B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1927/2012 U r t e i l v o m 1 8 . O k t o b e r 2 0 1 3 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiber Michael Rutz. Parteien A._______, vertreten durch Francisco José Vazquez Bürger, Rechtsan- walt, Avda. La Habana, 9-1.°, ES-32003 Ourense, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV-Rentengesuch. C-1927/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Die 1952 geborene, in ihrer Heimat Spanien wohnhafte A._______ (im Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin) war von 1972 bis 2000 in der Schweiz erwerbstätig , zuletzt als Hilfsarbeiterin im Labor des Spi- tals B._______. Am 1 8. September 1997 meldete sie sich wegen R ü- ckenschmerzen erstmals bei der IV -Stelle des Kantons Bern ( im Folgen- den: IV-Stelle) zum Bezug von IV -Leistungen an (Akten der IV -Stelle [im Folgenden: IV-act.] 52.1/49). Gestützt auf die ärztlichen Bericht e des Hausarztes der Versicherten, Dr. med. C._______, Facharzt für innere Medizin, vom 12. Januar und 13. Juni 1998 (IV -act. 52.1/29 und 31 ), in denen chronifizierte Rückenschmerzen mit Fibromyalgietendenz bei klei- ner Diskushernie medial L4/5 und L5/S1 diagnostiziert und eine Arbe its- unfähigkeit im Umfang von 50 % attestiert wurden, sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. November 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente ab 1. Februar 1997 zu (IV-act. 52.1/4). B. B.a In einem von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahren gab die Versicherte im entsprechenden Fragebogen a m 26. April 2000 an, dass sich ihr Gesundheitszust and verschlimmert habe (IV -act. 1), was im von Dr. C._______ unter Beilage diverser ärztlicher Berichte am 4. Juli 2000 erstatteten ä rztlichen Zwischenbericht bestätigt wurde (IV -act. 3). In der Folge reichte die Versicherte am 11. August 2000 eine Anmeldung zum Bezug von IV -Leistungen ein (IV-act. 5) und verlangte sinngemäss die Ausrichtung einer höheren Rente. Nach Einholung eines weiteren Arztbe- richts von Dr. C._______ vom 18. April 2001 (IV-act. 9) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 9. August 2001 mit, dass weiterhin Anspruch auf eine halb e IV-Rente bestehe, da sich ihr Gesundheitsz u- stand seit der Rentenzusprach e nicht verändert habe (IV -act. 10). Nach- dem die nun anwaltlich vertretene Versicherte dagegen am 26. Oktober 2001 Einwand erhoben und unter anderem eine psychiatrische Erkra n- kung geltend gemacht hatte (IV-act. 16), erstatteten Dr. med. D._______, Facharzt für Psychiatri e und Psychotherapie, und Dr. med. E._______, Facharzt für Rheumatologie, im Auftrag der IV-Stelle im März 2002 ein in- terdisziplinäres Gutachten (IV-act. 22 und 23 ). Sie stellten keine Ve r- schlechterung des Zustands, insbesondere keine eigenständige psychiat- rische Störung , fest und gingen weiterhin von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % aus . Gestützt auf diese ärztliche Beurteilung C-1927/2012 Seite 3 bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Mai 2002 den Vorbescheid und die bisher ausgerichtete halbe Invalidenrente (IV-act. 24). B.b Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde hiess das Ver- waltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 19. August 2003 gut, hob die angefo chtene Verfügung auf und wies die Sache zu r Einholung eines polydisziplinären Gutachtens einer MEDAS -Klinik an die IV -Stelle zurück, weil es die interdisziplinäre Beurteilung der Dres. D._______ und E._______ als nicht schlüssig betrachtete (IV-act. 31). B.c Das in der Folge im Auftrag der IV -Stelle erstellte i nterdisziplinäre Gutachten des Zentrums F._______ (im Folgenden: MEDAS) vom 21. Februar 2005 kam zum Schluss, dass bei der Versicherten seit je her in einer angepassten Tätigkeit keine Leistungseinschrän kung bestehe. Gestützt auf diese Beurteilung ermittelte die IV -Stelle einen IV -Grad von 28 % und hob die Invalidenrente der Versicherten per 31. Mai 2005 mit Verfügung vom 11. April 2005 auf (IV-act. 41) und wies eine dagegen er- hobene Einsprache mit Entsch eid vom 29. Juli 2005 ab (IV -act. 50). Die- ser Entscheid wurde unangefochten rechtskräftig. C. C.a Am 17. Juli 2006 liess die zwischenzeitlich in ihre Heimat zurückg e- kehrte Versicherte über den spanischen Versicherungsträger bei der Schweizerischen Ausgleichskasse einen neuen Antrag auf eine schweize- rische Invalidenrente stellen (Akten der IV -Stelle für Versicherte im Au s- land [im Folgenden: IVSTA-act.] 1 bis 4). Am 1. Februar 2007 reichte die Versicherte durch ihren spanischen Rechtsvertreter neben den ausgefül l- ten Fragebögen medizinische Unterla gen aus Spanien ein (IVSTA - act. 19). Gestützt auf eine Stellungnahme von Dr. med. G._______, Facharzt für Innere Medizin, vom medizinischen Dienst der IV-Stelle für Versicherte im Ausland ( im Folgenden: IVSTA oder Vorinst anz) vom 12. April 2007 (IVSTA -act. 26), wonach die Versicherte in der Arbeitsfä- higkeit gemäss ärztlichem Formularbericht E 213 (IVSTA -act. 3) nicht eingeschränkt sei und mittelschwere Tätigkeiten bzw. die bisher ausgeüb- te Tätigkeit zumut bar seien, teilte die IVSTA der Versicherten mit Vorbe- scheid vom 19. April 2007 mit, dass ihr Rentenges uch abgewiesen wer- den soll (IVSTA-act. 27). C.b Die Versicherte liess am 16. Mai 2007 durch ih ren Rechtsvertreter (IVSTA-act. 31) einen orthopädischen Bericht von Dr. med. H._______ C-1927/2012 Seite 4 vom 29. März 2006 und einen psychiatrischen Bericht von Dr. med. I._______ vom 4. April 2006 einreichen (IVSTA-act. 30), woraufhin Dr. G._______ in seiner Stellungnahme vom 22. Juni 2007 die Einholung eines aktuellen psychiatrischen Gutachtens und eines rheumatologischen Berichts empfahl (IVSTA-act. 35). Auf Aufforderung der IVSTA vom 9. Juli 2007 (IVSTA-act. 37) übermittelte der spanische Versicherungsträger am 16. Januar 2008 medizinische Unterlagen (IVSTA-act. 49 und 52), insb e- sondere einen ärztlichen Fo rmularbericht E 213 vom 14. Januar 2008 (IVSTA-act. 40). C.c In seiner Stellungnahme vom 13. Februar 2008 stellte Dr. G._______ nach Prüfung der medizinischen Unterlagen aus Spanien fest, dass info l- ge einer Fibromyalgie von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 25 % seit 29. März 2006 auszugehen sei ; ange- passte, körperlich leichte Tätigkeiten seien weiterhin vollzeitig zumutbar (IVSTA-act. 54). In der Folge wies die IVSTA das Rentengesuch mit Ve r- fügung vom 28. Februar 2008 ab (IVSTA-act. 55). Die Versicherte machte daraufhin durch ihren Rechtsvertreter am 3. April 2008 geltend, dass zum einen bereits der Vorbescheid vom 19. April 2007 wie auch die Verfügung vom 28. Februar 2008 nicht den EU -Richtlinien entsprechend zugestellt worden seien. Nach formgerechter Zustellung würde eine Einrede eing e- reicht werden (IVSTA -act. 56). Am 16. Juni 2008 stellte der spanische Versicherungsträger der IVSTA ein Formular E 211 zu (IVSTA-act. 58 und 59). D. D.a Am 9. Juli 2010 liess die Versicherte über den spanischen Versich e- rungsträger bei der Schweizerischen Ausgleichskasse erneut einen A n- trag auf eine schweizerische Invalidenrente stellen (IVSTA-act. 60 und 61). D er ärztliche Formularbericht E 213 wurde am 27. Oktober 2010 übersandt (IVSTA-act. 65 und 66). Auf Aufforderung hin reichte die Versi- cherte dur ch ihren Rechtsvertreter am 31. Januar 2011 (IVSTA -act. 74) neben den entsprechenden ausgefüllten Fragebögen einen orthopädi- schen Bericht von Dr. H._______ vom 18. Mai 2010 (IVSTA-act. 71) und einen neuropsychiatrischen Bericht vo n Dr. I._______ vom 20. Mai 2010 (IVSTA-act. 73) ein. D.b Dr. med. J._______, Fachärztin für innere Medizin sowie für physik a- lische Medizin und Rehabilitation, vom medizinischen Dienst der IV STA prüfte die medizinischen Unterlagen und teilte in ihrer Stel lungnahme C-1927/2012 Seite 5 vom 9. September 2011 mit, dass von einer Einschränkung der Arbeitsfä- higkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 20 % auszugehen sei (IVSTA- act. 82). In der Folge teilte die IVSTA der Versicherten mit Vorbescheid vom 28. September 2011 mit, es sei beabsichtigt, ihr Gesuch um Ausrich- tung einer Invalidenrente abzuwei sen (IVSTA-act. 83). Aufgrund der mit Einwand vom 29. November 2011 vorgebrachten Kritik an der medizin i- schen Einschätzung (IVSTA-act. 90) wurde die Sache erneut Dr. J._______ vorgelegt, welche in der Stellungnahme vom 9. Dezember 2011 an ihrer Einschätzung festhielt (IVSTA-act. 91). Daraufhin wies die IVSTA das Rentengesuch der Ver sicherten mit Verfügung vom 12. März 2012 ab (IVSTA-act. 95). E. Gegen diese Verfügung liess die Versicherte durch ihren Rec htsvertreter mit Eingabe vom 4. April 2012 (Poststempel) Beschwerde beim Bunde s- verwaltungsgericht erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei unter Kostenfolge aufzuheb en und die Angelegenheit sei zwecks Durchführung einer fachmedizinischen Abklärung in der Schweiz und zur neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Akten im Beschwer- deverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung liess sie im W e- sentlichen vor bringen, dass die erhebliche Verschlechterung ihres G e- sundheitszustandes seit 2005 durch die eingereichten medizinischen U n- terlagen belegt sei. Die Vorinstanz sei ihrer Pflicht, den medizinischen Sachverhalt detailliert abzuklären, nicht nachgekommen . Neben bereits aktenkundigen Arztberichten liess die Beschwerdeführerin einen neurol o- gischen Befund vom 19. November 2009 einreichen. F. In ihrer Vernehmlassung vom 5. September 2012 beantragte die Vori n- stanz die Abweisung der Beschwerde (B -act. 11). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass gestützt auf die Einschätzung des mediz i- nischen Dienstes davon aus zugehen sei, dass der körperliche und ps y- chische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin, abgesehen von ei- ner am 16. November 2009 erfolgten Operati on einer Diskushernie, we l- che eine Zustandsverbesserung bewirkt habe, in den letzten Jahren keine wesentliche Veränderung erfahren habe. Wegen der Restbeschwerden sei ab November 2009 eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeit in der früh e- ren Tätigkeit auf 50 % und eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % in leichten, rückenadaptierten Tätigkeiten festzustellen, während die Arbeitsunfähi g- keit im eigenen Haushalt unverändert 24 % betrage. Der neue neurolog i- sche Befund vom 19. November 2009 bestätige lediglich den günstigen C-1927/2012 Seite 6 Verlauf nach der Rückenoperation und enthalte keine weiteren relevanten Angaben. G. Mit Zwischenverfügung vom 13. September 2012 wurde die Beschwerde- führerin unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, einen Koste n- vorschuss in der Höhe von Fr. 400.- zu leisten (B-act. 12). Die Beschwer- deführerin hat in der Folge fr istgerecht einen Betrag von Fr. 420.- über- wiesen (B-act. 14). H. In ihrer Replik vom 4. Oktober 2012 liess die Beschwerdeführerin an i h- ren Anträgen festhalten und im Wesentlichen ausführen, dass die von ihr eingereichten neurologisch-psychiatrischen und orthopädischen Fachgut- achten die Beweisanforderung erfüllen würden, weshalb auf diese abz u- stellen sei. Diese fachmedizinischen Gutachten würden das gesamte Krankheitsbild belegen. Der medizinische Dienst der IVSTA ignoriere hin- gegen schwerwiegende Erkrankungen, welche eine nachweisliche Au s- wirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Die Vorinstanz habe es zudem un- terlassen, die spanischen Arztberichte in eine der schweizerischen Amt s- sprachen zu über setzen, was eine Fehlinterpretation nicht ausschliesse (B-act. 15). I. Die Vorinstanz hielt in ihrer Duplik vom 22. Oktober 2012 am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (B-act. 17). J. Mit verfah rensleitender Verfügung vom 31. Oktober 2012 wurde der Schriftenwechsel abgeschlossen (B-act. 18). K. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. C-1927/2012 Seite 7 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich g e- mäss Art. 37 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32) nach dem Bundesgesetz über d as Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwal tungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Da s VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalide n- versicherung (IVG, SR 831.20) sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28 -70) anwendba r, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln finden diejenigen Verfa h- rensregeln Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.2 Nach Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demn ach für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.3 Als Adressat der angefochtenen Verfügung vom 12. März 2012 ist die Beschwerdeführerin beschwerdelegitimiert (Art. 59 ATS G, vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist - und formgerecht eingereichte B e- schwerde ist daher einzutreten (Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 2. 2.1 Die Beschwerdeführerin ist spanische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Spanien, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgeno ssenschaft ei- nerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. C-1927/2012 Seite 8 2.1.1 Anhang II des FZA betreffend die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit wurde per 1. April 2012 geändert (Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Au sschusses vom 31. März 2012; AS 2012 2345). Vorliegend ist noch auf die bis Ende März 2012 gültige Fassun g (vgl. namentlich AS 2002 1527, AS 2006 979 und 995, AS 2006 5851, AS 2009 2411 und 2421) abzustellen, wonach die Vertragsparteien unter- einander insbesondere f olgende Rechtsakte (oder gleich wertige Vo r- schriften) anwenden (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Abschnitt A Anhang II des FZA): die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur An- wendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der G e- meinschaft zu- und abwandern (AS 20 04 121 [vgl. auch AS 2008 4219, AS 2009 4831]; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71) sowie die Verord- nung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchfüh- rung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung der Syst e- me der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der G emeinschaft zu - und a b- wandern (AS 2005 3909 [vgl. auch AS 2009 621, AS 2009 4845]; nac h- folgend: Verordnung Nr. 574/72). Im Rahmen des FZA ist auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser Koordinierungsverord nungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 2.1.2 Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines A n- tragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsv orschriften dieser Staaten festgeleg- ten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind. Eine solche anerkannte Über - einstimmung besteht für das Verhältnis zwischen einzel nen EU-Mitglied- staaten und der Schweiz nicht. Der Invaliditätsgrad bestimmt sich daher auch im Geltungsbereich des FZA n ach schwei zerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 2.4). 2.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Strei t- sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 12. März 2012) eingetretenen S achverhalt ab (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwa l- tungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). C-1927/2012 Seite 9 2.3 In zeitlicher Hinsicht sind - vorbehältlich besonderer übergangsrechtli- cher Regelungen - grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbe standes Geltung hatten (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445) . Es finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwe n- dung, die im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung in Kraft standen; Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft gesetzt waren, sind insoweit massgebend, als sie für die Be urteilung ei- nes allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind. Die angefochtene Verfügung datiert vom 12. März 2012 und die Neuanmel- dung zum Bezug eine r Invalidenrente erfolgte am 9. Juli 2010. Zur Beu r- teilung des vorliegenden Sachverhalts ist daher auf die materiellen B e- stimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) in der Fassung gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV -Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen. Die mit dem ersten Massnahme n- paket der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 in Kraft getreten en Änderun- gen des IVG und der IVV ( IV-Revision 6a; AS 2011 5659 und AS 2011 5679) wären in zeitlicher Hinsicht auf den zu beurteilenden Sachverhalt teilweise anwendbar, sind hier sachlich jedoch nicht einschlägig. 3. 3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invali- dität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kö r- perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder tei l- weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs- unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht übe r- windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 3.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. C-1927/2012 Seite 10 Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ei n- schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leist ungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1, SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person trotz i hres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehe n- den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die G e- sellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). 3.3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens, so auch e i- ner anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, setzt zunächst eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaf t- lich anerkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Psychische Störungen, welche durch soziale Umstände verursacht we r- den und bei Wegfall dieser Belastung wieder verschwinden, können nicht zur Invalidenrente berechtigen. Zwar kann einer fachgerecht diag nosti- zierten psychischen Krankheit der invalidisierende Charakter nicht mit dem blossen Hinweis auf eine bestehende psychosoziale Belastungssit u- ation abgesprochen werden. Je stärker aber psychosoziale und sozioku l- turelle Faktoren im Einzelfall in den Vorde rgrund treten und das B e- schwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein (BGE 127 V 294 E. 5a). 3.4 Wie jede andere psychische Beeinträchtigung begründet indes auch eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die som a- toforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willen s- anstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wi e- dereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicher- te Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher A usnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vorde r- grund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erhebl i- cher Schwere, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere Faktoren, so: chron ische körperliche Begleiterkrankungen; ein C-1927/2012 Seite 11 mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung; ein sozia- ler Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich mis s- glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit"); das Scheitern einer kons e- quent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) trotz kooperativer Haltung der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausg e- prägter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – ausnahmsweise – die Vo raussetzungen für eine zumutbare Willensa n- strengung zu verneinen (BGE 137 V 64 E. 4.1, BGE 136 V 279 E. 3.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2, BGE 130 V 352 E. 2.2.3). Diese für alle Versicher- ten in gleicher Weise geltende Gerichtspraxis ist weder menschenrecht s- widrig noch diskriminie rend (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2) noch ba- siert sie – mit Blick auf die rechtliche Natur des Kriterienkataloges – auf medizinwissenschaftlich unhaltbaren Annahmen ( Urteil des Bundesg e- richts 9C_776/2010 vom 20. Dezember 2011 E. 2.3 bis 2.5). Diese darge- stellten im Bereich der somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze sind gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch bei der Würdigung des invalidisierenden Charakters einer Fibromyalgie an a- log anzuwenden (BGE 132 V 65 E. 4.1). 3.5 Anspruch auf eine Invalidenrente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufg a- benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmas s- nahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern k önnen (Bst. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (Bst. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. c). Bei einem Invaliditä tsgrad von mindestens 40 % besteht A n- spruch auf eine Viertelsrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Vers i- cherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben (Art. 29 Abs. 4 IVG), soweit nicht völkerrechtliche Bestimmungen eine abweichende Regelung vorsehen. 3.6 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades ve r- weigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 (vormals – bis zum 31. Dezember C-1927/2012 Seite 12 2011 – Abs. 4) IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorau s- setzungen gemäss Abs. 2 (vormals Abs. 3) dieser Bestimmung erfüllt sind. Demnach ist in der Neuanmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität des Versicherten in einer für den Anspruch erheb- lichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung – wie im vorliegenden Fall – auf die Neu anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetr e- ten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Re visionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 130 V 71 E. 3, AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfa h- ren hat, so weist sie das neue Ges uch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr e i- ne anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu b e- schliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfung s- pflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, BGE 109 V 108 E. 2b). Ob eine erhebliche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der vers i- cherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs mit recht s- konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundhei tszustandes) beruht, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Verfügung; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen h a- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in we lchem Umfang und be- züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4, BGE 125 V 256 E. 4). 3.7.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-C-1927/2012 Seite 13 tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksicht igt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- pertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen medizinischen Beurtei- lung als Bericht, Gutachten oder S tellungnahme (vgl. Urteil des Bunde s- gerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3.3, BGE 125 V 351 E. 3a und E. 3b/ee, je mit Hinweisen). 3.7.2 Bei Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen lässt sich allein aufgrund des Anstellungsverhältnisses dieser Person zum Versicherungsträger nicht auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines exte r- nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztl i- chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärunge n vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen). Auch auf Stellungnahmen eines regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) kann nur ab gestellt werden, sofern sie d en beweisrechtlichen Anforderungen genügen. Zudem müssen die Ärztinnen und Ärzte des RAD über die im Einzelfall erforderlichen persön- lichen und fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteile des B undesge- richts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1 und 9 C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 mit weiteren Hinweisen). Nicht zwingend erforde r- lich ist, dass die versicherte Person persönlich untersucht wird. Das Fe h- len eigener Untersuchungen vermag daher einen RAD-Bericht für sich al- leine nicht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung der erwerblichen Folgen eines bereits feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht, folglich die direkte ärzt- liche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3.3). 3.7.3 Im Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Dieser Grad übersteigt einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit bzw. einer Hypothese und liegt ande- rerseits unter demjenigen der strikten Annahme der zu beweisenden Ta t- sache. Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der begrü n- deten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen ( UELI C-1927/2012 Seite 14 KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Art. 43 Rz. 30; THO- MAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicheru ngsrechts, Bern 2003, § 68, Rz. 43 ff.). 4. 4.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer allfä lligen anspruchser- heblichen Änderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die ren tenabweisende Verfügung vom 28. Februar 2008 , die der Beschwerdeführerin rechtskonform zugestellt wurde (IVSTA -act. 59). Die Abweisung des Leistungsbegehrens beruhte damals in med izinischer Hinsicht im Wesentlichen auf der Stellungnahme von Dr. G._______ vom medizinischen Dienst der IVSTA vom 13. Februar 2008 (IVSTA -act. 54). Dieser hielt gestützt auf den ärztliche n Formularbericht E 213 vom 14. Januar 2008 sowie den diesem beiliegenden rheumatologischen B e- richten von Dr. K._______ vom 21. Februar und 9. August 2007 (IVSTA- act. 47 und 48), dem psychiatrischen Bericht von Dr. L._______ vom 10. September 2007 (IVSTA-act. 42), dem Bericht des Psychologen M._______ vom 26. November 2007 (IVSTA-act. 46) sowie dem rheuma- tologischen Bericht von Dr. N._______ vom 1. Oktober 2007 (IVSTA - act. 41) als Hauptdiagnose eine Fibromyalgie fest. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden unter anderem eine anhalten- de somatof orme Schmerzstörung ohne begleitende Psychopatho logie sowie eine cervikale und lumbale Spondylar throse aufgeführt. Dr. G._______ attestierte eine Einschrän kung der Arbeitsfähigkeit im a n- gestammten Täti gkeitsbereich von 25 % seit 29. März 2006, eine Ei n- schränkung im Haushalt von 24 % seit 29. März 2006 sowie eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. In seiner Beurteilung hielt er im Wesentlichen fest, dass aufgrund der rheumatologischen Berichte die Beschwerden im Bereich des Bewegungsappar ates auf eine Fibr o- myalgie zurückgeführt werden könnten. Daneben würden degenerative Veränderungen der Wirbelsäule bestehen, die allerdings keine radikul ä- ren Ausfälle bewirke n würden . Der Psychiater Dr. L._______ sehe die Schmerzursache im Rahmen einer anh altenden somatoformen Schmerz- störung. Die von Dr. I._______ im Bericht vom 4. April 2006 erwähnte schwere ängstlich-depressive Störung sei in der erneuten psychiatrischen Beurteilung nicht bestätigt worden. Sowohl im Bericht von Dr. L._______ als auch im F ormularbericht E 213 sei das Vorliegen einer Psychopatho- logie ausdrücklich verneint worden. Auch der klinische Psychologe habe in seinem Bericht keine neuropsychologischen Änderungen festgestellt. C-1927/2012 Seite 15 4.2 Beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 12. März 2012 dien- ten der Vorinstanz im Wesentlichen die Stellungnahme von Dr. J._______ vom medizinischen Dienst der IVSTA vom 9. September 2011 (IVSTA - act. 82) und 9. Dezember 2011 (IVSTA-act. 92), der ärztliche Formularbe- richt E 213 vom 27. Oktober 2010 (IVSTA-act. 65) sowie die von der B e- schwerdeführerin eingereichten Berichte von Dr. I._______ (Spezialist für Neurologie und Psychiatrie) vom 20. Mai 2010 (IVSTA -act. 73), von Dr. O._______ vom 10. Mai 2010 (IVSTA -act. 72) und von Dr. H._______ (Spezialist für Traumatologie und Orthopädie) vom 18. Mai 2010 (IVSTA- act. 71) als medizinische Entscheidgrundlage. Im Folgenden ist zu pr ü- fen, ob sich der medizinische Sachverhalt gestützt auf diese Berichte als rechtsgenüglich abgeklärt erweist. 4.2.1 Die Vorinstanz stützt sich für d ie Begründung der Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente auf die interne Einschätzung von Dr. J._______ vom medizinischen Dienst der IVSTA in ihre n Stellung- nahmen vom 9. September und 9. Dezember 2011. Dr. J._______ hielt als Hauptdiagnose eine Fibromyalgie bzw. eine somatoforme Schmer z- störung sowie eine chronifizierte Anpassungsstörung fest. Unter den D i- agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte sie eine chron i- sche Cervikolumbalgie in einem Kontext mit e iner mässigen degenerat i- ven Störung und einer Diskushernie L4 -L5-S1 rechts, ohne neurolog i- sches Defizit auf. Als weitere Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits- fähigkeit wurden ein Status nach einer idiopathischen Anaphylaxie (23. Januar 2003), eine rezidivierende akute Urtikaria sowie eine Intol e- ranz gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) aufge führt. Dr. J._______ attes- tierte eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Täti g- keitsbereich von 25 % seit 29. März 2006 und von 50 % ab dem 16. November 2009, eine Einschränkung im Haushalt von 24 % seit 29. März 2006 sowie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit. In ihrer Beurteilung hielt sie im Wesentlichen fest, die aktuellen Beschwerden seien identisch gebliebe n. In der Zw i- schenzeit habe sich die Beschwerdeführerin am 16. November 2009 j e- doch einer Bandscheibenoperation (Laminektomie) unterzogen, die eine klinische Verbesserung mit sich gebracht habe . Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten T ätigkeit von 20 % sei auf Restb e- schwerden zurückzuführen. Die Stellungnahme von Dr. J._______ stützt sich auf den auf dem Formu- lar E 213 erstellten Arztbericht von Dr. P ._______ vom 27. Oktober 2010, in dem eine Osteoarthritis, chronische Schmerzen, eine Hypästhesie, C-1927/2012 Seite 16 Restbeschwerden nach einer Bandscheibenoperation sowie Anpa s- sungsstörungen diagnostiziert und eine Einschränkung von 50 % in der bisherigen Tätigkeit sowie eine volle Leistungsfähigkeit in einer ang e- passten Tätigkeit attestiert wurde. Die Beschwerdeführerin geht dagegen insbesondere gestützt auf die B e- richte von Dr. I._______ vom 20. Mai 201 0 und von Dr. H._______ vom 18. Mai 2010 davon aus, dass die Vorinstanz den medizinischen Sac h- verhalt nicht korrekt abgeklärt hat. Aus dem neuropsychiatrischen Bericht von Dr. I._______ geht hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer ernsthaften gemischten und chronischen adaptiven Störung mit Angstz u- ständen und Depressionen leide und in der Arbeitsfähigkeit zu 80 % ein- geschränkt sei. Der behandelnde Ortho päde Dr. H._______ attestiert in seinem Bericht vom 18. Mai 2010 eine volle Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten, aufgrund einer Fibromyalgie und einer Diskushernie, die im November 2009 habe operiert werden müssen. 4.2.2 Vorweg ist festzuhalten, dass den Berichten von Dr. I._______ und Dr. H._______, denen die Beschwerdeführerin einen invalidisierenden Gesundheitsscheiden bzw. Kriterien für eine invalidisierende Auswir kung einer Fibromyalgie entnehmen will, allein deshalb keine volle Beweiskraft zugemessen werden kann, weil die Einschätzungen nicht in Kenntnis sämtlicher Vorakten abgegeben wurden bzw. sich mit diesen inhaltlich nicht erkennbar auseinandersetzen. Eine andere Frage ist jedoch, ob diese Berichte allenfalls geeignet sind, die Beweiskraft der abweichenden Einschätzung von Dr. J._______ in Frage zu stellen. 4.2.3 Bei der Stellungnahme von Dr. J._______ handelt es sich um einen Bericht im Sinn von Art. 59 Abs. 2bis IVG, in dem nicht selber medizinische Befunde erhoben werden, sondern vorhandene Befun de aus medizin i- scher Sicht gewürdigt werden. Solchen Berichten kann nicht jegliche Aussen- oder Beweiswirkung abgesprochen werden. Sie sind vielmehr entscheidrelevante Aktenstücke ( ULRICH MEYER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 2. Aufl., Zürich 2010, Art. 59, S. 482). Zur Wür- digung der medizinischen Befunde gehört namentlich, dass bei wide r- sprüchlichen medizinisch en Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen ist, ob auf die eine oder die andere Absicht abzustellen oder ob eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Enthalten die Akten für die streitigen Belange keine beweistauglichen Unterlagen, kann eine i n- terne ärztliche Stellungnahme keine abschliessende Beurteilungsgrun d-C-1927/2012 Seite 17 lage bilden, sondern nur zu weitergehenden Abklärungen Anlass gebe n (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3.3). 4.2.4 Der in Spani en eingeholte Formularbericht E 213 vom 27. Oktober 2010, auf den sich Dr. J._______ stützt, enthält einzig kurze Befundschil- derungen. Knappe Formularberichte reichen allenfalls, wenn sie – im Sinne einer Verlaufsbeurteilung – eine auf klarem Fundament beruhende frühere Einschätzung bestätigen. Gleiches gilt, wenn die gestell ten Diag- nosen keine weit eren Fragen aufwerfen, insbesondere keine Abschä t- zung der funktionellen Folgen notwendig machen . Im Ausland erstellte Berichte werden den aus dem schweizerischen Recht abgeleiteten vers i- cherungsmedizinischen Vorgaben regelmässig nicht gerecht (vgl. Urteil des Bu ndesgerichts 9C_952/2011 vom 7. November 2012 E. 2.3). Der Bericht E 213 beruht zwar auf eigener Untersuchung, der spanische Arzt hatte aber weder Kenntnis der konkreten Anamnes e noch Einblick in die kompletten medizinischen Vorakten. Der Bericht von Dr. I._______ vom 20. Mai 2010 wird zwar erwähnt, es fehlt jedoch an einer Auseinanderset- zung mit dessen abweichenden Auffassungen. Zudem ist dem Formular- bericht E 213 nicht zu entnehmen, ob der unterzeichnende Arzt über e i- nen spezialärztlichen Titel verfügt. Die allein aufgrund dieses Formularbe- richts gestützten Stellungnahmen des medizinischen Dienstes des IVSTA vermögen dieses Manko nicht auszugleichen. 4.2.5 Mit Blick auf das bei der Beschwerdeführerin vorhandene Kran k- heitsbild beurteilt sich die Frage, inwieweit eine Arbeitsunfähigkeit aus medizinisch-psychiatrischer Sicht als invalidisierend im Rechtssinne (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG) anzuerkennen ist, nach der vom Bundesgericht mit BGE 130 V 352 begründeten Rech t- sprechung zur somatoformen Schmerzstörung (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.1, BGE 136 V 279 E. 3.2.3 und SVR 2012 IV Nr. 1 S. 1, Urteil des Bunde s- gerichts 9C_1040/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.4.1). Da Stellungnahmen von Fachärzten und/oder Fachärztinnen zum psychischen Gesundheit s- zustand und zu dem aus medizinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leis- tungspotenzial eine unabdingbare Grundlage für die Beurteilung der Rechtsfrage bilden, ob und gegebenenfalls inwieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die Überwindung ihrer Schmerzen und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist oder nicht (BGE 130 V 352 E. 2.2.5), hat sich die Fachärztin oder der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Rahmen der psychiatr i- schen Begutachtung einlässlich zu den "Förster -Kriterien" zu äussern. Dabei sind insbesondere auch die Fragen nach der psychischen Komo r-C-1927/2012 Seite 18 bidität (falls überhaupt vorhanden [vgl. in diesem Zusammenhang SVR 2008 IV Nr. 23 S. 71, I 683/06 E. 2.2]) und – im Rahmen der Einschä t- zung der psychischen Ressourcen – nach dem Umgang mit den Schmer- zen durch die Beschwerdeführerin zu beantworten. Damit kann letztlich eine einheitliche und rechtsgleiche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit g e- währleistet werden (vgl. hierzu BGE 1 35 V 201 E. 7.1.3; 130 V 352 E. 2.2.4; vgl. auch ULRICH MEYER, Die Rechtsprechung zur Arbe itsunfä- higkeitsschätzung bei somatoformen Schmerzstörungen, in: Medizin und Sozialversicherung im Gespräch, 2006, S. 221). Hinsichtlich der hier b e- haupteten psychischen Komorbidität (Depressivität) wäre eine fachärztl i- che psychiatrische Expertisierung ange zeigt gewesen, die vorliegend j e- doch fehlt. Aus diesen Gründen genügt die interne ärztliche Stellungna h- me von Dr. J._______, die auch nicht über einen psychiatrischen Fac h- arzttitel verfügt, vorliegend nicht als abschliessende Beurteilungsgrundl a- ge. 4.3 Nach de m Dargelegten wurde im vorliegend zu beurteilenden Re n- tenverfahren der rechtserhebliche Sachverhalt nicht rechtsgenüglich a b- geklärt und gewürdigt (Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG). Eine Rüc k- weisung der Sache in Nachachtung des Untersu chungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung ist unter diesen Umständen möglich, da sie in der notwendigen Beantwortung der bisher ungeklärten Fragen nach dem Zusammenwirken der psychischen und somatischen Leiden de r Beschwerdeführerin und den Auswirkungen auf die Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit begründet liegt (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Da aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen in Frage steht, ob bei der Beschwerdeführerin somatische und psychisch- psychiatrische gesund heitliche Beeinträchtigungen zusammenwirken, lässt sich eine isolierte Betrachtung der somatischen und psychischen Befunde nicht rechtfertigen. Mit anderen Worten ist aufgrund dieser Sach- lage ein interdisziplinäres medizinisches Gutachten einzuholen (vgl. hier- zu Urteil des Bundesgerichts 8C_168/2008 vom 11. August 2008 E. 6.2.2 mit Hinweisen). 4.4 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend fes t- zustellen, dass die Beschwerde insoweit gutzuheissen ist, als dass di e angefochtene Verfügung vom 12. März 2012 aufzuheben ist und die A k- ten im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung zurückzuweisen sind. C-1927/2012 Seite 19 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 5.1 Das Bundesverwaltungsgericht auf erlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Da eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der Beschwerde füh - renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6), sind im vorliegenden Fall de r Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Dieser ist der geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 4 20.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Der Vorinstanz werden ebenfalls keine V erfahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 5.2 Die obsiegende Beschwerdeführerin hat gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschä digung zu Lasten der Verwaltung. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die Entschäd i- gung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE). Un- ter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebotenen und a k- tenkundigen Aufwands, der Bedeutu ng der Streitsache und der Schwi e- rigkeit des vor liegend zu beurteilenden Verfahrens sowie in Anbetracht der in vergleichbaren Fällen gesprochenen Entschädigungen ist eine Par- teientschädigung von Fr. 2'000.- (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer [vgl. dazu auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -6173/2009 vom 29. August 2011 mit Hinweis]; Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 VGKE [Stundenansatz für Anwälte/Anwältinnen mindest ens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.-]) gerechtfertigt. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung vom 12. März 2012 aufgehoben wird und die Streitsache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verf ü- gung zurückgewiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin C-1927/2012 Seite 20 wird der gel eistete Kostenvorschuss von Fr. 420.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteien t- schädigung von Fr. 2'000.- zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein ; Beilage: Formular Zahladresse) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Michael Rutz Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsge setzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: