<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.700/2004 /ast </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. Januar 2005 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">1. X.________, </div> <div class="para">2. Y.________, </div> <div class="para">3. Z.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Politische Gemeinde Güttingen, 8594 Güttingen, </div> <div class="para">handelnd durch den Gemeinderat Güttingen, Bahnhofstrasse 15, 8594 Güttingen, </div> <div class="para">Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude, 8510 Frauenfeld, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verkehrserschliessung Mehrzweckhalle, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau </div> <div class="para">vom 20. Oktober 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Gemeinde Güttingen ist Eigentümerin der auf ihrem Territorium liegenden Parzelle Nr. 48 (Rotewies). Die Schulgemeinde beabsichtigt, auf der Parzelle eine Mehrzweckhalle mit Aussenanlagen zu erstellen. Laut dem geltenden Zonenplan liegt die Parzelle in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Projekt (inkl. die vorgesehene verkehrsmässige Erschliessung) lag vom 28. März bis 16. April 2003 öffentlich auf. Gegen die vorgesehene Verkehrsführung wurde Einsprache erhoben, welche der Gemeinderat in Anwendung von <span class="artref">§ 109 PBG</span>/TG an das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) zum Entscheid überwies. Das DBU hiess die Einsprache am 29. Oktober 2003 gut und verweigerte die Baubewilligung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Baugesuch vom 12. Januar 2004, das vom 16. Januar bis 4. Februar 2004 öffentlich auflag, ersuchte die Politische Gemeinde Güttingen wiederum in Anwendung von <span class="artref">§ 109 PBG</span>/TG um Bewilligung der in der Folge neu projektierten Verkehrserschliessung Rotewies. Auch hiergegen wurde Einsprache erhoben. Mit Entscheid vom 17. Mai 2004 wies das DBU die Einsprache ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hiergegen gelangten die Einsprecher X.________ und Y.________ sowie Z.________ an das kantonale Verwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 20. Oktober 2004 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diesen ihnen am 4. November 2004 zugestellten Entscheid führen X.________ und Y.________ sowie Z.________ mit Eingabe vom 22. November (Postaufgabe: 27. November) 2004 der Sache nach staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (<span class="artref">Art. 84 Abs. 1 lit. a OG</span>). Sie beantragen im Wesentlichen, der Entscheid sei aufzuheben; "die Baubewilligung für die Verkehrserschliessung mit Parkplätzen der projektierten Mehrzweckhalle auf Parz. 48 sei, sofern erteilt, zu verweigern". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Unter den gegebenen Umständen ist davon abgesehen worden, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur. Soweit die Beschwerdeführer mehr als nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids verlangen, ist von vornherein nicht darauf einzutreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-I-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page129">BGE 129 I 129</a> E. 1.2.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">127 II 1</a> E. 2<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-104%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page104">125 I 104</a></span> E. 1b mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sodann ist festzustellen, dass das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren nicht einfach das vorangegangene kantonale Verfahren fortsetzt. Vielmehr stellt es - als ausserordentliches Rechtsmittel - ein selbstständiges staatsgerichtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte dient (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-IA-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 117 Ia 393</a> E. 1c). Die als verletzt erachteten verfassungsmässigen Rechte oder deren Teilgehalte sind zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden Erwägungen im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-I-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 127 I 38</a> E. 3c; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=15.01.2005&amp;to_date=03.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-IA-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">117 Ia 393</a> E. 1c, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die vorliegende Beschwerde vermag den genannten Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Die Beschwerdeführer beschränken sich im Wesentlichen darauf zu rügen, der angefochtene Entscheid sei "sehr fragwürdig"; mit der "Auslegung der Einsprachepunkte durch das Verwaltungsgericht" seien sie nicht einverstanden. Sie beanstanden den Entscheid des Verwaltungsgerichts in verschiedener Hinsicht (namentlich betreffend Linienführung der vorgesehenen strassenmässigen Erschliessung, Anzahl der projektierten Parkplätze und Verkehrssicherheit). Dabei üben sie indes bloss appellatorische, nach dem Gesagten also unzulässige Kritik am angefochtenen Entscheid. Doch beziehen sie sich in der Begründung ihrer Eingabe nicht auf verfassungsmässige Rechte und zeigen nicht auf, worin eine Missachtung der Verfassung liegen soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'200.-- wird den Beschwerdeführern auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Politischen Gemeinde Güttingen, dem Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 20. Januar 2005 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>