<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00323</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106457&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00323</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenauflage</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kostenauflage im Rekursverfahren (im Zusammenhang mit Wohnsitz und polizeilicher Meldepflicht): Rechtsgrundlagen der Kostenauflage (E. 4a). Der Beschwerdeführer wendet sich ausdrücklich nicht gegen die Erwägungen der Rekursinstanz in der Sache (E. 3 und 4b). Deshalb können Hinweise auf angebliche Verfahrensfehler, welche der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Anfechtung der Kostenauflage pauschal geltend macht, keine Abweichung vom Unterliegerprinzip bei der Kostenauflage rechtfertigen (E. 4c). Die Höhe der Gebühr für das Rekursverfahren ist ausserdem nicht rechtsverletzend (E. 4d). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSKOSTEN">REKURSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 5 GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="gerade">§ 13 lit. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A meldete sich in Befolgung der polizeilichen Meldepflicht gemÃ¤ss § 32 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926/26. September 1993 (GemeindeG) am 25. No­vember 1996 in der Gemeinde X zur Niederlassung an (Zuzug von Y), nachdem er an der L-strasse eine Ei­gentumswohnung erworben hatte. Per 1. Mai 2000 meldete er sich in X ab und in Z an, wo er im Febru­ar 2000 einen Untermietvertrag fÃ¼r die Nutzung von RÃ¤umlichkeiten an der <br/> M-stras­se abgeschlossen hatte. In der Folge kam es zwischen ihm einerseits sowie den Gemeindeverwaltungen Z und X anderseits zu einer Meinungsverschiedenheit betreffend seinen Wohnsitz und zu einer entsprechenden Korrespondenz. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen diesbezÃ¼gliche Schreiben der beiden Gemeindeverwaltungen erhob A mit Eingabe vom 4. Mai 2001 sinngemÃ¤ss Rekurs an den Bezirksrat W. Des­sen PrÃ¤sident trat mit Beschluss vom 11. Mai 2001 auf das Rechtsmittel nicht ein und Ã¼berwies die Eingabe, der keine VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t zukomme und gegen welche daher nicht Rekurs erhoben wer­den kÃ¶nne, an die GemeinderÃ¤te Z und X.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 15. Mai 2001, welches einleitend mit "RÃ¼ckwirkende Anmeldung in der Gemeinde X" betitelt wird, teilte der Gemeinderat X A Folgendes mit: "GemÃ¤ss Brief der Gemeinde Z vom 24. April 2001 ist Ihr zivilrechtlicher Wohnsitz in Z nicht begrÃ¼ndet, da sie dort nicht wohnhaft sind. GemÃ¤ss den einschlÃ¤gigen gesetzlichen Bestim­mungen ist Ihr Wohnsitz ohne Unterbruch in X, deshalb melden wir Sie definitiv rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2001 an die obenstehende Adresse (L-Strasse in X) an. ... Den Heimatschein wird uns die Einwohnerkontrolle Z direkt zustellen."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen dieses mit einer Rechtsmittelbelehrung versehene Schreiben erhob A am 1. Juni 2001 Rekurs an den Bezirksrat W mit dem Antrag, es sei sein zivilrechtlicher Wohn­sitz in Z seit 5. Mai 2000 zu anerkennen. Zur BegrÃ¼ndung mach­te er formelle MÃ¤ngel geltend: Das Schreiben vom 15. Mai 2001 erfÃ¼lle die Anforderungen an eine VerfÃ¼gung nicht, es fehlten verschiedene wesentliche Elemente, nÃ¤mlich entsprechende Beschluss­protokolle der beiden GemeinderÃ¤te, im Brief selber die Unterschriften der beiden GemeinderÃ¤te sowie ErwÃ¤gungen zum zivilrechtlichen Wohnsitz. Schliesslich sei ihm das rechtliche GehÃ¶r verweigert worden, indem er "in das von der Ge­meinde X initierte Verfahren nicht miteinbezogen" worden sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat W wies den Rekurs nach Einholung von Vernehmlassungen der GemeinderÃ¤te Z und X am 4. September 2001 mit einlÃ¤sslicher BegrÃ¼n­dung "in Sinn der ErwÃ¤gungen" ab (Disp. Ziff. I). ParteientschÃ¤digungen sprach er nicht zu (Disp. Ziff. II). Die Rekurskosten von Fr. 619.40.-, enthaltend StaatsgebÃ¼hren von Fr. 400.-, SchreibgebÃ¼hren und Kopien von Fr. 213.- sowie Porti von Fr. 6.40, auferlegte er dem unterliegenden Rekurrenten (Disp. Ziff. III).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Dagegen erhob A mit Eingabe vom 24. September 2001 Beschwer­de an das Verwaltungsgericht. Unter dem Titel "Antrag" wird ausgefÃ¼hrt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Die im Beschluss (Pkt. III) erhobenen GebÃ¼hren und Kosten zu lasten des Rekurrenten sind abzuweisen und dem Staat zu belasten.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrer (nachfolgend BF genannt), verzichtet auf den Weiterzug des vom Bezirksrat abgewiesenen Rekurses gegen den Entscheid des Gemeinderates X (Pkt. I im Beschluss).</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Der BF nimmt zur Kenntnis, dass in diesem Punkte der Wille der Gemeinde X obsiegte.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Der BF anerkennt persÃ¶nlich aber in keinster Weise den Entscheid des Bezirksrats. Das Verfahren und die Herleitung zum Beschluss wÃ¤gt und wÃ¼rdigt in ungenÃ¼gendem Masse die verfassungsrechtlichen Grund­rechte sowie Ã¤ussere und innere UmstÃ¤nden in der Bestimmung zum zivilrechtlichen Wohnsitz ab."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der diesem Antrag folgenden BegrÃ¼ndung setzt sich der BeschwerdefÃ¼hrer mit den ErwÃ¤gungen des Bezirksrats auseinander und legt dar, weshalb dieser zu Unrecht den Rekurs abgewiesen und damit den von der Gemeinde X angenommenen zivilrechtlichen Wohnsitz bestÃ¤tigt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Der Bezirksrat beantragte unter Verzicht auf weitere AusfÃ¼hrungen Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat X verzichtete vollstÃ¤ndig auf eine Stellungnahme.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist grundsÃ¤tzlich â unter Vorbehalt der nachstehenden ErwÃ¤gungen â auf die Be­schwer­de einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. In der Sache selber hatte der Bezirksrat Ã¼ber eine Streitigkeit betreffend die BegrÃ¼ndung des sogenannten polizeilichen Domizils, d.h. Ã¼ber die Pflicht zur Anmeldung und zur Schriftenhinterlegung im Sinn von § 32 und § 36 GemeindeG zu entscheiden. Dies­bezÃ¼gliche Anordnungen sind grundsÃ¤tzlich mit Rekurs nach § 19 VRG und mit Beschwerde nach § 41 VRG anfechtbar, es sei denn, es gehe dem Betroffenen ausschliesslich um einen Feststellungsentscheid betreffend seinen zivilrechtlichen Wohnsitz, das steuerrechtliche, das sozialhilferechtliche oder das stimmrechtliche Domizil. FÃ¼r diese anderen AnknÃ¼pfungen bildet das polizeiliche Domizil bzw. die polizeiliche Anmeldung zwar ein Indiz, jedoch kein zwingendes PrÃ¤judiz (H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemein­degesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 32 Rz. 1.1 und 6.3; Karl SpÃ¼hler, Die Rechtsprechung zur polizei­lichen Meldepflicht bei Niederlassung und Aufenthalt, ZBl 93/1992, S. 337 ff.), weshalb allenfalls ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an einem diesbezÃ¼glichen Feststellungsentscheid zu verneinen und auf ein entsprechendes Rechtsmittel aus diesem Grund nicht einzutreten ist (vgl. VGr, 25. Oktober 2001, VB.2001.00257, verÃ¶ffentlicht in http://www.vgrzh.ch/recht­sprechung; 8. MÃ¤rz 2001, VB.2001.00013-15 E. 5). Weil im vor­liegenden Fall das Schreiben des Gemeinderats X vom 15. Mai 2001 sich nicht auf die <br/> blos­­se Feststellung des zivilrechtlichen Wohnsitzes beschrÃ¤nkte, sondern auch und vorab die polizeiliche Meldepflicht betraf, bestand fÃ¼r den Bezirksrat kein Anlass, auf den dagegen erhobenen Rekurs mangels eines Feststellungsinteresses nicht einzutreten. In seinen materiellen ErwÃ¤gungen befasste er sich denn auch nicht nur mit der Frage des zivilrechtlichen Wohnsitzes, sondern auch mit der ErfÃ¼llung der polizeilichen Meldepflicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Im Beschwerdeverfahren will der BeschwerdefÃ¼hrer diesen Rekursentscheid in der Sache selber laut seiner ausdrÃ¼cklichen ErklÃ¤rung, die fÃ¼r das Verwaltungsgericht verbindlich ist (§ 63 Abs. 2 VRG), nicht mehr anfechten. Streitgegenstand des Beschwerdever­fahrens ist demnach nicht mehr das polizeiliche Domizil des BeschwerdefÃ¼hrers, sondern ausschliesslich die Kostenauflage in Disp. Ziff. III des angefochtenen Rekursentscheids, wonach dem BeschwerdefÃ¼hrer Rekurskosten von insgesamt Fr. 619.40 auferlegt wurden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der Bezirksrat hat zur BegrÃ¼ndung dieser Kostenauflage auf § 13 Abs. 1 VRG sowie auf § 5 der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966 (GebÃ¼hrenO) hingewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss § 13 VRG kÃ¶nnen die VerwaltungsbehÃ¶rden fÃ¼r ihre Amtshandlungen GebÃ¼hren und Kosten auferlegen (Abs. 1 Satz 1). Mehrere am Verfahren Beteiligte tragen die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen (Abs. 2 Satz 1). Kosten, die ein Beteiligter durch Verletzung von Verfahrensvorschriften oder durch nachtrÃ¤gliches Vorbringen solcher Tatsachen und Beweismittel verursacht, die er schon hÃ¤tte frÃ¼her geltend machen kÃ¶nnen, sind ihm ohne RÃ¼cksicht auf den Ausgang des Verfahrens zu Ã¼berbinden (Abs. 2 Satz 2). Als unterliegend im Sinn von § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG gilt jener am Verfahren Beteiligte, der angesichts von dessen Ausgang mit seinem Begehren nicht durchdringt. Demnach gilt als Regel fÃ¼r die Kostenverlegung das Unterliegerprinzip, an dessen Stelle jedoch in bestimmten FÃ¤llen (vgl. § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG und die dazu entwickelte Praxis) das Verursacherprinzip tritt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 13 N. 20 f.). Der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde steht nicht nur bezÃ¼glich der Bemessung, sondern auch hinsichtlich der Verlegung der Verfahrenskosten ein weites Ermessen zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 8 und 37); das Verwaltungsgericht kann im Beschwerdeverfahren die Kostenauflage nur auf eigentliche RechtsmÃ¤ngel hin Ã¼berprÃ¼fen (§ 50 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer den sich unmittelbar mit der Frage des polizeilichen Domizils und des zivilrechtlichen Wohnsitzes befassenden ErwÃ¤gungen des Bezirksrats (insbesondere E. 4 und 5) entgegentritt (BeschwerdebegrÃ¼ndung Ziff. 1-3), ist hierauf nicht nÃ¤her einzugehen. Zwar ist die Kostenauflage grundsÃ¤tzlich selbstÃ¤ndig anfechtbar; gleichwohl ist sie akzessorischer Natur, was sich etwa darin zeigt, dass bei primÃ¤rer Anfechtung des Sachentscheids, sofern dieser aufgehoben wird, Ã¼ber die Kostenauflage neu zu befinden ist, ferner auch darin, dass die Kostenauflage allein nur dann selbstÃ¤ndig angefochten werden kann, wenn das Verwaltungsgericht auch zur Beurteilung einer Beschwerde in der Hauptsache zustÃ¤ndig wÃ¤re (vgl. § 43 Abs. 3 VRG). Der BeschwerdefÃ¼hrer, der den Entscheid in der Hauptsache (BestÃ¤tigung des von der Beschwerdegegnerin angenommenen Domizils durch die Rekursinstanz) akzeptiert, hat <i>kein schutzwÃ¼rdiges Interesse</i> da­ran, die RechtmÃ¤ssigkeit dieser Beurteilung einzig im Hinblick auf die von ihm angefochtene Kostenauflage nochmals Ã¼berprÃ¼fen zu lassen. Insoweit, d.h. mit Bezug auf die AusfÃ¼hrungen in Ziff. 1 â 3 und teilweise in Ziff. 5 der Beschwerdeschrift, ist auf die Beschwer­de nicht einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Zu beurteilen sind demnach lediglich jene RÃ¼gen, mit denen der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, der Bezirksrat hÃ¤tte ihm <i>trotz</i> Abweisung des Rekurses, <i>abweichend</i> von dem in § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG fÃ¼r den Regelfall vorgesehenen Unterliegerprinzip die Rekurskosten nicht auferlegen dÃ¼rfen. Dabei ist zu beachten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bereits seinen Rekurs an den Bezirksrat unter anderem damit begrÃ¼ndet hat, das Verfahren vor der Beschwerdegegnerin sei fehlerhaft gewesen. Bei entgegenkommender Betrachtungs­­weise kÃ¶nnen die Vorbringen, mit denen der BeschwerdefÃ¼hrer erneut die (vom Bezirksrat verworfenen) VerfahrensrÃ¼gen vorbringt (BeschwerdebegrÃ¼ndung Ziff. 4 und 5), dahin verstanden werden, er mache damit sinngemÃ¤ss geltend, der Bezirksrat hÃ¤tte ihm trotz Abweisung des Rekurses, gestÃ¼tzt auf § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG, keine Rekurskosten auferlegen dÃ¼rfen. Einer solchen entgegenkommenden Deutung liesse sich allerdings der Umstand entgegenhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer laut seinem Beschwerdeantrag die Re­kurskosten nicht der Beschwerdegegnerin, sondern dem Staat (= Kanton ZÃ¼rich) belastet haben will; doch ist zu seinen Gunsten davon auszugehen, er halte die Belastung mit den Re­kurskosten deswegen fÃ¼r verfehlt, weil das Verfahren, das zu der mit Rekurs angefochtenen Anordnung vom 15. Mai 2001 gefÃ¼hrt habe, mit MÃ¤ngeln behaftet gewesen sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit den pauschalen Hinweisen in Ziff. 4 und 5 der Beschwerdeschrift betreffend die Verfahrensabwicklung durch die Beschwerdegegnerin werden jedoch die ErwÃ¤gungen des Bezirksrats darÃ¼ber, dass die Beschwerdegegnerin gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer keine formelle Rechtsverweigerung begangen habe (E. 6 und 7 des Bezirksratsentscheids), nicht entkrÃ¤ftet. Auf diese ErwÃ¤gungen kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Satz 1 Satz 2 VRG). Der in diesem Zusammenhang neu sinngemÃ¤ss erhobene Vorwurf, der an der Anordnung vom 15. Mai 2001 mitwirkende Gemeindeschreiber der Beschwerdege­gnerin sei befangen, weil er zugleich GemeindeprÃ¤sident von Z sei, hÃ¤tte schon vor Bezirks­rat erhoben werden kÃ¶nnen; er ist verspÃ¤tet und zudem jenen AusfÃ¼hrungen zuzuordnen, die ohnehin nur zu berÃ¼cksichtigen wÃ¤ren, wenn der Rekursentscheid in der Haupt­sache angefochten worden wÃ¤re (vgl. E. 4 b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) GemÃ¤ss § 5 GebÃ¼hrenO betragen die StaatsgebÃ¼hren fÃ¼r Entscheide im Rechtsmittelverfahren Fr. 50.- bis Fr. 4'000.-. Der Bezirksrat W hat im vorliegenden Fall eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 400.- festgesetzt. Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet zu Recht nicht, diese Bemessung sei rechtsverletzend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>