<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00887</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1997, reiste mit seiner Mutter am 22. April 2003 von Burundi in die Schweiz ein (Urk. 9/2). Am 23. November 2004 respektive 19. August 2005 errichtete die damalige Vormundschaftsbehörde der Stadt Winterthur für den Versicherten eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 aZGB (Urk. 9/4). Am 2. Februar 2006 (Eingangsdatum) wurde der Versicherte unter Hinweis auf ein infantiles psychoorganisches Syndrom bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von IV-Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en angemeldet (Urk. 9/2). Nach entsprechendem Vorbescheid vom 16. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2006 (Urk. 9/13) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006 (Urk. 9/16) einen Leistungsanspruch betreffend Geburtsgebrechen und Son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule. Begründet wurde dies damit, dass die versicherungsmässigen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nicht erfüllt seien. Der Versicherte war in der Folge in verschiedenen Pflegefamilien und Kinderheimen und durchlief die Schule in unterschiedlichen Institutionen (Urk. 9/20/3 und Urk. 9/30/9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Februar 2013 (Eingangsdatum) wurde der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 9/20). Am 31. Juli 2013 teilte die IV-Stelle ihm mit, dass sie die Mehrkosten der erstmaligen beruflichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Praktiker PrA Küche vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2014 bei der Y.___ übernehme (Urk. 9/34). Am 27. März 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten sodann mit, dass sie die Mehrkosten für die Verlängerung dieser erstmaligen beruflichen Ausbildung vom 1. August 2014 bis zum 31. Juli 2015 übernehme (Urk. 9/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. März 2015 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug für Erwachsene an (Urk. 9/52). Mit Entscheid vom 21. April 2015 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Bezirke Winterthur und Andelfingen für den Versicherten eine Beistands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chaft nach Art. 393-395 ZGB (Urk. 9/80). Mit Verfügungen vom 24. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle ihm im Zusammenhang mit den laufenden beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im Zeitraum vom 1. August 2014 bis zum 2. August 2015 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder zu (Urk. 9/60-61). Am 4. Mai 2015 erstattete die Y.___ den Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht (Urk. 9/62; vgl. auch Ausweis Praktiker PrA Küche der Insos [Nationaler Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Behinderung] vom Juli 2015, Urk. 9/71). Im Juni 2015 wurde die Rentenprüfung eingeleitet (Urk. 9/67 und Urk. 9/75/5). Am 11. August 2015 teilte die IV-Stelle mit, dass die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Massnahmen erfolgreich abgeschlossen seien. Als Anschlusslösung sei ein Arbeitstraining im Restaurant geplant. Betreffend Rente werde der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte eine separate Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung erhalten (Urk. 9/73). Ab dem 1. August 2015 absolvierte der Versicherte bei der Z.___ ein Arbeitstraining (vgl. Bericht vom 9. März 2016, Urk. 9/91). Schliesslich verneinte die IV-Stelle nach entsprechendem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 4. Mai 2016 (Urk. 9/94) mit Verfügung vom 21. Juni 2016 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Anspruch auf IV-Leistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 23. August 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie einen Anspruch auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen prüfe und hernach darüber entscheide (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 27. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 angezeigt wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) nach Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) kommt ebenfalls Beweiswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu, sofern sie den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen an ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliches Gutachten genügen (BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Selbst eine Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung ohne eigene Untersuchung kann beweiskräftig sein, sofern ein lücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines an sich feststehenden medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stellungnahmen der RAD (Urteile des Bundesgerichts 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1 und 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465 E. 4.4; 122 V 157 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1d; Urteile des Bundesgerichts 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass der Beschwerdeführer vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2015 eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Praktiker PrA Küche absolviert habe, welche er mit Erfolg habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen können. Der Berufseinstieg sei gesundheitsbedingt erschwert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Im Verlauf der Ausbildung hätten dank der mehrdisziplinären Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung aber Fortschritte im Sozialverhalten und auch im beruflichen Bereich erzielt werden können. Im beruflichen Bereich sei eine starke und klare Führung weiterhin empfohlen. Wie generell bei Lehrabgängern, fehle es dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer noch an Übung, um die beruflichen Kenntnisse zu verbessern und um eine vermehrte Routine zu erhalten. Bei vorliegender Motivation lägen keine Einschränkungen vor. Insgesamt sei kein Gesundheitsschaden mit einem inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierenden Ausmass ausgewiesen. Das Leistungsbegehren werde deshalb abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er trotz der seit seiner Kindheit bestehenden Behinderung einen Abschluss als Praktiker PrA Küche Insos erlangt habe. Bei diesem Abschluss handle es sich jedoch nicht um einen offiziell anerkannten Berufsabschluss. Er habe diese zweijährige Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung an geschützten Arbeitsplätzen absolviert und könne – was die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin verkenne – nicht mit einem normalen Lehrling, der eine drei- oder vierjährige Lehre absolviert habe, verglichen werden. Im Weiteren habe auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Berufsberaterin der Beschwerdegegnerin im Verlaufsprotokoll vom 11. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 nach dem Abschluss dieser Ausbildung festgehalten, dass er gesundheitsbedingt keine ausreichenden beruflichen Kenntnisse habe erwerben können. Das Valideneinkommen sei deshalb nach Art. 26 Abs. 1 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über die Invalidenversicherung (IVV) ab dem 18. Altersjahr auf Fr. 57‘750.-- festzusetzen. Mit telefonischer Auskunft der Y.___ vom 11. Mai 2015 sei sodann eine Leistung des Beschwerdeführers von 30 bis 40 % bei einem möglichen Lohn von Fr. 13‘000.-- bis Fr. 15‘600.-- ausgewiesen worden, weshalb von einem Invalideneinkommen von höchstens Fr. 15‘600.-- auszugehen sei. Demgemäss resultiere ein Invaliditätsgrad von mindestens 73 %, was einen Anspruch auf eine ganze Rente begründe. Sollte die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufene Instanz mit der Beschwerdegegnerin dafür halten, dass er keinen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch habe, wäre die Sache zwecks Abklärung der weiteren Ansprüche auf berufliche Massnahmen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. A.___, Oberärztin, und med. pract. B.___, Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin, von der C.___ stellten im Bericht vom 12. Juli 2013 (Eingangsdatum) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (PTBS; ICD-10 F43.1) und (2) eine rezeptive Sprachstörung (ICD-10 F80.2). Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie nicht (Urk. 9/33/1). Die Ärztinnen der C.___ gaben an, dass sich beim </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16,5-jäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Beschwerdeführer deutliche Symptome einer PTBS zeigen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei frühkindlicher Traumatisierung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von welcher vorliegend ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müsse, könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich ein etwas weniger typisches Bild einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS zeigen. Insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Kriegswirren in seiner Heimat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Burundi und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Flucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer in seiner Kindheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weren Belastungen ausgesetzt gewesen. Dadurch sei er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Entwicklung gestört und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behindert gewesen. In seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen und somit sozialen und auch kognitiven Reifung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei er beeinträchtigt. Wahrnehmbar werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies für sein soziales Umfeld durch teils schwer nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unpassendes Verhalten wie Verweigerungen, hohe Reizbarkeit, Ängstlichkeit, Wutausbrüche, Verzweiflung, kindlich unreflektierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kontaktaufnahme, Misstrauen Erwachsenen gegenüber oder ungeschickt gesteu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umgang mit Gleichaltrigen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die kognitiven Rückstände weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Differenz zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ektuellen Potenzial und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen kognitiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsniveau hin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> früher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie auch teilweise noch heute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anzeichen einer Störung des Sozialverhaltens sowie eines Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ADHS) gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche eventuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch durch die PTBS mitbegründet sein könnten. Zudem müsse von einer rezep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Sprachstörung ausgegangen werden, welche zurzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logopädisch abgeklärt werde (Urk. 9/33/10). Gemäss den Angaben seiner Mutter habe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zwar die ersten Worte mit elf Monaten gesprochen, einen ersten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhängenden Satz jedoch erst mit drei Jahren. Er habe nie richtig die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Landessprache Kirundi gelernt (Urk. 9/33/2). Eine rezeptive Sprachstörung kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nne häufig auch zu Verhaltensstörungen führen. Zudem fänden sich oft auch Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung, soziale Unangepasstheit und Isolation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Gruppe der Gleichaltrigen sowie Ängstlichkeit, Überempfindlichkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d unangebrachte Scheu. All diese Symptome seien beim Beschwerdeführer beob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet worden. Auf diesem Hintergrund könnten die Verhaltensschwierigkeiten zumindest teilweise mit einer rezeptiven Sprachstörung verstanden werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der beschriebenen Einschränkungen habe der Beschwerdeführer grosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mühe, sich an Regeln zu halten und sich an sozialen Normen zu orientieren, was zu einem gewissen Teil auch Konsequenz des reduzierten Sprachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses sei. Es seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzentrationsschwierigkeiten und Aufmerksamkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie eine erhöhte Reizbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> was sich auf die Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausübung auswirken könne. Aufgrund der komplexen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Bezug auf seine Persönlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hkeitsentwicklung und das Errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen einer höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichen Selbständigkeit auf langfrist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig angelegte interdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Unterstützung angewiesen. Die berufliche Integration müsse in kleinen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eng begleiteten Schritten stets in Abstimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entwicklung angegangen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erden. In einer Schnupperlehre i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m geschützten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erste Erfahrungen in der Arbeitswelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammeln können und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> positives Verhalten und Interesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulischen Unterstützung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> benötige er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> individualisierten Unterricht in einer Kleinstgruppe ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r noch besser im Einzelsetting (Urk. 9/33/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im an die KESB der Bezirke Winterthur und Andelfingen gerichteten Bericht vom 1. April 2015 gaben med. pract. A.___ und D.___, Fachpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">login für Neuropsychologie FSP, von der C.___ an, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit November 2013 aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Attention Deficit Hyperactivity D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ADHD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Symptomatik medikamentös behandelt worden sei. Im Verlauf des Jahres 2014 sei diese Medikation verschiedentlich überprüft und beibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten worden. Im Januar 2015 sei durch die betreuende Sozialpädagogin gemel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det worden, dass die Medikation nicht mehr eingenommen würde. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe angegeben, durch die Medikation zwar keine negativen Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen gemerkt zu haben. Er sei aber der Überzeugung, dass er das Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment nicht mehr brauche. Da er insgesamt über die letzten 18 Monate gesehen eine positive Entwicklung durchlaufen habe, sei diesem Wunsch entsprochen worden. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei zeitweise sicher von einer ADHD-Symptomatik negativ beeinflusst. Weit mehr ins Gewicht fallen dürften jedoch seine kognitiv schwachen Leistungen. Insbesondere im sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bereich sei er stark beeinträchtigt. Eine gezielte sprachliche Förderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch eine Logopädietherapie sei erfolgt. Da der grösste Teil des Lernens sprac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebunden sei, sollte diesem wirklich schwachen Bereich auch in Zukunft grosse Aufmerksamkeit gewidmet werden. Im Gegensatz zum sprachlichen Bereich würden die Fähigkeiten des Beschwerdeführers im wahrnehmungsgebundenen logischen Denken im Normbereich liegen (Urk. 9/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zuständigen Fachpersonen der Y.___ erklärten im Bericht vom 4. Mai 2015, dass der Beschwerdeführer nach ihrer Einschätzung und aufgrund der Rückmeldungen aus den Praktikumsbetrieben eine enge Begleitung am Arbeitsplatz benötige. Zudem benötige er eine Ansprechperson, die ihn bei Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Anliegen unterstütze, klare Anweisungen sowie Verständnis, wenn seine Konzentration im Tagesverlauf abnehme. Im Anschluss an die Ausbildung sei ein einjähriges Arbeitstraining in der Küche des Restaurants der Z.___ zu empfehlen. Sollten die Kosten dieser Massnahme nicht übernommen werden, wäre es sinnvoll, wenn der Beschwerdeführer einen mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monatigen Arbeitsversuch in einem Betrieb im allgemeinen Arbeitsmarkt absolvieren könnte. Dies mit dem Ziel, eine Festanstellung zu prüfen und die Leistungsfähigkeit zu erfassen (Urk. 9/62/2-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. A.___ von der C.___ diagnostizierte im Bericht vom 3. Februar 2016 (Urk. 9/90/1-3) nebst den bereits im Bericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 9/33/1) genannten Diagnosen eine hyperkinetische Störung des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltens (ICD-10 F90.1), aktuell angepasstes Sozialverhalten, daher eher F90.0: einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung. Sie gab an, dass eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fache Tätigkeit (aktuell Küche) sechs bis acht Stunden pro Tag möglich und sehr sinnvoll sei. Seit Januar 2013 werde der Beschwerdeführer zwei bis vier Mal pro Monat psychotherapeutisch behandelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. E.___, FMH Orthopädische Chirurgie, hielt in seiner Stellungnahme vom 18. Februar 2016 unter Hinweis auf die im Bericht der C.___ vom 3. Februar 2016 gestellten Diagnosen fest, es bestünden Einschränkungen in der Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Kognition und Sprache (Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung); die Motorik sei ungestört. Als Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil führte er an: „geistig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einfache Tätigkeiten mit Fremdkontrolle, Beachtung der oben genannten funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Einschränkungen“. Zur Arbeitsfähigkeit bemerkte er: „6-8 Stunden pro Tag (100 % AF allenfalls abzüglich 20 % AF für vermehrte Pausen)“. Er kam zum Schluss, dass hierauf abgestützt von einem „dauerhaft AUF relevanten“ Gesundheitsschaden mit der genannten Arbeits-fähigkeitsbeurteilung und dem genannten Belastungsprofil geltend für den ersten Arbeitsmarkt ausgegangen werden sollte. Weitere medizinische Massnahmen erschienen jetzt nicht erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich. Sollte sich eine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt nicht realisieren lassen, solle eine Wiedervorlage an den RAD erfolgen (Urk. 93/3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___, Geschäftsführer der Z.___, erklärte im Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 9. März 2016, dass der Beschwerdeführer den richtigen Beruf ausübe und ihm viele Fortschritte gelungen seien. Es sei sehr wichtig, dass er weiterhin positive Erfahrungen im Beruf sammeln dürfe, damit sein Können (Routine) wachse und er fähig werde, einen Posten selbständig zu führen. Damit ihm dies gelinge, brauche er allerdings nach wie vor eine klare Hand, die ihn wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lend führe. Zu empfehlen sei eine IV-gestützte Arbeitsstelle, damit der wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Druck auf ihn nicht zu gross werde (Urk. 9/91). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausbildung Praktiker PrA Küche, die der Beschwerdeführer vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2015 absolvierte und erfolgreich mit Diplom abschloss (Urk. 9/71), richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung, die sich für eine Küchentätigkeit interessieren, aber die Voraussetzungen für eine berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) nicht oder noch nicht erfüllen. Bei dieser Ausbildung handelt es sich demnach nicht um eine der früheren Anlehre entsprechende 2-jährige Grundausbildung (EBA) geschweige denn um eine drei- bis vierjährige Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). Der Hinweis der Beschwerdegegnerin, wonach es dem Beschwerdeführer - wie generell Lehrabgängern – (lediglich) noch an Übung fehle, um die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Kenntnisse zu verbessern und um eine vermehrte Routine zu erhalten (Urk. 2 S. 2), erweist sich daher insofern als unzutreffend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zuständigen Abklärungspersonen des Ausbildungsbetriebs Y.___ gaben im Wesentlichen an, dass der Beschwerdeführer im allgemeinen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt eine Anstellung in Form eines Nischenarbeitsplatzes finden könne - mit einem noch zu bestimmenden Leistungslohn und unterstützender Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/62/2). In der Folge wurde im Rahmen der telefonischen Auskunft gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über der Beschwerdegegnerin vom 11. Mai 2015 vonseiten der Y.___ von einer Leistungsfähigkeit von 30 bis 40 % gesprochen, dies jedoch offenbar ohne nähere Begründung (vgl. Urk. 9/75/1). Im Weiteren wies F.___ von der Z.___ darauf hin, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des Arbeitstrainings, das er nach Abschluss der Ausbildung zum Praktiker PrA Küche am 1. August 2015 aufgenommen hatte, eine durchschnittliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung von 60 bis 70 % erbracht habe. Zur Frage, in welchem Umfang er auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeits- und leistungsfähig wäre, hat sich F.___ allerdings nicht geäussert. Er erwähnte zwar, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer viele Fortschritte gelungen seien. Dennoch kam er letztlich zum Schluss, dass weiterhin eine IV-gestützte Arbeitsstelle zu empfehlen sei (Urk. 9/91/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der Stiftungen Y.___ und Z.___ haben also unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche und teilweise nicht nachvollziehbare Angaben zur Einsatz- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers im ersten Arbeitsmarkt gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass nach der Rechtsprechung die Frage nach den zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.3.3; je mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. A.___ äusserte sich im genannten Bericht vom 3. Februar 2016 (Urk. 9/90; vgl. E. 3.4) zwar zur zeitlichen Einsatzfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit (sechs bis acht Stunden, Urk. 9/90/5-6). Zur – sich aufgrund der besagten Einschätzungen der Fachleute der Stiftungen Y.___ und Z.___ (vgl. E. 4.2.1) stellenden - Frage, ob aus ärztlicher Sicht im Rahmen einer Tätigkeit von sechs bis acht Stunden eine verminderte Leistungsfähigkeit besteht, machte sie keine Angaben. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fende Beurteilung von RAD-Arzt E.___ („100 % AF allenfalls abzüglich 20 % AF für vermehrte Pausen“ [vgl. E. 3.5]) erscheint unbestimmt und mang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">els jeglicher Begründung nicht nachvollziehbar. Ausserdem ist er als Facharzt für Orthopädische Chirurgie ohnehin nicht berufen, die in Frage stehenden Diagnosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass sich der medizinische Sachverhalt in psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Hinsicht als ungenügend abgeklärt erweist. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit können nicht hinreichend beurteilt werden. Weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht sind daher unabdingbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den medizinischen Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachärztlich umfassend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abklären lässt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Je nach Diagnosestellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu den somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden gemäss BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen sein, welche gemäss BGE 142 V 342 auch auf eine allfällige PTBS anwendbar wäre. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach hat die Beschwerdegegneri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n über einen Anspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Rente, berufliche Massnahmen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neu zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung (Urk. 1) erweist sich damit als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache und der Schwierigkeit des Prozesses – und nach Einsicht in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">note von Rechtsanwalt Kübler vom 15. September 2017 (Urk. 12) - auf Fr. 2’500.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Bestellung einer unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung (Urk. 1) ist deshalb ebenfalls gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 21. Juni 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’500.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>