<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>EO.2018.00001</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1988 geborene X.___, welcher im Sommer 2015 einen Bachelor of Arts der Y.___ erworben hatte (Urk. 6/19), leistete ab 17. August 2015 Zivildienst. Mit Schreiben an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 13. Oktober 2015 beantragte er, die Erwerbsausfallentschädigung sei basierend auf einem marktüblichen Anfangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn von Fr. 7'440.-- festzusetzen (Urk. 6/17; Urk. 6/14-16). Die Ausgleichskas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se teilte dem Versicherten daraufhin mit Schreiben vom 18. November 2015 (Urk. 6/20) mit, für die Festlegung der Erwerbsausfallentschädigung zum höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Ansatz für Inhaber eines Bachelorabschlusses bräuchten sie weitere Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Vorläufig überwies die Ausgleichskasse die Entschädigung zum Mindestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz von Fr. 62.-- pro Tag (Urk. 6/21-24; vgl. Art. 16 Abs. 3 lit. a in Verbindung mit Art. 16a Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Erwerbsersatz für Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende und bei Mutterschaft, EOG). Nachdem der Versicherte – ohne dass er wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Unterlagen eingereicht hätte – den Erlass einer anfechtbaren Verfügung verlangt hatte (Urk. 6/26/1), stellte die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 23. Dezember 2015 fest, dass sie dem Begehren, die Erwerbsausfallentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung auf der Grundlage eines theoretischen Lohnes auszubezahlen, nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen könne (Urk. 6/27). Auf die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/30) trat das hiesige Gericht mit Beschluss vom 24. Februar 2016 nicht ein und überwies die Akten zur Behandlung der Einsprache an die Ausgleichskasse (Urk. 6/33). Im Juni 2016 reichte der Versicherte der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse die von dieser mit Schreiben vom 18. November 2015 (Urk. 6/20) einverlangten Unterlagen ein (Urk. 6/66-69). Nach Rücksprache mit dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten überwies ihm die Ausgleichskasse im Februar und März 2017 für den vom 17. August 2015 bis 24. Januar 2016 geleisteten Zivildienst eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfallentschädigung auf Basis eines durchschnittlichen Tageseinkommens von Fr. 197.--, abzüglich der bereits im Jahr 2015 ausbezahlten Entschädigung (Urk. 6/48-63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. November 2017 teilte der Versicherte der Ausgleichskasse mit, er habe telefonisch wie auch schriftlich mehrfach darauf hingewiesen, dass er weiterhin ein Interesse an der Fortführung des Einspracheverfahrens gegen die Verfügung vom 23. Dezember 2015 habe. Er ersuchte die Ausgleichskasse um Erlass eines Einspracheenetscheides (Urk. 6/65). Mit Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2017 schrieb die Ausgleichskasse das Einspracheverfahren infolge Gegenstands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 31. Januar 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, der angefochtene Entscheid vom 27. Dezember 2017 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, über die Einsprache vom 29. Januar 2016 innert 30 Tagen materiell zu entscheiden. In prozessualer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht beantragte er die Zusprache einer Parteientschädigung in Höhe von Fr. 50.-- und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Zudem verlangte er, es sei dem Verein Z.___ die Möglichkeit zu geben, sich mittels Verbandsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde als Verfahrenspartei vernehmen zu lassen. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. März 2018 (Urk. 5), die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Die Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort wurde dem Beschwerdeführer am 7. März 2018 zur Kenntnisnahme zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen, die Zivildienst leisten, haben für jeden anrechenbaren Diensttag gemäss dem Zivildienstgesetz vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 1995 Anspruch auf eine Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EOG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Entschädigung wird auf Grund des letzten vor dem Einrücken erzielten und auf den Tag umgerechneten massgebenden Lohns berechnet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rdnung zum Erwerbsersatzgesetz, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EOV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei Versicherten die unmittelbar vor dem Einrücken ihre Ausbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschlossen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder diese während des Dienstes beendet hätten, wird die Entschädigung auf Grund des ortsüblichen Anfangslohns im betreffenden Beruf berechnet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 EOV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtet sich eine Beschwerde gegen einen formellen Entscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">über zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht einen formellen Entscheid gefällt hat. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situation den formellen Gesichtspunkt des for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mellen Entscheids durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu befassen (betreffend Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eintreten vgl.: BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin richtete dem Beschwerdeführer im Februar bzw. März 2017 für den vom 17. August 2015 bis 24. Januar 2016 geleisteten Zivildienst eine Erwerbsausfallentschädigung auf Basis eines durchschnittlichen Tagesein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens von Fr. 197.-- aus, abzüglich der bereits im Jahr 2015 ausbezahlten Entschädigung (Urk. 6/48-63). Dieses Einkommen errechnete sie basierend auf dem ortsüblichen Anfangslohn als Sozialarbeiter (Urk. 6/47). Wie sich aus der Notiz der Beschwerdegegnerin vom 9. Februar 2017 (Urk. 6/47) ergibt, erklärte sich der Beschwerdeführer damit ausdrücklich einverstanden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e nach Zusprache und Erhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Höhe der von der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin ausgerichteten Erwerbsausfallentschädigung nicht in Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bzw. er aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte sie ausdrücklich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er verlangt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sowohl mit seiner Einsprache (Urk. 6/65) wie auch mit seiner Beschwerde (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen lediglich, dass über seinen Antrag auf Festsetzung der Erwerbsausfallentschädigung basierend auf einem ortsüblichen Anfangsloh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, materiell entschieden werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Rechtsmittel ist von einer Rechtsmittelinstanz nur zu behandeln, wenn ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung betrachtet als schutzwürdiges Interesse jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von einer Verfügung betroffene Person an deren Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzwürdige Interesse besteht somit im praktischen Nutzen, den die Gutheissung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Rechtsmittels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Verfügungsadressaten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffen würde, oder - anders ausgedrückt - im Umstand, einen Nachteil wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen die angefochtene Verfügung mit sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h bringen würde (BGE 127 V 1 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch Ausrichtung der Erwerbsausfallentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung basierend auf einem Einkommen von Fr. 5‘900.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> faktisch die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Wiederwägung gezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neu formlos (vgl. Art. 18 Abs. 2 EOG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">materiell über den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine auf einem ortsüblichen Anfangslohn basierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntschädigung entschieden. Ein Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers, dass über die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche wiedererwägungswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se aufgehoben wurde, mittels Einspracheentscheid entschieden wird, besteht somit nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist dementsprechend nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit dem angefochtenen Entscheid die Einsprache des Beschwerdeführers wegen des weggefallenen Rechtsschutzinteresses als gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standslos geworden abgeschrieben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist mit dem Hinweis, dass für eine Beiladung des Vereins Z.___ kein Anlass besteht (vgl. Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U307/01 sowie U 308/01 vom 22. April 2003 E. 3.2), abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Prozessentschädigung. Da das vorliegende Verfahren kostenlos ist, erweist sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>