A bteilung V E -5806/2007 {T 0/2} U rte il v o m 6 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichterin R egula Schenker Senn (Vorsitz), R ichter Bruno H uber, R ichterin M arianne Teuscher, G erichtsschreiber U rs D avid. A._______, Türkei, vertreten durch B._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 27. August 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -5806/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der aus der Provinz G aziantep stam m ende und zuletzt in Istanbul w ohnhaft gew esene und der kurdischen Ethnie zugehörende Be- schw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 2. Juli 2007 in die Schw eiz einreiste und gleichentags um Asyl ersuchte, dass er anlässlich der Kurzbefragung vom 12. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum in Kreuzlingen erklärte, in D eutschland seit dem Jahre 2002 zw ei Asylverfahren erfolglos durchlaufen zu haben, w obei er die abschlägigen Entscheide nicht angefochten habe, dass die beiden Asylgesuche m it politisch m otivierten, in sich zusam - m enhängenden und auch im vorliegenden Asylgesuch bedeutsam en Verfolgungssituationen begründet seien, w obei insbesondere ein Ver- fahren gegen ihn hängig sei, in w elchem er der Zugehörigkeit zu einer illegalen politischen O rganisation und des Terrorism us beschuldigt w erde, dass er in diesem Zusam m enhang bis zu seiner zw eiten G esuchsein- reichung in D eutschland im Frühling 2006 diverse Inhaftierungen und Folterungen erlebt habe, dass er dennoch nach Erhalt des zw eiten negativen Entscheides in D eutschland schriftlich auf jegliche asyl-, flüchtlings- und verfahrens- rechtlichen Ansprüche verzichtet und am C ._______ die freiw illige R ückreise in sein H eim atland angetreten habe, dass er in seiner H eim at keine konkreten Verfolgungshandlungen er- lebt, aber trotzdem seine erneute Festnahm e befürchtet und sich nach zw ei M onaten aberm als zur Ausreise entschlossen habe, dass er nicht im stande sei, die U m stände der R eise in die Schw eiz nä- her zu beschreiben, dass er als Bew eism ittel seinen originalen R eisepass, w elchen er auf illegale W eise erhältlich gem acht habe, die Kopie seiner gefälschten Identitätskarte sow ie insbesondere diverse im Jahre 2004 ausgestellte und bereits den deutschen Behörden vorgelegte D okum ente - davon die m eisten in Kopie - zu den Akten gab, S eite 2E -5806/2007 dass der Beschw erdeführer gem äss vom BFM angeforderter Auskunft der zuständigen deutschen M igrationsbehörde am D ._______ erstm als in D eutschland eingereist sei, am E._______ einen abschlägigen Asylentscheid erw irkt habe und am F._______ in die Türkei zurückgeführt w orden sei, dass er am G ._______ in D eutschland einen Asylfolgeantrag gestellt und am H ._______ w iederum einen negativen Bescheid erw irkt habe, w obei seine Anw esenheit noch bis zum C ._______ geduldet gew esen und er seither verschw unden sei, dass das BFM in der Folge die w esentlichen Asylakten aus D eutsch- land - insbesondere eine Anhörung und zw ei Asylentscheide - anfor- derte, in w elchen letzteren beiden Entscheiden im W esentlichen die U nglaubhaftigkeit der Verfolgungsvorbringen und insbesondere die Q ualifikation der eingereichten U nterlagen als offensichtliche Fäl- schungen erkannt w urde, dass der Beschw erdeführer anlässlich der durch das BFM durchge- führten Anhörung zu den Asylgründen vom 16. August 2007 seine Vor- bringen in der Kurzbefragung im W esentlichen w iederholte und näher ausführte, dass er bestätigte, im April 2007 im Bew usstsein eines nach w ie vor gegen ihn hängigen Verfahrens freiw illig und unter Verzicht auf das Be- schw erderecht gegen den neuerlichen negativen Asylentscheid in die Türkei zurückgekehrt zu sein, in der Erw artung das Verfahren w ürde eingestellt, dass ihn sein Anw alt in der Türkei aber des G egenteils belehrt habe, dass sich der Beschw erdeführer in der Türkei zudem Problem en finan- zieller A rt ausgesetzt gesehen habe, da er entgegen seiner H offnung keine Arbeit gefunden habe und auf Verw andten- und Bekanntenunter- stützung angew iesen gew esen sei, dass der Beschw erdeführer auf w iederholtes N achfragen hin stets be- kräftigte, aus den bereits in D eutschland vorgebrachten Verfolgungs- gründen in die Schw eiz gekom m en zu sein, ohne dass in der Zw i- schenzeit neue Benachteiligungen oder Befürchtungen hinzugekom - m en w ären, w obei er erw ähnte, zum zw eiten, durch seinen S eite 3E -5806/2007 R echtsvertreter schriftlich eingereichten Asylgesuch in D eutschland ungerechtfertigterw eise nicht m ehr angehört w orden zu sein, dass er zum Schluss der Anhörung durch das BFM das rechtliche G e- hör zu verschiedenen U ngereim theiten, zu den im deutschen Asylver- fahren erkannten Fälschungserkenntnissen sow ie zu unstim m igen Einträgen und E rklärungen betreffend den abgegebenen R eisepass erhielt, dass der Beschw erdeführer w eitere Bew eism sittel zu den Akten gab, insbesondere verschiedene G erichtsdokum ente betreffend seinen in D eutschland seit Jahren als Flüchtling anerkannten und inzw ischen verstorbenen Bruder sow ie betreffend w eitere Verw andte, dass das BFM m it Verfügung vom 27. August 2007 - eröffnet am sel- ben Tag - in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. f des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Be- schw erdeführers nicht eintrat und dessen W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung seines Entscheides im W esentlichen anführte, der Beschw erdeführer habe bereits in D eutschland zw ei Asylverfahren erfolglos durchlaufen, w obei die nun vorgelegten Be- w eism ittel den deutschen Behörden bekannt gew esen seien, dass der Beschw erdeführer keine G ründe geltend m ache, w elche die m it den ausländischen Entscheiden verbundene Verm utung einer da- m als nicht bestandenen Verfolgungssituation um zustossen verm öch- ten, und er nach Erhalt des zw eiten negativen Entscheides sogar auf sein Beschw erderecht verzichtet habe, dass ferner keine H inw eise vorliegen w ürden, w onach in der Zw i- schenzeit Ereignisse eingetreten seien, die geeignet w ären, die Flücht- lingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorüberge- henden Schutzes relevant w ären, dass er seine H eim reise im April 2007 freiw illig angetreten habe und keine seither eingetretenen Verfolgungsgründe geltend m ache, sondern hauptsächlich seine erfolglose Stellensuche in der Türkei anführe, S eite 4E -5806/2007 dass im Ü brigen auch die im vorliegenden Verfahren geltend gem ach- ten G ründe, die ihn zur zw eiten G esuchseinreichung in D eutschland veranlasst hätten, aufgrund verschiedener U nglaubhaftigkeitselem ente offensichtlich nicht der W ahrheit entsprächen, w elche E rkenntnis durch die Passeinträge und die unstim m igen E rklärungsversuche hierzu be- stätigt w ürden, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und keine G ründe ersichtlich seien, die auf U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit oder U nm öglichkeit des W egw eisungsvollzuges schliessen lassen könnten, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 31. August 2007 gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die R ückw ei- sung der Sache an die Vorinstanz zur m ateriellen Entscheidung, even- tualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e unter Feststellung der U nzulässigkeit oder U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges sow ie die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege unter Beigabe des rubrizierten R echtsanw altes als unentgeltlicher R echtsbeistand beantragt, dass er zur Begründung zunächst im W esentlichen an seinen Verfol- gungsvorbringen festhält und erklärt, die Fälschungserkenntnisse der deutschen Behörden stellten bloss "kleinere Irregularitäten" bei der D okum entenausstellung dar, dass er zudem den schw eizerischen Behörden ein neues Bew eisdoku- m ent (Schreiben der Staatsanw altschaft vom I._______) vorgelegt habe, das den deutschen Asylbehörden bei ihrer Entscheidfindung noch nicht bekannt gew esen sei, dass der Beschw erdeführer "inzw ischen" zu H ause gesucht w orden sei und m an dort auch seine Angehörigen w egen ihm m assiv unter D ruck gesetzt habe, dass beispielsw eise seine M utter in Spitalpflege habe verbracht w er- den m üssen, in w elchem Zusam m enhang ihm eine 30-tägige Bew eis- m ittelfrist einzuräum en sei, dass dieselbe Bew eism assnahm e auch bezüglich einer in Aussicht stehenden Bestätigung des D orfvorstehers anzuordnen sei, S eite 5E -5806/2007 dass er ferner eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts insofern rügt, als ihm die deutschen Asylakten durch das BFM nicht zur Einsicht ge- geben w orden seien, w as hierm it - unter G ew ährung einer angem es- senen Frist zur Beschw erdeergänzung – nachzuholen sei, dass die reine Ü bernahm e der Argum entation der deutschen Asylbe- hörden nicht zulässig sei, zum al die behördliche Suche nach dem Be- schw erdeführer durch das erw ähnte neue Bew eism ittel ausgew iesen sei, dass aufgrund des G esagten die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft er- scheine, zum indest aber durchaus substanzielle H inw eise auf Verfol- gung vorlägen oder in Aussicht stünden, w elche einen Anspruch auf m aterielles Eintreten begründeten und w eitere Abklärungen notw endig m achten, dass insbesondere eine Botschaftsabklärung durchzuführen sei, w el- che Bew eism assnahm e hierm it ebenfalls beantragt w erde, dass sich im Ü brigen die U nzulässigkeit und U nzum utbarkeit eines W egw eisungsvollzuges ebenso aus den bereits erw ähnten G ründen ergäben, dass die vorinstanzlichen Akten am 3. Septem ber 2007 (1. Teil) und am 4. Septem ber 2007 (2. Teil) beim Bundesverw altungsgericht eintra- fen (vgl. A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), dass im Ü brigen vorliegend hinsichtlich Sachverhaltsfeststellung und Verfahrensgang auf die Akten und insbesondere den Inhalt der ange- fochtenen Verfügung verw iesen w erden kann, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes [Vw VG , SR 172.021] des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 und 52 Vw VG ), S eite 6E -5806/2007 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it dar- auf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefoch- tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (Entscheidungen und M itteilun- gen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission siehe [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende in einem Staat der Europäischen U nion (EU ) oder des Europäischen W irtschaftsraum s (EW R ) einen ablehnenden Asylentscheid erhalten haben, w obei diese Bestim m ung keine Anw endung findet, w enn die Anhörung H inw eise auf zw ischenzeitlich eingetretene Ereignisse er- gibt, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind (A rt. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG ), dass die Anw endung der genannten Bestim m ung in Anlehnung an A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine sum m arische m aterielle Prüfung der G laubhaftigkeit der Vorbringen voraussetzt, aus der sich das offen- sichtliche Fehlen von H inw eisen auf die Erfüllung der Flüchtlingseigen- schaft beziehungsw eise auf die Voraussetzungen für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes ergeben m uss, w obei - bei tiefem Bew eis- m assstab - ein engerer Verfolgungsbegriff angew andt w ird, so dass S eite 7E -5806/2007 auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, w enn eines der Elem ente des Flüchtlingsbegriffs gem äss A rt. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist (vgl. EM AR K 2000 N r. 14), dass D eutschland M itgliedsstaat der EU -ist, dass die aktenkundige und durch den Beschw erdeführer selber einge- brachte Tatsache des erfolglosen D urchlaufens zw eier Asylverfahren in D eutschland unbestritten ist, dass die Vorinstanz nach um fassender Sachverhaltsabklärung schlüs- sig und zutreffend aufgezeigt hat, dass keine H inw eise vorliegen, w o- nach in der Zw ischenzeit, das heisst seit dem (aktenkundigen) Asyl- und R echtsm ittelverzicht vom J._______ und der nachfolgenden (angeblichen) Ausreise aus D eutschland, Ereignisse eingetreten sind, die geeignet w ären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant w ären, dass auf die betreffenden detaillierten Erw ägungen gem äss angefoch- tener Verfügung vollum fänglich verw iesen w erden kann und die Be- schw erdeschrift keine stichhaltigen Anhaltspunkte für eine andere Be- trachtungsw eise enthält, dass sich die G egenargum entation des Beschw erdeführers vorab ge- gen Erkenntnisse der deutschen Asylbehörden richtet und auf die Aufhebung der R echtskraft dieser Entscheidungen abzielt, dass entsprechende Vorstösse jedoch bei den deutschen Asylbehör- den anzubringen w ären, dass vorliegend unter dem G esichtspunkt der R echtsprechung von EM AR K 2006 N r. 33 keinerlei Anhaltspunkte für eine im hiesigen Ver- fahren gebotene und bedeutsam e andere Betrachtungsw eise der beiden deutschen Asylentscheide auszum achen sind, dass in Anbetracht der sorgfältig durchgeführten und in grosszügiger W eise transparent gem achten D okum entenprüfung der deutschen Be- hörden und der betreffenden Erw ägungen im Asylbescheid vom K._______ ganz offensichtlich nicht von "kleineren Irregularitäten" bei der D okum entenausstellung durch die türkischen Behörden gesprochen w erden kann, S eite 8E -5806/2007 dass insbesondere das vom Beschw erdeführer ins Feld geführte Schreiben der türkischen Staatsanw altschaft vom I._____ die in aus- führlicher Begründung gew onnenen E rkenntnisse der deutschen Be- hörden in kein anderes Licht rückt, da das Bew eism ittel in einem un- m ittelbaren zeitlichen und sachlichen Zusam m enhang m it den dam als bereits vorgelegten und einw andfrei als Falsifikate erkannten anderen Bew eism itteln steht, w om it der Bew eisw ert des Schreibens zum Vorn- herein erheblich eingeschränkt ist, dass zudem auch die Bew eistauglichkeit des D okum entes im H inblick auf die behauptete Verfolgungssituation erheblich eingeschränkt ist, zum al sich die Kernaussage in einer Bestätigung der H aftentlassung erschöpft, dass ferner die R üge einer unzulässigen Ü bernahm e der Argu- m entation der deutschen Asylbehörden durch das BFM in Anbetracht der Akten gerade nicht zutrifft, sondern die Vorinstanz in rechtskonfor- m er Anw endung des G esetzes einzig aus dem abstrakten U m stand bereits erfolglos durchlaufener Asylverfahren in D eutschland die Ver- m utung einer auch aktuell nicht bestehenden Verfolgungssituation ab- geleitet hat, die w iederum vom R ekurrenten in concreto offensichtlich nicht um gestossen w erden konnte, dass – unbesehen des bislang Erw ogenen - vorliegend jener U m stand als N ichteintretensvoraussetzung von entscheidender Bedeutung ist, w onach der Beschw erdeführer für den Zeitraum nach seiner freiw illi- gen R ückkehr in die Türkei im April 2007 und bis zur W iederausreise im Juni 2007 ausdrücklich keine neuen durch A rt. 3 AsylG erfassten Benachteiligungen oder Befürchtungen geltend m acht, sondern haupt- sächlich finanzielle und arbeitsm arktliche G ründe anführt, dass im Ü brigen die gesam ten Akten und U m stände - vorab die über- aus substanzarm und ausw eichend geschilderten R eiseum stände und die E rklärungen zu den Passeinträgen - vielm ehr die Verm utung aufkom m en lassen, der Beschw erdeführer sei gar nie in die Türkei zurückgekehrt und betreibe gegenüber den schw eizerischen Behörden eine eigentliche Verschleierungsstrategie, w elche Einschätzung auch auf die w idersprüchlichen Angaben (in D eutschland und der Schw eiz) zu seinem Zivilstand zutrifft, S eite 9E -5806/2007 dass zusam m enfassend das BFM zu R echt in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass aufgrund des Erw ogenen offensichtlich kein Anlass besteht, w ei- tere Abklärungen irgendw elcher A rt vorzunehm en, in Aussicht gestell- te Bew eism ittel abzuw arten oder entsprechenden Bew eisanträgen stattzugeben, dass die R üge einer M issachtung des Akteneinsichtsrechts (und m ithin des Anspruchs auf rechtliches G ehörs) durch das BFM haltlos ist, da das BFM die ihm überm ittelten deutschen Asylakten im Aktenverzeich- nis zuhanden des Beschw erdeführers zutreffend m it "Akten anderer Behörden" bezeichnet hat, w eshalb diese Akten bei den deutschen Asylbehörden einzuverlangen w ären, dass sich im Ü brigen der Beschw erdeführer seit Anhebung des ersten Asylverfahrens in D eutschland dort offenbar nie für die Einsicht in sei- ne Verfahrensakten interessiert hat und er sich auch dann nicht um Einsichtsgew ährung bem ühte, als er in der Anhörung des BFM vom 16. August 2007 m it der Tatsache der Aktenüberw eisung von D eutsch- land in die Schw eiz und den dort enthaltenen Fälschungserkenntnis- sen konfrontiert w urde, dass es sich zudem bei den deutschen Asylentscheiden – und nur diese bilden w esentlichen Bestandteil der in die angefochtene Verfü- gung eingeflossenen Argum entation – um dem Beschw erdeführer be- kannte D okum ente handelt, da davon auszugehen ist, dass er diese bereits in D eutschland entw eder persönlich oder via seinen R echtsver- treter erhalten hat, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung S eite 10E -5806/2007 der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu re- geln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass sich aufgrund der Akten keine entsprechenden H inw eise ergeben und sich die gegenteilige Behauptung in der R ekursschrift in einem H inw eis auf die vorangegangenen Ausführungen erschöpft, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass aufgrund des Erw ogenen das G esuch um G ew ährung der unent- geltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG unge- achtet der Frage der prozessualen Bedürftigkeit w egen von vornherein bestandener Aussichtslosigkeit der R echtsbegehren abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 11E -5806/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird ab- gew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (eingeschrieben, vorab per Telefax; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum L._______ (vor- ab per Telefax; R ef.-N r. N _______) - M ._______ (per Telefax) D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: R egula Schenker Senn U rs D avid Versand: S eite 12