<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00336</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105895&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00336</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.01.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung des Quartierplans</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Inwieweit gehören Fusswege zur Erschliessung eines Quartierplangebiets?<br/><br/>Fusswege bilden einen Teil der Erschliessungseinrichtungen. Die Quartierplanbehörde hat sich bei deren Planung nicht auf das unerlässliche Minimum zu beschränken. Fusswege, die dem Komfort dienen, stellen aber Ausstattungen und Ausrüstungen und nicht eigentliche Erschliessungsanlagen dar (E. 2a).<br/>Der Quartierplanbehörde kommt ein erhebliches planerisches Ermessen zu. Ist der festgesetzte Plan haltbar, setzt die Baurekurskommission nicht ihr Ermessen an Stelle desjenigen der Gemeindeorgane (E. 2b).<br/>Der geplante Weg stützt sich auf § 128 PBG. Er bringt für einen Teil des Quartierplangebiets beachtliche Vorteile und ist deshalb planerisch vertretbar (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNÃTZUNG">AUSNÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTATTUNG">AUSSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSWEG">FUSSWEG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSERMESSEN">PLANUNGSERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 123 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 128 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 237 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 19 lit. I RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 7. Februar 2000 setzte der Gemeinderat Z den amtlichen Quartierplan â....â fest, welcher das in weiten Teilen noch unÃ¼berbaute Gebiet ausreichend erschliessen und mit FussgÃ¤ngerverbindungen durchdringen soll. Dabei wurden unter ande­rem die beiden GrundstÃ¼cke Ordn.-Nrn. 01 und 02 entlang ihrer Westgrenze mit einer Dienstbarkeit bela­s­tet, um zwischen den beiden horizontal zum Hang verlaufenden Stras­sen, R-strasse und S-strasse, eine vertikale Fusswegverbindung von 1.50 m Breite zu sichern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen erhob A als EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Ordn.-Nr. 01 Rekurs und verlangte, es sei auf den Fussweg zwischen S-strasse und R-strasse zu Lasten ihres Grund­stÃ¼cks und desjenigen von F (Ord.-Nr. 02) zu verzichten, eventuell sei der Weg entlang der Ostgrenze der Parzelle von C (Ordn.-Nr. 03) festzusetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission wies den Rekurs am 25. August 2000 vollumfÃ¤nglich ab. Sie erwog, nach den heutigen verkehrs- und siedlungsplanerischen GrundsÃ¤tzen gehÃ¶re zur ausreichenden Erschliessung eines Wohngebiets nicht nur ein Strassennetz, sondern ebenso attraktive Verbindungen fÃ¼r FussgÃ¤nger. Dass diese Verbindungen in der gegebe­nen Hanglage mit horizontal verlaufenden Strassen durch vertikale Fusswege gewÃ¤hrleistet wÃ¼rden, sei sachgerecht. Der vorgesehene Weg grenze an das FreihaltezonengrundstÃ¼ck Ordn.-Nr. 06, das mit dem bestehenden Weiher und dessen Ã¼ppiger Bestockung eine reiz­volle grÃ¼ne Oase bilde. Angesichts des bereits jenseits der Weiherparzelle bestehenden Fusswegs kÃ¶nne zwar nicht gesagt werden, ohne den strittigen Fussweg sei die R-­strasse fÃ¼r FussgÃ¤nger ungenÃ¼gend erschlossen. Indessen sei es auch nicht offensichtlich un­zweck­mÃ¤ssig, wenn die QuartierplanbehÃ¶rde die Freihaltezone durch Fusswege vom Bau­gebiet abgrenzen wolle. Ausserdem stelle der strittige Fussweg eine direkte und kurze Ver­bin­dung zum Dorfzentrum her. Es liege im Ermessen der QuartierplanbehÃ¶rde, das Gebiet mit mehr als nur knapp ausreichenden Fusswegverbindungen zu durchdringen. Ein Fuss­weg gemÃ¤ss dem rekurrentischen Eventualantrag wÃ¤re zwar ebenfalls vertretbar, lasse je­doch die angefochtene Festsetzung nicht als unhaltbar erscheinen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Rekursentscheid wandte sich A am 27. Sep­tember 2000 mit Be­schwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, auf den vorgesehenen Fussweg zwi­schen der S-strasse und der R-strasse zu Lasten der GrundstÃ¼cke A und F (heute C.3) sei zu verzichten; eventualiter sei der Weg entlang der Ostgrenze der Parzelle von C. (Ordn.-Nr. 03) festzusetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Gemeinderat Z beantragte am 31. Oktober 2000 die Abweisung der Be­schwerde. Der Quartierplanbeteiligte C.5 (GrundstÃ¼ck Ordn.-Nr. 07) Ã¤usserte sich zur Be­schwerde am 4. November 2000 und bat ohne einen bestimmten Antrag in der Sache um die Beschleunigung des Prozesses. C.3, EigentÃ¼mer der eben­falls fusswegbelasteten Par­zelle Ordn.-Nr. 02, schlossen sich mit Eingabe vom 1. De­zember 2000 der Beschwerde vollumfÃ¤nglich an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht Ã¼berprÃ¼ft den angefochtenen Entscheid lediglich auf Rechtsverletzungen hin. Eine ErmessensÃ¼berprÃ¼fung steht ihm - ausser bei Ermessens­missbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung - nicht zu (§ 50 Abs. 1 und 2 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997, VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 123 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ermÃ¶glicht der Quartierplan im erfassten Gebiet eine der pla­nungs‑ und baurechtli­chen Ordnung entsprechende Nutzung und enthÃ¤lt die dafÃ¼r nÃ¶­tigen Anordnungen. Nach § 128 Abs. 1 PBG mÃ¼ssen alle GrundstÃ¼cke innerhalb des Quar­tierplangebiets durch den Quartierplan erschlossen werden und an gegebenenfalls erforderlichen gemeinschaftlichen Ausstattungen und AusrÃ¼stungen teilhaben. FÃ¼r die Erschliessungsanlagen sind insbeson­dere die Anforderungen von Art. 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raum­planung (RPG) sowie jene von § 237 Abs. 1 PBG betreffend die Anforderungen an ei­ne rechtsgenÃ¼gende Zufahrt und die Normalien Ã¼ber die Anforderungen an ZugÃ¤nge vom 9. Dezember 1987 (Zugangsnormalien) zu beachten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der Planung und Festlegung von Fusswegen hat sich die QuartierplanbehÃ¶rde nicht zwingend auf das Minimum, welches fÃ¼r eine hinreichende Erschliessung absolut erforderlich ist, zu beschrÃ¤nken. Zwar ist das Gebot der haushÃ¤lterischen Nutzung von Grund und Boden gemÃ¤ss Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG (RB 1988 Nr. 61 = BEZ 1988 Nr. 30) zu beachten, jedoch kann dieses mit anderen Zielsetzungen und GrundsÃ¤tzen des Raumpla­nungsgesetzes in einen Konflikt geraten. So kÃ¶nnen etwa die BedÃ¼rfnisse der BevÃ¶lkerung (Art. 1 Abs. 1 am Ende RPG) und das Bestreben nach wohnlichen Siedlungen (Art. 1 Abs. 2 lit. b RPG) die Schaffung eines Wegnetzes (Art. 3 Abs. 3 lit. c RPG) rechtfertigen, welches mehr als nur die absolut notwendige Erschliessung sichert und damit insbesondere zur Verbesserung der Erreichbarkeit Ã¶ffentlicher Bauten und Anlagen (Art. 3 Abs. 4 lit. b RPG) beitrÃ¤gt. Bezeichnenderweise scheitert die erschliessungstechnische Baureife eines GrundstÃ¼cks auch kaum je an dessen mangelnder Erreichbarkeit Ã¼ber separate Fusswege, denn die Zugangsnormalien definieren abschliessend, welche GehmÃ¶glichkeiten die ver­schiedenen Zugangsarten fÃ¼r FussgÃ¤nger aufzuweisen haben (Bankette, Schutzstreifen, Trottoirs). Dennoch anerkennt die Praxis seit Jahren das BedÃ¼rfnis, im Quartierplan zu­sÃ¤tz­liche vom Fahrverkehr entflechtete Fusswege zur VerkÃ¼rzung der Verbindungen zu den Ã¶f­fentlichen Verkehrsmitteln und Versorgungseinrichtungen auszuscheiden (RB 1983 Nr. 86, 1980 Nr. 108, 1976 Nr. 102). Dogmatisch gesehen sind derartige Fusswege, die in erster Linie dem Komfort und nicht der Erschliessung dienen, jedoch eher als gemein­schaftliche Ausstattungen und AusrÃ¼stungen denn als eigentliche Erschliessungsanlagen zu betrachten (vgl. Peter MÃ¼ller/Peter Rosenstock/Peter Wipfli/Werner Zuppinger, Kommen­tar zum ZÃ¼r­cher Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975, WÃ¤denswil 1985, N. 2 zu § 128). Die Unterscheidung wirkt sich insbesondere beim Landabzug, welcher nur fÃ¼r eigentliche Erschliessungsanlagen erfolgt (§ 143 im Gegensatz zu § 126 Abs. 3 PBG), und beim spÃ¤te­ren Eigentum, welches nur bei Erschliessungsanlagen zwingend auf das Ge­meinwesen bzw. den WerktrÃ¤ger Ã¼bergeht (§ 171 im Gegensatz zu § 172 PBG), aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Bei der Planfestsetzung kommt der QuartierplanbehÃ¶rde ein erhebliches pro­spek­tiv-technisches Ermessen zu, das von der RekursbehÃ¶rde nur mit ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼ber­prÃ¼fen ist. Wenn sich der festgesetzte Plan mit vernÃ¼nftigen GrÃ¼nden halten lÃ¤sst, setzt die Rekurskommission ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Gemeinde­or­ga­ne, dies auch dann nicht, wenn andere Planvarianten mÃ¶glich und auch vertretbar wÃ¤ren (RB 1971 Nr. 53 = ZBl 73/1972, S. 148 = ZR 70 Nr. 41; RB 1973 Nr. 9 = ZBl 74/1973, S. 414 = ZR 72 Nr. 99; RB 1989 Nr. 63). Im Quartierplan mÃ¼ssen die Interessen der ein­zel­nen Grund­­eigentÃ¼mer abgewogen, mÃ¶glichst ausgeglichen und mit den Ã¶ffentlichen In­ter­essen in Einklang gebracht werden. Eine auf dieser Grundlage ge­fun­de­ne LÃ¶­sung soll im Re­kursverfahren nur dann wieder geÃ¤ndert werden, wenn sich bei Ab­wÃ¤gung aller Vor‑ und Nachteile der Schluss aufdrÃ¤ngt, dass die von den Rekurrie­ren­den verfoch­tene Variante jener gemÃ¤ss festgesetztem Quartierplan klar Ã¼berlegen ist. Die Baurekurskommission ent­scheidet im Rahmen der ÃberprÃ¼­fung von QuartierplÃ¤nen nur dann frei, wenn es um die Beurteilung reiner Rechts­fragen geht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Belastung ihres GrundstÃ¼cks mit ei­ner Fusswegservitut entbehre der gesetzlichen Grundlage, da die Verbindung fÃ¼r die Er­schliessung der R-strasse nicht notwendig sei. Dieser Einwand sticht nicht. Nach dem oben AusgefÃ¼hrten bildet § 128 PBG nicht nur Grundlage fÃ¼r erschliessungstechnisch not­wen­dige Anlagen, sondern ebenso fÃ¼r anderweitig erforderliche Ausstattungen und AusrÃ¼s­tungen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin vor, der angefochtene Weg liege nur etwa 70 m entfernt vom bestehenden Fussweg westlich des WeihergrundstÃ¼ckes und sei daher nicht geeignet, das Ã¶ffentliche Interesse an guten Fusswegverbindungen zu erfÃ¼llen. In der Tat liegen die beiden Fusswege zwischen R- und S-strasse relativ nahe beieinan­der, wÃ¤h­rend im Osten des Gebiets eine solche Verbindung fehlt. Indessen fÃ¼hrt der strit­tige Fuss­weg unmittelbar in die T-strasse, die direkt ins Dorfzentrum mit reformier­ter Kirche, Ge­meindehaus und LÃ¤den sowie in Richtung der Bahnstation Z/Y fÃ¼hrt. Insofern verkÃ¼rzt der strittige Fussweg fÃ¼r die Bewohner aus dem Ã¶stlichen Teil des Quartiers die Wegstrecke ins Dorfzentrum um rund 150 m gegenÃ¼ber der Wegstrecke Ã¼ber den Fussweg westlich des WeihergrundstÃ¼cks, indem sowohl der Gang nach Westen auf der R-strasse als auch der notwendige Gang nach Osten auf der S-strasse eingespart werden. FÃ¼r den gleichen Weg ins Dorfzentrum brÃ¤chte eine weiter im Osten verlaufende Wegverbindung keine wesentli­chen Vorteile, weil die Bewohner diesfalls die auf der R-strasse eingesparte Wegstrecke statt dessen auf der S-strasse Richtung Westen zu­rÃ¼ckzulegen hÃ¤tten. Einzig die Wegstre­cke zur Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten entlang der U-strasse, wo sich Feuerwehr und Werkhof befinden, und zu den Einrichtungen im Bereich der Bushaltestelle V wÃ¼rde durch eine sol­che Fusswegverbindung etwas verkÃ¼rzt. Hinzu kommt schliesslich, dass mit dem zusÃ¤tzli­chen Fussweg Ã¶stlich des Wei­hergrundstÃ¼cks der Naherholungsraum dieser kleinen Frei­haltezone fÃ¼r die FussgÃ¤nger vermehrt erlebbar gemacht und gegenÃ¼ber den Bauzonen ab­gegrenzt werden soll. Diese Zielsetzung des QuartierplanbehÃ¶rde verdient ebenfalls Be­ach­tung. Unter diesen UmstÃ¤n­den kann der Baurekurskommission jedenfalls keine Rechts­ver­letzung vorgeworfen wer­den, wenn sie die gewÃ¤hlte WegfÃ¼hrung als vertretbar erach­tete.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet schliesslich ein, die strittige Anordnung sei krass unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, da ihr Interesse an einer Freihaltung ihres GrundstÃ¼cks von einem Fuss­weg das Ã¶ffentliche Interesse an einer besseren Erschliessung Ã¼berwiege. Auch dieser Einwand Ã¼berzeugt nicht. Nach dem oben AusgefÃ¼hrten besteht ein durchaus beachtens­wertes Interesse an der Sicherung der strittigen Fusswegverbindung. DemgegenÃ¼ber er­scheint die Belastung der BeschwerdefÃ¼hrerin mit der Fusswegdienstbarkeit als nicht Ã¼ber­mÃ¤ssig. Die WegflÃ¤che bleibt in ihrem Eigentum und kann nach wie vor von ihr ge­nutzt werden; Ã¼bermÃ¤ssige LÃ¤rmimmissionen oder Verunreinigungen sind durch die Ã¶f­fentliche Nutzung kaum zu befÃ¼rchten. Die von der QuartierplanbehÃ¶rde vorgenommene und durch die Vorinstanz geschÃ¼tzte InteressenabwÃ¤gung erweist sich daher als rechtens.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist demgemÃ¤ss abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht: </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>