<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zur Schweizer Game-Industrie zu erstellen. Ausgehend von einer Auslegeordnung zu den heutigen Akteuren soll der Bericht das künstlerische, das wissenschaftliche und das wirtschaftliche Potenzial der Game-Industrie aufzeigen. Dabei soll dargestellt werden, wo und wie die Politik Einfluss auf die Entwicklung dieser Zukunftsbranche nehmen soll. Um das Potenzial richtig einordnen zu können, soll die Situation in der Schweiz mit jener in anderen Staaten und Regionen verglichen werden: Der Bericht soll europäische Kleinstaaten wie die Niederlande, die nordischen Staaten (insbesondere Schweden, Dänemark und Finnland) und föderale Gegebenheiten wie in Deutschland und Kanada berücksichtigen. Bei der Erarbeitung soll die Branche in geeigneter Weise mit einbezogen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die im Postulat aufgeworfenen Fragen sind umfassend und betreffen namentlich kultur-, wirtschafts-, standort-, bildungs- und steuerpolitische Bereiche. Der Bericht des Bundesrates wird sich deshalb auf einige zentrale Punkte beschränken müssen. Insbesondere übersteigt ein breiter internationaler Vergleich die Möglichkeiten der Verwaltung. Antworten auf weitere Aspekte ausserhalb der im Bericht zu behandelnden Kernelemente können allenfalls sektorspezifisch erfolgen, für die kulturpolitischen Fragen etwa anlässlich einer Evaluation der von Pro Helvetia ab dem Jahre 2016 geplanten Massnahmen zur Game-Industrie.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.