<h2>SubmittedText<h2><p>Die Strategien, welche die wichtigsten vom Bund kontrollierten Betriebe wie die Post, die SBB oder die Swisscom verfolgen, haben bis heute zahlreiche Fragen aufgeworfen und zu Ratlosigkeit geführt.</p><p>Angesichts der Gefahr:</p><p>- dass das Ansehen dieser Betriebe Schaden nimmt und sich die Bevölkerung mit diesen öffentlichen Dienstleistungsbetrieben nicht mehr identifizieren kann;</p><p>- dass diese Betriebe in ihrer Politik die Ziele des Service public nur noch unzureichend berücksichtigen;</p><p>ersuche ich den Bundesrat:</p><p>a. darauf zu achten, dass die vom Bund kontrollierten Betriebe ihren Auftrag als Service public wahrnehmen, indem er entsprechende Kontrollverfahren einführt;</p><p>b. innerhalb der vom Bund kontrollierten Betriebe eine Organisationsform zu fördern, die den Eigenheiten und Zielen des Service public entspricht, insbesondere was die Beziehung zu den Kunden, zum Personal und zu den lokalen Gegebenheiten betrifft. Statt der Versuchung nachzugeben, kritiklos Modelle aus der Privatwirtschaft zu übernehmen, sollte man nach eigenständigen Strategien suchen, die dem Wesen des Service public besser gerecht werden;</p><p>c. sicherzustellen, dass die Betriebspolitik mit den Prinzipien und den Ausrichtungen der schweizerischen Innenpolitik im Einklang steht, vor allem, was den Föderalismus und die Regionalpolitik betrifft;</p><p>d. die wirtschaftlichen Vorteile zu nutzen, die Grenzregionen als strategisch wichtige Brücken zur Realität und zu den Märkten der Nachbarländer bieten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.