<h2>SubmittedText<h2><p>In einigen Jahren werden die durch den Bund verwalteten Einzelkontingente in der Milchwirtschaft aufgehoben.</p><p>Der Milchmarkt verzeichnet eine jährliche Überproduktion von ungefähr 75 Millionen Litern. Gelangt eine solche Mehrmenge in den Handel, kostet dies insgesamt 40 Millionen Schweizerfranken, wovon 30 Millionen zulasten des Bundes und 10 Millionen zulasten der Produzentinnen und Produzenten gehen.</p><p>Warum lehnt der Bundesrat beharrlich jegliche Kontingentkürzung ab, obwohl damit der Milchmarkt vor der Aufhebung der Kontingentierung saniert werden könnte?</p><p>Würde die Produktion gedrosselt, könnte der Bund 30 Millionen Franken sparen. Um eine weitere Erosion der Einkommen in der Landwirtschaft zu verhindern, könnten diese den Produzentinnen und Produzenten direkt in Form einer Milchkuhprämie ausgezahlt werden. Teilt der Bundesrat diese Auffassung?</p>