<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1998.00248</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105303&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1998.00248</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.02.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Natur- und Landschaftsschutz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Teilweise Gutheissung einer Beschwerde, mit der Naturschutzverbände die Festlegung von Pufferzonen am südwestlichen Ufer des Greifensees zum Schutz des Flachmoors verlangt haben.<br/><br/>Eintretensvoraussetzungen (E. 1) und Kognition (E. 2).<br/>Die Grundlagen und Voraussetzungen für die Festsetzung einer (Nährstoff-)Pufferzone im Allgemeinen (E. 3).<br/>Festsetzung der Pufferzone im Einzelnen gestützt auf ein Gutachten unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit (E. 4/5).<br/>Beschwerdeabweisung bezüglich einer Schutzzonenzuweisung von für Parkplätze vorgesehenem Kulturland (E. 6).<br/>Es besteht nach zürcherischem Recht keine Rechtsgrundlage, um Naturschutzorganisationen von Verfahrenskosten zu befreien (E. 7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLACHMOOR">FLACHMOOR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GERICHTSKOSTEN">GERICHTSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GREIFENSEE">GREIFENSEE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ">NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUFFERZONE">PUFFERZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ÃBRIGES KANTONALE VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE">ÃBRIGES KANTONALE VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 78 lit. V BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 FMV</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 FMV</span><br/><span class="gerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Direktion der Ã¶ffentlichen Bauten erliess mit VerfÃ¼gung Nr. 333 vom 3. MÃ¤rz 1994 eine neue Verordnung zum Schutz des Greifensees. Die Verordnung ersetzt die Schutz­verordnung vom 27. Juni 1941 und weist die Natur‑ und Kulturlandschaft rund um den Greifensee in einem erweiterten Umfang verschiedenen Naturschutz‑ und Landschafts­schutz­zonen mit differenzierten Schutzzielen und Schutzmassnahmen zu. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese Verordnung erhoben unter anderen der ZÃ¼rcher Vogelschutz und der ZÃ¼rcher Naturschutz (heute: Pro Natura ZÃ¼rich) am 7. April 1994 Rekurs beim Regie­rungsrat. Sie beantragten fÃ¼r verschiedene Stellen die Zuweisung zur Naturschutzzone I oder zur Naturschutzumgebungszone IIA. Gut vier Jahre spÃ¤ter, am 16. Juni 1998, wies der Regierungsrat den Rekurs ab, soweit er nicht aufgrund einer Ãnderung der Schutzverord­nung vom 18. Februar 1998 (VerfÃ¼gung Nr. 138 der Baudirektion) gegenstandslos gewor­den war. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Die unterlegenen SchutzverbÃ¤nde erhoben gegen den Rekursentscheid am 10. August 1998 Be­schwer­de an das Verwaltungsgericht. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei wie folgt zu Ã¤ndern: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"a) im Gebiet Fluh bis Spori, Maur sei die ausgeschiedene Natur­schutz­umgebungszone A (Zone IIA) auf den Kat.Nrn. 924 und 941 in der Breite zu verdoppeln.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> b) Im Gebiet Spori bis Uessiker Dorfbach, Maur sei auf den Kat.Nrn. 965, 1006, 1015, 1016, 1017, 1044 und 5626 eine genÃ¼gend breite Naturschutzumgebungszone A (Zone IIA) auszuscheiden.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>c)<span> </span></span><span>Im Gebiet vis-Ã -vis Diakonenhaus Greifensee sei die ausgeschiedene Erholungszone B (Zone IVB) der Landschaftszone B (Zone IIIB) zu­zuweisen."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beantragen ausserdem, sie unabhÃ¤ngig vom Verfah­rensausgang von der Kosten‑ und EntschÃ¤digungspflicht zu befreien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r den Regierungsrat beantragte die Staatskanzlei am 8. Oktober 1998 Ab­weisung der Beschwerde. Die Baudirektion verzichtete stillschweigend auf Vernehm­lassung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. AnlÃ¤sslich einer Referentenaudienz vom 2. Dezember 1998 regte der verwal­tungsgerichtliche Referent Vergleichsverhandlungen an. Das Verfahren wurde mit PrÃ¤si­dialverfÃ¼gung vom 4. Dezember 1998 bis 30. Juni 1999 sistiert. FÃ¼r den Fall, dass die Ver­gleichsverhandlun­gen zu keinem Ergebnis fÃ¼hren sollten, wurde die Einholung einer ge­richtlichen Expertise in Aussicht gestellt. Die Sistierung wurde am 30. Juni 1999 bis Ende September 1999 ver­lÃ¤n­gert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Zuschrift vom 30. September 1999 teilte die Staatskanzlei dem Verwaltungsge­richt mit, die Suche nach einer einvernehmlichen LÃ¶sung sei gescheitert, und ersuchte um einen materiellen Entscheid gestÃ¼tzt auf die dem Schreiben beigefÃ¼gten Unterlagen. Diese umfassen namentlich ein von Dr. Karin Marti (BÃ¼ro topos, Marti &amp; MÃ¼ller) im Auftrag der kantonalen Fachstelle Naturschutz erstelltes Gutachten zu den Umgebungsschutzzonen zwischen Fluh und Uessiker Dorfbach am Greifensee, Gemeinde Maur, vom Ja­nuar 1999. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>V. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 12. Oktober 1999 erwog das Verwaltungsgericht, dass sich die Einholung eines weiteren gerichtlichen Gutachtens erÃ¼brige und dass gestÃ¼tzt auf die Akten, namentlich das Gutachten Marti, entschieden werden kÃ¶nne. Die betroffe­nen GrundeigentÃ¼mer und Bewirtschafter, nÃ¤mlich Hr. A., Hr. B., die Er­bengemein­schaft C. (Hr. C., Frau D.-C., Hr. CC.), Hr. E., Frau F.-G., Hr. H., Hr. I., Hr. J., Hr. K. und Hr. L. wurden als Mitbeteiligte zum Verfahren bei­geladen. Ihnen wurde Frist angesetzt, um eine Beschwerdeantwort einzureichen und sich zum Gutachten Marti zu Ã¤ussern. Die Ã¼bri­gen Parteien wurden eingeladen, sich zum Gut­achten vernehmen zu lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Mitbeteiligten beantragten am 4. November 1999 sinngemÃ¤ss die Abweisung der Beschwerde und ausdrÃ¼cklich die Sistierung des Verfahrens bis Mitte Januar 2000, um allenfalls doch noch eine einvernehmliche LÃ¶sung mit den BeschwerdefÃ¼hrenden finden zu kÃ¶nnen. Hr. B. reichte zudem am 9. November 1999 eine separate Stellungnahme ein, mit welcher er die Abweisung der Beschwerde beantragt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden erklÃ¤rten am 12. November 1999 ihr EinverstÃ¤ndnis mit dem Gutachten von Dr. Marti. Aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit wÃ¼rden sie es aller­dings hinnehmen, wenn die von der Gutachterin ermittelten Pufferzonenbreiten bis hÃ¶ch­stens auf die HÃ¤lfte reduziert wÃ¼rden. Einer informellen Sistierung bis Mitte Januar 2000 wÃ¼rden sie sich nicht widersetzen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Baudirektion und Staatskanzlei liessen sich nicht mehr vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids und die Vorbringen der Parteien wer­den, soweit erforderlich, in den ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist aufgrund von § 41 des Verwaltungsrechtspflegege­setzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Beurteilung von Beschwerden gegen kan­tonale Schutzmassnahmen fÃ¼r Objekte des Natur‑ und Heimatschutzes zustÃ¤ndig, und zwar ungeachtet dessen, ob sie durch Verordnung erlassen oder durch VerfÃ¼gung getroffen worden sind (RB 1985 Nr. 15; RB 1985 Nr. 96 = ZBl 87/1986, S. 39 = BEZ 1985 Nr. 44; RB 1986 Nr. 14). An die­ser Praxis ist auch nach der VRG-Revision vom 8. Juni 1997 fest­zuhalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrenden ergibt sich ohne weiteres aus § 338a Abs. 2 des Planungs‑ und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Mit ihrem Beschwerdeantrag c) beantragen die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht mehr die Zuweisung des LandstÃ¼ckes vis-Ã -vis des Diakonenhauses Greifensee zur Naturschutz­zone I, sondern zur Landschaftsschutzzone IIIB. Mit diesem Antrag wird der Streitgegen­stand nicht unzulÃ¤ssig verÃ¤ndert. PrimÃ¤re Stossrichtung bleibt die Nichtzuweisung zur Er­holungs­zone VIB.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Das Verwaltungsgericht hat das Verfahren bis Mitte Januar 2000 nochmals in­formell sistiert. Da inzwischen immer noch keine einvernehmliche LÃ¶sung gefunden wur­de, hat das Gericht zu entscheiden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die Schutzverordnung Greifensee ist eine Massnahme des Planungsrechts im Sinn von § 205 lit. a PBG. Da die Schutzmassnahme Objekte betrifft, denen Ã¼ber den Ge­meindebann hinausgehende Bedeutung zukommt ‑ das Schutzobjekt ist teilweise sogar von nationaler Bedeutung ‑, ist die Baudirektion fÃ¼r den Erlass zustÃ¤ndig (§ 211 PBG). Der Regierungsrat prÃ¼ft die Schutzverordnung als Rekursinstanz gemÃ¤ss § 20 VRG auf Recht­mÃ¤ssigkeit und Angemessen­heit. Im Rah­men des Planungs‑ und Baugesetzes und soweit sich aus dem Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur‑ und Heimatschutz (NHG, SR 451) und dem zugehÃ¶rigen Verordnungsrecht nicht anderes ergibt, steht den Verwal­tungs­behÃ¶rden allerdings bei der Ausgestaltung der Schutzmassnahmen eine erhebliche Ent­scheidungsfreiheit zu (vgl. § 207 Abs. 1 und § 208 Abs. 1 PBG). ‑ Die ÃberprÃ¼fungsbe­fugnis des Verwaltungsgerichts ist auf Rechtskontrolle be­schrÃ¤nkt. Es darf den angefochte­nen Rekursentscheid des Regierungsrats nur umstossen, wenn er mit einem Rechtsmangel behaftet ist (§ 50 Abs. 1 und 2 VRG) oder auf einer ungenÃ¼genden Fest­stellung des rechts­erheblichen Sachverhalts beruht (§ 51 VRG). Die Voraussetzungen von § 50 Abs. 3 VRG fÃ¼r eine Ermessenskontrolle sind vorliegend nicht gegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) GemÃ¤ss Art. 78 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) ‑ er entspricht Art. 24<sup>sexies</sup> der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874/27. Mai 1962 (aBV) ‑ ist der Natur‑ und Heimatschutz (grundsÃ¤tzlich) Sache der Kantone (Abs. 1). Nach Abs. 4 dieser Be­stimmung hat jedoch der Bund die Gesetzgebungshoheit zum Schutz der Tier‑ und Pflan­zen­welt und zur Erhaltung ihrer LebensrÃ¤ume, d.h. betreffend Arten‑ und Biotopschutz (vgl. Thomas Fleiner-Gerster in: Kommentar BV, Basel/ZÃ¼rich/Bern 1989, Art. 24<sup>sexies</sup> Rz. 28 f.). GestÃ¼tzt hierauf bestimmt Art. 18a NHG, dass der Bundesrat nach AnhÃ¶ren der Kantone die Biotope von nationaler Be­deutung bezeichnet, deren Lage bestimmt und die Schutz­zie­le festlegt (Abs. 1). Die Kan­tone ordnen den Schutz und den Unterhalt der Bio­tope von na­tionaler Bedeutung. Sie treffen rechtzeitig die zweckmÃ¤ssigen Massnahmen und sorgen fÃ¼r ihre DurchfÃ¼hrung (Abs. 2). Nach Art. 18b Abs. 1 NHG obliegt den Kan­tonen Schutz und Unterhalt der Biotope von regionaler und lokaler Bedeutung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ãberdies sind Moore und Moorlandschaften von besonderer SchÃ¶nheit und von ge­samtschweizerischer Bedeutung gemÃ¤ss Art. 78 Abs. 5 BV zwingend geschÃ¼tzt (Satz 1). Diese Bestimmung, die inhaltlich mit Art. 24<sup>sexies</sup> Abs. 5 aBV Ã¼bereinstimmt, stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts eine direkt anwendbare bundesrechtliche Bestim­mung dar (BGE 124 II 19 E. 3b S. 24, 118 Ib 11 E. 2e; BGr, 17. Dezember 1992, ZBl 94/1993, S. 522 E. 2a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GestÃ¼tzt auf Art. 18a NHG und Art. 24<sup>sexies</sup> Abs. 5 aBV hat der Bundesrat ver­schiedene Schutzverordnungen erlassen, darunter die Verordnung vom 7. September 1994 Ã¼ber den Schutz der Flachmoore von nationaler Bedeutung (Flachmoorverordnung, FMV; SR 451.33). Diese sieht in Art. 1 und 2 vor, dass die Flachmoore von nationaler Bedeutung in einem Bundesinventar erfasst und in einer gesonderten Publikation nÃ¤her umschrieben werden. GemÃ¤ss Art. 3 FMV haben die Kantone den genauen Grenzverlauf festzulegen und Ã¶kologisch ausreichende Pufferzonen auszuscheiden. Kraft Art. 4 FMV sind die Schutz­ob­jekte ungeschmÃ¤lert zu erhalten; in gestÃ¶rten Moorbereichen soll die Regeneration, so­weit es sinnvoll ist, gefÃ¶rdert werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Eine bundesrechtliche Pflicht zur Aus­scheidung Ã¶kologisch ausreichender Puffer­zonen gegenÃ¼ber Biotopen ‑ auch solchen von regionaler oder lokaler Bedeutung ‑ ergibt sich auch aus Art. 14 Abs. 2 lit. d der Verordnung vom 16. Januar 1991 Ã¼ber den Natur‑ und Heimatschutz (NHV; vgl. VGr, 7. Oktober 1999, VB.99.0195, E. 3c; Hans Maurer in: Kommentar NHG, ZÃ¼rich 1997, Art. 18b Rz. 18).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zwar steht den Kantonen bei der Abgrenzung vor allem der Pufferzonen ein ge­wisser Beurteilungsspielraum zur BerÃ¼cksichtigung der Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse zu. An­derseits sind sie bundesrechtlich verpflichtet, fÃ¼r einen ausreichenden Biotopschutz zu sorgen und dabei die Vorgaben der einschlÃ¤gigen Bundesverordnungen einzuhalten (BGE 124 II 19 E. 3 mit ausfÃ¼hrlicher BegrÃ¼ndung; vgl. auch Karl Ludwig FahrlÃ¤nder in: Kom­mentar NHG, Art. 18a Rz. 38 und 15). Das Bundesamt fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) hat eine Wegleitung zur Ermittlung von Ã¶kologisch ausreichenden Pufferzonen fÃ¼r Moorbiotope mit dem Titel Pufferzonen-SchlÃ¼ssel herausgegeben (2. A. 1997; im Fol­genden als SchlÃ¼ssel zitiert). Das BUWAL betrachtet den SchlÃ¼ssel als verbindliche Weg­leitung fÃ¼r die Kantone bei der Ausscheidung von Ã¶kologisch ausreichenden Pufferzo­nen (SchlÃ¼ssel, S. 7). FÃ¼r die Gerichte ist der SchlÃ¼ssel an sich nicht verbindlich. Indessen ist er aufgrund des darin zum Ausdruck gelangenden Fachwissens geeignet, einen sachge­mÃ¤ssen und rechtsgleichen Vollzug sicherzustellen. Das Verwaltungsgericht wird daher in der Re­gel keinen Anlass haben, von den Vorgaben des SchlÃ¼ssels wesentlich abzuweichen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflege­gesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 65).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Pufferzonen sollen Moorbiotope (oder andere schÃ¼tzenswerte LebensrÃ¤ume) vor der GefÃ¤hrdung durch umgebende Nutzungen und die davon ausgehenden Belastungen be­wahren (FahrlÃ¤nder, Art. 18a Rz. 42). Namentlich sollen sie die BeeintrÃ¤chtigung oder Zer­stÃ¶rung der an nÃ¤hrstoffarme VerhÃ¤ltnisse angepassten Moorvegetation durch Ein­schwem­men von NÃ¤hrstoffen aus angrenzendem Kulturland verhindern (BGr, 12. April 1996, URP 1996, S. 650 E. 5). Eine auf diese Funktion beschrÃ¤nkte Pufferzone wird als NÃ¤hrstoff-Puf­ferzone bezeichnet. Pufferzo­nen erfÃ¼llen weitere Funktionen, z.B. den Schutz vor hydro­lo­gischen BeeintrÃ¤chtigungen (vgl. SchlÃ¼ssel, S. 11 und 17). Eine Ã¶kologisch ausreichende Pufferzone hat allen GefÃ¤hrdungen, denen durch eine Pufferzone begegnet werden kann, Rechnung zu tragen (BGE 124 II 19 E. 3a; SchlÃ¼ssel, S. 19).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der SchlÃ¼ssel enthÃ¤lt eine einfach zu handhabende Anleitung fÃ¼r die Festlegung von NÃ¤hrstoff-Pufferzonen (S. 20 ff.). Danach ist als erstes zu untersuchen, ob eine NÃ¤hr­stoff-Pufferzone Ã¼berhaupt nÃ¶tig ist oder ob aus bestimmten GrÃ¼nden ohnehin schon ein wirkungsvoller Schutz gegen NÃ¤hrstoffeintrag gegeben ist. Trifft dies nicht zu, so ist die minimale Breite der NÃ¤hrstoff-Pufferzone anhand von sieben Kriterien, denen sieben Ar­beitsschritte entsprechen, festzulegen. Die Kriterien sind:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - Empfindlichkeit der Moorvegetation gegen NÃ¤hrstoffzufuhr,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - vorhandener Schutz des Moorbiotops, z.B. durch Hecken oder Strassen,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - aktuelle Nutzung der an das Moorbiotop angrenzenden FlÃ¤chen,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - Neigung der an das Moorbiotop angrenzenden FlÃ¤chen,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - Boden-DurchlÃ¤ssigkeit in den an das Moorbiotop angrenzenden FlÃ¤chen,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - Boden-Wasserhaushalt in den an das Moorbiotop angrenzenden FlÃ¤chen,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> - Neigung des Moorbiotops.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Der Uferabschnitt <i>Spori bis Uessiker Dorfbach</i> liegt am SÃ¼dwestende des Greifensees im Perimeter des als Flachmoor von nationaler Bedeutung bezeichneten Schutzobjekts Nr. 2199, Seewisen/Hostig (Anhang 1 der FMV). Es ist zu prÃ¼fen, ob die streitige Schutzverordnung dem vom Bundesrecht zwingend verlangten Schutz des Objekts Seewisen/Hostig genÃ¼gt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die angefochte Schutzverordnung legt fÃ¼r diesen Abschnitt entlang dem Seeufer eine Naturschutzzone (Zone I) fest, die bis zum Seeuferweg reicht. Landseitig schliesst sich eine Landschaftsschutzzone IIIA an, fÃ¼r welche ein Bauverbot und ein Verbot aller TÃ¤tigkeiten, Vorkehren und Einrichtungen gilt, welche mit den Schutzziel unvereinbar sind oder das Landschaftsbild beeintrÃ¤chtigen kÃ¶nnten. Ein DÃ¼ngeverbot und dergleichen ergibt sich daraus nicht. Es ist denn auch unbestritten, dass landseitig des Uferwegs keine Puffer­zone ausgeschieden wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat rechtfertigt dies im angefochtenen Entscheid damit, die fragliche Naturschutzzone I umfasse GehÃ¶lzgruppen, kleinste Flachmoore meistens in Form von Hochstaudenfluren sowie Kulturland bzw. regenerierte FlÃ¤chen nach der Aufhebung der CampingplÃ¤tze. Die Ufervergetation gelte gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel als wenig empfindlich gegen NÃ¤hrstoffzufuhr, die zudem stark vom Greifensee geprÃ¤gt sei. Dem etwa drei Meter breiten Flurweg komme im Umfang seiner Breite eine wirkungsvolle Schutzfunktion gegen indi­rekte DÃ¼ngung zu. Dieselbe Funktion habe das innerhalb der Naturschutzzone I gelegene Kulturland zwischem dem Flurweg und der pflanzensoziologisch nachgewiesenen Feucht­gebietsvegetation. Daher habe die Baudirektion die NÃ¤hrstoffeinflÃ¼sse aus dem Kulturland auf das Biotop vernachlÃ¤ssigen dÃ¼rfen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ganz offenkundig bestehen keine Hindernisse, welche das Schutzgebiet wirksam vor NÃ¤hrstoffzufuhr aus dem Landwirtschaftsland im Westen des Flurwegs schÃ¼tzen. Na­mentlich erfÃ¼llt der Flurweg selbst keine derartige Funktion. Daher ist es grundsÃ¤tzlich un­zulÃ¤ssig, auf eine Pufferzone zu verzichten. Im konkreten Fall liegen keine GrÃ¼nde vor, aus denen von diesem Grundsatz abgewichen werden dÃ¼rfte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Empfindlichkeit eines Moorbiotops ist anhand der in den ersten 20-40 m Tiefe anzutreffenden Pflanzen zu bestimmen; die empfindlichste Einheit ist massgebend (SchlÃ¼s­sel, S. 25). Die pflanzensoziologische Kartierung von 1976/77, die der Ausscheidung der Schutzgebiete zugrunde gelegt wurde (act. 10/8/4), weist grÃ¶ssere FlÃ¤chen an See-RÃ¶hricht und Grossseggenrieden aus. GemÃ¤ss SchlÃ¼ssel ist diese Vegetation als "mittel empfindlich" zu klassieren. In der Beschwerdeantwort rÃ¤umt der Regierungsrat zudem ein, dass im inter­essierenden Abschnitt ‑ allerdings nur punktuell und auf kleinen und kleinsten FlÃ¤chen ‑ auch Pfeifengraswiesen vorkommen. Diese gelten gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel als "sehr empfindlich" auf NÃ¤hrstoffzufuhr. Der Feststellung im angefochtenen Entscheid, die Vegetation im Schutz­gebiet sei wenig empfindlich, kann daher nicht beigepflichtet werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der Ermittlung der erforderlichen Pufferbreite darf der Flurweg berÃ¼cksichtigt, d.h. ein Streifen in seiner Breite abgezogen werden. Dasselbe gilt fÃ¼r die gemÃ¤ss Be­schwer­deantwort in der Zwischenzeit offenbar angepflanzte Hecke, und zwar entsprechend ihrer von Stock zu Stock gemessenen Breite (vgl. SchlÃ¼ssel, S. 25). Die Mitteilung in der Beschwerdeantwort, die Hecke sei "ausserordentlich breit", ist in diesem Zusammenhang ungenÃ¼gend. Problematisch ist das Argument im angefochtenen Entscheid, ein Teil des Schutzgebiets, nÃ¤mlich das innerhalb der Schutzzone I gelegene Kulturland, diene als Puf­ferzone. Die Pufferzone hat ausserhalb der zu schÃ¼tzenden Moorbiotope zu liegen (BGE 124 II 19 E. 3a; FahrlÃ¤nder, Art. 18a Rz. 46). Ob der Moorperimeter gemÃ¤ss dem Flach­moorinventar des Bundes bzw. die Zone I gemÃ¤ss Schutzverordnung an einzelnen Stellen tatsÃ¤chlich nicht als Moor, sondern als Kulturland anzusprechende FlÃ¤chen umfasst, ist fraglich. Jedenfalls fehlen entsprechende eindeutige Nachweise in den Akten. Das in der Vegetationskarte ausgewiesene "Kulturland mit Riedwiesen-Arten" kann wohl nicht als ausserhalb des geschÃ¼tzen Moors liegendes Kulturland aufgefasst werden, sondern muss eher als MoorflÃ¤che mit Regenerationspotential verstanden werden. Hier muss das Schutz­ziel der Schutzverordnung vom 3. MÃ¤rz 1994 (Ziff. 3 letzter Absatz) zum Tragen kommen, wonach bestehende BeeintrÃ¤chtigungen bei sich bietenden Gelegenheiten vermindert oder rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden sollen (vgl. auch Art. 4 FMV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanzen scheinen die weiteren gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel zu berÃ¼cksichtigenden Kriterien Ã¼bergangen zu haben. Jedenfalls enthalten die Akten keinerlei Hinweise zu deren Anwendung. Aufschlussreich ist, dass das BUWAL in einer Stellungnahme zur Schutzver­ordnung Greifensee bereits am 1. Juni 1994 festgestellt hat, die Pufferzonen mÃ¼ssten ge­mÃ¤ss SchlÃ¼ssel breiter ausgeschieden werden. Der angefochtene Entscheid enthÃ¤lt aller­dings AusfÃ¼hrungen zum Einfluss des Seewassers auf die Moorvegetation. Diese sind nicht restlos klar. MÃ¶glicherweise soll damit gesagt werden, dass es wegen der NÃ¤hrstoffzufuhr aus dem Seewasser wenig Sinn mache, die landseitige NÃ¤hrstoffzufuhr stÃ¤rker zu unterbin­den, als dies mit den getroffenen Massnahmen bereits der Fall sei. Im Umstand, dass see­seitig eine Ã¼berhÃ¶hte NÃ¤hrstoffzufuhr erfolgt, kann indessen keinesfalls ein Grund sein, landseitig einen Sonderfall im Sinn von Ziff. 5.7 des SchlÃ¼ssels (S. 29) anzunehmen. Viel eher fragt es sich, ob eine solche Situation nicht landseitig nach verschÃ¤rften Massnahmen zur Minimierung der NÃ¤hrstoffzufuhr rufen wÃ¼rde. Ebenso wenig lÃ¤ge ein Sonderfall vor, wenn der Regierungsrat mit seinen ErwÃ¤gungen zum Seewassereinfluss das Gegenteil ge­meint haben sollte, nÃ¤mlich dass das Seewasser zu einer Entfernung unerwÃ¼nschter NÃ¤hr­stoffe beitrage. Dieser Einfluss liesse sich fÃ¼r alle an See‑ oder Flussufern gelegenen Riede bzw. Moore von geringerer Tiefe geltend machen. Da aber der SchlÃ¼ssel fÃ¼r See-RÃ¶hricht generell die Ausscheidung einer Pufferzone verlangt, liegt auch unter dieser Hypothese kein Sonderfall vor, der vorliegend den Verzicht auf eine Pufferzone rechtfertigen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es ergibt sich, dass die Vorinstanzen Bundesrecht verletzt haben, indem sie im Ab­schnitt Spori bis Uessiker Dorfbach auf die Festlegung einer Pufferzone gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel verzichtet haben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Das Gutachten Marti unterteilt diesen Abschnitt in sieben weitere Abschnitte (6‑12). In detaillierter BerÃ¼cksichtigung der im SchlÃ¼ssel aufgefÃ¼hrten Kriterien (vorne E. 3c) gelangt es dafÃ¼r zu folgenden Pufferzonenbreiten:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Abschnitt 6 38 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 7 15 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 8 14 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 9 40 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 10 43 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 11 45 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>12<span> </span></span><span>33 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die EinwÃ¤nde der Mitbeteiligten gegen diese Pufferzonenbreiten betreffen nicht die gesetzlichen Voraussetzungen fÃ¼r deren Festsetzung und zeigen auch nicht, dass die Gut­achterin bei der Bestimmung der Pufferzonenbreiten Fehler begangen hÃ¤tte. Dass die Be­wirtschaftung des angrenzenden Landwirtschaftslands wegen der Pufferzonen erschwert wird, mag zutreffen. Diese Erschwerung ergibt sich als Folge der gesetzlich verlangten Mass­nahmen und ist daher hinzunehmen. Dass landwirtschaftliche Betriebe heute eine aus­gewogene NÃ¤hrstoffbilanz aufweisen mÃ¼ssen und daher der Einsatz von KunstdÃ¼ngern zu­rÃ¼ckgegangen ist, stellt eine allgemeine Ã¶kologische Massnahme dar und dient nicht spe­zi­fisch den BedÃ¼rfnissen von speziell empfindlichen LebensrÃ¤umen, wie sie Moore dar­stel­len. Dass die Sicker‑ und Abschwemmverluste gering (teilweise mittel) sind, wurde im Gut­achten berÃ¼cksichtigt. Der Umstand, dass Drainageleitungen NÃ¤hrstoffe auch aus wei­ter entfernten FlÃ¤chen in das Ufergebiet fÃ¼hren, spricht nicht gegen, sondern fÃ¼r die Aus­scheidung von Pufferzonen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Teilweise berechtigt erscheint lediglich der Einwand der Mitbeteiligten, dass die RiedflÃ¤chen relativ schmal sind, so dass ein MissverhÃ¤ltnis zwischen Riedbreite und Puf­ferzone entsteht. Dem hat die Gutachterin Rechnung getragen, indem sie eine Reduktion der errechneten Pufferzonen vorschlÃ¤gt, die entsprechend den Vorgaben des SchlÃ¼ssels in der Regel nicht mehr als 25 % betragen sollte (SchlÃ¼ssel, S. 29). Gleichzeitig weist sie dar­auf hin, dass bei einer Reduktion der Pufferzone deren QualitÃ¤t durch Massnahmen wie z.B. die Anpflanzung von einzelnen Hecken verbessert werden sollte. Die BeschwerdefÃ¼h­renden haben erklÃ¤rt, eine VerschmÃ¤lerung der Pufferzone bis zu 50 % hinzunehmen. Das Verwaltungsgericht sieht keinen Anlass, gegenÃ¼ber einem Moor von nationaler Bedeutung eine derart weitgehende Abweichung von der gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel ermittelten Breite als recht­mÃ¤ssig anzusehen. Hingegen ist zur Vereinfachung des Vollzugs eine mÃ¶glichst ein­heit­li­che Breite zu wÃ¤hlen. Die Baudirektion ist daher einzuladen, in der Schutzverordnung Grei­fensee fÃ¼r den Abschnitt Spori bis Uessiker Dorfbach folgende Pufferzonen festzule­gen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Abschnitt 6 28 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 7‑8 14 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 9‑12 28 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die angegebenen Breiten schliessen den vorhandenen Weg ein. Die QualitÃ¤t der Pufferzone ist vor allem in den am stÃ¤rksten verschmÃ¤lerten Abschnitten mit geeigneten Massnahmen zu verbessern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Im Abschnitt <i>Fluh-Spori</i> sieht die Schutzverordnung Greifensee landseitig der Naturschutzzone I eine ca. 10 m breite Naturschutzumgebungszone IIA vor. Diese dient ge­mÃ¤ss Ziff. 3 der Verordnung der Sicherung der Naturschutzzone vor unerwÃ¼nschten Ein­wirkungen sowie dem Schutz der Landschaft und der Erhaltung des Le­bens­raums fÃ¼r ge­fÃ¤hr­dete Arten der Ãbergangsgebiete zwischen intensiv genutzter Umgebung und der Na­tur­schutzzone und erfÃ¼llt damit ma­teriell die Anforderungen an die Pufferzone im Sinn von Art. 14 Abs. 2 lit. d NHV. Die BeschwerdefÃ¼hrenden kritisieren, dass die Pufferzone un­ge­nÃ¼gend breit sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch PufferflÃ¤chen von Moorbiotopen von regionaler oder lokaler Bedeutung sind anhand des Pufferzonen-SchlÃ¼ssels zu ermitteln, da dieser eine fachlich einwandfreie und wenig aufwÃ¤ndige Bestimmung ermÃ¶glicht. Davon gehen gemÃ¤ss dem angefochtenen Ent­scheid auch die Vorinstanzen aus. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im konkret umstrittenen Bereich rÃ¤umt der Regierungsrat ein, dass kein wirksa­mer Schutz gegen die Zufuhr von NÃ¤hrstoffen besteht, so dass eine Pufferzone erforderlich sei. Er macht jedoch wiederum geltend, die anzutreffende Ufervegetation bestehe aus we­nig empfindlichen Vegetationseinheiten (Hochstaudenfluren, RÃ¶hricht und vor allem Ge­hÃ¶lzgruppen). GemÃ¤ss der Vegetationskarte besteht der Bewuchs tatsÃ¤chlich zu einem we­sentlichen Teil aus Hochstaudenfluren. Es findet sich aber auch, sowohl am nÃ¶rdlichen wie am sÃ¼dlichen Ende des betrachteten Abschnittes, SchilfrÃ¶hricht. Dieses gilt gemÃ¤ss SchlÃ¼s­sel als mittel empfindlich auf NÃ¤hrstoffzufuhr (act. 18/1 S. 4); insofern ist der Regierungs­rat von unzutreffenden Tatsachen ausgegangen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter argumentiert der Regierungsrat ebenfalls mit dem Einfluss des Seewassers, was aus den dargelegten GrÃ¼nden als unzulÃ¤ssig erscheint. Im Ãbrigen macht er geltend, die Baudirektion habe nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen entschieden. In diesem Zusam­men­hang ist die Vernehmlassung des Amts fÃ¼r Raumplanung (ARP) an den Referenten im Re­kursverfahren von Interesse (act. 11/9). Dort wird ausgefÃ¼hrt, mit dem Bewirtschafter des Gebiets Fluh sei bereits vor Erlass der Schutzverordnung ein Ãbergangsvertrag abge­schlos­sen worden. Aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit erachtete das ARP deshalb eine Auswei­tung der Zone IIA als nicht richtig. Ob dieses doch eher sachfremde Motiv aus­schlagge­bend war oder das in der Beschwerdeantwort nachgeschobene, wonach dichte Ge­hÃ¶lz­grup­pen durch Schattenwurf und fallendes Laub die Riedpflanzen in einem Mass be­eintrÃ¤ch­tig­ten, dass auch eine breitere Pufferzone keine Steigerung der Ã¶kologischen Viel­falt erwarten liesse, kann dahingestellt bleiben. Die Gutachterin hat anlÃ¤sslich der Refe­rentenaudienz und im Gutachten Ã¼berzeugend dargelegt, dass Schatten und Laubfall den Verzicht auf eine Pufferzone nicht rechtfertigen. Wohl wird durch das Laub NÃ¤hrstoff in Form von Stickstoff in den Uferbereich eingetragen. Der Stickstoff wird aber teilweise wieder fÃ¼r den Abbau des im Laub enthaltenen Kohlenstoffs verbraucht. Teilweise werden die NÃ¤hrstoffe wegen der anaeroben VerhÃ¤ltnisse am Seeboden Ã¼berhaupt nicht freigesetzt und sind deshalb im Gegensatz zu eingeschwemmten NÃ¤hrstoffen nicht pflanzenverfÃ¼gbar. Insgesamt ist die Ge­fÃ¤hrdung durch Laubfall fÃ¼r die vorhandene mittel empfindliche Ried­vegetation wesent­lich geringer als jene durch NÃ¤hrstoffeinwirkungen aus dem angrenzen­den Kulturland.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) GemÃ¤ss Gutachten ergeben sich im Abschnitt Fluh-Spori folgende Pufferzonen­breiten: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Abschnitt 1 40 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2 45 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3 45 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4 45 m</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 5 50 m</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hinsichtlich der EinwÃ¤nde der Mitbeteiligten kann auf E. 4c verwiesen werden. Auch die EinwÃ¤nde des Mitbeteiligten Hrn. B. betreffend seine Parzelle Kat.Nr. 941 (Abschnitte 3‑5) sind nicht stichhaltig. Einerseits stellt er die QualitÃ¤t des zu schÃ¼tzenden Uferstreifens in Frage; diese Kritik widerspricht jedoch den Vegetationskartierungen, die zu bezweifeln das Verwaltungsgericht keinen Anlass hat. Zudem hÃ¤tte die Bestreitung der Ã¶kologischen QualitÃ¤ten des Naturschutzgebiets mit Rekurs und Beschwerde gegen die Schutzverordnung Greifensee vorgebracht werden mÃ¼ssen. Heute sind diese Vorbringen verspÃ¤tet; die Frage, ob das Naturschutzgebiet als solches zu Recht ausgeschieden wurde, ist nicht mehr Prozessgegenstand. Die AusfÃ¼hrungen Ã¼ber die Melioration bestÃ¤tigen bloss, dass diese nebst grossen Vorteilen fÃ¼r die Bewirtschaftung auch erhebliche Ã¶kologische Nachteile mit sich gebracht hat, denen die Naturschutzgesetzgebung heute so gut als noch mÃ¶glich zu begegnen versucht. Dass damit Eingriffe in die durch die Melioration geschaf­fenen Strukturen und BewirtschaftungsverhÃ¤ltnisse entstehen, ist grundsÃ¤tzlich hinzuneh­men. Inwiefern diese Eingriffe zu arbeitstechnisch untragbaren Erschwerungen fÃ¼hren soll­ten, wird vom Mitbeteiligten nicht konkret dargelegt und ist nicht ersichtlich. Die vom Mit­beteiligten erwÃ¤hnten ZeltplÃ¤tze wurden verlegt; sie vermÃ¶gen keinen Verzicht auf Puf­fer­zonen zu rechtfertigen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie im weiter sÃ¼dlich gelegenen Bereich ist hingegen die Pufferzonenbreite gegen­Ã¼ber den gemÃ¤ss SchlÃ¼ssel resultierenden Massen aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit zu verringern. Auch weil es hier um den Schutz eines Moors von regionaler Bedeutung geht, ist es ohne weiteres vertretbar, den von den Parteien auf Vorschlag der Fachstelle Natur­schutz fÃ¼r die Abschnitte 1 und 2 gefundenen Kompromiss (act. 18/8, blaue Linie) fÃ¼r recht­mÃ¤ssig zu erklÃ¤ren. Diese Abgrenzung ist auch auf der Parzelle Kat.Nr. 941, deren EigentÃ¼mer dem Kompromissvorschlag nicht zugestimmt hat, massgeblich. Die Baudirek­tion hat die Schutzverordnung Greifensee entsprechend anzupassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. GegenÃ¼ber dem Diakonenhaus Greifensee sieht die Schutzverordnung eine <i>Er­holungszone VIB</i> vor. Dies soll gemÃ¤ss dem angefochtenen Entscheid ermÃ¶glichen, die angrenzende Parkplatzanlage zu erweitern oder ParkplÃ¤tze umzulagern. Die Beschwerde­fÃ¼h­renden verlangen demgegenÃ¼ber, auf einem planlich bezeichneten Teil dieser Zone eine Landschaftsschutzzone IIIB festzulegen. Heute sei dieses Land Kulturland. Es gebe keinen Grund, es im Hinblick auf eine kÃ¼nftige Nutzung als Parkplatz der Erholungszone zuzu­weisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden rÃ¤umen ein, dass das fragliche Land heute als Kulturland genutzt wird und keine schÃ¼tzenswerte Vegetation aufweist. Sie machen nicht geltend, dass die Vorinstanzen mit der Zuweisung zur Erholungszone VIB irgendwelche Rechtsnormen verletzt hÃ¤tten. Die Frage, ob in Greifensee in SeenÃ¤he planerisch die MÃ¶glichkeit geschaf­fen werden soll, weitere ParkplÃ¤tze zu schaffen oder Raum fÃ¼r eine Parkplatzumlagerung zu sichern, kann wohl unterschiedlich beurteilt werden; es handelt sich unter den gegebe­nen UmstÃ¤nden um eine Ermessensfrage. Eine Rechtsverletzung ist nicht ersichtlich, so dass der Rekurs in diesem Punkt abzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Die Beschwerde ist gutzuheissen, soweit damit die Ausscheidung von ausrei­chenden Pufferzonen am SÃ¼dwestufer des Greifensees verlangt wird; im dritten Punkt ist sie abzuweisen. Die BeschwerdefÃ¼hrer obsiegen weitgehend. Bei diesem Verfahrensaus­gang sind die Kosten des Rekursverfahrens neu zu verlegen, wobei diese je zu 1/10 den Rekurrierenden, unter solidarischer Haftung fÃ¼r 1/5, und zu 4/5 dem Staat ZÃ¼rich aufzuer­legen sind. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemÃ¤ss je zu 1/10, unter solidarisacher Haf­tung fÃ¼r 1/5, den BeschwerdefÃ¼hrenden und je zu 8/100 den Mitbeteiligten Nrn. 1, 2 und 4‑10 sowie je zu 8/300 den Mitbeteiligten Nrn. 3.1-3.3 aufzuerlegen, den Mitbeteiligten Nrn. 1‑10 je unter solidarischer Haftung fÃ¼r 4/5 (§ 70 in Ver­bindung mit § 13 Abs. 2 und § 14 VRG). Das Verwaltungsgericht erhebt entsprechend der gesetzlichen Regelung auch bei ideellen Organisationen eine GerichtsgebÃ¼hr nach Massgabe von deren Unterliegen. Eine gesetzliche Grundlage fÃ¼r den Verzicht auf die Erhebung dieser GebÃ¼hr besteht ‑ an­ders als im Verfahren vor Bundesgericht ‑ nicht. Das Bundesgericht kann seine Praxis der Kostenbefreiung fÃ¼r gesamtschweizerische Organisationen, die sich dem Schutz der Um­welt und der Landschaft widmen, auf Art. 156 Abs. 2 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 stÃ¼tzen. Die dort vorgesehene Befreiung des Gemeinwesens von Kos­ten wird in der Praxis auch auf andere Ã¶ffentlichrechtliche und private Organisationen, die Ã¶ffentliche Aufgaben wahrnehmen, Ã¼bertragen (Thomas Geiser in: Thomas Gei­ser/Peter MÃ¼nch, Prozessieren vor Bundesgericht, 2. A., Basel/Frankfurt a.M. 1998, Rz. 1.20a). Das Verwaltungsgericht hat eine entsprechende Praxis nie gekannt. Heute ver­bietet sich eine generelle Kostenbefreiung der ideellen Organisationen schon aufgrund von § 13 VRG, in welchem anlÃ¤sslich der Revision vom 8. Juni 1997 die frÃ¼her enthaltene Kostenbefreiung fÃ¼r zÃ¼rcherische Amtsstellen gestrichen wurde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit damit die Ausscheidung genÃ¼gender Puf­ferzonen zwischen Fluh und dem Uessiker Dorfbach verlangt wird. Die Baudirektion wird eingeladen, die Schutzverordnung Greifensee vom 3. MÃ¤rz 1994 im Sinne der ErwÃ¤gungen abzuÃ¤ndern bzw. zu ergÃ¤nzen. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abge­wiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Kosten des Rekursverfahrens werden je zu 1/10 den Rekurrierenden, unter solida­rischer Haftung fÃ¼r 1/5, und zu 4/5 dem Staat ZÃ¼rich auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden je zu 1/10, unter solidarischer Haftung fÃ¼r 1/5, den Be­schwerdefÃ¼hrenden und je zu 8/100 den Mitbeteiligten Nrn. 1, 2 und 4‑10 sowie je zu 8/300 den Mitbeteiligten Nrn. 3.1-3.3 auferlegt, den Mitbeteiligten Nrn. 1‑10 je unter solidarischer Haftung fÃ¼r 4/5.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>