<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_187/2007 /hum </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Juli 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Eric Stern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Herrenacker 26, 8200 Schaffhausen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellung des Strafverfahrens (Betrug), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 30. März 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 30. März 2007 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen eine von X.________ eingereichte Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingabe vom 16. Mai 2007 (Poststempel) wendet sich X.________ mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> ist die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen. Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, beginnen gemäss <span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span> am folgenden Tag zu laufen. <span class="artref">Art. 46 BGG</span> regelt den Fristenstillstand. Nach Abs. 1 lit. a der genannten Bestimmung stehen gesetzlich oder richterlich nach Tagen bestimmte Fristen vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern still. Daraus folgt e contrario, dass stillgestandene Fristen am achten Tag nach Ostern (wieder) zu laufen beginnen, wobei der erste Tag nach Ablauf des Fristenstillstands als erster zu zählender Tag für die 30-tägige Beschwerdefrist zu werten ist (so schon <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-II-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page153">BGE 132 II 153</a> E. 4.2; Urteil des Bundesgerichts 6B_191/2007 vom 1. Juni 2007 E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der obergerichtliche Entscheid vom 30. März 2007 wurde der Beschwerdeführerin bzw. ihrem Rechtsvertreter am 2. April 2007, also während des in <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG</span> geregelten Fristenstillstandes vom siebenten Tag vor bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich mit dem Ende des Fristenstillstandes am 16. April 2007 zu laufen und endete am 15. Mai 2007. Da die vorliegende Beschwerde der Schweizerischen Post erst am 16. Mai 2007 und damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist übergeben worden ist, kann darauf zufolge Verspätung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Entsprechend diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 2. Juli 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>