<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00332</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204603&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00332</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.11.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Straf- und Massnahmenvollzug</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>bedingte Entlassung / Vollzugslockerungen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einholung eines Ergänzungsgutachtens mit Blick auf die Gewährung von Vollzugslockerungen (Anordnung von Halbfreiheit gemäss Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB). Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1): Nach geltendem Recht ist die Vollzugsplanung allein durch kantonales Recht geregelt (Nichteintreten); die Frage, ob ein Gutachten zu erstellen sei, bildet Grundlage für den Entscheid über die Gewährung der Halbfreiheit (Eintreten). Voraussetzungen der Gewährung der Halbfreiheit gemäss Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB: Prognose der Rückfallgefahr und Notwendigkeit der Einholung eines Ergänzungsgutachtens (E. 2.2). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG">ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGUTACHTUNGSPFLICHT">BEGUTACHTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALBFREIHEIT">HALBFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSNAHMENPLAN">MASSNAHMENPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSNAHMENVOLLZUG">MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFALLGEFAHR">RÃCKFALLGEFAHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFALLPROGNOSE">RÃCKFALLPROGNOSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWAHRUNG">VERWAHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUGSLOCKERUNGEN">VOLLZUGSLOCKERUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUGSPLANUNG">VOLLZUGSPLANUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 42 StGB</span><br/><span class="ungerade">Art. 42 Abs. Ziff. 3 Ziff. Abs. 2 StGB</span><br/><span class="gerade">Art. 42 Abs. Ziff. 4 Ziff. Abs. 1 StGB</span><br/><span class="ungerade">Art. 45 Abs. Ziff. 1 StGB</span><br/><span class="gerade">§ 16 VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 2 Abs. VII VStGB 1</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich verurteilte den heute 45-jÃ¤hrigen A am 27. August 1984 wegen wiederholten Raubes usw. zu zwÃ¶lf Jahren Zuchthaus. Im November 1988 nutzte er einen Hafturlaub zur Flucht und delinquierte erneut, weshalb ihn das Geschworenengericht des Kantons ZÃ¼rich am 31. Mai/24. Oktober 1990 wegen Raubes, Geiselnahme usw. zu neun Jahren Zuchthaus verurteilte und anstelle des Strafvollzuges eine Verwahrung gemÃ¤ss Art. 42 des Strafgesetzbuches (StGB) anordnete. 1992 entwich er auch aus dem Verwahrungsvollzug, delinquierte abermals, was am 17. Dezember 1996 eine Verurteilung des Obergerichts des Kantons Zug wegen GefÃ¤hrdung des Lebens, Gewalt und Drohung gegen Beamte, mehrfacher Freiheitsberaubung usw. zu fÃ¼nf Jahren Zuchthaus zur Folge hatte. Wiederum wurde anstelle des Strafvollzugs eine Verwahrung angeordnet. Nachdem im Dezember 1998 eine bedingte Entlassung aus der Verwahrung abgelehnt wurde und eine Versetzung in eine offene Vollzuganstalt erfolgte, entwich er aus dieser im Februar 1999. Am 20. Dezember 2001 verurteilte schliesslich das Obergericht des Kantons Thurgau A wegen mehrfacher einfacher KÃ¶rperverletzung, Raubes, Geiselnahme usw. zu einer Zuchthaustrafe von neun Jahren; anstelle des Vollzugs der Freiheitsstrafe wurde eine neuerliche Verwahrung angeordnet, deren Vollzug an den Kanton ZÃ¼rich abgetreten wurde. In Vollziehung dieser Massnahme befindet sich A seit Oktober 2001 in der Strafanstalt F.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Das Amt fÃ¼r Justizvollzug des Kantons ZÃ¼rich (Justizvollzug) ordnete mit VerfÃ¼gung vom 14. April 2004 den gemeinsamen Vollzug der mit den oben genannten Urteilen angeordneten Verwahrungen an; gleichzeitig lehnte es die bedingte Entlassung von A ab. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Sodann teilte der Justizvollzug A am 29. April 2004 mit, dass angesichts der erheblichen Fluchtgefahr vorlÃ¤ufig keine Vollzugslockerungen gewÃ¤hrt wÃ¼rden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A gelangte am 17. Mai 2004 an den Justizvollzug mit dem Antrag, ein neues (ErgÃ¤nzungs-)Gutachten zu erstellen; eventualiter sei die Eingabe als Rekurs an die Direktion der Justiz und des Innern weiterzuleiten. Da der Justizvollzug keinen Anlass fÃ¼r eine Neubegutachtung sah, liess er die Eingabe der Direktion zur Behandlung zukommen. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Direktion nahm das Schreiben vom 17. Mai 2004 in der Folge als Rekurs gegen die Anordnungen des Justizvollzugs entgegen. Mit VerfÃ¼gung vom 15. Juli 2004 wies sie den Rekurs ab und bestÃ¤tigte die erstinstanzlichen Anordnungen betreffend bedingte Entlassung und Vollzugslockerungen. In der BegrÃ¼ndung wurde festgehalten, dass eine Vollzugsplanung nicht auf den frÃ¼hestmÃ¶glichen Termin der bedingten Entlassung, das heisst auf November 2006, auszurichten sei; der Justizvollzug habe daher zurzeit zu Recht eine Vollzugsplanung mit der Bewilligung von Vollzugslockerungen abgelehnt, die Erstellung eines Gutachtens erweise sich als verfrÃ¼ht.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Dagegen liess A am 23. August 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und beantragen, es sei die vorinstanzliche VerfÃ¼gung aufzuheben und es seien Vollzugslockerungen im Sinne der BegrÃ¼ndung vorzunehmen, unter Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und VerbeistÃ¤ndung. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>In der BegrÃ¼ndung beanstandet er insbesondere, dass Vollzugslockerungen ohne Erstellung einer Vollzugsplanung und ohne Einholung eines Gutachtens abgelehnt worden seien. Die Vollzugsplanung bzw. Vollzugslockerung beinhalte auch die MÃ¶glichkeit der Halbfreiheit im Sinne von Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB. Mit der Verweigerung von Vollzugslockerungen lehne die Vorinstanz implizit auch eine externe ArbeitsbetÃ¤tigung ab. Da es die Vorinstanz fÃ¼r verfrÃ¼ht erachte, ihm vor Ablauf des frÃ¼hestmÃ¶glichen Termins der bedingten Entlassung (November 2006) Vertrauen entgegenzubringen, erstelle sie damit einen "Teilvollzugsplan". Dieses Vorgehen beinhalte eine Abweisung der Vollzugslockerung gemÃ¤ss Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB, wodurch Bundesrecht verletzt werde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Sowohl die Direktion der Justiz und des Innern als auch das Amt fÃ¼r Justizvollzug beantragten die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>§ 43 Abs. 1 lit. g in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) lÃ¤sst die Beschwerde gegen Anordnungen in Straf­ und Polizeistrafsachen, einschliesslich Vollzug von Strafen und Massnahmen, insoweit zu, als sie sich auf Bundesrecht stÃ¼tzen und deshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 23 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>FÃ¼r die Behandlung der Beschwerde ist gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 lit. b VRG der Einzelrichter zustÃ¤ndig (vgl. §§ 16, 20, 26 Abs. 1 sowie 27 Abs. 2 des kantonalen Straf- und Vollzugsgesetzes vom 30. Juni 1974 in Verbindung mit §§ 1 f., 5 lit. a+e, 46 ff. sowie 147 der Justizvollzugsverordnung vom 24. Oktober 2001).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.1 </span></b><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer in den Anordnungen des Beschwerdegegners und der Vorinstanz einen unrechtmÃ¤ssigen "Teilvollzugsplan" erblickt, geht es nicht um die Anwendung von Bundesrecht. Dieses kennt das Institut des Vollzugsplanes nicht. Die Vollzugsplanung wird erst mit Inkrafttreten der Ãnderung des Strafgesetzbuches vom 13. Dezember 2002 (vgl. Art. 75 Abs. 3 revStGB; BBl 2002, 8269) eine bundesrechtliche Grundlage erhalten. Nach geltendem Recht ist die Vollzugsplanung demnach allein durch das kantonale Recht geregelt, womit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht und damit auch die Beschwerde ans Verwaltungsgericht ausgeschlossen ist (vgl. VGr, 21. MÃ¤rz 2003, VB.2003.00096, E. 3 Abs. 2, bestÃ¤tigt durch BGr, 26. Juni 2003, 6A.32/2003).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.2 </span></b><span>Bundesrecht betrifft dagegen der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers, ihm eine Lockerung des Vollzugs im Sinn von Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB, also den Vollzug in Halbfreiheit, zu gewÃ¤hren. GemÃ¤ss dieser Bestimmung kann der Verwahrte, der mindestens die HÃ¤lfte seiner Strafzeit und wenigstens zwei Jahre in der Anstalt verbracht und sich dort bewÃ¤hrt hat, ausserhalb der Anstalt beschÃ¤ftigt werden. Gegen Anordnungen Ã¼ber die GewÃ¤hrung von Halbfreiheit steht grundsÃ¤tzlich die Beschwerde an das Verwaltungsgericht offen. Dasselbe gilt fÃ¼r die Entscheide betreffend die bedingte Entlassung aus der Verwahrung gemÃ¤ss Art. 42 Ziff. 4 StGB (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 23 f.; VGr, 21. MÃ¤rz 2003, VB.2003.00096, E. 3 Abs. 3).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.3 </span></b><span>Vorliegend fragt sich allerdings, ob die Anordnung von Halbfreiheit im Sinn von Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein kann. Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte im Verfahren vor der Rekursinstanz kein ausdrÃ¼ckliches dahingehendes Begehren gestellt. Wegen des Grundsatzes, dass der Streitgegenstand beim Durchlaufen des funktionellen Instanzenzuges gleich bleiben muss, darf das vor Rekursinstanz gestellte Sachbegehren grundsÃ¤tzlich nicht abgeÃ¤ndert werden; der Beschwerdeantrag darf daher nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (VGr, 25. Juni 2003, VB.2003.00125, E. 1c/aa; RB 1983 Nr. 5; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 3, § 54 N. 4). </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Allerdings hatte der BeschwerdefÃ¼hrer in der Eingabe vom 17. Mai 2004 beanstandet, dass der Beschwerdegegner eine neue Begutachtung und Vollzugslockerungen ohne weitere BegrÃ¼ndung abgelehnt habe. Weiter hatte er explizit ausgefÃ¼hrt, bevor Ã¼ber die bedingte Entlassung wie auch Ã¼ber mÃ¶gliche Vollzugslockerungen entschieden werden kÃ¶nne, sei die Meinung eines SachverstÃ¤ndigen einzuholen. Angesichts dieser BegrÃ¼ndung zielte der BeschwerdefÃ¼hrer mit seiner Eingabe vom 17. Mai 2004 offensichtlich darauf ab, dass im Hinblick auf die PrÃ¼fung einer bedingten Entlassung oder von Vollzugslockerungen zunÃ¤chst ein Gutachten einzuholen sei. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer im Beschwerdeverfahren nun den Antrag stellt, Vollzugslockerungen vorzunehmen, so geht er wohl Ã¼ber das hinaus, was er im Rekursverfahren beantragt hat. Indes kann offen gelassen werden, ob auf das entsprechende Begehren einzutreten ist. Wie die nachfolgenden AusfÃ¼hrungen zeigen, wÃ¤re das Begehren ohnehin abzuweisen (vgl. unten 2).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.4 </span></b><span> Ãhnliches gilt fÃ¼r die Frage nach der bedingten Entlassung: Da der Beschwerdeantrag die Aufhebung der vorinstanzlichen VerfÃ¼gung verlangt, richtet er sich auch gegen deren Dispositiv-Ziffer I; darin bestÃ¤tigte die Vorinstanz die Verweigerung der bedingten Entlassung. In der BegrÃ¼ndung der Beschwerde wird eine bedingte Entlassung allerdings nicht verlangt. Ob mit der Beschwerde tatsÃ¤chlich (auch) die bedingte Entlassung erreicht werden soll, kann offen gelassen werden. Wie die unten stehenden materiellen AusfÃ¼hrungen zeigen, steht eine solche derzeit ausser Frage.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.5 </span></b><span>Einzutreten ist auf die Beschwerde jedenfalls insoweit, als der BeschwerdefÃ¼hrer die Einholung eines ErgÃ¤nzungsgutachtens verlangt: So ist das Verwaltungsgericht in einem analogen Fall auf eine Beschwerde eingetreten, mit welcher allein die Einholung eines Gutachtens als Grundlage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die bedingte Entlassung verlangt worden war (VGr, 3. Mai 2004, VB.2004.00084, E. 1). Wie vorliegender Beschwerde zu entnehmen ist, soll das Gutachten insbesondere als Grundlage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die GewÃ¤hrung von Halbfreiheit dienen. Da solche Entscheide ebenso wie diejenigen Ã¼ber die bedingte Entlassung Bundesrecht betreffen, ist die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts gegeben. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im Rekursverfahren war von Seiten des Justizvollzugs zwar geltend gemacht worden, auf den Begutachtungsantrag sei nicht einzutreten, da erstinstanzlich darÃ¼ber nicht entschieden worden sei. Wohl hat der Beschwerdegegner keinen fÃ¶rmlichen Entscheid betreffend die Begutachtung gefÃ¤llt. Indes hatte der BeschwerdefÃ¼hrer das Begehren auf Begutachtung mit seinem Schreiben vom 17. Mai 2004 bei der ersten Instanz gestellt. Mit der Ãberweisung dieses Schreibens an die RekursbehÃ¶rde und dem Bemerken, dass er keinen Anlass fÃ¼r eine Neubegutachtung sehe, hat der Justizvollzug das Begehren jedenfalls sinngemÃ¤ss abgelehnt. Es war daher der RekursbehÃ¶rde jedenfalls gestattet, auf die Frage der Begutachtung einzutreten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen gemÃ¤ss den §§ 50 f. VRG Rechtsverletzungen (einschliesslich des Ermessensmissbrauchs sowie der ErmessensÃ¼ber- und -unterschreitung) sowie die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des (entscheidungswesentlichen) Sachverhalts gerÃ¼gt werden. Dem Verwaltungsgericht ist demgemÃ¤ss die ErmessensÃ¼berprÃ¼fung versagt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 81 und N. 91 letztes Beispiel; RB 1998 Nr. 60; vgl. auch BGr, 10. Juli 2003, 6A.44/2003, E. 2.2; 16. Mai 2003, 6A.13/2003, E. 2, alle unter www.bger.ch). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde prÃ¼ft von Amtes wegen, ob und wann die bedingte oder probeweise Entlassung aus der Verwahrung anzuordnen ist; bei der Verwahrung nach Art. 42 StGB hat sie mindestens einmal jÃ¤hrlich Beschluss zu fassen, und zwar erstmals auf das Ende der gesetzlichen Mindestdauer. Vor dem Entscheid ist der zu Entlassende anzuhÃ¶ren und von der Anstaltsleitung ein Bericht einzuholen (Art. 45 Ziff. 1 StGB). Nach Art. 42 Ziff. 4 Abs. 1 StGB bleibt der Verwahrte mindestens bis zum Ablauf von zwei Dritteln der Strafdauer und wenigstens drei Jahre in der Anstalt. Treffen Verwahrungen nach Art. 42 StGB miteinander oder mit Freiheitsstrafen im Vollzug zusammen, so sind sie gemeinsam zu vollziehen, wobei die Strafen in den Verwahrungen untergehen; der frÃ¼heste Zeitpunkt der bedingten Entlassung ist aufgrund der Gesamtdauer der in den Verwahrungen untergehenden Strafen zu berechnen (Art. 2 Abs. 7 der Verordnung [1] zum Schweizerischen Strafgesetzbuch vom 13. November 1973). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde zu insgesamt 35 Jahren Zuchthaus verurteilt. Die erste Verurteilung erfolgte 1984, wobei die Vorinstanz unter Anrechnung der Untersuchungshaft vom fiktiven Antrittsdatum Juni 1983 ausging. Rechnet man zwei Drittel der gesamten Strafdauer, nÃ¤mlich 23 Jahre und vier Monate hinzu, so wÃ¤re eine bedingte Entlassung frÃ¼hestens im Herbst 2006 mÃ¶glich. Sie steht deshalb im jetzigen Zeitpunkt ausser Frage.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.2 </span></b><span>Nicht entscheidwesentlich ist in diesem Zusammenhang derzeit noch die vom Justizvollzug im Schreiben vom 29. April 2004 erwÃ¤hnte Revision des Strafgesetzbuches. GemÃ¤ss Ziff. 2 Abs. 2 der Ãbergangsbestimmungen zur Ãnderung des Strafgesetzbuches vom 13. Dezember 2002 (BBl 2002, 8240 ff., 8315) muss<span class="UrteilstextChar"> bis spÃ¤testens zwÃ¶lf Monate nach Inkrafttreten des neuen Rechts das Gericht von Amtes wegen Ã¼berprÃ¼fen, ob die Personen, die nach Artikel 42 des alten Rechts verwahrt sind, die Voraussetzungen der Verwahrung nach Artikel 64 des revidierten Strafgesetzbuches erfÃ¼llen. Die Vorinstanz hat den Rekursentscheid in der Folge richtigerweise nicht auf diese Gesetzesrevision abgestÃ¼tzt.</span></span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 42 Ziff. 3 Abs. 2 StGB kÃ¶nnen Verwahrte, die mindestens die HÃ¤lfte der Strafzeit und wenigstens zwei Jahre in der Anstalt verbracht und sich dort bewÃ¤hrt haben, ausserhalb der Anstalt beschÃ¤ftigt werden. Es handelt es sich hierbei um eine Kann-Vorschrift; demgemÃ¤ss steht der VollzugsbehÃ¶rde bei der GewÃ¤hrung der Halbfreiheit weites Ermessen zu (BGE 116 IV 277 E. 3a = Pra 80/1991 Nr. 142). Selbst wenn der BeschwerdefÃ¼hrer die beiden fÃ¼r die GewÃ¤hrung der Halbfreiheit gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen â VerbÃ¼ssung mindestens der HÃ¤lfte der Strafdauer und BewÃ¤hrung in der Strafanstalt â erfÃ¼llt, bedeutet dies somit nicht, dass sie auch gewÃ¤hrt werden muss: Die VollzugsbehÃ¶rde muss bei ihrem Entscheid vielmehr den Zweck der Massnahme und die gesamten UmstÃ¤nde in die AbwÃ¤gung einbeziehen; dabei hat sie die gÃ¼nstigen Auswirkungen, aber auch die der Halbfreiheit innewohnenden Gefahren zu beachten und die Entwicklung des Verwahrten sowie seinen Charakter, wie er sich aus frÃ¼heren Erfahrungen ergibt, zu berÃ¼cksichtigen (BGE 116 IV 277 E. 3a = Pra 80/1991 Nr. 142). Auf welcher Grundlage der Entscheid Ã¼ber die GewÃ¤hrung der Halbfreiheit erfolgen soll, regelt das Gesetz nicht. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Sowohl der Beschwerdegegner als auch die Vorinstanz lehnen es derzeit Ã¼berhaupt ab, dem BeschwerdefÃ¼hrer Vollzugslockerungen zu gewÃ¤hren, da aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit von einer erheblichen Fluchtgefahr auszugehen sei. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>Grundlage der zuletzt angeordneten Verwahrung ist das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 20. Dezember 2001. Dieses Urteil setzte sich unter Einbezug der frÃ¼her erstellten psychiatrischen Gutachten mit PersÃ¶nlichkeit und GefÃ¤hrlichkeit des BeschwerdefÃ¼hrers sehr ausfÃ¼hrlich auseinander. Dabei hielt das Gericht abschliessend fest, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer in Bezug auf seine persÃ¶nliche Entwicklung und eine allfÃ¤llige Resozialisierung lÃ¤ngerfristig zwar eine gute Prognose gestellt werden kÃ¶nne; im jetzigen Zeitpunkt bestehe jedoch eine massive RÃ¼ckfallgefahr. Dieser wohl begrÃ¼ndeten Beurteilung vermag die Beschwerde nichts Massgebliches entgegenzusetzen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Zwar kann bei der Beurteilung der GefÃ¤hrlichkeit eines Anstaltsinsassen der Zeitablauf die Vornahme einer neuen psychiatrischen Begutachtung rechtfertigen. GemÃ¤ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist jedoch nicht an das formale Kriterium eines bestimmten Alters des bereits vorhandenen Gutachtens anzuknÃ¼pfen. Soweit allerdings frÃ¼here Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge verÃ¤nderter VerhÃ¤ltnisse an AktualitÃ¤t eingebÃ¼sst haben, sind neuere AbklÃ¤rungen unabdingbar. Dabei kann es aber genÃ¼gen, statt eines neuen umfassenden Gutachtens bei einem bereits tÃ¤tig gewordenen SachverstÃ¤ndigen oder bei einer anderen Fachperson ein ErgÃ¤nzungsgutachten einzuholen. Nach Auffassung des Bundesgerichts gilt es ferner zu beachten, dass nach neuerer forensisch-psychiatrischer Lehre GefÃ¤hrlichkeitsprognosen lediglich fÃ¼r den Zeitraum eines Jahres zuverlÃ¤ssig gestellt werden kÃ¶nnen (BGE 128 IV 241 E. 3.4).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.3 </span></b><span>Die letzte psychiatrische Begutachtung des BeschwerdefÃ¼hrers stammt von April 1998, liegt mit rund sechseinhalb Jahren also schon verhÃ¤ltnismÃ¤ssig weit zurÃ¼ck. Der Direktor der Strafanstalt F hat denn auch in der Sitzung vom 20. Februar 2004 die Meinung geÃ¤ussert, dass im Fall eines negativen Vollzugslockerungsentscheids ein ErgÃ¤nzungsgutachten bezÃ¼glich VertragsfÃ¤higkeit, Fluchtgefahr und Gemeingefahr des BeschwerdefÃ¼hrers nÃ¶tig sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Allerdings haben sich die VerhÃ¤ltnisse seit der letzten psychiatrischen Begutachtung kaum zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers verÃ¤ndert. Im Gegenteil: Seine GefÃ¤hrlichkeit hat sich in den seitherigen schweren Straftaten, begangen wÃ¤hrend seiner Flucht im Jahr 1999, von Neuem manifestiert. Jedenfalls ist nicht ersichtlich, dass sich die UmstÃ¤nde in einer Weise verÃ¤ndert hÃ¤tten, dass die sorgfÃ¤ltige EinschÃ¤tzung der RÃ¼ckfallgefahr im gerichtlichen Urteil vom 20. Dezember 2001 in Kombination mit dem psychiatrischen Gutachten aus dem Jahr 1998 Ã¼berholt wÃ¤re. Solches vermag auch die gute FÃ¼hrung des BeschwerdefÃ¼hrers in der Strafanstalt nicht aufzuzeigen. Die BewÃ¤hrung im Vollzug kann nur bedingt als Hinweis auf eine verminderte RÃ¼ckfallgefahr gewertet werten. Nicht ersichtlich ist sodann, inwiefern der in der Beschwerde erwÃ¤hnte Tod von D tatsÃ¤chlich von massgeblicher Bedeutung fÃ¼r das kÃ¼nftige Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers sein sollte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Insgesamt liegen heute keine UmstÃ¤nde vor, welche neue AbklÃ¤rungen durch einen SachverstÃ¤ndigen unabdingbar machen wÃ¼rden. Mit dem Entscheid, von der GewÃ¤hrung der Halbfreiheit oder gar der bedingten Entlassung zurzeit ohne Einholung eines Gutachtens abzusehen, haben die VerwaltungsbehÃ¶rden das ihnen zustehende Ermessen nicht verletzt. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Bei diesem Verfahrensausgang wird der BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich kos­ten­pflichtig. Indes stellt er das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist Priva­ten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich als aus­sichtslos erscheinen, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. GemÃ¤ss Abs. 2 der­selben Bestimmung haben sie Ã¼ber­dies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wah­ren (vgl. auch Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers ist ohne weiteres erstellt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie gesehen richtet sich die Beschwerde im Wesentlich dagegen, dass es die Vorinstanz abgelehnt hat, im Hinblick auf Vollzugslockerungen sachverstÃ¤ndige AbklÃ¤rungen zu veranlassen. Angesichts der verhÃ¤ltnismÃ¤ssig weit zurÃ¼ckliegenden letztmaligen sachverstÃ¤ndigen Beurteilung und der vom Anstaltsdirektor deutlich geÃ¤usserten Empfehlung, ein ErgÃ¤nzungsgutachten einzuholen, lÃ¤sst sich die Beschwerde in diesem Punkt noch nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung ist demnach gutzuheissen; die Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Da die sich stellenden Fragen zudem den Beizug eines Rechtsanwalts rechtfertigten, ist dem BeschwerdefÃ¼hrer RechtsanwÃ¤ltin B als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin zu bestellen. Insofern ist auch Dispositiv-Ziffer IV der angefochtenen VerfÃ¼gung zu korrigieren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r das Beschwerdeverfahren ist der Vertreterin des BeschwerdefÃ¼hrers Gelegenheit zu geben, eine Kostennote nachzureichen (§ 13 Abs. 2 der revidierten GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 [GebV VGr]).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird in der Person von RechtsanwÃ¤ltin B eine unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin bestellt. Diese wird aufgefordert, dem Verwaltungsgericht innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen nach Zustellung dieser VerfÃ¼gung eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen im Beschwerdeverfahren einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung nach Ermessen festgesetzt wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Dispositiv-Ziffer IV der VerfÃ¼gung der Direktion der Justiz und des Innern vom 15. Juli 2004 wird aufgehoben und dem BeschwerdefÃ¼hrer RechtsanwÃ¤ltin B als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin fÃ¼r das Rekursverfahren bestellt. Die Direktion wird eingeladen, RechtsanwÃ¤ltin B fÃ¼r ihre Aufwendungen im Rekursverfahren angemessen zu entschÃ¤digen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>