<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat strebt an, die Einfuhrkontingente von Rot- und Weissweinen auf einer Menge von etwa 170 Millionen Litern zu globalisieren. Mit dieser Politik will er die bilateralen Verhandlungen mit der Europäischen Union erleichtern; sie geht jedoch weit über die im Rahmen des Gatt eingegangenen Verpflichtungen hinaus.</p><p>Die betroffenen Kreise, von den Produzenten bis zu den Händlern, haben sich weitgehend über die anzuwendenden Massnahmen geeinigt: Schrittweise sollen die Importe vergrössert und die Einfuhrabgaben gesenkt werden.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, neben den Wünschen der Konsumenten auch die Interessen der Produzenten zu berücksichtigen, die in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Gesundung des Weinmarktes erreicht haben, indem er eine ausreichende Übergangszeit von etwa 10 Jahren vorsieht?</p><p>2. Ist er bereit, eine dauerhafte Schutzklausel einzufügen, nach der die Einfuhrtarife automatisch angehoben werden, falls die Weinbestände ein bestimmtes Niveau überschreiten? Einzig diese Massnahme ist in der Tat imstande, eine sofortige grössere Öffnung zu fördern, die im Rahmen unserer Wirtschaftspolitik tragbar ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Antwort des Bundesrates.