<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Strategie vorzulegen, wie innerhalb der nächsten 5-10 Jahren alle geeigneten Dächer von Bundesliegenschaften und andere geeignete Flächen mit maximal möglichen Photovoltaik-Anlagen belegt werden können. Dabei ist insbesondere aufzuzeigen, wie Flächen an interessierte Dritte weitergegeben können, wenn der Bund oder bundesnahe Betriebe sie aus verschiedenen Gründen nicht oder nur teilweise selber nutzen können oder wollen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit dem Beschluss zum "Klimapaket Bundesverwaltung" vom 3. Juli 2019 hat der Bundesrat die Bundesverwaltung beauftragt, ein Konzept zur Strom- und Wärmeproduktion zu erarbeiten. Dieses soll aufzeigen, wie alle geeigneten Dach- und Fassadenflächen für die Produktion von Strom und Wärme aus erneuerbarer Energie genutzt werden können. Damit wird die in der Motion Schaffner geforderte Strategie bereits abgedeckt.</p><p>Der Bund benötigt mehr Energie, als er mit der konsequenten Ausstattung aller Dachflächen mit Photovoltaik-Anlagen produzieren könnte. Es ist somit auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht notwendig, geeignete Flächen Dritten zur Verfügung zu stellen. Entsprechend wurde im Konzept zur Strom- und Wärmeproduktion als Ziel festgelegt, die Anlagen selber zu realisieren und zu betreiben. Sollte aber eine Eigenrealisierung nicht möglich sein, sind alternative Finanzierungs- und Betreibermodelle zu prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.