<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01210</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Yetkin Geçer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Y. Geçer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Eisfeldstrasse 2a, Postfach 2841, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1971 geborene X.___ war zuletzt selbständig erwerbend als Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer einer (Kontakt-)Bar (Urk. 12/18 S. 5, 11, 13). Am 14. April 2015 meldete er sich unter Hinweis auf starke Kopfschmerzen sowie eine starke Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/3). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte daraufhin Abklärungen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht. Am 22. März 2016 erstatteten die Dres. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, sowie Z.___, Facharzt für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, im Auftrag der IV-Stelle ein bidisziplinäres Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 12/18; nachfolgend: Gutachten Y.___/Z.___). Mit Vorbescheid vom 20. Juni 2016 (Urk. 12/21) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und berufliche Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen in Aussicht. Dies wurde nach Einwand des Versicherten (Urk. 12/28) mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 1. November 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und stellte folgende Anträge (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«1) Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 28. September 2016 sei derart aufzuheben als das dem Beschwerdeführer IV-Leistungen zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chen werden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eventualiter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sei die Sache zur Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2) Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren und Rechtsanwalt Yetkin Geçer, 6005 Luzern als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3) Alles unter Prozesskosten, also Gerichtskosten und die Parteientschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">digung (zzgl. MWST), zu Lasten der Beschwerdegegnerin.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. November 2016 reichte der Beschwerdeführer Unterlagen zur prozessua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Bedürftigkeit ein (Urk. 8-9/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2016 (Urk. 11) beantragte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 9. Dezember 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte mit Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Eingliederungsmassnahmen. In medizinischer Hinsicht stützte sie sich dabei auf das Gutachten Y.___/Z.___ vom 22. März 2016 (Urk. 12/18) und ging von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 10 % in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen brachte der Beschwerdeführer mit Beschwerdeschrift vom 1. November 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen vor, auf das Gutachten Y.___/Z.___ könne mangels Beweiswerts nicht abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hätte wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Abklärungen vornehmen müssen und sie habe den Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs verletzt, indem sie nicht das gesamte Beweismaterial um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend gewürdigt und keine triftigen Gründe angegeben habe, warum sie auf die eine und nicht die andere medizinische These abstelle.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem ersten Schritt ist auf die seitens des Beschwerdeführers gerügte Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des rechtlichen Gehörs im Sinne der Begründungspflicht durch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin einzugehen (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, wobei sie vor Erlass von Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind – was auf Verfügungen über Leistungen der Invalidenversicherung nicht zutrifft (vgl. Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG) – nicht angehört werden müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expliziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und warum die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N 56 zu Art. 49, mit Hinweis auf BGE 124 V 180).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Daher führt dessen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Vorbehalten bleiben praxisgemäss Fälle, in denen die Verletzung des Begründungsrechts nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche sowohl Tat- als auch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen uneingeschränkt überprüft. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtenen Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente sowie berufliche Eingliederungsmassnahmen verneinte. Begründet wurde dies damit, dass die Begutachtung des Beschwerdeführers durch die Dres. Y.___ und Z.___ ergeben habe, dass der Beschwerdeführer in seiner bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeit als Geschäftsführer eines Restaurants aufgrund der Kopfschmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attacken in der Arbeitsfähigkeit um 10 % eingeschränkt sei. Psychiatrische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestünden keine mehr. In angepasster Tätigkeit sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer voll arbeitsfähig. Der Beschwerdeführer habe eine Erkrankung, die nicht zu einem länger dauernden Ausfall der Erwerbsfähigkeit führe. Aus diesem Grund habe er keinen Anspruch auf eine Invalidenrente und berufliche Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer rügte im Einwand vom 22. September 2016 (Urk.12/28) eine ungenügende Abklärung des medizinischen und erwerblichen Sachverhalts (S. 1); die vom begutachtenden Neurologen postulierte Beeinträchtigung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von nur 10 % sei nicht nachvollziehbar begründet und der Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater haben den Behandlungserfolg nicht nachvollziehbar skizziert (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von diesen Vorbringen nahm die Beschwerdegegnerin entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers durchaus Kenntnis. Mit seiner Kritik, welche sich im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen im Zitat von allgemeinen Grundsätzen der Rechtsprechung zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswürdigung erschöpft und jeden Bezug auf die konkrete (weitere) medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Aktenlage vermissen lässt, setzte sich die Beschwerdegegnerin rechtsgenüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auseinander und wies darauf hin, dass keine neuen Arztberichte eingereicht und nach Angabe der Gutachter die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpft worden seien (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So wurde der Beschwerdeführer in die Lage versetzt, die Beweggründe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin für ihren rentenabweisenden Entscheid zu erkennen und den Entscheid in Kenntnis der wesentlichen Entscheidgrundlagen an das hiesige Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt weiterzuziehen, was mit Beschwerdeschrift vom 1. November 2016 (Urk. 1) auch erfolgt ist. Die Rüge der Gehörsverletzung durch die Beschwerdegegnerin zielt damit ins Leere.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom 15. Januar 2010 (Urk. 12/9 S. 6) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer über Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen und neuromartige Beschwerden im Bereich der Augenbraue rechts nach einem Unfall vor 20 Jahren klage. Klinisch liege eine reizlose Narbe im Bereich der Augenbraue rechts medial vor, sonst sei kein pathologischer Befund feststellbar. Folglich sei der Beschwerdeführer in jeder Hinsicht gesund.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Klinik für Neurochirurgie des B.___ vom 6. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2014 (Urk. 12/9 S. 7 f.) wurde der Verdacht auf eine posttraumatische Meningocele subfrontal rechts betont gestellt und weitere Abklärungen wurden für notwendig erachtet. Diese führten schliesslich am 10. Februar 2015 (Urk. 12/9 S. 12 ff.) zur Verdachtsdiagnose episodischer Clusterkopfschmerzen ICHD III beta 3.1, Erstmanifestation etwa 1993, sowie eines Status nach Schädelhirntrauma etwa 1987.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Nephrologie, vom 30. Juni 2015 (Urk. 12/9 S. 1 ff.) ist als Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit ein Status nach Velounfall mit Fraktur der Stirn, aktuell persistierende Kopfschmerzen permanent, zu entnehmen. Sowohl die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammte als auch eine angepasste Tätigkeit erachtete der Hausarzt als nicht mehr zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Oktober 2015 diagnostizierte Dr. med. D.___, Facharzt für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, der den Beschwerdeführer seit 6. Februar 2015 ein bis zwei Mal monatlich behandelt, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine depressive Episode, mittelgradig (ICD-10 F32.1; wahrscheinlich schon seit Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren), sowie eine gemischte Persönlichkeitsstörung mit paranoiden, dissozialen und impulsiven Einzelzügen (ICD-10 F61.0). In seiner angestammten Tätigkeit als Gerant sei der Beschwerdeführer seit 2008 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Hinsichtlich der Zumutbarkeit einer leidensangepassten Tätigkeit führte der Psychiater aus, aktuell sei der Beschwerdeführer seit sieben Jahren weder einer Tätigkeit noch einer Beschäftigung nachgegangen, sei also erstens dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert, zweitens krankheitshalber demotiviert, drittens wegen seiner Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsdiagnose mit Verbitterung gegenüber der Welt und fast allen Leuten auch kaum zur Kooperation fähig (Urk. 12/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bidisziplinären (psychiatrisch/neurologischen) Gutachten Y.___/Z.___ vom 22. März 2016 (Urk. 12/18) wurde aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 14). Aus neurologischer Sicht diagnostizierte Dr. Y.___ ein Cluster-Headache mit Erstmanifestation ab etwa dem 28. Lebensjahr, differenzialdiagnostisch symptomatische Kopfschmerzen nach Impressionsfraktur frontal rechts mit Orbitabeteiligung 1988, sowie einen Schwindel und Kopfschmerzen bei Targin-Abusus (Medikamentenüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchskopfschmerz; S. 8) und Verdeutlichungstendenz. Im Rahmen der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensbesprechung führten die Gutachter aus, aus psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer keine Psychopathologie vor, die eine Beeinträchtigung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits- und Leistungsfähigkeit begründe. Der Beschwerdeführer leide an einer dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phorisch dysthymen Gestimmtheit, im Rahmen seiner akzentuierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge. Eine eigentliche depressive Symptomatik, wie sie noch im Oktober 2015 von Dr. D.___ diagnostiziert worden sei, müsse aus gutachterlicher Sicht heute als remittiert erachtet werden. Die entsprechenden Befunde gemäss ICD-10 für eine depressive Episode mittleren Grades würden nicht mehr erfüllt. Bezüglich des Verlaufs, der Entwicklung der Symptomatik müsse mit Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit angenommen werden, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2015 (richtig wohl: 2016) keine depressive Symptomatik mehr gehabt habe. Bis dahin gelte die Beurteilung von Dr. D.___. Allerdings sei aus psychiatrisch gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlicher Sicht nicht nachvollziehbar, dass eine mittelgradig depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode langanhaltend zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit führe. Dies sei aus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizinischer Sicht unüblich. Aus rein psychiatrischer Sicht sei dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der zumutbaren Willensanstrengung, der vorliegenden Befunde, der funktionellen Einschränkung, dem bisherigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf und der Aktenlage eine 100%ige Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt zuzumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, sei es im Gastgewerbe oder in einer anderen vergleichbaren Tätigkeit (S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht sei von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 10 % auszugehen. Dies betreffe angepasste Tätigkeiten. Darunter seien Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zu verstehen, bei denen der Beschwerdeführer bei Kopfschmerzattacken wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend etwa einer Stunde unterbrechen könne. Ansonsten seien ihm sämtliche sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bildungsniveau und seiner Konstitution angepassten Tätigkeiten zumutbar und somit auch Tätigkeiten mit mässig bis mittelstarker Belastung durchaus denkbar. Der Beginn der erwähnten Arbeitsunfähigkeit bestehe ab 1. Oktober 2014, entsprechend den im Bericht der Neurochirurgie des B.___ vom 6. November 2014 enthaltenen anamnestischen Angaben (S. 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung sowie auf berufliche Eingliederungsmassnahmen hat. Zu würdigen ist hierzu nachfolgend die medizinische Sachlage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dres. Y.___ und Z.___ nahmen ihre Beurteilung (Urk. 12/18) in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Aktenlage (S. 2 ff.) sowie der seitens des Beschwerdeführers geklagten Beschwerden (S. 6, S. 10 f.) vor. Die Diagnosestellung erfolgte jeweils nach ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehender Befundaufnahme, sodann wurden die medizinischen Akten differenziert diskutiert (S. 8 ff., S. 14-16). In diesem Zusammenhang ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass der Schluss von Dr. Z.___ auf das Fehlen einer psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der erhobenen Befunde nicht zu beanstanden ist. So stellte der Gutachter fest, dass der Beschwerdeführer affektiv etwas dysphorisch sei, aber dennoch schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähig. Es fanden sich keine Hinweise auf eine durchgehende Niedergeschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genheit, Traurigkeit, Interessenlosigkeit oder einen verminderten Antrieb. Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration und Aufmerksamkeit wirkten unbeeinträchtigt, das Selbstwertgefühl war nicht wesentlich beeinträchtigt. Gefühle von Schuld oder Wertlosigkeit wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren nicht feststellbar, ebenso wenig Suizidgedanken und ein Morgentief (S. 13). Die Verneinung einer Persönlichkeitsstörung begründete der Gutachter schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in nachvollziehbarer Weise (S. 15). Diesbezüglich fällt ins Gewicht, dass der behandelnde Psychiater nicht darlegte, worauf die von ihm erhobene Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung fusst. Er führte zu deren Begründung weder eine Hirnerkrankung an noch erläuterte er, dass die Störung bereits in der Kindheit oder im Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alter manifest gewesen wäre. Vielmehr schilderte er jahrelange unauffällige be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Aktivitäten (Urk. 12/11/2; vgl. dazu auch Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 12/8), wobei insbesondere die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsführer einer Kontaktbar nicht aus gesundheitlichen, sondern aus wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Gründen aufgegeben werden musste (vgl. auch Urk. 12/18/5). In An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betracht der nicht schlüssig hergeleiteten Diagnose erweist sich die von Dr. D.___ bescheinigte vollständige Arbeitsunfähigkeit als nicht plausibel, weshalb sein Bericht nicht geeignet ist, die Schlussfolgerungen der Gutachter in Zweifel zu ziehen. Diesbezügliche ergänzende Abklärungen seitens der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin erübrigten sich damit. Auch die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (S. 10, S. 16 f.) erscheint mit Blick auf die seitens der Gutachter erhobenen Befunde voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich nachvollziehbar. Dies gilt auch für den aus neurologischer Sicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogenen Schluss auf eine 90%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit (S. 10). Diese Einschätzung steht im Einklang mit den fachärztlichen Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sowohl von Dr. A.___, der gar keinen pathologischen Befund aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte (E. 4.2 hievor), als auch der Ärzte des B.___, die im Zusammenhang mit den Kopfschmerzen trotz vertieften Abklärungen lediglich eine Verdachtsdiagnose zu stellen vermochten (E. 4.3 hievor). Zudem leidet der Beschwerdeführer offenbar seit 1998 unter Kopfschmerzen (Urk. 12/18/9), ohne dass diese die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt hätten. Zutreffenderweise berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten die Gutachter im Weiteren die vom Beschwerdeführer gezeigte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichungstendenz, welche der behandelnde Dr. C.___ bei seiner Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung ausser Acht gelassen hat (E. 4.4 hievor), weshalb letzterem nicht gefolgt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist somit nicht ersichtlich, inwiefern Zweifel am Beweiswert des bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinären Gutachtens Y.___/Z.___ bestehen sollten. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin stützte sich in medizinischer Hinsicht zu Recht auf das Gutachten. Weitere Abklärungen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4 f.) erübrigten bzw. erübrigen sich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad nämlich dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die gutachterliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 12/18 S. 18 f.) ist - entgegen der Beschwerdegegnerin (Urk. 2) - darauf zu schliessen, dass der Beschwerdeführer sowohl in seiner angestammten Tätigkeit als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsführer einer Kontaktbar als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit seit Januar 2016 zu 10 % eingeschränkt ist. Massgebend hierfür sind die seit Oktober 2014 bestehenden neurologischen Einschränkungen bei Remission der psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Einschränkungen ab Januar 2016. Nachdem aufgrund der Aktenlage nicht davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin in angestammter Tätigkeit gearbeitet hätte, führten doch gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Gründe zur Aufgabe der letzten Erwerbstätigkeit als Geschäftsführer (Urk. 12/18 S. 5, 11, 13), sind sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu ermitteln. Damit resultiert ab Januar 2016 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 10 % (E. 6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der retrospektiven Beurteilung vor Januar 2016 verwiesen die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter aus psychiatrischer Sicht auf den behandelnden Psychiater Dr. D.___ (Urk. 12/18 S. 18). Dieser hatte den Beschwerdeführer im Februar 2015 zu behandeln begonnen (Urk. 12/11 S. 1). Eine allfällige höhergradige als die seitens der Gutachter attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht darf damit frühestens ab Februar 2015 mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Nachdem gemäss gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Beurteilung bereits ab Januar 2016 von einer Remission der psychiatrischen Symptomatik auszugehen ist (Urk. 12/18 S. 18), ist im Zeitpunkt des Ablaufes des Wartejahres per Ende Januar 2016 auf eine nur noch 10%ige Einschränkung (aus neurologischer Sicht) zu schliessen. Ein Rentenanspruch konnte damit auch retrospektiv unter Berücksichtigung einer früher allenfalls schlechteren psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Verfassung des Beschwerdeführers nicht entstehen (E. 1.2 f.). Die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ist damit nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern bei dieser Sachlage ein Anspruch auf nicht näher spezifizierte berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Eingliederungsmassnahmen bestehen soll, ist weder ersichtlich, noch wird dies substantiiert geltend gemacht, so dass sich Weiterungen hiezu erübrigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Anspruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend sind die Voraussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) erfüllt, so dass das Gesuch zu bewilligen ist (vgl. dazu Urk. 9/1-2). Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzu-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens sind die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers, Rechtsanwalt Yetkin Geçer, aus der Gerichtskasse zu entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Nachdem er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz entsprechender Aufforderung (Urk. 13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Honorarnote eingereicht hat, ist seine Entschädigung vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erungsgericht, GSVGer) auf Fr. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschliesst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Gutheissung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Yetkin Geçer, Luzern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">svertreter für das vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahren bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann erkennt das Gericht:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auferlegt, zufolge Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Yetkin Geçer, Luzern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wird mit Fr. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Yetkin Geçer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist</p><p></p></div> </div></body></html>