<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2023.00153</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">19. April 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk168663957"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1970 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist seit dem 1. März 2007 beim </span><span id="_Hlk168663991"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Intensivpflegeschwester angestellt und in diesem Zusammenhang bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA Versicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG unfallversichert. Bei einem Stolpersturz zog sich die Versicherte am 12. Juni 2018 eine dislozierte mehrfrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentäre proximale Humerusfraktur rechts zu; die operative Sanierung erfolgte am 14. Juni 2018 (Urk. 11/A1, Urk. 10/M2). Am 12. März 2020 fand die Entfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Osteosynthesematerials statt (Urk. 10/M21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1. März 2021 schloss die AXA den Fall ab unter Hinweis darauf, dass keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe sowie unter Anerkennung eines Integritätsschadens von 5 % (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A108). Nach weiteren Abklärungen in beruflicher und medizinischer Hinsicht (Urk. 10/M38, Urk. 11/A157) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die AXA mit Verfügung vom 23. November 2022 fest, dass die Taggeldleistungen per 30. April 2020 und die Leistungen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heilbehand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen per 30. November 2022 eingestellt würden. Weiter bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente bei Anerkennung eines Integritätsschadens in der Höhe von 10 % (Urk. 11/A159). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. September 2023 führte die AXA aus, dass ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit kein Rentenanspruch ausgewiesen sei. Die Höhe des Integritätsschadens in der Höhe von 10 % sei nicht beanstandet worden und gelte als akzeptiert (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten am 6. Oktober 2023 Beschwerde und beantragte, es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen auszurichten, insbesondere sei eine Invalidenrente auszurichten und die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Heilbehandlungen seien weiterhin zu übernehmen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2024 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 31. Januar 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span>mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des Referenzalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede</span><span>rungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des Referenzalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV136"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rechtsprechung ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Unfallversicherung unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat (BGE 119 V 475 E. 2b S. 481). Diesem Faktor wird nämlich bereits dadurch Rechnung getragen, dass aufgrund des geringeren versicherten Verdienstes eine bloss teilzeitlich tätige Person eine kleinere Rente erhalten wird, als eine vollzeitlich erwerbstätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 135 V 287 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte zur Begründung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der festgelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Integritätsschaden von 10 % mit der Einsprache nicht beanstandet worden und damit in Rechtskraft erwachsen sei (Urk. 2 S. 3). Unstrittig sei weiter, dass vorliegend ein Endzustand erreicht worden sei (S. 4). Gestützt auf die Einschätzung von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, beratender Arzt der AXA, sowie die Ergebnisse der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung sei in der angestammten Tätigkeit von einer 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Arbeitsfähigkeit auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 6). Damit werde ein Rentenanspruch hinfällig, sodass auch kein Anspruch mehr auf Kostenübernahme der Heilbehandlung bestehe (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es zwar zutreffe, dass ihre Mandantin ihr Pensum leicht habe steigern können, dennoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestammten Tätigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dass sie mit den Aussagen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Bericht nur bedingt einverstanden sei, zeige das Mail vom 8. November 2022, in welchem die Beschwerdeführerin festhalte, dass Überkopfarbeiten nicht möglich seien und ihr eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensumssteigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Schulterbeschwerden nicht möglich sei (Urk. 1 S. 9). Auch habe sie gegenüber dem Vertrauensarzt noch andere Angaben gemacht, wobei nicht von einer wesentlichen Veränderung des Arbeitsplatzes auszugehen sei (S. 10). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung sei zudem auf einer quasi leeren Intensivstation durchgeführt worden, wobei die Beschwerdeführerin die Schicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitung innegehabt habe, was nicht repräsentativ sei (S. 11). Insgesamt sei in der angestammten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % auszugehen, in einer angepassten Tätigkeit von einer solchen von 100 % (S. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen seiner orth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatolog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 12. März 2022 ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit von den folgenden Diagnosen aus:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach mehrfragmentärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Humeruskopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts nach Sturz vom 12. Juni 2018 mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteosynthetischer Versorgung 15. Juni 2018 mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Do</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">umentierter ossärer Konsolidation am 16. Oktober 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Materialentfernung und Narkosemobilisation am 12. März 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt führte aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie heutige Untersuchung präsentiere ein eingeschränktes Bewegungsausmass der rechten Schulter bis knapp oberhalb der Horizontalebene mit konsekutivem Hartspann über der Nackenmuskulatur. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ymmetrische Oberarmmuskulatur, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geringe Atrophie des Deltoideus und des Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> symmetr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Kraftentwicklung sowohl der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch der Oberarmmuskulatur; das Gelenk sei stabil.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammte Tätigkeit beinhalte Überkopfarbeiten sowie mittelschwere Tätigkeiten für die oberen Extremitäten. Diese Arbeiten seien eingeschränkt zumutbar. Da auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilzeitpensen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der angestammten Tätigkeit aus organisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torischen Gründen nicht auf den Tag bezogen erfolgen könnten, seien die behandlungspflichtigen Belastungsschmerzen nach der Arbeit nachvollziehbar, eine Erhöhung des Pensums würde auch zu einer Zunahme der Beschwerden führen, sodass von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen sei. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Verbesserung der Situation sei nicht überwiegend wahrscheinlich, der Endzustand sei eingetreten. Bei erhöhtem Omarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isiko habe er der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass die angestammte Tätigkeit bei einem Pensum von 60 % möglich sei, aber gegen ärztlichen Rat erfolge. Überkopfarbeiten und körperferne Gewichtsbelastungen seien der Beschwerdeführerin aus rein medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sicht nicht zumutbar und würden das Risiko einer Befundverschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terung mit sich bringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/M38 S. 4-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Bericht vom 22. September 2022 verantwortliche Fachperson führte aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am Tag der Arbeitsplatzabklärung nicht viele Patienten auf der Station gehabt habe und die Beschwerdeführerin als Schichtleitung eingeteilt gewesen sei (Urk. 11/A157 S. 4). Die Arbeitsbelastungen aus ergonomischer Sicht seien wie folgt zu bewerten: die Arbeitshaltungen und Bewegungen wie auch das Raumklima seien als schlecht/belastend, der Arbeitsplatz, die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Fremdbestimmung als knapp genügend/etwas belastend einzustufen. Als gut/wenig bis kaum belastend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die globale körperliche Belastung, das Heben und Tragen sowie statisch-monotone und repetitive Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bewerten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Moment habe die Beschwerdeführerin keine Schmerzen in der rechten Schulter, jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine Bewegungseinschränkung beim Anheben des Armes, zudem verspüre sie Verspannungen im Nackenbereich, wenn sie einige Tage am Stück gearbeitet habe. Sie könne alle Arbeiten machen, welche anfallen würden, allenfalls unter Zuhilfenahme des linken Armes oder eines Elefantenfusses. Zudem helfe man sich, insbesondere bei Transfers und Umlagerungen; manchmal werde bei der Arbeitsverteilung auch Rücksicht auf sie genommen und sie könne weniger aufwändige Patienten betreuen. Aufgrund ihrer Erfahrung werde sie mehrmals pro Monat in der Schichtleitung eingesetzt und helfe bei der Einfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung von neuen Mitarbeitern aus. Aufgrund der familiären Situation habe sie das Arbeitspensum auf 70 % gesteigert (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittels der Arbeitsplatzabklärung könne keine Aussage über die Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit/Arbeitsfähigkeit gemacht werden. Es sei aber bei der Abklärung keine Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit beobachtet worden, bei welcher die eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts hinderlich gewesen sei (S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Aktenbeurteilung vom 14. November 2022 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Abklärung insbesondere gezeigt habe, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten oberhalb der Horizontalen nicht notwendig seien, auch seien keine grösseren Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastungen beobachtet worden. Im direkten Vergleich mit dem von ihm erstellten Zumutbarkeitsprofil und der Tätigkeitsbeschreibung beziehungsweise der Arbeitsplatzabklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich keine relevanten Unterschiede finden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Dokumentation sei von keiner Einschränkung in der angestammten Tätigkeit auszugehen (Urk. 10/M39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführte, war die Zusprache der Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 10 % bereits im Rahmen der Einsprache nicht mehr strittig und damit in Rechtskraft erwachsen. Strittig ist vorliegend demnach einzig die Arbeitsfähigkeit, insbesondere in der angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit, wobei für die Berechnung des Invaliditätsgrades entsprechend der einschlägigen Rechtsprechung jeweils von vollen Pensen auszugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Abklärung wurde an einem Tag mit geringer Auslastung durchgeführt, an welchem die Beschwerdeführerin zudem in der Schichtleitung eingeteilt war. Die vor Ort vorgefundene Situation entsprach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht einer durchschnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Belastung am Arbeitsplatz. Dennoch wurden die Arbeitshaltungen und Bewegungen wie auch das Raumklima als schlecht/belastend bezeichnet, der Arbeitsplatz, die Arbeitsanforderungen sowie die Fremdbestimmung als knapp genügend/etwas belastend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n einem durchschnittlichen Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– ohne Schicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitung und mit mehr Betrieb – ist dabei zweifelsohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von höheren Belastungen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Unwahrscheinlich erscheint es dabei, dass auch dann keine Tätigkeit beobachtet werden könnte, bei welcher die eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts hinderlich ist; andernfalls wäre die Rücksichtnahme auf die Belastungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am Arbeitsplatz – etwa durch Zuweisung der weniger aufwändigen Patienten – unnötig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint die Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 12. März 2022 hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit (60 %) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plausibel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fragen stellen sich vielmehr, wie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenbeurteilung vom 14. November 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – insbesondere unter Beach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Berichts vom 12. März 2022 - zu würdigen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aktenbeurteilung vom 14. November 2022 weist an keiner Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hin, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Abklärung an einem wohl nicht repräsentativen Tag erfolgt ist. Geht man entsprechend den Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus, dass sein am 12. März 2022 erstelltes Zumutbarkeitsprofil keine wesentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterschiede mit demjenigen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Abklärung aufweist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit eine ähnliche Einschätzung zu erwarten, sodass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschied</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilungen nicht nachvollzogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So geht Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner neusten Stellungnahme in der angestammten Tätigkeit von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus – wobei unklar bleibt, ob sich diese Angabe auf ein 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum bezieht – während er in seinem Bericht vom 12. März 2022 noch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, dass aufgrund des Omarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isikos sogar ein 60 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum gegen ärztlichen Rat erfolge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage verbleiben an der versicherungsinternen Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest geringe Zweifel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere lässt sich gestützt auf diese nicht verlässlich ermittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 100 % verhalten würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist die Sache zur externen Begutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Ausgehend von genauen Kenntnissen der angestammten Tätigkeit ist dabei die Arbeitsfähigkeit in der angestammten wie auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer angepassten Tätigkeit zu ermitteln.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Falle einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre die Beschwerdegegnerin weiter gehalten, über einen Heilbehandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch im Sinne von Art. 21 UVG zu befinden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG, namentlich unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. 2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">er</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6. September 2023</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sowie den Heilbehandlungsanspruch </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteient</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>