<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-02-28-6B_1234-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>6B_1234/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Februar 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mehrfache Beschimpfung, Drohung etc., </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 8. September 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 8. September 2016 stellte das Obergericht des Kantons Aargau im Berufungsverfahren die Rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Brugg vom 11. März 2014 bezüglich Ziff. 1 (Freisprüche) und Ziff. 6 (Rückgabe des eingereichten USB-Sticks) sowie hinsichtlich der teilweisen Einstellung des Strafverfahrens (Tätlichkeit und Sachbeschädigung zum Nachteil von A.________) fest. Das Verfahren betreffend Tätlichkeit zum Nachteil der Tochter der Beschwerdeführerin stellte es ein. Im Übrigen sprach es die Beschwerdeführerin in teilweiser Gutheissung der Berufung vom Vorwurf der Nötigung und der Verletzung der Erziehungs- und Fürsorgepflicht zum Nachteil ihrer Tochter sowie vom Vorwurf der Drohung zum Nachteil von B.________ frei. Es verurteilte die Beschwerdeführerin u.a. wegen mehrfacher Beschimpfung, Drohung und Widerhandlung gegen das Ausländergesetz zu einer unbedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen. Den bedingten Vollzug einer am 20. Dezember 2010 ausgesprochenen Geldstrafe von 50 Tagessätzen widerrief es. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstösst (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung) gerügt wird (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=21.02.2017&amp;to_date=12.03.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht bildet einzig der Entscheid des Obergerichts vom 8. September 2016 (<span class="artref">Art. 80 Abs. 1 BGG</span>). Soweit sich die Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht darauf beziehen, sind sie unzulässig. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin behauptet pauschal, das Obergericht habe u.a. aufgrund der Komplexität der Sache die Tatsachen nicht erkennen und entsprechend nicht für sie handeln können. Um welche Tatsachen es dabei gehen sollte, sagt die Beschwerdeführerin indessen nicht. Die Beschwerde genügt insoweit den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref> nicht. </div> <div class="para">Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen, dass das Obergericht davon ausgeht, C.________ sei weiterhin als Gemeindeschreiberin tätig. Zudem ist auch nicht ersichtlich, inwieweit diese von der Beschwerdeführerin erhobene Sachverhaltsrüge für den Verfahrensausgang erheblich sein könnte. Die Beschwerde genügt <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref> nicht. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die kantonalen Behörden hätten sich für das Verfahren von 2011 bis 2015 Zeit gelassen, um noch mehr Schaden anzurichten. Dem Obergericht sei zeitlich keinen Vorwurf zu machen. Die Schuld liege hauptsächlich bei den ersten Instanzen. Damit rügt die Beschwerdeführerin das Beschleunigungsgebot als verletzt. Sie macht indessen keine Ausführungen zum Verfahrensablauf und zu möglichen Verfahrensunterbrüchen, welche die gerügte Rechtsverletzung belegen könnten. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. Abgesehen davon ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht, dass die Beschwerdeführerin diese Rüge bereits im kantonalen Verfahren vorgebracht hätte. Auf die erstmals vor Bundesgericht erhobene Rüge kann daher auch mangels Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht eingetreten werden. Das ist im Übrigen auch der Fall, soweit die Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht die Inkompetenz der erstinstanzlichen Gerichtspräsidentin rügt und sie überdies behauptet, der Ehemann einer Bezirksrichterin sei als Gegenanwalt tätig gewesen (vgl. auch <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Februar 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>