<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2004.00094</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204971&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2004.00094</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2002</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Unterstützungsabzug<br/><br/>Der so genannte Unterstützungsabzug für erwerbsunfähige oder beschränkt erwerbsfähige Personen, an deren Unterhalt der Steuerpflichtige mindestens in der Höhe des Abzugs beiträgt, setzt auch eine tatsächliche Unterstützungsbedürftigkeit der unterstützten Person voraus. Diese wird nach einer Weisung des kantonalen Steueramtes vermutet, wenn bestimmte Einkommens- oder Vermögensobergrenzen nicht überschritten werden. Dies ist vorliegendenfalls nicht geschehen, weshalb angesichts der unbestrittenermassen geleisteten Unterstützung der genannte Abzug zuzulassen ist.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKOMMENSGRENZE">EINKOMMENSGRENZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN">EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PAUSCHALIERUNG">PAUSCHALIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALABZUG">SOZIALABZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERHALTSPFLICHT">UNTERHALTSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSTÃTZUNGSABZUG">UNTERSTÃTZUNGSABZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSOBERGRENZE">VERMÃGENSOBERGRENZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSICHERUNGSPRÃMIENABZUG">VERSICHERUNGSPRÃMIENABZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 24 lit. d StG</span><br/><span class="gerade">§ 31 Abs. I lit. g StG</span><br/><span class="ungerade">§ 34 Abs. I lit. b StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A wohnt in X. Im Jahr 2002 hielt er sich zeitweise bei seiner Freundin B und deren 1999 geborenen (nicht gemeinsamen) Sohn, C, in Y im Kanton Aargau auf; manchmal weilte diese bei ihm in X. Seit Anfang Dezember 2002 leben sie zusammen in X. Der Pflichtige unterstÃ¼tzte B, welche Sozialhilfe bezog, und ihren Sohn im Jahr 2002 mit erheblichen finanziellen Mitteln.</p> <p class="Urteilstext">Das kantonale Steueramt veranlagte A mit EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheid vom 25. Juli 2003 bzw. 7. Mai 2004 fÃ¼r die Steuerperiode 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ und erklÃ¤rte â entgegen dem Antrag des Pflichtigen, den Verheiratetentarif anzuwenden â den Grundtarif als massgebend fÃ¼r dessen Besteuerung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission II hiess den hiergegen erhobenen Rekurs des Pflichtigen am 10. September 2004 teilweise gut und setzte das steuerbare Einkommen auf Fr. â¦ fest. Sie verweigerte unter anderem die vom Pflichtigen geltend gemachten UnterstÃ¼tzungs- und VersicherungsprÃ¤mienabzÃ¼ge je Fr. 2'400.- bzw. je Fr. 700.- fÃ¼r B und C. Eine Kommissionsminderheit verfocht in ihrer abweichenden Meinung, die fraglichen AbzÃ¼ge seien zuzulassen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Pflichtige beantragte mit Beschwerde vom 3. November 2004 dem Verwaltungsgericht zur Hauptsache, das steuerbare Einkommen sei auf Fr. â¦ festzusetzen, indem die UnterstÃ¼tzungs- und VersicherungsprÃ¤mienabzÃ¼ge im Gesamtbetrag von Fr. 6'200.- zu gewÃ¤hren seien. Ausserdem verlangte er die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. </p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Laut § 31 Abs. 1 lit. g Satz 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) erhÃ¶hen sich die AbzÃ¼ge von den EinkÃ¼nften fÃ¼r Einlagen, PrÃ¤mien und BeitrÃ¤ge fÃ¼r Versicherungen sowie Zinsen von Sparkapitalien Fr. 700.- fÃ¼r jedes Kind oder jede unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftige Person, fÃ¼r die der Steuerpflichtige einen Abzug gemÃ¤ss § 34 Abs. 1 StG geltend machen kann. Nach lit. b dieser Vorschrift werden vom Reineinkommen je Fr. 2'400.- abgezogen als UnterstÃ¼tzungsabzug fÃ¼r erwerbsunfÃ¤hige oder beschrÃ¤nkt erwerbsfÃ¤hige Personen, an deren Unterhalt der Steuerpflichtige mindestens in der HÃ¶he des Abzugs beitrÃ¤gt. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die unterstÃ¼tzte Person muss demzufolge erwerbsunfÃ¤hig oder beschrÃ¤nkt erwerbsfÃ¤­hig sein. Es muss ihr also aus bestimmten, nicht durch sie direkt beeinflussbaren GrÃ¼nden unmÃ¶glich sein, einer ArbeitstÃ¤tigkeit nachzugehen oder trotz ArbeitstÃ¤tigkeit ein ausreichendes Einkommen zu erzielen (Ivo P. Baumgartner in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel etc. 2000, Art. 35 DBG N. 23). Die fehlende FÃ¤higkeit, Arbeitseinkommen zu erzielen, kann auch in persÃ¶nlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten begrÃ¼ndet sein (RB 2003 Nr. 87), so etwa im Umstand, dass eine allein erziehende Person, welche fÃ¼r die Betreuung ihrer vorschulpflichtiger Kinder sorgen muss, objektiv daran gehindert ist, ihren Lebensunterhalt selber in hinreichendem Umfang zu bestreiten (vgl. Kreisschreiben der EidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung vom 14. Juli 1988 Ã¼ber Neuerungen bei der direkten Bundessteuer, ASA 57 [1988/89] 431 Ziff. II.1.d; Baumgartner, Art. 35 DBG N. 23; Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, Art. 35 N. 58). Als erwerbsunfÃ¤hige Personen kommen auch unmÃ¼ndige Kinder in Frage, deren unterhaltspflichtige Eltern ihrerseits der UnterstÃ¼tzung bedÃ¼rfen (Erich Bosshard/Hans-Rudolf Bosshard/Werner LÃ¼din, SozialabzÃ¼ge und Steuertarife im schweizerischen Steuerrecht, ZÃ¼rich 2000, S. 189; Locher, Art. 35 N. 62).</p> <p class="Urteilstext">Sinn und Zweck des Abzugs verlangen sodann, dass die unterstÃ¼tzte Person der UnterstÃ¼tzung bedarf (vgl. Weisung der Finanzdirektion Ã¼ber SozialabzÃ¼ge und Steuertarife vom 20. September 2000, ZÃ¼rcher Steuerbuch Nr. 20/001 [Weisung] Rz. 31 Satz 1). Diese muss somit zur Bestreitung ihres Unterhalts nicht oder nicht mehr in der Lage sein. Bei der nach objektiven Kriterien vorzunehmenden Beurteilung der finanziellen VerhÃ¤ltnisse der unterstÃ¼tzten Person sind deren sÃ¤mtliche Einkommensquellen sowie gegebenenfalls auch deren VermÃ¶gen einzubeziehen (Baumgartner, Art. 35 DBG N. 25 mit Hinweisen). Dabei erscheint es auch als sachgerecht, die BedÃ¼rftigkeit mit Hilfe leicht feststellbarer Kriterien, etwa durch bestimmte Einkommens- bzw. VermÃ¶gensobergrenzen, pauschal und schematisch festzulegen (Locher, Art. 35 N. 60). So gilt nach der zÃ¼rcherischen Verwaltungspraxis eine allein stehende Person mit Wohnsitz in der Schweiz als bedÃ¼rftig, wenn das steuerbare Einkommen als Fr. 13'000.- und das steuerbare VermÃ¶gen weniger als Fr. 46'000.- betrÃ¤gt (Weisung Rz. 33). Werden diese Werte Ã¼berschritten, ist jedoch eine UnterstÃ¼tzung wegen hoher Kosten fÃ¼r Wohnung, Pflege oder Ã¤rztlicher Betreuung geboten, so ist die BedÃ¼rftigkeit als dennoch gegeben zu betrachten (Weisung Rz. 34).</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich muss die UnterstÃ¼tzung des Steuerpflichtigen in der Steuerperiode mindestens dem Wert von Fr. 2'400.- entsprechen. Sie kann nicht nur in Form von Geld, sondern auch in Sach- oder Dienstleistungen erfolgen, wie namentlich durch GewÃ¤hrung von Kost und Logis (Baumgartner, Art. 35 N. 27; Weisung Rz. 35).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Die vom Pflichtigen unterstÃ¼tzte B war nach den unbestrittenen und zutreffenden ErwÃ¤gungen der Rekurskommission in der in Frage stehenden Steuerperiode 2002 beschrÃ¤nkt erwerbsfÃ¤hig, da sie durch die ErfÃ¼llung ihrer elterlichen Pflichten als allein erziehende Mutter gegenÃ¼ber ihrem 1999 geborenen Sohn C gehindert war, einem Erwerb nachzugehen, der ausgereicht hÃ¤tte, ihren und den Lebensunterhalt ihres Kindes selber zu bestreiten. Auch ist nicht streitig, dass die vom Pflichtigen in der Steuerperiode ausgerichteten UnterstÃ¼tzungsleistungen die BetrÃ¤ge der in Frage stehenden AbzÃ¼ge bei weitem Ã¼berstiegen.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Als bedÃ¼rftig im Sinn von § 34 Abs. 1 lit. b StG gilt gemÃ¤ss zÃ¼rcherischer Verwaltungspraxis eine allein stehende Person (unter anderem) dann, wenn ihr steuerbares Einkommen weniger als Fr. 13'000.- betrÃ¤gt (Weisung Rz. 33).</p> <p class="Urteilstext">Die Rekurskommission hat festgestellt, dass B im Jahr 2002 von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde Y im Kanton Aargau Sozialhilfe im Umfang von insgesamt Fr. â¦ erhalten hatte, welche sich aus dem Unterhaltsbedarf von Fr. â¦ abzÃ¼glich der ErwerbseinkÃ¼nfte aus Teilzeiterwerb von Fr. â¦ errechnete. GestÃ¼tzt darauf hat sie erwogen, dass nicht auf das in der Steuerperiode 2002 deklarierte steuerbare Einkommen der UnterstÃ¼tzten von Fr. â¦ [weniger als Fr. 13'000.-] abgestellt werden dÃ¼rfe, das sich lediglich aus Arbeitslohn, ArbeitslosenentschÃ¤digung und Kinderalimenten zusammensetze und die steuerfreien Sozialhilfeleistungen von Fr. â¦ nicht berÃ¼cksichtige. TatsÃ¤chlich lÃ¤gen unter BerÃ¼cksichtigung dieser Leistungen die EinkommensverhÃ¤ltnisse von B im Jahr 2002 Ã¼ber dem Schwellenwert von Fr. 13'000.-. Sie sei folglich nicht unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftig.</p> <p class="Urteilstext">Auf diese Weise hat die Rekurskommission fÃ¼r die Beurteilung der finanziellen VerhÃ¤ltnisse der unterstÃ¼tzten Person (vgl. vorn E. 1.2) individuelle, einzelfallbezogene Elemente und Kriterien mit der pauschalen und schematisierenden Schwellenwertfestlegung der Verwaltungspraxis vermengt. FÃ¼r einen derartigen Methodendualismus gibt es indessen keine sachlichen GrÃ¼nde; die Vorinstanz ist somit in WillkÃ¼r verfallen. Im Ãbrigen ist â auch im Licht der Gleichbehandlung â nicht ersichtlich, weshalb nicht auf den von der Verwaltungspraxis aus veranlagungsÃ¶konomischen Ãberlegungen festgelegten Schwellenwert eines steuerbaren Einkommens von Fr. 13'000.- abgestellt werden sollte. Denn dadurch, dass die Praxis an das steuerbare Einkommen anknÃ¼pft, berÃ¼cksichtigt sie, dass kraft § 24 lit. d StG die UnterstÃ¼tzungen aus Ã¶ffentlichen und privaten Mitteln â deren Vorhandensein bei UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit meist ohnehin vermutet werden darf â der Einkommenssteuer nicht unterworfen sind. Schliesslich kann entgegen der Auffassung der Rekurskommission nicht gesagt werden, dass die Ausrichtung Ã¶ffentlicher Sozialhilfeleistungen zur Abdeckung des Notbedarfs ohne weiteres auch zur Beseitigung der UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit der empfangenden Person fÃ¼hre; sie wird sie in der Regel bloss mildern.</p> <p class="Urteilstext">B erweist sich demzufolge angesichts ihres (unbestrittenen) steuerbaren Einkommens in der Steuerperiode 2002 von Fr. â¦ [weniger als Fr. 13'000.-] als unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftig; diese WÃ¼rdigung trifft auch auf den von ihr unterhaltenen Sohn C zu (vgl. vorn E. 1.1). </p> <p class="Urteilstext">Das fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde. Der Pflichtige ist daher fÃ¼r die Steuerperiode 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ einzuschÃ¤tzen, steuerbar zum Grundtarif von § 35 Abs. 1 bzw. § 47 Abs. 1 StG. Nicht einzugehen ist unter diesen UmstÃ¤nden mithin auf die weiteren vom Pflichtigen vorgebrachten Punkte.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Rekursverfahrens den Parteien anteilsmÃ¤ssig und die Kosten des Beschwerdeverfah­rens vollumfÃ¤nglich dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG). Dieser hat dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 des Ver­waltungsrechts­pflege­ge­setzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird fÃ¼r die Steuerperiode 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt, steuerbar zum Grundtarif.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Rekurskosten werden zu 1/6 dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu 5/6 dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 750.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 850.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>