<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00181</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=216600&amp;W10_KEY=13013510&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00181</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.09.2016</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe [Vereinigte Beschwerdeverfahren VB.2013.00181-184]. Die Grundsatzfrage, ob die Sozialhilfe nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG gedeckte Kosten krankheitsbedingter Leistungen übernehmen müsse, wurde vom Verwaltungsgericht für den gleichen Lebenssachverhalt bereits rechtskräftig beantwortet, soweit sich dies ohne zusätzliche Sachverhaltsabklärungen beurteilen liess (VB.2011.00223). Mangels weiterer Sachverhaltsabklärungen der Beschwerdeführerin ist immer noch von der Notwendigkeit komplementärmedizinischer Behandlungen ausgehen (E. 1.3.6). Die Prämien für einen über die medizinische Grundversorgung hinausgehenden Versicherungsschutz sind dann zu übernehmen, wenn die zu erwartenden oder erbrachten Versicherungsleistungen höher sind als die Prämien. Behandlungskosten im Bereich der Komplementär- oder Alternativmedizin können in begründeten Fällen übernommen werden (E. 3.3). Indem die Beschwerdeführerin annimmt, alternativmedizinische Leistungen könnten generell nicht von der Sozialhilfe übernommen werden, verzichtet sie auf das ihr durch die Sozialhilfegesetzgebung eingeräumte Ermessen (E. 3.5). Es steht nicht ohne Weiteres fest, dass die Beschwerdegegnerin mit den Ergänzungsleistungen über genügend eigene Mittel zur Finanzierung allfälliger notwendiger komplementärmedizinischer Behandlungen verfügt. Dies wird erneut anhand einer konkreten Berechnung zu prüfen sein (E. 4). Leistungen der wirtschaftlichen Sozialhilfe erfolgen grundsätzlich subsidiär zu den Leistungen der Sozialversicherungen (E. 5.2). Ein Anspruch auf Übernahme von krankheits- und behinderungsbedingten Kosten ist nicht generell ausgeschlossen, wenn die betreffende Person Ergänzungsleistungen bezieht. Vielmehr ist im Einzelfall zu prüfen, ob die gesuchstellende Person trotz ihrer grundsätzlichen Berechtigung zum Bezug von Ergänzungsleistungen und unter Berücksichtigung der ihr daraus zufliessenden Mittel die Voraussetzungen für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen erfüllt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn wie im vorliegenden Fall die Kosten von komplementär- und alternativmedizinischen Leistungen infrage stehen, die durch die Zusatzleistungen grundsätzlich nicht gedeckt werden (E. 5.4). Die Vorleistungspflicht ergibt sich auch, wenn grundsätzlich ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen besteht, diese aber wegen eines hängigen Rechtsmittelverfahrens noch nicht ausbezahlt werden. Dabei beurteilen sich die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf wirtschaftliche Sozialhilfe nach sozialhilferechtlichen Regeln, wobei die noch nicht definitiv zugesprochenen oder aus anderen Gründen ausstehenden Sozialversicherungsleistungen (vorläufig) nicht angerechnet werden. In dem sich hieraus ergebenden Umfang erbringt die Sozialhilfe ihre Leistungen, welche â soweit sie kongruent mit den später fliessenden Leistungen der Sozialversicherungen sind â als Vorschussleistungen gelten und mit den Nachzahlungen der Sozialversicherung verrechnet werden können (E. 5.5). Die Verzögerungen in der Auszahlung der Zusatzleistungen wurden nicht alleine durch die Beschwerdegegnerin verschuldet (E. 5.7.1). Die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf die Behandlung mit komplementär- oder alternativmedizinischen Methoden angewiesen ist, kann nur mit medizinischem Fachwissen beurteilt werden. Deshalb setzt eine allfällige zu den bestehenden Arztzeugnissen und dem ärztlichen Bericht im Widerspruch stehende Beurteilung des Sachverhalts durch die Beschwerdeführerin voraus, dass sie sich dafür auf eine entsprechende medizinische Beurteilung stützt (E. 6.3). Nichteintreten auf die Beschwerden gegen die Rekursentscheide SO.2011.15 und SO.2011.16; Abweisung der Beschwerden gegen die Rekursentscheide SO.2011.22 und SO.2012.22.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARZTZEUGNIS">ARZTZEUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSBEGEHREN">AUSSTANDSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERGÃNZUNGSLEISTUNGEN">ERGÃNZUNGSLEISTUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTSTELLUNGSBEGEHREN">FESTSTELLUNGSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMPLEMENTÃRMEDIZIN">KOMPLEMENTÃRMEDIZIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENÃBERNAHME">KOSTENÃBERNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKENKASSE">KRANKENKASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKENVERSICHERUNG">KRANKENVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION DER GEMEINDE">LEGITIMATION DER GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEDIZINISCHE VERSORGUNG">MEDIZINISCHE VERSORGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIGUTACHTEN">PARTEIGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSABKLÃRUNG">SACHVERHALTSABKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSIDIARITÃTSPRINZIP">SUBSIDIARITÃTSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 93 Abs. I BGG</span><br/><span class="gerade">Art. 14 ELG</span><br/><span class="ungerade">Art. 14 Abs. I ELG</span><br/><span class="gerade">§ 15 Abs. II SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 19a Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 9 Abs. I ZLG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=31551" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00181</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00182</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00183</p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00184</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 3. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">22. September 2016</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde A,<b> </b>vertreten durch die SozialbehÃ¶rde,</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">C, vertreten durch RA D,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <p class="MsoNormal"><span>hat sich ergeben:</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b><b>VB.2013.00181</b></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 20. April 2011 lehnte die SozialbehÃ¶rde A das Gesuch von C um Kostengutsprache fÃ¼r nicht krankenkassenpflichtige Medikamente in der HÃ¶he von Fr. 329.05 ab.</p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhob C am 10. Juni 2011 Rekurs beim Bezirksrat J mit den sinngemÃ¤ssen AntrÃ¤gen, es sei die SozialbehÃ¶rde A zu verpflichten, die Kosten fÃ¼r nicht krankenkassenpflichtige Medikamente im Zeitraum von Juni 2010 bis Januar 2011 in der HÃ¶he von Fr. 329.05 zu Ã¼bernehmen und die kontinuierliche medizinische Versorgung und KostenÃ¼bernahme fÃ¼r notwendige, dem Krankheitsbild angepasste nicht krankenkassenpflichtige Medikamente zu gewÃ¤hrleisten. Der angefochtene Beschluss sei entsprechend anzupassen. </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 5. Februar 2013 (Nr. 02) hiess der Bezirksrat den Rekurs im Sinn der ErwÃ¤gungen gut, soweit er darauf eintrat, und hob den angefochtenen Beschluss auf. Er wies die Streitsache im Sinn der ErwÃ¤gungen zu ergÃ¤nzender Untersuchung und neuer Entscheidfindung an die SozialbehÃ¶rde zurÃ¼ck. Aus den ErwÃ¤gungen ergibt sich, dass er auf den Rekurs nicht eintrat, soweit mit diesem verlangt worden war, die SozialbehÃ¶rde A sei zu verpflichten, die kontinuierliche medizinische Versorgung und KostenÃ¼bernahme fÃ¼r notwendige Medikamente zu gewÃ¤hrleisten, wÃ¤hrend sich die Gutheissung und RÃ¼ckweisung im Sinn der ErwÃ¤gungen auf die Pflicht zur Ãbernahme der Kosten fÃ¼r die nicht krankenkassenpflichtigen Medikamente in der HÃ¶he von Fr. 329.05 beziehen. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b><b>VB.2013.00182</b></p> <p class="Urteilstext">Ebenfalls mit Beschluss vom 20. April 2011 legte die SozialbehÃ¶rde A die wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r C fÃ¼r den Monat Mai 2011 auf Fr. 2'208.- fest und wies diese gleichzeitig darauf hin, dass Selbstbehalte fÃ¼r Arzt, Medikamente, Spital sowie medizinische und/oder berufliche Fahrspesen (abzÃ¼glich je Fr. 40.- fÃ¼r die ersten zwei Personen) mit entsprechendem Nachweis zusÃ¤tzlich ausbezahlt und sÃ¤mtliche Einkommen und/oder Versicherungsleistungen abgezogen wÃ¼rden (Dispositiv-Ziffer 1a). DarÃ¼ber hinaus beschloss die SozialbehÃ¶rde A, die Krankenkassen-Grundversicherung im Betrag von Fr. 311.45 im Rahmen des KVG [Bundesgesetz vom 18. MÃ¤rz 1994 Ã¼ber die Krankenversicherung] zu finanzieren (Dispositiv-Ziffer 1b). Weiter wurde entschieden, dass fÃ¼r C im Rahmen der wirtschaftlichen Hilfe maximal Fr. 1'000.- fÃ¼r Umzugskosten und maximal Fr. 500.- fÃ¼r Kosten der Reinigung und Einpackhilfe in der alten Wohnung Ã¼bernommen wÃ¼rden (Dispositiv-Ziffer 2). Weiter wurden C die Auflagen erteilt, die fristgerechte Anmeldung der ErgÃ¤nzungsleistungen (innerhalb von sechs Monaten seit Erhalt der IV-VerfÃ¼gung) vorzunehmen, das Drittauszahlungsgesuch an eine BehÃ¶rde rechtsgÃ¼ltig zu unterzeichnen und dem Sozialdienst des Bezirks J einzureichen (Dispositiv-Ziffer 3a). C wurde Ã¼berdies verpflichtet, fÃ¼r die zusÃ¤tzlich zu den Leistungen der wirtschaftlichen Hilfe bezogenen und dem Sozialdienst zu spÃ¤t deklarierten Arbeitslosentaggelder im Betrag von Fr. 2'896.80 eine Schuldaner­kennung zu unterzeichnen sowie sÃ¤mtliche diesbezÃ¼glichen Abrechnungen der Arbeitslosenkasse dem Sozialdienst einzureichen und den Betrag zurÃ¼ckzuerstatten (Dispositiv-Ziffer 3b). Sodann wurde C auferlegt, fÃ¼r die zusÃ¤tzlich zu den Leistungen der wirtschaftlichen Hilfe bezogene PrÃ¤mienverbilligung von Juli bis Dezember 2010 im Betrag von Fr. 828.- eine Schuldanerkennung zu unterzeichnen, dem Sozialdienst abzugeben und den Betrag zurÃ¼ckzuerstatten (Dispositiv-Ziffer 3c). Schliesslich hielt die VerfÃ¼gung fest, dass die Bestimmungen des Beschlusses Nr. 01 vom 15. Juni 2010, insbesondere die verfÃ¼gten Bedingungen und Auflagen, unverÃ¤ndert weiter gelten (Dispositiv-Ziffer 5).</p> <p class="Urteilstext">Mit Rekurs vom 13. Juni 2011 focht C auch diesen Beschluss beim Bezirksrat J an und beantragte, die SozialbehÃ¶rde A sei zu verpflichten, den Budgetbetrag fÃ¼r Mai 2011 zu korrigieren, die Differenzen von Fr. 36.- aus der Miet­zinskalkulation und Fr. 60.- fÃ¼r den Parkplatzmietzins nachzuzahlen. Sodann seien die ge­samten Kosten fÃ¼r den Umzugstransport wie auch fÃ¼r die Auspackhilfe von Fr. 125.- zu Ã¼bernehmen. SÃ¤mtliche Auflagen und Verpflichtungen bezÃ¼glich Anmeldung ErgÃ¤nzungsleistungen, Drittauszahlung fÃ¼r ErgÃ¤nzungsleistungen, Schuldanerkennung individuelle PrÃ¤mienverbilligung und Schuldanerkennung Arbeitslosentaggelder seien aufzuheben. Es sei ausserdem ein Budget zur UnterstÃ¼tzung ab Juni 2011 und ein Budget "Berechnung der sozialhilferechtlichen RÃ¼ckerstattungspflicht" [<i>vor Auflagen zu Drittauszahlungen und Schuldanerkennungen] </i>zu erstellen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 5. Februar 2013 (Nr. 03) hiess der Bezirksrat den Rekurs im Sinn der ErwÃ¤gungen teilweise gut und verpflichtete die SozialbehÃ¶rde A, C die gesamten Kosten fÃ¼r den Umzugstransport von Fr. 1'172.35 und die Auspackhilfe von Fr. 125.- zu bezahlen. In Bezug auf die von C geltend gemachten Parkkosten in der HÃ¶he von Fr. 60.- fÃ¼r den Monat Mai 2011 wies er die Streitsache im Sinne der ErwÃ¤gungen zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und neuer Entscheidfindung an die SozialbehÃ¶rde zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b><b>VB.2013.00183</b></p> <p class="Urteilstext">Am 11. Juli 2011 beschloss die SozialbehÃ¶rde A, C rÃ¼ckwirkend ab dem 1. Juni 2010 (recte: 1. Juni 2011) wirtschaftliche Hilfe von monatlich Fr. 79.- auszubezahlen<i>. </i>Sie wurde gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Selbstbehalte fÃ¼r Arzt, Medikamente, Spital sowie medizinische und/oder berufliche Fahrspesen (abzÃ¼glich je Fr. 40.- fÃ¼r die ersten zwei Personen) mit entsprechendem Nachweis zusÃ¤tzlich ausbezahlt und sÃ¤mtliche Einkommen und/oder Versicherungsleistungen abgezogen wÃ¼rden (Dispositiv-Ziffer 1a). DarÃ¼ber hinaus beschloss die SozialbehÃ¶rde A, die Krankenkassen-Grundversicherung im Betrag von Fr. 311.45 im Rahmen des KVG zu finanzieren (Dispositiv-Ziffer 1b). Die bewilligten Leistungen der wirtschaftlichen Hilfe wurden mit der Auflage verbunden, sÃ¤mtliche Ãnderungen in den persÃ¶nlichen und finanziellen VerhÃ¤ltnissen sofort zu melden, ein Ã¤rztliches Zeugnis bei Bedarf bzw. Ãnderung der ArbeitsfÃ¤higkeit abzugeben und die Entbindung von der Ã¤rztlichen Schweigepflicht zu unterschreiben (Dispositiv-Ziffer 2). Sodann wurde als Dispositiv-Ziffer 3 festgehalten, C nehme zur Kenntnis, dass die Leistungen bis max. 15 % des Grundbedarfs gekÃ¼rzt werden kÃ¶nnten, wenn Anordnungen der SozialbehÃ¶rde bzw. des Sozialdienstes nicht befolgt, Auflagen und Weisungen missachtet, Leistungen trotz Mahnungen unzweckmÃ¤ssig verwendet und/oder Ã¼ber die VerhÃ¤ltnisse keine oder falsche Auskunft erteilt und/oder Einsichtnahme in die Unterlagen verweigert werde. </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhob C mit Eingabe vom 24. August 2011 Rekurs beim Bezirksrat J, mit den sinngemÃ¤ssen AntrÃ¤gen, die SozialbehÃ¶rde A sei zu verpflichten, ihr das im angefochtenen Beschluss erwÃ¤hnte Budget und eine Kopie des Antrags des Sozialdienstes des Bezirks J umgehend zuzusenden. Sodann sei diese zu verpflichten, ein aussagekrÃ¤ftiges Budget zu erstellen. Ihr seien rechtlich verbindliche Informationen zur weiteren UnterstÃ¼tzung bei genÃ¼gendem und/oder ungenÃ¼gendem Renteneinkommen zum jetzigen Zeitpunkt und ab dem Zeitpunkt des Erhalts der ErgÃ¤nzungsleistungen zu geben bzw. sei sie darÃ¼ber zu orientieren. Schliesslich seien sÃ¤mtliche beantragten beruflichen Fahrspesen und die beantragten Spezialauslagen in der HÃ¶he von Fr. 100.-/200.- zu Ã¼bernehmen.</p> <p class="Urteilstext">In einem Nachtrag vom 16. November 2011 verlangte C ausserdem unter anderem, die Helsana VVG PrÃ¤mien und die Limitierungskosten aus den VVG-VertrÃ¤gen ab 1. Juni 2011 seien zu Ã¼bernehmen. Sodann sei der Parkplatzmietzins von Fr. 60.- ab 1. Juni 2011 zu Ã¼bernehmen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 5. Februar 2013 (Nr. 05) hiess der Bezirksrat den Rekurs von C im Sinn der ErwÃ¤gungen teilweise gut und wies die Streitsache in Bezug auf die geltend gemachten beruflichen Fahrspesen und beantragten Spezialauslagen in der HÃ¶he von Fr. 100.-/200.- im Sinn der ErwÃ¤gungen zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und neuen Entscheidfindung an die SozialbehÃ¶rde A zurÃ¼ck. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab, soweit er darauf eintrat.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b><b>VB.2013.00184</b></p> <p class="Urteilstext">Ab dem 1. Juli 2010 leistete der Zweckverband Sozialdienst Bezirk J im Auftrag der Gemeinde A wirtschaftliche Hilfe an C. Mit VerfÃ¼gung vom 3. Mai 2012 entschied die SozialbehÃ¶rde A, dass C als Beitrag an eine Zusatzversicherung zur Krankenversicherung fÃ¼r die Monate Mai und Juni 2010 Fr. 110.80 ausgerichtet werde (Dispositiv-Ziffer 1). Im Ãbrigen wÃ¼rden ihr ab 1. April 2012 keine Sozialhilfeleistungen mehr ausgerichtet, weder rÃ¼ckwirkend, noch fÃ¼r die Zukunft (Dispositiv-Ziffer 2). In Dispositiv-Ziffer 3 ordnete sie eine RÃ¼ckforderung der zwischen dem 1. Juli 2010 und dem 31. MÃ¤rz 2012 ausgerichteten Sozialhilfe im Umfang von Fr. 24'708.45 an und ersuchte das Amt fÃ¼r Zusatzleistungen J, von den der BeschwerdefÃ¼hrerin zustehenden ErgÃ¤nzungsleistungen fÃ¼r diese Periode den Betrag von Fr. 24'708.45 direkt an die Gemeinde A zu Ã¼berweisen.</p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhob C am 8. Juni 2012 Rekurs an den Bezirksrat J. Sie beantragte sinngemÃ¤ss, Dispositiv-Ziffern 2 und 3 seien aufzuheben, der Verrechnungsantrag des Sozialdienstes des Bezirks J vom 8. MÃ¤rz 2012 an das Amt fÃ¼r ErgÃ¤nzungsleistungen zur AHV/IV sei zu korrigieren, und es sei ihr die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren.</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 5. Februar 2013 (Nr. 04) hiess der Bezirksrat den Rekurs teilweise gut. Er hob die Dispositiv-Ziffer 2 der VerfÃ¼gung der SozialbehÃ¶rde A vom 3. Mai 2012 auf und wies die Streitsache diesbezÃ¼glich zur Untersuchung und Entscheidfindung an die SozialbehÃ¶rde A zurÃ¼ck. Die in Dispositiv-Ziffer 3 angeordnete RÃ¼ckforderung reduzierte er auf Fr. 24'592.55. Auf das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege trat der Bezirksrat nicht ein. Verfahrenskosten wurden keine erhoben und das Gesuch um Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wurde abgewiesen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Gegen alle vier vorgenannten BeschlÃ¼sse des Bezirksrats J erhob die Gemeinde A, handelnd durch ihre SozialbehÃ¶rde, in einer gemeinsamen Eingabe Beschwerde an das Verwaltungsgericht. </p> <p class="Urteilstext">Sie beantragte jeweils die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern I und II der BeschlÃ¼sse Nr. 02, Nr. 03 und Nr. 04 sowie der Dispositiv-Ziffern II und III des Beschlusses Nr. 05. Zudem beantragte sie in Bezug auf die BeschlÃ¼sse Nr. 02 sowie Nr. 05, es sei festzustellen, dass der Beschwerdegegnerin â mit Ausnahme der bereits von der BeschwerdefÃ¼hrerin zugesprochenen oder anerkannten aber noch nicht ausbezahlten Leistungen â keine AnsprÃ¼che auf Sozialhilfe mehr zustehen. Die gleiche Feststellung beantragte sie in Bezug auf die BeschlÃ¼sse Nr. 03 sowie Nr. 04, wobei hier zusÃ¤tzlich die in den nicht angefochtenen Teilen dieser BeschlÃ¼sse zugesprochenen Leistungen vorbehalten wurden. </p> <p class="Urteilstext">Weiter beantragte die BeschwerdefÃ¼hrerin, die jeweiligen Rekurse der Beschwerdegegnerin C seien abzuweisen, soweit sie nicht von der BeschwerdefÃ¼hrerin anerkannt oder nicht angefochten wurden, bzw. soweit sie nicht gegenstandslos geworden seien.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragte sodann die Vereinigung der vier Beschwerdeverfahren sowie Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. MÃ¤rz 2013 wurden die vier von der Beschwerdegegnerin eingeleiteten Beschwerdeverfahren VB.2013.00181, VB.2013.00182, VB.2013.00183 und VB.2013.00184 vereinigt.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 21. MÃ¤rz 2013 reichte der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrerin den Beschluss der SozialbehÃ¶rde zur Beschwerdeerhebung nach. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Am 12. April 2013 verzichtete der Bezirksrat unter Verweis auf die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids auf eine Vernehmlassung und reichte die Akten ein. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>In ihrer Beschwerdeantwort vom 5. Mai 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung aller vier Beschwerden. Zudem beantragte sie, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu ordentlichen Sozialhilfeverfahren nach SHG und SKOS und zur Einhaltung der Bezirksratsentscheide und deren Auflagen zu verpflichten. Sodann beantragte sie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung, die Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes sowie Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>F. </b>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Mai 2013 wurde der Beschwerdegegnerin die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt. Nachdem diese in ihrer Eingabe vom 27. Mai 2013 erklÃ¤rt hatte, sie sei zur Bestimmung eines Rechtsbeistands auf Hilfe des Verwaltungsgerichts angewiesen, bestellte ihr dieses mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 4. Juni 2013 RA D als unentgeltlichen Rechtsvertreter. Dieser reichte am 6. August 2013 eine Stellungnahme ein und beantragte, auf die vier Beschwerden sei nicht einzutreten, eventualiter seien diese abzuweisen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu­gunsten der Beschwerdegegnerin.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>G. </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hielt mit Replik vom 16. September 2013 an ihren AntrÃ¤gen fest. Am 11. November 2013 nahm die Beschwerdegegnerin hierzu Stellung und hielt an ihren AntrÃ¤gen fest. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>H. </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ersuchte mit Eingabe vom 25. November 2013 um Fristerstreckung und bat das Verwaltungsgericht gleichzeitig darum, "die BeschwerdefÃ¼hrerin zu orientieren, ob von allen BehÃ¶rdenmitgliedern eine Stellungnahme einzuholen sei, ob sie sich als befangen betrachten oder nicht". Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 27. November 2013 gewÃ¤hrte das Verwaltungsgericht die Fristerstreckung und lehnte es ab, der anderen Bitte nachzukommen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin nahm mit Eingabe vom 5. Dezember 2013 erneut Stellung und reichte gleichzeitig sowie mit Schreiben vom 12. Dezember 2013 ErklÃ¤rungen der BehÃ¶rdenmitglieder zur Befangenheit ein. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>I. </b>Am 3. Januar 2015 liess sich die Beschwerdegegnerin erneut vernehmen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verzichtete mit Schreiben vom 19. Januar 2015 auf eine Stellungnahme. Am 29. Oktober 2015 reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin seine Honorarnote ein.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>J. </b>Anzumerken ist, dass gegen den Beschluss Nr. 04 auch C am 13. MÃ¤rz 2013 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben hatte (Verfahren VB.2013.00227). Sie beantragte im Wesentlichen die Aufhebung des Beschlusses, soweit er eine RÃ¼ckzahlung anordne (Dispositiv-Ziff. III), sowie die Feststellung, dass fÃ¼r die betreffende Periode ein Guthaben zu ihren Gunsten in der HÃ¶he von Fr. 6'013.20 bestehe. In teilweiser Gutheissung dieser Beschwerde hob das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 28. Januar 2016 Dispositiv-Ziffer III. des Beschlusses des Bezirksrats vom 5. Februar 2013 auf. Es stellte fest, dass die von der Gemeinde A vorgenommene Verrechnung der von ihr geleisteten wirtschaftlichen Hilfe fÃ¼r den Zeitraum vom 1. Juli 2010 bis 31. MÃ¤rz 2012 mit Nachzahlungen und Rentenzahlungen der Invalidenversicherung und mit Zusatzleistungen zur AHV/IV im Betrag von insgesamt Fr. 45'562.80 zu Recht erfolgt sei. C wurde zudem verpflichtet, der Gemeinde fÃ¼r die genannte Periode innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils RÃ¼ckzahlungen nur im Betrag von Fr. 2'258.50 zu leisten. Im Ãbrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Da sich â soweit auf die Beschwerden einzutreten ist â Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellen, wurde die Entscheidung ungeachtet des Streitwerts der Kammer Ã¼bertragen (§ 38b Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens kann nur sein, was auch Gegenstand des angefochtenen Entscheids war bzw. nach richtiger Gesetzesanwendung hÃ¤tte sein sollen. Der Streitgegenstand kann beim Durchlaufen des funktionellen Instanzenzugs nicht erweitert werden (vgl. Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 52 N. 11; Martin Bertschi, Kommentar VRG, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 45).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>In den BeschwerdeantrÃ¤gen Nr. 2, 5 und 7, welche sich gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 02, Nr. 03 bzw. Nr. 05 richten, beantragt die BeschwerdefÃ¼hrerin die Feststellung, dass der Beschwerdegegnerin â mit jeweils genannten Ausnahmen â keine AnsprÃ¼che auf Sozialhilfe mehr zustehen. Auf diese Feststellungsbegehren kann schon deshalb nicht eingetreten werden, weil in den betreffenden erstinstanzlichen VerfÃ¼gungen keine solche Feststellungen enthalten waren und solche entsprechend auch nicht Gegen­stand der betreffenden Rekursentscheide hÃ¤tten sein kÃ¶nnen. </p> <p class="Urteilstext">Hingegen war eine entsprechende Ablehnung der Leistungspflicht, die (auch) als negative Feststellung aufgefasst werden kann, in der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 3. Mai 2012 enthalten. Diese wurde von der Vorinstanz mit dem Beschluss Nr. 04 aufgehoben (E. 3.2, Dispositiv-Ziffern I und II). Diese Feststellung kann somit grundsÃ¤tzlich Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bilden, sofern die Ã¼brigen Eintretensvoraus­setzungen gegeben sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Nicht einzutreten ist auf die AntrÃ¤ge der Beschwerdegegnerin, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu ordentlichen Sozialhilfeverfahren nach SHG und SKOS und zur Einhaltung der Bezirksratsentscheide und deren Auflagen zu verpflichten, soweit diesen AntrÃ¤gen Ã¼berhaupt eigenstÃ¤ndige Bedeutung zukommen soll und sie nicht bloss als BegrÃ¼ndung des Antrags auf Abweisung der Beschwerden gedacht sind. Diese Begehren wurden von der Beschwerdegegnerin formuliert, als sie noch nicht anwaltlich vertreten war, und betreffen in erster Linie aufsichtsrechtliche Fragen, wofÃ¼r das Verwaltungsgericht nicht zustÃ¤ndig ist (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 74).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.4 </b>Ebenfalls nicht einzutreten ist mangels funktionaler ZustÃ¤ndigkeit auf den von der Beschwerdegegnerin durch ihren Rechtsvertreter gestellten Antrag, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei fÃ¼r das weitere AbklÃ¤rungsverfahren (gemeint nach der RÃ¼ckweisung) als befangen zu erklÃ¤ren, und die AbklÃ¤rungen seien von einer anderen Gemeinde oder aber vom Bezirksrat direkt vorzunehmen. Ausstandsbegehren sind gegebenenfalls im wiederaufzunehmenden Verfahren nach Massgabe von § 5a VRG zu stellen und zu behandeln. Dabei haben Personen, die gemÃ¤ss § 5a Abs. 1 VRG als befangen gelten, von sich aus in den Ausstand zu treten. Der Beschwerdegegnerin bleibt es unbenommen, im wieder aufzunehmenden Verfahren entsprechende Ausstandsbegehren gegen konkrete Personen zu stellen. Wenn diesen nicht entsprochen wird und der Ausstand somit streitig bleibt, hat darÃ¼ber gemÃ¤ss § 5a Abs. 2 VRG die AufsichtsbehÃ¶rde oder, wenn es sich um ein Mitglied einer KollegialbehÃ¶rde handelt, diese BehÃ¶rde unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds zu entscheiden. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin gilt nach dem klaren Wortlaut von § 5a VRG die Ausstandspflicht fÃ¼r BehÃ¶rden, die Anordnungen treffen und damit nicht fÃ¼r Personen, die ein Gemeinwesen in einem Rechtsmittelverfahren vertreten. FÃ¼r das vorliegende Verfahren vor Verwaltungsgericht hat die Beschwerdegegnerin jedenfalls kein Ausstandbegehren gestellt. Soweit der Antrag als Begehren um RÃ¼ckweisung an den Bezirksrat anstatt an die Gemeinde zu verstehen wÃ¤re, ist darauf nicht einzutreten, weil die Beschwerdegegnerin damit den durch die BeschwerdeantrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin gesteckten Rahmen der PrÃ¼fung durch das Verwaltungsgericht verlÃ¤sst (§ 63 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet die Anfechtbarkeit der im Streit liegenden Zwischenentscheide in ihrer Beschwerde bzw. Replik mit den zeit- und kostenintensiven AbklÃ¤rungen, die ihr durch die RÃ¼ckweisungsentscheide aufgetragen wÃ¼rden, und der MÃ¶glichkeit, dass das Verwaltungsgericht sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.6 </b>Die Beschwerdegegnerin bestreitet dies mit der BegrÃ¼ndung, das Verwaltungsgericht kÃ¶nne keinen sofortigen Endentscheid herbeifÃ¼hren, weil noch zahlreiche Sachverhaltsfragen abzuklÃ¤ren seien. Sodann liege in der Verpflichtung zur AbklÃ¤rung des Sachverhalts kein nicht wiedergutzumachender Nachteil. Die Einholung eines Arztberichts oder eines Gutachtens seien zwar keine besonders gÃ¼nstigen Beweiserhebungen, aber auch nicht so teuer, dass es fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin unzumutbar wÃ¤re, diese einzuholen. Nach der Argumentation der BeschwerdefÃ¼hrerin mÃ¼sste ja jeder RÃ¼ckweisungsentscheid, der eine BehÃ¶rde zu weiteren AbklÃ¤rungen verpflichte, angefochten werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.7 </b>GemÃ¤ss § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 1 VRG sind Entscheide anfecht­bar, die das Verfahren abschliessen. Ein RÃ¼ckweisungsentscheid gilt demgegenÃ¼ber grund­sÃ¤tzlich als Zwischenentscheid, der gemÃ¤ss § 19a Abs. 2 VRG nur unter den sinngemÃ¤ss anwendbaren Voraus­setzungen von Art. 93 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 Ã¼ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) angefochten werden kann. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.8 </b>RÃ¼ckweisungsentscheide sind ausnahmsweise als Endentscheide zu behandeln, wenn der unteren Instanz, an welche die Sache zurÃ¼ckgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die RÃ¼ckweisung nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 138 I 143 E. 1.2; BGE 135 V 141 E. 1.1; VGr, 21. April 2016, VB.2015.00305, E. 3.3; VGr, 11. November 2015, VB.2015.00329, E. 3.1; VGr, 28. Mai 2015, VB.2014.00700 E. 2.2; VGr, 6. Dezember 2012, VB.2012.00576 E. 1.2; Bertschi, § 19a N. 64; Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28 N. 45). Dies ist vorliegend nicht der Fall, da die Vorinstanz der BeschwerdefÃ¼hrerin keine konkreten Vorgaben macht, wie sie neu zu entscheiden habe, und es der Beschwerdegegnerin mÃ¶glich bleibt, ihr Ermessen auszuÃ¼ben bzw. ergÃ¤nzend AbklÃ¤rungen zum Sachverhalt zu treffen. Daran Ã¤ndert nichts, dass die Vorinstanz bestimmte Fragen bereits verbindlich beantwortet hat (vgl. BGr, 27. Mai 2009, 2C_258/2008, E. 3.3; VGr, 27. Juni 2012, SB.2010.00149, E. 1.1; Bertschi, § 19a N. 65). Soweit mit den angefochtenen BeschlÃ¼ssen des Bezirksrats die Angelegenheit an den Beschwerdegegner zurÃ¼ckgewiesen wurde, stellt sich deshalb die Frage, ob die Voraussetzungen fÃ¼r die Anfechtung als Zwischenentscheide gegeben sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.9 </b>Gegen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Vor- und Zwischenentscheide, die nicht die ZustÃ¤ndigkeit oder ein Ausstandsbegehren zum Gegenstand haben, ist nach Art. 93 Abs. 1 BGG die Beschwerde nur zulÃ¤ssig, wenn sie entweder einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). § 19a Abs. 2 VRG, der trotz des darin enthaltenen Verweises auf Bundesrecht eine kantonalrechtliche Bestimmung darstellt, sieht lediglich eine sinngemÃ¤sse Anwendung von Art. 91â93 BGG vor. Dies lÃ¤sst Raum fÃ¼r die zugunsten der Anfechtbarkeit weniger restriktive Praxis des Verwaltungsgerichts, welche den funktionellen Unterschieden zwischen dem Bundesgericht und dem kantonalen Verwaltungsgericht Rechnung trÃ¤gt (VGr, 21. April 2016, VB.2015.00305 E. 5.1; VGr, 4. September 2014, VB.13.722 E. 1.3.4; VGr, 28. Februar 2013, VB.2012.00558, E. 1.2.2; VGr, 21. Dezember 2011, VB.2011.00030, E. 1.1.1; vgl. Alain Griffel, Rekurs, in: Alain Griffel/Tobias Jaag [Hrsg.], Reform der ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflege, ZÃ¼rich/St. Gallen 2010, S. 52 A. E.). Anordnungen Ã¼ber Beweismassnahmen haben in der Regel keinen voraussichtlich nicht behebbaren Nachteil zur Folge (VGr, 12. Mai 2016, VB.2016.00009, E. 1.2.4; Bertschi, § 19a N. 48). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.10 </b>In Bezug auf den Rekursentscheid im Verfahren Nr. 02 ist vorliegend die damit vorgenommene Gutheissung und RÃ¼ckweisung im Sinn der ErwÃ¤gungen zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und neuer Entscheidfindung betreffend die Pflicht zur Ãbernahme der Kosten fÃ¼r die nicht krankenkassenpflichtigen Medikamente in der HÃ¶he von Fr. 329.05 streitig. Die Vorinstanz erwog, dass die Kosten fÃ¼r nicht krankenkassenpflichtige Medikamente nach den SKOS-Richtlinien und der Praxis des Verwaltungsgerichts zu Ã¼bernehmen seien, wenn diese Behandlung notwendig und die einzig mÃ¶gliche sei. Weiter hielt die Vorinstanz fest, dass es an der BeschwerdefÃ¼hrerin gelegen hÃ¤tte, weitere AbklÃ¤rungen durchzufÃ¼hren, wenn sie die vorliegenden Arztberichte als keinen genÃ¼genden Nachweis fÃ¼r die genannten Anspruchsvoraussetzungen erachte. Diese Frage sei von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht genÃ¼gend abgeklÃ¤rt worden. Diese ErwÃ¤gungen sind fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen der RÃ¼ckweisung verbindlich. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im vorliegenden Verfahren geltend, diese AbklÃ¤rungen seien sehr zeit- und kostenintensiv. Infrage stehe die Einholung eines Gutachtens von Experten Spitals E, fÃ¼r welches mit Sicherheit Kosten von einigen tausend Franken anfallen wÃ¼rden. Entscheide das Verwaltungsgericht entsprechend ihren BeschwerdeantrÃ¤gen, kÃ¶nne sofort ein Endentscheid herbeigefÃ¼hrt werden. </p> <p class="Urteilstext">Die Pflicht der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Ãbernahme der Kosten fÃ¼r komplementÃ¤rmedizinische Therapien und Medikamente im Zeitraum ab 1. Juni 2010 wurde vom Verwaltungsgericht bereits mit Entscheid der Einzelrichterin vom 23. Juni 2011 (VB.2011.00223) ein erstes Mal beurteilt. In teilweiser Gutheissung der damaligen Beschwerde der heutigen Beschwerdegegnerin wurde die Streitsache zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und neuer Entscheidung im Sinn der ErwÃ¤gungen an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckgewiesen. Die RÃ¼ckweisung war einerseits die Folge einer schweren Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs (vgl. VGr, 23. Juni 2011, VB.2011.00223, E. 4). Andererseits rÃ¼gte das Verwaltungsgericht, dass der massgebliche Sachverhalt in verschiedener Hinsicht nicht rechtsgenÃ¼gend abgeklÃ¤rt worden war (E. 5). </p> <p class="Urteilstext">In Bezug auf die Pflicht zur Ãbernahme komplementÃ¤rmedizinischer Behandlungskosten hatte das Verwaltungsgericht festgehalten, dass mehrere Ã¤rztliche Zeugnisse und Berichte vorlagen, die Ã¼bereinstimmend eine komplementÃ¤rmedizinische Behandlung als notwendig oder zumindest sinnvoll erachteten und dass zwei der betreffenden Ãrzte die heutige Beschwerdegegnerin schon mehr als zwei Jahrzehnte unterstÃ¼tzt hÃ¤tten und mit deren gesundheitlichen Situation bestens vertraut seien. Damit sei allerdings noch nicht eindeutig erstellt, dass die anvisierten alternativen Behandlungsmethoden die einzig mÃ¶glichen seien und daher von der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼bernommen werden mÃ¼ssten. Wenn die Gemeinde diesbezÃ¼gliche Fragen aufwerfe und die vorliegenden Arztzeugnisse nicht genÃ¼gen lassen wolle, obliege es ihr, diesbezÃ¼gliche weitere Untersuchungen zu veranlassen. Jedenfalls gehe es nicht an, ohne weitere AbklÃ¤rungen die Kosten fÃ¼r die Zusatzversicherung und die entsprechenden Selbstbehalte nicht zu Ã¼bernehmen (E. 5.2). </p> <p class="Urteilstext">In der Folge hat die BeschwerdefÃ¼hrerin den Bezirksarzt aufgefordert, zur medizinischen Notwendigkeit der von der Beschwerdegegnerin bezogenen alternativmedizinischen Leistungen sowie zur Unzumutbarkeit der Benutzung Ã¶ffentlicher Verkehrsmittel Stellung zu nehmen. Dieser teilte jedoch telefonisch mit, dass er sich fachlich ausserstande sehe, diese Frage zu beantworten, und empfahl dafÃ¼r je ein Gutachten des Institut K sowie der Klinik L einzuholen </p> <p class="Urteilstext">Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgeworfene Grundsatzfrage, ob die Sozialhilfe nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG gedeckte Kosten krankheitsbedingter Leistungen Ã¼bernehmen mÃ¼sse, wurde somit vom Verwaltungsgericht fÃ¼r den gleichen Lebenssachverhalt bereits mit rechtskrÃ¤ftigem Entscheid beantwortet, soweit sich dies ohne zusÃ¤tzliche SachverhaltsabklÃ¤rungen der BeschwerdefÃ¼hrerin beurteilen liess. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Folge einzig den nicht erfolgreichen Versuch unternommen hat, den Bezirksarzt mit der AbklÃ¤rung zu beauftragen und anschliessend von weiteren SachverhaltsabklÃ¤rungen abgesehen hat, ist immer noch davon auszugehen, dass alle vorliegenden Ã¤rztlichen Beurteilungen von der Notwendigkeit komplementÃ¤rmedizinischer Behandlungen ausgehen. Der angefochtene RÃ¼ckweisungsentscheid Ã¼berlÃ¤sst es der BeschwerdefÃ¼hrerin, anstelle der verlangten, allenfalls kostspieligen AbklÃ¤rungen die Kosten zu Ã¼bernehmen. </p> <p class="Urteilstext">Unter diesen UmstÃ¤nden und angesichts der Tatsache, dass das Verwaltungsgericht die gleiche Frage gestÃ¼tzt auf den im Wesentlichen gleichen Sachverhalt bereits in seinem erwÃ¤hnten frÃ¼heren Entscheid beurteilt hat und seither keine relevanten neuen Sachverhaltsfeststellungen erfolgt sind oder Beweise erhoben wurden, rechtfertigt es sich, auf die Beschwerde gegen den RÃ¼ckweisungsentscheid der Vorinstanz nicht einzutreten. Es geht auch nicht an, den rechtskrÃ¤ftigen Einzelrichterentscheid des Verwaltungsgerichts auf diesem Weg einer ÃberprÃ¼fung durch die Kammer zu unterziehen. </p> <p class="Urteilstext">Das Gleiche gilt, soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin im vorliegenden Verfahren das zusÃ¤tzliche rechtliche Argument vorbringt, sie sei nicht vorleistungspflichtig gewesen, weil die Beschwerdegegnerin damals einen Anspruch auf eine IV-Rente und Zusatzleistungen hatte (Ã¼ber welchen damals aber noch nicht rechtskrÃ¤ftig entschieden war). Dieses rein rechtliche Argument hÃ¤tte sie bereits im ursprÃ¼nglichen Verfahren vorbringen kÃ¶nnen. War die BeschwerdefÃ¼hrerin der Meinung, der in der vorliegenden Sache gefÃ¤llte Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 23. Juni 2011 (VB.2011.00223) habe in Widerspruch zur frÃ¼heren Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts (namentlich zu VGr, 29. Januar 2008, VB.2007.00515, E. 3.4) gestanden, hÃ¤tte sie den damaligen Entscheid allenfalls mit Beschwerde an das Bundesgericht anfechten kÃ¶nnen. Nachdem sie dies nicht getan hat, besteht auch aus diesem Grund kein Anlass, in dieser Sache auf eine Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid einzutreten. Demzufolge ist auf die Beschwerde gegen den Rekursentscheid im Verfahren Nr. 02 nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.11 </b>In der Beschwerde gegen den Entscheid im Rekursverfahren Nr. 03 sind Parkplatzkosten strittig, in jener gegen den Beschluss der Vorinstanz im Verfahren Nr. 05 berufliche Fahrspesen und Spezialauslagen in der HÃ¶he von Fr. 100.-/200.-. Streitgegenstand der Beschwerde gegen den Beschluss der Vorinstanz im Verfahren Nr. 04 ist die von der Rekursinstanz vorgenommene Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 2 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 3. Mai 2012, wonach der Beschwerdegegnerin "im Ãbrigen ab 1.4.2012 keine Leistungen der Sozialhilfe mehr â weder rÃ¼ckwirkend fÃ¼r vergangene Perioden noch fÃ¼r die Zukunft â ausgerichtet" werden. In allen drei Verfahren wurde die Angelegenheit zur Untersuchung und Entscheidfindung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckgewiesen. In diesen drei FÃ¤llen geht es somit um StreitgegenstÃ¤nde, mit denen sich das Verwaltungsgericht bisher nicht befasst hat, weshalb es im Lichte der dargelegten Praxis und der allenfalls nicht unerheblichen Kosten der erforderlichen AbklÃ¤rungen der Anfechtbarkeit der BeschlÃ¼sse Nr. 03, Nr. 05 und Nr. 04 nicht entgegensteht, dass es sich dabei um Zwischenentscheide handelt.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet ihre Legitimation als Gemeinde in ihrer Replik zunÃ¤chst damit, dass § 49 in Verbindung mit den §§ 21 und 21a VRG eine einheitliche Anwendung des kantonalen Rechts gewÃ¤hrleisten sollten. Es sei nicht hinzunehmen, dass die Gemeinden von einer weisungsgebundenen unteren AufsichtsbehÃ¶rde, die nur sehr beschrÃ¤nkt als richterliche Instanz angesehen werden kÃ¶nne, gezwungen werden kÃ¶nnten, hÃ¶here Sozialhilfeleistungen auszurichten als Gemeinden in einem anderen Bezirk. Die BeschwerdefÃ¼hrerin werde durch die Auffassung der Vorinstanz gezwungen, Gutachten mit wahrscheinlichen Kosten zwischen Fr. 6'000.- und Fr. 10'000.- einzuholen oder dann allen EmpfÃ¤ngern, die ein entsprechendes Ã¤rztliches Zeugnis ihres Hausarztes vorweisen kÃ¶nnten, sÃ¤mtliche medizinischen Leistungen, die ihr Hausarzt fÃ¼r angezeigt halte, zu gewÃ¤hren. Zudem sei die Gemeinde von der Frage der Vorleistungspflicht gegenÃ¼ber dem Amt fÃ¼r Zusatzleistungen betroffen. Die Beantwortung dieser Fragen berÃ¼hre die Gemeinde in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen, namentlich auch in ihren Interessen an einem haushÃ¤lterischen Umgang mit dem VerwaltungsvermÃ¶gen. Bereits der von der Beschwerdegegnerin errechnete Streitwert von Fr. 13'000.- genÃ¼ge, um ein schutzwÃ¼rdiges finanzielles Interesse zu begrÃ¼nden, doch sei das prÃ¤judizielle Interesse viel hÃ¶her.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Die Beschwerdegegnerin bestreitet die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin, da diese weder wie eine Privatperson betroffen sei, noch ein wesentlicher Eingriff in ihr VermÃ¶gen im Sinn von § 21 Abs. 2 lit. c VRG vorliege. Dazu komme, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin von der Vorinstanz nicht zur Gutheissung der AntrÃ¤ge der Beschwerdegegnerin, sondern nur zu deren PrÃ¼fung verpflichtet worden sei. Auch eine grosse prÃ¤judizielle Bedeutung, die ihrerseits erhebliche finanzielle Auswirkungen fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte, liege nicht vor, da es sich um eine ganz konkrete Fragestellung handle, welche nur die Beschwerdegegnerin betreffe und keinerlei prÃ¤judiziellen Charakter fÃ¼r andere FÃ¤lle habe. Unter Berufung auf die Weisung des Regierungsrats zu § 21 Abs. 2 lit. c VRG (ABl 2009 S. 963) macht sie geltend, eine Gemeinde sei ausgehend vom Erfordernis eines schutzwÃ¼rdigen Interesses nicht bereits bei einer geringfÃ¼gigen BerÃ¼hrung, sondern erst bei einer wesentlichen Verletzung ihrer Interessen beschwerdeberechtigt. Dies trage der Funktion des Verwaltungsrechtsschutzes Rechnung, welche vor allem den BÃ¼rger vor unzulÃ¤ssigen Eingriffen des Staates schÃ¼tzen wolle. Ziel der Legitimationsvoraussetzungen gemÃ¤ss § 21 VRG sei entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht eine einheitliche Rechtsanwendung.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Die Beschwerdelegitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin stellt eine Prozessvoraussetzung dar, die von Amtes wegen zu prÃ¼fen ist (VGr, 8. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00247, E. 2; vgl. Bertschi, § 49 N. 2 in Verbindung mit § 21 N. 7). Nach § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 VRG sind Gemeinden zur Beschwerde legitimiert, wenn sie durch die Anordnung wie eine Privatperson berÃ¼hrt sind und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung haben (lit. a), die Verletzung von Garantien rÃ¼gen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfassung gewÃ¤hrt (lit. b), oder bei der ErfÃ¼llung von gesetzlichen Aufgaben in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen anderweitig verletzt sind, insbesondere bei einem wesentlichen Eingriff in ihr Finanz- oder VerwaltungsvermÃ¶gen (lit. c).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.4 </b>Im Bereich der Sozialhilfe sind die Gemeinden nach der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsÃ¤tzlich in spezifischer Weise in der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben betroffen und sollen sich daher gegen Entscheide zur Wehr setzen kÃ¶nnen, die ihr Verwaltungshandeln einschrÃ¤nken. In der Regel ist daher ihre Beschwerdelegitimation gegeben. Diese ist jedoch zu verneinen, wenn die prÃ¤judizielle Wirkung eines Entscheids weder geltend gemacht noch ersichtlich ist oder wenn ganz unerhebliche Rechtsfolgen zur Beurteilung anstehen. In solchen FÃ¤llen kann von einem besonderen schutzwÃ¼rdigen Interesse der Gemeinde nicht mehr gesprochen werden, sondern es muss angenommen werden, dass es nur noch um die richtige Rechtsanwendung geht, welche keine Legitimation begrÃ¼ndet (VGr, 8. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00247 E. 2; BGE 140 V 328 E. 4 f., 6.1, 6.4 ff.). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.5 </b>In Bezug auf den Rekursentscheid Nr. 03 beantragt die BeschwerdefÃ¼hrerin die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern I und II. Mit Dispositiv-Ziffer I schrieb der Bezirksrat zwei RekursantrÃ¤ge (betreffend Fr. 14.50 aus der Mietzinskalkulation und betreffend Erstellung eines UnterstÃ¼tzungsbudgets ab Juni 2011) infolge Gegenstandslosigkeit ab. Dadurch ist die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht beschwert, und sie hat an der Aufhebung dieser Bestimmung kein ersichtliches Interesse. Auf den Antrag zur Aufhebung von Dispositiv-Ziffer I ist deshalb nicht einzutreten. Die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern III und IV ist nicht beantragt, weshalb auch auf die in der BegrÃ¼ndung an Dispositiv-Ziffer IV betreffend die Parkplatzkosten fÃ¼r die Wahrnehmung von krankheitsbedingten Terminen von Fr. 60.- im Monat Mai 2011 vorgebrachte Kritik nicht einzugehen ist. Mit Beschwerdeantrag Nr. 4 verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin die Aufhebung der Dispositiv-Ziffer II. Mit dieser wurde der Rekurs im Sinn der ErwÃ¤gungen gutgeheissen, im Ãbrigen jedoch abgewiesen, soweit die Vorinstanz darauf eintrat. An der Aufhebung dieser Dispositiv-Ziffer hat die BeschwerdefÃ¼hrerin kein praktisches Interesse, da sie keine inhaltlichen Ãnderungen des Rekursentscheids beantragt. Auf den Beschwerdeantrag Nr. 4 zur Aufhebung von Dispositiv-Ziffer II kann deshalb ebenfalls nicht eingetreten werden. Entsprechend ist auch auf den Beschwerdeantrag Nr. 5 nicht einzutreten, da dieser sinngemÃ¤ss die Abweisung des Rekurses verlangt, soweit sich dies aus den BeschwerdeantrÃ¤gen 4 und 5 (zu Beschwerdeantrag 5 vgl. E. 1.2.2) ergibt. Demzufolge ist auf die Beschwerde gegen den Beschluss der Vorinstanz Nr. 03 nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.6 </b>In Bezug auf den Beschluss Nr. 05 sind berufliche Fahrspesen und Spezialauslagen fÃ¼r eine medizinische Beratungshotline und Batterien fÃ¼r ein Medizinisches GerÃ¤t zur SchmerzbekÃ¤mpfung sowie PrÃ¤parate ohne Krankenkassenleistung von insgesamt Fr. 300.- strittig. Die Vorinstanz erwog, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber die betreffenden AntrÃ¤ge in ihrer VerfÃ¼gung vom 11. Juli 2011 zu Unrecht nicht entschieden hatte (E. 3.2.1), weshalb sie die Angelegenheit an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckwies.</p> <p class="Erwgung3">In Bezug auf den Beschluss Nr. 04 ist die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 2 der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung vom 3. Mai 2012 und die damit verbundene RÃ¼ckweisung zur Untersuchung und Entscheidfindung angefochten. GemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer 2 der erst­instanzlichen Anordnung werden der Beschwerdegegnerin "im Ãbrigen ab 1.4.2012 keine Leistungen der Sozialhilfe mehr â weder rÃ¼ckwirkend fÃ¼r vergangene Perioden noch fÃ¼r die Zukunft â ausgerichtet". GemÃ¤ss der unwidersprochen gebliebenen Darlegung auf S. 6 f. der Beschwerdeantwort sind davon strittige und bisher von der BeschwerdefÃ¼hrerin noch nicht behandelte AntrÃ¤ge in der HÃ¶he von Fr. 12'519.60 betroffen. Im Ãbrigen wurde mit dieser Dispositiv-Ziffer die Einstellung der Sozialhilfeleistungen ab 1. April 2012 angeordnet. Somit sind von dieser Anordnung zumindest potenziell nicht nur geringfÃ¼gige BetrÃ¤ge betroffen. </p> <p class="Erwgung3">Im Hinblick auf die oben wiedergegebene Rechtsprechung des Bundesgerichts, die das Verwaltungsgericht schon neueren Entscheiden zugrunde legte (vgl. zum Beispiel VGr, 15. Februar 2016, VB.2015.00634, E. 1.2.2; VGr, 18. Dezember 2014, VB.2014.00560, E. 2), ist die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Anfechtung der BeschlÃ¼sse Nr. 05 und Nr. 04 somit gegeben.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.7 </b>Demzufolge ist auf die Beschwerden gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 02 und Nr. 03 nicht einzutreten. Einzutreten ist hingegen auf die Beschwerden gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 05 und Nr. 04. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>ErgÃ¤nzend ist darauf hinzuweisen, dass aus den im Wesentlichen gleichen GrÃ¼nden, die zur Abweisung der Beschwerde gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 04 und Nr. 05 fÃ¼hren (E. 4â9), auch die Beschwerden gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 02 und Nr. 03 hÃ¤tten abgewiesen werden mÃ¼ssen, wenn das Verwaltungsgericht darauf eingetreten wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Mit der somit im Rahmen der Anfechtung des Beschlusses Nr. 04 streitgegenstÃ¤ndlichen Dispositiv-Ziffer 2 der VerfÃ¼gung vom 3. Mai 2012 hat die BeschwerdefÃ¼hrerin festgelegt, dass der Beschwerdegegnerin "im Ãbrigen ab 1.4.2012 keine Leistungen der Sozialhilfe mehr â weder rÃ¼ckwirkend fÃ¼r vergangene Perioden noch fÃ¼r die Zukunft â ausgerichtet" werden. Dazu ist zunÃ¤chst festzuhalten, dass sich die Tragweite einer solchen VerfÃ¼gung nicht uneingeschrÃ¤nkt in die Zukunft erstrecken kann. Sie kann nur Verbindlichkeit entfalten, solange sich keine wesentlichen Ãnderungen des massgeblichen Sachverhalts oder der Rechtslage ergeben. Ergeben sich entsprechende Ãnderungen, hat die Beschwerdegegnerin die MÃ¶glichkeit, unter Berufung auf diese Ãnderungen ein neues Gesuch zu stellen und ist die BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Fall verpflichtet, auf ein solches Gesuch einzutreten und dieses zu prÃ¼fen (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d N. 17). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Nach dem im Sozialhilferecht geltenden SubsidiaritÃ¤tsgrundsatz wird Sozialhilfe dann gewÃ¤hrt, wenn die bedÃ¼rftige Person sich nicht selbst helfen kann, und wenn Hilfe von dritter Seite nicht oder nicht rechtzeitig erhÃ¤ltlich ist (§§ 2 und 14 SHG; § 16 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV]). Zu den eigenen Mitteln, die fÃ¼r die Bestreitung des Lebensunterhalts herangezogen werden sollen, gehÃ¶ren namentlich alle EinkÃ¼nfte der hilfesuchenden Personen (§ 16 Abs. 2 lit. a SHV). Grundlage fÃ¼r die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe bilden gemÃ¤ss § 17 Abs. 1 SHV die Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS). Vorbehalten bleiben begrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b><b> </b></p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet generell die Pflicht einer Gemeinde, im Rahmen der wirtschaftlichen Sozialhilfe Kosten fÃ¼r krankheitsbedingte Leistungen zu tragen, wenn diese nicht Teil des Leistungskatalogs der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind. Die in der streitgegenstÃ¤ndlichen DispositivZiffer angeordnete Leistungsverweigerung richtet sich primÃ¤r gegen die Ãbernahme solcher Leistungen, da die Beschwerdegegnerin jeweils solche beantragt hat und im Ãbrigen eine IV-Rente sowie ErgÃ¤nzungsleistungen bezieht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet ein, im Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sei festgelegt, welche Leistungen zweckmÃ¤ssig und wirtschaftlich seien. Dieser sei im Sinn einer Harmonisierung auch fÃ¼r die ErgÃ¤nzungsleistungen massgebend. Gleiches mÃ¼sse auch fÃ¼r die Sozialhilfe gelten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt dem entgegen, dass das Sozialhilferecht und das Zusatzleistungsrecht fÃ¼r die Ãbernahme krankheitsbedingter Mehrkosten sehr unterschiedliche Voraussetzungen kennen wÃ¼rden. Die gesetzlichen Grundlagen sÃ¤hen eine Harmonisierung zwischen diesen Bereichen nicht vor, sondern zÃ¤hlten klar unterschiedliche Voraussetzungen und Beispiele auf.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>GemÃ¤ss § 15 Abs. 2 SHG hat die wirtschaftliche Hilfe die notwendige Ã¤rztliche oder therapeutische Behandlung und die notwendige Pflege in einem Spital, in einem Heim oder zu Hause sicherzustellen. PrÃ¤mien fÃ¼r Zusatzversicherungen und von komplementÃ¤rmedizinischen Leistungen werden von der Sozialhilfe grundsÃ¤tzlich nicht Ã¼bernommen. GemÃ¤ss Kap. C.1.1 der SKOS-Richtlinien mÃ¼ssen Kosten fÃ¼r Leistungen, die nicht im Rahmen der medizinischen Grundversorgung liegen, dann Ã¼bernommen werden, wenn diese Leistungen im konkreten Einzelfall sinnvoll und nutzbringend sind. So sind die PrÃ¤mien fÃ¼r einen Ã¼ber die medizinische Grundversorgung hinausgehenden Versicherungsschutz zu Ã¼bernehmen, wenn die zu erwartenden oder erbrachten Versicherungsleistungen hÃ¶her sind als die PrÃ¤mien. Behandlungskosten im Bereich der KomplementÃ¤r- oder Alternativmedizin kÃ¶nnen in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen Ã¼bernommen werden (BGr, 19. Mai 2016, 8C_824/2015 E. 14.1; VGr, 4. Juli 2016, VB.2016.00204, E. 4.2; 23. Juni 2011, VB.2011.00223, E. 2.2;<span> 29. Januar 2008, VB.2007.00515, E. 2; Kantonales Sozialamt, Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhand­buch, Kapitel 8.1.02 und 8.1.03, 31. Januar 2013 bzw. 11. Juli 2014, zu finden unter www.sozialhilfe.zh.ch/Handbuch</span>). Diese Praxis trÃ¤gt auch Art. 118a der Bundsverfassung vom 18. April 1999 Rechnung, der Bund und Kantone verpflichtet, im Rahmen ihrer ZustÃ¤ndigkeiten fÃ¼r die BerÃ¼cksichtigung der KomplementÃ¤rmedizin zu sorgen. Da § 17 SHV fÃ¼r die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe, wie erwÃ¤hnt, auf die SKOS-Richtlinien verweist, sind die genannten Bestimmungen der SKOS-Richtlinien einzuhalten. Abweichungen davon sind nicht im Sinn einer generell abweichenden Auffassung, sondern nur in begrÃ¼ndeten EinzelfÃ¤llen mÃ¶glich. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Es liegen mindestens zwei Ã¤rztliche Zeugnisse und ein Bericht vor, die Ã¼bereinstimmend eine komplementÃ¤rmedizinische Behandlung der Beschwerdegegnerin als notwendig oder zumindest sinnvoll erachten. Bei zwei der betreffenden Ãrzte steht die heutige Beschwerdegegnerin schon mehr als zwei Jahrzehnte in Behandlung. Sie waren deshalb mit ihrer gesundheitlichen Situation bestens vertraut. Falls die Gemeinde dennoch infrage stellen will, dass die anvisierten alternativen Behandlungsmethoden die einzig mÃ¶glichen sind und daher von ihr Ã¼bernommen werden mÃ¼ssten, hat sie die MÃ¶glichkeit, weitere AbklÃ¤rungen durch ausgewiesene fachkundige Personen zu veranlassen. Hingegen kann sie in dieser Situation die Ãbernahme der Kosten nicht ohne weitere AbklÃ¤rungen ablehnen (vgl. VGr, 23. Juni 2011, VB.2011.00223 E. 5.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Wie das Verwaltungsgericht sodann in seinem Entscheid vom <span>29. Januar 2008 (VB.2007.00515, E. 3.4) festgehalten hat, kommt der BehÃ¶rde bei der Beurteilung, ob alternativ- bzw. komplementÃ¤rmedizinische Leistungen </span>im konkreten Einzelfall sinnvoll und nutzbringend sind, Ermessen zu. Ermessen bedeutet, dass die BehÃ¶rde Ã¼ber einen Spielraum fÃ¼r ihren Entscheid im Einzelfall verfÃ¼gt. Das Ermessen ist pflichtgemÃ¤ss auszuÃ¼ben. Die BehÃ¶rde ist dabei an die Verfassung gebunden und muss namentlich das Rechtsgleichheitsgebot, das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip und die Pflicht zur Wahrung der Ã¶ffentlichen Interessen befolgen. Ausserdem sind Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung zu beachten (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2016, Rz. 409). Das Verwaltungsgericht darf einen Ermessensentscheid nur auf eine Ãber- oder Unterschreitung, einen Missbrauch des Ermessensspielraums sowie auf eine unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhaltes Ã¼berprÃ¼fen. DemgegenÃ¼ber ist die RÃ¼ge der Unangemessenheit unzulÃ¤ssig (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 VRG). Eine Ermessensunterschreitung liegt vor, wenn eine BehÃ¶rde sich als gebunden betrachtet, obschon ihr ein Ermessen eingerÃ¤umt ist, oder wenn sie zum Vornherein auf eine ErmessensausÃ¼bung ganz oder teilweise verzichtet (BGE 135 IV 139 E. 2.4.2; HÃ¤felin/MÃ¼ller/Uhlmann, Rz. 439). </p> <p class="Erwgung2">Indem die BeschwerdefÃ¼hrerin annimmt, alternativmedizinische Leistungen kÃ¶nnten generell, also unabhÃ¤ngig von den Besonderheiten des Einzelfalls, nicht von der Sozialhilfe Ã¼bernommen werden, verzichtet sie auf das ihr durch die Sozialhilfegesetzgebung eingerÃ¤umte Ermessen, womit eine rechtsfehlerhafte Ermessensunterschreitung vorliegt. </p> <p class="Urteilstext">Der vorliegende Sachverhalt unterscheidet sich wesentlich vom Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 29. Januar 2008 (VB.2007.00515), in welchem diverse, zum Teil sich widersprechende Ã¤rztliche Berichte vorlagen und das Verwaltungsgericht deshalb zum Schluss kam, die Ãbernahme der Kosten komplementÃ¤rmedizinischer Leistungen liege im Ermessen der BehÃ¶rde.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht geltend, sie habe in ihrer Rekursantwort vom 10. August 2012 darauf hingewiesen, dass die Beschwerdegegnerin Ã¼ber ein FreizÃ¼gigkeitsvermÃ¶gen von Ã¼ber Fr. 100'000.- verfÃ¼ge und deshalb nicht bedÃ¼rftig sei. Dies sei im Entscheid der Vorinstanz Ã¼bersehen worden. DemgegenÃ¼ber macht die Beschwerdegegnerin geltend, sie habe mit dem ausbezahlten FreizÃ¼gigkeitsguthaben Schulden zurÃ¼ckbezahlt und Schulgeld fÃ¼r ihre Ausbildung bezahlt. Die Auszahlung sei erfolgt, als sie nicht mehr von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt gewesen sei. Hiergegen wendet die BeschwerdefÃ¼hrerin wiederum ein, es sei nicht klar, ob das Kapital aufgebraucht sei, weshalb bei Abweisung aller anderen Punkte der Beschwerde die Sache zur Neubeurteilung dieses Punktes an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen sei. TatsÃ¤chlich ist der Sachverhalt diesbezÃ¼glich ungenÃ¼gend abgeklÃ¤rt. Diese SachverhaltsabklÃ¤rung vorzunehmen ist jedoch in erster Linie Sache der BeschwerdefÃ¼hrerin, nicht der Vorinstanz, weshalb die Sache diesbezÃ¼glich an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckzuweisen ist.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die BeschwerdefÃ¼hrerin ausfÃ¼hrt, die Beschwerdegegnerin erhalte heute bereits ErgÃ¤nzungsleistungen, weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass dies nicht zutreffe, weil sie den betreffenden Entscheid angefochten habe. Beide Parteien belegen ihren Standpunkt nicht. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin annimmt, die Kosten, welche sie bei Abweisung ihrer Beschwerde fÃ¼r die Beschwerdegegnerin zu leisten hÃ¤tte, kÃ¶nnten innert kurzer Zeit Fr. 20'000.- erreichen, steht nicht ohne Weiteres fest, dass die Beschwerdegegnerin mit den ErgÃ¤nzungsleistungen Ã¼ber genÃ¼gend eigene Mittel zur Finanzierung allfÃ¤lliger notwendiger komplementÃ¤rmedizinischer Behandlungen verfÃ¼gt. Dies wird erneut anhand einer konkreten Berechnung zu prÃ¼fen sein. Auch zu diesem Zweck ist eine RÃ¼ckweisung an die BeschwerdefÃ¼hrerin erforderlich, wie sie von der Vorinstanz aus anderen GrÃ¼nden angeordnet wurde.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b><b> </b></p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Zu prÃ¼fen sind das VerhÃ¤ltnis des Anspruchs auf wirtschaftliche Sozialhilfe zum Anspruch auf Sozialversicherungsleistungen, namentlich auf ErgÃ¤nzungsleistungen, sowie die damit zusammenhÃ¤ngende Vorleistungspflicht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zunÃ¤chst sinngemÃ¤ss geltend, situationsbedingte Leistungen der Sozialhilfe kÃ¶nnten jedenfalls nicht fÃ¼r krankheits- und behinderungsbedingte Kosten gewÃ¤hrt werden, soweit solche Kosten gemÃ¤ss § 9 ZLG nicht vergÃ¼tet werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Als eigene Mittel anrechenbar sind unbestrittenermassen auch Zusatzleistungen, welche nach Art. 1 Abs. 1 des kantonalen Zusatzleistungsgesetzes vom 7. Februar 1971 (ZLG) sowohl die ErgÃ¤nzungsleistungen samt VergÃ¼tung von Krankheits- und Behinderungskosten des Bundes als auch die Beihilfen und ZuschÃ¼sse nach kantonalem Recht umfassen. Das Bundesgesetz Ã¼ber ErgÃ¤nzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) verschafft dem BezÃ¼ger nicht ein vor jeglichen Ã¶ffentlich- oder privatrechtlichen AnsprÃ¼chen geschÃ¼tztes Einkommen. Zwar sind die ErgÃ¤nzungsleistungen nach Art. 20 ELG der Zwangsvollstreckung entzogen. Ihre angemessene BerÃ¼cksichtigung im Rahmen der den Kantonen obliegenden Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe wird dadurch aber nicht ausgeschlossen (VGr, 14. Januar 2016, VB.2015.00621, E. 4.2). Somit erfolgen die Leistungen der wirtschaftlichen Sozialhilfe grundsÃ¤tzlich subsidiÃ¤r zu den Leistungen der Sozialversicherungen (SKOS-Richtlinien, Kap. A.4â2). Entsprechend muss die Sozialhilfe grundsÃ¤tzlich auch nicht fÃ¼r Kosten aufkommen, die von einer Sozialversicherung getragen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>GemÃ¤ss Art. 14 Abs. 1 ELG vergÃ¼ten die Kantone den BezÃ¼gerinnen und BezÃ¼gern einer jÃ¤hrlichen ErgÃ¤nzungsleistung ausgewiesene Krankheits- und Behinderungskosten fÃ¼r folgende Kategorien von Leistungen: zahnÃ¤rztliche Behandlung, Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause sowie in Tagesstrukturen, Ã¤rztlich angeordnete Bade- und Erholungskuren, DiÃ¤t, Transporte zur nÃ¤chstgelegenen Behandlungsstelle, Hilfsmittel und die Kostenbeteiligung nach Artikel 64 KVG. Alternativmedizinische Leistungen, also Leistungen, die nicht gestÃ¼tzt aus der obligatorischen Krankenversicherung nach KVG gedeckt werden, sind in dieser AufzÃ¤hlung nicht erwÃ¤hnt. GestÃ¼tzt auf Art. 14 Abs. 2 und 3 ELG hat der Kanton ZÃ¼rich in § 9 Abs. 1 ZLG die VergÃ¼tung auf im Rahmen einer wirtschaftlichen und zweckmÃ¤ssigen Leistungserbringung erforderliche Ausgaben beschrÃ¤nkt und in § 9 Abs. 2 ZLG HÃ¶chstbetrÃ¤ge fÃ¼r krankheits- und behinderungsbedingte Kosten festgelegt.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>FÃ¼r die gestÃ¼tzt auf das ZLG und das ELG vom Kanton zu Ã¼bernehmenden Kosten bestehen somit nicht die gleichen Kriterien wie in der Sozialhilfe. Vielmehr handelt es sich bei den ErgÃ¤nzungsleistungen um typisierte Bedarfsleistungen, deren Berechnung stÃ¤rker schematisiert ist (vgl. Thomas Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. A., Bern 2003, S. 369, § 55 Rz. 4) als die Leistungen der Sozialhilfe, welche sich gemÃ¤ss § 2 SHG ausdrÃ¼cklich nach den Besonderheiten und BedÃ¼rfnissen des Einzelfalls richtet. Ziffern 3412.01 und 3412.04 der Wegleitung Ã¼ber die ErgÃ¤nzungsleistungen zur AHV und IV (WEL), Version 10, Stand 1. Januar 2016, halten fest, dass UnterstÃ¼tzungen der Ã¶ffentlichen Sozialhilfe nicht als Einnahmen angerechnet werden. Dies ist Ausdruck davon, dass Sozialhilfe- und ErgÃ¤nzungsleistungen unter UmstÃ¤nden auch nebeneinander ausgerichtet werden. Demzufolge kann entgegen dem Standpunkt der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht gesagt werden, dass ein Anspruch auf Ãbernahme von krankheits- und behinderungsbedingten Kosten generell ausgeschlossen sei, wenn die betreffende Person ErgÃ¤nzungsleistungen beziehe. Vielmehr ist im Einzelfall zu prÃ¼fen, ob die gesuchstellende Person trotz ihrer grundsÃ¤tzlichen Berechtigung zum Bezug von ErgÃ¤nzungsleistungen und unter BerÃ¼cksichtigung der ihr daraus zufliessenden Mittel die Voraussetzungen fÃ¼r die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen erfÃ¼llt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn wie im vorliegenden Fall die Kosten von komplementÃ¤r- und alternativmedizinischen Leistungen infrage stehen, die durch die Zusatzleistungen grundsÃ¤tzlich nicht gedeckt werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Der Grundsatz der SubsidiaritÃ¤t der Sozialhilfe kommt dann nicht zum Tragen, wenn zwar ein Anspruch auf Leistungen Dritter besteht, die Leistungspflicht jedoch nicht oder nicht rechtzeitig erfÃ¼llt wird, sodass eine Notlage eintritt. Beansprucht beispielsweise eine RentenabklÃ¤rung einige Zeit, so hat die Sozialhilfe den dadurch entstehenden Engpass zu Ã¼berbrÃ¼cken (VGr, 29. MÃ¤rz 2005, VB.2004.00534, E. 3.2.2; SKOS-Richtlinien, Kap. f.2; Guido Wizent, Die sozialhilferechtliche BedÃ¼rftigkeit, ZÃ¼rich/St. Gallen 2014, S. 418; Felix Wolffers, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. A., Bern etc. 1999, S. 71 f.). Die sich daraus ergebende Vorleistungspflicht ergibt sich auch, wenn grundsÃ¤tzlich ein Anspruch auf ErgÃ¤nzungsleistungen besteht, diese aber wegen eines hÃ¤ngigen Rechtsmittelverfahrens noch nicht ausbezahlt werden. Dabei beurteilen sich die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf wirtschaftliche Sozialhilfe nach sozialhilferechtlichen Regeln, wobei die noch nicht definitiv zugesprochenen oder aus anderen GrÃ¼nden ausstehenden Sozialversicherungsleistungen (vorlÃ¤ufig) nicht angerechnet werden. In dem sich hieraus ergebenden Umfang erbringt die Sozialhilfe ihre Leistungen, welche â soweit sie kongruent mit den spÃ¤ter fliessenden Leistungen der Sozialversicherungen sind â als Vorschussleistungen gelten und dementsprechend gestÃ¼tzt auf Art. 22 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 2 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 mit den Nachzahlungen der Sozialversicherung verrechnet werden kÃ¶nnen (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2015, Art. 22 N. 57; BGE 132 V 113 E. 3.2.1 und 3.2.2; SKOS-Richtlinien, Kapitel f.2 S. 2). GemÃ¤ss Art. 22 Abs. 4 der Verordnung Ã¼ber die ErgÃ¤nzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 15. Januar 1971 (ELV) kann einer FÃ¼rsorgestelle, die im Hinblick auf ErgÃ¤nzungsleistungen Vorschussleistungen fÃ¼r den Lebensunterhalt wÃ¤hrend einer Zeitspanne gewÃ¤hrt hat, fÃ¼r die rÃ¼ckwirkend ErgÃ¤nzungsleistungen ausgerichtet werden, bei der Nachzahlung dieser Vorschuss direkt vergÃ¼tet werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.6 </b>Ist jedoch rechtskrÃ¤ftig festgelegt, dass ein Gesuchsteller eine jÃ¤hrliche ErgÃ¤nzungsleistung bezieht und er dementsprechend gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 1 ELG auch Anspruch auf die Erstattung bestimmter Krankheits- und Behinderungskosten hat, und ist die SozialbehÃ¶rde der Meinung, eine bei ihr beantragte Leistung sei von der EL zu Ã¼bernehmen, so rechtfertigt es sich, dem vor dem Amt fÃ¼r Zusatzleistungen zu fÃ¼hrenden Verfahren den Vorrang einzurÃ¤umen. Dies gilt allerdings nur, soweit keine zeitliche Dringlichkeit besteht, weil entweder die entsprechende Behandlung aufgeschoben oder der Gesuchsteller die Kosten vorÃ¼bergehend selber tragen kann. Die BeschwerdefÃ¼hrerin muss also nicht befÃ¼rchten, dass die Beschwerdegegnerin alle streitigen Krankheits- und Behinderungskosten aus Bequemlichkeit generell zuerst bei ihr geltend machen kann. Handelt es sich jedoch um Leistungen, die bei der EL nicht berÃ¼cksichtigt werden, hat die SozialbehÃ¶rde zu prÃ¼fen, ob ein Anspruch auf deren Tragung im Rahmen der wirtschaftlichen Hilfe besteht. Vorliegend stehen vorwiegend Kosten fÃ¼r komplementÃ¤r- und alternativmedizinische Massnahmen infrage, welche von der EL, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin auch selber geltend macht, nicht Ã¼bernommen werden. Somit hat sie eine entsprechende PrÃ¼fung vorzunehmen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.7 </b>Schliesslich ist der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin zu prÃ¼fen, die Beschwerdegegnerin habe sich nicht genÃ¼gend um den Erhalt von ErgÃ¤nzungsleistungen bemÃ¼ht. Die unterstÃ¼tzte Person ist aufgrund des Selbsthilfegrundsatzes verpflichtet, die vorrangigen Eigenmittel erhÃ¤ltlich zumachen (Wizent, S. 418). Der Einwand kann sich zum Vornherein nur auf solche Leistungen beziehen, welche nach der ELV aufzubringen wÃ¤ren. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.7.1 </b>Die Beschwerdegegnerin hat seit 1. Juli 2010 Anspruch auf eine Invalidenrente und auf ErgÃ¤nzungsleistungen, doch wurden ihr diese im Zeitpunkt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 3. Mai 2012 noch nicht ausgerichtet, da das dies­bezÃ¼gliche Verfahren noch hÃ¤ngig war. Dem Einspracheentscheid des Amtes fÃ¼r Zusatzleistungen zur AHV/IV der Gemeinde M vom 7. Juni 2012 kann zudem entnommen werden, dass die Beschwerdegegnerin ihren Antrag fÃ¼r den Bezug von Zusatzleistungen zur AHV/IV am 27. April 2011 dem Amt fÃ¼r Zusatzleistungen zur AHV/IV eingereicht hat und dass dieses darÃ¼ber mit VerfÃ¼gung vom 10. Mai 2012 entschieden hat. Aus dem Einspracheentscheid geht hervor, dass die lange Bearbeitungsdauer einerseits dadurch bedingt war, dass die Beschwerdegegnerin mehrfach zur Einreichung noch fehlender Unterlagen aufgefordert werden musste und andererseits teilweise durch einen Personalwechsel im Amt. Aufgrund der teilweisen Gutheissung der Einsprache nahm das Amt fÃ¼r Zusatzleistungen mit VerfÃ¼gung vom 8. Juni 2012 eine Neuberechnung des Anspruchs auf ErgÃ¤nzungsleistungen rÃ¼ckwirkend ab Juli 2010 vor. Unter diesen UmstÃ¤nden ist die Vorinstanz zutreffend zum Schluss gekommen, dass die VerzÃ¶gerungen in der Auszahlung der Zusatzleistungen nicht alleine durch die Beschwerdegegnerin verschuldet wurden. Dass sie sich gegenÃ¼ber dem Amt fÃ¼r Zusatzleistungen nicht durch die BeschwerdefÃ¼hrerin vertreten liess, Ã¤ndert daran nichts. Damit liegt seitens der Beschwerdegegnerin keine Verweigerung der BemÃ¼hungen um die ErhÃ¤ltlichmachung von Sozialhilfeleistungen vor, die es rechtfertigen kÃ¶nnte, ihr eine Bevorschussung derselben durch die Sozialhilfe zu verweigern. Der vorliegende Fall entspricht nicht dem im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 29. MÃ¤rz 2005 (VB.2004.00534 E. 3.2) beurteilten Sachverhalt, gemÃ¤ss welchem die dortige Gesuchstellerin offenkundig kein Interesse daran gezeigt hatte, ErgÃ¤nzungsleistungen wieder erhÃ¤ltlich zu machen, obwohl die Voraussetzungen dafÃ¼r als IV-RentenbezÃ¼gerin erfÃ¼llt gewesen wÃ¤ren.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.7.2 </b>Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids somit vorleistungspflichtig war, ist es der Beschwerdegegnerin â wie die Vorinstanz zu Recht festhÃ¤lt â auch im heutigen Zeitpunkt nicht zuzumuten, fÃ¼r die gleichen Leistungen beim Amt fÃ¼r Zusatzleistungen nochmals einen neuen Antrag einzureichen. Sie ist diesbezÃ¼glich nicht schlechter zu stellen, wie wenn die Kosten von der BeschwerdefÃ¼hrerin damals umgehend Ã¼bernommen worden wÃ¤ren.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b><b> </b></p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Aufgrund des Gesagten hat die Vorinstanz im Verfahren Nr. 04 Dispositiv-Ziffer 2 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 3. Mai 2012 zu Recht aufgehoben. Sodann hat sie die Angelegenheit zur Untersuchung und Entscheidfindung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckgewiesen. Die RÃ¼ckweisung erfolgte zur ergÃ¤nzenden Sachverhaltsfeststellung in Bezug auf die Frage, ob die betreffenden Kosten aufgrund des Gesundheitszustands der Beschwerdegegnerin erforderlich und von der Sozialhilfe zu Ã¼bernehmen sind. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin selber wollte in ihrer verfahrensgegenstÃ¤ndlichen erstin­stanzlichen Anordnung die ihr zu dieser Frage vorliegenden Ã¤rztlichen Zeugnisse von Dr. med. F vom 20. Januar 2010 und Dr. med. G vom 28. Oktober 2010 sowie die offenbar in ihrem Auftrag erfolgte fachmedizinische Beurteilung durch Dr.<span> </span>med. H vom 16. September 2009 (vgl. zur Beauftragung durch den Sozialdienst das Schreiben von Dr. med. G vom 6. Juni 2010) nicht genÃ¼gen lassen. Eigene weitergehende AbklÃ¤rungen hat sie demgegenÃ¼ber nicht vorgenommen, wobei sie zu hohe Kosten fÃ¼r eine Begutachtung geltend macht. Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichte Ã¤rztliche Bericht von Dr. med. I vom 20. Mai 2009 mag â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht â in der Tat wenig aussagekrÃ¤ftig sein. Hingegen ist nicht ersichtlich, dass dieser Bericht die Befunde der vorgenannten, spÃ¤ter erstellten Ã¤rztlichen Beurteilungen infrage stellen kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Die beiden vorliegenden Ã¤rztlichen Zeugnisse und eine weitere fachmedizinische Beurteilung stellen Ã¼bereinstimmend fest, dass die Beschwerdegegnerin auf komplementÃ¤r- bzw. alternativmedizinische Behandlungen angewiesen ist. Parteigutachten, also Expertisen, die von einer Partei eingeholt und in das Verfahren als Beweismittel eingebracht werden, kommt nach der Rechtsprechung wegen der vertraglichen Beziehung zwischen Auftraggeber und Gutachter nur beschrÃ¤nkte Aussagekraft zu. Indes darf ihnen der Beweiswert nicht schon deshalb abgesprochen werden, weil sie von einer Partei stammen (BGE 137 II 266 E. 3.2; Kapar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 148). Die Frage, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin auf die Behandlung mit komplementÃ¤r- oder alternativmedizinischen Methoden angewiesen ist, kann nur mit medizinischem Fachwissen beurteilt werden. Deshalb setzt eine allfÃ¤llige zu den bestehenden Arztzeugnissen und dem Ã¤rztlichen Bericht im Widerspruch stehende Beurteilung des Sachverhalts durch die BeschwerdefÃ¼hrerin voraus, dass sie sich dafÃ¼r auf eine entsprechende medizinische Beurteilung stÃ¼tzt (vgl. VGr, 23. Oktober 2013, VB.2013.00557, E. 5.2). Ohne ein solches Gutachten muss grundsÃ¤tzlich von Sachverhalt ausgegangen werden, wie er sich aufgrund der vorhanden Ã¤rztlichen Zeugnisse und Berichte ergibt. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings bewusst auf weitere AbklÃ¤rungen verzichtet hat, hÃ¤tte die Vorinstanz ihren Entscheid ohne Weiteres gestÃ¼tzt auf die vorliegenden Akten fÃ¤llen dÃ¼rfen, wobei sie diesfalls von der Notwendigkeit der komplementÃ¤r- bzw. alternativmedizinischen Behandlungen hÃ¤tte ausgehen mÃ¼ssen. Solches ist vorliegend nicht beantragt, weshalb hierÃ¼ber nicht zu entscheiden ist (§ 63 Abs. 2 VRG). Eine den vorliegenden Ã¤rztlichen Zeugnissen widersprechende Einstellung der Sozialhilfe in Bezug auf krankheitsbedingte Leistungen ist aber jedenfalls, wie die Vorinstanz zu Recht entschieden hat, ohne weitere SachverhaltsabklÃ¤rungen nicht zulÃ¤ssig. Will die BeschwerdefÃ¼hrerin diese Kosten auch dann nicht Ã¼bernehmen, wenn die Ã¼brigen Anspruchsvoraussetzungen fÃ¼r wirtschaftliche Sozialhilfe gegeben sind, wird sie die vom Bezirksarzt vorgeschlagenen medizinischen Gutachten oder eine andere medizinische Fachbeurteilung einholen mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Demzufolge ist der Entscheid der Vorinstanz, den Gegenstand der von ihr aufgehobenen Dispositiv-Ziffer 2 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 3. Mai 2012 zur Untersuchung und Entscheidfindung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckzuweisen, nicht zu beanstanden. FÃ¼r den Fall, dass ihren AntrÃ¤gen nicht gefolgt werde, hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz in Bezug auf die Beurteilung der umstrittenen UmstÃ¤nde der Auszahlung des FreizÃ¼gigkeitsguthabens beantragt. Wie bereits erwÃ¤hnt, hat auch diesbezÃ¼glich die RÃ¼ckweisung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu erfolgen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz stellte in ihrem angefochtenen Beschluss Nr. 05 E. 3.2.1 fest, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber die AntrÃ¤ge der Beschwerdegegnerin betreffend berufliche Fahrspesen und Spezialauslagen fÃ¼r Medizinische Beratungshotline und Batterien fÃ¼r ein Medizinisches GerÃ¤t zur SchmerzbekÃ¤mpfung sowie PrÃ¤parate ohne Krankenkassenleistung von insgesamt Fr. 300.- in ihrer VerfÃ¼gung vom 11. Juli 2011 nicht entschieden habe. Insbesondere hat sich die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer VerfÃ¼gung mit dem massgebenden Sachverhalt nicht auseinandergesetzt und nicht begrÃ¼ndet, weshalb sie diese Kosten nicht Ã¼bernommen hat. Die RÃ¼ckweisung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zur ergÃ¤nzenden Untersuchung und Entscheidfindung im Sinn der ErwÃ¤gung erfolgte deshalb zu Recht. Da zudem Ã¼ber diese Leistungen am 3. Mai 2012 bereits ein eigenstÃ¤ndiges Verfahren in zweiter Instanz hÃ¤ngig war, kann auch nicht gesagt werden, die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte darÃ¼ber in ihrer VerfÃ¼gung vom 3. Mai 2012 nachtrÃ¤glich befunden. Diese umso weniger, als die VerfÃ¼gung vom 3. Mai 2012 weder im Dispositiv noch in den ErwÃ¤gungen auf diese Leistungen oder auf ihre VerfÃ¼gung vom 11. Juli 2011 Bezug nimmt.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zusammenfassend ist auf die BeschwerdeantrÃ¤ge Nr. 1â6 und dementsprechend auf die Beschwerden gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 02 und Nr. 03 nicht einzutreten. Die BeschwerdeantrÃ¤ge Nr. 7â12 und damit die Beschwerden gegen die BeschlÃ¼sse Nr. 05 und Nr. 04 sind abzuweisen. Abzuweisen ist auch der von der BeschwerdefÃ¼hrerin erst nachtrÃ¤glich gestellte Eventualantrag, bei Abweisung aller anderen Punkte der Beschwerde sei die Sache zur Neubeurteilung in Bezug auf das FreizÃ¼gigkeitsguthaben an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Die Sache ist auch diesbezÃ¼glich in Ãbereinstimmung mit dem vorinstanzlichen Entscheid Nr. 04 an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Nicht einzutreten ist auf die AntrÃ¤ge der Beschwerdegegnerin, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu ordentlichen Sozialhilfeverfahren nach SHG und SKOS und zur Einhaltung der Bezirksratsentscheide und deren Auflagen zu verpflichten. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den von der Beschwerdegegnerin durch ihren vom Rechtsvertreter gestellten Antrag, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei fÃ¼r das weitere AbklÃ¤rungsverfahren (gemeint nach der RÃ¼ckweisung) als befangen zu erklÃ¤ren und die AbklÃ¤rungen seien von einer anderen Gemeinde oder aber vom Bezirksrat direkt vorzunehmen. </p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b><b> </b></p> <p class="Erwgung2"><b>9.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten der vier Beschwerdeverfahren der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Sie ist zu verpflichten, dem Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r die Beschwerdeverfahren zu bezahlen, wobei Fr. 4'000.-, zuzÃ¼glich Fr. 320.- (8 % Mehrwertsteuer), total Fr. 4'320.-, als angemessen erscheinen (§ 17 Abs. 2 VRG). Die ParteientschÃ¤digung ist an dessen EntschÃ¤digung fÃ¼r die unentgeltliche Rechtsvertretung anzurechnen (sogleich E. 8.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>9.2 </b>Da die Kosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen sind, wird das Gesuch der Beschwerdegegnerin um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung im Verfahren vor Verwaltungsgericht gegenstandslos und ist abzuschreiben.</p> <p class="Erwgung2"><b>9.3 </b>Der Beschwerdegegnerin wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 4. Juni 2013 die un-entgeltliche Rechtsvertretung bewilligt und RA D als ihr unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Dessen Honorarnote belÃ¤uft sich fÃ¼r alle vier Beschwerdeverfahren unter Einschluss der Auslagen gesamthaft auf Fr. 6'296.- zuzÃ¼glich 8 % Mehrwertsteuer. Der geltend gemachte Aufwand von 30 Stunden 15 Minuten ist angesichts der umfangreichen Vorakten als vertretbar zu betrachten und der unentgeltliche Rechtsbeistand entsprechend zu entschÃ¤digen. Die Beschwerdegegnerin wird auf § 16 Abs. 4 VRG hingewiesen, wonach eine Partei, der die unentgeltliche Rechtsvertretung gewÃ¤hrt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Der Anspruch des Kantons verjÃ¤hrt zehn Jahre nach Abschluss des Verfahrens.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerden gegen die Rekursentscheide Nr. 02 und Nr. 03 wird nicht eingetreten. Die Beschwerden gegen die Rekursentscheide Nr. 05 und Nr. 04 werden abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 300.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 4'300.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </p> <p class="Einzug2">4. Das Gesuch der Beschwerdegegnerin um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</p> <p class="Einzug2">5. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 4'000.-, zuzÃ¼glich Fr. 320.- (8 % Mehrwertsteuer), total Fr. 4'320.-, fÃ¼r die Beschwerdeverfahren zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft des Urteils.</p> <p class="Einzug2">6. Der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin wird als unentgeltlicher Rechtsbeistand fÃ¼r die Beschwerdeverfahren mit Fr. 6'296.- (Barauslagen und Kopien inbegriffen), zuzÃ¼glich Fr. 503.60 (8 % Mehrwertsteuer), total Fr. 6'799.60 entschÃ¤digt, woran die ParteientschÃ¤digung gemÃ¤ss Dispositiv-Ziff. 5 hiervor anzurechnen ist. Die Nachzahlungspflicht der Beschwerdegegnerin nach § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten.</p> <p class="Einzug2">7. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">8. Mitteilung an â¦</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>