<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00317</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. August 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1978, verfügt über keine Berufsausbildung. In der Schweiz arbeitete er zuletzt Vollzeit als Küchenhilfe. Seit dem Jahr 2009 ist er stellenlos (Urk. 10/20/1 f., 10/9 und 10/36/7 f.). Im Januar 2016 meldete er sich wegen psychischer Beschwerden zum Leistungsbezug bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t des Kantons Zürich, IV-Stelle, an (Urk. 10/4). Gestützt auf einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 10/9) sowie Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte (Urk. 10/12 und 10/19) kündigte diese dem Versicherten mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid vom 3. Februar 2017 die Verneinung eines Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 10/22). Dagegen erhob der Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand unter Beilage weiterer Arztberichte (Urk. 10/23, 10/25 und 10/26). Die IV-Stelle gab alsdann ein Gutachten in Auftrag, das am 21. November 2017 von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattet wurde (Urk. 10/36). Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) nahm am 24. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2017 dazu Stellung (Urk. 10/39/3 f.). Schliesslich verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2018 einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. April 2018 Beschwerde. Darin beantragte er, ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Ferner ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Dazu reichte er innert der ihm mit Verfügung vom 9. April 2018 angesetzten Frist das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 7) sowie Belege zu seinen finanziellen Verhältnissen nach (Urk. 8/1-10). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Die Beschwerdeantwort wurde dem Versicherten mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 17. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog, dem Beschwerdeführer seien gemäss Gutachten sämtliche Tätigkeiten noch zu 60 % zumutbar. Dem Valideneinkommen als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">koch von Fr. 50'933.05 sei somit ein Invalideneinkommen als Hilfsarbeiter von Fr. 40'231.45 gegenüberzustellen, so dass sich ein Invaliditätsgrad von 21 % er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebe (Urk. 2). Selbst unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 20 % würde daher kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber hielt der Beschwerdeführer dafür, die behandelnden Ärzte würden ihn in einer Tätigkeit entsprechend dem gutachterlichen Zumutbarkeitsprofil als nur zu 50 % arbeitsfähig beurteilen. Zudem handle es sich dabei offensichtlich um das Stellenprofil eines geschützten Arbeitsplatzes. Einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt sei er unzumutbar. Soweit die Verwertbarkeit der Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit dennoch bejaht werde, sei aufgrund der massiven Einschränkungen ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Gutachten vom 21. November 2017 diagnostizierte Dr. Z.___ eine Zwangsstörung, vorwiegend Zwangsgedanken (ICD-10: F42.0), so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit zwanghaften, ängstlich-vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denden, abhängigen und unreifen Anteilen (ICD-10: F61). Zu den störungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Funktionseinschränkungen, beurteilt nach Mini ICF APP, hielt sie fest, die Verkehrsfähigkeit sei nur leicht beeinträchtigt. Eine mittelgradige Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung bestehe bezüglich der Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung an Regeln und Routinen, der familiären bzw. intimen Beziehungen, der Spontanaktivitäten sowie der Durchhaltefähigkeit. Schwer beeinträchtigt seien die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, die Fähigkeit zur Planung und Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierung von Aufgaben, die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, die Selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauptungsfähigkeit sowie die Kontaktfähigkeit zu Dritten und die Gruppenfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 10/36/14 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachterin schlussfolgerte, eine angepasste Tätigkeit sei eine Arbeit mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachen, klar vorgegebenen Aufgaben, die vorwiegend allein und nicht unter Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck ausgeführt werden könnten und auch keine Entscheidungskompetenz oder Konzentrationsfähigkeit erforderten. In einer solchen Tätigkeit sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer medizinisch-theoretisch zu ca. 60 % arbeitsfähig. Dies gelte seit dem klinisch manifesten Auftreten der Zwangserkrankung im Jahr 2008. In der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Küchenhilfe sei die Arbeitsfähigkeit etwas geringer, etwa im Bereich von 40 % einzuschätzen, es sei denn, es liessen sich die für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit formulierten Bedingungen realisieren (Urk. 10/36/16). Die Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen empfehle bei unzureichender Wirkung des Serotonin-Wiederaufnahmehemmers (SSRI) ausser dem Wechsel auf ein anderes SSRI, welcher hier wegen Unverträglichkeit der ersten Substanz be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits erfolgt sei, die Gabe von Venlafaxin oder Clomipramin und/oder eine Aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation mit einem niedrig dosierten Neuroleptikum. Ob dadurch eine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung erreicht werde, könne aktuell nicht beurteilt werden. Angesichts der Komorbidität und des langjährigen Verlaufs sei die Prognose zurückhaltend zu stellen (Urk. 10/36/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, und ob die Experten nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich machen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit ein Gutachten von den behandelnden Arztpersonen in Frage gestellt wird, ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auftrag und Begutachtungsauftrag (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen zu anders</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gutachterliche Beurteilung beruht auf einer zweieinhalbstündigen Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion (Urk. 10/36/3), in der die Gutachterin eine detaillierte Anamnese (Urk. 10/36/7-9 und 10/36/10-12) und ausführliche Befunde (Urk. 10/36/13 f.) erhob sowie ergänzend fremdanamnestische Auskünfte bei der Ehefrau (Urk. 10/36/12 f.) einholte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies erlaubt ihr mithin, den medizinischen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt anhand der Alltagsaktivitäten zu plausibilisieren (Urk. 10/36/16). Zudem be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigte sie die Vorakten (Urk. 10/36/4-6 und 10/36/9 f.), welche ihre medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Einschätzung im Wesentlichen bestätigen. So stellten Dr. med. A.___, der behandelnde Psychiater im B.___ (Urk. 10/12), und der Hausarzt Dr. med. C.___ (Urk. 10/19, 10/25 und 3/5) dieselben Leiden und psychischen Einschränkungen fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Uneinig sind sich die Gutachterin und die behandelnden Arztpersonen bezüglich der Beurteilung der quantitativen Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Allerdings divergieren die Einschätzungen zumindest hinsichtlich der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in einer angepassten Tätigkeit nur geringfügig. Konkret beurteilte Dr. A.___ die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Bericht vom 4. April 2016 – mithin knapp ein Jahr nach Behandlungsbeginn – als um 50 % vermindert. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgedessen attestierte er ihm eine Arbeitsfähigkeit von bis zu 4 Stunden pro Tag in einer Tätigkeit ohne Teamarbeit, ohne Zeitdruck und ohne hohe Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsanforderungen (Urk. 10/12/3). Dr. med. D.___, ebenfalls Facharzt im B.___, bestätigte am 23. März 2018 ohne Angabe von Gründen eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit entsprechend dem gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlich definierten Zumutbarkeitsprofil (Urk. 3/4). Schliesslich betonte Dr. C.___ im Bericht vom 5. April 2018 im Wesentlichen in Übereinstimmung mit dem Gutachten, dass die Kontaktfähigkeit zu Dritten, die Gruppenfähigkeit, die Flexibilität, die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit und vor allem die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung schwer beeinträchtigt seien. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer leide zudem an einer deutlichen Konzentrationsschwäche. Er schätze diesen daher für eine adaptierte Tätigkeit zu maximal 50 % arbeitsfähig ein (Urk. 3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit vermochten die behandelnden Arztpersonen bei grundsätzlich einhelliger Beurteilung keine Aspekte aufzuzeigen, die in der gutachterlichen Beurteilung nicht berücksichtigt wurden. Sie legten auch nicht dar, weshalb sie von der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbarkeitsbeurteilung der Gutachterin abrückten beziehungsweise weshalb sie diese als unzutreffend erachteten. Ihre Berichte erschöpfen sich in einer unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, was das Gutachten nicht zu entkräften vermag. Daneben bleibt festzuhalten, dass zwischen ärztlich gestellter Diagnose und Arbeitsunfähigkeit keine unmittelbare Korrelation besteht (BGE 140 V 193 E. 3.1). Dabei weist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische Folgenabschätzung notge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drungen eine hohe Variabilität auf und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unausweichlich Ermessenszüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 140 V 193 E. 3.1; 137 V 210 E. 3.4.2.3). Die psychiatrische Exploration eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte - wie hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- lege artis vorgegangen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_629/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 E. 4.3 und 9C_77/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 E. 5.4, je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2018 vom 23. Mai 2019 E. 4.1.4 und 4.2.2). Dies muss vorliegend umso mehr gelten, als die Differenz bezüglich des zumutbaren Arbeitspensums minimal und ohne weiteres mit einer wohlwol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden Ermessensausübung der Behandlungspersonen zu erklären ist (vgl. dazu vorstehend E. 3.2). Es kann folglich vollumfänglich auf das Gutachten abgestellt und von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer Verweistätigkeit ausgegangen werden.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt anzufügen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss BGE 143 V 418 grundsätzlich sämtliche psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der nachfolgenden Erwägungen kann im vorliegenden Fall indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens verzichtet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Ein Rentenanspruch ist unabhängig von der Frage, ob sich die medizinische Arbeitsfähigkeitseinschätzung anhand der Standardindikatoren und damit aus ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ristischer Sicht bestätigten lässt oder nicht, zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen. Dabei ist in Bezug auf das Valideneinkommen zu bemerken, dass der Beschwerdeführer unter anderem während mehreren Jahren als Küchenhilfe in einer Mensa des E.___ gearbeitet hat (Urk. 10/36 S. 8, Urk. 10/9/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsverhältnis löste er selber im Jahr 2008 auf (Urk. 10/20/2). Laut seinen eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Angaben sei</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es nach 2008 schwierig geworden (Urk. 10/36 S. 10; vgl. auch Urk. 10/4/6, 10/19/2, 10/20/3). Die Gutachterin sprach dementsprechend von einem klinisch manifesten Auftreten der Zwangserkrankung im Jahr 2008 (Urk. 10/36 S. 10 und S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund hat die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 und unter Berücksichtigung eines an die Nominallohnentwicklung angepassten Lohnes von Hilfsköchen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise für Hilfsarbeiter im Gastgewerbe (vgl. Urk. 10/38) ermittelt und auf Fr. 50'933.05 im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns im Jahr 2016 (Urk. 10/38, Urk. 2 S. 2) festgesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist fraglich, ob in Anbetracht der aus me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht formulierten Einschränkungen die Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil stellt eine zum zeitlich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbaren Arbeitspensum hinzutretende qualitative bzw. quantitative Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit dar, wodurch in erster Linie das Spektrum der erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person realisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scherweise noch in Frage kommen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_61/2018 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 6.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, ist b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ermittlung des Invalideneinkommens auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indes jeweils zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob im Einzelfall Anhaltspunkte dafür be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen, dass die versicherte Person ihre gesundheitlich bedingte (Rest-) Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur mit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m erwerblichen Erfolg verwerten kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlt es an einer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwertba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 und 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1, je mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ausgeglichene Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG) ist gekennzeichnet durch ein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf (BGE 110 V 273 E. 4b). Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Dabei ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_910/2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. März 2012 E. 3.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Je restriktiver das me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Anforderungsprofil umschrieben ist, desto eingehender ist in der Regel die Verwertbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzuklären und nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 42/06 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Oktober 2006 E. 3.2.3 am Ende).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei denen Behinderte mit einem sozialen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_124/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 E. 2.2 mit Hinweis). Von einer Arbeitsgelegenheit kann jedoch dann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur noch in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen erscheint (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_253/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 E. 2.2.1 mit Hinweis; zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 8C_133/2018 vom 26. Juni 2018 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX213"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Anstellung und fehlt es insoweit an einem g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enügend breite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spektrum an zumutbaren Verweistä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten, re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtfertigt sich allenfalls ein leidensbedingter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abzug vom Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. dazu Urteil des Bundesgericht 8C_841/2017 vom 14. Mai 2018 E. 5.2.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigt werden können über das ärztlich beschriebene Beschäftigungspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum hinaus bestehende Einschränkungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beispielsweise ein vermindertes Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dement pro Zeiteinheit wegen verlangsamter Arbeitsweise oder ein Bedarf nach ausserordentlichen Pausen oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionelle Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonderen Natur nach nicht ohne weiteres mit den Anforderungen vereinbar, wie sie sich aus den gewöhnlichen betrieblichen Abläufen ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist allerdings, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_163/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2.2 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_833/2017 vom 20. April 2018 E. 2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Invaliditätsbemessung ist also nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern ob (bzw. in welchem Rahmen) sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 4.3.2 mit Hinweis; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 132 zu Art. 28a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist vorweg darauf hinzuweisen, dass weder die Gutachterin noch die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Arztpersonen eine Arbeitsfähigkeit bloss im geschützten Rahmen postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten. Zudem bestehen beim Beschwerdeführer keine zusätzlichen körperlichen Einschränkungen. Im Gutachten wurde zunächst allgemein eine Hilfstätigkeit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finiert im Sinne von einfachen und klar vorgegebenen Aufgaben ohne Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungskompetenz. Für das Erreichen eines 60%-Arbeitspensums wurde alsdann vorausgesetzt, dass die Arbeit keine Konzentrationsfähigkeit erfordert. Diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung ist insoweit zu relativieren, als die Gutachterin (Urk. 10/36/13) und Dr. A.___ (Urk. 10/12/2) nur subjektive Konzentrationsschwierigkeiten feststellen konnten. Es ist deshalb dem behandelnden Arzt beizupflichten, der lediglich eine Einschränkung für Arbeiten mit «hoher» Konzentrationsanforderung konstatierte (Urk. 10/12/3). Es kommt hinzu, dass der psychisch bedingt verminderten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit bereits mit dem reduzierten Arbeitspensum Rechnung getragen wurde. Schliesslich sieht das gutachterliche Zumutbarkeitsprofil vor, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer vorwiegend (also nicht ausschliesslich) allein und ohne zeitlichen Druck arbeiten können muss. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychisch bedingte verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitskollegen nicht als eigenständiger abzugsfähiger Umstand (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_97/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 E. 4.2 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und vermag daher umso weniger eine Unzumutbarkeit der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit zu begründen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fehlende Teamfähigkeit kann zwar die Auswahl der zur Verfügung stehenden Stellen einschränken. Sie wirkt sich aber nicht zwangsläufig auf die Höhe des zu erzielenden Lohnes aus. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehen auf dem ausgeglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt ausreichend Tätigkeiten zur Verfügung, in welchen soziale Kontakte grossteils vermieden werden können (vgl. Urteile des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 101/07 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 E. 6.3, 9C_581/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 E. 6, 9C_555/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. Dezember 2015 E. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_581/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 9C_738/2010 vom 7. März 2010 E.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt daher zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Zu erwägen ist indes ein leidensbedingter Abzug aufgrund der Kombination verschiedener Einschränkungen. So dürfte das Spektrum an Hilfstätigkeiten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che weder unter Zeitdruck noch im Team noch mit erhöhter Konzentration zu verrichten sind, eingeschränkt sein. Zumeist wird eine gewisse Anpassung des Aufgabenbereichs notwendig sein, so dass eine Lohneinbusse überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich ist. Ein maximal zulässiger Abzug von 25 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 322 E. 5.2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie er nötig wäre, damit bei ansonsten unstrittigem und nicht zu beanstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einkommensvergleich (vgl. Urk. 2 und 10/38) ein Invaliditätsgrad von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % resultieren würde, lässt sich damit angesichts der strengen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung jedoch nicht begründen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_1053/2010 vom 28. Januar 2011 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der gutachterlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Beschwerdeführers verneinte. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Es bleibt anzumerken, dass der Beschwerdeführer im Gerichtsverfahren keine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruflichen Massnahmen beantragte, was darauf schliessen lässt, dass es weiterhin an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit mangelt (vgl. Urk. 10/20/4). Sollte sich daran etwas ändern, steht es ihm frei, bei der Beschwerdegegnerin – welche in diesem Zusammenhang bisher keine weiteren Abklärungen tätigte – ein ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechendes Gesuch zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer und seine Ehefrau auf Ergänzungsleistung zur Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente derselben angewiesen sind (Urk. 8/1), das Ehepaar über kein nennens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertes Vermögen verfügt (Urk. 8/2-4) und das Begehren des Beschwerdeführers trotz Abweisung der Beschwerde nicht als von Prozessbeginn an klar aussichtslos zu bezeichnen ist, sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (GSVGer) erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- sind daher ausgangsgemäss dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufzuerlegen, jedoch unter Berücksichtigung der ihm zu gewährenden un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgeltliche Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskassen zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Prozesskosten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dem Beschwerdeführer wird in Bewilligung seines Gesuchs vom 5. April 2018 die un</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrBonetti</p><p> </p></div> </div></body></html>