VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN S 13 120 2. Kammer als Versicherungsgericht bestehend aus Verwaltungsrichterin Moser als Vorsitzende, Präsident Meisser und Vizepräsident Priuli, Aktuarin ad hoc Caluori URTEIL vom 1. April 2014 in der verwaltungsrechtlichen Streitsache A._____, Beschwerdeführerin gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Beschwerdegegnerin betreffend Versicherungsleistungen nach UVG- 2 - 1. B._____ war bei der C._____ AG in X._____ angestellt und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallver- sicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufs- unfall versichert, als er dieser mit der Bagatellunfall-Meldung vom 19. Ok- tober 2012 meldete, dass er am 13. September 2012 bei Schweissarbei- ten, vermutlich durch die Rückstrahlung von hellen Wänden, geblendet worden sei. Rund acht Stunden nach den Arbeiten traten Augenbe- schwerden auf, weshalb er notfallmässig das Regionalspital D._____ in Y._____ aufsuchte, wo eine Keratitis photoelectrica (Schweissblende) beidseits diagnostiziert und medikamentös behandelt wurde. B._____ wurde für zwei Tage arbeitsunfähig geschrieben. Zum Unfallzeitpunkt war er bei der A._____ krankenversichert. 2. Am 22. Oktober 2012 verneinte die SUVA einen Leistungsanspruch. Die Beschwerden seien als Folge einer Freizeitbeschäftigung aufgetreten, weshalb keine Berufskrankheit vorliege. Die Krankenversicherung A._____ teilte in ihrem Schreiben vom 23. November 2012 zwar die Auf- fassung, dass es sich nicht um eine Berufskrankheit handle, vertrat aber die Ansicht, dass die SUVA aus Nichtberufsunfall leistungspflichtig sei. 3. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 bestätigte die SUVA die Ableh- nung der Leistungspflicht für die gemeldeten Augenbeschwerden. Es läge weder ein Unfall, noch eine unfallähnliche Körperschädigung, noch eine Berufskrankheit vor. Gegen diese Verfügung erhob die A._____ am 10. Januar 2013 Einsprache und beantragte die Aufhebung der Verfü- gung. Sie machte geltend, dass das Kriterium der Ungewöhnlichkeit erfüllt und ein Unfallereignis damit zu bejahen sei. Im Rahmen des Einsprache- verfahrens holte die SUVA einen Bericht des Spitals Y._____ über die Behandlung vom 14. September 2012 ein und führte eine ausserdienstli-- 3 - che Besprechung mit B._____ durch. Die A._____ hielt am 26. August 2013 ausdrücklich an ihrer Einsprache fest. 4. Mit Entscheid vom 2. September 2013 wies die SUVA die Einsprache ab und bestätigte ihre ablehnende Verfügung betreffend ihre Leistungspflicht. Die Einwirkung der Strahlung auf die Augen sei nicht auf einen kurzen Augenblick beschränkt und einmalig gewesen. Vielmehr habe der Versi- cherte während eines ganzen Nachmittags Arbeiten am Ausleger eines Schreitbaggers verrichtet, wobei die reine Schweisszeit etwa eine Stunde betragen habe. Die Strahlung habe nicht plötzlich, sondern wiederholt auf die Augen eingewirkt. Zudem sei auch die für die Bejahung eines Unfalls erforderliche Voraussetzung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht erfüllt. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung handle es sich bei starker Sonnenbestrahlung, die einen Sonnenstich, Sonnenbrand oder Hitzeschlag bewirke, nicht um einen ungewöhnlichen äusseren Fak- tor, weshalb der Unfallbegriff in der Regel nicht erfüllt sei. Das Gleiche gelte bei der vorliegenden Strahleneinwirkung beim Schweissen. Dem- nach liege kein Unfallereignis vor. 5. Gegen diesen Entscheid erhob die A._____ (nachfolgend Beschwerde- führerin) am 2. Oktober 2013 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Die Beschwerdeführerin beantragte, dass der Ent- scheid aufzuheben und die SUVA zur Übernahme der Heilungskosten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 13. September 2012 zu verpflich- ten sei. Zur Begründung führte sie an, das Kriterium der Ungewöhnlichkeit sei erfüllt und bestehe darin, dass es trotz korrekter Verwendung der Schweisserbrille bzw. des Schutzschilds infolge Rückstrahlung der hellen Wände zu einer plötzlichen Schädigung der Augen gekommen sei, die keine degenerative Ursache haben könne und der sich der Geschädigte nicht habe entziehen können. Auch die Plötzlichkeit der schädigenden - 4 - Einwirkung sei gegeben. Damit liege ein Unfallereignis vor, weshalb die SUVA leistungspflichtig sei. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wo- nach ein Sonnenstich, Sonnenbrand oder Hitzeschlag mangels unge- wöhnlichem äusseren Faktor nicht als Unfall gelte, sei zur Beurteilung des vorliegenden Falles ohne Relevanz. 6. Die SUVA (nachfolgend Beschwerdegegnerin) verlangte in ihrer Be- schwerdeantwort unter Verweisung auf ihren Einspracheentscheid vom 2. September 2013 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. An- ders als im Bundesgerichtsentscheid K 136/06, welchen die Beschwerde- führerin zur Begründung aufführe, stelle die hier erfolgte indirekte Blen- dung über eine helle Mauer ein offenbar bekanntes Phänomen dar. Mit anderen Worten sei bei Schweissarbeiten mit indirekter Blendungswir- kung zu rechnen, weshalb der Faktor der Ungewöhnlichkeit nicht bejaht werden könne. Zudem sei die Einwirkung über mehrere Stunden erfolgt, weshalb auch die Plötzlichkeit zu verneinen sei. Es liege damit kein Unfall vor, weshalb sie ihre Leistungspflicht zu Recht abgelehnt habe. 7. Die Instruktionsrichterin stellte B._____ (nachfolgend Versicherter) am 19. November 2013 die Rechtsschriften sowie sämtliche eingereichte Ak- ten zu und räumte diesem die Möglichkeit ein, dazu Stellung zu nehmen. Eine solche Stellungnahme des Versicherten ging beim Gericht nicht ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 2. September 2013. Die Beschwerdeführerin ist der Krankenversicherer des Versicherten und hat ihren Sitz in Y._____. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubün-- 5 - den ist gestützt auf Art. 57 i.V.m. Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) und Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) vorliegend zur Beurteilung der Beschwerde örtlich und sachlich zuständig. Sodann erfüllt die Beschwerdeführerin als Kran- kenversicherer der bei der Beschwerdegegnerin versicherten Person die Legitimationsvoraussetzungen gemäss Art. 59 ATSG, da der Leistungs- ansprüche verneinende Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin unmittelbar ihre prinzipielle Leistungspflicht begründet (vgl. BGE 134 V 153 E.5.3.1). Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be- schwerde ist einzutreten. 2. a) Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin die Leis- tungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 13. September 2012 zu Recht verneint hat. Dabei ist strittig, ob das Ereignis als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu qualifizieren ist. Unbestritten und deshalb nachfol- gend nicht zu prüfen ist indessen, dass weder eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20), noch eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) vorliegt. b) Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfäl- len und Berufskrankheiten gewährt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 ATSG eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge- wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Be- einträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.- 6 - c) Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezieht sich das Begriffs- merkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Fak- tors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Un- gewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwie- gende, unerwartete Folgen nach sich zieht, womit ungewöhnliche Auswir- kungen allein noch keine Ungewöhnlichkeit im Sinne von Art. 4 ATSG be- gründen (BGE 134 V 72 E.4.3.1 m.H.; KIESER UELI, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 4 N. 27; RUMO-JUNGO ALEXANDRA/HOLZER ANDRÉ PIERRE, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungs- recht – Bundesgesetz über die Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl., Zürich/ Basel/Genf 2012, Art. 6 S. 31). Vorausgesetzt wird also, dass ein unge- wöhnlicher äusserer Faktor schädigend auf den menschlichen Körper eingewirkt hat (BGE 98 V 165). Der äussere Faktor ist nur dann unge- wöhnlich, wenn er − nach einem objektiven Massstab − den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet (statt vieler: BGE 134 V 72 E.4.1). Ausschlaggebend ist demnach, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Die Ungewöhnlichkeit eines äusseren Faktors wird dabei etwa verneint, wenn eine starke Sonnenbestrahlung einen Sonnenstich, Sonnenbrand oder Hitzeschlag bewirken, es sei denn diese Einwirkung trete infolge eines ausserordentlichen Vorgangs ein (BGE 98 V 165; vgl. auch RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 49). d) Sodann muss der ungewöhnliche äussere Faktor plötzlich auf den menschlichen Körper einwirken. Mit dem Kriterium der „Plötzlichkeit“ wird ein zeitlicher Rahmen gesteckt. Verlangt ist eine Einwirkung während ei- nes kurzen, abgrenzbaren Zeitraums. Dabei wird es sich in aller Regel um die Zeitspanne eines Sekundenbruchteils handeln. Allerdings hat die Rechtsprechung bisher keine zeitliche Maximaldauer festgelegt und die Einwirkungen während längerer Zeit noch immer als „plötzlich“ betrachtet; - 7 - es ist davon auszugehen, dass es sich jedenfalls um eine relativ kurze Zeit handeln muss. Mit dem Erfordernis der Plötzlichkeit ist zwar nicht notwendig verbunden, dass die schädigende Einwirkung auf einen blos- sen Augenblick beschränkt ist, wohl aber muss sie plötzlich eingesetzt haben und eine einmalige gewesen sein (KIESER, a.a.O., Art. 4 N. 13; MAURER ALFRED, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, Bern 1985, S. 170 f.; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 51 f. m.H.; Urteil des Bundesgerichts U 32/07 vom 14. Juni 2007 E.2.2; Urteil des Eidgenössi- schen Versicherungsgerichts U 245/05 vom 1. Dezember 2005 E.1.1). 3. a) Aus den Akten (namentlich aus der Bagatellunfall-Meldung vom 19. Ok- tober 2012 [UV-act. 1], dem Bericht des Regionalspitals D._____ vom 14. September 2012 [UV-act. 10] und dem Protokoll über die Bespre- chung mit dem Versicherten vom 23. Juli 2013 [UV-act. 12]) ergibt sich, dass der Versicherte den ganzen Nachmittag über zusammen mit seinem Bruder Arbeiten am Ausleger eines Schreitbaggers (Muck) ausgeführt hatte, wobei sie auch Schweissarbeiten durchführten. Der Versicherte gab anlässlich der Besprechung an, über den ganzen Nachmittag verteilt insgesamt etwa eine Stunde geschweisst zu haben, wobei er immer das Schutzschild, jedoch keinen Schweisshelm getragen habe. Daraus hat die Beschwerdegegnerin zu Recht gefolgert, dass sich die Einwirkung, d.h. die Blendwirkung der Schweissarbeiten auf die Augen des Versicher- ten, nicht auf einen kurzen Augenblick beschränkte und auch nicht ein- malig war, sondern über einen gewissen Zeitraum verteilt immer wieder stattfand, weshalb die Strahlung nicht plötzlich auf die Augen eingewirkt hatte. Damit ist die Voraussetzung der Plötzlichkeit der schädigenden Einwirkung zu verneinen. Unbehelflich ist der Einwand der Beschwerde- führerin, dass die schädigende Rückstrahlung auf die Augen während der Nacht plötzlich eingesetzt hätte und einmalig gewesen sei, weshalb die Plötzlichkeit zu bejahen sei. Gemäss dem Bericht des Regionalspitals - 8 - D._____ vom 14. September 2012 (UV-act. 10) und den Aussagen des Versicherten anlässlich der Besprechung vom 23. Juli 2013 (UV-act. 12) setzte der Schmerz als Auswirkung der Schweissblendung etwa acht Stunden später im Verlaufe der Nacht ein. Gemäss der Definition des Un- fallbegriffs ist es jedoch die Einwirkung auf den menschlichen Körper, die plötzlich erfolgen muss. Dabei ist es unerheblich, ob auch die Schmerzen plötzlich oder erst später auftreten, denn diese gehören bereits zur ge- sundheitlichen Schädigung (KIESER, a.a.O., Art. 4 N. 15; MAURER, a.a.O., S. 171). Die Einwirkung selbst erfolgte – wie bereits ausgeführt – nicht plötzlich. Es ist damit festzustellen, dass das Merkmal der Plötzlichkeit vorliegend zu Recht verneint wurde. Bereits deshalb handelt es sich in casu nicht um einen Unfall. b) Aber auch das Merkmal der Ungewöhnlichkeit wurde von der Beschwer- degegnerin zu Recht verneint. Der Versicherte hat anlässlich der Befra- gung durch die Beschwerdegegnerin angegeben, dass er als Netzelektri- ker in der Werkstatt des Betriebs schweissen gelernt habe und privat mit seiner eigenen Schweissanlage etwa ein- bis zweimal pro Monat, im Sommer auch etwas häufiger, schweisse. Er führte auch aus, dass er vermute, dass die Schweissblende vom 13. September 2012 vom Wider- schein bzw. der Rückstrahlung der hellen Kalksandsteinmauern in der Garage erfolgt sei. Sein Cousin sei Carrosseriespengler und kenne die- ses Phänomen von seiner Arbeit her (vgl. UV-act. 12). Sodann ergibt sich aus dem Bericht des Spitals Y._____, dass dem Versicherten geraten wurde, zukünftig den Schutz der Augen auch vor indirekter UV-Strahlung zu beachten (vgl. UV-act. 10). Vor diesem Hintergrund hat die Beschwer- degegnerin damit zu Recht festgehalten, dass eine indirekte Blendwir- kung bei Schweissarbeiten nicht ungewöhnlich im Sinne des Unfallbe- griffs sei. Damit ist vorliegend auch das für die Bejahung eines Unfalls er- forderliche Kriterium der Ungewöhnlichkeit nicht erfüllt.- 9 - c) Das von der Beschwerdeführerin zitierte Urteil K 136/06 (publiziert als BGE 134 V 72) vermag an dieser Feststellung nichts zu ändern. In dem darin zu beurteilenden Fall trat zu einer Einwirkung ohne offensichtliche Schadensneigung ein sinnfälliges und nicht regelmässig bei Auto- Scooter-Fahrten vorkommendes Zusatzereignis hinzu, welches für sich allein die Ungewöhnlichkeit des Geschehens begründete. Ein solches hinzutretendes Zusatzereignis ist vorliegend nicht auszumachen. Die Aus- führung von Schweissarbeiten kann als normale Lebensverrichtung be- zeichnet werden. Selbst die hellen Wände der Garage, welche die schä- digende Rückstrahlung verursachten, stellen wie dargelegt keinen unge- wöhnlichen, nicht zu erwartenden äusseren Faktor dar. Deshalb kann die Beschwerdeführerin auch aus der zitierten Rechtsprechung nichts zu ih- ren Gunsten ableiten. 4. Zusammenfassend ist damit festzustellen, dass das Ereignis vom 13. September 2012 keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstellt. Da unbestrittenermassen auch keine Berufskrankheit oder eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt, hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungs- pflicht zu Recht verneint. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 2. September 2013 ist damit zu bestätigen und die Beschwerde abzuwei- sen. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist das kantonale Beschwerdeverfahren im Sozialversicherungsrecht – ausser bei leichtsinniger oder mutwilliger Prozessführung – kostenlos, weshalb vorliegend keine Kosten erhoben werden. Der obsiegenden Beschwerdegegnerin steht sodann nach Art. 61 lit. g ATSG e contrario keine aussergerichtliche Entschädigung zu. Demnach erkennt das Gericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.- 10 - 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. [Rechtsmittelbelehrung] 4. [Mitteilungen]