<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00150</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">8. Januar 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Locher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zanetti Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Blegistrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 9, 6340 Baar</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war als Taxifahrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sein korrekt parkiertes Fahrzeug, in welchem er sass, am 1. Juni 2018 von eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m aus einem Parkplatz rückwärtsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahrenden Fahrzeug touchiert wurde, wobei sich der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte verletzte (Urk. 7/1). Die erstbehandelnde Ärztin diagnostizierte im Bericht vom 23. Juni 2018 (Urk. 7/9) ein Halswirbelsäulen(HWS)-Schleudertrauma und eine Lendenwirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(LWS)-Kontusion (Ziff. 5) und attestierte eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 100 % vom 1. bis 30. Juni 2018 und eine solche von 80 % vom 1. bis 31. Juli 2018 (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. August 2019 stellte die Suva ihre Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) per 1. September 2019 ein (Urk. 7/88). Die dagegen gerich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Einsprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. September 2019 (Urk. 7/92/1-2) und 9. Dezember 2019 (Urk. 7/99/1-5) wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Entscheid vom 15. Mai 2020 ab (Urk. 7/101 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Mai 2020 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 17. Juni 2020 Beschwerde und beantragte die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen über den 1. Juni 2019 (richtig: 1. September 2019) hinaus (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juli 2020 schloss die Suva auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 27. August 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="UV107"></span><span id="UV162"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span id="UV115"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 367 E. 6a)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nweis auf BGE 125 V 351 E. 3b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzune</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465 E. 4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und E. 4.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungseinstellung per 1. September 2019 damit (Urk. 2), für die über den 1. September 2019 hinaus bestehenden Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden könne kein strukturelles, durch das Ereignis vom 1. Juni 2018 verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachtes Substrat objektiviert werden. Ein etwaiger Kausalzusammenhang zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Ereignis vom 1. Juni 2018 und den Beschwerden sei nicht adäquat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein (Urk. 1), indem die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang offen lasse, aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenne sie implizite, dass der medizinische Sachverhalt nicht ausreichend abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt sei (S. 5 Ziff. 16). Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten könne nicht beurteilt werden, dass keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorlägen, da zur Genese der anlässlich des MRI vom 28. Juni 2019 festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organischen Veränderungen an der HWS keine diesbezüglichen Aussagen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden seien. Insofern die Kreisärztin ausgeführt habe, es lägen keine trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Läsionen vor, habe sie dazu keine Begründung geliefert (S. 7 Ziff. 25). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Adäquanzprüfung sei unter diesen Umständen nicht zulässig (S. 7 f. Ziff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 26). Selbst aber wenn davon ausgegangen werde, dass die festgestellten organischen Veränderungen nicht unfallkausal seien, sei die Adäquanzprüfung zu früh erfolgt, fänden sich doch in den ärztlichen Aussagen keine zum Erreichen des Endzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands (S. 8 Ziff. 27 ff). Ausserdem werde ein Auffahrunfall nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung in der Regel als mittleres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert (S. 9 Ziff. 31). Selbst wenn die Adäquanzprüfung bereits zulässig wäre, wäre die Adäquanz zu bejahen (S. 10 Ziff. 41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer über den 1. September 2019 hinaus Anspruch auf Leistungen der Beschwerdegegnerin hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Arztzeugnis vom 23. Juni 2018 (Urk. 7/9) von Dr. h.c. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, erlitt der Beschwerdeführer am 1. Juni 2018 ein HWS-Schleudertrauma sowie eine LWS-Kontusion (Ziff. 5). Als Befunde nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwindel, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">starker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus, Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und Streckhaltung (Ziff. 4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 30. Juni und von 80 % vom 1. bis 31. Juli 2018 (Ziff. 8).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgefüllten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dokumentationsbogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma, bei der Beschwerdeführerin am 5. Juli 2018 eingegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/19)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann entnommen werden, dass die Beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der HWS schmerzhaft eingeschränkt war und sich die Schmerzen in den Hinterkopf, den Rücken und in beide Schultern ausdehnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 5a). Die neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologische Untersuchung fiel unauffällig aus (Ziff. 5b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt, und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie am Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten im Bericht vom 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 (Urk. 7/51) folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Schwindelattacken mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tinnitus seit 10 Jahren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> kraniozervikale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Beschleunigungstraumata (Status na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ch 27 Auffahrunfällen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes Typ 2 und arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiteren Abklärung eine Konsultation im Rahmen der Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechstunde besprochen worden (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht über die neuro-otologische Standortbestimmung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzarzt an der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. Februar 2019 (Urk. 7/70; inhaltlich identisch mit dem Bericht des Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isziplinären Zentrums für Schwindel und neurologische Sehstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Januar 2019, Urk. 7/71) ist zu entnehmen, dass sich in der Zusammenschau der Befunde eine normale klinische und apparative peripher-vestibuläre Funktion zeige. Im Vordergrund stehe für den Beschwerdeführer der störende Tinnitus, wobei audiologisch zudem eine leichtgradige, mehrheitlich symmetrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwerhörigkeit bestehe. Bei grossem Leidensdruck und auf expliziten Wunsch werde der Beschwerdeführer für eine Standortbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung und Beratung bezüglich Coping-Strategien an die Kollegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechstunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesen (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, stellte im Bericht vom 7. November 2018 (Urk. 7/47) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches (myofasziales und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikozephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Status nach erneuter PKW-Kollision am 1. Juni 2018, Status nach diversen (gemäss Patient 27) PKW-Unfällen in den vergangenen Jahren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tinnitus beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichte, dass es seit dem Unfall zu einer Akzentuierung der Verspannungen im Nackenbereich sowie zu einer Verstärkung des Pfeifens beider Ohren gekommen sei. Durch den konstanten Tinnitus (Pfeifen beider Ohren) leide er unter starken Schlafstörungen. Zusammen mit dem Tinnitus und den Nackenschmerzen komme es immer wieder zu Schwindelbeschwerden (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der aktuell beklagten Beschwerden (Tinnitus, intermittierender Schwank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwindel) ergäben sich von neurologischer Seite her keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für ein zugrundeliegendes organisch-neurologisches Korrelat. Die klinisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologische Untersuchung zeige keine Auffälligkeiten, insbesondere auch keine Anhaltspunkte für eine peripher- oder zentral-vestibuläre Funktionsstörung. Ob das aktuelle komplexe Beschwerdebild mit dem Unfall vom 1. Juni 2018 in einem kausalen Zusammenhang stehe, sei fraglich. Eine nicht unwesentliche Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausweitung beziehungsweise das Vorliegen funktioneller Beschwerden sei sehr wahrscheinlich. Bereits bei der letzten neurologischen Untersuchung vom 7. Juni 2017 habe eine funktionelle Überlagerung imponiert, die bereits damals als Symptomausweitung interpretiert worden sei (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Dezember 2018 (Urk. 7/55) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über das ambulante Assess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment in der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden folgende aktuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme aufgeführt (S. 1 unten):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tinnitus (vorbestehend)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch seit 1. Juni 2018 verstärkt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nackenschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verspannungen im Nacken-Schultergürtel-Bereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gestörter Nachtschlaf</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rein medizinisch seien keine weiteren Abklärungen erforderlich. Anhand der Abklärungsresultate sei eine intensivierte ambulante Therapie mit Betonung einer aktiven Bewegungstherapie im Sinne einer medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Trainingstherapie zu empfehlen. Die aktiven Übungen sollten zu einer wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eren Steigerung der Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit und zu einer Verbesserung der allgemeinen Ausdauer und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufsspezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Kraft und Ausdauerkomponenten führen (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht über das native </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magnetresonanztomogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (MR) des kranio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kalen Übergangs und der HWS von Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Radiologie, vom 28. Juni 2019 (Urk. 7/81) kann entnommen werden, dass eine HWS-Streckhaltung und eine leichte linkskonvexe Skoliose mit einer geringen Fehlrotationskomponente vorliegt. Zwischen C3 und C6 seien die Bandscheiben-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterränder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne wesentliche Einengung des Spinalkanals etwas ausgeweitet. Es seien multisegmentale leichte bis betonte Spondylarthrosen zu sehen, eine durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uncovertebralarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> foraminale Reizung der rechten C6-Wurzel sowie eine Reizung der C4- und der C6-Wurzel links seien möglich. Im Bereich der Gelenke zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okziput</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Atlas und Axis lägen intakte ossäre und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligamentäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse vor (unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Anästhesiologie, Kreisärztin, ging im Bericht vom 14. August 2019 (Urk. 7/86 S. 2) davon aus, dass die HWS schon vor dem Unfallereignis in stummer oder manifester Weise beeinträchtigt gewesen sei. Die LWS-Kontusion sei nur im Arztzeugnis UVG dokumentiert worden. In den letzten vorliegenden medizinischen Berichten vom 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig: 7.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig: 27.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dezember 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien keine Beschwerden in diesem Bereich mehr angegeben worden. Insofern sei davon auszugehen, dass diese abgeheilt seien. Eine weitere Abklärung beziehungsweise eine radiologische Diagnostik sei nicht notwendig. In der bildgebenden Diagnostik seien degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rative Veränderungen vor dem Unfall dokumentiert. Es seien keine traumatischen Läsionen nachgewiesen. Nach zirka 12 Monaten nach dem Ereignis spielten die Unfallfolgen im Beschwerdebild keine Rolle mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist vorab zu prüfen, ob im Zeitpunkt des Fallabschlusses der medizinische Endzustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG erreicht gewesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen der IV standen im vorliegenden Fall nie zur Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Sodann kann nach Lage der medizinischen Akten verlässlich gesagt werden, dass eine Fortsetzung der Heilbehandlung keine namhafte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Besserung mehr erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten liess: Der letzte Behandlungsvorschlag wurde von den Ärzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuro-otologischen Standortbestimmung gemacht (E. 3.3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, indem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beschwerdeführer für eine Standortbestimmung und Beratung bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Coping-Strategien an die Kollegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tinnitussprechstunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überwiesen. Weitergehende Behandlungsvorschläge wurden nicht gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerde wurde denn auch nicht weiter begründet, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Heilbehandlung noch eine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Besserung des Gesundheitszustandes versprach. Der Zeitpunkt des Fallab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlusses ist damit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist im Weiteren, ob beim Beschwerdeführer organisch objektiv ausg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesene Unfallfolgen vorliegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der erstbehandelnden Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.1.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer ein HWS-Schleudertrauma und eine LWS-Kontusion erlitt. Was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Schwindel, starker Tinnitus und Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufführte, sind subjektive Beschreibun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über das Missbefinden des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers, nicht aber klinische Befunde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dokumentationsfragebogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.1.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann als Befund lediglich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich des Nackens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entnommen werden, wobei die neurologische Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung ohne Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> normal ausfiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das native </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juni 2019 (E. 3.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> degenerative Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie Streckhaltung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte linkskonvexe Skoliose, ausgeweitete Bandscheiben-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterränder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne wesentliche Einengung des Spinalkanals sowie multisegmentale leichte bis be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonte Spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ylarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen C3 und C6 (E. 3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumatische Läsionen wurden im Bericht nicht erwähnt, weshalb davon auszugehen ist, dass solche auf dem MRI nicht ersichtlich und damit nicht ausgewiesen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell geklagten Beschwerden (Tinnitus, intermittierender Schwankschwindel)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fand der Neurologe keine Anhaltspunkte für ein zugrundeliegendes organisch-neurologisches Korrelat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Schliesslich ergaben auch die Untersuchungen durch die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine normale klinische und apparative peripher vestibuläre Funktion und eine leichtgradige, mehrheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich symmetrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwerhörigkeit (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen Akten zufolge liegen demnach keine organischen Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen vor, was denn auch von Kreisärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprechend gewürdigt wurde (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was der Beschwerdeführer gegen diese Würdigung vorbringt, gibt zu keiner abweichenden Betrachtungsweise Anlass. Gemäss ständiger Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung kann auf den Bericht versicherungsinterner Fachärzte abgestellt werden, wenn auch keine nur geringen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bestehen (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorstehende E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Liegen bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidwes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinischen Tatsachen keine vom Bericht der versicherungsinternen Fachärzte abweichenden Stellungnahmen anderer medizinischer Fachpersonen vor, so werden solche Zweifel in aller Regel zu verneinen sein (vgl. etwa Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_786/2019 vom 20. Februar 2020 E. 4.1). Da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht aufzuzeigen vermag, dass die über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. September 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinaus anhaltend geklagten Beschwerden von versicherungsexternen Fachpersonen als organisch hinreichend nachweisbar qualifiziert worden wären, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch nur geringe Zweifel an der Richtigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussfolgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verneinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daran ändert auch nichts, dass diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurz und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich gestützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Akten verfasst wurden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen keine Anhaltspunkte für das Vorliegen organisch nachweisbarer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist nicht ersichtlich, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">levante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufschlüsse von weiteren spezialärztlichen Erhebungen zu erwarten sind, weshalb keine Not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigkeit für ergänzende Abklärungen besteht (antizipierte Beweiswürdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung; BGE 134 I 140 E. 5.3, 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehlt es nach dem Gesagten an organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen des Unfalles vom 1. Juni 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesst das zwar die natürliche Unfallkausalität der bestehenden Beschwerden nicht aus. Anders als bei einem klaren unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten organischen Korrelat kann der zusätzlich zum natürlichen erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche adäquate Kausalzusammenhang aber nicht ohne besondere Prüfung bejaht werden. Ergibt sich hierbei, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (BGE 135 V 465 E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gutachterliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme von Dipl.-Ing. (FH) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. August 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/35/28-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrug die stoss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta v) des Fahrzeuges des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers quer zur Fahrtrichtung maximal 1 km/h und längs und in Fahrtrichtung maximal 1 km/h. Die Beschwerdegegnerin nahm gestützt darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichtes Unfallereignis an und verneinte die Adäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 9 f. Ziff. 4.2.1-2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer machte dagegen geltend, ein Auffahrunfall werde rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss in der Regel als mittleres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert. Ein leichtes Unfallereignis werde lediglich angenommen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr tiefem Delta-v und bei zusätzlich weitgehendem Fehlen von unmittelbar nach dem Unfall auftretenden Beschwerden. Das vom Haftpflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer bei einer quasi internen Stelle in Auftrag gegebene rudimentäre un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falltechnische Gutachten vermöge nicht zu überzeugen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 9 Ziff. 31-32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Adäquanzprüfung werden versicherungsinterne unfallanalytische Expertisen bei der Beurteilung der Unfallschwere regelmässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschlossen. Diesen kommt nach der Rechtsprechung unter den gleichen Voraussetzungen Beweiswert zu wie den Gutachten versicherungsinterner Ärzte (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_128/2009 E. 4.3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch vorstehende E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besondere Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung objektiv als begründet erscheinen lassen, liegen nicht vor und werden vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig trifft es zu, dass das festgestellte Delta-v nicht nachvollzogen werden kann. Der Gutachter führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Nachvollziehbarkeit seiner Schlüsse den Unfallhergang sowie die nur geringen Schäden an beiden Fahrzeugen an. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allein mit seinem laienhaften Sachverstand vermag der Beschwerdeführer die unfallanalytische Stellungnahme von Dipl.-Ing. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu entkräften.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann bei Unfällen, welchen eine Geschwindigkeitsänderung von lediglich 5 bis 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">km/h zugrunde liegt, die Adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quanz des Kausalzusammenhangs in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 33/01 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2001). Im Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 158/05</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. August 2005 wies das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann auf ein Präjudiz vom 10. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2004 (Urteil U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 174/03</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4) hin, in welchem bei einer kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung von 4 bis max. 7 km/h das Ereignis nicht als leichter, sondern als banaler Unfall qualifiziert wurde. In diesem Entscheid hielt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass namentlich bei kollisionsbedingten Geschwindigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen unter 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">km/h und dem weitgehenden Fehlen von unmittelbar im Anschluss an den Unfall aufgetretenen Beschwerden grundsätzlich von einem leichten Unfall auszugehen sei (E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging in seiner Praxis ferner bei einer Geschwindigkeitsänderung von 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">km/h von einer leichten Kollision aus (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 402/05</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Praxis des Bundesgerichtes finden sich indes auch Beispiele, bei welchen eine Geschwindigkeitsänderung von 2 bis 7 km/h als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen eingestuft wurde (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_89/2000 vom 3. Oktober 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7). Hierbei ging es indes lediglich um die Feststellung, dass jedenfalls nicht von einem schwereren Ere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ignis ausgegangen werden könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insoweit sich der Beschwerdeführer auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_626/2009 vom 9. November 2009 E. 4.2.2, wonach ein Auffahrunfall in der Regel als mittleres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert werde, stützt, ist ihm entgegenzuhalten, dass es sich vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eindeutig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht um einen Auffahrunfall handelte. Sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längs der Fahrbahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stehendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fahrzeug wurde von einem rückwärts aus einem Parkplatz fahrenden Auto seitlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, an der Stossstange (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/35/29-30)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestreift. Die stossbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta v) betrug laut Dipl.-Ing. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich 1 km/h, eine nennens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werte Insassenbewegung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vor und die Belastung des Körpers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlich unter einer Vollbremsung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deuten die sich aus der Fotodokumentation erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Schäden am Fahrzeug (Urk. 7/35/9-18) nicht auf eine heftige Kollision hin.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer selber schilderte das Unfallereignis in der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung als Touchieren, und nicht als Aufprall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Beschwerdegegnerin ist daher auf einen leichten Unfall zu schliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Letztendlich kann di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Frage der Unfallschwere offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleiben, da die Adäquanz des Kausalzusammenhangs selbst dann zu verneinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn von einem mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Unfall (im mittleren Grenzbereich zu den leichten Ereignissen) aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sich aus dem Folgenden anhand der Beurteilung der relevan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Adäquanzkriterien ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Diagnose eines Schleudertraumas der HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügt für sich allein nicht zur Bejahung des Kriteriums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besonderen Art der erlittenen Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es bedarf hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu einer besonderen Schwere der für das Verletzungsbild typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, die das Beschwerdebild beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine HWS-Distorsion, welche eine bereits erheblich vorgeschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte Wirbelsäule trifft, ist speziell geeignet, die typischen Symptome hervorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufen, weshalb sie als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_785/2007 vom 11. Juni 2008 E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Unfall vom 1. Juni 2018 war der Beschwerdeführer nach seinen eigenen (Urk. 1 S. 9 Ziff. 36) und den anamnestischen Angaben der Ärzte in weit über 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verkehrsunfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit HWS-Beteiligung involviert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig, dass er vor dem Ereignis vom 1. Juni 2018 aufgrund von HWS-Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsunfähig oder deswegen in ärztlicher Behandlung war, so dass nicht davon auszugehen ist, dass die Wirbelsäule dermassen erheblich vorgeschädigt war, dass die am 1. Juni 2018 erlittene HWS-Distorsion als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der ärztlichen Behandlung und den erheblichen Beschwerden, welche bei der Beurteilung der spezifischen Adäquanzkriterien zu berücksichtigen sind, darf nicht bereits auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Kompli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationen geschlossen werden. Es bedarf hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu besonderer Gründe, welche die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heilung beeinträchtigt haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2009 E. 4.8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, er sei am 15. November 2018 in einen weiteren Verkehrsunfall verwickelt gewesen, wobei es zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerden und zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen sei (Urk. 1 S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Ziff. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits einen Monat später aber ging Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) davon aus, dass unter einer gezielten Therapie eine schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich sei (S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich mit anderen Fällen von HWS-Distorsionstraumen und äquivalenten Verletzungen sind damit keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für bis zum Fallabschluss eingetretene erhebliche Komplikationen ersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich; auch kann nicht von einem schwierigen Heilungsverlauf gesprochen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer ärztlichen Fehlbehandlung im Sinne des Kriteriums ist nur auszugehen, wenn in der medizinischen Wissenschaft und Praxis ein gewisser Konsens über die Schädlichkeit einer Therapiemethode besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_1020/2008 vom 8. April 2009 E. 5.6.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Bemerkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), die Häufigkeit beziehungsweise Dauer der Therapie und der Anteil der aktiven Bewegungstherapie sei angesichts der aktuellen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen zu gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann nicht auf eine Schädlichkeit der Th</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erapiemethode geschlossen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann nur erfüllen, wer zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überwindung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachweislich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernsthafte Anstrengungen unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nimmt. Konkret muss der Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raschmöglichst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 134 V 109 E. 10.2.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zeigte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bezüglich baldiger Aufnahme der Arbeit eine verhaltene Haltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist lediglich das Kriterium der erheblichen Beschwerden erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss beurteilt sich die Erheblichkeit der Beschwerden nach den glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Schmerzen (BGE 134 V 109 E. 10.2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nachdem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf klinisch nicht plausible Schmerzen hindeutete (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 7), ist davon auszugehen, dass dieses Kriterium nicht besonders ausgeprägt ist, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Adäquanz zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht über den 1. September 2019 verneint hat, weshalb die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Locher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher <span id="CURSOR"></span></p></div> </div></body></html>