<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00015</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Vital G. Stutz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advozug GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Aegeristrasse 50, Postfach 26, 6301 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Unfall AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, arbeitete seit dem 24. September 2003 als dele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gierte Psychotherapeutin in der Praxis von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, als sie am 21. April 2014 beim Wandern in Z.___ auf einem steilen Weg ausrutschte und sich einen dreifachen Bruch des Fussgelenkes zuzog (Urk. 7/K2 Ziff. 1, Ziff. 3-4 und Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. Mai 2014 (Urk. 7/K5) erteilte die Helsana Unfall AG (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: Helsana) vorläufig keine Kostengutsprache für das Ereignis vom April 2014 und teilte mit Schreiben vom 15. September 2014 (Urk. 7/K20) mit, dass kein Arbeitsverhältnis nachgewiesen sei, womit keine Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckung bestehe. Mit Verfügung vom 10. Juni 2015 (Urk. 7/K40) verneinte die Hels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ana ihre Leistungspflicht. Dagegen erhob die Krankenversicherung EGK-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitskasse am 15. Juni 2015 Einsprache (Urk. 7/K43), welche sie nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht in die Akten mit Schreiben vom 8. Juli 2015 (Urk. 7/K45) wieder zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog. Die von X.___ am 15. Juli 2015 erhobene Einsprache (Urk. 7/K47) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Helsana mit Einspracheentscheid vom 26. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 ab (Urk. 7/K51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ erhob am 15. Januar 2016 Beschwerde gegen den Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 26. November 2015 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben, und die Einsprache vom 15. Juli 2015 betreffend die Verfügung vom 10. Juni 2015 sei vollumfänglich gutzuheissen. Weiter sei die Helsana anzuweisen, die aus dem Unfall vom 21. April 2014 resultierenden Versicherungsleistungen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere die Unfalltaggelder gemäss der UVG-Unfallversicherung, Police Helsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a Business Accident Vertrag-Nr. 61‘013‘295, Vertragsbeginn 1. Januar 2004, vollumfänglich zugunsten des Versicherungsnehmers Y.___ zuhanden der Verunfallten zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 9. Februar 2016 beantragte die Helsana die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 6). Dies wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 16. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind nach diesem Gesetz die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer, einschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Heimarbeiter, Lehrlinge, Praktikanten, Volontäre sowie der in Lehr- ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Invalidenwerkstätten tätigen Personen obligatorisch versichert. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG kann der Bundesrat die Versicherungspflicht auf Personen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dehnen, die in einem arbeitsvertragsähnlichen Verhältnis stehen. Er kann Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen von der Versicherungspflicht vorsehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer nach Artikel 1a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Gesetzes, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenenversicherung (AHV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausübt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist der Begriff der selbständigen beziehungsweise unselbständigen Erwerbstätigkeit im Bereich der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung deckungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML; gültig ab 1. Januar 2015) ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig ist (Rz 1013).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind namentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rz 1014):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Tätigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Investitionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verlusttragung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Tragen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inkasso- und Delkredererisiko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkostentragung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Beschaffen von Aufträgen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beschäftigung von Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eigene Geschäftsräumlichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der anderen Seite kommt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as wirtschaftliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsorganisatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsverhältnis Unselbständigerwerbender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei folgenden Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len zum Ausdruck (Rz 1015):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem Weisungsrecht,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem Unterordnungsverhältnis,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem Konkurrenzverbot,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präsenzpflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versicherungsmässige Voraussetzung der Arbeitnehmereigenschaft res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründende Tatsache, f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür welche die Beweislast bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegt (Urteil des Bundesgerichts 8C_106/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid (Urk. 2) damit, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sämtliche Umstände für eine selbständige Tätigkeit der Beschwerdeführerin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So erhalte sie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und erziele ihren Umsatz selber in Form der Beträge, die sie den Patienten über die Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse in Rechnung stelle. Sie handle somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in eigenem Namen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auf eigene Rechnung. Sie bekomme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder einen Arbeitsplatz noch Büromaterial zur Verfügung gestellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie miete in der Praxis von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Praxisraum.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von ihrem Umsatz bezahle sie auch die Praxisunkosten selber sowie einen Anteil an die Kosten für die Putzfrau. Die AHV-Beiträge, sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteil bezahle sie selber, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nauso verhalte es sich mit den BVG-Beiträgen (S. 7 Ziff. 9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trete sie auf diversen Internetportalen als selbständige Praxisinhaberin auf (S. 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollkommen unbeteiligt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7 f. Ziff. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe damit kein ausgewiesenes Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis zwischen der Beschwerdeführerin und Dr. Y.___ (S. 8 Ziff. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, sie sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2003 als delegiert arbeitende Psychotherapeutin in der Praxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfüge seit je nur über die Voraussetzungen zur unselbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe vom kantonsärztlichen Dienst eine Bewilligung für sie erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe sie als seine Arbeitnehmerin auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialversicherungsrechtlich angemeldet und Sozialversicherungsbeiträge für sie abgerechnet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umgekehrt habe sie keine eigene AHV-Abrechnungs-Nummer und sich auch selber nie gegenüber irgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Stelle als Selbständige ausgewiesen. Auch gegenüber den Steuerbehörden habe sie sich stets als Angestellte deklariert und die Lohnausweise ihres Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebers eingereicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 Ziff. 2-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit 2004 hätten sowohl sie als auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die andere Mitarbeiterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrmals kleine Unfälle erlitten. In all diesen Fällen habe die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils als obligatorischer Unfallve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsicherer ohne Vorbehalt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen erbracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 Ziff. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die im Jahr 2012 stattgefundene AHV-Kontrolle bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 Ziff. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie sei in die Orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation der Praxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. Y.___ eingebunden gewesen, und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzelnen Fälle, die sie als Psychotherapeutin zu bearbeiten gehabt habe, seien ihr zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 6 Ziff. 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe keine eigene Betriebsstätte gehabt, keine Eigenmittel oder Investitionen aufbringen müssen, kein eigenes Material auf eigene Rechnung beschafft, alle Unkosten ersetzt erhalten, kein Personal oder Ersatz beschäftigen dürfen, die zugewiesene Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">persönlich erfüllen müssen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei den Weisungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterworfen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d weder für sich selbst noch für jemand anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Dr. Y.___ tätig gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dementsprechend sei sie als Angestellte v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on Dr. Y.___ zu betrachten (S. 7 Ziff. 10). Sie habe faktisch mit einem Akkordlohn gearbeitet, der auf den Leistungen aufgebaut habe, welche sie erbracht habe (S. 7 f. Ziff. 11). Sie habe den in der Praxis von Dr. Y.___ genutzten Praxisraum nicht gemietet, sondern habe einen Netto-Jahreslohn erhalten, der in Abhängigkeit des Umsatzes und der dem Profit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">center zurechenbaren Unkosten ausbezahlt und in einem Lohnausweis festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten worden sei (S. 8 Ziff. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen ist vorliegend, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfalls vom 21. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 nach dem Bew</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (vgl. vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Arbeitnehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in von Dr. Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war und damit bei der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Folgen des Unfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versichert ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Frage einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglichen Leistungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin ist mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt des Unfallereignisses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitnehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenschaft zukam oder nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zwischen Dr. Y.___ und der Beschwerdeführerin kein Arbeitsvertrag vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Würdigung der wirtschaftlichen Umstände in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitnehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenschaft gegeben ist (vgl. vorstehend E. 1.2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst im Hinblick auf ärztlich delegierte Psychotherapie das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterium des Anstellungsverhältnisses weit, was insofern zum Ausdruck kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass ein Arbeitsvertrag im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">319 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Schweizerischen Obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionenrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">OR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erforderlich ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die AHV-rechtliche Qualifikation als selbstständig- oder als unselbstständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend betrachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Begriffsumschreibung der (unselbstständigen) delegierten psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Behandlung erhellt indessen - namentlich mit Blick auf deren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenzung zur freiberuflichen psychotherapeutischen Tätigkeit - dass ein we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliches oder tatsächliches Subordinationsverhältnis vorliegen muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit sie als Pflichtleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Krankenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkannt werden kann. Dieses Merkmal definiert sich nicht nur durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr oder weniger aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte organisatorische, sondern auch durch eine wirtschaftliche Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vom delegierenden Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts K 141/01 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2003 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vor diesem Hintergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach im Folgenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen, wie es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Gesprächsnotiz der Beschwerdegegnerin vom 26. Mai 2014 (Urk. 7/K6) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin ausführte, sie sei eine delegierte Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse einen bestimmten Umsatz erreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Davon ginge dann die Miete für den Raum an Dr. Y.___ ab. Dr. Y.___ zahle für sie die AHV-Beiträge und die Pensionskasse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schadeninspektorenbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/K11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin einen Raum für etwa Fr. 690.-- pro Monat exklusive Nebenkosten von Dr. Y.___ mieten müsse. Sie führte aus, sie teile diesen Raum mit einer anderen Psychotherapeutin und mache deshalb dort keine Administration. Sie schreibe dort keine Berichte für die Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Krankenkassen und habe auch keinen Laptop dort. Die Terminverein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barungen mache sie teils von dort, teils von zu Hause. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe ein Büro zu Hause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Von dort mache sie sämtliche Computerarbeiten, wie auch ihre Abrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen gegenüber der Ärztekasse. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztekasse stelle dann in ihrem Namen Rechnung. Sie habe eine eigene Konkordats-Nummer. Der Name von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehe trotzdem immer auf der Rechnung (S. 4 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie erhalte von Dr. Y.___ keinen Lohn und müsse ihren Umsatz selber erar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten. Vom Umsatz gingen ihre Aufwendungen in Abzug, wie zum Beispiel für Praxisunkosten, Weiterbildung, GA-Anteil, Fachbücher, Spenden, Büroma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial, Geschenke und Blumen. In den Fr. 20‘177.-- für Praxisunkosten sei auch ein Anteil an die Kosten für die Putzfrau enthalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie erhalte auch keine Ferienentschädigung, keinen 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monatslohn und auch keine Entschädigung für Feiertage. Auch wenn sie krank sei, habe sie keine Entschädigung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie hätten zusammen in der Praxis eine Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung ab dem 30. Tag abgeschlossen. Um die Krankentaggeldversicherung kümmere sich ihre Kollegin, welche genau wie sie selbständige Psychotherapeutin sei (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHV-Beiträgen führte die Beschwerdeführerin aus, sie müsse sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmerbeitrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezahlen, dieser Gesamtbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag gehe von ihren Einnahmen als Ausgabe weg (S. 5 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welchen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie von Januar bis April 2014 erhalten habe, führte die Beschwerdeführerin aus, sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalte keinen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie habe ein Einkommen in Form der Beträge, die sie den Patienten über die Ärztekasse in Rechnung stelle. Von der Ärztekasse erhalte sie jeweils eine Abrechnung, welche Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen mit welchen Beträgen vergütet worden seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten für die Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse bezahle sie auch selber, das heisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie erhalte die Nettovergütung nach Abzug der Ärztekasse für ihre Dienstleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Patienten an die Beschwerdeführerin überweist (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.2), ist gemäss Rechtsprechung noch nicht ausschlaggebend für die Annahme eines unselbständigen Anstellungsverhältnisses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf ein besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Subordinationsverhältnis mit Weisungsrecht kann auch nicht aus dem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden, dass zweimal monatlich Sitzungen von je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weils einer Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stattfinden, im Rahmen derer die Besprechungsrapporte ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaut und die administrativen Angelegenheiten besprochen werden (vgl. Urk. 8/2/5 Ziff. 17). So deuten Besprechungen rechtsprechungsgemäss nicht zwingend auf ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverhältnis hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal es im medizinischen Bereich nicht unüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist, dass selbständige Spezialisten in gemeinsamen Praxisräumen eng zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen arbeiten und sich je nach Krankheitsfall die Patienten gegenseitig zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (vgl. Urteil des Bundesgerichts K 141/101 vom 18. Juni 2003 E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen deuten die Ausführungen der Beschwerdeführerin anlässlich der Besprechung mit dem Schadeninspektor vom Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 3.3) auf eine weitgehende Selbständigkeit in der Ausführung ihrer Tätigkeit hin. So erledigt sie die gesamten administrativen Tätigkeiten von zu Hause aus und nutzt die bei Dr. Y.___ gemieteten Räumlichkeiten ausschliesslich zur Behandlung der Patienten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Aspekt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlichen Risikotragung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anbelangt, fällt - wie die Beschwerdegegnerin feststellte - ins Gewicht, dass die Beschwerdeführerin von Dr. Y.___ keinen Lohn erhält, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihren Umsatz se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lber in Form der Beträge erzielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die sie den Patienten über die Ärztekasse in Rechnung stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist auf den Rechnungen als Leistungserbringer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgeführt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/27), soweit aus den Akten aber ersichtlich ist, überweist die Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse der Beschwerdeführerin die von ihr erwirtschafteten Honorare direkt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr Konto (vgl. Urk. 7/K49-50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was sie so auch anlässlich der Besprechung mit dem Schadensinspektor im Juli 2014 angab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die bei der Ärztekasse entstande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Kosten gehen ebenfalls zu Lasten der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin zunächst bemerkte, Dr. Y.___ würde die AHV-Beiträge bezahlen, geht aus ihren weiteren Ausführungen im Rahmen des Gespräches mit dem Schadensinspektor vom Juli 2014 hervor, dass sie sowohl den Arbeitgeber- wie auch den Arbeitnehmerbeitrag selbst zahlen muss, respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive der auf Dr. Y.___ anfallende Anteil ebenfalls von ihrem Umsatz abgezogen wird, genauso wie allfällige Kosten für Weiterbildung, Büromaterial, Fachliteratur etc. Diese Äusserungen stehen sodann im Gegensatz zu jenen in ihrer Beschwerdeschrift, wo ausgeführt wurde, sie hätte kein eigenes Material auf eigene Rechnung beschafft, und alle Unkosten seien ersetzt worden. Glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches gilt hinsichtlich der beschwerdeweisen Vorbringen, sie habe den Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum gar nicht gemietet (vgl. vorstehend E. 2.2). Ob allfällige Unkosten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst nicht auf eigene Rechnung genommen wurden, spielt in Anbetracht des gesamten Kontextes keine Rolle. Unter Berücksichtigung der ursprünglichen Aussagen der Beschwerdeführerin ist vielmehr davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass die mit ihrer Tätigkeit in Zusammenhang stehenden Unkosten von ihrem Umsatz abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden und sie damit schlussendlich selbst dafür auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zukommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch ist zu beachten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Gerichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> praxisgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dieser Umstände ist davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin daher für sämtliche im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit stehenden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen selbst aufkommen muss, und dass sie nur Anspruch auf die einbring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Honorareinnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, unter Abzug der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsenen Auslagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin das wirtschaftliche Risiko ihrer Tätigkeit grundsätzlich alleine trägt und kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen eigentlichen Lohnanspruch gegenüber Dr. Y.___ hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzuhalten, dass vorliegend zwar gewisse Hinweise auf die Ausübung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständiger Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindeuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt aber die Merkmale überwiegen, die für eine selbständige Erwerbstätigkeit sprechen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit ist die – im Zweifelsfall (vgl. E. 1.5 hiervor) - von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zu beweisende Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mereigenschaft nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit ausgewiesen und die Beschwerdegegnerin für das Unfallereignis vom 21. April 2014 nicht leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflichtig. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Vital G. Stutz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>