Entscheid vom 30. August 2013 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Emanuel Hochstrasser, Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja Parteien A. INC., vertreten durch Rechtsanwalt André Bürgi, Beschwerdeführerin gegen BUNDESANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin Gegenstand Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Öster- reich Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG); Kontosperre (Art. 33a IRSV) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: RR.2013.111 Sachverhalt: A. Die Staatsanwaltschaft Wien führt ein Strafverfahren gegen Unterne h- mensverantwortliche der B. GmbH und verdächtigt diese, Vermögen der B. GmbH veruntreut und dadurch der Gesellschaft einen Vermögensnac h- teil von insgesamt USD 45 Mio. verursacht zu haben. Die beschuldigten Personen sollen über Scheingesellschaften fingierte Leistungen erbracht und die dafür erhaltenen Gelder an sich selber beziehungsweise an Dritte weitergeleitet haben. Gemäss Ermittlungen der österreichischen Behörden gehöre unter anderem die C. AG zu den Gesellschaften, die dazu verwe n- det worden seien, die illegal erwirtschafteten Vermögenswerte weiterzule i- ten. In diesem Zusammenhang gelangte die Staatsanwaltschaft Wien mit Rechtshilfeersuchen vom 29. Dezember 2011 bz w. 27. Dezember 2012 an die Schweiz und ersuchte um Erteilung von Auskünften über die Kontove r- bindung 1 lautend auf die C. AG bei der Bank D. in Z. für den Zeitraum ab Kontoeröffnung bis zum 31. August 2011 sowie um Sicherstellung sämtl i- cher Vermögenswerte, die von der Kontoverbindung lau tend auf die C. AG bei der Bank D. auf weitere Konten transferiert wurden oder deren Herkunft sonst aus der bezeichneten Kontoverbin dung stammen (act. 1 .10 und 1.11). B. Mit Eintretensverfügung der Bundesanwaltschaft vo m 13. Februar 2012 wurde die Bank E. (vormals Bank D .) angewiesen, sämtliche Kontounterla- gen des Kontos mit der Nummer 1 lautend auf die C. AG herauszugeben (act. 1.7). Dieser Aufforderung ist die Bank E. mit Schreiben vom 12. März 2012 nachgekommen (act. 1.3 II Ziff. 5). C. Die Sichtung der Bankunterlagen brachte unter ande rem eine Verbindung der C. AG zu einem auf die F. Ltd. lautenden Konto Nr. 2 bei der Bank G. (vormals Bank E.) zu Tage. Mit Editionsverfügung vom 10. Mai 2012 wurde daher die Bank G. angewiesen, unter anderem die Kontounterlagen des Kontos Nr. 2, lautend auf d ie F. Ltd. herauszugeben. Dieser Aufforderung kam die Bank G. mit Schreiben vom 7. Juni 2012 nach (act. 1.3 II Ziff. 5). D. In diesem Zusammenhang zeigte die Bank G. am 4. Dezem ber 2012 der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) einen Verdacht auf Geldwäscherei an und meldete unter anderem das Konto 3, lautend auf die A Inc. Diese Meldung wurde mit Datum vom 5. Dezember 2012 zuständigkeitshalber der Bundesanwaltschaft überwiesen, d ie mit Verfügung vom 11. Deze m- ber 2012 eine zunächst auf drei Monate befristete Sperr e des betreffenden Kontos der A. Inc. anordnete. Mit Verfügung vom 7. März 2013 wurde die befristete Kontosperre unbefristet verlängert und zugleich die Edition der Kontounterlagen des vorgenannten Konto s angeordnet (act. 1.3 II Ziff. 5; act. 8.3 und 8.4). E. Mit Schlussverfügung vom 15. Februar 2013 entsprach die Bundesanwal t- schaft dem Rechtshilfeersuchen und verfügte die Herausgabe sämtlicher bei der Bank G. erhobenen Unterlagen betreffend das Konto der A. Inc. an die ersuchende Behörde. Ausserdem verfügte sie die Aufrechterhaltung der Kontosperre bis zum rechtskräftigen Entscheid der ersuchende Behörde über die sichergestellten Vermögenswerte von insgesamt EUR 661'368.-- (act. 1.3). F. Dagegen gelangt die A. Inc. mit Beschwerde vom 17. April 2013 an die Be- schwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit folgenden Anträgen (act. 1): "1. Es sei die Nichtigkeit bzw. zumindest die Ungültigkeit der Schlussverfügung der B A vom 15. Februar 2013 festzustellen und die Rechtshilfe sei zu verweigern. 2. Eventualiter a) sei die in Ziff. 2 der Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom 15. Februar 2013 verfügte Herausgabe der Bankunterlagen (BA-00001 bis BA-00098) an die ersuchende Behörde nicht zu gestatten bzw. die Sache sei zur Neubeurteilung an die BA zurück zu weisen; b) sei die in Ziff. 3 der Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom 15. Februar 2013 erwähnte Kontosperre hinsichtlich des Kontos Stamm-Nr. 3 aufzuheben. 3. Subeventualiter a) seien die in der Erwägungen speziell gekennzeichneten Akten auszusondern; b) sei die in Ziff. 3 der Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom 15. Februar 2013 erwähnte Kontosperre hinsichtlich des Kontos Stamm -Nr. 3 auf den Höchstbe trag von € 250'000.00 zu beschränken. alles unter Kosten - und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Eidgenossenschaft (Bunde s- anwaltschaft)." G. Während das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") in seiner Verneh m- lassung vom 23. Mai 2013 den Antrag stellt, die Beschwerde sei abzuwe i- sen (act. 7), beantragt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2013, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutre- ten sei (act. 8). Die Beschwerdeantworten w urden der Beschwerdeführerin am 27. Mai 2013 zur Kenntnis zugestellt (act. 9). Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen. Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 1. Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Österreich sind in erster L i- nie das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), der zwischen den beiden Staaten abgeschlossene Vertrag vom 13. Juni 1972 über die Ergänzung des EUeR und die Erleichterung seiner Anwendung (Zusatzvertrag; SR 0.351.916.32) sowie die Bestimmungen der Art. 48 ff. des Übereinkommens vom 19. J u- ni 1990 zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (Schengener Durchführ ungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239 vom 22. September 2000, S. 19 – 62) massgebend. Soweit das Staatsvertragsrecht bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, gelangt das schweizerische Landesrecht, namentlich das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über intern ationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV; SR 351.11), zur Anwendung (vgl. Art. 1 Abs. 1 IRSG). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeitsprin zip auch dann, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 137 IV 33 E. 2.2.2, 136 IV 82 E. 3.1, 129 II 462 E. 1.1 S. 464). Vor- behalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte (BGE 135 IV 212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c). 2. 2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde in internationalen Rechtshilfeang e- legenheiten, gegen welche gestützt auf Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 des Bu n- desgesetzes vom 19. März 2010 übe r die Organisation der Strafbehörden des Bundes (Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG; SR 173.71) in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 des Organisationsreglements für das Bu n- desstrafgericht vom 31. August 2010 (Organisationsreglement BStGer, BStGerOR; SR 173.713.161) und Art. 80e Abs. 1 IRSG die Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gegeben ist. Den Akten ist zu entnehmen, dass die Schlussverfügung vom 15. Februar 2013 der Bank G. am 18. März 2013 zugestellt worden ist, die ihrerseits di e B e- schwerdeführerin mit Schreiben vom 19. März 2013 über die Schlussverf ü- gung informierte (act. 1.5). Die Beschwerde vom 17. April 2013 ist daher innert der Frist von Art. 80k IRSG eingereicht worden. 2.2 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönl ich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80 h lit. b IRSG). Bei der Erh e- bung von Kontoinformationen gilt als persönlich und direkt betroffen im Sinne der Art. 21 Abs. 2 und 80 h IRSG der Kontoinhaber (Art. 9a lit. a IRSV; BGE 118 Ib 547 E. 1d; BGE 122 II 130 E. 2b; TPF 2007 79 E. 1.6). Die Beschwerdeführerin ist Inhaberin des von der Rechtshilfemassnahme betroffenen Kontos bei der Bank G., weshalb ihre Beschwerdeleg itimation zu bejahen ist. 3. Die Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die Rechtshilfevoraussetzungen grundsät z- lich mit freier Kognition. Wie früher das Bundesgericht im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde befasst sich die Beschwerdekammer j e- doch auch nur mit Tat - und Rechtsfragen, die Streitgegenstand der B e- schwerde bilden (vgl. BGE 132 II 81 E. 1.4; 130 II 337 E. 1.4, je m.w.H.; Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.89 vo m 20. August 2007 E. 2.4; RR.2007.34 vom 29. März 2007 E. 3; LAURENT MOREILLON, Entraide internationale en matière pénale, Basel 2004, Art. 25 IRSG N. 22). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss sich die urteilende Instanz sodann nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Sie kann sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es genügt, wenn die Behörde wenigstens kurz die Überlegungen nennt, von denen sie sich leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (Urteil des Bundesg e- richts 1A.59/2004 vom 16. Juli 2004, E. 5.2, mit weiteren Hinweisen). 4. 4.1 Die Beschwerdeführerin macht im Hauptpunkt geltend, die Eintretensverfü- gung vom 13. Februar 2 012 und die Schlussverfügung vom 15. März 2013 seien nichtig. Die von der Staatsanwaltschaft Wien verfügte Anordnung der Auskunft über Bankkonten und Bankgeschäfte sei vom Landesgericht für Strafsachen Wien am 28. Dezember 2011 bis am 1. Feb ruar 2012 bewilligt worden. Die Durchführung der beantragten Massnahme sei jedoch erst mit der Eintretensverfügung der Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2012 anhand genommen worden. Zu diesem Zeitpunkt sei die Bewilligung b e- reits ausser Kraft gewesen, weshalb die Massnah me nicht mehr habe durchgeführt werden dürfen (act. 1 S. 5 ff.). 4.2 Die Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien vom 27. Dezember 2011 b e- züglich der Auskunft über Bankkonten und Bankgeschäfte ist vom Landes- gericht für Strafsachen Wien am 28. Dezember 2011 bewilligt und bis am 1. Februar 2012 befristet w orden. Das Rechtshilfeersuchen vom 29. D e- zember 2011 an die Schweiz ist innert der bewilligten Frist gestellt worden (act. 1.6). Ob erst nach diesem Datum in der Schweiz durch schweizer i- sche Behörden erhobene Beweismittel nach österreichischem Recht ve r- wertbar sind, ist nicht im schweizerischen Rechtshilfeverfahren zu prüfen. Die Schweizer Rechtshilfebehörde hat sich grundsätzlich nicht über die Vereinbarkeit der Rechtshilfe mit dem Recht des ersuchenden Staates oder über eine mögliche Wirkung einer befristeten Anordnung einer Zwang s- massnahme im ersuchenden Staat auszusprechen und hat einzig zu pr ü- fen, ob die beantragte Rechtshilfe nach dem anwendbaren Staatsvertrags - und landesinternen Gesetzesrecht zulässig ist. Sie ist gemäss Art. 1 EUeR verpflichtet, soweit wie möglich Rechtshilfe zu leisten, wenn sie von einer Vertragspartei darum ersucht wird. Im Übrigen sieht Art. 14 EUeR im Gegensatz zu Art. 76 lit. c IRSG eine B e- scheinigung über die Zulässigkeit der Z wangsmassnahmen nach dem Recht des ersuchenden Staates gerade nicht vor. Daran vermag entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin die Formulierung in Art. II Abs. 1 des Zusatzvertrages nichts zu ändern, wonach einem Ersuchen um Beschla g- nahme von Gegenständen eine Erklärung der zuständigen Justizbehörde beizulegen ist, dass die für diese Massnahme erforderlichen Vorausse t- zungen nach dem im ersuchenden Staat geltenden Recht vorliegen: Dieser Vertrag soll die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen beiden Vertragssta a- ten erleichtern und nicht erschweren. Es entspricht weder dem Sinn noch dem Wortlaut von Art. II Abs. 1 des Zusat zvertrages, ein zusätzliches, im EUeR nicht vo rgesehenes Erfordernis einzuführen ( Urteil des Bundesg e- richts 1C_326/2013 vom 28. Mai 2013, E. 3) . Das SDÜ verweist sodann in Art. 48 Abs. 1 auf das EUeR, welches durch die Bestimmung des SDÜ über die Rechtshilfe in Strafsachen ergänzt und in seiner Anwend ung er- leichtert werden soll. Art. 51 SDÜ statuiert gar, dass Rechtshilfeersuchen um Durchsuchung und Beschlagnahme keinen weiteren Bedingungen als denen der doppelten Strafbarkeit und der Vereinbarkeit mit dem Recht des ersuchten Staates unterworfen werden . Gemäss der Botschaft zur Gene h- migung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der Euro - päischen Union, einschliesslich der Erlasse zur Durchsetzung der Abko m- men ("Bilaterale II") vom 1. Oktober 2004 sei es das Ziel von Art. 51 SDÜ, die einschränkenden Bedingungen von Art. 5 EUeR weiter zu lockern und damit die Rechtshilfe gegenüber dem EUeR insgesamt zu erweitern (BBl 2004, 5965 ff.; 6159). Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang der Hinweis auf den von de r Beschwerdeführerin eingereichten Beschluss des Fürstlichen Obersten Ge- richtshofes des Fürstentums Liechtenstein vom 7. Oktober 2011. Dieser Entscheid erfolgte in Anwendung des Vertrages zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Republik Österreich vom 4. Juni 1982 über die E r- gänzung des EUeR und ist insofern für das Bundesstrafgericht nicht mass- geblich. Schliesslich vermag auch der von der Beschwerdeführerin zitierte En t- scheid des Bundesstrafgerichts RR.2011.88 vom 15. April 2011 nichts am oben Gesagten zu ändern. Jener Entscheid hatte ein österreichisches Aus- lieferungsbegehren zum Gegenstand, weshalb das Europäische Auslief e- rungsübereinkommen (EUAe) zur Anwendung gelangte. Die Beschwerd e- kammer hielt in Erwägung 5.2 ihre s Entscheides fest, dass dem Euro - päischen Haftbefehl vom 1. März 2011 die Anordnung der Festnahme der Staatsanwaltschaft Wien vom 18. Februar 2011 zugrundeliege, welche gleichentags durch das Landesgericht für Strafsachen Wien bis zum 1. J u- ni 2011 bewilligt worden sei, weshalb das Ersuchen der österreichischen Behörden Art. 16 Ziff. 2 EAUe entspreche. Damit hätte zumindest im Zei t- punkt des Beschwerdeentscheides ein in zeitlicher Hinsicht gültiger Hafttitel vorgelegen. Die Beschwerdekammer wies im Übrigen auf ihre ständige Rechtsprechung hin, wonach der ersuchte Staats das Rechtshilfeersuchen auszuführen hat, es sei denn, der ersuchende Staat habe zwischenzeitlich den Rückzug eines Ersuchens mitgeteilt. Ein derartiger Rückzug liegt aber im vorliegenden Verfahren gerade nicht vor. Die erhobene Rüge der Nichtigkeit der Eintr etens- und Schlussverfügung erweist sich daher als unbegründet. 5. 5.1 Die Beschwerdeführerin beantragt sodann im Eventualpunkt, dass die Bankunterlagen BA -00001 bis BA -00098 nicht herausgegeben werden dürften, da weder ein inhaltlicher noch zeitlicher Zusammenhang zwischen den herauszugebenden Unterlagen und den im österreichischen Rechtshil- feersuchen vorgeworfenen Handlungen bestehe. Das Rechtshilfeersuchen erwähne die Beschwerdeführerin nicht, und es sei auch kein Grund ersicht- lich, weshalb der ersuchenden Behörde Auskünfte über das Konto der B e- schwerdeführerin erteilt werden sollten. Es handle sich vorliegend um eine unzulässige Beweisausforschung. In zeitlicher Hinsicht moniert die B e- schwerdeführerin, dass gemäs s Rechtshilfeersuchen die inkriminierten Transaktionen in den Jahren 2003 und 2004 stattgefunden hätten, während das vorliegende Konto der Beschwerdeführerin erst im Jahre 2009 eröffnet worden sei. Damit seien die auf dieses Konto geflossenen Transaktionen mit Sicherheit für die ersuchende Behör de unerheblich. Der Herausgabe der Bankunterlagen stünde sodann auch das Bankgeheimnis entgegen, da eine Vielzahl von Bankbeziehungen preisgegeben und somit das Bankg e- heimnis ausgehöhlt und der Wirtschaft Schaden zug efügt würde (act. 1 S. 10 ff.). Mangels zeitlicher und sachlicher Konnexität sei auch die in Zi f- fer 3 der Schlussverfügung angeordnete Kontosperre aufzuheben. Hinz u komme, dass in Bezug auf die Kontosperre nie eine Eintretensverfügung der ersuchten Behör de ergangen sei. Die angefochtene Verfügung betre f- fend die Kontosperre sei somit widerrechtlich ergangen (act. 1 S. 17 ff.). Subeventualiter beantragt die Beschwerdeführerin die Aussonderung fo l- gender Bankunterlagen: BA-00070 bis BA-00071, BA-00075 bis BA-00080, BA-00084 bis BA-00091 und BA-00093 bis BA-00098. Es handle sich hie r- bei um Transaktionen, die von keinem Nutzen für die ausländische Behö r- de seien, da sie im Zusammenhang mit einem reinen Vermögensverwa l- tungsmandat ergangen seien . Auszusondern sei en ferner BA-00075 bis BA-00080, BA -00087 bis BA -00091 und BA -00094 bis BA -00098. Dies deshalb, weil das Rechtshilfeersuchen den Zeitraum, für welchen die Un- terlagen herauszugeben seien, bis zum 31. August 2011 befristet habe, während die Beschwerdegegneri n vorliegend die Bankunterlagen der B e- schwerdeführerin bis zum 18. März 2013 herausgeben wolle (act. 1 S. 16 f.). Hinsichtlich der Kontosperre beantragt die Beschwerdeführerin subeventualiter die Beschränkung derselben auf einen Betrag von EUR 250'000.-- (act. 1 S. 20). 5.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der Verhältnismä s- sigkeit zu genügen ( ZIMMERMANN, La coopération judiciare internationale en matière pénale, Bern 2009, S. 669 ff., mit Verweisen auf die Rechtspr e- chung; DONATSCH/HEIMGARTNER/ SIMONEK, Internationale Rechtshilfe, Z ü- rich/Basel/Genf 2011, S. 61 ff.; POPP, Grundzüge der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, Basel 2001, N. 404; siehe statt vieler den En t- scheid des Bundesstrafgerichts RR.2011.193 vom 9. Juli 2012, E. 8.2). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die ve r- langten Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Untersuchung voranzutre i- ben, so dass das Ersuchen nur al s Vorwand für eine unzulässige Bewei s- ausforschung (“fishing expedition“) erscheint (BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 85; 134 II 318 E. 6.4; 129 II 462 E. 5.3 S. 467 f.). Nicht erforderlich ist, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen Stra f- verfahren selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird (Urteil des Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007, E. 3; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.29 vom 30. Mai 2007, E. 3). Ob die verlang- ten Auskünfte für das Strafverfahren im ersuchenden Staat nötig oder nütz- lich sind, ist eine Frage, deren Beantwortung grundsätzlich dem Ermessen der Behörden dieses Staates anheimgestellt ist. Da der ersuchte Staat im Allgemeinen nicht über die Mit tel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist verpfl ich- tet, dem ersuchenden Staat alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können; nicht zu übermitteln sind nur diejenigen Akten, die für das auslä n- dische Strafverfahren mit Sicherhei t nicht erheblich sind (sog. potentielle Erheblichkeit). Dabei darf die ersuchte Rechtshilfebehörde über ein im Rechtshilfeersuchen gestelltes Begehren nicht hinausgehen (Übermas s- verbot; BGE 136 IV 82 E. 4.1 ). Die Rechtsprechung hat diesen Grundsatz derweil insofern präzisiert, als das Rechtshilfeersuchen nach Massgabe des Zwecks der angestrebten Rechtshilfe weit ausgelegt werden kann, s o- lange alle Voraussetzungen für die Gewährung der Rechtshilfe erfüllt sind. Auf diese Weise kann eine andernfalls notwendi ge Ergänzung des Rechts- hilfeersuchens vermieden werden (BGE 136 IV 82 E. 4.1; vgl. zum Ganzen auch TPF 2009 161 E. 5.1 ° S. 164). Zielt das Rechtshilfeersuchen auf die Ermittlung ab, auf welchem Weg Geldmittel möglicherweise strafbarer He r- kunft verschoben wurden, so sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die von Gesellscha f- ten und über Konten getätigt wurden, welche in die Angelegenheit verw i- ckelt sind (BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 468; TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.). 5.3 Im Rechtshilfeersuchen vom 29. Dezember 2011 wird den Unternehmen s- verantwortlichen der B. GmbH zusammengefasst Folgendes vorgeworfen: Die B. GmbH habe mit dem rumänischen Staat am 15. April 2004 einen Software-Lizenzvertrag abgeschlossen, der die Ausstattung von rumän i- schen staatlichen Stellen mit Microsoft -Produkten zum Gegenstand gehabt habe. Die B. GmbH habe in der Folge verschiedene Gesellschaften, darun- ter die C. AG, mit der Erbringung von Serviceleistungen für die rumän i- schen staatlichen Stellen beauftragt. Gestützt auf ein am 29. Deze m- ber 2003 abgeschlossenes Consultancy Service Agreement und ein Amendment No. 2 to Consultancy and Service Agr eement vom 9. April 2004 seien von der B. GmbH an die C. AG Zahlungen von USD 15.6 Mio. und USD 7.2 Mio. geflos sen, teilweise ohne dass die B. GmbH eine Überprüfung der Leistungserbrin gung durch die C. AG vorge- nommen habe. Eine Hausdurchsu chung am Sitz der B. GmbH habe erge- ben, dass keinerlei Service leistungen durch die C. AG erbracht worden seien. Insbesondere habe sich die vermeintliche Projektdokumen tation der C. AG als Zusammenstellung von aus dem Internet frei zugänglichen Sta n- darddokumenten herausgestellt. Damit seien Gelder unrechtmässig an die Beschuldigten oder Dritte geflossen (act. 1.6). 5.4 5.4.1 Die Beschwerdegegnerin hat aufgrund der Kontounterlagen der Beschwe r- deführerin feststellen können, dass am 3. März 2010, 7. Februar 2011 und 13. April 2011 von H. , dem wirtschaft lich Berechtigten der C. AG, EUR 250'000.-- und zweimal EUR 25'000.-- auf das Konto der Beschwe r- deführerin gutgeschrieben w urden (Verfahrensakten pag. 00074, 00085 und 00087). Sie geht davon aus, dass es sich hierbei um Teile des inkrimi- nierten Geldes, das a m 11. Mai 2004 und 30. November 2004 von der B. GmbH an die C. AG überwiesen wurde, han dle. Das veruntreute Geld so l- le, bevor es auf das Konto der Beschwerdeführerin überwiesen worden sei, zunächst auf ein Konto der F. Ltd. und von dort aus auf das Konto von H. bei der Bank G. geflossen sein (act. 1.3 II Ziff. 2 f.). Ziel des Rechtshilfee r- suchens ist es, den weiteren Verbleib des Geldes und der daran anknü p- fenden Zahlungsflüsse zu eruieren (act. 1.6). Dabei sind die Kontounterl a- gen der Beschwerdeführerin potentiell geeigne t, mögliche Geldflüsse im Zusammenhang mit dem im Rechtshilfeersuchen geschilderten Sachve r- halt aufzudecken. Von einer unzulässigen Beweisausforschung kann keine Rede sein. Es entspricht gegenteils der Rechtsprechung, dass die Behö r- den des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu i n- formieren sind, die von Gesellscha ften und über Konten getätigt wu rden, welche in die Angelegenheit verwickelt sind. Dies gerade dann, wenn das Rechtshilfeersuchen wie vorliegend, auf die Ermittlung abzielt, auf welchem Weg Geldmittel mutmasslich strafbarer Herkunft verschoben wurden. Dass die Beschwerde führerin im Rechtshilfeersuchen nicht erwähnt wird, steht der Leistung der Rechtshilfe nicht von vornherein entgege n (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2011.56 vom 2. Dezember 2011, E. 6.3, RR.2010.244 vom 14. September 2011, E. 4.3 und RR.2010.268 -270 vom 21. Juni 2011, E. 8.3). Ob die Zahlungen von H. an die Beschwerdeführerin auf "Verträgen" basieren und ob die Unterlagen gemäss Verfahrensakten pag. 00070-71, 00075-80, 00084-91 und 00093-98 lediglich Transaktionen im Zusammenhang mit einem reinen Vermögens verwaltungsmandat do- kumentieren und nichts mit den inkriminierten Gelder zu tun haben, ist nicht vom Rechtshilferichter zu prüfen. Diese Fragen werden Gegenstand im ös- terreichischen Strafverfahren sein. Die Beschwerdeführerin ist ferner darauf hinzuweisen, dass Dispositiv-Ziffer 2 der Schlussverfügung die Herausgabe der Bankunterlagen pag. 00001 bis 00096 vorsieh t; pag. 00097 bis 00098 sollen – sofern diese überhaupt existieren – gar nicht herausgegeben wer- den. Der potentiellen Erheblichkeit der herauszugebenden Bankunterlagen steht weiter auch nicht die Tatsache entgegen, dass das Konto der Beschwerde- führerin erst im Jahre 2009 – mithin 5 Jahre nach den vorgeworfenen Ta t- handlungen – eröffnet wurde. Der angebliche Deliktszeitraum schränkt den Zeitraum zu erhebender Unterlagen nicht einfach ein. Völlig belanglos ist insbesondere, dass das Konto der C. AG bereits 2 007 saldiert wurde. So können Unterlagen, welche die Beteiligungsverhältnisse an der Beschwe r- deführerin aufzeigen oder solche, welche die Verflechtung zwischen den zahlreichen Unternehmen belegen, unabhängig ihres Datums potentiell e r- heblich sein (Entschei d des Bundesstrafgerichts RR.2010.42 vom 19. J a- nuar 2011, E. 4.3.2). Das gleiche gilt auch für Transaktionen über tangierte Konten, welche erst Jahre nach dem Deliktszeitraum erfolgten und über die möglicherweise inkrimierte Vermögenswerte flossen: Es geht , wie bereits erwähnt, darum, den Weg des mutmasslichen Deliktserlöses unabhängig des Zeitpunkts der Transaktionen möglichst lückenlos aufzuzeigen. Anders verhält es sich nur mit Transaktionen, die zeitlich klar vor dem Deliktszei t- raum liegen. Nicht zu bea nstanden ist schliesslich der Umstand, dass die herauszugebenden Bankunterlagen einen Zeitraum von März 2009 bis O k- tober 2012 beschlagen, während die österreichischen Behörden die He r- ausgabe der Bankunterlagen nur bis 11. August 2011 beantragen. Die Herausgabe der über dieses Datum hinausgehenden Unterlagen zu ve r- weigern und die ersuchende Behörde zu einem Ergänzungsersuchen a n- zuhalten, würde das Rechtshilfeverfahren nur unnötig verzögern und an überspitzten Formalismus grenzen. Zusammenfassend ist daher fe stzuhal- ten, dass die die Bankverbindung der Beschwerdeführerin betreffenden Un- terlagen demnach – auch wenn sich das Rechtshilfeersuchen nicht explizit auf diese bezieht – in einem direkten sachlichen Zusammenhang mit dem im Rechtshilfeersuchen dargestellte n Sachverhalt stehen, so dass deren Übermittlung an die ersuchende Behörde das aus dem Prinzip der Verhäl t- nismässigkeit fliessende Übermassverbot nicht verletzt. 5.4.2 Die von der Kontosperre betroffenen Vermögenswerte sind mutmasslich deliktischer Her kunft (act. 1.6; vgl. supra 5.4.1) . Als solche haben sie grundsätzlich beschlagnahmt zu bleiben bis zum Vorliegen eines recht s- kräftigen und vollstreckbaren Einziehungs - bzw. Rückerstattungsentschei- des des ersuchenden Staates bzw. bis der ersuchende Staat m itteilt, dass ein solcher Entscheid nicht mehr erfolgen kann (vgl. Art. 33 a IRSV). In Dispositiv-Ziffer 3 der angefochtenen Schlussverfügung wurde die mit Ve r- fügung vom 11. Dezember 2011 bzw. 7. März 2012 angeordnete Sperre des Kontos der Beschwerdeführeri n aufrechterhalten, bis die ersuchende Behörde über die sichergestellten Vermögenswerte von insgesamt EUR 661'368.-- rechtskräftig entschieden hat (act. 1.6 ; act. 8.3 und 8.4 ). Die gesperrten Vermögenswerte stellen rund einen Fünftel des mutmassli- chen Schadens in der Höhe von USD 45 Mio. dar, weshalb die Kontosperre auch unter diesem Gesichtspunkt ohne Weiteres als verhältnismässig e r- scheint und sich eine Reduktion der Sperre – wie von der Beschwerdefü h- rerin beantragt – nicht rechtfertigt. Die Ermittlungen in Österreich werden zeigen müssen, ob es sich beim beschlagnahmten Kontovermögen integral oder partiell um Gelder strafbarer Herkunft handelt. Bis dies e Frage im österreichischen Strafverfahren geklärt ist, muss die Kontosperre ge mäss Art. 33a IRSV auf rechterhalten bleiben. Diese besteht erst seit dem 11. Dezember 2011, was noch keine unverhältnismässig lange Dauer da r- stellt (vgl. TPF 2007 124 E. 8). Die Beschwerdegegnerin wird hinsichtlich des Umfangs der gesperrten Vermögenswerte von der ersuchenden B e- hörde den Sachstand nach Erledigung des Strafverfahrens nachfragen müssen. 5.5 Die Rüge, die Kontosperre sei widerrechtlich ergangen, da diesbezüglich kein Vorprüfungsverfahren im Sinne von Art. 80 IRSG durchgeführt und keine Eintretensverfügung erlasse n worden sei, geht ins Leere. Die B e- schwerdegegnerin ist mit Eintretensverfügung vom 12. Februar 2012 auf die Rechtshilfeersuchen vom 29. Dezember 2011, mit welchem um He r- ausgabe von Bankunterlagen der C. AG ersucht wurde, eingetreten. Sie hielt dabei fest , dass das Rechtshilfeersuchen den formellen und materie l- len Formerfordernissen der einschlägigen staatsvertraglichen und gesetzl i- chen Bestimmungen entspreche und bejahte insbesondere das Vorliegen der doppelten Strafbarkeit. Das Rechtshilfeersuchen vom 27 . Dezember 2012, mit dem um Kontosperre ersucht wurde (vgl. supra lit. A) , ist eine Er- gänzung zum Ersuchen vom 29. Dezember 2011 und basiert gänzlich auf dem darin geschilderten Sachverhalt. Eine erneute Vorprüfung im Sinne von Art. 80 IRSG war daher nicht nötig und der Umstand, dass keine weite- re formelle Eintretensverfügung erlassen wurde, ist nicht zu beanstanden. 5.6 Die schliesslich von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Verletzung des Bankgeheimnisses kann nur dann zu einer Verweigerung der Rechts- hilfe führen, wenn es sich bei der vom ausländischen Staat verlangten Auskunft um eine solche handelt, deren Preisgabe das Bankgeheimnis g e- radezu aushöhlen oder der ganzen schweizerischen Wirtschaft Schaden zufügen würde (BGE 123 II 153 E. 7b S. 160 , m.w.H.; Urteile des Bundes- gerichts 1A.234/2005 vom 31. Januar 2006, E. 4; 1A.269/2005 vom 2. D e- zember 2005, E. 5). Davon kann vorliegend offensichtlich nicht gesprochen werden (vgl. zum Ganzen Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.143 vom 3. Dezember 2007, E. 6.4), zumal durch die Herausgabe der Banku n- terlagen Auskunft über nicht einmal ein halbes Dutzend Kunden erteilt wird. Damit erweisen sich die gerügte Verletzung des Verhältnismässigkeitspri n- zips und des Bankgeheimnisses als unbegründet, weshalb die Eventual - und Subeventualanträge ebenfalls abzuweisen sind. 6. Zusammenfassend ergibt sich, dass sich die von der Beschwerdeführerin erhobenen Rügen allesamt als unbegründet erweisen. Die Beschw erde ist daher vollumfänglich abzuweisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin koste n- pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). Für die Berechnung der Gerichtsgebühren gelangt das Reglement des Bunde s- strafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und En t- schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur A n- wendung (Art. 53 Abs. 2 lit. a, Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 65 Abs. 5 VwVG sowie Art. 22 Abs. 3 BStKR). Es rechtfertigt sich vorliegend, die Gebühr auf Fr. 7'000.-- festzusetzen und der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 7'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. Bellinzona, 30. August 2013 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: Zustellung an - Rechtsanwalt André Bürgi - Bundesanwaltschaft - Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn Tagen nach der Eröff nung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Ausl ieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeuten der Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).