<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00277</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, zog sich am 25. März 1999 einen Bänder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riss am rechten Fuss zu (Urk. 10/1). Seit Anfang April 2010 war er bei der Y.___, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer er ist (vgl. Urk. 9/154/3-5), als Verputzmaurer angestellt (Urk. 9/1 Ziff. 1-3) und damit bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch versichert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Sturz mit dem Motorrad am 1. März 2012 in Thailand zog er sich Verletzungen an der rechten Schulter zu (Urk. 9/1 Ziff. 4-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva sprach ihm mit Verfügung vom 26. Juni 2014 eine Invalidenrente ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend einer Erwerbseinbusse von 40 % und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 14 % zu (Urk. 9/122). Die dagegen vom Versicherten am 27. August 2014 erhobene Einsprache (Urk. 9/128) wies sie mit Einspracheentscheid vom 8. November 2016 ab (Urk. 9/148 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 8. November 2016 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 2. Dezember 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei ihm für die Folgen der Unfälle vom 25. März 1999 und vom 1. März 2012 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 62 % auszurichten (Urk. 1 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Februar 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, wozu der Beschwerdeführer am 27. Juli 2017 Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nahm (Urk. 14), was der Beschwerdegegnerin am 2. August 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls zu kürzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemässem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingten Abzugs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einfliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und so zu einer doppelten Anrechnung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben Gesichtspunkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, massgebend sei das Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung (S. 5 Ziff. 3a), und stellte auf den LSE-Tabellenlohn des Kompetenzniveau 3 ab (S. 6 Ziff. 4b), dies unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % (S. 7 f. Ziff. 4c). Das Valideneinkommen bezifferte sie unter Hinweis auf den seit 2012 bezogenen Lohn mit Fr. 120'000.-- (S. 9 Ziff. 5c), womit ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 33 % resultierte (S. 10 Ziff. 6a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), beim Valideneinkommen seien zusätzlich zum ausbezahlten Lohn 95 % des als Gewinn verbuchten Mehrverdiensts von durchschnittlich rund Fr. 33'933.-- zu berücksichtigen (S. 5 f.). Das Invalideneinkommen sei aus näher dargelegten Gründen anhand der Tabellenlöhne nicht von Kompetenzniveau 3, sondern le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diglich Kompetenzniveau 1 festzulegen (S. 7 f.), wobei mindestens der erfolgte Leidensabzug von 10 % ausgewiesen sei (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig sind im Hinblick auf den Invaliditätsgrad die Höhe des Validen- und des Invalideneinkommens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. Z.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nannte in seinem Bericht vom 12. September 2012 (Urk. 9/9 = Urk. 9/10) als Konsultationsgrund eine Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terverletzung rechts sowie folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">traumatische Subscapularissehnenruptur und Supraspinatusunterflä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chenpartialruptur nach Moped-Unfall am 1. März 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Schulteroperation 1988, unter anderem AC-Resektion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Januar 2013 nahm PD Dr. Z.___ unter anderem eine offene Rotatorenmanschettenrekonstruktion vor (Urk. 9/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. März 2014 berichtete Dr. med. A.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, über seine gleichentags er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte kreisärztliche Untersuchung (Urk. 9/104). In seiner Beurteilung (S. 6 ff. Ziff. 5) führte er aus, die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Verputzmaurer bestehe lediglich noch zu 20 %, dies nur noch für administrative Tätigkeiten (S. 7 unten). Vollschichtig einsatzfähig sei der Versicherte für mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwere körperliche Arbeiten unter Aussparung kraftaufwändiger Tätigkeiten oberhalb der Schulterhorizontalen. Geh- und Stehzeiten über eine Stunde ohne Unterbrechung durch Sitzen sollten vermieden werden (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Besprechung am 13. Juni 2013 (Urk. 9/50) berichtete der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer, eine eigentliche, anerkannte Berufsausbildung habe er nicht absolviert. Er habe die Matrosenschule besucht und sei knapp zwei Jahre auf einem Rheinschiff gefahren. Anschliessend habe er als Bodenleger gearbeitet, unter anderem während etwa 20 Jahren als Angestellter einer näher bezeichne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Firma. Dann habe er sich im Bereich Fassaden selbständig gemacht. Erst ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be er während 16-17 (richtig: 6-7; vgl. nachstehend E. 4.2) Jahren eine Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">firma gehabt, seit gut 3 Jahren sei es eine GmbH (S. 1 unten). Sein Lohn betrage brutto Fr. 10‘000.-- pro Monat x 12 (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In zwei Auszügen aus dem individuellen Konto (IK) vom 11. März 2014 (Urk. 9/109/2 und Urk. 9/109/3-19) sind unter anderem folgende Einkommen eingetragen:</span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen (Fr.)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermerk</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">54’755</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lerch AG</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">153’600</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">329’300</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">180’800</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172’900</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2008</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">301’800</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">90’000</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">120’000</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">113’500</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Besprechung am 6. März 2014 (Urk. 9/106) erklärte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer unter anderem, der Lohn ohne Unfall wäre heute unverändert Fr. 10'000.-- pro Monat x 12, diesen Lohn habe er schon seit mehreren Jahren (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Zusammenfassung der Entscheidungsgrundlagen für die Rentenfest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung vom 25. Juni 2014 (Urk. 9/121) ging die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin bei Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass von folgenden Eckdaten aus: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Jahresverdienst bezifferte sie mit Fr. 120‘000.-- (S. 1 Ziff. 2). Die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit umschrieb sie unter Bezugnahme auf das kreisärztliche Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil (S. 2 Ziff. 9; vgl. vorstehend E. 3.2). Das Valideneinkommen bezifferte sie mit Fr. 120'000.-- und zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sie sich auf die LSE, und zwar - wie sich aus der Terminologie und dem berücksichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Betrag ergibt - die LSE 2010. Sie setzte das mittlere auf Anforderungsniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(„Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt“) von Männern im Total aller Wirtschaftszweige erzielte Einkommen (Fr. 5‘900.--) ein, womit auf das Jahr 2014 hochgerechnet und mit einem Leidensabzug von 5 % ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">72'450.-- und ein Invaliditätsgrad von 39.58 % resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (S. 2 Ziff. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im angefochtenen Entscheid ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren bis heute erfolgreich ein eigenes Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen führe, weshalb es sich rechtfertige, auf den Tabellenlohn der LSE 2014 für Tätigkeiten auf dem Kompetenzniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(„komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen“) im Total aller Wirtschaftszweige, mithin Fr. 7‘185.-- pro Monat, zurückzugreifen (S. 6 Ziff. 4b), womit nach Abzug von 10 % ein Invalideneinkommen von Fr. 80‘895.-- (S. 7 f. Ziff. 4b) und ein Invaliditätsgrad von 33 % (S. 10 Ziff. 6a) resultierten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Valideneinkommen kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Er ist als Arbeitnehmer obligatorisch unfallversichert, womit sein in dieser Eigenschaft erzieltes Einkommen massgebend ist, mithin der von ihm als Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitnehmer bezogene Lohn.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies muss umso mehr gelten, als er es als Inhaber der GmbH und damit sein eigener Arbeitgeber in der Hand hat, welchen Betrag er als Lohn deklarieren und welchen Betrag er als Gewinn verbuchen will. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezifferte seinen Lohn mit Fr. 120'000.-- pro Jahr, was die Beschwerdegegnerin übernommen hat. Gemäss den IK-Auszügen (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.3) hat er jedoch in den Jahren 2010-2012 total lediglich Fr. 323'500.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- als beitragspflichtiges Einkommen deklariert, was rund Fr. 107'833.-- pro Jahr ergibt. Dieser Betrag bildet das Valideneinkommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen ermittelt, indem sie auf den Tabellenlohn der LSE 2014 auf Kompetenzniveau 3 abgestellt hat (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.5), während sie ursprünglich noch den Tabellenlohn der LSE 2010 auf Anforderungsniveau 3 verwendet hat (vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Wechsel von der LSE 2010 auf die LSE 2014 ist nicht zu beanstanden, ist doch grundsätzlich die neuste verfügbare LSE-Tabelle anzuwenden (vorstehend E. 1.3). Dabei ist die damit verbundene klassifikatorische Änderung zu beachten, wonach das (lohnmässig niedrigste) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzniveau 1 in der LSE 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem bis zur LSE 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebräuchlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungsniveau 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies bedeutet, dass die Beschwerdegegnerin ursprünglich mit Anforderungsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 3 den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweittiefsten Tabellenlohn verwendet hat, im angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid dann mit Kompetenzniveau 3 den zweithöchsten, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„komplexe prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen“, zugeordnet sind. Dabei beruht die von ihr angeführte Begründung, wonach der Beschwerdeführer seit rund 20 Jahren erfolgreich ein eigenes Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen führe, auf einem Schreibfehler. Aus den IK-Auszügen (vorstehend E. 4.2) ergibt sich zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">felsfrei, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglich mit 9 Jahren von einer knapp halb so langen Periode der Selbständigkeit auszugehen ist. Überdies ist nicht plausibel, in welchem Spezialgebiet ausserhalb seines bisherigen Tätigkeitsfeldes der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer über das mit dieser Einstufung angenommene grosse Wis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen verfügen sollte - dass es sich um sämtliche Wirtschaftszweige handeln wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (was bei der Verwendung des Totals über alle Wirtschaftszweige eigentlich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffen müsste), dürfte jedenfalls auszuschliessen sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das dem früheren Anforderungsniveau 3 vergleichbare Kompetenzniveau 2 um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst diverse - einzeln genannte - praktische Tätigkeiten, von denen angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men werden kann, dass sie dem formulierten Zumutbarkeitsprofil (vorstehend E. 3.2) genügen. Auf den entsprechenden Lohn ist deshalb abzustellen, der gemäss LSE 2014 Fr. 5‘660.-- betrug. Bei einer durchschnittlichen wöchent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen, www.bsf.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T03.02</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert ein Tabellenlohn von rund Fr. 70‘807.-- (Fr. 5‘660.-- x 12 : 40.0 x 41.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob allfälligen Lohnnachteilen, die sich aufgrund der Restriktionen gemäss Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbarkeitsprofil ergeben könnten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem Abzug von 5 % (Verfügung) oder von 10 % (Einspracheentscheid) Rechnung zu tragen sei, ist eine Frage des Ermessens (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1). Im einen Fall (5 %) resultiert ein hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Invalideneinkommen von rund Fr. 67‘267.-- (Fr. 70‘807.-- x 0.95),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einkommenseinbusse von Fr. 40‘566.-- und damit ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 37.62 %. Im anderen Fall (10 %) resultiert ein hypothetisches Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von rund Fr. 63‘726.-- (Fr. 70‘807.-- x 0.9), eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenseinbusse von Fr. 44‘107.-- und damit ein Invaliditätsgrad von 40.90 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat einen Invaliditätsgrad von 40 % zugestanden. Die eben angeführte Vergleichsrechnung mit einem Leidensabzug von 5 % oder 10 % macht deutlich, dass die Beschwerdegegnerin damit ihr Ermessen in nicht zu beanstandender Weise gehandhabt hat, so dass zu einem korrigierenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">greifen keine Veranlassung besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Feststellung, dass der angefochtene Entscheid rechtens ist, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p> </p><p></p></div> </div></body></html>