B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-228/2014 U r t e i l v o m 2 0 . A p r i l 2 0 1 5 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Markus Metz, Richter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiber Urs Walker. Parteien A._______, ES-X._______, vertreten durch Francisco José Vazquez Bürger, Rechtsan- walt, Avenida La Habana 9-1°, ES-32003 Ourense, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Rentenrevision; Verfügung der IVSTA vom 7. November 2013. C-228/2014 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Der am 31. Dezember 1954 geborene, verheiratete und in seiner Hei- mat Spanien wohnhafte A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Be- schwerdeführer) war von 1972 bis 1980 in der Schweiz im Gastgewerbe tätig und entrichtete während dieser Zeit Beiträge an die obligatorische Al- ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Akten der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [IV] 2, 77, 83). A.b Am 21. Juni 2005 stellte der Versicherte über den spanischen Versi- cherungsträger (von diesem am 6. Oktober 2005 weitergeleitet) bei der IV- Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) ein Gesuch um Bezug einer schweizerischen Invalidenrente (IV 1, 80). Mit Ver- fügung vom 19. April 2006 teilte die Vorinstanz dem Versicherten – nach vorgängiger Konsultation von Dr. B._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 31. März 2006 – mit, es liege keine genügende Erwerbsunfähigkeit während eines Jahres vor, die einen Rentenanspruch zu begründen ver- möge, und wies das Rentengesuch ab (IV 21 f.). Dagegen erhoben der Versicherte am 2. Juni 2006 und sein inzwischen bevollmächtigter Rechts- vertreter am 1. Februar 2007 einen Einwand (IV 27, 29). Nach Einholen medizinischer Berichte bei den behandelnden Ärzten in Spanien, eines Arztberichtes E 213 vom 17. April 2009 und der ergänzenden Stellung- nahme von Dr. B._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 1. Novembe r 2009 (44, 45, 47-49, 57, 70, 71, 78) teilte die Vor-instanz dem Versicherten mit Vorbescheid vom 25. November 2009 mit, aufgrund seiner Gesund- heitsbeeinträchtigung, die eine Arbeitsunfähigkeit seit dem 18. November 2008 verursache und eine Erwerbseinbuss e von 40% zur Folge habe, stünde ihm ab 18. November 2009 eine Viertelsrente zu (IV 80). A.c Nachdem gegen den Vorbescheid kein Einwand erfolgte, sprach die IVSTA mit Verfügung vom 16. Februar 2010 rückwirkend ab 1. November 2009 eine Viertelsrente zu (IV 84). Diese Verfügung erwuchs unangefoch- ten in Rechtskraft. B. B.a Am 21. August 2012 leitete die IVSTA eine Rentenrevision ein (IV 88) und holte verschiedene medizinische Berichte und Dokumente zur Er- werbssituation ein (IV 92-94, 98, 99, 101-106). Aufgrund der Stellungnah- men von Dr. C._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 31. Januar und 18. März 2013 teilte die Vorinstanz dem Versicherten mit Vorbescheid vom 17. C-228/2014 Seite 3 April 2013 mit, es bestehe weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente (IV 110, 113, 114). Dagegen erhob d er Versicherte am 25. April und 28. Mai 2013 Einwand (IV 115, 117 f.). Nachdem sich die Dres C._______, Allge- meinmedizin, und D._______, Psychiatrie, am 13. Juni und 21. September 2013 ergänzend zur medizinischen Situation hatten vernehmen lassen, be- stätigte die IVSTA mit Verfügung vom 7. November 2013 den Anspruch auf eine Viertelsrente (IV 120, 122, 126). B.b Am 8. Januar 2014 erhob A._______ Beschwerde gegen die Verfü- gung der IVSTA vom 7. November 2013 und beantragte deren Aufhebung und Gewährung einer höhe ren Rente nach vollständiger Würdigung aller eingereichten medizinischen Akten, Vornahme ergänzender pluridisziplinä- rer Abklärungen in der Schweiz und Durchführung eines neuen Einkom- mensvergleichs. Er führte aus, sein Gesundheitszustand habe sich zwi- schenzeitlich „extrem verschlechtert“. Die weiteren Erkrankungen und ent- sprechenden Arztberichte seien von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden. Er erhalte in Spanien seit 2003 eine Rente wegen vollständiger Invalidität (Beschwerdeakten [B-act.] 1). B.c Am 13. Februar 2014 leistete der Beschwerdeführer einen Kostenvor- schuss von Fr. 410.- (B-act. 4). B.d In ihrer Vernehmlassung vom 28. April 2014 beantragte die Vor-instanz – unter Bezugnahme auf die ergänzende Stellungnahme von Dr. C._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 21. April 2014 – die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfügung (B-act. 7). B.e Mit Replik vom 16. Juni 2014 wiederholte der Beschwerdeführer sei- nen Antrag auf Begutachtung in der Schweiz (B-act. 13). B.f Mit Eingabe vom 27. Juni 2014 verzichtete die Vorinstanz auf das Ein- reichen einer Duplik (B-act. 15). B.g Mit Schreiben vom 3. Juli 2014 gab der Instruktionsrichter dem Be- schwerdeführer die Eingabe vom 27. Juni 2014 zur Kenntnis und wies da- raufhin, dass der Schriftenwechsel abgeschlossen sei (B-act. 16). C. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unter- lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. C-228/2014 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwa ltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche- rung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem- ber 1 968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwen- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom- men; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutz- würdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Rechtsanwalt Francisco José Vazquez Bürger, welcher die Beschwerde unterzeichnet hat, ist vom Beschwerdeführer am 7. Januar 2014 rechtsgültig bevollmäch- tigt worden (B -act. 1 Beilage 2). Er ist daher zur Beschwerdeführung im Namen des Beschwerdeführers legitimiert. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht und der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten (60 ATSG, Art. 52 und Art. 63 Abs. 1 VwVG). 2. 2.1 Der Beschwerdeführer ist spanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Spanien, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft ei- nerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) anzuwenden ist. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeite- ten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II C-228/2014 Seite 5 ("Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") des FZA in Verbin- dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien unter- einander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Ar- beitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die in- nerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1; nach- folgend: Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung Nr. 574/72 oder gleichwertige Vorschriften an. Diese sind am 1. April 2012 durch die Ver- ordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Ra- tes vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicher- heit sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchfüh- rung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Sys- teme der sozialen Sicherheit abgelöst worden. 2.2 Nach Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004, haben Personen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses Staates. Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 2.3 Laut Art. 46 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 ist eine vom Trä- ger eines Mitgliedstaats getroffene Entscheidung über den Grad der Inva- lidität eines Antragstellers für den Träger jedes anderen in Bet racht kom- menden Mitgliedstaats verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften die- ser Mitgliedstaaten festgelegten Definitionen des Grads der Invalidität in Anhang VII dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind. Letz- teres ist mit Bezug auf das Verhältnis zwischen Spanien und der Schweiz nicht der Fall. Eine entsprechende (gleichlautende) Regelung sah Art. 40 Abs. 4 und Anhang V der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 vor. 2.4 Der Träger eines Mitgliedstaats hat jedoch gemäss Art. 49 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 bzw. nach Art. 40 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 die von den Trägern der anderen Mitgliedstaaten erhaltenen ärztlichen Unterlagen und Berichte sowie die verwaltungsmässigen Aus- künfte ebenso zu berücksichtigen, als wären sie in seinem eige nen Mit- gliedstaat erstellt worden. Jeder Träger behält indessen die Möglichkeit, die antragstellende Person durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl C-228/2014 Seite 6 untersuchen zu lassen. Es besteht hingegen keine Pflicht zur Durchfüh- rung einer solchen Untersuchung (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesver- waltungsgerichts C-3985/2012 vom 25. Februar 2013 E. 2.1-2.4). 2.5 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind diejenigen Rechtssätze massge- bend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, wobei nach ständiger Praxis auf den im Zeitpunkt des Er- lasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 7. November 2013) ein- getretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor ei- nem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). Daher sind hier die ab 1. Januar 2003 geltenden Bestimmun- gen des ATSG anwendbar. Bei den m ateriellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) ist daher auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV -Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) ab zustellen. Soweit ein Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2012 zu prüfen ist, sind weiter die mit der 6. IV -Revision zu die- sem Zeitpunkt in Kraft getretenen Gesetzes- und Verordnungsänderungen zu beachten. 2.6 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Anspruch auf eine Rente versicherte Personen, die während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch- schnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 AGS) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (sog. Wartefrist). 2.7 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier- telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG werden jedoch Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih- ren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, was laut Rechtsprechung eine besondere Anspruchsvorausset- zung darstellt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehö- rige der EU, denen bereits ab einem Invaliditätsgrad von 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben. C-228/2014 Seite 7 3. 3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever- fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän- dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unange- messenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3.2 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärun gen die Ver- waltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Über- zeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem fest- stehenden Ergebnis nichts mehr ändern , so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 162 E. 1d; 122 II 464 E. 4a; 120 Ib 224 E. 2b). Diese Praxis wurde vom Bundesgericht immer wieder bestätigt (vgl. z.B. das Urteil des Bundesgerichts 9C_108/2010 vom 15. Juni 2010 E. 4.2.2). 3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewi esen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszu- stand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be- urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen). Die - arbeitsmedizi- nische - Aufgabe der Ärzte und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äus- sern, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen oder geistigen Funktionen leidensbedingt eingeschränkt ist. Im Vordergrund stehen dabei vor allem jene Funktionen, welche für die nach der Lebenserfahrung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person we- sentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend, im Freien oder in geheizten Räumen arbeiten kann oder muss, ob sie Lasten heben und tra- gen kann). Die Frage, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten auf Grund der medizinischen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähig- keiten der versicherten Person in Frage kommen, ist demgegenüber nicht von der Ärztin oder dem Arzt, sondern von de r Verwaltung bzw. von der Berufsberatung zu beantworten (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versiche- rungsgerichts I 457/04 vom 26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. C-228/2014 Seite 8 4.1 mit Verweis auf BGE 107 V 20 E. 2b). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be- lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge- klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der Zusammenhäng e und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol- gerungen der Expertinnen und Experten begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a und E. 3b/cc mit Hinweisen). Auch auf Stellungnahmen eines RAD kann nur abgestellt werden, sofern sie diesen beweisrechtlichen Anforderungen genügen. Zudem müssen die Ärztinnen und Ärzte des RAD über die im Einzelfall erforderlichen persön- lichen und fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteile des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1 und 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1). Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person persönlich untersucht wird. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher einen RAD-Bericht für sich alleine nicht in Frage zu stellen. Die Tat- sache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Um- stände, welche das Misstrauen in die Unparteili chkeit der Beurteilung ob- jektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hin- weisen). 4. 4.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge- hoben, sofern sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. 4.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat- sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine Invalidenrente ist demnach nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5, BGE 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). Da- gegen stellt nach ständiger Rechtsprechung die bloss unterschiedliche Be- urteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebe- nen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genom- men keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil C-228/2014 Seite 9 des Bundesgerichts [BGer] 9C_552/2007 vom 17. Januar 2008 E. 3.1.2; Sozialversicherungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2004 IV Nr. 5 E. 2 [I 574/02]; AHI 2002 S. 65 E. 2 [I 82/01]; vgl. auch BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). 4.3 Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Ände- rung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechts- kräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan- spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspun kten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu- stands) beruht, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung respektive des Einspracheentscheides; vorbehalten bleibt die Rechtspre- chung zur Wiedererwägung und prozessual en Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Dagegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli- chen unverändert gebliebenen Sachverhaltes kein Revisionsgrund; unter- schiedliche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). 4.4 Vor Erlass der angefochtenen Verfügung fand eine materielle Überprü- fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhal tsabklärung und Beweiswürdigung letztmals im Rahmen des Verfahrens statt, das mit Verfügung der IVSTA vom 16. Februar 2010 abgeschlossen wurde (vgl. IV 84). Vorliegend ist daher zu prüfen, ob, und gegebenenfalls ab wann sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der ursprüng- lichen Rentenverfügung vom 16. Februar 2010 (Referenzzeitpunkt) bis zum Erlass der hier streitigen Revisionsverfügung vom 7. November 2013 (Revisionszeitpunkt) in massgebender Weise verändert hat. 5. 5.1 Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom Bundesverwaltungsge- richt zu prüfen, ob die IVSTA zu Recht revisionsweise den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Viertelsrente bestätigt und damit einen An- spruch auf eine höhere Rente verneint hat. Im Speziellen ist zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer erhobene Kritik, es seien (im Revisionsverfah- ren) nicht alle Arztberichte berücksichtigt worden, berechtigt ist und damit C-228/2014 Seite 10 eine Verletzung der der Vorinstanz obliegenden Abklärungs- und Begrün- dungspflicht vorliegt. 5.2 5.2.1 Dem in Rechtskraft erwachsenen Rentenentscheid vom 16. Februar 2010 liegt folgende medizinische Beurteilung auf der Grundlage von Arzt- berichten aus dem Zeitraum August 2001 bis Juni 2009 zugrunde: Dr. B._______ des medizinischen Dienstes der Vorinstanz nannte in sei ner Stellungnahme vom 1. November 2009 (IV 78) folgende Diagnose mit Aus- wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: leichte -mittlere mentale Beeinträchti- gung [Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, Demenz]. Als Diagno- sen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er auf: eine chroni- sche Pankreatitis [Entzündung der Bauchspeicheldrüse] mit Unterleib- schmerzen (ohne signifikante Verschlechterung seit 2003), mit jedoch gut erhaltenem Allgemein - und Ernährungszustand, einen Status nach Cholezystektomie [Entfernung Gallenblase], eine einfache Fettleber, einen Status nach Vagotomie [operative Behandlung eines Magen - oder Zwölf- fingerdarmgeschwürs] ohne beschriebenes Dumpingsyndrom [Sturzent- leerung des Magens in den Dünndarm], einen chronischen Äthylismus [Al- koholkrankheit] in Abstinenz seit mehreren Jahren sowie ein reaktionäres ängstlich-depressives Syndrom, ohne psycho-pharmakologische Behand- lung. 5.2.2 Zu den somatischen Beschwerde führte er aus, dass ein guter Allge- mein- und Ernährungszustand beschrieben werde; Verdauungsprobleme würden – trotz chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung und früher er- folgter Entfernung der Gallenblase sowie Eingriffen im Bereich der Gallen- wege in den Jahren 2000 bis 2003 – nicht beschrieben, ausser nicht ob- jektivierbare Beschwerden. Diese Situation sei mit einer beruflichen Tätig- keit vereinbar; dagegen spreche auch nicht die chronische Pankreatitis ohne Komplikationen und ohne Unterernährung, die zwar zeitweise Schmerzen verursachen könne, jedoch keine langanhaltende Arbeitsunfä- higkeit bewirke. In psychiatrischer Hinsicht befinde sich der Beschwerde- führer in Behandlung wegen eines chronischen Äthylismus, seit Jahren abstinent, ohne psychische Störungen. Im E 213 vom 17. April 2009 (IV 44) werde ein ängstlich-depressives Syndrom beschrieben, das nur leicht medikamentiert werde, was auf eine geringfügige Erkrankung hinweise. Dies werde bestätigt durch den psychiatrischen Bericht vom 3. März 2009 (IV 45), der erwähne, dass keine psycho -pharmakologische Behandlung stattfinde, und der Arzt auf eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % schliesse. Der psycho-neurologische Bericht vom C-228/2014 Seite 11 19. Dezember 2008 (IV 49, 51) schliesse auf eine leichte bis mittlere kog- nitive Störung mit gewissen (Verhaltens -) beeinträchtigten Tests. Wegen dieser Pathologie bestehe eine Leistungseinschränkung von 40 % in allen Aktivitäten. Die Störung sei nicht vor 2008 beschrieben worden, weshalb auf eine Arbeitsunfähigk eit seit 18. November 2008 (Datum des ersten Arztberichts, der diese Störung erwähne) zu schliessen sei. 5.3 In Vornahme einer Prozentvergleichs (bei gleicher Arbeitsfähigkeit so- wohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in einer angepassten Verweistä- tigkeit) schloss die Vorinstanz in der unangefochten gebliebenen Verfü- gung vom 16. Februar 2010 auf eine Invalidität von 40 % und damit auf einen Anspruch auf eine Viertelsrente ab 1. November 2009, ein Jahr nach Ablauf der Wartefrist (vgl. zur Wartefrist E. 2.6; IV 81, 82, 84). 5.4 Nachfolgend gilt es zu prüfen, ob sich aus den Akten eine Gesundheits- verschlechterung seit Februar 2010, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, ergibt. Insoweit der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde bereits aktenkundige Arztberichte einreicht, die im Rahmen des Renten- verfahrens, das zur Verfügung vom 16. Februar 2010 geführt hat, berück- sichtigt worden sind und/oder den Zeitraum bis zum 16. Februar 2010 um- fassen, sind diese – entgegen der Forderung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 7) – im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu berücksichti- gen (vgl. E. 3.4.4) und macht der Beschwerdeführer diesbezüglich auch keine Wiedererwägungsgründe geltend (vgl. Urteil des Bundesverwal- tungsgerichts C-848/2013 vom 13. Februar 2015 E. 3.2.2, E. 4.3 f.). Es handelt sich dabei um folgende Berichte: - 31.08.2001: Arztbericht Dr. E._______, Chef der Sektion Verdauungsapparat, Kreiskrankenhaus Y.______, Galizien (IV 18, IV 59, IV 76, B-act. 1 Beilage 3) - 02.07.2003: Psychiatrie-Bericht Dr. F._______ (IV 16, IV 75, B-act. 1 Beilage 4) - 06.08.2003: Arztbericht Dr. G._______ (IV 15, IV 74, B-act. 1 Beilage 5) - 26.08.2003: Arztbericht/Synthese Dr. W._______ (IV 14, B-act. 1 Beilage 7) - 09.10.2003: Vorschlag der spanischen Versicherungskommission (IV 11, IV 69.2, B-act. 1 Beilage 6) - 22.07.2005: Arztbericht E213 (IV 4, B-act. 1 Beilage 8) - 07.11.2005: Arztbericht Dr. H._______, Kreiskrankenhaus Y._______ (IV 9, B-act. 1 Beilage 9) - 01.12.2006: Arztbericht Dr. I._______ (IV 32.3, IV 72.1, B-act. 1 Beilage 10) - 18.11.2008: Arztbericht Dr. J._______, Arbeitsmediziner (IV 48, IV 52 f., B-act. 1 Beilage 12) C-228/2014 Seite 12 - 22.12.2008: Ausführlicher Arztbericht Dr. K._______, Neurologie & Psychiat- rie, in Z._______ (IV 49, IV 51, B-act. 1 Beilage 11) - 03.03.2009: Psychiatrischer Bericht Dr. F._______ (IV 45, B-act. 1 Beilage 13) Soweit sich der Beschwerdeführer in seiner Rüge, die Vorinstanz habe im Revisionsverfahren ihre Abklärungs - und Begründungspflicht verletzt (s. E. 5.1), zudem auf diese Arztberichte beruft, ist er darin nicht zu hören. 5.5 Im Rahmen des im August 2012 eingeleiteten Revisionsverfahrens wurden folgende ärztliche Berichte und Dokumente zur Erwerbssituation im prüfrelevanten Zeitraum ab Februar 2010 zu den Akten gereicht oder genommen: - 31.03.2011: Kurzbericht Dr. E._______ (IV 102): Kontrolluntersuchung betref- fend Verdauung. - 23.05.2011: Koloskopie (IV 103): Divertikel im Sigmoid, Polypen-Entfernung. - 12.01.2012: Arztbericht Notfall, Dr. L._______ (IV 105): Gonalgie linkes Knie. - 03.05.2012: Röntgenbericht Knie (IV 106). - 30.08.2012: Arztbericht Dr. M._______, Pneumologie (IV 93, 100, B-act. 1 Bei- lage 14): schwere COPD (Grad III nach GOLD), MRC Grad II, keine häufigen Katarrhe. - 04.09.2012: Kurzbericht Dr. N._______, Hausärztin (IV 94, IV 107; B -act. 1 Beilage 15): Diagnosen: chronische Pankreatitis, Fettleber, Vagotomie, COPD Grad IV, Polipectomia [Polypenentfernung im Darm], Alkoholismus. Für alle Erkrankungen befinde sich der Patient in Behandlung bei Spezialisten im Kreiskrankenhaus Y._______. - 11.09.2012: Fragebogen für die Rentenrevision (IV 92): keine Arbeitstätigkeit aufgenommen. - 20.11.2012: Arztbericht Dr. F._______, Psychiater (IV 99). - 30.11.2012: Arztbericht E 213, Dr. O._______ (IV 98, B -act. 1 Beilage 16): Diagnosen: schwere COPD Grad III des Typs Emphysem, chronische Pankre- atitis, hepatische Steatosis, Vagotomie, Darmdivertikel, ängstlich-depressives Syndrom, Persönlichkeitsstörung unspezifisch, aktuell inaktiver Äthylismus. Arbeitsunfähigkeit 100%. - 31.01.2013: 1. Stellungnahme Dr.C._______, IV-ärztlicher Dienst (IV 110). - 18.03.2013: 2. Stellungnahme Dr. C._______, IV-ärztlicher Dienst (IV 113). - 20.03.2013: Verlaufsbericht und Medikationsliste für den Zeitraum vom 26.11.2010-20.3.2013 (IV 101). - 14.05.2013: Arztbericht Dr. M._______, Kreiskrankenhaus Y._______ (B-act. 1 Beilage 17): Diagnose: chronische Pankreatitis, Cholezystektomie, Vagoto- mie wegen Magengeschwür, chirurgische Eingriffe wegen Hämorrhoiden und Varizen, schwere COPD Typus Emphysem (Grad IV), keine häufigen Exazer- bationen. - 13.06.2013: 3. Stellungnahme Dr. C._______, IV-ärztlicher Dienst (IV 120). C-228/2014 Seite 13 - 21.09.2013: Ergänzende Stellungnahme Dr. D._______, Psychiatrie, IV-ärztli- cher Dienst (IV 122). 5.6 Alle obgenannten Arztberichte waren Gegenstand der medizinischen Beurteilung durch die Vorinstanz, wie einerseits der Auflistung im Vorbe- scheid vom 17. April 2013 (IV 114 S. 2) und den späteren Stellungnahmen des IV-ärztlichen Dienstes (s. E. 5.7) entnommen werden kann. Inwiefern die Vorinstanz einzelne Berichte (im prüfungsrelevanten Zeitra um bis zur angefochtenen Verfügung) nicht berücksichtigt und/oder nicht gewürdigt habe, ist der Beschwerde zudem nicht substantiiert zu entnehmen, wes- halb aufgrund der Aktenlage eine Verletzung der Untersuchungspflicht und/oder der Begründungspflicht durch die Vorinstanz zu verneinen ist. 5.7 Der IV-ärztliche Dienst hat die medizinischen Akten wie folgt gewür- digt: 5.7.1 In einer ersten Stellungnahme vom 31. Januar 2013 führte Dr. C._______ aus, die Arbeitsfähigkeit sei unverändert geblieben. Der Psy- chiater beschreibe einen unverändert leicht psychisch alterierten Mann und bestätige eine Alkohol -Abstinenz seit einigen Jahren. Von somatischer Seite her würden Beschwerden am Bewegungsapparat geäussert, jedoch ohne relevante Funktionseinschränkungen. Beschrieben werde n unmehr eine vermehrte Dyspnoe bei COPD [chronisch obstruktive Lungenkrank- heit]. Als Fazit hielt er fest, dass sich die körperliche Gesundheit infolge der COPD eher leicht verschlechtert habe, vom psychiatrischen Standpunkt aus mehr oder weniger stationär geblieben sei (IV 110). 5.7.2 In einer zweiten Stellungnahme vom 18. März 2013 (IV 113) hielt Dr. C._______, auf explizite Nachfrage der Vorinstanz fest, dass er keine rele- vante Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennen könne. Die Einschränkung aus psychiatrischer Sicht sei gering: die Beurteilung von Dr. F._______ vom 20. November 2012 sei gleich wie im Jahre 2009 ausge- fallen, was im Bericht des IV -medizinischen Dienstes vom 1. November 2009 gewürdigt worden sei. Aus orthopädischer Sicht (Bericht vom 15. Juni 2012 [IV 101 S. 3]) werde der Versicherte als asymptomatisch [ohne er- kennbare Symptome] beurteilt. Am 15. November 2011 (s. Verlaufsbericht in IV 101 S. 2) sei er als euthym d.h. ohne Depression beschrieben worden. Die COPD bestehe unverändert, die Sauerstoffsättigung betrage 95% (was noch knapp im Normbereich liege [vgl. E 5.7.3]); die FEV [Anmerkung des Gerichts: forciertes expiratorisches Einsekundenvolumen; s. dazu unten E. 5.11] liege bei unverändert 45 %, am 30. August 2012 bei 49 % (recte: Kurzzusammenfassung in IV 101 S. 1: 49 %, Arztbericht derselben Ärztin C-228/2014 Seite 14 in IV 100 jedoch: 45 %), eine Spur besser. Der Versicherte könne keine körperliche Schwerarbeit machen, als Barbetreiber oder in vielen leichten Verweistätigkeiten bestehe jedoch weiterhin eine Einschränkung von 40 %. 5.7.3 In einer dritten Stellungnahme vom 13. Juni 2013 (IV 120) führte Dr. C._______ aus, nach den Operationen wegen alkoholbedingter chroni- scher Pankreatitis mit Leberfunktionsbeeinträchtigungen sei der Versi- cherte – unter Mithilfe von Psychiatern – alkoholabstinent geworden. Daran habe er sich seit der Zusprache einer Teilrente (2010) gehalten. Entspre- chend sei auch kein neuer Schub der Pankreatitis aufgetreten; auch dass der Versicherte wieder zugenommen habe, sei ein Hinweis auf d ie Erho- lung der Bauchspeicheldrüse. Diese Erkrankung stehe deshalb nicht mehr im Mittelpunkt des Krankheitsgeschehens. Auch der psychische Zustand habe sich entsprechend gebessert, wie die Verlaufsberichte der Psychiater zeigten. Neu stehe nun eine Lungenproblematik im Vordergrund: der Ver- sicherte habe durch den Tabakkonsum ein Lungenemphysem entwickelt, eine COPD, die ihn bei körperlichen Anstrengungen limitiere. Die attes- tierte Sauerstoffsättigung von 95 % liege aber noch im Normbereich (von 94,2-99 %). Unter körperlicher Anstrengung könne dieser Wert etwas sin- ken, die in Betracht gezogenen Verweistätigkeiten lägen aber alle im vor- wiegend sitzenden Bereich. Er habe deshalb in seiner Stellungnahme vom 31. Januar 2013 von einer „tendenziell verschlechterten Gesamtsituation“ gesprochen. Die Argumentation des Rechtsvertreters des Versicherten, wonach dieser voll arbeitsunfähig sein solle, könne er nicht in dessen Sinne nachvollziehen; dessen lange Diagnosenliste sei zur Beurteilung der Ar- beitsfähigkeit nicht verwendbar. Zusammenfassend habe sich der Gesund- heitszustand des Versicherten bezüglich Pankreas/Leber und Psyche ver- bessert, bezüglich Bewegungsapparat sei er gleich geblieben mit Bezug auf die Restarbeitsfähigkeit, und bezüglich des neu beschriebenen Lun- genemphysems habe er sich etwas verschlechtert. In der Gesamtheit be- trachtet möge die Beeinträchtigung durch das Lungenleiden, die sich vor allem bei körperlicher Anstrengung manifestiere, tendenziell einer Ver- schlechterung entsprechen. Der Versicherte könne jedoch 2 x 3 Stunden täglich, vorwiegend sitzend, abwechselnd stehend/gehend staubfreie Tä- tigkeiten verrichten, mit etwas eingeschränktem Tempo (ca. 20 %). 5.7.4 Mit Stellungnahme vom 21. September 2013 (IV 122) äusserte sich Dr. D._______, Psychiater und Psych otherapeut des IV-ärztlichen Diens- tes, ergänzend zu den psychischen Erkrankungen. Er nahm zum Arztbe- richt von Dr. F._______ vom 20. November 2012 (IV 99) wie folgt Stellung: Der Facharzt halte fest, dass der Versicherte in allen Bereichen [zeitlich, C-228/2014 Seite 15 örtlich, sachlich] gut orientiert sei, mitarbeite, eine gute affektive Resonanz aufweise, keine Störungen im biologischen Rhythmus bestünden, keine Störungen im Denken (Verlauf, Inhalt) vorhanden seien und die Gemüts- lage erhalten sei. Diagnostiziert würden eine Alkoholabhängigkeit mit Abs- tinenz seit sechs Jahren und eine Persönlichkeitsstörung mit moderaten kognitiven Einschränkungen als Folge des Alkoholismus. Die Behandlung bestehe in der Abgabe von Bromazepam 3mg/täglich, und die Konsultatio- nen fänden alle sec hs Monate statt. Im E 213 vom 30. November 2012 (IV 98, B -act. 1 Beilage 16) seien keine neuen Ele- mente enthalten. Die Berichte von Dr. F._______ vom 12. (recte: 20.) No- vember 2012 und vom 3. März 2009 seien im direkten Vergleich strikt de- ckungsgleich, mit Ausnahme der Dauer der erwähnten Alkoholabstinenz (nun sechs Jahre). Die psychiatrische Situation erweise sich somit als sta- bilisiert und die Arbeitsunfähigkeit sei unverändert. Der Rechtsvertreter mache in seinen Schreiben (insbesondere im Schreiben vom 28. Mai 2013) Diagnosen geltend, die nicht mit dem Bericht von Dr. F._______ und mit der aktuellen medizinischen Situation übereinstimmten. 5.8 In Übereinstimmung mit der Würdigung des medizinischen Dienstes der IV-Stelle geht das Bundesverwaltungsgericht von einer verbesserten gesundheitlichen Situation betreffend den Magen -/Darmtrakt aus. Beim Beschwerdeführer wird seit Februar 2010 zwar weiterhin eine äthylisch be- dingte chronische Pankreatitis diagnostiziert, jedoch ist aktenkundig, dass er seit Jahren alkoholabstinent ist und sich deshalb die Entzündungssitua- tion in der Bauchspeicheldrüse verbessert hat. Keine Nachfolgeprobleme seit dem Referenzzeitpunkt sind wegen der operativen Entfernung der Gal- lenblase, der steatosis hepatis (Fettleber infolge Äthylismus) und der Vago- tomie aktenkundig. Die Koloskopie (Darmspiegelung) vom 23. Mai 2011 (IV 103) hatte die Entfernung von Polypen im Darm/Sigmoid zum Gegenstand, Folgeprobleme sind keine vermerkt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich in der Beschwerde denn auch darauf, diese Diagnosen aufzulisten, ohne deren aktuelle Auswirkungen aufzuzeigen. Damit ist jedoch eine Ver- schlechterung weder aktenkundig noch dargelegt worden. 5.9 In psychischer Hinsicht schliessen die beiden Ärzte des medizinischen Dienstes der IV-Stelle auf eine stabile Situation bzw. leichte Verbesserung (s. oben E. 5.7). Mit Dr. D._______ ist festzuhalten, dass der Bericht des Facharztes Dr. F._______ vom 20. November 2012 (IV 99) positive Be- funde enthält, die nicht auf eine schwerwiegende psychische E rkrankung schliessen lassen. Der behandelnde Facharzt hält im Bericht als aktuelle Beeinträchtigung einen leichten, verzögert auftretenden mentalen Zerfall C-228/2014 Seite 16 bzw. eine Persönlichkeitsstörung leichten Grades im Kontext mit einer dau- erhaften, seit sechs Jahren andauernden Alkoholabstinenz hervor. Aktuell erhalte der Patient 3 mg Bromazepam täglich; alle sechs Monate erfolge eine psycho-edukative Psychotherapie. Dabei handelt es sich um eine me- dikamentös schwache Behandlung (vgl. https://www.diagnosia.com/at/me- dikamente/bromazepam-genericon-3-mg-filmtabletten/; http://compen- dium.ch/prod/lexotanil-tabl-3-mg/de; abgerufen am 27. März 2015), die in grossen zeitlichen Abständen (sechs Monate) von einer Psychotherapie begleitet wird. Auch daraus ist keine schwerwiegende psychische Erkran- kung abzuleiten. Die bereits früher attestierten leichten bis mittleren kogni- tiven Einschränkungen (Demenz) sind im Rahmen der früheren Rentenge- währung bereits berücksichtigt worden und haben sich seither nicht akten- kundig verschlechter t. Auf die diesbezügliche Beurteilung der Dres. C._______ und D._______ ist daher abzustellen. 5.10 Der Anwalt rügt, der medizinische Dienst der IV -Stelle habe weitere Befunde nicht diskutiert. Zutreffend ist, dass eine aktenkundige Gonalgie am linken Knie, die am 12. Januar 2012 notfallmässig untersucht wurde, von Dr. C._______ nicht explizit diskutiert wird. In der Stellungnahme vom 13. Juni 2013 führte er aus, bezüglich des Bewegungsapparates sei der Gesundheitszustand mit Bezug auf die Restarbeitsfähigkeit g leich geblie- ben. Dem erwähnten Arztbericht vom 12. Januar 2012 (IV 105) ist denn auch (nur) zu entnehmen, dass der begleitend erstellte Röntgenbericht keine signifikanten Veränderungen am linken Knie aufzeige, die Weiterfüh- rung der bisherigen Therapie (med ikamentöse Behandlung der Kniebe- schwerden mit Ibuprofen) empfohlen werde und sich hieraus nicht ergibt, der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Betreiber einer Cafeteria oder andere angepasste (vorwiegend sitzende oder in ihrer Po- sition wechselnde Tätigkeiten) nicht mehr zu 60 % ausüben. Dasselbe gilt für den Röntgenbericht des linken Knies vom 3. Mai 2012 (IV 106), der keine klinische Beurteilung der erhobenen Befunde enthält. Zudem ist we- der im Bericht der Hausärztin, Dr. N._______, vom 4. September 2012 (IV 94, 107, B-act. 1 Beilage 15), im Arztbericht E 213 von Dr. O._______ vom 30. November 2012 (IV 98, B -act. 1 Beilage 16) noch im Bericht von Dr. M._______, Kreiskrankenhaus Y ._______, vom 14. Mai 2013 (B-act. 1 Bei- lage 17) die Gonalgie als relevante Diagnose aufgeführt. Nicht explizit beurteilt worden sind zudem chirurgische Eingriffe wegen Hä- morrhoiden und Varizen ( Krampfadern), die im Arztbericht von Dr. M._______, Kreiskrankenhaus Y ._______, vom 14. Mai 2013 erwähnt wer-C-228/2014 Seite 17 den (B-act. 1 Beilage 17). Jedoch sind den Akten keine Hinweise auf dies- bezügliche Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen und ste- hen solche Diagnosen praxisgemäss leichten bis mittleren und vorwiegend sitzenden Tätigkeiten nicht entgegen (Urteile des Bundesv erwaltungsge- richts C-4899/2012 vom 4. November 2014 E. 4.9 und C -7633/2010 vom 2. Mai 2013 E. 5.5 S. 24). Die Beurteilungen des IV-ärztlichen Dienstes sind daher auch diesbezüg- lich zu schützen. Schliesslich ist zur beschwerdeweise geltend gemachten „fortgeschritte- nen somatoformen Störung aufgrund andauernder Schmerzen“ festzuhal- ten, dass einzig Dr. K._______, Neurologie & Psychiatrie, in Z._______ in seinem Bericht vom 22. Dezember 2008 dem Besch werdeführer eine so- matoforme Schmerzstörung attestierte. Dieser Bericht ist bereits im Rah- men des ersten Rentenverfahrens gewürdigt worden und vorliegend nicht mehr zu berücksichtigen (vgl. E. 3.4.4). Hinzu kommt, dass seit dem Be- richt von Dr. K._______ den medizinischen Akten keine Hinweise mehr auf eine somatoforme Schmerzstörung zu entnehmen sind, weder den Berich- ten des Psychiaters Dr. F._______ von 3. März 2009 und 20. November 2012 noch dem Arztbericht E 213 vom 30. November 2012. Auf diese Di- agnose ist im vorliegenden Revisionsverfahren deshalb nicht mehr einzu- gehen. 5.11 Bezüglich der Lungenerkrankung COPD ist jedoch eine differenzier- tere Betrachtung erforderlich: 5.11.1 Dr. C._______ führte in seiner Stellungnahme vom 18. März 2013 (IV 113) aus, die COPD bestehe unverändert, die Sauerstoffsättigung be- trage 95% (was noch knapp im Normbereich liege); das FEV ( forciertes expiratorisches Einsekundenvolumen) liege bei unverändert 45 %, am 30. August 2012 bei 49 % (recte: 45 % [s. unten]), eine Spur besser. Der Versicherte könne keine körperliche Schwerarbeit machen, als Barbetrei- ber oder in vielen leichten Ve rweistätigkeiten bestehe weiterhin eine Ein- schränkung von 40 % (IV 113). Mit weiterer Stellungnahme vom 13. Juni 2013 (IV 120) wies er darauf hin, dass die COPD den Beschwerdeführer bei körperlichen Anstrengungen limitiere. Die attestierte Sauerstoffsätti- gung von 95 % liege aber noch im Normbereich (94,2-99 %). Unter körper- licher Anstrengung könne dieser Wert etwas sinken, die in Betracht gezo- genen Verweistätigkeiten lägen aber alle im vorwiegend sitzenden Bereich. C-228/2014 Seite 18 Er habe deshalb in seiner Stellungnahme vom 31. Januar 2013 von einer „tendenziell verschlechterten Gesamtsituation“ gesprochen. 5.11.2 Bei seiner Beurteilung stützte sich Dr. C._______ auf den Bericht von Dr. M._______, Lungenspezialistin des Kreiskrankenhauses Y ._______, vom 30. August 2012 und den Arztbericht E 213, Dr. O._______, vom 30. November 2012, in welchen eine schwere COPD des Typs Emphysem mit Schweregrad GOLD Grad III diagnostiziert wurde, ab. Unberücksichtigt blieb in der Folge aber, dass Dr. M._______ in ihrem spä- teren Bericht vom 14. Mai 2013 (B-act. 1 Beilage 17) eine schwere COPD des Typs Emphysem mit Schweregrad GOLD Grad IV attestierte (so be- reits – jedoch ohne jede B egründung – die Hausärztin Dr. N._______ in ihrer Bestätigung vom 4. September 2012 [IV 94, 107, B-act. 1 Beilage 15]). Die Gradierung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung nach GOLD erfolgt in vier Stufen (vgl. http://www.leichter -atmen.de/copd-gold-stadien; http://www.gesundheits-lexikon.com/Lunge/Chronisch-obstruktive-Lun- generkrankung-COPD-/Klassifikation.html, beide abgerufen am 27. März 2015; Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 2013, S. 412 ff.):  Schweregrad I mit leichtgradigem Risiko und einem FEV1-Wert von 80 % und grösser des Sollwertes;  Schweregrad II mit mittelgradigem Risiko und einem FEV1-Wert zwischen 50 und 80 % des Sollwertes,  Schweregrad III mit schwerem Risiko und einem FEV1-Wert zwischen 30 und 50 % des Sollwertes,  Schweregrad IV mit sehr schwerem Risiko und einem FEV1 -Wert unter 30 % des Sollwertes. Für Patienten in letzterem Stadium gilt Folgendes: Patienten in diesem Sta- dium sind chronisch mit Sauerstoff unterversorgt. Sie leiden unter schwerer Atemnot auch im Ruhezustand, wesh alb ihre körperliche Leistungsfähig- keit und ihre Lebensqualität stark eingeschränkt sind. Exazerbationen, also Krankheitsschübe, sind für Patienten im Stadium IV lebensgefährlich. 5.11.3 Auf die Differenz zwischen den Berichten der Fachärztin vom 30. August 2012 (Stadium III) und 14. Mai 2013 (Stadium IV) und eine mög- liche Verschlechterung ist Dr. C._______ nicht eingegangen. Zutreffend hat er zwar die hierfür ebenfalls relevanten FEV -Werte und die festgehaltene C-228/2014 Seite 19 Sauerstoffsättigung seiner Beurteilung ergänzend zugrunde gelegt. Die Ak- ten lassen diesbezüglich jedoch keine abschliessende Würdigung zu: Dr. M._______, behandelnde Fachärztin des Krankenhauses Y ._______, hat in der Verlaufsberichterstattung (IV 101 S. 1) am 26. Januar 2012 einen FEV1-Wert von 45 % fest gehalten, am 30. August 2012 hingegen einen solchen von 49 %. Letzterem Eintrag widersprechend führt sie in ihrem Arztbericht mit ergänzenden Abklärungen (ebenfalls) vom 30. August 2012 einen FEV1 -Wert von 45 % auf. In ihrem Bericht vom 14. Mai 2013 (B -act. 1 Beilage 17) nennt sie schliesslich einen deutlich tieferen FEV1-Wert von 34 %. Die Sauerstoffsättigung wird aktenkundig mit 96 % (Verlaufsbericht vom 8. Juni 2011 [IV 101 S. 1]) oder 95 % (Arzt- bericht vom 30. August 2012 [IV 93, 100]) angegeben, was gerade noch in der Norm (94.2 % gemäss Dr. C._______) liege. In ihrem Bericht vom 14. Mai 2013 nennt Dr. M._______ einen Sauerstoffsättigungsgrad von 94 % (B-act. 1 Beilage 17). Auch die Beurteilung der Akten nach der Dispno- eskala des Medical Research Coun cil (MRC [vgl. http://www.medicalfo- rum.ch/docs/smf/2013/11/de/smf-01456.pdf, abgerufen am 27. März 2015]) deutet auf eine Verschlechterung hin: Ist im Verlaufsbericht (IV 101 S. 1) mit Eintrag vom 8. Juni 2011 (Dr. P ._______) noch die Rede von einer Atemwegserkrankung des Schweregrades MRC I (Atemnot bei Anstren- gung in der Ebene oder leichter Steigung), nennt Dr. M._______ in ihrem Bericht vom 30. August 2012 (IV 93, 100) bereits einen Schweregrad MRC II (Atemnot bei normalem Gehtempo oder h äufigere Atempausen; alters- entsprechend). Schliesslich qualifiziert sie im Bericht vom 14. Mai 2013 (B- act. 1 Beilage 17) die Dispnoe mit dem Schweregrad MRC II-III (III: Atem- not nach 100 Metern in der Ebene oder nach wenigen Minuten). 5.11.4 Damit ist insgesamt festzuhalten, dass die Akten einerseits neu und in medizinischer Hinsicht zentral Hinweise auf eine COPD -Erkrankung schwersten Grades und gleichzeitig sich widersprechende oder unklare Hinweise auf die Schwere dieser Erkrankung enthalten, wobei unbestritten ist, dass mind estens ein Schweregrad III nach GOLD vorliegt. Eine ab- schliessende Beurteilung über deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Betreiber einer Cafeteria oder in angepass- ten leichten Verweistätigkeiten ohne Staub - und Rauchexposition ist auf- grund des oben Gesagten nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht gel- tenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit möglich. Die Sache ist daher zu ergänzenden Abklärungen durch einen Lungenspezia- listen an die Vorinstanz zurückzuweisen. C-228/2014 Seite 20 6. 6.1 Im Ergebnis ist somit der Revisionsentscheid vom 7. November 2013 insofern zu schützen, als die Vorinstanz bezüglich der Alkoholkrankheit, der Erkrankungen im Magen-/Darmtrakt, der Kniesituation und der psychi- schen Situation auf eine stabile bzw. le icht verbesserte Situation seit Ge- währung einer Viertelsrente geschlossen hat. Trotz Rückweisung wird da- mit die zugesprochene Viertelsrente bestätigt, weshalb dem Beschwerde- führer keine Gelegenheit zum Rückz ug zu geben ist (BGE 137 V 314 E. 3.2.4). Jedoch ist die Sache bezüglich der diagnostizierten COPD zu er- gänzenden medizinischen Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen und danach zu prüfen, ob die Ergebnisse der diesbezüglichen Untersu- chungen eine Arbeitsfähigkeit zu 60 % in der bisherigen Tätigkeit als Be- treiber einer Cafeteria und in angepassten Verweistätigkeiten (s. IV 120 S. 3 f.) bestätigen; insofern ist die Beschwerde vom 8. Januar 2014 gutzu- heissen. Die Rückweisung erweist sich auch aus Sicht der bundesgericht- lichen Praxis als zulässig, zumal bezüglich der COPD klarstellende Abklä- rungen notwendig werden (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). 6.2 Gleichzeitig ist festzuhalten, dass sich keine Hinweise für die Notwen- digkeit einer pluridisziplinären Begutachtung in der Schweiz ergeben, wie dies der Beschwerdeführer fordert. Die Aktenlage ist bezüglich der übrigen gesundheitlichen Beschwerden vollständig, der Sachverhalt ist rechts- genüglich erhoben und lässt eine abschliessende Beurteilung der gesund- heitlichen Situation bis November 2013 zu, weshalb der entsprechende An- trag des Beschwerdeführers in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. E. 3.2) abzuweisen ist. 6.3 Bei diesem Ergebnis ist nicht weiter zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht – in Vornahme eines Prozentvergleichs – direkt vom Arbeitsfähig- keitsgrad von 60% auf einen Invaliditätsgrad von 40 % geschlossen hat. Diesbezüglich ist anzumerken, dass mit der diagnostizierten COPD des Schweregrades GOLD III oder IV fraglich ist, ob der Beschwerdeführer wei- terhin seine Tätigkeit als Betreiber einer Cafeteria, mit einem P ensum 60 bis 70 Stunden (IV 77 S. 1) bzw. 70 Stunden (IV 109 S. 1), zu 60 % ausüben kann. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass Dr. C._______ in seiner Stellungnahme vom 13. Juni 2013 in Bezug auf die Auswirkungen der at- testierten COPD (Grad III) von eine r gleich gebliebenen Arbeitsfähigkeit ausging, da „die in Betracht gezogenen Verweistätigkeiten alle im vorwie- gend sitzenden Bereich lägen“, diese Aussage jedoch nicht für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Betreiber einer Cafeteria zutreffen dürfte und damit C-228/2014 Seite 21 der Invaliditätsgrad anhand eines Einkommensvergleichs nach der allge- meinen Methode zu ermitteln wäre. 7. Damit bleibt über die Verfahrenskosten und die Parteientschädigung zu be- finden. 7.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Nach bun- desgerichtlicher Praxis entspricht die Rückweisung an die Vorinstanz zu weiteren Abklärungen einem vollständigen Obsiegen des Beschwerdefüh- rers (BGE 137 V 57), weshalb ihm keine Kosten auferlegt werden. Der am 13. Februar 2014 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 410.– ist ihm zurück- zuerstatten (B -act. 4). Der unterliegenden Vorinstanz sind keine Verfah- renskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). D. Dem Beschwerdeführer ist aufgrund seines Obsiegens eine Parteient- schädigung zuzusprechen, die vorliegend pauschal auf Fr. 1‘500. –, inklu- sive Auslagen, festzulegen ist (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Regle- ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). C-228/2014 Seite 22 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägung 6 teilweise gutgeheissen, die Verfügung vom 7. November 2013 aufgehoben und die Sache zu ergän- zenden Abklärungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 410. – nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils auf ein von ihm bekanntzugebendes Konto zurückerstattet. 3. Dem Beschwerdeführer wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientschädi- gung von Fr. 1‘500.– zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Beat Weber Urs Walker Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Be- gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismi ttel und die Unter- schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: