<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2007.01039</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Walser als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Fehr</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. Juni 2009</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, geb. 1993</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch den Vater </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geb. 1993, leidet nach einer Frühgeburt an verschiedenen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, weshalb die Invalidenversicherung insbesondere wegen des Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechens Nr. 390 (angeborene cerebrale Lähmungen) Leistungen erbrachte. Unter anderem wurden medizinische Massnahmen, ein Pflegebeitrag für eine Hilf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit mittleren Grades (Urk. 9/16, Urk. 9/35, Urk. 9/314/-315) sowie verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene Hilfsmittel zugesprochen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 22. Juni 2004 wurde dem Versicherten namentlich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonalcomputer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (iMac G4, inklusive Drucker) leihweise abgegeben (Urk. 9/182). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Mai 2007 gelangte der Vater des Versicherten an die IV-Stelle und er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte, der iMac G4 sei defekt; eine Reparatur würde Fr. 500.-- kosten. Deshalb ersuchte er um Übernahme der Kosten für einen leistungsfähigeren Lap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">top, und zwar für ein MacBook Pro 15“ zum Preis von Fr. 3'549.-- (Urk. 9/346/1-3). Auf die gleichzeitige Anfrage des Vaters hin (Urk. 9/346/1) überliess die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle den alten Computer samt Drucker am 25. Juni 2007 dem Versicherten zu Eigentum (Urk. 9/374).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Hinblick auf den neuen Computer zog die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Bericht der Schule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Mai 2007 (Urk. 9/358) bei, wo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Februar 2007 den Stoff der 4. Klasse lernte (vgl. Urk. 9/365). Die IV-Stelle holte sodann eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungsnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Stiftung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Juni 2007 ein (Urk. 9/373) und nahm mit Vorbescheid vom 26. Juni 2006 in Aussicht, einen Computer aus den eigenen Beständen, nämlich ein Notebook Mac 15“ leihweise abzugeben (Urk. 9/376). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Einwand des Versicherten vom 2. Juli 2007 hin (Urk. 9/378</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">381) und auf den nicht aktenkundige telefonischen Antrag des Versicherten vom 11. Juli 2007 hin, wonach er um die Kostenübernahme anstelle der Abgabe des Laptops ersuchte (vgl. jedoch Fax vom 12. Juli 2007, Urk. 9/387), sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 13. Juli 2007 einen Kostenbeitrag für einen Laptop in der Höhe von Fr. 2'400.-- zu (Urk. 9/388 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob der Versicherte, vertreten durch seinen Grossvater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/334/28), mit Eingabe vom 3. August 2007 Beschwerde und beantragte die Übernahme der Kosten für den MacBook Pro 15“ im Betrag von Fr. 3'549.--. Weiter rügte er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil die angefochtene Verfügung unzureichend begründet sei (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss in der Vernehmlassung vom 13. November 2007 auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 29. Januar 2008 wurde der Schriftenwechsel geschlossen (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat die Auffassung, ein Computer im Betrag von Fr. 2'400.-- wie der im IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depot zur Verfügung stehende Mac 15“ genügten den Anforderungen für die Schule und entsprächen einer einfachen und zweckmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Versorgung. Daher könnten nicht die vollen Kosten von Fr. 3'549.--, sondern lediglich ein Kostenbeitrag von Fr. 2'400.-- übernommen werden (Urk. 2, Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, er brauche für die Schule einen mobilen Computer. Der Laptop aus dem IV-Depot sei unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net und werde ihm nicht gerecht. Jenes Gerät habe eine wesentlich geringere Leistung, einen älteren und langsameren Prozessor, weniger RAM und eine kleine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re Festplatte als der bisherige iMac, weshalb es lediglich für einen Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steiger zweckmässig wäre. Im Hinblick auf seine Berufswahl verfolge die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung das Ziel der guten Ausbildung und Integration, welches Ziel der Beschwerdeführer nur mit dem richtigen Hilfsmittel erreichen könne. Diesen Anspruch erfülle der Laptop aus dem IV-Depot nicht. Auch aus schulischer Sicht sei ein leistungsfähiges Gerät kein Luxus, sondern sinnvoll und wün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert. Mit der Abgabe des Laptops aus dem IV-Depot werde zudem die Austauschbefugnis unterlaufen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich rügte der Beschwerdeführer eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs, da die Verfügung vor Kenntnisnahme des Sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hreibens der Schule A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Juli 2007 (Urk. 3/3) ergangen sei. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem habe die Beschwerdegegnerin weder den Sachverhalt abgeklärt noch habe sie sich mit den Vorbringen im Einwand zum Vorbescheid vom 2. Juli 2007 (Urk. 9/378) auseinandergesetzt (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Wesentlichen gleich lautenden Beanstandungen erhob er in seiner während der laufenden Beschwerdefrist verfassten Eingabe an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin vom 27. Juli 2007 (Urk. 3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist daher, ob der Beschwerdeführer Anspruch hat auf einen Kostenbeitrag für einen neuen Computer zum Preis von Fr. 3'549.-- oder lediglich von Fr. 2'400.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="IV175"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 6. Oktober 2006, der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 28. September 2007, des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) sowie das Bundesgesetz über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) vom 6. Oktober 2006 in Kraft getreten. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht hat (vgl. BGE 127 V 467 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1, 126 V 136 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4b, je mit Hinweisen). Weil die angefochtene Verfügung am 13. Juli 2007 erging, gelangen die revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dierten materiellen Vorschriften des IVG, der IVV und des ATSG im vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall noch nicht zur Anwendung. Bei den im Folgenden zitierten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen handelt es sich deshalb - soweit nichts anderes vermerkt wird - um die Fassungen, wie sie bis Ende 2007 in Kraft gewesen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeführerische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 57a Abs. 1 IVG teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Entscheid über ein Leistungsbegehren mittels Vorbescheid mit (Satz 1), wobei die versicherte Person Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 42 ATSG hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 181 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1a), ist das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 124 V 181 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1a mit Hinweisen; Kieser ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Art. 42 N 12 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer Aspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist das Recht auf eine Begründung, welche die versicherte Person in die Lage versetzt, einen Entscheid sachgerecht anzufechten. Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begründung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und weshalb die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise unerheblich hält oder ob sie es überhaupt in Betracht gezogen hat; sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden (Kieser, a.a.O., N 5 zur Art. 42 und N 28 zu Art. 49 ATSG mit Hinweis auf BGE 124 V 180). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="VV062"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fall für den Ausgang der materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Streitentscheidung von Bedeutung ist, d.h. die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 437).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbehalten sind rechtsprechungsgemäss diejenigen Fälle, in denen diese Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. BGE 124 V 183 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4a mit Hinweisen; Kieser, ATSG-Kommentar, N 9 zu Art. 42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Vorbescheid (Urk. 9/376) stützte die Beschwerdegegnerin auf die Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Juni 2007. Darin wurde - ohne nähere Begründung - ausgeführt, der beantragte Laptop für Fr. 3'549.-- entspreche nach Meinung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dem Gebot der Einfachheit und Zweckmässigkeit, da solche Geräte mit einem 15" Bildschirm bereits für Fr. 2'400.-- erhältlich seien (Urk. 9/373). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Begründung wurde im Vorbescheid praktisch wörtlich übernommen, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gänzt durch den im Schreiben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls enthaltenen Hinweis, dass in dem von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwalteten IV-Depot ein Notebook Mac 15" vorhanden sei (Urk. 9/376). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte der Vater des Beschwerdeführers in der Stellungnahme zum Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid aus, er habe das im IV-Depot vorhandene Gerät mit dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer und seinen Lehrern besprochen. Dieses Gerät sei sehr gut und könne einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neueinsteiger sicher gute Dienste leisten. Für seinen Sohn erfülle es aber den Zweck nicht, weil es weniger leistungsfähig als sein bisheriger iMac sei. Letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terer sei vom Beschwerdeführer regelmässig "in die Knie gezwungen" wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, was mit ein Grund sei, dass er einen neuen Computer brauche (Urk. 9/378/1 bzw. Urk. 9/381/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraufhin holte die Beschwerdegegnerin offensichtlich die in Urk. 9/385 doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentierte telefonische Auskunft bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein mit dem Ergebnis, dass gemäss Auskunft der Klassenlehrerin (vgl. dazu Urk. 9/358 und Urk. 9/365) der von der IV-Stelle vorgeschlagene PC den Anforderungen genüge; es sei kein grösserer Arbeitsspeicher oder Grafikprozessor notwendig, damit die Programme funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Allerdings wird auch diese Stellungnahme nicht weiter begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung vom 13. Juli 2007 wird auf diese Abklärung Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug genommen mit der Bemerkung, dass der Mac 15" aus den eigenen Bestän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den den Anforderungen für die in der Schule benötigten Programme gerecht werde (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Miteinbezug des Vorbescheids erscheint damit die Verfügung wenn auch knapp, aber immerhin noch rechtsgenüglich begründet. Im Vorbescheid wurde allein auf die Meinung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt, während im angefochtenen Entscheid auf die Einwände des Vaters des Beschwerdeführers gegen den Vorbescheid eingegangen wurde, und zwar nach ergänzender Abklärung und Rücksprache bei der Klassenlehrerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Deshalb greifen die Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs und der unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügenden Abklärung des Sachverhalts ins Leere. Daran ändert auch nichts, dass die Beschwerdegegnerin vor dem Erlass ihres Entscheids vom 13. Juli 2007 von der Stellungnahme des Schulleiters der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Juli 2007 (Urk. 3/3) keine Kenntnis genommen hat, zumal die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers vom 2. Juli 2007 hin (Urk. 9/378) nicht mit weiteren Einga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben rechnen musste. Die Stellungnahme hat die Lehrerin nach Verfügungserlass verfasst, woraus zu schliessen ist, dass sie vom Beschwerdeführer veranlasst wurde und als Antwort auf den angefochtenen Entscheid zu verstehen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese nachträgliche Aktenergänzung vermag jedoch keinen zu beanstandenden Mangel im Verwaltungsverfahren zu begründen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessern; der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Dabei ist die gesam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Massgabe der Artikel 13, 19 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Art. 8 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Massgabe von Art. 16 Absatz 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG besteht der Anspruch auf Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Art. 8 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="IV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf solche Hilfsmittel haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Ausführung abgegeben. Durch eine andere Ausführung verursachte zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen. Ersetzt ein Hilfsmittel Gegenstände, die auch ohne Invalidität angeschafft werden müssen, so kann dem Versicherten eine Kostenbeteiligung auferlegt werden (Art. 21 Abs. 3 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 IVV an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffenden Ziffer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Art. 2 Abs. 2 HVI; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziff. 13.01* HVI werden invaliditätsbedingte Arbeits- und Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te sowie Zusatzeinrichtungen, Zusatzgeräte und Anpassungen für die Bedienung von Apparaten und Maschinen abgegeben. Bei der Abgabe von Geräten, die auch ein Gesunder in gewöhnlicher Ausführung benötigt, ist dem Versicherten eine Kostenbeteiligung aufzuerlegen. Hilfsmittel, deren An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten geringfügig sind, gehen zu Lasten des Versicherten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) hat die Anspruchsvoraussetzungen im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (KHMI) in der bis 31. Dezember 2007 in Kraft gewesenen Fassung wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter konkretisiert. Gemäss Ziff. 13.01.4* KHMI gelten EDV-Anlagen (inkl. CAD) in der Regel als betriebsübliche Ausstattung. Es können nur die inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Mehrkosten übernommen werden (z.B. invaliditätsbedingt not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger PC für Volksschüler).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostspielige Hilfsmittel, die ihrer Art nach auch für andere Versicherte Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung finden können, werden leihweise abgegeben (Art. 3 HVI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schafft ein Versicherter ein Hilfsmittel nach der im Anhang aufgeführten Liste selber an oder kommt er für die Kosten einer invaliditätsbedingten Anpassung selber auf, so hat er Anspruch auf Ersatz der Kosten, die der Versicherung bei eigener Anschaffung oder Kostenübernahme entstanden wären (Art. 8 HVI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den durch das BSV zu bezeichnenden kostspieligen Hilfsmitteln, die ihrer Art nach auch für andere Versicherte Verwendung finden können, wird die Kostenvergütung in Form jährlicher Amortisationsbeiträge geleistet, welche entsprechend den Kosten und der möglichen voraussichtlichen Benützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer festgesetzt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das BSV hat in Ziff. 1012 KHMI präzisiert, dass Hilfsmittel, deren An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten den im Anhang 1, Ziff. 6.5 aufgeführten Grenzbetrag über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und die voraussichtlich für andere wieder verwendbar sind, leih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise abgegeben werden. Dabei werden Kosten bis Fr. 400.-- als geringfügig qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert (Anhang 1 zur KHMI, Ziff. 6.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es besteht nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung. Durch eine andere Ausführung bedingte zusätzliche Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen (Art. 2 Abs. 4 HVI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn sich ein Versicherter, der Anspruch auf ein in der Liste des Anhangs aufgeführtes Hilfsmittel hat, mit einem andern, kostengünstigeren Hilfsmittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begnügt, das dem gleichen Zweck dient, so ist ihm dieses gemäss Art. 2 Abs. 5 HVI selbst dann abzugeben, wenn es in der Liste nicht aufgeführt ist. Das frühere Eidgenössische Versicherungsgericht hat dazu folgenden Grundsatz aufgestellt (zuletzt in BGE 127 V 121 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2b S. 123 und AHI-Praxis 2000 S. 73 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2a; Urteil I 246/06 vom 13. April 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.4): Umfasst das vom Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten selber angeschaffte Hilfsmittel auch die Funktion eines ihm an sich zustehenden Hilfsmittels, so steht einer Gewährung von Amortisations- und Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträgen nichts entgegen; diese sind alsdann auf der Basis der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffungskosten des Hilfsmittels zu berechnen, auf das der Versicherte an sich Anspruch hat (Austauschbefugnis; BGE 131 V 107 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.2.3 S. 112 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeweise wird nicht behauptet, die telefonische Auskunft der Klassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehrerin vom 10. Juli 2007, der seitens der Beschwerdegegnerin vorgeschlagene PC genüge den schulischen Anforderungen (Urk. 9/385), sei falsch. Der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer stellte auch nicht in Abrede, dass der Mac 15" aus den IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigenen Beständen für die in der Schule benötigten Programme genüge. Vielmehr bestätigte er in der Stellungnahme zum Vorbescheid, das angebotene Gerät sei sehr gut und könne einem Neueinsteiger sicher gute Dienste leisten (Urk. 9/378). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung, weshalb dieser PC für ihn jedoch den Zweck nicht erfülle, wies er auf seine weitergehenden Bedürfnisse hin, und dies insbesondere mit Blick auf die künftige Berufswahl und eine gute Integration (Urk. 1, Urk. 9/346, Urk. 9/378).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der erste, mit Verfügung vom 22. Juni 2004 abgegebene und nunmehr zu ersetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de PC wurde von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung der mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Verwaltungsweisung (Ziff. 13.01.4 KHMI) klar im Hinblick auf die Schule und deren Anforderungen hin bewilligt (Urk. 9/181-182). Aufgrund der Aktenlage ist erstellt und im Übrigen unbestritten, dass der hier abgegebene einfachere Computer diesen Anforderungen weiterhin genügt, zumal lediglich Anspruch besteht auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung (Art. 2 Abs. 4 HVI) und nicht auf die bestmögliche Versorgung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klassenlehrerin legte in ihrer Stellungnahme vom 28. Mai 2007 das Gewicht auf ein portables Gerät, damit es vom Beschwerdeführer nicht nur in der Schule und in jedem Schulzimmer, sondern auch bei der Grossmutter oder in der Lernwohnung benutzt werden könne. An die Leistungsfähigkeit des Computers stellte die Lehrerin keine besonderen Anforderungen, weder in ihrer schrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Stellungnahme (Urk. 9/358), noch anlässlich der Rücksprache mit ihr durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/385). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parteien ist denn zu Recht nicht strittig, dass der Laptop aus den IV-Beständen den Anforderungen an die Mobilität und an die schulischen Bedürfnissen nicht genügen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts anderes ist dem Schreiben des Schulleiters vom 16. Juli 2007 zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, worin festgehalten wurde, die Bedingungen an einen Computer im Hinblick auf die schulischen Anforderungen sei bescheiden. Im Allgemeinen genüge die Internetfähigkeit und seitens der Software Word oder Mac-Word beziehungsweise Neooffice. Für die schulischen Aufgaben brauche es weder eine Grafik- noch eine Soundkarte (Urk. 3/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher mit der Beschwerdegegnerin grundsätzlich davon auszugehen, dass das angebotene Notebook eine einfache und zweckmässige Versorgung darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In masslicher Hinsicht rügte der Beschwerdeführer auch nicht, dass der Wert des IV-eigenen Laptops höher sei als die zugesprochenen Fr. 2'400.--, weshalb er Anspruch auf einen höheren Beitrag habe. Aufgrund der Aktenlage bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Beurteilung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Juni 2007 (Urk. 9/373) nicht zutreffend sein könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist der vom Beschwerdeführer aufgelegten Übersicht über die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuchszeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angebotenen MacBook Pro zu entnehmen, dass das günstigere Modell seinerzeit Fr. 2'849.-- kostete (Urk. 9/346/3). Der damalige Wert von Fr. 2'400.-- für das weniger leistungsfähige Notebook Mac 15“ mit älterem und langsamerem Prozessor, kleinerer Festplatte und weniger RAM ist daher nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus ist grundsätzlich zu schliessen, dass der abgegebene Computer aus den IV-eigenen Beständen bzw. ein Kostenbeitrag von Fr. 2'400.-- einer einfachen und zweckmässigen Versorgung für die schulischen Anforderungen entspricht. Nicht entscheidend ist dabei, dass der früher durch die Beschwerdegegnerin abgegebene Computer leistungsfähiger war als das nunmehr als Ersatz abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Gerät. Denn es ist allein auf die hinreichende Versorgung abzustellen, welche Anforderung hier erfüllt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine andere Betrachtungsweise ist nur statthaft, wenn ein leistungsfähigerer Lap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">top dem im massgebenden Zeitpunkt des Entscheids 15-jährigen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer nicht nur für dem Schulgebrauch, sondern auch bereits mit Blick auf eine Schulung und Ausbildung, mithin für das künftige Erwerbsleben oder ganz allgemein für eine gute Integration abgegeben werden muss.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Davon kann jedoch nicht ausgegangen werden, zumal die Hilfsmittel gemäss Ziff. 13 HVI gemäss Verordnungstext im Hinblick auf die Schulung und Ausbildung, aber nicht für weitergehende soziale Zwecke abgegeben werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist zu berücksichtigen, dass vom Laptop aus dem IV-Depot der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine technischen Eigenschaften aktenkundig sind, während der Beschwerdeführer die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spezifikationen des anbegehrten MacBook Pro 15“ dargelegt hat (Urk. 9/378/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). Doch auch ohne diese Angaben ist ohne Zweifel mit dem Beschwerdeführer davon auszugehen, dass das von ihm gewünschte MacBook Pro 15“ leistungsfähiger ist, handelt es sich doch dabei um ein im Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt aktuell auf dem Markt angebotenes, mithin moderneres Gerät (Urk. 9/378/3-4). Darauf lässt allein der Umstand schliessen, dass der seitens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angebotene Laptop bereits im IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Depot lag und es sich dabei wohl um ein älteres Modell handelt als beim MacBook Pro 15“. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass gemäss KHMI EDV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlagen nur soweit zu übernehmen sind, als es invaliditätsbedingt für Volks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schüler notwendig ist (Ziff. 13.01.4 KHMI). Dieser Wille des Verordnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebers ist auch daraus ersichtlich, dass solche Hilfsmittel mit * bezeichnet und daher von vornherein nicht für soziale Belange, sondern allein im Hinblick auf die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung und Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Art. 2 Abs. 2 HV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine über das für die Schule Notwendige hinaus gehende Leistungsfähigkeit des Computers ist zwar mit Blick auf einen vielfältigeren Gebrauch und die Schnellig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Datenverarbeitung wünschenswert, doch kann ein Gerät mit diesem Zweck nicht zu Lasten der Invalidenversicherung angeschafft werden. Zudem bleibt zu beachten, dass heutzutage üblicherweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch gesunde 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge sowohl für die Schule, aber auch in der Freizeit, namentlich auch für den Kontakt mit der Umwelt, eine EDV-Anlage brauchen und entsprechend nur die Mehrkosten für invaliditätsbedingte Software und Anpassungen übernommen werden könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist zwar beizupflichten, dass ihm ein kompetenter Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang mit einem leistungsfähigen Computer das zukünftige Fortkommen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tern wird, was im Übrigen auch der Leiter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> postulierte (Urk. 3/3). Doch gilt dies für alle angeeigneten Fertigkeiten und auch für sämtliche Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen, weshalb insoweit nicht von einer invaliditätsbedingten Erschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis gesprochen werden kann, welcher mit der Abgabe eines leistungsfähigeren Computers zu begegnen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit der Beschwerdeführer das Unterlaufen der Austauschbefugnis rügte, indem statt eines Kostenbeitrages einfach ein Computer aus dem IV-eigenen Depot abgegeben werde (Urk. 1 S. 2 oben), kann ihm nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar hat die Beschwerdegegnerin zunächst die leihweise Abgabe eines eigenen Geräts in Aussicht genommen. Doch auf den Einwand des Beschwerdeführers hin hat sie verfügungsweise gerade gestützt auf die Austauschbefugnis (BGE 131 V 117 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.4.6) die Zusprache eines entsprechenden Kostenbeitrages angeordnet (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit ist sie seinem Begehren nachgekommen, weshalb der Beschwerdeführer nicht mehr beschwert ist. Diesbezüglich ist seine Beschwerdelegitimation zu verneinen und auf die Beschwerde nicht einzutreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Beschwerde nach dem Gesagten abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand und unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des gesetzlichen Rahmens von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf Fr. 600.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Z</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>WalserFehr<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>