<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00092</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Lutz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Streiff von Kaenel AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 67, Postfach 183, 8622 Wetzikon ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese substituiert durch Rechtsanwältin Flavia Dudler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Streiff von Kaenel AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 67, Postfach 183, 8622 Wetzikon ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1978, absolvierte in ihrer Heimat eine Ausbildung zur Schneiderin, arbeitete jedoch in der Folge nicht in diesem Beruf. Nach der im Jahr 1996 erfolgten Einreise in die Schweiz ging sie verschiedenen Erwerbstätigkeiten nach (Urk. 8/19/3 f.). Seit dem 22. April 2009 ist sie bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Unterhaltsreinigerin angestellt (Urk. 11/31), wobei ihr aktuelles vertragliches Pensum 90 % beträgt (Urk. 3/14). Seit dem 17. Juli 2014 arbeitet sie zusätzlich in gleicher Funktion rund 10,5 Stunden für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 11/32). Am 9. Juli 2014 (Urk. 8/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te sie sich unter Angabe eines seit einer Operation wegen Gebärmutterhalskrebs bestehenden ausgeprägten Lymphödems beider Beine bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufliche Massnahmen, Rente) an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm in der Folge medizinische (Urk. 8/5, 8/7, 8/49, 8/60) sowie erwerbliche (Urk. 8/6, 8/45, 8/59, 8/61) Abklärungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem holte sie bei der Klinik und Poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik für Innere Medizin des Universit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätsspitals A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Gutachten ein, das am 6. Januar 2015 (Urk. 8/15) erstattet und am 3. Juli 2015 (Urk. 8/18) ergänzt wurde. Mit Vorbescheid vom 19. Oktober 2015 (Urk. 8/31) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer Viertelsrente ab dem 1. Januar 2015 in Aussicht. Am 3. Dezember 2015 (Urk. 8/39) erhob die Pensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse der Versicherten, die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, Einwände gegen den Vorbescheid. Mit Vorbescheid vom 27. Juli 2016 (Urk. 8/64) sah die IV-Stelle die Verneinung eines Rentenanspruchs vor. Dagegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 29. August 2016 (Urk. 8/69) Einwände. Wie angekündigt verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Januar 2017 (Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerde vom 24. Januar 2017 beantragte die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Umiker, die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprache einer Viertelsrente ab dem 1. Januar 2015 sowie eines Verzugszinses von 5 % auf den Nachzahlungen. Im Sinne eines Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tualantrages beantragte sie die Rückweisung der Sache an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zu neuer Entscheidung über den Rentenanspruch. In prozessualer Hinsicht stellte sie ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Umiker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Urk. 1 S. 2). Mit Schreiben vom 3. März 2017 (Urk. 7) verzichtete die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin auf die Einreichung einer Beschwerdeantwort. Am 21. März 2017 (Urk. 12) teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie neu von Rechtsanwältin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Flavia Dudler vertreten werde. Mit Verfügung vom 22. März 2017 (Urk. 13) wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2017 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung abgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung zusammenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasst damit, gestützt auf das tatsächlich erzielte Einkommen ergebe sich für die Jahre 2013 bis 2015 kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Dem Einwand, dass die Beschwerdeführerin über das Zumutbare hinaus gearbeitet habe, könne unter dem Aspekt, dass sie ihr Einkommen über die Jahre kontinuierlich gesteigert habe, nicht gefolgt werden (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin insbesondere geltend, aufgrund ihrer Scheidung habe sie ihr Arbeitspensum ab Juli 2014 aus finanziellen Gründen auf 100 % erhöhen müssen (Urk. 1 S. 4). Aus dem Gutachten des A.___ gehe eine medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit von 40 % hervor. Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend sei im Gutachten festgehalten worden, bei einer weiteren Vollzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit als Raumpflegerin seien bei ungenügender Pflege und Therapie der Lymphödeme ernsthafte gesundheitliche Komplikationen zu erwarten (Urk. 1 S. 6). Aufgrund ihres Vollzeitpensums sei es ihr aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, dreimal wöchentlich die dringend indizierten Lymphdrainage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungen in Anspruch zu nehmen (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Aktenlage zusammengefasst wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Med. pract. B.___, Fachärztin für Innere Medizin, berichtete der IV-Stelle am 21. Juli 2014 über die hausärztliche Behandlung der Beschwerdeführerin (Urk. 8/5). Sie diagnostizierte ein seit 2010 bestehendes linksbetontes, ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prägtes sekundäres Lymphödem beider unterer Extremitäten (Urk. 8/5/1). Sie hielt fest, die Patientin habe in den letzten Monaten nur drei bis vier Stunden pro Tag im Reinigungsdienst gearbeitet, sich aber nie krankschreiben lassen. Im Rahmen einer 100%-Tätigkeit würde sicherlich eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen. Die aktuelle Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht noch während drei bis vier Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 8/5/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 13. April 2016 hielt med. pract. B.___ gegenüber der IV-Stelle unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">änderte Verhältnisse fest (Urk. 8/60/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Angiologie, stellte in seinem Bericht an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin vom 31. Juli 2014 folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/7/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundäres Lymphödem der unteren Extremitäten beidseits linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Wertheim-Operation bei Adenokarzinom Cervix uteri April 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lymphödem Stadium II nach Földi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach stationärer Lymphdrainage Bad O.___ 21. Mai - 19. Juni 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unter ambulanter Lymphdrainage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er einem Status nach operiertem Adenokarzinom der Cervix uteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei (Urk. 8/7/6). Er ging von einer aus angio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischer Sicht um 30 bis 40 % reduzierten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin aus. Diese Einschränkung begründete er mit Schwellungen und Schmerzen in den Beinen sowie der zeitintensiven Pflege (Urk. 8/7/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der IV-Stelle beim A.___ in Auftrag gegebene Gutachten wurde von der Oberärztin Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, sowie vom Klinikdirektor Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattet. Die Gutachter legten ihrer Expertise die von der IV-Stelle zur Verfügung gestellten medizinischen Akten sowie die am 6. Januar 2015 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte persönliche Untersuchung zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anlässlich der Begutachtung klagte die Beschwerdeführerin über Schwellungen und Schmerzen in den Beinen bei Bestehen eines Lymphödems seit der Gebär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mutteroperation im Jahr 2005. Seit fünf Jahren hätten die Schwellung und die Beschwerden langsam zugenommen. Die Pflege der Beine sei sehr zeitauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dig. Am Morgen benötige sie ungefähr eine Stunde, um ihre Beine zu pflegen, einzucremen, zwei Paare Stützstrümpfe anzuziehen sowie Kurzzugbinden an der linken Seite anzubringen. Um ein weiteres Anschwellen der Beine zu verhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dern, sei es zudem notwendig, dass sie dreimal pro Woche zur Lymphdrainage gehe. Dies sei beim aktuellen Pensum von 100 % nicht möglich. Stehen oder sitzen während mehr als 40 Minuten führe zu einer massiven Zunahme der Schmerzen sowie zur Entwicklung von Schmerzen im Bereich des rechten Beines. Anstrengungen wie Treppenlaufen von mehr als zehn Stufen oder Berg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgehen lösten Müdigkeit und Atemnot aus (Urk. 8/15/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Neurologisch hätten sich bei der Untersuchung bis auf eine Hyposensibilität des linken Beines symmetrische Befunde ohne motorische Ausfälle gezeigt. Das Gehen inklusive Zehen- und Fersengang, Einbeinstand und in die Hocke gehen seien problemlos möglich gewesen. Beide Beine seien deutlich geschwollen gewesen, wobei die Schwellung des linken Beins deutlich stärker gewesen sei. Im Leistenbereich sei keine Lymphadenopathie (Erkrankung der Lymphknoten) palpabel gewesen. Die Haut wurde mit Ausnahme diskreter Hyperkeratosen an den Fussrücken als unauffällig beurteilt. Die Ödeme seien auch unter längerem Druck nicht einzudrücken gewesen und hätten keine Delle hinterlassen (Urk. 8/15/4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die A.___-Gutachterpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhoben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Anamnese sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">internistischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status und liessen eine Laboruntersuchung des Blutes durchführen (Urk. 8/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Angaben de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/15/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tagesablauf und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/15/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die Vorakten (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/15/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzig eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linksbetonte Schwellung der Beine und Schmerzen bei sekundärem Lymphödem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansicht liegt deshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit August 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten wie auch in anderen leidensangepassten Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/15/6, 8/18/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung und im Streitfall das Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">abschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urteilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kompetenz zu (BGE 140 V 193 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.1 und 3.2). Es kann damit von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit aus rechtlicher Sicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wichen werden, ohne dass ein grundsätzlich beweiskräftiges Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April 2015 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die A.___-Gutachterpersonen begründeten ihre Annahme einer 40%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit mit der für die Pflege der Beine erforderlichen Zeit sowie mit den Lymphdrainagebehandlungen an drei Nachmittagen pro Woche (Urk. 8/15/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gesichtspunkt der Schadenminderungspflicht ist es der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin zumutbar, die erforderlichen Lymphdrainagebehandlungen werktags nach dem Arbeitsende sowie am Samstag in Anspruch zu nehmen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_708/2009 vom 19. November 2009 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dies ist ohne Weiteres möglich: Im Umkreis von 10 Kilometern vom Wohnort der Beschwerdeführerin bestehen namentlich folgende Angebote für mit einem Vollzeitpensum zu vereinbarende Lymphdrainagebehandlungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Physiozentrum F.___, Montag bis Freitag bis 20.30 Uhr </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">G.___, Montag und Mittwoch bis 21 Uhr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H.___, Montag bis Freitag bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch die Beinpflege mit An- und Ausziehen der Stützstrümpfe steht einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nicht entgegen, da sie vor dem Arbeitsantritt und nach dem Arbeitsende erfolgt. Abweichend von der gutachterlich attestierten medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von 40 % ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, da keine weiteren Einschränkungen attestiert wurden oder ersichtlich sind,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn der erforderliche Zeitaufwand für die Pflege der Beine und die Lymphdrainage von der Arbeitszeit abzuziehen wäre, ist die im Gutachten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehaltene Arbeitsunfähigkeit von 40 % nicht nachvollziehbar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachterpersonen gingen für drei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lymphdrainagebehandlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> pro Woche von einem Zeitaufwand von drei Nachmittagen aus (Urk. 8/15/6). Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lymph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">drai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dauert zwischen 60 und 75 Minuten. Unter Berücksichtigung von An- und Rückreise zu den vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nannten Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">orten kann von einem Zeitaufwand von zwei Stunden pro Behandlung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegangen werden. Bei drei Behandlungen pro Woche ergäbe sich entsprechend ein Aufwand von sechs Stunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hingegen ist die gutachterliche Annahme eines wöchentlichen Aufwands von einem Halbtag beziehungsweise 10 % eines Vollzeitpensums für die Beinpflege (An- und Ausziehen der Stützstrümpfe, Eincremen und Einbandagieren der Beine) nachvollziehbar (40 % - 3 Nachmittage à 10 % [Lymphdrainage] = 10 %, vgl. Urk. 8/15/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dies entspricht bei einer 42 Stundenwoche, wie sie in der Reinigungsbranche üblich ist, einem Aufwand von 4,2 Stunden (vgl. Art. 6.2 des mit Bundesratsbeschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4. September 2003 allgemeinverbindlich erklärten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gesamtarbeitsvertrages für die Reinigungsbranche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schweiz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/Personenfreizugigkeit_</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsbeziehungen/Gesamtarbeitsvertraege_Normalarbeitsvertraege/Ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">amtarbeitsvertraege_Bund/Allgemeinverbindlich_erklaerte_Gesamtarbeitsvertraege/Reinigung_Deutschschweiz.html</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, besucht am 29. März 2018. Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> würden die Beinbehandlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">um 10,2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pro Woche reduzieren (6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> + </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4,2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gingen von einer Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit durch das Leiden an sich aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierten in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfähigkeit von 30 bis 40 % (Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/7) beziehungsweise 50 % (med. pract. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 8/5/2 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte in seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vom 31. Juli 2014 Schwellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beine (Urk. 8/7/7), med. pract. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt am 21. Juli 2014 ein Anschwellen der Beine nach d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei bis vier Stunden Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in aufrechter Position und ein entsprechend reduziertes Arbeitspensum in den Monaten zuvor fest (Urk. 8/5/2). Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit überzeugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse nicht: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___ GmbH verneinte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsabsenzen der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in den Jahren 2013 und 2014 (Urk. 8/45/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Zudem nahm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diese am 17. Juli 2014 eine zusätzliche Nebentätigkeit im Stundenlohn bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf (Urk. 11/32). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einnahme von Medikamenten (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/5/2, 8/7/7 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/15/4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vermochte sie beide Tätigkeiten im vereinbarten Umfang über das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fügungsdatum hinaus auszuüben (vgl. Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 3/14, 3/15, 8/49, 8/56/1, 8/61, 8/72, 8/73). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zudem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandelnde Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung eher zu Gunsten ihrer Patiente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweis auf 125 V 351 E. 3a/cc). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter diesen Umständen gingen die A.___-Gutachter abweichend von Dr. C.___ und med. pract. B.___ zu Recht davon aus, dass die Schwellungen und Schmerzen die Arbeitsfähigkeit nicht zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitsfähigkeit ist damit einzig der Aufwand für die Beinpflege sowie die Lymphdrainagebehandlungen massgebend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestimmt sich durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleich des wöchentlichen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandes (10,2 Stunden) mit der Wochenarbeitszeit im hypothetischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall (42 Stunden) und beträgt rund 24 % (10,2 h / 42 h).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einkommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätsgrad bestimmen lässt (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In gewissen Fällen, insbesondere dort, wo Validen- und Invalideneinkommen anhand derselben Tätigkeit zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2017 E. 6.5), kann auch eine Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">veranschlagt wird, sodass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nannter Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin übt auch nach dem Krankheitseintritt weiterhin die gleiche (Haupt-)Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es ist davon auszugehen, dass einer Pensumsreduktion dieser Arbeitsstelle ein proportional vermindertes Erwerbseinkommen gegenübersteht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Damit ist der Invaliditätsgrad mittels Prozentvergleich zu bestimmen und entspricht dem Prozentwert der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit. Der Invaliditätsgrad beträgt dementsprechend höchstens 24 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig v</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VG) und ermessensweise auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kosten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Flavia Dudler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>