{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2012-10-03", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-SB-2011-00175_2012-10-03.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=212258&W10_KEY=13013532&nTrefferzeile=93&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "f2d91ddc9b27d3f8762c2fc2351196cc"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" SB.2011.00175"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 03.10.2012 SB.2011.00175"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 03.10.2012 SB.2011.00175"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 03.10.2012 SB.2011.00175"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Direkte Bundessteuer 2007 (11.01.-31.12.) | Zeitpunkt der Wohnsitznahme - Ermessenseinsch\u00e4tzung Der Beschwerdef\u00fchrer zog vom Land A in die Stadt Z\u00fcrich zu, wo er sich im xx.xx.2007 beim Einwohneramt anmeldete. Bereits vor diesem Datum war er im Handelsregister als Verwaltungsratsmitglied der B AG mit Sitz in C eingetragen worden. Zwischen den Parteien ist umstritten, ab welchem Zeitpunkt der Pflichtige in der Schweiz steuerpflichtig geworden ist: mit der polizeilichen Anmeldung in der Stadt Z\u00fcrich oder aber bereits fr\u00fcher mit dem Eintrag im Handelsregister. Der steuerrechtliche Wohnsitz als Mittelpunkt der Lebensinteressen ist aufgrund der Gesamtheit der objektiven, \u00e4usseren Umst\u00e4nde zu beurteilen; auf formelle Kriterien wie die polizeiliche Anmeldung oder den Eintrag im Handelsregister kommt es nicht an. Das kantonale Steueramt wird die notwendigen Abkl\u00e4rungen im zweiten Rechtsgang nachzuholen haben (E. 2). Nachdem der Pflichtige in der Steuererkl\u00e4rung das Einkommen, insbesondere die Erwerbseink\u00fcnfte, und das Verm\u00f6gen mit je Fr. 0 deklariert und angegeben hatte, er bestreite seinen Lebensunterhalt aus Darlehen von ausl\u00e4ndischen Kapitalgebern, durfte das kantonale Steueramt ihn ohne weiteres auffordern, das Hilfsblatt \"Lebensunterhalt\" auszuf\u00fcllen und mit Belegen, namentlich einem Mietvertrag in der Schweiz, einzureichen. Da diese Unterlagen binnen der angesetzten Frist von 20 Tagen nicht eingereicht wurden, war das kantonale Steueramt berechtigt, die Auflage zu mahnen. Am selben Tag gingen das Hilfsblatt samt Unterlagen, allerdings unvollst\u00e4ndig, ein. Unter diesen h\u00e4tte das Steueramt dem Pflichtigen mitteilen m\u00fcssen, inwiefern es die Auflage als nicht erf\u00fcllt betrachtete, um ihm so Gelegenheit zu geben, diese S\u00e4umnis zu beheben. Indem das Steueramt dies unterlassen hat, hat es den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) verletzt und dem Pflichtigen im Ergebnis das rechtliche Geh\u00f6r (Art. 29 Abs. 2 BV) verweigert (E. 3). R\u00fcckweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:41:06", "Checksum": "966b47bd106674ad7f7e3ad3de49eb9c"}