<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.01324</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. O.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene X.___, welche in ihrer Heimat die Grundschule besucht hatte, reiste 1987 in die Schweiz ein und arbeitete ab 1999 als Ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viceangestellte in einem Restaurant. Am 23. September 2002 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Hauterkrankung, ein Weichteilrheuma sowie auf Depressionen bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/2). Die IV-Stelle sprach ihr nach polydisziplinärer Begutachtung (Gut-achten des Y.___ vom 27. Oktober 2003 [Urk. 6/19]) mit Verfügung vom 24. Februar 2004 ab dem 1. Dezember 2002 bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 63 % eine halbe und ab dem 1. März 2003 bei einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 70 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 6/24-27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich zweier am 8. Dezember 2005 (Urk. 6/31) beziehungsweise am 10. Juni 2009 (Urk. 6/42) eingeleiteter ordentlicher Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 22. Juni 2006 (Urk. 6/39) und 25. August 2009 (Urk. 6/47) den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines weiteren ordentlichen Rentenrevisionsverfahrens (Fragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 25. September 2012 [Urk. 6/49]) veranlasste die IV-Stelle eine erneute polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten. Das Z.___ erstattete das Gutachten am 22. August 2013 (Urk. 6/64). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 20. Januar 2015 [Urk. 6/69]; Einwand vom 17. März 2015 [Urk. 6/74]) hob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. April 2015 gestützt auf lit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf (Urk. 6/77). Dagegen wurde am 22. Mai 2015 Beschwerde beim hiesigen Gericht erhoben. Da die Beschwerde in der Folge wieder zurückgezogen wurde, schrieb das hiesige Gericht den Prozess mit Verfügung vom 29. Mai 2015 als durch Rückzug der Beschwerde erledigt ab (Urk. 6/81; vgl. auch Urk. 6/78-80). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte beantragte bei der IV-Stelle am 18. Mai 2015 die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von Eingliederungsmassnahmen im Rahmen der Bestimmungen der 6. IV-Revision (Urk. 6/78). Mit Mitteilung vom 13. Juli 2015 erteilte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle der Versicherten Kostengutsprache für eine Potenzialabklärung vom 13. Juli bis 7. August 2015 (Urk. 6/88). In diesem Zusammenhang verfügte sie am 13. Juli 2015 die Weiterausrichtung der ganzen Invalidenrente ab dem 1. Juni 2015 und wies darauf hin, dass die Weiterausrichtung der Rente bei Abbruch der Massnahme wieder eingestellt werde (Urk. 6/89). Am 15. Juli 2015 unterzeichnete die Versicherte die Zielvereinbarung für die Potentialab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (Urk. 6/91). Mit ärztlichem Zeugnis vom 16. Juli 2015 wurde ihr eine Arbeitsunfähigkeit vom 16. bis 31. Juli 2015 attestiert (Urk. 6/92). Die Potentialabklärung war aufgrund der nur dreitägigen Präsenz somit nicht möglich (vgl. Abschlussbericht vom 21. Juli 2015 [Urk. 6/93]). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 4. August 2015 [Urk. 6/94]; Einwand vom 3. September 2015 [Urk. 6/96] und Rückzug des Einwandes vom 13. Oktober 2015 [Urk. 6/99]) verfügte die IV-Stelle am 18. November 2015 den Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen (Urk. 6/100). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Januar 2016 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte unter Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage diverser Arztberichte bei der IV-Stelle wieder zum Leistungsbezug an (Urk. 6/103). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 8. März 2016 [Urk. 6/114]; Einwand vom 11. April 2016 [Urk. 6/115] bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise 13. Mai 2016 [Urk. 6/118]) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Oktober 2016 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2 [= Urk. 6/122]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 25. November 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten zwecks Abklärung eines Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen und gegebenenfalls eine Invalidenrente (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Januar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. Januar 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach vorangegangener Verweigerung einer Rente der Invalidenversicherung wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung zum Leistungsbezug nur geprüft, wenn glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden ist, dass sich der Grad der Invalidität des Versicherten in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Dies gilt auch für Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen nach einer rückwirkend befristet zugesprochenen Rente (BGE 133 V 263) oder nach einer revisionsweisen Aufhebung einer zuvor ausgerichteten unbefristeten Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. etwa Urteile des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich IV.2004.00234</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. Juni 2005 E. 2 und IV.2006.00491 vom 18. Dezember 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4). Damit soll verhindert werden, dass sich die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung nach vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegangener rechtskräftiger Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerung immer wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der mit gleich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lautenden und nicht näher begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, das heisst keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 114 E. 2a, 109 V 264 E. 3). Die Verwaltung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidet somit zunächst nur, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so kann sie das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Dabei wird sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 67 ff. E. 5.2, 130 V 72 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Da der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung insofern ein gewisser Beurteilungsspielraum zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, der grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu respektieren ist, überprüft das Gericht d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensfrage nur dann, wenn das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde führt; hingegen unterbleibt eine rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage, wenn die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist (BGE 109 V 114 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die materiellrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt entschieden, dass Eingliederungsleistungen gleich wie Renten und Hilflosenentschädigungen zu behandeln sind und dass demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG sowie die dazugehörigen Verordnungsbestimmungen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliederungsleistungen angewendet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müssen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV betrifft – trotz seiner Stellung im Abschnitt E «Die Revision der Rente und der Hilflosenentschädigung» – zwar nicht die eigentliche materiellrechtliche Revision laufender Leistungen, sondern einen andern Sachverhalt, nämlich die Neuprüfung nach vorangegangener Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverweigerung. Es rechtfertigt sich aber, die vorerwähnte Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung auch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV auszudehnen und diese Bestimmung ebenfalls in analoger Weise auf Eingliederungsleistungen anzuwenden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der dortigen Verweisung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, wenn die versicherte Person glaubhaft macht (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (BGE 125 V 410 E. 2b, 109 V 119 E. 3a; AHI 2000 S. 233 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person muss die massgebliche Tatsachenänderung mit der Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung glaubhaft machen. Der Untersuchungsgrundsatz, wonach der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1a, je mit Hinweisen), spielt insoweit nicht. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel, insbesondere Arztberichte, hingewiesen, die noch beigebracht wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Verwaltung beizuziehen seien, ist der versicherten Person eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweisvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehren geeignet sind, den entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten zu erkennen sei (BGE 130 V 68 E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt ausschliesslich zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Recht nicht auf das Leistungsbegehren eingetreten ist. Der richterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Sache hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lein den for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mellen Gesichtspunkt des vorinstanzlichen Nichteintretens zum Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstand. Mit den materiellen Anträgen hat sich das Gericht dagegen nicht zu befassen (BGE 121 V 159 E. 2b, 116 V 266 E. 2a, SVR 1997 UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Nichteintretensverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin fest, die Beschwerdeführerin habe nicht glaubha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ft dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch ein Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung gelte nicht als IV-relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 25. November 2016 ein, als Vergleichszeitpunkt sei nicht die Verfügung vom 18. November 2015 (Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen), sondern diejenige vom 28. April 2015 (Einstellung der Invalidenrente) massgeblich. Die Beschwerdeführerin berichte aber über eine Schmerzverstärkung seit Juli 2015. Im MRT der Lendenwirbelsäule vom 11. Februar 2016 seien eine kleine Diskushernie auf der Höhe L4/5 mit möglicher Irritation L5 sowie eine leichte dorsale Diskusprotrusion auf Höhe L5/S1 mit feinem Riss des Anulus fibrosus dargestellt worden. Bereits damit sei eine Verschlechterung ausgewiesen. Dass eine solche degenerative Veränderung möglicherweise nicht unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlich für das Alter der Beschwerdeführerin sei, dürfe für die Bewertung der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit keine Rolle spielen. Auch die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer Migräne sei geeignet, eine Leistungseinschränkung herbeizufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Ferner habe sich die Beschwerdeführerin vom 22. November bis 24. Dezember 2015 in intensiver, interdisziplinärer Behandlung im A.___ befunden. Dennoch bestehe eine mittelschwere Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Eine Überwindbarkeit sei somit trotz stationärer Therapie nicht möglich. Weiter bestehe ein Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung, diesbezüglich sei ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen. Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt geblieben seien ausserdem die neuerlich aufgetretenen Darm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">probleme und die Amputation zweier Zehen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend macht, dient </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Referenzzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beurteilung, ob eine Veränderung glaubhaft gemacht wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 28. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/77). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese beruhte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Einkommensvergleichs (BGE 133 V 108 E. 5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n medizinischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützte sich die IV-Stelle bei der Aufhebung der Rente auf das polydisziplinäre Gutachten des Z.___ vom 22. August 2013 (Urk. 6/64), welches auf internistischen, orthopädischen, dermatologischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhte (Urk. 6/64/3). Interdisziplinär wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/64/30):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ereditäre palmoplantare Keratose vom Typ Vörner-Unna-Thost </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">panvertebrales, cervical-betontes myofaszial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zsyndrom im Sinne einer Fibromya</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lgie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nhaltende s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">omatoforme Schmerzstörung mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutlicher affektiver Beeinträchtigung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann wurden im Gutachten die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (Urk. 6/64/31):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peritendinose linke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulter ohne Funktionsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach HWS-Traumatisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erung 12/01, aktuell keine Residuen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cht auf arterielle Hypertonie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Proctocolitis 2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">licobacter pylori-positiver Gastritis anamnestisch </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Eisenmangelanämie anamnestisch </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ubjektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einerseits Schmerzen des muskuloskelettären Apparates im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grund, verbunden mit erhöhter Müdigkeit und depressiven Symptomen, andererseits Behinderungen aufgrund der angeborenen Hyperkeratose. Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisch zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en sich chronische Veränderungen im Bereich der Hände und Füsse im S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">inne von ausgeprägten Hyperkera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und tiefen Rhagaden. Diese Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">veränderungen stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en eine deutliche Beeinträchtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin beim Gehen und auch bei i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ntensiven manuellen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten dar. Im a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ktuellen Zustand sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> natürlich die Funktion der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Akren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt, jedoch seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> diese V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eränderungen stärker plantar als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> palmar aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geprägt u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nd die lokale Therapie erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht konsequent durchgeführt zu werden, so dass bei adäquater Therapie auch die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit gesteigert werden könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Neben der d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ermatologischen Affektion leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> an einem Ganzkörperschmerzsyndrom des muskuloskelettären Apparates, aus ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pädischer Sicht im Sinne einer Fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bromyalgie, aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrischer Sicht einer anhaltenden somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men Schmerzstörung entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chend. Damit verbunden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine affektive Beeinträchtigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber nicht im Sinne eines eigenständigen affektiven Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostiziert werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, sondern im Rahmen des somatoformen Geschehens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gesehen werde; mithin handle es sich heut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e nicht um eine mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">telschwere bis schwere depressive Beeinträchtigung, sondern um eine leichte bis maxima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l mittelschwere. Immerhin bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> depressive Episoden nach Aktenlage seit langem, auch ausgeprägter. Aufgrund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psychischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dens,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> respektive der Fibromyalgie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rischer Sicht) in ihrer Arbeitsfähigkeit ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nfalls erheblich eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Bezüglich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Konsistenzprüfung bestünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Unklarheiten, was die aktuelle an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tidepressive Medikation betreffe (aktuell Überdosierung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uch die Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung des dermatologischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dens in der heutigen Schwere sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit adäqua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter Behandlung ebenfalls nicht ohne weiteres erk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lärbar. Denkbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin diese Behandlung vernachlässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, sei es aufgrund des affektiven Leidens oder aus anderen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gründen. Auch wenn das dermatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Leiden rezidiviere, so sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> doch eine Besserung und deutliche Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung unter adäquater Therapie zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/64/31 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter gelangten zum Schluss, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n ihrer bisherigen Tätigkeit als Mita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beiterin in der Gastronomie sei die Beschwerdeführerin heute nicht mehr arbeitsfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g. Dies einerseits aufgrund des dermatologischen Leidens, welches langes Gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n als ungünstig erscheinen lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ebenso seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tätigkeiten im feuchten Milieu nicht zumutbar. Darüber hinaus best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sicherlich erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Schwierigkeiten bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Wiedereingliederung aus kosmet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ischen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angestammte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tätigkeit als relevant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angesehen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fgrund des chronifizierten Schmerzleidens sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ammten Tätigkeit eingeschränkt. In einer dem dermatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Leiden adaptierten Tätigkeit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> heute eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit lediglich aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fibromya</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lgie/der somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/64/32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aktuell sei – ohne Berücksichtigung versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungspsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrisch relevanter Aspekte – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">von einer 70%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/64/34)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Aus dermatologischer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten, dass sich die Arbeitsfähigkeit durch Anwendung intensiver lokaler The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ien verbessere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus psychiatrischer Sicht könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gesagt werden, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin in ihrem Leiden weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">estgehend chron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ifiziert sei. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Fixierung mit wesentlich somatischem Krankheitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständnis. Lediglich möglicherweise sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> davon auszugehen, dass durch eine Intensivierung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> psychotherapeutischen/psychopha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rmakologischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahmen eine Verbesserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit in ada</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ptierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Tätigkeit erreicht werden könne. Allerdings seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die therapeutischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unklar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wie weit die ambulant von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwer-deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> selbst dur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chgeführte Behandlung adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">quat sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, anamnestisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> depressive Einbrüche mit Vernachlässigung der Selbstpflege (womit auch eine Vernachlässigung der andauernd notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digen keratolytischen Behandlung einhergehen dürfte), so dass eine kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lierte intensive statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">näre dermatologische wie auch psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung doch empfohlen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Erst wenn auch unter einer solchen stationären Behandlung sich das Krankheitsbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ld als therapierefraktär erweise, müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> wohl resigniert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden (Urk. 6/64/32 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erachtete die Schmerzproblematik in der Folge als überwindbar, weshalb sie von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging (Urk. 6/69/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ambulanten Bericht des B.___, Interdisziplinärer Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall, vom 24. September 2015 wurde die Verdachtsdiagnose transitorische ischämische zerebrale Attacke gestellt (Urk. 6/102/3-4). Es wurde eine </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-Untersuchung des Neurokraniums und der zuführenden Gefässe veran-lasst.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das MRT des Neurokraniums vom 24. September 2015 am Röntgeninstitut C.___ (Urk. 6/102/5) ergab eine regelrechte Darstellung des Zerebrums.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Neurologie, stellte in ihrem Bericht vom 7. Januar 2016 (Urk. 6/102/6-10) die Diagnose: Status nach akuten Kopfschmerzen, gefolgt von Wortfindungs- sowie agnostischen Störungen und Verschwommensehen, Differentialdiagnose Migräne mit Aura/Basilaris-migräne/TIA am 20. September 2015. Sie hielt sodann fest, eine transient-ischämische Attacke halte sie aufgrund der beschriebenen Symptomatik, des unauffälligen cerebro-vaskulären Dopplerbefundes sowie des unauffälligen Schädel-MRI-Befundes als eher weniger wahrscheinlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des A.___ vom 11. Januar 2016 (Urk. 6/102/11-15), wo die Beschwerdeführerin vom 22. November bis 24. Dezember 2015 stationär behandelt wurde, wurden die folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen aufgeführt (Urk. 6/102/11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F45.41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule, der Ellbogen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Handgelenke, Sprunggelenke beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> sowie des Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derpoints 18/18 positiv </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">änderung der Lendenwirbelsäule, kein Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">auf Spondylitis anterior, kein Hinweis auf ISG-Arthritis beidseits (MRI LWS und ISG 04.10.2011) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mittelschwer </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Flashbacks, Arousa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch: TIA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(transitorische ischämische Attacke) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am 20.09.2015 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Palmoplantare Keratose Typ Vörne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schleim im Stuhl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">12/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Darmentzündung in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Koloskopie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2013, antibio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tisch behandelt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Calpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tectin normwertig (&lt;10 mg/kg) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">oskopie empfohlen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die behandelnden Ärzte führten im Wesentlichen aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uf ein warmes Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bad mit Rahm und La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vendelöl gefolgt auf das Einreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en der vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehenden topischen Therapie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eindrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich gut angespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen und es habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ihr grosse Erleichterung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebracht bei der ausgeprägten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> palmoplantaren Keratose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/102/13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sich im Rahmen der psychosozialen Belastungen in der Vergangenheit und Gegenwart ein chronisches Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entwickelt. Es gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Anzeichen für ein P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">osttraumatisches Belastungssyndrom. Es ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben sich deutliche Hinweise für Schuld- und Schamgefühle, nicht ausreichende Selbstsorge, Traumata in der Vergangenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gute Introspektions- und Reflex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onsfähigkeiten, sowie Motivation, an diesen Faktoren etwas zu verändern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sich engagiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gezeigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und gut mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeitet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe das Gelernte gut umsetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">damit die Reh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">abilitationsziele erreicht. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tagesplan für zu Hause </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit ihr besprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während der Hospitalisation psychophysisch stärken, psychophysische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenhä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nge erkennen und hilfreiche neue Verhaltens- und Denkweisen erarbeiten und üben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sehr viele Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hänge erkannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und gute Fortschritte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemacht (Urk. 6/102/14).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Röntgeninstituts C.___ vom 11. Februar 2016 (Urk. 6/107) wurde festgehalten, es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrosis intervertebralis L4/5 mit eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kleinen, rechts paramedian bis kna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pp rezessal reichenden Diskushern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie und mögliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation von L5 rechts. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann bestehe eine n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach kaudal zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende mässiggradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Spondylarthrose und ein konsekutiv eingeengtes rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Neuroforamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Höhe L5/S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spinalkanalstenose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liege nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Neuanmeldungsverfahren aufgelegten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Unterlagen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine Hinweise auf eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Rentenaufhebung im Jahr 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/77)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Schmerzverarbeitungsstörung (E. 3.2.4) im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund. Der Austrittsbericht des A.___ vom 11. Januar 2016 bestätigt sogar die Vermutung der Gutachter des Z.___ aus dem Jahr 2013, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e therapeutischen Möglichkeiten noch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpft gewesen seien (E. 3.1.2), denn der einmonatige Rehabilitationsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt im A.___ führte zu einer psychophysischen Stärkung der Beschwerdeführerin. Sie habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich engagiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und gut mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe das Gelernte gut umsetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit die Reh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitationsziele erreicht. Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr viele Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge erkannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und gute Fortschritte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht (E. 3.2.4). Auch bezüglich des dermatologischen Leidens konnte eine „erfreuliche Wirkung“ erzielt werden (Urk. 6/102/15), was die Einschätzung der Gutachter des Z.___ aus dem Jahr 2013 wiederum bekräftigte; sie hatten von einer adäquaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Besserung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche Stabilisierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwartet (E. 3.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die im Austrittsbericht des A.___ vom 11. Januar 2016 gestellte Diagnose einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schweren Depression sowie auf die darin geäusserte Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung ist sodann nicht zielführend. Es liegt lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor, denn die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achter des Z.___ betrachteten die bereits damals bestehende affektive Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigung nicht als eigenständiges Leiden, sondern verbanden sie mit dem somatoformen Geschehen. Das affektive Leiden stuften sie als leicht bis maximal mittelschwer ein (E. 3.1.2), womit diesbezüglich keine Veränderung glaubhaft gemacht ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Verdachtsdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reicht sodann nicht aus, um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Veränderung des Gesundheitszustandes glaubhaft zu machen. Zum einen müsste die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dachtsdiagnose zuerst bestätigt werden, was jedoch nicht Gegenstand von Abklärungen der Beschwerdegegnerin sein kann, da der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grundsatz nicht gilt (E. 1.3). Zum anderen ist ohnehin davon auszugehen, dass auch der Verdachtsdiagnose kein veränderter Befund zugrunde liegt, da die Biographie der Beschwerdeführerin bereits den Gutachtern des Z.___, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">besondere dem begutachtenden Psychiater (vgl. Urk. 6/64/23), bekannt war. Im Bericht des A.___ vom 11. Januar 2016 wurde lediglich auf die bereits bekannten Lebensumstände hingewiesen (Urk. 6/102/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer Migräne wurde im Zusammenhang mit einem einmaligen Ereignis vom 20. September 2015 gestellt (vgl. E. 3.2.1-3.2.3). Inwiefern dadurch eine Veränderung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht worden sein soll, erhellt sich nicht. Auch der Hinweis auf die anlässlich der stationären Behandlung im A.___ festgestellten Darm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme vermag dafür nicht zu genügen. Der Befund (schleimiger rektaler Ausfluss ohne weitere Beschwerden; Urk. 6/102/14) erfordert zwar weitere Abklärungen, belegt aber (noch) keinen krankhaften Zustand. Da der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatz nicht gilt (E. 1.3), sind von der Beschwerdegegnerin auch diesbezüglich keine weiteren Abklärungen zu veranlassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin auf den Radiologiebericht des Röntgeninsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuts C.___ vom 11. Februar 2016 (E. 3.2.6) und damit einen neuen Befund an der Wirbelsäule hinweist, ist ihr entgegenzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich radiologisch erhobene Verä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im (degenerativen) Wirbelsäulenbefund allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht notwendigerweise im Ausmass der funktionellen Einschränkung niederschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vielmehr sind derartige Befunde jeweils anhand der Klinik zu überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_68/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts vom 02. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3 mit Hinweis auf das Urteil 8C_282/2012 vom 11. Mai 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bericht, in welchem eine Einschränkung klinisch belegt würde und mit welchem über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft dargetan werden könnte, wurde indessen nicht eingereicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde der Beschwerdegegnerin auch kein Bericht über die Ampu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation zweier Zehen eingereicht. Je nachdem, welche Zehen amputiert wurden (höchstwahrscheinlich die Zehen III beidseits, deren Fehlstellung gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich belegt ist [Urk. 6/64/15]), und je nach Heilungsverlauf erscheint allerdings fraglich, ob damit überhaupt eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht werden könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten wurde keine erhebliche Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes glaubhaft gemacht. Damit sind auch keine weiteren Abklärungen vorzunehmen, und insbesondere ist kein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin mangels glaubhaft gemachter Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auf die Neuanmeldung nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>