<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00207</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107401&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00207</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.09.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Vergabebehörde darf beim Kriterium des Preises einen Skonto berücksichtigen, wenn dieser den Ausschreibungsunterlagen entspricht (E. 1).<br/>Beurteilungsspielraum bei der Benotung des Zuschlagskriterium des Preises: Die Bewertung der Angebote muss der Gewichtung des Kriteriums Rechnung tragen, damit das im Voraus bekannt gegebene Gewicht tatsächlich zum Tragen kommt (E. 2).<br/>Auf Referenzauskünfte darf nur dann abgestellt werden, wenn sie in genügender Weise aktenkundig gemacht wurden (E. 3).<br/>Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTEN">AKTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTENFÃHRUNGSPFLICHT">AKTENFÃHRUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREISKRITERIUM">PREISKRITERIUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREISSPANNE">PREISSPANNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZAUSKÃNFTE">REFERENZAUSKÃNFTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKONTO">SKONTO</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHLUNGSBEDINGUNGEN">ZAHLUNGSBEDINGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 16 lit. II IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 lit. Ia IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 28 lit. II SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 50 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 15</span><br/><span class="ungerade">RB 2003 Nr. 2</span><br/><span class="gerade">RB 2003 Nr. 59</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Mit einer Ausschreibung vom 19. Februar 2003 erÃ¶ffnete der Verband F die Submission im offenen Verfahren fÃ¼r die Vergabe von Aushub- und Baumeis­terarbeiten zur Erstellung eines Anbaus. Innert der Angebotsfrist gingen fÃ¼r die Baumeisterarbeiten 16 Offerten mit revidierten Angebotssummen von Fr. 3'401'282.80 bis Fr. 4'298'787.70 ein. Das preislich gÃ¼nstigste Angebot stammt von der A AG in Y. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit VerfÃ¼gung vom 21. Mai 2003 erteilte der Verband F den Zuschlag sowohl fÃ¼r die Aushub- wie auch fÃ¼r die Baumeisterarbeiten an die D AG, X; diese hatte fÃ¼r die Baumeisterarbeiten ein Angebot zum Preis von Fr. 3'581.797.- eingereicht. Der Entscheid wurde den nicht berÃ¼cksichtigten Anbietenden individuell erÃ¶ffnet und traf bei der A AG am 26. Mai 2003 ein. Die Publikation im kantonalen Amtsblatt erfolgte am 6. Juni 2003.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf Ersuchen der A AG fand am 3. Juni 2003 eine Besprechung statt, an welcher deren Vertretern das OffertÃ¶ffnungsprotokoll vom 2. Mai 2003 sowie ein Auswertungsblatt mit der Punktwertung Ã¼bergeben wurde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Mit Eingabe vom 5. Juni 2003 erhob die A AG beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Vergabeentscheid und beantragte, dieser sei aufzuheben und der Zuschlag fÃ¼r die Baumeisterarbeiten ihr zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Verbandes F. Im Eventualstandpunkt ersuchte sie darum, den Verband F anzuweisen, die Arbeiten aufgrund einer erneuten, korrekten und den bekannt gegebenen Zuschlagskriterien entsprechenden Bewertung der Angebote zu vergeben. Weiter ersuchte sie darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren und einen zweiten Schriftenwechsel anzuordnen. Schliesslich stellte sie ein Begehren um vollumfÃ¤ngliche Akteneinsicht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Verband F beantragte am 2. Juli 2003, die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. In prozessualer Hinsicht ersuchte er darum, der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren und die eingereichten Akten vertraulich zu behandeln.</p> <p class="Einzug1">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Juli 2003 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung einstweilen gewÃ¤hrt und das Akteneinsichtsgesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin mit zwei EinschrÃ¤nkungen gutgeheissen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der Replik vom 28. Juli 2003 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihren AntrÃ¤gen fest und ebenso der Beschwerdegegner mit der Duplik vom 29. August 2003. Die Mitbeteiligte nahm in keinem Stadium des Verfahrens zur Beschwerde Stellung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 3. September 2003 wurde der Beschwerde definitiv aufschiebende Wirkung erteilt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zunÃ¤chst geltend, dass das Angebot der Mitbeteiligten nicht hÃ¤tte berÃ¼cksichtigt werden dÃ¼rfen, weil die Mitbeteiligte einen Rabatt offeriert habe, der in den Ausschreibungsunterlagen nicht vorgesehen gewesen sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die VergabebehÃ¶rde gewichtete das Kriterium des Preises mit 80%. In den Ausschreibungsunterlagen (Ziffer 18) legte sie sodann folgende Zahlungsbedingungen fest:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"FÃ¼r SkontoabzÃ¼ge gilt bei Akontozahlungen eine Zahlungsfrist von 45 Tagen ab Rechnungseingang, fÃ¼r Schlussabrechnungen 90 Tage bei allseitig anerkannter Schlussabrechnung."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Mitbeteiligte gewÃ¤hrte in ihrem Angebot einen Skonto von 3% auf "Zahlungen nach Zahlungsplan und spÃ¤testem Eingang der Zahlungen zum Zeitpunkt der Leistungserbringung". Der Skonto wird mit anderen Worten nur gewÃ¤hrt, wenn die Leistungen der Mitbeteiligten vollstÃ¤ndig vorfinanziert werden. Dies widerspricht den Ausschreibungsunterlagen, die Akontozahlungen erst fÃ¼r die Zeit <i>nach </i>der Leistungserbringung vorsehen. Damit ist der von der Mitbeteiligten offerierte Preis ohne Skonto zu berÃ¼ck­sichtigen (Fr. 3'692'574.25). Ihr Angebot liegt damit um Fr. 291'291.50 (also 8.56%) Ã¼ber jenem der BeschwerdefÃ¼hrerin (Fr. 3'401'282.75) und sie erhÃ¤lt nach der vom Beschwerdegegner vorgenommenen Benotung fÃ¼r den Preis 73.15 Punkte. Ihr Punktetotal liegt damit um 2.65 Punkte tiefer als vom Beschwerdegegner angenommen. Weil das Angebot der Mitbeteiligten somit um 1.85 Punkte hinter jenem der BeschwerdefÃ¼hrerin liegt, war der Zuschlag an die Mitbeteiligte nicht gerechtfertigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet weiter, dass die Preisofferte der zweitplatzierten E AG immerhin 1.9% Ã¼ber ihrer eigenen lag; die VergabebehÃ¶rde habe ihr dennoch bloss 1.5 Punkte mehr gegeben als der E AG. Eine solche Benotung trage der Preisdifferenz zu wenig Rechnung. WÃ¼rde man die Preisdifferenz realistisch berÃ¼cksichtigen, mÃ¼sste die E AG im Gesamttotal weniger Punkte erhalten als die BeschwerdefÃ¼hrerin (demgegenÃ¼ber erhielt die BeschwerdefÃ¼hrerin vom Beschwerdegegner total 0.5 Punkte weniger als die zweitplatzierte E AG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der VergabebehÃ¶rde steht bei der Benotung des Zuschlagskriteriums Preis ein erheblicher Ermessensspielraum zu (VGr, 18. Dezember 2002, BEZ 2003 Nr. 13, E. 3g und E. 4b mit Hinweisen; auch zum Folgenden). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. No­vem­ber 1994, IVÃ¶B) nicht ein (vgl. § 50 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959; VRG). Zu prÃ¼fen ist dagegen eine allfÃ¤llige Ãberschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 2 lit. c VRG). Wie eine Bewertungsskala hinsichtlich der Angebotspreise festzulegen ist, lÃ¤sst sich nicht in allgemein gÃ¼ltiger Weise bestimmen, sondern hÃ¤ngt stark von den UmstÃ¤nden des Einzelfalls ab (VGr, 28. Oktober 2002, BEZ 2003 Nr. 14, E. 4c). Die Bewertung der Angebotspreise muss jedoch der Gewichtung des Kriteriums Rechnung tragen, damit das im Voraus bekannt gegebene Gewicht tatsÃ¤chlich zum Tragen kommt (VGr, 18. Dezember 2002, BEZ 2003 Nr. 13, E. 3g und E. 4b). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Von den eingereichten 16 Offerten liegt das teuerste Angebot um 26,4 % Ã¼ber dem GÃ¼nstigsten. Nach der vom Beschwerdegegner vorgenommenen Benotung erhielt das teuerste Angebot immer noch 58.9 von 80 mÃ¶glichen Punkten. Ein Angebot hÃ¤tte also, um 0 Punkte zu erhalten, doppelt so hoch wie der tiefste angebotene Preis sein mÃ¼ssen. Die Annahme einer Preisspanne von 100% liegt klar ausserhalb des dem Beschwerdegegner zustehenden Ermessens bei der Benotung der Angebote. Selbst wenn man von einer Preis­spanne von 50% ausgehen wÃ¼rde, erhielte die zweitplatzierte E AG fÃ¼r das Preis­kriterium immer noch 3 Punkte weniger als die BeschwerdefÃ¼hrerin. Selbst unter Zugrundelegung einer derart hohen Preisspanne fÃ¤llt die E AG also im Gesamt­total (92.5 Punkte) mit einem Punkt hinter die BeschwerdefÃ¼hrerin (93.5 Punkte) zurÃ¼ck. Damit erweist sich die Bewertung des Beschwerdegegners auch in diesem Punkt als nicht gerechtfertigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Bei diesem Ergebnis braucht nicht geprÃ¼ft zu werden, ob die Ã¼brigen von der BeschwerdefÃ¼hrerin erhobenen RÃ¼gen zutreffen. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdegegner zur BegrÃ¼ndung des Zuschlags unzulÃ¤ssigerweise auf ReferenzauskÃ¼nfte abgestellt hat, die nicht in der erforderlichen Weise aktenkundig gemacht wurden (vgl. VGr, 13. August 2003, VB.2003.00016, E. 2), und fÃ¼r die Benotung des Kriteriums Ãkologie Ã¼berhaupt keine BegrÃ¼ndung vorbringt. Auch aus diesen GrÃ¼nden mÃ¼sste der angefochtene Entscheid aufgehoben werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Da nur noch die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin als EmpfÃ¤ngerin des Zuschlags in Frage kommt, ist die Sache mit einer entsprechenden Weisung an den Beschwerdegegner zurÃ¼ckzuweisen (zu diesem Vorgehen anstelle einer direkten Vergabe durch das Ver­wal­tungs­ge­richt vgl. VGr, 13. Februar 2002, BEZ 2002 Nr. 33; Robert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeentscheide â Eine Ãbersicht Ã¼ber die Rechtsprechung zu den neuen Rechts­mitteln, ZBl 104/2003, S. 1, 26). Der Beschwerdegegner wird ausgangsgemÃ¤ss kosten- und entschÃ¤digungspflichtig (§ 13 Abs. 2 und § 17 Abs. 2 lit. a VRG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"></a>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid des Verbandes F vom 21. Mai 2003 aufgehoben. Die Sache wird an den Verband F zurÃ¼ckgewiesen, um den Zuschlag an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu erteilen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 10'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 270.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 10'270.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4.<span> </span>Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids</p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. ...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>