A bteilung IV D -1156/2007 gar/geg {T 0/2} U rteil vom 14. M ai 2007 M itw irkung: R ichter G alliker, D ubey, H aefeli G erichtsschreiber G eisser A._______, Sri Lanka, alias B._______, Belgien, alias C ._______, Sri Lanka, vertreten durch Thom as Biederm ann, Fürsprecher, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 16. Januar 2007 i. S. Vollzug der W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer am 30. N ovem ber 2006 am D ._______ ein Asylgesuch stellte, dass das BFM m it Verfügung gleichen D atum s dem Beschw erdeführer die Einreise in die Schw eiz vorläufig verw eigerte und ihn für die D auer des w eiteren Asylverfahrens bis m axim al 14. D ezem ber 2006 dem E._______ zuw ies, dass der Beschw erdeführer am 1. D ezem ber 2006 durch die F._______ und am 11. D ezem ber 2006 durch das BFM befragt w urde, dass ihm das BFM am 12. D ezem ber 2006 die Einreise in die Schw eiz zur Prüfung des Asylgesuchs bew illigte, dass das Bundesam t am 27. D ezem ber 2006 im G ._______ die Kurzbefragung durchführte und ihn am 10. Januar 2007 direkt zu seinen Asylgründen anhörte, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Befragungen im W esentlichen geltend m achte, er gehöre der tam ilischen Ethnie an und stam m e aus der O rtschaft H ._______, Bezirk Jaffna (N ordprovinz Sri Lankas), dass er dort seine zw ölfjährige Schulzeit verbracht und eine Ausbildung als D ieselm otorenm echaniker beim I._______ begonnen habe, w elche er ein halbes Jahr vor dem Abschluss infolge der instabilen Sicherheitslage abgebrochen habe, um m it seiner M utter und seinem Bruder im Juli beziehungsw eise August 2006 nach C olom bo zu ziehen, dass er zu Behelligungen im H eim atland zur H auptsache ausführte, er sei am 14. Februar 2005 in seinem H eim atort von Angehörigen der srilankischen Arm ee (SLA) als Tatverdächtiger eines Bom benattentats w ährend zw eier Tage festgehalten und geschlagen w orden, w obei es einem "R ichter" gelungen sei, seine Freilassung zu erw irken, dass er infolge der erlittenen Verletzungen habe hospitalisiert w erden m üssen, w obei ihm nach Abschluss der Spitalpflege ein G eschw ulst am N acken geblieben sei, dass er vor seiner Abreise nach C olom bo im Juli oder August 2006 w egen der M issachtung einer Ausgangssperre in Jaffna w iederum von Leuten der SLA geohrfeigt und kurz festgehalten w orden sei, dass ihn w ährend des anschliessenden Aufenhalts in C olom bo die Polizei zur Kontrolle seiner Identität und zu Fahndungszw ecken auf den Polizeiposten m itgenom m en habe, um ihn sogleich w ieder gehen zu lassen, dass er bei der Schw eizer Botschaft in C olom bo ein G esuch um Bew illigung der Einreise in die Schw eiz gestellt habe, w elches abgew iesen w orden sei, dass sein Vater seit Januar 1990 in der Schw eiz lebe und über eine B-Bew illigung verfüge sow ie seine Schw ester - m it einem Schw eizer verheiratet - m ittlerw eile die Schw eizer Staatsbürgerschaft erlangt habe, dass er aufgrund der instabilen Sicherheitslage in seiner H eim at, und um seinen 3 kranken Vater in der Schw eiz zu besuchen, Sri Lanka am 24. N ovem ber 2006 verlassen habe und m it einem Schlepper über Singapur und Tokio auf dem Luftw eg nach D ._______ gelangt sei, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer im Verlaufe des vorinstanzlichen Verfahrens einen srilankischen R eisepass lautend auf die erstrubrizierte Identität, w elcher von der F._______ als echt, und einen belgischen R eisepass, w elcher als Fälschung erkannt w urde, zu den Akten reichte, dass das BFM m it Verfügung vom 16. Januar 2007 - gleichentags eröffnet - das Asylgesuch ablehnte sow ie die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz und den Vollzug anordnete, dass die Vorinstanz die Asylgew ährung m it der Begründung verw eigerte, die Vorbringen des Beschw erdeführers verm öchten w eder die Voraussetzungen der Flüchtlingseigen- schaft im Sinne der D efinition von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) zu erfüllen noch hielten sie den Anforderungen an die G laubhaftigkeit gem äss Art. 7 AsylG stand, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers bezüglich seiner behaupteten Festnahm e vom Februar 2005 w egen der unsubstanziierten und w idersprüchlichen Schilderung nicht geglaubt w erden könnten, dass hinsichtlich der zw ei kurzen Festnahm en durch die srilankischen Sicherheitskräfte, w elche der Beschw erdeführer vor seiner Abreise nach C olom bo und dann in C olom bo im Jahre 2006 erlebt habe, festzustellen sei, dass die betreffenden N achteile nicht geeignet seien, eine Zw angssituation im Sinne des Asylgesetzes zu begründen, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 13. Februar 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob, dass er darin beantragte, "der Beschw erdeführer sei vorläufig aufzunehm en", dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischenverfügung vom 20. Februar 2007 die Berechtigung des Beschw erdeführers zur Anw esenheit bis zum Abschluss des Verfahrens feststellte und ihm Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses ansetzte, dass der Kostenvorschuss am 2. M ärz 2007 geleistet w urde,4 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht seit dem 1. Januar 2007 endgültig über Beschw er- den gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass sich die Beschw erde ausschliesslich gegen den Vollzug der von der Vorinstanz verfügten W egw eisung richtet, dass dem nach die Verfügung vom 16. Januar 2007, sow eit sie die Frage des Asyls und der Flüchtlingseigenschaft betrifft, in R echtskraft erw achsen ist und auch die W egw eisung aus der Schw eiz als solche (Ziff. 3 des Verfügungsdispositivs) grundsätzlich nicht m ehr zu überprüfen ist, dass dam it G egenstand des Beschw erdeverfahrens lediglich die Frage bildet, ob die W egw eisung zu vollziehen oder ob an Stelle des Vollzugs eine vorläufige Aufnahm e anzuordnen ist, dass die Vorinstanz den Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in den H eim atstaat als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet, dass das BFM im W esentlichen dazu ausführt, w egen des N ichterfüllens der Flüchtlingseigenschaft gelange der G rundsatz der N ichtrückschiebung gem äss Art. 5 Abs. 1 AsylG im Falle des Beschw erdeführers nicht zur Anw endung und es w ürden sich aus den Akten keine Anhaltspunkte für die tatsächliche G efahr einer durch Art. 3 der Konvention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) verbotenen Strafe oder Behandlung ergeben, dass die im N orden und O sten Sri Lankas entbrannten schw eren G efechte zw ischen Käm pfern der Liberation Tigers of Tam il Eelam (LTTE) und R egierungstruppen zu Fluchtbew egungen und zu einer Vielzahl von O pfern auch unter der Zivilbevölkerung geführt hätten, dass vor dem H intergrund dieser Entw icklung eine R ückkehr des Beschw erdeführers in die genannten G ebiete stark erschw ert sei, dass sich auch im Süden und W esten des Landes die hum anitäre und politische 5 Situation aufgrund der Tsunam i-Vertriebenen, der jüngsten m ilitärischen Eskalationen und der Polarisierung der Politik verschärft habe, von einer generellen U nzum utbarkeit einer W ohnsitznahm e in diesem G ebiet jedoch nicht gesprochen w erden könne, dass sich der Beschw erdeführer gestützt auf die m it seiner Staatsangehörigkeit verbundenen N iederlassungsfreiheit som it in einem anderen Teil seines H eim atlandes - beispielsw eise im G rossraum C olom bo - ansiedeln könne, dass es zudem keine individuellen G ründe gebe, w elche gegen die Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzugs in den Süden Sri Lankas sprächen, dass der Beschw erdeführer zudem über eine gute Ausbildung verfüge, dass er ferner Verw andte in der R egion von C olom bo habe, w elche ihm bei der Integration in die G esellschaft im Süden Sri Lankas behilflich sein dürften, dass der Vollzug der W egw eisung ausserdem technisch m öglich und praktisch durchführbar sei, dass der Beschw erdeführer den Erw ägungen des BFM im W esentlichen entgegenhält, es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich die Kam pfhandlungen der Bürgerkriegsparteien auch in den W esten und Süden des Landes ausdehnen sow ie insbesondere Attentate in diesen G ebieten durch Käm pfer der LTTE und darauf folgende Bestrafungsaktionen durch die R egierungstruppen zunehm en w ürden, dass die Vorinstanz m it ihrer Beurteilung, eine W ohnsitznahm e im Süden und W esten des Landes sei zum utbar, die aktuelle Situation in Sri Lanka verkenne, dass junge Personen im Alter des Beschw erdeführers aktuell sehr stark von Ü bergriffen bedroht seien, entw eder, indem sie von der LTTE zw angsrekrutiert und im Falle einer W eigerung schlim m stenfalls exekutiert w ürden, oder dass sie von den R egierungstruppen als potenzielle Freiheitskäm pfer angehalten, befragt, in der R egel geschlagen und m eistens inhaftiert, w enn nicht gar liquidiert w ürden, dass sein Vater seit Jahren in der Schw eiz lebe und im Besitze der Aufenthaltsbew illigung sei, dass dieser erw erbstätig sei und über eine genügend grosse W ohnung verfüge, um seinen Sohn w ährend der vorläufigen Aufnahm e bei sich aufzunehm en sow ie für dessen U nterhalt besorgt zu sein, dass auch seine Schw ester m it ihrer Fam ilie in der Schw eiz lebe und bereit w äre, für den Beschw erdeführer zu sorgen, dass das BFM gem äss Art. 44 Abs. 2 AsylG das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e (Art. 14a des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20]) zu regeln hat, w enn der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist, dass der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig ist, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H erkunfts-, H eim at- oder D rittstaat entgegenstehen (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass das in Art. 5 AsylG in Anlehnung an Art. 33 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) statuierte flüchtlingsrechtliche 6 R ückschiebungsverbot (vgl. auch Art. 25 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) vorliegend keine Anw endung findet, nachdem im erstinstanzlichen Verfahren das N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 AsylG und Art. 1 A Ziff. 2 FK festgestellt w orden und die Verfügung des BFM vom 16. Januar 2007 diesbezüglich in R echtskraft erw achsen ist, dass gem äss R echtsprechung des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte der Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen m üsste, dass ihm im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm enschliche Behandlung im Sinne von Art. 3 EM R K drohen w ürde, dass sein hauptsächliches Vorbringen, M itte Februar 2005 von Angehörigen der srilankischen Arm ee w ährend zw eier Tage festgehalten und spitalreif geschlagen w orden zu sein, unglaubhaft ist, dass ebenso die vom Beschw erdeführer geltend gem achten kurzzeitigen Festnahm en im Jahre 2006 infolge der M issachtung einer Ausgangssperre in Jaffna beziehungsw eise zur Kontrolle seiner Identität in C olom bo die R ückkehr des Beschw erdeführers in seine H eim at nicht als unzulässig im Sinne von Art. 3 EM AR K erachten lassen, dass entgegen der R echtsm itteleingabe keine Anhaltspunkte einer begründeten Frucht vor einer m enschenrechtsw idrigen Behandlung gem äss Art. 3 EM R K durch die R egierung vorliegen, zum al der Beschw erdeführer den Behörden einen m öglichen Aufenthalt in C olom bo m it seinem dort bestehenden Beziehungsnetz sow ie W ohnsitz bei seiner M utter rechtfertigen kann, und er dem zufolge nicht in den Verdacht der "LTTE- N ähe" geraten dürfte (vgl. A 12, S. 5 f.), dass im W eiteren von der G efahr einer Zw angsrekrutierung des Beschw erdeführers durch die LTTE im G rossraum C olom bo grundsätzlich nicht auszugehen ist, zum al den Vorbringen des Beschw erdeführers anlässlich der Befragungen diesbezüglich keine H inw eise zu entnehm en sind (vgl. u.a. A 12, S. 6), dass aufgrund der Aktenlage für den Beschw erdeführer keine konkrete G efahr ("real risk") besteht, er könnte im Fall einer R ückkehr in den H eim atstaat O pfer von Folter oder einer anderen nach Art. 3 EM R K verbotenen Strafe oder Behandlung w erden (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K ] 2001 N r. 16 S. 122; N r. 17 S. 130 f. sow ie 1996 N r. 18 S. 182 ff., m .w .H .; U rteil EG M R vom 6. Februar 2001 i.S. Bensaid, N r. 44599/98, m .w .H .), dass das Bundesgericht bei Ausländern, die nahe Verw andte m it gefestigtem Anw esenheitsrecht in der Schw eiz haben, unter bestim m ten Voraussetzungen einen aus Art. 8 EM R K abgeleiteten Anspruch auf Anw esenheit anerkennt, dass der Vater des Beschw erdeführers eine B-Bew illigung besitzt und m ithin nicht über ein gefestigtes Anw esenheitsrecht im Sinne der bundesgerichtlichen R echtsprechung verfügt (vgl. BG E 119 Ib 91 ff.), w eshalb der Beschw erdeführer daraus keinen Anspruch auf Erteilung einer Anw esenheitsbew illigung ableiten kann, dass der Beschw erdeführer gestützt auf die m assgebliche R echtsprechung (vgl. BG E 120 Ib 257) ebenso w enig aus dem Aufenthaltsstatus seiner Schw ester einen eigenen Aufenthaltsanspruch ableiten kann, zum al sich zw ischen dem m ittlerw eile volljährigen Beschw erdeführer und seiner in der Schw eiz lebenden Schw ester aus den Akten kein 7 besonderes Betreuungs- und Pflegeverhältnis ergibt, dass der Vollzug der W egw eisung som it keine Verletzung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz darstellt und folglich als zulässig zu erachten ist, dass aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, auf den Vollzug der W egw eisung als unzum utbar verzichtet w ird, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt (vgl. Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass nach Praxis der vorm als zuständigen AR K (vgl. EM AR K 2006 N r. 6) eine R ückschaffung abgew iesener Asylsuchender in den N orden Sri Lankas (Bezirke Jaffna, M annar, Vuvuniya, M ullaitivu und Kilinochchi) sow ie in gew isse östliche Landesteile als unzum utbar (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 S. 123; EM AR K 1999 N r. 24 S. 157), hingegen eine R ückkehr in die südlicheren Provinzen generell als zum utbar erachtet w ird (vgl. EM AR K 1998 N r. 23 S. 196 ff.; 1999 N r. 24 S. 157; 2001 N r. 16 S. 123), dass nach Einschätzung des Bundesverw altungsgerichts diese Beurteilung unter Berücksichtigung der aktuellen innenpolitischen Lage auch zum heutigen Zeitpunkt G ültigkeit hat, da der derzeit instabilen Sicherheitslage im N orden und in den östlichen Landesteilen Sri Lankas w eiterhin dadurch R echnung getragen w ird, dass ein Vollzug der W egw eisung in diese R egion als unzum utbar erachtet w ird, dass dem aus der N ordprovinz stam m enden Beschw erdeführer unter Berücksichtigung der Sicherheitslage grundsätzlich eine Aufenthaltsalternative in anderen Landesteilen Sri Lankas - insbesondere in C olom bo - offen steht, dass einer Aufenthaltsalternative - entgegen der vom Beschw erdeführer vertretenen Ansicht - auch keine individuellen U nzum utbarkeitsaspekte entgegenstehen, dass der Beschw erdeführer jung sow ie unabhängig ist und - sow eit aktenkundig - keine nennensw erten gesundheitlichen Beschw erden hat, dass der Beschw erdeführer aufgrund seiner zw ölfjährigen Schulbildung, einer fortgeschrittenen Berufsbildung als D ieselm otorenm echaniker (vgl. A 9, S. 8) und G rundkenntnissen der singhalesischen Sprache (vgl. A 12, S. 6) im H inblick auf einen Berufseinstieg im G rossraum C olom bo als ausreichend qualifiziert einzuschätzen ist, dass dem Beschw erdeführer sodann auch eine soziale R eintegration in C olom bo gelingen dürfte, da er m it seiner dort lebenden M utter und w eiteren Verw andten väterlicherseits sow ie Bekannten (w ie nam entlich seiner dortigen G astgeberin) über ein tragfähiges Beziehungsnetz verfügt (vgl. A 12, S. 6; A 21, S. 2), dass sich som it aus den Akten keine konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer gerate im Fall der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, w eshalb der Vollzug der W egw eisung insgesam t als zum utbar zu erachten ist, dass einem Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers auch keine praktischen H indernisse entgegenstehen, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist,8 dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unangem essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1 bis 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ) und m it dem am 2. M ärz 2007 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt und m it dem in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (2. Expl, eingeschrieben; Beilagen: angefochtene Verfügung im O riginal, Berufsausw eis) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten - das J._______ des Kantons K._______ (Kopie) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker G regor G eisser Versand am :