<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00202</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106714&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00202</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.07.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ehevorbereitungsverfahren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Den Beschwerdeführenden [ausländische Staatsangehörige] wird die Durchführung eines Ehevorbereitungsverfahrens verweigert, weil sie nicht ihre Original-Geburtsurkunden aus ihrem Geburtsland beibringen. Die Beschwerdeführenden wollen das kantonale Amt für Gemeinden und berufliche Vorsorge als Rekursinstanz überspringen, weil dieses in der Sache bereits Weisungen erteilt habe.<br/>Das Zürcher Verfahrensrecht kennt die Figur der Sprungbeschwerde nicht. Selbst bei einer sinngemässen Heranziehung von Art. 47 Abs. 2 VwVG wäre indes nicht das Verwaltungsgericht, sondern die Direktion der Justiz und des Innern Rekursbehörde (E. 3a).<br/>Weiterleitung der Beschwerde an das Amt für Gemeinden und berufliche Vorsorge, das vorerst Überlegungen zu seinem mit der Beschwerde wohl sinngemäss verlangten Ausstand wird anstellen müssen (E. 3b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEVORBEREITUNG">EHEVORBEREITUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUNGBESCHWERDE">SPRUNGBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUNGREKURS">SPRUNGREKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT">ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN">WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIVILSTANDSWESEN">ZIVILSTANDSWESEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 19a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 19b VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 41 VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 47 lit. II VwVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 19 lit. I ZStV</span><br/><span class="gerade">Art. 20 lit. I ZStV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die in Y zur Welt gekommenen w-ischen StaatsangehÃ¶rigen B, geboren den 22. April 1957, und A, geboren den 4. Ja­nuar 1961, strebten beim Zivilstandsamt X seit langem eine Heirat an. Prob­leme bereitete insbesondere die Beschaffung von Geburtsurkunden in Y, wie es D vom kantonalen Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge, Abteilung Zivil­standswesen, mehrmals und zuletzt mit Schreiben vom 25. April 2001 gegenÃ¼ber dem Zi­vilstandsamt verlangte. Hierauf scheiterten auch weitere einschlÃ¤gige BemÃ¼hun­gen. Nach­dem unterm 18. April 2002 allein B â so die Meinung des Zivilstandsamts â bzw. auch A â wie es die beiden Brautleute darstellen â eine anfecht­bare Anordnung hatte verlangen lassen, verfÃ¼gte das Zivilstandsamt am 23. Mai 2002 kos­tenfÃ¤l­lig: "1. Das Ehevorbereitungsverfahren des Brautpaares B â A wird mangels fehlender Unterlagen (fehlen der internationalen Geburtsurkunden) abgelehnt"; in Disposi­tiv-Ziffer 2 folgte ein Hinweis auf das Merkblatt "Wegleitung fÃ¼r die Eheschliessung von Aus­lÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern", und als Rechtsmittel wurde die "bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons ZÃ¼rich, Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge, Abt. Zi­vilstandswesen" zu erhebende Beschwerde angegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A und B liessen am 20./21. Juni 2002 mit Be­schwerde und den AntrÃ¤gen ans Ver­waltungsgericht gelangen, auf das Rechtsmittel im Sinn eines Sprungrekurses einzutreten sowie das Zivilstandsamt in Aufhebung der VerfÃ¼­gung vom 23. Mai 2002 anzuweisen, das Ehevorbereitungsverfahren abzuschliessen und ihnen schriftlich mitzuteilen, dass die Trauung stattfinden kÃ¶nne, unter "o/e- Kostenfolge" zu Lasten des Zivilstandsamts.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Schon mangels eines Streitwerts gilt es das vorliegende Rechtsmittel kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung zu behandeln. Es erweist sich alsbald, dass das im Sinn von § 56 Abs. 2 f. VRG ohne irgendwelche Weiterungen geschehen kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Wie es sich allgemein mit der Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin und insbe­son­dere mit dem Anfechtungsinteresse beider BeschwerdefÃ¼hrenden hinsichtlich Disposi­tiv-Ziffer 2 der zivilstandsamtlichen VerfÃ¼gung verhalte (vgl. § 70 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG und dazu Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bossahrt/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwal­tungs­rechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 7, 20 ff., 27, 29 ff., 48 und 107 ff.), darf offen bleiben. Denn es wird sogleich aufgezeigt, dass vorab wegen fehlender funktioneller ZustÃ¤ndigkeit des Gerichts das Rechtsmittel insgesamt nicht an die Hand zu nehmen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrenden finden, da sich das Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge im Schreiben vom 25. April 2001 bereits ablehnend zu ihrem Ehevorbereitungs­verfahren ausgesprochen habe, machten sie von der MÃ¶glichkeit eines Sprungrekurses Ge­brauch, was statthaft sei, wenn die AufsichtsbehÃ¶rde der unteren Amtsstelle bereits Wei­sun­gen fÃ¼r den Erlass der Entscheidung gegeben habe; alsdann kÃ¶nne die Beschwerde bei der nÃ¤chst hÃ¶heren Instanz eingereicht werden, gemÃ¤ss § 19b Abs. 2 und § 41 VRG also beim Verwaltungsgericht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Gegen zivilstandsamtliche VerfÃ¼gungen lÃ¤sst sich bei der kantonalen Aufsichts­behÃ¶rde Beschwerde sowie gegen deren Beschwerdeentscheid je nach kantonalem Recht bei einer oder mehreren kantonalen BehÃ¶rden weiter Beschwerde und in letzter Instanz Ver­waltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erheben (Art. 19 Abs. 1 und 20 Abs. 1 f. der [eidgenÃ¶ssischen] Zivilstandsverordnung vom 1. Juni 1953, SR 211.112.1). Schon insofern gebricht es dem Verwaltungsgericht hier zwar nicht an der sachlichen, wohl aber an der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit (vgl. §§ 19 Abs. 1, 19b Abs. 1, 41 und 43 Abs. 2 VRG). Mit Fug bestreiten nÃ¤mlich die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht, dass sich ihre Rechts­mittel eigentlich an das Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge wenden mÃ¼sste (siehe § 10 ff. der [kantonalen] Zivilstandsverordnung vom 29. November 2000, LS 231.1).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nun kennt das anwendbare ZÃ¼rcher Verfahrensrecht die von den BeschwerdefÃ¼h­renden bemÃ¼hte Figur der Sprungbeschwerde nicht. Lediglich der auf Ende 1997 ausser Kraft getretene und anders motivierte § 47 Abs. 3 VRG erlaubte es dem Regierungsrat, mit Zustimmung der Rekurrierenden auf die Entscheidung von Rekursen zu verzichten und die Streitsachen dem Verwaltungsgericht zur Erledigung zu Ã¼berweisen (GS 1, 342 ff., 352; OS 54, 268 ff., 275+290; Alfred KÃ¶lz, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, [1. A.,] ZÃ¼rich 1978, § 47 N. 16 ff.; vgl. zur Ã¤hnlichen Situation etwa in den Kantonen St. Gallen und Aargau Urs Cavelti, Die Verfahren vor dem Verwaltungsge­richt des Kantons St. Gallen, St. Gallen 1994, S. 291 ff., bzw. Michael Merker, Rechtsmit­tel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz Ã¼ber die Verwal­tungsrechtspflege [VPRG] vom 9. Juli 1968, ZÃ¼rich 1998, S. 279 ff.). Im Ãbrigen liegt hier ebenso wenig der Fall einer laut § 19a Abs. 2 VRG zulÃ¤ssigen Direktbeschwerde vor.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Freilich vermÃ¶chte nicht einmal das â untunliche â Heranziehen von Art. 47 Abs. 2 f. des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren (SR 172. 021), wodurch sich die BeschwerdefÃ¼hrenden offensichtlich haben inspirieren las­sen, eine sofortige ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zu begrÃ¼nden. Denn die eid­genÃ¶ssische Sprungbeschwerde bewirkte bloss ein Ausschalten der verwaltungsinternen Rechtsmittelpflege, sofern die letzte dafÃ¼r kompetente BehÃ¶rde, gegen deren Entscheid nur mehr die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht gegeben wÃ¤re, im Einzelfall eine Weisung erteilt hÃ¤tte, dass oder wie eine Vorinstanz verfÃ¼gen soll; wenn jedoch in der Verwal­tungshierarchie oberhalb der zu Ã¼berspringenden Stufe noch eine weitere existiert wie hier die Direktion der Justiz und des Innern sowie zusÃ¤tzlich der Regierungsrat, deren Anordnungen der gerichtlichen Beurteilung unterliegen, mÃ¼sste im Allgemeinen zunÃ¤chst diese Stelle angerufen werden (vgl. BGE 108 Ib 413 = Pra 72/1983 Nr. 48 und 124 II 489 E. 1e; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 476 f., 843 und 845). Mit andern Worten erÃ¼brigte die so genannte omisso medio (vgl. BenoÃ®t Bovay, ProcÃ©dure administrative, Bern 2000, S. 92 f. und 329) generell keinen einzelnen Schritt auf dem Rechtsmittelweg, sondern sub­stituierte lediglich eine Rechtsmittelinstanz durch eine andere.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Auf die Beschwerde ist mithin nicht einzutreten und diese nach § 70 in Verbin­dung mit § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG dem hierfÃ¼r zustÃ¤ndigen Amt fÃ¼r Gemeinden und berufli­che Vorsorge weiterzuleiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es wird vorerst Ãberlegungen zu seinem mit der Beschwerde wohl sinngemÃ¤ss ver­langten Ausstand anstellen mÃ¼ssen (§ 5a VRG). Die Kammer hat darÃ¼ber zumindest einst­weilen nicht zu befinden (siehe KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 19 ff.). Es lÃ¤sst sich immerhin bemerken, dass sich bislang eventuell nur D als Mitarbeiter der Abteilung Zivil­stands­we­sen mit dem Anliegen der BeschwerdefÃ¼hrenden befasste und nicht der Abtei­lungschef, ge­schwei­ge denn die Amtsleitung, und dass sich der Sachverhalt nach Dâs letz­ter Intervention bis zur angefochtenen VerfÃ¼gung weiterentwickelte (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 5a N. 9 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Denkbar ist, dass am Ende die Direktion der Justiz und des Innern doch wie bei ei­ner Sprungbeschwerde das Rechtsmittel behandelt (vgl. Thomas Merkli/Arthur Aeschli­mann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 3 N. 15; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 26 und 28; ferner VGr, 5. April 2000, VB.2000.00051, in welchem Strafvollzugsfall die an sich zustÃ¤ndige Direktion der Justiz und des Innern einen Rekurs wegen Vorbefassung an den Regierungsrat Ã¼bermacht hat­te, der dann als verwaltungsgerichtliche Vorinstanz entschieden hat).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die als unterlegen zu betrachtenden BeschwerdefÃ¼hrenden werden zu gleichen Teilen kostenpflichtig, wobei sie wegen gemeinsamen Vorgehens fÃ¼reinander solidarisch haften mÃ¼ssen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 14 VRG; vgl. RB 1996 Nr. 9). Sollte ihnen Ã¼berhaupt die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung vorgeschwebt haben, kÃ¶nnten sie eine solche mangels Obsiegens nicht erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.<br/> <br/> Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Beschlusses an das Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge weitergeleitet.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>