<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00948</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, meldete sich am 4. Februar 2002 bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er an Schulterschmerzen und Schmerzen im Nacken- und Kopfbereich leide (Urk. 13/2). Die IV-Stelle klärte darauf die erwerblichen (Urk. 13/7, 13/8 und 13/16) und medizinischen (Urk. 13/6, 13/9, 13/12, 13/13 und 13/15) Verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se ab. Mit Verfügung vom 15. November 2002 sprach sie dem Versicherten, ausgehend von einer Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) mit einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21), einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) und einem chronischen Schmerzsyndrom Schulter/Arm rechts mit muskulärer Dysbalance bei Status nach arthrosko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pischer AC-Resektion mit Acromioplastik vom 3. Mai 2001, sowie von einem Invaliditätsgrad von 100 % (Urk. 13/17) ab dem 1. Februar 2002 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 13/25). In der Folge wurde der Rentenanspruch wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt überprüft und bestätigt (vgl. Urk. 13/26 ff.), letztmals mit schriftlicher Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 22. Februar 2008 (Urk. 13/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im März 2013 leitete die IV-Stelle erneut von Amtes wegen eine Rentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung ein, indem sie dem Versicherten den Fragebogen zur Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente zusandte, den er am 26. März 2013 zusammen mit einem Bericht von Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, vom selben Tag retournierte (Urk. 13/78). Die IV-Stelle holte einen aktuellen IK-Auszug ein (Urk. 13/79) und gab ein rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten in Auftrag (Urk. 13/80 ff.), das am 21. Dezember 2013 und am 2. Januar 2014 von Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH Z.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattet wurde (Urk. 13/85 und 13/88). In dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben wurde aus psychiatrischer Sicht eine Anpassungsstörung mit Sorgen, Anspannungen, Zukunftsängsten und Stimmungseinbrüchen (ICD-10: F43.23) diagnostiziert, der keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen wurde (Urk. 13/88/8-9). Aus internistisch-rheumatologischer Sicht wurde der Versicherte als in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig beurteilt (Urk. 13/85/37-38). Mit Vorbescheid vom 2. April 2014 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 13/92). Dr. med. B.___, Assistenzarzt, und Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberarzt, vom Zentrum für Soziale Psychiatrie, D.___, der E.___ teilten der IV-Stelle mit Zuschrift vom 6. Mai 2014 mit, der Versicherte befinde sich seit dem 24. April 2014 bei ihnen in ambulanter psychiatrischer Betreuung (Urk. 13/93). Am 15. Mai 2014 erhob der Versicherte Einwand gegen den Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 13/96), den er in der Folge ergänzend begründen liess (Urk. 13/99). Mit Verfügung vom 18. Juli 2014 hob die IV-Stelle wie angekündigt die ganze Invalidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 13/101). Einer Beschwerde gegen die Verfügung entzog sie die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung (Urk. 13/101/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Versicherten gegen die Verfügung vom 18. Juli 2014 erhobene Beschwerde (Urk. 13/105) hiess das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2014.00896 vom 23. Juli 2015 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, um abzuklären, ob Dr. A.___ die Diagnose einer anhaltendenden somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, welche bei der Rentenzusprache bzw. -bestätigung mitberücksichtigt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den war, als unzutreffend erachte oder ob er diesbezüglich von veränderten Verhältnissen ausgehe (Urk. 13/124, vgl. insbesondere 13/124/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte liess der IV-Stelle am 25. Januar 2016 einen Austrittsbericht der F.___ vom 6. Januar 2016 zukommen (Urk. 13/128 und 13/129). Am 23. März 2016 ordnete die IV-Stelle eine Verlaufsbegutachtung durch Dr. A.___ an und stellte Zusatzfragen betreffend die von den früheren Behandlern gestellte Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung (Urk. 13/131-133). Überdies setzte die IV-Stelle dem Versicherten eine Frist bis zum 4. April 2016 an, um triftige Einwendungen gegen die Art der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, die vorgesehene Fachdisziplin und die begutachtende Person zu erheben (Urk. 13/133/2). Diese Frist wurde auf Antrag des Versicherten erstreckt (vgl. 13/134-135). Er liess darauf gegen die Person des Gutachters Einwand erheben und eine Präzisierung der Fragestellung beantragen (Urk. 13/136 und 13/137). Die IV-Stelle nahm die beantragte Änderung im Fragenkatalog vor und hielt mit Verfügung vom 24. Mai 2016 an einer Begutachtung durch Dr. A.___ </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest (Urk. 13/142). Dagegen liess der Versicherte Beschwerde erheben (Urk. 13/145/3-7), welche das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2016.00713 vom 30. September 2016 abwies (Urk. 13/149). Am 25. Januar 2017 erstattete Dr. A.___ sein Verlaufsgutachten (Urk. 13/153). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 6. März 2017 stellte die IV-Stelle dem Versicherten ein Festhalten an der angeordneten Renteneinstellung in Aussicht (Urk. 13/157). Dagegen liess der Versicherte Einwand erheben (Urk. 13/163 und 13/166) und eine ärztliche Stellungnahme vom 23. Mai 2017 einreichen (Urk. 13/165). Mit Verfügung vom 17. Juli 2017 hielt die IV-Stelle an der Renteneinstellung per 31. August 2014 fest (Urk. 2 = 13/168). Einer Beschwerde gegen die Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 17. Juli 2017 liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Petra Kern vom Rechtsdienst Inclusion Handicap, mit Eingabe vom 12. September 2017 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm rückwirkend ab Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 weiterhin eine Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten anzuordnen und hernach über seinen Anspruch auf Weiterausrichtung der Invalidenrente zu entscheiden. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Ferner sei ihm die unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Prozessführung zu gewähren und Rechtsanwältin Petra Kern als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu ernennen (Urk. 1 S. 2). Der IV-Stelle wurde mit Verfügung vom 18. September 2017 Frist zur Einreichung einer Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort angesetzt (Urk. 5). Mit derselben Verfügung wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer dazu aufgefordert, innert einer Frist von 30 Tagen das ausgefüllte For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit samt Belegen zur aktuellen finanziellen Situation einzureichen (Urk. 5). Er tat dies mit Eingabe vom 3. Oktober 2017 (Urk. 7, 8/1-13 und 9). Am 24. Oktober 2017 wurde der Beschwerdegegnerin die beantragte Fristerstreckung bis zum 22. November 2017 bewilligt (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin schloss am 22. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 12). Mit Verfügung vom 19. Dezember 2017 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung abgewiesen und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV) und die bisherige Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, waru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung zog die Beschwerdegegnerin in Betracht, gestützt auf das von ihr eingeholte rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 21. Dezember 2013 und vom 2. Januar 2014 sowie das psychiatrische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsgutachten vom 25. Januar 2017 sei davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erheblich verbessert habe. Seit spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens November 2013 sei dem Beschwerdeführer eine leichte wechselbelasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Tätigkeit ohne Heben, Tragen und Transpor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren von Lasten über 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Armvorhaltebelastungen und Überkopfarbeiten zu 100 % zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Die Beschwerdegegnerin führte dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend einen Einkommensvergleich durch und ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telte einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 22 %, der keinen Rentenanspruch zu begründen vermöge (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen den Standpunkt vertreten, sein Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stand habe sich nicht massgeblich verändert, es bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage bis zum 18. Juli 2014 wurde im Urteil IV.2014.00896 vom 23. Juli 2015 (Urk. 13/124) dargestellt, worauf vorab zu verweisen ist. Aus dem am 13. Mai 2016 neu eingereichten Bericht des Zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rums für Soziale Psychiatrie, D.___, der E.___ vom 14. April 2014 (vgl. Urk. 13/140) geht überdies hervor, dass der Versicherte vom 10. bis zum 14. April 2014 wegen Suizidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken hospitalisiert war, die nach der Ankündigung der Aufhebung seiner Invalidenrente aufgetreten waren (Urk. 13/140/2). Die dortigen Behandler diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) und besprachen mit dem Versicherten die Möglichkeit einer Teilnahme an der Schmerzgruppe in der Tagesklinik des Zentrums für Soziale Psychiatrie, die er sich noch habe überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen wollen (Urk. 13/140/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Dezember 2014 nahmen Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. klin. psych. H.___ vom I.___ Stellung zum psychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ vom 2. Januar 2014. Sie vertraten die Ansicht, die ICD-10-Kriterien für eine mittelgradige Depression seien erfüllt, und stellten die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode gemäss ICD-10: F33.1/2. Diese begründeten sie mit den sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiven Angaben des Versicherten und den Resultaten einer neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Testung; eine objektive psychiatrische Befunderhebung wurde – soweit ersichtlich – nicht durchgeführt. Subjektiv sei der Versicherte seit 2001 zu 100 % arbeitsunfähig. Aufgrund des positiven und des negativen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes sowie der neuropsychologischen Einschränkungen sei der Versicherte für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 13/115/12-15 = 13/121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der F.___ vom 6. Januar 2016 zufolge war der Versicherte vom 10. bis zum 30. Dezember 2015 hospitalisiert. Aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischer Sicht wurden eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) und der Verdacht auf eine posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) infolge einer Kriegstraumatisierung diagnostiziert (Urk. 13/128/1). Bei Klinikeintritt habe der Versicherte ein depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sives Zustandsbild mit verminderter Konzentration und Merkfähigkeit, Grübeln, innerer Unruhe und Schlafstörungen gezeigt. Es sei mit seinen Schmerzen in Zusammenhang zu bringen, weshalb von einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ausgegangen werden könne. Weiter habe der Versicherte von mehreren traumatischen Kriegserlebnissen berichtet. Es bestehe deshalb der Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Da die Ehefrau des Versicherten ebenfalls an gesundheitlichen Problemen leide, habe er sich dazu entschieden, die Klinik bereits nach drei Wochen Aufenthalt wieder zu verlassen. Man habe zur Reduktion der depressiven Symptomatik die Dosis Cymbalta von 60 auf 90 mg erhöht und die Schmerz- und Schlafmedika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion leicht umgestellt (Urk. 13/128/2). Für die Dauer des Klinikaufenthalts habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 13/128/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem psychiatrischen Verlaufsgutachten vom 25. Januar 2017 (Urk. 13/153) führte Dr. A.___ eine Anpassungsstörung mit Angst und depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 13/153/9). Der Versicherte sei aus psychiatrischer Sicht für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 13/153/11). Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur letzten Untersuchung habe sich der Gesundheitszustand nicht wesentlich verändert (Urk. 13/153/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ und Dr. H.___ vom I.___ übten mit einer weiteren Stellungnahme vom 23. Mai 2017 (Urk. 13/165) Kritik am Verlaufsgutachten Dr. A.___. Tatsächlich liege eine langfristige chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Depression mittleren Grades mit einer invalidisierenden Wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 13/165/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist strittig und zu prüfen, ob zur Beurteilung der Entwicklung des </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitszustands auf die psychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ vom 2. Januar 2014 (Urk. 13/88) und vom 25. Januar 2017 (Urk. 13/153) abgestellt werden kann (vgl. Urk. 1 und 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten vom 2. Januar 2014 basierte auf den Ergebnissen der ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dehnten Laboruntersuchung der am 30. Oktober 2013 dem Beschwerdeführer entnommenen Haar- und Blutproben, den psychiatrischen und testpsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchungen vom 20. November 2013, den zur Verfügung gestellten Akten und weiteren medizinischen Unterlagen (Urk. 13/88/1 ff.; vgl. auch Urk. 13/85/43-49). Auch das Verlaufsgutachten vom 25. Januar 2017 beruht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf einer psychiatrischen und testpsychologischen Untersuchung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers am 9. Januar 2017 sowie den medizinischen Vorakten (Urk. 13/153/1-6). Dr. A.___ führte jeweils eine sorgfältige Anamnese- und Befunderhebung durch (vgl. Urk. 13/88/5-7 und 13/153/6-9). Es bestehen keinerlei Anhaltspunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te dafür, dass Dr. A.___ die vom Versicherten ihm gegenüber gemachten Angaben (vgl. Urk. 13/88/5-6) falsch oder unvollständig wiedergegeben haben könnte. Insbesondere wurde von Seiten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers nichts in diese Richtung behauptet (vgl. Urk. 1, 13/163 und 13/166). Vor diesem Hintergrund erweist sich der von Dr. G.___ und Dr. H.___ vom I.___ erhobene Vorwurf, das erste Gutachten sei in dieser Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht mit Fehlern behaftet (Urk. 13/15/13), als haltlos. Es trifft auch nicht zu, dass dafür kein Tagesablauf erhoben wurde (Urk. 13/115/14; vgl. Urk. 13/88/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der erhobenen Untersuchungsbefunde (vgl. Urk. 13/88/7) und des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesablaufs (Urk. 13/88/6) erscheint es schlüssig und nachvollziehbar, dass Dr. A.___ in seinem ersten Gutachten eine depressive Störung verneinte, weil keine eindeutige gedrückte Stimmung, Antriebsstörungen, Freudlosigkeit, reduzierte Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit oder Schuldgefühle, psychomotorische Hemmungen oder zirkadiane Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen festzustellen seien. Der Versicherte weise auch keine objektiven Störungen der mnestischen Funktionen, der geistigen Flexibilität, des Antriebs und der Psychomotorik auf. Seine Einschätzung untermauerte Dr. A.___ zudem mit den Ergebnissen der Blutanalyse, welche eine niedrige Konzentration der verordneten Antidepressiva zeigte, was gegen das Vorliegen einer eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen depressiven Störung spreche (Urk. 13/88/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus legte Dr. A.___ insoweit nachvollziehbar dar, es sei beim Beschwerdeführer seit dem Ausbruch der muskuloskelettalen Schmerzen in belastenden Situationen zu intermittierenden Anpassungsstörungen gekommen, wobei nicht auszuschliessen sei, dass der Versicherte im Rahmen einer Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung auch unter mittelgradigen depressiven Symptomen gelitten habe (Urk. 13/88/8; vgl. bereits Urk. 13/124/9). Es leuchtet daher auch ein, dass Dr. A.___ die vom Versicherten bei seiner ersten Begutachtung geklagten Zukunftssorgen, Ängste, Stimmungseinbrüche und reduzierte Stressresistenz der aktuell diagnostizierten Anpassungsstörung im Rahmen der Rentenrevision zuordnete (Urk. 13/88/8). Ebenso erscheint es schlüssig und nachvollziehbar, dass er dem Versicherten in Anbetracht von dessen vollständig erhaltenen psychokognitiven Funktionen eine vollständige Arbeitsfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten attestierte (Urk. 13/88/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die blosse – wenn auch zutreffende – Feststellung, bei fehlenden Hinweisen auf schwerwiegend bewusste/unbewusste emotionale Konflikte oder eine schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend belastende psychosoziale Situation könne eine Diagnose aus dem somatoformen Formenkreis nicht gestellt werden, womit sich eine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zu den Foerster’schen Kriterien erübrige (Urk. 13/88/9), genügt den Anforderungen an ein im Hinblick auf eine Rentenrevision in Auftrag gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Gutachten nicht (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 8C_41/2012 vom 25. Juli 2013 E. 5.1.2 und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.2). In diesem Punkt wurde das erste Gutachten Dr. A.___ von Seiten des Beschwerdeführers zu Recht beanstandet (vgl. Urk. 13/115/5-6 und 13/115/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu erwähnen, dass Dr. G.___ und Dr. H.___ rügten, hinsichtlich der testpsychologischen Befunde sei im ersten Gutachten ein falsches und widersprüchliches Fazit gezogen worden (Urk. 13/115/13). Die von ihnen beanstandete Schlussfolgerung, es seien in kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bereich Einschränkungen festzustellen, bezog sich indessen einzig auf das Mini-ICF-APP vom 20. November 2013 (vgl. Urk. 13/88/7) und war dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend korrekt. Das Gutachten gibt folglich auch in diesem Punkt zu keinen Beanstandungen Anlass.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Verlaufsbegutachtung erhob Dr. A.___ einen unauffälligen Gedankenfluss, ein unauffälliges inhaltliches Denken, einen unauffälligen Antrieb und eine unauffällige Psychomotorik (Urk. 13/153/8 und 13/153/9). Er legte plausibel dar, die klaren Antworten des Versicherten auf die Fragen in Bezug auf seine Lebensgeschichte und dessen ausführliche Schilderung seiner Krankheitssymptome deute auf unauffällige mnestische Funktionen hin (Urk. 13/153/8). Es trifft auch zu, dass der vom Versicherten geschilderte Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf deutliche Inkonsistenzen aufweist (Urk. 13/153/9), indem einerseits eine absolute Passivität andererseits diverse Aktivitäten beschrieben wurden (vgl. Urk. 13/153/7-8). So war der Versicherte am Tag seiner Untersuchung offenbar in der Lage, am Postschalter eine Zahlung vorzunehmen und einen Fehler der Postangestellten zu bemerken. Im Widerspruch dazu machte er gegenüber Dr. A.___ kurz darauf Konzentrationsstörungen geltend. Es gelingt dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten seinen eigenen Angaben zufolge auch, den Einkauf zu erledigen und das Essen zuzubereiten, wenn seine Frau nicht dazu in der Lage ist. Ebenso kann er für seinen Kater sorgen. Regelmässig besucht der Versicherte die Sonn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagsmesse, er begibt sich einmal pro Monat ins Hallenbad, schaut Youtube-Beiträge und beschafft sich im Internet Informationen (Urk. 13/153/7-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung Dr. A.___, im Rahmen des Revisionsverfahrens sei es zu einem erneuten Ausbruch einer Anpassungsstörung im Sinne einer protrahier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Belastungsreaktion gekommen (Urk. 8/153/10), steht mit dem Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des Zentrums für Soziale Psychiatrie, D.___, der E.___ vom 14. April 2014 im Einklang (vgl. Urk. 13/140). Dr. A.___ legte in diesem Zusammenhang zutreffend dar, der Versicherte habe sich dem betreffenden Austrittsbericht zufolge während seines Klinikaufenthaltes schnell beruhigen können. Er gelangte zum einleuchtenden Schluss, eine depressive Störung lasse sich unter diesen Umständen ausschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Gegen die von den Behandlern des I.___ postulierte depressive Entwicklung spreche auch, dass beim Versicherten weder eine genetische Vulnerabilität und entsprechende Persönlichkeitsfaktoren noch traumatische Lebensereignisse auszumachen seien. Schliesslich sei auch von den Behandlern der F.___ keine eigenständige und selbstunterhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende depressive Störung diagnostiziert worden (Urk. 8/153/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den Behandlern in der F.___ neu zur Diskussion gestellte Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung wurde von Dr. A.___ mit der nachvollziehbaren und schlüssigen Begründung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worfen, er habe keine aussergewöhnlichen traumatischen Erlebnisse erheben können. Solche sind denn auch nicht aus den weiteren Akten ersichtlich. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies stellte Dr. A.___ überzeugend fest, die vom Versicherten geschilderte Krankheitsentwicklung deute symptommässig auch nicht auf die Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsstörung hin. Nach den emotional belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ereignissen habe der Versicherte bis 2001 ein unauffälliges Leistungsniveau aufgewiesen (Urk. 8/153/9 und 13/153/10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Verlaufsgutachten setzte sich Dr. A.___ erstmals rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konform und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tailliert mit der im Raum stehenden Diagnose einer somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men Schmerzstörung auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der. Er vermochte die betreffende Diagnose der früheren Behandler nicht zu bestätigen, da diese keine schwerwiegenden bewussten/unbewussten emotionalen Konflikte oder eine schwerwiegend belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende psychosoziale Situation dokumentiert hatten (Urk. 8/153/10 und 8/153/13). Dies leuchtet ein. Ebenso, dass Dr. A.___ im Zeitpunkt der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Untersuchungen wegen des Fehlens dieser Faktoren keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Diagnose stellte. Letzteres deckt sich auch mit den seit November 2013 erstellten medizinischen Unterlagen, denen ebenfalls keine entsprechende Diagnose zu entnehmen ist (vgl. Urk. 13/115/12-15, 13/128, 13/140 und 13/165). Zwar wurde im Austrittsbericht der F.___ vom 6. Januar 2016 eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Faktoren vermerkt. Hierzu hielt Dr. A.___ zutreffend fest, die damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Behandler hätten diese Diagnose gestellt, weil sie die aktenmässig doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentierte verminderte Konzentrations- und Merkfähigkeit, das Grübeln, die innere Unruhe und die Schlafstörung auf die vom Versicherten geklagten Schmerzen zurückgeführt hätten. Der Versicherte habe indessen jahrelang bis zur angekündigten Rentenrevision Ende 2013 trotz geklagter Schmerzen unter keinen psychischen Beschwerden mit Krankheitswert gelitten, insbesondere unter keinen solchen von einem behandlungsbedürftigen Ausmass. Es könne ihm somit auch keine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren attestiert werden. Dazu fehle es auch an einer jahrelangen hart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näckigen Forderung des Versicherten nach medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse (Urk. 8/153/10). Diese Ausführungen vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ebenfalls zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ begründete die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Tätigkeiten schlüssig mit den objektiv weitgehend unauffälligen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kognitiven Funktionen wie Gedächtnisfunktionen, Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen, Merkfähigkeit, Auffassungsvermögen, Gedankenfluss, affektive Schwingungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und Elan vitae, Antrieb und Psychomotorik (Urk. 13/153/11). Dies deckt sich auch mit seiner Feststellung, der psychische Gesundheitszustand des Versicherten habe sich seit der letzten Untersuchung nicht wesentlich verändert (Urk. 13/153/13). Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 6 und S. 8 f. sowie Urk. 13/166/3) war von einer Verschlechterung im Vergleich zur Erstbegutachtung vom November 2013 keine Rede. Ergänzend vermerkte Dr. A.___, es seien keine Tatbestände festzustellen, welche aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">at-rischer Sicht gegen die Erhaltung einer vollen Arbeitsfähigkeit sprächen (Urk. 13/153/12). Seinen Ausführungen lässt sich nicht ansatzweise entnehmen, dass er der diagnostizierten Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) im konkret zu beurteilenden Fall einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit zumass. Die Auflistung als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit allein (vgl. Urk. 13/153/9) vermag seine gutachterlichen Ausführungen nicht in Frage zu stellen. Dies muss umso mehr gelten, als es sich hierbei um einen vermeintlichen Widerspruch handelt (vgl. Urk. 1 S. 6 f. und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 f. sowie Urk. 13/166/3), da beim angeführten Leiden eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nicht generell auszuschliessen, im konkreten Fall aber mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtender Begründung verneint worden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass weder etwas vorgetragen wurde noch etwas ersichtlich ist, was die psychiatrische Beurteilung Dr. A.___s als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen liesse oder sonst in Y.___ zu ziehen vermöchte. Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Derartiges aus den Akten ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtsprechung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a) sind erfüllt. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin hat daher zu Recht auf die gutachterlichen Ausführungen Dr. A.___s abgestellt. Anzufügen bleibt, dass das Bundesgericht mit den Urteilen 8C_841/2016 und 8C_130/2017 vom 30. November 2017 seine bisherige Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung geändert hat und neu im Grundsatz für sämtliche psychische Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ein indikatorengeleitetes Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 statuiert. Von der Durchführung eines solchen kann aus Gründen der Verhältnismässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit dort abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Daher bleibt es entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.5.3 mit Hinweisen). Dies trifft hier zu, mangelt es doch an einer nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren und mit objektiven Befunden begründeten Arbeitsfähigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung, welche von derjenigen Dr. A.___ abweicht (vgl. insbesondere Urk. 13/115/12-15 und 13/165).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Gutachten von Dr. A.___ vom 2. Januar 2014 ist (wegen des Wegfalls der Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und der damit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hergehenden Arbeitsunfähigkeit) eine erhebliche Sachverhaltsänderung, namentlich eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht ausgewiesen (vgl. bereits Urk. 13/124/9). Es liegt somit ein Revisionsgrund vor, der zu einer umfassenden Überprüfung des Rentenanspruchs in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht führt, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Unter diesen Umständen spielt es keine Rolle, ob bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der ursprünglich diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eine Verbesserung nachgewiesen werden kann (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 8C_567/2011 und 8C_616/2011 vom 3. Januar 2012 E. 5.3.1). Es genügt, dass spätestens seit November 2013 keine somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (mehr) vorhanden ist, ebenso wenig eine andere psychische Erkrankung, die sich auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt. Aufgrund des Verlaufsgutachtens von Dr. A.___ vom 25. Januar 2017 steht überdies fest, dass sich der psychische Zustand des Beschwerdeführers zwischenzeitlich nicht in invaliditätsrelevanter Weise verschlechtert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu prüfen, wie sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit ab November 2013 aus internistisch-rheumatologischer Sicht präsentierten. Zu Recht wurde nicht in Frage gestellt, dass zur Beantwortung dieser Fragen auf das Gutachten von Dr. Z.___ vom 21. Dezember 2013 (Urk. 13/85) abgestellt werden kann (vgl. Urk. 1 und 2). Dies muss umso mehr gelten, als keinerlei Anhaltspunkte für seither eingetretene invaliditätsrelevante Änderungen des physischen Gesundheitszustands bestehen (vgl. Urk. 13/128).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich, bei dem ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 22 % ermittelt wurde (vgl. Urk. 2 S. 2), wurde zu Recht nicht beanstandet (vgl. Urk. 1). Unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen erweist es sich als korrekt, dass die Beschwerdegegnerin an der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung per 31. August 2014 festgehalten hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>