<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00961</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sintzel Krapf Lang Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1979 geborene X.___ absolvierte nach der Grundschule ein zehntes Schuljahr und erwarb in der Folge keine berufliche Ausbildung. Von April 1999 bis Juni 2002 war sie als Verkäuferin erwerbstätig und danach ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslos. Im Zusammenhang mit psychischen Problemen meldete sich die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 7. Juli 2004 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Mit Verfügung vom 1. Juni 2005 wies diese das Leistungsbegehren mangels ausgewiesenen IV-relevanten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschadens ab (primäres Suchtgeschehen, Urk. 6/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Januar 2015 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/16, Urk. 6/17). Mit Schreiben vom 14. April 2016 verlangte die IV-Stelle im Rahmen der Leistungsprüfung einen 6-monatigen Entzug von Benzodiazepinen und Hypnotika, da dadurch der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand wesentlich verbessert werden könne (Urk. 6/40). Mit Schreiben vom 9. Februar 2017 präzisierte die IV-Stelle die auferlegte Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht dahingehend, dass der Abstinenznachweis zur genauen Beurteilung des Gesundheitsschadens notwendig sei und keine Verbesserung desselben im Raum stehe (Urk. 6/65): eine letzte Aufforderung zur Durchführung der geforderten Entzugsbehandlung erfolgte mit Schreiben vom 27. April 2017 (Urk. 6/67). Mit Vorbescheid vom 9. Juni 2017 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/73) und hielt an diesem Entscheid – nach erfolgten Einwand der Vertreterin der Versicherten (Urk. 6/76) – mit Verfügung vom 13. Juli 2017 fest (Urk. 6/79 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin der Versicherten am 12. September 2017 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Beschwerdeführerin ab 1. Juli 2015 eine ganze IV-Rente zuzusprechen; un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2017 beantragte die Beschwerde- gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin unter Hinweis auf die vorliegenden Akten die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 3. November 2017 wurde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt, weiter wurde ihr Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt und die Beschwerdeantwort zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX008"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] und Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Urteil 8C_582/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt entschieden, dass die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Leiden betrifft und auf Suchtproblematiken nicht anwendbar ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3 mit Hinweis auf die Kritik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Liebrenz/Uttinger/Ebner, Sind Abhängigkeitserkrankungen aus höchstrichterlicher Sicht [weiterhin] nicht mit anderen psychischen Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen [z.B. somatoformen Störungen] vergleichbar? - Eine Urteilsbesprechung von BGE 8C_582/2015 im Lichte der theoretischen Anwendbarkeit des ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisoffenen, strukturierten Beweisverfahrens, in: SZS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 S. 96; ferner: Liebrenz et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alii, Das Suchtleiden bzw. die Abhängigkeitserkrankungen - Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten der Begutachtung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[= 9C_492/2014]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in: SZS 2016 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG) zu verhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 ATSG bestimmt, dass einer versicherten Person die Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sie sich einer zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeit verspricht, entzieht oder widersetzt oder nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu beiträgt. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuräumen. Behandlungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar. Die Regelungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ATSG (Nichteintreten oder Sachentscheid aufgrund der Akten) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG (Kürzung oder Verweigerung der Leistung) sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätzlich nebeneinander anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Sanktion bei verletzter Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs- oder Mitwirkungspflicht hat sich an d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Verhältnismässigkeitsprinzip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu halten und insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2013 vom 22. November 2013 E. 3 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass sie der Beschwerdeführerin eine Schadenminderungspflicht in Form eines sechsmonatigen Entzugs auferlegt habe. Die verlangte Abstinenz sei dabei not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig, um den Gesundheitszustand sowie die mögliche Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschätzen. Infolge Nichterfüllens der Mitwirkungspflicht sei das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren abzuweisen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass aufgrund der nunmehr vorliegenden medizinischen Akten von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen sei; weiter seien bisher nicht berücksichtigte Diagnosen hinzugetreten. Es sei von einer vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, wobei für eine Tätigkeit in einem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schützten Umfeld eine 25%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Darüber hinaus sei es unter dem Titel der Mitwirkungspflicht nicht zulässig, eine Entzugsbehandlung aufzuerlegen, da die genannte Pflicht allein die Mitwirkung bei der Abklärung des Sachverhalts umfasse. Was die Schadenminderungspflicht betreffe, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupte nicht einmal die Beschwerdegegnerin, dass sich die Entzugsbehandlung positiv auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirken werde, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei die angedachte Massnahme unzumutbar, ja gar gefährlich (Urk. 1 S. 3-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie und Prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Arzt, sowie lic. phil. Z.___, klinischer Psychologe und Neurobiologe, beide vom Stadtärztlichen Dienst A.___, gingen in ihrem Bericht vom 27. Januar 2016 (testpsychologische Untersuchung) von den folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (ID-10 F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mit vorherrschenden Merkmalen einer emotionalen instabilen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lichkeitsstörung vom Borderline-Typ, einer vermeidend-selbstunsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cheren, depressiven und antisozialen Persönlichkeitsstörung, beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hend seit der Kindheit und Persistierung bis heute</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bei chronisch-repetitiven multiplen negativen Erlebnissen in der Kind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">heit mit mehrjährigem sexuellem Missbrauch in der Kindheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mit organischer Mitbeteiligung als Folgestörung bei perinataler As</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">phynxie, bei lebensbedrohlicher Substanzintoxikation mit cerebraler Hypoxie und Reanimation mit Bewusstlosigkeit, Schädelhirntrauma mit Bewusstlosigkeit, bei jahrelangem sekundärem Gebrauch psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">troper Substanzen über der neurotoxischen Schwelle (Kokain, Heroin), mit konsekutiven frontalhirnbetonten Funktionsstörungen (erwiesen in den neuropsychologischen Untersuchungen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bestehend seit der Kindheit/Jugend und Persistierung bis heute</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ICD-10 F90.0 ADHS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bei Störung des Sozialverhaltens in der Kindheit/Adoleszenz (ICD-10 F91.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mit Hinweisen auf ADHS im Kindesalter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Als Folge komplexer posttraumatischer Belastungsstörung ausgelöst durch multiplen sexuellen Missbrauch in der Kindheit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit liege eine sekundäre Substanzstörung, eine chronische Hepatitis C, ein Verdacht auf ein lumbovertebrales Syndrom sowie ein Status nach Thrombophlebitis Unterarm rechts vor (Urk. 6/37 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die damalige Ablehnung des IV-Anspruches habe sich aufgrund der zum damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Zeitpunkt bestehenden unvollständigen Anamnese und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Diagnosen begründen lassen. Die Beschwerdeführerin habe danach meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rere Entzüge durchgeführt, wobei sowohl das Angehen der schweren psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Störung als auch die Arbeitsintegration nicht gelungen sei. Sie sei auch in einer angepassten Tätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht arbeitsfähig. Nach einer Stabilisierung sei im geschützten Rahmen und in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von einer Arbeitsfähigkeit von 25 % auszugehen. Die Beschwerdeführerin habe auf den 18. Januar 2016 in die Psychiatrische Universitätsklinik B.___, Klink für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen (ZAE) gewechselt und werde weiterhin substituiert (Urk. 6/37 S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (RAD), hielt in ihrer Stellungnahme vom 11. Februar 2016 fest, dass aufgrund der täglichen Benzodiazepin-Einnahme auf die Resultate der Testpsychologie nicht abgestellt werden könne. Die Testpsychologie habe lediglich einen Verdacht auf ein ADHS im Kindesalter ergeben, was jedoch die Grundlage für ein ADHS im Erwachse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenalter wäre. Aufgrund der Aussage, dass die Beschwerdeführerin die meiste Zeit niedergeschlagen sei sowie aufgrund des psychopathologischen Befundes könne nicht auf eine rezidivierende depressive Störung geschlossen werden; weiter fehle eine Suchtanamnese.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor einer endgültigen Beurteilung sei eine mindestens sechsmonatige Abstinenz von Benzodiazepinen und Hypnotika mit Nachweis mittels einer Haaranalyse zu fordern (Urk. 6/72/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Einschätzung der Situation durch Dr. C.___ äusserten sich Dr. Y.___ und lic. phil Z.___ in ihrem Bericht vom 23. November 2016. Dabei führten sie im Wesentlichen aus, dass sie bei der Beschwerdeführerin eine wesentliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Urteilsfähigkeit, des formalen Denkens sowie ihrer Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit unter der von ihnen verordneten Medikation nicht hätten feststellen können. Die Substanzstörung müsse als sekundär eingeschätzt werden, wobei die Substitutionsbehandlung und die Verordnung der Benzodiazepinen zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes geführt hätten (Urk. 6/61 S. 3). Weder im Psychostatus noch im Laborbefund hätten sich Hinweise für eine Intoxika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion gezeigt, die sich auf die Testung negativ auswirken würden (S. 6). Weiter sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das ADHS bereits im Kindesalter bestanden habe (S. 7), auch seien genug Kriterien für die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung erfüllt (S. 8). Eine systema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Suchtanamnese sei bisher nicht erfolgt, aber von der IV-Stelle auch nicht erfragt worden; zudem sei eine solche nicht relevant, da ohnehin von einem se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundären Suchtgeschehen auszugehen sei (S. 8 unten). Die in therapeutischen Dosierungen abgegebenen Betäubungsmittel hätten eher einen positiven Effekt auf die Arbeitsfähigkeit, in dem sie einen gewissen antidepressiven, antipsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotischen und stimmungsstabilisierenden Effekt aufweisen würden (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von den gleichen Diagnosen, wie sie die Fachpersonen des Stadtärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Dienstes feststellten, hielten die für den Bericht vom 5. Dezember 2016 verantwortlichen Fachpersonen des ZAE der Psychiatrischen Universitätsklinik B.___ fest, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig an einem ärztlich überwachten Ersatzdrogenprogramm teilnehme. Sie leide hauptsächlich (neben weiteren psychischen Störungen) unter den Folgen von schweren Traumatisierungen seit der Kindheit im Sinne einer komplexen Traumafolgestörung, wobei die traumatischen Belastungen schon vor dem Dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genkonsum aufgetreten seien. Die invalidisierende Persönlichkeitsstörung und die depressiven Beschwerden stünden ihres Erachtens im Zusammenhang mit den traumatischen Belastungen seit der Kindheit. Die Auflagen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, die Benzodiazepine zu stoppen, würden sie für fachlich falsch und unethisch halten, da die schwer kranke Patientin auf diese Medikamente zurzeit angewiesen sei (Urk. 6/63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Stellungnahme vom 30. Januar 2017 hielt Dr. C.___ im Wesentlichen an der bereits am 11. Februar 2016 geäusserten Einschätzung der Sachlage fest. Die Kriterien einer komplexen Traumafolgestörung seien vorliegend nicht klar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt. Aufgrund der Suchtanamnese sei der Schluss auf ein sekundäres Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschehen eben nicht einfach klar. Auch die Diagnose der Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung könne nicht ohne weiteres nachvollzogen werden, zudem führe eine solche nicht per se zur Arbeitsunfähigkeit. An der geforderten Entzugsbehandlung sei zur genaueren Beurteilung des Gesundheitsschadens festzuhalten (Urk. 6/72/ 6-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. April 2017 hielt Dr. C.___ darüber hinaus fest, dass nicht nachvollzogen werden könne, wieso ein Benzodiazepinentzug unethisch sei, es werde lediglich eine fachärztliche Entzugsbehandlung gefordert. Eine dauerhafte, hochdosierte Benzodiazepinabgabe sei keine leitliniengerechte Behandlung (Urk. 6/72/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anordnung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(kurzfristigen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entzugsbehandlung und der Nachweis einer Abstinenz bereits im Abklärungsverfahren kann unter dem Titel der Mitwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungspflicht angezeigt sein, wenn es darum geht, einen invaliditätsfremden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">koholkonsum bei der Einschätzung der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähigkeit auszublenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 9C_370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2013 vom 22. November 2013 E. 4.2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Zulässigkeit der Anordnung einer längeren Entzugsbehandlung unter dem Titel Mitwirkungspflicht liess das Bundesgericht offen (E. 4.2.2) und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies im Falle einer möglichen wesentlichen Verbesserung der Arbeits- fähigkeit auf die Anordnung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn man aufgrund der bislang ergangenen Rechtsprechung eine längere Entzugsbehandlung unter dem Titel der Mitwirkungspflicht für zulässig erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten würde, müsste eine solche, wie dies auch für die Schadenminderungspflicht gilt, zumutbar sein. Den vorliegenden Akten entsprechend geht allein Dr. C.___, welche die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersucht hat, von einer Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbarkeit der Entzugsbehandlung aus; ihre Einschätzung kann demnach nicht als allseitig und umfassend gelten. Demgegenüber gehen die Fachpersonen des Stadtärztlichen Dienstes Zürich davon aus, dass erst die Substitutionsbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sowie die Verordnung der Benzodiazepine zu einer Stabilisierung geführt haben (Urk. 6/61 S. 3). Die behandelnden Fachärzte des ZAE halten einen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug gar für fachlich falsch (Urk. 6/63 S. 2). Zu berücksichtigen ist dabei, dass eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsverweigerung nicht zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn die Mitwirkungspflicht aus entschuldbaren Gründen verletzt wird, etwa weil die versicherte Person krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitshalber oder aus anderen Gründen ihren Pflichten nicht nachkommen kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_733/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2010 E. 5.3 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die behandelnden Fachärzte legen diesbezüglich dar, dass die Einnahme der Benzodiazepine für den weiteren the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Erfolg zumindest vorübergehend nötig ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es fraglich, ob der Beschwerdeführerin ein Entzug zugemutet werden kann, zumindest hätten diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden müssen. Anzumerken ist dabei, dass die Beschwerdeführerin seit Januar 2016 bei einer anerkannten Fachstelle (ZAE) im Rahmen eines überwachten Ersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drogenprogramms behandelt wird, so dass die Einholung eines ausführlichen Berichts im Rahmen einer fundierten Abklärung erwartet werden muss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wollte man die Entzugsbehandlung im Rahmen der Schadenminderungspflicht auferlegen, wäre neben der Zumutbarkeit auch der Nutzen einer entsprechenden Behandlung für die Arbeitsfähigkeit zu prüfen. Dabei geht auch Dr. C.___ nicht davon aus, dass die geforderte Entzugsbehandlung den Gesundheitszustand verbessern könnte (Urk. 6/72/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Aktenlage kann auch nicht abschliessend beurteilt werden, ob zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ein vorgängiger Entzug über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erforderlich ist, um allfällige invaliditätsfremde suchtbedingte Faktoren auszublenden (Urteil des Bundesgericht 9C_370/2013 vom 22. November 2013 E. 4.2.1). Die behandelnden Dr. Y.___ und lic. phil. Z.___ waren durchaus in der Lage, eine Zumutbarkeitsbeurteilung vorzunehmen und schätzten die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auf 25 % (E. 3.1 hievor), während die Beschwerdegegnerin die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Fachleute des Stadtärztlichen Dienstes und des ZAE hiezu nicht einmal befragt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der neben der Suchtproblematik erwähnten Diagnosen der kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierten Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ, des ADHS - das ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen der Darstellung von D</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r. C.___ nicht bloss als Verdachtsdiagnose erwähnt wurde - und der depressiven Störung kann unter diesen Umständen nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit ohne Entzugsbehandlung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilen liesse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird dies medizinisch abzuklären haben.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend drängen sich bezüglich der Zumutbarkeit des geforderten Benzodiazepinentzugs weitere Abklärungen auf. Dabei ist zunächst bei den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Fachärzten des ZAE ein ergänzender und ausführlicher Bericht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen, welcher sich über den Verlauf des durchgeführten Ersatzdrogenpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grammes, die Zumutbarkeit einer Entzugsbehandlung, den Nutzen einer solchen für die Beurteilung des Gesundheitsschadens sowie die Auswirkungen eines Entzuges auf die Arbeitsfähigkeit äussert. Letztlich sollte sich der Bericht auch zur Arbeitsfähigkeit sowie zur Kausalität des Suchtgeschehens (primäres vs. se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundäres Suchtgeschehen) äussern. Inwiefern nach Einholung eines solchen Berichts noch weitere Abklärungen nötig sein werden, kann aus jetziger Sicht nicht beurteilt werden. Zu vermuten ist jedoch, dass die Fachärzte des ZAE über sehr grosse Erfahrung im Zusammenhang mit der Behandlung von entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Fällen verfügen, so dass von deren Einschätzung nicht leichtfertig ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewichen werden soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf sowie nach Einsicht in die angemessen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinende Honorarnote vom 4. Dezember 2017 (Urk. 9) auf Fr. 2'007.60 (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. Juli 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘007.60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>