushalt Tätige.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurteilung des Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stungsanspruchs der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender Abklärung eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin neu verfüge.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. Diese ist in Beachtung der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses sowie in Berücksichtigung eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- vorliegend auf Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 11. Januar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Daniel Bohren, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p></div> </div></body></html>