{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2016-04-07", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2015-00747_2016-04-07.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=216192&W10_KEY=13013513&nTrefferzeile=2&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "2e42af3f92f08932b4e9de6e21660a5c"}, "Scrapedate": "2025-09-07", "Num": [" VB.2015.00747"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 07.04.2016 VB.2015.00747"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 07.04.2016 VB.2015.00747"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 07.04.2016 VB.2015.00747"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Massnahme nach Art. 61 StGB | Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr den Vollzug einer Massnahme nach Art. 61 StGB bei \u00dcbergangst\u00e4tern gem\u00e4ss Art. 3 Abs. 2 JStG (akzessorische Normenkontrolle). F\u00fcr den Beschwerdef\u00fchrer, ein \u00dcbergangst\u00e4ter nach Art. 3 Abs. 2 JStG, wurde vom Jugendgericht eine Massnahme nach Art. 61 StGB angeordnet, worauf das Amt f\u00fcr Justizvollzug (JUV), Abteilung Massnahmen und Strafen Junge Erwachsene, einen Vollzugsbefehl erliess. Der Beschwerdef\u00fchrer macht jedoch geltend, aufgrund Art. 42 Abs. 1 JStPO sei die Jugendanwaltschaft f\u00fcr den Vollzug der Massnahme zust\u00e4ndig und die gesetzliche Vollzugsregelung des Kantons Z\u00fcrich (\u00a7 33 Abs. 1 StJVG) widerspreche dem Bundesrecht. Gesetzliche Grundlagen zum Vollzug von Strafen und Massnahmen bzw. Schutzmassnahmen gem\u00e4ss JStG (E. 3). Auslegung von Art. 42 Abs. 1 JStPO in Anwendung des Methodenpluralismus (E. 5). Die wortgetreue Auslegung f\u00fchrt zum Schluss, dass unter Art. 42 Abs. 1 JStPO nur Schutzmassnahmen gem\u00e4ss JStG fallen (E. 5.3). Den Materialien lassen sich keine Anhaltspunkte entnehmen, welche die Auslegung nach dem Gesetzeswortlaut umzustossen verm\u00f6gen (E. 5.4-5). Die teleologische Auslegung f\u00fchrt zu dem Zweck der Bestimmung, dass verhindert werden soll, dass die Vollzugszust\u00e4ndigkeit einer Beh\u00f6rde \u00fcbertragen wird, welche \u00fcber wenig Fachkompetenz verf\u00fcgt. Das JUV verf\u00fcgt \u00fcber eine auf junge Erwachsene spezialisierte Abteilung, weshalb das n\u00f6tige Fachwissen gegeben ist (E. 5.8). Die Regelung des Kantons Z\u00fcrich gem\u00e4ss \u00a7 33 Abs. 1 StJVG, wonach die Jugendanwaltschaft f\u00fcr den Vollzug von Strafen und Schutzmassnahmen, nicht aber StGB-Massnahmen zust\u00e4ndig ist, verst\u00f6sst nicht gegen Art. 42 Abs. 1 JStPO (E. 5.12). Abweisung. Gew\u00e4hrung UP/URB."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "07.09.2025 00:06:06", "Checksum": "657371b82c3f79d4f784e0a9d9b160db"}