<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_969/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 29. November 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung (Wiedererwägungsgesuch), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 22. Oktober 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die kosovarische Staatsangehörige X.________ (geb. 1984) heiratete Ende 2004 einen in der Schweiz niedergelassenen Landsmann, worauf ihr eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei diesem erteilt wurde. Die eheliche Gemeinschaft wurde im August 2007 aufgegeben, die Ehe am 5. März 2008 geschieden. Die am 5. September 2008 noch gestützt auf das alte Recht (Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer; ANAG) verfügte Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erwuchs mit dem Urteil des Bundesgerichts 2D_23/2009 vom 24. Juli 2009 in Rechtskraft. Die gegen die in der Folge verfügte Wegweisung erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (zuletzt Urteil des Bundesgerichts 2D_56/2010 vom 26. Mai 2011 [<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a>]). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 6. Juli 2011 ersuchte X.________ erneut um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies das als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommene Gesuch am 28. Juli 2011 ab und setzte eine Ausreisefrist auf den 5. August 2011 an. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 2. September 2011 ab; was die Ausreiseaufforderung betrifft, setzte sie diesbezüglich eine Frist von zwei Monaten an, gerechnet ab der bevorstehenden Geburt des Kindes, mit welchem X.________ schwanger war. Am 4. September 2011 brachte diese eine Tochter zur Welt, wobei deren Vater (bis heute) nicht bekannt ist. Mit Urteil vom 22. Oktober 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para">Mit als "Beschwerde Aufenthaltsbewilligung" vom 24. November 2011 bezeichnetem Schreiben stellte X.________ ein "letztes Gesuch an das Bundesgericht, sich mit meiner Beschwerde noch einmal auseinanderzusetzen". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Die Begründung hat sachbezogen zu sein; d.h. die Beschwerde führende Partei hat sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die für dessen Ergebnis ausschlaggebend sind, auseinanderzusetzen. Sind die Eintretensvoraussetzungen nicht ohne Weiteres gegeben, ist in der Beschwerdebegründung die Zulässigkeit der Beschwerde zu begründen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.1 S. 251; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-353%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page353">133 II 353</a> E. 1 S. 356; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-400%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page400">133 II 400</a> E. 2 S. 404; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-45%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page45">134 II 45</a> E. 2.2.3 S. 48). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Streitig ist eine Wiedererwägungsproblematik. Das Verwaltungsgericht hat dargelegt, dass auch im Wiedererwägungsverfahren (trotz dessen Einleitung nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer; AuG [SR 142.20]) noch das ANAG zur Anwendung komme und nach Auflösung der Ehegemeinschaft im Sommer 2007 eine Neubeurteilung etwa unter dem Gesichtswinkel der Anspruchsnorm von Art. 50 AuG nicht in Betracht falle. Zu diesen Darlegungen (E. 3) lässt sich der Beschwerdeschrift nichts entnehmen; sie stehen jedenfalls in Einklang mit der Rechtsprechung, und das Verwaltungsgericht hat (E. 4 seines Urteils) zutreffend erkannt, dass der Beschwerdeführerin kein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zusteht. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit unzulässig (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>). Als bundesrechtliches Rechtsmittel steht höchstens die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>) offen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Entsprechende Rügen sind spezifisch zu erheben und zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin bezeichnet nicht ausdrücklich ein verfassungsmässiges Recht, das sie als verletzt erachtet. Ohnehin aber lässt ihre Rechtsschrift jegliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts betreffend eine Härtefallbewilligung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (E. 5) bzw. betreffend eine Bewilligung im Ermessensbereich (E. 6) vermissen. Dazu genügen namentlich die allgemein gehaltenen Hinweise auf die angeblich aus ihrem familiären Umfeld im Kosovo zu gewärtigenden Benachteiligungen nicht, insbesondere nachdem entsprechende Vorbringen bereits im früheren Wegweisungsverfahren stark relativiert worden sind (vgl. dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=20.11.2011&amp;to_date=09.12.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a> E. 4.2 S. 311). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.3 Auf die unzulässige bzw. offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrende (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref>) Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.4 Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. November 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>