<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">UV.2012.00233</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">I. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichter Wilhelm</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiber Klemmt</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 28. Februar 2013</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Kümin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Advokatur Kümin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Dufourstrasse 147, Postfach, 8034 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsabteilung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit Einsprache-entscheid vom 16. August 2012 an ihrer Verfügung vom 18. Juli 2012, mit welcher sie die bislang ausgerichteten Leistungen (Taggeld und Heilungs-kostenübernahme) per 2. August 2012 einstellte (Urk. 10/66), festgehalten hat (Urk. 2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 4. Oktober 2012, mit welcher X.___, vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Kümin, sinngemäss die Weiterausrichtung der Versicherungsleistungen und eventuell die Rückweisung der Sache an die Suva beantragt hat (Urk. 1; vgl. auch 29), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Suva vom 3. Dezember 2012 (Urk. 8),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unter Hinweis auf das Schreiben an das Sozialversicherungsgericht vom 14. Februar 2013, mit welchem die Suva unter Beilage einer neuen Beurteilung ihres versicherungsmedizinischen Dienstes (Urk. 28/3) anerkennt, ihre Weigerung, der Beschwerdeführerin ab dem 2. August 2012 weitere Versicherungsleistungen auszurichten, sei nicht mehr haltbar, da die TFC-Läsion am linken Handgelenk mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallbedingt sei (Urk. 27; vgl. auch Urk. 28/2+3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unter Hinweis auf den Verzicht der Beschwerdeführerin auf eine schriftliche Stellungnahme zur Eingabe der Suva vom 14. Februar 2013 (Urk. 29),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die massgeblichen rechtlichen Grundlagen im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend wiedergegeben wurden, weshalb darauf verwiesen werden kann (Urk. 2 S. 2 ff.),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass infolge der Eingabe der Suva vom 14. Februar 2013 (Urk. 27, Urk. 28/2+3) aufgrund der Sach- und Rechtslage unbestrittenermassen feststeht, dass die Beschwerdeführerin auch nach Einstellung der Versicherungsleistungen per 2. August 2012 Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerde demnach gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass mit dem heutigen Entscheid in der Sache selbst die Behandlung des prozessualen Antrags der Beschwerdeführerin auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde hinfällig wird,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zusteht, welche nach Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen ist und unter Berücksichtigung dieser Kriterien auf Fr. 2400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 16. August 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin auch nach dem 2. August 2012 Anspruch auf Versicherungsleistungen hat.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess-entschädigung von Fr. 2400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Hanspeter Kümin, unter Beilage einer Kopie von Urk. 8, 9/1-2 und 29</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, unter Beilage einer Kopie von Urk. 29</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>