<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KK.2015.00002</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war seit 1991 bei der Y.___, als Maler und Vorarbeiter tätig und über diese im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen eines kollektiven Krankenzusatzversicherungsvertrages bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allianz Suisse Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungs-Gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: Allianz), gemäss dem Bundesgesetz über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag (VVG) für ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aggeld </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Krankheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/14/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als er am 19. Januar 2012 beim Ausladen von Farbkübeln aus einem Lieferwagen einen Farbkübel mit gestreckten Armen anhob (Urk. 2/3). Dabei zog er sich unter anderem eine partielle Supraspinatussehnenläsion im Bereich seiner rechten Schulter zu (Urk. 9/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Folgen des Unfallereignisses vom 19. Januar 2012 war der Versicherte über die Y.___ bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweizerische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfallversicherungsanstalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SUVA) obligatorisch unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert. Die SUVA erbrachte vorerst die vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Leistungen der Unfallversicherung (Taggeld, Heilungskosten). Mit Schreiben vom 9. April 2014 (Urk. 9/3) beziehungsweise mit Verfügung vom 12. Mai 2014 (Urk. 2/4) stellte die SUVA die Taggeldleistungen und Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten per 1. Juni beziehungsweise 31. Mai 2014 ein, verneinte einen adäqua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall vom 19. Januar 2012 und sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2014 für die somatischen Folgen des Unfalls vom 19. Januar 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 31 % eine Invalidenrente zu. Die vom Versicherten gegen die Verfügung vom 12. Mai 2014 erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 12. Januar 2015 ab. Mit Entscheid vom 1. April 2016 wies das hiesige Gericht die vom Versicherten gegen den Einspracheentscheid vom 12. Januar 2015 erhobene Beschwerde ab (Prozess Nr. UV.2015.00034). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 18. März 2015 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch des Versicherten auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente der Invalidenversicherung. In Gutheissung der vom Versicherten am 30. April 2015 dagegen erhobenen Beschwerde wies das hiesige Gericht die Sache mit Entscheid vom 14. Dezember 2015 (Prozess Nr. IV.2015.00470; Urk. 24) zu ergänzender Sachverhaltsabklärung und erneuter Verfügung über den Rentenanspruch des Versicherten an die IV-Stelle zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. April 2014 kündigte die Y.___ den Arbeitsvertrag mit dem Versicherten per 31. Mai 2014 (Urk. 2/2). Gleichentags meldete sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte bei den Organen der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsvermittlung ab 1. Juni 2014 im Umfang eines Arbeitspensums von 100 % zur Verfügung (Urk. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Mai 2014 ersuchte der Versicherte die Y.___ um eine Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Bezug von Krankentaggeld bei der Allianz (Urk. 2/10), worauf die Y.___ den Versicherten am 14. Mai 2014 bei der Allianz zum Bezug eines Krankentaggeldes für eine aus psychischen Gründen bestehende Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit seit 13. März 2012 anmeldete (Urk. 9/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 19. August 2014 (Urk. 2/16) teilte die Allianz dem Versicherten mit, dass gemäss der medizinischen Aktenlage eine versicherte Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen nicht ausgewiesen sei, und verneinte einen Taggeldanspruch des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten. Daran hielt die Allianz mit Schreiben vom 2. (Urk. 2/18) und 5. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2014 (Urk. 2/20) fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 9. Januar 2015 (Urk. 1) erhob der Versicherte gegen die Allianz Klage und beantragte, diese sei zu verpflichten, ihm Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelder für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2014 im Umfang von 184 Tagen à Fr. 125.39 im Betrag von insgesamt Fr. 23‘071.76 zuzüglich 5 % Zins ab 9. Januar 2015 zu bezahlen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Klageantwort vom 20. März 2015 (Urk. 8) beantragte die Allianz die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Klage (S. 2). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Replik vom 28. August 2015 (Urk. 12) hielt der Kläger an seinem klageweise gestellten Rechtsbegehren fest (S. 2). Mit Duplik vom 2. November 2015 (Urk. 18) hielt die Beklagte an ihrem Antrag auf Abweisung der Klage fest (S. 2). Mit Verfügung vom 13. November 2015 (Urk. 20) wurden dem Kläger je eine Kopie der Stellungnahme der Beklagten vom 2. November 2015 (Urk. 18) und der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage (Urk. 19) zugestellt und es wurde den Parteien die Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geräumt, dem Gericht im Rahmen einer schriftlichen Stellungnahme mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, falls sie die Durchführung einer Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhandlung wünschen. Mit Eingabe vom 1. Dezember 2015 (Urk. 22) verzichtete die Beklagte auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung einer Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung, wovon dem Kläger am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 23) eine Kopie zugestellt wurde. Der Kläger liess sich nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 29. März 2016 (Urk. 25) wurde das invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Urteil des hiesigen Gerichts in Sachen des Klägers (Prozess Nr. IV.2015.00470) zu den Akten (Urk. 24) genommen und es wurde der Prozess bis zum Vorliegen des von der IV-Stelle des Kantons Zürich zu veranlassenden medizinischen Gutachtens sistiert. Mit Eingabe vom 6. April 2017 (Urk. 27) reichte der Kläger die seinen Anspruch auf eine Invalidenrente verneinende Verfügung der IV-Stelle vom 30. März 2017 (Urk. 28/1) sowie das im Auftrag der IV-Stelle verfasste bidisziplinäre, orthopädisch-psychiatrische Gutachten vom 15. August 2016 (Urk. 28/2/1-4) ein. Dazu nahm die Beklagte am 16. Mai 2017 (Urk. 32) und der Kläger am 6. Juni 2017 (Urk. 33) Stellung. worauf den Parteien am 7. Juni 2017 je eine Kopie der Stellungnahme der Gegenpartei zugestellt wurde (Urk. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 12 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegen Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VVG. Streitigkeiten aus solchen Versicherungen sind privatrechtlicher Natur (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 124 III 44 E. 1a/aa und 232 E. 2b). Nach Art. 85 Abs. 1 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes betreffend die Aufsicht über die privaten Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einrichtungen (VAG) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidet das Gericht privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Streitigkeiten zwischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen oder zwischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsunternehmen und Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ollek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Krankentaggeldversicherungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden vom Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie alle weiteren Taggeldversicherungen in ständiger Praxis unter den Begriff der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zur sozialen Krankenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subsumiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 138 III 2 E. 1.1; Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 4A_680/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_382/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_47/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ist als einzige kantonale Gerichtsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanz für Kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten aus Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungen zur sozialen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem KVG zuständig (Art. 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schweizerischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivilprozessordnung, ZPO,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt, GSVGer; BGE 138 III 2), ohne dass vorgängig ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren durchzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138 III 558</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansprüche aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG werden ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">243 ff. ZPO beurteilt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">243 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 lit. f ZPO). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 247 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO stellt das Gericht im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nach dem KVG den Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt von Amtes wegen fest. Der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz befreit die Parteien indessen nicht davon, bei der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung des ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidwesentlichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts aktiv mitzuwirken. Sie haben die rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Fakten vorzubringen und die allenfalls zu erhebenden Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel nach Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu bezeichnen (Urteil des Bundesgerichts 4A_723/2012 vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht auf die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en im Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsfall gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5C.41/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentar VVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basel 2001, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 87 VVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> N 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht, VII/2, Basel 1979, S. 729).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Dritte oder der Begünstigte - hat die Tatsachen zur Begründung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanspruches (Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Anspruchs. Den Versicherer trifft demgegenüber die Beweislast für Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglich vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehenen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigten unverbindlich machen (BGE 130 III 321 E. 3.1 S. 323; Urteil 4A_393/2008 vom 17. November 2008 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst der beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Anspruchsberechtigte insofern eine Beweiserleichterung, als er in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherungsanspruchs darzutun hat. Allerdings kann der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen des Gegenbeweises Indizien geltend machen, welche die Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Ansprechers erschüttern oder erhebliche Zweifel an seinen Schilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en erwecken. Gelingt der Gegenbeweis, dürfen die vom An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten behaupteten Tatsachen nicht als überwiegend wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit nicht als bewiesen anerkannt werden. Der Hauptbeweis ist vielmehr geschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 III 326 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4 mit Hinweis, Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 5C.146/2000 vom 15. Februar 2001 E. 4b mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts 4A_382/2014 vom 3. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 E. 5.3 und 4A_316/2013 vom 21. August 2013 E. 6.2) kann sich, wenn der strikte Beweis nach der Natur der Sache nicht möglich beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise nicht zumutbar ist, auch der Versicherer in Bezug auf Tatsachen, für wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che ihm die Beweislast obliegt, auf eine Reduktion des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">masses auf den Grad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit berufen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bei den Akten befindenden Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">police </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/14/1) hat die Beklagte mit der Y.___ einen Vertrag für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine kollektive Krankenzusatzversicherung für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamtes Personal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn: 1. Januar 2008) abgeschlossen und ein K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeld in der Höhe von 80 % des versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten AHV-beitragspflichtigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(bis zu einem maximalen versicherten Jahreslohn von Fr. 200‘000.-- pro Person) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Leistungsdauer von 730 Tagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(für Personen unterhalb des AHV-Alters) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzüglich einer Wartefrist von 30 Tagen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bart (S. 4). Als Vertragsgrundlage wurde unter anderem auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedingungen für die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung, Ausgabe 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achfolgend: AVB) und auf die Zusatzbedingungen für die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeld-Versicherung, Ausgabe 2005 (Urk. 14/4; nachfolgend: ZVB) verwiesen (S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), welche durch Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsbestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 3 Ziff. 1 AVB (Urk. 14/5) wird das versicherte Ereignis Krankheit defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jede vom Willen der versicherten Person unabhängige Störung der Gesundheit, die ärztliche Behandlung erfordert und die nicht auf einen Unfall oder Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zurückzuführen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“.</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsunfähigkeit wird in Art. 4 Ziff. 1 AVB definiert:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge eines versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Ereignisses ganz oder teilweise ausserstande ist, ihren Beruf oder eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben“.</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beendigung des Versicherungsschutzes wird in Art. 9 Ziff. 1 AVB um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die einzelnen versicherten Personen erlischt der Versicherungsschutz für sämtliche für sie versicherten Leistungen: (…) c) bei Beendigung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses (…)“.</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu wird in Art. 10 Ziff. 1 AVB betreffend die Nachleistung das Folgende präzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Fällen von Artikel 9 Ziffer 1 Bst. a und c bezahlt die Gesellschaft das Taggeld nur für Krankheiten, die im Zeitpunkt der Beendigung des Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutzes eine Arbeitsunfähigkeit bewirken. Diese Nachleistungen werden in diesen Fällen bis zum Ablauf der im Vertrag vereinbarten Leistungsdauer, längstens jedoch bis zum Beginn einer Rente gemäss BVG (…), nur dann erbracht, wenn die Arbeitsunfähigkeit aus gleicher Ursache und höchstens im bisherigen Grad ununterbrochen andauert (…)“.</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versicherten Leistungen werden in Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 ZVB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umschrieben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Höhe des Taggeldes richtet sich nach dem ärztlich attestierten Grad der Arbeitsunfähigkeit, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsunfähigkeit von weniger als 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Anspruch auf Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gilt die versicherte Person als arbeitslos im Sinne von Art. 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erbringt die Beklagte bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 25 % das halbe Taggeld und bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 50 % das volle Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbeginn ist in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ZVB geregelt:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungen beginnen, wenn die Arbeitsunfähigkeit ohne Unterbruch während der vertraglich vereinbarten Wartefrist bestanden hat (…)“.</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Gemäss Art. 18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st bei der Beurteilung eines Vertrages so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Form als nach In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt der übereinstimmende wirkliche Wille und nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die unrichtige Bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung oder Ausdrucksweise zu beachten, die von den Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien aus Irrtum oder in der Absicht gebraucht wird, die wahre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit des Vertrages zu verber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Es ist demnach in erster Linie der festgestellte wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Wille der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parteien massgebend. Lässt sich dieser nicht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, ist der mutmassli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teiwillen zu ergründen. Dieser ist nach dem Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln (BGE 119 II 372 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b). Danach sind Wil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärungen der Parteien so auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie den ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Umständen vom Empfänger in guten Treuen verstanden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den durften und mussten (BGE 111 II 279 E. 2b). Dabei hat das Gericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laut aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen und zu berücksichtigen, was sachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint. Es ori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert sich dabei am dispositiven Recht, weil derjenige Vertrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partner, der die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen will, das mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck brin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darauf, dass der Vertragspartner eine Vereinbarung nach Treu und Glauben in einem gewissen Sinne hätte verstehen müssen, darf sich die Gegenpartei nur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufen, soweit sie selbst die Bestimmung tatsächlich so verstanden hat (vgl. BGE 105 II 16 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 4A_219/2010 vom 28. September 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1, nicht publ. in: BGE 136 III 528). Die Auslegung nach dem Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ensprin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann mithin nicht zu einem normativen Konsens führen, der so von keiner der Parteien gewollt ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2011 vom 9. März 2012 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich und subsidiär wird die Geltung vorformulierter AVB durch die so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel eingeschränkt. Nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unklarheitsregel sind mehrdeutige Klauseln in Versicherungsverträgen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherer als deren Verfasser auszulegen (BGE 122 III 118 E. 2a, 126 III 388 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9d).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese Regel ist indessen erst dann anzuwenden, wenn die übrigen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsmittel zu keinem Resultat führen und der bestehende Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel nicht anders be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigt werden kann (BGE 122 III 118 E. 2d). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Ungewöhnlichkeitsregel sind von der globalen Zustimmung zu allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Vertragsbedingungen alle ungewöhnlichen Klauseln ausgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Vorhandensein die schwächere oder weniger geschäftserfahrene Partei nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesondert aufmerksam gemacht worden ist. Der Verfasser von all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geschäftsbedingungen muss nach dem Vertrauensgrundsatz davon ausgehen, dass ein unerfahrener Vertragspartner ungewöhnlichen Klauseln nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Ungewöhnlichkeit beurteilt sich aus der Sicht des Zustim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menden im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Vertragsabschlusses (BGE 135 III 1 E. 2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angels eines übereinstimmenden wirklichen Willens sind die Klauseln der AVB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der ZVB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Vertrauensprinzip und somit nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mativ auszulegen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend ist daher, wie die Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als andere Vertragspar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei die Klauseln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen durfte und musste. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 3 Ziff. 1 AVB ist der Begriff der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit als eine vom Willen der versicherten Person unabhängige Störung der Gesundheit, die ärztliche Behandlung erfordert und die nicht auf einen Unfall oder Unfallfolgen zurückzuführen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, definiert. Diese Definition stimmt grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich mit der als allgemein gebräuchlich gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Definition der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit von Art. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach es sich bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Folge eines Unfalles ist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleiches gilt für die Definition der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Art. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AVB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che grundsätzlich mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Art. 6 ATSG enthaltenen Definition der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit übereinstimmt, wonach es sich bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch zumutbare Arbeit zu leisten handelt, und wonach bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langer Dauer auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter relevanter A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (Urteile des Bundesgerichts 9C_276/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Juli 2010 E. 3.3, 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_368/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2008 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, ohne dass der seinerzeitige Arbeitgeber die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse bemerkt hätte, genügt nicht (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 17. Mai 2011 E. 2.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/06 vom 4. Februar 2008 E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Taggeldzahlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Natur das laufende Einkommen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersetzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sollen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und daher fortlaufend gefordert und erbracht werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 III 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1), fällt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die ärztliche Bescheinigung einer krankheitsbedingten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit normalerweise in den Zeitraum, für den Taggelder gefordert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können (Urteil des Bundesgerichts 4A_280/2013 vom 20. September 2013 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach der Rechtsprechung kann indes auch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung einer Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt worden, wenn diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det wurde und zu überzeugen vermag (Urteil des Bundesgerichts 4A_280/2013 vom 20. September 2013 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den erwähnten Vertragsbestimmungen und Klauseln der AVB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der ZVB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt es sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder um unklare noch um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungewöhnliche Klausel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von der glo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Zustimmung ausgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf welche gesondert auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksam hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht werden müssen (Ungewöhnlichkeitsregel; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4C.175/2004 vom 31. August 2004 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">musste nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klaren Wortlaut der AVB die Begriffe der Krankheit und der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensprinzip </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich im Sinne der in Art. 3 und Art. 6 ATSG enthaltenen Begriffsbestimmungen verstehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Folgenden ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den streitigen Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Grund der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden medizinischen Aktenlage die Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Z.___ diagnostizierten mit Austrittsbericht vom 4. Juli 2013 (Urk. 9/11) unter anderem eine postoperative Schultersteife rechts und eine mittelgradige depressive Episode (S. 1) und stellten fest, dass eine Sono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phie der rechten Schulter keine Hinweise auf eine Kapsulitis oder eine Bursitis subacromialis/subdeltoidea ergeben habe. Der stationäre Aufenthalt des Klägers vom 15. Mai bis 15. Juni 2013 habe nur zu einer gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigen Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraft im Bereich der rechten Schulter geführt; die Schmerzen seien konstant geblieben. Auf Grund einer leicht- bis mittelgradigen depressiven Episode mit Schlafstörungen sei der Kläger während des stationären Aufenthalts auch psychiatrisch behandelt worden (S. 3). Aus somatischer Sicht bestehe medizinisch-theoretisch für Verweistätigkeiten, ohne Arbeiten auf Schulterhöhe und ohne Überkopfarbeiten, eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 %. Aus psychiatrischer Sicht bestehe bis zu der am 2. September 2013 vorgesehenen interdisziplinären Nachkontrolle eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte im psychosomatischen Untersuchungsbericht der Interdisziplinären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechstunde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. September 2013 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom im Sinne einer Anpassungsstörung (S. 4) und erwähnte, dass sich der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Klägers unter der bisher durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nicht gebessert, sondern sogar etwas verschlechtert habe. Es bestehe unverändert eine mittelgradige depressive Symptomatik (S. 3). Aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht bestehe unverändert eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeit und in Verweistätigkeiten (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht betreffend die interdisziplinäre arbeitsspezifische Abklärung vom 10. September 2013 (Urk. 2/22) stellten PD Dr. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie und für Physikalische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und Rehabilitation, und Dr. A.___ fest, dass aus interdisziplinärer Sicht in Bezug auf behinderungsadap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte, leichte, wechselbelastende Tätigkeiten, ohne Arbeiten auf Schulterhöhe oder über Kopf, eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % bestehe, und dass die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die reaktive depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik verursacht werde (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellten im unter anderem von ihnen mitverfassten bidisziplinären BEFAS-Schlussbericht der E.___ vom 17. Dezember 2013 (Urk. 2/23) die folgenden invalidisierenden Diagnosen (S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schultermuskelzerrung mit Teilruptur der Supraspinatussehne rechts, arthroskopische Revision, postoperative Kapsulitis mit Schultersteife</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie erwähnten, dass der Kläger ein ausgeprägtes Schon- und Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten gezeigt habe und seine körperlichen Fähigkeiten deutlich tiefer eingeschätzt habe, als sie tatsächlich festzustellen gewesen seien (S. 5). Die gegenwärtige psychische Situation entspräche einer mittelgradigen depre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung. Die kognitive Beeinträchtigung hätte wahrscheinlich einen negativen Einfluss auf die während der Abklärung durchgeführten kognitiven Tests gehabt. Auf Grund der akzentuierten Schmerzwahrnehmung, des Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltens, der vermuteten Selbstlimitierung und der Verdeutlichungstendenz bei einem nachvollziehbaren psychischen Konflikt sei eine somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung zu diagnostizieren (S. 8). Der Kläger habe sich seinem Schmerz untergeordnet und verlange Ähnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches von seiner Umgebung. Dadurch sei eine objektive Beurteilung der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intensität und der beruflichen Ressourcen des Klägers praktisch unmöglich gewesen (S. 9). Die Ausübung grobmanueller Tätigkeiten, das Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm Gewicht und Überkopfarbeiten seien dem Kläger nicht mehr zuzumuten. Dem Kläger sei indes die Ausübung feinma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nueller Tätigkeiten, vorzugsweise in wechselbelastenden Positionen, ohne Nässe und Kälte im Umfang einer Arbeitsleistung von 80 % zuzumuten. Die Leistungseinschränkung werde dadurch verursacht, dass der Kläger bei einem zeitlichen Normalarbeitspensum wiederholt kürzere Pausen einhalten müsse. Aus psychiatrischer Sicht bestehe auf Grund der Depression gegenwärtig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte mit Bericht vom 8. Januar 2014 (Urk. 2/27) eine schwere depressive Episode und erwähnte, dass der Kläger seit dem 3. Dezember 2013 in seiner Behandlung stehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e in seinem Bericht vom 17. Januar 2014 (Urk. 2/24) eine mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode mit somatischem Syndrom und eine postoperative Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steife (Ziff. 1.1) und erwähnte, dass er den Kläger lediglich im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men einer einzigen Konsultation behandelt habe (Ziff. 3.3). Der Kläger, welchem in der Z.___ eine psychiatrische Behandlung empfohlen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei, habe nicht gewusst, weshalb er psychiatrisch behandelt werden solle.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da es dem Kläger an Verständnis und an einer notwendigen Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion für eine Psychotherapie fehle, sei von einer psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung kein Erfolg zu erwarten. Er habe den Kläger daher an seinen Hausarzt verwiesen (Ziff. 3.5). Die Arbeitsfähigkeit könne er schlecht beurteilen; aus psychiatrischer Sicht sei sie aber nur wenig einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt (Ziff. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. H.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seiner anhand der Akten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassten Stellungnahme vom 5. Februar 2014 (Urk. 2/26 S. 4-5) aus, dass die betei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligten psychiatrischen Fachärzte in ihrer Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Klägers in behinderungsangepassten Tätigkeiten in psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht teilweise voneinander abweichen würden. Während die Ärzte der Z.___ in ihrem Bericht vom 10. September 2013 auf Grund einer reaktiven de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Symptomatik eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % festgestellt hätten, sei Dr. G.___ in seinem Bericht vom 17. Januar 2014 davon ausgegangen, dass er die Arbeitsfähigkeit des Klägers (aus psychischen Gründen) schlecht beurteilen könne, dass dieser aber aus psychiatrischer Sicht nur wenig in seiner Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt sei. Da die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch Dr. G.___ nicht derjenigen durch die Ärzte der Z.___ entspreche, sei „me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theoretisch“ für eine angepasste Tätigkeit in der Zeit nach dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">datum vom 19. Januar 2012 bis zum Zeitpunkt des Austritts aus der Z.___ am 17. Juni 2013 von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und danach bis zum 23. Oktober 2013 von einer solchen von 50 % auszugehen. Anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send sei davon auszugehen, dass ab dem Zeitpunkt der Konsultation bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Oktober 2013 eine Arbeitsunfähigkeit in behinderungsangepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten von 20 % bestanden habe (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ (vorstehend E. 5.6) diagnostizierte mit Bericht vom 14. Mai 2014 (Urk. 2/28) eine mittelgradige depressive Episode und eine anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung und erwähnte, dass er die Behandlung des Klägers am 3. Dezember 2013 aufgenommen habe (S. 1). Gegenwärtig bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % für jegliche Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinem Bericht vom 3. Juli 2014 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Dr. F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die folgenden psychiatrischen Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger leide unter einer schwergradigen depressiven Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik. Neben einer deprimierten Stimmung leide er insbesondere unter Freudlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Antriebsmangel, rascher Erschöpfbarkeit, Störungen im formalen Denken, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindertem Selbstwertgefühl, Schuldgefühlen und Schlaflosigkeit. Auf Grund der Symptome der affektiven Störung bestehe seit der Behandlungsaufnahme am 3. Dezember 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für jegliche Tätigkeit (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der I.___ stellten im vorläufigen Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 27. Oktober 2014 (Urk. 2/30) die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie erwähnten, dass der Kläger vom 6. bis 20. Oktober 2014 hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt dipl. med. J.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Psychotherapie, führte in seiner Stellungnahme vom 27. Juni 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Grund der Akten aus, dass die psychischen Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus versicherungspsychiatrischer Sicht nicht genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, und dass eine Begutachtung des Klägers angezeigt sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht hat in dem in Rechtskraft erwachsenen unfallversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Urteil vom 1. April 2016 in Sachen des Klägers (Prozess Nr. UV.2015.00034) erwogen, dass der Kläger in somatischer Hinsicht auf Grund der Folgen des bei der Suva versicherten Unfalls vom 19. Januar 2012 in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, und dass ihm unter anderem gestützt auf die Beurteilungen durch die Ärzte der Z.___ in somatischer Hinsicht die Ausübung einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten, körperlich leichten, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastenden Tätigkeit, ohne Arbeiten über Schulter- und Brusthöhe, ohne körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernes Heben und Tragen von Gewichten, ohne Schläge oder Vibrationen auf die rechte obere Extremität und ohne kraftvolle Stoss-, Zug- oder belastete Drehbewegungen uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt im Umfang eines Vollzeitpensums zuzumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sei (E. 4.7), und dass ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 19. Januar 2012 und den psychischen Beschwerden zu verneinen sei (E. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem in Rechtskraft erwachsenen invalidenversicherungsrechtlichen Urteil vom 14. Dezember 2015 in Sachen des Klägers (Prozess Nr. IV.2015.00470; Urk. 24) erwog das hiesige Gericht, dass auf die vorliegenden medizinischen Akten, insbesondere auf die Beurteilungen der Ärzte der Z.___ und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alleine abgestellt werden könne, und dass der Sachverhalt in Bezug auf die Frage nach der Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügend ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärt worden sei (E. 4.4), wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Sache zu ergänzender Sachverhaltsabklärung an die IV-Stelle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen sei (E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung des Urteils vom 14. Dezember 2015 (Urk. 24) liess die IV-Stelle den Kläger bidisziplinär orthopädisch und psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 15. August 2016; Urk. 28/2/1-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bidisziplinären Zusammenfassung vom 15. August 2016 (Urk. 28/2/1) stellten Dr. med. K.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und Prof. Dr. med. L.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, im Konsens der beteiligten Disziplinen die folgenden Diagnosen (Urk. 28/2/1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multidirektionale Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenks mit knöchernem Outletimpingement bei Status nach:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">höhergradiger, partieller Supraspinatussehnenruptur sowie Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">flächen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">läsion der Subscapularissehne im Jahre 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthroskopie des rechten Schultergelenkes im Jahre 2012 mit AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">resektion, Refixation der Subscapularis- und Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">natus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehnen und Tenodese der langen Bizepssehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">postoperativer adhäsiver Kapsulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktionales zervikovertebrales Schmerzsyndrom ohne Radikulopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Anpassungsstörung mit ängstlich-depressiver Verstimmung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht bestehe ein vornehmlich maladaptiver Copingstil des Klägers mit verbittert, dysphorisch, gekränktem und depressiv-ängstlichem Affekt mit Versorgungswünschen, welche eine ausgeprägte Selbstlimitierung im beruflichen Kontext hervorriefen, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen im Umfang von 20 % und mehr nicht ausgewiesen sei (Urk. 28/2/1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In orthopädischer Hinsicht bestehe in der angestammten Tätigkeit des Klägers als Maler seit dem Unfallereignis vom 19. Januar 2012 auf Grund eines seither bestehenden Leidens im Bereich seines rechten Schultergelenks eine vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arbeitsunfähigkeit. Demgegenüber bestehe in somatischer Hinsicht in behinderungsangepassten, körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeiten seit 12. Februar 2013 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (Urk. 28/2/1 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten vom 20. Juli 2016 (Urk. 28/2/2) führte Prof. Dr. L.___ aus, dass der Kläger nicht unter einem eigentlichen depressiven Geschehen, sondern unter einer maladaptiven Verhaltensweise an eine neue Lebenssituation leide, weshalb eine chronische Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Stimmung gemischt zu diagnostizieren sei (Urk. 28/2/2 S. 68). Auf Grund einer wesentlichen Diskrepanz zwischen einem nahezu ungestörten privaten Aktivitätsniveau und einem selbstlimitierenden Verhalten in berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Situationen sei eine Einschränkung in der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen im Umfang von 20 % und mehr zu verneinen. Es bestehe vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmlich ein maladaptiver Copingstil mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wünschen (Urk. 28/2/2 S. 71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">157 ZPO bildet sich das Gericht seine Überzeugung nach freier Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung der Beweise. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht legt demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kraft eines Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels nach seiner Überzeugung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und befindet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei von Beweisregeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner eigenen Überzeugung darüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob es eine behauptete Tatsache als wahr oder unwahr einstuft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 137 III 266 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Franz Hasenböhler, in: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Th</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Christoph Leuenberger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Kommentar zu ZPO, 2. Aufl., Zürich 2013, Art. 157 ZPO N 8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann in antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierter Beweiswürdigung auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Will</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kür annehmen kann, diese werde durch weitere Beweiser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebungen nicht geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert (BGE 138 III 374 E. 4.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Franz Hasenböhler, a.a.O., Art. 157 ZPO N 45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 168 Abs. 1 ZPO sind als Beweismittel zulässig das Zeugnis (lit. a), die Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunde (lit. b), der Augenschein (lit. c), das Gutachten (lit. d), die schriftliche Auskunft (lit. e) sowie die Parteibefragung und die Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein numerus clau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sus der Beweismittel (Urteil des Bundesgerichts 5A_957/2012 vom 28. Mai 2013 E. 2). Nach der Rechtsprechung stellen Privatgutachten keine Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten im Sinne von Art. 168 Abs. 1 lit. d ZPO dar. Bei Letzteren handelt es sich vielmehr einzig um die vom Gericht eingeholten Gutachten (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 III 433</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.2). Des Gleichen handelt es sich bei Privatgutachten nicht um Urkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">168 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZPO (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 III 433</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.3). Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten stellen im Zivilprozess daher keine Beweismittel dar, sondern gelten lediglich als Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teibehauptungen beziehungsweise als Bestandteil der Parteivor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen (BGE 141 III 433 E. 2.5.2; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 4A_505/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 3.5; vgl. BGE 132 III 83 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beweisen sind nur Tatsachenbehauptungen, die ausdrücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich bestimmen lässt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Behauptungen damit bestritten werden (BGE 117 II 113 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">); die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss (BGE 115 II 1 E. 4). Der Grad der Substanziierung einer Behauptung beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flusst insofern den er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderlichen Grad an Substanziierung einer Bestreitung; je detaillierter ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelne Tatsachen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Tatsachen sie bestreitet. Je detaillierter mithin ein Parteivortrag ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substanziierte Bestreitung. Diese sind zwar tiefer als die Anforderungen an die Substanziierung einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 III 433 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, werden indes meist besonders substanziiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale Bestreitung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substanziieren, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che einzelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird eine Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von der Gegenpartei substanziiert bestritten, so vermögen Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen mögen sie allenfalls zusammen mit - durch Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel nachgewiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen - Indizien den Beweis zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 III 433 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung (BGE 134 III 24 E. 3.3.1.3) darf das Zivilgericht ein Gutachten, das von einer anderen Behörde in Auftrag gegeben und in einem anderen Verfahren erstattet wurde (zum Beispiel ein im Strafverfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holtes verkehrstechnisches Gutachten oder eine von einem Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger veranlasste medizinische Expertise) beiziehen und als gerichtliches Gutachten im Sinne von Art. 183 ff. ZPO berücksichtigen. Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten sind mithin ebenso beweistauglich wie die vom Zivilgericht selbst eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, wobei sich ihre Beweiskraft nach dem Grundsatz der freien Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung (Art. 157 ZPO) richtet und ein neues Gutachten zu denselben Gutachterfragen angeordnet werden kann, wenn die Feststellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen eines Fremdgutachtens einer kritischen Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nicht standhalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klageweise macht der Kläger eine vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen während der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2014 geltend (Urk. 1 S. 2) und stützt sich zur Begründung dieser Tatsachenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauptung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auf die Beurteilungen durch Dr. F.___, welcher ihm eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % attestiert habe (Urk. 1 S. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger macht sodann gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend, dass das von den Organen der Invalidenversicherung in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene und im Verwaltungsverfahren der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Gutachten von Dr. K.___ und Prof. Dr. L.___ vom 15. August 2016 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 6.4) nicht den streitigen Zeitraum betreffe und in inhaltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht nicht überzeuge. Der Kläger macht indes zu Recht nicht geltend, dass das Gutachten von Dr. K.___ und Prof. Dr. L.___ vom 15. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht tauglich wäre, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im vorliegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als gerichtliches Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">183 ff. ZPO berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt zu wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem von den Organen der Invalidenversicherung in Auftrag gegebenen und im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung erstatteten, poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linären Gutachten von Dr. K.___ und Prof. L.___ vom 15. August 2016 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 6.4) kommt im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Verfahren daher grundsätzlich die gleiche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tauglichkeit wie einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter, welche als Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Klägers angezeigte fachärztliche Weiterbildungen verfügen, legten in ihrer zusammenfassenden, interdiszplinä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Konsensbeurteilung vom 15. August 2016 (Urk. 28/2/1) sowie in den psychiatrischen (Urk. 28/2/2) und orthopädischen (Urk. 28/2/3) Teilgutachten in nachvollziehbarer Weise dar, dass der Kläger in somatischer Hinsicht auf Grund des Unfalls vom 19. Januar 2012 unter einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">multidirektionale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung des rechten Schultergelenks mit knöchernem Outletimpingement </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leide, und dass auf Grund der Unfallfolgen in Bezug auf die bisher ausgeübte Tätigkeit des Klägers als Flächenmaler eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In inhaltlicher Hinsicht vermag sodann zu überzeugen, dass die Gutachter kein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes psychisches Leiden von Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert festzustellen vermochten. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter ein depressives Leiden und eine somatoforme Schmerzstörung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen, weil die diesbezüglichen diagnostischen Kriterien nicht erfüllt seien. Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachter die Ansicht vertraten, dass der Kläger unter einer maladaptiven Verhaltensweise an eine neue Lebenssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion beziehungsweise unter einem maladaptiven Copingstil leide, weshalb eine chronische Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Stimmung gemischt zu diagnostizieren sei. Des Weiteren vermag zu überzeugen, dass die Gutachter, welche beim Kläger eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstlimitierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Versorgungswünsche feststellten, diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigten und dass sie dem Kläger aus psychischen Gründen eine uneingeschränkte Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit attestierten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Kläger ist nicht zu folgen, wenn er geltend macht, dass auf das bidiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Gutachten von Dr. K.___ und Prof. L.___ vom 15. August 2016 nicht abgestellt werden könne, weil es nach dem streitigen Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2014 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst worden sei. Denn - wie bereits erwähnt (vorstehend E. 4.2.3) - kann n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung auf eine rückwirkende Einschätzung einer Arbeitsunfähigkeit abgestellt worden, wenn diese n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde und zu überzeugen vermag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies trifft auf das Gutachten von Dr. K.___ und Prof. L.___ zu. Denn die Gutachter legten darin in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbarer Weise dar, dass der Kläger auf Grund des Unfalls vom 19. Januar 2012 seit dem Unfallzeitpunkt aus somatischen Gründen in seiner bisherigen Tätigkeit als Maler vollständig arbeitsunfähig war, und dass in psychischer Hinsicht während dieses Zeitraums eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem ist daher gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung von Dr. K.___ und Prof. L.___ in ihrem Gutachten vom 15. August 2016 (Urk. 28/2/1) beziehungsweise in den Teilgutachten vom 15. (Urk. 28/2/3) und 20. Juli 2016 (Urk. 28/2/2) davon auszugehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Kläger im streitigen Zeitraum vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli bis 31. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 zwar aus somatischen Gründen in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt war, dass diese somatische Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit indes ausschliesslich durch den Unfall vom 19. Januar 2012 und mithin nicht durch ein versichertes Ereignis verursacht wurde, weshalb dafür keine Leistungspflicht der Beklagten besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht steht gestützt auf das Gutachten von Dr. K.___ und Prof. L.___ mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit (vorstehend E. 1.6) fest, dass der Kläger aus psychischen Gründen seit dem Unfallereignis vom 19. Januar 2012 nie in einem 20 % übersteigenden Umfang in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt war. Demzufolge ist eine einen Leistungsanspruch begründende, krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % (vgl. vorstehende E. 2.3) für die Zeit ab 19. Januar 2012 nicht erstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die weiteren Vorbringen des Klägers mit Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Bundesgerichts sowie des hiesigen Gerichts vermögen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist es richtig, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtliche Gesundheitsschaden und die invalidenversicherungsrechtlichen Leistungsvoraussetzungen nicht notwendigerweise kongruent mit dem Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbegriff und den Leistungsvoraussetzungen nach den vertraglichen Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen zu einer Krankentaggeldversicherung nach VVG zwischen Privatpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal es sich bei den Krankentaggeldleistungen im Gegensatz zu einer Invalidenrente nicht um auf Dauer angelegte Leistungen handelt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso trifft es zu, dass g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss BGE 137 V 199 E. 2.2.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der Beurteilung des Anspruchs auf Heilbehandlung und Taggeld nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Unfallversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die mit BGE 130 V 352 im Hinblick auf die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigung begründete Rechtsprechung zur invalidisierenden Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der somatoformer Schmerzstörungen nicht zur Anwendung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekanntlicherweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rechtsprechung zur Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsvermutung bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dromalen Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildern mit dem Leitentscheid BGE 141 V 281 nunmehr aufgegeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann offen bleiben, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ene Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung hier grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen wäre (ohne weitere Begründung bejaht im Urteil des Bundesgerichts 4A_5/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 E. 4.3.2.1; offen gelassen im Urteil des Bundesgerichts 4A_223/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2012 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ unbestrittenermassen (vgl. Urk. 1) durch Letztere am 14. April 2014 (Urk. 2/2) per Kündigung auf den 31. Mai 2014 aufgelöst wurde, steht daher fest, dass der Kläger zu diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt aus dem Kreis der versicherten Personen ausschied (Art. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVB). Da der Kläger zu diesem Zeitpunkt nicht in einem für einen Anspruch auf Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geld massgeblichen Umfang von mindestens 25 % wegen Krankheit arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig war, erlosch zu diesem Zeitpunkt mit der Beendigung des Arbeitverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses der Versicherungsschutz der kollektiven Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherung für den Kläger (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 10 Ziff. 1 AVB; vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 2.2). Ab diesem Zeitpunkt und mithin insbesondere während der Hospitalisation in der I.___ vom 6. bis 20. Oktober 2014 (vgl. Urk. 2/30) war der Kläger daher nicht mehr im Rahmen der streitigen Kollektivversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung taggeldversichert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Kläger unbestrittenermassen nicht in die Einzelversicherung der Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten übergetreten ist (Urk. 1 und Urk. 12), ist ein Anspruch des Klägers auf Krankentaggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streitigen Zeitraum vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli bis 31. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 zu verneinen, weshalb die Klage abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 114 lit. e ZPO ist das Verfahren kostenlos. Zu den Prozesskosten gehören die Gerichtskosten und die Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Aus der Formulierung von Art. 114 ZPO ergibt sich, dass dessen lit. e nur die Gerichtskosten betrifft, nicht aber die Prozessentschädigung an die Gegenpartei (Urteil des Bundesgerichtes 4A_194/2010 vom 17. November 2010, E. 2.1 nicht publiziert in: BGE 137 III 47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der nicht berufsmässig vertretenen Beklagten steht praxisgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">68 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 2 des Bundesgesetzes über das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht, BGG; BGE 133 III 439 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p></div> </div></body></html>