<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_990/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Dezember 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer M. Milovanovic, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, Familiennachzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 26. Oktober 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die 1965 geborene kroatische Staatsangehörige X.________ hat drei Kinder; das jüngste, Y.________, wurde am 22. November 1994 geboren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ zog 2002 in die Schweiz, wo sie am 25. November 2002 einen hier anwesenheitsberechtigten Griechen heiratete und gestützt darauf eine Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA erhielt. Ein erstes, 2004 gestelltes Nachzugsgesuch für Y.________ blieb erfolglos. Am 1. Februar 2008 trennte sich X.________ von ihrem Ehemann, und die Ehe wurde am 14. Januar 2009 geschieden. In der Folge wurde ihre Anwesenheit in der Schweiz mit einer Aufenthaltsbewilligung B geregelt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 18. Mai 2010 ersuchte X.________ wiederum um Familiennachzug für den mittlerweile 15 ½-jährigen Y.________. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies das Gesuch am 26. Oktober 2010 ab. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 26. Oktober 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen diesen Rekursentscheid vom 18. Juli 2011 erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 30. November 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Gesuch um Familiennachzug für Y.________ gutzuheissen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat detailliert dargelegt, warum die bloss über eine Aufenthaltsbewilligung verfügende Beschwerdeführerin einen Anspruch auf Familiennachzug weder gestützt auf das Freizügigkeitsabkommen (E. 2.4) noch auf Art. 44 AuG (E. 2.2) oder auf <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> (E. 3) geltend machen könne, wobei es auch auf die Frage der bei Nachzugsgesuchen zu beachtenden Fristen nach Art. 47 in Verbindung mit Art. 126 Abs. 3 AuG einging (E. 2.3 und 2.4). Abgesehen davon, dass sich der Beschwerdeschrift zur Frage des Bewilligungsanspruchs nichts entnehmen lässt (vgl. aber zur Geltung der Begründungspflicht gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> bei nicht klarer Zulässigkeit eines Rechtsmittels <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.1 S. 251; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-353%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page353">133 II 353</a> E. 1 S. 356; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-400%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page400">133 II 400</a> E. 2 S. 404; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-45%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page45">134 II 45</a> E. 2.2.3 S. 48), trifft die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass kein Nachzugsanspruch bestehe, zu; seinen diesbezüglichen Erwägungen ist nichts beizufügen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist das vorliegend eingereichte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>) kann die Eingabe vom 30. November 2011 schon darum nicht entgegengenommen werden, weil damit die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), solche Rügen aber nicht erhoben und im Sinne von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> begründet werden. Ohnehin fehlte der Beschwerdeführerin mangels Anspruchs auf Familiennachzug weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde (rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von <span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>, vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.3 Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.4 Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Dezember 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>