<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">1A.38/2000/boh </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. OEFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG </div> <div class="para">********************************** </div> <div class="para"> </div> <div class="para">7. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Präsident der </div> <div class="para">I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter </div> <div class="para">Jacot-Guillarmod, Bundesrichter Favre und Gerichtsschreiberin Leuthold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. M.________, </div> <div class="para">2. J.________, </div> <div class="para">3. Firma B.________, </div> <div class="para">4. Firma E.________, </div> <div class="para">5. Firma P.________, </div> <div class="para">6. Firma K.________, </div> <div class="para">7. Firma I.________, Beschwerdeführer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Baumgartner, Sihlporte 3/Talstrasse, Postfach, Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich, Büro 2,Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Rechtshilfe an die Russische Föderation (B 105744), </div> <div class="para">wird in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich erliess am 17. August 1999 die Schlussverfügung in der Rechtshilfesache der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation gegen M.________ und weitere russische Staatsangehörige. Mit Beschluss vom 3. Dezember 1999 wies das Obergericht des Kantons Zürich den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs ab, soweit es darauf eintrat. Der Entscheid des Obergerichts wurde dem Anwalt der Rekurrenten am 15. Dezember 1999 zugestellt. Die Bezirksanwaltschaft teilte dem Anwalt mit Schreiben vom 26. Januar 2000 mit, die Akten gemäss Schlussverfügung vom 17. August 1999 seien "nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gegenüber dem Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Dezember 1999" am 20. Januar 2000 über das Bundesamt für Polizei der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation übermittelt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 27. Januar 2000 reichten M.________, J.________ sowie die Firma B.________, die Firma E.________, die Firma P.________, die Firma K.________ und die Firma I.________ beim Bundesgericht ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist gemäss <span class="artref">Art. 35 OG</span> ein. Sie machten geltend, sie seien durch eine unvollständige Rechtsmittelbelehrung des Obergerichts (Nichterwähnung des Fristenlaufs während der Gerichtsferien) und damit durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden, innert Frist Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts vom 3. Dezember 1999 zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschluss vom 2. Februar 2000 wies das Bundesgericht das Gesuch um Wiederherstellung der Frist ab(1A. 16/2000). </div> <div class="para">2.- Am 3. Februar 2000 ging beim Bundesgericht die am 31. Januar 2000 bei der Post aufgegebene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nachdem das Gesuch um Wiederherstellung der Frist abgewiesen worden ist, kann auf die verspätet eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Mit Rücksicht auf die Umstände des Falles ist von der Erhebung von Kosten abzusehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich, Büro 2, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, sowie dem Bundesamt für Polizei schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para">Lausanne, 7. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>