<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00148</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">19. September 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk150180752"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Advokatin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anouck</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zehntner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">indemnis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Spalenberg</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 20, Postfach 1460, 4001 Basel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1982 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete als Bauarbeiter (Urk. 8/6/6) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG, als er am 27. August 2019 von einer Leiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stürzte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das rechte Knie fiel (Urk. 8/14/89). Dabei zog er sich eine Impressionsfraktur des lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibiaplateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dorsal, eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte Zerrung des lateralen Kollateralbandes und eine radiäre Läsion am Übergang Pars intermedia zum Vorderhorn des lateralen Meniskus zu (Urk. 8/14/61). Die Suva erbrachte als zuständiger Unfallversicherer die gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen (Urk. 8/14/118). Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis am 27. September 2019 per 4. Oktober 2019 (Urk. 8/14/79). Der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte wurde am 1. November 2019 im </span><span id="_Hlk150180799"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kantonsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativ behandelt (Urk. 8/14/42 f.). Am 11. Mai 2020 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf Knieschmerzen und die Meniskusruptur bestehend seit dem Unfall vom 27. August 2019 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 8/14, 8/27) und führte mit dem Versicherten ein Standortgespräch durch (Urk. 8/15). Am 1. Juli 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen möglich seien und der Rentenanspruch geprüft werde (Urk. 8/29). Mit Vorbescheid vom 2. September 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/39). Dagegen liess er am 24. September 2020 Einwand erheben (Urk. 8/44). Am 9. September 2020 und 7. Juli 2021 unterzog sich der Versicherte weiteren operativen Eingriff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am rechten Knie (Urk. 8/48/11, 8/62/39). Die IV-Stelle zog erneut die Akten der Suva bei (Urk. 8/48, 8/53, 8/57, 8/62-63, 8/70) und tätigte weitere medizinische Abklärungen (Urk. 8/51). Am 16. August 2022 gewährte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten das rechtliche Gehör (Urk. 8/73-74). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3. Februar 2023 sprach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie dem Versicherten vom 1. November 2020 bis 28. Februar 2022 eine befristete ganze Invalidenrente sowie zwei Kinderrenten zu (Urk. 2 [=</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/111, vgl. auch Verfügungsteil zwei, Urk. 8/83]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 9. März 2023 Beschwerde erheben und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragen, ihm sei ab dem 1. Oktober 2020 und über den 28. Februar 2022 hinaus eine ganze Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf teilweise Gutheissung der Beschwerde und Zusprache der Rente ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2020; im Übrigen sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde abzuweisen (Urk. 7). Mit Verfügung vom 2. Juni 2023 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 2. August 2023 (Urk. 10) teilte das Gericht dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit, dass es allenfalls zum Schluss gelangen könnte, dass auf der Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage der bestehenden medizinischen Akten keine abschliessende Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsanspruchs möglich sei, was zur Folge hätte, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zu neuer Entscheidung nach ergänzenden Abklärungen zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen wäre. Das Gericht machte den Beschwerdeführer darauf aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam, dass das Ergebnis von zusätzlichen Abklärungen nicht voraussehbar sei, weshalb im Falle eines Urteils im Sinne der Erwägungen eine Schlechterstellung resultieren könnte. Es setzte ihm Frist an, um dazu Stellung zu nehmen und die Beschwerde gegebenenfalls zurückzuziehen. Mit Eingabe vom 22. August 2023 hielt der Beschwerdeführer an seiner Beschwerde fest (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali</span><span>den</span><span>renten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Ein</span><span>füh</span><span>rung des linearen Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span>2.</span><span> Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhal</span><span>ten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p>1.4<span> </span><span id="VV102"></span>Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 GSVGer).</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, der regionale ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Dienst (RAD) habe bestätigt, dass dem Beschwerdeführer nach den beiden Operationen vorübergehend keine Erwerbstätigkeit möglich gewesen sei. Dabei sei die gesamte medizinische Aktenlage berücksichtigt worden. Psychische und geistige Diagnosen mit Auswirkung auf die Erwerbsfähigkeit seien nicht doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert. Im weiteren Verlauf habe sich der Gesundheitszustand soweit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert, dass ihm spätestens ab April 2021 medizinisch-theoretisch eine körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichte Tätigkeit möglich gewesen wäre. Kurz darauf sei jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 7. Juli 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine weitere Knieoperation durchgeführt worden, weshalb die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerechnet werde. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei nach erfolgter Rehabilitation ab November 2021 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit auszugehen (Urk. 2 S. 8-9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsinterne Aktenbeurteilung erfülle die Voraussetzungen an die Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertigkeit nicht. Es gehe weder aus dem Bericht der RAD-Ärztin noch aus den Akten hervor, woher sie ihre Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung nehme. Die von der RAD-Ärztin offensichtlich selbst festgelegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könnten nicht nachvollzogen werden und es liege kein lückenloser Befund vor. Es sei zwingend eine versicherungsexterne Beurteilung angezeigt. Des Weiteren habe er sich am 11. April 2022 für den stationären Rehabilitationsaufenthalt nach </span><span id="_Hlk150180912"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begeben, weshalb eine Arbeitsfähigkeit gar nicht möglich gewesen sei. Die Suva habe ihre Taggeldleistungen im Oktober 2022 eingestellt, er sei jedoch bereits kurze Zeit danach wieder operiert worden, weshalb bis heute eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 1 S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer nach seinem Sturz aus zwei Metern Höhe am 27. August 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Kantonsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notfallmässig behandelt worden war (Urk. 8/14/88-89), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde am 1. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Kantonsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine arthroskopisch assistierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmenis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medial und eine subtotal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knie rechts durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittbericht vom 12. November 2019 führten die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantonsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund der Schmerzen sei der Beschwerdeführer morphin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftig gewesen und habe länger überwacht werden müssen. Eine ambulante Behandlung sei deshalb nicht möglich gewesen. Im Verlauf sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer analgetisch kompensiert gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei Austritt hätten trockene und reizlose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wundverhältnisse mit Fäden in situ vorgelegen. Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand in die ambulante Behandlung entlassen werden können (Urk. 8/14/40). I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Januar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierten die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantonsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Status nach Kniearthroskopie rechts mit lateraler subtotaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Knie rechts vom 1. November 2019 bei Status nach Kniedistorsion nach rechts am 26. August 2019 bei einem Sturz aus zwei Meter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Höhe, schwerem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radiärriss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Pars intermedia des lateralen Meniskus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orderer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reuzband-Ruptur (VKB-Ruptur), instabiler schwerer Knorpelläsion des lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibiaplateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3 x 3 cm sowie Lappenriss der Pars intermedia des medialen Meniskus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verlaufskontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sechs Wochen nach der Operation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattgefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer gehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwei Gehstöcken, die Schmerzen seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besser als vor der Operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Knie habe er noch nicht voll belaste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, wobei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer eine leichte Schwellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Knie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren habe der Beschwerdeführer berichtet, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Physiotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begonnen zu haben und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Knieinstabilität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurzeit nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verspüre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an zwei Stöcken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zurzeit sei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immer noch arbeitsunfähig (Urk. 8/14/36). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Februar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantonsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zur Verlaufskontrolle drei Monate nach der Operation sei der Beschwerdeführer zum besseren Gleichgewicht noch an einem Stock gegangen. Die lateralen Schmerzen seien viel besser gewesen, er sei aber wegen diesen Schmerzen zwei Mal gestürzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/14/32). Am 24. April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantonsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffend die Verlaufskontrolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sechs Monate nach der Kniearthroskopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Schmerzen hätten sich seit der letzten Verlaufskontrolle kaum gebessert. Wegen der COVID-Situation habe der Beschwerdeführer seine geplante Physiotherapie nicht durchführen und auch keinen Fitnesstermin zur Weiterführung der Gewichtsreduktion vereinbaren können. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe berichtet, dass sein Knie bei Gehstrecken länger als zehn Minuten instabil sei. Er habe dies nicht jeden Tag bemerkt, aber doch mehrmals pro Woche. Die stärksten Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Aussenseite des Kniegelenks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/14/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Mai 2020 nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Chirurgie und Kreisarzt der Suva, eine versicherungsmedizinische Aktenbeurteilung vor. Er führte aus, für arbeitsmarktliche Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie auch für eine angepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe eine zeitlich unlimitierte Arbeitsfähigkeit ganztags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 100%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen. Dem Belastungsprofil entspreche eine leichte Tätigkeit in Wechselposition sitzend, gehend, stehend auf ebenem Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund, ohne das Besteigen von Leitern, Gerüsten oder ungesicherten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plätzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und nicht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschüssigem oder unebenem Untergrund. Die Arbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sollten nicht knieend, kauernd oder hockend durchgeführt werden müssen. Die attestierte Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab sofort (Urk. 8/27/43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Mai 2020 berichteten die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantonsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerdeführer habe sich zur geplanten Besprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prozederes vorgestellt. An seinen Beschwerden habe sich nichts Wesentliches verändert, das Knie knicke nach wie vor und teilweise mehrmals täglich ein. Bezüglich einer möglichen Operation sei er noch unsicher, da ihm ein Arzt aus Italien von der Operation abgeraten habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er habe jedoch angekündigt, einen allfälligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingriff erst nach dem Sommer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchführen lassen zu wollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er werde versuchen, mittels Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie und Muskelkräftigung das Knie muskulär zu stabilisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht hielten die Behandler fest, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf hingewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein operativer Eingriff erfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Wahrscheinlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s eine Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose auftrete, deutlich erhöht und in Kombination </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligamentären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Instabilität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lateralen Knorpelschaden und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valgusbeinachse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht unerheblich sei. Des Weiteren sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits abzusehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass aufgrund der schweren Schädigung des Kniegelenks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend höhergradiger Knorpelschädigung mittel- bis langfristig die schwere körperliche Arbeit im Baugewerbe eher ungünstig sei (Urk. 8/27/45-46)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht vom 16. Juni 2020 der Universitätsklinik </span><span id="_Hlk150181120"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde der Beschwerdeführer bei Kniebeschwerden rechts von extern zugewiesen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der Sprechstunde habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er über belastungs- und bewegungsabhängige sowie nächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Schmerzen im rechten Kniegelenk berichtet. Seit dem Unfallereignis sei ihm die Ausübung seiner Tätigkeit auf dem Bau nicht mehr möglich gewesen, er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % arbeitsunfähig. Bei langer Leidensgeschichte und hohem Leidensdruck habe der Beschwerdeführer die operative Versorgung mittels Osteotomie gewünscht (Urk. 8/48/46-47). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht vom 14. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behandler de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer sei zur Knie-Operation rechts vom 9. bis 12. September 2020 hospitalisiert worden. Der postoperative Verlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei komplikationslos und der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer stets schmerzkompensiert gewesen. Die Mobilisation sei an zwei Geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stöcken mit 15 kg Teilbelastung gut möglich gewesen. Der Beschwerdeführer habe in subjektivem Wohlbefinden mit intakter Sensomotorik im Operations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebiet und reizlosen Wundverhältnissen in die häusliche Umgebung entlassen werden können (Urk. 8/48/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 20. Oktober 2020 ergänzten die Behandler, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verlauf sei sechs Wochen postoperativ erfreulich. Im konventionellen Rönt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genbild hätten sich die Stellungsverhältnisse regelrecht gezeigt (Urk. 8/51/2). Die Behandler informierten am 13. Januar 2021, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch über Schmerzen über der medialen Platte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem anterolateralen Gelenkspalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagt habe. Von Seiten der Osteotomie habe sich ein schöner Verlauf gezeigt, die mediale Platte störe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei fortgeschrittener Konsolidation und zuklappender Osteotomie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussichtlich in drei Monaten entfernt werden. Sollte das Instabilitätsgefühl persistieren, müsse im Rahmen der Metallentfernung eine Kniegelenks-Re-Arthroskopie mit allenfalls Adressierung von Restschäden des Meniskus und gleichzeitiger VKB-Rekons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">truktion diskutiert werden (Urk. 8/57/5-6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Arztbericht vom 22. April 2021 habe der Beschwerdeführer über einen regelrechten Heilungsverlauf berichtet. Die präoperativen Schmerzen seien deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in letzter Zeit sei es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einem vermehrten Wärmegefühl sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anteromedialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen gekommen. Zudem würde ein Instabilitätsgefühl und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Giving-way</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Gehen bestehen. Der Beschwerdeführer sei bis anhin als Bauarbeiter krankgeschrieben gewesen. Aufgrund dieser Beschwerden, dem Instabilitätsgefühl sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Giving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">way</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Symptomatik sei dem Beschwerdeführer die operative Entfernung der Platte sowie in der gleichen Sitzung die VKB-Rekonstruktion zur Stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierung des Kniegelenks empfohlen worden (Urk. 8/62/69-70).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Mai 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm Kreisarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut eine versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eurteilung vor und hielt fest, bis zur Operation sei zeitlich unlimitiert eine Arbeitsfähigkeit gegeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Arbeitsunfähigkeitsattest der Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsklinik berücksichtige nur die frühere Tätigkeit als Bauarbeiter. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für angepasste Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganztä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig in einem Pensum von 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/62/58).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 12. Juli 2021 teilten die Behandler der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, der Beschwerdeführer sei vom 7. bis 9. Juli 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peration rechts hospitalisiert worden. Am 7. Juli 2021 sei eine arthroskopisch-assistierte vordere Kreuzband-Rekonstruktion Knie rechts sowie eine Osteosynthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terialentfernung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">proximale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tibia durchgeführt worden. Der postoperative Verlauf sei mit stets schmerzkompensiertem Beschwerdeführer komplikationslos gewesen. Die Mobilisation an zwei Gehstöcken sei bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilbelastung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Hälfte des Körpergewichts gut möglich gewesen (Urk. 8/62/42-43). In der klinisch-radiologischen Verlaufskontrolle sechs Wochen postoperativ habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer von einem positiven Verlauf berichtet. Die Schmerzen seien nach Angaben des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Verlauf des Tages komme es im Bereich der Osteosynthesematerial-Narbe (OSME-Narbe) zu Schwellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer sei für seine Tätigkeit auf der Baustelle weiterhin 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/62/29). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. März 2022 wurde der Beschwerdeführer erneut bei der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Verlaufskontrolle vorstellig. Durch die im Dezember 2021 durchgeführte Infiltration sei es für circa zwei Monate zu einer Beschwerdebesserung vor allem in der Nacht gekommen. Danach hätten die Beschwerden sukzessive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stets lateral lokalisiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder zugenommen. Die Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation sei weitergehend unverändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend und unzufriedenstellend. Im langfristigen Verlauf könne der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auf der Baustelle eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht mehr erreichen (Urk. 8/63/12-13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer versicherungsmedizinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. September 2022 nannte RAD-Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Orthopädie, folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/80/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende lateralbetonte Gonarthrose bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopisch-assistierter vorderer Kreuzbandrekons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">truktion und Osteosynthesematerialentfernung am 7. Juli 2021 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Varisationsosteotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Tibiakopf am 9. September 2020 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Genu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> valgum rechts und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniearthroskopie rechts mit lateraler subtotaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> vom 1. November 2019 bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniedistorsion rechts am 26. August 2019 bei einem Sturz aus zwei Metern Höhe mit schwerem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radiärriss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der Pars intermedia des lateralen Meniskus, VKB-Ruptur, instabiler schwerer Knorpelläsion des lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibiaplateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (Impressionsfraktur) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">appenriss der Pars intermedia des medialen Meniskus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die Adi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">positas Grad II WHO, die arterielle Hypertonie sowie die passagere depressive Verstimmung ohne psychiatrische Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte fest, dass der Beschwerdeführer s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chwere körperliche Tätigkeiten, überwiegend im Stehen oder Gehen und mit Belastungen auf unebenem Gelände nicht mehr durchführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Des Weiteren sollten keine Tätigkeiten auf Leitern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerüsten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Knien, Hocken, Kauern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Zwangshaltung der unteren Extremitäten durchgeführt werden. Auf häufiges Treppensteigen sei ebenfalls zu verzichten. Dem Belastungsprofil würden leichte körperliche Belastungen in wechselnder Körperhaltung mit mindestens 50 % sitzend durchgeführten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei stabil. In einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe zwischen den Eingriffen und auf Dauer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/80/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt sich aus den vorhandenen medizinischen Akten, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei vorbestehender Beinachsenfehlstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sturz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kniedistorsion mit schwerem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Radiärriss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Pars intermedia des lateralen Meniskus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VKB-Ruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instabile schwere Knor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pelläsion de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibiaplateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Impressionsfraktur) und einen Lappenriss der Pars intermedia des medialen Meniskus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlitten hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und deswegen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2019, im September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Operationen durchgeführt wurden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer infolge dieses Gesundheitsschadens in einer körperlich schweren Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichteren, angepassten Tätigkeit und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deren Verlauf seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machen die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur wenig Angaben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig sind Arbeitszeug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der Behandler, welche dem Beschwerdeführer ab dem 28. August 2019 bis am 21. Oktober 2020 sowie ab dem 12. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 11. September 2022 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten (vgl. Urk. 8/5, 8/14/13, 8/27/23, 8/48/15, 8/57/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 8/62/73, 8/62/26, 8/62/16, 8/63/17, 8/70/14, 8/70/39). Die Behandler der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten zuletzt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer für die Tätigkeit als Bauarbeiter 100 % arbeitsunfähig sei (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine eigenen Untersuchungen beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vornahm, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in ihrer Stellungnahme vom 19. September 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.7) fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem stabilen Gesundheitszustand auszugehen. Nach ihrer medizinischen Beurteilung sei ein Gesundheitsschaden ausgewiesen, der sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auswirke. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheinigte dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen den Eingriffen und auf Dauer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine vollständige Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Betreffend den Verlauf nach den Operationen erläuterte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nach der Verletzung und der ersten Operation habe mit einem verlängerten Heilungsprozess gerechnet werden müssen. Aus ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht hätte der Beschwerdeführer ab dem 2. Mai 2020 zumindest eine halbtä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Tätigkeit aufnehmen können, mithin noch vor Ablauf des gesetzlichen Wartejahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ab dem 20. Mai 2020 habe dafür eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach der operativen Beinachsenkorrektur hätte sodann spätestens sechs Monate nach dem Eingriff mit einer Eingliederung in eine angepasste Tätigkeit begonnen werden können (Urk. 8/80/8). Auf welche Befunde sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihrer Beurteilung stütz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht nachvollziehbar, weshalb auf die Aktenbeurteilung nicht ohne Weiteres abgestellt werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span id="_Hlk150181335"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in seinen Aktenbeurteilungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit sowie für arbeitsmarktliche Massnahmen 100 % arbeitsfähig sei (E. 3.2 und 3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es finden sich in den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine klaren Angaben darüber, in welchem Umfang dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte wechselbelastende Tätigkeit zwischen den operativen Eingriffen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war, zumal die Behandler durchgehend seit dem Unfallereignis vom 26. August 2019 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu liegen keine nachvollziehbaren und schlüssigen Berichte der Behandler vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist zwar denkbar, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach den Operationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">primär auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wachungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Kontroll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehende oder gehende Tätigkeiten mit Belastung des rechten Knies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es bedarf aber Angaben darüber, inwiefern der Beschwerdeführer auch bei sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Operationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wiederholt auch von einer Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging (vgl. Urk. 8/80/7) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer rückwirkend ab November 2020 bis Februar 2022 eine ganze Invalidenrente zusprach (Urk. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass auch die Fachärzte der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo sich der Beschwerdeführer vom 11. April bis zum 17. Mai 2022 zwecks Rehabilitation aufhielt, eine ganztägige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit attestierten (Urk. 8/70/28), welche Einschätzung von der Kreisärztin des Unfallversicherers bestätigt wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/70/9). Inwiefern die solchermassen aktenkundige Restarbeitsfähigkeit in einem dem Leiden angepassten Tätigkeit durch die neuerliche Operation im Dezember 2022 (Urk. 3/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einschränkung erfuhr, bleibt ebenfalls unklar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und deren Verlauf seit dem Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zum Verfügungszeitpunkt vom 3. Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind demnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht genügend abgeklärt. Es ist festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass ein abschliessender materieller Entscheid gestützt auf die vorhande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen medizinischen Akten nicht möglich ist. Die vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen medizinischen Unterlagen erlauben keine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, weshalb die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin weitere Abklärungen hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des Gesundheitszustands des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 3. Februar 2023 (Urk. 2) ist folglich aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere medizinische Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen über den Gesundheitsschaden des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers und über den Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vornimmt und anschliessend den Invaliditätsgrad des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund eines Einkommensvergleichs neu berechnet. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen, weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung hat. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr 1’800.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) festzulegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 3. Februar 2023 aufgehoben wird und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteientschädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Advokatin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Anouck</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zehntner</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>