<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2018.00062</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Abteilung Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, ist bei der CSS Kranken-Versicherung AG (im Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden: CSS) krankenpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert (Urk. 8/7). Diese stellte ihm für die Monatsprämie Oktober 2017 je eine Rechnung, eine Mahnung und eine Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung zu (Urk. 8/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Februar 2018 stellte die CSS beim Betreibungsamt Y.___ ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungsbegehren für die ausstehende Prämienforderung Oktober 2017 zuzüglich 5 % Zins ab dem 28. Februar 2018 und Fr. 90.-- Spesen (vgl. Urk. 8/2). Gegen den Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Februar 2018 (Betreibung Nr. O.___) im Betrag von Fr. 319.75 für den Prämienausstand Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 zuzüglich Verzugszinsen von 5 % ab 28. Februar 2018 und Fr. 90.-- Spesen erhob der Versicherte am 13. März 2018 Rechtsvorschlag (Urk. 8/3). Mit Verfügung vom 30. April 2018 forderte die CSS von ihm die Bezahlung von Fr. 452.45 (inklusive Fr. 33.30 Betreibungskosten) und hob den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ auf (Urk. 8/4). Dagegen erhob der Versicherte Einsprache (Urk. 8/5). Diese wurde mit Entscheid vom 29. Mai 2018 abgewiesen mit der Feststellung, der Versicherte schulde einen Betrag von Fr. 319.75 (zuzüglich Mahnspesen von Fr. 90.-- und 5 % Verzugszins ab dem 30. September 2017), wofür Rechtsöffnung erteilt werde (Urk. 2 = 8/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 29. Mai 2018 erhob X.___ mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 29. Juni 2018 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss am 12. Juli 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Juli 2018 Kenntnis gegeben (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 61 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) legt der Versicherer die Prämien für seine Versicherten fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prämien sind gemäss Art. 90 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) im Voraus und in der Regel monatlich zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Satz für den Verzugszins auf fälligen Prämien nach Artikel 26 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 105a KVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht, so hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftlichen Mahnung, eine Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzuges (Abs. 2) hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG). Der Versicherer muss die Zahlungsaufforderung bei Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen spätestens drei Monate ab deren Fälligkeit zustellen. Er muss sie getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (Art. 105b Abs. 1 KVV). Bei der dreimonatigen Frist gemäss Art. 105b Abs. 1 KVV handelt es sich um eine reine Ordnungsvorschrift, deren Nichteinhaltung weder den Anspruch auf die Ausstände noch auf den der betreibungsrechtlichen Durchsetzung verwirkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Urteil des Bundesgerichts 9C_742/2011 vom 17. November 2011 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer angemessene Bearbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 105b Abs. 2 KVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die CSS statuiert in Art. 14.3 in der seit Januar 2017 gültigen Ausgabe ihres Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lements für die Versicherungen nach KVG, dass ihre Auslagen für Mahnungen und Betreibungen zulasten der versicherten Person fallen (Art. 14.3, vgl. Urk. 8/8 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss allgemeinem betreibungsrechtlichem Grundsatz haben die Krankenkas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen auch ohne rechtskräftigen Rechtsöffnungstitel die Betreibung einzuleiten und im Falle des Rechtsvorschlags nachträglich eine formelle Verfügung zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen. Nach Eintritt der Rechtskraft derselben können sie die Betreibung fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. Voraussetzung für eine direkte Fortsetzung der Betreibung ohne Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 des Bundesgesetzes über Schuldbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung und Konkurs (SchKG) ist allerdings, dass das Dispositiv der Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung mit Bestimmtheit auf die hängige Betreibung Bezug nimmt und den Rechtsvorschlag ausdrücklich als aufgehoben erklärt, sei es vollumfänglich oder in einer bestimmten Höhe. Die Verwaltungsbehörde hat demnach in ihrer Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nicht bloss einen sozialversicherungsrechtlichen Sachentscheid über die Verpflichtung der versicherten Person zu einer Geldzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu fällen, sondern gleichzeitig auch als Rechtsöffnungsinstanz über die Aufhebung des Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlags zu befinden (BGE 119 V 329 E. 2b; vgl. auch BGE 121 V 109 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der ausstehenden Prämie für Oktober 2017 über eine Forderung gegenüber dem Beschwerdeführer im Betrag von Fr. 319.75 zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 30. September 2017 und Fr. 90.-- Mahnspesen verfügt, für die in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Februar 2018 Rechtsöffnung zu erteilen ist (vgl. Urk. 1 und 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat zu Recht nicht in Frage gestellt, dass die monatlichen Versicherungsprämien seit Januar 2017 Fr. 456.75 betragen (Urk. 8/7). Den für den Monat Oktober 2017 geschuldeten Beitrag hat er unbestrittenermassen nicht beglichen. Davon in Abzug zu bringen ist die Prämienverbilligung für den Monat Oktober 2017 von Fr. 137.--, welche direkt an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin überwiesen wurde (Art. 65 Abs. 1 KVG; vgl. Urk. 2 S. 2 und 3 sowie Urk. 8/1 S. 2 f.). Der Beschwerdeführer schuldet für die ausstehende Prämie somit noch Fr. 319.75 (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer als Versicherter nicht über das Recht verfügt, ausste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Prämien mit beanspruchten Leistungen zu verrechnen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009 und K 7/06 vom 12. Januar 2009 E. 3.2 je mit Hinweisen; vgl. auch Art. 11 der seit Januar 2017 gültigen Ausgabe des Reglements der CSS für die Versicherungen nach KVG, Urk. 8/8 S. 3), spielt es hier keine Rolle, ob die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit einem Spitalaufenthalt des Beschwerdeführers vom Februar 2012 Leistungen hätte erbringen müssen (Urk. 1 und 8/5; vgl. Urk. 2 S. 3). S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ollte er nach wie vor die Auffassung vertreten, die Beschwerdegegnerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Unrecht bestimmte Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen nicht erbracht, bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es ihm unbenommen, zur Klärung dieser Frage ein separates Verfahren einzuleiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar machte der Beschwerdeführer wiederholt geltend, er habe während fünf Jahren keine Leistungen der Beschwerdegegnerin bezogen (Urk. 1 und 8/5). Dies ist für die Beurteilung der hier strittigen Forderung indessen nicht von Belang, da die Prämien unabhängig davon geschuldet sind (vgl. auch Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist es für den Bestand und die Fälligkeit der Prämienforderung auch nicht von Relevanz, dass dem Beschwerdeführer in der Vergangenheit während vier Jahren keine Prämienrechnungen zugestellt worden waren (Urk. 1 und 8/5). Der geltend gemachte Verzugszins von 5 % ab dem 30. September 2017 blieb denn auch zu Recht unbeanstandet (Urk. 1 und 8/5; vgl. auch Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechnungsstellung am 5. August 2017 (Urk. 8/1 S. 1; vgl. auch Urk. 2 S. 3) liess die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer gesetzeskonform eine Mahnung und eine Zahlungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung zukommen (vgl. Urk. 8/1 S. 2 f.), welchen er keine Folge leistete. Aufgrund ihrer reglementarisch statuierten Befugnis war die Beschwerdegegnerin berechtigt, für den ihr in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang entstandenen Aufwand eine Gebühr zu erheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 14.3, Urk. 8/8 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weder brachte der Beschwerdeführer etwas vor noch ist sonst etwas ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, das den veranschlagten Betrag von Fr. 90.-- als unangemessen erscheinen liesse (vgl. auch Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin Prämien im Betrag von Fr. 319.75 zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2017 und Fr. 90.-- Mahnspesen schuldet. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Februar 2018 Rechtsöffnung erteilt, wobei zu bemerken ist, dass erst ab dem 28. Februar 2018 ein Verzugszins von 5 % in Betreibung gesetzt wurde. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, und der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ (Zahlungsbefehl vom 27. Februar 2018) wird für den Betrag von Fr. 319.75 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 28. Februar 2018 und Fr. 90.-- Mahnspesen aufgehoben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>