<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Impulsprogramm zur Weiterbildung von Wiedereinsteigerinnen zu lancieren.</p><p>Das Impulsprogramm weist zwei Schwerpunkte auf: </p><p>1. die Standortbestimmung und Anerkennung von Kompetenzen; </p><p>2. die modularen Weiterbildungsangebote für den beruflichen Anschluss.</p><p>Für die Planung und Umsetzung des Impulsprogrammes soll die Zusammenarbeit mit Weiterbildungsanbietern, Sozialpartnern und der Wirtschaft gesucht werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Absichten der Motion entsprechen weitgehend denjenigen, die der Bundesrat bereits in seiner Botschaft zum neuen Berufsbildungsgesetz geäussert hat. Deshalb begrüsst der Bundesrat den Vorstoss grundsätzlich. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie wird die angemessenen Schritte zum Erreichen der geforderten Ziele unternehmen, sobald das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft tritt und somit die erforderlichen Rechtsgrundlagen vorliegen werden.</p><p>Die Begründung zur Motion enthält nun allerdings bereits viele Massnahmen, die in einem Impulsprogramm umgesetzt werden könnten, z. B. standardisierte Verfahren zur Erfassung und Anerkennung von Kompetenzen; modulare und standardisierte Angebote, insbesondere in den traditionellen Frauenberufen; Einbezug von E-Learning; anerkannte (Zwischen-)Abschlüsse. Auf diese Massnahmen will sich der Bundesrat heute nicht festlegen lassen. Deshalb zieht er die Umwandlung in ein Postulat der Überweisung als Motion vor.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.