<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00215</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bernadette Zürcher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___ war ab dem 1. Februar 2007 als Maler bei Y.___ vollzeitlich angestellt und dadurch bei der Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. September 2013 meldete der Arbeitgeber der Suva, der Versicherte habe am 6. September 2013 einen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrunfall erlitten und sich dabei an der Wirbelsäule verletzt (Schadenmeldung, Urk. 7/1). Mit Schadenmeldung vom 24. September 2013 informierte auch die Z.___, bei welcher der Versicherte ab dem 6. August 2012 mit einem Beschäftigungsgrad von 25 % als Unterhaltsreinigungsmitarbeiter ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt war, die Suva über denselben Unfall (Urk. 7/15). Im Rapport der Kantons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polizei Zürich vom 16. Oktober 2013 wurde festgehalten, am 6. September 2013 um circa 11.31 Uhr sei ein Honda Civic auf das Heck des vom Versicherten gelenkten Opel Vectras aufgefahren. Der Honda Civic sei mit einer Geschwindigkeit von 30-40 Kilometern pro Stunde (km/h) unterwegs gewesen und dessen Lenker habe eine Vollbremsung eingeleitet. Trotzdem sei es zur Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lision mit dem Fahrzeug des Versicherten gekommen (Urk. 7/35). Gemäss Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungstrauma vom 6. September 2013 des A.___ erlitt der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte ein Schleudertrauma Grad III (vorläufige Diagnose) bei Fehlen einer fri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen ossären Läsion (Urk. 7/20). Am 9. Oktober 2013 hielt Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, in einer Stellungnahme fest, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer vorübergehenden Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines Vorzustandes auszugehen. Es sei ein ambulantes Assessment zu prüfen (Urk. 7/24). Die Suva kam </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Heilkoste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n auf und erbrachte Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (Urk. 7/38). Sie zog die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/65/1-80) sowie des Hausarztes (Urk. 7/66/1-27 und Urk. 7/67/1-100) bei. Am 14. Dezember 2013 wurde im Auftrag der Suva ein ambulantes Assessment in der C.___ durchgeführt, deren Bericht am 15. Januar 2014 erstattet wurde (Urk. 7/73). Der von der Motorfahrzeughaftpflichtversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung des Unfallverursachers beauftragte technische Sachverständige gab in seiner gutachtlichen Stellungnahme vom 20. Januar 2014 an, die Kollisions- beziehungsweise Differenzgeschwindigkeit des Honda Civic habe circa </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15-20 km/h und die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) des Opel Vectra circa 9-13 km/h betragen (Urk. 7/79 S. 3-4). Am 21. Februar 2014 fand eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten statt (vgl. den Bericht vom 21. Februar 2014 [Urk. 7/91]). Nach der Untersuchung meldete sich der Versicherte telefonisch bei der Suva und gab an, vor circa fünf Wochen beim Aussteigen aus der Badewanne wegen Schwindels gestolpert zu sein und sich den Kopf an der Türkante gestossen zu haben, was er vergessen habe, dem Kreisarzt zu berichten (Urk. 7/89). Daraufhin erfolgte eine Abklärung des geklagten Schwindels, nach welcher Kreisarzt Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, am 15. Juli 2014 zum Schluss gelangte, diese zeige keine organische Schädigung des Vestibularorgans, womit sich die Beschwerden nicht kausal verknüpft mit dem Unfall vom 6. September 2013 erklären liessen (Urk. 7/122). Am 25. Januar 2015 erstattete sodann der seit dem 28. Juli 2014 behandelnde Psychiater einen Bericht (Urk. 7/153). Mit Verfügung vom 29. Januar 2015 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 31. Januar 2015 ein (Urk. 7/156). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 4. Februar 2015 meldete sich der Versicherte telefonisch bei der Suva und gab an, im Dezember in der Badewanne wegen Schwindel erneut gestürzt zu sein. Er habe sich drei Zähne abgebrochen und zwei Rippen gebrochen (Urk. 7/158). Am 26. Februar 2015 erhob der Versicherte Einsprache gegen die Einstellungsverfügung vom 29. Januar 2015 (Urk. 7/164 S. 1-6). Die IV-Stelle, bei welcher sich der Versicherte zum Leistungsbezug angemeldet hatte, veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lasste am 31. Juli 2015 eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Urk. 7/178). Am 21. August 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, die Einstellungsverfügung vom 29. Januar 2015 werde zurückgezogen und die Leistungen würden weiterhin erbracht (Urk. 7/179, vgl. auch Urk. 7/182). Am 26. November 2015 verfügte die Suva die Einstellung der Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen per 30. November 2015 (Urk. 7/192). Dagegen erhob der Versicherte am 21. Dezember 2015 wiederum Einsprache (Urk. 7/197) und reichte das von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der IV-Stelle veranlasste polydisziplinäre Gutachten der E.___ vom 16. November 2015 (Urk. 7/197 S. 17-78) zu den Akten. Darin wurde dem Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit attestiert (Urk. 7/197 S. 37). Am 8. Juni 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass ihm Beratung und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stützung bei der Stellensuche gewährt werde (Urk. 7/207 S. 2-3). Mit Entscheid vom 19. August 2016 wies die Suva die Einsprache des Versicherten vom 21. Dezember 2015 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/208]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 19. September 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung, insbesondere die Taggeldleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, seien weiterhin auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). In der Replik vom 24. November 2016 hielt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer an seinen Anträgen fest (Urk. 9), woraufhin die Beschwerdegegnerin am 22. Dezember 2016 auf eine einlässliche Duplik verzichtete und an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde festhielt (Urk. 13). Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Januar 2017 angezeigt (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilenden Unfälle haben sich am 6. September 2013 sowie im Januar und Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span>sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 </span><span>des Bundesgesetzes über den</span><span> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet wer</span><span>den kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span></p><p><span>1.3.1</span><span> </span><span>Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span>lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span>densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span>chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span>hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span>mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span>gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span>gungen die körperliche oder geis</span><span>tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span>sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span>rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span>recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span>den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span>1.3.2</span><span> </span><span>Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span>haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span>fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span>heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span>bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span>sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/aa). </span><span>Die </span><span>blosse</span><span> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span>Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span>sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege</span><span>ben ist – nicht bei der versicherten Per</span><span>son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). </span><span>Diese Beweis</span><span>grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfol</span><span>gen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span>massge</span><span>bend</span><span> (</span><span>Urteil des Bundesge</span><span>richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich</span><span>keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege</span><span>leistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil</span><span>behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen </span><span>(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p><span>1.3.3</span><span> </span><span>Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürli</span><span>chen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) und der Beweiswür</span><span>digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die über</span><span>wie</span><span>gende Wahr</span><span>scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen).</span></p><p><span>1.3.4</span><span> </span><span>Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwer</span><span>den wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächt</span><span>nisstörun</span><span>gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal</span><span>zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach ein</span><span>getretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzu</span><span>nehmen. Es ist zu beto</span><span>nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli</span><span>chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p><span>1.4</span></p><p><span>1.4.1</span><span> </span><span>Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span>schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span>salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span>wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span>erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span>folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 </span><span>V </span><span>177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p><span>1.4.2</span><span> </span><span>Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span>quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span>salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span>hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p><span>1.4.3</span><span> </span><span>Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge</span><span>wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitli</span><span>chen Beeinträchtigun</span><span>gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions</span><span>ausfälle zurückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtspre</span><span>chung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störun</span><span>gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu</span><span>tung für die Entstehung der Arbeits- bezie</span><span>hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zu</span><span>kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande</span><span>ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä</span><span>quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch</span><span>tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle</span><span>ren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span>beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäqua</span><span>ten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p><span> </span><span>Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p><span>- </span><span>besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p><span>- </span><span>die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p><span>- </span><span>fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p><span>- </span><span>erhebliche Beschwerden;</span></p><p><span>- </span><span>ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span>mert;</span></p><p><span>- </span><span>schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p><span>- </span><span>erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p><span>Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span>gericht in seiner Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei</span><span>lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy</span><span>chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleuder</span><span>trauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Dif</span><span>ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponen</span><span>ten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwer</span><span>den medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 </span><span>S. </span><span>409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche die Suva im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass die Anstalt, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der Suva beauf</span><span>tragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwe</span><span>rdegegnerin wegen der Folgen der Unfälle</span><span> vom </span><span>6. September 2013</span><span> </span><span>sowie vom Januar und Dezember 2014 </span><span>über den </span><span>30. November 2015 </span><span>hinaus </span><span>Taggeld</span><span>leistungen und Behandlungs</span><span>kosten oder andere Leis</span><span>tungen der Unfallversicherung zu erbringen hat beziehungsweise ob die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwerden noch in einem natürlichen und adäq</span><span>uaten Kausalzusammenhang mit den</span><span> Unfallereignis</span><span>sen </span><span>stehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Gutachtens des E.___ vom 16. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungsberichts von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D.___ vom 21. Februar 2014 könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschlossen werden, dass bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falles vom 6. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 keine objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierbaren, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omatischen Unfallfolgen struktureller Art bestünden. Im Weiteren sei in Bezug auf den Unfall vom 6. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwere mit einer Krafteinwirkung auf die Wirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen, die geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen wäre, ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Diskushernie zu verursachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da bei Fehlen unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbelsäule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edoch nach einem Jahr davon auszugehen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die durch den Unfall verursachte Verschlimmerung des Vorzustandes habe sich auf jenen Zustand zurückgebildet, der sich aufgrund des schicksalsmässigen Verlaufs des krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit eingestellt hätte, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Fallabschluss per 30. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen worden sei (Urk. 2 S. 9). Auch sei das Vorliegen eines adäquaten Kausalzusammenhangs zu verneinen, da das Unfallereignis vom 6. September 2013 als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten einzustufen sei und keines der erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Kriterien der Schleudertrauma-Praxis als erfüllt betrachtet werden könne (Urk. 2 S. 11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 19. September 2016 (Urk. 1) vor, das auffahrende Auto sei mit rund 40 km/h ungebremst auf sein Fahrzeug aufgefahren. Das Delta-v dürfte deutlich höher gelegen haben als im Gutachten errechnet (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerden an der Halswirbelsäule und an der Schulter sowie die Schwindelbeschwerden seien durch den Unfall verursacht worden (Urk. 1 S. 3 f.). Im Gutachten des E.___ werde davon ausgegangen, die Nackenbeschwerden mit Beteiligung der linken Schulter seien auf die Auffahrkollision zurückzuführen, die tieflumbalen Beschwerden hätten schon vorher bestanden (Urk. 1 S. 4). Die lumbale Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik sei durch das Unfallereignis jedoch richtunggebend verschlimmert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 1 S. 5). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der Einschränkungen in seiner angestammten Tätigkeit als Maler zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Replik vom 24. November 2016 führte der Beschwerdeführer aus, ein Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang mit den Schulterbeschwerden könne nicht deshalb ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint werden, weil die Beschwerden erst drei Monate nach dem Unfall erwähnt worden seien (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des A.___ vom 27. September 2013 über die Erstbehandlung mit Hospitalisation vom 6. bis 7. September 2013 wurde die Diagnose Lumbale Schmerzen und Halswirbelsäulen(HWS)-Schmerzen bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Verkehrsunfall am 6. September 2013 gestellt. Als Nebendiagnose wurde eine Diskushernie L4/L5 bei intermittierenden Parästhesien im linken Fuss genannt (Urk. 7/19 S. 1). Sodann wurde festgehalten, computertomogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phisch hätten frische Frakturen sowie eine intrazerebrale Blutung ausgeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden können (vgl. Urk. 7/21 und auch Urk. 7/59). Im Dokumentationsbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 6. September 2013 wurde als vorläufige Diagnose ein Beschleunigungstrauma Grad III gestellt (Urk. 7/20 S. 3) und ausgeführt, nach dem Unfall habe der Beschwerdeführer über Nackenschmerzen und über Schmerzen in der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule (LWS) sowie in den Oberschenkeln beidseits geklagt, sämtliche anderen erfragten Beschwerden seien hingegen verneint worden (Urk. 7/20 S. 2). Der Beschwerdeführer sei zu keiner Zeit bewusstlos gewesen (Urk. 7/20 S. 1) bei einem GCS-Score von 15 (Urk. 7/20 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des F.___ vom 9. Dezember 2013 wurden die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Diagnosen festgehalten (Urk. 7/72 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nischer Spannungskopfschmerz, Verdacht auf medikamenteninduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kopfschmerz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iziertes Zervikalsyndrom bei Status nach HWS-Distorsionstrauma vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9.2013 mit/bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nisch und bildgebend kein Anhalt für Affektion neuraler Struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vorbestehende leichte bis mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ssige degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule mit angeborener funktioneller Ankylose C6/C7 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf muskuläre Komponente </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Lumboischialgie rechts mit/bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ediolateraler Diskushern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ie LWK 4/5 mit Reizung L5 links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärzte führten sodann zusammengefasst aus, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beklagten B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eschwerden könnten einerseits in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das chronische Kopfschmerzsyndrom, andererseits als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chronifizierte Zerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ikalgie und Lumboischialgie unterteilt werden. Im Hinb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lick auf das Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Lumboischialgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gewesen und die Kopfschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zervikalgien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sich in einem engen, zeitl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ichen Zusammenhang mit dem Unfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lereignis entwickelt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die cerebrale Bildgebung zeige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Pathologie und insbesonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">re keine Hinweise auf ein Liquorunterdrucksyndrom.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bei täglich hochdosiertem Analgetika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konsum sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von einer beträchtlichen medikamenteninduzierten Komponente auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hen. In Bezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g auf die Zervikalgie imponiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit einer prominenten, fast bizarr anmutenden antalgischen Kopfhaltung. In der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich keine Hinweise für eine mögliche Radikulopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thie und/oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wurzeldehnungszeichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gefunden. Die Schmerzen würden nuchal beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Schulterregion begrenzt angegeben ohne rad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ikuläre Ausstrahlung. In der zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kalen Bildgebung f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nden sich keine Hinweise für posttraumatische Veränderungen, insbesondere keine Hinweise auf eine Rissbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung im Bereich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es Ligamentum nuchae oder auf einen Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">faserriss im Bereich der autocht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onen Musk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ulatur. Die Ligamenta alare seien intakt. Es fän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den sich leichte bis mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssige degenerative Veränderungen im Sinne von Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chondrose, Uncovertebral- und Spondylarthrose in den Segmenten C3 bis C6 ohne relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Discopathie und ohne Affektion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der neuralen Str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ukturen. Im Segment C6/C7 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich eine vermutlich angeborene funktionelle Ankylose mit rudimentärer Bandsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ibe und hypopl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">astischen Facettengelenken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt. Dieser Befund könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Beschwerden des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur teilweise erk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lären. Die angeborene funktionelle Ankylose bewirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine gewisse Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine vorzeitige Degeneration der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorgeschalteten Anschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">usssegmente verursachen. Eine Exazerbation der degenerativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerden durch das Trauma sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuschliessen. Das Ausmass der beklagten Schmerzen sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die extreme antal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gische Kopfhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en durch diese Befunde allerdings nicht erklärt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es werde vermutet,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dass die dysfunktionelle Kopfhaltung zu einer erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen muskulären Komponente des Schmerzsyndroms führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, welche die vorbestehenden Zervikalgien im Rahmen der degen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erativen Veränderungen verstärke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Seitens der Lumboischialgie in Folge der bekannten Diskushernie LWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 4/5 mit L5 Reizung rechts fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nden sich in der klinischen Untersuchung aktuell keine Anhaltspun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kte für ein radikuläres Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">oder radikul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">äre Reizung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hronifizierte zerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ikozephale Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beinhalte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sowoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l organisch bedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als auch funktionelle Anteile. Letztere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unbedingt im Rahmen der geplanten Rehabilitationsbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grösste Stellenwert einem Schmerzmittelentzug vorbehalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei (Urk. 7/72 S. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 15. Januar 2014 über das ambulante Assessment in der C.___ vom 14. Dezember 2013 wurde im Wesentlichen festgehalten, es habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur ein ungenügender Zugang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für aktive Therapiemass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine eher schlechte Leistungsberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Die minimale Perform</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ance </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geradeso erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anhand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abklärungsresultate komme eine stationäre Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation nicht in Betracht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grösste Stellenwert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hmerzmittel-Entzug vorbehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich zur körperbezogenen Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosomatisch-orientierte Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sinnvoll </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/73 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 21. Februar 2014 über die gleichentags durchgeführte kreisärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Untersuchung führte Dr. D.___ aus, der Beschwerdeführer beklage Kopf- und Nackenschmerzen sowie ein Ohrenpfeifen und Schwindel. Daneben habe er Schulterschmerzen links, dies habe keinen Zusammenhang mit dem Unfall, es sei eine chronische Entzündung gemäss Angabe der Ärzte. Er habe sodann auch Fersenschmerzen (Urk. 7/91 S. 3). In der zusammenfassenden Beurteilung hielt Dr. D.___ fest, als Vorzustand bestünden langjährige Rückenprobleme;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diskushernie lumbal m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it linksseitigen Ischialgien sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekannt und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auftretens dieser Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch vor dem Unfall arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Daneben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man bereits 2011 als Vorzustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem anderen Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> degenerative Veränderungen C4/5 und eine funktionelle angeborene oder früherworbene Ankylose von C6/7 festgestellt. Bei der fachärztlich-neurologischen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im aktuellen Schadenfall seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder Schwindel noch Tinnitus angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine neurologische Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine Hinweise auf das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen diesbezüglicher organischer Schädigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektivierbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine diskrete Schwäche der Muskulierung am linken Bein bei Vorzustand einer Diskushernie mit linksseitiger Ischial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie. Bezüglich Unfallfolgen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Druckschmerzhaftigkeit über den Processi spinosi der unteren HWS angegeben, sogar die Palpation mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t einem weichen Papier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bausch sei schmerzhaft. Im Übrigen finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ein erhebliches Schmerzverhalten mit a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch histrionischen Zügen. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beispielsweise nicht erklärbar, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar normal im Stuhl sitzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch die Socken links mit normaler Hüftflexion auszieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dann aber bei der Untersuchung im Liegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hüftflexion nur bis 50° zulasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei im Übrigen auch normaler Fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xion der Hüfte im Langsitz, wo eine normale Entfaltung der Wirbelsäule zur Darstellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die bei der rein aktiven Untersuchung der HWS stark eingeschränkte HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Beweglichkeit könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht bewertet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denn wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine normale Mitbewegung des Kopfs zu beobachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen, der Beschwerdeführer habe beispielsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bauchl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">age den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kopf problemlos auf der Wange </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablegen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer Rotation deutlich besser als während der akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Untersuchung. Zusätzlich sei anzumerken, dass auch bei der initialen Untersuchung in A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine normale HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit beschrieben worden sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits aufgrund dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> initialen Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verletzung der HWS äusserst unwahrscheinlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine organische Ursache von Schwindel und Tinnitus heute bereits a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden, es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich hier um Symptomausweitungen, die erst im weiteren Verlauf nach dem milden He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckauffahrunfall angegeben worden seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die bisherige Dokumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine organische strukturelle Schädigung durch das Unfallereignis ausschliessen. Die heute andauernden Beschwerden mit eher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunahme seit dem Unfall trotz multimodale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r, korrekter Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschliessen, dass erfolgversprechende Therapieoptionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die heute erhobenen Befunde seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entweder unspezifisch oder erheblich histrionisch geprägt, ein Zusamme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nhang mit dem Unfallereignis sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rein speku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/91 S. 7 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des G.___, Interdisziplinäres Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, vom 16. Juni 2014 wurde als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose eine vestibuläre Migräne seit dem Auffahrunfall vom 6. September 2013 aufgeführt bei der Differentialdiagnose einer zervikogenen Genese. In der Beurteilung wurde festgehalten, die apparative Untersuchung zeige eine normale peripher vestibuläre Funktion (Urk. 7/121). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. D.___ gelangte in seiner Stellungnahme am 15. Juli 2014 zum Schluss, die Schwindelabklärung zeige keine organische Schädigung des Ves</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tibularorgans, womit sich die Beschwerden nicht kausal verknüpft mit dem Unfall vom 6. September 2013 erklären liessen (Urk. 7/122). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des G.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie vom 17. Juli 2014 wurde der Schwindel seit dem Autounfall vom 6. September 2013 als unklar bezeichnet. Differentialdiagnostisch sei am ehesten an eine zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Genese zu denken. Eine vestibuläre Migräne sei eher unwahrscheinlich (Urk. 7/124 S. 2-3; vgl. auch Urk. 7/131 S. 2 und Urk. 7/136 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 25. Januar 2015 die Diagnose Anpassungsstörung im Sinne einer länger dauernden Gefühlsbeeinträchtigung und Verdacht auf Störung des Sozialverhaltens (ICD-10 F43.21) und hielt fest, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe angegeben, vor allem körperliche Beschwerden zu haben und kaum psychische. Die Ehefrau habe aber von einer Abkapselung berichtet. Der Beschwerdeführer gehe beispielsweise am Nachmittag weg und niemand wisse, wohin. Er sei auch auf dem Natel nicht erreichbar und kehre erst spät in der Nacht zurück, sodass sie den Eindruck habe, er könnte eine Freundin haben. Dr. H.___ resümierte schliesslich, zu einer Depression wolle dieses Verhalten nicht so richtig passen, dafür seien zu viel Aktivität und Emotionalität beteiligt. Es könne auch sein, dass der Beschwerdeführer die Beschwerden zum Anlass nehme, sich dahinter zu verschanzen und so zu seiner Ruhe zu kommen, dies im Sinne eines „sekundären Krankheitsgewinns“. Es gehe letztlich um die Unterscheidung, ob der Beschwerdeführer nicht wolle oder nicht könne oder beides. Dies könne im ambulanten Rahmen aber kaum beurteilt werden, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere bei so niedriger Sitzungsfrequenz und ohne Therapieauftrag (Urk. 7/153 S. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vom Beschwerdeführer mit Einsprache vom 26. Februar 2015 (Urk. 7/164 S. 1-6) eingereichtem Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 22. September 2014 (Urk. 7/164 S. 10-11) wurde neu die Diagnose einer Frozen Shoulder links (retraktile Kapsulitis) gestellt. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers hätten seit Herbst 2013 links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitige Schulterschmerzen bestanden. Eine Sonographie der linken Schulter habe Anfang 2014 im A.___ stattgefunden, wobei man anamnestisch eine chronische Entzündung gesehen habe. Zu einer Unfallkausalität äusserte sich Dr. I.___ nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der J.___ vom 31. März 2015 über den radiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuch des Rippenthorax (CT) vom 30. März 2015 wurde festgehalten, es sei keine Rippenfraktur, insbesondere keine Fraktur im Bereiche der 8. Rippe rechts sichtbar (Urk. 7/169).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten des E.___ vom 16. November 2015, welches im Auftrag der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung erstellt wurde, basiert auf neurologischen, orthopädisch-traumatologischen, internistischen und psychiatrischen Untersuchungen (Urk. 7/197 S. 17 beziehungsweise S. 1 des Gutachtens). Als Diagnosen aus allen Fachgebieten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den aufgeführt (Urk. 7/197 S. 36 beziehungsweise S. 20 des Gutachtens):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales und lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spondylogenes Schmerzsyndrom mit/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ssig eingeschränkter Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eit und Minderbelastbarkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im MRI Bestätigung der i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n 08/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">009 diagnostizierten lumbalen Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kushernie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4/5, darüber hinaus Discopathi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">en L3/4 und L4/5 ohne Zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chen einer Hernierung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rthopädisch-neurologisch keine assoziierte lumbovertebrale Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wurzel-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ompressionssymptomatik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Arthralg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e der linken Schulter mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">endphasi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m Bewegungsschmerz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tuellen MRI bestätigter Supraspinatustendinopathie, Bursi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">del</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">toi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dea, AC-Gelenkarthrose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgenden genannt (Urk. 7/197 S. 36 beziehungsweise S. 20 des Gutachtens):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfweh vom Spannungstyp </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">egenerativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es cervicovertebrales Syndrom mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eitgehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">d uneingeschränkter, nur endphasig konzentri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sch schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hafter HWS-Funktion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m aktuellen Röntgenbefund beschriebene lebensaltera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">soziierte dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nerative Veränderungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht BMI 29.1 kg/m2 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Herpes Zoster D8 rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung nach ICD-10 F43.2 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der interdisziplinären Beurteilung wurde festgehalten, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leide seit Jahren an muskuloskelettalen Beschwerden, erstmals aktenkundig 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mehrmals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bildgebende Verfahren durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden, welche das Beschwerdebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d nicht eindeutig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erklären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Infi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ltrationen im lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">balen Bereich hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein kontroverses Resultat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ein chirurgisches Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> deshalb abgelehnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Nach einem Heck-Auffahrunfall mit HWS-Distorsion im Jahre 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vermehrt Nackenschmerzen hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gekommen nebst einer Exacerbation der Lumbalgien. St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rukturelle Verletzungen aufgrund dieses Unfallereignisses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich nicht nachweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lassen und somit stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die heutigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerden auch nicht mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> notwendigen W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ahrscheinlichkeit mit der HWS-Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">storsion im Zusammenhang. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Radikulopathi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weder lumba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> noch zervikal festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Generell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich zu kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nem Zeitpunkt zentrale oder periphere neurologische Ausfälle objektivieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> lassen. Ein chronisches Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weh vom Spannungstyp </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei ohne Einfluss auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">itsfähigkeit. Der Orthopäde habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei seinen Untersuchungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m Rahmen dieses Gutachtens eine mässigg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge eingeschränkte Beweglichkeit der LWS und des Rumpfes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, die sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tische Belastbarkeit der LWS sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eutlich dezimiert und korreliere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit den kürzlich durchgeführten MRI-Untersuchungen der LWS. Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als schmerzhaft erwähnte linke Schulter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> klinisch nur endphasig schmerzhaft eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, im aktuellen Arthro-MRI finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich eine Supraspinatustendinopathie mit partieller Rupturierung sowie eine B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ursitis subdeltoidea und eine mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssig ausgeprägte AC-Gelenkarthrose. Die internistische Vorgeschichte u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nd die Untersuchungsbefunde seien unauffällig. Der Psychiater habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine unauffällige Grundstruktur des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ich keine prämorbiden Persönlichkeitsmerkmale und auch keine psychodynamischen Zusammenhänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, welche die Entwicklung einer somatoformen Störung begünstigen würden. Aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich eine Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die von einer Ängstlichkeit getriggert worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ckelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Aus neurologischer, psychiatrischer und internist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ischer Sicht bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einschätzung des Orthopäden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsmaler aufgehoben. Leidensadaptierte Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> jedoch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einem 80%-Niveau möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">echend dem folgenden Belastungsprofil: Aus orthopädischer Sicht seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> wechselbelastende leichte Tätigkeiten möglich, keine rückenbelastenden Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten in Zwangshaltungen wie vorübergebeugt stehend, kniend, hockend, kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ernd. Mit der linken Schulter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Tätigkeiten über Schulterhöhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Das Heben, T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ragen und Bewegen von Lasten sei beidhändig mit 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kg und links einarmig sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ultergelenkbedingt mit 3 kg limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 7/197 S. 37 bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hungsweise S. 21 des Gutachtens)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der vorliegenden ärztlichen Berichte ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Fall per 30. November 2015 abschloss, was im Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden darzulegen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der beschwerdeweise vorgebrachten Behauptung, der Honda Civic sei mit einer Geschwindigkeit von rund 40 km/h ungebremst in das Fahrzeug des Beschwerdeführers geprallt (Urk. 1 S. 2; vgl. auch Urk. 9 S. 2), sind eine Kollisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgeschwindigkeit von 15-20 km/h und eine Geschwindigkeitsänderung (Delta-V) von 9-13 km/h, weitgehend in Fahrtrichtung, ausgewiesen (vgl. die gutachterliche Stellungnahme zur Unfallanalytik vom 20. Januar 2014 [Urk. 7/79 S. 3-4]). Diese Unfallanalyse deckt sich auch mit den Schilderungen des Unfallgegners gegenüber der Polizei, er sei mit einer Geschwindigkeit von circa 30-40 km/h unterwegs gewesen. Als er bemerkt habe, dass das Fahrzeug des Beschwerdeführers vor ihm angehalten habe, sei er voll auf die Bremse getreten, dies etwa in einem Abstand von fünf Metern zum Fahrzeug des Beschwerdeführers. Das Antiblockiersystem sei ausgelöst worden. Trotz Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bremsung sei es aber zur Kollision gekommen (Polizeirapport vom 16. Oktober 2013 [Urk. 7/35 S. 5 f.]). Das Fahrzeug des Beschwerdeführers, ein Opel Vectra, wurde denn auch nicht stark beschädigt. Es kam zu Beschädigungen an der Heckstossstange (Urk. 7/35 S. 5). Gemäss unfallanalytischem Gutachten waren der hintere Stossfänger mit Träger und diversen Anbauteilen zu erneuern. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serdem war der Endschalldämpfer instand zu setzen (Urk. 7/79 S. 4). Weshalb vor diesem Hintergrund den fachmännischen Erkenntnissen eines technischen Sachverständigen weniger Glauben geschenkt werden soll als der schlichten Behauptung des Beschwerdeführers, das hintere Fahrzeug sei mit rund 40 km/h ungebremst in sein Fahrzeug geprallt, ist nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdegegnerin annahm, in Bezug auf den Unfall vom 6. September 2013 sei nicht von einer besonderen Schwere mit einer Kraftein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Wirbelsäule auszugehen, die geeignet gewesen wäre, eine Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie zu verursachen, ist somit nicht zu beanstanden. Es kann auf die aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlichen und zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin sowie die korrekte Wiedergabe der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verwiesen werden (Urk. 2 S. 6-9). Hinsichtlich der Nackenbeschwerden sowie der lumbalen Beschwerden – soweit deren Ausmass überhaupt erklärbar ist (vgl. E. 3.2 und E. 3.4) – ist damit bei Fehlen struktureller Läsionen aufgrund des Unfalls vom 6. September 2013 vom Erreichen des status quo sine vel ante spätestens ein Jahr nach dem Unfall, das heisst im September 2014, auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ätiologie des unsystematischen Schwindels blieb sodann unklar und die Kopfschmerzen wurden am ehesten muskulären Verspannungen zugeschrieben. Es ist deshalb nicht von einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen diesen Beschwerden und dem Unfallereignis auszugehen (E. 3.5-3.7, vgl. auch die Ausführungen des begutachtenden Neurologen im Gutachten des E.___ [Urk. 7/197 S. 44-48 beziehungsweise S. 28-32 des Gutachtens]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden in der linken Schulter führte der Beschwerdeführer anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf den Unfall vom 6. September 2013 zurück; es sei eine chronische Entzündung gemäss Angabe der Ärzte (E. 3.4). Weshalb er beschwerdeweise dann doch davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging, die Beschwerden der linken Schulter seien dem Unfall geschuldet, lässt sich nicht nachvollziehen. Dass im Gutachten des E.___ die Nackenbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Beteiligung der linken Schulter auf die Auffahrkollision des Jahres 2013 zurückgeführt würden (vgl. das Vorbringen des Beschwerdeführers in Urk. 1 S. 4), trifft nicht zu. Bei der in der Beschwerde zitierten Textstelle aus dem Gutachten handelt es sich nicht um ärztliche Feststellungen, sondern um die eigenen subjektiven Angaben des Beschwerdeführers (Titel „2.1 Subjektive Angaben der versicherten Person“ [Urk. 7/197 S. 51 beziehungsweise S. 35 des Gutachtens]). Nachdem es bei der Kollision vom 6. September 2013 zu keiner Kontusion der Schulter gekommen war (vgl. Urk. 7/19 f. und Urk. 7/27 S. 2), erscheint ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und dem Unfall vom 6. September 2013 höchst unwahrscheinlich. Eine posttraumatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schultersteife </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer ein auslösendes Ereignis in zeitlich fassbarem Zusammenha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng voraus. An einem solchen Ereignis (Trauma der Schulter) fehlt es aber gerade. Ausserdem berichtete der Beschwerdeführer erst drei Monate nach dem Unfall von Schulterbeschwerden (E. 3.2), bis dahin wurden keine Schulterbeschwerden angegeben (Erstkonsultation [Urk. 7/19 f.], Auskunft vom 3./4. Oktober 2013 [Urk. 7/25 und Urk. 7/27 S. 3]), vom 11. Oktober 2013 [Urk. 7/28], vom 4. November 2013 [Urk. 7/31]). Die physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Sitzungen beinhalteten jedenfalls bis am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> November 2013 auch k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/57)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt den bei Fallabschluss noch geklagten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein unfallbedingtes organisches Substrat mehr zugrunde. Dies gilt sowohl in Bezug auf den Unfall vom 6. September 2013 als auch in Bezug auf die beiden Unfälle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Januar 2014 (Urk. 7/89) und Dezember 2014 (Urk. 7/158). Beim Unfall im Januar 2014 erlitt der Beschwerdeführer lediglich eine blutende Wunde am Kopf, welche aber folgenlos wieder abheilte (Urk. 7/89). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Unfall bot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass für die in der Folge getätigten Schwindelabklärungen, welche in der vorliegenden Beurteilung berücksichtigt wurden (E. 4.1.4). Beim Unfall im Dezember 2014 soll sich der Beschwerdeführer sodann angeblich drei Zähne abgebrochen und zwei Rippen gebrochen haben. Einer Zahnbehandlung ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben in Serbien unterzogen, über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche keine Unterlagen vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/158). In der Untersuchung an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Rippenfraktur festgestellt werden (E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die im Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des E.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Maler und die Einschränkung von 20 % in einer angepassten Tätigkeit den degenerativen Veränderungen zuzuschreiben sind und keinem der vorgenannten Unfälle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die geklagten, keinem organischen Befund zuzuordnenden Beschwerden natürlich unfallkausal sind, kann im Übrigen offen bleiben, da die Adäquanz zu verneinen ist (vgl. E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Fallabschluss ist die Adäquanz zu prüfen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Adäquanzprüfung nach den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (Psycho-Praxis) oder nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chleudertrauma ähnlichen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung in BGE 117 V 359 entwickel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und in BGE 134 V 109 präzisierten Regeln zu erfolgen hat, kann offenblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, da auch die Beurteilung n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terer Praxis – wie im folgenden zu zeigen ist – zur Verneinung der Adäquanz führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Unfallschwere des Ereignisses vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. September 2013 ist im Rahmen einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektivierten Betrachtungsweise auf Grund des augenfälligen Geschehensab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht massgebend sind die Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekt dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehen zugeordnet werden können. Derart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igen, dem eigentlichen Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls bei den Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden – Verl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzungen, welche sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person zuzog, aber auch für – unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Begleitumstände oder besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äussere Umstände, wie eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rletzungs- respektive gar Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die der Unfall für andere Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen nach sich zog (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.1). Einfache Auffahrunfälle werden rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert. Dies gilt namentlich für Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug vor einem Fussgängerstreifen oder einem Lichtsignal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_575/2011 vom 6. März 2012 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwindigkeitsänderung von 10-15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">km/h </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Auffahrkollisionen als sog. Harmlosigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenze für HWS-Beschwerden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 lagen beim Heckaufprall des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Honda Civic </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf das stehende F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeug des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Opel Vectra) eine relative Kollisionsgeschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit von circa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15-20 km/h und eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung (Delta-v) des Opel Vectra von circa 9-13 km/h vor (Urk. 7/79/3-4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Delta-v von lediglich 9-13 km/h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit als leichter Unfall zu qualifizieren. Demgemäss ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung in der R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egel ohne Weiteres zu verneinen (E. 1.4.3). Zu diesem Schluss gelangte sinngemäss auch der begutachtende Orthopäde im Gutachten des E.___, welcher festhielt, aufgrund des Unfallmechanismus und des im Bagatellbereich liegenden Delta-V sowie der unfallzeitpunktnahen unauffälligen MRI-Abklärung der HWS sei von einem stattgehabten minderschweren </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">HWS-Bagatellunfall maximal im Bereich eines Schleudertraumas Grad II auszugehen (Urk. 7/197 S. 55 beziehungsweise S. 39 des Gutachtens). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn aber mit der Beschwerdegegnerin von einem mittelschweren Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Grenzbereich zu den leichten Unfällen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen wird, ist der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die adäquate Unfallkausalität de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens kann diesfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur bejaht werden, wenn vier der sieben Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanzkriterien erfüllt sind oder eines bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onders ausgeprägt vorliegt (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">109 E. 10.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">umständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Der Unfall hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">olge. Die Diagnose eines Schleudertraumas, eines leichten Schädelhirntraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung für sich allein nicht zu begründen. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der für das Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trauma typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. Bedeutsam können auch erhebliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzungen sein, welche sich die versicherte Person beim Unfall neben dem Schleudertrauma zugezogen hat. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung betrifft in erster Linie aber die erfahrungsgemässe Eignung, eine intensive, dem typischen Beschwerdebild nach Schleudertraumata entsprechende Symptomatik zu bewirken. Allgemeiner Erfahrung entspricht, dass pathologische Zustände nach Verletzungen der Halswirbelsäule bei erneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter Traumatisierung stark exazerbieren können. Eine Distorsion einer bereits durch einen früheren Unfall vorgeschädigten Halswirbelsäule ist daher grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich geeignet, die typischen Symptome hervorzurufen, weshalb sie als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzung besonderer Art zu qualifizieren ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2008 vom 16. Februar 2009 E. 4.4). Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzung rechtfertigt sich inde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgeschädigten Wirbelsäule (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3.2, 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.3.2, 8C_759/2007 vom 14. August 2008 E. 5.3 und 8C_61/2008 vom 10. Juli 2008 E. 7.3.2). Eine erhebliche Vorschädigung der HWS ist nicht doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mentiert. Es fanden sich auch nach dem Unfall vom 6. September 2013 nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leichte bis mässige degenerative Veränderungen im Sinne von Osteochondrose, Uncovertebral- und Spondylarthrose in den Segmenten C3 bis C6 ohne rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vante Discopathie und ohne Affektion der neuralen Strukturen. Im Segment C6/C7 habe sich eine vermutlich angeborene funktionelle Ankylose mit rudi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mentärer Bandscheibe und hypoplastischen Facettengelenken gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Im Gutachten des E.___ wurde sodann festgehalten, Radikulopathien hätten zu keiner Zeit weder lumbal noch zervikal festgestellt werden können (Urk. 7/197 S. 37 beziehungsweise S. 21 des Gutachtens). Damit ist das Kriterium der Schwere und besonderen Art der Verletzung zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ebensowenig liegt eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma resp. des leichten Schädel-Hirntraumas typischen Beschwerden vor; adäquanzrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vant können nur diejenigen Beschwerden sein, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehen, wobei sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigung beurteilt, welche die verunfallte Person in ihrem Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2007 vom 4. August 2008 E. 4.2). Bereits die Ärzte des F.___ konnten in ihrem Bericht vom 9. Dezember 2013 die Beschwerden nur teilweise erklären. Sie hielten fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">as Ausmass der beklagten Schmerzen sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die extreme antalgische Kopfhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten durch diese Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht erklärt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es werde vermutet,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dass die dysfunktionelle Kopfhaltung zu einer erheblichen muskulären Komponente des Schmerzsyndroms führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, welche die vorbestehenden Zervikalgien im Rahmen der degen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erativen Veränderungen verstärke (E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Kreisarzt gelangte nach seiner Untersuchung ebenfalls zum Schluss, die von ihm erhobenen Befunde seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entweder unspezifisch oder erheblich histrionisch geprägt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.4). Sodann blieb die Ätiologie des unsystematischen Schwindels unklar und die Kopfschmerzen wurden am ehesten muskulären Verspannungen zugeschrieben (E. 4.1.4). Generell beschränkte sich die Behandlung in der Folge im Wesentlichen auf Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie eine Schmerzmedikation (inkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Infilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rationen [vgl. Urk. 7/197 S. 45 beziehungsweise S. 29 des Gutachtens und Urk. 7/197 S. 48 beziehungsweise S. 32 des Gutachtens]). Der begutachtende Neurologe betonte schliesslich auch, es sei auffällig, dass der Beschwerdeführer immer wieder eine andere von Beschwerden betroffene Körperregion in den Vordergrund gestellt habe (Urk. 7/197 S. 44 beziehungsweise S. 28 des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens). Damit ist weder das Kriterium der erheblichen Beschwerden noch dasje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nige der fortgesetzten spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_638/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 4.2.3 mit Hinweis). Schliesslich sind auch die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien der ärztlichen Fehlbehandlung, des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen sowie der erheblichen (unfallbedingten) Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sunfähigkeit nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin für die vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigungen mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kausalzusammenhangs mit den ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Unfallereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 6. September 2013 sowie vom Januar und Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. November 2015 hinaus Taggeldleistungen oder andere Leistungen der Unfallversicherung zu erbringen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bernadette Zürcher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>