<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2000.00028</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105646&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2000.00028</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Grundstückgewinnsteuer (Pfandrecht)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtungsobjekt der Steuerbeschwerde Der Entscheid der Steuerrekurskommission über das gegen den vorgeschlagenen Obergutachter gerichtete Ablehnungsbegehren kann als Zwischenentscheid nicht selbständig an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSOBJEKT">ANFECHTUNGSOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: EinschÃ¤tzungs-,Rekurs- und Beschwerdeverfahren ST: BESCHWERDEVERFAHREN">BESCHWERDEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GERICHTSKASSE">GERICHTSKASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSLEITENDE VERFÃGUNG/ANORDNUNG">PROZESSLEITENDE VERFÃGUNG/ANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENBESCHLUSS">ZWISCHENBESCHLUSS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 153 lit. I StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>1. Im Rekursverfahren in Sachen P. gegen die Gemeinde Q. betreffend Pfandrecht (GrundstÃ¼ckgewinnsteuer) ordnete der Referent der Steuerrekurskommission III ein Obergutachten zur Frage des Verkehrswerts der Liegenschaft Kat.Nr. 01 in Q. an und gab den Parteien Gelegenheit, zur Person des vorgeschlagenen Obergutachters Arch. HTL R. sowie zur vorgesehenen Expertenfrage Stellung zu nehmen. Die P. liess der Steuerrekurskommission III beantragen, anstelle des vorgeschlagenen einen anderen SachverstÃ¤ndigen mit dem Obergutachten zu betrauen. Sie schlug S., dipl. Immobilien-TreuhÃ¤nder, eventuell einen anderen Experten des Schweizerischen Verbands der Immobilien-TreuhÃ¤nder vor. Ferner formulierte sie zusÃ¤tzliche Expertenfragen. Die Steuerrekurskommission III wies das Ausstandsbegehren ab und ergÃ¤nzte die Expertenfrage. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschwerde liess die Firma P. dem Verwaltungsgericht beantragen, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben und wiederholte die bereits vor der Steuerrekurskommission gestellten AntrÃ¤ge. Ausserdem verlangte sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. Die Steuerrekurskommission III verzichtete auf eine Vernehmlassung. Eine Beschwerdeantwort ging nicht ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht anfechtbar sind laut § 153 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) Entscheide der Rekurskommission oder ihres PrÃ¤sidenten. Darunter sind prozesserledigende Entscheide (Endentscheide), seien es Sach- oder Nichteintretensentscheide, zu verstehen. DemgegenÃ¼ber kÃ¶nnen mangels Grundlage im Steuergesetz prozessleitende VerfÃ¼gungen und BeschlÃ¼sse der Steuerrekurskommissionen nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht selbstÃ¤ndig, sondern nur in Verbindung mit dem Endentscheid durch Beschwerde weitergezogen werden. Einzige Ausnahme bildet unter bestimmten Voraussetzungen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege (RB 1997 Nr. 42).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Zwischenbeschluss der Steuerrekurskommission III Ã¼ber ein gegen einen Experten gerichtetes Ablehnungsbegehren ist deshalb nicht selbstÃ¤ndig anfechtbar (RB 1974 Nr. 43). Gleiches gilt fÃ¼r die Formulierung der Expertenfrage. Der Zwischenbeschluss ist mit keinem nicht wiedergutzumachenden, d.h. voraussichtlich nicht mehr zu behebenden Nachteil fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin verbunden (vgl. § 48 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Beanstandungen hinsichtlich des Gutachtens kÃ¶nnen mit dem Endentscheid der Steuerrekurskommission III an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden. Ferner wÃ¼rden bei einer Gutheissung der Beschwerde die Kosten fÃ¼r das fehlerhaft angeordnete Gutachten ohnehin nicht bei der BeschwerdefÃ¼hrerin anfallen. Aus diesem Grund hat die Steuerrekurskommission III den angefochtenen Beschluss zu Unrecht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die Beschwerde ist daher mangels Anfechtungsobjekts nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>