<h2>SubmittedText<h2><p>Wie kann der Bundesrat der geplanten und versprochenen Effizienz in der Bundesanwaltschaft zum Durchbruch verhelfen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für die Umsetzung der Effizienzvorlage mussten in den vergangenen Jahren erst die Strukturen der Strafverfolgungsbehörden und der Polizei des Bundes auf- und ausgebaut werden. Dieser Prozess ist mit dem vom Bundesrat im Dezember 2003 angeordneten Marschhalt abgeschlossen worden.</p><p>Die bestehenden Mängel in der Bundesanwaltschaft sind erkannt. Sobald die anstehenden Entscheide gefällt sind, kann der Effizienz mit Konsequenz zum Durchbruch verholfen werden.</p><p>In erster Linie betrifft dies das in der einheitlichen Strafprozessordnung vorgesehene Staatsanwaltmodell ohne Handwechsel im Untersuchungsverfahren. Bereits unter dem heute geltenden Recht sind Massnahmen zur Behebung der Mängel eingeleitet worden. Zudem ist eine Vorlage in der Vernehmlassung, wonach der Bundesrat die Unterstellung der Bundesanwaltschaft unter eine Führung beantragt. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Bundesanwaltschaft dem Chef EJPD unterstellt werden soll. Die heutige administrative Unterstellung unter den Chef EJPD sowie die fachbezogene Unterstellung unter das Bundesstrafgericht hat sich nicht als zielführend erwiesen. Unnötige Doppelspurigkeiten und eine geteilte Verantwortung ist die Folge.</p><p>Im Weiteren werden die Strukturen und Arbeitsabläufe der Bundesstrafverfolgungsbehörden laufend den Erfahrungen und Bedürfnissen angepasst.</p>  Antwort des Bundesrates.