<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AL.2020.00054</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Reiber</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">3. </span><span class="Standard berschrift2">Oktober 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1997, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absolvierte i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Rahmen von Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen der Invalidenversicherung vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgreich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Lehre als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detailhandelsassistent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachrichtung Fleischwirtschaft, mit eidgenössischem Berufsattest (EBA, Urk. 6/30, Urk. 6/17 S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Juli 2019 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung für ein 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %-Pensum an (Urk. 6/29). Am 20. August 2019 stellte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antrag zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. August 2019 (Urk. 6/28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) den Versicherten aufgrund ungenügender persönlicher Arbeitsbemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in der Kontrollperiode November 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Dauer von sechs Tagen ab dem 1. Dezember 2019 in der Anspruchsberechtigung ein (Urk. 6/4). Die vom Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten dagegen am 13. Januar 2020 erhobene Einsprache (Urk. 6/5) wies das AWA mit Entscheid vom 31. Januar 2020 ab (Urk. 6/6 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 10. Februar 2020 Beschwerde und beantragte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 3. März 2020 schloss das AWA auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. März 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in der bis 31. Mai 2020 gültig gewese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Fassung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="AL021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nöti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend um zumutbare Arbeit bemüht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 26 Abs. 2 Satz 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die obligatorische Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat (Art. 27a AVIV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art. 26 Abs. 2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstreichen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einspracheverfahren (vgl. BGE 139 V 164 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="AL023"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität ihrer Bewerbungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4, und 124 V 225 E. 4a je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr auf die Tatsache und Intensität derselben (BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 22. Februar 2007 E. 3.1). Die Arbeitsbemühungen müssen zudem umso intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (vgl. Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, 5. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage, Zürich/Basel/Genf 2019, S. 132). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden (BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 4. März 2014 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betrieb vorzusprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlungsbüro (vgl. Barbara Kupfer Bucher, a.a.O., S. 222 mit Hinweis). Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fizierte Berufsleute dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitslosigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span id="AL046"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tage bei mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerem und 31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 AVIV).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV angemessen verlän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gert. Für die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner zog im angefochtenen Einspracheentscheid in Erwägung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer habe in der Kontrollperiode November 2019 insgesamt zehn Arbeitsbemühungen nachgewiesen. Diese seien alle vom 19. bis 29. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 getätigt worden. Die Arbeitsbemühungen würden zwar auf den ersten Blick mengenmässig genügen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss RAV-Protokoll sei er anlässlich des Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprächs vom 29. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur angehalten worden, den Nachweis von mindestens zehn Arbeitsbemühungen pro Monat zu erbringen, sondern zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich zwei bis drei Suchbemühungen pro Woche vorzunehmen. Obwohl er sich dem Erfordernis einer kontinuierlichen Stellensuche daher bewusst gewesen sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermöge er vorliegend erst ab dem 19. November 2019 Arbeitsbemühungen nac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen. Das Fehlen jeglicher Bemühungen um eine Arbeitsstelle vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 18. November 2019 könne auch nicht damit gerechtfertigt werden, dass ihm eine Festanstellung in Aussicht gestellt worden sei. Blosse Vertragsverhandlungen würden nicht von der Pflicht zur Stellensuche entbinden. Damit sei er der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe des RAV betreffend Kontinuität der Arbeitsbemühungen nicht nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, weshalb eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung angezeigt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Dauer der Einstellung sei zu berücksichtigen, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer bereits wegen ungenügender Arbeitsbemühungen in den Kontroll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perioden August und September 2019 eingestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die erneute Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Anspruchsberechtigung von sechs Tagen erfolge im Bereich des leichten Verschuldens (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, er habe dem RAV im Monat November 2019 zehn Bewerbungen eingereicht und sei damit seinen Pflichten betreffend genügende persönliche Arbeitsbemühungen nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Er habe sämtliche gesetzlichen Vorgaben eingehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b der Beschwerdeführer zu Recht für sechs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Kontrollperiode November 2019 wies der Beschwerdeführer insg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esamt zehn Suchbemühungen nach, bei zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fand ein Vorstellungsgespräch statt (Urk. 6/9). In quantitativer Hinsicht erweisen sich die Suchbemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestrittenermassen als ausreichend (Urk. 2 S. 2, Urk. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdegegner bemängelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kontinuität der Bewerbungen respektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Tatsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laut Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der zweiten Monatshälfte, nämlich zwischen dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. und 29. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben sich praxisgemäss so zu verhalten, wie wenn es die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losenversicherung nicht gäbe. Dazu gehört, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich regelmässig um Stellen bewerben müssen. Im Urteil C 319/02 vom 4. Juni 2003 E. 4.2 (bestätigt im Urteil C 6/05 vom 6. März 2006 E. 3.2) entschied das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich der Kontinuität der Arbeitsbemühungen, dass von der versicherten Person nicht ohne Weiteres verlangt werden könne, dass sie ihre Bewerbungen über die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samte Kontrollperiode verteile. Bei schriftlichen Stellenbewerbungen erscheine es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vielmehr als vernünftig, die Bewerbungen konzentriert an einigen Tagen im Monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verfassen, unter Berücksichtigung des Erscheinens der Stellenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreibungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den Zeitungen sowie des Umstandes, dass die Bewerbungsfristen normaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relativ lange dauern würden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt allerdings nicht, dass bei insgesamt genügender Anzahl und Qualität hinsichtlich der Schriftlichkeit der persönlichen Arbeitsbemühungen die Konzentration derselben auf die letzten Tage des Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trollmonats zu tolerieren wäre (vgl. BGE 139 V 524 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– wie soebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Konzentration schriftlicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbungsbemühungen auf einige Tage im Kontrollmonat unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umständen recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fertigen lässt und wegen der Schwankungen im Stellenangebot keine strikte Regelmässigkeit verlangt werden kann, folgt daraus nicht, dass vorliegend eine Konzentration der Arbeitsbemühungen auf die letzten zehn Tage des Monats mit einem Unterbruch von 19 Tagen zwischen dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. und 19. November 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies, zumal der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer anlässlich der Beratungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräche vom 29. Juli sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27. September 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausdrücklich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er zwei bis drei Bewerbungen pro Woche zu verfassen habe (Urk. 6/17 S. 5 und 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer war demnach die Notwendigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontinuität der Arbeitsbemühungen bekannt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschuldbare Gründe, welche in der Kontrollperiode November 2019 geringere Anforderungen an die Kontinuität der Arbeitsbemühungen gerechtfertigt hätten, sind nicht ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Umstand, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 18. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Vertrag für ein dreimonatiges Praktikum im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschloss und daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab diesem Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Zwischenverdienst erzielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/10, Urk. 6/11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vermag die mangelnde Kontinuität nicht zu rechtfertigen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denn solange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person Leistungen beansprucht, hat sie sich genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und demnach auch kontinuierlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um Arbeit zu bemühen, weshalb auch die Ausübung eines Zwischenverdienstes nicht davon entbindet, qualitativ und quantitativ ausreichende Arbeitsbemühungen nachzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts C 351/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2006 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AVIG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Praxis ALE Rz B317).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der Beschwerdegegner zudem zu Recht vorbringt (Urk. 2 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), entbinden blosse Vertragsverhandlungen – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich wenn sie wie hier die Arbeitslosigkeit nicht beenden, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussicht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praktikumsstelle im Zwischenverdient geben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von vornherein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von der Pflicht zur Stellensuche. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhalten hat der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klarerweise nicht alles Zumutbare unternommen, um seine Arbeitslosigkeit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkürzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ist seiner Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) nur ungenügend nachgekommen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender Arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als rechtens.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Dauer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einstellung. Der Beschwerdegegner setzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">innerhalb des für leichtes Verschulden vorgeschriebenen Rahmens von 1 bis 15 Tagen (vgl. E. 2.3) auf sechs Tage fest. Damit trug er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allen objektiven und subjektiven Umständen angemessen Rechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere handelte es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits um die dritte Einstellung aufgrund von ungenügenden Suchbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem der Beschwerdeführer bereits am 22. August 2019 sowie 17. Oktober 2019 für vier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fünf Tage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingestellt worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/20, Urk. 6/21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Gericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Verwaltung s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etzen darf (BGE 123 V 150 E. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme eines leichten Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rschuldens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im unteren Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse 60 721 </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Unia</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Bülach </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrReiber </p></div> </div></body></html>