<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-02-28-2F_3-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2F_3/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Februar 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, präsidierendes Mitglied. </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Bereich Recht, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, Wegweisung; Revisionsgesuch, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 2. November 2017 </div> <div class="para">(2C_788/2017 (Urteil VD.2016.169)). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 2C_788/2017 vom 2. November 2017 wies das Bundesgericht eine Beschwerde von A.________ gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 23. Juli 2017 ab, soweit es darauf eintrat. A.________ hat am 16. Februar 2018 gegen dieses Urteil ein Revisionsgesuch eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Es kann dagegen nicht Beschwerde erhoben werden. Hingegen kann die Revision des Urteils verlangt werden, wenn einer der im Gesetz abschliessend aufgeführten Revisionsgründe (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref>) geltend gemacht wird, was in einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) genügenden Weise und unter Beachtung der Fristen von <span class="artref">Art. 124 BGG</span> zu geschehen hat. </div> <div class="para">Das Urteil 2C_288/2017 wurde dem Gesuchsteller am 16. November 2017 eröffnet; die Frist von 30 Tagen, um ein Revisionsgesuch gestützt auf die Revisionsgründe von <span class="artref">Art. 121 BGG</span> zu stellen (<span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG</span>), endete damit (unter Berücksichtigung des Friststillstandes gemäss <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG</span>) am 3. Januar 2018. Gewahrt ist allein die Revisionsfrist von 90 Tagen zur Geltendmachung der Revisionsgründe von <span class="artref">Art. 123 BGG</span> (<span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG</span>). Der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 122 BGG</span>, der nicht dazu dient, die Verletzung der EMRK zu rügen (wie der Gesuchsteller, der sein Revisionsgesuch "wegen mehrfacher Verletzung von EMRK" erhebt, offenbar meint), sondern nur in Betracht fällt, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (<span class="artref">Art. 122 lit. a BGG</span>), ist hier von vornherein nicht betroffen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Gemäss <span class="artref">Art. 123 Abs. 1 BGG</span> kann die Revision verlangt werden, wenn ein Strafverfahren ergeben hat, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil der Partei auf den Entscheid eingewirkt wurde. Zudem kann die Revision gemäss <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 BGG</span> in Zivilsachen und öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind (lit. a); sodann in Strafsachen, wenn die Voraussetzungen von Art. 410 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 StPO erfüllt sind (lässt sich hier nicht anrufen, weil das Urteil 2C_788/2017 in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit erging). </div> <div class="para">Der Gesuchsteller erwähnt weder Art. 123 Abs. 1 noch <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span>. Seinen Ausführungen lässt sich auch nicht sinngemäss entnehmen, inwiefern einer dieser Revisionsgründe erfüllt sein könnte. Keiner seiner Hinweise auf Strafanzeigen betreffen ein Strafverfahren, welches "ergeben hat", dass durch ein Verbrechen oder Vergehen auf das bundesgerichtliche Urteil 2C_788/2017 vom 2. November 2017 eingewirkt worden wäre. Sodann bleibt unerfindlich, inwiefern seine Bemühungen um Revision des Urteils des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, das Gegenstand des hier angefochtenen bundesgerichtlichen Urteils bildete, unter dem Gesichtswinkel von <span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span> von Bedeutung sein könnten. Namentlich hat er die diesbezüglichen zwei Nichteintretensverfügungen des Appellationsgerichts vom 16. und 30. Oktober 2017 nicht angefochten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Durch das gegenwärtige Urteil nicht berührt wird das bei der strafrechtlichen Abteilung hängige Revisionsverfahren 6F_1/2018. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Auf das Revisionsgesuch ist mangels rechtsgenügender Geltendmachung eines Revisionsgrundes, ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>), nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Februar 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>