<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01166</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Ervin Deplazes</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Isler Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kronenstrasse 9, Postfach 426, 8712 Stäfa</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1963</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verfügt über abgeschlossene Berufslehren als Detailhandelsangestellte sowie als kaufmännische Angestellte (Urk. 8/15/5). Seit dem 19. Oktober 1992 ist sie bei der Gemeinde Y.___ als Schulbusfahrerin angestellt (Urk. 8/22/1), wobei ihr vertragliches Pensum seit dem 1. September 2014 rund 80 % (Urk. 8/22/2) beträgt. Ausserdem ist sie seit dem 10. August 2007 mit einem Pensum von rund 30 % als Sachbearbeiterin und Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft bei Z.___ angestellt (Urk. 8/23/1 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während Jahren unter chronischen Rückenschmerzen gelitten hatte, musste </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich die Versicherte am 8. Juni 2015 einer Rückenoperation unterziehen (Urk. 8/26/4). In der Folge konnte sie ihre Arbeitstätigkeiten im November 2015 in reduziertem Umfang wieder aufnehmen (Urk. 8/28/5, 8/34/2). Aufgrund eines schlechten Heilungsverlaufs nach der Rückenoperation meldete sich die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 4. November 2015 (Urk. 8/15/6) bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an. Im Januar 2016 legte sie die Arbeit erneut nieder und nahm sie seither nicht mehr auf (Urk. 8/58/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm medizinische (Urk. 8/14, 8/25 f., 8/41 f., 8/50, 8/54) und erwerbliche Abklärungen (Urk. 8/1, 8/21-23) vor. Zudem zog sie die Akten der Krankentaggeldversicherer (AXA Winterthur [Urk. 8/37, 8/44] und Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, [Urk. 8/11, 8/34]) bei. Am 15. Juli 2016 (Urk. 8/57) übermittelte die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: BVK) als zuständiger BVG-Versicherer der IV-Stelle das vertrauensärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 26. Juni 2016 (Urk. 8/58). Mit Vorbescheid vom 22. Juli 2016 (Urk. 8/62) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dagegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 8. September 2016 (Urk. 8/68) Einwand und beantragte mit ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zender Einwandbegründung vom 15. September 2016 (Urk. 8/71) eine Neube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung ihres Falles sowie die Zusprache einer ganzen Invalidenrente. Auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 24 % verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. September 2016 (Urk. 2) einen Rentenanspruch. Dabei qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte sie die Versicherte als zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Haushalt tätig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 21. Oktober 2016 (Urk. 1) beantragte die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab 1. Mai 2016, eventualiter die Anordnung der Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen. In prozessualer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Bewilligung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deplazes (Urk. 1 S. 2). Zudem reichte sie einen Bericht der Schmerzmedizin des B.___ vom 17. Oktober 2016 (Urk. 3/4) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2016 (Urk. 7) schloss die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. Februar 2017 (Urk. 22) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit der gleichen Verfügung wurden der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung gewährt und Rechtsanwalt Deplazes als unentgeltlicher Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig sind, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Danach wird darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 133 V 504 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 23. September 2016 (Urk. 2) damit, dass seit dem 1. April 2016 in einer leichten, angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, womit die Beschwerdeführerin gemäss Lohnstrukturerhebung ein Bruttoeinkommen von Fr. 49‘075.-- erzielen könnte. Dem stehe ein im hypothetischen Gesundheitsfall erzielbares Einkommen von Fr. 70‘242.-- brutto gegenüber, welches sich aus den an die Nominallohnentwicklung angepassten Einkommenszahlen des Jahres 2014 ergebe. Im Erwerbsbereich mit einem zeitlichen Anteil von 80 % resultiere damit eine Einschränkung von 30 %, entsprechend einem Teilinvaliditätsgrad von 24 %. Im Aufgabenbereich Haushalt (20 % Anteil) bestehe keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung (Urk. 2 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber bringt die Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 21. Oktober 2016 (Urk. 1) vor, sie habe ihr Arbeitspensum als Schulbusfahrerin aufgrund der Rückenoperation von rund 80 % auf 50 % reduziert. Zudem sei sie bei der Firma Z.___ im Umfang von 30 % angestellt gewesen. Die Annahme einer Tätigkeit im Aufgabenbereich Haushalt im Umfang von 20 % sei daher nicht sachgerecht (Urk. 1 S. 6). Zudem sei die Annahme einer uneingeschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsfähigkeit in körperlich leichten, angepassten Tätigkeiten nicht halt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Vielmehr sei die Einschätzung des Vertrauensarztes dahingehend zu verste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass ihr ein Arbeitspensum von rund 30 % im Büro der Firma Z.___ mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei (Urk. 1 S. 7). Das Invalideneinkommen ergebe sich durch Anpassung des bei dieser Tätigkeit im Jahr 2014 erzielten Einkommens an die Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung und betrage im Jahr 2016 Fr. 24‘361.--. Verglichen mit dem unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strittenen Valideneinkommen von Fr. 70‘242.-- resultiere ein Invaliditätsgrad von rund 65 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 1 S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist der Anspruch der Beschwerde-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin auf eine Invalidenrente. Über Eingliederungsmassnahmen hat die IV-Stelle nicht verfügt. Damit beschränkt sich dieses Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren auf die Frage, ob der Beschwerdeführerin eine Invalidenrente zusteht. Soweit die Beschwerdeführerin berufliche Eingliederungsmassnahmen beantragt (Urk. 1 S. 2), kann darauf nicht eingetreten wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass die Beschwerdeführerin im hypothetischen Gesundheitsfall in einem zeitlichen Umfang von 80 % erwerbstätig wäre und sich zu 20 % im Aufgabenbereich Haushalt betätigen würde (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei stützte sie sich wohl auf die Angaben in den Anmeldungen vom 27. Oktober 2015 (Früherfassung, Urk. 8/12/2) beziehungsweise 4. November 2015 (Berufliche Integration/Rente, Urk. 8/15/6) und die Aussagen der Beschwerdeführerin anlässlich des Standortgesprächs vom 9. Dezember 2015 (Urk. 8/28/1, 8/28/2, 8/28/5) und ging von einem Teilzeitpensum von 50 % als Schulbusfahrerin und von 30 % als Allrounderin aus. Dem Dokument vom 22. Juli 2016 betreffend Einkommensvergleich ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin von einem seit 1992 unveränderten Pensum von 50 % ausging (Urk. 8/60/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Annahme stehen die Angaben der Schule Y.___ im Arbeitgeberfragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vom 19. November 2015 (Urk. 8/22/2) entgegen: Als betriebsübliche Arbeitszeit werden 42 Wochenarbeitsstunden genannt. Betreffend die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit der versicherten Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens wird ein wöchentlicher Wert von 33,16 Stunden seit dem 1. September 2014 angegeben. Als Arbeitszeit nach Eintritt des Gesundheitsschadens werden 29 Stunden pro Woche seit dem 1. September 2015 sowie 22,5 Stunden pro Woche seit dem 9. November 2015 genannt (Urk. 8/22/2). Auch aus dem beigezogenen Auszug aus dem Individuellen Konto (Urk. 8/21) mit Bruttojahreseinkommen zwischen Fr. 7‘320.-- (1993) und Fr. 57‘949.-- (2012) ist ersichtlich, dass die Annahme eines seit mehr als zwanzig Jahren mit unverändertem Pensum bestehenden Arbeitsverhältnisses nicht zutreffen kann. Dass die Beschwerdeführerin im November (Anmeldung) / Dezember 2015 (Standortgespräch) ein 50%iges Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum als Schulbusfahrerin nannte, ist darauf zurückzuführen, dass dies damals den effektiven Verhältnissen - nach Eintritt des Gesundheitsschadens - </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprach (vgl. Urk. 8/22/2). In Übereinstimmung mit der Beschwerdeführerin ist deshalb davon auszugehen, dass die Reduktion des Pensums als Schulbus-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin von 80 % auf 50 % krankheitsbedingt erfolgte. Damit ist die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als Vollerwerbstätige zu qualifizieren, weshalb der Invaliditätsgrad mittels eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, setzte die Beschwerdegegnerin am 9. Juni 2016 (Urk. 8/50) darüber in Kenntnis, dass die Beschwerdeführerin nach der von ihm am 8. Juni 2015 im Bereich der Lendenwirbel L4/L5 durchgeführten Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation unter überdurchschnittlich starken Restschmerzen leide. Eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lockerung der eingesetzten Implantate habe er bei der aktuellen Untersuchung nicht feststellen können. Da mit rein konventionellen Therapien und Mitteln die Schmerzen nicht beherrschbar seien und ein erheblicher Leidensdruck bestehe, überweise er die Patientin an die Schmerzmedizin des B.___ zur Beurteilung und allfälligen Therapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die BVK liess die Berufsunfähigkeit der Beschwerdeführerin durch eine vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensärztliche Untersuchung abklären. Das entsprechende Gutachten erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 26. Juni 2016 (Urk. 8/58). Gegenüber dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensarzt klagte die Beschwerdeführerin über ständige Schmerzen im Rücken, die sich anfühlten, als ob sie Zahnschmerzen hätte (Urk. 8/58/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ interpretierte die Ergebnisse der klinischen und bildgebenden Untersuchungen dahingehend, dass es sich um Störungen in den Segmenten unterhalb der operierten Wirbelkörper, das heisst in den Segmenten L5/S1 sowie im Bereich des rechten Iliosakralgelenks, handle. Möglicherweise bestehe eine funktionelle Überlastung der beweglichen Segmente der Lendenwirbelsäule. Für die Tätigkeit als Schulbusfahrerin beurteilte er die Beschwerdeführerin als 100 % berufsunfähig, solange sie auf die Medikamente Ibuprofen und Citalopram angewiesen sei. Die Tätigkeit im Büro sei ihr hingegen seit dem 31. März 2016 (Datum der Untersuchung) zumutbar (Urk. 8/58/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einem undatierten, am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Juli 2016 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht informierte die Schmerzmedizin des B.___ die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin über die Behandlung der Beschwerdeführerin. Aktuell klage die Beschwerdeführerin über Dauerschmerzen im Bereich der lumbalen Wirbelsäule mit Ausstrahlung in Lende und Gesäss rechts. Im Liegen und im Sitzen seien die Schmerzen verstärkt (Urk. 8/54/2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Schulbusfahrerin bestehe eine fortbestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit November 2015 (Urk. 8/54/4). Sie beurteilte rein sitzende, rein stehende sowie vorwiegend im Gehen auszuübende Tätigkeiten als unzumutbar. In Bezug auf wechselbelastende Tätigkeiten hielt sie fest, dass diese getestet werden müssten (Urk. 8/54/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem anlässlich dieses Beschwerdeverfahrens eingereichten Bericht vom 17. Oktober 2016 (Urk. 3/4) berichtete die Schmerzmedizin des B.___ davon, dass bei der Beschwerdeführerin seit einer am 8. September 2016 durchgeführten Nervenwurzelinfiltration kaum mehr ins rechte Bein ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Schmerzen bestünden. Die Patientin klage nun hauptsächlich über Schmerzen im Bereich der Sakrumspitze. Sie würde Schmerzen mit einer Stärke zwischen 5 und 8 auf der numerischen Ratingskala (NRS) angeben. Dadurch sei es ihr kaum möglich zu sitzen und sie leide unter Anlaufschmerzen (Urk. 3/4 S. 1). Da trotz starker Schmerzmedikation Sitzen kaum möglich sei, könne die Beschwerdeführerin weder ihre Tätigkeit als Busfahrerin noch die Tätigkeit im Büro ausüben (Urk. 3/4 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das vertrauensärztliche Gutachten von Dr. A.___ gehen beide Parteien zu Recht davon aus, dass die Tätigkeit als Schulbusfahrerin nicht mehr zumutbar ist. Uneinig sind sie sich hingegen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Während die Beschwerdeführerin aus dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von rund 30 % her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitet (Urk. 1 S. 7), geht die Beschwerdegegnerin von der uneingeschränkten Zumutbarkeit einer solchen Tätigkeit aus (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Dr. A.___ vorgegebene Fragenkatalog enthielt die Frage nach dem Beginn und dem Umfang der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten unter Nennung des Belastungsprofils. Dr. A.___ beantwortete diese Frage nicht vollumfänglich und hielt dazu einzig fest, dass der Beschwerdeführerin eine sitzende Tätigkeit in Wechselbelastung zwischen Sitzen, Stehen und Gehen ab sofort zumutbar sei, was namentlich auf die zweite Tätigkeit im Büro der Firma Z.___ zutreffe (Urk. 8/58/9). Auf die Formulierung eines Belastungsprofils einer angepassten Tätigkeit verzichtete er. Damit äusserte er sich insbesondere nicht dazu, welche Einschränkungen sich aufgrund des Rückenleidens ergeben. Wie dem Abschnitt „2.2 Berufliche Anamnese“ (Urk. 8/58/4) entnommen werden kann, ging Dr. A.___ offenbar davon aus, dass die Tätigkeit bei der Firma Z.___ eine reine Bürotätigkeit sei. Tatsächlich ist diese Arbeitsstelle jedoch in verschiedene Tätigkeitsbereiche gegliedert, wovon die Büroarbeit nur einen kleinen Teil ausmacht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitarbeit in der Produktion sowie je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bearbeitung und Reinigungstätigkeit) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 4, Urk. 8/28/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ist schliesslich zu berücksichtigen, dass Dr. A.___ die Beschwerdeführerin in der Funktion als Vertrauensarzt der BVK untersuchte. Damit stand die Frage im Vordergrund, ob für die Tätigkeit als Schulbusfahrerin eine Berufsunfähigkeit besteht. Hingegen lässt sich die im Bereich der Invalidenversicherung zentrale Frage, welche - allenfalls leidensangepasste - Tätigkeit der versicherten Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens in welchem Umfang noch zumutbar ist, auf der Grundlage dieses Gutachtens nicht beantworten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schmerzmedizin des B.___ hielt in ihrem am 11. Juli 2016 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busfahrerin seit November 2015 fest (Urk. 8/54/4). Zur Zumutbarkeit der Nebentätigkeit als Allrounderin fehlt eine Einschätzung. Rein sitzende, rein ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende und vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten wurden als unzumutbar beurteilt. In Bezug auf wechselbelastende Tätigkeiten wurde festgehalten, dass deren Zumutbarkeit getestet werden müsse (Urk. 8/54/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar verneinte die Schmerzmedizin im Bericht vom 17. Oktober 2016 neu auch die Zumutbarkeit der „Tätigkeit im Büro“ (Urk. 3/4 S. 2). Indes scheint im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zum Vorbericht eine Besserung des Gesundheitszustandes eingetreten zu sein, da über eine deutliche Reduktion der ins rechte Bein ausstrahlenden Schmerzen und eine reduzierte Schmerzstärke (Urk. 8/54/2, Urk. 3/4 S. 1) berichtet wurde. Eine Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten fehlt jedoch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann damit auf der Grundlage der bestehenden medizinischen Akten nicht beantwortet werden. Die IV-Stelle, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird abzuklären haben, welche Tätigkeiten der Beschwerdeführerin seit welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang zumutbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung ging die IV-Stelle zur Bestimmung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens vom Einkommen des Jahres 2014 gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto (Urk. 8/21/4) aus und passte dieses an die bis ins Jahr 2016 eingetretene Nominallohnentwicklung an (vgl. Urk. 8/60/1). Daraus resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte ein Betrag von Fr. 70‘242.--, welcher von der Beschwerdeführerin nicht bestritten wird (vgl. Urk. 1 S. 8). Dazu ist jedoch anzumerken, dass einerseits ihr Einkommen in den letzten Jahren enormen Schwankungen unterworfen war (vgl. Urk. 8/21) und andererseits die Beschwerdeführerin ihr Pensum als Schulbusfahrerin per 1. September 2014 auf rund 80 % erhöht hatte (vgl. Urk. 8/22/2), was – würde nur auf das mit einem 80%-Pensum erzielte Einkommen abgestellt - zu einem höheren Valideneinkommen führen könnte. Entsprechend wird die IV-Stelle die Höhe des Valideneinkommens nochmals überprüfen und dieses gegebenenfalls neu berechnen müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit darauf einzutreten ist (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ist die Beschwerde damit in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2016 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache zur Abklärung im Sinne der Erwägungen an die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Rechtsanwalt Deplazes keine Zusammenstellung über seine anwaltlichen Bemühungen eingereicht hat, erfolgt die Festsetzung seiner </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nach Ermessen. Die von der Beschwerdegegnerin an Rechtsanwalt Deplazes auszurichtende Prozessentschädigung ist ermessensweise auf Fr. 2’100.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten wird, in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 23. September 2016 aufgehoben und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Ervin Deplazes, Stäfa, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ervin Deplazes</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>