<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">H 250/99 Hm </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 3. April 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, </div> <div class="para">Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Gestützt auf die Ergebnisse einer Arbeitgeberkon- </div> <div class="para">trolle verpflichtete die Ausgleichskasse des Kantons Zürich </div> <div class="para">die Firma X.________ AG (nachfolgend: Firma) zur Nachzah- </div> <div class="para">lung paritätischer AHV/IV/EO/ALV-Beiträge sowie von Bei- </div> <div class="para">trägen an die Familienausgleichskasse in der Höhe von </div> <div class="para">Fr. 677'309.05, einschliesslich Verzugszinsen und Verwal- </div> <div class="para">tungskosten, auf Entgelten, welche in den Jahren 1992 bis </div> <div class="para">1994 an diverse Personen, u.a. auch an S.________, aus- </div> <div class="para">gerichtet worden waren (Verfügungen vom 4. April 1996). </div> <div class="para"> B.- Dagegen erhoben die Firma, S.________ und weitere </div> <div class="para">Personen Beschwerde, worauf das Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich die Verfahren vereinigte. Soweit die von </div> <div class="para">der Firma an S.________ ausgerichteten Gelder betreffend, </div> <div class="para">wies es die Beschwerden mit Entscheid vom 31. Mai 1999 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt S.________ </div> <div class="para">sinngemäss beantragen, der vorinstanzliche Entscheid und </div> <div class="para">die Verfügungen vom 4. April 1996 seien insoweit aufzuhe- </div> <div class="para">ben, als sie die von der Firma an ihn ausgerichteten Ent- </div> <div class="para">gelte zum Gegenstand haben. </div> <div class="para"> Während die Kasse auf eine Stellungnahme verzichtet, </div> <div class="para">haben sich das Bundesamt für Sozialversicherung und die als </div> <div class="para">Mitinteressierte beigeladene Firma nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- a) Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nur </div> <div class="para">soweit eingetreten werden, als Sozialversicherungsbeiträge </div> <div class="para">kraft Bundesrechts streitig sind. Im vorliegenden Verfahren </div> <div class="para">ist daher nicht zu prüfen, wie es sich bezüglich der Bei- </div> <div class="para">tragsschuld an die Ausgleichskasse für kantonale Familien- </div> <div class="para">zulagen verhält (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-145%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page146">BGE 124 V 146</a> Erw. 1 mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Da keine Versicherungsleistungen streitig sind, hat </div> <div class="para">das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob </div> <div class="para">der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzt, ein- </div> <div class="para">schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, </div> <div class="para">oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich </div> <div class="para">unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher </div> <div class="para">Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in </div> <div class="para">Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 </span></div> <div class="para">OG). </div> <div class="para"> Ferner ist <span class="artref">Art. 114 Abs. 1 OG</span> zu beachten, wonach das </div> <div class="para">Eidgenössische Versicherungsgericht in Abgabestreitigkeiten </div> <div class="para">an die Parteibegehren nicht gebunden ist, wenn es im Pro- </div> <div class="para">zess um die Verletzung von Bundesrecht oder um die unrich- </div> <div class="para">tige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts </div> <div class="para">geht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- a) Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und </div> <div class="para">Grundsätze über die Abgrenzung der selbstständigen von der </div> <div class="para">unselbstständigen Erwerbstätigkeit (<span class="artref"><artref id="CH/831.10/5" type="start"></artref>Art. 5 und 9 AHVG</span><artref id="CH/831.10/9" type="end"></artref> sowie </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 6 ff. AHVV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-161%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page162">BGE 123 V 162</a> Erw. 1, 122 V 172 Erw. 3b, </div> <div class="para">119 V 165) zutreffend dargelegt. Gesagtes gilt auch bezüg- </div> <div class="para">lich der Voraussetzungen, unter denen ein Wechsel des Bei- </div> <div class="para">tragsstatuts zulässig ist, wenn über die in Frage stehenden </div> <div class="para">Sozialversicherungsbeiträge bereits rechtskräftig verfügt </div> <div class="para">worden ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-169%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page169">BGE 122 V 169</a>, 121 V 1). Darauf kann verwiesen </div> <div class="para">werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Die Vorinstanz hielt unter einlässlicher Würdigung </div> <div class="para">der Vorbringen und Beweismittel der Verfahrensbeteiligten </div> <div class="para">in ihrem Entscheid zutreffend fest, weshalb der Beschwerde- </div> <div class="para">führer als Angestellter der Firma im Sinne des AHVG gelten </div> <div class="para">muss und daher auf den von dieser Unternehmung an den Ver- </div> <div class="para">sicherten im fraglichen Zeitraum (1992 - 1994) bezahlten </div> <div class="para">Geldern paritätische Sozialversicherungsbeiträge geschuldet </div> <div class="para">sind, dies obwohl die Ausgleichskasse Basel-Stadt mit Ver- </div> <div class="para">fügung vom 8. November 1996 betreffend die Beitragsjahre </div> <div class="para">1996/97 die Tätigkeit des Versicherten für die Firma in den </div> <div class="para">Bemessungsjahren 1993/94 als selbstständige Erwerbstätig- </div> <div class="para">keit erfasst hat. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, </div> <div class="para">was den Entscheid des kantonalen Gerichts als bundesrechts- </div> <div class="para">widrig oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachver- </div> <div class="para">haltes als mangelhaft in Sinne von <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span> er- </div> <div class="para">scheinen liesse (vgl. Erw. 1b). Insbesondere hat das kan- </div> <div class="para">tonale Gericht dem Umstand Rechnung getragen, dass die </div> <div class="para">Firma dem Beschwerdeführer die Anschaffung eines Computers, </div> <div class="para">wie ihn die Kursleiter für ihre Vorbereitung benötigt </div> <div class="para">haben, nicht vergütete. Ebenso berücksichtigte es, dass das </div> <div class="para">Einkommen des Versicherten einzig von Art und Zahl der ihm </div> <div class="para">übertragenen Einsatzverträge abhängig war und die Firma es </div> <div class="para">war, welche die Arbeitszeiten genauso wie den Ausbildungs- </div> <div class="para">plan einseitig festlegte (was übrigens gerade für und nicht </div> <div class="para">gegen ein Angestelltenverhältnis spricht), weshalb der Ein- </div> <div class="para">wand, die Vorinstanz sei auf die in der Beschwerdeschrift </div> <div class="para">dargelegten Argumente (Dauer der einzelnen Einsatzverträge; </div> <div class="para">eigene, nicht von Firma bezahlte Investitionen; Lohnzah- </div> <div class="para">lungsmodalitäten, inkl. Pensionskasse; Arbeitszeit; Ein- </div> <div class="para">fluss auf Planung) im angefochtenen Entscheid nicht einge- </div> <div class="para">gangen, fehl geht. Ob schliesslich der Beschwerdeführer </div> <div class="para">durch die Annahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit </div> <div class="para">gegenüber anderen Kursleitern der Firma, die von der Kasse </div> <div class="para">als selbstständig erwerbstätig erfasst sind, wettbewerbs- </div> <div class="para">rechtlich benachteiligt wird, ist für die AHV-rechtliche </div> <div class="para">Qualifikation ohne Belang. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensicht- </div> <div class="para">lich unbegründet bzw. unzulässig ist, wird sie im Verfahren </div> <div class="para">nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen,</i> </div> <div class="para"> soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>II. Die Gerichtskosten von Fr. 700.- werden dem Beschwer-</i> </div> <div class="para"> deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvor- </div> <div class="para"> schuss verrechnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche-</i> </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich, dem Bundesamt für </div> <div class="para"> Sozialversicherung und der X.________ AG zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 3. April 2000 </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>