<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_191/2007 /fun </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. September 2007 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, </div> <div class="para">Hermann Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur, </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Hirschengraben 13, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verteidigerwechsel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 22. August 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">In einer Strafuntersuchung gegen X.________ bestellte der Präsident des Bezirksgerichts Winterthur dem Angeschuldigten mit Verfügung vom 4. Juli 2007 einen amtlichen Verteidiger. Mit Verfügung vom 23. Juli 2007 wies der Präsident des Bezirksgerichts Winterthur ein Gesuch des Angeklagten um einen Wechsel in der amtlichen Verteidigung ab. Dagegen erhob X.________ am 13. August 2007 Rekurs, welchen die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 22. August 2007 abwies. Sie führte dabei zusammenfassend aus, dass kein objektiver Grund für einen Verteidigerwechsel bestehe. Es könne davon ausgegangen werden, dass der amtliche Verteidiger für eine sachgemässe effiziente Verteidigung sorge. Da die Hauptverhandlung kurz bevorstehe, würde ein Verteidigerwechsel das Verfahren unnötig verzögern. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingabe vom 31. August 2007 Beschwerde in Strafsachen (<span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span>) gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Er beantragt einen sofortigen Verteidigerwechsel. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 BGG</span> nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Abgesehen von lit. d dieser Bestimmung, wonach mit der Beschwerde auch die Verletzung kantonaler Normen betreffend das politische Stimm- und Wahlrecht gerügt werden kann, bildet die allfällige Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbständigen Beschwerdegrund. Vielmehr hätte der Beschwerdeführer insoweit - wie zuvor noch unter der Herrschaft des OG - im Einzelnen darzulegen, inwiefern ein beanstandeter, in Anwendung kantonalen Rechts ergangener Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte, namentlich gegen das Willkürverbot nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> verstossen soll. Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts. Er unterlässt es indes, im Einzelnen darzulegen, inwiefern der beanstandete Beschluss verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da der Begründungsmangel offensichtlich ist, kann über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 7. September 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>