<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.7/2006 /vje </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. Januar 2006 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Häberli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat </div> <div class="para">Andreas Dürr, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, Fischmarkt 10, 4001 Basel, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Bäumleingasse 1, 4051 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Grundstückgewinnsteuer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 24. August 2005. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die X.________ AG verkaufte am 24. Dezember 1997 zwei Liegenschaften in Basel für insgesamt rund 10 Mio. Franken. In den Steuererklärungen für die Grundstückgewinnsteuer machte sie je eine Mäklerprovision in der Höhe von 3 Prozent als Aufwand geltend, obschon sie die Liegenschaften selbst verkauft hatte (sog. Eigenprovision). Die Steuerverwaltung des Kantons Basel akzeptierte die entsprechenden Abzüge nicht und bestimmte den steuerbaren Grundstücksgewinn auf 1'120'283 bzw. 441'800 Franken (Veranlagungen vom 14. Oktober 1998). Das Appellationsgericht des Kantons Basel Stadt (als Verwaltungsgericht) schützte diese Veranlagungen kantonal letztinstanzlich (Urteil vom 24. August 2005). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 5. Januar 2006 hat die X.________ AG beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, in dieser Sache die Entscheidungen von Appellationsgericht, Steuerrekurskommission und Steuerverwaltung aufzuheben sowie den steuerbaren Grundstückgewinn auf 361'898 bzw. 908'435 Franken zu reduzieren. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> nicht einzutreten ist: </div> <div class="para">3.1 Die Beschwerdeführerin geht zu Unrecht von der Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus: Zwar ist die Grundstückgewinnsteuer, um die es im vorliegenden Fall geht, im zweiten Titel des Steuerharmonisierungsgesetzes geregelt (vgl. <span class="artref">Art. 12 StHG</span>), weshalb sie betreffende Entscheide der letzten kantonalen Instanz gemäss <span class="artref">Art. 73 Abs. 1 StHG</span> grundsätzlich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-202%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page202">BGE 130 II 202</a> E. 1 S. 204). Der Bundesgesetzgeber hat den Kantonen jedoch eine achtjährige, bis Ende des Jahres 2000 laufende Frist für die Anpassung ihrer Steuergesetze eingeräumt (vgl. <span class="artref">Art. 72 Abs. 1 StHG</span>), während der die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Streitigkeiten betreffend Kantonssteuern selbst dann nicht offen steht, wenn das kantonale Steuerrecht bereits harmonisiert worden ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-II-588%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page588">BGE 123 II 588</a> E. 2d/e S. 593 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-56%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page56">128 II 56</a> E. 1a/b S. 58 f.). Weil die hier interessierende Veräusserung mit Gewinnerzielung bereits im Jahre 1997 und damit vor Ablauf der Frist von <span class="artref">Art. 72 Abs. 1 StHG</span> erfolgte, steht gegen den angefochtenen Entscheid des Appellationsgerichts nur die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung. </div> <div class="para">3.2 Reicht der Rechtsuchende fälschlicherweise eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde anstatt einer staatsrechtlichen Beschwerde ein oder umgekehrt, so deutet das Bundesgericht seine Eingabe praxisgemäss um (vgl. etwa <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-198%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page198">BGE 127 II 198</a> E. 2a S. 203). Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die formellen Anforderungen auch des jeweils andern Rechtsmittels erfüllt sind. Dies ist hier nicht der Fall: Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungsmässig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-IA-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 110 Ia 1</a> E. 2 S. 3 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=10.01.2006&amp;to_date=29.01.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IA-197%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page197">119 Ia 197</a> E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin erhebt in ihrer als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichneten Eingabe keinerlei Verfassungsrügen, weshalb diese nach dem Gesagten nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegen genommen werden kann. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (vgl. <span class="artref">Art. 156 OG</span>). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten (vgl. <span class="artref">Art. 159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Steuerverwaltung und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 10. Januar 2006 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>