<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2015.00307</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kieser</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Senn Partner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, arbeitete seit Juni 1998 als Gartenbauarbeiter bei der Y.___, als er sich am 25. Juli 2000 bei einem Sturz von der Leiter am linken Bein verletzte (Urk. 8/3/15). Am 21. August 2001 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/9). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 30. Januar 2004 (Urk. 8/119/32-33) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Mai 2004 (Urk. 8/111) einen Rentenanspruch. Die dagegen gerichtet Beschwerde vom 14. Juni 2004 (Urk. 8/119/3-7) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 23. März 2005 im Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess Nr. IV.2004.00391 ab (Urk. 8/147/1-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von April 2007 bis 31. Mai 2013 war der Versicherte mit Unterbrüchen bei der Z.___ AG als Mitarbeiter im Lager und Allrounder tätig (Urk. 8/163/22). Am 9. Juli 2013 meldete er sich erneut bei der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug (Urk. 8/164) an. Nachdem die IV-Stelle unter anderem das Zentrum für interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen (O.___) mit der Begutachtung des Versicherten (Gutachten vom 29. Juli 2014, Urk. 8/184) und ihn durch RAD-Ärztin A.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, mit dessen Untersuchung (Untersuchungsbericht vom 11. November 2014, Urk. 8/190) beauftragt hatte, stellte sie mit Vorbescheid vom 18. November 2014 in Aussicht, den Antrag auf berufliche Massnahme und eine Rente zu abzuweisen (Urk. 8/194). Die dagegen gerichteten Einwände vom 3. Dezember 2014 (Urk. 8/195; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Januar 2015, Urk. 8/200) erachtete die IV-Stelle als unbegründet und verneinte mit Verfügung vom 10. Februar 2015 den Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 8/203).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 10. Februar 2015 erhob X.___ am 10. März 2015 Beschwerde und beantragte, die IV-Stelle sei zu verpflichten ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Invalidenrente, auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 8. Mai 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht beauftragte am 22. Januar 2016 das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B.___ mit der polydisziplinären Begutachtung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers (Urk. 22-23), welches das Gutachten am 6. April 2017 erstattete (Urk. 34-35). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien nahmen hierzu am 8. Mai 2017 (Urk. 38) beziehungsweise am 6. Juli 2017 (Urk. 41) Stellung. Die Stellungnahmen wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ihnen am 7. Juli 2017 gegenseitig zur Kenntnis gebracht (Urk. 42).</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wartezeit im Sinne Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX097"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Abs. 1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (Abs. 3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung beansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 unter anderem in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und wenn die Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [Gerichtsgutachten]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die abweisende Leistungsverfügung damit (Urk. 2), dem Beschwerdeführer sei die angestammte Tätigkeit als Hilfsgärtner nicht mehr zumutbar, hingegen sei er in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Die vorliegende mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom sei in Bezug auf Schwere, Ausprägung und Dauer nicht erheblich und könne nicht als invalidisierend im Sinne des Gesetzes beurteilt werden (S. 2). Der Invaliditätsgrad betrage lediglich 15 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Auf aktive Arbeitsvermittlung bestehe auch kein Anspruch, da keine gesundheitsbedingte Einschränkung bei der Stellensuche bestehe (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein (Urk. 1), das von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholte O.___-Gutachten, in welchem ihm aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polymorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine, respektive eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit von höchstens 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 % bei einer Leistungsfähigkeit von 50 % attestiert worden sei, komme vollen Beweiswert zu. Hingegen bestünden erhebliche Zweifel an der Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Berichts der RAD-Ärztin. Diese habe keine medizinisch korrekten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen gestellt und sei von falschen Prämissen ausgegangen (S. 16 f. N 37). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treitig ist der Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Dabei steht fest, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Juli 2013 (Urk. 8/164)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 23. März 2005 fand die Beurteilung des Rentenanspruchs l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren Abschluss, wobei sich das Gericht auf den Sachverhalt stützte, wie er sich bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Mai 2004 verwirklicht hatte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit, ob sich der massgebliche Sachverhalt zwischen de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. Mai 2004 und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Februar 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) in einer für den Leistungsanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geändert hat.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des Leistungsanspruchs durch das hiesige Gericht erfolgte im Wesentlichen gestützt auf die folgenden Arztberichte (vgl. Urk. 8/147 E. 3.1-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Uniklinik C.___ hielten in den Berichten der Fusssprechstunde vom 15. Mai 2001 (Urk. 8/15/5) und 14. August 2001 (Urk. 8/15/7) fest, der Beschwerdeführer leide an einem Status nach offener Reposition und Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">synthese einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> offenen distalen Unterschenkelfraktur mit Beteiligung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pilon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links am 31. Juli 2000, einem Status nach Re-Osteosynthese der Fibula links am 9. August 2000 bei Rotationsfehler sowie einem Status nach Entfernung der Stellschrauben links am 6. November 2000. Es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Status nach oben genannter Fraktur und Osteosynthese. Für eine schwere körperliche Tätigkeit als Gärtner werde der Beschwerdeführer beim intraoperativ festgestellten, ausgedehnten Knorpelschaden nie mehr arbeitsfähig sein. Für eine unbelastete Arbeit, welche in sitzender Position ausgeübt werden könne, sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 28. Dezember 2003 (Urk. 8/89) nannte D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, als psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3) eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Erstkonsultation am 26. September 2002 habe er die Diagnose gestellt und eine antidepressive Therapie eingeleitet. Nach Umstellung der Medikation sei es bis Ende Januar 2003 zu einer deutlichen Verbesserung gekommen. Die vorher zeitweise aufgetretenen Suizidgedanken seien verschwunden. Unter Weiterführung der medikamentösen antidepressiven Therapie und Konsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tationen alle 6 Wochen sei der Zustand seither stabil geblieben. Bei der letzten Untersuchung vom 25. November 2003 sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewusstseins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und allseitig orientiert gewesen. Konzentrationsvermögen und Gedächtnis seien im Gespräch normal. Es seien keine Ich-Störungen, keine Halluzinationen und kein Wahn feststellbar. Affektiv wirke der Beschwerdeführer etwas bedrückt, schwinge aber im Gespräch normal mit. Auf Befragen gebe er an, sich freuen zu können. Auf seine Interessen angesprochen, erzähle er davon, wie viel er mit der Stellensuche beschäftigt sei. Er brauche viel Zeit, um Bewerbungen zu schreiben. Bei Ablehnungen sei er gestresst. Er fühle sich von den Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nicht gerecht behandelt und denke, dass sie sich ums Zahlen drücken wollten. Energie und Antrieb seien normal. Bei der Prognose erwähnte D.___, dass die längere depressive Reaktion noch nicht komplett remittiert sei, leichtere Stimmungsschwankungen bestünden noch. Diese würden aber keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bedingen, das heisse aus rein psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der aktuelle Gesundheitszustand stellt sich folgendermassen dar:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte im Bericht vom 20. August 2013 (Urk. 8/169) Folgendes (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode (F.33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung bei chronischem Schmerzsyndrom (F62.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den letzten Jahren habe der Beschwerdeführer nur während einiger Monate pro Jahr eine relativ leichte Tätigkeit in einer Garage ausüben können. Dies sei nur unter Einnahme von zusätzlichen Schmerzmitteln möglich gewesen. Um die Schmerzen aushalten zu können, sei er seelisch sehr stark gefordert gewesen und am Ende der Arbeitszeit immer angespannt und gegenüber seinen Angehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen leicht reizbar gewesen, was zu einer belastenden Situation zu Hause geführt habe. Neben der chronischen Depression sei dies ein wichtiger Grund für den Beginn der psychiatrischen Behandlung im September 2012 gewesen (S. 2). Aus psychiatrischer Sicht bestehe seit Behandlungsbeginn und länger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % als Hilfsarbeiter (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete am 26. September 2013 (Urk. 8/172/1-8) unter Nennung zahlreicher hier nicht wiederholter Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. S. 5), das Gehen sei wegen der schweren OSG-Arthrose links erschwert. Der Diabetes mellitus sei insulinpflichtig. Der Beschwerdeführer leide an chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzen an der linken Schulter mit Bewegungseinschränkung, an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypertensiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und koronaren Herzkrankheit mit intermittierender Dyspnoe, einem Status nach Operation einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umbilicalhernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit persistierenden Beschwerden, an schweren psychischen Problemen, einem generalisierten chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzsyndrom und Problemen im Zusammenhang mit der Adipositas per magna. Er sei nicht mehr arbeitsfähig (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Experten des O.___ diagnostizierten im polydisziplinären Gutachten vom 29. Juli 2014 (Urk. 8/184) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Ziff. 6.1 S. 52):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere posttraumatische Arthrose OSG und Unteres Sprunggelenk (USG) links mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pilon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tibiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Fraktur und Fibula-Trümmerfraktur links nach Sturz am 25. Juli 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach offener Reposition, Platten- und Schraubenosteosynthese am distalen Unterschenkel mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">autologer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spongiosaplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> aus dem linken Beckenkamm am 31. Juli 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Re-Osteosynthese der Fibula wegen Rotationsfehlstellung am 9. August 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteosynthesematerial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Entfernung und OSG-Arthroskopie am 22. Oktober 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell kontrakter Spitzfuss links mit praktischer Ankylose des OSG mit Subluxation des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Talonaviculargelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und in Fehlstellung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">heiltem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Calcaneus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei Status nach alter LWK5- und LWK4-Fraktur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom links mit Entzündung der Supra- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Infraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Acromion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Typ III nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bigliani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ossärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">acromial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">raumes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Ziff. 6.2 S. 52 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas Grad I nach WHO (BMI von 33.1 kg/m2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterieller Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperurikämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypertensive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kardiopathie mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">linksventrikulärer konzentrischer Hypertrophie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Relaxationsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bei erhaltener systolischer Funktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen kardiovaskulären Risikofaktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht-insulinpflichtiger Diabetes Mellitus Typ 2 mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstdiagnose im Juni 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation einer diabetischen Katarakt 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnender diabetischer Polyneuropathie der unteren Extremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diabetischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nephropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit Makroalbuminurie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dringender Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vermehrter Tagesschläfrigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epworth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Score von 16 Punkten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Urat-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephrolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chemolitholyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pigtail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Einlage im Juni 2010 wegen akuter post-renaler Niereninsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell normaler Nierenfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestische benigne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prostatahyerplasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laparoskopischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nabelhernienverschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Netz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">augmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 11. Juni 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gestellten internistischen Diagnosen seien langfristig behandelbar und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge alle ohne dauerhaften Einfluss auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit. Demzufolge sei der Beschwerdeführer trotz internistischer Polymorbidität für behinderungsangepasste Tätigkeiten medizinisch-theoretisch als zu 100 % arbeitsfähig zu beurteilen (S. 59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der chirurgisch-orthopädischen Untersuchung lasse sich ein chronischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach komplizierter Unterschenkelfraktur und mehrmaligen Operationen und inzwischen Mehretagenproblematik objektivieren. Klinisch seien das obere und das untere Sprunggelenk massiv versteift. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergebe sich aus einer vollständig fehlgeheilten Fraktur am linken Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsteifung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken OSG und USG mit massiver Fehlstellung (S. 59 f.). Im Bereich der LWS bestehe eine massive Druckschmerzhaftigkeit in Höhe L4/5 und L5/S1 sowohl rechts als auch links mit Blockierungen der klei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Wirbelgelenke. Auch das ISG zeige eine massive Blockierung rechts und links mit Schwellung und Druckschmerzhaftigkeit. Radiologisch zeige sich an der LWS eine massive Steilstellung. Auffallend sei eine Zusammensinterung des Wirbelkörpers von LWK5 und LWK4. Es scheine, als dass beim Unfall auch eine bisher soweit ersichtlich nicht dokumentierte Sinterungsfraktur stattgefunden habe. Gleichzeitig seien auch die Bandscheiben höhenvermindert in Höhe L4/5 und L5/S1. Die Bandscheibe sei in Höhe L5/S1 kaum noch vorhanden und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Foramen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheine eingeengt (S. 60). Am linken Schultergelenk bestehe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom. Es finde sich eine Schwellung des linken Schulterge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes mit massiver Druckschmerzhaftigkeit über der Supra- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beide Sehnenansatzpunkte seien massiv verdickt. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei massiv verdickt und druckschmerzhaft. Die Beweglichkeit des linken Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergelenks sei massiv eingeschränkt (S. 60). Aufgrund des derzeitigen Befundes am Bewegungsapparat mit massiv eingeschränkter Belastbarkeit des Rückens, des linken Fusses und der linken Schulter sei der Beschwerdeführer aus ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer Sicht aktuell auch in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig (S. 60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration bestehe an objektivierbaren depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptomen eine eingeschränkte emotionale Schwingungsfähigkeit, die ins Depressive ausgelenkt sei. Im Affekt sei der Beschwerdeführer depri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miert, innerlich angespannt, unruhig, ratlos und nervös, und es bestünden Insuffizienzgefühle. Zudem sei eine ausgeprägte Bewegungsunruhe zu beo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bachten, so dass man von einer agitierten Depression sprechen müsse. Letzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">endlich zeige sich, dass der Beschwerdeführer mit seiner gesundheitlichen Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation überfordert sei. Die depressive Symptomatik sei als Folge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungssituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sehen. Zum aktuellen Zeitpunkt bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Garten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem Unfall von Juli 2000 dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig (S. 62). Auch in einer dem körperlichen Leiden optimal angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verweistä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei er aufgrund seiner schweren Polymorbidität mit zahlreichen inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen Problemen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multilokulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> orthopädischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Funktionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mittelgradiger depressiver Störung momentan zu 100 % arbeitsunfähig (S. 63).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. September 2014 (Urk. 8/186) präzisierten die Gutachter des O.___, bedingt durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingementproblematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Schulterbeweglichkeit vor allem für die Abduktion und die Innen- und Aussenrotation erheblich einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Demzufolge seien Arbeiten über die Horizontale mit dem linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ado</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arm nicht mehr möglich. Auch repetitive Arbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotatorischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elevatorischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art seien zu vermeiden. Zudem könne der Beschwerdeführer mit dem linken Arm keine Gewichte über 5 kg wiederholt heben und tragen. Hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen seien Arbeiten auch beidhändig auf Tischhöhe durchaus möglich (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die Rückenproblematik für den Beschwerdeführer nicht im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehe, heisse das nicht, dass die Wirbelsäule normal belastbar sei. Die verminderte Belastbarkeit der LWS lasse sich auch durch die klinischen und radiologischen Befunde objektivieren. Nur bezogen auf die Rückenproblematik könne davon ausgegangen werden, dass eine sitzende beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbelastende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit noch zumutbar sei. Allerdings sei es unrealistisch, dass in Anbetracht der Gesamtproblematik und der doch erheblichen Polymorbidität in einer sitzenden Tätigkeit eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit erreicht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Allerdings sei im Gutachten klar dargelegt worden, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers instabil sei und demzufolge durch adäquate therapeutische Massnahmen verbessert werden könne. Insofern sei die attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit als temporärer Zustand zu werten (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ stellte im Bericht über die orthopädische Untersuchung vom 11. November 2014 (Urk. 8/190) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung des linken Beins bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthrodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des oberen und unteren Sprunggelenks</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung des linken Arms bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Funktionsminderung der linken Schulter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fragliche Dysästhesie linker Arm (kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dermatom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Bezug)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine Lumbalgie ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Untersuchung zeigten sich deutliche Inkonsistenzen. So hätten sich deutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Differenzen der Beweglichkeit zwischen der Untersuchungssituation und den spontan ausgeführten Bewegungen gezeigt. Druckschmerzen seien bei Ablenkung nicht reproduzierbar (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Gutachten des O.___ dargelegten Befunde könnten in weiten Teilen nicht nachvollzogen werden. Es habe keine Schwellung der Schulter bestanden, auch im Beckenbereich habe keine Schwellung gefunden werden können. Es bestehe keine muskuläre Atrophie im Bereich der Arme. Damit fehlten objektive Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine dauerhafte Funktionsminderung des linken Armes. Eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Schulterbeweglichkeit links habe nachvollzogen werden können (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso sei ein verändertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gangbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Sprung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks nachvollziehbar. Korrespondierend zur aufgehobenen Beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Gelenks bestünden klinisch Hinweise auf eine Minderbenutzung des Beins mit Umfangminderung gegenüber der Gegenseite. Allerdings lasse die aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwielenbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über dem 5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">köpfchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf schlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass die Mobilität darunter nicht in erheblichem Masse leide (S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktionsminderung der Wirbelsäule habe sich bei der Untersuchung eher moderat dargestellt. Ebenso könne eine erhebliche Beeinträchtigung durch Schmerzen im klinischen Befund nicht nachvollzogen werden. Im Laufe der Anamneseerhebung und bei der Untersuchung seien keine Anzeichen von Schmerzen wie Schwitzen, Ausweichbewegungen und Unruhe beim Sitzen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen. Im Rahmen der Laborkontrolle seien keine Schmerzmittel nachweisbar gewesen, obwohl der Beschwerdeführer ausdrücklich erklärt habe, diese auch am Tag der Untersuchung eingenommen zu haben (S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Januar 2004. In angepasster Tätigkeit mit körperlich leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit mit leichter Wechselbelastung, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastung über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">figes Treppensteigen, ohne häufige sprunggelenksbelastende Tätigkeiten, ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen an den Armen und ohne Arbeiten über Schulterhöhe sei seit jeher eine vollständige Arbeitsfähigkeit gegeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Unispitals B.___ nannten im Gerichtsgutachten vom 6. April 2017 (Urk. 34) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 6.1 S. 29 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erhebliche Funktionseinschränkung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ses</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spitzfussstellung und Rotationsfehlstellung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pilon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Fraktur und Fibula-Trümmerfraktur links am 25. Juli 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach offener Reposition, Platten-/Schraubenosteosynthese am distalen Unterschenkel mit autologischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spongiosaplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> aus dem linken Beckenkamm am 31. Juli 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Reosteosynthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der Fibula wegen Rotationsfehlstellung am 9. August 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Stellschraubenentfernung der linken Fibula am 6. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vember 2000 sowie Status nach OSME- und OSG-Arthroskopie am 22. Oktober 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zuletzt Schuh- und Einlagenversorgung links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links am ehesten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingementtyp</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichtgradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> funktionelle Einschränkung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">strukturell mässige Voraussetzungen für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingementsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, kleine Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links sowie fehlende Hinweise auf eine Bursitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach erfolgloser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subacromialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Infiltration Oktober 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichtgradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> funktionelle Einschränkung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlform mit lumbalem Flachrücken und thorakaler, parti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ell fixierter Hyperkyphose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haltungsinsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässige degenerative Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule sowie LWK4- und LWK5-Deformitäten, wahrscheinlich anlagebedingt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Störung (F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sode (F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ungenügend kontrollierte arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplikationen: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hypertensive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Kardiopathie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nephropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unauffällige elektive Koronarangiographie Februar 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten im Rahmen eins metabolischen Syndroms, DD: Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ten-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Incompliance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, DD: OSAS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten ausserdem die hier leicht gekürzt dargestellten Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 6.2 S. 29 f):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägtes dysfunktionales Krankheitsverhalten bei der EFL-Prüfung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas mit BMI 37 kg/m2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf OSAS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Kopfschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ruhetremor rechter Arm unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierender Drehschwindel unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Uratnephrolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Doppel-J-Katheter Einlage links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch benigne Prostatahyperplasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nabelhernien-Operation mit Netzeinlage</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">asymptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inguinalhernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> linksseitig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Katarakt-Operation beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropatelläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erschwerte Nahrungsaufnahme bei lückenhaftem Gebiss</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht bestehe ein ähnliches Gesamtbild und eine ähnliche Beurteilung wie beim O.___-Gutachten (vgl. oben E. 4.4.2). Es bestehe ein aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geprägtes metabolisches Syndrom mit Adipositas, unkontrollierter Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2. Diese Erkrankungen seien in der Regel gut behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delbar und führten bei Fehlen sekundärer Organbeteiligung nicht zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit. Da die arterielle Hypertonie über längere Zeit schlecht eingestellt sei und zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypertensiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kardiopathie geführt habe, seien bis zur besseren Einstellung der Blutdruckwerte aktuell nur körperlich leichte Arbeiten zumutbar. Die Behandlung der erhöhten Blutdruckwerte sei nicht ausgeschöpft und nebst der Abklärung bezüglich OSAS sollte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamentencompliance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überprüft werden. Die übrigen Beschwerden, Befunde und Diagnosen, wie unklare intermittierende Drehschwindelattacken, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intermittiernde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kopfschmerzen, Ruhetremor der rechten Hand, Vitamin D-Mangel, Vitamin B12-Mangel, Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uranephrolithiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nabelhernienopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, asymptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inguinalhernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links und lückenhaftes Gebiss führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell nicht zu einer dauerhaften Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 34 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht bestehe zusammengefasst ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem Unfall mit Trümmerfraktur im Bereich des linken Rückfusses und Unterschenkels mit Ausheilung in Fehlstellung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Funktionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Schmerzhaftigkeit im Bereich des linken Fusses. Dies führe zu einer erheblichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, welche am ehesten einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingementsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugeordnet werden könnten. Hier hätten jedoch erhebliche Diskrepanzen bei der klinischen Untersuchung und der spontanen Beobachtung der Aktivität im Rahmen der Testsituation bestanden. Eine klare strukturelle Lokalisation der Beschwerden sei auch nur bedingt möglich. Die Auswirkungen der Schulterbeschwerden links auf das Zumutbarkeitsprofil und die Arbeitsfähigkeit sei als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt einzuschätzen. Dasselbe gelte für ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom bei fehlenden Hinweisen auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausfallsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vorbestehender Wirbelsäulenfehlform und Haltungsinsuffizienz und mässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degenerartiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule. Zusammengefasst bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit als Hilfsarbeiter im Gartenbau seit 2000. In der letzten Tätigkeit als Pneu-Service-Hilfsarbeiter auf Abruf bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 60 %, wahrscheinlich seit Behandlungsabschluss im Jahr 2002. In einer angepassten Tätigkeit (ganztags, 2 Stunden vermehrte Pausen pro Tag, leicht bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer, wechselpositioniert, selten Arbeiten in vorgeneigter Position und über Brusthöhe bis höchstens Kopfhöhe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bimanuell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, selten Treppensteigen, nur selten Arbeiten in kauernder oder kniender Position und Vermeiden von Gehen auf unebenem Gelände) bestehe medizinisch-theoretisch eine Arbeitsunfähigkeit von 25 % (S. 34 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle psychiatrische Beurteilung habe eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit um 20-40 % im letztmals ausgeübten Beruf aufgrund einer Beeinträchtigung von Fähigkeiten in den Bereichen Anpassung an Regeln und Routinen, Kompetenz- und Wissensanwendung und Gruppenfähigkeit ergeben. In einer angepassten Tätigkeit, die der Beschwerdeführer sich relativ flexibel einteilen und auch alleine durchführen könne, sei die Einschränkung vermutlich geringer und betrage noch 10-30 %. Limitierend für die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit blieben die Einschränkungen in der Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz- und Wissensanwendung (S. 35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der zusammenschauenden Konsensbesprechung sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zu 100 % arbeitsunfähig in der bisherigen Tätigkeit als Gärtner-Hilfsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiter und für alle schweren und mittelschweren Arbeiten (auch als Pneu-Ser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vice-Mitarbeiter). In einer optimal angepassten Tätigkeit bestehe unter Berücksichtigung aller Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Akten lässt sich unschwer erkennen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verändert hat. Im Zeitpunkt der erstmaligen Leistungsabweisung litt er einzig an den Folgen der Unterschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur, die sich dahingehend auf die Arbeitsfähigkeit auswirkte, als dass ihm nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar waren, und an einer depressiven Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion, die noch nicht komplett remittiert war, aber keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bedingte (E. 3.1). Neuerdings berichteten die Ärzte über diverse internistische Diagnosen, Rücken- und Schulterprobleme sowie weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin über die Folgen der Unterschenkelfraktur und eine mittelgradige depressive Störung. Darüber, ob und in welchem Umfang diese gesundheitlichen Probleme die Arbeitsfähigkeit einschränken, besteht unter den Ärzten keine Einigkeit. Aufgrund der erheblich divergierenden Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit wurde das USZ vom Gericht beauftragt, den Beschwerdeführer polydisziplinär zu begutachten (vgl. oben E. 3.2.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, so ist doch zu betonen, dass ihnen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag gegebenen Gutachten zukommt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; BGE 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.). So hat die Rechtsprechung bezüglich Gerichtsgutachten ausgeführt, das Gericht weiche "nicht ohne zwingende Gründe" von den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen des medizinischen Experten ab (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 352 f.). Auch der EGMR hat diesbezüglich erwogen, der Meinung eines von einem Gericht ernannten Experten komme bei der Beweiswürdigung vermutungsweise hohes Gewicht zu (Urteile Sara Lind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eggertsdóttir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen Island vom 5. Juli 2007 § 44, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Shulepova</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen Russland vom 11. März 2009 § 62).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Beweiskraft des Gerichtsgutachtens brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 41), trotz der im Wesentlichen gleichen Befunderhebung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Gutachter kämen die Gutachter des Unispitals B.___ zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlich anderen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit, so dass es aus einer (von den Gutachtern des O.___) attestierten Restarbeitsfähigkeit von 20-30 % zu einer (von den USZ-Gutachern) attestieren Arbeitsfähigkeit von 70 % in angepasster Tätigkeit gekommen sei. Erstaunlicherweise fänden sich im Gutachten des USZ keine Ausführungen respektive Begründungen dazu, weshalb sie zu einer anderen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gekommen seien. Mit anderen Wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten handle es sich um eine andere Beurteilung eines an sich gleichgebliebenen Sachverhalts, was rechtlich nicht zu berücksichtigen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verkennt, dass der Grundsatz, wonach eine andere Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines an sich gleichgebliebenen Sachverhalts rechtlich nicht zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sei, lediglich bei der Beurteilung, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliegt, zum Tragen kommt. Vorliegend stellt sich indessen die Frage, welche Auswirkung der seit der erstmaligen Anmeldung veränderte Gesundheitszustand auf die Arbeitsfähigkeit hat, mithin welchen Gutachten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Revisionszeitpunkt bei der Beweiswürdigung höheres Gewicht zukommt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die fehlende Auseinandersetzung der B.___-Gutachter mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die O.___-Gutachter betrifft, besteht im internisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachbereich im Wesentlichen eine übereinstimmende Einschätzung. Die O.___-Gutachter kamen zum Schluss, dass trotz der internistischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polymorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine behinderungsangepasste Tätigkeit medizinisch-theoretisch zu 100% zumutbar sei (Urk. 8/184 S. 59). Dem USZ-Gutachten kann entnommen werden, dass aufgrund der über längere Zeit schlecht eingestellten arteriellen Hyperto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie, welche zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypertensiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kardiopathie geführt habe, nur körperlich leichte Tätigkeiten zumutbar seien (Urk. 34 S. 34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Fachgutachten wurden bei der Beurteilung auf das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten des O.___ Bezug genommen und die unterschiedlichen Befunde ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere im Bereich der linken Schulter und hinsichtlich der Rückenschmerzen diskutiert (Urk. 35/1 S. 7 f.), und es wurde in objektiver Hinsicht auf eine erhebliche Diskrepanz zur Untersuchung in der O.___ hingewiesen, wobei die funktionelle Einschränkung im Bereich der linken Schulter letztlich als sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschätzt werden müsse (S. 12). Die Einschätzung einer höheren Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit wurde mit einer erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitstests</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet (S. 9 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Fachbereich stellten die psychiatrischen Gutachter des Unispitals B.___ explizit fest (Urk. 35/2), die Beurteilung der depressiven Störung stimme überein mit der Einschätzung des aktuell behandelnden Psychiaters und dem psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachter des O.___ (S. 38). Die Diskussion über das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung, schlossen sie nach hinlänglicher Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit dem Hinweis ab, dass sie diese Diagnose wie auch die O.___-Gutachter als nicht vorliegend erachteten. Lediglich bei der Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nahmen sie keinen Bezug zum O.___-Gutachten, legten aber schlüssig dar, dass aufgrund der gestellten Diagnose Einschränkungen in den Bereichen Anpassung an Regeln und Routinen, Kompetenz- und Wissensanwendung sowie Gruppenfähigkeit bestünden, welche zu einer Arbeitsunfähigkeit als Hilfsgärtner von 20-40 % führten. In einer Tätigkeit, in der die genannten Fähigkeiten nicht oder nur in geringem Masse verlangt würden, das heisse in einer Tätigkeit, die der Beschwerdeführer sich zeitlich relativ flexibel einteilen und auch alleine durchführen könne, betrage die Einschränkung lediglich 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 % (S. 42). Die O.___-Gutachter dagegen sprachen pauschal von einer um 50 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit, ohne darzulegen, wie sich diese mani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festiert (vgl. E. 4.4.4). Dass die USZ-Gutachter zu einer derart allgemeinen Aussage keine Stellung nahmen, erstaunt daher nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit sich schliesslich die Beschwerdegegnerin in der Begründung der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung auf den Standpunkt stellte (vgl. Urk. 2 S. 4), es lägen beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer genügend Ressourcen vor, um (in psychiatrischer Hinsicht) einer vollen Erwerbstätigkeit nachzugehen, bezeichnete sie diese nicht näher. Nachdem die Gutachter des Unispitals B.___ die Einschränkungen, die sich aus der diagnostizierten mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradigen depressiven Störung ergeben, einlässlich beschrieben haben, ist ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu folgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Gutachten des Unispitals B.___ allen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien (vgl. E. 1.6) vollumfänglich genügt, so dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Sachverhalt dahingehend erstellt, dass im Rahmen des von den Gutachtern formulierten Anforderungsprofis eine 70%ige Arbeitsfähigkeit besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit.</span><span id="IV076"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hierbei ist zu beachten, dass f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür den Einkommensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend sind, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen sind. Bevor die Verwaltung über einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befindet, muss sie daher prüfen, ob allenfalls in der dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 129 V 222 f. E. 4.2 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 174, Urteil des Bundesgerichts I 156/02 vom 26. Mai 2003).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht ging im Urteil vom 23. März 2005 von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2004 von Fr. 58'107.-- aus (Urk. 8/147 E. 4.1 S. 7 f.). Aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet auf das Jahr 2014 (Rentenbeginn, vgl. unten E. 6.7) entspricht dies u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Männer bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'975</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indexpunkten im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2004</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indexpunkten im Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bundesamt für Statistik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, BFS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schweizerischer Lohnindex, Nominallohnindex 2011 bis 2015, T1.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 65'315.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reglemente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skill</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Levels) differenziert statt nach den bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 bis 4 der Stelle.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Kompetenzniveau differenzierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellen (BGE 142 V 178 E. 2.5.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zentralwert für mit einfachen Tätigkeiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skill</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-level 1) beschäftigte Männer betrug im Jahre 2012 im privaten Sektor Fr. 5'210.-- (LSE, Tabelle TA 1), was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2'188 Punkten im Jahr 2012 und 2‘220 im Jahr 2014 (Rentenbeginn, vgl. unten E. 5.6) sowie einer im Jahr 2013 geltenden betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen T 03.02.03.01.04.01) ein hypothetisches Einkommen von Fr. 66'130.-- pro Jahr und bezogen auf ein Pensum von 70 % ein solches von Fr. 46'291.-- ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nur mehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kann seine ursprünglich schwere körperliche Arbeit nicht mehr ausführen, und auch in leichten Tätigkeiten bestehen Einschränkungen dahingehend, als dass diese Tätigkeit wechselpositioniert sein sollte, nur selten in vorgeneigter Position und über Brusthöhe bis höchstens Kopfhöhe, nur selten in kauernder oder kniender Position und unter Vermeidung von Gehen auf unebenem Gelände ausgeübt werden kann und nur seltenes Treppensteigen erfordern darf. Ausserdem sollte sich der Versicherte die Tätigkeit relativ flexi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bel einteilen und auch alleine durchführen können. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren rechtfertigt sich ein Tabellenlohnabzug von mindestens 15 % (eine genauere Bezifferung erübrigt sich ausgangsgemäss), womit das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 39'347.-- beträgt. Verglichen mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 65'315</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 25'968.-- beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 39.8 %, mithin gerundet 40 % (BGE 130 V 121). Damit hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuch (Neuanmeldung) am 9. Juli 2013 (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/164). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war in seiner ursprünglichen Tätigkeit seit dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. Juli 2000 zu 100 % arbeitsunfähig. Damit war das Wartejahr am 9. Juli 2013 bereits erfüllt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Spätestens seit der Neuanmeldung besteht ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 40 %, so dass der Rentenanspruch sechs Monate nach der Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 9. Juli 2013 im Januar 2014 entstand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Beschwerde gutzuheissen. Der Beschwerdeführer hat ab Januar 2014 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen und vorliegend auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3'000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 10. Februar 2015 aufgehoben mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab Januar 2014 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 3'000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>