A bteilung III C -123/2006 {T 0/2} U rteil vom 13. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichter Vuille und Vaudan; G erichtsschreiber M äder. A ._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt D aniel Speck, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Einreisesperre. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er 1952 geborene Beschw erdeführer ist kroatischer Staatsangehöriger, w ohnhaft in Bosnien und H erzegow ina. W ährend eines Besuchsaufenthal- tes in der Schw eiz - hier leben sein Sohn und seine Tochter m it ihren Fa- m ilien - nahm der Beschw erdeführer am 7. Januar 2005 ohne Erlaubnis das Firm enfahrzeug des Sohnes an sich und fuhr in angetrunkenem Zu- sand eine Fussgängerin an, die im Bereich eines Fussgängerstreifens die Strasse überquerte. D ie Fussgängerin verstarb noch am U nfallplatz. B. M it U rteil des Bezirksgerichts Bischofszell vom 5. D ezem ber 2005 w urde der Beschw erdeführer w egen fahrlässiger Tötung, begangen durch U nauf- m erksam keit und M issachten des Vortrittsrechts für Fussgänger sow ie w e- gen Fahrens in fahrunfähigem Zustand m it qualifizierter Blutalkoholkon- zentration zu 15 W ochen G efängnis, bedingt vollziehbar bei einer Probe- zeit von zw ei Jahren, sow ie zu einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt. D as U rteil erw uchs unangefochten in R echtskraft. C . G estützt auf diesen Sachverhalt erliess die Vorinstanz gegen den Be- schw erdeführer am 22. D ezem ber 2005 eine Einreisesperre von fünf Jah- ren D auer. Begründend hielt sie fest, das Verhalten des Beschw erdefüh- rers habe w egen fahrlässiger Tötung zu Klagen Anlass gegeben. Seine Anw esenheit gelte deshalb als unerw ünscht. Einer allfälligen Beschw erde entzog die Vorinstanz vorsorglich die aufschiebende W irkung. Ein Ver- such, die Verfügung an der ausländischen W ohnadresse des Beschw erde- führers zuzustellen, scheiterte, w orauf die M assnahm e im autom atisierten Fahndungssystem R IPO L w eiterhin als nicht eröffnet geführt w urde. D . Am 30. M ai 2006 w urde der Beschw erdeführer beim Versuch der Einreise in die Schw eiz von der G renzpolizei St. G allen angehalten. D ie Einreise- sperre w urde ihm eröffnet und er selbst w urde zurückgew iesen. E. M it Beschw erde vom 1. Juni 2006 gelangte der Beschw erdeführer an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) als die dam als zu- ständige, verw altungsinterne R echtsm ittelinstanz und ersuchte um Aufhe- bung der Einreisesperre, eventualiter um R eduktion der G eltungsdauer. F. Zur Begründung brachte er vor, die Einreisesperre sei unter Verletzung des Anspruches auf rechtliches G ehör verfügt w orden. Zudem sei die fünf- jährige Einreisesperre gesetzesw idrig, w eil es an der Voraussetzung für die Anw endung von Art. 13 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20), der erheblichen Straffälligkeit, fehle. D aneben sei die Einrei- sesperre auch nicht im öffentlichen Interesse: Vom Beschw erdeführer gehe keine G efahr einer künftigen Störung der öffentlichen Sicherheit und O rdnung aus. D as Strafgericht habe ihm eine günstige Prognose gestellt und den bedingten Vollzug der Strafe gew ährt. Er bereue seine Tat sehr. D er von ihm verursachte U nfall belaste ihn bis hin zu gesundheitlichen Problem en. Seit dem U nfall könne er nicht m ehr Auto fahren. Zudem w ür- de sein Sohn ihn daran hindern, ein M otorfahrzeug zu führen. Aufgrund 3 seiner fam iliären Verknüpfungen zur Schw eiz - hier lebten neben seinem Sohn und seiner Tochter auch drei Enkel - habe er dagegen ein erhebli- ches persönliches Interesse an der Aufhebung der Einreisesperre. G . D ie Vorinstanz beantragt in der Vernehm lassung vom 19. Juli 2006 die Ab- w eisung der Beschw erde. H . D er Beschw erdeführer verzichtete auf eine R eplik. I. Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Einreisesperren unterliegen der Be- schw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 AN AG i.V.m . Art. 31 ff. des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Verw altungsgerichtsgesetzes beim EJPD bereits hängige R echtsm ittelverfahren in dieser M aterie w erden vom Bundesverw altungsgericht übernom m en und nach M assgabe des neuen Verfahrensrechts beurteilt (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts ande- res bestim m t. D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.3 D er Beschw erdeführer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung zur Beschw erdeführung legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhaltes sow ie, w enn nicht eine kantonale Behörde als Be- schw erdeinstanz verfügt hat, die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht w endet im Beschw erde- verfahren das Bundesrecht von Am tes w egen an. Es ist gem äss Art. 62 Abs. 4 Vw VG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder abw eisen. M assgebend ist grundsätzlich die Sach- und R echtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BG E 129 II 215 teilw eise publ. U rteils 2A.451/2002 vom 28. M ärz 2003).4 3. 3.1 D er Beschw erdeführer rügt in form eller H insicht, sein Anspruch auf rechtli- che G ehör sei verletzt w orden, w eil er vor dem Erlass der angefochtenen Verfügung nicht angehört w orden sei (vgl. Art. 30 Abs. 1 Vw VG ). 3.2 D er Argum entation des Beschw erdeführers kann nicht gefolgt w erden. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Vorinstanz die Straftat des Beschw erdeführers bekannt gew esen w ar, bevor ihr die kantonale M igrati- onsbehörde am 16. D ezem ber 2005 deren Akten m it dem inzw ischen er- gangenen Strafurteil überw ies und um Prüfung einer Fernhaltem assnahm e ersuchte. D er Aufenthaltsort des im Ausland w ohnhaften Beschw erdefüh- rers w ar der Vorinstanz nicht bekannt und eine Zustelladresse in der Schw eiz besass er nicht. Entgegen seiner Auffassung w ar die Vorinstanz nam entlich w eder verpflichtet noch auch nur befugt, sich an seinen R echtsvertreter im Strafverfahren zu halten. D ass die Vorinstanz unter den gegebenen U m ständen die vom Beschw erdeführer ausgehende G efahr für die öffentliche O rdnung und Sicherheit durch sofortige Anordnung einer Einreisesperre zu begegnen suchte, anstatt zunächst den langw ierigen und - w ie sich nachträglich erw ies - w enig erfolgversprechenden W eg zu beschreiten, ihn zw ecks G ew ährung des rechtlichen G ehörs zu kontaktie- ren, w ird durch die Bestim m ung des Art. 30 Abs. 2 Bst. e Vw VG gedeckt und ist nicht zu beanstanden. D ie R üge des Beschw erdeführers erw eist sich deshalb als unbegründet. 4. 4.1 D as BFM kann über unerw ünschte Ausländer die Einreisesperre verhän- gen. Es kann ferner, jedoch für höchstens drei Jahre, die Einreisesperre verhängen über Ausländer, die sich grobe oder m ehrfache Zuw iderhand- lungen gegen frem denpolizeiliche oder andere gesetzliche Bestim m ungen und gestützt darauf erlassene behördliche Verfügungen haben zuschulden kom m en lassen. W ährend der Einreisesperre ist dem Ausländer jeder G renzübertritt ohne ausdrückliche Erm ächtigung der verfügenden Behörde untersagt (Art. 13 Abs. 1 i.V.m . Art. 15 Abs. 3 AN AG ). 4.2 Als präventivpolizeiliche Adm inistrativm assnahm e w ill die Einreisesperre der G efahr künftiger Störungen der öffentlichen O rdnung und Sicherheit sow ie anderer unter den Schutz der Frem denpolizei fallender Polizeigüter begegnen (zum Kreis der Polizeigüter im Frem denpolizeirecht vgl. BG E 98 Ib 85 E. 2c S. 89, 98 Ib 465 E. 3a S. 467 f.). N aturgem äss lässt sich die Frage, ob eine Polizeigefahr im oben dargelegten Sinne besteht, nur in Form einer Prognose beurteilen, die sich auf das bisherige Verhalten des Ausländers abstützt. Liegt seine Fernhaltung im öffentlichen Interesse, gilt er als "unerw ünscht" im Sinne von Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AN AG (Entschei- de des EJPD vom 16. N ovem ber 1998, publ. in Verw altungspraxis des Bundes [VPB] N r. 63.1; vom 2. O ktober 1995 [VPB 60.4]; vom 17. August 1993 [VPB 58.53]; sow ie PETER SU LG ER BÜ EL, Vollzug von Fernhalte- und Entfernungsm assnahm en gegenüber Frem den nach dem R echt des Bun- des und des Kantons Zürich, D iss. Zürich 1984 = Europäische H ochschul- schriften, R eihe II, R echtsw issenschaft, Bd. 352, Bern usw . 1984, S. 79 f., 5 m it w eiteren N achw eisen). Von einer solchen individuellen G efahrenab- w ehr ist regelm ässig dann auszugehen, w enn ein ausländischer Staatsan- gehöriger ein gem einrechtliches Verbrechen oder Vergehen begangen hat (VPB 63.1, Entscheid des EJPD vom 9. Juli 1992 [VPB 57.14]; vgl. ferner den Ausw eisungstatbestand des Art. 10 Abs. 1 Bst. a AN AG ). 4.3 D er Beschw erdeführer w urde m it U rteil des Bezirkgerichts Bischofszell rechtskräftig w egen fahrlässiger Tötung, begangen durch U naufm erksam - keit und M issachten des Vortrittsrechts für Fussgänger sow ie w egen Fah- rens in fahrunfähigem Zustand m it qualifizierter Blutalkoholkonzentration zu 15 W ochen G efängnis, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zw ei Jahren, sow ie zu einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt. D er Fernhaltegrund der U nerw ünschtheit im Sinne von Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AN AG ist deshalb - w ie die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung zu R echt festhält - in der Per- son der Beschw erdeführers ohne jeden Zw eifel gegeben. 5. W eiter ist zu prüfen, ob die M assnahm e in richtiger Ausübung des Erm es- sens ergangen und angem essen ist. D er G rundsatz der Verhältnism ässig- keit steht dabei im Vordergrund. U nter diesem G esichtspunkt ist eine w er- tende Abw ägung vorzunehm en zw ischen dem öffentlichen Interesse an der M assnahm e einerseits und den von der M assnahm e beeinträchtigten privaten Interessen des Betroffenen andererseits (vgl. statt vieler U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLE R / FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich und St. G allen 2006, S. 127 f.). 5.1 D er Beschw erdeführer hat den Tod eines M enschen zu verantw orten, w eil er unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug gelenkt und in diesem Zusand einen U nfall verursacht hat. G anz offenkundig handelte es sich bei diesem Vor- fall nicht um ein isoliertes Ereignis. Aus den Aussagen, die der Sohn des Beschw erdeführers gegenüber der Polizei m achte, ergibt sich, dass der Beschw erdeführer seit langen Jahren überm ässig Alkohol konsum iert und bereits einm al einen U nfall unter Alkoholeinfluss verschuldet hat. D en D ar- stellung des Sohnes zufolge habe der Beschw erdeführer ein Alkoholprob- lem . Er m üsse endlich begreifen, dass es an der Zeit sei, m it dem Alkohol- konsum aufzuhören, und vor allem , dass er im angetrunkenen Zustand nicht fahren dürfe. G erade w egen des bekannten Alkoholproblem s habe der Sohn darauf bestanden, dass der Beschw erdeführer um Erlaubnis fra- ge, bevor er das Fahrzeug benütze. Ü ber diese Anw eisung habe sich der Beschw erdeführer vor dem U nfall hinw eggesetzt. In der R echtsm ittelschrift äussert sich der Beschw erdeführer m it keinem W ort zu seinem Alkohol- problem . Stattdessen versucht er eine von ihm ausgehende G efahr m it der Behauptung in Abrede zu stellen, er „könne“ seit dem U nfall nicht m ehr Auto fahren. Zudem habe sein Sohn verhindert und w erde es verhindern, dass er in der Schw eiz ein M otorfahrzeug führe. D aran darf in Anbetracht der Vorgeschichte gezw eifelt w erden. U nter den gegebenen U m ständen und in Anbetracht der G efahr, die vom Fahren im angetrunkenen Zustand für die öffentliche O rdnung und Sicherheit ausgeht (vgl. U rteil des Bundes- gerichts 2A.39/2006 vom 31. M ai 2006, E. 2.3, m it H inw eisen) und die sich in casu in der Schw ere der verschuldeten R echtsgutverletzung konkreti- siert hat, besteht ein m assives öffentliches Interesse an der Fernhaltung 6 des Beschw erdeführers. D ass dem Beschw erdeführer vom Strafrichter der bedingte Strafvollzug gew ährt w urde, verm ag an diesem Ergebnis w egen der anderen Zielsetzung und des dam it zusam m enhängenden qualitativ und quantitativ anderen Beurteilungsm assstabs des frem denpolizeilichen M assnahm erechts nichts ändern (vgl. etw a BG E 130 II 493 E. 4.2 S. 500 f. m it H inw eisen; ferner U rteil des Bundesverw altungsgerichts C -63/2006 vom 27. M ärz 2007 E. 7.1.1). 5.2 D em öffentlichen Interesse gegenüber beruft sich der Beschw erdeführer darauf, dass ein Sohn, eine Tochter und zw ei Enkelkinder in der Schw eiz lebten. Es liege auf der H and, dass er m it diesen Verw andten U m gang pflegen w olle. D am it beruft sich der Beschw erdeführer auf sein Interesse an einem von staatlichen Eingriffen ungestörten Fam ilienleben, das in all- gem einer W eise von Art. 8 der Konvention vom 4. N ovem ber zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) geschützt w ird. Allerdings verm ittelt w e- der die EM R K noch die BV ein R echt auf Fam ilienleben an einem be- stim m ten O rt, sofern es andersw o in angem essener W eise gelebt w erden kann. W eiter ist zu beachten, dass der Beschw erdeführer keinem absolu- ten, w ährend der D auer der Einreisesperre geltenden Einreiseverbot unter- steht. D ie W irkung einer Einreisesperre äussert sich vielm ehr darin, dass der Betroffene von den allgem einen, für seine Personenkategorie gelten- den Einreisebestim m ungen ausgenom m en w ird, indem er eine besondere Bew illigung, die so genannte Suspension der Einreisesperre, einholen m uss, w enn er in die Schw eiz einreisen w ill (vgl. Art. 13 Abs. 1 letzter Satz AN AG ). Inw iefern es dem Beschw erdeführer und seinen Angehörigen nicht m öglich sein sollte, das Fam ilienleben, w ie es zw ischen erw achsenen Kin- dern und ihren Eltern üblich ist, in angem essener W eise durch Einholen von Suspensionen bzw . durch Kontakte ausserhalb der Schw eiz zu pfle- gen, w ird nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Selbst w enn m an deshalb von einem unter dem G esichtspunkt von Art. 8 EM R K und Art. 13 Abs. 1 BV relevanten Eingriff ausgehen w ollte, w äre eine Störung des Fa- m ilienlebens in der konkreten Situation geringfügig. D em entsprechend tief ist das private Interesse des Beschw erdeführers einzustufen. 5.3 Eine w ertende G ew ichtung der sich entgegenstehenden Interessen führt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass die für fünf Jahre ver- hängte Einreisesperre eine verhältnism ässige und angem essene M ass- nahm e zum Schutz der öffentlichen O rdnung darstellt. 6. Aus den obenstehenden Erw ägungen folgt, dass die angefochtene Verfü- gung im Lichte von Art. 49 Vw VG nicht zu beanstanden ist. D ie Beschw er- de ist deshalb abzuw eisen. 7. D em Ausgang des Verfahrens entsprechend w ird der unterliegende Be- schw erdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskos- ten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht [SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. Sie sind durch den am 4. Juli 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Akten 1 486 121 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder Versand am :