<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AK.2016.00051</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war vom 15. September 2014 bis 15. April 2015 (Tagesregister-Datum) als Gesellschafter und Geschäftsführer der Z.___ im Handels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">register eingetragen (Urk. 7/99). Der zuvor einzige Gesellschafter und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer der Gesellschaft, Y.___, amtete laut Handelsregistereintrag in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Zeit als Vorsitzender der Geschäftsführung (Urk. 7/1, Urk. 7/99). Die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen (vgl. Urk. 7/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf eine Forderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, für welche Verlustscheine ausgestellt worden waren, forderte die Ausgleichskasse m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schadenersatz für ihr entgangene Lohnbeiträge sowie Nebenkosten im Betrag von Fr. 24‘411.25 (X.___) und Fr. 25‘437.25 (Y.___). Sie wurden - bezüglich des Schadens im Betrag von Fr. 24‘411.25 - als Solidar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafter ins Recht gefasst (Urk. 7/70-71). Gegen die ihn betreffende Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzverfügung erhob X.___ am 21. April 2016 Einsprache (Urk. 7/77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuvor hatte der Konkursrichter des Bezirksgerichts A.___ mit Urteil vom 6. April 2016 über die Z.___ den Konkurs eröffnet (Urk. 7/74). Das Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursverfahren wurde mit Urteil desselben Richters vom 14. Juni 2016 mangels Aktiven eingestellt (Urk. 7/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann wies die Ausgleichskasse die Einsprache von X.___ vom 21. April 2016 (Urk. 7/77) mit Einspracheentscheid vom 16. August 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 16. August 2016 erhob X.___ am 11. September 2016 Beschwerde und beantragte dessen Aufhebung (Urk. 1; Überweisung durch die Ausgleichskasse, dort einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen am 13. September 2016 [Urk. 3-4, Urk. 7/90]). Mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage der Kassenakten [Urk. 7/1-99]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 10. November 2016 wurde Y.___ zum Prozess beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laden und dem Beschwerdeführer das Doppel der Beschwerdeantwort vom 3. November 2016 (Urk. 6) zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 8). Der Beigela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen, was den übrigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensbeteiligten am 23. Januar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahrläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherung), Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venzentschädigung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschulde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Schaden von total Fr. 24‘411.25 ist aufgrund der Kassenakten ausgewiesen (vgl. insbesondere den Konto-Auszug der Beschwerdegegnerin vom 7. April 2016 [Urk. 7/78/5-8]) und wurde vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Das Konkursverfahren betreffend Z.___ wurde erst nach dem Erlass der Schadenersatzverfügung vom 12. April 2016 (Urk. 7/70) beendet. Die Beschwerdegegnerin hat jedoch keine Konkursdividende erhalten (Urk. 6 S. 3). Das Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursverfahren wurde am 14. Juni 2016 mangels Aktiven eingestellt (Urk. 7/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu berücksichtigten ist, dass der Beschwerdeführer nach der Aufgabe seiner Tätigkeit als Gesellschafter und Geschäftsführer der Z.___ per 15. April 2015 (Urk. 7/99), nicht mehr für die Gesellschaft handeln konnte. Er haftet somit nicht für die nach diesem Datum in Rechnung gestellten Nebenkosten von total Fr. 233.20 zur Akontorechnung für das 4. Quartal 2014 (Fr. 20.-- Mahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebühren [Urk. 7/44], total Fr. 179,-- Betreibungskosten [Urk. 7/47, Urk. 7/60], Fr. 34.20 Verzugszinsen [Urk. 7/59]; Pos. 2014 0006 des Konto-Auszugs vom 7. April 2016 [Urk. 7/78/7]), Nebenkosten von total Fr. 980.85 zur Ausgleichsrechnung 2014 (Fr. 20.-- Mahngebühren [Urk. 7/45], total Fr. 201.45 Betreibungskosten [Urk. 7/55, Urk. 7/65], Fr. 759.40 Verzugszinsen [Urk. 7/64]; Pos. 2015 0001 des Konto-Auszugs vom 7. April 2016 [Urk. 7/78/7-8]) sowie Nebenkosten von total Fr. 168.30 zur Akonto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung für das 1. Quartal 2015 (Fr. 20.-- Mahngebühren [Urk. 7/46], total Fr. 120.-- Betreibungskosten [Urk. 7/47, Urk. 7/63], Fr. 28.30 Verzugszinsen [Urk. 7/62]; Pos. 2015 0002 des Konto-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugs vom 7. April 2016 [Urk. 7/78/8]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schadenersatzforderung gegenüber dem Beschwerdeführer reduziert sich daher auf Fr. 23‘028.90 (Fr. 24‘411.25 minus Fr. 1‘382.35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie den Kassenakten (Urk. 7/1-99) und insbesondere dem Konto-Auszug und der Beitragsübersicht der Beschwerdegegnerin vom 2. November 2016 (Urk. 7/97-98) zu entnehmen ist, hat die Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Anschluss bei der Beschwerdegegnerin nicht fristgerecht bezahlt, weshalb sie gemahnt werden musste. Sodann musste die Gesellschaft ab der Erhebung der Akontobeiträge für das 3. Quartal 2014 für die jeweils in Rechnung gestellten Beträge betrieben werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/97-98)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem blieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnbeiträge und Nebenkos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten unbezahlt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/97-98</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit ist die Gesellschaft ihren Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungspflichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen und hat öffentlichrechtliche Vorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten missachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der dadurch entstandene Schaden auf quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz und Fahrlässigkeit sind verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Formell eingesetzte Geschäftsführer einer GmbH wie auch Personen, die faktisch die Funktion eines Geschäftsführers ausüben, haften für den der Ausgleichskas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se zufolge nicht bezahlter Bundessozialversicherungsbeiträge entstandenen Schaden nach den gleichen Grundsätzen wie Organe einer Aktiengesellschaft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obliegt die Geschäftsführung einem Mitglied des Verwaltungsrats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">754 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Obligationenrechts [OR]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so handeln weitere Verwaltungsräte nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 AHVG qualifiziert schuldhaft, wenn sie die nach den Umständen gebotene, sich auch auf das Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragswesen erstreckende Aufsicht nicht ausüben, wobei sich die Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an die gegenseitige Kontrolle bei einem wie vorliegend aus nur wenigen Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen zusammenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten Verwaltungsrat nach einem strengen Massstab beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Als grobfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig gilt gerade auch die Passivität faktisch von der Geschäftsführung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossener Verwaltungsräte, welche sich umso nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltiger um Einblick in die Geschäftsbücher zu bemühen haben. Ein Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsrat kann sich, wenn es wie beim Beitragswesen um die Verantwortung in Geschäften geht, mit denen er sich ihrer Bedeutung wegen befassen musste, nicht mit dem Einwand exkul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pieren, er habe keinen Einfluss auf die Geschäft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung gehabt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ergibt sich aus den Informationen der Verdacht falscher oder unsorgfältiger Ausübung der delegierten Geschäftsführungs- und Vertretungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugnisse, ist der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rat verpflichtet, sogleich die erforderlichen Abklärungen zu treffen, nöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genfalls durch Beizug von Sachverständigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_289/2011 vom 8. Juli 2011 E. 4.2 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben des Geschäftsführers einer GmbH gehören insbesondere die Oberleitung der Gesellschaft und die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der nötigen Weisungen, die Festlegung der Organisation im Rahmen von Gesetz und Statuten, die Ausgestaltung des Rechnungswesens und der Finanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrolle sowie die Finanzplanung, sofern diese für die Führung der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sellschaft not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig ist, sowie die Aufsicht über die Personen, denen Teile der Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung übertragen sind, namentlich im Hinblick auf die Befol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Art. 810 Abs. 2 Ziff. 1 bis 4 OR).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war vom 15. September 2014 bis 15. April 2015 Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafter und Geschäftsführer der Z.___ (Urk. 7/99). Im Zeitraum, als die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsbeiträge zu bezahlen waren, hatte er mithin formelle Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_317/2011 vom 30. September 2011 E. 4.1.1 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der AHV-Lohnbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigung 2014 waren bei der Gesellschaft in diesem Jahr insgesamt, jedoch nicht gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig, 7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7/34/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Danach beschäftigte die Gesellschaft bis Mai 2015 gemäss den Aussagen von Y.___ im Konkursverfahren nebst diesem selbst noch drei weitere Mitarbeiter (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/87/13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei derart einfachen und überschaubaren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen hätten praxisgemäss erhöhte Anforderungen an die Überwachung gegolten (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts H 228/98 vom 25. Juli 2000 E. 5b/aa mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich bringt der Beschwerdeführer vor, dass Y.___ Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Z.___ gewesen sei. Er sei Gründer dieser Gesellschaft gewesen und habe sie nach seinem Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namen benannt. Er (der Beschwerdeführer) sei erst später dazu gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und vom 18. September 2014 bis 20. (richtig: 15.) April 2015 als Gesellschafter und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer der Z.___ im Handelsregister eingetragen gewesen. Grund für den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag sei gewesen, dass er mit Y.___ zusammen einen Auftrag habe aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen wollen. Dieser Auftrag sei allerdings nie zu Stande gekommen. Dies sei einer der Gründe gewesen, weshalb er nach ungefähr 8 Monaten wieder als Gesellschafter und Geschäftsführer ausgeschieden sei. Dazu sei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, dass er über keine Vollmacht für das Bankkonto der Gesellschaft ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt habe. Er habe damit weder einen Überblick über deren finanzielle Situation gehabt, noch habe er selber Zahlungen vornehmen können. Er habe sich auf das Wort von Y.___ verlassen müssen. Im Nachhinein habe sich heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, dass dieser ihm gegenüber nie offen gewesen sei. Des Weiteren habe Y.___ ihm nie Einsicht in die Buchhaltungsunterlagen gegeben, obschon er ihn mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals darum gebeten habe. Unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei es ihm nicht möglich gewesen, seinen gesetzlichen Verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen als Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafter und Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer nachzukommen, weshalb er seine Geschäft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigkeit mit Y.___ beendet habe und aus der Gesellschaft ausgetreten sei (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Ausführungen von Y.___ im Konkursverfahren (Urk. 7/87/12), ist davon auszugehen, dass dieser die Gesellschaft führte und der Beschwerdeführer selbst faktisch von der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung ausgeschlossen war. Im Konkursverfahren führte Y.___ aus, dass der von der Z.___ für die Post betriebene Kurierdienst aufgrund eines Gebietswechsels unrentabel geworden war. Er habe sich deshalb um neue Aufträge bemüht, welche er je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch nicht erhalten habe. Daraufhin habe die Gesellschaft weniger Personal be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigt. Schliesslich habe die Post im Mai 2015 den Auftrag gekündigt (Urk. 7/87/12). Bei einem schlechten Geschäftsgang ist von den Organen der Gesellschaft ein erhöhter Einsatz und eine verstärkte Überwachung, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch im Beitragswesen, gefordert (Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich AK.2017.00002 vom 9. Juni 2017 E. 4.2.2). Entsprechend hätte auch der Beschwerdeführer tätig werden müssen. Die Tatsache allein, dass Y.___ den Beschwerdeführer trotz der von ihm geltend gemachten mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung keine Einsicht in die Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bücher gewährte und ihm auch die Informationen zum Stand des Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontos vorenthielt, hätte dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer als Mitglied der Geschäftsführung der GmbH genügend Anlass dafür geben müssen, die notwendigen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen von sich aus zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlassen und die Bezahlung der Lohnbeiträge sicherzustellen. Laut Handelsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gistereintrag war der Beschwerdeführer vom 15. September 2014 bis 15. April 2015 als Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafter und Geschäftsführer der Z.___ tätig (Urk. 7/99). Er hätte versuchen müssen, sich gegen den faktischen Geschäftsführer durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und wirksame Massnahmen zur Sicherstellung der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten zu treffen, was er nicht mit genügend Nachdruck versucht hat. Wäre ihm dies trotz wirksamer Versuche nicht gelungen, hätte er, um einer Haftung nach Art. 52 AHVG zu entgehen, umgehend demissionieren müssen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_328/2012 vom 11. Dezember 2012 E. 5.3, 9C_461/2009 vom 31. Dezember 2010 E. 5.4, H 107/01 vom 23. Juli 2002 E. 4.3). Sein Verhalten ist damit als grobfahrlässig zu qualifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vorwerfbare Verhalten führte zum Schaden der Beschwerdegegnerin. Wäre die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erantwortung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitgeberpflichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtzeitig und vollständig nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und wären nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit Löhne ausbezahlt worden, als die darauf geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Abgaben bei Fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit hätten beglichen werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, wäre der Schaden nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der Beschwerdegegnerin vom 16. August 2016 dahingehend abzuändern, als der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer verpflichtet wird, Schadenersatz in der Höhe von Fr. 23‘028.90 zu bezahlen. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. August 2016 dahingehend abgeändert, als der Beschwerdeführer verpflichtet wird, Schadenersatz in der Höhe von Fr. 23‘028.90 zu bezahlen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">bindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">scheid innert der gleichen Frist von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art 116 BGG die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>