<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00230</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Manfred Lehmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Erdös &amp; Lehmann, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 37, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kellerhals Carrard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1961, war als stellvertretende Stationsleiterin für das Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsspital Y.___ tätig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AXA Versicherungen AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend: AXA) obligatorisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfällen versichert. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Februar 2000 zog sie sich bei einem Sturz am linken Knie eine laterale Meniskusläsion und einen Knorpelschaden am lateralen Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondylus zu (Urk. 11/1, Urk. 12/M2-M3, Urk. 12/M10). Das linke Knie wurde in der Folge kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">servativ und mittels arthroskopischer Teilmeniskektomie behandelt (Urk. 12/M1, Urk. 12/M9 S. 8 f., Urk. 12/M10). Die AXA richtete die Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf. Ab dem 25. April 2000 arbeitete die Versicherte wieder zu 100 % (Urk. 12/M2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. April 2011 erfolgte eine Rückfallmeldung (Urk. 11/59). Am 4. Mai 2011 setzten die Ärzte der Universitätsklinik Z.___ am linken Kniegelenk eine Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endoprothese ein (Operationsbericht vom 6. Mai 2011, Urk. 12/M32). Es per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierte eine peripatelläre Schmerzsymptomatik mit verminderter Belastbarkeit des linken Knies und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau IPS (Intensivpflegestation; Urk. 12/M51). Am 26. August 2013 traf die Versicherte mit dem Y.___ die Vereinbarung, die bisherige Anstellung als stellvertretende Stationsleiterin per Ende Februar 2014 aus gesundheitlichen Gründen aufzulösen und derweilen eine Bürotätigkeit mit einem Pensum von 40 % auszuüben (Urk. 11/154.2). Von Juli 2013 bis Oktober 2015 (Urk. 11/161, Urk. 12/1.1-10) absolvierte die Versicherte im Rahmen von berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Massnahmen der Invalidenversicherung eine Umschulung und erwarb den Master of Science in Nursing (MScN; Urk. 12/2). Ab dem 1. November 2015 nahm sie die zunächst befristete Tätigkeit als Projekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin im Fachbereich Pflege und Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Kantonsspitals A.___ mit einem Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad von 100 % auf. Das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum wurde ab dem 1. Mai 2016 auf 80 % und ab dem 1. November 2016 auf 75 % reduziert (Urk. 1 S. 4, Urk. 11/213/1, Urk. 11/195.1-2, Urk. 11/196-197, Urk. 11/236). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 11. Mai 2016 sprach die AXA der Versicherten ab dem 1. November 2015 eine Rente mit einem Invaliditätsgrad von 16 % und eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 30 % zu (Urk. 11/202). Die dagegen mit Schreiben vom 27. Mai 2016 erhobene Einsprache (Urk. 11/210), ergänzt mit Schreiben vom 19. Juli, 5. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2016 und 13. Juli 2017 (Urk. 11/220, Urk. 11/224, Urk. 11/235), hiess die AXA mit Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 29. August 2017 teilweise gut, indem sie den Invaliditätsgrad mit entsprechendem Rentenanspruch von 16 % auf 20 % erhöhte. Im Übrigen wies sie die Einsprache ab (Urk. 2 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it Eingabe vom 28. September 2017 Beschwerde und beantragte, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen in Form einer angemessenen UV-Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten; eventualiter sei die Sache an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10 S. 2). Im weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen fest (Replik vom 10. Mai 2018, Urk. 17 S. 2; Duplik vom 20. August 2018, Urk. 22 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="idp371184"></span><span id="VV147"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">normen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrochen sind, nach bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der betreffende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung finden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Folgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG nebst dem Vorliegen eines Unfalls (Art. 4 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder einer unfallähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Körperschädigung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht (vgl. dazu: BGE 129 V 177 E. 3.1-2 mit Hinweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV013"></span><span id="UV107"></span><span id="UV109"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="UV029"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung der Unfallfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat sie ausserdem Anspruch auf ein Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geld (Art. 16 Abs. 1 UVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer Anspruch auf die vorübergehenden UV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und Taggeld (Art. 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. UVG) setzt nach Gesetz und Praxis voraus, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des - unfallbedingt beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustandes erwartet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann oder dass noch Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der IV laufen. Trifft beides nicht (mehr) zu, hat der Versicherer den Fall unter Einstellung der vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen und den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Invalidenrente und auf ein</span><span id="page202"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV108"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=UVG+Invalideneinkommen+%22besonders+stabile+Arbeitsverh%E4ltnisse%22+&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-V-472%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 472</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bank steht allerdings nur der Suva, nicht aber den anderen zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherern im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58 UVG zur Verfügung (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=UVG+Invalideneinkommen+%22besonders+stabile+Arbeitsverh%E4ltnisse%22+&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-592%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 592</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 7.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, die Rentenprüfung habe unstrittig auf den Zeitpunkt der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme einer vollen Berufstätigkeit per 1. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 zu erfolgen. Dabei sei gestützt auf die umfassenden Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. B.___, Facharzt für o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 15. März 2016 (Bericht der Kniechirurgie der Universitätsklinik Z.___; Urk. 12/M71) und gestützt auf die Stellungnahmen der beratenden Ärzte (von Dr. C.___, Facharzt für o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 12. April 2016, Urk. 12/M73; von Dr. D.___, Facharzt für Chirurgie, vom 21. März 2017, Urk. 12/M87) von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten, knieschonenden Tätigkeit auszugehen. Das Valideneinkommen sei ausgehend vom Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Rückfallzeitpunkt im Jahr 2011 auf Fr. 126'375.55 festzusetzen. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens könne nicht auf das tatsächliche Einkommen der Tätigkeit (als Projektmitarbeiterin) im A.___ mit einem reduzierten Pensum von aktuell 75 % abgestellt werden, da es sich dabei nicht um eine leidensangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit handle. Verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 100'776.-- bemessen nach dem massgeblichen Tabellenlohn der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstrukturer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung (LSE)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014, T17, Branche 22, akademische und verwandte Gesundheitsberufe, resultiere ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 20 %. Bezüglich des Anspruchs auf eine Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung habe Dr. D.___ die Einschätzung von Dr. C.___ eines 30%igen Integritätsschadens bestätigt, wovon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sei. Es sei nicht ohne Grund auf den maximalen Wert von 40 % (nach der Suva-Tabelle) abzustellen, zumal medizinische Anhaltspunkte für eine künftige grössere Verschlimmerung fehlen würden (Urk. 2 S. 3ff).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, das Invalideneinkommen ab November 2015 müsse ausgehend von ihrem tatsächlichen Einkommen aus der Tätigkeit als Projektmitarbeiterin im Kantonsspital O.___ mit einem 75%igen Pensum bestimmt werden. Denn dies entspreche auch ihrer maximal verbleibenden Arbeitsfähigkeit, wie die Ärzte der Universitätsklinik Z.___ und Dr. E.___, Fachmann für o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom Kantonsspital F.___ bestätigt hätten (Urk. 3/2, Urk. 12/M77, Urk. 12/M81, Urk. 12/M85), wobei deren Einschätzung zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine generelle sei und sich nicht nur auf jene in der aktuellen Tätigkeit beziehe. Auf die Stellungnahmen der beratenden Ärzte Dr. C.___ und Dr. D.___ könne dagegen nicht abgestellt werden, da sie lediglich aufgrund der Akten verfasst worden seien und weil sie, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, von diesen Ärzten nicht untersucht worden sei. Dass dies nötig gewesen wäre, zeige schon die Bemerkung von Dr. C.___, dass eine Einschätzung der Gehbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderung nicht möglich sei. Es müsste insbesondere geklärt werden, wie sich diese starke unfallbedingte Behinderung auf die Arbeitsfähigkeit auswirke und ob ein erhöhter Pausenbedarf aufgrund notwendiger Positionswechsel erforderlich sei. Auch seien die Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsschäden im Rücken zu untersuchen, die sich offenbar aufgrund der sehr starken Gehbehinderung immer stärker auswirken würden. Aufgrund ihres Alters und ihrer Behinderung sei die Verwertung der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit stark erschwert. Sie habe grosses Glück gehabt, dass sie die jetzige Stelle gefunden habe. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sie denn auch dazu ermutigt, die Stelle anzunehmen. Die jetzige Tätigkeit stelle die optimale Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertungsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ihrer Restarbeitsfähigkeit dar, weshalb jedenfalls vom dort erzielten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen als Invalidenlohn auszugehen sei. Sofern dennoch auf einen LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werde, müsse zunächst ein neutrales medizinisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten eingeholt werden. Des Weiteren sei zu beachten, dass jedenfalls höchstens von einem 80%igen Pensum ausgegangen werden könne,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei das genaue Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum zu klären sei. Praktisch alle wissenschaftlichen Arbeiten im Pflegebereich würden eine gewisse Mobilität verlangen. Auch sei aufgrund ihrer Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie praktisch nur eine Tätigkeit im Spital möglich. Ferner würden die Schmerzen einen erhöhten Pausenbedarf und häufige Positionswechsel erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Nebst dem fortgeschrittenen Alter würden auch die fehlenden Dienstjahre ins Gewicht fallen. Im Vergleich zu jüngeren, schmerzfreien und mobilen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merinnen mit mehr Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung sei sie klar benachteiligt. Ihre Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktchancen seien nur mit einer erheblichen Lohneinbusse realistisch, weshalb ein Abzug von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 15 % gerechtfertigt sei (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 17 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Unfalls vom 23. Februar 2000, bei welchem sich die Beschwerdeführerin am linken Kniegelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine laterale Meniskusläsion und einen Kn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orpelschaden am lateralen Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kondylus zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1, Urk. 12/M2-M3, Urk. 12/M10). Sie anerkannte ihre Leistungspflicht für die Unfallfolgen auch nach der Rückfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 8. April 2011 (Urk. 11/59) und der Operation mit Totalendo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese am linken Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk am 4. Mai 2011 (Urk. 12/M32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unstrittig ist auch, dass der medizinische Endzustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG per Anfang November 2015 erreicht wurde (Urk. 2 S. 3 f., Urk. 12/M73 S. 2) und dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als stellver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Stationsleiterin und Pflegeexpertin (Urk. 11/180/2/6-7, Urk. 11/180/9/3, Urk. 11/1) zufolge der Kniebeschwerden links nicht mehr arbeitsfähig ist (Urk. 2 S. 2, Urk. 12/M35 S. 2, Urk. 12/M53 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ab November 2015 Anspruch auf eine Invalidenrente von mehr als 20 % hat (vgl. Erwägung 4 hernach). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur zugesprochenen Integritätsentschädigung ausgehend von einem Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden von 30 % (Urk. 2 S. 9, Urk. 11/202 S. 5) hat die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Rügen vorgebracht (Urk. 1, Urk. 17) und auch das Rechtsbegehren bezieht sich allein auf den Rentenanspruch (Urk. 1 S. 2; anders noch im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren, vgl. Urk. 11/235 S. 4). Jedoch hat sie in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründung erklärt, bei der nachzuholenden gutachterlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung sei auch die Höhe der Integritätsentschädigung zu überprüfen (Urk. 1 S. 7). Es ist daher davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in nicht nur die Höhe der Rente, sondern auch jene der Integritätsentschädigung beanstandet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher nachfolgend zu prüfen, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu Recht ausgehend von einem Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden von 30 % zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen hat (vgl. Erwägung 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf den Rentenanspruch ist zunächst, die Arbeitsfähigkeit in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit ab November 2015 zu klären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht der Universitätsklinik Z.___ vom 15. März 2016 wurden die folgenden Diagnosen gestellt: 1. Peripatelläre Knieschmerzen links bei Status nach Knie-TP links vom 4. Mai 2011 bei zunehmend invalidisierender dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensierter Valgusgonarthrose links; 2. Lumbalgie bei bekannter Anterolisthese L3/4 (Meyerding Grad I). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klage unverändert über Beschwerden, die vor allem periligamentär am Ligamentum patellae und retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patellär lokalisiert seien mit Krepitation beim Durchbewegen, so dass das Knien und das Aufstehen aus den Knien nicht mehr möglich seien. Aktuell sei sie tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">porär angestellt in O.___, wo sie ein Projekt betreue. Bezüglich der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit sei eine nicht kniebelastende Tätigkeit vollumfänglich möglich (Urk. 12/M71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Universitätsklinik Z.___ vom 7. Juli 2016 wurde zusätzlich die Diagnose Metatarsalgien rechts aufgeführt. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichte auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Mehrbelastung des rechten Beines über Vorfuss-Schmerz rechts. Bezüglich des Knies sei die Situation letztlich unverändert. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei arbeitstechnisch mit dem aktuellen Pensum von 80 % voll am Limit, so dass ein 75%iges Arbeitspensum als sinnvoll erachtet werde (Urk. 12/M74). In den Berichten der Universitätsklinik Z.___ zu den Sprechstunden vom 22. Juli und vom 29. September 2016 wurde diese Arbeitsfähigkeit im Umfang von 75 % je bestätigt (Urk. 12/M77 S. 2, Urk. 12/M81 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Kantonsspitals F.___, welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im November 2016 zur Einholung einer Zweitmeinung aufsuchte (Urk. 12/M82), kamen nach der ambulanten Konsultation vom 10. Februar 2017 laut dem Bericht vom 13. Februar 2017 zum Schluss, es komme generell ein Wechsel der primären Knieprothese auf eine besser geführte Revisionsprothese in Frage. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei wie bisher auf 25 % festgelegt worden (Urk. 12/M85 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der beratende Arzt Dr. C.___ hatte in seiner Stellungnahme zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Integritätseinbusse und des weiteren Behandlungsbedarfes vom 12. April 2016 auf den Bericht der Universitätsklinik Z.___ vom 15. März 2016 verwiesen (Urk. 12/M71), wonach eine nicht kniebelastende Tätigkeit vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich möglich sei. Hierunter sei eine Aktivität mit wenig Stehen und Gehen zu verstehen, Zwangsstellungen für das linke Knie insbesondere in stärkerer Flexion seien zu vermeiden. Mittel- bis langfristig könne sich eine Reintervention auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drängen. Eine gesicherte Aussage sei nicht möglich. Bis auf Weiteres könne vom jetzigen Zustand ausgegangen werden. Dabei sei die Gehfähigkeit deutlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Aufgrund der Unterlagen sei keine nähere Einschätzung möglich (Urk. 12/M73 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der beratende Arzt Dr. D.___ erklärte in seiner Stellungnahme vom 21. März 2017, die Stellungnahme von Dr. C.___ sei plausibel und schlüssig. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der jetzt ausgeübten Tätigkeit (als Projektmitarbeiterin im A.___) könne nicht von einer leidensangepassten Tätigkeit gesprochen werden, wenn sie mit vielen täglichen Wegstrecken von 500 bis 700 Metern verbunden sei. Unter diesen Bedingungen sei eine Einschränkung von 25 % plausibel. In einer adaptierten Tätigkeit ohne die Notwendigkeit des Gehens über längere Strecken wäre unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Zustandes des linken Kniegelenkes ein Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum zumutbar (Urk. 12/M87).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Dies trifft auf die hiervor zitierten Stellungnahmen der beratenden Ärzte Dr. C.___ und Dr. D.___ in Bezug auf ihre Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit nicht zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So nahm Dr. C.___ keine eigene Einschätzung zum Umfang der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit vor, sondern verwies dazu lediglich ohne weitere Begründung auf die Einschätzung der Universitätsklinik Z.___ vom 15. März 2016 (Urk. 12/M71). Auf diese Einschätzung kann jedoch nicht abschliessend abgestellt werden, da sie sich auf die damaligen tatsächlichen Verhältnisse bezieht und nicht einer hinreichend theoretisch-medizinisch begründeten Beurteilung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht. Dabei ist zu beachten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser Zeit, nämlich vom 1. November 2015 bis Ende April 2016, in einer befristeten 100%igen Anstellung tätig war, welche ab dem 1. Mai 2016 aus gesundheitlichen Gründen reduziert wurde (Urk. 11/213/1). Dies veranlasste denselben behandelnden Arzt der Universitätsklinik Z.___, Dr. B.___, in der nächsten Verlaufskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle vom 7. Juli 2016 eine 75%ige Arbeitsfähigkeit zu attestieren (Urk. 12/M74). Es ist daher überwiegend wahrscheinlich, dass sich die Einschätzungen der Berichte der Universitätsklinik Z.___ jeweils auf die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihre tatsächliche Arbeitsleistung in der Tätigkeit als Projektmitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin im A.___ bezogen. Dasselbe gilt für die Beurteilung einer 25%igen Arbeitsunfähigkeit gemäss dem Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kantonsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___ vom 13. Februar 2017 (Urk. 12/M85), zumal sich auch diese nicht auf ein bestimmtes Belastbarkeitsprofil bezog. Die Berichte der behandelnden Ärzte stellen somit keine rechtsgenügende Grundlage zur Bestimmung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem stellte Dr. C.___ fest, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der Unterlagen keine nähere Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich der Gehfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (Urk. 12/M73 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dennoch nahm er keine persönliche Untersuchung vor. Zwar muss einer ärztlichen Stellungnahme nicht in jedem Fall eine persönliche Untersuchung der versicherten Person vorausgehen. Nach der Rechtsprechung sind Aktengutachten zulässig. Entscheidend ist, ob genügend Unterlagen vorliegen, was dann der Fall ist, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtigen Status ergeben, so dass sich der Experte gesamthaft ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lückenloses Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machen kann (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 330/02 vom 5. Dezember 2003 E. 2 mit Hinweisen). Ein solch lückenloses Bild war Dr. C.___ indes nach eigener Feststellung in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gerade nicht möglich, weshalb diesbezüglich von einer eigenen Untersuchung oder einer Abklärung mittels externer fachärztlicher Begutachtung nicht hätte abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen werden dürfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass mit der Stellungnahme von Dr. D.___ vom 21. März 2017 eine weitere versicherungsinterne Aktenbeurteilung vorliegt. Denn auch aus den ärztlichen Berichten, welche in der Zwischenzeit seit April 2016 bis zu dieser Stellungnahme erstellt wurden, geht zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer leidensangepassten Tätigkeit, zum dementsprechenden Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil und namentlich zur objektiven Einschätzung der Gehfähigkeit (Dauer, Länge der Strecke) nichts Genaueres hervor. Ausserdem ist der sehr kurz gehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu entnehmen, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die bildgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Unterlagen vorlagen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch hält er lediglich seine Schlussfolgerung zur Arbeitsfähigkeit fest, ohne dies näher zu begründen. Dies ist als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidgrundlage beweisrechtlich nicht ausreichend. Denn s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oll ein Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer versicherungsinternen ärztlichen Stellungnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strenge Anforderungen zu stellen (BGE 142 V 58 E. 5.1 a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann entgegen der Ansicht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 5 f.) nicht ohne Weiteres aufgrund der Einschätzung von Dr. D.___ (Urk. 12/M87 S. 1) darauf geschlossen werden, die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit als Projekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitarbeiterin im A.___ entspreche nicht einer zumutbaren leidensangepassten Tätigkeit, aufgrund derer das Invalideneinkommen (vgl. dazu E. 2.4 hiervor) zu bestimmen sei. Denn Dr. D.___ ging von einer Tätigkeit mit vielen täglichen Wegstrecken von 500 bis 700 Meter aus. Dagegen ist dem Bericht der Leiterin Pflege und Entwicklung des A.___ vom 16. Juni 2016 zu entnehmen, dass die betreffende Tätigkeit lediglich zum Teil täglich Wegstrecken im Areal des A.___ von zirka 500 bis 700 Meter bedinge (Urk. 11/213/1 S. 1). Diese Wegstrecke ist somit eher nicht mehrmals täglich, sondern wahrscheinlich an den meisten oder an vielen Arbeitstagen einmal pro Tag zurückzulegen. Da somit möglicherweise bereits eine Wegstrecke von zirka 500 bis 700 Meter pro Tag der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mühe bereitet und diese Frage entscheidend für die strittige Bestimmung des Invalideneinkommens ist, kann von einer fachärztlichen Beurteilung zur genauen zumutbaren Wegstrecke und dem Belastungsprofil sowie zum Umfang der Arbeitsfähigkeit auf der Grundlage einer klinischen Untersuchung nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehen aber - wie hier - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch nur geringe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat hierzu mittels fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichem Gutachten die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkend ab dem 1. November 2015 abzuklären. Dabei wird nebst den linksseitigen Kniebeschwerden auch zu beurteilen sein, ob die lumbalen Rücken- und die Fussbeschwerden (Urk. 12/M54, Urk. 12/M74, Urk. 12/M77) überwiegend wahrscheinlich als unfallkausal zu gelten haben oder ob sie von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auszuklammern sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorgängig hat die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das genaue Belastungsprofil der ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeit als Projektmitarbeiterin im A.___ ab 1. November 2015 abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klären und das Ergebnis hernach dem Gutachter mit den übrigen Akten vorzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die strittige Integritätsentschädigung für den Unfallschaden am linken Knie (Urk. 1 S. 7, Urk. 2 S. 9) folgte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. C.___ (Urk. 12/M73 S. 2 f.), welche Dr. D.___ bestätigte (Urk. 7/87 S. 1). Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte der Bemessung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsschadens die Tabelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem Titel "Integritätsentschädigung gemäss UVG" veröffentlichten Richtwerte zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was rechtsprechungsgemäss nicht zu beanstanden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_121/2018 vom 14. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.2 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach dieser Tabelle wird der Integritätsschaden bei einer mässigen mit 10-30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% und bei einer sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Pangonarthrose mit 30-40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% veranschlagt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ stellte zutreffend fest, dass b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Endprothesen auf den unkorrigierten Zustand abzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Schweregrad der Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrose vor Prothesenimplantation (vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_906/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Mai 2016 E. 5.1 und U 40/01 vom 4. September 2001 E. 4). Gemäss Dr. C.___ wäre dies bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schwere Gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose, wobei der Zustand im Grenzbereich der bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Position einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen und mit 30 % zu bewerten sei. Eine allfällige Revision der Prothese ändere an diesem Satz nichts (Urk. 12/M73 S. 2 f.). Dr. D.___ erklärte in Ergänzung dazu, eine höhere Entschädigung bis 40 % bleibe für besonders gelagerte Fälle wie zum Beispiel einen Infekt vorbehalten, was vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht der Fall sei (Urk. 12/M87 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung ist mit Blick auf die ärztlichen Berichte vor der Einsetzung der Totalendoprothese am linken Knie nachvollziehbar. So wurde im Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht der Universitätsklinik Z.___ vom 6. Mai 2011 eine fortgeschrittene laterale Valgusgonarthrose festgehalten (Urk. 12/M32 S. 1). Dies weist auf eine vor allem seitliche Arthrose am Kniegelenk und nicht auf eine überaus schwere Arthrose am gesamten Kniegelenk hin. Aus dem Bericht der Radiologie der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsklinik Z.___ vom 24. März 2011 geht zudem hervor, dass die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des linken Knies eine Arthrose im medialen und lateralen Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompartiment und eine Femoropatellararthrose ergeben hat (Urk. 12/M96). Eine besonders schwere Ausprägung der Arthrose und/oder eine besonders schwere Pangon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose ist damit nicht beschrieben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn Dr. C.___ von einer schweren Gonarthrose ausging, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dafür aber den in diesem Rahmen minimalen Integritätsschaden von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> veranschlagte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weil er deren Zustand im Grenzbereich der beiden Positionen einschätzte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist darin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor diesem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine rechtsfehlerhafte Handhabung des Ermessens ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt besteht für das Gericht kein Anlass, in den Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsspielraum der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzugreifen (vgl. RKUV 1998 Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 296 S. 235 E. 2d; Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts U 121/06 vom 23. April 2007 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2). Diesbezüglich liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- im Unterschied zu den Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hiervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Gründe vor, die auch nur geringe Zweifel an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. C.___ und Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wecken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einspracheentscheid vom 29. August 2017 ist in Bezug auf die zugesprochene Integritätsentschädigung somit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist insofern folglich abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerde in dem Sinne teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als er eine Rente mit einem Invaliditätsgrad von mehr als 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verneint, und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sache an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch der Beschwerdeführerin ab November 2015 neu verfüge. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Beschwerde abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 2‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 29. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgehoben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird, als er eine Rente mit einem Invaliditätsgrad von mehr als 20 % verneint, u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'700.-- </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Manfred Lehmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>