<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00173</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Direktion Bern, Rechtsanwalt Philip Moebius</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse 68, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1972 geborene X.___ war vom 1. Januar 2011 bis 28. Februar 2017 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geschäftsführer bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angestellt und bewirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete das Restaurant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/1 und Urk. 7/3). Dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben wirkte er auch bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Delegierter des Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsrates (vgl. Urk. 7/18). Am 25. Januar 2017 meldete er sich zur Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlung an (Urk. 7/1) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragte am 14. Februar 2017 Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ab 1. März 2017 (Urk. 7/3). Seine Funktion als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Y.___ endete am 28. Februar 2017, als er aus der Gesellschaft ausschied und seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stammanteile an seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ex-Ehefrau übertrug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/15 und Scheidungsurteil vom 15. Dezember 2015, Urk. 7/26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 21. April 2017 verneinte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich seinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, weil ihm in der B.___ eine arbeitgeberähnliche Stellung zukomme (Urk. 7/28). Dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhob X.___ am 2. Mai 2017 Einsprache (Urk. 7/32) und reichte seine Demission aus dem Verwaltungsrat der B.___ per 30. April 2017 ein (Urk. 7/32 S. 10). Vom 18. Mai bis 31. Juli 2017 arbeitete der Versicherte im Zwischenverdienst bei der Restaurant Z.___, wo seine Schwester C.___ alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin ist (Urk. 7/36), als Küchen-Coach (vgl. Urk. 7/34-35, Urk. 7/37, Urk. 7/39, Urk. 7/46-47). Mit Einspracheentscheid vom 12. Juli 2017 wies die Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senkasse des Kantons Zürich die Einsprache ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 7. August 2017 Beschwerde und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihm ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitslosenentsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ädigung zu gewähren (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 31 Abs. 3 lit. c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Hinsichtlich des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung findet sich zwar in Art. 8 ff. AVIG keine Regelung, die dieser Norm zur Kurzarbeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen würde. Nach der Rechtsprechung gilt diese Regelung jedoch grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich auch für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (BGE 123 V 234 E. 7b/bb).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob eine arbeitnehmende Person einem obersten betrieblichen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgremium angehört und ob sie in dieser Eigenschaft massgeblich Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Unternehmensentscheidungen nehmen kann, ist aufgrund der in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ternen betrieblichen Struktur zu beantworten. Keine Prüfung des Einzelfalles ist erforderlich, wenn sich die massgebliche Entscheidungsbefugnis bereits aus dem Gesetz selbst (zwingend) ergibt (BGE 123 V 234 E. 7a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit eine versicherte Person in arbeitgeberähnlicher Stellung oder deren mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitender Ehegatte Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, muss sie mit dem Ausscheiden aus dem Betrieb definitiv auch die arbeitgeberähnliche Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung verlieren. Behält sie nach der Entlassung ihre arbeitgeberähnliche Stellung im Betrieb bei und kann sie dadurch die Entscheidungen des Arbeitgebers wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin bestimmen oder massgeblich beeinflussen, verfügt sie nach wie vor über die unternehmerische Dispositionsfreiheit, den Betrieb jederzeit zu reaktivieren und sich bei Bedarf erneut als Arbeitnehmer einzustellen. Ein solches Vorgehen läuft auf eine rechtsmissbräuchliche Umgehung der Regelung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 lit. c AVIG hinaus, welche ihrem Sinn nach der Missbrauchsverhütung dient und in diesem Rahmen insbesondere dem Umstand Rechnung tragen will, dass der Arbeitsausfall von arbeitgeberähnlichen Personen praktisch unkontrollierbar ist, weil sie ihn aufgrund ihrer Stellung bestimmen oder massgeblich beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen können. Diese Rechtsprechung will nicht bloss dem ausgewiesenen Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch an sich begegnen, sondern bereits dem Risiko eines solchen, welches der Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen inhärent ist (Urteile des Bundesgerichts C 255/05 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 und C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">92/02 vom 14. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003; vgl. Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die obligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 15 ff. mit Hinweisen zur Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine besondere Situation mit erhöhter Missbrauchsgefahr liegt rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss auch dann vor, wenn verschiedene Firmen, welche von Mitgliedern der gleichen Familie beherrscht werden, ein Firmenkonglomerat bilden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein solches ist dann anzunehmen, wenn verschiedene in ihrer Geschäftstätigkeit vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Firmen eng verflochten sind und fast identisch zusammengesetzte Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgremien aufweisen, so dass sie als ein einziges kompaktes Ganzes erscheinen. Versicherte, die von einem - Teil eines Firmenkonglomerats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden - Erstbetrieb entlassen wurden, und welche gleichzeitig in einem zum gleichen Konglomerat gehörenden Drittbetrieb eine arbeitgeberähnliche Stellung innehaben, könnten sich bei Bedarf in einem anderen von der Geschäftstätigkeit her vergleichbaren Betrieb des Konglomerats wieder anstellen lassen. Aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Grund gelten diese Personen auch in Bezug auf den Erstbetrieb als arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geberähnliche Person. Bei Verlust der Anstellung im Erstbetrieb besteht daher kein Versicherungsschutz. Arbeitslosenversicherungsrechtlich wird ein Firmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konglomerat daher nicht anders behandelt, als eine Firma, welche verschiedene Abteilungen und Betriebe hat (BJM 2003 S. 131; Urteile des Bundesgerichts C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">376/99 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2001 E. 3 und C 219/02 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer solchen Vernetzung der Firmen kann es nicht genügen, um den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehungstatbestand nicht zu erfüllen, sich im Handelsregister als Gesellschafter und Geschäftsführer der einen Firma streichen zu lassen, wenn damit die weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichenden Bestimmungsmöglichkeiten über die Entscheide des anderen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs nicht verloren gehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_143/2012 vom 19. September 2012 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte eine Anspruchsberechtigung ab 1. März 2017 mit der Begründung, zwar habe der Beschwerdeführer bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin Y.___ angesichts seines Ausscheidens aus der Gesellschaft per 6. März 2017 und Übertragung sämtlicher Stammanteile an seine Ex-Ehefrau keine arbeitgeberähnliche Stellung mehr inne. Auch aus der B.___ sei er als Delegierter des Verwaltungsrates ausgeschieden, womit auch dort per 24. Mai 2017 seine arbeitgeberähnliche Stellung geendet habe. Jedoch sei der Beschwerdeführer – trotz Kündigung per Ende Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2017 – von Mai bis Juli 2017 wieder im Restaurant Z.___ tätig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Dieses sei im Besitz seiner Schwester C.___ (Restaurant Z.___). Damit habe der Beschwerdeführer über seine Schwester nach wie vor die Möglichkeit der Einflussnahme auf die Geschicke der Gesellschaft und könne jederzeit wieder eingestellt werden beziehungsweise sei wieder ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass er weder in der Restaurant Z.___ noch bei anderen Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaften eine arbeitgeberähnliche Stellung inne habe. Seine Schwester C.___ habe das Restaurant anfangs März 2017 mit neuem Konzept und neuen Mitarbeitern übernommen. Allerdings habe der neue Küchenchef während der Probezeit entlassen werden müssen, weshalb er vorübergehend – bis zum Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den eines neuen Küchenchefs – diese Funktion vom 18. Mai bis 20. Juli 2017 übernommen habe. Zudem begründe das Geschwisterverhältnis keine derartige Nähe, dass von einer Einflussnahme auf die Geschäftstätigkeit ausgegangen werden könne (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Ablehnung eines Anspruchs auf Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung infolge a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitgeberähnlicher Stellung des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht erfolgt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend für das Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat einer AG respektive aus der Geschäftsführung einer GmbH, womit auch die Eigenschaft einer arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberähnlichen Person wegfällt, ist das Datum des effektiven Ausscheidens aus der Gesellschaft und nicht dasjenige der Löschung im Handelsregister oder der Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt (Urteil des Bundesgerichts C_36/06 vom 22. August 2003 E. 3, BGE 126 V 134)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung wirkte und das Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taurant Z.___ in A.___ bewirtschaftete. Den Betrieb des Restaurants gab er per 28. Februar 2017 auf und seine Schwester lancierte den Neubetrieb ab anfangs März 2017. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin endete die arbeitgeberähnliche Stellung des Beschwerdeführers somit per 28. Februar 2017 mit der Aufgabe des Betriebes und Übertragung der Stammanteile und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend dem effektiven Ausscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der Y.___ und nicht erst per 6. März 2017 gemäss Tagesregistereintrag des Handelsregis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters (Urk. 7/12, Urk. 7/15 und vgl. </span><a href="http://www.hra.zh.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.hra.zh.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich zudem, dass der Beschwerdeführer auch aus der B.___ als Delegierter des Verwaltungsrates ausgeschieden ist (Urk. 7/38, vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 8C_509/2007 vom 8. Mai 2008 E. 3.2). Gemäss Demissionsschreiben vom 30. April 2017 (Urk. 7/32 S. 10) trat der Beschwerdeführer per 30. April 2017 aus dem Verwaltungsrat der B.___ zurück, womit seine arbeitgeberähnliche Stellung per diesem Datum endete (vgl. E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es stellt sich nun die Frage, ob er Beschwerdeführer aufgrund seiner vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Beschäftigung als Küchen-Coach im Restaurant Z.___, welches seine Schwester C.___ unter der Firma Restaurant Z.___ alleine führt, weiterhin eine arbeitgeberähnliche Stellung als Ausschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund gemäss Art. 31 Abs. 1 lit. c AVIG inne hatte. Fest steht, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer weder eine massgebliche Beteiligung an der besagten GmbH hat noch als ein Mitglied des Entscheidungsgremiums (hier Gesellschafter und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsführer einer GmbH) im Handelsregister eingetragen ist (Urk. 7/36). Damit fällt eine formelle arbeitgeberähnliche Stellung ausser Betracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsprechung in Bezug auf Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung schliesst auch Ehepartner der in Art. 31 Abs. 1 lit. c AVIG erwähnten Personen ein. Dieser persönliche Ausschlussgrund erfasst aber ausschliesslich Eheleute und darf grundsätzlich nicht auf andere verwandtschaftliche Verhältnisse wie Sohn, Bruder etc. ausgedehnt werden, ausser ein massgebender Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen kann nachgewiesen werden (AVIG-Praxis ALE, Rz. B 24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend führt C.___ die Restaurant Z.___ und ist gemäss Handelsregister alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift (vgl. Urk. 7/36). Der obgenannte Ausschlussgrund gilt vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend grundsätzlich also nicht, ausser eine relevante Einflussnahme könne nachgewiesen werden (vgl. E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer Erklärung zum Zwischenverdienst des Beschwerdeführers vom 21. Juli 2017 (Urk. 3/6) legte C.___ glaubhaft dar, dass der Beschwerdeführer nur vorübergehend – vom 18. Mai bis 20. Juli 2017 (vgl. Kündigung vom 30. Juni 2017, Urk. 3/8) - bis zum Finden eines neuen Küchenchefs, nachdem der erste noch während der Probezeit habe entlassen werden müssen (Urk. 3/7), in ihrem Restaurant Z.___ zur Unterstützung ausgeholfen habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Darlegungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 4 Ziff. 3), beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen keine konkreten Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlussregelung von Art. 31 Abs. 1 lit. c AVIG mittels erfolgter Kündigung im Restaurant Z.___ habe umgehen wollen. Der Beschwerdeführer legte vielmehr seinen im Restaurant Z.___ erzielten Zwischenverdienst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über der Beschwerdegegnerin ordnungsgemäss offen und reichte auch alle verlangten Unterlagen ein. Beim Restaurant Z.___ handelt es sich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem um einen Familienbetrieb, der seit über 100 Jahren durch die Familie D.___ betrieben wird. Eine vorübergehende Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe, wenn in der Küche eines Restaurants der Küchenchef fehlt, kann ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der familiären Bedeutung dieses Betriebes ohne Weiteres erwartet werden. Zudem half der Beschwerdeführer nur teilzeitlich und als Küchen-Coach aus und war nicht als Restaurant-Leiter (wie zuvor) tätig. Auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach einer erlittenen Krebserkrankung (vgl. Urk. 7/3 Ziff. 23) den Betrieb des Restaurants Z.___ nicht mehr weiterführen wollte und eine neue Herausforderung suchte, spricht gegen die behauptete Umgehungsabsicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der Zwischenverdienstmeldungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/34-35, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/37, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/39, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/46-47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), des vorliegenden Arbeitsvertrags für Mitarbeiter mit unregelmässigem Pensum vom 18. Mai 2017 als Küchen-Coach im Restaurant Z.___ (Urk. 7/35 S. 3-4) sowie der glaubhaften Darlegungen von C.___ vom 21. Juli 2017 (Urk. 3/6) kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer seiner Schwester C.___ im Restaurant Z.___ nur vorübergehend ausgeholfen hat und keinen massgebenden Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen des Betriebes genommen hat, weshalb er auch keine arbeitgeberähnliche Stellung inne hatte oder hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst ergibt sich, dass der Beschwerdeführer aus der Y.___ per 28. Februar 2017 und aus der B.___ per 30. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeschieden ist (vgl. E. 4.1). Zudem hatte er in der Restaurant Z.___ seiner Schwester C.___ keine arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berähnliche Stellung inne (vgl. E. 4.2). Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer mit der Demission der Organfunktion als Delegierter des Verwaltungsrates der B.___ per 30. April 2017 seine arbeitgeberähnliche Stellung tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich aufgegeben hat und er – vorbehältlich der Erfüllung der weiteren An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsvoraussetzungen - ab diesem Zeitpunkt (das heisst ab 1. Mai 2017) An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Arbeitslosenentschädigung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dementsprechend teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund seines teilweisen Obsiegens ist dem vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht eine reduzierte Prozessentschädigung zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, wobei ein Betrag von Fr. 600</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) als angemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweiser Gutheissung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Arbeitslo</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">senkasse des Kantons Zürich vom 12. Juli 2017 aufgehoben, und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Prüfung der weiteren Vor</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aussetzungen über den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">losenentschädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung ab 1. Mai 2017 neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600.-- (inklusive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>