A bteilung III C -34/2007 {T 0/2} U rteil vom 22. Juni 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Franziska Schneider, R ichterin, Johannes Frölicher, R ichter, G erichtsschreiberin G ross D ._______, D eutschland, Beschw erdeführerin, vertreten durch Frau D r. Susanne Fabian, R echtsanw älte G leixner & D r. Fabian, Bism arckstrasse 6, Postfach 16 17, D E-79741 W aldshut- Tiengen, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 N ach Einsicht – in die Einspracheverfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfol- gend: IV-Stelle) vom 16. N ovem ber 2006, m it der das Begehren der Be- schw erdeführerin um Erhalt einer Invalidenrente abgelehnt und die ange- fochtene Verfügung vom 1. N ovem ber 2005 bestätigt w orden ist; – in die gegen diese Einspracheverfügung erhobene Beschw erde vom 27. D e- zem ber 2006; – in die Stellungnahm e von D r. m ed. H ._______ vom regionalärztlichen D ienst R hone vom 12. April 2007, w onach es sich als notw endig erw eise, ein ortho- pädisches G utachten einzuholen, m it dem nam entlich der aktuelle orthopädi- sche Status und die sich daraus ergebende Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sow ie in angepassten Verw eisungstätigkeiten beurteilt w ird; – in die Vernehm lassung der IV-Stelle vom 15. M ai 2007, in der diese bean- tragt, die Einspracheverfügung aufzuheben und die Sache im Sinne der er- w ähnten Stellungnahm e an die Verw altung zurückzuw eisen; – in die Eingabe der Beschw erdeführerin vom 5. Juni 2007, m it der sie bean- tragt, dem Antrag der Vorinstanz zuzustim m en. In Erw ägung: – dass am 1. Januar 2007 das Beschw erdeverfahren nach Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) auf das Bundesverw altungsgericht übergegangen ist, w el- ches den Parteien am 24. Januar 2007 seine Zusam m ensetzung bekannt gegeben hat, und dass keine Ausstandsbegehren eingegangen sind; – dass das G ericht gem äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügun- gen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 und 34 VG G zuständig ist; – dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gem äss Art. 33 Bst. d VG G ist, und vorlie- gend keine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G vorliegt; – dass die Beschw erdeführerin im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1) beschw erdelegitim iert ist; – dass die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) und som it auf die Be- schw erde einzutreten ist; – dass nach dem Zugeständnis der IV-Stelle in Verbindung m it der IV-ärztli- chen Stellungnahm e die Einspracheverfügung vom 16. N ovem ber 2006 auf einem m angelhaft eruierten Sachverhalt beruht;3 – dass sich im Ergebnis die Einholung eines G utachtens bei einem Facharzt für O rthopädie sow ie – sofern dieser G utachter es als notw endig erachtet – der Beizug eines Angiologen zur genaueren Abklärung der G efässerkran- kung und deren Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit aufdrängen; – dass Art. 49 Bst. b Vw VG die unvollständige Feststellung des rechtserhebli- chen Sachverhalts ausdrücklich als Beschw erdegrund nennt; – dass eine Sache gem äss Art. 61 Abs. 1 Vw VG m it verbindlichen W eisungen an die Vorinstanz zurückgew iesen w erden kann; – dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind; – dass laut Art. 64 Vw VG in Verbindung m it Art. 7 ff. des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) die obsiegende Partei für die ihr erw achsenen notw endigen Kosten Anspruch auf eine Parteientschädigung nach Erm essen des G erichts hat, w elche der Vorinstanz aufzuerlegen ist.4 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen und die angefochtene Einsprachever- fügung vom 16. N ovem ber 2006 aufgehoben. 2. D ie Sache w ird zur Feststellung des Sachverhalts im Sinne der Erw ägun- gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückge- w iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. D ie Vorinstanz hat der Beschw erdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 1000.- zu bezahlen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: – der Beschw erdeführerin (Einschreiben, m it R ückschein) – der Vorinstanz (als G erichtsurkunde) – dem Bundesam t für Sozialversicherungen (als G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge- richt, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be- schw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echts- schrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nter- schrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :