<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00890</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, war zuletzt von September 1996 bis zum 16. Juli 1999 als Hilfsgärtner bei der O.___ AG in Uster angestellt (Urk. 6/5 S. 1 Ziff. 1 und 5). Am 25. August 2000 meldete er sich bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Mit Verfügung vom 5. November 2000 (Urk. 6/32) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 7. Februar 2003 erneut bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 6/34). Mit Verfügungen vom 11. und 25. November 2003 (Urk. 6/48, Urk. 6/52) sprach ihm die IV-Stelle ab dem 1. Februar 2003 eine ganze Rente mit entsprechenden Kinderrenten zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend eingeleitete Revisionen (vgl. Urk. 6/65, Urk. 6/75) ergaben unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert einen Anspruch auf eine ganze Rente, was die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 28. April 2005 und am 27. Juni 2006 mitteilte (Urk. 6/68, Urk. 6/78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich einer weiteren im November 2008 eingeleiteten Revision (vgl. Urk. 6/79) holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 27. Juli 2009 (Urk. 6/90/1-41) erstattet wurde. Mit Verfügung vom 17. Mai 2010 (Urk. 6/100) hob die IV-Stelle die Rente für die Zukunft auf. Eine vom Versicherten am 15. Juni 2010 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/104/3-13) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 12. August 2011 (Prozess Nr. IV.2010.00573) ab (Urk. 6/108) was mit Urteil des Bundesgerichts vom 9. Februar 2012 (Urk. 6/110) bestätigt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf Probleme mit dem linken Ellenbogen meldete sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 17. Dezember 2014 erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/114 Ziff. 6.2). Mit Verfügung vom 21. Mai 2015 (Urk. 6/124) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Dezember 2015 erfolgte eine weitere Anmeldung (Urk. 6/130). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/139-148) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Juni 2016 (Urk. 6/149 = Urk. 2) auf die Neuanmeldung nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 24. August 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Sache zur Abklärung des Rentenanspruches an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, mit dem neuen Gesuch des Beschwerdeführers sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, im Rahmen der Neuanmeldung vom Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 sei es um Beschwerden am linken Ellenbogen gegangen. Psychische Beschwerden seien in den verschiedenen Arztberichten nicht von Bedeutung gewesen. Ganz anders präsentiere sich die medizinische Sachlage im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahren. Laut einem Arztbericht sei eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert worden (Urk. 1 S. 4 Ziff. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2015 zu Recht nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gab beim Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 27. Juli 2009 (Urk. 6/90/1-41) erstattet wurde. Die Gutachter stellten keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 34 Ziff. 6.1). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nannten sie (S. 34 Ziff. 6.2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlform der Wirbelsäule (Flachrücken)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">segmentaler Verengung des Spinalkanals auf Niveau L5/S1, ohne neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlform im Bereich des linken Ellenbogens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stellten zusammenfassend fest, unter Berücksichtigung aller Gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benheiten und Befunde sei der Beschwerdeführer aus internistischer, rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer und psychiatrischer Sicht ab sofort zu 100 % arbeitsfähig. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gartenbauarbeiter beziehungsweise als Schweisser bestehe ebenfalls ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 40 Ziff. 7.4 und 7.6; vgl. zudem das Urteil des hiesigen Gerichts vom 12. August 2011, Urk. 6/108, E. 4.2, S. 10 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 27. Juli 2009 hob die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin die zuvor ausgerichtete ganze Rente mit Verfügung vom 17. Mai 2010 (Urk. 6/100) für die Zukunft auf. Dagegen erhobene Rechtsmittel wurden mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 12. August 2011 und mit Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts vom 9. Februar 2012 abgewiesen (Urk. 6/108, Urk. 6/110). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Dezember 2014 meldete sich der Beschwerdeführer erneut bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung an (Urk. 6/114). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, Oberarzt, Departement Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, A.___, stellte im Bericht vom 10. Februar 2015 (Urk. 6/120) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische belastungsabhängige Schmerzen im linken Ellenbogengelenk mit progredienter Ulnadeviation seit zirka drei Jahren, Differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose: posttraumatisch nach anamnestisch stattgehabter Ellenbogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraktur links im Kindesalter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschweres Sulcus ulnaris-Syndrom links, elektrophysiologisch veri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ziert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, anamnestisch bestünden seit zwei bis drei Jahren progre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diente Schmerzen im Bereich des linken Ellenbogens, welche als manschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">förmig um das Ellenbogengelenk angegeben worden seien. Nach Belastung komme es regelmässig zu einer Progredienz der Beschwerden mit einem zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kraftdefizit im Bereich der linken Hand. Zusätzlich beklage der Patient Kribbelparästhesien und eine dauerhafte Sensibilitätsstörung der gesamten linken Seite (S. 1 Mitte). Der Patient sei aktuell arbeitslos. Bis vor zirka einem Jahr habe er noch als Lüftungsmonteur gearbeitet. Familiär bestehe eine schwierige soziale Situation (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine massive Druckdolenz im Bereich des Sulcus ulnaris mit positi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vem Hoffmann-Tinel-Phänomen (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Chirurgie, für Handchirurgie und für Plasti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Leitende Ärztin, A.___, nannte im Bericht vom 22. März 2015 (Urk. 6/121) als Diagnosen eine ulnar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betonte Arthrose des linken Ellenbogengelenkes bei zunehmend laxer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung mit Varusdeformität nach ellenbogengelenksnaher Verletzung zirka 1975 und ein mittelschweres Sulcus ulnaris-Syndrom links (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte zu den erhobenen Befunden aus, es bestehe eine leichte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Abduktion der Langfinger links im Vergleich zur rechten Seite. Die Computertomographie des linken Ellenbogengelenkes vom 17. März 2015 habe entsprechend der varischen Belastung moderate arthrotische Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Sinne kleiner osteophytärer Abstützreaktionen am medialseitigen Aspekt des Humeroulnargelenkes und am lateralen Aspekt der Gelenksfläche des Capitulum humeri ergeben (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Sichtung der Bildgebung bestehe aus orthopädisch-traumatologischer Sicht aktuell keine Indikation für eine Umstellungsosteotomie im Bereich des linken Ellenbogengelenks und auch nicht für die Abtragung der Osteophyten im ulnaren Anteil. Aus handplastisch-chirurgischer Sicht habe man die Möglichkeit einer Dekompression des Nervus ulnaris im Sulcus ulnaris mit gegebenenfalls subkutaner Vorverlagerung besprochen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellungnahme vom 12. März 2015 (Urk. 6/122 S. 4) aus, für die bisherige Tätigkeit als Lüftungsmonteur seien Arbeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationseinwirkungen auf den linken Ellenbogen sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Vorhalteposition der Arme und insbesondere repetitive Tätigkeiten mit einseitiger Belastung der Arme nicht zumutbar. Das Heben, Tragen und Transportieren von Lasten von über 5-8 kg (bei ungünstigen Hebelwirkungen am linken Arm) und in günstiger Belastungsposition von über 20 kg solle vermieden werden. Leichte angepasste Tätigkeiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten, ohne (beidseitiges) Arbeiten in Vorhalteposition der Arme und ohne Überkopfarbeiten seien medizinisch-theoretisch weiterhin zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zu den in früheren Berichten aufgeführten Befunden fänden sich von Seiten der Bewegung und der Schmerzen keine wesentlichen Änderungen. Der Befund sei im Wesentlichen gleich geblieben. Neu sei ein Sulcus ulnaris-Syndrom hinzugekommen, welches aber nicht dauerhaft zu einem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden führe. Selbst im Falle eines operativen Eingriffes sei nach Abhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen. Zusammenfassend sei eine dauerhafte Verschlechterung nicht ausgewiesen. Seit der Verfügung vom 17. Mai 2010 sei keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Dezember 2015 erfolgte eine weitere Anmeldung bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (Urk. 6/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war vom 10. bis 30. Juni 2015 in der D.___, E.___, in stationärer Behandlung (Urk. 6/137/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten im Austrittsbericht vom 30. Juli 2015 (Urk. 6/137/9-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare chronische Schmerzen am linken Ellenbogengelenk mit progre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dienter Ulnardeviation seit zirka drei Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose: posttraumatisch nach vermuteter Ellenbogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraktur links im Kindesalter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschweres Sulcus ulnaris Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten weiter aus, die Symptomatik bestehe seit mehreren Monaten. Als traumatisches Lebensereignis sei die immobilisierende Behinderung der zweitjüngsten 16-jährigen Tochter des Beschwerdeführers nach einer miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glückten Operation am Rücken im Juli 2014 angegeben worden. Zusätzlich bestünden Stressfaktoren aufgrund der seit zwei Jahren bestehenden Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit, einer gravierenden Einschränkung der Belastbarkeit des linken Ellenbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens, der zweimaligen Ablehnung von Gesuchen durch die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sowie die aktuell eingetretene Arbeitslosigkeit der Ehefrau, welche die Familie seit einem Jahr finanziell unterhalten habe. Die drohenden Geldsorgen seien ein zentrales Thema der Grübeltendenzen des Beschwerdeführers mit zusätzlichen depressiven Symptomen im Rahmen von Antriebs- und Lustlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sozialem Rückzug, negativen Zukunftsperspektiven und trauriger Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte im Bericht vom 28. August 2015 (Urk. 6/128) aus, aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht stelle sich die Situation im Vergleich zu einer Voruntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 5. November 2014 unverändert dar. Es liege weiterhin ein formal mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweres Sulcus-ulnaris-Syndrom links vor. Auch klinisch zeigten sich keine neuen Aspekte. Wie im letzten Bericht erwähnt, sei vermutlich ein über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Anteil der Beschwerden nicht neurogener Natur. Die klinischen Zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen des Sulcus-ulnaris-Syndroms seien im Verhältnis nur gering ausgeprägt. Die überwiegende Schmerzsymptomatik bestehe durch eine Deviation des Ellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogengelenkes mit beginnender Arthrose (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist seit dem 22. Mai 2015 bei Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter Behandlung (Urk. 6/135 Ziff. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ nannte in einem Bericht vom 22. Januar 2016 (Urk. 6/135) als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, bei gegenwärtig schwerer depressiver Episode ohne psychotische Symptome, bestehend seit Frühling 2015 (Ziff. 1.1). Anamnestisch würden der Vater und der Grossvater des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers an einer schwere Depression leiden. Der Patient selber habe bereits zwei Mal unter depressiven Verstimmungen gelitten, welche kurzfristig bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hätten. Vor zirka einem Jahr sei es erneut zu depressiven Symptomen gekommen, die prolongiert und in der Stärke zugenommen hätten. Anfang Mai 2015 habe die Ehefrau des Patienten ihn für eine psychiatrische Behandlung angemeldet (S. 1 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer zeige sich niedergeschlagen, sehr ungeduldig, antriebs-, lust-, wert- und hoffnungslos. Zudem klage er über eine starke Vergesslichkeit und ein fehlendes Selbstwertgefühl und Selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauen. Nach einem Klinikaufenthalt habe sich das Zustandsbild kaum gebessert (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es fänden wöchentlich stützende psychiatrisch-psychotherapeutische Gespräche statt kombiniert mit einer Psychopharmakotherapie (S. 2 Ziff. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei aktuell nicht in der Lage, auf dem ersten Arbeitsmarkt irgendwelche Arbeiten zu erledigen. Die depressive Symptomatik sei so ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt, dass sich der Patient auch nicht konzentrieren könne. Aktuell bestünden im Rahmen der Depression starke psychische Einschränkungen wie eine Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsstörung, eine ausgeprägte Antriebsminderung und eine Denkstörung (S. 2 Ziff. 1.6-1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab in einem Bericht vom 2. Februar 2016 (Urk. 6/137/6-7) an, er betreue den Patienten seit dem Jahr 2010 hausärztlich. Seit jeher sei bei ihm eine wechselgradige Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion erkennbar. Weiter bestünden körperliche und chronische Schmerzen am linken Ellenbogengelenk, wahrscheinlich mit Status nach einem Ellenbogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch im Kindesalter. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ganzen Kontext mit massiven psychosozialen Problemen, einerseits beim Patienten selbst, andererseits mit Aggravation durch die schwere Erkrankung einer Tochter, habe sich der Allgemeinzustand des Patienten deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert. Der Patient sei absolut nicht mehr arbeitsfähig und aufgrund der Problematik auch nicht mehr ins Berufsleben integrierbar (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 4. März 2016 (Urk. 6/138 S. 3) aus, der Psychiater Dr. F.___ habe neben den bekannten Diagnosen im Bereich des Ellenbogens eine schwere Depression diagnostiziert, wobei bereits eine stationäre Behandlung erforderlich gewesen sei. Nach dem Bericht der Ärzte der E.___ vom 30. Juli 2015 habe die psychosoziale Belastung in der Familie stark zugenommen, da auch die Ehefrau inzwischen arbeitslos sei und die 16jährige Tochter nach einer Rückenoperation unter anhaltenden Beschwerden leide.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht stünden die psychosozialen Belastungen im Vordergrund des Geschehens. Eine wesentliche Veränderung sei nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer wurden aktuell eine depressive Störung, Schmerzen am linken Ellenbogen und ein mittelschweres Sulcus-ulnaris-Syndrom links diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert (E. 4.2 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte zuletzt mit Verfügung vom 21. Mai 2015 (Urk. 6/124) einen Anspruch auf IV-Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie Dr. B.___ im Bericht vom 28. August 2015 darlegte, liegt hinsichtlich des mittelschweren Sulcucs-ulnaris-Syndroms links seit der letztmaligen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eine weitgehend unveränderte medizinische Situation vor (E. 4.3 hiervor). Dr. B.___ machte keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Der RAD der Beschwerdegegnerin gab in der Stellungnahme vom 12. März 2015 jedoch an, dass trotz eines Sulcus-ulnaris-Syndroms nicht von einer längerdau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist (E. 3.5 hiervor). Daraus folgt, dass sich der medizinische Sachverhalt aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom Mai 2015 nicht verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von psychiatrischer Seite stellte Dr. F.___ im Bericht vom 22. Januar 2016 neu die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (vgl. E. 4.4 hiervor). Im Austrittsbericht der Ärzte der E.___ vom 30. Juli 2015 wurde dagegen lediglich eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert (E. 4.2 hiervor). Dafür, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der stationären Behandlung im Juni 2015 weiter ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert haben könnte, bestehen keine Anhaltspunkte. Die Angaben im Bericht von Dr. G.___ vom 2. Februar 2016, wonach seit längerem depressive Beschwerden bestünden, lassen ebenfalls nicht auf eine Verschlechterung im Sinne einer schweren depressiven Episode schliessen. Vielmehr ist davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass im Austrittsbericht vom 30. Juli 2015 und im Bericht von Dr. F.___ derselbe medizinische Sachverhalt beschrieben wird. Nachdem sich der Beschwerdeführer erst seit Mai 2015 bei Dr. F.___ in ambulanter Behandlung befindet, ist zudem nicht erstellt, dass eine konsequente Depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie seit Beginn der Behandlung fehlgeschlagen wäre (vgl. E. 5.1 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn für das vorliegende Verfahren lediglich die Glaubhaftmachung einer Verschlechterung vorausgesetzt ist, fehlt es gestützt auf die eingereichten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte an Anhaltspunkten, dass sich der Gesundheitszustand seit der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom Mai 2015 relevant verschlechtert haben könnte. Dabei ist namentlich zu berücksichtigen, dass seither bis zur erneuten Anmeldung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers im Dezember 2015 mit rund sieben Monaten erst relativ kurze Zeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen ist (E. 1.2 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass verglichen mit dem Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vom 21. Mai 2015 keine massgebliche Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands des Beschwerdeführers glaubhaft gemacht ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist nach dem Gesagten auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten. Die angefochtene Verfügung vom 27. Juni 2016 erweist sich folglich als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- anzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>