<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2011.01130</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Ernst</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Mai 2013</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1971, gelernter Autolackierer, war seit rund zwei Jahren als Hilfsschreiner tätig, als er sich am 20. April 1998 (Anmeldungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang) unter Hinweis auf chronische Rückenschmerzen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/25). Nach Durchführung medizinischer Abklärungen (vgl. Urk. 7/5-6) kam die IV-Stelle zum Schluss, dass dem Versicherten zwar die rückenbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Arbeit als Hilfsschreiner nicht mehr zumutbar sei, er aber in einer rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schonenden Tätigkeit ganztägig arbeiten und damit zumindest das glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen wie als Hilfsschreiner erzielen könne, weshalb das Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren abzuweisen sei, da keine anspruchsbegründende Erwerbseinbusse vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege (Verfügung vom 1. Juni 1999, Urk. 7/2). Mit Verfügung vom 2. Juni 1999 stellte die IV-Stelle fest, dass der Versicherte zur Zeit keine beruflichen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen beanspruche, sich bei Bedarf aber wieder melden könne, weshalb das Begehren um berufliche Massnahmen abgeschrieben werde (Urk. 7/1). In der Folge war der Versicherte als selbständiger Kurier tätig (vgl. Urk. 6/6/6 und Urk. 6/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. März 2011 (Anmeldungseingang) meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an, wobei er sinngemäss geltend machte, er könne seine Kuriertätigkeit seit dem 9. Dezember 2010 nicht mehr ausüben, da er seinen Führerausweis habe abgeben müssen (Urk. 6/6/6). Daraufhin zog die IV-Stelle die ärztlichen Berichte von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 22. Mai 2011 (Urk. 6/14), der Orthopädischen Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Mai 2011 (Urk. 6/16) sowie der Klinik für Pneumolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie/Zentrum für Schlafmedizin des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. Juli 2011 (Urk. 6/19) bei. Weiter führte eine Eingliederungsberaterin der IV-Stelle am 23. Juni, 21. Juli und 19. September 2011 Beratungsgespräche mit dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten (vgl. Verlaufsprotokoll Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberatung vom 21. September 2011, Urk. 6/25). Einen weiteren Beratungstermin vom 5. September 2011 hatte der Versicherte absagen müssen, da er an jenem Tag wieder arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete. Anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des Beratungsgesprächs vom 19. September 2011 erklärte er, er habe seinen Führerausweis zurückerhalten, seine Arbeit als selbständiger Kurier im Umfang von 50 % wieder aufgenommen und wolle sich ohne Unterstützung durch die IV-Stelle noch eine kleine Nebenbeschäftigung suchen (Urk. 6/25/4). Daraufhin schloss die IV-Stelle die Eingliederungsberatung ab und teilte dem Versicherten im Vorbescheid vom 26. September 2011 mit, ihre Abklärungen hätten ergeben, dass seine Erwerbsfähigkeit nicht mehr behinderungsbedingt eingeschränkt sei und er im Moment keine weitere Unterstützung beruflicher Art mehr benötige. Aus diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grund gedenke sie, das Rentenbegehren abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen (Urk. 6/28). Da der Versicherte sich innert der ihm hierfür angesetzten Frist (vgl. Urk. 6/27) dazu nicht äusserte, erliess die IV-Stelle am 6. Oktober 2011 die entsprechende Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 15. Oktober 2011 Beschwerde mit dem sinnge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässen Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm eine Rente zuzusprechen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin am 23. November 2011 mit ausführli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Begründung und dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde vernehmen (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 24. November 2011 wurde dem Beschwerdeführer Frist ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt, um sich noch einmal zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin reichte dieser das verkehrsmedizinische Gutachten des Instituts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 11. August 2011 zu den Akten (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit bzw. der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität und nach Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden, worauf sich aus der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision gibt jede wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad und damit den Rentenanspruch zu beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 mit Hinweisen). Dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag entsteht, verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs der versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit oder der Hil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">febedarf seit Erlass der frühe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden Hilfebedarf zu beja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defall obliegt die gleiche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriften über die materiellrechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer voran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht entschieden, dass Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen gleich wie Renten und Hilflosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen zu behandeln sind und dass demzufolge Art. 17 ATSG sowie die dazugehörigen Verordnungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliederungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen angewendet werden müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Art. 87 Abs. 3 IVV betrifft - trotz seiner Stellung im Abschnitt E «Die Revision der Rente und der Hilflosenentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung» - zwar nicht die eigentliche materiellrechtliche Revision laufender Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen, sondern einen anderen Sachverhalt, nämlich die Neuprüfung nach vorangegangener Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerung. Es rechtfertigt sich aber, die vorer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wähnte Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung auch auf Art. 87 Abs. 3 IVV auszudehnen und diese Bestimmung ebenfalls in analoger Weise auf Eingliederungsleistungen anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenden. Aufgrund der dortigen Verweisung auf Art. 87 Abs. 2 IVV ist daher, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur zu prüfen, wenn die versicherte Person glaubhaft macht (vgl. BGE 130 V 64 ff. E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (BGE 125 V 410 E. 2b, 109 V 119 E. 3a; AHI 2000 S. 233 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie aus Sachverhalt-Ziffer 1.1 ersichtlich ist, ist dem Beschwerdeführer seit 1998 nur noch eine rückenschonende Tätigkeit ganztägig zumutbar und hat er sich - nachdem die Beschwerdegegnerin mit ihrer Verfügung vom 1. Juni 1999 festgestellt hatte, dass deswegen kein Anspruch auf eine Invalidenrente ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen war (vgl. Urk. 7/2) - erfolgreich in eine den damaligen gesundheitlichen Einschränkungen angepasste selbständige Tätigkeit als Kurier eingegliedert. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin eingeholten IK-Auszug vom 7. April 2011 (Urk. 6/12) deklarierte der Beschwerdeführer ab dem Jahr 2005 ein über dem Valideneinkommen der angestammten Tätigkeit als Hilfsschreiner entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chendes Erwerbseinkommen (vgl. Urk. 7/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz morbider Adipositas (vgl. Urk. 6/14) konnte der Beschwerdeführer diese Tätigkeit ganztägig ausüben, bis nach einem von ihm verursachten Auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall vom 9. Dezember 2010 seine Fahrtüchtigkeit wegen des Verdachts auf ein ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktives Schlafapnoesyndrom verneint werden musste (vgl. Urk. 6/19). Diesen vom Beschwerdeführer in seiner Wiederanmeldung zum Leistungsbezug vom 11. März 2011 (Urk. 6/6, vgl. auch Urk. 6/4) genannten Umstand wertete die Beschwerdegegnerin als Indiz für eine möglicherweise anspruchsrelevante er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebliche Sachverhaltsveränderung im Sinne von Art. 17 ATSG. Aus diesem Grund leitete sie eine Abklärung des medizinischen Sachverhalts und berufliche Massnahmen ein (vgl. Sachverhalt-Ziffer 1.2). Aus den von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin eingeholten ärztlichen Berichten war ersichtlich, dass hinsichtlich der 1998 durch die Orthopädische Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilten Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik keine Veränderung eingetreten (vgl. Urk. 6/14 und Urk. 6/16) und bezüglich des Schlafapnoesyndroms eine Therapie eingeleitet worden war, diese aber noch nicht abgeschlossen werden konnte (vgl. Urk. 6/14 und Urk. 6/19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter den gegebenen Umständen gewährte die Beschwerdegegnerin dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer am 16. August 2011 (bereits am 21. Juli 2011 hatte sie mit ihm eine Zielvereinbarung für die Eingliederungsberatung in der Zeit vom 23. Juni bis zum 22. Dezember 2011 getroffen, vgl. Urk. 6/20) formell weitere Unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung bei der Stellensuche (Mitteilung vom 16. August 2011, Urk. 6/21). Tags darauf lud die Eingliederungsberaterin der Beschwerdegegnerin den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer auf den 5. September 2011 zu einem Abklärungsgespräch ein (Urk. 6/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Termin vom 5. September 2011 musste der Beschwerdeführer kurzfristig absagen, weil er an jenem Tag wieder einen Kurierauftrag durchführte (Urk. 6/25/4). Anlässlich des neuen Termins vom 19. September 2011 erklärte der Beschwerdeführer, dass die Therapie des Schlafapnoesyndroms erfolgreich verlaufen sei. Er habe seinen Führerausweis wieder zurückerhalten und seine Arbeit als selbständiger Kurier im Umfang von 50 % wieder aufgenommen. Da die Auftragslage zur Zeit keine ganztägige Beschäftigung zulasse, suche er nun nur noch eine teilzeitliche Nebenbeschäftigung, wozu er aber keine Unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der Beschwerdegegnerin mehr benötige (Urk. 6/25/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer im Vorbescheid vom 26. September 2011 mit, dass seine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Kurier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt sei, er keine weitere Unterstützung beruflicher Art benötige und kein Rentenanspruch ausgewiesen sei (Urk. 6/28). Darauf reagierte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer in der ihm hierzu angesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Frist nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beschwerdeschrift (Urk. 1) macht der Beschwerdeführer einerseits gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, er könne wegen familiärer Betreuungspflichten keine andere Tätigkeit als diejenige des selbständigen Kuriers ausüben, weshalb ihm die Arbeitsvermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der IV-Stelle nicht weiterhelfen könne. Andererseits bestreitet er unter Hinweis auf seine ärztlich diagnostizierten Leiden, als Kurier uneingeschränkt arbeitsfähig zu sein und damit ein Jahreseinkommen von Fr. 80‘000.-- erzielen zu können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht ist dazu festzuhalten, dass von ärztlicher Seite ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine vorübergehende Verschlechterung des Gesundheitszustands (seit Erlass der Verfügung vom 1. Juni 1999) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Nämlich wegen der Schlafapnoe-Problematik, welche ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherseits als Ursache der kurzen Bewusstseinsbeeinträchtigung angesehen wurde, die zum Unfall vom 9. Dezember 2010 führte und den Führerausweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzug zur Folge hatte (vgl. Urk. 10 S. 4 und Urk. 6/19/2). Dadurch war der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer in der dem Rückenleiden angepassten Tätigkeit als Autokurier aber nur bis zum 11. August 2011 eingeschränkt (vgl. Urk. 10 S. 5). Die neu aufgetretene Schlafapnoe-Problematik hat demnach die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht in einem für einen Rentenanspruch genügenden zeitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Umfang (vgl. E. 1.1.3) eingeschränkt. Eine Veränderung der bereits bei Erlass der Verfügung vom 1. Juni 1999 bestandenen Rückenproblematik oder (neu) eine die Fahrtauglichkeit (und damit die Arbeitsfähigkeit als Autokurier) zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich einschränkende Adipositas wurden fachärztlich auch nicht festgestellt (vgl. verkehrsmedizinische Begutachtung vom 11. August 2011, Urk. 10). Letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres wird vom Beschwerdeführer auch gar nicht behauptet; reichte er doch selbst die verkehrsmedizinische Begutachtung vom 11. August 2011 zu den Akten (vgl. Sachverhalt-Ziffer 2) und bezeichnet er den Kurierdienst in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift als die einzige ihm noch zumutbare Erwerbstätigkeit (vgl. Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er könne keine fixen Arbeitszeiten einhalten, weil er wegen seiner familiären Betreuungspflichten zeitlich flexibel bleiben müsse, hat dies nichts mit seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung zu tun (es wäre nicht anders, wenn er ganz gesund wäre).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso wenig besteht ein Zusammenhang zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung und dem nach Angaben des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1) als Autokurier noch erreichbaren Bruttoumsatz von angeblich höchstens Fr. 4‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Monat bzw. einem Nettoeinkommen von Fr. 2‘500.-- nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug der Betriebsausgaben von ca. Fr. 1‘500.--. Der Beschwerdeführer hat trotz einer entsprechenden Aufforderung der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6/10) keinerlei Geschäftsunterlagen eingereicht, welche belegen könnten, dass er ef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektiv jemals mehr verdiente. Und in der Anmeldung zum Leistungsbezug hat er für den Zeitraum von 1998 bis zum 9. Dezember 2010 ein Bruttoeinkommen von lediglich ca. Fr. 3‘000.-- bei einem Vollpensum als selbständiger Kurier an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (vgl. Urk. 6/6/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin nach durchgeführter Sachverhaltsabklärung und Gewährung von Unterstützung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflicher Art das Rentenbegehren des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat, da im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für eine erhebliche Veränderung des der Verfügung vom 1. Juni 1999 zugrunde gelegenen Sachverhalts vorlagen. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200-1000 Franken festgelegt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und dem Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerErnst</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RH/ET/MT</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versandt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p></div><div><p></p></div> </div></body></html>