<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00354</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106411&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00354</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vorsorgliche Massnahme</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wird die befristete Bewilligung zum Hinausschieben der Schliessungsstunde für ein Dancing nach Ablauf der Frist nicht verlängert, bedeutet die aufschiebende Wirkung des Rekurses nicht, dass die Bewilligung als für die Zeit des Rekursverfahrens erteilt gilt. Die Vorinstanz hat das Gesuch um "Gewährung aufschiebender Wirkung" zu Recht als solches um Erlass einer entsprechenden vorsorglichen Massnahme behandelt. Dessen Abweisung ist mangels eines schweren, wahrscheinlich eintretenden Nachteils und wegen als ungünstig zu beurteilender Erfolgsaussichten des Rekurses in der Hauptsache rechtmässig. Auf die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid ist wegen des voraussichtlich nicht mehr behebbaren finanziellen Nachteils für den Betroffenen einzutreten (E. 1). Beim Zwischenentscheid handelt es sich nicht um einen solchen über die aufschiebende Wirkung des Rekurses, sondern um die Ablehnung der Anordnung einer vorsorglichen Massnahme (E. 2). Deren Voraussetzungen sind mangels eines schweren, wahrscheinlich eintretenden Nachteils und wegen der angesichts festgestellter Lärmbelästigungen ungünstigen Erfolgsprognose für den Rekurs nicht erfüllt (E. 3). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: BERUFS- UND GEWERBERECHT">BERUFS- UND GEWERBERECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRUHE">NACHTRUHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT">POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEISTUNDE">POLIZEISTUNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROGNOSE">PROGNOSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHLIESSUNGSSTUNDE">SCHLIESSUNGSSTUNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGLICHE MASSNAHME">VORSORGLICHE MASSNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTSSCHLUSSSTUNDE">WIRTSCHAFTSSCHLUSSSTUNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 16 GastgewerbeG</span><br/><span class="gerade">§ 9 lit. II GastgewerbeV</span><br/><span class="ungerade">Art. 7 lit. I LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 USG</span><br/><span class="gerade">§ 48 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der Gemeinderat X erteilte B mit Beschluss vom 8. Mai 2001 das Patent mit Al­ko­holausschank fÃ¼r das Dancing M an der Q-strasse 23 in X. Gleichzeitig bewilligte der Ge­meinderat die Hinausschiebung der Schliessungs­stunde an Freitagen und Samstagen bis 02.00 Uhr, vorerst befristet bis zum 31. August 2001; fÃ¼r die Ã¼brigen Tage galt die ordent­liche Schliessungszeit von 00.00 Uhr. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass die Bewil­li­gung namentlich bei wiederholten Nachtruhe­stÃ¶rungen oder Nichteinhaltung der Schlies­sungs­zeiten jederzeit entzogen werden kÃ¶nne. Zudem legte der Gemeinderat fest, der Be­treiber des Lokals habe alle notwendigen Vor­kehrungen zur Verhinderung zusÃ¤tzlicher Immissionen zu treffen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 11. Juli 2001 beantragte B beim Gemeinderat X, die Bewil­li­gung betreffend hinausgeschobene Schliessungsstunde um ein halbes Jahr zu verlÃ¤ngern. Mit Beschluss vom 28. August 2001 lehnte der Gemeinderat das Gesuch ab und stellte fest, dass ab 1. September 2001 die ordentlichen Schliessungszeiten gÃ¤lten. Einem allfÃ¤lligen Re­kurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Zur BegrÃ¼n­dung seines Entscheids verwies der Gemeinderat auf hÃ¤ufige und massive StÃ¶rungen der Nachtruhe insbesondere durch die wegfahrenden GÃ¤ste des Lokals.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 26. September 2001 gelangte B mit Rekurs an die Volkswirt­schaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit dem Begehren, ihm die dauernde Hinausschie­bung der Schlies­sungs­stunde zu erteilen. Zudem ersuchte er um GewÃ¤hrung aufschiebender Wirkung, "in­dem die Bewilligung fÃ¼r die Hinausschiebung der Ãffnungszeiten einstweilen, bis zu einem rechtskrÃ¤ftigen Entscheid, gÃ¼ltig" bleibe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Volkswirtschaftsdirektion nahm das Begehren betreffend die aufschiebende Wirkung als ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen entgegen und wies es mit Zwischenentscheid vom 16. Oktober 2001 ab. Nach Auffassung der Vorinstanz ist die Be­willigung durch die erstinstanzliche BehÃ¶rde im Sinn einer negativen VerfÃ¼gung verwei­gert worden, so dass B mit dem Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wir­kung nicht so gehalten werden kÃ¶nne, wie wenn seinem abgelehnten Begehren entsprochen worden wÃ¤re. Sodann nahm die Vorinstanz eine summarische PrÃ¼fung der Erfolgsaussich­ten des Rekur­ses vor und stufte diese als gering ein. Im Rahmen der AbwÃ¤gung zwischen den Interessen B's, sein Lokal bis zum materiellen Entscheid offen zu halten, und den Ã¶ffentlichen Interes­sen an der Nachtruhe gewichtete sie letztere als schwerer.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Entscheid gelangte B am 2. November 2001 mit Be­schwerde ans Verwaltungsgericht. Darin stellte er folgenden Antrag:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Es seien der Beschluss des Gemeinderates X vom 28.08.01 sowie die VerfÃ¼gung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich aufzuheben. Dem Verfahren sei aufschiebende Wirkung im Sinne von § 25 VRG zu erteilen, indem die Bewilligung fÃ¼r die Hinaus­schiebung der Ãffnungszeiten einstweilen, bis zu einem rechts­krÃ¤ftigen Entscheid, gÃ¼ltig bleibt. Unter Kosten- und Ent­schÃ¤di­gungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer meint Anspruch auf eine unbefristete Bewilligung zu haben, denn die Gegenpartei habe keine berechtigten Zweifel vorbringen kÃ¶nnen, dass die Nacht­ruhe nicht werde gewÃ¤hrleistet werden kÃ¶nnen. Er habe Anspruch auf WeiterfÃ¼hrung der fÃ¤lschlicherweise befristet erteilten Bewilligung. Bei der im Rekursverfahren verlangten Her­stellung der aufschiebenden Wirkung handle es sich deshalb nicht um ein Begehren um vorsorgliche Massnahmen. Mit Bezug auf die LÃ¤rmbelÃ¤stigungen ergibt sich nach Mei­nung des BeschwerdefÃ¼hrers gerade nicht, dass sie in direktem Zusammenhang mit dem Betreiben des Lokals stehen. Sodann spricht er den LÃ¤rmbeschwerden die ObjektivitÃ¤t ab. Wenn der LÃ¤rm nicht zweifelsfrei GÃ¤sten des Dancings zugeordnet werden kÃ¶nne, kÃ¶nne er, der BeschwerdefÃ¼hrer, nicht fÃ¼r die NachtruhestÃ¶rung verantwortlich gemacht werden. Er habe sich an die Auflagen gehalten. Die Aussichten auf eine Gutheissung des Rekurses seien somit entgegen der Wertung der Volkswirtschaftsdirektion nicht gering. Mit der Ver­weigerung der aufschiebenden Wirkung nehme die Volkswirtschaftsdirektion zudem leicht­fertig in Kauf, dass ihm ein grosser finanzieller Nachteile entstehe, welcher die Ver­nichtung seiner wirtschaftlichen Existenz bedeuten kÃ¶nne. Schliesslich sei unberÃ¼cksichtigt geblieben, dass weniger einschneidende Massnahmen hÃ¤tten getroffen werden kÃ¶nnen, so etwa die Postierung eines TÃ¼rstehers.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Volkswirtschaftsdirektion und der Gemeinderat X ersuchten mit Einga­ben vom 13./15. November bzw. 16. November 2001 um Abweisung der Beschwerde. Letzterer woll­te ausserdem die Schliessungszeit ab sofort auf 24.00 Uhr festgelegt wissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit "Eingabe Novum" vom 4. Dezember 2001 liess der BeschwerdefÃ¼hrer einen Re­kursentscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 29. November 2001 einreichen, womit â durch Zwischenentscheid â einem Rekurs gegen den Entzug der Bewilligung zur dauern­den Hinausschiebung der Schliessungszeit die aufschiebende Wirkung zuerkannt wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen letztinstanzliche Anord­nungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit die Gesetzgebung keine abweichende ZustÃ¤n­dig­­keit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet (§ 41 des </span>Verwaltungs­rechts­­pflegegeset­zes<span> vom 24. Mai 1959 [VRG]). Da im Bereich der zu beurteilenden Streit­sache kein Ausnahmetatbestand vorliegt, fÃ¤llt sie grundsÃ¤tzlich in die Entscheidungs­kompetenz des Ver­waltungsgerichts. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Bei der angefochtenen VerfÃ¼gung handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Als solcher ist er ans Verwaltungsgericht weiterziehbar, wenn er fÃ¼r den Betroffenen einen Nachteil zur Folge hat, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst (§ 48 Abs. 2 VRG). Dabei genÃ¼gt das Vorliegen eines tatsÃ¤chlichen Nachteils, wobei finanzielle Einbussen immerhin von erheblichem Gewicht sein mÃ¼ssen (RB 1998 Nr. 33; Alfred KÃ¶lz/ JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 48 N. 6).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Mit dem vorinstanzlichen Entscheid ist es dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht gestattet, das Lokal an Freitag- und Samstagnacht wÃ¤hrend der Dauer des Bewilligungsverfahrens verlÃ¤ngert offen zu halten. Es liegt auf der Hand, dass er bei einer VerlÃ¤ngerung der <br/> Schlies­sungsstunde einen Mehrverdienst erzielen wÃ¼rde. Demnach erleidet er mit dem Ver­zicht auf vorsorgliche Massnahmen einen finanziellen Nachteil. Es ist auch offenkun­dig, dass sich diese finanzielle Einbusse nachtrÃ¤glich nicht wieder beheben lÃ¤sst. Man kann sich zwar fragen, ob der finanzielle Nachteil hier von erheblichem Gewicht ist, zumal der Be­schwerdefÃ¼hrer zum bisherigen Umsatz wÃ¤hrend den verlÃ¤ngerten Ãffnungszeiten keine kon­kreten Angaben macht. Dennoch darf aufgrund der UmstÃ¤nde angenommen werden, in den Stunden nach Mitternacht werde noch durchaus ein relevanter Umsatz erzielt. Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 15 Abs. 1 des Gastgewerbegesetzes vom 1. Dezember 1996 (Gast­gewerbeG) sind Gastwirtschaften von 24 Uhr bis 5 Uhr geschlossen zu halten. Allerdings werden dauernde Ausnah­men von der Schliessungszeit bewilligt, wenn die Nachtruhe und die Ã¶ffentliche Ordnung nicht beeintrÃ¤chtigt werden. Vorbehalten bleiben EinschrÃ¤nkungen nach dem Planungs‑, Bau‑ und Umweltschutzrecht (§ 16 Abs. 1 GastgewerbeG</span><span>)</span><span>. Bei be­rech­­tigten Zweifeln, ob die Nachtruhe der Anwohner gewÃ¤hrleistet werden kann, kann die Bewilligung fÃ¼r einen befri­steten Versuch erteilt werden (§ 9 Abs. 2 der Verordnung zum Gastgewerbegesetz vom 16. Juli 1997; GastgewerbeV). In lit. C Ziff. 13 der Weisun­gen und Richtlinien der Direktion der Finanzen zum Gastgewerbegesetz vom 17. Juli 1997 (ABl 1997, 974) wird hervorgehoben, dass die Bewilligung zur dauernden Hinausschie­bung der Schlies­sungsstunde gemÃ¤ss § 16 GastgewerbeG erteilt werden muss, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung erfÃ¼llt sind (ZonenkonformitÃ¤t/LÃ¤rmschutz). Kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund der Bewilligung Anwoh­ner in ihrer Nachtruhe gestÃ¶rt werden, so ist sie im Sinn eines in der Regel bis zu maximal einem Jahr befristeten Versuchs zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach Meinung des BeschwerdefÃ¼hrers handelt es sich bei der angefochtenen Ver­fÃ¼gung um einen Entscheid betreffend aufschiebende Wirkung. Dem kann nicht gefolgt werden. Die dem BeschwerdefÃ¼hrer am 8. Mai 2001 erteilte Bewilligung war ausdrÃ¼cklich befristet bis 31. August 2001. Dementsprechend stellte er am 11. Juli 2001 auch das Ge­such, die Bewilligung zu verlÃ¤ngern; einzig dieses Gesuch oder allenfalls das rekursweise vorgetragene Begehren um eine dauernde Bewilligung kÃ¶nnen Gegenstand des vorinstanz­lichen Verfahrens sein. Erstinstanzlich ist die Bewilligung verweigert worden. Wie die Volks­wirtschaftsdirektion zu Recht festgehalten hat, kann dem BeschwerdefÃ¼hrer deshalb die GewÃ¤hrung aufschiebender Wirkung nichts nÃ¼tzen. Die Geltung verlÃ¤ngerter Ãff­nungs­zeiten wÃ¤hrend des Bewilligungsverfahrens kann er nur auf dem Weg vorsorglicher Mass­nahme erreichen. Es kann dazu auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz ver­wiesen werden (E. 1a+b), mit welchen sich der BeschwerdefÃ¼hrer denn auch nicht nÃ¤her auseinan­dergesetzt hat. Es bleibt mithin zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz zu Recht auf die An­ordnung vorsorglicher Massnahmen zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers verzichtet hat.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach dem Gesagten kann der mit Eingabe vom 4. Dezember 2001 eingereichte Zwi­schenentscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 29. November 2001 dem Beschwer­defÃ¼hrer von vornherein nicht helfen, ging es doch dabei um die Wiederherstellung der einem Rekurs gegen den Entzug der Bewilligung zur dauernden Hinausschiebung der Wirt­schaftsschlussstunde entzogenen aufschiebenden Wirkung und ist er deshalb mit dem hier zu beurteilenden Rekursverfahren nicht vergleichbar.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Der Erlass vorsorglicher Massnahmen bedarf des Vorliegens besonderer GrÃ¼nde. Sie sind notwendig, wenn ein schwerer, wahrscheinlich eintretender Nachteil droht. DarÃ¼ber hinaus haben vorsorgliche Massnahmen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig zu sein. Im Rah­men einer InteressenabwÃ¤gung muss der schwere Nachteil fÃ¼r den Gesuchsteller gewichti­ger sein als die bei einem Verzicht auf die Massnahme zu erwartenden Nachteile (KÃ¶lz/ Boss­hart/RÃ¶hl, § 6 N. 10). Bei der hier im Ergebnis anbegehrten provisorischen Bewil­li­gungserteilung fÃ¼r die Dauer des Verfahrens ist die Streitsache im Hauptpunkt einer sum­marischen PrÃ¼fung zu unterziehen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 6 N. 37). Die provisorische Bewilligung kann nur erteilt werden, wenn besondere GrÃ¼nde dafÃ¼r vorliegen (RB 1983 Nr. 1).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Wie dargelegt (oben 1b) erleidet der BeschwerdefÃ¼hrer mit dem Verzicht auf <br/> die Anordnung vorsorglicher Massnahmen einen finanziellen Nachteil. Der Beschwerde­fÃ¼hrer zeigt jedoch in keiner Weise auf, dass damit ein schwerer Nachteil verbunden wÃ¤re. Nament­lich legt er nicht dar, wie sich die am Freitag und Samstag von 24.00 Uhr bis 02.00 Uhr verlÃ¤ngerten Ãffnungszeiten anteilsmÃ¤ssig auf seine Gesamteinnahmen aus­wirken. Die allgemeine Behauptung, diese Einnahmen wÃ¼rden einen grossen Teil der Ein­nahmen des Dancings darstellen, lÃ¤sst den Eintritt der wirtschaftlichen Ver­nich­tung nicht als wahr­scheinlich erscheinen. Es lÃ¤sst sich daher nicht sagen, dem Be­schwer­defÃ¼hrer drohe ein schwerer, wahrscheinlich eintretender Nachteil. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Auch die bei einer summarischen materiellen PrÃ¼fung als ungÃ¼nstig zu beur­tei­lenden Erfolgsaussichten des Rekurses in der Hauptsache sprechen gegen den Erlass der beantragten vorsorglichen Massnahme:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) Bei der LokalitÃ¤t des BeschwerdefÃ¼hrers handelt es sich um eine ortsfeste An­lage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und von Art. 2 Abs. 1 der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV), in der ein gewerbli­ches Unternehmen betrieben wird und das den bundes­rechtlichen Bestimmun­gen Ã¼ber den LÃ¤rmschutz unterliegt (vgl. BGE 123 II 325 E. 4 a/aa; anders das Bundesge­richt noch in BGE 116 Ia 491 E. 2a und in AGVE 1992, S. 357 ff.; zurÃ¼ckhaltender auch Monika KÃ¶lz-Ott, Die Anwendbarkeit der bundesrechtlichen LÃ¤rmschutzvorschriften auf menschlichen AlltagslÃ¤rm und verwandte LÃ¤rmarten, URP 1993, S. 377 ff., 392). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">FÃ¼r die Beantwortung der Frage, ob von GaststÃ¤tten, Diskotheken und Ã¤hnlichen Lokalen unzumut­bare LÃ¤rm­emis­sio­nen ausgehen, liegen keine vom Bund festgelegte Be­las­tungsgrenzwerte vor (BGE 123 II 325 E. 4 d/bb; Pra 86/1997 Nr. 166). Die Belas­tungs­grenzwerte kÃ¶nnen auch nicht hilfsweise angewendet werden (BGr, 20. November 1998, URP 1999, S. 264 ff., insbes. 269 f.). Nur fÃ¼r die Beurteilung des StrassenverkehrslÃ¤rms kann auf Anhang 3 der LÃ¤rmschutzverordnung gegriffen wer­<span>den. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Fehlen Grenzwerte, so sind die Emissionen im Einzelfall so zu beschrÃ¤nken, dass nach dem Stand der Wissenschaft und der Erfahrung die BevÃ¶lkerung in ihrem Wohl­be­fin­den nicht erheblich gestÃ¶rt ist (<span>Pra 86/1997 Nr. 166 E. 3b; BGr, 1. </span>Dezember 1994, URP 1995, S. 31 ff. E. 3c; BGE 118 Ib 590 E. 2). <span>Dabei sind der Charakter des LÃ¤rms, Zeitpunkt und HÃ¤ufigkeit seines Auftretens sowie die LÃ¤rmempfindlichkeit be­zie­hungs­wei­se die LÃ¤rm­­vorbelastung der Zone, in der die Immissionen auftreten, zu be­rÃ¼ck­sichti­gen (BGE 123 II 325 E. 4 d/bb mit Hinweisen; Christoph </span>ZÃ¤ch/Robert Wolf in: Kommentar zum Um­welt­schutz­gesetz, ZÃ¼rich Mai 2000, Art. 15 N. 20 f.). Im Interesse des Vorsorgeprin­zips mÃ¼s­­sen LÃ¤rm­emissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich mÃ¶g­lich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). <span>LÃ¤rmbekÃ¤mpfungsmass­nahmen sind dem­nach nicht erst dann zu ergreifen, wenn die Umweltbelastung lÃ¤stig oder gar schÃ¤d­­lich wird; es sollen viel­mehr auch die bloss unnÃ¶tigen Emissionen, zum Beispiel durch die An­ordnung von Be­triebs­beschrÃ¤nkungen oder von anderweitigen Mitteln des kom­munalen und kanto­nalen Polizeirechts, vermieden werden (Klaus A. Val­lender/Reto Morell, Um­welt­recht, Bern 1997, § 8 N. 26 mit Hinweisen; Heribert Rausch in: Kom­mentar zum Um­weltschutzgesetz, ZÃ¼rich Mai 1986, Art. 65 N. 20; vgl. auch </span>etwa VGr, 30. MÃ¤rz 1999, URP 1999, S. 436 ff., betreffend Technomusik<span>).</span> Allerdings beschrÃ¤nkt Art. 11 Abs. 2 USG den verwaltungsrechtlichen Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit nicht entscheidend: Selbst wenn eine BeschrÃ¤nkung technisch mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist, darf sie jeden­falls nicht in einem krassen Missver­hÃ¤ltnis zum Nutzen fÃ¼r die Umwelt sein (vgl. AndrÃ© Schrade/Theo Loretan in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, ZÃ¼rich MÃ¤rz 1998, Art. 11 N. 35). Ein Gastgewerbelokal muss den Anforderungen von Art. 25 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV genÃ¼gen, das heisst der Be­trieb muss ein Immissions­niveau einhalten, bei wel­chem nach richterlicher Beurteilung hÃ¶chstens geringfÃ¼gige StÃ¶­rungen auftreten (BGE 123 II 325 E. 4d/bb a.E.). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>Der Beurteilung sind alle LÃ¤rmemissionen zu Grunde zu legen, die dem Restaura­tionsbe­trieb zuzurechnen sind. Das sind neben den GerÃ¤uschen, die im Lokal erzeugt wer­den, auch die SekundÃ¤remissionen, das heisst GerÃ¤usche, die durch die bestimmungsge­mÃ¤sse Nut­zung der Anlage ausserhalb des GebÃ¤udes entstehen, namentlich der von den Be­su­chern beim Betreten oder Verlassen des Lokals verursachte LÃ¤rm (BGr, 20. Novem­ber 1998, URP 1999, S. 264 ff., insbes. 269 mit Hinweisen). </span>Auch der StrassenverkehrslÃ¤rm ist bei der Frage nach den Betriebszeiten eines Restaurationslokals zu beachten (vgl. BGr, 29. MÃ¤rz 2001, URP 2001, S. 462 ff.). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu den wichtigsten Arten von StÃ¶rungen des Wohl­befin­dens der BevÃ¶l­kerung als Folge von LÃ¤rmemissionen gehÃ¶ren unter ande­rem die Schlaf­stÃ¶rung sowie die StÃ¶rung der Ã¼brigen Ruhe und Erholung (ZÃ¤ch/Wolf, Art. 15 N. 17 f. mit Hin­weisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Alle diese Ãberlegungen sind in die Beantwortung der Frage nach der Erteilung von Bewilligungen gemÃ¤ss § 16 Abs. 1 GastgewerbeG bzw. § 9 Abs. 2 GastgewerbeV einzube­ziehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">bb) Aus den Akten ergibt sich, dass Anwohner als Folge verlÃ¤ngerter Ãffnungs­zeiten des Dancings M in der Nachtruhe gestÃ¶rt werden. Dies bestÃ¤tigen zunÃ¤chst die An­wohner D1 und D2 samt zahlreichen Mitunterzeichnenden im Schreiben vom 30. Mai 2001; darin wird einerseits auf die Musik aus dem Dancing hingewiesen und anderseits auf den LÃ¤rm der GÃ¤ste, die singend und johlend heimgehen oder mit quiet­schen­­den Pneus da­vonfahren wÃ¼rden. In der Beschwerde des Anwohners E wird unter anderem ausgefÃ¼hrt, dass die Autos bei Betriebsschluss des Lokals mit heulenden Motoren und quietschenden Pneus starten. Die Anwoh­ner F1 und F2 beschwerten sich am 2. Juli 2001; sie verwiesen auf die laute Musik, das Geschrei, das Zuschlagen von AutotÃ¼ren, die Musik aus den Autos sowie auf das Wegfahren mit heulenden Motoren und quietschenden Pneus. Von den er­wÃ¤hn­ten Anwohnern liegen Ã¼berdies BeobachtungsblÃ¤tter bei den Akten. Sodann zog die Gemeinde X die Firma G zur Ãberwachung der Schliessungszeiten und der LÃ¤rmemis­sio­nen bei. Der erste Bericht vom 21. Juni 2001 bezog sich auf zwei Wochentage sowie auf eine Nacht von Samstag auf Sonntag, wo ab 03.00 Uhr Beobachtungen erfolgten. In der Nacht auf Donnerstag, 14. Juni 2001, wurden dabei zwischen 24.00 Uhr und 01.00 Uhr verschiedene LÃ¤rmbelÃ¤stigungen durch Fahr­zeug­lenker festgestellt. Der zweite Bericht vom 28. August 2001 enthÃ¤lt Be­obachtungen zum Zeitraum von 00.30 Uhr bis 03.10 Uhr von Sonntag frÃ¼h und stellt unter anderem Folgendes fest: Laute und sehr laute Diskus­sio­nen, sehr laute Rufe und Schreie, Spielen mit dem Autoalarm, lautes Wegfahren mit quietschenden Reifen, Hupen beim Wegfahren. GemÃ¤ss Beurteilung der Ãber­wachungs­firma wurde die Nachtruhe der An­wohner zum Teil massiv gestÃ¶rt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Was der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen vorbringt, vermag nicht durchzudringen. Sein Standpunkt, der festgestellte LÃ¤rm stamme nicht erwiesenermassen von Besuchern des Dancings, nÃ¼tzt allein schon deshalb nichts, weil es im Rahmen vorsorglicher Mass­nahmen nur um eine vorlÃ¤ufige PrÃ¼fung der Prozessaussichten geht. Die bei den Akten liegenden Berichte lassen es jedenfalls als wahrscheinlich erscheinen, dass der festgestellte und aufgezeichnete LÃ¤rm von den Besuchern des Dancings ausgeht. Dabei fÃ¤llt namentlich ins Gewicht, dass der LÃ¤rm auch im Bericht der nicht betroffenen Ãberwachungsfirma durch­aus den GÃ¤sten des Lokals zugerechnet wird. Der BeschwerdefÃ¼hrer kann denn auch in keiner Weise plausibel machen, aus welchen anderen Motiven als im Zusammenhang mit dem Lokalbesuch der beobachtete Parkplatz aufgesucht werden sollte. Auch die Aus­fÃ¼hrungen zur ObjektivitÃ¤t der Anwohnerberichte sind unbehelflich; es bestehen keine kon­kreten Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die Anwohner besonders lÃ¤rmempfindlich wÃ¤ren oder aus einer Abneigung gegen einen "...treff" bewusst unrichtige Aufzeichnungen gemacht hÃ¤tten. Es mag zwar grundsÃ¤tzlich zutreffen, dass Beobachtungen von Anwohnern eine gewisse subjektive FÃ¤rbung aufweisen; indessen sind die Beobachtungen der Anwohner vorliegend durch den Bericht der Ãberwachungsfirma im Ergebnis klar bestÃ¤tigt worden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet sodann ein, dass die "Autorennen", selbst wenn sie von GÃ¤sten des Dancings veranstaltet wÃ¼rden, nicht mehr ihm angelastet werden kÃ¶nnten. Es trifft wohl zu, dass den Lokalbetreiber hierfÃ¼r keine Verantwortung trifft und er deswe­gen strafrechtlich nicht belangt werden kÃ¶nnte. Indes kann StrassenverkehrslÃ¤rm bei der Be­urteilung, ob einem Lokal verlÃ¤ngerte Ãffnungszeiten zuzubilligen sind, durchaus be­rÃ¼cksichtigt werden. Dabei kann auch von Bedeutung sein, ob die dem Lokal zurechenba­ren Verkehrsbewegungen einen gewichtigen Anteil am Strassenverkehr darstellen (vgl. BGr, 29. MÃ¤rz 2001, URP 2001, S. 462 ff., 466 f.). Soweit es um die Feststellung des Ge­samtverkehrslÃ¤rms geht, sind die bundesrechtlichen Grenzwerte zu beachten (Anhang 3 LSV). Falls dem eigentlichen StrassenverkehrslÃ¤rm beim Entscheid der Vorinstanz in der Sache selbst Bedeutung zukÃ¤me, kÃ¶nnte deshalb bei der Beurteilung nicht bloss auf das menschliche Empfinden abgestellt werden kann. FÃ¼r die summarische Beurteilung der Streit­sache sind aber jedenfalls keine weiteren AbklÃ¤rungen erforderlich.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">dd) Vor dem Hintergrund der dargelegten Aktenlage lÃ¤sst sich insgesamt nicht sagen, die Aussichten des BeschwerdefÃ¼hrers, die Bewilligung im Hauptverfahren zu er­halten, seien gÃ¼nstig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Schliesslich vermag dem BeschwerdefÃ¼hrer auch eine InteressenabwÃ¤gung nicht zu helfen. Das Ã¶ffentliche Interesse an Nachtruhe ab der ordentlichen Schliessungs­zeit von 24.00 Uhr ist hÃ¶her zu gewichten als das finanzielle Interesse des BeschwerdefÃ¼h­rers an verlÃ¤ngerten Ãffnungszeiten wÃ¤hrend der Dauer des Verfahrens. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Dabei bleibt zu ergÃ¤nzen, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer vorgeschlagene Auf­lage, ihn zur Postierung eines TÃ¼rstehers zu verpflichten, reichlich konstruiert wirkt. Eine solche Auflage wÃ¤re nichts anderes als eine Konkretisierung der Verpflichtung, die dem Be­schwerdefÃ¼hrer bereits bei Erteilung der provisorischen Bewilligung auferlegt worden war: GemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer 5 der VerfÃ¼gung vom 8. Mai 2001 musste der Lokalbetrei­ber die GÃ¤ste anweisen, jeglichen LÃ¤rm auf dem Parkplatz zu vermeiden. Es lÃ¤sst sich da­her nicht sagen, den LÃ¤rmimmissionen kÃ¶nnte mit einer weniger einschneidenden Mass­nahme sofort wirksam begegnet werden. Die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit bleibt gewahrt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">f) Der Entscheid der Vorinstanz ist somit nicht zu beanstanden. Sie hat es mit Recht abgelehnt, dem BeschwerdefÃ¼hrer eine provisorische Hinausschiebung der Ãf­f­nungs­­zeiten fÃ¼r die Dauer des Verfahrens zu bewilligen. Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Be­schwerde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. â¦</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>