<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00135</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1983 geborene X.___ war bei der Y.___ als Gärtner angestellt und in dieser Funktion bei der Suva unfallversichert gewesen, als er gemäss Schadenmeldung vom 28. August 2014 (Urk. 9/1) am 17. Juli 2014 in Göttingen als Beifahrer einen Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tounfall mit Verletzungen am rechten Ellbogen, an der rechten Schulter, an der Halswirbelsäule (HWS) und an Becken, Knie sowie Kopf (erhebliche Prellungen, Kieferprobleme, HWS-Trauma, Hämatome, Muskelfaserriss im Arm) erlitten hatte. Die Suva erbrachte daraufhin die gesetzlichen Versicherungsleistungen und tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte Abklärungen in medizinischer Hinsicht sowie zum Unfallhergang. Das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsverhältnis bei der Y.___ wurde per 30. November 2014 aufgelöst (Urk. 9/55 S. 2). Am 13. Januar 2015 (Urk. 9/92) teilte die Suva dem Versicherten mit, dass er gemäss den medizinischen Berichten auf dem allgemeinen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt voll arbeitsfähig sei und der Anspruch auf weitere Taggelder daher entfalle. Entgegenkommenderweise würden die Taggelder weiterhin bis am 31. März 2015 ausgerichtet und demnach ab dem 1. April 2015 eingestellt. Am 16. Juli 2015 (Urk. 9/105) wurde der Schadenfall unter der Annahme, dass der Versicherte wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der geheilt sei, abgeschlossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Juli 2016 erlitt der Versicherte einen zweiten Unfall, bei dem er sich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Bagatellunfall-Meldung vom 8. Juli 2016 respektive Schadenmeldung vom 29. Juli 2016 (Urk. 8/1 f.) beim Ablegen einer Steinplatte einen Nerv/Muskel am rechten Arm zerrte. Zu diesem Zeitpunkt war er bei der Z.___ als Montagemitarbeiter angestellt und in dieser Funktion bei der Suva unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert. Nach Rücksprache mit Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Neurochirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie (Urk. 8/19), teilte diese dem Versicherten am 11. Oktober 2016 (Urk. 8/20) mit, dass er Beschwerden des Arms habe melden lassen, die er auf das Ereignis vom 6. Juli 2016 zurückführe. Aufgrund der medizinischen Unterlagen bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 6. Juli 2016 und den gemeldeten Beschwerden. Die Suva sei demzufolge nicht leistungspflichtig, weshalb man keine Versicherungsleistungen erbringen könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin ging bei der Suva am 14. Oktober 2016 eine Rückfallmeldung im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 (Urk. 9/110 ff.) ein. Nach weiteren Abklärungen, insbesondere der erneuten Rücksprache mit Dr. A.___ (Urk. 8/23), verneinte die Suva ihre Leistungspflicht hinsichtlich der beiden Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denfälle mit Verfügung vom 25. Oktober 2016 (Urk. 8/25). Gegen diesen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid erhob der Versicherte am 31. Oktober 2016 (Urk. 8/29) Einsprache. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raufhin erstattete Dr. A.___ am 22. November 2016 (Urk. 8/32) eine kreisärztliche Stellungnahme. Nach weiteren Abklärungen wies die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 18. Mai 2017 (Urk. 8/45 = Urk. 2/1) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 30. Mai 2017 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte sinngemäss die Ausrichtung von Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seitens der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 17. August 2017 (Urk. 7) beantragte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 28. August 2017 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu beurteilende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">älle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. Juli 2014 (Urk. 9/1) sowie 6. Juli 2016 (Urk. 8/1 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, für Bezüger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 UVG (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 125 V 351 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/ee). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soll ein Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid vom 18. Mai 2017 (Urk. 2/1) dahingehend, dass Kreisarzt Dr. A.___ am 22. November 2016 (Urk. 8/32) mit sorgfältiger und überzeugender Begründung zum Schluss gelangt sei, dass die geklagten Beschwerden nicht auf die Unfälle vom 17. Juli 2014 sowie 6. Juli 2016 zurückzuführen seien. Mit ihm sei davon auszugehen, dass keine Unfallfolgen vorliegen würden. Eine anderslautende Beurteilung liege jedenfalls nicht vor. Es bestehe deshalb kein Anlass, seine Einschätzung in Zweifel zu zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den suva-versicherten Ereignissen vom 17. Juli 2014 und 6. Juli 2016 lasse sich nicht nachweisen, jedenfalls nicht mit der geforderten überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit (S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 17. August 2017 (Urk. 7) legte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ergänzend dar, aus den medizinischen Akten gehe eine dorsolaterale Diskushernie hervor. Den Beurteilungen von Dr. med. B.___, Facharzt für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, und Kreisarzt Dr. A.___ folgend bestehe kein überwiegend wahrscheinli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden des Beschwerdeführers und den beiden Ereignissen vom 17. Juli 2014 und 6. Juli 2016. Ein Unfall sei sodann nur in Ausnahmefällen geeignet, eine Bandscheibenverletzung hervorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufen, zumal eine gesunde Bandscheibe derart widerstandsfähig sei, dass unter Gewalteinwirkung eher die Wirbelknochen brechen würden, als dass die Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheibe verletzt würde. Eine solche Ausnahme bestehe vorliegend nicht (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte dagegen im Wesentlichen geltend, er leide an einer Diskushernie Höhe C5/6. Unter Hinweis auf die Einschätzung des Regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung brachte er weiter vor, die kreisärztlichen Ausführungen vom 10. Oktober 2016 und 22. November 2016 seien nicht nachvollziehbar (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage im Zusammenhang mit den beiden Unfallereignissen vom 17. Juli 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/1) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/1 f.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsentiert sich wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Bericht des Zentrums für Chirurgie des C.___ vom 17. Juni (richtig wohl Juli) 2014 zog sich der Beschwerdeführer beim Autounfall vom gleichen Tag multiple Prellungen zu. Es wurden (soweit leserlich) Schmerzen an der HWS und an der rechten Schulter erwähnt. Radiologisch hätten sich an HWS, Dens und Schulter rechts keine frischen Verletzungen gezeigt (Urk. 9/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhaltender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen im rechten Ellbogen stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Klinik vor (Urk. 9/23). Im entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Bericht wurde seitens des Zentrums Chirurgie des C.___ eine Prellung des rechten Ellbogens diagnostiziert, wobei der Röntgenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund keinen Hinweis auf frische Frakturen zeigte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Oktober 2014 (Urk. 9/43) führte Dr. med. D.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinmedizin (D), aus, der Beschwerdeführer habe sich am 23. Juli 2014 erstmals in Behandlung begeben, da er im Rahmen eines Verkehrsunfalls am 17. Juli 2014 verletzt worden sei. Die Erstversorgung nach dem Unfall sei im C.___ vorgenommen worden. Der Beschwerdeführer habe anfänglich eine deutliche Symptomatik von Seiten der HWS aufgewiesen, die aber innerhalb von einer Woche deutlich rückläufig gewesen sei. Begründend für die langfristige Arbeitsunfähigkeit sei eine Quetschungsverletzung des rechten Unterarms, wobei dort ausser einem oberflächlichen Hämatom anfänglich auch eine etwa 5x4 cm grosse prallelastische, in der Muskulatur gelegene Verhärtung tastbar gewesen sei. Offensichtlich in der Folge der traumatischen Einwirkung sei es zu einer Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kelverletzung mit entsprechender Einblutung gekommen. Daraus sei eine deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Minderbelastbarkeit der rechten Hand gefolgt, unter anderem sei ein kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voller Faustschluss nicht möglich gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des E.___ vom 12. Oktober 2014 (Urk. 9/42) wurde als Hauptdiagnose ein Status nach Einklemmung des rechten Armes mit schwer beeinträchtigenden – seit Arbeitsbeginn vor drei Tagen zunehmenden - muskulären Schmerzen an Schulter und Arm festgehalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht der F.___ vom 16. Oktober 2014 (Urk. 9/52) diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates, eine posttraumatische Cervicobrachialgie rechts mit/bei Zustand nach craniocervicalem Beschleunigungstrauma, Differenzialdiagnose Plexus-Ir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ritation, sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische radiale Epicondylopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie. Beim Beschwerdeführer bestehe eine etwas diffuse Schmerzsymptomatologie im Rahmen einer posttraumatischen Cervicobrachialgie. Aufgrund des Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignisses sei mit einer erheblichen Krafteinwirkung zu rechnen, die durchaus ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet sei, eine Läsion der HWS oder des Plexus brachialis zu bewirken. Aufgrund der klinischen Untersuchung erscheine die Schulter selbst unverletzt. Zudem be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden Zeichen der radialen Epicondylopathie (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführter Bildgebung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/48) führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. G.___ am 21. Oktober 2014 (Urk. 9/50) aus, der Verdacht auf eine posttraumatische radiale Epicondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lopathie habe sich auch magnetresonanztomographisch nachweisen lassen. Die bestehenden Cervicobrachialgien könnten alleinig durch diese Problematik aber nicht erklärt werden; die durchgeführte MRT der HWS (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/47) sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig geblieben, ebenso wie die klinische Untersuchung der Schulter. Aufgrund der wohl erheblichen Krafteinwirkung, wenn auch von ipsilateral, stelle sich für ihn die Frage nach einer möglichen Plexusreizung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. November 2014 (Urk. 9/81) diagnostizierte Dr. B.___ von der Neurologie am Rosenberg den Verdacht auf eine traumatische Plexusbrachialisläsion rechts, eine HWS-Beschleunigungsverletzung Quebec task force Grad III sowie eine Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ralgia parästhetica rechts (posttraumatisch bei Hämatom im Leistenbereich; S. 2). Er führte aus, er gehe beim Beschwerdeführer von einer traumatischen Plexuslä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion rechts aus, möglicherweise initial mit Betonung auf eine obere Plexusläsion, welche die Abduktionsparese des rechten Armes erklären könnte. Bei rascher Rückbildung der Beschwerden innerhalb von zwei bis drei Wochen habe hier am ehesten eine Neurapraxie stattgefunden. Bei in der Elektromyographie (EMG; vgl. Urk. 9/81 S. 5-6) noch nachweisbar erhöhter Polyphasierate als subakut neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Schädigung habe aber auch eine leichte Axonotmesis stattgefunden. Eine subakut neurogene Schädigung lasse sich auch im Musculus extensor digitorum communis feststellen passend zum klinischen Befund einer Extensionsparese der Hand und Finger rechts. Eine neurogene Schädigung der Flexoren, welche den verminderten Händedruck erklären könnten, finde sich elektromyographisch nicht. Insgesamt seien verschiedene Nerven (Nervus medianus, Nervus radialis, Nervus axillaris), verschiedene Radices (C5-C8) und verschiedene Anteile des Ple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xus brachialis betroffen, weshalb er von einer Plexusaffektion im Rahmen des Traumas ausgehen müsse. Diese sei zum Glück gering ausgeprägt und führe nicht zu behindernden Paresen. Problematisch seien in erster Linie die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer angegebenen Beschwerden, welche durch Belastung aggravierten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5. Januar 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/89) schloss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine traumatische Plexusläsion rechts mit/bei Zustand nach HWS-Distorsion. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe sich nach nun durchgeführter M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnetresonanz (MRT/MRI)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Abklärung der HWS und des rechten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ellbogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sowie neurologischer Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung gemeldet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> orthopädische Verdachtsdiagnose habe neurologisch bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt werden können. Die neurologische Problematik werde die weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits- und Erwerbsfähigkeit bestimmen, eine Besserung sei mittelfristig zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Aktenlage stellte die Beschwerdegegnerin - nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Y.___ per 30. November 2014 (Urk. 9/80/1) - am 13. Januar 2015 die Taggeldleistungen per 31. März 2015 ein unter weiterer Übernahme der Behandlungskosten (Urk. 9/92). Diese formlose Mitteilung blieb unbeanstandet. Am 8. Juli 2015 trat der Beschwerdeführer eine neue Stelle an (Urk. 8/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Notfallpraxis des H.___ vom 6. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichentags erlittenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/13 S. 2) ist als Diagnose der Verdacht auf eine Reizung des Nervus radialis rechts zu entnehmen. Der Beschwerdeführer habe heute eine Steinplatte getragen und dabei eine Drehbewegung im Ellbogen gemacht. Seitdem bestünden Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und eine Spannung im gesamten Unterarm rechts. Als Befunde wurden ein reizloser Arm ohne Schwellung, aber eine Druckdolenz im Bereich des Verlaufs des Nervus radialis erhoben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. August 2016 (Urk. 8/10) hielt Dr. med. I.___, Fachärztin für Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizin, fest, im Verlauf habe der Beschwerdeführer eine Zunahme der Beschwerden bemerkt, er könne den Kopf nicht mehr nach hinten und zur Seite bewegen, des Weiteren bestünden Sensibilitätsstörungen des rechten Armes. Bei der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung seien eine Kraftminderung und eine Sensibilitätsstörung im Bereich des rechten Armes aufgefallen. In der MRI-Untersuchung der HWS (Urk. 8/44 S. 13) habe sich im Bereich der Nervenwurzel C6 rechts eine dorsolaterale Diskushernie gezeigt, die komprimierend auf die Nervenwurzel C6 wirke. Sie bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit ab 26. Juli 2016 (vgl. auch Urk. 8/14/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der J.___ vom 5. Oktober 2016 (Urk. 8/22) wurde eine schmerzhafte, sensorische C6-Radikulopathie mit/bei Diskushernie C5/6 mit Tangierung der Nervenwurzel C6 diagnostiziert. Ab und zu würden Schmerzen in den Arm austrahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Oktober 2016 (Urk. 8/19) hielt Dr. A.___ fest, es sei beim Tragen einer Steinplatte zu einer Rotationsbewegung im Ellbogen und daraufhin ausgelösten Schmerzen im Ellbogen und entlang des Unterarmes gekommen. Eine Affektion der HWS habe überwiegend wahrscheinlich nicht stattgefunden. Die aktuellen Beschwerden würden nun auf eine kernspintomographisch dargestellte, sehr kleine Diskushernie der HWS zurückgeführt. Diese sei überwiegend wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht unfallkausal und sei bereits in der vorausgehenden Voruntersuchung in ähnlicher Form vorhanden gewesen. An dieser Beurteilung hielt der Kreisarzt am 24. Oktober 2016 (Urk. 8/23) auf die Rückfallmeldung des Beschwerdeführers hin (Urk. 9/110) fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 22. November 2016 (Urk. 8/32) führte Dr. A.___ aus, die Unfallmeldung gebe an, dass der Beschwerdeführer sich beim Heben einer Last den Unterarm verdreht habe. Vom Beschwerdeführer selber werde später angegeben, dass es sich dabei um eine etwa 200 kg schwere Stein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platte gehandelt habe. Nach dem Ereignis sei sein Arm taub geworden. Die Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsultation in der Notfallpraxis des H.___ beschreibe eine Reizung des Nervus radialis ohne neurologische Ausfallsymptomatik, aber bestehendem Druckschmerz entlang des Nervs. Seitens Dr. I.___ werde gemäss Bericht vom 26. Juli 2016 von einem Schmerz und sensomotorischer Ausfallsymptomatik im Bereich des rechten Armes gesprochen (S. 4). Eine dermatomale respektive myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomale Eingrenzung werde hierbei nicht vorgenommen, so dass der Befund nicht zu spezifizieren sei. In der Folge sei die Zuweisung zu einem MRI der HWS erfolgt, welches am 2. August 2016 am H.___ durchgeführt worden sei (Urk. 8/44 S. 13). Hierin werde eine dorsolaterale beidseits akzentuierte Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie des Halswirbelkörpers (HWK) 5/6, rechts mehr als links, mit konseku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Obliteration des Neuroforamens rechts und Kompression der Nervenwurzel C6 rechts beschrieben. In persönlicher Beurteilung der vorliegenden Kernspinto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mographie zeige sich eine Dehydratation der cervicalen Bandscheiben, insgesamt etwas über der Altersnorm liegend. Im Segment HWK 5/6 bestehe eine minimal verstärkte dorsale bis dorsolaterale Vorwölbung der Bandscheibe im Rahmen des natürlichen Degenerationsprozesses, von einer Diskushernie contained oder non-contained könne nicht gesprochen werden. Beim Beschwerdeführer sei es bereits 2014 zu einem Trauma im Sinne eines Verkehrsunfalles gekommen. Hieraus sei ebenfalls eine Armschmerzsymptomatik rechts resultiert, die gemäss letztvorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gender medizinischer Dokumentation als Verdacht auf eine traumatische Plexus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachioradialis-Läsion interpretiert worden sei. Der Verdacht sei später seitens der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Direct Line Versicherung Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht bestätigt bewertet worden u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd der Beschwerdeführer habe einer neurologischen Begutachtung zugewiesen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sollen. Weitere Informationen würden nicht vorliegen. Im Rahmen des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles 2014 sei ebenfalls ein MRI der HWS angefertigt worden (Urk. 9/47). Im Vergleich zum aktuellen Befund habe sich die Bandscheibe HWK 5/6 nur mini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malst degenerativ verändert. Zusammenfassend liege im geschilderten Ereignis kein biomechanisch adäquates Trauma vor, um eine strukturelle Veränderung an der cervicalen Bandscheibe respektive den umgebenden knöchernen Strukturen hervorrufen zu können. Die objektivierten bildgebenden Befunde zeigten eine minimale degenerative Diskusveränderung HWK 5/6 mit allenfalls Tangierung, aber nicht Kompression der abgehenden Nervenwurzel C6 rechts. Ein überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wahrscheinlich unfallkausaler Zusammenhang zwischen einer cervical ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geleiteten Radikulopathie bestehe nicht. Aufgrund des Ereignisses wäre eher von einer peripheren Nervenaffektion auszugehen, welche aber in der vorliegenden Diagnostik nicht aufgegriffen werde (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Dezember 2016 (Urk. 8/44 S. 19 ff.) diagnostizierte Dr. B.___ ein Verhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrauma am 6. Juli 2016 mit passageren Sensibilitätsstörungen und Verdacht auf schmerzhafte, sensorische C6-Radikulopathie (MRI HWS vom 2. August und 11. November 2016: Diskusprotrusion HWK 5/6 mit Kompression C6 rechts). Elektromyographisch bestand kein Hinweis auf eine neurogene Schädigung des Musculus biceps brachii rechts und somit keine relevante C6-Radikulopathie. Der Facharzt führte aus, insgesamt liege ein günstiger Spontanverlauf im Rahmen der rehabilitativen Massnahmen durch die Physiotherapie vor. Er finde heute keinen Hinweis für ein relevantes C6-Syndrom rechts. Eine muskuläre Zerrung oder auch Affektion von Nervenstrukturen (Plexus brachialis/Radix C6) im Rahmen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebetraumas ohne strukturelles Korrelat könne nicht ausgeschlossen werden. Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Zusammenhang der Diskusprotrusion mit dem Unfall von 2014 könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestätigt werden (S. 19). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem ärztlichen Bericht vom 30. März 2017 (Urk. 8/44 S. 4 ff.) hielt Dr. I.___ als Diagnosen ein cervicales Schmerzsyndrom bei Diskusprotrusion HWK 5/6 foraminal beidseits, rechts mehr als links, mit Kompression der Nervenwurzel C6 rechts sowie unklare Schmerzen im Bereich des Musculus brachioradialis rechts fest (S. 10). Anlässlich der klinischen Untersuchung lag ein Druckschmerz im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich des Epicondylus radialis rechts sowie des Musculus brachioradialis rechts vor, wobei Kraft und Sensibilität an den oberen Extremitäten unauffällig waren. Im Bereich des Musculus brachioradialis rechts bestanden fragliche leichte Tro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phikstörungen im Vergleich zu links (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berufung auf das MRI vom 2. August 2016, das eine Diskushernie auf der Höhe C5/6 zeigte (vgl. dazu E. 3.2.2), machte der Beschwerdeführer geltend, er habe seit dem Ereignis vom 6. Juli 2014 (richtig: 2016) die gleichen Probleme wie nach dem Autounfall im Jahr 2014. Soweit ersichtlich postulierte er einen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang der HWS-Beschwerden zu den Unfällen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Vorfall vom 6. Juli 2016 zog sich der Beschwerdeführer beim Ablegen einer Steinplatte (Verhebetrauma) eine Zerrung am rechten Arm zu (Urk. 8/1). Im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt der Notfallpraxis des H.___ war von einer Drehbewegung im Ellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogen und seitherigen Beschwerden im gesamten rechten Unterarm die Rede (E. 3.2.1), was Hausärztin Dr. I.___ später bestätigte (E. 3.2.2 und E. 3.2.7). Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über der Beschwerdegegnerin gab der Beschwerdeführer an, er sei beim Tragen der 200 kg schweren Steinplatte (mit fünf oder sechs anderen Personen) in ein Loch gestanden und habe sich dabei «den Arm irgendwie verdreht». Der Arm sei daraufhin taub geworden (Urk. 8/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erst anlässlich einer neuerlichen Hausarztkonsultation vom 26. Juli 2016 war un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Hinweis auf eine Schmerzzunahme die Rede davon, der Beschwerdeführer könne den Kopf nicht mehr vollständig bewegen (Urk. 8/10). Die angeordnete Bildgebung zeigte die beschwerdeweise erwähnte Diskushernie C6, welche sich in den nachfolgenden Abklärungen bestätigte (E. 3.2.3-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar vermochte Dr. B.___ eine muskuläre Zerrung oder Affektion der Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturen im Rahmen des Verhebetraumas nicht auszuschliessen, allerdings er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben weder er noch einer der übrigen befassten Ärzte entsprechende Verletzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Zudem fällt im Hinblick auf die Beurteilung der Kausalität ins Gewicht, dass sich der Beschwerdeführer laut eigenen Aussagen beim Unfall am rechten Arm und nicht an der HWS verletzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich des Unfallversicherungsrechts entspricht es einer medizinischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen, und ein Unfallereignis nur ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt (Urteil des Bundesgerichts 8C_13/2018 vom 9. Mai 2018 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss kann eine Diskushernie nur dann als weitgehend unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2007 vom 4. Juli 2008 E. 2.3 mit Hinweisen). Es sind massivste Gewalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwirkungen auf den Körper notwendig (Urteil des Bundesgerichts 8C_811/2012 vom 4. März 2013 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn auch das Tragen einer 200 kg schweren Steinplatte durch sechs oder sieben Personen (Urk. 8/31/4) an sich eine aussergewöhnliche Anstrengung darstellen mag, kann im Stolpern und dem Verdrehen des Arms nicht ein besonders schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Unfall im Sinne der Rechtsprechung erblickt werden, dessen Ablauf geeignet war, eine Diskushernie zu verursachen. Es trat auch nicht umgehend nach dem Ereignis, sondern erst ab 26. Juli 2016 eine Arbeitsunfähigkeit auf (Urk. 8/3, Urk. 8/14/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Bandscheibenvorfall als Folge einer Gewalteinwirkung eingetreten ist, erscheint auch deshalb nicht plausibel, weil in Bezug auf die HWS zunächst weder von Verletzungen noch von Beschwerden die Rede war. Die (erst im weiteren Verlauf angefertigten) Bildgebungen zeigten denn auch keine frischen Läsionen, so dass die Schlussfolgerung des Kreisarztes, die Diskusveränderung stehe nicht im kausalen Zusammenhang zum Unfallereignis vom 6. Juli 2016, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Autounfall vom 17. Juli 2014 war zwar unter anderem die HWS betroffen, doch führte keiner der konsultierten Ärzte die erst im Jahr 2016 erhobene Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie auf dieses Geschehnis zurück. Vielmehr verneinte der Kreisarzt eine Kausalität ausdrücklich (E. 3.2.5) und Dr. B.___ vermochte einen Zusammenhang zu jenem Unfall nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu bestätigen (E. 3.2.6), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die mit Rückfallmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/110) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">HWS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden nicht mehr als unfallkausal zu betrachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der dem angefochtenen Einspracheentscheid zu Grunde liegenden Verfügung vom 25. Oktober 2016 (Urk. 8/25) prüfte die Beschwerdegegnerin die Unfallkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität der gemeldeten Armbeschwerden und verneinte diese, was nach Einsicht in die entsprechenden kreisärztlichen Beurteilungen vom 10. und vom 24. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 (E. 3.2.4), welche Kreisarzt Dr. A.___ am 22. November 2016 bestätigte (E. 3.2.5), nicht zu beanstanden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Armbeschwerden und deren Kausalität äusserte sich der Beschwerdeführer einspracheweise nicht, sondern machte lediglich - aber immerhin - geltend, seine Diskushernie sei durch den Unfall beziehungsweise einen der Unfälle entstanden (Urk. 8/29). Im angefochtenen Entscheid setzte sich die Beschwerdegegnerin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich mit der Unfallkausalität der Diskushernie auseinander und begründete, weshalb sie dem beschwerdeführerischen Standpunkt nicht folgte (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der seitens der Beschwerdegegnerin verfügungsweise verneinten Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallkausalität von Armbeschwerden erhob der Beschwerdeführer auch in seiner Beschwerde keine - auch nur ansatzweise begründeten - Rügen. Seinen beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deweisen Ausführungen (wie auch der Einsprache beziehungsweise der Rückfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung, Urk. 9/110) ist weder zu entnehmen, dass er weiterhin an Armbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden leiden würde, noch dass beziehungsweise inwiefern er deren Kausali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät anders beurteilt als die Beschwerdegegnerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss müssen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Rüge und ihre Begründung in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deschrift selber enthalten sein. Der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten genügt nicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 416 E. 4). Die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen des Beschwerdeführers erschöpfen sich auf die nicht näher beschriebenen «gleichen Probleme wie nach dem Unfall» und auf die Wiedergabe eines Zitats aus der «RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischenstellungnahme vom 23.5.2017» (Urk. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es erübrigt sich da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her, auf die vom Beschwerdeführer gar nicht thematisierte Unfallkausalität all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig weiterhin bestehender Armbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiter einzugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorbrachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei so viel geschrieben worden, von dem er nichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und damit sinngemäss eine Gehörsverletzung monierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist er nicht zu hören, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es ihm im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unbenommen gewesen wäre, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in die aufliegenden Akten Einsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass er bei der Beschwerdegegnerin entsprechende - ihm verweigerte - Begehren gestellt hätte, ist nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht</span><span class="Normal Heading3"> erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist</p><p></p></div> </div></body></html>