<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00269</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urtei</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift2">l vom 26. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1997 und 2000), war von Oktober 2004 bis November 2015 bei der Y.___ als Montagemitarbeiterin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 30. Januar 2015 war (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/8/1-5; vgl. Urk. 8/8/7; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chronische Migräne mit Aura meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 26. August 2015 bei der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation ab und zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/9; Urk. 8/33; Urk. 8/36). Die IV-Stelle teilte der Versicherten am 20. Januar 2016 mit, derzeit seien aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen möglich; sie prüfe die Rentenfrage (Urk. 8/18). Zudem holte sie bei der Z.___ ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ein, das am 10. April 2017 erstattet wurde (Urk. 8/49/1; Urk. 8/49/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 1. November 2017 (Urk. 8/55) stellte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht. Gleichentags auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegte sie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Schadenminderungspflicht und hielt sie an, die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung zu intensivieren (Urk. 8/54). Am 30. November 2017 erhob die Versicherte Einwand gegen den Vorbescheid und beantragte Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg durch die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 8/56/1-2 = Urk. 8/59/3-4). Mit Verfügung vom 14. Februar 2018 (Urk. 8/64 = Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 14. März 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. Februar 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, die IV-Stelle sei zu verpflichten, sie beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt nach langer Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit zu unterstützen. Sollte es trotz allen Bemühungen und der Unterstützung durch die IV-Stelle nicht möglich sein, wieder 100 % zu arbeiten, sei eine Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenleistung zu prüfen. Zudem ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Mai 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 4. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 IVG haben Versicherte, die infolge Invalidität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit behindert sind, Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berufsberatung. Der Leistungsanspruch setzt voraus, dass die versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung fähig ist, infolge ihres Gesundheitszustandes aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf wählen zu können (ZAK 1977 S. 191 E. 2; Urteil des Bundesgerichts I 431/99 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2000). In Betracht fällt jede körperliche oder psychische Beeinträchtigung, die den Kreis der für die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person nach ihrer Eignung und Neigung möglichen Berufe oder Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen einengt oder die Ausübung der bisherigen Aufgabe unzumutbar macht. Ausgeschlossen sind geringste Behinderungen, die keine nennenswerte Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zur Folge haben und deshalb die Inanspruchnahme der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung nicht rechtfertigen (BGE 114 V 29 E. 1a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähige (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Die IV-Stelle ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin legte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) dar, dass im August 2016 ein Gespräch mit einem Eingliederungsberater stattgefunden habe. Da sich die Beschwerdeführerin nicht in der Lage gefühlt habe, an Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen teilzunehmen, seien die Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen worden. Gemäss ihren Abklärungen sei die Prognose bei einem depressiven Syndrom und auch einer posttraumatischen Belastungsstörung günstig. Mit Hilfe einer Therapieintensivierung und einer leitliniengerechten Therapieführung sei mit einem Wiedererlangen der bisherigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Somit seien die Therapiemassnahmen noch nicht ausgeschöpft. Es bestehe keine dauerhafte gesundheitliche Einschränkung. Zudem sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im Januar 2018 zu einem Erstgespräch mit einem Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberater eingeladen worden; sie suche eine Teilzeitanstellung und sei beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) angemeldet. Aus Sicht der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Eingliederung könne somit kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det werden. Gestützt auf das eingeholte Gutachten sei im Laufe des Jahres 2017 ein Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit in der letzten sowie in jeder anderen vergleichbaren Tätigkeit zu erwarten (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass sie arbeiten möchte, dies jedoch nicht mehr so möglich sei wie vor dem krankheitsbedingten Ausscheiden aus dem Arbeitsalltag. Bereits Bruchteile von dem, was sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">früher habe leisten können, seien nach wie vor schwierig zu bewäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen, weshalb sie einen Einstieg in einem Teilpensum, wenn möglich mit anschliessender Steigerung, anstrebe (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Kinder- und Jugendmedizin sowie Hausarzt der Beschwerdeführerin, nannte in seinem Bericht vom 18. Oktober 2015 (Urk. 8/12/1-5) eine seit 2003 bestehende chronische Migräne mit Aura (Sprechstörungen), Wortfindungsstörungen und visueller Aura sowie ein zervikales Schmerzsyndrom als Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei zurzeit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt nicht arbeitsfähig (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurologie, nannte in ihrem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 26. November 2015 eingegangenen Bericht (Urk. 8/16) eine chronifizierte Migräne als Diagnose mit Auswirkung auf Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Ziff. 1.1). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, die Beschwerdeführerin habe an Maschinen gearbeitet, bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin könne nicht mit Lärm arbeiten. Eine angepasste Tätigkeit sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 50 % möglich (Ziff. 1.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 29. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 8/23/1-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive chronische Depression seit 2003</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Migräne seit 2003</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin sei vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum 24. Februar 2016 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, stationär behandelt worden (Ziff. 4.4; vgl. den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ vom 7. März 2016 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/23/4-7 = Urk. 8/26/9-12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit als Elektroins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tallateurin zurzeit nicht über zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden ausüben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer 50%igen Leistung. In einer angepassten Tätigkeit an einem ruhigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz, ohne Stress und ohne Verantwortung sei die Leistungsfähigkeit um 50 % vermindert (Ziff. 2.1, Ziff. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete am 20. April 2016 über die einmalige Konsultation vom 14. Januar 2016 (Urk. 7/25/1-5), bevor sie die Beschwerdeführerin in die Klinik eingewiesen hat (Ziff. 1.2). Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden depressiven Störung, schwere Episode (ICD-10 F33.2), gelitten habe (Ziff. 1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch das Einweisungsschreiben vom 11. Februar 2016, Urk. 7/25/6-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsfähigkeit sie ihr nicht möglich (Ziff. 1.11).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte in seinem Bericht vom 18. Mai 2016 (Urk. 8/26/2-8) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit Mär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z 2016 behandle und regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrische Gespräche sowie eine medikamentöse Therapie statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden würden (Ziff. 1.4, Ziff. 1.5). Er nannte eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode ohne psychotische Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome (ICD-10 F33.1), als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Seit dem 12. Februar 2016 bestehe bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingliederungsmassnahmen erachtete er zur Zeit als nicht möglich (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte in seinem Schreiben vom 27. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 8/32/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass die Beschwerdeführerin an einer schweren chronischen Depression mit Panikattacken leide und die Prognose unter Berücksichtigung der bis jetzt fast erfolglosen fachärztlichen Therapie schlecht sei. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit und die Möglichkeiten einer Umschulung seien kaum diskutabel, da es sich um ein tiefes psychiatrisches Problem handle.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Pharmazeutische Medizin, erstattete das von der Krankentaggeldversicherung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten am 5. September 2016 (Urk. 8/36/2-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Er diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1; S. 3 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hielt fest, dass der Beschwerdeführerin seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfang Februar 2015 Arbeitsdispens attestiert worden sei, aktuell weiterhin zu 100 %. Die Arbeitsunfähigkeit sei angesichts eines stagnierenden Verlaufes zunächst weiterhin für drei Monate ausgewiesen (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten am 10. April 2017 (Urk. 8/49/3-32). Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter nannten eine mittelgradige depressive Episode vor dem Hintergrund einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F32.1 und F43.1) als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 27 Ziff. 4.III.1) sowie eine Hypertonie, eine Adipositas Grad I und eine Migräne als Diagnosen ohne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 27 Ziff. 4.III.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin derzeit aufgrund eines depressiven Syndroms vor dem Hintergrund einer posttraumatischen Belastungsstörung in jedweder Tätigkeit zu 100 % nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sei. Mittels einer entsprechenden Therapie sei im Laufe des Jahres 2017 eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in der letzten sowie jedweder vergleichba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Tätigkeit zu erwarten (S. 24 f. Ziff. 3; vgl. S. 29 Ziff. 4.VI). Der psychiatrische Gutachter führte denn auch aus, dass mit Hilfe der Intensivierung der psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch-psychotherapeutischen Behandlung und einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitliniengerechten Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieführung mit dem Wiedererlangen einer mindestens 50%igen Arbeitsfähigkeit spätestens per Mitte 2017 beziehungsweise mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit per Ende 2017 zu rechnen sei (S. 23 f. Ziff. 2.3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenkundig sei zudem eine seit Anfang 2015 attestierte 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und zuletzt sei prognostisch ebenfalls eine Besserung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erwartet worden. Die bestehende Migräne sei durch ein Einstellen des Nikotin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsums und weitere migränespezifische Therapiemassnahmen besser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, könne also keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit begründen (S. 24 f. Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 18. April 2017 (Urk. 8/53/5-6) fest,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Z.___-Gutachten erfülle die for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malen Qualitätskriterien und sei nachvollziehbar. In der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit. Im Weiteren legte er dar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sich bei der Beschwerdeführerin eine komplexe psychosomatische Symptombelastung bei kindlicher Traumatisierung und Reaktivierung durch eine hohe emotionale Belastung finde. Zusätzlich bestehe eine derzeit gut behandelte Migräne mit Aura. Infolge der anhaltenden depressiven Symptomatik und der noch nicht vollständig ausgeschöpften Therapie sei bei konsequenter Anwendung einer leitliniengerechten Behandlung mit Fortschritten in ein bis zwei Jahren zu rechnen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. September 2017 (Urk. 8/52/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vom 25. Juli bis zum 31. August 2017 zum zweiten Mal hospitalisiert wurde (S. 1 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dies bei Behandlung durch Dr. E.___ bis vor Klinikeintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F33.1), sowie eine Panikstörung (ICD-10 F41.0; S. 1 Mitte). Zur weiteren Stabilisierung sowie im Sinne einer Rückfallprophylaxe hinsichtlich der depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven und Angst-Symptomatik werde die psychiatrische-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Weiterbehandlung in ambulanter Form sowie die Fortsetzung der psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kologischen Therapie für mindestens sechs bis zwölf Monate empfohlen. Die Beschwerdeführerin sei während des gesamten stationären Aufenthaltes zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei (S. 4 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Kardiologie, attestierte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in seinem ärztlichen Zeugnis vom 21. Dezember 2017 (Urk. 8/60/1) vom 1. September bis zum 13. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit sowie eine seit dem 14. Dezember 2017 bestehende 70%ige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verneinung eines Rentenanspruchs damit, dass mit Hilfe einer Therapieintensivierung und einer leitliniengerechten Therapieführung mit einem Wiedererlangen der bisherigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, weshalb die Therapiemassnahmen noch nicht ausgeschöpft seien und somit keine dauerhafte gesundheitliche Einschränkung vorliege (vorstehend E. 2.1). Dabei stützte sie sich insbesondere auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom April 2017 (vorstehend E. 3.8), wonach eine mittelgradige depressive Episode vor dem Hintergrund einer posttraumatischen Belastungsstörung vorlag, die zum Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtungszeitpunkt zwar die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % beeinträchtigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, jedoch im Laufe des Jahres 2017 mit einer vollständigen Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlangung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei. Der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten der Ansicht, dass bei konsequenter Anwendung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer leitliniengerechten Behandlung mit Fortschritten in ein bis zwei Jahren zu rechnen sei (vorstehend E. 3.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob sich die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht im Verlauf des Jahres 2017 tatsächlich verbessert und ob sie die Therapie intensiviert beziehungsweise konsequent durchgeführt hat, ist den Akten jedoch nicht zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immerhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin nur drei Monate nach Erstattung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens im April 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – unter laufender psychotherapeutischer Behandlung -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Ende Juli bis Ende August 2017 zum zweiten Mal hospitalisiert wurde und nach Ansicht der Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während des stationären Aufenthalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt war (vorstehend E. 3.10). Ausserdem ist den Akten zu entnehmen, dass der Kardiologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin im Dezember 2017 vom 1. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember bis zum 13. Dezember 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und eine seit dem 14. Dezember 2017 bestehende 70%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte. Aufgrund welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (kardiologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Gründe er die Beschwerdeführerin als arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig erachtete, legte er jedoch nicht dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die vorliegenden Berichte (vorstehend E. 4.1, vgl. E. 3.1-E. 3.11) kann der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zum Verfügungszeitpunkt, mithin Mitte Februar 2018, nicht abschliessend beurteilt werden. Vielmehr besteht weiterer Abklärungsbedarf bezüglich der Leistungseinschränkungen und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Gutachter und den RAD-Arzt abgewi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen lediglich unter dem Verweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Therapierbarkeit (vorstehend E. 2.1). Dabei verkennt sie, dass das Bundesgericht mit BGE 143 V 418 und BGE 143 V 409 ihre Rechtsprechung dahingehend geändert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat, dass grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sämtliche psychischen Erkrankungen, namentlich auch leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beweisverfahren zu unterziehen sind. Insbesondere kann eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheitsschädigung bei leichten bis mittelschweren depressiven Störungen nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz ausgeschlossen werden (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mithin ist die Sache zur Abklärung des Gesundheitszustands und deren Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung zur Beurteilung psychischer Erkrankungen an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beantragte mit dem Einwand vom 30. November 2017 (Urk. 8/56/1-2 = Urk. 8/59/3-4) gegen den Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbescheid (vgl. Urk. 8/55) Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung beim beruflichen Wiedereinstieg und stellte somit sinngemäss Antrag auf Berufsberatung und Arbeitsvermittlung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf berufliche Eingliederungsmassnahmen erliess die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin einzig die Mitteilung vom 20. Januar 2016 (Urk. 8/18) und hielt fest, dass derzeit aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien. In der angefochtenen Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin lediglich fest, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine Teilzeitanstellung suche und sich beim RAV ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet habe (vorstehend E. 2.1), ohne jedoch die Anspruchsvoraussetzungen der im Vorbescheid- und Beschwerdeverfahren erneut beantragten Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung und Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 2.2) zu prüfen (vgl. vorstehend E. 1.5-1.7; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch das Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Februar 2018 in Urk. 8/62 S. 3 sowie das Feststellungsblatt Einwand vom 14. Februar 2018 in Urk. 8/63 S. 2). Aufgrund der vorhandenen medizinischen Akten lässt sich der Anspruch auf berufliche Massnahmen, insbesondere auf Berufsberatung und Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung, durch das Gericht nicht abschliessend beurteilen. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngesichts des Umstands, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom April 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Begutachtungszeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als zu 100 % arbeitsunfähig und von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. September bis zum 13. Dezember 2017 als zu 100 % arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig beziehungsweise ab dem 14. Dezember 2017 als zu 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % arbeitsunfähig erachtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie von Ende Juli bis Ende August 2017 zum zweiten Mal stationär behandelt wurde (vorstehend E. 4.1), bestehen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin zum Verfügungszeitpunkt in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt war, weshalb ein solcher Anspruch nicht von vornherein auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese im Rahmen der Rückweisung zur Sachverhaltsabklärung auch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Eingliederungsmassnahmen, insbesondere auf Berufsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratung und Arbeitsvermittlung, prüfe und gegebenenfalls durchführe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung zur Beurteilung psychischer Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen abkläre, den Anspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> prüfe und gegebenenfalls durchführe und hernach über den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch neu entscheide. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend erweist sich der Antrag der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Gewährung der unentgeltlichen Prozessführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung (vgl. Urk. 1 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 14. Februar 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>