<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00972</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Stadler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 76, Postfach 420, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, war als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reinigungskraft bei diversen Fam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilien im Stundenlohn angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/19, Urk. 6/14/4, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/58 S. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Januar 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung an (Urk. 6/14). Die IV-Stelle klärte die erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und medizinischen Verhältnisse ab,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten der Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bei (Urk. 6/49) und holte die Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 6/23, Urk. 6/36 und Urk. 6/40) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug, Urk. 6/19) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Rentenprüfung beauftragte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsspitals Y.___ mit der Durchführung einer bidisziplinären medizinischen Begutachtung (Rheumatologie, Psychiatrie) über welche am 31. Dezember 2015 berichtet wurde (Urk. 6/58). Zu dieser Aktenlage nahm Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienstes (RAD) am 28. Januar 2016 Stellung (Urk. 6/61 S. 5ff.). Mit Vorbescheid vom 5. April 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht (Urk. 6/62). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 20. April 2016 sowie ergänzend am 27. Juni 2016 und am 31. Januar 2017 Einwand (Urk. 6/65, Urk. 6/72 sowie Urk. 6/100 inkl. Beilagen Urk. 6/98-99). Hiernach holte die IV-Stelle eine Stellungnahme der Y.___-Gutachter und von RAD-Arzt Dr. Z.___ (Urk. 6/117 und Urk. 11/125) sowie einen aktuellen IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug (Urk. 6/122) ein. In der Folge verneinte die IV-Stelle am 14. August 2017 wie vorbeschieden einen Rentenanspruch (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die angefochtene Verfügung vom 14. August 2017 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, Eingliederungsmassnahmen oder eine Vermittlung in den zweiten Arbeitsmarkt zu prüfen. Eventualiter sei ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten, subeventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschleunigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgebots</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine polydisziplinäre Begutachtung auf den Gebieten der Rheumatologie und der Psychiatrie im Rahmen einer Oberbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung einzuholen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In prozessualer Hinsicht beantragte sie, es sei ihr die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung sowie ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu gewähren. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oss mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2017 (Urk. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde. Mit Schreiben vom 29. November 2017 (Urk. 9) sowie ergänzend am 24. Januar 2018 (Urk. 16) nahm die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin erneut Stellung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 4. Dezember 2017 wurde die Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung und die Bestellung eines unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtsvertreters abgewiesen (Urk. 12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Integrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten (BBl 2005 4521 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gration, Bern 2009, N.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 und 31 zu Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a IVG; Silvia Bucher, Die Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a IVG, in: Soziale Sicherheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geburtstag, 2010, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 1 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 IVG haben Versicherte, die infolge Invalidität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit behindert sind, Anspruch auf Berufsberatung. Der Leistungsanspruch setzt voraus, dass die versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung fähig ist, infolge ihres Gesundheitszustandes aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf wählen zu können (ZAK 1977 S. 191 E. 2; Urteil des Bundesgerichts I 431/99 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2000). In Betracht fällt jede körperliche oder psychische Beeinträchtigung, die den Kreis der für die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach ihrer Eignung und Neigung möglichen Berufe oder Betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen einengt oder die Ausübung der bisherigen Aufgabe unzumutbar macht. Ausgeschlossen sind geringste Behinderungen, die keine nennenswerte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zur Folge haben und deshalb die Inanspruchnahme der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung nicht rechtfertigen (BGE 114 V 29 E. 1a mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann setzt der Anspruch immer voraus, dass die versicherte Person über die erforderlichen schulischen Grundvoraussetzungen für einen Erfolg versprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beginn einer beruflichen Massnahme verfügt (ZAK 1977 189). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse von etwa 20 % erleidet(BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähige (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (lit. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (lit. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) vom 14. August 2017 hielt die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin fest, aus rein medizinischer Sicht könne keine wesentliche Einschränkung in der Erwerbsfähigkeit festgestellt werden. Für das Suchen einer geeigneten Arbeitsstelle werde auf das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) verwiesen. Es bestehe somit kein Anspruch auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 13. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 (Urk. 1) zusammengefasst geltend, Anspruch auf Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte, die fähig seien, mindestens zwei Stunden täglich während mindestens vier Tagen pro Woche an Integrationsmassnahmen teilzunehmen. Im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall habe die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf Integrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen nicht geprüft. Sie mache lediglich geltend, die Voraussetzungen für berufliche Massnahmen seien nicht erfüllt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Integrationsmassnahmen seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber gerade deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschaffen worden, weil für viele Versicherte die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen an die beruflichen Massnahmen zu hoch seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin habe noch nicht einmal ein Standortgespräch durchgeführt, sondern lediglich auf die Arbeitsmassnahmen des RAV verwiesen. Dies sei keine Abklärung, wie es die Untersuchungsmaxime erfordere. Ausserdem sehe das RAV lediglich eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung vor und offeriere keine weiteren beruflichen Massnahmen. Die Beschwerdegegnerin sei deshalb anzuweisen, Eingliederungsmassnahmen oder eine Vermittlung in den zweiten Arbeitsmarkt zu prüfen, eventuell sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Anmeldung bei der IV-Stelle reichte die Beschwerdeführerin diverse Arztberichte ein (Urk. 6/13). Aus diesen geht hervor, dass sie vom 10. bis 25. November 2014 im Stadtspital A.___ zur Abklärung und Behandlung einer multilokulären Schmerzsymptomatik rechtsbetont hospitalisiert war (vgl. Urk. 6/13/6f.). Ausserdem wurde am rechten oberen Sprunggelenk (OSG) eine rezidivierende Monarthritis, aktuell blande, diagnostiziert. Vom 15. Dezember 2014 bis 17. Januar 2015 war die Beschwerdeführerin in der B.___ in der Rehabilitation (vgl. Urk. 6/13/5). Im Austrittsbericht vom 19. Februar 2015 (Urk. 6/23), der im Rahmen der medizinischen Abklärung an die IV-Stelle ausgehändigt wurde, stellten die behandelnden Ärzte fest, die Beschwerdeführerin zeige eine sehr gute Mitarbeit in der Therapie und habe ihre Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen zum Teil reduzieren können, gleichbleibend seien aber die Schulter- und Oberarmschmerzen rechts, insbesondere durch Aktivierung. Es hätten sich Hinweise für Mühe in der Selbstsorge, in der Abgrenzung und in der Wahrnehmung von eigenen Grenzen und Bedürfnissen sowie für Perfektionismus und für Scham ergeben. Die Beschwerdeführerin habe finanzielle Schwierigkeiten und dadurch auch Zukunftsängste. Insgesamt habe sich die Beschwerdeführerin während der Rehabilitation aber psychisch rekonditioniert, jedoch bei persistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Schulterschmerzen. Die behandelnden Ärzte empfahlen die Fortführung der ambulanten Physiotherapie (mit dem Ziel der Detonisierung/Entspannung der Halswirbelsäule [HWS] und Schulter), der ambulanten medizinischen Trainings-therapie sowie der ambulanten ergotherapeutischen Gestaltungstherapie. Ferner erwähnten sie, man habe eine antidepressive Therapie mit Cipralex eingesetzt, wobei eine Dosiserhöhung nach Beschwerdemassgaben zu empfehlen sei. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit äusserten die Ärzte, bis zum 1. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Die Beschwerdeführerin wolle aber wieder arbeiten, da sie sonst kein Geld habe. Entsprechend sei eine Teilberentung im Umfang von mindestens 50 % zu empfehlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. C.___, Psychologe FSP, hielt in seinem Bericht vom 2. Juni 2015 (Urk. 6/36) zu Händen der IV-Stelle fest, aufgrund ihrer körperlichen und psychischen Beschwerden komme die Beschwerdeführerin seit dem 21. Januar 2015 alle zwei bis drei Wochen in die psychotherapeutische Behandlung. Nach Angaben der Beschwerdeführerin hätten die Schmerzen im Schulter- und Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich seit dem Sommer 2013 bis zur Unerträglichkeit zugenommen, sodass sie ihre berufliche Tätigkeit als Putzfrau in privaten Haushalten nicht mehr habe fortsetzen können. Lic. phil. C.___ berichtete, auf die körperlichen Schmerzen und die ausbleibende Genesung trotz medizinischer Hilfe reagiere die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit depressiven Symptomen wie Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erschöpfungsgefühl, Konzentrationsverminderung, Traurigkeit und Weinattacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie habe grosse Angst, ein Sozialhilfefall zu werden und sei entsprechend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strebt, aus diesem Zustand rauszukommen und wieder gesund zu werden. Lic. phil C.___ diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) sowie Schulter- und Hüftschmerzen. Trotz medikamentöser Behandlung und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutischer Massnahmen habe sich nicht viel verändert resp. verbessert. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin arbeitsunfähig. Eine körperangepasste leichte Tätigkeit könne der Beschwerdeführerin bis zu 50 % zugemutet werden. Da die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit für die Beschwerdeführerin eine zentrale Rolle spiele, empfehle er, sie im Rahmen der Arbeitsintegration zu unterstützen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war die Beschwerdeführerin bei Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, in hausärztlicher Behandlung. In seinem Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 20. Juni 2015 (Urk. 6/40) zu Händen der IV-Stelle stellte er die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen eines multilokulären Schmerzsyndroms, einer rezidivierenden Mono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthritis OSG rechts bei unklarer Genese sowie einer depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (vor allem Angsterkrankung) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten die Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">megalie und der chronische Husten. Aufgrund diffuser Kopf- und Thorax</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen habe er ein MRI vom Schädel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie ein Thorax-CT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasst. Ersteres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde von Prof. Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt für Neuroradiologie, am 9. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 durchgeführt (vgl. Urk. 6/40/9f.) und zeigte ausser einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen Schleimhautschwellung keine Befunde. Am 13. Mai 2015 führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt für Radiologie, ein Thorax-CT durch (vgl. Urk. 6/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0/17). Dieser berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete, auffallend sei ein linksventrikulär vergrössertes Herz. Die Lungenzirkulation sei kaliberkräftig, aber nicht gestaut. Das Lungenparenchym weise keinerlei Infiltrate oder Emphysem auf. Sowohl hilär als auch mediastinal gebe es keine pathologisch vergrösserten Lymphknoten. Weiter sei auch das Perikard unauffällig und es gebe keinen Pleuraerguss. Die mituntersuchten Oberbauchorgane wie Leber, Nebennieren, Milz und Pankreas seien ebenfalls unauffällig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf diese Berichte bezugnehmend äusserte Dr. D.___ eine ungünstige Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose. Die Belastbarkeit der Beschwerdeführerin sei sowohl aus somatischer wie auch aus psychischer Sicht deutlich eingeschränkt. Im aktuellen Zustand sei sie für eine körperlich sehr leichte Tätigkeit maximal zu 30 bis 40 % arbeitsfähig. Eine berufliche Reintegration sei wahrscheinlich kaum möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Beschwerdegegnerin führten die Gutachter der Y.___ am 30. September 2015 eine rheumatologische Begutachtung und am 6. Oktober 2015 eine psychiatrische Begutachtung durch, über welche sie am 31. Dezember 2015 berichteten (Urk. 6/58). Sie hielten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 6/58 S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Myotendinotisches zervikal- und lumbalbetontes lumbovertebrales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">syndrom (ICD-10: M54.2, M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Vorwiegend myotendinotisch bedingtes Impingement-Syndrom der rechten Schulter (ICD-10: M75.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten (Urk. 6/58 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Sonstige rezidivierende depressive Störung (ICD-10: F33.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Korrekturbedürftige bilaterale Senk-Spreizfüsse (ICD-10: M22.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Schmerzen an den rechten Extremitäten ohne eindeutiges organisches Korrelat (ICD-10: M79.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verdacht auf Spannungskopfschmerzen, DD NSAR-induzierte Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin bestehe aufgrund eines myotendinotischen zervikal- und lumbalbetonten lumbovertebralen Schmerzsyndroms und eines vorwiegend myotendinotisch bedingten Impingement-Syndroms der rechten Schulter eine eingeschränkte Belastbarkeit am Bewegungsapparat. Aufgrund der rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Diagnose könne sie deshalb keine körperliche Schwerarbeit mehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Die von der Beschwerdeführerin geklagten generalisierten Schmerzen könne man aus rheumatologischer Sicht teilweise keinem eindeutigen organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Korrelat zuordnen. Es würden deutliche Hinweise für eine Schmerzfehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verarbeitung vorliegen, welche man aus psychiatrischer Sicht einer somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen Schmerzstörung zuordnen könne. Zusätzlich liege eine leichtere depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Symptomatik vor, die in den letzten Jahren rezidivierend aufgetreten sei, ohne dass jemals eine schwerere eigenständige depressive Störung entstanden sei. Die Ausprägung der psychiatrischen Störung sei so gering, dass sie keinen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Zusammenfassend könne aufgrund der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkten Belastbarkeit am Bewegungsapparat eine eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für körperlich schwere Arbeit zuerkannt werden. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Reinigungskraft und Haushaltsgehilfin sei die Beschwerdeführerin entsprechend grundsätzlich als vollständig arbeitsunfähig zu betrachten (Urk. 6/58 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es könne davon ausgegangen werden, dass aus rein somatischer Sicht seit dem Zeitpunkt der Anmeldung für den Leistungsbezug (28. Januar 2015) ein in etwa unverändertes Zustandsbild bestehe. Bereits im November 2014 sei bei der Beschwerdeführerin ein multilokuläres Schmerzsyndrom attestiert worden (vgl. E. 3.1). Insofern könne retrospektiv gesehen eine aufgehobene Arbeitsfähigkeit für Schwerarbeiten mindestens seit diesem Zeitpunkt gut nachvollzogen werden. Für körperlich angepasste Tätigkeiten mit körperlich leichter bis maximal mittelschwerer Belastung bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/58 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Aus gesamtmedizinischer Sicht empfehle sich eine Unterstützung der Beschwerdeführerin bei der Suche nach einer für sie geeigneten Tätigkeit (Urk. 6/58 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den gesamten medizinischen Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. Z.___ am 28. Januar 2016 Stellung (Urk. 6/61) und hielt fest, im Gutachten werde aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt. Aus somatischer Sicht fänden sich keine objektivierbaren Befunde. Die Beschwerden seien vorwiegend auf Verspannungen zurückzuführen. Degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Veränderungen würden nicht vorliegen. Ferner liege eine Aggravation vor. Eine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar. Entsprechend liege kein invalidenrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Leiter Psychosomatische Medizin, teilte in seinem Bericht vom 19. Dezember 2016 (Urk. 6/98), der im Rahmen des Einwandverfahrens ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht wurde, mit, die Beschwerdeführerin leide an einer zentralisierten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, sprich an Ganzkörperschmerzen, welche nicht alleine mit peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren biomorphologischen Strukturschädigungen erklärt werden könnten, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern primär im Rahmen einer zentralisierten Hyperalgesie zu verstehen seien. Diese Art von Schmerzerkrankung lasse sich nicht im Sinne von Läsionsnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen in der Körperperipherie erklären, sondern durch die Objektivierung des übersteigerten perzeptiven Schmerzwahrnehmungsanteils. Die Beschwerdeführerin zeige deutlich erhöhte Schmerzempfindlichkeitswerte, wobei die Ursache dieser generalisierten Schmerzsensibilisierung nicht eindeutig sei. Bei schweren zentralisierten Schmerzstörungen beobachte man regelmässig auch dissoziative somatosensorische Begleiteffekte. So zeige auch die Beschwerdeführerin auf der ganzen rechten Körperseite eine Oberflächenhypästhesie auf Berührung sowie auf Wärme. Unter Hinweis auf BGE 141 V 281 hält Dr. G.___ fest, es bestehe eine eindeutige Indikatorenlage bei medizinisch deutlich eingeschränkter Leistungsfähigkeit, frustranen ambulanten und stationären Therapieversuchen, geringen persönlichen und umgebungsmässigen Ressourcen und fehlenden Hinweisen für Aggravation. Die Weiterführung einer regelmässigen ambulanten Physiotherapie im Sinne eines dosierten Aktivierungstrainings sei sinnvoll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls im Rahmen des Einwandverfahrens wurde der Arztbericht von Dr. med. H.___, Innere Medizin und Rheumatologie, vom 20. Dezember 2016 (Urk. 6/99) nachgereicht. Er diagnostizierte ein Fibromyalgie-Syndrom mit thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistenten generalisierten myofaszialen Schmerzen beidseits, rechts betont, eine anamnestisch rezidivierende OSG-Arthritis rechts, aktuell bland, eine Dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditionierung, eine Depression, eine substituierte Hypothyreose sowie eine unspe-zifische Irritation des oberen Respirationstraktes. Angesichts des fehlenden An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechens auf die regelmässige Therapie und medikamentöse Behandlung könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem schweren therapieresistenten Fibromyalgie-Syndrom gesprochen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zur psychischen Situation der Beschwerdeführerin wolle er grundsätzlich keine Stellung nehmen. Es sei aber offensichtlich, dass die psychische Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ponente die Gesundheitssituation erschwere und die Arbeitsunfähigkeit ungün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stig beeinflusse. Die Beschwerdeführerin sei nicht nur bei schweren und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Tätigkeiten nicht mehr in der Lage, eine Arbeit auszuführen, sondern erfülle auch die Voraussetzungen für leichte, angepasste Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr. Da die medizinischen Massnahmen weitgehend ausgeschöpft seien, sehe er nur die Integration der Beschwerdeführerin im geschützten Arbeitsmarkt als Ausweg. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___-Gutachter nahmen zu den im Rahmen des Einwandverfahrens einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten medizinischen Berichten am 2. Juni 2017 Stellung (Urk. 6/117) und hielten fest, die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___ gestellte Diagnose einer Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myalgie komme derjenigen einer Schmerzverarbeitungsstörung nahe, wobei letztere im rheumatologischen Gutachten ausdrücklich und ausführlich diskutiert worden sei. Die Allodynie betreffend äusserten die Gutachter der Y.___, während der klinischen rheumatologischen Untersuchung sei es möglich gewesen, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin korrekt zu untersuchen, ohne dabei unerträgliche, dem Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiz gegenüber inadäquat starke Schmerzen auszulösen. Die muskulären Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungen hätten sich korrekt palpieren und beurteilen lassen, ohne dass sich eine Allodynie bemerkbar gemacht hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Ausprägungsgrad der somatisch objektivierbaren rheumatologischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung sei daher nur für körperlich sehr belastende Tätigkeiten einschränkend. Aus psychiatrischer Sicht werde die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung als von der Beschwerdeführerin im Rahmen therapeutischer Massnahmen zu bewältigen angesehen. Bei der Beschwerdeführerin würden Persönlichkeitsaspekte vorliegen, die die Entstehung und Aufrechterhaltung, insbesondere der Schmerzstörung, begünstigen würden. So bestehe eine «selbst erlernte Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit» im Sinne eines Vermeidungsverhaltens sowie dysfunktionale kognitive Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugungen. Die Persönlichkeitsaspekte würden jedoch nicht mit einem eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Krankheitsbild gleichgesetzt werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den neu vorgelegten Berichten und Einwänden würden sich keine substan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziellen neuen Gesichtspunkte ergeben, welche zu einer Neueinschätzung der gutachterlichen Beurteilung vom Dezember 2015 Anlass geben würden. Es sei weiterhin davon auszugehen, dass durch Massnahmen zur beruflichen Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der sich abzeichnenden und zunehmenden Selbstlimitierung des an sich vorhandenen Leistungspotenzials der Beschwerdeführerin wirksam gegenge-steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie aus der dargelegten medizinischen Aktenlage ersichtlich ist, sind sich die vorliegend involvierten Ärzte einig und ist im Übrigen auch unbestritten, dass der Beschwerdeführerin die angestammte, körperlich schwere Tätigkeit als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungskraft seit mindestens November 2014 nicht mehr zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indes bestehen divergente Beurteilungen darüber, in welchem Umfang die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. Laut Beurteilung der Y.___-Gutachter ist der Beschwerdeführerin ein 100%-Pensum zuzumuten (vgl. E. 3.4). Lic. phil. C.___ ging von einer Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % aus (vgl. E. 3.2). Hausarzt Dr. D.___ attestierte ihr eine 30 bis 40%ige Arbeitsfähigkeit in einer körperlich sehr leichten Tätigkeit (vgl. E. 3.3). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber sah Dr. H.___ die Beschwerdeführerin für jegliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt als vollumfänglich arbeitsunfähig an (vgl. E. 3.7). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das bidisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 31. Dezember 2015 (Urk. 6/58) kann abgestellt werden. Dieses erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.9) vollumfänglich. Es setzt sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einander und berücksichtigt insbesondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Insgesamt ist das Gutachten umfassend und vermag zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter führen im Rahmen ihrer bidisziplinären Konsensbeurteilung aus, dass der Ausprägungsgrad der somatisch objektivierbaren rheumatologischen Erkrankung nur für körperlich sehr belastende Tätigkeiten einschränkend sei. Aus der übrigen medizinischen Aktenlage lässt sich keine anderslautende Befundung erheben. Die umfangreichen klinischen und bildgebenden Voruntersuchungen konnten – kongruent mit dem rheumatologischen Gutachter – keine objektiv fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">baren Einschränkungen erheben. Damit ist der Nachweis einer weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Einschränkung als derjenigen eines Ausschlusses für schwere, körperlich belastende Arbeiten, nicht erbracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht wurde den gestellten Diagnosen (somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung [ICD-10, F45.4] und sonstige rezidivierende depressive Störung [ICD-10, F33.8], entstanden in Verbindung mit der Schmerzstörung) keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen. Hierzu ist festzuhalten, dass auch unter der mit BGE 141 V 281 und BGE 143 V 418 begründeten Rechtsprechung, die Voraussetzungen für den Leistungsanspruch nicht geändert wurden. Nach der allgemeinen Beweisregel (Art. 8 des Zivilgesetzesbuches, ZGB) obliegt es bei der erstmaligen Rentenprüfung der versicherten Person, die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch (BGE 139 V 547 E. 8.1). Der Nachweis der Invalidität setzt eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit voraus (BGE 139 V 547 E. 9.4). Sowohl bei Leiden, deren Ursache bekannt oder (bildgebend) zu objektivieren ist, als auch bei Beschwerden mit unklarer Ätiologie und Kausalität ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen die subjektiven Angaben der versicherten Person eine invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nicht ohne Weiteres nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (BGE 140 V 290 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Eine Anspruchsberechtigung setzt daher stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit voraus (BGE 140 V 290 E. 3.3.2). Ebenfalls unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychosozialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich hat der psychiatrische Gutachter eingehend dargelegt, dass von einer durch psychosoziale und umgebungsbedingte Belastungen getriggerte und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkte Schmerzverarbeitungsstörung auszugehen ist, die durch eine Diskrepanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen der von der Versicherten postulierten Leistungseinbusse und den obje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbaren Befundungen charakterisiert ist. Es wurde einleuchtend dargelegt, dass das Vermeidungsverhalten der Beschwerdeführerin zu einer selbsterlernten Hilflosigkeit führt. Die Beschwerdeführerin gehe davon aus, dass sich das Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten durch körperliche Betätigung verschlimmern würde, weshalb diese zu vermeiden seien. Durch dieses Schonverhalten (Krankschreibung und Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugsverhalten) würden jedoch gegenteilige Erfahrungen nicht gemacht und eine selbsterlernte Hilflosigkeit verfestige sich (Urk. 6/58 S. 42). Diagnostisch handle es sich dabei um eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, wobei ohne ausgeprägte Komorbidität nicht von einem invalidisierenden Leiden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen sei. Die hieraus abgeleiteten Beeinträchtigungen in der Arbeitsfähigkeit seien durch eine zumutbare Willensanstrengung überwindbar (Urk. 6/58 S. 44). Des Weiteren wurde plausibel aufgezeigt, dass eine Schmerzverarbeitungsstörung von psychogenem Charakter Einfluss auf somatische Aspekte (Verspannung der Körpermuskulatur) ausübt und entsprechend aus somatischer Sicht keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden kann (vgl. Urk. 6/58 S. 33). Hinsichtlich der depressiven Klinik stellte der Gutachter begründet und nachvollziehbar (vgl. Urk. 6/58 S. 39f.) eine leichtere Symptomatik fest, die er in Verbindung zur Schmerzsymptomatik setzt, ohne dass jemals eine schwerere und insbesondere eigenständige depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung entstanden wäre. Eine weitere psychiatrisch und/oder somatische Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidität war nicht feststellbar (Urk. 6/58 S. 42). In diesem Sinne ist ohne weiteres nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin – angesichts der geschilderten Befunde und gestellten Diagnosen – in ihrer Arbeitsfähigkeit in einer körperlich angepassten Tätigkeit nicht erheblich eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hier zu prüfende Rentenanspruch entstand gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG frühestens nach Ablauf des sogenannten Wartejahrs (aktenkundige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit seit November 2014, Urk. 6/13/3), mithin frühestens im November 2015.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin sei sie bis etwa ins Jahr 2012 in einem 100%-Pensum tätig gewesen, danach habe sie ihr Pensum auf 60 % reduziert (vgl. Urk. 6/58 S. 9). Anhand des IK-Auszugs (Urk. 6/122) lässt sich das genaue Pensum der Beschwerdeführerin hingegen nicht präzise eruieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das seit der Scheidung im Jahr 2009 (Urk. 6/31) erzielte jährliche Einkommen verändert sich bis ins Jahr 2015 kaum (2009: Fr. 34'765; 2010: Fr. 35'423; 2011: Fr. 37'928; 2012: Fr. 36'976; 2013: Fr. 33'620; 2014: Fr. 36'125.--). Eine Reduktion des Arbeitspensums ergibt sich anhand des IK-Auszugs nicht. Demzufolge lässt sich der vor Aufgabe der Erwerbstätigkeit im Jahre 2015 bei einem vollen Pensum erzielte effektive Jahresverdienst nicht errechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es rechtfertigt sich daher, das Valideneinkommen anhand der Tabellenlöhne gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu bestimmen. Nach der LSE 2014, Tabelle TA1, Privater Sektor, erzielten Frauen im Sektor 3 (Dienstleistungen), Branche 96 (Sonstige persönliche Dienstleistungen) im Kompetenzniveau 1 einen standardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten monatlichen Bruttolohn von Fr. 3'760.--. Hochgerechnet auf die im Jahr 2016 in dieser Branche betriebsübliche Arbeitszeit von 42 Stunden in der Woche (vgl. die vom BFS herausgegebene Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Sektor III C 94-96) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und angepasst an die Nominallohnentwicklung (vgl. Tabelle T 39 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und Reallöhne, 1976-2016; Frauen 2014: 2673, 2015: 2686) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 47'606.40 (Fr. 3'760.-- x 12 : 40 x 42 : 2673 x 2686) bei einem vollen Pensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bemessung des Invalideneinkommens ab November 2015 ist das standardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierte monatliche Einkommen von Fr. 4'300.-- für weibliche Angestellte gemäss der LSE 2014 (TOTAL in der Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen) heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen. Das standardisierte monatliche Einkommen von Fr. 4'300.-- ist unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Q 8) und der Nominallohnerhöhung auf ein Jahresein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 54'054.60 hochzurechnen (Fr. 4'300.-- x 12 : 40 x 41,7: 2673 x 2686). Das anzurechnende Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 54'054.60. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Valideneinkommen von Fr. 47'606.40 (vgl. E. 4.3.2) dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen gegenübergestellt, resultiert ein Erwerbsüberschuss. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ist also ohne Weiteres in der Lage in einer körperlich angepassten Tätigkeit ihr bisheriges Einkommen zu erzielen und hat entsprechend keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass das gemäss IK-Auszug jährlich ausgewiesene Einkommen einem 60%-Pensum entspricht und es auf ein vollzeitliches Pensum aufrechnet, würde immer noch kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren. Ausgehend von einem Durchschnittswert der Jahre 2010 bis 2014 ergäbe sich ein Einkommen von Fr. 36'014.40 in einem 60%-Pensum, was einem jährlichen Einkommen von Fr. 60'024.-- in einem vollzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Pensum entsprechen würde. Unter Berücksichtigung der Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwicklung bis ins Jahr 2015 (Bundesamt für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016, Frauen; Stand 2014: 2673, Stand 2015: 2686) würde sich ein Valideneinkommen von Fr. 60'315.90 (Fr. 60'024.-- : 2673 x 2686) errechnen. Bei einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 54'054.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemessen am Valideneinkommen von Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 60'315.90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Erwerbseinbusse von Fr. 6'261.30 respektive ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin monierte, dass die Beschwerdegegnerin bislang keine beruflichen Abklärungen getätigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe, mithin könne nicht ohne Weiteres gesagt werden, die Voraussetzungen für berufliche Massnahmen seien - von vornherein - nicht gegeben. Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 ff. IVG hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung im Sinne von Art. 14a Abs. 1 IVG setzt eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit nicht nur im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (Art. 6 erster Satz ATSG), sondern auch in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich (zweiter Satz) voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 1 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei einer Arbeitsfähigkeit ab 50 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% gilt die (objektive) Eingliederungsfähigkeit als erreicht und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind direkt Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men beruflicher Art vorzusehen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Integrationsmassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[KSIM], gültig ab 1. Januar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018, Rz 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ist ersichtlich, dass eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von mehr als 50 % besteht, weshalb es vorliegend keiner Integrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men bedarf, um die Eingliederungsfähigkeit der Beschwerdeführerin herzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für einen Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG vorausgesetzte Mindestinvaliditätsgrad von etwa 20 % ist vorliegend nicht erreicht (vgl. E. 1.6). Die Beschwerdeführerin hat entsprechend keinen Anspruch auf Umschulung. Des Weiteren ist ihr auch der Anspruch auf Berufsberatung zu verneinen, verfügt sie mit ihren beschränkten Deutschkenntnissen (vgl. Urk. 6/52 oder Urk. 6/58 S. 20) doch nicht über die erforderlichen schulischen Grundvoraussetzungen für einen Erfolg versprechenden Beginn einer beruflichen Massnahme (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Arbeitsvermittlung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 IVG hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Arbeitsvermittlung im Sinne von aktiver Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes haben gemäss Art. 18 Abs. 1 lit. a IVG arbeitsunfähige Versicherte, welche eingliederungsfähig sind (vgl. E. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Arbeitsvermittlung bedarf weder der Invalidität noch eines Mindestinvaliditätsgrades. Daher genügt der Eintritt einer (teilweisen) Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, welche quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen sein muss, dass sie den Versicherten bei der Arbeitssuche erheblich behindert. Für das Vorliegen eines Arbeitsvermittlungsanspruchs müssen die Teilgehalte der Verhältnismässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. a IVG), in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere die Notwendigkeit und Geeignetheit, erfüllt sein. Vorausgesetzt ist sodann die Eingliederungsfähigkeit des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, das heisst seine objektive Möglichkeit und subjektive Bereitschaft, von einem durchschnittlichen Arbeitgeber angestellt zu werden. Ist die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit eingeschränkt, als dem Versicherten leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheitlicher Art (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_594/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist in ihrer Arbeitsfähigkeit insofern eingeschränkt, als dass ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die angestammte Tätigkeit nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orstehend E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die fehlende berufliche Eingliederung im Sinne der Verwertung der bestehenden Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheint vorliegend aber nicht in erster Linie auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern vielmehr durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsfremde Faktoren wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlende Berufsausbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und geringe Deutschkenntnisse erschwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachter fand Persönlichkeitsaspekte vor, welche die Entstehung und Aufrechterhaltung der Schmerzstörung begünstigen würden. So bestünden eine «selbst erlernte Hilfosigkeit» im Sinne eines Vermeidungsverhaltens sowie dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionale kognitive Überzeugungen. Den Persönlichkeitsaspekten mass er je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch keinen Krankheitswert zu (Urk. 6/117 S. 3). Indes legten die Gutachter nahe, die dysfunktionale Schmerzverarbeitung und die mit dieser verknüpften Persönlichkeitsanteile psychotherapeutisch anzugehen und der Beschwerdeführerin bei der beruflichen Wiedereingliederung beratend beizustehen, um der zunehmenden Selbstlimitierung wirksam entgegenzusteuern (Urk. 6/58/ S. 45). Bei einer solchen Hilfestellung scheint indes der therapeutische Teil und nicht eine Einschränkung gesundheitlicher Art, insbesondere auch keine psychische Krankheit, zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach fällt nach Gesagtem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsvermittlung nicht in die Zuständigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin, weshalb sich die angefochtene Verfügung vom 14. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Verneinung eines Anspruchs auf Arbeitsvermittlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als richtig erweist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt auch bezüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruflicher Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstStadler</p><p></p></div> </div></body></html>