<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Senkung des Personalbestands auf 35 000 Vollzeitäquivalente sowie eine Senkung der Bundespersonalausgaben auf 5 Milliarden Franken bis spätestens in 4 Jahren umzusetzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Aufgaben, welche die Bundesverwaltung zu erfüllen hat, werden von den eidgenössischen Räten bestimmt. Politik, Wirtschaft und Bevölkerung haben den berechtigten Anspruch, dass die von den eidgenössischen Räten definierten Aufgaben in hoher Qualität und effizient erbracht werden. Ferner führen teilweise exogene Faktoren dazu, dass bestehende Aufgaben eine Intensivierung erfahren.</p><p>Der Bundesrat betreibt eine zurückhaltende Ressourcenpolitik und ist bestrebt, sowohl die Personalausgaben wie auch den Personalbestand auf einem angemessenen Niveau zu halten. Nur so ist es gelungen, trotz der gestiegenen Anforderungen an die Bundesverwaltung den Anteil der Personalausgaben gemessen an den ordentlichen Gesamtausgaben des Bundes in den letzten zehn Jahren bei rund 8 Prozent stabil zu halten.</p><p>Sollen die vom Motionär verfolgten Bestandes- und Aufwandreduktionen erreicht werden, müssen die eidgenössischen Räte die Aufgaben der Verwaltung erheblich reduzieren und entsprechende Verzichte beschliessen. Die jüngsten Beschlüsse der eidgenössischen Räte dürften jedoch zu einer weiteren Erhöhung des Personalbestandes führen. Ausserdem können durch Parlament und Bundesrat nicht steuerbare Entwicklungen, wie zum Beispiel der Migrationsbereich, ebenfalls dazu beitragen, dass der Personalbestand in naher Zukunft eher zu- als abnehmen wird.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass kein Missverhältnis zwischen Ressourcen und Aufgaben der Bundesverwaltung besteht. Gleichzeitig haben die eidgenössischen Räte in jüngster Vergangenheit keine Beschlüsse gefasst, die zu einer Reduktion der Aufgaben der Verwaltung führen würden. Beides sind jedoch unabdingbare Voraussetzungen, dass die Umsetzung der Motion als sinnvoll und realistisch erscheint.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.