<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00533</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fankhauser Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rennweg 10, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, Vater zweier Töchter (geboren 2002 und 2006), absolvierte ein Studium in Germanistik und schloss berufsbegleitende Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen zum Elektro-Mechaniker sowie zum Mechatroniker ab. Im Jahr 2009 erlangte er den Titel «Einkaufsfachmann mit eidgenössischem Fachausweis» (Urk. 7/17/4, Urk. 7/17/11 und Urk. 7/17/13). Seit Januar 2014 war der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte bei der A.___ AG als Einkaufsverantwortlicher (Head of Purchasing) angestellt, wobei er seit Ende Juni 2014 krank geschrieben war (Urk. 7/17/2, Urk. 7/21 und Urk. 7/35/2). Am 18. August 2014 meldete sich der Versicherte, unter Hinweis auf eine seit Ende Juni 2014 bestehende Dystonie, zur Früher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 7/12). Die IV-Stelle stellte dem Versicherten das Formular zum Bezug von IV-Leistungen zu, welches dieser am 6. Oktober 2014 (Eingangsdatum) ausgefüllt retournierte (Urk. 7/18; vgl. Urk. 7/12). Daraufhin tätigte die IV-Stelle erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Krankentaggeldversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung bei (Urk. 7/7-8, Urk. 7/10, Urk. 7/21, Urk. 7/23, Urk. 7/25, Urk. 7/27-30 und Urk. 7/35). Im Dezember 2014 nahm der Versicherte seine Tätigkeit bei der A.___ AG versuchsweise mit einem reduzierten Pensum wieder auf (Urk. 7/34 und Urk. 7/37). Am 21. Januar, 31. März und 17. April 2015 fanden bei der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle persönliche Gespräche mit dem Versicherten betreffend Adaption der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Tätigkeit und Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberin statt (Urk. 7/52/4-8). An den Folgegesprächen vom 7. Mai und vom 24. November 2015 beteiligte sich sodann auch die Arbeitgeberin des Versicherten (Urk. 7/52/8 und Urk. 7/52/11). Mit Mitteilung vom 28. Mai 2015 gewährte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Kostengutsprache für einen Einarbeitungszuschuss während der Anlern- bzw. Einarbeitungszeit im Betrieb A.___ AG vom 1. Juni 2015 bis 30. November 2015 (Urk. 7/46; vgl. Arbeitsvertrag zwischen der A.___ AG und dem Versicherten vom 22. Mai 2015, Urk. 7/44). Am 26. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten den erfolgreichen Abschluss der beruflichen Massnahmen mit. Dies mit dem Hinweis, dass er seit 1. Juni 2015 eine veränderte bzw. angepasste Funktionsverantwortung im 60%-Einsatzpen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum bei der A.___ AG wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme, dieses Anstellungsverhältnis etabliert und die weitere Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit sichergestellt sei (Urk. 7/51). In der Folge tätigte die IV-Stelle im Hinblick auf die Rentenprüfung weitere erwerbliche und medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen (Urk. 7/55-60 und Urk. 7/61/4-6). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Vorbescheid vom 4. Oktober 2016, Urk. 7/62; Einwand vom 2. November 2016, Urk. 7/63; Einwandbegründung vom 12. Dezember 2016, Urk. 7/66) wies die IV-Stelle das Begehren des Versicherten um Ausrichtung einer Invalidenrente mit Verfügung vom 4. April 2017 ab (Urk. 7/70 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 12. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm spätestens ab dem 1. Juni 2015 mindestens eine Dreiviertels-IV-Rente zuzusprechen. Eventualiter sei ein neutra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">les, umfassendes, bidisziplinäres Gutachten i.S.v. Art. 44 ATSG erstellen zu lassen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 14. Juni 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten Urk. 7/1-73), was dem Beschwerdeführer am 19. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft die IV-Stelle die Begehren, nimmt die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt so abzuklären, dass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG). Die IV-Stelle hat folglich den anspruchsrelevanten (medizinischen und erwerblichen) Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt mit der erforderlichen Sorgfalt zu untersuchen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2016 vom 11. August 2016 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) nach Art. 49 Abs. 2 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) kommt eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls Beweiswert zu, sofern sie den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten genügen (BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Selbst eine Aktenbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung ohne eigene Untersuchung kann beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stellungnahmen der RAD (Urteile des Bundesgerichts 9C_558/2016 vom 4. November 2016 E. 6.1, 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 3.1 und 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465 E. 4.4; 122 V 157 E. 1d; Urteile des Bundesgerichts 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 3.2 und 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei und ein rentenausschliessendes Einkommen erwirtschaften könne (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er mit seiner bei der A.___ AG seit dem 1. Juni 2015 in einem Pensum von 60 % versehenen Tätigkeit seine verbliebene Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpfe. Selbst der RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt Dr. B.___ habe bestätigt, dass er eine behinderungsangepasste Tätigkeit bloss noch in einem Pensum von 80 % ausführen könne, was jedoch bestritten werde, komme er doch bei Verrichtung seines Pensums von 60 % an seine Leistungsgrenzen (Urk. 1 S. 12–14). Ferner habe die Beschwerdegegnerin bis heute weder eigene medizinische Abklärungen getätigt, noch ein bidiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näres Gutachten in Auftrag gegeben. Der medizinische Sachverhalt sei nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich absolut mangelhaft abgeklärt worden (Urk. 1 S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___, Facharzt FMH für Neurologie, und Dr. D.___, Fachärztin FMH für Neurologie, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten in ihrem Bericht vom 21. Juli 2014 eine oromandibuläre Dysto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie. Es handle sich offensichtlich um eine idiopathische Dystonie, möglicherweise durch die Einnahme von Metoclopramid ausgelöst. Die Indikation für eine Botu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linumtoxin-Therapie sei klar gegeben. Sie hätten insgesamt 60 Einheiten Botuli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">numtoxin in die betroffenen Muskeln appliziert (Urk. 7/30/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnere Medizin, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte in seinem Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 eine i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diopathische fokale oromandibuläre Dystonie (Erstdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011). Angaben zur Arbeitsfähigkeit seien von den behandelnden Spezialärzten und -ärztinnen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen (Urk. 7/28/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ stellte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 25. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 die Diagnose einer oromandibulären Dystonie von besonderem Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regrad. In der bisherigen Tätigkeit sei der Beschwerdeführer vom 30. Juni bis 30. August 2014 zu 100 % und vom 1. September bis 24. September 2014 zu 50 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 24. September bis zum 31. Dezember 2014 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Vordergrund würden hochfre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quente dystone unwillkürliche Verkrampfungen der perioralen Muskulatur mit Kussmundbildung mit Herausstrecken der Zunge und Vorschieben des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kiefers stehen. Diese würden durch Sprechen und Essen getriggert. Durch die Botulinumtoxintherapie und Medikation mit Akineton und Lorazepam habe die Symptomatik etwas abgeschwächt werden können. Eine Tätigkeit, welche nicht mit Sprechen verbunden sei, in welcher der Versicherte ohne Zeitdruck arbeite und seine Arbeitszeit flexibel gestalten könne, sei medizinisch theoretisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Eine konkrete Aussage könne zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht gemacht werden (Urk. 7/35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-6; vgl. auch Urk. 7/41, Urk. 7/48 und Urk. 7/50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, Facharzt FMH für Neurologie, und die Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">login G.___ untersuchten den Beschwerdeführer am 11. März 2015 neuropsychologisch. Im betreffenden Kurzbericht hielten sie fest, dass der Beschwerdeführer gute bis sehr gute Leistungen in den Bereichen Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, verbales Kurz- und Langzeitgedächtnis und visuelles Kurzzeit- und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedächtnis gezeigt habe. Einzig der zeitlich verzögerte Abruf von visueller Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mation scheine beeinträchtigt zu sein. Die reduzierten Werte im Bereich des ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balen Arbeitsgedächtnisses gingen vermutlich auf eine Störung während der Untersuchung zurück und schienen nicht seine eigentliche Performanz zu wiederspiegeln. Deutlich auffällig sei jedoch die ausgeprägte Fatiguesymptomatik sowie eine als grenzwertig einzustufende Depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik, wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in Zusammenhang mit der Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung sowie der stark veränderten Lebenssituation. Dies sollte auf jeden Fall weiter beobachtet werden. Zudem sei es ratsam, dem Beschwerdeführer ein Antidepressivum zu verschreiben, was sich auch positiv auf die beobachtete Fatiguesymptomatik auswirken könnte (Urk. 7/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte am 9. April 2015 gegenüber der Eingliederungsberatung telefonisch aus, der Beschwerdeführer reagiere aktuell ausgesprochen gut auf die Botox-Behandlung vom März 2015. Mit dieser Behandlung sei ein maximaler Erfolg erreicht worden. Die Situation könne jederzeit kippen und die Prognose sei nicht gut. Die Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Funktion beurteile sie derzeit mit 50 %. Der Beschwerdeführer habe sich nach einem Tief wieder etwas hochgerappelt und könne mit seiner seltenen und schicksalshaften Erkrankung etwas besser umgehen. Wenn sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers verschlechtere, könne er weder essen noch trinken. Aktuell brauche er für die Nahrungsaufnahme ca. 1,5 bis 2 Stunden. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer in das aktuelle Arbeitsverhältnis eingebunden bleibe (Urk. 7/52/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Protokoll zum SVA-internen Austausch mit dem RAD-Arzt, Dr. H.___, Facharzt FMH für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. April 2015 ist zu entnehmen, dass laut dessen Beurteilung die Aufgabenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung des Beschwerdeführers als Einkaufsverantwortlicher vollkommen ungeeignet sei, insbesondere die Kommunikationstätigkeit in Form von erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Verhandeln mit Geschäftspartnern / Kundenkontakten. Eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (gemäss Aussage von Frau Dr. D.___) sei nicht nachvollziehbar. Seiner Einschätzung nach sei eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit im Umfang von ca. 80 % möglich. Eine angepasste Tätigkeit würde rein administrative Tätigkeiten ohne Kundenkontakte/Telefonate umfassen oder könnte auch eine leichte körperliche Tätigkeit sein. Er vermute, der Beschwerdeführer leide w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ahrscheinlich auch an einer Anpassungsstörung sowie an einer depressiven Reaktion; diese Vermutung müsste durch eine psychiatrische Begutachtung in Kombination mit Neurologie (ggf. im RAD) geklärt werden (Urk. 7/52/7-8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte in ihrem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 8. Januar 2016 eingegangenen Verlaufsbericht (letzte Kontrolle: 23. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015) eine oromandibuläre Dystonie besonderen Schweregrades. Eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit dürfe nicht primär mit Sprechen verbunden sein, keinen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck, flexible Arbeitszeiten und keine repräsentativen Funktionen beinhalten. Die Arbeitsunfähigkeit betrage bis auf weiteres 40 %. Gegenwärtig finde eine Behandlung mit Applikation von Botulinumtoxin in die betroffenen Muskeln alle 3 Monate statt. Es bestehe aktuell eine orale Medikation mit Akineton und Lorazepam. Die Prognose sei gleichbleibend oder sich verschlechternd. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit könne nicht durch medizinische Massnahmen verbessert werden (Urk. 7/55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Stellungnahme der Eingliederungsberatung vom 26. November 2015 ist zu entnehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Aufgabenverantwortung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers in seiner neuen, angepassten Arbeitsstelle bei der A.___ AG mit Schwerpunkt im administrativen Bereich liege. Das persönliche Gespräch mit dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer und seiner Arbeitgeberin vom 24. November 2015 habe ergeben, dass das 60%-Pensum in angepasster Funktion soweit gut zu bewältigen sei; Ausnahmen würden die Phasen bilden, wenn der Beschwerdeführer mit Botox behandelt wurde. Der Beschwerdeführer und seine Arbeitgeberin hätten bestätigt, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit festhalten möchten (Urk. 7/52/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt I.___, Facharzt FMH für Neurologie, erstattete am 29. März 2016 eine Stellungnahme zu den aktenkundigen Arztberichten. Die Arbeitsunfähigkeit als Einkäufer von 100 % seit Juni 2014 bis auf weiteres sei plausibel, da der Beschwerdeführer auf eine unbeeinträchtigte Fähigkeit zur Kommunikation angewiesen sei. Dies sei aufgrund der oromandibulären Dystonie mit Triggerung durch Sprechen resp. Essen nicht ausreichend möglich. Für eine angepasste Tätigkeit ohne Notwendigkeit einer verbalen Kommunikation würden sich Abweichungen ergeben (Arbeitsfähigkeit 100 %). Weitere medizinische Massnahmen seien nicht erforderlich. Eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des sei derzeit unklar (Urk. 7/61/4). </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben in den Vorberichten (vgl. E. 3) leidet der Beschwerdeführer zumindest seit Ende Juni 2014 an einer oromandibulären Dystonie und ist ihm deswegen seither die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Einkaufsverantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher bei der A.___ AG nicht mehr zumutbar. Streitig und zu prüfen ist jedoch, in welchem Umfang ihm eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Auffassung, wonach der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, auf die Aktenbeurteilung von RAD-Arzt I.___ vom 29. März 2016 (Urk. 2, Urk. 7/61/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte dagegen insbesondere vor, dass die Beurteilung von RAD-Arzt I.___ nicht nachvollziehbar sei und selbst derjenigen von RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt Dr. H.___ vom 16. April 2015 widerspreche (Urk. 1 S. 8-9 und S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt (vgl. E. 1.7) können reine Aktenbeurteilungen des RAD grundsätzlich eine beweiskräftige Entscheidgrundlage darstellen. Voraussetzung dafür ist zum einen, dass sie die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen (vgl. E. 1.6). Zudem muss ein lückenloser Befund vorliegen und darf es im Wesentlichen nur noch um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes gehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt I.___ beschränkte sich in seiner Stellungnahme vom 29. März 2016 auf die Feststellung, dass sich für eine angepasste Tätigkeit ohne Notwendigkeit einer verbalen Kommunikation eine Arbeitsfähigkeit von 100 % ergebe (Urk. 7/61/4). Damit unterscheidet sich die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von RAD-Arzt I.___ nicht nur von derjenigen von RAD-Arzt Dr. H.___, sondern auch von derjenigen aller übrigen, aktenkundig involvierten Ärzte und Ärztinnen (vgl. E. 3.1–7). Gleichwohl setzte sich RAD-Arzt I.___ weder mit den ärztlichen Angaben in den Vorberichten auseinander, noch lieferte er für die von ihm selbst attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit eine (nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare) Begründung. Schon deshalb erscheint die Stellungnahme von RAD-Arzt I.___ vom 29. März 2016 nicht beweiskräftig (vgl. E. 1.6). Hinzu kommt, dass ohnehin kein lückenloser Befund vorliegt. Namentlich fehlen in den Vorberichten konkrete fachärztliche Angaben zum Ausmass der sowohl vom Beschwerdeführer selbst (Urk. 7/52/5-9) als auch vom Neurologen Dr. F.___ und der Psychologin G.___ (E. 3.4) erwähnten depressiven Symptomatik und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Verlauf seit Juni 2014 (vgl. auch die Angaben von Dr. D.___ gegenüber der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsberaterin vom 9. April 2015, E. 3.5). Gleiches gilt hinsichtlich der von Dr. F.___ und G.___ festgestellten ausgeprägten Fatigue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik. RAD-Arzt Dr. B.___ hatte denn am 16. April 2015 auch ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine psychiatrische und neurologische Begutachtung, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls durch den RAD, empfohlen (vgl. E. 3.6). Indem die Beschwerdegegnerin massgeblich auf die Stellungnahme des RAD vom 29. März 2016 abstellte, missachtete sie die rechtlichen Anforderungen an den Beweiswert ärztlicher Berichte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die vorliegenden Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen kann eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht ohne weiteres abgestellt werden, zumal der Erfahrungstatsache Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Zudem sind nach dem Gesagten auch ihre Arztberichte hinsichtlich der streitigen Belange nicht umfassend. So findet sich in keinem der Berichte eine nachvollziehbare Erklärung für die von ihnen attestierte 50%ige resp. 40%ige Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit (vgl. E. 3.3, E. 3.5 und E. 3.7). Es kann daher – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers – nicht ohne weiteres angenommen werden, dass er mit der seit dem 1. Juni 2015 im 60%-Pensum ausgeübten (angepassten) Tätigkeit bei der A.___ AG seine Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erlauben weder die RAD-Beurteilung vom 29. März 2016 noch die übrigen medizinischen Unterlagen, die Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers (zeitlicher Umfang und Belastungsprofil) im Verlauf seit Juni 2014 in zuverlässiger Weise einzuschätzen. Vielmehr erscheinen hierfür – wie von RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt Dr. B.___ bereits im April 2015 postuliert (vgl. E. 3.6) – eine psychiatrische und neurologische (sowie allenfalls auch eine neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische) Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch den RAD oder durch externe Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter/Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterinnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt im Sinne der Erwägungen (vgl. E. 4.3.4) ergänze und allenfalls erforderlich erscheinende zusätzliche Abklärungen vornehme. Im Rahmen der von der Beschwerdegegnerin zu veranlassenden psychiatrischen Abklärung werden die bundesgerichtlichen Vorgaben zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (BGE 141 V 281, BGE 143 V 409 und BGE 143 V 418) zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sein. Danach hat die Beschwerdegegnerin über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu zu verfügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teikosten (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 61 lit. g ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Barauslagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und MWSt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt</span><span id="BeginnMateriell"></span><span class="Normal Heading3">:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. April 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Tobias Figi eine Prozessentschädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tobias Figi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKübler</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>