<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AK.2016.00040</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael R. Kloter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kloter Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rietstrasse 50, Postfach 326, 8702 Zollikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Ausgleichskasse Schweizerischer Baumeisterverband</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sumatrastrasse 15, Postfach 16, 8042 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___ AG war der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgleichskasse Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Baumeisterverband</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: Ausgleichskasse SBV) als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen und rechnete mit ihr die pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritätischen und FAK-Beiträge ab (vgl. etwa Urk. 11/1-18). Mit Urteil vom 21. November 2012 löste das Handelsgericht des Kantons Z.___ die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft auf und ordnete gemäss Art. 731b Abs. 1 Ziff. 3 des Obligationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (OR) ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs an (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. April 2013 meldete die Ausgleichskasse SBV im Konkursverfahren der Y.___ AG eine Forderung für geschuldete Sozialversicherungsbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge sowie Nebenkosten in der Höhe von Fr. 130‘530.25 an (Urk. 11/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Konkursverfahren der Y.___ AG lag der Kollokationsplan vom 31. Mai bis 20. Juni 2013 und das Inventar vom 31. Mai bis 10. Juni 2013 zur Einsicht auf (Urk. 3/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 7. März 2014 an das Konkursamt Z.___ (Urk. 11/24) redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte die Ausgleichskasse SBV ihre Konkursforderung auf Fr. 127‘337.45. Am 11. April 2014 wurde die Forderung abermals reduziert, und zwar auf Fr. 101‘114.90 (Urk. 11/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3/2) verpflichtete die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse SBV X.___, ehemals Delegierter des Verwaltungsrats der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursitin, zur Zahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 89‘979.45. Mit im Wesentlichen gleichlautenden Verfügungen, die ebenfalls am 19. Oktober 2015 ergingen, verpflichtete die Ausgleichskasse SBV auch die übrigen ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Verwaltungsratsmitglieder der Y.___ AG solidarisch zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung des genannten Schadenersatzbetrages (separate Verfahren; vgl. dazu jeweils Urk. 3/5 in den Prozessen Nrn. AK.2016.00037, AK.2016.00038 und AK.2016.00039).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von X.___ erhobene Einsprache vom 2. November 2015 (Urk. 3/3) wies die Ausgleichskasse SBV mit Entscheid vom 18. Juli 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ mit Eingabe vom 25. August 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit folgendem Rechtsbegehren:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 18. Juli 2016 und die Schadenersatzverfügung der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin vom 19. Oktober 2015 aufzuheben und es sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer von jeglicher Schadenersatzpflicht freizusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles unter Kosten- und Entschädigungspflicht zulasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1. September 2016 (Urk. 5) wurde der Ausgleichskasse SBV Frist zur Erstattung der Beschwerdeantwort sowie zur Einreichung der Akten angesetzt. Da die Ausgleichskasse SBV diesen Aufforderungen nicht nachkam, wurde sie am 19. Oktober 2016 mit einer Ordnungsbusse von Fr. 500.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestraft; es wurde ihr erneut Frist zur Einreichung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort und der Akten angesetzt (Urk. 8). Schliesslich beantragte die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse SBV in ihrer Beschwerdeantwort vom 16. November 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde, was X.___ zur Kenntnis gebracht wurde (vgl. Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherung), Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Erwerbsersatz für Dienstleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 lit. c). Gleiches gilt für die bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2008 nach kantonalem Recht erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen FAK-Beiträge (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">33 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Gesetzes über Kinderzulagen für Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmer in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung bzw. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">33 des ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2009 gültig gewesenen Kinderzulagengesetzes; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts 2P.251/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">96 vom 30. Juni 1997). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft dann zu, wenn die Beiträge im Sinne von Art. 16 Abs. 1 AHVG verwirkt sind (vgl. beispielsweise BGE 112 V 156, 98 V 26) oder wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). Im ersten Fall gilt der Schaden als eingetreten, sobald die Beiträge ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt sind (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 112 V 156 E. 2, 108 V 189 E. 2d, je mit Hinweisen). Im zweiten Fall gilt der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schadenersatzanspruch verjährt zwei Jahre, nachdem die zuständige Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse vom Schaden Kenntnis erhalten hat, jedenfalls fünf Jahre nach Eintritt des Schadens. Diese Fristen können unterbrochen werden. Der Arbeitgeber kann auf die Einrede der Verjährung verzichten (Art. 52 Abs. 3 AHVG; vgl. auch BGE 131 V 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 52 Abs. 3 AHVG ist in der Regel von dem Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Gegebenheiten nicht mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen können (BGE 131 V 425 E. 3.1, 129 V 193 E. 2.1, 128 V 15 E. 2a, 126 V 443 E. 3a, 452 E. 2a, 121 III 386 E. 3b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle eines Konkurses oder Nachlassvertrages mit Vermögensabtretung hat die Kasse nicht notwendigerweise erst Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 52 Abs. 3 AHVG, wenn sie in die Verteilungsliste und Schlussrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des Konkursamtes oder Liquidators Einsicht nehmen kann oder einen Verlustschein erhält; denn wer im Rahmen solcher Verfahren einen Verlust erleidet und auf Ersatz klagen will, hat praxisgemäss in der Regel bereits dann ausreichende Kenntnis des Schadens, wenn die Kollokation der Forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen eröffnet beziehungsweise der Kollokationsplan (und das Inventar) zur Einsicht aufgelegt wird. In diesem Zeitpunkt ist oder wäre der Gläubiger im Allgemeinen in der Lage, den Stand der Aktiven, die Kollokation seiner For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung und die voraussichtliche Dividende zu kennen (BGE 126 V 443 E. 3a, 119 V 89 E. 3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die streitgegenständliche Forderung verjährt ist beziehungsweise wann die zweijährige Verjährungsfrist von Art. 52 Abs. 3 AHVG ausgelöst wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat insoweit im angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 2) die Auffassung, dass der Kollokationsplan und das Inventar zum Zeitpunkt ihrer Auflage nicht genug umfassend gewesen seien, um mit Sicherheit einen entstehenden Schaden erkennen zu können. Die Konkurs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwaltung habe keine Angaben über eine mögliche Dividende machen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Die Schadenskenntnis habe sie erst durch die Kenntnisnahme der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungsliste und der Schlussabrechnung sowie nach Ausstellung des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursverlustscheines erlangt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Prozess äusserte sich die Beschwerdegegnerin nicht mehr zur Verjährungsfrage (vgl. Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen ausführen (Urk. 1 S. 6 f.), dass die Beschwerdegegnerin seit der Auflage des Kollokationsplanes am 31. Mai 2013 eine hinreichende Schadenskenntnis gehabt habe. Schlicht falsch sei die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass die Konkursverwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung keine Angaben über die Konkursdividende gemacht habe. Aus dem Kollokationsplan sei ersichtlich, dass das Konkursamt von einer Konkursdivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende von 4 % ausgegangen sei. Die von der Beschwerdegegnerin behauptete Schadenersatzforderung sei bereits verjährt gewesen, als die Schadenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung erlassen worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie oben in E. 1.2.3 dargelegt wurde, hat die Ausgleichskasse nach ständiger Praxis in der Regel bereits dann ausreichende Kenntnis des Schadens, wenn die Kollokation der Forderungen eröffnet beziehungsweise der Kollokations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plan (und das Inventar) zur Einsicht aufgelegt wird. In diesem Zeitpunkt ist oder wäre sie im Allgemeinen in der Lage, den Stand der Aktiven, die Kollo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation ihrer Forderung und die voraussichtliche Dividende zu kennen (BGE 126 V 443 E. 3a, 119 V 89 E. 3, je mit Hinweisen). Kommt dieser Grundsatz auch im vorliegenden Fall zur Anwendung, dann wäre die streitgegenständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Forderung ohne Weiteres als verjährt zu qualifizieren, da die Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersatzverfügung erst am 19. Oktober 2015 (Urk. 3/2) erlassen wurde, mithin nach Ablauf der zweijährigen Frist von Art. 52 Abs. 3 Satz 1 AHVG, welche am 20. Juni 2013 in Gang gesetzt wurde (Ende der Auflagefrist des Kolloka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsplanes; BGE 121 V 234).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der unsubstantiiert vorgetragene Einwand der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, wonach der Kollokationsplan und das Inventar zum Zeitpunkt ihrer Auflage nicht genug umfassend gewesen seien, um mit Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheit einen entstehenden Schaden erkennen zu können. Die Konkursver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung habe keine Angaben über eine mögliche Dividende machen können (Urk. 2 Ziff. II lit. E).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Konkurs der Y.___ AG wurden - wie erwähnt - das Inventar und der Kollokationsplan vom 31. Mai bis 10. beziehungsweise 20. Juni 2013 zur Einsicht aufgelegt (Urk. 3/10). Das Konkursamt Z.___ führte im Kollokations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plan vom 22. Mai 2013 aus (Urk. 3/11 S. 8), dass die Forderungen der ersten Klasse voraussichtlich zu 100 % und diejenigen der zweiten Klasse zu 4 % befriedigt werden, während die Kurrentgläubiger (dritte Klasse) voll zu Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kommen würden. Das Konkursamt fügte an, dass diese Schätzung unter allem Vorbehalt und ohne Gewähr erfolge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Kollokationsplan geht - entgegen den (unsubstantiierten) Behauptun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im angefochtenen Einspracheentscheid - unmissverständlich hervor, dass die Forderung der Beschwerdegegnerin, die gemäss Art. 219 Abs. 4 SchKG in die zweite Klasse fällt, weitgehend ungedeckt bleiben wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aussage des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursamtes ist weder vage noch missverständlich, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern klar. Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das Konkursamt rechnete für die zweite Klasse mit einer Konkursdividende von 4 % (Urk. 3/11 S. 8). Mithin hatte die Beschwerdegegnerin mit einem Verlust von 96 % ihrer Forderung zu rechnen. Der Umstand, dass die Konkursdividende für die zweite Klasse schliesslich doch noch 16,6 % betragen sollte (Urk. 2 S. 2 lit. E), ändert nichts daran, dass die Beschwerdegegnerin zu Verlust kam und dies bereits bei Auflage von Inventar und Kollokationsplan erkennbar war. Rechtsprechungsgemäss genügt die Kenntnis eines Teilschadens, um die Verjährungsfrist in Gang zu setzen (Urteil des Bundesgerichts 9C_407/2011 vom 26. Juli 2011 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass das Konkursamt die Angaben „unter allem Vorbehalt“ und „ohne Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währ“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist unerheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es handelt sich dabei um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sogenannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Floskeln,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die einzig darauf hinweisen sollen, dass es - wie in jedem Konkursverfahren - rein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> theoretisch möglich ist, dass sich unvorhersehbar noch irgendetwas än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern könnte (etwa plötzliches Auftauchen neuer Vermögenswerte, unerwartet geringer oder hoher Verwertungserlös, Verzichtserklärungen von Gläubigern oder dergleichen). Die genannten Standardfloskeln werden in Kollokations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plänen regelmässig abgedruckt und haben keinerlei weitergehende Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedenfalls nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Aussagen des Konkursamtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„nicht genug umfassend“ oder gar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Kollokationsplan liess sich im Gegenteil einzig und allein schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass die Beschwerdegegnerin praktisch vollständig zu Schaden kommen werde. Dies ist dann auch so eingetreten, wenn auch mit einer leicht höheren Konkursdividende (16,6 % statt wie zunächst angenommen 4 %). Angesichts der damals noch nicht definitiven Höhe der Konkursdividende hätte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin den Beschwerdeführer zum Ersatz des ganzen Schadens verpflichten und ihm im Gegenzug gleichzeitig eine allfällige Konkursdivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende abtreten müssen (Ueli Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Alters- und Hinterlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, N 90 zu Art. 52 AHVG unter Hinweis auf BGE 113 V 180 E. 3b). Damit wäre die Verjährungsfrist von Art. 52 Abs. 3 AHVG gewahrt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt ohne Weiteres, dass die streitgegenständliche Forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verjährt ist. Demzufolge ist in Gutheissung der Beschwerde der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 18. Juli 2016 (Urk. 2) aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Angesichts des Umfangs der Akten und der Bedeutung der Streitsache erscheint eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘200.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers sich nicht allein auf die streitentschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Frage des Eintritts der Verjährung beschränken durfte, sondern auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der anwaltlichen Sorgfaltspflicht gehalten war, sich auch zu den übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen strittigen Punkten zu äussern. Demzufolge ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 2‘200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 18. Juli 2016 aufgehoben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 2‘200.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael R. Kloter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Ausgleichskasse Schweizerischer Baumeisterverband</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Da der Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt, kann gegen diesen Entscheid innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff., insbesondere Art. 85, in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p></p></div> </div></body></html>