<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00722</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214474&amp;W10_KEY=4467105&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00722</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.09.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kantonaler Gestaltungsplan Seilbahn Stettbach-Zoo Zürich<br/><br/>Anfechtungsobjekt (E.1.3 f.). Legitimation der Beschwerdeführerin 3 (E. 1.5.2 f.). Die Vorinstanz musste das Verfahren nicht bis zur Rechtskraft der Schlussabstimmung des Kantonsrats über die Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative sistieren (E. 4). Das anwendbare Recht schliesst vorliegend eine umfassende Koordination aus. Die bundesrechtliche Plangenehmigung bringt das Enteignungsrecht mit sich, das wiederum davon abhängig gemacht wird, dass die Anlage der kantonalen Nutzungsplanung entspricht. Das Koordinationsgebot wird durch die gestaffelte Eröffnung der Entscheide nicht verletzt (E. 5). Die wesentlichen umweltrelevanten Anordnungen müssen bereits auf Stufe Nutzungsplanung erlassen werden und dürfen nicht ins Baubewilligungsverfahren verschoben werden (E. 6.2). Das Plangenehmigungsverfahren ist das massgebliche Verfahren, in dem die UVP durchzuführen ist (E. 6.3). Die formellen Anforderungen des Umweltschutzrechts wurden im Gestaltungsplanverfahren erfüllt (E. 6.5 f.). Das Mitwirkungsverfahren muss bei nachträglichen Planänderungen, die mit Blick auf den Gesamtzusammenhang untergeordnet und nicht von weitergehendem öffentlichen Interesse sind, nicht wiederholt werden (E. 7.1.2). Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz dem raumplanerischen Bericht ein Gewicht zugemessen hätte, das ihm nicht zukäme (E. 7.3.2). Den Anforderungen an die Mitwirkung der Öffentlichkeit und Anhörung der betroffenen Grundeigentümer wurde im Nutzungsplanverfahren grundsätzlich Genüge getan. Die Beschwerdegegnerin entschied aber über die im Rahmen der UVP abgelieferten Stellungnahmen der Fachbehörden auf unvollständiger Grundlage, nämlich ohne die Kenntnis der allfälligen formellen und materiellen Einwände, obwohl diese im Plangenehmigungsverfahren, das mit dem Gestaltungsplanverfahren zu koordinieren ist, erhoben werden (E. 7.4). Bereits der Gestaltungsplan, nicht erst die Plangenehmigung, hat dem Sicherheitszonenplanbetreffend den Flughafen Zürich zu entsprechen (E. 8). Um abzuschätzen, in welchem Mass dem öffentlichen Interesse bzw. Verkehr mit der Seilbahn entsprochen werden kann, reichen die vorhandenen Unterlagen und Anordnungen nicht aus (E. 10.2.3). Es fand keine unvoreingenommene Prüfung alternativer Verbindungen unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen und raumplanerischen Aspekte statt (E. 11.2.5). Die Eingriffe der Seilbahn in die Natur- und Landschaftsschutzobjekte sind grundsätzlich vertretbar (E. 11.4.2). Die Landschaften und Ortsbilder, die von der Seilbahn geprägt würden, sind zwar teils schutzwürdig, aber grundsätzlich nicht besonders schutzwürdig (E. 11.4.7). Die Voraussetzung der "landschaftlichen Eingliederung" schliesst das Setzen eines prägenden Elements nicht aus. Allerdings darf die Zulassung von Akzentsetzungen nicht dazu führen, dass im Ergebnis Bauten umso eher für mit dem Landschafts- und Ortsbildschutz vereinbar erklärt werden, je auffälliger sie sind. Es sind daher strenge Anforderungen aufzustellen (E. 11.4.8 f.). Die vorhandenen Unterlagen geben keinen genügenden Aufschluss darüber, ob, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die Seilbahn den erklärten Zweck, die Zoo-Besucher zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr zu veranlassen bzw. den Modalsplit zu verändern, erfüllen dürfte (E. 11.5.8). Das öffentliche Interesse an der Seilbahn hängt auch davon ab, ob und inwieweit ÖV-Alternativen verfügbar sind (E. 11.6). Teilweise Gutheissung. Rückweisung der Sache im Sinn der Erwägungen zur Ergänzung des Sachverhalts und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMTSBERICHT">AMTSBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG">ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLUGSICHERHEIT">FLUGSICHERHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INDIVIDUALVERKEHR">INDIVIDUALVERKEHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOORDINATIONSGEBOT">KOORDINATIONSGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KULTURLANDINITIATIVE">KULTURLANDINITIATIVE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTLICHE EINGLIEDERUNG">LANDSCHAFTLICHE EINGLIEDERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZ">LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LUFTSEILBAHN">LUFTSEILBAHN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSRECHT">MITWIRKUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZUNGSPLANUNG">NUTZUNGSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER VERKEHR">ÃFFENTLICHER VERKEHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIGUTACHTEN">PARTEIGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANGENEHMIGUNG">PLANGENEHMIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSBERICHT">PLANUNGSBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERZÃGERUNG">RECHTSVERZÃGERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTPLAN">RICHTPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSERGÃNZUNG">SACHVERHALTSERGÃNZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZGEBIET">SCHUTZGEBIET</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEILBAHN">SEILBAHN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHERHEITSZONENPLAN">SICHERHEITSZONENPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSBERICHT">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOORDINATION">VERFAHRENSKOORDINATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 93 Abs. I lit. a BGG</span><br/><span class="gerade">Art. 93 Abs. I lit. b BGG</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 NHG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 83 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 83 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. II lit. b RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 Abs. II RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 25a Abs. IV RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 26 Abs. II RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 2 Abs. I lit. b RPV</span><br/><span class="ungerade">Art. 47 RPV</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. IV SachverstÃ¤ndigenkommissionenV</span><br/><span class="ungerade">§ 3 Abs. I SEBG</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. I SEBG</span><br/><span class="ungerade">§ 9 Abs. I SEBG</span><br/><span class="gerade">§ 11 Abs. I lit. c SEBV</span><br/><span class="ungerade">Art. 10a Abs. I USG</span><br/><span class="gerade">Art. 5 Abs. I UVPV</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 Abs. III UVPV</span><br/><span class="gerade">Art. 20 UVPV</span><br/><span class="ungerade">§ 19a Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=23573" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00722</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00723</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00724</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00728</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">4. September 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, Ersatzrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>In Sachen</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoHeader"><b><span>I. VB.2013.00722</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>BeschwerdefÃ¼hrende 1â63, alle vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>und Mitbeteiligte I (VB.2013.00723/724/728),</span></b><span> </span></p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>II. VB.2013.00723</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>BeschwerdefÃ¼hrer 2, vertreten durch Rechtsanwalt RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>und Mitbeteiligter II (VB.2013.00722/724/728),</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>III. VB.2013.00724</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span>Zoo Seilbahn AG,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA F und/oder RA G,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>und Mitbeteiligte III (VB.2013.00722/723/728),</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>IV. VB.2013.00728</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt DÃ¼bendorf,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch den Stadtrat, dieser vertreten durch RA D, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>und Mitbeteiligte IV (VB.2013.00722/723/724),</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Baudirektion Kanton ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">und</a></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Stadtrat von ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Akademischer Sportverband ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Mitbeteiligte V (VB.2013.722/723/724/728),</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Gestaltungsplan,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Am 26. MÃ¤rz 2007 setzte der ZÃ¼rcher Kantonsrat in einer Teilrevision des kantonalen Richtplans dessen 4. Kapitel (Verkehr) fest. Im Teilrichtplan Verkehr wurde die Luftseilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich als geplante direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Zoo eingetragen (Kap. 4.3.2, Objekt Nr. 10). Der Eintrag findet sich modifiziert im totalrevidierten kantonalen Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Vom 2. Juni bis zum 31. Juli 2009 wurde der kantonale Gestaltungsplan Seilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich Ã¶ffentlich aufgelegt. Mit VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 setzte die Baudirektion den Gestaltungsplan fest.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Planfestsetzung erhoben die Stadt DÃ¼bendorf sowie verschiedene Private Rekurs an den Regierungsrat. Die Staatskanzlei vereinigte die Rekurse mit VerfÃ¼gung vom 15. Dezember 2011. Der Regierungsrat hiess die Rekurse mit Beschluss vom 18. September 2013 insoweit teilweise gut, als er die Angelegenheit zur Ãberarbeitung einzelner Gestaltungsplanvorschriften an die Baudirektion zurÃ¼ckwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss wurden vier Beschwerden an das Verwaltungsgericht erhoben. Mit Beschwerde vom 23. Oktober 2013 (rubriziert als VB.2013.00722) beantragten BeschwerdefÃ¼hrerin 1 und weitere 62 Personen (im Folgenden: BeschwerdefÃ¼hrende 1), die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 27. Oktober 2011 aufzuheben und die Genehmigung des Gestaltungsplans Seilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich zu verweigern; eventualiter sei der Gestaltungsplan neu aufzulegen und eine gesetzeskonforme UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) durchzufÃ¼hren. Mit Beschwerde vom 24. Oktober 2013 (VB.2013.00723) beantragte der BeschwerdefÃ¼hrer 2 in materieller Hinsicht, Dispositiv-Ziffer I des angefochtenen Beschlusses sei aufzuheben, soweit sein Rekurs abgewiesen wurde, und die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 27. Oktober 2011 sei vollumfÃ¤nglich aufzuheben. Die Zoo Seilbahn AG beantragte mit Beschwerde vom 23. Oktober 2013 (VB.2013.00724), Dispositiv-Ziffer I des angefochtenen Entscheids sei insoweit aufzuheben, als die Rekurse teilweise gutgeheissen wurden und die Sache zur Ãberarbeitung der Gestaltungsplanvorschriften an die Baudirektion zurÃ¼ckgewiesen wurde; eventualiter seien die Gestaltungsplanvorschriften im Sinn der Beschwerde auflagenweise durch das Verwaltungsgericht anzupassen. Die Stadt DÃ¼bendorf (BeschwerdefÃ¼hrerin 4) beantragte mit Beschwerde vom 24. Oktober 2013 (VB.2013.00728) die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses. SÃ¤mtliche Parteien verlangen eine ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 6. November 2013 wurden die vier Beschwerdeverfahren vereinigt.</p> <p class="Urteilstext">Die Baudirektion und, namens des Regierungsrats, die Staatskanzlei beantragten die Abweisung der Beschwerden. Der im Rekursverfahren unterlegene Akademische Sportverband ZÃ¼rich und der Stadtrat von ZÃ¼rich, die das Verwaltungsgericht als Mitbeteiligte in das Verfahren einbezogen hatte, liessen sich nicht vernehmen. Die Parteien hielten in ihren weiteren Stellungnahmen sinngemÃ¤ss an ihren AntrÃ¤gen fest. Infolge des ausdrÃ¼cklichen Verzichts der Zoo Seilbahn AG auf weitere Stellungnahmen wurde der Schriftenwechsel beendet.</p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht zog aus den Akten des erstinstanzlichen Verfahrens einen Bericht vom 29. Oktober 2004 zum Vorprojekt (auszugsweise) sowie den im Plangenehmigungsverfahren dem Bundesamt fÃ¼r Verkehr (BAV) eingereichten UmweltvertrÃ¤glichkeitsbericht (UVB) vom 20. November 2008 bei, was den Parteien mit Schreiben vom 22. Juli 2014 angezeigt wurde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die Vorinstanz hat gemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer I des angefochtenen Entscheids die Angelegenheit teilweise an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen. RÃ¼ckweisungsentscheide werden zu den Vor- und Zwischenentscheiden gerechnet, weshalb sie nur unter den Voraussetzungen von § 41 Abs. 3 VRG in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG und Art. 92 f. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden kÃ¶nnen. Was die ZulÃ¤ssigkeit der Anfechtung betrifft, ist zunÃ¤chst Ã¼ber die Beschwerden der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 zu befinden, die im Wesentlichen die Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids fordern (E. 1.3), und sodann Ã¼ber die Beschwerde der Zoo Seilbahn AG, die sich gegen den Entscheid der Vorinstanz wendet, soweit dieser vom erstinstanzlichen Entscheid abweicht (E. 1.4).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Die Vorinstanz hat die Angelegenheit zur Ãberarbeitung der Gestaltungsplanvorschriften an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen. <span>Unter anderem verlangt sie die Regelung der Erschlies­sung bzw. des Verkehrsregimes in Stettbach, wobei sie dabei ausdrÃ¼cklich auf den Ermessensspielraum der Beschwerdegegnerin verweist. </span>Im Ãbrigen hat die Vorinstanz die Rekurse abgewiesen, soweit sie sie nicht fÃ¼r gegen-standslos erklÃ¤rt hat. Aus den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz kÃ¶nnte geschlossen werden, dass sie insoweit einen selbstÃ¤ndig anfechtbaren Teil-Endentscheid fÃ¤llen wollte (§ 41 Abs. 3 VRG in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG und Art. 91 lit. a BGG). </p> <p class="Erwgung3">Die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 macht allerdings sinngemÃ¤ss geltend, dass Ã¼ber den Gestaltungsplan gar nicht abschliessend im positiven Sinn hÃ¤tte befunden werden dÃ¼rfen, solange das Verkehrskonzept fÃ¼r Stettbach nicht vorliegt, weil der Entscheid von einer InteressenabwÃ¤gung abhÃ¤nge, die erst in Kenntnis sÃ¤mtlicher Elemente vorgenommen werden dÃ¼rfe. Demnach lÃ¤ge kein Teil-Endentscheid vor, weil die bereits entschiedenen Fragen von den erst noch zu erarbeitenden GestaltungsplanergÃ¤nzungen abhingen. Zwar prÃ¼ft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen die Prozessvoraussetzungen, weshalb grundsÃ¤tzlich an dieser Stelle darÃ¼ber zu befinden wÃ¤re, ob die Vorinstanz ihren Entscheid zu Recht als Teil-Endentscheid aufgefasst hat oder ob ihr Entscheid insgesamt als Vor- bzw. Zwischenentscheid zu qualifizieren ist. Im vorliegenden Fall wÃ¼rde dies jedoch bedeuten, dass im Rahmen der EintretensprÃ¼fung grundlegende materielle Fragen vorwegzunehmen wÃ¤ren. Um dies zu vermeiden, und da das Vorliegen eines Teil-Endentscheids jedenfalls nicht ausgeschlossen ist, liegt ein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt fÃ¼r die Beschwerden der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 vor. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.3.2 </span></b><span>Die Annahme eines zulÃ¤ssigen Anfechtungsobjekts fÃ¼r die Beschwerden der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 rechtfertigt sich umso mehr, als sie auch angezeigt wÃ¤re, wenn der vorinstanzliche Entscheid insgesamt als Vor- bzw. Zwischenentscheid zu bewerten wÃ¤re. In diesem Fall liesse sich ein Eintreten auf § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit </span>Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG stÃ¼tzen, wonach andere Vor- und Zwischenentscheide (also solche Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit und den Ausstand) selbstÃ¤ndig angefochten werden kÃ¶nnen, wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kos­ten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde. Das Vorliegen der Voraussetzungen ist zwar grundsÃ¤tzlich zu substanziieren, und die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¤ussern sich mit keinem Wort zur hier aufgeworfenen Eintretensfrage. Doch kann im kantonalen Verfahren von Amtes wegen auf die Sache eingetreten werden, wenn die Voraussetzungen offensichtlich gegeben sind (<span>Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG]</span>, § 19a N. 54).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Die erste Voraussetzung ist offensichtlich erfÃ¼llt: Bei Gutheissung der Beschwerden kÃ¶nnte ein reformatorischer Entscheid gefÃ¤llt werden. Ob es tatsÃ¤chlich zu einem solchen kommt, ist nicht massgeblich, weil sich dies erst aus der materiellen PrÃ¼fung ergibt (VGr, 21. Dezember 2011, VB.2011.00030, E. 1.1.2; Bertschi, § 19a N. 55).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.4 </b>Somit bleibt zu prÃ¼fen, ob ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beschwerdeverfahren vermieden werden kÃ¶nnte. In diesem Zusammenhang ist zu berÃ¼cksichtigen, dass das Verwaltungsgericht die Eintretensvoraussetzungen weniger restriktiv auslegt als das Bundesgericht. Indem § 19a Abs. 2 VRG bloss "sinngemÃ¤ss" auf Art. 91â93 BGG verweist, erlaubt er, bei der Ãbernahme der bundesrechtlichen Vorschriften den Besonderheiten des kantonalen Verfahrens Rechnung zu tragen, etwa den funktionellen Unterschieden zwischen dem Bundesgericht und dem kantonalen Verwaltungsgericht. WÃ¤hrend das Verfahrensrecht des Bundes darauf abzielt, das Bundesgericht von vermeidbaren Verfahren nach MÃ¶glichkeit zu entlasten, ist im kantonalen Verfahren nicht nur die Belastung der obersten kantonalen Instanz zu beachten, sondern ebenso sehr, dass den unteren Instanzen kein unnÃ¶tiger Verfahrensaufwand aufgebÃ¼rdet wird (VGr, 21. Dezember 2011, VB.2011.00030, E. 1.1.1). Das Verwaltungsgericht trÃ¤gt als oberstes kantonales Gericht auch die Verantwortung dafÃ¼r, dass innert angemessener Frist ein kantonaler Endentscheid erreicht werden kann, der Ã¼berhaupt erst den Weiterzug an das Bundesgericht ermÃ¶glicht (VGr, 28. Februar 2013, VB.2012.00558, E. 1.2.2).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.5 </b>Die Erarbeitung von Gestaltungsplanvorschriften (GPV) kann nicht umstandslos einem weitlÃ¤ufigen Beweisverfahren, das einen bedeutenden Aufwand verursacht, gleichgesetzt werden. Doch wÃ¼rde sich die Erarbeitung zumindest grundsÃ¤tzlicher Erschliessungsvorschriften, die die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin aufgetragen hat, als Ã¼berflÃ¼ssig herausstellen, wenn die Planfestsetzung gemÃ¤ss den AntrÃ¤gen der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 ganz aufzuheben wÃ¤re. Zudem ist bereits im Rahmen der EintretensprÃ¼fung absehbar, dass die Festlegung solcher Vorschriften weitere AbklÃ¤rungen Ã¼ber die Verkehrssituation in Stettbach und die Auswirkungen der Seilbahn darauf voraussetzen kann. GestÃ¼tzt auf § 19a Abs. 2 VRG ist daher in sinngemÃ¤s­ser Anwendung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG von einem zulÃ¤ssigen Anfechtungsobjekt auszugehen. Dies gilt umso mehr, als die ProzessÃ¶konomie â aufgrund einer summarischen Betrachtung der mÃ¶glichen weiteren ProzessverlÃ¤ufe â ebenfalls dafÃ¼r spricht (zur Bedeutung der ProzessÃ¶konomie vgl. auch VGr, 21. November 2013, VB.2013.00387, E. 1.2.2, wo aber auf Nichteintreten erkannt wurde).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die Zoo Seilbahn AG wendet sich gegen die im Rahmen der RÃ¼ckweisung von der Vorinstanz getroffenen Anordnungen.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.4.1 </span></b><span>Geht man mit der Vorinstanz vom Vorliegen von Teilentscheiden aus (E. 1.3.1), stellt sich zunÃ¤chst sich die Frage, ob und inwieweit die vorgebliche RÃ¼ckweisung wirklich als solche und nicht als Endentscheid zu bewerten ist. Ein Endentscheid liegt vor, soweit </span>der unteren Instanz, an die die Sache zurÃ¼ckgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die RÃ¼ckweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient. In diesem Rahmen lÃ¤ge ein Anfechtungsobjekt im Sinn von § 19a Abs. 1 VRG vor (vgl. BGE 138 I 143 E. 1.2; <span>VGr, 21. September 2011, VB.2011.00086, E. 1.4; Bertschi, § 19a N. 65). Konkret belÃ¤sst die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin keinen Entscheidungsspielraum, soweit sie ihr praktisch wÃ¶rtlich vorgibt, wie die Gestaltungs­planvor­schriften zu Ã¤ndern sind, bzw. soweit sie die Aufhebung einer Regelung der Gestaltungsplanvorschriften <span>verlangt (Art. 5 und Art. 6 Abs. 3 GPV betreffend die Nebenanlagen der Talstation und den Grenzabstand gegenÃ¼ber GrundstÃ¼cken ausserhalb des Perimeters).</span> Unklar ist, ob die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin einen Entscheidungsspielraum einrÃ¤umen will, soweit sie die Sache zurÃ¼ckweist, damit die Gestaltungsplanvorschriften an AntrÃ¤ge kantonaler Fachstellen angepasst werden. Soweit die Vorinstanz die Sache zur Festlegung grundlegender Vorschriften Ã¼ber die Erschliessung zurÃ¼ckweist, liegt kein Endentscheid vor, weil sie in diesem Zusammenhang ausdrÃ¼cklich auf einen erheblichen Ermessensspielraum der Beschwerdegegnerin verweist.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.4.2 </span></b>Soweit die RÃ¼ckweisung einen Vor- bzw. Zwischenentscheid darstellt, liegt ein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor, weshalb Ã¼ber die Abgrenzung zum Endentscheid hier nicht abschliessend befunden werden muss. Die Zoo Seilbahn AG kann sich nÃ¤mlich insoweit darauf berufen, dass ihr aus der RÃ¼ckweisung ein nicht wiedergutzumachender Nachteil erwÃ¤chst. Zwar ergibt sich ein solcher nicht bereits aus der VerlÃ¤ngerung des Verfahrens, die eine RÃ¼ckweisung mit sich bringt. Die Zoo Seilbahn AG bringt jedoch sinngemÃ¤ss vor, dass das Vorgehen der Vorinstanz einer RechtsverzÃ¶gerung (und damit einem Verstoss gegen Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV]) gleichkomme, weil alle Korrekturen des Gestaltungsplans ohne Weiteres reformatorisch hÃ¤tten angeordnet werden kÃ¶nnen. Eine drohende RechtsverzÃ¶gerung stellt einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar (Bertschi, § 19a N. 48 und 50; vgl. auch § 19 Abs. 1 lit. b VRG). Soweit sich die Zoo Seilbahn AG gegen die Anordnung zum Erlass von Erschliessungsvorschriften richtet, liegt im Ãbrigen aus den mit Bezug auf die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 angefÃ¼hrten GrÃ¼nden sinngemÃ¤ss ein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt <span>nach § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG </span>vor (vgl. E. 1.3.2â1.3.5).<span> Diese Ãberlegungen gelten auch, wenn man davon ausgeht, dass der angefochtene Entscheid insgesamt einen Vor- bzw. Zwischenentscheid darstellt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.5.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind grundsÃ¤tzlich gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zur Beschwerde legitimiert. Insbesondere sind die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 â insgesamt 63 Personen â als Anwohnerinnen und Anwohner oder als EigentÃ¼merinnen und EigentÃ¼mer von GrundstÃ¼cken im Gestaltungsplanperimeter durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt und in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen betroffen.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.5.2 </b>Die Zoo Seilbahn AG ist im vorinstanzlichen Verfahren nur insoweit unterlegen, als der Regierungsrat die Angelegenheit teilweise zur Ãberarbeitung der Gestaltungsplanvorschriften an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen hat. In diesem Rahmen ist sie jedenfalls formell beschwert. Soweit sie sich gegen die RÃ¼ckweisung wendet und die reformatorische Anordnung der betreffenden Ãnderungen des Gestaltungsplans verlangt, also in Bezug auf ihren Eventualantrag, ergibt sich ihre materielle Beschwer aus der sinngemÃ¤ss erhobenen RÃ¼ge der RechtsverzÃ¶gerung (E. 1.4.2). Dies gilt allerdings nicht fÃ¼r den Hauptantrag, laut dem das Verwaltungsgericht die angefochtenen Anordnungen aufzuheben hÃ¤tte: Der Nachteil, den die Zoo Seilbahn AG erleiden wÃ¼rde, wenn die RÃ¼ckweisung eine RechtsverzÃ¶gerung darstellte, wird durch einen reformatorischen Entscheid behoben, egal, wie dieser inhaltlich lautet; wenn die Zoo Seilbahn AG jedoch einen bestimmten materiellen Gehalt dieses Entscheids beantragt, hat sie hierfÃ¼r zusÃ¤tzlich ein entsprechendes schutzwÃ¼rdiges Interesse darzutun.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.5.3 </b>In Bezug auf die Anordnungen zur Aufnahme einer Erschliessungsregelung in die Gestaltungsplanvorschriften, zur Ãnderung von Art. 6 Abs. 2 GPV (Gestaltung) und zur Aufhebung von Art. 6 Abs. 3 GPV (AbstÃ¤nde) durch die Vorinstanz vermag die Zoo Seilbahn AG den Nachteil zu begrÃ¼nden, der ihr aus dem angefochtenen Entscheid entsteht. Im Ãbrigen erscheint ihre materielle Beschwer fragwÃ¼rdig: Gegen die weiteren Anordnungen wehrt sie sich in den materiellen AusfÃ¼hrungen mit der BegrÃ¼ndung, die Ãnderungen beeinflussten die Rechtslage nicht und seien daher unnÃ¶tig, weil die betreffenden ErgÃ¤nzungen nur die ohnehin geltende gesetzliche Grundlage wiederholten. Insoweit vermag sie nicht darzutun, weshalb sie von den Anordnungen betroffen ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat, womit sie ihre Legitimation nicht genÃ¼gend substanziiert (§ 338a Abs. 1 PBG). Auf die betreffenden AntrÃ¤ge ist demnach nur einzutreten, wenn die Legitimation aufgrund der UmstÃ¤nde oder der Akten offensichtlich ist (vgl. Bertschi, § 21 N. 38). Dies trifft auf die von der Vorinstanz angeordnete ErgÃ¤nzung von Art. 4 GPV (Terraingestaltung) zu, wo sich ohne Weiteres aus der Beschwerdeschrift in Verbindung mit dem vorinstanzlichen Entscheid ergibt, dass die Zoo Seilbahn AG durch die Anordnung belastet wird. Hingegen ist nicht zu erkennen, worin ihr schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Verhinderung einer ErgÃ¤nzung der Gestaltungsplanvorschriften betreffend archÃ¤ologische Funde und Nebenanlagen (Art. 5 Abs. 1 lit. a GPV) liegen kÃ¶nnte. Insbesondere wÃ¼rden sich die erheblichen ZeitverzÃ¶gerungen im Bauablauf wegen der Sicherung der archÃ¤ologischen Funde, die die Zoo Seilbahn AG geltend macht, nach deren eigener Ansicht gar nicht aus der angeordneten Aufnahme einer entsprechenden Bestimmung in die Gestaltungsplanvorschriften ergeben: In den materiellen AusfÃ¼hrungen bringt die Zoo Seilbahn AG nÃ¤mlich vor, dass die Verpflichtung zu dieser Sicherung ohnehin bereits aus den gesetzlichen Grundlagen folge und daher in den Gestaltungsplanvorschriften nicht wiederholt werden mÃ¼sse. In Bezug auf die ErgÃ¤nzungen der Gestaltungsplanvorschriften betreffend archÃ¤ologische Funde und Nebenanlagen ist demnach auf das Rechtsmittel der Zoo Seilbahn AG nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.6 </b>Die Zoo Seilbahn AG wirft den BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 vor, ihre Beschwerden stimmten zu einem grossen Teil wÃ¶rtlich mit den Rechtsschriften des Verfahrens vor der Vorinstanz Ã¼berein oder verwiesen auf solche, beschrÃ¤nkten sich auf rein appellatorische Kritik und setzten sich mit den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz praktisch nicht auseinander. Zudem bezÃ¶gen sich ihre Vorbringen zum Teil auf GegenstÃ¤nde des Plangenehmigungsverfahrens. Insoweit sei auf ihre Beschwerden nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.6.1 </b>Das Verwaltungsgericht stellt an die BeschwerdebegrÃ¼ndung weniger strenge Anforderungen als das Bundesgericht in Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG. Nach § 54 Abs. 1 VRG muss die Beschwerde einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten. In der BegrÃ¼ndung muss dargetan werden, inwiefern der angefochtene Entscheid nach Auffassung der beschwerdefÃ¼hrenden Person Recht verletzt (§ 50 VRG). Die BeschwerdebegrÃ¼ndung setzt daher eine Auseinandersetzung mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids voraus. Der Hinweis auf Eingaben in vorinstanzlichen Verfahren bzw. deren Wiederholung kann die BeschwerdebegrÃ¼ndung dann nicht ersetzen, wenn der angefochtene Entscheid â und sei es auch nur in den ErwÃ¤gungen â anders lautet als der vorangegangene Entscheid, gegen den sich jene frÃ¼heren Eingaben gerichtet haben. Die allgemeine Verweisung auf Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren ist daher unbeachtlich. Die BegrÃ¼ndung ist jedoch formell bereits dann genÃ¼gend, wenn erkennbar ist, was die beschwerdefÃ¼hrende Person zur Stellung ihres Antrags bewogen hat. Selbst wenn sie sich mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Rekursentscheids kaum auseinandersetzt, steht dies einer Behandlung der Beschwerde durch das Verwaltungsgericht nicht entgegen (zum Ganzen: VGr, 3. November 2010, VB.2010.00312, E. 1 mit zahlreichen Hinweisen; vgl. auch Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 54 N. 4; Alain Griffel, Kommentar VRG, § 23 N. 17).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.6.2 </b>Die Beschwerden sÃ¤mtlicher BeschwerdefÃ¼hrenden erfÃ¼llen die formellen Anforderungen ohne Weiteres. Dies schliesst nicht aus, dass einzelne AusfÃ¼hrungen oder Verweisungen auf frÃ¼here Rechtsschriften unbeachtlich sind, zum Beispiel weil sie nicht auf den Streitgegenstand bzw. den angefochtenen Entscheid bezogen sind oder weil sie bloss allgemein gehaltene, sogenannt appellatorische Kritik enthalten, aus der nicht hervorgeht, weshalb der angefochtene Entscheid rechtsverletzend sein soll (zum Begriff vgl. etwa BGE 137 V 57 E. 1.3). Dadurch wÃ¼rde aber das Eintreten nicht infrage gestellt.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.6.3 </b>In diesem Zusammenhang ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 als Gemeinde legitimiert war, die RichtplaneintrÃ¤ge vom 26. MÃ¤rz 2007 und vom 18. MÃ¤rz 2014 mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinn von Art. 82 lit. b BGG anzufechten (BGE 136 I 265 E. 1.3). Sie hat dies unterlassen. Sie ist daher nur noch unter besonderen, hier nicht gegebenen Voraussetzungen befugt, die akzessorische ÃberprÃ¼fung des Richtplans zu verlangen (vgl. im Einzelnen JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, § 19 N. 37 f. mit weiteren Hinweisen). Im vorliegenden Fall ist allerdings die Abgrenzung zwischen zulÃ¤ssigen und unzulÃ¤ssigen RÃ¼gen schwierig, weil der Richtplan Voraussetzungen fÃ¼r die Luftseilbahn aufstellt (E. 11.1). Je nachdem, wie diese ausgelegt werden, kann eine materielle Beanstandung als RÃ¼ge der UnzulÃ¤ssigkeit des Richtplaneintrags oder der NichterfÃ¼llung der Voraussetzungen vorgebracht werden. Daher und weil neben der BeschwerdefÃ¼hrerin 4 auch Privatpersonen Beschwerde erhoben haben, ist im Sinn der ProzessÃ¶konomie grundsÃ¤tzlich darauf zu verzichten, die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin 4 in zulÃ¤ssige und unzulÃ¤ssige RÃ¼gen zu unterteilen (vgl. auch E. 11.7).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.7 </b>Die weiteren Prozessvoraussetzungen sind erfÃ¼llt, weshalb auf die Beschwerden (mit den in E. 1.5.3 erwÃ¤hnten Vorbehalten) einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die Zoo Seilbahn AG macht geltend, die Vorinstanz hÃ¤tte nur insoweit auf die Rekurse eintreten dÃ¼rfen, als die vorgebrachten RÃ¼gen sich auf die Stellung der Rekurrierenden auswirken konnten. Damit verkennt sie, dass die Beurteilung der Legitimation nicht rÃ¼genspezifisch zu erfolgen hat, soweit die einzelnen RÃ¼gen zur Gut­heissung der AntrÃ¤ge fÃ¼hren kÃ¶nnen (BGE 137 II 30 E. 2.3; Bertschi, § 21 N. 15 und 59 f.). Die HauptantrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 vor der Vorinstanz lauteten auf Aufhebung der angefochtenen Anordnung; die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 stellte zudem EventualantrÃ¤ge, zu denen sie als EigentÃ¼merin von GrundstÃ¼cken und als TrÃ¤gerin der kommunalen Planung befugt war. Die damaligen Rekurrierenden waren legitimiert, sÃ¤mtliche RÃ¼gen vorzubringen, die grundsÃ¤tzlich geeignet waren, ihnen den praktischen Nutzen zu verschaffen, der in der Gutheissung ihrer Rekurse bestanden hÃ¤tte. Demnach konnten sie MÃ¤ngel rÃ¼gen, die gegebenenfalls fÃ¼r sich allein genommen zur Aufhebung der angefochtenen Anordnung fÃ¼hren mussten, aber auch MÃ¤ngel bei der BerÃ¼cksichtigung der Elemente einer InteressenabwÃ¤gung, von deren Ergebnis die Anordnung abhing. Die Vorinstanz war ihrerseits befugt, im Rahmen des Streitgegenstands die angefochtene Anordnung abzuÃ¤ndern. Ob die damaligen privaten Rekurrierenden legitimiert gewesen wÃ¤ren, die von der Vorinstanz angeordneten GestaltungsplanÃ¤nderungen zu beantragen, ist unerheblich. Dieselben GrundsÃ¤tze gelten im Ãbrigen auch im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, eine Eingabe der Zoo Seilbahn AG sei aus dem Recht zu weisen, entbehrt angesichts der Parteistellung der Zoo Seilbahn AG jeder Grundlage.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 beantragt einen Augenschein. Der Entscheid, ob ein Augenschein angeordnet werden soll, steht im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der mit der Sache befassten BehÃ¶rde. Eine Pflicht zur Vornahme eines Augenscheins besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen. Ein Augenschein ist insbesondere dann geboten, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien vermÃ¶chten durch ihre Darlegungen an Ort und Stelle Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreits beizutragen (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 79 mit Hinweisen). Weil die Sache ohnehin zur ergÃ¤nzenden Sachverhaltsfeststellung und InteressenabwÃ¤gung an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen ist (vgl. E. 13.1), erÃ¼brigt sich fÃ¼r das Verwaltungsgericht ein Augenschein. Aus diesem Grund kann auch offenbleiben, ob die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt hat, indem sie auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins verzichtete.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 bringt vor, dass die Vorinstanz zu Unrecht seinen Antrag abgelehnt habe, das Verfahren bis zur Rechtskraft der Schlussabstimmung des Kantonsrats Ã¼ber die Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative, die in der Volksabstimmung vom 17. Juni 2012 angenommen wurde, zu sistieren. Seine Beschwerde sei "daher aus materiellrechtlichen GrÃ¼nden gutzuheissen wegen negativer PrÃ¤judizierung der Umsetzung der Kulturlandinitiative".</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die in der Form der allgemeinen Anregung eingereichte <span>kantonale "Volksinitiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und Ã¶kologisch wertvollen FlÃ¤chen (Kulturlandinitiative)" </span>verlangt, dass die wertvollen LandwirtschaftsflÃ¤chen (Bodennutzungseignungsklassen 1 bis 6) und die FlÃ¤chen von besonderer Ã¶kologischer Bedeutung durch den Kanton wirksam geschÃ¼tzt und in ihrem Bestand und ihrer QualitÃ¤t erhalten bleiben. Davon ausgenommen sind die zum Zeitpunkt der Annahme der Initiative rechtskrÃ¤ftig der Bauzone zugewiesenen FlÃ¤chen (ABl 2010, 2952). Mit Beschluss vom 19. Mai 2014 trat der Kantonsrat auf die Umsetzungsvorlage des Regierungsrats vom 19. Juni 2013 nicht ein, wogegen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wegen Verletzung des Stimmrechts beim Bundesgericht erhoben wurde. Diese Beschwerde ist derzeit noch hÃ¤ngig. Die Baudirektion hatte den Gemeinden mit Schreiben vom 12. Juli 2012 die Weisung erteilt, ab sofort und bis zum rechtskrÃ¤ftigen Beschluss des Kantonsrats Ã¼ber die Umsetzungsvorlage alle Verfahren fÃ¼r planungsrechtliche Festlegungen zu sistieren, mit denen neue Bauzonen geschaffen werden sollten. Dasselbe hatte sie fÃ¼r projektbezogene Sondernutzungsplanungen angeordnet, mit denen die Rahmenbedingungen fÃ¼r nach dem Raumplanungsgesetz ausserhalb der Bauzone zulÃ¤ssige Vorhaben definiert werden sollten. Die Weisung sieht verschiedene Ausnahmen vor, unter anderem fÃ¼r kantonale und regionale GestaltungsplÃ¤ne nach § 84 Abs. 2 PBG. GemÃ¤ss ZwischenverfÃ¼gung des Bundesgerichts vom 21. Juli 2014 (1C_312/2014; NZZ vom 25. Juli 2014, S. 11) werden diese Anordnungen wÃ¤hrend des Verfahrens vor Bundesgericht aufrecht erhalten. Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 bestreitet, dass im vorliegenden Fall eine Ausnahme zulÃ¤ssig sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die ursprÃ¼nglich von der Baudirektion angeordnete Ãbergangsregelung gilt mittlerweile aufgrund einer ZwischenverfÃ¼gung des Bundesgerichts, die in einem anderen Verfahren ergangen ist. Ungeachtet der dadurch aufgeworfenen verfahrensrechtlichen Fragen wÃ¤re der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers 2 jedenfalls abzuweisen, wie sich aus den folgenden ErwÃ¤gungen ergibt: Es kann offenbleiben, ob die vom Volk angenommene allgemeine Anregung nicht zum Erlass einer Ãbergangsregelung verpflichtet, wie die Vorinstanz annimmt. Angesichts der relativen Offenheit des Initiativtexts besteht jedenfalls ein Ermessensspielraum, um kantonale und regionale GestaltungsplÃ¤ne im Sinn von § 84 Abs. 2 PBG von der Sistierung auszunehmen. Das streitige Projekt fÃ¤llt unter diese Ausnahmebestimmung, weil es die dort genannten Voraussetzungen erfÃ¼llt; entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers 2 kann â jedenfalls beim heutigen Verfahrensstand â nicht gesagt werden, dass kein Ã¶ffentliches Interesse an der Seilbahn bestehe und es sich um ein blosses Projekt zur Schaffung von ArbeitsplÃ¤tzen handle (vgl. E. 10.2 und 11.5.4). § 234 PBG, auf den sich der BeschwerdefÃ¼hrer 2 beruft, bezieht sich auf die negative Vorwirkung von Planungsmassnahmen im Baubewilligungsverfahren und ist im vorliegenden Nutzungsplanverfahren nicht relevant. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 bringen vor, dass die Festsetzung des Gestaltungsplans mit der bundesrechtlichen Plangenehmigung hÃ¤tte koordiniert werden mÃ¼ssen. Insbesondere beanstanden sie, dass die Entscheide nicht gemeinsam oder zumindest gleichzeitig erÃ¶ffnet wurden (dazu E. 5). Sie rÃ¼gen zudem, dass im Verfahren vor der Beschwerdegeg­nerin keine UVP stattgefunden hat (dazu E. 6). Schliesslich machen die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 sinngemÃ¤ss geltend, dass ihr Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r durch die unzutreffende Anwendung der KoordinationsgrundsÃ¤tze und der Bestimmungen Ã¼ber die UVP verletzt wurde (dazu E. 7).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Im Folgenden ist zu prÃ¼fen, auf welche Weise dem Koordinationsgebot und den Vorschriften Ã¼ber die UVP im vorliegenden Verfahren Rechnung zu tragen ist. Dabei ist auch die vom Bundesamt fÃ¼r Umwelt (BAFU) und vom BAV herausgegebene Publikation "Umwelt und Raumplanung bei Seilbahnvorhaben, Vollzugshilfe fÃ¼r EntscheidbehÃ¶rden und Fachstellen, Seilbahnunternehmungen und Umweltfachleute", Bern 2013, zu beachten. Diese Vollzugshilfe soll die anwendbaren Rechtsbestimmungen konkretisieren und eine einheitliche, rechtskonforme Vollzugspraxis fÃ¶rdern (BAFU/BAV, S. 2 und 8). Ihr kommt kein Rechtssatzcharakter zu. Ãhnlich wie eine Verwaltungsverordnung dient sie allerdings dem Gericht als Auslegungshilfe, insbesondere soweit sie Ausdruck besonderer Fachkenntnis ist (Donatsch, § 50 N. 52 ff., besonders N. 56). Vorliegend ist sie zudem deswegen von Bedeutung, weil sie Ã¼ber die Ansichten und das Ã¼bliche Vorgehen der zustÃ¤ndigen BundesbehÃ¶rden informiert. Die Vollzugshilfe gibt daher auch Auskunft Ã¼ber die von den BundesbehÃ¶rden gegenÃ¼ber den BehÃ¶rden sÃ¤mtlicher Kantone vertretene Koordinationspraxis. Mit dem BemÃ¼hen um eine einheitliche Vollzugspraxis nehmen die BundesbehÃ¶rden eine Aufgabe wahr, die die kantonalen BehÃ¶rden und Gerichte von vornherein nicht erfÃ¼llen kÃ¶nnen. Dass die Vollzugshilfe erst nach dem erstinstanzlichen Entscheid im vorliegenden Verfahren publiziert wurde, ist nicht relevant, weil es sich nicht um eine Rechtsquelle handelt, sondern um eine Auskunft darÃ¼ber, wie die zustÃ¤ndigen BundesbehÃ¶rden die Rechtslage interpretieren.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Vorinstanzen berufen sich fÃ¼r ihr Vorgehen auf das Bundesrecht, dem das Seilbahnprojekt untersteht (Art. 2 des Seilbahngesetzes vom 23. Juni 2006 [SebG]). Nach Art. 9 SebG wird mit der Plangenehmigung das Recht erteilt, die Seilbahn zu bauen. Mit ihr werden sÃ¤mtliche fÃ¼r den Bau der Seilbahn erforderlichen Bewilligungen erteilt (Abs. 1). Die Erteilung der Plangenehmigung setzt unter anderem voraus, dass keine wesentlichen Ã¶ffentlichen Interessen, namentlich der Raumplanung, des Natur- und Heimatschutzes oder des Umweltschutzes, entgegenstehen (Abs. 3 lit. b). Mit der Plangenehmigung wird das Enteignungsrecht erteilt, sofern die Anlage der Nutzungsplanung entspricht (Art. 7 Abs. 1 SebG). ZustÃ¤ndige BehÃ¶rde ist das BAV (Art. 3 Abs. 1 SebG; vgl. auch Art. 11 ff. SebG).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Art. 7 Abs. 1 SebG setzt die Nutzungsplanung voraus. Dies entspricht der namentlich auf die Planungspflicht gemÃ¤ss Art. 2 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) gestÃ¼tzten Bundesgerichtspraxis, wonach fÃ¼r Bauten und Anlagen, die ihrer Natur nach nur in einem Planungsverfahren angemessen erfasst werden kÃ¶nnen, eine Nutzungsplanung vorzunehmen ist (BGE 114 Ib 312 E. 3a; Arnold Marti, Planungspflicht fÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben ausserhalb der Bauzonen â wegleitende Rechtsprechung des Bundesgerichts, ZBl 2005, S. 353 ff., 357 ff.). ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Nutzungsplanung sind die Kantone. Damit stellt sich die Frage nach der Koordination zwischen der Nutzungsplanung und dem Plangenehmigungsverfahren.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Die Verfahrenskoordination ist in Art. 25a RPG geregelt; diese Bestimmung erfasst auch Verfahren vor BundesbehÃ¶rden, die mit kantonalen Verfahren zusammenhÃ¤ngen (vgl. Arnold Marti in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZÃ¼rich etc. 1999, Art. 25a Rz. 9 und 21; Bernhard Waldmann/Peter HÃ¤nni, Handkommentar Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 25a N. 27 ff.). Erfordert die Errichtung oder die Ãnderung einer Baute oder Anlage VerfÃ¼gungen mehrerer BehÃ¶rden, so ist nach Art. 25a Abs. 1 RPG eine BehÃ¶rde zu bezeichnen, die fÃ¼r ausreichende Koordination sorgt. Die KoordinationsgrundsÃ¤tze sind gemÃ¤ss Art. 25a Abs. 4 RPG sinngemÃ¤ss auf das Nutzungsplanverfahren anwendbar. Diese Bestimmung betrifft laut Bundesgericht in erster Linie Bauten und Anlagen, die ihrer Natur nach nur in einem Planungsverfahren erfasst werden kÃ¶nnen, sowie die Einzonung von Wald. Sie bezieht sich insbesondere auf projektbezogene SondernutzungsplÃ¤ne, die in vielen FÃ¤llen das Baubewilligungsverfahren ersetzen oder es weitgehend vorwegnehmen, weshalb sie mit den anderen projektbezogenen Entscheidverfahren wie ein entsprechendes Baubewilligungsverfahren im Detail zu koordinieren sind (BGr, 16. Februar 2007, 1P.532/2006, E. 3.4 mit Hinweisen; Marti in: Kommentar RPG, Art. 25a Rz. 43; Waldmann/HÃ¤nni, Art. 25a N. 71). Ungeachtet dessen, dass Nutzungsplan- und Baubewilligungsverfahren auf verschiedenen Stufen des planerischen Stufenbaus stehen und in der Regel zeitlich gestaffelt ergehen, sind auch die projektbezogene Sondernutzungsplanung und das Bewilligungsverfahren aufeinander abzustimmen (vgl. BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.1 f.; Marti, ZBl 2005, S. 363). Dies gilt auch im vorliegenden Fall mit Bezug auf das VerhÃ¤ltnis zwischen der kantonalen Gestaltungsplanung und der Plangenehmigung durch eine BundesbehÃ¶rde, wobei die Plangenehmigung der Baubewilligung entspricht (Botschaft vom 22. Dezember 2004 zum Bundesgesetz Ã¼ber Seilbahnen zur PersonenbefÃ¶rderung, BBl 2005, 895 ff., 907). Nutzungsplanung und Plangenehmigung hÃ¤ngen materiell eng zusammen und sind soweit mÃ¶glich zu koordinieren. Das wird im Ãbrigen auch von den Vorinstanzen und der Zoo Seilbahn AG nicht grundsÃ¤tzlich bestritten.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Im vorliegenden Fall wurden der Entwurf des Gestaltungsplans und das Plangenehmigungsgesuch zusammen Ã¶ffentlich aufgelegt. Zudem enthalten Richt- und Nutzungsplanung relativ weitgehende Vorschriften mit Blick auf die Plangenehmigung. Namentlich der Gestaltungsplan ist â wie der BeschwerdefÃ¼hrer 2 zu Recht festhÃ¤lt â detailliert und enthÃ¤lt Regelungen, welche die Plangenehmigung insoweit weitgehend vorwegnehmen, besonders Ã¼ber den Verlauf, das LÃ¤ngenprofil, die HÃ¶he, die Terraingestaltung, die einzelnen Baufelder und deren Nutzung, die Stellung und Dimensionen der Bauten und Anlagen sowie Ã¼ber die Bepflanzung und Niederhaltung von Waldareal. Bei der gemeinsamen Ã¶ffentlichen Auflage von Gestaltungsplanentwurf und Plangenehmigungsgesuch sowie bei den Vorgaben des Gestaltungsplans fÃ¼r das Plangenehmigungsverfahren handelt es sich um Anforderungen, die sich aus dem Koordinationsgebot ergeben und im vorliegenden Fall erfÃ¼llt wurden (vgl. BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.3 f.; vgl. auch Art. 25a Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Abs. 4 RPG).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.6 </b>Wie die Vorinstanz und die Zoo Seilbahn AG zu Recht festhalten, schliesst hier allerdings das anwendbare Recht eine umfassende Koordination aus. Nach Art. 7 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 SebG bringt die Plangenehmigung das Enteignungsrecht mit sich, das wiederum davon abhÃ¤ngig gemacht wird, dass die Anlage der Nutzungsplanung entspricht. Zwar erscheint es nicht als zwingend, die Plangenehmigung erst zu erteilen, wenn der Nutzungsplan rechtskrÃ¤ftig ist; immerhin wÃ¤re es denkbar, sie unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass der Nutzungsplan rechtskrÃ¤ftig wird. Die gegenteilige LÃ¶sung ist allerdings mindestens so zweckmÃ¤ssig und drÃ¤ngt sich umso eher auf, als der Rechtsweg ohnehin nicht koordiniert werden kann: Der Nutzungsplan ist gemÃ¤ss dem kantonalen Recht vor den kantonalen BehÃ¶rden anzufechten, wÃ¤hrend die Plangenehmigung der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht unterliegt (Art. 31â33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG]). Die gleichzeitige oder gar gemeinsame ErÃ¶ffnung kÃ¶nnte also ihren Zweck, die gesamthafte Beurteilung aller Aspekte in einem einheitlichen Rechtsmittelverfahren, ohnehin nicht erfÃ¼llen (vgl. Marti in: Kommentar RPG, Art. 25a Rz. 37 f.). Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin 4 mÃ¼ssen die Entscheide auch nicht deswegen gleichzeitig erÃ¶ffnet werden, damit Klarheit besteht, welche Fragen die beiden BehÃ¶rden geprÃ¼ft haben: Die Frage, worÃ¼ber im Gestaltungsplanverfahren zu entscheiden ist, kann ohne Konsultation der konkreten Plangenehmigung beantwortet werden. Ob die AntrÃ¤ge der kantonalen und eidgenÃ¶ssischen BehÃ¶rden, die sich zutreffenderweise nur auf die Plangenehmigung beziehen, vom zustÃ¤ndigen Bundesamt in seinem Entscheid berÃ¼cksichtigt werden, ist fÃ¼r die Festsetzung des Gestaltungsplans nicht von Belang, weshalb insoweit keine Koordination erfolgen muss. Das Wissen darum, welche Punkte von welcher BehÃ¶rde geprÃ¼ft wurden, wÃ¼rde nichts daran Ã¤ndern, dass unter UmstÃ¤nden dieselben Fragen mit beiden gegebenen Rechtsmitteln vorgebracht werden mÃ¼ssten. Dies wÃ¤re stets der Fall, wenn geringste Zweifel an der betreffenden ZustÃ¤ndigkeit bestÃ¼nden. Die gemeinsame oder gleichzeitige ErÃ¶ffnung braucht daher aus der Sicht des Rechtsschutzes nicht vorteilhaft zu sein, solange kein einheitliches Rechtsmittel besteht. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.7 </b>Demnach wird das Koordinationsgebot durch die gestaffelte ErÃ¶ffnung der Entscheide nicht verletzt. Diese Ansicht wird im Ãbrigen auch von den zustÃ¤ndigen BundesÃ¤mtern vertreten (BAFU/BAV, S. 12 und 27). An diesem Ergebnis vermag nichts zu Ã¤ndern, dass der Bundesrat am 14. Mai 2008 in der Genehmigung des Richtplans, Teilrevision Verkehr vom 26. MÃ¤rz 2007 (BBl 2008, 4456), wiederum auf die Plangenehmigung Bezug nahm, wie der BeschwerdefÃ¼hrer 2 vorbringt. Die Bedeutung dieses Hinweises kann hier offenbleiben. Im Ãbrigen ist auf die Frage der Koordination im Zusammenhang mit den RÃ¼gen betreffend UVP und rechtliches GehÃ¶r zurÃ¼ckzukommen (E. 7.4). </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Im Zusammenhang mit den Anforderungen der Koordination steht die Frage, ob und inwieweit im Gestaltungsplanverfahren eine UVP durchzufÃ¼hren ist. Das Bundesrecht erklÃ¤rt in Bezug auf Seilbahnen mit Bundeskonzession das Plangenehmigungsverfahren zu dem fÃ¼r die UVP massgeblichen Verfahren (Art. 5 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang Ziff. 60.1 der Verordnung vom 19. Oktober 1988 Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung [UVPV]). Entsprechend verlangt Art. 11 Abs. 1 lit. c der Seilbahnverordnung vom 21. Dezember 2006 (SebV), dass bei Vorhaben, die der UVP unterstehen, mit dem Plangenehmigungsgesuch ein UVB einzureichen ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 wendet allerdings ein, dass Anhang Ziff. 60.1 UVPV nur auf RahmennutzungsplÃ¤ne zugeschnitten sei. Deshalb habe nach dem subsidiÃ¤r anwendbaren Art. 5 Abs. 3 Satz 3 UVPV die Sondernutzungsplanung als massgebliches Verfahren zu gelten. Besonders der BeschwerdefÃ¼hrer 2 und die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 fÃ¼hren zudem sinngemÃ¤ss aus, dass die Festlegung des Gestaltungsplans materiell die Kenntnis der UVP voraussetze. Die Vorinstanzen und die Zoo Seilbahn AG berufen sich darauf, dass zwar noch keine "formelle" oder "eigentliche" UVP vorgenommen worden sei, jedoch Berichte der beteiligten Fachstellen vorlÃ¤gen, und dass eine materielle PrÃ¼fung erfolgt sei. Hiergegen machen die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 wiederum geltend, dass unter diesen UmstÃ¤nden unklar bleibe, welche Gesichtspunkte nach welchen MassstÃ¤ben geprÃ¼ft worden seien. Im Folgenden ist zunÃ¤chst zu prÃ¼fen, welche Fragen im Nutzungsplanverfahren zu behandeln sind. GestÃ¼tzt darauf sind das fÃ¼r die UVP massgebliche Verfahren und das Vorgehen im Nutzungsplanverfahren zu bestimmen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Im Nutzungsplanverfahren ist jedenfalls die Ãbereinstimmung mit den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG; § 18 PBG) sowie mit der Ã¼bergeordneten Planung (§ 16 PBG), besonders mit dem vom Bundesrat genehmigten Richtplan, zu prÃ¼fen (vgl. Art. 26 Abs. 2 RPG). Im konkreten Fall geht es dabei namentlich um die Voraussetzungen, die der Richtplan fÃ¼r die Luftseilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich aufstellt (vgl. Kantonaler Richtplan Verkehr vom 26. MÃ¤rz 2007 bzw. 18. MÃ¤rz 2014, Richtplantext, Kap. 4.3.2, Objekt Nr. 10). Sodann sind gemÃ¤ss Bundesgericht bestimmte Mindestanforderungen an die Nutzungsplanung zu stellen, wenn die Zonierung im Hinblick auf ein Vorhaben erfolgt, das so bedeutende Auswirkungen auf die bestehende Nutzungsordnung nach sich zieht, dass es der Planungspflicht nach Art. 2 RPG unterliegt. Die Nutzungsplanung mÃ¼sse in einem solchen Fall auf einer umfassenden InteressenabwÃ¤gung beruhen, was voraussetze, dass die wesentlichen Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt und auf die rÃ¤umliche Umgebung bekannt seien. Dies wiederum bedinge, dass Art und Ausgestaltung des Projekts zumindest in den GrundzÃ¼gen bekannt seien. Die wesentlichen umweltrelevanten Anordnungen mÃ¼ssten bereits auf Stufe Nutzungsplanung erlassen werden und dÃ¼rften nicht ins Baubewilligungsverfahren verschoben werden (BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.2; vgl. auch BGE 123 II 88 E. 2d). In dieser InteressenabwÃ¤gung ist sinngemÃ¤ss die akzessorische ÃberprÃ¼fung des Richtplans enthalten. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz hat diese grundsÃ¤tzlich im Rahmen der Anfechtung des Nutzungsplans stattzufinden und nicht gleichermassen im Rechtsmittelverfahren gegen den Nutzungsplan und im Plangenehmigungsverfahren (vgl. etwa JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, § 19 N. 37 mit weiteren Hinweisen; Alain Griffel, Raumplanungs- und Baurecht in a nutshell, ZÃ¼rich/St. Gallen 2012, S. 195 f.; vgl. auch § 19 Abs. 2 PBG). Die InteressenabwÃ¤gung ist auch nicht als bloss grundsÃ¤tzlich oder vorlÃ¤ufig zu betrachten; soweit die betreffenden Interessen im Nutzungsplanverfahren zu beachten sind, ist sie abschliessend. Die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 4 ist insoweit berechtigt. Dass die Plangenehmigung von einer BundesbehÃ¶rde erteilt wird und die UVP â wie im Folgenden zu begrÃ¼nden ist â im Plangenehmigungsverfahren stattfindet, kann kein Grund sein, die Funktion der Nutzungplanung anders zu definieren als Ã¼blich.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Nach Art. 10a Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) ist die UVP mÃ¶glichst frÃ¼hzeitig durchzufÃ¼hren (vgl. auch Art. 5 Abs. 3 Satz 2 UVPV, der allerdings nur fÃ¼r Verfahren gilt, die vom kantonalen Recht zu bezeichnen sind). Art. 5 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang Ziff. 60.1 UVPV erklÃ¤rt das Plangenehmigungsverfahren zum massgeblichen Verfahren, in dem die UVP durchzufÃ¼hren ist. Zumindest dem Wortlaut von Anhang Ziff. 60.1 UVPV kann nicht entnommen werden, dass die Bestimmung nicht anwendbar sein soll, wenn ein Projekt der Sondernutzungsplanung unterliegt. Auch die zustÃ¤ndigen BundesbehÃ¶rden gehen in ihrer Vollzugshilfe nicht davon aus (vgl. BAFU/BAV, S. 18 ff.). Die BegrÃ¼ndung dafÃ¼r, dass das Plangenehmigungsverfahren in jedem Fall massgeblich sein soll, mag in der Verschiedenartigkeit der kantonalen Planungsinstrumente liegen. Denkbar ist auch, dass damit den BundesbehÃ¶rden die Durchsetzung einer landesweit einheitlichen Praxis erleichtert werden sollte. Die anwendbaren Rechtsgrundlagen sehen auch keine mehrstufige UVP im Sinn von Art. 6 UVPV vor. Die Anwendbarkeit von Anhang Ziff. 60.1 UVPV Ã¤ndert allerdings nichts daran, dass die vom Bundesgericht aufgestellten Vorgaben fÃ¼r die Nutzungsplanung einzuhalten sind. Dies hat auf dem Weg der Koordination zwischen Nutzungsplanungs- und Plangenehmigungsverfahren zu geschehen. Anhang Ziff. 60.1 UVPV lÃ¤sst sich in diesem Sinn dem Gesetz und der Bundesgerichtspraxis entsprechend auslegen, und soweit die Bestimmung zu einer Abweichung vom Grundsatz fÃ¼hrt, dass die UVP mÃ¶glichst frÃ¼hzeitig durchzufÃ¼hren ist, lÃ¤sst sich dies sachlich begrÃ¼nden. Es besteht daher kein Anlass, Art. 5 Abs. 3 Satz 3 UVPV statt Anhang Ziff. 60.1 UVPV anzuwenden und die Sondernutzungsplanung zum massgeblichen Verfahren zu erklÃ¤ren.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Die Vollzugshilfe der zustÃ¤ndigen BundesbehÃ¶rden fordert eine koordinierte UVP-Berichterstattung bzw. eine gemeinsame Voruntersuchung und einen gemeinsamen Bericht (BAFU/BAV, S. 12 und 24). Mit Bezug auf einen Sondernutzungsplan, der wichtige Rahmenbedingungen, nicht aber Details zur zukÃ¼nftigen Gestaltung der Anlage enthielt, kam das Bundesgericht zum Schluss, dass eine vollstÃ¤ndige UVP nicht zwingend auf der Stufe der Nutzungsplanung durchzufÃ¼hren war (BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 3.3, in Anwendung von Art. 5 Abs. 3 UVPV). Massgebend muss auch im vorliegenden Fall sein, ob "alle fÃ¼r den Nutzungsplanungsentscheid wesentlichen Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt in der fÃ¼r den Planungsentscheid notwendigen Tiefe ermittelt worden sind" (so BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 3.4.2 in Bezug auf eine mehrstufige UVP).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Der UVB wurde zusammen mit dem Gestaltungsplan und dem Plangenehmigungsgesuch Ã¶ffentlich aufgelegt und publiziert (vgl. die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 27. Oktober 2011, S. 4), und er findet sich in den Akten der Beschwerdegegnerin. Diese stÃ¼tzte sich beim Erlass der VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 erstens auf die Beurteilung des UVB durch die kantonale Koordinationsstelle fÃ¼r Umweltschutz (KofU) vom 4. August 2009 sowie die kantonalen Fachstellen, wobei namentlich die Stellungnahme der Natur- und Heimatschutzkommission (NHK) vom 3. August 2009 bedeutsam ist, zweitens auf die im Plangenehmigungsverfahren eingereichte Stellungnahme des BAFU vom 29. April 2011. Das BAFU beurteilte das Projekt in seiner Stellungnahme aufgrund der Variantenstudie und eines Augenscheins "abschliessend". Damit verfÃ¼gte die Beschwerdegegnerin Ã¼ber die Grundlagen, auf denen laut Bundesrecht eine UVP zu beruhen hat, und auch die â nicht anwendbaren â Anforderungen des kantonalen Rechts an eine UVP waren erfÃ¼llt (vgl. insbesondere Art. 10c Abs. 1 USG, Art. 17 UVPV bzw. § 3 der EinfÃ¼hrungsverordnung Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung vom 5. Oktober 2011). Inhaltlich genÃ¼gten die Unterlagen grundsÃ¤tzlich, um Ã¼ber die auf der Stufe der Nutzungsplanung sich stellenden umweltrechtlichen Fragen zu entscheiden. Den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 schwebt mÃ¶glicherweise vor, dass das BAV einen der Plangenehmigung vorgelagerten Zwischenentscheid Ã¼ber das Ergebnis der UVP zu fÃ¤llen hÃ¤tte, der dann im Gestaltungsplanverfahren beizuziehen wÃ¤re. Dies ist jedoch nicht der Fall (vgl. Art. 19 UVPV). Die RÃ¼ge, dass die formellen Anforderungen des Umweltschutzrechts im Gestaltungsplanverfahren nicht erfÃ¼llt wurden, geht â mit den im Folgenden und in E. 7.4 aufgefÃ¼hrten Vorbehalten â fehl.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.6 </b>Wie die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 â teils in anderem Zusammenhang â erwÃ¤hnen, fÃ¼hrt die Seilbahn im Bereich der Talstation nahe an der Siedlung Mattenhof und zwischen den StÃ¼tzen 8 und 9 nahe an der Siedlung Im KlÃ¶sterli vorbei. GemÃ¤ss der Stellungnahme der NHK sind beide Siedlungen im Bundesinventar der schÃ¼tzenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) enthalten (das allerdings fÃ¼r die Stadt ZÃ¼rich anscheinend noch nicht definitiv festgesetzt ist), die Mattenhofsiedlung als Ortsbild von Ã¼berkommunaler Bedeutung und mit dem Ziel der Substanzerhaltung (Erhaltungsziel A), die Siedlung Im KlÃ¶sterli â zu deren Einstufung sich die NHK nicht Ã¤ussert â mit dem Ziel der Strukturerhaltung (Erhaltungsziel B). Die NHK hÃ¤lt fest, dass die Siedlung Mattenhof durch das Seilbahnprojekt keinen Schaden nehme; zu den Auswirkungen auf die Siedlung Im KlÃ¶sterli Ã¤ussert sie sich nicht explizit (S. 4 und 7). Das Amt fÃ¼r Raumordnung und Vermessung (ARV) hÃ¤lt in seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2009 fest, es seien keine Ortsbilder von Ã¼berkommunaler Bedeutung betroffen, wobei offenbleibt, ob diese Ãusserung irrtÃ¼mlich erfolgte oder deswegen, weil der Gestaltungsplanperimeter die Perimeter der beiden Siedlungen nicht Ã¼berschneidet. Laut der Stellungnahme des BAFU ist das Bundesamt fÃ¼r Kultur (BAK) zur Beurteilung einer allfÃ¤lligen BeeintrÃ¤chtigung der ISOS-Objekte beizuziehen (S. 2). Den Stellungnahmen der BehÃ¶rden lÃ¤sst sich nicht explizit entnehmen, ob und wie die Siedlung Im KlÃ¶sterli durch das Seilbahnprojekt tangiert wird. Zur KlÃ¤rung der Frage und im Sinn der Koordination ist die laut BAFU im Plangenehmigungsverfahren notwendige Stellungnahme des BAK beizuziehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 machen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r geltend, weil der festgesetzte Gestaltungsplan gegenÃ¼ber der Ã¶ffentlich aufgelegten Fassung wesentlich Ã¼berarbeitet worden sei (dazu E. 7.1 f.). Zudem sei der Raumplanerische Bericht nicht Ã¶ffentlich aufgelegt worden, und er stamme von einem PlanungsbÃ¼ro, das weder genÃ¼gend sachkundig noch unabhÃ¤ngig sei (dazu E. 7.3). Der Gestaltungsplan sei wegen der Verletzung der Mitwirkungsrechte nichtig. Im Weiteren sehen die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 ihren Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r als verletzt an, weil sie sich nicht zu den Stellungnahmen der BehÃ¶rden im Rahmen der UVP Ã¤ussern konnten (dazu E. 7.4).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>7.1.1 </b>Die RÃ¼ge, dass der Gestaltungsplan infolge der Ãberarbeitung erneut hÃ¤tte aufgelegt werden mÃ¼ssen, betrifft in erster Linie die Mitwirkung gemÃ¤ss Art. 4 Abs. 2 RPG und § 7 Abs. 2â4 PBG. Diese ist grundsÃ¤tzlich vom Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r zu unterscheiden, wobei im Nutzungsplanverfahren das rechtliche GehÃ¶r teilweise nur im Rahmen der Mitwirkung wahrgenommen werden kann. Die Mitwirkung stellt hÃ¶chstens indirekt einen Bestandteil des Rechtsschutzes dar; sie ermÃ¶glicht der BevÃ¶lkerung (Art. 4 Abs. 2 RPG) bzw. jedermann (§ 7 Abs. 2 PBG), sich im Sinn einer politischen Einflussnahme zu Planungen zu Ã¤ussern. Damit soll sie die notwendige Breite der InteressenabwÃ¤gung ermÃ¶glichen, eine wichtige Grundlage fÃ¼r den sachgerechten Planungsentscheid schaffen und zu einer qualitativ guten Planung beitragen (BGE 135 II 286 E. 4 und 4.2.3). GemÃ¤ss der Lehre ist der Anspruch auf Mitwirkung nicht formeller Natur, und fehlende Mitwirkung macht eine Planung nicht nichtig, sondern nur anfechtbar (Rudolf Muggli in: Kommentar RPG, Art. 4 Rz. 25 und 29; vgl. auch Waldmann/HÃ¤nni, Art. 4 N. 14 f.). Diese Fragen brauchen hier nicht beantwortet zu werden, weil der Anspruch auf Mitwirkung im vorliegenden Fall nicht verletzt wurde, was im Folgenden auszufÃ¼hren ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.1.2 </b>Der Gestaltungsplanentwurf wurde unbestrittenermassen Ã¶ffentlich aufgelegt. Zu prÃ¼fen bleibt einzig, ob die Unterschiede zwischen dem Ã¶ffentlich aufgelegten Entwurf und dem schliesslich festgesetzten Plan eine erneute Auflage des Letzteren erfordert hÃ¤tten. GemÃ¤ss Praxis und Lehre muss jedenfalls bei nachtrÃ¤glichen PlanÃ¤nderungen, die mit Blick auf den Gesamtzusammenhang untergeordnet und nicht von weiter gehendem Ã¶ffentlichen Interesse sind, das Mitwirkungsverfahren nicht wiederholt werden (BGE 135 II 286 E. 4.2.3; Muggli, Art. 4 Rz. 25). Der gemÃ¤ss § 7 Abs. 2 PBG aufgelegte Planentwurf kann von vornherein nur als vorlÃ¤ufig verstanden werden, da sowohl die im Rahmen der Mitwirkung zu erwartenden Eingaben wie auch der weitere Planungsprozess eine Ãnderung der Vorlage bewirken kÃ¶nnen. Entsprechend bildet er keine Vertrauensgrundlage dafÃ¼r, dass die Planfestsetzung nicht in verschiedenen Punkten davon abweichen werde (BGE 119 Ib 138 E. 4f; VGr, 4. Dezember 2003, VB.2002.00376, E. 5b).</p> <p class="Erwgung3"><b>7.1.3 </b>Der hier streitige Gestaltungsplan enthÃ¤lt einige untergeordnete Ãnderungen, aber keine wesentlichen Differenzen gegenÃ¼ber der Ã¶ffentlich aufgelegten Fassung vom 22. Mai 2009. Insbesondere trifft die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrenden 1 nicht zu, dass die StÃ¼tze 2 verlegt wurde und die Siedlung Mattenhof deswegen durch eine neue LinienfÃ¼hrung stÃ¤rker belastet werde. Die von den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 ebenfalls erwÃ¤hnte StÃ¼tze 5 ist neu zwar hÃ¶her, weil sie zur Schonung der archÃ¤ologischen StÃ¤tte Burstel/Schyterberg an einen tiefer liegenden Standort verschoben wurde; die PerimeterhÃ¶he bleibt aber nahezu unverÃ¤ndert. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Der Raumplanerische Bericht wurde entgegen den Angaben der BeschwerdefÃ¼hrenden 1 in einer frÃ¼heren Fassung vom 20. November 2008 zusammen mit dem Gestaltungsplan Ã¶ffentlich aufgelegt. Die neue Fassung vom 30. MÃ¤rz 2010 stand den Parteien jedenfalls im Rechtsmittelverfahren zur VerfÃ¼gung. Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r (Art. 29 Abs. 2 BV) verpflichtete die Beschwerdegegnerin nicht, vor der Festsetzung die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 zum Raumplanerischen Bericht anzuhÃ¶ren (vgl. sinngemÃ¤ss BGr, 13. August 2008, 1C_17/2008, E. 2.4 und 2.4.2; BGE 135 II 286 E. 5; VGr, 25. August 2005, VB.2005.00255, E. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 bezweifeln die Sachkunde und UnabhÃ¤ngigkeit des PlanungsbÃ¼ros, das den Raumplanerischen Bericht verfasst hat. Diese Fragen kÃ¶nnen hier offenbleiben, wie sich aus den folgenden ErwÃ¤gungen ergibt.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.3.1 </b>Nach Art. 47 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) erstattet die BehÃ¶rde, die die NutzungsplÃ¤ne erlÃ¤sst, der kantonalen GenehmigungsbehÃ¶rde (Art. 26 Abs. 1 RPG) Bericht darÃ¼ber, wie die NutzungsplÃ¤ne die Ziele und GrundsÃ¤tze der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG), die Anregungen aus der BevÃ¶lkerung (Art. 4 Abs. 2 RPG), die SachplÃ¤ne und Konzepte des Bundes (Art. 13 RPG) und den Richtplan (Art. 8 RPG) berÃ¼cksichtigen und wie sie den Anforderungen des Ã¼brigen Bundesrechts, insbesondere der Umweltschutzgesetzgebung, Rechnung tragen. Adressatin des Planungsberichts nach Art. 47 RPV ist die kantonale GenehmigungsbehÃ¶rde im Sinn von Art. 26 RPG.<i> </i>Eine solche fehlt hier jedoch: Nach § 89 PBG ist bei NutzungsplÃ¤nen, die von der Direktion festgesetzt werden, keine Genehmigung erforderlich. GemÃ¤ss Bundes­gericht kommt die Festsetzung durch eine kantonale BehÃ¶rde der kantonalen Genehmigung gleich (BGr, 6. Juli 2009, 1C_568/2008, E. 6; vgl. auch BGr, 13. August 2008, 1C_17/2008, E. 2.3.1; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau und besonderes Umweltschutzrecht, 5. A., Bern 2008, S. 233; a.<span> </span>M. Alexander Ruch in: Kommentar RPG, Art. 26 Rz. 7; Waldmann/HÃ¤nni, Art. 26 Rz. 4). Ein Planungsbericht nach Art. 47 RPV muss in einem solchen Fall nicht eingereicht werden (BGr, 6. Juli 2009, 1C_568/2008, E. 6).<i> </i>Zwar kann ein Dokument in der Art eines Planungsberichts dennoch erstellt werden, doch braucht es nicht dieselbe Funktion zu erfÃ¼llen wie der Bericht zuhanden der kantonalen GenehmigungsbehÃ¶rde aus der Hand der kommunalen BehÃ¶rde, die einen Nutzungsplan festgesetzt hat (vgl. BGr, 13. August 2008, 1C_17/2008, E. 2.3.2).</p> <p class="Erwgung3"><b>7.3.2 </b>Das fragliche PlanungsbÃ¼ro war schon am Vorprojekt beteiligt. Inwieweit die Beschwerdegegnerin 3 den Bericht beeinflusst hat, wird nicht deutlich. Da der Bericht gemÃ¤ss ihren AusfÃ¼hrungen ihre eigenen Darlegungen enthÃ¤lt, ist von einem Parteigutachten auszugehen. Der Raumplanerische Bericht ist daher weitgehend einem Parteigutachten gleichzustellen (vgl. zur entsprechenden Qualifikation des UVB: BGr, 20. Juli 2007, 1P.99/2003, E. 3.3; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner/Martin Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2013, Rz. 476; a.<span> </span>M. BVGr, 25. Januar 2012, A-3762/2010, E. 7.3). Weil gar kein Planungsbericht nach Art. 47 RPV erforderlich war, ist dies grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden. Dass die Aufmachung â mit dem Briefkopf der Beschwerdegegnerin und dem Hinweis auf Art. 47 RPV im Titel â auf einen behÃ¶rdlichen Auftrag hindeutet und die Aufgabenteilung zwischen PlanungsbÃ¼ro und Beschwerdegegnerin im Bericht nicht geklÃ¤rt wird, ist zwar durchaus bedenklich, obwohl sich die Beschwerdegegnerin mit der Festsetzung des Gestaltungsplans zumindest die Ergebnisse des Berichts sinngemÃ¤ss zu eigen gemacht hat. Allerdings ist nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz dem Bericht generell ein Gewicht zugemessen hÃ¤tte, das ihm nicht zukÃ¤me. Es kann offenbleiben, welche Anforderungen an die Verfasser eines Planungsberichts zu stellen wÃ¤ren, der Art. 47 RPV zu genÃ¼gen hat. </p> <p class="Erwgung3"><b>7.3.3 </b>Ob die Voraussetzungen an den Bericht gemÃ¤ss Art. 11 Abs. 1 lit. d SebV Ã¼ber die erfolgte Abstimmung mit der Raumplanung erfÃ¼llt sind, ist im Plangenehmigungsverfahren zu prÃ¼fen. Worin die Anforderungen an SachverstÃ¤ndige nach Art. 67 f. SebV bestehen und unter welchen UmstÃ¤nden diese erfÃ¼llt sein mÃ¼ssen, ist Gegenstand nicht des Gestaltungsplan-, sondern des Plangenehmigungsverfahrens. Anzumerken ist im Ãbrigen, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 die UnabhÃ¤ngigkeit der Vorinstanz nicht genÃ¼gend substanziiert infrage zu stellen vermÃ¶gen.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 berufen sich weiter auf eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r, weil die Festsetzung des Gestaltungsplans erfolgt sei, ohne dass sie sich zu den im Rahmen der UVP ergangenen Stellungnahmen der BehÃ¶rden hÃ¤tten Ã¤ussern kÃ¶nnen und ohne dass diese Ã¶ffentlich aufgelegt worden seien. Zudem habe das BAFU anlÃ¤sslich der Erarbeitung seiner Stellungnahme "diverse Sitzungen und Augenscheine" mit der Zoo Seilbahn AG abgehalten, an denen die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 nicht hÃ¤tten teilnehmen kÃ¶nnen. Der Stellungnahme des BAFU (S. 1) ist zu entnehmen, dass dieses Amt einen Augenschein vorgenommen hat. Die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, dieser sei ohne Zuladung der Einsprechenden im Plangenehmigungsverfahren erfolgt, blieb unbestritten.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.1 </b>Wie erwÃ¤hnt, ist zu unterscheiden zwischen der Ã¶ffentlichen Auflage und Mitwirkung einerseits und dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r der Verfahrensparteien anderseits, und diese Unterscheidung ist in Bezug auf sowohl das Plangenehmigungsverfahren â das massgebliches Verfahren fÃ¼r die UVP ist â als auch in Bezug auf das Gestaltungsplanverfahren vorzunehmen. </p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.2 </b>Die Bestimmungen Ã¼ber die UVP regeln den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r nicht. Insbesondere ist er nicht mit der Ãffentlichkeit des Berichts und der Ergebnisse der UVP nach Art. 10d USG sowie Art. 15 und 20 UVPV gleichzusetzen. Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r bestimmt sich nach dem massgeblichen Verfahrensrecht und den Minimalgarantien der Bundesverfassung (BGr, 10. Sep­tem­ber 2002, 1A.60/2002, E. 2.2). GemÃ¤ss den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 29 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 haben die Parteien des Plangenehmigungsverfahrens einen Anspruch, Ã¼ber entscheidwesentliche AktenergÃ¤nzungen informiert zu werden und Gelegenheit zur Ãusserung zu erhalten. GemÃ¤ss Lehre und Praxis besteht zwar kein Anspruch auf Mitwirkung bei und Stellungnahme zu Amtsberichten verwaltungsinterner Fachstellen, soweit der Bericht sich darauf beschrÃ¤nkt, an sich feststehende Tatsachen sachverstÃ¤ndig zu wÃ¼rdigen. Wenn ein streitiger Sachverhalt abgeklÃ¤rt und dem Bericht Beweiswert beigemessen wird, haben die Verfahrensbeteiligten jedoch das Recht zur Teilnahme an den Beweiserhebungen und zur Stellungnahme (Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 356 f.; PlÃ¼ss, § 7 N. 61 f.). Der GehÃ¶rsanspruch gilt entsprechend in Bezug auf die Stellungnahmen der FachbehÃ¶rden, die im Rahmen der UVP abgegeben werden (vgl. BGr, 10. September 2002, 1A.60/2002, E. 2.3). Diesem Anspruch wurde oder wird im Plangenehmigungsverfahren anscheinend entsprochen, was allerdings nicht vom Verwaltungsgericht zu Ã¼berprÃ¼fen ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.3 </b>Das Nutzungsplanverfahren richtet sich im Kanton ZÃ¼rich nach § 7 PBG, der Mitwirkung der Ãffentlichkeit und AnhÃ¶rung der betroffenen GrundeigentÃ¼mer verbindet (vgl. Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 402). Den entsprechenden Anforderungen wurde im vorliegenden Verfahren grundsÃ¤tzlich GenÃ¼ge getan, unter den im Folgenden auszufÃ¼hrenden Vorbehalten.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.4 </b>Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin zur Koordination mit dem Plangenehmigungsverfahren die behÃ¶rdlichen Stellungnahmen zum UVB beigezogen, was unbestrittenermassen zu Recht geschah. Sie hat jedoch darauf verzichtet, vor ihrem Entscheid die Stellungnahmen der Einsprechenden (Art. 13 SebG) sowie allfÃ¤llige weitere Schriftenwechsel im Plangenehmigungsverfahren einzusehen. Sie hat zudem die Beurteilung des UVB durch die kantonale Umweltschutzfachstelle und die BundesbehÃ¶rden nicht Ã¶ffentlich aufgelegt (vgl. die Publikation der VerfÃ¼gung im Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich vom 4. November 2011).</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.5 </b>Die Ã¶ffentliche Auflage der Beurteilung des UVB durch die hierfÃ¼r zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden gemÃ¤ss Art. 20 UVPV hat im Leitverfahren, also im Plangenehmigungsverfahren, zu erfolgen. Demnach ist grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin diese Unterlagen nicht zusammen mit ihrem Entscheid Ã¶ffentlich zugÃ¤nglich gemacht hat. Allerdings werden Drittbetroffene auf diese Weise im Gestaltungsplanverfahren schlechter gestellt, als wenn eine UVP in diesem Verfahren vorzunehmen ist: Im letzteren Fall wird die Beurteilung des UVB durch die Umweltschutzfachstelle mit dem festgesetzten Gestaltungsplan Ã¶ffentlich aufgelegt, womit die gesamten Unterlagen den Betroffenen immerhin im Rekursverfahren zur VerfÃ¼gung stehen. Es braucht hier jedoch nicht abschliessend geklÃ¤rt zu werden, ob die Beschwerdegegnerin diese Verschlechterung der Rechtsstellung Drittbetroffener mit einer Ã¶ffentlichen Auflage hÃ¤tte vermeiden oder anderweitig hÃ¤tte kompensieren mÃ¼ssen: Die Beschwerdegegnerin hat die Vernehmlassungen der FachbehÃ¶rden mit ihrer Rekursantwort nachgeliefert, worauf die BeschwerdefÃ¼hrenden â denen die Berichte im Ãbrigen zumindest teilweise bereits aus dem Plangenehmigungsverfahren bekannt waren â dazu Stellung nehmen konnten. Eine allfÃ¤llige GehÃ¶rsverletzung hÃ¤tte somit als geheilt zu gelten. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 sich auf dem Rechtsweg fÃ¼r die Rechte Dritter einsetzen wollen, sind sie nicht zu hÃ¶ren.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.6 </b>Die Beschwerdegegnerin hat fÃ¼r ihren Entscheid die Stellungnahmen der FachbehÃ¶rden zum UVB beigezogen, ohne dass die Einsprechenden im Plangenehmigungsverfahren vorher zu den Stellungnahmen angehÃ¶rt wurden bzw. ohne die AnhÃ¶rung im Plangenehmigungsverfahren abzuwarten. Auch insofern erscheint das Vorgehen der Beschwerdegegnerin fragwÃ¼rdig, und zwar aus der Sicht der Koordinationspflicht: Sie entschied damit Ã¼ber die im Rahmen der UVP abgelieferten Stellungnahmen der FachbehÃ¶rden auf unvollstÃ¤ndiger Grundlage, nÃ¤mlich ohne die Kenntnis der allfÃ¤lligen formellen und materiellen EinwÃ¤nde, obwohl diese im Plangenehmigungsverfahren, das mit dem Gestaltungsplanverfahren zu koordinieren ist, erhoben werden. Die Beschwerdegegnerin hÃ¤tte daher den Abschluss des Schriftenwechsels Ã¼ber die Stellungnahmen der FachbehÃ¶rden im Plangenehmigungsverfahren abwarten mÃ¼ssen. Dies hiesse allerdings, dass die Koordinationspflicht herangezogen wÃ¼rde, um im Ergebnis den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Gestaltungsplanverfahren zu verstÃ¤rken. Da ohnehin eine RÃ¼ckweisung vorzunehmen ist (E. 13.1), wird die Beschwerdegegnerin ihren Neuentscheid in Kenntnis der Stellungnahmen der BeschwerdefÃ¼hrenden treffen, womit eine allfÃ¤llige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r jedenfalls geheilt wird.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.7 </b>Die RÃ¼ge, das BAFU habe den Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrenden 1 auf rechtliches GehÃ¶r verletzt, indem es diese nicht am Augenschein beteiligt habe, ist von der PlangenehmigungsbehÃ¶rde zu Ã¼berprÃ¼fen. Immerhin stellt sich im kantonalen Verfahren die Vorfrage, ob der Bericht des BAFU im Fall einer GehÃ¶rsverletzung unbeachtlich wÃ¤re, wie die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 vorbringen. GemÃ¤ss dem Bericht (S. 1 f.) diente der Augenschein, zu dem die Einsprechenden nicht zugeladen wurden, einzig dem Vergleich des beantragten Seilbahnprojekts mit einer vom BAFU angeregten Variante mit tiefer SeilfÃ¼hrung, die in der Folge verworfen wurde. FÃ¼r die Beurteilung des eingereichten Projekts stÃ¼tzte sich das BAFU auf die Projektdokumentation und weitere schriftliche Unterlagen. Eine allfÃ¤llige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r betrifft demnach die hier interessierenden Fragen nicht. Die pauschale Vermutung einer unzulÃ¤ssigen Beeinflussung des BAFU durch die Beschwerdegegnerin 3 genÃ¼gt nicht als Anhaltspunkt einer Befangenheit. Der Bericht des BAFU kann verwendet werden, wobei anzumerken ist, dass er â soweit er hier von Interesse ist â mit dem Bericht der NHK Ã¼bereinstimmt, weshalb er ohnehin nicht als einzige Grundlage der rechtlichen WÃ¼rdigung dient.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>8.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht geltend, dass der Gestaltungsplan unzulÃ¤ssigerweise die Festsetzung des eidgenÃ¶ssischen Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) fÃ¼r den Flughafen ZÃ¼rich sowie die Festsetzung des definitiven Betriebsreglementes des Flughafens prÃ¤judiziere. Die Zoo Seilbahn AG weist dies zurÃ¼ck. Das zustÃ¤ndige Bundesamt fÃ¼r Zivilluftfahrt (BAZL) Ã¤ussert sich in seiner Stellungnahme vom 24. August 2009 im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens nicht zur hier aufgeworfenen Frage.</p> <p class="Erwgung2"><b>8.2 </b>GemÃ¤ss dem Raumplanerischen Bericht (S. 11 f.) befindet sich die Seilbahn im Nahbereich des Flughafens ZÃ¼rich bzw. in der Flugsicherheitszone II. Die HÃ¶he der Seilbahn im obersten Abschnitt entspreche deren Anforderungen (maximale BauhÃ¶he von 25 m Ã¼ber dem gewachsenen Terrain); in den Ã¼brigen Abschnitten seien diese Anforderungen nicht massgebend. Mittlerweile gilt der Sicherheitszonenplan fÃ¼r den Flughafen ZÃ¼rich vom 15. Januar 2013, dessen Regelungen aber im Ergebnis gleich lauten, soweit sie hier interessieren, weshalb auch die Frage des massgeblichen Zeitpunkts der Rechtslage offengelassen werden kann. Demnach befindet sich der Gestaltungsplanperimeter in der Sicherheitszone 1 zur Sicherung des SÃ¼danflugs auf Piste 34. GemÃ¤ss dem Gestaltungsplan durchquert die Seilbahn das Gebiet, in dem die BauhÃ¶he auf 25 m Ã¼ber dem gewachsenen Terrain beschrÃ¤nkt ist, zwischen den StÃ¼tzen 6 und 8, die sich beide ausserhalb dieser Zone befinden. Dem LÃ¤ngenprofil ist allerdings zu entnehmen, dass die Vorgaben wohl nicht eingehalten werden. So weist StÃ¼tze 8 eine HÃ¶he von knapp 29 m Ã¼ber dem im LÃ¤ngenprofil angegebenen Terrain auf, StÃ¼tze 7 eine solche von rund 27 m, und StÃ¼tze 6 erreicht wiederum rund 29 m. </p> <p class="Erwgung2"><b>8.3 </b>GemÃ¤ss dem SIL-Objektblatt fÃ¼r den Flughafen ZÃ¼rich (1. Etappe) vom 26. Juni 2013 befindet sich der Gestaltungsplanperimeter im Gebiet mit Hindernisbegrenzung (Karte 2), das grundsÃ¤tzlich auf dem Sicherheitszonenplan fÃ¼r den bestehenden Betrieb beruht. Kanton und Gemeinden haben das Gebiet mit Hindernisbegrenzung bei ihrer Richt- und Nutzungsplanung zu berÃ¼cksichtigen. <span>Die Ausscheidung neuer oder die Revision bestehender Bauzonen, die bei spÃ¤terer Ãberbauung </span>mit den mass<span>gebenden HindernisbegrenzungsflÃ¤chen in W</span>iderspruch geraten<span>, ist nicht zulÃ¤ssig. Der</span> geltende Sicherheitszonenplan ist zu Ã¼berarbeiten, dabei ist das "Gebiet mit Hindernisbegrenzung" zu Ã¼berprÃ¼fen und nach Bedarf anzupassen (Festlegungen Ziff. 8, S. 22, vgl. dazu auch S. 15 und 34 f.). GemÃ¤ss den ErlÃ¤uterungen muss fÃ¼r die Beurteilung von Planungsvorhaben der Sicherheitszonenplan oder der Plan der Flughafenhalterin zu den vorgesehenen ErgÃ¤nzungen des Sicherheitszonenplans beigezogen werden (S. 35).</p> <p class="Erwgung2"><b>8.4 </b>Die Ansicht der Vorinstanz, eine negative PrÃ¤judizierung des SIL kÃ¶nne offensichtlich ausgeschlossen werden, und im Ãbrigen sei sie im Nutzungsplanverfahren nicht abschlies­send zu prÃ¼fen, trifft nach dem Gesagten nicht zu. Bereits der Gestaltungsplan, nicht erst die Plangenehmigung, hat dem Sicherheitszonenplan zu entsprechen. Allerdings kann die Durchstossung einer Sicherheitszone vom BAZL bewilligt werden (Art. 63 lit. b und c der Verordnung vom 23. November 1994 Ã¼ber die Infrastruktur der Luftfahrt). Diese Bewilligung wÃ¼rde vorliegend im konzentrierten Verfahren von der PlangenehmigungsbehÃ¶rde nach AnhÃ¶rung der FachbehÃ¶rde erteilt (Art. 9 Abs. 1 SebG in Verbindung mit Art. 62a und 62b des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. MÃ¤rz 1997). Die Beschwerdegegnerin wird jedenfalls vor ihrem Neuentscheid den Plan der Flughafenhalterin zu den vorgesehenen ErgÃ¤nzungen des Sicherheitszonenplans beizuziehen haben. Zudem hat sie vorab zu Ã¼berprÃ¼fen, ob der Gestaltungsplan mit dem geltenden Sicherheitszonenplan vereinbar ist. Gegebenenfalls ist die im Plangenehmigungsverfahren einzuholende Stellungnahme des BAZL zur Frage, ob die Durchstossung der Sicherheitszone bewilligungsfÃ¤hig ist, zu berÃ¼cksichtigen, und, sollte diese negativ lauten, der Gestaltungsplan anzupassen. Zumindest ist eine Bestimmung in die Gestaltungsplanvorschriften aufzunehmen, worin die Plangenehmigung von der Erteilung dieser Bewilligung oder der Einhaltung des Sicherheitszonenplans abhÃ¤ngig gemacht wird.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>9.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 bringt vor, der Gestaltungsplan stelle eine Umgehung von Art. 24 ff. RPG Ã¼ber Ausnahmebewilligungen fÃ¼r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen dar. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Schaffung einer Bauzone bzw. Spezialnutzungszone fÃ¼r ein konkretes Projekt zulÃ¤ssig, wenn die Planungsmassnahme den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Nutzungsplanung gemÃ¤ss RPG entspricht. Ist dies der Fall, so stellt sie keine Umgehung von Art. 24 ff. RPG dar, auch wenn eine Ausnahmebewilligung fÃ¼r das Bauvorhaben ausgeschlossen wÃ¤re. Eine Umgehung von Art. 24 ff. RPG ist nur anzunehmen, wenn mit der fraglichen Planungsmassnahme eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone geschaffen wird oder wenn sie sonst auf einer sachlich nicht vertretbaren InteressenabwÃ¤gung beruht. Kleinbauzonen sind im Allgemeinen unzulÃ¤ssig, wenn sie gegen das raumplanerische Ziel verstossen, die SiedlungstÃ¤tigkeit in Bauzonen zusammenzufassen und die Streubauweise fÃ¼r nicht freilandgebundene Bauten zu verhindern (BGr, 24. Mai 2012, 1C_13/2012, E. 3.1; BGE 124 II 391 E. 2c und 3a). </p> <p class="Erwgung2"><b>9.2 </b>Im vorliegenden Fall ist ein Sondernutzungsplan fÃ¼r eine Verkehrsanlage ausserhalb der Bauzone streitig. SÃ¤mtliche fÃ¼r den Bau der Anlage notwendigen Bewilligungen werden im Plangenehmigungsverfahren nach Art. 9 ff. SebG erteilt (Art. 9 Abs. 1 SebG). Nicht massgeblich ist, ob die Luftseilbahn standortgebunden im Sinn von Art. 24 lit. a RPG ist: Ein Sondernutzungsplan, der abweichende Regelungen zum Rahmennutzungsplan schafft, ist nicht nur dann zulÃ¤ssig, wenn auch die Voraussetzungen von Art. 24 RPG erfÃ¼llt sind. Eine Verkehrserschliessung, die Land ausserhalb der Bauzonen in Anspruch nimmt, um einen Anschluss an den Ã¶ffentlichen Verkehr (ÃV) zu gewÃ¤hrleisten, ist nicht von vornherein ausgeschlossen.<i> </i>Massgebend ist einzig, ob der Gestaltungsplan sowie der akzessorisch zu Ã¼berprÃ¼fende Richtplaneintrag dem Sinn und Zweck der Raumplanung entsprechen (BGr, 20. August 2002, 1A.27/2002, E. 5; VGr, 16. November 2011, VB.2001.00178, E. 3a; Muggli, Vorbem. zu Art. 24â24d und 37a Rz. 17). Dies ist im Folgenden zu prÃ¼fen. Dabei ist bei der InteressenabwÃ¤gung durchaus von Belang, dass die Seilbahn der Erschliessung eines in der Bauzone gelegenen Standorts dienen soll; grundsÃ¤tzlich soll dafÃ¼r das Siedlungsgebiet in Anspruch genommen werden (vgl. in Bezug auf Strassen: BGr, 20. August 2002, 1A.27/2002, E. 5.4; BGE 118 Ib 497 E. 4a).</p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>10.1 </b>Bei der Planung raumwirksamer TÃ¤tigkeiten haben die BehÃ¶rden eine umfassende InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen (Art. 3 RPV), wobei namentlich die Ziele und GrundsÃ¤tze der Raumplanung nach Art. 1 und 3 RPG zu beachten sind. Weil eine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 2 Abs. 1 lit. b des Natur- und Heimatschutzgesetzes vom 1. Juli 1966 (NHG) vorliegt, ist auch Art. 3 NHG anwendbar, der ebenfalls eine InteressenabwÃ¤gung vorschreibt. </p> <p class="Erwgung2"><b>10.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 2 bestreiten das Ã¶ffentliche Interesse an der Seilbahn. Die Vorinstanz geht im angefochtenen Entscheid von einem ausgeprÃ¤gten bzw. gewichtigen Ã¶ffentlichen Interesse aus.</p> <p class="Erwgung3"><b>10.2.1 </b>Die Seilbahn soll der zusÃ¤tzlichen Erschliessung des Zoos ZÃ¼rich mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr dienen (vgl. Art. 1 Abs. 1 GPV). FÃ¼r den Berufsverkehr dÃ¼rfte die Verbindung kaum einen Mehrwert bringen, ausser allenfalls fÃ¼r die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung Im KlÃ¶sterli und weiterer hochgelegener Teile des StadtzÃ¼rcher Quartiers Fluntern. Die Benutzung fÃ¼r weitere FreizeitaktivitÃ¤ten wird im Verkehrsbericht vom 20. November 2008 zwar vorausgesetzt (S. 4 und Anhang 1). Sie steht allerdings klar im Hintergrund und gilt je nach ihrem Charakter teils sogar als unerwÃ¼nscht; so stellt das ARV in seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2009 zum Plangenehmigungsverfahren den Antrag, dass die Betreiberin der Seilbahn den Transport von FahrrÃ¤dern zu untersagen habe, damit der Erholungswert der Landschaft nicht durch Veloabfahrten durch das Sagentobel bedroht werde. In diesem Zusammenhang ist mitzuberÃ¼cksichtigen, dass gemÃ¤ss Landschaftsentwicklungskonzept der Stadt DÃ¼bendorf vom 9. MÃ¤rz 2006 (S. 45) im fraglichen Gebiet keine weiteren Erholungsinfrastrukturen nÃ¶tig oder wÃ¼nschenswert sind (vgl. auch E. 11.7).</p> <p class="Erwgung3"><b>10.2.2 </b>Der Vorinstanz ist insoweit zuzustimmen, als das Ã¶ffentliche Interesse nicht dadurch ausgeschlossen wird, dass der Zoo ZÃ¼rich von einer privatrechtlichen Aktiengesellschaft betrieben wird und dass die Seilbahn privat finanziert und betrieben werden soll (vgl. Raumplanerischer Bericht, S. 5). Dies gilt umso mehr, als der Zoo ZÃ¼rich eine wichtige und etablierte Freizeitattraktion fÃ¼r breite BevÃ¶lkerungskreise darstellt. Ein Ã¶ffentliches Interesse kann auch nicht deswegen verneint werden, weil die Seilbahn zugleich als WerbetrÃ¤gerin fÃ¼r den Zoo fungieren und dessen AttraktivitÃ¤t steigern soll (Verkehrsbericht, S. 4), und ebenso wenig aus dem Grund, dass die Verbindung anscheinend nicht in den Verkehrsverbund des Kantons ZÃ¼rich (ZVV) aufgenommen werden soll.</p> <p class="Erwgung3"><b>10.2.3 </b>Es ist unbestritten, dass der Zoo heute rechtlich genÃ¼gend erschlossen ist; auch die Zoo Seilbahn AG rÃ¤umt dies ein. UngeklÃ¤rt erscheint, inwieweit dies auch fÃ¼r die Zukunft zutrifft. Angestrebt wird eine ErgÃ¤nzung des ÃV-Netzes (Verkehrsbericht, S. 4). Die Zoo Seilbahn AG fÃ¼hrt aus, dass vor allem mit Blick auf die rund 50 Spitzentage pro Jahr eine Verbesserung der Erschliessung anzustreben sei. Unter diesen UmstÃ¤nden hÃ¤ngt das Gewicht des Ã¶ffentlichen Interesses an der Seilbahnverbindung wesentlich davon ab, in welchem Mass der in Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GPV verankerte Zweck erreicht wird, den Wechsel vom motorisierten Individualverkehr zum Ã¶ffentlichen Verkehr zu fÃ¶rdern. Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers 2 ist diese Zwecksetzung nicht verfehlt; sie entspricht grundsÃ¤tzlich dem Ziel der StÃ¤rkung des Ã¶ffentlichen Verkehrs gemÃ¤ss dem Kantonalen Richtplan, Teil Verkehr vom 26. MÃ¤rz 2007 bzw. 18. MÃ¤rz 2014 (Gesamt[verkehrs]strategie, Zielsetzungen bzw. Ziele, Kap. 4.1.1; vgl. auch Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014, Kap. 6.5.1 f.). Sodann steht die Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr im Einklang mit der in Art. 44a USG vorgesehenen Massnahmenplanung zur Luftreinhaltung (vgl. VGr, 30. September 2004, VB.2004.00041, E. 6.2.1). Um abzuschÃ¤tzen, in welchem Mass dem Ã¶ffentlichen Interesse entsprochen werden kann, reichen die vorhandenen Unterlagen und Anordnungen allerdings nicht aus (vgl. nÃ¤her E. 11.5 f.). </p> <p class="Erwgung1"><b>11. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>11.1 </b>Der Kantonale Richtplan Verkehr in der Fassung vom 26. MÃ¤rz 2007 (Kap. 4.3.2, Objekt Nr. 10) vermerkte zum Vorhaben: "landschaftliche Eingliederung sicherstellen; vor Inbetriebnahme Parkplatz- und Verkehrsregime im Raum Stettbach fÃ¼r die Anwohner vertrÃ¤glich ausgestalten; alternative direkte ÃV-Verbindung prÃ¼fen". Fraglich ist, ob es sich bei diesen Vorgaben um Auflagen handeln sollte oder aber um Voraussetzungen, bei deren NichterfÃ¼llung das Projekt nicht verwirklicht werden kann. In Bezug auf die PrÃ¼fung von Alternativen ergibt sich als logischer Schluss aus dem Richtplantext selber, dass es sich um eine Voraussetzung handeln sollte: Wenn der Kantonsrat der Ansicht gewesen wÃ¤re, dass die Seilbahn unabhÃ¤ngig vom Ergebnis dieser PrÃ¼fung hÃ¤tte gebaut werden kÃ¶nnen, hÃ¤tte es sich bei dieser Vorgabe um eine leere FormalitÃ¤t gehandelt. Zudem wird auch aus der Beratung des Richtplaneintrags im Kantonsrat klar, dass die Luftseilbahn nur beim Fehlen besserer Alternativen verwirklicht werden sollte (Prot. KR 2003â2007, S. 13776 ff., besonders 13783 und 13785 [Voten Munz, Kennel Schnider, RegierungsrÃ¤tin Gut]). Die beiden anderen Vorgaben sind jedenfalls insoweit als Voraussetzungen zu qualifizieren, als sie Elemente der GesamtabwÃ¤gung darstellen und demnach deren Ergebnis beeinflussen kÃ¶nnen. Dies ergibt sich im Ãbrigen bereits aus dem Bundesrecht bzw. dem kantonalen Planungs- und Baurecht (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. a und Art. 3 Abs. 2 lit. b RPG; Art. 3 Abs. 1 NHG; § 83 Abs. 3 PBG). Es handelt sich um grundsÃ¤tzlich kumulative Voraussetzungen, wobei sich jedoch nicht je einzeln und ohne Blick auf die anderen Elemente der GesamtabwÃ¤gung beantworten lÃ¤sst, ob sie erfÃ¼llt sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 machen geltend, alternative ÃV-Verbindungen seien nicht in genÃ¼gendem Mass geprÃ¼ft worden.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.1 </b> Im Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 findet sich die Vorgabe, es seien alternative ÃV-Verbindungen zu prÃ¼fen, nicht mehr. Sie war noch im Entwurf fÃ¼r die Ã¶ffentliche Auflage vom 21. Januar bis 15. April 2011 enthalten, aber nicht mehr im Antrag des Regierungsrats vom 28. MÃ¤rz 2012 an den Kantonsrat. Die Ãnderung wird nicht begrÃ¼ndet. Immerhin kann der Synopse zur Nachvollziehbarkeit der Ãnderungen im kantonalen Richtplanentwurf fÃ¼r den Antrag des Regierungsrates im Vergleich zur Ã¶ffentlichen Auflage vom 28. MÃ¤rz 2012 entnommen werden, dass der Regierungsrat die Streichung bewusst vornahm. Im Kantonsrat war sie kein Thema (vgl. Prot. KR 2011â2015, S. 10789 ff.).</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.2 </b>Zu prÃ¼fen ist zunÃ¤chst, ob der kantonale Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 bereits in Kraft steht. Die nach Art. 11 Abs. 1 RPG erforderliche Genehmigung durch den Bundesrat steht noch aus. Im Bereich innerkantonaler Fragen wirkt sie allerdings nur deklaratorisch; die Kantone kÃ¶nnen den innerkantonalen Teil des Richtplans schon vorher in Kraft treten lassen (BGE 136 I 265 E. 1.2; Pierre Tschannen in: Kommentar RPG, Art. 10 Rz. 19, Art. 11 Rz. 36). Wann der Richtplan im innerkantonalen VerhÃ¤ltnis in Kraft tritt, ist eine Frage des kantonalen Rechts (BGr, 21. Dezember 2007, 1C_348/2007, E. 5). Das ZÃ¼rcher Recht regelt den Zeitpunkt des Inkrafttretens nicht. Auch der Festsetzungsbeschluss enthÃ¤lt keine entsprechende Bestimmung (ABl Nr. 13, 28. MÃ¤rz 2014, Meldungsnr. 66295). Aus deren Fehlen ist zu folgern, dass der Beschluss â unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat â unverzÃ¼glich in Kraft treten sollte (wohl sinngemÃ¤ss anders VGr, 10. Juli 2013, VB.2012.00015, E. 7.3, wo die Frage aber nicht vertieft behandelt wurde). Praktische Bedenken, die sich aus der MÃ¶glichkeit der Nichtgenehmigung ergeben, erscheinen demgegenÃ¼ber nicht ausschlaggebend.<i> </i>Damit trat der Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 innerkantonal im Zeitpunkt seiner Publikation â die auch den Lauf der Rechtsmittelfrist auslÃ¶ste (vgl. BGE 136 I 265 E. 1.2) â in Kraft.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.3 </b>Die Ãnderung des Richtplans erfolgte, als das vorliegende Verfahren bereits vor dem Verwaltungsgericht hÃ¤ngig war, weshalb der Zeitpunkt der massgeblichen Rechtslage zu bestimmen ist. GemÃ¤ss dem Bundesgericht ist die RechtmÃ¤ssigkeit eines Verwaltungsakts grundsÃ¤tzlich nach der Rechtslage zur Zeit seines Erlasses zu beurteilen. Im Laufe des Rechtsmittelverfahrens eingetretene RechtsÃ¤nderungen sind an sich unbeachtlich, es sei denn, zwingende GrÃ¼nde sprÃ¤chen fÃ¼r die BerÃ¼cksichtigung des neuen Rechts. Das trifft nach bundesgerichtlicher Praxis vor allem dann zu, wenn Vorschriften um der Ã¶ffentlichen Ordnung willen oder zur Durchsetzung erheblicher Ã¶ffentlicher Interessen erlassen worden und daher auch in hÃ¤ngigen Verfahren sofort anwendbar sind (BGE 139 II 470 E. 4.2). Auch ist eine Bewilligung oder Konzession nicht aufzuheben, weil sie dem alten Recht widerspricht, wenn sie nach neuem Recht auf erneutes Gesuch hin zu erteilen wÃ¤re. Die BerÃ¼cksichtigung neuen Rechts muss allerdings ausgeschlossen bleiben, wenn sie sich zulasten Dritter auswirken und namentlich deren Rechtsschutz beeintrÃ¤chtigen kÃ¶nnte (BGr, 23. Januar 2006, 1A.214/2005, E. 6.3.1; BGE 126 II 522 E. 3b/aa; vgl. zum Ganzen auch Donatsch, § 20a N. 23 ff., § 52 N. 44 ff.). Entsprechend ist hier der fÃ¼r die Projektinitiantin gÃ¼nstigere neue Richtplan massgeblich, weil es nicht anginge, das Projekt an Voraussetzungen zu messen, an der die kantonale Richtplanung nicht mehr festhÃ¤lt. Demnach ist die Vorgabe des Richtplans vom 26. MÃ¤rz 2007, es seien alternative ÃV-Verbindungen zu prÃ¼fen, nicht mehr beachtlich. </p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.4 </b>Vorbehalten bleibt die Nichtgenehmigung der im Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 vorgenommenen Ãnderung von Kap. 4.3.2, Objekt Nr. 10, durch den Bundesrat. FÃ¼r diesen Eventualfall ist Folgendes anzumerken: Aus den Beratungen des Kantonsrats ergibt sich, dass die Vorgabe im Richtplan vom 26. MÃ¤rz 2007, es seien alternative direkte ÃV-Verbindungen zwischen Stettbach und dem Zoo ZÃ¼rich zu prÃ¼fen, sich nicht nur auf abweichende LinienfÃ¼hrungen fÃ¼r die Seilbahn bezog, sondern auch auf andere Verkehrsmittel. Die Vorgabe zielte auch nicht darauf ab, einen Vergleich der Alternativen nur in Bezug auf ihre AttraktivitÃ¤t fÃ¼r die Zoo ZÃ¼rich AG sowie die Besucherinnen und Besucher des Zoos vorzunehmen und hierauf nur noch die ausgewÃ¤hlte Variante einer umweltrechtlichen PrÃ¼fung zu unterziehen. Dies hÃ¤tte schon deshalb keinen Sinn ergeben, weil bei der Festsetzung des Richtplaneintrags bereits bekannt war, dass die Zoo ZÃ¼rich AG ein Seilbahnprojekt verwirklichen wollte. Vielmehr wurde die Vorgabe, es seien alternative ÃV-Verbindungen zu prÃ¼fen, im Richtplan verankert, weil gerade dem Seilbahnprojekt generelle landschaftsschÃ¼tzerische Bedenken entgegenstanden. Im Kantonsrat wurden denn auch ausdrÃ¼cklich andere Verkehrsmittel â wie ein Bus oder eine unterirdische Verbindung ("Porta Zoologica") â beispielhaft erwÃ¤hnt (vgl. Prot. KR 2003â2007, S. 13776 ff., besonders 13782 f. und 13785 [Voten Munz, Kennel Schnider, Jauch, RegierungsrÃ¤tin Gut]).</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.5 </b>Entgegen der Ansicht der Vorinstanz fand keine unvoreingenommene PrÃ¼fung alternativer Verbindungen unter BerÃ¼cksichtigung der umweltrechtlichen und raumplanerischen Aspekte statt. Im Verkehrsbericht und im Raumplanerischen Bericht â deren AusfÃ¼hrungen die Beschwerdegegnerin unkritisch und teils wÃ¶rtlich Ã¼bernommen hat â wird im Wesentlichen begrÃ¼ndet, weshalb eine Seilbahn fÃ¼r die Zoo ZÃ¼rich AG sowie die Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher attraktiver ist als andere Ã¶ffentliche Verkehrsmittel bzw. die Verbesserung der Bus- und Tramverbindungen. Umweltrechtliche und raumplanerische Gesichtspunkte werden nicht in die AbwÃ¤gung einbezogen, sieht man vom pauschalen Hinweis auf das bessere Abschneiden der Seilbahn in Bezug auf "LÃ¤rmimmissionen" (Raumplanerischer Bericht, S. 8) bzw. "die Umweltbelastung (LÃ¤rm, Luft)" (VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011, S. 2) ab. Namentlich der Landschaftsschutz und die Problematik der Einzonung neuen Baulandes werden nicht berÃ¼cksichtigt. Sollte der Bundesrat die mit dem Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 erfolgte Ãnderung von Kap. 4.3.2, Objekt 10, nicht genehmigen, wÃ¤re die MÃ¶glichkeit des Ausbaus der Tram- und Busverbindungen zu prÃ¼fen und dem Seilbahnprojekt gegenÃ¼berzustellen (vgl. auch E. 11.6).</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.6 </b>Dass Alternativen und Varianten zu prÃ¼fen sind, folgt auch aus dem Bundesrecht (namentlich aus Art. 2 Abs. 1 lit. b RPV und Art. 3 NHG; vgl. etwa BGr, 4. Februar 2014, 1C_648/2013, E. 4.1; 1. Juli 2004, 1A.191/2003, E. 6 = URP 2004 S. 622). Dessen Anforderungen gehen aber weniger weit als die aufgehobene Richtplanvorgabe. Die Praxis bezieht sich, soweit ersichtlich, auf Varianten der StreckenfÃ¼hrung von ErschliessungstrÃ¤gern, des Standorts von Bauten und Anlagen sowie auf die GegenÃ¼berstellung von Verkabelung und Freileitung bei Stromleitungen. Eine Pflicht zur Ausarbeitung von vÃ¶llig anders gearteten Projektalternativen â etwa eines Wind- statt eines Wasserkraftwerks oder (wie hier) von Tram- und Busverbindungen, einer Standseilbahn oder eines Coasters statt einer Luftseilbahn â kann aus den genannten Bestimmungen nicht abgeleitet werden. Ungeachtet dessen ist das Vorhandensein derartiger Alternativen bei der abschliessenden InteressenabwÃ¤gung miteinzubeziehen, weil es das Ã¶ffentliche Interesse am Projekt beeinflusst (E. 11.6). Insofern trÃ¤gt es zur Entscheidung bei, ob im aktuellen Verfahren das Projekt oder die "Nullvariante" obsiegt (vgl. BGr, 1. Juli 2004, 1A. 191/2003, E. 2.5 und 7 = URP 2004 S. 622). Auf die vertiefte PrÃ¼fung von Alternativen, die von vornherein unrealistisch oder untauglich erscheinen, darf aber verzichtet werden (vgl. BGr, 4. Februar 2014, 1C_648/2013, E 4.1; BGE 139 II 499 E. 7.3.1). Insoweit muss das Gebot der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit massgebend sein (Art. 5 Abs. 2 BV). Dasselbe gilt auch in Bezug auf die Frage, ob auf frÃ¼here VariantenabklÃ¤rungen zurÃ¼ckgegriffen werden darf.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.2.7 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 kritisieren die Wahl der horizontalen LinienfÃ¼hrung der Seilbahn, die vor allem aufgrund des Kostenfaktors erfolgt sei. Der Raumplanerische Bericht (S. 5) und die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 27. Ok­tober 2011 (S. 13) fÃ¼hren dazu aus, dass im Rahmen des Vorprojekts in "einem umfassenden Evaluationsverfahren (Nutzwertanalyse)" zwei Varianten die hÃ¶chste Nutzwertzahl erreicht hÃ¤tten, wobei die nun projektierte Variante (Nr. 3) unter Einbezug der Erstellungs- und Betriebskosten die deutlich hÃ¶chste Nutzwertzahl pro Kosteneinheit erreicht habe. Dem Bericht vom 29. Oktober 2004 zum Vorprojekt (Anhang A6-9) lÃ¤sst sich entnehmen, dass ein Grobvergleich zwischen den sechs ins Auge gefassten Varianten der Linien­fÃ¼hrung vorgenommen wurde, bei dem folgende Kriterien berÃ¼cksichtigt wurden, die ihrerseits wiederum in Unterkriterien aufgeschlÃ¼sselt wurden: Umweltaspekte (mit einer Gewichtung von 35 %), Standorte der Tal- und Bergstation, Realisierbarkeit, Fahrgast­attraktivitÃ¤t, Technik. Das Kriterium der Realisierbarkeit (mit einer Gewichtung von 20 %) umfasste unter anderem die Einhaltung planerischer Vorgaben. Bei der Wahl der horizontalen LinienfÃ¼hrung wurden also die Aspekte des Umweltschutzes und der Raumplanung beachtet. Dem Kartenausschnitt mit den eingetragenen Varianten (Raumplanerischer Bericht, Beilage 3; Bericht zum Vorprojekt, Anhang A6-2) lÃ¤sst sich entnehmen, dass die zweitplatzierte Variante (Nr. 1) einen grÃ¶sseren Abstand zum Weiler Stettbach einhielte und keine Eingriffe in das Ã¼berkommunale Schutzgebiet Sagentobel zur Folge hÃ¤tte, jedoch das Ã¼berkommunale Schutzgebiet Kiesgrube Stettbach stÃ¤rker beeintrÃ¤chtigen wÃ¼rde. In Bezug auf die PrÃ¤gung des Landschaftsbildes dÃ¼rften sich die Varianten nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Wenn unter diesen UmstÃ¤nden die Kosten in die AbwÃ¤gung einbezogen wurden, was den Ausschlag fÃ¼r die dem Gestaltungsplan zugrunde liegende Variante zur Folge hatte, erscheint dies vertretbar. Auch durfte im Gestaltungsplanverfahren auf die erneute nÃ¤here PrÃ¼fung von Varianten verzichtet werden. Unbestritten ist, dass bei der vertikalen LinienfÃ¼hrung die Variante mit hoher SeilfÃ¼hrung der Variante mit tiefer SeilfÃ¼hrung, die das BAFU im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens als Vergleichsprojekt verlangt hat, vorzuziehen ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 machen eine ungenÃ¼gende Eingliederung des Projekts in die Landschaft geltend.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.3.1 </b>Angesichts der Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden namentlich an der Stellungnahme der NHK ist vorweg festzuhalten, dass die Vorinstanz die Rechtsprechung zur Bindung an die Berichte der kantonalen Fachstellen korrekt wiedergegeben und angewandt hat. Nach § 7 Abs. 4 der Verordnung Ã¼ber die SachverstÃ¤ndigenkommissionen gemÃ¤ss § 216 PBG vom 12. Januar 2005 (SachverstÃ¤ndigenV) sind die kantonalen und kommunalen BehÃ¶rden und ihre Amtsstellen nicht an die AntrÃ¤ge der Kommissionen gebunden. Obwohl die Stellungnahme der NHK formell die Bedeutung eines Amtsberichts hat, kommt sie jedoch nach der Rechtsprechung inhaltlich aufgrund der besonderen Fachkompetenz der Kommission einem eigentlichen Gutachten gleich, das bei der Entscheidfindung grosses Gewicht hat. Das gilt insbesondere fÃ¼r die solchen Gutachten zugrunde liegenden tatsÃ¤chlichen Feststellungen, von denen nur aus triftigen GrÃ¼nden abgewichen werden darf â etwa dann, wenn das Gutachten IrrtÃ¼mer, LÃ¼cken oder WidersprÃ¼che enthÃ¤lt. In ihrer rechtlichen WÃ¼rdigung dagegen sind die zustÃ¤ndigen BewilligungsbehÃ¶rden frei (VGr, 11. MÃ¤rz 2009, VB.2008.00433, E. 5.2 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.3.2 </b>Die Zoo Seilbahn AG bemÃ¤ngelt, dass die Vorinstanz diese GrundsÃ¤tze unbesehen auf die Amtsberichte anderer Fachstellen angewandt habe. Das Verwaltungsgericht hat festgehalten, dass Amtsberichten fachkundiger Amtsstellen die gleiche Beweiskraft wie einem eigentlichen Gutachten zukommt, weshalb die Rechtsprechung zur BeweiswÃ¼rdigung gerichtlicher oder behÃ¶rdlicher Gutachten zu beachten ist. Danach beschrÃ¤nkt das Verwaltungsgericht seine PrÃ¼fung darauf, ob das auf zutreffender Rechtsgrundlage beruhende Gutachten vollstÃ¤ndig, klar begrÃ¼ndet und widerspruchsfrei ist und ob der Gutachter die notwendige Sachkunde und UnabhÃ¤ngigkeit bewiesen habe (VGr, 4. Juni 2009, VB.2009.00035, E. 4.3; PlÃ¼ss, § 7 N. 146; wohl etwas distanziert: Donatsch, § 60 N. 14). Zu prÃ¤zisieren ist allerdings, dass die beschrÃ¤nkt bindende Wirkung nicht nur wegen des Fachwissens der BehÃ¶rde angebracht ist, sondern daneben auch wegen deren UnabhÃ¤ngigkeit (vgl. auch BGr, 5. MÃ¤rz 2007, 1A.185/2006, E. 6.1; BGE 127 II 273 E. 4b mit weiteren Hinweisen). Daraus kÃ¶nnen sich Unterschiede bei der Behandlung der Amtsberichte ergeben, weil die FachbehÃ¶rden im Gegensatz zu den SachverstÃ¤ndigenkommissionen nicht Ã¼ber fachliche UnabhÃ¤ngigkeit verfÃ¼gen (vgl. zu den Kommissionen § 1 Abs. 3 SachverstÃ¤ndigenV). In der Regel dÃ¼rfte diese Differenz aber kaum eine Rolle spielen (vgl. Regina Kiener/Bernhard RÃ¼tsche/Mathias Kuhn, Ãffentliches Verfahrensrecht, ZÃ¼rich/St. Gallen 2012, N. 752 und 760). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.3.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht geltend, dass die Stellungnahme der NHK keine tatsÃ¤chlichen Feststellungen, sondern ausschliesslich Wertungen enthalte. In dieser absoluten Form trifft dies nicht zu. Allerdings kann zwischen tatsÃ¤chlichen Feststellungen und fachspezifischen Wertungen unterschieden werden, wobei die Rechtsprechung diese Differenzierung oft nicht vornimmt. Letzteres ergibt sich daraus, dass fÃ¼r die RechtsanwendungsbehÃ¶rden die entscheidende Grenze zwischen fachlicher Beurteilung und rechtlicher WÃ¼rdigung verlÃ¤uft: In der rechtlichen WÃ¼rdigung sind sie frei, wÃ¤hrend sie insoweit im erwÃ¤hnten Mass an die AusfÃ¼hrungen des Amtsberichts gebunden sind, als dieser auf der Fachkunde der BehÃ¶rde beruht, die ihn erstellt hat. Inwieweit die fachkundigen Ãusserungen Wertungen enthalten, ist dabei grundsÃ¤tzlich nicht von Belang. Im vorliegenden Fall erstreckt sich die beschrÃ¤nkt bindende Wirkung zum Beispiel gleichermassen auf die Feststellung der NHK, im Anstieg dominierten BuchenwaldbestÃ¤nde, wie auch auf die Wertung, dass die Seilbahn sehr raumrelevant wÃ¤re (S. 3 und 5). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.3.4 </b>Wie aus den vorangehenden AusfÃ¼hrungen hervorgeht, entfalten die Stellungnahmen keine bindende Wirkung, soweit sie sich zu fachfremden Themen oder zur rechtlichen WÃ¼rdigung Ã¤ussern, etwa zur InteressenabwÃ¤gung. Dies gilt etwa fÃ¼r die Vorbemerkung der NHK, in der sie die Notwendigkeit einer stÃ¤rkeren Erschliessung des Zoos annimmt und den Vorzug der Seilbahn vor anderen ÃV-Alternativen fÃ¼r nachvollziehbar erklÃ¤rt (S. 4), oder auch fÃ¼r die Bemerkung des BAFU, der Zoo sei unbefriedigend erschlossen (S. 1). Dies bedeutet allerdings nicht, dass die betreffenden Stellungnahmen deswegen insgesamt "wertlos" wÃ¤ren, weil sie auf unzulÃ¤ssigen PrÃ¤missen beruhten, wie der BeschwerdefÃ¼hrer 2 zur Stellungnahme der NHK vorbringt. Die fachspezifischen AusfÃ¼hrungen, etwa diejenigen der NHK zur Einordnung, werden dadurch nicht unbrauchbar, soweit sie unabhÃ¤ngig von den fachfremden PrÃ¤missen und Wertungen sind oder von diesen getrennt werden kÃ¶nnen, was hier der Fall ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.3.5 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r geltend, weil die Vorinstanz sich nicht mit seiner Kritik an der Stellungnahme der NHK befasst habe. Die Vorinstanz hat diese Kritik indirekt zurÃ¼ckgewiesen, indem sie die GrundsÃ¤tze Ã¼ber die Bindung an die Amtsberichte fachkundiger BehÃ¶rden (zutreffend) wiedergegeben und hernach angewandt hat. Die RechtsmittelbehÃ¶rde muss sich nicht ausdrÃ¼cklich mit <span class="exactmatch">jeder</span> tatbestÃ¤ndlichen <span class="exactmatch">Behauptung</span> und <span class="exactmatch">jedem</span> <span class="exactmatch">rechtlichen</span> <span class="exactmatch">Einwand</span> <span class="completematch">auseinandersetzen,</span> sondern kann sich auf die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nken (vgl. statt vieler BGE 133 I 270 E. 3.1). Die Vorinstanz war nicht gehalten, sich explizit mit den Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers 2 zu befassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.1 </b>Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zum Natur- und Landschaftsschutz genÃ¼gen entgegen der Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers 2 der sich aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ergebenden BegrÃ¼ndungspflicht ohne Weiteres. Die Vorinstanz geht davon aus, dass im Rahmen des Gestaltungsplans nur die grundsÃ¤tzlichen Gesichtspunkte des Natur- und Landschaftsschutzes zu prÃ¼fen seien und demzufolge nur abzuklÃ¤ren sei, ob es Ã¼berhaupt mÃ¶glich ist, im geplanten Perimeter eine umweltvertrÃ¤gliche Anlage zu bauen; umfassende RÃ¼gen seien im Plangenehmigungsverfahren vorzubringen. Der Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 4 an dieser Ansicht ist insofern zu folgen, als im Gestaltungsplanverfahren eine umfassende InteressenabwÃ¤gung unter Einbezug der wesentlichen Auswirkungen des Vorhabens auf Raum und Umwelt stattzufinden hat, weshalb die wesentlichen umweltrelevanten Anordnungen bereits auf der Stufe der Nutzungsplanung erlassen werden mÃ¼ssen (BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.2 mit Hinweisen; vgl. E. 6.2). Allerdings sind etwa Einzelheiten der Gestaltung nicht im Nutzungsplanverfahren zu regeln.<i> </i></p> <p class="Erwgung3"><strong>11.4.2 </strong>Zu unterscheiden ist zwischen der BeeintrÃ¤chtigung von Schutzobjekten und der landschaftlichen Eingliederung. Was Erstere betrifft: Das Projekt berÃ¼hrt das Ã¼berkommunale Naturschutzobjekt Kiesgrube Stettbach (Hohmoos), das kommunale Landschaftsschutzgebiet "bei der ZiegelhÃ¼tte, Schwamendingen" der Stadt ZÃ¼rich (in der Stellungnahme der NHK als "Nordwestflanke des ZÃ¼richberg" bezeichnet), sowie das Schutzgebiet Sagentobel. Laut der NHK handelt es sich bei diesem einerseits um ein kommunales Schutzobjekt, das anderseits als geomorphologisches Objekt im <strong><span>Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte von Ã¼berkommunaler Bedeutung im Kanton ZÃ¼rich 1980 (Inventar 80) verzeichnet ist (S. 3 f.). Die Fachstellen kommen Ã¼bereinstimmend zum Schluss, dass die Eingriffe in die Natur- und Landschaftsschutzobjekte â bei Beachtung der von ihnen beantragten Auflagen und PlanÃ¤nderungen â vertretbar sind. In diesem Zusammenhang ist namentlich festzuhalten, dass der Standort der im Schutzgebiet Sagentobel gelegenen StÃ¼tze 5 entsprechend dem Antrag des ARV, ArchÃ¤ologie und Denkmalpflege, verlegt wurde, um die Burgstelle Burstel/Schyterberg integral erhalten zu kÃ¶nnen. Sodann vermerkt die NHK, dass der Eingriff in das Naturschutzgebiet Kiesgrube Stettbach minimal und vernachlÃ¤ssigbar sei (S. 6). Es ist nicht ersichtlich, weshalb diese Bewertung unzutreffend sein sollte: Das Naturschutzgebiet soll in der NÃ¤he seiner schmalsten Stelle vom Steuerungskabel durchquert werden. Die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, es wÃ¼rde durch einen Mast zur HÃ¤lfte zerstÃ¶rt werden, ist offensichtlich unrichtig. Das BachgehÃ¶lz Holzwiesen, auf das die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 in einer Beschwerdebeilage hinweisen, wird vom Seilbahnprojekt in keiner Weise berÃ¼hrt.</span></strong></p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.3 </b><strong><span>In der NÃ¤he des Perimeters befinden sich zudem die im Inventar der schÃ¼tzenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verzeichneten Siedlungen Mattenhof und Im KlÃ¶sterli. Das BAFU verlangte in seiner Vernehmlassung vom 29. April 2011, zur Beurteilung einer allfÃ¤lligen BeeintrÃ¤chtigung der beiden ISOS-Objekte sei das Bundesamt fÃ¼r Kultur (BAK) beizuziehen. Diese Stellungnahme ist noch einzuholen (vgl. E. 6.6).</span></strong></p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.4 </b>Mit Bezug auf die landschaftliche Eingliederung bezeichnet die NHK das betroffene Gebiet als "Kultur- und Naturlandschaft, die von einem vorstÃ¤dtischen Charakter rasch in einen bÃ¤uerlich-lÃ¤ndlichen Ã¼bergeht, bevor im Anstieg zum Gebiet ChlÃ¶sterli BuchenwaldbestÃ¤nde dominieren" (S. 3). Die Seilbahn mÃ¼sse "als sehr raumrelevant beurteilt werden. Sie wÃ¤re ein technisches Landschaftselement, welches diese Landschaft stark prÃ¤gen und somit in ihrer Erscheinung verÃ¤ndern wÃ¼rde. [...] Vorausgesetzt, dass die Bahn ingenieurtechnisch wie auch gestalterisch im Gesamtkontext von Thema und Raum zu Ã¼berzeugen vermag, kann diese Bahn als zusÃ¤tzliches Landschaftselement betrachtet werden, das dank des Ãberspannens der anderen Elemente wie Wald, GewÃ¤sser, Landwirtschaftsgebiet, Siedlung oder spezielle Infrastrukturen wie die Masoala-Halle und die in Entstehung begriffene Stettbacher ÃV-Platte diese verknÃ¼pft und verdichtet. Eine solche landschaftliche VerknÃ¼pfung und Verdichtung wÃ¼rde die vorhandene Landschaft und deren Eigenart und QualitÃ¤t herausheben und lesbarer machen";<i> </i>dem vorliegenden Projekt kÃ¶nne "dieses wertbetonende Potenzial" zukommen, "wenn man es darauf ausgerichtet plant und umsetzt" (S. 5). Die NHK betont mehrfach, dass die LandschaftsvertrÃ¤glichkeit von der Gestaltung im Ganzen sowie der Tal- und der Bergstation und der StÃ¼tzen im Einzelnen abhÃ¤nge (besonders S. 8 ff.). "Vorausgesetzt, man macht es gut, kann damit nicht nur LandschaftsvertrÃ¤glichkeit als Bewilligungserfordernis erreicht werden, sondern auch ein dem Stadt- und Landschaftsraum und dem Zoo als Publikumsmagnet adÃ¤quater Auftritt gewonnen werden" (S. 10). Die Beurteilung der Gestaltung von Tal- und Bergstation kÃ¶nne angesichts des Stands der Projektierung noch nicht abschliessend sein, doch kÃ¶nne zur aktuellen Gestaltung der Stationen und StÃ¼tzen grundsÃ¤tzlich gesagt werden, dass der "UngewÃ¶hnlichkeit des Themas [...] gestalterisch noch zu wenig Gleichwertiges gegenÃ¼ber" stehe (S. 8). Zusammenfassend beurteilt die NHK die Seilbahn als landschaftsvertrÃ¤glich, wenn "der Anspruch, dass Landschafts- und OrtsbildvertrÃ¤glichkeit auch eine hohe QualitÃ¤t einer in sich geschlossenen Einheit aus Bau- und Ingenieurkunst miteinzuschliessen hat [...], eingelÃ¶st" wird (S. 11). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.5 </b>Auch das BAFU kam in seiner Stellungnahme vom 29. April 2011 zum Konzessions- und Plangenehmigungsverfahren in der Hauptsache zu einem vergleichbaren Schluss:<i> </i>Das betroffene Gebiet werde durch die Seilbahn "in seinem Charakter betrÃ¤chtlich verÃ¤ndert"; es werde "die naturnahe Kultur- und Waldlandschaft durch die Seilbahn technisch geprÃ¤gt" (S. 3). Nach einem Vergleich mit einer von ihm verlangten Variantenstudie mit tiefer SeilfÃ¼hrung gelangte das BAFU zum Ergebnis, dass die negativen Auswirkungen auf die Landschaft einen gÃ¤nzlichen Verzicht auf das Projekt im Sinn des Schonungsgebots von Art. 3 NHG nicht rechtfertigten, weil keine in Bundesinventaren verzeichneten Objekte betroffen seien und "die Seilbahn in den Kontext einer stÃ¤dtischen Umgebung zu liegen" komme (S. 5). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.6 </b>Laut den Stellungnahmen der NHK und des BAFU wird die landschaftliche Eingliederung der Seilbahn nicht dadurch erreicht, dass diese sich an das bestehende Landschaftsbild anpassen und wenig in Erscheinung treten wÃ¼rde; die beiden BehÃ¶rden gehen jedoch davon aus, dass das Gebot landschaftlicher Eingliederung auch im Fall der Neu­erstellung eines die Landschaft prÃ¤genden Elements erfÃ¼llt werden kann. Dies ist grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden. Einordnung in die Landschaft im Sinn von Art. 3 Abs. 2 lit. b RPG "verlangt nicht durchwegs diskretes Verbergen der Architektur oder gar konservative Formensprache; auch die Akzentuierung der Landschaft durch auffallende Werke oder das Setzen baulicher Schwerpunkte kann im Sinn des Grundsatzes liegen" (Tschannen, Art. 3 Rz. 50; ebenso Waldmann/HÃ¤nni, Art. 3 N. 27 mit Hinweisen). Dies gilt im Ãbrigen analog fÃ¼r die Einordnung gemÃ¤ss § 80 Abs. 1 bzw. § 238 Abs. 1 und 2 PBG (vgl. Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch/Thomas Wipf, ZÃ¼rcher Bau- und Planungsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2011, Bd. 2, S. 652 ff.; fÃ¼r Beispiele: VGr, 11. MÃ¤rz 2009, VB.2008.00433, E. 5.4.2; VGr, 26. November 2008, VB.2008.00309, E. 3.3; BGr, 4. Juni 2009, 1C_40/2009, E. 3.3). </p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.7 </b>Es kann hier offenbleiben, ob prÃ¤gende Bauten und Anlagen von vornherein ausgeschlossen sein sollen, wenn sie besonders schutzwÃ¼rdige Landschaften und Ortsbilder tangieren, wie es das Verwaltungsgericht des Kantons Bern entschieden hat (VGr BE, 21. Ja­nuar 2002, BVR 2003, S. 257 E. 8b; in diese Richtung auch Waldmann/HÃ¤nni, Art. 3 N. 27; vgl. auch BGE 136 II 214 E. 6, wonach sie "auf den Bergen und im alpinen Raum" grundsÃ¤tzlich unerwÃ¼nscht sind). Massgebend mÃ¼ssten die jeweiligen Schutzziele sein. Im vorliegenden Fall sind die Landschaften und Ortsbilder, die von der Seilbahn geprÃ¤gt wÃ¼rden, zwar teils schutzwÃ¼rdig, aber grundsÃ¤tzlich nicht besonders schutzwÃ¼rdig. FÃ¼r die Beurteilung der Eingriffe in die Ã¼berkommunalen Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiete ist die Ã¤sthetische Eingliederung nicht relevant bzw. von untergeordneter Bedeutung: Die Kiesgrube Stettbach ist als Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung und Waldstandort von naturkundlicher Bedeutung geschÃ¼tzt, das Sagenbachtobel als geologisches bzw. geomorphologisches Objekt, wobei es teilweise auch ein Waldstandort von naturkundlicher Bedeutung ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.8 </b>Immerhin ist zu prÃ¼fen, ob der Richtplan spezifisch fÃ¼r die Luftseilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich die Eingliederung durch Akzentsetzung ausschliesst. Die Regierungsvertreterin bemerkte im Kantonsrat, dass der "Eingliederung in die Landschaft des Objekts [...] im Sinne der Leitlinie drei hÃ¶chste PrioritÃ¤t einzurÃ¤umen" sei (Prot. KR 2003â2007, S. 13785 [Votum RegierungsrÃ¤tin Gut]); dies hielt auch der Kantonsrat so fest (Kantonaler Richtplan Verkehr, ErlÃ¤uterungsbericht zu den Einwendungen vom 26. MÃ¤rz 2007, S. 36). Diese Leitlinie besagt: "ZusammenhÃ¤ngende naturnahe RÃ¤ume sind zu schonen und aktiv zu fÃ¶rdern", womit der "Schutz der offenen Landschaft an sich" sowie "die Erhaltung und Aufwertung von LebensrÃ¤umen fÃ¼r Tiere und Pflanzen" angesprochen werden (Kantonaler Richtplan vom 31. Januar 1995, S. 9; ebenso â soweit hier von Interesse â Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014, Kap. 1.2 und 1.3.3; vgl. auch Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014, Kap. 6.5.1 f.). Der Hinweis auf diese Leitlinie kÃ¶nnte darauf hindeuten, dass der Kantonsrat "Eingliederung" als Anpassung an die bestehende Landschaft verstanden wissen wollte. Umgekehrt konnte dem Kantonsrat nicht verborgen bleiben, dass eine Luftseilbahn kaum unauffÃ¤llig Ã¼ber eine kleinrÃ¤umige Kulturlandschaft sowie Ã¼ber Wald auf eine AnhÃ¶he gefÃ¼hrt werden kann. Aus der Aufnahme der Seilbahnverbindung in den Richtplan kann daher geschlossen werden, dass die Voraussetzung der "landschaftlichen Eingliederung" das Setzen eines prÃ¤genden Elements nicht ausschliesst.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.9 </b>Allerdings darf die Zulassung von Akzentsetzungen nicht dazu fÃ¼hren, dass im Ergebnis Bauten umso eher fÃ¼r mit dem Landschafts- und Ortsbildschutz vereinbar erklÃ¤rt werden, je auffÃ¤lliger sie sind. Es sind daher strenge Anforderungen aufzustellen: Eine Akzentuierung muss daher hohe gestalterische AnsprÃ¼che erfÃ¼llen, damit die Eingliederung bejaht werden kann (vgl. auch BGE 136 II 214 E. 6.5 in Bezug auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG fÃ¼r eine Baute an einem exponierten Ort). Auch die NHK betont die letzterwÃ¤hnte Anforderung mehrfach. Die letztgenannten beiden Kriterien tragen dem Umstand Rechnung, dass die Einordnung einer auffÃ¤lligen Baute oder Anlage definitionsgemÃ¤ss schwieriger und wertungsabhÃ¤ngiger ist als eine diskrete Anpassung an die Umgebung.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.10 </b>Schliesslich wirkt sich die Art und Weise, in der dem Gebot der Eingliederung nachgelebt wird, auf die abschliessende InteressenabwÃ¤gung aus (vgl. E. 11.8). Bereits aus dem Wortlaut und dem Aufbau von Art. 3 Abs. 2 RPG ergibt sich, dass der Grundsatz, wonach die Landschaft zu schonen ist, nicht im spezielleren Grundsatz der Einordnung von Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft (lit. b) aufgeht. Das Interesse an der Erhaltung der naturnahen Landschaft wird in der Gesamtbeurteilung durch die ErfÃ¼llung des Eingliederungsgebots nicht konsumiert, was dann besonders relevant ist, wenn die Eingliederung in Form einer Akzentsetzung erfolgt. Andernfalls wÃ¼rde das dem Natur- und Landschaftsschutz zukommende Gewicht in der GesamtabwÃ¤gung unterlaufen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 bringt denn auch zu Recht sinngemÃ¤ss vor, dass die Rechtsprechung Infrastrukturanlagen ebenso wie Anlagen zur Energieerzeugung ausserhalb der vom Rahmennutzungsplan ausgeschiedenen Bauzonen als BeeintrÃ¤chtigungen und nicht als vorteilhafte Akzentuierungen des Landschaftsbilds behandelt (vgl. etwa in Bezug auf Hochspannungsleitungen: BGr, 27. Mai 2013, 1C_398/2012, E. 6; BGE 137 II 266 E. 4.2; in Bezug auf Windenergieanlagen: BGE 132 II 408 E. 4.5.4). Dies gilt auch dann, wenn einem Projekt "eine besonders elegante und damit fÃ¼r das Ortsbild [...] vorteilhafte" Gestaltung bescheinigt wird (vgl. BGr, 4. Februar 2014, 1C_648/2013, E. 3 und 7, in Bezug auf ein Strassenbauprojekt). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass gemÃ¤ss der neueren Bundesgerichtspraxis das Interesse an der ungeschmÃ¤lerten Erhaltung einer Landschaft auch dann Ã¼berwiegen kann, wenn es sich um eine Landschaft von nur mittlerer, regionaler oder lokaler Bedeutung handelt, wobei die zunehmende Verbauung des Schweizer Mittellandes zu berÃ¼cksichtigen ist, die zur Folge hat, dass unbeeintrÃ¤chtigte Landschaften immer seltener werden und das Interesse an ihrer Erhaltung zunimmt (BGr, 27. Mai 2013, 1C_398/2012, E. 6; BGE 137 II 266 E. 4.2).</p> <p class="Erwgung3"><b>11.4.11 </b>Die Vorinstanz hat die Anforderungen an eine landschaftsprÃ¤gende Anlage sinngemÃ¤ss berÃ¼cksichtigt, indem sie mit der NHK einen "Mehrwert" fordert, den die Seilbahn fÃ¼r die Landschaft darstellen mÃ¼sse, und eine entsprechende Ãnderung von Art. 6 Abs. 2 GPV angeordnet hat. Wenn sie die Eingliederung im Einklang mit der Stellungnahme der FachbehÃ¶rde unter dieser Voraussetzung bejaht, ist das nicht zu beanstanden. Doch ist das Interesse an der ungeschmÃ¤lerten Erhaltung der Landschaft in die abschliessende AbwÃ¤gung einzubeziehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.5 </b>Die Vorinstanz hat die Sache zur Festlegung zumindest grundsÃ¤tzlicher Vorschriften Ã¼ber die Erschliessung an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen. Jedenfalls in den GrundzÃ¼gen sollen damit die flankierenden Massnahmen festgelegt werden, die gewÃ¤hrleisten sollen, dass die Seilbahnbenutzer nicht mit dem Auto, sondern mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr nach Stettbach gelangen. Die Vorinstanz erwÃ¤hnt die von der Beschwerdegegnerin in den ErwÃ¤gungen der VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 (S. 7) festgehaltenen Massnahmen ("vollstÃ¤ndiger Verzicht auf zusÃ¤tzliche ParkplÃ¤tze in Stettbach, Kommunikation, konsequente Vermarktung der Seilbahn als Bestandteil des ZVV-Netzes mit entsprechenden Kombitickets, eindeutige Parkierungsregelungen in den umliegenden Quartieren, restriktive Kontrollen mit Bussen"), hÃ¤lt aber fest, dass der Beschwerdegegnerin ein erheblicher Ermessensspielraum zukomme. WÃ¤hrend die Zoo Seilbahn AG die Aufhebung dieser Anordnung (und eventualiter die Festsetzung der Vorschriften durch das Verwaltungsgericht) verlangt, macht die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 geltend, dass die Vorinstanz den Gestaltungsplan nicht grundsÃ¤tzlich hÃ¤tte schÃ¼tzen dÃ¼rfen, solange die Erschliessungsvorschriften noch nicht feststehen. Zu prÃ¼fen ist demnach einerseits, ob die Vorinstanz die Sache zur Festlegung von Erschlies­sungs­vorschriften an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckweisen durfte. Anderseits fragt sich, ob sie den Gestaltungsplan grundsÃ¤tzlich schÃ¼tzen durfte, obwohl die Erschliessungsvorschriften noch ausstehen, oder ob die abschliessende InteressenabwÃ¤gung (soweit sie im kantonalen Verfahren vorzunehmen ist) von den Erschliessungsvorschriften abhÃ¤ngt, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 vorbringt.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.1 </b>Der Richtplan sieht vor, dass vor der Inbetriebnahme der Seilbahn das "Parkplatz- und Verkehrsregime im Raum Stettbach fÃ¼r die Anwohner vertrÃ¤glich aus[zu]gestalten" sei. Dass sein Wortlaut auf die "Inbetriebnahme" verweist, kann angesichts der im Folgenden aufzuzeigenden Bedeutung der Frage bereits fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit des Gestaltungsplans nicht massgeblich sein bzw. nicht in dem Sinn ausgelegt werden, dass die Erschliessungsvorschriften erst fÃ¼r die eigentliche Inbetriebnahme vorausgesetzt werden dÃ¼rften.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.2 </b>Die Zoo Seilbahn AG begrÃ¼ndet ihren Antrag damit, dass die Erschliessung nicht im Gestaltungsplan zu regeln sei. Bei den von der Vorinstanz geforderten Anordnungen handle es sich nicht um Nutzungsvorschriften, weshalb sie nicht in einen Gestaltungsplan gehÃ¶rten. Sie seien zudem sachlich nicht erforderlich; auch kÃ¶nnten Verkehrsanordnungen, die ausserhalb des Gestaltungsplanperimeters gÃ¤lten, gar nicht als Erschliessungsregelungen in den Gestaltungsplan aufgenommen werden. Ein Verkehrskonzept liege vor. Der erhebliche Ermessensspielraum, den die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin belasse, mÃ¼sse auch den Verzicht auf eine Regelung in den Gestaltungsplanvorschriften zulassen.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.3 </b>Die Vorinstanz stÃ¼tzt sich auf § 83 Abs. 3 PBG, wonach der Gestaltungsplan die Erschliessung sowie die gemeinschaftlichen Ausstattungen und AusrÃ¼stungen zu ordnen hat, soweit sie nicht schon durch einen Quartierplan geregelt sind. Entgegen der Ansicht der Zoo Seilbahn AG kÃ¶nnen praxisgemÃ¤ss grundsÃ¤tzlich auch Betriebsvorschriften in einen Gestaltungsplan aufgenommen werden (vgl. als Beispiel VGr, 21. Mai 2014, VB.2013.00291, E. 4.8 f., betreffend Vorschriften Ã¼ber die Vermietung). Umgekehrt trifft der Einwand der Zoo Seilbahn AG zu, dass der Gestaltungsplan keine Vorschriften fÃ¼r Gebiete ausserhalb des Perimeters enthalten darf (§ 83 Abs. 1 PBG). Die von den Vorinstanzen angesprochene Regelung betreffend das Parkieren in den umliegenden Quartieren und dessen Kontrolle wÃ¼rden also eine Ausdehnung des Gestaltungsplangebiets oder die Koordination mit der Stadt DÃ¼bendorf (der BeschwerdefÃ¼hrerin 4) voraussetzen. Mit diesen Vorbehalten dÃ¼rfen flankierende Massnahmen zur Erschliessung in Stettbach in den Gestaltungsplan aufgenommen werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.4 </b>Wie erwÃ¤hnt, spielt die Frage, ob die Seilbahn zu einer Verlagerung auf den Ã¶ffentlichen Verkehr fÃ¼hrt, in der InteressenabwÃ¤gung eine betrÃ¤chtliche Rolle, weil der Zoo grundsÃ¤tzlich genÃ¼gend erschlossen ist (E. 10.2.3). In diesen Zusammenhang sind die Er­schlies­sungsvorschriften fÃ¼r Stettbach einzuordnen: Bei der Aufnahme der Luftseilbahn StettbachâZoo ZÃ¼rich in den kantonalen Richtplan bestritt die den Richtplaneintrag bekÃ¤mpfende Minderheit im Kantonsrat, dass die Zoo-Besucherinnen und -Besucher zur Talstation der Luftseilbahn vorwiegend mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr anreisen wÃ¼rden; dagegen wurde argumentiert, die Verkehrsvorschriften fÃ¼r Stettbach seien ein massgebliches Element, um dies sicherzustellen (Prot. KR 2003â2007, S. 13776 ff. [Voten Ernst Brunner, Robert Brunner, Jauch, Maier, Guyer, Munz]).<i> </i>Erst wenn die Erschliessungsregelung zumindest in den GrundzÃ¼gen vorliegt, kann jedoch abgeschÃ¤tzt werden, ob und inwieweit sie den angestrebten Zweck zu erfÃ¼llen vermag, und erst gestÃ¼tzt darauf kann beurteilt werden, ob die Interessen an der Luftseilbahn Ã¼berwiegen. Sollte es nicht gelingen, eine wesentliche Verlagerung auf den Ã¶ffentlichen Verkehr zu erreichen, wÃ¼rde das Ã¶ffentliche Interesse an der Seilbahn weiter relativiert: Es wÃ¼rde dann noch darin bestehen, dass dem Parkplatzmangel an Spitzentagen beim Zoo abgeholfen wÃ¼rde, indem der motorisierte Individualverkehr nach Stettbach umgelenkt wÃ¼rde. Es kann an dieser Stelle offenbleiben, ob darin Ã¼berhaupt noch ein relevantes Ã¶ffentliches Interesse gesehen werden kÃ¶nnte. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der blosse Verzicht auf zusÃ¤tzliche ParkplÃ¤tze die angestrebte Ãnderung des Modalsplits nicht garantiert, zumal in Stettbach anscheinend ParkplÃ¤tze vorhanden sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.5 </b>Dies entspricht auch der Ansicht der FachbehÃ¶rden: Das Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft sowie die KofU gehen in ihrer Beurteilung des UVB von neuem Autoverkehr durch Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher aus, die bisher wegen des Parkplatzmangels in Spitzenzeiten den Zoo mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr besuchten, aber wegen der ParkierungsmÃ¶glichkeiten in Stettbach mit dem Auto anreisen wÃ¼rden. Die beiden BehÃ¶rden empfehlen daher â allerdings fÃ¼r die Plangenehmigung â verschiedene flankierende Massnahmen im Gebiet des Zoos und in Stettbach, die fÃ¼r die angestrebte Verbesserung des ÃV-Anteils unerlÃ¤sslich seien. Selbst der Verkehrsbericht, der von einem geringen zusÃ¤tzlichen Autoverkehr in Stettbach ausgeht, zÃ¤hlt Begleitmassnahmen auf, mit denen dessen Anteil weiter gesenkt werden kÃ¶nne (S. 12). Die Bemerkung der Beschwerdegegnerin in ihrer VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 (S. 7), die Seilbahn diene der "Schliessung einer LÃ¼cke im Ã¶ffentlichen Verkehr", erweist sich zumindest als voreilig.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.6 </b>Der RÃ¼ckweisungsentscheid der Vorinstanz ist daher zu schÃ¼tzen und zugleich dahingehend zu prÃ¤zisieren, dass es sich nicht bloss um eine RÃ¼ckweisung zur Formulierung einer Auflage handelt, sondern dass deswegen auch die abschliessende InteressenabwÃ¤gung noch offen bleibt. Zudem ist festzuhalten, dass die verfÃ¼gbaren Unterlagen weder fÃ¼r die Erarbeitung der Erschliessungsregelung noch fÃ¼r die abschliessende InteressenabwÃ¤gung ausreichen, was im Folgenden auszufÃ¼hren ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.7 </b>Der Verkehrsbericht vom 20. November 2008, der mit dem Plangenehmigungsgesuch dem BAV eingereicht wurde und auf den sich auch der Raumplanerische Bericht bezieht (S. 3 und 11), ist als Parteigutachten zu bewerten. Dies gilt generell fÃ¼r den UVB (vgl. E. 7.3.2). Im konkreten Bericht wird es zudem offen zum Ausdruck gebracht, indem â mit Bezug auf die PrÃ¼fung von ÃV-Alternativen â seine Aufgabe unter anderem damit umschrieben wird, es seien die "Vorteile und die ZweckmÃ¤ssigkeit der Seilbahnverbindung [...] zu verdeutlichen" (S. 3). Dennoch werden seine Angaben von der Beschwerdegegnerin und von den zur Stellungnahme aufgerufenen BehÃ¶rden teilweise unbesehen Ã¼bernommen, was die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 zu Recht beanstanden.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.8 </b>Die vorhandenen Unterlagen geben keinen genÃ¼genden Aufschluss darÃ¼ber, ob, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die Seilbahn den erklÃ¤rten Zweck, die Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher zum Umsteigen auf den Ã¶ffentlichen Verkehr zu veranlassen bzw. den Modalsplit zu verÃ¤ndern (Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GPV), erfÃ¼llen dÃ¼rfte. Unzweifelhaft ist einzig, dass die Talstation der Seilbahn an die ÃV-Plattform Stettbach angeschlossen wÃ¼rde und sich die Anfahrtszeiten bei Benutzung des Ã¶ffentlichen Verkehrs fÃ¼r Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher aus Norden Ã¼ber Osten bis SÃ¼dosten reduzieren wÃ¼rden. Der Verkehrsbericht nimmt einerseits an, dass die Seilbahn die "ÃV-Marktchancen gegenÃ¼ber dem motorisierten Verkehr erhÃ¶hen wÃ¼rde" (S. 4), und anderseits, dass nur wenige Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher mit dem Auto nach Stettbach gelangen wÃ¼rden, um dort auf die Seilbahn umzusteigen (S. 9 ff.). Die Aussage des Berichts, die AttraktivitÃ¤t der Seilbahn wÃ¼rde eine relevante Anzahl von Zoo-Besucherinnen und ‑Besuchern zur Anreise mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr bewegen, nicht aber dazu, mit dem Auto nach Stettbach zu gelangen, erscheint wenig abgestÃ¼tzt. Teils grÃ¼ndet sie auch auf unplausiblen Annahmen: So wird etwa angenommen, dass nur wenige Besucherinnen und Besucher des Zoos mit dem motorisierten Individualverkehr nach Stettbach anreisen dÃ¼rften, weil "die (komplette) Anreise mit dem Auto aufgrund der vielen zielnahen ParkplÃ¤tze [...] sehr attraktiv" sei (S. 10). Dies widerspricht der Ansicht der Vorinstanz und der Zoo Seilbahn AG, dass die Strassen und ParkplÃ¤tze um den Zoo an Spitzentagen stark belastet bzw. Ã¼berlastet seien. Wenn im Verkehrsbericht (S. 10) behauptet wird, die Anreise mit dem Auto nach Stettbach habe den Nachteil, dass die RÃ¼ckreise zwingend wieder Ã¼ber Stettbach erfolgen mÃ¼sse, wÃ¤hrend der Ã¶ffentliche Verkehr flexible Kombinationen zulasse, Ã¼berzeugt dies unter anderem deshalb nicht, weil die Hin- und RÃ¼ckreise nach bzw. ab Stettbach mit dem Auto ebenso flexibel gestaltet werden kann. Der Verkehrsbericht (S. 3 ff.) betont die AttraktivitÃ¤t der Seilbahn auch gegenÃ¼ber anderen Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln; gerade wenn diese Annahme zutrifft, ist die MÃ¶glichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass die Seilbahn nicht nur als Ã¶ffentliche Verkehrsverbindung wahrgenommen wÃ¼rde, sondern auch als Teil des Zoo-Erlebnisses fÃ¼r mit dem Auto anreisende Besucherinnen und Besucher.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.9 </b>Die Frage, ob und inwieweit die Seilbahn den Modalsplit verÃ¤ndern kÃ¶nnte, ist nicht nur unter den BeschwerdefÃ¼hrenden umstritten, wobei auch die Ansichten der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 voneinander abweichen. Auch im Kantonsrat bestand keine Einigkeit, als er im Rahmen der Gesamtrevision des Richtplans eine Debatte zum Richtplaneintrag Luftseilbahn Stettbach-Zoo fÃ¼hrte (Prot. KR 2011â2015, S. 10789 ff.). Anlass war der von der vorberatenden Kommission eingefÃ¼gte Zusatz "keine ParkierungsmÃ¶glichkeit aus­serhalb der P&amp;R-Anlage und der blauen Zone", der schliesslich im Rat verworfen wurde. Die Voten lassen erkennen, dass die Anfahrt mit dem motorisierten Individualverkehr nach Stettbach sowohl von BefÃ¼rwortern als auch von Gegnern der Seilbahn erwartet und von Ersteren teils auch gewÃ¼nscht wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.5.10 </b>VerlÃ¤ssliche Angaben fehlen zu folgenden Elementen: zu den realen Besucherzahlen und zum Verkehrsaufkommen des Zoos (der Verkehrsbericht geht von der "gemÃ¤ss Businessplan ab 2005 angestrebte[n] Jahresbesucherzahl von 1,45 Mio." aus [S. 8]), zum heutigen Modalsplit, zum zukÃ¼nftig erwarteten Verkehrsaufkommen des Zoos (vgl. Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014, ErlÃ¤uterungsbericht zu den Einwendungen, Ziff. 386, wo das "zu erwartende Wachstum der Besucherzahlen" angefÃ¼hrt wird, und den Hinweis der Zoo Seilbahn AG, dass die planerischen Grundlagen fÃ¼r Erweiterungen des Zoos gegeben seien), sowie â besonders erstaunlich â zum erwarteten Prozentsatz von Besucherinnen und Besuchern, die wegen der Seilbahn ganz auf den Ã¶ffentlichen Verkehr umsteigen wÃ¼rden. In den Akten finden sich kaum aussagekrÃ¤ftige Zahlen: So reisen laut dem UVB 45 % der Zoo-Besucherinnen und ‑Besucher mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr an; die Szenarien des Verkehrsberichts (Anhang 1) gehen dagegen von insgesamt 25 bis 43 % ÃV-Benutzern aus, wenn die Seilbahn erstellt wird. Diese Zahlen des Verkehrsberichts geben allerdings wenig Aufschluss, denn es handelt sich um Variablen, aufgrund derer der Anteil von Automobilisten, die die Seilbahn benutzen, errechnet werden soll.<i> </i>Auch zum allfÃ¤lligen Verkehrsaufkommen, das die Seilbahn selber neu generieren kÃ¶nnte, finden sich keine Angaben. Der Sachverhalt wurde insoweit ungenÃ¼gend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hat die entsprechenden Angaben zu erarbeiten bzw. von parteiunabhÃ¤ngiger Seite erarbeiten zu lassen. GestÃ¼tzt auf diese Grundlagen hat sie sodann die Erschliessungsvorschriften fÃ¼r Stettbach festzusetzen. Dies wird ihr ermÃ¶glichen zu beurteilen, inwieweit infolge der Seilbahn eine Ãnderung des Modalsplits zu erwarten wÃ¤re, worauf erst das Ã¶ffentliche Interesse an der Seilbahn eingeschÃ¤tzt werden kann. Hernach kann die abschliessende InteressenabwÃ¤gung vorgenommen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.6 </b>Das Ã¶ffentliche Interesse an der Seilbahn hÃ¤ngt sodann, wie erwÃ¤hnt, auch davon ab, ob und inwieweit ÃV-Alternativen verfÃ¼gbar sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>11.6.1 </b>Zwar mÃ¼ssen keine detaillierten Alternativprojekte ausgearbeitet werden â was aufgrund der Aufhebung der entsprechenden Richtplanvorgabe mit dem Kantonalen Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 (E. 11.2.4 f.) und unter dem Vorbehalt einer allfÃ¤lligen Nichtgenehmigung dieser Ãnderung durch den Bundesrat gilt. Doch ist eine zumindest summarische AbschÃ¤tzung erforderlich, ob der aktuelle und der prognostizierte Besucherverkehr mit ÃV-Alternativen bewÃ¤ltigt werden kÃ¶nnten und ob mit Verbesserungen bei diesen Verkehrsmitteln auch eine Ãnderung des Modalsplits erreicht werden kÃ¶nnte. Je nachdem kann sich das Ã¶ffentliche Interesse an der Seilbahnverbindung zwischen Stettbach und dem Zoo in der AbwÃ¤gung als zu gering erweisen (vgl. BGr, 1. Juli 2004, 1A. 191/2003, E. 7 = URP 2004 S. 622).</p> <p class="Erwgung3"><b>11.6.2 </b>Als ÃV-Alternativen kommen Bus und Tram ernsthaft infrage. Geringere EffektivitÃ¤t in Bezug auf das angestrebte Ziel einer Ãnderung des Modalsplits hÃ¤tte nicht zur Folge, dass die Seilbahn alternativlos erscheint, wÃ¼rde sich jedoch positiv auf die Beurteilung des Ã¶ffentlichen Interesses an der Seilbahn auswirken. Dabei besteht kein Anlass, die mÃ¶glichen Verbesserungen bei der Bus- und der Tramverbindung nur je einzeln der Seilbahn gegenÃ¼berzustellen (wie im Raumplanerischen Bericht und im Verkehrsbericht), da sie kombiniert werden kÃ¶nnen. Auf die in der kantonalen Volksabstimmung vom 30. Novem­ber 2008 verworfene VerlÃ¤ngerung der Tramlinie bis vor den Haupteingang des Zoos ist nicht zurÃ¼ckzukommen, doch sind allfÃ¤llige MÃ¶glichkeiten zur StÃ¤rkung der KapazitÃ¤ten der Tramverbindung zu berÃ¼cksichtigen, ebenso wie die Optimierung der Busverbindung etwa durch einen Express- bzw. Shuttle-Bus ab der ÃV-Plattform Stettbach oder durch eine Anpassung der bestehenden Linie 751. Ausser Betracht fallen die von den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 ins Spiel gebrachten Alternativen der Standseilbahn und des Coasters (einer "Gondelbahn auf Schienen"), die aufgrund einer summarischen WÃ¼rdigung aus der Sicht der Raumplanung, des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Walderhaltung nicht weniger problematisch erscheinen als die Seilbahn und die dieser zugedachten Funktionen nicht besser erfÃ¼llen wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.7 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 macht geltend, dass die Vorinstanz eine Rechtsverweigerung begangen bzw. den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r missachtet habe, indem sie auf ihre AusfÃ¼hrungen zu den regionalen und kommunalen planerischen Anliegen nicht eingegangen sei. Die Vorinstanz Ã¤ussert sich nicht ausdrÃ¼cklich zu diesem Punkt. MÃ¶glicherweise teilt sie die Ansicht der Beschwerdegegnerin, wonach die Frage im Rahmen der UVP im Plangenehmigungsverfahren zu prÃ¼fen sein werde. Die Abstimmung mit der regionalen und kommunalen Planung hat jedoch bereits im Gestaltungsplanverfahren zu erfolgen (vgl. dazu Art. 2 Abs. 1 RPG; Tschannen, Art. 2 Rz. 52 ff.; Waldmann/HÃ¤nni, Art. 2 N. 49 ff.). Allerdings ist zu prÃ¼fen, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 diese RÃ¼ge im Gestaltungsplanverfahren noch vorbringen kann: Sie hat die angebliche Verletzung ihrer Planungsautonomie nicht mit einem Rechtsmittel gegen den Richtplan vorgebracht, obwohl sie dazu legitimiert gewesen wÃ¤re. Die Voraussetzungen, unter denen die Gemeinde den kantonalen Richtplan akzessorisch anfechten kann, sind nicht erfÃ¼llt (vgl. auch E. 1.6.3). Doch ist die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 zur RÃ¼ge befugt, bei der Auslegung der Richtplanvorgaben und in der InteressenabwÃ¤gung hÃ¤tte die Planung untergeordneter PlanungstrÃ¤ger berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen. Die Vorinstanzen haben diese Frage Ã¼bergangen; insoweit ist die Sache wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r und wegen UnvollstÃ¤ndigkeit der planerischen AbwÃ¤gung an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>11.8 </b>Somit ergibt sich Folgendes fÃ¼r die abschliessende InteressenabwÃ¤gung: GegenÃ¼ber­zustellen sind einerseits das Ã¶ffentliche Interesse an der zusÃ¤tzlichen Erschliessung des Zoos, das jedenfalls dann besteht, wenn eine Verlagerung auf den Ã¶ffentlichen Verkehr erreicht werden kann, anderseits die Interessen der Raumplanung (auch der kommunalen und regionalen sowie der Grundsatz, dass die Erschliessung von Baugebiet grundsÃ¤tzlich durch das Siedlungsgebiet fÃ¼hren soll), des Umweltschutzes, des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Walderhaltung. In der InteressenabwÃ¤gung ist die akzessorische ÃberprÃ¼fung des Richtplans enthalten. Die Wirtschaftlichkeit des Projekts ist entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden 1 erst im Plangenehmigungsverfahren zu prÃ¼fen (Art. 20 Abs. 1 SebV). Schliesslich sind sÃ¤mtliche relevanten privaten Interessen in die AbwÃ¤gung einzubeziehen (vgl. Tschannen, Art. 3 Rz. 26 und 41; BGr, 24. Mai 2012, 1C_13/2012, E. 4; BGE 137 II 266 E. 4). Die privaten Interessen wurden von den Vorinstanzen bisher nicht berÃ¼cksichtigt.</p> <p class="Erwgung1"><b>12. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>12.1 </b>Die Zoo Seilbahn AG ficht sÃ¤mtliche in der Form der RÃ¼ckweisung getroffenen Anordnungen der Vorinstanz an. Sie beantragt deren Aufhebung, eventualiter deren reformatorische Anordnung durch das Verwaltungsgericht. Zum Eventualbegehren stellt sie sodann den prozessualen Antrag, es sei beim kantonalen Amt fÃ¼r Raumentwicklung (ARE) ein Amtsbericht zu den angepassten Gestaltungplanvorschriften einzuholen. Im Mitbericht zur Beschwerdeantwort stimmt das ARE diesem Antrag zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>12.2 </b>Die Anordnung zur Aufnahme einer Erschliessungsregelung in die Gestaltungsplanvorschriften wurde bereits geprÃ¼ft (E. 11.5.2â11.5.6). ZunÃ¤chst sind die Ã¼brigen Anordnungen materiell zu betrachten, soweit auf die entsprechenden AntrÃ¤ge einzutreten ist. Vorauszuschicken ist, dass die Ãnderungen der Gestaltungsplanvorschriften nur relevant werden, wenn der Gestaltungsplan als solcher festgesetzt werden kann.</p> <p class="Erwgung2"><b>12.3 </b>Die Vorinstanz hat die Sache zur Ãnderung von Art. 4 GPV betreffend die Terraingestaltung im Sinn der Stellungnahme der NHK zurÃ¼ckgewiesen (E. 15c/cc und ee). Die Zoo Seilbahn AG wirft ihr eine Verletzung des Ermessens der Beschwerdegegnerin vor, weil diese den Antrag der NHK bereits berÃ¼cksichtigt habe und die Formulierung der Vorinstanz inhaltlich die gleiche Bedeutung habe. Es ist allerdings offensichtlich, dass die Fassung der Vorinstanz weiter geht und die Zoo Seilbahn AG zusÃ¤tzlich belastet. Die Anordnung, dass in und an betroffenen Schutzobjekten eine optimale und standortgerechte Wiederherstellung des Untergrundes und der Vegetation erforderlich ist (und nicht nur, wie im Allgemeinen, eine gute Gesamtwirkung der TerrainverÃ¤nderungen anzustreben ist), ergibt sich aus der Stellungnahme der fachkundigen NHK. Entgegenstehende GrÃ¼nde werden von der Zoo Seilbahn AG nicht vorgebracht und sind auch nicht ersichtlich. Die von der Vorinstanz angeordnete ErgÃ¤nzung von Art. 4 GPV ist zu schÃ¼tzen und der Antrag der Zoo Seilbahn AG auf Aufhebung abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>12.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>12.4.1 </b>Die Vorinstanz hat ferner angeordnet, Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GPV entsprechend dem Antrag der NHK abzuÃ¤ndern. GemÃ¤ss diesem Antrag soll der Satz wie folgt lauten (Ãnderungen in Kursivschrift): "Die Aussenmasse der Seilbahnstationen in den Baufeldern A1 und A2 sind mÃ¶glichst gering zu halten, <i>auf das technisch Notwendige zu beschrÃ¤nken und formal in Kombination mit den SeilbahnstÃ¼tzen so auszugestalten, dass Ort und Landschaft sowohl ihren adÃ¤quaten Ausdruck finden als auch dass daraus ein zeitgemÃ¤sser Mehrwert erwÃ¤chst" </i>(statt "und soweit mit einer guten Ã¤sthetischen Gestaltung und der Benutzerfreundlichkeit vereinbar auf das technisch NÃ¶tige zu beschrÃ¤nken"). Demnach werden drei Anforderungen neu in Art. 6 Abs. 2 GPV aufgenommen: Erstens muss die gesamte Anlage als Einheit betrachtet und beurteilt werden, zweitens muss sie besonders gut auf die Umgebung Bezug nehmen, und drittens soll sie einen "zeitgemÃ¤ssen Mehrwert" mit sich bringen, womit die Vorinstanz offensichtlich sagen will, dass die Landschaft durch das technische Element vorteilhaft akzentuiert werden muss (vgl. dazu E. 11.4.9 ff.).</p> <p class="Erwgung3"><b>12.4.2 </b>In der BeschwerdebegrÃ¼ndung macht die Zoo Seilbahn AG geltend, neu werde unzulÃ¤ssigerweise in Art. 6 Abs. 2 GPV die Anforderung aufgestellt, die Seilbahnstationen auf das technisch Notwendige zu beschrÃ¤nken. Ebenso wendet sie sich gegen das Gebot, die Aussenmasse mÃ¶glichst gering zu halten. Diese beiden Anforderungen sind aber nicht neu, sondern im von der Beschwerdegegnerin festgesetzten Gestaltungsplan enthalten. Insoweit sind die AusfÃ¼hrungen der Zoo Seilbahn AG unbeachtlich. Was die eigentlichen Neuerungen von Art. 6 Abs. 2 GPV betrifft, bringt die Zoo Seilbahn AG vor, diese seien praktisch identisch schon in Art. 7 GPV enthalten. Gegen die Vorschrift einer besonders guten Einordnung wendet sie sich zumindest nicht grundsÃ¤tzlich, sondern allenfalls in Bezug auf die Gestaltung der SeilbahnstÃ¼tzen.</p> <p class="Erwgung3"><b>12.4.3 </b>Es ergibt sich aus der Stellungnahme der NHK, dass die gesamte Anlage als Einheit zu betrachten ist und dass sie â wie auch die Seilbahnstationen und ‑stÃ¼tzen im Einzelnen â gestalterisch hohen Anforderungen genÃ¼gen muss. Die NHK erwÃ¤hnt mehrfach ausdrÃ¼cklich auch die StÃ¼tzen (S. 8, 9 oben ["Gestaltung der SeilbahnstÃ¼tzen"] und 9 f. ["Gesamtgestaltung"]). Die von ihr als Voraussetzung ihrer Zustimmung zum Projekt definierte "VerknÃ¼pfung und Verdichtung" funktioniert nicht, wenn die Anlage keine Einheit bildet. Zwar macht die Zoo Seilbahn AG geltend, dass in Bezug auf die StÃ¼tzen aus technischen GrÃ¼nden kaum Spielraum bestehe. Doch wird nichts UnmÃ¶gliches von ihr verlangt, sondern (in den Worten der NHK [Stellungnahme, S. 11]) "eine hohe QualitÃ¤t einer in sich geschlossenen Einheit aus Bau- und Ingenieurkunst". Demnach ist an der Anordnung der Vorinstanz festzuhalten und der Antrag der Zoo Seilbahn AG auf Aufhebung abzuweisen. </p> <p class="Erwgung3"><b>12.4.4 </b>Immerhin trifft zu, dass Art. 6 Abs. 2 und Art. 7 GPV zu koordinieren sind. Demnach ist auch Art. 7 GPV in dem Sinn anzupassen, dass die Seilbahn als Einheit zu konzipieren ist, was bedeutet, dass nicht nur die Stationen besonders gut zu gestalten sind, sondern dass diese Voraussetzung fÃ¼r die Anlage als Ganzes gilt. Die RÃ¼ckweisungsanordnung der Vorinstanz ist in diesem Sinn zu ergÃ¤nzen. Der Beschwerdegegnerin steht in Bezug auf die Systematik und die Formulierungen in den beiden Bestimmungen ein Ermessensspielraum zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>12.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>12.5.1 </b>Schliesslich hat die Vorinstanz die Aufhebung von Art. 6 Abs. 3 GPV angeordnet, laut dem GebÃ¤ude-, Grenz-, Strassen- und WegabstÃ¤nde gegenÃ¼ber ausserhalb des Perimeters gelegenen GebÃ¤uden und GrundstÃ¼cken nicht eingehalten werden mÃ¼ssen. Sie begrÃ¼ndete dies damit, dass Gestaltungsplanvorschriften nach § 83 Abs. 1 PBG nur Bestimmungen fÃ¼r die im Perimeter erfassten GrundstÃ¼cke enthalten dÃ¼rfen. Zur Unterschreitung des gesetzlichen Grenzabstands gegenÃ¼ber GrundstÃ¼cken ausserhalb des Perimeters bedÃ¼rfe es einer nachbarrechtlichen Vereinbarung im Rahmen von § 270 Abs. 3 PBG. Die Zoo Seilbahn AG macht sinngemÃ¤ss geltend, Art. 6 Abs. 3 GPV dÃ¼rfe nicht aufgehoben werden, weil die Rechtsauffassung der Vorinstanz nicht zutreffe. GegenÃ¼ber den angrenzenden Zonen gÃ¤lten die GrenzabstÃ¤nde fÃ¼r die BaugrundstÃ¼cke bzw. Baufelder und nicht jene der benachbarten Zonen.</p> <p class="Erwgung3"><b>12.5.2 </b>Nach § 83 Abs. 1 Satz 2 PBG darf mit dem Gestaltungsplan von den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen werden. Dies betrifft allerdings nur die vom Gestaltungsplan bezeichneten "bestimmt umgrenzte[n] Gebiete" gemÃ¤ss § 83 Abs. 1 Satz 1 PBG. Die Rechtsauffassung der Vorinstanz erweist sich damit als zutreffend, und Art. 6 Abs. 3 GPV ist aufzuheben.</p> <p class="Erwgung2"><b>12.6 </b>Der Eventualantrag der Zoo Seilbahn AG ist mit Bezug auf sÃ¤mtliche Anordnungen der Vorinstanz zu prÃ¼fen (E. 1.5.2). Entscheidend ist, dass sich die RÃ¼ckweisung zur Erarbeitung zumindest grundsÃ¤tzlicher Gestaltungsplanvorschriften Ã¼ber die Erschliessung als gerechtfertigt erwiesen hat (E. 11.5.2â11.5.6). Angesichts dessen wird das Verfahren nicht verzÃ¶gert, wenn auch die Ã¼brigen von der Vorinstanz angeordneten Ãnderungen von der Beschwerdegegnerin vorgenommen werden. Es braucht demnach nicht fÃ¼r jede Anordnung einzeln geprÃ¼ft zu werden, ob sie reformatorisch statt in der Form der RÃ¼ckweisung hÃ¤tte getroffen werden mÃ¼ssen. Unter den gegebenen UmstÃ¤nden wÃ¼rde das Verfahren auch nicht verkÃ¼rzt, sondern verlÃ¤ngert, wenn das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss dem Eventualantrag der Zoo Seilbahn AG einen Amtsbericht bei der Beschwerdegegnerin einholen und hierauf die Ãnderungen in einem reformatorischen Entscheid vornehmen wÃ¼rde. Vielmehr ist es zweckmÃ¤ssig, wenn die fachkundige Beschwerdegegnerin sÃ¤mtliche angeordneten Ãberarbeitungen der Gestaltungsplanvorschriften selber ausfÃ¼hrt. Der Eventualantrag der Zoo Seilbahn AG ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>13. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>13.1 </b>Zusammenfassend ist festzuhalten: Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen, damit diese </p> <p class="Einzug1Tab"><span>â den Plan der Flughafenhalterin zu den vorgesehenen ErgÃ¤nzungen des Sicherheitszonenplans beiziehe und weiter eine Stellungnahme des BAZL zur Bewilligung der allfÃ¤lligen Durchstossung der Sicherheitszone einhole (und gegebenenfalls den Gestaltungsplan anpasse) oder zumindest eine entsprechende Gestaltungsplanvorschrift einfÃ¼ge, wonach entweder eine solche Bewilligung einzuholen oder der Sicherheitszonenplan zu respektieren sei (E. 8.4),</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>â die Stellungnahme des BAK zur allfÃ¤lligen BeeintrÃ¤chtigung der Siedlungen Matten­hof und Im KlÃ¶sterli beiziehe (E. 6.6),</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>â ergÃ¤nzende Sachverhaltsfeststellungen in Bezug auf das aktuelle und das prognostizierte Verkehrsaufkommen des Zoos sowie das zu erwartende von der Seilbahn generierte Verkehrsaufkommen und die wegen der Seilbahn zu erwartende Ãnderung des Modalsplits treffe (E. 11.5.7â11.5.10),</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>â gestÃ¼tzt auf diese Feststellungen in den Gestaltungsplanvorschriften die Erschlies­sung der Talstation in Stettbach zumindest grundsÃ¤tzlich regle (wobei allenfalls eine Koordination mit von der BeschwerdefÃ¼hrerin 4 zu treffenden Anordnungen bzw. eine entsprechende Gestaltungsplanvorschrift erforderlich ist; E. 11.5.3â11.5.6),</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>â gestÃ¼tzt auf diese Feststellungen, unter zusÃ¤tzlicher BerÃ¼cksichtigung erstens der MÃ¶glichkeiten zur Optimierung der Bus- und Tramverbindungen und zweitens der Gestaltungsplanvorschriften Ã¼ber die Erschliessung das Ã¶ffentliche Interesse an der Erstellung der Seilbahn neu gewichte (E. 11.6â11.7),</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>â eine GesamtabwÃ¤gung der betroffenen Ã¶ffentlichen und privaten Interessen vor­nehme, unter Einbezug namentlich der regionalen und kommunalen Planung, des Grundsatzes, dass die Erschliessung von Baugebiet durch das Siedlungsgebiet fÃ¼hren soll, sowie des Interesses an der ungeschmÃ¤lerten Erhaltung der Landschaft (E. 11.2.4 f., 11.4.10 f. und 11.8). </span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>Falls der Bundesrat die mit dem Richtplan vom 18. MÃ¤rz 2014 erfolgte Streichung der Vorgabe von Kap. 4.3.2, Objekt 10, es seien alternative ÃV-Verbindungen zu prÃ¼fen, nicht genehmigen sollte, wÃ¤re als Alternative ein Projekt zur Verbesserung der Tram- und Busverbindungen auszuarbeiten und dem Seilbahnprojekt gegenÃ¼berzustellen (E. 11.2.4 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>13.2 </b>Die AntrÃ¤ge der Zoo Seilbahn AG, die sich gegen die Ãnderung der Gestaltungsplanvorschriften durch die Vorinstanz richten, werden abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin hat damit Art. 4 GPV betreffend TerrainverÃ¤nderungen, Art. 5 Abs. 1 lit. a GPV betreffend Nebenanlagen und Art. 6 Abs. 2 GPV betreffend Ge­staltung gemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen im vorliegenden Entscheid bzw. im Rekursentscheid anzupassen sowie Art. 6 Abs. 3 GPV betreffend AbstÃ¤nde aufzuheben. Weiter hat sie eine Bestimmung Ã¼ber die Sicherung der archÃ¤ologischen Funde gemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen des Rekursentscheids in die Gestaltungsplanvorschriften aufzunehmen. Ferner hat sie Art. 7 GPV gemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen des vorliegenden Entscheids mit Art. 6 Abs. 2 GPV zu koordinieren (zum Ganzen E. 12). Diese Ãnderungen stehen unter dem Vorbehalt, dass der Gestaltungsplan Ã¼berhaupt festgesetzt werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>14. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>14.1 </b>Der angefochtene Entscheid und die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin sind entsprechend aufzuheben. Der Entscheid der Vorinstanz ist allerdings in Bezug auf den Mitbeteiligten 5.2 (bzw. Rekurrenten 1) aufrechtzuerhalten: Dieser Mitbeteiligte, der im Rekursverfahren die Verlegung der Bergstation beantragte, hat gegen die Abweisung seines Rekurses kein Rechtsmittel erhoben. Dagegen lÃ¤sst es sich im Sinn der Billigkeit und der ProzessÃ¶konomie rechtfertigen, beim notwendigen Neuentscheid Ã¼ber die Kostenverlegung und die ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekursverfahren ausser Acht zu lassen, dass die einfachen Streitgenossenschaften der Rekurrierenden 3 und 5 nicht nur aus den 63 Personen bestanden, die der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 1 vor dem Verwaltungsgericht vertritt, sondern aus insgesamt 156 namentlich genannten Rekurrierenden sowie den AngehÃ¶rigen von Erbengemeinschaften, von denen sich nur eine Minderheit am Beschwerdeverfahren beteiligte.</p> <p class="Erwgung2"><b>14.2 </b>Die RÃ¼ckweisung zur erneuten Entscheidung bei offenem Ausgang ist als Obsiegen zu behandeln, wenn die Rechtsmittelinstanz reformatorisch oder kassatorisch entscheiden kann (BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.2 mit Hinweisen; Donatsch, § 64 N. 5; vgl. auch PlÃ¼ss, § 13 N. 70 mit einer Ãbersicht Ã¼ber die nicht einheitliche Praxis). Demnach haben die BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 als obsiegend zu gelten, und dies ungeachtet dessen, dass sich nicht alle ihre RÃ¼gen als stichhaltig erwiesen haben. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens und des Rekursverfahrens (diese unter Vorbehalt des Anteils des Mitbeteiligten 5.2 bzw. Rekurrenten 1) sind nach § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG bzw. dieser Bestimmung in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG der Beschwerdegegnerin und der Zoo Seilbahn AG je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>14.3 </b>Entsprechend hat die private Zoo Seilbahn AG den obsiegenden BeschwerdefÃ¼hrenden eine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren in der HÃ¶he von Fr. 5'000.- pro allein beschwerdefÃ¼hrende Person bzw. einfache Streitgenossenschaft auszurichten (§ 17 Abs. 2 f. VRG). Insbesondere ist auch der BeschwerdefÃ¼hrerin 4 eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen: Einem grÃ¶sseren obsiegenden Gemeinwesen wird zwar praxisgemÃ¤ss nur unter besonderen Voraussetzungen eine EntschÃ¤digung zugestanden. Ein Grund hierfÃ¼r besteht jedoch etwa dann, wenn es in besonderer Weise betroffen ist, beispielsweise wenn die Aufhebung einer Bewilligung durch die Vorinstanz eine kom­munale Regelung oder Planung infrage stellt (VGr, 16. Januar 2014, VB.2013.00688, E. 10.3). Analog ist im vorliegenden Fall zu entscheiden: Die BeschwerdefÃ¼hrerin 4 focht den kantonalen Gestaltungsplan unter anderem zur Wahrung ihrer kommunalen Planung an. Sie ist zudem als GrundeigentÃ¼merin auch wie eine Privatperson betroffen. Angesichts dessen ist nicht ausschlaggebend, dass sie im Rechtsmittelverfahren keinen ausserordentlichen Aufwand betreiben musste (vgl. zum Ganzen auch PlÃ¼ss, § 17 N. 50 ff. und 100).</p> <p class="Erwgung1"><b>15. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der vorliegende RÃ¼ckweisungsentscheid gilt als Vor- bzw. Zwischenentscheid und ist daher nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG direkt mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht anfechtbar.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 werden teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffern IâIII des Beschlusses des Regierungsrats vom 18. September 2013 (ausser soweit sie den Rekurs des Mitbeteiligten 5.2 bzw. Rekurrenten 1 betreffen) sowie die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 27. Oktober 2011 werden aufgehoben, und die Sache wird im Sinn der ErwÃ¤gungen zur ErgÃ¤nzung des Sachverhalts und zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> Die Beschwerde der Zoo Seilbahn AG wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 20'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 1'090.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 21'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden je zur HÃ¤lfte der Zoo Seilbahn AG und der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Kosten des Rekursverfahrens von insgesamt Fr. 5'664.- werden abzÃ¼glich des dem Rekurrenten 1 (Mitbeteiligten 5.2) auferlegten Anteils von einem FÃ¼nftel je zur HÃ¤lfte (je 2/5) der Zoo Seilbahn AG und der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Zoo Seilbahn AG wird verpflichtet, den BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 4 fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zusammen eine ParteientschÃ¤digung von je Fr. 5'000.- (zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer) zu bezahlen (insgesamt Fr. 15'000.- zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer), zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>