<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2003.0018</span><span id="_GoBack"></span><span>2</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretär Guggisberg</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. Oktober 2003</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. April 2003 verfügte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, zugunsten des Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kostenübernahme für eine Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthese (Urk. 3/3 = Urk. 10/4). Das Gesuch um Kostengutsprache für Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthesen (Einlagen) wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich, Ausgleichskasse, mit Verfügung vom 11. April 2003 ab (Urk. 3/2 = Urk. 10/5). Die dagegen erhobene Einsprache vom 5. Mai 2003 (Urk. 3/4 = Urk. 10/2) wurde mit Entscheid vom 20. Mai 2003 abgewiesen (Urk. 2 = Urk. 10/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. Juni 2003 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss die Kostengutsprache für die Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthesen (Einlagen) in der Höhe von Fr. 652.70 (Kostenvoranschlag vom 17. Juni 2003; Urk. 3/5). Die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung schloss am 10. September 2003 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Der Schriftenwechsel wurde am 11. September 2003 geschlossen (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der 1937 geborene Beschwerdeführer das AHV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenalter erreicht hat, ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällt ein Hilfsmittelanspruch im Rahmen der Invalidenversicherung (Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] und Art. 40 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Hinterlassenenversicherung [AHVG]), und es ist lediglich zu prüfen, ob ein Anspruch auf Grund der AHV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Hilfsmittelregelung gegeben ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="AB045"></span><span id="AB043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesrat bestimmt, unter welchen Voraussetzungen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, Anspruch auf Hilfsmittel haben (am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Fassung des Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 AHVG). Er bestimmt, in welchen Fällen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten Anspruch auf Hilfsmittel für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich haben (Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 AHVG). Er bezeichnet die Hilfsmittel, welche die Versicherung abgibt oder an welche sie einen Kostenbeitrag gewährt; er regelt die Abgabe sowie das Verfahren und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt, welche Vorschriften des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung anwendbar sind (Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 AHVG). In Art. 66</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung zur Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Hinterlassenenversicherung (AHVV) delegierte der Bundesrat seine Kompetenz zur Regelung der Voraussetzungen für die Abgabe von Hilfsmitteln an Altersrentnerinnen und -rentner, zur Bestimmung der Art der abzugebenden Hilfsmittel sowie des Abgabeverfahrens an das Eidgenössi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Departement des Innern. Dieses erliess die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (HVA) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 1 HVA umschreibt die Verordnung den Anspruch auf Hilfsmittel nach Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> AHVG. Nach Art. 2 HVA haben in der Schweiz wohnhafte Bezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gerinnen und Bezüger von Altersrenten der AHV, die für die Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich, für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontakts mit der Umwelt oder für die Selbstsorge auf Hilfsmittel angewiesen sind, Anspruch auf die in der Liste im Anhang aufgeführten Leistungen. Die Liste umschreibt Art und Umfang der Leistung für jedes Hilfsmittel abschliessend (Abs. 1). Soweit in der Liste nicht etwas anderes bestimmt wird, leistet die Versicherung einen Kostenbeitrag von 75 % des Nettopreises (Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach Art. 4 HVA bleibt für in der Schweiz wohnhafte Bezügerinnen und Bezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ger von Altersrenten, die bis zum Entstehen des Anspruches auf eine Altersrente Hilfsmittel oder Ersatzleistungen nach den Artikeln 21 oder 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVG erhalten haben, der Anspruch auf diese Leistungen in Art und Umfang bestehen, solange die massgebenden Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind und soweit die HVA nichts anderes bestimmt (Besitzstandsgarantie, vgl. Kieser, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Bundesgerichts zum AHVG, Zürich 1996, S. 182 f.). Die "massgebenden Voraussetzungen", die gemäss Art. 4 HVA erfüllt sein müssen, damit die fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">setzte Hilfsmittelversorgung im Rentenalter möglich ist, können sich nach der Rechtsprechung systematisch nur auf spezifische IV-rechtliche Anspruchsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aussetzungen der Art. 21 f. IVG beziehen (BGE 119 V 230 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. 4). Diese Rechtsprechung fand Eingang im Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherung über die Abgabe von Hilfsmitteln in der Altersversicherung (KSAH). In der seit 1. April 1999 gültigen Fassung wird unter der Randziffer 5.57.07 unter anderem festgehalten, dass die Besitzstandsgarantie zu beachten ist, das heisst, dass der Anspruch gegenüber der AHV grundsätzlich im gleichen Umfang (einschliesslich einer angemessenen Anpassung an die technische Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wicklung) weiterbesteht wie gegenüber der IV.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="IV036"></span><span id="IV365"></span><span id="IV356"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Ziff. 4.05* des Anhangs zur HVI besteht ein Anspruch auf orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Schuheinlagen, sofern sie eine notwendige Ergänzung einer medizinischen Eingliederungsmassnahme darstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Streit liegt die Kostengutsprache für den Ersatz früherer Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Stützen (Schuh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einlagen) im Betrag von Fr. 652.70. In der Liste der Hilfsmittel gemäss Anhang zur HVA sind unter Ziff. 4.51 lediglich orthopädische Massschuhe auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geführt. Ein Anspruch auf orthopädische Schuheinlagen lässt sich der Liste der AHV-Hilfsmittel nicht entnehme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Beschwerdeführer wurde jedoch bereits am 9. März 1973 das beantragte Hilfsmittel (Einlagen mit Verkürzungsausgleich; Urk. 3/1 = Urk. 10/7), zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprochen. Zu prüfen ist, ob die massgebenden Voraussetzungen gegenüber der Invalidenversicherung [weiterhin] erfüllt sind und ob der Beschwerdeführer das beantragte Hilfsmittel aufgrund der Besitzstandsgarantie geltend machen kann. Dabei besteht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ratio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">legis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Art. 4 HVA [Besitzstandsgarantie] darin, dass einer versicherten Person trotz Erreichen des AHV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rentenalters der bereits zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vor zugesicherte leistungsmässige Status erhalten werden soll (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen K. vom 10. Januar 2003, H 230/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegenüber der Invalidenversicherung besteht lediglich ein Anspruch auf ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pädische Schuheinlagen, wenn diese in Zusammenhang mit einer medizinischen Eingliederungsmassnahme stehen (Ziff. 4.05* des Anhangs der HVI), was vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gend verneint werden muss. Ausserdem setzt das Hilfsmittel der orthopädischen Schuheinlagen voraus, dass sie mit einem für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, Ausbildung oder funktionelle Angewöhnung notwendig sind (vgl. Art. 2 Abs. 2 HVI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Ziff. 4.05* des Anhangs der HVI), was beim Beschwerdeführer als Bezüger von Altersrenten auszuschliessen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Demzufolge erfüllt der Beschwerdeführer die "massgebenden Voraussetzungen" gemäss Art. 4 HVI nicht, weshalb der im Jahr 1973 zugesicherte Status nicht aufrecht erhalten werden kann. Ob diese Voraussetzungen im Zeitpunkt des Entscheides vom 9. März 1973 erfüllt waren, was die Verwaltung in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fochtenen Verfügung verneinte (Urk. 2), ist nicht Gegenstand des Verfahrens und kann somit offen gelassen werden. Die Beschwerde ist mangels Anspruch auf das beantragte Hilfsmittel abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Daubenmeyer MüllerGuggisberg </p></div> </div></body></html>