<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_270/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. Juni 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Molkenstrasse 15/17, Postfach 2251, 8026 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Untersuchungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 12. Mai 2011 </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich führt gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 15. Januar 2011, um etwa 18.10 Uhr, seinen Bruder Y.________ und seine Schwägerin Z.________ an deren Wohnort aufgesucht und nach kurzem Wortwechsel mit seinem Bruder aus einer mitgeführten Faustfeuerwaffe mehrere Schüsse auf Y.________ abgegeben und diesen dadurch im Beinbereich erheblich verletzt zu haben. </div> <div class="para">X.________ wurde gleichentags aufgrund einer Meldung von Z.________ von der Kantonspolizei Zürich auf der Notfallstation des Spitals Männedorf aufgefunden, wo ihm eröffnet wurde, dass er wegen Verdachts, auf seinen Bruder geschossen zu haben, vorläufig festge-nommen werde. </div> <div class="para">Am 18. Januar 2011 wurde X.________ in Untersuchungshaft versetzt; es bestehe gemäss den bisherigen Ermittlungen der dringende Tatverdacht hinsichtlich einer versuchten (eventual-)vorsätzlichen Tötung im Sinne von Art. 111 i.V.m. <span class="artref">Art. 22 Abs. 1 StGB</span> zum Nachteil des Geschädigten Y.________. Gestützt auf einen Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Untersuchungshaft gemäss Verfügung vom 13. April 2011 wegen Kollusions- und Fluchtgefahr bis zum 18. Oktober 2011 festgesetzt. </div> <div class="para">Eine vom Beschuldigten hiergegen erhobene Beschwerde hat die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 12. Mai 2011 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 26. Mai 2011, beim Bundesgericht eingetroffen am 30. Mai 2011, führt X.________ der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=24.05.2011&amp;to_date=12.06.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2 S. 246; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=24.05.2011&amp;to_date=12.06.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. </div> <div class="para">Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich nicht, inwiefern das Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt haben soll, als es die Haftbeschwerde abgewiesen hat. Der Beschwerdeführer behauptet in seiner Eingabe vom 26. Mai 2011 einzig, er habe seinem Bruder gezielt in die Beine geschossen und sei nie von einer Tötungsabsicht ausgegangen. Indes setzt er sich dabei mit dem einlässlich begründeten obergerichtlichen Entscheid nicht auseinander, wonach gestützt auf den bisherigen Ermittlungsstand bzw. das bisherige Beweisverfahren eben der dringende Tatverdacht der versuchten (eventual-)vorsätzlichen Tötung angenommen werden muss. Der Beschwerdeführer zeigt nicht im Einzelnen auf, inwiefern die die bisherigen Abklärungen berücksichtigenden ausführlichen obergerichtlichen Erwägungen bzw. der angefochtene Beschluss im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. </div> <div class="para">Bereits mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist somit auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Demnach wird erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft IV und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. Juni 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fonjallaz Bopp </div> </div></body></html>