<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01403</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, absolvierte eine Anlehre als Dreher (Urk. 6/2/4) und arbeitete fortan als solcher. Ab 1997 war er (teilweise) arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig geschrieben (Urk. 6/6/4-24) und meldete sich Anfang 1999 wegen einer Diskushernie im Lendenbereich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Diese holte Berichte bei den behandelnden Ärzten (Urk. 6/4, 6/5 und 6/7/4-6), </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich einer Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (EFL; Urk. 6/20), und Auskünfte bei der Arbeitgeberin (Urk. 6/6) ein. Nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses (Urk. 6/15/2) und Abschluss der Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberatung (Urk. 6/14) kündigte sie dem Versicherten die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinung eines Rentenanspruchs an (Urk. 6/26). Aufgrund seiner Einwände (Urk. 6/27-28) gab sie ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag. Dieses wurde am 19. Juni 2000 von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattet (Urk. 6/34) und dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vorgelegt (Urk. 6/36/2). Gleichzeitig liess der Versicherte der IV-Stelle einen weiteren Arztbericht zukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 6/37). Am 30. August 2000 verfügte diese eine berufliche Abklärung (Urk. 6/39), welche im Oktober/November 2000 in der Z.___ durchgeführt wurde (Urk. 6/42). Schliesslich sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 12. Juli 2001 rückwirkend für die Monate November 1998 bis April 1999 eine halbe und ab 1. Mai 1999 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 6/50-51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2002 nahm die IV-Stelle eine erste Revision an die Hand. Sie holte erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals Auszüge aus dem individuellen Konto (Urk. 6/53-54) sowie einen Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht beim Hausarzt (Urk. 6/57) ein und liess den Versicherten einen Fragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ausfüllen (Urk. 6/56). Gestützt hierauf bestätigte sie am 20. Januar 2003 die bisherige Rente bei unverändertem Invaliditätsgrad (Urk. 6/61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfang 2006 liess sie den Versicherten wiederum einen Fragebogen ausfüllen (Urk. 6/63) und holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/64) sowie einen Verlaufsbericht beim Hausarzt ein, der diverse Berichte des A.___ aus dem Jahr 2005 beilegte (Urk. 6/67). Am 15. Mai 2006 teilte die IV-Stelle dem Versicherten erneut formlos mit, der Invaliditätsgrad sei unverändert (Urk. 6/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. April 2009 bestätigte die IV-Stelle abermals gestützt auf einen vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ausgefüllten Fragebogen (Urk. 6/74), einen Auszug aus dem individu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto (Urk. 6/75), einen hausärztlichen Bericht (Urk. 6/76) sowie eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme des RAD (Urk. 6/77/2) die ganze Invalidenrente (Urk. 6 /78).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der aktuellen Revision füllte der Versicherte am 12. Mai 2013 einen weiteren Fragebogen aus (Urk. 6/81). Im gleichen Monat holte die IV-Stelle einen haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Bericht (Urk. 6/82) und einen Auszug aus dem individuellen Konto ein (Urk. 6/83). Nach einem Standortgespräch betreffend «Eingliederung aus Rente» am 25. Juni 2013 wurde das Dossier in die «Kundenberatung für Revision» weitergegeben (Urk. 6/85) und dort im März 2014 dem «6a-Team» für eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung anhand von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugeteilt (Urk. 6/106/3). Dieses holte Mitte Januar 2015 einen weiteren hausärztlichen Bericht (Urk. 6/86/6 f.) ein und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schied im Oktober 2015, ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben (Urk. 6/91 und 6/93). Das internistische, orthopädische, neurologische und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Gutachten des B.___, datiert vom 9. März 2016 (Urk. 6/103), wurde dem RAD zur Stellungnahme vorgelegt (Urk. 6/106/5). Anschliessend prüfte die Sachbearbeiterin des «6a-Teams» die Standardindikatoren (Urk. 6/106/6-8). Mit Vorbescheid vom 11. Mai 2016 kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte die IV-Stelle dem Versicherten die Einstellung seiner Rente an (Urk. 6/107). Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch die Unia (Urk. 6/114), vorsorglich Einwand erheben (vgl. ferner Urk. 6/108 und 6/118 zum Einwand der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur). Dieser wurde durch Rechtsanwältin lic. iur. Schwarz begründet (Urk. 6/119; ferner Urk. 6/127-29). Schliesslich hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 16. November 2016 auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung derselben auf und entzog einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 15. Dezember 2016 Beschwerde und beantragte, ihm weiterhin eine Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache unter Weiterausrichtung der bisherigen Rente zur Prüfung einer beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Eingliederung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1). In der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 30. Januar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). In der Folge reichte der Versicherte mit Eingabe vom 3. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2017 (Urk. 8) einen Bericht des C.___ (Urk. 9) ein. Die IV-Stelle verzichtete explizit auf eine Stellungnahme hierzu (Urk. 11). Mit Eingabe vom 16. Februar 2017 (Urk. 13) reichte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine ergänzte Version des vorgenannten Berichts (Urk. 14) nach. Seine Eingabe samt Beilage wurde der IV-Stelle zur Kenntnis gebracht (Urk. 12). Schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gericht den Parteien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Juli 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das rechtliche Gehör im Hinblick auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG; Ur. 15). Während die IV-Stelle auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 16), reichte der Beschwerdefrüher innert erstreckter Frist (Urk. 18 und 19) mit Eingabe vom 25. Oktober 2018 weitere Arztberichte ein (Urk. 21/1-4) und beantragte ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten (Urk. 20). Die Eingaben und Beilagen wurden der jeweiligen Gegenpartei zur Kenntnis gebracht (Urk. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision ermöglicht es, innert drei Jahren nach ihrem Inkrafttreten am 1. Januar 2012 Renten, die zufolge organisch nicht erklärbarer Schmerzzustände zugesprochen wurden, nach Massgabe von Art. 7 Abs. 2 ATSG zu überprüfen. Der Wortlaut von Art. 7 Abs. 2 ATSG wurde per 1. Januar 2008 an die zu den somatoformen Schmerzstörungen begründete Rechtsprechung (BGE 130 V 352) angepasst und statuiert seither den Grundsatz, dass eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur vorliegt, wenn diese aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. Laut ihrem Abs. 4 findet die Bestimmung keine Anwendung auf Personen, die im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Inkrafttretens dieser Änderung das 55. Altersjahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invalidenversicherung beziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), dass angesichts der zur Berentung führenden Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anwendbar sei. Die Revision sei im Mai 2013 eingeleitet (damalige</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbezugsdauer 14,5 Jahre) und das Dossier im März 2014 der entsprechenden Abteilung übergeben worden. Das Verfahren sei auch nicht absichtlich verzögert worden. Alsdann sei auf das Gutachten des B.___ abzustellen, worin die Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen nachvollziehbar hergeleitet worden seien. Zudem würden sich daraus und den Akten genügend Informationen für eine Anspruchsprüfung im Sinne von BGE 141 V 281 finden. Die gutachtliche Konsistenzprüfung habe ergeben, dass ein Ausschlussgrund gemäss BGE 131 V 49 vorliege. Demnach bestehe künftig kein Rentenanspruch mehr. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer selbst erklärt, er fühle sich nicht in der Lage, an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem entgegnete der Beschwerdeführer in der Beschwerde, Dr. Y.___ habe damals neben der somatoformen Schmerzstörung eine chronische ängstliche Depression und wahrscheinlich seit der Kindheit bestehende Persönlichkeitsstörungen diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostiziert. Diese Diagnosen hätten zusammen mit dem chronischen lumbospon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylogenen Syndrom zur Berentung geführt. Gemäss Feststellungsblatt zur Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion im Jahr 2009 sei es sogar die chronische Depression gewesen. Demnach hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten unklare Beschwerdebilder die Auswirkungen des Gesamtbeschwerdebildes höchstens verstärkt. Ferner sei die Revision effektiv erst im Jahr 2015 – also nach Ablauf der gesetzlichen Dreijahresfrist – mit der Veranlassung einer Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung an die Hand genommen worden. Zuvor seien mehr als zwei Jahre keine konkreten Bemühungen erfolgt. Aus diesen Gründen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht anwendbar (Urk. 1 S. 3-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rentenaufhebung sei auch nicht mit der substituierten Begründung, es liege ein materieller Revisionsgrund vor, zu schützen. Vielmehr sei diesbezüglich zur Wahrung seines rechtlichen Gehörs zuerst ein Verwaltungsverfahren durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Ohnehin habe sich seine gesundheitliche Situation seit der letzten Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion im Jahr 2009 nicht verbessert. So hätten sich gemäss dem RAD die Befunde gegenüber dem Jahr 2005 nicht richtungsweisend geändert. Es liege somit – wie auch bei den vom RAD zitierten Diskrepanzen – nur eine abweichende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines bereits beurteilten Sachverhalts vor (Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich habe er, als tatsächlich Revisionsbemühungen aufgenommen worden seien, die Voraussetzung eines 15-jährigen Rentenbezugs erfüllt. Demnach wäre vor der Rentenaufhebung die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung zu prüfen gewesen. Zwar habe ein Gespräch mit der Eingliederungsberatung stattgefunden, aber es sei kein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt worden (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 7). Zudem würde er heute als Gesunder aufgrund der Berufserfahrung mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens einen an die Nominallohnentwicklung angepassten Validenlohn, wie er in der ursprünglichen Rentenverfügung festgelegt worden sei, verdienen. Beim Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen wäre wegen der langen Berufsabwesenheit sowie der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und gutachterlich bestätigten psychischen Beschwerden ein maximaler leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug zu gewähren (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend argumentierte der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 25. Oktober 2018 (Urk. 20), streitig sei nicht der Rentenanspruch, sondern ob ein Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsfall von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliege. Es bestehe daher kein Raum für eine «wiedererwägungsweise rückwirkende Neubeurteilung». Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr sei die Rente rückwirkend ab der Einstellung weiterauszurichten. Es stehe der Beschwerdegegnerin frei, ein ordentliches Revisionsverfahren unter Wahrung seiner Verfahrensrechte durchzuführen. So hätte er die Möglichkeit, diese mittels eigener medizinischer Abklärungen von der Notwendigkeit einer neuen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zu überzeugen, bzw. dies würde eine Auseinandersetzung mit seiner bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her unbeachteten Kritik am Gutachten und dem weiteren Krankheitsverlauf (intensive psychiatrische Behandlung, neue radiologische und kardiologische Untersuchungsergebnisse, Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom) erlauben. Ein solches Vorgehen sei auch aufgrund des Vertrauensschutzes, Verfahrensverlaufs und Untersuchungsgrundsatzes angezeigt. In einer ordentlichen Revision wäre zudem der mehr als 15-jährige Rentenbezug zu beachten. Bei Abweisung der Beschwerde verliere er diese Sonderstellung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter sei dem zum Gutachten von Dr. Y.___ und zum Feststellungsblatt von 2009 bereits Ausgeführten hinzuzufügen, dass die Persönlichkeitsstörung (heute als wahnhafte Störung diagnostiziert) und depressive Symptomatik nach wie vor in invalidisierendem Ausmass bestünden. Ebenso hätten damals die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbemühungen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden ergeben. Nur weil die Ergebnisse der beruflichen Abklärung und des Gutachtens nicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig übereingestimmt hätten, dürfe der damalige Ermessensentscheid 17 Jahr später nicht wiedererwogen werden, selbst falls nach heutigen Kriterien Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensgrundsätze verletzt wären. Allein die Verletzung von Verfahrensgrundsätzen könne nicht zur ursprünglichen Unrichtigkeit der Berentung führen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich dürfe ohne Meldepflichtverletzung eine wiedererwägungsweise Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinstellung nur ex nunc und pro futuro erfolgen. Eventualiter seien daher der medizinische Sachverhalt und die erwerblichen Verhältnisse im Zeitpunkt des zu fällenden Urteils massgebend. Der Krankheitsverlauf bis dahin sei mittels eines polydisziplinären Gerichtsgutachtens zu klären. Beim Einkommensvergleich sei zu beachten, dass er immer für den gleichen Arbeitgeber gearbeitet und sehr gut verdient habe. Beim leidensbedingten Abzug seien zusätzlich zu den schon erwähnten Gründen die langjährige Betriebszugehörigkeit, das Alter und die Fremdsprachigkeit zu berücksichtigen. Es sei deshalb sogar überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich, dass ihm die Umstellungsfähigkeit für einen Berufswechsel fehle.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien unter mehreren Gesichtspunkten strittig ist die Anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit von l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision. Dabei argumentierte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer vorderhand mit den bisher gestellten Diagnosen, womit sich die Beschwerdegegnerin nicht im Einzelnen auseinandersetzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, kann die zur Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion stehende Schlussbestimmung auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von BGE 139 V 547 E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Der organisch begründete Teil der Arbeitsfähigkeit kann indes nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprechung war, hängt die Anwendbarkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („nichtsyndromale") Gesundheitsschädigung letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 E. 2.6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Erwägungen der Rentenverfügungen aus dem Jahr 2001 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei wegen langdauernder Krankheit seit dem 3. November 1997 ohne Unterbruch in seiner Tätigkeit als Dreher eingeschränkt. Nach Ablauf des Wartejahres sei ihm die Ausübung des angestammten Berufes weiterhin zu 50 % zumutbar gewesen, weshalb ab 1. November 1998 Anspruch auf eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % bestehe. Ab Februar 1999 habe sich der Zustand verschlechtert und praktisch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Dreher und generell bestanden. Eine Besserung scheine nur mit einer beruflichen Umstellung möglich. Folglich erhöhe sich ab 1. Mai 1999 die halbe auf eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. Die BEFAS-Abklärung im Z.___ habe nun ergeben, dass dem Beschwerdeführer eine leichte wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Tätigkeit zu 50 % zumutbar wäre (z.B. als Montage-Mitarbeiter, Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechaniker). Ein entsprechendes Angebot für ein Arbeitstraining habe er indes abgelehnt. Deshalb betrage der Invaliditätsgrad ab dem 3. November 2000 (Beendigung der Abklärung) noch 69,5 %, was letztlich keinen Einfluss auf </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rentenhöhe habe. Dabei sei dem Einkommen ohne Behinderung von Fr. 74'607.-- ein solches mit Behinderung von Fr. 22'767.-- gegenüberzustellen (Urk. 47/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend ergibt sich aus dem Feststellungsblatt, datiert vom 15. Januar 2001, die berufliche Abklärung sei durchgeführt worden, weil Dr. Y.___ im Gutachten vom 19. Juni 2000 davon ausgegangen sei, dass eine Besserung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mit einer beruflichen Umstellung möglich erscheine. Dem Bericht der Z.___ sei zu entnehmen, dass dieser Versuch gescheitert sei. Seitens der Z.___ sei das Angebot für ein Arbeitstraining gemacht worden, das der Beschwerdeführer jedoch aus gesundheitlichen Gründen ausgeschlagen habe. Im Bericht werde von einer verwertbaren 50%igen Arbeitsfähigkeit für angepasste Arbeiten ausgegangen. Zur vom RAD mit einem kommentarlosen «Ja» abgesegneten Abstufung der Rente wurde nochmals erläutert, dass bis Ende Januar 1999 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestanden habe, die der damals noch angestellte Beschwerdeführer teilweise im Betrieb realisiert habe. Ab Februar 1999 habe gemäss Dr. Y.___ eine 100%-Arbeitsunfähigkeit bestanden. Die Z.___ komme zum Schluss, dass für körperlich leichte manuelle Tätigkeiten aufgrund der Abklärungsergebnisse eine 50%-Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertbar sei (Urk. 6/44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den vorstehend zitierten Unterlagen erschliesst sich nicht direkt, welche Diagnosen zur Berentung führten. Indes werden die als massgeblich erachteten Dokumente für die Zusprechung der ganzen Rente ab Mai 1999 mehrmals erwähnt. Es handelt sich einerseits um das psychiatrische Gutachten von Dr. med. Y.___ vom 19. Juni 2000 und andererseits den Schlussbericht der Z.___ vom 28. November 2000.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ kam in seinem Gutachten unmissverständlich zum Schluss, neben der somatoformen Schmerzstörung bestünden eine chronische ängstliche Depression und wahrscheinlich seit Kindheit Persönlichkeitsstörungen, welche zusammen mit dem chronischen lumbospondylogenen Syndrom einen Teufelskreis ausgelöst hätten. Die psychiatrische Komorbidität habe seines Erachtens gegenüber der Somatisierungsstörung den Hauptanteil. Dies schliesse er aus dem klinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck, bei dem die depressive Symptomatik gegenüber der Fixierung auf die Schmerzen im Vordergrund stehe. Wegen dieser Beobachtung halte er auch den Versuch einer beruflichen Umstellung für indiziert (Urk. 6/35/10). Entsprechend konstatierte Dr. Y.___ zum Psychostatus, was die körperlichen Beschwerden betreffe, seien die Angaben vage und unpräzis. Bei der Schilderung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beschwerden sei auch merkwürdig wenig Leidensdruck spürbar, die Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen würden ein wenig affizieren. Bei der Schilderung der persönlichen Probleme, z.B. der Nervosität, des Geldmangels, wirke er bedrückter, sei stiller und werde weinerlich. Vor allem imponiere, dass er sich rasch und stark aufrege und so eine starke Ängstlichkeit und Ratlosigkeit überspiele (Urk. 6/34/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann führte Dr. med. D.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell für Rheumatologie, im Anhang zum Schlussbericht der Z.___ vom 28. November 2000 aus, mitbedingt durch eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleitete schonungsbedingte Dekonditionierung, welche mit der panvertebralen Generalisierungstendenz auch schon im Bericht des E.___ vom 26. Januar 2000 beschrieben worden sei, habe der Beschwerdeführer im Verlauf des Tages jeweils allmählich zunehmende vom Kreuz ausgehende Schmerzen angegeben, weswe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen die zugeteilten rückengerechten Tätigkeiten im Rahmen einer sechsstündigen Präsenzzeit verrichtet worden seien. Bei den konkret zugeteilten Arbeiten habe er sich kooperativ gezeigt und eine Arbeitsleistung von gut 50 % einer Normalleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung bei etwas verlangsamtem Arbeitstempo erzielt. Auffällige medikamentös bedingte (hoher Tramalkonsum) oder psychisch bedingte Leistungsschwankungen seien nicht aufgefallen. Man habe den Beschwerdeführer aufgrund seines Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens, soweit man dies beurteilen könne, nicht ausgeprägt depressiv, sondern viel mehr dysphorisch verstimmt erlebt, ohne dass sich dies direkt im Sinne einer Einschränkung der Arbeitsleistungen widerspiegelt habe. Bei überwiegend sitzend und auf Tischhöhe ausübbaren körperlich leichter belastenden manuellen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten könne aufgrund der Abklärungsresultate zurzeit eine 50%-Arbeitsfähigkeit verwertet werden, je nach konkreter Arbeit allenfalls günstig unter etwas erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Zeitaufwand. Die nötige Motivation und Kooperation vorausgesetzt, wäre aus medizinischer Sicht ein aufbauendes Arbeitstraining bei angepasster Tätigkeit sinnvoll (Urk. 6/42/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach wurde dem Schmerzerleben von Dr. Y.___ in der einzigen fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen psychiatrischen Beurteilung, welche vor der Rentenzusprache datiert, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich keine vorrangige Bedeutung beigemessen. Ebenso wenig ergeben sich aus dem Bericht zur beruflichen Abklärung Hinweise auf ein im Vordergrund stehendes psychosomatisches Leiden. Der Vollständigkeit halber ist dem hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufügen, dass bei der aus dem Bericht übernommenen Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 50 % auch keine klaren Anteile für die somatischen, psychischen oder psychosomatischen Beschwerden ausgeschieden wurden, nachdem als inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierende medizinische Diagnosen sowohl das chronische lumbospondylogene Syndrom links als auch die anhaltenden somatoformen Rückenschmerzen und die ängstliche depressive Entwicklung aus den Akten übernommen wurden. Von den damals aktenkundigen Diagnosen als nicht invalidisierend eingestuft wurde in jenem Bericht einzig die (selbstunsichere explosible) Persönlichkeitsstörung (Urk. 6/42/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt anzumerken, dass die Anwendbarkeit von lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt und insofern nur ausgeschlossen ist, wenn die Berentung bereits auf der Grundlage der massgebenden Überwindbarkeitsrechtsprechung erfolgte (vgl. BGE 140 V 8 E. 2). Es drängen sich deshalb einige Bemerkungen zu den bisherigen Revisionen auf, die alle mit einer formlosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endeten (vgl. Sachverhalt E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierzu ist auf die zur materiellen Revision ergangene Rechtsprechung hinzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, wonach zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer Änderung des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die letzte anspruchsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernde (BGE 133 V 108 E. 4.1) oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung basierende rechtskräftige Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 133 V 108; 130 V 71 E. 3.2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer solchen gegebenenfalls gleichgestellt ist eine formlose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. f und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_474/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 E. 4.1 und 9C_882/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2011 E. 3.2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Heranziehung eines Verwaltungsaktes als Vergleichsbasis setzt voraus, dass er auf denjenigen Abklärungen beruht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Blick auf die mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise veränderten Tatsachen notwendig erscheinen. Unter einer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung im Sinne von BGE 133 V 108 muss eine Abklärung verstanden werden, die - wenn sie inhaltlich zu einem anderen Ergebnis führt - geeignet ist, eine Rentenerhöhung, -herabsetzung oder -aufhebung zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_441/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E. 6.2 mit Hinweisen, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 8C_185/2017 vom 6. Juli 2017 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Revisionen in den Jahren 2002/2003, 2006 und 2009 beschränkte sich die Beschwerdegegnerin jeweils darauf, einen Formularbericht bei Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und langjähriger Hausarzt des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers, einzuholen (vgl. Sachverhalt E. 1.2). Dies stellte keine rechtskonforme Sachverhaltsabklärung im Sinne der Rechtsprechung dar, zumal Dr. F.___ nicht nur die entsprechenden rheumatologischen und psychiatrischen Fachkenntnisse fehlten, sondern die Berichte nicht viel mehr enthielten als den Hinweis auf einen stationären Gesundheitszustand und eine Auflistung der aktuellen Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen. Einzig die formlose Mitteilung vom 15. Mai 2006 beruhte insoweit auf einer vertiefteren medizinischen Abklärung, als Dr. F.___ damals den Schlussbericht der von ihm veranlassten interdisziplinären Sprechstunde am A.___ vom 10. Mai 2005 samt den Teilberichten zu den im April 2005 in den Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bieten Rheumatologie, Psychiatrie und Anästhesiologie durchgeführten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen beilegte (Urk. 6/67/5 ff.). Die zusammenfassende Beurteilung der Ärzte des A.___ lautete, es handle sich um einen chronisch schmerzkranken Patienten. Für die Schmerzen lasse sich auch nach nochmaliger multidisziplinärer klinischer Untersuchung keine organische Ursache finden, insbesondere bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine Hinweise auf eine radikuläre Symptomatik. Zudem scheine die ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich depressive Entwicklung unter Therapie in Remission. Konsens bestehe dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über, dass der Beschwerdeführer in einem Circulus viciosus von Passivität und sozialem Rückzug gefangen sei. Einen Auslöser für die aktuelle Verschlechterung der Schmerzen habe man nicht finden können. Die Ärzte diagnostizierten schliesslich (1) ein chronifiziertes linksseitiges hemiartiges Schmerzsyndrom, inkl. linkshalbseitige Kopfschmerzen (lumbovertebragenes Syndrom, flache mediane Diskusprotrusion L5/S1 ohne Wurzelkompression), (2) eine ängstlich depressive Entwicklung, zurzeit unter Therapie remittiert, (3) eine Schmerzverarbeitungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und (4) anamnestisch eine selbstunsichere explosive Persönlichkeitsstörung (Urk. 6/67/13). Dieses Abklärungsergebnis lässt zwar annehmen, dass fortan das psychosomatische Leiden im Vordergrund stand, indes fehlt in den Berichten eine Beurteilung von dessen Ausmass und eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit als Dreher sowie in einer Verweistätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend fällt die Anwendbarkeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision also ausser Betracht, da bei der ursprünglichen Rentenzusprache das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-ätiologisch unklare syndromale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdebild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne nachweisbare orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Grundlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur eines von mehreren Leiden war, ohne dass bei der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeitseinschätzung klar zwischen diesen unterschieden worden wäre. Zwar bestehen Anhaltspunkte, dass das psychosomatische Leiden im Laufe der Zeit in den Vordergrund rückte, doch wurde dessen Ausmass (vom A.___ unspezifisch als «Schmerzverarbeitungsstörung» bezeichnet) und allfällige damit verbundene erwerbliche Auswirkungen von der Beschwerdegegnerin nicht mehr näher geprüft. Mangels rechtskonformer Sachverhaltsabklärung in den Rentenrevisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen kann den in diesem Zusammenhang erfolgten formlosen, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad bestätigenden Mitteilungen daher nicht die gleiche Wirkung wie einer rechtskräftigen formellen Verfügung zukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So wie eine gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG (Revision im Sinne einer Anpassung des Rentenanspruches an geänderte Verhältnisse) erlassene Verfügung von Amtes wegen durch die substituierte Begründung der Wiedererwägung wegen zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loser Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung und erheblicher Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung ihrer Berichtigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG) bestätigt werden kann, besteht die gleiche Rechtslage im Verhältnis zwischen den Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a und der substituierten Begründung der Wiedererwägung (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt sich im Rahmen der erwähnten Rückkommenstitel die Frage nach einer Veränderung des Rentenanspruches, ist Streitgegenstand die (geänderte) Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente als solche, nicht die rechtliche Begründung für die Anpassung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Revision, Kürzung oder Wiedererwägung stellen nicht verschiedene Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenstände dar, sondern unterschiedliche rechtliche Begründungen für den Streitgegenstand "</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abänderung des Rentenanspruchs" (Urteil des Bundesgerichts 9C_303/2010 vom 5. Juli 2010 E. 4.3 [SVR 2011 IV Nr. 20 S. 53]; vgl. zum Gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen: Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Davon ausgehend ändert der Umstand, dass keine Partei (jemals) eine Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägung beantragt hat, nichts an der Zulässigkeit der substituierten Begründung der Wiedererwägung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Parteien im Gerichtsverfahren Gelegenheit gegeben wird, sich dazu allseitig zu äussern (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.1 und 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Wiederholung des Vorbescheidverfahrens – wie vom Beschwerdeführer zur Wahrung seines recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gehörs gefordert – ist somit nicht erforderlich. Nicht beigepflichtet werden kann insbesondere seiner Argumentation, Verfahrensgegenstand sei nur die Frage der Anwendbarkeit der Schlussbestimmung. Zu dieser Annahme bestand ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der im Verwaltungsverfahren erfolgten medizinischen Abklärungen und im Vorbescheid angekündigten Rentenaufhebung nie ein Grund. Vielmehr wurde dem Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren ausreichend Anlass und Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genheit geboten, sich umfassend zum Rentenanspruch – vorab zum medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverhalt – zu äussern (vgl. Sachverhalt E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anwendung der richtigen bzw. falschen Rechtsgrundlage bei Abschluss des Verwaltungsverfahrens stellt sodann keinen sachlichen Grund für eine Ungleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung der Versicherten dar. Entscheidend für die Ausrichtung einer Rente ist allein der Invaliditätsgrad. Beträgt dieser gemäss rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung unter 40 %, ist die Auszahlung weiterer Renten nicht gerechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, soweit die Voraussetzungen für einen Rückkommenstitel erfüllt sind. Daran vermag weder die zeitliche Nähe zu einer «Sonderstellung» nach langem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug noch eine nach Verfügungserlass eingetretene gesundheitliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung etwas zu ändern, zumal solche Umstände im Einzelfall auch bei Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der korrekten gesetzlichen Bestimmung vorliegen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die Motivsubstitution führe zu einer unzulässigen Rückwirkung. Die Rente wird indessen in solchen Konstellationen effektiv bereits mit der zu schützenden Verfügung aufgehoben, so dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach deren Erlass nicht mehr auf weitere Rentenzahlungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauen darf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 53 Abs. 2 ATSG ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Die Voraussetzung der erheblichen Bedeutung der Berichtigung ist bei Invalidenrenten mit Blick auf ihren Charakter als periodische Dauerleistungen rechtsprechungsgemäss ohne weiteres zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1.c mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weifellose Unrichtigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn die notwendigen fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Abklärungen überhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wurden, oder wenn eine Leistung aufgrund falscher Rechtsregeln bzw. ohne oder in unrichtiger Anwendung der massgeblichen Bestimmungen zugesprochen wurde. Soweit ermessensgeprägte Teile der Anspruchsprüfung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprache in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (BGE 141 V 405 E. 5.2 mit Hinweisen). Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil 9C_401/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 E. 2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 9C_491/2017 vom 26. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sachlage bei der Rentenzusprache gestaltete sich wie folgt: Am 12. Februar 1999 berichtete Dr. med. G.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankungen, der Beschwerdeführer leide seit 1997 an einem lumbospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Syndrom links. In der Computertomographie (CT) habe sich damals eine minime mediale Diskusprotrusion L5/S1 gezeigt. Der Befund der Skelettszinti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphien sei normal gewesen. Es bestünden somit Einschränkungen beim Tragen schwerer Lasten, häufigen Bücken und längeren Stehen. Bei der schweren Arbeit als Dreher betrage die Einschränkung 50 %. In einer leichten Arbeit mit häufigen Positionswechseln und ohne Tragen von Lasten über 15 bis 20 kg bestehe indes eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Eine Nachuntersuchung sei nicht effektiv, da eine Aggravation bestehe und die Arbeitsfähigkeit nur nach längerer Beobachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit objektiviert werden könne (Urk. 6/5).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von Dr. F.___ vom 15. März 1999 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer aufgrund eines lumbospondylogenen Syndroms als Dreher nur noch halbtags arbeiten könne. Indes sei in einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit ohne schweres Heben oder Tragen und mit der Möglichkeit, zeitweilig zu sitzen, ab sofort eine Arbeitsfähigkeit ganztags gegeben (Urk. 6/4/2 f.). Unter dem Titel «Zusammenfassung der Krankengeschichte» legte Dr. F.___ den Bericht zu einer dreiwöchigen stationären Therapie des Beschwerdeführers im Januar 1998 im A.___ bei. Bei fehlender radikulärer Symptomatik und einem «lediglich kleinsten» Protrusionsbefund auf der Höhe L4/L5 wurde damals eine aktivierende Physiotherapie mit Übergang in eine Medizinisch Trainingstherapie durchgeführt sowie ein Arbeitsversuch mit «zunächst» 50%iger Arbeitsfähigkeit und einer repetitiven Hebegewichtsbeschränkung von 20 kg empfohlen (Urk. 6/4/4-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den ebenfalls von Dr. F.___ beigelegten Berichten der H.___ vom 18. November und 9. Dezember 1998 zeigten die damaligen MRI-Untersuchungen weiterhin eine Bandscheibendegeneration L5/S1 mit kleiner dor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">saler Protrusion, jedoch ohne Nachweis einer Kompression neuraler Strukturen. Es könne in den Röntgenbefunden kein direktes Korrelat zur Klinik gefunden werden (Urk. 6/4/9-11). Im nachfolgenden Bericht derselben Klinik vom 7. Mai 1999 wurde dem Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Dreher ab Mitte Februar 1999 bis auf weiteres eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aufgrund der therapieresistenten invalidisierenden tief lumbalen Schmerzen bei Segmentde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">generation L5/S1 und muskulärer Dysbalance sei diese Tätigkeit mit repetitivem Heben von schweren Lasten mit zusätzlicher Rotation zu rückenbelastend. In einer wechselbelastenden Tätigkeit mit nicht repetitivem Tragen von Lasten von maximal 10 bis 15 kg und Sitzen/Stehen am Ort von nicht länger als einer Stunde bestehe indes eine Arbeitsfähigkeit mindestens halbtags bis ganztags. Es seien ab sofort berufliche Massnahmen angezeigt (Urk. 6/7/4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge liess sich der Beschwerdeführer im E.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, weiter abklären. Am 26. Juli 1999 kamen die Ärzte zum Schluss, dass aufgrund der Anamnese, der aktuellen Befunde, der hausärztlichen Abklärungen und des Austrittsberichts des A.___ die deskriptive Diagnose eines lumbospondylogenen Syndroms links zu stellen sei. Als Ursache der Schmerzsymptomatik hätten eine relevante Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie oder -protrusion sowie entzündliche oder degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, der Iliosakral- oder Hüftgelenke ausgeschlossen werden können. Aufgrund der Diskrepanz zwischen subjektiver Schmerzempfindung und objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Befunden müsse eine funktionelle Genese im Sinne einer Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung angenommen werden. Darauf würden auch die widersprüchlichen Untersuchungsbefunde (Fingerbodenabstand versus Langsitz, Lasègue im Sitzen und Liegen) hinweisen. Man empfehle die Durchführung einer EFL sowie eine schmerzmodulierende Therapie mit einem Antidepressivum (Urk. 6/20/15). Im Verlaufsbericht vom 22. November 1999 diagnostizierten die Ärzte des E.___ ein chronifiziertes lumbospondylogenes Syndrom bei/mit minimer Diskusprotrusion L5/S1, Haltungsinsuffizienz und Verdacht auf eine Schmerzverarbeitungsstörung. Dazu erläuterten sie, aufgrund der EFL (vgl. im Detail Urk. 6/20/5-13) sei eine arbeitsbezogene Rehabilitation vorgesehen gewesen. Diese habe man jedoch nach zwei Wochen wegen fehlender Bereitschaft des Beschwerdeführers, die dazu erforderlichen Bewegungen und Verrichtungen auszuführen, abbrechen müssen. Im Vordergrund stehe nun einzig die Möglichkeit einer schmerzdistanzierenden Therapie mit trizyklischen Antidepressiva und eventuell einer psychologischen-psychiatrischen Betreuung mit dem Ziel, die Leistungsbereitschaft unter Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und die Schmerztoleranz zu erhöhen. Als Dreher habe der Beschwerdeführer in den letzten zwei Jahren keine körperlich schweren Arbeiten verrichten müssen. In diesem Sinne sei in der angestammten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsbelastung ab Oktober 1999 zumutbar, was aufgrund der EFL habe festgestellt werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Dabei sollten Werkzeuge oder zu bearbeitende Teile eine Limite von 17,5 kg nicht überschreiten (Urk. 6/20/3). Im Feststellungsblatt zum Vorbescheid vom 10. Februar 2000 findet sich zudem der Hinweis auf einen nicht aktenkundigen Bericht des E.___ vom 31. Januar 2000, wonach der Beschwerdeführer in einer körperlich mittelschweren Arbeit mit vermehrten Pausen zu 70 % und aus rein rheumatologischer Sicht in einer körperlich leichten Tätigkeit medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/24/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschiedene Ärzte des RAD schlussfolgerten aus den vorstehenden Unterlagen im Juni 1999 (Urk. 6/10), im Dezember 1999 (Urk. 6/22/2) und im März 2000 (Urk. 6/31) jeweils, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. Indes teilte Dr. F.___ im Februar 2000 mit, der Beschwerdeführer sei seit dem 2. Juni 1999 aufgrund einer Zunahme der Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen zu 100 % arbeitsunfähig. Auch leichte Arbeiten in wechselnder Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung seien für unbestimmte Zeit nicht möglich (Urk. 6/27). Deshalb kam die RAD-Ärztin Dr. med. Q.___ in ihrer Stellungnahme vom März 2000 letztlich zum Schluss, es bestehe eine Symptomausweitung/Schmerzverarbeitungsstörung ohne Relevanz für die Invalidenversicherung. Es müsse jedoch eine psychiatrische Komorbidität ausgeschlossen werden (Urk. 6/31).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des Inhalts des daraufhin bei Dr. Y.___ eingeholten psychiatrischen Gutachtens kann vorab auf E. 3.3 und 3.4 verwiesen werden. Zu ergänzen ist die gutachtliche Begründung der Diagnosen und möglichen Massnahmen. Der Beschwerdeführer habe im frühen Kindesalter wahrscheinlich eine depressive Krise nach der Scheidung der Eltern erlitten. Er habe beim Vater, dann beim Onkel und mit 16 Jahren wieder beim Vater in der Schweiz gelebt. Die pathogenetische Bedeutung der Umstände und die psychische Entwicklung seien aufgrund der geringen Ausdrucksmöglichkeiten schwierig nachzuzeichnen. Offenkundig seien gemäss dem klinischen Eindruck eine Selbstunsicherheit, eine Neigung zu Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vosität und explosiblem Verhalten wegen einer versteckten Ängstlichkeit. Die Arbeit als Dreher hab er anscheinend erfolgreich seit vielen Jahren stets an der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Stelle geleistet. Man könne vermuten, dass mit zunehmender Chronifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Schmerzen und Steigerung die Bewältigungsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers wegen seiner Ängstlichkeit nicht mehr ausgereicht und sich eine Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierungsstörung entwickelt habe. Hinweise auf psychische Verarbeitungsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden sich in den Akten vor allem anfänglich, aber nur diskret finden (z.B. Neigung zu Schmerzmittelabusus). Bei den Schilderungen falle der völlige Verlust des Selbstvertrauens auf. Der Beschwerdeführer sehe sich als kaputten Mann, sei nichts mehr wert, habe soziale und Zukunftsängste, eine chronische Depressivität, Selbstmordgedanken und eine psychovegetative Stresssymptomatik (z.B. sexuelle und Schlafstörungen). Die Arbeitsfähigkeit sei schon aus rein rheumatologischer Sich unterschiedlich beurteilt. Die psychopathologische Symptomatik (chronische Depression) habe ein eklatantes Ausmass, so dass dem Beschwerdeführer ab Februar 1999 eine 100%-Arbeitsunfähigkeit attestiert werden könne. Dieser habe wenig Ausbildung genossen und sich wahrscheinlich in seinem persönlichen Selbstwertgefühl sehr an seinen Beruf geklammert. Es sei auf den depressiven Verlust des Selbstvertrauens und die Resignationshaltung zurückzuführen, dass er für eine Umschulung wenig motivierbar sei. Eine solche sei dennoch indiziert, auch wenn die Situation bereits ziemlich fixiert sei. Der Beschwerdeführer sei nämlich noch jung und verfüge an sich über grosse psychische Energie. Eine Besserung scheine mit einer beruflichen Umstellung möglich. Indes würden die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten sowie Einsichtsfähigkeiten für eine eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche psychiatrische Behandlung nicht ausreichen (Urk. 6/34/8-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. med. I.___ kritisierte in seiner Stellungnahme vom 11. Juli 2000 sowohl den Umstand, dass bei einer von Dr. F.___ geltend gemachten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung nach ablehnendem Vorbescheid überhaupt ein psychiatrisches Gutachten eingeholt wurde, als auch dessen Inhalt. Das Ganze erscheine ihm doch alles «sehr zweifelhaft». Vielmehr hätte eine Abklärung bei einer medizinischen oder beruflichen Abklärungsstelle veranlasst werden sollen, da nun aus dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht einer Schmerzverarbeitungsstörung und der in der EFL ausgewiesenen Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten plötzlich das totale K.O. werde. Er wisse nicht, ob eine berufliche Abklärung überhaupt Sinn mache, da sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer für nicht arbeitsfähig halte. Andererseits erachte er die Ausrichtung einer ganzen Rente aufgrund der momentanen Aktenlage für nicht überwiegend gerechtfertigt, so dass eine berufliche Abklärung möglicherweise Licht in dieses Chaos bringe. Somatisch gesehen habe der Beschwerdeführer nämlich nur geringe von der durchschnittlichen «Norm» abweichende Befunde und Dr. Y.___ sehe nur als Dreher eine volle Arbeitsunfähigkeit, nicht aber in anderen Berufen. Ansons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten er kaum weitere berufliche Abklärungen respektive Massnahmen befürworten würde (Urk. 6/36/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inzwischen liess der Beschwerdeführer sich im Mai und August 2000 von Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, untersuchen. Dieser hielt er in der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese fest, das klinische Bild sei trotz intensiver therapeutischer Bemühungen therapieresistent geblieben. Seit Juni 1999 sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig. Seit einem Jahr gehe es diesem auch psychisch sehr schlecht (Schlafstörungen, Albträume, Müdigkeit, Antriebsarmut, starke Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Pessimismus, immer wieder Suizidgedanken, deutlich vermindertes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, Zukunftsangst, Freud- und Lustlosigkeit, Potenzstörung). Trotz Therapie mit Anafranil bestünden die psychischen Beschwerden weiter. Nach dem klinischen Untersuch schlussfolgerte Dr. J.___, allein das chronifizierte therapieresistente Lumbovertebralsyndrom würde nicht mehr als eine Arbeitsfähigkeit von 40 bis 50 % in einer leichten körperlichen Tätigkeit erlauben. Seit einem Jahr entwickle der Beschwerdeführer eine Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, welche die Arbeitsfähigkeit zusätzlich beeinträchtige. Nach seiner Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei dieser aus neuro-orthopädischer und psychiatrischer Sicht somit zu höchstens 40 bis 50 % arbeitsfähig. Im Übrigen habe er nicht den Eindruck, dass der Beschwerdeführer übertreibe und bei ihm seien keine weiteren Kontrollen vorgesehen (Urk. 6/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ergebnisse der nachfolgenden beruflichen Abklärung in der Z.___ wurden bereits unter E. 3.3 und E. 3.4 dargelegt. Ergänzend kann dem Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht entnommen werden, dass die 50%-Teilarbeitsfähigkeit während der beruflichen Abklärung mit einer Präsenzzeit von sechs Stunden täglich realisiert werden konnte. So habe der Beschwerdeführer Gelegenheit zu einem etwas ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langsamten Arbeitstempo und allenfalls kurzen Entlastungspausen bzw. zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Positionswechseln. Konkret wurde daher vorgeschlagen, das Training wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derum mit einer Arbeitszeit von sechs Stunden täglich zu beginnen und dann zu versuchen, das Pensum langsam zu steigern (Urk. 6/42/5). In diesem Sinne hatte Frau K.___, die in der Z.___ für den Beschwerdeführer zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Berufsberaterin und diplomierte Psychologin IAP, bereits in der Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besprechung mit den Parteien vom 16. November 2000 verlauten lassen, dass man in Absprache mit dem Arzt und aufgrund der Beobachtung in der Abklärung davon ausgehe, dass das Pensum von anfänglich 50 bis auf ca. 80 % steigerbar wäre. Indes erklärte der Beschwerdeführer, er habe nun gesehen, dass es nicht mehr gehe. Er sehe keine Möglichkeit auf das angebotene Arbeitstraining bzw. die Ausbildung im Bereich Elektromontage einzugehen (Urk. 6/41/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der Rentenzusprache war somit aufgrund der einhelligen Meinung der Fachärzte aus rheumatologischer Sicht eine hohe bis volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit überwiegend wahrscheinlich. Die Abklärungen im E.___ und insbesondere in der Z.___ bestätigten dies, insoweit jeweils berufliche Massnahen empfohlen wurden mit dem Ziel, das Arbeitspensum – bereits beginnend mit 50 % – weiter zu steigern. Keine Bedeutung mass die Beschwerdegegnerin damals zu Recht der Beurteilung von Dr. J.___ bei, der erst im Vorbescheidverfahren und allein gestützt auf die Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers, also insbesondere ohne Sichtung des Bildmaterials, ausserhalb seines Fachgebietes eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit postulierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem RAD-Arzt Dr. I.___ ist ferner beizupflichten, dass die gutachtliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Dr. Y.___ in Anbetracht der Abklärungsergebnisse der EFL sowie der beruflichen Abklärung nicht überzeugt, aber auch weil der Gutachter aufgrund der sprachlichen Schwierigkeiten eine psychiatrische Behandlung ausschloss (Urk. 6/35/10), indes für die Begutachtung soweit ersichtlich keinen Dolmetscher beizog (vgl. auch Urk. 6/35/8 oben). Dies erklärt, weshalb er sich in weiten Teilen seines Gutachtens mit wenig fundierten Annahmen behalf, z.B. über eine depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Krise nach der Scheidung der Eltern. Fragwürdig erscheint die Diagnosestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung. So spricht Dr. Y.___ von «Persönlichkeitsstörungen» allein aufgrund des klinischen Eindrucks, ohne hierfür Anhaltspunkte in der Vergangenheit, der Erwerbsbiographie oder den sozialen Beziehungen zu nennen, wobei solche nicht ohne weiteres aus den Akten ersichtlich sind (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">76 f.). Im Rahmen der seines Erachtens im Vordergrund stehenden depressiven Entwicklung attestierte Dr. Y.___ dem Beschwerdeführer alsdann eine volle Arbeitsunfähigkeit ab Februar 1999, obwohl Dr. F.___ und Dr. J.___ die psychischen Beschwerden erst ab Sommer 1999 feststellten. Eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nicht nachvollziehbar sind bei Feststellung einer Depression mit «eklatantem Ausmass» die gleichzeitige Befürwortung einer Umschulung sowie der Hinweis, der Beschwerdeführer verfüge über «grosse psychische Energie». Schliesslich übersah Dr. Y.___ bei der von ihm gestellten Diagnose einer anhaltenden Schmerzstörung im Sinne von ICD-10-GM: F45.4, dass die vorherrschende Beschwerde ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz sein muss. Dies lässt sich nicht mit seiner Feststellung vereinbaren, dass die Angaben nur ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flächlich und ohne ersichtlichen Leidensdruck erfolgten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend hätte die Beschwerdegegnerin also nicht eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit ab Februar 1999 gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Y.___ annehmen dürfen. Zudem hätte sie aufgrund des Berichts der Z.___ und unter Berücksichtigung der weiteren Akten das vorgeschlagene Arbeitstraining durchführen müssen. Nach den vorstehenden Darlegungen finden sich in den Akten nämlich keine Gründe, die ein solches aus objektiver Sicht als unzumutbar erscheinen liessen. Gegebenenfalls wäre ein Mahn- und Bedenkzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren durchzuführen und letztlich auf die überwiegend wahrscheinlich nach dem Arbeitstraining bestehende medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl die Verletzung des in Art. 43 Abs. 1 ATSG statuierten Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatzes als auch des in Art. 28 Abs. 1 IVG verankerten Grundsatzes «Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung vor Rente» sowie die damit verbundene, nicht nachvollziehbare Interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation der aktenkundigen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit stellen einen Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägungsgrund im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG dar. So hatte das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht bereits ein Jahr vor der Rentenzusprache die noch heute (in erweiterter Form) geltenden beweisrechtlichen Anforderungen für medizinische Berichte definiert (vgl. dazu BGE 125 V 351), welche das Gutachten von Dr. Y.___ </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos nicht erfüllte. Ebenso hatte das Bundesgericht schon im Jahr 1995 in BGE 121 V 190 klargestellt, dass vor der Durchführung von Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen eine Rente nur in Betracht kommt, wenn (noch) keine Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit besteht. Beim Beschwerdeführer wurde damals der knapp möglichste Invaliditätsgrad für eine ganze Invalidenrente von 69,5 % aufgrund der in der Abklärung tatsächlich realisierten Arbeitsfähigkeit errechnet, obschon von einem Arbeitstraining nach den Akten mit grosser Wahrscheinlichkeit eine erhebliche Steigerung derselben zu erwarten war. Bei dieser Ausgangslage ist ohne weiteres zu konstatieren, dass die verfrühte Zusprechung einer ganzen Rente offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unrichtig und kein blosser Ermessensentscheid war. Im Übrigen spricht gemäss Bundesgericht nichts dagegen, noch nach über zehn Jahren auf eine zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos unrichtige Leistungszusprache/-verweigerung wiedererwägungsweise zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zukommen (vgl. BGE 140 V 514). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen die Voraussetzungen für ein wiedererwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Verfügung vor, gilt es, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen (Art. 85 Abs. 2, Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVV). Die Anspruchsberechtigung und der Umfang des Anspruchs sind diesfalls für die Zukunft zu prüfen. Wie bei einer materiellen Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG muss auf der Grundlage eines richtig und vollständig fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung – und nicht bezogen auf den heutigen Urteilszeitpunkt (vgl. E. 4.1 und 4.2) – ermittelt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_358/2017 vom 2. Mai 2018 E. 4.4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten des B.___ vom 9. März 2016 stellten die Gutachter keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Als nicht bedeutsam für die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie insbesondere (1) ein chronisch rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rendes vertebragenes Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrahlung linksbetont, ohne radikuläre Reizung oder Kompression, (2) eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie (3) einen medikamenteninduzierten und einen chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp mit migränösen Anteilen (Urk. 6/103/50). Demgemäss beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilten sie den Beschwerdeführer sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Dreher, als auch in einer seinem allgemeinen Leistungsspektrum entsprechenden Verweistätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig. Zusätzlich wiesen sie darauf hin, dass die anlässlich der Revision im Jahr 2005 eingeholten Befunde der verschiedenen Fachrichtungen und interdisziplinären Sprechstunden im Wesentlichen den aktuellen Befunden entsprechen würden. Eine wesentliche Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes habe sich seither nicht ergeben, dieser werde jedoch aus heutiger Sicht anders bewertet (Urk. 6/103/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Detail ergab die internistische Begutachtung das Bild eines adipösen, hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonen und kardiopulmonal kompensierten Beschwerdeführers in unauffälligem Allgemeinzustand. Das Ergebnis des klinischen Untersuchs sei altersentsprechend normal, ohne Hinweise für eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz oder Lun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">generkrankung. Bis auf die Hypertonie fänden sich in den Laboruntersuchungen durchwegs Normalwerte. Das Elektrokardiogramm (EKG) zeige einen unauffälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Erregungsablauf und die Spirometrie liefere keine Hinweise für eine obstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive oder restriktive Ventilationsstörung (Urk. 6/103/54 f.). Im Übrigen fanden sich während des Untersuchs Inkonsistenzen etwa in Bezug auf die Einnahmen von Tramundin (Urk. 6/103/15 unten) und die Beweglichkeit der Halswirbelsäule (Urk. 6/103/17). Einen Leidensdruck oder schmerzbedingte Positionswechsel konnte der Gutachter während des 75-minütigen Gesprächs keine feststellen (Urk. 6/103/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der chirurgisch-orthopädischen Begutachtung konnten die reklamierten Beschwerden und Einschränkungen des Stütz- und Bewegungsapparates in der klinischen und radiologischen Untersuchung nicht nachvollzogen werden. Es hätten sich verschiedene Auffälligkeiten und Diskrepanzen gezeigt, die in ähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Art und Weise in den Akten seit 1999 immer wieder dokumentiert seien. Auffällig sei auch, dass empfohlene Therapien mehrfach abgelehnt oder abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen worden seien. In der Untersuchung habe sich der Beschwerdeführer einerseits trotz mehrfachen Nachfragens nach den subjektiven Beschwerden nur zur Angabe in der Lage gesehen, dass das Laufen von ein bis drei Stunden nur unter Einnahme von Schmerzmitteln möglich sei, danach hätte er vermehrt Schmerzen. Andererseits seien vier von fünf Waddell-Zeichen positiv gewesen (Empfindlichkeit grossflächig und teilweise nicht reproduzierbar angegeben; trotz eines Finger-Boden-Abstands von 59 cm problemlos die Schuhe/Strümpfe an- und ausgezogen und auch keine Schmerzen im Langsitz angegeben; demons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trierte Muskelschwäche der linken Schulter- und Oberarmmuskulatur nicht mit seitengleich kräftig entwickelter Muskulatur und Beschwielung an beiden Händen vereinbar; trotz unauffälligem Gangbild Trendelenburg-Zeichen und Einbein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand schmerzbedingt nicht prüfbar; demonstrierte Einschränkung der Hüftbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglichkeit mit muskulärem Gegenspannen weder mit der spontanen Gelenkbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglichkeit der Hüft-, Knie- und Sprunggelenke beim An- und Ausziehen der Schuhe und Strümpfe noch der mehrmals täglich eingenommenen, vorgeführte und durch die Beschwielung bestätigten Sitzposition beim Beten oder dem unauffälligen radiologischen Befund vereinbar; Urk. 6/103/55 f.). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit habe der Versicherter seit 1997 aufgrund seiner Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den körperlich leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt. Hierfür und jede vergleichbare Verweistätigkeit bestehe eine 100%-Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 6/103/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der neurologischen Begutachtung beklagte der Beschwerdeführer primär Schmerzen, deren Semiologie weder einem neuralgischen noch einem neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathischen Schmerz entsprach. Er gebe plakativ konstante unerträgliche Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen in der gesamten linken Körperhälfte «vom Scheitel bis zur Sohle» an. Mini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male physische Aktivitäten wie Spazieren würden diese verschlimmern. Die Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen würden anhand der Schilderungen semiologisch sowohl einem Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz vom Spannungstyp als auch einem migränösen Kopfschmerz ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Bei einem täglichen Analgetikagebrauch über mehrere Monate oder Jahre liege nach den Diagnosekriterien der Internationalen headache society ein Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz vor. In der klinischen Untersuchung hätten, soweit bei mangelnder Mitarbeit möglich, keine fokal-neurologischen Ausfälle oder Zeichen einer radikulären Kompression eruiert werden können. Zudem habe der Untersuch zahlreiche erhebliche Diskrepanzen beinhaltet (zusätzlich zur orthopädischen Untersuchung erwähnt: unerklärliche Zunahme der Rücken- und Kopfschmerzen beim Zehenspitzen- und Hackengang sowie Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beinstand; schlecht reproduzierbare Sensibilitätsstörungen ohne anatomisches bzw. bildgebendes Korrelat; demonstrierte Kraftverhältnisse selbst mit einfachen manuellen Fertigkeiten wie Ausziehen oder Laufen nicht vereinbar). Das MRI der Lendenwirbelsäule vom November 2013 zeige unverändert neben den insgesamt gering ausgeprägten degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule eine flache Diskusprotrusion L5/S1, welche die linke Wurzel S 1 tangiere, ohne sie zu komprimieren. Das MRI der Halswirbelsäule vom Dezember 2015 zeige insgesamt ein unterdurchschnittliches Ausmass von degenerativen Veränderungen, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere ohne Hinweise für eine Kompression der neuralen Strukturen. Diese Befunde sowie die aktuellen Röntgenbilder der Hals-, Brust- und Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule (vgl. im Detail Urk. 6/103/28 f.) würden die Beschwerden keineswegs erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Insgesamt seien die plakativ und appellativ vorgetragenen massiven Beschwerden erheblich diskrepant mit der erkennbaren körperlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung im Untersuch, dem weitegehend intakten psychosozialen Funktionsniveau sowie der Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe. Ein Leidensdruck sei kaum erkennbar (Urk. 6/103/56 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich gab der Beschwerdeführer in der psychiatrischen Exploration an, sich nie in regelmässiger psychiatrischer Behandlung befunden zu haben und eine solche abzulehnen. Dazu erläuterte der Gutachter, der aktuelle psychopatholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Befund in Anlehnung an die AMDP-Richtlinien sowie die Parameter der funktionellen Leistungsfähigkeit in Anlehnung an die Mini-ICF-P seien blande und es würden sich keine gravierenden psychosozialen Funktionseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen finden. Leichtgradig eingeschränkt sei die Fähigkeit, hinreichend, ausdauernd und während der üblicherweise erwarteten Zeit im Beruf oder bei sonstigen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben anwesend zu sein und ein durchgehendes Leistungsniveau aufrechtzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, da sich der Beschwerdeführer wegen der Schmerzen rasch erschöpft fühle. Sodann fänden sich Aggravationshinweise und Inkonsistenzen als Indizien für ein tendenzielles Verhalten (trotz intensiver Schmerzen nur vage und wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Schilderung derselben, in der Untersuchung weder körperlich-psychische Beeinträchtigung [z.B. Positionswechsel] noch Leidensdruck erkennbar, weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend intaktes psychosoziales Funktionsniveau bei der Alltagsbewältigung und kaum beanspruchte therapeutische Hilfe; angegebene, zeitnahe zum Untersuch erfolgte Einnahme von Medikamente stimmte nicht mit dem Nachweis im Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serum überein; vgl. ferner Urk. 6/103/22 Laborwerte jeweils ausserhalb des therapeutischen Bereichs). Daraus schlussfolgerte der Gutachter, eine psychische Erkrankung, die geeignet wäre, das positive Leistungsbild des Beschwerdeführers im für die Invalidenversicherung relevanten Sinne mittel- und längerfristig zu mindern, bestehe zumindest ab dem Begutachtungstermin nicht. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sich jedoch in eine regressive Position zurückgezogen, die eine Veränderung der Situation in Richtung Arbeitsfähigkeit unwahrscheinlich mache. Er habe gelernt, seine Beschwerden wirksam zu präsentieren, so dass ein sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">därer Krankheitsgewinn für ihn entstehe, wenn die Symptome fortbestünden. Eine multimodale Schmerztherapie unter Einschluss einer schmerzspezifischen Psychotherapie wäre aus psychiatrischer Sicht bei Kooperation des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers geeignet, um die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen (Urk. 6/103/45, 6/103/47, 6/103/49 f. und 6/103/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das B.___-Gutachten ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Ebenso wurde es in Kenntnis der Vorakten abgegeben, mit welchen es soweit im Einklang steht, zumal das A.___ im Jahr 2005 keine (abweichende) Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgab (vgl. Urk. 6/67), dem Gutachten von Dr. Y.___ wie darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt kein Beweiswert zuzumessen ist (vgl. E. 3.5) und in früheren rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Beurteilungen bei vergleichbaren Befunden Gewichtslimiten definiert wurden, die für die Zumutbarkeit einer körperlich mittelschweren Tätigkeit sprechen (vgl. E. 4.3). Das B.___-Gutachten leuchtet auch in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und enthält einleuchtend begründete Schlussfolgerungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Berichte, die das B.___-Gutachten nach Ansicht des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers widerlegen sollen, ist vorab festzuhalten, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us rechtlicher Sicht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich der Sachverhalt bis zum Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Später eingereichte ärztliche Berichte sind ausnahmsweise zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, wenn daraus Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand im Zeitpunkt des Verfügungserlasses gezogen werden können (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_48/2015 vom 1. Juli 2015 E. 3.2.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 132 V 215 E. 3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 130 V 138 E. 2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">121 V 362 E. 1b in fine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Begutachtung liess sich der Beschwerdeführer im C.___ von med. prakt. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, untersuchen. Dessen (korrigierter) Bericht datiert vom 25. Januar 2017 (Urk. 14) und neben den klinischen Befunden das B.___-Gutachten, einen nicht aktenkundigen Bericht von Dr. med. M.___ vom September 2009 (Urk. 14 S. 1) und den im Vorbescheidverfahren nachgereichten MRT-Bericht zum linken Knie vom 10. Oktober 2016 (Urk. 14 S. 3; Urk. 6/128).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Befund erhob med. prakt. L.___ eine deutlich reduzierte Affektivität mit niedergeschlagener Stimmung sowie Antriebsminderung und Müdigkeit. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis seien verlangsamt, subjektiv werde Vergesslichkeit berichtet. Das Denken sei formal beweglich, weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweifig, repetitiv, inhaltlich problemzentriert, sachbetont und lenkbar. Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch bestünden vage Suizidgedanken/-wünsche ohne konkrete Ausführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pläne. Infolgedessen diagnostizierte er eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, und übernahm ansonsten die somatischen Diagnosen aus oberwähnten Berichten (ICD-10: F33.1; vgl. Urk. 14 S. 2). Der Beschwerdeführer könne einmal pro Woche etwas staubsaugen, aber alles nur unter der täglichen Einnahme von Tramundin und bei Bedarf Novalgin. Die einzige regelmässige Freizeitaktivität sei der Moscheeverein, weitere soziale Kontakte bestünden nicht. Das Interesse an Hobbies (v.a. Naturfotografieren) habe dieser gänzlich verloren. Der Beschwerdeführer versuche zudem seine Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zu lindern, indem er einmal wöchentlich ein körperliches Training in Turbenthal absolviere und regelmässig physiotherapeutische Hilfe in Anspruch nehme. Nach dem 45-minütigen Gespräch habe dieser deutliche Schwierigkeiten beim Gehen. Seit sechs bis sieben Monaten bestünden deutliche, durch das MRI objektiv ausgewiesene Knieschmerzen. Dennoch bezeichne der Beschwerdeführer diese als nebensächlich und bejahe auch sonst nicht einfach alle Fragen. Auf Nachfragen hin könne er also sehr wohl klare Antworten geben. Es ergäben sich demnach keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation (Urk. 14 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. prakt. L.___ attestierte dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit. Dazu verwies er auf die erhöhten Konzentrationsschwierigkeiten und die Vergesslichkeit, wodurch die Arbeitsweise ineffizient und langsam werde, sich Fehler häuften und es zu Unfällen komme, zumal dieser Dreher gewesen sei. Zudem sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sehr misstrauisch und habe oft das Gefühl, andere würden über ihn reden. Er habe teilweise Schwierigkeiten, sein explosives Verhalten zu kontrollieren, werde verbal aggressiv und weise in Stresssituationen handgreifliche Tendenzen auf. Auf «körperlicher Ebene» könne er ohne Schmerzmittel aufgrund der Rücken- und Knieschmerzen nicht arbeiten. Des Weiteren habe man bereits im Jahr 2000 einen Arbeitsversuch in vorwiegend sitzender Tätigkeit wegen der Schmerzen abbrechen müssen (Urk. 14 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Übereinstimmung mit dem B.___-Gutachter diagnostizierte med. prakt. L.___ also weder ein invalidisierendes psychosomatisches Leiden noch eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung. Inwiefern er dabei übersah, dass für die geklagten Schmerzen kein ausreichendes organisches Korrelat besteht, muss dahingestellt bleiben. Immerhin bemerkte er selbst, dass für die Kniebeschwerden «sogar» ein MRT-Befund vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. Dass die Angaben zur Medikamenteneinnahme unzuverlässig sind, zeigten die beiden Medikamentenspiegel während der Begutachtung. Aktenkundig sind zudem weitere konkrete Arbeiten wie Einkaufen und Abwaschen, aber auch Interessen wie Religion und das aktuelle Geschehen in Zeitungen und im Internet (Urk. 6/103/12 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des psychopathologischen Befundes ist festzustellen, dass eine vorübergehende Verschlechterung nach der Renteneinstellung nichts Ungewöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches ist und med. prakt. L.___ auch vom Beschwerdeführer den Auftrag hatte, das Gutachten zu widerlegen. Ausserdem wurde weiterhin keine Inanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer regelmässigen psychotherapeutischen und psychopharmakolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Therapie behauptet. Schliesslich begründete med. prakt. L.___ die Arbeitsfähigkeit nicht mit den typischen Einschränkungen, die aus einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode folgen. Vielmehr leitete er aus subjektiven Angaben («anamnestische» Vergesslichkeit, Misstrauen und Aggressivität) massive Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen für die soziale Interaktion ab. Dafür fanden sich in den Akten bis zu diesem Zeitpunkt jedoch weder objektive Anhaltspunkte noch konkrete Beispiele (vgl. auch E. 4.5). Diese Einschränkungen sind bei intakten familiären Verhältnisse sowie fast täglichen Besuchen im Kulturverein auch nicht ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres plausibel. Interessant ist indes die Tatsache, dass der Beschwerdeführer gemäss med. prakt. L.___ einmal wöchentlich trainieren soll, obschon er in der Begutachtung erklärte, in der Physiotherapie maximal 8 Minuten auf dem Lauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">band oder Velo trainieren zu können. Letztlich bestätigt der neue Bericht das psychiatrische Teilgutachten somit in allen Teilen, das ein tendenzielles Verhalten in den Vordergrund stellte und eine invalidisierende psychische Erkrankung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den darauffolgenden Berichten des N.___ vom 5. Februar (Urk. 21/1/1) und 11. September 2018 (Urk. 21/2) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer sich erstmals vom 15. November 2017 bis 11. Januar 2018 und erneut vom 29. Juni bis 27. Juli 2018 stationär psychiatrisch behandeln liess.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass für die erste Hospitalisation war nach Angaben des Beschwerdeführers ein seit 18 Jahren bestehender Nachbarschaftsstreit. Kurz vor dem Eintritt sei er beschuldigt worden, das Auto des Nachbarn zerkratzt zu haben. Er fühle sich verfolgt und beobachtet von der gesamten Wohnsiedlung und habe das Gefühl, man rede schlecht über ihn. Er sei zunehmend deprimiert, ziehe sich zurück und wolle lieber sterben, als Angst zu haben. Er sei schon auf der Autobahnbrücke gestanden, habe sich aber gegen einen Suizid entschieden. Die Symptome wurden von den Ärzten im Rahmen einer schweren depressiven Episode interpretiert. Aufgrund der Angaben der Tochter zum Nachbarschaftskonflikt seien die beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gefühle nicht als wahnhaft zu werten. So sei es einmalig nachts zu körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Gewalt zwischen den Nachbarn gekommen und auch andere Nachbarn würden laut und viel über den Beschwerdeführer reden. Durch die Distanzierung zum häuslichen Umfeld und unter der aktuellen Medikation sei es zu einer Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Zustandsbildes gekommen. Beim Austritt habe der Beschwerdeführer eine erneute Konfrontation befürchtet und erwäge mittelfristig einen Wohnorts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel (Urk. 21/1/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der zweiten Hospitalisation gab der Beschwerdeführer Verfolgungsideen, per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manenten Streit mit dem Nachbarn sowie finanzielle Probleme an. Er fühle sich manchmal verfolgt, leide unter der inneren Anspannung und habe permanent Angst, er könnte die Kontrolle verlieren und etwas anrichten. Zu Beginn der Behandlung erklärte er zudem, an Schlafproblemen, Grübeln und Tagesmüdigkeit zu leiden. Den Streit mit dem Nachbarn habe er teilweise als handgreiflich (auch mit dem Messer) beschrieben. Die Ärzte diagnostizierten primär eine wahnhafte Störung nach ICD-10: F22.0 und nebenbei eine mittelgradige depressive Episode. Der Beschwerdeführer habe die Sozialberatung in Anspruch genommen, um seine finanziellen Probleme zu koordinieren. Weiterhin habe er an diversen Fachthera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pien teilgenommen. Dabei sei ihm geraten worden, Distanz zum Nachbarn zu halten. Dies falle ihm nun leichter, da dieser nicht mehr dort lebe, sondern nur noch Angehörige besuche. Dennoch sei er deutlich auf diesen Konflikt eingeengt, fühle sich nicht begangener Verbrechen beschuldigt und schildere Albträume, in denen der Nachbar teilweise Agonist sei. Man habe eine siebentägige Krisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intervention vorgeschlagen, doch er habe stets berichtet, hilfs- und behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftig zu sein. Er habe einen längeren Aufenthalt angestrebt, um Energie zu tanken und Abstand zu gewinnen. Im Verlauf habe sich seine Stimmung gebes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sert. Er sei überrascht und verärgert gewesen, als der Austritt nahte.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zentrum der neuen Berichte stehen somit zwei Hospitalisationen, die erst ein bzw. eineinhalb Jahre nach Erlass der angefochtenen Verfügung erfolgten und unmittelbar im Zusammenhang mit der Eskalation eines langjährigen Nachbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsstreits sowie den zunehmenden finanziellen Problemen nach der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung standen. Die Berichte indizieren somit eine infolge einer akuten Belastungssituation lange nach dem 16. November 2016 eingetretene gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Verschlechterung. Indes können daraus keine Rückschlüsse auf den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand bei Verfügungserlass gezogen werden. Dies gilt vorab für die neu gestellte Diagnose einer wahnhaften Störung, zumal diese einzig auf späteren Vorkommnissen gründet respektive in den bisherigen Untersuchungen nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal am Rand thematisiert wurde. Im Übrigen handelt es sich wohl kaum um mehr als eine Verdachtsdiagnose, zumal diese von den Ärzten nach der ersten Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talisation verworfen und die medizinische Indikation der zweite Hospitalisation implizit hinterfragt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass in der B.___-Begutachtung eine umfassende internistische Untersuchung, einschliesslich Laboruntersuchungen und EKG, erfolgte. In den während der Hospitalisationen im N.___ wiederholten Untersuchungen zeigten sich wie bereits damals erhöhte Blutdruckwerte, die Beurteilung des EKG lautete «grenzwertig», aber wiederum nicht «pathologisch» (Urk. 21/1/1 S. 3, Urk. 21/1/2 und 21/2 S. 2). Neue Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bei Erlass der angefochtenen Verfügung ergeben sich folglich keine.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im letzten psychiatrischen Bericht, verfasst vom C.___ am 14. September 2018, wurde auf den geringen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolg der zweiten Hospitalisation hingewiesen. Die anschliessende tagesklinische Behandlung habe der Beschwerdeführer nach einer Woche abbrechen müssen, weil er sich wegen der Medikamente nicht im Stande gefühlt habe, mit dem Auto hinzufahren. Zur in der Klinik diagnostizierten wahnhaften Störung wurde erläu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert, die Grenzen zu andere psychischen Störungen mit Wahnsymptomen seien teilweise fliessend. Es sei möglich, dass sich unter Stresse eine paranoide Psychose entwickle, bei der sich vorhandene wahnhafte Symptome weiter verstärken wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Aktuell würden deutlich wahnhafte Symptome vorliegen, die den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer im Alltag schwer beeinträchtigen würden. So habe er in der Nacht starke Ängste, da er wahrnehme, dass der Teufel das Bett hochhebe. Er habe deshalb versehentlich einmal seine Ehefrau geschlagen. Zudem bestehe ein andauerndes Misstrauen gegenüber Nachbarn. Wegen der Albträume habe man zusätzlich das Neuroleptikum Risperdal verschrieben, das der Beschwerdeführer jedoch wieder abgesetzt habe, weil sich die Albträume darunter verstärkt hätten. Zur Optimie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Medikation ziehe man daher eine weitere stationäre Behandlung in einer anderen Klinik in Betracht. Ein Rehabilitationspotenzial auf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt sei nicht ersichtlich (Urk. 21/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend zum bereits zu den Klinikberichten Ausgeführten ist augenfällig, dass die wahnhaften Symptome rasant zunehmen. Handelte es sich Anfang 2018 ursprünglich noch um einen realen, von der Tochter bestätigten Nachbarschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konflikt, sah der Beschwerdeführer Mitte 2018 nachts den Teufel. Gleichzeitige lehnte er aber alle medizinischen Massnahmen – ausser stationäre Aufenthalten, bei welchen er vor allem vom Krafttraining profitierte (Urk. 21/1 S. 2),</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sozialberatung in Anspruch nahm und Abstand vom Nachbarn suchte (Urk. 21/2) – ab. Dabei wäre es ihm auch möglich gewesen, öffentliche Verkehrsmittel zu benützen, seit Juli 2018 eine besser erreichbare Tagesklinik zu suchen oder sich um eine neue Wohnung zu bemühen. Ob der Beschwerdeführer vor, zwischen und nach den Hospitalisationen überhaupt eine konsequente psychiatrische und psychopharmakologische Behandlung in Anspruch nahm und nimmt, ist aus dem Bericht nicht ersichtlich. Zumindest in den Klinikberichten fällt auf, dass stets nur die Medikation bei Austritt erwähnt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine weiteren (fachärztlichen) Unterlagen wurden im Zusammenhang mit dem MRT des linken Knies vom 10. Oktober 2016 eingereicht, mit dem nach der Begutachtung aufgetretene Beschwerden abgeklärt und als einziger Befund eine ausgedehnte, flapartige konfigurierte Meniskusläsion erhoben wurde (vgl. Urk. 6/128). Mangels gegenteiliger Anhaltspunkte ist deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieses in der Regel gut behandelbare und höchstens im Rahmen einer Operation eine kurze Arbeitsunfähigkeit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Knieleiden auch beim Beschwerdeführer bis zum Erlass der angefochtene Verfügung nicht zu einem invalidisierenden Gesundheitsschaden führte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.dr-gumpert.de/html/meniskusriss_dauer.html</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alfred M. Debrunner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie: Patientenorientierte Diagnostik und Therapie des Bewegungsapparates, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 2002, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1060 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine neuen Aspekte im Vergleich zum B.___-Gutachten zeigte schliesslich Dr. med. O.___, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, in seinem Bericht vom 13. März 2018 auf. Bildgebend ergaben sich leichte degenerative Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule und eine Diskopathie L5/S1 mit Diskusprotrusion mit möglicher Irritation der Nervenwurzel links. Im Weiteren wurden eine Haltungsinsuffizienz, muskuläre Dysbalance und Dekonditionierung festgestellt. Das therapeutische Vorgehen sei konservativ. Empfehlenswert sei eine intensive ambulante psychotherapeutische Behandlung in einem Rehazentrum während vier Wochen. Dr. O.___ attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht eine partielle, durch eine EFL näher zu ermittelnde Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit in wirbelsäulen-adaptierten Wechselpositionen, ohne Heben von schweren Lasten bzw. nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig (Urk. 21/4). Diese Abweichung vom B.___-Gutachten ist soweit ersichtlich einzig d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er hohen Varia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität der medizinischen Folgenabschätzung geschuldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein mögliches Karpaltunnelsyndroms beidseits diagnostizierte Dr. O.___ erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals nach der Untersuchung Ende August 2018 (Urk. 21/4/2). Die knapp zwei Jahre nach Verfügungserlass gestellte blosse Verdachtsdiagnose gibt keinen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss über den zeitlich massgeblichen Sachverhalt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die von der Beschwerdegegnerin aufgeworfene Thematik einer Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 bzw. des Ausschlussgrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des im Sinne einer Aggravation ist anzumerken, dass das Bundesgericht bei Unklarheiten eine Indikatorenprüfung vornimmt (Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 8.2). Eine solche bietet sich vorliegend bereits deshalb an, weil sie kurz und eindeutig ausfällt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Unterschied zur somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40), bei welcher ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund steht, wird bei einer chronischen Schmerzstörung ein über sechs Monate bestehender Schmerz in mehreren anatomischen Regionen beschrieben. Der im B.___-Gutachten gestellten Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) fehlt damit ein Bezug zum Schweregrad (BGE 142 V 106 E. 4.2). Die Diagnose setzt aber immerhin voraus, dass der Schmerz «in klinisch bedeutsamer Weise» Leiden und Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen und anderen wichtigen Funktionsbereichen hervorruft (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die erste Kategorie „funktioneller Schweregrad», welche die Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe „Gesundheitsschädigung“, „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ umfasst (BGE 141 V 281 E. 4.3), ist daher hervorzuheben, dass keiner der B.___-Gutachter einen Leidensdruck erkennen konnte und sich der psychopathologische Befund als blande erwies. Dementsprechend wurde – abgesehen von einem aus Sicht der Invalidenversicherung unbeachtlichen regressiven Verhalten, welches dem sekundären Krankheitsgewinn zugeschrieben wurde (vgl. BGE 130 V 352 E. 3.3.2) – als einzige Einschränkung eine leichtgradige Beeinträchtigung der Durchhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit konstatiert. Eine Komorbidität im Sinne einer depressiven Erkrankung besteht bereits seit dem Jahr 2005 nicht mehr (vgl. dazu auch die Wahrnehmung des Schmerzerlebens durch Dr. Y.___ in E. 3.3 und die Beurteilung der Ärzte des A.___ in E. 3.5). Nicht erwiesen ist angesichts der bis anhin nicht nennenswerten psychotherapeutischen und pharmakologischen Behandlung eine massgebliche Behandlungsresistenz im Sinne des Scheiterns einer indizierten und lege artis durchgeführten Therapie. Des Weiteren waren in der aktuellen Untersuchung keine strukturellen Defizite im Sinne einer eigentlichen Persönlichkeitsproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik oder eine erhebliche Störung komplexer Ich-Funktionen auszumachen (vgl. zu anderweitigen Anhaltspunkten E. 4.5 und 5.4.4-5.4.5). Zudem ist auch das soziale Beziehungsnetz des Beschwerdeführers inner- und ausserhalb der Familie als ungestört zu bewerten. Dabei unterstützt er heute seine an Krebs leidende Ehefrau im Haushalt. Sein soziales Umfeld hilft ihm somit, seine Ressourcen zu aktivieren (vgl. Urk. 6/103/12 f. und 6/103/40). Ein sozialer Rückzug liegt gemäss Gutachten ausdrücklich nicht vor (Urk. 6/103/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Gesichtspunkt der "Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenz" (BGE 141 V 281 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In dieser Hinsicht ist mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die schon mehrfach und von Vertretern aller Fachrichtungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Jahre hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weg immer wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnten Inkonsistenzen, Diskrepanzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das tendenzielle Verhalten zu verweisen (vgl. E. 5.3, 4.3.1, 4.3.4 und Urk. 6/67/7). Darüber hinaus augenfällig ist der durchaus geregelte und mit sozialen Aktivitäten verknüpfte Tagesablauf des Beschwerdeführers mit regelmässigen Besuchen in der Moschee/dem Kulturverein, Hausarbeit und Einkäufen, Waldspaziergängen, Behandlungen durch die Physiotherapeutin sowie Zeitunglesen und Surfen im Internet. Dabei erwähnte er nur teilweise zusätzliche Ruhepausen und machte manchmal fragwürdig überpräzise oder widersprüchliche Angaben (z.B. acht Minuten auf dem Laufband oder zehnminütiger Abendspaziergang trotz angeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher kleiner Waldspaziergänge und erklärter Möglichkeit, ein bis drei Stunden zu gehen; vgl. Urk. 6/103/12 f., 6/103/16 und 6/103/40; vgl. auch Urk. 6/85/3 wonach er fast täglich den Kulturverein aufsucht). Dazu passt ferner auch der Mangel an Motivation seitens des Beschwerdeführers. Dieser führte in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenheit verschiedentlich zum Abbruch oder Verzicht auf objektiv zumutbare Eingliederungsmassnahmen (vgl. E. 4.3.4 und 4.3.9) und zeichnet wohl auch dafür verantwortlich, dass er trotz einer stets bescheinigten Arbeitsfähigkeit von 50 % und gegebenenfalls seit mindestens dem Jahr 2005 remittierter Depression nie mehr eine Erwerbstätigkeit aufnahm (Urk. 6/83). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt es nochmals die fehlende Inanspruchnahme adäquater therapeutischer Hilfe hervorzuheben, was in einem krassen Missverhältnis zum geschilderten Ausmass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den steht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten lässt sich somit anhand der Standardindikatoren gemäss </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 – und damit auch aus der Optik des Rechtsanwenders, der die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen auf ihre konkrete sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtliche Relevanz und Tragweite hin zu prüfen hat – eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer an die geringfügigen somatischen Befunde angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (wie die zuletzt ausgeübte als Dreher mit angepasstem Aufgabenbereich) ohne weiteres bestätigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es drängen sich noch einige Bemerkungen zur Argumentation des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in Bezug auf den Einkommensvergleich auf. So attestierten ihm die B.___-Gutachter eine volle Arbeitsfähigkeit als Dreher, berücksichtigten hierbei jedoch die in den letzten Jahren erfolgte Anpassung des Aufgabenbereichs (nur noch leichte und mittelschwere Tätigkeiten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angenommen es würde gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2014 für das Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen etwa auf den Tabellenlohn von Fr. 7'189.-- im Bereich «verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren» im Kompetenzniveau 3 abgestellt, obschon trotz langjähriger Tätigkeit für die gleiche Arbeitgeberin vor der Berentung keine grossen Karriereschritte oder Lohnerhöhungen aktenkundig sind (vgl. Urk. 6/83/2). Diesfalls würde bei der Gegenüberstellung eines Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens basierend auf dem Zentralwert für Hilfsarbeiten von Fr. 5'312.-- dennoch kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie das Bundesgericht mit Urteil 8C_699/2017 vom 26. April 2018 E. 3.2 und 3.3 mit zahlreichen Hinweisen zudem erneut bestätigte, gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsarbeiten auf dem (massgebenden) hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">altersunab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig nachgefragt und nimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> je niedriger das Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsprofil ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 kommt dem Umstand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die versicherte Person nicht mehr in ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit arbeiten kann und im Rahmen einer Verweistätigkeit keine Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahre und kein Erfahrungswissen aufweist, daher keine relevante Bedeutung zu. Weil ein neuer Arbeitsplatz zudem stets mit einer Eingewöhnungsphase einher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, vermag auch ein allfälliger Anpassungsaufwand keinen Tab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellenlohnabzug zu rechtfertigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Stellensuche altersbedingt erschwert sein mag, fällt als invaliditätsfremder Faktor regelmässig ausser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betracht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind im Totalwert des Kompetenzniveaus 1 bei den Männern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch Tätigkeiten enthalten, die versicherte Personen wegen ihres medizinischen Zumutbarkeitsprofils nicht mehr ausüben können, doch führt dies nicht dazu, dass grundsätzlich ein Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnabzug vorzunehmen ist, weil dieses Kompetenzniveau nicht nur (körperlich schwere) Hilfsarbeiten in den Bereichen Bergbau, Bau, Herstellung von Waren und Transportwesen, sondern auch eine Vielzahl von leichten bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschweren Tätigkeiten erfasst.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen hatte der Beschwerdeführer, dem noch eine Erwerbsdauer von mehr als zehn Jahren verbleibt, als Jugendlicher zwei Jahre in einem kleinen Laden gearbeitet (Urk. 6/103/12). Im psychiatrischen Teilgutachten wurden die Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs- und Umstellungsfähigkeit sowie die Flexibilität zudem explizit als unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigt beurteilt (Urk. 6/103/45). Die bei mangelnder Motivation und fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der finanzieller Notwendigkeit entstandene langjährige Abwesenheit vom Arbeitsmarkt, die fehlende Eingliederungsbereitschaft und beschränkten Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse rechtfertigen indes keinen massiven leidensbedingten Abzug, auch nicht in Kombination mit der gutachtlich festgestellten, derzeit bestehenden leichtgradigen Einschränkung der Durchhaltefähigkeit sowie der zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Kräftigung der Muskulatur.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung ist im Regelfall eine medizinisch attestierte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Bei Versicherten, die bei der revisions- oder wiedererwägungsweisen Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung oder Aufhebung der Invalidenrente das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahrs vollendet haben oder die eine Rentenbezugsdauer von mindestens 15 Jahren aufweisen, ist - von Ausnahmen abgesehen - eine Selbsteingliederung grundsätzlich nicht zumutbar (Urteil 9C_228/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 3 mit Hinweisen, in: SVR 2011 IV </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr. 73 S. 220; Urteil 9C_231/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">015 vom 7. September 2015 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Tat war der Beschwerdeführer bei Erlass der angefochtenen Verfügung erst 51 Jahre alt, bezog jedoch bereits seit 18 Jahren eine Rente. Mit seiner Argumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen einen Eingliederungswillen bzw. eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraussetzt. Fehlt es daran, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zwar mögen berufliche Massnahmen auch bezwecken, subjektive Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindernisse im Sinne einer Krankheitsüberzeugung zu beseitigen. Es bedarf indessen auch diesfalls eines Eingliederungswillens bzw. einer entsprechenden Motivation der versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_469/2016 vom 22. Dezember 2016 E. 7 und 9C_491/2017 vom 26. September 2017 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie sich aus der vorstehenden Erwägung ergibt, ist beim Beschwerdeführer weder der Wille noch die Motivation zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu erkennen. Sein gesamtes bisheriges Verhalten und seine Aussagen im aktuellen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (vgl. insbesondere Urk. 6/85, 6/103/14 und 6/106/8) lassen mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederungsbereitschaft als nicht gegeben erscheinen. So kamen denn auch die Gutachter zum Schluss, dass berufliche Massnahmen weder aus medizinischer Sicht indiziert noch in Anbetracht der Gesamtsituation erfolgsversprechend wären (Urk. 6/103/59). Daran vermag der erstmals im Beschwerdeverfahren mit anwaltlicher Unterstützung gestellte Antrag auf Prüfung von Eingliederungsmassnahmen unter Weiterausrichtung der Rente nichts zu ändern. In dessen Begründung wird jedenfalls kein klarer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungswille signalisiert, sondern mit Blick auf das fehlende Mahn- und Bedenkzeitverfahren ein weiteres Gespräch, mit anderen Worten Überzeugungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit, gefordert. Darüber hinaus machte der Versicherte inzwischen eine mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebliche Verschlechterung seines psychischen Zustandes geltend. Sollte er seine Haltung ändern und an einer neuen Eingliederungsmassnahme ernsthaft teilneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men wollen, kann er sich bei der IV-Stelle erneut anmelden, welche darüber neu zu verfügen hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. vorerwähntes Urteil 9C_491/201 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Rente des Beschwerdeführers mit dem angefochtenen Entscheid aufgehoben hat. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigBonetti</p><p></p></div> </div></body></html>