<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00168</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1952 geborene X.___ war vom 28. November 1994 bis 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 (letzter effektiver Arbeitstag: 9. Dezember 2014 [Urk. 7/210]) bei der Z.___ als Mitarbeiter Lager/Spedition angestellt (Urk. 7/209). Am 5. Oktober 2015 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Zürich A.___ zur Arbeitsvermittlung an (Urk. 7/226) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">188</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich richtete dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten vom 5. bis 31. Oktober 2015 Arbeitslosenentschädigung aus, forderte diese aber mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 7. Dezember 2015 wieder zurück, weil er den Bezug von Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldern der Unfallversicherung nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben habe (Urk. 7/19, Urk. 7/159, Urk. 7/160-162). Gleichentags wurde er rückwirkend per 1. November 2015 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet (Urk. 7/19, Urk. 7/157, Urk. 7/163).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge sprach die Eidgenössische Invalidenversicherung X.___ mit Verfügungen vom 18. August und 13. September 2016 mit Wirkung ab 1. April 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 7/31-35, Urk. 7/55-59). Er meldete sich am 13. Dezember 2016 erneut beim RAV Zürich A.___ zur Arbeitsvermittlung an (Urk. 7/156) und stellte Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Dezember 2016 (Urk. 7/136). Mit Verfügung vom 13. März 2017 verneinte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit (Urk. 7/4-5). Dagegen liess X.___ am 22. März 2017 Einsprache erheben (Urk. 7/119-120, mit Einsprachebegründung vom 12. April 2017 [Urk. 7/92-94]). Mit Einspracheentscheid vom 7. Juli 2017 wies die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich die Einsprache ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 26. Juli 2017 Beschwerde und beantragte (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die genannte Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 13.3.2017 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und dem Beschwerdeführer ab 29.11.2016 ein Taggeld zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, welches auf einer Resterwerbsfähigkeit von 80% beruht.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge der Beschwerdegegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 25. August 2017 beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/1-226]), was dem Beschwerdeführer am 28. August 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit angefochtenem Einspracheentscheid vom 7. Juli 2017 erwog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin, gestützt auf die ihr vorliegenden Arztzeugnisse, den IV-Vorbescheid vom 19. April 2016, die IV-Verfügung vom 18. August 2016 sowie die sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Einschätzung des Beschwerdeführers selbst stehe fest, dass dieser im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Wiederanmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung vom 13. Dezember 2016 seit gut zwei Jahren wegen gesundheitlichen Beschwerden zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit habe gemäss den Arztzeugnissen von Dr. med. B.___, Allgemeine Innere Medizin, und den Ausführungen in der IV-Verfügung vom 18. August 2016, wonach eine Umstellung auf eine neue leidensadaptierte Tätigkeit unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar sei, denn auch bis auf Weiteres, zumindest per 31. Juli 2017, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauert. Demzufolge sei der Beschwerdeführer offensichtlich vermittlungsunfähig und habe keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 2 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss der ärztlichen Beurteilung von Dr. med. C.___, Chirurgie FMH, Spez. Handchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, vom 17. März 2016 und gemäss der IV-Verfügung vom 1. Juni (richtig: 18. August) 2016 in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei. Mit Wiederanmeldung vom 13. Dezember 2016 habe er erklärt, dass er bereit und in der Lage sei, in diesem Umfang eine zumutbare Arbeit anzunehmen. Er habe gegenüber der Beschwerdegegnerin nur angegeben, dass er als Lager</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter zu 100 % arbeitsunfähig sei. Er habe sich aber immer dazu bereit erklärt, in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit zu 70 bis 80 % zu arbeiten. Die von ihm eingereichten Arztzeugnisse hätten sich denn auch nur auf seine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit als Lager</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiter bezogen (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ist die Vermittlungsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung [AVIG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVIG ist die arbeitslose Person vermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Zur Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gehört demnach nicht nur die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Sinn, sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend den persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen währ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end der üblichen Arbeitszeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 V 51 E. 6a). Hiezu genügt die Willenshaltung oder die bloss verbal erklärte Vermittlungsbereitschaft nicht; die versicherte Person ist vielmehr gehalten, sich der öffentlichen Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stellen, angebotene zumutbare Arbeit anzunehmen und sich selbst intensiv nach einer zumutbaren Stelle umzusehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_99/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 E. 2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 1 AVIG gilt der körperlich oder geistig Behinderte als vermittlungsfähig, wenn ihm bei ausgeglichener Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung seiner Behinderung, auf dem Arbeitsmarkt eine zumutbare Arbeit vermittelt werden könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ährend in der Arbeitslosenversicherung die Vermittlungsfähigkeit massgebend ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stützt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Prüfung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruches auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vermittlungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der Arbeitslosenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfasst mit der Wendung "in der Lage ... ist" (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings auch die Arbeitsfähigkeit (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG, wo dieser Begriff explizit erwähnt ist). Im Sinne einer einheitlichen Rechtsanwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ist dieses Teilelement der Vermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ATSG), das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in der Invalidenversicherung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendet wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu definieren, wobei jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 Satz 2 ATSG zu beachten ist und deshalb nicht nur die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich, sondern auch diejenige in Verweisungstätigkeiten zu berücksichtigen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie beiden Zweige der Sozialversicherung prüfen die Voraussetzungen der Arbeits- resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermittlungsfähigkeit jeweils ihren eigenen spezifischen Bedürfnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend, auch wenn die Organe der Arbeitslosenversicherung dabei mit den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen der Invalidenversicherung zusammenzuwirken haben (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und die Insolvenzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[AVIV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es besteht denn auch keine Bindungswirkung der Organe der Arbeitslosenversicherung an die Beurteilung der Organe der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts C 282/05 vom 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2006 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich Invaliden- und Arbeitslosenversicherung nicht auf die gleichen Anspruchsvoraussetzungen stützen (einerseits Arbeitsunfähigkeit, andererseits Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlungsfähigkeit), kann es beim gleichen Gesundheitsschaden vorkommen, dass die Invalidenversicherung eine vollständige Arbeitsfähigkeit annimmt, während die Arbeitslosenversicherung die Vermittlungsfähigkeit verneint. An diesem Ergebnis ändert nichts, dass Arbeitslosen- und Invalidenversicherung vom gleichen Begriff des hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarktes aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AVIG); dieser theoretische und ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strakte Begriff dient dazu, den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich der Invalidenversicherung von demje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen der Arbeitslosenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung abzugrenzen. In dieser Hinsicht ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Frage der Zumutbarkeit gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AVIG den ausgeglichenen Arbeitsmarkt für die Belange der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung einschränken kann, während die dieser Einschränkung zu Grunde liegenden Ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente für die Invalidenversicherung nicht beachtlich sein müssen, solange nicht von realitätsfremden und in diesem Sinne unmöglichen oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Einsatzmöglichkeiten ausgegangen wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts C 282/05 vom 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2006 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, ob der Beschwerdeführer für den Zeitraum ab 1. Dezember 2016, für welchen er die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung beantragte, vermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erwog mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen vom 18. August und 13. September 2016, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit dem 15. März 2016 medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretisch eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar wäre (Urk. 7/33, Urk. 7/55). Sie stützte sich hierbei im Wesentlichen auf die Beurteilung von Dr. C.___ vom 17. März 2016 (vgl. S. 3-4 des Feststellungsblatts für den Beschluss der IV-Stelle vom 19. April 2016 [Urk. 7/76-77]). Die ärztlich attestierte Teilarbeitsfähigkeit ist jedoch noch kein rechtsgenügliches Indiz für eine Vermittlungsfähigkeit. Sie stellt bloss eine medizinisch-theoretische Schätzung dar (ARV 2002 S. 182). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem aus, dass der - im Jahr 1952 geborene - Beschwerdeführer unmittelbar vor seiner “ordentlichen AHV-Pensionierung“ stehe. Eine Umstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung auf eine neue Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit könne ihm somit nicht mehr zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden. Der Invaliditätsgrad entspreche daher 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% (Urk. 7/33, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/55). Im Bereich der Invalidenversicherung wird die Unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei einer versicherten Person im fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen Alter angenommen, wenn die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Tätigkeit in nur so einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Stelle daher von vornherein als aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_183/2017 vom 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017 E. 4.2; vgl. zudem das Urteil des Bundesgerichts 8C_307/2017 vom 26. September 2017 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2 betreffend Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 Abs. 4 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]: Das vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückte Alter beeinflusst das Zumutbarkeitsprofil nicht zusätzlich, bringt mithin keine zusätzliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung des funktionellen Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögens mit sich, steht aber einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem entgegen, weil sich kein Arbeitgeber mehr findet, der die betroffene Person einstellen würde). Aufgrund der Ausführungen der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle in den Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vom 18. August und 13. September 2016 (Urk. 7/33, Urk. 7/55), muss davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab dem 1. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage, unter Berücksichtigung seiner Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, auf dem Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine zumutbare Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittelt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte. Er war mithin nicht mehr vermittlungsfähig (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 1 AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus diesem Grund bestand auch nach seiner Wiederanmeldung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug vom 13. Dezember 2016 (Urk. 7/156) (Urk. 7/156) kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kommt hinzu, dass die eigene Vermittlungsbereitschaft bei den behinderten Personen ebenfalls Teil der Vermittlungsfähigkeit ist (Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und Insolvenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist den Gesprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">protokollen des RAV zu entnehmen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zum Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgespräch vom 9. Januar 2017 das Arztzeugnis von Dr. B.___ vom 22. November mitbrachte, mit welchem dieser ihm eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bis 29. Januar 2017 attestiert hatte (Urk. 7/18, Urk. 7/142). Dazu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärte der Beschwerdeführer, dass die 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit gemäss seinem Arzt möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise noch fortdauere. Daraufhin hielt der RAV-Berater des Beschwerdeführers im Proto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koll fest, weil dieser per 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2017 pensioniert werde, müsse er so oder anders nur noch bis sechs Monate vor Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen des AHV-Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alters beziehungsweise bis Ende März 2017 Stellen suchen. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe aber noch eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Der Beschwerdeführer werde dem RAV und der Arbeitslosenkasse alle weiteren Arztzeugnisse zukommen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 7/18). Im vom Beschwerdeführer am 10. Januar 2017 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichneten Formular “An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son“ für den Monat Dezember 2016 wurde angegeben, dass er im Umfang von 70 bis 80 % Arbeit suche, zurzeit aufgrund eines Berufsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls aber arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei (Urk. 7/140-141). In der Folge teilte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seinem RAV-Berater am 18. Januar 2017 telefonisch mit, dass er ein neues weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führendes Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnis bis Ende März bekommen werde. Es wurde unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bart, dass die gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Situation des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers beim nächsten Termin beim RAV besprochen werde (Urk. 7/18). Am 1. Februar 2017 gab der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer an, dass er im Monat Januar 2017 arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen sei (Urk. 7/133-134). Für den Monat Februar 2017 hielt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sodann im entsprechenden Formular wiederum fest, dass er im Monat Februar arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 7/129-130). Alsdann schrieb der RAV-Berater nach dem Gespräch vom 27. Februar 2017, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer, da er Ende September pensioniert werde, angesichts des Arztzeugnisses bis Ende März 2017 (vgl. das Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom Dr. B.___ vom 11. Januar 2017 [Urk. 7/131]), keine Stelle mehr suchen müsse (Urk. 7/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen seinen Vorbringen im vorliegenden Verfahren, ergibt sich damit aus den Akten nicht, dass der Beschwerdeführer nach seiner erneuten Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung zwischen einer Vermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 70 bis 80 % in einer leidensangepassten Tätigkeit und einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit als Lagerist unterschieden hätte. Aufgrund seinen damaligen Angaben bestand sodann weder für die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin noch seinen RAV-Berater Anlass, um be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit beim Beschwerdeführer nachzufragen. Wie der RAV-Berater jeweils in den Gesprächsprotokollen festhielt, war der Beschwerdeführer gerade des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen von der Stellensuche dispensiert, weil aufgrund der von ihm aufgelegten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnisse von Dr. B.___ von einer fortdauernden 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgegangen wurde und er zudem das AHV-Rentenalter in einigen Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erreicht haben würde. Davon, dass der Beschwerdeführer bereit und in der Lage gewesen wäre, eine Restarbeitsfähigkeit von 80 % umsetzen zu wollen, war nicht die Rede.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies machte der Beschwerdeführer denn auch erst im Einsprache- und Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deverfahren geltend (Urk. 7/93-94), nachdem die Beschwerdegegnerin seinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mit Verfügung vom 13. März 2017 wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit verneint hatte (Urk. 7/4-5). Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich seiner (fehlenden) Vermittlungsbereitschaft, ist somit auf die früheren Aussagen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers und nicht auf seine späteren Darstellungen in den Rechtsschriften ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen (E. 2.4). Gestützt auf diese früheren Aussagen hat die Beschwerdegegnerin eine Vermittlungsbereitschaft des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers somit zu Recht verneint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 7. Juli 2017 (Urk. 2), mit welchem sie einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit abgewiesen hat, erweist sich daher als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p></div> </div></body></html>