<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00027</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106051&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00027</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.04.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 19.09.2001 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Datenschutz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Behörden sind im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Eltern nicht bloss berechtigt, sondern gehalten, diese vor der Zuweisung eines Kindes in eine Privatschule auf deren ihnen bekannte Verbindung mit einer Vereinigung mit bestimmten weltanschaulichen und politischen Haltungen hinzuweisen. Zur Eintretensfrage (E. 1). Die Bekanntgabe von ideellen Verbindungen einer Privatschule zu einer Vereinigung mit bestimmten weltanschaulichen und politischen Ansichten durch eine Behörde zwecks Information interessierter Eltern verstösst nicht gegen die Datenschutzbestimmungen und verletzt die Wirtschaftsfreiheit des Schulbetreibenden nicht, weshalb der zutreffende Rekursentscheid zu bestätigen ist (E. 2). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEKANNTGABE">BEKANNTGABE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DATENSCHUTZ">DATENSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEHEIMSPHÃRE">GEHEIMSPHÃRE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBINDUNG">VERBINDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTSFREIHEIT">WIRTSCHAFTSFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 2 DatenschutzG</span><br/><span class="ungerade">§ 5 DatenschutzG</span><br/><span class="gerade">§ 8 DatenschutzG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der in ZÃ¼rich domizilierte gemeinnÃ¼tzige Verein A (hinfort abgekÃ¼rzt Verein) bezweckt laut seinen Statuten vom Juni 1996 die FÃ¼hrung der SonderpÃ¤dagogischen Ta­gesschule X.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem Korrespondenz Ã¼ber fast ein Jahr hinweg keine AnnÃ¤herung der Stand­punk­te gezeitigt hatte, wies die Vorsteherin des stÃ¤dtischen Schul- und Sport­departements mit VerfÃ¼gung vom 7. September 1999 das Begehren des Vereins ab, der kommunale Schul­psychologische Dienst (SPD) habe bei AbklÃ¤rung der Sonderschu­lungsbedÃ¼rftigkeit von Kindern gegenÃ¼ber deren Eltern den Hinweis auf die Verbindung der SonderpÃ¤dagogi­schen Tagesschule X zum Verein zur FÃ¶rderung der Psy­chologischen Menschen­kenntnis (VPM) zu unterlassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unterm 8. Oktober 1999 liess der Verein Einsprache erheben und beantragen, in Auf­hebung dieser VerfÃ¼gung sei dem SPD zu untersagen, ihn bei AbklÃ¤rung der Sonder­schu­lungs­bedÃ¼rftigkeit von Kindern gegenÃ¼ber deren Eltern in irgend einen Zusammen­hang mit dem VPM zu bringen. Mit Beschluss vom 10. Mai 2000, dem Verein zugestellt am 18. des nÃ¤mlichen Monats, wies der Stadtrat von ZÃ¼rich das Rechts­mittel ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen liess der Verein am 16. Juni 2000 mit gleich bleibendem Ansinnen re­kurrieren. Mit Beschluss vom 23. November 2000, dem Verein fÃ¼nf Tage spÃ¤­ter ausgehÃ¤n­digt, wies auch der Bezirksrat ZÃ¼rich das Rechtsmittel ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 17. Januar 2001 liess der Verein mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht gelangen mit dem Antrag, es seien die BeschlÃ¼sse von Stadt- und Bezirksrat aufzuheben und sein Rechtsbegehren gutzuheissen, eventuell die Angelegenheit zur AbklÃ¤rung des Sach­verhalts an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. In verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht verlangte er einen zwei­ten Schriftenwechsel.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unterm 9. Februar 2001 verzichtete der Bezirksrat auf Vernehmlassung. Mit binnen erstreckter Frist erstatteter Beschwerdeantwort vom 21. MÃ¤rz 2001 schloss der Stadtrat auf Abweisung des Rechtsmittels "unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Be­schwerdefÃ¼hrers".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 21./23. Februar 2001 hatte der Verein ein am 22. Januar 2001 versandtes Urteil des Aargauer Verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2000 nachgereicht, welches "unseres Erachtens ErwÃ¤gungen enthÃ¤lt, die auch fÃ¼r unseren Fall zutreffen".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Indem es vorliegend an einem Streitwert gebricht, befindet das Verwaltungs­gericht Ã¼ber die Sache kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG, LS 175.2) in Kammerbesetzung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Rechtsmittelschrift vom 17. Januar 2001 wahrt die Beschwerdefrist von 30 Tagen (§ 53 VRG), welche nach der am 28. November 2000 erfolgten Zustellung des vor­instanzlichen Entscheids in Gang gekommen und durch die Gerichtsferien vom 20. De­zem­ber 2000 bis 8. Januar 2001 gehemmt worden ist (§ 70 in Verbindung mit § 11 VRG und § 71 VRG in Verbindung mit § 140 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Ju­ni 1976, LS 211.1). Da auch die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen ohne weiteres als er­fÃ¼llt erscheinen, ist die Sache an die Hand zu nehmen. Das gilt freilich insofern nicht, als der BeschwerdefÃ¼hrer Verletzung seiner PersÃ¶nlichkeit im Sinn von Art. 28 und 28a ff. des Zivilgesetzbuchs (SR 210) sowie widerrechtliches Verhalten des SPD im Sinn des Bun­des­gesetzes vom 19. Dezember 1986 gegen den unlauteren Wettbewerb (SR 241) geltend macht, was beides in die ZustÃ¤ndigkeit der Zivilgerichte fÃ¤llt (§§ 1-3 VRG). Sollte zudem die Beschwerde mit der â bestrittenen (Beschwerdeantwort S. 3 f.) â Behaup­tung, der SPD drÃ¤nge mitunter Eltern gegen deren Willen, ein Kind nicht in die Son­derpÃ¤d­agogische Ta­gesschule X zu schicken, auf einen entsprechenden Unterlassungsbefehl abzielen, erwiese sich das als im Instanzenzug un­statthaftes neues Begehren (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Es steht im Ermessen des Verwaltungsgerichts, einen zweiten Schriftenwechsel durchzufÃ¼hren (§ 58 Satz 2 VRG). Ein solcher kann sich empfehlen, wenn er eine weitere KlÃ¤rung des Sachverhalts verheisst und dadurch eine anderweitige eigene Untersuchung durch das Gericht oder eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz zu vermeiden hilft; er ist im­merhin zur Wahrung des GehÃ¶rsanspruchs notwendig, falls das Verwaltungsgericht zum Nachteil des BeschwerdefÃ¼hrers auf erstmals in der Beschwerdeantwort Behauptetes ab­stellen, von sich aus neu eingetretene oder bisher unbeachtete Tatsachen berÃ¼cksichtigen oder gestÃ¼tzt auf wesentlich verschiedene Fakten andere RechtsgrÃ¼nde als die Vorinstanz heranziehen will (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 9 f.). Im Licht dieser Prinzipien fehlt jeder Anlass, eine Replik einzuholen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt eine Eingabe vom 17. Juni 1999 an die Vorstehe­rin des StadtzÃ¼rcher Schul- und Sportdepartements sowie â mit falschem Da­tum â seine Einsprache- und die Rekursschrift zum integrierenden Bestandteil des Rechts­mittels. Das kann angesichts der je eigenen BegrÃ¼ndun­gen aller hier (mit)angefochtenen Anordnungen nicht gehÃ¶rt werden (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 54 N. 7). Ebenso wenig genÃ¼gt die generelle Bestreitung sÃ¤mtlicher dortiger Darlegungen sowie derjenigen des SPD (VGr, 16. Dezem­ber 1999, VK.1999.00002, E. 3b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die Beschwerdeantwort hÃ¤lt richtig fest, der BeschwerdefÃ¼hrer wiederhole vor Verwaltungsgericht im Wesentlichen bloss seine frÃ¼heren Rechtsschriften statt darzutun, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem Beschwerdegrund im Sinn der §§ 50 f. VRG ­leide (S. 2; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 7). Das Gericht kÃ¶nnte sich deshalb da­mit begnÃ¼gen, gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG allein auf die zu­treffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz wie auch jene im beschwerdegegnerischen Be­schluss vom 10. Mai 2000 und in der VerfÃ¼gung der StadtzÃ¼rcher Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements vom 7. September 1999 zu ver- und derart das Rechtsmittel im Ãb­rigen abzuweisen. Dennoch seien nachfolgend einige Punkte â zum Teil rekapitu­lie­rend â aufgegriffen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Unter dem Titel "Formelles" beharrt die Beschwerde zu Unrecht darauf, der Be­schwerdegegner habe sich mit der EinsprachebegrÃ¼ndung nur ungenÃ¼gend auseinanderge­setzt (S. 1). Obendrein kommt es hierauf nicht an, sondern auf den zu schÃ¼tzenden vorin­stanzlichen Entscheid.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sodann findet die Beschwerde ebenso irrig, Stadt- und Bezirksrat hÃ¤tten die Amts­pflicht zur Sachverhaltsermittlung nicht wahrgenommen (S. 1 und 3). Denn was im Sinn von § 51 VRG als erheblich erscheint, steht fest: Der BeschwerdefÃ¼hrer ging aus einem Verein hervor, der sich in enger Zusammenarbeit mit dem VPM sowie als dessen Mitglied betÃ¤tigte und dem bis 1996 hinwiederum nur Mitglieder des VPM angehÃ¶ren durften (Re­kurs S. 4); die SonderpÃ¤dagogische Tagesschule X bezeichnete sich in einem eige­nen Pros­pekt â anders als in einem aktuellen â als GrÃ¼ndung des VPM, ohne dass in dieser Rich­tung weisende Auf­lagen des kantonalen Erziehungsrats je Wirksamkeit erlangt hÃ¤tten (vgl. VGr, 19. Juni 1997, VB.97.00018) und worÃ¼ber auch nicht hinweghilft, wenn der VPM laut Statuten vom 21. Juli 1996 kein Betreiben von Privatschulen bezweckt (Be­schwerde S. 5 â auch zum Folgenden â); einige, obwohl nicht alle LehrkrÃ¤fte der Schule sind VPM-Mitglieder (Einsprache S. 7), die Leiterin und einzige SonderpÃ¤dagogin gar ein promi­nen­tes. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Endlich bleibt unbegreiflich, was die Beschwerde als "Rechtsverweigerung im Sinne von Art. 8ff BV [Bundesverfassung vom 18. April 1999, SR 101] und Art. 6.1 EMRK [EuropÃ¤ische Menschenrechtskonvention, SR 0.101]" rÃ¼gen will (S. 1 f.). Soweit sie sich immerhin auf das Gleichheitsgebot von Art. 8 Abs. 1 BV beruft (S. 3 und 11), wel­ches auch fÃ¼r juristische Personen wie den BeschwerdefÃ¼hrer gilt (Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2001, N. 294), tut sie weder dar noch lÃ¤sst sich sonst erkennen, dass der SPD in Ã¤hnlichen FÃ¤llen anders vorgehe. Und was Art. 6 Abs. 1 EMRK anlangt, ist das Verwaltungsgericht ohnehin die erste, vorliegend tÃ¤­tige Gerichtsinstanz.</span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Als "Materielles" spannt die Beschwerde vor, der Beschwerdegegner hÃ¤tte so­wohl nach dem Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 Ã¼ber den Datenschutz (DSG, SR 235.1) als auch kraft (ZÃ¼rcher) Datenschutzgesetz vom 6. Juni 1993 (DatenschutzG, LS 236.1) seine Informationen Ã¼ber die SonderpÃ¤dagogische Tagesschule X und die Zu­sam­men­set­zung von deren LehrkÃ¶rper mit dem BeschwerdefÃ¼hrer abgleichen mÃ¼ssen (S. 3 und 9). Ein solches Gebot lÃ¤sst sich indessen den kantonalen Normen nicht entnehmen, und das eidgenÃ¶ssische Recht findet hier gemÃ¤ss Art. 2 Abs. 1 DSG vorab keine Anwen­dung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die Beschwerde leugnet, dass der BeschwerdefÃ¼hrer eine massgebliche Verbin­dung zum VPM nicht bestreite (S. 4). Das nÃ¼tzt aber nichts, denn die oben b Abs. 2 festge­haltenen Fakten rechtfertigen es, die SonderpÃ¤dagogische Tagesschule X in Zu­sam­men­hang mit dem VPM zu bringen und etwa als VPM-nahe zu bezeichnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Als aktenwidrig apostrophiert die Beschwerde, dass der BeschwerdefÃ¼hrer diese NÃ¤he zum VPM selbst offenbare (S. 4-6, auch zum Folgenden) bzw. im Sinn der §§ 5 lit. c und § 8 Abs. 1 lit. c DatenschutzG allgemein zugÃ¤nglich gemacht habe (vgl. zum Begriff des allgemeinen ZugÃ¤nglichmachens Markus HÃ¼nig in: Basler Kommentar zum Schwei­zeri­schen Datenschutzgesetz, 1995, Art. 12 N. 17; Jean-Philippe Walter, a.a.O., Art. 19 N. 25). Wie vorn b Abs. 2 bereits angetÃ¶nt, hat die Auflage, in der Ãffentlichkeitsarbeit auf die ideo­logische Herkunft (VPM) unmissverstÃ¤ndlich hinzuweisen, nie Rechtswirksamkeit ent­faltet. Der BeschwerdefÃ¼hrer kann deshalb nicht geltend machen, im frÃ¼heren Prospekt ge­zwungenermassen den VPM als GrÃ¼nder seiner Schule erwÃ¤hnt zu haben. Ob jener Pro­spekt heute noch greifbar sei, spielt fÃ¼r das ZugÃ¤nglich-gemacht-Haben keine Rolle. Und die spÃ¤teren formellen VerÃ¤nderungen beim BeschwerdefÃ¼hrer hatten nicht zur Folge, dass nunmehr der Schule materiell eine VPM-NÃ¤he fehlte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Ãbrigen stellt, was die Beschwerde unter dem Stichwort der Einwilligung ab­handelt (S. 4), lediglich ein alternatives Erfordernis â neben den nachfolgend e und f zu erÃ¶rternden â fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit der Datenbearbeitung bzw. -bekanntgabe im Sinn von § 2 lit. f und g DatenschutzG dar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die Beschwerde moniert fÃ¼r die hier kontroverse Datenbearbeitung bzw. -be­kanntgabe das Fehlen einer klaren gesetzlichen Grundlage im Sinn von § 5 lit. a bzw. § 8 Abs. 1 Ingress DatenschutzG (S. 6-9, auch zum Folgenden; vgl. zudem § 5 lit. b Daten­schutzG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Entgegen der Beschwerde und auch abweichend von Art. 17 Abs. 2 Ingress sowie lit. a in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 Ingress DSG fordert das ZÃ¼rcher Datenschutzgesetz gerade kein Gesetz im formellen Sinn (vgl. Prot. KR 1991-1995 V 5294 ff., 5310 und 6213 ff.). Abgesehen davon nennt der vorinstanzliche Entscheid richtig die einschlÃ¤gi­gen Bestimmungen des kantonalen Volksschulgesetzes und des eidgenÃ¶ssischen Zivilge­setz­buchs Ã¼ber das Zusammenwirken von BehÃ¶rden und Eltern fÃ¼r die geeignete Schulung der Kinder (E. III 2b S. 5 f.). Ohne ausdrÃ¼cklich gesagt werden zu mÃ¼ssen, zÃ¤hlt dazu unter an­derem zwanglos die Information der Eltern Ã¼ber erhebliche Eigenschaften in Betracht fal­lender Bildungsinstitute, bei Privatschulen also etwa auch Ã¼ber weltanschauliche und po­li­tische Implikationen. Solche sind hier wegen der bereits bejahten NÃ¤he zum VPM zwei­fels­­ohne gegeben, dessen Mitgliedern das Bundesgericht doch eine bestimmte weltan­schau­­liche und politische Haltung bescheinigt (BGE 122 I 360 E. 5c). Umsonst bemÃ¼ht die Beschwerde den vorstehend b Abs. 2 zitierten Entscheid des Verwal­tungsgerichts, welcher die gleichfalls schon erwÃ¤hnte Auflage, in der Ãffentlichkeitsarbeit auf die ideologische Herkunft (VPM) hinzuweisen, als ungerechtfertigt beurteilte; denn dort drehte es sich um ein dem BeschwerdefÃ¼hrer selbst abverlangtes, weiter gehendes Ver­halten, jetzt aber um ein eingeschrÃ¤nkteres, vom SPD gewÃ¤hltes. Aus diesem Grund interessiert ebenso wenig das Urteil des Aargauer Verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2000.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ein in der Beschwerde beantragtes Obergutachten des Kantonalen Datenschutzbe­auftragten Ã¼ber die vorliegenden Stellungnahmen des StadtzÃ¼cher Datenschutzbeauftragten zum gegenwÃ¤rtigen Fall benÃ¶tigt das Verwaltungsgericht nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>f) Die Beschwerde stellt sich auf den Standpunkt, der Hinweis auf die angebliche VPM-NÃ¤he der beschwerdefÃ¼hrerischen Schule sei nicht im Sinn von § 5 lit. b Daten­schutzG unentbehrlich zur ErfÃ¼llung der soeben geschilderten gesetzlichen Aufgabe <br/> (S. 9-12, auch zum Folgenden; vgl. ferner § 8 Abs. 1 Ingress sowie lit. a DatenschutzG sowie zum Begriff der Unentbehrlichkeit Walter, Art. 17 N. 20 und Art. 19 N. 20).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AnsÃ¤tze des VPM namentlich unter erzieherischen sowie damit verbundenen Aspekten sind notorisch sehr kontrovers und brauchen von niemandem akzeptiert zu wer­den. Wenn sie sich â auch das hat der angefochtene Entscheid zutreffend dargelegt (E. III 2b S. 7) â in einer der NeutralitÃ¤t nicht verpflichteten Privatschule wie jener des Beschwer­defÃ¼hrers auswirken kÃ¶nnen, mÃ¼ssen die BehÃ¶rden vor der Zuweisung eines Kindes im Rah­men der Zusammenarbeit die Eltern hierÃ¼ber selbstredend aufklÃ¤ren, ansonsten sich diese zu Recht Ã¼ber ein gewichtiges Informationsdefizit beklagen. Das Verheimlichungs­streben des BeschwerdefÃ¼hrers verdient keinen Schutz.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was sich im Weiteren noch alles Ã¼ber die Schule des BeschwerdefÃ¼hrers sagen lies­se, bildet keinen Verfahrensgegenstand. Deshalb interessieren auch die dafÃ¼r angebotenen Beweise nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>g) Die Beschwerde betrachtet zuletzt noch die Handels- und Gewerbefreiheit als ver­letzt und spricht auch von Diskriminierung des BeschwerdefÃ¼hrers (S. 13), bleibt dafÃ¼r allerdings jede BegrÃ¼ndung schuldig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach allem hier Erwogenen kann von einem Verstoss gegen das heute durch Art. 27 ­BV Wirtschaftsfreiheit geheissene Grundrecht in Verbindung mit den EinschrÃ¤n­kungs­prin­zipien von Art. 36 BV keine Rede gehen (vgl. HÃ¤felin/Haller, N. 302 ff. und 614 ff.; ferner BGE 122 I 360 E. 5b/dd). Auch das Diskriminierungsverbot gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 2 BV er­scheint nicht als Ã¼bertreten (vgl. HÃ¤felin/Haller, N. 774 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde gilt es daher im Ãbrigen abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. â¦</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>