<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00269</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204399&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00269</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Übernahme von überhöhten Wohnungskosten:<br/><br/>Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1). Abweisung des Gesuchts um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (E. 2). Überhöhte Wohnungskosten sind so lange zu übernehmen, bis eine zumutbare günstigere Lösung zur Verfügung steht (E. 3.1). Die Beschwerdegegnerin wies die Beschwerdeführerin auf zwei frei stehende 3-Zimmerwohnungen in der Gemeinde hin und bot ihr die Mithilfe für den Umzug an. Damit stand eine zumutbare Lösung zur Verfügung (E. 3.3). Abweisung der Beschwerde. Kostenfolge (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSKOSTEN">WOHNUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A, geboren 1958, zog mit ihrem Sohn B, geboren 2000, am 1. Juli 2003 von Y, wo sie bis anhin Sozialhilfe bezogen hatte, nach X um. Gleichzeitig mit der Anmeldung auf der Einwohnerkontrolle meldete sie sich fÃ¼r den Bezug von wirtschaftlicher Hilfe an. Die SozialbehÃ¶rde der Gemeinde X beschloss am 26. August 2003 unter anderem, A und ihren Sohn ab 1. August 2003 monatlich mit Fr. 2'372.50 zu unterstÃ¼tzen, worin auch der Mietzins fÃ¼r eine 3½-Zimmerwohnung enthalten war (Disp.-Ziff. I). Die SozialbehÃ¶rde beschloss ferner, dass der Mietzins im Betrage von Fr. 1'655.- (inklusive Nebenkosten), der deutlich Ã¼ber den ortsÃ¼blichen und auch realistischen Mietzinsen fÃ¼r zwei Personen in X liege, nur bis 31. Januar 2003 toleriert werde; ab dem 1. Februar 2004 wÃ¼rden dem Mietzins nur noch Fr. 1'300.- angerechnet (Disp.-Ziff. II).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen von A erhobenen Rekurs hiess der Bezirksrat Z am 10. Mai 2004 teilweise gut. Er verpflichtete die SozialbehÃ¶rde X, bis zum 31. MÃ¤rz 2004 den Ã¼berhÃ¶hten Mietzins von Fr. 1'655.- inklusive Nebenkosten im UnterstÃ¼tzungsbudget von A zu berÃ¼cksichtigen. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid gelangte A mit Eingaben vom 13. und 15. Juni 2004 an das Verwaltungsgericht. Sie beantragt sinngemÃ¤ss, dass ihr im UnterstÃ¼tzungsbudget weiterhin ein Mietzins in der HÃ¶he von Fr. 1'655.- angerechnet werde. Ausserdem stellt sie Antrag auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die SozialbehÃ¶rde X und der Bezirksrat Z beantragen Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der Streitwert in Sozialhilfeangelegenheiten berechnet sich in der Regel aufgrund der Summe der periodischen Leistungen wÃ¤hrend der Dauer von zwÃ¶lf Monaten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5; RB 1998 Nr. 21). Umstritten ist im vorliegenden Verfahren eine wiederkehrende monatliche Sozialhilfeleistung in der HÃ¶he von Fr. 355.-, was pro Jahr Fr. 4'260.- aus­macht. Da der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt, fÃ¤llt die Behandlung der Beschwerde in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die GewÃ¤hrung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, denen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung der Verfahrenskosten zu erlassen. Sie haben Ã¼berdies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Aus der Systematik des Gesetzes und der Formulierung von § 16 Abs. 2 VRG geht hervor, dass ein solcher Anspruch nur besteht, wenn die Voraussetzungen gemÃ¤ss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 VRG kumulativ erfÃ¼llt sind (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39). Das Begehren darf insbesondere nicht offensichtlich aussichtslos erscheinen. Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Aussichten auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 32). Wie die nachfolgende ErwÃ¤gung aufzeigen wird, muss das Begehren der BeschwerdefÃ¼hrerin als aussichtslos bezeichnet werden, weshalb ihr Gesuch um GewÃ¤hrung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands abzuweisen ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage der Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r So­zialhilfe in der Fassung vom Dezember 2002 (SKOS-Richtlinien), wobei Abweichungen im Einzelfall vorbehalten bleiben. Nach den genannten Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget aus der materiellen Grundsicherung, bestehend aus dem Grundbedarf I und II fÃ¼r den Le­bensunterhalt, den Wohnungskosten und der medizinischen Grundversorgung einerseits und aus situationsbedingten Leistungen anderseits zusammen (SKOS-Richtlinien, Kap. A.6).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>ÃberhÃ¶hte Wohnungskosten sind so lange zu Ã¼bernehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung steht. Die Sozialhilfeorgane haben die Aufgabe, die SozialhilfebezÃ¼gerinnen und -bezÃ¼ger bei der Suche nach gÃ¼nstigem Wohnraum aktiv zu unterstÃ¼tzen. Ãbliche KÃ¼ndigungsbedingungen sind in der Regel zu berÃ¼cksichtigen. Weigern sich unterstÃ¼tzte Personen, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen oder in eine effektiv verfÃ¼gbare und zumutbare gÃ¼nstigere Wohnung umzuziehen, dann kÃ¶nnen die anrechenbaren Wohnkosten auf jenen Betrag reduziert werden, der durch die gÃ¼nstigere Wohnung entstanden wÃ¤re. Dies bedeutet unter UmstÃ¤nden, dass die unterstÃ¼tzte Person den teueren Mietzins nicht mehr bezahlen kann und die KÃ¼ndigung erhÃ¤lt. In diesem Fall ist das Gemeinwesen verpflichtet, eine Notunterkunft zur VerfÃ¼gung zu stellen (SKOS-Richtlinien, Kap. B.3).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im Wesentlichen geltend, dass ihr aus gesundheitlichen und psychischen GrÃ¼nden ein Umzug nicht zuzumuten sei. In Y habe sie einen Speicher bewohnt, der oben offen gewesen sei und sehr viel Platz geboten habe. Ausserdem habe das Holz Behaglichkeit ausgestrahlt. In einer 3-Zimmerwohnung sei hingegen jeder Raum abgeschlossen, was Befangenheit auslÃ¶se. Ihr eine 1½-Zimmerwohnung anzubieten, sei ihr in Anbetracht ihrer Verfassung vÃ¶llig unverstÃ¤ndlich. Bevor sie in ihre neue Wohnung in X umgezogen sei, habe sich die SozialbehÃ¶rde Y bei der Gemeinde X erkundigt, und diese habe eingerÃ¤umt, dass das MietverhÃ¤ltnis keine Schwierigkeiten bereiten sollte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin verweist in der Beschwerdeantwort auf ihre Rekursantwort. Darin fÃ¼hre sie aus, dass zum Zeitpunkt des telefonischen Anrufs der SozialbehÃ¶rde der Gemeinde Y in X zwei 3-Zimmerwohnungen mit einem Mietzins in der HÃ¶he von Fr. 1'280.- und Fr. 1'055.- und eine 1½-Zimmerwohnung mit einem Mietzins in der HÃ¶he von Fr. 1'193.-, jeweils inklusive Nebenkosten, freigestanden seien. Der Gemeinde Y sei mitgeteilt worden, dass somit eine Wohnung mit einem monatlichen Mietzins von bis zu Fr. 1'300.- inklusive Nebenkosten realistisch sei. Bei der Erstbesprechung vom 28. Juli 2003 sei festgehalten worden, dass der Mietzins von monatlich Fr. 1'655.- fÃ¼r WohnmÃ¶glichkeiten in X als sehr hoch bezeichnet werden mÃ¼sse. Bei der mÃ¼ndlichen ErÃ¶ffnung des Beschlusses der SozialbehÃ¶rde X am 28. August 2003 habe sie der BeschwerdefÃ¼hrerin mitgeteilt, dass nach wie vor eine 3-Zimmerwohnung in der HÃ¶he von Fr. 1'280.- pro Monat zu vermieten sei. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe diese jedoch mit der BegrÃ¼ndung abgelehnt, sie kÃ¶nne nicht noch einmal einen Umzug verkraften. Die Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, dass ein Umzug innerhalb des Dorfes kaum als UnmÃ¶glichkeit bezeichnet werden kÃ¶nne. Eine Mithilfe durch das Gemeindewerk wÃ¤re auch denkbar gewesen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Es ist nicht zu verkennen, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin in einer schwierigen Situation befindet. Anderseits steht es ausser Frage, dass ein Mietzins von monatlich Fr. 1'655.- deutlich Ã¼ber den ortsÃ¼blichen und auch realistischen Mietzinsen fÃ¼r zwei Personen in X liegt. Die Beschwerdegegnerin wies die BeschwerdefÃ¼hrerin mehrmals auf die beiden frei stehenden 3-Zimmerwohnungen hin, welche gemÃ¤ss einer Aktennotiz am 30. September 2003 immer noch frei standen. Damit hat sie die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Suche nach gÃ¼nstigerem Wohnraum aktiv unterstÃ¼tzt. Ausserdem stellte sie der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r den Umzug die Mithilfe des Gemeindewerks in Aussicht. Durch den vorinstanzlichen Entscheid wurde zwecks Einhaltung der KÃ¼ndigungsbedingungen die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bis Ende MÃ¤rz 2004 ausgeweitet. Damit sind alle Voraussetzungen fÃ¼r die Reduktion der Wohnkosten erfÃ¼llt. Daran Ã¤ndert auch das von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichte Ã¤rztliche Zeugnis vom 15. September 2003 nicht, welches attestiert, dass es ihr aus medizinischen GrÃ¼nden nicht zumutbar sei, demnÃ¤chst wieder in eine andere Wohnung umziehen zu mÃ¼ssen. Wie soeben dargelegt, unterstÃ¼tzte die Beschwerdegegnerin die BeschwerdefÃ¼hrerin aktiv bei der Suche nach einer neuen Wohnung und stellte ihr fÃ¼r den Umzug auch die Mithilfe des Gemeindewerks in Aussicht, womit sich der Umzug als zumutbar erweist. Im Ãbrigen kann auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die Gerichtskosten zu tragen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), wobei die GerichtsgebÃ¼hr in Sozialhilfeangelegenheiten praxisgemÃ¤ss niedrig angesetzt wird. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text17"></a>verfÃ¼gt</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span> Das Begehren um GewÃ¤hrung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird abgewiesen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1">und entscheidet:</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 300.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 360.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Urteilstext"><span>4. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>