tschiel
m, 1.a) Himmel m; ~ cuvretg, bedeckter Himmel; ~ serein, klarer Himmel; ~ stelliu, gestirnter Himmel, Sternenhimmel m; ~ nebliu/~ plein nibels, bewölkter Himmel; vid il ~, am Himmel; il ~ sesereina, der Himmel hellt sich auf; il ~ sestgirenta, der Himmel trübt sich. – b) (spez.). – a) sut ~ aviert, unter freiem Himmel, im Freien; plover da ~ rut, in Strömen regnen. – b) bunamein dar giu da ~, beinahe vom Himmel fallen, ganz verdattert sein; (sprichw.) ins sa buca metter petgas sutta ~, etwas als unabänderlich annehmen, den Himmel nicht mit Säulen stützen wollen. – 2. (Wohnsitz der Seligen) Himmel m; tschiel e tiara, Himmel und Erde; reginavel da ~, Himmelreich n; il Bab en ~, der Vater im Himmel; giu da ~, vom Himmel herab; enzatgei che cloma en ~, etwas, das zum Himmel schreit; ir a ~, zum Himmel fahren; fig. sterben; vegnir en ~, in den Himmel kommen; tonscher tochen sin ~, bis in den Himmel ragen. – 3. (Zus.) tschiel dalla bucca/~ la bucca, Gaumen m. – 4. (kunstgesch.) ~ dalla scantschala, Kanzeldach n.
unter freiem Himmel, im Freien, in Strömen regnen, etwas als unabänderlich annehmen, den Himmel nicht mit Säulen stützen wollen, etwas, das zum Himmel schreit
[lat. caelum ‘Himmel'; vgl. valt. (Grosio) cél dela bóca ‘palato'].