B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4557/2016 U r t e i l v o m 2 . N o v e m b e r 2 0 1 7 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Daniel Stufetti, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Gerichtsschreiberin Sonja Andrea Fünfkirchen. Parteien A._______, (Deutschland), vertreten durch lic. iur. Gandi Calan, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand AHV, Altersrente; Einspracheentscheid der SAK vom 9. Juni 2016. C-4557/2016 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1950 in Polen geborene, seit 1983 verheiratete und im Januar 2006 geschiedene, deutsche Staatsangehörige A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer) arbeitete von Oktober 1984 bis Juli 1989 (mit einem Unterbruch) als Mechaniker in der Schweiz. In dieser Zeit leistete er obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. vorinstanzliche Akten [SAK-act.] 14.2, 18, 28.2). B. B.a Am 8. Oktober 2015 reichte der Versicherte über die Deutsche Ren - tenversicherung B._______ bei der Schweizerischen Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vorinstanz) einen Antrag auf Ausrichtung der ordentlichen AHV-Altersrente (Formular E 202) ein (SAK-act. 13). B.b Mit Verfügung vom 12. Februar 2016 sprach die SAK dem Versicher- ten auf der Basis eines massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens in der Höhe von Fr. 63‘450.– und einer Gesamtver - sicherungszeit von 4 Jahren und 7 Monaten per 1. Dezember 2015 ein e monatliche ordentliche Altersrente von Fr. 188.– zu (SAK-act. 26). B.c In der gegen diese Verfügung erhobenen Einsprache vom 14. März 2016 (Posteingang SAK) beantragte der Versicherte (sinngemäss) die Auf- hebung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, dass sein in der Schweiz erwirtschaftetes Erwerbsein - kommen in der Aufstellung der für die Rentenberechnung berücksichtigten Versicherungszeiten und Einkommen nicht vollständig ausgewiesen worden sei und daher die Rentenberechnung nicht korrekt sei. Als Beweis- mittel übermittelte er diverse Lohnabrechnungen und einen Arbeitsvertrag der Firma D._______ AG in (...) (SAK-act. 27, 28.1-28.1, 21). B.d Nach Überprüfung der Beitragsmonate und Erwerbseinkommen im in- dividuellen Konto ( nachfolgend: IK) des Versicherten übermittelte die C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie in (…) (nachfolgend: Ausgleichskasse C._______) der SAK nach deren Aufforderung am 6. Juni 2016 einen korrigierten Nachtrag im IK. Die Ausgleichskasse machte darauf aufmerksam, dass anhand der Unterlagen nicht festgestellt werden könne, ob es sich im Januar 1985 um den gleichen Arbeitgeber (D._______ AG, gemäss Lohnausweis: Eintritt 18.02.1985) handle und ob die Zulagen C-4557/2016 Seite 3 über Fr. 1‘618.– [recte: Fr. 618.–] tatsächlich ein AHV -pflichtiger Lohnbestand seien beziehungsweise worum es sich bei den Zulagen handle (SAK-act. 33, 33.3). B.e Mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2016 (SAK-act. 38) ersetzte die SAK ihre Verfügung vom 12. Februar 2016 und sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Dezember 2015 eine monatliche Alt ersrente von Fr. 190.– zu. Da zusätzliche Einkommen im Jahr 1985 hätten angerechnet werden können, erhöhe sich das massgebliche durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 63‘450.– auf Fr. 64‘860.– (SAK-act. 35, 37, 39). C. C.a Am 19. Juli 2016 überwies die SAK die gegen den Einspracheent - scheid vom 9. Juni 2016 erhobene Beschwerde vom 11 . Juli 2016 ( s. Poststempel) zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht. Der Versicherte (n achfolgend: Beschwerdeführer) rügte eine unvollständige beziehungsweise unrichtige Sachverhaltsdarstellung seitens der Vorinstanz. Die „Tabelle im Anhang“ [Aufstellung der für die Rentenberechnung berücksichtigten Versicherungszeiten und Ein - kommen] weise grosse Unterschiede mit den anderen genannten Zahlen auf. Zudem sei sich der Beschwerdeführer sicher, mehr als Fr. 6‘200.– von Oktober bis Dezember 1984 bei E._______ AG in (…) verdient zu haben. Er werde die Daten nachreichen. Zudem fluktuierten die Zahle n seiner Exfrau [in ihrem IK] viel zu stark . Der Beschwerdeführer beantragte sinngemäss die Aufhebung des Ein spracheentscheids, die Berichtigung der Einträge in seinem individuellen Konto sowie jener seiner ehemal igen Ehegattin, sowie die Neuberechnung seines Rentenanspruchs (vgl. Beschwerdeakten [B-act.] 1; SAK-act. 40). C.b Mit Vernehmlassung vom 25. August 2016 beantragte die SAK die Ab- weisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheids vom 9. Juni 2016. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, dass die Einkommen in den im Einspracheverfahren eingereichten Lohnabrechnun- gen mit den im IK erfassten Einkommen des Beschwerdeführers überein - stimmten. Es sei nach Auffassung der Vorinstanz mehr als fraglich, ob ein Versicherter die Eintragungen im IK eines Dritten (vorliegend der Ex-Ehe- frau des Beschwerdeführers) beanstanden könne, selbst wenn diese Ein- fluss auf die Berechnung seiner eigenen Altersrente haben würden. Vorbe- halten bleibe die Beanstandung des IK einer verstorbenen Versichert en C-4557/2016 Seite 4 durch eine hinterlassene Person, deren Hinterlassenenrente auf d en Ein- kommen und Beitragszeiten des Verstorbenen basiere (B-act. 3). C.c Mit Replik vom 12. September 2016 teilte der Beschwerdeführer mit, dass Einträge im IK von den Lohnabrechnungen seines Arbeitgebers ab- wichen. Er könne den von der Vorinstanz ermittelten Rentenanspruch nicht nachvollziehen. Hinzu komme, dass das Erwerbseinkommen seiner (Ex - )Ehegattin nur teilweise beziehungsweise gar nicht bei der Be rechnung seines Rentenanspruchs mitberücksichtigt worden sei. Da ihm die Lohnabrechnungen seiner (Ex -)Ehegattin seitens der „Klinikschloss F._______“ aus Datenschutzgründen verwehrt worden seien, beantrage er, dass das Gericht diese Daten einhole, damit eine „korrekte Rentenberech- nung“ erfolge (B-act. 6). C.d Am 17. Oktober 2016 übermittelte Rechtsanwalt lic. iur. HSG Gandi Calan den vom Beschwerdeführer am 13 . Oktober 2016 unterzeichneten Auftrag zur Vertretung seiner Rechtsinteressen sowie die hierfür erforder- liche Vollmacht (B-act. 10, 10.1; vgl. auch B-act. 7). C.e Mit Duplik vom 13. Oktober 2016 beantragte die Vorinstanz weiterhin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 9. Juni 2016. Die im IK angeführten Erwerbs - einkommen aus den Jahren 1985-1988 seien korrekt und würden sich mit den Angaben in den beiliegenden Lohnbescheinigungen der Firma D._______ AG decken. Die Einkommen seiner Ehefrau seien im Rahmen der Einkommensteilung berücksichtigt worden (B-act. 11, 11.5, 12.1-12.4). C.f Mit Zwischenverfügung vom 20. Januar 2017 wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer – trotz gewährter Fristerstreckung bis zum 14. Dezember 2016 – keine Schlussbemerkungen eingereicht hat ( B- act. 13, 14) und der Schriften wechsel als abgeschlossen zu e rklären sei. Zudem wurde das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung vom 12. September 2016 (B -act. 6.8-6.10) abgewiesen (B-act. 15). D. Auf weitere Vorbringen der Parteien und auf die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen d er nachfolgenden Erwägungen einge - gangen. C-4557/2016 Seite 5 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Angefochten ist der Einspracheentscheid der SAK vom 9. Juni 2016 (SAK-act. 38), mit dem die SAK ihre Verfügung vom 12. Februar 2016 (SAK-act. 26) berichtigt und d em Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Dezember 2015 einen Anspruch auf eine monatliche ordentliche Alters- rente in der Höhe von Fr. 190.– (ursprünglich Fr. 188.–) zugesprochen hat. 1.2 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Die Zuständig keit des Bundesverwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden von Per - sonen im Ausland im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung ist zudem in Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) aus- drücklich vorgesehen. Der Einspracheentscheid der SAK stellt zweifellos eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das Bundes verwaltungsgericht ist somit zur Beur - teilung der Beschwerde zuständig. 1.3 Aufgrund von Art. 3 lit. d bis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.4 Als Adressat ist der Beschwerdeführer durch die angefochtene Ver - fügung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse; er hat auch am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. C-4557/2016 Seite 6 Seine Rechtsinteres sen werden durch den bevollmächtigten Rechtsan- walt, lic. iur. HSG Gandi Calan, vertreten. 1.5 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist. 2. 2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, der angefochtene Ein - spracheentscheid verletze Bundesrecht (einschliesslich der Über schrei- tung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer un richtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sach verhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts- anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs- rechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 212). 2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilpro- zessrechts, 4. Aufl. 1984, S. 135). 2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Geri cht seinen Entscheid, so - fern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhalts dar- stellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes wegen vorzu nehmenden Ab- klärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflicht gemässer Beweis- würdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sach verhalt sei als über - wiegend wahrscheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (anti zipierte Beweis würdi- gung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialver sicherung, C-4557/2016 Seite 7 Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungs- verfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen). 2.3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirk ungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tat sachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An spruch so oder anders zu entscheiden ist ( GYGY, a.a.O., S. 43 und 273). In dies em Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgericht zu- sätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten er- gebender Anhaltspunkte hinreichender An lass be steht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] I 520/ 99 vom 20. Juli 2000). Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Ver - sicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren b edeutet dies, dass das Ge - richt alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 3. 3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedlandes der Europäischen Union und hat seinen Wohnsitz in Deutschland, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen C-4557/2016 Seite 8 Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügig - keit (FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Per sonenfreizügigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Er richtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller Mit - glieder der Vertragsstaaten zu gewähr leisten. Soweit – wie vorliegend – weder das FZA und die gestützt darauf anwendbaren gemeinschaftsrecht- lichen Rechtsakte abweichende Bestimmungen vorsehen noch allgemeine Rechtsgrundsätze dagegen sprechen, richtet sich die Au sgestaltung des Verfahrens und die Prüfung des Rentenanspruchs alleine nach der schwei- zerischen Rechtsordnung (vgl. BGE 130 V 257 E. 2.4). Dies hat sich auch mit dem Inkrafttreten der erwähnten Verordnungen am 1. April 2012 nicht geändert. 3.2 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts - sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3; BGE 134 V 315 E. 1.2). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechts- wechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen ( pro rata temporis ; BGE 130 V 445). Nach der Recht - sprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der strei- tigen Verfügung (hier: 9. Juni 2016) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver- waltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 3.3 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs - oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Die Rentenhöhe bestimmt sich dabei einerseits nach der Beitragsdauer (Art. 29ter AHVG), anderseits nach Massgabe der durchschnittlichen Jahreseinkommen der versicherten Person (Art. 29quater AHVG). 3.4 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re - gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (IK; Art. 30ter AHVG). C-4557/2016 Seite 9 Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Ver- sicherungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffüllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeit - raum erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung je- doch nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). 3.5 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die gemachten Eintragun- gen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontoauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Ver - sicherungsfalls die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV; vgl. auch BGE 117 V 261 ff.). Damit wird jedoch keine Beweiserschwernis herbeige- führt, sondern gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt der eben- falls im Sozialversicherungsrecht anwendbare Untersuchungsgr undsatz. Dies hat zur Folge, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, aus eigener Initia - tive und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien abzuklären und festzustellen h at, wobei die Parteien eine Mitwirkungs - pflicht trifft. Im Fall der Beweislosigkeit fällt jedoch der Entscheid zu Un - gunsten jener Partei aus, die daraus Rechte ableiten will (BGE 117 V 261 E. 3). Die Kontoberichtigung erstreckt sich sodann auf die gesamte Bei- tragsdauer der Versicherten, beschlägt also auch Beitragsjahre, für welche nach Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Beitragszahlung infolge Verjährung unzu - lässig ist (ZAK 1984 S. 178 E. 1 und S. 441). In diesem Sinne ist beispiels- weise die Nichtregistrierung t atsächlich geleisteter Beiträge jederzeit der Korrektur zugänglich (BGE 117 V 261 E. 3). 3.6 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der ge- meinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwitwete Person Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der Ehe durch Schei- dung (Art. 29quinquies Abs. 3 Bst. a bis c AHVG). Der Teilung und gegenseiti- gen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in de nen beide Ehegatten in C-4557/2016 Seite 10 der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, hälftig geteilt. Beitragslücken, die nach den Artikeln 52b-52d aufgefüllt werden können, gelten dabei als Versicherungszeiten. Die Anrechnung fehlender Beitrags- jahre nach Artikel 52b erfolgt auf Grund der Beitragsjahre im Zeitpunkt der Scheidung oder des Eintretens des zweiten Versicherungsfalles (Art. 50b Abs. 1 AHVV). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalenderjahr nicht während der gleichen Monate versichert sind, werden die Einkommen während des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Beitragszeiten werden jedoch nicht übertragen (Art. 50b Abs. 2 AHVV). Die Einkommen im Jahr der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt (Art. 50b Abs. 3 AHVV). 3.7 Bei vollständiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Vollrente (Art. 34 AHVG). Die Beitragsdauer ist dann vollständig, wenn die ver - sicherte Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG), und zwar für die Jahre zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und d em 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Art. 29bis Abs. 1 AHVG). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. Ist die Beitragsdauer nicht vollständig, besteht nur Anspruch auf eine Teilrente. Nach Art. 38 AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 – 37 zu er - mittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhältniszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollständigen Bei- tragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, Art. 52 AHVV; vgl. T HOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversicherungen stellt ver- bindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung der Monats - renten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 3.8 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbe- trag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs -C-4557/2016 Seite 11 gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Bei ge - schiedenen oder verwitweten Personen kann das massgebende durch - schnittliche Jahreseinkommen zusätzlich Übergangsgutschriften ent - halten. Weil die Beiträge während einer langen Beitragskarriere zum Nominalbetrag bezahlt worden sind, wird die Summe der Erwerbsein - kommen entsprechend dem Rentenindex aufge wertet (Art. 30 Abs. 1 AHVG; Art. 51bis AHVV). Die Durchschnitte werden addiert und auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden durchschnitt lichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. hierzu Rz. 5101 der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden- rentenversicherung [RWL], in der ab 1. Januar 2016 gültigen Fassung). Das durchschnittliche Jahreseinkommen wird alsdann ermittelt, indem die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs-, Be- treuungs- und/oder Übergangsgutschriften durch die Anzahl der Beitrags- jahre geteilt werden (Art. 30 Abs. 2 AHVG). 3.9 Bei der Berechnung der Altersrenten von verwitweten und ge schiede- nen Personen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird eine Über - gangsgutschrift berücksichtigt, wenn ih nen nicht während mindestens 16 Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden konnten (Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994, AS 1996 2466 Ziff. II 1, BBl 1990 II 1, [im Folgenden: SchlB] Bst. c Abs. 2). Die Übergangsgutschrift ent spricht der Höhe der halben Erziehungsgut - schrift und wird nach dem Alter der versicherten Person abgestuft. Für Per- sonen mit Jahrgang 1950 beträgt sie 3 Jahre, jedoch maximal die Anzahl Jahre, welche für die Festsetzung der Rentenskala der rentenberechtigten Person berücksichtigt werden (Bst. c Abs. 3 Sc hlB zur 10. AHV-Revision; vgl. auch Rz. 5102 und 5607 ff., 5626 RWL sowie Urteil des Bundesge - richts H 126/02 vom 6. März 2003 E. 4.2.2). 4. 4.1 Bestritten werden im Wesentlichen die im individuellen Konto des Be- schwerdeführers registrierten Beitragszeiten und Erwerbseinkommen aus den Jahren 1984, 1985, 1988 und 1989. 4.1.1 Der Beschwerdeführer rügt beschwerde- und replikweise (B-act. 1, 6), dass seine Altersrente auf der Basis eines zu niedrigen Erwerbsein- kommens seitens der Vorinstanz berechnet worden sei. Er macht geltend, dass die Einträge in seinem individuellen Konto (IK) für die Jahre 1984 - 1989 zu berichtigen seien. Im Besonderen sei er der Auffassung, dass er C-4557/2016 Seite 12 im Jahr 1984 mehr als Fr. 6‘200.– verdient habe. Auch weise das IK für Januar 1985 kein Erwerbseinkommen auf, obwohl er von der Firma D._______ AG einen Lohn bezogen habe (s. Lohnzettel, B-act. 2; SAK- act. 22.5, 28.1). Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, dass ihm auch für Dezember 1988 ein Erwerbseinkommen der Firma D._______ AG im IK anzurechnen sei, zumal er das Arbeitsverhältnis mit Kündigungs- schreiben vom 31. August 1988 (B -act. 6.7) erst per 31. Dezember 1988 gekündigt und er auch einen Lohn im Dezember 1988 erhalten habe. Im Übrigen habe er im Januar und Februar 1989 „in einem anderen Unter - nehmen gearbeitet“, weshalb auch für diesen Zeitraum das Erwerbsein - kommen zu berücksichtigen sei. Zudem stellte er die „fluktuierenden“ Ein- träge im IK seiner Ex-Ehegattin in Frage, womit er (sinngemäss) auch die Berichtigung der Einträge im IK seiner Ex-Ehegattin beantragt. 4.1.2 Demgegenüber hielt die Vorinstanz in ihrem Einspracheentscheid vom 9. Juni 2016 (SAK-act. 38) und in ihrer Vernehmlassung vom 25. August 2016 (B-act. 3) fest, dass die Einträge im IK ergänzt und dem Beschwerdeführer auch für Januar 1985 ein Erwerbseinkommen aufgrund seiner Tätigkeit bei der Firma D._______ AG angerechnet worden sei, weshalb sich das massgebliche durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 63‘450.– auf Fr. 64‘860.– erhöhe (SAK -act. 35, 37, 39). Nach Auf - fassung der Vorinstanz sei mehr als fraglich, ob ein Versicherter die Ein - tragungen im IK eines Dritten (vorliegend der Ex -Ehefrau des Be - schwerdeführers) beanstanden könne, selbst wenn diese Einfluss auf die Berechnung seiner eigenen Altersrente haben würden. Vorbehalten bleibe die Beanstandung des IK einer verstorbenen Versicherten durch eine hin- terlassene Person, deren Hinterlassenenrente auf den Einkommen und Beitragszeiten des Verstorbenen basiere. In ihrer Duplik vom 13. Oktober 2016 (B-act. 11) ergänzte die Vorinstanz ihre bisherigen Erläuterungen da- hingehend, dass die im IK in den Jahren 1985, 1986 und 1987 erfassten Einkommen mit den beiliegenden Lohnabrechnungen der D._______ AG aus den Jahren 1 985-1987 (B-act. 12.1-12.4) übereinstimmten und somit korrekt seien, wie die C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie im beiliegendem Schreiben vom 20. September 2016 bestätigt habe. Aus der Lohnbescheinigung für das Jahr 1988 gehe ausserdem her vor, dass der Arbeitgeber im Jahr 1988 nur von Januar bis November für den Beschwerdeführer AHV -Beiträge angeführt habe. Das vom Be - schwerdeführer beigebrachte Kündigungsschreiben sei daher nicht geeig- net zu beweisen, dass er auch noch im Monat Dezember 1988 gearbeitet habe und AHV -Beiträge von seinem Lohn abgezogen worden seien. C-4557/2016 Seite 13 Schliesslich habe der Beschwerdeführer auch keinen Nachweis dafür er - bringen können – wie von ihm geltend gemacht –, dass er im Januar und Februar 1989 in einem anderen Unternehmen gearbeitet habe. Gemäss IK sei der Beschwerdeführer im Jahr 1989 von März bis Dezember (recte: Juli) bei der Firma D._______ AG angestellt gewesen. Zudem sei auch sein Einwand, dass das Erwerbseinkommen seiner Ehefrau bei der Berechnung der Alters rente nicht mitberücksichtigt worden sei, nicht haltbar, zumal der Be schwerdeführer seit Januar 2006 geschieden und eine Einkommensteilung vorgenommen worden sei. 4.2 Die Berechnung en des durchschnittlichen Jahreseinkommens basieren grundsätzlich auf dem von der Ausgleichskasse für jeden bei - tragspflichtigen Versicherten geführten individuellen Konto (IK; vgl. E. 3.4 m.w.H. zu Art. 30ter AHVG). Die Versicherten haben vor Eintritt des Ver - sicherungsfalles das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein indi- viduelles Konto führen, einen Auszug über die gemachten Eintra gungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (vgl. E. 3.5 m.w.H. zu Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontoauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Be richtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Ver sicherungsfalls die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV; vgl. auch BGE 117 V 261 ff.). Aus den Akten geht nicht hervor, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt des Versicherungsfalles (d.h. vor der Ausrichtung der Altersrente mit Wir- kung ab 1. Dezember 2015) einen IK-Auszug beantragt und die Beri chti- gung fehlender oder falscher Eintragungen für das in den Jahren 1984- 1989 erzielte Erwerbseinkommen oder die im IK angeführten Beitrags- zeiten beanstandet hat. Erst im Einsprachever fahren reichte der Beschwerdeführer diverse Jahreslohnzusammenstellungen der Firma D._______ AG aus den Jahren 1985-1988 (B-act. 6.3-6.6; SAK-act. 28.10) sowie einen nicht zuordenbaren, unvollständigen Lohnzettel (ohne Angabe der Firma, Firmeninsignien etc.; vgl. B-act. 2; SAK-act. 28.1) als Nachweis seines angeblich höher erzielten Erwerbseinkommen bei der SAK ein. Die Beweisregelung von Art. 141 Abs. 3 AHVV, wonach die Kontoberichtigung bei Eintritt des Versicherungsfalles den vollen Beweis voraussetzt, schliesst den Untersuchungsgrundsatz nicht aus ( BGE 117 V 261), weshalb nachfolgend anhand der vorgelegten Beweismittel zu prüfen ist, ob die Einträge im individuellen Konto des Be schwerdeführers offensichtlich unrichtig oder unvollständig sind (vgl. E. 4.3 hiernach). C-4557/2016 Seite 14 4.3 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die im IK-Auszug angeführten Erwerbseinkommen und Beitragszeiten für 1984, 1985, 1988 und 1989 tat- sächlich offensichtlich unrichtig oder unvollständig sind, womit sie ge - gebenenfalls zu berichtigen sind. 4.3.1 Dem Auszug aus dem individuellen Konto vom 12. Februar 2016 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer von Oktober bis Dezember 1984 (3 Monate) bei E._______AG in (…) tätig war und ein AHV/IV - beitragspflichtiges Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 6‘211.– im IK eingetragen wurde (SAK-act. 22.5). Die G._______ AHV-Ausgleichskasse in (…) bestätigte mit Schreiben vom 17. August 2016, dass die im IK erfassten Einkommen des Be schwerdeführers für das Jahr 1984 mit den Angaben auf der Lohnbe scheinigung des Arbeitgebers übereinstimmen. Unterlagen aus denen hervorgeht, ob noch weiteres, nicht AHV-pflichtiges Einkommen im Jahr 1984 durch den Versicherten erzielt worden ist, liegen laut der Ausgleichskasse nicht vor (SAK -act. 45). Da auch der Beschwerdeführer keinen vollen Beweis dafür erbringen konnte, dass ihm im Jahr 1984 tatsächlich ein höheres Einkommen ausbezahlt wurde (Jahreslohnbescheinigung, Lohnzettel etc.) , wie von ihm be hauptet (vgl. Art. 8 ZGB zur Beweislast von behaupteten Tatsachen ), ist von der Richtigkeit des von der Firma E._______AG gegenüber der Ausgleichskasse deklarierten AHV/IV-pflichtigen Erwerbseinkommens für das Jahr 1984 auszugehen , das im individuellen Konto mit einem Betrag von insgesamt Fr. 6‘211.– eingetragen wurde. 4.3.2 4.3.2.1 Für das im Januar 1985 erzielte Erwerbseinkommen liegen folgende Beweismittel vor: Dem Auszug aus dem individuellen Konto vom 12. Februar 2016 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Januar 1985 bei E._______AG in (…) tätig, bei der G._______ AHV- Ausgleichskasse versichert war und ein AHV/IV -beitragspflichtiges Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 4‘096.– im IK eingetragen wurde (SAK-act. 22.5). Der vom Beschwerdeführer ins Recht gelegte Lohnzettel „Januar 85“ (B-act. 6.2; SAK-act. 28.1) ist lediglich ein Indiz dafür, dass es sich bei dem angeführten „ Grundlohn“ von Fr. 4‘096.– mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um das AHV/IV-beitragspflichtige Erwerbseinkommen für Januar 1985 bei der E._______AG handelt, das bereits im IK vermerkt wurde (vgl. SAK-act. 22.5). Bekräftigt wird dies insofern, als der Beschwerdeführer erst am 18. Februar 1985 zur Firma D._______ AG gewechselt hat und gemäss dem detaillierten Lohnkontoblatt 1985 dieses C-4557/2016 Seite 15 Unternehmens dem Beschwerdeführer für Januar 1985 kein Monatslohn ausgerichtet wurde (B-act. 6.3, 6.4; Vermerk: „Eintritt: 18.02.85“). Dem vom Beschwerdeführer zusätzlich eingereichten Lohnzettel „Januar 85“ (SAK- act. 28 S. 1) kommt kein voller Beweiswert zu, zumal dieser unvollständig und nicht eindeutig zuordenbar ist (ohne Angabe des Firmennamens, der Firmeninsignien etc.). Da auf Basis der vorliegenden Aktenlage nicht nach- vollziehbar ist, welche Zulagen (Fr. 1‘618.–; recte wohl Fr. 618.– [Hinweis: Barlohn Fr. 4‘714.– - Fr. 618.– = Grundlohn von Fr. 4‘096.–]) gemäss dem Lohnzettel „ Januar 85“ ausgerichtet wurden, die allenfalls AHV/IV- beitragspflichtig sind ( z.B. beitragspflichtige Gratifikation oder nicht beitragspflichtige Weg vergütung, Familienzulagen etc.; vgl. B -act. 6.2; SAK-act. 28.1), kann der Beschwerdeführer (vorerst) mangels rechtsgenüglicher Beweismittel (z.B. ein für die Steuerbehörde detailliert aufbereiteter Lohnausweis aus dem Jahr 1985) nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dass dem Beschwerdeführer im Januar 1985 ein höherer Nettolohn von Fr. 4‘446.– ausbezahlt worden sei, konnte im vorliegenden Verfahren nicht im Sinne des vollen Beweises nachgewiesen werden . Es ist jedoch festzuhalten, dass die Vorinstanz nur unzureichend ihren Abklärungspflichten nachgekommen ist und aufgrund von unrichtigen Annahmen den IK -Eintrag für Ja nuar 1985 nachträglich geändert hat (s. E. 4.3.2.2 hiernach). 4.3.2.2 Der Eintrag des Erwerbseinkommens für Januar 1985 dürfte von der E._______AG in (...) stammen und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von der G._______ AHV-Ausgleichskasse vorgenommen worden sein (s. Eintrag Kassen-Nr. 95, SAK-act. 22.5). Eine diesbezügliche Bestätigung seitens der genannten Ausgleichskasse fehlt (vgl. Schreiben vom 17. August 2016, SAK -act. 45). Die von der D._______ AG ab Februar 1985 gemeldeten Erwerbseinkommen wurde n hingegen bei der C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie in (…) (Kassen-Nr. 32) im IK des Beschwerdeführers registriert und als korrekt eingetragen bestätigt. Die C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie wies in ihrem Schreiben vom 6. Juni 2016 explizit darauf hin, dass sie aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht feststellen könne, ob es sich beim IK -Eintrag im Januar 1985 um die D._______ AG handle (SAK-act. 33/1), die bei ihr angeschlossen sei. Die Abklärungen, die zu einer IK-Korrektur aufgrund der Einträge im Januar 1985 führten (vgl. IK vom 7. Juni 2016, SAK -act. 35), wurden gemäss den Akten durch die C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie (Kassen -Nr. 32) durchgeführt, deren IK-Korrektur zum einen ohne Kenntnis der dem Eintrag im IK vom 12. Februar 2016 (SAK -act. 22.5) zugrundeliegenden C-4557/2016 Seite 16 Lohnabrechnungen und zum anderen unter falschen Annahmen (Zulagen betragen Fr. 618.– [nicht Fr. 1‘618.–]; Lohnabzüge vom Barlohn von Fr. 4‘714.– - Fr. 50.90 [Nichtbetriebsunfallprämien] - Fr. 217.10 [AHV/IV/EO/ALV]; dies erg ibt das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Einkommen von Fr. 4‘446.– bzw. den Barlohn von Fr. 4‘714.–) erfolgte. Die SAK hätte somit ihre Abklärungen bei der G._______ AHV- Ausgleichskasse (Kassen-Nr. 95) treffen müssen, nicht bei der C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie . Die späteren Abklärungen bei der G._______ AHV-Ausgleichskasse beinhalten nur das Jahr 1984 und konnten damit zu keiner Klärung für den Januar 1985 führen. Die Sache ist deshalb zu weiteren Abklärungen (tatsächlicher Arbeitgeber, Beitragsmonate, Beitragshöhe) betreffend den Januar 1985 bei der G._______ AHV-Ausgleichskasse und gestützt auf diese Abklärungen zur Neubeurteilung zurückzuweisen. 4.3.3 Gemäss Auszug aus dem IK vom 12. Februar 2016 hat der Be - schwerdeführer in der Zeit von Februar - Dezember 1985 ein Erwerbsein- kommen von rund Fr. 40‘568.– bei der Firma D._______ AG erzielt (SAK- act. 22.4). Dies deckt sich mit den Angaben in der Lohnbescheinigung für das Jahr 1985 der Firma D._______ AG, die unter dem Namen des Be- schwerdeführers im Zeitraum vom Februar bis Ende Dezember 1985 einen AHV/IV/EO-pflichtigen Jahreslohn von Fr. 40‘568.– ausgewiesen hat (B- act. 12.1). Auch der vom Beschw erdeführer eingereichten, detaillierten Jahresabrechnung für 1985 ist nichts anderes zu entnehmen (vgl. B - act. 6.4). Der in der Spalte „106“ angeführte Jahreslohn von Fr. 40‘568.– resultiert aus dem Bruttojahreslohn von Fr. 43‘604.45 abzüglich der nicht beitragspflichtigen Kinderzulagen von Fr. 1‘866.– und der Wegvergütung von Fr. 1‘170.40, wie die Vorinstanz korrekt fest gestellt hat. Demzufolge kann keine offensichtliche Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des im indi- viduellen Konto vom 12. Februar 2016 eingetragenen Erwerbsein - kommens von Fr. 40‘568.– für den Zeitraum von Februar bis Ende Dezember 1985 bestätigt werden. 4.3.4 Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Beitragszeiten und das erzielte Erwerbseinkommen für die Jahre 1986 und 1987 seitens de r Vorinstanz überprüft bzw. von der C._______ Ausgleichskasse für Handel und Industrie bestätigt wurden (B-act. 11). Für 1986 und 1987 sind im Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführer s je 12 Bei- tragsmonate ausgewiesen. Das AHV/IV-pflichtige Erwerbseinkommen be- trägt für 1986 Fr. 48‘166.–, für 1987 Fr. 50‘400.– (SAK-act. 22.4). C-4557/2016 Seite 17 4.3.5 Für 1988 sind im Auszug aus dem IK des Beschwerdeführers vom 12. Februar 2016 eine Erwerbstätigkeit bei der Firma D._______ AG im Zeitraum von Januar bis November 1988 und ein Erwerbseinkommen von Fr. 50‘471.– registriert (SAK-act. 22.4). Dies deckt sich mit den Angaben in der Lohnbescheinigung für das Jahr 1988 der Firma D._______ AG vom 30. Januar 1989, die unter dem Namen d es Beschwerdeführers im Zeit - raum vom 1. Januar bis 30. November 1988 einen AHV/IV/EO-pflichtigen Jahreslohn von Fr. 50‘471.85 ausgewiesen hat (B-act. 12.4). Unterlagen, die auf ein erzieltes Erwerbseinkommen auch für den Monat Dezember 1988 schliessen lassen, sind nicht aktenkundig. Dem Lohnauszug für das Jahr 1988 ist zudem der Hinweis zu entnehmen „Austritt: 30.11.88“, was sich mit der Aktenlage deckt. Wie die Vorinstanz zurecht feststellte, genügt das vom Beschwerdeführer vorgelegte Kündi gungsschreiben vom 31. August 1988 (B -act. 6.7) nicht als Nachweis da für, dass er auch tatsächlich einen Lohn für Dezember 1988 ausbezahlt erhalten hatte. Ein offensichtlich fehlender Eintrag für Dezember 19 88 ist somit nicht feststellbar, weshalb die Einträge im IK für 1988 mit überwiegender Wahr- scheinlichkeit vollständig und richtig sind. 4.3.6 Gemäss Auszug aus dem IK vom 12. Februar 2016 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer von März bis Juli 1989 bei der Firma D._______ AG gearbeitet und ein Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 4‘262.– erzielt hat (SAK -act. 22.4). Das Argument des Beschwerde - führers, er habe im Januar und Februar 1989 „in einem anderen Unter - nehmen gearbeitet“, weshalb auch für diesen Zeitraum das Erwerbse in- kommen zu berücksichtigen sei, hält nicht stand, zumal er dies nicht nachweisen konnte. Die Vorinstanz konnte zutreffend darlegen, dass sie ohne Angaben über den Arbeitgeber (z.B. Name, Arbeitsort) keine Nachforschungen durchführen könne und es ihr vo rliegend auch nicht möglich gewesen sei, festzustellen, ob in diesen Monaten AHV-Beiträge für den Beschwerde führer abgeführt worden seien (B-act. 11). Mangels Nachweis ist somit von der Richtigkeit der Einträge im IK auszugehen. 4.4 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nicht den vollen Beweis dafür erbringen konnte , dass die Einträge in seinem individuellen Konto – insbesondere für die Jahre 1984, 1985 (2-12) 1988 und 1989 – offensichtlich unrichtig oder unvollständig sind. Demnach ist eine Berichtigung seiner Beitragszeiten und Erwerbseinkommen im in- dividuellen Konto vom 12. Juni 2016 (SAK-act. 22.4-5) nicht gerechtfertigt (siehe nachfolgende Übersicht; vgl. auch E. 4.2 mit Hinweis zu Art. 141 C-4557/2016 Seite 18 Abs. 3 AHVV). Vorbehalten bleiben die Einträge für das Jahr 1985 – insbe- sondere für Januar 1985 –, die von der SAK erneut abzuklären und im IK gegebenenfalls zu berichtigen sind. 1984 10-12 (E._______ AG) Fr. 6‘211.– Januar 1985 01-01 (E._______ AG) Fr. 4‘096.– 1985 02-12 (D._______ AG) Fr. 40‘568.– 1986 01-12 (D._______ AG) Fr. 48‘166.– 1987 01-12 (D._______ AG) Fr. 50‘400.– 1988 01-11 (D._______ AG) Fr. 50‘471.– 1989 03-07 (D._______ AG) Fr. 4‘262.– Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers ins- gesamt (vor der Einkommensteilung): Fr. 204‘174.– Der Beschwerdeführer erzielte in den Jahren 1984 bis 1989 (55 Beitrags - monate) ein Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 204‘174.– (vor der Ein- kommensteilung). Zu diesem Ergebnis ist auch die Vorinstanz in ihren ur- sprünglichen Berechnungen zur Altersrente gekommen (SAK-act. 23.2). Für die im Anschluss vorzunehmende Einkommensteilung ist nebst dem Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers auch jenes der von ihm ge - schiedenen Ehegattin heranzuziehen. Die Beitragszeiten und Erwerbsein- kommen der ehemaligen Ehegattin sind im Auszug aus dem individuellen Konto wie folgt deklariert (B-act. 3.1; SAK-act. 22.4-5): C-4557/2016 Seite 19 1985 05-12 (Klinik Schloss F._______ AG) Fr. 28‘380.– 1986 01-12 (Klinik Schloss F._______ AG) Fr. 46‘800.– 1987 03-06 (Klinik Schlo ss F._______ AG) Fr. 30‘788.– 1988 04-12 (Klinik Schloss F._______ AG) Fr. 34‘168.– 1989 01-12 (Klinik Schloss F._______ AG) Fr. 53‘300.– 1990 01-06 (Klinik Schloss F._______ AG) Fr. 29‘200.– Erwerbseinkommen der Ehegattin insgesamt ( vor der Einkommensteilung): Fr. 222‘636.– Soweit der Beschwerdeführer die registrierten Einkommensbeträge im IK seiner ehemaligen Gattin bemängelt, ist festzuhalten, dass er keinen An- spruch auf Berichtigung der Einträge im IK seiner von ihm im Januar 2006 geschiedenen Ehefrau hat, zumal nach der Scheidung kein Rechtsverhält- nis zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehegattin be - steht und ausschliesslich die versicherte Person (i.c. die Ex-Frau), für die ein individuelles Konto geführt wird, einen Auszug über die darin ge - machten Eintragungen oder eine Berichtigung der Einträge innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontoauszuges verlangen kann (siehe Art. 141 Abs. 1 und 2 AHVV). 4.5 Der Beschwerdeführer war von Juli 1983 bis Januar 2006 verheiratet. Laut den IK-Auszügen vom 12. Februar 2016 und 17. August 2016 (SAK- act. 22, B-act. 3.1) war der Beschwerdeführer im Zeitraum von 1985 bis 1989 und seine Ehegattin von 1985 bis 1990 in der Schweiz erwerbstätig und in der AHV versichert. Gemäss Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, je hälftig geteilt (vgl. E. 3.6 m.w.H.). In einem zweiten Schritt ist deshalb zu prüfen, ob die Einkommensteilung (Splitting) nach Auflösung der Ehe für die Jahre 1985 bis 1989 korrekt durchgeführt wurde – vorbehaltlich des noch abzuklärenden Einkommens des Beschwerdeführers für Januar 1985 (vgl. E. 4.3.2 m.w.H.). C-4557/2016 Seite 20 4.5.1 Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerde - führers vom 12. Februar 2016 (SAK-act. 22.2-22.5) wurde das Erwerbsein- kommen der beiden Eheleute (vgl. E. 4.4) wie folgt geteilt: Einkommen des Beschwerdeführers (vor dem Splitting) hälftiger Einkommens- teil des Beschwerde- führers an frühere Ehegattin hälftiger Ein- kommensteil von früherer Ehegattin Einkommen des Beschwerdeführers (nach dem Splitting) 1984 (10-12): Fr. 6‘211.– kein Splitting nicht in der CH erwerbstätig Fr. 6‘211.– 1985 (01-01): Fr. 4‘096.– - Fr. 2‘048.– Fr. 2‘048.– 1985 (02-12): Fr. 40‘568.– - Fr. 20‘284.– + Fr. 14‘190.– Fr. 34‘474.– 1986 (01-12): Fr. 48‘166.– - Fr. 24‘083.– + Fr. 23‘400.– Fr. 47‘483.– 1987 (01-12): Fr. 50‘400.– - Fr. 25‘200.– + Fr. 15‘394.– Fr. 40‘594.– 1988 (01-11): Fr. 50‘471.– - Fr. 25‘235.– + Fr. 17‘084.– Fr. 42‘320.– 1989 (03-07): Fr. 4‘262.– - Fr. 2‘131.– + Fr. 26‘650.– Fr. 28‘781.– Summe - Fr. 98‘981.– + Fr. 96‘718.– Fr. 201‘911.– Demnach beträgt das Einkommen des Beschwerdeführers nach durchge- führter Einkommensteilung Fr. 201‘911.–. Zu diesem Ergebnis ist die Vorinstanz in ihren Berechnungen sowie in der von ihr aufgehobenen Ver- fügung vom 12. Februar 2016 gekommen (SAK-act. 23.2, 26), das grund- sätzlich nicht zu beanstanden ist – vorbehaltlich des noch offenen Ab - klärungsergebnisses für Januar 1985 (E. 4.3.2). Mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2016 (SAK -act. 38) hat die Vorinstanz die Verfügung vom 12. Februar 2016 aufgehoben und das im IK vom 12. Februar 2016 für Januar 1985 eingetragene Erwerbsein- kommen von Fr. 4‘096.– unzulässigerweise auf Fr. 4‘714.– korrigiert (s. E. 4.3.2 hiervor), weshalb sich das verbleibende Einkommen nach der hälfti- gen Teilung der Fr. 4‘714.– für das Jahr 1985 auf Fr. 38‘879.– ([Fr. 4‘714.– C-4557/2016 Seite 21 : 2] + Fr. 36‘522.–) erhöhen würde. Damit würde sich im Ergebnis das Ein- kommen des Beschwerdeführers auf insgesamt Fr. 204‘268.– erhöhen (SAK-act. 38). Da jedoch bezüglich der IK -Einträge für Januar 1985 erneute Abklärungen zu treffen sind und gegebenenfalls eine Berichtigung der Einträge im IK für das Jahr 1985 vorzunehmen ist, kann das Ergebnis (Gesamteinkommen des Beschwerdeführers nach dem Splitting ) vorerst offen bleiben. 5. Nach dem Gesagten und unter Gesamtwürdigung des bisher Dargelegten ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit seiner Rüge , in seinem individuellen Konto seien die Erwerbseinkommen (vor der Einkommens - teilung) und/oder die Beitragszeiten – insbesondere aus den Jahren 1984, 1985 (2-12), 1988 und 1989 – unrichtig oder unvollständig erfasst worden, nicht durchdringt. Eine nachträgliche Berichtigung der Einträge im indivi - duellen Konto des Beschwerdeführers ist somit nicht gerechtfertigt (E.4.3). Hingegen wird seine Beschwerde betreffend der Einträge für Januar 1985 mangels unzureichender Abklärungen durch die Vorinstanz teilweise gut - geheissen (E. 4.3.2). Sein Begehren, die „fluktuierenden“ Erwerbsein- kommen seiner ehemaligen Ehegattin zu berichtigen, wird abgewiesen, zu- mal die Berichtigung von Einträgen nur jenen Versicherten zusteht, für die ein individuelles Konto geführt wird (E. 4.4). Zudem konnte das Bundes- verwaltungsgericht aufzeigen, dass die Einkommensteilung ab Februar 1985 bis Ende 1989 (grundsätzlich) gesetzeskonform durchgeführt wurde (vorbehaltlich der Ausführungen bezüglich der IK -Einträge im Januar 1985). Im Ergebnis wurde das Erwerbseinkommen des Be schwerde- führers, das als Basis für die weitere Berechnung der Altersrente dient, un- zureichend ermittelt. Demzufolge ist die Angelegenheit zwecks Abklärung bei der G._______ AHV-Ausgleichskasse, gegebenenfalls Berichtigung der Einträge (1985) im individuellen Konto des Beschwerdeführers sowie zur Neuberechnung der Rente an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Be- schwerde ist somit teilweise gutzuheissen. 6. Nachfolgend ist die Kosten- und Entschädigungsfrage zu klären. 6.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. C-4557/2016 Seite 22 6.2 Dem Beschwerdeführer ist in der Höhe seines teilweisen Obsiegens eine reduzierte Parteientschädigung zulasten der Vorinstanz zuzu - sprechen, die vorliegend mangels Einreichen einer Kostennote und in Berücksichtigung der Mandatierung von Rechtsanwalt Calan erst per 13. Oktober 2016 pauschal auf Fr. 200.– inklusive Auslagen und exklusive MWST, welche nicht ge schuldet ist (Art. 1 Abs. 2 Bst. a des Mehrwertsteuergesetzes [MWSTG, SR 641.20] i.V.m. Art. 8 Abs. 1 MWSTG und Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE), festzulegen ist (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die Vor instanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Einspracheentscheid vom 9. Juni 2016 wird aufgehoben. 2. Die Sache wird zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägung 4.3.2 und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von Fr. 200.– zu- lasten der Vorinstanz zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite hingewiesen. C-4557/2016 Seite 23 Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Sonja Andrea Fünfkirchen Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: