<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00466</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und in der Schweiz in Arbeitsintegrationsprojekten der Y.___ tätig (Urk. 10/12, Urk. 10/31 und Urk. 10/42), meldete sich ein erstes Mal am 29. November 2011 unter Hinweis auf ein ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neralisiertes Schmerzsyndrom, eine Fibromyalgie, eine Migräne, eine Depression und allergische Reaktionen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an (Urk. 10/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 13. Mai 2011 ab (Urk. 10/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Oktober 2013 meldete sich X.___ unter Hinweis auf ein psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Leiden erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/31; vgl. auch die nachgereichten Arztberichte Urk. 10/44 und Urk. 10/45). Die IV-Stelle veranlasste eine polydisziplinäre medizinische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung (vgl. das Gutachten der Gutachtensstelle Z.___, vom 24. November 2014, Urk. 10/53/1-31) und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 12. Januar 2015 (Urk. 10/57) die abermalige Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dagegen liess X.___ am 20. April 2015 (Urk. 10/65) unter Beilage einer Stellungnahme des behandelnden Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters sowie des behandelnden Psychotherapeuten vom 29. März 2015 (Urk. 10/64) Einwand erheben. Am 18. Januar 2016 äusserte sich der Z.___-Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zu dieser Stellungnahme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/77). Mit Eingabe vom 26. Februar 2016 liess sich die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Stellungnahme des psychiatrischen Gutachters vernehmen (Urk. 10/80). Mit Verfügung vom 5. April 2016 wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren wie angekündigt ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. April 2016 liess X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (Urk. 1) erheben und beantragen (S. 2), die Verfügung vom 5. April 2016 sei aufzuheben und es sei ihr ab April 2014 mindestens eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventuell seien ergänzende medizinische Abklärungen zu veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem beantragte die Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 23. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Beschwerdeantwort, Urk. 9). Mit Eingabe vom 2. Dezember 2016 (Urk. 12) liess die Beschwerdeführerin einen neuen Arztbericht (Urk. 13/1-2) einreichen, wozu sich die Beschwerdegegnerin in der Folge nicht vernehmen liess (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span id="IV001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetz über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span id="XX109"></span><span id="IV109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">levante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.2</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung der angefochtenen Verfügung vom 5. April 2016 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin aus, der Beschwerdeführerin sei gemäss den me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischen Abklärungen aus somatischer Sicht eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar. Es bestünden keine psychiatrischen Diagnosen. Vielmehr würden psychosoziale Faktoren vorliegen. Die Beschwerdegegnerin errechnete einen Invaliditätsgrad von 20 %, weshalb kein Rentenanspruch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe. Die zusammen mit dem Einwand eingereichten Ausführungen und Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben der behandelnden Fachpersonen zum medizinischen Sachverhalt vom 29. März 2015 ändere nichts an der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 24. November 2014. Es seien keine Anhaltspunkte vorhanden, die darauf schliessen liessen, dass das Z.___-Gutachten vom 24. November 2014 nicht umfassend sei und nicht sämtliche Beschwerden berücksichtigt habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Begründung fügte die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren nichts mehr hinzu (Urk. 9 und Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Beschwerdeführerin einwenden (Urk. 1), dass der psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Teil des polydisziplinären Gutachtens der Z.___ vom 24. November 2014 den bundesgerichtlichen Anforderungen an Arztberichte nicht zu genügen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möge. Das Gutachten könne deshalb für die Bemessung des Invaliditätsgrades nicht beigezogen werden (S. 5 ff.). Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, dass sie infolge einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit his</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trionischen Zügen sowie einer Somatisierungsstörung entsprechend den Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben der behandelnden Fachpersonen zu mindestens 50 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (S. 8 f.). Auch die berufliche Vergangenheit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin lasse darauf schliessen, dass ihre Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen stark beeinträchtigt sei. Sie habe seit ihrer Einreise in die Schweiz nie zu 100 % gearbeitet und sei nun seit 20 Jahren von der Sozialhilfe abhängig. An den durch die Sozialen Dienste der Stadt Zürich vermittelten Stellen, bei de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen es sich um Beschäftigungsprogramme im geschützten Rahmen gehandelt habe, habe sie immer wieder krankheitshalber fehlen müssen (S. 9). Zudem liess die Beschwerdeführerin auf die Rechtsprechung hinweisen, wonach bei Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von zwei gleichwertigen Expertisen nicht willkürfrei und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf nur eine davon abgestellt werden könne (S. 10 f.). Ferner liess die Beschwerdeführerin eine fehlende Auseinandersetzung mit den im Einwand vom 20. April 2015 vorgebrachten Argumenten und somit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügen (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im laufenden Beschwerdeverfahren liess die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 2. Dezember 2016 (Urk. 12) einen Bericht der Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik B.___ (Urk. 13/1-2) vom 9. November 2016 einreichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist vorab die formelle Rüge, wonach das rechtliche Gehör verletzt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei. Die Beschwerdeführerin liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausführen, es habe in der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. April 2016 keine Auseinandersetzung mit ihren Einwänden und Argumenten im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattgefunden. Die Beschwerdegegnerin habe somit gegen die in Art. 74 Abs. 2 IVV statuierte Begründungspflicht verstossen und ihr rechtliches Gehör verletzt (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expliziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu verset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und warum die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden. Die Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 56 zu Art. 49, mit Hinweis auf BGE 124 V 180).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf diese Grundsätze liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Die Erwägungen in der Verfügung vom 5. April 2016 (Urk. 2) zu den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wänden im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind zwar knapp gehalten. Es wird zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angegeben, dass der Bericht der behandelnden Fachpersonen vom 29. März 2015 nichts an der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gemäss Z.___-Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 24. November 2014 zu ändern vermöge. Trotzdem kann keine Rede davon sein, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dem Vorbringen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin nicht auseinandergesetzt habe. Vielmehr holte sie beim psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Gutachter explizit eine Stellungnahme zu den Einwänden der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin beziehungsweise zu den Vorhalten des behandelnden Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters und des behandelnden Psychotherapeuten gegen den psychiatrischen Teil des Gutachtens ein und brachte diese der Beschwerdeführerin auch zur Kenntnis. Eine sachgerechte Anfechtung war damit ohne weiteres möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich widerlegt (BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die davon zu unterschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das Z.___-Gutachten ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte, ist nachfolgend zu klären. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erstmalige rentenabweisende Verfügung vom 13. Mai 2011 (Urk. 10/24) basierte auf dem folgenden medizinischen Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bei dem die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin seit Mai 2006 in Behandlung ist, nannte im Bericht vom 20. Dezember 2010 (Urk. 10/10) die folgenden psychiatrischen Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit stark histrionischen Zügen (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Familienzerrüttung mit Scheidung im Jahr 1997; die beiden Söhne sind delin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">quent und haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 Z63.5 und Z62.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Arbeitslosigkeit mit Konflikten an den Arbeitsorten (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ mass diesen Diagnosen damals keine Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu. Eine psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisiation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bisher nicht stattgefunden. Die Beschwerdeführerin sei seit dem Jahr 1997 fürsorgeabhängig. Sie habe sich primär wegen Problemen an der Arbeitsstelle im Zusammenhang mit der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsintegration und Problemen mit Vorgesetzten sowie somatoformen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden in psychiatrische Behandlung begeben. Die Beschwerdeführerin zeige sich sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zeige dramatisierendes Verhalten. Er und der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychotherapeut Dr. D.___ hätten die Beschwerdeführerin nicht als depressiv erlebt, aber als schwankend in der Stimmung. Bezüglich des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe eine Selbstlimitation. Die Beschwerdeführerin reagiere sehr empfindlich auf Kritik. Es bestehe eine Misstrauenstendenz. In der Therapie sei sie wenig introspektiv, teilweise bedingt durch wenig Bildung. Mit Bezug auf Beziehungen am Arbeitsplatz werde es aufgrund der Persönlichkeit und der leichten Kränkbarkeit der Beschwerdeführerin auch künftig schwierig sein. Da die Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz von einer Arbeitsstelle abhängig sei, sei zu hoffen, dass sie Vernunft annehme und sich um eine Arbeitsstelle be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mühe. Sie stehe unter dem Ultimatum des Migrationsamtes.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf alle Versuche einer psychiatrischen Medikation habe die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin nur mit Nebenwirkungen und schlechter Compliance reagiert. Aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht habe bisher keine Veranlassung bestanden, eine Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu zertifizieren. Einschränkungen bestünden aufgrund der Intelligenz und Persönlichkeit mit Bezug auf das Auffassungsvermögen, die Anpassungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit und die Belastbarkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. med. E.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 12. Januar 2011 (Urk. 10/11/1-5) eine Depression, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Migräne. Er berichtete von einer zunehmenden psychischen De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompensation als Folge einer Überforderung als alleinerziehende Mutter von zwei schwierigen Kindern und einer Konfliktsituation am Arbeitsplatz. Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stünden multiple </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskoloskelettale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden und Symptome einer agitier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Depression. Zudem habe die Beschwerdeführerin eine soziale Phobie entwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckelt, die ihr selbst den Kontakt mit den nahen Verwandten erschwere. Es werde eine Psychotherapie mit medikamentöser Therapie durchgeführt. Dr. E.___ be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigte in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. Dezember 2009 bis auf weiteres. Die Beschwerdeführerin sei psychisch und physisch nicht belastbar. Dr. E.___ empfahl sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtslimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 2 Kilogramm und gab an, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei wegen der depressiven Stimmungslage im Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen, im Auffassungsvermögen, in der Anpassungsfähigkeit und in der Belastbarkeit eingeschränkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Hausarztbericht von Dr. E.___ lag ein Bericht von Dr. med. F.___, Fachärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tin FMH für Rheumatologie, physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 6. März 2009 (Urk. 10/11/6-7) bei. Dr. F.___ nannte darin die Diagnosen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cervicalsyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer Vitamin D3-Hypovi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taminose. Die Beschwerdeführerin leide seit Frühjahr 2008 unter ubiquitären Schmerzen. Die Hände und die Füsse seien oft geschwollen. Im Nacken bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verspannungen und ebenfalls Schmerzen. An der Wirbelsäule bestehe eine verstärkte Brustkyphose und entsprechend eine verstärkte Lendenlordose. Die Flexion im Bereich der Lendenwirbelsäule sei etwas eingeschränkt, sonst sei die ganze Wirbelsäule aber frei beweglich. Es bestehe eine mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervicale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kelverspannung. Dr. F.___ gab an, es handle sich bei den Beschwerden um ein klassisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch jetzt, sechs Monate nach der ersten rheumatologischen Abklärung im Stadtspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triemli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien keinerlei Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für ein entzündlich-rheumatisches Leiden nachweisbar. Für die Fibro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie würden die Anzahl der Tenderpoints (18/18), die depressive Verstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung und die psychosoziale Belastungssituation sprechen. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin berichte von einer schwierigen Situation am Arbeitsplatz und von fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liären Belastungen. Nebst einer befristeten Physiotherapie und einer Medikation empfehle sich regelmässige Bewegung. Sie habe Joggen, Gehen und Schwim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men empfohlen. Aus ihrer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit durchaus gegeben, insbesondere da die Beschwerdeführerin nur zu 50-60 % arbeite. Eine berufliche Tätigkeit sei im Gegenteil eher von Vorteil, und bei der Fibromyalgie bestehe keine Indikation für eine weitere Krankschreibung. Sie habe dies der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auch so erklärt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hausarztbericht ebenfalls beigelegten Bericht betreffend neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung vom 14. April 2010 (Urk. 10/11/8-9) nannte Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Neurologie, die Diagnosen eines generalisierten Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">droms ohne elektrodiagnostische Hinweise auf ein zusätzliches Carpaltunnel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom oder eine andere Einklemmungsneuropathie sowie ohne Hinweise auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infraganglionäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sensible Läsion, einer im November 2009 diagnostizierten Fibromyalgie sowie einer einfachen Migräne, wahrscheinlich kombiniert mit Spannungskopfschmerzen mit Differenzialdiagnose „Medikamentenkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz“. Dr. G.___ gab an, es bestehe entsprechend den Diagnoserichtlinien der internationalen Kopfwehgesellschaft eine Migräne. Diese sei zurzeit sehr häufig und für die Beschwerdeführerin ein grosses Problem. Es schienen daneben aber auch gewisse Spannungskopfschmerzen ein Problem zu sein. Insgesamt müsse hier aber doch auch von einem generalisierten Schmerzsyndrom ausgegangen werden, das durch verschiedenste Faktoren, letztlich aber doch hauptsächlich durch die ungünstige psychosoziale Situation gefördert werde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. H.___, FA für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst der IV-Stelle (RAD), gab in seiner Stellungnahme vom 9. Februar 2011 an, es seien der Beschwerdeführerin leichte bis mittelschwere sitzende und wechselbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeiten mit nur eingeschränkten Anforderungen an das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 100 % zumutbar (Urk. 10/14 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der strittigen, den Leistungsanspruch verneinenden Verfügung vom 5. April 2016 (Urk. 2) lag im Wesentlichen die folgende medizinische Aktenlage zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ gab im Bericht vom 14. November 2013 (Urk. 10/44/1) an, der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in den letzten zwei Jahren we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentlich verschlechtert. Eine Reintegration in den freien Arbeitsmarkt sei nicht mehr möglich. Die Beschwerdeführerin habe mit Unterbrüchen im Einsatzpro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gramm des Sozialamtes der Stadt Zürich gearbeitet. Die Struktur der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen habe eher der eines geschützten Werkplatzes als der eines Arbeitsplatzes entsprochen. Bei intensiver Zuwendung durch eine betreuende Person habe die Beschwerdeführerin trotz depressiver Stimmung sowie somatischer Beschwerden im Rahmen ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ihrer Migräne und der Schwindelbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden am Arbeitsprozess teilgenommen und sei regelmässig am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz erschienen. Sobald die Bezugsperson weggefallen sei und sich die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin unter Druck gesetzt gefühlt habe, sei sie dem Arbeitsplatz ferngeblieben. Sie habe dann zunehmend unter Verspannungsschmerzen im Bereich der Muskulatur und Schmerzen an deren Ansatzstellen und über Schwindel, Schwellungen der Beine und Hautprobleme im Rahmen eines chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch rezidivierenden Nesselfiebers geklagt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Psychotherapeut Dr. D.___ gab im Bericht vom 12. November 2013 (Urk. 10/44/2-3) an, seit dem Jahr 2009 sei der Gesundheitszustand der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin leider nicht besser geworden. Nebst verschiedener und zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmender körperlicher Symptome (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fibromyalgische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden, migräne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forme Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Asthma, Allergie) leide die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin an folgenden psychischen Beschwerden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Undifferenzierte Somatisierungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reaktive Depression mit Unruhe und Nervosität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Suizidalität Risiko </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor allem die jährlich wiederholte Androhung der Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung nach 24 Jahren in der Schweiz belaste die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin psychisch und physisch sehr. Mit Verfügung vom 1. Oktober 2013 habe das Migrationsamt des Kantons Zürich beschlossen, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin bis April 2014 eine Arbeitsstelle finden sollte, um sich von der Sozialhilfe zu befreien. Ansonsten müsse sie die Schweiz definitiv verlassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im IV-Bericht vom 31. Januar 2014 (Urk. 10/45/1-6) nannte der Psychiater Dr. C.___ die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit stark histrionischen Zügen (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Arbeitsausfälle und Konflikte an den Arbeitsorten bei Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rigkeit in der kulturellen Eingewöhnung und unzulänglichen sozialen Fähigkeiten (ICD-10 Z56, Z60.3, Z73.4) seit zirka 2004; von der Sozialhilfe abhängig seit dem Jahr 1996</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Familienzerrüttung mit Scheidung im Jahr 1997; der Ehemann habe sie ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schlagen (ICD-10 Z63.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit der Erziehung der beiden Söhne, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">delinquierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und verbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ständet wurden, Heimaufenthalte (ICD-10 Z62.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeiten habe die ebenfalls diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ gab an, das Migrationsamt habe seit Juli 2010 wiederholt verfügt, dass die Beschwerdeführerin der Aufenthaltsgenehmigung verlustig gehe, falls sie weiterhin vom Sozialamt unterstützt werden müsse. Dies habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seither eine zusätzliche Belastung beschert, mit Verstärkung der seit 2006 bekannten psychosomatischen Symptomatik. Die Beschwerdeführerin habe nie eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt inne gehabt und habe immer vom Sozialamt zur Arbeit angehalten werden müssen. Sie sei der Arbeit fern geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben mit unentschuldigten Kranktagen oder habe teils über lange Perioden ihre Bemühung um Arbeit verweigert. Er zitierte eine Aussage aus dem Jahr 2006: „Wenn eine Person nicht nett ist, mache ich nicht mehr weiter, ich werde sofort böse und krank. Wenn jemand mich anschreit, werde ich einen Monat krank.“ Am 16. Januar 2014 erhob Dr. C.___ den folgenden Befund: Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und stark dramatisierend. Die Schilderungen würden stark gestikulierend vorgebracht, teils schreiend, knurrend, weinend ohne Trä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Die Beschwerdeführerin sei von gepflegtem Äusserem, sich elastisch bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend ohne irgendeine Schmerzeinschränkung. Die Stimmung sei sorgenvoll, ängstlich, nicht depressiv. Es würden aber Suizidäusserungen im Fall einer eventuellen Landesverweisung geäussert. Die Beschwerdeführerin sei örtlich, zeitlich und autopsychisch voll orientiert und von lebhafter Aufmerksamkeit. Präzise Angaben zum Beispiel über die Medikation mache sie nicht und sie gebe sich auch nicht die Mühe, diese zu beschaffen. Das Gedächtnis sei schlecht und objektiv nicht überprüfbar. Es bestehe eine psychoagogische Begleitung alle 14 Tage in delegierter Psychotherapie bei Dr. D.___. Die Medikation durch Dr. E.___ beinhalte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Surmontil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atarax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Antirheumatika und Analgetika. Sie hätten chronisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Überblick über die Medikamenteneinnahme und Dosierung der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei aus psychiatrischer Sicht nie ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausgestellt worden. Die Beschwerdeführerin habe in ihrem Leben nie gelernt, auf dem freien Arbeitsmarkt effizient zu arbeiten. Sie habe dazu auch nie eine Motiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion gezeigt. Die vorgebrachte medizinische Symptomatik werde sehr wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich persistieren. Eine 50%ige Tätigkeit als Buffetdame in einem der städ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Betriebe betrachte er aus psychiatrischer Sicht als zumutbar, und zwar ohne Fernbleiben von der Arbeit. Auf dem freien Arbeitsmarkt würde der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bei ihrem bisher gezeigten Verhalten schnell gekündigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 2). Bisher habe die Beschwerdeführerin vom 10. März 2002 bis 31. Dezember 2003 zu 60 % in der Velowerkstatt I.___, vom 5. Januar 2004 bis 9. März 2006 zu 50 % in einem Beschäftigungsprogramm und vom 1. November 2006 bis 30. April 2009 zu 60 % im Altersheim J.___ gearbeitet. Da sei sie nicht weiter zur Arbeit gegangen, weil sie die von ihr gewünschte Daueranstellung nicht erhalten habe. Weiter sei sie vom 9. Januar 2012 bis 6. Juli 2012 befristet zu 50 % in einem Werkatelier und vom 7. November 2012 bis Dezember 2013 zu 35 % als Buffetdame im RATS Kulturmarkt tätig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Diese Stelle sei von der Beschwerdeführerin aufgegeben worden (S. 5). Im Haushaltbereich habe für ihre 3-Zimmerwohnung immer eine 100%ige Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit bestanden (S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum IV-Bericht von Dr. D.___ vom 12. November 2013 (E. 5.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Differenzen. Dr. D.___ gewichte den Krankheitsfaktor bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin stärker als er es tue. Er gewichte die schwache Arbeitswillig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Beschwerdeführerin stärker. Des Weiteren sei die Beschwerdeführerin durch den Druck des Migrationsamtes nicht depressiver aber sorgenvoller, ängstlicher und dysphorischer geworden als sie das im Jahr 2010 beurteilt hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachtensstelle Z.___ erstattete der IV-Stelle am 24. November 2014 ein Gutachten (Urk. 10/53/1-31) in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin (Dr. med. K.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, und Dr. med. L.___, Innere Medizin FMH), Psychiatrie und Psychotherapie (Dr. A.___), Rheumatologie (Dr. med. M.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Facharzt für Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie FMH), sowie Neurologie (Dr. med. N.___ und Dr. med. O.___, Fachärztin für Neurologie).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 25):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisiertes unspezifisches Schmerzsyndrom mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">achsenskelettärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Akzentu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ierung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hand- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fussdolenzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ikothorakovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit diffuser Schmerzausstrahlung in die rechte obere Extremität und in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> die rechte Flanke anamnestisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch inkonstante leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Halswirbelsäulen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- und inkonstante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäulenbeweglichkeitsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ränkung mit muskulären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dolen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konventionell-radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ologisch minime degenerative Segmentveränderung C6/7 an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Halswirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, unauffällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwirbelsäule (Röntgen vom 02.09.2014)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine Anhaltspunkte für ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zündlich-rheumatisches Leiden klinisch und la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">borimmunologisch, radiologisch unauffällige Hand- und Vorfussver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hältnisse (Röntgen vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.09.2014)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mischkopfsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hmerz mit Anteilen eines migräne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">formen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kopfschmerzes, Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nungskopfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chmerzes und Kopfschmerz bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzmedikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–überge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch, ES ca.1992</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aggraviert 2005, anamnestisch im Rahmen einer Fibromyalgie </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannten sie die nachfolgenden Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 25):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoropatell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">äre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kniebeschwerden beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konventionell-radiologisch regulärer Knieaspekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links (Röntgen vom 02.09.2014)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knöchelschmerzen beidseits, Fehlstatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Füsse mit Vorfussabsenkung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Minime </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rotatorenmanschettentendopathische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzen der rechten Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ter möglich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch freie Schulterbeweglichkeit, leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Insertionstendopath</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Zeichen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Corakoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch diskrete Omarthrose-Zeichen, keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subakromialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Verka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen (Röntgen vom 23.08.2010)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wahrscheinlich primäre Raynaud-Symptomatik,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anamnestisch seit 2006</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laborimmunologisch unspezifisch-grenzwertiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ANA-Titer ohne ENA-Spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zifität, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nucleolär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Immunofluoreszenzpattern</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verzicht auf ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pillarmikroskopische Abklärung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus, ca. 30py</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akut rezidivierende Urtikaria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. A.___ gab an, durch den bisherigen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ler sei die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung gestellt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, wobei unklar erscheine, wie die Operationalisierung der Stärke der diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten Persönlichkeitsstörung erfolgt sei. Ferner sei die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung gestellt worden. Es könne den vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichten allerdings nicht entnommen werden, auf welcher Grundlage diese Störungen genau diagnostiziert worden seien. Den Berichten könne lediglich ein auffälliges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsverhalten der Versicherten entnommen werden, welche sich zum Beispiel nur unter Androhung eines Entzugs der Aufenthaltsbewilligung bei einer von der Gemeinde vermittelten Arbeitsstellte gemeldet habe. Die statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefundenen Arbeitsversuche hätten gleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frustran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geendet. Die Versicherte sei der Arbeit fern geblieben, wobei als Ursache dafür eine Erhöhung des Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsdrucks oder eine Lockerung der Führung angegeben worden sei. Ferner seien in den Berichten keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von psychischen Störungen aufgeführt, hingegen jedoch diverse psychosoziale Faktoren wie Straffälligkeit und Fremdplatzierung der Kinder (S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der aktuellen Untersuchung habe die Beschwerdeführerin ein Bild präsentiert, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aspektmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an das Ganser-Syndrom erinnert habe. Markant sei dabei al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings gewesen, dass es nur Teilaspekte des Syndroms gewesen seien, wobei ein Danebenreden im Vordergrund gestanden habe. Andere Aspekte wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pueri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten vollständig gefehlt. Auch hinsichtlich der in den Akten aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Histrionizität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien nur Teilaspekte zu sehen gewesen, wie Theatralik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demonstrativität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Verhaltens. Über andere Aspekte habe entweder – be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingt durch die stark eingeschränkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explorierbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin – keine Aussage gemacht werden können oder sie hätten nicht vorgelegen. Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achte man, dass die wichtigste Differenzialdiagnose des Ganser-Syndroms das intendierte Vortäuschen der Symptomatik sei, so könne bei sehr stark einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explorierbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und fehlender zuverlässiger Fremdanamnese nicht bestimmt werden, inwiefern das präsentierte Verhalten der Beschwerdeführerin auch zwischen den Untersuchungszeitpunkten eine Stabilität aufweise. Ergo könne momentan nicht geklärt werden, ob das beim ambulanten Behandler präsentierte Bild mit dem Verhalten der Beschwerdeführerin zwischen den Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungszeitpunkten übereinstimme. Die Kriterien der Simula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Foerster und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien erfüllt (S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine genaue Diagnose lasse sich bei sehr stark eingeschränkter Untersuchbarkeit nicht stellen. Aus dem gleichen Grund könne die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nicht beurteilt werden. Die Zusammensetzung des klinischen Befundes und der ergänzenden psychodiagnostischen Untersuchungsmethode sei in die Richtung zu interpretieren, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um ein am ehesten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habituiertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch zum aktuellen Zeitpunkt wahrscheinlich zu instrumentellen Zwecken eingesetztes Verhalten handle (S. 17 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologischen Gutachterinnen führten aus, es bestehe für die zuletzt ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übte Tätigkeit als Werkstattmitarbeiterin eine Einschränkung von 20 % aufgrund der chronischen Kopfschmerzen. Selbiges gelte für leichte und mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verweistätigkeiten. Eine schwere Verweistätigkeiten sei aufgrund des chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikalsyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Kopfschmerzen nicht geeignet, da mit einer Zunahme der Beschwerden zu rechnen wäre (S. 24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Gutachter gab zusammenfassend an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt müsse die Erkrankung der Beschwerdeführerin als unspezifisches generalisiertes Schmerzsyndrom mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achsenskelettärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeakzentuierung etikettiert werden. Hinweise auf die Entwicklung eines chronisch-entzündlichen rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens fänden sich in den Akten und aktuell klinisch und laborimmu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nologisch keine. Die degenerativen Veränderungen am Achsenskelett seien ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diomorphologisch sehr diskret. Das Motilitätsbild der Explorandin erscheine in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konstant schmerzbehaftet und abgelenkt fänden sich mit Ausnahme einer kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stant signalisierten lumbalen Beschwerdesymptomatik weder klinisch, noch ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diomorphologisch Zeichen degenerativer Veränderungen, auch nicht an der rechten Schulter oder an den Knien. Die umstrittene rheumatologische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentität einer „Fibromyalgie" </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> formal nicht etikettiert werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den früheren diagnostischen Kriterien auch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb der definierenden Weichteildruckpunkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt habe (beispielsweise im Gesicht) und die für das neue diagnostische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterienset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlichen Instrumente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Widespread</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pain Index) zur Fragenbeantwortung formal an entsprechende sprachliche und kulturelle Kompetenz gebunden seien und im vorliegenden Fall nicht zuverlässig verwendet werden könnten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei der Beschwerdeführerin aufgrund einer Diskrepanz zwischen dem Ausmass an signalisierter Beschwerde- und Leidensintensität mit daraus abgeleitetem de-facto-Behinderungsgrad und der (geringen) Ausprägung der klinischen und ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diomorphologischen Befunde aus isoliert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuloskelettärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht durchaus eine hochprozentige Arbeitsfähigkeit in körperlich angepasster Tätigkeit zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muten; dies in jedem Fall ab Gutachtenszeitpunkt. Die langjährige de-facto-So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zialhilfeabhängigkeit respektive das Fehlen einer höhergradigen Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuloskelettär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erklärt werden (S. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbar seien aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuloskelettärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht körperlich leichte Tätigkeiten ohne Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten über 5-7 Kilogramm, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gebückt oder kauernd zu verrichtende Tätigkeitsanteile, ohne ausgesprochene Kälte- oder Nässeexposition (Raynaud-Symptomatik anamnestisch), ohne aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen wiederholtes Treppensteigen und ohne Gebrauch von Stufen oder Leitern. Die Möglichkeit zu selbständigen Wechseln der Körperposition sollte gegeben sein. Derartige Tätigkeiten seien im Umfang von 80-90 % zuzumuten. Die Reduktion gegenüber einem Vollpensum sei mit einer etwas verminderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsgeschwindigkeit aufgrund der angegebenen Beschwerden und mit ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem schmerzbedingt etwas erhöhten Pausenbedarf zu begründen (S. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtbeurteilung resultierte eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Tätigkeit. Die Gutachter merkten an, es sei fraglich, ob die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ausführen könne. Sie habe bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her immer nur im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen gearbeitet. Sie sei dem Arbeitsplatz bei Konflikten mit den Arbeitgebern oder Kollegen und beim Gefühl, unter Druck zu sein, ferngeblieben. Zudem bestünden psychosoziale Belastungsfaktoren. Eine Arbeit im geschützten Raum sei daher realistischer (S. 28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ und Dr. D.___ nahmen am 29. März 2015 Stellung zum psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teil des Gutachtens (Urk. 10/64). Sie hielten dafür, dass aus der schwer zu bewerkstelligenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explorierbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Patienten nicht geschlussfolgert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den dürfe, dass keine psychiatrische Diagnose vorliege. Die schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explorier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stelle eher eine besondere Aufforderung an den Gutachter dar, seine Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ploration zu vertiefen und zu erweitern. Dies sei in diesem Fall leider nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schehen (S. 1). Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass Dr. A.___ die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nur am 4. September 2014 exploriert habe. Bei einem mögli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung sei die Exploration an einem einzigen Tag seriös nicht zu schaffen. Im Weiteren habe Dr. A.___ nicht bei den psychiatrischen/psychotherapeutischen Behandlern nachgefragt, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch nach dem aktuellen Zustand der Beschwerdeführerin, und keine fremdanamnestischen Auskünfte, etwa bei der involvierten Sozialarbeiterin, eingeholt (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem beschreibe der Gutachter in seinem Kapitel Verhaltensbeobachtung Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">male, die ihn durchaus auf die Fährte einer histrionischen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung hätten bringen können (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ und Dr. D.___ gaben ferner an, sie seien seit Jahren und auch aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ell der Meinung, dass der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar sei. Dazu wäre allerdings von ihr auch der gute Wille zu einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit einzufordern. Die Beschwerdeführerin habe in der Schweiz nie mehr als 50 % beziehungsweise vier Stunden pro Tag gearbeitet. Einen höheren Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einsatz habe sie nie versucht oder gewollt (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Grundproblem bei der Beurteilung der Beschwerdeführerin liege auch in den begrifflichen Schwierigkeiten. Es bestehe ein Kontinuum im Grad der Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie von histrionischem Verhalten zur Aggravation und zur Simulation, das heisse von psychischer Krankhaftigkeit bis zur Vortäuschung einer Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scharf gegeneinander abgrenzen liessen sich diese drei Begriffe nicht; dementsprechend schwierig sei bei der Wahrnehmung eines so gearteten Phä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomens die diagnostische Zuordnung (S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei ihnen im jahrelangen Kontakt mit der Beschwerdeführerin teils ähnlich ergangen wie dem psychiatrischen Gutachter. Die Präsentation des Ganser-Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">droms würden auch sie von der Beschwerdeführerin kennen, auch das teils Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echte, Unehrliche in ihrem Verhalten, das Aggravieren und Dramatisieren. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neben bestehe auch ein geringes Arbeitsethos, das schnelle „Hinwerfen des Hammers“ und das Suchen nach einem bequemeren Weg. Dieses Verhalten sei bei ihr in Habituation, seit sie sie kennen würden, gesehen worden. Daneben hätten sie aber ein Leiden, eine Psychopathologie bemerkt, das fünf der sechs diagnostischen Leitlinien der ICD-10 der Persönlichkeitsstörungen erfülle. Beim Kriterium vier könnten sie mit Bestimmtheit sagen, dass sich die Störung auf Dauer im Erwachsenenalter gezeigt habe. Sie könnten aber über deren Kindheit und Jugend weder eigene Beobachtungen anstellen noch zu objektiven fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestischen Angaben gelangen (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Januar 2016 nahm Dr. A.___ zu den Vorhalten von Dr. C.___ und Dr. D.___ Stellung (Urk. 10/77). Er gab an, es handle sich nicht um eine iso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liert zu Tage getretene erschwerte Untersuchbarkeit, die logischerweise eine Vertiefung der Exploration zur Folge haben sollte, sondern um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malingering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das dem Zweck diene, dem Untersucher ein nicht authentisches Bild von übertrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben dargestellten tatsächlich vorliegenden Symptomen (Aggravation) oder sogar nicht existierenden Symptomen (Simulation) zu vermitteln. Fehlten dabei valide Befunde, die in ein Syndrom zusammengeführt und später in eine diagnostische Entität überführt werden könnten, sei von fehlendem Vorliegen einer diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierbaren psychischen Störung auszugehen und anzunehmen, dass bei der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten eine psychische Erkrankung mit dem Beweismass der überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht vorliege (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Untersuchung sei im Zeitraum der vorgesehenen zwei Stunden ohne feste zeitliche Vorgabe oder Zeitdruck erfolgt. Hierbei sei die Beschwerdeführerin selbst exploriert und es seien alle für die Begutachtung notwendigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen durchgeführt worden. Dem Untersucher hätten zudem auch sämtliche von der IV-Stelle zur Verfügung gestellten Akten vorgelegen, deren Wertung Eingang in die Beurteilung gefunden habe. Bei der psychiatrischen Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung gehe es um eine möglichst detaillierte und umfassende Erhebung von sämtlichen relevanten und für die Beurteilung des gesundheitlichen Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person notwendigen Momente. Dies habe im Fall der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin unproblematisch während des Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungstermins erfolgen können. Eine vertiefte Diagnostik einer eventuell vorliegenden Persönlichkeitsstörung sei nur dann notwendig, wenn gesichert werden könne, dass die Eingangskriterien einer Persönlichkeitsstörung gemäss ICD-10 erfüllt seien. Dies sei bei der Beschwerdeführerin jedoch nicht der Fall gewesen, weshalb sich eine vertiefte Exploration der einzelnen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merkmale erübrigt habe. Dasselbe gelte für die Durchführung einer entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Psychodiagnostik (S. 2). Für eine Kontaktaufnahme mit den psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Behandlern habe wegen der gut dokumentierten psychiatrischen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte und der aktuellen Berichte aus der ambulanten Behandlung keine Notwendigkeit bestanden. Ebenso wenig sei es bei gut dokumentierter Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage notwendig gewesen, zusätzliche Fremdinformationen einzuholen, sei es bei involvierten Betreuungspersonen oder bei den Behandlern (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte aus, auch eine noch weiter vertiefte Exploration hätte nicht zur Annahme geführt, dass bei der Versicherten die generellen diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leitlinien der ICD-Persönlichkeitsstörung erfüllt seien. Das Vorliegen von stabilen, seit später Kindheit oder früher Adoleszenz vorliegenden, individuell stabilen Abweichungen von der Mehrheit der Bevölkerung in Handeln, Denken und Fühlen sei nicht gegeben (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch Dr. C.___ und Dr. D.___ beschriebenen medizinischen Tatsachen änderten nichts an der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Gutachten vom 24. November 2014. Es sei fraglich, inwiefern es sich um eine abweichende Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung des gleichen Sachverhalts handle, denn die behandelnden Fachperso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen beschrieben eine diagnostische Entität, die bei der Versicherten nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege, wobei die von ihr dargebotenen Phänomene mühelos durch das Vorliegen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malingering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärt werden könnten. Beim letzteren Phänomen handle es sich um keine gesundheitliche Störung und letzten Endes auch nicht um eine Diagnose im Sinne der ICD-10 (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Frage steht zunächst, ob seit der anspruchsverneinenden Verfügung vom 13. Mai 2011 (Urk. 10/24) eine relevante Veränderung beziehungsweise Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Diesbezüglich ist zu bemerken, dass selbst der behandelnde Psychiater Dr. C.___ stets dieselben Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnosen einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit stark histrionischen Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und einer undifferenzierten Somatisierungsstörung nannte. Daneben stellte er zahlreiche Z-Diagnosen. Er mass den erwähnten Diagnosen jedoch in der Vergangenheit keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2). Nach akut drohender Ausschaffung ins Heimatland (vgl. die dem Bericht vom 31. Januar 2014 beigelegte Verfügung des Migrationsamtes vom 1. Oktober 2013, Urk. 45/7-9) erwog er neu, dass die Persönlichkeitsstörung sowie die Z-Diagnosen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten und die Beschwerdeführerin nur noch im Umfang von 50 % arbeitsfähig sei (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.4). Begründet wird die Verschlechterung damit, dass sich die psychosomatische Problematik durch den Druck des Migrationsamtes verstärkt habe und die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zwar nicht depressiver aber sorgenvoller, ängstlicher und dysphorischer ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei, als sie (Dr. C.___ und der Psychotherapeut Dr. D.___) das im Jahr 2010 beurteilt hätten. Dies ist zwar gut nachvollziehbar, ist indes mit Bezug auf den hier einzig zu beurteilenden Rentenanspruch rechtsprechungsgemäss nicht massgebend; solche reaktiven Gesundheitsbeeinträchtigungen stellen keinen in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validisierenden Gesundheitsschaden dar (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3). Der Psychotherapeut Dr. D.___ plädierte im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zur Neuanmeldung denn auch im Wesentlichen für den Erhalt der Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbewilligung (Urk. 10/44/2-3). Er tat dies zwar ebenfalls mit nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer Begründung, legte indes keine eigentliche Verschlechterung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes dar. Verstärkt zu Tage tretende p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychosoziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungsfaktoren aber vermögen für sich allein in der Regel keinen Rentenanspruch zu begründen (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im MEDAS-Gutachten erwähnten rheumatologischen und neurologischen Beschwerden sind allesamt nicht neu, wobei die unterschiedliche diagnostische Zuordnung im Rahmen eines generalisierten, unspezifischen Schmerzsyndroms oder einer Fibromyalgie keine Veränderung zu begründen vermag. Leichte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen ergeben sich zudem bereits aus den Berichten der Rheumatologin Dr. F.___ vom 6. März 2009 (E. 4.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und des Neurologen Dr. G.___ vom 14. April 2010 (E. 4.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wobei die Rheumatologin damals angab, die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit sei durchaus gegeben, insbesondere da die Beschwerdeführerin nur zu 50-60 % arbeite. Den Berichten des Hausarztes Dr. E.___ lässt sich eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls keine eigentliche Veränderung im massgebenden Zeitraum entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes kann auf das überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende und lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zustande gekommene MEDAS-Gutachten der Z.___ vom 24. November 2014 (Urk. 10/53/1-31; vgl. E. 1.7 und E. 5.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abgestellt werden. Diese Expertise ist in Kenntnis und Auseinandersetzung mit der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Aktenlage ergangen. Die Gutachter beantworten die Frage nach medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch begründeten Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit umfassend, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigen die geklagten Beschwerden und stützen sich auf eigene Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Dolmetscherin (Urk. 10/53 S. 32, S. 39 und S. 53). In somatischer Sicht blieb der Beweiswert des Gutachtens unbestritten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht legte der Gutachter Dr. A.___ ebenfalls schlüssig begründet dar, weshalb er keine psychiatrische Diagnose stellen konnte und die von der Beschwerdeführerin dargebotenen Phänomene durch das Vorliegen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malingering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärt werden können, das keine gesundheitliche Störung darstellt. Er folgerte aus der Kombination von stark eingeschränkter Untersuchbarkeit, erheblich defizitorientierten jedoch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">präzisierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben, sehr auffälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gem Screening-Validierungstest (RMT), stark zugespitzt vorgetragenem klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schem Bild sowie fehlender Entsprechung der geklagten Beschwerden mit einem bekannten Bild einer psychischen Störung, dass dies in der Gesamtschau als zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aggravatorisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten zu interpretieren sei (Urk. 10/53/32-38 S. S. 4 f.). Dies habe es verunmöglicht, eine psychiatrische Diagnose zu stellen. Die Beschwerdeführerin zeige ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habituiertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wahrscheinlich zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instrumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwecken eingesetztes Verhalten (Urk. 10/53/1-31 S. 27). Ähnliches Verhalten wurde auch anlässlich der rheumatologischen (Urk. 10/53/39-52 S. 6) und neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Untersuchung (Urk. 10/53/53-60 S. 5) und bereits in der Vergan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genheit beobachtet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was der behandelnde Psychiater Dr. C.___ und der behandelnde Psychologe Dr. D.___ dagegen vorbrachten, vermag den Beweiswert der psychiatrischen Expertise nicht in Frage zu stellen. Zunächst fällt auf, dass auch die behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Fachpersonen dem geringen Arbeitsethos und den gespielten Darbietungen ein erhebliches Gewicht beimassen. Dr. C.___ argumentierte in der kritischen Stellungnahme zum MEDAS-Gutachten schliesslich mit begrifflichen Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeiten und hielt dafür, es bestehe ein Kontinuum im Grad der Psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie von histrionischem Verhalten zur Aggravation und zur Simulation, das heisse von psychischer Krankhaftigkeit bis zur Vortäuschung einer Krankheit. Scharf gegeneinander abgrenzen liessen sich diese drei Begriffe nicht. Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend schwierig sei bei der Wahrnehmung eines so gearteten Phänomens die diagnostische Zuordnung (E. 5.6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), wobei Dr. C.___ den schwachen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitswillen offenbar stärker gewichtete als der Psychotherapeut Dr. D.___ (vgl. E. 5.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dr. C.___ ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin auch nicht zu mehr als 50 % arbeiten wolle, was genau der attestierten Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Fachpersonen bemängelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann die Begutachtung an ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem einzig Tag, was bei einem möglichen Verdacht auf eine Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung nicht seriös zu schaffen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/64 S. 2). Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzte sich mit diesem Vorhalt in seiner Stellungnahme vom 18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/77) auseinander. Er führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, die Begutachtung habe innerhalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgesehenen zwei Stunden erfolgen können. Zudem habe die Wertung der von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung gestellten Akten Eingang in die Beurteilung gefunden. Eine vertiefte Diagnostik einer eventuell vorliegenden Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur dann notwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Eingangskriterien ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Persönlichkeitsstörung gemäss ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen wären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Vorliegen von stabilen, seit später Kindheit oder früher Adoleszenz bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> individuell stabilen Abweichungen von der Mehrheit der Bevölkerung im Handeln, Denken und Fühlen sei nicht gegeben. Zu einem anderen Ergebnis hätte auch eine noch weiter vertiefte Exploration nicht geführt (S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt der zu kurzen Untersuchungsdauer ist zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass es in der Natur der Sache liegt, dass eine psychiatrische Begutachtung sich nicht auf ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen gleich langen Beobachtungszeitraum stützen kann wie die Berichte behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnder Fachleute. Dies allein vermag den Beweiswert einer Expertise nicht zu schmälern (Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1.5 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. zudem E. 1.6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Den Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich entnehmen, dass er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingehend mit der Beschwerdeführerin unterhalten hatte, wobei er mehrfach auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merkwürdige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schilderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder wunderliches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten der Beschwerdeführerin hinwies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/53/32-38 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise die nur einmalige Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beweiskraft des Gutachtens von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht entgegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte schliesslich überzeugend aus, dass sich den Berichten von Dr. C.___ und Dr. D.___ im Wesentlichen ein auffälliges Leistungsverhalten der Beschwerdeführerin entnehmen lasse. Anhaltspunkte für das Vorliegen von psychischen Störungen seien keine aufgeführt, hingegen diverse psychosoziale Faktoren wie Straffälligkeiten und Fremdplatzierung der Kinder.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch fällt auf, dass Dr. C.___ den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihm g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tellten Z-codierten Diagnosen (rezidivierende Arbeitsausfälle und Konflikte an den Arbeitsorten bei Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in der kulturellen Eingewöhnung und unzulänglichen sozialen Fähigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amilienzerrüttung mit Scheidung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 1997, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Ehemann habe sie geschlagen;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Erziehung der beiden Söhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deliquierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und verbeiständet wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Heimaufenthalte der Söhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit zumass.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies obwohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnosen aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z-Kategorie (Kapitel XXI) de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ICD-10 für Fälle vorgesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in denen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalte als "Diagnosen" </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder "Probleme" angegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerade </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesgerichts 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt hinzu, dass den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten der behandelnden Fachleute eine eigentliche Abgrenzung zwischen einem Krankheitsgeschehen und psychosozialen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren nicht entnommen werden kann (vgl. auch das Schreiben vom 16. April 2016 an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Urk. 3/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes im Rahmen der Invalidit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätsbemessung auszuklammern (BGE 127 V 294 E. 5a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wo psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidität Zurückhaltung geboten (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteile des Bundesgerichts 9C_146/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 E. 3.1 und 9C_534/2015 vom 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In diesem Zusammenhang ist durchaus nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass in Anbetracht der psychosozialen und soziokulturellen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren eine Arbeit im geschützten Rahmen – so auch die Z.___-Gutachter – realistischer erscheint. Ein Rentenanspruch lässt sich daraus indes nicht ableiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht zu beanstanden ist sodann, dass Dr. A.___ keine Rücksprache mit den Behandlern nahm und betreffend die bekannten Probleme anlässlich der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsbemühungen auch keine fremdanamnestischen Auskünfte beim So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zialamt einholte (vgl. E. 1.6.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist mit dem psychiatrischen Gutachter davon auszugehen, dass bei fehlender valider Befundlage, die in ein Syndrom zusammengeführt und später in eine diagnostische Entität überführt werden könnte, vom Fehlen einer diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierbaren psychischen Störung auszugehen und anzunehmen ist, dass bei der Beschwerdeführerin eine psychische Erkrankung mit dem Beweismass der überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht vorliegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangspunkt der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsprüfung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ff. und insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist die medizinische Befundlage. Eine Einschränkung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 130 V 396). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig keine versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsschädigung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(so namentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Prüfung der Standardindikatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omatoforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vergleichbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychosomatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: BGE 141 V 281 E. 2.2 sowie Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht der B.___-Ärzte Dr. med. P.___ und Dr. med. Q.___ vom 9. November 2016 (mit Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung vom 23. November 2016) zuhanden des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einer ambulanten Behandlung vom 23. September bis 11. November 2016 (Urk. 13/1-2) bleibt anzumerken, dass dieser erst rund ein halbes Jahr nach Verfügungserlass erging. Der Bericht weist eine vorüberge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende, inzwischen wieder stabilisierte Verschlechterung mit Suizidversuch nach zugespitzter ausländerrechtlicher Situation aus. Die Persönlichkeitsstörung wird nur als Verdachtsdiagnose genannt. Des Weiteren fehlt eine hinreichende Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründung, weshalb die neu diagnostizierten und sowohl als mässig als auch als schwer bezeichneten Zwangsgedanken und -handlungen gemischt (ICD-10 F42.2) betreffend Hygiene zwar dem Wahrneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men von Alltagsaufgaben und Terminen nicht im Weg stehen, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin indes daran hindern sollen, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen (so die Angabe der Psychologin in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der angehängten Psychodiagnostischen Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung vom 25. Oktober 2016, Urk. 13/1 S. 3, die allerdings keinen Eingang in den Arztbericht gefunden hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund stehen wiederum der Konflikt mit dem Migrationsamt und die nachvollziehbaren Ängste vor einer möglichen Ausschaffung, die indes mit Bezug auf einen Rentenanspruch nicht von Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanz sind. Auch dieser Bericht ist deshalb nicht geeignet, den Beweiswert des MEDAS-Gutachtens in Frage zu stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf das Z.___-Gutachten vom 24. November 2014 kann nach dem Gesagten vollumfänglich abgestellt werden, womit in behinderungsangepassten körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichten und wechselbelastenden Tätigkeiten eine 80%ige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsicht ist davon auszugehen, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bisher in der Schweiz einzig vom Sozialamt vermittelte Hilfstätigkeiten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat dementsprechend zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zutreffend auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesamt für Statistik herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt, den Lohn für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzniveau 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zentralwert Frauen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss TA1 (S. 35)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> herangezogen und diesen an die No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minallohnentwicklung sowie an die betriebsübliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitszeit angepasst (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was im Übrigen unbestritten geblieben ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Derselbe Tabellenlohn ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch bei der Ermittlung des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens, das die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer angepassten Tätigkeit in einem 80%-Pensum verdienen könnte (Invalideneinkommen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen, entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Berücksichtigung des Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtsurteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Abzug vom Ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bellenlohn ist hier nicht vorzunehmen (vgl. zum Ganzen: BGE 126 V 75 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 V 322 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es resultiert ein Invaliditätsgrad von 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 5. April 2016 (Urk. 2) erweist sich somit als rechtens. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVG) und vorliegend auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1) ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte als Beleg für die Bedürftigkeit eine Unterstützungsbestätigung der Stadt Zürich vom 15. April 2016 ein (Urk. 3/4; zur fehlenden Rechtschutzdeckung vgl. Urk. 8). Die Voraussetzungen für die unentgeltliche Prozessführung sind erfüllt (§ 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb das Gesuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bewilligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 21. April 2016 wird der Beschwerdeführerin die un</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">entgeltliche Prozessführung gewährt, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubOertli</p><p></p></div> </div></body></html>