<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, die Revision von Artikel 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 1993 über die Personenbeförderung und die Zulassung als Strassentransportunternehmung (SR 744.10) wie folgt einzuleiten:</p><p>1. Abschnitt: Geltungsbereich</p><p>Art. 1</p><p>Abs. 1</p><p>Unverändert</p><p>Abs. 2</p><p>Der zweite, vierte und fünfte Abschnitt dieses Gesetzes gelten auch für Eisenbahnen. (Der Rest des heutigen Absatzes 2 wird gestrichen.)</p><p>Abs. 3 (neu)</p><p>Das Personenförderungsregal und die Konzessionspflicht auf dem Sektor Seilbahn und Skilifte sind abgeschafft.</p><p>Abs. 4 (neu)</p><p>Der Bund erlässt eine Betriebsbewilligung, wenn die technische Sicherheit gewährleistet ist; er kann diese Aufgabe ganz oder teilweise an die Kantone delegieren.</p><p>Abs. 5 (neu)</p><p>Umweltverträglichkeitsprüfungen für Seilbahnen und Skilifte werden ausschliesslich von den Kantonen behandelt. Anhörungen des Bundes finden nicht statt.</p><p>Der Bundesrat revidiert die Verordnungen entsprechend und streicht die entsprechenden Bundesstellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gestützt auf Artikel 87 der neuen Bundesverfassung ist der Bund beauftragt, ein Seilbahngesetz zu erarbeiten. Die Vorarbeiten dazu sind im Gange. Im Rahmen dieser Arbeiten soll den Wünschen des Motionärs, die Verfahren zu vereinfachen, Rechnung getragen werden. Dies entspricht ebenfalls den Anliegen des Bundesrates, die Entscheidverfahren auf Bundesebene zu vereinfachen und zu koordinieren (vgl. dazu Botschaft vom 25. Februar 1998 zu einem Bundesgesetz über die Koordination und die Vereinfachung der Plangenehmigungsverfahren 98.017 vom Parlament beschlossen am 18. Juni 1999, BBl 1999 5043). Um den Handlungsspielraum nicht zu früh einzuschränken, ist der Bundesrat bereit, die Motion in der Form des Postulates entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.