<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00583</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2010</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 2010, wurde von ihren Eltern am 25. März 2011 wegen eines angeborenen Herzfehlers entsprechend Ziff. 313 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 5/3). Am 13. Oktober 2011 erteilte die Sozial-versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprache für medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 313 des Anhangs zur GgV (Urk. 5/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 18. April 2012 ersuchten die Ärzte der Augenklinik des A.___ die IV-Stelle um Kostengutsprache für die Behandlung von weiteren, die Augen der Versicherten betreffenden Geburtsgebrechen, unter anderem einer angeborenen Katarakt entsprechend Ziff. 419 des Anhangs zur GgV (Urk. 5/38 S. 1 Mitte). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/50, Urk. 5/52, Urk. 5/57) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Dezember 2014 eine Kostengutsprache für medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 419 des Anhangs zur GgV ab (Urk. 5/92).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 29. Juni 2015 im Verfahren Nr. IV.2015.00068 in dem Sinne gutheissen, dass die Sache zu ergänzenden Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 5/108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur vom Gericht als zu prüfend genannten Frage nahm der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 5. Oktober 2015 Stellung (Urk. 5/137/1-5). Nach durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/130, Urk. 5/133) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2016 (Urk. 5/138 = 2) einen Anspruch auf Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme für medizinische Massnahmen (Behandlung von Linsentrübungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eltern der Versicherten erhoben am 19. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. April 2016 (Urk. 2) mit dem Antrag, es seien die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten für die als Folge einer Herzoperation eingetretenen Linsentrübun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu übernehmen (Urk. 1 S. 1 Mitte). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Juni 2016 (Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde. Am 28. Juli 2016 erstatteten die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden eine Replik (Urk. 8), am 24. August 2016 verzichtete die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf Duplik (Urk. 10), was den Beschwerdeführenden am 25. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) notwendigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Als medizinische Massnahmen, die für die Behandlung eines Geburtsgebrechens notwendig sind, gelten sämtliche Vorkehren, die nach bewährter Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft angezeigt sind und den therapeutischen Erfolg in einfacher und zweckmässiger Weise anstreben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über Geburtsgebrechen, GgV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung erstreckt sich der Anspruch auf medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auch auf die Behandlung sekundärer Gesundheitsschäden, die zwar nicht mehr zum Symptomenkreis des Geburtsgebrechens gehören, aber nach medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Erfahrung häufig die Folge dieses Gebrechens sind. Zwischen dem Geburtsgebrechen und dem sekundären Leiden muss demnach ein qualifizierter adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nur wenn im Einzelfall dieser quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierte ursächliche Zusammenhang zwischen sekundärem Gesundheitsschaden und Geburtsgebrechen gegeben ist und sich die Behandlung überdies als not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig erweist, hat die Invalidenversicherung im Rahmen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG für die medizinischen Massnahmen aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An die Erfüllung der Voraussetzungen des rechtserheblichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs sind strenge Anforderungen zu stellen, zumal der Wortlaut des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG den Anspruch der versicherten Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derjährigen auf die Behandlung des Geburtsgebrechens an sich beschränkt (BGE 100 V 41 mit Hinweisen; AHI 2001 S. 79 E. 3a und 1998 S. 249 E. 2a; Urteil des Bundesgerichts I 220/05 vom 2. August 2005; vgl. auch BGE 129 V 207 E. 3.3 mit Hinweis). Dabei ist für die Bejahung eines solch qualifizierten adäquaten Kausalzusammenhangs nicht ausschlaggebend, ob das sekundäre Leiden unmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Folge des Geburtsgebrechens ist; auch mittelbare Folgen des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Grundleidens können zu diesem in einem qualifiziert adäquaten Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang stehen (Pra 1991 Nr. 214 S. 906 E. 3b; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 220/05 vom 2. August 2005 und I 108/02 vom 9. Dezember 2002).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 29. Juni 2015 (Urk. 5/108) wurde festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, die bei der Versicherten festgestellten Linsentrübungen könnten aus näher dargelegten Gründen nicht als Geburtsgebrechen im Sinne von Ziff. 419 des Anhangs zur GgV eingestuft werden (S. 7 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen bleibe zu prüfen, ob es sich bei den Linsentrübungen um eine typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Komplikation der durchgeführten Herzoperationen handle, womit die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten für die Behandlung der Linsentrübungen als Folge der Behandlung des als Geburtsgebrechen anerkannten Herzleidens (Ziff. 312 des Anhangs zu GgV) zu übernehmen wären (S. 7 f. E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die eingeholte RAD-Beurteilung davon aus, die Linsentrübung sei keine häufige Folge des Geburtsgebrechens Ziff. 313, weshalb ein qualifizierter ursäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Zusammenhang fehle (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführenden stellten sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Linsentrübungen seien im Zuge einer zweiten, notfallmässigen Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operation entstanden, welche nur nötig gewesen sei, weil die im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit dem Geburtsgebrechen Ziff. 313 erfolgte erste Herzoperation feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerhaft durchgeführt worden sei (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem von Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, RAD, am 5. Oktober 2015 erstellten Bericht (Urk. 5/137/1-5) wurde die Versicherte zweimal am Herzen operiert, einmal am 31. August 2011 und ein weiteres Mal am 1. September 2011. Anlass für die erste Operation war ein Ductus arteriosus persistens (PDA), der verschlossen werden sollte. Bei dieser Operation wurde versehentlich und unbemerkt die Aorta statt des PDA durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trennt. Tags darauf fand deshalb notfallmässig die zweite Operation statt, bei welcher die Aorta wieder rekonstruiert und der PDA verschlossen wurde (S. 3 f.). Im Anschluss daran kam es während mehrerer Stunden zu einer Azidose mit Hypokalzämie; diese Übersäuerung mit Kalziummangel im Blut war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Ursache für die spätere Linsentrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. B.___ führte weiter aus, gemäss seinen Recherchen in der medizinischen Datenbank PubMed sei die in der ersten Operation aufgetretene Komplikation einer iatrogenen Durchtrennung der Aorta in der Literatur bisher nicht beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden. Es lägen zahlreiche - näher benannte - Auswertungen gros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serien zur operativen Duktusligatur bei Frühgeborenen vor; darin finde sich kein Hinweis auf eine iatrogene Unterbindung der Aorta anstelle des PDA. Der operative PDA-Verschluss sei deshalb schon 1998 als Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">methode mit hoher Erfolgrate, niedriger Inzidenz von Komplikationen und kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner erhöhten Morbidität eingeschätzt worden (S. 4 unten). Es könne deshalb aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht nicht von der versehentlichen Durchtrennung der Aorta als häufiger Folge der operativen Korrektur des PDA als Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen ausgegangen werden (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Linsentrübung infolge Hypokalzämie sei ebenfalls nicht als häufige Kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation nach Herzoperationen beschrieben worden; von der typischen Komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion nach der zweiten Herzoperation könne deshalb nicht ausgegangen werden. Es liege keine Grundlage vor, um die Linsentrübung dem Geburtsgebrechen Ziff. 313 (angeborene Herz- und Gefässmissbildungen) zuzuordnen (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführenden betonen den Kausalzusammenhang zwischen dem (anerkannten) Geburtsgebrechen Ziff. 313, dessen erster Operation, dem dabei begangenen ärztlichen Fehler, der deshalb erforderlich gewordenen zweiten Ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration und der danach aufgetretenen Linsentrübung (Urk. 1, Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies ist alles richtig und ergibt sich auch ohne weiteres aus dem Bericht von Prof. B.___ (vorstehend E 3.1). Es ist aber für die Frage der Leistungspflicht der Invalidenversicherung nicht der entscheidende Punkt. Massgebend ist vielmehr und ausschliesslich, ob das Vorgefallene als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häufige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Folge des Geburtsgebrechen gelten kann; nur dann kann der von der Rechtsprechung verlangte qualifizierte Zusammenhang bejaht werden (vorstehend E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerade diese Voraussetzung ist hier offensichtlich nicht gegeben. Gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen von Prof. B.___ (vorstehend E. 3.2) ist der versehentliche Verschluss der Aorta statt des PDA ein derart seltener Fehler, dass er noch nie in der Literatur beschrieben wurde. Ebenso wird ein Kalzium</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangel (der vorliegend die Linsentrübungen verursacht hat), nicht als häufige oder gar typische Komplikation nach Herzoperationen qualifiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Gründen ist es nicht möglich, die nur über verschiedene – un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche - Stationen auf das Herzleiden und dessen Behandlung zurückführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Linsentrübungen quasi dem Geburtsgebrechen zuzurechnen und ihre Behandlung der Behandlung des Geburtsgebrechens gleichzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt jedoch eine allfällige Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Kostenübernahme für die Behandlung der Linsentrübung unter dem Titel des sogenannten Eingliederungsrisikos gemäss altArt. 11 IVG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hat das Parlament diese Bestimmung mit Wirkung ab 1. Januar 2012 ersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los gestrichen, weil im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung alle Behandlungskosten bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckt seien (Ulrich Meyer / Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, 3. Auflage, Zürich 2014, S. 131). Im Zeitpunkt des hier mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sachverhalts (Operationen vom 31. August und 1. September 2011) war altArt. 11 IVG jedoch noch in Kraft und ist dementsprechend zur Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der zu entscheidenden Fragen anzuwenden (vorstehend E. 1.4).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss altArt. 11 IVG haben (beziehungsweise hatten) die Versicherten Anspruch auf Vergütung der Behandlungskosten, wenn sie im Verlauf von Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassennahmen krank wurden oder einen Unfall erlitten (Satz 1), und der Bundesrat regelt die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs (Satz 2). Gemäss altArt. 23 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (IVV) haben Versicherte unter anderem Anspruch auf den Ersatz der Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten für Krankheiten, die durch Eingliederungsmassnahmen verursacht wurden, sofern diese von der IV-Stelle angeordnet wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Haftungsbegründend sind sämtliche als Naturalleistungen erbrachten Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen, darunter auch die medizinischen Massnahmen (Ulrich Meyer, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 2. Auflage, Zürich 2010, S. 120). Voraussetzung der Haftung nach altArt. 23 Abs. 1 IVV ist, dass die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahme die Behandlungsbedürftigkeit als Schaden „in natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und adäquat kausaler Weise verursacht hat“; ein Verschulden ist nicht erforderlich (Meyer, a.a.O., S. 121). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage des Kausalzusammenhangs stellt sich im Rahmen der Haftung nach altArt. 11 IVG anders als bei der zum Geburtsgebrechen gleichsam akzessori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leistungspflicht gemäss Art. 13 IVG. Zu fragen ist nicht (mehr), ob der aktuelle Gesundheitsschaden natürlich und adäquat durch das Geburtsgebre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen verursacht wurde (was - siehe vorstehend E. 4.1 - zu verneinen ist), son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern, ob er natürlich und kausal durch die durchgeführte medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme verursacht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die so zu stellende und gestellte Frage ist angesichts der Abfolge der Ereignisse klar zu bejahen. Dass die einzelnen Elemente - von der ersten Operation bis zur Linsentrübung - im Sinne der natürlichen Kausalität aufeinander gefolgt sind, ist offensichtlich. Auch die Adäquanz ist zu bejahen: Das versehentliche Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">binden der Aorta statt des PDA hat sogar unausweichlich eine Folgeoperation erfordert, war mithin mehr als bloss geeignet, dies zu bewirken. Die zweite Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zoperation sodann war ebenfalls geeignet, den aufgetretenen Kalziummangel (und dieser wiederum die Linsentrübung) auszulösen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass die behandlungsbedürftige Lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentrübung in rechtsgenüglicher Weise durch die vorgenommenen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen verursacht wurde, sich mithin ein Eingliederungsrisiko verwirklicht hat, und deshalb die Beschwerdegegnerin für die Kosten der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Behandlung leistungspflichtig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. April 2016 mit der Feststellung aufgehoben, dass die Versicherte Anspruch auf die Übernahme der Behandlungskosten für die eingetre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tenen Linsentrübungen hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>