<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00247</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204397&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00247</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Übernahme eines überhöhten Mietzinses:<br/><br/>Zuständigkeit des Einzelrichters (E.1). Überhöhte Wohnungskosten sind so lange zu übernehmen, bis eine zumutbare günstigere Lösung zur Verfügung steht (E.2.1). Gemäss den Richtlinien der Beschwerdegegnerin wird potenziellen AHV/IV-Bezügern und -Bezügerinnen ein Bruttomietzins von Fr. 1'100.- gewährt (E.2.3.1). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, dass der Beschwerdeführer in naher Zukunft kein Nettoeinkommen von mehr als Fr. 3'300.- erzielen wird, was ebenfalls nur einen Mietzins von Fr. 1'100.- rechtfertigen würde, erweist sich als ermessenskonform (E.2.3.3). Abweisung der Beschwerde (E.2.4). Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKOMMEN">EINKOMMEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSKOSTEN">WOHNUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A ist Musiker und war fÃ¼r ein Orchester tÃ¤tig. Aus KrankheitsgrÃ¼nden verlor er im MÃ¤rz 2001 die Stelle und bezog bis Ende MÃ¤rz 2003 Taggelder der Krankentaggeldversicherung. Seit dem 1. April 2003 wird er, ergÃ¤nzend zu den Taggeldern der Arbeitslosenversicherung, von den Sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich finanziell unterstÃ¼tzt. Der Mietzins seiner Wohnung, welche er seit dem 1. August 1999 bewohnt, belÃ¤uft sich seit dem 1. April 2003 auf Fr. 1'333.- brutto.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Einzelfallkommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beschloss am 8. April 2003, dass der Mietzins von Fr. 1'333.- brutto bis lÃ¤ngstens 30. September 2003 berÃ¼cksichtigt werde und spÃ¤testens ab 1. Oktober 2003 lediglich ein Mietzins in der HÃ¶he von maximal Fr. 1'100.- brutto in die Bedarfsrechnung einbezogen werde. Die Einspra­che­in­stanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission (EGPK) wies die dagegen von A erhobene Einsprache am 25. November 2003 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid erhob A Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich, welcher den Rekurs am 29. April 2004 abwies.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A gelangte am 17. Mai 2004 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Er beantragt, dass ihm die UnterstÃ¼tzungsleistung fÃ¼r die Wohnung mit einem Bruttomietzins von Fr. 1'333.- bis Ende 2004 weiter in vollem Umfang gewÃ¤hrt werde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich und die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beantragen Abweisung der Beschwerde. A reichte am 13. Juli 2004 eine ErgÃ¤nzung zu seiner Beschwerdeschrift ein.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Umstritten ist im vorliegenden Verfahren eine wiederkehrende monatliche Sozialhilfeleistung in der HÃ¶he von Fr. 233.- fÃ¼r den Zeitraum von 15 Monaten (Oktober 2003 â Dezember 2004). Dies fÃ¼hrt zu einem Streitwert von Fr. 3495.-, womit der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat seine ErgÃ¤nzung zur Beschwerdeschrift nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht (vgl. § 53 VRG). Diese enthÃ¤lt keinen neuen Antrag. Die im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung in der ursprÃ¼nglichen Beschwerdeschrift Ã¼bereinstimmende BegrÃ¼ndung ist wegen des Fristablaufs nicht zu berÃ¼cksichtigen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 53 N. 15).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage der Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r So­zial­hilfe in der Fassung vom Dezember 2002 (SKOS-Richtlinien), wobei Abweichungen im Einzelfall vorbehalten bleiben. Nach den genannten Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget aus der materiellen Grundsicherung, bestehend aus dem Grundbedarf I und II fÃ¼r den Le­bensunterhalt, den Wohnungskosten und der medizinischen Grund­versorgung einerseits und aus situationsbedingten Leistungen anderseits zusammen (SKOS-Richtlinien, Kap. A.6). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>ÃberhÃ¶hte Wohnungskosten sind so lange zu Ã¼bernehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung steht. Die Sozialhilfeorgane haben die Aufgabe, die SozialhilfebezÃ¼gerinnen und -bezÃ¼ger bei der Suche nach gÃ¼nstigem Wohnraum aktiv zu unterstÃ¼tzen. Ãbliche KÃ¼ndigungsbedingungen sind in der Regel zu berÃ¼cksichtigen. Weigern sich unterstÃ¼tzte Personen, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen oder in eine effektiv verfÃ¼gbare und zumutbare gÃ¼nstigere Wohnung umzuziehen, dann kÃ¶nnen die anrechenbaren Wohnkosten auf jenen Betrag reduziert werde, der durch die gÃ¼nstigere Wohnung entstanden wÃ¤re. Dies bedeutet unter UmstÃ¤nden, dass die unterstÃ¼tzte Person den teueren Mietzins nicht mehr bezahlen kann und die KÃ¼ndigung erhÃ¤lt. In diesem Fall ist das Gemeinwesen verpflichtet, eine Notunterkunft zur VerfÃ¼gung zu stellen (SKOS-Richtlinien, Kap. B.3).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer anerkennt, dass seine Wohnungskosten Ã¼berhÃ¶ht sind. Er beantragt jedoch, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde diese Wohnungskosten "im Sinne einer Ãbergangshilfe" bis Ende 2004 weiter Ã¼bernimmt. Er beabsichtige nÃ¤mlich, eine selbststÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit aufzunehmen und sich einen SchÃ¼lerkreis fÃ¼r den Klavierunterricht aufzubauen. Damit sei er in der Lage, mindestens einen Teil seines Lebensunterhaltes wieder selbst zu bestreiten. Die von ihm zurzeit bewohnte Wohnung eigne sich fÃ¼r den zu erteilenden Klavierunterricht insbesondere deshalb, weil sie genÃ¼gend Raum fÃ¼r ein Piano biete, sodass er seine SchÃ¼ler zu Hause unterrichten kÃ¶nne, weil er die Nachbarn nicht beim Musizieren stÃ¶re und weil sie genÃ¼gend Platz fÃ¼r seine Bibliothek, Noten-, CD- und Plattensammlung biete, welche fÃ¼r den Unterricht ebenfalls unerlÃ¤sslich seien. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin beantragt vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Beschwerde unter Verweis auf die BeschlÃ¼sse der EGPK vom 25. November 2003 und des Bezirksrats vom 29. April 2004. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hrte schon in seiner Rekursschrift vom 9. Dezember 2003 aus, dass er davon ausgehe, dass es ihm in absehbarer Zeit gelingen wÃ¼rde, sich als Klavierlehrer wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es sei realistisch, dass er ein Einkommen von mindestens Fr. 3'999.- erzielen kÃ¶nne. Die stÃ¤dtischen Richtlinien, welche fÃ¼r Personen, die in absehbarer Zeit nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden kÃ¶nnen, einen maximalen monatlichen Mietzins von Fr. 1'100.- vorsehen wÃ¼rden, seien deshalb auf ihn nicht anwendbar.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b><span>Bei ÃberprÃ¼fung von Dauerverwaltungsakten ist in der Regel das neue Recht anzuwenden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 18). Massgebend sind deshalb fÃ¼r das vorliegende Verfahren die stÃ¤dtischen Richtlinien fÃ¼r die Festlegung von Logiskosten im UnterstÃ¼tzungsbudget in der Fassung vom 11. November 2003 (Richtlinien), welche sich bezÃ¼glich der vorliegend zu beurteilenden Frage von den Richtlinien in der Fassung vom 13. MÃ¤rz 2001, wie sie von der Vorinstanz angewandt wurden, jedoch nicht unterscheiden. Massgebend fÃ¼r die Festlegung der Logiskosten in der Bedarfsrechnung ist das Ziel, dass der festgelegte Mietzins den Sozialhilfeempfangenden in Zukunft den Schritt in die finanzielle UnabhÃ¤ngigkeit ermÃ¶glichen soll. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der in der Bedarfsrechnung berÃ¼cksichtigte Mietzins in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum in Zukunft durch die Sozialhilfeempfangenden mutmasslich erzielbaren Einkommen stehen (Richtlinie B). Als Grundregel gilt, dass die Logiskosten inklusive Nebenkosten einen Drittel des mutmasslichen kÃ¼nftigen Nettoeinkommens nicht Ã¼bersteigen sollen (Richtlinie B.1). Bei (potenziellen) AHV/IV-BezÃ¼gern und -BezÃ¼gerinnen und bei Personen, die in absehbarer Zeit nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden kÃ¶nnen und die ausgesteuert sind, betrÃ¤gt der Bruttomietzins zurzeit Fr. 1'100.- (Richtlinien C.2 und C.3).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b><span>Die Vorinstanz erwog, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im September 2002 bei der IV angemeldet worden sei. Nach Auskunft der zustÃ¤ndigen Sozialberaterin erscheine die Zusprechung einer IV-Rente von 50 Prozent als realistisch. Aufgrund seiner Erkrankung und des beschrÃ¤nkten Arbeitsmarkts fÃ¼r Klavierlehrer werde der BeschwerdefÃ¼hrer in absehbarer Zeit kein konstantes monatliches Nettoeinkommen von Fr. 3'999.- erzielen. Sie gelangte deshalb zum Ergebnis, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nur beschrÃ¤nkt in den Arbeitsmarkt integrierbar sei und als potenzieller IV-BezÃ¼ger zu gelten habe, weshalb der Mietzins in Anwendung der Richtlinien zu Recht auf Fr. 1'100.- festgesetzt worden sei (vorinstanzliche E. 3a und b). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.3 </span></b><span>Es trifft zu, dass die Richtlinie C.3 auf den BeschwerdefÃ¼hrer nicht anwendbar ist. GemÃ¤ss dem klaren Wortlaut ist diese Richtlinie nur auf Personen anwendbar, die in absehbarer Zeit nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden kÃ¶nnen und die ausgesteuert sind. Dabei handelt es sich um kumulative Voraussetzungen. Der BeschwerdefÃ¼hrer war aber zum Zeitpunkt des Entscheids der Einzelfallkommission als auch desjenigen der EGPK nicht ausgesteuert. Soweit sich der Entscheid der EGPK sinngemÃ¤ss auf diese Richtlinie abstÃ¼tzt, erweist er sich als nicht haltbar. Hingegen gelangte die EGPK auch bei der Anwendung der Richtlinie B.1, wonach die Logiskosten inkl. Nebenkosten einen Drittel des mutmasslichen Nettoeinkommens nicht Ã¼bersteigen sollen, zum Ergebnis, dass nur ein Mietzins von Fr. 1'100.- gerechtfertigt sei, da nicht zu erwarten sei, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in absehbarer Zeit ein Nettoeinkommen von mehr als Fr. 3'300.- erzielen werde. Diese EinschÃ¤tzung wurde von der Vorinstanz gestÃ¼tzt. ZusÃ¤tzlich erwog sie, dass der BeschwerdefÃ¼hrer als potenzieller IV-BezÃ¼ger aufgrund der Richtlinie C.2 ebenfalls nur Anspruch auf einen Mietzins von Fr. 1'100.- habe. Seit dem Einreichen der Rekursschrift bis zum Einreichen der Beschwerdeschrift am 17. Mai 2003 sind wiederum 5 Monate verstrichen. Der BeschwerdefÃ¼hrer legt in keiner Weise dar, dass es ihm in der Zwischenzeit gelungen sei, ein eigenes Erwerbseinkommen zu erzielen. Vielmehr stellt er ein solches nur fÃ¼r die Zukunft, nÃ¤mlich Herbst 2004, in Aussicht. Damit erweisen sich die Entscheide der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer in naher Zukunft kein Nettoeinkommen von mehr als Fr. 3'300.- erzielen wird, weshalb nur ein Mietzins von Fr. 1'100.- gerechtfertigt sei, als ermessenskonform, weshalb fÃ¼r das auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht (§ 50 Abs. 1 VRG) kein Anlass zum Eingreifen besteht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, dass er auf die jetzige Wohnung angewiesen sei, weil er nur in dieser Wohnung aufgrund der PlatzverhÃ¤ltnisse und der Kulanz der Nachbarn in der Lage sei, eine selbststÃ¤ndige TÃ¤tigkeit als Klavierlehrer auszuÃ¼ben, kann auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Die Vorinstanz legte dar, dass die selbststÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit von unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen Personen grundsÃ¤tzlich nur unterstÃ¼tzt werden kÃ¶nne, wenn deren wirtschaftliche TÃ¤tigkeit langfristig Erfolg und eine anhaltende SelbststÃ¤ndigkeit verspreche (Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch in der Fassung vom Januar 2004, herausgegeben vom Sozialamt des Kantons ZÃ¼rich, Ziff. 2.1.3/S. 18 f., mit Hinweisen auf die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung). Der BeschwerdefÃ¼hrer habe mit seiner TÃ¤tigkeit als Klavierlehrer bis anhin kein Einkommen erzielt. Angesichts seiner langjÃ¤hrigen Erkrankung und der pendenten Anmeldung bei der IV kÃ¶nne nicht davon ausgegangen werden, dass er in absehbarer Zeit mit dem Erteilen von Klavierstunden ein existenzsicherndes Einkommen erzielen werde (vorinstanzliche E. 3c). Wie schon in ErwÃ¤gung 2.3.3 ausgefÃ¼hrt, war es dem BeschwerdefÃ¼hrer auch in den 5 Monaten seit Einreichen der Rekursschrift bis Einreichen der Beschwerdeschrift nicht gelungen, mit seinem Klavierunterricht ein Einkommen zu erzielen. Zieht man in Betracht, dass er schon seit 1. April 2003 Sozialhilfe bezieht, verlÃ¤ngert sich dieser Zeitraum sogar auf Ã¼ber ein Jahr. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), wobei die GerichtsgebÃ¼hr in sozialhilferechtlichen Angelegenheiten praxisgemÃ¤ss niedrig angesetzt wird.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 250.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.- Zustellungskosten,<br/> Fr. 310.- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Urteilstext"><span>4. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>