<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, Artikel 115 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Bundesversammlung, Artikel 156 des Geschäftsreglementes vom 13. September 1985 des Grossen Rates des Kantons Genf (Loi portant règlement du Grand Conseil de la République et canton de Genève) und Artikel 118 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 sowie in Anbetracht dessen,</p><p>- dass sich Umweltfaktoren zunehmend auf unsere Gesundheit auswirken und die Zahl der sogenannten neu auftretenden Krankheiten steigt;</p><p>- dass wir nach Jahren der Sorglosigkeit unseren Lebensstil und unser Konsumverhalten ändern müssen;</p><p>- dass Aluminiumsalze seit vielen Jahren wegen ihrer potenziell krebserregenden Wirkung umstritten sind;</p><p>- dass eine neue Genfer Studie Anhaltspunkte dafür liefert, dass Aluminiumsalze in Antitranspiranten das Brustkrebsrisiko erhöhen; </p><p>- dass es angezeigt ist, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung ein Verbot in Betracht zu ziehen; </p><p>- dass die Bevölkerung allmählich erkennt, welchen Gefahren sie sich aussetzt, und zu weniger toxischen Produkten greift; </p><p>- dass die Kosmetikriesen über andere Produkte nachdenken sollten, die ebenso wirksam, aber weniger gefährlich für unsere Gesundheit sind,</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung dazu auf, angesichts der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse, ein Verbot von Aluminiumsalzen und von deren Derivaten in Kosmetikprodukten in Betracht zu ziehen.</p>