B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-3342/2023 U r t e i l v o m 1 8 . J u l i 2 0 2 3 Besetzung Einzelrichterin Vera Marantelli, Gerichtsschreiber Said Huber. Parteien A._______, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, (…), Vorinstanz. Gegenstand Gesamtdauer Zivildienst. B-3342/2023 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Beschwerdeführer am 12. Juni 2023 auf elektronischem Wege über das Internet-Kontaktformular des Bundesverwaltungsgerichts eine als "Beschwerde gegen die Verfügung der Zivildienstleistungen" betitelte Nachricht einreichte (mit dem Titel "Widerruf der Verfügung Gesamtdauer der Zivildienstleistungen"); dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern kein e Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt; dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten; dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zivildienstes vor Bundes- verwaltungsgericht anfechtbar sind; dass eine Beschwerdeschrift, um rechtsgenüg lich zu sein, die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder dessen Vertreters zu enthalten hat und die Aus- fertigung der angefochtenen Verfügung und die als Beweismittel angerufe- nen Urkunden beizulegen sind, soweit der Beschwerdeführer sie in Hän- den hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG); dass eine elektronische Eingabe mit einer qualifizierten elektronischen Sig- natur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über Zertifizierungs- dienste im Bereich der elektronischen Signatur und anderer Anwendungen digitaler Zertifikate (Bundesgesetz über die elektronische Signatur, ZertES; SR 943.03) versehen werden muss (Art. 21a Abs. 2 VwVG); dass die vom Beschwerdeführer elektronisch eingereichte Nachricht vom 12. Juni 2023 diesen Anforderungen nicht entspricht; dass die Beschwerdeinstanz einem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG); B-3342/2023 Seite 3 dass der Beschwerdeführer daher mit instruktionsrichterlicher Zwischen- verfügung vom 13. Juni 2023 gestützt auf Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG – un- ter Ansetzung einer kurzen Nachfrist (und unter Androhung des Nichtein- tretens bei ungenutztem Fristablauf) – aufgefordert wurde, bis zum 19. Juni 2023 die angefochtene Verfügung sowie eine unterschriebene Be- schwerde einzureichen, die klar begründete Rechtsbegehren enthält; dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer mit eingeschriebe- ner Post (Sendungsnummer […]) am 14. Juni 2023 (11:44 h) zugestellt wurde; dass sich der Beschwerdeführer in der Folge nicht mehr vernehmen liess, somit sinngemäss darauf verzichtet hat, seine Eingabe innert der gesetz- ten Frist zu verbessern; dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf seine als Beschwerde betitelte Eingabe vom 12. Juni 2023 nicht einzutre- ten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG i.V.m. Art. 52 Abs. 3 VwVG); dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht im Bereich Zivil- dienst kostenlos ist, sofern es sich nicht um eine mutwillige Beschwerde- führung handelt (Art. 65 Abs. 1 ZDG); dass Entscheide auf dem Gebiet des Zivildienstes nicht beim Bundesge- richt angefochten werden können, weshalb das vorliegende Urteil endgül- tig ist (Art. 83 Bst. i BGG). (Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite) B-3342/2023 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Vera Marantelli Said Huber Versand: 19. Juli 2023 B-3342/2023 Seite 5 Zustellung erfolgt an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben) – die Vorinstanz (Einschreiben)