<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00113</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106297&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00113</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.08.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfeleistungen (Berechnungsfaktoren) und Überbrückungskredit:<br/><br/>Anrechenbare Versicherungsleistungen: Diese ursprünglich streitigen Leistungen sind zwischenzeitlich an die Beschwerdeführenden ausbezahlt worden. Nichteintreten mangels Legitimation in diesem Punkt (E. 2).<br/>Autokosten: Die Verpflichtung zum Umtausch des Autos in ein billigeres Fahrzeug zwecks Reduktion der Kosten wurde bereits im erstinstanzlichen Verfahren erörtert und bildet kein neues Element im Rekursentscheid. Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs; Abweisung (E. 3).<br/>Wohnkosten: Die Verpflichtung zu deren Reduktion innerhalb von 6 Monaten ist in der konkreten Situation nicht zu beanstanden. Abweisung (E. 4).<br/>Überbrückungskredit: Keine Zusicherung durch eine hiezu kompetente Person. Die Voraussetzung für die Zusprechung eines Kredits waren im Übrigen nicht gegeben. Abweisung (E. 6).<br/>Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und für die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands nicht erfüllt (E. 7)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DARLEHEN">DARLEHEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERBRÃCKUNGSHILFE">ÃBERBRÃCKUNGSHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSKOSTEN">WOHNUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A 1 und A 2 mit ihrer Tochter A 3, geb. im September 1982, ersuchten die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X um GewÃ¤hrung wirtschaftlicher Hilfe. Mit Beschluss vom 22. August 2000 beschloss die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, der Familie A fÃ¼r den Monat August 2000 wirtschaft­liche Hilfe zu gewÃ¤hren. Da die Tochter A 3 ab Mitte August 2000 eine Lehrstelle angetreten hatte und volljÃ¤hrig war, musste ab September 2000 das Budget neu berechnet werden. Mit Beschluss vom <i>10. Oktober 2000</i> gewÃ¤hrte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X den Gesuchstellenden weiterhin wirtschaftliche Hilfe, und zwar den Eheleuten A monatlich Fr. 3'997.- und der Tochter A 3 monatlich Fr. 1'732.- (total Fr. 5'729.-). Ausserdem Ã¼bernahm die Gemein­de­kasse die KrankenkassenprÃ¤mien, Selbstbehalte und Franchise der Krankenkasse nach Auf­wand. Gleichzeitig erliess die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X eine Vielzahl von Auflagen und Weisungen. Eine ÃberprÃ¼fung der VerhÃ¤ltnisse wurde fÃ¼r Ende November 2000 in Aussicht gestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>AnlÃ¤sslich eines GesprÃ¤chs vom 25. August 2000 ersuchte A 1 die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde um einen ÃberbrÃ¼ckungskredit von Fr. 10'000.-. Mit Beschluss ebenfalls vom 10. Oktober 2000 verweigerte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde den beantragten Kredit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen beide BeschlÃ¼sse der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X (betreffend GewÃ¤hrung wirtschaftlicher Hilfe und NichtgewÃ¤hrung eines Darlehens) erhoben A 1, A 2 und A 3 beim Bezirks­­rat Y Rekurs. Mit zwei BeschlÃ¼ssen je vom 28. Februar 2001 wies der Bezirksrat die Rekurse sowie die Gesuche um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen beide BeschlÃ¼sse des Bezirksrates Y vom 28. Februar 2001 erhoben die unterlegenen Rekurrenten am 6. April 2000 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie stellten bezÃ¼glich der GewÃ¤hrung wirtschaftlicher Hilfe ab September 2000 die folgenden AntrÃ¤ge:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>â1. In Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrates Y vom 28. Februar 2001 (SO.2000.00029/4.02.01, Beilage 1) sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, in Aufhebung ihres Beschlusses vom 10. Oktober 2000, insbesondere der Ziff. 8 und 13, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen,</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. den BeschwerdefÃ¼hrern sei die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung durch den Unterzeichneten zu bewilligen,<br/> <br/> unter EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.â</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>BezÃ¼glich des verweigerten ÃberbrÃ¼ckungskredites stellten die BeschwerdefÃ¼hrenden folgende AntrÃ¤ge:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>â1. In Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrates Y vom 28. Februar 2001 (SO.2000.00030./4.02.01, Beilage 1) sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, in Aufhebung ihres Beschlusses vom 10. Oktober 2000 den BeschwerdefÃ¼hrern einen rÃ¼ckzahlbaren zinslosen ÃberbrÃ¼ckungskredit in der HÃ¶he von Fr. 10'000.- zu gewÃ¤hren,</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. den BeschwerdefÃ¼hrern sei die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung durch den Unterzeichneten zu bewilligen,</span></p> <p class="Einzug1"><span><br/> unter EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.â</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In beiden FÃ¤llen liess der Bezirksrat als Vorinstanz Abweisung der Beschwerden beantragen und verzichtete im Ãbrigen auf eine Stellungnahme. Die Gemeinde X als Beschwerdegegnerin beantragte je mit Eingabe vom 7. Mai 2001 die Abweisung beider Beschwerden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 1. a) Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Da die BeschwerdefÃ¼hrenden teilweise Rechtsbegehren erheben, denen kein klarer Streitwert zuzumessen ist, ist die Kammer und nicht der Einzelrichter entscheidberufen (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> b) Bei der ÃberprÃ¼fung des angefochtenen Entscheids hat sich das Verwaltungs­­gericht auf eine reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken (§ 50 Abs. 1 VRG). Die Angemessenheit eines Entscheids Ã¼berprÃ¼ft es nur darauf hin, ob ein Ermessensmissbrauch oder eine ErmessensÃ¼berschreitung vorliegt (§ 50 Abs. 2 lit. c VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 2. Nach seinen eigenen Angaben leidet der BeschwerdefÃ¼hrer, von Beruf <br/> Boden­leger, seit FrÃ¼hsommer 2000 an einer HÃ¼ftarthrose, welche versicherungsrechtlich als Berufskrankheit gelte. Er ist im Rahmen einer Kollektiv-Taggeldversicherung bei der F-Versicherung gegen Berufskrankheiten mit Fr. 100.- pro Tag versichert. Nach Angaben der Vorinstanz ist der BeschwerdefÃ¼hrer bereits im Rahmen der sozialhilferechtlichen AbklÃ¤rungen mehrmals aufgefordert worden, seinen Taggeldanspruch bei der F-Versicherung geltend zu machen. Sowohl die Beschwerdegegnerin als auch die Vorinstanz rechneten dem BeschwerdefÃ¼hrer ab Oktober 2000 monatliche BetrÃ¤ge von Fr. 1'500.- in Form von Taggeldern seitens der F-Versicherung als (hypothetisches) Einkommen an. Die Beschwer­defÃ¼hrenden machen dagegen geltend, die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin hÃ¤tten ihr Ermessen Ã¼berschritten, indem sie dem BeschwerdefÃ¼hrer vorgeworfen hÃ¤tten, er sei untÃ¤tig geblieben und habe es wÃ¤hrend Monaten unterlassen, seine AnsprÃ¼che der F-Ver­sicherung gegenÃ¼ber geltend zu machen, was nicht zutreffe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Die BeschwerdefÃ¼hrenden gestehen selber zu, dass ihr Antrag um Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 6 (Aufforderung, den Taggeldanspruch bei der F-Versicherung sofort und rÃ¼ckwirkend geltend zu machen) im Verlauf des Rekursverfahrens gegenstandslos ge­worden ist. Es fehlt somit an einem Rechtsschutzinteresse. Mangels Legitimation ist auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten. Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten jedoch fest, dass sie sich zu Recht und in guten Treuen veranlasst gesehen hÃ¤tten, diesen Punkt anzufechten. Da das Verfahren sowohl vor Vorinstanz wie auch vor der Beschwerdegegnerin kostenlos war, kann in der behaupteten Berechtigung, Dispositiv-Ziffer 6 anzufechten, kein Antrag Ã¼ber eine Ãnderung der Kostenverlegung gesehen werden. Dass die BeschwerdefÃ¼hrenden mit ihrem Vorbringen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsvertretung gemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheides beanstan­den wollten, ist zu verneinen, da ein entsprechender konkreter Antrag fehlt. Ein allfÃ¤lliges Feststellungsinteresse an der Berechtigung zur Anfechtung von Dispositiv-Ziffer 6 des Ent­scheides der Beschwerdegegnerin bzw. gegen dessen BestÃ¤tigung durch die Vorinstanz wird aus der Beschwerdeschrift nicht ersichtlich. Insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 3. Beanstandet wird die Verpflichtung des BeschwerdefÃ¼hrers in Dispositiv-Ziffer 8 des Entscheides vom 10. Oktober 2000, den Transporter Nissan Urvan gegen einen preisgÃ¼nstigeren Occasionswagen umzutauschen. Die Vorinstanz habe dem Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach das erwÃ¤hnte Fahrzeug weder kostengÃ¼nstig umgetauscht werden noch einen Liquidationsgewinn erbringen kÃ¶nne, entgegnet, durch den Umtausch kÃ¶nnten die Betriebskosten gesenkt werden. Darin erkennen die BeschwerdefÃ¼hrenden ei­nen Widerspruch zu den AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin, die von einem preisgÃ¼ns­tigen Occasionswagen und von Liquidationsgewinn spreche, wÃ¤hrend der angefochtene Entscheid die Unterhaltskosten anspreche. Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz liessen sich somit nicht auf einen entsprechenden Beschluss stÃ¼tzen und kÃ¶nnten daher nicht Thema des vorliegenden Verfahrens sein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) Dispositiv-Ziffer 8 des Entscheides der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2000 hat den folgenden Wortlaut:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>â8. Ebenfalls sollte der Transporter Nissan Urvan gegen einen preisgÃ¼ns­tigeren Occasionswagen umgetauscht werden. Der daraus entstehende LiquidationserlÃ¶s mÃ¼sste zur Deckung des Lebensunterhaltes herangezogen werden.â</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> b) Richtig ist, dass grundsÃ¤tzlich nur das Dispositiv einer VerfÃ¼gung in formelle Rechtskraft erwachsen kann und das Anfechtungsobjekt bildet (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 6). Dabei ist das Dispositiv nicht vÃ¶llig losgelÃ¶st von der BegrÃ¼ndung zu betrachten, erwÃ¤hnt diese doch die Ãberlegungen und UmstÃ¤nde, welche zum in der konkreten Dispositiv-Ziffer abgefassten Schluss fÃ¼hren. Gerade die BegrÃ¼ndung ermÃ¶glicht es dem Adressaten erst, Inhalt, Grenzen und Tragweite einer Anordnung zu er­fassen. Sie zeigt auf, von welchen massgeblichen Tatsachen und Rechtsnormen sich die ent­scheidende BehÃ¶rde hat leiten lassen, und erlaubt es, eine Anordnung sachgemÃ¤ss anzu</span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>fechten und auf ihre Konsistenz, RationalitÃ¤t und RechtsmÃ¤ssigkeit hin zu Ã¼berprÃ¼fen (BGE 123 I 31 E. 2c; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 37). Der Inhalt des Dispositivs leitet sich daher immer aus der BegrÃ¼ndung ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Die Rekursinstanz hat das Recht von Amtes wegen anzuwenden (§ 7 Abs. 4 Satz 2 VRG) und ist auch dann nicht an die BegrÃ¼ndung in der angefochtenen Anordnung gebunden, wenn sie im Sinn einer Motivsubstitution mit anderer BegrÃ¼ndung zum gleichen Ergebnis gelangt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 4). Nur dann, wenn eine BehÃ¶rde einen Ent­­scheid mit einer vÃ¶llig neuen, von den Parteien in keiner Weise zu erwartenden BegrÃ¼ndung versehen will, muss sie den dadurch mÃ¶glicherweise Betroffenen vorgÃ¤ngig das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hren (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1297); ein Beteiligter muss dagegen nicht angehÃ¶rt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz einer schon von der unteren Instanz angewandten Norm eine andere Interpretation gibt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 19).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> c) Sowohl die Beschwerdegegnerin im Entscheid vom 10. Oktober 2000 als auch die Vorinstanz im Rekursentscheid vom 28. Februar 2001 stÃ¼tzten sich in der Be-</span></p> <p class="Einzug1"><span>grÃ¼ndung auf den Bericht des "Team-Netzes" vom 12. September 2000. Darin wurden die angesichts der Einkommenssituation viel zu hohen Lebens- und Betriebskosten der BeschwerdefÃ¼hrenden (insbesondere die Miete von monatlich Fr. 3'500.-) beanstandet. Als Sofortmassnahme empfohlen wurde u.a. der Umtausch des Transporters Nissan Urvan in einen preisgÃ¼nstigen Kleinwagen, um die GeschÃ¤ftskosten radikal zu senken. Entsprechendes lÃ¤sst sich der BegrÃ¼ndung des Entscheides der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2000 als auch derjenigen im Entscheid der Vorinstanz vom 28. Februar 2001 entnehmen. Dispositiv-Ziffer 8 des Entscheides vom 10. Oktober 2000 ist zusammen mit der BegrÃ¼ndung so zu verstehen, dass nur dann, wenn sich Ã¼ber den Umtausch des Nissan Urvan gegen einen Kleinwagen hinaus noch ein LiquidationserlÃ¶s ergeben sollte, dieser zur Deckung des Unterhaltes herangezogen werden <i>âmÃ¼ssteâ</i> und im Ãbrigen der erwÃ¤hnte Fahrzeugumtausch der Kostenreduktion diente. Das von der Vor­instanz im Rekursentscheid stÃ¤rker gewichtete Element der Kostenreduktion fand sich daher bereits im dort angefochtenen Entscheid vom 10. Oktober 2000, so dass die Vorinstanz damit keine neuen Aspekte in die BegrÃ¼ndung einbrachte, welche die Erwahrung des rechtlichen GehÃ¶rs der Rekurs­parteien erfordert hÃ¤tte. Es kann diesbezÃ¼glich auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen im angefochtenen Beschluss verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Inwiefern sich die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zum erwÃ¤hnten Umtausch des Nissan Urvan nicht auf einen entsprechenden Beschluss der Beschwerdegegnerin stÃ¼tzen und deswegen nicht Thema des vorliegenden Verfahrens sein kÃ¶nnten, ist daher nicht einzusehen. Insofern ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 4. In Dispositiv-Ziffer 13 ihres Entscheids vom 10. Oktober 2000 verpflichtete die Beschwerdegegnerin die BeschwerdefÃ¼hrenden, sich auf den nÃ¤chstmÃ¶glichen KÃ¼ndigungstermin (31. MÃ¤rz 2001) eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, die den Mietzins von Fr. 1'200.- inkl. Nebenkosten (anstelle von bisher Fr. 3'500.-) nicht Ã¼bersteige. Hiergegen wenden die BeschwerdefÃ¼hrenden ein, es habe ein fester Mietvertrag bis 30. Juni 2001 bestanden, und sie hÃ¤tten sich aus diesem Vertrag nicht befreien kÃ¶nnen. Die Schulden aus der Erstmiete hÃ¤tten die Beschwerdegegnerin nicht gekÃ¼mmert. FÃ¼r die kurze Restmietzeit habe sich auch kein Nachmieter finden lassen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) Im angefochtenen Beschluss wies die Vorinstanz darauf hin, dass das verfassungsmÃ¤ssig garantierte Recht auf Existenzsicherung bezwecke, den Lebensbedarf bedÃ¼rftiger Personen zu sichern und ihnen ein menschenwÃ¼rdiges Dasein zu gewÃ¤hrleisten. Die unterstÃ¼tzten Personen sollten dabei materiell nicht besser, aber auch nicht schlechter gestellt werden als Menschen, die in ihrer Umgebung ohne Sozialhilfeleistungen in wirtschaft­lich bescheidenen VerhÃ¤ltnissen lebten. Zwar seien Ã¼berhÃ¶hte Wohnkosten so lange zu Ã¼bernehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung stehe, wobei aber nur die Ã¼blichen KÃ¼ndigungsbedingungen zu betrachten seien. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe vorliegend einen Mietvertrag auf 1. Juli 1998 abgeschlossen, der frÃ¼hestens per 30. Juni 2001 kÃ¼ndbar sei, damit einen Mietvertrag nicht nur mit einem ortsunÃ¼blich hohen Mietzins (Fr. 3'500.-), sondern auch mit einer festen, unkÃ¼ndbaren Vertragsdauer von 3 Jahren. Eine derart aussergewÃ¶hnliche vertragliche Bindung sei von der Sozialhilfe nicht zu Ã¼bernehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> b) Der Mietvertrag Ã¼ber das Haus in X, liegt nur in unvollstÃ¤ndiger Form vor. So wird daraus nicht ersichtlich, wann der Mietvertrag abgeschlossen wurde und wer ihn unterzeichnete. Immerhin geht daraus hervor, dass eine KÃ¼ndigung des per 1. Juli 1998 angetretenen MietverhÃ¤ltnisses frÃ¼hestens per 30. Juni 2001 mÃ¶glich ist. Angesichts des Umstandes, dass es sich beim Mietobjekt um ein Haus handelt, dessen Bereitstellung fÃ¼r eine Neuvermietung weit aufwendiger ist als bei einer Mietwohnung, erscheint die Mindestmietdauer von drei Jahren nicht Ã¼bermÃ¤ssig. Um ein befristetes MietverhÃ¤ltnis handelt es sich vorliegend jedoch nicht, da bloss eine feste Mietdauer bis zur ersten KÃ¼ndigungsmÃ¶glichkeit vereinbart wurde, nicht aber, dass das MietverhÃ¤ltnis mit Ablauf dieser Dauer ende (Art. 266 des Obligationenrechts [OR]). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> c) Entgegen der Meinung der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach sie aus dem erwÃ¤hnten Mietvertrag nicht entlassen werden kÃ¶nnten, erlaubt Art. 264 Abs. 1 OR dem bisherigen Mieter die ausserterminliche RÃ¼ckgabe der Mietsache, wenn er einen fÃ¼r den Vermieter zumutbaren neuen Mieter vorschlÃ¤gt. Dieser muss zahlungsfÃ¤hig und bereit sein, den Mietvertrag zu den gleichen Bedingungen zu Ã¼bernehmen. Mehr als einen den erwÃ¤hnten Voraussetzungen genÃ¼genden Ersatzmieter braucht der Mieter nicht zu stellen (Peter Zihlmann, Das Mietrecht, 2. A., ZÃ¼rich 1995, S. 99; Schweizerischer Verband der Immobilien-TreuhÃ¤nder SVIT [Herausgeber], Schweizerisches Mietrecht, Kommentar, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Art. 264 OR N. 5).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> d) Wie die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz zu Recht festhalten, stand den BeschwerdefÃ¼hrenden genÃ¼gend Zeit zur VerfÃ¼gung, um einen Nachmieter zu finden. Seit dem 12. September 2000, als das âTeam-Netzâ auf die viel zu hohen Lebenskosten der BeschwerdefÃ¼hrenden, insbesondere die Ã¼berhÃ¶hten Mietkosten, hinwies und insbesondere nach Zugang des Entscheides vom 10. Oktober 2000 war ihnen bekannt, dass sie das MietverhÃ¤ltnis ihrer LeistungsfÃ¤higkeit anpassen <i>mussten</i>. In der gegebenen Situation war dies nur Ã¼ber einen Ersatzmieter im Sinne von Art. 264 Abs. 1 OR mÃ¶glich. Dazu liess ihnen der Entscheid der Beschwerde­gegnerin mehr als sechs Monate Zeit, nÃ¤mlich ab Mitte Oktober 2000 bis 31. MÃ¤rz 2001. Selbst unter BerÃ¼cksichtigung des Umstandes, dass dem Vermieter zur ÃberprÃ¼fung und Auswahl des Ersatzmieters eine angemessene Zeit von mindestens einem Monat eingerÃ¤umt werden muss (SVIT-Kommentar, Art. 264 OR N. 10; Zihlmann, S. 100), erscheint die Frist von Ã¼ber sechs Monaten als durchaus angemessen. Wie dargetan, handelt es sich um ein unbefristetes MietverhÃ¤ltnis der BeschwerdefÃ¼hrenden. Fehl geht daher ihr Vorbringen, fÃ¼r eine so kurze Restzeit â gemeint wohl ab April bis Ende Juni 2001 â lasse sich kein Nachmieter finden. Es blieb einem kÃ¼nftigen Ersatzmieter unbenommen, den KÃ¼ndigungstermin vom 30. Juni 2001 ungenutzt verstreichen zu lassen und das MietverhÃ¤ltnis Ã¼ber den frÃ¼hest mÃ¶glichen AuflÃ¶sungstermin weiterzufÃ¼hren. Ausserdem hÃ¤tten die BeschwerdefÃ¼hrenden mit mehr Einsatz bei der Ersatzmietersuche frÃ¼hzeitig Erfolg haben und die gemietete Liegenschaft mÃ¶glicherweise schon weit vor dem 31. MÃ¤rz 2001 verlassen kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Entgegen der Aufforderung der Beschwerdegegnerin wiesen die BeschwerdefÃ¼hrenden keine BemÃ¼hungen zur Bestimmung eines Ersatzmieters nach. Den Akten zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde liegt lediglich eine Bescheinigung Ã¼ber ein an die Tamedia AG aufgegebenes Inserat vom 15. Februar 2001 bei, dessen Inhalt die 5 ½ -Zimmer-Wohnung betreffen soll. Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben sich damit ab Oktober 2000 nahezu fÃ¼nf Monate Zeit gelassen, um der ihnen erteilten Auflage nachzukommen. Dabei stÃ¼tzen sie sich nicht etwa darauf, dass sie mangels (formeller) Rechtskraft des Entscheides vom 10. Oktober 2000 einstweilen nicht verpflichtet gewesen wÃ¤ren, ihre WohnverhÃ¤ltnisse wie verlangt zu verÃ¤ndern. Dagegen spricht schon, dass sie das Inserat fÃ¼r einen Nach­mieter aufgaben, bevor die Vorinstanz ihren Rekursentscheid erliess. Im Ãbrigen blieb un­bestritten, dass sie keinen Kontakt zur Vermieterschaft aufnahmen, was ihnen allenfalls er­mÃ¶glicht hÃ¤tte, die Wohnung Ã¼ber den 30. Juni 2001 hinaus auszuschreiben. Nicht belegt blieb sodann das Vorbringen, dass die Beschwerdegegnerin nicht bereit gewesen wÃ¤re, die Inseratekosten zu Ã¼bernehmen. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrenden der Beschwerdegegnerin BemÃ¼hungen fÃ¼r die Suche eines Ersatz- oder Untermieters nicht nachgewiesen hatten, bestand fÃ¼r diese kein Anlass, nicht nÃ¤her bezeichnete Inseratskosten zu Ã¼bernehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden im Vorgehen der Beschwerdegegnerin eine Ã¼bermÃ¤ssige HÃ¤rte sehen, verkennen sie, dass sie seit Oktober 2000 gehalten waren, ihre MietverhÃ¤ltnisse anzupassen, und nicht erst seit dem 31. MÃ¤rz 2001. Angesichts der mehr als sechs Monate, die den BeschwerdefÃ¼hrenden fÃ¼r die Suche eines Ersatzmieters zur VerfÃ¼gung stand, kann auch nicht von einer unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Anordnung gesprochen werden. Mit der Ãbernahme der Mietkosten fÃ¼r eine den wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnissen der BeschwerdefÃ¼hrenden in keiner Weise entsprechenden Miete fÃ¼r ein weiteres halbes Jahr (Oktober 2000 bis MÃ¤rz 2001) zeigte die Beschwerdegegnerin vielmehr VerstÃ¤ndnis fÃ¼r die Situation der BeschwerdefÃ¼hrenden und setze ihnen eine angemessene Frist zu deren VerÃ¤nderung an. Von einer falschen Anwendung des Grundsatzes, wonach die Mietkosten auf ein vernÃ¼nftiges Mass zu reduzieren sind, kann keine Rede sein. Auch insofern ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 5. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrenden ihre Kritik an Dispositiv-Ziffer 9 des Entscheides vom 10. Oktober 2000 (betreffend Leasingvertrag) als gegenstandslos geworden betrachten, ist darauf nicht weiter einzugehen. Mit Bezug auf Dispositiv- Ziffer 2 (FÃ¼hrung einer Hilfsbuchhaltung) und Dispositiv-Ziffer 5 (Anmeldung bei der Invalidenversicherung) machen die BeschwerdefÃ¼hrenden keine entscheidrelevanten AusfÃ¼hrungen, so dass darauf ebenfalls nicht weiter einzugehen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 6. Schliesslich beanstanden die BeschwerdefÃ¼hrenden die Verweigerung eines von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X zu gewÃ¤hrenden zinslosen ÃberbrÃ¼ckungskredites gemÃ¤ss dem Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2000, bestÃ¤tigt von der Vorinstanz mit Beschluss vom 28. Februar 2001. Die BeschwerdefÃ¼hrenden lassen dazu ausfÃ¼hren, die Beschwerdegegnerin habe diesen Kredit bereits anlÃ¤sslich der gemeinsamen Besprechung vom 25. August 2000 zugesagt. Frau H und Frau I hÃ¤tten allerdings erklÃ¤rt, sie hÃ¤tten damit keine Erfahrung, weshalb sie den damaligen Vertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Vertrages beauftragt hÃ¤tten. Die BeschwerdefÃ¼hrenden stÃ¼tzen ihre Beschwerde einzig auf die behauptete Zusage der Beschwerdegegnerin, welche nach dem Grundsatz von Treu und Glauben an die Zusage eines zinslosen Darlehens gebunden sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) Nach § 79 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) bestellt die politische Gemeinde eine FÃ¼rsorgebehÃ¶rde gemÃ¤ss Sozialhilfegesetz, welches ihre besonderen Aufgaben bestimmt. Nach § 6 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) bestellen die politischen Gemeinden eine FÃ¼rsorgebehÃ¶rde von mindestens fÃ¼nf Mitgliedern, wovon ein Mitglied obligatorisch dem Gemeinderat angehÃ¶ren muss. Daraus geht klar hervor, dass Frau H und Frau I keine verbindlichen Entscheide anstelle der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X, die aus mindestens fÃ¼nf Mitgliedern bestehen muss, erlassen konnten. Dass die beiden Frauen entsprechende Vollmachten erhalten hÃ¤tten oder sonstwie zur Vertretung berechtigt gewesen wÃ¤ren, machen die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht geltend. Fehlt aber den Frauen H und I ohnehin die Kompetenz zur Zusage eines Darlehens anstelle der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, brauchen sie weder befragt noch als Zeuginnen einvernommen zu werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> b) Wie die BeschwerdefÃ¼hrenden selber angeben, ist ihnen bewusst, dass der FÃ¼rsorge<i>behÃ¶rde</i> bei der GewÃ¤hrung eines Kredites ein grosser Ermessensspielraum zusteht und sie grundsÃ¤tzlich keinen Anspruch auf die GewÃ¤hrung eines solchen Darlehens besitzen. Da die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde â wie erwÃ¤hnt â aus mindestens fÃ¼nf Personen bestehen muss, geht es nicht an, aus der behaupteten Kreditzusage der Frauen H und I abzuleiten, die <i>Beschwerdegegnerin</i> habe das beantragte zinslose ÃberbrÃ¼ckungsdarlehen zugesagt. Die Beschwerdegegnerin verneint zu Recht jeg­liche Kreditzusage. Selbst wenn die Frauen H und I eine solche Zusage gemacht hÃ¤tten, musste den BeschwerdefÃ¼hrenden, die ja selber die Kompetenz zur DarlehensgewÃ¤hrung der FÃ¼rsorge<i>behÃ¶rde</i> zuordnen, bewusst sein, dass die beiden erwÃ¤hnten Frauen eine solche Zusage verbindlich fÃ¼r die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde niemals erteilen kÃ¶nnten. Die Berufung auf ein Verhalten nach Treu und Glauben gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin ist daher nicht statthaft.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> c) Selbst wenn man ungeachtet der fehlenden Kompetenz von Frau H und Frau I zur KreditgewÃ¤hrung davon ausginge, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrenden auf deren Auskunft â soweit sie tatsÃ¤chlich erteilt wurde â stÃ¼tzen dÃ¼rften, wonach ihnen der beantragte Kredit gewÃ¤hrt wÃ¼rde, kÃ¶nnten sie daraus nichts zugunsten ihres Standpunktes ableiten. In der Regel kann Vertrauensschutz nur geltend machen, wer gestÃ¼tzt auf sein Vertrauen in eine behÃ¶rdliche Zusage eine Disposition getÃ¤tigt hat, die ohne Nachteil nicht wieder rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden kann (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 556). Die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¤ussern sich dazu allerdings nicht. AllfÃ¤llige Dispositionen im Hinblick auf die behauptete Darlehenszusage sind nicht erkennbar. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> d) Im Ãbrigen kann auf die ErwÃ¤gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, wonach die Voraussetzungen fÃ¼r eine DarlehensgewÃ¤hrung nicht erfÃ¼llt seien (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> 7. Insgesamt sind daher die Beschwerden in allen Punkten abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist, ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege gestellt. In den vorliegend zu beurteilenden Fragen mÃ¼ssen die Beschwer­­den im Zeitpunkt der Erhebung allerdings als aussichtslos beurteilt werden; es kann dazu auf die vorstehenden ErwÃ¤gungen verwiesen werden. Soweit gewisse Punkte gegenstandslos geworden sind, geschah dies <i>vor </i>der Beschwerdeerhebung, so dass allfÃ¤llige Kosten aus deren erneuten Unterbreitung den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen sind. Die unentgeltliche Rechtspflege kann daher nicht gewÃ¤hrt werden. DarÃ¼ber hinaus ist festzuhalten, dass es sich bei den beanstandeten Punkten um rechtlich wenig komplexe Sachverhalte handelte, welche die Mit­wirkung einer rechtskundigen Person nicht zwingend er­for­derten (§ 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 2 VRG). Den VerhÃ¤ltnissen der BeschwerdefÃ¼hrenden ist dagegen mit einer reduzierten GerichtsgebÃ¼hr Rechnung zu tragen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.<span> </span></span><span>Das Gesuch der Parteien um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>2.<span> </span></span><span>Das Gesuch der Parteien um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person ihres derzeitigen Vertreters wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>