<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00761</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, meldete sich am 12. Mai 2011 erstmals wegen Schulterbeschwerden bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/8). Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische und erwerbliche Abklärungen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hatte, verneinte sie - nach durgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 6/20-24) - den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 3. Oktober 2011 (Urk. 6/25). Diese Verfügung erwuchs unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. August 2014 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/28). Nach medizinischen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Abklärungen stellte die IV-Stelle am 8. Juni 2015 in Aussicht, den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 6/48), was sie, nachdem der Versicherte am 25. Juni 2015 Einwände erhoben hatte (Urk. 6/49; Einwander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzung vom 3. August 2015, Urk. 6/54), mit Verfügung vom 19. August 2015 bestätigte (Urk. 6/60). Hiergegen erhob der Versicherte am 16. September 2015 Beschwerde (Urk. 6/63/2-9), welche das Gericht mit Urteil vom 21. Januar 2016 im Prozess Nr. IV.2015.00980 in dem Sinne guthiess, als es die Verfügung vom 19. August 2015 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese nach erfolgten Abklärungen über den Rentenanspruch neu verfüge (Urk. 6/68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen weiterer medizinischer Abklärungen holte die IV-Stelle aktuelle Arztberichte ein und liess den Versicherten durch die Ärzte der Gutachtensstelle Y.___ begutachten (Gutachten vom 20. Januar 2017, Urk. 6/112). Mit Vorbescheid vom 13. April 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie gedenke, das Leistungsbegehren abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 6/122). Dagegen erhob der Versicherte am 3. Mai 2017 Einwände (Urk. 6/125). Mit Verfügung vom 20. Juni 2017 verneinte die IV-Stelle den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 6/128 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 20. Juni 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 6. Juli 2017 Beschwerde und beantragte die Ausrichtung einer angemessenen Invalidenrente (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. September 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 24. Oktober 2017 an seinem Rechtsbegehren fest (Urk. 8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 15. November 2017 auf Duplik (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was dem Beschwerdeführer am 16. November 2017 zur Kenntnis gebracht w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span>chiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>ma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>ver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähi</span><span>gkeit schliessen lassen (E. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Arbeits(un)fähigkeit stützt sich die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht stellte mit Urteil vom 21. Januar 2016 im Prozess IV.2015.00980 (Urk. 6/68) verbindlich fest, dass seit der rentenabweisenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Oktober 2011 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers eingetreten ist, wobei allerdings möglich sei, dass die Leiden in ihrer Gesamtheit keine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, und wies die Sache zur ergänzenden Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurück (E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr mit der Begründung ab (Urk. 2), die gutachterlichen Abklärungen hätten ergeben, dass keine wesentliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Die körperlichen Beschwerden begründeten keine Arbeitsunfähigkeit. Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung sei zwar ausgewiesen, jedoch für die Invalidenversicherung nicht relevant. Die Ressourcen im Alltag des Beschwerdeführers sprächen für eine vollständige Arbeitsfähigkeit (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer im Wesentlichen ein (Urk. 1), die Gutachter hätten eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und eine solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 30 % in einer angepassten Tätigkeit attestiert. Wegweisend sei die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Sicht (S. 5 f. Ziff. 7). Es sei nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin aufgrund dieser klaren gutachterlichen Feststellungen das Vorliegen eines IV-relevanten Gesundheitsschaden absprechen könne. Auch vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer ressourcenorientierten Betrachtungsweise sei die von den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern attestierte Arbeitsunfähigkeit glaubhaft zu bestätigen (S. 8 Ziff. 10). Weiter sei von den Gutachtern eine volle Arbeitsunfähigkeit von Oktober 2014 bis März 2016 attestiert worden (S. 6 oben), was auch die RAD-Ärztin bestätige (S. 6 unten). Demensprechend sei sein Anspruch ab Oktober 2014 zu berechnen (S. 8 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beeinträchtigungen nun Anspruch auf eine Rente hat. Nachdem das hiesige Gericht in seinem Urteil vom 21. Januar 2016 eine Beurteilung aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer und psychiatrischer Sicht forderte (vgl. E. 5.3 des genannten Urteils; Urk. 6/68), ist diese Frage anhand des polydisziplinären Y.___-Gutachtens zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zuge der ergänzenden Abklärungen wurde der Beschwerdeführer von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtern des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allgemeininternistisch, psychiatrisch, rheumatologisch, gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enterologisch und kardiologisch untersucht. Im Gutachten vom 20. Januar 2017 (Urk. 6/112) nannten die Experten als einzige Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (F33.0/F33.1; Ziff. 5.1 S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie folgende - hier leicht verkürzt aufgeführte - Diagnosen (Ziff. 5.2 S. 30 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Dreigefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">autoimmune Pankreatitis und assoziierte Autoimmuncholangitis (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose: 10/2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inkomplettes metabolisches Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypochrome, mikrozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Dezentrierung Humeroglenoidalgelenk rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikocephales Schmerzsyndrom unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Evaluation von Seiten des Bewegungsapparates habe aus rheumatologischer Sicht keinerlei Diagnosen, welche die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers ungünstig beeinflussten, ergeben. Diagnostisch bestehe eine intermittierende Zentrierung des Humeroglenoidalgelenks rechts bei Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Schulterarthroskopie rechts sowie ein chronisches zervikocephales Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom mit der Differenzialdiagnose vom Spannungstypkopfschmerz. Eine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Pathoanatomie habe am gesamten Bewegungsapparat nicht objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiviert werden können, ebenso habe sich ein kursorisch unauffälliger neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo-gischer Status gefunden. Dementsprechend bestehe aus rein rheumatologischer Sicht für die während Jahren ausgeübte berufliche Tätigkeit als Geschäftsführer eines eigenen Reisebüros sowie für sonstige, körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelastende berufliche Tätigkeiten eine normale Arbeits- und Leistungsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der kardiologischen Untersuchung habe die bereits bekannte Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koronaren Dreigefässerkrankung bestätigt werden können mit Status nach einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Myokardinfarkt im Jahre 2010 und nachfolgender Stentimplantierung. Der klinische Status sei unauffällig mit jedoch erhöhten Blutdruckwerten, das Ruhe-EKG sei unauffällig gewesen, die transthorakale Echokardiographe habe eine normale links- und rechtsventrikuläre Funktion ergeben, wobei der linke Ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trikel ein konzentrisches Remodelling und eine grenzwertige Relaxationsstörung ergeben habe, was auf eine beginnende hypertensive Herzkrankheit (HHK) hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen könnte, was zu den erhöhten Blutdruckwerten und entsprechender Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese passen würde. Die durchgeführte Fahrradergometrie habe eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Leistungsfähigkeit ergeben, wobei der Test klinisch und elektrisch negativ gewesen sei. Somit hätten sich kardiologisch keine Hinweise auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ischämie beziehungsweise kein Korrelat zu den beklagten Beschwerden gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Die bei maximaler Belastung festgestellte beklagte Dyspnoe habe vom Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logen nicht erklärt werden können. Dementsprechend bestehe aus kardiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht für körperlich leichte bis mittelschwer belastende Tätigkeiten, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere in der jahrelang angestammten Tätigkeit im eigenen Reisebüro eine normale Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Einzig körperlich regelmässig schwer belastende Tätigkeiten seien nicht möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die fachärztliche gastroenterologische Untersuchung bestätige ebenfalls die bereits in den Akten erwähnte Diagnose einer autoimmunen Pankreatitis und assoziierten autoimmunen Cholangitis. Diesbezüglich hätten vor allem akute Cholangitisschübe im Oktober 2014 und eine Pankreatitis im Oktober 2015 und Frühling 2016 bestanden. Seit März 2016 bestehe eine Autoimmunbehandlung. Aus gastroenterologischer Sicht sei der Beschwerdeführer in Bezug auf dieses Krankheitsbild in völliger Remission. Die beklagte ausgeprägte abdominelle Symptomatik stehe möglicherweise im Zusammenhang mit einer Obstipation. Eine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestehe keine mehr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Untersuchung habe das Bild einer gegenwärtig leichten bis mittelgradigen Episode einer rezidivierenden depressiven Störung sowie als Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnosen eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren ergeben. In Bezug auf die angestammte Tätigkeit im eigenen Reisebüro, im Sinne einer klassischen Beratungstätigkeit, bestehe aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht eine maximal 50%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit mit Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt auf administrative Tätigkeiten, idealerweise zum Beispiel wären Online-Reiseberatungen möglich. In einer solchen Tätigkeit könnte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seine langjährige Erfahrung einbringen. In einer sonstigen, angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 70%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit, primär im Rahmen einer administrativen Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergebe die ausführliche polydisziplinäre Begutachtung, dass wegweisend aufgrund der Psychopathologie im jahrelang angestammten Beruf im eigenen Reisebüro eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Für körperlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelastende und psychisch wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ig beanspruchende Tätigkeiten (Kommunikation, zeitliche Vorgaben) bestehe eine 70%ige, ganztägig verwertbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass ab Oktober 2014 bis März 2016 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vorgelegen habe, ab April 2016 habe eine 30%ige Arbeitsfähigkeit bestanden und seit August 2016 bestehe die oben dargelegte Einschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 9. Februar 2017 (Urk. 6/120/4) fest, es könne auf das A.___-Gutachten abgestellt werden. Gesamthaft sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit Oktober 2014 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab April 2016 bestehe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 30 % und ab August 2016 eine solche von 50 %. In einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit sei er ab April 2016 zu 100 % und ab August 2016 zu 70 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Y.___-Gutachten erging unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnese und Durchführung allseitiger genauer Untersuchungen. Die darin vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Beurteilungen wurden schlüssig und nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Es vermag somit den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.5) zu genügen, weshalb grundsätzlich darauf abzustellen ist (zur Frage der Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht vgl. nachfolgend E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht stellten die Gutachter aktuell keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, hielten jedoch fest, dass aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der Dokumente und der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten im Zeitraum von Oktober 2014 bis März 2016 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit bestanden habe (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.6). Dies bestätigte Dr. Z.___ in ihrer Stellungnahme vom 9. Februar 2017 (vgl. vorstehend E. 3.7). Davon ist auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strittigen Frage eines invalidisierenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschadens ist zu bemerken, dass diese Beurteilung eine Rechtsfrage ist und damit nicht abschliessend den Ärztinnen und Ärzten, sondern den rechtsanwendenden Behörden obliegt (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2008 E. 3.3.1). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine medizinische, sondern eine rein juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der in einem medizinischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichts 9C_651/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit zur Veröffentlichung vorgesehenem Urteil 8C_841/2016 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erwogen, dass es bei leichten bis mittelschweren depressiven Störungen nicht zuletzt im Sinne der Einzelfallgerechtigkeit sach- und systemgerecht ist, solche Leiden ebenfalls einem strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver-fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. vorstehende E. 1.2). Wie bei den somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden verbleiben Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradindikatoren. Dementsprechend ist es Aufgabe des medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, weshalb trotz lediglich leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung im Einzelfall funktionelle Leistungseinschränkungen resultieren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Zudem haben medizinische Studien gezeigt, dass eine adäquate, leitlinienkonforme antidepressive Therapie als eine notwendige Voraussetzung für günstige Verläufe hinsichtlich Arbeitsfähigkeit und Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung anzusehen ist (E. 4.5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten gestellten Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden zwar nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar dargelegt und vermögen zu überzeugen, machen aber die Notwendigkeit einer rechtlichen Überprüfung der psychiatrischen Einschränkungen deutlich. Es stellt sich mithin die Frage, ob die mit der im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Episode, in Zusammenhang stehenden Einschränkungen und Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen überhaupt eine invalidisierende Bedeutung annehmen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung als nicht ausgeprägt. So wurde eine bedrückte Stimmungslage, Hoffnungslosigkeit, Resignation, Schlafstörung, körperliches Unwohlsein, Impo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz und Suizidgedanken erhoben, welche sich in der Diagnose einer leichten bis mittelgradigen zur Chronizität neigenden depressiven Störung zuordnen liessen (Urk. 6/112 S. 20 unten). Allerdings war der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung in der Lage, einen lebhaften und konstanten affektiven Rapport zu etablieren. Der Blickkontakt war fest und es traten während des Gesprächs keine Stimmungseinbrüche, Impulshandlungen oder affektiv stupo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">röse Blockaden auf (Urk. 6/112 S. 18 unten f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht bestand ab April 2016 keine Einschränkung mehr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Gutachten unterzog sich der Beschwerdeführer von Mai 2015 bis Mai 2016 einer psychiatrischen Behandlung, durch welche es zumindest zu einer teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen Remission der depressiven Beschwerden gekommen war (Urk. 6/112 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 19), weshalb doch von einem gewissen Behandlungserfolg gesprochen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit und sozialer Kontext ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vater einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwachsenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tochter ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur geschiedenen Ehegattin bestehen weiterhin Kontakte, die Tochter sieht er drei- bis viermal in der Woche und trifft sie an den Wochenenden (Urk. 6/112 S. 18). Daneben pflegt er soziale Kontakte zu mehreren Landsleuten und zu vielen Bekannten, die er durch seine Berufstätigkeit kennt (S. 18), und unterhält tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fonische Kontakte zu seinen im Ausland lebenden Geschwistern (S. 17). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit zeigt sich eine ungebrochene Fähigkeit, verläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sliche soziale Beziehungen zu pflegen, was auf erhaltene Ressourcen schliessen lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist seit Mai 2015 in psychiatrischer Behandlung (Urk. 6/112</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 19 Mitte), was auf einen gewissen Leidensdruck hinweist. Die Behandlung hat kurzfristig zu einer Besserung geführt, allerdings waren die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verordneten Psychopharmaka im anlässlich der Begutachtung erhobenen Seru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiegel unter dem Referenzwert (Urk. 6/112 S. 22 oben), was auf eine mangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Compliance schliessen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend deutet einiges darauf hin, dass die von den Gutachtern attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der angestammten und vor allem von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 % in einer angepassten Tätigkeit grosszügig bemessen ist, weshalb zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft ist, ob die diagnostizierte leichte bis mittelgradige depressive Störung invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend ist. Indessen kann die Frage, ob der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen noch zumutbare Arbeit leisten kann, unbeantwortet bleiben. Denn selbst wenn mit den Y.___-Gutachtern von einer bloss 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausgegangen würde, ergäbe sich - wie die nachsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Erwägungen zeigen – ab Juli 2016 kein rentenbegründender Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad mehr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Oktober 2014 bis März 2016 war der Beschwerdeführer in jeglicher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 4.2). Dies entspricht einem Invaliditätsgrad von 100 %, weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine befristete ganze Rente hat. Da er zuvor während Jahren voll arbeitsfähig war, die Arbeitsunfähigkeit somit nach einem wesentlichen Unterbruch eintrat und zudem auf ein neues Leiden (Pankreatitis und Cholangitis; vgl. vorstehend E. 3.4) zurückzuführen war, ist erneut die Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) zu bestehen. Art. 88a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) kommt hinsichtlich des Anspruchsbeginns nicht zur Anwendung, da zuvor noch kein Rentenanspruch entstanden war (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in: Stauffer/Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 3. Aufl. 2014, S. 304 N. 35 zu Art. 28 IVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ab April 2016 ist aus rechtlicher Sicht von mindestens 70%iger Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit auszugehen, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach drei Monaten zu berücksichtigen ist (Art. 88a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit hat der Beschwerdeführer von Oktober 2015 bis Juni 2016 Anspruch auf eine ganze Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Person im massgebenden Zeitpunkt auf Grund ihrer beruflichen Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit ohne Gesundheitsschaden tatsächlich verdient hätte. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeitete für die B.___ GmbH (vgl. Urk. 6/3), bei welcher er Gesellschafter war und als Geschäftsführer amtete. Nach dem Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kurs wurde die Gesellschaft am 22. August 2016 im Handelsregister gelöscht (vgl. Urk. 12). Somit wäre der Beschwerdeführer auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr dort erwerbstätig. Hinsichtlich des Valideneinkommens kann dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach nicht mehr vom Lohn in diesem Betrieb ausgegangen werden. Das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ist somit gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln (vgl. SVR 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IV Nr. 8 S. 23, 9C_378/2014 E. 4.3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2016 vom 3. März 2017 E. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sind grundsätzlich die im Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn der Beschwerdeführer als langjähriger Geschäftsführer eines Reisebüros tätig war, rechtfertigt es sich angesichts der über die Jahre erzielten doch recht schwankenden Einkommen zwischen Fr. 42'000.-- und Fr. 68'250.-- (vgl. Urk. 6/33) und dem Umstand, dass er ausschliesslich Landsleute aus seinem Herkunftsgebiet als Kunden bediente (vgl. Urk. 8), höchstens auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert für mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Kompetenzniveau 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sektor Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen beschäftigte Männer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzustellen, welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2014 im privaten Sektor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5'339.-- pro Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle TA1_tirage_skill_level) beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Fr. 64'068.-- pro Jahr betrug. Unter Berücksichtigung der Lohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Sektor 3 (Dienstleistungen) bei Männern in Höhe von 0.2 % im Jahr 2015 und 0.7 % im Jahr 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T1.1.10, 2011-2016) sowie der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden angepasst ergibt sich ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 67'393.-- (Fr. 64'068.-- x 1.002 x 1.007 : 40 x 41.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat auch für die Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens zu erfolgen, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ermittlung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im vorliegenden Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich ist (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt vieler BGE 142 V 178 E. 2.5.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begutachtung ergab, dass dem Beschwerdeführer körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelastende und psychisch wenig bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchende Tätigkeiten zu 70 % zumutbar sind. Diese Arbeitsfähigkeit ist ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tags verwertbar (vgl. vorstehend E. 3.6). Folgt man dieser Einschätzung, so steht dem Beschwerdeführer eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es rechtfertigt sich deshalb, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf den standardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1; LSE 2014 Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total) abzustellen. Demnach erzielten Männer im Jahr 2014 in solchen Tätigkeiten durchschnittlich Fr. 5‘312.-- monatlich beziehungsweise Fr. 63‘744.-- jährlich. Der allgemeinen Nominallohnentwicklung bei Männern von 0.3 % im Jahr 2015 und 0.6 % im Jahr 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T1.1.10, 2011-2016) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der betriebs-üblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden angepasst ergibt dies einen Wert von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67‘052.-- (Fr. 63‘744.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.003 x 1.006 : 40 x 41.7). In einem Pensum von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert somit ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 46‘936.-- (Fr. 67‘052.-- x 0.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span id="XX086"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Berücksichtigung sämtlicher Umstände (Alter des Beschwerdeführers, lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Tätigkeit in der eigenen Firma, Belastungsprofil, Teilzeitarbeit, die jedoch ganztägig zumutbar ist), rechtfertigt sich ein Abzug vom Tabellenlohn in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Höhe von 10 %. Damit beträgt das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 42'243.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (Fr. 46'936.-- x 0.9). Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'393.-- ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 25'150.-- und damit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 %.</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Selbst bei Anerkennung einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab April 2016 hätte der Beschwerdeführer somit ab Juli 2016 keinen Rentenanspruch mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit hat es bei der Zusprache einer befristeten ganzen Rente sein Bewenden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der angefochtene Entscheid erweist sich nach dem Gesagten als nicht rechtens. Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen und vorliegend auf Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Parteien je zur Hälfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung seines Unterliegens steht dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um die Hälfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduzierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht, GSVGer) und beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 1‘300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">20. Juni 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insofern abgeändert, als fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt wird, dass der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführer ab 1. Oktober 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> bis </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30. Juni 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes-gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>