<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2022.00068</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222851&amp;W10_KEY=13045536&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2022.00068</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.11.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 07.03.2023 formell erledigt.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Grundstückgewinnsteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Grundstückgewinnsteuer: Die Pflichtige hatte ihren Hauptsitz ausserhalb des Kantons Zürich, jedoch entstand sowohl der Betriebsverlust wie auch der Grundstückgewinn im Kanton Zürich. Umstritten ist, ob ein inner- oder interkantonaler Sachverhalt vorliegt und ob bei verweigerter Verrechnung des Betriebsverlusts mit dem Grundstückgewinn eine Verletzung des Verbots der interkantonalen Doppelbesteuerung resultiert.] Wenn die Kantone den ihnen jeweils zuordenbaren (Grundstück-)Gewinn ungeschmälert besteuern, resultiert der Pflichtigen eine aktuelle Doppelbesteuerung, weil die Summe der in allen Kantonen besteuerten Gewinne der Pflichtigen höher ist als ihr Reingewinn. Infolge der Anwendung unterschiedlicher Steuerausscheidungspraxen durch verschiedene Kantone könnte der Pflichtigen ein Ausscheidungsverlust entstehen. Die Verweigerung der Verlustverrechnung könnte sich nachteilig auf den Sitzkanton auswirken. Es ist von einem interkantonalen Sachverhalt auszugehen, der die Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Vermeidung von Ausscheidungsverlusten rechtfertigt (E. 2). Abweisung der Beschwerde der Stadt. Die Pflichtige beantragt die Neufestsetzung der Grundstückgewinnsteuer wegen eines Rechenfehlers. Die Berechnung der Grundstückgewinnsteuer pro Stockwerkeigentumseinheit, wie sie Pflichtige beantragt hat, erweist sich als korrekt und ist unbestritten (E. 3). Gutheissung der Beschwerde der Pflichtigen. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELBESTEUERUNGSVERBOT">DOPPELBESTEUERUNGSVERBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDSTÃCKGEWINNSTEUER">GRUNDSTÃCKGEWINNSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERKANTONALE DOPPELBESTEUERUNG">INTERKANTONALE DOPPELBESTEUERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERAUSSCHEIDUNG">STEUERAUSSCHEIDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERLUSTVERRECHNUNG">VERLUSTVERRECHNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=59671" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">SB.2022.00068<br/> SB.2022.00069</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">30. November 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A AG, (vormals B AG), vertreten durch C AG, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin und</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt ZÃ¼rich, vertreten durch die Kommission fÃ¼r Grundsteuern, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin und</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend GrundstÃ¼ckgewinnsteuer,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Erwgung1">Die A AG (nachfolgend die Pflichtige; vormals B AG) hatte ihren Sitz im Jahr 2009 im Kanton Luzern (heute D). Sie bezweckt zur Hauptsache den Kauf, das Halten, die Bewirtschaftung, die Entwicklung, die Finanzierung, den Bau und den Verkauf von Immobilien sowie die FÃ¼hrung von Betriebsimmobilien. Ihre TÃ¤tigkeit lÃ¤sst sich in die beiden GeschÃ¤ftssparten ''Promotionsobjekte'' und ''Anlage-Immobilien'' unterteilen. In der Sparte Promotionsobjekte werden unbebaute GrundstÃ¼cke gekauft, Ã¼berbaut und anschliessend weiterverkauft oder bereits bestehende Immobilien gekauft, aufgewertet und weiterverkauft. Die fÃ¼r den GeschÃ¤ftsbereich Anlage-Immobilien erworbenen Liegenschaften werden hingegen langfristig zur Erwirtschaftung eines Mietertrags gehalten. Die Pflichtige ist in den beiden Sparten in unterschiedlichen Kantonen geschÃ¤ftlich aktiv. </p> <p class="Urteilstext">Im Jahr 2009 erzielte die Pflichtige dabei namentlich durch den Verkauf eines Promotionsobjekts an der E-Strasse 01 in der Stadt ZÃ¼rich, welches sie im Zeitraum 2. MÃ¤rz bis 25. November 2009 gesamthaft an unterschiedliche StockwerkeigentÃ¼mer verkaufte, einen GrundstÃ¼ckgewinn von insgesamt Fr. 972'848.- (vor Steuern). Das operative Betriebsergebnis aus Vermietung war hingegen im Jahr 2009 im Kanton ZÃ¼rich mit einem Verlust von ca. Fr. 600'000.- defizitÃ¤r. Der gesamte, in der Schweiz erwirtschaftete Reingewinn pro 2009 betrug gemÃ¤ss Handelsabschluss Fr. 3'597'545.-.</p> <p class="Urteilstext">Am 18. Mai 2010 reichte die Pflichtige ihre GrundstÃ¼ckgewinnsteuererklÃ¤rung betreffend Verkauf des GrundstÃ¼cks an der E-Strasse 01 in ZÃ¼rich ein, worin sie einen GrundstÃ¼ckgewinn von Fr. 385'258.- deklarierte. Zu diesem Ergebnis gelangte sie namentlich durch die anteilige Verlustverrechnung des im Kanton ZÃ¼rich angefallenen Betriebsverlusts im Umfang von Fr. 356'441.-.</p> <p class="Urteilstext">Nach Einreichung der SteuererklÃ¤rung kam es zwischen den Parteien zu einem mehrjÃ¤hrigen Austausch betreffend die Frage der Verlustverrechnung, bei dem keine Einigung erzielt werden konnte. Mit Veranlagungsbeschluss vom 13. November 2018 errechnete die Stadt ZÃ¼rich, vertreten durch die Kommission fÃ¼r Grundsteuern (nachfolgend: die Stadt ZÃ¼rich) aus den HandÃ¤nderungen des GrundstÃ¼cks an der E-Strasse 01 schliesslich einen steuerpflichtigen GrundstÃ¼ckgewinn von gesamthaft Fr. 691'159.- und auferlegte der Pflichtigen eine entsprechende GrundstÃ¼ckgewinnsteuer von Fr. 222'920.-. Soweit strittig, liess die Stadt ZÃ¼rich namentlich den zur Verrechnung gebrachten Betriebsverlust nicht zum Abzug zu. Sie stellte sich auf den Standpunkt, dieser sei stattdessen mit den andernorts erwirtschafteten Betriebsgewinnen zu verrechnen. </p> <p class="Urteilstext">Die hiergegen erhobene Einsprache vom 17. Dezember 2018 wies die Stadt ZÃ¼rich mit Einsprachebeschluss vom 2. MÃ¤rz 2021 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Mit Rekurs vom 31. MÃ¤rz 2021 gelangte die Pflichtige an das Steuerrekursgericht, welches das Rechtsmittel mit Entscheid vom 25. Juli 2022 teilweise guthiess und die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer von Fr. 222'920.- auf Fr. 149'700.- herabsetzte.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Gegen den Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 25. Juli 2022 erhob die Pflichtige am 24. August 2022 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 134'600.- festzusetzen. Die der Pflichtigen auferlegte GebÃ¼hr des Steuerrekursgerichts von ausgangsgemÃ¤ss Fr. 1'015.85 (1/6 von Fr. 6'095.-) sei aufzuheben bzw. neu zu verteilen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens seien der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen und der Pflichtigen eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. </p> <p class="Urteilstext">Mit Vernehmlassung vom 20. September 2022 beantragte das Steuerrekursgericht die Gutheissung der Beschwerde der Pflichtigen. Die Stadt ZÃ¼rich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. Oktober 2022 betreffend Berechnung des GrundstÃ¼ckgewinns die Gutheissung der Beschwerde und betreffend Verlustverrechnung die Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Die Stadt ZÃ¼rich erhob ihrerseits am 25. August 2022 Beschwerde gegen den Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 25. Juli 2022. Darin beantragte sie die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die BestÃ¤tigung des Einsprachebeschlusses der Kommission fÃ¼r Grundsteuern der Stadt ZÃ¼rich vom 2. MÃ¤rz 2021, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Pflichtigen. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurÃ¼ckzuweisen. </p> <p class="Urteilstext">Das Steuerrekursgericht verzichtete auf Vernehmlassung; die Pflichtige reichte am 9. September 2022 eine Beschwerdeantwort ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Es folgten keine weiteren Eingaben.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b><span>Die Beschwerden der Pflichtigen (SB.2022.00068) und der Stadt ZÃ¼rich</span>, vertreten durch die Kommission fÃ¼r Grundsteuern,<span> (SB.2022.00069) betreffen den nÃ¤mlichen Rekursentscheid und die gleichen Parteien. Es rechtfertigt sich daher, die beiden Verfahren zu vereinigen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht in Grundsteuersachen kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 in Verbindung mit § 213 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><i>Beschwerde der Stadt ZÃ¼rich:</i></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Umstritten ist vorliegend, ob ein inner- oder interkantonaler Sachverhalt vorliegt. Die Pflichtige hatte im massgebenden Jahr 2009 ihren Hauptsitz ausserhalb des Kantons ZÃ¼rich (im Kanton Luzern), jedoch entstand im selben Jahr sowohl der Betriebsverlust wie auch der GrundstÃ¼ckgewinn im Kanton ZÃ¼rich. Umstritten ist weiter, ob bei verweigerter Verrechnung des genannten Betriebsverlusts mit dem genannten GrundstÃ¼ckgewinn eine Verletzung des Verbots der interkantonalen Doppelbesteuerung resultiert.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b><span>Die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer wird erhoben von den Gewinnen, die sich bei HandÃ¤nderungen an GrundstÃ¼cken oder Anteilen von solchen ergeben (§ 216 Abs. 1 StG). Steuerbarer GrundstÃ¼ckgewinn ist gemÃ¤ss § 219 Abs. 1 StG jener Betrag, um den der ErlÃ¶s die Anlagekosten Ã¼bersteigt. WÃ¤hrend sich der ErlÃ¶s aus dem Kaufpreis und allen weiteren Leistungen des Erwerbers zusammensetzt (§ 222 StG), umfassen die Anlagekosten den Erwerbspreis (§ 220 StG) sowie die anrechenbaren Aufwendungen (§ 221 StG). Die Kantone sind frei, ob sie Kapitalgewinne auf Liegenschaften des GeschÃ¤ftsvermÃ¶gens nach dem dualistischen System mit der allgemeinen Einkommens- und Gewinnsteuer oder nach dem monistischen System mit der besonderen GrundstÃ¼ckgewinnsteuer erfassen wollen. Das Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG) lÃ¤sst den Kantonen diesbezÃ¼glich die Wahl (Art. 12 Abs. 1 und 4 StHG). Doch darf sich die Wahl des Besteuerungssystems nicht zu Ungunsten der Ã¼brigen Kantone und der steuerpflichtigen Person, die in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, auswirken (BGE 139 II 373 E. 4.2; BGE 131 I 249 E. 6.3).</span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b><span>Der Kanton ZÃ¼rich erhebt die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer nach dem monistischen System auch auf den GeschÃ¤ftsliegenschaften. </span>Die Verrechnung von Betriebsverlusten mit dem GrundstÃ¼ckgewinn ist dem Wesen der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer zÃ¼rcherischer AusprÃ¤gung grundsÃ¤tzlich fremd (BGE 139 II 373 E. 3.5). <span>Im rein innerkantonalen VerhÃ¤ltnis schreibt das Bundesrecht eine Verlustanrechnung nicht vor (BGE 145 II 206 E. 3.3.2, BGE 139 II 373 E. 3.5). Das Bundesgericht hat jedoch festgehalten, dass wenn ein Kanton die Betriebsverlustanrechnung im innerkantonalen VerhÃ¤ltnis nicht vorsieht, dies dazu fÃ¼hre, dass steuerpflichtige Personen, die GrundstÃ¼ckgewinne innerhalb des Kantons realisieren, schlechter gestellt seien als solche, die GrundstÃ¼ckgewinne in einem anderen Kanton erzielten. Diese Ungleichbehandlung sei zwar nicht durch das Doppelbesteuerungsrecht verboten, aber trotzdem im Licht der Rechtsgleichheit problematisch (BGE 145 II 206 E. 3.3.2). Per 1. Januar 2019 hat der Kanton ZÃ¼rich schliesslich eine gesetzliche Grundlage zur Verrechnung von Betriebsverlusten bei der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer geschaffen (vgl. § 224a StG), die eine Anrechnung von Betriebsverlusten auch im innerkantonalen VerhÃ¤ltnis erlaubt. Die Bestimmung ist auf HandÃ¤nderungen anwendbar, die nach dem Inkrafttreten vollzogen wurden (Ãbergangsbestimmungen zur Ãnderung des StG vom 23. Oktober 2017).</span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.3 </b>Liegt ein interkantonaler Sachverhalt vor, sind die Regeln des interkantonalen Steuerrechts zu beachten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt eine gegen Art. 127 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) verstossende Doppelbesteuerung vor, wenn eine steuerpflichtige Person von zwei oder mehreren Kantonen fÃ¼r das gleiche Steuerobjekt und fÃ¼r die gleiche Zeit zu Steuern herangezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn ein Kanton in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit Ã¼berschreitet und eine Steuer erhebt, fÃ¼r deren Erhebung ein anderer Kanton zustÃ¤ndig wÃ¤re (virtuelle Doppelbesteuerung). Ausserdem hat das Bundesgericht aus dem verfassungsmÃ¤ssigen Verbot der Doppelbesteuerung abgeleitet, ein Kanton dÃ¼rfe eine steuerpflichtige Person nicht deshalb stÃ¤rker belasten, weil sie nicht im vollen Umfang seiner Steuerhoheit unterstehe, sondern zufolge ihrer territorialen Beziehungen auch noch in einem anderen Kanton steuerpflichtig sei (Schlechterstellungsverbot; vgl. zum Ganzen BGE 125 I 54 E. 1b; BGE 125 I 458 E. 2a). <span>Diese Regel trat gemÃ¤ss jahrzehntelanger Rechtsprechung des Bundesgerichts vor dem Grundsatz zurÃ¼ck, dass das Grundeigentum ausschliesslich und in vollem Umfang dem Liegenschaftenkanton zur Besteuerung vorbehalten blieb. Der Liegenschaftenkanton musste deshalb Verluste, die am (Wohn-)Sitz oder in anderen Kantonen angefallen waren, nicht Ã¼bernehmen (BGr, 28. Januar 2020, 2C_216/2019, E. 4, vgl. auch RenÃ© Matteotti/BÃ¼sra Beceren in: Martin Zweifel/Michael Beusch/Daniel de Vries Reilingh [Hrsg.], Interkantonales Steuerrecht, 2. A., Basel 2021, § 34 N. 24). Das Bundesgericht Ã¤nderte seine Rechtsprechung zur NichtberÃ¼cksichtigung von Ausscheidungsverlusten im Jahr 2004.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.2 </b>Nach der geÃ¤nderten bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss der GrundstÃ¼ckkanton â mit RÃ¼cksicht auf das Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) und das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV; BGE 137 I 145 E. 4.3) â einen Betriebsverlust, den eine interkantonale Unternehmung (einschliesslich Versicherungs- und Immobiliengesellschaften) bzw. ein LiegenschaftenhÃ¤ndler oder ein Generalbauunternehmen im Sitzkanton und/oder in einem BetriebsstÃ¤ttekanton erleidet, auf den ihm objektmÃ¤ssig zustehenden Wertzuwachsgewinn aus der VerÃ¤usserung von Betriebsliegenschaften anrechnen (BGE 140 I 114 E. 2.3.2 mit weiteren Hinweisen; BGE 138 I 297 E. 4.2; BGE 137 I 145 E. 4.2; BGE 131 I 249 E. 4, E. 5.3, E. 6.3). Das Bundesgericht hat diese Regel zur Vermeidung von sogenannten Ausscheidungsverlusten â mit Bezugnahme auf das Schlechterstellungsverbot bzw. den Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit â mehrfach bestÃ¤tigt und sowohl auf Liegenschaften im PrivatvermÃ¶gen (BGE 131 I 285 E. 4.1) als auch auf Kapitalanlageliegenschaften einer Unternehmung ausgedehnt (BGE 132 I 220 E. 5). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3 </b>Die Stadt ZÃ¼rich macht geltend, es sei entgegen der im angefochtenen Entscheid vertretenen Meinung von einem rein innerkantonalen Sachverhalt auszugehen, auf den die in der Praxis entwickelten GrundsÃ¤tze zur Vermeidung von Ausscheidungsverlusten nicht anwendbar seien. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, es treffe nicht zu, dass jedes Mal, wenn ein Gewinn am Hauptsteuerdomizil oder bei einem anderen Spezialsteuerdomizil bestehe, von einer (aktuellen) interkantonalen Doppelbesteuerung auszugehen sei. Diesen Umkehrschluss kÃ¶nne man zwar aus der ErwÃ¤gung 3.3.2 des Entscheids 2C_164/2020 des Bundesgerichts vom 6. Oktober 2020 prima vista ziehen, weil der Entscheid auch eine aktuelle interkantonale Doppelbesteuerung voraussetze. Anders als im vom Bundesgericht entschiedenen Fall, in dem das Spezialsteuerdomizil nach dem Verkauf der GrundstÃ¼cke gar nicht mehr bestanden habe, kÃ¶nne â nach der im Kanton ZÃ¼rich geltenden Praxis â regelmÃ¤ssig der Verlust auf das kommende Jahr vorgetragen werden. Damit entstehe noch nicht zwingend eine Doppelbesteuerung. Die MÃ¶glichkeit, dass der Verlust in Zukunft noch innerhalb des Kantons ZÃ¼rich verrechnet werden kÃ¶nne, sei im Gegenteil sehr gross. Im vorliegenden Fall existiere das Spezialsteuerdomizil weiterhin und die Verluste kÃ¶nnten vorgetragen werden. Bei der vorliegenden Konstellation, bei der sowohl der GrundstÃ¼ckgewinn wie auch der Verlust unstrittig aus dem Kanton ZÃ¼rich stamme, rechtfertige es sich weiter nicht, leichtfertig einen interkantonalen Sachverhalt und eine interkantonale Doppelbesteuerung anzunehmen. Alleine der Umstand, dass der Sitz ausserhalb des Kantons ZÃ¼rich liege, obwohl Verlust und GrundstÃ¼ckgewinn aus dem Kanton ZÃ¼rich stamme, sollte â wenn Ã¼berhaupt â hÃ¶chstens im Einzelfall zu dieser Annahme fÃ¼hren. Im erwÃ¤hnten Entscheid 2C_164/2020 sei denn auch trotz Sitz ausserhalb des Kantons ZÃ¼rich schliesslich kein interkantonaler Sachverhalt und keine Doppelbesteuerung angenommen worden. Die im Urteil SB.2021.00128 vom 6. April 2022 des Verwaltungsgerichts ZÃ¼rich vertretene â und im vorliegend angefochtenen Entscheid Ã¼bernommene â Meinung, dass bereits dann von einem interkantonalen Sachverhalt auszugehen sei, wenn sich die Verweigerung der Verlustverrechnung nachteilig auf den Sitzkanton auswirken kÃ¶nnte und damit die Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Vermeidung von Ausscheidungsverlusten rechtfertige, erscheine vor diesem Hintergrund als zu streng und sei abzulehnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Wie die Pflichtige zu Recht einwendet, widerspricht die Ansicht der Stadt ZÃ¼rich dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 6. April 2022 (SB.2021.00128). Das Verwaltungsgericht hielt in diesem Entscheid fest, dass fÃ¼r die Frage, ob ein inner- oder interkantonaler Sachverhalt vorliegt, dem Sitz der Gesellschaft eine Bedeutung zukomme. Es sei bereits dann von einem interkantonalen Sachverhalt auszugehen, wenn sich die Verweigerung der Verlustverrechnung nachteilig auf den Sitzkanton auswirken kÃ¶nnte. Ausschlaggebend sei, ob es bei der pflichtigen Person im Ergebnis zu einer interkantonalen Doppelbesteuerung bzw. einem Ausscheidungsverlust kommt oder (in den folgenden Perioden) kommen kann. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend festgestellt hat, trifft dies vorliegend zu: Wenn der Kanton ZÃ¼rich und der Kanton Luzern den ihnen jeweils zuordenbaren (GrundstÃ¼ck-)Gewinn ungeschmÃ¤lert besteuern, resultiert der Pflichtigen eine aktuelle Doppelbesteuerung, weil die Summe der in allen Kantonen besteuerten Gewinne der Pflichtigen hÃ¶her ist als ihr Reingewinn. Der im Kanton ZÃ¼rich angefallene Betriebsverlust von ca. Fr. 600'000.- kÃ¶nnte steuerlich vollstÃ¤ndig ausgeglichen werden. Dies entspricht einem sogenannten Ausscheidungsverlust infolge der Anwendung unterschiedlicher Steuerausscheidungspraxen durch die verschiedenen Kantone. Dass fÃ¼r die Pflichtige, wie die Stadt ZÃ¼rich vorbringt, allenfalls die MÃ¶glichkeit besteht, den Verlust in Zukunft noch innerhalb des Kantons ZÃ¼rich zu verrechnen, Ã¤ndert nichts an der Tatsache, dass von einem interkantonalen Sachverhalt auszugehen ist. Denn wie die Vorinstanz weiter zutreffend ausfÃ¼hrt, wÃ¤re die Pflichtige in der Folge gezwungen, diesen Ausscheidungsverlust trotz vorhandenem Verrechnungssubstrat auf die folgenden ZÃ¼rcher (Gewinn-)Steuerperioden vorzutragen, was das Bundesgericht in solchen FÃ¤llen (sog. "Verlustverrechnung in der Zeit") als unzulÃ¤ssig eingestuft hat (BGr, 4. April 2011, 2C_689/2010, E. 4.2 f.). WÃ¼rde die Verlustverrechnung in der Steuerperiode 2009 verweigert und die Pflichtige in der Steuerperiode 2010 in den Kantonen ZÃ¼rich und Luzern einen Gewinn erzielen, wobei der ZÃ¼rcher Gewinn tiefer ausfÃ¤llt als der Verlustvortrag, wÃ¤re der im Kanton ZÃ¼rich nicht verrechenbare Anteil des Verlustvortrags durch den Kanton Luzern zu tragen (vgl. VGr, 6. April 2022, SB.2021.00128, E. 3.3.1). Die Verweigerung der Verlustverrechnung kÃ¶nnte sich folglich nachteilig auf den Sitzkanton auswirken. Es ist deshalb von einem interkantonalen Sachverhalt auszugehen, der die Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Vermeidung von Ausscheidungsverlusten rechtfertigt (vgl. BGE 139 II 373 E. 4.2). Es besteht daher kein Anlass, von der Praxis des Verwaltungsgerichts abzuweichen. Der bei der Steuerperiode 2009 bei der Gewinnsteuer nicht verrechenbare Verlustvortrag kann mit dem GrundstÃ¼ckgewinn verrechnet werden.</p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde der Stadt ZÃ¼rich.</p> <p class="Urteilstext"><i>Beschwerde der Pflichtigen:</i></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Pflichtige beantragt die Festsetzung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 134'600.- aufgrund einer falschen Berechnung. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrt sie aus, die Vorinstanz habe ausgehend vom GrundstÃ¼ckgewinn von insgesamt Fr. 624'921.- (vor Steuern) die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 149'700.- festgesetzt. DemgegenÃ¼ber habe sie die direkte Bundessteuer auf Fr. 38'100.- und die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf Fr. 134'800.- berechnet. Die Berechnung der Vorinstanz sei falsch. Zum einen habe sie die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer aufgrund des Gesamtgewinns berechnet, ohne zu berÃ¼cksichtigen, dass sechs VerkÃ¤ufe von Stockwerkeigentumseinheiten erfolgt seien. Nach dem Grundsatz der gesonderten Gewinnermittlung sei eine Aufteilung des Gesamtgewinns auf die verschiedenen Stockwerkeigentumseinheiten vorzunehmen. Zum anderen habe sie die direkte Bundessteuer doppelt in Abzug gebracht. Das erste Mal vom Gewinn vor Steuern von Fr. 624'921.- und das zweite Mal vom Zwischenresultat von Fr. 438'021.-. Dies habe dazu gefÃ¼hrt, dass die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer auf einer Basis von Fr. 400'821.- statt Fr. 438'021.- bemessen worden sei. Die Berechnung der direkten Bundessteuer und der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer habe pro Stockwerkeigentumseinheit zu erfolgen. Die gesonderte Gewinnermittlung sei fÃ¼r die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer aufgrund des progressiven Steuersatzes relevant. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Vorinstanz beantragt die Gutheissung der Beschwerde. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, der Einwand der Pflichtigen, dass die Berechnung des Gewinns wegen der progressiven Tarifausgestaltung einzeln nach Stockwerkeigentumseinheit hÃ¤tte erfolgen sollen, erweise sich als gerechtfertigt. Die Stadt ZÃ¼rich beantragt die Gutheissung der Beschwerde betreffend Berechnung des GrundstÃ¼ckgewinns vor Berechnung der Verlustverrechnung und beantragt die Abweisung betreffend Verlustverrechnung. Wie bereits festgehalten wurde, kann der Verlustvortrag mit dem GrundstÃ¼ckgewinn verrechnet werden, weshalb dem diesbezÃ¼glichen Antrag der Stadt ZÃ¼rich nicht gefolgt werden kann. <span class="Erwgung2Char">Die Berechnung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer pro Stockwerkeigentumseinheit, wie sie die Pflichtige beantragt hat, erweist sich als korrekt. </span>Die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer ist deshalb antragsgemÃ¤ss auf Fr. 134'600.- festzusetzen.</p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde der Pflichtigen. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b>Im Verfahren <span>SB.2022.00068 ist die Beschwerde der Pflichtigen gutzuheissen und da sich die Stadt ZÃ¼rich diesbezÃ¼glich nicht mit dem vorinstanzlichen Entscheid identifiziert hat, sind die Kosten dem Steuerrekursgericht aufzuerlegen bzw. auf die Staatskasse zu nehmen. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im Verfahren SB.2022.00069 sind die Kosten ausgangsgemÃ¤ss der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span>Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 6'095.- sind bei diesem Verfahrensausgang vollumfÃ¤nglich der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 StG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Der Pflichtigen steht fÃ¼r das Rekursverfahren die im vorinstanzlichen Entscheid aufgefÃ¼hrte ParteientschÃ¤digung von Fr. 3'300.- (Mehrwertsteuer inkl.) zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>FÃ¼r die Beschwerdeverfahren (SB.2022.00068 und SB.2022.00069) ist der Pflichtigen eine ParteientschÃ¤digung zulasten der Stadt ZÃ¼rich in HÃ¶he von insgesamt Fr. 4'000.- (Mehrwertsteuer inkl.) zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung3"><span>Der Stadt ZÃ¼rich ist keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen, da kein Ã¼ber die Ã¼bliche AmtstÃ¤tigkeit hinausgehender Aufwand angefallen ist bzw. sie unterlegen ist (vgl. Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 17 N. 51).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b><span> </span></p> <p class="Erwgung1">Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) erhoben werden. Die Beschwerde ist bis Ende 2022 an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, und ab 1. Januar 2023 an das Schweizerische Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu adressieren.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Verfahren SB.2022.00068 und SB.2022.00069 werden vereinigt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde der A AG (SB.2022.00068) wird gutheissen. Die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer wird von Fr. 149'700.- auf Fr. 134'600.- herabgesetzt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Beschwerde der Stadt ZÃ¼rich (SB.2022.00069) wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Die Kosten fÃ¼r das Rekursverfahren vor dem Steuerrekursgericht von Fr. 6'095.- <br/> werden der Stadt ZÃ¼rich auferlegt.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Stadt ZÃ¼rich wird verpflichtet, der A AG fÃ¼r das Rekursvefahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. </span><span>3'300.- (Mehrwertsteuer inkl.) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren (SB.2022.00068) wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'570.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren (SB.2022.00069) wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 6'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. <span>Die Gerichtskosten fÃ¼r das Verfahren </span>(SB.2022.00068) <span>werden auf die Staatskasse genommen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>9. Die Gerichtskosten fÃ¼r das Verfahren </span><span>(SB.2022.00069) <span>werden der Stadt ZÃ¼rich auferlegt.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>10. Die Stadt ZÃ¼rich wird verpflichtet, der A AG fÃ¼r die Beschwerdeverfahren (SB.2022.00068 und SB.2022.00069) eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 4'000.- </span><span>(Mehrwertsteuer inkl.) <span>zu bezahlen. </span></span></p> <p class="Einzug2"><span>11. Der Stadt ZÃ¼rich wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>12. Gegen diesen Entscheid kann im Sinn der ErwÃ¤gungen innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>13. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) das Steuerrekursgericht;<br/> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) die Dienstabteilung Recht des kantonalen Steueramts;<br/> e) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Im Namen des Verwaltungsgerichts</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Vorsitzende</span><span>: Die Gerichtsschreiberin:</span></p> <p class="Erwgung2"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Versandt:</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>