<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00198</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kellerhals Carrard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossenbacher Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralstrasse 44, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwältin Vera Häne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossenbacher Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralstrasse 44, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, war seit Februar 2001 bei der Y.___ als Akkordschaler angestellt und damit bei der Suva versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2. April 2001 beim Deckenausschalen einen Unfall erlitt und sich einen Bruch des rechten Fussgelenks zuzog (Urk. 11/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getätigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die Suva dem Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. August 2004 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 100 % ab 1. September 2004 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 30 % zu (Urk. 11/100). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. Juni 2015 setzte die Suva – ausgehend von einem von den Ärzten des Z.___ erstatteten Gutachten (Urk. 11/199) – die Rente mit Wirkung ab 1. Juni 2013 auf 27 % herab (Urk. 11/228). Die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen am 8. Juli 2015 erhobene Einsprache (Urk. 11/241) hiess die Suva am 14. Juli 2016 teilweise gut (Urk. 11/273 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 13. September 2016 Beschwerde gegen den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 14. Juli 2016 und beantragte, dieser sei aufzuheben und ihm seien weiterhin die gesetzlich geschuldeten Leistungen, namentlich seine Rente vollumfänglich weiter zu entrichten (Urk. 1 S. 2 lit. B Ziff. 1), eventuell sei die Sache an die Suva zurückzuweisen, um den aktuellen medizinischen Stand der Beschwerden sowie deren erwerbliche Auswirkungen multidisziplinär abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, um danach neu zu verfügen (Urk. 1 S. 2 lit. B Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Dezember 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 19. April 2017 (Urk. 16) reichte der Beschwerdeführer medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Berichte zu den Akten (Urk. 17/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 18. Mai 2017 (Urk. 18) wurde das Gesuch um un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung (vgl. Urk. 1 S. 2 lit. A Ziff. 1) bewilligt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1. Juni 2017 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag fest (Urk. 20), was dem Beschwerdeführer am 7. Juni 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, hob die bisher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtete ganze Invalidenrente mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von nunmehr 28 % auf (Urk. 11/197). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde wies das hiesige Gericht im Verfahren Nr. IV.2013.00493 mit Urteil vom 5. August 2014 ab (Urk. 11/215). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 29. Oktober 2014 ab (Urk. 11/213). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung, Beweiswürdigung und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft entsprechend erhöht, herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Abweichung zu dieser Bestimmung des ATSG kann die Invalidenrente der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallversicherung nach dem Monat, in dem Männer das 65. und Frauen das 62. Altersjahr vollendet haben, nicht mehr revidiert werden (Art. 22 UVG, BGE 134 V 131).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, den Gesundheitszustand betreffend sei auf das Z.___-Gutachten von Mai 2012 abzustellen. Aus polydisziplinärer Sicht sei davon auszugehen, dass beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer für körperlich mittelschwer bis schwer belastende berufliche Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten sowie für die angestammte Tätigkeit im Baugewerbe eine bleibende vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Für körperlich leichte, angepasste Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 %. Dies gelte seit spätestens April 2012. Aus somatischer Sicht bestehe seit 2003 eine unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Situation mit seither voller Arbeitsfähigkeit für leichte, angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten. Psychiatrisch habe sich die Situation gegenüber 2003 verändert, da keine Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemachten depressiven Episode mehr feststellbar seien und sich die unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te psychosoziale Belastung nicht mehr auswirke (S. 6 f.). Hinsichtlich der verfügten Rückforderung von Fr. 84‘492.50 fehle es an den erforderlichen Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raussetzungen, weshalb die Rückerstattung entfalle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bezugnahme durch die Suva auf das vierjährige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten sowie die Übernahme des IV-Entscheids bezüglich der Festle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des IV-Grades unrechtmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien (S. 5 ff.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf den Bericht der Psychotherapeutin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ sei ausgewiesen, dass sich bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychischer Hinsicht keine Verbesserung des Gesundheitszustandes ergeben habe und er mithin weiterhin selbst in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weder aus psychiatrischer noch aus orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">discher Sicht ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be sich der Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Vergleich zur Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zum Verfügungszeitpunkt erheblich verändert. Mithin könne im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Verfügung nicht von einer vollen Arbeits- und Leistungsfähigkeit für körperlich leichte, angepasste Tätigkeiten ausgegangen werden. Vielmehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe aufgrund der somatischen Beschwerdelage, verstärkt durch die ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen depressiven Beschwerden, nach wie vor eine vollständige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist somit, ob die bisher ausgerichtete Rente zu Recht revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsweise per 1. Juni 2013 herabgesetzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprache im August 2004 basierte im Wesentlichen auf den folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Berichten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___, Kreisarzt der Suva, berichtete am 2. Mai 2003 über seine Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Beschwerdeführers vom gleichen Tag (Urk. 11/46) und führte aus, der Beschwerdeführer werde voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich in einem körperlich fordernden Beruf wie bisher auf dem Bau nicht mehr arbeitsfähig werden. Zurzeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ berichtete sodann am 28. Januar 2004 über die gleichentags durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte kreisärztliche Untersuchung des Beschwerdeführers (Urk. 11/70) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte aus, es bestünden weiterhin erhebliche posttraumatische Probleme, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che teils organisch und teils psychisch seien. Von Seiten der Wirbelsäule be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he zurzeit ein leichtes bis mässiges lumbovertebrales Syndrom bei leichter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitseinschränkung im Bereich des thorakolumbalen Übergangs. Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter bestünden belastungsabhängige Beschwerden ausgehend vom OSG bei trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Veränderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im OSG-Bereich sowie belastungsabhängige Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden links und ein Bewegungsdefizit im Handgelenk bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zögerter Konsolidation des Scaphoides. In psychischer Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestünden eine Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung und eine durchgemachte depressive Episode (S. 4 Mitte). Der Beschwerdeführer sei mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentan global gesehen nicht als wiedereingliederungsfähig zu erachten. Rein von Seiten der körperlichen Unfallfolgen wäre dem Beschwerdeführer eine leichte, vor allem wechselbelastende Tätigkeit ohne längere Zwangshaltung der Wirbelsäule, ohne regelmässiges Gehen, vor allem nicht auf unebenem Terrain, ohne Heben und Tragen von schweren Lasten, ohne Leiternsteigen und ohne re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässige stressrepetitive Einwirkung auf das Handgelenk zumutbar. Die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Probleme seien grundsätzlich als besserungsfähig zu erachten (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Rehaklinik C.___ berichteten am 10. Oktober 2003 (Urk. 11/62) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 3. September bis 1. Oktober 2003. Sie nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz aus zirka 5 m Höhe vom Gerüst am 2. April 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pilon tibiale Fraktur recht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">inkomplette LWK-1-Berstungsfraktur ohne neurologische Reiz- oder Ausfallzeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sakrumfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Scaphoidfraktur links (später diagnostiziert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Angststörung mit Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung sowie durchgemachte depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bewegungsabhängige Schulterschmerzen links, osteocartilaginäre Exostose am proximalen Humerus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Basistest zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit führten sie aus, beim Heben vom Boden zu Taillenhöhe sei keine funktionelle Limite er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Der Beschwerdeführer gebe Schmerzen an und hebe deshalb nicht mehr als 10 kg. Ebenfalls sei das Tragen mit der linken Hand wegen Schmerzangabe bei 5 kg limitiert. Die übrigen Werte seien ebenfalls unter der Norm, allerdings wegen funktioneller Limiten wie zum Beispiel der geringen muskulären Stabilisierung im Schultergürtel beziehungsweise im Rücken. Der Handkoordinationstest rechts sei knapp in der Norm, links knapp unter der Norm (S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deutlich im Vordergrund stehe die psychiatrische Diagnose der Angststörung bei durchgemachter depressiver Episode infolge starker psychosozialer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Der Beschwerdeführer sei so stark auf seine Schmerzen fixiert gewesen, dass ein Arbeiten an der Schmerz- beziehungsweise Leistungsgrenze nicht zu etablieren gewesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf körperlicher Ebene seien die vorwiegend bewegungs- und belastungsabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Schmerzen im OSG rechts erklärt durch eine Stufe in der Tibiagelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und beginnende degenerative Veränderungen im Sinne eines Osteophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten an der Tibiavorderkante, die auch für Einschränkung der Dorsalextension ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlich seien. Am Rücken bestünden nach der gut gelungenen Versor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der LWK-1-Fraktur noch myofasciale Schmerzen. Am linken Handgelenk be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden bei bekannter Scaphoidpseudoarthrose ebenfalls bewegungs- und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsabhängige Schmerzen. Insgesamt könnten die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden wohl in der Art, nicht jedoch unbedingt in ihrem Ausmass nachvollzogen werden (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus globaler Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Auf die körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unfallfolgen bezogen bestehe eine ganztägige Arbeitsfähigkeit für leichte, wechselbelastende Arbeiten ohne Zwangshaltung, ohne repetitive Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen links, ohne Schläge und Vibrationen auf das linke Handgelenk, ohne Arbeiten auf der Leiter, auf dem Gerüst oder auf unebenem Terrain, mit lediglich seltenem Treppensteigen. Die psychische Störung sei grundsätzlich besserungsfähig, aktuell sei der Beschwerdeführer jedoch nicht eingliederbar (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ erstatteten ihr polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten am 24. Mai 2012 (Urk. 11/199) gestützt auf die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung des Beschwerdeführers vom 23. April 2012 sowie die Akten. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 22 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische panvertebrale Schmerzstörung ohne radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Teilkorporektomie LWK 1, Teildiskektomie BWK12/LWK1 und ventraler Stabilisation BWK 12 auf LWK 1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach inkompletter LWK1-Berstungsfraktur nach Sturz aus meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reren Metern am 2. April 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte degenerative Veränderungen der übrigen Wirbelkörper</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach konservativ behandelter undislozierter Sakrumfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Rückfussschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach offener Reposition, Talus-Débridement, Spongiosaunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">füt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">terung vom rechten Beckenkamm und Plattenosteosynthese am 17. April 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Pilon tibiale-Fraktur nach Sturz aus mehreren Metern am 2. April 2001 mit primärer Stabilisation mittels gelenküberbrücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dem Fixateur externe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische belastungsabhängige Handgelenksschmerzen links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende radiokarpale und STT-Arthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Spongiosaplastik nach Matti-Russe mit Knochenspan vom linken Beckenkamm am 21. November 2001, Status nach Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sanierung und Metallentfernung sowie Débridement am 3. April 2002 sowie Status nach erneuter Scaphoidrekonstruktion mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ckenspan am 26. Juli 2002 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter nannten sie folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 23 Ziff. 5.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische Angstreaktion ohne Nachweis einer psychiatrischen Mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dität gemäss ICD-10</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leberwerterhöhung unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamenten-Malcompliance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führten aus, bei der orthopädischen Untersuchung habe sich im Bereich des Rumpfes eine leichte Selbstlimitation mit Inkonsistenzen im Verlauf der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung gezeigt. An den unteren Extremitäten sei die Beweglichkeit im OSG rechts, vor allem bei der Dorsalextension eingeschränkt gewesen. Die übrigen Gelenke seien frei und ohne erkennbare Schmerzäusserung beweglich bei guter Kraftentfaltung. An den oberen Extremitäten habe eine freie Beweglichkeit bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schultern und Ellbogen festgestellt werden können und auch das rechte Handgelenk habe keine Einschränkung bei übermässig guter Kraftentfaltung der rechten Hand gezeigt. Das linke Handgelenk sei global höchstens geringgradig in seinem Bewegungsumfang eingeschränkt. Es habe sich an der linken Hand eine nach wie vor gut erhaltene Funktionalität gezeigt. Eine spinale Kompressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsproblematik oder die Läsion eines grösseren peripheren Nervs hätten klinisch weitestgehend ausgeschlossen werden können. Die Röntgenbilder der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule hätten eine stabile Situation im thorakolumbalen Übergangsbereich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Wesentliche degenerative Veränderungen seien nicht erkennbar gewesen. Im Bereich des rechten Rückfusses habe sich eine höhergradige OSG-Arthrose gezeigt. Am rechten Handgelenk sei nach wie vor nicht zweifelsfrei zu bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, ob es mittlerweile zu einer ossären Konsolidation gekommen sei. Die pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riscaphoidalen Gelenke zeigten leichtgradige degenerative Veränderungen. Aus orthopädischer Sicht bestehe für die angestammte Tätigkeit im Baugewerbe eine bleibende volle Arbeitsunfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für körperlich leichte Tätigkeiten in wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selnder Position, mit einem etwa hälftigen Anteil im Sitzen, mit einer Hebe- und Tragelimite von 10 kg, ohne Zwangshaltungen des Rumpfes und des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beines und ohne monotone Bewegungen der linken Hand bestehe eine zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (S. 23 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der psychiatrischen Untersuchung hätten bis auf unspezifische Angstreakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onen keine psychopathologischen Befunde erhoben werden können. Es habe keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit (S. 24 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus allgemein-internistischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei aus polydisziplinärer Sicht davon auszugehen, dass beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer für körperlich mittelschwer bis schwer belastende berufliche Tätigkeiten sowie für die angestammte Tätigkeit im Baugewerbe eine bleibende vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Für körperlich leichte, angepasste Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % (S. 24 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die festgestellte Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten gelte mit Sicherheit seit spätestens April 2012. Aus somatischer Sicht bestehe seit 2003 eine unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderte Situation mit seither voller Arbeitsfähigkeit für leichte, angepasste Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten. Psychiatrisch habe sich die Situation gegenüber 2003 verändert, da keine Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemachten depressiven Episode mehr feststellbar seien und sich die unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte psychosoziale Belastung nicht mehr auswirke. Der Beschwerdeführer sei nicht in psychiatrischer Behandlung und auch nicht gewesen, so dass die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wahrscheinlich schon längere Zeit nicht mehr relevant eingeschränkt gewesen sei (S. 24 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer angegebenen Medikamente, welche er regelmässig und auch am Morgen vor der Untersuchung eingenommen habe, hätten bei den Serumspiegelmessungen nicht beziehungsweise kaum nachgewiesen werden können (S. 24 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychotherapeutin A.___ berichtete am 17. Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/187)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1). Sie führte aus, der Beschwerdeführer könne sich von der Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, dass er von seiner zweiten Ehefrau verlassen worden sei, nicht erholen. Im Jahre 2010 sei sie ohne Vorwarnung mit ihrer Tochter zurück nach Brasilien geflüchtet. Von diesem Schock habe er sich bis heute nicht erholen können. Seine damalige Familie habe ihm sehr geholfen, über die Verluste, die er mit dem Unfall erlitten habe, hinweg zu kommen. Als diese Stütze weggefallen sei, habe sich der Beschwerdeführer erneut in die Depression gestürzt und diesmal tiefer, da es sich um eine Wiederholung gehandelt habe. Als er den Unfall 2001 erlitten habe, sei er von seiner ersten Ehefrau verlassen worden und die Kinder hätten sich lange auf die Seite der Mutter gestellt. Wegen seiner körperlichen Beschwerden sehe der Beschwerdeführer keine Möglichkeit, eine körperliche berufliche Tätigkeit auszuüben, und eine andere Tätigkeit komme für ihn nicht in Frage, schon wegen der Sprache, die er nicht beherrsche (S. 1). Die Therapie bleibe für ihn unabdingbar, weil sie für ihn die einzige Möglichkeit darstelle, seine Probleme zu besprechen und zu verarbeiten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychotherapeutin Frau A.___ berichtete erneut am 11. April 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/196)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und führte aus, dass sich der Beschwerdeführer in einer tiefen De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression befinde, von der er sich nicht erholen könne. In seinem jetzigen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand sei eine zweistündige Sitzungsfrequenz notwendig, um ihm Halt zu bie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, den er sonst von niemandem erhalte. Gleichzeitig sei die Sitzungsfrequenz notwendig, um Themen zu bearbeiten, die ihm weiterhelfen könnten. Zudem erlaube sie, dass andere Folgen des Unfalls, die mit der Depression in Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang stünden, ans Tageslicht kämen und so verarbeitet werden könnten. Die psychischen Schmerzen würden beim Beschwerdeführer schnell somatisiert und würden somit die Schmerzen, die er durch den Unfall erlitten habe, verstär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Juni 2015 führte die Psychotherapeutin Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (Urk. 11/229), dass sich der Beschwerdeführer über starke Kopf- und sonstige Körperschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen, Schlafstörungen, Gefühle von Leere, Sinn- und Wertlosigkeit, Freudlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Angstgefühle, gedrückte Stimmung, negative und pessimistische Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perspektiven, verminderte Konzentration sowie Aufmerksamkeit und Vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Antriebs beschwere. Nach wie vor leide der Beschwerdeführer unter einer depressiven Stimmung. Im Moment finde die Therapie einmal in der Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che statt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik D.___, Orthopädie, berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Oktober 2015 (Urk. 11/255) über die ambulante Fuss-Sprechstunde und führten aus, dass der Beschwerdeführer über eine zunehmende Schmerzsymptomatik im Bereich des oberen Sprunggelenks (OSG) ventralseitig berichte. Beim Beschwerdeführer bestehe klinisch sowie radiologisch ein ventrales Impingement am OSG. Bei persistierender Schmerzsymptomatik sowie zunehmendem Leidensdruck werde der Beschwerdeführer über die Möglichkeit einer operativen Sanierung im Sinne einer OSG-Arthroskopie aufgeklärt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik D.___ berichteten sodann mit Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/257)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Hospitalisation des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers vom 6. bis 9. November 2015 und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische OSG-Arthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ORIF distale Tibia rechts bei Pilon-tibiale-Fraktur rechts 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) distale Tibia und Resektion Osteophyt ventrale Tibia Fuss rechts vom 24. Juni 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führten aus, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100%ige Arbeitsunfähigkeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. November bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und für Rheumatologie, berichtete am 9. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/270 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und führte aus, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r würde die Arbeitsunfähigkeit deutlich höher als 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einschätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür eine Wiedererwägung stelle sich die Frage, ob damals wirklich genügend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigt geworden sei, dass ein massives Fussproblem bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begleitet von einer Wirbelsäulenproblematik mit erheblicher Läsion und Wirbelkörperbruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auch eine Handproblematik mit verzögert diagnostizierter Fraktur und von diesem Beschwerdekomplex keine nennenswerte Besserung in Zukunft zu erwarten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete die Psychotherapeutin Frau A.___ erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/272)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und führte aus, der Beschwerdeführer leide weiterhin unter einer mittelgradigen Depression. Sein Alltag sei von starken körperlichen Schmerzen bestimmt. Nach wie vor habe der Beschwerdeführer grosse Mühe, die Depression zu überwinden. Die Operation am Fuss sei für ihn eine Riesenenttäuschung, da die erhoffte Verbesserung der Fussschmerzen nicht stattgefunden habe. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer könne den Verlust seiner Ex-Frau noch nicht verkraften und hege immer noch die Hoffnung, dass sie zurückkommen könnte. Weil er sich dafür schäme, könne er mit niemandem ausser in der Therapie darüber reden. Die Therapie finde einmal pro Woche statt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik D.___ berichteten am 18. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/276/3/Viii)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und führten aus, dass der Beschwerdeführer über eine ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denzielle Zunahme der Beschwerden nach der Operation vom 6. November 2015 berichte. Es habe durch die Operation keinerlei Besserung der Schmerzen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spürt. Weiterhin sei er gestört durch deutliche Anlaufschmerzen und sei limitiert im Gehen, selbst auf ebenem Boden. Es zeigten sich weiterhin deutliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden im Bereich des anteriolateralen OSG. Ebenfalls zeige sich radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch eine Arthrose des OSG mit jedoch noch gut sichtbarem Gelenkspalt. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit als Bauarbeiter sei im Rahmen der aktuellen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdesymptomatik im Bereich des OSG von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprache im Jahr 2004 erfolgte im Wesentlichen gestützt auf die Berichte des Suva-Kreisarztes Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) sowie der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.3). Damals standen neben den so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Diagnosen vor allem psychische Faktoren im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund, und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt darauf wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch für angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten attestiert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Z.___-Gutachten vom 24. März 2012 (vgl. vorstehend E. 4.1) ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass beim Beschwerdeführer insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere durch die Rückbildung der psychischen Beschwerden diesbezüglich nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr festgestellt werden könnten, womit eine Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen sei und der Beschwerdeführer in einer leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte jedoch geltend, es würden keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes bestehen. Zudem bemän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelte er das Z.___-Gutachten (Urk. 1. S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht wesentlich verändert. So stimmen die somatischen Diagnosen im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des Suva-Kreisarztes Dr. B.___ (vgl. vorstehend E. 3.2) sowie der Ärzte der Rehaklinik C.___ (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.3) mit denjenigen im Z.___-Gutachten vom 24. Mai 2012 (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.1) im Wesentlichen überein. Bereits im Jahre 2003 führten die Ärzte aus, der Beschwerdeführer leide auf Ebene des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apparates vor allem an einem lumbovertebralen Syndrom bei leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Bewegungseinschränkung im Bereich des thorakolumbalen Übergangs sowie an belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich des OSG und des linken Handgelenks als Folgen des Unfalls vom April 2001 (E. 3.2). Die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer angegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden könnten zwar in der Art, nicht jedoch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt in ihrem Ausmass nachvollzogen werden (E. 3.3). Aus globaler Sicht bestehe eine 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezogen auf die körperlichen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen eine ganztägige Arbeitsfähigkeit für leichte, wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Arbeiten ohne Zwangshaltung, ohne repetitive Handgelenksbewegungen links, ohne Schläge und Vibrationen auf das linke Handgelenk, ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder unebenem Terrain und mit lediglich seltenem Trep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensteigen (E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit besteht eine wesentliche Übereinstimmung mit der Beurteilung der Z.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter (E. 4.2), wonach aus orthopädischer Sicht für die angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Baugewerbe eine bleibende volle Arbeitsunfähigkeit bestehe, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer hingegen in körperlich leichten Tätigkeiten in wechselnder Po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit einem etwa hälftigen Anteil im Sitzen, mit einer Hebe- und Trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mite von 10 kg,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Zwangshaltungen des Rumpfes und des rechten Beines und ohne monotone Bewegungen der linken Hand zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Diese festgestellte Arbeitsfähigkeit für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeiten gelte seit 2003, zumal aus somatischer Sicht eine unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte Situation vorliege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die psychischen Beschwerden betrifft, ist seit den Beurteilungen im Jahr 2003 (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.3) eine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentliche Besserung eingetreten. Die Ärzte der Rehaklinik C.___ (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.3) diagnostizierten eine Angststörung mit Symptomen einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung sowie durchgemachter depressiver Episode (ICD-10 F43.1). SUVA-Kreisarzt Dr. B.___ nannte die selbe Diagnose und führte aus (vgl. vorstehend E. 3.2), dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer aus psychiatrischer Sicht momentan als nicht wiedereingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähig zu erachten sei, wobei die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Probleme grundsätzlich als besserungsfähig einzustufen seien. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Z.___-Gutachten von 2012 (Urk. 11/199) wurde lediglich noch eine unspezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Angstreaktion ohne Nachweis einer psychiatrischen Morbidität gemäss ICD-10 als Diagnose ohne Einfluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt. Dass beim Beschwerdeführer keine psychopathologischen leistungsbeeinträchtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Befunde mehr hätten erhoben werden können und demnach eine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung eingetreten sei, begründeten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter damit, dass sich die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te psychosoziale Belastung nun nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr auswirke. Die soziale Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Beschwerdeführers habe sich stabilisiert. Er wohne nun zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwägerin und betätige sich regelmässig sportlich. Der Alltag sei soweit ausgeglichen. Nebst den unspezifischen Angstreaktionen seien ansonsten keine störungsspezifischen psychischen Symptome erfragbar. Der psychische Befund sei bis auf eine leicht erhöhte vegetative Anspannung während der Untersuchungssituation unauffällig. Aus psychiatrisch-objektiver Sicht bestünden keine psychopathologischen Funktionseinschränkungen mehr, womit im Vergleich zur diagnostischen Einordnung der Rehaklinik C.___ eine veränderte Situation vorliege (S. 12 f.). Der Beschwerdeführer befinde sich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nicht in psychiatrischer Behandlung. Dies lasse den Schluss zu, dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht mehr relevant eingeschränkt sei (S. 24 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht hat mit Urteil vom 5. August 2014 im Verfahren IV.2013.00493 (Urk. 11/215) betreffend das Revisionsverfahren der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, welches mit Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 (Urk. 11/213) bestätigt wurde, die medizinischen Akten bereits einlässlich gewürdigt und aufgezeigt, dass das Z.___-Gutachten vom 24. Mai 2012 (vorstehend E. 4.2) auf den für die strittigen Belange umfassenden Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht und die vom Beschwerdeführer geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden in angemessener Weise berücksichtigt, es sodann in Kenntnis der und in Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung mit den Vorakten erstattet wurde und der konkreten medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation Rechnung trägt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter machten demnach darauf aufmerksam, dass die festgestellte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht seit 2003 bestehe und in psychischer Hinsicht eine seit April 2012 bestehende, veränderte Situation vorliege (S. 24 Mitte). Sie zeigten sodann auf, dass sich für das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen von Symptomen einer posttraumatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsstörung und einer durchgemachten depressiven Episode keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte mehr ergäben und sich die unfallbedingte psychosoziale Belastung nicht mehr auswirke (S. 24 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht kam zum Schluss, dass das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtet und die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit ausführlich begründet werden. Die Gutachter zeigten in nachvollziehbarer Weise auf, dass beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer aufgrund der erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, objektiven somatischen Befunde und der fehlenden klinisch relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, leistungsbeeinträchtigenden psychischen Störung keine Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten mehr vorliege.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten, insbesondere mit Blick auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 (Urk. 11/213), welches letztinstanzlich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl die beweisrechtliche Validität des Z.___-Gutachtens als auch die erfüllten Revisionsvoraussetzungen bestätigt hat, kann auch im vorliegenden Verfahren für die Entscheidfindung auf das Z.___-Gutachten abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Zumal es sich vorliegend um eine rückwirkende Rentenreduktion per Juni 2013 handelt, vermag auch der Einwand des Beschwerdeführers, es würde auf mehr als vier Jahre alte medizinischen Abklärungen abgestellt, nicht zu einem anderen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnis beitragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht (Urk. 1 S. 6), die Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen würden durch die Beschwerdegegnerin nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügend nachgewiesen, verkennt er, dass gemäss Art. 34 Abs. 1 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über die Unfallversicherung (UVV) auch eine Revision der Rente oder Komple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente der Unfallversicherung erfolgt, wenn eine IV-Rente als Folge der Revision geändert wird. Da die seit 1. April 2002 ausgerichtete ganze IV-Rente (vgl. Urk. 11/115, Urk. 11/117) infolge Revision mit Verfügung vom 24. April 2013 (Urk. 11/197) eingestellt wurde, ist vorliegend ein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund klar gegeben. Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Ausführungen hierzu erübrigen sich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Berichten der behandelnden Psychotherapeutin Frau A.___ (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 4.2-4.4, E. 4.8) lässt sich sodann entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nichts ableiten, was das Z.___-Gutachten umzustossen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchte. So nahm die Psychotherapeutin im psychopathologischen Befund eine Vermischung der objektiv erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Symptome mit den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers vor, weshalb ihre Diagnose einer depressiven Episode nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzogen werden kann. Sie führte in ihren Beurteilungen in erster Linie die vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angegebenen Beschwerden auf, und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnte zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die erhobenen Befunde, gab jedoch keine nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete und durch diese Befunde untermauerte medizinisch-theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit ab. Vielmehr umschrieb sie in sämtlichen Berichten die schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen psychosozialen Belastungssituationen des Beschwerdeführers und machte darauf aufmerksam, dass die Therapie für den Beschwerdeführer unabdingbar sei, weil sie für ihn die einzige Möglichkeit darstelle, seine Probleme zu bespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und zu verarbeiten. Die Ausführungen der Psychotherapeutin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen auf den subjektiven Angaben des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehen sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosoziale Komponenten, welche jedoch für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht massgebend sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus ihrer Beurteilung geht somit nicht klar her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, wie und in welchem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass die beschriebenen Befunde die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken sollen. Als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann ist bei Berichten von behandelnden Ärzten der Erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung zu tragen, dass diese mitunter im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zwar kann die einen län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitraum ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckende und umfassende Betreuung durch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oft wertvolle Erkenntnisse hervorbringen. Jedoch lässt es die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Natur von Behandlungsauftrag des thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch tätigen (Fach-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztes ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits und Begutachtungsauftrag des bestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten fachmedizinischen Experten an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits nicht zu, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte zu anderslau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drängt, da die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte wichtige - und nicht rein subjektiver ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation entspringende - Aspekte benen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, welche im Rahmen der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt oder ungewürdigt geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sind (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_278/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2011 E. 5.3; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies ist vorliegend nicht der Fall.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die verschiedenen Sprechstunden-Berichte der Universitätsklinik D.___ (vgl. vorstehend E. 4.5-4.6, E. 4.9) bezüglich der OSG-Arthrose sowie der OSME sowie der Bericht von Dr. E.___ (vgl. E. 4.7) vermögen die höchstrichterlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte Verbesserung des Gesundheitszustandes in psychischer Hinsicht und die gestützt darauf ergangene Rentenrevision nicht in Frage zu stellen. Es wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sämtliche geltend gemachten körperlichen Einschränkungen bereits im von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern ausformulierten Zumutbarkeitsprofil berücksichtigt. Entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in angepassten Tätigkeiten auszugehen. Entsprechend den Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Beschwerdegegnerin bleibt anzumerken, dass eine allfällige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des somatischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitszustandes mit Auswirkungen auf das Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofil sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegebenenfalls im Rahmen eines erneuten Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens geprüft werden könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurden demnach keine neuen objektiven Erkenntnisse vorgebracht, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die ausführlich begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit im Z.___-Gutachten von 2012 umstossen könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist aufgrund des polydisziplinären Z.___-Gutachtens mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wahrscheinlichkeit insbesondere in psychiatrischer Hinsicht eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So bestehen im Vergleich zur Rentenzusprache im Jahr 2004 keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mehr. So konnte ein unauffälliger psychischer Befundstatus fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden und der erhobene klinische orthopädische Befund steht einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil nicht entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist gestützt auf das Z.___-Gutachten von Mai 2012 davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nunmehr in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.9 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. Es bestehen weder Anhaltspunkte, die auf eine Fehlerhaftigkeit der Invaliditätsbemessung schliessen lassen würden, noch gibt sie aufgrund der Akten (Urk. 11/228) zu Beanstandungen Anlass, so dass sich weitere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erübrigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.10 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhaltsänderung angenommen und beim neu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Invaliditätsgrad von 27 % eine Rentenherabsetzung verfügt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) erweist sich deshalb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Frey, Zürich aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der seit 1. Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwalt Christoph Frey mit Eingabe vom 20. Juni 2017 geltend gemachte Aufwand von 14.05 Stunden (Urk. 22) ist der Bedeutung der Streitsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und der Schwierigkeit des Prozesses nicht mehr angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass er den Beschwerdeführer schon im invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlichen Verfahren ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trat und ihm die Akten somit bekannt waren. Sodann entspricht die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift in weiten Teilen der Einsprache vom 8. Juli 2015 (Urk. 11/241). Zudem macht Rechtsanwalt Frey einen Honoraran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 350.-- geltend, was nicht dem gerichtsüblichen Ansatz von Fr. 220.-- entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der zu studierenden gut 300 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der elfseitigen Rechtsschrift und den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung erscheint ein Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand von 6 Stunden als angemessen. Mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Christoph Frey bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) somit auf Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christoph Frey, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Vera Häne</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>