<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2008 60 S.319</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">319</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft3"><b>60</b></span> <span class="ft3"><b>Kapitalzahlung nach Unfall (§ 32 lit. b StG; § 33 lit. g StG).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Der Ersatz des Haushaltsschadens ist einkommenssteuerfrei, Glei-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>ches gilt für die Zahlung einer Genugtuungssumme. Nur darüber</b></span><br/> <span class="ft3"><b>hinausgehende Zahlungen einer Haftpflichtversicherung des Unfall-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>verursachers bilden als Erwerbsausfall steuerbares Einkommen.</b></span><br/> <br/> <span class="ft6">22. Mai 2008 in Sachen A.S., 3-RV.2007.106</span><br/> <br/> <span class="ft7"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft8">2.</span><br/> <span class="ft8">2.1.</span><br/> <span class="ft8">Die Rekurrentin [Jahrgang 1973] hat am 14. Dezember 1997</span><br/> <span class="ft8">einen Verkehrsunfall erlitten. Sie ist seither erwerbsunfähig. Mit der</span><br/> <span class="ft8">Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers, der X. Versicherun-</span><br/> <span class="ft8">gen &amp; Vorsorge, wurde am 28. November 2003 eine Entschädigungs-</span><br/> <span class="ft8">vereinbarung getroffen, nach der die Haftpflichtversicherung unter</span><br/> <span class="ft8">dem Titel "Haushaltschaden + Genugtuung" eine Zahlung von insge-</span><br/> <span class="ft8">samt CHF 1'235'000.00 anerkannte. Effektiv wurden der Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">gesamthaft CHF 1'245'000.00 (wovon CHF 10'000.00 Verzugszins)</span><br/> <span class="ft8">vergütet (Akontozahlung CHF 35'000.00, Schlusszahlung</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'210'00.00). Die Zahlung von CHF 1'210'000.00 wurde der</span><br/> <span class="ft8">Rekurrentin am 27. Februar 2004 ausgerichtet. In der Steuererklä-</span><br/> <span class="ft8">rung 2004 deklarierte die Rekurrentin unter dem Titel "Haushaltscha-</span><br/> <span class="ft8">den" eine "Entschädigung aus Haftpflichtschaden Fr. 1,2 Mio." der</span><br/> <span class="ft8">X. Versicherungen &amp; Vorsorge, die nicht steuerbar sei. (...)</span><br/> <span class="ft8">2.2.</span><br/> <span class="ft8">Die Vorinstanz vertritt die Auffassung, die Rekurrentin habe</span><br/> <span class="ft8">nicht nachgewiesen, dass es sich bei der fraglichen Kapitalzahlung</span><br/> <span class="ft8">um steuerfreie Einkünfte (Haushaltschaden und Genugtuung) handle</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">320</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">und veranlagte eine Jahressteuer zu 40 % des Tarifs. Von der</span><br/> <span class="ft8">Schlusszahlung über CHF 1'210'000.00 brachte sie CHF 47'735.00</span><br/> <span class="ft8">Genugtuung in Abzug (vgl. Abweichungsbegründung 2004), womit</span><br/> <span class="ft8">die Jahressteuer auf CHF 1'162'265.00 erhoben wurde.</span><br/> <span class="ft8">3.</span><br/> <span class="ft8">3.1.</span><br/> <span class="ft8">Der Einkommenssteuer unterliegen alle wiederkehrenden und</span><br/> <span class="ft8">einmaligen Einkünfte (§ 25 Abs. 1 StG), insbesondere Zahlungen bei</span><br/> <span class="ft8">Tod sowie für bleibende körperliche oder gesundheitliche Nachteile</span><br/> <span class="ft8">(§ 32 lit. b StG). Allerdings ist bei Versicherungsleistungen, wie bei</span><br/> <span class="ft8">jedem Vermögenszufluss, stets zu prüfen, ob sie tatsächlich zu einem</span><br/> <span class="ft8">Vermögenszugang führen oder ob sie nur eingetretenen oder künftig</span><br/> <span class="ft8">entstehenden Vermögensschaden ausgleichen und damit einkom-</span><br/> <span class="ft8">menssteuerlich nicht relevant sind. Die Besonderheit des im Haft-</span><br/> <span class="ft8">pflichtrecht anerkannten Haushaltschadens liegt darin, dass er auch</span><br/> <span class="ft8">zu ersetzen ist, wenn er sich nicht in zusätzlichen Aufwendungen</span><br/> <span class="ft8">niederschlägt: Der wirtschaftliche Wertverlust ist unabhängig davon</span><br/> <span class="ft8">auszugleichen, ob er zur Anstellung einer Ersatzkraft, zu vermehrtem</span><br/> <span class="ft8">Aufwand der teilinvaliden Person, zu zusätzlicher Beanspruchung</span><br/> <span class="ft8">der Angehörigen oder zur Hinnahme von Qualitätsverlusten führt.</span><br/> <span class="ft8">Anspruchsberechtigt ist jede Person, die verletzt und in ihrer Haus-</span><br/> <span class="ft8">haltführung beeinträchtigt worden ist, d.h. nicht nur die Hausfrau,</span><br/> <span class="ft8">sondern auch der Hausmann, die ledige, geschiedene oder verwit-</span><br/> <span class="ft8">wete Person, die ihren eigenen Haushalt führt (BVR 2007 S. 216 ff.,</span><br/> <span class="ft8">mit Hinweisen).</span><br/> <span class="ft8">Das Bundesgericht hat zur steuerlichen Behandlung des Haus-</span><br/> <span class="ft8">haltschadens Folgendes ausgeführt (BGE 132 II 128, mit Hinweisen</span><br/> <span class="ft8">= StR 2006 S. 357 ff. = nStP 2006 S. 13 = StE 2006 B 26.43 Nr. 2):</span><br/> <span class="ft9">"4.2. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum alten Recht</span><br/> <span class="ft9">[...] stellte die vom haftpflichtigen Dritten erbrachte Haushaltentschädigung</span><br/> <span class="ft9">kein steuerbares Einkommen dar. Dies wurde damit begründet, dass der</span><br/> <span class="ft9">Wert der Arbeitsleistung im Haushalt nicht steuerbar sei. Zudem sei die</span><br/> <span class="ft9">Entschädigung für die Beeinträchtigung in der Haushaltführung nicht Ersatz</span><br/> <span class="ft9">für entgangenen Gewinn, sondern für einen Vermögensschaden, nämlich für</span><br/> <span class="ft9">das Wegfallen von Naturalleistungen (BGE 117 Ib 1 [...]). Nach neuem</span><br/> <span class="ft9">Recht (DBG) hatte das Bundesgericht die einkommenssteuerliche Behand-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">321</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft9">lung des Haushaltschadens bisher nicht zu beurteilen. Als Grundsatz gilt</span><br/> <span class="ft9">nach wie vor, dass die Haushaltentschädigung des Haftpflichtversicherers</span><br/> <span class="ft9">steuerfrei ist, soweit damit zusätzlicher Aufwand (aufgelaufener oder in</span><br/> <span class="ft9">Zukunft anfallender) ausgeglichen wird und deshalb insoweit gar kein Rein-</span><br/> <span class="ft9">vermögenszugang vorliegt [...]. Andere Erwägungen des zitierten BGE 117</span><br/> <span class="ft9">lb 1 treffen hingegen unter dem geltenden Recht nicht mehr gleichermassen</span><br/> <span class="ft9">zu. So etwa, wenn die Steuerfreiheit der Haushaltentschädigung damit be-</span><br/> <span class="ft9">gründet wird, dass sie an die Stelle von nicht steuerbaren Naturalleistungen</span><br/> <span class="ft9">trete [...]. Die Vorinstanz weist denn auch zu Recht darauf hin, dass bei-</span><br/> <span class="ft9">spielsweise Entschädigungen für ausserhäuslich (d.h. in einem andern statt</span><br/> <span class="ft9">im eigenen Haushalt) verrichtete Haushaltarbeit steuerbar sind. Ferner ist</span><br/> <span class="ft9">der Wert der Haushaltarbeit im Ergebnis (mindestens indirekt) insoweit</span><br/> <span class="ft9">steuerbar, als der [gesetzlich] vorgesehene Zweitverdienerabzug nicht gel-</span><br/> <span class="ft9">tend gemacht werden kann, wenn (nur) ein Ehegatte erwerbstätig ist und der</span><br/> <span class="ft9">andere den Haushalt führt. Nach einer von der Lehre vertretenen Auffassung</span><br/> <span class="ft9">sprechen letztlich einzig Praktikabilitätsüberlegungen für die Nichtbesteue-</span><br/> <span class="ft9">rung des gesamten Haushaltschadens."</span><br/> <span class="ft8">Das Bundesgericht hat sich zur steuerlichen Behandlung des</span><br/> <span class="ft8">Haushaltschadens nicht abschliessend geäussert (BGE 132 II 128,</span><br/> <span class="ft8">131 f., mit Hinweisen = StR 2006 S. 357 ff. = nStP 2006 S. 13 = StE</span><br/> <span class="ft8">2006 B 26.43 Nr. 2). Fest steht immerhin, dass die Zahlungen steuer-</span><br/> <span class="ft8">frei sind, soweit sie als Deckung für zusätzlichen Aufwand bzw. als</span><br/> <span class="ft8">Ausgleich eines Vermögensschadens gelten. In der Doktrin ist um-</span><br/> <span class="ft8">stritten, ob das Bundesgericht tatsächlich von der bisherigen Praxis</span><br/> <span class="ft8">zur Besteuerung des Haushaltschadens abweichen wollte (Markus</span><br/> <span class="ft8">Reich/Robert Waldburger, Rechtsprechung im Jahr 2005 [1. Teil] IFF</span><br/> <span class="ft8">Forum für Steuerrecht 2006, S. 227 ff.; Adrian Rufener, Besteuerung</span><br/> <span class="ft8">einer Invalidenrente nach IVG, IFF Forum für Steuerrecht 2006,</span><br/> <span class="ft8">S. 295 ff.).</span><br/> <span class="ft8">Gemäss Rechtsprechung des Steuerrekursgerichts ist der Ersatz</span><br/> <span class="ft8">des Haushaltschadens einkommenssteuerfrei (AGVE 1998 S. 461;</span><br/> <span class="ft8">RGE vom 23. August 2007 in Sachen S.S.; vgl. auch Kommentar</span><br/> <span class="ft8">zum Aargauer Steuergesetz, a.a.O., § 25 StG N 12, mit Hinweisen).</span><br/> <span class="ft8">3.2.</span><br/> <span class="ft8">Gemäss § 33 lit. g StG unterliegt die Zahlung von Genug-</span><br/> <span class="ft8">tuungssummen nicht der Einkommenssteuer. Für lediglich immate-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">322</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">rielle Schäden, die sich nicht im Vermögen des Betroffenen nieder-</span><br/> <span class="ft8">schlagen, kann nach der Differenztheorie mangels Schadens im</span><br/> <span class="ft8">rechtlichen Sinne kein Schadenersatz verlangt werden. In bestimm-</span><br/> <span class="ft8">ten Fällen besteht jedoch ein gesetzlicher Anspruch auf Ausgleich für</span><br/> <span class="ft8">immaterielle Unbill. Genugtuungsleistungen sind Ersatz für imma-</span><br/> <span class="ft8">teriellen Schaden in Form einer Geldleistung und sollen einen Aus-</span><br/> <span class="ft8">gleich für körperliche Schmerzen und seelisches Leiden darstellen.</span><br/> <span class="ft8">Genugtuungsleistungen treten nie an Stelle des Arbeitseinkommens;</span><br/> <span class="ft8">vielmehr ist ihre Nähe zum Schadenersatz zu beachten. Integritäts-</span><br/> <span class="ft8">entschädigungen beinhalten ebenfalls die Wiedergutmachung eines</span><br/> <span class="ft8">immateriellen Schadens und werden den Genugtuungsleistungen</span><br/> <span class="ft8">gleichgestellt. Auch sie dienen dazu, eine allfällige nicht wirtschaft-</span><br/> <span class="ft8">liche Verhältnisse betreffende immaterielle Beeinträchtigung des Ver-</span><br/> <span class="ft8">sicherten durch die Folgen von Unfall oder Berufskrankheit wieder</span><br/> <span class="ft8">gutzumachen (Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, a.a.O., § 33</span><br/> <span class="ft8">StG N 13 f.; Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, I/2a,</span><br/> <span class="ft8">Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], Basel/Genf/</span><br/> <span class="ft8">München 2000, Art. 24 DBG N 25 ff.; je mit Hinweisen).</span><br/> <span class="ft8">3.3.</span><br/> <span class="ft8">3.3.1.</span><br/> <span class="ft8">Mit Verfügung der Eidgenössischen Invalidenversicherung vom</span><br/> <span class="ft8">16. Dezember 1999 wurde der Rekurrentin basierend auf einem</span><br/> <span class="ft8">Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Dezember 1998 eine</span><br/> <span class="ft8">volle Invalidenrente zugesprochen.</span><br/> <span class="ft8">Mit ärztlichem Bericht von Dr. med. H. vom 29. Oktober 2001</span><br/> <span class="ft8">zuhanden der Y. Versicherungsgesellschaft (Unfallversicherer gemäss</span><br/> <span class="ft8">Art. 58 ff. UVG) wurde u.a. festgehalten, dass die Rekurrentin infol-</span><br/> <span class="ft8">ge des erlittenen Unfalls klarerweise in ihrer körperlichen und geisti-</span><br/> <span class="ft8">gen Integrität dauernd beeinträchtigt sei und alle körperlich schwer</span><br/> <span class="ft8">belastenden Tätigkeiten nicht mehr ausüben könne. Nur noch teil-</span><br/> <span class="ft8">weise auszuüben vermöge sie "Bügeln, Staubsaugen, Betten anzie-</span><br/> <span class="ft8">hen, Putzarbeiten, Einkaufen, Gartenarbeiten", nur mit erhöhtem</span><br/> <span class="ft8">Zeitaufwand könnten die Tätigkeiten "Kochen, leichtere Putz-</span><br/> <span class="ft8">arbeiten, Aufräumen, Kleider in Ordnung bringen etc." ausgeübt wer-</span><br/> <span class="ft8">den. Bezüglich Zukunftsaussichten wurde festgehalten, dass sich "die</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">323</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">Arbeitsunfähigkeit im Haushalt [am ehesten] noch etwas verbessern</span><br/> <span class="ft8">[wird]".</span><br/> <span class="ft8">3.3.2.</span><br/> <span class="ft8">Es ist vorliegend gestützt auf den durch die Eidgenössische In-</span><br/> <span class="ft8">validenversicherung errechneten Invaliditätsgrad und den medizini-</span><br/> <span class="ft8">schen Fachbericht davon auszugehen, dass ein Haushaltschaden bzw.</span><br/> <span class="ft8">eine entsprechende Entschädigungspflicht des Haftpflichtversiche-</span><br/> <span class="ft8">rers gegeben ist. Davon sind auch das Kantonale Steueramt und die</span><br/> <span class="ft8">Rekurrentin ausgegangen allerdings in unterschiedlichem Aus-</span><br/> <span class="ft8">mass. Es ist im Folgenden zu prüfen, wie sich die der Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">ausgerichtete Kapitalzahlung von CHF 1'245'000.00 auf die Kompo-</span><br/> <span class="ft8">nenten "Haushaltschaden", "Genugtuung" und "Erwerbsausfall" auf-</span><br/> <span class="ft8">teilt.</span><br/> <span class="ft8">3.4.</span><br/> <span class="ft8">3.4.1.</span><br/> <span class="ft8">In Anbetracht der im Rekursverfahren eingereichten Unterlagen</span><br/> <span class="ft8">beantragt das Kantonale Steueramt die teilweise Gutheissung des</span><br/> <span class="ft8">Rekurses in dem Sinn, dass die Komponenten "Genugtuung" und</span><br/> <span class="ft8">"Haushaltschaden" von der Besteuerung auszunehmen seien. Bezüg-</span><br/> <span class="ft8">lich eines steuerfreien Betrages von CHF</span> <span class="ft8">565'006.00</span><br/> <span class="ft8">(CHF 1'245'000.00 ./. CHF 679'994.00) liegen also übereinstimmen-</span><br/> <span class="ft8">de Anträge vor.</span><br/> <span class="ft8">3.4.2.</span><br/> <span class="ft8">Verwaltungsgericht und Steuerrekursgericht betrachten es in</span><br/> <span class="ft8">langjähriger, konstanter Praxis auch vor dem Hintergrund der Of-</span><br/> <span class="ft8">fizialmaxime als zulässig, übereinstimmenden Anträgen der Betei-</span><br/> <span class="ft8">ligten zur Erledigung des Verfahrens stattzugeben, sofern sich diese -</span><br/> <span class="ft8">nach einer summarischen Prüfung - als gesetzmässig erweisen und</span><br/> <span class="ft8">allfällige Zugeständnisse der Beteiligten innerhalb des Spielraumes</span><br/> <span class="ft8">bleiben, den das Gesetz ohnehin gewährt (VGE vom 20. Februar</span><br/> <span class="ft8">2004 in Sachen B. + M.D., RGE vom 20. Dezember 2006 in Sachen</span><br/> <span class="ft8">W. + K.H.). Das ist hier der Fall. Entsprechend den dargelegten</span><br/> <span class="ft8">Grundsätzen (Erw. 3.1 und 3.2) sind ein Anteil von CHF 523'280.00</span><br/> <span class="ft8">(CHF 598'632.00 ./. CHF 75'352.00) am Haushaltschaden sowie die</span><br/> <span class="ft8">Genugtuungsleistung von CHF</span> <span class="ft8">41'726.00 (CHF</span> <span class="ft8">47'735.00 ./.</span><br/> <span class="ft8">CHF 6'009.00 Zins), gesamthaft CHF 565'006.00, übereinstimmend</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">324</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">von der Besteuerung auszunehmen. Dass die auf die Zahlungen</span><br/> <span class="ft8">entfallenden Zinsen steuerbares Einkommen bilden, wird auch von</span><br/> <span class="ft8">der Rekurrentin anerkannt (Erw. 2.1; Felix Richner/Walter Frei/Ste-</span><br/> <span class="ft8">fan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Zürich 2003, Art. 20</span><br/> <span class="ft8">N 27, mit Hinweisen). Der Rekurs ist im Umfang einer steuerfreien</span><br/> <span class="ft8">Kapitalzahlung von CHF 565'006.00 somit vorab gutzuheissen.</span><br/> <span class="ft8">3.4.3.</span><br/> <span class="ft8">Nachfolgend ist zu prüfen, ob auch die über den Betrag von</span><br/> <span class="ft8">CHF 565'006.00 hinausgehende Kapitalzahlung steuerfrei ist. Das ist</span><br/> <span class="ft8">dann der Fall, wenn die gesamte Zahlung wie von der Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">vorgebracht für den erlittenen Haushaltschaden geleistet wurde</span><br/> <span class="ft8">und nicht Erwerbsausfall oder andere steuerbare Leistungen betrifft.</span><br/> <span class="ft8">4.</span><br/> <span class="ft8">4.1.</span><br/> <span class="ft8">Die vom Gemeindesteueramt W. verlangte Abrechnung der X.</span><br/> <span class="ft8">Versicherungen &amp; Vorsorge betreffend die Entschädigung von</span><br/> <span class="ft8">CHF 1.2 Millionen wurde von der Rekurrentin eingereicht. Aus die-</span><br/> <span class="ft8">ser "Entschädigungsvereinbarung" vom 28. November 2003 geht</span><br/> <span class="ft8">hervor, dass die Haftpflichtversicherung unter dem Titel "Haushalt-</span><br/> <span class="ft8">schaden + Genugtuung" eine Zahlung von insgesamt</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'245'000.00 (inkl. Verzugszins) anerkennt.</span><br/> <span class="ft8">Im Folgenden ist zu prüfen, welche Leistungen die Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">von anderen Versicherungsträgern (Invalidenversicherung 1. und</span><br/> <span class="ft8">2. Säule sowie Unfallversicherung) bezieht und inwieweit diese auf</span><br/> <span class="ft8">den Haftpflichtversicherer X. Versicherungen &amp; Vorsorge Regress</span><br/> <span class="ft8">genommen haben. Wird das Valideneinkommen durch andere Versi-</span><br/> <span class="ft8">cherungsträger abgegolten und nehmen diese Regress auf die X.</span><br/> <span class="ft8">Versicherungen &amp; Vorsorge als Haftpflichtversicherung, besteht kein</span><br/> <span class="ft8">Raum mehr für den Ersatz eines (einkommenssteuerpflichtigen)</span><br/> <span class="ft8">Direktschadens der Rekurrentin.</span><br/> <span class="ft8">4.2.</span><br/> <span class="ft8">Die Berechnung der Invalidenrente aus der 1. Säule basierte auf</span><br/> <span class="ft8">einem durchschnittlichen Jahreseinkommen der Rekurrentin von</span><br/> <span class="ft8">CHF 25'326.00. Die Sozialversicherungsanstalt Z. ging von einem</span><br/> <span class="ft8">Einkommen pro 1997 von CHF 39'500.00 und pro 1998 von</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">325</span></div> <div class="page" id="S7"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">CHF</span> <span class="ft8">39'000.00 sowie einem monatlichen "Valideneinkommen</span><br/> <span class="ft8">Fr. 3000.-" aus.</span><br/> <span class="ft8">4.3.</span><br/> <span class="ft8">Gemäss Steuererklärung 2003 bezog die Rekurrentin im Jahr</span><br/> <span class="ft8">2003 eine Invalidenrente der 1. Säule von CHF 16'284.00, eine Inva-</span><br/> <span class="ft8">lidenrente der 2. Säule von CHF 5'605.00 und eine Rente aus Nicht-</span><br/> <span class="ft8">berufsunfall der Y. Versicherungsgesellschaft von CHF 19'308.00,</span><br/> <span class="ft8">gesamthaft CHF 41'197.00. Im Jahr 2004 bezog sie die selben</span><br/> <span class="ft8">Renten.</span><br/> <span class="ft8">4.4.</span><br/> <span class="ft8">Angesichts der ausbezahlten Renten, der Angaben der Sozial-</span><br/> <span class="ft8">versicherungsanstalt Z. und der persönlichen Situation der Rekur-</span><br/> <span class="ft8">rentin (im Zeitpunkt des Unfalls 24-jährig, ungelernte Verkäuferin</span><br/> <span class="ft8">mit einem Jahresverdienst von knapp CHF 40'000.00) erscheint es</span><br/> <span class="ft8">dem Steuerrekursgericht nicht realistisch, dass ein Valideneinkom-</span><br/> <span class="ft8">men, das wesentlich über der Höhe der pro 2004 ausgerichteten</span><br/> <span class="ft8">Renten (CHF 41'197.00) liegt, erzielbar wäre. Die ausgerichteten</span><br/> <span class="ft8">Renten vermögen die errechnete Erwerbseinbusse der Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">zu decken. Die von der Rekurrentin vorgebrachte Entschädigung für</span><br/> <span class="ft8">den Erwerbsausfall von bloss CHF 39'312.00 plus Zinsen von</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'684.00 ist in diesem Kontext nachvollziehbar. Für eine Abgel-</span><br/> <span class="ft8">tung eines Erwerbsschadens im Rahmen einer Kapitalzahlung des</span><br/> <span class="ft8">Haftpflichtversicherers bestand somit kein Raum. Dies gilt unabhän-</span><br/> <span class="ft8">gig von den durch Rechtsanwältin S. aufgezeigten Varianten bzw. de-</span><br/> <span class="ft8">ren Einflussnahme auf den Titel der Auszahlung.</span><br/> <span class="ft8">Anzumerken ist zudem, dass die Annahme, die Rekurrentin</span><br/> <span class="ft8">würde heiraten, eine Familie gründen und ihre Erwerbstätigkeit mit</span><br/> <span class="ft8">34 Jahren aufgeben, aus damaliger Sicht durchaus realistisch er-</span><br/> <span class="ft8">schien und sich auch verwirklicht hat. Weiter ist zu beachten, dass</span><br/> <span class="ft8">die Rekurrentin zum Zeitpunkt des Unfalls erst 24 Jahre alt war und</span><br/> <span class="ft8">der Haushaltschaden folglich für Jahrzehnte abzugelten ist. Auch</span><br/> <span class="ft8">unter diesem Aspekt erscheint der vorliegend abgegoltene Haushalt-</span><br/> <span class="ft8">schaden von rund CHF 1,15 Mio. nachvollziehbar (BVR 2007 S. 213</span><br/> <span class="ft8">ff.; Pra 2003 Nr. 69; HAVE, Personen-Schaden-Forum 2002,</span><br/> <span class="ft8">Tagungsbeiträge, Zürich 2002, S. 23 ff.; je mit Hinweisen zur Be-</span><br/> <span class="ft8">rechnung des Haushaltschadens).</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">326</span></div> <div class="page" id="S8"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">4.5.</span><br/> <span class="ft8">4.5.1.</span><br/> <span class="ft8">Die Y. Versicherungsgesellschaft als Unfallversicherer machte</span><br/> <span class="ft8">mit Schreiben vom 12. Juni 2002 ihren "Schlussregress" von total</span><br/> <span class="ft8">CHF 768'663.00 gegenüber der X. Versicherungen &amp; Vorsorge gel-</span><br/> <span class="ft8">tend. Die Summe setzte sich wie folgt zusammen:</span><br/> <br/> <br/> <table> <tr> <td><span class="ft9">Taggeld (17.12.97 - 31.12.01)</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">137'162.70</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Heilungskosten</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">38'691.10</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Integritätsentschädigung</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9"><u>53'460.00</u></span></td> </tr> <tr> <td></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span><br/></td> <td><span class="ft9">229'313.80</span><br/></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">UVG-Rente, kapitalisiert bis Alter 64</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">379'501.20</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Rentenschaden ab Alter 64</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9"><u>159'848.00</u></span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Total</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9"><u>768'663.00</u></span></td> </tr> </table> <br/> <br/> <span class="ft8">Mit Schreiben vom 10. Januar 2006 wurde eine definitive Re-</span><br/> <span class="ft8">gressforderung seitens der Y. Versicherungsgesellschaft gegen die X.</span><br/> <span class="ft8">Versicherungen &amp; Vorsorge von noch CHF 437'000.00 bestätigt. Das</span><br/> <span class="ft8">eingereichte Kontenblatt der X. Versicherungen &amp; Vorsorge zeigt</span><br/> <span class="ft8">allerdings, dass die X. Versicherungen &amp; Vorsorge der Y. Versi-</span><br/> <span class="ft8">cherungsgesellschaft als Regresszahlung für die Leistungen aus</span><br/> <span class="ft8">UVG gesamthaft CHF 587'000.00 (CHF 150'000.00 akonto,</span><br/> <span class="ft8">CHF 437'000.00 Schlusszahlung) überwiesen hat. Die Zahlung von</span><br/> <span class="ft8">CHF 587'000.00 entspricht ungefähr der kapitalisierten UVG-Rente</span><br/> <span class="ft8">plus dem Rentenschaden ab Alter 64 (vgl. Aufstellung hievor);</span><br/> <span class="ft8">womit die durch die Y. Versicherungsgesellschaft ausgerichteten und</span><br/> <span class="ft8">noch auszurichtenden einkommenssteuerpflichtigen Leistungen aus</span><br/> <span class="ft8">UVG durch die Regresszahlung der X. Versicherungen &amp; Vorsorge</span><br/> <span class="ft8">abgegolten wurden.</span><br/> <span class="ft8">4.5.2.</span><br/> <span class="ft8">Dem genannten Kontenblatt (Erw. 4.5.1) ist weiter zu entneh-</span><br/> <span class="ft8">men, dass seitens der X. Versicherungen &amp; Vorsorge insgesamt</span><br/> <span class="ft8">CHF 290'000.00 an die "Zentrale Ausgleichsstelle IV" bzw. die "SVA</span><br/> <span class="ft8">Kt. Z." ausgerichtet wurden. Auch ohne entsprechende Regress-</span><br/> <span class="ft8">erklärungen ist daher davon auszugehen, dass die zuständige IV-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Kantonale Steuern</span> <span class="page_no">327</span></div> <div class="page" id="S9"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">Stelle für die bereits geleisteten und künftig anfallenden Renten auf</span><br/> <span class="ft8">den Haftpflichtversicherer Regress genommen hat.</span><br/> <span class="ft8">4.6.</span><br/> <span class="ft8">Aufgrund der Ausführungen ergibt sich somit, dass für einen</span><br/> <span class="ft8">der Rekurrentin abgegoltenen Direktschaden kaum Platz bleibt; eine</span><br/> <span class="ft8">der Kapitalzahlung innewohnende Komponente "Erwerbsausfall"</span><br/> <span class="ft8">wird von der Rekurrentin anerkannt.</span><br/> <span class="ft8">5.</span><br/> <span class="ft8">5.1.</span><br/> <span class="ft8">Gemäss den Akten setzt sich die der Rekurrentin ausgerichtete</span><br/> <span class="ft8">Entschädigung über gesamthaft CHF 1'245'000.00 wie folgt zusam-</span><br/> <span class="ft8">men):</span><br/> <table> <tr> <td><span class="ft9">Erwerbsausfall</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">39'312.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Zins Erwerbsausfall</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">1'684.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Genugtuung</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">41'726.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Zins Genugtuung</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">6'009.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Bisheriger Haushaltschaden</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">114'579.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Zins bisheriger Haushaltschaden</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9">16'501.00</span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Künftiger Haushaltschaden</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9"><u>1'022'396.00</u></span></td> </tr> <tr> <td><span class="ft9">Total Entschädigung</span></td> <td></td> <td><span class="ft9">CHF</span></td> <td align="right"><span class="ft9"><u>1'242'207.00</u></span></td> </tr> </table> <br/> <span class="ft8">Dem Steuerrekursgericht erscheint es sachgerecht, auf diese</span><br/> <span class="ft8">Zahlen, die auf der Berechnungsvariante 2 basieren, abzustellen. Es</span><br/> <span class="ft8">ergibt sich somit, dass von der Gesamtentschädigung von</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'245'000.00 die Genugtuungsleistung von CHF 47'735.00 und</span><br/> <span class="ft8">der Haushaltschaden von CHF 1'136'975.00 (CHF 114'579.00 +</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'022'396.00), insgesamt CHF 1'184'710.00 steuerfrei sind. Es</span><br/> <span class="ft8">würde sich ein steuerbares Einkommen von CHF 60'290.00 ergeben;</span><br/> <span class="ft8">die Berechnung der Rekurrentin im Rekurs ist insoweit korrekt.</span><br/> <span class="ft8">Allerdings ist, wie in der Replik anerkannt wird, der Zins von</span><br/> <span class="ft8">CHF 6'009.00 auf der Genugtuungsleistung zu versteuern. Das</span><br/> <span class="ft8">steuerbare Einkommen beträgt somit CHF 66'299.00.</span><br/> <span class="ft8">Die Kontrollrechnung (Erwerbsausfall CHF 39'312.00 + die</span><br/> <span class="ft8">darauf entfallenden Zinsen CHF 1'684.00 + Zinsen auf der Genug-</span><br/> <span class="ft8">tuungsleistung CHF 6'009.00 + Zinsen auf dem bisherigen Haushalt-</span><br/> <span class="ft8">schaden CHF 16'501.00) zeigt ein steuerbares Einkommen von</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Steuerrekursgericht</span> <span class="page_no">328</span></div> <div class="page" id="S10"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">CHF</span> <span class="ft8">63'506.00. Die Differenz von CHF 2'793.00 gegenüber</span><br/> <span class="ft8">CHF 66'299.00 ergibt sich aus der Differenz "Total Entschädigung"</span><br/> <span class="ft8">CHF 1'242'207.00 gegenüber CHF 1'245'000.00. Abzustellen ist</span><br/> <span class="ft8">indessen auf die tatsächliche Entschädigung von CHF 1'245'000.00;</span><br/> <span class="ft8">was zu einem steuerbaren Einkommen von CHF 66'299.00 führt.</span><br/> <span class="ft8">5.2.</span><br/> <span class="ft8">Insgesamt ergibt sich, dass der Rekurs gutzuheissen ist. Die der</span><br/> <span class="ft8">Rekurrentin entrichtete Zahlung der X. Versicherungen &amp; Vorsorge</span><br/> <span class="ft8">ist im Umfang von CHF 66'299.00 steuerbar. Die Besteuerung zu</span><br/> <span class="ft8">40 % des Tarifs gemäss § 45 Abs. 1 lit. d StG ist unbestritten.</span><br/></div> </div> </body> </html>