<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00509</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Senn-Buchter<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sautter &amp; Ammann Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verheiratet, Vater von zwei Kindern (Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang 1978 und 1980) und zuletzt als CNC-Maschinist/Programmierer erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig gewesen (Urk. 6/18, Urk. 6/73), meldete sich am 9. Januar 2001 unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf nicht näher bezeichnete psychische Leiden und Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an (Urk. 6/5). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter anderem das polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäre Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. August 2002 (Urk. 6/31) ein und sprach dem Versicherten ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente ab dem 1. Dezember 2000 zu (Verfügung nicht aktenkundig; vgl. Mitteilung des Beschlusses vom 20. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2002, Urk. 6/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine ganze Invalidenrente wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zuge zweier amtlicher Revisionsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Mitteilungen vom 26. September 2005 (Urk. 6/44) und 11. Mai 2010 (Urk. 6/52) bestätigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesuch um Ausrichtung einer Hilflos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enentschädigung (Urk. 6/49 S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f. Ziff. 3-4) mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 21. Juni 2010 (Urk. 6/53) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich eines im Sommer 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 6/55) gab die IV-Stelle – wiederum bei der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> — ein weiteres po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 15. Juli 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/69) erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und am 11./</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Januar 2016 (Urk. 6/89) im Rahmen des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens (Vorbescheid vom 28. Juli 2015, Urk. 6/71) mit Beantwortung von Rückfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 6/88) ergänzt wurde. Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 29. März 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganze Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf. Zuvor hatte sie mit Mitteilung vom 18. August 2015 (Urk. 6/74) hinsichtlich der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung von (weiteren) beruflichen Eingliederungsmassnahmen abschlägig ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 29. März 2016 erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2. Mai 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, ihm sei die ganze Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin auszurichten. Die IV-Stelle ersuchte in ihrer Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2016 (Urk. 5) unter Hinweis auf die von ihr eingereichten Akten (Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-96) um Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Juni 2016 (Urk. 7) angezeigt wurde. Mit Eingabe vom 17. Januar 2018 (Urk. 10) reichte er die Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Herzzentrum, vom 14. und 22. Dezember 2017 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/1-2) zu den Akten. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Stelle am 19. Januar 2018 (Urk. 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kenntnis gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.2, nicht publiziert in: BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b, 99 V 98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, gemäss aktueller Einschätzung der Gutachter der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe beim Beschwerdeführer vor allem im psychischen Bereich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes stattgefunden. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2015 sei ihm eine angepasste, körperlich leichte Tätigkeit ohne Exposition zu atemwegsreizenden Stoffen zu 100 % zumutbar. Dadurch ergebe sich neu ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 %, was zur Aufhebung der bisher ausgerichteten ganzen Rente führe. Berufliche Wiedereingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen seien dem Beschwerdeführer angeboten, aber mangels subjektiver Eingliederungsfähigkeit nicht weitergeführt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift entgegen (Urk. 1 S. 4 ff.), seit der Rentenzusprache habe sich sein psychischer Gesundheitszustand nicht verbessert, leide er doch nach wie vor an schweren Depressionen. In physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht habe sich sein Gesundheitszustand zufolge des Herz- und Lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidens erheblich verschlechtert. Ein Revisionsgrund liege somit nicht vor. Eine auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbare Leistungsfähigkeit sei nicht gegeben, was auch die Eingliederungsberaterin der Beschwerdegegnerin erkannt habe und durch die Akten medizinisch nicht widerlegt werde. Im Übrigen sei eine revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei Personen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätten, grundsätzlich nur nach vorgängiger Durchführung von Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen zulässig. Auch gemäss Einschätzung des psychiatrischen MEDAS-Gutachters sei eine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Eingabe vom 17. Januar 2018 (Urk. 10) brachte der Beschwerdeführer vor, im Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien die darin erwähnten kardia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Diagnosen bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht miteinbezogen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Es sei im Rahmen der Begutachtung zu Unrecht von kardiologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen abgesehen worden, was auch durch die Berichte des Herzzentrums des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 bestätigt werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob eine wesentliche Tatsachenänderung im Sinne von Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 ATSG (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1 hiervor) vorliegt, welche zur revisionsweisen Aufhebung der seit Dezember 2000 ausgerichteten ganzen Rente berechtigte. Diese Frage beurteilt sich durch einen Vergleich der Gegebenheiten anlässlich der erstmaligen (aus psychischen Gründen erfolgten) Rentenzusprache im Jahr 2002 (Urk. 6/35) mit den Verhältnissen zum Zeitpunkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtenen Verfügung vom 29. März 2016 (Urk. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Davon geht auch der Beschwerdeführer aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in den früheren Revisionsverfahren ergangenen, den Anspruch auf eine ganze Rente jeweils formlos bestätigenden Mitteilungen vom 26. September 2005 und 11. Mai 2010 (Urk. 6/44, Urk. 6/52) sind als zeitliche Vergleichsbasis für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der Frage einer anspruchserheblichen Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestrittenermassen nicht massgebend. Sie beruhen im Wesentlichen auf den knapp gehaltenen Verlaufsberichten des Hausarztes und dem von diesem einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Unterlagen (Urk. 6/42/3-4, Urk. 6/48/6-8), wobei fachärztliche psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Berichte fehlen. Es kann deshalb nicht von einer umfassenden mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.4.2 hiervor) gesprochen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstmaligen Rentenzusprache vom Jahr 2002 lag in medizinischer Hinsicht insbesondere das auf allgemein-internistischen, oto-rhino-laryngologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. August 2002 (Urk. 6/31) zu Grunde. Darin wurde festgehalten (S. 11 Ziff. 3), der Beschwerdeführer klage in erster Linie über seine psychischen Probleme. Seit dem Tod seiner Mutter im Jahr 1999 fühle er sich immer traurig und niedergeschlagen, besonders am Morgen. Er habe sich schon mehrmals um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen wollen, wovon ihn nur der Gedanke an seine Familie abgehalten habe. Zugleich sei der Druck am Arbeitsplatz markant angestiegen. Sein Chef habe ihn mehrfach gedemütigt, worauf er so aufgebracht gewesen sei, dass er diesen um ein Haar zusammengeschlagen hätte. Er leide auch unter Schlafproblemen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che durch eine Überdruck-Luftzufuhr-Maske nicht gelöst worden seien, so dass er diese zurückgegeben habe. Der zunächst schlechte Appetit sei unter der anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Therapie besser geworden, er verzeichne eine Gewichtszunahme von zirka sieben Kilogramm seit dem Jahr 1999. Seine Libido sei seit dem Jahr 1999 gänzlich erloschen, viele andere Interessen ebenfalls. Sein zweitwichtigstes Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsproblem seien seit fünf bis sechs Jahren persistierende Schmerzen im rechten Ellbogen, die etwas besser geworden seien seit er nicht mehr arbeite.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten als Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbaren Arbeitsfähigkeit eine schwere depressive Episode und ein Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noesyndrom bei wegen Non-Compliance aufgegebener CPAP-Therapie. Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert, bestünden nicht (S. 12 Ziff. 4.1-4.2). Die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als CNC-Operator und in allen anderen ausserhäuslichen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflichen Tätigkeiten betrage 30 %, wobei der psychiatrische Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend sei (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 Ziff. 5.1-5.2; vgl. dazu im Einzelnen das Fachgutachten von Dr. med. Fischer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juni 2002, Urk. 6/31/18-23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In dem im aktuellen Revisionsverfahren ergangenen polydisziplinären (allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein-internistischen, psychiatrischen und pneumologischen) Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Juli 2015 (Urk. 6/69/1-22; vgl. auch die Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Pneumologie, vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 [Urk. 6/69/33-45] und von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/69/23-32]) wurde ausgeführt (S. 15 f. Ziff. 3), subjektiv klage der Beschwerdeführer in erster Linie über seine «psychischen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleme», welche seit mehr als 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren bestünden und im Jahr 1999 durch den starken Lärm am Arbeitsplatz akzentuiert worden seien, so dass er es dort nicht mehr ausgehalten habe und psychiatrische Hilfe habe in Anspruch nehmen müssen. Dank dieser sei es ihm etwas besser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen, bis ihm die Diagnose seiner Herzkrankheit (kombiniertes Mitralvitium) und die entsprechenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden im Jahr 2008 erneut stark auf das Gemüt geschlagen hätten. Er spüre einen Lärm im Hinterkopf («wie Hubschrauber»), besonders bei Wetter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechseln, und einen Druck an beiden Augen, für welchen der beigezogene Ophtalmologe keine Erklärung gefunden habe. Er sei «total nervös», werde schnell wütend und aggressiv und habe, da bei den «Ausraste-Situationen» sein Gehirn «total lahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt» werde, die grösste Mühe, die Contenance zu bewahren, auch gegenüber Suizidgedanken. Sein Schlaf sei seit Jahren nicht gut, und betrage, seit er die Atem-Überdruckmaske wieder benütze, immerhin sechs bis sieben Stunden pro Nacht. Sein Appetit sei «wechselnd», das Gewicht konstant, obschon er im Mai 2014 das Rauchen aufgegeben habe (2002: 92,5 kg; aktuell 102 kg). Seine Libido sei seit Jahren quasi erloschen, noch mehr, seit er mit Herz- und Atem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problemen zu kämpfen habe. Das zweitwichtigste Gesundheitsproblem des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers sei «etwas mit der Herzklappe». Seit dem Eingriff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juni 2010 (Erweiterung der stenosierten Mitralklappe) gehe es ihm zwar besser, aber er leide immer noch stark an Anstrengungs-Atemnot. Die dritte Klage betreffe die Zuckerkrankheit und die vierte Klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die seit mehr als 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren vorhandenen Kreuzschmerzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sachverständigen stellten folgende Diagnose mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 17 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Multifaktorielle (vor allem Anstrengungs-)Dyspnoe bei Adipositas und Trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ningsmangel mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mischsyndrom von chronisch obstruktiver Pneumopathie und allergi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schem Asthma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittelschwerer obstruktiver teilreversibler Ventilations- und leichter CO-Diffusions-Störung bei Status nach Nikotinabusus (ICD-10 F17.25) von zirka 50 pack years bis Mai 2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">allergischer Rhino- und Pneumopathie bei Sensibilisierung auf Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">staubmilben und Gräserpollen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktivem Schlafapnoesyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Erstdiagnose März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2001, Therapie vom Beschwerdeführer alsbald sistiert,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Zweitdiagnose Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2002, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zwischen mit nächtlicher Atemüberdruckmaske gut behandelt)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwerer pulmonaler Drucksteigerung bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kombiniertem Mitralviti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">um (Erstdiagnose November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2008) mit normo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardem Vorhofflimmern mit Pulsdefizit von zirka 1/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reicher Mitralvalvuloplastie Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann nannten sie folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert (S. 17 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom, mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas «simplex» (178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cm / 102</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kg, Body Mass Index 32.2) mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Fettleber, bei mässig erhöhter GPT</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mellitus Typ 2 (Erstdiagnose Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2010, ungenügend behandelt [HbA1c 9.4, normal 4.5-5.7])</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterieller Hypertonie, gut behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie, genügend behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierung von Persönlichkeitszügen mit der Chronifizierung des Status als Rentner mit Neigung zu Aggression (ICD-10 Z73.1), mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weitgehend remittierter rezidivierender depressiver Störung (anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tisch, ICD-10 F33.4), mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch bekannter Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des beruflichen Leistungsvermögens hielten die Gutachter fest, für die zuletzt bis Januar 2000 ausgeübte Tätigkeit als CNC-Operator bestehe keine Arbeitsfähigkeit, dies ausschliesslich aus pneumologischen Gründen, weil atem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reizende Stoffe nicht zu vermeiden wären (S. 18 Ziff. 5.1). Für eine körperlich leichte Verweistätigkeit ohne Exposition an atemwegsreizende Chemikalien sowie unter verbesserter Behandlung des Schlafapnoesyndroms und des obstruktiven Anteils der Pneumopathie werde die Arbeitsfähigkeit auf 100 % der Norm veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagt (Ziff. 5.2). Die Arbeitsfähigkeit könne durch folgende medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen verbessert werden: weiterhin Therapie mit nächtlicher Atemüberdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maske, eventuell mit Erhöhung der oberen Drucklimite, Einsatz eines antiobstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven und antiinflammatorischen Inhalativums, Echokardiographie mit kardiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Standortbestimmung, Hinwirken auf Gewichtsreduktion und Ausdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training; Weiterführen der psychiatrischen Therapie in der Muttersprache mit drei bis vier jährlichen Konsultationen; optimale Therapie aller Facetten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lischen Syndroms (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3). Die Arbeitsfähigkeitseinschätzung gelte nach vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läufiger Partialbeurteilung ab dem 3. Juli 2015, dem Datum der (vorläufigen) gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Schlussbesprechung. Für eine noch besser fundierte Stellungnahme wäre – so die Gutachter – eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Messung des Pulmonalisdrucks nötig; vermutlich bleibe dies aber ohne notwendige richtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende Neubeurteilung (Ziff. 5.4). Die Prognose bezüglich beruflicher Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung sei wegen fehlender Motivation düster. Bezüglich der Gesundheit sei sie vor allem von der optimalen Behandlung aller Atemnotskomponenten und aller Facetten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etabolischen Syndroms abhängig (S. 19 Ziff. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der langjährig behandelnde Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Spezialarzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, stellte in seinem im Vorbescheidverfahren ergangenen Bericht vom 26. Oktober 2015 (Urk. 6/84) folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Krankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Herzoperation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er attestierte sowohl für den bisherigen Beruf als CNC-Mechaniker als auch für andere Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und führte aus, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei wegen seiner Beschwerden in der freien Wirtschaft nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbar. Er sei in seiner Stimmung niedergeschlagen, sehr ängstlich, im Antrieb vermindert und lustlos. Nach der Herzoperation habe er befürchtet, es könnte erneut zu kardialen Problemen (mit Todesfolge) kommen. Aus diesem Grund ziehe er sich sehr stark zurück, lebe in einem regressiven, sozial isolierten Zustand und werde von seinem Sohn und seiner Schwiegertochter unterstützt. Es komme le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich eine therapeutische Tätigkeit in einer geschützten Werkstatt mit einem 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum in Frage. Der Beschwerdeführer habe stets intensive Ängste, es könnte ihm etwas passieren; daher habe er gegenüber den Gutachtern eine Arbeit in einem Spital erwähnt, wo er bei Bedarf sofort medizinische Hilfe hätte. Die Arbeitsfähigkeit sei wegen seiner Niedergeschlagenheit mit psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorischer Verlangsamung, Konzentrationsschwierigkeiten, die viele Fehler verursachten, und wegen seiner Ängste, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten und den Kontakt mit Mitmenschen und eine Adaptierung fast unmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich machten, stark eingeschränkt. Infolge von depressiven Beschwerden und Herzproblemen werde er rasch müde und brauche häufige Erholungspausen von unvorhergese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hener Dauer. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Chefarzt Pneumologie und Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stellte in seinem ebenfalls im Vorbescheidverfahren ergangenen Bericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/85) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsluftnot multifaktorieller Genese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Differentialdiagnosen (DD): Asthma bronchiale, COPD, Overlap-Syndrom (ACOS), mitochondriale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">My</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">opathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nikotinkonsum bis Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Allergien auf Katzenhaare und Hausstaubmilben</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Ballonvalvuloplastie bei mittelschwer kombiniertem, ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nosedominantem Mitralvitium am 7. Juni 2010, in der Koronar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">angio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grafie stenosefreie Koronararterien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Echo 06/2015: LVEF 55 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronisches Vorhofflimmern, Dauerantikoagulation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom schweren Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Erstdiagnose Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ruar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">PSG vom 25. Januar 2012: AHI 72/h</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte unter anderem aus, die im Rahmen der Dyspnoeabklärung vom Juni 2015 durchgeführte Spiroergometrie habe eine deutlich eingeschränkte Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit (35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Soll) gezeigt aufgrund einer pulmonalen Ursache, da die Atemreseven deutlich ausgeschöpft worden seien (Breathing reserve &lt;30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die maximale Sauerstoffaufnahme habe 13,96 ml/min/kg betragen. Somit sei eine moderate und schwere körperliche Arbeit wie die eines Maschinisten nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, Büroarbeiten seien allenfalls noch zumutbar. Eine maximale Sauerstoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von weniger als 15 ml/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/kg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedeute jedoch bereits eine Limitation bei der Bewältigung des Arbeitsweges. Weiter habe bereits die in Ruhe durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte arterielle Blutgasanalyse einen hohen Laktatspiegel gezeigt, so dass als weitere Ursache der ausgeprägten Leistungsintoleranz und muskulären Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung eine mitochondriale Myopathie diskutiert worden sei. Zur weiterführenden Abklärung werde der Beschwerdeführer für einen spezifischen Belastungstest auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geboten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Rückfrage der Beschwerdegegnerin führte der psychiatrische MEDAS-Gutachter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 11. Januar 2016 aus (Urk. 6/89/2-3), Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe in seinem Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 nicht explizit zu seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 8. Juni 2015 Stellung genommen. Namentlich habe er die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin enthaltenen Bemerkungen zu Inkonsistenzen und zu Beobachtungen, die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen eine Depression oder eine klassische Panikstörung sprächen, nicht gewür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt. Der behandelnde Psychiater beschreibe die auch im psychiatrischen Teilgutachten dargelegten Beobachtungen und Aspekte, gewichte diese aber ganz anders und relativiere sie insbesondere nicht durch die ergänzenden Angaben, wie er dies getan habe. Objektiv dürfte der Gesundheitszustand seit Mai 2015 in etwa gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblieben sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in den Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der pneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mologische MEDAS-Gutachter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 14. Januar 2016 (Urk. 6/89/4-5) insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bezüglich der geplanten Weiterabklärung in Richtung mito</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondriale Myopathie habe er von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch keine Auskünfte erhalten. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich sei «schon noch relevant» zu erfahren, ob eine Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung erfolgt sei und welche Resultate diese allenfalls ergeben habe. Falls sich keine mito</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondriale Myopathie ergebe und die Einschränkung unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem auch durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trainingsmangel erklärt werden könne neben der Adipositas, dem Mitral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitium und der obstruktiven Pneumopathie, wäre der Beschwerdeführer aus rein pneumologischer Sicht für körperlich leichte Arbeiten ohne Exposition zu atem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegsreizenden Stoffen normal arbeitsfähig, gegebenenfalls nach einem kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diopulmonalen Aufbautraining. Sollte sich eine mitochondriale Myopathie fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, müsse die Situation noch einmal neu beurteilt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahren ins Recht gelegten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des Herzzentrums des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Dezember 2017 (Urk. 11/2) wurde auf kardiologischem Fachgebiet folgende Diagnose gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Links-/Rechtskatheteruntersuch vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dezember 2017:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Koronarsklerose mit 70-90%iger distaler PLA/RCX-Stenose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwere Mitralstenose: mittlerer diastolischer Druckgradient 18 mmHg (bei HF = 91 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, VHF), KÖF = 0.61 cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwere pulmonale Drucksteigerung, mPAP = 54 mmHg</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">EF zirka 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mitralvalvuloplastie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Juni 2010 bei mittelschwerem, kombiniertem, stenosedominantem Mitralvitium</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Präinterventionell KÖF 1.2 cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mittlerer diastolischer Druckgradient 12 mmHg, EF 55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, pulmonale Drucksteigerung: systolischer RV-/RA-Druck 48 mmHg</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Postinterventionell (Echo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2011): KÖF 1.5 cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mittlerer dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stolischer Druckgradient 10 mmHg, EF 54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, keine pulmonale Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">steigerung, knapp mittelschwere Mitralinsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Permanentes Vorhofflimmern</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CHA2DS2-VASc-Score: 1 Punkt, unter OAK</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">TTE (1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dezember 2017): kombiniertes, partiell verkalktes Mitralvitium bei schwerer Stenose (plan korrigierter mittlerer diastolischer Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dient = 13 mmHg bei HF 90/min.), mittelschwere bis schwere Insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zienz, schwer dilatierter linker Vorhof, schwere pulmonale Drucksteige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung, systolischer RV/RA-Gradient 53 mmHg, Vena cava inferior dilatiert (27 mm) mit eingeschränkter Atemvariabilität (RA-Druck zirka 15 mmHg), LVEF 55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Prozedere wurde insbesondere ein Mitralklappenersatz (bei ausstehendem Lungenfunktionstest) genannt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentenaufhebenden Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) steht hauptsächlich in Frage, ob zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Auftrag gegebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> polydisziplinäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juli 2015 (vgl. E. 5.1 hiervor) samt ergänzenden Stellungnahmen der Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4-5.5 hiervor) abgestellt werden kann. Darin wurde als Diagnose mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit eine multifaktorielle (vor allem Anstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs-)Dyspnoe anerkannt und für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als CNC-Operator wegen der nicht zu vermeidenden Exposition zu atemreizenden Stoffen ausschliesslich aus pneumologischen Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine volle Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testiert. Hingegen wurde dem Beschwerdeführer für eine körperlich leichte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weistätigkeit ohne Exposition zu atemwegsreizenden Chemikalien sowie unter verbesserter Behandlung des Schlafapnoesyndroms und des obstruktiven Anteils der Pneumopathie eine Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bescheinigt. Gleichzeitig hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgendes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest: «zu einer noch besser fundierten Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme wäre eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Messung des Pulmonalis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drucks nötig (vermutlich aber ohne notwendige richtungsgebende Neubeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung)». Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pneumologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS-Gutachter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liess in seinem Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/69/33-36) bei bekannter Herzkrankheit (vgl. Diagnoseliste) denn auch verlauten, in seinem Fachgebiet sei die Arbeitsfähigkeit angesichts des Fehlens aktueller kardialer Angaben «noch n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht schlüssig beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilbar» (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insofern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand bereits zum Zeitpunkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung vom Sommer 2015 Anlass zu weiteren (kardiologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Abklärungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Weiterungen in der Folge unterblieben, wurde weder von den MEDAS-Gutachtern noch vom RAD aufgezeigt und lässt sich daher nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt umso mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Einsicht in den vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Vorbescheidverfahren ins Recht gelegten Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 5.3 hiervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mit Stellungnahme vom 14. Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 5.5 hiervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) festhielt, bei Auffinden einer mitochondrialen Myopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie im Rahmen der geplanten Weiterabklärung müsse die Situation noch einmal neu beurteilt werden. Auch diesbezüglich sind keine weiteren Informationen ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenkundig. Hinzu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt, dass den MEDAS-Sachverständigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arztb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erichte vorlagen, die sich nicht in den Akten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin befinden (vgl. Gutachten S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 f.: Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2010, Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012 und Bericht des Spitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bt sich aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufgelegten Bericht des Herzzentrums des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Dezember 2017 (vgl. E. 5.6 hiervor) die Diagnose einer valvulären Herzkrankheit mit Indikation für einen Mitralklappenersatz, wobei von einer schweren Mitralstenose und einer schweren pulmonalen Drucksteigerung die Rede ist. Auch wenn dieser Bericht nach Erlass de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die zeitliche Grenze der richterl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Überprüfungsbefugnis (BGE 132 V 215 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1; vgl. auch E. 1.6 hiervor) bildenden Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) erging, kann angesichts der geschilderten Unklarheiten nicht unbesehen auf die im MEDAS-Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer Verweistätigkeit abgestellt werden. Denn aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht hinreichend klar, welche Arbeitsleistungen dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer im massgebenden Zeitraum bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 trotz seiner somatischen Diagnosen aus medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht noch zumutbar wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Daher ist der angefochtene Rentene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntscheid aufzuheben und die Sache in Nachachtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bundesgerichtlichen Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung von Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv- und Gerichtsgutachten (BGE 137 V 210 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1) zur entsprechenden medizinischen Abklärung im Lichte des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dabei wird sie ihre Akten auch mit den im MEDAS-Gutachten erwähnten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aktenkundigen Berichten zu ergänzen haben. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann zumindest einstweilen offenbleiben, ob in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wie von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin angenommen eine wesentliche Tatsachenänderung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. E. 1.4.1 hiervor) eingetreten ist. Desgleichen erüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen sich Ausführungen zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den Parteien ebenfalls kontrovers diskutierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage der Zumutbarkeit der Selbsteingliederung trotz zurückgelegtem 55. Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahr und über 15jährigem Rentenbezug. Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen einen Eingliederungswillen bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraussetzt; fehlt es daran, so entfällt praxisgemäss der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (Urteil des Bundesgerichts 8C_145/2018 vom 8. August 2018 E. 7 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren Abklärung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuen Verfügung gilt rechtsprechungsgemäss für die Frage der Auferlegung der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtskosten wie auch der Parteientschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 11.1, 137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzusetzen und entsprechend dessen Ausgang der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) eine Prozessentschädigung zu, welche ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses auf Fr. 2’200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christina Ammann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>