<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00886</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Langstrasse 4, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, war vom 1. Mai 2011 bis 30. April 2014 als Germanistiklehrerin in einem 80%-Pensum in der Y.___ tätig und übernahm intern ab 1. Mai 2014 die Stelle als Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitungsassistentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin Qualitätsmanagement (Urk. 7/16/2). Nachdem sich die Versicherte erstmals am 17. November 2005 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet, ihr Gesuch je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch am 30. April 2006 wieder zurückgezogen hatte (Urk. 7/1; Urk. 7/9), mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sich am 25. März 2014 unter Hinweis auf eine Epilepsie und eine Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungsdepression bei der Invalidenversicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Akten der Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung der Versicherten bei (Urk. 7/21) und liess die Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch (Urk. 7/54) und neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch (Urk. 7/55) abklären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/43; Urk. 7/44; Urk. 7/52; Urk. 7/63) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Juni 2016 einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/65 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 23. August 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze, eventuell mindestens aber eine halbe Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auszurichten (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2016 (Urk. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von RAD-Berichten keine Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kationen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 46</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren abweisenden Entscheid (Urk. 2) damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gestützt auf den erstellten medizinischen Sachverhalt bestehe aufgrund der äusseren Umstände eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Lehrperson in der Y.___, hingegen bestehe keine gesundheitliche Einschränkung in ihrer Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Lehrerin an sich. Es liege somit kein IV-relevanter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vor (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe bei der Beurteilung, ob das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegende Epilepsie-Leiden invalidisierend sei, die Komorbiditäten nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt. Gemäss der eingereichten veröffentlichten Studie (vgl. Urk. 3) könnten Epilepsien mit diversen psychischen Erkrankungen assoziiert sein. Die einzelnen Krankheitsgeschehen könnten daher nur im Kontext und unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der jeweiligen Wechselwirkungen betrachtet und beurteilt werden. Dass sie aus neurologischer Sicht vollständig arbeitsfähig sei, würde zutreffen, wenn die psychische Erkrankung nicht mitberücksichtigt würde. Es seien jedoch beide Erkrankungen zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung - insbesondere auf eine Invalidenrente - hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Kinder- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie vom 10. Februar 2006 (Urk. 7/4) lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sst sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin an einer schizotypen Störung (ICD-10 F21) mit Epilepsie und einer seit 1997/1998 bestehenden vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den dissoziativen Störung des Kindes- und Jugendalters (ICD-10 F44.82) litt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Januar 2014 erstatte Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Psychotherapie, als Vertrauensarzt ein von der Pensionskasse der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in Auftrag gegebenes psychiatrisches Gutachten (Urk. 7/27). Er nannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0), eine mittelgradige depressive Episode (ICD-20 F32.1), sowie Folgen von sexuellem Missbrauch in der Kindheit (ICD-10 Z61.4) und als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Epilepsie bestehend seit dem 16. Lebensjahr (S. 2). Die Beschwerdeführerin habe trotz schwerer Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung in der Kindheit und einer Epilepsieerkrankung auf beeindruckende Art und Weise eine sehr zufriedenstellende private wie berufliche Lebenssituation aufgebaut. Sie sei im Jahre 2013 durch ein Wiederauftreten der Epilepsie mit einem Grand Mal Anfang Frühling (mit folgender langwieriger medikamentöser Neueinstellung) und der Trennung von ihrer ersten Beziehung zu einer Frau im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 in eine Erschöpfungsdepression und einen körperlichen Erschö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungszustand gekommen. Dies habe dann im November 2013 zu einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit geführt. Mithilfe der Therapie sei es ihr gelungen, ihre Tätigkeit Anfang Januar 2014 wieder zu 50 % aufzunehmen. Es sei zu hoffen, dass sie genügend Zeit habe, sich weiter zu stabilisieren, um später ihren Aufgaben wieder voll nachkommen zu können (S. 4 f.). Ab 6. Januar 2014 bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und es liege eine vorübergehende Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Juni 2014 (Urk. 7/23) diagnostizierte Dr. Z.___ eine seit 2006 bestehende und andauernde Persönlichkeitsänderung nach der Extrembe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung durch sexuelle Übergriffe erlitten als Kind sowie eine seit dem Jahr 2000 bestehende Epilepsie (Urk. 7/23/1 Ziff. 1.1). Sie führte aus, ab Mai 2013 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verschlechterung in den medizinischen Bereichen Psyche und Epilepsie ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Aktuell wirke die Beschwerdeführerin leicht unruhig, unsicher, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spannt ärgerlich, unzufrieden und bodenlos. Den Gedankengang ordne sie mit Kraft und Mindmaps strukturell, doch kämen in der Therapie Sprunghaftigkeit und eine starke Beeinträchtigung durch Traumatisierungen in der Kindheit und deren versuchte Bewältigungen zum Vorschein. Diese könnten schlecht weiter verarbeitet werden. So wirke sich das auf die aktuellen Arbeitsbeziehungen negativ aus. Bei der Arbeit als Gefängnisinsassenlehrperson sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin nicht mehr einsetzbar, da der direkte Kontakt mit den Strafge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fangenen nicht möglich, ja lebensgefährlich für sie sei. Psychopathologisch resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere daraus eine leicht formale Denkstörung mit leichter Ich-Störung, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befürchtungen seien nachvollziehbar, also nicht pathologisch, Wahn oder Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täuschungen seien nicht vorhanden, die Störung der Affektivität sei mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig, Mangel an Antrieb zeige sich in der gehemmten Bewältigung der banalen Lebensaufgaben. In der jetzigen Krankheitsphase sei kein sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug (ausser der Auflösung der Zweierbeziehung) festzustellen. Hingegen sei der Mangel an Krankheitseinsicht seit Jahren ein leichteres Problem. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei bei angepasster Arbeit (50 %) und angepasster Lebensführung an Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie und Traumafolgestörung dank sehr guter Intelligenz und Aufbau von stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und verlässlichen Beziehungen im sozialen Netz und den ärztlichen Behandlungen soweit gut (Urk. 7/23/7-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit attestierte die Ärztin der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Lehrperson eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 21. November bis Ende Dezember 2013, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit von Januar bis Ende März 2014 und hernach eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/23/2 Ziff. 1.6). Ergänzend hielt sie fest, nach der körperlichen Erholung von den epileptischen Anfällen könnte die Beschwerdeführerin ab August 2014 zu 25 %, ab Oktober 2014 zu 50 % einsatzfähig sein, was sie als das Maximum beurteile (Urk. 7/23/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 16. Juni 2014 (Urk. 7/26/1-6) nannte Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, als Diagnose eine Temporallappen-Epilepsie mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginn in der Pubertät und erstmaliger Behandlung im Jahre 2000 und verwies hinsichtlich einer psychiatrischen Diagnose auf den Bericht von Dr. C.___ (Ziff. 1.1). Die letzten epileptischen Anfälle habe die Beschwerdeführerin am 26. Mai und 3. Juni 2014 erlebt (Ziff. 1.4). Aus neurologischer Sicht bestünden nicht kontrollierte Anfälle, welche vor allem bei Infekten und psychischer Desta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilisierung aufträten. Auf Grund der jetzigen Situation sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin nicht arbeitsfähig, sie habe soeben auch ihre Stelle verloren. Aus lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jähriger Erfahrung sei wahrscheinlich, dass sie wieder zu 50 % arbeiten können sollte, wobei darauf geachtet werden müsse, dass die Arbeit nicht zu belastend sei (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ berichtete am 14. Juli 2014 der Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung der Beschwerdeführerin, sobald die antiepileptische Therapie wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">optimal eingestellt sei, werde die Beschwerdeführerin möglichst am Wohnort eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 50%-Stelle suchen und auch finden, da sie über viele herausragende geistige Kompetenzen verfüge. Dann werde sie mit der anvisierten 50%-IV-Rente, dem Lohn und den Therapien gut leben können (Urk. 7/33 Ziff. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 21. August bis 2. September 2014 war die Beschwerdeführerin zwecks medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöser Umstellung bei vordiagnostizierter Temporallappenepilepsie bei psychiatrisch labiler Situation in der D.___ hospitalisiert. Mit Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 9. September 2014 (Urk. 7/48) nannten die Ärzte als Hauptdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dissoziative Anfälle (ICD-10 F44.5) und als Nebendiagnosen eine komplexe post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung (ICD-10 F62.0) sowie einen Verdacht auf zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche epileptische Anfälle (S. 1). Ferner hielten sie fest, im Rahmen einer psychologisch-psychiatrischen Mitbeurteilung und –behandlung habe sich die Beschwerdeführerin in einem hinreichend stabilen Zustandsbild präsentiert. Die Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) lasse sich aufgrund der summarischen Schilderungen der Beschwerdeführerin nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, auf eine detaillierte Exploration sei verzichtet worden. Sowohl die von der Beschwerdeführerin eigenanamnestisch beschriebenen, als auch die von ihnen beobachteten Anfälle könnten plausibel als dissoziative Begleitsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik bei zugrunde liegender komplexer PTBS und zusätzlicher psychosozialer Belastungssituation verstanden werden (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. November 2014 (Urk. 7/38) führte Dr. Z.___ gegenüber der Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin habe nun einen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hund (Epilepsiehund), welcher zu einer dauerhaften Stabilisierung der gesamten Gesundheit führen werde, sodass eine konstante Arbeitsfähigkeit von 50 % mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sein werde (Beiblatt S. 1 oben). Im Moment könne von einer guten Prognose ausgegangen werden. Der Beschwerdeführerin werde mit einer adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten psychiatrischen und neurologischen Medikation – falls sie in Bezug auf die Epilepsie anfallsfrei bleibe – eine 50%ige Arbeit in angepasster Tätigkeit (ohne zu viele direkte persönliche Kontakte und ohne psychischen Stress) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üben können (Beiblatt S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete der Krankentaggeldversicherung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin am 3. März 2015 Bericht (Urk. 7/60/2-3). Sie habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung am 12. März 1997 begonnen. Aktuell leide die Beschwerdeführerin an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F62.0) sowie an einer Temporallappenepilepsie. Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit dem 1. Mai 2015 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuhanden der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin führte Dr. Z.___ am 10. August 2015 (Urk. 7/50) aus, die Beschwerdeführerin sei längerfristig in einer angepassten Tätigkeit nur zu 50% arbeitsfähig. Ihre psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störung dürfe nicht unter ICD-10 F32 oder F33 diagnostiziert werden, da die Episoden nicht zwei Wochen anhielten, sondern oft nach einem Tag, seltener nach drei Tagen, wieder verschwänden. Gemäss ihrem Wissen existiere kein ICD-10-Code für solche Umstände respektive Störung (S. 1). Ferner machte sie Ausführungen zur Krankheitsanamnese, dem psychopathologischen Zustand und zur Eignung einer angepassten Arbeitsstelle und schlug die Prüfung einer 50%igen Berentung vor (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls zuhanden der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin erklärte Dr. B.___ in ihrer Stellungnahme vom 13. August 2015 (Urk. 7/47), dass die Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, sofern man die psychiatrische Erkrankung nicht mitberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtige (S. 2 oben). Zur Zeit bestünden keine neurologischen und neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Ausfälle (S. 2 Mitte). Um die Beschwerdeführerin zu schützen, hätte sie jeweils die Arbeitsunfähigkeit aus neurologischer Sicht bestätigt, da sie während Phasen der Dekompensation immer auch Anfälle (echte epileptische und wahrscheinlich auch dissoziative) gehabt habe (S. 3 oben). Ferner wies die Ärztin auf die von ihr vergessene Diagnose einer dissoziativen Störung und deren Komorbidität hin (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. August 2015 erstattete med. pract. E.___, Facharzt für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, RAD, seinen neurologischen Bericht über seine am 7. April 2015 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte Untersuchung (Urk. 7/54). Er diagnostizierte eine Epilepsie mit genera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Anfällen (Differentialdiagnose: psychogene Anfälle) und führte aus, auf neurologischem Fachgebiet bestehe eine Anfallserkrankung. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei Jahre lang anfallsfrei gewesen und habe in den Jahren 2012 und 2013 vermehrt Anfälle nach einer psychosozialen Belastungssituation (Partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konflikt) gehabt. Es sei zu einer Umstellung der Medikation gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beschwerdeführerin sei aktuell seit November 2014 durchgehend anfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei. Psychogene Anteile seien daher nicht auszuschliessen. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit bestehe aus neurologischer Sicht mit Ausnahme der üblichen Vermeidung von Tätigkeiten, die zu einer potentiellen Gefährdung bei einem Anfall führten könnten, wie zum Beispiel Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, mit Gefahrenstoffen, heissen Flüssigkeiten, Autofahren, Arbeit in der Nähe von Gewässern etc., keine Einschränkung. Vor diesem Hintergrund müsse auch die Tätigkeit in einer Strafanstalt ab 2011 als nicht mehr zumutbar angesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden (vollständige Arbeitsunfähigkeit). In allen anderen Tätigkeiten ohne Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vokation vermehrter Anfälle (auszuschliessen seien Schichtdienste und Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit extremer psychischer Belastung, Flackerlicht etc.) bestehe aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht aktuell und zurückliegend eine vollständige Arbeitsfähigkeit (S. 4 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. F.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattete am 28. August 2015 seinen gestützt auf die Akten und seine am 7. April 2015 erfolgte Untersuchung basierenden psychiatrischen Bericht (Urk. 7/55). Er konnte keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nach ICD-10 nennen. Als psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Zustand nach Missbrauch in der Kind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit/ Jugend und verwies hinsichtlich somatischer Diagnosen auf den neurologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 Ziff. 9). Zum psychopathologischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte er einen flüssigen und zusammenhängenden Gedankengang, keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt für Sinnestäuschungen und Ich-Störungen oder inhaltliche Denkstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen. Die Beschwerdeführerin sei affektiv schwingungsfähig, unauffällig in Gestik und Mimik. Ferner berichtete er von einem unauffälligen Antrieb mit eigeninitiativen Gesprächsbeiträgen und prompten Antworten. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei aufmerksam und konzentriert über die gesamte anderthalbstündige Untersuchungszeit gewesen und habe keine klinisch auffälligen Gedächtnisstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gezeigt. Ferner sei sie glaubhaft nicht suizidal, habe keine Sitzunruhe und keine erkennbaren Schmerzäusserungen gezeigt (S. 3 Ziff. 8). Im Rückblick zeige die Beschwerdeführerin sich als eine Persönlichkeit, die trotz der sexuellen Missbräuche in der Kindheit/Jugend und der später diagnostizierten Epilepsie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freulich leistungsfähig geblieben sei: Sie habe die Matura geschafft, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end studiert. Auch im sportlichen Bereich habe sie zum Beispiel als Mitglied in der Handball-Nationalmannschaft geglänzt. Im Jahr 2013 hätten mehrere Belastungen zu einer vorübergehenden Dekompensation geführt, wobei die Beschwerdeführerin die schmerzhafte Trennung von ihrer damaligen Part</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin hervorgehoben habe. Die langjährig behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ habe am 14. November 2014 nur noch ein Minimum an Auffälligkeiten und eine Erholung von den krankhaften Zuständen der letzten 1¼ Jahre beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Aus rein psychiatrischer Sicht könne daher seitdem keine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mehr vorliegen. Die Angabe einer nur 50%igen Arbeitsfähigkeit sei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch nicht nachvollziehbar (S. 5 Ziff. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ berichtete am 28. August 2015 der Rechtsvertreterin der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin über ihre Konsultation vom 27. August 2015 (Urk. 7/56). Die Beschwerdeführerin sei zur Zeit zwar psychisch stabil, aber nicht in der Lage, Unregelmässigkeiten im Arbeitsrhythmus zu tolerieren. Sie sei in eine Art Erschöpfung gekommen, als sie sich nicht habe genügend erholen können. Auch habe sie nie zwei Tage hintereinander frei gehabt, an denen sie habe ausspannen können (S. 1 unten). Sie habe der Beschwerdeführerin dazu geraten, das Gespräch mit ihrem Chef zu suchen und sich „zurückstufen“ zu lassen, so dass sie eine regelmässige Arbeit als Buchhändlerin mit reiner Kundenarbeit zu 50 % verrichten könne (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärzte med. pract. F.___ und med. pract. E.___ hielten in ihren Stellungnahmen vom 24. Februar respektive 21. März 2016 an den Ergebnissen anlässlich ihrer RAD-Untersuchungen fest (Urk. 7/64/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die volle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in der früheren Tätigkeit als Lehrerin in der Strafanstalt ist unbestritten. Zu prüfen ist die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit. Die Beschwerdegegnerin ging diesbezüglich gestützt auf die Einschätzungen der RAD-Berichte vom August 2015 (vgl. vorstehend E. 3.11-12) davon aus, dass seit November 2014 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (vgl. vorstehend E. 2.1 und E. 3.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Berichte von med. pract. E.___ und med. pract. F.___ (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.11-12) berücksichtigen die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzen sich mit diesen und ihrem Verhalten umfassend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einander. Die Berichte wurden sodann in Kenntnis der wesentlichen Vorakten abgegeben, leuchten in der Darlegung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen sind in nachvollziehbarer Weise begründet, womit sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise (vgl. vorstehend E. 1.5) erfüllen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht besteht gemäss med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine (Epilepsie-)An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallserkrankung, die jedoch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen für Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die bei einem Anfall zu einer Gefährdung führen könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht einschränke. Weitere neurologische Störungen lägen nicht vor (vgl. vorstehend E. 3.11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Feststellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deckt sich auch mit der rein neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilung der behandelnden Dr. B.___, welche von einer seit der Pubertät bestehenden und ab dem Jahr 2000 behandelten Temporallapen-Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lepsie berichtete, welche aber keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöge. Jedoch wies sie auf eine psychische Erkrankung gestützt auf die Berichte von Dr. Z.___ hin und hob eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhebliche Komorbidität d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychischen Erkrankung hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.4 und E. 3.10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Diagnose konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich seines Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchs am 7. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber gerade nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (mehr)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Zustand nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit/Jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies im Gegensatz zu Dr. Z.___, die anfänglich eine seit 2006 bestehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F62.0) diagnostizierte (vgl. vorstehend E. 3.3), später mit Bericht vom 3. März 2015 an die Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 3.8) diese psychische Erkrankung eine komplexe posttraumatische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung mit ICD-10-Code F62.0 nannte (wobei eine klassische PTBS in F43.1 kodiert ist) und schliesslich am 10. August 2015 darauf hinwies, es gebe keinen ICD-10-Code für diese psychische Störung beziehungsweise diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand (vgl. vorstehend E. 3.9), was mit Blick auf die Anforderung, wonach die Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung fachärztlich einwandfrei diagnostiziert werden muss (BGE 141 V 281 E. 2.1), für den Nachweis einer solchen nicht zu genügen vermag. Soweit Dr. Z.___ ausführte, die nicht klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte psychische Erkrankung dauere nur jeweils ein bis maximal drei Tage, weshalb sie nicht unter ICD-10 F32 (depressive Episode) oder F33 (rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende depressive Störung) kodifiziert werden könne, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hinzuweisen, dass gestützt auf die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichts selbst die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F33)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich als therapeutisch angehbar gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in der Regel keine Invalidität zu verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend vermag auch die von Dr. A.___ im Januar 2014 diagnostizierte mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) der Beschwerdeführerin keine Invalidität zu begründen. Folgerichtig ging auch er von einer bloss vorübergeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Erwerbsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer psychischen Erkrankung in Form einer PTBS wurde ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt beziehungsweise geteilt und dort auch nur aufgeführt als Nebendiagnose gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(subjektive) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">summarische Schilderungen der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ohne Durchführung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Exploration (vgl. vorstehend E. 3.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb nicht darauf abgestellt werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch dem fundierten Bericht des Vertrauensarztes der Pensionskasse, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. Januar 2014 ist sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PTBS zu entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen von sexuellem Missbrauch in der Kindheit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z-Diagnose (vgl. vorstehend E. 3.2), was sich wiederum mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Untersuchung vom 7. April 2015 deckt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welcher med. pract. F.___ dieser Diagnose zustimmte (Urk. 7/55 S. 4 unten). Zwar beeinflussen Z-klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierte Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gesundheitszustand einer Person,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellen aber keine Krankheit oder Schädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dar (SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schliesslich erfolgte die Anmeldung der Beschwerdeführerin zum Leistungsbezug im Jahr 2014 aufgrund der Epilepsie und eines Burnouts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht aufgrund einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der vorliegenden Akten, der therapeutischen Bemühungen und der guten Prognose beziehungsweise der vorhandenen Ressourcen, kann daher nicht von einem psychiatrisch diagnostizierten resistenten Leiden ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Es ergeben sich keine Anhaltspunkte, welche die Einschätzung der RAD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte in Frage stellen würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Vorliegens eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschadens erübrigt sich auch die Auseinandersetzung mit dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Zeitschriftenbericht „Epilepsie und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Erkrankungen“, erschienen im Journal für Neurologie, Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und Psychiatrie aus dem Jahre 2008 (Urk. 3). Selbst bei Annahme einer leichten depressiven Episode ist darauf hinzuweisen, dass eine solche Störung gemäss der Gerichtspraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Komorbidität von hinreichender Erheblichkeit im Sinne der früheren Rechtsprechung zu den unklaren syndromalen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildern dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie ist auch grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht abgestellt werden kann sodann auf die von Dr. B.___ fachfremd diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte dissoziative Störung (vgl. vorstehend E. 3.10). Eine solche Diagnose wurde von den Fachärzten nicht gestellt. Die Ärzte der D.___ gingen demgegenüber lediglich von dissoziativen Krampfanfällen (ICD-10 F44.5) als Begleitsymptomatik im Kontext der psychiatrischen Morbidität aus (Urk. 7/48 S. 2 unten). Eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychiatrische Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung ist aber – wie vorstehend ausgeführt (E. 4.4) – gerade nicht erstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der abweichenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärztinnen Dr. Z.___ und Dr. B.___ ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Behandlungsnähe zeigt sich besonders exemplarisch, indem Dr. Z.___ die anvisierte halbe Invalidenrente erwähnte (vgl. vorstehend E. 3.4), oder auch in den Ausführungen von Dr. B.___, welche, um die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zu „schützen”, Arbeitsunfähigkeiten aus neurologischer Sicht bestätigte (vgl. vorstehend E. 3.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten wurde der rechtserhebliche Sachverhalt im Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren hinreichend festgestellt. Die versicherungsinternen ärztlichen Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen des RAD sind zuverlässig und schlüssig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist gestützt auf die Einschätzung des RAD davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ab November 2014 in einer dem Epilepsieleiden ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist, mithin lediglich qualitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen (Vermeidung von Tätigkeiten, die zu einer potentiellen Gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung bei einem Anfall führen können, vgl. vorstehend E. 3.11) vorliegen, womit kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 21. Juni 2016 erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Gabriela Gwerder</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p></div> </div></body></html>