Kantonsgericht Schwyz Beschluss vom 21. Dezember 2022 BEK 2022 139 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch. In Sachen A.________, Beschwerdeführer, gegen Betreibungskreis Altendorf Lachen, Postfach 43, Seeplatz 1, 8853 Lachen, Beschwerdegegner, betreffend SchKG-Beschwerde (Beschwerde gegen die Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts Ma- rch vom 18. August 2022, APD 2021 4);- hat die Beschwerdekammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: 1. Der Betreibungskreis Altendorf Lachen stellte in den Betreibungen Nrn. zz und yy gegen den Beschwerdeführer Pfändungsankündigungen aus. Die Aufsichtsbehörden haben die dagegen sowie gegen den Pfändungsvoll- zug und die totale Einkommenssperre in der Pfändungsgruppe Nr. xx erhobe- nen Beschwerden des Beschwerdeführers abgewiesen, soweit darauf einzu- treten war (vgl. BEK 2019 32 vom 22. Juli 2019, BEK 2020 14 vom 24. August 2020, BEK 2020 153 vom 1. Februar 2021 und BGer 5A_209/2021 vom 15. März 2022 sowie BEK 2022 47 vom 13. Juli 2022). Am 15. März 2021 for- derte der Betreibungskreis das auf einem Konto des Beschwerdeführers bei der B.________ AG (Bank I) liegende Guthaben von Fr. 850.00 mit dem Hin- weis ein, dass die Pfändung auf sämtlichen Konten nach der Überweisung dieses Betrags umgehend als aufgehoben gelte und die Konten vollständig freizugeben seien (Vi-act. 55). Daher schrieb der Vorderrichter die Beschwer- de des Beschwerdeführers vom 19. Februar 2021 mit dem Antrag, die Sperre des Kontos ww bei der B.________ AG (Bank I) aufzuheben (Vi-act. 1), mit Verfügung vom 18. August 2022 als gegenstandslos geworden ab. Dagegen beschwert sich der Beschwerdeführer am 13. September 2022 bei der oberen Aufsichtsbehörde mit dem Antrag, diese Verfügung aufzuheben und die Vor- instanz anzuweisen, seine Beschwerde zu behandeln. Der Beschwerdegeg- ner verlangt, die Beschwerde in allen Teilen abzuweisen (KG-act. 5). Dazu nahm der Beschwerdeführer am 14. Oktober 2022 nochmals Stellung und bestritt die Auffassung des Beschwerdegegners, wonach er vorliegend nur die Sperrung des B.________ AG (Bank I)-Kontos angefochten habe (KG-act. 7). 2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist nur die Frage der Gegen- standslosigkeit der Beschwerde des Beschwerdeführers hinsichtlich der Sper- re des Kontos bei der B.________ AG (Bank I). Zutreffend geht der Be- schwerdegegner nämlich davon aus, dass der Beschwerdeführer in der vor- instanzlichen Beschwerde vom 19. Februar 2021 nur die Aufhebung dieser Kantonsgericht Schwyz 3 Sperre beantragte. Der Beschwerdeführer nimmt in dieser Eingabe Bezug auf die Mitteilung des Beschwerdegegners über diese Sperre. Weiter macht er nebst Ausführungen zu seinem Wohnsitz Unklarheiten bei der entsprechen- den Pfändung geltend und weist auf seine telefonischen Erkundigungen bei der B.________ AG (Bank I) betreffend des Andauerns der Sperre seines Kontos hin, um dann ausdrücklich und im Text unterstrichen nur um die Auf- hebung der Sperre zu ersuchen (Vi-act. 1). Es ist mithin nicht zu beanstanden, dass der Vorderrichter das Beschwerdeverfahren mit der Aufhebung der Sper- re durch den Beschwerdegegner (Vi-act. 55) als gegenstandslos geworden abschrieb. 3. Soweit der Beschwerdeführer in der vorliegenden Beschwerde an die obere Aufsichtsbehörde die Dauer der Pfändung, die Frage der Zustellung eines angeblichen Verwertungsbegehrens sowie den Einzug bzw. die Ver- wendung der vom fraglichen B.________ AG (Bank I)-Konto dem Beschwer- degegner überwiesenen Fr. 850.00 infrage stellt, waren diese Themen nicht Gegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Daher kann hier auf solche Einwände nicht eingetreten werden. Stellt der Beschwerdeführer die Pfändungen und Einkommenssperren an sich infrage, ist darüber in den oben erwähnten Verfahren (vgl. E. 1) bereits entschieden worden. 4. Aus diesen Gründen ist die Beschwerde, soweit auf sie einzutreten ist, abzuweisen. Das kantonale Verfahren ist vorbehältlich hier noch nicht anzu- nehmender bös- oder mutwilliger Prozessführung kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG);-Kantonsgericht Schwyz 4 beschlossen: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit Zustellung nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa- chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be- schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R), den Beschwerdegegner (1/R) und die Vorinstanz (1/A vorab und 1/R nach definitiver Erledigung mit den Akten). Namens der Beschwerdekammer Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Der Gerichtsschreiber Versand 21. Dezember 2022 kau