<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00322</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>IV.2016.00324</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin F. Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Bürgi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Glavas &amp; Bürgi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1964 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, welcher zuletzt als Pizzakurier und Chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feur gearbeitet hatte (Urk. 7/5, 7/11, 7/13), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich am 31. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf diverse Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (andauernde Schmerzen, depressive Verstimmung, Angst und Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer seit Ende Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit zum Bezug einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente an (Urk. 7/3). Mit Vorbescheid vom 17. November 2006 stellte die IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle dem Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente ab Mai 2006 in Aussicht (Urk. 7/22). Nachdem die Schweizerische National Sammelstiftung BVG dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/37), liess die IV-Stelle den Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten polydisziplinär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begutachten (Urk. 7/41). Die Begutachtungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete das Gutachten am 31. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 (Urk. 7/47).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gestützt auf die gutachterliche Beurteilung einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit und einen ermittelten Invaliditätsgrad von 60 % sprach die IV-Stelle dem Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren mit Verfügung vom 13. November 2008 ab dem 1. Mai 2006 eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente (inkl. Kinderrenten) zu (Urk. 7/72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Fragebogen vom 28. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010, Urk. 7/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte der behandelnden Ärzte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geholt hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/79, 7/82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ordnete sie eine polydisziplinäre medizinische Abklärung durch das Z.___ an (Urk. 7/85), wobei dem Versicherten mitgeteilt wurde, dass die gutachterlichen Untersuchungen am 10. Mai 2011 stattfinden würden (Urk. 7/87). Aufgrund eines Aufenthaltes im A.___ vom 9. auf den 10. Mai 2011 infolge einer selbst zugefügten Mischintoxikation (Urk. 7/93) sowie einem anschliessenden Aufenthalt in der B.___ bis am 20. Mai 2011 (Urk. 7/95) konnte die Begutachtung nicht durchgeführt werden. Die IV-Stelle holte daraufhin weitere Berichte bei den behandelnden Ärzten ein (Urk. 7/94, 7/97). Da aufgrund einer Meldung des Steueramtes C.___ vom 13. Januar 2010 sowie im Internet erschienener Berichte Hinweise darauf bestanden, dass der Versicherte als Tennistrainer seiner zwei Söhne tätig sei (Urk. 7/117, 7/118/2 f.), liess die IV-Stelle den Versicherten detailliertere Fragen zu seinem Gesundheitszustand und zu seinen Aktivitäten beantworten (Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bögen vom 23. März 2012 [Urk. 7/98] und 14. April 2012 [Urk. 7/99]) und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlasste eine Observation des Versicherten, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitraum vom 8. Oktober 2012 bis 22. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 an insgesamt 13 Tagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/111/2 f., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/113/3, 7/03).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vom 5. bis 12. Dezember 2012 wurde der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte ausserdem im Auftrag der Swisslife AG als BVG-Versicherer (zur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolge der Swisslife AG siehe Urk. 7/212) in den USA, Florida, observiert, wo er aufgrund eines Tennisturniers seines jüngeren Sohnes (geboren 1998) mit seiner Ehefrau weilte (Urk. 7/111/3, 7/01). Nachdem der Regionale Ärztliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dienst (RAD) zu den Observationsergebnissen Stellung genommen und insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere festgehalten hatte, dass massive Diskrepanzen zwischen den Angaben des Versicherten gegenüber den Ärzten und der IV-Stelle und dem beobachteten Verhalten bestehen würden (Urk. 7/111/4 f.), teilte die IV-Stelle dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Schreiben vom 1. Juli 2013 mit, ihn anlässlich eines persönlichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräches am 11. Juli 2013 über Abklärungsergebnisse des im Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionsverfahrens zu informieren (Urk. 7/105). Da sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte daraufhin vom 9. bis am 11. Juli 2013 in stationäre Behandlung in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begab (Urk. 7/127, siehe auch Urk. 7/104), konnte dieses Gespräch nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt werden. Daraufhin informierte die IV-Stelle den Versicherten am 17. Juli 2013 schriftlich über die getätigten Abklärungen und teilte ihm mit, dass sie die weitere Auszahlung der Invalidenrente zu sistieren gedenke (Urk. 7/106 f.). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem der Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/125), sistierte die IV-Stelle die laufenden Rentenauszahlungen wegen den vorliegenden Hinweisen auf einen unrechtmässigen Leistungsbezug mit Verfügung vom 19. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 per sofort und stellte im Hinblick auf einen definitiven Neuentscheid über die Leistungsansprüche weitere Abklärungen in Aussicht (Urk. 7/129).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung (Urk. 7/135, 7/141). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtungsstelle MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 27. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 (Urk. 7/145). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Versicherte während der Begutachtung offensichtliche Intoxikationserscheinungen gezeigt hatte (vgl. auch RAD-Stellungnahme vom 12. März 2014, Urk. 7/207/7 f.), auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegte die IV-Stelle dem Versicherten mit Schreiben vom 2. Mai 2014 als Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht eine Entwöhnungsbehandlung von Benzodiazepinen bzw. Hypnotika im Rahmen eines mindestens vierwöchigen stationären Aufenthaltes sowie eine anschliessende Abstinenz, welche auch bei einer erneuten medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung einzuhalten sei (Urk. 7/147). Der Versicherte begab sich daraufhin für vier Wochen (vom 3. bis 31. Juli 2014) in die B.___ (Urk. 7/170). In der Folge veranlasste die IV-Stelle zur abschliessenden Beurteilung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheitsschadens eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/179). Dieser untersuchte den Versicherten am 4. und 11. Mai 2015 und erstattete sein Gutachten am 22. Juni 2015 (Urk. 7/192).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 3. Dezember 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, die Invalidenrente rückwirkend per 1. Juni 2010 aufzuheben und die bis zur Rentensistierung zu Unrecht ausgerichteten Leistungen zurückzufordern (Urk. 7/209). Mit weiterem Vorbescheid vom 14. Dezember 2015 bezifferte sie die Rückforderung auf insgesamt Fr. 109‘979.-- (Urk. 7/210). Dagegen erhob der Versicherte am 15. Januar 2016 Einwand und liess beantragen, es sei auf die Rückforderung zu verzichten und es seien ihm geeignete Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu gewähren (Urk. 7/214). Mit Verfügung vom 10. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2 [= 7/217]) wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie angekündigt rückwirkend per Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; ausserdem wurde ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit weiterer Verfügung vom 11. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 wurde die Höhe der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung auf Fr. 109‘979.-- festgesetzt (Urk. 8/2 [= 7/220]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingaben vom 10. März 2016 (Urk. 1 und Urk. 8/1) erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl gegen die Verfügung vom 10. Februar 2016 (Prozess Nr. IV.2016.00322) als auch gegen die Verfügung vom 11. Februar 2016 (Prozess Nr. IV.2016.00324) Beschwerde und beantragte, es sei ihm ab dem 1. November 2011 eine Rente im bisherigen Rahmen zuzusprechen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen des Rentenanspruches an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Ausserdem sei auf eine Rückforderung von Leistungen zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichten (Urk. 1 S. 2, 8/1 S. 2). Mit Beschwerdeantworten vom 1. April 2016 (Urk. 6, 8/6) beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 30. Mai 2016 (Urk. 9) wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess Nr. IV.2016.00324 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem vorliegenden Prozess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. IV.2016.00322 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vereinigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretung mangels ausgewiesener Bedürftigkeit abgewiesen. Ausserdem wurden dem Beschwerdeführer je ein Doppel der Eingaben der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vom 1. April 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 6. Juli 2016 (Urk. 11) reichte der Beschwerdeführer einen wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Arztbericht zu den Akten (Urk. 12), welcher der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 25. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 4. August 2016 (Urk. 14) reichte die Beschwerdegegnerin wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Akten ein (Urk. 15/1-25), welche dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 9. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsberechtigte Personen unterstehen der Meldepflicht. Sie haben jede Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, die den Leistungsanspruch beeinflussen kann – vor allem Änderungen des Gesundheitszustandes, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit oder der persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und wirtschaftlichen Verhältnisse – umgehend der IV-Stelle zu melden (Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Herabsetzung oder Aufhebung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt rückwirkend vom Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn die unrichtige Ausrichtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Leistung darauf zurückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt hat oder der ihm gemäss Artikel 77 zumutbaren Meldepflicht nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen ist (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s. 2 lit. b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der bis am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Dezember 2014 geltenden Fassung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 25 Abs. 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statten. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erlischt der Rückforderungsanspruch mit Ablauf eines Jahres, nachdem der Versicherer davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach Entrichtung der einzelnen Leistung; wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geleitet, für welche längere Verjährungsfristen vorgesehen sind, so ist diese Frist massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog, gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 27. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 könne aus somatischer Sicht davon ausgegangen werden, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Lastwagenchauffeur und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pizzakurier nicht mehr arbeitsfähig sei, für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten jedoch eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit vorliege. Was den psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Gesundheitszustand betreffe, so habe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit 2005 eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert. Dem könne je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch aus rechtlicher Sicht nicht gefolgt werden. Gestützt auf die damals vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legenen Akten könne eine vollständige Arbeitsfähigkeit aus psychischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegt werden. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus dem Jahr 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei dem Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer depressiven Störung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Inwiefern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits damals ein deutlich höheres Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau im Rahmen seiner Trainertätigkeit ausgeübt habe, lasse sich nur vermu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, jedoch nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegen. Konkrete Belege, wonach das vom Beschwerdeführer angegebene Aktivitätsniveau im Zusammenhang mit seiner Trainertätigkeit und der Tagesablauf nicht mit der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit übereinstimmen würden, fänden sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der zeitnah zu den Berichten der behandelnden Ärzten sowie den Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers erschienenen Internet- und Zeitungsartikel und der Observation könne seit Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 belegt werden, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wiederholt falsche Aussagen gemacht habe, sein Aktivitätsniveau nicht gemeldet habe und damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getäuscht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um eine Rentenaufhebung zu verhindern sowie weitere Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu erwirken. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass seit Juni 2010 aus psychischer Hinsicht keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen habe und es folglich zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten Tätigkeit erleide der Beschwerdeführer eine Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 18 %, weshalb kein Anspruch auf eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sowohl im Fragebogen vom Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 sowie auch in den Fragebögen vom März und April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 unwahre Angaben über seinen Tagesablauf und seine Aktivitäten gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Des Weiteren habe er mit seinem selbstlimitierenden, aggravatorischen und simulativen Verhalten eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung seines Gesundheitszustandes vorgetäuscht, um (weitere) Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu Unrecht zu erwirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer seine Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in erheblichem Masse verletzt und die unrichtige Weiterausrichtung der Invalidenrente bewirkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die vom Beschwerdeführer verübte Meldepflichtver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung gestützt auf die wiederholten falschen Aussagen und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as konsequente Verschweigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seiner Aktivitäten als Tennistrainer als schwer und zumi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndest eventualvorsätzlich begang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en worden zu betrachten sei, stelle dies ein Vergehen im Sinne der Strafbestimmung von Art. 70 IVG i.V.m. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 AHVG dar, weshalb die Invalidenrente innert der strafrechtlichen Verjährungsfrist von 7 Jahren zurückgefordert werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidenrente sei somit rückwirkend per Juni 2010 aufzuheben und die zwischen Juni 2010 und Ende Oktober 2013 ausbezahlten Renten seien im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag von insgesamt Fr. 109‘979.-- zurückzufordern (Urk. 2, 8/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschwerdeweise im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer leide an einem chronifizierten Schmerzsyndrom bei bekannten Wirbelsäulenveränderungen und Depressionen sowie weiteren Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen. Er sei sowohl in seinen früheren Tätigkeiten als Pizzakurier und Lastwagenchauffeur wie auch in anderen Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig. Der Beschwerdeführer sei nach der Begutachtung bei Dr. E.___ vom 15. September bis 6. November 2015 in der akutpsychiatrischen Abteilung des F.___ stationär behandelt worden und sei seit dem 15. Januar 2016 wegen einer schweren rezidivierenden behandlungsresistenten Depression in der G.___ in stationärer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung. Dieser schlechte Verlauf der seit Jahren bekannten psychischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung zeige, dass die Vermutung offensichtlich falsch sei, die vollständige Arbeitsunfähigkeit würde sich nicht aus Gründen einer schwerwiegenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Störung objektiv belegen lassen. Die von Dr. E.___ attestierte vollständige Arbeitsfähigkeit sei gerade unter dem Aspekt des aktuellen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes nicht nachvollziehbar. Aufgrund der neusten Entwicklungen müsse von einer dauerhaften, die Leistungsmöglichkeiten des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers vollständig einschränkenden Gesundheitsstörung ausgegangen werden. Wegen der psychischen Problematik sei dem Beschwerdeführer auch der Füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerausweis entzogen worden; wer wegen einer psychischen Störung kein Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeug lenken könne, sei auch an keinem Arbeitsplatz einsetzbar. Die Aufhebung der bisherigen Rente sei deshalb nicht zulässig. Eventualiter seien weitere Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen erforderlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wurde vorgebracht, die Rückforderung sei ebenfalls unzulässig, da der Beschwerdeführer keine unwahren Angaben gemacht habe. Seine Erklärungen zur Arbeitsfähigkeit hätten sich stets auf Feststellungen der ihn behandelnden Ärzte gestützt. Es liege sodann auch keine strafbare Handlung vor und der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Rückerstattung sei verjährt. Ausserdem sei der Beschwerdeführer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftig, weshalb eine grosse Härte im Sinne von Art. 25 Abs. 1 ATSG gegeben sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1, 8/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte bei der Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usprache der Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 31. Dezember 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/49/3 f., 7/72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/47/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige-schwergradige depressive Episode bei bekannter rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rend-depressiver Störung (ICD-10 F33.11/21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisiertes chronisches Schmerzsyndrom (ICD-10 M79.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Kniebeschwerden rechts (ICD-10 M23.33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der aktuellen Untersuchung werde aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht die Diagnose eines generalisierten chronischen Schmerzsyndroms mit vor allem lumbaler, weniger zervikaler Betonung gestellt. Die vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer beschriebenen Ausstrahlungen in die Beine würden als pseudo-radikuläre Schmerzausstrahlungen interpretiert. Neurologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweise für eine radikuläre Reiz- oder sensomotorische Ausfallsymptomatik fehlen. Wie bereits in der internistischen Untersuchung seien auch in der rheumatologischen und neurologischen Fachuntersuchung erhebliche Inkonsistenzen aufgefallen mit ausgeprägter Verdeutlichungstendenz und hochgradiger Diskrepanz zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen spontanen Bewegungsmöglichkeiten und spezifischen Untersuchungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden. Insgesamt seien fünf von fünf Waddell-Zeichen positiv gewesen. Die Rückenbeschwerden seien ihres Erachtens nur teilweise und ungenügend durch die somatischen Befunde erklärbar. Es bestehe einerseits eine ausgeprägte Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insuffizienz und muskuläre Dysbalance im Rahmen einer schwergradigen Dekonditionierung bei völliger Inaktivität. Radiologisch seien eine 6-gliederige LWS mit Assimilationsvariante S1 und eine mögliche Facettenüberlastungs-Symptomatik beidseits vorhanden. Aus somatischer Sicht wäre der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kleinlaster-Chauffeur zu 80% arbeitsfähig. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich aus einem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen vermehrten Pausenbedarf zur Einnahme von Entlastungspositionen (Urk. 7/47/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits in den Vorberichten angedeutet, stehe die psychiatrische Diagnostik ganz im Vordergrund. Es könne aktuell eine mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis allenfalls schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode diagnostiziert werden. Hinweise für eine psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Erlebensweise liessen sich nicht bestätigen. Wie schon in den Vorberichten angedeutet, aber nie ausgeführt, scheine eine wesentliche Belastungssituation durch den Suizid der damals 15-jährigen Schwester mit nachfolgender Tabui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung dieses Themas innerhalb der weiteren Familie und offenbar rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rendem intrusivem Wiedererleben beim Beschwerdeführer eine entscheidende Rolle zu spielen. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nwieweit der Explorand in diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Todesfall involviert gewesen sei, lasse sich heute nicht eruieren, da er diesbezüglich nicht auskunftsbereit sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine vormals diagnostizierte schwere Depression sei allerdings heute eher nicht festzustellen. Insbesondere hätten sich auch in der psychiatrischen Evaluation wesentliche Hinweise auf eine ausgeprägte Verdeutlichungstendenz mit Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzen zwischen dem klinischen Befund und den subjektiven Angaben erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Es müsse vermutet werden, dass der psychiatrischen Erkrankung eine er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche protektive Funktion zukomme, einerseits zum Vermeiden einer Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit der eigenen Geschichte, anderseits auch vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer erschwerten beruflichen Integration bei initial guter Berufsausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in der Heimat, welcher in der Schweiz dann zahlreiche, teils auch sehr kurze Hilfsarbeitertätigkeiten gefolgt seien. Aktuell wäre dem Exploranden eine 50%ige Arbeitstätigkeit zumutbar, d.h., es könne eine gewisse Willensanstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt werden (Urk. 7/47/21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kleinlastwagen-Chauffeur oder jede an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere körperlich leichte, maximal intermittierend mittelschwere Tätigkeit, welche den im rheumatologischen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Limite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerecht w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde, beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 50%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Die Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor allem psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch begründet. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine hohe Diskrepanz zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> subjektiv vollständigen Leistungseinschränkung, die aufgrund der erheblichen Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdeutlichungstendenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Fachgutachten beschriebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskrepanzen jedoch nicht der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grunde gelegt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne (Urk. 7/47/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich medizinischer Massnahmen hielten die Gutachter dafür, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scherseits feststellbaren Einschränkungen seien durch einfache physiotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Massnahmen zumutb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arerweise ohne weiteres behebbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So könnten ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere die muskuläre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dysbalancen und die ausgeprägte Dekonditionierung durch aktivierende Physiotherapie und ein muskuläres Aufbau- und Ausdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">programm problemlos behoben werden. Aus psychiatrischer Sicht sei eine nochmalige stationäre Behandlung mit Etablierung einer adäquaten antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Medikation unter Serumspiegel-Kontrolle und aufbauender Tagesstruktur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu empfehlen. Nach Möglichkeit sollte diese Hospitalisation kombiniert werden resp. gefolgt werden von einer intensiven, drei- bis vierwöchigen stationären Rehabilitationsmassnahme zur Erlangung einer verbesserten Kondition. Danach sollte die Arbeitsfähigkeit rein psychiatrisch neu beurteilt werden (Urk. 7/47/23). Die psychische Störung sei durch entsprechende Therapie bei vorhandener Therapiemotivation verbesserbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und stelle eine vorübergehende Störung dar. Eine Reevaluation sei in spätestens sechs Monaten nach der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der medizinischen Massnahmen sinnvoll. Eine Dauerberentung wäre sehr kontraproduktiv und würde die Krankheitskonzepte des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers definitiv zementieren (Urk. 7/47/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/145/67):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne neurologische Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störungen durch Sedativa oder Hypnotika, schädlicher Gebrauch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, es sei aufgefallen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer verlangsamt, übermüdet und „verladen“ gewirkt habe. Dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seien jeweils auch die Augen rasch zugefallen. Es stelle sich nun die Frage, ob diese Übermüdung im Rahmen einer Erkrankung anzusehen sei oder nicht. Weil der Beschwerdeführer viele psychiatrische Medikamente – dabei auch solche, die müde machen können – einnehme, wäre es möglich, dass die Übermüdung dadurch verursacht sein könnte. Weil die Medikamentenspiegel von vielen Medikamenten jedoch unterhalb des Normbereichs gewesen seien oder nur diejenigen des Olanzapin und des Zolpidem im Normbereich gelegen seien, sei es möglich, dass die Übermüdung durch diese beiden Medikamente verursacht sein könne. Weil die Spiegel dieser beiden Medikamente aber im Normbereich und nicht oberhalb gelegen hätten, sei es auch nicht so, dass der Beschwerdeführer zu viel von diesen Medikamenten einnehme, sondern eine therapeutische Dosis. Die starke Übermüdung könne aber nicht durch die Gabe des Olanzapin und des Zolpidem in einer therapeutischen Dosis erklärt werden. Es stelle sich deshalb die Frage, ob der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Untersuchung ein Suchtmittel eingenommen habe, welches die Verlangsamung und Übermüdung erklären könne (Urk. 7/145/48). Der Beschwerdeführer habe in der Untersuchung diskrepant zur Angabe in der neurologischen Untersuchung und seiner Medikamentenliste zwar keine Einnahme von Benzodiazepinen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben. In der Liste der Medikamente sei aber unter anderem Temesta erwähnt worden. Ausserdem sei beim Beschwerdeführer früher einmal die Diagnose eines Benzodiazepinabhängigkeitsyndroms gestellt worden. Es sei damit am ehesten wahrscheinlich, dass der aktuelle psychische Zustand durch die Einnahme von Zolpidem, Olanzapin, vor allem aber von Temesta und Opioiden erklärt werden könne (Urk. 7/145/49). Bezüglich Arbeitsfähigkeit hielt der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter fest, dass der Beschwerdeführer wegen der Verlangsamung, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übermü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung und der dadurch auch verursachten Einschränkung der Konzentration und Aufmerksamkeit keine Arbeiten durchführen sollte, bei denen er Auto fahre oder ein anderes Verkehrsmittel lenken müsse oder Arbeiten durchzuführen seien, bei denen er sich selber oder andere Menschen gefährden könnte. Im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen könne er aber das Belastungsprofil noch nicht genauer beschreiben und die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aktuell nicht beurteilen (Urk. 7/145/51). Nach einer zirka halbjährigen nachgewiesenen Abstinenz von Benzodiazepinen könne die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilt werden; eventuell könne dann auch die Arbeitsfähigkeit in den zuletzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführten Tätigkeiten als Lastwagenchauffeur und Pizzakurier anders be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilt werden (Urk. 7/145/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der gemeinsamen Beurteilung hielten die Gutachter fest, bei den zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeiten (Pizzakurier, Putzarbeiten, LKW-Chauffeur) sei von kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich schweren Tätigkeiten auszugehen, in welchen der Beschwerdeführer nicht mehr einsetzbar sei. In körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer aus orthopädischer, neurologischer und internistischer Sicht ohne wesentliche Einschränkungen spätestens ab dem Begutachtungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt vollschichtig arbeitsfähig. Das positive Leistungsbild wurde wie folgt fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt: Leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, gelegentliches Heben über 10 kg erlaubt, häufiges Heben von 5 bis 10 kg möglich, gelegentliches Bücken oder Knien möglich (Urk. 7/145/73). Aus psychiatrischer Sicht sei anzumerken, dass bezüglich Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ein Vorbehalt dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend bestehe, dass das Ergebnis eines Benzodiazepinentzugs mit anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send mindestens halbjähriger Benzodiazepinabstinenz abzuwarten wäre. Danach sei die Situation neu zu beurteilen (Urk. 7/145/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ untersuchte den Beschwerdeführer am 4. und 11. Mai 2015 über knapp 4 bzw. 4 ¾, mithin insgesamt knapp 8 ¾ Stunden (Urk. 7/192/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter kam zum Schluss, als psychische Störung mit möglichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit lasse sich einzig eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung nennen, wobei deren Schwere und die ihr zuzuordnenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen vom Beschwerdeführer als sehr viel ausgeprägter beschrieben würden als sie sich im Rahmen von Observationsmassnahmen präsentiert hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die Observationsmassnahmen hätten keine Hinweise auf das Bestehen schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter oder auch depressiver und kognitiver Beeinträchtigungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben. Jenseits der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung lasse sich beim Beschwerdeführer keine psychiatrische Diagnose von Belang stellen (Urk. 7/192/155).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Diagnose eines schädlichen Gebrauchs von Medikamenten kam der Gutachter zum Schluss, dass sich weder aktuell noch für die Vorgeschichte das Vorliegen eines schädlichen Gebrauchs von Hypnotika und Sedativa ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne oder gar belegen lasse. Gleiches gelte für die Diagnose eines Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndroms. Die jahrelange Verordnung von Benzodiazepinen (Temesta) und Zolpidem und auch die gelegentliche Bereitschaft, zehn Temesta auf einmal zu nehmen, würden eine solche Diagnose ebenfalls nicht rechtfertigen. Hingegen erscheine es durchaus möglich, dass der Beschwerdeführer weniger Benzodiaze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pine konsumiert habe, als von ihm angegeben worden sei, und es erscheine ebenso möglich, dass der Beschwerdeführer gelegentlich Hypnotika zu Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkten einnehme, in denen es für eine solche Einnahme keine Indikation gebe. Im Übrigen sei aber auch darauf hinzuweisen, dass sich in den Observationen keine Hinweise auf eine besondere Müdigkeit und Antriebsarmut des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers ergeben hätten. Eine solche Müdigkeit und Antriebsarmut sei auch nicht vereinbar mit dem vom Beschwerdeführer selbst in Interviews dargestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Engagement für seine Söhne. Darüber hinaus hätten sich auch in der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Untersuchung Müdigkeit und Antriebsarmut des Beschwerdeführers nur als scheinbar dargestellt, während er tatsächlich wach und in hohem Mass rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gibel, keineswegs schwerbesinnlich oder unaufmerksam gewesen sei und auch eine tatsächliche Verminderung des Antriebs nicht belegbar gewesen sei. Die Diskrepanz zwischen scheinbarer Müdigkeit und Antriebsarmut und tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Wachheit, Aufmerksamkeit und unauffälliger Reagibilität sei im Übrigen in verschiedenen ärztlichen Untersuchungen wiederholt beschrieben worden (Urk. 7/192/135 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit kam der Gutachter zum Schluss, es sei aus gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Sicht nicht zu belegen, dass sich die Bestätigung einer vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Arbeitsunfähigkeit aus Gründen einer schwerwiegenden psychischen Störung zu irgendeinem Zeitpunkt objektiv gerechtfertigt hätte. Jenseits einer – ihrer Art nach weitgehend im Subjektiven gelegenen – somatoformen Schmerzstörung, welche aber klar weniger einschränkend sei als vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mitgeteilt, lasse sich weder heute noch für die Zeit seit 2005 eine nicht nur aufgrund von Angaben und Darstellungen des Beschwerdeführers angenommene schwerwiegende psychische Störung nachweisen. Nachzuweisen sei nur, dass der Beschwerdeführer bis zur Krankschreibung am 30. Mai 2005 in einem ein 100%-Pensum weit überschreitenden Umfang gearbeitet habe, dann arbeitslos geworden sei, nie besondere Anstrengungen zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit übernommen habe, sich nie, soweit bekannt, um eine neue be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlte Arbeitsstelle bemüht habe und heute eine nach zehnjährigem Verlauf völlig verfestigte, keiner sachgerechten Auseinandersetzung zugängliche und von keinen selbstkritischen Einsichten getragene Haltung vertrete, mit welcher der Beschwerdeführer auf der Zuerkennung einer weiterhin bestehenden voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Arbeitsunfähigkeit beharre, ohne sich darauf einzulassen, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen der von ihm vertretenen Haltung und seinen tatsächlichen Lebensvollzü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eine ihm durchaus bewusste Diskrepanz bestehe. Eben damit erscheine die von ihm vertretene Haltung und ihre Begründung – aus psychiatrisch-medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sicht – als Vortäuschung eines so nicht gegebenen Sachverhalts. Dies führe aber nicht nur dazu, dass aus psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestätigt werden könne, sondern auch dazu, dass sich Überlegungen hinsichtlich einer „leidensangepassten“ Tätigkeit verbieten würden (Urk. 7/192/156 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage, ob die früher gestellten Diagnosen aufgrund den in den Observations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterlagen dokumentierten Feststellungen bzw. allen anderen Spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärungen zu revidieren seien, führte der Gutachter aus, die Diagnose ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner – chronifizierten – mittel- oder schwergradigen, auch für den Zeitraum der Observation ausdrücklich bestätigten, depressiven Episode sei mit den in den Observationsunterlagen dokumentierten Feststellungen nicht vereinbar und müsste bereits deshalb revidiert werden. Dies gelte insbesondere auch für das Ausmass von Einbussen, Beeinträchtigungen und Einschränkungen, die als mit der Depression verbunden bejaht worden seien. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei ebenso wie die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms mit den in den Observationsunterlagen dokumentierten Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen insofern nicht vereinbar, als sich keinerlei Hinweise auf eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte oder körperliche Beeinträchtigung ergeben hätten, die der geltend gemachten entsprechen würde, so dass sich eine Revision in diesem Sinne aufdränge. Die in den Observationsunterlagen dokumentierten Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen seien – aus gutachterlich-psychiatrischer Sicht – im Übrigen auch mit den Angaben des Beschwerdeführers im Fragebogen nicht vereinbar (Urk. 7/192/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">160 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Simulation hielt der Gutachter schliesslich fest, dass sich die Angaben des Beschwerdeführers auf den Fragebögen vom 28. Juni 2010 und 23. März/14. April 2012, soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies dem Gutachter unter medizinischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtspunkten festzustellen möglich sei, nicht mit den tatsächlichen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und psychiatrischen Verhältnissen zur Deckung bringen liessen. So lasse sich aufgrund der weiteren Aktenlage durchaus davon sprechen, dass die kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perliche Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ihm Freiwilligenarbeit erlaubt habe, und hinsichtlich der Angaben vom 23. März/14. April 2012 widerspreche die Aktenlage einer Unfähigkeit des Beschwerdeführers, mehr als 2 kg zu tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, und seine Feststellung, durch Schmerzen, Schwäche und depressives Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten an jeder Tätigkeit verhindert zu sein, keinerlei Tätigkeit ausüben zu kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und sozial ganz zurückgezogen zu leben. Anzumerken sei, dass kein einzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger der behandelnden Ärzte je von einer Aktivität des Beschwerdeführers be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet habe, die auch nur ansatzweise der in den Observationsberichten darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten entsprochen hätte – mit zwei Ausnahmen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ habe in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem ersten Bericht im November 2005 wegen des Engagements des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers in Haushalt und Familie noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert, habe dem Beschwerdeführer jedoch nach dem Aufenthalt in der I.___, die zu einer Besserung und gleichzeitig zu einer schwerer wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden diagnostischen Beurteilung geführt habe, aufgrund des im März 2006 gesehenen Bildes und der ihm jetzt gemachten Angaben dann doch eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Und die Klinik für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hämatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe im November 2012 auf die häufigen Reisen, eine „hohe Mobilität“ des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers und sein Engagement für den Tennis spielenden Sohn hingewiesen, wovon der behandelnde Psychiater entweder nichts gewusst habe oder es nicht für wichtig genug gehalten habe, diesen Befund in seiner Beurteilung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigen. In der aktuellen Untersuchung habe der Beschwerdeführer zwar eine Reihe kognitiver Symptome behauptet, die sich dann nicht hätten belegen lassen, habe sie aber nicht vorgetäuscht. Dargestellt worden seien hingegen eine an sich nicht vorhandene Gangstörung und eine Schläfrigkeit, die anzunehmen angesichts hoher Aufmerksamkeit, guter Konzentrationsfähigkeit und ganz un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beeinträchtigter Reagibilität des Beschwerdeführers nicht richtig gewesen wäre. Auch die Darstellung seiner Tagesabläufe, seiner Einschränkungen und seines geringen Engagements auf dem Tennisplatz hätten nicht dem in den Observati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsprotokollen – jenseits des Autofahrens – Festgehaltenen entsprochen und insbesondere nicht dem, was der Beschwerdeführer in Zeitungsinterviews ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussert habe und was er im weiteren Verlauf des Untersuchungsgesprächs dann doch noch über sein Engagement bei seinen Söhnen berichtet habe (um diese Angaben kurz darauf wieder zurückzunehmen und dann doch wieder anzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennen; anzumerken sei, dass der Beschwerdeführer zunächst – genau wie schon vor Jahren – davon gesprochen habe, dass er seine Söhne gerade einmal in die Schule begleite, obwohl der eine inzwischen in der Lehre, der andere schulentlassen und Tennisprofi sei. Er habe sich dann aber sofort korrigiert und auf die Zubereitung des Frühstücks beschränkt; Urk. 7/192/170 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten von Dr. E.___ vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderung vollumfänglich zu erfüllen (E. 1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruht auf ausführlichen Explorationen, erfolgte unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und wurde in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer Weise sowie in eingehender Auseinandersetzung mit den Vorakten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdegegnerin in Abweichung von der gutachterlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Dr. E.___ jedoch nicht bereits ab dem Jahr 2005 von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht ausging – unter Hinweis darauf, dass sich nur vermuten lasse, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nwiefern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits damals ein deutlich höheres Aktivitätsniveau im Rahmen seiner Trainertätigkeit ausgeübt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sich jedoch nicht mit dem im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsrecht gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Beweisgrad der überwiege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden Wahrscheinlichkeit belegen lasse - son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern erst ab Juni 2010, ist nicht zu beanstanden. In Zeitungsartikeln von Januar 2010 und insbesondere Juni 2011 wurde wiederholt erwähnt, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer seine zwei Söhne im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tennis trainiere (Urk. 7/117/3, 7/112/4 ff.), wobei der jüngere Sohn ab dem Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 wiederholt Turniere gewann (vgl. Urk. 7/112/29, 7/112/31) und im Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darüber berichtet wurde, dass der Beschwerdeführer dank Fördergeldern mit seinen Söhnen nun vermehrt internationale Turniere besuchen könne (Urk. 7/112/6; vgl. auch den Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Hämatologie, zuhanden des Hausarztes vom 21. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 [Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 7/130], worin festgehalten wird, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer verreise aufgrund der sportlichen Aktivitäten seines Sohnes sehr häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fig). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Oktober und November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">013 in der Schweiz durchgeführten Observation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnte der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oft mit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Söhnen beim Tennistraining beobachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er den Söhnen Bälle zuwarf, mit dem Sammelkorb aufnahm, Kommentare oder Anweisungen gab, mit dem Arm simulierte Tennisschläge ausführte, Tennistaschen und Ballkörbe vom und zum Auto trug, wobei zu keiner Zeit irgendwelche Beschwerden er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennbar waren und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen freundlichen und aufmerksa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Gesamteindruck hinterliess (Urk. 7/03).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausserdem konnte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer vom 5. bis 12. Dezember 2012 in Florida beobachtet werden, wo er sich mit seiner Ehefrau und seinem jüngeren Sohn für ein Tennisturnier aufhielt (Urk. 7/01). Der Beschwerdeführer verhielt sich dort sehr aktiv, war oft bei den Tennisplätzen, in Restaurants/Bars nahm an Eröffnungs- und Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeremonien teil, wurde mit dem Sohn auf dem Basketballfeld sowie im Fitnesscenter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtet. Er wurde als auffallend kontaktfreudig, gesprächig, aufgeweckt sowie unterhaltsam beobachtet, schien andere Teilnehmer/Begleiter sowie Coaches zu kennen, wirkte bei den Tennisplätzen, beim Essen im Restaurant oder in der Bar gut gelaunt und freundlich. Offensichtliche körperliche Behinderungen konnten nicht festgestellt werden. Insbesondere konnte auch beobachtet werden, wie der Beschwerdeführer gewichtige Gegenstände (Bänke, Sonnenschirme, Tisch) an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob, verschob respektive unplatzierte (Urk. 7/01).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber berichtete der Beschwerdeführer weder im Fragebogen vom 28. Juni 2010 noch in den Fragebögen vom 23. März und 14. April 2012 über solche Aktivitäten. Im Fragebogen vom 28. Juni 2010 gab der Beschwerdeführer explizit an, auch keiner freiwilligen Arbeit nachzugehen (auch nicht unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich; Urk. 7/77/1 f.). Und in den Fragebögen vom März/April 2012 erklärte er, seit dem Jahr 2005 nicht mehr in der Lage zu sein, sitzende oder wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Tätigkeiten auszuüben, nur bis 2 kg tragen zu können, wegen der depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Störung und den Schmerzen sozial zurückgezogen zu leben und Kontakte zu vermeiden. Bei der Frage nach dem Tages- und Wochenablauf führte er aus, aufzustehen, Tabletten einzunehmen, ev. zu essen, einen Arzt aufzusuchen oder eine Therapie wahrzunehmen, Ruhe zu bewahren und Aufregung zu vermeiden. Die Ausübung einer Tätigkeit ausserhalb einer Erwerbstätigkeit (wie z.B. Freundschaftsdienste, freiwillige karitative Tätigkeiten, Haushaltsarbeiten etc.) verneinte der Beschwerdeführer. Zur Frage bezüglich Reisetätigkeiten – wobei er auch nach bereisten Ländern und benützten Transportmittel gefragt wurde - hielt er fest, er reise nur wenn er müsse, mit langen Pausen dazwischen; meis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens mit der Ehefrau im Auto (Urk. 7/98 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit ab Juni 2010 durch die behandelnden Ärzte noch eine weitergehende Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war, schienen diese Ärzte nicht in Kenntnis seiner Aktivitäten und seines tatsächlichen Leistungsvermögens zu sein oder setzten sich zumindest bei ihren Beurteilungen nicht damit auseinander, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ihre gegenteiligen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit den Beweiswert des Gutachtens von Dr. E.___ nicht zu schmälern vermögen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So hielt Dr. med. K.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie - welcher dem Beschwerdeführer seit dem Jahr 2005 weitestgehend eine vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten attestiert hatte – beispielsweise mit Bericht vom 10. Februar 2012 zuhanden der IV-Stelle über den Verlauf seit Ende 2010 fest, der Beschwerdeführer sei die ganze Zeit tief depressiv gewesen (Urk. 7/97/1). Des Weiteren teilte er mit, der Beschwerdeführer sei ganz apa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thisch geworden, ziehe sich ganz zurück, wirke ganz verloren. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei vollständig arbeitsunfähig und auch nicht imstande, eine andere Tätigkeit auszuüben (Urk. 7/97/2 f.). Datum der letzten Kontrolle sei am 9. Februar 2012 gewesen (Urk. 7/97/1). Dass der Beschwerdeführer erst gerade im Dezember 2011 in die USA gereist war und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinen jüngeren Sohn als Trainer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an ein Tennisturnier in Frankreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begleitet hatte – wie sich aus den Akten ergibt (Urk. 7/130/1, 7/112/12) – wurde mit keinem Wort er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnt, wie auch ganz allgemein die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Tennisspiel seiner Söhne nicht thematisiert wurde. Selbst nach den durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Observationen wurden entsprechende Aktivitäten im weiteren Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 10. März 2015 durch Dr. K.___ nicht erwähnt und trotz des festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Aktivitätsniveaus weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätigkeiten attestiert (mit der Anmerkung, die Angaben würden seit dem Anfang der Behandlung gelten; vgl. Urk. 7/184/4, 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer darauf hinweist, dass er nach der Begutachtung bei Dr. E.___ vom 15. September bis 6. November 2015 in der B.___ sowie erneut ab dem 15. Januar 2016 (bis am 3. Juni 2016, vgl. nachgereichter Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht vom 2. Juni 2016, Urk. 12) in der G.___ in stationärer psychiatrischer Behandlung gestanden habe, womit sich zeige, dass die von Dr. E.___ attestierte vollständige Arbeitsfähigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rade unter dem Aspekt des aktuellen Gesundheitszustandes nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Angesichts der in der Vergangenheit festgestellten erheblichen Diskrepanzen zwischen den Angaben des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers (vollständige Unfähigkeit, irgendeiner Tätigkeit nachzugehen) und seinem gezeigten Verhalten (ausgedehnte Reisetätigkeiten, Coaching seiner Söhne) kann grundsätzlich nicht auf Beurteilungen abgestellt werden, welche nicht in Kenntnis und Auseinandersetzung mit diesen festgestellten Diskrepan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen abgegeben wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was im Übrigen den Aufenthalt in der F.___, betrifft, so ergibt sich aus den von der IV-Stelle im vorliegenden Beschwerdeverfahren zusätzlich eingereichten Akten (vgl. Urk. 15/1-25), dass der erwähnte Aufenthalt vom 15. September bis 6. November 2015 (Urk. 7/202) im Zusammenhang mit einem Strafverfahren stand (Festnahme des Beschwerdeführers am 29. August 2015 mit Tatverdacht auf Drohung in einer Beziehung, Drohung und Nötigung [vgl. Urk. 15/11 ff.]). Im Austrittsbericht der L.___ (Urk. 15/22/3 ff.), wo sich der Beschwerdeführer zuletzt bis am 16. November 2015 aufgehalten hatte, wurde dabei festgehalten, dass derzeit ein dreimonatiges Rayonverbot bestehe. Um den Vorgaben der Familie zu genügen und wieder nach Hause zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehren zu können, werde vom Beschwerdeführer eine intensive therapeutische Auseinandersetzung erwartet (Urk. 15/22/3). Achse-I-Störungen (Depression, Disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziation, Psychose, Delir) mit klinischer Relevanz wurden verneint und bei feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lender Behandlungsbereitschaft und unkooperativem Verhalten wurde die stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onäre Behandlung beendet. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde nicht attestiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass aufgrund einer fehlenden Fahreignung für Motorfahrzeuge auf eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könnte – wie der Beschwerdeführer vorbringt (Urk. 1 S. 4 f.) – erscheint schliesslich nicht einsichtig. Bezüglich des verkehrsmedizinischen Gutachtens vom 2. September 2015 – mit welchem die Fahreignung des Beschwerdeführers verneint wurde (Urk. 3/6), nachdem ihm der Führerausweis bereits ab dem 26. Juni 2014 auf unbestimmte Zeit entzogen worden war (Urk. 3/7) – ist im Übrigen darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer anlässlich der verkehrsmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Untersuchung am 24. Juni 2015 gegenüber der Gutachterin angab, noch einen ausländischen Führerausweis zu besitzen und sowieso regelmässig im Ausland zu fahren; er müsse den Führerausweis wieder bekommen, denn das Auto sei ihm „wichtiger als sein Leben“ (Urk. 3/6 S. 2). Demgegenüber hatte er gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Dr. E.___ noch im Mai 2015 angegeben, ein Fahrzeug lenke er nur selten und momentan gar nicht, sein Fahrausweis liege seit fast einem Jahr beim Strassenverkehrsamt. Zuvor sei in der Regel seine Frau gefahren (Urk. 7/192/107). Auch diesbezüglich zeigen sich somit erneut Diskrepanzen in den Angaben des Beschwerdeführers hinsichtlich seiner Aktivitäten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Verfügung spätestens ab Juni 2010 von einer wiedererlangten vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausging. Weitere Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen erübrigen sich somit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem der Beschwerdeführer sowohl im Fragebogen vom Juni 2010 als auch in den Fragebögen vom März/April 2012 seine Aktivitäten als Tennistrainer mit keinem Wort erwähnte und explizit verneinte, irgendwelchen freiwilligen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten respektive Tätigkeiten wie z.B. Freundschaftsdiensten, freiwilligen karita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Tätigkeiten, Haushaltsarbeiten etc. nachzugehen, bei der Beschreibung seines Tages- und Wochenablaufs lediglich Arzt- und Therapiebesuche auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte und insbesondere – trotz den expliziten Fragen zum Reiseverhalten – seine ausgedehnte Reisetätigkeiten nicht erwähnte, hat die Beschwerdegegnerin eine Verletzung der Meldepflicht (Art. 77 IVV, Art. 31 ATSG) zu Recht bejaht. Da die Angaben des Beschwerdeführers geeignet waren, einen Anspruch auf Leistungen zu begründen, welche ihm nicht zustanden, da der deklarierte Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt nicht mit seinen tatsächlichen psychischen und physischen Möglichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten übereinstimmte, hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Herabs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzung oder Aufhebung der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend vom Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (somit ab Juni 2010, vgl. oben E. 4.1.5) zu erfolgen (E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe keine Meldepflichten verletzt, da er sich bei den Angaben zu seiner Arbeitsfähigkeit lediglich auf die Beurteilung seiner behandelnden Ärzte abgestützt habe (Urk. 1 S. 5), kann ihm nicht gefolgt werden, da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer unwahre Angaben über seinen Tagesablauf und seine Aktivitäten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht hat. Im Übrigen wären die Beurteilungen seiner behandelnden Ärzte auch anders ausgefallen, wenn sie Kenntnis über das Aktivitätsniveau und Verhalten des Beschwerdeführers gehabt hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ermittelte die IV-Stelle ab Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 18 % (Urk. 2). Dabei stellte sie zur Ermittlung des Valideneinkommens auf das zuletzt erzielte Einkommen bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/13) sowie bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/11) ab, wobei sie diese Einkommen aufgrund einer übermässigen Erwerbstätigkeit auf insgesamt Fr. 70‘195.-- resp. unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung auf Fr. 74‘938.65 kürzte (Urk. 2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/48). Zur Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran und stellte auf den nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monatlichen Bruttolohn (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte an Arbeitsplätzen des niedrigsten Anforderungsniveaus (Kategorie 4) von Fr. 4‘901.-- ab (Tabelle TA1 der LSE 2010, S. 26) und ermittelte so aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche ein Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Fr. 61‘164.50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die vorliegenden Akten bleibt unklar, ob dem Beschwerdeführer die Arbeitsstelle bei der M.___ aus gesundheitlichen Gründen gekündigt wurde (vgl. Urk. 7/13: keine Angabe des Kündigungsgrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des) und somit das Valideneinkommen zu Recht ausgehend von den zuletzt er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielten Einkommen ermittelt wurde oder nicht auch auf Tabellenlöhne hätte ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden müssen. Dies kann jedoch offen bleiben, da so oder anders ab Juni 2010 kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde vom 10. März 2016 gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 10. Februar 2016 abzuweisen und die rückwirkende Aufhebung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers ab Juni 2010 zu bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebende Verfügung vom 10. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 als rechtsbestän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig erwiesen hat, ist nachfolgend zu prüfen, ob dies auch für die darauf abgestützte Rückforderungsverfügung vom 11. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 für die zwischen Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 und Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 ausgerichteten Rentenbetreffnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (Urk. 8/2) gilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der zu viel ausbezahlten Rentenbetreffnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e im Umfang von Fr. 109‘979.-- blieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestritten. Beschwerdeweise wurde jedoch geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht, der Anspruch auf Rückerstattung sei verjährt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/1 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdegegnerin erst mit der Erstattung des Gutachtens von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 hinreichend gesicherte Kenntnis über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebungstatbestand hatte, erfolgte die am 11. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 verfügte Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung innert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Jahresfrist gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG (E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die absolute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verjährungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist betrifft, so könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer anwendbaren Frist von fünf Jahren mit Blick auf den am 3. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 erlassenen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid (Urk. 7/209) die vor dem 4. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 geleisteten Rentenbetreff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse nicht mehr zurückgefordert werden. Die Beschwerdegegnerin berief sich jedoch auf eine Verjährungsfrist von sieben Jahren, da sie die Meldepflichtver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung des Beschwerdeführers als ein Vergehen im Sinne der Strafbestimmung von Art. 70 IVG i.V.m. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 87 Abs. 5 AHVG qualifizierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 70 IVG i.V.m. Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 AHVG wird mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft, wer die ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m obliegende Meldepflicht (Art. 31 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG) verletzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdegegnerin davon ausging, dass die Meldepflichtverletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers (zur Verletzung der Meldepflicht siehe E. 4.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest eventualvorsätzlich begangen wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist nicht zu beanstanden. Daran vermag der Umstand, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass kein strafrechtliches Verfahren gegen den Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werdeführer eröffnet worden ist (Urk. 8/1 S. 5), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichts zu ändern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist auch die Beschwerde vom 10. März 2016 gegen die Rückforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 11. Februar 2016 abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit beschwerdeweise um Erlass der Rückerstattung aufgrund grosser Härte ersucht wird (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), so ist dies im vorliegenden Verfahren nicht An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenstand, da die Beschwerdegegnerin noch über kein Erlassgesuch entschieden hat. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass bei einer eventualvorsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Meldepflichtverletzung die Berufung auf den guten Glauben gemäss Art. 25 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich ausgeschlossen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">werden abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Thomas Bürgi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstF. Brühwiler</p></div> </div></body></html>