<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00050</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sabine Baumann Wey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Vetsch Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ledergasse 11, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1956 geborene X.___ war seit dem 1. Februar 2000 als Maler beim Malergeschäft Y.___ angestellt und damit bei der Suva obligatorisch versichert. Mit Schadenmeldung UVG liess er dieser am 22. Januar 2015 – und damit wenige Tage vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses per Ende Januar 2015 – mitteilen, er sei am 14. Januar 2015 in der Badewanne ausgerutscht und dabei auf die linke Schulter gefallen (Urk. 7/1). Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte in ihrem Arztzeugnis UVG vom 18. Februar 2015 eine linksseitige Schulterzerrung (Urk. 7/13). Die Suva er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Urk. 7/3-4 und Urk. 7/6; siehe auch Urk. 7/27). Mit Verfügung vom 9. Juli 2015 stellte sie diese – unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis darauf, dass die noch vorhandenen Schulterbeschwerden ausschliesslich krankhafter Natur seien – rückwirkend per 30. April 2015 ein (Urk. 7/39). Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten (Urk. 7/43) hin am 11. Januar 2016 fest (Urk. 7/52 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid (Urk. 2) erhob X.___ am 15. Februar 2016 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Einsprache-Entscheid aufzuheben und die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen aus UVG auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, über den 30.4.2015 hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus Taggelder und Heilungskosten für das Schulterleiden links zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten; es sei die Rentenfrage zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ein unabhängiges Ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ministrativgutachten zur Frage nach der Unfallkausalität des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebildes an der linken Schulter einzuholen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. März 2016 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Replicando (Urk. 16) und duplicando (Urk. 20) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ler Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des Bundesgerichts 8C_160/2012 vom 13. Juni 2012 E. 2 mit weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht – unter Hinweis auf die Beurteilung ihres Kreisarztes Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie – da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass die geklagten Schulterbeschwerden links nicht mehr als unfallbedingt einzustufen seien (Urk. 2 S. 6, 6 S. 3 ff. und 20). Es sei zu keinen nachweisbaren unfallbedingten strukturellen Läsionen gekommen. Die diskrete Rauigkeit res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive Rauheit der Unterfläche der Supraspinatussehne sei eindeutig nicht un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallbedingt, sondern degenerativ begründet (Urk. 6 S. 5). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, mittels der kreisärztlichen Beurteilung gelinge der Beschwerdeführerin der Nachweis nicht, dass keine unfallkausalen Ursachen am Beschwerdebild mitwirken wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Aus diesem Grund seien die Leistungen weiter auszurichten (Urk. 1 S. 4 ff. und Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das am 22. Januar 2015 durchgeführte MRI der linken Schulter mit Arthrogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phie zeigte nebst einer Bursitis subacromialis eine diskrete Unterflächenrauig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Supraspinatussehne ohne eigentliche Rissbildung und eine gute Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kelqualität der Rotatorenmanschette bis auf den Musculus teres minor. Zudem waren eine mögliche leichte Kompromittierung des Nervus axillaris bei leichter fettiger Atrophie des Musculus teres minor und eine leichte AC-Gelenksarthrose zu sehen. Hinweise für eine Frozen Shoulder bestanden nicht (Urk. 7/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ diagnostizierte am 18. Februar 2015 eine Schulterzerrung links und verordnete Physiotherapie (Urk. 7/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der an der B.___ tätige Dr. med. C.___, Leitender Oberarzt Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie und Rehabilitation, stellte in seinem Bericht vom 21. April 2015 (Urk. 7/25) in Bezug auf die Schulterbeschwerden folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persistierende Schmerzen Schultergelenk links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach Distorsion Schultergelenk links am 14. Januar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro-MRI Schultergelenk links vom 22. Januar 2015: Bursitis sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">acromialis, diskrete Unterflächenirregularität der Supraspinatussehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er schilderte, der Beschwerdeführer sei am 14. Januar 2015 beinahe in der Du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche gestürzt. Seither würden sehr ausgeprägte Schmerzen bestehen. Es sei Phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siotherapie durchgeführt worden mit der Folge einer Besserung der Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik in Bezug auf die Beweglichkeit; die Schmerzen seien aber praktisch unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert stark vorhanden. In der klinischen Untersuchung habe sich eine Schmerzhaftigkeit in alle Bewegungsrichtungen mit Einschränkung der Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit gezeigt. Sonographisch sei ein praktisch unauffälliger Befund mit einer höchstens leichten Verdickung der Bursa ersichtlich. Es habe bereits eine Arthro-MRI-Untersuchung stattgefunden, welche einen eigentlich altersentspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Befund und eine nur leichte Irregularität der Supraspinatussehne ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt habe. Grundsätzlich sollte sich diese Symptomatik unter Physiotherapie weiter bessern. Als unterstützende Massnahme habe er dem Beschwerdeführer eine subakromiale Steroidinfiltration vorgeschlagen. Ob dadurch allerdings bei relativ klarer Chronifizierungstendenz ein positiver Effekt erfolge, bleibe "frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdig" (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ hielt am 29. April 2015 fest, die im MRI beschriebenen Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien nur möglicherweise unfallbedingt. Identische Veränderungen würden sich auch bei rein degenerativer Schädigung finden. Da lediglich eine Kontusion respektive Distorsion ohne eindeutig unfallbedingte strukturelle Läsion vorliege, sei von einem Status quo sine spätestens drei Monate nach dem angegebenen Ereignis auszugehen (Urk. 7/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ wiederholte in seinem Bericht vom 16. Juni 2015 die bereits am 21. April 2015 genannte Diagnose. Er führte aus, bezüglich des Schultergelenks links sei seine Beurteilung weiterhin so, dass zumindest keine relevanten struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turellen Veränderungen im Arthro-MRI festgestellt worden seien. Es habe sich dort eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diskrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bursitis subacromialis gezeigt. Eine einmalige Steroidinfiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe zu einer massiven Schmerzzunahme geführt und keinen positiven Ef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fekt gezeigt. Er habe mit dem Beschwerdeführer die Unfallkausalität bespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Es sei so wie dieser das beschreibe, dass die Schulterschmerzen links nach einer Distorsionsbewegung im Juni (richtig: Januar) 2015 begonnen hätten. Dies sei auch so dokumentiert. Es sei nun aber scheinbar so, dass die Suva die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung und auch die Lohnzahlungen eingestellt habe (Urk. 7/43/12-13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ärztlichen Beurteilung von Dr. A.___ vom 28. September 2015 kann ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, dass sich im Arthro-MRI lediglich eine diskrete Aufrauung der Unterfläche der Supraspinatussehne zeigt; eine Rissbildung war nicht nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. Es hätten sich ausserdem keine auf einen stärkeren Sturz mit Kontusion oder Distorsion hindeutenden Befunde, wie zum Beispiel Bone-bruise-Veränderungen, Weichteil- oder Kapsel-/Bandverletzungen oder Ödeme in der Schulterregion gefunden. Die im MRI beschriebenen Veränderungen seien typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Veränderungen bei degenerativen Schäden. Im Zuge degenerativer Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen der Supraspinatussehne komme es regelhaft auch zu entzündlichen Veränderungen der Bursa subacromialis im Sinne einer Bursitis mit Zunahme der Flüssigkeit. Zwar seien die Schleimbeutel auch im Normalzustand mit etwas Flüssigkeit gefüllt. Die Abgrenzung sei jedoch fliessend. Alles in allem handle es sich um einen altersentsprechenden Befund eines Versicherten im 6. Lebensjahrzehnt mit entsprechenden degenerativen Veränderungen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung gestalte sich sehr langwierig und schwierig, was auch Ausdruck im Arztbericht von Dr. C.___ vom 21. April 2015 finde, in welchem er schon zu Beginn der Behandlung eine relativ klare Chronifizierungstendenz sehe. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenfassend sei festzuhalten, dass es aufgrund des angegebenen Ereignisses vom 14. Januar 2015 nicht zu rein unfallbedingten strukturellen Läsionen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sei. Eine diskrete Bursitis subacromialis sei in den überwiegenden Fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len rein degenerativer Natur. Dazu passten auch die Aufrauung der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne ohne Rissbildung und die fehlenden weiteren unfallbedingten Lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen. Sollte es am 14. Januar 2015 tatsächlich zu einer Kontusion oder Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torsion der linken Schulter gekommen sein, so wäre diese lediglich bagatellär ohne relevante strukturelle Veränderungen. Wie die allgemeine Erfahrung lehre, würden die Folgen von bagatellären Kontusionen respektive Distorsionen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerhalb von Wochen bis wenigen Monaten ausheilen, sodass spätestens nach drei Monaten von einem Status quo sine auszugehen sei (Urk. 7/47 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nahm Dr. A.___ am 8. März 2016 Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu seinen am 28. September 2015 gemachten Ausführungen. Er führte aus, die diskrete Rauigkeit der Unterfläche der Supraspinatussehne sei eindeutig nicht unfallbedingt, sondern degenerativ. Bei unfallbedingten Läsionen, also bei akuten Traumata, würden sich Risse zeigen, jedoch nicht aufgeraute Flächen. Solche Veränderungen seien rein beziehungsweise nur respektive ausschliesslich degenerativer Natur. In seiner Beurteilung vom September 2015 habe der Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minus „rein unfallbedingt” lediglich zur Abgrenzung zu „rein degenerativ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt” gedient, ohne jegliche Teilkausalität zu implizieren. In seinem Sprachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis bedeute dies auch nur, dass es zu keinen nachweisbaren unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten strukturellen Läsionen anlässlich des angegebenen Ereignisses gekommen sei, da auch die diskrete Bursitis überwiegend wahrscheinlich rein beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise nur respektive ausschliesslich degenerativer Natur sei, wozu die Aufrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der Supraspinatussehne lehrbuchmässig anatomisch passe (Urk. 8 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten geht der Hergang des Ereignisses vom 14. Januar 2015 nicht eindeutig hervor. Während in der Unfallmeldung vom 22. Januar 2015 angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wird, dass der Beschwerdeführer in der Badewanne ausgerutscht und auf die linke Schulter gefallen sei (Urk. 7/1), führt Dr. C.___ in seinem Bericht vom 21. April 2015 aus, der Versicherte sei in der Dusche beinahe gestürzt und habe sich bei einer Ausweichbewegung an der Schulter verletzt (Urk. 7/25 S. 1). Den Schilderungen ist indes gemeinsam, dass im Anschluss daran beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer – gemäss Dr. Z.___ durch eine Distorsion ausgelöste – linksseitige Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terbeschwerden aufgetreten sind, unter welchen jener nach eigenen Angaben noch über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung hinaus litt. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das wenige Tage nach dem fraglichen Ereignis erstellte MRI zeigte keine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten strukturellen Veränderungen. Die Supraspinatussehne wies einzig an der Unterfläche eine ganz diskrete Irregularität auf. Eine Rissbildung war nicht nachzuweisen (Urk. 7/9). Auf einen schwereren Sturz hindeutende Befunde fan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sich folglich nicht (vgl. auch Urk. 7/47 S. 4), wobei ohnehin fraglich ist, ob der Beschwerdeführer am 14. April 2015 überhaupt gestürzt war (vgl. E. 4.1 vorstehend). Im Einklang damit steht, dass sowohl Dr. C.___ wie auch Dr. A.___ einen altersentsprechenden Befund beschrieben (Urk. 7/25 S. 2 und Urk. 7/47 S. 4). Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass den anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Beschwerden im Bereich der linken Schulter kein unfallbedingter objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbarer organischer Schaden zugrunde liegt. Vielmehr ist aufgrund der zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Arztberichte und der bildgebenden Untersuchung zu schliessen, dass das fragliche Ereignis zu einem Beschwerdeschub geführt hat. Diesbezüglich geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass die Folgen von bagatellären Kontusio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen respektive Distorsionen innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilen, sodass spätestens nach drei Monaten der Status quo sine erreicht ist (Urk. 7/47 S. 5). Der Beschwerdeführer macht zwar zu Recht geltend (Urk. 1 S. 5), dass eine allgemeine Erfahrungsregel für sich allein genommen nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net ist, den erforderlichen Nachweis für das Dahinfallen jeder kausalen Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Unfalls zu erbringen. Die Geltung einer solchen abstrakten Vermutung im konkreten Fall muss anhand der einzelnen Umstände nachvollziehbar darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tan sein (so etwa bereits Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts U 8/05 vom 12. April 2005 E. 4.2). Hiezu geht aus dem Bericht des den Beschwerdeführer behandelnden Dr. C.___ vom 21. April 2015 über die glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentags erfolgte Konsultation – die damit wenige Tage vor der per Ende April 2015 verfügten Leistungseinstellung erfolgt war – hervor, dass sich sonogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phisch ein praktisch unauffälliger Befund zeigte (Urk. 7/25 S. 2). Organische Schädigungen, die als Folge des Ereignisses vom Januar 2015 identifiziert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könnten, konnten damit weiterhin keine erhoben werden. Aufgrund der bildgebenden Untersuchung ist sodann ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer unter vorbestehenden degenerativen, altersentsprechenden Veränderungen an der linken Schulter litt. Zudem ist – wenn überhaupt – von einem leichten Sturz auszugehen (vgl. E. 4.1 vorstehend). Gestützt darauf und mit Blick auf die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnte Erfahrungsregel durfte die Beschwerdegegnerin folglich davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass das Ereignis vom 14. Januar 2015 nur zu einer vorübergehenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmerung des krankhaften Vorzustands geführt hat und nicht über Ende April 2015 hinaus für die anhaltenden linksseitigen Schulterbeschwerden ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich gewesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht von Dr. C.___ vom 16. Juni 2015 (Urk. 7/43/12-13) gibt keinen Anlass zu einer anderen Beurteilung. Sofern in seiner Ausführung, er habe mit dem Beschwerdeführer nochmals die Unfallkausalität besprochen, überhaupt ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Kausalitätsbeurteilung zu sehen ist, erschöpft sich diese in der Figur „post hoc ergo propter hoc”. Dies genügt indes rechtsprechungsgemäss nicht für die Annahme einer natürlichen Kausalität (BGE 119 V 335 E. 2b/bb). Dr. C.___ ging auch weiterhin von keinen relevanten strukturellen Veränderungen aus, wobei daran zu erinnern ist, dass sich anlässlich der im April 2015 stattgehab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Konsultation sonographisch ein praktisch unauffälliger Befund zeigte (Urk. 7/25 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage erübrigen sich weitere Ausführungen zu den Beurteilungen des Versicherungsmediziners Dr. A.___ wie auch zu dessen sprachlichen Formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ergibt sich, dass das Ereignis vom 14. Januar 2015 lediglich eine vorübergehende und spätestens per 30. April 2015 wieder behobene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustands zeitigte. Dass die Einholung eines ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsexternen Gutachtens zu einem anderen Ergebnis führte (Urk. 1 S. 6), ist nicht anzunehmen, weshalb davon abgesehen werden kann (antizipierte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d mit weiteren Hinweisen). Die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung per 30. April 2015 ist demnach nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Sabine Baumann Wey</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p><p></p></div> </div></body></html>