<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_277/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. August 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Johanna Rausch, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Versicherungsvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich, </div> <div class="para">II. Kammer, vom 8. März 2011. </div> <div class="para">Die Präsidentin hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Klage vom 14. Mai 2009 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm Fr. 27'000.-- nebst Zins aus einer Kollektiv-Krankentaggeldversicherung zu bezahlen; </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht die Klage mit Urteil vom 8. März 2011 abwies, da die geltend gemachten Ansprüche im Zeitpunkt der Klageerhebung verjährt gewesen seien, wobei es unter anderem erwog, dass der Beschwerdeführer nach Ablauf der Verjährungsfrist am 12. April 2008 um Abgabe einer Verjährungsverzichtserklärung ersucht und die Beschwerdegegnerin am 19. August 2008 einen Verjährungsverzicht bis 30. September 2009 erklärt habe, dieser Verzicht allerdings keine Rechtswirkung entfalte, da er unter dem Vorbehalt gestanden sei, dass er nur Geltung habe, wenn im Zeitpunkt der Anfrage die Verjährung nicht bereits eingetreten sei; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil Beschwerde in Zivilsachen erhob und gleichzeitig das Gesuch stellte, es sei ihm die unentgeltliche Verbeiständung mit seiner Rechtsvertreterin zu bewilligen; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und es die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich, ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass neue, d.h. im angefochtenen Entscheid nicht festgehaltene Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde ebenfalls näher darzulegen ist (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-223%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page223">BGE 134 V 223</a> E. 2.2.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">133 III 393</a> E. 3); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in Ergänzung des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts geltend macht, die Beschwerdegegnerin habe ausser der von der Vorinstanz in ihrem Entscheid berücksichtigten Verjährungsverzichtserklärung am 27. Dezember 2007, und damit vor Eintritt der Verjährung, eine weitere Verjährungsverzichtserklärung abgegeben, dass er jedoch dazu keine Sachverhaltsrüge im Sinne von <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span> erhebt und auch mit keinem Wort darlegt, inwiefern diese neue Tatsache nach <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> im vorliegenden Verfahren vorgebracht werden dürfen soll, was auch nicht ersichtlich ist; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer demnach mit dieser Tatsache nicht zu hören ist und auf sämtliche in der Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid erhobenen Rügen nicht eingetreten werden kann, da diese allesamt auf jener aufbauen; </div> <div class="para">dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, weshalb das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. August 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Widmer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>