B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3449/2012 U r t e i l v o m 14 . S e p t e m b e r 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Vito Valenti, Gerichtsschreiberin Madeleine Keel. Parteien A._______, vertreten durch Comité de protection des travailleurs fronta- liers européens, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Berufliche Massnahmen (Verfügung vom 15. Juni 2012). C-3449/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 15. Juni 2012 das Begehren von A._______ um berufliche Einglied e- rungsmassnahmen abgeschlossen hat, da eine erfolgreiche Einglied e- rung nicht möglich erscheine, dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) , vertreten durch das Comité de prot ection des travailleurs frontaliers européens (C.P .T.F.E.) , diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. Juni 2012 beim Bundesverwal- tungsgericht angefochten hat (act. 1), dass Verfügungen der IVSTA nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensg e- setzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), auch im Bereich der Eingliederungsmassnahmen , beim Bundesverwaltungsgericht a n- fechtbar sind (Art. 31 und 33 lit. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]), dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht – abgesehen von Ausnahmen, die vorli egend nicht von Relevanz sind – kostenpflichtig ist und die Beschwerdeführenden einen Verfahrenskostenvorschuss zu lei s- ten haben (Art. 63 VwVG und Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Art. 69 Abs. 2 IVG), dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 27. Juli 2012 un- ter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintretensentscheid bei nicht fristgerechter Leistung gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) aufgefordert worden ist, bis zum 24. August 2012 einen Verfahrenskostenvorschuss in der Hö- he von Fr. 400.- zu leisten (act. 2), dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer gemäss Rüc k- schein am 1. August 2010 zugestellt worden ist (act. 3), dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht innert der gesetz- ten Frist geleistet hat (act. 4), dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 63 Abs. 4, 2. Satz VwVG und Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), C-3449/2012 Seite 3 dass bei einer Erledigung im frühen Verfahrensstadium mangels erhebl i- chen Aufwandes von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann ( Art. 63 Abs. 1, letzter Satz VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu- zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE), . (Dispositiv auf der nächsten Seite) C-3449/2012 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde vom 26. Juni 2012 wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr.; Einschreiben) – Das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Vito Valenti Madeleine Keel C-3449/2012 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerd eführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: