<h2>SubmittedText<h2><p>Das Strassenverkehrsgesetz (SVG) und die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) sollen so angepasst werden, dass die zuständige Behörde bei Fahrausweisentzügen nach den Artikeln 16ff. SVG die Möglichkeit hat, bei Berufsfahrerinnen und -fahrern die Sanktionen auf privater und beruflicher Ebene markanter zu differenzieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Festsetzung der Dauer eines Führerausweisentzugs ist in Artikel 16 Absatz 3 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) geregelt. Es sind die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Nebst der Gefährdung der Verkehrssicherheit ist auch die von der Motionärin geforderte Gewichtung des Verschuldens Bestandteil der Festsetzung der Dauer des Führerausweisentzugs.</p><p>Die kantonalen Behörden können unter Berücksichtigung der gesetzlichen Mindestentzugsdauer den Führerausweis für Fahrzeuge, die zur Berufsausübung benötigt werden, weniger lang entziehen als für die restlichen Fahrzeugkategorien. Dabei berücksichtigen die kantonalen Behörden auch das Verschulden.</p><p>Den Berufschauffeuren und -chauffeusen kommt im Verkehr eine erhöhte Verantwortung zu. Sie sollten für die Einhaltung der Verkehrsregeln besonders sensibilisiert sein. Für die Verkehrssicherheit ist es deshalb besonders wichtig, dass sie die Verkehrsordnung respektieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.