<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00151</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, ist wegen einer progredienten Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dystrophie auf umfassende Pflege angewiesen (Urk. 8/356, Urk. 8/371). Sie wohnt mit ihrem Ehemann Y.___, geboren 1956, sowie weiteren Familienmitgliedern zusammen (Urk. 8/346, Urk. 8/353) und bezieht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AZL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zu ihren Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 8/V/87-97). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 21. August 2015 (Eingang vom 29. September 2015) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Versicherte eine Neuberechnung der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen, in der kein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetisches Erwerbseinkommen des Ehemannes mehr angerechnet werden solle (Urk. 8/355). Dies lehnte das AZL mit Schreiben vom 6. Oktober 2015 ab (Urk. 8/357). Mit Schreiben vom 27. Oktober 2015 verlangte die Versicherte eine beschwerdefähige Verfügung (Urk. 8/360). Mit Verfügung vom 29. Oktober 2015 setzte das AZL den Anspruch auf Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzleistungen ab November 2015 unverändert (Urk. 8/V/88) unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung eines (hypothetischen) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens des Ehemannes von Fr. 42‘000.-- auf Fr. 2‘373.-- pro Monat fest (Urk. 8/V/90). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 27. November 2015 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 8/368). Diese hiess das AZL mit Einspracheentscheid vom 30. September 2016 teilweise gut, indem es das hypothetische Einkommen auf Fr. 28‘500.-- respektive (nach Privilegierung) Fr. 18‘000.-- reduzierte und den Anspruch auf Zusatzleistungen dementsprechend erhöhte (Urk. 2/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhoben die Versicherte und ihr Ehemann mit Eingabe vom 28. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 Beschwerde und beantragten, der Einspracheentscheid vom 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2016 respektive die Verfügung vom 29. Oktober 2015 seien teilweise aufzuheben und es sei von der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens für den Ehemann abzusehen (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 2). In der Replik vom 10. Januar 2017 hielten die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den an ihren Anträgen fest (Urk. 11 S. 1). Die Beschwerdegegnerin reichte keine weitere Stellungnahme ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlassenen- und Invalidenversicherung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2006, ELG). Die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten sind zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anrechenbaren Einnahmen werden nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 ELG ermittelt. Als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angerechnet werden unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Naturalien, soweit sie bei Ehepaaren oder Personen, die mit Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, Fr. 1‘500.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übersteigen (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht angerechnet werden Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungen der Sozialversicherungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 lit. d ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls als Einkommen anzurechnen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkünfte und Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werte, auf die verzichtet worden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. g ELG). Eine solche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nach dem Gesetz liegt rechtsprechungsgemäss vor, wenn die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Person ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung auf Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht bzw. ihre Rechte nicht durchsetzt oder wenn sie aus von ihr zu verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit absieht (nicht publizierte E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3e des Urteils BGE 128 V 39; B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 121 V 204 E. 4a; AHI 2001 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">133 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1b, je mit Hinweisen; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts P 51/03 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2004 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel des Verzichtseinkommens (Art. 11 Abs. 1 lit. a und g ELG) ist auch ein hypothetisches Einkommen des Ehegatten eines EL-Ansprechers anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen (vgl. Art. 9 Abs. 2 ELG), sofern auf eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder deren zumutbare Ausdehnung verzichtet wird (BGE 117 V 287 E. 3b). Bei der Ermittlung einer allfälligen zumutbaren Erwerbstätigkeit der Ehefrau oder des Ehemannes ist der konkrete Einzelfall unter Anwendung familienrechtlicher Grundsätze (vgl. Art. 163 ZGB) zu berücksichtigen (BGE 117 V 287 E. 3c). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend ist auf das Alter, den Gesundheitszustand, die Sprachkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse, die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, die konkrete Arbeitsmarktlage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwesenheit vom Berufsleben abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (BGE 142 V 12 E. 3.2, 134 V 53 E. 4.1, 117 V 287 E. 3a; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_589/2007 vom 14. April 2008 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist zu vermuten, dass es dem Ehegatten grundsätzlich möglich und zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist, seine Erwerbsfähigkeit zu verwerten. Diese Vermutung kann aber umgestossen werden. Wird - insbesondere mit Belegen über erfolglose (quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tativ und quantitativ ausreichende) Stellenbemühungen - der Nachweis erbracht, dass das angerechnete hypothetische Erwerbseinkommen wegen der persönlichen Situation und der Arbeitsmarktlage nicht erzielt werden kann, muss die EL-Stelle dies anerkennen und auf dessen Anrechnung verzichten. Dasselbe gilt, wenn die EL-beziehende Person ohne den Beistand und die Pflege des nicht invaliden Ehegatten in einem Heim platziert werden müsste. Die Pflege- oder Betreuungsbedürftigkeit muss mittels detailliertem Arztzeugnis oder der Bezugsberechtigung für eine mittlere oder schwere Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nachgewiesen werden. Lediglich die Haushaltsführung für den Ehegatten oder die Kinder erlaubt es dagegen nicht, auf die Anrechnung eines hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Einkommens zu verzichten (Carigiet/Koch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur AHV/IV, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 158 f.; Wegleitung über die Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV und IV [WEL], gültig ab 1. April 2011, Stand 1. Januar 2017, Rz 3482.03). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muss die laufende Ergänzungsleistung aufgrund der Anrechnung eines hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Erwerbseinkommens für den nicht invaliden Ehegatten reduziert werden, ist eine angemessene Frist einzuräumen, wobei Art. 25 Abs. 4 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (ELV) nicht anwendbar ist (BGE 142 V 12 E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einem hypothetisch ermittelten Einkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Ehegatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des EL-An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind sodann - ebenso wie bei den hypothetischen Einkommen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a und 14b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. a ELG bei E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hepaaren jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’500.- abzuziehen und vom Rest zwei Drittel anzurech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern sind hypothetische Einkünfte in gleicher Weise zu privilegieren wie tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erzielte (Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts P </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18/02</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2002 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1c und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P 51/03 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schadenminderungspflicht ist als allgemeiner Grundsatz des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts bei der Leistungsfestsetzung regelmässig und zwingend zu beachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 129 V 460</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2 i.f. mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chon unter dem Blickwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kel der allgemeinen Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht darf vom nicht invaliden und nicht im AHV-Rentenalter stehenden so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im gemeinsamen eheli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt leben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ehegatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des EL-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Blick auf die gemeinsame eheliche Unterhaltspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres erwartet werden, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sämtliche Einkunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten, über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gt, auch tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich realisiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2008 E. 6.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die objektive Beweislast dafür, dass kein Eink</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ommensverzicht im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g ELG vorliegt, weil die Arbeitskraft auf dem konkreten Arbeitsmarkt nicht verwertbar ist, liegt bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Leistungsansprecher (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_326/2012 vom 2. Juli 2012 E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ausserhalb des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsbereichs von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 14b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ELV kann eine (in grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher oder masslicher Hinsicht) fehlende Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit nur ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden, wenn sie mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (BGE 126 V 353</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5b) feststeht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei der Feststellung des Sachverhalts hat der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprecher trotz Geltung des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatzes (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c ATSG) mitzuwirken (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_946/2011 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, obschon der Beschwerdeführende 2 ohne Drittausgaben voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich die Pflege und Betreuung seiner pflegebedürftigen Ehefrau und grösstenteils auch jene seines (erwachsenen, behinderten) Sohnes leiste, sei ihm ein fiktives Erwerbseinkommen anzurechnen, da die Ehefrau und der Sohn je eine Hilflosenentschädigung von Fr. 22‘560.-- respektive von Fr. 14‘100.-- erhalten würden. Unter Einbezug des Alters des Beschwerdeführenden 2, der Einkommensverhältnisse, der Haushaltsituation und der Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht sei dieses fiktive Einkommen (nach Privilegierung) auf Fr. 18‘000.-- pro Jahr festzusetzen, was der Hälfte der gesamten Hilflosenentschädigung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Zudem stehe dem 7-Personenhaushalt, in welchem das Ehepaar zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit der Familie ihres Sohnes lebe, allein aus Sozialversicherungen ein Haushaltseinkommen von Fr. 108‘888.-- zur Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bringt in der Beschwerdeantwort zudem vor, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des Subsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diaritätsprinzips für Zusatzleistungen sei die Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung im Sinne einer indirekten Anrechnung bei den Einnahmen zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, da der pflegende Ehegatte seine Pflege- und Betreuungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen nicht unentgeltlich erbringen dürfe und er ausserdem von den vollen EL-Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">paarleistungen profitiere, so dass eine Doppelzahlung vorliege und zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei (Urk. 7 S. 2 ff.). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsweisung in WEL Rz 3482.03 verbiete die indirekte Anrechnung der Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung oder eines Teils davon als (ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtetes) Erwerbseinkommen nicht, da es auf den Heimeintritt respektive dessen Verhinderung keinen Einfluss habe. Sie besage, dass dem Ehegatten eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit nicht aufzuzwingen sei. Sie komme aber über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt erst zum Tragen, wenn ein Erwerbseinkommen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet würde, das höher als die Hilflosenentschädigung sei. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führende 2 werde aber nicht gezwungen, eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sondern müsse sich lediglich einen Teil der Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung als Entschädigung für seine Pflege- und Betreuungsarbeit für seine Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau und seinen im gleichen Haushalt lebenden Sohn anrechnen lassen. Denn er habe nicht das Recht, die Pflege- und Betreuungsleistungen gratis zu erbringen, tue er dies dennoch, müsse dies als Verzichtshandlung berücksichtigt werden (Urk. 7 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Anspruch auf die Vergütung von hauswirtschaftlichen Leistungen sodann könne lediglich dann geltend gemacht werden, wenn diese notwendig seien. In einem grossen Mehrpersonenhaushalt sei davon auszugehen, dass der Haushalt gemeinsam von den übrigen Familienangehörigen erledigt werden könne (Urk. 7 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführenden wenden dagegen ein, der Beschwerdeführende 2 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treue und pflege die Beschwerdeführende 1 während 24 Stunden pro Tag und zusätzlich auch den erwachsenen geistig behinderten Sohn. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit wäre neben dieser aufwändigen und kräfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raubenden Belastung für den Beschwerdeführenden 2 auch wegen des Alters von 60 Jahren nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und unrealistisch. Ausserdem könne durch seine Betreuung ein Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heimein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt und ein Eintritt in eine Behinderteninstitution ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindert werden. Ein Heimeintritt oder eine Rundumbetreuung durch die Spitex etc. würde die All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinheit wesentlich teurer zu stehen kommen. Zudem könnten durch die von sieben Personen gemeinsam genutzte Wohnung erhebliche Mietkosten bei der Festlegung der Ergänzungsleistungen gespart werden. Diesbezüglich handle es sich im Übrigen um zwei rechtlich unabhängige Systeme (Versicherte und Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mann einerseits; Sohn mit Ehefrau und Kleinkind andererseits), die indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduell zu beurteilen seien. Die Hilflosenentschädigung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den 1 dürfe nicht als Lohn angerechnet werden. Eine Entschädigung für die Arbeit am Sohn in der Höhe dessen halber Hilflosenentschädigung sei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Replik bringen die Beschwerdeführenden zudem vor, die gesetzliche Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sei klar und eindeutig. Gemäss Art. 9 Abs. 2 ELG würden die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Einnahmen sowie die anrechenbaren Ausgaben von Ehegatten zusammengerechnet. Art. 11 Abs. 3 lit. d ELG halte zudem ausdrücklich fest, dass die Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung kein anrechenbares Einkommen darstelle. Eine Ausnahme für Ehepaare sei nicht vorgesehen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb dies klarerweise auch im Falle einer Ehepaarberechnung gelte. Die Beschwerdeführende 1 sei ausserdem weiterhin auf die Haushaltshilfe ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Sie könne ihren Haushalt nicht selber führen und der Ehemann sei mit der 24-Stunden-Pflege voll ausgelastet. Damit sei Dritthilfe für den Haushalt not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig. Anderen im Haushalt wohnenden Personen könne die Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht angerechnet werden, da diese nicht in der EL-Berechnung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet seien. Bezüglich der Pflege des behinderten Sohnes sei zu präzisieren, dass der Beschwerdeführende 2 dies nicht alleine bewältige. Er unterstütze seine Schwiegertochter, die auch noch ein Kleinkind betreuen müsse, bei der Pflege ihres Mannes nach seinen Möglichkeiten. Sein klarer zeitlicher Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt liege jedoch bei der Pflege der Beschwerdeführenden 1 (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob die Beschwerdeführenden Anspruch auf die Vergütung der Kosten für eine Haushaltshilfe haben, welche sich grundsätzlich als Einmalvergütung nach Art. 14 ELG gestaltet, ist nicht Gegenstand des angefochtenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheides (Urk. 2) respektive der diesem zugrunde liegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/V/90) und hier daher nicht zu prüfen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführenden haben diesbezüglich denn auch keinen Antrag gestellt (Urk. 1 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist allein die Höhe des Anspruchs auf monatliche Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und zu klären dabei die Streitfrage, ob die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der ZL-Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab November 2015 (Urk. 2/2, Urk. 8/V/90)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Recht ein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisches Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Ehemannes der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von netto </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 28‘500.-- respektive (nach Privilegierung) Fr. 18‘000.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e berücksichtigt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist unstrittig und belegt, dass die Beschwerdeführende 1 aufgrund ihres Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes umfassend pflegebedürftig ist und eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Invalidenversicherung schweren Grades bezieht (Urk. 8/371/2-4). Ebenfalls unstrittig ist, dass die ganze Pflege und Betreuung durch ihren Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann grundsätzlich ohne Dritthilfe wie Spitex etc. geleistet wird (Urk. 2 S. 1, Urk. 8/371/4, Urk. 8/370). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Ausgangslage machen die Beschwerdeführenden zu Recht geltend, dass ohne die grundsätzlich ganztägige Pflege- und Betreuungsleistung des Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes davon auszugehen wäre, dass die Beschwerdeführende 1 in einem Heim betreut werden müsste. Dies gilt auch unter Berücksichtigung des Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes, dass das Ehepaar zusammen mit ihrem erwachsenen Sohn, dessen Ehefrau und deren Kleinkind sowie mit zwei weiteren ihrer erwachsenen Kinder zusammenwohnt, wobei ein Sohn geistig behindert ist und seinerseits eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung bezieht. Denn selbst wenn die Familienmitglieder gelegent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Hilfestellung bei der Betreuung der Beschwerdeführenden 1 leisten, was nicht aktenkundig ist und jedenfalls einer notwendigen Entlastung bei einer wie hier erforderlichen Tag- und Nachtbetreuung entsprechen würde, wäre ohne die grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Präsenz und den Einsatz des Ehemannes die nötige Intensivbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuung zuhause nicht zu bewerkstelligen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter solchen Umständen, bei denen wie hier die Pflegeleistung des nichtin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validen Ehegatten den Heimeintritt der EL-Bezügerin verhindert, sieht die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsweisung WEL - an die sich die Durchführungsstellen zu halten haben - vor, dass auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens des nichtin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden Ehegatten zu verzichten sei (WEL Rz 3482.03; vgl. auch Carigiet/Koch, a.a.O., S. 158; E. 1.3.1 hiervor). Dies ist nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen und auch im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Fall anzuwenden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdegegnerin dagegen vorbringt, führt zu keiner anderen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betrachtungsweise. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Wortlaut in Art. 11 Abs. 3 lit. d ELG, wonach Hilflosenentschädigungen nicht als Einnahmen angerechnet werden dürfen, ist insofern klar und wurde vom Gesetzgeber dort ohne Ausnahmen aufgenommen. In Abs. 4 von Art. 11 ELG ermächtigte er den Bundesrat zur Bestimmung der Fälle, in denen die Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigungen der Sozialversicherungen ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen angerechnet werden dürfen. Der Bundesrat machte davon in Art. 15b ELV Gebrauch und bestimmte als einzige Ausnahme, dass die Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der AHV, IV, Militär- und Unfallversicherung als Einnahme angerechnet wird, wenn in der Tagestaxe eines Heimes oder Spitals auch die Kosten für die Pflege einer hilflosen Person enthalten sind. Damit hat es sein Bewenden, wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen sind im Gesetz und in der Verordnung nicht vorgesehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen (Art. 11 Abs. 3 lit. d ELG) stellen - wie auch die Assistenzbeiträge der AHV oder der IV (Art. 11 Abs. 3 lit. f ELG) - unter den nicht anrechenbaren Einnahmen nach Art. 11 Abs. 3 ELG einen Sonderfall in dem Sinne dar, dass es sich dabei im Gegensatz zu den (meisten) anderen in dieser Bestimmung abschliessend (dazu: BGE 139 V 453 E. 3.2.2; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 185) aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Einnahmen nicht um Leistungen mit Sozialhilfe- oder Fürsorgecharakter handelt, welche zu den </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungsleistungen subsidiär ausgerichtet werden. Die Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung geht den Ergänzungsleistungen nicht vor, da sie nicht wie etwa die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen der öffentlichen Sozialhilfe (Urk. 11 Abs. 3 lit. b ELG) die Deckung des Existenzbedarfes, sondern der Kosten, welche einer behinderten Person zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich dazu anfallen und in Art. 10 ELG nicht als anerkannte Ausgaben aufgeführt sind, bezweckt. Die Hilflosenentschädigung darf daher nur in jenen Fällen als Einnahme Anrechnung finden, in denen die Anspruchsberechnung ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auch die Kosten der Hilfe beinhaltet (Jöhl/Usinger-Egger, Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in: SBVR, Soziale Sicherh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit, 2. Aufl. 2007, S. 1904 Rz 219). Dies ist hier jedoch nicht der Fall. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusatzkosten, welche der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führenden 1 und ferner auch dem behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Sohn behinderungsbedingt anfallen, wurden im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt und in der ZL-Berechnung denn auch nicht berücksichtigt, was ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der abschliessenden Aufzählung (Carigiet/Koch, a.a.O, S. 134) der aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben in Art. 10 ELG korrekt ist, da solche Kosten als Ausgaben dort nicht vorgesehen sind. Im Gegensatz dazu ist die Tagestaxe bei Heim- und Spita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufenthalten als Ausgabe anerkannt (Art. 10 Abs. 2 ELG), weshalb die aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmsweise Berücksichtigung der Hilflosenentschädigung als Einnahme entsprechend der bundesrätlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmung in Art. 15b ELV mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ist, wenn die Tagestaxe auch die Kosten für die Pflege enthält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine analoge Anwendung dieser Ausnahmebestimmung respektive eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Ausnahme zu Art. 11 Abs. 3 ELG fällt vor diesem Hintergrund nicht in Betracht, so dass die Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung ohne gesetzliche Grundlage jedenfalls nicht indirekt als Lohn des pflegenden Ehegatten angerechnet werden darf. Die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens wäre daher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mit Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG begründbar, wonach ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzicht des Ehegatten jedoch nur anzunehmen wäre, wenn diesem eine Erwerbstätigkeit tatsächlich zumutbar und eine allfällige Erwerbsfähigkeit rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listischerweise auf dem konkreten Arbeitsmarkt verwertbar wäre. Dass dies der Fall ist, hat auch die Beschwerdegegnerin nicht behauptet. Sie hat denn auch die massgeblichen konkreten Umstände beim Beschwerdeführenden 2 (Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, Fähigkeiten, beruflichen Erfahrungen, Zeitdauer seit der letzten Anstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung etc.) nicht abgeklärt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten für eine 24-Stundenpflege und -betreuung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den 1 sowie die Betreuungskosten für den behinderten Sohn durch Dritte, sofern diese Betreuung und Pflege überhaupt zuhause durch auswärtige Dritte durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden könnten, würden im Übrigen denn auch höher ausfallen, als ein gegebenenfalls durch den 59-jährigen Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann erzielbares und ihm zumutbares Einkommen. Da - wie ausgeführt - bei berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abwesenheit des Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes eine Heimunterbringung nicht zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden wäre, würden auch die dadurch anfallenden Ausgaben erheblich höher ausfallen, als dies mit dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen des Ehemannes kompensiert werden könnte, weshalb die WEL-Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung Rz 3482.03 mit der gesetzlichen Regelung vereinbar und deren Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung hier gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt ist. Es besteht damit kein Anlass davon abzuweichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens in der ZL-Berechnung der Beschwerdeführenden erfolgte somit zu Unrecht, weshalb der angefochtene Einspracheentscheid vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben ist. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, damit diese die ZL-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit ab November 2015 im Sinne der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen, mithin ohne Anrechnung eines hypothetischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens des Beschwerdeführenden 2, neu anstelle und über den Anspruch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführenden ab November 2015 in diesem Sinne neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss steht den obsiegenden Beschwerdeführenden eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der angefochtene Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spracheentscheid</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30. September 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">z</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">urückge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen, damit diese</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Sinne der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Erwägungen über den An</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch auf Zusatzleistun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen der Beschwerdeführenden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> für die Zeit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ab November 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, den Beschwerdeführenden eine Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p></div> </div></body></html>