<h2>SubmittedText<h2><p>In Fernsehsendungen werden die Zuschauer immer wieder dazu aufgefordert, mit Telefonanrufen oder kostenpflichtigen SMS an Abstimmungen teilzunehmen.</p><p>Kann der Bundesrat uns sagen, ob dieser Finanzierungsmodus mit der Konzession vereinbar ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Viele europäische Fernsehstationen bauen heute das so genannte TeleVoting in bestimmte Sendeformate ein, weil sie damit Einnahmen erzielen und daraus die betreffende Sendung mitfinanzieren können. Das ist heutige Medienrealität.</p><p>Die SRG hat in den letzten Wochen auch TeleVoting in der Sendung "MusicStar" praktiziert. Es ist unbestritten, dass sie damit Einnahmen erzielen konnte, die aber nach Angaben der SRG wiederum ins Programm fliessen sollen.</p><p>So wie die SRG das TeleVoting bis heute gehandhabt hat, ist darin keine Verletzung des Radio- und Fernsehgesetzes oder der Konzession zu sehen.</p><p>Wichtig ist aber, dass den Zuschauerinnen und Zuschauern die Kosten dieser gebührenpflichtigen Telefonnummern und der SMS bekannt sind und die Preisbekanntgabeverordnung eingehalten wird.</p>