<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01118</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. O.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 27. Mai 2013 im Verfahren Nr. IV.2012.00406 wurde die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 7. März 2012 (Urk. 7/38) bestätigt, mit welcher X.___, geboren 1966, eine vom 1. Juni bis 30. September 2010 befristete halbe Invalidenrente zugesprochen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. August 2015 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an und ersuchte um berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen (Urk. 7/45). Im Rahmen der Frühintervention bot die IV-Stelle der Versicherten im Zusammenhang mit ihrer geplanten selbständigen Erwerbstätigkeit an, sie mit einer teilweisen Kostenübernahme bei der Erstellung einer Homepage zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützen (vgl. Urk. 7/51, Urk. 7/53 S. 8). Nachdem die Versicherte auf das Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bot nicht innert der angesetzten Frist reagierte, wurden die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen mit Mitteilung vom 8. Juni 2016 abgeschlossen (Urk. 7/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle klärte in der Folge die beruflich-erwerbliche und die medizinische Situation weiter ab und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/66; Urk. 7/72; Urk. 7/77-78; Urk. 7/79) mit Verfügung vom 14. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnahmen (Urk. 7/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 16. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. September 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr eine Geldleistung als berufliche Massnahme in der Höhe von Fr. 4‘000.--, mindestens aber Fr. 3‘000.--, sowie ein Jobcoaching zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. November 2017 (Urk. 6) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 24. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7d IVG soll mit Hilfe der Massnahmen der Frühintervention der bisherige Arbeitsplatz von arbeitsunfähigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) Versicherten erhalten bleiben oder sollen die Versicherten an einem neuen Arbeitsplatz innerhalb oder ausserhalb des bisherigen Betriebes eingegliedert werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die IV-Stellen können folgende Massnahmen anordnen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungen des Arbeitsplatzes;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbildungskurse;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berufsberatung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialberufliche Rehabilitation;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigungsmassnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Massnahmen der Frühintervention besteht kein Rechtsanspruch (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Der Bundesrat kann den Massnahmenkatalog erweitern. Er regelt die Dauer der Frühinterventionsphase und bestimmt die Höchstgrenze des Betrages, der pro versicherte Person für Frühinterventionsmassnahmen eingesetzt werden darf (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Drohende Invalidität liegt gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">novies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit ist unerheblich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsberatung habe der Beschwerdeführerin angeboten, Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3‘000.-- zur Erstellung einer Homepage zu übernehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sie sei damit nicht einverstanden gewesen und habe auf ein letztes Angebot seitens der Eingliederungsberatung nicht reagiert, weshalb die Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen worden seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gesundheitliche Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin sei zwar nicht IV-relevant, dennoch bestehe eine vollständig Arbeitsunfähigkeit, weshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche Massnahmen im aktuellen Zeitpunkt nicht erfolgsversprechend und somit wenig zielführend seien (S. 1 f.). Beschwerdeantwortweise führte die Beschwerdegegnerin dann präzisierend aus, es sei vorliegend kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden ausgewiesen, und es liege auch keine drohende Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität vor, weshalb eine Erwerbsunfähigkeit nicht ausgewiesen sei und kein Anspruch auf berufliche Massnahmen bestehe (Urk. 6 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, sie habe eine selbständige Tätigkeit (Catering) aufgenommen, welche es ihr ermögliche, ihre verbleibende Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in optimaler Weise zu nutzen. Für diese selbständige Tätigkeit sei eine professionelle Homepage unabdingbar. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb ihr die Beschwerdegegnerin lediglich mit E-Mail vom 13. Mai 2016 ein Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützungsangebot von Fr. 3‘000.-- gemacht und nicht die gesamten Kosten von Fr. 4‘000.-- übernommen habe. Dass die Beschwerdegegnerin nun auch den vorgesehenen Betrag von Fr. 3‘000.-- nicht bezahlen wolle, sei nicht rechtens. Sie habe mit Schreiben vom 8. März 2017 nochmals die Zusprache von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4‘000.-- für die Erstellung der Homepage beantragt, womit widerlegt sei, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich nicht gemeldet haben soll (S. 3 Ziff. 2.2). Es sei mangels vollständiger Ausschöpfung der therapeutischen Massnahmen davon auszugehen, dass ihr Leiden noch nicht invalidisierend sei. Jedoch sei die Invalidität drohend, sollte die Aufdosierung der Medikation nicht den erhofften Erfolg bringen. Es sei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich, dass sie eine 50%ige Leistungsfähigkeit erreiche (S. 3 f. Ziff. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf berufliche Massnahmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der zuständige Eingliederungsberater in seiner E-Mail vom 13. Mai 2016 (Urk. 7/51 und Urk. 7/53 S. 8 Mitte) zu Recht festhielt, besteht auf Massnahmen der Frühintervention nach Art. 7d IVG kein Rechtsanspruch (vgl. vorstehend E. 1.3). Unbestrittenermassen hat sich auch die Beschwerdeführerin innert der vom Eingliederungsberater in seiner E-Mail vom 13. Mai 2016 (vgl. Urk. 7/51 und Urk. 7/53 S. 8) angesetzten zweiwöchigen Frist bis 27. Mai 2016 nicht dazu geäussert, ob sie den Unterstützungsbeitrag von Fr. 3‘000.-- für das Erstellen ihrer Homepage annehmen wolle. Aus ihrem Vorbringen, dass sie sich am 8. März 2017, rund 10 Monate später, erneut gemeldet haben soll (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 2.2), kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Der Abschluss der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen mit Mitteilung vom 8. Juni 2016 (Urk. 7/52) ist daher nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen, namentlich für die beantragte Kapitalhilfe respektive das beantragte „Jobcoaching“. Voraussetzung für die Gewährung von Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men gemäss Art. 8 IVG bildet das Vorliegen einer Invalidität oder die Bedroh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung mit einer Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 1.4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Urteil vom 27. Mai 2013 (Urk. 7/43) bestätigte das hiesige Gericht die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 7. März 2012 (Urk. 7/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit welcher der Beschwerdeführerin eine vom 1. Juni bis 30. September 2010 befristete halbe Rente zugesprochen wurde. Gestützt auf die Einschätzung von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Juli 2011 (Urk. 7/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde bei von ihm diagnostizierter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurasthenie (ICD-F48.0) und bei remittierter depressiver Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (Juni 2009 bis Juni 2010) davon ausgegangen, dass lediglich von Juni 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Juni 2010 für jegliche Tätigkeiten eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit bestanden habe und eine über diesen Zeitpunkt hinausgehende relevante Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen sei (vgl. Urk. 7/43 E. 4.2, E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom August 2015 (Urk. 7/45) gingen die folgenden Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klin. psych. A.___, Klinischer Psychologe und Supervisor, B.___, führten in ihrem Schreiben vom 29. September 2015 (Urk. 7/48) aus, für berufliche Massnahmen spreche, dass Dr. Y.___ im Gutachten vom 17. Juli 2011 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Diagnose Neurasthenie (ICD-10 F48.0) festgestellt habe. Zudem habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin in der Zwischenzeit verschiedene Arbeitsversuche unternom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, welche konsequent gescheitert seien, wenn sie regelmässiger und unter Stress habe arbeiten müssen. Das bedeute, dass Kleinaufträge in der Zeit nach der Begutachtung von Dr. Y.___ möglich gewesen seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Potenzial für eine Teilarbeitstätigkeit sei entsprechend vorhanden. Eine berufliche Massnahme sei daher sinnvoll, damit eine regelmässige Teilarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für die 49-jährige Patientin möglich sei. Ihr Sohn sei aktuell zehn Jahre alt und habe Mittagstisch und Schule, daher sei eine Arbeitstätigkeit für die Patientin auch möglich. Eine langsame Steigerung der Tätigkeit erscheine aktuell bis etwa 50 % möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___, Dr. A.___ und lic. phil. C.___, Psychologin FSP, B.___, stellten in ihrem Bericht vom 26. Oktober 2016 (Urk. 7/60/7-10) folgende seit 2009 bestehende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikattacke (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (Diagnose vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">D.___, Zentrum für Schlafmedizin)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen des B.___ eine Adipositas, eine Laktose-Intoleranz und eine Protein-Allergie (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 8. Juni 2009 bei ihnen in Behandlung (Ziff. 1.2). In der zuletzt von 1994 bis 2007 von der Beschwerdeführerin ausgeübten Tätigkeit als Projekt Managerin Raumplanung Inneneinrichtung und Organisation einer Schweizer Bank sei sie seit August 2015 zu 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Seit August 2015 habe die Patientin angefangen, selbständig Catering an Kunden anzubieten. Sie könne sich dabei selbständig ihre Zeit einteilen, in ihrem Arbeitstempo arbeiten und sei nicht auf äussere Rahmenbedingungen angewiesen. Das Catering sei eine Teilzeitbeschäftigung, die nicht regelmässig stattfinde. In diesem Rahmen sei die Patientin fähig, die Tätigkeit auszuüben. Die Patientin könne nicht mehr unter Zeitdruck arbeiten, auch bereitet es ihr Mühe, sich auf ein Ziel zu fokussieren. Auch physisch sei sie wegen des Übergewichts und der Schlafapnoe wenig belastbar (Ziff. 1.7). Es finde weiterhin eine regelmässige Einzelpsychotherapie und eine Medikation statt (Ziff. 1.8). Mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.9). Zur Art und Umfang der gegenwärtigen Behandlung führten die Fachpersonen des B.___ aus, es fänden ein einzeltherapeutisches Setting mit der Frequenz von zwei Sitzungen pro Monat und zusätzlich eine medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tös-psychiatrische Behandlung statt. Wegen der Nebenwirkungen, der Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungsstörungen und der Angstzustände seien keine Antidepressiva mehr verschrieben worden (Ziff. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ und Dr. A.___, B.___, stellten in ihrem Bericht vom 8. März 2017 (Urk. 7/74) folgende aktuellen Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikattacke (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna (BMI = 39)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (D.___, Zentrum für Schlafmedizin)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laktose-Intoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, im Vorbescheid der Sozialversicherungsanstalt seien psychosoziale Gründe für die Depression und die Panikattacken vorge-bracht worden. Dies sei falsch (S. 1). Seit 2007 habe eine Panikstörung be-gonnen, und die Panikattacken persistierten bis heute (Autobahn, Zug, im Wasser und im Flugzeug). Daher sei die Panikattacke längst eine komorbide Störung geworden und daher kein psychosozialer Umstand mehr (S. 2 Ziff. 3). Die Depression habe im Jahr 2007 begonnen und sei damals auch vom Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber festgestellt worden. Diese sei im Zusammenhang mit der Trennung und den Drohungen bis heute persistierend und therapieresistent, weshalb auch diese Störung (teilweise schwere, aktuell mittelgradige Depression) komorbid und will</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlich nicht mehr überwindbar sei (S. 2 Ziff. 4). Die ungeplante Schwanger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft 2004 habe zu Konflikten in der Partnerschaft geführt, weil der damalige Partner eine Interruptio gewollt, die Patientin dies aber abgelehnt habe. In der Folge sei es zur Zunahme der Konflikte auch nach der Geburt des Sohnes ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (S. 2 Ziff. 5). Es zeige sich ein unverändertes Zustandsbild bis heute, und es werde aktuell wieder ein Versuch einer Aufdosierung eines Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressivums (Escitalopram) unternommen (S. 2 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 11. März 2017 (Urk. 7/75) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode mit Angst</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. E.___ eine Laktose-Intoleranz (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 20. Februar 2002 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 13. Dezember 2016 erfolgt (Ziff. 1.2). Die Belastbarkeit der Patientin sei vor allem von psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Seite her massiv eingeschränkt, und es bestehe eine beinahe volle Arbeitsunfähigkeit für Tätigkeiten in der freien Wirtschaft (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin habe seit 2005 schleichend eine depressive Störung entwickelt. Ab 2009 sei es zu einer diffusen Zunahme der Beschwerden gekommen, wobei eine psychiatrische Begleitung und der Einsatz von s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Serotonin-Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme-Hemmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(SSRI) unumgänglich gewesen seien. Trotz psychiatrischer Behandlung durch das B.___ sei es bisher zu keiner wesentlichen Linderung der Beschwerden gekommen, und die Beschwerdeführerin könne seit Jahren keiner Tätigkeit mehr nachgehen. Die Prognose sei weiterhin ungünstig. Im aktuellen Zustand sei sie in der freien Wirtschaft weder arbeits- noch eingliederungsfähig. Es werde um das Einholen der diesbezüglichen Meinungen der behandelnden Psychiater gebeten (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im die Verfügung vom 7. März 2012 (Urk. 7/38) bestätigenden Urteil des hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gerichts vom 27. Mai 2017 (Urk. 7/43) wurde gestützt auf das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachten von Dr. Y.___ davon ausgegangen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin lediglich vorübergehend von Juni 2009 bis Juni 2010 in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei und hernach von einer wiedererlangten vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne (vgl. vorstehend E. 4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits zum Zeitpunkt der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 7. März 2012 (Urk. 7/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) befand sich die Beschwerdeführerin bei den Fachpersonen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- namentlich bei Dr. Z.___ - in Behandlung. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Urteil vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 27. Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde hinsichtlich seiner zahlreichen Berichte festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine klare Abgrenzung von psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungsfaktoren und Krankheitsgeschehen hätten vermissen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich unhinterfragend auf die subjektiven Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwer-deführerin gestützt habe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei diagnostizierter mittelgradiger und dann schwerer depressiver Episode seit Mai 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ging Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von keiner Arbeitsfähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jeglicher Tätigkeit mehr aus, welche Einschätzung im klaren Widerspruch zur vorgenommenen Behandlung der Beschwerdeführerin mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich einem in Europa nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr zugelassenen Diätpräparat und der niedrigen Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenz stand. Ebenso wurde die vom Hausarzt Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte 100%ig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für nicht nachvollziehbar befunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/43 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach erfolgter Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im August 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/45) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schreiben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Fachpersonen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom September 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 sowie vom März 2017 (vgl. vorstehend E. 4.3-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der Bericht des Hausarztes Dr. E.___ vom März 2017, welcher auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Fachpersonen des B.___ verwies (vgl. vorstehend E. 4.6), erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen weder schlüssig noch nachvollziehbar. Zudem lassen sich den Schreiben und Berichten der Fachpersonen des B.___ im Vergleich zu ihren Berichten im Zusammenhang mit der letztmaligen Rentenanspruchsprüfung auch keine wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen Veränderungen des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. In ihrem Bericht vom Oktober 2016 (vgl. vorstehend E. 4.4) wurden die Diagnosen als seit 2009 bestehend angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und abgesehen vom Alter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht der psychopathologische Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/60/7-10 S. 2 unten) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trotz nun neu genannter Panikattacke (ICD-10 F41.0) noch wortwörtlich jenem vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2009 (vgl. 7/6/6-8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss den Ausführungen im Bericht vom März 2017 träten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Panikattacken lediglich im Zusammenhang mit dem Autofahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zugfahren, im Wasser und im Flugzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf (vgl. vorstehend E. 4.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der attestierten Arbeitsunfähigkeit angepasste medikamentöse oder ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung fand nach wie vor nicht statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch wenn nun, nach Jahren der Behandlung, im März 2017 die Einnahme eines Antide-pressivums in Aussicht gestellt wurde (vgl. vorstehend E. 4.5). Selbst die Beschwerdeführerin verneinte in ihrer Beschwerde mangels Ausschöpfung der therapeutischen Massnahmen das Vorliegen eines invalidisierenden Leidens (vgl. vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist weiter, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie versicherte Person die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt: Vermutet wird Validität, nicht Invalidität (BGE 139 V 547 E. 8.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein rein subjektives Krankheitsempfinden vermag keine Invalidität zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich vorliegend weder den Berichten der Fachpersonen des B.___ noch dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen des Hausarztes Dr. E.___ mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein invalidisierender Gesundheitsschaden entnehmen lässt, ist unverändert davon auszugehen, dass keine aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist somit weder im engeren Sinn invalid noch von Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität bedroht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.4-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb die Beschwerdegegnerin nicht gehalten ist, Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>