<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>OH.2016.00006</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Kanton Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kantonale Opferhilfestelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kaspar Escher-Haus, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fuhr am 23. Juni 2014 mit dem Fahrrad auf dem Radstreifen an einer Kolonne wartender Personenwagen vorbei, als er, um eine Kollision mit einem Fahrradlenker, welcher auf dem Fussgängerstreifen fuhr, zu verhindern, eine Vollbremsung vornahm und dadurch zu Fall kam (Urk. 8/4/1 S. 7). Dabei zog er sich unter anderem eine Luxation des linken Schultergelenks (Urk. 8/1/3) zu, welche mittels Osteosynthese behandelt wurde (Urk. 8/1/4), und litt in der Folge unter chronifizierenden Schmerzen im Bereich der linken Schulter (Urk. 8/1/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Nichtanhandnahmeverfügung vom 10. November 2014 (Urk. 8/4/2) stellte die Jugendanwaltschaft Unterland fest, dass es sich beim Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung um ein Antragsdelikt handle, dass der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigte am 28. Juni 2014 auf die Frist von drei Monaten zur Stellung eines Strafantrages hingewiesen worden sei, dass er indes innerhalb dieser Frist keinen Strafantrag gestellt habe, und trat deshalb auf die Strafsache gegen den anlässlich des Ereignisses vom 23. Juni 2014 über den Fussgängerstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen fahrenden anderen Fahrradlenker, welcher zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt gewesen war, nicht ein (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1) stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geschädigte bei der Direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Justiz des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kantonale Opferhilfestelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Gesuch um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine angemessene Genugtuung und um Entschädigung im Sinne einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Kosten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen und psychologischen Behandlung der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallfolgen, der Kosten allfälliger Arztkonsultationen und der Kosten der Rechtsvertretung (S. 2). Mit (begründeter) Verfügung vom 8. April 2016 (Urk. 4/6) wies die kantonale Opferhilfestelle das Gesuch des Geschädigten um Kostenbeiträge für längerfristige Hilfe, Entschädigung und Genugtuung ab (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 8. April 2016 (Urk. 2) erhob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein Gesuch sei entgegenzunehmen; eventuell sei das Verfahren hinsichtlich der noch nicht bezifferbaren Positionen zu sistieren; subenventuell sei die Sache zur weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung des Sachverhalts an die kantonale Opferhilfestelle zurückzuweisen. Gleichzeitig ersuchte der Geschädigte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Mai 2016 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antonale Opfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 21. September 2016 (Urk. 11) teilte der Beschwerdeführer dem hiesigen Gericht mit, dass er das Formular zur Abklärung der prozessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen Bedürftigkeit sowie weitere Unterlagen und Belege zur Begründung und Substantiierung seines Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung nicht einreichen könne, worauf dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 27. September 2016 (Urk. 12) eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich das streitige Ereignis im Jahre 2014 ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend die mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riellen Vorschriften des am 1. Januar 2009 in Kraft getrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, totalre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dierten Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Anwendung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 48 OHG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfe nach dem OHG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Opfer), und zwar unabhängig davon, ob die Täterschaft ermittelt worden ist, ob sie vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt oder ob sie sich schuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 1 Abs. 1 und 3 OHG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im revidierten Opferhil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fegesetz wurde der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzliche Begriff des Opfers unverändert über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (BGE 134 II 33 E. 5.5 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Gesetzgeber hat darauf verzichtet, einzelne Straftatbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände zu bezeichnen, die eine Opferstellung bewirken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Begriff der Straftat muss im Bereich des Opferhilferechts nicht alle kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Elemente der Strafbarkeit umfassen. Erforderlich ist ein tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiges und rechtswidriges Verhalten; eine schuldhafte Tatbege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung wird jedoch nur vom Strafrecht vorausgesetzt und spielt als täterbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genes Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terium im Opferhilferecht keine Rolle (Art. 1 Abs. 3 lit. b OHG; BGE 125 II 265 E. 4a/aa). Unerheblich ist auch, ob der Täter oder die Täterin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ist (Art. 1 Abs. 3 lit. a OHG) oder vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat (Art. 1 Abs. 3 lit. c OHG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es fallen daher auch fahrlässige Straftaten mit den entsprechenden Folgen, wie beispielsweise die fahrlässige Körperverletzung unter den Anwendungsbereich des Gesetzes (BGE 122 IV 71 E. 3a). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Erfüllung allein des objektiven Straftatbestandes reicht zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung der Opferstellung indes nicht aus, sondern es muss auch der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektive Tatbestand erfüllt sein, das heisst der Täter oder die Täterin muss vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt haben (BGE 134 II 33; vgl. BBl 2005 7203 f.; Charlotte Schoder, Opferhilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen im Lichte des revidierten Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten vom 23. März 2007, AJP 2008 S. 1483-1497, S. 1485). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Opferstellung führt nur eine Straftat, durch die eine Person eine un-mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Beeinträchtigung in ihrer körperlichen, psychischen oder sexu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Integ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rität erfuhr. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefährdungsdelikte in der Regel keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unmittelbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigung der körperlichen, sexuellen oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Integrität ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich nicht zur Opferstellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anders kann es sich ausnahmsweise verhalten, wenn die Gefährdung eine unmittelbare Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung in der vom Tatbestand (mit-)geschützten psychischen Integrität bewirkt; so etwa bei der Verursachung eines schweren Schocks durch eine Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensgefährdung gemäss Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">129 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafgesetzbuches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StGB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1C_208/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls ausgenommen sind „reine" Vermögensdelikte (BGE 120 Ia 157 E. 2d/aa mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (BGE 122 IV 71 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 6B_401/2009 vom 18. Juni 2009 E. 1.2) kommt einem bei einem Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall Verletzten lediglich in Bezug auf die vom anderen Verkehrsteilnehmer allenfalls begangene Straftat der fahrlässigen Körperverletzung Opferstellung zu. Hinsichtlich der von Letzterem allenfalls zusätzlich begangenen Strafta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Verletzung von Verkehrsregeln oder des Fahrens in angetrunkenem Zustand ist eine Opferstellung des Verletzten indes zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem wird vorausgesetzt, dass die Straftat eine gewisse Intensität auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist. Bagatelldelikte, durch welche die Opfer nur eine geringfügige Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung erfahren, fallen grundsätzlich nicht unter das OHG (BGE 129 IV 216 E. 1, BGE 125 II 265 E. 4a/aa). Entscheidend ist dabei nicht die Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation und Schwere der Straftat im Sinne des Strafrechts, sondern der Grad der Betroffenheit der geschädigten Person. Es kommt darauf an, ob die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigung das legitime Bedürfnis begründet, die Angebote der Opferhilfe in Anspruch zu nehmen (BGE 128 I 218 E. 1.2 mit Hinweisen). So kann etwa eine Tätlichkeit die Opfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wenn sie zu einer nicht uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung führt (vgl. BGE 129 IV 216 E. 1.2.1). Die Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung muss hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest glaubhaft gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t werden (BGE 131 IV 78 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 6B_600/2009 vom 1. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung sind die Anforderungen an den Nachweis einer die Opferstellung begründenden Straftat je nach dem Zeitpunkt sowie nach Art und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfang der beanspruchten Hilfe unterschiedlich hoch. Während die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Genugtuung oder einer Entschädigung den Nachweis der Opfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung und damit auch einer tatbestandsmässigen und rechtswidrigen Straftat vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt, genügt es für die Wahrnehmung der Rechte des Opfers im Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren, dass eine die Opferstellung begründende Straftat ernsthaft in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches gilt für die Soforthilfen. Damit diese ihren Zweck erfül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len können, müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie rasch gewährt werden, bevor endgültig feststeht, ob ein tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siges und rechtswidriges Verhalten des Täters zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen ist oder nicht. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann die Gewährung von Langzeithilfe unter Umständen von den ersten Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen des Ermittlungsverfahrens abhängig gemacht werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommt die Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle im Verlaufe der Betreuung einer Person zum Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass das Opfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfegesetz im konkreten Fall - entgegen ihrer ersten Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - nicht anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist, sieht sie von weiteren Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen ab. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie bereits geleistete Hilfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückgefordert werden, es sei denn,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellende Person habe sich rechtsmissbräuchlich, unter Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiegelung fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tatsachen, als Opfer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben (BGE 125 II 265 E. 2c/aa mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 1C_140/2013 vom 23. Juli 2013, 1C_410/2010 vom 7. März 2011 und 1A.230/2006 vom 5. Juni 2007; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 128 III 271 E. 2b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und Lehre (Peter Gomm/Dominik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zehntner,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tar zum Opferhilfegesetz, 3. Auflage, Bern 2009, Art. 29 OHG N 17) ist in den Fällen, in denen keine Strafverfahren durchgeführt wurden, für die Bestimmung der Opfereigenschaft vom Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner ging in der angefochtenen Verfügung vom 8. April 2016 (Urk. 2) davon aus, dass der mutmassliche Täter beziehungsweise der Beschuldigte den Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung nicht erfüllt habe, da er nicht damit habe rechnen müssen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer rechts neben einer Kolonne stehender Personenwagen vorbeifahren werde (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, dass auf Grund der Nichtanhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmeverfügung der Jugendanwaltschaft Unterland vom 10. November 2014 nicht klar sei, ob der Beschuldigte eine einfache oder schwere Körperverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung begangen habe, weshalb nicht erstellt sei, ob es sich dabei um ein Offi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zial- oder Antragsdelikt handle (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist vorerst, ob der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 1 Abs. 1 OHG Opfer einer Straftat wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer fahrlässig einen Menschen am Körper oder an der Gesundheit schädigt, macht sich der fahrlässigen Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 1 StGB schuldig und wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Ist die Schädigung schwer, so wird der Täter gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung von Amtes wegen verfolgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwer ist die Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung, wenn sie dem objektiven Tatbestand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StGB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">121 IV 286</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stefan Trechsel, Mark Pieth, Schweizerisches Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzbuch Praxiskommentar. 2. Aufl., Zürich 2013, N. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 125 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">StGB). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der schweren Körperverletzung gemäss Art. 122 StGB macht sich schuldig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er vorsätzlich einen Menschen lebensgefährlich verletzt, wer vorsätzlich den Körper, ein wichtiges Organ oder Glied eines Menschen verstümmelt oder ein wichtiges Organ oder Glied unbrauchbar macht, einen Menschen bleibend arbeitsunfähig, gebrechlich oder geisteskrank macht, das Gesicht ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Menschen arg und bleibend entstellt, wer vorsätzlich eine andere schwere Schädigung des Körpers oder der körperlichen oder geistigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dheit eines Menschen verursacht. Die schwere Körperverletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen bestraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Begriff der schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB ist ein auslegungsbedürftiger unbestimmter Rechtsbegriff. Unter Gebrechlichkeit (Abs. 2) wird ein Zustand dauernden Krankseins oder anderer dauernder Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen der Gesundheit verstanden. Mit der Generalklausel (Abs. 3) werden Fälle erfasst, welche den unter Abs. 2 beispielhaft aufgezählten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen hinsichtlich ihrer Qualität und ihrer Auswirkungen ähnlich sind. Soweit schwerwiegende und andauernde krankhafte psychische Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Handlungen gegen die sexuelle Integrität verursacht oder gestei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gert werden, ist eine Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1C_498/2008 vom 9. Juli 2009 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Nichtanhandnahmeverfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/4/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stellte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jugendanwaltschaft Unterland </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ wegen des Verdachts auf Begehung einer fahrlässigen Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 1 StGB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehobene Strafuntersuchung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer innerhalb der Frist von drei Monaten zur Stellung eines Strafantra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges keinen solchen gestellt hatte. Demnach steht fest, dass die Jungend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltschaft auf Grund der von ihr durchgeführten Sachverhaltsabklärungen zum Ergebnis kam, dass die Straftat vom 23. Juni 2014 nicht als ein Offizial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delikt und insbesondere nicht als eine fahrlässige schwere Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB zu qualifizieren sei, und dass die Frage, ob Y.___ allenfalls den Tatbestand der (einfachen) Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 1 StGB erfüllt habe, offen gelassen werden könne, da auf die Strafsache gegen Y.___ mangels eines Strafantrages nicht einzutreten sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge steht fest, dass die zuständige Strafbehörde, welche in Bezug auf Offizialdelikte bei genügenden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Straftaten hinweisende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n verpflichtet gewesen wäre, gegen Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahren einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiten und durchzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 7 Abs. 1 StPO), weder wegen einer schweren fahrlässigen Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB noch we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen anderer Offizialdelikte ein Strafverfahren gegen diesen eingeleitet hat. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gründe, welche ein ausnahmsweises Abweichen von der Beurteilung der Strafbehörden rechtfertigen würden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erkennen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind, kann dem Beschwerdeführer, wenn er geltend machen will, dass aus der Nichtan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handnahmeverfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Jugendanwaltschaft Unterland </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2014 nicht klar hervorgehe, ob diese die Straftat als einfache oder schwere fahrlässige Körperverletzung qualifiziert habe (Urk. 1 S. 4), nicht gefolgt werden. Gestützt auf die Nichtanhandnahmeverfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Jugendanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft Unterland </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2014 steht vielmehr fest, dass keine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügenden Verdachtsgründe auf eine schwere fahrlässige Körperverletzung im Sinne von Art. 125 Abs. 2 StGB oder auf ein anderes Offizialdelikt vorlagen. Der Beschwerdegegner war daher nicht gehalten, noch einmal selbstständig zu prüfen, ob Y.___ anlässlich des Ereignisses vom 23. Juni 2014 den Tatbestand der schweren fahrlässigen Körperverletzung oder Tatbestände an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derer Offizialdelikte erfüllte, sondern durfte sich darauf beschränken zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob Y.___ den Tatbestand der (einfachen) fahrlässigen Körperver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 StGB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung von Art. 125 Abs. 1 StGB setzt voraus, dass der Erfolg durch sorgfaltswidriges Verhalten des Täters verursacht wurde. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orgfaltswidrig ist die Handlungsweise, wenn der Täter zum Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umstände sowie seiner Kenntnisse und Fähigkeiten die damit bewirkte Gefährdung der Rechtsgüter des Opfers hätte erkennen können und müssen und wenn er zugleich die Grenzen des erlaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Risikos überschritten hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Satz 2 StGB; BGE 122 IV 17 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 IV 34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erkennbar beziehungsweise voraussehbar ist die Gefahr des Erfolgseintritts für den Täter, wenn sein Verhalten geeignet ist, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuführen oder mindestens zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstigen. Es genügt dabei, wenn der Täter in groben Zügen den zum Erfolg führenden Kausalverlauf als Folge seines pflichtwidrigen Verhaltens voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen konnte (BGE 121 IV 10 E. 3; BGE 121 IV 286 E. 3). Die Vorhersehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ist zu verneinen, wenn ganz aussergewöhnliche Umstände, wie das Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschulden eines Dritten oder Material- oder Konstruktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehler, als Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursachen hinzutreten, mit denen schlechthin nicht gerechnet werden musste und die derart schwer wiegen, dass sie als wahrscheinlichste und unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barste Ursache des Erfolges erscheinen und so alle anderen mitverursachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Faktoren - namentlich das Verhalten des Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldigten - in den Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund drängen (BGE 120 IV 300 E. 3e, BGE 121 IV 286 E. 3). Wo beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Normen ein bestimmtes Verhalten gebieten, bestimmt sich das Mass der dabei zu beachtenden Sorgfalt in erster Linie nach diesen Vorschriften. Das schliesst nicht aus, dass der Vorwurf der Fahrlässigkeit auch auf allgemeine Rechtsgrundsätze wie den allgemeinen Gefahrensatz gestützt werden kann (BGE 121 IV 10 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend richtet sich der Umfang der Sorgfalt nach den Bestimmungen des Strassenverkehrsgesetzes (SVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; nachfolgend E. 7.1 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit der Eintritt des Erfolgs auf das pflichtwidrige Verhalten des Täters zurückzuführen ist, genügt es nicht, dass er vorhersehbar war. Vielmehr stellt sich die weitere Frage, ob der Erfolg auch vermeidbar war. Dabei wird ein hypothetischer Kausalverlauf untersucht und geprüft, ob der Erfolg bei pflichtgemässem Verhalten des Täters ausgeblieben wäre. Ein solcher hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischer Kausalzusammenhang lässt sich nicht mit Gewissheit beweisen. Deshalb genügt es für die Zurechnung des Erfolgs, wenn das Verhalten des Täters mindestens mit einem hohen Grad der Wahrscheinlichkeit oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Ursache des Erfolges bildete (BGE 121 IV 286 E. 3, BGE 118 IV 130 E. 6a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Rapport der Kantonspolizei des Kantons Zürich vom 22. Juli 2014 (Urk. 8/4/1 S. 7) lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer als Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radlenker mit seinem Fahrrad auf dem Radstreifen fuhr, und dass er, als mehrere Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen anhielten, um einem zu diesem Zeitpunkt dreizehn Jahre alt gewesenen Fahrradlenker zu ermögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, die Strasse mit dem Fahrrad auf dem Fussgängerstreifen zu überque</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, diesen Umstand nicht realisierte und an den anhaltenden Personenwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen rechts vorbeifuhr. In der Folge war er gezwungen, eine Vollbremsung durchzuführen, um eine Kollision mit dem anderen Fahrradlenker zu verhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach steht fest, dass der Beschwerdeführer, als mehrere vor ihm fahrende Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen anhielten, nicht sah, dass ein anderer Fahrradlenker im Begriffe war, die Strasse auf dem Fussgängerstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen fahrend zu überqueren, und dass er, ohne seine Fahrgeschwindigkeit massgeblich zu reduzieren, an den wartenden Personenwagen rechts auf dem Radstreifen vorbeifuhr und, als er den anderen Fahrzeuglenker schliesslich doch noch erblickte, gezwungen war, um eine Kollision mit diesem zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindern, eine Vollbremsung einzuleiten, worauf er zu Fall kam und sich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 1 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVG bestimmt, dass die in Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26-57a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SVG genannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regeln für die Führer von Motorfahrzeugen und die Radfahrer auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die übrigen Strassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benützer nur auf den für Motorfahrzeuge oder Fahrräder ganz oder be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt offenen Strassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Art. 33 Abs. 2 SVG hat der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fahrzeugführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or Fussgängerstreifen beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders vorsichtig zu fahren und nötigenfalls anzuhalten, um den Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängern den Vortritt zu lassen, die sich schon auf dem Streifen befinden oder im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begriffe sind, ihn zu betreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 6 Abs. 1 VRV präzisiert, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Fahrzeugführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or Fussgängerstreifen ohne Verkehrsregelung jedem Fussgänger oder Benützer eines fahrzeugähnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gerätes, der sich bereits auf dem Streifen befindet oder davor wartet und ersichtlich die Fahrbahn überqueren will, den Vortritt gewähren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss, und dass er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Geschwindigkeit rechtzeitig mässigen und nötigenfalls an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit er dieser Pflicht nachkommen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahrzeugähnliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Geräte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt es sich gemäss Art. 1 Abs. 10 VRV um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Rädern oder Rollen ausgestattete Fortbewegungsmittel, welche aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich durch die Körperkraft des Benützers angetrieben werden wie Rollschuhe, Inline-Skates, Tro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ttinette oder Kinderräder, wobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fahrräder und Rollstühle nicht als fahrzeugähnliche Geräte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 49 Abs. 2 SVG haben Fussgänger die Fahrbahn vorsichtig und auf dem kürzesten Weg zu überschreiten, nach Möglichkeit auf einem Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängerstreifen. Sie haben den Vortritt auf diesem Streifen, dürfen ihn aber nicht überraschend betreten. Art. 47 Abs. 1 und 2 VRV konkretisieren diese Verhaltensregeln in dem Sinne, dass die Fussgänger besonders vor und hinter haltenden Wagen, behutsam auf die Fahrbahn treten müssen, und dass sie die Strasse ungesäumt zu überschreiten haben. Demzufolge unterliegen Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänger, wenn sie einen Fussgängerstreifen benützen wollen, zunächst einer Pflicht zur Beobachtung des Verkehrs. Sie sind verpflichtet, danach Ausschau zu halten, ob das Verkehrsgeschehen auf der Fahrbahn ein Betreten des Fussgängerstreifens beziehungsweise ein Überqueren der Strasse gefahrlos erlaubt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Fahrzeugführer hat das Fahrzeug ständig so zu beherrschen, dass er sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Vorsichtspflichten nachkommen kann (Art. 31 Abs. 1 SVG). Nach Art. 32 Abs. 1 SVG muss er die Geschwindigkeit stets den Umständen anpassen, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen. Er hat seine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeit der Strasse und dem Verkehr zuzuwenden (Art. 3 Abs. 1 VRV) und darf nur so schnell fahren, dass er innerhalb der überblickbaren Strecke anhalten kann (Art. 4 Abs. 1 VRV). Überdies hat er nach Art. 33 Abs. 1 SVG den Fussgängern das Überqueren der Fahrbahn in angemessener Weise zu ermöglichen, und muss vor Fussgängerstreifen besonders vorsichtig fahren und nötigenfalls anhalten, um den Fussgängern den Vortritt zu lassen, die sich schon auf dem Streifen befinden oder davor warten und ersichtlich die Fahrbahn überqueren wollen (Art. 33 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 VRV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Grundregel von Art. 26 SVG muss sich im Verkehr jedermann so verhalten, dass andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der behindert noch gefährdet werden. Besondere Vorsicht ist geboten gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Kindern, Gebrechlichen und alten Leuten, ebenso wenn Anzeichen dafür bestehen, dass sich ein Strassenbenützer nicht richtig verhalten wird. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten aber darf sich der Fahrzeugführer auf die Wahrscheinlichkeit nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malen Verhaltens der übrigen Strassenbenützer verlassen, insbesondere auf normale Reaktionen, und darauf, dass jene die gesetzlichen Verkehrsregeln einhalten (sogenannter Vertrauensgrundsatz). Auf den Vertrauensgrundsatz kann sich indes nur berufen, wer sich selbst verkehrsregelkonform verhalten hat. Wer gegen die Verkehrsregeln verstösst und dadurch eine unklare oder gefährliche Verkehrslage schafft, kann nicht erwarten, dass andere diese Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahr durch erhöhte Vorsicht ausgleichen (Urteil des Bundesgericht 6B_272/2011 vom 9. August 2011, E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung des Rapports der Kantonspolizei vom 22. Juli 2014 (Urk. 8/4/1) ist davon auszugehen, dass Y.___ auf einem (Erwachse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen-)Fahrrad und nicht auf einem Kinderrad den fraglichen Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen überquerte. Demzufolge steht fest, dass der Beschwerdeführer das Vortrittsrecht des Y.___ nicht verletzte, da dieser den Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen nicht vorschriftsgemäss als Fussgänger oder als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benützer eines fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugähnlichen Gerätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern als Fahrradlenker überquerte. Demzufolge oblagen Y.___, welcher die Strasse auf einem Fussgängerstreifen nicht vorschriftsgemäss als Fahrradlenker überquerte, die gleichen Pflichten zur Beobachtung des Verkehrs, wie sie einem Fussgänger vor Betreten des Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängerstreifens obliegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Rapport der Kantonspolizei (Urk. 8/4/1 S. 3) ist zu entnehmen, dass Y.___ gemäss seinen Aussagen, vor dem Fussgängerstreifen mit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Fahrrad anhielt, den Fuss auf den Boden setzte und wartete, bis die Personenwagen anhielten, und dass er erst dann begann, über den Fussgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerstreifen zu fahren, als die Personenwagen angehalten hatten. Sodann ist dem Polizeirapport zu entnehmen, dass er sehr langsam über den Fussgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerstreifen fuhr, und, als er den an der Kolonne rechts vorbeifahrende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erblickt hatte, sofort bremste und anhielt. Gemäss seinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben hätte der Beschwerdeführer zudem genügend Platz gehabt, um an ihm vorbeizufahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber sagte der Beschwerdeführer gegenüber der Kantonspolizei aus, dass er nicht gesehen habe, weshalb die vor ihm fahrenden Motorfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeuge angehalten hätten, dass er diese rechts habe überholen wollen, und dass er, nachdem er Y.___ erblickt gehabt habe, eine Vollbremsung eingeleitet habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Grund der unbestrittenen (vgl. Urk. 1) Aussagen des Beschwerdeführers und von Y.___ gemäss dem Rapport der Kantonspolizei ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Y.___ vor dem Überqueren des Fussgängerstreifens mit seinem Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rad anhielt und wartete bis die Motorfahrzeuge anhielten. Es ist deshalb da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen ist, dass Y.___ damit der einem Fussgänger obliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Pflicht zur Beobachtung des Verkehrs vor Überschreitung eines Fussgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerstreifens nachkam, und dass er den Fussgängerstreifen anschliessend un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefähr in Schrittgeschwindigkeit und damit in einer den eingeschränkten Sichtverhältnissen angemessenen Geschwindigkeit befuhr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber ist auf Grund der im Rapport der Kantonspolizei enthaltenen Aussagen des Beschwerdeführers davon auszugehen, dass dieser nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte, dass die vor ihm fahrenden Motorfahrzeuge vor einem Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen anhielten, dass er diese rechts überholen wollte, und dass er auf Grund der durch die anhaltenden Personenwagen eingeschränkten Sicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst nicht erkannte, dass Y.___ mit seinem Fahrrad den Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen überquerte. Gestützt darauf ist infolgedessen daher davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass der Beschwerdeführer die Geschwindigkeit nicht massgeblich redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte, als er trotz eingeschränkter Sicht vor dem Fussgängerstreifen an den anhaltenden Fahrzeugen rechts vorbeifuhr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hätte auf Grund des Umstandes, dass die vor ihm fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Motorfahrzeuge vor einem Fussgängerstreifen angehalten haben, damit rechnen müssen, dass Fussgänger die Strasse überqueren und wäre da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her in Anbetracht der eingeschränkten Sicht auf den Fussgängerstreifen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet gewesen, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Denn als Fahrzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer war er gemäss auf Art. 32 Abs. 1 SVG (vorstehend E. 7.4) verpflichtet, die Geschwindigkeit stets den Umständen anzupassen, namentlich den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen. In dieser Situation wäre er da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her gehalten gewesen, die Geschwindigkeit zu reduzieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur so schnell fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dürfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er innerhalb der überblickbaren Strecke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch hätte anhalten können, ohne dabei zu Fall zu kommen. Demzufolge ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom 23. Juni 2014 - insbesondere auf Grund der eingeschränkten Sichtverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse - nicht mit einer den Umständen angepassten Geschwindigkeit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegs war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, welcher vor Befahren des Fussgängerstreifens anhielt und war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete, bis die Motorfahrzeuge anhielten, und damit insofern der ihm obliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Pflicht zur Verkehrsbeobachtung nachkam, und den Fussgängerstreifen anschliessend in Schrittgeschwindig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit befuhr, musste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem gewöhnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht damit rechnen, dass ein anderer Fahrradlenker mit unangemessener Geschwindigkeit bei eingeschränkter Sicht rechts neben den anhaltenden Motorfahrzeugen vorbei fahren und auf Grund einer Vollbremsung zu Fall kommen und sich dabei verletzen könnte. In Würdigung der gesamten Umstände war das Verhalten von Y.___ anlässlich des streitigen Ereignisses mangels Vorhersehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des eingetreten Erfolges nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens demzufolge nicht geeignet, den beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eingetretenen Erfolg herbeizuführen oder zu begünstigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wären die vom Beschwerdeführer auf Grund der Vollbremsung und des anschliessenden Sturzes vom Fahrrad erlittenen Verletzungen selbst dann, wenn sich Y.___ insofern pflichtgemäss verhalten hätte, als er vor der Überquerung der Strasse vom Fahrrad abgestiegen wäre und den Fussgängerstreifen als Fussgänger, das Fahrrad stossend überquert hätte, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ausgeblieben. Denn es ist davon auszugehen, dass Y.___, welcher den Fussgängerstreifen mit seinem Fahrrad in Schrittgeschwindigkeit überquerte, als Fussgänger den Fussgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerstreifen in einer damit vergleichbaren Geschwindigkeit überquert hätte, weshalb der Erfolg selbst bei pflichtgemässem Verhalten von Y.___ nicht ausgeblieben wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ist eine ursächliche Beziehung zwischen dem sorgfaltswidri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Verhalten von Y.___ anlässlich des Ereignisses vom 23. Juni 2014 und den beim Beschwerdeführer eingetreten Erfolg im Sinne von Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsfolgen zu verneinen. Das Verhalten von Y.___ erfüllte den ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiven Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung von Art. 125 Abs. 1 StGB daher nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Tatbestand von Art. 125 Abs. 1 StGB vorliegend nicht erfüllt wurde, fehlt es insoweit an einer Straftat und damit an einer Opferstellung im Sinne von Art. 1 Abs. 1 OHG des Beschwerdeführes. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner in der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 8. April 2016 (Urk. 2) die Ansprüche des Beschwerdeführers auf längerfristige Hilfe, Entschädigung und Genugtuung verneinte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung für das vorliegende Verfahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird im opferhilferechtlichen Beschwerdeverfahren in erster Linie durch das kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nale Prozessrecht geregelt. Unabhängig davon besteht ein solcher Anspruch unmittelbar aufgrund von Art. 29 Abs. 3 Bundesverfassung (BV; BGE 127 I 202 E. 3a). Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Die unentgeltliche Rechtspflege bezweckt, auch der bedürftigen Partei den Zugang zum Gericht und die Wahrung ihrer Parteirechte zu ermöglichen (BGE 131 I 350 E. 3.1, 120 Ia 14 E. 3d). Art. 29 Abs. 3 BV will sicherstellen, dass jedermann unabhängig von seinen finanziellen Verhältnissen nicht aussichtslose Streitsachen zur ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Entscheidung bringen und sich dabei im Prozess, sofern es sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich geboten ist, durch einen Anwalt vertreten lassen kann. Der verfassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Anspruch soll der bedürftigen Partei die Mittel zur Prozessführung in die Hand geben, nicht jedoch allgemein ihre finanzielle Situation verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern helfen (BGE 122 I 203 E. 2e). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich (GSVGer) wird einer Partei auf Gesuch eine unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung bestellt, wenn sie nicht in der Lage ist, den Prozess selber zu führen, ihr die nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als aussichtslos erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 23 Abs. 1 GSVGer stellt das hiesige Gericht unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei. In Abs. 2 dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung ist geregelt, dass den Parteien die Rechtsnachteile, die ihnen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen, wenn sie die Mitwirkung verweigern, förmlich angedroht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss hat die um unentgeltliche Rechtspflege ersuchende Person da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit möglich zu belegen, wobei umso höhere Anforderungen an eine umfassende und klare Darlegung der finanziellen Situation verlangt werden dürfen, je komplexer die ökonomischen Verhältnisse sind. Kommt die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person dieser Obliegenheit nicht nach, ist ihr Gesuch abzuweisen (BGE 125 IV 161 E. 4a; Urteil des Bundesgerichts 8C_617/2008 vom 20. Oktober 2008 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 17. Mai 2016 (Urk. 5) wurde dem Beschwerdeführer das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit zugestellt. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer wurde aufgefordert, seine finanzielle Situation zu substanti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieren und entsprechend zu belegen, mit der Androhung, dass bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungenügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Substantiierung oder fehlenden oder ungenügenden Belegen zur finanzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer fehlenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rozessualen Bedürftigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und das Gesuch abgewiesen werde. In der Folge unterliess es der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer, seine finanziellen Verhältnisse zu substantiieren und zu belegen sowie insbesondere, dem Gericht das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit einzureichen (vgl. Urk. 11 S. 2), weshalb das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2016 um unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung (Urk. 1 S. 2) androhungsgemäss mangels genügender Substantiierung abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2016 um unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung erweist sich in Anbetracht der Kostenlosigkeit des vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahrens (Art. 30 Abs. 1 OHG) als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2016 um unentgeltliche Rechtsvertre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">tung wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement, Bundesamt für Justiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p></div> </div></body></html>