Kassationsgericht des Kantons Zürich Kass.-Nr. AA080101/U/la Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Bernhard Gehrig, Andreas Donatsch, die Kassationsrichterin Sylvia Frei und der Kassationsrichter Matthias Brunner sowie die juristische Sekretä- rin Judith Lusser Treyer Zirkulationsbeschluss vom 20. Juli 2009 in Sachen A AG, Klägerin und Beschwerdeführerin vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. iur. … und lic. iur. … sowie 1. B, 2. C, Streitberufene gegen D Beteiligungen AG, Beklagte und Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. … betreffend Auflösung einer Aktiengesellschaft Nichtigkeitsbeschwerde gegen ein Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 7. Mai 2008 (HG050115/U/dz) - 2 - Das Gericht hat in Erwägung gezogen: I. 1. Die Klägerin (im Nachfolgenden Beschwerdeführerin) hält rund 47% der Aktien der Beklagten, eine Holdi nggesellschaft (im Nachfolgenden Beschwer- degegnerin). Beschlüsse der Generalversammlung der Beschwerdegegnerin werden stets in etwa dem Verhältnis 47:53 (ent gegen den Anträgen der Be- schwerdeführerin) gefasst. Seit 1998 hat die Beschwerdeführerin einen Grossteil der GV-Beschlüsse angefochten (bisher erfolglos; einige Anfechtungsklagen sind jedoch noch hängig) und mehrere Auskunfts- und Einsichtsverfahren angestrengt, deren Gegenstand v.a. die stillen Reserv en der Beschwerdegegnerin und ihrer Tochtergesellschaften, die Jahresrec hnungen der letzteren sowie ein von der D AG einer Drittgesellschaft gewährtes Darlehen (sog. G-Darlehen), ein angebliches Diversifikationsprojekt und weitere mögliche Darlehen war. Mit den Auskunftskla- gen betreffend die letzten dr ei Punkte (v.a. das G -Darlehen) drang die Beschwer- deführerin teilweise durch, während den übrigen Auskunfts- und Einsichtsklagen ebenfalls kein Erfolg beschieden war (angefochtenes Urteil KG act. 2 S. 3 ff.). 2. Am 19. April 2005 (nach vorgä ngiger Durchführung des Sühnverfah- rens; HG act. 3) reichte die Beschwerdeführerin beim Handelsgericht des Kantons Zürich eine Auflösungsklage gegen die Beschwerdegegnerin ein. Mit Urteil vom 7. Mai 2008 hat die Vorinstanz die Klage abgewiesen (KG act. 2 S. 129). 3. Mit Eingabe vom 9. Juni 2008 liess die Beschwerdeführerin Nichtig- keitsbeschwerde gegen das Ur teil des Handelsgerichts vom 7. Mai 2008 erheben (KG act. 1). Sie beantragt, das Urteil aufzuheben, und die Sa che zur Neubeurtei- lung an die Vorinstanz zurückzuweisen (K G act. 1 S. 2). Der Beschwerde wurde antragsgemäss mit Präsidialverfügung vom 13. Juni 2008 die aufschiebende Wir- kung verliehen (KG act. 5). Die der Beschwerdeführerin mit derselben Verfügung auferlegte Prozesskaution von Fr. 550'000.-- (KG act. 5) ging innert Frist ein (KG act. 10 und act. 11). Während die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet hat (KG act. 9), hat die Beschwerdegegnerin ihre Beschwerdeantwort (in welcher - 3 - sie die Abweisung der Nichtigkeitsbes chwerde beantragt) mit Datum vom 29. August 2008 eingereicht (KG act. 12). Diese wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. September 2008 zur Kenntnisnahme zugestellt (KG act. 13) und auf deren Wunsch hin (KG act. 15) mit Verfügung vom 15. September 2008 Frist zur Stellungnahme angesetzt (KG act. 16), welche unter dem 29. September 2008 erfolgte (KG act. 18) und der Be schwerdegegnerin mit Verfügung vom 30. September 2008 zur Kenntnisnahme z ugestellt wurde (KG act. 19). Weitere Eingaben der Parteien in diesem Verfahren sind nicht erfolgt. II. 1. Die Beschwerdeführerin macht in RZ 1-10 S. 8 f. ihrer Beschwerde Ausführungen zum Formellen (KG act. 1 RZ 1- 5) sowie eine Einleitung zur Be- leuchtung des Hintergrundes (KG act. 1 RZ 6-9), ferner generelle Ausführungen zu den von ihr angerufenen Nichtigkeitsgründen (welche die Vorinstanz an "zahl- reichen Stellen" resp. "des öfteren" ges etzt haben soll; KG act. 1 RZ 10 S. 8 f.), auf welche hier nicht näher einzugehen ist, da keine konkreten Rügen gemäss § 281 ZPO enthaltend, die überdies den Anforderungen gemäss § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO genügen würden (vgl. dazu nachfolgend II.2). 2. Aus der Natur des Beschwerdeverfahrens, das keine Fortsetzung des Verfahrens vor dem Sachrichter darstellt, folgt, dass sich der Nichtigkeitskläger konkret mit dem angefochtenen Entsc heid und den darin enthaltenen, den Ent- scheid tragenden Erwägungen auseinander zu setzen und hierbei darzulegen hat, inwiefern diese mit einem Mangel im Sinne von § 281 ZPO behaftet seien. Die blosse Verweisung auf Stellen in den bi sherigen Rechtsschriften oder deren blos- se Wiederholung genügen hiefür nicht. Ebenso wenig lässt sich ein Nichtigkeits- grund rechtsgenügend dartun, indem bloss di e Richtigkeit der vorinstanzlichen Auffassung in Abrede gestellt (und dieser allenfalls die eigen e, abweichende An- sicht entgegengestellt) wird. Zur Begr ündung der Rüge der Aktenwidrigkeit ge- hört, dass in der Beschwerde gesagt wird, welcher tatsächliche Schluss mit wel- cher Aktenstelle in Widerspruch steht re sp. bei der Willkürr üge, aufgrund welcher Aktenstelle die Feststellung schlichtweg unhaltbar sei. Es ist nicht Sache der Kas-- 4 - sationsinstanz, in den vorinstanzlichen Akten nach den Grundlagen des geltend gemachten Nichtigkeitsgr undes zu suchen. Genügt die Beschwerde den darge- stellten Anforderungen nicht, ist auf dies e resp. die entsprechende Rüge nicht einzutreten (von Rechenberg, Die Nichtigke itsbeschwerde in Zivil– und Strafsa- chen nach zürcherischem Recht, 2.A., Züri ch 1986, S. 16; Spüh ler/Vock, Rechts- mittel in Zivilsachen im Kanton Zürich und im Bund, Zürich 1999, S. 56 f., 72 f.; Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zü rcherischen Zivilprozessordnung, 3.A., Zürich 1997, N 4 zu § 288 ZPO; Guldener, Die Nichtigkeitsbeschwerde in Zivilsa- chen nach Zürcherischem Recht, Zürich 1942, S. 80). Den soeben dargestellten Anforderungen vermag die Beschwerdeschri ft (v.a. im zweiten Teil ab RZ 11) über weite Strecken nicht zu genügen. Insoweit wird im Nachfolgenden auf im Sinne von § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO ungenügende Vorbringen in der Beschwerde nicht eingegangen. 3. a) Gegen Entscheide, die dem We iterzug an das Bund esgericht unter- liegen, ist die Nichtigkeitsbeschwerde nicht zulässig (§ 285 Abs. 1 ZPO). Ein sol- cher Weiterzug an das Bundesgericht g ilt als gegeben, wenn das Bundesgericht frei überprüfen kann, ob der geltend gema chte Mangel vorliege (§ 285 Abs. 2 ZPO). Das angefochtene Urteil unte rliegt auch der Beschwe rde in Zivilsachen ans Bundesgericht im Sinne von Art. 72 ff. B GG (vgl. auch die entsprechende vor- instanzliche Rechtsmittelbelehrung KG act. 2 S. 129). Mit dieser kann die Verlet- zung von Bundesrecht inkl. Bundesverfassungsrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Ob eine solche Verletzung vorli egt, prüft das Bundesgericht auf entspre- chende Rüge frei (vgl. z.B. Seiler/von Werdt/Güngerich, BGG, Bern 2007, N 10 zu Art. 95 BGG). b) Die Nichtigkeitsbeschwerde ist nac h ständiger Praxis ungeachtet des (die ratio der Bestimmung nur unzureichen d wiedergebenden) Wort lauts von § 285 Abs. 2 Satz 2 ZPO auch dann ausgeschloss en, wenn in der Beschwerde eine willkürliche Anwendung von Bundesrecht u nd insoweit eine Ve rletzung von Art. 9 BV geltend gemacht wird (v gl. Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 16 und 18 zu § 285 ZPO; von Rechenberg, a.a.O., S. 29 und 44; Spühler/Vock, a.a.O., S. 60; - 5 - s.a. BGE 104 Ia 402 f.; ZR 105 Nr. 10 Erw. I II.2; ZR 106 Nr. 50 Erw. II.4 f-g = SJZ 103 S. 333 ff.; Kass.-Nr. AA070082 vom 21.05.2008, Erw. II.3a). Da die Rüge, es sei Bundesrecht wi llkürlich angewandt worden, im Einwand der blossen Falschanwendung von Bundesrecht aufgeht, resp. sich jene in Letzte- rem erschöpft (vgl. ZR 105 Nr. 10 Erw. III.2b mit Verweis auf BGE 129 III 303), entfällt - zumindest in Fällen, in denen ( wie vorliegend) die Streitwertgrenze ge- mäss Art. 74 BGG erreicht ist - der Grund für die erleichterte Zulassung der kan- tonalen Nichtigkeitsbeschwerde gemäss § 285 Abs. 2 Satz 2 ZPO. Die Unzuläs- sigkeit der Rüge willkürlicher Anwendu ng von Bundesrecht im Kassationsverfah- ren entspricht im Übrigen auch dem Sinn der gesetzlichen (Subsidiaritäts-) Rege- lung (§ 285 ZPO), soll damit doch vermieden werden, dass sich Kassationsgericht und Bundesgericht mit den gleichen Rechtsfragen (des materiellen Bundesrechts) befassen (von Rechenberg, a.a.O., S. 39), was sie bei diesbezüglicher Zulassung der Nichtigkeitsbeschwerde jedoch täten. Somit ist in beschwerdefähigen Fällen im kantonalen Beschwerdeverfahren (auc h) die Rüge willkürlicher Anwendung bundesrechtlicher Vorschriften unzulässi g (von Rechenberg, a.a.O., S. 44; Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 16 zu § 285 ZPO; BGE 104 Ia 402 f.). Daher kann entgegen der Ansicht der Besc hwerdeführerin in RZ 10 S. 9 der Beschwerde (KG act. 1) der Vorwurf, di e Vorinstanz habe massgebliche Tatsa- chen unberücksichtigt gelassen, nicht mi t der Willkürrüge der kassationsgerichtli- chen Überprüfung zugeführt werden. Vielmehr wird im vorliegenden Anwen- dungsbereich von Bundesrecht (Art. 736 Ziff. 4 OR) von diesem bestimmt, welche Umstände und Tatsachen für die Urteilsfindu ng bezüglich der Auflösung einer AG massgebend sind (vgl. ZR 107 Nr. 79 Er w. 4.2d), sodass in Anwendung von § 285 ZPO auf entsprechende Rügen der Be schwerdeführerin nicht eingetreten werden kann. c) Da das Bundeszivilrecht in se inem Anwendungsbereich auch darüber be- stimmt, ob die Sachvorbringen einer Part ei einen von ihr geltend gemachten bun- desrechtlichen Anspruch ausreichend substanziieren, d.h. ob sie ein genügendes Mass an Substanziierung aufweisen, um eine Beurteilung ihrer Rechtsbehaup- tung nach den anspruchs begründenden Vorschriften (hier: Art. 736 Ziff. 4 OR) zu - 6 - ermöglichen (BGE 98 II 117; 108 II 339 ff.; 123 III 188; ZR 107 Nr. 79, Erw. 4.2e mit Hinweisen; ZR 102 Nr. 8; ZR 93 Nr. 19, Erw. 5a; Fr ank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 1 zu § 113 ZPO, N 13d zu § 285 ZPO; Messmer/Imboden, Die eidge- nössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, RZ 87), kann auf Rügen, die Vorinstanz habe einen zu strengen Ma ssstab betreffend die Substanziierung an- gelegt, ebenfalls nicht eingetreten werden. d) Wird mit der Beschwerde geltend gemacht, die Vorinstanz habe die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (§ 56 ZPO resp. Art. 4 aBV bzw. Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Begründungspflicht mit Bezug auf die Anwendung von Bundesrecht verletzt, so ist die bundes rechtliche Begründungs pflicht angespro- chen (vgl. auch Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG) und tritt das Kassationsgericht auf eine entsprechende Rüge nicht ein, wenn diesbezüglich ein bundesrechtliches Rechtsmittel zur Verfügung steht (ZR 107 Nr . 79 Erw. 4.4; ZR 107 Nr. 59 Erw. 3.1). e) Art. 8 ZGB gibt nach der bundes gerichtlichen Rechtsprechung der be- weispflichtigen Partei in allen Zivilstreitigkeiten einen bundesrechtlichen Anspruch darauf, für rechtserhebliche Sachvorbringe n Beweis zu führen, wenn ihr Beweis- antrag nach Form und Inhalt den Vorschriften des kantonalen Rechts entspricht. Diese allgemeine Beweisvorschrift des Bundesrechts ist insbesondere dann ver- letzt, wenn der kantonale Richter Behaupt ungen einer Partei unbekümmert dar- um, dass sie von der Gegenpart ei bestritten worden sind, als richtig hinnimmt oder über rechtserhebliche Tatsachen ü berhaupt nicht Beweis führen lässt (ZR 106 Nr. 32 Erw. 2.3b; ZR 95 Nr. 73 Erw. b/aa; vgl. auch BGE 126 III 315 Erw. 4.a und 130 III 321 Erw. 3.4). Art. 8 ZGB ist gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung überdies verletzt, wenn der Richter taugliche und formgültig be- antragte Beweise zu rechtserheblichen Tatsachen nicht abnimmt, obwohl er die Sachvorbringen dazu weder als erstellt noc h als widerlegt erachtet. Entsprechen- de Rügen sind vor Bundesgericht vorzubri ngen. Demgegenüber ist in Art. 8 ZGB nicht geregelt, wie der Sachverhalt abzuklä ren bzw. Beweise zu würdigen sind. Art. 8 ZGB wird sodann nicht tangiert, wenn das kantonale Gericht ein Beweisan- gebot aufgrund antizipierter Beweiswü rdigung verwirft (BGer 4C.8/2002 vom - 7 - 03.05.2002, Erw. 1.2). Let ztere Fragen können im Rahmen der Nichtigkeitsbe- schwerde geprüft werden. 4. Wo im Sinne der vorstehenden Au sführungen auf eine Rüge nicht ein- getreten werden kann, wird dies an entsprechender Ste lle bei der nachfolgenden Prüfung ausgeführt. III. 1. Die Beschwerdeführerin rügt die Annahme de r Vorinstanz, die Be- schwerdeführerin lege nicht dar, inwiefern das Stimmverhalten der restlichen Ak- tionäre der Beschwerdegegnerin auf einer Absprache beruhe und bejahendenfalls inwiefern eine solche gegen gesetzliche u nd/oder statutarische Bestimmungen verstossen würde und der Schluss, eine Absprache sei nicht zu beanstanden (KG act. 2 S. 49), als zu kurz greifend und ihren Gehörsanspruch verletzend, ferner als aktenwidrig (KG act. 1 RZ 10 i). Wieso es der Vorinstanz fraglich erscheine, ob von einem kohärenten Block der Mehrheitsaktionäre gesprochen werden dürfe, resp. weshalb diesem Aus- druck eine leicht negative Note anhafte, erschliesse sich nirgends, sodass diese Feststellung willkürlich sei (KG act. 1 RZ 11). Der Entscheid beruhe auf einer willk ürlichen tatsächlichen Annahme, denn entscheidend sei nicht, ob die im Verwaltungsrat der Beklagten vertretenen Aktio- näre auch den abschliessenden Kreis der restlichen Aktionäre bilden würden, sondern ob sie den zur Mehrheitsbil dung bestimmenden Kreis bilden würden. Deshalb verfalle das Handelsgericht auch mit seinem Verweis auf minimal 20 bis maximal 39 Aktionäre in Willkür (KG act. 1 RZ 12). 1.1 Zur Begründung führt die Beschwerdeführerin an, sie habe dargelegt, - dass an den Generalversammlungen der Beschwerdegegnerin jeweils die Anträge des Verwaltungsrates mit 53 % der Aktienstimmen gutgeheissen und An- träge der Minderheitsaktionärin ebenso regelmässig im glei chen Verhältnis (rund 53 % zu knapp 47 %) verworfen würden (HG act. 1 S. 53/54), - 8 - - an den Generalversammlungen von den M ehrheitsaktionären nie eine Fra- ge gestellt werde (HG act. 1 S. 323). Die Beschwerdeführerin folgert daraus, dass dies alleine schon Absprachen nahe lege. O hne Absprache - so folgert sie weiter - wäre zu erwarten, dass 'unabhängige' Ak tionäre ihrerseits Anschlussfragen zu den von ihr gestellten Fragen stellen würden ( dabei unterlässt es die Beschwer- deführerin, anzugeben, wo sie diese Ausführungen bereits in der Vorinstanz ge- macht hätte), - an der GV vom 27. Juni 2002 die Mehrheitsaktionäre im Rahmen eines abgekarteten Spiels gegen den Antrag des Verwaltungsrates gestimmt und eine massiv tiefere Dividende dur chgesetzt hätten (HG act. 1 S. 134). Die Beschwer- deführerin kommentiert diese Behauptungen in ihrer Beschwerde damit, dass schon grundsätzlich auffällig sei, wenn Ak tionäre eine tiefere Dividende wollten als der Verwaltungsrat beantrage. Zum andern wäre angesichts der Tatsache, dass vorgängig bloss der Antrag des Verw altungsrates offiziell bekannt gewesen sei, Opposition oder doch eine Diskussion zu erwarten gewesen. Aber kein Mehr- heitsaktionär habe sich über die Vorgänge gewundert (dabei unterlässt es die Be- schwerdeführerin, anzugeben, wo sie diese Ausführungen bereits in der Vorin- stanz gemacht hätte), - der Verwaltungsrat an der Generalversammlung 2004 über ihren Gegenan- trag auf Dividendenfestlegung gar nicht erst habe abstimmen lassen, nachdem sein tieferer Antrag von der Mehrhei t angenommen worden sei, wobei nicht ge- sagt sei, dass ein Aktionär, der zuerst einem tieferen Dividendenantrag zustimme, nicht auch dem danach ebenfalls zur Ab stimmung gebrachten Antrag auf eine höhere Dividende zustimmen wü rde. Dieses unzulässige Pr ozedere, mit dem die Mitwirkungsrechte aller Aktionäre beschnitten worden seien, habe trotzdem kei- nen der Mehrheitsaktionäre dazu bewegt, auch nur ein Votum abzugeben. Der Entscheid sei schon vor der GV gefallen gewesen (HG act. 1 S. 130 f.), - der Verwaltungsrat an der GV 1997 die Zuwahl von H in den Verwaltungs- rat beantragt, die Minderheitsaktionärin si ch diesem Antrag mit dem Antrag auf Zuwahl von Owidersetzt habe. Weder die Tatsache, dass kein Jahr zuvor eine Zuwahl nicht sinnvoll gewesen sein solle, noch der Umstand, dass H bei D als - 9 - Geschäftsführer 1988 entlassen worden sei noch sein fortgeschrittenes Alter habe für die Mehrheitsaktionäre eine Rolle gesp ielt und er sei gewählt worden (HG act. 1 S. 155). Gemäss der Beschwerdeführerin lässt eine solche Einheit des Verhaltens anlässlich jeder Generalversammlung nur den Schluss auf vorherige Absprachen zu (KG act. 1 RZ 10 i S. 12), resp. sei di es Beleg dafür, dass die im Verwaltungs- rat der Beklagten vertretenen Aktionäre auch den bestimmenden Kreis der restli- chen Aktionäre der Beschwerdegegnerin b ilden würden (KG act. 1 RZ 12). Sie gibt in ihrer Beschwerde allerdings nicht an, wo sie diese Ausführungen bereits in der Vorinstanz gemacht hätte. Da das Handelsgericht in seinem Urteil vom 21. Mai 2001 selber festgestellt habe, es sei " klar, dass ein relativ kohärenter Aktionärskreis über den von ihm gewählten Verwaltungsrat die Geschicke der Gesellschaft bestimmt", werfe es ihr zu Unrecht vor, nicht zwischen den restlichen Aktionären und dem Verwaltungsrat zu unterscheiden (KG act. 1 RZ 11). 1.2 Die Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, die gerügte vorinstanzliche Feststellung sei für den angefochtenen En tscheid nicht rechtserheblich, da die Vorinstanz festhalte, dass "Stimmbindungsverträge (...) ein probates und rechtlich zulässiges Mittel unter Aktionären zur Koordinierung und W ahrung gemeinsamer Interessen" seien, was dahingehe, dass auch die Existenz einer von der Klägerin nicht dargelegten Absprache rechtlich ni cht zu beanstanden wäre. Die Rüge sei deshalb verfehlt (KG act. 12 RZ 49). 1.3 Wie sich aus der Erwägung des Handelsgerichts auf S. 49 des ange- fochtenen Urteils, "In diesem Sinne wäre unter Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs eine institutionalisierte Kohärenz nicht zu beanstanden ... " (KG act. 2 S. 49; Her- vorhebung durch das Kassationsgericht) ergibt, bringt die Vorinstanz mit ihrer Formulierung zum Ausdruck, dass angesichts der grundsätzlichen Zulässigkeit von Absprachen unter Aktionären mitte ls Stimmbindungsverträgen die Behaup- tung einer gewöhnlichen Absprache keine Gesetzes- oder Statutenwidrigkeit dar- stellen, das Handelsgericht jedoch bei Behauptung einer gegen Gesetz und/oder - 10 - Statuten verstossenden Absprache es (mög licherweise) nicht mehr als fraglich erachten würde, ob mit der Beschwerdef ührerin von einem "kohärenten Block der Mehrheitsaktionäre" gesprochen werden dü rfe (vgl. KG act. 2 S. 48 unten und S. 49 oben). Die Vorinstanz hat es jedoch bloss " zudem" als fraglich erachtet, ob dem so sei (Eventualbegründung). Sie ist in erster Linie (Hauptbegründung) der Auffassung, dass zwischen Verwaltungsra t (resp. Missbrauch der Verwaltungs- macht) und restlichen Mehrheitsaktionär en (resp. Missbrauch der Mehrheits- macht) zu differenzieren sei und letzte re nur dort rechtsmissbräuchlich handeln könnten, wo ihnen Handlungsmacht zukomme, also innerhalb der Generalver- sammlung bei der Abstimmung über Sac hgeschäfte oder den Wahlen in den Verwaltungsrat, nicht aber dort, wo es sich um Bereiche handle, die dem Verwal- tungsrat vorbehalten seien (vgl. KG act. 2 S. 48 unten). Ob letztere von der Be- schwerdeführerin ebenfalls beanstandete Rechtsauffassung der Vorinstanz zu- treffend sei, prüft das Bundesgericht auf entsprechende Rüge hin ebenso frei, wie eine allfällige Verletzung der Begründungspflicht in dies em Bereich, sodass auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin in RZ 11 und 12 ihrer Beschwerde ge- stützt auf § 285 ZPO nicht einzutreten is t (vgl. auch oben II.3), soweit diese über- haupt den Anforderungen an die Begründu ng der Nichtigkeitsbeschwerde genü- gen und sich nicht lediglich in appellato rischer Kritik erschöpfen, sodass darauf auch in Anwendung von § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO nicht eingetreten werden kann (vgl. oben II.2). Stützt sich ein Entscheid auf mehr ere selbständige Begründungen, kann nach langjähriger Praxis des Kassationsger ichts eine Nichtigkeitsbeschwerde nur dann zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen, wenn damit sämtliche den Entscheid selbständig tragenden Begründungen zu Fall gebracht werden. Die Beschwerde kann also nicht durchdringen, wenn sich auch nur eine der verschie- denen Argumentationen als una nfechtbar erweist oder – als Folge des im Be- schwerdeverfahren geltenden Rügeprinzips – die Besch werde sich nur gegen einzelne der verschiedenen Begründungen rich tet. Diesfalls bleibt der angefoch- tene Entscheid nämlich jedenfalls gestütz t auf die erfolglos bemängelte oder un- angefochten gebliebene Begr ündung bestehen und trat das Kassationsgericht – abgesehen von denjenigen Fällen, in denen eine der Prüfung durch das Kassati-- 11 - onsgericht entzogene Alternativbegründu ng bereits beim Bundesgericht ange- fochten worden ist – mangels Rechtsschutzinteresses auf eine Beschwerde, die sich lediglich gegen eine von mehreren selbständigen Begründungen richtet, nicht ein (vgl. von Rechenberg, a.a.O., S. 24; Frank/Sträuli/Messmer , a.a.O., N 1 zu § 291 ZPO; ZR 107 Nr. 76). Weil im Un terschied zur früheren Rechtslage nach Art. 100 Abs. 6 BGG die Frist zur (direk ten) Anfechtung des ober- resp. handels- gerichtlichen Entscheids beim Bundesger icht nach Abschluss des Kassationsver- fahrens zu laufen beginnt, womit die M öglichkeit einhergeht, – im Falle der bun- desgerichtlichen Kompetenz zu deren Über prüfung – auch die vor Kassationsge- richt unangefochten gebliebene( n) Begründung(en) (resp. wenn – wie hier – die Alternativbegründung zwar angefochten wird, das Kassationsgericht darauf je- doch gestützt auf § 285 ZPO nicht eintritt) noch zu Fall zu bringen, hat das Kassa- tionsgericht unlängst entschieden, bei Erfüllung der übrigen formellen Anforde- rungen an eine Beschwerdebegründung zumindest im Regelfall auf Rügen gegen einzelne Alternativbegründunge n einzutreten und diese materiell zu beurteilen (ZR 107 Nr. 21), steht im Zeitpunkt des kassationsgerichtlichen Entscheids doch regelmässig noch nicht fest, ob sich der geltend gemachte Mangel in der bzw. den hierorts angefochtenen Begründung(en) im Ergebnis zum Nachteil des Nich- tigkeitsklägers ausgewirkt habe oder nicht (vgl. § 281 ZPO). Demnach ist die Rü- ge der Aktenwidrigkeit (die Rüge der Verletzung des Gehörsanspruchs geht in dieser Konstellation darin auf) nachfolgend zu prüfen. Vorab ist die Beschwerdeführerin j edoch auf das im Kassationsverfahren geltende Novenverbot hinzuweisen. Da die Kassationsinstanz nur zu prüfen hat, ob der angefochtene Entscheid nach der bei der Vorinstanz gegebenen Aktenlage an einem Nichtigkeitsgrund leide, ist eine Ergänzung des Prozessstoffes mit neu- en Behauptungen oder Beweismitteln vor der Kassationsinstanz grundsätzlich nicht zulässig und besteht insbesondere auch kein Novenrecht gemäss § 115 ZPO (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 7b zu § 115 ZPO; von Rechenberg, a.a.O., S. 17 f.; ZR 76 Nr. 26, 102 Nr. 3 Erw. 5.2 b/bb, RB 1996 Nr. 121). Soweit die Beschwerdeführerin ihre Rügen mit neuen Ausführungen (vgl. teilweise oben III.1.1) zu untermauern sucht, ist darauf schon im vornherein nicht einzugehen. - 12 - Aktenwidrig ist eine Feststellung, w enn sie den Inhalt der Akten oder die Parteivorbringen unrichtig wiedergibt, also z.B. eine bestrittene Tatsache als un- bestritten bezeichnet oder wenn ein Bestandteil der Akten nicht in seiner wahren Gestalt, z.B. nicht mit dem richtigen Wortlaut, einbezogen worden ist und sich deshalb die angefochtene tatsächliche Festste llung als "blanker Irrtum" erweist (von Rechenberg, a.a.O., S. 27 mit Verw eis auf ZR 55 Nr. 115). Die Auslegung prozessualer Erklärungen st ellt ebenso wenig wie die Würdigung des Beweiser- gebnisses eine aktenwidrige tatsächliche Annahme dar, vielmehr liegt eine solche erst vor, wenn der Richter bei der Akt enwürdigung von falschen tatsächlichen Voraussetzungen ausgeht (Guldener, a.a.O., S. 131). Die Aktenwidrigkeitsrüge geht fehl. Wa s die Beschwerdeführerin zum Nach- weis der Aktenwidrigkeit vorbringt (vgl . vorstehend III.1.1), betrifft durchwegs le- diglich Umstände, die ihrer Ansicht nach auf Absprachen hindeuten würden. Da die beanstandete Annahme der Vorinstanz jedoch lautet, da ss die Beschwerde- führerin nicht darlege, inwiefern das St immverhalten der restlichen Aktionäre der Beschwerdegegnerin auf einer Absprache beruhe und bejahendenfalls inwiefern eine solche gegen gesetzliche und/oder stat utarische Bestimmungen verstossen würde (Hervorhebung durch das Kassationsgeric ht), taugen ihre Vorbringen, wel- che keine Ausführungen darüber enthalten, inwiefern Absprachen gegen gesetzli- che und/oder statutarisc he Bestimmungen verstossen würden, nicht, um Akten- widrigkeit der gerügten Annahme nachzuweisen. 2. Weiter beanstandet die Beschwer deführerin folgende Urteilspassagen (auf S. 51 f. des angef ochtenen Entscheids): " Ein verwerfliches Verhalten könnte dem Verwaltungsrat der Beklagten höchstens dann vorgeworfen werden, wenn er aktiv Massnahmen getroffen hätte, die darauf gerichtet gewesen wären, potentiel- le Investoren von einem Kauf der Aktien abzuhalten. Die Klägerin moniert zwar solche Massnahmen, indem sie vorträgt, es gehöre zum Plan der Mehrheitsaktio- näre und des Verwaltungsrates, sie auszu hungern und ihr die Aktien zu einem Spottpreis abzunehmen. Sie tut dies aber nur in pauschaler Weise. Die diesbe- züglichen Ausführungen sind prozessual ungeeignet, ein rechtsmissbräuchliches Verhalten des Verwaltungsrates der Beklag ten aufzuzeigen (act. 1 S. 57 ff.). Bei - 13 - den von der Klägerin konkre tisierten und nac h 1996 datierenden Verkaufsbemü- hungen sind keine aktiven Massnahmen des Verwaltungsrates der Beklagten aufgeführt, die als Hintertreibungsversuch ihrer Verkaufsbemühungen qualifiziert werden könnten". Diese Erwägung sei hinsicht lich der Annahme, sie habe Mass- nahmen nur in pauschaler Weise vorgetragen, willkürlich, verletze klares materiel- les Recht und einen wesentlichen Verf ahrensgrundsatz durch überzogene Anfor- derungen an die Behauptungslast im Sinne von § 113 ZPO (KG act. 1 RZ 10 ii). Willkürlich sei die Annahme, der Er werb des Aktienpakets sei vom Ver- kaufswillen der Beschwerdeführerin abhän gig und ein solcher ausgeschlossen, wenn der gebotene Preis nich t ihren Erwartungen entspreche und es sei nicht er- sichtlich, wie die Beschwerdeführerin gezwungen sein könnte, den von der Be- schwerdegegnerin offerierten Spottpreis akzeptieren zu müssen (KG act. 1 RZ 46). 2.1 Zur Begründung gibt die Beschwerdef ührerin Stellen ihrer vorinstanz- lichen Rechtsschriften wieder, wo sie Behauptungen zu den Themen "aktiv Mass- nahmen getroffen, aushungern und Aktien zum Spottpreis abnehmen wollen" vor- getragen habe und verweist zudem auf ihre Darstellung in der Klagebegründung (V.2.3 und 2.6) (KG act. 1 RZ 10 ii sowie RZ 46). Die Vorinstanz übergehe insbesondere den von ihr selbst gezeichneten Zu- stand, dass die Beschwerdeführerin keine Möglichkeit habe, sich mittels einer Auflösung aus der jetzigen Si tuation zu befreien. Bei einer Brutto-Rendite von jährlich unter 0,5% aus den Dividenden und deutlich höheren Finanzierungskos- ten ergebe sich die Sit uation, den laufend steigende n Schaden durch einen Ver- kauf auch unter Preis zu limitieren (KG act. 1 RZ 46). 2.2 Wie bereits oben II.2 ausgeführt, genügt ein Verweis auf frühere Rechts- schriften nicht, um einen Nichtigkeitsgru nd nachzuweisen. Im Übrigen wird die Frage, ob die Umstände für ei nen bundesrechtlichen An spruch (vorliegend die richterliche Auflösung einer Aktienges ellschaft gemäss Art. 736 Ziff. 4 OR) genü- gend substanziiert (oder aber in den Augen der Vorinstanz zu "pauschal behaup- tet", " prozessual ungeeignet, ein rechtsmissbräuchliches Verhalten des Verwal-- 14 - tungsrates der Beklagten aufzuzeigen ") worden seien, vom Bundesrecht beant- wortet, sodass auf die Rügen der Verl etzung eines wesentlichen Verfahrens- grundsatzes sowie klaren materiellen Rech ts auch gestützt auf § 285 ZPO nicht einzutreten ist (oben II.3c). Die Willkürrüge läuft auf den Vorwurf der nicht richtigen Anwendung von Bundesrecht hinaus, versucht doch die Be schwerdeführerin zur Begründung der- selben auf den von der Vorinstanz durch die Klageabweisung gezeichneten Zu- stand zu verweisen. Darauf ist nicht einzutreten (§ 285 ZPO, oben II.3b). 3. Als willkürlich beanstandet die Beschwerdeführerin sodann die vor- instanzliche Annahme auf S. 65 des angefochtenen Entscheides ("Im Übrigen legt die Klägerin nicht näher dar, welche Schwächen diese ["deutsche"] Methode im Einzelnen aufweist und inwiefern der Verwaltungsrat der Beklagten diese Schwä- chen zielgerichtet zu ihrem Nachteil einsetzt."). 3.1 Zur Begründung führt sie aus, sie habe zu den Schwächen der Methode ausgeführt, diese werde in der Lehre einh ellig abgelehnt und von den meisten Fachleuten als unvereinbar mit den Gr undsätzen ordnungsmässiger Rechnungs- legung eingestuft. Ausserdem habe sie auf das Handbuch für Wirtschaftsprüfer verwiesen, welches die verschiedenen Mängel der Methode nenne und diese grundsätzlich ablehne. In der Replik habe sie ergänzt, dass die weitere Anwen- dung der deutschen Methode Syst em habe, dem Grundsatz de r Stetigkeit in der Fortschreibung der massgeblichen Buchwe rte und in der Ermittlung von Gewinn und Verlust im verketteten Rechenwerk widerspreche, was der Verwaltungsrat der Beklagten mit der fortgesetzten Anwendung der Methode (welche zu jedem Bilanzstichtag eine neue "K apitalaufrechnungsdifferenz" ermögliche) ausnütze. Erklärend fügt die Beschwerdeführerin an, sie habe keine reale Möglichkeit, diese primäre Informationsquelle zur Wahrung ihre r Aktionärsrechte zu nutzen, wenn selbst massive Veränderungen nicht in der Konzernrechnung aufschienen, was genau der Verwaltungsrat der Beklagten damit bewirken wolle (KG act. 1 RZ 10 iii). - 15 - 3.2 Eine willkürliche tatsächliche Annahme betrifft den Fall, dass das Gericht eine beweisbedürftige Tatsache als bewiesen annimmt, obwohl die Akten darüber keinen Aufschluss geben (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 45 zu § 281 ZPO). In diesem Fall wird im Gegensatz zur aktenwidrigen tatsächlichen Annahme zwar der Akteninhalt richtig wiedergegeben, sei ne Würdigung ist jedoch unvertretbar (von Rechenberg, a.a.O., S. 27 f.; ZR 81 Nr. 88). Die Beschwerdeführerin macht mit ihren Ausführungen nicht Willkür, s ondern eine aktenwidri ge tatsächliche An- nahme (dazu vgl. oben III.1.3) geltend. Die unzutreffende Subsumption unter die geltend gemachten Nichtigkeitsgründe schadet der Beschwerdeführerin allerdings nicht, da die Subsumption vom Gericht vorzunehmen ist (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 4 zu § 288 ZPO; Spühler/Vock, a.a.O., S. 73). Die Vorbringen der Be- schwerdeführerin wären daher grundsätzlich im Lichte der aktenwidrigen tatsäch- lichen Annahme gemäss § 281 Ziff. 2 erster Teil ZPO zu prüfen. Allerdings ist vor- liegend auf die sinngemässe Aktenwidrigk eitsrüge nicht einzutreten. Die Vorin- stanz hat zur Kenntnis genommen, dass di e Beschwerdeführerin die Ablehnung der Lehre gegen die Methode resp. deren Schwächen angeführt hat (vgl. KG act. 2 S. 64 unten), sie hat die Vorbri ngen zusammen mit denjenigen, inwiefern der Verwaltungsrat diese Schwächen zielgerichtet zum Nachte il der Beschwerde- führerin einsetze, jedoch als nicht genügend substanziiert erachtet, wie sich aus dem die betreffende Erwägung abschliessenden Satz (" Demnach könnte auch nicht beurteilt werden, ob der Verwaltungsrat der Bekl agten die deutsche Metho- de vorliegendenfalls tatsäch lich rechtsmissbräuchlich zu m Nachteil der Klägerin anwendet") ergibt. Da das Bundesrecht bestimmt, wie weit Vorbringen, welche als Gründe für eine Auflösung im Sinne von Art. 736 Ziff. 4 OR angeführt werden, zu substanziieren sind, kann auf diese Vorbringen gemäss § 285 ZPO nicht eingetre- ten werden (oben II.3c). 4. a) Die vorinstanzliche Annahme auf S. 65 des angefochtenen Ent- scheides, die Beschwerdeführerin mache ni cht geltend, dass die Investition der D AG in F resp. G und die weiter damit zusa mmenhängenden Zahlungsflüsse nicht verbucht worden seien, sie behaupte lediglich, die mit dem Darlehen zusammen- hängenden Transaktionen seien unkorrekt verbucht und dadurch in unzulässiger Weise stille Reserven gebildet und aufgelöst worden, sei - so die Beschwerdefüh-- 16 - rerin weiter - aktenwidrig, willkürlich und gehörsverlet zend, da ihre Vorbringen un- berücksichtigt geblieben seien (KG act. 1 RZ 10 iv sowie RZ 26). b) Ebenfalls als aktenwidrig beanst andet die Beschwerdef ührerin die vo- rinstanzliche Erwägung, wonach sie die Konsolidierungspflicht (hinsichtlich F und der G-Holding AG) einzig über die Person des Verwaltungsratspräsidenten der Beklagten, I, begründe. Die Vorinstanz se i daher zu einem willkürlichen Schluss gelangt und habe die Konsol idierungspflicht ohne korre kte Prüfung der Vorbrin- gen in Frage gestellt (KG act. 1 RZ 10 v). c) Ferner aktenwidrig se i die Feststellung der Vori nstanz, aus den Ausfüh- rungen der Beschwerdeführerin sei nicht er sichtlich, welche Entscheide organ- schaftlicher Qualität (die für die B egründung einer zumindest faktischen Organ- schaft bei F und/oder der G-Holding AG erforderlich wä ren) I (mit-)gefasst haben solle (KG act. 1 RZ 10 vi). d) Die Vorinstanz ergehe sich in einem Zirkelschluss mit der willkürlichen Annahme, eine (gemeint wohl: nicht bes tehende) Konsolidierungspflicht könne "ihre Begründung auch darin haben, dass ei ne solche schlicht und einfach nicht vorliegt" und eine "allfäll ige Konsolidierungspflicht" wä re von der Konzernprüferin "erkannt" und "in der Konz ernrechnung (...) beanstandet worden". In Verletzung des Gehörsanspruchs lasse die Vorinstanz die Frage der Konsolidierungspflicht und damit auch die diesbezüglichen Vers tösse gegen die Rechnungslegungsvor- schriften offiziell offen und verneine sie i nhaltlich doch gleichzeitig (KG act. 1 RZ 22, 23 und 33, ferner 51). e) In Widerspruch zur Annahme, "das Darlehen" finde auch bei fehlender Konsolidierung Aufnahme in den Büchern der D AG und "so mittelbar Eingang in die konsolidierte Jahresrechnung der Be klagten", stehe die richtige Feststellung, dass ein widerrechtlicher Mittelabfluss (in der Diktion des Handelsgerichts eine Darlehensgewährung) "nicht in der Konz ernrechnung aufscheint", woraus sich ebenfalls die Willkür der erstgenannten Annahme ergebe (KG act. 1 RZ 24, 25 und 33). - 17 - f) Die Vorinstanz gehe nicht auf ihre Vorbringen ein, wonach es sich bei der F-G-Gruppe um einen klandestinen Subkonzern von D handle, der konsolidie- rungspflichtig sei und verlet ze damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und Entscheidbegründung (KG act. 1 RZ 16, 23 und 33, ferner 43). 4.1 a) Zur Begründung ihrer Rügen führ t die Beschwerdeführerin weiter aus, sie habe nämlich vorgebracht, dass und wa s nicht verbucht worden sei und damit keinen Eingang in die konsolidierte Jahresrechnung gefunden habe, und verweist auf ihre Ausführungen auf S. 269 RZ 491 der Replik (HG act. 31): " Erstellt ist auch, dass aus den angeblichen Darlehe nsgewährungen, welche in der genann- ten Periode CHF 45,4 Mio. von den Mittela bflüssen ausmachten, jährlich 6% Zin- sen vereinbart waren, die nie als Forderungen verbucht wurden " sowie S. 273 RZ 503 ihrer Replik: "Im Jahr 2001 wurde ein nicht verbuchter Forderungsverzicht über CHF 5,3 Mio. ausgesprochen, mit dem ein ebenfalls nicht verbuchter Ver- zicht auf Zins- und Verzugszinsforderungen in Höhe von weit über CHF 1 Mio. verbunden war. Die Darlehenserhöhungen und damit die Mittelabflüsse in Höhe von CHF 1,926 Mio. wurden ebenfalls nicht verbucht" (KG act. 1 RZ 10 iv). Weiter habe sie nachgewiesen, dass auf dem angeblichen Darlehen der D AG überhaupt nie stille Reserven bestanden hätten (KG act. 1 RZ 26). Die Beschwerdegegnerin weist darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Klageantwort (recte wohl Klageschrift) behauptet habe, derartige Reserven seien gebildet worden und dass diese in der Replik diese Position aufre cht erhalten als auch gestützt auf das Gut- achten von Z behauptet habe, solche seien nicht gebildet worden, KG act. 12 RZ 151. b) Die Beschwerdeführerin führt weiter aus, sie habe die Konsolidierungs- pflicht auch mit der finanziellen Abhängigkeit der F resp. G-Gruppe von D darge- legt (KG act. 1 RZ 10 v). Die Beschwerdef ührerin lässt die entsprechenden, vor Vorinstanz gemachten Ausführungen (welche teilweise di e Ausführungen aus dem Gutachten Z vom 14. Juli 2006, HG act. 32/67, enthalten) folgen (KG act. 1 RZ 10 v mit Verweisen in den Fussnoten, wobei der Verweis in FN 91 nicht zu- trifft, sich die Ausführungen jedoch an der in FN 92 verwiesenen Stelle finden): " F wurde umfassend von D finanziert. Das Aktienkapital der vorher stillgelegten F - 18 - von CHF 100'000 steht in keinem Verhäl tnis zu den erfo lgten Finanzierungen durch D in Höhe von CHF 45 Mio. (ohne Zi nsen). Die F wurde von Vertretern der D selbst als Special Pur pose Vehicle dargestellt. Das finanzielle Risiko des G- Engagements lag umfassend bei D. Die über das SPV F über D AG an die Be- klagten angebundene G-Gruppe wird effektiv durch D behe rrscht, von der sie ins- besondere in fianzieller Hinsicht kontrolliert wird und abhängig ist. Die wirtschaftli- che Unselbständigkeit und Abhängigkeit der F gegegenüber D ist seit Vornahme der Investition in G umfassend. Ohne di e Finanzzuschüsse seit 1998 war F und damit der Subkonzern F-D se it 1998 überschuldet und überdies illiquid und hätte nach Art. 725 OR jährlich die Bilanz deponiert werden müssen. F-G erweisen sich als wirtschaftliche Einheit mit D, umso mehr als grundsätzliche Mechanismen vor- liegen, die zur Deckung von Verlusten der Tochter der D dienen. Die F war eine reine Zweckgesellschaft bzw. Investitions vehikel im Dienste der D AG und wurde auch wirtschaftlich von der D AG beherr scht. Diese Transaktion wurde zu 100% durch die D AG finanziert. Sie war seit 1998 bis ins Jahr 2005 finanziell von der D AG abhängig. Die D AG wollt e am Potential der Marke G partizipieren ohne eine direkte Kapitalbeteiligung zu tätigen. Somit war es für die F nicht möglich über ih- re Geschäftspolitik frei zu entscheiden, da der Finanzgeber eine Verfügung über die Aktiven der G Holding AG hätte ve rhindern können. Die D AG schloss einen Teilgewinnabführungsvertrag mit der F ab. Das wirtsc haftliche Risiko für das G- Engagement scheint voll von der D AG getragen gewesen zu sein." c) Solche Entscheide I’s habe sie z ahlreiche genannt. Aus den Tätigkeiten von I (welche sie im Anschluss wiedergibt) werde ebenfalls oh ne weiteres klar, dass er im jeweiligen Zusammenhang auch di e dabei oder im Nachgang gefällten Entscheide (mit-)gefasst habe (KG act. 1 RZ 10 vi). d) Mittels eines Zirkelschlusses vernei ne die Vorinstanz auch den als Folge der Nicht-Konsolidierung über Jahre erfolgten Verstoss gegen die Rechnungsle- gungsvorschriften (KG act. 1 RZ 33). Indem die Vorinstanz annehme, die Vernei- nung der - strittigen - Konsol idierungspflicht könne ihre Begründung auch darin haben, dass eine solche schlicht nicht vorliege, verwerfe sie die Sachdarstellung - 19 - der Beschwerdeführerin und verletzte ihren Anspruch auf Beweisführung bzw. Durchführung eines Beweisverfahrens (KG act. 1 RZ 51). e) Die Vorinstanz habe auch willkür lich gefolgert, aufgrund der Erfassung des Darlehens in den Büchern der D AG finde dieses Eingang in die konsolidierte Jahresrechnung der Beklagten und sei es der Beschwerdeführerin deshalb mög- lich, ihre Aktionärsrechte auszuüben. Ein Aktionär, der nicht wisse, was wie viel wo wie in der Jahresrechnung enthalten sein solle, könne aber diese Rechte nicht ausüben (KG act. 1 RZ 24, 25 und 33). 4.2 Die Vorinstanz hat in Erwägung VI.5.1.8 S. 65 ff. des angefochtenen Entscheides zum Thema der nach Ansich t der Beschwerdeführ erin bestehenden Konsolidierungspflicht bezüglich F-G-Gruppe erwogen, dass eine solche die Akti- onärsrechte der Beschwerdeführ erin und ihre Stellung als Minderheitsaktionärin der Beschwerdegegnerin nicht in unzumutbar er Weise tangiere (KG act. 2 S. 65 Erw. VI.5.1.8 a.A.) und dass die Frage der Konsolidierungspf licht offen bleiben könne. Entscheidend sei, dass selbst bei Annahme einer Konsolidierungspflicht und eines diesbezüglichen Verstosses gegen die Rechnungslegungsgrundsätze die Aktionärsrechte der Beschwerdeführer in nicht derart unzumutbar beeinträch- tigt würden, dass eine Auflösung der Beschwerdegegnerin bejaht werden müsste (KG act. 2 S. 67 Erw. 5.1.8). Somit erwe isen sich die Rügen der Verletzung des Gehörsanspruchs (vorstehend III.4a-b und III.4f) als unbegründet. Aus Art. 4 aBV bzw. Art. 29 Abs. 2 BV (Anspruch auf rech tliches Gehör) folgt die Pflicht der Be- hörden und der Gerichte, ihre Entsch eide zu begründen (BGE 126 I 15 Erw. 2a/aa, 123 I 31 Erw. 2c, je mit Hinweisen). Aus der Begründung müssen sich allerdings nur die für den En tscheid wesentlichen Gesichtspunkte ergeben; es ist nicht nötig, dass sich der Richter ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behaup- tung und mit jedem rechtlic hen Argument auseinandersetzt, sondern es genügt, wenn sich aus den Erwägungen ergibt, welche Vorbringen als begründet und wel- che – allenfalls stillschwe igend – als unbegründet betrac htet worden sind sowie von welchen Überlegungen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt (BGE 133 III 235 Erw. 5.2 a.E.; 133 III 439 Erw. 3.3; 121 I 54 Erw. 2c; 119 Ia 264 Erw. 4d, 112 Ia 107 Er w. 2b, je mit Hinwe isen; Steinmann in: - 20 - St. Galler Kommentar zur BV, 2.A., Zürich/St. Gallen 2008, Art. 29 N 27; G. Müller in: Kommentar [alt]BV, Überarbeitung 1995, Art. 4 N 112–114; J.P. Müller, Grund- rechte in der Schweiz, 3.A., Bern 1999, S. 535 ff., 539). Über diese Grundsätze geht auch das zürcherische Verfahrensrech t nicht hinaus (ZR 81 Nr. 88 Erw. 2). Ob die Vorinstanz die Massgeblichkeit der Frage einer Konsolidierungspflicht resp. Verletzung der diesbezüglich en Rechnungslegungsgrundsätze zu Recht verneint hat (KG act. 1 RZ 22) und ob sie fälschlicherweise der Auffassung ist, die möglicherweise bestehende Konsolidierungspflicht tang iere die Aktionärsrechte und die Stellung der Minderhe itsaktionärin nicht in unzumutbarer Weise (KG act. 1 RZ 25), wären als Fragen des Bund esrechts dem Bundesgericht zu unter- breiten, weshalb in Anwendung v on § 285 ZPO auf di e entsprechenden Rügen nicht eingetreten werden kann (oben II.3). Ob diese Auffassungen der Vorinstanz auf entsprechende Rüge hin vom Bundesgericht bestätigt oder allenfalls zu Fall gebracht würden, steht im jetzigen Zeitpu nkt nicht fest und damit auch nicht, ob sich die zu diesem Thema gerügten "Fes tstellungen" zum Nachteil der Beschwer- deführerin ausgewirkt haben oder nicht. Im Sinne des unt er III.1.3 hinsichtlich Al- ternativbegründungen Dargestellten sind daher die Rü gen der Beschwerdeführe- rin (vorstehend III.4a-e) nachfolgend zu prüfen. a) Die Feststellung der Vorinstanz auf S. 65 des angefochtenen Entschei- des, die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, dass die Investition der D AG in F resp. G und die weiter damit zu sammenhängenden Zahlungsflüsse nicht ver- bucht worden seien, ist angesichts der vorstehend III.4.1a wiedergegebenen Par- teivorbringen der Beschwerdef ührerin, soweit die Nich tverbuchung der weiter mit der Investition zusammenhängenden Zahlungsflüsse betreffend, aktenwidrig. Dies führt zur Gutheissung der Be schwerde. Da die Beschwerdeführerin aber selber in ihrer Klageschrift unter Verweis auf die Gutachter X und Y von Realisierung und Verschiebung stiller Reserven resp. Jong lieren mit solchen spricht (HG act. 1 S. 96) und sie trotz des Vorhalts der Beschwerdegegnerin nirgends aufzeigt, dass sie diese Vorbringen in einer späteren Re chtsschrift widerrufen hätte, gehen ihre Rügen in RZ 10 xlii, 26 und 35 fehl, wonach die Annahme der Vorinstanz hinsicht- lich (ihrer Behauptungen) zur Bildung und Auflösung stiller Reserven auf dem Darlehen willkürlich sei. - 21 - b) Vor dem Hintergrund der vors tehend III.4.1b wiedergegebenen Behaup- tungen der Beschwerdeführerin vermag auch die vorinstanzliche Feststellung auf S. 65 des Urteils, wonach die Beschwerdeführ erin die Konsolidierungspflicht ein- zig über die Person des Verwaltungsratspr äsidenten der Beklag ten, I, begründe, einer Prüfung gemäss § 281 Ziff. 2 ZPO ni cht standzuhalten. Auch in diesem Punkt ist demnach die Beschwerde gutzuheissen. c) Soweit sich die Beschwerdeführerin darauf beschränkt, zu behaupten, sie habe zahlreiche Entscheide I's genannt, ohne jedoch die angeblichen Entscheide aufzuführen oder die Aktenstelle zu bezeichnen, an der sie solche Entscheide ge- nannt haben will, ist darauf nicht weiter einzugehen (oben II.2, § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO). Soweit die Beschwerdeführerin mittels Widergabe von Tätigkeiten von I Ak- tenwidrigkeit der Feststell ung fehlender Ausführungen, welche Entscheide dieser organschaftlich (mit-)gefasst haben solle, nachzuweisen versucht, geht die Rüge fehl. d) Indem die Vorinstanz annimmt, es könne sein, dass keine Konsolidie- rungspflicht bestehe, ohne zu den strittigen Fakten, di e die Beschwerdeführerin dafür angeführt hat, ein Beweisverfahren dur chzuführen, betrifft dies den Beweis- führungsanspruch und damit Art. 8 ZGB. Auf die R üge ist in Anwendung von § 285 ZPO nicht einzutreten (oben II.3e). e) Auf S. 67 des angefochtenen Entscheides führt die Vorinstanz aus, selbst bei fehlender Konsolidierung finde das Darlehen mittelbar Eingang in die Kon- zernrechnung, während sie auf S. 62 dem gegenüber feststellt, es sei nicht nach- vollziehbar, weshalb ein Darlehen dieser Grössenordnung nicht in der Konzern- rechnung aufscheine (KG act. 2). Die beiden Aussagen stehen in Widerspruch zueinander, sodass die Annahme, das Da rlehen finde mittelbar Eingang in die Konzernrechnung, als für einen unbefange nen Dritten als unhaltbar und damit willkürlich zu bezeichnen ist. In diesem Punkt ist die Beschwerde daher ebenfalls gutzuheissen. 5. Die Ausführungen der Vorinstanz auf S. 62 (" Die Klägerin brachte je- doch im vorliegenden Verfahren keine hinr eichenden Verdachtsmomente für eine - 22 - Abhängigkeit und nicht gehörige Befähigun g der Revisionsstelle und Konzernprü- ferin der Beklagten vor (vgl. unten Ziff. VI.5.1.8 und Ziff. V.7.5) und (unter Erw. VI.5.1.8) S. 66 (" Die Klägerin trägt keine we iteren Umstände hinreichend konkret vor, die auf eine fehlende Be fähigung und Un abhängigkeit der W& Part- ner AG zu schliessen erlauben würden ") sind nach Ansicht der Beschwerdeführe- rin ebenfalls aktenwidrig, verletzen den Anspruch auf Beweisführung und auf rechtliches Gehör (KG act. 1 RZ 10 vii sowie xlii). 5.1 Sie habe sich denn unter dem Tite l "Verweigerung des Rechts auf wirk- same Kontrolle" einlässlich zur Frage der Abhängigkeit der Revisionsstelle und Konzernprüferin geäussert. Deshalb sei die anderslautende Annahme aktenwid- rig. Die Beschwerdeführerin zitiert als Beleg dafür alsdann auf mehreren Seiten (KG act. 1 S. 32-34) das Bu ndesgericht aus seinem Entscheid BGE 133 III 453 sowie aus ihren bisherigen Rechtsschriften (KG act. 1 S. 34-40). Die Vorinstanz übergehe auch ihre auf vier Gutachten abgestellten Vorbringen zu Verstössen gegen die Grundsätze der ordnungsmässi gen Rechnungslegung und komme so u.a. zum unhaltbarem Schluss, sie habe keine hinreichenden Verdachtsmomente für die Abhängigkeit der Revisionsstelle vorgebracht (KG act. 1 RZ 10 xlii S. 94- 97). Den Anspruch auf Beweisführung re sp. Durchführung eines Beweisverfah- rens und auf rechtliches Gehör sieht die Beschwerdeführerin deshalb verletzt, weil die Vorinstanz auf einzelne Beweisofferten (gemeint wohl: Tatsachenbehaup- tungen, da die Vorinstanz ja kein Be weisverfahren durchgeführt und damit auch nicht auf Beweisofferten abgestellt hat) der Beschwerdegegnerin (wie die gericht- lich beurteilte Wahl für das Geschäfts jahr 1999 oder nie angefochtene Jahres- rechnungen der Beklagten, was für die Ordnungsmässigkeit der Rechnungsle- gung und die Unabhängigkeit der W& Partner AG spreche) abstelle und die an- derslautenden Sachverhaltsvorbringen der Beschwerdeführerin übergehe (KG act. 1 RZ 10 vii sowie RZ 51). Da den Parteien mangels Beweisverfahren gar nicht ermöglicht gewesen sei, abschliess end Beweismittel zur fehlenden Konsoli- dierung, ordnungswidrigen Re chnungslegung und fehlenden Unabhängigkeit der W& Partner AG zu nennen, verletze die Vorinstanz durch die abschliessende - 23 - Würdigung bereits im Hauptverfahren ei ngereichter Beweismittel einen wesentli- chen Verfahrensgrundsatz und ihren Anspru ch auf rechtliches Gehör (KG act. 1 RZ 51). Als "falsche Annahme" der Vorinstanz taxiert die Beschwerdeführerin so- dann, dass diese zumindest implizite dav on ausgehe, das pendente Verfahren betreffend Abhängigkeit der Revisionsste lle sei für den vorliegenden Prozess un- erheblich und dass von der Unabhängigkei t derselben auszugehen sei (KG act. 1 RZ 10 vii S. 31 unten). Soweit die Vori nstanz die fehlende Un abhängigkeit der W& Partner AG unter Verweis auf di e abgewiesene Anfech tungsklage im Jahre 1999 verneine, sei dieses "Beweismittel" in sofern untauglich, als in jenem Verfah- ren mangels tatsächlicher Kenntnis ihrerseits das G-Investment, bzw. dessen feh- lende Konzernierung und dessen ordnungswidrige Verbuchung gar kein Prozess- thema gewesen seien (KG act. 1 RZ 51). 5.2 Die Vorinstanz hat die Ausführ ungen der Beschwerdeführerin unter dem Titel "Verweigerung des Rechts auf wirksa me Kontrolle" zur Kenntnis genommen (vgl. KG act. 2 Erw. VI.7.5 S. 115 f., wo sie diese zusammengefasst wiedergibt) und war dennoch der Auffassung , dass sich daraus keine hinreichend substanzi- ierte Verdachtsmomente resp. Behauptungen zur Abhängigkeit der Revisionsstel- le und Konzernprüferin ergäben. Ob zu Recht oder nicht, ist eine vom Bundesge- richt auf entsprechende Rüge hin zu prüfende Frage, da die genügende Substan- ziierung der für eine Auflösung im Sinne von Art. 736 Ziff. 4 OR sprechenden Um- stände sich nach Bundesrecht richtet (vgl . oben II.3c). Auch ob der von der Be- schwerdeführerin behauptete Umstand der A bhängigkeit der Revisionsstelle für den vorliegenden Prozess massgeblich sei oder nicht und ob die Vorinstanz für das vorliegende Verfahren von der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen an die Unabhängigkeit ausgehen durfte, besti mmt sich nach Bundesrecht. Auf die Aktenwidrigkeitsrüge kann daher nicht eingetreten werden (§ 285 ZPO). Auf die Rüge der Verletzung des Beweisführungsanspruchs kann aufgrund von § 285 ZPO ebenfalls nicht eingetreten werden, beschlägt diese doch Art. 8 ZGB (vgl. oben II.3e). Der Hinweis der Be schwerdeführerin auf eine antizipierte Beweiswürdigung und ZR 95 Nr. 73 (mit we lchem sie die Verletzung eines we-- 24 - sentlichen Verfahrensgrundsat zes begründen will, KG act. 1 RZ 51 FN 867) ist sodann unbehelflich: Waren die Behauptu ngen der Beschwerdef ührerin betref- fend fehlender Unabhängigkeit der W& Partner AG der Vorinstanz bereits nicht genügend substanziiert, hatte sie diesbezüg lich keine Veranlassung, ein Beweis- verfahren durchzuführen oder (vorläufig eingereichte) Beweise zu würdigen. Da die Vorinstanz die Annahme, dass für das vorliegende Verfahren von der Unabhängigkeit der Revisionsstelle au szugehen sei, im Zusammenhang mit der Konsolidierungspflicht von F und G Holding AG getroff en hat, alsdann aber die Frage der Konsolidierungspf licht offen gelassen und festgehalten hat, selbst bei Vorliegen einer solch en liege kein Auflösungsgrund vor (KG act. 2 S. 66 f.), geht die Gehörsverweigerungsrüge fehl (vgl. vorne III.4.2). 6. Unter RZ 10 viii sowie RZ 10 x r ügt die Beschwerdeführerin als akten- widrige Annahme, dass die Vori nstanz auf S. 68 oben resp . S. 73 im Urteil fest- halte, sie habe keine weitern konkreten Umstände (als die Tatsache, dass die restlichen Aktionäre der Beklagten die jährlich an der Generalversammlung vorge- legte Konzernrechnung genehm igen), welche eine bevorzugte Information der restlichen Aktionäre eindeutig belegen könnten, vorgetragen resp. die Klägerin le- ge eine bevorzugte Information der restlich en Aktionäre der Beklagten nicht dar (KG act. 1 RZ 10 viii sowie RZ 10 x wo auf die Ausführungen in KG act. 1 RZ 10 viii verwiesen wird). 6.1 Sie habe nämlich weitere konkrete Umstände als nur die Genehmigung der vorgelegten Konzernrechnung vorgetra gen, welche die bevorzugte Informati- on der restlichen Aktionäre der Beklagten belegen würden. So habe sie dargelegt, dass selbst bei "überraschenden" Wendun gen während der GV die Anträge je- weils diskussionslos mit 53% angenommen würden, nie ein Mi tglied des Mehr- heitsblocks eine Frage gestellt habe, auc h nicht, als die Beschwerdegegnerin mit Bundesgerichtsentscheid verpflichtet worden sei, der Beschwerdeführerin zum G- Investment Auskunft zu erteilen. We r zu diesen bedeut samen Vorgängen wäh- rend mehr als 15 Jahren keine einzige Fr age stelle, verfüge anderweitig über die nötigen Informationen - so die Folgerung der Beschwerdeführerin. Die Beschwer- deführerin verweist weiter auf ihre vo rinstanzlichen Ausführungen, wonach in der - 25 - Schweiz der Erfahrungssatz gelte und es sich aus der allgemeinen Lebenserfah- rung ergebe, dass der Verwaltungsrat dem Haupt- oder den Mehrheitsaktionären mehr Informationen und solc he höherer Qualität zum voraus zukommen lasse und der Verwaltungsrat B seinen Familienangehörigen kaum Informationen ver- weigere, die diese von ihm verlangen wü rden. Die Beschwerdeführerin führt schliesslich ihre vorinstanzliche Behau ptung an, dass der verstorbene E nach seinem Rücktritt aus dem Verwaltungsrat (dessen Sohn und Na chfolger B schon vor der Zuwahl in den VR an de ssen Sitzungen teilgenommen habe) auch nach seinem Ausscheiden weiter hin alle Informationen erha lten habe, welche dem VR zur Verfügung gestanden seien und insbesondere die Protokolle der Geschäftslei- tungssitzungen zugestellt erhalten habe. Als der damali ge VR-Präsident, K, diese Praxis habe unterbinden wollen, sei es zu Auseinandersetzungen zwischen ihm und E und schliesslich zu seiner spät eren Entmachtung gekommen (KG act. 1 RZ 10 viii). 6.2 Soweit die Beschwerdeführerin gel tend macht, die Vorinstanz hätte auf- grund ihrer Ausführungen gestützt auf die allgemeine Lebenserfahrung zu einem gewissen Schluss (vorliegend, dass die Mehrheitsaktionäre bevorzugt informiert würden) gelangen sollen, kann auf ihre Rügen schon aufgrund von § 285 ZPO nicht eingetreten werden. Solche Erf ahrungssätze wie die Allgemeine Lebenser- fahrung haben gewissermassen die Funktion von Normen und wurden daher im Berufungsverfahren vor Bundesgericht ( unter der Geltung des OG) den Rechts- sätzen in dem Sinne gleichgestellt, das s ihre Anwendung vom Bundesgericht ebenfalls frei überprüft wurde (Messmer/I mboden, a.a.O., N 95; Entscheide des Bundesgerichts vom 12.7.2007 5P.59/2007 Erw. 3 und 4C.331/2006 vom 9.10.2007 Erw. 3.2). Es ist nicht ersichtlich, dass si ch bezüglich der bundesge- richtlichen Kognition in Fragen des Bundesr echts durch das BGG bei der Be- schwerde in Zivilsachen nach Art. 72 f f. BGG eine Änderung im Vergleich zur Kognition bei der früheren Berufung nach Art. 43 ff. OG (vgl. insbesondere Art. 63 Abs. 3 OG) ergeben hätte. Die im Rahm en der Berufung nach Art. 43 ff. OG ent- wickelte Rechtsprechung zur bundesgericht lichen Kognition in Fragen des Bun- desrechts kann auch unter dem Geltungsbereich des BGG angewandt werden (bezüglich der Kognition bei der Anwendung allgemei ner Lebenserfahrung vgl. - 26 - etwa die Entscheide des Bundesgeric hts 9C_131/2007 vom 3.7.2007 Erw. 1.2 und 9C_30/2007 vom 28.8.2007 Erw. 2.1.1; vgl. ferner Kass.-Nr. AA070069 vom 12.02.2008 i.S. u.a. der Beschwerdeführerin gegen u.a. die Beschwerdegegne- rin). Was die als aktenwidrig beanstandeten Feststellungen der Vorinstanz anbe- langt, so ist zu beachten, dass diese sich in Erwägung 5.1.10 und damit systema- tisch im Kapitel " 5. Verletzung der vermögensmässigen Rechte", "5.1 Ordnungs- widrige Rechnungslegung" resp. zum Thema "5.2 Missbräuchliche Reservepolitik" in Erw. 5.2.13 befinden (vgl . KG act. 2 S. 57 ff. und S. 68 ff.). In Anbetracht des- sen, dass sich ähnlich lautende Vorw ürfe betreffend ungenü gender Behauptun- gen der Beschwerdeführerin zu bevorzugter Information der Mehrheitsaktionäre an andern Stellen des Urteils bezüglich andern Themen befinden (vgl. KG act. 2 S. 106 unten), kann die beanstandete Fest stellung nicht anders verstanden wer- den, als dass die Beschwerdeführerin zum Thema " Verletzung der vermögens- mässigen Rechte, Ordnungswidrige Rechnungslegung" bzw. "5.2 Missbräuchliche Reservepolitik" keine solche Behaupt ungen aufgestellt habe. Die von der Be- schwerdeführerin zum Beleg der Akten widrigkeit angeführten Vorbringen hat die- se jedoch nicht zu diesen Themen gemacht. Sie verweist denn einmal auf S. 53/54 ihrer Klageschrift, worin sich Ausführungen zum Them a "D" befinden, und weiter auf S. 125 und S. 134 ("Dividendenkürzung", "Verzicht auf Beteili- gungsertrag und "Konsolidierun g" Dividendenkürzung") so wie v.a. auf S. 321 ff. derselben, die sich unter den Titeln "Ver letzung weiterer Aktionärsrechte, Verlet- zung des Gleichbehandlungsgrundsatzes" befinden (KG act. 1 RZ 10 viii, FN 162- 171; HG act. 1 S. 3 f. [Inhaltsverzeichni s] sowie die genannten Seiten). Die Rüge geht daher fehl. Abgesehen davon ist auch nich t ersichtlich, inwiefern sich im ge- nannten Kontext eine Aktenwidrigkeit über haupt zum Nachteil der Beschwerde- führerin ausgewirkt hätte und sie legt dies nicht dar. 7. Die Beschwerdeführerin bemängelt ferner folgende Passagen, welche in Erw. VI.5.2 des angef ochtenen Entscheides (KG act. 2 S. 68-75) enthalten sind: - 27 - 7.1 a) Der Vorwurf der Vorinstanz , dass aus den Ausführungen der Klägerin nicht hervorgehe, was unter einer ange messenen Rendite resp. Dividende zu verstehen wäre (Urteil S. 72 sowie S. 97), sei aktenwidri g und verletze mit § 55 ZPO (richterliche Fragepflicht) einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz. Die Vorinstanz anerkenne, dass angesichts der Bildung stiller Reserven sich Jahreszahlen ergäben, die nicht mit den tatsächlichen Zahlen übereinstimmten und dass die Jahresrechnung in diesem Si nne verfälscht werde. Dementspre- chend sei es absurd, von der Klägerin eine genaue Rendit ezahl zu fordern. Im- merhin habe sie jeweils an den Gener alversammlungen zur Dividendenhöhe be- zifferte Gegenanträge gestellt, woraus si ch unschwer ablesen lasse, was sie an- gesichts der präsentierten Zahlen als angemessen betrachte. Zumindest hätte die Vorinstanz von ihrer Fragepflicht gem äss § 55 ZPO Gebrauch machen müssen, wenn sie das diesbezügliche Vorbringen der Klägerin unklar, unvollständig oder unbestimmt halte (KG act. 1 RZ 10 ix mit Aktenstellen in FN 179 und RZ 10 xxxii). b) Wiederum als aktenwidrig resp. willk ürlich sowie die Verhandlungsmaxi- me und den Anspruch auf rechtliches Gehör und Begründung verletzend rügt die Beschwerdeführerin folgende Au sführungen der Vorinstanz: " Allfällige auf dem Darlehen gebildete st ille Reserven bleiben im Ve rfügungsbereich der D AG und kommen weder einem auss enstehenden Dritten, den re stlichen Aktionären noch den Verwaltungsratsmitgliedern der Beklagt en zugute. Solches wird von der Klä- gerin auch nicht konkret behauptet." Zum einen habe sie entgegenstehende konk rete Behauptungen aufgestellt und folgendes ausgeführt: Es mache für di e Mehrheitsaktionäre Sinn, möglichst hohe stille Reserven zu bilden, um diese nicht mit der Minderheitsaktionärin teilen zu müssen, sondern nach Übernahme ihre s Aktienanteils wieder aufzulösen und auszuschütten. Sie dürfe nach den gemachten Erfahrungen in guten Treuen be- haupten, dass die Darstellung im "Bilanz"- Artikel zutreffe, wonach der frühere be- klagtische Verwaltungsrat, L, liquide Mi ttel in der Grössenordnung von CHF 100 Mio., gemeint offenkundig stille Reserven, an der unliebsamen Minderheitsaktio- närin vorbei aus der Beklagten abzwei gen müsse, wozu die Befragung von Zeu- gen verlangt worden sei wie auch zu ihren Vorbringen, der mittlerweile verstorbe-- 28 - ne H habe Dritten gegenüber verlauten lassen, man wolle Geld los werden. Sie habe schon in der Klageschrift vorgebracht, dass mindestens CHF 37 Mio. der als Darlehen behaupteten abgeflossenen Mittel gef ährdet seien und we itere Verluste und damit Abflüsse befürchtet werden müssten, auf CHF 15 Mio. sei seitens D bereits verzichtet worden. Indem die Vorinstanz von einem andern als von ihr dargelegten Sachverhalt ausgehe, verlet ze sie die Verhandlungsmaxime sowie den Anspruch auf rechtliches Gehör und Begründung. Zum andern habe die Beklagte zugest anden, dass mit den Forderungsver- zichten gegenüber F stille Reserven abgebaut worden seien (durch Vornahme von Wertberichtigungen/Abschreibungen im Zusammenh ang mit der Bildung stil- ler Reserven auf dem Darlehensbestand). F habe also dadurch Mittel erhalten, die zuvor als stille Reserven in der Buchhaltung der D AG vorhanden gewesen sein sollten. Somit kämen diese stillen Reserven in der Lesart der Vorinstanz ei- ner Drittgesellschaft zu (KG act. 1 RZ 10 xi sowie 35). c) Die vorinstanzliche Erwägung, wonach das Gericht nur einzugreifen habe, wenn die beschlossenen Reserven offensichtlich über das hinaus gehen, was ver- tretbar sei und nicht ersich tlich sei und von der Kläger in nicht dargelegt werde, inwiefern dies vorliegend der Fall sein so lle, sei aktenwidrig. Sie habe unter dem Titel "Missbräuchliche Reservepolitik" u nd damit die offensic htlich über das, was vertretbar sei, hinausgehende Reservebildung dargelegt (sie listet ihre diesbezüg- lichen Ausführungen auf). E benfalls übergangen habe die Vorinstanz die Tatsa- chen, dass zum Übermass von Reserven offene und stille Reserven zusammen- zuzählen seien und die jährliche Äufnung der Reserven eine Kumulation bedeute, die als neues Ergebnis imme r wieder in einer Gesamtsicht auf Angemessenheit zu prüfen sei. Die Vorinstanz übergehe damit die betreffenden Sachvorbringen und verweigere ihr das rechtliche Gehör (KG act. 1 RZ 10 xii). d) Die Annahme " Aus den Ausführungen der Klägerin ist indessen nicht er- sichtlich inwiefern bei der Beklagten Ergebnissteuerungen in gesetzwidriger Wei- se erfolgt sein sollen" sei willkürlich, verweise doch die Vorinstanz unter anderem Titel selber auf entsprechende Ausführunge n der Beschwerdeführerin. Sie habe zudem ausgeführt, dass die Ergebnissteuerung ber eits in der Tochtergesellschaft - 29 - beginne, indem dort nicht nur übermässige stille Reserven, sondern diese auch durch unzulässige direkte Verrechnunge n von Erträgen aus Lieferungen gebildet würden. Der Gewinn der Muttergesellschaft werde durch Verzicht auf angemes- sene Beteiligungserträge künstlich tief gehal ten. Dies alles, um die Klägerin aus- zuhungern, während die Mehrheitsaktionär e durch den heimlichen Mittelabfluss über diese Mittel eigenmächtig verfügten (KG act. 1 RZ 10 xiii). 7.2 Die Vorinstanz hat in ihrer Zusammenfassung zum Thema "Missbräuch- liche Reservepolitik" in Erw. VI.5.2.13 festgehalten, dass die Reservepraxis der Beklagten der Beschwerdeführerin beim Er werb ihrer Beteiligung an der Beklag- ten bekannt gewesen sei und es für die Beschwerdeführerin zumutbar sei, für die Abklärung einer allfälligen Übermässigkeit der von der Beklagten gebildeten stil- len Reserven die Einsetzung eines So nderprüfers zu beantragen (KG act. 2 S. 75). Ob sich die gerügten "Feststellungen" zum Nachteil der Beschwerdeführe- rin ausgewirkt haben oder nicht, steht im jetzigen Zeitpunkt nicht fest, da diese Auffassung der Vorinstanz auf entsprec hende Rüge hin vom Bundesgericht über- prüft und zu Fall gebracht werden könnte. Im Sinne des unter III.1.3 hinsichtlich Alternativbegründungen Dargestellten sind daher die Rügen der Beschwerdefüh- rerin nachfolgend zu prüfen. a) Auf die sinngemässe Willkürrüge, es sei absurd, von der Klägerin eine genaue Renditezahl zu fordern, kann nicht eingetreten werden, da damit willkürli- che Anwendung von Bundesrech t moniert wird (§ 285 ZPO, oben II.3). Zur Be- gründung der Aktenwidrigkeitsrüge verweist die Beschwerdeführerin auf S. 14, S. 18, S. 21, S. 23 und S. 25 des angefochtenen Entscheides, wo die Vorinstanz die von der Beschwerdeführerin an den Generalversammlungen 1999 bis 2002 gestellten Gegenanträge auf Ausrichtung einer Divid ende von CHF 3'600'000.-- resp. CHF 3'500'000.-- bzw. CHF 3'600'000. --, eventualiter CHF 2'600'000.-- prä- sentiert. Die Rüge geht jedoch an der angefochtenen Fe ststellung vorbei. Wäh- rend die Vorinstanz diese in Zusa mmenhang mit der behaupteten missbräuchli- chen Reservepolitik (stille Reserven) trifft, beziehen sich die von der Beschwerde- führerin zum Nachweis der Aktenwidri gkeit angeführten Zahlen gemäss ihren ei- genen Ausführungen darauf, was sie angesichts der präsentierten Zahlen (welche - 30 - nach ihrer Darstellung aufgrund übermässiger Reserven eben zu tief seien) für angemessen betrachte. Zur Rüge der Verletzung der Fragepflicht vgl. hinten Ziff. III.39. b) Auf die Rügen gemäss vorstehender Ziff. III.7.1b ist nicht einzutreten. Die beanstandete Feststellung betrifft fehlende konkre te Behauptungen der Be- schwerdeführerin betreffend Zugutekommen allfälliger auf dem Darlehen gebilde- ter stiller Reserven an restliche Aktionäre, Verwaltungsratsmitglieder oder aussen stehende Dritte. Die Beschwerdef ührerin stellt sich in ihrer Beschwerde mehrfach auf den Standpunkt, sie habe nachgewiesen, dass auf dem angeblichen Darlehen gar keine stillen Reserven gebildet worden seien (z.B. KG act. 1 RZ 35 S. 147). Da ist es treuwidrig, mit der Nichtigke itsbeschwerde geltend zu machen, sie habe doch solche Behauptungen aufgestellt resp. die Beklagte habe solche anerkannt. c) Auf die Aktenwidrigkeits-Rüge ist gemäss § 285 ZPO nicht einzutreten, da weder der Umstand, was als "vertretbare" Reserven zu betrachten ist, noch was die Vorinstanz bei dieser Einschätz ung zu beachten habe, der kassationsgericht- lichen Überprüfung zugänglich ist. Auch die Gehörsverweigerungsrüge läuft vor- liegend auf den Vorwurf falscher Rechts anwendung (nicht Ku mulieren der jährli- chen offenen und stillen Reserven im Hinbl ick auf die als Auflösungsumstand gel- tend gemachte missbräuchliche Reservepoli tik) hinaus. Darauf ist daher in An- wendung von § 285 ZPO ebenfalls nicht einzutreten (vgl. oben II.3). d) Die Ausführungen der Beschwerdeführer in reichen nicht, um Willkür der beanstandeten Feststellung aufzuzeigen. Darauf ist demnach in Anwendung von § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO nicht einzutreten (vgl. oben II.2). 8. Als willkürlich beanstandet die Besch werdeführerin die vorinstanzliche Annahme "Die Klägerin legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, woraus sich ergeben solle, dass bei Bildung stiller Reserven in der Höhe von 10 bis 20 % im Verhältnis zum erwirtschafteten Gewi nn eine rechtswidrige Gewinnmanipulation angenommen werden müsste" (KG act. 1 RZ 10 xiv). 8.1 Zwar sei es richtig, dass die Bildung stiller Reserven immer zu einer ge- wissen Verzerrung der Gewinnsituation führe. Dies bedeute aber nicht, dass der - 31 - Gesetzgeber jede Verzerrung toleriere. Die Vorinstanz habe auch nicht unter- schieden zwischen stillen Reserven im Sinne von Art. 669 OR zum dauernden Gedeihen der Gesellschaft und übermässigen stillen Reserven im alleinigen Inte- resse der Mehrheitsaktionäre, um die Div idende massiv zu reduzieren, die Min- derheitsaktionärin auszuhungern und nach der en Ausscheiden die thesaurierten Gewinne nicht teilen zu müssen (KG act. 1 RZ 10 xiv). 8.2 Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin mit diesen Ausführun- gen den Anforderungen an den Nachweis eines Nichtigkeitsgrundes nicht zu ge- nügen vermag und darauf gestützt auf § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO nicht eingetreten werden könnte, ergibt sich aus dem an die beanstandete Annahme anschliessen- den Verweis der Vorinstanz darauf, dass ei nzig Böckli die Ansicht vertrete, die Bildung stiller Reserven in der Höhe v on 10 bis 20 % des erwirtschafteten Ge- winns sei mit Art. 662a OR unvereinbar, die Annahme einer prozentualen Grenze abzulehnen und eine Einzelfallbetracht ung vorzunehmen sei (KG act. 2 S. 76), dass die Vorinstanz hier ihre Rechtsau ffassung kundgibt, sodass auch gestützt auf § 285 ZPO nicht auf die Vorbringen de r Beschwerdeführerin eingetreten wer- den kann. 9. Unter RZ 10 xv führt die Beschwerdeführerin folgende Passage aus dem angefochtenen Entscheid an: " Die Tantiemen werden den Verwaltungsrats- mitgliedern nicht in ihrer Eigenschaft als Aktionäre, sondern als Verwaltungsrats- mitglied ausgeschüttet. Welche Vorteile dieser "Aktionärsgruppe" verschafft wer- den, die mit der Verfolgung des Gesellscha ftszwecks nichts zu tun haben sollen, konkretisiert die Klägerin nicht. Sie begnügt sich mit pauschalen Vorwürfen und Unterstellungen". Dieser folgen Auszüge aus den Rechtsschriften der Beschwer- deführerin, ohne dass sie angäbe, mit welchem Nichtigkeitsgrund die beanstande- te Passage behaftet sein solle und ohne da ss dies ersichtlich wäre (KG act. 1 RZ 10 xv). Auf diese "Rüge( n)" ist daher bereits aufgrun d von § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO nicht einzutreten (vgl. oben II.2). So llte die Beschwerdef ührerin mit ihren Ausführungen geltend machen wollen, sie habe entgegen der vorinstanzlichen Annahme konkretisiert, welche Vorteile, die nichts mit der Verfolgung des Gesell- schaftszwecks zu tun haben, den Verwaltu ngsräten mit den Tantiemen verschafft - 32 - würden, so könnte auf ei ne solchermassen verstandene Rüge auch in Anwen- dung von § 285 ZPO nicht eingetreten werden, ist es doch eine Frage des Bun- desrechts, ob sich aus den Ausführungen der Beschwerdefüh rerin in genügend substanziierter Weise ein für die Auflös ung der Beschwerdegegnerin relevanter Umstand ergibt (oben II.3c) oder es sich um nicht genügend substanziierte Vor- bringen handelt (wovon die Vorinstanz mit ihrem Hinweis auf pauschale Vorwürfe ausgeht). 10. Ihren Gehörsanspruch verletzt si eht die Beschwerdeführerin in Zu- sammenhang mit dem vorinstanzlichen Vorhal t, wonach die Klägerin nicht darle- ge, aus welchen Umständen auf eine systematische Gewinnmanipulation ge- schlossen werden könne. Diese Annahme sei überdies willkürlich (KG act. 1 RZ 10 xvi). 10.1 Die Systematik der Gewinnmanipulation ergebe sich im Zusammen- hang mit allen, jährlich sich wiederhol enden Massnahmen der Mehrheitsaktionäre mit Einfluss auf den Gewinnausweis und die Gewinnverteilung, was sie unter dem Titel "Verletzung der vermögensmässigen Rechte" im Einzelnen dargelegt habe, sodass die vorinstanzliche Annahme willkür lich sei. Die Vorinstanz habe sich, wenn überhaupt, dann bloss punktuell mi t den dortigen Ausführungen auseinan- dergesetzt, indem sich die gesamte H öhe der offenen Reserven nirgends finde und die Vorinstanz die Massgeblichkei t einzelner Umstände ohne Blick für die Kumulation dieser Faktoren miteinander oder die Summierung über die Jahre, geschweige denn für den Gesamtzusammenhang verworfen ha be. Völlig aus- geblieben sei auch die "Einzelfallbetrach tung", ob "je nachdem" vorliegend die Reservenbildung zulässig sei. Damit sei di e Begründungspflicht verletzt und auf ihre Vorbringen nicht eingegangen worden (KG act. 1 RZ 10 xvi). 10.2 Auf die Rüge der Verletzung des Gehörsanspruchs durch ungenügen- de Begründung ist nicht einz utreten, da die Beschwe rdeführerin damit ungenü- gende Begründung hinsichtlich der Verwerfung eines Umstandes, der für die Auf- lösung einer AG sprechen könnte, mith in in einem bundesrechtlichen Bereich, rügt (vgl. vorne II.3d). Ob die Vorinst anz einzelne von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Umstände zu Recht als unerheblich verworfen hat oder nicht (wor-- 33 - auf die Rüge der Beschwerdeführerin hinausläuft), ist ebenfalls eine bundesrecht- liche Frage, sodass vorliegend auch auf die Rüge, der Gehörsanspruch sei ver- letzt, weil sich die Vorinstanz nicht mit sämtlichen Vorbringen der Beschwerdefüh- rerin auseinandergesetzt habe, nicht einzutreten ist (§ 285 ZPO). Da die Be- schwerdeführerin schliesslich den Anforder ungen an die Begründung der Willkür- (gemeint wohl Aktenwidrigkeits-)Rüge nich t gerecht wird (vgl. oben II.2), ist auf dieselbe ebenfalls nicht einzutreten (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO). 11. a) "Dass der Verwaltungsrat der Beklagt en mit jenem der D AG perso- nell identisch sein soll, wir d von der Klägerin nicht hi nreichend konkret dargelegt. Insbesondere konkretisiert sie nicht, welche Entscheide organschaftlicher Qualität der von ihr als faktisches Verwaltungsra tsmitglied der D AG bezeichnete I, Ver- waltungsratspräsident der Beklag ten, wann (mit-) gefasst haben soll. " ist gemäss Beschwerdeführerin ebenfalls mit Nichtigkeitsgründen (Willkür sowie Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes durch nicht ausgeübte Fragepflicht) behaftet (KG act. 1 RZ 10 xvii) b) Angeführt wird von der Beschwer deführerin auch der unter dem Thema "Verzicht auf Beteiligungsertrag und "Konsolidierung“ Dividendenkürzung" (vgl. KG act. 2 S. 85 ff.) enthaltene Vorwurf der Vorinstanz, die Behauptung der Perso- nalunion des Verwaltungsrates der Beklagten mit demjenigen der D AG sei pro- zessual ungenügend (KG act. 1 RZ 10 xxiii mit Verweis auf die Ausführungen in RZ 10 xvii) und Ausführungen zu organscha ftlich (mit-) gefassten Entscheiden würden fehlen, was aktenwidrig sei (KG act. 1 RZ 10 xxiv). 11.1 a) Die Beschwerdeführerin gibt wieder, was sie zu I als faktischem Verwaltungsratsmitglied ausgeführt habe und hält dafür, dass die Vorinstanz ihre Fragepflicht hätte ausüben müssen, wenn si e darüber hinaus mehr Angaben zeit- licher Art für entscheidwesentlich und di e diesbezüglichen Ausführungen der Be- schwerdeführerin für ergänzungsbedürftig gehalten habe (KG act. 1 RZ 10 xvii). b) Die Beschwerdeführerin führt zunächst aus, sie habe gar nicht durchwegs personelle Identität zwischen dem Ve rwaltungsrat der Beklagten und der D AG - 34 - dargelegt. Entscheidend sei aber nur, dass weitgehend personelle Identität herr- sche (KG act. 1 RZ 10 xvii). Bezüglich der Aktenwidrigk eitsrüge führt sie aus, sie habe auf eine Vielzahl solcher Tätigkeiten von I im Zusammenhang mit dem von D AG finanzierten G- Engagement hingewiesen. Diese seien mit Entscheiden gekoppelt gewesen, denn ohne solche liessen sich diese Tätigkeiten nicht ausführen. So habe sie u.a. dar- gelegt, dass I, damals Finanzverantwortlicher von D , mit einem möglichen Kauf der G GmbH befasst gewesen sei, nach Gutdünken und ohne die erforderliche Überprüfung der üblichen Voraussetz ungen für eine Kreditgewährung von an- fangs 1998 bis anfangs 2005 Zahlungen der D AG an F in Höhe von über 45 Mio. getätigt habe und dieser für die Leitung und Kontrolle des G-Investments einge- setzt sei und er diese Leitungsfunktion beim Scharnier F über seine Verbindung mit Dr. M, Rechtsanwalt in St. Gallen, wahrnehme, während in der über F gehal- tenen G Holding AG der Sc hwager von I das Geschehen überwache. Damit sei gewährleistet, dass sowohl die Scharnierge sellschaft wie die darüber ausgelager- te Beteiligung von D indirekt und über das faktische Organ I kontrolliert seien, auch wenn davon nach aussen nichts erk ennbar sei. Im Auftrag und auf Rech- nung von D sei er bei G Holding AG für das Lizenz- und Markenmanagement ver- antwortlich. I habe das Investitionskonzept entwicke lt, Planrechnungen für G-Holding er- stellt, habe den klandestinen Konzern initiiert, sei an der Beschlussfassung mass- geblich beteiligt gewesen, habe die der Ve rheimlichung dienende Vereinbarung mit F für D unterzeichnet. I habe im D-Konzern seit 1989 eine zunehmend ver- stärkte Position erreicht, sei nicht nur für das oberste Finanzmanagement, die Strukturierung von Controlling und Revision verantwortlich, sondern übe auch we- sentliche organisatorische Funktionen aus und sei massgeblich an der Personal- politik für Spitzenkräfte beteiligt. Ausserd em sei er Geschäftsleiter des Bereichs "Q". Das Leitungsgremium (als "Lenkungsau sschuss" bezeichnet), in dem I auf- trags des D-Verwaltungsrates als Delegierter der D AG (in den Protokollen Inves- tor I) fungiere, halte jährlich mehrere Sitzungen ab, habe daneb en aber auch in-- 35 - formell Kontakt. Dass I für dies e Führungsaufgabe im VR der D AG bestimmt worden sei, ergebe sich auch aus der Tats ache, dass er seine Kollegen im VR der D AG (mit Ausnahme von Helmut Kunz) jeweils nachträglich (d.h. wenn schon keine Beschlüsse mehr zu fassen gewesen seien) über seine wesentlichen unter- nehmerischen Entscheide und die Entwicklung der F-G-Gruppe auf dem Laufen- den halte. Das Fortsetz ungsgutachten 2002 sei im Interesse des VR der D AG, der sich damit einen Persilschein bez üglich des G-Investments habe besorgen wollen, ebenfalls von I für D AG in Auftrag gegeben worden. I übe seit seinem Austritt aus der Geschäftsleitung im Jahr 1993 massgebli- che, dem Verwaltungsrat im Sinne von Art. 716a OR vorbehaltene Aufgaben und ausserdem wesentliche Managementfunktionen für die Beklagte und deren Toch- tergesellschaft D AG aus: Auf- und Ausbau von To chtergesellschaften, Erstellung der Businesspläne, Kommunikationsorganisa tion im Konzern, Ausgestaltung des Rechnungswesens, Organisation Rech nungslegung, Finanzkontrolle, Finanzpla- nung, Konzerncontrolling, Er stellung der Geschäftsberic hte und Vorbereitung der Generalversammlungen, Erstellung und Präsentation der Konzernrechung von D , konkrete Mitwirkung bei allen "Abschlu ssarbeiten der weltweiten Tochtergesell- schaften", Ausarbeitung und Umsetzung vo n Diversifikationsprojekten (KG act. 1 RZ 10 xxiv). 11.2 Die in RZ 10 xvii beanstandete Festst ellung der Vorinstanz findet sich im Urteil auf S. 82 in Erw. 5.3.7.5 und damit zum Thema "Überhöhung Finanzauf- wand und weitere Dividendenkürzung" (vgl. KG act. 2 S. 80 ff.), wozu die Be- schwerdeführerin u.a. geltend gemacht hat, der Bilanzgewinn der Beklagten wer- de massgeblich durch die Ausschüttungen der Tochtergesellschaften bestimmt, die wiederum vom Verwaltungsrat der Bekl agten, dessen Mitglieder praktisch in Personalunion auch die Verw altungsräte der Untergesellschaften darstellten, festgesetzt würden (vgl. KG act. 2 S. 81 Ziff. 5.3.7.1). Abschliessend hat die Vor- instanz unter diesem Titel ausgeführt, das s es zutreffe, dass die Verwaltungs- ratsmitglieder der Beklagten in einem gewissen Sinne bestimmen könnten, was letztlich der Beklagten als Beteiligungsertrag ausgeschüttet werden solle. Dabei stehe ihnen in ihrer Funktion als G eneralversammlung bei den Beteiligungsge-- 36 - sellschaften in den Schranken des Gesetz es ein gewisses Ermessen zu. Sollte dieses tatsächlich rechtswidrig ausgeübt und der Beklagten dadurch ein Schaden verursacht worden sein, sei es der Kläger in zumutbar, diesen mit der Verantwort- lichkeitsklage gegenüber den fehlbaren Verwaltungsrats mitgliedern einzufordern (vgl. KG act. 2 S. 83 Erw. 5.3.7.8). Ebensowenig sah die Vorinstanz unter dem Ti- tel "Verzicht auf Beteiligungsertrag und Konsolidierung Dividendenkürzung", unter welchem sich die mit RZ 10 xxiii und xxiv gerügten Feststellungen befinden (vgl. KG act. 2 Erw. 5.3.9 S. 85 ff.), einen Au flösungsgrund. Die Be schwerdeführerin hat dazu wiederholt, der beklagtische Verw altungsrat führe nicht nur in Personal- union die Hauptbeteiligung der D AG, sondern lege auch in Absprache mit den Mehrheitsaktionären den Beteiligungsertrag fe st (KG act. 2 S. 85 Ziff. 5.3.9.1), was die Vorinstanz zu den beanstandeten Bemerkungen in Erw. 5.3.9.5 veran- lasste. Zu diesem von der Beschwer deführerin geltend gemachten Auflösungs- grund resp. -umstand hat die Vorinstanz festgehalten, dass es dem mit seiner Rendite unzufriedenen Aktionär zumutbar sei, die a llenfalls unrechtmässigen Di- videndenbeschlüsse anzufec hten und bei Abweisun g der betreffenden Klage trotzdem im Aktionariat der Gesellschaft zu verbleiben (vgl. KG act. 2 Erw. 5.3.9.8 S. 88). Ausserdem sei die Beschwerdeführer in als Investorin Trägerin des wirt- schaftlichen Risikos der von ihr erworbenen Beteiligung. Dass sich die Rendite al- lenfalls nicht nach ihren Vorstellungen entwickelt habe, könne den restlichen Akti- onären und dem Verwaltungsrat der Beklag ten nicht als Machtmissbrauch vorge- worfen werden (KG act. 2 Erw. 5.3.9.10 S. 89). Diese Auffassungen der Vorin- stanz sind der kassati onsgerichtlichen Ü berprüfung entzogen, sodass bislang nicht feststeht, ob sich die gerügten Fe ststellungen in den Alternativbegründun- gen zu den eben dargestellten Hauptbegr ündungen zum Nachteil der Beschwer- deführerin ausgewirkt haben. Aufgrund des unter III.1 .3 Dargestellten sind somit die Rügen betreffend die Eventualbegründungen anhand zu nehmen. a) Die Beschwerdeführerin zeigt allerdings nicht auf, inwiefern sich die ge- rügte Feststellung zu ihrem Nachteil aus gewirkt habe, und dies ist auch nicht er- sichtlich, zumal die Vorinstanz trotz der gerügten Feststellung, dass die Klägerin die personelle Identität des Verwaltungsrates der Beklagten mit jenem der D AG nicht hinreichend konkret dar gelegt habe, ebenfalls auf S. 82 f. in Erw. 5.3.7.8 - 37 - ausgeführt hat, dass es zutreffe, dass di e Verwaltungsratsmitglieder der Beklag- ten in einem gewissen Sin ne bestimmen könnten, was le tztlich der Beklagten als Beteiligungsertrag ausgeschüttet werde und somit auf die Behauptungen der Be- schwerdeführerin zum Thema "Überhöhung Finanzaufwand und weitere Dividen- denkürzung", wonach der Verwaltungsrat der Beklagten es in der Hand habe, die Höhe der Dividenden der Tochtergesellscha ften zu bestimmen, eingeht (vgl. KG act. 2 S. 82 f. in Erw. 5.3.7.8). Auf di e eingangs unter Ziff. 11a) aufgeführten Rü- gen ist daher gestützt auf § 281 ZPO nicht einzutreten. b) In Anbetracht dessen, dass die Besch werdeführerin selber ausführt, sie habe gar nicht durchwegs personelle Identität zwischen dem Verwaltungsrat der Beklagten und der D AG behauptet, ist auf die Rügen hinsichtlich der Feststel- lung, die Behauptung der Pers onalunion des Verwaltungsrates der Beklagten mit demjenigen der D AG sei prozessual ung enügend, nicht einzutreten, da sie sich demnach nicht zum Nachteil der Beschwerdeführerin auswirken konnte (§ 281 ZPO). Ob - wie die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang ausführt - ent- scheidend nur sei, dass weitgehend personelle Identität he rrsche, ist eine vom Kassationsgericht nicht zu prüfende Frage. Was die Rüge der Aktenwidrigkeit der Feststellung, Ausführungen zu organ- schaftlich (mit-) gefassten Entscheiden wü rden fehlen, anbelangt, so ist es zwar richtig, dass grundsätzlich den von der Beschwerdeführerin aufgeführten Tätigkei- ten Entscheide zugrunde liegen. Aber es ist mit diesen Ausführungen noch nicht gesagt, dass auch I diese Entscheide selb er (mit-)getroffen hat (vgl. schon oben III.4.2c). Auch sonst taugen die angegeben en Aktenstellen nicht zum Nachweis, dass die Feststellung der Vorinstanz, Ausführungen zu organschaftlich (mit-) ge- fassten Entscheiden würden fehlen, aktenw idrig wäre, da sie im Generellen ver- haftet bleiben, ohne dass diese Ausführungen organschaftlich (mit-) gefasste Ent- scheide beinhalten würden. Die Aktenwidrigkeitsrüge geht daher fehl. 12. Als willkürlich beanstandet die Be schwerdeführerin ferner die vor- instanzliche "Annahme", ihre Vorbringen seien nicht hinreichend konkret, als dass daraus eine zu ihrem Nachteil gezielte Manipulation der Beteiligungserträge abge- leitet werden könnte. Der pauschale Vo rwurf, es würden übermässig offene und - 38 - stille Reserven gebildet und missbräuchlic h untersetzte Beteiligungserträge aus- geschüttet, genüge den prozessualen Begründungsanforder ungen nicht (KG act. 1 RZ 10 xviii). 12.1 Die Beschwerdeführerin ist demgegen über unter Verweis auf ihre Aus- führungen in der Klagebegründu ng und Replik der Ansich t, sie habe das System der übermässigen Reservebildung und tiefer Beteiligungserträge zum Zwecke des Aushungerns detailliert beziffert (KG act. 1 RZ 10 xviii). 12.2 Wie bereits in Ziff. II.2 ausgeführ t, reicht der Verweis auf frühere Rechtsschriften nicht zum Nachweis ei nes Nichtigkeitsgrundes. Auf die Rügen kann aber noch aus einem andern Grund nicht eingetreten werden: Wenn die Vorinstanz ausführt, der pauschale Vo rwurf genüge den prozessualen Begrün- dungsanforderungen nicht, hält sie die Ausführungen für nicht genügend substan- ziiert. Die Substanziierungsanforderungen richten sich aber vorliegend nach Bun- desrecht (§ 285 ZPO; ZR 107 Nr. 79 Erw. 4.2e mit Hinweisen; ZR 102 Nr. 8, oben II.3c). 13. Dass die Vorinstanz meint, dass die Beschwerdeführerin nicht ausfüh- re, inwiefern über den Verwaltungsrat der Beklagten Einfluss auf die Beschluss- fassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes der Beteiligungsgesellschaften genommen werde, sei ebenfalls aktenwidrig, moniert die Beschwerdeführerin wei- ter (KG act. 1 RZ 10 xix). 13.1 Die Ausführungen der Beschwerdeführerin hierzu befänden sich näm- lich im angefochtenen Entscheid selber, auf S. 87 im zweitletzten Abschnitt (KG act. 1 RZ 10 xix mit Verweis auf FN 258). 13.2 An der angegebenen Urteil sstelle führt die Vorinstanz aus, eine Ab- sprache zwischen dem Verwaltungsrat und den restlichen Aktionären im von der Klägerin geltend gemachten Sinn werde von ihr nicht hinreichend konkretisiert. Sie lege nicht dar, wann und vor allem mit welchen Aktionären der Verwaltungsrat der Beklagten eine solche Absprache getroffen haben solle. Ebenso prozessual ungenügend sei die Behauptun g der Personalunion des Verwaltungsrates der Beklagten mit demjenigen der D AG. Dafü r genüge es nicht, lediglich eine fakti-- 39 - sche Organschaft von I unter Beschreibung seiner beruflichen Laufbahn bei der D-Gruppe zu behaupten. Eine faktische Organschaft liege erst dann vor, wenn die betreffende Person Entscheide organschaftlicher Qualität (mit-)fasse. Solche Ent- scheide seien konkret zu behaupten. Au sführungen der Kläger in dazu würden fehlen (KG act. 2 S. 87 Erw. 5.3.9.5). Es gelingt der Beschwerdeführerin nicht, mit diesen Ausführungen eine aktenwidrige Fest stellung zur beanstandeten aufzuzei- gen, zumal die bezeichnete Urteilsste lle entgegen der Darstellung der Beschwer- deführerin keine klägerischen Ausführungen zur Frage, inwiefern über den Ver- waltungsrat der Beklagten Einfluss auf die Beschlussfassung über die Verwen- dung des Bilanzgewinnes der Beteiligungsgesellschaften genommen werde, ent- hält. Die Rüge geht daher fehl. 14. Als aktenwidrig und willkürlich be anstandet wird seitens der Beschwer- deführerin der vorinstanzliche Satz "Ein konspiratives Zusammenwirken zwischen den restlichen Aktionären und dem Verwalt ungsrat wird von der Klägerin zwar wiederholt und sinngemäss behauptet, von ihr aber nirgends prozessual hinrei- chend konkretisiert" (KG act. 1 RZ 10 xx). 14.1 Sie habe weder wiederholt noch si nngemäss ein konspiratives Zusam- menwirken behauptet. Mit dieser Wortwahl wolle die Vorinstanz nur nahelegen, sie sehe sich zu Unrecht im Wahn verfangen, von Verschwörern umgeben zu sein (KG act. 1 RZ 10 xx). 14.2 Auf diese Rügen ist nicht einzut reten (§ 281 ZPO), da sich der bean- standete Satz nicht zum Nachteil der Besc hwerdeführerin ausgewirkt hat (resp. sie nicht aufzeigt, inwiefern dies der Fall sei). 15. Weiter listet die Beschwerdeführ erin den wiederholten vorinstanzlichen Vorwurf auf, von der Beschwerdeführerin werde eine Absprache zwischen dem Verwaltungsrat und den restlichen Aktio nären der Beklagten in dem von ihr gel- tend gemachten Sinn nicht hinreichend ko nkretisiert (KG act. 1 RZ 10 xxi). Die Fragepflicht erachtet die Be schwerdeführerin als verlet zt, indem die Vorinstanz bei der Feststellung, sie lege nicht dar, wann und vor allem mit welchen Aktionä- ren der Verwaltungsrat der Beklagten eine solche Absprache getroffen haben sol-- 40 - le, erkannt habe, dass ihre Vorbringen diesbezüglich ergänzungsbedürftig seien (KG act. 1 RZ 10 xxii). 15.1 Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, eine Absprache zwischen Ver- waltungsrat und (bestimmenden) Mehrheitsak tionären sei gar nicht nötig, weil die Verwaltungsratsmitglieder mit sich als Aktionären nichts abzusprechen hätten. Inwiefern eine Absprache innerhalb de r Familie R wie ehedem stattfinde, habe sie dargelegt in Ziff. viii und Ziff. xx (KG act. 1 RZ 10 xxi). Bezüglich Absprache verweise sie auf Ziff. xx und Ziff. xxi. Sie habe auch dargelegt, dass die Situation eines kohärenten Blockes der Mehrheitsaktionäre ein Dauerzustand seit den 80-er Jahren sei und die Beklagte habe dies anerkannt (was die Beschwerdegegnerin bestreitet, KG act. 12 RZ 91). Insofern sei unklar, weshalb noch genauer "wann" und "mit welchen" Aktionären eine Absprache hät- te getroffen werden sollen. Dass der VR mit der Minderheitsaktionärin nie eine Absprache getroffen habe, verstehe sich von selbst (KG act. 1 RZ 10 xxii). 15.2 Wenn die Beschwerdeführerin meint, eine Absprache zwischen VR und Mehrheitsaktionären sei gar nicht nötig, so widerspricht sie damit der Rechtsauf- fassung der Vorinstanz, was vom Kassationsgericht nicht zu prüfen ist (§ 285 ZPO, oben II.3). Was ihre sinngemässe Ak tenwidrigkeitsrüge anbelangt, so ist darauf ebenfalls nicht einzutre ten, da sich di e Frage der " hinreichenden" Konkre- tisierung resp. Substanziierung vorliegend nach Bundesrecht richtet (ZR 107 Nr. 79 Erw. 4.2e mit Hinweisen; ZR 102 Nr. 8, oben II.3c). Bezüglich der Rüge der Verletzung der Fragepflicht wird auf Ziff. III.39 verwiesen. 16. Unter RZ 10 xxv erwähnt die Beschwerdeführerin die Ausführungen der Vorinstanz "Die Klägerin legt nicht dar, (... ) welcher Schaden aus der soge- nannten Dividendenpolitik der restlichen Aktionäre der Beklagten erwachsen sein soll" (KG act. 2 S. 89), wobei in Anbetrach t dessen, dass die Beschwerdeführerin daran anschliessend ausführt, selbstredend habe sie sich nirgends dahingehend geäussert, die Beklagte erleide einen Schad en (KG act. 1 RZ 10 xxv S. 68), nicht ersichtlich ist, inwiefern sich diese Feststellung zu ihrem Nachteil ausgewirkt ha- ben soll. Deshalb ist auf diese "Rüge" (es ist ebenfalls nicht ersichtlich, welchen - 41 - Nichtigkeitsgrund die Beschwerdeführerin damit geltend machen will) nicht einzu- treten (§ 281 ZPO). 17. a) Die zum Thema "Verdeckt e Gewinnentnahme" gemachten Ausfüh- rungen der Vorinstanz verletzen nach An sicht der Beschwerdeführerin die Ver- handlungsmaxime und das Gebot der rich terlichen Fragepflicht und sind akten- widrig (KG act. 1 RZ 10 xxvi). Die beans tandeten Ausführungen lauten wie folgt: "Die Klägerin legt nicht dar , welches Verwaltungsratsmitglied der Beklagten wann mit welchen (einzelnen oder allen) der restlichen Aktionär e die behauptete Ab- sprache getroffen haben soll. Auch nicht au sgeführt wird, wer (die Beklagte oder die D AG) durch die angebliche Entnahme in welchem Umfang geschädigt und wer begünstigt worden sein soll. Ebenso wenig, inwiefern es sich bei den an F wirtschaftlich Berechtigten und bei F selber um der D AG nahestehende Personen gehandelt und ob der Wert der G Holding AG in einem offensichtlichen Missver- hältnis zum gewährten Darlehen gestanden hatte". b) Weiter sei die tatsächliche Annahm e eines "Darlehens" rechtsfehlerhaft im Sinne von § 281 ZPO getroffen worden und finde in zahlreichen Feststellungen Niederschlag, die allesamt am gleichen Mangel krankten. In diesem Zusammen- hang führt die Beschwerdeführerin die Ni chtigkeitsgründe der willkürlichen tat- sächlichen Annahme, Verletzung der Ve rhandlungsmaxime und des Anspruchs auf Begründung und rechtlic hes Gehör an (KG act. 1 RZ 13-21, 24 und 27 f. so- wie 43). 17.1 a)aa) Die Beschwerdef ührerin führt aus, die Beklagte habe nie bestrit- ten, dass jeweils immer alle Verwaltungs ratsmitglieder und alle Mehrheitsaktionä- re gleich handeln würden. Die Vorinstanz verletze die Verhandlungsmaxime, wenn sie unbestrittene Tatsachenbehaup tungen als bestritten annehme (KG act. 1 RZ 10 xxvi). bb) Wenn die Vorinstanz es als wesent lich erachte, welches Verwaltungs- ratsmitglied der Beklagten wann mit welchen der restlichen Aktionäre die behaup- tete Absprache getroffen haben solle, hätte sie von ihrer Fragepflicht Gebrauch machen müssen (KG act. 1 RZ 10 xxvi). - 42 - cc) Die Darstellung, ob die Beklagte oder die D AG geschädigt worden sei, habe sie geliefert. Darüber hinaus sei es sogar unbestritten, dass die an F/G ab- geflossenen Gelder von der D AG stammten und dass diese 100% Tochter der Beklagten sei und die Mittelentnahme bei di eser voll auf die Beschwerdegegnerin als Muttergesellschaft durchschlage. Wiederum sei die Verhandlungsmaxime ver- letzt, jedenfalls sei die Annahme, sie habe nicht ausgeführt, wer geschädigt wor- den sei, aktenwidrig. Insgesamt seien von anfangs 1998 bis 2005 über CHF 47 Mio. aus der D AG abgeflossen. Auf den ang eblichen Darlehensgewährungen, welche in der ge- nannten Periode CHF 45,4 Mio. der Mittelabf lüsse ausgemacht hätten, seien die vereinbarten 6% Zinsen nie eingefordert worden. Daher sei auch die Annahme aktenwidrig, sie habe nicht dargelegt, in welchem Umfang geschädigt worden sei. Wer letztlich an der F wirtschaftlich berec htigt sei, müsse sich noch weisen, sei aber für die Frage, ob der Klägerin heimliche Mittelabflüsse zumutbar seien, ir- relevant. Dass und welche der D AG nahestehende Personen die an F wirtschaft- lich Berechtigten seien, habe sie dargel egt und die entgegengesetzte Annahme der Vorinstanz sei aktenwidrig (KG act. 1 RZ 10 xxvi). dd) Es sei angesichts ihrer Ausführungen willkürlich, anzunehmen, sie habe nicht dargelegt, dass der Wert der G Hold ing AG in einem offensichtlichen Miss- verhältnis zum gewährten Darlehen gestanden habe. Zum Nachweis der gerügten Willkür führt die Beschwerdeführerin fo lgende Behauptungen an, die sie vor Vor- instanz aufgestellt hat: Die Investorengruppe unter der Führung von S resp. T ha- be am 24. September 1997 den Kauf sämtlicher G-Mark en für DEM 15 Mio. offe- riert. In den Verträgen zur Übernahme der G Holding und damit der Markenrechte seien gegenüber den Über nahmebedingungen vom 16. Oktober 1997 zwei ent- scheidende Abweichungen enthalten gewesen, indem anstelle von D die Mantel- gesellschaft F eingesetzt worden sei und sich D verpflichtetet habe, DEM 30 Mio. und damit das Doppelt e des Übernahmewertes von T gemäss Vertrag vom 16. Oktober 1997 zu zahlen, indem zwar der Kaufpreis von DEM 15 Mio. gleich geblieben sei bei der Übernahme der G Holding mit ih rem einzigen wesentlichen Aktivum, den Markenrechten G, jedoch D bzw. F zusätzlich das Darlehen von T - 43 - an G Holding über DEM 15 Mio. abgelöst habe, welches diese für den Kauf der Markenrechte benötigt gehabt habe. Somit habe D DEM 30 Mio. gezahlt, T weni- ge Monate zuvor bloss DEM 15 Mio., die Exponenten von D also nahezu DEM 15 Mio. mehr und damit das Doppe lte. L, der U schon 1996 bei der Investorensuche beraten und ihm dafür als Rechtsanwalt Rechnung gestellt habe, und I hätten be- wusst darauf verzichtet, gegen eine relati v geringe Provision die Vorkaufsberech- tigung Cromers zu erwerben, womit sie D geschädigt hätten. Es seien mindestens CHF 47 Mio. weitere Mittel der D AG in F/G geflossen und Forderungsverzichte von mindestens CHF 15 Mio. und per 31. Dezember 2000 se i ein Rangrücktritt über CHF 13 Mio. erfolgt (KG act. 1 RZ 10 xxvi). b) aa) Sie habe im Zusammenhang mit dem "sogenannten G-Darlehen" von Mittelabflüssen bzw. verdeckten Gewi nnentnahmen gesprochen, die Beschwer- degegnerin von einem Darl ehen. Ohne jede sachver haltserstellende Erwägung habe das Handelsgericht ab Seite 34 des Urteils entschieden, dass das "soge- nannte G-Darlehen" ein Darlehen sei (KG act. 1 RZ 13 sowie RZ 18, RZ 24 und 33). bb) Die Vorinstanz – so die Beschwer deführerin - übergehe gestützt auf ihre willkürlichen tatsächlichen Annahmen di e Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach es beim sog. G-Darlehen um der Minderheit mit allen erdenklichen Mass- nahmen verheimlichte, unrechtmässige Mi ttelabflüsse von mittlerweile nachge- wiesen über CHF 47 Mio. aus D über F gehe, wovon sie lediglich durch Zufall (BI- LANZ-Artikel) erfahren und damit zu sammenhängende Informationen erst Jahre später gestützt auf erfolgreiche Auskunftsklagen erhalten habe, wobei die Vorin- stanz erst noch Eingeständnisse der Be schwerdegegnerin ausblende, wie z.B. dass sich D an G beteiligt habe und es sich bei F um ein "special purpose vehic- le", ein "SPV" handle und dass die Besc hwerdegegnerin die von ihr im Geldfluss- diagramm nach Umfang, Datum und Zahlungsgrund konkret bezeichneten Mit- telabflüsse nicht bestritten habe, ebenso wenig, dass die nicht gegebene Bonität von F nicht geprüft worden sei (was die Beschwerdegegnerin bestreitet, KG act. 12 RZ 132). Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass sich die Beschwerde- gegnerin bis heute weigere, den Geri chten den behauptet en Darlehensvertrag - 44 - vorzulegen, den Abschluss von weiteren Darlehensverträgen in den Jahren 1999 bis 2005 nicht behauptet habe, sondern angegeben habe, die D AG sei nicht ver- pflichtet gewesen, weiter e Zahlungen an F zu leisten, dass diese ferner nie be- hauptet habe, F sei eine Dri ttgesellschaft, sondern sich geweigert habe, das Akti- onariat resp. die wirtschaftlich Berechtigten zu nennen, da es sich um eine Privat- angelegenheit handle. Ausser Betracht lasse die Vorinstanz ebenfalls, wie die Beschwerdeführerin über Jahre getäuscht und falsch informiert worden sei. So sei ihr bis zum Bundesgerichtsurteil vom 4. Juni 2003 glauben gemacht worden, dass es sich um eine unbedeutende, übliche Fi nanzanlage, renditemässig interessant, handle. Heute, nach gerichtlich erzwungenen Auskünft en, sei unbestritten, dass Zinsen aus dem angeblichen Darlehen weder je gefordert noch verbucht noch be- zahlt worden seien. Im Widerspruch zu den Parteivorbringen und zur Aktenlage soll es sich bei den Mittelabflüssen 1998 - 2005 nach Darstellung der Vorinstanz lediglich um die Gewährung von Darlehe n an einen Dritten gehandelt haben und sollen die Mittelabflüsse aus dem SPV ein allenfalls fehlerhafter unternehmeri- scher Investitionsentscheid der D AG gewesen sein. Die Vorinstanz übergehe ihre Ausführungen, wonach das als Darlehen dar gestellte Investment in G in Tat und Wahrheit eine über ein special purpose ve hicle ausgelagerte Beteiligung sei. Da- mit verletze die Vorinstanz gestützt auf willkürliche tatsächliche Annahmen die Verhandlungsmaxime und verweigere ihr den Anspruch auf eine Begründung und rechtliches Gehör (KG act. 1 RZ 14-16 mit Wiederholungen in RZ 20, 21 und 27 f. sowie 43 und 45). 17.2 In diesem Zusammenhang hält die Vorinstanz in erster Linie fest, dass es der Beschwerdeführerin zur Aufarbeitu ng der Angelegenheit G zumutbar sei, die dafür vorgesehenen Rechtsbehelfe zu ergreifen (Hauptbegründung) und macht lediglich ergänzend (im Sinne einer Eventualbegründung) die unter III.17a beanstandeten Ausführungen (KG act. 2 S. 90 Erw. 5.3.10.3 f.). Ob sich diese resp. die Einstufung als "Darlehen" zu m Nachteil der Besch werdeführerin ausge- wirkt haben, steht im jetzigen Zeitpunkt nicht fest, könnte doch die Ansicht der Vorinstanz auf entsprechende Rüge hin vo m Bundesgericht zu Fall gebracht wer- den und sind die gerügten Feststellungen in der Eventualbegründung daher vor- liegend grundsätzlich zu prüfen (oben III.1.3). - 45 - a)aa) Die Rüge der Verletzung der Verhandlungsmaxime ist unbegründet, denn wenn die Beschwerdegegnerin anerkenn t, dass jeweils immer alle Verwal- tungsratsmitglieder und alle Mehrheitsak tionäre "gleich hande ln", dann ist damit noch nicht anerkannt welches Verwaltungsratsmitglied der Beklagten wann mit welchen (einzelnen oder allen) der restlichen Aktionäre die behauptete Absprache getroffen habe (so der Teil der gerügten Festste llung, auf welche die Rüge der Verletzung der Verhandlungsmaxime abzielt, vgl. vorstehend III.17a). bb) Bezüglich der Rüge der Verletzung der Fragepflicht ist auf Ziff. III.39 hin- ten zu verweisen. cc) Zum Nachweis einer Aktenwidrigkeit reicht es nicht, einfach in der Be- schwerde zu behaupten: " Die Darstellung, ob die Beklagte oder die D AG ge- schädigt wurde, hat die Klägerin geliefert", ohne die Aktenstelle(n) anzugeben, wo Behauptungen zur Schädigung welcher Gese llschaft aufgestellt worden sein sol- len. Auf die Aktenwidrigkeitsrüge ist dah er nicht einzutreten (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO, oben II.2). Selbst wenn es unbestri tten ist, dass die an F/G abgeflossenen Gelder von der D AG stammten und dass diese 100% Tochter der Beklagten ist und eine Mittelentnahme bei dieser voll au f die Beschwerdegegnerin als Mutter- gesellschaft durchschlägt, bleibt damit offen, bei wem nun (bei der D AG oder der Beschwerdegegnerin) der Schaden eingetreten sein soll. Die Rüge der Verletzung der Verhandlungsmaxime geht also an der beanstandeten Feststellung, es werde nicht ausgeführt, wer (die Beklagte oder die D AG) durch die angebliche Entnah- me geschädigt worden sein solle, vorbei. Auch die Feststellung, die Beschwer deführerin habe nicht dargelegt, in wel- chem Umfang geschädigt worden sei, ist nicht zu beanstande n. Denn die Be- schwerdeführerin spricht von nicht eingeforderten Darlehenszins en in der Höhe von 6% (ohne auszuführen, dass diese nicht mehr gefordert werden könnten). Sodann wird von einem Mittelabfluss von CHF 47 Mio. wovon CHF 45,4 Mio. an- gebliche Darlehensgewährung ausmachten gesprochen und in RZ 35 der Be- schwerde verweist die Besch werdeführerin auf Ausführ ungen auf S. 389 in ihrer Klageschrift, wonach Forderungsverzichte im Umfang von CHF 15 Mio. ergangen seien und mindestens CHF 37 Mio. der als Darlehen behaupt eten abgeflossenen - 46 - Mittel zumindest gefährdet seien. Mithin stehen ver schiedene Zahlen im Raum und die Beschwerdeführerin zeigt keine Stelle auf, wo si e eine Behauptung auf- gestellt hätte mit einer betragsmässig eindeutig bezifferten Schadenshöhe. Die Aktenwidrigkeitsrüge geht daher fehl. Wenn die Beschwerdeführerin in der Beschwerde ausführt, wer letztlich an der F wirtschaftlich berechtigt sei, müsse sich noch weisen, widerlegt sie selber ihre Aktenwidrigkeitsrüge, wonach sie entgegen der Feststellung der Vorinstanz, sie habe nicht ausgeführt, wer die an F wir tschaftlich Berechtigten seien, dies dargelegt habe. Ob es für den Entscheid der Auflösungsklage irrelevant sei, wer die an F wirtschaftlich Berechtigten sind, ist keine der Überprüfung durch das Kassationsgericht zugängliche Frage (§ 285 ZPO, oben II.3). dd) Angesichts der beschwerdeführerisc hen Vorbringen zum Verhältnis des "Darlehens" und dem Wert der G Holding AG (vgl. vo rstehend III.17.1a/dd) ver- mag hingegen die Feststellung, die Klägerin lege nicht dar, ob der Wert der G Holding AG in einem offensichtlichen Missverhältnis zum gewährten Darlehen ge- standen habe (angefochtener Entscheid S. 91), vor § 281 Ziff. 2 ZPO nicht zu be- stehen. Diese Rüge ist berechtigt. b) aa) Was die sinngemässe Rüge der Verletzung eines wesentlichen Ver- fahrensgrundsatzes durch Abstellen auf bestrittene Tatsachenbehauptungen der Gegenpartei (KG act. 1 RZ 13) anbelangt, so kann dahingestellt bleiben, ob diese den Anforderungen von § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO genüge und darauf eingetreten werden könnte, weil es die Beschwerdeführerin unterlä sst, darzulegen, wo sie Behauptungen hinsichtlich der Mittelabflüsse aufgestellt resp. Behauptungen der Gegenpartei betreffend Darlehen bestritte n habe (vgl. oben II.2). Jedenfalls ist gestützt auf § 285 ZPO auf die Rüge ni cht einzutreten, da diese den Anwen- dungsbereich von Art. 8 ZGB beschlägt, hat doch die Vorinstanz kein Beweisver- fahren hinsichtlich den di vergierenden Parteidarstellungen zum Thema Mittelab- fluss/Darlehen durchgeführt (vgl. oben II.3e). bb) Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz in ihrem Entscheid ausgeführt, dass nicht nachvollziehbar sei, weshalb weder eine - 47 - Darlehensgewährung in dieser Gröss enordnung noch Folgefinanzierungen aus den Jahresrechnungen erkennbar gewesen se ien. Auch hat sie die gewählte Konstruktion über die Scharniergesell schaft F erwähnt und dass den Bedenken der Beschwerdeführerin, die Darlehensge währung sei ihr gegenüber absichtlich verschleiert worden, eine gewisse Be rechtigung nicht abzusprechen sei. Daran anschliessend hat sie jedoch ausgeführt, dass selbst wenn die Vorwürfe in Zu- sammenhang mit der Darlehensgewährung zutr effen sollten, trot zdem kein wich- tiger Grund für die Auflösung der Besc hwerdegegnerin vorliege (KG act. 2 S. 62 f.). Dementsprechend hat sie die von der Beschwerdeführerin als übergan- gen gerügten Vorbringen - auch wenn sie denn nicht bestritten worden sein soll- ten - nicht als entscheidwesentlich eracht et, sodass weder eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vorli egt (vgl. oben III.4.2) noch eine Verletzung der Verhandlungsmaxime. Auch nicht zu beanstanden ist die Feststellung der Vorinstanz auf Seite 4 des angefochtenen Entscheides, da die Vorinstanz mit der Erwähnung von "ein von der D AG einer Drittgesellschaft gewährtes Darlehen" als ein Gegenstand von Gerichtsverfahren der Pa rteien in der Einleitung keine Sach- verhaltsannahme trifft, die den Verhandl ungsgrundsatz hinsichtlich der entgegen- gesetzten Meinungen, ob es sich bei F AG um eine Konzerngesellschaft handle oder nicht, verletzen könnte. Sofern die Beschwerdeführerin mit ihren Ausführun- gen in KG act. 1 RZ 14 und 15 sich zusätz lich auf den Anspru ch auf Begründung als Ausfluss des Gehörsanspruchs berufen sollte, so wäre auf diese Rüge in An- wendung von § 285 ZPO nicht einzutreten, wäre doch hier die bundesrechtliche Begründungspflicht angesprochen, deren Einhaltung das Bundesgericht auf ent- sprechende Rüge hin frei überprüft (vgl. oben II.3d). Das gilt auch hinsichtlich der Rügen in RZ 21 und 27. Nicht einzutret en ist sodann auf die zahlreichen Willkür- rügen in den genannten RZ, da diese allesamt die Annahme eines Darlehens und damit den Beweisführungsanspr uch der Beschwerdeführerin betreffen (vgl. vor- stehend III.17.2b/aa sowie oben II.3e). 18. Den Schluss der Vori nstanz in Erwägung 5. 3.11.3 (unter "Weitere Massnahmen zur Gewinnverfälschung"), die Behauptungen der Klägerin genüg- ten den prozessualen Anforderungen nicht, da daraus nicht hervorgehe, was die Wendung "systematisch auf andere Weise" beinhalten solle, beanstandet die Be-- 48 - schwerdeführerin als mit dem Nichtigkeit sgrund der Willkür behaftet (KG act. 1 RZ 10 xxvii). 18.1 Sie ist der Meinung, dass aus ih ren Ausführungen hervorgehe, was die Wendung "systematisch auf andere Weise" beinhalte und führt die entsprechen- den Ausführungen auf (KG act. 1 RZ 10 xxvii). 18.2 Auf die Rüge der Willkür kann ni cht eingetreten werden, weil die Be- schwerdeführerin mit ihren Ausführungen nicht nachweist, weshalb die Annahme der Vorinstanz schlichtweg unhaltbar (willk ürlich) sein soll (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO, oben II.2). 19. Sodann rügt die Beschwerdeführerin Aktenwidrigkeit bei der zum The- ma "Bilanzverschleierung und -fälschun g, systematische Verfälschung der Er- folgsrechnung" enthaltenen vorinstanz lichen Annahme, eine ordnungswidrige Rechnungslegung der Beklagten sowie ihrer Tochtergesellschaft D AG werde von der Klägerin, ausser im Zusammenhang mit der Gewährung des Darlehens an F, nicht dargelegt (KG act. 1 RZ 10 xxviii) resp. Willkür in Bezug auf die Feststellung, es sei nicht nachvollziehbar, welchen Bezu g zu diesem Thema die unter diesem Titel erhobenen Vorwürfe der Beschwer deführerin zur behaupt eten Sabotierung ihrer Verkaufsbemühungen sowie zur Mani pulation des Steuerkurses haben soll- ten resp. ganz allgemein würden die Au sführungen unter diesem Titel keinen er- kennbaren Bezug oder konkretisierte Vo rbringen zu einer m öglichen Bilanzver- schleierung/-fälschung aufweisen (KG act. 1 RZ 10 xxix und xxxi). Ebenfalls willkürlich sei die Annahme, " Ein möglichst tief er Steuerwert der Aktien der Beklagten sollte auch im Inte resse der Klägerin sein. Ein die Minder- heitsinteressen der Klägerin missachtendes Verhalten des Verwaltungsrates der Beklagten wäre deshalb zum vorneherein auszuschliessen, sollte es denn tat- sächlich zu einer solchen "Manipulation" gekommen sein. Die Klägerin legt denn auch nicht dar, worin die Beeinträchtigung ihrer Minderheitsinteressen bestanden haben könnte" (KG act. 1 RZ 10 xxx). Auch in diesem Kontext wiederholt di e Beschwerdeführerin ihren Vorwurf, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und Entscheidbegrün-- 49 - dung verletzt, da sie inhaltlich nicht auf ihre Vorbringen betreffend schwerwiegen- der Verstösse gegen die Rechnungslegungsgr undsätze, die sie am Beispiel des sogenannten G-Darlehens (z.B. der unerklär lichen Differenz in den in der Kon- zernrechnung per 31. Dezember 1998 ausgewiesenen Finanzanlagen) dargelegt habe, eingehe und willkürlich annehme, es seien nur Darlehen für den Erwerb der Markenrechte an G an F gewährt worden (KG act. 1 RZ 31 und 32, und auch RZ 45). 19.1 Die Beschwerdeführerin verweist auf ihre entsprechenden Vorbringen, wo sie eine ordnungswidrige Rechnungsle gung der Beklagten sowie ihrer Toch- tergesellschaft D AG auch bezüglich der nicht auf dem G-Investment gebildeten übermässigen offenen und stillen Reserv en dargelegt habe (KG act. 1 RZ 10 xxviii). Zu betonen sei, dass die Beklagte solche Verstösse durch Verweis auf ihren Parteigutachter, Dr. V, zugegeb en habe, welcher u.a. ausgeführt habe, bei der Aktivierung der Vor- und Zwischenfinanzierungen sowie bei der Vornahme der Abschreibungen sei teilweise "gegen den Grundsatz der Klarheit und gegen das Verrechnungsverbot verstossen" wo rden, und "nicht sachlogische Verbu- chungen der Vor- und Zwischenfinanzierungen in den Jahren 1999 bis 2002" ein- räume (KG act. 1 RZ 10 xlii sowie 35). Der Bezug der Ausführungen ("Manipulation Steuerkurs und Verkaufsbemü- hungen" zu "Bilanzverschleierung") liege auf der Hand. Um der Minderheitsaktio- närin dereinst deren Beteiligung zu einem weit untersetzt en Preis abzunehmen, sei logischerweise der Geschäftsbericht so zu fassen, dass ein möglichst geringer Unternehmenswert dargestellt sei. Ebenfalls preismindernd würden die Abschre- ckung potentieller Investoren sowie die Tiefhaltung des Steuerwertes wirken, wel- cher zwar im steuerlichen Interesse der Kl ägerin sein könne, vorliegend aber Mit- tel zum Zweck gewesen sei, ihre Ve rkaufsbemühungen zu sa botieren. Die Be- klagte habe denn auch immer wieder auf den Steuerwert ve rwiesen, wenn die Richtigkeit der klägerisc hen Preisbildung angezweifelt worden sei (KG act. 1 RZ 10 xxix, xxx und xxxi). Die Beschwerdeführerin führt weiter diejenigen Vorbringen in Zusammen- hang mit der Verbuchung des sogenannten G-Darlehens und betreffend übriger - 50 - seit 1998 anhaltender Verstösse gegen Rechnungslegungsvorschriften an, auf welche die Vorinstanz ihrer Ansicht nac h zu Unrecht nicht eingegangen sei (KG act. 1 RZ 31 und 32 und auch RZ 45). 19.2 Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang erwogen, dass auf die Vorbringen betreffend eine ordnungswidri ge Rechnungslegung insbesondere auch deshalb nicht näher einzugehen sei, we il die Beschwerdeführerin ihre Betei- ligung an der Beklagten in Kenntnis der Bilanzierungspraxis derselben erworben habe (KG act. 2 S. 93 Erw. 5.4.3). Ausser dem sei es der Besch werdeführerin zu- mutbar, gegen die behaupteten und möglic hen Beeinträchtigungen ihrer Aktio- närsrechte mit den ordentlichen Rechts behelfen des Aktienrechts vorzugehen (KG act. 2 S. 94 Erw. 5.4.4). Daraus erhellt, dass die Vorbringen der Beschwerde- führerin betreffend schw erwiegender Verstösse gege n die Rechnungslegungs- grundsätze für die Vorinstanz nicht entscheidrelevant waren und die Gehörsver- weigerungsrüge unbegründet ist (vgl. oben II I.4.2). Ob der Beschwerdeführerin aus den gerügten Annahmen ein Nachteil erwa chsen ist, steht nicht fest, da Rü- gen diese Auffassung betreffend der ka ssationsgerichtlichen Überprüfung nicht zugänglich sind, dieselbe jedoch vom Bundes gericht zu Fall gebracht werden könnte. Wiederum hat daher die Beschwe rdeführerin unter den nachstehenden Vorbehalten ein Interesse an der Prüfung ihrer Rügen betreffend die Eventualer- wägungen (oben III.1.3). Soweit die Vorinstanz die Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich ordnungswidriger Rechnungslegung - ausgenommen im Zusammenhang mit der Gewährung des Darlehens an F - nicht genügend substanziiert er achtet hat (wie sich aus dem Hinweis des pauschal in-den-Raum-Stellens von Behauptungen er- gibt), kann gestützt auf § 285 ZPO nicht auf die Aktenwidrigkeitsrüge eingetreten werden (oben II.3c). Die sinngemässe Rü ge der Verletzung der Dispositionsma- xime geht fehl, betrifft doch die von der Beschwerdeführerin angeführte "Aner- kennung" von Verstössen gegen die Rechnu ngslegungsvorschriften Vorgänge im Zusammenhang mit F, während die beans tandete Feststellung nicht genügender Vorbringen hinsichtlich ordnungswidri ger Rechnungslegung solche in Zusam- menhang mit der Gewährung des Darlehens an F ausnimmt. - 51 - Die an dieser Stelle erhobenen Willkürrügen betreffen keine tatsächlichen Annahmen (vgl. § 281 Ziff. 2 ZPO), sondern Rechtsanwendung, sodass darauf nicht eingetreten werden kann (§ 285 ZPO). 20. Von den von der Vorinstanz unter dem Titel "Verletzung der Mitwir- kungsrechte" ("Verletzung Mitwirkungsrechte durch ordnungswidrige Rechnungs- legung", Erw. 6.2; "Grundsätzliche Info rmations- und Auskunftsverweigerung", Erw. 6.3; "Ablehnung Wiedereintragung als Aktionärin", Erw. 6.4; "Systematischer Ausschluss von der Mitwirk ung", Erw. 6.5; "Verweigerung Stimmrecht aus Na- menaktien", Erw. 6.6; "Ver weigerung Eintragung im Aktienregister", Erw. 6.7; "Rechtsmissbrauch", Erw. 6.8; "Unrec htmässige Konzernierung und Verletzung Konsolidierungspflicht", Erw. 6.9) gemachten Über legungen beanstandet die Be- schwerdeführerin folgende als mit Nichtigkeitsgründen behaftet: a) "Im übrigen legt die Klägerin nich t dar, welche Mitwirkungsrechte, sie wann in welchem Umfang kausal wege n der angeblich ordnungswidrigen Rech- nungslegung nicht sachgerecht habe ausüben können" (KG act. 1 RZ 10 xxiii), b) "Dass ihr in systematischer Weise we itere für die Ausübung der Mitwir- kungsrechte erforderliche Auskünfte verwei gert worden wären, legt die Klägerin auch nicht dar" (KG act. 1 RZ 10 xxxiv), c) " Zu pauschal erweisen sich die Behau ptungen der Klägerin hinsichtlich einer bevorzugten Information der restliche n Aktionäre der Beklagten. Sie legt nicht dar, woraus sich ergeben soll, dass den restlichen Aktionären der Beklagten ein Mehr an Informationen zur Verf ügung stünde oder welche Aktionäre wann, d.h. wie viele Wochen vor der Generalversammlung, mit welchen Unterlagen und Beilagen bedient worden wären, welche ihr vorenthalten worden seien" (KG act. 1 RZ 10 xxxv), d) "Mit Ausnahme des beschriebenen Vorfalls an der Gener alversammlung 1999, bei welchem es um die Bezeichnung eines Stimmenzäh lers ging und der Verwaltungsrat den Antrag der Kläger in statutengemäss nicht entgegennehmen musste (vgl. Ziff. VI.6.5.10), legt sie ni cht dar, welche weiteren Anträge und wann - 52 - ihr die Meinungsäusserung, Antragsste llung sowie Protokol lierung verweigert worden sein sollen" (KG act. 1 RZ 10 xxxvi), e) "Die Klägerin legt nicht dar, von we lchem der restlichen Aktionäre der Be- klagten die Aufforderung an den Verwaltungsrat ausgegangen sein soll, sie zu ei- ner aktuellen Legitimation über 1'000 Inhaberaktien für die Einberufung der bean- tragten ausserordentlichen Gener alversammlung aufzufordern " (KG act. 1 RZ 10 xxxvii), f) "Zur Relevanz des sogenannten G-Darl ehens und damit verbunden einer allfälligen Konsolidierungspflicht des Darlehens oder von F/G vergleiche die Aus- führungen unter Ziff. VI.5.1.6 und Ziff. VI.5.1.8 . Im Übrigen legt die Klägerin nicht dar, welche zusätzlichen Mitwirkungsrechte ihr bei einem allfälligen Subkonzern F-G zukommen würden und ihr angeblic h vorenthalten worden sein sollen" (KG act. 1 RZ 10 xxxviii). g) Die Vorinstanz gehe im Zusammenhang mit der Verletzung der Mitwir- kungsrechte über ihre Vorbringen hinw eg und verweise auf vorstehende Ausfüh- rungen Ziff. VI.5.1.6 und VI.5.1.8, was aber keine Begründung sei. Ausserdem stelle die Vorinstanz aktenwidrig und will kürlich fest, sie wiederhole nur (KG act 1 RZ 24). 20.1 Zur Begründung ihrer Rügen führ t die Beschwerdeführerin folgendes aus: a) Hinsichtlich der im angefochte nen Entscheid beanstandeten Passage " Im übrigen legt die Klägerin ni cht dar, welche Mitwirkung srechte, sie wann in wel- chem Umfang kausal wegen der angeblich ordnungswidrigen Rechnungslegung nicht sachgerecht habe ausüben können " führt die Beschwerdeführerin einen Auszug aus BGE 133 III 453 betreffend Buch führung als wichtige Voraussetzung für die Ausübung verschiedener Schutzrechte durch den Aktionär sowie Böckli an, der die Rechnungslegung als entscheidend en Kreuzweg aller aktienrechtlichen Vorschriften bezeichne. Daran anschliesse nd vermutet sie, dass die Vorinstanz den genannten Bundesgerichtsentscheid nicht zur Kenntnis genommen habe und daher die Sachlage auf den Kopf stelle. Es sei nämlich logisch ausgeschlossen, - 53 - dass die Beschwerdeführerin das von der Vorinstanz Verlangte darlege, wenn die dafür wichtige Voraussetzung - die ordn ungsmässige Rechnungslegung - fehle (KG act. 1 RZ 10 xxxiii). b) Sie habe in der vorstehenden Ziff. xxxiii gezeigt, dass bei einer ord- nungswidrigen Rechnungslegung eine wich tige Voraussetzung für die Ausübung des Auskunftsrechts fehle. Da die Re chnungslegung mindestens seit 1998 nur schon wegen der Fortschreibung des teils gar nicht, teils unrichtig erfassten G- Investments ordungswidrig sei, fehle di e Voraussetzung systematisch. Von einer sachgerechten Ausübung der Mitwirkungsr echte könne umso weniger die Rede sein. Es sei daher willkürlich, anzunehmen, die Klägerin habe dies nicht dargelegt (KG act. 1 RZ 10 xxxiv). c) Die Beschwerdeführerin habe gel tend gemacht, dass die herrschenden Aktionäre, die nicht persönlich im Verwal tungsrat sind, mindestens stets den Ge- schäftsbericht mit allen Beilagen dazu re gelmässig mehrere Wochen vor der Ge- neralversammlung erhielten, nicht wie sie lediglich mit der kaum vor Beginn der Frist von 20 Tagen erfolgenden Einladun g. Sie argumentiert, dass diesen damit zumindest in zeitlicher Hinsicht ein Mehr an Informationen zur Verfügung stünde und die Annahme der Vorinstanz willkürlich sei. Zudem hätte die Vorinstanz von der richterlichen Fragepflicht Gebrauch machen müssen, wenn sie das Vorbrin- gen zur (Vor-)Information von "mehreren Wochen" als ungenügend erachtet habe (KG act. 1 RZ 10 xxxv). d) Eine Verweigerung des rechtlichen Gehö rs stelle es dar, dass in dieser Aufzählung (gemeint der vorstehend III.20d aufgeführten Urteils passage) die Ver- weigerung von Abstimmungen über Anträge der Klägerin, welche sie ebenfalls vorgetragen habe, fehle. Mit diesem Vorb ringen habe sich die Vorinstanz auch nirgends auseinandergesetzt. Sie habe ausgeführt, dass in den Gener alversammlungsprotokollen der Be- schwerdegegnerin versucht werde, die rechtsmissbräuchlichen Vorkehren des Verwaltungsrates zu kaschieren und teilw eise sogar wesentliche Vorgänge im Protokoll fehlen würden. Damit habe die Klägerin da rgelegt, dass ihr auch die - 54 - Protokollierung in den Jahren 1999 bis 200 2 verweigert worden sei, denn eine Protokollierung sei nur dann al s solche zu bezeichnen, w enn sie richtig sei. Die entgegengesetzte Annahme der Vorinstanz sei aktenwidrig. Die Vorinstanz gehe denn später auf di eses Vorbringen ein, handle es aber fälschlich als "unsaubere" Protokollierung ab mit dem Verweis, das Protokoll der Generalversammlung habe ledigl ich den in Art. 702 OR aufgezählten Inhalt auf- zuweisen. Eine unrichtige Darstellung kö nne aber nicht mit dem Hinweis abgetan werden, solches hätte von Gesetzes weg en gar nicht ins Protokoll gemusst. Inso- fern habe sich die Vorins tanz nicht mit dem Argument der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (KG act. 1 RZ 10 xxxvi). e) Es erschliesse sich ihr nicht, inwiefern es darauf ankommen solle, von welchem Aktionär genau die Aufforderung ausgegangen sei. Wenn die Vorinstanz das dazu Vorgebrachte für unklar, unvollständig oder unbestimmt gehalten habe, so hätte sie der Beschwerdeführerin Gelegenheit geben müssen, den Mangel zu beheben. Indem kein Hin weis erfolgt sei, sei die Fragepflicht nach § 55 ZPO ver- letzt worden (KG act. 1 RZ 10 xxxvii). f) Die Vorinstanz verkenne die Sachla ge. Welches die der Klägerin zuste- henden Mitwirkungsrechte seien, ergebe si ch aus dem Gesetz, sie seien nach dem Grundsatz iura novit curia nicht zu behaupten (KG act. 1 RZ 10 xxxviii). 20.2 Die Vorinstanz hat unter diesem Titel einleitend ausgeführt, dass eine Gesamtbetrachtung der von der Klägerin b ehaupteten Verletzungen ihrer Mitwir- kungsrechte selbst unter Einbezug der weitern behaupteten Re chtsverletzungen keinen wichtigen Grund für die Auflös ung der Beklagten zu begründen vermöge (KG act. 2 S. 99 Erw. 6.1.3). Weil si e demnach die Vorbringen der Beschwerde- führerin im Zusammenhang mit der Verlet zung der Mitwirkungsrechte nicht als entscheidrelevant erachtet hat, geht di e Gehörsverweigerungsrüge (vorstehend III.20g) fehl (oben III.4.2). Ob das Bundes gericht auf entsprechende Rüge hin zu einer andern Einschätzung hinsichtlich der Massgeblichkeit der Vorbringen gelan- gen würde und sich die beansta ndeten Feststellungen der Vorinstanz in den zum - 55 - Thema "Verletzung Mitwirk ungsrechte" enthaltenen Er wägungen zum Nachteil der Beschwerdeführerin ausgewirkt haben, steht im jetzi gen Zeitpunkt nicht fest, sodass auf ihre diesbezüglichen Rügen unter dem Aspekt des Rechtsschutzinte- resses einzutreten ist (oben III.1.3): a) Mit den Ausführungen in KG act. 1 RZ 10 xxxiii bemängelt die Beschwer- deführerin die Rechtsauffassung der Vori nstanz hinsichtlich den Anforderungen für einen bundesrechtlichen Anspruch. Da rauf kann in Anwendung von § 285 ZPO nicht eingetreten werden (oben II.3). b) Die vorstehend III.20.1b wiedergegebene Begründung geht am angefoch- tenen Entscheid vorbei. Die gerügte Festste llung der Vorinstanz bezieht sich auf (nicht dargelegte, konkrete) Auskünfte, die die Beschwerdeführerin von der Be- schwerdegegnerin verlangt hätte und die ihr systematisch verweigert worden wä- ren (KG act. 2 S. 101) und nicht - wie in der Begründung der Rü ge ausgeführt - auf die Unmöglichkeit, die Informationsrechte auszuü ben. Die Feststellung lautet denn entgegen der Darstellung der Beschwer deführerin auch nicht, die Klägerin habe "dies" (dass ihr eine sachgerechte Ausübung der Mitwirkungsrechte nicht möglich sei) nicht dargelegt. c) Soweit die Rüge auch den Passus " Zu pauschal erweisen sich die Be- hauptungen der Klägerin hinsichtlich einer bevorzugten Information der restlichen Aktionäre der Beklagten" betrifft, ist darauf nicht einzutreten, da sich die Frage der genügenden Substanziierung nach Bundesrecht richtet (oben II.3c). Hinsichtlich der Rüge der Verletzung der Fragepflicht ist auf Ziff. III.39 zu verweisen. Die Willkürrüge geht fehl. Wie sich aus dem "oder welche Aktionäre wann ..." in der beanstandeten Feststellung ergibt, ist mit dem "Mehr an Informationen" ein quantitatives und nicht ein zeitliches M ehr angesprochen. Dass sie entgegen der beanstandeten Feststellung ein solches quantitatives Mehr nachgewiesen hätte, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. - 56 - d) Die Vorinstanz hat das Vorbri ngen betreffend Verweigerung von Abstim- mungen über Anträge der Klägerin offensic htlich deshalb nicht in der Aufzählung erwähnt, weil sie es für ihren Entscheid, ob ein wichtiger Grund zur Auflösung der Beschwerdegegnerin vorliege, nicht als rele vant erachtet hat. Die Gehörsverwei- gerungsrüge geht daher fehl (oben III.4.2). Zum Nachweis einer Aktenwidrigkeit der Feststellung nicht dargelegter Ver- weigerung der Protokollier ung verweist die Beschwer deführerin auf Ausführun- gen, welche sie unter dem Titel "Ersch werung der Rechtsausübung" gemacht hat (KG act. 1 RZ 10 xxxvi FN 357 i.V.m. HG act. 1 S. 5, Inhaltsverzeichnis und S. 290-299). In Anbetracht dessen, dass die beanstandete Feststellung sich unter dem Titel "Systematischer Ausschluss vo n der Mitwirkung", Erw. 6.5 (vgl. KG act. 2 S. 102) befindet, und die Beschwerdef ührerin zu diesem Thema keine Aus- führungen betreffend verweigerter Protokol lierung in ihren Rechtsschriften an- führt, und die Vorinstanz das zum Beleg der Aktenwidrigkeit angeführte Argument der Beschwerdeführerin abgehandelt hat (vgl. nachfolgend), geht die Aktenwidrig- keitsrüge fehl. Was die zweite Gehörsverweigerungsr üge anbelangt, so wird diese von der Beschwerdeführerin mit ihr en Ausführungen gleich selbst widerlegt. Nur weil die- se mit den Erwägungen der Vorinstanz zu ihrem Argument hinsichtlich Protokol- lierung der Generalversammlungen nicht einv erstanden ist, stellt dies keine Ver- letzung des rechtlichen Gehörs dar (oben III.4.2). e) Hinsichtlich der Rüge der Verletz ung der Fragepflicht kann auf Ziff. III.39 verwiesen werden. f) Auf die vordergründig den Grundsatz "iura novit curia" betreffende Rüge ist in Anwendung von § 285 ZP O nicht einzutreten, läuft sie doch darauf hinaus, dass die Vorinstanz das Recht (Bundesrecht) nicht richtig angewandt hätte. 21. Die Beschwerdeführerin beanstandet weiter folgende, unter der Über- schrift "Verletzung Schutz- und Kontrollrec hte" enthaltene Feststellung der Vorin- stanz: " Eine unzumutbare Beeinträchtigung in ihren Mitwirkungsrechten konnte die Klägerin nicht hinreichend konkretisi eren und ist auch nicht ersichtlich (vgl. - 57 - Ziff. VI.6). Abgesehen davon begnügt sich die Klägerin auch hier mit pauschalen Vorwürfen" (KG act. 1 RZ 10 xxxix). 21.1 Sie bringt vor, sie habe soweit m öglich auf die Beeinträchtigung ihrer Mitwirkungsrechte hingewiesen. Darüber hinaus die Beeinträchtigung ihrer Mitwir- kungsrechte weiter zu konkretisieren, sei ausgeschlossen, wenn die dafür wichti- ge Voraussetzung - die ordnungsmässige Rechnungslegung - fehle (KG act. 1 RZ 10 xxxix). 21.2 Damit macht die Beschwerdeführ erin sinngemäss geltend, die Vorin- stanz habe von ihr zu unrecht eine we itergehende Substanziierung verlangt, was jedoch vom Kassationsgericht nicht überpr üft werden kann, sodass auf diese Be- anstandungen nicht einzutreten ist (vgl. oben II.3c). 22. Willkürlich und in Verletzung ih res Gehörsanspruchs ergangen - so die Beschwerdeführerin weiter - sei die Anna hme der Vorinstanz, es fehlten Ausfüh- rungen, welche Partikularinteressen die restlichen Aktionäre und/oder der Verwal- tungsrat der Beklagten in Verletzung welcher vorrangigen Gesellschaftsinteressen vertreten haben sollen (KG act. 1 RZ 10 xl, xl iii, xliv und xlv) . Solche konkreten Ausführungen wären gemäss Vorinstanz Voraussetzung dafür, dass die Be- schwerdeführerin unter dem Titel "Verle tzung weiterer Aktionärsrechte" resp. "Wahrung eigener Interessen statt Gesellschaftsinteressen" etwas zu ihren Guns- ten ableiten könnte (vgl. KG act. 2 S. 123 Erw. 8.4.4 a.E.). Unhaltbar im Sinne von § 281 Ziff. 2 ZP O sei die Feststellung einer bloss "möglichen" bzw. "lediglich vermutungsweise in den Raum gestellten" Schädigung der Gesellschaft, rügt die Beschwerdeführerin weiter (KG act. 1 RZ xliii). 22.1 Zur Begründung ihrer Rügen erwähnt die Beschwerdeführerin die Aus- führungen in ihren vorinstanzlichen Rechtsschriften, welche sie zu diesem Thema gemacht (und welche die Vorinstanz übergangen) habe, insbesondere, a) dass der beklagtische Verwaltungsrat gesellschaftsfremde Interessen ver- folge und dabei diejen igen der Beklagten entweder di rekt oder indirekt schädige, indem er beispielsweise der Minderheitsaktionärin den Verkauf ihres Aktienpakets - 58 - an Dritte verunmögliche, ihr die angemessene Mitwirkung in der Gesellschaft verweigere, ihre vermögensmässigen Rechte verletze, sie in ihren Mitwirkungs- und Kontrollrechten beeinträchtige, mit Vorbedacht eine Revisionsstelle und Kon- zernprüferin bestimme, zu der die Minderhe itsaktionärin kein Vertrauen habe, ihr wesentliche Auskünfte nicht oder irreführend gebe, rechtswidrig deren Eintragung als Namenaktionärin verhindere, wieder holt versuche, deren Sperrminorität zu brechen und die ihr daraufhin verbleibend en Inhaberaktien zu entwerten, ihr mit den nichtssagenden Jahresrechnungen verfäl schte Bilanzen präsentiere, die Ge- sellschaft schädigende Mittelabflüsse vornehme und der Minderheitsaktionärin verheimliche, und dann auch noch auf Ko sten und alleiniges Risiko der Gesell- schaft Prozesse darüber führe. Diese seien dem Gesellschaftsinteresse abträglich und hätten allesamt vermieden werden können. Sie würden personelle Kapazitä- ten binden und unnötig Geld kosten (KG act. 1 RZ 10 xl mit Verweis auf HG act. 1 S. 327 f.). Die Auskunftsverfahren in Sachen G hätte n die Verwaltungsräte und die nie dagegen opponierenden Mehrheitsaktionäre der Beklagten wegen der Auskunfts- verweigerung zu vertreten. Mit dem Wider stand in diesen Verfahren sei es darum gegangen, zu verhindern, dass die Klägerin Kenntnis über die zu Lasten von D abgeflossenen Millionenbet räge erhielte, womit sich der Verwaltungsrat und die Mehrheitsaktionäre der Beklagten zu m Schaden der Gesellschaft und aus- schliesslich in ihrem eigenen Interesse verhalten hätten. In denjenigen Verfahren, in denen ein Teil der Auskunftsbegehren ab gewiesen worden sei, sei ein Interes- se der Gesellschaft, die Auskunft zu verweigern, mangels Prüfung nicht bejaht worden (KG act. 1 RZ 10 xl). b) dass der Verwaltungsrat der Bekl agten in Zusammenhang mit der zwei- maligen Verweigerung der Eintragung der Kl ägerin im Aktienregister die entspre- chenden Prozesse in ausschliesslicher Ve rfolgung der Interessen der Mehrheits- aktionäre zum (noch nicht bezifferbar en) Schaden der Beklagten geführt habe (was bezüglich dem zweiten Fall höchstri chterlich festgestellt sei). Das Oberge- richt Zürich habe im Rückw eisungsbeschluss vom 4. Ap ril 2007 verbindlich die grundsätzliche Haftung des Verwaltungsrates festgestellt mit der Verpflichtung der - 59 - Erstinstanz, das Beweisverfahren in Be zug auf den effektiven Schaden der Be- klagten von festgestelltermassen mindestens CHF 911'999.--, vorläufig geschätzt auf CHF 2 Mio., zu ergänzen (KG act. 1 RZ 10 xl sowie xliii). Ferner führt sie die Vorbringen an bezüglich der Weigerung der potentiell Haftpf lichtigen zur Abgabe eines Verzichts auf die Einrede der Verjährung in Zusammenhang mit Verantwort- lichkeitsansprüchen der D Beteiligungen AG resp. D AG aus den Mittelabflüssen F/G, sodass sie auf ihre Kosten von der zuständigen Behörde die Errichtung einer Beistandschaft habe beantragen müssen. Und se lbst ein im Interesse der Gesell- schaft agierender Beistand, dessen Hand lungen zur Verjährungsunterbrechung der Gesellschaft ja nur nützen könnten, sei bekämpft worden. Mit ihrem Verhalten hätten die Verwaltungsräte der Beklagten dokumentiert, dass sie ihre persönli- chen Interessen und diejenigen der "res tlichen Aktionäre" (die Vermeidung von Verantwortlichkeitsansprüchen) dem Gese llschaftsinteresse auf Rückführung von abgeflossenen Geldern in Millionenhöhe vorziehen würden (KG act. 1 RZ 10 xl, xliv und xlv). 22.2 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, entgegen der handels- gerichtlichen Auffassung gebe es keine "vorrangigen" Gesellschaftsinteressen, die der Verwaltungsrat in unzutreffender Interessenabwägung verletzen könnte, dieser verletze schon dann seine Pflicht, einzig die Interessen der Gesellschaft zu wahren, wenn er Partikularinteressen vertrete (KG act. 1 S. 85 f.) resp. Partikular- interessen der Mehrheitsaktionäre könnten mangels Treuepflicht der Gesellschaft gegenüber keine Grundlage der Auflösungsklage bilden, ist auf ihre Rüge nicht einzutreten. Die Rechtsauffassung der Vori nstanz ist vom Kassationsgericht nicht zu prüfen (oben II.3, § 285 ZPO). Ebenfalls nicht einzutreten auf die Rüge ist, so- weit die Beschwerdeführerin zum Nachwe is eines Nichtigkeitsgrundes auf ihre Replik verweist (KG act. 1 S. 89; vgl. oben II.2 sowie § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO). Wenn die Beschwerdeführerin mit ihr en Vorbringen geltend machen will, dass sie entgegen der Feststellung der Vori nstanz hinsichtlich der "Verletzung weiterer Aktionärsrechte" resp. "Wahrung eigener Interessen statt Gesellschafts- interessen" Ausführungen dazu gemacht habe, welche Partikularinteressen der Verwaltungsrat der Beklagten in Verletzung welcher Gesellschaftsinteressen ver-- 60 - treten habe, ruft sie damit den Nichtigkeitsgrund der akt enwidrigen tatsächlichen Annahme (und nicht wie von ihr geschrieben der willkürlichen tatsächlichen An- nahme) an, was ihr jedoch, wie oben III.3.2 gezeigt, nicht schadet. Die Gehörs- verweigerungsrüge geht in dieser Konstellation in der Aktenwidrigkeitsrüge auf. a) Die vorstehend unter III.22.1a) auf geführten Vorbringen sind keine kon- kreten Behauptungen zu einer allfälligen Wahrnehmung von Partikularinteressen des Verwaltungsrates der Beklagten, s ondern bleiben im Generellen verhaftet. Diese taugen nicht zum Nachweis einer Aktenwidrigkeit der gerügten Annahme. Im Übrigen hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zum Argu- ment der Beschwerdeführerin hinsichtli ch unnötiger Prozesse und der dadurch verursachten Kosten geäussert (KG act. 2 S. 123 f. Erw. 8.4.5). Damit setzt sich die Beschwerdeführerin ihrerseits nicht auseinander, weshalb auf ihre diesbezüg- lichen Vorbringen nicht einzugehen ist (oben II.2). b) Berechtigt ist jedoch die Rüge inso fern, als die vorstehend unter III.22.1b zusammengefasst wiedergegebenen Vorbringen betreffend Haftung des Verwal- tungsrates der Beklagten für den im Zu sammenhang mit dem Prozessieren auf- grund der missbräuchlichen Verweigerung der Eintrag ung der Klägerin ins Akti- enbuch der Beklagten verurs achten Schaden sowie die Ausführungen betreffend Verjährungsunterbruch und Erfo rdernis der Beantragung ei ner Beistandschaft im Widerspruch stehen zur Feststellung der Vo rinstanz, die Beschwerdeführerin ma- che keine Ausführungen, welche Partikul arinteressen die restlichen Aktionäre und/oder der Verwaltungsrat der Beklagten in Verletzung der Gesellschaftsinte- ressen vertreten haben sollen resp. stelle eine Schädigung lediglich vermutungs- weise in den Raum. Zwar sind diese Vorbringen nicht aussch liesslich aber im- merhin mehrheitlich in der Noveneingabe der Beschwerdeführerin vom 6. November 2007 (HG act. 55) enthalten. Aufgrund der Ausführungen der Vorin- stanz dazu (HG act. 2 S. 125 Erw. 9) is t jedoch unklar, welche der dort enthalte- nen Vorbringen der Beschwerdeführerin sie im Sinne von § 115 ZPO (prozessual) als unzulässig bzw. welche Vorbringen sie (ma teriell) unerheblich erachtete, was die Beschwerdeführerin ebenfalls als Verletzung eines wesentlichen Verfahrens- grundsatzes rügt (KG act. 1 RZ 53-55). Dami t missachtete die Vorinstanz die Be-- 61 - gründungspflicht und setzte einen Nichtig keitsgrund im Sinne von § 281 Ziff. 1 ZPO. Bei ihrem neuen Entscheid wird die Vorinstanz Gelegenheit haben, zu be- gründen, falls sie die Noveneingabe als verspätet nicht berücksichtigen will und falls ja, welche Behauptungen der Beschwerdeführerin dies betrifft (erachtet sie doch offenbar einige der B ehauptungen als zulässig, wie sich aus der Aufführung klägerischer Vorbringen auf S. 125 in KG act. 2 ergibt). 23. In Zusammenhang mit dem Vorhalt der Vorinstanz, die Beschwerde- führerin lege nicht dar, welcher Aktionär/w elches Verwaltungsratsmitglied durch welche konkreten Handlun gen die einzelnen objektiv en und subjektiven Tatbe- standselemente der von ihr angerufenen Strafnormen erfüllt haben sollen, führt die Beschwerdeführerin die Verletzung vo n § 55 ZPO sowie Willkür als Nichtig- keitsgründe an (KG act. 1 RZ 10 xli). 23.1 Sofern die Vorinstanz anderer Auffassung sei als sie (nämlich dass die objektive und subjektive Erfüllung der Strafnormen keine Voraussetzung der Auf- lösungsklage sei), hätte sie die Beschwe rdeführerin darauf hinweisen müssen, dass sie deren Vorbringen für unklar, unvo llständig oder unbestimmt halte. Indem sie dies nicht getan habe, habe sie einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz ver- letzt. Wenn die Vorinstanz die im Verfahr en betreffend Auflösung der Beklagten den Mehrheitsaktionären und vor allem dem Verwaltungsrat der Beklagten vor- geworfenen Delikte Urk undenfälschung, Betrug und unget reue Geschäftsführung aufführe, um im Folgesatz darauf hinzuw eisen, dass die im Kanton St. Gallen "in dieser Sache" gegen I und L geführte Stra funtersuchung eingestellt worden sei, so sei dies willkürlich, da diese Strafta tbestände gar nie Thema jener Strafunter- suchung gewesen seien. Damit sei auch die Unterstellung der Vorinstanz unhalt- bar, die Beschwerdeführerin verfolge mit der Auflösungsklage den unzulässigen Zweck, "das diesbezügliche Verfahren auf zivilrechtlichem Weg neu aufzurollen" (KG act. 1 RZ 10 xli). - 62 - 23.2 Was die Rüge der Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsat- zes durch nicht ausgeübte Fr agepflicht anbelangt, kann auf Ziff. III.39 verwiesen werden. Da die Beschwerdeführerin nicht angi bt, wo sie Ausführungen betreffend zum Nachteil der Beklagten begangener Delikte der Urk undenfälschung, Betrug oder ungetreuen Geschäftsbesorgung gemacht hä tte, ist auf die Willkürrüge nicht einzutreten (oben II.2). Hinsichtlich dem geltend gemachten Tatbestand der unge- treuen Geschäftsbesorgung ginge die Willkü rrüge jedenfalls fehl, wenn auf sie eingetreten werden könnte. Entgegen der Da rstellung der Beschwerdeführerin in RZ 10 xli der Beschwerde lauteten ihre Ausführungen diesbezüglich nämlich nicht auf zum Nachteil der Beklagten, sondern zum Nachteil der D begangener Delikte (HG act. 1 S. 5, Inhaltsverzeichnis sowie S. 349; vgl. auch Überschrift auf S. 124 in KG act. 2: " Deliktisches Handeln zum Nachteil von D ") und war ungetreue Ge- schäftsbesorgung zum Nachteil der Fa. D Gegenstand der eingestellten Strafun- tersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen (Aufhebungsverfügung vom 30.07.2004, HG act. 4/262, S. 1 und 7 f.). 24. Aktenwidrigkeit erblickt die Be schwerdeführerin sodann darin, dass die Vorinstanz annehme, einzig die Gutachten von Prof. Dr. X und Prof. Dr. Y enthiel- ten annähernd hinreichend substanziierte angebliche Verstösse der Beklagten resp. der Tochtergesellschaft D AG gegen die Grundsätze der ordnungsmässigen Rechnungslegung (KG act. 1 RZ 10 xlii). 24.1 Die Beschwerdeführerin führt zu r Begründung aus, sie habe nicht ein- zig mit den Gutachten von Prof. Dr . X und Prof. Dr. Y Ausführungen zur ord- nungswidrigen Rechnungslegung, zur angeb lichen Bildung von stillen Reserven auf den 1998 an F/G abgeflossenen Geldern und zur fehlenden Konsolidierung gemacht, sondern von Z ein Gutachten er stellen lassen und unter Bezugnahme darauf in ihrer Replik Ausführungen gemacht hinsichtlich Darstellung in der Bilanz und Erfolgsrechnung, stiller Reserven sowie Nicht-Konsolidierung (welche die Be- schwerdeführerin auszugsweise wiedergibt ), was keinen Eingang in den vo- rinstanzlichen Entscheid gefunden habe (KG act. 1 RZ 10 xlii). - 63 - 24.2 Die Rüge der Aktenwidrigkeit geht am angefochtenen Entscheid vorbei. Die Vorinstanz hat auf Seite 62 in Erwägung 5.1.6 ausgeführt: " Zur Konkretisie- rung der einzelnen Verstösse gegen die Rechnungslegungsvorschriften bedient sich die Klägerin im Wesentlichen der beiden Gutachten von Prof. Dr. X und Prof. Dr. Y. Einzig diese Gutachten enthalten annähernd hinreichend substanziierte angebliche Verstösse ... " (Hervorhebung durch das Kassationsgericht) und nicht festgestellt, die Klägerin habe einzig zwei und nicht etwa vier Gutachten einge- reicht (KG act. 2 S. 62 Erw. 5.1.6). Ob die Vorinstanz die Vorbringen der Be- schwerdeführerin in ihrer Replik gestützt auf das Gutachten Z damit implizite zu Recht als nicht genügend substanziiert einge schätzt habe, ist eine bundesrechtli- che Frage und damit der kassationsgeric htlichen Überprüfung nicht zugänglich (§ 285 ZPO, oben II.3c). 25. Als willkürliche Annahme rügt di e Beschwerdeführerin sodann den Satz "Aktionären der Beklagten st ehen in der D AG weder Aktionärsrechte noch Ge- schäftsführungsbefugnisse zu" (KG act. 1 RZ 10 xlv a.E.). 25.1 Alleine durch die offiziellen Handelsregist ereintragungen sei belegt, dass jedenfalls B im Verwaltungsrat beider Gesellschaften sitze. Er sei unbestrit- ten Aktionär der Beklagten. Es sei bezei chnend, dass die Vorinstanz die gar nicht vorhandene Trennung nicht nur übergehe, sondern entgegen der wahren Sachla- ge in unhaltbarer Weise leugne (KG act. 1 RZ 10 xlv a.E.). 25.2 Da die Beschwerdeführerin nicht aufzeigt, inwiefern sich die beanstan- dete Äusserung der Vorinstanz, welche im vorliegenden Kont ext überdies keine tatsächliche, sondern eine rechtliche Fest stellung ist (wonach den Aktionären [welche nicht Einsitz im Verwaltungsra t haben] einer Holdinggesellschaft keine Aktionärsrechte oder Geschäftsführungs befugnisse in der Beteiligungsgesell- schaft zustehen), sich zu ihrem Nachteil ausgewirkt haben könnte, ist auf diese Rüge gemäss § 281 sowie § 285 ZPO nicht einzutreten. 26. In RZ 17 bis 20 ihrer Beschwerde wirft die Beschwerdeführerin der Vor- instanz vor, bestrittene Tatsachen als unbest ritten hinzustellen, verweist auf S. 9 oben, S. 32 oben sowie S. 33-38 des angef ochtenen Entscheides, jedoch ohne - 64 - die Aktenstelle(n) zu bezeichnen, wo sie entsprechende Behauptungen der Be- klagten bestritten haben will (KG act. 1 RZ 17, 1. Abschnitt), sodass auf ihre Rü- gen der Willkür, Verweigerung des rech tlichen Gehörs und der unzureichenden Begründung nicht einzutreten ist (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO, oben II.2). Aus dem- selben Grund nicht einzutreten ist auf die weiteren Willkürrüge n, die Vorinstanz nehme an, die Markenrechte G seien "auf die Weise" finanziert worden, "dass die D AG der F ein Darlehen gewähren, mit welchem Let ztere 100% der G Holding AG kaufen sollte. Dieser Darlehensvertr ag zwischen der D AG und der F soll am 28. Januar 1998 unterzeichnet worden sein" (KG act. 1 RZ 17, 3. Abschnitt) und "das sogenannte G-Darlehen ist und bleibt in erster Linie eine Investition der D AG" (KG act. 1 RZ 17 a.E., RZ 20). Die Be schwerdeführerin hat auch hier nicht aufgezeigt, wo sie dargelegt hätte, dass die Mittelabflüsse von der Beschwerde- gegnerin als Darlehen dargestellt würden resp. weshalb die erstgenannte An- nahme schlichtweg unhalt bar sein solle. Dasselbe g ilt hinsichtlich den von der Beschwerdeführerin in RZ 18 der Beschwerd e als "durchwegs bestrittenen", "wei- teren bestrittenen" Angaben der Beschwerd egegnerin, auf die die Vorinstanz ab- stelle, weshalb sie ihr willkürliche Annahmen vorwirft (KG act. 1 RZ 18), was sie in RZ 19 unter Auflistung von sieben vori nstanzlichen Feststellungen wiederholt (wobei bezüglich der beiden letzten überdies die Dispositionsmaxime verletzt sei; KG act. 1 RZ 19). Da die Be schwerdeführerin hinsichtlich keiner dieser angeblich bestrittenen Behauptungen die Aktenstelle mit ihrer Bestreitung bezeichnet, ist auf diese Rügen nicht einzut reten. Ohnehin betreffen diese Rügen wiederum den Beweisführungsanspruch der Beschwerdeführerin und somit Art. 8 ZGB, sodass auch gestützt auf § 285 ZPO nicht auf dies e Rügen eingetreten werden kann (vgl. oben II.3e). Die Rüge, willkürlic h sei auch die vorinstanz liche Annahme, statutari- scher Zweck der F sei "in erster Linie eigentlich" der Hande l und Vertrieb von Früchten, Schalenfrüchten und Nüssen aller Art, denn damit werde die Zweckwid- rigkeit des Erwerbs der Markenrechtsi nhaberin G Holding AG verdeckt, denn F habe ausschliesslich die angeführte Zweckbestimmung (KG act. 1 RZ 17, 2. Abschnitt) geht fehl. Mit der vorins tanzlichen, im Konjunktiv gehaltenen Fest- stellung "... (F), deren statutarischer Zweck in erster Linie eigent lich der Handel und Vertrieb von Früchten, Schalenfrüchten und Nüssen aller Art wäre ... " wird - 65 - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführe rin nicht eine Zweckwidrigkeit des Erwerbs der Markenrechtsinhaberin G Holding AG verdeckt. 27. Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz weiter folgende willkürli- che bzw. aktenwidrige tatsächliche Feststellungen vor (KG act. 1 RZ 29): 27.1 a) Das von ihr zum Beweis verstellte Versprechen aus dem Jahre 1987, ihr auch in Zukunft Jahresrechnungen der Beteiligungsgesellschaften vor- zulegen, werde mit der willkürlichen Festste llung als irrelevant deklariert, die Be- schwerdeführerin sei sich "beim Erwerb der Beteiligung 1996 über ihren Verwal- tungsratspräsidenten Obewusst" gewesen, dass ihr die Beschwerdegegnerin " an- stelle Einsicht in die Jahresrechnungen der Beteiligungsgesellschaften zu gewäh- ren, eine Konzernrechnung vorlegen würde". Nicht einmal die Beschwerdegegne- rin behaupte solches und dies finde auch in den Akten keine St ütze. Die Erstel- lung einer Konzernrechnung anstelle der Vorlage von Jahresrechnungen sei nicht Gegenstand der Zusage an die Beschwerd eführerin und auch nicht vorbehalten gewesen; ausschliesslich aufgrund der Ge setzesänderung sei ab 1995 eine Kon- zernrechnung vorgelegt worden. Daher sei die Feststellung unhaltbar. b) Aktenwidrig bzw. willkürlich sei auc h die tatsächliche Feststellung, ihre Behauptung, "es würde (ihr) seit 1989 die Einsic ht in die Jahresrechnungen der Beteiligungsgesellschaften verweigert, trifft zudem in dieser Absolutheit nicht zu. So wurde ihr an den Generalversammlu ngen der Beklagten vo m 21. Juni 2000 und 20. Juni 2001 Einsicht in die Jahres rechnungen der Beteiligungsgesellschaf- ten gewährt. Erst als die Klägerin auf prozessualem Weg eine weitergehende Einsichtnahme durchzusetzen versuchte, weigerte sich der Verwaltungsrat der Beklagten, ihr die Jahresrechnungen der Tochtergesellschaften vorzulegen ". Der Beschwerdeführerin seien tatsächlic h nicht an den genannten Generalversamm- lungen für rund jeweils eine Viertelstunde Jahresrechnungen, sondern interne Ar- beitspapiere vorgelegt worden. Die Vorinstanz stelle damit willkürlich auf den be- strittenen Sachverhalt ab, wie ihn die Beschwerdegegnerin behauptet habe. c) Als unhaltbar und willk ürlich erweise sich auch die Erwägung, das Ver- sprechen aus dem Jahre 1987 sei auch deshal b irrelevant, weil die Vorlage sol-- 66 - cher Jahresrechnungen gesetzlich nicht vorgesehen und unter auskunftsrechtli- chen Gesichtspunkten nicht erforderlich sei. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb ein Versprechen nicht gültig sein solle, weil dessen Inhalt nach Gesetz und/oder Rechtsprechung nicht Vorschrift sei. Da mit erweise sich auch die daran an- schliessende Folgerung, "aus diesem re chtmässigen Verhalten kann weder ein rechtsmissbräuchliches Verhalten des Ve rwaltungsrates der Beklagten noch eine unzumutbare Situation für die Klägerin abgeleitet we rden", als unhaltbar (KG act. 1 RZ 29). 27.2 a) Wenn die Beschwerdeführerin ausführt, nicht einmal die Beschwer- degegnerin habe behauptet, was die Vorinstanz feststelle, so ruft sie damit sinn- gemäss die Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes durch Verlet- zung der Verhandlungsmaxime (§ 54 Abs. 1 ZPO) an. Die falsche Subsumption unter die Nichtigkeitsgründe schadet der Beschwerdeführerin nicht (oben III.3.2). Die Verhandlungsmaxime gebietet dem Gericht, seinem Verfahren und somit auch seinem Entscheid nur behauptete Tatsachen zugrundezulegen (§ 54 Abs. 1 Satz 2 ZPO), weil es im Zivilprozess übl icherweise Sache der Parteien ist, dem Gericht das Tatsächliche des Rechtsstreit s darzulegen (§ 54 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Was die Parteien nicht vorgetragen haben , soll auch nicht Grundlage des Ent- scheids werden. Von diesem Grundsat z abweichend können vom Gericht jedoch auch allgemein bekannte bzw. gerichtsnotorische Tatsachen und Erfahrungssätze berücksichtigt werden. Gerichtsnotorische Tatsachen können aber nur Tatsachen sein, die dem Gericht aus seiner Tätigkeit bekannt sind. Gerichtsnotorische Tat- sachen muss der Richter zudem formell in den Prozess einführen und den Partei- en eröffnen, dass er Beweis erhebungen nicht für notwendig erachtet, weil er die betreffenden Tatsachen für gerichtskundig häl t; sodann hat der Richter den Par- teien Gelegenheit einzuräumen, sich zu äussern und allenfalls Zweifel an der No- torietät anzumelden oder den Beweis für die Unrichtigkeit zu führen. Dem Ent- scheid können zudem Tatsachen unterlegt werden, welche durch das Beweisver- fahren erwiesen wurden, wenn sie Merkma le des streitigen und zu beweisenden Sachverhalts darstellen (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 3 zu § 54 ZPO; Gulde- ner, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3.A., Zürich 1979, S. 161 f.; Lieber, Die neuere kassationsgerichtliche Rechtsprec hung zum Beweisrecht im Zivilverfah-- 67 - ren, in: FS 125 Jahre Kassationsgericht des Kantons Zürich, Zürich 2000, S. 226 ff. m.w.H.; Walder, Zivilprozessrecht, 4.A., Zürich 1996, S. 190). Die Beschwerdegegnerin bringt in ihrer Beschwerdeantwort nicht vor, dass sie entgegen der Darstellung der Beschwer deführerin in ihrer Beschwerde der Vorinstanz vorgetragen hätte, dass der Klägerin beim Erwerb ihrer Beteiligung 1996 bewusst gewesen sei, dass ihr nur noch eine Konzernrechnung vorgelegt statt Einsicht in die Jahresrechnungen gewährt würde resp. dass sie die Umstän- de dargelegt hätte, aufgrund derer der Schluss für die innere Tatsache auf der Hand läge, dass sich die Beschwerdeführerin dessen bewusst gewesen sein solle (KG act. 12 RZ 156-158 ad NB RZ 29). Im vorinstanzlichen Entscheid findet sich zwar auf Seite 44 oben der Verweis auf die beklagtische Argum entation, die Klä- gerin habe die Beteiligung fr eiwillig und in voller Kenntn is sämtlicher relevanter Umstände erworben (KG act. 2 S. 44 mit Verw eis auf HG act. 15 S. 18 f. RZ 34 und RZ 39, S. 123 RZ 294), was jedoch nicht einer Tatsachenbehauptung im er- wähnten Sinne entspricht. Auch handelt es sich bei de r Feststellung der Vorin- stanz nicht um eine der vorstehend darges tellten Ausnahmen (d.h. weder um all- gemein bekannte bzw. gerichtsnotori sche Tatsachen und Erfahrungssätze noch um Tatsachen, welche durch das Bewe isverfahren erwiesen wurden, hat doch kein solches stattgefunden). Aus den vorangehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Vorinstanz einen Satz in ihren Entscheid aufgenommen hat, welcher vo r der Rüge, es sei der Grundsatz der Verhandlungsmaxime verlet zt worden, nicht standhält. Mit der be- anstandeten Bemerkung auf Seite 60 des vorinstanzlichen Urteils, "Einerseits war sich die Klägern bei ihrem Erwerb der Beteiligung 19 96 über ihren Verwaltungs- ratspräsidenten Obewusst, dass die Beklagte, anstelle Einsicht in die Jahresrech- nungen der Beteiligungsgesellschaften zu gewähren, eine Konzernrechnung vor- legen würde.", ist die Vorinstanz in unzuläs siger Weise von der Verhandlungsma- xime abgewichen und verl etzte damit einen wesentli chen Verfahrensgrundsatz gemäss § 281 Ziff. 1 ZPO. b) Zum Nachweis der Aktenwidrigkeits- resp. Willkürrüge verweist die Be- schwerdeführerin auf Seite 138 ihrer Be schwerde auf FN 656, welche wiederum - 68 - auf den angefochtenen Entscheid (HG ac t. 61) S. 18 oben und S. 20 Mitte ver- weist (wo jedoch ebenfalls von in Jahresrechnungen gewährter Einsicht die Rede ist) und weiter auf " s. S. 37 oben " (KG act. 1 RZ 29 S. 138), ohne dass angege- ben würde, auf welches Aktenstück sich die Beschwerdeführerin dabei bezieht. Während sich im angefochtenen Entscheid auf S. 37 oben kein Beleg für eine all- fällige Aktenwidrigkeit der beanstandeten Fe ststellung findet, wird in der Be- schwerdeschrift auf S. 37 in FN 142 auf HG act. 1 S. 275 zweitletzter Abschnitt a.E. verwiesen (KG act. 1 S. 37). An der genannten Stelle de r Klageschrift, wel- che sich auf die Generalversammlung 2001 bezieht (HG act. 1 S. 275 zweiter Ab- schnitt), hat die Beschwerdeführerin geltend gemacht, dass es sich bei " den kurz präsentierten Jahresrechnungen der Untergesellschaften in Tat und Wahrheit um interne Arbeitspapiere handelte, (...)". Damit gelingt es ihr zwar, eine Aktenwidrig- keit in Bezug auf einen Teil der beanst andeten Feststellung aufzuzeigen (da ein internes Arbeitspapier nicht mit einer Jahresrechnung gleichzusetzen ist und die Vorinstanz diesbezüglich aus Versehen von einem unbestrittenen Sachverhalt ausgegangen ist), nicht aber, dass sie auch bezüglich der an der Generalver- sammlung der Beklagten vom 21. Juni 2000 ih r zur Einsicht vorgelegten "Jahres- rechnungen" der Beteiligungsgesellschaft en behauptet hätte, es habe sich dabei lediglich um Arbeitspapiere gehandelt. Hinsichtlich der weiteren von ihr beanstan- deten Feststellungen ist daher ihre R üge unbegründet, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann, denn bezüglich des zweiten beanstandeten Satzes zeigt die Beschwerdeführerin nicht au f, wo sie die Behauptung der Beschwerde- gegnerin bestritten hätte (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO). c) Wie die Beschwerdeführerin richtig er kennt (KG act. 1 RZ 29 a.E.), ist es eine Frage des Bundesrechts, ob das von ihr geltend gemachte, und in der Folge behauptetermassen nicht eingehaltene Vers prechen des Verwaltungsrates zur Vorlage von Jahresrechnungen der Bete iligungsgesellschaften der Beklagten entgegen der Ansicht der Vorinstanz als einen für die Auflösung in Frage kom- menden Umstand spreche. Dasselbe trifft zu auf die Folgerung der Vorinstanz, dass es sich um kein rechtsmissbräuchliches Verhalten des Verwaltungsrates und keine unzumutbare Situation der Klägerin handeln könne, wenn der Verwaltungs- rat ungeachtet einer solchen behaupteten Zusage keine Jahresrechnungen vorle-- 69 - ge, weil der Verwaltungsrat aufgrund der geltenden Rechtslage nicht dazu ver- pflichtet und dies unter auskunftsrech tlichen Gesichtspunkten nicht erforderlich sei. Auf die vorstehend III.29.1c enthalt enen Willkürrügen kann daher gestützt auf § 285 ZPO nicht eingetreten werden (oben II.3). 28. Die Beschwerdeführerin wirft der Vo rinstanz ferner vor, mit den willkür- lichen tatsächlichen Feststellungen " Eine Anfechtung wäre ihr deshalb durchaus zuzumuten gewesen, und sie wäre den beh aupteten Manipulationen des Bilanz- gewinns und der Gewinnverwendung oder a llfälligen Bilanzve rfälschungen nicht einfach machtlos gegenüber gestanden " und " Das Verhalten der Klägerin kann denn auch nicht anders gewertet werden, al s dass sie die Rechnungslegung der Beklagten zumindest im da maligen Zeitpunkt nicht als rechtswidrig empfunden hatte" (KG act. 2 S. 61) die Vorbringen der Beschwerdeführ erin übergangen zu haben, mit denen sie einlässlich dargelegt h abe, dass und weshalb sie jeweils in- nerhalb der zweimonatigen Frist zur Anfech tung nicht in der Lage gewesen sei, die Genehmigung anzufechten, sodass die Annahmen auch mit dem Nichtigkeits- grund der Gehörsverweigerung behaftet seien (KG act. 1 RZ 30, 44 und 45). 28.1 Die Vorinstanz unterstelle mit dem Vorwurf der Verwirkung des Anfech- tungsrechts zu ihrem Nachteil sinngemäss die Rechtmässigkeit der Beschlüsse im Widerspruch zur Auffassung des Bund esgerichts in BGE 133 III 453 und sehe sich sogar daran gebunden, obschon die Beschwerdegegnerin die fehlende An- fechtungsmöglichkeit durch die Verhei mlichungen zu verantworten habe (KG act. 1 RZ 30 und 45). Die Annahme, sie wäre mit einer Anfechtung den behaupt eten Manipulatio- nen des Bilanzgewinns und der Gewinnverwendung oder allfälligen Bilanzverfäl- schungen nicht einfach machtlos gegenüber gestanden, würde nur zutreffen, wenn der (theoretisch möglichen) Anfecht ungsklage auch praktisch hätte Erfolg beschieden sein können, denn eine abgewiesene Anfechtungsklage hätte weder die Rechts- noch die Sachlage geändert (KG act. 1 RZ 44). 28.2 Entgegen der Ansicht der Beschwer deführerin handelt es sich bei den beanstandeten Annahmen der Vorinstanz nicht um tatsächliche Feststellungen, - 70 - die einer Überprüfung durch das Kassa tionsgericht zugäng lich wären, sondern um Rechtsauffassungen. Ob der Beschwerdef ührerin jeweils innerhalb von zwei Monaten seit der betreffenden Genehmigung der Jahresrechnung der Beschwer- degegnerin eine An fechtungsklage zumutbar gewesen wäre und ob aus der un- terlassenen Anfechtung der jeweiligen GV-Beschlüsse darauf geschlossen wer- den darf, dass dieses Verhalten nicht anders gewertet werden kann, als dass die Beschwerdeführerin die Rechnungslegung nicht als rechtswidrig empfunden habe und ob daher die Vorinstanz zu recht annimmt, das Anfechtungsrecht sei verwirkt und könne nicht über die Auflösungsklage " wiederhergestellt" werden, sind aus- nahmslos Fragen des Bundesrechts, weshal b auf die Rügen der Beschwerdefüh- rerin nicht einzutreten ist (§ 285 ZPO, oben II.3). 29. Die Beschwerdeführerin meint weiter, sie habe entgegen der willkürli- chen Annahme der Vorinstanz nichts einzugestehen, wenn sie am ursprünglichen zufällig entdeckten Beispiel der Mittelabf lüsse über F verschiedene Vorwürfe be- stimmt darlegen könne (KG act. 1 RZ 34). Damit zeigt sie keine Willkür auf (zu den Anforderungen oben II.2), weshalb auf diese Rüge nicht einzutreten ist. Ebenfalls als willkürlich beanstandet die Beschwerdeführerin die Annahme, "der Vorwurf der ordnungswidrigen Rechn ungslegung wie auch der Bilanzver- schleierung/-fälschung stehe im Zusa mmenhang mit der Gewährung des Darle- hens an F", woraus sich ergebe, dass die Vori nstanz sämtliche Vorwürfe der Be- schwerdeführerin im Zusammenhang mit den rechtswidrigen Mittelabflüssen aus D aufgrund des von ihr rechtswidrig unter stellten Sachverhaltes beurteile (KG act. 1 RZ 34). Auch auf diese Vorbringen ist nicht einzutreten, da diese ebenfalls den Anforderungen an die Begründung der W illkürrüge nicht gerecht werden (oben II.2). 30. Die Beschwerdeführerin rügt so dann, die Feststellung, was die Be- schwerdeführerin bei ihrem Erwerb der Beteiligung an der Beklagten durch den Erwerb der P AG am 8. November 1996 gewusst habe, vorausgesehen habe oder habe voraussehen können, sei ohne weiter e Abklärungen willkürlich, ohne Be- gründung und in Verletzung des Gehörsanspr uchs getroffen worden. Die Vorin- stanz unterstelle damit, die Beschwerdef ührerin hätte auch Umstände, die sich - 71 - nach dem 8. November 1996 ereigneten (welche die Beschwerdeführerin teilwei- se aufzählt) tatsächlich vorausgesehen u nd voraussehen können, wobei dies nur den vom Handelsgericht tatsächlich fest gestellten, nicht aber den übergangenen Sachverhalt betreffen könne (KG act. 1 RZ 36-42). Die Beschwerdeführerin zählt die ihrer Ansicht nach als mit Nichtigke itsgründen behafteten Annahmen der Vor- instanz auf: 30.1 a) Die Beschwerdeführerin habe beim Erwerb ihrer Beteiligung die Konsolidierungsmethode der Beschwe rdegegnerin gekannt (KG act. 1 RZ 37 S. 148 unten), b) ihr sei damals die Reservepraxis der Beschwerdegegne rin, die Holding- struktur und die damit zusammenhängenden Kompetenzen der einzelnen Organe bekannt gewesen, es sei dem Argument der Beklagten, die Klägerin habe die Minderheitsbeteiligung freiwillig erworben, dem Grundsatz nach zuzustimmen; die Vorinstanz nehme denn auch an , die Beschwerdeführerin wolle sich aus der für sie voraussehbaren und vorausges ehenen Situation befreien, in die sie sich mit dem Erwerb der Beteiligung hineinmanövriert habe (KG act. 1 RZ 37 S. 149 mit Wiederholung in RZ 52 S. 174). Nach Ansicht der Beschwerdeführerin liege in der erstgenannten Annahme die willkürliche Fest stellung, die Beschwerdeführerin ha- be damit vorausgesehen oder voraussehe n können, dass aus der Tochtergesell- schaft statutenwidrig Milli onenbeträge abfliessen würden und dies mittels ord- nungswidriger Rechnungslegung vor ihr verheimlicht würde (KG act. 1 RZ 39). c) ihr seien "die wirtschaftlichen Risiken mit der Übernahme der Beteiligung an der Beklagten " bekannt gewesen und " Es kann deshalb nicht gesagt werden, die Klägerin sei in der Vergangenheit übermässig in ihren Aktionärsrechten ein- geschränkt worden und es ist ihr zuzu muten, die mit der Gewährung des soge- nannten G-Darlehens zusamme nhängenden möglichen Rech tsverletzungen mit den ordentlichen aktienrechtlichen Rechtsbehelfen weiterzuverfolgen" sowie " Der Erwerb der P AG im Nove mber 1996 war demzufolge ein Investitionsentscheid der Klägerin unter Abwägun g sämtlicher Faktoren, also auch unter Berücksichti- gung der von der P AG gehaltenen Beteiligung an der Beklagten und des bis zu - 72 - diesem Zeitpunkt behaupteten angeblichen Machtmissbrauc hs der Mehrheitsakti- onäre und des Verwaltungsrates der Beklagten" (KG act. 1 RZ 38). 30.2 Auf die Rügen ist nicht einzutreten, da die Anforderungen an die Be- gründung derselben nicht eingehalten sind (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO, oben II.2). Was die Ausführungen der Kl ägerin anbelangt, das Hand elsgericht hätte im Hinblick auf die wichtigen Gr ünde im Sinne von Art. 736 Ziff. 4 OR primär eine Prognose über die Zumutbarkeit des Verble ibs der Minderheitsaktionärin in der Gesellschaft anstellen müssen, anstatt se lektiv die Vergangenheit darzustellen und daraus einzelne Punkte als entweder überwunden oder nicht so schlimm ab- zuhaken (KG act. 1 RZ 38 mit Wiederholung in RZ 52), ferner, der Entscheid las- se ausser Acht, dass die Frage der Über kapitalisierung aufgrund übermässiger (stiller) Reservebildung ständig neu zu stel len sei (KG act. 1 RZ 39), so moniert sie damit eine nicht richtige Anwendung vo n Bundesrecht, sodass auf ihre vorste- hend III.30.1c enthaltenen Bean standungen (welche keine ta tsächliche Feststel- lungen, sondern Rechtsauffassungen oder aber Erfahrungssätze der Vorinstanz betreffen) auch gestützt auf § 285 ZPO nicht einzutreten wäre (oben II.3). 31. Ebenfalls nicht einzutreten (§ 285 ZPO) ist auf die "Rügen" der Be- schwerdeführerin des überspitzten Formali smus, der Rechtsverweigerung, Ver- weigerung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) durch Anlegen eines zu strengen Massstabs an die Behauptungslast im Sinne von § 113 ZPO, indem die Vorinstanz, die selber immer wieder ei ne Unterscheidung zwischen Verwaltungs- rat, einzelnen Mitgliedern desselben und der Beschwerdegegnerin missen lasse, von ihr verlange, dass sie darlege, "welch es Verwaltungsratsmitglied was wie wo wann" gesagt oder getan habe. Dies ansta tt das Zusammenfallen von Mehr- heitsmacht und Verwaltungsmacht zu würdigen, habe sie doch die bestimmende Einheit zwischen Generalversammlung der D Beteiligungen AG, deren Verwal- tungsrat, damit der Generalversammlung der D AG und wiederum deren Verwal- tungsrat behauptet und sei auch aufgrund der Rechtslage (wonach der Verwal- tungsrat der Gesellschaft deren Willen Ausdruck gebe und der Generalversamm- lung als oberstem Organ der AG) das Beharren der Vorinstanz auf einer detaillier- teren Darstellung eine Gehörsverweigerung (KG act. 1 RZ 40 sowie RZ 52). Wie - 73 - bereits mehrmals ausgeführt, richtet si ch die Substanziierung der Behauptungen im Hinblick auf einen bundesrechtlichen Anspruch (hier die Auflösung einer Akti- engesellschaft nach Art. 736 Ziff. 4 OR) wie auch die Frage, ob die Vorinstanz von der Beschwerdeführerin zu Recht eine Differenzierung nach Verwaltungsrat und Generalversammlung verlangt hat, nach Bundesrecht (oben II.3c). 32. Mit dem Nichtigkeitsgrund der Willkür ist gemäss der Beschwerdefüh- rerin sodann die Feststellung der Vorins tanz (KG act. 2 S. 106) behaftet, die Be- schwerdeführerin habe nicht ernsthaft damit rechnen können, die restlichen Akti- onäre der Beklagten würden ihre Mein ung ändern, insbesondere wenn man die konfrontative Haltung Os der Beklagten gegenüber seit Erwerb der Beteiligung berücksichtige (KG act. 1 RZ 41). 32.1 In Anbetracht dessen, dass der für die Beschwerdegegnerin handelnde Verwaltungsrat den heutigen Konflikt 1997/1998 eröffnet habe und sich O vor dem Erwerb der Beteiligung jedem An sinnen des Verwaltungsrat und der Gene- ralversammlung unterworfen habe, sei die Fe ststellung, er habe die konfrontative Haltung seit Erwerb der Beteiligung, willkürlich (KG act. 1 RZ 41). 32.2 Da die Beschwerdeführerin nicht aufzeigt, inwiefern sich diese Feststel- lung zu ihrem Nachteil ausgewirkt hätte und dies auch nicht ersichtlich ist, ist auch auf diese Rüge nicht einzutreten (§ 281 ZPO). 33. Schliesslich verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie in blosser Wort- semantik unter Rückgriff auf das Synonymw örterbuch feststelle , Information sei synonym zu Auskunft, die Beschwerdeführerin moniere somit nicht zwei unter- schiedliche, separat zu gewichtende Rechtsverletzungen. Auch ihr Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs werde verletzt (KG act. 1 RZ 47). 33.1 Nachfolgend sei dann pr ompt nur noch von "Auskunft und Einsicht" die Rede. Die Beschwerdeführer in könne daher nicht ersehen, dass ihre Vorbringen wie geboten tatsächlich gehört, sorgfältig und ernsthaft geprüft und in der Ent- scheidfindung berücksichtigt worden seien (KG act. 1 RZ 47). - 74 - 33.2 Auf die Willkürrüge ist nicht einzut reten, da es eine bundesrechtliche Frage ist, ob es sich bei den von der Besch werdeführerin geltend gemachten In- formations- und Auskunftsverweigerungen für die Beurteilung der Auflösungskla- ge um separat zu gewichtende Rech tsverletzungen handle (§ 285 ZPO, oben II.3). Da die Beschwerdeführ erin zwar auf die Stell en ihrer Rechtsschriften ver- weist, wo sie die ihres Erachtens ni cht gehörten Vorbringen gemacht habe (KG act. 1 RZ 47 FN 820), ohne jedoch die Behauptungen anzuführen, welche ihres Erachtens die Vorinstanz übergangen haben solle, ist auc h auf die Rüge der Ver- weigerung des rechtlichen Gehörs nicht ei nzutreten, da eine Prüfung derselben nicht möglich ist. Wie oben II.2 ausgeführt, ist es nicht Sache der Kassationsin- stanz in rund 100 Seiten Rechtsschriften nach den Grundlagen des geltend ge- machten Nichtigkeitsgrundes zu forschen. 34. Die Verletzung eines wesentli chen Verfahrensgrundsatzes sowie von klarem materiellem Recht erblickt die Beschwerdeführerin darin, dass die Vorin- stanz annehme, Vermutungen u nd Spekulationen seien nich t justiziabel und als Klagefundament untauglich (KG act. 1 RZ 48). 34.1 Damit verwerfe die Vorinstanz zum Voraus alle Sachverhaltsvorbringen der Beschwerdeführerin als unzulässig, we lche (tatsächlich oder vermeintlich) auf Vermutungen oder Spekulati onen beruhten und diese bl ieben für die Sachver- haltsermittlung und rechtliche Subsumption zu Unrecht unbeachtet, wodurch auch ihr Anspruch auf rechtliches Gehör und Be weisführung verletzt werde. Dies sei auch der Fall, wenn die Vorinstanz - sta tt über die strittigen und erheblichen äus- sern Tatsachen, die den Willen (betreffend Aushungern durch den Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin) als innere Tatsac he indizierten, ein Beweisverfahren durchzuführen - die Vorbringen kurzerhand als "nicht justiziabel" abtue. Das Gericht habe in willkürlicher Weise angenommen, es sei insgesamt kein missbräuchliches Verhalten des Verwaltungsrates und/oder der Mehrheitsaktionä- re zu sehen, dabei aber eben die strittige Tatsache des Aushungern-Wollens un- berücksichtigt gelassen. Letztlich sei die Vorinstanz auf diese Weise ihrer Ver- pflichtung zu urteilen rechtsverweigernd nicht nachgekommen, womit auch ein wesentlicher Verfahrensgrundsatz verletzt sei (KG act. 1 RZ 48). - 75 - 34.2 Worin die Verletzung klaren materiellen Rechts läge, ist anhand der Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht er sichtlich (sie verweist bei der Auf- führung dieses Nichtigkeitsgrundes auf FN 825, welche lediglich §§ 54, 56, 113 ZPO sowie Kommentarstellen zu §§ 113 u nd 281 Ziff. 1 ZPO aufführt, KG act. 1 RZ 48 FN 825). Auf die Rüge der Verletz ung klaren materiellen Rechts (§ 281 Ziff. 3 ZPO) ist demgemäss nicht einzutreten (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO). Auch sonst genügen ihre Ausführungen den Anforderungen gemäss § 288 Abs. 1 Ziff. 3 ZPO nicht. So unterlässt sie es beim Vorwurf an die Vorinstanz, § 113 ZPO sowie ihren Beweisführungs-/Gehörsanspruch verletzt zu haben durch die Äusserung, Vermutungen und Spekulationen seien nicht justiziabel, nebst den beanstandeten Urteilsstellen auch ih re dadurch angeblich übergangenen Sach- verhaltsvorbringen unter Angabe der Belegstelle zu bezeichnen, sodass eine Prü- fung ihrer Rügen nicht möglich ist. Sodann unterlässt es die Beschwerdef ührerin, bei ihren Vorbringen darzu- tun, dass und inwiefern sich die von ihr gerügten Mängel zu ihrem Nachteil aus- gewirkt hätten (vgl. § 281 ZPO). Auf di e Rügen der Beschwerdeführerin ist dem- nach auch aus diesem Grunde nicht einzutreten. Schliesslich wäre die Frage, ob die Vorinstanz zu Re cht angenommen hat, es sei kein missbräuchliches Verhalt en des Verwaltungsrates und/oder der Mehr- heitsaktionäre zu sehen, als in Anw endung von Bundesrecht ergangener Schluss der freien Überprüfung durch das Bundesgericht zugänglic h (wie auch die Frage, ob dabei die Theorie der Beschwerdefüh rerin hinsichtlich Aushungern wollen massgeblich sei oder nicht). Ferner rich tet sich auch die Frage der genügenden Substanziierung der Vorbringen der Besch werdeführerin nach Bundesrecht (vgl. KG act. 2 S. 50 f., auf welche die Besch werdeführerin in FN 835 verweist, und wo die Vorinstanz die Vorbringen der Beschwe rdeführerin betreffend Plan der Mehr- heitsaktionäre und des Verwaltungsrates, sie auszuhungern, als zu pauschal ta- xierte, und oben II.3c). Folglich ist auch in Anwendung von § 285 ZPO nicht auf ihre Vorbringen einzugehen. - 76 - 35. Wiederum die Nichtig keitsgründe der Verlet zung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes (rechtliches Gehör, Anspruch auf Beweisführung) und kla- ren materiellen Rechts ruft die Besch werdeführerin an im Zusammenhang mit dem Thema der Reservepolitik der Beschwerdegegnerin (KG act. 1 RZ 49). 35.1 Sie ist der Ansicht, die Vorinst anz lege einen zu strengen Massstab an die Behauptungslast, wenn sie letztlich verlange, die Beschwerdeführerin, der diese Einzelheiten gar nicht zugänglich seien, habe alle Einzelheiten eines von einem gerichtlichen Sachverständigen er st zu begutachtenden Sachverhalts be- reits im Hauptverfahren vorzubringen (KG act. 1 RZ 49). 35.2 Erneut ist aufgrund der Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht er- sichtlich, inwiefern die Vorinstanz kl ares materielles Recht (ohne Bundesrecht; § 285 ZPO) verletzt habe, sodass auf dies e Rüge bereits ge stützt auf § 288 Abs. 1 Ziff. 3 nicht einzutreten ist. Wie bereits oben II.3c ausgeführt, richte t sich im vorliegenden Anwendungs- bereich von Art. 736 Ziff. 4 OR das Mass der Substanziierung nach Bundesrecht, sodass auch auf die Rüge der Besch werdeführerin bet reffend überspanntem Mass an die Behauptungslast nicht eingetreten werden kann (§ 285 ZPO). 36. Die Nichtigkeitsgründe der willkür lichen Beweiswürdigung, Verletzung des Gehörsanspruchs und eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes soll die Vo- rinstanz gesetzt haben, indem diese bez üglich den beschwerdeführerischen Vor- bringen, dass und wie sie in ihren Mitwirkungsrechten beschnitten werde, keinen Auflösungsgrund erblicke (KG act. 1 RZ 50). 36.1 Die Vorinstanz stütze sich in tats ächlicher Hinsicht nur auf "die Lektüre der Generalversammlungsprotokolle der Beklagten", ohne Abhören der Tonauf- zeichnungen und ungeachtet ihrer Vorbrin gen, dass die Protokolle mit massgebli- chen Auslassungen und Be schönigungen unsauber gef ührt würden (KG act. 1 RZ 50). 36.2 Diese Rügen gehen am angefochtenen Entscheid vorbei. Die Vorin- stanz hat einleitend in Er wägung 6.1.3 ausgeführt, dass eine Gesamtbetrachtung - 77 - der von der Klägerin behaupteten Verletzungen in ihren Mitwirkungsrechten kei- nen wichtigen Grund für die Auflösung der Beklagten zu begründen vermöge (KG act. 2 S. 99 Erw. 6.1.3, Hervorhebung durch das Kassationsgericht). Damit hat sie weder strittige Tatsachenbehauptungen gewürd igt noch eine antizipierte Beweis- würdigung vorgenommen, s ondern sah die Behauptun gen der Beschwerdeführe- rin betreffend Verletzung ihrer Mitwirkungsre chte (selbst unter Ausserachtlassung allfälliger Bestreitungen der Gegenpartei) nicht als gee ignet, um eine Auflösung der Beschwerdegegnerin zu begründen. 37. Soweit in den Ausführungen der Be schwerdeführerin in RZ 52 über- haupt Rügen erkennbar sind (u nd nicht bloss appellatori sche Kritik, auf welche von vornherein nicht einzugehen ist, oben II.2), betreffen diese die Begründungs- pflicht hinsichtlich einem bundesrechtlichen Anspruch (z.B. " Vor allem spricht sich der angefochtene Entscheid nirgends darüb er aus, weshalb die Beschwerdefüh- rerin nicht nur weiterhin mit solchen Vo rgängen rechnen, sondern insbesondere sich solche Vorgänge weit erhin gefallen lassen müsse ", KG act. 1 S. 175 oben) oder laufen auf das Monieren der nach Ansicht der Beschwerdeführerin nicht rich- tig erfolgten Anwendung von Bundesrecht hinaus (z.B. indem sie in der Erwägung der Vorinstanz " Die Klägerin zählt nicht zum Ak tionariat der D AG und musste deshalb für eine St atutenänderung nicht konsultiert werden " den Beleg dafür sieht, dass ihre Situation unzumutbar sei, KG act. 1 S. 175), sodass auf ihre hier enthaltenen Vorbringen auch gestützt auf § 285 ZPO nicht einzugehen ist. Da die Beschwerdeführerin auch nicht aufzeigt, in wiefern die von ihr als willkürlich bean- standete Feststellung, die An sichten der Beschwerdeführer in und der restlichen Aktionäre würden einander diametral entgegenstehen was die Unternehmensfüh- rung angehe, sich zu ihrem Nachteil aus gewirkt haben könnte, ist auch auf diese Rüge nicht einzutreten (§ 281 ZPO). Da es sich nicht um eine tatsächliche Annahme, sondern um rechtliche Aus- führungen der Vorinstanz handelt (KG act. 2 S. 41 Erw. 1.2), ist auch nicht einzu- gehen auf die seitens der Besch werdeführerin als willkürlich gerügte "Annahme", von einer Auflösung könnten weitere Stak eholders betroffen sein, nämlich Mehr- heitsaktionäre, allfällige Gläubiger, Arbeitnehmer, Öffentlichkeit, denn die Be-- 78 - schwerdegegnerin habe weder Gläubiger noc h Arbeitnehmer und die Mehrheits- aktionäre seien gar keine Stakeholders (KG act. 1 S. 176 f.). Auch auf S. 57 ver- weist die Vorinstanz lediglich zusätzlich sowie generisch auf einer Auflösung ent- gegenstehende Interessen weiterer betroffener "stakeholders", ohne eine tatsäch- liche Feststellung im von der Beschwerdeführerin genannten Sinne zu treffen (KG act. 2 S. 57). Die Beschwerdeführerin geht sodann von einer falschen Prämisse aus, wenn sie meint, die vorinstanzliche Annahme, die Beschwerdeführerin habe mehr als die Hälfte der Beschlüsse angefochten und diese Anfechtungsklagen seien al- le abgewiesen worden, sei willkürlich getr offen worden, weil sie an den General- versammlungen seit 1998 mit je 7 Traktanden, also 70 Beschlüssen, nur deren 17 und damit weniger als einen Viertel angefoc hten habe und nur sieben dieser An- fechtungsklagen abschlägig beurteilt word en und zehn weitere hängig seien (KG act. 1 S. 178). Die Vorinstanz hat nämlich entgegen der Darstellung der Be- schwerdeführerin nicht festgestellt , dass alle Anfechtungsklagen abgewiesen worden seien, sondern, dass die Beschwerdeführerin seit 1998 einen Grossteil der an den Generalversammlungen der Beklagten gefassten Beschlüsse ange- fochten habe, wobei bis anhin keine dieser Anfechtungsklagen gutgeheissen wor- den sei (KG act. 2 S. 4 Ziff. 4). In diesem Zusammenhang bes teht auch kein Zweifel, dass die Vorinstanz mit "Grossteil der an den Generalversammlungen der Beklagten gefassten Beschlüsse" nicht die je Traktandum (somit 70), sondern die je Generalversammlung gefassten Beschlüsse (somit ein Grossteil von zehn Ge- neralversammlungsbeschlüssen) meinte. 38. Abschliessend rügt die Beschwerdeführerin eine falsche Streitwertbe- rechnung und damit die Höhe der seitens der Vorinstanz festgesetzten Prozess- entschädigung (KG act. 1 RZ 56-59). 38.1 Zu Recht habe die Vorinstanz § 22 ZPO herangezogen. Der von dieser gefundene Streitwert von CHF 500 Mio. beruhe aber auf einer aktenwidrigen oder jedenfalls willkürliche n Sachverhaltsfeststellung. Entgegen der vorinstanzlichen Feststellung, sie habe das Gesamtinteresse der beklagten Gesellschaft auf CHF 500 (recte wohl CHF 500'000'000.--) geschätzt, habe sie den Unterneh-- 79 - menswert auf mehr als CHF 500 Mio. geschät zt, nie aber das Gesamtinteresse. Ausgehend vom Unternehmenswert habe sie dann den Wert ihres 47%-Anteils al- ler Aktien auf zwischen CHF 235 und 250 Mio. ge schätzt und dies als Streitwert bezeichnet. Die Beschwerdegegnerin habe dem Streitgegenstand einen Wert von CHF 181 Mio. beigemessen. Damit betrage die maximale Streitwertbezeichnung seitens der Parteien gemäss § 22 Abs. 2 Satz 2 ZPO höchstens CHF 250 Mio. und die Vorinstanz verletze klares materielles Recht (§ 22 Abs. 2 Satz 2 ZPO), wenn sie einen Streitwert von CHF 500 Mio. annehme (KG act. 1 RZ 56-58). Selbst wenn der Vorinstanz eine eigen e Bestimmung des Streitwertes zuge- standen würde und sie eine dritte, höhere Schätzung hätte vornehmen können, fehlte dafür jegliche Begründung - so di e Beschwerdeführerin weiter - und wäre es willkürlich, von ihrem individuellen Interesse mit knapp 47% der Aktien einfach auf 100% der Aktien für das Gesamtinte resse der Beschwerdegegnerin hochzu- rechnen, denn für die Gesellschaft, die am Liquidationserlös gar nicht beteiligt sei, gehe es im Gegensatz zur Situation bei ihr (Herauslösung von knapp 47% des Unternehmens bzw. des betreffenden Wertes) nicht um die Herauslösung des ge- samten Unternehmenswertes. Dass der Wert des Rechtsbegehrens nicht iden- tisch sein könne mit dem Unternehmenswer t, erschliesse sich auch mit der Über- legung, dass die Auflösung der Gesellsch aft, an der die Besc hwerdeführerin mit 47% beteiligt sei, nicht den identischen Wert haben könne, wie wenn irgend ein aussen stehender Dritter die Übertragung der Gesellschaft zu Eigentum begehren würde. Ein Streitwert von CHF 500 Mio. als über den Schätzung en der Parteien liegende eigene Schätzung des Gesamtinteresses anz unehmen, sei unhaltbar, weil die Vorinstanz selber, wenn auc h in anderem Zusammenhang, den "auf Vermutungen basierend(en)" ge schätzten Unternehmenswert von CHF 500 Mio. "als Klagefundament ungeei gnet" befunden habe. Der Schluss vom Unterneh- menswert auf das Gesamtinteresse wäre unhaltbar und widersprüchlich im Sinne von § 50 Abs. 1 ZPO (KG act. 1 RZ 59). 38.2 Die Kosten– und Entschädigu ngsregeln der Zivilprozessordnung (§§ 64 ff. ZPO) stellen materielles Recht dar (Frank/Sträuli/Me ssmer, a.a.O., N 16 zu § 64 ZPO und N 47a zu § 281 ZPO; vgl. schon Guldener, a.a.O., S. 144). Bei - 80 - der Beurteilung von Entscheidungen über die Kosten– und Entschädigungsfolgen steht der Kassationsinstanz daher nac h § 281 Ziff. 3 ZPO lediglich eine be- schränkte Überprüfungsbefugnis (auf die Verletzung klaren Rechts) zu (von Re- chenberg, a.a.O., S. 28). Dies gilt nament lich auch dann, wenn die Bemessung der Prozessentschädigung im Zusammenhang mit der Berechnung des Streitwer- tes angefochten wird (ZR 102 Nr. 3 Erw. II.4; ZR 87 Nr. 137). Diese Kognitionsbe- schränkung hat zur Folge, dass die Kassati onsinstanz nicht in das dem Sachrich- ter durch §§ 64 ff. ZPO eingeräumte Erme ssen eingreifen darf. Vielmehr darf ein Entscheid betreffend die Kosten- und Entschädigungsfolgen im Kassationsverfah- ren nur aufgehoben werden, wenn die Rechts auffassung der Vorinstanz direkt unvertretbar erscheint bzw. ein grober Verstoss oder Irrtum bei der Anwendung der einschlägigen Vorschriften, über deren Auslegung insoweit kein begründeter Zweifel bestehen kann, vorliegt (ZR 102 Nr. 3 Erw. II.4 mit Hinweisen). Geht die Klage - wie hier - nicht auf Geldzahlung, ist gemäss § 22 Abs. 1 ZPO der Streit- wert massgebend, welchen die Parteien dem Streitgegenstand übereinstimmend beilegen. Sind die Parteien wie vorliegend nicht einig, bestimmt das Gericht den Streitwert nach freiem Ermessen (§ 22 Abs. 2 Satz 1 ZPO). In der Regel ist der höhere Betrag massgebend (§ 22 Abs. 2 Satz 2 ZPO), wobei das Gericht hinsicht- lich des Streitwertes nicht an die Angaben der Parteien gebu nden ist und diese von Amtes wegen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren hat (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 6 zu § 22 ZPO; ZR 107 Nr. 28 Erw. 4.4d). Setzt der Richter den Streitwert nach seinem eigenen freien, d.h. pflichtgemässen Er- messen fest, sei es, dass sich die über einstimmenden Angaben der Parteien als unrichtig erweisen, sei es, dass sich die Parteien hinsichtlich des Streitwerts nicht einig sind, ist ein Nichtigkeitsgrund nur dann gegeben, wenn ein Ermessensmiss- brauch oder eine Ermessensüberschreitung vo rliegt, d.h. wenn sich der Richter von Gesichtspunkten hat leiten lassen, di e nach Sinn und Zweck des Gesetzes nicht in Betracht gezogen werden dürf en, oder wenn er umgekehrt wesentliche Gesichtspunkte grundlos unberücksichtigt gelassen hat. Solches hätte der Be- schwerdeführer darzutun (Frank/Sträu li/Messmer, a.a.O., N 52a zu § 281 ZPO; ZR 87 Nr. 137). - 81 - Soweit die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen die Rechtsauffassung der Vorinstanz, wonach für die Streit wertbemessung der Auflösungsklage das Gesamtinteresse der beklagten Gesellschaft massgebend sei, als Verstoss gegen klares materielles Recht im soeben dargestellten Sinne rügen wollte, ist folgendes festzuhalten: Die Vorinstanz hat in ihrer Erwägung VII. betreffend die Kosten- und Entschädigungsfolgen ausgeführt, bei der aktienrechtlichen Anfechtungsklage weiche das Bundesgericht nach ständiger Rechtsprechung vom Grundsatz ab, dass auf den für den Kläger erwachsen en Vermögensvorteil abzustellen sei. Massgebend sei nicht das individuelle Inte resse des Klägers an der Gutheissung seiner Rechtsbegehren, sondern das Gesamtinteresse der beklagten Gesell- schaft, weil das die Ungültigkeit aussp rechende Urteil den angefochtenen Be- schluss als Ganzes, gegenüber sämtlichen Aktionären aufhebe (BGE 75 II 149, 66 II 43, 54 II 19). Das die Auflösung ei ner Aktiengesellschaft aussprechende Ur- teil entfalte seine Wirkung ebenfalls gegen über sämtlichen Aktionären und der beklagten Gesellschaft als Ganzes. Deshal b sei für die Streitwertberechnung der aktienrechtlichen Auflösungsklage gleich wie bei der Anfechtungsklage auf das Gesamtinteresse der beklagten Gesellschaft abzustellen (KG act. 2 S. 127 f.). Bis dato hatte das Bundesgericht (zumindest in den publizierten Entscheiden) sich nie mit der Frage des Streitwertes einer ak tienrechtlichen Auflösungsklage zu befas- sen. Das Kassationsgericht hat eine analoge Anwendung der Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Streitwertbem essung einer Klage auf Anfechtung von Generalversammlungsbeschlüssen auf di e Streitwertberechnung einer aktien- rechtlichen Auflösungsklage (ebenfalls in einem Fall, wo die Streitwert- und damit Prozessentschädigungs-Festsetzung durch die Vorinstanz als Verstoss gegen klares Recht gerügt wurde) als nicht zu beanstanden gewertet (Kass.-Nr. 94/532 Z vom 04.12.1995 i.S. R. et al . Erw. III.6 S. 15). In Anbetracht dessen, dass keine höchstrichterliche Rechtsprechung zum Stre itwert der aktienrechtlichen Auflö- sungsklage existiert und das Kassationsger icht ein Heranziehen des Gesamtinte- resses der beklagten Gesellschaft nicht beanstandungswürdig befand, kann keine Rede davon sein, dass es sich bei der Rechtsauffassung der Vorinstanz um einen groben Verstoss oder Irrtum bei der Anwe ndung der einschlägigen Vorschriften, über deren Auslegung insowe it kein begründeter Zwei fel bestehen kann, handle, - 82 - oder die Rechtsauffassung der Vorinstanz direkt unvertretbar erscheine. Die Rüge ist daher unbegründet. Hinsichtlich der Aktenwidrigkeitsrüge trifft es zwar zu, dass die Beschwerde- führerin entgegen der Festst ellung der Vorinstanz (KG act. 2 S. 128 Erw. 2.3) nicht das Gesamtinteresse der beklagten Gesellschaft auf mindestens CHF 500 Mio., sondern deren Unternehmenswert auf mehr als eine halbe Milliarde Franken geschätzt hat. Allerdings hat die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Auffassung, wonach für die Streitwertberechnung nicht das Gesamtinteresse der beklagten Gesellschaft, sondern alleine ihr Interesse massgebend sei, ausgehend vom Un- ternehmenswert ihr Interesse an der Au flösung (welches sie mit dem Wert ihrer Beteiligung an der Beschwe rdegegnerin gleichsetzte) und damit den Streitwert auf zwischen CHF 235 Mio. und 250 Mio. bezi ffert (HG act. 1 S. 8 f. Ziff. 5). Wenn nun die Vorinstanz den von der Beschwerdeführerin für die Streitwertberechnung ihres Interesses als Berechnungsbasis he rangezogenen Unternehmenswert (ent- sprechend 100%, von dem die Beschwerdeführ erin 47% als Streitwert nennt) mit dem nach Auffassung der Vorinstanz massgebenden Gesamtinteresse gleich- setzt, ist dies nicht zu beanstanden, s odass die Rüge ebenfalls fehlgeht, sofern auf diese überhaupt einzutreten ist und man der Beschwerdeführerin nicht bereits ein venire contra factum proprium vor halten müsste, welches keinen Rechts- schutz verdient (§ 50 ZPO). Ist aber das geschilderte Vorgehen der Vorinstanz nicht zu beanstanden, so konnte sie auch kein klares materielles Recht verletzen, indem sie sich bei der Festsetzung des Streitwertes nicht an den rein zahlenmäs- sig von den Parteien genannten höheren Streitwert CHF 250 Mio. hielt, sondern die Auffassung derjenigen Partei, welche den höheren Streitwert nannte (i.c. die Beschwerdeführerin) verwarf und ausgehend von der seitens dieser Partei für die Berechnung ihres Interesses (entsprechend einem 47% Anteil an der AG, welche aufgelöst werden soll) verwendeten Be rechnungsbasis (Unternehmenswert von über CHF 500 Mio.) auf das Gesamtinteresse der AG, welche aufgelöst werden soll, schloss und so einen höheren Betrag al s Streitwert bestimmte. Gemäss § 22 Abs. 2 Satz 2 ZPO, der überdies lediglich "in der Regel" gilt, ist denn nicht der hö- here Streitwert, sondern der höhere Betrag massgebend. - 83 - Da die Vorinstanz keine "dritte" Schät zung des Streitwertes vorgenommen hat, erübrigt es sich, auf die entspr echenden Rügen und Vo rbringen der Be- schwerdeführerin (KG act. 1 RZ 59), die demnach an der Sache vorbeigehen, weiter einzugehen (was di e Rechtsauffassung betreffend Massgeblichkeit des Gesamtinteresses anbelangt, so wurde diese bereits vorstehend behandelt). Die Rügen hinsichtlich der Festsetz ung der Prozessentschädigung sind so- mit unbegründet, sofern auf diese eingetreten werden kann. 39. Zusammengefasst erweist sich der vorinstanzliche Entscheid als mit Nichtigkeitsgründen behaftet (oben III.4.2a, b und e, III.17.2a/dd, III.22 sowie III.27.2a und b). Der angefochtene Ent scheid ist daher aufzuheben und das Ver- fahren im Sinne der Erwägungen zu neuer Entschei dung an die Vorinstanz zu- rückzuweisen. Damit erübrigt sich die Pr üfung der an zahlre ichen Stellen erhobe- nen Rüge der Verletzung der richterlichen Fragepflicht in Zusammenhang mit den handelsgerichtlichen Vorwürfen mangelnder Substanziierung (vgl. III.7.2a, III.15.2, III.17.2a/bb, III.20.2c und e, III.23.2). Es steht der Vorinstanz frei, bei ihrem neuen Entscheid auch diese Rügen der Beschwerdef ührerin zu beachten, welche bei ei- ner summarischen Betrachtung nicht von vornherein aussichtslos erscheinen, zumal die Vorinstanz bislang keine Subs tanziierungshinweise erteilt hat (Prot. HG). IV. 1. Die Kosten des Kassationsverf ahrens sind gemäss der auch im Rechtsmittelverfahren anwendbaren Vorschrift von § 64 Abs. 2 ZPO der mit ihren Anträgen unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Ferner ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Beschwerdeführerin für die anwaltlichen Aufwendungen im Be schwerdeverfahren zu entschädigen (§ 68 Abs. 1 ZPO). Nach dem vorstehend III.38.2 Ausgeführten besteht kein Grund, für das vor- liegende Verfahren von der Streitwertbezifferung der Vorinstanz von CHF 500 - 84 - Mio. abzuweichen. Immerhin ist in Anwendung des Äquivalenzprinzips (vgl. Kass.-Nr. AA070010 vom 01. 10.2007 Erw. III.3.3) die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren auf Fr. 250'000.-- zu beschränken (vgl. auch schon Präsidi- alverfügung vom 13. Juni 2008, KG act. 5). Was die Höhe der Prozessentschädigung anbelangt, ist einmal der Umstand zu berücksichtigen, dass die Beschwerdefüh rerin (nebst einer 4-seitigen Replik auf die 63-seitige Beschwerdeantwort, KG act. 18 resp. 12) von ihren beiden Rechtsvertretern eine umfangreiche Be schwerde (185 Seiten) mit zahlreichen Rügen einreichen liess (KG act. 1) und lediglich mit wenigen davon durchzudrin- gen vermag und daher ihr berechtigter Au fwand für das Beschwerdeverfahren entsprechend gering ausfiel resp. ein Gr ossteil des betriebenen Aufwandes nicht "notwendig" (im Sinne von § 2 Abs. 3 AnwGebV) war. Bereits aus diesem Grunde ist der gemäss § 3 Abs. 1 Anwaltsgebührenverordnung berechnete Betrag (Fr. 2'556'400.--) einmal in Anwendung von § 3 Abs. 2 und § 2 Abs. 2 AnwGebV um einen Drittel herabzus etzen (entsprechend Fr. 1'704'266.--) und rechtfertigt sich auch bei der Anwendung von § 12 Abs. 1 AnwGebV die Bemessung im unte- ren Rahmen, somit auf einen Drittel der Grundgebühr, folglich Fr. 568'088.--. Das verbleibende offensichtliche Missverhältnis zwischen Streitwert und dem für das Kassationsverfahren notwendigen Aufwand der Rechtsvertreter der Beschwerde- führerin ist gemäss § 2 Abs. 3 der AnwGebV durch Herabsetzung auf Fr. 300'000.-- auszugleichen. 2. Beim vorliegenden Beschlu ss handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Demnach ist gegen ihn die Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG an das Bundesgericht nur un- ter den in Art. 93 BGG genannten Vorausse tzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. - 85 - Das Gericht beschliesst: 1. In Gutheissung der Beschwerde wir d das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 7. Mai 2008 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. 2. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf Fr. 250'000.--. 3. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden der Beschwerdegegnerin auf- erlegt. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflic htet, der Beschwerdeführerin für das Kassationsverfahren eine Prozessentschädigung von Fr. 300'000.-- zu ent- richten. 5. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 90 ff. BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine Art. 42 BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden. Der Streitwert beträgt Fr. 500 Mio. Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG. 6. Schriftliche Mitteilung an die Part eien, sowie an das Handelsgericht des Kantons Zürich (HG050115), je gegen Empfangsschein. ______________________________________ KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die jur. Sekretärin: