<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, eine Bestimmung in das Obligationenrecht aufzunehmen, die es erlaubt, mittels vorsorglicher Massnahmen eine Schuldforderung vor einer Prozesseröffnung, während eines Prozesses oder während eines Berufungsverfahrens gegen ein Urteil aus erster Instanz zu vollstrecken, sofern der vorhersehbare Ausgang des Prozesses und die vorliegenden Interessen dies rechtfertigen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das EJPD hat im April 1999 eine Expertenkommission eingesetzt, die einen Vorentwurf zu einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung erarbeiten wird. Das Anliegen der Motion, für das der Bundesrat grosses Verständnis hat, bildet bereits Gegenstand der Arbeiten dieser Kommission. Die von der Motion verlangte Verstärkung des Gläubigerschutzes hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Prozess- und Vollstreckungsrecht, weshalb die Problematik nicht isoliert, sondern nur im Zusammenhang mit der Vereinheitlichung des schweizerischen Zivilprozessrechtes angegangen werden sollte.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.