Postulat CIP-CN (93.420) 2210 N 6 octobre 1995 15 Prozent in Kauf zu nehmen bereit sind, wenn die Zuver- lässigkeit des Betriebes und dessen Nachhaltigkeit gegeben sind. Die öffentliche Hand kann hier mit relativ wenig Geld einen wirksamen Beitrag zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene leisten. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. September 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 septembre 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3436 Postulat Schmidhalter Nationalstrasse N 9 Visp West-Visp Ost Route nationale N 9 Viège ouest-Viège est Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, als Vorschlag zu einer kon- struktiven Konfliktlösung in der Bereinigung der Linienfüh- rung N 9, Durchfahrt Visp, eine Variante im Süden von Visp durch einen neutralen Experten abklären zu lassen. Die vom Bundesrat beschlossene Abklärung der technischen Mach- barkeit und der Nachweis der Gesamtkosten sind nicht nur für die am 24. Juni 1992 beschlossene, verbesserte Rhone- variante (Nord), sondern auch für eine mögliche Südumfah- rung von Visp in Auftrag zu geben. Dies im Interesse, damit eine umweltverträglichere (Bodennutzung, Grundwasserpro- bleme, Sicherheitsprobleme mit Chemiewerk Lonza usw.), eine zeitlich schneller realisierbare, eine im Baukasten- system etappierbare und kostengünstigere Variante festge- legt werden kann. Texte du postulat du 6 octobre 1994 Voici la solution constructive que je propose pour mettre un terme au conflit dont l'enjeu est la traversée de Viège par la N 9: j'invite le Conseil fédéral à faire étudier une variante sud par un expert neutre; je lui demande donc de faire procéder à l'examen de la faisabilité technique et des coûts totaux du contournement de Viège par le sud, comme il a décidé que cela sera fait pour la variante Rhône améliorée (nord), qu'il a arrêtée le 24 juin 1992. Et ce, afin que l'on ait un tracé qui tienne davantage compte des impératifs de la protection de l'environnement (utilisation du sol, protection de la nappe phréatique, prise en compte des problèmes de sécurité que pose l'usine chimique de la Lonza, etc.), qui permette de construire l'autoroute plus rapidement, dont la réalisation puisse être agendée étape par étape et qui coûte aussi moins cher. Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ein gleichlautendes Postulat habe ich am 3. September 1992 eingegeben. Die damals abgegebene Begründung unter 92.3356 hat noch ihre Gültigkeit. Das Postulat wurde bis Ok- tober 1993 nicht beantwortet. Unter wirtschaftlichem und po- litischem Druck habe ich das Postulat vom 3. September 1992 Anfang November 1993 zurückgezogen und am 6. Oktober 1994 nochmals eingegeben. Im August 1992 haben die Nationalräte Couchepin und Comby mit mir zusammen das gleiche Begehren an den Bun- desrat gestellt. Ich habe den Bundesrat mehrmals schriftlich gebeten, die technische Machbarkeit und Kostenschätzung als Vergleich zur offiziellen Variante Nord A im Süden von Visp zu untersuchen. Bis zum heutigen Tag habe ich keine Stellungnahme des Bundesrates erhalten. Mein erstes Postulat «Visp» habe ich einem Vorstoss von Herrn Rüttimann abgeschrieben. Er verlangte seinerzeit par- allel ein Studium einer Tunnelvariante im Knonauer Amt. Herr Bundesrat Schlumpf hat dieses Begehren als eine nor- male Pflichtübung angesehen, und er hat festgehalten, dass der Bund diese Machbarkeitsstudie auch durchführen würde, wenn das Parlament das Postulat ablehnen würde, «sozusa- gen ex officio, ganz einfach, weil das unsere Pflicht ist und weil es auf der Linie des Bundesrates liegt». (Hat man diese Linie verloren?) Textuell hat er ausgeführt: «Man muss doch alles tun, was möglich und machbar ist, um die Nachteile des Strassenbaues zu reduzieren.» (AB 1986 N 1728) Der Bundesrat müsste meiner Ansicht nach den Bundesrats- beschluss vom Juni 1992 ergänzen. Es müsste festgelegt werden, dass bei der Umfahrung Visp auch eine Südvariante evaluiert wird, dies im Sinne einer Gleichbehandlung von parlamentarischen Vorstössen. Mit Untersuchungskosten in der Grössenordnung von einer halben Million Franken be- steht eine reelle Chance, 70 bis 200 Millionen Franken einzu- sparen. Es ist für «alle» erlaubt, gescheiter zu werden. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. September 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 septembre 1995 Der Bundesrat hat bisher immer Parallelplanungen abge- lehnt. Das muss auch hier gelten. Eine umfassende Prüfung von Südvarianten kommt daher nur in Frage, sofern die Nordvariante A endgültig verlassen werden muss. Ander- seits verlangt es die Sorgfaltspflicht, abzuklären, ob die vom Postulanten behaupteten Einsparungen möglich sind. Das soll durch eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Zahlen an- hand der bestehenden Unterlagen geschehen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3008 Postulat SPK-NR (93.420) Transparenz finanzieller Folgen von Geschäften. Mitbericht der Finanzkommission Postulat CIP-CN (93.420) Transparence des conséquences financières des projets. Corapport de la Commission des finances Wortlaut des Postulates vom 4. Februar 1994 1. Das Büro wird gebeten, gemäss Artikel 15 Absatz 3 des Geschäftsreglementes des Nationalrates die Finanzkommis- sion bei Geschäften mit erheblichen finanziellen Folgen zu einem Mitbericht einzuladen. 2. Das Präsidium der Finanzkommission prüft alle neuen Ge- schäfte und stellt dem Büro im Rahmen des Geschäftszutei- lungsverfahrens bei Geschäften mit erheblichen finanziellen Folgen Mitberichtsanträge durch die Finanzkommission. 3. Für die Antragstellung solcher Mitberichte räumt das Büro dem Präsidium der Finanzkommission eine zur Vorprüfung der Geschäfte genügende Frist ein.6. Oktober 1995 N 2211 Interpellation Schweingruber Texte du postulat du 4 février 1994 1. Le Bureau est prié, conformément à l'article 15 alinéa 3 du règlement du Conseil national, d'inviter la Commission des fi- nances à élaborer un corapport pour les projets aux implica- tions financières considérables. 2. La présidence de la Commission des finances examine tous les nouveaux objets et émet, lors de la procédure d'attri- bution de ces mêmes objets, des propositions en vue de l'éla- boration, par la Commission des finances, de corapports dans le cas de projets aux implications financières considérables. 3. Le Bureau, en vue du dépôt des propositions relatives aux corapports en question, accorde à la présidence de la Com- mission des finances les délais appropriés pour procéder à l'examen préalable des projets. Schriftliche Stellungnahme des Büros vom 28. Februar 1994 Das Büro hat sich bereits an seiner Sitzung vom 12. November 1993 mit der Frage befasst, in welchem Aus- mass die Finanzkommissionen zu Geschäften mit erhebli- chen finanziellen Folgen zu einem Mitbericht eingeladen wer- den sollen. Es ist der Meinung, dass der Artikel 15 Absatz 3 des Geschäftsreglementes des Nationalrates dafür die nö- tige gesetzliche Grundlage bietet. Es begrüsst diese Möglich- keit. Es wird bei der Zuteilung der Geschäfte an die Kommis- sionen dem Anliegen Rechnung tragen, Mitberichtsanträge der Finanzkommissionen prüfen und wie für die übliche Vor- beratung der Geschäfte durch Kommissionen eine entspre- chende Frist einräumen (Art. 13 Abs. 1 GRN). Das Büro er- achtet damit das Postulat als erfüllt. Rapport écrit du Bureau du 28 février 1994 A sa séance du 12 novembre 1993, le Bureau s'est déjà in- terrogé sur la question de savoir dans quelle mesure il con- viendrait d'inviter les Commissions des finances à élaborer un corapport pour les projets aux implications financières considérables. Il est d'avis que l'article 15 alinéa 3 du règle- ment du Conseil national constitue en l'occurrence une base légale suffisante, et s'en félicite. Aussi tiendra-t-il compte de cette proposition lors de la répartition des objets entre les dif- férentes commissions; plus particulièrement, il examinera les propositions de corapport émanant des commissions des fi- nances et, comme pour l'examen préalable des objets par les commissions en général, il prévoira à cet effet un délai appro- prié (art. 13 al. 1er RCN). En conséquence, le Bureau consi- dère que l'objectif visé par le postulat est atteint. Schriftliche Erklärung des Büros Das Büro beantragt, das Postulat als erfüllt abzuschreiben. Déclaration écrite du Bureau Le Bureau propose de classer le postulat, l'objectif visé ayant été atteint. Abgeschrieben - Classé #ST# 95.3280 Interpellation Borei François Wiederaufnahme der Nuklearversuche durch Frankreich Reprise des essais nucléaires par la France Wortlaut der Interpellation vom 20. Juni 1995 Der französische Präsident hat beschlossen, dass Frank- reich die Atomwaffenversuche im Pazifik wiederaufnehmen wird. 1. Wie bewertet der Bundesrat diesen Beschluss (Gründe, diplomatische Konsequenzen)? 2. Beabsichtigt er, in dieser Frage bei den französischen Be- hörden vorstellig zu werden, und, wenn ja, in welchem Sinn und in welcher Form? Texte de l'interpellation du 20 juin 1995 Le président de la République française a décidé la reprise par son pays d'essais d'armes nucléaires dans le Pacifique. 1. Quelle analyse le Conseil fédéral fait-il de cette décision (causes, conséquences diplomatiques)? 2. Le Conseil fédéral a-t-il l'intention d'intervenir sur cette question auprès des autorités françaises et, si oui, dans quel sens et sous quelle forme? Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 5. September 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 5 septembre 1995 1. La France a décidé de procéder à huit derniers essais nu- cléaires entre septembre 1995 et mai 1996 et de déroger ainsi au moratoire sur les essais nucléaires observé depuis 1992 par tous les Etats dotés d'armes nucléaires à l'excep- tion de la Chine. Le Conseil fédéral regrette ce développement. La reprise des essais nucléaires français et chinois risque de compliquer les négociations en cours à la Conférence sur le désarmement à Genève sur un traité sur l'interdiction complète des essais nucléaires. En même temps, elle constitue une déception pour tous les Etats non dotés d'armes nucléaires qui ont con- senti à la prorogation pour une durée indéfinie du Traité sur la non-prolifération des armes nucléaires dans la ferme at- tente que les Etats dotés d'armes nucléaires respecteront le moratoire jusqu'à la conclusion des négociations sur une in- terdiction complète des essais nucléaires. 2. La position suisse a été expliquée à l'ambassadeur de France à Berne le 14 juin 1995 déjà par le secrétaire d'Etat du DFAE. Le chef du DFAE l'a publiquement confirmée le 19 juin 1995 au Conseil national, en réponse aux questions Wiederkehr et Hollenstein. Le 22 juin 1995, le représentant suisse à la Conférence sur le désarmement à Genève s'est prononcé dans des termes similaires. La question des essais nucléaires a également été évoquée lors de la visite du pré- sident Chirac à Genève, le 5 juillet 1995. Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait #ST# 95.3026 Interpellation Schweingruber Heroinabgabe in Gefängnissen. Kantonale Anfragen Distribution d'héroïne dans les prisons. Demandes cantonales Wortlaut der Interpellation vom 30. Januar 1995 LMuss der Bundesrat nicht zugeben, dass das Konzept «Überlebenshilfe» für die Drogensüchtigen so, wie es heute praktiziert wird, im Verhältnis zu seinem ursprünglichen In-Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat SPK-NR (93.420) Transparenz finanzieller Folgen von Geschäften. Mitbericht der Finanzkommission Postulat CIP-CN (93.420) Transparence des conséquences financières des projets. Corapport de la Commission des finances In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 13 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3008 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.10.1995 - 08:00 Date Data Seite 2210-2211 Page Pagina Ref. No 20 026 196 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.