<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00065</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205790&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00065</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.04.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnklasse</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Lohnnachforderung einer Musiktherapeutin, die ihre Einstufung von derjenigen der Physio- und Ergotherapeutinnen ableitet, ihre Tätigkeit jedoch für höherwertig hält.<br/>Auf die Beschwerde ist einzutreten, da eine Streitigkeit nach Gleichstellungsgesetz (GlG) vorliegt (E. 1). Zum Lohngleichheitsanspruch (E. 2). Die Beschwerdeführerin wurde im Rahmen der Vereinfachten Funktionsanalyse mit den Krankenpflegenden und Therapierenden in Lohnklasse 14 eingestuft (E. 3.1). Ein Lohnnachzahlungsanspruch setzt keine bestimmte Ausbildung als formelles Erfordernis voraus (E. 3.2). Die Musiktherapie verfolgt zwar einen anderen Ansatz als die Ergo- und Physiotherapie; dies allein macht sie jedoch nicht höherwertig. Allfällige Unterschiede müssten sich daher aus der Bewertung der einzelnen Kriterien in der Arbeitsplatzbewertung ergeben (3.3). Gleichwertigkeit der Tätigkeit der Musiktherapeutin sowie jener der Physio- und Ergotherapierenden bezüglich Kriterium 1 der Vereinfachten Funktionsanalyse (Ausbildung und Erfahrung; E. 3.4), ebenso bezüglich Kriterium 2 (geistige Anforderungen; E. 3.5), Kriterium 3 (Verantwortung; E. 3.6) und Kriterium 4 (psychische Belastung; E. 3.7). Da die Bewertung nach der Vereinfachten Funktionsanalyse in Verbindung mit der Stellen- und Standard-Arbeitsumschreibung sowie die weiteren Akten ein genügendes Bild des Sachverhaltes vermitteln, ist kein Sachverständigengutachten einzuholen (E. 3.8).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSPLATZBEWERTUNG">ARBEITSPLATZBEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINREIHUNG">EINREIHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTUFUNG">EINSTUFUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERGOTHERAPEUT/-IN">ERGOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHSTELLUNGSKLAGE">GLEICHSTELLUNGSKLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNKLASSE">LOHNKLASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNNACHZAHLUNG">LOHNNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MUSIKTHERAPEUT/-IN">MUSIKTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PHYSIOTHERAPEUT/-IN">PHYSIOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VEREINFACHTE FUNKTIONSANALYSE">VEREINFACHTE FUNKTIONSANALYSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 Abs. III BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="gerade">Art. 5 Abs. I lit. d GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 Abs. V GlG</span><br/><span class="gerade">§ 40 Abs. II PG</span><br/><span class="ungerade">§ 8 Abs. II PV</span><br/><span class="gerade">§ 10 Abs. III PV</span><br/><span class="ungerade">§ 15 PV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Urteilen vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich die Gleichstellungsklagen mehrerer BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung der Ergo- und Physiotherapeutinnen teilweise gut. Dabei wurde deren Diskriminierung festgestellt, soweit sie unterhalb folgender Lohnklassen eingereiht waren: fÃ¼r die Therapeutin in der Grundfunktion Einreihungsklasse 14, fÃ¼r die Therapeutin mit besonderen Aufgaben (mbA) Einreihungsklasse 15-17 und fÃ¼r die Leitende Therapeutin Einreihungsklasse 17-19. Dies bedeutete fÃ¼r die Therapeutin in der Grundfunktion und fÃ¼r die Therapeutin mbA je einen Anstieg um zwei Klassen (VK.96.00015, VK.96.00017, je E. 10d, beide unter www.vgrzh.ch). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (VK.96.00011, VK.96.00013, beide unter www.vgrzh.ch). Entsprechend diesen Urteilen erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss vom 16. Mai 2001 (RRB 707/2001) einen korrigierten Einreihungsplan fÃ¼r Berufe des Gesundheitswesens mit Geltung ab 1. Juli 2001 (Neueinreihung Gesundheitsberufe). </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>A, geboren 1945, ursprÃ¼nglich Lehrerin, bildete sich im musikalischen Bereich sowie in Mal- und Ausdruckstherapie weiter. Seit Mai 1985 ist sie an der Tagesklinik der Psychiatrischen Klinik C (Kanton ZÃ¼rich) zu 10,71 % als Musiktherapeutin tÃ¤tig. Im Juni 1987 trat sie als Musiktherapeutin in die (ausserkantonale) Psychiatrische Klinik D ein, wo sie bis September 1994 arbeitete. Ihre Arbeit im Kanton ZÃ¼rich behielt sie bei. Auf April 1997 trat sie als Therapeutin (Richtposition) mit einem Arbeitspensum von 30,36 % in die Psychiatrische Klinik C ein. Verschiedentlich bezog sie Urlaub zur Weiterbildung und schloss im Jahr 2002 ihr Psychologiestudium ab. Ab Januar 2003 erhÃ¶hte sie ihr Pensum als Musiktherapeutin auf 50 %; sie wurde in der Richtposition als Therapeutin, umschrieben mit Musiktherapeutin, gefÃ¼hrt und ist inzwischen in Lohnklasse 16 Leistungsstufe (LS) 5 eingestuft.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 1. Juli 2001 teilte ihr die Psychiatrische Klinik C mit, dass sie â gestÃ¼tzt auf RRB 707/2001 â von der Lohnklasse 13 Erfahrungsstufe (ES) 8/11 in die Lohnklasse 13 LS 2/13 Ã¼berfÃ¼hrt werde; gleichzeitig wurde sie in LS 3 befÃ¶rdert. Gegen die LohnÃ¼berfÃ¼hrung per 1. Juli 2001 erhob A am 29. September 2001 Einsprache mit dem Antrag, sie sei mindestens in Lohnklasse 15 wie die Physio- und Ergotherapeutinnen einzustufen. Sie begrÃ¼ndete dies mit ihrer anspruchsvollen Ausbildung und TÃ¤tigkeit. Die Klinik C wies die Einsprache am 7. April 2003 ab, unter anderem mit Hinweis darauf, dass A als Musiktherapeutin in der Grundfunktion angestellt sei und Ã¼ber kein vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) anerkanntes Diplom in Physio- oder Ergotherapie verfÃ¼ge.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 9. Mai 2003 Rekurs bei der Gesundheitsdirektion und verlangte, wie die Ergo- und Physiotherapeutinnen mindestens in Lohnklasse 15 eingestuft zu werden. Dabei stellte sie sich auf den Standpunkt, dass die Ausbildung zur klinischen Musiktherapeutin der Ausbildung fÃ¼r Physio- und Ergotherapie entspreche. Dem Umstand, dass sie Ã¼ber kein vom SRK anerkanntes Diplom verfÃ¼ge, hielt sie ihr Psychologie-Studium entgegen. Die Gesundheitsdirektion liess den Beruf der Musiktherapeutin einer Arbeitsplatzbewertung unterziehen, da eine solche bislang fehlte; das Verfahren ruhte solange. Am 12. Juli 2004 legte das kantonale Personalamt die Funktionsbewertung der Musiktherapeutin vor, wonach diese in Lohnklasse 14 einzustufen sei. A erklÃ¤rte sich mit dieser Beurteilung nicht einverstanden und verwies dazu auf eine Bewertungsstudie der Arbeitsgruppe von kantonal angestellten Tanz- und Bewegungstherapeuten, Kunsttherapeuten und Musiktherapeuten, welche eine hÃ¶here Einstufung empfiehlt. DemgegenÃ¼ber erklÃ¤rte sich die Klinik C mit der Einstufung der Musiktherapeuten in Lohnklasse 14 einverstanden und hielt deren Gleichstellung mit den Physio- und Ergotherapeutinnen fÃ¼r unabdingbar. Mit VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2005 hiess die Gesundheitsdirektion den Rekurs teilweise gut und verpflichtete die Klinik C, A rÃ¼ckwirkend per 1. Juli 2001 in Lohnklasse 14 LS 2 einzureihen. Im Ãbrigen wies sie den Rekurs ab und nahm die Kosten auf die Staatskasse.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 30. November 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und beantragen, die angefochtene VerfÃ¼gung sei aufzuheben, und sie sei per 1. Juli 2001 mindestens in die Lohnklasse 15 zu Ã¼berfÃ¼hren; unter (Kosten- und) EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Die Psychiatrische Klinik C beantragte die Abweisung der Beschwerde, ebenso mit einlÃ¤sslicher BegrÃ¼ndung die Gesundheitsdirektion.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das LohngefÃ¼ge vom Verwaltungsgericht jedenfalls insoweit Ã¼berprÃ¼fbar, als es darum geht, eine allfÃ¤llige <i>geschlechtsdiskriminierende</i> Lohnbenachteiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 1b, www.vgrzh.ch; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 12 f.). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Wie dargelegt, stÃ¼tzte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekursverfahren noch darauf, dass ihre Ausbildung derjenigen der Ergo- und Physiotherapierenden entspreche (vorn II). Insofern berief sie sich fÃ¼r ihr Begehren mindestens indirekt auf das Diskriminierungsverbot gemÃ¤ss Art. 3 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG), wonach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts â namentlich bei der EntlÃ¶hnung â nicht benachteiligt werden dÃ¼rfen. Das Verwaltungsgericht hatte in den erwÃ¤hnten Entscheiden vom 22. Januar 2001 den Arbeitswert des Polizeiberufs mit jenem der Ergo- und Physiotherapeutinnen verglichen und war unter anderem zum Ergebnis gelangt, dass die Therapeutinnen in der Grundfunktion mindestens in die Klasse 14 einzureihen sind (vorn I.A). Bei der Funktion der Ergotherapeutin handelt es sich um eine weiblich identifizierte TÃ¤tigkeit. Es geht somit um eine Streitigkeit, auf die das Gleichstellungsgesetz zur Anwendung gelangt. Davon ging die Vorinstanz jedoch nicht aus und gab als Rechtsmittelinstanz den Regierungsrat an. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich in der Beschwerdeschrift nunmehr ausdrÃ¼cklich darauf, dass ihre Einreihung diskriminierend sei. Sie leitet ihre Einstufung zwar von derjenigen der Physio- und Ergotherapeutinnen ab, hÃ¤lt ihre TÃ¤tigkeit jedoch fÃ¼r hÃ¶herwertig, seit ihr bewusst wurde, dass die Physio- und Ergotherapierenden entgegen ihrer Meinung in Lohnklasse 14 statt 15 eingestuft sind. Insofern hat sie ihre BegrÃ¼ndung geÃ¤ndert, was aber zulÃ¤ssig ist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 7). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die lohnmÃ¤ssige Differenz zwischen Lohnklasse 14 LS 2 (Einreihung gemÃ¤ss dem angefochtenen Entscheid) und der beantragten Einstufung in Lohnklasse 15 LS 2 â eine Aufstufung innerhalb der Leistungsstufen wird nicht verlangt â betrÃ¤gt bezogen auf den Jahreslohn Fr. 4'660.- bei einem 50 %-Pensum Fr. 2'330.- (Anhang 2 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999). Die Beschwerde ging am 1. Dezember 2005 am Gericht ein. Bis dahin belief sich die Lohndifferenz zur gewÃ¼nschten Einstufung unter BerÃ¼cksichtigung der in die Betrachtungszeit fallenden unbezahlten Urlaube auf etwa Fr. 8'050.-. Ein Streitwert von Fr. 20'000.- wÃ¼rde auch unter BerÃ¼cksichtigung der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses nicht erreicht (vgl. RB 1998 Nr. 48; § 17 Abs. 1 lit. c des Personalgesetzes vom 27. September 1998 [PG]). Entsprechend ist der Einzelrichter zustÃ¤ndig; Fragen von grundlegender Bedeutung stellen sich nicht (§ 38 Abs. 2+3 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Arbeitnehmende dÃ¼rfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, namentlich nicht unter Berufung auf den Zivilstand, auf die familiÃ¤re Situation oder auf eine Schwangerschaft (Art. 3 Abs. 1 GlG). Der Lohngleichheitsanspruch ist als Individualanspruch direkt einklagbar und durchsetzbar. Die Lohngleichheitsgarantie gilt gleichermassen fÃ¼r alle unselbstÃ¤ndigen ArbeitsverhÃ¤ltnisse, ob privat- oder Ã¶ffentlichrechtlicher Natur. Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 verbietet nicht nur diskriminierende ungleiche Bezahlung von gleicher (identischer) Arbeit, sondern auch diskriminierende ungleiche EntlÃ¶hnung von verschiedener (inhaltlich anderer), aber gleichwertiger Arbeit. Rechtlich zulÃ¤ssig ist eine Lohndifferenz immer nur, soweit sie der tatsÃ¤chlichen Differenz in der Wertigkeit der Arbeit entspricht. Entsprechend kÃ¶nnen und mÃ¼ssen auch unterschiedliche TÃ¤tigkeiten bezÃ¼glich ihrer vergleichsweisen Wertigkeit miteinander verglichen und Ã¼berprÃ¼ft werden, wenn geltend gemacht wird, die ungleiche Bezahlung sei geschlechterdiskriminatorisch (Elisabeth Freivogel in: Margrith Bigler-Eggenberger/Claudia Kaufmann [Hrsg.], Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, Basel/ Frankfurt a.M. 1997, Art. 3 Rz. 90, 100 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> Nach Art. 5 Abs. 1 lit. d GlG kann die Zahlung des geschuldeten Lohnes verlangt werden. Eine Lohndiskriminierung wird denn auch erst beseitigt, wenn der einer Person zustehende Lohn â soweit er nicht verjÃ¤hrt ist â nachbezahlt und auch weiterhin wÃ¤hrend der Dauer des ArbeitsverhÃ¤ltnisses bezahlt wird. Allerdings ist eine Nachzahlung nur im Rahmen der VerjÃ¤hrungsvorschriften mÃ¶glich; die VerjÃ¤hrung beginnt dabei mit der FÃ¤lligkeit jeder einzelnen Leistung. Demnach kÃ¶nnen gestÃ¼tzt auf Art. 5 Abs. 1 lit. d GlG nur solche rÃ¼ckstÃ¤ndigen Ã¶ffentlich- und privatrechtlichen Lohnforderungen verlangt werden, die im Zeitpunkt der Mahnung oder der Klageanhebung weniger als fÃ¼nf Jahre zurÃ¼ckliegen (Margrith Bigler-Eggenberger in: Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, Art. 5 Rz. 19 f.). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> Im Rahmen der Vereinfachten Funktionsanalyse wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin als Musiktherapeutin mit den Krankenpflegenden und den Therapierenden in Lohnklasse 14 eingestuft. Konkret wurden die einzelnen Kriterien (Kriterium K1 Ausbildung und Erfahrung; K2 geistige Anforderungen; K3 Verantwortung; K4 psychische Belastung; K5 kÃ¶rperliche Belastung; K6 Beanspruchung der Sinnesorgane) wie folgt bewertet (VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 9h â VK.1996.00015, E. 9h â VK.1996.00017, E. 9h [alles unter www.vgrzh.ch]):</p> <div> <p class="Urteilstext">Funktion/Richtposition K1 K2 K3 K4 K5 K6 Arbeitsw. Klasse</p> <p class="Urteilstext">Dipl. Krankenpflegende 2.50 2.00 2.50 3.50 3.00 3.00 346.0 14</p> <p class="Urteilstext">Physiotherapeut/in 2.50 2.50 2.00 3.00 3.50 2.00 344.5 14</p> <p class="Urteilstext">Ergotherapeut/in 2.50 2.50 2.00 3.00 3.00 2.00 337.5 14</p> <p class="Urteilstext"><i>Musiktherapeutin 2.50 2.50 2.00 3.00 3.50 2.00 344.5 14</i></p> </div> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet diese Einstufung. Vorauszuschicken ist, dass sie die Bewertung in den Kriterien 5 und 6 (kÃ¶rperliche Belastung/Beanspruchung der Sinnesorgane) anerkennt. Insofern erÃ¼brigen sich weitere AusfÃ¼hrungen. Soweit sich die Erstinstanz auf das fehlende SRK-Diplom der BeschwerdefÃ¼hrerin berief, ist dieser Hinweis bloss formeller Natur. Ein Lohnnachzahlungsanspruch setzt keine bestimmte Ausbildung als formelles Erfordernis voraus, wie dies fÃ¼r die Ergotherapeutinnen festgestellt wurde (VGr, 26. MÃ¤rz 2002 PB.2002.00046, E. 2b; VGr, 5. MÃ¤rz 2002, PB.2002.00029, E. 2a/aa). Dies muss vorliegend auch fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin gelten, die ihre Einstufung aus derjenigen der Ergotherapeutin mindestens ableitet (vorn 1.2). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass das Verwaltungsgericht die TÃ¤tigkeit der Kunst- und Ausdruckstherapeutin ebenso wie diejenige der Bewegungstherapeutin â die im konkreten Fall beide nicht Ã¼ber ein SRK-Diplom verfÃ¼gten â als mindestens gleichwertig derjenigen einer Ergotherapeutin in Richtposition beurteilte, auch wenn jenen Entscheiden keine Bewertung nach der Vereinfachten Funktionsanalyse zugrunde lag (VGr, 26. MÃ¤rz 2003, PB.2002.00046, E. 2c; VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00030, E. 2a, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst vorerst ausfÃ¼hren, wÃ¤hrend die Physiotherapie eine grundlegend somatische und die Ergotherapie eine medizinisch-technische Therapieart sei und beide sich an den Funktionen des tÃ¤glichen Lebens der Patientinnen und Patienten orientierten, fokussierten sich die Therapien mit kÃ¼nstlerischen Medien auf die psychische Problematik und Psychopathologie der Patientinnen und Patienten. Sie seien daher grundlegend anders als Physio- und Ergotherapie. Es gebe aber Ãhnlichkeiten mit der tiefenpsychologischen GesprÃ¤chspsychotherapie. DemgegenÃ¼ber ist nach Ansicht der Vorinstanz den Musiktherapierenden [wohl mit den Ã¼brigen Therapierenden] gemeinsam, dass sie psychisch kranke Patientinnen und Patienten behandeln. Das sei auch der Arbeitsumschreibung zu entnehmen, die der Arbeitsbewertung des Personalamtes zugrundeliege. Der Beschwerdegegner verweist darauf, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekurs die Gleichwertigkeit der Ausbildung mit den Physio- und Ergotherapeutinnen anerkannt habe. Ausserdem sehe die von der Leitung Therapien und Sozialdienst Psychiatrische Klinik C erlassene verbindliche Standard-Arbeitsumschreibung fÃ¼r alle Berufsbilder der Therapien gleichwertige Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung vor. Die Fokussierung auf die psychische Problematik gehÃ¶re zur Grundanforderung aller Therapeutenfunktionen und rechtfertige deshalb auch fÃ¼r die Musiktherapierenden keine hÃ¶here Einreihung.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>In der Ergotherapie wird mit konkreten, individuell angepassten TÃ¤tigkeiten die HandlungsfÃ¤higkeit zur BewÃ¤ltigung des Alltags erweitert und die Erfahrung eigener FÃ¤higkeiten ermÃ¶glicht. Ergotherapie wird regelmÃ¤ssig in Verbindung mit anderen therapeutischen Massnahmen eingesetzt und leistet einen Beitrag zur Therapie, PrÃ¤vention und Rehabilitation bei psychischen und somatischen Erkrankungen. Ergotherapie ist ein aktivitÃ¤tsorientierter Ansatz, bei dem in der Regel die Darstellung psychischer Konflikte von untergeordneter Bedeutung ist; sie ist seit den fÃ¼nfziger Jahren in den meisten psychiatrischen Kliniken integriert (Dorsch Psychologisches WÃ¶rterbuch, 13. A., Bern etc. 1998, S. 238). Unter Physiotherapie wird die allgemeine Anregung oder gezielte Behandlung gestÃ¶rter physiologischer Funktionen (Reiz-Reaktions-, Regulations-Adaptationstherapie) mit physikalischen, naturgegebenen Mitteln verstanden (Pschyrembel, Klinisches WÃ¶rterbuch, 258. A., Berlin/New York 1998, S. 1562). DemgegenÃ¼ber setzt die Musiktherapie im nonverbalen Bereich an. Ãber das Medium Musik wird eine Verbesserung der persÃ¶nlichen Befindlichkeit im Sinne einer Reaktivierung von ErlebnisqualitÃ¤ten und einer Entwicklung von psychischer und physischer StabilitÃ¤t bzw. FlexibilitÃ¤t angestrebt (Abbau von Wahrnehmungsdeformationen und Angstbarrieren; Dorsch, S. 559). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Es trifft demnach zwar grundsÃ¤tzlich zu, dass die Musiktherapie einen andern Ansatzpunkt als die Ergo- und Physiotherapie hat. Dies allein macht sie jedoch noch nicht hÃ¶herwertig gegenÃ¼ber der Ergo- und Physiotherapie. Im Umgang mit psychisch kranken Patientinnen und Patienten sind alle erwÃ¤hnten Therapierenden grundsÃ¤tzlich denselben Problemen ausgesetzt, unabhÃ¤ngig davon, wo die einzelne Therapie genau ansetzt. AllfÃ¤llige Unterschiede mÃ¼ssten sich daher aus der Bewertung der einzelnen Kriterien in der Arbeitsplatzbewertung ergeben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>BezÃ¼glich Kriterium 1 (Ausbildung und Erfahrung) weist die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf hin, dass die Ausbildung fÃ¼r Therapien mit kÃ¼nstlerischen Medien auf unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems stattfinde. Nur Fachausbildungen auf TertiÃ¤rstufe entsprÃ¤chen dem in der angefochtenen VerfÃ¼gung beschriebenen Ausbildungsprofil mit 2.50 Punkten. Dies sei die minimal erforderliche Ausbildung fÃ¼r die Funktion; fÃ¼r anspruchsvollere Funktionen seien die weiteren Funktionsbeschriebe in der Bewertungsstudie anzuwenden. Die zur musiktherapeutischen Ausrichtung minimal notwendige Ausbildung sei ein Fachhochschul- oder Hochschulabschluss im Fach Musiktherapie, worÃ¼ber die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼ge; zusÃ¤tzlich habe sie das Lizentiat in Psychologie erworben. DemgegenÃ¼ber hÃ¤lt die Vorinstanz fest, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe nicht dargetan, dass ihre konkrete Funktion als Musiktherapeutin eine hÃ¶here als die minimal erforderliche Ausbildung voraussetze. Auch Arbeits- und Stellenbeschreibung liessen einen solchen Schluss nicht zu. Sie sei Ã¼berdies in der Grundfunktion angestellt. Es sei aber nicht auf die konkrete, sondern auf die erforderliche Ausbildung abzustellen. Eine Unterscheidung von drei Grundfunktionen in der Musiktherapie gemÃ¤ss der Bewertungsstudie sei zudem nicht angezeigt. Der Beschwerdegegner weist darauf hin, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Psychologenstelle versehe; ihre Ausbildung (Lizentiat in Psychologie) stehe weder im Zusammenhang mit der Funktion als Musiktherapeutin noch sei sie dazu notwendig.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>GemÃ¤ss der Stellenbeschreibung vom 5. November 2003 besteht die Hauptaufgabe der Musiktherapeutin im Wesentlichen in der Verantwortung fÃ¼r Inhalt und Verlauf der musiktherapeutischen Behandlung psychisch erkrankter Menschen in Einzel- und Gruppentherapie, in der Therapiedokumentation und in der Zusammenarbeit mit den interdisziplinÃ¤ren Behandlungsteams. Die Stellenbeschreibung vom 29. Juni 2004 spricht nunmehr von arbeitstherapeutischer Behandlung psychisch erkrankter Menschen und ergÃ¤nzt die bisherigen Hauptaufgaben um die Zusammenarbeit im Team der Arbeitstherapie und um die Mitarbeit und Mitentwicklung des neuen Konzeptes der Arbeitstherapie. Damit ist Ã¼ber die erforderliche Ausbildung wenig gesagt. GemÃ¤ss der Funktionsbewertung des kantonalen Personalamtes vom 12. Juli 2004 wird fÃ¼r die Musiktherapie mindestens eine abgeschlossene Berufslehre vorausgesetzt sowie eine fachbezogene berufsbegleitende Ausbildung von drei bis vier Jahren. Je nach Ausbildungsweg werden zusÃ¤tzliche Praktika bzw. zusÃ¤tzliche Erfahrung vorausgesetzt. Gesamthaft entsprechen die Anforderungen dem Profil "Soziale Lehre und beruflich weiterfÃ¼hrende Zusatzausbildung und zwei bis vier Jahre Erfahrung" oder "Funktions- bzw. berufsbezogene Ausbildung (keine Lehre, aber mit qualifizierter Voraussetzung, z.B. Matura) und Spezialkenntnisse berufsbegleitend in Kursen mit Abschluss erworben". Daraus ergebe sich ein Arbeitswert von 2.50 Punkten.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Bei der Arbeitsplatzbewertung kommt es auf die tatsÃ¤chlich ausgeÃ¼bte Funktion an (§ 10 Abs. 1, § 15 der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 [PVO]; § 40 Abs. 2 PG). In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in der fraglichen Zeit als "Therapeutin" (Richtposition) bezeichnet wurde (vorn I.B). TatsÃ¤chlich hat sie nicht dargetan, dass ihre Ã¼ber die erforderliche Ausbildung hinausgehende Weiterbildung (Hochschulstudium seit 2002) zur BewÃ¤ltigung der anstehenden Aufgaben als Therapeutin in der Grundfunktion notwendig ist. Es erÃ¼brigt sich daher, auf die Differenzierungen in der Bewertungsstudie nÃ¤her einzugehen, welche die verschiedenartigen Ausbildungen den nach Art und Grad differenzierten Therapiearten zuweist. Dass die zusÃ¤tzlich erworbenen Kenntnisse der BeschwerdefÃ¼hrerin den Zugang zu den Patientinnen und Patienten und die BewÃ¤ltigung der Hauptaufgaben der Stelle allenfalls erleichtern, macht diese Ausbildungsschritte noch nicht zur notwendigen Ausbildung fÃ¼r die von ihr ausgeÃ¼bte Grundfunktion. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.3 </b>Der Regierungsrat stÃ¼tzte sich bei der Einreihung der Ergo- und Physiotherapierenden in Lohnklasse 14 insbesondere auf das Alter, das bei Antritt der Ausbildung vorausgesetzt wird, auf die Dauer der Ausbildung und auf den direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten nach abgeschlossener Ausbildung (RRB 707/2001, E. 1). Die Standard-Arbeitsumschreibung erwÃ¤hnt fÃ¼r die Musiktherapie als Grundausbildung einen Hochschul-, Fachhochschul- oder einen Ã¤quivalenten Abschluss in Richtung Musik, HeilpÃ¤dagogik, Psychologie, PÃ¤dagogik, Sozialer Arbeit oder Medizin; eine <i>exakt</i> festgelegte Ausbildung fÃ¼r Musiktherapierende besteht nicht und wird nicht verlangt, wie die Vorinstanz zu Recht festhÃ¤lt. Berufserfahrung in einem therapeutischen, medizinischen, psychologischen, heilpÃ¤dagogischen, musikalischen oder sozialtherapeutischen Beruf berechtigt seit Januar 2004 zur Aufnahme in den berufsbegleitenden Nachdiplomkurs bzw. das Nachdiplomstudium an der Fachhochschule fÃ¼r Musik und Theater. Nach der Vereinfachten Funktionsanalyse genÃ¼gt bereits eine abgeschlossene vierjÃ¤hrige Berufslehre sowie eine fachbezogene berufsbegleitende Ausbildung von drei bis vier Jahren, wobei je nach Ausbildungsweg zusÃ¤tzliche Praktika bzw. zusÃ¤tzliche Erfahrung vorausgesetzt werden. Damit bewegt sich die Ausbildung der Musiktherapierenden etwa auf dem Niveau der Physio- und Ergotherapierenden. Wie bei diesen ist eine Ausbildung vor dem vollendeten 18. Altersjahr nicht mÃ¶glich (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00015, E. 9b/ee, und VK.96.00017, E. 9b/cc, beides unter www.vgrzh.ch). Die Berufsausbildung der Musiktherapierenden betrÃ¤gt drei bis vier Jahre, woran sich zwei (bis vier) Jahre Berufserfahrung anschliessen, wÃ¤hrend bei der Ergotherapie die Ausbildung vier Jahre dauert, allerdings mit einem bloss dreimonatigen Praktikum. Auch die Ausbildungsdauer lÃ¤sst sich somit durchaus mit derjenigen der Ergotherapeuten vergleichen, ebenso der Zweck der Therapie, der zwar von einem nicht kÃ¶rperbetonten Ansatz ausgeht, hingegen ebenfalls darauf gerichtet ist, den Krankheitsverlauf gÃ¼nstig zu beeinflussen und mindestens die kognitiven und emotionalen FÃ¤higkeiten zu erhalten und zu fÃ¶rdern. Auch wenn es Bewerberinnen und Bewerber mit hÃ¶heren Qualifikationen gibt, als die erforderliche Ausbildung voraussetzt, rechtfertigt dies allein keine hÃ¶here Einstufung der Funktion im Kriterium 1 (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00011, E. 9b/ee, www.vgrzh.ch). Dass gemÃ¤ss Regierungsratsvorlage des Kantons Basel-Landschaft der Kunsttherapie eine hÃ¶here KomplexitÃ¤t attestiert wird als der Ergotherapie, nÃ¼tzt der BeschwerdefÃ¼hrerin nichts, da die Bewertung der einzelnen Funktionen im Vergleich zu anderen Funktionen im zÃ¼rcherischen Lohnsystem vorzunehmen und zu beurteilen ist (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00015, E. 9b/ee, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Die Einstufung in Kriterium 1 mit 2.50 Punkten erscheint daher gerechtfertigt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>BezÃ¼glich des Kriteriums 2 (Geistige Anforderungen) verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Bewertung mit 3.00 bis 3.50 anstelle von 2.50 Punkten. Sie begrÃ¼ndet dies damit, dass sie Ã¼ber eine individualisierte und fokussierende Bearbeitung von Problemen und psychischen Pathologien (nonverbaler Zugang zu den inhÃ¤renten verbalen Anteilen) vorgehe. Dies verlange psychologisch ein HÃ¶chstmass an innovativer und intuitiver Beziehungsarbeit sowie an integrativer Arbeit. DemgegenÃ¼ber hÃ¤lt die Vorinstanz fest, dass die Gruppe der Physio- und Ergotherapierenden im Umgang mit psychisch Kranken unter UmstÃ¤nden ebenfalls psychischen Problemen und Pathologien der Patientenschaft gegenÃ¼berstehe, was eine entsprechende Verhaltensweise erfordere. Eine HÃ¶herbewertung sei daher nicht angezeigt. Der angefochtene Entscheid ging davon aus, dass die Musiktherapierenden aufgrund Ã¤rztlicher Anordnungen Einzel- und Gruppentherapien planen, durchfÃ¼hren und evaluieren mÃ¼ssten, ebenso die Befunderhebung und Erfassung der Situation von Patientinnen und Patienten. Die Kontrolle erfolge durch die vorgesetzte Therapieleitstelle bzw. den behandelnden Arzt in Form von Praxisbesuchen, Rapporten oder Durchsicht der Therapiedokumentationen. Diese TÃ¤tigkeiten seien praktisch identisch mit den Aufgaben der Physio- und Ergotherapierenden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.1 </b>Nach der Standard-Arbeitsumschreibung erfordern die folgenden TÃ¤tigkeiten am meisten Denkarbeit: therapeutische Patientenanamnese, Formulierung der Therapieziele und Verlaufsplanung, Therapiebeobachtung und DurchfÃ¼hrung, Therapieauswertung, Evaluation und Reflexion; Abschluss- und Verlaufsberichte zuhanden des behandelnden Arztes, Erarbeiten und laufende Anpassung des therapeutischen Konzeptes an die BedÃ¼rfnisse der Patientinnen und Patienten sowie der Institution in Absprache mit der Leitung der Abteilung Therapien und Sozialdienst (ATS). Kontakte bestehen im Wesentlichen zu den Patientinnen und Patienten; daneben fallen Besprechungen, Sitzungen, Konferenzen und Beratungen ebenso an wie das Schreiben von Berichten und Rapporten. Das Verwaltungsgericht stÃ¼tzte sich bei der Einstufung der Physio- und Ergotherapierenden darauf, dass diese die Therapien aufgrund individuell erarbeiteter Therapiekonzepte selbstÃ¤ndig planten und durchfÃ¼hrten. Sie mÃ¼ssten die Situation der Patienten ganzheitlich erfassen und beurteilen, hÃ¤tten verschiedene OrganisationstÃ¤tigkeiten und hÃ¤ufig auch anspruchsvolle Kontakte zu Patienten und anderen Organisationen. Aufgrund der weitgehend selbstÃ¤ndigen Sachbearbeitung in einem Gebiet erfolgte die Einstufung mit 2.50 Punkten (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00015 und VK.96.00017, je E. 9c, beides unter www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.2 </b>Die geistigen Anforderungen an die verschiedenen Therapierenden lassen sich daher durchaus miteinander vergleichen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin gewichtet den Ansatzpunkt der Musiktherapie jedoch schwerer. Indessen haben sowohl Ergo- als auch Physiotherapierende in ihrem Bereich die Patientenschaft einzuschÃ¤tzen, mit ihr zu kommunizieren und sind in Ã¤hnlicher Weise den Problemen mit psychisch Kranken ausgesetzt wie die Musiktherapierenden. FÃ¼r die Vergleichbarkeit der Therapieformen genÃ¼gt es daher entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin, wenn sie etwa denselben Anforderungen im Therapieablauf ausgesetzt ist wie die Ergo- und Physiotherapierenden. Entsprechend ist die Einstufung bei 2.50 Punkten zu belassen. Im Ãbrigen ist auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zu verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>BezÃ¼glich der Verantwortung (Kriterium 3) wertet die BeschwerdefÃ¼hrerin die musiktherapeutische Arbeit wiederum hÃ¶her als die Physio- bzw. Ergotherapie. Es handle sich um hochindividualisiertes therapeutisches Wirken auf tiefenpsychologisch vorsprachlicher Ebene. Fokussiert werde vor allem die aktuelle Krise, deren Ãberwindung und eine weitestmÃ¶gliche Integration. Die Risiken dieser Arbeit auf intrapsychischer Ebene seien erheblich hoch; Fehler kÃ¶nnten zu (Re-)Traumatisierungen, Suizid und akuter Selbst- und FremdgefÃ¤hrdung fÃ¼hren. Die FÃ¼hrung/Leitung eines individualisierten Therapieprozesses in einem therapeutischen "PartnerschaftsverhÃ¤ltnis" sei zudem eine delikate und nicht weniger verantwortungsvolle Aufgabe. Die Vorinstanz wies darauf hin, dass die Physio- und Ergotherapierenden ebenfalls eine hohe Fachverantwortung trÃ¼gen. Alle diese Therapierichtungen zielten letztlich auf einen Heilungserfolg bei der Patientenschaft und hÃ¤tten bei Fehlentscheiden negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Patientinnen und Patienten. Zudem habe die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Leitungsfunktion inne, insbesondere keine ihr unterstellten Stellen. Die Leitung von Gruppen- oder Einzeltherapien begrÃ¼nde aber keine leitende Funktion. In ihrer Vernehmlassung fÃ¼hrt die Vorinstanz aus, auch Physio- und Ergotherapierende trÃ¼gen nicht nur die Verantwortung fÃ¼r ihren Therapiebereich, sondern mÃ¼ssten sich auch dem psychischen Krankheitsbild der Patientinnen und Patienten entsprechend verhalten, um diese nicht zu gefÃ¤hrden.</p> <p class="Erwgung3">Das Verwaltungsgericht begrÃ¼ndete die Einstufung der Ergo- und Physiotherapierenden im Kriterium 3 mit 2.00 Punkten im Wesentlichen mit deren hohen Fachverantwortung in der Behandlung der Patienten sowie mit der teilweisen Anleitungsfunktion (fachliche FÃ¼hrungsverantwortung fÃ¼r Praktikantinnen und Leitungsfunktion bei Gruppentherapien). Falsche Behandlungen kÃ¶nnten negative Auswirkungen auf die Sicherheit der Patienten haben (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00015 und VK 96.00017, je E. 9d, beides unter www.vgrzh.ch). Die Standard-Arbeitsumschreibung beschreibt die Folgen allfÃ¤lliger Fehlentscheidungen in der Musiktherapie mit der Zunahme des seelischen Leidens, der VerlÃ¤ngerung des Klinikaufenthaltes, Hospitalismus und Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Patienten. Graduell erheblich abweichende â schwerere â Auswirkungen bei Fehlentscheiden in der Musiktherapie gegenÃ¼ber solchen in Ergo- und Physiotherapie sind hierbei entgegen den Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zu erkennen. Die Leitung von Gruppen- und Einzeltherapien begrÃ¼ndet sodann keine leitende Funktion. Selbst wenn man der BeschwerdefÃ¼hrerin aber eine Anleitungsfunktion zugestehen wÃ¼rde â gemÃ¤ss Stellenbeschreibung vom 29. Juni 2004 soll ihr eine Praktikantin unterstellt sein â, ist darauf hinzuweisen, dass gerade mit Bezug auf die teilweise Anleitungsfunktion der Ergo- und Physiotherapierenden die Einstufung mit 2.00 Punkten bestÃ¤tigt wurde. Letztlich ist deshalb der Vorinstanz zu folgen, wonach die Therapierichtungen der Physio- und Ergotherapierenden ebenso wie der Musiktherapierenden â mit unterschiedlichen Ansatzpunkten â auf einen Heilungserfolg ausgerichtet sind und Fehlentscheide Ã¤hnlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Patientenschaft haben kÃ¶nnen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Die Einstufung mit 2.00 Punkten ist daher zu belassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Zur psychischen Belastung (Kriterium 4) weist die BeschwerdefÃ¼hrerin die Gleichwertigkeit der Musiktherapie mit der Physio- und Ergotherapie ebenfalls zurÃ¼ck. Die Inhalte auf emotionaler, kognitiver und rationaler sowie irrationaler Ebene in den tiefergreifenden, individualisierten nonverbalen Therapien mit kÃ¼nstlerischen Medien stellten sehr hohe Anforderungen an die psychische Belastbarkeit. Musiktherapierende deckten in ihren Behandlungen archaische psychische Aspekte auf und seien nicht nur mit schweren psychiatrischen Krankheitsbildern konfrontiert. Sie seien deswegen auch starker interner und externer Kritik ausgesetzt, da ihr Handeln oft Konflikte und Spaltungen im System (auf anderen Behandlungsebenen) aufdecke. Die Bewertung mit 4.00 Punkten sei "vollkommen angemessen", nachdem die Funktion einer diplomierten Pflegefachperson mit 3.50 Punkten bewertet werde. Im angefochtenen Entscheid fÃ¼hrte die Vorinstanz aus, auch Ergo- und Physiotherapierende seien mit schweren (psychiatrischen) Krankheitsbildern konfrontiert. Die Kontakte zur Patientenschaft seien sodann bei beiden Therapiegruppen vergleichbar. Inwiefern die Musiktherapierenden eher als die Ergo- und Physiotherapierenden interner und externer Kritik ausgesetzt seien, sei nicht einleuchtend.</p> <p class="Erwgung3">Das Verwaltungsgericht stellte im Entscheid vom 22. Januar 2001 betreffend die Krankenpflegenden fest, dass diese â wie im Polizeiberuf â hÃ¤ufig Einblick in menschliches Elend und emotional anspruchsvolle Kontakte zu Patienten und AngehÃ¶rigen hÃ¤tten (VK.96.00011, E. 9e, www.vgrzh.ch). Eine Gleichstellung der Ergo- und Physiotherapierenden mit den Krankenpflegenden im Bereich der psychischen Anforderungen wurde jedoch verneint, weil sich der Kontakt der Therapierenden mit den Patientinnen und Patienten im Unterschied zu den Krankenpflegenden auf kÃ¼rzere, zeitlich abgegrenzte Intervalle beschrÃ¤nkt. Weiter hielt das Verwaltungsgericht fest, der hÃ¶heren Fachverantwortung auf Seiten der (Ergo- und Physio-)Therapierenden stÃ¼nden die hÃ¤ufigen Aussenkontakte der Polizeisoldaten unter den Augen der Ãffentlichkeit gegenÃ¼ber, weshalb die psychischen Anforderungen an die LetzterwÃ¤hnten eine halbe Stufe hÃ¶her gewertet wurden (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00015 und VK.96.00017, je E. 9e, beides unter www.vgrzh.ch). Beides lÃ¤sst sich auch auf die Musiktherapierenden Ã¼bertragen. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin auf die hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit hinweist, sind diese bei Ergo- und Physiotherapierenden kaum geringer, wird doch auch dort eine individualisierte Therapie mit einer allenfalls schwierigen Patientenschaft praktiziert. Soweit in der Musiktherapie aber schwere psychiatrische Krankheitsbilder aufgedeckt wÃ¼rden, ist dafÃ¼r die vorgesetzte Stelle zustÃ¤ndig. Inwiefern die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤ufiger interner oder externer Kritik ausgesetzt wÃ¤re, ist deshalb nicht ersichtlich, da davon auszugehen ist, dass die Aufdeckung der erwÃ¤hnten Krankheitsbilder in der Regel ohnehin eine Anpassung der Therapieleistungen erforderlich macht, welche nunmehr â gemÃ¤ss Stellenbeschreibung vom 29. Juni 2004 â in Zusammenarbeit mit dem interdisziplinÃ¤ren Behandlungsteam und im Team der Arbeitstherapie beurteilt werden. Demnach ist auch bezÃ¼glich Kriterium 4 die Bewertung nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.8 </b>Die Arbeitsplatzbewertung ist daher entsprechend dem angefochtenen Entscheid zu belassen. FÃ¼r diesen Fall verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin die Einholung einer Expertise zur Feststellung des Arbeitswertes ihrer Funktion.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.8.1 </b>Wie das Verwaltungsgericht feststellte, besteht keine Pflicht, bei jeder Lohnstreitigkeit kantonaler Angestellter eine umfassende analytische Arbeitsplatzbewertung vorzunehmen. Dies schon deswegen nicht, weil die Frage, ob ein System diskriminierend sei â soweit deren Beurteilung von Rechtsfragen abhÃ¤nge â nicht von arbeitswissenschaftlichen Experten zu beurteilen sei. Zudem kÃ¶nne allein aus dem Umstand, dass eine beigezogene Fachperson Berufsgruppen anders beurteile als die der angefochtenen EntlÃ¶hnung zugrundeliegende Bewertung noch nicht auf eine Diskriminierung geschlossen werden (VGr, 22. Januar 2001, VK.96.00017, E. 8b, www.vgrzh.ch). Ein SachverstÃ¤ndigengutachten ist denn auch nur dann anzuordnen, wenn zur Ermittlung des Sachverhalts besondere Sachkenntnisse erforderlich sind. Aufgabe des SachverstÃ¤ndigen ist es, ein Gutachten Ã¼ber Tatsachen abzugeben, die er im Lauf und zum Zweck des Verfahrens wahrnimmt und mit seiner besonderen Sachkunde wÃ¼rdigt. BehÃ¶rden, die in erster Linie Rechtsfragen zu entscheiden haben, sind indessen nicht befugt, zur Entscheidfindung Rechtsgutachten beizuziehen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 22). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.8.2 </b>Die Bewertung eines Arbeitsplatzes muss gemÃ¤ss § 10 Abs. 3 in Verbindung mit § 8 Abs. 2 PVO im Verfahren der "Vereinfachten Funktionsanalyse" durchgefÃ¼hrt werden, wobei verschiedene Kriterien zu berÃ¼cksichtigen sind. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin im Ergebnis mit ihrer Einstufung nicht zufrieden ist, bedeutet dies noch nicht, dass die Bewertung ihrer Arbeit nach der Vereinfachten Funktionsanalyse nicht korrekt oder ungenÃ¼gend vorgenommen worden wÃ¤re. Da die Bewertung nach der Vereinfachten Funktionsanalyse in Verbindung mit der Stellen- und Standard-Arbeitsumschreibung sowie die weiteren Akten dem Richter ein genÃ¼gendes Bild des Sachverhaltes vermitteln, ist ein Gutachten nicht einzuholen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Kosten sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine zu erheben. Angesichts des Unterliegens der BeschwerdefÃ¼hrerin ist ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>