<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00083</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Dr. med. O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Syna Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zahlstelle 57/020</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Albulastrasse 55, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1979, meldete sich am 19. April 2016 beim Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Arbeitsvermittlungszentrum Zürich Lagerstrasse (RAV) zur Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung an und stellte sich ab diesem Zeitpunkt im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von 100 % der Arbeitsvermittlung zur Verfügung (Urk. 14/169), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf ihn die Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Syna (Syna) mit Schreiben vom 11. Mai 2016 (Urk. 14/167) aufforderte, verschiedene Unterlagen einzureichen. Mit Schreiben vom 11. Juli 2016 (Urk. 14/162) forderte sie ihn erneut auf, die verlangten Unterlagen, insbesondere einen ausgefüllten Antrag auf Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung, Arbeitgeberbescheinigungen für die letzten zwei Jahre vor der Anmeldung zum Leistungsbezug beim RAV, die Formulare „Angaben der versicherten Person“ sowie allfällige Zwischenverdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheinigungen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen und setzte ihm eine Nachfrist bis 31. Juli 2016 an, verbunden mit dem Hinweis, dass sein Anspruch auf Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung erlösche, wenn er die fehlenden Unterlagen nicht rechtzeitig vor Fristablauf einreiche. In der Folge reichte der Versicherte verschiedene Unterlagen, unter anderem das ausgefüllte Formular „Antrag auf Arbeitslosenentschädigung“ (Urk. 14/148-151), die aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefüllten Formulare „Angaben der versicherten Person“ für die Monate Mai 2016 (Urk. 14/143-144), Juni 2016 (Urk. 14/159-160) und Juli 2016 (Urk. 14/125-126) sowie eine Arbeitgeberbescheinigung der Y.___ AG (Urk. 14/152-153) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 23. September 2016 (Urk. 14/113-114) teilte die Syna dem Versicherten mit, dass er bisher lediglich einen Teil der verlangten Unterlagen eingereicht habe und forderte ihn auf, die folgenden ausstehenden Unterlagen noch einzureichen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arbeitgeberbescheinigung und Lohnabrechnungen der Z.___ AG </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arbeitsvertrag mit der Z.___ AG</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bescheinigung über Zwischenverdienst ab April 2016 der Firma Z.___ AG</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">alle Arbeitsverträge der Firma Y.___ AG</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arbeitgeberbescheinigungen für weitere, in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis 7. Mai 2016 ausgeübte Erwerbstätigkeiten und die Lohnab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechnungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abschlusszeugnis betreffend die Behandlung der Folgen des Unfalls vom Mai 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sämtliche Taggeldabrechnungen für allfällige von einer Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung für die Folgen des Unfalls vom Mai 2016 bezogene Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Formulare „Angaben der versicherten Person“ für die Monate April 2016 und August 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Syna setzte dem Versicherten eine Nachfrist bis 30. September 2016 an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verbunden mit dem Hinweis, dass sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erlösche, wenn er die fehlenden Unterlagen nicht rechtzeitig vor Fristablauf einreiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. Oktober 2016 (Urk. 14/109-110) hielt die Syna fest, dass der Versicherte der Aufforderung im Schreiben vom 23. September 2016, die fehlenden Unterlagen fristgemäss einzureichen, nicht nachgekommen sei, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu verneinen sei (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 3. November 2016 (Urk. 14/60) Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che, worauf die Syna ihn mit Schreiben vom 22. Februar 2017 (Urk. 14/57-58) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderte, die folgenden ausstehenden Unterlagen einzureichen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kopie des Sozialversicherungsausweises (neuer AHV-Ausweis)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kopien der Geburtsscheine oder des Familienbüchleins</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sämtliche Arbeitsverträge mit der Y.___ AG</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Formular „Bescheinigung über Zwischenverdienst" für die Monate Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ber 2016 bis Februar 2017</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arztzeugnis, welches die gesamte Arbeitsunfähigkeit bestätigt sowie welches bescheinigt, ab wann erneut eine volle Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stand (Krankheit vom August 2016)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Formular „Angaben der versicherten Person" für die Monate April 2016, August bis Dezember 2016 sowie Januar bis Februar 2017</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tätigkeitsnachweis beziehungsweise Arbeitgeberbescheinigung, Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechnungen, Kopie des Arbeitsvertrages und des Kündigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bens betreffend in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis 18. April 2016 ausgeübten Erwerbstätigkeiten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Syna setzte dem Versicherten eine Nachfrist bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an, verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit dem Hinweis, dass sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erlö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche, wenn er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die fehlenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterlagen nicht rechtzeitig vor Fristablauf einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge reichte der Versicherte eine Arbeitgeberbescheinigung der Z.___ AG (Urk. 14/50-51), Lohnabrechnungen der Z.___ AG für die Zeit vom Januar bis April 2016 (Urk. 14/53-56), den Arbeitsvertrag mit der Z.___ AG vom 10. Dezember 2015 (Urk. 14/44-49), eine von der Z.___ AG für den Monat Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ril 2016 ausgestellte Bescheinigung über den Zwischenverdienst (Urk. 14/42-43), das Schreiben betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ AG vom 8. November 2016 (Urk. 14/40), einen Auszug aus dem schweizerischen Zivilstandsregister (Familienausweis) vom 20. August 2012 (Urk. 14/35-39), Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pien der Anmeldung für einen Versicherungsausweis der Alters- und Hinterlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senenversicherung (AHV) vom 14. März 2017 (Urk. 14/33-34) sowie den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsvertrag mit der Y.___ AG, vom 22. Januar 2011 (Urk. 14/30) ein. Mit Entscheid vom 22. März 2017 (Urk. 14/27-29 = Urk. 2) wies die Syna die Einsprache des Versicherten ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 22. März 2017 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 7. April 2017 (Urk. 1) Beschwerde, welche er am 29. April 2017 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzte (Urk. 6). Darin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te er sinngemäss die Aufhebung des angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Entscheides, die Ausrichtung von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und eine Verlängerung beziehungsweise Wiederherstellung der Frist für die Einreichung der fehlenden Unterlagen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 31. Mai 2017 (Urk. 13) beantragte die Syna sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk.13), wovon dem Versicherten am 7. Juni 2017 Kenntnis gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wurde (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) macht die arbeitslose Person den Entschädigungsanspruch bei einer Kasse geltend, die sie frei wählen kann. Für die erste Kontrollperiode während der Rahmenfrist bestimmt Art. 29 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solvenzentschädigung (AVIV), dass die versicherte Person ihren Anspruch geltend macht, indem sie der Arbeitslosenkasse die folgenden Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den vollständig ausgefüllten Entschädigungsantrag (lit. a)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Doppel des amtlichen Anmeldeformulars (lit. b) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die Arbeitsbescheinigungen für die letzten zwei Jahre (lit. c) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Formular „Angaben der versicherten Person“ (lit. d) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die weiteren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">terlagen, welche die Kasse zur Beurteilung seines An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spruchs verlangt (lit. e)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kontrollperiode gilt der jeweilige Kalendermonat (Art. 27a AVIV in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 18a AVIG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 2 AVIV hat die versicherte Person der Kasse zur Geltend-ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Anspruchs für die weiteren Kontrollperioden die folgenden Unterlagen einzureichen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Formular „Angaben der versicherten Person“ (lit. a)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die Arbeitsbescheinigungen für Zwischenverdienste (lit. b) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die weiteren Unterlagen, welche die Kasse zur Beurteilung des Anspruchs verlangt (lit. c)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 29 Abs. 3 AVIV bestimmt, dass die Kasse der versicherten Person nötigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls eine angemessene Frist für die Vervollständigung der Unterlagen einräume und diese auf die Folgen der Unterlassung aufmerksam mache.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 20 Abs. 3 AVIG erlischt der Anspruch auf Arbeitslosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, wenn er nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich bezieht, geltend gemacht wird. Nach der Rechtsprechung hat die in Art. 20 Abs. 3 Satz 1 AVIG statuierte Frist Verwirkungscharakter. Sie ist we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der der Erstreckung noch der Unterbrechung zugänglich, kann aber unter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen - hier nicht zur Diskussion stehenden - Voraussetzungen wiederher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden (BGE 117 V 245 E. 3a; Urteile des Bundesgerichts C 167/06 vom 7. November 2006 E. 1 und C 7/03 vom 31. August 2004). Nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung tritt die Verwirkungsfolge in derartigen Konstellationen auch dann ein, wenn der Anspruch zwar innert der Anmeldefrist geltend gemacht wird, die versicherte Person aber innerhalb dieses Zeitraums oder einer ihr allenfalls ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf Art. 29 Abs. 3 AVIV gesetzten Nachfrist nicht alle für die Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung erforderlichen Unterlagen beibringt. Dies gilt jedoch nur, wenn die Arbeitslosenkasse die Antrag stellende Person ausdrücklich und unmissver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlich auf die Verwirkungsfolge bei verspäteter Einreichung der für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung des Leistungsanspruchs wesentlichen Unterlagen hingewiesen hat (Urteile des Bundesgerichts C 167/06 vom 7. November 2006 E. 1 und C 312/01 vom 27. März 2002).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatz dürfen schwere Rechtsnachteile als Folge pflichtwidrigen Verhaltens nur dann Platz greifen, wenn die versicherte Person vorgängig ausdrücklich und unmissver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlich auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurde (ARV 2002 S. 188 E. 3c mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist dieser Grundsatz seinerseits Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss des verfassungsrechtlichen Verhältnismässigkeitsprinzips und findet na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich in Art. 29 Abs. 3 AVIV und im gleich lautenden Art. 77 Abs. 2 AVIV seinen Niederschlag. Nach der Rechtsprechung kommt die Schutznorm von Art. 29 Abs. 3 AVIV ihrem Wortlaut entsprechend jedoch nur dann zum Tragen und es ist nur dann die Ansetzung einer Nachfrist erforderlich, wenn es um die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständigung der erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlichen Dokumente geht. Nicht dem Zweck von Art. 29 Abs. 3 AVIV ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht es dagegen, das Fehlen jeglicher Unterlagen zu verschleiern; diesfalls muss die Arbeitslosenversicherung die säumige Person weder mahnen noch ihr eine zusätzliche Frist einräumen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts C 7/03 vom 31. August 2004 E. 5.3.2; ARV 1998 Nr. 48 S. 281).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid vom 22. März 2017 (Urk. 14/27-28) aus, dass der Beschwerdeführer die von ihm mit Schreiben vom 22. Februar 2017 geforderten Unterlagen nur teilweise einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht habe, und dass er insbesondere die verlangten Formulare „Angaben der versicherten Person“ nicht eingereicht habe (S. 1), weshalb ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung für die Zeit ab 19. April 2016 zu verneinen sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die eingeforderten Unterlagen nicht vollständig eingereicht habe (Urk. 1 S. 1). Er macht indes geltend, dass er diese Unterlagen aus gesundheitlichen Gründen nicht vollständig fristgerecht habe einreichen können, weshalb die Frist zur Einreichung dieser Unterlagen zu „verlängern“ sei (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Frage, ob der Anspruch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Arbeitslosenentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 19. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge Aktenunvollständigke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it als verwirkt verneint wurde, beziehungsweise ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Wiederherstellung der versäumten Frist hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer mit Schreiben vom 23. September 2016 (Urk. 14/113-114) unter anderem aufforderte, ein Abschlusszeugnis betreffend die Behandlung der Folgen des Unfalls vom Mai 2016, sämtliche Taggeldabrechnungen für allenfalls für die Folgen dieses Unfalls von einer Unfallversicherung bezogene Taggeldleistungen sowie die Formulare „Angaben der versicherten Person“ für die Monate April 2016 und August 2016 einzureichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin setzte dem Beschwerdeführer in ihrem Schreiben vom 23. September 2016 (Urk. 14/113-114) eine Nachfrist zur Vervollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Unterlagen bis 30. September 2016 an, verbunden mit einem Hinweis auf die Verwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge bei verspäteter Einreichung der Unterlagen. Erst nach Ablauf der Nachfrist konnte die Verwirkungsfolge eintreten. Infolgedessen reichte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin nach Erlass der Verfügung vom 5. Oktober 2016 (Urk. 14/109-110), während des Einspracheverfahrens verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene Unterlagen (Urk. 14/50-51, Urk. 14/53-56, Urk. 14/44-49, Urk. 14/42-43, Urk. 14/40, Urk. 14/35-39, Urk. 14/33-34 und Urk. 14/30) ein. Er reichte der Beschwerdegegnerin indes weder ein Abschlusszeugnis betreffend die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Folgen des Unfalls vom Mai 2016, noch Taggeldabrechnungen bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise Unterlagen, aus welchen auf einen fehlenden Taggeldanspruch für diesen Unfall zu schliessen wäre, noch die Formulare „Angaben der versicherten Person“ für die Monate April 2016 und August 2016 ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es steht somit fest, dass der Beschwerdeführer der Aufforderung der Beschwer-de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin vom 23. September 2016 zur Einreichung eines ärztlichen Berichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Abschluss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung der Folgen des Unfalls vom Mai 2016, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeldabrechnungen beziehungsweise von Unterlagen, welche auf einen fehlenden Taggeldanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Folgen dieses Unfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formulare „Angaben der versicherten Person“ für die Monate April 2016 und August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14/113-114) weder innerhalb der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablaufenden Nachfrist noch innerhalb des nachfolgenden Ein-spracheverfahrens nachkam. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Mahnschreiben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Übereinstimmung mit der erwähnten Rechtsprechung zu Art. 29 Abs. 3 AVIV (vorstehend E. 1.2) sowohl einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausdrücklich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und unmissverständlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Verwirkungsfolge bei verspäteter Einreichung der für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Leistungsanspruchs wesentlichen Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklichen Hinweis auf die Notwendigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlangten Unterlagen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulare für die Geltendmachung des Anspruchs. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Informationspflicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG) somit vollumfänglich nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 lit. d und e AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher gehalten gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die verlangten Unterlagen bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin einzureichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_85/2011 vom 10. Mai 2011 E. 5.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Indem er seinen für die Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung unabding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Obliegenheiten nicht nachkam, hat er - da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in rechtskonformer Weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die bei Säumnis eintretende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsfolge aufmerksam gemacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die sich daraus ergebende Konsequenz des Anspruchsunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs einzustehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob ein Fristwiederherstellungsgrund gegeben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, dass er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Unterlagen, zu deren Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung er mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mahnschreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. September 2016 aufgefordert wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus gesundheitlichen Gründen nicht vollständig fristgerecht habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einreichen können und reichte den Bericht von Dr. med. A.___ vom 5. April 2017 (Urk. 7/2) ein. Er bringt sodann vor, dass er unter einer rezidivierenden Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, gegenwärtig mittelgradige Episode, mit Konzentrationsstörungen, Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Antriebs, verminderter Motivation und sozialem Rückzug leide, und dass er aus diesem Grunde die administrativen Aufträge der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin nicht vollständig und zeitgerecht habe erledigen können (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erwähnte in ihrem Bericht vom 5. April 2017 (Urk. 7/2), dass sie den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 3. April 2017 konsiliarisch untersucht habe und stellte die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (selbstunsicher)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer, welcher gegenwärtig im Umfang eines Arbeitspensums von 100 % als Servicetechniker arbeite, leide seit ungefähr einem Jahr unter ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner mittelgradigen depressiven Episode (S. 2) mit sozialem Rückzug, Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und Schlafstörungen (S. 1) im Rahmen einer seit Jahren bestehenden rezidivierenden depressiven Störung. Erschwerend wirkten sich zudem gewisse unsichere Persönlichkeitsstörungen aus. Der Beschwerdeführer könne die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Störung jedoch kompensieren und halte damit seinen Arbeitsalltag aufrecht (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Satz 1 AVIG statuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver-wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsfrist, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlischt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn er nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich bezieht, geltend gemacht wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder der Erstreckung noch der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechung zugänglich, kann aber unter gewissen Voraussetzungen wiederherge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden (BGE 117 V 245 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, BGE 114 V 123</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts C 7/03 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versäumte Frist kann wiederhergestellt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG). Das Gesetz lässt die Wiederherstellung nur zu, wenn der Partei (und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls ihrem Vertreter) kein Vorwurf gemacht werden kann (BGE 112 V 255 E. 2a), wobei die Hinderung auf einem objektiven oder subjektiven Grund zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückgeführt werden kann (Ueli Kieser, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG-Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N. 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 41 ATSG). Krankheit kann ein unverschuldetes, zur Wiederherstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung führendes Hindernis sein (BGE 112 V 255 E. 2a, BGE 108 V 110 E. 2c). Doch muss die Erkrankung derart sein, dass der Rechtsuchende durch sie davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln oder doch eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen (BGE 112 V 255 E. 2a). So wurde beispielsweise einer versicherten Person, welche wegen schwerer nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativer Blutungen massive zerebrale Veränderungen aufwies, intellektuell stark beeinträchtigt und daher während der gesamten Rechtsmittelfrist weder fähig war, selber Beschwerde zu erheben, noch sich bewusst werden konnte, dass er jemanden mit der Interessenwahrung hätte betrauen sollen, eine Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederherstellung gewährt. Nicht gewährt wurde die Wiederherstellung dagegen in Fällen eines immobilisierten rechten Armes beziehungsweise einer schweren Grippe, wo keine objektiven Anhaltspunkte dafür bestanden und dies auch nicht weiter belegt wurde, dass betreffende Person nicht imstande gewesen wäre, trotz der Behinderung fristgerecht zu handeln oder nötigenfalls einen Vertreter mit der Interessenwahrung zu beauftragen (BGE 112 V 255 E. 2a). Demzufolge besteht nach der Rechtsprechung kein Anspruch auf eine Fristwiederherstellung, wenn die Krankheit die rechtssuchende Person zwar daran hindert, selbst zu handeln, wenn sie nach den Umständen indes in zumutbarer Weise eine Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person mit der Interessenwahrung beauftragen könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem erwähnten Bericht von Dr. A.___ vom 5. April 2017 (vorstehend E. 4.3) ist zwar zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im streitigen Zeitraum vom 23. bis 30. September 2016 an einer mittelgradigen depressiven Episode mit sozialem Rückzug, Antriebsstörung und Schlafstörungen litt, weshalb nicht auszuschliessen ist, dass er dadurch in der Ausübung seiner administrativen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten sowie insbesondere beim Einreichen von Unterlagen bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin behindert wurde. Daraus sowie auf Grund der übrigen Akten lässt sich indes nicht schliessen, dass es dem Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen nicht zuzumuten war, eine Drittperson mit seiner Interessenwahrung zu beauftragen. Ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Wiederherstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Frist zur Einreichung der von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. September 2016 eingeforderten Unterlagen ist demnach zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem hat es dabei zu bleiben, dass der Anspruch des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers auf Arbeitslosenentschädigung für die Zeit ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach einer Frist von drei Monaten, welche jeweils ab Ende der jeweiligen Kontrollperiode zu laufen begann, erlosch und daher verwirkt ist, weshalb die gegen den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Einspracheentscheid vom 22. März 2017 (Urk. 2) erhobene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. med. O.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Syna Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>