§ 22 Abs. 1 AnwGebV, keine Pauschalierung der Auslagen. Die Auslagen, auch und insbesondere Porti und Kopien, sind einzeln zu nennen, es w ird dafür keine Pauschale vergütet. Die Anwältin vertrat als unentgeltliche Vertreterin eine Partei und hat die Honorierung aus der Gerichtskasse zugut (Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO). Sie reicht eine Aufstellung über ihre Bemühungen ein. An Barauslagen spezifi- ziert sie Fahrtkosten von Fr. 147.--. Für Telefone, Porti und Fax beansprucht sie eine Pauschale von 4% des Zeithonorars. (aus dem Honorar-Entscheid des Obergerichts:) 3.5 Zu ersetzende notwendige Auslagen sind etwa Kosten für Fotokopien und Porti (§ 22 Abs. 1 AnwGebV). Dem Gesetzeslaut entsprechend und in stä n- diger Praxis der Kammer werden keine Pauschalen, sondern einzig ausgewiese- ne Auslagen erstattet (§ 22 und § 23 Abs. 2 AnwGebV). Entsprechend sind nur die glaubhaft gemachten Spesen (Parkplatz und Kilometer) von Fr. 147.– zu er- statten. Obergericht, II. Zivilkammer Beschluss vom 15. August 2017 PQ170029 / Z03