A bteilung I A -2046/2006 {T 0/2} U rteil vom 19. Juni 2007 M itw irkung: R ichter Beat Forster (Vorsitz); R ichterin Kathrin D ietrich; R ichter André M oser; G erichtsschreiberin G iovanna Battagliero. A ._______A G , Beschw erdeführerin, gegen VetroSw iss, Vorinstanz betreffend R ückforderung der Entschädigung aus der vorgezogenen Entsorgungsge- bühr für G etränkeverpackungen aus G las (VEG ). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. G em äss Abrechnung vom 12. M ai 2006 zahlte die VetroSw iss der Firm a A._______AG für das Sam m eljahr 2005 Fr. 14.05 an vorgezogener Entsor- gungsgebühr (VEG ) für den Transport von Altglas aus. D agegen gelangte die A._______AG am 6. Juni 2006 an die Eidgenössische R ekurskom - m ission für Infrastruktur und U m w elt (R EKO /IN U M ) und verlangte zusätz- lich eine Entschädigung für die transportierten Altglasm engen der G em einde X._______ und der Y._______AG . D ie R EKO /IN U M überw ies die Beschw erde zuständigkeitshalber an das Eidgenössische D epartem ent für U m w elt, Verkehr, Energie und Kom m unikation (U VEK). D ieses trat auf die Eingabe am 7. Juli 2006 m it der Begründung nicht ein, gem äss Vertrag der Beschw erdeführerin m it der G em einde X._______ seien bei Streitigkeiten Einigungsverhandlungen zu führen. W eil die Be- schw erdeführerin zudem über keinen Vertrag m it der VetroSw iss verfüge, könne sie gegenüber letzterer keine Forderungen erheben. D ie Abklärung der Zuständigkeit ergebe dam it, dass keine R echtsgrundlage für ein Verfahren nach öffentlichem R echt bestehe. B. M it Verfügung vom 17. N ovem ber 2006 forderte die VetroSw iss von der A._______AG Fr. 45'621.05 zurück. Eine R evision bei der Y._______AG habe ergeben, dass diese Firm a die VEG -Entschädigung für die Jahre 2002, 2003 und 2004 beansprucht habe. W eil keine Abtretungserklärung der Y._______AG vorliege, m üsse die A._______AG den doppelt ausbezahlten Betrag zurückerstatten. W eiter hält die VetroSw iss fest, der A._______AG stehe für das Sam m eljahr 2005 keine VEG -Entschädigung für das von der Y._______AG und den G em einden Z._______ und X._______ gesam m elte Altglas zu, w eil die Sam m lerinnen des Altglases ihre Ansprüche aus der VEG nicht an die A._______AG als Transportunternehm en abgetreten hätten. Einzig für die 0,13 Tonnen Alt- glas der W ._______ sei sie m it Fr. 14.05 zu entschädigen. D ieser Betrag sei am 16. Juni 2006 ausbezahlt w orden. C . Am 27. N ovem ber 2006 erhebt die A._______AG (Beschw erdeführerin) Beschw erde an die Eidgenössische R ekurskom m ission für Infrastruktur und U m w elt (R EKO /IN U M ). M it dem dam aligen Betriebsleiter der Y._______AG sei im Jahr 2002 m ündlich vereinbart w orden, die Beschw erdeführerin solle die VEG -Entschädigung beanspruchen. D iese stehe deshalb ihr zu. D . Per 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverw altungsgericht das hängige Beschw erdeverfahren von der per Ende 2006 aufgelösten R EKO /IN U M . E. In ihrer Vernehm lassung vom 19. M ärz 2007 beantragt die VetroSw iss (Vorinstanz), an der R ückforderung für die Sam m eljahre 2002 bis 2004 sei im Betrag von Fr. 42'197.45 festzuhalten. W eiter sei festzustellen, dass die VetroSw iss die VEG -Entschädigung für das Sam m eljahr 2005 zu R echt an die Y._______AG und nicht an die Beschw erdeführerin ausbezahlt habe. 3 Zur Begründung führt die Vorinstanz im W esentlichen aus, eine Zahlung an den Transporteur erfolge nur, w enn der G lassam m ler als Anspruchsbe- rechtigter der VEG -Entschädigung der VetroSw iss eine schriftliche Abtre- tungserklärung eingereicht habe. D enn der Transporteur erhalte in der R e- gel keine direkten Zahlungen von der VetroSw iss, sondern profitiere indi- rekt von den Erträgen der VEG , indem er m it dem Altglassam m ler entspre- chende Konditionen aushandle. Vorliegend habe die Y._______AG in ei- nem Schreiben vom 26. M ai 2006 erklärt, sie hätte ihre VEG -Ansprüche w eder schriftlich noch m ündlich an eine D rittfirm a abgetreten. Auf G rund einer zw ischenzeitlich erfolgten detaillierten Ü berprüfung seien jedoch die R ückforderungen der drei Jahre – insbesondere der Betrag des Jahres 2003 – zu G unsten der Beschw erdeführerin zu korrigieren und auf Fr. 42'197.45 zu reduzieren. F. D ie Beschw erdeführerin hält in ihren Schlussbem erkungen vom 24. M ai 2007 fest, der im Jahr 2002 zuständige Betriebsleiter der Y._______AG habe w egen grossen Zahlungsschw ierigkeiten der Firm a die Abtretung der VEG -Entschädigung nicht schriftlich, sondern bloss m ündlich zusichern können. Auf G rund der finanziellen Situation der Y._______AG sei auch unklar gew esen, ob diese ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Beschw erdeführerin nach der N achlassstundung jem als nachkom m en könne. W eil die Y._______AG zu keiner Zeit m itgeteilt habe, sie w ürde die Entschädigung beantragen, stehe der Anspruch der Beschw erdeführerin zu. D ie heutige G eschäftsleitung der Y._______AG sei neu eingesetzt und habe keinen Einblick in die in der Vergangenheit getroffenen Vereinbarun- gen. M it der G em einde X._______ bestehe ein Entsorgungsvertrag. D arin seien die VEG -Ansprüche bew usst nicht geregelt w orden, w eil zum vorn- herein klar gew esen sei, dass die Entschädigung dem Entsorger zustehe, sei diese doch Kalkulationsbestandteil der Preisofferte gew esen. D er Ver- trag sehe vor, dass bei Streitigkeiten Einigungsverhandlungen bei einem Schiedesgericht durchzuführen seien. Es sei deshalb nicht Aufgabe der VetroSw iss, die Vertragsparteien gegeneinander auszuspielen und zu ent- scheiden, w er die VEG -Ansprüche geltend m achen dürfe. In dieser Ange- legenheit sei ein Schiedsurteil abzuw arten. G . Auf die w eiteren Ausführungen in den R echtsschriften w ird, sow eit für die Entscheidfindung notw endig, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegan- gen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. Bei der VetroSw iss handelt es sich um eine vom Bundesam t für U m w elt (BAFU ) beauftragte und beaufsichtigte private O rganisation, die für die Er- hebung, Verw altung und Verw endung der vorgezogenen Entsorgungsge- bühr für G etränkeverpackungen aus G las (VEG ) zuständig ist (Art. 32abis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 7. O ktober 1983 über den U m w eltschutz [U SG , SR 814.01] i.V.m . Art. 15 f. der Verordnung vom 5. Juli 2000 über G etränkeverpackungen [VG V, SR 814.621]). D er VetroSw iss kom m t im H inblick auf die R ückerstattung der G ebühr und Zahlungen an D ritte Verfü-4 gungskom petenz zu (Art. 17 VG V). D arin eingeschlossen ist gestützt auf einen allgem einen R echtsgrundsatz auch die Kom petenz, grundlos oder zu viel ausbezahlte G ebühren vom Em pfänger zurückzufordern (vgl. U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLE R / FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungs- recht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 187). 1.1 Angefochten ist eine Anordnung der VetroSw iss bezüglich der N ichtzah- lung (Sam m eljahr 2005) bzw . R ückforderung der VEG -Entschädigung (Sam m eljahre 2002 bis 2004). Bei der vorinstanzlichen Anordnung handelt es sich um eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). Zur Beurteilung der Beschw erde gegen diese Verfügung ist seit dem 1. Januar 2007 das Bundesverw altungsgericht zuständig (Art. 31, 33 Bst. h und 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32] i.V.m . Art. 54 U SG ). D ie Be- urteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht und das Verfahren richtet sich, sow eit das VG G nichts anderes bestim m t, nach dem Vw VG (Art. 53 Abs. 2 i.V.m . Art. 37 VG G ). 1.2 D ie Beschw erdeführerin ist als Adressatin der Verfügung beschw erdelegiti- m iert (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). 1.3 D ie Frage, ob die Vorinstanz bereits m it der Abrechnung vom 12. M ai 2005 über die Zahlung der VEG -Entschädigung für das Sam m eljahr 2005 ver- fügt hat und ob, falls dies zu bejahen w äre, m it dem Brief des U VEK vom 7. Juli 2006, der inhaltlich einem N ichteintretensentscheid gleichkom m t, in- sow eit eine unabänderliche und verbindliche Beurteilung vorläge, kann of- fen gelassen w erden. D enn m it der vorliegend strittigen R egelung des R echtsverhältnisses am 17. N ovem ber 2006 hat die Vorinstanz nicht etw a eine N eubeurteilung bezüglich des Sam m eljahres 2005 vorgenom m en, sondern die Abrechnung vom 12. M ai 2005 inhaltlich bestätigt, zusätzlich m it einer Begründung ergänzt und in eine anfechtbare Verfügung geklei- det. W eil dagegen die Beschw erde ans Bundesverw altungsgericht offen steht und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen (Art. 50, 52 und 63 Abs. 4 Vw VG ) erfüllt sind, ist auf die Beschw erde m it nachfolgender Ein- schränkung einzutreten. 1.4 D ie Beschw erde vom 27. N ovem ber 2006 richtet sich ausdrücklich gegen die Abrechnung des VEG -Anspruches bezogen auf das Altglas der Y._______AG . D ie ebenfalls in der Verfügung der Vorinstanz vom 17. N ovem ber 2006 festgehaltenen Auszahlungen an die G em einden X._______ und Z._______ w urden von der Beschw erdeführerin innerhalb der 30-tägigen Beschw erdefrist nicht angefochten. M it den R ügen bestim m t die Beschw erdeführerin den Streitgegenstand, indem sie festlegt, in w elche R ichtung und inw iew eit sie die angefochtene Verfügung überprüfen lassen w ill. D iese Festlegung m uss innerhalb der Beschw erdefrist erfolgen. Später erhobene R ügen, die den Streitgegenstand ausdehnen, sind nicht zulässig (vgl. TH O M AS M ER K LI / AR TH U R AESC H LIM A N N / R U TH H ER ZO G , Kom m entar zum G esetz über die Verw al- tungsrechtspflege im Kanton Bern, N . 7 zu Art. 72 VR PG ; AN D R É M O SER / 5 PETER U EBER SA X, Prozessieren vor eidgenössischen R ekurskom m issionen, R z. 2.86 und 2.88). Auf die erstm als in den Schlussbem erkungen vom 24. M ai 2007 vorgebrachten Anträge und Einw ände im Zusam m enhang m it der VEG -Entschädigung für das Altglas der G em einde X._______ ist dam it nicht einzutreten. 2. H ersteller, die leere G etränkeverpackungen aus G las für die Verw endung im Inland abgeben und Im porteure, die solche Verpackungen einführen, m üssen für diese der Vorinstanz eine vorgezogene Entsorgungsgebühr entrichten (Art. 32abis Abs. 1 U SG i.V.m . Art. 9 Abs. 1 VG V). D abei handelt es sich um eine zw eckgebundene Kausalabgabe (U R SU LA BR U N N E R , Kom - m entar zum U m w eltschutzgesetz, 2. Aufl., Zürich 2004, [hiernach: Kom m entar U SG ], N . 11 zu Art. 32abis U SG ). D ie VEG w ird für die Finanzierung der Entsorgung der Abfälle durch Private oder öffentlichrechtliche Körperschaften verw endet (Art. 32abis Abs. 1 U SG ). Als Em pfänger der VEG kom m en som it nicht ausschliesslich öffentliche Entsorgungsträger, sondern auch Private (nam entlich Entsorgungsfirm en) in Frage (BR U N N E R , Kom m entar U SG , N . 12 und 42 zu Art. 32abis U SG ). D ie Abfallentsorgung um fasst die Vorstufen Sam m lung, Beförderung, Zw i- schenlagerung und Behandlung sow ie die Endstufen Verw ertung oder Ab- lagerung (Art. 7 Abs. 6bis U SG ). D em entsprechend schreibt Art. 12 VG V vor, dass die VEG unter anderem für die Sam m lung und den Transport von Altglas (Bst. a), das R einigen und Sortieren von intakten G eträn- keverpackungen aus G las (Bst. b) sow ie das R einigen und Aufbereiten von G lasscherben zur H erstellung von Verpackungen und anderen Produkten (Bst. c) verw endet w erden m uss (vgl. auch BR U N N E R , Kom m entar U SG , N . 33 und 41 zu Art. 32abis U SG ). D am it fragt sich, w er für die Altglasent- sorgung verantw ortlich ist bzw . w er die VEG beanspruchen kann. 3. W as die Entsorgungspflicht angeht, so unterscheiden die Art. 31b und 31c U SG zw ischen Siedlungsabfällen und übrigen Abfällen. 3.1 Siedlungsabfälle – dazu gehören die aus H aushalten stam m enden Abfälle und unspezifische, d.h. verm ischte Abfälle aus Industrie-, G ew erbe-, D ienstleistungs- und Verw altungseinheiten – , Abfälle aus dem öffentlichen Strassenunterhalt und der öffentlichen Abw asserreinigung sow ie Abfälle, deren Inhaber nicht erm ittelt w erden kann oder zahlungsunfähig ist, m üs- sen durch die Kantone entsorgt w erden (Art. 31b Abs. 1 U SG ). Sie sorgen dafür, dass verw ertbare Anteile von Siedlungsabfällen w ie G las, Papier, M etall und Textilien sow eit w ie m öglich getrennt gesam m elt und verw ertet w erden (Art. 6 der Technischen Verordnung vom 10. D ezem ber 1990 über Abfälle [TVA, SR 814.600]). D ie Kantone können die Entsorgung den G e- m einden oder anderen öffentlichrechtlichen Körperschaften übertragen oder Private m it der Ausführung betrauen (Botschaft vom 7. Juni 1993 zur Änderung des U SG , BBl 1993 II 1445 ff., 1496; zum G anzen ausführlich PIER R E TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 9 ff. zu Art. 31b U SG ). 3.2 Für die Entsorgung der übrigen Abfälle – dazu zählen die spezifischen Betriebsabfälle aus Industrie, G ew erbe, D ienstleistung und Verw altung, die nach ihrer Zusam m ensetzung nicht m it H aushaltkehricht vergleichbar sind, 6 w ie z.B. Produktionsrückstände aus der Kunststoff- oder M etallverarbei- tung oder Altholzabfälle des Baugew erbes – ist dem gegenüber deren Inha- ber verantw ortlich (Art. 31c Abs. 1 U SG ; vgl. TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 8 ff. zu Art. 31c U SG ; BG E 125 II 508 E. 6c). Bei unspezifischem Betriebsabfall, der sortenrein bereitgestellt w erden kann w ie beispielsw eise G las, Karton oder Altpapier, hat die Behörde die M öglichkeit, die Entsorgungspflicht dem Inhaber aufzuerlegen oder die gew erblich-industriellen Abfallinhaber können das R echt beanspruchen, die Abfälle in Eigenverantw ortung nach Art. 31c U SG zu entsorgen (Art. 31b Abs. 1 i.V.m . Art. 12 Abs. 3 TVA; TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 16 zu Art. 31b U SG ; BG E 125 II 508 E. 6e). Inhaber ist, w er die tatsäch- liche H errschaft über den Abfall hat (BR U N N E R /TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 50 der Vorbem erkungen zu Art. 30-32e U SG ). Als Inhaber der Abfälle kom m t nicht nur in Betracht, w er die Abfalleigenschaft eines G ebrauchsguts zum ersten M al begründet, sondern auch, w er als Akteur der Abfallw irtschaft Abfälle sam m elt, befördert, zw ischenlagert oder behandelt (TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 13 zu Art. 31c U SG ). D er entsorgungspflichtige Inhaber kann die Entsorgung selber durchführen (Selbstentsorgung) oder durch privatrechtlichen Vertrag D ritte m it der Entsorgung betrauen (Art. 31c Abs. 1 U SG ). Im Fall der Frem dentsorgung w ird der D ritte m it der Ü bernahm e der Abfälle selber deren Inhaber und Erfüller des Entsorgungsauftrages (TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 14 zu Art. 31c U SG ). 3.3 D ie Entsorgungspflicht um fasst den Auftrag, die Abfälle der Verw ertung oder Ablagerung zuzuführen oder zuführen zu lassen und auch die hierzu erforderlichen Sam m lungen, Transporte, Zw ischenlagerungen und Be- handlungen vorzunehm en oder vornehm en zu lassen (TSC H AN N EN , Kom m entar U SG , N . 18 zu Art. 31b U SG und N . 15 zu Art. 31c U SG ). 3.4 Aus den gesetzlichen G rundlagen folgt som it, dass bezogen auf Altglas im Sinne von Art. 31b U SG auf G rund des staatlichen Entsorgungsm onopols die Kantone und bei einer entsprechenden D elegation die G em einden oder eine andere öffentlichrechtliche Körperschaft entsorgungspflichtig sind. Ih- nen steht dam it das R echt zu, bei der Vorinstanz für das von ihnen ge- trennt gesam m elte und aufzubereitende Altglas (Art. 6 TVA) die Zahlung der VEG -Entschädigung zu beantragen. H at das G em einw esen die Entsor- gung an ein privates U nternehm en übertragen, lässt dies nur dann eine Anspruchsberechtigung des Privaten gegenüber der Vorinstanz auf VEG - Entschädigung entstehen, w enn das G em einw esen auch diesen Anspruch an den Privaten abgetreten hat. 3.5 Bei Altglas im Sinne von Art. 31c U SG hingegen ist dessen jew eiliger Inha- ber entsorgungspflichtig und beitragsberechtigt. D ie Entsorgungspflicht entsteht m it der Begründung der Abfalleigenschaft und obliegt in erster Linie jenem Betrieb, in dem das Altglas angefallen ist. Führt der Betrieb die Entsorgung selber durch, steht ihm der VEG -Anspruch zu, beauftragt er vertraglich einen D ritten m it der Entsorgung, geht auch die Anspruchsbe- rechtigung auf den neuen entsorgungspflichtigen Inhaber über. 7 4. D ie VEG w ird seit dem 1. Januar 2002 erhoben (Art. 23 Abs. 2 VG V i.V.m . Art. 2 der Verordnung vom 7. Septem ber 2001 über die H öhe der vorgezo- genen Entsorgungsgebühr für G etränkeverpackungen aus G las [SR 814.621.4]). Bereits am 7. Januar 2002 ist die Vorinstanz an die Sam m ler und Verw erter von Altglas sow ie w eitere Interessierte gelangt und hat Inform ationen über den Verteilschlüssel und die Auszahlungsm odalitäten für die Erträge aus der G ebühr bekannt gegeben. G estützt auf diese H andlungsrichtlinien hat die Vorinstanz eine W eisung zur VG V erlassen. 4.1 G em äss dieser W eisung darf für Altglas auf dem ganzen Entsorgungsw eg nur einm al die VEG -Entschädigung beansprucht w erden (Ziff. 6 W eisung). Anspruchsberechtigt ist in der R egel der Altglassam m ler. D ie übrigen Akteure der Altglasverw ertung finanzierten ihre Tätigkeiten w ie Transport, Sortierung, R einigung und Aufbereitung grundsätzlich über kostendecken- de, m arktorientierte Preise, indem sie m it den Altglassam m lern entspre- chende Konditionen vereinbarten und dam it indirekt von den Erträgen der G ebühr profitierten. Altglassam m ler könnten aber Entsorgungspflicht und Entschädigungsanspruch auf D ritte übertragen (Ziff. 3 W eisung). D ie Vor- instanz hat sich bei diesem System von der Ü berlegung leiten lassen, dass m it der VEG die Altglassam m ler als Akteure m it dem grössten und unge- deckten Aufw and direkt entschädigt w erden sollen. W eiter gew ährleistet dieses System nach Ansicht der Vorinstanz, dass nicht sie als G ebühren- verteilerin den M arkt beeinflusst, indem sie die Beiträgssätze für den Transport, die Aufbereitung und Verw ertung bestim m t, sondern dass die Altglassam m ler m it den Akteuren der nachgelagerten Entsorgungsstufen die Konditionen m arktorientiert aushandeln. Letztere w ürden so indirekt von der VEG profitieren. Schliesslich w erde der adm inistrative Aufw and in G renzen gehalten, indem bloss ein Akteur und nicht m ehrere auf dem ge- sam ten Entsorgungsw eg entschädigt w ürden (vgl. die Präsentation „Ein- führung VEG “, S. 24 ff., online auf der W ebsite der VetroSw iss unter w w w .vetrosw iss.ch >Inform ationen >Präsentationen). 4.2 D ie W eisung VG V der Vorinstanz stellt eine Vollzugshilfe dar, die eine ein- heitliche und rechtsgleiche Vollzugspraxis gew ährleisten soll (vgl. BR U N N ER , Kom m entar U SG , N . 42 zu Art. 32abis U SG , N . 7c zu Art. 38 U SG sow ie N . 14 f. zu Art 39 U SG ). D a die W eisung nicht nach Art. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 über Sam m lungen des Bundesrechts und das Bundesblatt (PublG , SR 170.512) am tlich veröffentlicht w urde, ist sie für den Einzelnen nicht verbindlich (Art. 10 PublG ). G erichte sind an solche Vollzugshilfen ebenfalls nicht gebunden, berücksichtigen sie aber bei der Entscheidfindung insow eit, als sie eine dem Einzelfall gerecht w erdende R echtsauslegung zulassen. Von einer einheitlichen Praxis der Vollzugsbehörde soll nicht ohne N ot abgew ichen w erden (H ÄFELIN / M Ü LLE R /U H LM AN N , a.a.O ., R z. 128). 4.3 N achfolgend ist unter Berücksichtgung der gebotenen Zurückhaltung zu prüfen, ob die auf die W eisung VG V abgestützte Praxis der Vorinstanz rechtskonform ist. 8 4.3.1 An sich w äre nach Art. 32abis Abs. 1 i.V.m . Art. 7 Abs. 6bis U SG und Art. 12 VG V denkbar, dass jede Entsorgungsstufe von der Sam m lung über den Transport, einer eventuellen Zw ischenlagerung, der Behandlung und der Aufbereitung eine Anspruchsberechtigung auslösen könnte, w as vorab für die Entsorgung von Altglas im Sinne von Art. 31c U SG durch den jew eiligen Inhaber relevant w äre. Eine Aufteilung der VEG auf die verschiedenen Akteure der Altglasentsorgung hätte indes einen w esentlich höheren adm inistrativen Aufw and bei der Vorinstanz zur Folge, m üssten doch deutlich m ehr G esuche behandelt, kontrolliert und Beiträge ausbe- zahlt w erden. U nter Berücksichtigung, dass die Altglasentsorgung nicht nur um w eltverträglich sein m uss, sondern auch in w irtschaftlicher W eise zu erfolgen hat, dem nach der Verw altungsaufw and der Vorinstanz m ög- lichst gering sein soll (vgl. auch BR U N N E R , Kom m entar U SG , N . 49 ff. zu Art. 32abis U SG ), ist die Praxis der Vorinstanz, die VEG auf dem Entsorgungsw eg nur einm al auszurichten, nicht zu beanstanden. 4.3.2 W eiter gew ährleistet die Zahlung an die Altglassam m ler, dass die G ebühr jenem Entsorgungsakteur zukom m t, bei dem ungedeckte Anschaffungs-, U nterhalts- und W artungskosten durch den Betrieb der Sam m elstelle an- fallen. So verursachte die Altglassam m lung im Jahr 2003 bei den G em ein- den und Zw eckverbänden im D urchschnitt Kosten von Fr. 169.-- pro ge- sam m elte Tonne und nach Abzug der G ebühr trägt eine G em einde, die das Altglas farbgetrennt sam m elt, rund 31 Prozent der Kosten selber (M it- teilungsblatt „Flaschenpost“ der Vorinstanz, N r. 5 vom Februar 2006, S. 3). D as System der Vorinstanz schafft zudem finanzielle Anreize für die (ge- trennte) Sam m lung als Ausgangspunkt der Altglasentsorgung. D ie Ent- schädigung prim är an den Altglassam m ler auszurichten, dient dam it dem G rundsatz, Abfälle sow eit m öglich zu verw erten (Art. 30 Abs. 2 U SG ). D as Auszahlungssystem der Vorinstanz erm öglicht dennoch, dass die VEG zu- m indest indirekt auch für den Transport, die Behandlung und die Aufberei- tung des Altglases verw endet w ird, indem die Sam m ler m it den erhaltenen VEG -Entschädigungen die nachgelagerten Entsorgungsstufen finanzieren. Zudem lässt es die M öglichkeit offen, dass auch andere Akteure der Ent- sorgung direkt entschädigt w erden, sow eit die Altglassam m ler Entsorg- ungspflicht und VEG -Anspruch an sie abgetreten haben. D em entspre- chend hat die Vorinstanz die G ebührenerträge des Jahres 2005 nicht nur auf G em einden (51,2% ) und Zw eckverbände (25,6% ), sondern auch auf Transporteure (15,0% ), Aufbereiter (6,1% ) und Private (2,1% ) aufgeteilt (G eschäftsbericht 2005; online auf der W ebsite der VetroSw iss unter w w w .vetrosw iss.ch ). 4.3.3 W as die Abtretung der Entsorgungspflicht bzw . der VEG -Ansprüche an- geht, so kann der W eisung VG V nichts entnom m en w erden. D ie Feststel- lung, nur G em einden oder von ihnen beauftragte O rganisationen, nicht aber andere Sam m ler hätte einen R echtsanspruch auf direkte Entschädi- gung durch die Vorinstanz (Ziff. 3 W eisung), w iderspricht jedenfalls der dargelegten gesetzlichen O rdnung (E. 3.4 und 3.5). In ihrer Vernehm - lassung hält die Vorinstanz indes fest, die Auszahlung der VEG - Entschädigung an den Transporteur setze nach ihrer Praxis eine entspre-9 chende schriftliche Abtretungserklärung des Altglassam m lers voraus. D ie- se Praxis trifft vorab auf Altglas im Sinne von Art. 31b U SG und den Fall zu, dass das G em einw esen seine aus dem Entsorgungsm onopol fliessende Entsorgungspflicht an einen privaten D ritten übertragen hat. In einem solchen Fall steht die VEG -Entschädigung letzterem nur dann zu, w enn das G em einw esen auch den Anspruch abgetreten hat (E. 3.4). Im Falle der Entsorgungspflicht durch den Altglasinhaber (Art. 31c U SG ) geht m it der Ü bertragung des Entsorgungsauftrages an einen D ritten auch die VEG -Anspruchsberechtigung auf den neuen Inhaber über, ohne dass eine ausdrückliche Abtretungserklärung nötig w äre (E. 3.5). W eil die VEG - Entschädigung nach der in diesem Punkt rechtskonform en W eisung VG V auf dem gesam ten Entsorgungsw eg nur einm al ausgerichtet w erden kann (E. 4.3.1) und prim är dem Altglassam m ler zustehen soll (E. 4.3.2), kann ein Akteur der nachgelagerten Entsorgungsstufen die VEG -Entschädigung nur dann beanspruchen, w enn er an Stelle des prim är entsorgungspflichtigen Altglasinhabers auch sam m elt (Frem dentsorgung, E. 3.2) oder w enn der Altglassam m ler seinen VEG -Anspruch an ihn abgetreten hat. 4.3.4 Festzustellen ist dam it, dass sich die auf die W eisung VG V abstützende Praxis der Vorinstanz, die sich im Ü brigen in den letzten 5 Jahren einge- spielt und zu beachtlichen Sam m lungsergebnissen geführt hat (Sam m el- quote von 95% im Jahr 2005; vgl. "Flaschenpost" N r. 5 vom Februar 2006, S. 1), vom G rundsatz her als gesetzeskonform erw eist. Im Ü brigen bringt auch die Beschw erdeführerin nichts G egenteiliges vor. 5. Vorliegend ist strittig, ob die Beschw erdeführerin die VEG -Entschädigung für Altglas, das in einer Abfüllanlage für M ineralw asser in den Jahren 2002 bis 2005 angefallen ist, beanspruchen darf. Beim fraglichen Altglas handelt es sich um Abfall im Sinne von Art. 31c U SG , so dass dessen Inhaber ent- sorgungspflichtig und VEG -anspruchsberechtigt ist, hier der Abfüllbetrieb als Verursacher des Altglases (E. 3.5). U nbestritten ist, dass der Abfüllbe- trieb das G las gesam m elt hat und die Sam m lung anschliessend von der Beschw erdeführerin im H inblick auf deren Aufbereitung und im Aufrag des Abfüllbetriebs abtransportiert w orden ist. N ach der gesetzlichen O rdnung steht der Beschw erdeführerin die VEG -Entschädigung dann zu, w enn der Abfüllbetrieb als Sam m ler diesen Anspruch an sie abgetreten hat. 5.1 N ach dem allgem einen U ntersuchungsgrundsatz stellt das Bundesverw al- tungsgericht den Sachverhalt von Am tes w egen fest (Art. 12 Vw VG ). D ies ändert jedoch nichts daran, dass derjenige, der aus einer bew eisbedürfti- gen Tatsache etw as für seinen R echtsstandpunkt ableiten w ill, nach Art. 8 des Schw eizerischen Zivilgesetzbuches (ZG B, SR 210) die Bew eislast und dam it die Folgen der Bew eislosigkeit zu tragen hat (FR ITZ G YG I, Bundesver- w altungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 208 ff. und 280 ff.; Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskom m ission vom 15. Juni 2004, veröffentlicht in: Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 68.155 E. 3a m it H inw eisen). Eine Tatsache gilt als bew iesen, w enn das G ericht zur Ü berzeugung gelangt, dass sie, so w ie behauptet oder angenom m en, besteht. Absolute G ew issheit ist nicht erforderlich. D ie G egnerschaft im 10 Verfahren kann sich darauf beschränken, den Bew eis zu durchkreuzen und Zw eifel an der R ichtigkeit der Behauptung hervorzurufen (M ER KLI/AESC H LIM A N N /H ER ZO G , a.a.O ., R z. 3 und 5 zu Art. 19 VR PG ). 5.2 D ie Beschw erdeführerin behauptet, der Abfüllbetrieb habe den VEG -An- spruch an sie abgetreten. Sie beruft sich zur Begründung auf eine m ündli- che Erklärung des im Jahre 2002 im Abfüllbetrieb tätig gew esenen Be- triebsleiters. D ie Vorinstanz hat dem gegenüber eine schriftliche Erklärung des Abfüllbetriebs vom 26. M ai 2006 vorgelegt, w onach der Betrieb w eder schriftlich noch m ündlich die VEG -Entschädigung an eine D rittfirm a abge- treten habe. D er Abfüllbetrieb führt in diesem Schreiben w eiter aus, die G las-VEG w erde beim Kauf von N euflaschen bezahlt und der Betrieb for- dere diese seit der Einführung im Jahre 2002 auf exportierten Flaschen und auf entsorgten Flaschen halbjährlich bzw . jährlich zurück. D er Be- hauptung der Beschw erdeführerin, es liege eine m ündliche Abtretungser- klärung vor, steht som it die schriftliche Erklärung des Abfüllbetriebs entge- gen. W eitere Bew eism ittel w ie etw a einen Vertrag m it dem Abfüllbetrieb, hat die Beschw erdeführerin nicht anerboten. D er von ihr eingereichte Ver- trag betrifft einzig die Altglasentsorgung der G em einde X._______ und liegt ausserhalb des vorliegend zu beurteilenden Streitgegenstandes (E. 1.4). O hne Belang ist, ob die G eschäftsleitung des Abfüllbetriebs neu eingesetzt ist und w ie es um dessen finanzielle Lage steht. W eil erhebliche Zw eifel an der Annahm e bestehen, der Abfüllbetrieb habe den VEG - Anspruch abgetreten, m isslingt der Beschw erdeführerin der Bew eis ihrer Behauptung. Sie hat deshalb die Folge der Bew eislosigkeit zu tragen, die vorliegend darin besteht, dass ihr kein Anspruch auf VEG -Ent- schädigungen der Jahre 2002 bis 2005 für das Altglas des Abfüllbetriebs zusteht. Insow eit ist die Beschw erde abzuw eisen. 6. D ie Vorinstanz hat die H öhe der R ückforderung für die Jahre 2002 bis 2004 im R ahm en der Vernehm lassung von ursprünglich Fr. 45'621.05 (an- gefochtene Verfügung) auf Fr. 42'197.45 reduziert. D iese R eduktion habe sich aus einer detaillierten Ü berprüfung und einem Vergleich der Auszah- lungsverfügungen an den Abfüllbetrieb und an die Beschw erdeführerin un- ter Berücksichtigung säm tlicher Transportabrechnungen der Beschw erde- führerin betreffend das Altglas des Abfüllbetriebs ergeben. D iese Belege hat die Vorinstanz ihrer Vernehm lassung beigelegt. D ie Beschw erdeführe- rin hat keine Einw ände gegen die H öhe w eder des ursprünglichen noch des reduzierten R ückforderungsbetrages vorgebracht. Für das G ericht be- steht kein Anlass, an der R ichtigkeit der H öhe der R ückforderung gem äss Vernehm lassung zu zw eifeln. D ie Vorinstanz hat ihre R ückforderungsver- fügung nicht in W iedererw ägung gezogen, sondern sinngem äss Antrag auf Änderung durch das Bundesverw altungsgericht gestellt. D ieses entschei- det in der R egel in der Sache selbst (Art. 61 Abs. 1 Vw VG ). D em zufolge ist die Beschw erde insow eit gutzuheissen, als der R ückforderungsbetrag auf Fr. 42'197.45 zu reduzieren ist. 7. Entsprechend dem Verfahrensausgang dringt die Beschw erdeführerin m it ihren Begehren zum grössten Teil nicht durch. Sie gilt deshalb im Ergebnis als vollständig unterliegend und hat die gesam ten Verfahrenskosten zu tra-11 gen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D iese sind entsprechend dem gesam ten Streit- w ert (Altglas des Abfüllbetriebs der Sam m eljahre 2002 bis 2005) von Fr. 62'463.65 auf Fr. 2'000.-- festzusetzen (Art. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D ieser Betrag ist m it dem von der Beschw erdeführerin geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe zu verrechnen. 8. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 7 Abs. 3 VG KE). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird, sow eit darauf einzutreten ist, insow eit gutgeheissen, als der R ückforderungsbetrag gem äss Verfügung der VetroSw iss vom 17. N ovem ber 2006 auf Fr. 42'197.45 reduziert w ird. Im Ü brigen w ird die Beschw erde abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 2'000.-- w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt und m it dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe verrech- net. 3. Parteientschädigungen w erden keine zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (eingeschrieben) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Beat Forster G iovanna Battagliero R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen seit Eröffnung beim Schw eizerischen Bundes- gericht in Lausanne angefochten w erden. D ie Frist steht still vom 15. Juli bis und m it dem 15. August (Art. 46 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). D ie Beschw erde ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung übergeben w erden (vgl. Art. 42, 48, 54 und 100 BG G ). Versand am :