<h2>SubmittedText<h2><p>Es werden einschneidende Personalmassnahmen angekündigt, und der Druck auf das effizient arbeitende Bundespersonal weiter erhöht.</p><p>1. Welche präventiven Massnahmen trifft der Bundesrat, um physische oder psychische Konsequenzen auf die Mitarbeitenden zu vermeiden?</p><p>2. Gibt es Untersuchungen über die Auswirkungen der Belastungen auf die Mitarbeitenden bei der Umsetzung der letzten Sparprogramme?</p><p>3. Wie haben sich die Überstunden- und Absenzsaldi in den vergangenen fünf Jahren entwickelt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Neben den heute etablierten Massnahmen im Bereich von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zielt das Gesundheitsmanagement Bund darauf ab, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu erhalten und zu verbessern. Einflüsse der Führungskultur und der Arbeitsorganisation werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden punkto Bewegung und Ernährung. Das EPA setzt ab 2016 zudem einen Schwerpunkt in der Prävention der psychischen Belastungen wie beispielsweise Stress.</p><p>2. Uns sind keine entsprechenden Untersuchungen bekannt.</p><p>3. Die Ferien- und Zeitguthaben des Bundespersonals haben gegenüber dem Bestand per Ende 2013 um 165 742 Stunden oder 5,2 Prozent abgenommen. Die Abnahme verteilt sich über sämtliche Departemente und betrifft die Hälfte aller Dienststellen. Insgesamt belaufen sich die Ferien- und Zeitguthaben per Ende 2014 auf 3 012 536 Stunden (Vorjahr 3 178 278) oder knapp 238 Millionen Franken. Damit haben die Guthaben abermals abgenommen (2013: minus 175 776 Stunden; 2012: minus 445 033 Stunden; 2011: minus 358 913 Stunden; 2010: minus 83 500 Stunden; 2009: minus 387 000 Stunden; 2008: minus 87 000 Stunden). Die bundesweite Abnahme von 165 742 Stunden entspricht in Stellen ausgedrückt knapp 80 Vollzeiteinheiten. Das durchschnittliche Zeitguthaben je Mitarbeitenden belief sich Ende 2014 auf etwas über zwei Wochen (elf Tage).</p><p>Die Krankheitsabsenzen werden in der Bundesverwaltung erst seit Januar 2014 flächendeckend erfasst. Aus diesem Grund können zur Entwicklung der Absenzen noch keine Aussagen gemacht werden.</p>