<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.01283</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Fischer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">20. Februar 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1953 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich am 27. November 2013 – unter Hinweis auf eine Depression – zum Bezug von Leistungen (berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf daraufhin berufliche, erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 8/10) bei. Nach Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/22) verfügte sie am 18. August 2014 die Abweisung des Rentenbegehrens, weil der Versicherte die Arbeit wieder zu 70 % aufgenommen habe (Urk. 8/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Mai 2016 ersuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – unter Angabe einer schweren Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion beziehungsweise einer psychischen Erkrankung – erneut um Leistungen der IV (Urk. 8/25). Die IV-Stelle forderte ihn daraufhin mit Schreiben vom 1. Juni 2016 (Urk. 8/30) auf, bis 1. Juli 2016 Beweismittel zur Glaubhaftma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung einer wesentlichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung einzureichen, ansonsten sie auf das Gesuch nicht eintreten werde. Nachdem der Versicherte ihr einen vom 8. Juni 2016 datierenden Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/31) hatte zukommen lassen, wies die IV-Stelle sein Leistungsbegehren – in Bestätigung ihres Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheids vom 8. September 2016 (Urk. 8/33) und unter Hinweis darauf, dass kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sei – mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen Entscheid (Urk. 2) erhob der Versicherte am 15. November 2016 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm eine Rente zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechen (Urk. 1, Urk. 5). Die IV-Stelle schloss am 23. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (vgl. Beschwerdeantwort, Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über das Invalidenversicherungsrecht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle begründete die Leistungsverweigerung damit, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– durch ungünstige soziale Umstände bedingte –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychische Störung, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer diagnostiziert worden sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen anspruchsrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darstelle (Urk. 2 S. 1, Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber sinngemäss auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, die medizinischen Akten, auf welchen der angef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ochtene Entscheid basiere, seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beweistauglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Beschwerden sei er erheblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und habe daher Anspruch auf eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten erlangte der Beschwerdeführer nach der psychischen Dekompensation im Frühjahr 2013 per 8. November 2013 wieder eine 70%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/12, Urk. 8/15, Urk. 8/16 S. 2, Urk. 8/19 S. 4). Aus dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK) ist zu sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iessen, dass er in der Folge in den Jahren 2014 und 2015 wieder den vollen Lohn erzielte (Urk. 8/29 S. 2). Gemäss eigenen Angaben begab er sich denn auch erst am 14. März 2016 wieder in ärztliche Behandlung (vgl. Anmeldung vom 3. Mai 2016, Urk. 8/25 S. 7); eine (100%ige) Arbeitsunfähigkeit ist ab 18. April 2016 wieder ausgewiesen (vgl. Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Juni 2016, Urk. 8/31 S. 3). Die für einen Rentenanspruch erforderliche durchschnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unterbruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnte daher frühestens per 17. April 2017 beziehungsweise allenfalls 13. März 2017 erfüllt sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegend massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2; zur zeitlichen Grenze der Überprüfungsbefugnis vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2 mit Hinweisen) war der Beschwerdeführer – nach der Unterbrechung des Wartejahrs durch die über zweijährige uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Arbeitsfähigkeit (vgl. Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG in Verbindung mit Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]) – erst seit sechs respektive möglicherweise rund sieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Monaten wieder arbeitsunfähig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsverweigerung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Ergebnis insofern als rechtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als das Wartejahr i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 18. Oktober 2016 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgelaufen war. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist folglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird indes – allenfalls auf erneutes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hin – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu gegebener Zeit noch zu prüfen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, ob die Voraussetzungen für einen Rentenanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf der einjährigen Wartezeit am 17. April 2017 beziehungsweise allenfalls 13. März 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Verwaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Fällen, in denen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentengesuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge Nichtablaufs der Wartezeit rechtskräftig abgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Hinblick auf ein neues Gesuch nicht geltend machen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Invalidität habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vergleich zum Zeitpunkt der hier strittigen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zugenommen (vgl. Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014, S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">456 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">118 mit Hinweis auf BGE 97 V 58 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen abweichend von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG vor dem kantonalen Versicherungsgericht kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Prozess nur deshalb notwendig wurde, weil die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Obliegenheit,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Rentenentscheid bis zum Ablauf der einjähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igen War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tefrist zuzuwarten, nicht nachgekommen ist, sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtskosten in Höhe von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">600</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (in analoger Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage des Doppels von Urk. 7</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFischer</p></div> </div></body></html>