<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00366</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205544&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00366</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.12.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Krippenkosten und Unterhaltsbeiträge: Beschwerde der Gemeinde und der Sozialhilfebezügerin:<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts. Die Gemeinde darf sich gegen die aufsichtsrechtliche Anordnung des Bezirksrats mit Beschwerde wehren, da diese zu einer Anordnung mit Verfügungscharakter geführt hat (E.1). Bei korrekter Verfahrensabwicklung hätte der Bezirksrat das Rekursverfahren nicht abschreiben dürfen. Angesichts der offenkundigen Fehlerhaftigkeit seines Abschreibungsbeschlusses hätte der Bezirkrat allen Anlass gehabt, auf das Wiedererwägungsgesuch der Sozialhilfebezügerin einzugehen (E.2). Die Sozialbehörde ist nicht berechtigt, den ihrer Auffassung nach der Sozialhilfebezügerin zustehende Unterhaltsbeitrag ihrer Eltern direkt bedarfsmindernd in die Bedarfsrechnung einzusetzen (E.4.2.1). Vorliegend rechtfertigt sich die Auffassung des Bezirksrats, dass die höheren Kosten der Kinderkrippe in Zürich in die Bedarfsberechnung einbezogen werden (E.4.2.2). Abweisung der Beschwerde der Gemeinde. Teilweise Gutheissung der Beschwerde der Sozialhilfebezügerin. Rückweisung an den Bezirksrat zur materiellen Behandlung. Kostenfolge (E.5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHREIBUNGSBESCHLUSS">ABSCHREIBUNGSBESCHLUSS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSENTSCHEID">AUFSICHTSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDERBETREUUNGSKOSTEN">KINDERBETREUUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG">VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNGSGESUCH">WIEDERERWÃGUNGSGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1983, wurde seit September 2002 durch die SozialbehÃ¶rde X wirtschaftlich unterstÃ¼tzt. Im September 2002 kam ihr Sohn C zur Welt, fÃ¼r welchen die SozialbehÃ¶rde X mit Beschluss vom 21. Oktober 2002 KleinkinderbetreuungsbeitrÃ¤ge von monatlich Fr. 2'000.- bewilligte. Im September 2003 konnte A eine Lehre in Y beginnen, weshalb die SozialbehÃ¶rde mit Beschluss vom 18. August 2003 den UnterstÃ¼tzungsbedarf neu auf monatlich Fr. 4'248.80.- (einschliesslich Krippenkosten von Fr. 1'129.80, zuzÃ¼glich KrankenkassenbeitrÃ¤ge) festsetzte und entsprechende UnterstÃ¼tzung subsidiÃ¤r unter dem Vorbehalt bewilligte, dass ihre Eltern wÃ¤hrend der Erstausbildung der elterlichen UnterstÃ¼tzungspflicht nachkÃ¤men. Die SozialbehÃ¶rde beschloss am 10. November 2003, die wirtschaftliche Hilfe an A einzustellen und statt dessen direkt ihren Sohn C mit monatlich Fr. 1'284.65 (zuzÃ¼glich KrankenkassenbeitrÃ¤ge) zu unterstÃ¼tzen. Dieser Betrag ergibt sich aus einem UnterstÃ¼tzungsbedarf von Fr. 1'745.65 (enthaltend je einen Anteil am Grundbedarf und an den anrechenbaren Wohnkosten von Fr. 788.- bzw. Fr. 366.65 sowie Krippenkosten von Fr. 600.-), abzÃ¼glich UnterhaltsbeitrÃ¤ge der Mutter von Fr. 300.- und Kinderzulagen von Fr. 170.-. Die BeschrÃ¤nkung der UnterstÃ¼tzung auf den Sohn C sowie der bei der Bemessung in Abzug gebrachten Unterhaltsbeitrag von Fr. 300.- von A wurden damit begrÃ¼ndet, dass Letztere ihrerseits UnterstÃ¼tzung ihrer Eltern beanspruchen kÃ¶nne. Die KÃ¼rzung der Kinderbetreuungskosten von Fr. 1'129.80 auf Fr. 600.- rechtfertige sich, weil es A zuzumuten sei, ihr Kind in die gemeindeeigene Krippe statt in die fast doppelt so teure Krippe in Y zu geben. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Beschluss vom 10. November 2003 erhob A, vertreten durch B, namens ihres Sohnes C am 7. Januar 2004 Rekurs an den Bezirksrat X mit dem Antrag, die wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r Vinzent auf monatlich Fr. 2'907.50 zu erhÃ¶hen; verfahrensrechtlich wurde die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels, die Bestellung des Vertreters als unentgeltlichen Rechtsbeistand sowie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung beantragt. Die SozialbehÃ¶rde X beantragte am 5. Februar 2004 Abweisung des Rekurses. Die Bezirksratskanzlei ersuchte den Rechtsvertreter am 11. MÃ¤rz 2004 um Beantwortung verschiedener Fragen; insbesondere sei die aktuelle Situation darzulegen sowie zu belegen, dass es A nicht mÃ¶glich sei, die stÃ¤dtische Kinderkrippe X zu benutzen; ausserdem wurde es dem Vertreter freigestellt, eine Replik einzureichen. Nachdem dieser nicht reagiert hatte, wurde er mit Schreiben vom 12. Mai 2004 aufgefordert, die gestellten Fragen bis Ende Mai 2004 zu beantworten. </p> <p class="Urteilstext">Mit als <span>"</span>Beschluss<span>"</span> betiteltem Schreiben vom 17. Dezember 2004 teilte der Bezirksrat dem Rechtsvertreter mit, weil dieser nichts von sich habe hÃ¶ren lassen, werde das Rekursverfahren (SO.2004.00002) als gegenstandslos abgeschrieben. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit als <span>"</span>WiedererwÃ¤gungsgesuch<span>"</span> bezeichnetem Schreiben vom 21. MÃ¤rz 2005 ersuchte der Rechtsvertreter den Bezirksrat darum, den Beschluss vom 17. Dezember 2004 aufzuheben und das Rekursverfahren (SO.20004.00002) fortzufÃ¼hren. Zur BegrÃ¼ndung brachte er unter anderem vor, das Schreiben vom 12. Mai 2004 nie erhalten zu haben. Am 22. MÃ¤rz 2005 reichte er sodann eine Replik (zu der im abgeschriebenen Rekursverfahren erfolgten Rekursantwort vom 5. Februar 2004) ein, worin er an seinen Rechtsbegehren vom 7. Januar 2004 festhielt. Zu beiden Eingaben Ã¤usserte sich die SozialbehÃ¶rde X am 27. Mai 2005.</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat X beschloss am 10. August 2005, auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch nicht einzutreten (Disp.-Ziff. I). Zugleich wies er die SozialbehÃ¶rde X aufsichtsrechtlich an, in der Bedarfsrechnung von C nachtrÃ¤glich die vollen Krippenkosten anzurechnen und solange dafÃ¼r aufzukommen, bis diesbezÃ¼glich die VerwandtenunterstÃ¼tzung der Grosseltern festgestellt worden sei (Disp.-Ziff. II). Eine ParteientschÃ¤digung wurde nicht zugesprochen (Disp.-Ziff. III).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob die Stadt X am 16. September 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die aufsichtsrechtliche Anweisung in Disp.-Ziff. II des Bezirksratsbeschlusses vom 10. August 2005 aufzuheben (VB.2005.00366). Namens von C bzw. dessen Mutter A beantragte der Rechtsvertreter dem Gericht am 24. Oktober 2005 mangels ZustÃ¤ndigkeit auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Am 21. September 2005 liess auch A durch ihren Rechtsvertreter Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben (VB.2005.00466). Sie beantragte, Disp.-Ziffern I und III des Beschlusses vom 10. August 2005 aufzuheben (1), auf den Rekurs vom 7. Januar 2004 einzutreten (2) und die BeschwerdefÃ¼hrerin "wieder in ihre Rechtsstellung vom MÃ¤rz 2004 einzusetzen" (3), die Sozialhilfe an den Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin auf monatlich Fr. 2'515.- zu erhÃ¶hen oder eventuell fÃ¼r die Zeit vom 1. April 2004 bis 31. Juli 2005 Nothilfe auszurichten (4), der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen oder die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung zu gewÃ¤hren (5) sowie ihr fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (6). Die Stadt X beantragte am 12. Oktober 2005 Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat X beantragte dem Verwaltungsgericht am 19. Oktober 2005, auf beide Beschwerden nicht einzutreten oder eventuell diese abzuweisen. </p> <p class="Sachverhalt1"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerden VB.2005.00366 und VB.2005.00466 richten sich gegen den gleichen Bezirksratsbeschluss und werfen Rechtsfragen auf, die miteinander verknÃ¼pft sind. Die Beschwerden sind daher zur gemeinsamen Behandlung zu vereinigen. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die von A erhobene Beschwerde VB.2005.00466 richtet sich gegen Disp.-Ziff. I des Bezirksratsbeschlusses vom 10. August 2005, mit welcher Anordnung der Bezirksrat auf ihr WiedererwÃ¤gungsbegehren nicht eingetreten ist. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung dieser Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde VB.2005.00366 der Stadt X richtet sich gegen die in Disp-Ziff. II des Bezirksratsbeschlusses getroffene aufsichtsrechtliche Anordnung, in der Bedarfsrechnung von C nachtrÃ¤glich die vollen Krippenkosten anzurechnen und solange dafÃ¼r aufzukommen, bis diesbezÃ¼glich die VerwandtenunterstÃ¼tzung der Grosseltern festgestellt worden sei. Entgegen der Auffassung der privaten BeschwerdefÃ¼hrerin kann sich die Stadt X gegen diese Anordnung mittels Rekurs bzw. Beschwerde wehren. Dass der Bezirksrat sie als AufsichtsbehÃ¶rde getroffen hat, steht ihrer Anfechtung nicht entgegen; entscheidend ist vielmehr, ob das aufsichtsrechtliche Eingreifen zu einer Anordnung mit VerfÃ¼gungscharakter gefÃ¼hrt hat (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 17; RB 1969 Nr. 14), was hier mit Bezug auf die Stadt X zu bejahen ist. Fraglich ist allerdings, ob Letzterer zur Anfechtung der diesbezÃ¼glichen Anordnung, die vom Bezirksrat als erste Instanz getroffen wurde, der Rekurs an den Regierungsrat offen stehe (vgl. § 19c Abs. 1 VRG); diesfalls wÃ¼rde die â funktionelle â ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung des Rechtsmittels entfallen. Die Frage ist jedoch unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden zu verneinen. Da die Beurteilung des Rechtsmittels der Stadt X unmittelbar mit jener der Beschwerde der privaten BeschwerdefÃ¼hrerin zu koordinieren ist, drÃ¤ngt sich eine gleichzeitige Behandlung beider Beschwerden durch das Verwaltungsgericht auf. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerden grundsÃ¤tzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist allerdings, wie sich aus den nachfolgenden ErwÃ¤gungen ergibt (vgl. insbesondere E. 4.4), auf die Beschwerde VB.2005.00466 von A insoweit, als darin beantragt wird, die wirtschaftliche Sozialhilfe an den Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin auch fÃ¼r die Zeit ab 1. April 2004 festzulegen oder eventuell der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihrem Sohn fÃ¼r die Zeit ab 1. April 2004 bis 31. Juli 2005 Nothilfe auszurichten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Abschreibungsbeschluss des Bezirksrats vom 17. Dezember 2004 ist in brieflicher Form abgefasst und enthÃ¤lt keine Rechtsmittelbelehrung. Das lÃ¤sst ihn zwar nicht als nichtig erscheinen, und von einem rechtskundigen Vertreter kann grundsÃ¤tzlich erwartet werden, dass er trotz der brieflichen Form einer Anordnung und trotz der fehlenden Rechtsmittelbelehrung unter Wahrung der Rechtsmittelfrist bei der zustÃ¤ndigen Instanz â hier dem Verwaltungsgericht â Beschwerde erhebt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 51 und 62). Indessen liegen hier besondere UmstÃ¤nde vor. Solange der in brieflicher Form und ohne Rechtsmittelbelehrung abgefasste Abschreibungsbeschluss nicht in Rechtskraft erwachsen war, konnte es dem Rechtsvertreter nicht verwehrt sein, beim Bezirksrat ein Gesuch um WiedererwÃ¤gung dieses Beschlusses zu stellen. Davon ging auch der Bezirksrat in seinem Nichteintretensbeschluss vom 10. August 2005 aus; er nahm jedoch dabei an, der Abschreibungsbeschluss vom 17. Dezember 2004, um dessen WiedererwÃ¤gung der Rechtsvertreter ersuchte, sei in Rechtskraft erwachsen. Dieser Beurteilung ist nicht beizutreten: </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksratsbeschluss vom 17. Dezember 2004 wurde am 17. Februar 2005 uneingeschrieben versandt, weshalb mangels Beweissicherung seitens des Bezirksrats (durch eingeschriebenen Versand) davon auszugehen ist, dass er frÃ¼hestens am 18. Februar 2005 zugestellt wurde und dass die dreissigtÃ¤gige Beschwerdefrist (§ 53 VRG) am Montag, den 21. MÃ¤rz 2005 abgelaufen ist (§ 11 VRG). Das vom 21. MÃ¤rz 2005 datierte WiedererwÃ¤gungsgesuch wurde noch an diesem Tag der Post Ã¼bergeben.</p> <p class="Urteilstext">Demnach hat die private BeschwerdefÃ¼hrerin das WiedererwÃ¤gungsgesuch in einem Zeitpunkt gestellt, in welchem die dreissigtÃ¤gige Beschwerdefrist noch nicht abgelaufen war. Der Bezirksrat hat daher zu Unrecht angenommen, der Behandlung des Gesuchs um WiedererwÃ¤gung seines Abschreibungsbeschlusses stehe die Rechtskraft jenes Beschlusses entgegen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Zwar besteht grundsÃ¤tzlich kein Anspruch auf Behandlung eines WiedererwÃ¤gungsgesuchs, weshalb die damit befasste BehÃ¶rde in der Regel nicht verpflichtet ist, auf ein solches Gesuch einzutreten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 23 und 25). Hier liegen indessen besondere UmstÃ¤nde vor: </p> <p class="Urteilstext">Bei korrekter Verfahrensabwicklung hÃ¤tte der Bezirksrat nÃ¤mlich das Rekursverfahren SO.2004.00002 nicht einfach abschreiben dÃ¼rfen: Eine Abschreibung des Verfahrens setzt voraus, dass der Rekurs zurÃ¼ckgezogen oder gegenstandslos geworden ist (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 28 N. 13), was beides hier nicht zutrifft. Dass die private BeschwerdefÃ¼hrerin seiner Aufforderung vom 12. Mai 2004, gewisse Fragen zu beantworten, nicht nachgekommen war, hÃ¤tte der Bezirksrat im Rahmen der materiellen PrÃ¼fung des Rekurses allenfalls zu ihren Ungunsten berÃ¼cksichtigen dÃ¼rfen; es berechtigte ihn aber nicht, das Verfahren einfach abzuschreiben, zumal er eine solche Erledigung in der verfahrensleitenden Anordnung vom 12. Mai 2004 nicht angedroht hatte. Angesichts der offenkundigen Fehlerhaftigkeit seines (am 18. Februar 2005 zugestellten) Abschreibungsbeschlusses vom 17. Dezember 2004 hÃ¤tte der Bezirksrat demnach allen Anlass gehabt, auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 21. MÃ¤rz 2005 einzugehen und diesem Gesuch zu entsprechen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Demnach ist Disp.-Ziff. I des Bezirksratsbeschlusses vom 10. August 2005 aufzuheben und die materielle Behandlung des Rekurses vom 7. Januar 2004 wieder aufzunehmen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei dieser Sach- und Rechtslage wird die aufsichtsrechtliche Anordnung in Disp.-Ziff. II des Bezirksratsbeschlusses vom 10. August 2005 gegenstandslos. Denn das aufsichtsrechtliche Eingreifen des Bezirksrats ist an strengere Voraussetzungen gebunden, als sie fÃ¼r die AbÃ¤nderung einer VerfÃ¼gung im Rechtsmittelverfahren gelten (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 39 und 90). Der Klarheit halber ist im jetzigen Beschwerdeverfahren die aufsichtsrechtliche Anordnung aufzuheben, was jedoch bei der aufgezeigten prozessualen Lage nicht einer Gutheissung der Beschwerde der Stadt X entspricht. Vielmehr ist diese Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Hebt das Verwaltungsgericht die angefochtene Anordnung auf, so entscheidet es selbst (§ 63 Abs. 1 VRG). Es kann jedoch die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen, insbesondere wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht auf die Sache eingetreten oder der Tatbestand ungenÃ¼gend festgestellt wurde (§ 64 Abs. 1 VRG). Nach dem Gesagten ist der hier angefochtene Bezirksratsentscheid vom 10. August 2005 vollumfÃ¤nglich aufzuheben. Eine materielle Beurteilung des Rekurses vom 7. Januar 2004 wurde noch nicht vorgenommen, was grundsÃ¤tzlich fÃ¼r eine RÃ¼ckweisung der Sache an den Bezirksrat spricht. Es rechtfertigt sich hier jedoch ein differenziertes Vorgehen: Wie sich aus der GegenÃ¼berstellung des Beschlusses der SozialbehÃ¶rde X vom 10. November 2003 einerseits und der dagegen gerichteten Rekursschrift vom 7. Januar 2004 anderseits ergibt, umfasst der <i>Streitgegenstand</i> (zu dessen Funktion und Bestimmung vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 86 ff.) verschiedene Positionen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Vorab geht es bei der streitigen Berechnung des UnterstÃ¼tzungsbedarfs um den Umfang der anrechenbaren Krippenkosten sowie den Abzug von "UnterhaltsbeitrÃ¤gen" (letztere im Hinblick auf die zivilrechtliche UnterstÃ¼tzungspflicht der Eltern der BeschwerdefÃ¼hrerin, sei es dieser gegenÃ¼ber direkt gestÃ¼tzt auf die elterliche Unterhaltspflicht gemÃ¤ss Art. 277 Abs. 2 des Zivilgesetzbuches [ZGB], sei es gegenÃ¼ber ihrem Sohn C gestÃ¼tzt auf die grosselterliche VerwandtenunterstÃ¼tzungspflicht gemÃ¤ss Art. 328 Abs. 1 ZGB). Da sich der Bezirksrat mit diesen beiden Positionen im aufsichtsrechtlichen Teil seines Beschlusses bereits befasst hat, rechtfertigt es sich, hierÃ¼ber im jetzigen Beschwerdeverfahren abschliessend zu befinden.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Der Bezirksrat hat erwogen, bei der Berechnung des UnterstÃ¼tzungsbedarfs der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. ihres Sohnes C dÃ¼rften weder UnterhaltsbeitrÃ¤ge im Sinn von Art. 277 Abs. 2 ZGB noch VerwandtenunterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge im Sinn von Art. 328 Abs. 1 ZGB bedarfsmindernd eingerechnet werden. Vielmehr habe die SozialbehÃ¶rde diesbezÃ¼gliche Regressforderungen gestÃ¼tzt auf Art. 289 Abs. 2 bzw. Art. 329 Abs. 3 ZGB direkt gegenÃ¼ber den Eltern der BeschwerdefÃ¼hrerin (bzw. den Grosseltern von C), notfalls mittels Zivilklage, geltend zu machen (Rekurs/Aufsichtsentscheid E. 4.3). </p> <p class="Urteilstext">Diese Beurteilung trifft zu (vgl. Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe in der Fassung vom Dezember 2000 und Dezember 2004 [SKOS-Richtlinien], Kap. F. 3.3). Was die SozialbehÃ¶rde X dagegen vorbringt, hÃ¤lt nicht Stich. Sie macht in erster Linie geltend, die Eltern der BeschwerdefÃ¼hrerin seien dieser gegenÃ¼ber gestÃ¼tzt auf Art. 277 Abs. 2 ZGB unterstÃ¼tzungspflichtig. Darum geht es indessen nicht, sondern einzig darum, ob die SozialbehÃ¶rde berechtigt sei, den ihrer Auffassung nach der BeschwerdefÃ¼hrerin zustehenden Unterhaltsbeitrag direkt bedarfsmindernd in die Bedarfsberechnung einzusetzen, was nach dem Gesagten zu verneinen ist. Insofern vermag ihr auch der Hinweis auf BGE 128 III 161 nichts zu nÃ¼tzen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>BezÃ¼glich der anrechenbaren Kinderkrippenkosten hat der Bezirksrat erwogen, nach der glaubhaften, von der Schulleitung bestÃ¤tigten Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin beginne deren Arbeit um 07.00 Uhr morgens, weshalb sie in X den Zug um 06.00 Uhr morgens nehmen mÃ¼sse und ihren Sohn nicht in die Kinderkrippe X bringen kÃ¶nne. Zwar seien die Kosten fÃ¼r die Fremdbetreuung von Kindern erwerbstÃ¤tiger Alleinerziehender in der Regel nur dann und nur insoweit als situationsbedingte Leistungen anzurechnen, wenn bzw. soweit sie in einem vertretbaren VerhÃ¤ltnis zum erzielten Erwerbseinkommen stÃ¼nden (SKOS-Richtlinien in der Fassung vom Dezember 2000, Kap. C. 4). Diese Regel sei jedoch vorliegend nicht massgebend, weil hier nicht die ErwerbstÃ¤tigkeit der Hilfesuchenden, sondern deren Ausbildung im Vordergrund stehe. WÃ¼rde die BeschwerdefÃ¼hrerin gar kein Einkommen erzielen â etwa weil sie ein Studium absolvieren wÃ¼rde â, wÃ¤ren die Betreuungskosten fÃ¼r ihren Sohn dennoch anzurechnen. Deshalb seien die (hÃ¶heren) Kosten der Kinderkrippe in Y solange in die Bedarfsberechnung einzubeziehen, bis feststehe, dass die Grosseltern im Rahmen der VerwandtenunterstÃ¼tzungspflicht hierfÃ¼r aufzukommen hÃ¤tten. </p> <p class="Urteilstext">Diese Beurteilung Ã¼berzeugt. (Daran vermag nichts zu Ã¤ndern, dass die vom Bezirksrat vergleichsweise angesprochene Situation einer allein erziehenden Studierenden kein schlÃ¼ssiges Argument bildet, da auch bei Studierenden nach den UmstÃ¤nden des Einzelfalles zu beurteilen wÃ¤re, inwieweit Betreuungskosten fÃ¼r das Kind von der Sozialhilfe zu Ã¼bernehmen sind.) Was die SozialbehÃ¶rde X dagegen vorbringt, vermag die Beurteilung des Bezirksrats nicht zu entkrÃ¤ften. Soweit geltend gemacht wird, ab April 2004 habe die BeschwerdefÃ¼hrerin ohnehin keine Sozialhilfe mehr bezogen, ist dieser Umstand im vorliegenden Zusammenhang unerheblich, da die Frage der sozialhilferechtlichen UnterstÃ¼tzungspflicht ab diesem Zeitpunkt im vorliegenden Verfahren ohnehin nicht zu beurteilen ist (vgl. nachstehend E. 4.4). Soweit sich die SozialbehÃ¶rde in diesem Zusammenhang auf ihre Gemeindeautonomie beruft, ist dem entgegenzuhalten, dass dem Bezirksrat als RekursbehÃ¶rde volle Ermessenkontrolle zusteht (§ 20 VRG). Wenn er zum Schluss gelangt ist, unter den vorliegenden UmstÃ¤nden rechtfertige sich die Anrechnung der (hÃ¶heren) Kosten der Kinderkrippe in Y, so hat er damit die Kognition, die ihm als RekursbehÃ¶rde zukommt (bzw. zugekommen wÃ¤re, wenn er den Rekurs behandelt hÃ¤tte), nicht Ã¼berschritten. Seine diesbezÃ¼gliche Beurteilung verletzt die Gemeindeautonomie der Stadt X nicht, weshalb ihr beizutreten ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Daneben umfasst der Streitgegenstand (vgl. E. 4.1) aber auch Positionen der Bedarfsberechnung, mit denen sich der Bezirksrat Ã¼berhaupt noch nicht (auch nicht im Rahmen seiner aufsichtsrechtlichen ErwÃ¤gungen) befasst hat, nÃ¤mlich die HÃ¶he des anrechenbaren Grundbedarfs 1, die BerÃ¼cksichtigung des Grundbedarfs 2 sowie der Umfang der anrechenbaren Wohnkosten. Es ist nicht Aufgabe des nach § 50 Abs. 2 VRG auf reine Rechtskontrolle beschrÃ¤nkten Verwaltungsgerichts, hierÃ¼ber anstelle der RekursbehÃ¶rde zu entscheiden; deren Beurteilung ist umso weniger vorzugreifen, als sich dabei â namentlich im Hinblick auf die besonderen UmstÃ¤nde des vorliegenden Falls â ausgesprochene Ermessensfragen stellen. In dieser Hinsicht ist demnach die Sache zur materiellen Behandlung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen. BezÃ¼glich dieser Positionen der Bedarfsberechnung hat der Bezirksrat im wieder aufzunehmenden Rekursverfahren auch die AusfÃ¼hrungen in der Rekursreplik vom 22. MÃ¤rz 2005 und der Rekursduplik vom 27. Mai 2005 zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Wie bereits erwÃ¤hnt (E. 4.1), hat sich die Beurteilung im wieder aufzunehmenden Rekursverfahren auf den Streitgegenstand zu beschrÃ¤nken, wie er sich einerseits aus dem Beschluss der SozialbehÃ¶rde X vom 10. November 2003 sowie anderseits aus dem dagegen erhobenen Rekurs vom 7. Januar 2004 (bzw. dem Antrag in der Rekursschrift) ergibt. Nicht zum Streitgegenstand gehÃ¶rt die erst im weiteren Verlauf des Rechtsmittelverfahrens thematisierte Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin heute noch ein Anspruch auf Bezug von Sozialhilfe ab April 2004 zusteht, obwohl sie seit damals keine Sozialhilfe mehr bezogen hat. Sollte diese Frage weiterhin streitig bleiben, so hÃ¤tte hierÃ¼ber auf Begehren der BeschwerdefÃ¼hrerin die SozialbehÃ¶rde X in einer neuen VerfÃ¼gung erstinstanzlich zu entscheiden; die Frage gehÃ¶rt jedenfalls nicht zum Streitgegenstand des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Der Bezirksrat X wird im zweiten Rechtsgang auch darÃ¼ber zu befinden haben, ob der heutigen BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung im Sinn von § 17 Abs. 2 VRG und/oder die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung im Sinn von § 16 Abs. 2 VRG zu gewÃ¤hren sei, wie dies der Rechtsvertreter im Rekurs vom 7. Januar 2004 beantragt hat. Wie anzumerken ist, geltend fÃ¼r diese beiden Fragen unterschiedliche Voraussetzungen und sind gegebenenfalls mit der Bejahung der EntschÃ¤digungspflicht unterschiedliche Rechtsfolgen (bei einer ParteientschÃ¤digung Belastung der Gegenpartei; bei einer EntschÃ¤digung an einen unentgeltlichen Rechtsbeistand Belastung der Staatskasse) verbunden. Falls aber die Voraussetzungen fÃ¼r beide EntschÃ¤digungen erfÃ¼llt wÃ¤ren, wÃ¤ren beide betragsmÃ¤ssig festzulegen, jedoch die ParteientschÃ¤digung an die dem Rechtsbeistand zuzusprechende EntschÃ¤digung anzurechnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde VB.2005.000366 der Stadt X im Sinn der ErwÃ¤gungen abzuweisen (vgl. vorstehend E. 3). Die Beschwerde VB.2005.000466 von A ist teilweise gutzuheissen, soweit darauf eingetreten wird (E. 2). Der Beschluss des Bezirksrats X vom 10. August 2005 ist aufzuheben. Die Sache ist zur materiellen Behandlung des Rekurses vom 7. Januar 2004 im Sinn der ErwÃ¤gungen (E. 4) an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten zur HÃ¤lfte der Stadt X aufzuerlegen und im Ãbrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren hat die private BeschwerdefÃ¼hrerin eine unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung nicht verlangt, weshalb ihr schon aus diesem Grund kein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen ist. Hingegen ist ihrem Antrag auf Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG zu entsprechen, da sie mit ihren Begehren Ã¼berwiegend obsiegt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdeverfahren VB.2005.00366 und VB.2005.00466 werden vereinigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde VB.2005.00366 der Stadt X wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen. Die Beschwerde VB.2005.00466 von A wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Der Beschluss des Bezirksrats X vom 10. August 2005 wird aufgehoben. Die Sache wird zur materiellen Behandlung des Rekurses vom 7. Januar 2004 im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Bezirksrat zurÃ¼ckgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'620.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zur HÃ¤lfte der Stadt X auferlegt und im Ãbrigen auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Stadt X wird verpflichtet, der privaten BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren binnen dreissig Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 800.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>