<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00393</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Georg Engeli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Würgler &amp; Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Merkurstrasse 25, Postfach 2575, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1966 geborene X.___, Mutter dreier erwachsener Kinder (geb. 1991, 1991 und 1993), ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste im Februar 2003 in die Schweiz ein. Zuletzt war sie zwischen Juni 2011 und Mai 2012 befristet im Y.___ als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitarbeiterin Hotellerie (Funktion Zimmermäd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 8/10, Urk. 8/12, Urk. 8/25/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Dezember 2011 wurde sie als Fussgängerin von einem Personenwagen angefahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie ein Flexions-/Distraktionstrauma mit Brustwirbelsäulen (BWK)-12-Fraktur und Subarachnoidalblutung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SAB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in der Sylvischen Fissur links erlitt. Sie wurde deswegen am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Dezember 2011 im S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) operiert und war in der Folge arbeitsunfähig geschrieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/3/4-9). Der Unfallversicherer (Zürich-Versicherungsgesellschaft AG) trat auf den Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ein und gewährte X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e gesetzlichen Leistungen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/45/2-16).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter Hinweis auf Wirbelsäulenbeschwerden meldete sich die Versicherte am 6. Juni 2012 (Eingangsdatum) bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, zum Bezug von Leistungen an (Urk. 8/10). Diese zog in der Folge einen Bericht des behandelnden Hausarztes (Urk. 8/16), einen Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berbericht (Urk. 8/25) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug, Urk. 8/17) ein. Am 12. November 2012 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (Urk. 8/40). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 fand in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine weitere Operation (Entfernung eines dorsalen Fixeurs Th10-12) statt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/45/30; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/42). Die IV-Stelle zog daraufhin die Akten des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers bei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/45). Dieser teilte der IV-Stelle am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 mit, dass er bei Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, ein medizinisches Gutachten in Auftrag gebe, und gab ihr Gelegenheit, Ergänzungsfragen an den Gutachter zu richten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/46). Von dieser Gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit machte die IV-Stelle am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 Gebrauch (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/47). Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete sein Gutachten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/51/2-20; vgl. auch ergänzende Stellungnahme von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/62). Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 teilte der Unfallversicherer der Versicherten mit, dass er beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Schlussbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung inklusive Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) und psychiatrischer Abklärung in Auftrag geben werde. Die Taggelder würden per Ende August 2014 eingestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/54). Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 liess die IV-Stelle dem Unfallversicherer Zusatzfragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuhanden des B.___ zugehen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/58). Das Gutachten wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 erstattet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/66/1-37 = Urk. 8/68; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrisches Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, vom 5. September 2014 [Urk. 8/66/38-49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/69]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 teilte der Unfallversicherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, dass er an der Einstellung der Taggelder per Ende August 2014 festhalte. Im Weiteren wies er darauf hin, dass zurzeit keine Kostengutsprache f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür den von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> empfohlenen Rehabilitationsaufenthalt geleistet werden könne. Die Begründung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Bejahung eines kausalen Anteils an der heute wie vor dem Unfall bestehenden psychischen Beeinträchtigung sei insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt nicht nachvollziehbar. Er werde diesbezüglich nun ein Aktengutachten veranlassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/70 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/76). Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 ersuchte die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle um Prüfung der Übernahme der Kosten für einen stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Aufenthalt und für ein anschliessendes Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">straining (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/67). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Rentenbegehrens in Aussicht. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass kein Anspruch auf Übernahme der Kosten für medizinische Massnahmen bestehe und sie für die Prüfung von allfälligen Eingliederungsmassnahmen von der Eingliederungsberatung eingeladen werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/73). Nach erfolgten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2015 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/82 [= Urk. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung legte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde ein und beantragte, die angefochtene Verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung sei aufzuheben und es seien ihr eine Rente sowie ein Anspruch auf berufliche Massnahmen zuzusprechen. In prozessualer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, Ansetzen einer Nachfrist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 30 Tagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur weiteren Begründung der Beschwerde sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anordnung eines zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schriftenwechsels oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sistierung des Verfahrens bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Vorliegen eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztbericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der aktuellen Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Frist zur Erstattung einer Replik wurde der Beschwerdeführerin mehrfach erstreckt (Urk. 11-13, Urk. 16, Urk. 18).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingabe vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 19) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich – unter Einreichung zweier E-Mails (Urk. 20/1-2) – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin; eventuell um Sistierung des Verfahrens bis zum Vorliegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des immer noch ausstehenden Aktengutachtens des Unfallversicherers (Urk. 19). Mit Eingabe vom 5. April 2016 (Urk. 22) legte die Beschwerdeführerin das besagte Aktengutachten vom 18. März 2016 von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, auf (Urk. 23), welches der Beschwerdegegnerin zusammen mit den Urk. 19, Urk. 20/1-2 und Urk. 22 mit Verfügung vom 12. April 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 24). Mit Eingabe vom 21. April 2016 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine diesbezügliche Stellungnahme (Urk. 25), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 7. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitgeteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stellungnahmen regionaler ärztlicher Dienste (RAD [Urteile des Bundesgerichts 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1 und 9C_780/2015 vom 7. Januar 2016 E. 3.1.1 je mit weiteren Hinweisen]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Erlass des angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids bildet rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fugnis (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen). Daher sind nur diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die sich bis zu jenem Zeitpunkt ereignet haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die vorliegende Anpassungsstörung (ICD-10 F43.22) vermöge keinen invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevanten Gesundheitsschaden zu begründen. In somatischer Hinsicht sei die Beschwerdeführerin seit Juni 2012 in der angestammten Tätigkeit zu 75 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Daraus ergebe sich ein rentenausschliessender IV-Grad (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in brachte in ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde dagegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie habe anlässlich des Unfalls vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung im Halswirbelsäulenbereich erlitten, sei mehrmals operiert worden und seit diesem Unfall arbeitsunfähig. Gemäss dem psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Teilgutachten von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 sei sie in erheblichem Mass seit Dezember 2011 bis heute arbeitsunfähig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die von Dr. C.___ angeregte statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre, psychosomatische therapeutische Massnahme zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei zurzeit im Gange. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei aber noch offen, in welchem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass sie dann wieder arbeitsfähig sein werde. Dies müsse allenfalls nach der Therapie durch ein wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres Gutachten geklärt werden (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologisch-psychiatrischen B.___-Gutachten vom 19. November 2014 resp. 5. September 2014 zuhanden des Unfallversicherers (Urk. 8/68, Urk. 8/69 [= Urk. 8/66]) wurden die akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte zusammenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb sie an dieser S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telle nicht noch einmal wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben werden. Soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erforderlich, wird in den nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/68/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die B.___-Gutachter führten im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ovember 2014 (Urk. 8/68) die folgenden Diagnosen an (Urk. 8/68/19):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerviko-thorakales, zeitweise lumbales Schmerzsyndrom bei/mit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach ventro-dorsaler Versorgung bei Th 11 Berstungsfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">resultierende, posttraumatische Wirbelsäulenfehlform (Kyphose thora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kolumbal, Segmentdeformation ca. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">°) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Morbus Scheuermann des thorakolumbalen Überganges (MRI </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2011) mit kleinen Diskushernien Th12/L1, L1/L2 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringe bis mässige ISG-Arthrose links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach LWS-Kontusion infolge Sturz am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Januar 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch und aktenanamnestisch Status nach LWS- und Hüftkontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion links und Status nach Commotio cerebri infolge Sturz am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mai 2010 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Meno- oder Metrorrhagien unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als psychiatrische Diagnose wurde unter Verweis auf das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. C.___ vom 5. September 2014 eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) genannt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die klinische Befundung durch Dr. med. E.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebe eine Versicherte in gutem Allgemein- und Ernährungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand, welche sich zum Teil immer wieder weinerlich während der Anamnese und bei der klinisch-ärztlichen Untersuchung verhalte. Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch-orthopädisch finde sich eine Versicherte mit protrahierter Kopfhaltung, vermehrter zervikothorakaler Übergangskyphose (nur kurzstreckig), einer deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen BWS-Kyphose und einer kompensatorischen LWS-Hyperlordose. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt sei die Wirbelsäule im Lot. Die LWS sei für die Flexion und Extension zu maximal einem Drittel eingeschränkt. Die BWS sei formbedingt für die Exten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion zu einem bis knapp zwei Dritteln, die Lateralflexion zu einem Drittel und die Oberkörperrotation zu einem Drittel eingeschränkt. Bei der Bewegungsprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung der HWS finde sich ein Kinn-Sternum-Abstand von 4/15 Zentimetern. Die Bewegungsprüfung ergebe Schmerzen in der BWS, im Nacken beidseits, in der Schultergürtelmuskulatur und Kopfschmerzen. Bei Prüfung der Schulterbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit sei beidseits aktiv unter Angabe von stärksten Schmerzen in der BWS nur eine Elevation von 110° und Abduktion von 110° möglich. Zuerst gebe die Versicherte an, sie könne den Ellenbogen nicht strecken wegen starker Auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung von Rückenschmerzen, dann sei es problemlos möglich. Eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende klinische Hüft- und Beweglichkeitsprüfung sei nicht möglich gewesen. Während den Testungen bei der EFL sei aber funktionell keine Einschränkung, welche auf eine Problematik im Hüft- und Kniebereich hindeuten würde, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen. Neurologisch fänden sich symmetrische Reflexe, sehr wenig lebhaft auslösbar, und ein negativer Babinski. Eine Sensibilitätsverminderung werde bei der Testung nirgends angegeben. Die dorsale Wirbelsäule würde von innen her schmerzen. Die Waddelzeichen seien in drei bis vier von fünf positiv. Insgesamt habe die Beschwerdeführerin während der klinisch-ärztlichen Untersuchung ein doch deutlich stark demonstrativ und jammernd-leidend wirkendes Bild mit nicht nachvollziehbaren Bewegungseinschränkungen von Seiten der Schulter- und Ellbogengelenke (die bisher nie in einem medizinischen Bericht beschrieben worden seien) gezeigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/68/17-19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Schlussfolgerungen gemäss der Evaluation der funktionellen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit führten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Experten aus, das arbeitsbezogene relevante Problem bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz der Brustwirbelsäule (Status nach Berstungsfraktur Brustwirbel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Spondylodese Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">segment 10-12) mit Ausstrahlungen in den Schulter-Nackenbereich. Die Beschwerdeführerin zeige ein sehr auffallendes Schmerz- und Bewegungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten. Durch die Schonung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerzbedingte Abbrechen jeglicher Aktivitäten sei eine Dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierung objektivierbar. Die Leistungsbereitschaft der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin würden sie als nicht zuverlässig beurteilen. Die Beobachtungen bei den Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine deutliche Selbstlimitierung hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Konsistenz bei den Tests sei schlecht gewesen. Die Belastbarkeit liege im Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimum im Bereich einer leichten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wechselbelastenden Tätigkeit. Die demonstrierte Belastbarkeit sei nur minimal. Infolge erheblicher Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung, Selbstlimitierung und Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz seien die Resultate der Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitstests für die Beurteilung nur teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise verwertbar. Es sei davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, dass die Beschwerdeführerin bei gutem Effort mehr leisten könnte, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was sie bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Leistungstests gezeigt habe (Urk. 8/68/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18-19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Tätigkeit als Mitarbeiterin Hotellerie (Funktion Zimmermädchen) entspreche schätzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise einer leichten bis leicht-mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Tätigkeit. Mühe würden der Beschwerdeführerin jegliche Tätigkeiten bereiten. Die gezeigte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liege unter den Anforderungen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung könne dies jedoch nicht abschliessend mittels EFL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt werden. Dies müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Teil medizinisch-theoretisch festgelegt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Abgeleitet von den Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen sei der Beschwerdeführerin zumindest eine leichte, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumutbar. Als spezielle Einschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nannten die Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heben Boden zu Taillenhöhe bis mindestens 5kg, Heben Taillen- zu Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhe bis mindestens 2,5kg, Heben horizontal bis min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 5kg, Tragen rechte Hand bis mindestens 5kg und Tragen linke Hand bis mindestens 5kg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich.“ Eine Tätigkeit wie die bisherige als Zimmermädchen sei der Beschwerdeführerin ganztags mit zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Pausen von insgesamt zwei Stunden pro Tag zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/20 Ziffer 4.1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In anderen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeiten liege die Belastbarkeit im Minimum im Bereich einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit. Bei Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der genannten speziellen Einschränkungen sei eine solche Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganztags zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utbar (Urk. 8/69/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „medizinische Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit“ führten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der aktuellen Anamnese, der klinischen Befunde, der Anamnese der Arbeitsanforderung sowie der radiologischen Befunde mit konso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidierter Situation nach den Operationen und auch angesichts einer per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den posttraumatischen Kyphose (welche, von der Statik her gesehen, eine Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastbarkeit der Wirbelsäule für schwere und mittelschwere Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten medizinisch als plausibel erkläre) und der EFL-Resultate (d.h. der damit ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, zumindest möglichen Funktionsfähigkeit) sei die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin für eine leichte bis leicht-mittelschwere Tätigkeit (das bedeute Maximalge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicht bis 15kg) als ganztags, mit vermehrten Pausen von eineinhalb bis zwei Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verteilt über den Arbeitstag von acht Stunden, als arbeitsfähig zu erachten. Die Pausen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienten der Reduktion resp. dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterbruch sich kumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierender Schmerzreize über den ganzen Tag. Eine solche Beanspruchung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche derjenigen eines Zimmermädchens. Daher sei die Beschwerdeführerin in dieser Tätigkeit als für acht Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täglich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit vermehrten Pausen von zwei Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als arbeitsfähig zu erachten. Dies entspreche einer 75%igen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. Für eine anderweitige, im Minimum leichte, wechselbelastende Tätigkeit unter Einbezug der genannten Einschränkungen sei die Beschwerdeführerin aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/68/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits bestehe derzeit keine Arbeitsfähigkeit. Unter integrativen stationären Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Rückbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung aus, was auch möglicherweise (theoretisch) eine Verbesserung der körperlichen (Beschwerden) erbringen könnte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/68/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im psychiatrischen Teilgutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 unter anderem fest, dass die aktuellen Beschwerden in Ein- und Durchschlafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, Albträumen, körperlicher Müdigkeit, Traurigkeit, Ängsten und Sorgen über ein zukünftiges Unglück sowie Meidung gesellschaftlicher Aktivitäten bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ängstlich-hilfsbereite (selbstlose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Persönlichkeitszüge hätten bei der Beschwerdeführerin bereits vor dem Unfall zu einer jahrelangen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachlässigung ihrer Bedürfnisse mit starken Verantwortungsgefühlen ihren Kindern gegenüber mit konsequenter Störung der Stressmodulationsfähigkeit und Neigung zu psychophysischen Erschöpfungszuständen geführt. Die gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtige psychosoziale Situation der Beschwerdeführerin sei als stabil zu bezeichnen. Die unterstützende Familiensituation (durch ihre Kinder) sei als wichtige Ressource festzuhalten und werde eine günstige Auswirkung auf den Verlauf der festgestellten Anpassungsstörung haben. Weder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die diagnostizierte Anpassungsstörung noch die festgestellte psychophysische Erschöpfung nach dem Verlust der Tagesstruktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer angstbedingten Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungshaltung seien bis jetzt fachgerecht behandelt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus seiner Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwecks Wiederherstellung der vollen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eine vier- bis sechswöchige stationäre integrative psychosomatische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung in einer psychosomatisch orientierten Klinik (z.B. Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Höhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Unter den integrativen stationären therapeutischen Massnahmen sei mit einer deutlichen Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abbau der angstbedingten Vermeidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung und der Ängstlichkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stabilisierung der Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig könne der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der eingeschränkten geistigen Flexibilität im Rahmen formaler Denkstörungen, Antriebsstörungen, geistige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r und körperlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erschöpfung und angstbedingter Vermeidungshaltung keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Wirtschaftsmarkt attestiert werden. Allerdings sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fachgerechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Rückbildung der Anpassungsstörung auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Streitpunkt bildet dabei insbesondere die Frage der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt hat: Sache des (begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden) Mediziners ist es, den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung, unter Berücksichtigung der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Beschwerden, Befunde zu erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen kommt der Arztperson hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person zur Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage für die juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), und ob die versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechtsanwendung prüfen demnach die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_901/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3.1). Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen werden, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre B.___-Gutachten vom 19. November 2014 resp. 5. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 (Urk. 8/68 und Urk. 8/69) basiert auf fachärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen (inklusive EFL) und wurde in Kenntnis der Vorakten verfasst. Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter berücksichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auseinander. Sie legten die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zustände und Zusammenhänge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich einleuchtend dar und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerungen grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar wurden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 5. September und 19. November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag des Unfallversicherers erstattet und gingen die Gutachter dementsprechend darin insbesondere auch auf den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Unfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l vom 12. Dezember 2011 und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Anschluss daran festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen ein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es lag ihnen jedoch auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage der Beschwerdegegnerin nach allfälligen unfallfremden Diagnosen mit Ausw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">irkung auf die Arbeitsfähigkeit vor, wobei sie diese verneinten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/68/27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/11).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die gutachterlichen Feststellungen vermitteln – zusammen mit den übrigen medizinischen Akten - ein umfassendes Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin. So hat Gutachterin E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich der von ihr durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten klinischen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen vollständigen Status des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, obere und untere Extremitäten) inklusive Neurostatus erhoben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/68/14-15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wurde im Rahmen der EFL die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin allseitig geprüft und hat sich auch Dr. C.___ umfassend zum psychischen Zustandsbild der Beschwerdeführerin geäussert. Dieses Gesamtbild bietet eine hinreichende Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, um namentlich med. pract. F.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom RAD, welcher die Beschwerdegegnerin die Akten zur Stellungnahme vorgelegt hat, eine zuverlässige Einschätzung des Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögens der Beschwerdeführerin zu erlauben (zur Aussagekraft des Gutachtens hinsichtlich des Leistungsvermögens der Beschwerdeführerin vor der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung im B.___ vgl. aber E. 4.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin F.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 18. Dezember 2014, der Beurteilung im Gutachten des B.___ vom 19. November 2014 folgend (Urk. 8/68/24-25), fest, dass aus somatischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit als Zimmermädchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Dezember 2011 eine Arbeitsunfähigkeit bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit Juni 2012 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsprofil bestehe aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omatischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Juni 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. eine Arbeitsfähigkeit von 100 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die gutachterliche Beurteilung präzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend hielt RAD-Ärztin F.___ unter dem Titel „Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit“ fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es bestehe aus medizinischer Sicht nach der Operation der Wirbelsäule eine verminderte Belastbarkeit für: regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten mit Überstreckbelastung der Wirbelsäule über Kopf- und Schulterhöhe, auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken und Arbeiten in vorgeneigter Körperhaltung sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen. Es bestehe ein erhöhter Pausenbedarf. Als „Belastungsprofil“ nannte RAD-Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: „Leichte (angepasste) Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in Wechselbelastung unter Ausschluss ungünstiger Witterungsbedingun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, auch mit gelegentlichem Heben, Tragen, Transportieren von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten bis maximal 15 Kilogramm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körpernah, ohne Verharren in Zwangshaltungen seien medizinisch theoretisch zumutbar.“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitpunkt der Begutachtung im B.___ erscheint diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht aufgrund der im Gutachten vom 19. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2014 erhobenen klinischen Befunde, der darin wiedergegebenen Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der bildgebenden Abklärungen und der EFL sowie der gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen zum beobachteten Verhalten der Beschwerdeführerin über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit dem Unfall vom 12. Dezember 2011 bis zur Begutachtung im B.___ (August/September 2014) betrifft, so steht ausser Frage, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht nach dem Unfall vom 12. Dezember 2011 während sechs Monaten sowohl in bisheriger als auch in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt Dr. med. G.___, FMH Allgemeinmedizin, hielt in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2012 fest, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei. In einer leichten ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit wäre die Beschwerdeführerin in ca. vier bis fünf Monaten teilweise arbeitsfähig mit Steigerung nach Verlauf (Urk. 8/16/5). In der Folge attestierte er der Beschwerdeführerin jeweils echtzeitlich weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/45/39-44)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seitens der H.___, in welcher die Beschwerdeführerin am 17. Januar 2013 erneut operiert worden war (vgl. Sachverhalt Ziffer 1), wurde ihr sodann bis zum 4. April 2013 echtzeitlich - ebenfalls - eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/45/17-18 und Urk. 8/45/37-38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick darauf, dass aufgrund der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2012 (Urk. 8/10) ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung – frühestens – im Dezember 2012 entstehen könnte (Art. 29 Abs. 1 IVG), hätte sich RAD-Ärztin F.___ mit diesen (von derjenigen der Gutachter abweichenden) echtzeitlichen ärztlichen Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auseinandersetzen müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eisen), ist die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des langjährigen Hausarztes Dr. G.___, wonach ab Juni 2012 in der bisherigen Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestand, zwar mit Vorsicht zu würdigen. Die retrospektive, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht näher begründete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die seitens der H.___ des Z.___ im Anschluss an die Operation vom 17. Januar 2013 – nachvollziehbar – bis zum 4. April 2013 attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit gänzlich ausser Acht lassende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufsbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. der Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ ist insoweit aber nicht als überzeugender zu erachten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es rechtfertigt sich daher die Annahme, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus somatischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen Tätigkeit ab dem 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist aufgrund der echtzeitlichen ärztlichen Angaben nicht ersichtlich, weshalb es der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht nicht zuzumuten gewesen wäre, spätestens ab dem 20. November 2012 (Verlaufskontrolle in der H.___) bis 15. Januar 2013 (Spitaleintritt am 16. Januar 2013) sowie ab dem 5. April 2013 zumindest zu 80 % einer dem Belastungspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fil gemäss RAD-Stellungnahme vom 18. Dezember 2014 Rechnung tragenden angepassten Tätigkeit nachzugehen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 17. Dezember 2012 [Urk. 8/45/26-27] und vom 11. März 2013 [Urk. 8/45/18-19] sowie ergänzende Stellungnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. August 2014 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/62/4-5; vgl. Sachverhalt Ziffer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich in der Zeit zwischen dem 5. April 2013 bis zur somatischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung im B.___ (September 2014) mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in bisheriger Tätigkeit verhielt, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen (Ziffer 5) offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem psychiatrischen Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 besteht bei der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und kann ihr gegenwärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der eingeschränkten geistigen Flexibilität im Rahmen formaler Denkstörungen, Antriebsstörungen, geistige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und körperliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erschöpfung und angstbedingter Vermeidungshaltung keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Wirtschaftsmarkt attestiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E.3; Urk. 8/69/11 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie eingangs dargelegt, sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als invalidisierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem zuhanden des Unfallversicherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellten Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. März 2016 (Urk. 23 S. 28) insoweit zu Recht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörungen gemäss ICD-10 F43 definitionsgemäss vorübergehende, höchstens 6 Monate, bei vorherrschender Depression auch bis zu 2 Jahren andauernde Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leitlinien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9. Auflage 2014 , S. 209) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt der Begutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im August 2014 das Zeitkriterium für die von ihm auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Unfall vom 12. Dezember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückgeführte Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CD-10 F43.22) nicht mehr erfüllt gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenfalls zu Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht hielt Dr. D.___ fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es sich bei Anpassungsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gemäss ICD-10 F43.2 um leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te psychische Störungen handle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. ICD-10, S. 210). Zur weiteren Feststellung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach gemäss den testpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Erhebungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitpunkt der Begutachtung die Angstsymptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer ausgeprägt gewesen sei - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb die Diagnose einer Angststörung (und nicht „nur“ einer Anpassungsstörung) hätte gestellt werden müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 23 S. 28) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bemerken, dass wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen die klinische Untersuchung mit Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neseerhebung, Symptomerfassung und Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensbeobachtung bildet (vgl. statt vieler: Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichtes 8C_47/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 3.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der von Dr. C.___ durchgeführten klinischen Untersuchung zeigte sich gemäss seinen Angaben aber ein weitgehend unauffälliger Psychostatus (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die bisherigen therapeutischen Bemühungen der Beschwerdeführerin betrifft, ist dem psychiatrischen Teilgutachten zu entnehmen, dass sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Unfall vom 12. Dezember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer in der Praxis von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrische Behandlung begeben habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dreimonatiger Therapie habe die Beschwerdeführerin die durchgeführte Behandlung per Ende 2013 abgebrochen. Seitdem suche sie nur noch die Neurologen und ihren Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt auf. Medikamente nehme sie weiterhin ein (Cipralex, Temesta und Sirdalud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 8/69/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die in der Praxis von Dr. G.___ tätige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin über einen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzttitel in Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie und Psychotherapie verfügt, ist nicht aktenkundig, kann jedoch offen bleiben. Da die Beschwerdeführerin die ambulante Therapie offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar bereits nach drei Monaten abgebrochen und gemäss Aktenlage in der Folge bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung keine (ambulante, teilstationäre oder stationäre) fachärztliche Behandlung mehr in Anspruch genommen hat, kann jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von einer optimalen und nachhaltigen Ausschöpfung der zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten und damit auch nicht von einer im Sinne überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellten invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanten Therapieresistenz gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aut Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei konsequenter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständigen Wiederherstellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu rechnen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass die Beschwerdeführerin zur Zeit der Beschwerdeerhebung in der I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weilte (vgl. Urk. 1 S. 2), ändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> da wie oben dargelegt nur diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sind, die sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung ereignet haben (E. 1.5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts daran, dass im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung keine therapeutisch nicht mehr angehbare (schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re) psychische Störung vorlag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die gutachterlich diagnostizierte Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it der Beschwerdegegnerin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - aus rechtlicher Sicht nicht als invalidisierend zu betrachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weder das Aktengutachten vom 18. April 2016 (Urk. 23) noch die Beurteilung des Case Managers der J.___ (E-Mail vom 11. Dezember 2015; Urk. 20/2) vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese Schlussfolgerung in Frage zu stellen. Zwar nahm Dr. D.___ – zu Recht – eine andere diagnostische Zuordnung vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Hauptdiagnose: chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren [ICD-10 F45.41]; Nebendiagnosen: generalisierte Angststörung [ICD-10 F.41.1], affektiv-vegetativer Modus in der Entstehung/Aufrechterhaltung von Schmerz, Konver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsmodus in der Entstehung/Aufrechterhaltung von Schmerz [Urk. 23 S. 24 und S. 31 ff.]). Die von Dr. D.___ postulierten Diagnosen basieren aber auf den von Dr. C.___ erhobenen Befunden; Dr. D.___ selbst nahm keinen weiteren Untersuch der Beschwerdeführerin vor. Dass die Schmerz- und Angststörung nicht behandelbar seien, machte Dr. D.___ nicht geltend. Mit Blick auf die – bei Vorliegen einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren – rechtsprechungsgemäss beachtlichen Standardindikatoren (BGE 141 V 281; BGE 142 V 106), namentlich auch auf den beweisrechtlich im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehenden Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4), ist sodann zu bemerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die sowohl im Guta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chten von Prof. Dr. A.___ vom 9. April 2014 (Urk. 8/51/15) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auch im B.___-Gutachten vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/68/18-19) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dokumentierten Verdeutlichungstendenzen ein starkes Indiz dafür sind, dass die geltend gemachten Einschränkungen anders zu begründen sind als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch hinderte die geklagte Angstsymptomatik die Beschwerdeführerin nicht daran, sich ohne Begleitung zur gutachterlichen Untersuchung bei Dr. C.___ zu begeben (Urk. 8/69/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bis zur angefochtenen Verfügung unternommenen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbemühungen deuten sodann nicht auf einen ausgeprägten psychischen Leidensdruck hin. Hinzu kommt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin laut Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über gute Ressourcen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/69/11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist aus rechtlicher Sicht auch den von Dr. D.___ gestellten Diagnosen keine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung beizumessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- mit der Beschwerdegegnerin - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Weiteres angenommen werden, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutachtung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(August/September 2014) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und - mangels Anhaltspunkten für eine seitherige Verschlechterung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im weiteren Verlauf bis zur angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitarbeiterin Hotellerie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Funktion Zimmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mädchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des von RAD-Ärztin F.___ formulierten Belastungsprofils (vgl. E. 4.4.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % arbeitsfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit davor ist nach dem Gesagten in der bisherigen Tätigkeit ab dem 12. Dezember 2011 bis zum 4. April 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und ab der somatischen Begutachtung (September 2014) eine 75%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit anzunehmen (vgl. E. 4.4.2-3). In einer angepassten Tätigkeit ist von einer mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 20. November 2012 bis zum 15. Januar 2013, einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 16. Januar 2013 bis 4. April 2013, einer mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit ab dem 5. April 2013 und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ab der somatischen Begutachtung im B.___ (September 2014) auszugehen (vgl. E. 4.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bemass in der angefochtenen Verfügung das Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mit Fr. 42‘783.35 (Urk. 2). Sie stützte sich dabei auf die Angaben im Fragebogen für Arbeitgebende vom 10. Juli 2012, wonach die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 1. Juni 2011 bis 31. Mai 2012 monatlich Fr. 3‘400.-- zuzüglich einen Anteil am 13. Monatslohn in der Höhe von Fr. 1‘983.35 verdient habe (Urk. 8/25/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin lediglich über einen bis 31. Mai 2012 befristeten Arbeitsvertrag verfügte und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dieser im Gesundheitsfall verlängert worden wäre. Für die Bemessung des Valideneinkommens ist daher auf die Tabellenlöhne der Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik abzustellen, wobei der standardisierte Monatslohn für im Bereich „Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie“ im Kompetenznivau 1 tätige Frauen heranzuziehen ist. Dieser betrug im Jahr 2012 (Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns; vgl. E. 4.4.3) Fr. 3‘665.-- pro Monat (LSE 2012 TA 1 Ziffer 55-56 S. 35). Unter Berücksichtigung der im Jahr 2012 im genannten Bereich üblichen Wochenar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeit von 42,4 Stunden (vgl. Die VolZ.___irtschaft 3-4/2015 Tabelle B9.2) ergibt sich für das Jahr 2012 ein Einkommen von 46‘618.80 (= Fr. 3‘665.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 40 x 42,4 x 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin grundsätzlich zu Recht bemerkte, kann bei einer 75%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit grundsätzlich kein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % entstehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bemessung des Invalideneinkommmens in einer dem Belastungsprofil gemäss RAD-Stellungnahme vom 18. Dezember 2014 Rechnung tragenden angepassten Tätigkeit (vgl. E. 4.4.3 und E. 4.6) ist der standardisierte Monats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn für im Kompetenzniveau 1 tätige Frauen von Fr. 4‘112.-- (LSE 2012 TA1 Total) heranzuziehen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitszeit im Jahr 2012 von 41,7 Stunden resultiert ein Einkommen von Fr. 51‘441.10 (= Fr. 4‘112.-- : 40 x 41.7 x 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beschwerdeführerin zuletzt als Zimmermädchen erzielte Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 42‘783.35 liegt 8 % unter dem ermittelten Tabellenlohn der betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Branche von Fr. 46‘618.80. Da die Abweichung mehr als 5 % beträgt, ist auf Seiten des Invalideneinkommens eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Parallelisierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzunehmen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297 E. 6.1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit resultiert ein Einkommen von Fr. 49‘897.90 (= Fr. 51‘441.10 x 0,97). Würde der Beschwerdeführerin der maximal zulässige Abzug vom Tabellenlohn von 25 % (vgl. dazu BGE 126 V 75) gewährt, wozu allerdings keinerlei Veranlassung besteht, würde für ein Pensum von 100 % (vgl. E. 4.6) ein Einkommen von Fr. 37‘423.40 (= Fr. 49‘897.90 x 0,75) resultieren. Im Vergleich zum ermittelten Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 46‘618.80 ergäbe sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 9‘195.40 resp. ein Invaliditätsgrad von 20 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer bloss 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (vgl. E. 4.6), würde ein Invaliditätsgrad von maximal 36 % (Fr. 49‘897.90 x 0,80 x 0,75 = Fr. 29‘938.70; Erwerbseinbusse Fr. 16‘680.10) resultieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten war das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG am 11. Dezember 2012 (ein Jahr nach dem Unfall vom 12. Dezember 2011) erfüllt, wobei die Beschwerdeführerin während dieses Jahres durchschnittlich zu 100 % arbeitsunfähig war. Da bei Ablauf des Wartejahres von einer mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit resp. einem Invaliditätsgrad von maximal 36 % auszugehen ist, entstand damals aber kein Rentenanspruch. Ab dem 16. Januar 2013 (bis 4. April 2013) ist von einer Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % auszugehen. Zu diesem Zeitpunkt betrug die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit für das abgelaufene Jahr 100 %, weshalb die Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 2013 (Art. 29 Abs. 3 IVG) Anspruch auf eine ganze Rente hat (Art. 28 Abs. 1 lit. a und b IVG). Ab dem 5. April 2013 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. Februar 2015 bestand wieder eine mindestens 80%ige bzw. (ab September 2014) 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit resp. ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessender Invaliditätsgrad von maximal 36 % bzw. 20 %. Der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch ist daher unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV bis Ende Juli 2013 (5. April 2013 plus drei Monate) zu befristen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildete lediglich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit beschwerdeweise auch die Zusprache von beruflichen Massnahmen beantragt wird, ist mangels eines Anfechtungsgegenstandes auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin in der angefochtenen Verfügung in Aussicht gestellt hat, sie würde für die Prüfung von allfälligen und geeigneten Eingliederungsmassnahmen von der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsberatung eine Einladung erhalten (Urk. 2 S. 3; vgl. auch Urk. 8/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde festzustellen, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 2013 bis 31. Juli 2013 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 wurde der Beschwerdeführerin Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Georg Engeli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Verfahren als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche-rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nur zu einem kleinen Teil obsiegt, sind ihr die Kosten zu drei Vierteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel aufzuerlegen. Der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge Bewilligung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde dem unentgeltliche Rechtsvertreter in Aussicht gestellt, dass – sofern er keine Honorarnote einreiche – das Gericht die Entschädigung nach Ermessen festlege (Urk. 26). Mangels Einreichen einer Honorarnote ist die Entschädigung unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen. Zu drei Vierteln (resp. Fr. 1‘275.--) erfolgt die Entschädigung aus der Gerichtskasse, und zu einem Viertel (resp. Fr. 425.--) hat die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin wegen teilweisen Unterliegens die Entschädigung zu leisten.</span></p><p><span>8.4</span><span> </span><span>Die</span><span> Beschwerdeführer</span><span>in</span><span> ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span>che</span><span>rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach </span><span>sie</span><span> zur Nachzahlung der Gerichts</span><span>kosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsver</span><span>treter ver</span><span>pflichtet ist, sobald </span><span>sie</span><span> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p>1.<span> </span>In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 26. Februar 2015 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 2013 bis 30. Juli 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Im Übrigen (Rentenanspruch ab 1. August 2013) wird die Beschwerde abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. </p><p>2.<span> </span>Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin zu drei Vierteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die der Beschwerdeführerin auferlegten Kosten einstweilen auf die Gerichtskasse genommen.</p><p><span> </span>Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</p><p><span> </span>Rechnung und Einzahlungsschein werden der Beschwerdegegnerin nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</p><p>3.<span> </span>Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Georg Engeli, Winterthur, eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 425.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</p><p><span> </span>Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Georg Engeli, Winterthur, mit Fr. 1‘275.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </p><p><span> </span>Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Rechtsanwalt Georg Engeli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>