<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00165</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105528&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00165</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.06.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Verfahrensfragen Beschwerdebegründung: Inhaltlich summarische Bemerkungen auf einer Kopie des angefochtenen Entscheids erfüllen knapp die Anforderungen an die Begründung (E. 1). Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehör: Die Vorinstanz hat diesen Anspruch verletzt, indem sie im Rekursverfahren dem Rekurrenten keine Gelegenheit einräumte, zu entscheidwesentlichen Dokumenten Stellung zu nehmen, die zum Teil bereits im nichtstreitigen Verwaltungsverfahren vorlagen, ihm aber auch damals nicht unterbreitet worden waren (E. 3 am Anfang). Entscheidbegründung: Die in einem knappen Hinweis auf eine Partei-Vernehmlassung beschränkte Begründung durch die Rekursinstanz ist ungenügend (E. 3 am Ende). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEBEGRÃNDUNG">BESCHWERDEBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: BESCHWERDEGRUND/-GRÃNDE">BESCHWERDEGRUND/-GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHRIFTENWECHSEL">SCHRIFTENWECHSEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STELLUNGNAHME">STELLUNGNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 26 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 28 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 54 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A wurde seit Januar 1997 vom Sozialdienst X mit monatlichen Lei­stungen von ca. Fr. 1'600.‑ unterstÃ¼tzt. Aufgrund von AbklÃ¤rungen des SekretÃ¤rs des Sozi­aldienstes im Februar 1999 gelangte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X zum Schluss, dass A nie in X gewohnt habe; sein Wohnsitz befinde sich in B. Die FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde beschloss daher am 11. MÃ¤rz 1999, die UnterstÃ¼tzungsleistungen ab MÃ¤rz 1999 einzustellen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den dagegen am 26. April 1999 erhobenen Rekurs, worin A insbeson­dere "sofortige Sozialhilfezahlungen" fÃ¼r die Monate Februar bis August 1999 sowie den Ausstand des FÃ¼rsorgesekretÃ¤rs der Stadt X forderte, wies der Bezirksrat Y am 30. September 1999 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess der Einzelrichter des Verwaltungsgericht am 6. Januar 2000 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinn der ErwÃ¤­gungen an den Bezirksrat Y zurÃ¼ck (VB.1999.00377). Aus den ErwÃ¤gungen: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Pflicht zur Leistung von wirtschaftlicher Hilfe im Sinn von §§ 14 ff. des Sozi­alhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) obliege grundsÃ¤tzlich der Wohngemeinde der Hilfe suchenden Person. Das gelte nicht nur innerhalb des Kantons ZÃ¼rich (§ 32 SHG), son­dern auch im interkantonalen VerhÃ¤ltnis (Art. 115 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV]; Art. 4 des Bundesgesetzes Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die UnterstÃ¼t­zung Be­dÃ¼rftiger vom 24. Juni 1977 [ZUG]). Entspre­chend dem zivilrechtlichen Wohn­sitzbegriff von Art. 23 des Schweizerischen Zivilgesetz­buches (ZGB) habe die Hilfe su­chende Person ihren Wohnsitz in derjenigen Gemeinde, in der sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhÃ¤lt (§ 34 Abs. 1 SHG). Das gelte auch im interkantonalen Ver­hÃ¤ltnis (Art. 4 Abs. 1 ZUG). Nach Lehre und Praxis befinde sich der Wohnsitz einer Per­son an dem Ort, an dem sie ihren Lebensmittelpunkt habe. - Laut den dem SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde am 25. Februar 1999 erteilten Aus­kÃ¼nften der Mutter und der Schwester des BeschwerdefÃ¼hrers habe dieser trotz der polizeili­chen Anmeldung vom 1. Februar 1995 nie in X gewohnt; der Kontakt mit den dort wohnhaften AngehÃ¶rigen habe sich auf einzelne Besuche und Telefonate beschrÃ¤nkt; sein dortiges Postfach sei jeweils von seinem Bruder C geleert worden. Wie sich aus einem Bericht der Gemeindeverwal­tung B vom 16. April 1999 an die Sozialversicherungsanstalt E ergebe, lebe A mit seiner Ehefrau in der ge­meinsamen Wohnung in B an der D-Strasse; die seitens des Vermieters erfolgte Mitteilung einer MietzinserhÃ¶­hung vom 22. April 1999 laute denn auch auf Herrn und Frau A. Diese AuskÃ¼nfte und Hinweise sprÃ¤­chen dafÃ¼r, dass sich der Lebensmittelpunkt des BeschwerdefÃ¼hrers im fraglichen Zeitraum nicht in X befunden habe. - Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei allerdings keine Ge­legenheit gegeben worden, zu diesen Ermittlungen Stellung zu nehmen, bevor die FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde ihren Beschluss vom 11. MÃ¤rz 1999 getroffen habe. Mit diesem Vorge­hen sei ihm das rechtliche GehÃ¶r verweigert worden. Ob hier die seitens der FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde X unterlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung allein aufgrund der Rekurserhebung vor Be­zirksrat Y ‑ ohne zusÃ¤tzliche AnhÃ¶rung im Rekursverfahren ‑ geheilt worden sei, brauche nicht abschliessend beurteilt zu werden. Der Bezirksrat seinerseits habe nÃ¤mlich gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer eine weitere formelle Rechtsverweigerung dadurch be­gangen, dass er zu dem in der Rekursschrift enthaltenen Ausstandsbegehren gegen den SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X in keiner Weise Stel­lung genommen habe. Weil es dem Beschwer­defÃ¼hrer mangels AnhÃ¶rung im Verfahren vor der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X nicht mÃ¶glich gewesen sei, sein Ausstandsbegehren schon vor dieser BehÃ¶rde vorzubrin­gen, habe er es noch mit dem Rekurs geltend machen kÃ¶nnen. Obwohl aufgrund der vor­liegenden Akten keine hinreichenden Anhaltspunkte ersichtlich seien, welche dieses Be­gehren als begrÃ¼ndet erscheinen, d.h. auf eine persÃ¶nliche Befangenheit des SekretÃ¤rs schliessen lies­sen, kÃ¶nne Ã¼ber diesen formellen Mangel nicht hinweggese­hen werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Der Bezirksrat Y beschloss am 24. MÃ¤rz 2000, das Ausstandsbegehren und den Rekurs im Sinn der ErwÃ¤gungen abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hiergegen erhob A am 26. April 2000 erneut Beschwerde an das Verwal­tungsgericht, mit dem Antrag, ihm Leistungen von insgesamt Fr. --.-- zuzusprechen. Der Bezirksrat verzichtete ausdrÃ¼cklich, die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde stillschweigend auf Be­schwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss § 54 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) muss die Beschwerdeschrift einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten. Die vorliegende Beschwerdeschrift erfÃ¼llt diese GÃ¼ltigkeitsanforderungen hinsichtlich der BegrÃ¼ndung nur knapp, wird diese doch lediglich in Form handschriftlicher, inhaltlich sehr summarischer Bemerkungen auf einer Kopie des angefochtenen Entscheids vorgebracht. Da an die Be­schwerdebegrÃ¼ndung als Eintretensvoraussetzungen jedoch keine hohen Anforderungen zu stellen sind, ist von einer formell gÃ¼ltigen Beschwerdeschrift auszugehen. Weil auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Das in seinem Rekurs vom 26. April 1999 gestellte Aussstandsbegehren gegen den SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X begrÃ¼ndete der BeschwerdefÃ¼hrer einzig damit, dass dieser "div. Unkorrektheiten", namentlich "Aufwiegelung der Amtsstellen AHV-Ein­wohnerkontrolle" begangen habe. In seinem Neuentscheid hat der Bezirksrat Y dazu erwogen, aus diesen unsubstanziierten AusfÃ¼hrungen lasse sich nicht auf eine Befangenheit im Sinn von § 5a VRG schliessen. Namentlich kÃ¶nne aus dem Schreiben der Einwohner­kontrolle X vom 26. MÃ¤rz 1999 an den BeschwerdefÃ¼hrer (worin dieser angefragt wird, ob er von X weggezogen sei und ob er vergessen habe sich abzumelden) nicht auf ein "Arrangement" (womit offenbar eine auf unsachlichen Motiven beruhende Absprache zwischen dem SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde und dem Leiter der Einwohnerkontrolle gemeint ist) geschlossen werden. Mit seiner zweiten Beschwerde will der BeschwerdefÃ¼hrer offenbar an seinem frÃ¼heren Ausstandsbegehren nicht mehr festhal­ten; jedenfalls hat er gegen die Ablehnung des Ausstandsbegehren nichts vorgebracht. Es kann angemerkt werden, dass die Ablehnung des Ausstandsbegehren auf einer zutreffenden Beurteilung durch den Bezirksrat beruht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die bereits im ersten Rekursentscheid gezogene Schlussfolgerung, der Be­schwerdefÃ¼hrer habe den Mittelpunkt seiner LebensverhÃ¤ltnisse und damit seinen Wohn­sitz nicht in X, sondern in B, hat der Bezirksrat vor allem auf zwei (von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X als Beilage zur Rekursantwort eingereichte) Belege gestÃ¼tzt: Laut den dem SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde am 25. Februar 1999 erteilten Aus­kÃ¼nften der Mutter und der Schwester des BeschwerdefÃ¼hrers hat dieser trotz der polizeili­chen An­meldung vom 1. Februar 1995 nie in X gewohnt; der Kontakt mit den dort wohnhaf­ten AngehÃ¶rigen hat sich auf einzelne Besuche und Telefonate beschrÃ¤nkt; sein dortiges Postfach soll jeweils von seinem Bruder C geleert worden sein. So­dann verwies der Bezirksrat auf einen Bericht der Gemeindeverwaltung B vom 16. April 1999 an die Sozialversicherungsanstalt E, worin unter anderem ausge­fÃ¼hrt wird, A lebe mit seiner Ehefrau in der ge­meinsamen Wohnung in B.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im zweiten Rechtsgang hat der Bezirksrat davon abgesehen, dem BeschwerdefÃ¼hrer Gelegenheit zur Stellungnahme zu diesen Unterlagen zu geben, zu denen sich dieser im Verwaltungsverfahren (d.h. vor Erlass der VerfÃ¼gung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vom 11. MÃ¤rz 1999) nicht hatte Ã¤ussern kÃ¶nnen. Dieses Vorgehen weckt Bedenken: Die AuskÃ¼nfte, wel­che die Mutter und die Schwester des BeschwerdefÃ¼hrers anlÃ¤sslich einer Besprechung vom 25. Februar 1999 dem SekretÃ¤r der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X erteilten und unterschrift­lich bestÃ¤tigten, wurden zwar im Wesentlichen bereits in den ErwÃ¤gungen der VerfÃ¼gung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vom 11. MÃ¤rz 1999 wiedergegeben. Der Bericht der Gemeindever­waltung B vom 16. April 1999 an die Sozialversicherungsanstalt E wurde jedoch dem Bezirksrat erst mit der Vernehmlassung vom 27. Mai 1999 zugestellt. Zu dieser Vernehmlassung und damit insbesondere auch zum darin erwÃ¤hnten Bericht der Gemeindeverwaltung B konnte sich der Beschwerde­fÃ¼hrer nicht Ã¤ussern, weil kein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden war. Unter diesen UmstÃ¤nden kann nicht davon ausgegangen werden, dass die im Verwaltungsverfah­ren begangene GehÃ¶rsverweigerung im Rekursverfahren geheilt worden ist. Die Sache ist erneut an den Bezirksrat Y zurÃ¼ckzuweisen, welcher dem BeschwerdefÃ¼hrer das rechtliche GehÃ¶r zu gewÃ¤hren hat. Dies kann durch eine Befragung des BeschwerdefÃ¼hrers geschehen; es genÃ¼gt jedoch, wenn dieser Gelegenheit erhÃ¤lt, schriftlich zur Vernehmlas­sung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 27. Mai 1999 Stellung zu nehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Anzumerken bleibt Folgendes: Im ersten Rekursverfahren ist dem BeschwerdefÃ¼h­rer die Vernehmlassung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vom 27. Mai 1999 auch nicht zur Kenntntis­nahme zugestellt worden. Das wÃ¤re dann nicht zu beanstanden, wenn zulÃ¤ssigerweise auf einen zweiten Schriftenwechsel hÃ¤tte verzichtet werden dÃ¼rfen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 26 N. 40), was aber nach dem vorstehend Gesagten gerade nicht zu­trifft. Offenbar ist die Vernehmlassung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde dem BeschwerdefÃ¼hrer des­wegen nicht zugestellt worden, weil er sich in einer weiteren Eingabe vom 28. Juli 1999 ungebÃ¼hrlich und drohend gegenÃ¼ber dem FÃ¼rsorgesekretÃ¤r geÃ¤ussert hat (vgl. die handschriftliche Bemerkung des Bezirksratsschreibers auf der erwÃ¤hnten Vernehmlas­sung). Derartige Ãusserungen sind in der Tat nicht hinzunehmen (§ 5 Abs. 3 VRG). Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer sich wiederum in ungebÃ¼hrlicher Weise Ã¤ussern, kÃ¤me allenfalls eine Ordnungsstrafe in Betracht (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 45). Die ungebÃ¼hrliche Wortwahl eines Rekurrenten rechtfertigt es jedoch nicht, ihm das rechtliche GehÃ¶r zu ver­weigern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Anzumerken ist im Weiteren, dass sowohl der erste Rekursentscheid vom 30. September 1999 wie auch der zweite vom 24. MÃ¤rz 2000 hinsichtlich der materiellen Beurteilung der Wohnsitzfrage als ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet erscheint. Dies deswegen, weil sich die BegrÃ¼ndung in einem knappen Hinweis auf die Vernehmlassung der FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde X vom 27. Mai 1999 und die dazu eingereichten Belege beschrÃ¤nkt, ohne dass der Inhalt dieser Unterlagen auch nur summarisch wiedergegeben wurde. Dies ginge hÃ¶ch­stens dann an, wenn die Vernehmlassung dem BeschwerdefÃ¼hrer zur Kenntnisnahme zuge­stellt worden wÃ¤re. Dieser Mangel spielt aber keine entscheidende Rolle, da der Bezirksrat wie erwÃ¤hnt eine materielle Beurteilung erst vornehmen darf, nachdem er dem Beschwer­defÃ¼hrer das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur Neubehandlung im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Bezirksrat Y zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>