<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-08-08-2F_26-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2F_26/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. August 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Hartmann, </div> <div class="para">Bundesrichterin Ryter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Ivanov. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, Spiegelgasse 12, 4051 Basel, </div> <div class="para">Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Spiegelgasse 6, 4001 Basel, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht, St. Alban-Vorstadt 25, 4052 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil 2C_413/2022 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 30. Mai 2022. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Mit Verfügung vom 7. Oktober 2020 verlängerte das Migrationsamt Basel-Stadt die Kurzaufenthaltsbewilligung von A.________ nicht und ordnete ihre Wegweisung aus der Schweiz an. Einen hiergegen erhobenen Rekurs wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 1. Juli 2021 ab. Auf einen gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs trat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 24. November 2021 infolge verspäteter Rekursanmeldung nicht ein. Mit Urteil vom 6. März 2022 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht, den gegen den Entscheid des Regierungsrat erhobenen Rekurs ab. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 30. Mai 2022 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde von A.________ vom 5. Mai 2022 gegen das Urteil des Appellationsgerichts mangels hinreichender Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>) nicht ein (Urteil 2C_413/2022). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> A.________ gelangte mit einer als "Gesuch um die Verlängerung des Aufenthalts in der Schweiz" bezeichneten Eingabe vom 1. Juli 2022 (Postaufgabe) an das Bundesgericht. Darin führte sie unter anderem aus, dass sie das Urteil vom 30. Mai 2022 nicht verstehe und ersuchte um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 4. Juli 2022 wies das Bundesgericht A.________ darauf hin, dass es auf seine Urteile nur zurückkommen könne, wenn ein Revisionsgrund gemäss <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> vorliegt. Weiter wurde ihr eine Frist angesetzt, um dem Bundesgericht mitzuteilen, ob sie die Revision des Urteils 2C_413/2022 verlange. In der Folge reichte sie am 12. Juli 2022 eine weitere als "Gesuch um die Verlängerung des Aufenthalts in der Schweiz" bezeichnete Eingabe ein, in welcher sie erneut um Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ersucht. </div> <div class="para">Die Eingaben sind als Revisionsgesuch gegen das Urteil 2C_413/2022 vom 30. Mai 2022 zu behandeln. </div> <div class="para">Es wird kein Schriftenwechsel durchgeführt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Urteile des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zu Grunde liegenden Streitsache ist grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der in den <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Die um Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ersuchende Person hat gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> namentlich einen vom Gesetz vorgesehenen Revisionsgrund zu nennen und aufzuzeigen, weshalb das revisionsbetroffene Urteil an einem revisionserheblichen Mangel leidet; fehlt eine entsprechende Begründung, wird auf das Gesuch nicht eingetreten (vgl. Urteile 2F_3/2022 vom 19. Januar 2022 E. 2.1; 2F_37/2021 vom 11. Januar 2022 E. 3; 2F_35/2021 vom 9. Dezember 2021 E. 2.1; 2F_30/2021 vom 12. November 2021 E. 2). Das Revisionsgesuch ist unter Beachtung der gesetzlichen Fristen gemäss <span class="artref">Art. 124 BGG</span> einzureichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die vorliegend eingereichten Eingaben vom 1. Juli 2022 und vom 12. Juli 2022 genügen diesen Anforderungen nicht. Die Gesuchstellerin führt unter anderem aus, dass sie den Nichteintretensentscheid des Regierungsrates vom 24. November 2021 infolge verspäteter Rekursanmeldung als Hass gegen sie empfinde und dass infolge des beanstandeten Urteils des Bundesgerichts ihre Ergänzungsleistungen voraussichtlich gestoppt würden. Wie bereits im Verfahren 2C_413/2022 bringt sie zudem vor, dass sie die Rekursfrist aufgrund gesundheitlicher Probleme ihres Onkels, den sie betreue, versäumt habe. </div> <div class="para">Damit bezieht sie sich nicht einmal ansatzweise auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe und legt auch nicht dar, inwiefern ein solcher gegeben sein soll. Auf das Gesuch ist deshalb nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend wäre die unterliegende Gesuchstellerin kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Mit Rücksicht auf ihre finanziellen Verhältnisse wird jedoch auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet. Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. August 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: F. Aubry Girardin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov </div> </div></body></html>