<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00221</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1973 geborene X.___ leidet seit einem Autounfall vom 19. August 1984 an einer kompletten Paraplegie (vgl. unter anderem: Urk. 9/8). Seit der erstmali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Anmeldung bei der Invalidenversicherung im Jahr 1994 wurden ihr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenste Leistungen wie Hilfsmittel und berufliche Massnahmen zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Überdies erhält sie eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades und eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung (vgl. Urk. 9/10-425).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kurz vor der Geburt ihrer Tochter, welche am 14. Juli 2014 zur Welt kam (vgl. Urk. 9/427), hatte die Versicherte um Ausrichtung von Assistenzbeiträgen ersucht (Anmeldung nicht in den Akten, erwähnt in: Urk. 9/426). In der Folge wurden die Anspruchsvoraussetzungen abgeklärt (vgl. Urk. 9/431). Mit Verfügung vom 9. Dezember 2014 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), der Versicherten einen Assistenzbeitrag an tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erbrachte Assistenzstunden von monatlich durchschnittlich Fr. 2'393.95 beziehungsweise jährlich maximal Fr. 26'331.25 zu (Urk. 9/446).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit (nicht in den Akten liegendem) Schreiben vom 4. November 2015 liess die Versicherte eine Erhöhung des Assistenzbeitrages beantragen (Revisionsgesuch erwähnt in: Urk. 9/476). Gestützt auf das standardisierte Abklärungsinstrument FAKT2 (Urk. 9/479) ermittelte die IV-Stelle den Hilfebedarf der Versicherten und teilte ihr mit Vorbescheid vom 18. Februar 2016 die voraussichtliche Abweisung ihres Erhöhungsgesuches mit (Urk. 9/481). Auf den Einwand der Versicherten hin (Urk. 9/482) fand am 29. Juni 2016 eine Abklärung vor Ort statt (Urk. 9/519) und der Assistenzbeitrag wurde gestützt auf das FAKT2 neuerlich ermittelt (Urk. 9/522). Mit Verfügung vom 17. Januar 2017 sprach die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ab 1. November 2015 einen leicht höheren Assistenzbeitrag von monatlich durchschnittlich Fr. 2'866.05 beziehungsweise jährlich maximal Fr. 31'526.55 zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ am 17. Februar 2017 Beschwerde erheben und beantra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, es sei ihr für die Begründung und Bezifferung des Rechtsbegehrens von der Beschwerdegegnerin Zugang zum Abklärungstool FAKT2 zu geben (Urk. 1 S. 2). Nachdem ihr mit Verfügung vom 22. Februar 2017 mitgeteilt worden war, dass der prozessuale Antrag auf Zugang zum Abklärungstool FAKT2 ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liege, und ihr Frist zur Stellung eines Rechtsbegehrens eingeräumt worden war (Urk. 4), liess die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 10. März 2017 beantragen, es sei ihr monatlich ein Assistenzbeitrag von Fr. 6'255.10 zu entrichten (Urk. 6). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlassung vom 2. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Am 8. Juni 2018 bestätigte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin telefonisch, dass er sowohl Urk. 9/519 als auch Urk. 9/522 von der Beschwerdegegnerin zugestellt erhalten habe (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) haben Versicherte, denen eine Hilflosenentschädigung der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung ausgerichtet wird (lit. a), die zu Hause leben (lit. b) und die volljährig sind (lit. c), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einen Assistenzbeitrag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Assistenzbeitrag wird für Hilfeleistungen gewährt, die von der versicherten Person benötigt werden und nicht schon von anderen Leistungen gedeckt sind. Die Hilfeleistungen müssen regelmässig und für eine bestimmte Dauer von einer natürlichen Person (Assistenzperson) erbracht werden, die nicht zu den Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörigen gehören darf und die von der versicherten Person oder ihrer gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Vertretung im Rahmen eines Arbeitsvertrages angestellt ist (Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quinquies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sexies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundlage für die Berechnung des Assistenzbeitrags ist die für die Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen benötigte Zeit. Davon abgezogen wird die Zeit, die folgenden Leistungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht: (a) der Hilflosenentschädigung nach den Artikeln 42-42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG; (b) den Beiträgen für Dienstleistungen Dritter anstelle eines Hilfsmittels nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Absatz 2 IVG; (c) dem für die Grundpflege ausgerichteten Beitrag der obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Krankenpflegeversicherung an Pflegeleistungen nach Art. 25a KVG (Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bundesrat legt unter anderem die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiche und die minimale und maximale Anzahl Stunden, für die ein Assistenzbeitrag ausgerichtet wird, sowie die Pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schalen für Hilfeleistungen pro Zeiteinheit im Rahmen des Assistenzbeitrages fest (Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 4 lit. a und b IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfebedarf kann in den folgenden Bereichen aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt werden (Art. 39c der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Invalidenversicherung [IVV]):</span></p><p><span>a.</span><span>alltägliche Lebensverrichtungen;</span></p><p><span>b.</span><span>Haushalts</span><span>führung;</span></p><p><span>c.</span><span>gesellschaftliche Teilhabe und Freizeitgestaltung;</span></p><p><span>d.</span><span>Erziehung und Kin</span><span>der</span><span>betreuung;</span></p><p><span>e.</span><span>Ausübung einer gemeinnützigen oder ehrenamtlichen Tätigkeit;</span></p><p><span>f.</span><span>beruf</span><span>liche Aus- und Weiterbildung;</span></p><p><span>g.</span><span>Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem regu</span><span>lären Arbeitsmarkt;</span></p><p><span>h.</span><span>Überwachung während des Tages;</span></p><p><span>i.</span><span>Nachtdienst.</span></p><p><span>1.2.2</span><span> </span><span>Nach Art. 39e Abs. 1 IVV bestimmt die IV-Stelle den anerkannten monatlichen Hilfebedarf in Stunden. Dabei gelten die folgenden monatlichen Höchstansätze (Art. 39e Abs. 2 IVV):</span></p><p><span>a.</span><span>für Hilfeleistungen in den Bereichen nach Art. 39c lit. a-c IVV pro alltägli</span><span>che Lebensverrichtung, die bei der Festsetzung der Hilflosenentschädigung fest</span><span>gehalten wurde: </span></p><p><span>1. bei leichter Hilflosigkeit: </span><span>20 Stunden,</span></p><p><span>2. bei mittlerer Hilflosigkeit: </span><span>30 Stunden,</span></p><p><span>3. bei schwerer Hilflosigkeit: </span><span>40 Stunden;</span></p><p><span>b.</span><span>für Hilfeleistungen in den Bereichen nach Art. 39c lit. d-g IVV: insgesamt 60 Stunden;</span></p><p><span>c.</span><span>für die Überwachung nach Art. 39c lit. h IVV: 120 Stunden.</span></p><p><span> </span><span>Bei blinden und hochgradig sehschwachen Personen wird die nach Art. 39e Abs. 2 lit. a IVV zu berücksichtigende Anzahl alltäglicher Lebens</span><span>verrichtungen </span><span>auf drei festgelegt (Art. 39e Abs. 3 lit. b IVV).</span></p><p><span>1.2.3</span><span> </span><span>Der Assistenzbeitrag beträgt in der Regel Fr. 32.90 pro Stunde (Art. 39f Abs. 1 IVV in der seit 1. Januar 2015 geltenden Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berechnung der Höhe des Assistenzbeitrages durch die IV-Stelle erfolgt pro Monat und pro Jahr (Art. 39g Abs. 1 IVV). Der Assistenzbeitrag pro Jahr beträgt das Elffache des Assistenzbeitrags pro Monat, wenn die versicherte Person mit der Person, mit der sie verheiratet ist oder in eingetragener Partnerschaft lebt oder eine faktische Lebensgemeinschaft führt oder in gerader Linie verwandt ist, im selben Haushalt lebt, und die Person, mit der sie im selben Haushalt lebt, volljährig ist und selber keine Hilflosenentschädigung bezieht (Art. 39g Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a und b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Wortlaut von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG ist der Ausgangspunkt für die Berechnung des Assistenzbeitrages die gesamthaft für Hilfeleistungen benötigte Zeit. Dazu ist in der Regel eine Abklärung an Ort und Stelle (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. f IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 IVV) erforderlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) oder des Pflegebedarfs hat folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen sowie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tbestandsmässigen Erfordernisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 IVV) und der lebenspraktischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begleitung (Art. 38 IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 133 V 450 E. 11.1.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.2, 128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 93; SVR 2012 IV Nr. 54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2). Diese Rechtsprechung ist auch massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blich beim Eruieren des gesamten Hilfebedarfs mit Blick auf den Assistenzbeitrag (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543 E. 3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stellen benutzen zur Berechnung des Assistenzbeitrags das vom BSV ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelte standardisierte Abklärungsinstrument FAKT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dessen Funktionswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se in Bezug auf den gesamten Hilfebedarf wird für die hier interessierenden Bereiche in den R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4001-4077</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kreisschreibens des BSV über den Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrag (KSAB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erläutert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bestimmung der notwendigen Einstufung pro Hilfeleistungen müssen die IV-Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aussagen der versicherten Person, Anmerkungen der Abklärungsperson </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Erfahrungswerte berücksichtigen. Als Unterstützung sind im FAKT Fallbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiele hinterlegt, die eine möglichst standardisierte Erfassung erlauben (Rz 4101 KSAB, gleichlautend in den ab 1. Januar 2014 und 1. Januar 2015 gültigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hilfebedarf jedes (Teil-)Bereichs ist in fünf Stufen eingeteilt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jede Stufe umfasst Zeitwerte entsprechend des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfebedarfs (von Stufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 0 = kein Bedarf, volle Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Stufe 4 = umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sender Bedarf, keinerlei Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Stufen mit den dazugehörenden Bandbreiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind pro Bereich erfasst und befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sich im Anhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kreisschreibens (Rz 4009 KSAB)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stufe 0 ist anwendbar, wenn die versicherte Person selbständig ist (allenfalls mit Hilfe von Hilfsmitteln) und keine Hilfe braucht (Rz 4010 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stufe 1 kommt zur Anwendung, wenn es sich nur um eine geringe oder spo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche – aber im Sinne des Assistenzbeitrages regelmässige – Hilfe han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt. Unter dieser Stufe ist somit direkte oder indirekte Hilfe zu berücksichtigen, deren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass bescheiden ist beziehungsweise nur ab und zu anfällt. In dieser Stufe kann die versicherte Person fast alles selber erledigen, benötigt punktuell direkte oder indirekte Hilfe (Rz 4011 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn bei mehreren (einigen, ein paar, verschiedenen) Teilhandlungen Hilfe geleistet werden muss, aber noch eine wesentliche Eigenleistung möglich ist, ist Stufe 2 anwendbar. In der Stufe 2 kann die versicherte Person einen Teil der Verrichtungen selbständig übernehmen, andernteils ist eine direkte Hilfe oder stete Anleitung und Kontrolle (dazwischen erledigt die versicherte Person Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen selbständig) nötig (Rz 4012 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stufe 3 ist anwendbar, wenn der versicherten Person nur eine kleine Mithilfe bei der Teilhandlung oder eine bescheidene Eigenleistung, die die Ausführung erleichtert, möglich ist. In der Stufe 3 braucht die versicherte Person demnach Hilfe bei den meisten Verrichtungen, sie kann nur geringe Eigenleistung voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, benötigt in grossem Umfang direkte Hilfe oder häufig Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung (Assis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzperson muss anleiten und meistens die Teilhandlung un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbar begleiten, Rz 4013 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich kommt Stufe 4 zur Anwendung, wenn keine bescheidene Mithilfe bei einer Teilhandlung oder Erleichterung bei der Ausführung der Tätigkeit möglich ist. In der Stufe 4 ist die versicherte Person auf umfassende und stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Hilfe bei allem angewiesen, sie kann gar nichts selbständig tun, braucht umfassende direkte Hilfe oder ständige Anleitung und Überwachung bei allen Verrichtungen (Rz 4014 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jeder (Teil-)Bereich ist in verschiedene Tätigkeiten unterteilt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für jede Tätigkeit muss entschieden werden, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stufe der versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die jeweilige Tätigkeit zuzuordnen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei jeder Stufe ist ein Minutenwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinterlegt. Die Summe der Minutenwerte jeder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit ergibt dann die Stufe des entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Teil-)Bereichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Stufe bestimmt sich nach den Bandbreiten gemäss dem Anhang 3 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KSAB (die hinterlegten Minutenwerte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben sich aus dem nicht offiziell publizierten Formular 318.538 d des Bundesamtes für Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"FAKT: Umschreibung der Stufen",</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl. E. 1.5.1 im Urteil IV.2016.00388 vom 27. März 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In jedem Bereich kann bei Versicherten, deren Bedarf begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügbaren Zeitrahmen liegt, ein Zusatzaufwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährt werden (z.B. bei starken Spasmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich An-/Ausk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden ein Zusatzaufwand von 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minuten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Zusatzaufwand kann in der Regel nur gewährt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, wenn der normale Hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf im entsprechenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-)Bereich mindestens die Stufe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rz 4016 KSAB)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Je nach Haushaltszusammensetzung wird der behinderungsbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfebedarf erhöht bzw. reduziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Rz 4030 KSAB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bei Anwesenheit im gleichen Haushalt von ein oder zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anderen Erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen entspricht der Abzug 33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, bzw.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ab dem dritten Erwachsenen. Darunter fallen auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die bei der v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ersicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> lebenden Assistenzper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonen. Eigene Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und Grosskinder bis 25 Jahre werden nicht dazu gezählt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bei Anwesenheit im gleichen Haushalt von minderjährigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(Gross)Kindern oder (Gross)Kindern in Ausbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 25 J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ahre entspricht der Zuschlag 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">% für das erste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kind bzw. 12,5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> für jedes weitere Kind. Falls die Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nur teilweise bei der v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ersicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> leben (z.B. bei Tren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nung/Scheidung),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">berechnet sich die entsprechende Reduktion anteilmässig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht in Ausbildung befindliche (Gross)Kinder bis 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Jahre werden weder für den Zuschlag noch für die Kürzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">berücksichtigt. Die Reduktion bzw. Erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hung aufgrund der Anwesenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">im gleichen Haushalt von anderen Erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">senen bzw. von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">minderjährigen (Gross)Kindern oder (Gross)Kindern in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bildung bis 25 Jahre findet im Teilbereich Administration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzelnen - abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stuften - zeitlichen Vorgaben im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FAKT2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einem wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch (vgl. Botschaft vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]; BBl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 181</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7, 1836 Ziff. 1.1.3, 1865 Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.4; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Balthasar/Müller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Evaluation des Pilotversuchs "Assistenzbudget", Soziale Sicherheit 2008 S. 50 ff.) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den durchschnittlichen Aufwand für die entsprechenden Hilfeleistungen wieder (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Maryka Laâmir-Bozzini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Der Assis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzbeitrag, Pflegerecht - Pflegewissenschaft 2012 S. 212). Die Vorgabe bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Zeiteinheiten dient der Objektivierung des Bedarfs, den nach subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Gesichtspunkten festzulegen das Gleichbehandlungsgebot (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]) gerade verbietet; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laâmir-Bozzini, a.a.O., S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">221). Den indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellen Gegebenheiten ist dennoch Rechnung zu tragen, was einerseits durch die Wahl der zutreffenden Stufe und anderseits durch die allfällige Berücksichtigung von Zusatz- und Minderaufwand (Reduktionen) geschieht. Dieses Vorgehen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels standardisierter Abklärung der individuellen Situation entspricht auch dem Willen des Gesetzgebers (vgl. BBl 2010 1902 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quinquies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und BGE 140 V 549).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 9C_930/2015 vom 22. März 2016 E. 3.4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich das Verfahren vereinfacht in folgenden Teilschritten zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die Zeit für den gesamten Hilfebedarf ist mittels FAKT2 zu ermitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tigte Zeit gemäss Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abs. 1 IVG, wobei unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reduktionen wegen Aufenthalts in einer Institution, erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Personen im selben Haushalt und ähnliches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> zu berücksichtigen sind). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die Zeit für den anerkannten Hilfebedarf gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">39e IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ist zu ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teln. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Der niedrigere Betrag (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) ist Ausgangsgrösse für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weiteren Schrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">te.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die Zeit für bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abgegoltene Leistungen (Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lit. a-c IVG: Hilflosenentschädigung, Beiträge für Dienstleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dritter anstelle eines Hilfsmittels oder Beiträge an Grundpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">25a KVG) ist in Abzug zu bringen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die verbleibende Zeit multipliziert mit dem Stundenansatz gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">39f IVV ergibt den Assistenzbeitrag als Geldbetrag; es ist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">monatlicher und jährlicher Assistenzbeitrag festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">39g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IVV). Damit steht der Anspruch im Grundsatz fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die Auszahlung erfolgt nach Rechnungsstellung durch die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">son (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">septies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Abs. 2 IVG; Art. 39i IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 17 Abs. 2 ATSG wird jede andere (gemeint: als eine Rentenleistung gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG) formell rechtskräftig zugesprochene Dauerleistung von Amtes wegen oder auf Gesuch hin erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der ihr zugrundeliegende Sachverhalt nachträglich erheblich verändert hat. Dabei gelten die zur Rentenanpassung entwickelten Grundsätze analog (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Art. 17 Rz 68). In Analogie zu diesen Grundsätzen kann der Anspruch auf einen Assistenzbeitrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überprüft werden, wenn ein Revisionsgrund gegeben ist (BGE 117 V 198 E. 4b; SVR 2004 IV Nr. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_744/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2008 E. 3.1.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte den Hilfebedarf der Beschwerdeführerin gestützt auf das standardisierte Abklärungsinstrument FAKT2 (nachfolgend: FAKT) unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Abklärung vor Ort vom 29. Juni 2016 (Urk. 9/519) und anerkannte gestützt darauf einen im Vergleich zum mit Verfügung vom 9. Dezember 2014 anerkannten (vgl. Urk. 9/446) leicht erhöhten Hilfebedarf von monatlich 112,70 Stunden während des Tages und 30,42 Stunden während der Nacht, was nach Abzug anderer Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu einem Assistenzbedarf von 76,99 Stunden monatlich während des Tages und 30,42 Stunden während der Nacht führte (Urk. 2 mit Beilage).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt die einzelnen Einreihungen der FAKT-Positionen bestreiten, aber auch in grundsätzlicher Hinsicht Mängel am Abklärungsinstru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment FAKT geltend machen. So trage insbesondere die bundesrätliche Umsetzung der Ermittlung des Kinderbetreuungsaufwandes dem tatsächlichen Aufwand einer behinderten Person im Rollstuhl nicht Rechnung und diskriminiere die Eltern unter den Behinderten. Zudem gehe es nicht an, mit dem FAKT eine Art "Geheimberechnung" vorzunehmen, ohne dass die Versicherten Zugang zu die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Abklärungstool hätten. Auch sei zu klären, welchen Kategorien Hilfebedürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse, welche zu mehreren Kategorien gehören würden, zuzuordnen seien. Des Weitern sei eine mündliche Verhandlung mit Einvernahme der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin durchzuführen, sei es doch der Beschwerdegegnerin nicht bewusst, wie sich der Alltag der Beschwerdeführerin mit Kleinkind gestalte (Urk. 1, 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was zunächst den Antrag der Beschwerdeführerin auf Durchführung einer münd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verhandlung zur Befragung der Beschwerdeführerin betreffend ihrer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im Alltag (vgl. Urk. 1 S. 3) anbelangt, handelt es sich dabei nicht um einen unmissverständlichen Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung im Sinne von Art. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern lediglich um ein als Beweisantrag gestelltes Begehren auf Anhörung einer Partei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 V 37 E. 2, 122 V 47). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zuständige Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin führte am 19. Juni 2016 unter Berücksichtigung der Einschränkungen der Beschwerdeführerin eine Abklärung des Anspruchs auf Assistenzbeiträge an Ort und Stelle durch (vgl. Urk. 9/519) und erstellte gestützt darauf den Assistenzbogen FAKT (Urk. 9/522). Der Abklärungsbericht und der Assistenzbogen FAKT befassen sich umfassend mit den einzelnen Bereichen und deren Teilbereichen und umschreiben die zu verrichtenden Handlungen sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen und benötigten Hilfestellungen in den einzelnen Bereichen. Der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsdienst der Beschwerdegegnerin nahm insbesondere auch zu den mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 30. August 2016 geltend gemachten Einwänden der Beschwerdeführerin Stellung (Urk. 9/495 und 9/496, 9/519/5 ff). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Berichtstext erweist sich schliesslich als plausibel begründet und hinsichtlich des festgestellten Hilfebedarfs als grundsätzlich schlüssig und nachvollziehbar. Auch rechtfertigen sich keine Zweifel an der fachlichen Qualifikation der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsperson; dass diese nicht selber rollstuhlerfahren ist, lässt an ihrer fachlichen Qualifikation jedenfalls keine grundsätzlichen Zweifel zu (vgl. diesbezügliche Ausführungen in der Beschwerde, Urk. 1 S. 3), kann doch Voraussetzung der fachlichen Qualifikation klarerweise nicht sein, dass die Abklärungsperson die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Einschränkungen aufweisen muss wie die versicherte Person. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend sind demnach keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungsbericht für die Festsetzung der Assistenzbeiträge als mangelhaft oder ungeeignet erscheinen liessen; vielmehr entspricht er den an ihn gestellten Anforderungen (vgl. obige E. 1.3.1), so dass für die Berechnung der Assistenzbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge grundsätzlich darauf abgestellt werden kann und eine Befragung der Beschwerdeführerin keine weiteren Erkenntnisse verspricht, weshalb in antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierter Beweiswürdigung darauf zu verzichten ist (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdeführerin gegen die Beweiskraft des Abklärungsberichts Assistenzbeitrag vorbringt, hält nicht Stand, worauf im Folgenden näher einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen ist:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den grundsätzlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tauglichkeit des Evaluationsbogens FAKT beanstandet sie im Kern die stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dardisierte, nicht der konkreten Behinderung und Lebenssituation angepasste Ermittlung des Hilfebedarfs. Wie das Bundesgericht im Grundsatzurteil BGE 140 V 543 erkannt hat, lässt der Umstand, dass der mittels FAKT eruierte Hilfebedarf geringer ausfällt als der Umfang der tatsächlich geleisteten Hilfe, nicht von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herein Zweifel an der Tauglichkeit des Abklärungskonzepts aufkommen. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr bildet dieses ein grundsätzlich geeignetes Instrument zur Abklärung des Hilfebedarfs (BGE 140 V 549 E. 4.2.2.4 und Regeste).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung respektive in der beigelegten zusammenfassenden Berechnung (Urk. 2 mit Beilage) ausgeführt, welcher Hilfebedarf im Sinne von Art. 39c IVV anerkannt wird und welche Höch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stansätze gemäss Art. 39e Abs. 2 IVV gelten. Zudem ist ersichtlich, wie viel Zeit abgezogen wurde, die der Hilflosenentschädigung mittleren Grades gemäss Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 lit. a IVG entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Beschwerdeführerin geltend macht, es sei ihr ein Assistenzbeitrag gestützt auf den maximal möglichen Ansatz bei mittlerer Hilflosigkeit von 180 Stunden monatlich zuzusprechen, um die für eine Person im Rollstuhl mit Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derbetreuung mit der bundesrätlichen Umsetzung des Aufwands für Kinderbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuung und Kindererziehung gemäss Art. 39c lit. d in Verbindung mit Art. 39e Abs. 2 lit. b IVV einhergehende Diskriminierung zu kompensieren (Urk. 6 S. 3), übersieht sie, dass die einzelnen abgestuften zeitlichen Vorgaben in FAKT auf einem wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch beruhen und den durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen – mithin nicht auf eine besondere Behinderung zugeschnittenen - Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand für die entsprechenden Hilfeleistungen wiedergeben. Die Vorgabe bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Zeiteinheiten dient der Objektivierung des Bedarfs, den nach subjektiven Gesichtspunkten festzulegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV) gerade ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bietet (BGE 140 V 543 E. 3.2.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Vorgehen ermöglicht, die allenfalls von persönlichen beziehungsweise subjektiv gefärbten Einschätzungen der versicherten Peron oder der Hilfe leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Personen anhand von wissenschaftlich evaluierten und praxiserprobten Minutenwerten gleichsam einer Plausibilitätskontrolle zu unterziehen. Würde stets unbesehen einer Gegenprüfung auf die Angaben der versicherten Person abgestellt, könnte dies je nach Wahrnehmung der Beteiligten bei ähnlich gela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerten Beschwerdebildern und vergleichbaren funktionellen Einschränkungen zu unterschiedlichen Ergebnissen und damit zu einer nicht zu rechtfertigenden Ungleichbehandlung von Versicherten führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_161/2016 vom 26. August 2016 E. 3.1.2.3 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den individuellen Gegebenheiten ist vielmehr einerseits durch die Wahl der zutreffenden Stufe und anderseits durch die allfällige Berücksichtigung von Zusatz- und Minderaufwand (Reduktionen) Rechnung zu tragen. Dies gilt auch für die Berücksichtigung von Hilfeleistungen, welche nicht klar einem Bereich zuordenbar sind (vgl. Rz 4019 KSAB; sowie diesbezügliche Vorbringen der Beschwerdeführerin in Urk. 1 S. 5 f.). Dieses Vorgehen mittels standardisierter Abklärung der individuellen Situation entspricht auch dem Willen des Gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebers (BGE 140 V 543 E. 3.2.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die vom Bundesrat festgesetzten Höchstansätze beruhen auf den Erfahrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aus dem Pilotversuch (BBl 2010 1869 Ziff. 1.3.4, 1906). Dass schwerer Behinderte mit tendenziell höherem Hilfebedarf gegenüber solchen mit leichteren Einschränkungen und geringerem Bedarf in Bezug auf die Höchstgrenzen – wie grundsätzlich bei allen limitierten Leistungen – benachteiligt sein können, stellt keine unzulässige Diskriminierung dar, sondern ist Folge des klaren Willens des Gesetzgebers, die Kostenfolgen des Assistenzbeitrages der auf den 1. Januar 2012 neu eingeführten Leistung für die Invalidenversicherung unter Kontrolle zu hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (vgl. BBl 2010 1817, 1872 Ziff. 1.3.4). Zudem wird Unterschieden im Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsgrad mit abgestuften Höchstansätzen Rechnung getragen (vgl. Art. 39e Abs. 2 lit. a IVV; Urteil des Bundesgericht 8C_ 226/2014 vom 21. November 2014 E. 6.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Beschwerdeführerin geltend machen lässt, dass der tatsächliche Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand für die Kinderbetreuung durch eine behinderte Person vom Pilotversuch nicht richtig erfasst und diskriminierend tief angesetzt worden sei (Urk. 1 S. 4 und S. 26, Urk. 6 S. 3), ist ihr im Lichte des oben Dargelegten entgegenzuhalten, dass eine Leistungslimitierung, welche unter Umständen dazu führt, dass der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächliche Hilfebedarf nicht vollständig abgedeckt wird, dem gesetzgeberischen Willen der Kostenkontrolle Rechnung trägt. Dies brachte der Gesetzgeber nicht nur mit der Kompetenzzuweisung an den Bundesrat zur Festlegung der zeitlichen Höchstgrenzen, bis zu denen benötigte Hilfeleistungen insgesamt oder in einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Bereichen anerkannt werden, sondern auch mit der Kompetenz zur Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legung der Pauschalen des Assistenzbeitrags in Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sexies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 4 lit. a und b IVG deutlich zum Ausdruck (vgl. auch BBl 2010 1905). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch kann der nicht näher begründeten Argumentation der Beschwerdeführerin, dass sowohl die dem FAKT zugrundeliegende Studie als auch der FAKT-Fragebogen davon ausgingen, dass Menschen mit einer Behinderung und Anspruch auf Hilflosenentschädigung keine Kleinkinder zu erziehen hätten (Urk. 1 S. 4 unten), nicht gefolgt werden, findet sich doch im FAKT unter Ziffer 4.1 explizit die Position "Kleinkinderpflege (bis 4 Jahre)” (vgl. Urk. 9/522/40)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bandbreiten des Anhangs 3 zum KSAB gemäss Rz 4015 dienen dazu, die Stufen für die entsprechenden Teilbereiche festzulegen. Ausgangspunkt für die Festlegung der Stufen sowie für die Festlegung des Gesamthilfebedarfs, aus wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem der Assistenzbeitrag berechnet wird, ist die Einstufung der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son im FAKT in den jeweiligen Teilbereichen. Für jeden dieser Teilbereiche wird die Stufenhöhe anhand des Abklärungsberichts durch die Abklärungsperson bestimmt und die Einschätzung begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bestimmung der Anzahl anrechenbarer Minuten liegt sodann nicht im Ermessensspielraum der Abklärungsperson, sondern wird automatisch durch die jeweilige Stufenhöhe vorgegeben. Diese minutiöse Berechnung, wie viele Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten den einzelnen Stufen angerechnet werden, wird demnach weder durch die Abklärungsperson noch durch die kantonale IV-Stelle vorgenommen, sondern ist vielmehr bereits im vom zuständigen Bundesamt entwickelten FAKT enthalten. Folglich ist der Ermessenspielraum für die einzelne Abklärungsperson diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich relativ beschränkt (Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2013.00170 vom 19. Juni 2013 E. 7.1). Nachdem eine Einstufung für jede Tätigkeit gemäss FAKT vorgenommen wurde, addiert das FAKT-Programm die jeweiligen Minutenwerte und berücksichtigt allfällige Zusätze und Kürzungen. Aus dem sich daraus ergebenden Totalminutenwert wird anhand des Anhangs 3 die Stufe für den jeweiligen Bereich festgelegt und der Gesamthilfebedarf festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Massgebend für den anrechenbaren und für die Höhe der Assistenzentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung entscheidenden Zeitaufwand ist folglich nicht der effektive Zeitaufwand, sondern die dem FAKT für die einzelnen Bereiche und Unterbereiche hinterlegten Minutenwerte (Urteil IV.2016.00388 vom 27. März 2018 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist im Weiteren die Einstufung der Beschwerdeführerin bei nahezu allen Verrichtungen (Urk. 1 S. 7 ff.). Nochmals zu verdeutlichen ist in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang, dass das Gericht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">greift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 543 E. 3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging betreffend die Position 1.1.2 im FAKT (An-/Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kleiden) von der Stufe O aus, könne sich die Beschwerdeführerin doch auf dem Bett liegend grundsätzlich selbständig an- und auskleiden. Eine regelmässige Dritthilfe sei nur bei den Stützstrümpfen notwendig, was unter der Position 1.1.3 berücksichtigt werde (Urk. 9/522/11). Wie im FAKT erwähnt, beinhaltet die Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion 1.1.2 lediglich das An- und Auskleiden am Morgen und am Abend sowie das An-/Auskleiden für Aktivitäten ausser Haus. Das Aus- und Ankleiden in Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der Notdurft und das An-/Auskleiden spezieller Kleidung für die Ausübung eines Hobbys oder der Arbeit findet nicht unter dieser Position Berücksichtigung. Soweit die Beschwerdeführerin also geltend machen lässt, sie brauche Hilfe im Fitnesscenter, bei Arztbesuchen, beim Schwimmen und in der Schule, fallen die hierbei notwendigen Hilfestellungen nicht unter diese Rubrik. Das Wechseln der Inkontinenzunterlagen und –binden ist ebenfalls nicht hier, sondern unter der Position 1.5 (Notdurft) zu berücksichtigen. Nachvollziehbar erweist sich jedoch der Einwand, wonach sie im Rollstuhl sitzend Hilfe brauche beim Anziehen der Schuhe (Urk. 1 S. 7), kann doch nicht verlangt werden, dass sie sich bei jedem Anziehen für Aktivitäten ausser Haus ins Bett begibt. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend rechtfertigt sich bei Ziffer 1.1.2 die Anerkennung eines Hilfebedarfs der Stufe 1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Ziffer 1.1.3 (An-/Ablegen von Hilfsmitteln) ging die Beschwerdegegnerin von Stufe 3 aus (Urk. 9/522/11). Wenn die Beschwerdeführerin ausführen lässt, es sei ihr Stufe 4 zuzusprechen, sei sie doch beim täglichen An- und Abziehen der Stützstrümpfe vollständig auf Dritthilfe angewiesen (Urk. 1 S. 8), so ist ihr ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenzuhalten, dass die Stufe 4 nur zur Anwendung gelangt, wenn nicht einmal eine bescheidene Mithilfe bei einer Teilhandlung oder eine Erleichterung bei der Ausführung der Tätigkeit möglich ist (Rz 4014 KSAB). Die Beschwerdeführerin kann zwar beim eigentlichen An- und Ausziehen der Stützstrümpfe nicht mithel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, kann die Stützstrümpfe aber zweifellos bereitlegen sowie der Assistenzperson reichen und damit zumindest eine geringe Eigenleistung erbringen. Was ihre Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen zum Hilfebedarf beim Unterhalt und Flicken des Rollstuhls anbelangt (Urk. 1 S. 8), so gebricht es dieser Hilfeleistung mindestens hinsichtlich der Reparaturarbeiten bereits an der verlangten Regelmässigkeit (vgl. obige E. 1.1); das zirka alle 8 Wochen anfallende Wechseln des Kugellagers und das zirka alle vier Wochen anfallende Pumpen der Reifen kann sie glaubhaft nicht alleine vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (vgl. Urk. 1 S. 8), doch bestreitet sie nicht, zu Hilfestellungen bei diesen Aufgaben in der Lage zu sein, weshalb die Stufe 3 für Ziffer 1.1.3 insgesamt als angemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin setzte für die Ziffer 1.2.1 (Positionswechsel) die Stufe 1 ein, da die Beschwerdeführerin zwar vom Rollstuhl Positionswechsel auf gleicher Höhe vornehmen könne, aber bei Wechseln auf weiche oder anders hohe Flächen Hilfe brauche (Urk. 9/522/13). Die Beschwerdeführerin lässt eine Einreihung min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens in Stufe 2 beantragen, könne sie doch wegen einer Verkürzung der Hüft- und Kniesehnen nicht mehr gerade liegen. Sie müsse täglich in Bauchlage gehen, um die Sehnen zu dehnen und brauche hierfür verschiedentlich Hilfe. Gelegent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Hilfestellungen bei Positionswechseln, wie sie die Beschwerdeführerin mit "verschiedentlich" beschreibt, sind typischerweise von der Stufe 1 erfasst, können in dieser Stufe doch auch Hilfen berücksichtigt werden, welche nur ab und zu anfallen (vgl. Rz 4011 KSAB). Auch der Umstand, dass sie sich für das Spielen mit der Tochter regelmässig auf den Boden begeben müsse und hierfür Hilfe brau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. 1 S. 9), ist bereits mitberücksichtigt, handelt es sich doch auch dabei, wie bei einem Wechsel vom Sofa in den Rollstuhl, um einen Transfer auf eine anders hohe Fläche. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin Transfers zur Arbeit anspricht (Urk. 1 S. 9), sind diese nicht von dieser Position erfasst. Die notwendigen Hilfestellungen beim Durchbewegen der Beine (vgl. Urk. 1 S. 9), wurde – was die Beschwerdeführerin offensichtlich verkannte - im Zusatzaufwand unter der Ziffer 1.2.5 berücksichtigt (Urk. 9/522/14). Insgesamt handelt es sich bei der Beurteilung der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person hinsichtlich der Position 1.2.1 jedenfalls um keine klar feststellbare Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschätzung, welche vom Gericht zu korrigieren wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Mobilität drinnen unter Position 1.2.2 anbelangt, mass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den notwendigen Hilfestellungen beim Öffnen und Schliessen von Haustür, Storen, Fenstern etc. die Stufe 1 bei (Urk. 9/522/14). Offensichtlich kann die Beschwerdeführerin gewisse Bereiche ihrer Wohnung mit dem Rollstuhl gar nicht erreichen (ein Badezimmer, das Gäste-WC, den Keller und den Estrich sowie den grossen Trockenraum, vgl. Urk. 1 S. 9 f.). Da diese Räume aber auch mit einer Assistenzperson nicht für sie erreichbar wären, handelt es sich hierbei nicht um eine Frage der Hilfestellung unter der Ziffer 1.2.2, sondern allenfalls um Positio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen im Bereich der Ziffer 2 (Haushalt). Auch fällt das Bedienen von Geräten in der Höhe oder das Transportieren von Gegenständen oder auch ihrer Tochter nicht unter diese Ziffer, erfasst diese doch nur die Fortbewegung und Orientierung in der Wohnung und der Liegenschaft mit der hierfür notwendigen Bedienung der Türen, Fenster (inklusive Storen), des Lichts und eines allfälligen Lifts (Urk. 9/522/14). Was die seit 10. Mai 2016 defekte elektrische Haustür anbelangt (vgl. Urk. 1 S. 10), ist die dadurch notwendige Hilfestellung bereits mitberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt und erlaubt keine höhere Einstufung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter strittig ist die Position 1.4.2 (Transfer in und aus Badewanne/Dusche). Für die notwendige Hilfestellung beim Ausstieg aus dem Bad berücksichtigte die Beschwerdegegnerin neu (vgl. dagegen 9/443/18) die Stufe 1 (Urk. 9/522/18), was nicht zu beanstanden ist und einen Revisionsgrund bildet (vgl. obige E. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdeführerin in der Dusche im Fitnesscenter beim Transfer Hilfe braucht (Urk. 1 S. 11), ist unter Ziffer 3.1 (Hobbys/Sport, Tiere/Pflanzen) zu berücksichtigen. Beim Wägen des Gewichts (vgl. diesbezügliche Ausführungen in Urk. 1 S. 11) handelt es sich kaum um eine derart regelmässige Tätigkeit, dass eine höhere Einstufung als diejenige der Stufe 1 gerechtfertigt wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Notdurft anbelangt, katheterisiert die Beschwerdeführerin 7-8 Mal in der Woche selbständig. Auch führt sie dreimal in der Woche mittels eines Miniein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs den Stuhl selber ab (vgl. Urk. 1 S. 12). Alle zwei Wochen komme es nebst den regulären Ausräumungen zu Stuhlabgängen und die Urininkontinenz ist gemäss Abklärungsbericht zunehmend (vgl. Urk. 9/519/3 oben). Für den Transfer bei der Notdurft wurde ihr neu (zuvor Stufe 0: Urk. 9/443/20) die Stufe 1 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen und zwar für die notwendige Hilfe auswärts (Urk. 9/522/20). Die Beschwerdeführerin verlangte dagegen die Stufe 2, könne sie doch auswärts man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels Befahrbarkeit oder fehlender WC-Erhöhungen kaum selbständig die Toilette aufsuchen (Urk. 1 S. 11 f.). Da die Beschwerdeführerin ihre Notdurftverrichtung grossmehrheitlich mittels selber vorgenommener Katheterisierungen und Ausräu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen vornimmt, sind auswärtige Notdurftverrichtungen wohl eher selten und werden von ihr, wenn immer möglich, vermieden (vgl. Urk. 1 S. 12 oben). Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts dessen fallen auch Hilfestellungen beim Transfer nur ab und zu an, weshalb die Einreihung in Stufe 1 nicht zu beanstanden ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die unübliche Art und Weise der Notdurftverrichtung gewährte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin der Beschwerdeführerin unter Ziffer 1.5.7 einen Zusatzaufwand der Intensität 4 von 10 Minuten täglich (Urk. 9/522/22). Angesichts dessen erweist sich die Einreihung in Stufe 1 unter Position 1.5.2 (Verrichten der Notdurft) durchaus als angemessen. Mit dem Zusatzaufwand unter Ziffer 1.5.7 wird dem von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Mehraufwand zur Beschaffung des benötigten Materials und zum Wechseln der Inkontinenzplatten (vgl. Urk. 1 S. 12) angemessen Rechnung getragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keinen Hilfebedarf erkannte die Abklärungsperson unter der Position 1.5.3 (Säu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bern: Gesäss säubern, Händewaschen, WC ordentlich hinterlassen). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin machte zu Recht geltend, dass sie bei Inkontinenz, welche über die Binde hinausgehe, und bei Durchfall Hilfe brauche beim Säubern ihres Körpers und des Rollstuhls (Urk. 1 S. 13). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Zusammenhang unter Position 1.5.4 zwar einen vermehrten Hilfebedarf beim Aus- und Anziehen für und nach der Notdurft, nicht aber beim Säubern, was widersprüchlich ist. Entsprechend rechtfertigt es sich, unter Ziffer 1.5.3 ebenfalls einen Hilfebedarf anzuerkennen, ist doch die Beschwerdeführerin unter anderem aufgrund ihrer spastischen Blase wiederholt und bei mehreren Teilhandlungen beim Säubern eines unkontrollierten Urin-, aber auch bei Stuhlabgang auf Hilfe angewiesen. Angesicht der insgesamt doch wesentlichen Eigenleistungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serhalb unkontrollierter Abgänge sowohl beim Säubern nach der Notdurft als auch beim Aus- und Anziehen rechtfertigt sich in diesen Teilbereichen die von der Beschwerdeführerin beantragte Stufe 3 aber nicht, sondern es ist von Stufe 2 auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen lässt, es sei ihr unter Ziffer 2.1 (Administration) und auch Ziffer 2.2 (Ernährung) ein Zusatzaufwand zu gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, weil der Aufwand mit der Tochter grundsätzlich und die Organisation mit deren zunehmender Mobilität massiv zugenommen habe (Urk. 1 S. 13), verkennt sie Sinn und Zweck des Assistenzbeitrags, wird derselbe doch ausschliesslich für Hilfestellungen angestellter Assistenzpersonen ausgerichtet, nicht für (behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbedingte) zeitliche Mehraufwände der versicherten Person selber. Im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen lässt sie die Einreihungen in Stufe 1 unter den Positionen 2.1.1 und 2.1.2 zu Recht unbestritten (Urk. 1 S. 13 f.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Punkto Ziffer 2.2.1 (tägliche Mahlzeiten zubereiten) ging die Beschwerdegegnerin von Stufe 2 aus, könne die Beschwerdeführerin doch einfache Mahlzeiten selber zubereiten. Auch sei das Rüsten selbständig möglich; Dritthilfe benötige sie beim Abschütten des Wassers und beim Herausnehmen von Gebackenem aus dem Ofen (Urk. 9/522/27). Zwar ist der Beschwerdeführerin darin zuzustimmen, dass sie wohl in weiteren im FAKT nicht ausdrücklich erwähnten Tätigkeiten auf Hilfe angewiesen ist. So erscheint es durchaus nachvollziehbar, dass es ihr nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ist, volle Pfannen zu heben oder Geschirr und Pfannen von grosser Höhe herunterzunehmen (vgl. Urk. 1 S. 14). Nichts desto trotz kann sie rüsten, einfache Mahlzeiten wie Sandwiches und Cornflakes zubereiten und kann – abgesehen von grossen Pfannen und Schüsseln - das Geschirr auftischen und servieren (Urk. 1 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging entsprechend zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführerin in diesem Bereich weiterhin wesentliche – wenn auch lange nicht alle – Eigenleistungen möglich sind, was der Stufe 2 entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dasselbe gilt für die Position 2.2.2 (Küche in Ordnung halten). Auch hier sind der Beschwerdeführerin weiterhin wesentliche Eigenleistungen wie Geschirrspüler einräumen und die oberflächliche Reinigung der Küche im Bereich der von ihr erreichbaren Höhe möglich. Auch wenn sie Hilfe braucht beim Versorgen des Geschirrs in zu grosser Höhe und bei schwerem Geschirr sowie beim Aufnehmen des Küchenbodens und der Ofenreinigung (Urk. 1 S. 14 f.), so kann sie doch einen wesentlichen Teil der Arbeiten selbständig übernehmen. Eine höhere Einstufung als die von Verwaltung vorgenommene in Stufe 2 drängt sich daher nicht auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Recht unbestritten blieben von der Beschwerdeführerin die unter Ziffer 2.2.3 vorgenommene Reduktion des Aufwands wegen der Anwesenheit eines Erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen im selben Haushalt und der zu Gunsten der Beschwerdeführerin gewährte Zusatzaufwand unter Ziffer 2.2.6 aufgrund des im selben Haushalt unterhaltenen Kindes (Urk. 9/522/28 f; Rz 4030 KSAB).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Position 2.3.1 (Tageskehr) reihte die Beschwerdegegnerin in Stufe 2 und die Position 2.3.2 (Wochenkehr) in Stufe 3 ein und gewährte der Beschwerdeführerin unter den Positionen 2.3.4 und 2.3.7 einen Zusatzaufwand von 10 Minuten pro Tag wegen Allergien, Schmutz durch den Rollstuhl, verwüstendes Verhalten und einen Zusatzaufwand von 4 Minuten aufgrund des Kindes im selben Haushalt (Beilage zu Urk. 2 S. 5, Urk. 9/522/29 f.). Die Beschwerdeführerin verlangt die Einreihung in Stufe 3 auch unter Position 2.3.1. Dies liess sie im Wesentlichen damit begründen, dass sie wie beim Wochenkehr nur Tätigkeiten auf derselben Höhe und in Reichweite ausüben könne, was ihr insbesondere verunmögliche, die überall herumliegenden Spielzeuge der Tochter zu verräumen. Dies sei jedoch andauernd erforderlich, sei die Wohnung doch andernfalls nicht rollstuhlgängig (Urk. 1 S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit ihrer Argumentation verkennt die Beschwerdeführerin wiederum, dass mit der Einreihung des Hilfebedarfs in Stufe 2 nicht negiert wird, dass sie in gewissen Teilbereichen der betreffenden Position auf stete Hilfe angewiesen ist, soweit ihr in andern Teilbereichen noch wesentliche Eigenleistungen möglich sind. Hiervon ist aber mit der Beschwerdegegnerin auszugehen, lässt doch auch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht bestreiten, dass ihr bei den leichteren Tätigkeiten der Wohnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege, welche typischerweise unter den Tageskehr gemäss Ziffer 2.3.1 fallen, wie dem Lüften, der Sichtreinigung des Bades und der allgemeinen Ordnung (vgl. Urk. 9/522/29) doch noch wesentliche Eigenleistungen möglich sind. Dem durch das regelmässig notwendige Aufräumen der Spielsachen verursachten Zusatzauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand und dem durch den Rollstuhl verursachten Schmutz bei Regenwetter, für dessen Beseitigung regelmässige Hilfe notwendig sei (Urk. 1 S. 15), wird mit den unter Ziffer 2.3.4 und 2.3.7 berücksichtigten Zusatzaufwänden angemessen Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung getragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter strittig ist die Einreihung des Hilfebedarfs unter Position 2.4.2 (Einkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen/Einräumen/Versorgen), jedoch steht der von der Beschwerdeführerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragten Stufe 4 (Urk. 1 S. 15 f.) anstelle der gewährten Stufe 3 (Urk. 9/522/32) entgegen, dass ihr auch in diesem Bereich klarerweise noch eine geringe Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung möglich ist, kann sie doch zumindest beim Einräumen des Einkaufs zu Hause gewisse Aufgaben selbständig übernehmen und ist sowohl bei der Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">munikation mit dem Verkaufspersonal als auch dem Umgang mit der Kasse/dem Geld nicht eingeschränkt. Mit der Einreihung unter Stufe 3 wird entgegen ihren Ausführungen dem Umstand, dass sie bei den meisten Verrichtungen auf Hilfe angewiesen ist, angemessen Rechnung getragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Was die anderen Besorgungen unter Ziffer 2.4.3 (Post, Ämter, persönlicher Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kauf [Kleider, CDs etc.]) anbelangt, macht die Beschwerdeführerin ebenfalls einen Hilfebedarf der Stufe 4 geltend (Urk. 1 S. 16). Der von der Beschwerdegegnerin festgestellte Hilfebedarf der Stufe 2 (Urk. 9/522/33) erweist sich aber zumindest nicht als klare, vom Gericht zu korrigierende Fehleinschätzung, kann die Beschwerdeführerin doch fraglos ihre Anliegen auf der Post und den Ämtern selbständig vertreten und ist auch in der Lage, kleinere Besorgungen selbständig zu erledigen. Dass sie beim Kleiderkauf und gelegentlich auch bei der Überwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung architektonischer Hindernisse Hilfe benötigt, findet mit der Einreihung unter Stufe 2 angemessen Berücksichtigung. Dass viele öffentliche Amtsstellen wie auch Gebäude, in welchen Dienstleister wie Kosmetik, Pedicure, Physiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie etc. ansässig sind, nicht rollstuhlgängig ausgebaut sind (vgl. Urk. 1 S. 17), wird damit nicht bestritten. Doch generiert dies keinen über die Stufe 2 hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Hilfebedarf unter dieser Kategorie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Sortieren der Wäsche, Waschen, Aufhängen und Trocknen (Ziffer 2.5.1) setzte die Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin Stufe O ein. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin lässt unbestritten, dass sie in der Lage ist, die normale Wäsche zu sortieren, in die Waschmaschine zu geben und zu tumblern. Auch kann sie klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nere Wäschestücke am Stewi aufhängen (vgl. Urk. 1 S. 17, 9/522/34). Nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar ist aber, dass sie auf Hilfe angewiesen ist bei grösseren Wäschestücken, welche aufgehängt werden müssen (Vorgänge, Duvets, Decken und Lagerungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kissen, vgl. Urk. 1. S. 17). Verrichtungen wie das Bett an- und abziehen und den Rollstuhlbezug vom Rollstuhl entfernen fallen nicht unter diese Kategorie und der Zusatzaufwand für den vermehrten Wäscheaufwand infolge der Inkontinenz und des Durchfalls findet mit dem unter Ziffer 2.5.4 berücksichtigen Zusatzauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand Berücksichtigung. Insgesamt erweist sich daher eine Einreihung unter Stufe 1 für den ab und zu anfallenden Hilfebedarf bei grossen Wäschestücken als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Ziffer 3.1 (Hobbys/Sport/Tiere/Pflanzen) machte die Beschwerdeführerin einen Hilfebedarf der Stufe 4 geltend, während die Beschwerdegegnerin Hilfe im Umfang der Stufe 2 anerkannte (Urk. 1 S. 18, 9/522/36). Die Beschwerdeführerin lässt hierzu ausführen, dass sie ihre ganze Freizeit mit ihrem Kind gestalte (Pekip-Kurse, Baby-Massage, Krabbelgruppe etc.), wobei sie angesichts der regelmässig fehlenden Barrierefreiheit überall auf Hilfe angewiesen sei (Urk. 1 S. 18), weshalb ihr die höchste Stufe zuzusprechen sei. Dabei verkennt sie, dass für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Hilfebedarfs in dieser Kategorie im Lichte der standardisierten Erfassung nicht auf das von ihr konkret ausgeübte Hobby abzustellen ist, sondern auf ihre grundlegenden Fähigkeiten beziehungsweise Einschränkungen zur Wahl und Ausübung einer Freizeitaktivität (vgl. Rz 4032 KSAB). Andernfalls könnte die Wahl der Freizeitaktivitäten die Höhe des Assistenzbeitrags in einer Weise beeinflussen, welche zu einer mit dem Gleichbehandlungsgebot nicht zu verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barenden Ungleichbehandlung der Versicherten führen würde. Mit der Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der Stufe 2 wird dem Hilfebedarf der Beschwerdeführerin bei der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">windung architektonischer Hindernisse und notwendiger Handreichungen zum Beispiel bei der Ausübung des Sports im Fitnessraum und der erschwerten Mobi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität im Urlaub jedenfalls angemessen Rechnung getragen, ist sie doch klarerweise in weiten Bereichen der Freizeitgestaltung (zum Beispiel: Mediennutzung, Lesen und Freizeitplanung) überhaupt nicht eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch nicht zu beanstanden ist die Einreihung des Hilfebedarfs unter der Position 3.2 (gesellschaftliche Kontakte) in der Stufe 1 (vgl. Urk. 9/522/37). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ist weder in ihren kommunikativen noch in ihren sozialen Fähigkeiten eingeschränkt. Dass Kleinkinder ein ungestörtes Telefonieren häufig nicht zulas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (vgl. entsprechende Ausführungen in Urk. 1 S. 19 f.), ist invaliditätsfremd. Auch kann die Beschwerdeführerin uneingeschränkt Freunde und Familie zu Hause empfangen. Hilfe braucht sie bei der Pflege ausserhäuslicher Kontakte, soweit diese an nicht rollstuhlgerechten Orten stattfinden. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass diesfalls die zu treffende/besuchende Person anwesend ist, welche den punktuellen Hilfebedarf wohl regelmässig abdeckt. Eine höhere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reihung als diejenige in Stufe 1 drängt sich in diesem Zusammenhang folglich nicht auf. Dass die Anwesenheit der Tochter bei der Pflege ausserhäuslicher Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takte wie auch der auswärtigen Mobilität (vgl. nachfolgende E. 4.3.1.18) eine stete Begleitung erfordert, ist nicht unter dieser Position zu berücksichtigen, sondern unter Position 4.1. Andernfalls würden die bundesrätlich festgelegten Limitierun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der einzelnen Bereiche umgangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Ziffer 3.3 (Mobilität draussen) entspricht der Hilfebedarf der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin demjenigen der Stufe 1, fährt sie doch selber Auto und kann auch selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Ihrem Assistenzbedarf bei der Überwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung architektonischer Hindernisse wird mit Stufe 1 angemessen Rechnung getragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eindeutig kein höherer Hilfebedarf als die von der Beschwerdegegnerin aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte Stufe 3 rechtfertigt sich unter der Position 3.4 (Reisen/Ferien). Zwar ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin bei Reisen aufgrund der häufig fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Barrierefreiheit der örtlichen Gegebenheiten im Regelfall mehr Hilfe benötigt als zu Hause, doch braucht sie, zumindest wenn sie im Urlaubsort angekommen ist, fraglos nicht eine der Stufe 4 entsprechende ständige und umfassende Hilfe, zumal nicht davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin im Regelfall Urlaubsorte wählt, welche sowohl von der Anreise als auch von der Unterkunft her ihrer Behinderung gänzlich unangepasst sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.20</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin anerkannte einen Assistenzbedarf im Bereich Kleinkin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derpflege (bis 4 Jahre) der Stufe 3. Sie ging davon aus, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin eine geringe Eigenleistung bei der Betreuung der Tochter möglich sei. So könne sie gemäss Abklärungsbericht die volle Verantwortung für die Kinderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehung und vom Rollstuhl aus gewisse Aufgaben bei der Kinderbetreuung (Geschichten erzählen, spielen) übernehmen (vgl. Urk. 9/519/4). Dies lässt die Beschwerdeführerin grundsätzlich unbestritten, macht aber weitreichenden Hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">febedarf bei allen körperlichen Aufgaben im Bereich der Kleinkinderpflege gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, was die Einreihung in Stufe 4 rechtfertige (Urk. 1 S. 21 ff.). Dieser Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation kann nicht gefolgt werden, trägt doch die Stufe 3 dem Umstand, dass die versicherte Person bei den meisten Verrichtungen des entsprechenden Teilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichs Hilfe benötigt und nur eine geringe Eigenleistung erbringen kann, Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung (vgl. obige E. 1.4; Rz 4013 KSAB). Daran, dass die Beschwerdeführerin trotz ihrer Paraplegie zu geringen Eigenleistungen zum Beispiel in Form des Geschich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenerzählens, Vorsingens, Spielens und Beruhigens (zumindest verbal) in der Lage ist, auch wenn sie dabei gegebenenfalls zunächst eine Hilfestellung für die Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionierung braucht, rechtfertigen sich aufgrund der Akten keine Zweifel, weshalb sich die Einreihung unter Stufe 3 als zutreffend erweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuzustimmen ist der Beschwerdeführerin darin, dass nicht nachvollziehbar ist, aus welchem Grund als Total unter Ziffer 4 des FAKT die Stufe 2, anstelle der Stufe 3 erscheint, obwohl als einzig relevante Einstufung diejenige der Ziffer 4.1 mit der Stufe 3 aufgeführt wird (Urk. 9/522/40). Da gemäss der Berechnung des Assistenzbeitrags auf S. 50 des Abklärungstools (vgl. Urk. 9/522/50) aber der gesamte anerkannte Hilfsbedarf für die Kleinkinderbetreuung von 70 Minuten pro Tag berücksichtigt wurde, resultiert hieraus kein Nachteil für die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.21</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht zugestimmt werden kann der Beschwerdeführerin auch insoweit, als sie geltend machen lässt, es sei ihr ein Hilfebedarf für die Durchführung der von ihr seit September 2014 alle zwei Wochen organisierten Krabbelgruppe Y.___ bei ihr zu Hause, die von andern Eltern mit deren Kindern regelmässig und kostenlos besucht würde, zuzugestehen (Urk. 1 S. 23). Wie unter Rz 4039 KSAB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargelegt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus rechtlicher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Hilfebedarf in diesem Bereich nur dann anerkannt werden, wenn die versicherte Person den Nachweis für die gemeinnützige und ehrenamtliche Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39c lit. e IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbringt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den erstmaligen diesbezüglichen Vorbringen im Rahmen der Beschwerde unter dem Hinweis, dass sie weitere Informationen hierzu beibringen könne (Urk. 1 S. 23 f.), hat die Beschwerdeführerin diesen Beweis bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids nicht erbracht. Zudem ist angesichts dessen, dass die Tochter der Beschwerdeführerin klarerweise Teil der Krabbelgruppe ist, die Gemeinnützigkeit der Tätigkeit in Zweifel zu ziehen, muss doch eine gemeinnüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zige Tätigkeit nachvollziehbar nicht nur dem Unternehmen und der Person die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, welche diese ausübt, sondern auch der Öffentlichkeit, weshalb eine derartige Tätigkeit im Regelfall in einem gemeinnützigen Unternehmen erfolgen muss </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Rz 4043 KSAB). Des Weitern liegt die Annahme nahe, dass der von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin geltend gemachte Hilfebedarf bei der Umsetzung der von ihr geplanten und vorgegebenen Struktur der Krabbelgruppe (Bodentransfer, Kinder einfangen, Aufräumen) sowie bei der Mobilität regelmässig von den ebenfalls anwesenden anderen Elternteilen als deren Beitrag zur Krabbelgruppe geleistet wird, weshalb der Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang kein zusätzlicher Hilfebedarf zuzugestehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.22</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die ebenfalls strittigen Positionen unter Ziffer 7 (berufliche Tätigkeit auf dem regulären Arbeitsmarkt) anbelangt, ordnete die Beschwerdegegnerin der Position 7.1 (Tätigkeiten [manuelle/intellektuelle]) richtigerweise der Stufe 1 zu. Die als Gymnasiallehrerin in einem Teilzeitpensum (10 Wochenlektionen) tätige Beschwerdeführerin kann den Unterricht gemäss eigenen Angaben selbständig vorbereiten und halten. Die von ihr geltend gemachten Hilfestellungen der Schüler und Schülerinnen beim Verteilen von Blättern und die gelegentlichen Hilfen von Lehrerkollegen beim Herunterholen von Büchern fallen mangels Anstellungsverhältnis der Assistenzpersonen nicht unter den Titel Assistenzhilfe. Indem die Beschwerdegegnerin die gelegentlich notwendige Hilfe bei Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichungen im Zusammenhang mit schweren Sachen oder Dingen ausser Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weite als einen Hilfebedarf der Stufe 1 anerkannte, hat sie dem Assistenzbedarf der Beschwerdeführerin unter dieser Position fraglos genügend Rechnung getra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.23</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das auch während der Arbeitszeit durch eine Drittperson gelegentlich vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Hochziehen der Hose mittels eines kleinen Griffs von hinten (vgl. Urk. 1 S. 25), generiert, da diese Hilfeleistung unbestritttenermassen nicht durch eine angestellte Assistenzperson im Sinne von Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quinquies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG vorgenommen wird (vgl. dazu Urk. 1 S. 25), keinen weiteren Assistenzbedarf. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ordnete daher der Ziffer 7.2 korrekterweise die Stufe 0 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.24 Letztlich strittig ist der Hilfebedarf während der Nacht gemäss Position 9.1. Die Beschwerdegegnerin anerkannte einen Bedarf der Stufe 1 für das manchmal (zirka einmal wöchentlich) notwendige Wechseln der Bettwäsche aufgrund des Auslaufens von Urin (Urk. 9/519/4, 9/522/48). Wenn die Beschwerdeführerin gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend machen lässt, es sei ihr die Stufe 2 anzurechnen, weil sie mehrmals wöchentlich wegen ihrer Tochter während der Nacht Hilfe brauche, verkennt sie, dass der Hilfebedarf gemäss dieser Ziffer bedingt, dass die erforderliche Hilfe gesundheitsbedingt zwingend erforderlich ist und das Ausbleiben der Hilfe (wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend längerer Zeit) eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person zur Folge hätte (vgl. Rz 4072 KSAB). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend berücksichtigte die Beschwerdegegnerin den nächtlichen Kinderbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuungsaufwand zu Recht nicht unter Ziffer 9.1. Dieser gilt vielmehr als von Ziffer 4.1 miterfasst.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde vom 17. Februar 2017 in dem Sinne teilweise gutzuheissen ist, als die angefochtene Verfügung insofern abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändern ist, dass bei der Ziffer 1.1.2 die Stufe 1 (anstatt 0), bei der Ziffer 1.5.3 die Stufe 2 (anstatt 0) und bei der Ziffer 2.5.1 die Stufe 1 (anstatt 0) einzusetzen ist. Im Übrigen sind die Einstufungen im FAKT, welches gestützt auf die Berichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung vom 29. Juni 2016 erging (Urk. 9/522), nicht zu beanstanden. Die Sache ist demzufolge zur neuerlichen Berechnung der Assistenzbeiträge für die Zeit ab 1. November 2015 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie zur Hälfte der Beschwerdeführerin und zur Hälfte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine um die Hälfte redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1'700.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">17. Januar 2017 aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Neuberechnung des Assistenzbeitrags ab 1. November 2015 im Sinne der Erwägungen, neu über denselben verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>