<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00217</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, bezog zwischen Februar 2003 und März 2005 Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in wechselnder Höhe und ab 1. Juli 2006 eine halbe Rente der Eidgenössi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Invalidenversicherung (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im März 2014 leitete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren ein. Nach entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden medizinischen und erwerblichen Abklärungen sowie nach Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 8/125) hob die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Rente mit Verfügung vom 12. Januar 2017 (Urk. 2) nach Zustellung auf Ende des fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats auf. Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle war zum Schluss gekommen, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten erheblich verbessert habe; sie errechnete einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 18 % (vgl. Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 15. Februar 2017 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit folgenden Anträgen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Versicherten über den 28. Februar 2017 hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus weiterhin eine halbe IV-Rente zu bezahlen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Versicherten sei die unentgeltliche Verfahrensführung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigen und […] einen unentgeltlichen Rechtsbeistand beizuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben; eventualiter sei festzustellen, dass die vorliegende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde nicht aussichtslos ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 15. März 2017 (Urk. 7), es sei die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die Sache zur weiteren Abklärung an die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zurückzuweisen sei. Mit Eingabe vom 19. Juni 2017 (Urk. 13) liess der Versicherte erklären, dass er mit der Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur weiteren Sachverhaltsabklärung einverstanden sei. Zudem liess er - unter Beilage einer entsprechenden Honorarnote (Urk. 15) - die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung einer auf einem Stundenansatz von Fr. 300.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zuzüglich Spesen und Mehrwertsteuer) basierenden Prozessentschädigung beantragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die zur Anwendung kommenden Rechtsnormen und die dazu ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Gerichtspraxis ist auf die entsprechenden Erwägungen in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung vom 12. Januar 2017 (Urk. 2) sowie auf die Ausführungen in der Beschwerdeantwort vom 15. März 2017 (Urk. 7) zu verweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in der Beschwerdeantwort (Urk. 7) ihren Antrag auf Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks weiterer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Abklärung im Wesentlichen damit, dass das Gutachten der Y.___ vom 4. Juni 2015 (Urk. 8/121) noch unter der Geltung der alten Schmerzrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung erstellt worden sei und demzufolge noch auf die sogenannten Foers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter-Kriterien abgestellt habe. Diese Tatsache allein habe zwar keinen Einfluss auf die Verwertbarkeit des Gutachtens; das vorliegende Gutachten beantworte aber die durch das Bundesgericht definierten Standardindikatoren und damit die für eine ressourcenorientierte Abklärung notwendigen Fragen teilweise nur un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zureichend. Im Zusammenhang mit dem Gesundheitsschaden seien nur ungenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend die Ausprägung und die Schwere der objektiven Befunde abgehandelt worden. Allfällige Ausschlussgründe seien nicht thematisiert worden. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich fehle es auch an detaillierten Aussagen betreffend Beeinträchtigung und vorhandenen persönlichen Ressourcen. Im Rahmen des sozialen Kontexts seien der Alltag des Beschwerdeführers nur grob wiedergegeben worden. Es fehlten detaillierte Aussagen über soziale Belastungen (abgesehen von der finanziellen Situation) sowie eine umfassende Darstellung der vorhandenen und mobilisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Ressourcen. Allfällige Wechselwirkungen zwischen den erhobenen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen in Bezug auf die funktionellen Auswirkungen in allen Lebensbereichen seien nicht beschrieben worden. In Bezug auf die Konsistenz mangle es an einer ausführlichen Diskussion und einer kritischen Würdigung der festgestellten Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krepanzen zwischen geschilderten Symptomen und dem gezeigten Verhalten in der Untersuchungssituation. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Y.___ einer Indikatorenprüfung nach neuer Rechtsprechung nicht standhalte. Die Sache sei deshalb an sie zwecks weiterer medizinischer Abklärung zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer schloss sich - wie erwähnt - in seiner Eingabe vom 19. Juni 2017 (Urk. 13) dem Rückweisungsantrag der Beschwerdegegnerin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich an.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin gestellte und vom Beschwerdeführer unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützte Rückweisungsantrag entspricht der Sach- und Rechtslage. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zeigte in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) detailliert auf, weshalb das Gutachten der Y.___ (Urk. 8/121) nach der geänderten höchstrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlichen Praxis keine genügende Entscheidgrundlage mehr darstellt. Darauf kann verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die Verfügung vom 12. Januar 2017 aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese weitere medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen veranlasse und hernach betreffend Rentenrevision neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Verfahrens sind auf Fr. 400.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzulegen und, da die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gilt (vgl. etwa Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 199/02 vom 10. Februar 2004 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 mit Hinweis auf BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">110 V 57 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da - wie ausgeführt - die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges Obsiegen des Beschwerdeführers gilt, ist die Beschwerdegegnerin zur Bezahlung einer Prozessentschädigung zu verpflichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 19. Juni 2017 (Urk. 13) liess der Beschwerdeführer eine Honorar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">note, die einen Aufwand von 13,95 Stunden und Pauschalspesen von Fr. 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuzüglich Mehrwertsteuer) ausweist, einreichen und beantragen, dass der Aufwand zu einem Stundenansatz von Fr. 300.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) zu entschädigen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der geltend gemachte Aufwand erscheint in zeitlicher Hinsicht der Sache (insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch im Hinblick auf die zu berücksichtigenden Akten) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. Was den geltend gemachten Stundenansatz von Fr. 300.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass der gerichtsübliche Ansatz für freiberuflich tätige An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wälte lediglich Fr. 220.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuzüglich Mehrwertsteuer) beträgt. Auch die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumente (Vergleiche mit den Ansätzen der Honorarkommission des Zürcher Anwaltsverbandes, mit den Ergebnissen einer Studie des Schweizerischen Anwaltsverbandes, mit dem Einkommen von So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherungsrichterinnen und Sozialversicherungsrichtern und mit der Entschädigungspraxis von ausserkantonalen Verwaltungsgerichten sowie der SUVA [vgl. Urk. 13 und Urk. 14/1-5]) sind kein genügender Anlass, um die konsolidierte Praxis des hiesigen Gerichts zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist die dem Beschwerdeführer auszurichtende Prozessentschädigung (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) auf Fr. 3‘346.90 (= 1.08 x [Fr. 220.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 13.95 + Fr. 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]) festzulegen und die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, dem Beschwerdeführer den genannten Betrag zu bezahlen. Das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such um unentgeltliche Rechtspflege erweist sich dadurch als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht verfügt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 12. Januar 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese weitere medizinische Abklärungen veranlasse und hernach betreffend Rentenre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vision neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3‘346.90</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 13-15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p></div> </div></body></html>