<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00743</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">29. Juni 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sac</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">hen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. André </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Largier</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur am </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1977, war zuletzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt und übte durch diese vermittelt eine Tätigkeit als Sanitärmonteur aus (Urk. 7/177 in Verbindung mit Urk. 7/199/9). Am 11. Juli 2013 meldete er sich erstmals unter Hinweis auf eine Diskushernie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/11). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen und durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine von Mai 2014 bis Januar 2015 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 7/134), was vom Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 20. Oktober 2016 im Prozess Nr. IV.2016.00101 rechtskräftig bestätigt wurde (Urk. 7/169).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem Arbeitsunfall (vgl. Urk. 7/174/1) meldete sich der Versicherte am 27. Januar 2017 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/170). Die IV-Stelle zog die Akten des Unfallversicherers bei, holte medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Berichte bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzte ein und liess den Versicherten zweimal polydisziplinär begutachten (vgl. Urk. 7/223 und Urk. 7/287). Mit Vorbescheid vom 31. August 2021 stellte sie in Aussicht, das Leistungsbegehren des Versicherten abzuweisen (Urk. 7/290), was sie nach den am 4. Oktober 2021 (Urk. 7/293) erhobenen Einwänden mit Verfügung vom 9. November 2021 bestätigte (Urk. 7/297 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 9. November 2021 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 8. Dezember 2021 Beschwerde und beantragte, es sei ihm rückwirkend eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 oben). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 31. Januar 2022 schloss die IV-Stelle unter Verzicht auf weitere Ausführungen auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 8. März 2022 leistete der Beschwerdeführer nach entsprechender Aufforderung durch das Gericht (vgl. Urk. 9) eine Kaution von Fr. 1'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 17. Mai 2022 ordnete das Gericht eine psychiatrische Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung des Beschwerdeführers an (Urk. 13). Die Begutachtung wurde durch Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, durchgeführt und das Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 24. Februar 2023 erstattet (Urk. 30). Zum Gutachten nahmen die Beschwerdegegnerin am 27. März 2023 (Urk. 34) und der Beschwerdeführer am 18. April 2023 (Urk. 36) Stellung. Die Stellungnahmen wurden den Parteien am 19. April 2023 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 38).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen bleibt, dass das Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 6. August 2019 im Prozess UV.2018.00055 die Leistungseinstellung durch den Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer per 1. August 2017 als rechtens beurteilte. Das Urteil erwuchs unange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da die angefochtene Verfügung vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 erging, sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden (BGE 148 V 174 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verweigert oder wie vorliegend aufgehoben, so wird nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Voraussetzungen gemäss Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Weise geändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i einem Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Hingegen ist die lediglich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 9 E. 2.3 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützt sich die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Experten begründet sind (BGE 140 V 193 E. 3.2; 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 418 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den abweisenden Leistungsentscheid (Urk. 2) damit, das Verhalten des Beschwerdeführers während der Untersuchung sei unkooperativ und vor allem bedrohlich gewesen. Aus medizinischer Sicht sei es unwahrscheinlich, dass dieses Verhalten der aktuellen Medikamentenkombina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugeschrieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden könne. Wegen der Aggressionen sei ein Befund nicht klar zu erheben und eine gründliche Anamnese kaum möglich. Auch hätten die arbeitsbezogenen Beschwerden nicht im Detail erfragt werden können. Es sei daher von Aggravation, das heisse von einer Beschwerdeverdeutlichungstendenz auszugehen, was einen Ausschlussgrund darstelle. Ein invalidisierender Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden sei nicht ausgewiesen, womit sich die Durchführung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erübrige. Ein neues Gutachten führte aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers zu keinen neuen Erkenntnissen (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte im Wesentlichen vor (Urk. 1), es sei keine Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation nachgewiesen (S. 6 Ziff. 6.1). Sowohl im Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch im Austrittsbericht der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in der angestammten Tätigkeit attestiert worden (S. 11 Ziff. 6.2). Aufgrund der Aktenlage könne nicht rechtsgenüglich entschieden werden, in welchem Ausmass und seit wann er in einer leidensangepassten Tätigkeit arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig sei, weshalb weitere fachärztliche Abklärungen notwendig seien (S. 13 Ziff. 6.3.5.1). Schliesslich sei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf die Lohnstatis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiken festzusetzen (S. 17 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich im Vergleich zur medizinischen Situation, wie sie sich zur Zeit des Erlasses der Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/134) präsentierte, eine anspruchsrelevante Veränderung ergeben hat (vgl. vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht stützte sich bei der Beurteilung des Rentenanspruchs des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers mit Urteil vom 20. Oktober 2016 (Urk. 7/169) auf den Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 1. Juli 2015 (vgl. E. 4.3). Laut diesem Bericht (Urk. 7/91) lagen damals folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (S. 9 Ziff. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Lendenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäule</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach 2-maliger Diskushernien-Operation L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach ventraler Diskektomie und Bandscheiben-Prothesen-Implan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während der ganzen 42-minütigen Anamnese-Erhebung sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer im Wechsel gesessen und gestanden. Im Sitzen sei er mühelos in der Lage gewesen, sich um etwa 60° zu seinem Rollator zu drehen und Aktenmaterial aus den mitgebrachten Taschen zu nehmen. Beim Aufstehen und Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzen habe er keine Hilfsmittel benutzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich mit den Armen nicht abgestützt. Beim Stehen sei er immer wieder spontan auf einem Bein gestanden. Speziell das rechte Bein habe er mehrfach bis zur Hüftbeugung von 90° bei 90° gebeugtem Knie im Stand angehoben um zu zeigen, wo der Schmerz sitze. Das linke Bein habe er bis zu einem Abstand von Fusssohle und Boden von zirka 20 cm spontan angehoben. Nach 30 Minuten Gespräch habe der Beschwerdeführer zwei Tabletten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oxynorm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 mg eingenommen. Während der gesamten Anamnese und Untersuchungsdauer hätten keine vegetativen Zeichen von Schmerz, kein Schwitzen, keine Abwehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reaktion unter Ablenkung und keine Trickbewegungen beobachtet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Auf die Bitte hin, sich auf die Liege zu legen, habe sich der Beschwerdeführer spontan auf den Bauch gelegt. Dabei sei eine Hyperextension der Wirbelsäule um mindestens 10° bei Abstützen mit den Armen entstanden. Das Umdrehen aus der Bauchlage in die Rückenlage sei problemlos gelungen. Beim Aufstehen aus der Seitenlage am Ende der Untersuchung habe sich der Beschwerdeführer unter Schmerzäusserung aus der Seitenlage hochgestemmt (S. 4 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Auskleiden sei flüssig im Stehen erfolgt, teilweise mit Festhalten am Mobiliar ohne Trickbewegungen. Das Ankleiden sei ebenfalls flüssig und zum Teil im Sitzen erfolgt. Dabei habe sich der Beschwerdeführer von seiner Begleitung beim Anziehen der Hose helfen lassen. Beim Anziehen der Hosenbeine habe der Beschwerdeführer sein Bein spontan in die Horizontale gestreckt (S. 5 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Untersuchung sei von zahlreichen Inkonsistenzen geprägt gewesen. Es hätten keine Hinweise auf radikuläre Symptome erhoben werden können. Zudem hätten sich keine objektiven Hinweise auf die Notwendigkeit, am Rollator zu gehen, gefunden (S. 9 Ziff. 9). In der Labor-Kontrolle hätten die vom Beschwerdeführer angegebenen Schmerzmittel sowie das als Schlafmittel angegebene Benzodiaze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pin nicht nachgewiesen werden können. Es habe sich damit ein erhebliches Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserungspotential in der Schmerztherapie gezeigt (S. 10 Ziff. 9). 5 von 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dell-Zeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien positiv gewesen (S. 9 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner bisherigen Arbeitstätigkeit sei der Beschwerdeführer seit Mai 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. In angepasster Tätigkeit (körperlich leichte wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Arbeiten) sei er seit November 2014 zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 10 Ziff. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der aktuelle Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ergibt sich aus den fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden medizinischen Berichten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Treppensturz vom 9. August 2016 wurden im Austrittsbericht des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Chirurgie, Traumatologie, vom 10. August 2016 (Urk. 7/199/47-48) folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> capitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stumpfes Thoraxtrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stumpfes Wirbelsäulentrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Überlaufblase</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Bandscheibenprotheseneinlage Höhe L5/S1 vor Jahren </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extremitätentrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Schulter beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Ellenbogen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Hände beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Knie beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion OSG beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion Fuss beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe den Kopf angeschlagen, ohne dass eine Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit oder Amnesie zum Ereignis bestanden hätten (S. 1). Es sei der konven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionell-radiologische, sonographische sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omputertomographische Ausschluss von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt. Bei stumpfem Wirbelsäulentrauma mit posttraumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Überlaufblase sei ein neurologisches Konsilium erfolgt. Via transurethralem Katheter seien 1.5 l Urin abgeleitet worden. Im Verlauf sei nach Entfernung des Blasenkatheters eine spontane Miktion problemlos möglich gewesen, sodass ein konservatives Vorgehen ohne weitere Diagnostik empfohlen worden sei. Der Beschwerdeführer sei in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen worden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontinenzzentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stellte im Bericht vom 4. April 2018 (Urk. 7/203/5-6) folgende Diagnose in ihrem Fachbereich (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Blasenfunktionsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pollakisurie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dysurie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Zystoskopie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Speicherphase finde sich eine hypersensitive, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normotone</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normokapazitäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und stabile Harnblase. Die Kontrolle der Miktion sei vorhanden. Die Entleerung sei widerstandsfrei und restharnfrei möglich während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uroflowmetrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zystometrogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (CMG) sei sie unphysiologisch und unterbrochen, aber voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig. Funktionell und sensorisch seien Harnspeicherung und Harnentleerung in der vorliegenden Untersuchung ungestört. Morphologisch stelle sich der Harn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trakt unauffällig dar. Diese Befunde seien zusammenfassend vereinbar mit einer Detrusor- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urethrahypersensorik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schliessmuskel-Hyperaktivität (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Universi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kniechirurgie, stellten im Bericht vom 25. April 2018 (Urk. 7/203/1-2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachbereich relevanten Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">deutliche Restbeschwerden mit persistierendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivganglion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom anterolateralen Meniskus mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniearthroskopie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (Vorderhorn und Pars Intermedia, ca. 30 %), Eröffnung der Ganglien lateral rechts am 30. Oktober 2017 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Läsion am anterolateralen Meniskus rechts und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">parameniskale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Ganglien Knie rechts seit Treppensturz am 9. August 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach diagnostisch-therapeutischer Infiltration vom 22. März 2018 mit Kortison mit sehr gutem Ansprechen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskoider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Aussenmeniskus links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe auf die Kniegelenksinfiltration sehr gut angespro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, sodass sicherlich ein Grossteil der Beschwerden intraartikulärer Genese sei. Es zeige sich ein Restganglion beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivganglion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom anterolate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ralen Meniskus ausgehend, sodass dem Beschwerdeführer noch zwei Therapieop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen angeboten werden könnten: einerseits eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perimenikale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punktion und Infiltration des Ganglions, andererseits eine nochmalige Kniegelenksarth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oskopie, jedoch auch mit gleichzeitiger Arthrotomie zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Meniskusvo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derhornwurzel und offener Versteppung. Letztendlich könne dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer indessen nicht versprochen werden, dass er dadurch beschwerdefrei werde (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurochirurgie, stellte im Bericht vom 24. Mai 2018 (Urk. 7/206/8-15) folgende, hier gekürzt dargestellte, Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboischialgiformes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom beidseits, DD offen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gravierende Miktions- und Potenzstörungen sowie hypogastrische Beschwerden, multifaktoriell</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Lendenwirbelsäulen-Degeneration</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Treppensturz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die im Vordergrund stehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ilio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-hypogastrischen und vegetativen Probleme sei bei den neurologischen Abklärungen keine persistierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">equina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Kompression gefunden worden (MRI vom 28. März 2018). Grundsätzlich könne es sich also hier um ein vegetatives Problem im Rahmen der Zugangswahl für die Prothese handeln, wobei dann die sekundäre Verschlechterung nach dem Treppensturz vollständig ungeklärt bl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be. Hingegen seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischialgiform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlenden Schmerzen bilateral in die Beine ätiologisch ungeklärt geblieben. Zwar könne man aufgrund der funktionstüchtigen Prothese eine allenfalls dyna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">misch verstärkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezessusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5/S1 rechts im MRI sehen, wogegen die links ausstrahlenden Schmerzen ungeklärt blieben bei bildgebend fehlender Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompression linksseitig im Spinalkanal/in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Foramina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Januar 2019 erstatteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie und Traumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> polydisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten (Urk. 7/223). Darin stellten sie folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 Ziff. 4.2.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie L5/S1 am 18. März 2014 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Re-Diskektomie L5/S1 am 11. Juli 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Implantation einer Bandscheibenprothese L5/S1 am 7. Januar 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen beidseits bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch unauffälligem Befund bei Status nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">meniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 30. Oktober 2017 rechts, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beidseits diskreten degenerativen Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (MRI vom 18. Mai beziehungsweise 17. Juni 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pollakisurie und diskrete Inkontinenz beziehungsweise Nachträufeln</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 7 Ziff. 4.2.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Handgelenksschmerzen links, klinisch unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Treppensturz am 9. August 2016 mit anamnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> capitis, stumpfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Thorax-, Wirbelsäulen- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extremitätentrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Hüftgelenksbeschwerden, aktuell klinisch unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oberarmbruch rechts im Kindesalter, beschwerdefrei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus von 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">py</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beziehungsweise Status nach Cannabisgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch multiple kleine pulmonale Noduli in Kontrolle, anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tisch stationär</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der aktuellen klinisch-neurologischen Untersuchung fänden sich keine objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Ausfälle (keine Atrophien, symmetrisch auslösbare beziehungsweise nicht auslösbare Muskeleigenreflexe). Die Paresen seien am ehesten als schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt zu werten, zudem bestehe der Verdacht auf eine deutliche Ausgestaltung der Symptomatik. Aktenanamnestisch sei ein leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom links beschrieben. Da der Beschwerdeführer diesbezüglich keine Beschwerden habe und sich keine korrelierende Klinik habe feststellen lassen, werde darauf nicht näher eingegangen (S. 17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 6.1). Aus neurologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 19 Ziff. 8.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht zeige sich das Unfallerlebnis von 2016 einschneidend, seit welchem der Beschwerdeführer somatisch zahlreich abgeklärt und behandelt worden sei, wobei die Behandlungen nicht befriedigend seien, und welches zu einem deutlichen Leidensdruck, insbesondere im Rahmen der Schmerzsymptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik sowie der Inkontinenz, und deutlichen Einschränkungen der Sexualität geführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die aktuelle soziale Situation belaste den Beschwerdeführer sehr, die Schmerzen bereiteten grosse Probleme beim Treppensteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und er sehe sich aufgrund der Einschränkungen für die Zukunft nicht mehr im primären Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt (S. 26 Ziff. 7.1). Aus psychiatrischer Sicht führe die bestehende anhaltende somatoforme Schmerzstörung zu einer Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 27 Ziff. 8.1). Auch in einer leidensangepassten Tätigkeit bleibe eine Arbeitsfähigkeit von 80 % erhalten, da von einer deutlich reduzierten Arbeitsgeschwindigkeit ausgegangen werden müsse (S. 27 Ziff. 8.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht falle auf, dass der Beschwerdeführer verschiedene Bandagen trage: Handgelenk links, Leibbandage und Bandage am rechten Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk. Die Entkleidung erfolge ohne eine Schonhaltung, langsam und umständ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Schmerzen würden praktisch am ganzen Körper beklagt, bei der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vorwiegend im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule, wo wegen befürchteter Schmerzen eine erhebliche Bewegungseinschränkung vorgelegen habe. Auf aktuelle radiologische Untersuchungen sei, wegen der umfangreichen radiologischen Bildgebung in der Vergangenheit und weil davon keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten seien, verzichtet worden (S. 35 unten). Die gesamte Krankengeschichte durchziehe eine Inkonsistenz zwischen den subjektiven Angaben und den objektivierbaren Befunden, auf die auch die behandelnden Ärzte immer wieder hingewiesen hätten. Bei der aktuellen Untersuchung falle eine intensive Darstellung der Beschwerden auf, indem die Untersuchung von Stöhnen begleitet sei und die Bewegungsausmasse bei der Entkleidung unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig seien, während sich bei der Untersuchung wechselnde Einschränkungen ergäben, die sich kurz darauf wieder auflösten (S. 39 Ziff. 7.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Beeinträchtigungen seitens der Wirbelsäule sei dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer keine körperlich schwere Tätigkeit mehr zumutbar. Wegen der anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch bestehenden Beschwerden der Kniegelenke sollte keine die Knie belastende Tätigkeit erfolgen (S. 39 Ziff. 7.4). Für eine rückengerechte angepasste Tätigkeit bestehe aus orthopädischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 40 Ziff. 8.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht sei das Aktivitätsniveau aufgrund der mindestens 20maligen Pollakisurie eingeschränkt, indem vermehrte Pausen für die Toiletten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gänge eingelegt werden müssten. Die Nähe einer Toilette sei wünschenswert (S. 49 Ziff. 7.3). Der Beschwerdeführer könne in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus internistischer Sicht vollständig anwesend sein. Aufgrund des erhöhten Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarfs sei von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen (S. 50 Ziff. 8.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt stünden die Beeinträchtigungen seitens des Bewegungsapparates im Vordergrund. Von daher sei die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sanitärarbeiter (körperlich belastend) für den Beschwerdeführer nicht mehr geeignet und es bestehe diesbezüglich eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Anfang 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von Seiten der Fachgebiete Psychiatrie und Allgemeinmedizin bestünden auch für angepasste Tätigkeiten Beeinträchtigungen und die Arbeitsfähigkeit betrage seit Beginn 2016 80 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die gesamte Krankengeschichte durchziehe eine Inkonsistenz zwischen den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers und den objektivierbaren Befunden, auf welche auch von den behandelnden Ärzten immer wieder hingewiesen werde. Bei der aktuellen Untersuchung falle eine intensive Darstellung der Beschwerden auf: Die Untersuchung sei begleitet von Stöhnen, die Bewegungsausmasse seien beim Entkleiden unauffällig, während sich bei der Untersuchung wechselnde Befunde zeigten. Bei den geklagten Symptomen handle es sich grösstenteils um Schmerzen und Sensibilitätsstörungen, die kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch nicht objektiviert werden könnten (S. 8 Ziff. 4.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. April 2019 wurde der Beschwerdeführer aufgrund unklarer posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Handgelenksschmerzen links einer Handgelenksarthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skapholunär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links unterzogen (vgl. Urk. 7/230/5-6). Laut Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Abteilung Handchirurgie, vom 26. Juni 2019 (Urk. 7/246) best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en weiterhin starke, den Beschwerdeführer deutlich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkende Schmerzen am linken Handgelenk, wobei deren Genese weiterhin unklar sei. Radiologisch hätten keine Auffälligkeiten gefunden werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Intraoperativ seien zwei kleinflächige Knorpelläsionen gefunden worden, die jedoch in keinem Verhältnis zu der Schmerzintensität und Einschränkung stün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es biete sich somit handchirurgisch kein aussichtsreicher Therapieansatz an (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Bericht von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 29. Juli 2019 (Urk. 7/234/3-4) besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Beschwerdeführer ein chronisches multifokales Schmerzsyndrom bei Status nach mehrfacher Wirbelsäulenoperation und Arbeitsunfall mit Treppensturz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Chronifizierung der bereits vorhandenen Schmerzsymptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik sowie der nicht wegweisenden Befunde in der Bildgebung von vor einem Jahr sowie den teils nicht reproduzierbaren Untersuchungsbefunden sei aktuell keine invasive Behandlungsindikation zu stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer MRI-Untersuchung (vgl. Urk. 7/242-243) berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 7. Oktober 2019 (Urk. 7/241), erfreulicherweise zeige sich keine Lockerung der angebrachten Diskusprothese. Darüber hinaus zeigten sich keine signifikante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, operativ behandlungswürdige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, degenerative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche die aktuell bestehende Beschwerdesymptomatik erklären könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine chirurgische Therapie sei nicht indiziert (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte im Bericht vom 22. Januar 2020 (Urk. 7/249) eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit Tendenz zur Chronifizierung (F32.1) sowie eine Panikstörung (F41.0; S. 1 Ziff. 1.2). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen und jeder weiteren Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Auch eine angepasste Tätigkeit sei nicht möglich, da sich der Beschwerdeführer jeden Morgen vor Schmerzen kaum 3 Stunden bewegen könne. Ausserdem bestehe ein ausgeprägter depressiver Zustand (S. 1 Ziff. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt an der Klinik für Rheumatologie am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete am 27. Dezember 2019 (Urk. 7/248</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), es bestehe insgesamt ein deutlich chronifiziertes Schmerzsyndrom der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule mit diffuser Ausstrahlung in die Beine als Folge eines Treppensturzes bei deutlicher lokaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertebrothorakolumbaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits bei leichter Palpation. Es bestehe ein protrahierter Verlauf mit chronischer Opiatbedürftigkeit. Die diffusen Beinbeschwerden mit subjektiven Kribbelparästhesien liessen sich klinisch schwierig zuordnen, weshalb zum Ausschluss einer Neuropathie eine ENMG-Testung erforderlich sei (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Bericht der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 20. Dezember 2019 (Urk. 7/250/4-6) lag beim Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ubiquitär im Unterbauch ohne klares klinisches Korrelat, insbesondere auch ohne klinischen Hinweis auf eine Hernie vor (S. 3). Gemäss Verlaufsbericht vom 20. Februar 2020 (Urk. 7/250/1-3) fand nur eine Konsultation statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 30. Juni bis 15. Juli 2020 weilte der Beschwerdeführer stationär in der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Laut Austrittsbericht vom 6. August 2020 (Urk. 7/260/1-8) habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer vier Jahre nach einem Treppensturz und bei vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom mit mehrfachen operativen Eingriffen an der Lendenwirbelsäule aufgrund des Schmerzsyndroms ein ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">appellatives</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, demonstrativ anmutendes Verhalten gezeigt und sei weder in den Therapien, den Visiten noch Konsilien oder anderweitigen Konsultationen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine stationäre Rehabilitationsbehandlung ausreichend zugänglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit psychosomatischem Konsilium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Ju</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i 2020 (Urk. 7/260/9-11) fest, es habe keine klar definierbare psychisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung erfasst werden können. Das Krankheitsverhalten sei abnorm im Sinne eines Mischbildes von massiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Appellationstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Opferrolle und Problematik mit Verbitterung und rasch fluktuierender emotionaler Auslenkung. Eine regelrechte psychiatrische Exploration sei angesichts von Zustandsbild und Verhalten nicht möglich (S. 1). Der Beschwerdeführer zeige ein ausserordentlich expressives, letztlich als abnorm zu klassifizierendes Krankheitsverhalten im Sinne eines relativen Extrembeispiels von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Appellationstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im Mindesten Verdeutlichung, Verbitterung und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strickung in versicherungsmedizinische Auseinandersetzungen. Seit er in der Klinik sei, werde das Zustandsbild beziehungsweise sein Klageverhalten schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter beziehungsweise intensiver und die wohl funktionellen Parästhesien der unteren Extremitäten weiteten sich aus (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. April 2021 erstatteten Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. Esther </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AA.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG ihre Teilgutachten des von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen polydisziplinären (Neurologie, Allgemeine Innere Medizin, Chirurgie, Rheumatologie, Psychiatrie und Neuropsychologie) Gutachten (Urk. 7/287). Die Begutachtung wurde aufgrund aggressiven Verhaltens des Beschwerdeführers nach der psychiatrischen Exploration abgebrochen (vgl. Urk. 7/289 S. 13 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neurologe (Urk. 7/287/74-91) diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> back </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">surgery</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Schmerzen nach Rückenoperation; drei Operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und wies darauf hin, dass bei Aggravation auf neurologischem Fachgebiet keine abschliessende Beurteilung bezüglich Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit abgegeben werden könnten (S. 13 Ziff. 6.1-2). Da sich der Beschwerdeführer äusserst aggravierend verhalten und auch wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchliche Befunde gezeigt habe (Hinken rechts, dann wiederum das rechte Bein als Standbein benutzend), sei eine abschliessende Beurteilung der tatsächlichen Beeinträchtigung nicht möglich (S. 13 Ziff. 6.3). Es zeigten sich mehrere Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen, welche im Rahmen einer Aggravation gesehen werden müssten. Dies deshalb, weil das Gangbild während der Untersuchung bedeutend schlechter sei als nach der Untersuchung, als der Beschwerdeführer sicher auf einem Bein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen könne (S. 14 Ziff. 7.3). Die Inkonsistenz könne allenfalls sogar im Rahmen einer Simulation gesehen werden (S. 15 Ziff. 7.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf internistischem Fachgebiet (Urk. 7/287/94-118) wurde eine unklare Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionsstörung mit Pollakisurie, Dysurie und Nykturie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnostiziert (S. 18 Ziff. 6.1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein Nikotinabusus, multiple kleine pulmonale Noduli und aktenanamnestisch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> opticus-Atrophie links und ein Verdacht auf Exophthalmus rechts genannt (S. 19 Ziff. 6.2). Im Rahmen der Begutachtung seien das deutlich demonstrative, weinerliche und anklagende Verhalten, das Gehen einmal mit und einmal ohne Rollator, das Aufstehen alle zwei bis drei Minuten und die sehr diffus angegebenen Schmerzen bei der kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Untersuchung auffällig. Auch sei nicht nachvollziehbar, dass eine emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlene anticholinerge Therapie bei angegebener immer weiter ansteigender Miktionsfrequenz nicht etabliert worden sei. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">panz zwischen den teilweise nicht nachweisbaren Medikamentenspiegeln und den Angaben bezüglich einer regelmässigen Medikamenteneinnahme (S. 21 Ziff. 7.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der aktuellen Anamnese, der körperlichen Untersuchung sowie hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Aktenlage könne aus allgemein-internistischer Sicht bezüglich der Pollakisurie eine Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätig werden. Die Miktionsfrequenz liege bei 20-45 pro Tag, was einem notwendigen Toilettengang alle 20-40 Minuten entspreche. Bei der Notwendigkeit von ein bis zwei Einlagen pro 24 Stunden sei nicht von einer nennenswerten Inkontinenz auszugehen (S. 22 Ziff. 7.4). Aufgrund der vermehrten Toilettengänge sei von einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % auszugehen (S. 22 Ziff. 8.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf psychiatrischem Fachgebiet (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">287/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">120-143) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 16 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoides und antisoziales Verhalten bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Einfluss von Oxycodon, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zolpidem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Lyrica auf die Impulskontrolle und das Aggressionsverhalten (F19.71)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte die Psychiaterin (S. 16 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aus den Akten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">depressive Erkrankung (F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">somatoforme Schmerzstörung (F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panikstörung (F41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abhängige und unreife Persönlichkeit (F63.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verhalten und die Emotionalität seien grob auffällig und inadäquat. Wegen der Weigerung des Beschwerdeführers, Angaben zur Anamnese zu machen, könne eine Entwicklung der Verhaltensauffälligkeiten im Verlauf des Lebens nicht verfolgt werden. Die allgemeinen Kriterien einer Persönlichkeitsstörung seien erfüllt, soweit Angaben dazu hätten erhoben werden können. Die Angaben zum Verlauf des Verhaltens seit Kindheit fehlten, deshalb könne die Diagnose nicht mit Sicherheit gestellt werden. Von den spezifischen Kriterien einer Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung seien gegenwärtig vor allem diejenigen einer paranoiden, aber auch einige einer antisozialen Störung erfüllt. Aus den Akten lasse sich allerdings ableiten, dass vor 2020 doch eher ein klagsames und hilfloses Verhalten vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herrscht habe und paranoides Erleben und Bewerten seit Anfang 2020 deutlich zugenommen hätten. Ebenso scheine das aggressive und deutlich drohende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten zugenommen zu haben. Es müsse sicher bedacht werden, dass alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">opioid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzmittel sowie Lyrica und auch die Schlafmittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zolpidem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Imovane</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein aggressives Verhalten fördern könnten (S. 17 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht könne die Funktionsfähigkeit des Beschwerdeführers erst wirklich beurteilt werden, wenn der Effekt der zentralnervös wirksamen Medikamentenkombination wegfalle. Auch eine Beurteilung der kognitiven Fähigkeiten sei eigentlich erst nach Absetzen der Opioide, der Schlafmittel und des Lyrica wirklich aussagekräftig. Es sei auch anzunehmen, dass das aggressive Verhalten bei Absetzen dieser Medikamente reduziert wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 22 Ziff. 7.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Stellungnahme vom 11. Juni 2021 (Feststellungsblatt vom 31. August 2021, Urk. 7/289) ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AB._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, davon aus, es könne keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-relevante Diagnose gestellt werden. Es sei einzig ein paranoides und externalisierendes sowie gereiztes, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bal aggressives bis bedrohliches Verhalten beschrieben worden. Dieses sei entwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der der aktuellen Medikamentenkombination - was aber eher unwahrscheinlich sei - und/oder einem Verdacht auf eine kombinierte Persönlichkeitsstörung zugeschrieben worden. Es müsse von Aggravation ausgegangen werden, wie sie auch bei der aktuellen neurologischen Begutachtung sowie bei der MEDAS-Begutachtung vom 6. Januar 2014 (vgl. Urk. 7/169 E. 3.2) beschrieben worden sei. Die Zumutbarkeit einer Abstinenz/Reduktion der Opioide und Schlafmittel sei nicht diskutiert worden und aus RAD-Sicht werde eine solche kaum das aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Verhalten reduzieren. Beim beschriebenen Verhalten sei es unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich, dass eine erneute psychiatrische Begutachtung zu besseren Resultaten gelangen könne (S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gerichtsgutachter, Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stellte im psychiatrischen Gutachten vom 24. Februar 2023 (Urk. 30) folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 32 Ziff. 6.3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte Somatisierungsstörung (F45.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge mit unreifen und narzisstischen Anteilen (Z73.1), differentialdiagnostisch: kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Opiatabhängigkeit (F11.2); Cannabisgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(psychosoziale Belastungen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtsicht stelle sich eine ausgesprochen komplexe Katamnese dar, die geprägt sei durch eine Vielzahl von Widersprüchen und Inkonsistenzen auf der einen Seite, auf der anderen Seite entstehe aber auch der Eindruck eines erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leidensdruckes, der im Einklang stehe mit einer Vielzahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von invasiven medizinischen Eingriffen, die der Beschwerdeführer seit der ersten Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operation im März 2013 in Kauf genommen habe. Die Hauptproblematik der Begutachtung bestehe in der schwierigen Abgrenzung zwischen vorhandenen krankheitswerten Anteilen und hoch auffälligen, inkonsistenten Verhaltenswei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, die einer unreif-dysphorischen, appellativ-theatralischen und auch manipu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lativen Grundhaltung entsprächen, die nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheitswertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzuschätzen seien (S. 33 Ziff. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Integration aller vorliegenden Informationen sei davon auszugehen, dass die Symptombildung des Beschwerdeführers zu einem Teil auf eine Komorbidität aus einer reaktiv-neurotischen Störung (somatoforme Störung/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ungünstig modulierenden Persönlichkeitsmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malen und fraglich auch zu einem geringeren Anteil auf einen schädlichen Gebrauch von Opiaten zurückgehe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu einem anderen Teil liege aber eine nicht-krankheitswerte, überzogen dargebotene, manipulative und nicht authentische Ausgestaltung der Beschwerdesymptomatik vor. Die Einschätzung des Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades der gesehenen psychischen Störungen sei beeinträchtigt durch die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagerung mit diesen nicht krankheitswertigen Anteilen, die durch die zahlreich dokumentierten Inkonsistenzen und Widersprüchlichkeiten als gegeben ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden müssten (S. 37 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht des ähnlich wie in den Voruntersuchungen hoch auffälligen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltens mit grosser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Appellationstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer massiven Verbitterung und einem überzogen wirkenden Ausdrucksverhalten sei die psychiatrische Befunderhebung deutlich erschwert, als auch Einzelaussagen des Beschwerdeführers zum Teil im Widerspruch zu den vorliegenden Dokumenten stünden und nicht unkritisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernommen werden könnten. Dennoch sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine diagnostische Zuordnung mit einer Komorbidität aus einer somatoformen-neurotischen Störung und Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitspathologien/Persönlichkeitsauffälligkeiten in Anbetracht der vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Dokumentation im Längsverlauf trotz der Diskrepanzen möglich und auch ausreichend zu validieren. Aufgrund der Diskrepanzen, insbesondere auch die Verhaltensmodulation und die Selbstkontrolle betreffend, bestünden nach allen vorliegenden Informationen jedoch bezüglich der gesehenen Defizite relevante Unterschiede zwischen Situationen im Rahmen einer medizinisch-institutionellen Vorstellung (Begutachtung, Vorstellungen als Patient, Umgang mit Institutionen etc.) und Situationen, wie sie zum Beispiel ausserhalb von offiziellen Gesprächen stationär in der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder auch aktuell bezüglich der administra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iven Abläufe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blutentnahme etc.) in interpersonellen Kontakten sichtbar würden. Belastbare Beschreibungen der realen Alltagsaktivitäten lägen nicht vor. Die «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">settingbezogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» Unterschiede seien medizinisch-psychiatrisch in diesem Umfang nicht zu erklären und wiesen auf nicht krankheitswertige, dysphorisch-klagsame und auch manipulative Anteile hin bei mittlerweile chronifizierter Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Opferrolle. Diese Überlagerungen führten auch dazu, dass sich das typische klinische Bild einer psychischen Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstelle. Hierdurch werde die versicherungsmedizinisch wichtige Beurteilung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit beziehungsweise Arbeitsfähigkeit deutlich erschwert. In einer Annähe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei davon auszugehen, dass eine leichtgradige Einschränkung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers über die gestellten Diagnosen medizinisch begründet werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ausgewiesen sei. Eine darüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinausgehende mittelgradige oder gar schwergradige Einschränkung der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischen Gründen könne auch in Anbetracht der vorliegenden unsicheren Informations- und Befundlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, wenn auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden (S. 41 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer den körperlichen Beschwerden angepassten Tätigkeit ergebe sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der krankheitswerten funktionellen Einschränkungen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von etwa 25 %. Grundsätzlich sollten aufgrund der gesehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen somatoformen Störung auch aus psychiatrischen Gründen schwere körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Tätigkeiten, insbesondere bei der somatischen Vorgeschichte, vermieden werden. Bei der Annahme einer Wochenstundenzahl von 40 sei eine tägliche Arbeit von 6 Stunden möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlauf könne konstatiert werden, dass es seit Dezember 2015 zu einer Zunahme an Verhaltensauffälligkeiten gekommen sei, die bereits nach den damaligen Echtzeitunterlagen in abgeschwächter Form im Jahr 2015 zu erkennen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen seien. Entsprechend sei es zu einer Zunahme der dysphorischen, gereiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Grundhaltung gekommen mit den auch vom behandelnden Psychiater beschriebenen punktuell fast wahnhaft anmutenden Schuldzuweisungen. Bislang könne dies Veränderung aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer psychischen Störung mit Krankheitswert zugeordnet werden (S. 47 Mitte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm am 4. April 2023 Stellung zum Gerichtsgutachten (Urk. 37/1) und führte an, der psychopathologische Befund sei nicht vollständig erfasst worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sei fehlerhaft (S. 2 oben). Die Persönlichkeit des Beschwerdeführers sei nicht vollständig, sondern recht diffus beschrieben worden (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oben). Es fehlten testpsychologische Zusatzuntersuchungen. Im Minimum hätte die depressive Symptomatik abgeklärt werden müssen. Auch die Vorgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter hätten dies unterlassen (S. 2 Mitte). Es hätte ein Test bezüglich Depressio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Persönlichkeitsstörungen durchgeführt werden müssen (S. 3 oben). Ein Medikamenteneinfluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich Verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe seines Erachtens nicht (S. 3 Mitte). Die Gretchenfrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> laute ohnehin, ob ein somatisches Gebrechen vorliege oder nicht, denn eine somatoforme Schmerzstörung sollte nur bei anhaltendem, schwerem Schmerz ohne körperliche Ursache gestellt werden. Ob eine körperliche Ursache für die Schmerzen des Beschwerdeführers vorliege, wisse man nicht, wobei seit der Operation ständig über dieselben Schmerzen in etwa derselben Intensität am genau gleichen Ort geklagt werde, was eine somatische Ursache suggeriere (S. 3 unten). Das Verhalten des Beschwerdeführers möge widersprüch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich sein, was jedoch einzig und allein durch die intermittierenden und wohl unerträglichen Schmerzen bedingt sei (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der mit Verfügung vom 22. Dezember 2015 (Urk. 7/134) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Ende Januar 2015 befristeten Rente lagen beim Beschwerdeführer schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der Lendenwirbelsäule nach zweima</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liger Diskushernien-Operation L5/S1 rechts und einer Diskektomie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senimplantation L5/S1 vor. Das Gericht kam damals zusammengefasst zum Schluss (Urk. 7/169), RAD-Ärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe plausibel dargelegt, dass der Beschwerdeführer zwar an einer schmerzhaften Bewegungs- und Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkung der Lendenwirbelsäule leide, aber keine Hinweise auf radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Symptome bestünden. Auch den übrigen Arztberichten lasse sich nicht entnehmen, dass die Beschwerden - jedenfalls im vom Beschwerdeführer geklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ausmass - auf eine objektivierbare Pathologie zurückzuführen seien. Ein MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Oktober 2015 habe denn auch keine Hinweise auf eine direkte Nerven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelkompression ergeben (E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Einschätzung der RAD-Ärztin erachtete das Gericht als erstellt, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Rentenaufhebung in einer leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war (vgl. E. 4.5) und schützte die Rentenaufhebung bei einem unter 40 % liegenden Invaliditätsgrad (vgl. E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im August 2016 stürzte der Beschwerdeführer eine Treppe hinunter und klagt seither über verschlimmerte Rückenschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, über Knie- und Handgelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen sowie eine Blasenfunktionsstörung. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde in somatischer Hinsicht ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein zervikales Schmerzsyndrom, Knieschmerzen beidseits sowie eine Pollakisurie und eine dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Inkontinenz beziehungsweise Nachträufeln genannt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.6.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liessen sich keine objektivierbaren Ausfälle finden und betreffend ein in den Akten beschriebenes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom links machte der Beschwerdeführer keine Beschwerden geltend und konnte keine korrelierende Klink festgestellt werden. In der orthopädischen Untersuchung fiel eine intensive Darstellung der Beschwerden auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Beschwerdeführer zeigte wechselnde Einschränkungen, die sich später wieder auflösten (E. 4.6.4). Internistisch wurde von einem die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden vermehrten Harndrang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(bis zu 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal pro Tag) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen (E. 4.6.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtbeurteilung hielten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachterin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest (E. 4.6.6), es lägen zwar Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen der Wirbelsäule vor, bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eklagten Symptomen handle es sich aber grösstenteils um Schmerzen und Sensibilitätsstörungen, die klinisch nicht objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiviert werden könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Begutachtung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin und Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Beschwerdeführer am linken Handgelenk operiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 4.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei er nach der Operation weiterhin starke Schmerzen beklagte. Intraoperativ konnten zwei kleinflächige Knorpelläsionen gefunden werden, die jedoch in keinem Verhältnis zur geltend gemachten Schmerzintensität und Einschränkung standen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund seiner Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde der Beschwerdeführer stationär in der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.12) kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entnommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich in somatischer Hinsicht seit der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante objektivierbare Veränderungen am somatischen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers ergeben hätten. Insbesondere wurden bezüglich des linken Handgelenks ergänzende handchirurgische Untersuchungen durchgeführt, welche keine Ursache für die ausgeprägte Schmerzsymptomatik lieferte (S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig davon, dass die Ärzte der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit eine Begutachtung empfahle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestossen durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AC.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopädische Chirurgie, RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 7/289 S. 13) eine weitere Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AA.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG in Auftrag gab (vgl. E. 4.13), ist nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich, zu welchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkenntnissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich des somatischen Gesundheitsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese hätte führen sollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AC._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine medizinische Würdigung zu entnehmen und dementsprechend ist auch nicht nachvollziehbar, was er sich von einem neuen Gutachten versprach.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann als Zwischenfazit festgehalten werden, dass sich der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 9. November 2021 in somatischer Hinsicht dahingehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat, als er über eine Pollakisurie mit einer Miktionsfrequenz von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Tag klagt, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermehrt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Toilettengänge zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jeder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit von 20 % führt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in somatischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insofern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Beschwerden am Bewegungsappa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rat, die bereits Ende Januar 2015 zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt hatten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur noch zu 80 % in leidensange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine lege artis festgestellte psychische Erkrankung lag im Zeitpunkt der befriste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vor, obwohl die geklagten Beschwerden schon damals nicht vollständig durch objektivierbare Befunde erklärt werden konnten. Mittler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weile nahm der Beschwerdeführer eine psychiatrische Behandlung auf und sowohl der behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.9) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.6.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Gerichtsgutachter (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten psychiatrische Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit zur Folge haben, wobei sowohl die gestellten Diagnosen divergieren als auch die verbliebene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unterschiedlich beurteilt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Begutachtung durch die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AA._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (E. 4.13.4) wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne vollständig erhobene Angaben beendet, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während der Untersuchung eine sich immer steigernde Aggressivität zeigte (S. 13 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ihre Erkenntnisse sind daher nicht verwertbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Richtlinien zur Beweiswürdigung weicht das Gericht praxisgemäss nicht ohne zwingende Gründe von Gerichtsgutachten ab (BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 135 V 465 E. 4.4). Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu anderen Schlussfolgerungen gelangt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegensätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Meinungsäusserungen anderer Fachleute dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die Überprüfung durch eine weitere Fachperson im Rahmen einer Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise für angezeigt hält, sei es, dass es ohne eine solche vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_487/2020 vom 3. November 2020 E. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf die von ihm eingeholte Stellungnahme seines behandelnden Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aters (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.16)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 36), es bestünden zumindest begründete Anhaltspunkte dafür, dass die vom Gutachter beschriebene unsichere Informations- und Befundlage durch ergänzende Abklärungen sowohl bezüglich des somatischen Befundes als auch hinsichtlich des psychischen Befundes namhaft verbessert werden könne, weshalb eine Vervollständigung der psychischen Befundaufnahme sowie des somatischen Befunds notwendig sei, gestützt auf welche der Gerichtsgutachter den Grad der Einschränkungen der Leistungsfähigkeit neu einzuschätzen habe. Dies sei zweifellos notwendig, weil eine verlässliche Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit die Kenntnis des Gesundheitsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch dessen Schweregrads voraussetze. Hinzu komme, dass gerade die Berichte des behandelnden Psychiaters bewiesen, dass ergänzende fachärztliche Abklärungen zu einer anderen Beurteilung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes führten (S. 4 f. Ziff. 1.4). Überdies sei der Gerichtsgutachter aufzufordern, das Zumutbarkeitsprofil aus psychiatrischer Sicht möglichst detailliert zu beschreiben (S. 6 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er halte daran fest, dass keine Aggravation im Sinne der einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung nachgewiesen sei (S. 7 Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehende E. 5.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wurde der Beschwerdeführer abschliessend somatisch untersucht, und sind die von ihm geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den zumindest nicht im geltend gemachten Ausmass objektivierbar und führten die Behandlungen zu keinem Beschwerderückgang. Insofern liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.16) mit seiner Annahme, es sei unklar, ob eine körperliche Ursache für die Schmerzen des Beschwerdeführers vorliege, falsch. Nicht zutreffend ist ausserdem, dass der Beschwerdeführer ständig über dieselben Schmerzen in etwa derselben Intensität am genau gleichen Ort klagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gab er doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber dem orthopädischen Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.6.4) Schmerzen praktisch am ganzen Körper an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 35 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend geht auch seine Kritik, Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe in unsachlicher Weise die Diagnose einer somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung gestellt, ohne zu wissen, ob ein schwerer Schmerz ohne körperliche Ursache vorliege, fehl.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbrachte, es könnten entweder Achse-I-Störungen (z.B. Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Achse-II-Störungen (z.B. Persönlichkeitsstörungen) diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert werden, aber nicht beides zusammen, hat Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Achse-I-Störung, nämlich eine undifferenzierte Somatisierungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert. Daneben ging er von akzentuierten Persönlichkeitszügen mit unreifen und narzisstischen Anteilen, einer sogenannten Z-Diagnose, welche gemäss der Rechtsprechung von Vornherein keine invalidisierende Diagnose dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus. Zwar diskutierte er differenzialdiagnostisch das Vorliegen einer kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">binierten Persönlichkeitsstörung (Achse II), wobei er sich auf den Standpunkt stellte, dass beim Beschwerdeführer charakteristische und offensichtlich auch dauerhafte innere Erfahrungs- und Verhaltensmuster vorlägen, die deutlich von erwarteten und akzeptierten Normen abweichen, es aber nicht gelinge, den Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer Abweichung aus der Kindheit/Adoleszenz heraus zu finden, weshalb er das auffällige Ausdrucksverhalten wesentlich den Persönlichkeitsmerkmalen und eben nicht einer Persönlichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuschrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychopathologischen Befund führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an, es fehle im Gerichtsgutachten von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beschreibung über Lebensfreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de/Freudlosigkeit, Interesse/resp. Interessensverlust, Hinweise auf Insuffizienz- oder Schuldgefühle oder eben nicht, sowie über die Qualität des Sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">afes (S. 1). Hierzu ist vorab festzuhalten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass für Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die vom behandelnden Psychiater gestellte Diagnose einer mittelgradigen bis schweren depressiven Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode nicht nachvollziehbar und es für ihn offensichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer kein durchgehend depressives Ausdrucksverhalten zeige (S. 39 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wies er darauf hin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass differenzierte Auskünfte bezüglich der subjektiv für den Beschwerdeführer zentralen Themata kaum erhältlich gewesen seien (S. 19 oben) und die psychiatrische Befunderhebung in Anbetracht des hoch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Verhaltens mit grosser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Appellationstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer massiven Verbitterung und einem überzogen wirkenden Ausdrucksverhalten deutlich erschwert sei (S. 41 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffälliges Verhalten, welches keiner klar definierbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychisch-synd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">romalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung zugeordnet werden konnte, berichtete bereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.12) und selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> räumte ein widersprüchliches Verhalten des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches er indessen nicht weiter umschrieb,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.16)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des Verhaltens des Beschwerdeführers kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Gerichtsgutachter wohl kaum zum Vorwurf gemacht werden kann, er habe den Psychostatus nicht vollständig erhoben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelang es ihm in seiner Beurteilung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchliche und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">appellative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten vom psychiatrischen Leiden von Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert abzugrenzen und eine psychiatrische Diagnose zu stellen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Von weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen im Sinne der beantragten Vervollständigung der psychischen Befundaufnahme sind denn auch keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht entgegengehalten werden, dass er auf Testverfahren verzichtet hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die klinische Untersuchung mit Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung entscheidend. Den Testverfahren kommt im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung höchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens eine ergänzende Funktion zu (Urteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_362/2020 vom 21.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_465/2019 vom 12.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2019 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_728/2018 vom 21.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2019 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt vermögen die Einwände des Beschwerdeführers das Gerichtsgutachten nicht zu entkräften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings ist auch in psychiatrischer Hinsicht von einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist gestützt auf das Gerichtsgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch ausschliessende Aggravation ausgewiesen. Zu prüfen bleibt nunmehr, wie sich die diagnostizierte undifferenzierte Somatisierungsstörung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, namentlich, ob die gutachterliche attestierte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit den Vorgaben des strukturierten Beweisverfahrens (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den diagnoserelevanten Befunden hielt Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, es könne aktuell lediglich eine leichtgradige psychiatrische Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngliederungsbemühungen hat der Beschwerdeführer nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass sich diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngaben über Erfolg oder Resistenz erübrigen. Die seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 stat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">findende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niederfrequente, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat offensichtlich keine Früchte getragen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geeignet, eine eigent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Veränderung zu erzielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und könne den Beschwerdeführer allenfalls unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützend stabilisieren (S. 48)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der rigiden, wenig modulierbaren Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung des Beschwerdeführers stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gerichtsgutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlechte Prognose, wobei diese jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer psychischen Störung mit Krankheitswert zuzuordnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 49 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Komorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditäten sind in den degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Pollakisurie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu sehen, wobei - wie bereits dargelegt (E. 5.1) - die objektivierbaren Befunde die Beschwerden zumindest nicht vollständig erklären. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ressourcen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, nach den stationären Aufenthalten, aber auch nach den aktuell durchgeführten Explorationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt guten Kontakt- und Gruppenfähigkeit ausgegangen werden. So habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer in den stationären Aufenthalten bei guten Kontakten zu Mitpatienten unauffällig einfügen können und habe auch in der aktuellen Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration bei nicht belastenden Themen gut kontaktfähig imponiert, auch vereinzelt humorvolle Bemerkungen einstreuen und durchaus auch gewinnend agieren können. Privat beschreibe er einen massiven sozialen Rückzug, der mit dem mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Interaktionsverhalten im Rahmen der Begutachtung kontrastiere. Die pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vaten Beziehungen seien explorativ nicht zugänglich gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, er sei von einer Freundin, zu der offensichtlich schon langjährig eine Beziehung bestehe, zur Begutachtung gefahren worden. Einschränkungen in der Mobilität und in der Selbstpflege könnten nicht gesehen werden, der Beschwerdeführer sei mit dem Auto mobil, könne öffentliche Verkehrsmittel benutzen und imponiere auch in keiner Weise körperlich vernachlässigt, wirke ausgesprochen gepflegt mit einem modischen Haarschnitt und sorgfältig gekürzten Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 44 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Konsistenz ist festzuhalten, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer selber gemäss Gutachten überzeugt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht mehr arbeiten zu können (S. 14 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sein Tagesablauf ist gemäss seinen Angaben von Unlust geprägt (vgl. S. 15 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung des Gerichtsgutachtens hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingehend mit den Standardindikatoren auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung umfasste das ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- soweit es erhoben werden konnte - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit sowohl negativen als auch positiven Anteilen und ist so verfasst, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit «gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen» (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) abgeleitet wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische Gutachter ist bei der Beantwortung der Frage, wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Leistungsvermögen einschätzte, den einschlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gigen Indikatoren gefolgt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat ausschliesslich funktionelle Ausfälle berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, welche Folge der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist auf objektivierter Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage erfolgt. Die von der Rechtsanwendung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfende Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist klar zu bejahen. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit nachweisen, weshalb auf das Gutachten abzustellen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit der Beschwerdeführer monierte, aus dem Gutachten gehe nicht hervor, welches Tätigkeitsprofil ihm noch zugemutet werden könne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist ihm entgegenzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich leichtgradige Einschränkungen im Rahmen des neurotischen Erlebens und der hiermit verbunden Ressourcen verbrauchenden Grunderregung und Anpassung als gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Spezielle Anforderungen an eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit in psychiatrischer Hinsicht wurden nicht beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, vielmehr wurde bezüglich Art der Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoforme Störung und insbesondere die somatische Vorgeschichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verwiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, woraus zu schliessen ist, dass die attestierte Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht für jede körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehende E. 5.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft hingegen zu, dass Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da er sich nur zu allfälligen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen in psychiatrischer Hinsicht zu äussern hatte, nicht dargetan hat, ob die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit zu der Arbeitsunfähigkeit aus somatischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu addieren sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er allerdings dargelegt hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eine tägliche Arbeitstätigkeit von 6 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei einer Wochenzahl von 40 Stunden, somit einem Pensum von 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend; vgl. E. 4.15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist er folglich in der Lage,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses Pensum auch mit den notwendigen Pausen aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermehrter Toilettengänge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachterin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % bemessen wurde, problemlos </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreichen. Eine zusätzliche Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich daher nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers dahingehend verschlechtert hat, dass er zusätzlich zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits bekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschäden an einer Pollakisurie sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer undifferenzierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung leidet. Dies führt dazu, dass er in einer körperlich leichten Tätigkeit nurmehr zu 75 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1</span><span> </span><span id="XX076"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der potenzielle Rentenbeginn nach der Neuanmeldung im Januar 2017 fällt unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 IVG, wonach der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, auf Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 2017 zu erfolgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht ging im Urteil vom 20. Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/169) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m zuletzt vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Einkommen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AD._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG von Fr. 61'160.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, und errechnete unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 62'081.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2014 (E. 5.1). Es ist kein Grund ersichtlich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiervon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuweichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer doch vor Eintritt des Gesundheitsschadens während mindestens vier Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chauffeur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AD._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und verlor er die Stelle aus gesundheitlichen Gründen (vgl. Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/20)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnentwicklung von 2'220 Punkten im Jahr 2014 und 2'249 Punkten im Jahr 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Bundesamt für Statistik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> BFS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Entwicklung der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Tabelle T39) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt dies ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2017 von Fr. 62'892.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das durchschnittliche monatliche Einkommen für Männer im untersten Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau betrug im Jahr 2016 Fr. 5'340.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE 2016 TA1_tirage_skill_level)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">64'080.-- jährlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) und der Nominallohnentwicklung von 2'239 Punk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2016 und 2'249 Punkten im Jahr 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BFS, Tabelle T39)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> errechnet sich ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 67'102.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bezogen auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%iges Arbeitspensum resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0’3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verglichen mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">62'892.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12’565</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerundet (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 121)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%. Damit besteht kein Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">olglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit dem geleisteten Kostenvorschuss (Urk. 12) zu verrechnen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt werden. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage nicht erfüllt (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin fällte ihren Entscheid gestützt auf die Stellungnahme der RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AB.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.14), nachdem die psychiatrische Teilbegutachtung durch die Fachärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AA.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund eines gereizten, verbal aggressiven bis bedrohlichen Verhaltens des Beschwerdeführers abgebrochen worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und schloss auf Aggravation, was einen Ausschlussgrund darstelle. Es ist offensichtlich, dass sich der Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.13.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich inadäquat verhielt und schon früher durch appellatorisches Verhalten auffiel. Unter diesen Umständen wäre die Beschwerdegegnerin indessen gehalten gewesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflichten und die Konsequenzen bei deren Verletzung erneut zu verpflichten, sich einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abermaligen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen Untersuchung zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2015.00689 vom 3. April 2017 E. 7.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bestätigt mit Urteil des Bundesgerichts 8C_400/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Indem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hierauf verzichtet hat und von einer Aggravation als Ausschlussgrund ausgegangen ist, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Kosten des Gerichtsgutachtens im Betrag von insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt Fr. 11'787.05 (Urk. 39) zu erstatten hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> nach Eintritt der Rechtskraft mit der geleisteten Kaution verrechnet</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gutachtens im Betrag von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">11'787.05 zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. André </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Largier</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von Urk. 39</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensTiefenbacher</p><div><p> </p></div></div> </div></body></html></html>