<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2006.00026</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206407&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2006.00026</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 1.1. - 3.2.1999</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b><br/>Zufluss von Einkünften aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei Tod des Steuerpflichtigen<br/><br/>Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit fliessen in derjenigen Periode zu, in welcher der Steuerpflichtige seine Arbeitsleistung erbringt, da er damit einen festen Rechtsanspruch auf sein Gehalt erwirbt. Stirbt der Steuerpflichtige, gilt sein Lohn als ihm bis zu dem Tag zugeflossen, bis zu welchem er seine Arbeitsleistung erbracht hat. Ferienbezug ist zwar höchtspersönlicher Natur, die Ansprüche auf Ferienentschädigung sind demgegenüber vererblich. Bei Tod des Steuerpflichtigen gelten demgemäss dessen Ansprüche auf Entschädigung für nicht bezogene Ferien als diesem bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Tod zugeflossen.<br/>Die pflichtige Ehefrau des Verstorbenen hat sodann keinen Anspruch auf Vertrauensschutz, da die Erteilung der von ihr behaupteten Auskünfte nicht dargetan werden konnte und da sie nicht zweifelsfrei nachgewiesen hat, aufgrund der behaupteten Auskünfte eine nachteilige Disposition getroffen zu haben. <br/>Ist der überlebende Ehegatte mit den Erben des verstorbenen Ehemannes oder mit dem Willensvollstrecker in dessen Nachlass einzuschätzen, so sind die Verfahrenskosten grundsätzlich den Parteien solidarisch je zur Hälfte aufzuerlegen, es sei denn, eine der Parteien habe im Verfahren selbständig einen abweichenden Antrag gestellt. Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃLLIGKEIT">FÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FERIENENTSCHÃDIGUNG">FERIENENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FORDERUNGSERWERB">FORDERUNGSERWERB</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAPITALLEISTUNG">KAPITALLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHN">LOHN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNFORDERUNG">LOHNFORDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNSELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT">UNSELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WILLENSVOLLSTRECKER">WILLENSVOLLSTRECKER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFLUSS">ZUFLUSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFLUSSZEITPUNKT">ZUFLUSSZEITPUNKT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 5 Abs. III BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 329 lit. d OR</span><br/><span class="ungerade">§ 22 StG</span><br/><span class="gerade">§ 32 lit. b StG</span><br/><span class="ungerade">§ 37 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 50 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 123 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 87</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist Witwe des am 3. Februar 1999 verstorbenen C. Dieser war bis zu seinem Tod als Senior Vice President der D erwerbstÃ¤tig gewesen. Im Zusammenhang mit diesem ArbeitsverhÃ¤ltnis wurden im Jahr 1999 insgesamt Fr. â¦ ausgerichtet, nÃ¤mlich Fr. â¦ SalÃ¤re Januar 1999 (Fr. â¦) und Februar 1999 (Fr. â¦), Fr. â¦ FerienentschÃ¤digung, Fr. â¦ Besoldungsnachgenuss und Fr. â¦ Vorsorge-Kapitalleistung.</p> <p class="Urteilstext">Das kantonale Steueramt schÃ¤tzte A sowie die B AG als Willensvollstreckerin des Nachlasses von C mit Einspracheentscheid vom 23. November 2004 fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern,<b> </b>Steuerperiode 1. Januar bis 3. Februar 1999, mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) ein. Dabei betrachtete das Steueramt das SalÃ¤r des verstorbenen pflichtigen Ehemannes fÃ¼r den Monat Februar 1999 im Umfang von Fr. â¦ sowie die FerienentschÃ¤digung von Fr. â¦ als in der in Frage stehenden Steuerperiode steuerbare EinkÃ¼nfte und liess eine von der pflichtigen Ehefrau geltend gemachte Spende an das Spital F von Fr. 3'000.- nicht zum Abzug zu.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission II wies den hiergegen von der pflichtigen Ehefrau erhobenen Rekurs mit Entscheid vom 16. MÃ¤rz 2006 ab, auferlegte ihr die gesamten Rekurskosten und verweigerte ihr die Zusprechung der beantragten ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 2. Mai 2006 beantragte die pflichtige Ehefrau, das steuerbare Einkommen sei auf Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) herabzusetzen; eventualiter sei die FerienentschÃ¤digung von Fr. â¦ sowie der Anteil von Fr. â¦ Februarlohn des verstorbenen pflichtigen Ehemannes "gem. Art. 37 StG" gesondert vom Ã¼brigen Einkommen zu besteuern. Ausserdem sei die vorinstanzliche Kostenauflage aufzuheben und es sei ihr eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde. Die B AG als Willensvollstreckerin des Nachlasses des verstorbenen pflichtigen Ehemannes liess sich nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (RB 1999 Nr. 147). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht gilt das Novenverbot. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r die Rekurskommission. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nrn. 149 und 150, bestÃ¤tigt in BGE 131 II 548). Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteu­ergrund (§ 155 bzw. § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Das steuerbare Einkommen bemisst sich gemÃ¤ss § 50 StG nach den EinkÃ¼nften in der Steuerperiode (Abs. 1); davon ausgenommen ist das Einkommen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit, fÃ¼r dessen Ermittlung das Ergebnis der in die Steuerperiode fallenden GeschÃ¤ftsabschlÃ¼sse massgebend ist (Abs. 2).</p> <p class="Urteilstext">Zwischen den Parteien ist streitig, ob die FerienentschÃ¤digung von Fr. â¦ sowie der Februarlohn von Fr. â¦ des verstorbenen pflichtigen Ehemannes in die in Frage stehende Steuerperiode vom 1. Januar bis 3. Februar 1999 â also bis zu dessen Todestag â fÃ¤llt, fÃ¼r welchen Zeitraum die pflichtige Ehefrau mit den Erben ihres verstorbenen Ehemannes (§ 11 StG) bzw. die Willensvollstreckerin in dessen Nachlass gemeinsam zu veranlagen sind (§ 7 Abs. 1 und § 123 StG). WÃ¤hrend das kantonale Steueramt und die Vorinstanz die Auffassung vertreten, FerienentschÃ¤digung und Februarlohn seien in der fraglichen Steuerperiode zugeflossen, vertritt die Pflichtige den Standpunkt, der Zufluss dieser EinkÃ¼nfte sei erst spÃ¤ter erfolgt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das Gesetz gibt keine Auskunft darÃ¼ber, wann EinkÃ¼nfte im Sinn von § 16 StG dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. In Lehre und Rechtsprechung hat sich indessen der Grundsatz herausgebildet, dass EinkÃ¼nfte in der Regel in jenem Zeitpunkt zufliessen, in wel­chem der Rechtserwerb vollendet ist, der Steuerpflichtige also einen festen Rechtsan­spruch auf das VermÃ¶gensrecht erworben hat, es sei denn, die ErfÃ¼llung des Anspruchs sei besonders unsicher; diesfalls ist auf den Zeitpunkt der tatsÃ¤chlichen ErfÃ¼llung (z.B. der Zah­lung einer Geldschuld) abzustellen (VGr, 7. Juni 1994, StE B 21.2 Nr. 7; RB 1963 Nr. 47 = ZBl 65, 61 = ZR 63 Nr. 74; RB 1980 Nr. 46, 1988 Nr. 29; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten Steuergesetz, 2. A. ZÃ¼rich 2006, § 50 N. 23 ff.). </p> <p class="Urteilstext">Vom festen Rechtsanspruch auf eine Leistung und deren tatsÃ¤chlicher ErfÃ¼llung ist der zivilrechtliche Begriff der FÃ¤lligkeit zu unterscheiden, wonach der GlÃ¤ubiger fordern darf und der Schuldner leisten muss (Theo Guhl/Alfred Koller, Das Schweizerische Obligatio­nenrecht, 9. A., ZÃ¼rich 2000, § 30 N. 2 ff.). Insofern bildet die FÃ¤lligkeit keine Voraussetzung des steuerlich massgebenden Rechtserwerbs. Einerseits kann dem Steuerpflichtigen aus dem Erwerb nicht fÃ¤lliger AnsprÃ¼che Einkommen zufliessen, andererseits hat trotz FÃ¤llig­keit eine Besteuerung zu unterbleiben, wenn der Zufluss beim Pflichtigen noch nicht gesi­chert ist. Die Ablehnung der FÃ¤lligkeit als allgemeines Zuflusskriterium schliesst jedoch nicht aus, dass im konkreten Einzelfall der steuerlich massgebende Realisationszeitpunkt mit der FÃ¤lligkeit des Anspruchs zusammenfallen kann. Die FÃ¤lligkeit bestimmt beispiels­weise den Zeitpunkt des Zufliessens von Mietzinsen (RB ORK 1955 Nr. 23 = ZBl 57, 85 = ZR 55 Nr. 17) und Kapitalzinsen (RB 1976 Nr. 50 = ZBl 78, 86 = ZR 75 Nr. 115; RB 1986 Nr. 34), und zwar gleichfalls je unter dem Vorbehalt, dass die ErfÃ¼llung nicht besonders unsicher ist (VGr, 7. Juni 1994, StE B 21.2 Nr. 7; RB 1980 Nr. 46). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Nach der Rechtsprechung fliessen EinkÃ¼nfte aus unselbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit in derjenigen Periode zu, in welcher der Steuerpflichtige seine Arbeitsleistung erbringt, denn damit erwirbt er einen festen Rechtsanspruch auf sein Gehalt (BGr, 17. Februar 1986, StR 1986, 434). Die Lohnforderung entsteht somit fortlaufend mit der Erbringung der Arbeitsleistung, wird aber nach Art. 323 Abs. 1 OR regelmÃ¤ssig erst am Ende jeden Monats fÃ¤llig. Jedenfalls am Monatsende ist daher der vertragliche Lohnanspruch gesichert und das betreffende Einkommen realisiert (VGr, 22. November 1995, SB.1994.00045). Anders verhÃ¤lt es sich, wenn die ErfÃ¼llung des Lohnanspruchs besonders unsicher ist; alsdann ist auf den Zeitpunkt der Lohnzah­lung abzustellen (vgl. vorn E. 2.2).</p> <p class="Urteilstext">Demnach hatte der verstorbene Pflichtige im Februar 1999 Anspruch auf seinen Lohn, soweit er seine Arbeitsleistung in diesem Monat erbracht hatte, mithin bis zu seinem Todestag am 3. Februar 1999, an welchem Tag der Anspruch gestÃ¼tzt auf Art. 339 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 338 OR zugleich auch fÃ¤llig geworden ist. Der betreffende Lohnanspruch ist ihm folglich in der streitbetroffenen Steuerperiode zugeflossen. Nach dem Lohnauszahlungsbeleg der Arbeitgeberin fÃ¼r den Monat Februar belief sich der anteilige SalÃ¤ranspruch des verstorbenen pflichtigen Ehemannes auf Fr. â¦ DemgegenÃ¼ber gelangt die beschwerdefÃ¼hrende pflichtige Ehefrau zu einem Betrag von Fr. â¦, den sie als Quote des ordentlichen MonatssalÃ¤rs errechnet hat. Indessen vermag sie nicht zu erklÃ¤ren und sind auch keine aktenkundigen UmstÃ¤nde erkennbar, welche es plausibel machten, weshalb sich die Arbeitgeberin angesichts der besten finanziellen VerhÃ¤ltnisse der Eheleute veranlasst gesehen haben sollte, eine nicht geschuldete, also freiwillige Leistung von Fr. â¦ auszurichten. Somit ist fÃ¼r die Zeit vom 1. bis 3. Februar 1999 von einem Lohnanspruch des Verstorbenen von Fr. â¦ entsprechend der AufschlÃ¼sselung des im Lohnausweis bescheinigten Nettolohns durch die pflichtige Ehefrau auszugehen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Bezug auf die FerienentschÃ¤digung von Fr. â¦ tritt das Verwaltungsgericht jener Auslegung von Art. 329d OR bei, wonach lediglich der Ferienbezug hÃ¶chstpersÃ¶nlicher Natur ist, die AnsprÃ¼che auf Ferienlohn hingegen vererblich sind, weshalb bei Tod des Arbeitnehmers der auf den noch nicht bezogenen Ferienanspruch entfallende Lohn ausbezahlt werden muss (vgl. beispielsweise Adrian Staehelin, in: ZÃ¼rcher Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2006, Art. 329d N. 11 und 16, sowie Ullin Streiff/Adrian von Kaenel, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319 â 362 OR, 6. A., ZÃ¼rich etc. 2006, Art. 329d N. 15 mit weiteren Hinweisen; a.M. etwa Manfred Rehbinder, Berner Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Bern 1985, Art. 329d N. 1, und Manfred Rehbinder/Wolfgang Portmann, Basler Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, 3. A., Basel etc. 2003, Art. 329d N. 2). Wegen Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses des Ehemannes durch Tod am 3. Februar 1999 sind demzufolge dessen AnsprÃ¼che auf EntschÃ¤digung noch nicht bezogener Ferien gleichzeitig entstanden und fÃ¤llig geworden (Art. 339 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 338 OR). Sie sind somit an diesem Tag und daher in der streitbetroffenen Steuerperiode dem verstorbenen Pflichtigen zugeflossen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Kapitalleistungen gemÃ¤ss § 22 StG sowie Zahlungen bei Tod und fÃ¼r bleibende kÃ¶rperliche oder gesundheitliche Nachteile werden laut § 37 Abs. 1 StG gesondert zu dem Steuersatz berechnet, der sich ergÃ¤be, wenn anstelle der einmaligen eine jÃ¤hrliche Leistung von einem Zehntel der Kapitalleistung ausgerichtet wÃ¼rde; die einfache Staatssteuer betrÃ¤gt jedoch mindestens 2 Prozent. Es wird stets eine volle Jahressteuer erhoben.</p> <p class="Urteilstext">Die in § 37 StG geregelte Sonderbesteuerung betrifft Kapitalleistungen aus der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (§ 22 Abs. 1 StG), aus Einrichtungen der beruflichen Vorsorge (§ 22 Abs. 1 StG) und aus FreizÃ¼gigkeitseinrichtungen (§ 22 Abs. 2 StG) (2. SÃ¤ule) sowie gleichartige Kapitalabfindungen des Arbeitgebers (§ 17 Abs. 2 StG), ferner Kapitalleistungen aus anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge (§ 22 Abs. 1 StG), einmalige Zahlungen bei Tod und fÃ¼r bleibende kÃ¶rperliche oder gesundheitliche Nachteile (§ 23 lit. b StG). Unter den "einmaligen Zahlungen bei Tod" sind Kapitalleistungen zu verstehen, die insbesondere von Versicherungen, aber auch vom Arbeitgeber ausgerichtet werden und entsprechend dem Marginale von § 37 Abs. 1 StG "Kapitalleistungen aus Vorsorge" dazu bestimmt sind, die (finanziellen) Folgen des Todesfalls abzugelten oder zu mildern (vgl. Ivo P. Baumgartner, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel etc. 2000, Art. 38 DBG N. 7 ff.; Richner u.a., § 23 N. 27 ff.).</p> <p class="Urteilstext">Um derartige Kapitalleistungen handelt es sich weder beim anteiligen SalÃ¤ranspruch des verstorbenen pflichtigen Ehemannes von Fr. â¦ fÃ¼r den Monat Februar 1999 noch bei der FerienentschÃ¤digung von Fr. â¦ Diese Zahlungen betreffen ausschliesslich dessen arbeitsvertraglichen AnsprÃ¼che auf Lohn bzw. EntschÃ¤digung noch nicht bezogener Ferien (vgl. vorn E. 2.3).</p> <p class="Urteilstext">Der Eventualantrag der pflichtigen Ehefrau auf gesonderte Besteuerung dieser BetrÃ¤ge gemÃ¤ss § 37 StG ist mithin unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.1 </b>Die pflichtige Ehefrau macht geltend, sie habe im Dezember 1999 (am 16. und 20. Dezember 1999) von zwei SteuerkommissÃ¤ren des kantonalen Steueramts telefonisch die Zusicherung erhalten, dass der Ã¼berlebende Ehegatte und die Erben die FerienentschÃ¤digung und den Februarlohn versteuern mÃ¼ssten, wenn diese Leistungen nach dem Todestag ausbezahlt worden seien, was vorliegend der Fall sei. Im Vertrauen auf diese AuskÃ¼nfte habe sie mit hohen steuerbaren EinkÃ¼nften gerechnet und demgemÃ¤ss eine hohe Nachzahlung in ihre Pensionskasse getÃ¤tigt.</p> <p class="Urteilstext">Aus Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) bzw. insbesondere aus Art. 9 BV wird der Grundsatz des Verhaltens nach Treu und Glauben abgeleitet. Konkre­tisiert wird dieser Grundsatz durch denjenigen des Vertrauensschutzes sowie das Verbot widersprÃ¼chlichen Verhaltens (vgl. statt vieler Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2006, N. 622 ff.). Vertrauensschutz bedeutet, dass der Steuerpflichtige unter bestimm­ten Voraussetzungen Anspruch auf Schutz seines berechtigten Vertrauens in die Richtig­keit und VollstÃ¤ndigkeit behÃ¶rdlicher AuskÃ¼nfte und Zusicherungen hat, wodurch das Prinzip der gesetzmÃ¤ssigen Verwaltung durchbrochen wird. Die Bindung an eine falsche Auskunft setzt unter anderem voraus, dass diese von der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde erteilt wurde, oder dass der Steuerpflichtige die BehÃ¶rde aus zureichenden GrÃ¼nden als zustÃ¤ndig betrachten durfte, dass die Auskunft sich auf einen genau umschriebenen Sachverhalt bezog und vorbehaltlos erteilt wurde, und dass ihre Unrichtigkeit fÃ¼r den Fragesteller nicht ohne weiteres erkenn­bar war (vgl. RB 1987 Nr. 51).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.2 </b>Die von der beschwerdefÃ¼hrenden Pflichtigen als Beweis fÃ¼r ihre Sachdarstellung angerufenen KommissÃ¤re sind nicht mehr beim kantonalen Steueramt tÃ¤tig; sie haben es ausserdem gegenÃ¼ber der Rekurskommission abgelehnt, als Zeugen auszusagen; sie kÃ¶nnten sich nicht an die angeblichen TelefongesprÃ¤che erinnern. Die frÃ¼heren SteuerkommissÃ¤re durften die Aussage ablehnen, weil Zeugen nach § 132 Abs. 2 Satz 1 StG nur mit deren EinverstÃ¤ndnis einvernommen werden kÃ¶nnen. Deren Einvernahme als Partei(vertreter) oder Auskunftspersonen fiel schon darum ausser Betracht, weil sie nicht mehr im DienstverhÃ¤ltnis zum kantonalen Steueramt stehen. Unter diesen UmstÃ¤nden durfte die Rekurskommission annehmen, dass allein aufgrund der Handnotizen der Pflichtigen Ã¼ber die behaupteten telefonischen AuskÃ¼nfte der beiden KommissÃ¤re und der Tatsache, dass die fÃ¼r ihre eigene EinschÃ¤tzung zustÃ¤ndige SteuerkommissÃ¤rin die FerienentschÃ¤digung bei ihr besteuern wollte, die Richtigkeit der behaupteten Zusicherungen nicht schlÃ¼ssig nachgewiesen war. Sie durfte daher zu Lasten der beweisbelasteten Pflichtigen davon ausgehen, dass die fraglichen Zusicherungen nicht erfolgt waren; das Verwaltungsgericht pflichtet insoweit den einlÃ¤sslichen vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen bei, auf die es ergÃ¤nzend verweist (vgl. § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976). Die Pflichtige hat sodann entgegen ihrer RÃ¼ge, es habe "offensichtlich eine Parteivernehmung des Steueramtes stattgefunden [â¦], von [ihr sei] aber keine Stellungnahme dazu eingeholt [worden]", von der Rekurskommission mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. November 2005 die verschiedenen Aktennotizen und Briefe der als Beweismittel angerufenen Personen erhalten und sie hat hierzu am 5. Dezember 2005 Stellung genommen. </p> <p class="Urteilstext">Schliesslich hat die BeschwerdefÃ¼hrerin auch deshalb keinen Anspruch auf Vertrauensschutz, weil sie nicht durch eine substanziierte Sachdarstellung dargetan und durch Beweismittel zweifelsfrei nachgewiesen hat, dass sie aufgrund der angeblichen steueramtlichen Zusicherungen eine fÃ¼r sie nachteilige Disposition getroffen hat. So hat sie sich mit einem Betrag von Fr. â¦ in ihre Pensionskasse eingekauft, wÃ¤hrend sich die FerienentschÃ¤digung, die sie zu erhalten glaubte, lediglich auf Fr. â¦ belief. Ausserdem hat sie keine Angaben zur HÃ¶he ihres VermÃ¶gens gemacht, das mutmasslich ohne weiteres anstelle der FerienentschÃ¤digung zur Finanzierung des Einkaufs gereicht hÃ¤tte. So weist etwa ein auf sie persÃ¶nlich lautendes Depot der Bank E vom 27. April 1999 WertschriftenbetrÃ¤ge von umgerechnet Fr. â¦aus und dÃ¼rfte ihr gesamtes VermÃ¶gen unter Einbezug ihres nicht bekannten Anteils am ehelichen VermÃ¶gen, das per Todestag des Ehemannes gemÃ¤ss SteuererklÃ¤rung Ã¼ber Fr. â¦ betrug, am Tag des Einkaufs wesentlich hÃ¶her gewesen sein.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Von den EinkÃ¼nften werden nach § 32 lit. b StG abgezogen die freiwilligen Geldleistungen an den Bund und seine Anstalten, an den Kanton und seine Anstalten, an zÃ¼rcherische Gemeinden und ihre Anstalten und an andere juristische Personen mit Sitz in der Schweiz, die im Hinblick auf Ã¶ffentliche oder ausschliesslich gemeinnÃ¼tzige Zwecke von der Steuerpflicht befreit sind, wenn die Zuwendungen in der Steuerperiode Fr. 100.- erreichen und insgesamt 20 Prozent der um die Aufwendungen gemÃ¤ss §§ 26â31 verminderten steuerbaren EinkÃ¼nfte nicht Ã¼bersteigen.</p> <p class="Urteilstext">Die beschwerdefÃ¼hrende Pflichtige macht geltend, sie habe am 4. Januar 1999 einen Betrag von Fr. 3'000.- an das Spital F, eine Anstalt des Kantons ZÃ¼rich, bezahlt, der somit als gemeinnÃ¼tzige Zuwendung in Abzug gebracht werden kÃ¶nne. Den eingereichten Belegen, einem Postempfangsschein und dem zugehÃ¶rigen Bankzahlungsauftrag, kann jedoch nur entnommen werden, dass die Ãberweisung an G erfolgte. Ob die Zahlung freiwillig â zur UnterstÃ¼tzung der wissenschaftlichen Forschung â oder aufgrund einer Verpflichtung, einer Arzt- oder Spitalrechnung oder dergleichen, erfolgte, geht aus den Akten nicht hervor. Zu Ungunsten der beweisbelasteten BeschwerdefÃ¼hrerin ist daher anzunehmen, dass die VergÃ¼tung nicht freiwillig geleistet worden ist; die Vorinstanzen haben deshalb den Abzug zu Recht nicht zugelassen.</p> <p class="Urteilstext">Aus all diesen GrÃ¼nden ist die vorinstanzliche EinschÃ¤tzung zu bestÃ¤tigen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Kosten des Verfahrens vor der Rekurskommission werden nach § 151 Abs. 1, 1. Halbsatz StG der unterliegenden Partei auferlegt.</p> <p class="Urteilstext">Bei gemeinsam einzuschÃ¤tzenden Eheleuten nehmen beide Gatten am Verfahren teil, auch wenn nur einer von ihnen das Rechtsmittel ergriffen hat (vgl. § 123 Abs. 3 StG). Dementsprechend sind allfÃ¤llige Verfahrenskosten grundsÃ¤tzlich den Ehegatten solidarisch je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, § 151 N. 12). Anders verhÃ¤lt es sich nur, wenn der Ehegatte, der das Rechtsmittel nicht ergriffen hat, im Verfahren selbstÃ¤ndig einen abweichenden Antrag gestellt hat; alsdann beurteilt sich die Frage, ob und inwieweit er unterliegt oder obsiegt, nach diesem Antrag. Dieselbe prozessuale Lage ergibt sich, wenn der Ã¼berlebende Ehegatte mit den Erben des verstorbenen Ehemannes oder mit dem Willensvollstrecker in dessen Nachlass einzuschÃ¤tzen ist (vgl. Martin Zweifel, Die verfahrens- und steuerstrafrechtliche Stellung der Erben bei den Einkommens- und VermÃ¶genssteuern, ASA 64 [1995/96] S. 351 und 358). </p> <p class="Urteilstext">Die Rekurskommission hat demnach zu Unrecht die Rekurskosten allein der rekurrierenden pflichtigen Ehefrau auferlegt, denn die Willensvollstreckerin im Nachlass ihres verstorbenen Mannes hat keinen abweichenden Rekursantrag gestellt, sondern sich stillschweigend deren Begehren angeschlossen. Die Kosten sind somit den Rekurrentinnen je zur HÃ¤lfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext">Insoweit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>DemgegenÃ¼ber hat die Rekurskommission den Rekurrentinnen zu Recht eine ParteientschÃ¤digung versagt, weil sie mit dem Rekurs unterlegen sind (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) in Verbindung mit § 152 StG).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Da die Beschwerde nur in geringfÃ¼gigem Umfang gutzuheissen ist, sind die Kosten vollumfÃ¤nglich der pflichtigen Ehefrau und der Willensvollstreckerin im Nachlass des verstorbenen Ehemannes je zur HÃ¤lfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (§ 151 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht ihnen keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Rekurskosten werden den Rekurrentinnen je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung einer jeden fÃ¼r die gesamten Kosten. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. <span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Beschwerdegegnerin Nr. 2 je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung einer jeden fÃ¼r die gesamten Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>