<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_31/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 31. Januar 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Marazzi, </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Regierungsstatthalter von S.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fürsorgerische Freiheitsentziehung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 3. Januar 2008 </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Bern, Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde (Postaufgabe: 14. Januar 2008) gegen das Urteil vom 3. Januar 2008 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen die am 17. Dezember 2007 erfolgte Abweisung seines Gesuchs um Entlassung aus dem (über ihn in Anwendung von <span class="artref">Art. 397a ZGB</span> angeordneten) fürsorgerischen Freiheitsentzug in der Klinik K.________ abgewiesen hat, </div> <div class="para">in die Aufforderungen vom 16. und 22. Januar 2008 des Abteilungspräsidenten an den Beschwerdeführer, dem Bundesgericht eine allfällige Beschwerdeverbesserung durch einen Anwalt bis zum 23. bzw. 26. Januar 2008 mitzuteilen, </div> <div class="para">in das Antwortschreiben vom 23. Januar 2008, worin der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mitteilt, dass er seine Beschwerde "nicht zu ergänzen ... brauche", </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Bern - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung des Beschwerdeführers anlässlich der Rekursverhandlung - erwog, der an ... leidende, ..., bereits mehrfach hospitalisierte Beschwerdeführer habe kaum Krankheits- und Behandlungseinsicht und müsse dringend stationär behandelt werden, weil er sonst die notwendigen Medikamente (...) nicht mehr oder nicht in der vorgeschriebenen Dosierung einnehmen und innert kurzer Zeit sich selbst (...) sowie andere (...) gefährden würde, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Beschwerdeentscheid den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde zu legen hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), es sei denn, die für den Verfahrensausgang entscheidenden Feststellungen sind offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338), oder beruhen auf einer anderweitigen Rechtsverletzung (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die bundesgerichtliche Überprüfung eines verfassungswidrig festgestellten Sachverhalts voraussetzt, dass in der Beschwerdeschrift die Verfassungsverletzung gerügt (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) neben der Erheblichkeit der gerügten Tatsachenfeststellungen (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338) dargelegt wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=20.01.2008&amp;to_date=08.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), inwiefern diese verfassungswidrig, namentlich unhaltbar sind, weil sie den Tatsachen klar widersprechen, auf einem offenkundigen Versehen beruhen oder sich sachlich nicht vertreten lassen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=20.01.2008&amp;to_date=08.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IA-31%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page31">BGE 120 Ia 31</a> E. 4b S. 40), </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar seinen Zustand als "nicht schlecht" bezeichnet, jedoch keine den erwähnten Begründungsanforderungen entsprechenden Rügen erhebt, </div> <div class="para">dass somit das Bundesgericht von den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts über den Krankheitszustand des Beschwerdeführers, seine Behandlungsbedürftigkeit und die drohende Selbst- sowie Fremdgefährdung auszugehen hat, zumal auch kein Grund besteht, den Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen oder zu ergänzen (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass auf Grund des vom Obergericht festgestellten Sachverhalts die gestützt auf <span class="artref">Art. 397a Abs. 1 ZGB</span> verfügte Zurückbehaltung des Beschwerdeführers in der Klinik K.________ bundesrechtskonform ist, </div> <div class="para">dass nämlich gemäss dieser Bestimmung eine Person wegen Geisteskrankheit in eine geeignete Anstalt eingewiesen und darin zurückbehalten werden darf, wenn ihr die nötige persönliche Fürsorge nicht anders zuteil werden kann, </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes des Beschwerdeführers nötige Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Behandlung gewährleistet werden kann, </div> <div class="para">dass im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im obergerichtlichen Urteil verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para">dass schliesslich die restlichen Beschwerdevorbringen (über Korruption, gefälschte Akten und Gutachten sowie verweigerte Akteneinsicht) den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügen, weshalb darauf nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass sich somit die Beschwerde, soweit sie zulässig ist, als offensichtlich unbegründet erweist, </div> <div class="para">dass keine Gerichtskosten erhoben werden, </div> <div class="para">dass das bundesgerichtliche Urteil ohne Parteiverhandlung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> ergeht, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 31. Januar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>