<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2024.00092</span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Curiger<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Dezember 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Holbeinstrasse 34, Postfach, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1983, schloss im August 2002 die Lehre zur Dentalassistentin (Urk. 7/33/3) und im August 2012 die Lehre zur Detailhandels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachfrau EFZ Beratung/Bäckerei/Konditorei/Confiserie ab (Urk. 7/33/2), wobei sie in diesen Berufen danach jeweils auch einige Jahre tätig war (Urk. 7/64/5 und Urk. 7/64/13-15). Vom 24. September 2018 bis 25. Juni 2021 absolvierte die Versicherte das Studium der Lerntherapie beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungsbestätigung vom 10. Dezember 2021, Urk. 7/33/1), wobei sie vom 1. September 2020 bis 31. Dezember 2021 stundenweise für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Lerncoach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/64/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.) und vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 als Pädagogische Mitarbeiterin in einem Pensum von 32 % bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt war (Urk. 7/64/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach erfolgter Früherfassung (Urk. 7/23) und einem am 6. September 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gespräch (Urk. 7/29) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich die Versicherte am 13. September 2022 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine seit einigen Monaten fehlende volle Belastbarkeit des linken Fusses bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 7/34). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Oktober 2022 teilte die IV-Stelle mit, sie übernehme die Kosten für die Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes durch eine «Arbeitsvermittlung direkt» vom 11. Oktober 2022 bis 10. Juni 2023, wobei die Versicherte durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreut werde (Urk. 7/41). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 16. Mai 2023 wurde die «Arbeitsvermittlung direkt» abgeschlossen (Urk. 7/77), da die Versicherte per 1. Mai 2023 eine Stelle als Arztsekretärin in einem 80 %-Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik antreten konnte (Urk. 7/75). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Juni 2023 (Eingangsdatum) erneut zum Leistungsbezug an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeldet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/79)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, teilte sie im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmen eines Telefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprächs mit, dass ihr die Stelle als Arztsekretärin während der Probezeit gekündigt worden war (Urk. 7/80). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge reichte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere (medizinische) Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/81 ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwand gegen den Vorbescheid vom 16. Mai 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/94)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, woraufhin die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verfügung vom 21. Juni 2023 einen Anspruch der Versicherten auf eine Umschulung sowie eine Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/96). Letztere Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Stelle nach entsprechender Intervention durch den Rechtsvertreter der Versicherten (Urk. 7/100) am 4. Juli 2023 wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/102) und führte am 12. September 2023 ein Gespräch mit der Versicherten durch (Urk. 7/106 und Urk. 7/135/6 f.). Mit Vorbescheid vom 20. September 2023 stellte sie der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/109), wogegen die Versicherte Einwand erheben liess (Urk. 7/111-115). Nachdem die IV-Stelle weitere Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der behandelnden Ärzte eingeholt (Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/121-124 und Urk. 7/129) und das Dossier ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst vorgelegt hatte (Urk. 71/133/2 f. und Urk. 7/135/8), verfügte sie am 4. Januar 2024 wie vorbeschieden (Urk. 7/134 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte am 7. Februar 2024 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 4. Januar 2024 aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten, insbesondere Integrationsmassnahmen, beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen und eine Rente. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 18. März 2024 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 21. März 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis darauf, dass das Gericht die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels nicht als erforderlich erachte, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern, zur Kenntnis gebracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aliditätsgrad unter 50 % gelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestufte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozentuale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anteile (Abs. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Massnahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beratung und Begleitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Art (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte sei vom 11. Oktober 2022 bis 10. Juni 2023 mittels eines Assessments (Erarbeiten eines Stellenprofils, welches die gesundheitliche Situation sowie passende Tätigkeiten beinhalte und berücksichtige) und in der Stellensuche durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterstützt worden. In dieser Zeit habe sie ein aktuelles Bewerbung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dossier erstellen können, mit welchem sie für die künftige Stellensuche mit dem RAV gut gerüstet sei. Per 1. Mai 2023 habe die Versicherte eine Stelle bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik in einem 80 %-Pensum angetreten, welche während der Probezeit durch den Arbeitgeber aus IV-fremden Gründen gekündigt worden sei. Die Versicherte habe Mobbing geltend gemacht, wohingegen seitens des Arbeitgebers Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bei der Einarbeitung (Arbeitsgeschwindigkeit/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffassungsgabe) vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht worden seien (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Ärztin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Handchirurgie, empfehle eine rein delegierende Tätigkeit, welche im gesamten 1. Arbeitsmarkt nicht als realistisch anzusehen sei. Mit dem bestehenden Bildungsrucksack sei die Versicherte ausreichend qualifiziert für eine Anstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer gesundheitsangepassten Tätigkeit, was sich auch bereits währen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Begleitung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt habe, als von diversen potenziellen Arbeitgebern Interesse an einer Anstellung gezeigt worden sei, welche die Versicherte jedoch ausgeschlagen habe (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem seien die letzten Anstellungen als Lerncoach oder pädagogische Mitarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin gesundheitsangepasst. Der Versicherten werde empfohlen, den Abschluss des Studiums als Lerntherapeutin nochmals aufzugreifen, um die Chancen in diesem Tätigkeitsbereich zu erhöhen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gebiet einer Lerntherapeutin eröffne verschiedene Tätigkeitsbereiche z.B. an Schulen, in Kliniken, bei kinder- und schulpsychologischen Diensten oder Gemeinden. Weitere Gebiete in der prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Ausübung könnten sein: integrative Schul- und Lernbegleitung als Inklusionsassistentin, in Schulsozialarbeit oder Hort, selbständig oder angestellt in einer Praxis für Lerntherapie, Logopädie, Ergotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motopädie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder in der Berufseinstiegsbegleitung. Auch eine Ausrichtung in Richtung Coaching könne ins Auge gefasst werden (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der bei der Psychologin eingeholte Bericht enthalte Diagnosen, welche nicht fachärztlich belegt seien. Zudem liege eine aktuelle Krankschreibung nicht vor, weshalb von einer vollen Arbeitsfähigkeit in den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten auszugehen sei. Dies gelte auch für andere, gesundheitsangepasste Tätigkeiten. Daran ändere der Bericht des Fussze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts, befänden sich unter den zuvor genannten Tätigkeitsfeldern als Lerntherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch solche, die vorwiegend sitzend stattfänden. Insgesamt bestünden keine gesundheitsbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Hindernisse, welche die begonnene Ausbildung als Lerntherapeutin behindern würden. Folglich sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine beruflichen Massnahmen angezeigt. Auch ein Anspruch auf eine Rente entfalle, weil die Versicherte bei erfolgreichem Abschluss zur Lerntherapeutin rentenausschliessend eingegliedert sei (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin habe es versäumt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Sachverhalt in psychiatrischer Hinsicht abzuklären (Urk. 1 S. 7). Es sei bei jeder psychischen Erkrankung ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen, was vorliegend unterblieben sei (Urk. 1 S. 11). Zudem habe sie – die Beschwerdeführerin – das Diplom zur Lern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutin gar nie erreicht und ein Abschluss dieser Ausbildung sei ihr aus psychiatrischer Sicht aufgrund der traumatischen Erlebnisse mit dem gewalttä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Kind mit einer schweren Diagnose aus dem autistischen Formenkreis, welches sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreuen müssen und welches ihr diverse Verletzungen zugefügt habe, nicht zumutbar. Die von der Beschwerdegegnerin vorgeschlagene Tätigkeit in einem Hort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr sodann aufgrund ihrer körperlichen Beschwerden offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich nicht zumutbar. Dasselbe gelte für den Tätigkeitsbereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motopädie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den in den Akten liegenden Arbeitsunfähigkeitszeugnissen wurde der Beschwerdeführerin durch die behandelnden Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Dezember 2021 bis 12. Juni 2022 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/32/1 ff.). In der Folge attestierte die behandelnde Hausärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 13. Juni bis 31. Juli 2022, vom 10. bis 16. August 2022 und vom 23. August bis 4. September 2022 (Urk. 7/32/6 ff.), sowie eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 5. September bis 26. Oktober 2022 (Urk. 7/32/10 sowie Urk. 7/38 f.), wobei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ärztliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeugnis vom 24. August 2022 ausführte, die Beschwerdeführerin könne aus medizinischen Gründen im Zeitraum vom 24. August bis 31. Oktober 2022 nur vorwiegend sitzende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ausführen. Stehen oder Gehen während maximal 3 Stunden pro Tag und das Heben von Lasten bis maximal 3 kg seien möglich (Urk. 7/32/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in ihrem Bericht vom 31. Mai 2023 über die am 25. Mai 2023 erfolgte Konsultation folgende Diagnose (Urk. 7/124/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach OSG-Distorsionstrauma links vom 28. April 2023</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">OSG-Distorsionstrauma links vom 13. Oktober 2022, 16. Dezember 2022, 30. Januar 2023 und 23. Februar 2023</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach lateraler Bandrekonstruktion nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Broström</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links vom 14. Februar 2022 Fuss links mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">postoperativem Sturz ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 10. März 2022</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">OSG-Instabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidivierenden OSG-Distorsionen (29. März 2021 und 29. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ber 2021)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin berichte von persistierenden Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">retromalleolär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> medial und lateral seit dem letzten OSG-Distorsionstrauma am 28. April 2023, nach welchem sie sich direkt auf dem Notfall vorgestellt habe. Zwischenzeitlich habe eine Beurteilung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Klinik mit MR-tomographischer Bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gebung stattgefunden. In diesem habe sich ein unspezifisches Ödem insbesondere im tiefen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bandanteil des Deltabandes im Sinne einer Zerrung desse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Rahmen des letzten Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">orsionsereignisses Ende April gezeigt. Eine Bandruptur könne ausgeschlossen werden. Die Beschwerdeführerin sei darüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgeklärt worden, dass dies mehrere Monate symptomatisch sein könne (Urk. 7/124/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 7. Juni 2023 nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnose eine chronisch-rezidivierende Tendovaginitis der Flexoren Langfinger und Handgelenk Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arm beidseits rechtsbetont (konstitutionell bedingt). Die Beschwerdeführerin berichte, dass die Beschwerden ursprünglich begonnen hätten, als sie in einer Bäckerei schwer manuell belastend habe arbeiten müssen. Sie habe schon diverse Therapien durchführen lassen, ohne anhaltenden Erfolg. Die Beschwerden träten selbst bei geringsten Belastungen wieder auf. Sie lokalisiere diese auf Höhe des Vorderarmes rechts palmar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne diese aber nicht genauer lokalisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unmittelbar am Handgelenk seien jedenfalls keine Schmerzen vorhanden. Zu den Befunden führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, es handle sich um eine äusser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grazile Patientin mit schlanken Vorderarmen. Die Muskulatur sei rechts ganz leicht kräftiger als links, insgesamt aber schwach. Es bestünden keine Bewegungslimitierungen und derzeit auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Rahmen der Beurteilung hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden würden gut zu einer chronisch rezidivierenden Tendovaginitis der Flexoren passen. Die einzig sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">volle Möglichkeit, die Beschwerden günstig zu beeinflussen, sei eine den Schmerzen angepasste Belastung, die ganz sicher limitiert gehalten werden müsse. In diesem Sinne sei eine Umschulung zwingend. Die Beschwerdeführerin sollte keine auch nur annähernd belastenden Tätigkeiten repetitiv durchführen müssen, wobei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gewichtslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgetestet werden müsse. In diesem Sinne sei eine rein delegierende Tätigkeit sicher zu bevorzugen (Urk. 7/81). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In manuell belastenden Tätigkeiten mit den Händen/Armen attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 7. Juni bis 31. Juli 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin könne auch nicht länger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tehen (maximal 2 Stunden) oder gehen (Urk. 7/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 14. Juni 2023 über die am 13. Juni 2023 erfolgte Konsultation führten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die Beschwerdeführerin berichte, am Wochenende starke Schmerzen am linken Fuss und dem OSG beim Laufen und bei Belastung bemerkt zu haben, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erinnerliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verletzung und Distorsion des linken Sprunggelenkes. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe am Freitag intensiv Physiothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie durchgeführt mit einer Behandlung am Morgen und Nachmittag. Als Befund nannten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein flüssiges Gangbild, einen problemlosen Zehen- und Fersenstand, eine physiologische Rückfussachse sowie eine regelrechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Varisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Zehenspitzstand. Das Integument des linken OSG sei intakt. Es zeige sich keine Schwellung, Rötung oder Überwärmung. Der laterale Bandapparat sei schmerzhaft und es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Talusvorschub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei regelrecht mit hartem Anschlag. Es zeige sich keine vermehrte laterale Aufklappbarkeit. Über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peronealsehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der Achillessehne bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem bestünden Schmerzen über dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fib</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulaköpfchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Rahmen der Beurteilung hielten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, es handle sich um einen aktivierten Fussschmerz ohne Trauma, der wahrscheinlich auf eine intensive physiothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutische Behandlung des linken Fusses zurückzuführen sei (Urk. 7/123).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 25. Juli 2023 über die gleichentags erfolgte Konsultation nannten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neben den bereits bekannten Diagnosen neu eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Avulsionsfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Endglied </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III Fuss rechts vom 16. Juli 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin berichte, sich das rechte OSG in den letzten zwei Monaten dreimal verdreht zu haben. Ausserdem sei es vor zehn Tagen zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Avulsions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Endglied </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III gekommen, weshalb sie seitdem Trekkingschuhe trage. Sie gehe regelmässig in die Physiotherapie und führe auch Wassertherapie durch. Sie sei passionierte Tänzerin und würde gerne wieder Tanzen gehen. Allerdings sei nach der Fussoperation links die Fussbeweglichkeit ihrer Meinung nach eingeschränkt, sodass das Tanzen schwierig sei. Rechts sei es trotz der gleichen Operation viel besser (Urk. 7/121/1). Als Befund nannten die Ärzte der Univer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein flüssiges Gangbild sowie eine physiologische Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fussachse mit regelrechter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Varisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zehenspitzstand. Das Integument des rechten Fusses sei intakt. Es zeige sich keine Schwellung oder Rötung, jedoch ein kleines Hämatom am Endglied </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III sowie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Metatarsale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III- und IV-Köpfchen. Zudem bestehe eine diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bereich des lateralen medialen Bandapparates. Das Integument des linken Fusses sei ebenfalls intakt und es bestünden keine Schwellung, Rötung oder Hämatome, jedoch eine diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bereich des lateralen sowie medialen Bandapparates. MR-tomographisch zeige sich sodann ein asymptomatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brevis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Split und eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peroneues</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> longus-Sehne beidseits. Die lateralen Bandrekonstruktionen seien vernarbt und intakt (Urk. 7/121/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 8. November 2023 über die am 7. November 2023 erfolgte Konsultation führten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (neue)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen an (Urk. 7/122/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende OSG Distorsionstraumata rechts mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach OSG Distorsionstrauma rechts am 28. Oktober 2023, Anfang Oktober 2023, am 20. September 2023 und Mitte August 2023</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach lateraler Bandrekonstruktion nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Broström</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> OSG rechts am 2. Oktober 2019 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronischer OSG-Instabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supinationstraumata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fuss rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende OSG Distorsionstraumata links, zuletzt am 3. November 2023 mit/bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (gemäss E. 3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin berichte, dass der Massschuh auf der rechten Seite gut passen würde. Links habe sie einen unzureichenden Fersenhalt, wobei es dort vor vier Tagen zu einer erneuten Distorsion gekommen sei. Ob diese in Supination oder Pronation erfolgt sei, sei nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anschliessend habe sie persistie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Beschwerden auf der Innenseite gehabt. Zu den Befunden hielten die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, am linken OSG zeige sich keine wesentliche Schwellung. Es bestehe aber eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über dem medialen Bandapparat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie über der proximalen Fibula. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peronealsehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Sehne seien kraftvoll. Im Mittelfuss bestünden keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weder im Röntgenbefund des linken Knies noch des linken OSG habe sich eine Fraktur gezeigt (Urk. 7/122/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Oktober 2023 nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, für den RAD Stellung und hielt fest, es bestehe kein Gesundheitsschaden, der die Beschwerdeführerin in der Tätigkeit als Pädagogische Mitarbeiterin einschränke. Ihr seien körperlich sehr leichte (5 bis max. 10 kg) wechselbelastende Tätigkeiten, inkl. jeglicher Bürotätigkeiten mit Sitzgelegenheit und ebenem Untergrund zumutbar. Zu vermeiden seien regelmässig erhöhte grob- und feinmotorische manuelle Anforderungen wie Präzisionsarbeiten oder kraftvolles Greifen/Halten/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stossen/Ziehen, repetitives ganztägiges Tastaturschreiben, dauerhaft stehende/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Tätigkeiten, häufiges Betreten unebener, abschüssiger Gelände/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leitern/Gerüste und Podeste sowie schlagende/stossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de/rüttelnde/vib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierende Krafteinflüsse (Urk. 7/133/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Dipl. Psychologin FH und Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, nannte in ihrem Bericht vom 13. Dezember 2023 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/129/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdachtsdiagnose: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Persönlichkeitsstörung mit depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und zwanghaften Anteilen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zudem führte sie als Anfangsdiagnosen 2022 eine Anpassun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie akzentuierte Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keitszüge, Sensibilität auf Elektrosmog (ICD-10 Z73.1), an (Urk. 7/129/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Arbeitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus, die Beschwerdeführerin habe diverse körperliche Beschwerden und traue sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine Arbeit im bisherigen Umfeld nicht mehr zu. Psychisch sei sie derzeit wenig belastbar, sie könne sich weniger gut konzentrieren, ermüde rasch und ihre Leistungsfähigkeit sei eingeschränkt. Sie benötige eine ihren körperlichen und psychischen Beschwerden angepasste Arbeitsstelle. Zudem sei von der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Komponente darauf zu achten, dass Überforderungssituationen möglichst vermieden würden, keine Stresssituationen entstünden und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin in einem gut strukturierten Umfeld arbeiten könne (Urk. 7/129/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist die Beschwerdeführerin der Auffassung, ihr psychischer Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand sei ungenügend abgeklärt worden (Urk. 1 S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hinzuweisen, dass im Sozialversicherungsverfahren zwar der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz gilt, wonach der Versicherungsträger oder das Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen haben (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c in Verbindung mit Art. 2 ATSG). Allerdings liegt es grundsätzlich im Ermessen des Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägers und im Beschwerdefall des Gerichts, darüber zu befinden, mit welchen Mitteln dies zu erfolgen hat. Im Rahmen der Verfahrensleitung besteht ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen. Was zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, ergibt sich aus der jeweiligen Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_721/2019 vom 27. Mai 2020 E. 3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend findet sich zum psychischen Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in den medizinischen Akten einzig der Bericht der behandelnden Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0) sowie als Verdachtsdiagnose eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit depressiven und zwanghaften Anteilen nannte (Urk. 7/129/1). Die behandelnde Psychologin führte aus, die bevorstehende Scheidung habe exis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzielle Ängste bei der Beschwerdeführerin ausgelöst. Ihre finanzielle Situation verbunden auch mit ihrer bereits seit längerem anhaltenden Erwerbslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit mit gescheiterten Arbeitsversuchen aber auch das Zurechtkommen als Single habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunftsängste und Besorgnis ausgelöst. Sie habe mit einer depressiven und ängstlichen Symptomatik auf die Trennung (2021) und Scheidung (2023) reagiert, sie schildere, bereits früher auf Konflikte mit körperlichen und psychischen Beschwerden reagiert zu haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/129/1-2). Die Beschwerdeführerin wirke nach wie vor sehr fragil. Sie sei rasch überfordert, reagiere auf zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Konflikte mit körperlichen und depressiven Beschwerden. Bereits geringe alltägliche Belastungen führten zu Anspan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuständen, welche zu selbstver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzendem Verhalten führten. Sie habe Ängste vor allem in Bezug auf weitere Verletzungen ihrer Füsse, traue sich kaum noch etwas zu tun (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/129/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2.2 Eine Verdachtsdiagnose ist von Vorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herein nicht geeignet, eine länger dauernde, relevante Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung zu belegen. Gemäss dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> scheinen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend psychosoziale Belastungsfaktoren für die psychischen Probleme der Beschwerdeführerin verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich; solche Faktoren sind nur beachtlich, wenn sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständigten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die psychosozialen Belastungsfaktoren bei der Beschwerdeführerin einen verselbständigten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden bewirkt haben, kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn aus einer rezidivierenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Störung, gegenwärtig leichte Episode, ergibt sich allein noch keine rentenbegründende Invalidität. Die Anerkennung einer anspruchsrelevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nachgewiesen sind, wobei es diesbezüglich hervorzuheben gilt, dass recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechungsgemäss grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich nur schwere psychische Störungen mit schweren Auswirkungen in wichtigen Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichen invalidisierend sein können (BGE 143 V 418 E. 5.2.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_303/2018 vom 30. August 2018 E. 4.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferenzen durch psychiatrische Komorbiditäten – die vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend gemäss dem Bericht der Psychotherapeutin nicht vorhanden sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes therapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauerhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Psychologin attestierte der Beschwerdeführerin denn auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benötige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine ihren körperlichen und psychischen Beschwerden angepasste Arbeitsstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei darauf zu achten sei, dass Überforderungssituationen möglichst vermieden wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, keine Stresssituationen entstünden und die Beschwerdeführerin in einem gut strukturierten Umfeld arbeiten könne (Urk. 7/129/1). Dabei stützte sie sich aber im Wesentlichen auf die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin, welche über Erschöpfung, Schlafstörungen, Angst vor Verletzungen, Gereiztheit und Angespanntheit geklagt habe (Urk. 7/129/2). Im Widerspruch dazu hielt die behandelnde Psychologin zu den objektiven Befunden fest, die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei im Kontaktverhalten freundlich, mitteilungsbereit und zugewandt, wach und bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Zudem sei die Auffas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung ungestört und es bestünden keine formalen Denkstörungen (Urk. 7/129/3). Mithin stellte sie in objektiver Hinsicht keine psychischen Auffälligkeiten fest.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend finden wöchentliche Therapiesitzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychoanalytische Psychotherapie unter Einbezug verhaltenstherapeutischer Elemente – statt, deren Ziel es sei, den Umgang mit Konflikten und Gefühlen zu verbessern, aber auch die Anpassung an die neue Lebenssituation. Die – nicht durch eine medizinische Fachperson begleitete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapie helfe der Beschwerdeführerin, ihren Alltag zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewältigen, sie arbeiteten an der Affektregulation, seien sich am Herantasten an den Zusammenhang zwischen zwischenmenschlichen Konflikten und körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Reaktionen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/129/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Annahme eines verselbständigten psychischen Leidens und einer anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründenden Invalidität aus psychiatrischen Gründen ist angesichts dieser Gegebenheiten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Grundlage entzogen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausschlaggebend für die Anmeldung bei der Invalidenversicherung waren denn auch somatische Beschwerden; ein psychisches Leiden machte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin damals nicht geltend (Urk. 7/34), was ebenfalls gegen Auswirkungen von psychischen Beschwerden auf die Erwerbsfähigkeit spricht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund liegt im Verzicht auf weitere Abklärungen in psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Hinsicht jedenfalls keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Beschwerdegegnerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des somatischen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diente der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen die aktengestützte Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Oktober 2023 (E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Grundlage für ihre Verfügung vom 4. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann auch einer Aktenbeurteilung voller Beweiswert zukommen, wenn ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteile des Bundesgerichts 9C_647/2020 vom 26. August 2021 E. 4.2 und 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4, je mit Hinweisen). Insbesondere in den Berichten der Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.2, 3.4, 3.5 und 3.6) sind die im Verlauf erhobenen Befunde ausführlich dokumentiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher als Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappara</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes über die konkret erforderliche fachärztliche Qualifikation verfügt, konnte sich anhand der ihm zur Verfügung gestellten Akten ein vollständiges Bild über die Anamnese, den Krankheitsverlauf sowie die gegenwärtige gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin machen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitens der Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgestellten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend unauffälligen Befunde berücksichtigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von der Beschwerdeführerin beklagten Fussbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und erachtete lediglich sehr leichte wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Tätigkeiten inklusive jeglicher Bürotätigkeiten mit Sitzgelegenheit als zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/133/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf diverse Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnisse (Urk. 7/111, Urk. 3/4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend macht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr seien lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegend sitzende Tätigkeiten zumutbar (Urk. 1 S. 4), kann ihr nicht gefolgt werden, zumal den entsprechenden Arztzeugnissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründung für die attestierte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit zu entnehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. In diesem Zusammenhang gilt es denn auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3b/cc). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obschon Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an den Vorderarmen weder Bewegungseinschränkungen noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> feststellen konnte (Urk. 7/81/1), berücksichtigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann auch die von der Beschwerdeführerin beklagten Handbeschwerden im Rahmen des Belastungsprofils umfassend, führte er diesbezüglich doch aus, dass regelmässig erhöhte grob- und feinmotorische manuelle Anforderungen wie Präzisionsarbeiten oder kraftvolles Greifen/Halten/Stossen/Ziehen sowie repetiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ves ganztä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iges Tastaturschreiben zu vermeiden seien (Urk. 7/133/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten sind der Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht (mindestens) sehr leichte wechselbelastende Tätigkeiten inklusive jeglicher Bürotätigkeiten mit Sitzgelegenheit zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich, dass die Versicherte vom 24. September 2018 bis 25. Juni 2021 das Studium der Lerntherapie beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolvierte, wobei sie gemäss Ausbildungsbestätigung die Ausbildung im Jahr 2022 mit Diplom hätte abschliessen sollen (Urk. 7/33/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu sei es gemäss Angaben der Beschwerdeführerin aber nicht gekommen, da sie sich die Tätigkeit nach einer schlechten Erfahrung in der Begleitung eines schwierigen Kindes nicht mehr habe vorstellen können (Urk. 7/135/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lerntherapeutinnen helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten oder leichten Lernbehinderungen, ihre Blockaden, Ängste, psychosomatischen Beschwerden, Konzentrations- und Motivationsprobleme zu überwinden und ihre Lernkompetenz zu verbessern. Zu Beginn der Therapie erfassen Lerntherapeutinnen in Gesprächen, durch Beobachtungen oder mit Tests vorhandene Ressourcen, Lernverhalten und Lernstand. Sie klären ab, was für ein Lerntyp jemand ist, welche Lernmotivation und Lernerfahrungen die Person mitbringt, wie sie ihr Lernen organisiert und über welche Problemlösungsstrate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gien sie verfügt. Zudem machen sie sich ein Bild zur emotionalen Entwicklung, psychischen Befindlichkeit, Sozialisation und Lebenssituation ihrer Klientinnen. Auf dieser Grundlage planen Lerntherapeutinnen das weitere Vorgehen. Gemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam mit den Klienten erstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie einen individuellen Förderplan und besprechen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Massnahmen. Bei Kindern werden auch die Eltern miteinbezogen. In der Therapie gestalten sie mit den Betroffenen stressfreie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und produktive Lernsitua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen. Sie helfen ihnen beispielsweise dabei, die Lernzeit sinnvoll zu planen, die Lernumgebung angemessen zu gestalten oder individuelle Lerntechniken zu finden. Vor allem aber arbeiten sie an der Persönlichkeit: Sie suchen zusammen mit ihren Klienten nach Wegen, um mit Erwartungsdruck, Konflikten, Prüfungs- oder Versagensängsten umzugehen und die eigenen Ressourcen erkennen und nutzen zu können. Lerntherapeutinnen arbeiten mehrheitlich in der eigenen Praxis oder in einer Praxisgemeinschaft, vereinzelt sind auch Anstellungen an Schulen, in Kliniken, bei kinder- und schulpsychologischen Diensten oder Gemeinden möglich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.berufsberatung.ch/dyn/show/1900?id=3879</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; zuletzt besucht am 3. Dezember 2024). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts des vorstehend ausgeführten Tätigkeitsprofils einer Lerntherapeutin handelt es sich dabei zweifellos um eine in körperlicher Hinsicht sehr leichte Tätigkeit, welcher überwiegend im Sitzen ausgeführt wird. Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin davon ausging, die Beschwerdeführerin könne die zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(auch ohne Abschluss der Ausbildung zur Lerntherapeutin) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeübte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Lerncoach respektive Pädagogische Mitarbeiterin weiterhin ausführen und sie dazu ermutigte, den Abschluss des Studiums als Lerntherapeutin nochmals aufzugreifen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einwendet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihr sei der Abschluss der Ausbildung aufgrund der gemachten schlechten Erfahrung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer Sicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar (Urk. 1 S. 8), wies die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin (Urk. 2 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 7/135/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Berufsfeld als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lerntherapeutin verschiedene Tätigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereiche offenstehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch vorstehend E. 4.3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gemachte Erfahrung nicht auf sämtliche Bereiche ausgedehnt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind keine gesundheitlichen Einschränkungen ausgewiesen, welche der Beschwerdeführerin den Abschluss der Ausbildung zur Lernthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutin respektive die Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeiten als Lerncoach und/oder Pädagogische Mitarbeiterin verunmöglichen. Bei dieser Ausgangslage besteht kein Anspruch auf berufliche Massnahmen und auch kein Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist die Abweisung des Leistungsbegehrens der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin durch die Beschwerdegegnerin nicht zu beanstanden und die Beschwerde entsprechend abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurteilen war, ist das Verfahren – entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (Urk. 1 S. 11) – kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind auf Fr. 700.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippR. Müller</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>