<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00170</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p><br/></p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2">vom</span><span class="Standard berschrift2"> </span><span class="Standard berschrift2">29. September 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Guisan</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p><span>1.</span><span> </span><span>X.___</span><span>, geboren 1980, ist seit dem </span><span>1. </span><span>Mai 2012 als Senior-ICT-</span><span>Supporter</span><span> bei der </span><span>Y.___</span><span> angestellt und dadurch bei der AXA Versiche</span><span>rungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. </span><span>Am </span><span>4. </span><span>August 201</span><span>4</span><span> war der Versicherte morgens</span><span> um 8 Uhr auf d</span><span>em Weg zur Arbeit</span><span>, </span><span>als es seinen</span><span> Angaben zufolge </span><span>beim </span><span>Bahnhof A.___</span><span> durch Bauarbeiten einen lauten Knall sowie auch Lärmemissionen durch</span><span> einen</span><span> Press</span><span>lufthammer</span><span> </span><span>gegeben habe, welche ein Pfeifen</span><span> in seinen Ohren </span><span>bewirkt hätten</span><span> (vgl. Bagatellunfall-Meldung vom 1</span><span>2. </span><span>November 2014, </span><span>Urk. </span><span>9/A1). Am </span><span>7. </span><span>August 2014 begab sich der Versicherte in Behandlung </span><span>zu</span><span> PD </span><span>Dr. </span><span>med. Z.___</span><span>, FMH Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und </span><span>Gesichts</span><span>chirurgie</span><span>, der im Arztzeugnis vom 2</span><span>0. </span><span>November 2014 als vorläufige Diagnose eine akute Exazerbation eines chronischen Tinnitus beidseits stellte (</span><span>Urk. </span><span>9/M1). Mit Schreiben vom 2</span><span>6. </span><span>November 2014 teilte die AXA dem Versicherten mit, dass </span><span>bei dem von ihm</span><span> geschilderten Ereignis </span><span>nicht alle Kriterien des </span><span>Unfallbe</span><span>griffs</span><span> erfüllt seien. Ebenso wenig seien die Voraussetzungen zur Übernahme des Schadensfalles als </span><span>unfallähnliche Körperschädigung </span><span>erfüllt</span><span>. Es bestehe daher kein Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung (</span><span>Urk. </span><span>9/A3). Nachdem der Versicherte dagegen mit E-Mail vom </span><span>1. </span><span>Dezember 2014 interveniert hatte (</span><span>Urk. </span><span>9/A5), </span><span>ersuchte</span><span> die AXA ihn mit E-Mail vom 1</span><span>0. </span><span>Dezembe</span><span>r 2014 um ergänzende Angaben zum</span><span> Ereignis vom </span><span>4. </span><span>August 2014 (</span><span>Urk. </span><span>9/A9). Dieser Aufforderung kam der Versicherte mit E-Mail vom 1</span><span>9. </span><span>Dezember 2014 nach (</span><span>Urk. </span><span>9/A11). Mit Verfügung vom 2</span><span>7. </span><span>Februar 2015 bestätigte die AXA, dass </span><span>kein</span><span> Unfall im </span><span>Sinne von </span><span>Art. </span><span>4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span> </span><span>vorliege</span><span> und verneinte einen Leistungsanspruch des Versicherten (</span><span>Urk. </span><span>9/A16). D</span><span>ie dagegen vom Versicherten am 1</span><span>4. </span><span>April </span><span>2015</span><span> erhobene Einsprache (</span><span>Urk. </span><span>9/A22</span><span>) wies die AXA m</span><span>it Entscheid vom 1</span><span>3. </span><span>August 2015</span><span> ab (</span><span>Urk. </span><span>2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Dagegen erhob der Versicherte am 1</span><span>0. </span><span>September 2015 Beschwerde und bean</span><span>tragte sinngemäss, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei die AXA zu verpflichten, für die Folgen des Ereignisses vom </span><span>4. </span><span>August 2014 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (</span><span>Urk. </span><span>1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 1</span><span>0. </span><span>Dezember 2015 auf Abweisung der Beschwerde (</span><span>Urk. </span><span>8)</span><span>, was dem Beschwerdeführer am 1</span><span>1. </span><span>Dezember 2015 ange</span><span>zeigt wurde (</span><span>Urk. </span><span>10). </span></p><p><br/></p><p><span>3. </span><span> </span><span>Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span>derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p><span>1.</span><span>1</span><span> </span><span>Gemäss </span><span>Art. </span><span>6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden</span><br/><span>– soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (</span><span>Abs. </span><span>1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (</span><span>Abs. </span><span>2). Ausserdem erbringt die Versi</span><span>cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heil</span><span>behandlung zugefügt werden (</span><span>Abs. </span><span>3).</span></p><p><span>1.</span><span>2</span><span> </span><span>Ein Unfall ist gemäss </span><span>Art. </span><span>4 </span><span>des </span><span>Bundesgesetz</span><span>es</span><span> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span> (<span>ATSG</span><span>)</span><span> die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi</span><span>gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli</span><span>chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund</span><span>heit oder den Tod zur Folge hat.</span></p><p><span>1.</span><span>3</span><span> </span><span>Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich</span><span>keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäg</span><span>lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p><span>1.</span><span>4</span><span> </span><span>Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For</span><span>derung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las</span><span>sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse </span><span>Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus</span><span>wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p><span>1.</span><span>7</span><span> </span><span>Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 </span><span>der Verordnung über die Unfall</span><span>versicherung (</span><span>UVV</span><span>)</span><span> Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurück</span><span>zuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:</span></p><p><span> </span><span>a.</span><span> </span><span>Knochenbrüche;</span><br/><span>b.</span><span> </span><span>Verrenkungen von Gelenken;</span><span> </span><br/><span>c.</span><span> </span><span>Meniskusrisse;</span><br/><span>d.</span><span> </span><span>Muskelrisse;</span><br/><span>e.</span><span> </span><span>Muskelzerrungen;</span><br/><span>f.</span><span> </span><span>Sehnenrisse;</span><br/><span>g.</span><span> </span><span>Bandläsionen;</span><br/><span>h.</span><span> </span><span>Trommelfellverletzungen.</span></p><p><span> </span><span>Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall</span><span>versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass die Angaben des Beschwerdeführers in Bezug </span><span>auf den Knall vom </span><span>4. </span><span>August 2014</span><span> s</span><span>ehr allgemein gehalten seien. Es</span><span> sei nicht ersichtlich, was diesen Knall ausgelöst habe. Da der Knall nicht genau zugeordnet werden könne, würden auch keine Angaben betreffend die exakte Lautstärke vorliegen. </span><span>Im Weiteren sei unklar, ob es in unmittelbarer Nähe der Ohren des Beschwerdeführers geknallt habe oder ob der Knall von der Baustelle her gekommen sei. </span><span>Dem vom Beschwerdeführer </span><span>übermittelten</span><span> Artikel des Schweizer Radio</span><span>s</span><span> und Fernsehens sei sodann zu entnehmen, dass die an dieser Grossbaustelle am </span><span>Bahnhof A.___</span><span> vorgenommenen Messungen </span><span>während einer Dauer von fünf Minuten </span><span>ohne Unterbruch </span><span>einen Lärmpegel von 115 bis 120 Dezibel ergeben hätten. Gemäss anerkannter bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei daher ein Knalltrauma mangels sehr starker, einmalig oder wiederholt einwirkender Schalldruckwelle mit Spitzenwerten zwischen 160 und 190 Dezibel nicht gegeben. Ein akutes Lärmtrauma, welches die Einwirkung von exzessiv hohen Schallstärken (130 bis 160 Dezibel) über die Dauer von mehreren Minuten voraussetze, habe ebenfalls nicht vorgelegen. Ein akustischer Unfall sei somit auszuschliessen. Zudem falle ein Explosionstrauma schon deshalb ausser Betracht, weil es </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> zufolge</span><span> </span><span>an ein</span><span>er Trommelfellverletzung fehle </span><span>(Urk. </span><span>2). </span></p><p><span>2.2</span><span> </span><span>Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er sich am </span><span>4. </span><span>August 2014 um 8.00 Uhr auf dem Weg zur Arbeit befunden habe, als es beim </span><span>Bahnhof A.___</span><span> plötzlich und ganz unerwartet einen extrem lauten Knall gegeben habe. </span><span>Dass es bei der Baustelle am </span><span>Bahnhof A.___</span><span> durch einen Fremdkörper zu einem so lauten Knall gekommen sei, sei nicht voraussehbar gewesen. Seine Ohren hätten geschmerzt und er habe ein Pfeifen gehört. Es habe sich dabei nicht um normale Lärmemissionen durch Bauarbeiten gehandelt. Danach sei er bei </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> in Behandlung gewesen. Dieser habe ihm Medikamente ver</span><span>schrieben, die er gemäss Auskunft seitens der Apotheke nicht hätte verordnen dürfen, da er Asthma habe</span><span> und </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> dies gewusst habe</span><span>. In den letzten Jahren habe er keine Ohrenbeschwerden gehabt. Es treffe daher nicht zu, dass es sich um eine chronische Krankheit </span><span>handle. Das Arztzeugnis von Dr. </span><span>Z.___</span><span> weise er ganz klar zurück. </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> habe ihm im Übrigen</span><span> mit Mahnungen und sogar einer Betreibung gedroht, weshalb er gezwungen </span><span>gewesen</span><span> sei, sämtliche Kosten von </span><span>Fr. </span><span>312.85 zu bezahlen, obwohl es sich um einen Unfall gehandelt habe (</span><span>Urk. </span><span>1). </span></p><p><br/></p><p><span>3.</span></p><p><span>3.1</span><span> </span></p><p><span>3.1.1</span><span> </span><span>Wie unter Sachverhalt E. 1 dargelegt, </span><span>ist</span><span> der</span><span> </span><span>erst nach</span><span> mehr als drei Monate</span><span>n</span><span> nach d</span><span>em Ereignis vom </span><span>4. </span><span>August 2014</span><span> erfolgten Bagatellunfa</span><span>ll-Meldung vom 1</span><span>2. </span><span>November 2014</span><span> betreffend</span><span> den</span><span> Unfallhergang </span><span>lediglich </span><span>zu entnehmen, </span><br/><span>dass es </span><span>an jenem Morgen</span><span> um 8.00 </span><span>Uhr</span><span>, a</span><span>ls der Beschwerdeführer</span><span> auf dem Weg </span><br/><span>zur Arbeit </span><span>war</span><span>, beim </span><span>Bahnhof A.___</span><span> durch Bauarbeiten einen lauten Knall sowie Lärmemissionen durch einen</span><span> Presslufthammer gegeben </span><span>habe </span><span>(Urk. </span><span>9/A1</span><span>). </span><span>Obwohl </span><span>d</span><span>er</span><span> Beschwerdeführer</span><span> von der Beschwerdegegnerin mit E-Mail vom 1</span><span>0. </span><span>Deze</span><span>mber 2014</span><span> aufgefordert worden war, ergänzende detaillierte </span><span>Anga</span><span>-</span><br/><span>ben</span><span> zum Ereignis vom </span><span>4. </span><span>August 2014</span><span> zu mach</span><span>en (</span><span>Urk. </span><span>9/A9</span><span>), hat er den betreffen</span><span>den Knall</span><span> </span><span>sodann nicht näher und präziser um</span><span>schrieben. Sowohl im Antwort-E-Ma</span><span>il vom 1</span><span>9. </span><span>Dezember 2014 (Urk. </span><span>9/A11</span><span>) als auch</span><span> in der Ein</span><span>-</span><span>sprache vom 1</span><span>4. </span><span>April 2015 (</span><span>Urk. </span><span>9/A22) und</span><span> in der Beschwerde</span><span> vom</span><span> </span><span>1</span><span>0. </span><span>September 2015 </span><span>(</span><span>Urk. </span><span>1) erschöpfen sich die</span><span> Angaben</span><span> des Beschwerde</span><span>-</span><span>führers</span><span> </span><span>vielmehr </span><span>jeweils d</span><span>arin, dass es sich um einen sehr</span><span> bzw. extrem</span><span> lauten Knall</span><span> durch einen Fremd</span><span>körper</span><span> gehandelt habe. Wie die Beschwerdegegneri</span><span>n zutreffend feststellte (</span><span>Urk. </span><span>2 S. 3</span><span>), </span><span>bleibt</span><span> damit unklar, was die Ursache des Knalls war (beispielsweise eine Baumaschine, ein h</span><span>erunterfallender Gegenstand oder ähnliches</span><span>), in welcher Distanz zum Beschwerdeführer sich der Knall ereignete und welche Lautstärke der Knall </span><span>mutmasslich</span><span> hatte. Zudem wies die Beschwerdegegnerin a</span><span>uch zu Recht darauf hin (</span><span>Urk. </span><span>2 S. 3</span><span>), dass der Beschwerd</span><span>efüh</span><span>rer grundsätzlich bestä</span><span>tigt hat</span><span>, dass die Baustelle abgesperrt </span><span>war </span><span>(</span><span>wenn auch seines Erachtens zu wenig, vgl. </span><span>Urk. </span><span>9/A11</span><span>), was zumindest eine unmittelbare Nähe des Knalls zu den Ohren des Besch</span><span>werdeführers </span><span>ausschliesst</span><span>. </span></p><p><span>3.1.2</span><span> </span><span>Eine ungewöhnliche </span><span>übermässige</span><span> Lärmeinwirkung</span><span> auf den Beschwerdefüh</span><span>rer</span><span>, die sich vom </span><span>Normalmass</span><span> einer Umwelteinwirkung auf den mensch</span><span>lichen Körper abhebt</span><span> (vgl. E. 1.</span><span>3</span><span>)</span><span>, </span><span>ist</span><span> unter diesen Umständen </span><span>nicht aus</span><span>gewiesen</span><span>. </span><span>Da es</span><span> damit </span><span>am Nachweis des Tatbestandselements der Ungewöhn</span><span>lichkeit des auf den Körper einwirken</span><span>den </span><span>äusseren</span><span> Faktors fehlt, kann</span><span> das Vor</span><span>liegen eines Unfallereignisses</span><span> im Sinne von </span><span>Art. </span><span>4 ATSG</span><span> nicht wenigstens mit Wahr</span><span>-</span><span>scheinlichkeit</span><span> als erstellt gelten</span><span> (vgl. E. 1.</span><span>4</span><span>). </span><span>Das behau</span><span>ptete Unfallereignis muss deshalb </span><span>a</span><span>ls unbewiesen gelten, wobei</span><span> </span><span>auch </span><span>nicht </span><span>ersichtlich ist, wie der vom Beschwerdeführer</span><span> geltend gemachte Sachverhalt näher abgeklärt werden könnte</span><span>. Insbesondere kann er </span><span>aus dem</span><span> im E-M</span><span>ail vom 1</span><span>9.</span> <span>Dezember 2014 (Urk. </span><span>9/A11) aufgeführten</span><span> </span><span>Link zum</span><span> Artikel des Kassensturzes vom </span><span>8.</span> <span>Dezember 2014, </span><span>gemäss</span><span> welchem Lärmmessungen beim </span><span>Bahnhof A.___</span><span> während fünf Minuten ununterbrochen zwischen 115 und 120 Dezibel angezeigt haben, dies</span><span>bezüglich nichts zu seinen Gunsten ableiten.</span><span> </span><span>So wären mangels starker, einma</span><span>lig oder wiederholt einwirkender Schalldruckwelle mit Spitzenwerten zwischen 160 und 190 dB weder die Voraussetzungen für ein Knalltrauma noch jene für ein akutes Lärmtrauma, welches die Einwirkung von exzessiv hohen </span><span>Schallstär</span><span>ken</span><span> (130 bis 160 dB) über die Dauer von mehreren Minuten voraussetzt, gege</span><span>ben (vgl. hierzu Urteile des Bundesgerichts 8C_280/2010 vom 21. Mai 2010 E. 3.1. und 8C_317/2010 vom 3. August 2010 E. 3.2). Ein Explosionstrauma fiele mangels Trommelfellverletzung (Urk. 9/M1) ebenso ausser Betracht. Auch wenn - entgegen der Einschätzung des behandelnden Arztes (Urk. 9/M1) - die geltend gemachte Gehörschädigung aus medizinischer Sicht natürliche Folge einer äusseren Einwirkung wäre, fehlte es mangels Ungewöhnlichkeit mithin am Vor</span><span>liegen eines Unfallereignisses. Schliesslich fällt ins Gewicht, dass der Beschwer</span><span>deführer eine beidseitige Gehörschädigung beklagt (Urk. 9/M1, Urk. 9/A11: „Ein Pfeifen in den Ohren“), womit ein akustischer Unfall durch einen (einzigen) Knall bereits aus diesem Grund auszuschliessen ist (vgl. 8C_280/2010 E. 3.2.1). </span><span>Damit</span><span> </span><span>sind</span><span> von einer</span><span> allfälligen</span><span> Anfrage an die SBB betreffend die Absperrung (vgl. </span><span>Urk. </span><span>9/A22) keine </span><span>entscheidrelevanten</span><span> neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon ab</span><span>zu</span><span>sehen </span><span>ist</span><span> (antizipierte </span><span>Beweiswürdigung; </span><span>BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d</span><span>). </span></p><p><span>3.1.3</span><span> </span><span>Es ist</span><span> demnach</span><span> festzuhalten, dass</span><span> vorliegend</span><span> kein Unfallereignis im Rechtssinne </span><span>ausgewiesen ist. </span><span>Die Fo</span><span>lgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer zu tragen, der</span><span> aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt ein </span><span>Recht, nämlich einen Anspruch</span><span> auf</span><span> </span><span>Leistungen der Unfallversicherung</span><span>, ableite</span><span>n will</span><span> (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p><span>3.</span><span>2</span><span> </span><span>Angesichts dessen, dass - wie bereits ausgeführt - eine beidseitige </span><span>Gehörverlet</span><span>zung</span><span> beklagt wird und </span><span>Dr. </span><span>Z.___</span><span> eine Verletzung des Trommelfells ausschloss </span><span>(</span><span>Urk. </span><span>9/M1), ist auch das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung (vgl. E. 1.7 und Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 26/00 vom 2</span><span>1. </span><span>August 2001 E. 3b) zu verneinen.</span></p><p><span>3.</span><span>3</span><span> </span><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>