<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5P.32/2007/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Februar 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Y.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Eidgenossenschaft, </div> <div class="para">Kanton Aargau, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">beide vertreten durch Steueramt des Kantons Aargau, Sektion Bezug, Telli-Hochhaus, 5004 Aarau. </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Aargau (Zivilgericht, 4. Kammer), Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil vom 28. November 2006 des Obergerichts des Kantons Aargau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil vom 28. November 2006 des Obergerichts des Kantons Aargau, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegner für Fr. 3'285.40 nebst Zins (Restschuld Direkte Bundessteuer 1998) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, </div> <div class="para">in den u.a. das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege des Beschwerdeführers (wegen Aussichtslosigkeit, <span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>) abweisenden Beschluss vom 2. Februar 2007 des Bundesgerichts, mit der Aufforderung an den Beschwerdeführer zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--, </div> <div class="para">in die Mitteilung der Bundesgerichtskasse, wonach der Vorschuss fristgerecht geleistet worden sei, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass sich die vorliegende Beschwerde gegen einen vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 ergangenen Entscheid richtet, weshalb das Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (nachstehend: OG) Anwendung findet (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die staatsrechtliche Beschwerde wegen ihrer kassatorischen Natur zum vornherein unzulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=14.02.2007&amp;to_date=05.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IA-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page256">BGE 120 Ia 256</a>), soweit der Beschwerdeführer mehr als die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils vom 28. November 2006 beantragt, </div> <div class="para">dass sodann die Zulässigkeit einer staatsrechtlichen Beschwerde voraussetzt, dass in ihr klar und detailliert dargelegt wird, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sein sollen (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>, <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=14.02.2007&amp;to_date=05.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Aargau im angefochtenen Urteil erwog, weder nach Bundesrecht noch auf Grund des Aargauischen Prozessrechts bestehe ein voraussetzungsloser Anspruch auf eine mündliche Verhandlung im Rechtsöffnungsverfahren, die neuen Behauptungen und Beweismittel des Beschwerdeführers seien unzulässig, die in Betreibung gesetzte Forderung könne sich auf die definitive, gemäss Bestätigung des Steueramtes A.________ in Rechtskraft erwachsene und damit vollstreckbare Steuerveranlagung 1998 vom 28. Juni 1999 als Rechtsöffnungstitel stützen, der Beschwerdeführer selbst bestreite die rechtmässige Eröffnung nicht, Einwendungen nach <span class="artref">Art. 81 Abs. 1 SchKG</span> würden keine erhoben, die vom Beschwerdeführer behauptete Nichtigkeit von abschlägigen Erlass- und Stundungsentscheiden der kantonalen Steuerverwaltung seien für die Rechtsöffnung unerheblich, die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für die ausgewiesenen Beträge sei daher nicht zu beanstanden, die unentgeltliche Rechtspflege könne dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht bewilligt werden, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner 54-seitigen Eingabe an das Bundesgericht zwar eine Vielzahl von Bestimmungen der BV und der EMRK anruft, </div> <div class="para">dass er jedoch nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden Erwägungen des Obergerichts eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch das Urteil vom 28. November 2006 verletzt sein sollen, </div> <div class="para">dass insbesondere weder dargetan noch ersichtlich ist, weshalb die angebliche Nichtigkeit abschlägiger Steuerstundungs- und Erlassentscheide der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung entgegenstünde und weshalb der Rechtsöffnungsentscheid gegen das Folterverbot gemäss <span class="artref">Art. 3 EMRK</span> verstossen soll, zumal die Vorschriften von Art. 92ff. SchKG Gewähr dafür bieten, dass das Existenzminimum des Beschwerdeführers im Zwangsvollstreckungsverfahren gewahrt bleibt, </div> <div class="para">dass nach Ablauf der Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 OG</span>) die staatsrechtliche Beschwerde nicht verbessert werden kann und es auch an den Voraussetzungen für eine Fristwiederherstellung (<span class="artref">Art. 35 OG</span>) zwecks Beschwerdeverbesserung fehlt, </div> <div class="para">dass somit auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der Vertreter des Beschwerdeführers einmal mehr allein zum Zweck der Verzögerung der Zwangsvollstreckung und damit missbräuchlich prozessiert (<span class="artref">Art. 36a Abs. 2 OG</span>), </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>), wobei der missbräuchlichen Art seiner Prozessführung bei der Gebührenfestsetzung Rechnung zu tragen ist (<span class="artref">Art. 153a Abs. 1 OG</span>), </div> <div class="para">dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen, </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. Februar 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>