<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00469</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. November 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis Ende Juni 2017 als Raumpflegerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oktober 2017 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 8/37). Aufgrund ihrer medizinischen Abklärungen stellte die So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 8. Januar 2018 in Aussicht, das Leistungsbegehren abzuweisen (Urk. 8/45). Hieran hielt sie nach erhobenen Einwänden vom 30. Januar 2018 (Urk. 8/49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 22. Februar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/53) mit Verfügung vom 26. April 2018 fest (Urk. 2 = Urk. 8/56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 26. April 2018 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. Mai 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf Rückweisung der Sache zur einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Begründung (Urk. 1). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). Am 3. August 2018 reichte die Versicherte einen ergänzenden medizinischen Bericht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11) ein (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. September 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bundesverfassung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein weiterer Bestandteil des in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BV verankerten Anspruchs auf rechtliches Gehör bildet die Pflicht der Verwaltungsbehörden und der Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgerichte, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betroffenen Partei ermöglichen, die Verfügung oder den Gerichtsentscheid gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffene Partei als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung beziehungsweise ihr Urteil stützt (BGE 126 I 102 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die abweisende Verfügung (Urk. 2) damit, laut Hausarzt seien in erster Linie die psychischen Beschwerden für die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit verantwortlich. Aus körperlicher Sicht sei keine Diagnose gestellt, die eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Seit elf Jahren befinde sich die Beschwerdeführerin in keiner fachärztlichen psychiatrischen Behandlung mehr. Da die Therapiemöglichkeiten nicht ausgenutzt würden, bestehe kein Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Hausarzt beschreibe zwar, dass die Magnetresonanz-Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung krankhafte Veränderungen an der Wirbelsäule gezeigt habe, diese aber überwiegend wahrscheinlich nicht mit den von der Beschwerdeführerin geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Beschwerden zusammenhingen. Diese Aussage werde dadurch bekräftigt, dass diesbezüglich keine therapeutischen Massnahmen in Aussicht gestellt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien. Für körperlich belastende Tätigkeiten werde vom Hausarzt eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit von 50 % attestiert, eine Begründung derselben bleibe jedoch aus. Hingegen betone er, dass die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in erster Linie auf ein psychisches Leiden zurückzuführen sei, wobei es sich um eine fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremde Beurteilung handle (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Episode sei gut behandelbar und begründe keine erhebliche und lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus dem Umstand, dass im Jahr 2006 letztmals regelmässige psychiatrische Behandlungen in Anspruch genom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men worden seien, könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden, dass der Leidensdruck nicht hoch sei und auch keine krankheitswertige Einschränkung bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überdies bestünden Hinweise, dass psychosoziale Faktoren das Befinden beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, welche bei der Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht berücksichtig werden könnten (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, in einer körperlich leichten, wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeit vollzeitlich zu arbeiten und damit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inwiefern obige Begründung mangelhaft sein soll, legt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin nicht dar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin würdigte in der Verfügung jeden Arztbericht, und es ist aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klar ersichtlich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von welchen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legungen die Beschwerdegegnerin ausging. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgfältigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen, die Beschwerde materiell zu begründen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer Verletzung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s kann keine Rede sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz fehlender materieller Einwände ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsabweisende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung im Folgenden zu überprüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 und an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) angepasst und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichtigen habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwickelte und nunmehr für sämtliche psychische Leiden anwendbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teriell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_580/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tsunfähig ist (BGE 125 V 261 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden können (BGE 125 V 261 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4 m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, vom 22. Oktober 2017 (Urk. 3/2 = Urk. 8/41) leidet die Beschwerdeführerin in erster Lini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer wieder an Beschwerden des Bewegungsapparates, wenn sie zu anstrengende Arbeiten erledigen müsse. Andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit ihrer Flucht aus Syrien eine psychische Traumatisierung vor, welche durch die Kampfscheidung von ihrem Mann verstärkt worden sei. Für die Arbeitsunfähigkeit sei die psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Erkrankung verantwortlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Magnetresonanztomographie (MRI; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 3/1 = Urk. 8/46) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeige zwar pathologische Befunde, die allerdings nicht überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mit den geschilderten Beschwerden korrelierten. Es handle sich wohl eher um zufällige Pathologien, welche aber immerhin die verminderte körperliche Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit begründen könnten. Therapeutisch sei noch nichts unternommen worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für körperlich belastende Tätigkeiten (wie beispielsweise Putzen) bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefarzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte im Bericht vom 9. November 2017 (Urk. 8/43) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (F33.0; S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte ambulante Behandlung habe vor rund 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren stattgefunden und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Zwischenzeit kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Stellungnahme zur gegenwär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit oder zu möglichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen sei aufgrund des langen Zeitraums seit der letzten Behandlung nicht möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine psychotherapeutisch-psychopharmakologische Behandlung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtigen leichten depressiven Episode wäre sicherlich indiziert und auch Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raussetzung für eine seriöse Einschätzung der Fragen rund um die Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Die Gesamtbeurteilung werde erschwert durch die diversen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischen Erkrankungen, in erster Linie die Beschwerden des Bewegungsappa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates, welche die Arbeitsfähigkeit laut Beschwerdeführerin in den letzten Jahren deutlich beeinflusst hätten (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzärztin, Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stellten im Bericht vom 28. Juni 2018 (Urk. 11) folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkürzt dargestellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifokales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tiv, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aggraviert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Spondylarthritis, Schmerzverarbeitungsstörung, Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lumboradikulärsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">LRS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicobrachiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Depression 1998</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laparosko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sterilisation 1997</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leide an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multilokuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Hauptfokus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> momentan auf der tieflumbalen Lendenwirbelsäule mit beidsei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausstrahlung in die Beine, basierend auf leichten degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen mit aktuell vordergründigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden der Rücken- und Gesässmuskulatur bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posturaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Haltungsinsuffizienz. Weiter be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stünden generalisierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myotendinöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">extraskelettale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome, die einer Fibromyalgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugeordnet werden könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem erscheine eine Schmerzverarbeitungsstörung bei chronischer Schmerzsituation ein weiterer möglicher Begleitfaktor. Bei Status nach reaktiver Arthritis in den Kniegelenken und fraglicher ISG-Arthritis im klinischen Untersuch sei eine weiterführende Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärung hinsichtlich einer möglichen Spondylarthritis mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unauffälligen Resulta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> womit diese Verdachtsdiagnose zurzeit eher in den Hintergrund rücke. Ebenfalls hätten sich im Labor und in den Röntgenbildern der Hände und Füsse keine Hinweise auf eine entzündliche Systemerkrankung oder einer Kristallabla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungserkrankung ergeben (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht wertete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1) die im MRI vom 6. Oktober 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 erkennbaren pathologischen Befunde eher als zufällige Pathologien, da diese nicht mit den geschilderten Beschwerden korrelier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.3) werteten die degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule als diskret. Eine Fib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">romyalgie wurde neben einer Schmerzverarbeitungsstörung und einer Spondylar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thritis lediglich als Verdachtsdiagnose genannt. Die Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner möglichen Spondylarthritis ergab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällige Resultate, womit der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf diese Diagnose nicht erhärtet wurde. Auch eine entzündliche Systemer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankung oder eine Kristallablagerungserkrankung wurde ausgeschlossen. Was die Schmerzverarbeitungsstörung betrifft, wurde eine solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben (vgl. nachstehende E. 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der doch diskreten Befundlage wurde durch die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - ausser einer Wassertherapie - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine weitergehenden Therapien empfohlen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die dortige Behandlung abgeschlossen. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit wurde nicht attestiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar attestierte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.1) der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in körperlich belastenden Tätigkeiten, führte diese aber nicht auf die somatischen Beschwerden zurück, sondern auf eine psychische Erkrankung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit der psychiatrischen Erkrankung nannte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Faktoren wie die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatische Flucht aus Syrien und die Scheidung vom Ehemann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weder ist seinem Bericht eine psychiatrische Diagnose zu entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men noch erwähnt er psychopathologische Befunde. Aufgrund der Tatsache, dass er die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Jahren behandelt und er es zumindest bis zur Berichterstattu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng nicht als notwendig erachtet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in fachärztliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung zu überweisen, ist unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich, dass er die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als ernsthaft psychisch erkrankt einschätzte. Angesichts dessen ist die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.2), bei welchem die Beschwerdeführerin im Jahre 2006 in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung war und welchen sie kurz vor der Anmeldung zum Leistungsbezug er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neut aufsuchte, diagnostizierte eine rezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gegenwärtig leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (F33.0). Eine psychotherapeutisch-psychopharmakologische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung wurde nicht aufgenommen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fühlte sich ausserstande, Angaben zur Arbeitsfähigkeit zu machen. Ob bei der Beschwerdeführerin eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende psychische Erkrankung vorliegt, erscheint daher als höchst fraglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Vorbedingung für die Anwendung des str</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ukturierten Beweisverfahrens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht im Vorliegen einer fachärztlich einwandfr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei diagnostizierten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 2.1). Daran fehlt es vorliegend, womit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entfällt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist aufgrund der medizinischen Akten nicht ausgewiesen. Angesichts der Tatsache, dass im Zeitpunkt der Rentenverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung, welcher für die Beurteilung massgebend ist (BGE 129 V 1 E. 1.2), weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatische noch psychiatrische oder psychotherapeutische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch genommen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orden sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind auch von weitergehenden medizinischen Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin kein Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn vorliegt. Folglich hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin den Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Aktenlage ist erstellt, dass lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin eine Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte, allerdings mit einer fachfremden Begründung. Darauf wies die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 26. April 2018 hin und führte mit Verweis auf jeden ihr vorliegenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht sorgfältig aus, weshalb sie der Ansicht war, dass kein Rentenanspruch beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he (vgl. E. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin reagierte darauf mit Beschwerde, ohne materielle Einwände geltend zu machen. Angesichts dessen ist die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde als aussichtslos zu qualifizieren, und der Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung ist folglich zu verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Gerichtskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 15-16</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p><span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>