<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AL.2016.00127</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, arbeitete seit dem 1. August 1995 als Chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feur bei der Y.___ AG (Urk. 6/8). Am 8. Juni 2012 erlitt der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte einen Berufsunfall, bei dem er sich an der linken Schulter verletzte. Am 2. November 2012 wurde er an der linken Schulter operiert. Im Januar 2014 kam es zu einem Rückfall, und am 19. März 2014 folgte ein weiterer operativer Eingriff (Urk. 6/10). Die Suva richtete dem Versicherten Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen aus. Am 27. April 2015 kündigte die Y.___ AG das Arbeitsverhältnis des Versicherten per 31. Juli 2015 (Urk. 6/8). Am 2. Oktober 2015 meldete sich der Versicherte beim Regionalen Arbeitsvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung (Urk. 6/1) und beantragte am 7. Oktober 2015 Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. November 2015 (Urk. 6/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung Nr. 3600017424 vom 28. Januar 2016 hielt die Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse des Kantons Zürich (ALK) fest, dass der versicherte Verdienst ab dem 1. November 2015 Fr. 4‘708.-- betrage (Urk. 6/25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung Nr. 4600017100 vom 28. Januar 2016 hielt die ALK fest, dass der Versicherte während der Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. November 2015 bis zum 31. Oktober 2017 Anspruch auf höchstens 400 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder habe (Urk. 6/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung Nr. 5700017191 vom 28. Januar 2016 hielt die ALK fest, dass der Versicherte zehn allgemeine Wartetage zu bestehen habe (Urk. 6/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Februar 2016 erhob der Versicherte gegen diese drei Verfügungen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 6/28). Diese Einsprache wies die ALK mit Entscheiden Nr. 132 (Urk. 2/1), Nr. 133 (Urk. 2/2) und Nr. 134 (Urk. 2/3) vom 14. Juni 2016 ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese drei Einspracheentscheide erhob der Versicherte am 12. Juli 2016 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einspracheentscheide Nr. 132, 133 und 134 seien aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitslosenkasse sei zu verpflichten, ihm nach einer Wartezeit von fünf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tagen, welche ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 zu laufen beginnt, während maximal 520 Tagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitslosentaggelder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten. Dies auf Grundlage eines versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdienstes von Fr. 68‘900</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- pro Jahr respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(umgelegt auf zwölf Monate) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">741.66 pro Monat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 10. August 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 15. August 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid Nr. 133 damit, dass der Beschwerdeführer die Anspruchsvoraussetzungen für Arbeitslosenentschädigung vom 2. bis zum 31. Oktober 2015 noch nicht erfüllt habe. So habe er unter anderem das Formular „Angaben der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son“ des Monats Oktober 2015 nicht eingereicht, womit er die Kontrollvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriften für diesen Monat nicht erfüllt habe. Hinzu komme, dass er echtzeitlich erst ab November 2015 arbeitsfähig geschrieben worden sei. Zuvor sei er nicht arbeits- und damit nicht vermittlungsfähig gewesen. Ausserdem habe der Beschwerdeführer Taggelder der Suva in der Höhe von Fr. 154.85 (insgesamt Fr. 4‘800.35 pro Monat) bezogen, die an die Arbeitslosenentschädigung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnen wären. Bis Ende Oktober 2015 hätte er daher keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung gehabt und die Rahmenfrist für den Leistungsbezug hätte nicht eröffnet werden können. Da er in der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. November 2013 bis zum 31. Oktober 2015 eine Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragszeit von 21 Monaten nachweisen könne, habe er Anspruch auf höchstens 400 Taggelder (Urk. 2/2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei unzutreffend, dass er erst ab November 2015 arbeitsfähig gewesen sei. Wie dem eingereichten Bericht des Kreisarztes der Suva vom 23. Juni 2015 zu entnehmen sei, sei schon im Frühling 2015 klar gewesen, dass er in einer Verweistätigkeit zumindest teilweise arbeitsfähig sei. Sein Rechtsvertreter habe ihn sodann bereits am 1. Oktober 2015 angemeldet. Er selber sei am Folgetag beim RAV gewesen und habe alle geforderten Belege eingereicht. Seine Anmeldung sei somit innerhalb von zwei Monaten nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ AG erfolgt, weshalb 22 Monate Beitragszeit ausgewiesen seien. Dass die Suva ihm noch Taggelder ausgerichtet habe, liege lediglich an den zwischen der Case Managerin der Suva und ihm getroffenen Abmachungen. Dies habe aber nichts mit der Frage des Endzustandes, der Arbeits- und Vermittlungsfähigkeit zu tun. Es seien ihm deshalb 520 Taggelder zu gewähren (Urk. 1 S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung ist die Vermittlungsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">venzentschädigung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIG). Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG ist die arbeitslose Person vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und an Eingliederungsmassnahmen teilzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Zur Vermittlungsfähigkeit gehört demnach nicht nur die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im objektiven Sinn, sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen währ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end der üblichen Arbeitszeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen (BGE 125 V 51 E. 6a). Hiezu genügt die Willenshaltung oder die bloss verbal erklärte Vermittlungsbereitschaft nicht; die versicherte Person ist vielmehr gehalten, sich der öffentlichen Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stellen, angebotene zumutbare Arbeit anzunehmen und sich selbst intensiv nach einer zumutbaren Stelle umzusehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_99/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 E. 2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG bestimmt sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höchstzahl der Taggelder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Alter der versicherten Person sowie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beitragszeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AVIG hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens 260 Taggelder, wenn sie eine Beitragszeit von insgesamt 12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten nachweisen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens 400 Taggelder, wenn sie eine Beitragszeit von insgesamt 18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten nachweisen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens 520 Taggelder, wenn sie eine Beitragszeit von mindestens 22 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten nachweisen kann und:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ltersjahr zurückgelegt hat, oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Invalidenrente bezieht, die einem Invaliditätsgrad von mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 Prozent entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der Taggeldabrechnung der Suva vom 21. Oktober 2015 (Urk. 6/35) zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ist, hat der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 1. bis zum 31. Oktober 2015 - gestützt auf eine attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % - Taggelder der Unfallversicherung in der Höhe von Fr. 154.85 bzw. Fr. 4‘800.35 (31 x Fr. 154.85) bezogen. Angesichts dessen, dass er im Oktober 2015 somit noch als 100 % arbeitsunfähig galt und er damals im Übrigen unbestrittenermassen auch keine Arbeitsbemühungen getätigt hat – und damit auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereitschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigte, seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitskraft ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - war er im Oktober 2015 noch nicht vermittlungsfähig (vgl. E. 1.2.1). Hiervon ging zunächst offenbar auch der Beschwerdeführer selbst aus, zumal er ursprünglich erst ab dem 1. November 2015 Arbeitslosenentschädigung beantragt hatte (Urk. 6/2). Da im Oktober 2015 demzufolge noch nicht sämtliche Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt waren, hat die Beschwerdegegnerin die zweijährige Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu Recht erst am 1. November 2015 eröffnet. Die zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Rahmenfrist für die Beitragszeit begann daher am 1. November 2013 und endete am 31. Oktober 2015 (vgl. E. 1.2.2). Da der Beschwerdeführer vom 1. August 1995 bis zum 31. Juli 2015 bei der Y.___ AG angestellt war (Urk. 6/8), weist er 21 Beitragsmonate aus und hat demnach Anspruch auf höchstens 400 Taggelder (vgl. E. 1.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 133 (Urk. 2/2) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den angefochtenen Einspracheentscheid Nr. 134 begründete die Beschwerde-geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin damit, dass der versicherte Verdienst des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers von Fr. 5‘742.-- (inkl. Anteil 13. Monatslohn) aufgrund des Vorbescheids der Sozial-versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. September 2015 der verbleibenden Erwerbsfähigkeit habe angepasst werden müssen. Nachdem dessen Invaliditätsgrad bei 18 % liege, betrage die verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Erwerbs-fähigkeit 82 %, so dass ein versicherter Verdienst von Fr. 4‘708.-- (Fr. 5‘742.-- x 0,82) resultiere (Urk. 2/3 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er mit der Kürzung des versicherten Verdienstes um 18 % nicht einverstanden sei. Es könne zwar sein, dass seine Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sei. Es müsse jedoch berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden, dass die 18%ige Erwerbseinbusse von der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht ausgeglichen werde, da erst ab einem Invaliditätsgrad von 40 % Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Überdies habe er gegen die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Verfügung der IV-Stelle Beschwerde erhoben. Ein rechtskräftiger Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid liege noch nicht vor. Es rechtfertige sich daher umso weniger, dass die Beschwerdegegnerin ihm lediglich eine gekürzte Entschädigung ausrichte. Es bestehe vonseiten der Beschwerdegegnerin eine Vorleistungspflicht (Urk. 1 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span></p><p><span>2.2</span><span>.1</span><span> </span><span>Nach </span><span>Art. </span><span>23 </span><span>Abs. </span><span>1 AVIG gilt als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraums aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde. </span><span>Art. </span><span>37 </span><span>der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span>venzentschädigung (</span><span>AVIV</span><span>)</span><span> regelt den Bemessungszeitraum. Nach </span><span>Abs. </span><span>1 bemisst sich der versicherte Verdienst nach dem Durchschnittslohn der letzten sechs Beitragsmonate (nach </span><span>Art. </span><span>11 AVIV) vor Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Nach </span><span>Abs. </span><span>2 bemisst er sich dann nach dem Durchschnittslohn der letzten zwölf Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für den Leis</span><span>tungsbezug, wenn dieser Durchschnittslohn höher ist als derjenige nach Absatz 1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 40b AVIV ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Versicherten, die unmittelbar vor oder während der Arbeitslosigkeit eine gesundheitsbedingte Beeinträchtigung ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erleiden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verdienst massgebend, welcher der verbleibenden Erwerbsfähigkeit entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt eine andere Sozialversicherung im Laufe der Rahmenfrist für den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug rückwirkend einen Invaliditätsgrad fest, muss der versicherte Verdienst der verbleibenden Erwerbsfähigkeit angepasst werden – unabhängig davon, ob der festgestellte Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aliditätsgrad zu einem Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits aufgrund des Vorbescheids der Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alidenversicherung hat eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Anpassung des versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Verdienstes zu erfolgen (AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, Rz. C29, mit Hinweis auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 15. September 2015 hat die IV-Stelle dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 18 % - die Abweisung seines Begehrens um eine Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/12). Gestützt darauf ging die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer verbleibenden Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers von 82 % aus und setzte den gekürzten versicherten Verdienst demnach auf Fr. 4‘708.-- (Fr. 5‘742.-- x 0,82) fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass es sich vorliegend erst um den Vorbescheid der IV-Stelle handelte und ein Invaliditätsgrad von 18 % invalidenversicherungsrechtlich keinen Anspruch auf eine Rente begründet, ist nicht von Belang (vgl. E. 2.2.3). Eine Vorleistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht besteht in diesem Stadium des Verfahrens nicht mehr. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass das Sozialversicherungsgericht die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23. Februar 2016, mit der – wie im Vorbescheid angekündigt - ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 18 % verneint wurde, in der Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit mit Urteil IV.2016.00402 vom 12. Juni 2017 bestätigt hat. Dieses Urteil ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 134 (Urk. 2/3) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den angefochtenen Einspracheentscheid Nr. 132 begründete die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin damit, dass es sich beim versicherten Verdienst von Fr. 4‘708.-- um den gekürzten versicherten Verdienst handle, welcher der effektiven Resterwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers von 82 % - nach Berücksichtigung des im Vorbescheid der IV-Stelle vom 15. September 2015 festgestellten Invaliditätsgrades von 18 % - entspreche. Der versicherte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst bei 100%iger Erwerbsfähigkeit, der für die Festlegung der Wartetage massgebend sei, betrage jedoch Fr. 5‘742.-- pro Monat (inkl. Anteil 13. Monatslohn) und somit Fr. 68‘904.-- pro Jahr. Da der Beschwerdeführer keine Unterhaltspflichten gegenüber Kindern unter 25 Jahren habe, habe er daher zehn Wartetage zu bestehen (Urk. 2/1 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei widersprüchlich und inkonsequent, dass die Beschwerdegegnerin ihm Taggelder gestützt auf einen gekürzten versicherten Verdienst von Fr. 4‘708.-- pro Monat ausrichte, im Rahmen der Festlegung der Anzahl Wartetage aber vom ungekürzten versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Verdienst von Fr. 5‘742.-- pro Monat ausgehe. Dies führe nämlich dazu, dass für ihn jeweils die schlechtere Variante angewendet werde. Das Gesetz spreche jedoch in beiden Fällen vom versicherten Verdienst, und es bestehe keine Grundlage für eine unterschiedliche Behandlung dieser beiden Aspekte. Die Dauer der Wartetage werde von der Höhe des versicherten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstes abhängig gemacht, weil davon ausgegangen werde, dass eine arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lose Person mit geringem versicherten Verdienst stärker auf die Taggelder angewiesen sei als eine arbeitslose Person mit einem höheren versicherten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst. Da ihm aufgrund des von der Beschwerdegegnerin gekürzten versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verdienstes lediglich Taggelder von Fr. 56‘496.-- (Fr. 4‘708.-- x 12) - das heisse unter Fr. 60‘000.-- pro Jahr - zur Verfügung stehen würden, könnten ihm nur fünf Wartetage abgezogen werden (Urk. 1 S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="AL055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 18 Abs. 1 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginnt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anspruch nach einer Wartezeit von fünf Tagen kontrollierter Arbeitslosigkeit. Für Personen ohne Unterhaltspflichten gegenüber Kindern unter 25 Jahren beträgt die Wartezeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 Tage bei einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Verdienst zwischen 60‘001 und 90‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Franken;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 Tage bei einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Verdienst zwischen 90‘001 und 125‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Franken;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 Tage bei einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherten Verdienst über 125‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Franken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anzahl zu bestehender allgemeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wartetage richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et sich nach der Höhe des versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Verdienstes, welcher aus dem massgebenden Bemessungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Art. 37 AVIV ermittelt wird (AVIG-Praxis ALE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rz. C108). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn der versicherte Verdienst in der Folge z. B. aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund eines verminderten Vermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsgrades herabgesetzt wird, vermindert dies die zu bestehenden Wartetage nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (a.a.O., Rz. C108d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass der versicherte Verdienst des Beschwerdeführers bei einer Erwerbsfähigkeit von 100 % (gerundet) Fr. 5‘742.-- pro Monat (inkl. Anteil 13. Monatslohn) beträgt (Urk. 6/8), was pro Jahr Fr. 68‘904.-- ergibt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend feststellte, ist für die Festlegung der Anzahl Wartetage dieser versicherte Verdienst massgebend (vgl. E. 3.2). Dies, auch wenn dem Beschwerdeführer gemäss Art. 40b AVIV infolge seiner einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Erwerbsfähigkeit Taggelder ausgerichtet werden, die auf einem entsprechend gekürzten versicherten Verdienst basieren (vgl. E. 2.3.1). Da der Beschwerdeführer ausweislich der Akten keine Unterhaltspflicht gegenüber Kindern unter 25 Jahren hat, hat er somit zehn allgemeine Wartetage zu beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (vgl. E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die isolierte Betrachtungsweise des Beschwerdeführers auf die Arbeitslosenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung – als lediglich ein Zweig im System der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungen - greift zu kurz. Denn er liess insbesondere unerwähnt, dass ihm angesichts des von der IV-Stelle festgestellten, offenbar unfallbedingten Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrads von 18 % (Urk. 6/12 und Urk. 6/10) mutmasslich noch eine Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente der Unfallversicherung zugesprochen werden dürfte (vgl. Urk. 6/9; gemäss Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung hat eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge eines Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insofern erweist sich die Aussage des Beschwerdeführers, wonach jeweils die für ihn schlechtere Variante angewendet werde, als unzutreffend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 132 (Urk. 2/1) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. 132 vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juni 2016 (Urk. 2/1) wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">133</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juni 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(Urk. 2/2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">134</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juni 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(Urk. 2/3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>