B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-6526/2011 U r t e i l v o m 2 6 . M ä r z 2 0 1 3 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Schweiz, Beschwerdeführerin, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutsch- schweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 6343 Rotkreuz, Vorinstanz. Gegenstand Anschlussverfügung vom 2. November 2011. C-6526/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Schreiben vom 11. November 2008 teilte die Ausgleichskasse des Kantons F._______ (im Folgenden: AK F._______) der Stiftung Auffang- einrichtung BVG (im Folgenden: Auffangeinrichtung oder Vorinstanz) mit, sie gehe davon aus, dass das Einzelunternehmen A._______ (im Fo l- genden: Arbeitgeberin oder Beschwerdeführerin) in den Jahren 2004 und 2005 bei keiner BVG -Einrichtung angeschlossen gewesen sei (Akten [ im Folgenden: act.] der Auffangeinrichtung 1). Mit Schreiben vom 15. Okt o- ber 2008 forderte die Auffange inrichtung d ie Arbeitgeberin – unter Hi n- weis auf die Säumnisfolgen (Zwangsanschluss) – auf, sich innerhalb von zwei Monaten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen und eine Kopie der rechtsgültig unterzeichneten Anschlussvereinbarung ei n- zureichen. Nachdem der Nachweis nicht erbracht worden war, erfolgte am 7. Januar 2009 die Meldung zum Zwangsanschluss (act. 3). B. Nach Vorliegen der E -Mail der B._______ (im Folgenden: B._______) vom 22. Juli 2010 (act. 4) und der Anschlussvereinbarung zwischen der Arbeitgeberin und der C._______ (im Folgenden: C._______) vom 20. Dezember 2007 resp. 18. Januar 2008 (act. 6) wurde der Beschwer- deführerin am 16. August 2011 mitgeteilt, gemäss den durchgeführten Abklärungen habe für die Zeit vom 1. Januar 20 04 bis 31. Dezember 2006 und ab dem 1. Februar 2010 kein e Vorsorgeversicherung bestan- den. Der vorgesehene Zwangsanschluss erübrige sich dann, wenn bis zum 19. September 2011 der schriftliche Nachweis erbracht werde, dass die Arbeitnehmer zufolge Anschluss es der Arbeitgeberin an eine regis t- rierte Vorsorgeeinrichtung obligatorisch gemäss BVG versichert seien (act. 9). Daraufhin informierte die Arbeitgeberin die Auffangeinrichtung mit Schreiben vom 16. September 2011 darüber, dass die C._______ rück- wirkend für die offenen Jahre 2004 bis 2006 und 2010 das Guthaben von D._______ zur Begleichung ausstehender Prämien verwendet habe (act. 10). Nachdem die Arbeitgeberin auf das Schreiben der Auffangei n- richtung vom 26. September 2011 betreffend Fristverlängerung zur E in- reichung der Anschlussvereinbarung (act. 11) nicht reagiert hatte, wurde sie mit Verfügung vom 2. November 2011 rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2006 sowie ab dem 1. Februar 2010 zwangsweise angeschlossen (act. 12). C-6526/2011 Seite 3 C. Hiergegen erhob die Arbeitgeberin, handelnd durch E._______, Inhaberin mit Einzelunterschrift, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 2. Dezember 2011 Beschwerde und beantragte (sinngemäss) die Aufh e- bung der Anschlussverfügung vom 2. November 2011 (act. im B eschwer- deverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, die beigelegten Un- terlagen würden eindeutig beweisen, dass das Freizügigkeitskonto von D._______ zur Begleichung von ausstehenden Prämien (1. Januar 2004 bis 3 1. Dezember 2006) verwendet worden sei. Der Anschluss erfolge somit erst ab dem 1. Februar 2010. D. Mit Zwischenverfügung vom 7. Dezember 2011 wurde d ie Beschwerde- führerin unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, einen Koste n- vorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B -act. 2); dieser Aufforderung wurde nachgekommen (B - act. 3). E. In ihrer Vernehmlassung vom 4. Mai 2012 beantragte die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde (B-act. 9). Zur Begründ ung wurde zusammengefasst ausgeführt, für die Zeit vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2003 sei d ie Beschwerdeführerin bei der B._______ vorsorgeversichert gewesen. Des Weiteren habe für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Januar 2010 ein Anschlussvertrag mit der C._______ existiert. Für die Periode vom 1. Januar 2004 bis 31. Deze m- ber 2006 sowie ab dem 1. Februar 2010 bestehe eine Versicherungsl ü- cke. Trotz Aufforderung habe d ie Beschwerdeführerin weder im Rahmen des rechtlichen Gehörs noch im Rechtsmittelve rfahren eine rechtsgültig unterzeichnete Anschlussvereinbarung eingereicht, welche für die g e- nannte Versicherungslücke eine Deckung bei einer registrierten Vorso r- geeinrichtung bestätige. Die Behauptung alleine, das Freizügigkeits kapi- tal des Ehemannes sei d azu verwendet worden, um die ausstehenden Prämien zu begleichen, genüge nicht. Überdies gehe aus den eingereich- ten Unterlagen nirgends hervor, dass d ie Beschwerdeführerin rückwir- kend per 1. Januar 2004 bei der C._______ vorsorgeversichert gewesen sei, wie beschwerdeweise behauptet worden sei. C-6526/2011 Seite 4 F. Replicando wurde am 8. Juni 2012 am beschwerdeweise gestellten Rechtsbegehren festgehalten (B-act. 11). Ergänzend wurde insbesondere ausgeführt, aus den eingereichten Unter- lagen sei klar ersichtlich, dass noch 2005 eine Versicherung bei der B._______ bestanden habe. Bis heute sei die Arbeitgeberin im guten Glauben, dass die Übernahme durch die C._______ rückwirkend per 1. Januar 2004 erfolgt sei. G. In ihrer Duplik vom 10. August 2012 verzichtete die Vorinstanz auf ein e weitere Stellungnahme und verwies auf die Anträge und die Begründung in ihrer Vernehmlassung vom 4. Mai 2012 (B-act. 15). H. Mit prozessleitender Verfügung vom 17. August 2012 schloss die Instru k- tionsrichterin den Schriftenwechsel (B-act. 16). I. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an - fechtbaren Verfügungen gehören jene der Auffangeinrichtung im Bereiche der beruflichen Vorsorge, zumal diese öffentlichrechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 Bst. h VGG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters -, Hinterlas- senen- und Invalidenvorsorge [BVG, SR 831.40]). Eine Ausnahme bezüg- lich des Sachgebietes ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG). 1.2 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Ver- waltungsakt der Auffangeinrichtung vom 2. November 2011 (act. 12), wel-C-6526/2011 Seite 5 cher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG darstellt. Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 2. Dezember 2011 (B -act. 1) fristgerecht (Art. 50 in Verbindung mit Art. 22 a Abs. 1 Bst. b VwVG) und formgerecht (52 VwVG) Beschwerde erhoben. Als Adressatin ist sie durch d ie ange- fochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Int e- resse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 Bst. a bis c VwVG). Nachdem auch der geforderte Kostenvorschuss fristgerecht g e- leistet worden ist, sind sämtliche Prozessvorau ssetzungen erfüllt, we s- halb auf die Beschwerde einzutreten ist. 1.3 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des re chtserheblichen Sachverhalts und, wenn – wie hier – nicht eine kantonale Behörde als Be- schwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 1.4 Anfechtungsgegenstand bildet die Anschlussverfügung vom 2. No- vember 2011 (act. 12). Streitig und zu prüfen ist, ob der verfügte Zwangs- anschluss an die Vorinstanz zu Recht erfolgt ist. Nicht streitig und zu prü- fen ist, dass zwischen der Arbeitgeberin und der C._______ für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis und mit 31. Januar 2010 eine Anschlussvereinba- rung bestanden hat (act. 6). 2. 2.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Alters- jahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetzlichen Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 5 der Verordnung vom 18. A pril 1984 über die berufliche Alters -, Hinterlas- senen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV versichert ist (Art. 5 Abs. 1 BVG). Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeit- nehmer, die obligatorisch zu versichern sind, muss er sich gemäss Art. 11 BVG einer in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragenen Vo r- sorgeeinrichtung anschliessen oder eine solche errichten. 2.2 Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art. 60 Abs. 1 BVG). Sie ist verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG). Der Anschluss erfolgt rückwirkend (Art. 11 Abs. 3 BVG). C-6526/2011 Seite 6 2.3 Gemäss Art. 12 Abs. 1 BVG haben die Arbeitnehmer oder ihre Hinter- lassenen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen, auch wenn sich der Arbeitgeber noch keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hat. Diese werden von der Auffangeinrichtung erbracht. Art. 2 der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der be rufli- chen Vorsorge (SR 831.434; im Folgenden: Verordnung über die Ansprü- che der Auffangeinrichtung) sieht vor, dass der Arbeitgeber von Gesetzes wegen für alle dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmer der Auffan g- einrichtung angeschlossen wird, falls der gesetzliche Anspruch eines Ar- beitnehmers auf eine Versicherungs - oder Freizügigkeitsleistung zu e i- nem Zeitpunkt entsteht, an dem sein Arbeitgeber noch keiner Vorsorg e- einrichtung angeschlossen ist (vgl. Art. 11 Abs. 3 BVG). Diese Besti m- mung muss im Zusamme nhang mit Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG betrachtet werden, wonach die Auffangeinrichtung verpflichtet ist, die Leistungen nach Artikel 12 BVG auszurichten. Insofern regelt Art. 12 BVG einen Spe- zialfall gegenüber Art. 11 BVG (BGE 129 V 237 E. 5 mit Hinweisen). 2.4 Schliesst sich ein Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung an, so sind alle dem Gesetz unterstellten Arbeitnehmer bei dieser Vorsor- geeinrichtung versichert (Art. 7 Abs. 1 BVV2). Will sich der A rbeitgeber verschiedenen registrierten Vorsorgeeinrichtungen anschliessen, so muss er die Gruppen der Versicherten so bestimmen, dass alle dem Gesetz un- terstellten Arbeitnehmer versichert sind (Art. 7 Abs. 2 BVV2). 3. 3.1 Mit Beschwerde vom 2. Dezember 2011 machte die Beschwerdefüh- rerin geltend, die beigelegten Unterlagen bewiesen eindeutig, dass die ausstehenden Prämien für die Jahre 2004 bis 2006 beglichen worden seien und der Anschluss an die Vorinstanz daher erst ab dem 1. Januar 2010 rechtens sei (B-act. 1). Mit Replik vom 8. Juni 2012 brachte die B e- schwerdeführerin weiter vor, aus den Unterlagen sei klar ersichtlich, dass sie noch im 2005 bei der B._______ versichert gewesen sei. In offensicht- lichem Widerspruch dazu wird allerdings gleichzeitig geltend gemacht, sie sei in gutem Glauben, dass sie seit dem 1. Januar 2004 bei der C._______ angeschlossen sei (B-act. 11). Nachfolgend wird daher geprüft, ob bzw. für welche Dauer ein Anschluss an die B._______ nachgewiesen wurde. C-6526/2011 Seite 7 3.2 In der E -Mail vom 22. Juli 2010 führte ein Sachbearbeiter der B._______ aus, die Beschwerdeführerin sei für die Zeit vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2003 bei der B._______ vorsorgeversichert ge- wesen; die neue Pensionskasse ab dem 1. Januar 2004 sei die C._______ in F._______ (act. 4) . Diese Angaben stimmen insofern mit denjenigen der Beschwerdeführerin überein, als diese in ihrem Schreiben vom 23. Mai 2006 an die B._______ darüber orientierte, die C._______ habe ihren Betrieb rückwirkend per 1. Januar 2004 definitiv aufgeno m- men (B -act. 1 Beilage 5). Darüber hinaus ist einem Schreiben der AK F._______ an die Auffangeinrichtung vom 11. November 2008 zu en t- nehmen, dass gemäss den Angaben der Vertreterin der Gewerkschaft G._______ der BVG-Vertrag mit der B._______ bereits per Ende Dezem- ber 2003 aufgelöst worden sei (B -act. 9 Beilage 1). Unter diesen U m- ständen durfte die Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der angefocht e- nen Anschlussverfügung vom 2. November 2011 ohne weiteres davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin nur für die Periode vom 1. Janu- ar 2001 bis 31. Dezember 2003 bei der B._______ vorsorgeversichert war. 3.3 Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit der Replik vom 8. Juni 2012 zahlreiche Schreiben der B._______ ein und machte geltend, noch im Jahr 2005 bei der B._______ versichert gewesen zu sein (B -act. 11). Diese ins Recht gelegten Dokumente belegen jedoch nicht, dass die B e- schwerdeführerin über den 31. Dezember 2003 hinaus bei der B._______ versichert war, denn einen rechtsgültig unterzeichneten Anschlussvertrag reichte sie nicht ein. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass das Schreiben der B._______ vom 25. Oktober 2004 der blossen Orienti e- rung über die wichtigsten Neuerungen in der beruflichen Vorsorge g e- mäss der 1. BVG -Revision diente (B-act. 11 Beilage 2). Zwar lä sst sich der Lohnliste 2005 entnehmen, dass die Arbeitgeberin vier Mitarbeiter beschäftigte und gegenüber der B._______ am 6. Januar 2005 bestäti g- te, dass im Jahre 2004 kein Anschluss bei einer anderen Vorsorgeeinrich- tung bestanden ha be (B-act. 11 Beilage 3). Dies beweist jedoch nicht, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2004 weiterhin der B._______ angeschlossen war. Zu keinem anderen Ergebnis führt auch die Be i- tragsabrechnung der B._______ vom 17. Januar 2005 (B-act. 11 Beilagen 4 und 5). Im Gegenteil orientierte die Beschwerdeführerin wie erwähnt die B._______ mit Schreiben vom 23. Mai 2006 dahingehend, dass die C._______ ihren Betrieb rückwirkend per 1. Januar 2004 definitiv aufg e- nommen habe (B-act. 11 Beilage 6; vgl. auch E. 4.2 hiernach). C-6526/2011 Seite 8 3.4 Nach dem Dargelegten ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin nicht nachge wiesen hat, dass sie im Rahmen des BVG-Obligatoriums über den 31. Dezember 2003 hinaus bei der B._______ angeschlossen war. Sie legte weder im Verwaltungsverfahren (act. 9 bis 11) noch im vor- liegenden Beschwerdeverfahren eine entsprechende, rechtsgültig unte r- zeichnete Anschlussvereinbarung vor , die den Anschluss an die B._______ für die Jahre 2004 bis 2006 nachweist (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -8192/2008 vom 5. Augus t 2009 E. 3.2.3 mit Hinweisen ). Eine Umkehr der Beweislast greift nicht Platz, da das Nichterbringen der nötigen Beweismittel nicht von der Vorinstanz zu ver- antworten ist (vgl. BGE 138 V 218 E. 8.1.1) . Diese hatte kein weiteres Beweisverfahren durchführen müssen, da es im Rahmen der sachverhalt- lichen Mitwirkungspflicht Sache der Beschwerdeführerin gewesen wäre, die angeblich bei der B._______ über den 31. Dezember 2003 hinaus bestehende Versicherung zu beweisen (vgl . zum Grundsatz der Bewei s- last auch Urteil des BGer 9C_618/2007 vom 28. Januar 2008 E. 2.2; fer- ner BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, je mit Hinweisen). Mit anderen Worten obliegt es nicht der Vorinstanz, bei den zur Auswahl stehenden Vorsorgeeinrichtungen nachzuforschen, ob, wann und wie lange allenfalls ein behaupteter Anschlussvertrag mit der Beschwerdeführerin  in Abwei- chung von den eingereichten Beweismitteln  bestanden haben könnte. 4. 4.1 Die Beschwerdeführerin führte in ihrem Schreiben vom 16. Septem- ber 2011 an die Vorinstanz aus, die C._______ habe das Guthaben von D._______ dazu verwendet, die offenen Prämienrechnungen der Jahre 2004 bis 2006 und 2010 zu begleichen (act. 10). Beschwerdeweise wu r- den diese Ausführungen im Wesentlichen wiederholt und ve rschiedene Unterlagen zu den Akten gegeben (B-act. 1). Mit Replik vom 8. Juni 2012 brachte die Beschwerdeführerin vor, sie sei im guten Glauben, ab dem 1. Januar 2004 bei der C._______ angeschlossen gewesen zu sein. Hin- gewiesen sei auch an dieser Stelle allerdings darauf, dass die Beschwer- deführerin im gleichen Schreiben geltend gemacht hat, aus den Unterl a- gen sei klar ersichtlich, dass sie noch im Jahr 2005 bei der B._______ versichert gewesen sei. Zu prüfen ist nachfolgend, ob die Beschwerdeführerin den A nschluss an die C._______ während der Jahre 2004 bis 2006 nachgewiesen hat. C-6526/2011 Seite 9 4.2 Ein Mitarbeiter der C._______ führte in der E -Mail vom 1. Mai 2012 aus, gemäss den Unterlagen der C._______ sei der Vertrag ab dem 1. Januar 2007 gültig. Man wisse nicht, wie die Arbeitgeberin auf die Idee komme, der Vertrag sei bereits im Jahre 2004 abgeschlossen worden. Dass von zwei Personen das Deckungskapital für die Jahre 2004 bis 2006 berechnet worden sei, heisse nicht, dass eine Versicherung bestan- den habe (act. 13). Im Schreiben der C._______ vom 5. März 2009 an die Beschwerdeführerin betreffend die "Sanierung" der beruflichen Vo r- sorge wurde berichtet, die C._______ habe sich an die unterzeichnete Vereinbarung zur Verwendung von Freizügigkeitskapital zur Tilgung der ausstehenden Prämien von Mitarbeitern der Arbeitgeberin sowie Pr ä- mienlücken vorgehender Mitarbeiter gehalten. Das Freizügigkeitskapital von D._______ sei ausschliesslich zur Tilgung ausstehender resp. künft i- ger Prämien der beruflichen Vorsorge verwendet worden; die Altlasten seien bereinigt worden ( B-act. 1 Beilage 1). Den Beschwerdeakten liegt eine von der Beschwerdeführerin am 26. Februar 2009 unterzeichnete Vereinbarung zwischen ihr und zwei ihrer Mitarbeiter bei; da rin werden "(z)ur Bereinigung der in den Jahren 2004 bis 2006 bestehenden Probl e- me bezüglich des obligatorischen Anschlusses der Firma A ._______ an die Einrichtung der beruflichen Vorsorge" Zahlungen der Beschwerdefüh- rerin an zwei ihrer Mitarbeiter geregelt (B-act. 1 Beilagen 2 und 3). Im Schreiben vom 23. Mai 2006 informierte die Beschwerdeführerin die B._______ darüber, dass die C._______ den Betrieb rückwirkend per 1. Januar 2004 definitiv aufgenommen habe , und ersuchte um Überwe i- sung der Freizügigkeitsguthaben der Mitarbeitenden (B-act. 11 Beilage 6). 4.3 Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen lassen nicht nachvollziehen, in welcher Weise ihr obligatorischer Anschluss an eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge für die Jahre 2004 bis 2006 ge- regelt wurde . Ein Anschlussvertrag an die C._______, der sich auf die Jahre 2004 bis 2006 bezieht, liegt nicht vor, und die eingereichten Unte r- lagen lassen auch nicht den Schluss zu, dass ein Anschluss für diese Jahre effektiv vereinbart worden ist . Die Beschwerdeführerin hat damit den ihr obliegenden Beweis trotz entsprechender Aufforderung und mehr- facher Gelegenheit nicht erbracht. Dies gereicht ihr – wie in E. 3.4 darge- legt – wegen Beweislosigkeit zum Nachteil. Weshalb mit dem Freizügi g- keitskapital des Ehemannes der Beschwerdeführerin für zwei Personen das Deckungskapital für die Jahre 2004 bis 2006 berechnet und als Fre i- zügigkeitsleistung gutgeschrieben bzw. der neuen Vorsorgeeinrichtung überwiesen wurde, muss vorliegend offen gelassen werden. Die B e- schwerdeführerin verkennt ihre Pflichten als Arbeitsgeberin, wenn sie d a-C-6526/2011 Seite 10 von ausgeht, dass es Sache des Gerichts sei, ihre versicherungsmässige Situation während der zur Diskussion stehenden Jahre an ihrer Stelle a b- zuklären. 5. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal- ten, dass die Beschwerdeführerin den Nachweis nicht erbracht hat, dass sie für die Jahre 2004 bis 2006 einen Vertrag betreffend Anschluss an e i- ne Einrichtung der beruflichen Vorsorge abgeschlossen hat. D er am 2. November 2011 rückwirkend für die Zeit vom 1. Janu ar 2004 bis 31. Dezember 2006 sowie für die Zeit ab dem 1. Februar 2010 verfügte Zwangsanschluss und die Auferlegung der einschlägigen Kosten sind da- her zu Recht erfolgt , weshalb die Beschwerde vom 2. Dezember 2011 abzuweisen ist. 6. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 6.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Der Ausgang des vorliegenden Verfahrens entspricht einem Unterliegen de r Beschwerdeführerin, welche damit kostenpflichtig wird. Die Verfahrenskosten sind in Anwendung des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 800. - festzusetzen und sind mit dem vo n der B eschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen. Art. 63 Abs. 2 VwVG sieht vor, dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegen- den Bundesbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden. 6.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsende notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen (Art. 64 Abs. 2 VwVG). Der Vorins tanz, welche die obligatorische Vers i- cherung durchführt, ist gemäss Rechtsprechung, wonach Träger oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 143 E. 4), keine Parteientschädigung zuzusprechen. Keinen Anspruch auf eine Parteien t- schädigung hat auch d ie nicht anwaltlich vertretene, unterliegende B e- schwerdeführerin. C-6526/2011 Seite 11 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde vom 2. Dezember 2011 wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800. - werden der Beschwerdeführerin au f- erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ve r- rechnet. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – die Oberaufsichtskommission (Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben). Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Roger Stalder C-6526/2011 Seite 12 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 600 4 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthal ten. Der ange- fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwe r- deführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: