<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2012.00624</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213330&amp;W10_KEY=13013530&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2012.00624</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Zwischenentscheid vom 16.04.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Fremdplatzierungskosten</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ausstand (prozessleitender Entscheid des Plenums) Die 3. Abteilung des Verwaltungsgericht hatte am 23. August 2012 eine Beschwerde (des Beschwerdegegners dieses Verfahrens) betreffend die Kostenübernahme durch die Gemeinde B abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (VB.2012.00284). Infolgedessen erachtete die Beschwerdeführerin dieses Verfahrens, die anstelle der Gemeinde B zur Kostenübernahme verpflichtet wurde, die am Entscheid VB.2012.00284 Beteiligten als mit der Sache vorbefasst und stellte ein Ausstandsbegehren, das zur Behandlung an das Gesamtgericht überwiesen wurde. Denn § 21 lit. a Ziff. 3 OV VGr sieht vor, dass im Fall eines Ausstandsbegehrens gegen alle Mitglieder einer Kammer das Gesamtgericht ohne Mitwirkung der Betroffenen zu befinden hat. Nach der in Art. 30 Abs. 1 BV enthaltenen Garantie des verfassungsmässigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen, so ist die erwähnte Garantie verletzt. Eine gewisse Besorgnis der Voreingenommenheit und damit Misstrauen gegenüber dem Gericht kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn einzelne Gerichtspersonen in einem früheren Verfahren mit der konkreten Streitsache schon einmal befasst waren. In einem solchen Fall sogenannter Vorbefassung stellt sich die Frage, ob sich ein Richter durch seine Mitwirkung an früheren Entscheidungen in einzelnen Punkten bereits in einem Mass festgelegt hat, das ihn nicht mehr als unvoreingenommen und dementsprechend das Verfahren als nicht mehr offen erscheinen lassen. Ob eine unzulässige, den Verfahrensausgang vorwegnehmende Vorbefassung eines Richters vorliegt, kann nicht generell gesagt werden; es ist vielmehr in jedem Einzelfall â anhand aller tatsächlichen und verfahrensrechtlichen Umstände (E. 2). Im hier zu beurteilenden Fall betraf die frühere Tätigkeit der abgelehnten Richterinnen und Richter zwar ebenfalls den gleichen Lebenssachverhalt und grundsätzlich den gleichen Streitgegenstand (in Bezug auf die rechtliche Anspruchsgrundlage), jedoch â auf Seite der ins Recht gefassten Gemeinwesen â unterschiedliche Parteien. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts bildet jedoch allein die Tatsache, dass ein Richter in einem früheren Verfahren zu Vorfragen Stellung genommen hat, die sich im neuen Verfahren wiederum stellen, noch keine unzulässige Vorbefassung (E. 2.2). Das erste, die Gemeinde B betreffende Urteil benennt zwar die Beschwerdeführerin in sozialhilfegesetzlicher Hinsicht als (bisherige) Unterstützungswohnsitzgemeinde, äussert sich indessen nicht in präjudizierender Weise zur Begründetheit und Tragweite allfälliger ihr gegenüber erhobener Ansprüche dieser Art. Vollständig offen lässt das Urteil die Frage, welches Gemeinwesen bezüglich der jugendhilferechtlichen Versorgertaxe (dem betreffenden Jugendheim gegenüber) leistungsverpflichtet wäre. Es ist damit in Bezug auf die von der Beschwerdeführerin im vorliegenden zweiten Verfahren aufgeworfenen tatsächlichen und rechtlichen Fragen von einer nach wie vor offenen, nicht vorbestimmten Ausgangslage auszugehen. Damit aber erscheinen die Mitglieder des damaligen Spruchkörpers nicht als durch die Vorbefassung voreingenommen, weshalb das Ausstandsgesuch der Beschwerdeführerin als unbegründet erscheint (E. 3). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=20622" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2012.00624</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschluss</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Plenums</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">16. April 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: GerichtsprÃ¤sident Martin Zweifel<span> (Vorsitz)</span>, VizeprÃ¤sident Jso Schumacher, VizeprÃ¤sident Lukas Widmer, Verwaltungsrichter FranÃ§ois Ruckstuhl, Verwaltungsrichter Andreas Frei, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichter Robert Wolf, Verwaltungsrichter Hans Peter Derksen, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichterin Maja SchÃ¼pbach Schmid, Verwaltungsrichter Martin Kayser, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>stellvertretende GeneralsekretÃ¤rin Silvia Hunziker.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Stadt A (Kanton ZÃ¼rich),</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">B, <span>zzt. Jugendheim G, </span><span>vertreten durch C,</span></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">und</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich),<b><br/> <br/> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>Mitbeteiligte</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Fremdplatzierungskosten (Ausstand),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b>B, geboren 1994, lebte bis am 1. Juli 2010 mit seiner sorgeberechtigten Mutter in A (Kanton ZÃ¼rich) und nach deren Wegzug nach E (Kanton Thurgau) bei seinem nicht sorgeberechtigten Vater ebenfalls in A. Aufgrund einer psychischen Erkrankung wurde B ab dem 17. August 2010 in der psychiatrischen Klinik F (Kanton Thurgau) stationÃ¤r behandelt. Am 31. Januar 2011 wurde er ins Jugendheim G der H-Stiftung in A (Kanton ZÃ¼rich) umplatziert, wo er sich bis vor kurzem aufhielt; zurzeit befindet er sich vorÃ¼bergehend erneut in stationÃ¤rer Behandlung in F (Kanton Thurgau). Als Wohnsitzgemeinde von B Ã¼bernahm die Gemeinde E (Kanton Thurgau) zunÃ¤chst einen Teil der Heimaufenthaltskosten im Jugendheim G (sogenannte Versorgertaxe in der HÃ¶he von Fr. 265.-/Tag), wÃ¤hrend die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) als UnterstÃ¼tzungswohnsitz <span>UnterhaltsbeitrÃ¤ge</span> (von Fr. 30.-/Tag zuzÃ¼glich Nebenkosten) ausrichtete. Per 1. August 2011 stellte die Gemeinde E (Kanton Thurgau) die Versorgertaxenzahlung ein mit der BegrÃ¼ndung, die Mutter von B sei auf dieses Datum hin von E (Kanton Thurgau) nach D (Kanton ZÃ¼rich) umgezogen. </p> <p class="Urteilstext">In der Folge ersuchte die zwischenzeitlich ernannte BeistÃ¤ndin von B sowohl die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) (am 18. November 2011) als auch die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) (am 10. Januar 2012) um Ãbernahme der Heimkosten ab 1. August 2011.</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b>Mit Beschluss vom 12. Dezember 2011 wies die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) das Gesuch um Ãbernahme der Heimkosten ab. Ein seitens von B hiegegen beim Bezirksrat J eingereichter Rekurs blieb erfolglos (Beschluss vom 13. April 2012). </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob B am 2. Mai 2012 beim Verwaltungsgericht Beschwerde, im Wesentlichen mit den AntrÃ¤gen, die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) sei zu verpflichten, die vollen Tageskosten bzw. Versorgertaxen fÃ¼r seine Platzierung im Jugendheim G in A (Kanton ZÃ¼rich) mit Wirkung ab 1. August 2011 rÃ¼ckwirkend und fortlaufend zu Ã¼bernehmen. Die 3. Abteilung des Verwaltungsgerichts legte das Verfahren unter der GeschÃ¤ftsnummer VB.2012.00284 an und rubrizierte als Verfahrensbeteiligte B (als BeschwerdefÃ¼hrer) und die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) (als Beschwerdegegnerin); nicht ins Verfahren miteinbezogen wurde die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich). Ein Gesuch von B um Anordnung vorsorglicher Massnahmen, mit welchem um Anweisung der Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) zur sofortigen Nachzahlung der ausstehenden und Bezahlung der wÃ¤hrend des weiteren Verfahrens anfallenden vollen Tageskosten bzw. Versorgertaxen ersucht wurde, wies der AbteilungsprÃ¤sident, Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, mit VerfÃ¼gung vom 25. Juni 2012 ab (VB.2012.00284).</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b>Mit PrÃ¤sidialbeschluss vom 12. Juli 2012 trat die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde A (Kanton ZÃ¼rich) auf das bei ihr anhÃ¤ngig gemachte KostenÃ¼bernahmegesuch von B nicht ein mit der BegrÃ¼ndung, sie sei weder sachlich noch Ã¶rtlich zustÃ¤ndig. Dagegen rekurrierte B am 25. Juli 2012 an den Bezirksrat A, im Wesentlichen mit dem Antrag, die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) zu verpflichten, mit Wirkung ab 1. August 2011 und fortlaufend die vollen Tages- und Nebenkosten fÃ¼r den Aufenthalt im Jugendheim G zu Ã¼bernehmen. Ferner ersuchte er um Erlass vorsorglicher Massnahmen zur Sicherstellung seiner Heimaufenthaltsfinanzierung.</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>D. </span></b>Am 23. August 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde von B vom 2. Mai 2012 betreffend die KostenÃ¼bernahme durch die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) ab, soweit es darauf eintrat (Urteil VB.2012.00284). Das Urteil der 3. Abteilung erging als KammergeschÃ¤ft in Dreierbesetzung unter Mitwirkung von AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer (Vorsitz), Verwaltungsrichterin Bea Rotach, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel und Gerichtsschreiber Kaspar PlÃ¼ss. Gegen das Urteil wurde in der Folge kein Rechtsmittel ergriffen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 23. August 2012 hiess der PrÃ¤sident des Bezirksrats A (Kanton ZÃ¼rich) im Rekursverfahren betreffend KostenÃ¼bernahme durch die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen gut und verpflichtete die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde A, die vollen Tageskosten fÃ¼r den Aufenthalt von B im Jugendheim G rÃ¼ckwirkend ab dem 1. August 2011 und fÃ¼r die Dauer des Rekursverfahrens bis zur KlÃ¤rung der ZustÃ¤ndigkeit vorschussweise zu Ã¼bernehmen, wobei allfÃ¤llige Forderungsabtretungsrechte der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vorbehalten blieben. Einer allfÃ¤lligen Beschwerde gegen diese PrÃ¤sidialverfÃ¼gung wurde (im Sinn der ErwÃ¤gungen) die aufschiebende Wirkung entzogen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b>Am 22. September 2012 erhob die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) gegen die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung des Bezirksrates A (Kanton ZÃ¼rich) vom 23. August 2012 beim Verwaltungsgericht Beschwerde, hauptsÃ¤chlich mit dem Antrag, die vom BezirksratsprÃ¤sidenten vorsorglich angeordneten Massnahmen seien aufzuheben. Im Weiteren wurde beantragt, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde bezÃ¼glich der vom PrÃ¤sidenten des Bezirksrats verfÃ¼gten vorsorglichen Massnahmen wiederherzustellen. In formeller Hinsicht wurde (im Rahmen eines Eventualantrags) darum ersucht, vorab darÃ¼ber zu entscheiden, ob der PrÃ¤sident der 3. Abteilung in den Ausstand treten mÃ¼sse, falls die vorliegenden AntrÃ¤ge, insbesondere jener auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, erneut im Rahmen vorsorglicher Massnahmen dringlich und summarisch geprÃ¼ft wÃ¼rden. Die 3. Abteilung des Verwaltungsgerichts legte dieses Verfahren unter der GeschÃ¤ftsnummer VB.2012.00624 an.</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b>Mit VerfÃ¼gung vom 12. Dezember 2012 stellte der am frÃ¼heren Verfahren VB.2012.00284 nicht beteiligt gewesene Verwaltungsrichter Martin Kayser als Stellvertreter des Vorsitzenden der 3. Abteilung die aufschiebende Wirkung der am 22. September 2012 beim Verwaltungsgericht erhobenen Beschwerde wieder her (VB.2012.00624). Ferner setzte er der beschwerdefÃ¼hrenden Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) Frist an, zur Frage Stellung zu nehmen, ob sie im Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren (VB.2012.00624) sÃ¤mtliche Personen, die dem SpruchkÃ¶rper des Urteils VB.2012.00284 vom 25. August 2012 angehÃ¶rten, als vorbefasst erachte.</p> <p class="Urteilstext">Am 20. Dezember 2012 teilte die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Verwaltungsgericht mit, dass sie es als gerechtfertigt ansehe, wenn alle am Kammerentscheid vom 25. August 2012 (VB.2012.00284) Beteiligten als mit der Sache vorbefasst erachtet wÃ¼rden (VB.2012.00624).</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b>Am 15. Januar 2013 Ã¼bergab die 3. Abteilung die Akten des Verfahrens VB.2012.00624 dem GeneralsekretÃ¤r des Verwaltungsgerichts zuhanden des Gesamtgerichts zum Entscheid Ã¼ber das Ausstandsbegehren (VB.2012.00624).</p> <p class="Urteilstext">B hatte mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2012 beantragt, das Ausstandsbegehren gegen den PrÃ¤sidenten der 3. Abteilung abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (VB.2012.00624). Im Weiteren haben sich weder der Beschwerdegegner noch die als Mitbeteiligte ins Verfahren VB.2012.00624 einbezogene Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) zur Ausstandsfrage vernehmen lassen.</p> <p class="Einzug1"><span>Das Plenum</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 5a Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) entscheidet bei streitigem Ausstand, wenn es sich um den Ausstand eines Mitglieds einer KollegialbehÃ¶rde handelt, diese BehÃ¶rde unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds. Die erwÃ¤hnte ZustÃ¤ndigkeitsordnung gilt (in Anwendung von § 70 VRG) grundsÃ¤tzlich auch fÃ¼r das Verfahren vor Verwaltungsgericht, ergÃ¤nzt durch die AusfÃ¼hrungsregelung in § 21 der (gestÃ¼tzt auf § 40 Abs. 1 lit. a VRG erlassenen) Organisationsverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 (OV VGr, LS 175.21).</p> <p class="Urteilstext">Das vorliegende Ausstandsbegehren richtet sich nach prÃ¤zisierender Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 20. Dezember 2012 (VB.2012.00624) gegen "alle am Kammerentscheid [VB.2012.00284 vom 23. August 2012] Beteiligten". Unklar bleibt, ob damit allein der Ausstand aller Richterinnen und Richter des betreffenden SpruchkÃ¶rpers oder sÃ¤mtlicher an jenem Entscheid mitwirkenden Gerichtspersonen unter Einschluss des Gerichtsschreibers verlangt wird. So oder anders liegt der Sache nach ein Ausstandsbegehren gegen alle Mitglieder einer Kammer â hier verstanden als SpruchkÃ¶rper â im Sinn von § 21 lit. a Ziff. 3 OV VGr vor, Ã¼ber welches nach der vorgenannten Bestimmung das Gesamtgericht ohne Mitwirkung der Betroffenen zu befinden hat. </p> <p class="Urteilstext">Vom streitigen Ausstandsbegehren nicht erfasst wird der am Verfahren VB.2012.00284 nicht beteiligt gewesene Verwaltungsrichter Martin Kayser, welcher im zweiten Verfahren VB.2012.00624 als Stellvertreter des abgelehnten Vorsitzenden der 3. Abteilung mit VerfÃ¼gung vom 12. Dezember 2012 die aufschiebende Wirkung der am 22. September 2012 beim Verwaltungsgericht erhobenen Beschwerde wiederhergestellt hat, ohne zum betreffenden Ausstandsbegehren Stellung bezogen zu haben (vgl. VB.2012.00624). Infolgedessen kann der vorliegende Beschluss unter seiner Beteiligung erfolgen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Das vorliegende Ausstandsbegehren richtet sich gegen die (einzelnen) Mitglieder des SpruchkÃ¶rpers im Verfahren VB.2012.00284 und damit nicht gegen den SpruchkÃ¶rper als Organ/GesamtbehÃ¶rde, womit es sich insofern als zulÃ¤ssig erweist (vgl. BGr, 27. April 2011, 8C_102/2011, E. 2.2, sowie 18. Oktober 2011, 8C_712/2011, E. 3.3; VGr, 23. Mai 2012, AN.2011.00001, E. 2.2.1). Die geltend gemachten AusstandsgrÃ¼nde betreffen eine besondere Konstellation von Vorbefassung, bei welcher die abgelehnten Richter an einem frÃ¼heren, gesonderten Verfahren mit â behÃ¶rdlicherseits â unterschiedlichen Parteien, jedoch den identischen konkreten Lebenssachverhalt und Streitgegenstand betreffend (Ãbernahme der Kosten im Zusammenhang mit dem Heimaufenthalt des nÃ¤mlichen Betroffenen in der gleichen Institution und fÃ¼r den identischen Zeitraum) mitgewirkt haben. Es liegt mithin gerade kein Fall vor, in welchem ein Ausstandsbegehren einzig damit begrÃ¼ndet wird, dass die Betroffenen in einer frÃ¼heren, abgeschlossenen Angelegenheit gegen den Pflichtigen entschieden haben, auf welches das Verwaltungsgericht praxisgemÃ¤ss nicht eintritt (VGr, 23. Mai 2012, AN.2011.00001, E. 2.2.2; RB 2001 Nr. 2). Es werden vielmehr AusstandsgrÃ¼nde vorgetragen, welche in der vorliegenden Ausgangslage als zulÃ¤ssig und nicht offensichtlich unbegrÃ¼ndet erscheinen. Ausserdem wurden die betreffenden GrÃ¼nde bereits mit Einreichung der Beschwerde (prospektiv im Hinblick auf die Zusammensetzung des neuen SpruchkÃ¶rpers) und damit rechtzeitig vorgebracht (vgl. zur betreffenden Voraussetzung etwa BGE 138 I 1 E. 2.2, 136 I 207 E. 3.4, 132 II 485 E. 4.3, 114 Ia 278 E. 3e; BGr, 9. Oktober 2012, 4A_217/2012, E. 5.2 [nicht publiziert in BGE 138 III 702]; RB 2007 Nr. 1 E. 3.1.2). Das Ausstandsbegehren erweist sich insofern als zulÃ¤ssig. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin richtet sich im vorliegenden Zusammenhang nach ihrer Parteistellung in der vor Verwaltungsgericht hÃ¤ngigen materiellen Streitsache im Verfahren VB.2012.00624 (vgl. allgemein zur GrundrechtstrÃ¤gerschaft in Bezug auf den als Parteirecht ausgestalteten Anspruch auf unabhÃ¤ngigen und unparteilichen Richter gemÃ¤ss Art. 30 Abs. 1 BV: Gerold Steinmann, St. Galler Kommentar zur Schweizerischen Bundesverfassung, 2. A., 2008, Art. 30 N. 4 am Ende). Jene Parteistellung hÃ¤ngt ihrerseits von der Beschwerdelegitimation im betreffenden Verfahren ab (zum VerhÃ¤ltnis von Parteibegriff und Beschwerdelegitimation im zÃ¼rcherischen Verwaltungsverfahrensrecht VGr, 8. Mai 2012, VB.2012.00191, E. 2.1, sowie BGr, 17. Januar 2013, 2C_579/2012, E. 3.2; zur Interdependenz von Parteistellung und Parteirechten im Allgemeinen etwa <span>RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss/Daniela Thurnherr/Denise BrÃ¼hl-Moser, </span>Ãffentliches Prozessrecht, 2. A., Basel 2010, Rz. 1202). Es kann daher auf die diesbezÃ¼glichen AusfÃ¼hrungen zur ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde in der VerfÃ¼gung des Abteilungsvorsitzenden i.V. vom 12. Dezember 2012 in dieser Sache (VB.2012.00624) verwiesen werden, wonach die BeschwerdefÃ¼hrerin â einstweilen â als legitimiert zu erachten ist, was genÃ¼gt, um auch das von ihr gestellte Ausstandsgesuch an die Hand zu nehmen. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>ErgÃ¤nzend ist darauf hinzuweisen, dass ein Entscheid des Bezirksrats im noch bei ihm hÃ¤ngigen, zwischenzeitlich sistierten Verfahren in der Hauptsache (vgl. VB.2012.00624) das vorliegende Verfahren nicht ohne Weiteres als gegenstandslos erscheinen lassen wÃ¼rde, da vorsorgliche Massnahmen grundsÃ¤tzlich erst mit dem Eintritt der formellen Rechtskraft des materiellen Entscheids dahinfallen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 6 N. 31; VGr, 1. MÃ¤rz 2012, VB.2012.00005, E. 1.3 [nicht unter www.vgrzh.ch]). Ausserdem ist nicht von vornherein auszuschliessen, dass aufgrund sich allenfalls stellender grundsÃ¤tzlicher Fragen im Zusammenhang mit der Anordnung vorsorglicher Massnahmen in derartigen Konstellationen auf ein aktuelles Rechtsschutzinteresse ausnahmsweise verzichtet werden kÃ¶nnte. Infolgedessen ist auf das Ausstandsbegehren einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die urteilende Kammer habe in ihrem Entscheid VB.2012.00284 vom 23. August 2012 weitgehende rechtstatsÃ¤chliche Sachverhaltsfeststellungen und materiell-rechtliche ErwÃ¤gungen getÃ¤tigt, Ã¼ber die im vorliegenden Verfahren erstmalig hÃ¤tte entschieden werden sollen, ohne dass die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) im damaligen Verfahren als (Mit-)Beteiligte aufgenommen oder ihr in anderer Form das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt worden wÃ¤re. Die am damaligen Kammerentscheid Beteiligten seien insofern als mit der Sache vorbefasst zu erachten (VB.2012.00624). In analoger Weise begrÃ¼ndete die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Beschwerdeschrift bereits ihr Ausstandsgesuch gegen den PrÃ¤sidenten der 3. Abteilung, welcher im Verfahren VB.2012.00284 zunÃ¤chst mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Juni 2012 Ã¼ber das Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen befunden und alsdann am vorgenannten Endentscheid vom 23. August 2012 als Vorsitzender mitgewirkt hatte (vgl. Sachverhalt I.B. und I.D.): Der AbteilungsprÃ¤sident habe sich zu zahlreichen Fragestellungen â so unter anderem dazu, ob ein inner- oder ausserkantonales PlatzierungsverhÃ¤ltnis vorliege oder ob ein sozialhilferechtlicher Anspruch des (heutigen) Beschwerdegegners auf Bezahlung der Versorgertaxen bestehe â und entsprechenden RÃ¼gen, welche im vorliegenden Verfahren erstmalig hÃ¤tten geprÃ¼ft werden sollen, geÃ¤ussert und durch seine "dezidierten Ãusserungen" den (heutigen) Beschwerdegegner zum Vorgehen gegen die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) ermuntert, ohne dabei Letzterer das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt oder diese Ã¼ber die RechtshÃ¤ngigkeit des entsprechenden Verfahrens bzw. die gefÃ¤llten Entscheide ordentlich orientiert zu haben (VB.2012.00624).</p> <p class="Urteilstext">Das â Ã¼ber das Vorstehende hinaus nicht nÃ¤her substanziierte â Ausstandsbegehren zielt damit der Sache nach im Wesentlichen in zwei Richtungen: Einerseits wird geltend gemacht, die ErwÃ¤gungen der Spruchkammer im Urteil vom 23. August 2012 (bzw. des Abteilungs- und Kammervorsitzenden in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Juni 2012) im vorangegangenen, (formell allein) die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) betreffenden Verfahren VB.2012.00284 wirkten prÃ¤judizierend auf die Beurteilung der Sache im vorliegenden, die BeschwerdefÃ¼hrerin betreffenden Verfahren, sodass die Offenheit dieses zweiten Verfahrens infrage gestellt sei. Andererseits scheint die BeschwerdefÃ¼hrerin auch eine gewisse Anscheinsbefangenheit daraus abzuleiten, dass sie â ihrer Meinung nach in gehÃ¶rsverletzender Weise â nicht ins erstere, als prÃ¤judizierend empfundene Verfahren (mit-)einbezo­gen worden ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach der in Art. 30 Abs. 1 <span>der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) </span>enthaltenen Garantie des verfassungsmÃ¤ssigen Richters hat der Einzelne Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder UmstÃ¤nde entschieden wird. Entsprechend sieht § 5a Abs. 1 VRG vor, dass Personen, die eine Anordnung zu treffen, dabei mitzuwirken oder sie vorzubereiten haben, in den Ausstand treten, wenn sie in der Sache persÃ¶nlich befangen erscheinen. Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrÃ¼nden vermÃ¶gen, so ist die erwÃ¤hnte Garantie verletzt (BGE 131 I 113 E. 3.4; 131 I 24 E. 1.1; 126 I 68 E 3a, je mit Hinweisen). Eine gewisse Besorgnis der Voreingenommenheit und damit Misstrauen gegenÃ¼ber dem Gericht kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn einzelne Gerichtspersonen in einem frÃ¼heren Verfahren mit der konkreten Streitsache schon einmal befasst waren. In einem solchen Fall sogenannter <i>Vorbefassung</i> stellt sich die Frage, ob sich ein Richter durch seine Mitwirkung an frÃ¼heren Entscheidungen in einzelnen Punkten bereits in einem Mass festgelegt hat, die ihn nicht mehr als unvoreingenommen und dementsprechend das Verfahren als nicht mehr offen erscheinen lassen (BGE 131 I 24 E. 1.2, 114 Ia 50 E. 3d). Wegen der frÃ¼heren Mitwirkung kann "Betriebsblindheit" in dem Sinn befÃ¼rchtet werden, dass der Richter im spÃ¤teren Verfahren seine Erwartungen in seine Fragen projiziert, die Antworten auf diese Fragen im Sinn seiner Erwartungen interpretiert und vor allem Fragen nicht sieht, die der unbefangene Richter sehen und stellen wÃ¼rde (BGE 114 Ia 50 E. 3d).</p> <p class="Urteilstext">Ob eine unzulÃ¤ssige, den Verfahrensausgang vorwegnehmende Vorbefassung eines Richters vorliegt, kann nicht generell gesagt werden; es ist vielmehr in jedem Einzelfall â anhand aller tatsÃ¤chlichen und verfahrensrechtlichen UmstÃ¤nde (vgl. BGE 114 Ia 50 E. 3d) â zu untersuchen, ob die konkret zu entscheidende Rechtsfrage trotz Vorbefassung als noch offen erscheint (BGE 131 I 113 E. 3.4, 126 I 68 E. 3c, 114 Ia 50 E. 3d). In der Rechtsprechung standen diesbezÃ¼glich FÃ¤lle im Vordergrund, in welchen sich die gleichen Richter zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt mit der gleichen konkreten Angelegenheit, d.<span> </span>h. den gleichen Parteien und dem gleichen Lebenssachverhalt, befasst haben, sei es in anderer Funktion (z.<span> </span>B. Haftrichter â Strafrichter, erstinstanzlicher â zweitinstanzlicher Richter), in verschiedenen Verfahrensstadien (z.<span> </span>B. Entscheid Ã¼ber die unentgeltliche Rechtspflege â materieller Sachentscheid, Anordnung vorsorglicher Massnahmen â Sachentscheid) oder in gleicher Funktion (z.<span> </span>B. bei Neubeurteilung nach Aufhebung durch die Rechtsmittelinstanz; vgl. zu diesen und Ã¤hnlichen Konstellationen Regina Kiener, Richterliche UnabhÃ¤ngigkeit, Bern 2001, S. 150 ff.; Steinmann, Art. 30 N. 12â14, je mit Hinweisen). </p> <p class="Urteilstext">Im hier zu beurteilenden Fall betraf die frÃ¼here TÃ¤tigkeit der abgelehnten Richterinnen und Richter â wie bereits erwÃ¤hnt (oben E. 1.2) â zwar ebenfalls den gleichen Lebenssachverhalt und grundsÃ¤tzlich den gleichen Streitgegenstand (in Bezug auf die rechtliche Anspruchsgrundlage), jedoch â auf Seite der ins Recht gefassten Gemeinwesen â <i>unterschiedliche Parteien</i>. Bei einer solchen Art von Vorbefassung wurde eine verpÃ¶nte prÃ¤judizierende Wirkung im Bereich des Strafrechts etwa angenommen, wenn ein Richter einen Schuldspruch getroffen hatte, in ErwÃ¤gung, dass die Tat in MittÃ¤terschaft mit einer im zweiten Verfahren beurteilten Person begangen worden sei, oder einen Freispruch damit begrÃ¼ndet hatte, dass die im zweiten Verfahren zu beurteilende Person die Tat begangen habe (vgl. hiezu Kiener, S. 177, unter Bezugnahme auf BGE 115 Ia 34 E. 2 und 116 Ia 305 E. 4). Jedoch hat es das Bundesgericht wiederholt abgelehnt, bei mehreren Tatbeteiligten, die gestÃ¼tzt auf denselben Lebenssachverhalt in gesonderten Strafverfahren beurteilt wurden, <i>generell</i> auf eine unzulÃ¤ssige Vorbefassung zu schliessen (BGr, 21. Oktober 2011, 6B_454/2011, E. 3.3.3; 9. Januar 2006, 1P.687/2005, E. 6.1; 4. MÃ¤rz 2003, 1P.648/2002, E. 3, allesamt ebenfalls unter Hinweis auf die vorgenannten PrÃ¤judizien). In verwaltungsrechtlichen Verfahren erblickte das Bundesgericht den Anschein einer Voreingenommenheit bei Richtern in einem Baubewilligungsverfahren, welche sich im Rahmen eines baurechtlichen Vorentscheids, an welchem sich nicht sÃ¤mtliche im konkreten Fall Beschwerdelegitimierte beteiligen konnten, bereits materiell mit dem fraglichen Baugesuch befasst hatten (BGr, 9. September 1992, 1P.224/1991, ZBl 95/1994 S. 66 ff., E. 2c; vgl. auch BGr, 8. September 2009, 1C_150/2009, E. 3.5). Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts bildet jedoch allein die Tatsache, dass ein Richter in einem frÃ¼heren Verfahren zu <i>Vorfragen</i> Stellung genommen hat, die sich im neuen Verfahren wiederum stellen, noch keine unzulÃ¤ssige Vorbefassung. Einem Obiter Dictum zufolge kann auch dann nicht von vornherein eine Ausstandspflicht angenommen werden, wenn an den verschiedenen Verfahren unterschiedliche Parteien beteiligt gewesen sind (VGr, Beschluss vom 8. Dezember 2004, VK.2004.00002, E. 3, insbesondere E. 3.3 Abs. 2, BEZ 2005 Nr. 4 [Regeste auch in RB 2004 Nr. 9], nicht auf www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Vorauszuschicken ist vorliegend, dass die materielle Rechtskraft des frÃ¼heren verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheids (VB.2012.00284 vom 23. August 2012), welche sich ohnehin nur auf die beurteilten AnsprÃ¼che des (heutigen) Beschwerdegegners gegenÃ¼ber der Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) beziehen wÃ¼rde, einzig die am damaligen Verfahren beteiligten Parteien zu binden vermag, und insofern der in jenes Verfahren nicht einbezogenen (heutigen) BeschwerdefÃ¼hrerin nicht entgegengehalten werden kann (vgl. Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrecht, 2. A., Bern 1983, S. 323). Verbliebe infolgedessen bei der Beurteilung der gegenÃ¼ber der Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) geltend gemachten AnsprÃ¼che im vorliegenden zweiten Verfahren prozessual Raum fÃ¼r eine abweichende Beurteilung erneut oder erstmals aufgeworfener, fÃ¼r beide Verfahren relevanter (Vor-)Fragen in rechtlicher oder tatsÃ¤chlicher Hinsicht, besteht im Grundsatz Anlass fÃ¼r die BefÃ¼rchtung, die am damaligen Entscheid beteiligten Personen kÃ¶nnten sich stÃ¤rker von den ErwÃ¤gungen ihres ersten Entscheids leiten lassen, als dies bei anderen, nicht vorbefassten Mitwirkenden der Fall wÃ¤re (vgl. demgegenÃ¼ber zur Bindung an im ersten Verfahren bereits rechtskrÃ¤ftig entschiedene Teilfragen im Fall gleicher Parteien: VGr, Beschluss vom 8. Dezember 2004, VK.2004.00002, E. 2 [nicht unter www.vgrzh.ch]). </p> <p class="Urteilstext">Mit Blick auf die Frage der Vorbefassung keine entscheidende Rolle zu spielen vermag im Ãbrigen, dass das erste, mit Urteil vom 23. August 2012 abgeschlossene Verfahren die Ãbernahme der Fremdplatzierungskosten in der Hauptsache betraf, wÃ¤hrend vorliegend, im Verfahren VB.2012.00624 (vorerst) nur ein (Zwischen-)Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen im Hinblick auf die KostenÃ¼bernahme Streitgegenstand bildet. Die Beurteilung der RechtmÃ¤ssigkeit des Massnahmeentscheids kann nicht losgelÃ¶st von einer â zumindest summarischen â PrÃ¼fung der materiellen Anspruchslage erfolgen, weshalb sich die Frage einer Ã¼bermÃ¤ssigen PrÃ¤judizierung durch Vorbefassung auch in der vorliegenden Konstellation in gleicher Weise stellen kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>In ihrem die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) betreffenden Urteil vom 23. August 2012 hat die Spruchkammer der 3. Abteilung, auf deren Mitglieder sich das vorliegende Ausstandsbegehren bezieht, die vom Betroffenen beantragte Ãbernahme der im Zusammenhang mit seinem Heimaufenthalt im Jugendheim G anfallenden Kosten im Wesentlichen vor dem Hintergrund zweier mÃ¶glicher Anspruchsgrundlagen geprÃ¼ft: Zum einen kam sie zum Ergebnis, dass der Gesuchsteller keinen Anspruch auf Zusprechung von Versorgertaxen nach der (kantonalen) Gesetzgebung Ã¼ber die Jugendheime (§ 7 des Gesetzes Ã¼ber die Jugendheime und die PflegekinderfÃ¼rsorge vom 1. April 1962 [JPG, LS 852.2]; §§ 17 und 18e insbesondere Abs. 2 [in der Fassung vom 5. Dezember 2007, OS 62 547] der Verordnung Ã¼ber die Jugendheime vom 4. Oktober 1962 [JHV, LS 852.21]) geltend machen kÃ¶nne, da einzig das Jugendheim selber, nicht jedoch ein Heiminsasse diese Taxe der zivilrechtlichen Wohnsitzgemeinde in Rechnung stellen kÃ¶nne. Entsprechend trat die Kammer bezÃ¼glich allfÃ¤lliger VersorgertaxenansprÃ¼che mangels Legitimation des Gesuchstellers auf dessen Beschwerde nicht ein, ohne zu prÃ¼fen, gegen welches Gemeinwesen sich das Jugendheim G richten mÃ¼sste, um einen solchen Anspruch geltend zu machen; ebenso liess die Kammer die Frage offen, welche BehÃ¶rde als (versorgertaxenpflichtige) ZuweisungsbehÃ¶rde zu gelten bzw. wo sich der zivilrechtliche Wohnsitz des Gesuchstellers befunden hÃ¤tte (E. 3 des Urteils). Zum anderen prÃ¼fte die Kammer, inwieweit sich ein Anspruch auf finanzielle Leistungen fÃ¼r den Heimaufenthalt zugunsten des Gesuchstellers gegenÃ¼ber der Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) gestÃ¼tzt auf sozialhilferechtliche Bestimmungen (§§ 14, 15 Abs. 2, 16a, 32 und 37 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 [SHG, LS 851.1]; § 19 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV, LS 851.11] sowie Art. 7 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1977 Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die UnterstÃ¼tzung BedÃ¼rftiger [ZustÃ¤ndigkeitsgesetz, ZUG; SR 851.1]) hÃ¤tte ergeben kÃ¶nnen. Sie verneinte dies mit der BegrÃ¼ndung, es sei unbestritten, dass der sozialhilferechtliche UnterstÃ¼tzungswohnsitz des BeschwerdefÃ¼hrers (gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG) seit 2010 in A (Kanton ZÃ¼rich) liege. Demnach sei "die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) als UnterstÃ¼tzungswohnsitz des BeschwerdefÃ¼hrers zustÃ¤ndig, die sozialhilferechtlich mÃ¶glicherweise erforderlichen Massnahmen anzuordnen und â allenfalls im Rahmen einer subsidiÃ¤ren Kostengutsprache gemÃ¤ss § 19 Abs. 2 SHV â zumindest so lange (vor-) zu finanzieren, bis das fÃ¼r die Finanzierung der Versorgertaxe im vorliegenden Fall zustÃ¤ndige Gemeinwesen feststeht" (E. 4.4 des Urteils). Im Weiteren hielt die Kammer aber fest, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde A (Kanton ZÃ¼rich) bis anhin lediglich jugendhilferechtliche Leistungen ausgeschlossen, nicht jedoch Ã¼ber sozialhilferechtliche AnsprÃ¼che befunden habe. AusdrÃ¼cklich wird im Urteil vom 23. August 2012 (in E. 4.5) darauf hingewiesen, "dass die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) am vorliegenden Verfahren nicht beteiligt ist, sodass das Verwaltungsgericht allfÃ¤llige AnsprÃ¼che des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber der Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) nicht Ã¼berprÃ¼fen und ihr gegenÃ¼ber keine verpflichtenden Anordnungen erlassen kann. Es ist Sache des BeschwerdefÃ¼hrers, bei der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde A (Kanton ZÃ¼rich) um (vorlÃ¤ufige) Zahlung ausstehender und/oder kÃ¼nftiger Heimkosten zu ersuchen, soweit seine Heimplatzierung aus finanziellen GrÃ¼nden gefÃ¤hrdet sein sollte".</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Entgegen der Meinung der beschwerdefÃ¼hrenden Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) vermÃ¶gen die vorerwÃ¤hnten ErwÃ¤gungen im Hinblick auf das zweite, sie selber betreffende Verfahren nicht den Anschein einer Voreingenommenheit der Mitglieder des damaligen SpruchkÃ¶rpers zu begrÃ¼nden. Dies gilt zunÃ¤chst fÃ¼r die AusfÃ¼hrungen zur (fehlenden) Sachlegitimation des Beschwerdegegners als Heiminsasse zur Geltendmachung der Versorgertaxen, zumal die Frage, gegen welches Gemeinwesen das (berechtigte) Jugendheim seine diesbezÃ¼glichen AnsprÃ¼che zu richten hÃ¤tte, ebenso offengelassen wurde wie jene nach den dort massgeblichen AnknÃ¼pfungskriterien (ZuweisungsbehÃ¶rde bzw. zivilrechtlicher Wohnsitz des Betroffenen). Die diesbezÃ¼gliche Sach- und Rechtslage erscheint damit â was die (originÃ¤re bzw. finale) Tragung der Versorgertaxen nach Massgabe der jugendheimrechtlichen Bestimmungen anbetrifft â im Hinblick auf kÃ¼nftige Verfahren weder im Allgemeinen noch zum Nachteil der Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) im Besonderen vorbestimmt.</p> <p class="Urteilstext">DarÃ¼ber hinaus kann aber auch mit Bezug auf die Beurteilung allfÃ¤lliger AnsprÃ¼che des damaligen BeschwerdefÃ¼hrers und heutigen Beschwerdegegners gestÃ¼tzt auf die Sozialhilfegesetzgebung nicht von einer prÃ¤judizierenden Festlegung der Kammer gesprochen werden. Um die gegenÃ¼ber der Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) geltend gemachten AnsprÃ¼che des Betroffenen unter diesem Titel beurteilen zu kÃ¶nnen, kam die Kammer nicht umhin, als Vorfrage zu prÃ¼fen, ob sich dessen sozialhilferechtlicher UnterstÃ¼tzungswohnsitz in dieser oder einer anderen Gemeinde befindet. Dass sich die Kammer nicht bloss darauf beschrÃ¤nkte, die UnterstÃ¼tzungszustÃ¤ndigkeit D (Kanton ZÃ¼rich)s zu verneinen, sondern diese positiv (wenn auch ohne vertiefte PrÃ¼fung) bei A (Kanton ZÃ¼rich) liegend verortete, ist vor dem Hintergrund der Aktenlage zu erklÃ¤ren. Dieser zufolge war erstellt, dass die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) dem Beschwerdegegner im Zusammenhang mit dessen Heimaufenthalt gewisse sozialhilferechtliche UnterstÃ¼tzungsleistungen (Ãbernahme von Nebenkosten und BeitrÃ¤gen des Unterhaltsverpflichteten) ausgerichtet hatte und damit im massgeblichen Zeitraum unbestrittenermassen bereits selber als sozialhilferechtlich zustÃ¤ndiges Gemeinwesen in Erscheinung getreten war (vgl. unter anderem die AusgangsverfÃ¼gung der Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) vom 12. Juli 2012, S. 4 Ziff. 3, deren Leistungsentscheide vom 18. Juni 2012 und vom 18. April 2011 sowie deren Eingabe an die Sicherheitsdirektion vom 19. Januar 2012, S. 3 Ziff. 5 [VB.2012.00624). Auch im vorliegenden Verfahren rÃ¤umt die BeschwerdefÃ¼hrerin wiederum ein, es sei unstreitig, dass sie eine sozialhilferechtliche ZustÃ¤ndigkeit treffe (VB.2012.00624). Abgesehen von dieser Feststellung, was den UnterstÃ¼tzungswohnsitz im Grundsatz anbetrifft, hielt sich die Kammer demgegenÃ¼ber in Bezug auf die Tragweite der sich aus diesem Umstand allenfalls konkret ergebenden sozialhilferechtlichen AnsprÃ¼che im Zusammenhang mit den streitigen Kosten der Heimplatzierung bedeckt, indem sie von sozialhilferechtlich "mÃ¶glicherweise" erforderlichen Massnahmen bzw. "allenfalls" im Rahmen einer subsidiÃ¤ren Kostengutsprache vorzufinanzierenden Leistungen sprach, um welche die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) als UnterstÃ¼tzungswohnsitzgemeinde zu ersuchen wÃ¤re. Die Kammer betonte dabei insbesondere, gegenÃ¼ber der an jenem Verfahren nicht beteiligten Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) kÃ¶nnten keine verpflichtenden Anordnungen getroffen werden. Der Hinweis, es sei Sache des (damaligen) BeschwerdefÃ¼hrers, im Fall einer gefÃ¤hrdeten Heimplatzierung die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde A (Kanton ZÃ¼rich) um (vorlÃ¤ufige) Zahlung ausstehender und/oder kÃ¼nftiger Heimkosten zu ersuchen, betraf dabei â angesichts des Umstands, dass aus Sicht der Kammer zu jenem Zeitpunkt noch Ã¼berhaupt kein Entscheid der Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) zu den geltend gemachten AnsprÃ¼chen in sozialhilferechtlicher Hinsicht vorlag â in erster Linie die weitere verfahrensrechtliche Vorgehensweise, wonach sich der Ansprecher zur Geltendmachung sozialhilferechtlicher AnsprÃ¼che an jenes Gemeinwesen zu richten hat, in welchem sich der diesbezÃ¼gliche UnterstÃ¼tzungswohnsitz befindet. Zur Berechtigung und Tragweite allfÃ¤lliger auf diesem Weg angemeldeter Forderungen Ã¤usserte sich die Kammer demgegenÃ¼ber nicht, abgesehen vom aus einem zitierten frÃ¼heren PrÃ¤judiz (VGr, 21. April 2011, VB.2010.00661) abgeleiteten Grundsatz, wonach das sozialhilferechtlich zustÃ¤ndige Gemeinwesen zur (Vor-)Finan­zierung durch subsidiÃ¤re Kostengutsprache angehalten werden kÃ¶nne, bis das zur Finanzierung der Versorgertaxe pflichtige Gemeinwesen feststehe. Eine derartige allgemein gehaltene, abstrakte Bezugnahme auf eine bisherige Rechtspraxis erscheint mit Blick auf die Garantie eines unvoreingenommenen Richters unproblematisch. Den Beteiligten im spÃ¤teren Verfahren wird dadurch Raum gelassen, dem Gericht vorzutragen, inwieweit sich die konkreten VerhÃ¤ltnisse des Einzelfalles von jenen im zitierten (Grundsatz-)Entscheid unterscheiden und demgemÃ¤ss in Bezug auf die Rechtsfolgen andere SchlÃ¼sse zu ziehen sind bzw. aus welchen GrÃ¼nden Ã¼berhaupt Anlass besteht, die betreffende Praxis zu Ã¼berdenken oder aufzugeben. DarÃ¼ber hinaus ist nicht ersichtlich und wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht dargetan, inwieweit sich der die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) betreffende Kammerentscheid bzw. die ihm vorausgehende PrÃ¤sidialverfÃ¼gung bereits zu den von der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorliegenden Verfahren als massgeblich erachteten EinwÃ¤nden in prÃ¤judizierender Form geÃ¤ussert haben soll, namentlich zur Frage, ob allenfalls ein ausserkantonales PlatzierungsverhÃ¤ltnis zur Diskussion stehen kÃ¶nnte (was ohnehin in erster Linie den von der Kammer in jenem Entscheid nicht behandelten Aspekt des versorgertaxenpflichtigen Gemeinwesens im kantonal- oder interkantonal-heimrechtlichen Kontext betreffen wÃ¼rde) bzw. zur sozialhilferechtlichen Natur der Versorgertaxe im Allgemeinen und zur sozialhilferechtlichen MÃ¶glichkeit einer (Vor-)Finanzierung von Leistungen Dritter gegenÃ¼ber Vierten im Besonderen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Worin schliesslich die als heikel erachteten "dezidierten Ãusserungen" des Abteilungs- und Kammervorsitzenden liegen sollen und inwiefern diese in der in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Juni 2012 vorgetragenen Form geeignet wÃ¤ren, einen Anschein der Befangenheit des Vorsitzenden in Bezug auf das zweite Verfahren zu begrÃ¼nden, wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht im Einzelnen aufgezeigt. Die auf eine summarische BegrÃ¼ndung beschrÃ¤nkten AusfÃ¼hrungen in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung stimmen im Wesentlichen mit jenen im spÃ¤teren Kammerentscheid Ã¼berein, weshalb auch in diesem Zusammenhang auf das Vorstehende (E. 3.2) verwiesen werden kann.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Zusammenfassend bleibt damit festzuhalten, dass das erste, die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) betreffende Urteil zwar die Stadt A (Kanton ZÃ¼rich) in sozialhilfegesetzlicher Hinsicht als (bisherige) UnterstÃ¼tzungswohnsitzgemeinde benennt, sich indessen nicht in prÃ¤judizierender Weise zur BegrÃ¼ndetheit und Tragweite allfÃ¤lliger ihr gegenÃ¼ber erhobener AnsprÃ¼che dieser Art Ã¤ussert. VollstÃ¤ndig offen lÃ¤sst das Urteil die Frage, welches Gemeinwesen bezÃ¼glich der jugendhilferechtlichen Versorgertaxe (dem betreffenden Jugendheim gegenÃ¼ber) leistungsverpflichtet wÃ¤re. Es ist damit in Bezug auf die von der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorliegenden zweiten Verfahren aufgeworfenen tatsÃ¤chlichen und rechtlichen Fragen von einer nach wie vor offenen, nicht vorbestimmten Ausgangslage auszugehen. Damit aber erscheinen die Mitglieder des damaligen SpruchkÃ¶rpers nicht als durch die Vorbefassung voreingenommen, weshalb das Ausstandsgesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin als unbegrÃ¼ndet erscheint. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>An diesem Ergebnis vermÃ¶chte schliesslich auch die seitens der BeschwerdefÃ¼hrerin der Spruchkammer vorgeworfene GehÃ¶rsverletzung durch Nichteinbezug ins verwaltungsgerichtliche Verfahren betreffend die Gemeinde D (Kanton ZÃ¼rich) nichts zu Ã¤ndern, selbst wenn man annÃ¤hme, dass eine Beiladung der BeschwerdefÃ¼hrerin in jenes Verfahren hÃ¤tte erfolgen mÃ¼ssen. Nach der Rechtsprechung vermag nicht jeder Fehler in der VerfahrensfÃ¼hrung oder jeder materielle Fehler den Anschein der Befangenheit eines Richters oder eines gesamten SpruchkÃ¶rpers zu begrÃ¼nden. Anders verhÃ¤lt es sich lediglich, wenn besonders krasse und wiederholte IrrtÃ¼mer vorliegen, diese einer schweren Verletzung von Richterpflichten gleichkommen und sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken kÃ¶nnen (BGr, 19. Januar 2007, 1P.743/2006, E. 3.2; vgl. auch BGE 125 I 119 E. 3e, 115 Ia 400 E. 3b; BGr, 6. Januar 2005, 1P.512/2004, E. 4.1, ZBl 106/2005 S. 327, sowie 22. November 2005, 1P.548/2005, E. 2.2; Kiener, S. 105 f.). Allgemeine VerfahrensverstÃ¶sse sind demgegenÃ¼ber im dazu vorgesehenen Rechtsmittelverfahren zu rÃ¼gen und kÃ¶nnen grundsÃ¤tzlich nicht als BegrÃ¼ndung fÃ¼r eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV herangezogen werden (BGE 114 Ia 153 E. 3b/bb, 115 Ia 400 E. 3b in fine). Von einem schwerwiegenden Verfahrensfehler im vorgenannten Sinne kann im vorliegenden Zusammenhang nicht die Rede sein.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist das Ausstandsbegehren der BeschwerdefÃ¼hrerin abzuweisen. Damit geht das Dossier im Verfahren VB.2012.00624 zurÃ¼ck an den PrÃ¤sidenten der 3. Abteilung zur weiteren Behandlung der Streitsache.</p> <p class="Urteilstext">Ãber die Kosten des vorliegenden Ausstandsverfahrens ist im Endentscheid zu befinden.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Beim vorliegenden Beschluss handelt es sich um einen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffneten Zwischenentscheid Ã¼ber ein Ausstandsbegehren, gegen welchen die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG, SR 173.110) an das Bundesgericht zulÃ¤ssig ist (Art. 92 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Plenum:</span></p> <p class="Einzug2">1. Das Ausstandsbegehren wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Ãber die Kosten wird im Endentscheid befunden.</p> <p class="Einzug2">3. Gegen diesen Beschluss kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">4. Mitteilung anâ¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>