<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-05-16-2C_298-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_298/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Mai 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Kocher. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Billag AG, Avenue de Tivoli 3, 1701 Freiburg, </div> <div class="para">Bundesamt für Kommunikation, Abt. Medien und Post, Sektion Radio und Fernsehen, Empfangsgebühren, Zukunftstrasse 44, 2503 Biel BE. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fernsehempfangsgebühren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 26. März 2018 (A-7316/2017). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1956; nachfolgend: der Gebührenpflichtige) hat Wohnsitz in U.________/SO. Am 12. Dezember 2017 hielt das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in Anwendung der Radio- und Fernsehverordnung vom 9. März 2007 (RTVV; SR 784.401), diese in der Fassung vom 5. November 2014, verfügungsweise fest, der Gebührenpflichtige sei von der rundfunkrechtlichen Gebührenpflicht nicht zu befreien. Denn unter <span class="artref">Art. 64 RTVV</span> ("Befreiung von der Gebührenpflicht auf Gesuch hin") falle nur, wer AHV- oder IV-berechtigt sei, jährliche Leistungen nach <span class="artref">Art. 3 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30)</span> erhalte und einen rechtskräftigen Entscheid über den Anspruch auf Ergänzungsleistungen einreiche. Auf den Gebührenpflichtigen treffe der Anspruch - mangels Berechtigung zum Bezug von Ergänzungsleistungen - nicht zu. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Dagegen erhob der Gebührenpflichtige am 23. Dezember 2017 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht, wobei er auch das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung stellte. Mit Zwischenverfügung vom 29. Dezember 2017 im Verfahren A-7316/2017 wies das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch ab und verpflichtete es den Gebührenpflichtigen zu einem Kostenvorschuss von Fr. 800.--, unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde im Unterlassungsfall. Das Bundesgericht bestätigte dies, nachdem der Gebührenpflichtige Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben hatte, mit Urteil 2C_21/2018 vom 25. Januar 2018 (vgl. ASA 86 S. 510). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit weiterer Zwischenverfügung vom 5. Februar 2018 forderte das Bundesverwaltungsgericht den Gebührenpflichtigen auf, den noch offenen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu erbringen, wozu es ihm Frist bis zum 26. Februar 2018 setzte und ihm abermals androhte, im Unterlassungsfall auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Zahlung blieb aus, worauf das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid A-7316/2017 vom 26. März 2018 auf die Beschwerde nicht eintrat und dem Gebührenpflichtigen Verfahrenskosten von Fr. 200.-- auferlegte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Mit Eingabe vom 3. April 2018 erhob der Gebührenpflichtige beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde, welche dieses am 10. April 2018 von Amtes wegen an das Bundesgericht weiterleitete. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.5.</b> Der Abteilungspräsident als Instruktionsrichter (<span class="artref">Art. 32 Abs. 1 BGG</span> [SR 173.110]) hat von Instruktionsmassnahmen abgesehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Der Gebührenpflichtige macht in seiner kurzen Eingabe im Wesentlichen geltend, er beziehe Sozialhilfe, weshalb er sich ausserstande sehe, die Gerichtskosten von Fr. 200.-- zu tragen. Es liege bekanntlich ein Härtefall vor. Entsprechend seien ihm die Kosten zu erlassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Im bereits erwähnten Urteil 2C_21/2018 vom 25. Januar 2018 erwog das Bundesgericht, die Vorinstanz habe die unentgeltliche Rechtspflege bundesrechtskonform verweigert. Folglich ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz Kosten erhebt. Hierzu besteht eine klare gesetzliche Grundlage (<span class="artref">Art. 63 Abs. 1 VwVG</span>). Der Betrag von Fr. 200.-- erscheint jedenfalls nicht als übersetzt, weshalb kein Anlass besteht, in die Kostenbemessung einzugreifen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Beschwerde erweist sich daher als offensichtlich unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 109 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Nach dem Unterliegerprinzip (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>) sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens grundsätzlich dem Gebührenpflichtigen aufzuerlegen. Falls dieser mit seiner Eingabe auch für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege ersucht haben sollte, was unklar bleibt, bestünde auch vor Bundesgericht offensichtliche Aussichtslosigkeit. Mit Blick auf die Sachlage erscheint es indes wiederum als gerechtfertigt, von der Kostenauferlegung abzusehen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). Das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren, so ein solches gestellt worden sein sollte, wird bzw. würde dadurch gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), das in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, steht keine Entschädigung zu (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Mai 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Kocher </div> </div></body></html>