<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00744</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 18. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1969 geborene X.___ absolvierte nach der Landwirtschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Berufsmittelschule eine Ausbildung zum Ingenieur Agronom FH, liess sich in der Folge zum Marketing-Planer ausbilden und erlangte nebenberuflich einen „exekutive MBA Marketing“ an der Hochschule für Wirtschaft (HWZ; vgl. Lebenslauf Urk. 8/44). Vom 1. Juni 2005 bis 30. Juni 2011 war er als Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichsleiter Beschaffung Frischprodukte bei der Y.___ angestellt (Urk. 8/12 und Urk. 8/80/6), als er sich erstmals am 15. Juli 2010 unter Hinweis auf starke chronische Spannungskopfschmerzen zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung anmeldete (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und verneinte mit Verfügung vom 25. Januar 2012 einen Anspruch auf IV-Rentenleistungen (Urk. 8/33). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Meldung zur Früherfassung vom 19. Juli 2012 (Urk. 8/36) wurde am 3. September 2012 eine erneute Anmeldung zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle eingereicht und als gesundheitliche Beeinträchtigung neben den bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen chronischen Spannungskopfschmerzen auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz hingewiesen (Urk. 6/47 S. 1-6 Ziff. 6.2). Nach Eingang verschiedener Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/41, 8/42, 8/43, 8/56, 8/57, 8/62, 8/66) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterlagen der Krankentaggeldversicherung (Urk. 8/53) sowie eines Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogens (Urk. 8/55) erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärung durch das Zentrum Z.___ (Mitteilung vom 9. Juli 2013, Urk. 8/71, vgl. auch Urk. 8/69). Am 9. September 2013 wurde die vorzeitige Beendigung der Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung festgehalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/81), worauf am 13. September 2013 das Z.___ den Abklärungsbericht erstellte (Urk. 8/83). Vom 21. Oktober bis 6. Dezember 2013 hielt sich der Versicherte zur stationären Behandlung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ auf (undatierter Bericht, Urk. 8/87). Nach Eingang eines neurologischen und neuropsychologischen Berichts des Universitätsspitals B.___ (Urk. 8/92 und Urk. 8/93) veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung bei der E.___ Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen Klinik C.___ (Mitteilung vom 22. September 2014, Urk. 8/99). Das Gutachten wurde am 13. April 2015 erstellt (Urk. 8/107). Die IV-Stelle, welche den Versicherten mit Schreiben vom 23. April 2015 auf eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation mittels Opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierung einer psychopharmakologischen Therapie hingewiesen hatte (Urk. 8/108), stellte nach Eingang eines Berichts der Psychiatrie D.___ vom 21. Juli 2015 (Urk. 8/112) mit Vorbescheid vom 18. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (Urk. 8/115) die Abweisung des Leistungsanspruchs in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht. Hieran hielt sie nach Einwand des Versicherten (vgl. Urk. 8/116 und Urk. 8/121) mit Verfügung vom 25. Mai 2016 (Urk. 2) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 24. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der Verfügung vom 25. Mai 2016 sei ihm einstweilen bis auf weiteres eine Rente mit einem nicht abschliessend festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten IV-Grad von 50 % zuzusprechen; gleichzeitig sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Verwaltung zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Rechtspflege und Beigabe eines unentgeltlichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beistandes in der Person von Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihrer Beschwerdeantwort vom 1. September 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 25. Juli 2017 reichte der Beschwerdeführer unaufgefordert einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht des D.___ vom 20. Juli 2017 (Urk. 13 und Urk. 14) ein. Hierzu äusserte sich die Beschwerdegegnerin am 22. August 2017 (Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX208"></span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lematik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerzleiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1.3; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psychische Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des Bund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1). An der bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2013 vom 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013) hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionen im Allgemeinen therapeutisch gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpft wurden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine mittelgradige depressive Episode eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begleiterscheinung (zum Beispiel Urteil des Bund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion, in: SZS 2015 308 ff., 312) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden (vgl. BGE 137 V 64 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der Schme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_894/2015 vom 25. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX075"></span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsabweisung damit (Urk. 2), dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestellt auf die polydisziplinäre Abklärung bei der E.___ die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode gestellt worden sei. Eine depressive Episode stelle definitionsgemäss keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar, da es sich um ein vorübergehendes Leiden handle. Die Diagnose begründe zwar aus medizinischer Sicht eine vorübergehende Erkrankung, aus Rechtsanwender-Sicht handle es sich jedoch nicht um eine langdauernde, schwere Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Einschränkung der bisherigen Tätigkeit, die einem rechtserheblichen Gesundheitsschaden entspreche, welcher IV-Leistungen auszulösen vermöge. Sodann stelle die einmal alle vier Wochen stattfindende Behandlung keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsequente Depressionsbehandlung dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, auf das Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der E.___ vom 13. April 2015 könne nicht abgestellt werden. Es fehle eine Auseinandersetzung mit den von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Juni 2015 neu ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Kriterien und Indikatoren (Urk. 1 S. 2 f.). Die Einschätzung, mit einer zumutbaren Willensanstrengung sei die Auswirkung des Leidens überwindbar, treffe nicht zu. Massgebend sei der Abklärungsbericht vom 13. September 2013, wobei die Belastung während 23 Arbeitstagen getestet und danach der Schluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen worden sei, die physische Belastungsfähigkeit sei massiv einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er, der Beschwerdeführer, leide täglich unter starken Kopfschmerzen und diese würden bei Aufgaben mit Zahlen schneller zunehmen als beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise beim Abschreiben eines Textes. Wegen Schlaflosigkeit leide er zudem oft unter Müdigkeit. Trotz Motivation und gegebenem Willen habe der Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch abgebrochen werden müssen und es sei festgestellt worden, dass eine berufliche Verwertbarkeit nicht gegeben sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten der E.___ setze sich auch nicht mit den Abklärungen der psychiatrischen Klinik A.___ auseinander, wobei dort die Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch mit 20 % taxiert worden sei. Zudem hätten die Gutachter selbst einen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behalt angebracht, in dem ausgeführt worden sei, bei Ausbleiben einer vollen Arbeitsfähigkeit trotz der empfohlenen leitliniengerechten psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Therapie (antidepressive Behandlung) wäre eine nochmalige gutachterliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung sinnvoll. Diese Frage hätte die Beschwerdegegnerin im Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> thematisieren sollen; nachdem dies nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t geschehen sei, sei der A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bklärungsgrundsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verletzt worden (S. 5 f.). Ferner habe eine Umfrage im Bekanntenkreis des Beschwerdeführers ergeben, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Beschwerden auch im privaten Bereich bemerkbar gemacht hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, indem klare Defizite erkannt worden seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 6). Der behandelnde Psychiater Dr. med. F.___ habe in seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vom 17. Juni 2016 festgehalten, dass eine Arbeitsfähigkeit mit 50 % zu hoch angesetzt sei. Zusätzlich habe der Facharzt auch den Suizid des Vaters erwähnt, wobei damals wie heute ausgeführt worden sei, der Beschwerdeführer lasse sich auf diese Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik nicht ein. Dies wäre im Rahmen einer umfassenden Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls zu würdigen gewesen, was aber im Gutachten nicht geschehen sei (S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem mit der Erstanmeldung vom 15. Juli 2010 (Urk. 8/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) angehobenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren hatte die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 25. Januar 2012 mit der Begründung abgewiesen, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seit Dezember 2009 in seiner bisherigen Tätigkeit als Ingenieur Agronom zu 100 % arbeitsunfähig sei. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer seit Januar 2011 100 % arbeitsfähig und seit September 2011 gehe er wieder einer vollen Erwerbstätigkeit nach (Urk. 8/33). Diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist daher, ob sich seither die gesundheitlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse derart verschlechtert haben, dass nunmehr ein Rentenanspruch resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Neuanmeldung vom 3. September 2012 (Urk. 8/47), mit welcher neben den Spannungskopfschmerzen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz (Ziff. 6.2) aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt wurde, ist den medizinischen Akten im Wesentlichen Folgendes zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer neuropsychologischen Verlaufsuntersuchung berichteten die Ärzte des Kopfwehzentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 7. Juni 2012 (Urk. 8/40), der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gebe an, dass sich seine Situation seit der letzten neuropsychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchung vom 10. Februar 2011 verändert habe. Er habe viel mehr Mühe mit dem Rechnen, könne sich gelegentlich sprachlich nicht mehr gut aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücken und seine Aufnahmefähigkeit habe sich seit drei bis vier Monaten verschlechtert. Seit September 2011 arbeite er als Verkaufsleiter mit häufigem Einsatz im Tessin. Bei der Arbeit brauche er viel mehr Zeit und es komme auch zu Fehlern. Weiter spreche er viel schlechter Fremdsprachen als früher. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte hielten fest (S. 3), seit der letzten neuropsychologischen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien zwei Lumbalpunktionen ohne pathologischen Befund durchgeführt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Verlaufskontrolle der Magnetresonanz-Spektroskopie vom 23. März 2012 habe ergeben, dass weiterhin eine deutliche asymmetrische Atrophie des gesam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Frontallappens und des Gyrus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inferior im Vergleich zur Altersnorm bestehe, wobei die jährliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atrophierate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Frontallappens mit 8.2 % rechts und 4.9 % links deutlich das altersübliche Mass überschreite. Ebenfalls sei eine Zunahme der Atrophie des Parietallappens um 4 % pro Jahr, des Okzipital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lappens um 0.1% pro Jahr und des Temporallappens um 1 % pro Jahr sowie des Hippocampus links von 1.9 % pro Jahr beschrieben worden. Die radiologischen Daten wiesen auf die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behavioural</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Type, hin. Aus rein neuropsychologischer Sicht lasse sich die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz nicht eindeutig unterstreichen, zumal der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer verhaltensmässig durchwegs adäquat erscheine, und nur Hinweise auf isoliert verminderte Frontallappenfunktionen (lexikalische Ideenproduktion) zu finden seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, an welchen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer vom Kopfwehzentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Zweitbeurteilung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen worden war (vgl. Urk. 8/56/5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.), stellte im Bericht vom 17. September 2012 (Urk. 8/56/7-10) die Diagnose einer affektiven und neurokognitiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung unklarer Ätiologie sowie einer chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cephalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer beklage seit ca. zehn Jahren bestehende Kopfschmerzen, die sich vor drei Jahren verstärkt und zu zunehmendem Arbeitsausfall und zum Jobverlust im Jahr 2009 geführt hätten. Anfänglich habe eine wechselnde Lokalisation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cephalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden und jetzt bestünden „überall Kopfschmerzen“. Die Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe sich nach einer Sinusitis-Operation im Jahr 2010 vorübergehend verbessert. Seit ca. Anfang 2012 bemerke er Vergesslichkeit, indem er bei All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgaben plötzlich nicht mehr wisse, was er gewollt habe und er vergesse Ereignisse der letzten Tage, während das Altgedächtnis weniger betroffen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychopathologisch zeige sich ein freundlicher, kontaktbereiter und offen berichtender Patient mit leicht erschwerter Konzentration im Gespräch, nicht reduziert, ohne Konfabulationen, nicht verlangsamt, etwas umständlich, leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig sprunghaft, manchmal plötzliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lnnehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Erzählen, und mit gering reduziertem Antrieb. Die Stimmung erscheine leicht gedrückt. Der Leidensdruck bestehe durch die als deutlich reduziert empfundenen kognitiven Fähigkeiten. Es bestünden keine circadianen Schwankungen, Affektlabilität, Suizida</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität, Misstrauen, Wahn oder Sinnest [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], jedoch ein deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Insuffizienzerleben und ein reduziertes Vitalgefühl. Er sei aber schwing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsfähig mit zeitweiligem Lächeln. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlauf zeige sich eine progrediente Störung der kognitiven Fähigkeiten. Primär betroffen sei das Lernen, die Gedächtnisleistung und die verbale Ideen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">produktion und Wortfindung. Psychopathologisch bestehe mit Insuffizienzer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben, gedrückter Stimmung, reduzierten Vitalgefühlen ein depressives Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom. Obgleich die gedankliche Einengung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die kognitiven Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Reduktion der Ideenproduktion für eine depressive Ursache sprechen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erscheine das Ausmass der kognitiven Symptome hierdurch nicht ausreichend erklärt. Der Aspekt der Bildgebung und die beginnenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aphasischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störungen könnten für eine progrediente Aphasie sprechen, weniger aber der Beginn mit Merkfähigkeitsstörungen. In der Untersuchung seien Schwierigkeiten der toni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Innervation der Zunge aufgefallen und weiterhin beschreibe der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer, dass er manuell ungeschickter geworden sei. Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund sei eine Vorstellung im Universitätsspital B.___ zur mole</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulargenetischen Untersuchung zu diskutieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2012 (Urk. 8/56/11-14) berichteten Prof. Dr. med. H.___, Leiter Poliklinik und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. med. I.___, Assistenzarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals B.___ (S. 4), differentialdiagnostisch stehe aufgrund der Anamnese, der klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Präsentation und den bildgebenden Verlaufsbefunden eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz im Vordergrund. Gegen eine Demenz vom Alzheimertyp spreche der zweimalig negative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liquorbefund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für beta-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Amytoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Tau, „relativ“ dafür jedoch die eher für eine parietale Degeneration sprechende deutliche Rechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche des vormaligen Verkaufsleiters. Zudem sei eine Demenz als Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tom bei Lewy-Körperchen-Erkrankung oder im Rahmen einer sonstigen beginnenden degenerativen Erkrankung der Basalganglien denkbar, wogegen jedoch das Fehlen typischer motorischer oder autonomer Symptome sowie die regelrechte Darstellung der Basalganglien im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cMRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spreche. Bildgebend zeige sich ferner kein Hinweis auf eine Atrophie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">caudati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie man sie bei einer Huntington-Erkrankung erwarten würde. Denkbar sei eine beginnende demen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tielle Entwicklung im Rahmen eines paraneoplastischen Syndroms, oder auch eine führende psychiatrische oder medikamentöse Ätiologie, da aufgrund einer langjährigen Kopfschmerzsymptomatik zuletzt anticholinerg wirksame </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Substan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen (Fluoxetin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eingenommen und aktuell das ebenfalls gelegentlich zu Gedächtnisstörungen führende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Topiramat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingenommen worden seien. Gegen eine alleinige medikamentöse oder psychiatrische Ätiologie spreche jedoch stark der MRI-Befund und relativ dazu die Progredienz der Symptomatik. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Umstellung der Kopfschmerz-Basismedikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu empfehlen und hernach eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuerliche neuropsychologische Testung zur Verlaufskontrolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Fahrtauglichkeit im Rahmen einer Kontrolle in vier bis fünf Wochen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals B.___ vom 27. November 2012 über die neuropsychologische Untersuchung vom gleichen Tag berichteten die Ärzte (Urk. 8/66/15), im Vergleich zur neuropsychologischen Untersuchung vom Juni 2012 seien eine markante Verbesserung des verbal episodischen Gedächtnisses (aktuell unauffällig) und eine leichte Verbesserung des figural-episodischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dächtnisses, aktuell im Altersvergleich grenzwertig bis leicht reduziert zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnen. Tendenziell besser seien auch die phonematisch-lexikalische und die semantisch-lexikalische Flüssigkeit, dabei sei erstere weiterhin leicht vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert. Unverändert leicht reduziert sei die verbale Arbeitsgedächtniskapazität. Da in den verkehrsrelevanten Funktionen weitgehend unauffällige Befunde vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden, sei aus neuropsychologischer Sicht die Fahreignung gegeben. Die Ätiologie der formal feststellbaren kognitiven Minderleistungen müsse aus neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischer Sicht weiterhin offen bleiben. Eine dementielle Entwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung könne nicht ausgeschlossen werden, scheine aber auf dem Hintergrund einer fehlenden Progredienz der Defizite, der markanten Verbesserung der Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen innerhalb von vier Monaten sowie unter Berücksichtigung der blanden Liquor- und PET-Befunde eher unwahrscheinlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Formularbericht zu Händen der Invalidenversicherung vom 9. April 2013 (Urk. 8/66/1-7) hielten die Ärzte der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals B.___ fest, seit der neuropsychologischen Untersuchung im November 2012 fänden sich im mnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Bereich grenzwertige bis leicht reduzierte figural-episodische Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (Erinnern und Wiedererkennen) sowie leichte Defizite in der verbalen Erfassungsspanne und im verbalen Arbeitsgedächtnis. Das verbal-epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Gedächtnis hingegen sei intakt. Im exekutiven Bereich seien alle Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionen quantitativ — bis auf eine leicht reduzierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phonematischlexikalische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Flüssigkeit — im Normbereich; qualitativ falle jedoch eine leicht erhöhte Repe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titionstendenz auf. Die Aufmerksamkeitsfunktionen seien formal geprüft norm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerecht und lediglich in der geteilten Aufmerksamkeit bestehe eine leicht erhöhte Anzahl an Auslassungsfehlern. Klinisch seien zudem intermittierend auftretende Konzentrationseinbrüche sowie verlängerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchlatenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Ziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">informationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Spontansprache sei mitunter stockend und es seien Wortfindungsschwierigkeiten sowie eine leichte Benennstörung festzuhalten. Die sprachassoziierten Funktionen seien bis auf eine Rechenschwäche intakt und es bestehe zwar keine eigentliche Dyskalkulie, jedoch benötige der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zuweilen sehr lange Zeit, um eine Kopfrechenaufgabe zu lösen. Affektiv wirke er sichtlich besorgt und resigniert; zusammen mit den anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestischen Angaben sowie den deutlich erhöhten Werten in einem Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungsfragebogen zur affektiven Befindlichkeit ergäben sich somit Hinweise für eine depressive Stimmungslage. Es bestünden eingeschränkte kognitive Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen und eine depressive Stimmung. Höhere Denkaufgaben seien mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen verlangsamt möglich. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei als zu 70 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschätzen (Urk. 8/66/4 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Juli 2013 stellte Dr. med. Wolf, Oberärztin J.___ Kantonsspital, Zentrum für Neurologie und Neuroradiologie, im Zusammenhang mit der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Abklärung im Z.___ (Urk. 8/83/11) die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Links und frontal betonte Atrophie (MRI) unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine fokalneurologischen Defizite, EEG, PET, LP, diverse Laboruntersuchungen unauffällig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch mentale Leistungseinbussen, deutlich gravierender als neuropsychologisch (November 2012, Verbesserungen gegenüber Juni 2012) erfassbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressive Symptomatik, deutliche Hinweise für eine Anpassungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische (Spannungs-) Kopfschmerzen hoher Intensität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärztin hielt einen freundlich-angenehmen Kontakt mit dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer fest, wobei er sich vital, weder depressiv noch kognitiv oder sprachlich beeinträchtigt präsentiert habe. Phasenweise habe er humorvoll und ohne Ermüdungssymptome und nicht schmerzzermartert (bei einer Kopfschmerzan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe von 9-10) gewirkt. Die erste Woche im Z.___ habe gezeigt, dass der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">punkt für berufliche Massnahmen in Anbetracht der nach wie vor medizinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unklaren Situation mit einer erheblichen Kopfschmerzproblematik ungünstig sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Als nächste Massnahme sei eine Abklärung und Behandlung in einer inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ziplinären Schmerzklinik zu empfehlen, wobei eine umfassende psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Beurteilung wichtig sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im undatierten Formularbericht zu Händen der Invalidenversicherung über die stationäre Behandlung vom 21. Oktober bis 6. Dezember 2013 führten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auf (Urk. 8/87/2 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">synthymen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.31)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Wohnumfeld oder die wirtschaftliche Lage (ICD-10 Z59)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sonstige Kontaktanlässe mit Bezug auf bestimmte psychosoziale Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stände (ICD-10 Z64.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spannungskopfschmerz, chronisch (IHS-Code 2.2) anamnestisch seit 20 Jahren (ICD-10 G44.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhinosinusitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, aktenanamnestisch 2010 operativ behandelt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die diagnostizierte depressive Symptomatik sei via Interviewverfahren und Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anamnese des Beschwerdeführers erfolgt und die Dauer sowie die Ausprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gung der Symptomatik hätten dabei für eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">synthymen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> psychotischen Symptomen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprochen (Ziff. 1.5). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und falls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sich eine Besserung der chronischen Spannungskopfschmerz-Symptomatik zeigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sollte, könne mit einer Steigerung gerechnet werden. Es wurde eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit von 100 % bis 31. Dezember 2013 attestiert (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich einer weiteren neuropsychologischen Untersuchung in der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals B.___ vom 14. November 2013 (Urk. 8/93/1-4) wurde ausgeführt, vom klinischen Eindruck her sei der Beschwerdeführer in der Grundstimmung bedrückt und frustriert, etwas hoffnungslos und resigniert, aber im Affekt modulierbar. Im standardisierten Fragebogen zur subjektiven Einschätzung der affektiven Befindlichkeit (Allg. Depressionsskala) ergebe sich ein erhöhter Gesamtscore (35/60 Punkten), welcher auf eine depressive Stimmungslage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2). Im Vergleich mit der letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuropsychologischen Untersuchung vom 27. November 2012 zeigten sich konstante Leistungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Exekutivfunktionen sowie in der visuellen Wahrnehmung, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visuokonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den Sprach- und Handlungsfunktionen. Vereinzelt seien leichte Verbesserungen feststellbar (zum Beispiel verbal-phonematische Ideen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">produktion oder weniger Auslassungen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgaben). Im Bereich des episodischen Gedächtnisses zeige sich eine Verschlechterung sämtlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen, die die verbale sowie die figurale Modalität beträfen. Insofern kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nne die anamnestisch angegebene, im Alltag festgestellte Verschlechterung der Gedächtnisleistungen testdiagnostisch objektiviert werden. Trotz festgestellter Progredienz (ausschliesslich) der mnestischen Defizite sei das Vorliegen einer dementiellen Entwicklung für unwahrscheinlich zu halten und die chronische Kopfschmerzsymptomatik, die deutlich erhöhte Müdigkeit sowie die affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven/ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen Auffälligkeiten als die vordergründigen ätiologische Faktoren zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermuten. Diesbezüglich sei unbedingt die Fortsetzung der psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung und Optimierung der schmerzdistanzierenden Medikation zu emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Formularbericht zu Händen der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. April 2014 (Urk. 8/92/1-4) führten die Ärzte der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals B.___ aus (Ziff. 1.4), ergänzend zum Bericht im Januar und im November 2013 bestehe eine konstante Aufmerksamkeits- / Exekutivfunktionelle / visuelle Wahrneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung, eine leichte Besserung bestehe zum Beispiel in der verbal-phone</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Ideenproduktion und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgaben und eine Progredienz der Symptomatik nur in Bezug auf die mnestischen Defizite. Eine dementielle Entwicklung sei unwahrscheinlich und die Symptomatik eher affektiv. Die Prognose bei unklarer Ätiologie sei nicht einschätzbar und abhängig vom Verlauf der Depression. Es bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkte höhergradige kognitive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistung bei Depression. Höhere Denkaufgaben seien jedoch verlangsamt möglich. Die bisherige Tätigkeit sei im Umfang von ca. 70 % zumutbar (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. April 2015 (Urk. 8/107/1-36),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welches in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Neuropsychologie, Psychiatrie und Psychotherapie durch Dr. med. K.___, Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin FMH; Dr. med. L.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH; Dr. Mag. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. nat. M.___ und Prof. Dr. med. N.___, Neurologie FMH Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologie, erstellt wurde, diagnostizierten die Experten als einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1, S. 34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der internistischen Untersuchung wurde festgehalten (S. 9), der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei gepflegt und pünktlich zur Begutachtung erschienen. Er sei durchgehend wach, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, orientiert, kognitiv unauffällig und sei im Verlauf nicht ermüdet. Es habe kein Schonsitz, kein schmerzbeeinträchtigter klinischer Eindruck bestanden und der Allgemeinzustand des Beschwerdeführers sei als gut zu bezeichnen und der Ernährungszustand als adipös. Das Gangbild sei unauffällig, An- und Auskleiden sowie das Bewegen im Untersuchungsraum gelinge flüssig und ohne Anstrengungszeichen. An Kopf- und Hals bestehe ein unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälliger Untersuchungsbefund. Im Bereich des Rückens und der Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule bestünden keine gröberen Fehlhaltungen. Die Muskulatur sei ausreichend gut ausgebildet, alle peripheren Gelenke frei beweglich und die Bewegungstests gelängen schmerzfrei. Es bestehe keine Kurzatmigkeit und die verbale Kommu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation sei auch während der Belastung jederzeit möglich gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Einschränku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Arbeitsfähigkeit bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf internistischem Gebiet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht hielt der Experte fest (S. 11), der Beschwerdeführer beschreibe chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holozephale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopfschmerzen von dumpfem Charakter, die auf einer fiktiven Skala von 0 bis 10 ein Maximum von 10 erreichen könnten und zum Untersuchungszeitpunkt bei einem Wert von 8 lägen. Die Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzsymptomatik nehme bei körperlicher Belastung zu, ohne migräne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ty</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pische Begleitphänomene. Er erhalte das Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Topiramat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nehme am Abend eine Tablette </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit er besser, jedoch nicht ausreichend, schlafen könne. Einen Kopfschmerzkalender führe er nicht. Insgesamt habe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Eindruck, dass aufgrund der Kopfschmerzsymptomatik seine kognitiven Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten generell abgenommen hätten. Er habe aber einen PKW-Führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein und besitze ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe und könne dieses sicher führen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer betrete den Untersuchungsraum rasch mit einem flüssigen Gangbild. An-und Auskleiden gelinge zügig und geschickt. Der Kopf werde spontan frei in alle Richtungen gewandt. Während der gesamten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung wirke er — grob diskrepant zu seinen anamnestischen Angaben zur aktuellen Schmerzstärke — nicht schmerzgequält oder anderweitig beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt. Er sei z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u Zeit, Ort, Person und Situation scharf orientiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Merkfähigkeit sei intakt, und er sei in der Lage, mühelos seine biographischen Daten und Ereignisse aus der Vergangenheit, welche anhand der Akten überprüft werden konnten, korrekt wiederzugeben. Er folge dem Gespräch konzentriert und auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksam, sei durch äussere Reize nicht ablenkbar und es bestünden keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine Störung der verbalen oder bildlichen Auffassung. Der Gedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang sei formal geordnet und kohärent und inhaltliche Denkstörungen lägen nicht vor. Auch ergäben sich keine Hinweise für eine Störung von Sprache (Aphasie), Rechnen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akalkulie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), Schreiben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-/Agraphie), Handlungspla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung und -ausführung (Apraxie), oder Störungen im räumlichen Vorstellungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen und/oder Orientierung. Auf neurologischem Gebiet ergebe sich somit kein Anhalt für eine eigenständige Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Experte führte aus (S. 16), der Beschwerdeführer stehe bei Dr. F.___ in psychiatrischer Behandlung, wobei sich keine regelmässige Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultationsfrequenz erkennen lasse. Bezüglich der Kopfschmerzen werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Topira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bezüglich der Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingenommen, wobei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die Dosierung nicht benennen könne. Aus der erfragten psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Vorgeschichte könne kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phasenhafter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verlauf der Beschwerden mit abgrenzbaren Phasen von Manie/Hypomanie oder depressiver Verstimmung herausgearbeitet werden (S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum psychiatrischen Befund wurde festgehalten (S. 19 f.), f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür qualitative oder quantitative Bewusstseinsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden keine Anhaltspunkte, und der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Qualitäten Ort, Zeit, Person und Situation voll orientiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Lebensdaten würden sicher rekonstruiert und es bestehe keine Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gitterstörung. Das Lang- und Kurzzeitgedächtnis sei intakt und im 3-Begriffe-Test seien 3 von 3 Begriffen erinnert worden. Konzentration und Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit seien unauffällig und der Subtraktionstest werde sicher durchgeführt. Das formale Denken sei geordnet, auf das Wesentliche beschränkt und in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sener Geschwindigkeit. Es bestehe keine Grübelneigung, Ängste oder Befürch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen und phobisches Verhalten oder Panikattacken seien verneint worden. Es sei auch kein Vermeidungsverhalten zu eruieren und Zwangsgedanken, -impulse oder -handlungen bestünden nicht. Es ergäben sich auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für inhaltliche Denkstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder für akustische, optische, gustatorische, olfaktorische, taktile oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">coenästhetische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Halluzinationen und es seien auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ich-Störungen zu eruieren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Stimmung wirke zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Pol verschoben, die affektive Auslenkbarkeit zum positiven Pol sei erschwert, und die effektive Schwingungsfähigkeit leichtgradig eingeschränkt. Es ergebe sich kein Hinweis für Schuldgefühle, jedoch ein deutliches Insuffizienzerleben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Antrieb w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irke leichtgradig gehemmt und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mimik und Gestik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Beschwerdeführer schildere das Auftreten von lebensmüden Gedanken, von akuter Suizidalität sei er aber deutlich und glaubhaft distanziert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter legte der Experte dar (S. 21), anamnestisch handle es sich um das erstmalige Auftreten einer depressiven Episode, eine rezidivierende depressive Störung sei somit nicht wahrscheinlich. Auch könne das Vorliegen einer bipo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laren Störung bei fehlenden manischen oder hypomanischen Episoden als nicht wahrscheinlich erachtet werden. Aufgrund der nachvollziehbaren affektiven und vegetativen Instabilität sei eine zu 50 Prozent aufgehobene Arbeitsfähigkeit in der letzten und jeder anderen Tätigkeit als ausreichend begründet anzusehen. Auch seien Nacht- und Schichtarbeit derzeit vorerst nicht leidensgerecht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die derzeitige antidepressive Therapie sei optimierungswürdig; nachdem das Antidepressivum seit einem Jahr ohne Etablierung einer deutlichen Remissions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenz verordnet worden sei, sei bei ausbleibender Besserung gegebenenfalls eine medikamentöse Umstellung anzuraten. Es sollte auch die psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Behandlung bezüglich Bedarf und Wirksamkeit überprüft werden. Emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len sei ein strukturiertes, kognitiv-verhaltenstherapeutisch oder interper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonell fundiertes Vorgehen, wobei auf die Leitlinien zur Depressionsbehandlung verwiesen sei. Nach Etablierung einer leitliniengerechten antidepressiven Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei mit dem Wiedererlangen einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in circa drei Monaten, spätestens also per Mitte Juli 2015 zu rechnen. Bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbleibenden vollen Arbeitsfähigkeit sei eine nochmalige gutachterliche Untersuchung sinnvoll (S. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neuropsychologischer Sicht hielt der zuständige Teilgutachter fest (S. 24), der Beschwerdeführer sei pünktlich, altersentsprechend gekleidet, wach und ausgeruht wirkend, in gutem Allgemeinzustand zur Untersuchung erschienen. Im Erstkontakt habe er sich zwar freundlich und kontaktbereit gezeigt, jedoch unmissverständlich klar gemacht, dass er keine Lust mehr auf „diese ständigen Untersuchungen" habe, da sowieso nichts dabei rauskomme und er seine Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichte schon so oft erzählt habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund verschiedener Testresultate hielt der Gutachter fest (S. 29 f.), der Beschwerdeführer trage eine chronische Schmerzsymptomatik mit assoziierten kognitiven Beeinträchtigungen vor. Die Alltagsselbständigkeit sei dabei unein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt gegeben. Im klinischen Befund seien keine Störungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mnestik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Auffassung deutlich geworden und es habe sich im Wesentlichen ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf einen depressiven Affekt ergeben. Die in den Tests erhobenen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeiten mit teils erheblicher Ausprägung korrelierten nicht mit dem klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Eindruck und der anamnestisch erhobenen Alltagsselbständigkeit und seien zumindest anteilig wesentlich eher im Kontext des depressiven Syndroms und auch einer bewusstseinsnahen limitierten Motivation zu verstehen. Eine zugrundeliegende eigenständige zerebrale Erkrankung im Sinne eines demen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziellen Syndroms scheide angesichts der über mehrere Jahre konstanten Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befunde weitgehend aus und es ergäben sich auch keine Anhaltspunkte für eine zerebrale Läsion, die die formalen testpsychologischen Auffälligkeiten im Sinne eines fixierten Defektsyndroms einordnen liessen. Somit seien die Befunde am ehesten im Kontext des depressiven Syndroms oder eines bewusstseinsnahen Stör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artefakts einzuordnen und somit ohne eigenständigen Einfluss auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere sei vor einer suffizienten antidepressiven Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung keine eigenständige hirnorganisch bedingte kognitive Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus gesamtmedizinischer Sicht erachteten die Experten (S. 30 f.) die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der zuletzt ausgeübten sowie jeder vergleichbaren oder auch anderen Tätigkeit aufgrund eines chronifizierten depressiven Syndroms auf 50 % herabgesunken. Unter einer derzeit nicht erfolgenden leitliniengerechten Therapie sei per Mitte Juli 2015 eine wiedererlangte volle Arbeitsfähigkeit (100 %, Pensum und Rendement 100 %) zu erwarten. Gegebenenfalls sei eine nochmalige psychiatrische Begutachtung sinnvoll. Auf somatischem Gebiet ergä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich keine eigenständigen Gesundheitsstörungen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Eine von einem Effekt des depressiven Syndroms abgrenzbare, hirnorganisch bedingte kognitive Störung sei vor einer suffizienten antide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Behandlung nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sodass hier allenfalls nach Etablierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der psychiatrisch empfohlenen Behandlungsoptimierung nochmals (bei persi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden kognitiven Beschwerden) eine Testung erfolgen könne und sinnvoll sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Psychiatrie D.___ vom 21. Juli 2015 berichtete der zuständige Oberarzt Dr. med. F.___ (Urk. 8/112), der Beschwerdeführer stehe seit dem 13. August 2014 bei ihnen in Behandlung. Er nehme regelmässig alle vier Wochen an einer 50 Minuten dauernden Sitzung teil. Dabei ginge es vor allem um eine integriert-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">supportiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-psychotherapeutischen Anteilen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edukativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Elementen. Es sei hervorzuheben, dass es im Leben des Beschwerdeführers als Junger Mann einen Suizid des Vaters (höchstwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich durch Schuss in den Kopf) gegeben habe, und dies der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in keiner Weise zur Diskussion und Reflektion stellen könne. Multiple Versuche, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit ihm über diese Thematik ins Gespräch zu kommen, seien auffällig stark abgewehrt worden. Es werde momentan davon ausgegangen, dass ein psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutisches Aufarbeiten und weiteres diagnostisches Abklären der bestehenden Beschwerden nicht möglich sei. Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielt der Arzt eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) fest (Ziff. 1.1), und führte zur Arbeitsfähigkeit aus (Ziff. 1.6), der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei vom 13. August 2014 bis 19. November 2014 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig gewesen. Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, welche jedoch phasenweise stark schwanke und aufgrund der deutlich geringen tatsächlichen Arbeitsauslastung im Alltag aus psychiatrischer Sicht bei kontinuierlicher Beschäftigung höchstwahrscheinlich (deutlich) herabgesetzt wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit Jahren unter chronischen Spannungskopfschmerzen leidet, die ihn erstmals im Juli 2010 veranlassten, sich zum Leistungsbezug bei der Beschwerdegegnerin anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">melden, wobei diese einen Anspruch verneinte (Sachverhalt Ziff. 1.1). Da die Kopfschmerzen persistierten und die weiteren Abklärungen den Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz ergaben, erfolgten nach Neuanmeldung vom 3. September 2012 zahlreiche medizinische, insbesondere neurologische und neuropsychologische Abklärungen. Hierbei wiesen die radiologischen Daten auf die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontotemporalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demenz vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behavioural</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Typ hin. Die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose konnte jedoch aufgrund fehlender Verhaltensauffälligkeiten aus neuropsychologischer Sicht nicht bestätigt werden (E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es erfolgten weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht, wobei auf ein Insuffizienzerleben, eine gedrückte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stimmung, ein reduziertes Vitalgefühl und ein depressives Syndrom hingewiesen wurde, was jedoch die kognitiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome nicht ausreichend erklären konnte (E. 4.2). Die zusätzlichen (molekular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genetischen) Untersuchungen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liquorbefund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergaben, nachdem die neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Verlaufsuntersuchung eine markante Verbesserung der Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zeigten, dass aufgrund der fehlenden Progredienz eine dementielle Entwicklung unwahrscheinlich ist (E. 4.3 und E. 4.4). Zudem ergab eine medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Untersuchung im Juli 2013 anlässlich der beruflichen Abklärung im Z.___, dass der Beschwerdeführer weder depressiv noch kognitiv oder sprachlich beeinträchtigt ist, sich phasenweise gar als humorvoll und ohne Ermüdungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptome präsentierte (E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine rezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierten erstmals die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ anlässlich der stationären Behandlung vom 21. Oktober bis 6. Dezember 2013 (E. 4.7). Weitere neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologische Verlaufsuntersuchungen zeigten eine Progredienz ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der mnestischen Defizite, wobei das Vorliegen einer Demenz weiterhin als unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich erachtet und die Kopfschmerzsymptomatik, die erhöhte Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie die affektiven/psychischen Auffälligkeiten als die im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stehenden Faktoren vermutet wurden (E. 4.8.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der medizinischen Aktenlage geht damit einher, dass, nachdem auch die Abklärungen anlässlich der polydisziplinären Begutachtung in der E.___ die (Spannungs-)Kopfschmerzen keiner organischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gense</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugeordnet werden konnten, aus somatischer Sicht keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu stellen ist (vgl. E. 4.9.1 und E. 4.9.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht konnten die Gutachter aufgrund der erhobenen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsbefunde als einzige Diagnose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode festhalten (E. 4.9), was mit Blick auf den dokumentierten psychiatrischen Verlauf nachvollziehbar erscheint. So wies etwa Dr. G.___ im September 2012 auf einen reduzierten Antrieb, eine gedrückte Stimmungslage und ein reduziertes Vitalgefühl hin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/56/7-10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch in den späteren neuropsychologischen Untersuchungen im Universitätsspitals B.___ wurde lediglich eine depressive Stimmungslage (Urk. 8/66/1-7) beschrieben und im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit den beruflichen Abklärungen im Z.___ im Juli 2013 zeigte sich der Beschwerdeführer gar vital und weder depressiv noch kognitiv oder sprachlich beeinträchtigt (Urk. 8/83/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine schwere depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung wurde demgegenüber einzig in der Berichterstattung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ anlässlich des Aufenthaltes von Ende Oktober bis Anfang Dezember 2013 aufgeführt (Urk. 8/87/2 Ziff. 1.2). Dabei wurde dargelegt, dass die Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> via Interviewverfahren und Eigenanamnese des Beschwerdeführers erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Dass die Ärzte ihre Diagnose in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf der Grundlage objektiver Befunde stellten, erschliesst sich daraus nicht. Die nicht näher begründete Diagnose kontrastiert sodann augenfällig mit dem gezeigten Beschwerdebild in der neuropsychologischen Untersuchung vom 14. November 2013, wonach wiederum lediglich eine bedrückte Grundstimmung festgehalten und darauf hingewiesen wurde, der Beschwerdeführer sei frustriert, etwas hoff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungslos und resigniert, im Affekt jedoch modulierbar (Urk. 8/93/1-4). Auch wurde im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ nach dem Austritt am 6. Dezember 2013 lediglich noch eine Arbeitsunfähigkeit bis 31. Dezember 2013 attestiert woraus zu schliessen ist, dass selbst die Klinikärzte nicht von einem schwerwiegenden Beschwerdebild ausgingen, welches sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt. Dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht auch, dass selbst die späteren Behandler des D.___ im Bericht vom 21. Juli 2015 das Beschwerdebild „lediglich“ der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode zuordneten (Urk. 8/112).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit fügen sich die im Gutachten der E.___ erhobenen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde und die darauf gestellten Diagnosen nachvollziehbar in die medizinische Aktenlage ein. Das Gutachten erfüllt auch sonst sämtliche Kriterien, die an die Beweiswertigkeit von Gutachtern gestellt werden (E. 1.6). Es besteht kein Anlass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um hiervon abzuweichen. In medizinischer Hinsicht nichts abzugewinnen ist den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingereichten Email-Schreiben aus dem Bekanntenkreis des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers (Urk. 3.1 und Urk. 3.2). Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigen zwar auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anfrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen und eine de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung, was jedoch wie die subjektiven Eigenangaben des Beschwerdeführers aufgrund der objektiven medizinischen Untersuchungsbefunde nicht in jeder Hinsicht bestätigt werden kann. Den Beweiswert des Gutachtens schmälert auch nicht, dass bestimmte Sachverhalte in der Anamneseerhebung aufgrund der Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angaben des Beschwerdeführers anders aufgenommen wurden, wie zum Beispiel der Suizid des Vaters (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 7). Es ist auch nicht einsehbar, wie das fragliche Ereignis im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1991 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(siehe dazu auch Urk. 8/87/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers stehen soll, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem dieses den Beschwerdeführer jahrelang nicht daran hinderte, sich auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilden und einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der klaren Aktenlage sind von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 124 V 90 E. 4b)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich damit, dass nach der Neuanmeldung vom 12. September 2012 aus somatischer Sicht keine neuen gesundheitlichen Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinzugekommen sind. Aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht weisen die aktuellen Untersuchungsbefunde auf ein de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressives Beschwerdebild im Sinne einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F.32.1) hin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine invalidisierende Wirkung einer leichten respektive mittelschweren depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung ist zwar nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt jedoch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (vgl. etwa Urteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Hinweisen und 9C_369/2014 vom 19. November 2014). Es sind daher die Umstände des konkreten Falls zu berücksichtigen (vgl. E. 1.3 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage weist nach dem hiervor Gesagten keine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Störung, sondern eine mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode aus. Ist jedoch bereits definitionsgemäss nicht auf ein langandauerndes Leiden mit Krankheitswert zu schliessen, so liegt nur ein behandelbares vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehendes Leiden vor. Auch kann nicht von einer Ausschöpfung der thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gesprochen werden. So ergibt sich aufgrund der Akten, dass lediglich eine einmalige stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung vom 26. Oktober bis 6. Dezember 2013 stattgefunden hat. Es ist a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch festzustellen, dass die seit August 2014 bei Dr. F.___ durchgeführte ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lante psychiatrische Behandlung lediglich einmal alle vier bis sechs Wochen statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">findet (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/2), was nicht auf einen erheblichen Leidensdruck schliessen lässt. Dementsprechend wird auch keine suffiziente medikamentöse Behandlung der Depression — es wird aufgrund der Schlafstörungen lediglich niedrigdosiert Quetiapin 25mg zur Nacht verabreicht — durchgeführt. Es kann daher weder von einer konsequenten Depressionstherapie gesprochen noch gesagt werden, das Leiden könne therapeutisch nicht (mehr) angegangen werden (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2010 vom 20. August 2011 E. 5.3.4), weshalb sich rechtsprechungsgemäss mit der diagnostizierten mittelgradigen depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Episode kein invalidisierender Gesundheitsschaden begründen lässt. Keinen rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Gesundheitsschaden zu begründen vermögen sodann die im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ aufgeführten Z-Diagnosen (ICD-10 Z73, vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015, 8C_663/2010 vom 15. November 2010 E. 5.2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichts anderes ergibt eine Prüfung der einschlägigen Indikatoren (zur Publika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion bestimmte Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_841/2016, 8C_130/2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. November 2017; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 E. 4.3.1). In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Gesundheitsschädigung als nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägt. So reduzieren sich die diagnoserelevanten Befunde auf die bekannten demenziellen Klagen, welche sich indes nicht katalogisieren lassen, und eine hirnorganische Störung konnte ausgeschlossen werden. Somit verbleibt es bei der Diagnose aus dem depressiven Formenkreis. Weitere Komorbiditäten be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen nicht. Von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungs- und Eingliederungserfolg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann nicht gesprochen werden, was angesichts der fehlenden konsequenten Therapie aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings auch nicht erstaunt. Bezüglich Persönlichkeit und sozialem Kontext ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer getrennt von seiner Frau lebt, Vater einer Tochter ist, dies bei guten familiären Kontakten (Urk. 8/107/9, 12 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23). Er lebt in einem Haus, wobei er Grundstück und Garten versorgt. Der Freundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreis hat sich reduziert, er pflegt aber immer noch Kontakt zu zwei bis drei engen Freunden (Urk. 8/107/19). Damit zeigt sich eine ungebrochene Fähigkeit, verlässliche soziale Beziehungen zu pflegen, was auf erhaltene Ressourcen schliessen lässt. Im Rahmen der Konsistenzprüfung ist sodann festzuhalten, dass sich Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen zeigen, so treibt der Beschwerdeführerin keinen Sport mehr wegen den Kopfschmerzen. Ansonsten aber kann er sein Haus samt Garten versorgen, unterhält intakte Beziehungen zu seinem Kind und der Mutter, pflegt nach wie vor einen (zwar kleineren) Freundeskreis und fährt Auto (Urk. 8/107/19). Der Leidensdruck des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers ist zwar sichtbar, hat aber nicht zu konsequenten Therapiebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen geführt. Damit sind zusammenfassend verschiedene praxisgemässe Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien gegeben, aber nicht in ausgeprägter Weise, weshalb dem Leiden (noch) keine invalidenversicherungsrechtliche Relevanz zukommt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass aus somatischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen Symptomatik keine invalidisierende Auswirkung zuzumessen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Anspruch auf Gewährung der unentgeltlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 und S. 8, Urk. 9, Urk. 10 und die Beilagen in Urk. 11/1-18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="VV116"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird einer Partei auf ihr Gesuch hin eine unentgeltliche Rechtsvertretung bestellt, wenn sie nicht in der Lage ist, den Prozess selber zu führen, ihr die nötigen Mittel fehlen und der Prozess nicht als aussichtslos erscheint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittellosigkeit im Sinne des prozessualen Armenrechts setzt voraus, dass die Gesuch stellende Person sämtliche eigenen Hilfsmittel zur Finanzierung des Prozesses erschöpft hat. Zu berücksichtigen ist unter anderem auch, ob die um das Armenrecht nachsuchende Partei über eigenes Vermögen verfügt. </span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist nach seinen eigenen Angaben Alleineigentümer eines Einfamilienhauses (vgl. Urk. 9 S. 2). Auf die Frage nach dem Verkehrswert der Liegenschaft im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit gab er einen Wert von Fr. 754‘000.-- an (Urk. 10 S. 5), der jedoch offensichtlich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verkehrs-, sondern einen (tieferen) Steuerwert gemäss einer kantonalen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufung zur Ermittlung des Eigenmietwerts aus dem Jahr 2009 (vgl. Urk. 11/4) darstellt. Dies ist auch der entsprechenden Deklaration in der Steuererklärung 2015 (Urk. 11/1 S. 7 Ziff. 31) zu entnehmen. Die im Schuldenverzeichnis aufgeführte Hypothek beläuft sich sodann auf Fr. 705‘000.-- (Urk. 11/1 S. 11). Die Darstellung des Beschwerdeführers, er könne nicht zum Verkauf der Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft verpflichtet werden (Urk. 9 S. 3), verkennt, dass nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagten eigene Hilfsmittel zur Finanzierung des Prozesses grundsätzlich vorab auszuschöpfen sind, bevor ein Anspruch überhaupt in Betracht fällt. Sodann erfolgt die Gewährung eines Anspruchs stets unter dem Vorbehalt einer Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungspflicht (vgl. § </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Falle der Erholung der finanziellen Leistungsfähigkeit. Eine Unzumutbarkeit des Verkaufs der Liegenschaft ist damit nicht begründet und gänzlich unbelegt blieb auch die Behauptung, eine Mehrbelastung der Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft sei nicht möglich. Allein der Hinweis „aufgrund der einschlägigen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften der FINMA“ sei kein weiterer Kredit zu bekommen (Urk. 9 S. 4), vermag eine Unmöglichkeit einer Aufstockung der (Bank)Hypothek nicht zu belegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss darf von einem Grundeigentümer die Erhöhung der Hypothek verlangt werden (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 4D_41/2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 14. Mai 2009 E. 3 und 8C_516/2014). Obwohl der Rechtsvertreter diese Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgeworfen hat (Urk. 9 S. 3 und S. 4), wurde das Einreichen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Belege unterlassen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Beschwerdeführer trifft im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege eine umfassende Mitwirkungsobliegenheit (vgl. etwa Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_264/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.2 und 4A_403/2013 vom 11. Oktober 2013 E. 3.2.2). An die klare und gründliche Darstellung der finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziellen Situation durch die gesuchstellende Person dürfen umso höhere Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen gestellt werden, je komplexer die Verhältnisse sind (BGE 120 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 179 E. 3a). Das Gericht hat weder den Sachverhalt von sich aus nach jeder Richtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin abzuklären, noch unbesehen alles, was behauptet wird, von Amtes wegen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überprüfen (Urteil des Bundesgerichts 4A_114/2013 vom 20. Juni 2013 E. 4.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der durch seinen Rechtsvertreter fachkundig vertretene Beschwerdeführer wurde im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er alle Fragen vollständig und wahrheitsgetreu zu beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worten habe und dass namentlich (auch) die Vermögenspositionen – beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise mit Verkehrswertschätzungen - zu belegen seien (Urk. 10 S. 6). Dennoch hat er ohne weitere Substantiierungsbemühungen davon abgesehen, den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrswert der Liegenschaft entsprechend der gestellten Frage darzutun oder die Unmöglichkeit der Aufstockung der Hypothek auf der Liegenschaft nachzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er ist daher seiner Mitwirkungsobliegenheit bezüglich der Darstellung und Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legung seiner Vermögenssituation unzureichend nachgekommen. In Anbetracht dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozessualen Nachlässigkeit ist ihm keine Nachfrist zur Einreichung wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer Unterlagen zu gewähren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen gab der Beschwerdeführer auch den Wert seines Fahrzeuges ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich noch mit Fr. 1‘000.-- an (vgl. Urk. 10 Ziff. 10), während an anderer Stelle in der Steuererklärung der Vermögenswert des Fahrzeugs — </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher dem aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Verkehrswert entspricht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Wegleitung) — mit Fr. 25‘000.-- beziffert wurde (Urk. 11/1 S. 6 Ziff. 30.4). Damit ist davon auszugehen, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer neben dem Grundeigentum auch anderweitig über Vermögen verfügt und damit in der Lage ist, die nur einmal anfallenden Kosten der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung und des Gerichtsverfahrens selber zu begleichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bedürftigkeit ist demnach nicht belegt, weshalb das Gesuch um unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechtsvertretung abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) sind auf Fr. 800.-- fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und entsprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausgang dem Beschwerdeführer auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ausfeld</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>