<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_191/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. August 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Marazzi, Instruktionsrichter. </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Gysel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Frank. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eheschutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Zivilsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern (II. Kammer als Rekursinstanz nach ZPO) vom 12. März 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wird in Erwägung gezogen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Eheschutzentscheid vom 12. Januar 2007 nahm der Amtsgerichtspräsident I von T.________ Vormerk von der Auflösung des gemeinsamen Haushaltes der Eheleute Y.________ und X.________. Die Töchter A.________, geboren 1999, und B.________, geboren 2000, wurden unter die Obhut von Y.________ gestellt. Zur Unterstützung in Erziehungsfragen, zur Regelung der Kinderbetreuung und zur Überwachung des X.________ eingeräumten persönlichen Verkehrs mit den Kindern wurde eine Beistandschaft nach <span class="artref"><artref id="CH/210/308/2" type="start"></artref><artref id="CH/210/308/1" type="start"></artref>Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB</span><artref id="CH/210/308/2" type="end"></artref><artref id="CH/210/2" type="end"></artref> angeordnet. </div> <div class="para">Den von X.________ erhobenen Rekurs wies das Obergericht des Kantons Luzern (II. Kammer als Rekursinstanz nach ZPO) am 12. März 2007 ab. </div> <div class="para">X.________ hat mit einer vom 25. April 2007 datierten, am 27. April 2007 persönlich überbrachten in englischer Sprache abgefassten Eingabe beim Bundesgericht Beschwerde erhoben. Sie hat am 7. und 22. Mai sowie am 9. Juli 2007 unaufgefordert weitere Eingaben überbracht. </div> <div class="para">Vernehmlassungen zur Beschwerde sind nicht eingeholt worden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Der angefochtene Entscheid ist nachher ergangen, so dass das neue Recht anzuwenden ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Rechtsschriften sind in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rumantsch Grischun; <span class="artref">Art. 54 Abs. 1 BGG</span>) abzufassen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Aus den nachstehend darzulegenden Gründen ist von einer Rückweisung der in englischer Sprache abgefassten Beschwerdeschrift zur Änderung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 6 BGG</span>) indessen abzusehen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Der damalige Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin nahm den angefochtenen Entscheid am 22. März 2007 in Empfang. In Fällen der vorliegenden Art ist die Beschwerde innert 30 Tagen seit Eröffnung des Entscheids einzureichen (Art. 100 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/100/7" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/100/2" type="start"></artref>Art. 100 Abs. 2-7 BGG</span><artref id="CH/173.110/100/7" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/7" type="end"></artref>). Der erste Tag dieser Frist war der 23. März 2007 (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und der letzte der 23. April 2007 (Montag), zumal der dreissigste Tag (21. April) auf einen Samstag fiel (<span class="artref">Art. 45 Abs. 1 BGG</span>). Nach <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG</span> standen gesetzliche Fristen vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern (1. bis 15. April 2007) zwar still, doch kam diese Bestimmung hier nicht zum Tragen (<span class="artref">Art. 46 Abs. 2 BGG</span>): Wie die II. zivilrechtliche Abteilung des Bundesgerichts in ihrem zur amtlichen Publikation bestimmten Urteil vom 22. Mai 2007 (5A_52/2007, E. 5.2) entschieden hat, stellen Eheschutzmassnahmen der hier in Frage stehenden Art (Anordnungen über Kinderbelange) vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 bzw. von <span class="artref">Art. 46 Abs. 2 BGG</span> dar. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Die erst am 27. April 2007 überbrachte Beschwerde ist nach dem Gesagten zu spät eingereicht worden, so dass auf sie nicht einzutreten ist. Das dem Sinne nach gestellte Gesuch um Verlängerung der Beschwerdefrist vermag daran nichts zu ändern, da eine Erstreckung der - gesetzlichen - Beschwerdefrist von vornherein ausser Betracht fällt (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). Wollte im Begehren der Beschwerdeführerin ein Wiederherstellungsgesuch im Sinne von <span class="artref">Art. 50 BGG</span> erblickt werden, wäre auch dieses unbehelflich: Die geltend gemachten Schwierigkeiten, rechtzeitig einen Anwalt mit der Einreichung einer Beschwerde zu beauftragen, wären in keiner Weise geeignet, ein eine Wiederherstellung der Frist rechtfertigendes Hindernis darzutun (dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=24.07.2007&amp;to_date=12.08.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F103-IV-126%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page126">BGE 103 IV 126</a> S. 127). </div> <div class="para">6. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr ist ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Da keine Vernehmlassungen eingeholt worden und dem Beschwerdegegner somit keine Kosten erwachsen sind, entfällt die Zusprechung einer Parteientschädigung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Instruktionsrichter im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/108/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern (II. Kammer als Rekursinstanz nach ZPO) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 2. August 2007 </div> <div class="para">Der Instruktionsrichter: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>