<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00576</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=219178&amp;W10_KEY=13013493&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00576</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.04.2019</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 31.05.2019 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Erlöschen der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sowie Scheinehe Die aus einem EU-Mitgliedstaat stammende Ehefrau des mazedonischen Beschwerdeführers ist im Juli 2017 definitiv in ihr Heimatland zurückgekehrt, weshalb ihre Aufenthaltsbewilligung nach sechs Monaten erloschen ist (Art. 6 Abs. 5 Anhang I FZA). Mit dem Erlöschen der originären Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ist auch die â von der Ehefrau abgeleitete â Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des Beschwerdeführers erloschen (E. 3.2). Selbst wenn die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA noch bestünde, so wäre diese aufgrund des Vorliegens einer Scheinehe zu widerrufen (E. 4). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERLÃSCHEN DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">ERLÃSCHEN DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMISSBRAUCH">RECHTSMISSBRAUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHEINEHE">SCHEINEHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 61 Abs. II AIG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. I Anhang I FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. 5 Anhang I FZA</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=41931" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00576</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">17. April 2019</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch M.A. HSG B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1980, mazedonischer StaatsbÃ¼rger, heiratete am 25. November 2013 in seinem Heimatland die ungarische StaatsbÃ¼rgerin C (auch genannt: D), geboren 1970. Mit der Landsfrau E hat er vier voreheliche Kinder; C ihrerseits hat drei erwachsene Kinder von ihrem verstorbenen ersten Ehegatten. Einen Tag nach der Hochzeit reisten die Eheleute in die Schweiz, wo sich A schon in frÃ¼heren Jahren mit einem Visum aufgehalten hatte. Am 27. November 2013 ersuchte C im Kanton F um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sowie um Familiennachzug ihres Ehemanns. Der Kanton F erteilte den Eheleuten daraufhin eine Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Nachdem die Ehegatten ein Gesuch um Kantonswechsel in den Kanton ZÃ¼rich gestellt hatten, kontrollierte die Kantonspolizei ZÃ¼rich im Auftrag des Migrationsamts die ehelichen WohnverhÃ¤ltnisse und fÃ¼hrte am 29. August 2014 wegen Verdachts auf eine Scheinehe eine persÃ¶nliche Befragung der Eheleute durch. Schliesslich erteilte das Migrationsamt ZÃ¼rich A am 29. Juni 2015 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA im Familiennachzug zu C. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Nachdem die Eheleute am 9. Mai 2016 erneut wegen Scheineheverdachts einvernommen worden waren, widerrief das Migrationsamt nach GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von A mit VerfÃ¼gung vom 14. MÃ¤rz 2017 â dies mit der BegrÃ¼ndung, falls Ã¼berhaupt je eine eheliche Gemeinschaft bestanden habe, sei diese spÃ¤testens mit der Ausreise der Ehefrau nach Ungarn im September 2015 aufgegeben worden; zudem habe die Ehe keine drei Jahre gedauert. Folglich wies es A aus der Schweiz weg und setzte ihm eine Frist bis 14. Mai 2017, um die Schweiz zu verlassen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen erhob A Rekurs. </p> <p class="Urteilstext">Am 18. bzw. 19. Juli 2017 wurden die Ehegatten im Zusammenhang mit einem gegen A eingeleiteten Strafverfahren wegen KÃ¶rperverletzung, NÃ¶tigung, Drohung usw., begangen gegen seine Ehefrau, polizeilich einvernommen. AnlÃ¤sslich dieser Befragung fÃ¼hrte die Ehefrau aus, sie fÃ¼hre mit A eine "Papierehe". </p> <p class="Urteilstext">Am 16. August 2018 wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion den Rekurs von A mit der BegrÃ¼ndung ab, dieser habe sich von Beginn weg rechtsmissbrÃ¤uchlich auf seine Ehe mit C berufen. Zum Verlassen der Schweiz setzte es A eine neue Frist bis 22. Oktober 2018.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 17. September 2018 beantragte A (nachfolgend: der BeschwerdefÃ¼hrer), es seien die vorinstanzlichen Entscheide unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge vollumfÃ¤nglich aufzuheben und es sei ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Zudem sei das Beschwerdeverfahren zu sistieren, bis die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft im laufenden Strafverfahren betreffend Scheinehe abgeschlossen seien und dem Verwaltungsgericht das Befragungsprotokoll der rechtshilfeweise einvernommenen C sowie weiterer allfÃ¤lliger Zeugen eingereicht werden kÃ¶nne. Ferner sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihm zu bewilligen, das Verfahren in der Schweiz abzuwarten, insbesondere sei auch die vorinstanzlich angesetzte Ausreisefrist aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion auf eine Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen des gegen den BeschwerdefÃ¼hrer laufenden Strafverfahrens wegen Scheinehe sowie wegen Drohung usw. (Referenz-Nr. 01, Staatsanwaltschaft ZÃ¼rich-Sihl) wurde C am 21. Dezember 2018 in Ungarn rechtshilfeweise zur Ehe mit dem BeschwerdefÃ¼hrer einvernommen. Das Verwaltungsgericht zog mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. Januar 2019 die Strafakten bei. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Februar 2019 setzte es den Parteien Frist an, um zum Befragungsprotokoll der Ehefrau vom 21. Dezember 2018 sowie zu den SistierungsverfÃ¼gungen der Staatsanwaltschaft ZÃ¼rich-Sihl betreffend hÃ¤usliche Gewalt sowie betreffend Widerhandlung AuG, beide datierend vom 24. September 2018, Stellung zu nehmen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 25. Februar 2019 verlangte der BeschwerdefÃ¼hrer eine Fristerstreckung fÃ¼r die Stellungnahme, um die Bearbeitung seines bei der Staatsanwaltschaft gestellten Antrags auf Herausgabe des Mobiltelefons, welches "allenfalls entlastende Beweise wie Fotografien oder ChatverlÃ¤ufe enthÃ¤lt", sowie die Beantwortung seiner ErgÃ¤nzungsfragen abzuwarten. Mit Eingabe vom 15. MÃ¤rz 2019 ersuchte der BeschwerdefÃ¼hrer erneut um Sistierung des Beschwerdeverfahrens, bis die Untersuchungshandlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen seien â insbesondere bis zur Herausgabe des Mobiltelefons und der Beantwortung seiner ErgÃ¤nzungsfragen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen, einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- und -unterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach § 55 in Verbindung mit § 25 VRG hat die Beschwerde aufschiebende Wirkung, soweit diese nicht durch die Vorinstanz entzogen wurde und keiner der hier nicht einschlÃ¤gigen AusnahmegrÃ¼nde vorliegt. Da die Vorinstanz der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat, wurde in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. September 2018 angemerkt, dass wÃ¤hrend des Verfahrens alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben hÃ¤tten. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren sei erst weiterzufÃ¼hren, wenn die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit der â strafrechtlich ebenfalls relevanten â Scheinehe (vgl. Art. 118 Abs. 2 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG, ehemals AuslÃ¤ndergesetz, AuG]) zum Abschluss gebracht habe. Abzuwarten sei auch die bevorstehende erneute Einvernahme der Ehefrau in Ungarn.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die unter der Verfahrensnummer 01 gefÃ¼hrten Strafverfahren betreffend Drohung/hÃ¤usliche Gewalt sowie Widerhandlungen gegen das AIG wurden mit VerfÃ¼gungen der Staatsanwaltschaft ZÃ¼rich-Sihl vom 24. September 2018 einstweilen (Widerhandlung AIG) bzw. fÃ¼r lÃ¤ngstens sechs Monate (Drohung/hÃ¤usliche Gewalt) sistiert. Anlass fÃ¼r eine Sistierung des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens, um die Ergebnisse des strafrechtlichen Untersuchungsverfahrens abzuwarten, besteht jedoch nicht: Die AuslÃ¤nderbehÃ¶rden sind bei ihrem Entscheid an die EinschÃ¤tzungen durch die AnklagebehÃ¶rde nicht gebunden, gelten im Strafverfahren doch strengere Regeln als im Verwaltungsverfahren wie etwa die Unschuldsvermutung (BGr, 3. April 2014, 2C_804/2013, E. 4; vgl. auch VGr, 20. Juni 2018, VB.2018.00070, E. 3.8). Ferner liegt das Befragungsprotokoll der rechtshilfeweise einvernommenen Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers mittlerweile vor. Ob dem BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen des Strafverfahrens Gelegenheit geboten wurde, ErgÃ¤nzungsfragen zu stellen (vgl. Art. 148 Abs. 1 lit. c der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 [StPO] betreffend Einvernahmen im Rechtshilfeverfahren), kann fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren dahingestellt bleiben: Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Februar 2019 wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer Gelegenheit geboten, zum Befragungsprotokoll schriftlich Stellung zu nehmen, womit dem rechtlichen GehÃ¶r des BeschwerdefÃ¼hrers GenÃ¼ge getan wurde. </p> <p class="Urteilstext">Sodann bildet auch kein Sistierungsgrund, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer das von der Staatsanwaltschaft eingezogene Mobiltelefon nicht zur VerfÃ¼gung steht, mit welchem er â wie er vorbringt â "allenfalls darlegen [kÃ¶nnte], dass es sich um eine gelebte Ehe handelte". Um die Echtheit einer Ehe zu beweisen, stehen dem BeschwerdefÃ¼hrer auch andere Beweismittel zur VerfÃ¼gung. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GemÃ¤ss Art. 2 Abs. 2 AIG gilt dieses Gesetz fÃ¼r FamilienangehÃ¶rige StaatsangehÃ¶riger der Mitgliedstaaten der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft (heute EuropÃ¤ischen Union [EU]) nur so weit, als das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit (FreizÃ¼gigkeitsabkommen [FZA]) keine abweichenden Bestimmungen enthÃ¤lt oder das AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetz gÃ¼nstigere Bestimmungen vorsieht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>GestÃ¼tzt auf Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA hat der Ehepartner einer Person, die in den Anwendungsbereich des FreizÃ¼gigkeitsabkommens fÃ¤llt, ein abgeleitetes Aufenthaltsrecht in der Schweiz, welches grundsÃ¤tzlich nicht vom Zusammenleben des Paars abhÃ¤ngig gemacht werden darf, sondern allein an den formellen Bestand der Ehe anknÃ¼pft (vgl. BGE 130 II 113 E. 8; EuGH, 13. Februar 1985, Rs. 267/83, Diatta, Slg. 1985 567 ff., N. 18 ff.).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ist StaatsangehÃ¶rige Ungarns und damit eines Mitgliedstaats der EU. Demnach kann der BeschwerdefÃ¼hrer aus Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA grundsÃ¤tzlich ein Aufenthaltsrecht ableiten. In diesem Zusammenhang erwog die Vorinstanz eingangs, die Ehefrau habe eine noch bis 24. November 2019 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Wohl habe diese ihr ArbeitsverhÃ¤ltnis im Jahr 2015 gekÃ¼ndigt und halte sich oft in Ungarn auf, doch habe sie sich nicht nach Ungarn abgemeldet, was fÃ¼r das ErlÃ¶schen ihrer Aufenthaltsbewilligung notwendig wÃ¤re. Ebenso wenig sei der ErlÃ¶schenstatbestand des Ã¼ber sechsmonatigen Auslandaufenthalts nach Art. 6 Abs. 5 Anhang I FZA gegeben, zumal nicht widerlegt werden kÃ¶nne, dass sich die Ehefrau immer wieder in der Schweiz aufhalte bzw. aufgehalten habe (siehe E. 12.3 des angefochtenen Entscheids). An anderer Stelle wird im Rekursentscheid jedoch ausgefÃ¼hrt, es kÃ¶nne im Rahmen der freien BeweiswÃ¼rdigung als erstellt gelten, dass C ihren Lebensmittelpunkt in Ungarn hatte bzw. habe (siehe E. 15.3 des angefochtenen Entscheids). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt bereits im Juli 2017 definitiv nach Ungarn verlegt hat, ergibt sich sowohl aus den Akten (gemÃ¤ss Polizeibericht vom 19. Juli 2017 wolle C â nach Ãbernachtung im Frauenhaus â "am Donnerstag mit einem Minibus fÃ¼r immer nach Ungarn zurÃ¼ckkehren", wobei sie der Polizei auch ihre ungarische Wohnadresse angab) als auch aus dem Befragungsprotokoll vom 21. Dezember 2018. Ob sich C bei den Schweizer BehÃ¶rden bzw. dem Einwohnerdienst abgemeldet hat, spielt dabei keine Rolle. Hat die Ehefrau ihren Lebensmittelpunkt aber im Juli 2017 nach Ungarn verlegt, ist ihre Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA nach sechs Monaten erloschen (vgl. Art. 61 Abs. 2 AIG; Art. 6 Abs. 5 Anhang I FZA). Mit dem ErlÃ¶schen der originÃ¤ren Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA spÃ¤testens Ende Januar 2018 ist auch die â von der Ehefrau abgeleitete â Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des BeschwerdefÃ¼hrers erloschen (vgl. VGr, 20. Februar 2013, VB.2012.00593, E. 2.2 [nicht auf www.vgr.zh.ch verÃ¶ffentlicht]; vgl. auch BGr, 29. November 2018, 2C_381/2018, E. 5; BGr, 31. Mai 2016, 2C_400/2015). Selbst wenn die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA der Ehefrau noch bestÃ¼nde, wÃ¤re die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des BeschwerdefÃ¼hrers â wie gleich zu zeigen sein wird â zu widerrufen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Das Aufenthaltsrecht nach Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA steht unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs (vgl. BGE 139 II 393 E. 2.1). MissbrÃ¤uchlich ist dabei namentlich die Berufung auf eine inhaltlose Ehe, die jemand â ohne eine eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen â einzig geschlossen oder aufrechterhalten hat, um eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen bzw. diese zu behalten (sogenannte Schein- oder AuslÃ¤nderrechtsehe, BGE 130 II 113 E. 9 mit Hinweisen). Dies entspricht auch der Rechtslage im innerstaatlichen Recht (Art. 51 AIG; BGE 127 II 49 E. 4a mit Hinweisen; BGr, 10. Mai 2017, 2C_1027/2016, E. 3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Ob eine Scheinehe vorliegt, entzieht sich in der Regel dem direkten Beweis und kann diesfalls nur durch Indizien nachgewiesen werden (BGE 130 II 113 E. 10.2; BGE 127 II 49 E. 5a). Zu diesen Indizien zÃ¤hlen unter anderem folgende UmstÃ¤nde: die Tatsache, dass die nachzuziehende Person von einer Wegweisung bedroht ist oder ohne Heirat keine Aufenthaltsbewilligung erlangen kann; das Vorliegen eines erheblichen Altersunterschieds zwischen den Ehegatten; die UmstÃ¤nde des Kennenlernens und der Beziehung, so etwa eine kurze Bekanntschaft vor der Heirat oder geringe Kenntnisse eines Ehegatten Ã¼ber den anderen; die Vereinbarung einer Bezahlung fÃ¼r die Heirat (BGE 128 II 145 E. 3.1; BGr, 30. August 2018, 2C_377/2018, E. 3.1 auch zum Folgenden). Zu berÃ¼cksichtigen sind auch die konkreten WohnverhÃ¤ltnisse, namentlich wenn die Ehegatten nicht zusammenwohnen oder eine fÃ¼r das eheliche Zusammenwohnen ungeeignete Wohnung bezogen haben (VGr, 20. Juni 2018, VB.2018.00070, E. 2.5).</p> <p class="Erwgung2">GrundsÃ¤tzlich obliegt es der MigrationsbehÃ¶rde, die AuslÃ¤nderrechtsehe nachzuweisen. Dass eine solche vorliegt, darf dabei nicht leichthin angenommen werden (vgl. BGE 128 II 145 E. 2.2). Die BehÃ¶rden mÃ¼ssen den Sachverhalt von Amts wegen mÃ¶glichst zuverlÃ¤ssig abklÃ¤ren; indessen wird der Untersuchungsgrundsatz durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert (vgl. Art. 90 AIG). Diese kommt naturgemÃ¤ss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei besser kennt als die BehÃ¶rden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernÃ¼nftigem Aufwand erhoben werden kÃ¶nnen (vgl. BGE 138 II 465 E. 8.6.4). Das gilt insbesondere, wenn bereits gewichtige Hinweise fÃ¼r eine AuslÃ¤nderrechtsehe sprechen; dann wird von den Eheleuten erwartet, dass sie von sich aus UmstÃ¤nde vorbringen und belegen, um den echten Ehewillen glaubhaft zu machen (BGr, 17. MÃ¤rz 2017, 2C_936/2016, E. 2.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die Vorinstanz fÃ¼hrte zahlreiche Indizien auf, welche im vorliegenden Fall fÃ¼r eine Scheinehe sprechen: So sei der BeschwerdefÃ¼hrer zehn Jahre jÃ¼nger als seine Ehefrau und hÃ¤tte als volljÃ¤hriger mazedonischer StaatsbÃ¼rger ohne die Heirat mit einer hier anwesenheitsberechtigten Frau nicht in den Besitz einer auslÃ¤nderrechtlichen Bewilligung gelangen kÃ¶nnen. Ausserdem habe die Ehefrau erhebliche finanzielle Probleme gehabt und sich vor der Heirat in einer finanziellen Zwangslage befunden sowie Sozialhilfe bezogen. Solche Personen wÃ¼rden bevorzugt fÃ¼r GefÃ¤lligkeitsehen ausgesucht. Sodann sei die Bekanntschaft von einer Drittperson vermittelt worden und die Heirat nach kurzer Zeit des Kennenlernens erfolgt â ohne Teilnahme der Familie der Braut. Die Ehefrau habe denn am 19. Juli 2017 auch ausgesagt, sie habe den BeschwerdefÃ¼hrer nicht aus Liebe geheiratet. Auch sprachlich â die Ehefrau spreche Ungarisch, Kroatisch und Russisch, der BeschwerdefÃ¼hrer Serbisch, Albanisch und Deutsch â hÃ¤tten die beiden kaum miteinander kommunizieren kÃ¶nnen, gemÃ¤ss BeschwerdefÃ¼hrer anfÃ¤nglich nur mit SMS-ComputerÃ¼bersetzung. Ferner habe es C an zahlreichen Informationen Ã¼ber ihren Ehemann gefehlt, so etwa Ã¼ber dessen Arbeitgeber und seinen Lohn; dasselbe gelte fÃ¼r den Ehemann, der den Namen seiner Schwiegermutter nicht gekannt habe. FÃ¼r eine Scheinehe sprÃ¤chen auch die WohnverhÃ¤ltnisse und der Umstand, dass die Ehefrau sich grÃ¶sstenteils in Ungarn aufgehalten habe. Ins Gewicht falle zudem, dass C ausgefÃ¼hrt habe, der BeschwerdefÃ¼hrer habe mit der Mutter seiner vier Kinder, E, weiterhin eine Liebesbeziehung und wolle seine Familie in die Schweiz nachziehen. Es sei somit von einer Parallelfamilie auszugehen, wobei der BeschwerdefÃ¼hrer planmÃ¤ssig Ã¼ber Jahre hinweg allein mit dem Ziel vorgegangen sei, zuerst nach der Heirat mit C die Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zu erhalten, um nach Erhalt der Niederlassungsbewilligung seine wahre Familie in Mazedonien nachziehen zu kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Nach dem Aktenstand im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils waren somit genÃ¼gend Indizien vorhanden, aufgrund welcher die Vorinstanz willkÃ¼rfrei zum Schluss gelangen durfte, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Ehe mit C einzig einging, um sich ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu erschleichen. Das Befragungsprotokoll der Ehefrau vom 21. Dezember 2018 lÃ¤sst darÃ¼ber nun keine Zweifel mehr offen: Es offenbart ein planmÃ¤ssiges Vorgehen des BeschwerdefÃ¼hrers, welches zum Ziel hatte, seine wirkliche im Heimatland verbliebene Partnerin und die vier TÃ¶chter in die Schweiz zu holen. Im Einzelnen fÃ¼hrte C anlÃ¤sslich ihrer Befragung in Ungarn aus, eine gewisse H und deren damaliger Ehemann I hÃ¤tten sie an A vermittelt. Der Deal sei gewesen, A mittels Heirat die Aufenthaltsbewilligung bzw. die Niederlassungsbewilligung in der Schweiz zu verschaffen; im Gegenzug habe sie ein Jahr lang Fr. 500.- pro Monat erhalten. H und I hÃ¤tten die FormalitÃ¤ten fÃ¼r die Heirat erledigt und sie (C) mit dem Auto nach Mazedonien oder Albanien gefahren. Dort sei in einem baufÃ¤lligen GebÃ¤ude die Eheschliessung vollzogen worden. In den ersten paar Monaten nach der Eheschliessung habe sie noch in Ungarn gelebt. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe dann in der Schweiz eine Arbeitsstelle fÃ¼r sie gefunden. Ãberwiegend habe sie weiterhin in Ungarn gelebt; Ã¼ber die Zeitspanne von November 2013 bis Juli 2017 habe sie lediglich anderthalb Jahre in der Schweiz verbracht. WÃ¤hrend ihrer Anwesenheit in der Schweiz hÃ¤tten sie wie Mitbewohner zusammengelebt; ein eheliches VerhÃ¤ltnis habe nie bestanden. Aufgrund der unterschiedlichen Sprachen hÃ¤tten sie ja kaum miteinander kommunizieren kÃ¶nnen. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe weiterhin eine Beziehung mit E, mit welcher er vier TÃ¶chter habe, gefÃ¼hrt. Nach Ablauf der fÃ¼nf Jahre hÃ¤tten der BeschwerdefÃ¼hrer und E Heiratsabsichten gehegt; gemeinsam mit den Kindern hÃ¤tten sie sich in der Schweiz niederlassen wollen. Mit diesen AusfÃ¼hrungen bestÃ¤tigt die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers im Wesentlichen die bereits am 19. Juli 2017 zu Protokoll gegebenen Aussagen; insgesamt wirken diese Aussagen stimmig und glaubhaft â dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass der BeschwerdefÃ¼hrer unbestrittenermassen Gewalt gegen C anwandte, als sie ihm erÃ¶ffnete, dass sie ihre Stelle in der Schweiz kÃ¼ndigen und nach Ungarn gehen wolle (siehe Befragungsprotokoll vom 19. Juli 2017 des Ehemanns). Er war â gemÃ¤ss ihren Aussagen vom 19. Juli 2017 â nicht damit einverstanden, da ihre Anwesenheit erforderlich sei, wenn die Polizei komme, um die ehelichen VerhÃ¤ltnisse zu kontrollieren. Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst in seiner Stellungnahme vom 15. MÃ¤rz 2019 gegen die Aussagen der Ehefrau vom 21. Dezember 2018 lediglich vorbringen, dass ihm diese mit ihren Aussagen schaden wolle und er bestÃ¤tige, dass keine Scheinehe vorgelegen habe. Aus dem Beizug des von der Staatsanwaltschaft immer noch eingezogenen Mobiltelefons sowie aus der Befragung von Zeugen sind keine Erkenntnisse zu erwarten, welche diese WÃ¼rdigung des Sachverhalts umstossen wÃ¼rden, weshalb darauf in antizipierter BeweiswÃ¼rdigung verzichtet werden kann.</p> <p class="Urteilstext">Demzufolge ist die Beschwerde selbst dann abzuweisen, wenn noch von einem bestehenden Aufenthaltsrecht der Ehefrau in der Schweiz ausgegangen wÃ¼rde. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Im Ãbrigen bestehen keinerlei Anhaltspunkte fÃ¼r eine rechtsverletzende ErmessensausÃ¼bung durch die Vorinstanz, welche in ihrem Entscheid nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen alle massgeblichen AbwÃ¤gungskriterien (Art. 96 AIG) berÃ¼cksichtigt hat. Ebenso wenig liegen Hinweise auf Vollzugshindernisse gemÃ¤ss Art. 83 AIG vor.</p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a VRG), und es steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer in vertretbarer Weise einen freizÃ¼gigkeitsrechtlichen Bewilligungsanspruch bzw. einen anderweitigen Anwesenheitsanspruch geltend macht, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 zu erheben (vgl. BGr, 2. November 2015, 2C_243/2015, E. 1.1, und 4. Juni 2015, 2C_1085/2014, E. 1.1); ansonsten und im Wegweisungspunkt steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 und 4 BGG). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>