<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106550&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.03.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Spielautomaten</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Spielautomaten: Auf kantonales Recht gestützte Beseitigungsverfügung für Spielautomaten-Typen, die das Bundesrecht verbietet.<br/><br/>Ein Nichteintretensbeschluss des Regierungsrats mangels anfechtbarer Anordnung und mangels legitimationsbegründenden schutzwürdigen Interesses unterliegt grundsätzlich der Beschwerde an das Verwaltungsgericht (E. 1a).<br/>Für die Beseitigung von bundesrechtlich verbotenen (dazu E. 3b) Spielautomaten-Typen erscheint es fraglich, ob überhaupt eine kantonale Beseitigungsanordnung notwendig gewesen wäre. Auf jeden Fall kommt ihr der Charakter einer Verfügung zu. Die Rekurslegitimation ist insofern gegeben, als die Frage der Rechtmässigkeit des Betriebs der Automaten thematisiert wird (E. 2b).<br/>Materiell sind gemäss bundesgerichtlicher Auslegung des Spielbankengesetzes die vorliegenden Spielautomaten-Typen ausserhalb von Casinos und Kursälen unzulässig. Die Kantone können die Automaten noch bis 2005 dulden, von welcher Ermächtigung der Kanton Zürich nicht Gebrauch gemacht hat (E. 3b).<br/>Abweisung.<br/><br/>Hinweis: Vorgängig vorsorgliche Massnahme des VGr, welche Vollstreckungshandlungen im Sinn von § 30 lit. b und c VRG untersagte.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSOBJEKT">ANFECHTUNGSOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESEITIGUNGSBEFEHL">BESEITIGUNGSBEFEHL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GELDSPIELAUTOMAT">GELDSPIELAUTOMAT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT">POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUNKTESPIELAUTOMAT">PUNKTESPIELAUTOMAT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSLEGITIMATION">REKURSLEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPIELAUTOMAT">SPIELAUTOMAT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPIELBANKENGESETZ">SPIELBANKENGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG">VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG">VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 106 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 SBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 60 SBG</span><br/><span class="gerade">§ 4 UGG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 30 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 41 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. In den Jahren 1995/1996 erliess das EidgenÃ¶ssische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) acht verschiedene VerfÃ¼gungen, wonach die Spielautomaten "Lucky Fun", "Treble Chance Fun", "Reel Poker Fun", "Tropical Dream Plus", "Super Cherry 600", "Red Hot Seven Fun", "Super Ciliege Amusement" und "Cup Final" nicht unter die damalige eid­ge­nÃ¶ssische Spielbankengesetzgebung (altes Spielbankengesetz vom 5. Oktober 1929; BS 10 280) fielen, da sie keinen Geldgewinn abgÃ¤ben, sondern lediglich Gewinnpunkte anzeig­ten. Mit acht im Wesentlichen gleich lautenden VerfÃ¼gungen vom 21. Dezember 1999 widerrief das EJPD diese VerfÃ¼gungen und legte fest, dass die bereits im Betrieb stehenden Automaten noch bis 31. MÃ¤rz 2000 betrieben werden dÃ¼rften. Dagegen erhoben ver­schiede­ne Automateninhaber Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht, welches mit Urteilen vom 31. Mai 2000 und vom 7. Juli 2000 die Beschwerden teilweise gut­hiess, soweit es darauf eintrat und sie nicht als gegenstandslos abschrieb. Das Bundesge­richt stellte dabei fest, dass die fraglichen Spielautomaten Geldspielautomaten im Sinn des inzwischen am 1. April 2000 in Kraft ge­tre­tenen Spielbankengesetzes vom 18. Dezember 1998 (SBG, SR 935.52) seien und dass sie der Ãbergangsbestimmung von Art. 60 SBG unterstÃ¼nden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit VerfÃ¼gung vom 6. November 2000 ordnete die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (im Folgenden Direktion) an, die zurzeit aufgestellten und betriebenen Spielautomaten der Typen "Lucky Fun", "Treble Chance Fun", "Reel Poker Fun", "Tropical Dream Plus", "Super Cherry 600", "Red Hot Seven Fun", "Super Ciliege Amusement" und "Cup Final" seien bis 31. Dezember 2000 ausser Betrieb zu setzen und aus der Ãffentlichkeit zugÃ¤nglichen RÃ¤umen zu entfernen. Die in der Folge publizierte VerfÃ¼gung enthielt eine Rechtsmittelbelehrung, wonach dagegen binnen dreissig Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat Rekurs erhoben werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Die Z GmbH, Inhaberin verschiedener im Kanton ZÃ¼rich aufgestellter Automaten der Typen "Super Cherry 600" und "Ciliege Amusement" erhob am 6. Dezember 2000 Rekurs mit den AntrÃ¤gen, die VerfÃ¼gung der Direktion mit Bezug auf die Spiel­automaten dieser Typen aufzuheben; die Rekurrentin sei zu berechtigen, ihre GerÃ¤te in den Spielsalons in X und in Y bis zum 31. MÃ¤rz 2005 weiter zu betreiben (Haupt­antrag); eventuell sei </span></p> <p class="Einzug1"><span>sie zu berechtigen die GerÃ¤te bis 31. Januar 2004 (in Y) bzw. bis 31. Dezember 2003 (in X), </span></p> <p class="Einzug1"><span>sub­eventuell bis 31. MÃ¤rz 2002, subsubeventuell bis 30. Sep­tember 2001, subsubsubeventuell "mÃ¶glichst lange" weiter zu betreiben. Die Bemes­­sung dieser Fristen begrÃ¼ndete sie mit der Anwendbarkeit der Ãbergangsfrist nach § 60 Abs. 2 SBG (Hauptantrag) sowie mit ihren arbeits- und mietvertraglichen Bindungen hinsicht­lich ihrer Salons in X und Y und der dort beschÃ¤ftigten Angestellten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat beschloss am 28. November 2001, den Rekurs der Z GmbH mit gleichartigen Rekursen anderer Automateninhaber zu vereinigen; er trat auf die Rekurse nicht ein; ParteientschÃ¤digungen sprach er nicht zu; die Rekurskosten nahm er auf die Staats­­kasse. Eine Rechtsmittelbelehrung wurde dem Rekursentscheid nicht beigefÃ¼gt. Der Regierungsrat erwog im Wesentlichen, das Verbot des Weiterbetriebs der fraglichen GerÃ¤te ergebe sich nicht aus der angefochtenen VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. November 2000, sondern bereits aus den WiderrufsverfÃ¼gungen des EidgenÃ¶ssischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) vom 21. Dezember 1999 bzw. den diese VerfÃ¼gungen insoweit schÃ¼tzen­den Urteilen des Bundesgerichts vom 31. Mai und 7. Juli 2000. Die angefochtene VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. November 2000 habe diese ab 7. Juli 2000 von Bundesrechts wegen geltende Rechtslage nicht gestaltet, sondern lediglich darauf hingewiesen, weshalb eine weiterziehbare Anordnung nach § 19 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) nicht vorliege und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse der Rekurrentin an deren Anfechtung nach § 21 lit. a VRG zu verneinen sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> IV. Dagegen erhob die Z GmbH am 17. Januar 2002 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit dem Antrag, die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben; der vorliegenden Beschwerde sei zudem die aufschiebende Wirkung nicht abzuerkennen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat beantragte am 31. Januar 2002 (ohne weitere AusfÃ¼hrungen zur Sache und zur Frage der aufschiebenden Wirkung), die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Direktion als Beschwerdegegnerin liess innert der Vernehmlassungsfrist nichts von sich hÃ¶ren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die EidgenÃ¶ssische Spielbankenkommission (ESBK) teilte dem Verwaltungsgericht am 5. Februar 2002 mit, sie gehe davon aus, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme; ferner ersuchte sie gestÃ¼tzt auf § 57 VRG um Akteneinsicht und Orientierung Ã¼ber den weiteren Verlauf des Verfahrens.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Eingabe vom 14. Februar 2001 ersuchte die BeschwerdefÃ¼hrerin das Gericht darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, soweit ihr diese nicht schon von Gesetzes wegen zukomme. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Februar 2002 wurde der Beschwerde aufschiebende Wirkung "im Sinn der ErwÃ¤gungen" erteilt und festgehalten, dass die Androhung oder Anordnung von Vollstreckungsmassnahmen im Sinn von § 30 Abs. 1 lit. b und c VRG wÃ¤hrend der Dauer des Beschwerdeverfahrens zu unterbleiben habe (Protokoll S. 3-7).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>V. Gegen den Beschluss des Regierungsrats vom 28. November 2001 hatte die Z GmbH am 15. Januar 2002 auch Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit bundesgerichtlicher PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 31. Januar 2002 wurde das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde bis zum Entscheid des zÃ¼rcherischen Verwaltungs­gerichts in der gleichen Angelegenheit sistiert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) GemÃ¤ss § 41 VRG beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letzt­instanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden soweit dieses oder ein anderes Gesetz nicht eine abweichende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. Vorbehalten bleiben die die verwaltungsgerichtliche ZustÃ¤ndigkeit ausschliessenden GrÃ¼nde im Sinn von §§ 42 und 43 VRG, die hier jedoch nicht von Belang sind. Ob das Gericht zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig ist, prÃ¼ft es von Amtes wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat hat seinen Rekursentscheid vom 28. November 2001 nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Er unterliess dies nicht versehentlich, sondern offenkundig aus der Ãberlegung, sein Entscheid sei aus den gleichen ErwÃ¤gungen nicht weiterziehbar, die fÃ¼r ihn massgebend dafÃ¼r waren, auf den Rekurs nicht einzutreten. Seinen Nichteintretensbeschluss begrÃ¼ndete der Regierungsrat damit, der angefochtenen Anordnung der Direktion komme keine VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t zu und die Rekurrentin sei mangels eines schutzwÃ¼rdigen Interesses zur Rekurserhebung nicht legitimiert. - UnabhÃ¤ngig davon, ob diese Betrachtungsweise zutrifft oder nicht, d.h. ob der Regierungsrat auf den Rekurs zu Recht oder zu Unrecht nicht eingetreten ist (dazu nachfolgend E. 2), handelt es sich bei seinem Nichteintretensbeschluss um eine nach § 41 VRG weiterziehbare letztinstanzliche Anordnung. Verneint eine Rekursinstanz das Vorliegen einer anfechtbaren Anordnung im Sinn von § 19 VRG und/oder das Vorliegen eines legitimationsbegrÃ¼ndenden schutz­wÃ¼rdigen Interesses im Sinn von § 21 VRG, so muss auch ein so motivierter Nichteintretensbeschluss der verwaltungsgerichtlichen ÃberprÃ¼fung zugÃ¤nglich sein. Aus diesem Grund (nÃ¤mlich ausgehend davon, dass die Beschwerde nach § 41 VRG zulÃ¤ssig ist und im angefochtenen Rekursentscheid eine Rechtsmittelbelehrung zu Unrecht unterblieben war), hatte der Kammervorsitzende auch Ã¼ber die aufschiebende Wirkung der Beschwerde zu be­finden, was mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Februar 2002 geschehen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Weil auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. In erster Linie ist zu prÃ¼fen, ob der Regierungsrat zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Regierungsrat hat seinen Nichteintretensbeschluss im Wesentlichen damit begrÃ¼ndet, das Verbot des Weiterbetriebs der fraglichen GerÃ¤te ergebe sich nicht erst aus der angefochtenen VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. November 2000, sondern bereits aus den WiderrufsverfÃ¼gungen des EJPD vom 21. Dezember 1999 bzw. den diese VerfÃ¼gungen insoweit schÃ¼tzenden Urteilen des Bundesgerichts vom 31. Mai und 7. Juli 2000; die angefochtene VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. November 2000 habe diese ab 7. Juli 2000 von Bundesrechts wegen geltende Rechtslage nicht gestaltet, sondern lediglich darauf hingewiesen; sie habe der Rekurrentin somit "keine neue Belastung" auferlegt, sondern mit der Ansetzung einer Frist zur Ausserbetriebsetzung und Entfernung der Automaten bis 31. Dezember 2000 lediglich "eine Toleranzgrenze" festgelegt, weshalb eine weiterziehbare Anordnung nach § 19 Abs. 1 VRG nicht vorliege (E. 3c) und zugleich ein schutzwÃ¼rdiges Interesse der Rekurrentin an deren Anfechtung nach § 21 lit. a VRG zu verneinen sei (E. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit der Regierungsrat mit dieser BegrÃ¼ndung das Vorliegen einer anfechtbaren Anordnung im Sinn von § 19 VRG verneint hat, kann ihm nicht beigetreten werden. Nach der allgemein anerkannten Begriffsbestimmung sind VerfÃ¼gungen individuelle (bzw. im Fall von AllgemeinverfÃ¼gungen: generelle) Hoheitsakte, mit denen eine konkrete verwal­­tungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt wird (BGE 121 II 473). Ob sich, wie der Regierungsrat erwogen hat, das Verbot, Spielautomaten der fraglichen Art weiter zu betreiben, unmittelbar aus dem Gesetz ergibt, ist nachfolgend in anderem Zusammenhang zu Ã¼berprÃ¼fen; jedenfalls bil­det diese ErwÃ¤gung keine taugliche Grundlage, die VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t der streitbetroffenen Anordnung vom 6. November 2000 zu verneinen. DiesbezÃ¼glich unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von dem im angefochtenen Beschluss zitierten Urteil des Bun­desgerichts 1P.332/2001 vom 13. August 2001. In jenem Fall hatte das Bundesgericht die VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t eines Schreibens der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons St. Gallens an die Gemeinden zu beurteilen. Mit diesem Schreiben wurden die Gemeinden unter Hinweis auf die bundesgerichtlichen Urteile vom 31. Mai und 7. Juni 2000 darauf hingewiesen, dass das Verbot von Punktespielautomaten im Kanton St. Gallen ab sofort gelte, was den Betroffenen zur Kenntnis zu bringen sei, wobei das Verbot zur Wahrung der VerhÃ¤ltnis­­mÃ¤ssigkeit erst ab 1. Dezember 2000 durchzusetzen sei. Im vorliegenden Fall geht es jedoch um eine Anordnung, die von der erlassenden Direktion ausdrÃ¼cklich als VerfÃ¼gung bezeichnet sowie mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen wurde und die sich â wenn auch in Form einer publizierten AllgemeinverfÃ¼gung â unmittelbar an die betroffenen Auto­­mateninhaber richtet. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 13. August 2001 aller­dings auch ausgefÃ¼hrt, es sei zu bezweifeln, ob das Schreiben der Volkswirtschaftsdirektion von den damit angesprochenen Gemeinden Ã¼berhaupt durch VollzugsverfÃ¼gungen umge­setzt werden mÃ¼sse; denn ein Verbot, das unmittelbar von Gesetzes wegen gelte, brauche nicht in jedem Einzelfall noch durch VerfÃ¼gung angeordnet zu werden. Diese hÃ¶chstrichter­­liche ErwÃ¤gung lÃ¤sst es zwar im vorliegenden Fall als fraglich erscheinen, ob die Anord-nung der Direktion vom 6. November 2000 zur Durchsetzung des Automatenverbots Ã¼ber­haupt erforderlich gewesen sei. Nachdem die Direktion indessen so vorgegangen ist, muss auch von der VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t der fraglichen Anordnung ausgegangen werden, und zwar selbst dann, wenn der gesetzten Frist lediglich die Bedeutung einer "Toleranzgrenze" bei­gemessen wird. Zu prÃ¤zisieren ist in diesem Zusammenhang, dass im Licht der Unterscheidung zwischen (anfechtbaren) Sach- und (nicht oder nur beschrÃ¤nkt anfechtbaren) Voll­stre­ckungsverfÃ¼gungen (dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 29-31 N. 1 ff.) der Befehl zur Betriebseinstellung und Beseitigung der Automaten den SachverfÃ¼gungen zuzurechnen ist (vgl. bezÃ¼glich Beseitigungsbefehle fÃ¼r widerrechtliche Bauten KÃ¶lz/Boss­hart/ RÃ¶hl, § 30 N. 52).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die im Rekursentscheid im Weiteren aufgeworfene und ebenfalls verneinte Frage der Rekurslegitimation nach § 21 VRG stellt sich denn auch nur, wenn vom Vorliegen einer anfechtbaren Anordnung nach § 19 VRG ausgegangen wird. Zu prÃ¼fen bleibt somit, ob der Regierungsrat die Rekurslegitimation zu Recht verneint habe. Dabei ist davon auszugehen, dass es der Rekurrentin darum geht, ihre Automaten in X und Y im Rahmen einer Ã¼bergangsrechtlichen Frist (d.h. nicht nur wÃ¤hrend der angesetzten, bereits abgelaufenen Beseitigungsfrist bis 31. Dezember 2000) weiterhin betreiben zu dÃ¼rfen, wozu sie sich auf verschiedene gesetzliche und verfassungsrechtliche Bestimmungen beruft. WÃ¤re ihre Auffassung (RechtmÃ¤ssigkeit des Weiterbetriebs der Automaten im Rahmen einer Ã¼bergangsrechtlich zu gewÃ¤hrenden Frist) zutreffend, so hÃ¤tte die VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. No­vember 2000 aufgehoben werden mÃ¼ssen, da ihr damit die Grundlage entzogen worden wÃ¤re. Insofern durfte der Rekurrentin ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Anfechtung dieser VerfÃ¼gung und damit die Rekurslegitimation nach § 21 lit. a VRG nicht abgesprochen werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es ergibt sich demnach als Zwischenergebnis, dass der Regierungsrat zu Unrecht auf den Rekurs nicht eingetreten ist. Hieraus kann die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch, wie sich aus den nachfolgenden ErwÃ¤gungen (vgl. E. 3) ergibt, nichts zu ihren Gunsten ableiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) In materieller Hinsicht ist zu beurteilen, ob die VerfÃ¼gung der Direktion vom 6. November 2000 insofern rechtmÃ¤ssig war, als sie eine Beseitigung der fraglichen Automaten bis 31. Dezember 2000 verlangte, ohne eine Ã¼bergangsrechtlich motivierte, lÃ¤nger be­messene Frist fÃ¼r den vorlÃ¤ufigen Weiterbetrieb der Automaten zu gewÃ¤hren. Diese Beurteilung kann das Verwaltungsgericht im jetzigen Beschwerdeverfahren gestÃ¼tzt auf § 63 Abs. 1 VRG selber vornehmen; es besteht kein zwingender Grund, gestÃ¼tzt auf § 64 Abs. 1 VRG die Sache zur materiellen Beurteilung an den Regierungsrat zurÃ¼ckzuweisen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 63 N. 11, § 64 N. 2). Eine RÃ¼ckweisung erscheint schon deswegen nicht geboten, weil der Regierungsrat seinen Nichteintretensbeschluss auf ErwÃ¤gungen ge­stÃ¼tzt hat, die, richtig betrachtet, eine materielle Beurteilung der Rechts- und Sachlage beinhalten. Wie nachfolgend darzulegen ist, hÃ¤tte er aufgrund dieser von ihm vorgenommen­en Beurteilung den Rekurs ohne Rechtsverletzung abweisen dÃ¼rfen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Bundesgericht hat in den genannten Entscheiden vom 31. Mai und 7. Juli 2000 erwogen, bei den fraglichen GerÃ¤ten handle es sich um Geldspielautomaten im Sinn von Art. 3 Abs. 1 und 2 SBG. Der Weiterbetrieb dieser GerÃ¤te beurteile sich grundsÃ¤tzlich nach dem neuen, seit 1. April 2000 geltenden Recht, welches sich indessen in der hier inte­ressierenden Frage nicht verÃ¤ndert habe. Eine Ã¼bergangsrechtliche Problematik ergebe sich nicht aufgrund geÃ¤nderter gesetzlicher ZulÃ¤ssigkeitsvoraussetzungen, sondern in erster Li­nie vor dem Hintergrund, dass das Departement frÃ¼her eine sehr grosszÃ¼gige Zulassungs­praxis fÃ¼r Spielautomaten gepflegt habe. GemÃ¤ss Art. 60 SBG dÃ¼rften nach der bisherigen Praxis homologierte Geschicklichkeitsspielautomaten, die nach der neuen Gesetzgebung als GlÃ¼cksspielautomaten gelten, nur noch in Grands Casinos oder KursÃ¤len betrieben werden (Abs. 1); die Kantone kÃ¶nnten jedoch wÃ¤hrend einer Ãbergangsfrist von fÃ¼nf Jahren, mithin bis zum 31. MÃ¤rz 2005, in Restaurants und anderen Lokalen den Weiterbetrieb von je fÃ¼nf Automaten nach Abs. 1 zulassen, soweit diese vor dem 1. November 1997 in Betrieb waren (Abs. 2). Mit dieser Regelung habe der Bundesgesetzgeber abschliessend und fÃ¼r das Gericht verbindlich (Art. 191 BV) das Schicksal der nach alter Praxis zugelassenen unechten Geschicklichkeitsspielautomaten geregelt; ein darÃ¼ber hinausgehender, auf den Vertrauensgrundsatz gestÃ¼tzter Anspruch auf den Weiterbetrieb von altrechtlich zulÃ¤ssigen GerÃ¤ten bestehe nicht. Die fraglichen Automaten seien nach der alten Praxis nicht als Geschicklichkeitsspielautomaten homologiert, sondern ursprÃ¼nglich deswegen zugelassen worden, weil sie gar nicht als Geldspielautomaten qualifiziert worden seien. Diese GerÃ¤te fielen formell nicht unter die Regelung von Art. 60 SBG; vielmehr liege eine echte, durch den Richter auszufÃ¼llende LÃ¼cke vor. Es sei kein sachlicher Grund ersichtlich, weshalb die nach alter Praxis als Nichtgeldspielautomaten beurteilten GerÃ¤te rechtlich anders zu behandeln wÃ¤ren als die damals als Geschicklichkeitsspielautomaten zugelassenen. Art. 60 Abs. 1 SBG wolle die nach der grosszÃ¼gigen bisherigen Praxis zugelassenen GerÃ¤te aus-serhalb von Grands Casinos und KursÃ¤len nicht mehr zulassen, weshalb nicht nur die homo­logierten Geschicklichkeitsspielautomaten, sondern auch die frÃ¼her zu Unrecht als Nicht­­geldspielautomaten qualifizierten GerÃ¤te unter dieses Verbot fallen mÃ¼ssten; Analoges gelte bezÃ¼glich der Ãbergangsregelung von Art. 60 Abs. 2 SBG. Demzufolge seien die fraglichen GerÃ¤te grundsÃ¤tzlich ausserhalb von Grands Casinos und KursÃ¤len nicht mehr zulÃ¤ssig. Vorbehalten bleibe eine Qualifikation als Geschicklichkeitsspielautomaten, wofÃ¼r jedoch ein Entscheid der hierfÃ¼r zustÃ¤ndigen Spielbankenkommission einzuholen wÃ¤re. Die Kantone seien berechtigt, nicht aber verpflichtet, in dem in Art. 60 Abs. 2 SBG vorgesehenen Rahmen den Weiterbetrieb von vom Bund frÃ¼her zugelassenen Automaten zu gestatten. In denjenigen Kantonen, in denen die fraglichen Automaten bereits bisher verboten gewesen seien, ergebe sich demnach keine Ãnderung, soweit das kantonalrechtliche Verbot fÃ¼r den Rest der Ãbergangsfrist nicht aufgehoben werde. In denjenigen Kantonen, in denen die Automaten bewilligt gewesen seien, blieben die entsprechenden Bewilligungen (im Rah­­men von Art. 60 Abs. 2 SBG) in Kraft, solange sie nicht gestÃ¼tzt auf das kantonale Recht widerrufen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Bezug auf die von der BeschwerdefÃ¼hrerin im Kanton ZÃ¼rich (in den Gemeinden X und Y) aufgestellten Punkteautomaten ergeben sich hieraus folgende Konsequenzen: Nach dem neuen Bundesrecht handelt es sich aufgrund der verbindlichen Feststel­lungen des Bundesgerichts um Geldspielautomaten. Dabei ist zurzeit davon auszugehen, dass es sich nach dem neuen Recht um GlÃ¼cksspielautomaten handelt; die Behandlung als Geschicklichkeitsspielautomaten wÃ¼rde einen diesbezÃ¼glichen Entscheid der zustÃ¤ndigen Spielbankenkommission voraussetzen. Der Betrieb von GlÃ¼cksspielautomaten ausserhalb konzessionierter Spielbanken ist gemÃ¤ss Art. 4 Abs. 1 SBG unmittelbar von Gesetzes wegen verboten. Hingegen fallen die Automaten der fraglichen <i>Art</i> unter die Ãbergangsregelung von Art. 60 Abs. 2 SBG. Hieraus kann jedoch die BeschwerdefÃ¼hrerin bezÃ¼glich <i>ihrer</i> Automaten im Kanton ZÃ¼rich nichts zu ihren Gunsten ableiten, weil letzterer zu jenen Kantonen gehÃ¶rt, in denen selbst solche Automaten verboten sind, bei denen es sich um "nach der bisherigen Praxis homologierte Geschicklichkeitsspielautomaten" (Art. 60 Abs. 1 SBG) handelt: GemÃ¤ss § 4 des Unterhaltsgewerbegesetzes vom 27. September 1981 (UGG, in der Fassung vom 2. Juni 1991, in Kraft seit 1. Oktober 1994; LS 935.32) ist das Aufstellen und der Betrieb von Geldspielautomaten und anderen Apparaten, bei welchen gegen Leis­tung eines Einsatzes Geld oder Warengewinne abgegeben werden, verboten. Diese Bestim­mung ist, wie das Bundesgericht in BGE 120 Ia 126 erkannt hat, auch insoweit verfas­sungs­konform, als sie die (nach Art. 35 Abs. 4 aBV in der Fassung 7. MÃ¤rz 1993 bzw. nach Art. 106 Abs. 4 BV der kantonalen Regelung vorbehaltenen) Geschicklich­keitsgeld­spiel­auto­maten verbietet (a.a.O. E. 3b am Ende in Verbindung mit E. 4d). Nach In­krafttreten des Spielbankengesetzes hat der Kanton ZÃ¼rich keine Ãbergangsfrist im Sinn von Art. 60 Abs. 2 SBG eingefÃ¼hrt. Bei dieser Rechts- und Sachlage ergibt sich das Verbot des Be­triebs bzw. Weiterbetriebs bezÃ¼glich der Automaten der BeschwerdefÃ¼hrerin unmittel­bar aus den WiderrufsverfÃ¼gungen des EJPD vom 21. Dezember 1999 bzw. aus den Urteilen des Bundesgerichts vom 31. Mai und 7. Juli 2000, welche diese WiderrufsverfÃ¼gungen insoweit schÃ¼tzten (vgl. BGr, 13. August 2001, 1P.332/2001).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Von den vorstehenden ErwÃ¤gungen hat sich in den GrundzÃ¼gen bereits der Regierungsrat leiten lassen, wenn er zum Schluss gelangt ist, die Anordnung der Direktion vom 6. November 2000 habe lediglich eine Toleranzgrenze festgelegt, bis zu welcher die BehÃ¶rden auf ein Eingreifen verzichten wÃ¼rden. Diese an sich zutreffende Schlussfolgerung rechtfertigte es allerdings nicht, ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Anfechtung der VerfÃ¼gung und damit die Rekurslegitimation zu verneinen (vgl. vorn E. 2b). Entscheidend ist jedoch, dass die ihr zugrunde liegenden ErwÃ¤gungen (vgl. vorn E. 3b) die von der BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Rekursschrift vom 6. Dezember 2000 und in ihrer Beschwerdeschrift vom 17. Januar 2002 erhobenen Einwendungen, wonach der Weiterbetrieb der Auto­maten im Rahmen einer Ã¼bergangsrechtlich motivierten, lÃ¤nger bemessenen Frist zulÃ¤ssig sei, allesamt als unbehelflich erscheinen lassen. Das gilt insbesondere bezÃ¼glich ihrer RÃ¼gen, die angeordnete kurzfristige Beseitigung der Automaten verstosse gegen die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), das WillkÃ¼rverbot sowie das Gebot von Treu und Glauben (Art. 9 BV) und den Vorrang des Bundesrechts. Wie in diesem Zusammenhang hervorzuheben ist, trifft der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, das Bundesgericht habe sich in seinen die WiderrufsverfÃ¼gungen des EJPD vom 21. Dezember 1999 betreffenden Urteilen vom 31. Mai und 7. Juli 2000 "zur Frage einer kantonalen und/ </span></p> <p class="Einzug1"><span>oder kommunalen Toleranzfrist/AbrÃ¤umfrist" gar nicht geÃ¤ussert (Beschwerdeschrift S. 8 f.), nicht zu. Zumindest sinngemÃ¤ss hat es sich mit dieser Frage befasst. Es hat nÃ¤mlich festgestellt, mit dem am 1. April 2000 in Kraft getretenen Art. 60 SBG habe der Bundesgesetzgeber abschliessend und fÃ¼r die Justiz verbindlich das Schicksal der nach alter Praxis zugelassenen unechten Geschicklichkeitsspielautomaten geregelt, welche Regelung â in richterlicher AusfÃ¼llung einer echten LÃ¼cke â auch auf die nach alter Praxis als Nichtgeldspielautomaten behandelten GerÃ¤te heranzuziehen sei. Die Kantone seien berechtigt, nicht jedoch verpflichtet, in dem in Art. 60 Abs. 2 SBG vorgesehenen Rahmen den Weiterbetrieb von vom Bund frÃ¼her zugelassenen Automaten zu gestatten. Sodann hat sich das Bundesgericht mit der Frage der Umsetzung des Verbots nach kantonalem Recht im vorstehend ebenfalls zitierten Urteil 1P.332/2001 vom 13. August 2001 befasst. Mit Bezug auf das dort beurteilte St. Gallische Recht, das eine gleichartige Regelung wie § 4 UGG (Verbot von Geldspielautomaten) enthÃ¤lt, hat das Bundesgericht ausgefÃ¼hrt, angesichts dieser Ordnung sei davon auszugehen, dass das kantonale Recht keine Ãbergangsregelung im Sinn von Art. 60 Abs. 2 SBG eingefÃ¼hrt habe, weshalb das Verbot, Automaten der fraglichen Art weiter zu betreiben, von Bundesrechts wegen seit 7. Juli 2000 gelte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Demzufolge hÃ¤tte der Regierungsrat gestÃ¼tzt auf diese ErwÃ¤gungen den Rekurs ohne Weiteres abweisen dÃ¼rfen und ist die gegen seinen Nichteintretensbeschluss erhobene Beschwerde abzuweisen. Angemerkt werden kann, dass seit dem massgebenden Stichtag (7. Juli 2000) wiederum eine betrÃ¤chtliche Zeitspanne (rund anderthalb Jahre) verstrichen sind, wÃ¤hrend welcher die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Automaten weiter betreiben konnte. Mehr kÃ¶nnte sie im heutigen Zeitpunkt aus den von ihr angerufenen Verfassungsbestimmun­gen selbst dann nicht ableiten, wenn sie sich Ã¼ber den in den genannten Bundesgerichts­urteilen abgesteckten Rahmen hinaus auf Vertrauensschutz berufen kÃ¶nnte (vgl. Alfred KÃ¶lz, Intertemporales Verwaltungsrecht ZSR 102/1983, S. 233 mit Hinweis auf die Geldspielautomaten betreffenden Urteile BGE 101 Ia 336 E. 8 S. 348, 106 Ia 191 E. 7 S. 195 und ZBl 79/1978, S. 81; vgl. auch BGE 101 Ib 318 E. 6 S. 327).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>