<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_73/2008 /zga </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juli 2008 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration des Kantons Luzern, Fruttstrasse 15, 6002 Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern vom 18. Juni 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">X.________, geboren 1985, Staatsangehörige von Ecuador, reiste im April 2005 in die Schweiz ein und verfügte in der Folge in den Kantonen Obwalden und Luzern über Aufenthaltsbewilligungen zu Ausbildungs- und Studienzwecken. Mit Verfügung vom 8. April 2008 verweigerte das Amt für Migration des Kantons Luzern eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Aufnahme eines Architekturstudiums an der ETH Zürich. Am 18. Juni 2008 wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde ab. Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 12./14. Juli 2008 beschwert sich X.________ über den Beschwerdeentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements. Sie stellt den Antrag, es sei ihr wenigstens noch eine Aufenthaltsbewilligung bis zum 1. September 2008 zu gewähren, damit sie die vom 18. bis 26. August 2008 stattfindenden Aufnahmeprüfungen für die ETH Zürich absolvieren könne. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin kann weder aus dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG [SR 142.20 bzw. AS 2007 5437]) noch aus einer Rechtsnorm eines anderen Erlasses des Landes- oder Völkerrechts einen Anspruch auf die Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ableiten, wie schon die kantonale Vorinstanz zutreffend dargelegt hat. Damit kann die Bewilligungsverweigerung nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>). Als bundesrechtliches Rechtsmittel kommt in der Tat höchstens die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> in Betracht. Mit diesem Rechtsmittel kann indessen bloss die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin nennt kein verfassungsmässiges Recht, das verletzt worden sei. Ohnehin wäre sie wegen Fehlens eines Bewilligungsanspruchs nicht legitimiert, die Verweigerung der Aufenthaltsbewillligung in materieller Hinsicht mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde anzufechten (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=28.06.2008&amp;to_date=17.07.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>) ist im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin sowie dem Amt für Migration und dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juli 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hungerbühler Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>