<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: UV.2007.00065</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQU53" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: UV.2007.00065<span class="xspTextComputedField">[8C_663/2008] </span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>UV.2007.00065</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">IV. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Hurst</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretär Ernst</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 9. Juli 2008</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>B.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch M.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>''Zürich'' Versicherungs-Gesellschaft</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Postfach, 8085 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung 9. Juni 2006 ihre Leistungen aus dem Unfallereignis vom 27. Dezember 2004 per 31. August 2005 mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs der noch geklagten Beschwerden mit dem Unfall eingestellt (Urk. 8/18 S. 2 unten) und mit Entscheid vom 15. November 2006 die dagegen erhobene Einsprache abgewiesen hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerde vom 15. Februar 2007, mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 13. März 2007 (Urk. 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Unfallversicherung Leistungen für Unfallfolgen erbringt (Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG), weshalb die Leistungspflicht des Unfallversicherers einen Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden einer versicherten Person und einem von ihr erlittenen Unfall voraussetzt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Beschwerden und Unfall eine Tatfrage und als solche primär eine medizinische Frage ist, zu deren Beantwortung die rechtsanwendenden Behörden (Gerichte und Verwaltung) auf zuverlässige ärztliche Angaben angewiesen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin bei der Beschwerdeführerin ein lumbospondylogenes Syndrom mit kleiner mediolateraler links gelegener Diskushernie L3/4 sowie breitbasiger Diskusprotrusion L4/5 bei Differenzialdiagnose einer Schmerzverarbeitungsstörung (Berichte von Dr. med. A.___, Chirurgie FMH, Zürich vom 18. März 2006, Urk. 9/25, und der Klinik C.___, Zürich, vom 29. August 2005, Urk. 9/15) und eine Schädigung des Nervus ulnaris rechts im Sulcusbereich mit klinischem Schmerzsyndrom und senso-motorischer Ulnarisparese (Bericht von Dr. med. D.___, Neurologie FMH, Zürich, vom 3. März 2006, Urk. 9/20) diagnostiziert waren,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt am 23. Mai 2006 vertrauensärztlich durch Dr. med. E.___, Rheumatologie und Rehabilitation FMH, Zürich, überprüfen liess, wobei diese hinsichtlich der lumbalen Problematik befand, hierbei handle es sich um ein krankhaftes Geschehen, welches allenfalls durch den Unfall vorübergehend akzeleriert und bei dem der Status quo sine nach vier bis sechs Monaten erreicht worden sei (Urk. 9/23 S. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diese Beurteilung nachvollziehbar ist und durch jene des Dr. A.___ nicht in Frage gestellt wird, da sich Dr. A.___ zur Kausalitätsfrage gar nicht äussert (Urk. 9/25),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass es im Übrigen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts einer Erfahrungstatsache entspricht, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt, bzw. dass eine Diskushernie nur dann als weitgehend unfallbedingt angesehen werden kann, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere sowie geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit aufgetreten sind (Urteil U 314/06 vom 6. Dezember 2006), welche Voraussetzungen im vorliegenden Fall nicht erfüllt sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Neurologe Dr. D.___ bei der Beschwerdeführerin mehr als ein Jahr nach dem Unfallereignis eine leichte bis mässige Ulnarisläsion diagnostizierte und diese ohne weitere Begründung als Folge des Unfalls vom 27. Dezember 2004 bezeichnete (Urk. 9/20 S. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diese Kausalitätsbeurteilung auf den anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin beruht, wonach sie seit dem Unfall an Schmerzen am Ellbogen mit Ausdehnung nach distal in die ulnare Handhälfte rechts sowie Gefühlsverminderung in diesem Bereich leide (Urk. 9/20 S. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass jedoch die der Untersuchung Dr. D.___s vorangehenden ärztlichen Verlaufsberichte - insbesondere der Bericht der Klinik C.___, Zürich, wo die Beschwerdeführerin vom 30. Mai bis zum 15. Juni 2005 stationär abgeklärt und behandelt worden war (vgl. Urk. 9/15 ) - keinerlei Anhaltspunkte für die von der Beschwerdeführerin behauptete Symptomatik enthalten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass deshalb die Kausalitätsberurteilung von Dr. E.___, gemäss der ein Zusammenhang zwischen dem Treppensturz im Dezember 2004 und der bis zur Diagnosestellung im März 2006 nicht symptomatisch gewordenen Ulnarisläsion nicht überwiegend wahrscheinlich ist (Urk. 9/23 S. 2), der medizinischen Aktenlage entspricht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass unter diesen Umständen auch die Beurteilung der Ulnarisläsion durch Dr. E.___ nachvollziehbar ist und durch diejenige von Dr. D.___ nicht in Frage gestellt wird,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beschwerdegegnerin daher zu Recht ihre Leistungen aus dem Unfallereignis vom 27. Dezember 2004 per 31. August 2005 mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs der noch geklagten Beschwerden mit dem Unfall eingestellt hat, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- M.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- ''Zürich'' Versicherungs-Gesellschaft</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!dcgctvndxkzfpvt19eyhfiy9r!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>