<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00234</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204330&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00234</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.07.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 03.12.2004 teilweise gutgeheissen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privater Gestaltungsplan "Stadion Zürich"<br/>Beschwerden der Anwohnerschaft und der Bauherrschaft<br/><br/>Legitimation<br/>Die Voraussetzungen sind einerseits bei einer Interessengemeinschaft im Quartier, einer Wohngenossenschaft als Grundeigentümerin und bei Anwohnern sowie anderseits bei den Eigentümern des Baugrundes erfüllt (E. 2).<br/><br/>Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)<br/>Es ist zulässig, dass die Stimmberechtigten (an einer Urnenabstimmung) den eine UVP einschliessenden Sachentscheid treffen (E. 3.3). Die notwendigen Unterlagen lagen vorgängig vor (E. 3.4).<br/><br/>Parkplätze<br/>Bestimmungen im Gestaltungsplan (E. 4.1) und im kantonalen Recht (E. 4.2.1). Auch wenn eine spezielle kommunale Parkplatzverordnung (PPV) besteht, ist eine Regelung der Parkplätze in einem Gestaltungsplan zulässig, selbst wenn diese von der PPV abweicht (E. 4.2.2).<br/>Begriffe des Fahrtenmodells und des Fahrleistungsmodells (E. 4.3). Das kantonale Recht erlaubt es, ein Fahrtenmodell anzuwenden, das anstelle einer maximalen Parkplatzzahl eine Begrenzung der durch das Bauvorhaben erzeugten Fahrten umfasst (E. 4.4). Im Rahmen eines solchen Fahrtenmodells ist eine Mehrfachnutzung eines Parkplatzes zulässig. Hingegen steht das im Gestaltungsplan umschriebene Fahrtenmodell einer besonderen Unterscheidung zwischen Besucher-/Kundenparkplätzen einerseits und Beschäftigtenparkplätzen anderseits entgegen. Es gestattet keine Sperrung von Parkplätzen zu Veranstaltungszwecken an Tagen ohne Veranstaltungen (E. 4.5).<br/>Die Luftschadstoffbelastung im Gebiet des Stadions (E. 4.6.1) führt dazu, dass nach dem Umweltschutzgesetz (USG) verschärfte Emissionsbegrenzungen festzulegen sind (E. 4.6.2), deren Umsetzung der kantonale Massnahmenplan und die PPV konkretisieren (E. 4.6.3). Eine Fahrtenbeschränkung ist dann eine ausreichende verschärfte Emissionsbeschränkung, wenn sie das Verkehrsvolumen ebenso begrenzt wie die PPV (E. 4.6.4).<br/>Ermittlung der Anzahl Parkplätze nach PPV (E. 4.7.1): Massgeblich für die Berechnung sind eineGeschossfläche von 25 000 m2 (statt 32 000 m2) und die Faktoren des Reduktionsgebiets D (statt des Gebiets C, das hinsichtlich Anzahl Parkplätze restriktiver wäre) (E. 4.7.2 f.). Konkrete Berechnung der minimal geforderten bzw. maximal zulässigen Anzahl Parkplätze (E. 4.7.4) und - gestützt darauf - der Fahrtenzahlen (E. 4.7.5). Berücksichtigung von Korrekturen bei der Umrechung der Fahrten auf ein Jahrestotal (E. 4.7.6). Das gestützt auf die PVV so errechnete Fahrtentotal ist niedriger als das im Gestaltungsplan statuierte Total. Letzteres bildet keine ausreichende verschärfte Emissionsbeschränkung und verletzt daher Bundesrecht (E. 4.8). Rückweisung an die Stadt Zürich, namentlich weil die neue Festsetzung der Gestaltungsplanvorschriften ermessensbetont ist (E. 4.8.1), wobei die verfassungsrechtlichen Prinzipien wie namentlich die Rechtsgleichheit zu beachten sind (E. 4.8.2). Zusammenfassung (E. 4.10). Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr (öV) Rechtsprechung. Bei einem projektbezogenen Gestaltungsplan ist das Angebot des öV bereits bei der Prüfung des Plans zu untersuchen (E. 5.2). Die Erreichbarkeit mit dem öV beurteilt sich nach der Gesetzgebung über den öV und ist unter Berücksichtigung der vorgesehenen Angebotsverdichtung hinreichend sichergestellt (E. 5.3). Schattenwurf Grundlagen im kommunalen Planungsrecht (E. 6.2) und im Gestaltungsplan (E. 6.3); Vorschriften betreffend Hochhäuser, Gebäude- und Firsthöhe (E. 6.4). Die Beurteilung des Schattenwurfs richtet sich nach einem hypothetischen Vergleichsprojekt (E. 6.5). Die Definition der Masse dieses Vergleichsprojekts, die in einem Gestaltungsplan festgelegt wird, darf grundsätzlich von der kommunalen Bau- und Zonenordnung (BZO) abweichen. Die im Gestaltungsplan für das Vergleichsprojekt vorgesehenen Höhen sind rechtmässig (E. 6.6). Die im Verfahren VB.2004.00193 geänderte konkrete Messweise ist zu beachten (E. 6.7). Gesamtzusammenfassung; Kostenfolgen (E. 8); - Teilweise Gutheissung; Minderheitsantrag.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSTELLPLATZ">ABSTELLPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EMISSIONSBEGRENZUNG">EMISSIONSBEGRENZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRLEISTUNGSMODELL">FAHRLEISTUNGSMODELL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRTENMODELL">FAHRTENMODELL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FIRSTHÃHE">FIRSTHÃHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSBALLSTADION">FUSSBALLSTADION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEHÃHE">GEBÃUDEHÃHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHHAUS">HOCHHAUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LUFTREINHALTUNG">LUFTREINHALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER VERKEHR">ÃFFENTLICHER VERKEHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLATZ">PARKPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHATTENWURF">SCHATTENWURF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STADION">STADION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: VERFAHREN">VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERGLEICHSPROJEKT">VERGLEICHSPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLKSABSTIMMUNG">VOLKSABSTIMMUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 30 ABauV</span><br/><span class="gerade">§ 30 Abs. II ABauV</span><br/><span class="ungerade">§ 2 lit. c AngebotsV</span><br/><span class="gerade">§ 13 AngebotsV</span><br/><span class="ungerade">§ 83 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 237 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 242 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 278 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 280 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 281 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 282 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 284 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 3 PPV</span><br/><span class="gerade">§ 4 Abs. I PPV</span><br/><span class="ungerade">§ 5 PPV</span><br/><span class="gerade">§ 6 PPV</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 Abs. I USG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. III USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 UVPV</span><br/><span class="gerade">Art. 5 Abs. III UVPV</span><br/><span class="ungerade">§ 63I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 64I VRG</span><br/><span class="ungerade">BZO ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 18 BZO99 ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 81a BZO99 ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 46 S. 5</span><br/><span class="ungerade">RB 2004 Nr. 60 S. 123</span><br/><span class="gerade">URP 2004 Nr. 35 S. 530</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 28. MÃ¤rz 2003 vereinbarten die Stadt ZÃ¼rich und die Y AG fÃ¼r das Gebiet zwischen FÃ¶rrlibuck-, Berner- und Pfingstweidstrasse einen privaten Gestaltungsplan samt Gestaltungsplanvorschriften (GPV), der den Neubau eines Fussballstadions mit Mantelnutzungen ermÃ¶glichen soll. Am 4. Juni 2003 stimmte der Gemeinderat ZÃ¼rich, am 7. September 2003 die Stimmberechtigten der Stadt ZÃ¼rich dem Gestaltungsplan zu. Dabei wurde auch vom Bericht und Antrag der Umweltschutzfachstelle als Grundlage fÃ¼r die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung und vom Bericht Ã¼ber die nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen Kenntnis genommen. Zudem wurde der Stadtrat ermÃ¤chtigt, Ãnderungen am privaten Gestaltungsplan in eigener ZustÃ¤ndigkeit und mit entsprechender Zustimmung der Grund­eigentÃ¼mer vorzunehmen, sofern sich dies als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen sollte. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Gegen den Gemeindebeschluss wurden verschiedene Rechtsmittel an den Regierungsrat erhoben, zum einen mehrere Planungsrekurse von Anwohnern und EigentÃ¼mern aus dem Quartier sowie vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS), zum anderen eine Gemeindebeschwerde von X als in der Stadt ZÃ¼rich Stimmberechtigtem. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Der Regierungsrat vereinigte die verschiedenen Planungsrekurse und hiess sie am 21. April 2004 im Sinne der ErwÃ¤gungen (betreffend Parkplatzregime, Herabsetzen der jÃ¤hrlichen Fahrtenlimiten und Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr) teilweise gut (RRB Nr. 576/2004). Soweit sich die Rekurrierenden in diesen Rekursen gegen die ZulÃ¤ssigkeit von Art. 9 Abs. 2 der Vorschriften zum Gestaltungsplan (GPV) gewandt hatten, wies der Re­gierungsrat die Rechtsmittel ab. Auf die Gemeindebeschwerde von X trat der Re­gierungsrat mit separatem Entscheid ebenfalls vom 21. April 2004 nicht ein (RRB Nr. 582/2004).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>X gelangte gegen diesen Entscheid des Regierungsrates am 24. April 2004 an das Verwaltungsgericht. Das Gericht hiess die Beschwerde am 9. Juni 2004 teilweise gut, wies sie jedoch im Wesentlichen ab (VB.2004.00193).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Gegen den Entscheid Ã¼ber die Planungsrekurse erhoben der VCS, vertreten durch den VCS ZÃ¼rich, sowie Anwohner 02 und vier weitere Anwohner am 24. Mai 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Auf diese Beschwerde trat das Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 16. Juni 2004 nicht ein (VB.2004.00233).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Ebenfalls am 24. Mai 2004 erhoben einerseits der Verein "Interessengemeinschaft Hardturmquartier", die Bau- und Wohngenossenschaft Z, Anwohner 01 sowie 17 weitere Personen (VB.2004.00234) und andererseits die Y AG sowie die Stadt ZÃ¼rich â diese als GrundeigentÃ¼merin â (VB.2004.00235) gegen den Entscheid des Regierungsrates Ã¼ber die Planungsrekurse Beschwerde beim Verwaltungsgericht. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden im Verfahren VB.2004.00234 (hinfort als Nachbarn bezeichnet) beantragen in erster Linie, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Sodann stellen sie EventualantrÃ¤ge betreffend die Parkierungsregelung gemÃ¤ss Gestaltungsplan, die zulÃ¤ssige Anzahl Fahrten, die Erschliessung durch das Tram und die Beurteilung des zulÃ¤ssigen Schattenwurfes. Schliesslich beantragen sie unabhÃ¤ngig vom Verfahrensausgang in der Sache selbst eine Reduktion der vom Regierungsrat festgesetzten StaatsgebÃ¼hr; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Die Y AG sowie die Stadt ZÃ¼rich schliessen auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- â und beschrÃ¤nkt auf die Y AG â Ent­schÃ¤­di­gungs­folgen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich beantragen in ihrer eigenen Beschwerde, der angefochtene Beschluss sei insoweit aufzuheben, als darin eine Ausscheidung von ParkplÃ¤tzen fÃ¼r BeschÃ¤ftigte und eine Ã¼ber die Vorschriften des Gestaltungsplans hinausgehende BeschrÃ¤nkung der Fahrtenzahlen verlangt wird, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Die Nachbarn ersuchen um Abweisung dieser Beschwerde, ebenso der mitbeteiligte VCS, ebenfalls unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>D. </span></b><span>Am 26. Mai 2004 genehmigte der Regierungsrat den Gestaltungsplan "Stadion ZÃ¼rich" im Sinne der ErwÃ¤gungen und unter dem Vorbehalt, dass fÃ¼r das Parkplatzregime, die Fahrtenlimiten und die Anforderungen an die Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr der Rekursentscheid vom 21. April 2004 massgebend sei. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die beiden Beschwerden betreffen den gleichen Sachverhalt und werfen weit gehend Ã¼bereinstimmende Rechtsfragen auf. Die Verfahren sind daher zu vereinigen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der Verein "Interessengemeinschaft Hardturmquartier" ist ein Verein nach Art. 60 ff. des Zivilgesetzbuchs (ZGB); er reicht seine Beschwerde als so genannte egoistische Verbandsbeschwerde ein. Die entsprechenden Voraussetzungen (vgl. BGE 127 V 80 E. 3 a/aa mit Hinweisen) sind erfÃ¼llt: Die Statuten sehen die Vertretung und Interessenwahrung der Mitglieder vor, und ein erheblicher Teil dieser Mitglieder ist wegen der rÃ¤umlich engen Nachbarschaft zum Vorhaben davon unmittelbar betroffen und wÃ¤re selbst zur Beschwerdeerhebung berechtigt. Bei der Beurteilung der Legitimation kann entgegen der Ansicht der Stadt ZÃ¼rich und der Y AG nicht allein auf die Frage abgestellt werden, ob die fraglichen Personen in besonderer Weise durch LÃ¤rmimmissionen aus dem Verkehr betroffen wÃ¤ren. Es lÃ¤sst sich auf Grund des Volumens und der Funktion der mit dem Gestaltungsplan ermÃ¶glichten Baute nicht ernsthaft bezweifeln, dass die Anwohner in der nÃ¤heren Umgebung durch den Plan in besonderer Weise betroffen sind. Dies gilt namentlich unter dem Gesichtspunkt der Immissionen aus dem Stadionbetrieb, der deutlich intensiviert werden soll, und unter dem Aspekt des Schattenwurfes. Ist den Anwohnern und im Besonderen dem Verein "Interessengemeinschaft Hardturmquartier" die Legitimation zuzuerkennen, so sind sie grundsÃ¤tzlich berechtigt, alle RÃ¼gen vorzutragen, die ihren AntrÃ¤gen dienlich sind. Nach der Praxis unzulÃ¤ssig sind zwar RÃ¼gen, bei deren Gutheissung die Nachbarn die behauptete BeeintrÃ¤chtigung gar nicht von sich abzuwenden vermÃ¶chten. So ist der Nachbar, der das gesamte Bauvorhaben anficht, in der Regel nicht zur RÃ¼ge legitimiert, dass die Parkfelder angeblich den gesetzlichen Anforderungen nicht genÃ¼gten, weil die Gutheissung dieser RÃ¼ge nur die Verpflichtung des Bauherrn zur Folge hÃ¤tte, sich an einer Gemeinschaftsanlage zu beteiligen oder eine Ersatzabgabe zu entrichten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 21). Vorliegend betrifft indessen die Frage der zulÃ¤ssigen An­zahl Fahrten und die damit eng verknÃ¼pfte Frage der ParkplÃ¤tze einen Kernpunkt des Gestaltungsplans bzw. des Projektes. Die Gutheissung der darauf bezogenen RÃ¼gen kÃ¶nnte durchaus zur Gutheissung der Beschwerde der Nachbarn fÃ¼hren, weshalb ihnen diesbezÃ¼glich die Legitimation nicht abgesprochen werden kann. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Bau- und Wohngenossenschaft Z ist EigentÃ¼merin von drei Liegenschaften in einem Abstand von 70 bis 120 m zum Gestaltungsplangebiet des Stadions. Ihre Liegenschaften werden von den mittelbaren und unmittelbaren Immissionen des Stadions spÃ¼rbar betroffen, sodass sie ohne weiteres als durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt erscheint und ein schÃ¼tzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung bzw. Ãnderung hat. Dasselbe gilt fÃ¼r die beschwerdefÃ¼hrenden Privatpersonen, die als EigentÃ¼mer oder Mieter in grosser NÃ¤he zum Gestaltungsplangebiet wohnen und durch die projektbezogene Planung in besonderer Weise betroffen sind.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auf die rechtzeitig und formrichtig eingereichte Beschwerde der Nachbarn ist daher einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Das gleiche gilt ohne weiteres auch fÃ¼r die von den GrundeigentÃ¼mern (Y AG und Stadt ZÃ¼rich) eingereichte Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Nachbarn machen geltend, der Gestaltungsplan sei aufzuheben, weil bei seiner Festsetzung ein dafÃ¼r ungeeignetes Organ, nÃ¤mlich die Stimmberechtigten, Ã¼ber die hierbei erforderliche UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) habe entscheiden mÃ¼ssen. Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG) verlange eine materielle PrÃ¼fung der RechtskonformitÃ¤t des Vorhabens durch die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde; wenn das Volk diese PrÃ¼fung vornehme, werde aber keine Rechtskontrolle, sondern immer ein politischer Entscheid resultieren. Die kantonalen Rechtsnormen, welche im vorliegenden Fall eine UVP durch das Volk verlangten, seien insoweit bundesrechtswidrig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Art. 9 Abs. 1 USG lautet wÃ¶rtlich wie folgt: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Bevor eine BehÃ¶rde Ã¼ber die Planung, Errichtung oder Ãnderung von Anlagen entscheidet, welche die Umwelt erheblich belasten kÃ¶nnen, prÃ¼ft sie mÃ¶glichst frÃ¼hzeitig die UmweltvertrÃ¤glichkeit; der Bundesrat bezeichnet diese Anlagen."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wenn die Nachbarn geltend machen, Art. 9 Abs. 1 USG schreibe vor, dass die <i>BehÃ¶rde</i> fÃ¼r gewisse Vorhaben eine UVP durchfÃ¼hren mÃ¼sse, so legen sie im Lichte des vollstÃ¤ndigen Gesetzestextes das Gewicht auf die falsche Stelle. Kerngedanke von Art. 9 Abs. 1 USG ist nicht, dass eine (mehr oder weniger bestimmte) BehÃ¶rde die PrÃ¼fung vorzunehmen hat, sondern vielmehr der, dass eine BehÃ¶rde, die Ã¼ber eine der in Art. 9 Abs. 1 USG ins Auge gefassten Anlagen zu entscheiden hat, gleichzeitig auch deren UmweltvertrÃ¤glichkeit prÃ¼ft (Heribert Rausch/Peter Keller, in: Kommentar USG, Art. 9 N. 1 f.). BehÃ¶rde im Sinne von Art. 9 Abs. 1 USG ist daher <i>jede</i> zum Sachentscheid im betreffenden Verfahren berufene BehÃ¶rde bzw. Instanz des Bundes, der Kantone oder der Gemeinden (Rausch/Keller, Art. 9 N. 52). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Lehre und Rechtsprechung gehen seit langem davon aus, dass der eine UVP einschliessende Sachentscheid rechtsgÃ¼ltig auch durch die Stimmberechtigten, sei es an der Urne oder der Gemeindeversammlung, getroffen werden kann. Dies ergibt sich namentlich aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur DurchfÃ¼hrung der UVP im Rahmen eines Sondernutzungsplanes. Noch vor Erlass der Verordnung Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung vom 19. Oktober 1988 (UVPV) hat das Bundesgericht in BGE 113 Ib 225 darauf hingewiesen, dass die Bewilligung einer grÃ¶sseren Kiesgrube eine entsprechende Grundlage in der Nutzungsplanung voraussetzt, bei deren Festsetzung eine umfassende, die Kriterien des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) wie auch jene des Umweltschutzgesetzes berÃ¼cksichtigende Beurteilung und InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen ist. Im damals zu beurteilenden Fall war ein projektbezogener Gestaltungsplan festgesetzt worden; das Bundesgericht hielt fest, dass in diesem Rahmen auch die gemÃ¤ss Art. 9 USG erforderliche UVP hÃ¤tte durchgefÃ¼hrt werden sollen. Dieses Urteil veranlasste den Bundesrat zur Formulierung von Art. 5 Abs. 3 UVPV. Danach wird das massgebliche Verfahren durch das kantonale Recht bezeichnet, soweit es im Anhang zur UVPV nicht bestimmt ist. Die Kantone wÃ¤hlen dasjenige Verfahren, das eine frÃ¼hzeitige und umfassende PrÃ¼fung ermÃ¶glicht. Sehen die Kantone fÃ¼r bestimmte Anlagen eine Sondernutzungsplanung (Detailnutzungsplanung) vor, gilt diese als massgebliches Verfahren, wenn sie eine umfassende PrÃ¼fung ermÃ¶glicht. Das Bundesgericht hat seine Rechtsprechung seither vielfach bestÃ¤tigt, auch in FÃ¤llen, in denen ein Sondernutzungsplan nicht durch eine ExekutivbehÃ¶rde, sondern durch die StimmbÃ¼rgerschaft bzw. die Gemeindeversammlung festzusetzen war (vgl. etwa BGE 116 Ib 50 E. 3 und E. 4c, 120 Ib 436 = Pra 1995 Nr. 268, 121 II 190; URP 1998, S. 145, je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hegt somit keinerlei Bedenken, gegebenenfalls die StimmbÃ¼rgerschaft Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeit eines Sondernutzungsplans entscheiden zu lassen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch Robert Wolf geht in seinem Beitrag "Zum VerhÃ¤ltnis von UVP und Nutzungsplanung" (URP 1992, S. 133 ff.) ohne weiteres davon aus, dass es zulÃ¤ssig sei, "die fÃ¼r die Nutzungsplanung zustÃ¤ndige BehÃ¶rde (in vielen FÃ¤llen die StimmbÃ¼rger oder ein Parlament)" (S. 135) Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeit eines (Sonder-)Nutzungsplans entscheiden zu lassen, und erlÃ¤utert die ZweckmÃ¤ssigkeit und die Grenzen eines solchen Vorgehens. Rausch/Keller halten eine derartige Kompetenz ebenfalls fÃ¼r offensichtlich rechtmÃ¤ssig und weisen lediglich darauf hin, dass in diesen FÃ¤llen die dem Entscheid vorausgehenden verfahrensleitenden Aufgaben durch eine andere geeignete BehÃ¶rde wahrzunehmen sind (Art. 9 N. 52; siehe im gleichen Sinn auch die redaktionellen Bemerkungen Nr. 3 und 4 von AndrÃ© Schrade zu BGE 117 Ib 35 in: URP 1991, S. 341 f.). Die abweichende Auffassung von Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch (ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A. 2003, S. 3-39) stÃ¼tzt sich vor allem auf einen umstrittenen Entscheid des ZÃ¼rcher Regierungsrates (URP 1991, S. 161; vgl. dazu die Bemerkungen von Robert Wolf in: URP 1992, S. 137 f., 150 f. und 153 f.) und Ã¼berzeugt nicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich ergibt sich aus Art. 5 Abs. 3 UVPV, dass auch der Bundesrat von der RechtmÃ¤ssigkeit des hier umstrittenen Verfahrensablaufs ausgeht. Dem eidgenÃ¶ssischen Verordnungsgeber ist â so darf vorausgesetzt werden â bekannt, dass der Erlass von SondernutzungsplÃ¤nen in etlichen Kantonen Sache des kommunalen Gesetzgebers ist. GrÃ¼nde dafÃ¼r, dass diese Verordnungsbestimmung Art. 9 Abs. 1 USG widerspreche, sind nicht ersichtlich.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Hat die StimmbÃ¼rgerschaft im Rahmen eines Nutzungsplanverfahrens auch Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeit zu entscheiden, so geschieht dies im Ãbrigen nicht ohne entsprechende Grundlagen. So hat vorliegend die stÃ¤dtische Fachstelle fÃ¼r Umweltschutz (Umwelt- und Gesundheitsschutz ZÃ¼rich, UGZ) ausfÃ¼hrlich zur Frage der UmweltvertrÃ¤glichkeit Stellung genommen (Bericht und Antrag vom 19. Mai 2003, nachfolgend zitiert als Bericht UGZ). Auf diese Stellungnahme wurde im Antrag des Stadtrates an den Gemeinderat (Weisung 96 vom 2. April 2003) â offenbar vorausschauend â verwiesen. Der Gemeinderat beriet die Angelegenheit â nach Vorberatung durch die zustÃ¤ndige gemeinderÃ¤tliche Kommission â am 4. Juni 2003 und hatte damit grundsÃ¤tzlich Gelegenheit, sich mit den Darlegungen der Fachstelle des UGZ zu befassen. Dasselbe gilt fÃ¼r die StimmbÃ¼rgerschaft, die bei Interesse Einblick in die Unterlagen nehmen konnte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es lÃ¤sst sich gewiss nicht bestreiten, dass ein Urnenentscheid Ã¼ber einen Sondernutzungsplan eine Ã¼berwiegend politische Entscheidung darstellt. Das hindert indessen nicht, dass damit auch eine Entscheidung Ã¼ber rechtlich-sachliche Fragen verbunden wird. FÃ¼hrt man sich vor Augen, welch hohe Anforderungen die bundesgerichtliche Rechtsprechung ganz grundsÃ¤tzlich an nutzungsplanerische Entscheide stellt (vgl. neben den bereits erwÃ¤hnten statt vieler BGE 123 II 88, bes. E. 2a), so kann es jedenfalls nicht als bundesrechtswidrig bezeichnet werden, wenn auch der Entscheid Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeit im Rahmen eines derartigen Verfahrens zu fÃ¤llen ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie die Nachbarn zu Recht geltend machen, ist es unprÃ¤zis, wenn der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid ausfÃ¼hrt, die Umweltschutzfachstelle des UGZ habe die UVP vorgenommen, da diese Fachstelle nur Antrag im Hinblick auf den Entscheid der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde, hier Gemeinderat und StimmbÃ¼rgerschaft auf der Grundlage der stadtrÃ¤tlichen Weisung, zu stellen hatte. Dies Ã¤ndert aber nichts an der RechtmÃ¤ssigkeit des gewÃ¤hlten Vorgehens. Eine andere Frage ist es, ob das Resultat dieses Prozesses rechtskonform ist; hierÃ¼ber ist nachfolgend zu entscheiden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Art. 14 GPV befasst sich mit der Parkierung von Personenwagen. GemÃ¤ss Abs. 1 sind im gesamten Planungsgebiet hÃ¶chstens 1'250 AutoabstellplÃ¤tze zulÃ¤ssig. Wird zunÃ¤chst nur das Teilgebiet B (Hochhaus im Nordwesten des Planperimeters) Ã¼berbaut, so dÃ¼rfen hÃ¶chstens 250 AbstellplÃ¤tze errichtet werden. Innerhalb dieser Grenzen richtet sich die Zahl der zulÃ¤ssigen AbstellplÃ¤tze nach der stÃ¤dtischen Parkplatzverordnung vom 11. Dezember 1996 (PPV). Laut Abs. 2 sind die AbstellplÃ¤tze durch eine GebÃ¼hrenpflicht ab der ersten Minute lenkungswirksam zu bewirtschaften. Abs. 3 erlaubt die Mehrfachnutzung der AbstellplÃ¤tze, d.h. den Verzicht auf eine nutzungsspezifische Zuordnung der ParkplÃ¤tze, wobei im Total Fahrtenlimiten einzuhalten sind, die gemÃ¤ss im Einzelnen festgelegten spezifischen Verkehrspotenzialen (SVP) der verschiedenen ebenfalls einzeln aufgefÃ¼hrten Nutzungsarten, jeweils getrennt nach BeschÃ¤ftigten- und BesucherparkplÃ¤tzen, zu bestimmen sind. Abs. 4 legt darÃ¼ber hinaus absolute Fahrtenlimiten pro Jahr fest. Dabei werden vier Stufen unterschieden, gemÃ¤ss denen die Fahrtenzahlen von anfÃ¤nglich insgesamt 3.4 Mio./Jahr auf 3.0 Mio./Jahr â nach dem nÃ¤her definierten Ausbau des Ã¶ffentlichen Verkehrs und dem Ablauf einer bestimmten Zeit â sowie schliesslich auf 2.52 Mio./Jahr reduziert werden sollen, Letzteres nach Realisierung von 75 % der in den Gebieten Maag-Areal Plus, Toni-Areal und Hardturm-Areal zulÃ¤ssigen AusnÃ¼tzung. Diese Limiten umfassen auch die erzeugten Fahrten der fÃ¼r Park and Ride (P&amp;R) vorgesehenen 100 ParkplÃ¤tze. Abs. 5 ermÃ¤chtigt die BaubehÃ¶rde dazu, die Fahrtenlimiten anzupassen oder sonst die erforderlichen Anordnungen zu treffen, wenn das Bauprojekt wesentlich von den Vorgaben des Gestaltungsplans oder den im UmweltvertrÃ¤glichkeitsbericht (UVB) getroffenen Annahmen abweicht. Abs. 6 schreibt die Kontrolle der festgelegten Limiten vor, Abs. 7 regelt in einer Art Kaskade die Sanktionen fÃ¼r den Fall, dass die jÃ¤hrliche Fahrtenlimite Ã¼berschritten wÃ¼rde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat hat Art. 14 GPV teilweise korrigiert und verlangt, die fÃ¼r Besucher vorgesehenen ParkplÃ¤tze seien von jenen fÃ¼r die BeschÃ¤ftigten zu trennen und besonders zu kennzeichnen. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen Mantel- sowie permanenter Kernnutzung (Einkaufszentrum, Freizeitnutzungen, Hotel, Kongress etc.) einerseits und Veranstaltungen (Fussballspiele) anderseits, hat er zudem angeordnet, dass 334 ParkplÃ¤tze als reine VeranstaltungsparkplÃ¤tze auszuscheiden seien; sie dÃ¼rften nur bei Veranstaltungen im Stadion zugÃ¤nglich gemacht werden. Schliesslich hat er die jÃ¤hrlichen Fahrtenlimiten gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 4 GPV auf 2.7 Mio. fÃ¼r die erste Stufe, 2.544 Mio. fÃ¼r die zweite Stufe, 2.385 Mio. fÃ¼r die dritte Stufe und 2.2 Mio. fÃ¼r die vierte Stufe festgesetzt (Dispositiv-Ziff. II in Verbindung mit E. 13d/aa, bb und cc).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Nachbarn stellen grundsÃ¤tzlich in Frage, dass die Mehrfach- oder Poolnutzung von ParkplÃ¤tzen sowie das Fahrtenmodell zulÃ¤ssig seien; eventualiter wenden sie sich gegen die Berechnung der zulÃ¤ssigen Parkplatzzahlen und Fahrten und verlangen fÃ¼r beides deutlich herabgesetzte Grenzen. Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich bestreiten ihrerseits die ZulÃ¤ssigkeit der vom Regierungsrat angeordneten Ãnderungen der GPV.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Regelung der Parkierung findet sich in den §§ 242 ff. des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 242 PBG legt die kommunale Bau- und Zonenordnung die Zahl der AbstellplÃ¤tze fÃ¼r Verkehrsmittel, insbesondere fÃ¼r Motorfahrzeuge fest, die nach den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen, nach dem Angebot des Ã¶ffentlichen Verkehrs sowie nach AusnÃ¼tzung und Nutzweise des GrundstÃ¼cks fÃ¼r Bewohner, BeschÃ¤ftigte und Besucher erforderlich sind (Abs. 1). Im Normalfall soll die Zahl der AbstellplÃ¤tze so festgelegt werden, dass die Fahrzeuge der BenÃ¼tzer einer Baute oder Anlage ausserhalb des Ã¶ffentlichen Grundes aufgestellt werden kÃ¶nnen. Besteht ein Ã¼berwiegendes Ã¶ffentliches Interesse, insbesondere des Verkehrs oder des Schutzes von Wohngebieten, Natur- und Heimatschutzobjekten, Luft und GewÃ¤ssern, kann die Zahl der erforderlichen PlÃ¤tze tiefer angesetzt und die Gesamtzahl begrenzt werden (Abs. 2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>§ 242 PBG dient somit, was die Nachbarn offenbar Ã¼bersehen, zwei teilweise gegenlÃ¤ufigen Zielen (vgl. RB 1996 Nr. 89; Fritz Frey, AusgewÃ¤hlte Fragen zur Erstellung von AbstellplÃ¤tzen, in: PBG-aktuell 3/1999, S. 5 ff., bes. 11): Einerseits verfolgt er einen primÃ¤r verkehrspolizeilichen Zweck, nÃ¤mlich die Freihaltung des Strassenraumes von (ordnungswidrig) parkierten Fahrzeugen. Hierzu werden Mindestparkplatzzahlen vorgesehen. Mit einer Begrenzung der zulÃ¤ssigen Anzahl ParkplÃ¤tze soll demgegenÃ¼ber die AttraktivitÃ¤t fÃ¼r die Benutzung des Automobils verringert und â in Verbindung mit einem guten Angebot des Ã¶ffentlichen Verkehrs (Ã¶V) â eine BeschrÃ¤nkung der Fahrten des motorisierten Individualverkehrs erreicht werden. Die MÃ¶glich­keit, die Zahl der AbstellplÃ¤tze wegen Ã¼berwiegender Ã¶ffentlicher Inter­essen zu begrenzen (heute § 242 Abs. 2 Satz 2 PBG), wurde mit Gesetzesrevision vom 21. Ju­ni 1987 ins PBG eingefÃ¼gt (damals § 243 Abs. 2 PBG; vgl. dazu die Weisung des Regierungsrates vom 26. MÃ¤rz 1986, ABl 1986, 673 ff.). AnlÃ¤sslich der PBG-Revision vom 1. September 1991 wurde in erster Linie eine formelle Neugliederung vorgenommen. Materiell neu war in § 242 Abs. 1 PBG der Hinweis auf das Angebot des Ã¶ffentlichen Verkehrs als massgeblichem Mitberechnungsfaktor, dies neben den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen und der AusnÃ¼tzung sowie der Nutzweise des Grund­stÃ¼cks. In § 242 Abs. 2 Satz 2 PBG wurde ferner neu die MÃ¶glichkeit der Begrenzung der Gesamtzahl der AbstellplÃ¤tze eingefÃ¼hrt, sofern die dort genannten Voraussetzungen gege­ben sind (vgl. Prot. KR [1987-1991], S. 13428 f.).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>§ 242 PBG verpflichtet wie erwÃ¤hnt die Gemeinden dazu, die Zahl der AbstellplÃ¤tze in der Bau- und Zonenordnung festzusetzen. Hierzu werden nach der Praxis schon seit lÃ¤ngerem auch separate Parkplatzverordnungen und -regle­mente gezÃ¤hlt (vgl. Frey, S. 11). Die Stadt ZÃ¼rich hat gestÃ¼tzt auf § 242 PBG die Parkplatzverordnung erlassen, die sich klar innerhalb des durch das kantonale Gesetz vorgegebenen Rahmens hÃ¤lt (VGr, 20. August 1999, VB.1999.00157 E. 3c). Das Bestehen der PPV hindert die Stadt allerdings nicht daran, im Rahmen des Gestaltungsplans fÃ¼r ein bestimmtes Planungsgebiet abweichende oder ergÃ¤nzende Vorschriften Ã¼ber die Parkierung zu erlassen. Die Regelung in einem Gestaltungsplan, der durch den Gemeinderat und an der Urne gutgeheissen wurde, stellt ein Element der Bau- und Zonenordnung dar (vgl. die systematische Einordnung der §§ 83 ff. Ã¼ber die GestaltungsplÃ¤ne unter den Titel B, Die Bau- und Zonenordnung, §§ 45 ff. PBG), mit dem angesichts der rechtshierarchischen Gleichwertigkeit der Erlassform von der PPV abgewichen werden darf. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unzutreffend erscheint insbesondere auch der Einwand der Nachbarn (Beschwerdeantwort S. 5), nach § 83 PBG kÃ¶nne mit einem Gestaltungsplan zwar von der Regelbauweise und den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen werden, nicht jedoch von der Zahl der AbstellplÃ¤tze nach § 242 PBG. Diese Argumentation Ã¼bersieht, dass § 242 PBG keine Zahl der AbstellplÃ¤tze festsetzt, sondern bloss die Gemeinden verpflichtet, dies zu tun. GemÃ¤ss § 83 Abs. 3 PBG hat der Gestaltungsplan auch die Erschliessung sowie die gemeinschaftlichen Ausstattungen und AusrÃ¼stungen (zu denen die AbstellplÃ¤tze gehÃ¶ren) zu ordnen. Das PBG steht daher einer Regelung der ParkplÃ¤tze in einem Gestaltungsplan, selbst wenn dieser von der kommunalen Grundordnung der AbstellplÃ¤tze abweicht, auch in dieser Hinsicht nicht entgegen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Das Fahrtenmodell, wie es in Art. 14 Abs. 3 und 4 GPV vorgesehen ist, beschrÃ¤nkt neben oder statt der Anzahl ParkplÃ¤tze die Anzahl Fahrten, die einer bestimmten Anlage zugestanden werden. Es beruht auf der Ãberlegung, dass die Anzahl Fahrten fÃ¼r die Umweltauswirkungen einer verkehrserzeugenden Anlage wesentlich relevanter ist als die Parkplatzzahl selbst. Bei der Berechnung dieser Fahrten ist zu beachten, dass das SVP von ParkplÃ¤tzen je nach der Nutzung, fÃ¼r welche sie zur VerfÃ¼gung stehen, sehr unterschiedlich ist. So geht man bei der Wohnnutzung von einem SVP von 2.5 aus, wÃ¤hrend das SVP bei Einkaufszentren mit 18 angegeben wird (vgl. Tiefbauamt der Stadt ZÃ¼rich, Verkehrs- und Parkierungskonzept ZÃ¼rich West, Dezember 1999, S. 14 f., S. 15; Tho­mas Spoerri, Fahrtenmodell â Sta­pellauf ins Ungewisse, in: PBG-aktuell 4/2003, S. 6 ff., 9). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Einen gedanklichen Schritt weiter geht das Fahrleistungsmodell, wie es seit kurzem im Kanton Bern praktiziert wird. Dabei wird eine zulÃ¤ssige Anzahl Fahrten ausgehend von der Menge noch zu tolerierender Luftschadstoffemissionen ermittelt und mittels raumplanerischer Massnahmen auf kantonale Entwicklungsschwerpunkte verteilt (siehe Rudolf Muggli, Publikumsintensive Einrichtungen â Verbesserte Koordination zwischen Luftreinhaltung und Raumplanung, Schriftenreihe Umwelt Nr. 346, hrsg. vom Bundesamt fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft, Bern 2002, S. 62 ff.; vgl. auch Karl Ludwig FahrlÃ¤nder, Planerische Abstimmung von Grossprojekten; zwei Fallbeispiele, in: URP 2001, S. 336, 347 ff., sowie den Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern betreffend das Zentrum Bern-<span>West</span>Side vom 15. April 2004, unter www.ra.bve.be.ch/Be­schwer­de­verfah­ren/Archiv aktueller Entscheide).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Vorliegend ist zu entscheiden, ob es zulÃ¤ssig ist, in einem privaten Gestaltungsplan im Hinblick auf die Mehrfachnutzung von ParkplÃ¤tzen ein Fahrtenmodell vorzusehen. Diese Frage ist nicht identisch mit der hier nicht zu behandelnden Frage, ob einer Bauherrschaft ein Fahrtenmodell in Umsetzung der Parkierungsvorschriften gegen deren Willen vorgeschrieben werden kÃ¶nnte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Planungs- und Baugesetz enthÃ¤lt keine Vorschriften Ã¼ber das Fahrtenmodell, ebenso wenig Ã¼brigens wie die Parkplatzverordnung. § 242 PBG rÃ¤umt den Gemeinden bei der Umsetzung eine gewisse Autonomie ein. Diese ergibt sich aus der inhaltlichen Unbestimmtheit der Kriterien, die in § 242 PBG aufgefÃ¼hrt werden. EingeschrÃ¤nkt wird die kommunale Autonomie in diesem Bereich allerdings durch das Bundesumweltschutzrecht, welches unter anderem die Begrenzung der Emissionen von Anlagen verlangt, die Luftverschmutzung und LÃ¤rm verursachen (dazu hinten E. 4.6). Nach dem so weit klaren Wortlaut von § 242 PBG sind die AbstellplÃ¤tze zahlenmÃ¤ssig festzulegen. Sachlich geboten erscheint dies namentlich im Hinblick auf die Funktion, eine Mindestmenge an AbstellplÃ¤tzen vorzusehen. Hingegen kann â jedenfalls bei einer projektbezogenen Planung wie der vor­liegenden â an die Stelle einer Begrenzung der ParkplÃ¤tze nach oben auch eine Begrenzung der durch das Vorhaben erzeugten Fahrten treten. Die mit der Parkplatzbegrenzung angestrebten Ziele werden auf diese Weise ebenso gut, wenn nicht besser, erreicht als beim konventionellen Vorgehen. Den Gemeinden steht es daher im Rahmen ihrer Autonomie zu, in ihren auf § 242 PBG gestÃ¼tzten Vorschriften auch ein Fahrtenmodell zuzulassen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>Ist das Fahrtenmodell als grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssiger Ansatz zu betrachten, erÃ¼brigt sich bei einer die Fahrtenzahl korrekt begrenzenden Regelung eine Zuordnung der ParkplÃ¤tze auf verschiedene Nutzer bzw. Nutzungen innerhalb der gleichen Parkierungsanlage. Mit anderen Worten ist entgegen der Auffassung der Nachbarn die Mehrfachnutzung im Rahmen eines Fahrtenmodells grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die in den §§ 242 PBG ff. verlangten ParkplÃ¤tze mÃ¼ssen zwar physisch angelegt werden (VGr, 10. Februar 1993, BEZ 1993 Nr. 3). Indessen ergibt sich aus § 242 PBG keineswegs zwingend, dass die kommunalen Parkierungsvorschriften eine getrennte Ausscheidung der ParkplÃ¤tze fÃ¼r Bewohner, BeschÃ¤ftigte und Besucher vorzusehen haben. Noch viel weniger lÃ¤sst sich dies direkt aus § 242 PBG ableiten. Diese Bestimmung verlangt allein, dass fÃ¼r die erwÃ¤hnten Nutzerkategorien die erforderlichen AbstellplÃ¤tze ausgeschieden werden, nach Massgabe der in Abs. 1 genannten Aspekte und unter BerÃ¼cksichtigung des in Abs. 2 erwÃ¤hnten Interesses an einer Begrenzung der ParkplÃ¤tze. Auch Thomas Spoerri, der annimmt, das PBG stehe grundsÃ¤tzlich auf dem Boden der nutzungsspezifischen Parkplatz-Zuordnung, anerkennt, dass eine Mehrfachnutzung im Rahmen eines sinnvollen Gesamtkonzepts mit einer FahrtenzahlbeschrÃ¤nkung die Pflicht zur nutzungsorientierten Parkplatzzuweisung gegenstandslos machen kann (S. 21). Letzterem ist beizupflichten. Somit besteht kein Grund, § 242 PBG eine Bedeutung beizulegen, die er nach seinem Wortlaut und Zweck nicht hat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Keine Bedeutung hat es vorliegend, ob die stÃ¤dtische Parkplatzverordnung eine nutzungsorientierte Nutzungszuweisung von ParkplÃ¤tzen verlangt. Massgeblich sind allein die Gestaltungsplanvorschriften, die in dieser Hinsicht als die speziellere Norm vorgehen und die Mehrfachnutzung gerade ausdrÃ¼cklich zulassen (vgl. vorne E. 4.2.2). Entgegen dem angefochtenen Entscheid kann daher vorliegend auch nicht eine besondere Unterscheidung der Besucher- bzw. KundenparkplÃ¤tze von jenen der BeschÃ¤ftigten verlangt werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat hat Ã¼berdies verlangt, dass auch die ParkplÃ¤tze, welche den maximal zulÃ¤ssigen Bedarf fÃ¼r die Mantel- und die permanente Kernnutzung Ã¼ber­steigen, an den Tagen, an welchen keine Grossveranstaltungen im Stadion stattfinden, fÃ¼r die Besucher, Kunden und BeschÃ¤ftigten unzugÃ¤nglich zu halten sind. Zur BegrÃ¼ndung wies er darauf hin, dass die generelle Freigabe dieser ParkplÃ¤tze eine Umgehung der PPV ermÃ¶glichen wÃ¼rde. FÃ¼r die vom Regierungsrat vorgesehene EinschrÃ¤nkung fehlt indessen im vorliegenden Fall â Anwendung des Fahrtenmodells, Vorrang der Gestaltungsplanvorschriften gegenÃ¼ber der PPV â eine gesetzliche Grundlage. Auch ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Umgehung ermÃ¶glicht werden sollte. Massgeblich wird, wie anschliessend zu zeigen ist, die Frage sein, wie viele Fahrten pro Jahr zulÃ¤ssig sind. Die Fahrtenzahl kann beim Stadionprojekt, welches Ã¼ber eine Sammelgarage mit nur einer Ein- und Ausfahrt verfÃ¼gt, mit technischen Massnahmen ohne weiteres erhoben werden. Dementsprechend und in Anwendung von Art. 14 Abs. 6 GPV kann die BehÃ¶rde die Fahrten auch kontrollieren. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.6 </span></b><span>NÃ¤her zu prÃ¼fen ist indessen, ob die Fahrtenbegrenzung, wie sie in Art. 14 Abs. 3 und 4 GPV vorgesehen wird, mit den umweltschutzrechtlichen Vorschriften vereinbar ist.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.6.1 </span></b><span>In diesem Zusammenhang ist zunÃ¤chst auf die Belastungssituation hinzuweisen: Im Bericht UGZ wie auch im angefochtenen Entscheid wird auf die von den Parteien nicht bestrittene Tatsache hingewiesen, dass im Gestaltungsplangebiet und seiner Umgebung die Belastung durch Luftschadstoffe, namentlich durch Stickoxid (NO<sub>2</sub>) und lungengÃ¤ngigen Feinstaub (PM10) sowohl heute wie in den kommenden Jahren Ã¼ber den Immissionsgrenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (LRV) liegt bzw. liegen wird. Durch den Verkehr mit dem Stadion und seinen Mantelnutzungen werde die Belastung mit NO<sub>2</sub> auf der stadtauswÃ¤rts fÃ¼hrenden Autobahn A1 um schlimmstenfalls 1.2 µg/m<sup>3</sup> zunehmen, auf der Pfingstweidstrasse um 0.4 µg/m<sup>3</sup> und auf den Ã¼brigen betroffenen Strassenabschnitten um 0.1 µg/m<sup>3</sup> oder weniger. Aufgrund seiner Auswirkungen taxieren Fachstelle und Vorinstanz das Vorhaben zu Recht als Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 124 II 272 E. 4c/bb und ee). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.6.2 </span></b><span>Art. 11 USG unterscheidet vorsorgliche und verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen. WÃ¤hrend die vorsorglichen Emissionsbegrenzungen unabhÃ¤ngig von der Immissionssituation im Rahmen des technisch und betrieblich MÃ¶glichen und wirtschaftlich Tragbaren vorzunehmen sind (Abs. 2), verlangt das Gesetz die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen immer dann, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen (Immissionen) schÃ¤dlich oder lÃ¤stig werden (Abs. 3). Nachdem vorliegend zwei massgeblich durch den Verkehr beeinflusste Immissionsgrenzwerte (fÃ¼r NO<sub>2</sub> und PM10) trotz laufender Massnahmenplanung auf lÃ¤ngere Zeit Ã¼berschritten bleiben, steht ausser Frage, dass fÃ¼r das Vorhaben verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen festzulegen sind (Theo Loretan, in: Kom­mentar USG, Art. 11 N. 39 und 40a). Diese sind bereits im Rahmen des projektbezogenen Gestaltungsplans und nicht etwa erst im Rahmen der Baubewilligung festzusetzen (BGE 120 Ib 436 = Pra 84/1995 Nr. 268 E. 2d und E. 3a und b).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.6.3 </span></b><span>Die verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung ist grundsÃ¤tzlich nach Massgabe des kantonalen Massnahmenplans Lufthygiene vom 19. Juni 1996/12. November 1997 ("Luft-Pro­gramm fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich") vorzunehmen (vgl. BGE 125 II 129 E. 7b). Der Massnahmenplan soll sicherstellen, dass alle massgeblichen Emittenten anteilsmÃ¤ssig zum Abbau der Gesamtbelastung beitragen (Prinzip der Lastengleichheit). Bei verkehrserzeugenden Anlagen erfolgt die VerkehrsbeschrÃ¤nkung bisher primÃ¤r Ã¼ber die BeschrÃ¤nkung der Parkplatzzahl; das Fahrtenmodell ist neueren Datums und hat im Kanton ZÃ¼rich â anders als im Kanton Bern â noch keinen Eingang in die Massnahmenplanung gefunden. Der ZÃ¼rcher Massnahmenplan hat auf verbindliche Massnahmen im Bereich der Parkierung verzichtet. In der massgeblichen Fassung vom 12. November 1997 wird den Gemeinden in Dispositiv II, Ziff. 3 lit. b Abs. 2 immerhin empfohlen, ihre kommunalen Parkierungsvorschriften unter BerÃ¼cksichtigung der lokalen Gegebenheiten an die "Wegleitung zur Regelung des Parkplatz-Bedarfs in kommunalen Erlassen" der Baudirektion vom Oktober 1997 (Wegleitung) anzupassen. Eine in der Fassung des Massnahmenplans vom 19. Juni 1996 enthaltene verbindlichere Formulierung zog der Regierungsrat zurÃ¼ck, weil er zur Auffassung gelangt war, sie verletze die den Gemeinden bei der Umsetzung von § 242 PBG zustehende Autonomie.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die StadtzÃ¼rcher Parkplatzverordnung wurde 1996 unter anderem mit Blick auf lufthygienische Ziele Ã¼berarbeitet. Sie ist, nachdem eine weitere Ãberarbeitung nicht verbindlich verlangt wurde, fÃ¼r das Stadtgebiet hinsichtlich der AbstellplÃ¤tze als Konkretisierung des kantonalen Massnahmenplans anzusehen, umso eher, als sie in der Regel zu restriktiveren Ergebnissen fÃ¼hrt als die Wegleitung. Mit anderen Worten stellt die PPV einen Erlass dar, der den Umfang der vorsorglichen und der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzungen in Form von herabgesetzten Parkplatzzahlen bei verkehrserzeugenden Anlagen verbindlich regelt (siehe auch hinten E. 4.7.1). Dies entspricht den ErlÃ¤uterungen zur Wegleitung, wo auf S. 8 ausgefÃ¼hrt wird, in stark belasteten Gemeinden, namentlich in ZÃ¼rich und Winterthur, rechtfertigten die LuftqualitÃ¤t und die VerhÃ¤ltnisse auf dem Strassennetz eine stÃ¤rkere BeschrÃ¤nkung der Parkplatzzahlen als nach der Wegleitung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei dieser Rechtslage verlangen die Parteien â allerdings mit unterschiedlichen Stossrichtungen â zu Unrecht eine Teilanwendung der Wegleitung auf die Ermittlung der zulÃ¤ssigen Anzahl ParkplÃ¤tze. Ein Beizug der Wegleitung kÃ¤me nur dann in Frage, wenn eine kommunale Rechtsgrundlage fehlt oder klarerweise nicht genÃ¼gt, wie dies etwa in BGE 124 II 272 zutraf (vgl. die dortige E. 5), vorliegend aber nicht der Fall ist. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.6.4 </span></b><span>Eine Fahrtenbegrenzung lÃ¤sst sich ebenso wie die Begrenzung von ParkplÃ¤tzen als Verkehrs- oder Betriebsvorschrift, mithin als Emissionsbegrenzung im Sinne von Art. 12 Abs. 1 lit. c USG, auffassen (ebenso Spoerri, S. 20; Muggli, S. 64). Im Rahmen der ZÃ¼rcher Massnahmenplanung stellt sie eine ausreichende verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung allerdings nur unter der Voraussetzung dar, dass sie das Verkehrsaufkommen ebenso sehr begrenzt wie eine entsprechende BeschrÃ¤nkung der Parkplatzzahlen gemÃ¤ss der Parkplatzverordnung, die eine lastengleiche Emissionsbegrenzung von Parkierungs­an­lagen sicherstellt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.7 </span></b><span>Nachfolgend ist daher zu untersuchen, welche Fahrtenzahl sich ausgehend von einer Parkplatzzahl ergeben wÃ¼rde, die gemÃ¤ss der PPV ermittelt wurde. Dabei kann sich die Untersuchung im Wesentlichen auf die Mantel- und die permanente Kernnutzung beschrÃ¤nken, da fÃ¼r die im Stadion durchgefÃ¼hrten AnlÃ¤sse zwar eine bedeutende Anzahl ParkplÃ¤tze bereitzustellen ist, diese Fahrten indessen im VerhÃ¤ltnis zu jenen aus der Mantel- und der permanenten Kernnutzung nur untergeordnete Bedeutung aufweisen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 3 Abs. 1 PPV (Berechnungsgrundlagen) hÃ¤ngt die Zahl der AbstellplÃ¤tze kumulativ ab von </span></p> <p class="Erwgung3"><span>a) der Ausnutzung und der Nutzweise des GrundstÃ¼cks (Normalbedarf), </span></p> <p class="Urteilstext"><span>b) dem Grad seiner Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr, der ZentralitÃ¤t der Lage und der StrassenkapazitÃ¤t (ErschliessungsqualitÃ¤t), </span></p> <p class="Urteilstext"><span>c) der Einhaltung der zulÃ¤ssigen NO<sub>2</sub>-Werte der Luftreinhalte-Verordnung,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>d) den Anforderungen des Ortsbildschutzes.</span></p> <p class="Urteilstext"><span><br/> In Art. 4 PPV wird die Ermittlung des Normalbedarfs nÃ¤her geregelt, in Art. 5 die Zahl der minimal erforderlichen und der maximal zulÃ¤ssigen AbstellplÃ¤tze in BerÃ¼cksichtigung der soeben unter lit. b und c erwÃ¤hnten Gesichtspunkte. Zu diesem Zweck wird das Stadtgebiet in Art. 5 Abs. 1 PPV nach Massgabe der ErschliessungsqualitÃ¤t in fÃ¼nf Gebiete (A-D sowie Ã¼briges Gebiet) unterteilt, fÃ¼r welche differenzierte Minimal- und MaximalansÃ¤tze der AbstellplÃ¤tze gelten, ausgedrÃ¼ckt jeweils in Prozent des nach Art. 3 bestimmten Normalbedarfs. Die erwÃ¤hnte Gebietsaufteilung ist in einem Plan kartografisch festgehalten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Maximalwerte werden in Art. 5 Abs. 2 PPV zusÃ¤tzlich begrenzt, solange die zulÃ¤ssigen NO<sub>2</sub>-Werte der LRV Ã¼berschritten sind. Diese zusÃ¤tzliche Begrenzung kann in jedem Fall als verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung qualifiziert werden; sie setzt das Minimum der im Einzelfall erforderlichen verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung fest.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.2 </span></b><span>Die Ermittlung des Normalbedarfs erfolgt wie erwÃ¤hnt gemÃ¤ss Art. 4 PPV differenziert je nach der vorgesehenen Nutzweise. In diesem Zusammenhang kann daher nicht offen gelassen werden, welche FlÃ¤chen fÃ¼r welche Nutzungen vorgesehen sind. Die Nachbarn beanstanden, dass die stÃ¤dtische Umweltschutzfachstelle ihren diesbezÃ¼glichen Berechnungen fÃ¼r die Ladennutzung eine anrechenbare FlÃ¤che von 32'000 m<sup>2</sup> zu Grunde gelegt hat (vgl. Bericht UGZ, S. 8, Tabelle 2), wÃ¤hrend gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 2 GPV eine vermietbare VerkaufsflÃ¤che von hÃ¶chstens 25'000 m<sup>2</sup> zulÃ¤ssig sei. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Art. 7 Abs. 2 GPV lautet: "In Voll- und Untergeschossen ist im Rahmen der nach Art. 8 zulÃ¤ssigen AusnÃ¼tzung eine vermietbare VerkaufsflÃ¤che von hÃ¶chstens 25'000 m<sup>2</sup> zulÃ¤ssig. Dazu zÃ¤hlen Verkaufs- und damit verbundene LagerflÃ¤chen ohne allgemeine Erschliessung". Art. 3 Abs. 2 PPV definiert die fÃ¼r die Berechnung der AbstellplÃ¤tze massgebliche GeschossflÃ¤che als "FlÃ¤che aller dem Wohnen, Arbeiten oder sonst dem dauernden Aufenthalt dienenden oder hiefÃ¼r verwendbaren RÃ¤ume unter Einschluss der dazugehÃ¶rigen Erschliessung und der SanitÃ¤rrÃ¤ume samt inneren TrennwÃ¤nden." Weil Art. 7 Abs. 2 GPV die allgemeine Erschliessung nicht zur vermietbaren VerkaufsflÃ¤che zÃ¤hlt, mÃ¼sste diese FlÃ¤che im Hinblick auf die Berechnung der AbstellplÃ¤tze entsprechend vergrÃ¶ssert werden. Bei dieser Aussage wird unterstellt, dass "allgemeine Erschliessung" entgegen der Auffassung der Nachbarn nicht die Erschliessung in der Umgebung des Stadions, auf den Terrassen etc. meint, sondern die Erschliessung, welche direkt fÃ¼r die VerkaufsgeschÃ¤fte erforderlich ist. Der Ausdruck "allgemeine Erschliessung" wird mit anderen Worten dem Ausdruck "der dazugehÃ¶rigen Erschliessung" in Art. 3 Abs. 2 PPV gleichgestellt. Umgekehrt kÃ¶nnen die gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 2 GPV zur vermietbaren VerkaufsflÃ¤che zÃ¤hlenden LagerflÃ¤chen nicht als fÃ¼r die Abstellplatzberechnung massgebliche GeschossflÃ¤chen mitgerechnet werden, da sie nicht dem Wohnen, Arbeiten oder sonst dem dauernden Aufenthalt dienen und hiefÃ¼r auch nicht verwendbar sind.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bericht UGZ erlÃ¤utert nicht, weshalb er von einer VerkaufsflÃ¤che von 32'000 m<sup>2</sup> statt von 25'000 m<sup>2</sup> ausgeht. Die hÃ¶here Zahl wurde aus dem UVB Ã¼bernommen, wo sie auf S. 28 (Tabelle 7) verwendet wird mit der Fussnote "Nutzungsmengen mit Stand Vorprojekt; Definition der GeschossflÃ¤che gemÃ¤ss Art. 3 Abs. 2 PPV" (siehe auch UVB, Anhang 3-5).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat erwog hierzu, die FlÃ¤chen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 GPV umfassten nur die effektiv vermietbaren LadenlokalitÃ¤ten und die dazugehÃ¶rigen LagerrÃ¤ume, wÃ¤hrend mit 32'000 m<sup>2</sup> die FlÃ¤chen im Sinne von § 3 Abs. 3 der besonderen Bauverordnung II vom 26. August 1981 (BBV II) umfasst wÃ¼rden; insbesondere seien hier auch die ErschliessungsflÃ¤chen einbezogen. Damit wird das Abstellen auf eine FlÃ¤che von 32'000 m<sup>2</sup>, immerhin rund ein Viertel mehr als die gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 2 GPV hÃ¶chstzulÃ¤ssige VerkaufsflÃ¤che, nicht schlÃ¼ssig begrÃ¼ndet. § 3 Abs. 3 BBV II stimmt nÃ¤mlich inhaltlich mit Art. 3 Abs. 2 PPV Ã¼berein. Nach beiden Vorschriften gelten LagerrÃ¤ume ausdrÃ¼cklich nicht als VerkaufsflÃ¤chen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In ihren Beschwerdeantworten haben weder die Y AG noch die Stadt ZÃ¼rich zur hier interessierenden Frage substanziiert Stellung genommen. Beide Parteien machen geltend, es gehe nicht an, hier einen pauschalen Lagerabzug von 30 % vorzunehmen. Es stÃ¼nden ja nur die direkt mit den VerkaufsflÃ¤chen verbundenen Lager zur Diskussion, die wohl nur in wenigen FÃ¤llen die Qualifikation als nicht anrechenbare RÃ¤ume im Sinne von § 255 PBG bzw. § 3 Abs. 3 BBV II aufweisen dÃ¼rften. Die Behauptung der Nachbarn, die ErschliessungsflÃ¤chen seien deutlich kleiner als die hier zu berÃ¼cksichtigenden LagerflÃ¤chen, entbehre jeder Grundlage. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In diesen Stellungnahmen wird verkannt, dass nicht einfach ein "Lagerabzug" zu beurteilen ist, sondern eine in Widerspruch zu Art. 7 Abs. 2 GPV stehende VergrÃ¶sserung der fÃ¼r die Berechnung der AbstellplÃ¤tze massgeblichen VerkaufsflÃ¤che. Mangels konkreter Angaben der direkt interessierten Partei lÃ¤sst es sich vertreten, den Zuschlag bei der massgeblichen FlÃ¤che, der unter dem Titel "Erschliessung" zu gewÃ¤hren ist bzw. wÃ¤re, mit dem Abzug gleichzusetzen, der fÃ¼r die nicht anrechenbaren LagerflÃ¤chen zu machen ist bzw. wÃ¤re. FÃ¼r die Ermittlung der ParkplÃ¤tze ist daher eine VerkaufsflÃ¤che von 25'000 m<sup>2</sup> als massgeblich einzusetzen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.3 </span></b><span>Das Hardturm-Areal liegt im Reduktionsgebiet D (GÃ¼rtelgebiete, Altstetten, Oerlikon, Seebach, Stettbach, Zentren Wollishofen, Affoltern und Schwamendingen) gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 1 PPV. Damit sind als PflichtparkplÃ¤tze 60 % des Normalbedarfs erforderlich, wÃ¤hrend die Obergrenze (maximal zulÃ¤ssige Parkplatzzahl) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 PPV auf 95 % festzusetzen ist. Die Nachbarn machen geltend, richtigerweise gehÃ¶re das Gestaltungsplangebiet in die Reduktionszone C, womit die entsprechenden Anteile am Nor­­malbedarf 40 und 70 % betragen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Nachbarn verweisen zur BegrÃ¼ndung in erster Linie auf den Bericht UGZ, wo auf S. 17 angemerkt wird, dass das Planungsareal mit der im Hinblick auf das Stadionprojekt erforderlichen Verbesserung der Ã¶V-Erschliessung wahrscheinlich neu der Reduktions­zone C gemÃ¤ss PPV zugeordnet werden mÃ¼sste, da dies erfahrungsgemÃ¤ss in etwa der ErschliessungsgÃ¼te B nach der kantonalen Wegleitung entspreche. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es wÃ¤re indessen problematisch, die Wegleitung nur teilweise anzuwenden. Sie ist als ganzheitlich konzipierte Empfehlung zu verstehen; folglich wÃ¤ren nicht nur die ErschliessungsgÃ¼te, sondern auch der Normbedarf und die konkret massgeblichen Abstellplatzzahlen nach der Wegleitung zu bestimmen. Dass dies zu einem im Sinne der Nachbarn gÃ¼nstigeren Ergebnis fÃ¼hren wÃ¼rde, ist zu bezweifeln. Jedenfalls fÃ¼hrt eine von der Y AG mit der Beschwerdeantwort ins Recht gelegte, auf die Wegleitung gestÃ¼tzte Berechnung der Parkplatzzahlen und Fahrten zu einer Pflichtparkplatzzahl fÃ¼r Mantel- und dauernde Kernnutzung (ohne Anlassparkierung und P&amp;R) von 724, wÃ¤hrend im Bericht UGZ 515 PflichtparkplÃ¤tze errechnet wurden. Das Verwaltungsgericht Ã¼bersieht nicht, dass die Berechnung der Y AG nÃ¤herer ÃberprÃ¼fung bedÃ¼rfte. So fÃ¤llt auf, dass die Stadt ZÃ¼rich im Rekursverfahren eine Berechnung ins Recht gelegt hat, nach welcher fÃ¼r Mantel- und dauernde Kernnutzung gemÃ¤ss Wegleitung insgesamt nur 649 PflichtparkplÃ¤tze erforderlich wÃ¤ren. Auch diese Zahl kÃ¶nnte unter dem Titel "Lufthygieneabzug" noch weiter gesenkt werden (Wegleitung, S. 7). Die Wegleitung enthÃ¤lt sich hierzu indessen quantifizierender Hinweise, womit sich fÃ¼r die rechtsanwendende BehÃ¶rde ein zusÃ¤tzlicher Ermessenspielraum Ã¶ffnet. GemÃ¤ss der genannten Berechnung kÃ¶nnte der Lufthygieneabzug 25 % betragen. Wie es sich mit diesen Fragen verhÃ¤lt, kann indessen offen bleiben, da die Berechnung der AbstellplÃ¤tze ohnehin nicht gemÃ¤ss der Wegleitung, sondern gemÃ¤ss der Parkplatzverordnung vorzunehmen ist (siehe vorne E. 4.6.3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es besteht auch sonst keinerlei Anlass, die Zuweisung des Gestaltungsplangebietes zum Reduktionsgebiet D als rechtswidrig zu betrachten. Ganz unabhÃ¤ngig davon, ob bei Erlass der PPV tatsÃ¤chlich der nunmehr in Gang gesetzte Ausbau des Ã¶ffentlichen Verkehrs in ZÃ¼rich West bereits berÃ¼cksichtigt wurde â die Stadt ZÃ¼rich behauptet dies, und es wird so auch im Verkehrs- und Parkierungskonzept ZÃ¼rich West ausgefÃ¼hrt (S. 12) â, lÃ¤sst sich jedenfalls feststellen, dass andere Gebiete, die schon heute hinsichtlich ErschliessungsgÃ¼te dem kÃ¼nftigen Standard des Hardturmareals vergleichbar sind, ebenfalls der Zone D zugewiesen sind. Als Beispiele seien Sihlcity und Milchbuck/Bucheggplatz erwÃ¤hnt. Auch sonst bringen die Nachbarn nichts vor, was eine Nichtanwendung der PPV in diesem Punkt rechtfertigen wÃ¼rde. Unter formellen Gesichtspunkten ist namentlich zu bedenken, dass es Sache des kommunalen Gesetzgebers wÃ¤re, eine entsprechende Anpassung der PPV vorzunehmen; allein die MeinungsÃ¤usserung der stÃ¤dtischen Umweltschutzfachstelle kann nicht Anlass sein, die gÃ¼ltige PPV nicht anzuwenden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.4 </span></b><span>Nach dem bisher AusgefÃ¼hrten ist â im Hinblick auf die verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung â die Anzahl der ParkplÃ¤tze gemÃ¤ss der PPV zu ermitteln. Dabei kann die Berechnung im Bericht UGZ (S. 8, Tabelle 2) Ã¼bernommen werden, unter Korrektur der massgeblichen LadenflÃ¤che. Zudem ist eine Korrektur bei den fÃ¼r die Freizeitnutzung erforderlichen ParkplÃ¤tzen vorzunehmen, die im Bericht UGZ rechnerisch falsch ermittelt wurden, wÃ¤hrend der UVB (Anhang 3-5) die richtigen Zahlen ausweist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dabei begrenzen die untere (PflichtparkplÃ¤tze) und die obere (hÃ¶chstens zulÃ¤ssige freiwillige ParkplÃ¤tze) Anzahl der AbstellplÃ¤tze den Ermessensspielraum, innerhalb dessen die BehÃ¶rden Ã¼ber das erforderliche bzw. zulÃ¤ssige Mass der Emissionsbegrenzung zu entscheiden haben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Tabelle 1: Berechnung des Parkplatzbedarfs nach PPV (nur Mantel- und permanente Kernnutzung)</span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> Nutzungen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> NutzflÃ¤che / Nutzungsspezifikation</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> Ansatz<br/> <br/> <br/> Art. 4 PPV</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> Min. Pflicht-PP<br/> (60 %)<br/> <br/> Art. 5 Abs. 1 PPV</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> Max. PP-Zahl<br/> (95 %)<br/> Art. 5 Abs. 1/2 PPV</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> Anteil Kunden-/ Be­sucher-PP am Pflichtbedarf <br/> Art. 6 Abs. 1/2 PPV</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BÃ¼ro &lt; 500 m<sup>2</sup><br/> (kundenintensiv)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 10'300 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 1 PP/120 m<sup>2</sup></span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 51.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 81.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 25.8</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BÃ¼ro &gt; 500 m<sup>2</sup> (nicht kundenintensiv)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 17'000 m<sup>2</sup></span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 1 PP/210 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 48.6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 76.9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span><br/> 12.1</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restauration</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2'700 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/40 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>40.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>64.1</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30.4</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>LÃ¤den &gt; 2'000 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>25'000 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/160 m<sup>2</sup> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>93.8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>148.4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>70.3</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Hotel</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>224 Zimmer</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/3 Zi.</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>43.2</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>68.4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>32.4</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freizeit</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1'800 m<sup>2</sup></span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/20 m<sup>2</sup></span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>54</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>85.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>40.5</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Total Mantelnutzungen </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>332</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>525</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>211</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Konferenz/VIP-Lounges</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2'000 Sitzpl.</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/10 Sitzpl.</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>120.0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>190.0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90.0</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restauration</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1'750</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1 PP/40 m<sup>2</sup></span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>26.3</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>41.6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>19.7</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Total permanente Kernnutzungen</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>146</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>232</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>110</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Total Mantel- und perm. Kernnutzungen</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>478</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>757</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ausgehend von der Feststellung im Bericht UGZ (S. 11, Tabelle 2) und dem angefochtenen Entscheid, wonach als Pflichtbedarf fÃ¼r das eigentliche Stadion 728 ParkplÃ¤tze nÃ¶tig sind, wobei die fÃ¼r die permanenten Kernnutzungen vorgesehenen ParkplÃ¤tze hierin eingeschlossen sind, ergÃ¤be sich gemÃ¤ss PPV folgende hÃ¶chstens zulÃ¤ssige Parkplatzzahl:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>728 - 232 + 525 = 1'021, zuzÃ¼glich 100 ParkplÃ¤tze fÃ¼r P&amp;R, insgesamt 1'121 ParkplÃ¤tze. Der Pflichtbedarf wÃ¼rde sich einschliesslich P&amp;R entsprechend auf 1'014 ParkplÃ¤tze belaufen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dass der Gestaltungsplan mit 1'250 ParkplÃ¤tzen demnach mindestens 129 PlÃ¤tze zu viel vorsieht, ist indessen deshalb nicht rechtswidrig, weil die verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung nicht Ã¼ber die Limitierung der ParkplÃ¤tze, sondern Ã¼ber diejenige der Fahrten vorgenommen wird.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.5 </span></b><span>Ausgehend von diesen Parkplatzzahlen lÃ¤sst sich aufgrund des spezifischen Verkehrspotenzials die mutmasslich erzeugte Anzahl Fahrten pro Tag berechnen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es fÃ¤llt auf, dass Art. 14 Abs. 3 GPV gestÃ¼tzt auf den UVB fÃ¼r einige Nutzungen hÃ¶here SVP vorsieht als jene, welche die Umweltschutzfachstelle ihren Berechnungen im Bericht UGZ zu Grunde gelegt hat. Im UVB wird erwÃ¤hnt, die SVP seien "analog Fahrtenmodell Sihlcity" festgesetzt worden (ErlÃ¤uterungen unter der Tabelle in Anhang 3-5). NÃ¤here Informationen, namentlich zur Nutzung und zu den bei Sihlcity konkret verwendeten SVP, sind in den Akten nicht vorhanden. Hingegen fÃ¼hrt Thomas Spoerri aus, im Projekt Sihl­city seien zur Umsetzung des Fahrtenmodells vier Nutzungspools gebildet worden, in denen verwandte Nutzungskategorien zusammengefasst wurden (PBG-aktuell 4/2003, S. 16 f.). Der Nutzungspool "Einkauf" umfasste demnach die Kategorien Einkauf, Restaurants und Wellness mit einem SVP von 18 Fahrten pro Tag, fÃ¼r Kino wurde ein SVP von 10 und fÃ¼r Konferenz einer von 9 Fahrten pro Tag angenommen, und die Kategorien Wohnen, BÃ¼ros, Fabrikation/Lager und Hotel wurden zu einem Nutzungspool mit einem SVP von 4.8 Fahrten pro Tag zusammengefasst. Die im UVB verwendeten SVP entsprechen diesen Angaben. FÃ¼r das Verwaltungsgericht nicht nachvollziehbar ist es hingegen, ob die beiden Projekte derart vergleichbar sind, dass es zulÃ¤ssig ist, in beiden FÃ¤llen die gleichen Nutzungspools und SVP zu verwenden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die im Bericht UGZ verwendeten SVP entsprechen Werten, die im Verkehrs- und Parkierungskonzept ZÃ¼rich West (S. 14 f.) publiziert worden sind; dies unter Hinweis auf eine Reihe von Quellen, darunter die Norm SN 641 400 und zwei vom Bundesamt fÃ¼r Strassen (UVEK/ASTRA) herausgegebene Forschungsberichte (Nr. 417: Verkehrskennwerte von Einkaufszentren, Albrecht+Partner, 1998; Nr. 411: Verkehrspotential bei beschrÃ¤nktem Parkplatzangebot, SNZ, 1998). Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich haben nicht geltend gemacht, dass die von der Fachstelle verwendeten SVP unzutreffend seien. Das Gericht hat unter diesen UmstÃ¤nden keinen Anlass, andere SVP als die Fachstelle anzuwenden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Tabelle 2: Hochgerechnetes Verkehrsaufkommen der StadionÃ¼berbauung, ausgehend von der hÃ¶chstens zulÃ¤ssigen Parkplatzzahl</span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Nutzungen</span></p> </td> <td colspan="4" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Kunden-/Besucher-PP</span></p> </td> <td colspan="4" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BeschÃ¤ftigten-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Total pro Tag</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BÃ¼ros</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>38</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>58</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>384</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>62</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>155</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>539</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>24</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>432</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>25</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>457</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>LÃ¤den </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>70</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>55</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2'250</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>24</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>60</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2'310</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Hotel</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>32</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>25</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>228</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>11</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>28</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>256</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freizeit</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>41</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>31</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10/18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>720/1'296</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>35</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>755/1'331</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Mantel total</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>211</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>193</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>4'014/4'590</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>121</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>303</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>4'317/4'893</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Konferenz/ Lounges</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>70</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>400</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>75</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>475</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>20</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>280</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>295</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Total perm. Kernnutz.</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>110</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>85</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>680</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>36</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>90</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>770</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Gesamt-total</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>321</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>278</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>4'694/5'270</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>157</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>0</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>393</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>5'087/5'663</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="10" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Gesamttotal auf 365 Tage hochgerechnet</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 1.86 - 2.07 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Anlassverkehr gemÃ¤ss UVB (60 Tage)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 0.15 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Park &amp; Ride (100 PP)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 0.10 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Total Fahrten pro Jahr</span></b></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>2.11 - 2.32 Mio. Fahrten</span></b></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Tabelle 3: Hochgerechnetes Verkehrsaufkommen der StadionÃ¼berbauung, ausgehend von der Pflicht-Parkplatzzahl</span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Nutzungen</span></p> </td> <td colspan="4" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Kunden-/Besucher-PP</span></p> </td> <td colspan="4" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BeschÃ¤ftigten-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Total pro Tag</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>BÃ¼ros</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>38</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>152</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>62</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>155</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>307</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>240</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>25</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>265</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>LÃ¤den </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>70</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1'260</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>24</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>60</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1'320</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Hotel</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>32</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>4</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>128</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>11</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>28</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>156</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Freizeit</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>41</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10/18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>410/738</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>35</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>445/773</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Mantel total</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>211</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>2'190/2'518</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>121</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>303</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>2'493/2'821</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Konferenz/ Lounges</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>225</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>75</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>300</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>20</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>160</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>0</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>175</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>Total perm. Kernnutz.</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>110</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>385</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>36</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>0</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>90</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i><span>475</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Gesamt-total</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>321</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>0</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>2'575/2'903</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>157</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>0</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>393</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>2'968/3'296</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="10" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Gesamttotal auf 365 Tage hochgerechnet</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 1.08 - 1.20 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Anlassverkehr gemÃ¤ss UVB (60 Tage)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 0.15 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Park &amp; Ride (100 PP)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>ca. 0.10 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="7" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Total Fahrten pro Jahr</span></b></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>1.33 - 1.45 Mio. Fahrten</span></b></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.7.6 </span></b><span>In Tabelle 2 und 3 ist bei der Umrechnung der Fahrten pro Tag auf die Fahrten pro Jahr der Faktor 365 verwendet worden, wie dies auch im UVB und im Bericht UGZ gemacht wurde. Der Regierungsrat hat dieses Vorgehen beanstandet und generell einen Faktor 305 angewendet. Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich kritisieren dies. Ihr Einwand erscheint insofern berechtigt, als fÃ¼r die Hotel- und Freizeitnutzung sowie fÃ¼r vergleich­bare Nutzungen ein Umrechnungsfaktor von 365 anzuwenden ist. Hingegen ist es angezeigt, fÃ¼r die BÃ¼ro- und die Ladennutzung einen tieferen Umrechnungsfaktor zu verwenden. Allerdings mÃ¼ssen auch gewisse Gegenkorrekturen vorgenommen werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss Tabelle 2 (maximale Anzahl ParkplÃ¤tze) erzeugen die BÃ¼ros 539 Fahrten pro Tag. Dies entspricht rund 197'000 Fahrten pro Jahr (bei 365 Tagen). Ausgehend von einer FÃ¼nftagewoche ist dieser Wert um 2/7, d.h. um 56'000 Fahrten pro Jahr zu reduzieren. Die Verkaufsnutzung fÃ¼hrt zu 2'310 Fahrten pro Tag bzw. rund 843'000 Fahrten pro Jahr (365 Tage). Davon abzuziehen ist ein Siebtel, also rund 120'400 Fahrten pro Jahr. Beide Differenzwerte sind nun zu korrigieren, weil in BÃ¼ros zum Teil auch am Wochenende gearbeitet wird und die LÃ¤den auch an einigen Sonntagen (zur Zeit: vier pro Jahr) offen haben. Vereinfachend lÃ¤sst sich feststellen, dass der Jahreswert fÃ¼r beide Nutzungen bei einem Faktor 365 um etwa 150'000 Fahrten zu hoch ausfÃ¤llt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vom in Tabelle 2 aufgezeigten Maximum von 2.11 - 2.32 Mio. Fahrten sind daher zusÃ¤tzlich rund 0.15 Mio. Fahrten abzuziehen. Auch die Untergrenze gemÃ¤ss Tabelle 3 verschiebt sich proportional nach unten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.8 </span></b><span>GemÃ¤ss den vorstehenden ErwÃ¤gungen lÃ¤uft ein Fahrtenmodell, welches mehr als 2.17 Mio. Fahrten pro Jahr zulÃ¤sst, auf eine von vornherein ungenÃ¼gende Emissionsbegrenzung hinaus und verletzt deshalb Bundesrecht (Art. 11 Abs. 3 USG). Hinsichtlich der Frage, wie weit die Emissionsbegrenzungen zu verschÃ¤rfen sind, besteht darÃ¼ber hinaus ein bedeutender Ermessensspielraum, dessen untere Grenze bei rund 1.3 Mio. Fahrten pro Jahr liegt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.8.1 </span></b><span>Indem der Regierungsrat eine hÃ¶here Fahrtenzahl pro Jahr fÃ¼r zulÃ¤ssig erklÃ¤rt hat, hat er demnach das ihm bei der Festsetzung der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung zustehende Ermessen Ã¼berschritten, weshalb sein Entscheid insoweit aufzuheben ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hebt das Verwaltungsgericht einen Entscheid auf, so entscheidet es grundsÃ¤tzlich selbst; es kann jedoch die Angelegenheit unter gewissen Voraussetzungen zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen (§§ 63 und 64 je Abs. 1 VRG). Eine RÃ¼ckweisung ist namentlich dann geboten, wenn sich die Kognition des Gerichtes nach § 50 Abs. 1 und 2 VRG richtet (reine Rechtskontrolle) und fÃ¼r den zu treffenden Neuentscheid Ermessen auszuÃ¼ben ist. Die RÃ¼ckweisung kann auch direkt an die erste Instanz erfolgen, namentlich wenn ein auf kommunales Recht gestÃ¼tzter Entscheid einer Gemeinde im Streite liegt (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 64 N. 5 f). Vorliegend besteht Anlass fÃ¼r eine RÃ¼ckweisung an die Gemeinde. Angefochten ist eine Planfestsetzung, in deren Rahmen ein wie erwÃ¤hnt stark ermessensbetonter Entscheid Ã¼ber das Ausmass der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung zu treffen ist. Das Verwaltungsgericht ist nicht PlanungsbehÃ¶rde und hat vorliegend nur eine Rechtskontrolle auszuÃ¼ben. Zu berÃ¼cksichtigen ist auch der Umstand, dass ein privater Gestaltungsplan zur Debatte steht; derzeit ist unklar, ob die private PlanungstrÃ¤gerschaft unter den rechtlich zu beachtenden Randbedingungen an der Planung Ã¼berhaupt noch interessiert ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r eine RÃ¼ckweisung spricht auch, dass Art. 14 GPV vermutlich insgesamt Ã¼berarbeitet werden muss. Die Urheber der Vorschriften sind offenbar davon ausgegangen, dass die im Gestaltungsplan festgesetzte Anzahl ParkplÃ¤tze sich im Rahmen des gemÃ¤ss Parkplatzverordnung ZulÃ¤ssigen bewege. So fÃ¼hrt die Stadt aus, die zur Diskussion stehende Anzahl AbstellplÃ¤tze bewege sich im unteren Mittelbereich des massgeblichen Reduktionsgebietes gemÃ¤ss PPV und stelle daher bereits eine verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung dar (Beschwerdeantwort Ziff. 26 und 35). Nur unter dieser â wie gezeigt unzutreffenden â Voraussetzung hat Art. 14 Abs. 1 Satz 3 GPV, wonach sich die Zahl der zulÃ¤ssigen AbstellplÃ¤tze innerhalb der Maximallimite von 1'250 PlÃ¤tzen nach der PPV richtet, Ã¼berhaupt eine eigene Tragweite. Offenbar haben die Autoren des Gestaltungsplans zudem angenommen, auch die Berechnung der Fahrten gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 3 GPV fÃ¼hre grundsÃ¤tzlich zu Ergebnissen, die unter den Limiten von Art. 14 Abs. 4 GPV liege. Dies erscheint insofern zweifelhaft, als dort Ã¼berhÃ¶hte spezifische Verkehrspotenziale vorgesehen sind und bei sÃ¤mtlichen Nutzungen die jÃ¤hrliche Fahrtenzahl ausgehend vom Faktor 365 ermittelt werden soll. Diese Problematik bleibt so lange ohne weiter reichende Bedeutung, als die umweltrechtlich massgebende Limitierung der Fahrten in Art. 14 Abs. 4 GPV vorgenommen wird, welches Konzept diesem Urteil zu Grunde liegt. Die Y AG scheint vom selben Konzept auszugehen. Jedenfalls fÃ¼hrt sie in ihrer Beschwerdeantwort aus (S. 10), nach der Ordnung von Art. 14 Abs. 3 und 4 GPV seien Fahrtenlimiten einzuhalten, die einerseits projektabhÃ¤ngig und anderseits absolut, nach Massgabe der VerkehrskapazitÃ¤t und UmweltvertrÃ¤glichkeit, bestimmt seien, wobei die jeweils tiefere Zahl massgebend sei. Im Hinblick auf eine konsistente Regelung der Parkierung und der Fahrten dÃ¼rfte sich eine Anpassung auch der Abs. 1 bis 3 von Art. 14 GPV dennoch empfehlen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie die Stadt ZÃ¼rich in ihrer Beschwerdeantwort (Ziff. 31) zutreffend bemerkt, bewirkt das Fahrtenmodell eine Flexibilisierung der BewirtschaftungsmÃ¶glichkeiten der AbstellplÃ¤tze, solange die umweltrechtlichen und verkehrlichen Auswirkungen diejenigen einer PPV-konformen Bewirtschaftung nicht Ã¼berschreiten. Nicht nachvollziehbar ist indessen die Be­hauptung, die nutzungsunspezifische Limite von Art. 14 Abs. 4 GPV sei so festgesetzt worden, dass die umweltrechtlichen Anforderungen eingehalten seien (Ziff. 35). Nicht gefolgt werden kann der Stadt auch insofern, als sie es ablehnt, das Fahrtenmodell als "verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung" zu sehen (Ziff. 37). Nur wenn die gemÃ¤ss Fahrtenmodell zulÃ¤ssigen Fahrten den Anforderungen einer verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung genÃ¼gen â und daher als solche angesehen werden kÃ¶nnen â stellen sie Ã¼berhaupt eine zulÃ¤ssige Alternative zur USG-konformen Begrenzung der ParkplÃ¤tze gemÃ¤ss PPV dar.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.8.2 </span></b><span>Wie angemerkt werden mag, ist das Ermessen bei der Festlegung der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung pflichtgemÃ¤ss auszuÃ¼ben; zu beachten ist neben der anzuwendenden â das Ermessen einrÃ¤umenden â Norm die gesetzliche Ordnung in ihrer Gesamtheit, namentlich die einschlÃ¤gigen verfassungsrechtlichen Prinzipien, so der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit, das WillkÃ¼rverbot und das Gebot der Rechtsgleichheit (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 50 N. 98). Es ist offensichtlich, dass am Bau des umstrittenen Stadions aus verschiedenen GrÃ¼nden â namentlich sportlicher und wirtschaftlicher Natur sowie solchen des Ansehens der Stadt ZÃ¼rich im nationalen und internationalen Umfeld â ein grosses Ã¶ffentliches Interesse besteht. Dieses Ã¶ffentliche Interesse rechtfertigt zwar nicht den Verzicht auf verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen, weil das Umweltschutzgesetz diesbezÃ¼glich bei den Luftschadstoffemittenten keine Erleichterungen bzw. Ausnahmen vorsieht (anderes gilt bezÃ¼glich LÃ¤rm, allerdings auch nicht fÃ¼r private, wohl aber fÃ¼r gewisse Ã¶ffentliche oder konzessionierte Anlagen, vgl. Art. 25 Abs. 2 und 3 USG). Es gestattet es hingegen, beim Umfang der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung gewisse Konzessionen zu machen. Dies kann vorliegend umso eher gelten, als es aus raumplanerischer Sicht erwÃ¼nscht ist, grosse Einkaufszentren in Gebieten mit guter Ã¶V-Erschliessung und mÃ¶glichst nahe bei den potenziellen Kunden zu errichten (vgl. Muggli, S. 68 Ziff. 7; siehe auch Verkehrs- und Parkierungskonzept ZÃ¼rich West, S. 23).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unter dem Gesichtspunkt der Rechtsgleichheit ist allerdings zu beachten, dass das Verkehrskonzept ZÃ¼rich West (unter 9. Parkierungs- und Betriebskonzept, Private Parkierung Ziff. VI, S. 25) ausdrÃ¼cklich vorgibt, die Parkplatzzahl gemÃ¤ss der Parkplatzverordnung dÃ¼rfe nicht im Maximum ausgeschÃ¶pft werden. Zur BegrÃ¼ndung wird auf die (beschrÃ¤nkte) StrassenkapazitÃ¤t und die gute Ã¶V-Erschliessung sowie die hohe LÃ¤rm- und Luftbe­lastung hingewiesen. WÃ¶rtlich heisst es: "Die Nachfrageplanung macht einer Angebotsplanung Platz. Prinzipiell wird das Minimum aus der Parkplatzverordnung angewendet; somit bleibt fÃ¼r unvorgesehene mittelfristige NutzungsÃ¤nderungen eine gewisse KapazitÃ¤tsreserve vorhanden. Als Maximalwert gilt im Extremfall ein Mittelwert (Gebiet C: 55 %; Gebiet D: 80 %). Werden auf dieser Basis keine zufrieden stellenden LÃ¶sungen gefunden, kommt ein Fahrtenmodell zum Einsatzâ¦ ". GemÃ¤ss den Darlegungen der Nachbarn (Beschwerde Ziff. 49), denen die Y AG nichts und die Stadt ZÃ¼rich (Beschwerdeantwort Ziff. 24 f.) nichts Ãberzeugendes entgegenhalten, wurden zumindest teilweise vergleichbare verkehrserzeugende Anlagen (Jumbo-Baumarkt, Josefstrasse 225; Einkaufscenter und Gewerbehaus Puls 5, Hardturmstrasse, Gestaltungsplan Toni-Areal) denn auch nach diesen Grund­sÃ¤tzen â Anwendung des Minimums der PPV â behandelt. Auch die Stadt anerkennt im Ãbrigen ausdrÃ¼cklich, dass die blosse Reduktion gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 2 PPV fÃ¼r einen Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten wie das hier zu beurteilende Vorhaben nicht genÃ¼gt (Beschwerdeantwort Ziff. 23).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein restloses AusschÃ¶pfen des Ermessensspielraums nach oben wÃ¼rde daher den Grundsatz der Rechtsgleichheit verletzen und den Umstand vernachlÃ¤ssigen, dass das Vorhaben ein Ã¼berdurchschnittlicher Emittent ist. Hingegen ist vorstellbar, dass angesichts der wesentlich zu senkenden Ausgangslimite das System der Reduktionsstufen vereinfacht werden kÃ¶nnte. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.9 </span></b><span>Da die Fahrtenzahlen das massgebliche Begrenzungselement darstellen, erÃ¼brigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Nachbarn im Zusammenhang mit der Nutzung der ParkplÃ¤tze nÃ¤her einzugehen. Ebenfalls nicht im Detail zu behandeln hat das Verwaltungsgericht die Kritik der Nachbarn an den vorgesehenen Reduktionsstufen, die ohnehin zu Ã¼ber­arbeiten sind. Nicht gefolgt werden kann den Nachbarn, wenn sie geltend machen, das Fahrtenmodell sei nicht kontrollier- und durchsetzbar. Die Vorschriften von Art. 14 Abs. 6 und 7 GPV legen ein grundsÃ¤tzlich taugliches System zur Durchsetzung der Fahrtenzahlen fest.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.10 </span></b><span>Zusammenfassend lÃ¤sst sich festhalten: Das kantonale Recht, namentlich § 242 PBG, steht dem vorgesehenen Fahrtenmodell nicht entgegen. Namentlich verlangt § 242 PBG nicht zwingend, dass das kommunale Recht eine nutzungsorientierte Zuweisung von ParkplÃ¤tzen vorsieht und schreibt auch selbst ein solches System nicht vor; ebenso wenig verbietet es die Mehrfachnutzung von ParkplÃ¤tzen. Mit einem vom StimmbÃ¼rger genehmigten Gestaltungsplan kann von der kommunalen PPV abgewichen werden. Ist die Luft Ã¼bermÃ¤ssig mit aus dem Verkehr stammenden Schadstoffen (hier: NO<sub>2</sub> und PM10) belastet, mÃ¼ssen die Emissionen von verkehrserzeugenden Anlagen verschÃ¤rft begrenzt werden (Art. 11 Abs. 3 USG); dies gilt insbesondere gegenÃ¼ber Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten. Massstab der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung ist grundsÃ¤tzlich der kantonale Massnahmenplan Lufthygiene; auf Stadtgebiet Ã¼bernimmt hinsichtlich der Begrenzung von ParkplÃ¤tzen die PPV die Funktion des Massnahmenplans. Ausgehend von der PPV, sind fÃ¼r die Mantel- und die permanente Kernnutzung 478 PflichtparkplÃ¤tze erforderlich und hÃ¶chstens 757 ParkplÃ¤tze zulÃ¤ssig; zusammen mit den fÃ¼r die Anlassparkierung erforderlichen Pflicht­parkplÃ¤tzen wÃ¤ren einschliesslich P&amp;R mindestens 1'014 und hÃ¶chstens 1'121 ParkplÃ¤tze zu errichten. Dass im Gestaltungsplan eine hÃ¶here Parkplatzzahl vorgesehen ist, erweist sich indessen nicht als rechtswidrig, sofern durch eine Begrenzung der Fahrten eine ausreichende Emissionsbegrenzung vorgenommen wird. Die verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung in diesem Sinn ist innerhalb eines Rahmens von 1.3 bis 2.17 Mio. Fahrten pro Jahr festzusetzen, wobei den kommunalen BehÃ¶rden diesbezÃ¼glich ein Ermessensspielraum zusteht. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Die Nachbarn machen geltend, das Gestaltungsplangebiet sei durch den Ã¶ffentlichen Verkehr ungenÃ¼gend erschlossen, solange die Tramlinie Nr. 18 nicht realisiert sei. Nachdem diese Tramlinie weder rechtlich noch tatsÃ¤chlich gesichert sei, mÃ¼sse im Gestaltungsplan festgehalten werden, dass der Betrieb des Stadions (einschliesslich Mantel- und permanente Kernnutzungen) erst aufgenommen werden dÃ¼rfe, wenn die Tramlinie 18 ebenfalls in Betrieb stehe.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat hat demgegenÃ¼ber erwogen, angesichts des vorhandenen Ã¶V-Angebots (Tramlinie Nr. 4 und Buslinie Nr. 54) kÃ¶nne die Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr selbst dann als genÃ¼gend angesehen werden, wenn die geplante Tramlinie Nr. 18 bis zur Betriebsaufnahme des Stadions nicht verwirklicht sein sollte. Allerdings hat der Regierungsrat gleichzeitig verlangt, dass fÃ¼r diesen Fall eine ErgÃ¤nzung der Betriebszeiten bzw. der Fahrplandichte der Buslinie Nr. 54 sichergestellt wird. (E. 16 in Verbindung mit E. 10e/cc). Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich haben diesen Teil des Rekursentscheides nicht angefochten, sodass das Verwaltungsgericht lediglich zu prÃ¼fen hat, ob die Nachbarn zu Recht eine VerschÃ¤rfung dieser Auflage verlangen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Im Urteil VB.2000.00111 (RB 2000 Nr. 93 = BEZ 2000 Nr. 50 = URP 2000, S. 823 ff.) hat sich das Verwaltungsgericht einlÃ¤sslich mit der Tragweite von § 237 Abs. 1 PBG im Baubewilligungsverfahren auseinander gesetzt. Es gelangte zum Ergebnis, die Bauvoraussetzung von § 237 Abs. 1 Satz 2 PBG, wonach bei grÃ¶sseren Ãberbauungen die Er­reichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr gewÃ¤hrleistet sein muss, setze eine Ã¶V-Erschliessung voraus, die sich nach der Art, Lage und Zweckbestimmung der Baute richte. Bei Anlagen, die einen bedeutenden Publikumsverkehr erzeugten, mÃ¼sse der Standort daher Ã¼ber ein leistungsfÃ¤higes und kundenfreundliches Verkehrsangebot verfÃ¼gen, welches eine attraktive Alternative zum motorisierten Privatverkehr darstelle. Das Bundesgericht hat dieses Urteil nicht nur bestÃ¤tigt (URP 2001, S. 1061 ff.), sondern in einem weiteren Urteil einen Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben, in welchem dieses die erwÃ¤hnte Rechtsprechung zwar grundsÃ¤tzlich bestÃ¤tigt hatte, indessen im konkreten Fall aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von weniger strikten Voraussetzungen ausgehen wollte (URP 2002, S. 441 ff.). </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Vorliegend ist nicht eine Baubewilligung, sondern ein Sondernutzungsplan zu beurteilen. Es fragt sich, ob dies die Anwendbarkeit von § 237 PBG in Frage stellt. Das Verwaltungsgericht hat kÃ¼rzlich darauf hingewiesen, aus dem kantonalen Recht (§§ 91 und 237 PBG) kÃ¶nne nicht geschlossen werden, dass ein Zonenplan in einem bestimmten Areal grÃ¶ssere Ãberbauungen nur dann zulassen darf, wenn die Erschliessung mit Ã¶ffentlichem Verkehr bereits erfolgt und damit die Voraussetzungen fÃ¼r eine Baubewilligung in dieser Hinsicht bereits gegeben sind. Es wÃ¤re unsinnig, das Angebot an Ã¶ffentlichem Verkehr mit seinen allenfalls betrÃ¤chtlichen Investitionen be­reits in einem Zeitpunkt auszubauen, wo noch keineswegs feststehe, ob in einem bestimm­ten Gebiet aufgrund seiner kÃ¼nftigen Entwicklung auch tatsÃ¤chlich mit einem grÃ¶sseren Benutzer- oder Publikumsverkehr zu rechnen sei (VGr, 21. MÃ¤rz 2002, VB.2001.245, E. 6b, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese ErwÃ¤gung lÃ¤sst sich indessen nicht auf einen projektbezogenen Gestaltungsplan Ã¼bertragen, erst recht nicht, wenn er wie hier im Hinblick auf die mÃ¶glichst rasche Verwirklichung des Vorhabens festgesetzt wurde. Dementsprechend ist denn auch die UmweltvertrÃ¤glichkeit nicht bloss des Planes, sondern des Vorhabens bereits im jetzigen Verfahren zu prÃ¼fen. Es ist daher zu beurteilen, ob der Standort Ã¼ber ein leistungsfÃ¤higes und kundenfreundliches Verkehrsangebot im Sinne der erwÃ¤hnten Rechtsprechung verfÃ¼gt. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>In seinem Urteil vom 5. September 2001 (URP 2001, S. 1061) hat das Bundesgericht angedeutet, dass es die Unbestimmtheit als nicht unproblematisch ansieht, welche die erwÃ¤hnte Auslegung von 237 Abs. 1 PBG hinsichtlich der Anforderungen an die Ã¶V-Er­schlies­sung mit sich bringt. Es sei fÃ¼r Baugesuchsteller insbesondere bei verkehrsintensiven Projekten schwer vorhersehbar, welche GÃ¼te der Ã¶V-Erschliessung tatsÃ¤chlich verlangt werde. Diese Unbestimmtheit werde indessen dadurch gemildert, dass § 237 Abs. 1 PBG einerseits mit der kantonalen Gesetzgebung Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr und andererseits mit der kantonalen Wegleitung zur Ermittlung des Parkplatzbedarfs verknÃ¼pft werden kÃ¶nne. Das Bundesgericht nahm damit auf das Gesetz Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Personenverkehr vom 6. MÃ¤rz 1988 (PVG) sowie die Verordnung Ã¼ber das Angebot im Ã¶ffentlichen Personenverkehr vom 14. De­zember 1988 (AngebotsV) Bezug, auf welche auch der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid hinweist. Es besteht somit Anlass, die hier interessierende Frage im Lichte dieser Gesetzgebung sowie der Wegleitung zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Angebotsverordnung unterscheidet drei Angebotsbereiche. Die beste Versorgung besteht innerhalb der Angebotsbereiche 3, wo fÃ¼r grosse, dichte Siedlungsgebiete ein flÃ¤chendeckendes Angebot festgelegt wird (§ 2 lit. c AngebotsV). Dies wird in § 13 AngebotsV konkretisiert: grundsÃ¤tzlich mindestens 15-Minuten-Takt, mit VerkÃ¼rzung der Intervalle, soweit dies die Nachfrage gebietet. Die Wegleitung unterscheidet vier GÃ¼teklassen der Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr, die aufgrund der QualitÃ¤t der vorhandenen Haltestellen bzw. des dort vorhandenen Verkehrsangebots und aufgrund der mittleren Distanz zu dieser Haltestelle bestimmt werden. Klasse A bezeichnet die hÃ¶chste GÃ¼teklasse, D die geringste. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie der Regierungsrat zutreffend ausfÃ¼hrt, weist das Gestaltungsplangebiet gemÃ¤ss der Wegleitung aufgrund des Tramangebotes (Linie Nr. 4) die GÃ¼teklasse B und aufgrund des bestehenden Busangebots (Linie Nr. 54) die GÃ¼teklasse C auf. Zudem entspricht das Angebot jenem des Angebotsbereiches 3 gemÃ¤ss der Angebotsverordnung. Weiter ist gemÃ¤ss dem angefochtenen Entscheid vorgesehen, auf der Tramlinie Nr. 4 ab nÃ¤chstem Jahr das neue Cobra-Tram einzusetzen, womit die KapazitÃ¤t auf dieser Linie um ca. 10 % erhÃ¶ht werden wird. Schliesslich ist gemÃ¤ss dem angefochtenen Entscheid eine Angebotsverdichtung der Buslinie Nr. 54 vorzusehen, welche insbesondere die Betriebszeiten des Einkaufszentrums abdeckt. Es wÃ¼rde auf eine Ãberdehnung der Anforderungen von § 237 Abs. 1 PBG hinauslaufen, angesichts dieses Ã¶V-Angebots von einer unzureichenden Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr zu sprechen, weshalb der Antrag der Nachbarn betreffend Tramlinie Nr. 18 abzuweisen ist. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht Ã¼bersieht dabei keineswegs, dass gemÃ¤ss dem Bericht "Verkehrliche Grundlagen zu den Verfahren 'Gestaltungsplan', 'Baulinien' und UVB" (Verkehrsbericht) bereits die Herabsetzung des vom Stadionprojekt verursachten privaten Autoverkehrs auf 3.0 und 2.5 Mio. Fahrten pro Jahr einen wesentlichen Ausbau des Ã¶ffentlichen Verkehrs â einschliesslich Tramlinie Nr. 18 und zusÃ¤tzliches Busangebot â voraussetzt. Die gemÃ¤ss Verkehrsbericht anzustrebende Ã¶V-QualitÃ¤t kann indessen nicht mit den Anforderungen gleichgesetzt werden, die sich aus § 237 Abs. 1 PBG ergeben, selbst wenn diese Bestimmung mit der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung, d.h. der Begrenzung der ParkplÃ¤tze und/oder der Fahrten, zu koordinieren ist (BGr, URP 2002, S. 441 E. 6.3). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Die Nachbarn beantragen, es sei fÃ¼r die Beurteilung des maximal zulÃ¤ssigen Schattenwurfes im Sinne von § 30 Abs. 2 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABV) ein kubisches Vergleichsprojekt von 19 statt 26 m HÃ¶he vorzugeben und die maxi­malen Koten in Art. 9 Abs. 2 GPV seien entsprechend herabzusetzen. Zur BegrÃ¼ndung machen sie geltend, der richtig verstandene § 30 Abs. 2 ABV verweise ausschliesslich auf die regulÃ¤re Bau- und Zonenordnung, weshalb das Vergleichsprojekt nicht durch SondernutzungsplÃ¤ne wie z.B. den Gestaltungsplan Stadion definiert werden kÃ¶nne. DemgegenÃ¼ber erwog der Regierungsrat in seinem Rekursentscheid, die Grundordnung werde in zulÃ¤ssiger Weise durch den Gestaltungsplan ausgeschaltet. Dieser dÃ¼rfe Ãberbauungen mit einer GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m und einer FirsthÃ¶he von 7 m zulassen und dementsprechend auch die fÃ¼r das Vergleichsprojekt geltenden Masse festlegen. Ãberdies entspreche das kubische Vergleichsprojekt auch den Vorgaben von Art. 19 der am 9. Mai 1995 aufsichtsrechtlich festgesetzten Bau- und Zonenordnung der Baudirektion (BD-BZO, ABl 1995, 1039). Die Y AG und die Stadt ZÃ¼rich halten den Antrag der Nachbarn fÃ¼r unberechtigt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Im Zeitpunkt des Erlasses des strittigen Gestaltungsplans und des Rekursentscheids bildete die BD-BZO die massgebliche planungsrechtliche Grundlage fÃ¼r die Ãberbauung im streitbetroffenen Gebiet. Damals lag das Areal in der fÃ¼r Industrie, Handel und Dienstleistung vorbehaltenen IHD-Zone, welche nach Art. 19 BauO sieben Vollgeschosse und eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m sowie HochhÃ¤user zuliess. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Festlegung wurde abgelÃ¶st durch eine vom Gemeinderat ZÃ¼rich am 28. November 2001 beschlossene Ãnderung von Zonenplan und Bauordnung sowie durch den Erlass eines ErgÃ¤nzungsplans fÃ¼r die Sonderbauvorschriften "Stadion ZÃ¼rich" (BZO 1992/99). Das Areal wurde dabei einer Zentrumszone Z5 mit einer GebÃ¤udehÃ¶he von 19 m (Art. 18 BauO) zugewiesen, wobei nach den im fraglichen Bereich (Teilgebiet I) massgebenden Sonderbauvorschriften sieben Vollgeschosse und eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m mÃ¶glich sind (Art. 81a Abs. 2 BauO). Diese BZO-Ãnderung wurde von mehreren Anwohnern erfolglos beim Bezirksrat und anschliessend beim Regierungsrat mit Stimmrechtsbeschwerde angefochten. Einen gleichzeitig erhobenen planungsrechtlichen Rekurs wies die Baurekurskommission I ebenfalls ab. Nach Genehmigung der Nutzungsplanung durch die Baudirektion wies das Verwaltungsgericht eine gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde am 4. Dezember 2003 ab (VB.2002.0376, www.vgrzh.ch). Die neue Ordnung wurde am 14. Mai 2004 publiziert und auf den 15. Mai 2004 in Kraft gesetzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.3 </span></b><span>Nach § 83 Abs. 1 PBG werden mit GestaltungsplÃ¤nen fÃ¼r bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, Ã¤ussere Abmessungen sowie die Nutzungsweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend festgelegt. Dabei darf von den Bestimmungen Ã¼ber die Regelbauweise und von den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen werden. FÃ¼r die Projektierung ist ein angemessener Spielraum zu belassen (§ 83 Abs. 2 PBG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegend strittige Gestaltungsplan soll, solange er in Kraft ist, die allgemeine Bau- und Zonenordnung im Planungsgebiet ersetzen (Art. 2 Abs. 3 GPV). Wird er aufgeho­ben, so sind die zu diesem Zeitpunkt geltenden Vorschriften der allgemeinen Bau- und Zonenordnung (Art. 2 Abs. 4 GPV) anwendbar. Nach Art. 9 Abs. 1 GPV sind in den Teilgebieten A und B Hoch­hÃ¤user zulÃ¤ssig, die der Genehmigung im Sinne von § 285 PBG bedÃ¼rfen. Bei der Beurteilung des Schattenwurfs dieser HochhÃ¤user soll im Sinne von § 30 Abs. 2 ABV ein lÃ¤ngs der Hardturm-/FÃ¶rrli­buck­strasse und dem Stadionplatz anzuordnendes Vergleichsprojekt ausschlaggebend sein. Dieses soll mit den massgeblichen Fassaden auf den dortigen Baulinien stehen und eine GebÃ¤udehÃ¶he im Sinne von § 278 Abs. 3 PBG auf der Kote von 425.4 m Ã¼. M. sowie eine FirsthÃ¶he im Sinne von § 281 PBG auf der Kote von 432.4 m Ã¼. M aufweisen (Art. 9 Abs. 2 GPV). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.4 </span></b><span>Als HochhÃ¤user haben gemÃ¤ss § 282 PBG GebÃ¤ude mit einer HÃ¶he von mehr als 25 m zu gelten. Sie sind nur gestattet, wo die Bau- und Zonenordnung sie zulÃ¤sst. Hinsichtlich der im Einzelnen an HochhÃ¤user zu stellenden Anforderungen verlangt § 284 Abs. 4 PBG, dass die Nachbarschaft durch HochhÃ¤user nicht wesentlich beeintrÃ¤chtigt werden darf, insbesondere nicht durch Schattenwurf in Wohnzonen oder gegenÃ¼ber bewohnten GebÃ¤uden. § 30 ABV bestimmt, was als wesentliche BeeintrÃ¤chtigung durch Schattenwurf im Sinne der genannten Bestimmung zu gelten hat. Bei Ã¼berbauten GrundstÃ¼cken ist nach Abs. 1 lit. a die an den mittleren Wintertagen lÃ¤nger als zwei Stunden dauernde Beschattung der bewohnten oder in Wohnzonen liegenden NachbargebÃ¤ude, in der Regel an ihrem Fusspunkt gemessen, massgebend. Allerdings liegt nach Abs. 2 der Bestimmung keine wesentliche BeeintrÃ¤chtigung durch Schattenwurf vor, wenn mit einem in allen Teilen den Vorschriften ent­sprechenden kubischen Vergleichsprojekt nachgewiesen wird, dass eine der Bau- und Zonenordnung entsprechende Ãberbauung keine geringere Beschattung des NachbargrundstÃ¼ckes nach sich zieht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 278 Abs. 3 PBG betrÃ¤gt die hÃ¶chstzulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he unter Vorbehalt der Bestimmungen Ã¼ber die HochhÃ¤user 25 m. Diese GebÃ¤udehÃ¶he wird von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und DachflÃ¤che auf den darunter liegenden gewachsenen Boden gemessen (§ 280 Abs. 1 PBG), wobei als gewachsener Boden in der Regel der bei Einreichung des Baugesuchs bestehende Verlauf des Bodens zu verstehen ist (§ 5 Abs. 1 ABV). Nach § 281 Abs. 1 PBG muss der First eines SchrÃ¤gdachs innerhalb von Ebenen liegen, die unter 45° an die Schnittlinie zwischen der DachflÃ¤che und der zugehÃ¶rigen Fassade angelegt werden (lit. a) und hÃ¶chstens bis zu einer oberen Ebene ansteigen, die unter Vorbehalt abweichender Regelungen in der Bau- und Zonenordnung in 7 m HÃ¶he parallel zur Verbindung zwischen den massgeblichen Schnittlinien verlaufen (lit. b).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.5 </span></b><span>GemÃ¤ss § 30 Abs. 2 ABV muss der Schattenwurf verglichen werden mit einem in allen Teilen den Vorschriften entsprechenden kubischen Vergleichsprojekt. Weder das PBG noch die ABV erlÃ¤utern den Begriff des Vergleichsprojekts. Das Vergleichsprojekt war jedoch im Kanton ZÃ¼rich bereits unter der Herrschaft des kantonalen Baugesetzes bekannt und wird zumindest inhaltlich auch heute noch zur behelfsmÃ¤ssigen AusnÃ¼tzungsberechnung gemÃ¤ss § 251 lit. b PBG herangezogen (RB 1996 Nr. 81 = BEZ 1996 Nr. 12, vgl. Fritzsche/BÃ¶sch, S. 12-60). § 30 Abs. 2 ABV lehnt sich an dieses VerstÃ¤ndnis des Vergleichsprojekts an. Was als kubisches Vergleichsprojekt den Vorschriften entspricht, ist grundsÃ¤tzlich anhand der geltenden Bau- und Zonenordnung zu prÃ¼fen. Das bedeutet ein regelkonformes Bauen nach den primÃ¤ren Bauvorschriften wie Bestimmungen Ã¼ber die AbstÃ¤nde, die Geschosszahl, den Grenzbau, das Zusammenbauen, die GebÃ¤udelÃ¤nge und die GebÃ¤udebreite (vgl. § 251 lit. b PBG). Da es sich beim Vergleichsprojekt lediglich um eine kubische und damit hypothetische LÃ¶sung und nicht um ein konkretes AusfÃ¼hrungsprojekt handelt, dÃ¼rfen dafÃ¼r keine mÃ¶glichen und teilweise im behÃ¶rdlichen Ermessen liegenden Ausnahmebewilligungen be­ansprucht werden. Gleichzeitig mÃ¼ssen aber umgekehrt auch keine besonderen gestalterischen RÃ¼cksichten auf umliegende Ãberbauungen oder Schutzobjekte genommen werden (vgl. RB 1985 Nr. 110; Herbert Lang, Hochhaus und Baurecht, ZÃ¼rich 1977, S. 447 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.6 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.6.1 </span></b><span>Entgegen der Auffassung der Nachbarn lÃ¤sst sich weder aus dem Wortlaut noch aus der Systematik von § 284 PBG und § 30 ABV ableiten, dass ein Gestaltungsplan die Abmessungen des Vergleichsprojekts gemÃ¤ss § 30 Abs. 2 ABV nicht selbstÃ¤ndig definieren dÃ¼rfte. Der Umstand, dass § 284 Abs. 4 PBG anders als § 284 Abs. 3 PBG keinen Vorbehalt zugunsten der Bestimmungen Ã¼ber ArealÃ¼berbauungen, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤ne enthÃ¤lt, hat nicht die Bedeutung eines qualifizierten Schweigens. Nach Abs. 3 der Bestimmung soll nÃ¤mlich die zulÃ¤ssige AusnÃ¼tzung mit der AusnÃ¼tzung einer gewÃ¶hnlichen Ãberbauung verglichen werden, sodass fÃ¼r die ErlÃ¤uterung des Begriffs "gewÃ¶hnliche Ãberbauung" notwendigerweise auch der Stellenwert der Bestimmungen Ã¼ber ArealÃ¼berbauungen, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤ne zu bestimmen war. Anders verhÃ¤lt es sich jedoch bei Abs. 4 der Bestimmung, da hier das Gesetz selber noch keinen Vergleich zwischen dem Schattenwurf des Hochhauses und demjenigen einer gewÃ¶hnlichen Ãberbauung bzw. eines Vergleichsprojekts verlangt, sondern nur allgemein eine wesentliche BeeintrÃ¤chtigung der Nachbarschaft durch Schattenwurf verbietet. Dementsprechend fehlt hier auch das Verbot einer Ausnahme, das wiederum erst eine Gegenausnahme betreffend ArealÃ¼berbauung, Sonderbauvorschriften und GestaltungsplÃ¤nen zulÃ¤sst.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nicht gefolgt werden kann den Nachbarn auch insofern, als sie geltend machen, nach dem Zweck von § 284 PBG kÃ¶nne § 30 Abs. 2 ABV allein auf die regulÃ¤re Bau- und Zonenordnung verweisen. Mit der Zulassung einer eigenen Definition des Vergleichsprojekts im Gestaltungsplan werden die Anforderungen von § 284 Abs. 4 PBG und § 30 Abs. 2 ABV nicht unterlaufen. Da die Definition des Vergleichsprojekts als Ãnderung der Bau- und Zonenordnung einer materiellen raumplanungsrechtlichen Kontrolle unterliegt (siehe dazu die nachfolgende ErwÃ¤gung), ist die angemessene BerÃ¼cksichtigung der im Einzelfall bestehenden baulichen Umgebung in gleichem Masse gewÃ¤hrleistet, wie wenn die Ãnderung der Bau- und Zonenordnung ohne Gestaltungsplan vollzogen wÃ¼rde. Insofern ist keineswegs zu befÃ¼rchten, dass das massgebende Vergleichsprojekt in allen FÃ¤llen auf die kantonal zulÃ¤ssige maximale GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m definiert werden dÃ¼rfte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auf einen Beizug der Materialien zu § 30 ABV ist zu verzichten. Selbst wenn sich nachweisen lassen sollte, dass beim Erlass dieser Bestimmung vor bald 30 Jahren ein Verweis auf die regulÃ¤re Bau- und Zonenordnung gemeint war, wÃ¼rde dies im Lichte einer GesamtwÃ¼rdigung der massgeblichen Auslegungselemente aus heutiger Sicht nichts daran Ã¤ndern, dass ein Gestaltungsplan unter bestimmten Voraussetzungen ein Vergleichsprojekt </span><span>auf bestimmte Masse definieren darf. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.6.2 </span></b><span>ZulÃ¤ssig ist dies unter zwei alternativen Voraussetzungen. Entweder entspricht die Definition des Vergleichsprojekts der nach der geltenden Bau- und Zonenordnung zulÃ¤ssigen Bauweise. Dann kann ein Konflikt zwischen den beiden Vergleichsprojekten von vornherein ausgeschlossen werden; der Gestaltungsplan Ã¼bernimmt die bis anhin bestehende Ordnung. Im anderen Fall weicht die Definition gemÃ¤ss Gestaltungsplan von der bisher zulÃ¤ssigen Bauweise ab. Damit nimmt der Gestaltungsplan inhaltlich eine Ãnderung der Bau- und Zonenordnung vor, welche wie jede Ãn­derung der Nutzungsplanung daraufhin zu Ã¼berprÃ¼fen ist, ob sie der Ã¼bergeordneten Planung und den GrundsÃ¤tzen und Zielen der Raumplanung entspricht. Werden diese Voraus­setzungen erfÃ¼llt, so ist kein Grund ersichtlich, weshalb die Definition des Vergleichsprojekts als teilweise Ãnderung der Bau- und Zonenordnung nicht zulÃ¤ssig sein sollte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Soweit Art. 9 Abs. 2 GPV eine GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m sowie eine FirsthÃ¶he von 7 m zulÃ¤sst, weicht diese Definition nicht von der im Zeitpunkt des Gestaltungsplanerlasses und des Rekursentscheids geltenden Bau- und Zonenordnung ab. Die damals massgebende BD-BZO liess 7 Vollgeschosse und 25 m GebÃ¤udehÃ¶he zu; die zulÃ¤ssige FirsthÃ¶he von 7 m ergibt sich aus § 281 Abs. 1 lit. b PBG. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Etwas anders sieht die Lage nun aber aus, nachdem zwischenzeitlich die BZO 1992/1999 auf den 15. Mai 2004 in Kraft gesetzt wurde. Diese Ordnung lÃ¤sst in der Z5 nur eine GebÃ¤udehÃ¶he von 19 m zu, beinhaltet aber auch Sonderbauvorschriften, welche im Bereich des Stadions 7 Vollgeschosse und 25 m GebÃ¤udehÃ¶he gestatten. Das Bauen nach diesen Sonderbauvorschriften kann allerdings nicht als eine "der Bau- und Zonenordnung entsprechende Ãberbauung" im Sinne von § 30 Abs. 2 ABV angesehen werden, da dafÃ¼r bestimmte projektbezogene QualitÃ¤ten hinsichtlich Einordnung, Gestaltung, Erschliessung, Ausstattung und AusrÃ¼stung vorausgesetzt werden (§ 80 Abs. 1 PBG; dazu RB 1985 Nr. 82 = ZBl 87/1986, S. 141 = BEZ 1986 Nr. 2). Die BerÃ¼cksichtigung einer derartigen projektbezogenen VergÃ¼nstigung widersprÃ¤che in gleicher Weise wie die Beanspruchung einer Ausnahmebewilligung dem Wesen des kubischen Vergleichsprojekts. Der durch die MehrhÃ¶he verlÃ¤ngerte Schattenwurf wird bei einem AusfÃ¼hrungsprojekt nach den Sonderbauvorschriften durch die gestalterische Mehrleistung in gewisser Weise kompensiert. DemgegenÃ¼ber findet eine Ã¤hnliche Kompensation beim Hochhaus nicht zwingend statt, da dieses nach § 284 Abs. 1 PBG in ortsbaulicher Hinsicht nicht einmal Gewinn bringend sein muss, wenn dessen HÃ¶he durch die Art und Zweckbestimmung des GebÃ¤udes bedingt ist. Das Vergleichsprojekt dÃ¼rfte sich im Ãbrigen auch nicht an den Vorschriften einer ArealÃ¼berbauung orientieren. Auch eine solche ist nur unter erhÃ¶hten gestalterischen Anforderungen zulÃ¤ssig (§ 71 PBG) und kann daher nicht massgebende Grundlage einer rein kubischen LÃ¶sung bilden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Obwohl demnach die Definition des Vergleichsprojekts im Gestaltungsplan tatsÃ¤chlich von der BZO 1992/1999 abweicht, fÃ¼hrt dieser Umstand nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten noch keineswegs zum Schluss, Art. 9 Abs. 2 der Gestaltungsplanvorschriften sei rechtswidrig. Vielmehr ist nun die Massdefinition des Vergleichsprojekts darauf hin zu Ã¼berprÃ¼fen, ob sie als generelle Nutzungsordnung rechtmÃ¤ssig wÃ¤re. Die Nachbarn bringen keine Ã¼berzeugenden GrÃ¼nde vor, weshalb dies nicht der Fall sein sollte. Sie machen unter dem Titel einer verfassungskonformen Auslegung von § 30 Abs. 2 ABV geltend, fÃ¼r den vorgesehenen "Beschattungseingriff" fehle eine genÃ¼gende gesetzliche Grundlage. Dies trifft wie zuvor dargelegt nicht zu, weil § 30 Abs. 2 ABV eine weiter reichende Bedeutung zukommt, als dies die Nachbarn wahrhaben wollen. Die Dimensionierung des Vergleichsprojekts in Art. 9 Abs. 2 GPV dient offensichtlich dazu, dem Stadionprojekt mehr HÃ¶he zuzugestehen. An dieser Regelung besteht zunÃ¤chst ein Ã¶ffentliches Interesse, das sich mit jenem am Projekt deckt (dazu vorne E. 4.8.2). DarÃ¼ber hinaus ist festzuhalten, dass die Lage Ã¼ber einem wichtigen Grundwasserstrom die MÃ¶glichkeit beschrÃ¤nkt, unterirdisch zu bauen, was eine sachliche Rechtfertigung fÃ¼r die im Projekt vorgesehene GebÃ¤udehÃ¶he darstellt. Schliesslich machen die Nachbarn zu Unrecht geltend, die angefochtene Regelung sei fÃ¼r sie unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Einerseits vermag die von den Nachbarn dargelegte SchattenlÃ¤nge keineswegs schlÃ¼ssig zu zeigen, inwiefern die zulÃ¤ssige Beschattung unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein sollte, andererseits ist auch ganz grundsÃ¤tzlich nicht ersichtlich, inwiefern die neuerliche Zulassung einer GebÃ¤udehÃ¶he von 25 m, wie sie bereits frÃ¼her unter der BD-BZO galt, der Ã¼bergeordneten Planung oder den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung widersprechen sollte. Das Areal liegt gemÃ¤ss dem kantonalen Siedlungsplan 1995 in einem Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung, welches die Ausscheidung von Mischzonen hoher Dichte verlangt. Damit ist dem Vorwurf der UnverhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der Boden entzogen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Antrag auf Ãnderung von Art. 9 Abs. 2 GPV erweist sich insoweit als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.7 </span></b><span>Im Parallelverfahren VB.2004.00193 (www.vgrzh.ch) hat das Verwaltungsgericht am 9. Juni 2004 allerdings erkannt, dass Art. 9 Abs. 2 GPV bei der Definition des Vergleichsprojekts insofern dem kantonalen Recht widerspricht, als er nicht auf die effektive GebÃ¤udehÃ¶he abstellt, sondern eine bestimmte HÃ¶henkote fÃ¼r massgeblich erklÃ¤rt. Es hat deshalb Dispositiv-Ziff. I des Regierungsratsbeschlusses Nr. 582/2004 vom 21. April 2004 aufgehoben und Art. 9 Abs. 2 GPV insofern ergÃ¤nzt, als es bei der Definition des Vergleichsprojekts die massgebende GebÃ¤udehÃ¶he zusÃ¤tzlich zur KotenbeschrÃ¤nkung von 425.4 m Ã¼. M. auf maximal 25 m und die massgebende FirsthÃ¶he zusÃ¤tzlich zur KotenbeschrÃ¤nkung von 432.4 m Ã¼. M auf maximal 7 m jeweils ab gewachsenem Boden begrenzte. Diese Ãnderung bleibt selbstredend auch im vorliegenden Verfahren zu beachten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>UnabhÃ¤ngig vom Ausgang des vorliegenden Verfahrens beantragen die Nachbarn, in Aufhebung von Dispositiv-Ziff. III des angefochtenen Entscheids sei die StaatsgebÃ¼hr auf hÃ¶chstens Fr. 8'000.- herabzusetzen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht wird hierÃ¼ber in einem separaten Verfahren, gemeinsam mit der Beschwerde der Stiftung Q (VB.2004.00238) entscheiden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>8. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit ergibt sich Folgendes: In teilweiser Gutheissung der Beschwerde der Y AG und der Stadt ZÃ¼rich ist der angefochtene Entscheid aufzuheben, insofern er die Ausscheidung von ParkplÃ¤tzen fÃ¼r BeschÃ¤ftigte und der 334 VeranstaltungsparkplÃ¤tze verlangt hat. Hingegen ist ihr Antrag unbegrÃ¼ndet, die Fahrtenzahl gemÃ¤ss Gestaltungsplan zu bestÃ¤tigen; insofern ist ihre Beschwerde abzuweisen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Von den AntrÃ¤gen der Nachbarn erweist sich nur jener als teilweise begrÃ¼ndet, der auf die Herabsetzung der Fahrtenlimiten gerichtet ist. Die Beschwerde der Nachbarn ist daher im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gutzuheissen und der angefochtene Entscheid hinsichtlich der zulÃ¤ssigen Fahrtenzahlen aufzuheben. Im Ãbrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Die Angelegenheit ist zur Ãberarbeitung von Art. 14 GPV im Sinne der ErwÃ¤gungen an die Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Entsprechend diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten wie folgt zu verlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG): zu je 2/72 den BeschwerdefÃ¼hrenden I.1 bis I.13 und I.16 bis I.18 sowie zu je 1/72 den BeschwerdefÃ¼hrenden I.14.1, I.14.2, I.15.1, I.15.2 (insgesamt 36/72 = 1/2), unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r 1/2 des ganzen Betrags; zu je 1/6 den BeschwerdefÃ¼hrerinnen II.1 und II.2 (insgesamt 1/3), unter solidarischer Haftung einer jeden fÃ¼r 1/3 des gesamten Betrags; zu 1/6 dem Beschwerdegegner II.2. Die ParteientschÃ¤digungen fÃ¼r das Verfahren vor Verwaltungsgericht sind wettzuschlagen (§ 17 Abs. 2 und 3 VRG). Zudem ist Dispositiv-Ziff. IV des RRB Nr. 576/2004 insofern aufzuheben, als die Beschwerdegegnerschaft II.1 zur Bezahlung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'200.- an die BeschwerdefÃ¼hrerin II.1 verpflichtet wurde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>Die Verfahren VB.2004.00234 und VB.2004.00235 werden vereinigt;</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziff. II des Regierungsratsbeschlusses Nr. 576/2004 vom 21. April 2004 wird aufgehoben, insofern damit die Ausscheidung von ParkplÃ¤tzen fÃ¼r BeschÃ¤ftigte und der 334 VeranstaltungsparkplÃ¤tze verlangt wird und soweit jÃ¤hrlich 2.7 bis 2.2 Mio. Fahrten fÃ¼r zulÃ¤ssig erklÃ¤rt werden. Die Angelegenheit wird zur Ãberarbeitung von Art. 14 GPV im Sinne der ErwÃ¤gungen (insbesondere zur Festsetzung einer verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung im Rahmen von 2.17 bis 1.3 Mio. Fahrten pro Jahr) an die Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckgewiesen. Im Ãbrigen â unter Vorbehalt der ErgÃ¤nzung von Art. 9 Abs. 2 GPV betreffend Schattenwurf â werden die Beschwerden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Ãber die Festsetzung und Verlegung der Rekurskosten (vgl. Dispositiv-Ziff. III des RRB Nr. 576/2004) wird separat im Verfahren VB.2004.00238 (Beschwerde der Stiftung Q) entschieden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Dispositiv-Ziff. IV des RRB Nr. 576/2004 wird insofern aufgehoben, als die Beschwerdegegnerschaft II.1 zur Bezahlung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'200.- an die BeschwerdefÃ¼hrerin II.1 verpflichtet wurde.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 20'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 20'120.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden I.1 bis I.13 und I.16 bis I.18 zu je 2/72, den BeschwerdefÃ¼hrenden I.14.1, I.14.2, I.15.1, I.15.2 zu je 1/72 (insgesamt 36/72 = 1/2), unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r 1/2 des ganzen Betrags, und den BeschwerdefÃ¼hrerinnen II.1 und II.2 zu je 1/6 (insgesamt 1/3), unter solidarischer Haftung einer jeden fÃ¼r 1/3 des gesamten Betrags, und dem Beschwerdegegner II.2 zu 1/6 auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung des begrÃ¼ndeten Entscheids an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>8. â¦</span></p> <p class="MsoNormal"><i><span>Eine Minderheit des Gerichts hat folgenden Entscheid beantragt:</span></i></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>"Die Beschwerde VB.2004.00234 (Nachbarn) wird teilweise (bezÃ¼glich ErgÃ¤nzung von Art. 9 Abs. 2 GPV betreffend Schattenwurf) gutgeheissen und im Ãbrigen abgewiesen. Die Beschwerde VB.2004.00235 (Y AG und Stadt ZÃ¼rich) wird teilweise gutgeheissen, nÃ¤mlich bezÃ¼glich des Antrags, den Rekursentscheid des Regierungsrats insoweit aufzuheben, als darin die Ausscheidung von ParkplÃ¤tzen fÃ¼r BeschÃ¤ftigte und von 334 ParkplÃ¤tzen fÃ¼r Veranstaltungen verlangt wird. Abgewiesen wird ihre Beschwerde bezÃ¼glich des Antrags, die Fahrtenlimiten gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 4 GPV zu bestÃ¤tigen. Demnach wird <i>Disp. Ziff. II des Rekursentscheids</i> insoweit bestÃ¤tigt, als damit in Verbindung mit den dortigen ErwÃ¤gungen 13d/aa, bb und cc Fahrtenlimiten von 2.7 Mio. fÃ¼r die 1. Stufe, von 2.544 Mio. fÃ¼r die 2. Stufe, von 2.385 Mio. fÃ¼r die 3. Stufe und 2.2 Mio. fÃ¼r die 4. Stufe festgesetzt worden sind. Art. 14 GPV wird im Ãbrigen (nÃ¤mlich bezÃ¼glich Abs. 1, 2, 3, 5, 6 und 7) bestÃ¤tigt."</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Gerichtsminderheit stimmt den meisten ErwÃ¤gungen der Mehrheit zu. Ihre Beurteilung weicht in folgenden Aspekten von jener der Mehrheit ab:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>1.</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span>Hinsichtlich der Ermittlung der Fahrtenzahlen kommt der Frage, mit welchen spezifischen Verkehrspotenzialen (SVP) bei den einzelnen Nutzungen gerechnet wird, in quantitativer Hinsicht und damit fÃ¼r den zu treffenden Entscheid Ã¼berhaupt eine zentrale Bedeutung zu. Die Mehrheit kommt in E. 4.7.5 zum Schluss, diesbezÃ¼glich sei auf die Zahlen gemÃ¤ss Bericht UGZ und nicht auf jene gemÃ¤ss UVB abzustellen. Zweifellos ist es nicht rechtsverletzend auf die Zahlen gemÃ¤ss Bericht UGZ abzustellen. Dies ist aber nicht zwingend; es lÃ¤sst sich auch der Standpunkt vertreten, mit der Verwendung der SVP-Zahlen gemÃ¤ss UVB habe sich die TrÃ¤gerschaft des privaten Gestaltungsplans (einerseits Y AG und Stadt ZÃ¼rich als direkte TrÃ¤gerschaft, anderseits die Stadt ZÃ¼rich als Genehmigungs­instanz) im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens gehalten. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die SVP gemÃ¤ss UVB knÃ¼pfen an das Fahrtenmodell Sihlcity an. Damit lÃ¤sst sich fÃ¼r die Verwendung dieser Zahlen ein sachlicher Grund anfÃ¼hren, was fÃ¼r eine rechtskonforme ErmessensbetÃ¤tigung spricht. Die UGZ hat in ihrem Bericht nicht nÃ¤her dargelegt, weshalb sie von den im UVB verwendeten SVP-Werten abgewichen ist. Dass das Projekt Sihlcity mit dem hier streitbetroffenen Projekt Stadion nicht vergleichbar sei, wird auch von den Nachbarn nicht geltend gemacht. Im Rekurs vom 10. Oktober 2003 haben sie das Fahrtenmodell als unzulÃ¤ssige Methode gerÃ¼gt, ohne indessen eventualiter in substanziierter Form ein auf den SVP-Zahlen des Berichts UGZ beruhendes Fahrtenmodell geltend zu machen. Der Regierungsrat hat bei der Ermittlung des von ihm als massgeblich erachteten durchschnittlichen SVP von 12.5 fÃ¼r BesucherparkplÃ¤tze (Rekursentscheid E. 13d/cc S. 27) offenbar auf die SVP-Zahlen gemÃ¤ss UVB abgestellt. Zu diesem Ergebnis gelangt man, wenn man ausgehend von der vom Regierungsrat in diesem Zusammenhang zitierten Tabelle 2 (Bericht UGZ, S. 8) die maximalen ParkplÃ¤tze fÃ¼r Mantel- und permanente Kernnutzungen von insgesamt 816 bezÃ¼glich der einzelnen Nutzungen BÃ¼ro, Restaurant, Laden, Hotel, Freizeit und Konferenz prozentual gewichtet und diese Faktoren mit den SVP gemÃ¤ss UVB Anhang 3-5 von 4,8, 18, 18, 4,8, 18 und 9 multipliziert, was zu einem Durchschnittsfaktor von knapp 12.5 fÃ¼hrt. Im Ãbrigen rechtfertigt sich nach Auffassung der Gerichtsminderheit eine Verwendung der SVP gemÃ¤ss UVB (Anhang 3-5) selbst dann, wenn der Regierungsrat bei seiner Durchschnittsberechnung von 12.5 nicht von diesen Zahlen ausgegangen wÃ¤re. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Werden ausgehend von der Tabelle 2 in der MehrheitsbegrÃ¼ndung (E. 4.7.5) bei den Kunden/Be­suc­her-ParkplÃ¤tzen anstelle der SVP gemÃ¤ss Bericht UGZ die SVP gemÃ¤ss UVB eingesetzt, ergibt sich ein <i>korrigiertes</i> <i>Fahrtentotal einschliesslich Anlassverkehr sowie Park &amp; Ride von 2.86 â 3.07 Mio. pro Jahr</i> gemÃ¤ss folgender Berechnung: </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Tabelle 2: Hochgerechnetes Verkehrsaufkommen der StadionÃ¼berbauung, ausgehend von der hÃ¶chstens zulÃ¤ssigen Parkplatzzahl</span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Nutzungen</span></p> </td> <td colspan="4" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Kunden-/Besucher-PP</span></p> </td> <td colspan="5" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>BeschÃ¤ftigten-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Pflicht-PP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Freiwillige PP</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>SVP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Fahrten pro Tag</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Total pro Tag</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>BÃ¼ros</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>38</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>58</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>4.8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>460</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>62</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>155</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>615</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>24</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>972</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>10</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>25</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>997</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>LÃ¤den </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>70</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>55</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2'250</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>24</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>60</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2'310</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Hotel</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>32</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>25</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>4.8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>274</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>11</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>28</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>302</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Freizeit</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>41</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>31</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>10/18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>720/1'296</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>35</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>755/1'331</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>Mantel total</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>211</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>193</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>4'676/5'252</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>121</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>0</span></i></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>303</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>4'979/5'555</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Konferenz/ Lounges</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>90</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>70</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>1'440</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>75</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>1'515</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Restaurants</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>20</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>630</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>0</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>2.5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>645</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>Total perm. Kernnutz.</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>110</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>85</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>2'070</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>36</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>0</span></i></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span> </span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>90</span></i></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><i><span>2'160</span></i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>Gesamt-total</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>321</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>278</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>6'746/7'322</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>157</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>0</span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>393</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>7'139/7'715</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="11" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="8" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Gesamttotal auf 365 Tage hochgerechnet</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>ca. 2.61 - 2.82 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="8" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Anlassverkehr gemÃ¤ss UVB (60 Tage)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>ca. 0.15 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="8" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>Park &amp; Ride (100 PP)</span></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="MsoNormal"><span>ca. 0.10 Mio. Fahrten</span></p> </td> </tr> <tr> <td colspan="8" valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>Total Fahrten pro Jahr</span></b></p> </td> <td colspan="3" valign="top"> <p class="MsoNormal"><b><span>2.86 â 3.07 Mio. Fahrten</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Vermindert um den (praktisch gleich bleibenden) Korrekturfaktor von 0.15 Mio. gemÃ¤ss MehrheitsbegrÃ¼ndung (E. 4.7.6) ergibt sich ein <i>Fahrtentotal von 2.71 â 2.92</i>. Dabei scheint diese zusÃ¤tzliche Korrektur von 0.15 Mio. im Hinblick auf den den Vorinstanzen zuzugestehenden Ermessensspielraum ohnehin nicht zwingend geboten. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>2.</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span>Weil die vorstehende Berechnung der maximal zulÃ¤ssigen Fahrten (wie auch jene gemÃ¤ss MehrheitsbegrÃ¼ndung) hinsichtlich der vorausgehenden Ermittlung der zulÃ¤ssigen ParkplÃ¤tze auf einer Begrenzung der ParkplÃ¤tze gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 2 PPV beruht, enthÃ¤lt sie insoweit bereits eine verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung (so auch MehrheitsbegrÃ¼ndung, E. 4.7.1). Hinsichtlich der Frage, wie weit die Emissionsbegrenzungen darÃ¼ber hinaus zusÃ¤tzlich zu verschÃ¤rfen sind, besteht ein bedeutender Ermessensspielraum, dessen untere Grenze bei der Zahl der Fahrten liegt, die sich aufgrund der ermittelten PflichtparkplÃ¤tze ergibt (so auch MehrheitsbegrÃ¼ndung, E. 4.8).</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Es ist offensichtlich, dass am Bau des umstrittenen Stadions aus verschiedenen GrÃ¼nden ‑ namentlich sportlicher und wirtschaftlicher Natur sowie solchen des Ansehens der Stadt ZÃ¼rich im nationalen und internationalen Umfeld â ein grosses Ã¶ffentliches Interesse besteht. Dieses Ã¶ffentliche Interesse rechtfertigt zwar nicht den Verzicht auf verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen, weil das Umweltschutzgesetz diesbezÃ¼glich bei den Luftschadstoffemittenten keine Erleichterungen bzw. Ausnahmen vorsieht; es gestattet es hingegen, beim Umfang der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzung gewisse Konzessionen zu machen (vgl. MehrheitsbegrÃ¼ndung, E. 4.8.2). Das gewichtige Ã¶ffentliche Interesse rechtfertigt es nach Auffassung der Gerichtsminderheit, bei der AusÃ¼bung des diesbezÃ¼glichen Ermessens eher an den oberen Rand zu gehen. Dem steht weder der Grundsatz der Rechtsgleichheit noch der Umstand entgegen, dass das Vorhaben ein Ã¼berdurchschnittlicher Emittent ist. Beide Elemente werden durch das grosse Ã¶ffentliche Interesse am Vorhaben aufgewogen. BezÃ¼glich des Gesichtspunktes der Rechtsgleichheit weist zudem die Stadt ZÃ¼rich (Beschwerdeantwort Ziff. 24) darauf hin, dass die von den beschwerdefÃ¼hrenden Nachbarn angefÃ¼hrten anderen Projekte nicht von vornherein mit dem streitbetroffenen Vorhaben vergleichbar sind.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>3.</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span>Wenn der Regierungsrat die Fahrtenlimite fÃ¼r die erste Stufe (Art. 14 Abs. 4 lit. a/aa und lit. b/aa GPV) auf 2.7 Mio. festgesetzt hat, liegt dies erheblich unter der sich aus der vorstehenden Berechnung ergebenden Limite von 3.07 bzw. 2.92 Mio. Die Differenz von 0.37 bzw. 0.22 Mio. kann als zusÃ¤tzliche verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung im Sinn der MehrheitsbegrÃ¼ndung (E. 4.6.1 ff.) gewÃ¼rdigt werden. Die Differenz hÃ¤lt sich in einem Rahmen, welche der TrÃ¤gerschaft des Gestaltungsplans (und auch dem Regierungsrat als Rekursinstanz) bei der Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen als Ermessensspielraum zuzugestehen ist. Bei dieser Sach- und Rechtslage ist der Rekursentscheid auch bezÃ¼glich der Fahrtenlimiten fÃ¼r die weiteren Stufen 2 bis 4 zu bestÃ¤tigen, nÃ¤mlich der vom Regierungsrat festgesetzten Limiten von 2.544 Mio. fÃ¼r die zweite Stufe, von 2.385 Mio. fÃ¼r die dritte Stufe und von 2.2 Mio. fÃ¼r die vierte Stufe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>