<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2004.00077</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205339&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2004.00077</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2001 (direkte Bundessteuer)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Besteuerung von Wandelanleihen<br/><br/>Bei Wandelanleihen, bei denen der Obligations- und der Optionsteil untrennbar miteinander verbunden sind, entspricht die vom Kreisschreiben Nr. 4 der EStV vom 12. April 1999 vorgesehene Aufspaltung des aus einem Verkaufsgeschäft resultierenden Zuflusses in eine steuerbare Vermögensertrags- und in eine steuerfreie Kapitalgewinnkomponente (modifizierte Differenzbesteuerung) den gesetzlichen Vorgaben.<br/>Ob die dabei zur Anwendung gelangenden komplexen finanzmathematischen Berechnungen in jedem Fall dazu geeignet sind, den Vermögensertrag in rechtsgenügender Weise zu berechnen, kann hier offen bleiben. Allgemein kann indes gesagt werden, dass es Aufgabe der Veranlagungsbehörde ist, ihre Berechnungen und deren Grundlagen im Einzelfall ausreichend zu substanziieren und gegebenenfalls - zum Beispiel durch die Vorlage eines Sachverständigengutachtens - den Nachweis zu leisten, dass das Berechnungsprogramm die ihm zugedachte Aufgabe zur Ermittlung des steuerbaren Vermögensertrags zu leisten vermag. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DERIVATE">DERIVATE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINMALVERZINSUNG">EINMALVERZINSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IUP">IUP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAPITALGEWINN">KAPITALGEWINN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KREISSCHREIBEN">KREISSCHREIBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OPTIONEN">OPTIONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OPTIONSANLEIHE">OPTIONSANLEIHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSERTRAG">VERMÃGENSERTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WANDELANLEIHE">WANDELANLEIHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 16 Abs. III DBG</span><br/><span class="gerade">Art. 20 Abs. I lit. a DBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 20 Abs. I lit. b DBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 87 S. 194</span><br/><span class="ungerade">RB 2005 Nr. 94 S. 205</span><br/><span class="gerade">STE 2006 Nr. 7</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der mit B verheiratete A erwarb am 2. September 1998 eine Wandelanleihe 1% Holderbank Overseas Finance Ltd., Bermuda (Valorennummer 889'080, nachfolgend Wandelanleihe Holderbank) im Nennwert von Fr. 100'000.- zum Preis von 100%, zuzÃ¼glich Marchzins von Fr. 300.-. Am 5. Februar 2001 verÃ¤usserte er diesen Titel fÃ¼r Fr. 105'000.- (Kurs 105%) zuzÃ¼glich Marchzins von Fr. 725.-. Ferner kaufte der Pflichtige am 29. Juni 2000 eine Wandelanleihe 1¼% NestlÃ© Australia Ltd. (Valorennummer 878'829, nachfolgend Wandelanleihe NestlÃ©) mit Nennwert von US$ 100'000.- zum Kurs von 93,25% zuzÃ¼glich Marchzins von US$ 215.28 (Wechselkurs US$/CHF 1.6685). Diesen Titel verÃ¤usserte er am 25. Mai 2001 fÃ¼r US$ 96'750.- (Kurs 96,75%) zuzÃ¼glich Marchzins von US$ 97.22 (Wechselkurs US$/CHF 1.752).</p> <p class="Urteilstext">Im Veranlagungsvorschlag fÃ¼r die direkte Bundessteuer 2001 sah der SteuerkommissÃ¤r mit Bezug auf die VerÃ¤usserung der beiden erwÃ¤hnten Titel Aufrechnungen vor. GestÃ¼tzt auf das Kreisschreiben Nr. 4 der EidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung vom 12. April 1999 betreffend Obligationen und derivative Finanzinstrumente als Gegenstand der direkten Bundessteuer, der Verrechnungssteuer sowie der Stempelabgaben (KS Nr. 4) qualifizierte er die beiden Wandelanleihen als Ã¼berwiegend einmalverzinsliche (nicht klassische) transparente Wandelanleihen und unterschied bei der Einkommensermittlung zwischen Anlage- und OptionsgeschÃ¤ft (KS Nr. 4 Ziff. 3.4.1). Die auf dem Optionsteil des Titels erzielten Gewinne und Verluste wurden demzufolge als im PrivatvermÃ¶gen steuerlich nicht zu berÃ¼cksichtigende Kapitalgewinne und Kapitalverluste behandelt (Art. 16 Abs. 3 des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG]). FÃ¼r die Wandelanleihe Holderbank ermittelte er auf diese Weise einen steuerbaren VermÃ¶gensertrag von Fr. 3'490.- (deklariert Fr. 1'845.-) und fÃ¼r die Wandelanleihe NestlÃ© einen solchen von Fr. 26'010.- (deklariert Fr. 0), was eine Einkommensaufrechnung von insgesamt Fr. 27'655.- nach sich zog und zu einem steuerbaren Reineinkommen von Fr. â¦ fÃ¼hrte.</p> <p class="Urteilstext">Der Pflichtige machte in seinen Einwendungen gegen den Veranlagungsvorschlag in Bezug auf die Wandelanleihe NestlÃ© unter Beilage eigener Berechnungen geltend, es sei fÃ¼r ihn nicht nachvollziehbar, wie das von der Steuerverwaltung berechnete Ergebnis zustande gekommen sei. In ihrer Antwort beschrÃ¤nkte sich die Steuerverwaltung im Wesentlichen auf den Hinweis, die Titel wÃ¼rden als Obligationen mit Ã¼berwiegender Einmalverzinsung qualifiziert und das entsprechende Berechnungsprogramm kÃ¶nne von jedem InternetbenÃ¼tzer heruntergeladen werden. Gegen die in der Folge am 21. November 2003 erÃ¶ffnete â dem Veranlagungsvorschlag entsprechende â VeranlagungsverfÃ¼gung erhoben die Pflichtigen Einsprache, mit welcher sie unter anderem rÃ¼gten, die erhaltene Antwort gehe nicht auf die vorgebrachten sachlichen Argumente ein, sie sei gehÃ¶rsverletzend und unzumutbar. In einem weiteren, im Einspracheverfahren durchgefÃ¼hrten Schriftenwechsel machte der Pflichtige mit Schreiben vom 6. Februar 2004 zudem geltend, bei der Wandelanleihe NestlÃ© habe es sich bis Anfang 2002 um ein intransparentes Produkt gehandelt. In einer internen Stellungnahme der Abteilung fÃ¼r Wertschriftenbewertung des kantonalen Steueramts vom 10. MÃ¤rz 2004 wurde dazu festgehalten, weil die Wandelanleihe NestlÃ© im "BFP-System von Telekurs" gefÃ¼hrt werde, handle es sich um ein transparentes kombiniertes Finanzprodukt, denn in diesem System wÃ¼rden ausschliesslich solche transparenten Produkte gefÃ¼hrt. Diese Auffassung wurde in der Folge auch in die BegrÃ¼ndung des Einspracheentscheids Ã¼bernommen. Die Einsprache wurde vom kantonalen Steueramt am 26. April 2004 abgewiesen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Steuerrekurskommission II hiess die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde der Pflichtigen am 5. August 2004 teilweise gut. Sie stellte fest, dass aufgrund der im KS Nr. 4 vorgegebenen Methode bei der Wandelanleihe Holderbank ein Teil des bei der VerÃ¤usserung erzielten Gewinns (der rechnerisch ermittelte Kapitalgewinnanteil) einkommenssteuerlich nicht erfasst worden sei, wogegen bei der Wandelanleihe NestlÃ© infolge NichtberÃ¼cksichtigung der rechnerisch ermittelten Kapitalverlustkomponente ein den tatsÃ¤chlichen Gewinn Ã¼bersteigender VermÃ¶gensertrag zur Besteuerung gekommen sei. Die Rekurskommission kam zum Schluss, die im KS Nr. 4 vorgesehene Besteuerungsmethode fÃ¼r so genannte transparente Produkte widerspreche Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GestÃ¼tzt auf einen weiten Begriff des VermÃ¶gensertrags betrachtete die Rekurskommission die gesamte Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis der beiden Anleihen (ohne Ausscheidung von Kapitalgewinn- und Verlustkomponenten) als steuerbaren VermÃ¶gensertrag. Die im Zusammenhang mit dem Erwerb und der VerÃ¤usserung der betreffenden Titel angefallenen Unkosten (Courtage, StempelgebÃ¼hr etc.) qualifizierte sie mit der BegrÃ¼ndung, der gesamte Gewinn und nicht nur die Ertragskomponente werde besteuert, als Gewinnungskosten und liess sie zum Abzug zu. Daraus resultierte fÃ¼r die Wandelanleihe Holderbank ein steuerbarer VermÃ¶gensertrag von Fr. 4</span><span>'</span><span>065.10 und fÃ¼r die Wandelanleihe NestlÃ© ein solcher von Fr. 11</span><span>'</span><span>613.-. Die teilweise Gutheissung war darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass die vom kantonalen Steueramt fÃ¼r die Wandelanleihe NestlÃ© ermittelte Kapitalverlustkomponente zum Abzug zugelassen wurde, was â zusammen mit dem erhÃ¶hten Einkommen aus der Wandelanleihe Holderbank â per Saldo zu einer gegenÃ¼ber dem Einspracheentscheid reduzierten Einkommensaufrechnung und der Veranlagung mit einem steuerbaren Reineinkommen von Fr. â¦ fÃ¼hrte.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundssteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben (EStV) erhob am 15. September 2004 Beschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission. Sie beantragte kostenfÃ¤llige Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Veranlagung der Pflichtigen entsprechend dem Einspracheentscheid mit einem steuerbaren Reineinkommen von Fr. â¦ </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Pflichtigen, welche selber keine Beschwerde erhoben hatten, beantragten in der Beschwerdeantwort neben der Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Beschwerde und BestÃ¤tigung des Entscheids der Steuerrekurskommission. WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission auf Vernehmlassung verzichtete, beantragte das kantonale Steueramt Gutheissung der Beschwerde. </span></p> <p class="Urteilstext">Der Einzelrichter Ã¼berwies die Akten der 2. Kammer zur Beurteilung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>FÃ¼r die Beschwerde an das Verwaltungsgericht als weitere verwaltungsunabhÃ¤ngige kantonale Instanz im Bereich der direkten Bundessteuer gelten laut Art. 145 Abs. 2 DBG die Vorschriften von Art. 140 bis 144 DBG Ã¼ber das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Rekurskommission "sinngemÃ¤ss". </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der Gesetzeswortlaut schliesst jedenfalls die unbesehene integrale Anwendung aller Regeln Ã¼ber das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren aus. Es ist folglich durch Auslegung zu ermitteln, welche Regeln "sinngemÃ¤ss", also dem Gesetzessinn entsprechend, auf das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren Ã¼bertragen werden kÃ¶nnen (vgl. Thomas Meister, Rechtsmittelsystem der Steuerharmonisierung, Bern etc. 1995, S. 196). Dabei ist insbesondere den vom Gesetz zugedachten unterschiedlichen Funktionen von erster und zweiter Beschwerdeinstanz Rechnung zu tragen. Soll die erstinstanzliche Beschwerde die allseitige, hinsichtlich Rechts- und Ermessenskontrolle unbeschrÃ¤nkte gerichtliche ÃberprÃ¼fung der Einspracheentscheide der VeranlagungsbehÃ¶rde auf alle MÃ¤ngel des Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens hin (Art. 140 Abs. 3 DBG) ermÃ¶glichen (vgl. Ulrich Cavelti in Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2: Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel etc. 2000, Art. 140 DBG N. 9; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, ZÃ¼rich 2003, Art. 140 N. 132 ff.), muss sich die Aufgabe der zweitinstanzlichen Beschwerde, welche die ÃberprÃ¼fung der Entscheidung eines Gerichts und nicht diejenige einer VerwaltungsbehÃ¶rde zum Gegenstand hat, sinnvollerweise auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nken (vgl. auch Meister, S. 197, der die Ansicht vertritt, die PrÃ¼fungszustÃ¤ndigkeit der zweiten Instanz mÃ¼sse "notwendigerweise enger gefasst sein â¦ als diejenige der kantonalen Rekurskommission"). Dadurch wird die Absicht des Gesetzgebers, mit dem zweistufig ausgestalteten Beschwerdeverfahren kÃ¶nne (auch) ein Beitrag an die Entlastung des Bundesgerichts geleistet werden (BBl 1983 III 214), auf sachgerechte Weise umgesetzt und die Vorschrift von Art. 140 Abs. 3 DBG "sinngemÃ¤ss" fÃ¼r die zweitinstanzliche Beschwerde ausgelegt. Die ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts als weiterer Beschwerdeinstanz erfÃ¤hrt damit im Einklang mit Art. 98a Abs. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) keine engere Umschreibung als die Kognition des Bundesgerichts bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 104 f. OG.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Demnach kÃ¶nnen mit der (zweitinstanzlichen) Beschwerde an das Verwaltungsgericht alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Urteilstext">Das <span class="UrteilstextCharChar0">Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekurskommission zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich</span> somit lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (vgl. zum kantonalen Recht: RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die vom Gesetzgeber offenkundig gewollte Aufgabenteilung von erster und zweiter Beschwerdeinstanz lÃ¤sst es ebenfalls als sachgerecht erscheinen, neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel bei der Anfechtung des gerichtlichen Entscheids der Rekurskommission nur zuzulassen, wenn es sich um echte Noven handelt, namentlich um neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteu­ergrund beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren mÃ¼ssen schliesslich allgemein zulÃ¤ssig sein, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (zum kantonalen Recht: vgl. RB 1999 Nr. 149). </p> <p class="Urteilstext">Die Rechtslage kann mit derjenigen im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren vor Bundesgericht verglichen werden. GemÃ¤ss Art. 105 Abs. 2 OG bindet nÃ¤mlich die Sachverhaltsfeststellung das Bundesgericht, wenn eine richterliche BehÃ¶rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollstÃ¤ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat, woraus sich in solchen FÃ¤llen die UnzulÃ¤ssigkeit neuer Tatsachen und Beweismittel ergibt (BGE 130 II 149 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen; BGr, 2. Mai 2000, 2A.499/1999 E. 1b, www.bger.ch; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, N. 940 ff.). Somit befindet sich das durch Auslegung der Verweisungsvorschrift von Art. 145 Abs. 2 DBG gewonnene Novenverbot im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren auch in Ãbereinstimmung mit Art. 98a Abs. 3 OG und hÃ¤lt im Ãbrigen auch vor den verfassungsrechtlichen Anforderungen der voraussichtlich auf anfangs 2007 in Kraft tretenden Rechtsweggarantie stand (vgl. Art. 103 des Entwurfs zum Bundesgerichtsgesetz vom 28. Febr<span>uar 2001 e contrario; BBl 2001 4507; vgl. auch </span>Michael Beusch, Auswirkungen der Rechtsweggarantie von Art. 29a BV auf den Rechtsschutz im Steuerrecht, ASA 73 [2004/05] 719 f.; ders., Vereinbarkeit eines Novenverbots vor der zweiten kantonalen Instanz mit den Vorgaben des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer sowie dem Steuerharmonisierungsgesetz, AJP 2005 869 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>GemÃ¤ss Art. 143 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 145 Abs. 2 DBG ist das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid nicht an die AntrÃ¤ge der Parteien gebunden und kann nach AnhÃ¶ren des Steuerpflichtigen die EinschÃ¤tzung auch zu dessen Ungunsten Ã¤ndern (zum kantonalen Recht: vgl. RB 2003 Nr. 98). Indessen ist eine Verschlechterung allgemein nur dann vorzunehmen, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unrichtig und die Korrektur von erheblicher Bedeutung ist (vgl. BGer, 31. August 2004, 2A.286/2004 E. 2.1) unter Verweis auf ASA 69 [2000/01] 811 E. 4b/bb).</p> <p class="Erwgung1"><a id="OLE_LINK1"><b>2. </b> </a></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>Kapitalgewinne aus der VerÃ¤usserung von PrivatvermÃ¶gen sind steuerfrei (Art. 16 Abs. 3 DBG). GemÃ¤ss Art. 20 Abs. 1 DBG sind hingegen steuerbar die ErtrÃ¤ge aus beweglichem VermÃ¶gen, insbesondere Zinsen aus Guthaben (lit. a) und EinkÃ¼nfte aus der VerÃ¤usserung oder RÃ¼ckzahlung von Obligationen mit Ã¼berwiegender Einmalverzinsung (globalverzinsliche Obligationen, Diskont-Obligationen), die dem Inhaber anfallen (lit. b). Die weiteren, in Art. 20 Abs. 1 lit. c-f DBG erwÃ¤hnten VermÃ¶gensertragskategorien treffen auf den vorliegenden Sachverhalt nicht zu.</p> <p class="Urteilstext">Die EStV hat diese gesetzlichen Regelungen betreffend Obligationen und derivative Finanzinstrumente im KS Nr. 4 konkretisiert. Dieses stellt eine Verwaltungsverordnung dar, welches <span>eine einheitliche, gleichmÃ¤ssige und sachrichtige Praxis des Gesetzesvollzugs sicherstellen soll, und ist als solches fÃ¼r die als eigentliche Adressaten der Kreisschreiben figurierenden VerwaltungsbehÃ¶rden verbindlich, wenn es sie nicht klarerweise verfassungs- oder gesetzeswidrig ist (</span>Michael Beusch, in Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2: Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel etc. 2000, Art. 102 DBG N. 15 ff.)<span>. Nicht verbindlich ist das Kreisschreiben, das keine von der gesetzlichen Ordnung abweichenden Bestimmungen enthalten darf, dagegen fÃ¼r die JustizbehÃ¶rden, deren Aufgabe es ist, die Einhaltung von Verfassung und Gesetz im Einzelfall zu Ã¼berprÃ¼fen. Die GerichtsbehÃ¶rden sollen Verwaltungsverordnungen bei ihrer Entscheidung allerdings mitberÃ¼cksichtigen, sofern diese eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Dies gilt um so mehr, als es nicht ihre Aufgabe ist, als Zweitinterpreten des der Verwaltungsverordnung zugrunde liegenden Erlasses eigene ZweckmÃ¤ssigkeitsÃ¼berlegungen an die Stelle des Vollzugskonzepts der politisch verantwortlichen Exekutive zu setzen (</span>Michael Beusch, Was Kreisschreiben dÃ¼rfen und was nicht, ST 2005 613 ff. m.w.Hw.).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b>Nach den AusfÃ¼hrungen der Rekurskommission, auf welche gemÃ¤ss § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG) verwiesen werden kann, erzielte der Pflichtige aus dem Verkauf der beiden â dem PrivatvermÃ¶gen zugeteilten â Wandelanleihen, die als Ã¼berwiegend einmalverzinsliche Obligationen zu qualifizieren sind, steuerbares Einkommen im Sinne von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG. Dies wird weder von der BeschwerdefÃ¼hrerin noch von den Pflichtigen bestritten. Der Rechtsstreit dreht sich ausschliesslich um die Frage, ob und gegebenenfalls auf welche Weise der Gewinn in eine steuerbare VermÃ¶gensertragskomponente und eine einkommenssteuerlich gemÃ¤ss Art. 16 Abs. 3 DBG unbeachtliche Kapitalgewinn- bzw. Kapitalverlustkomponente zu zerlegen sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Bei beiden Wandelanleihen sind nach den unbestrittenen AusfÃ¼hrungen der Rekurskommission der Obligations- und der Optionsteil untrennbar miteinander verbunden. Kauf und Verkauf der Titel umfassen daher immer sowohl die Kapitalkomponente (Obligation) und das Wandelrecht (Optionsteil). Die Rekurskommission erachtet es in Anbetracht des sich stets auf beide Komponenten beziehenden Kauf- bzw. Verkaufsentschlusses als sachfremd, den aus einem VerkaufsgeschÃ¤ft resultierenden Zufluss in eine VermÃ¶gensertrags- und in eine Kapitalgewinnkomponente aufzuspalten. Gegen eine Aufspaltung spreche im Ãbrigen auch der aus dem LeistungsfÃ¤higkeitsprinzip abgeleitete Grundsatz der RealitÃ¤t des Einkommens. Die Rekurskommission kommt zum Schluss, die â gestÃ¼tzt auf das KS Nr. 4 vorgenommene â einkommenssteuerliche Abgrenzung der beiden Komponenten entspreche nicht der gesetzlichen Regelung von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG. Bei Ã¼berwiegend einmalverzinslichen Obligationen unterliege (nicht mehr und nicht weniger als) die gesamte Differenz zwischen Erwerbspreis und VerÃ¤usserungserlÃ¶s der Besteuerung.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt dem entgegen, es handle sich vorliegend um kombinierte Finanzinstrumente, bei welchen der Investor zwei steuerlich separat zu wÃ¼rdigende RechtsgeschÃ¤fte tÃ¤tige. Das (beim Kauf der Wandelobligation miterworbene) Wandelrecht gebe dem Investor die MÃ¶glichkeit, eine bestimmte Anzahl Aktien zu einem im voraus fixierten Preis in einem bestimmten Zeitraum respektive Zeitpunkt zu erwerben. Einkommenssteuerlich relevant sei im PrivatvermÃ¶gen nur die Investition in die Obligation, nicht aber die Investition ins Wandelrecht. Daraus folgert die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass gemÃ¤ss der gesetzlichen Ordnung aus dem beim Verkauf realisierten Zufluss die einkommenssteuerneutrale Komponente auszuscheiden sei und nur die auf die Investition in die Obligation an sich entfallende VermÃ¶gensertragskomponente (ungekÃ¼rzt) der Einkommensbesteuerung unterliege.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Bei ausschliesslich einmalverzinslichen Obligationen wird das Entgelt fÃ¼r die ZurverfÃ¼gungstellung des Kapitals nicht in Form eines periodischen Zinses, sondern mittels Einmalzahlung geleistet, die in Form eines Emissionsdisagios oder eines RÃ¼ckzahlungsagios erfolgen kann (Walter Jeck, Neueste Entwicklungen bei der Besteuerung moderner Finanzinstrumente, ASA 68 [2000/01] 185). Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG ist daher darauf ausgerichtet, das entsprechende Nutzungsentgelt im Zeitpunkt der Realisation infolge TitelverÃ¤usserung oder RÃ¼ckzahlung als VermÃ¶gensertrag zu besteuern. Die Bestimmung regelt mithin einen Spezialtatbestand von Art. 20 Abs. 1 lit. a DBG (Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, I. Teil, Art. 20 DBG N. 37); die Besteuerung eines gemÃ¤ss Art. 16 Abs. 3 DBG steuerfreien Kapitalgewinns ist damit in der Regel nicht verbunden.</p> <p class="Urteilstext">Der Bestimmung unterstehen nach dem Gesetzeswortlaut nicht nur EinkÃ¼nfte aus ausschliesslich, sondern auch solche aus Ã¼berwiegend einmalverzinslichen Obligationen. Als Ã¼berwiegend einmalverzinslich gilt eine Obligation, wenn der Ã¼berwiegende Teil der Gesamtrendite (d.h. des gesamten Nutzungsentgelts) bezogen auf den Emissionszeitpunkt respektive gemÃ¤ss den Emissionsbedingungen auf dem Emissionsdisagio oder auf dem RÃ¼ckzahlungsagio beruht (Jeck, a.a.O.). Liegt hingegen keine ausschliesslich oder Ã¼berwiegend einmalverzinsliche Obligation vor, richtet sich die Besteuerung nach Art. 20 Abs. 1 lit. a DBG, nach welcher Norm gegebenenfalls nebenbei erbrachte, nicht Ã¼berwiegende Einmalverzinsungen bloss bei der RÃ¼ckzahlung, nicht aber beim Verkauf des Titels erfasst werden kÃ¶nnen (Locher, a.a.O.).</p> <p class="Urteilstext">Diese vom Gesetzgeber gewÃ¤hlte Ordnung hat zwangslÃ¤ufig zur Folge, dass zunÃ¤chst Ã¼berwiegend einmalverzinsliche von nicht-Ã¼berwiegend einmalverzinslichen Obligationen abzugrenzen sind, was eine finanzmathematische Analyse des Nutzungsentgelts fÃ¼r das Kapital erfordert. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Neben den klassischen Ã¼berwiegend einmalverzinslichen Obligationen existieren auch Finanzprodukte, welche eine solche Obligation mit einer Option oder einem Wandelrecht kombinieren. Ein solches kombiniertes Finanzprodukt kann die separate Handelbarkeit von Obligation und Options- bzw. Wandelrecht vorsehen (sogenannt transparente Produkte). Unter den Anwendungsbereich von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG fÃ¤llt in diesem Fall nur die eigentliche Obligation. KÃ¶nnen die beiden Komponenten jedoch nicht getrennt gehandelt werden, stellt sich die Frage, was unter die Besteuerungsnorm fÃ¤llt. GemÃ¤ss Ziff. 3.4 des KS Nr. 4 soll in diesen FÃ¤llen darauf abgestellt werden, ob der Emittent bereits im Emissionsprospekt und in den Verkaufsinseraten die verschiedenen Komponenten des kombinierten Finanzprodukts (insbesondere garantierter RÃ¼ckzahlungsbetrag, Emissionspreis der Obligation, Zinssatz als Basis des Emissionspreises) offen legt und diese wertmÃ¤ssig mittels finanzmathematischer Berechnung separat darstellt. In diesem Fall wird das nicht getrennt handelbare Finanzprodukt nach der Praxis der EStV ebenfalls als transparent qualifiziert und werden Obligationenkomponente und Options- bzw. Wandelrecht einkommenssteuerlich gesondert betrachtet.</p> <p class="Urteilstext">Die Rekurskommission erachtet die Aufspaltung des VerÃ¤usserungserlÃ¶ses dann als gesetzeskonform, wenn die beiden in der Wandelobligation miteinander verbundenen Produkte getrennt voneinander gehandelt werden kÃ¶nnen. Sie erachtet lediglich die steuerliche Gleichstellung der nicht getrennt handelbaren Titel, welche die erwÃ¤hnten Anforderungen an die Offenlegung der finanzmathematischen Elemente im Emissionszeitpunkt erfÃ¼llen, als gesetzwidrig. Die BeschwerdefÃ¼hrerin vertritt demgegenÃ¼ber die Auffassung, die im KS Nr. 4 (Ziff. 3.4.1.) fÃ¼r transparente Produkte mit fehlender separater Handelbarkeit der einzelnen Komponenten vorgesehene sogenannte modifizierte Differenzbesteuerung halte vor Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG stand. Die Berechnung des VermÃ¶gensertrags basiere auf der sogenannt analytischen Methode, die darin bestehe, dass der garantierte RÃ¼ckzahlungsbetrag der im Produkt enthaltenen Obligation zum vom Emittenten berÃ¼cksichtigten, vergleichbaren Anlagen entsprechenden Zinssatz diskontiert werde.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Aus wirtschaftlicher Sicht macht es keinen Unterschied aus, ob der Steuerpflichtige in einen Titel investiert, in welchem Obligations- und Optionsteil untrennbar miteinander verbunden sind, oder ob er ein trennbares â ansonsten identisches â Finanzprodukt erwirbt und wieder verÃ¤ussert. Bei einem aufteilbaren Produkt kommt es Ã¼berdies â abgesehen von allenfalls unterschiedlicher TitelliquiditÃ¤t im Markt und darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hrende Preisunterschiede â wirtschaftlich ebenfalls auf dasselbe heraus, ob der Investor das ungetrennte Gesamtprodukt handelt oder die beiden Teile zum gleichen Zeitpunkt separat erwirbt beziehungsweise verÃ¤ussert. In allen diesen FÃ¤llen realisiert er beim Verkauf das VermÃ¶gensertrag darstellende Nutzungsentgelt auf dem Obligationenteil und einen Kapitalgewinn oder -verlust auf dem Optionsteil. Der Umstand, dass sich beim Verkauf des kombinierten (trenn- oder untrennbaren) Produkts die beiden ErlÃ¶skomponenten grundsÃ¤tzlich in gleicher Weise in einem GesamterlÃ¶s niederschlagen, sprechen fÃ¼r die steuerliche Gleichbehandlung der beiden FÃ¤lle. Die blosse MÃ¶glichkeit, dass der Investor im einen Fall das Produkt fÃ¼r den Verkauf hÃ¤tte aufteilen kÃ¶nnen und im anderen nicht, kann fÃ¼r sich allein keinen ausreichenden Grund fÃ¼r eine unterschiedliche einkommenssteuerliche Behandlung darstellen.</p> <p class="Urteilstext">Damit reduziert sich die BegrÃ¼ndung der Rekurskommission im Wesentlichen auf die Feststellung, bei trennbaren Produkten liessen sich BÃ¶rsenpreise fÃ¼r die beiden Komponenten ermitteln, wÃ¤hrend die Aufteilung bei untrennbaren Produkten lediglich auf einer finanzmathematischen Berechnung basiere. Die Preisbildung fÃ¼r den Optionsteil erfolgt jedoch im Handel in beiden FÃ¤llen nach denselben â finanzmathematisch abgestÃ¼tzten â Marktanalysen, unter BerÃ¼cksichtigung der aktuellen Marktzinssituation, der periodischen Verzinsung, der Restlaufzeit und des RÃ¼ckzahlungswerts.</p> <p class="Urteilstext">Die Auslegung von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG hat sich innerhalb der durch Art. 20 Abs. 1 Ingress DBG vorgegebenen Besteuerung der ErtrÃ¤ge aus beweglichem VermÃ¶gen zu halten. Eine Abgrenzung von VermÃ¶gensertrag und Kapitalgewinn ist im Einkommenssteuerrecht immer nÃ¶tig (Ernst HÃ¶hn, Die Abgrenzung von VermÃ¶gensertrag und Kapitalgewinn im Einkommenssteuerrecht, ASA 50 [1981/82] 533). Der Gesetzgeber hat mit der gewÃ¤hlten LÃ¶sung bewusst in Kauf genommen, dass fÃ¼r die Einkommensermittlung steuerbare ErtrÃ¤ge von nicht steuerbaren Kapitalgewinnen oder Verlusten abgegrenzt werden mÃ¼ssen. Dass eine solche Abgrenzung unter UmstÃ¤nden verunmÃ¶glicht sein kann, weil der Emittent eines Finanzprodukts anlÃ¤sslich der Emission die dafÃ¼r erforderlichen Daten nicht bekanntgegeben hat, ist hinzunehmen. Hat aber der Emittent â wie von der EStV im KS Nr. 4 vorausgesetzt â bereits im Emissionsprospekt und in den Verkaufsinseraten die verschiedenen Komponenten des kombinierten Finanzprodukts offen gelegt und diese wertmÃ¤ssig mittels finanzmathematischer Berechnung separat dargestellt, stehen die fÃ¼r eine finanzanalytische Abgrenzung von VermÃ¶gensertrag und Kapitalgewinn erforderlichen Daten zur VerfÃ¼gung. Die Rekurskommission hat nicht hinreichend begrÃ¼ndet, weshalb in einen solchen Fall auf die Abgrenzung verzichtet werden muss, jedenfalls in einem Fall wie hier, wo von Seiten der Steuerverwaltung keine Argumente wie zum Beispiel VerfahrensÃ¶konomie im Massenfallverfahren gegen eine solche Abgrenzung vorgebracht werden. Im Gegenteil: In der Absicht, die Anwendung von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG zu standardisieren und zu vereinheitlichen, hat es die EStV unternommen, die Abgrenzungsfragen im KS Nr. 4 ausfÃ¼hrlich zu regeln. Zudem stellt sie ein Berechnungsprogramm zur VerfÃ¼gung, das von ihrer Internet-Website heruntergeladen werden kann. Die von der EStV vorgegebene Praxis wurde Ã¼berdies mit der Schweizerischen Bankiervereinigung abgestimmt, welche ihre Mitglieder darÃ¼ber orientierte (Zirkular der Bankiervereinigung Nr. 6938 A vom 17. September 1999).</p> <p class="Urteilstext">Die im KS Nr. 4 fÃ¼r Ã¼berwiegend einmalverzinsliche, nicht klassische Options- und Wan­delanleihen vorgesehene einkommenssteuerliche Behandlung, welche zwischen steuerbarem VermÃ¶gensertrag und Kapitalgewinnkomponente unterscheidet, berÃ¼cksichtigt den in Art. 16 Abs. 3 DBG vorgesehenen Grundsatz der Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne und hÃ¤lt sich im Rahmen der Auslegung von Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG. Da sich die einkommenssteuerliche Abgrenzungsfrage fÃ¼r untrennbare vergleichbare Finanzprodukte gleich wie fÃ¼r separate handelbare prÃ¤sentiert, ist gegen deren Qualifizierung als transparente Produkte nichts einzuwenden, wenn die dafÃ¼r erforderlichen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind. Das KS Nr. 4 erweist sich deshalb insoweit als gesetzmÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b>Das steuerbare Einkommen lÃ¤sst sich nicht in allen FÃ¤llen ohne Zuhilfenahme besonderer Methoden direkt ermitteln. Handelt es sich um Naturaleinkommen oder bereitet aus Ã¤usseren GrÃ¼nden eine zahlenmÃ¤ssige Ermittlung der steuerbaren EinkÃ¼nfte Schwierigkeiten, mÃ¼ssen besondere Regeln fÃ¼r die Bemessung aufgestellt werden (Ernst Blumenstein/Peter Locher, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. A., ZÃ¼rich 2002, S. 241). Nicht nur bei NaturaleinkÃ¼nften, sondern auch bei Zahlungen in Geldform erweist sich eine sachliche Bemessung vielfach als erforderlich; insbesondere beim Ertragseinkommen ist eine sachliche Bemessung des einzelnen Einkommensbestandteils unabdingbar (Blumenstein/Locher, S. 246, mit Beispielen). Dass dabei unter UmstÃ¤nden auf Methoden zurÃ¼ckgegriffen werden muss, die nicht zum unmittelbaren Fachbereich der Steuerverwaltung und der Steuerjustiz gehÃ¶ren â wie zum Beispiel fÃ¼r die Feststellung von Eigenmietwerten oder die Bewertung von Mitarbeiteroptionen â liegt in der Natur der Sache und ist fÃ¼r sich allein noch kein Grund, die steuergesetzlich vorgesehene Abgrenzung von VermÃ¶gensertrag und Kapitalgewinn ausser Acht zu lassen. Dabei ist es entgegen der BefÃ¼rchtung der Rekurskommission nicht Aufgabe der Steuerverwaltung oder SteuerjustizbehÃ¶rde, die wissenschaftliche QualitÃ¤t eines finanzmathematischen Berechnungsmodells abschliessend zu beurteilen. Wird dessen Tauglichkeit, die steuerrelevanten VerhÃ¤ltnisse in rechtsgenÃ¼gender Weise zu ermitteln, von einer Partei in Zweifel gezogen, kommen die allgemeinen verfahrensrechtlichen Regeln gemÃ¤ss Art. 130 ff. DBG zur Anwendung (vgl. Martin Zweifel in Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2: Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel etc. 2000, Art. 130 DBG N. 3 ff.).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der Pflichtige hatte bereits im Veranlagungs- und Einspracheverfahren in Bezug auf die Wandelanleihe NestlÃ© unter Beilage eigener Berechnungen ausgefÃ¼hrt, es sei fÃ¼r ihn nicht nachvollziehbar, wie das von der Steuerverwaltung berechnete Ergebnis zustande gekommen sei. Er machte ferner im Einsprache- und Rekursverfahren geltend, dieser Titel sei bis 2002 intransparent gewesen. Die VeranlagungsbehÃ¶rde sowie die EStV verwiesen in Bezug auf dieses fÃ¼r eine andere Besteuerungsmethode sprechende Argument in ihren Vernehmlassungen an die Rekurskommission lediglich auf die frÃ¼heren Stellungnahmen im EinschÃ¤tzungs- und Einspracheverfahren. Die gemÃ¤ss KS Nr. 4 erforderlichen Publikationen des Emittenten (Emissionsprospekt, Verkaufsinserate, von Emittenten vorgenommene finanzmathematische Berechnung) wurden dem Pflichtigen gegenÃ¼ber nie offengelegt. Die Steuerverwaltung machte auch nicht geltend, der Titel sei in der fÃ¼r den Verkaufszeitpunkt massgebenden publizierten Kursliste der EStV mit allen notwendigen Angaben enthalten gewesen. Die im Einspracheentscheid enthaltene Aussage, weil die Wandelanleihe NestlÃ© im "BFP-System von Telekurs" gefÃ¼hrt werde, handle es sich um ein transparentes kombiniertes Finanzprodukt (weil in diesem System ausschliesslich solche transparente Produkte gefÃ¼hrt wÃ¼rden), stellt eine unbewiesene Behauptung der VeranlagungsbehÃ¶rde dar.</p> <p class="Urteilstext">Die Qualifikation der Wandelanleihe NestlÃ© als transparentes Produkt fÃ¼hrt im vorliegenden Fall gemÃ¤ss der angewandten Berechnungsmethode zu einem hÃ¶heren steuerbaren Ertrag als bei einem intransparenten Produkt. Es ist Sache der SteuerbehÃ¶rde, fÃ¼r die von ihr behauptete Qualifikation eine substanziierte BegrÃ¼ndung vorzubringen und entsprechende Beweismittel anzubieten. Nach den allgemeinen Regeln Ã¼ber die Verteilung der Beweislast trÃ¤gt sie die Beweislast fÃ¼r Tatsachen, welche die Steuerschuld begrÃ¼nden oder mehren (Zweifel, Art. 130 DBG N. 28). Da gemÃ¤ss KS Nr. 4 im Emissionszeitpunkt bestimmte Publikationen und Berechnungen des Emittenten vorliegen mÃ¼ssen â deren ÃberprÃ¼fung sich die EStV vorbehÃ¤lt â wÃ¤re es der VeranlagungsbehÃ¶rde bereits im Veranlagungsverfahren und (auch der zur Vernehmlassung eingeladenen BeschwerdefÃ¼hrerin) spÃ¤testens im Beschwerdeverfahren vor Rekurskommission mÃ¶glich gewesen, die Behauptung, es handle sich um ein transparentes Produkt, ausreichend zu substanziieren und geeignete Beweismittel anzubieten. Dies wurde nicht getan. Die Beweislosigkeit schlÃ¤gt zu Ungunsten der VeranlagungsbehÃ¶rde aus. FÃ¼r den Entscheid ist daher davon auszugehen, dass es sich bei der Wandelobligation NestlÃ© nicht um ein transparentes Produkt gehandelt hatte. Bei der VerÃ¤usserung von intransparenten Finanzprodukten gemÃ¤ss Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG wird jedoch gemÃ¤ss der Praxis der EStV stets die gesamte Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis besteuert, ohne die Obligations- und Optionskomponenten auseinander zu halten (KS Nr. 4 Ziff. 3.4.2). Auf diese Methode stÃ¼tzt sich â mit anderer BegrÃ¼ndung â auch der Entscheid der Rekurskommission. Der aus dieser Berechnung fÃ¼r die Wandelanleihe NestlÃ© resultierende steuerbare VermÃ¶gensertrag von Fr. 11'613.- wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin vom Betrag her nicht in Frage gestellt. Die Beschwerde ist deshalb in Bezug auf die Wandelanleihe NestlÃ© abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Bei der Wandelanleihe Holderbank haben die Pflichtigen die Qualifikation als transparentes Instrument vor Rekurskommission nicht bestritten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, fÃ¼r kombinierte Finanzprodukte wie im vorliegenden Fall werde der jeweilige innere Wert der Obligation (sogenannt Bondfloor) im Zeitpunkt des Kaufs und des Verkaufs analytisch ermittelt. Nicht trennbare Finanzinstrumente mit Ã¼berwiegend einmalverzinslicher Bondkomponente seien Gegenstand sowohl des "BondFloorPricing-Systems" der Telekurs Finanz AG, das zwecks Erstellung korrekter BÃ¶rsenabrechnungen die tÃ¤glichen Kurse der "IUP-Anlagekomponenten" von kombinierten Instrumenten unter Miteinbezug der Zinsentwicklung auf dem Geld- oder Kapitalmarkt analytisch ermittelt, als auch des Programms "Derivate" der EStV, das seit Ende Februar 2001 auf der EStV-Homepage verfÃ¼gbar sei und mit welchem zusÃ¤tzlich die aus KÃ¤ufen und VerkÃ¤ufen resultierenden VermÃ¶gensertrÃ¤ge berechnet wÃ¼rden. Der Pflichtige macht demgegenÃ¼ber in der Beschwerdeantwort geltend, die analytischen Berechnungen der EStV hÃ¤tten hypothetischen Charakter und die QualitÃ¤t des Berechnungsmodells kÃ¶nne nicht Ã¼berprÃ¼ft werden.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin kommt mit ihren Berechnungen auf einen gegenÃ¼ber dem Entscheid der Rekurskommission um Fr. 575.10 tieferen VermÃ¶gensertrag. Der Einwand des Pflichtigen, die QualitÃ¤t des Berechnungsmodells kÃ¶nne nicht Ã¼berprÃ¼ft werden, trifft zwar zu. Das von ihm verfochtene Ergebnis ergibt sich jedoch aus der Differenz zwischen VerkaufserlÃ¶s und Kaufpreis (unter BerÃ¼cksichtigung von abzugsfÃ¤higen Kosten), womit in gesetzwidriger Weise nicht berÃ¼cksichtigt wird, dass in diesem Betrag eine gemÃ¤ss Art. 16 Abs. 3 DBG steuerfreie Kapitalgewinnkomponente enthalten ist. Auf den Entscheid der Rekurskommission kann deshalb von vornherein nicht abgestellt werden. Auszugehen ist damit an sich davon, das von der EStV mit Fr. 575.10 ermittelte steuerfreie Betreffnis erweise sich als korrekt. Der sich zugunsten der Pflichtigen auswirkende Antrag fÃ¼hrte jedoch zu einer derart geringfÃ¼gigen Korrektur zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass davon abzusehen ist (vgl. ErwÃ¤gung 1.5).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Ob das von der EStV zur VerfÃ¼gung gestellte Berechnungsprogramm in jedem Fall dazu geeignet ist, den VermÃ¶gensertrag in rechtsgenÃ¼gender Weise zu berechnen, bleibt damit offen. Da es sich um komplexe finanzmathematische Berechnungen handelt, welche weder von den meisten Steuerpflichtigen noch von den SteuerjustizbehÃ¶rden aufgrund eigener Fachkenntnis Ã¼berprÃ¼ft werden kÃ¶nnen, obliegt es grundsÃ¤tzlich der VeranlagungsbehÃ¶rde, ihre Berechnungen und deren Grundlagen im Einzelfall ausreichend zu substanziieren und gegebenenfalls â zum Beispiel durch die Vorlage eines SachverstÃ¤ndigengutachtens â den Nachweis zu leisten, dass das Berechnungsprogramm die ihm zugedachte Aufgabe in allen FÃ¤llen erfÃ¼llen kann. Insoweit ihr dies nicht gelingt, lÃ¤uft sie Gefahr, den geltend gemachten steuerbaren VermÃ¶gensertrag nicht rechtsgenÃ¼gend nachweisen zu kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit ist die Beschwerde abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind der BeschwerdefÃ¼hrerin dabei die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 145 Abs. 2 DBG). Den Pflichtigen ist jedoch nach â restriktiver â bundesgerichtlicher Rechtsprechung die anbegehrte ParteientschÃ¤digung trotz vollstÃ¤ndigen Obsiegens zu versagen (vgl. BGE 110 IV 132 E. 4d).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. </span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf</p> <p class="Einzug2"> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'100.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid diese VerfÃ¼gung kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>