<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00121</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Käser</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1968, war als Maschinenführer/Anlageführer bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Februar 1989 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Dezember 2012 angestellt; sein letzter effektiver Arbeitstag war der 10. Juli 2011 (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/93). Am 11. November 2011 meldete er sich unter Hinweis auf gesundheitliche Probleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken, linke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bein, linke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug (Berufliche Integration/Rente) an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/5). Mit Verfügung vom 19. Juni 2012 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/45). Die dagegen gerichtete Beschwerde vom 13. August 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/55/3-11) wies das hiesige Gericht mit Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2012.00784 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 6. November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/72) ab, mit der Begründung, dass im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch am Laufen gewesen sei, womit noch kein Rentenanspruch habe entstehen können – und dies un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geachtet dessen, ob die umstrittene, aber zufolge Nichtablaufs der Wartefrist nicht zu untersuchende Arbeitsfähigkeit in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepassten Tätigkeit zutreffend beurteilt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Im Weiteren wies das Gericht darauf hin, dass es dem Versicherten un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benommen bleibe, wieder an die IV-Stelle zu gelangen, um nach Ablauf der Wartefrist die Frage eines allfälligen Rentenanspruchs neu prüfen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte meldete sich am 23. November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/76) unter Hinweis auf gesundheitliche Probleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken, linke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arm, Migräne sowie Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug (Berufliche Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion/Rente) an. Diese zog medizinische Berichte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/78), Akten des Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherers (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/83), berufliche Unterlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/93) sowie ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) bei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/110) und teilte dem Versicherten die Übernahme der Kosten für orthopädische Spezialschuhe sowie orthopädische Änderungen an Konfektionsschuhen oder an orthopädischen Spezialschuhen nach ärztlicher Verordnung ab 29. Januar 2013 bis 31. Januar 2018 mit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/86-87). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) mangels Kapazität der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/105 ff.), gab die IV-Stelle eine polydisziplinäre (Allgemeine/Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, Orthopädie, Neurologie/Psychiatrie) medizinische Untersuchung beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Auftrag. Das Gutachten wurde am 19. August 2014 erstattet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140/2-27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführtem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorbescheidverfahren (Urk. 8/144 ff.) verfügte die IV-Stelle am 29. Dezember 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiegegen erhob der Versicherte am 29. Januar 2015 Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) mit den Anträgen, es seien die Verfügungen/“Vorbescheide" der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin vom 15. und 29. Dezember 2014 aufzuheben und es sei ihm gemäss seinen Erwägungen eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung und Bestellung von Rechtsanwalt Tomas Kempf als unentgeltlichen Rechtsvertreter (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 13. März 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7) auf Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 31. März 2015 Kenntnis gegeben wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 29. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 (Urk. 2) aus, aufgrund der medizinischen Beurteilung seien dem Beschwerdeführer behinderungsangepasste Tätigkeiten wie zum Beispiel leichte Fertigungsarbeiten, Qualitätskontrollen oder Sortierarbeiten zu 100 % zumutbar. Die aktuellen medizinischen Unterlagen wiesen seit dem Urteil des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts vom 6. November 2012 keine schlüssig nachvollziehbare Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Gesundheitszustandes aus. Aus dem Einkommensvergleich ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 21 %, womit kein Rentenanspruch bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer zusammengefasst vortragen (Urk. 1), das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten sei mangelhaft, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Allenfalls seien noch weitere Abklärungen notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che hierfür an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___, wo sich der Beschwerdeführer vom 24. August bis 8. September 2011 in stationärer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischer) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung befand,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten in ihrem Bericht vom 6. Januar 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/13/6-10) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Post-Polio-Syndrom bei Status nach Poliomyelitis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">im Alter von fünf Jahren mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beinlängenverkürzung linksseitig, Muskelhypotrophie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zunehmender Krafteinbusse crural links, distal betont, seit 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">olytopem Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausschluss einer Kompression des Myelons, der Nervenwurzel lumbal und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervikal, Ausschluss einer cervikalen Myelopathie durch:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-LWS 25.08</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011: kein Nachweis einer Bandscheibenvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wölbung oder Diskushernie, keine foraminale oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezessale </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nervenwurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">affektion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-HWS 30.08.2011: abgesehen v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on Zeichen einer sehr diskreten </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrose auf Höhe C2/C3 unauffälliger Befund </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hohlfussstellung, deformiertem Calcaneus, höchstwahrscheinlich polio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Fehlbelastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte gaben an, dass sie eine orthopädische Vorstellung des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers für sinnvoll erachteten mit der Fragestellung, inwieweit bezüglich der aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägten Hohlfussstellung mit deformiertem Kalkaneus gegebenenfalls eine operative Therapiemöglichkeit gegeben sei. In der neurologischen Konsultation habe sich zum Vorbefund von Dr. C.___ (2009) kein Hinweis für eine Progredi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enz der Paresen ergeben. Bezüglich der Schmerzen im linken Arm ohne radiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läre Zuordnung und ohne klinische Hinweise für fikal neurologische radikuläre Ausfälle sei zum sicheren Ausschluss einer Myelitis ein MRI der Halswirbelsäule empfohlen worden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Man rate insgesamt zu einer Standortbestimmung respektive zur Vorstellung in der Neurologie der D.___ hinsichtlich der Verdachtsdiagnose eines Postpoliosyndroms. Dies insbesondere, weil es beim Versicherten mittelfristig um wesentliche sozial-medizinische Aspekte gehe. Den schweren körperlichen Arbeiten als Maschinenführer (Heben, Tragen und Ziehen von Lasten bis zu 500 kg) werde er insbesondere bei einer Progression der muskulären Schwäche nicht weiter nachgehen können (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit attestierten sie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 24. August bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 und eine solche von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % vom 3. bis 23. Oktober 2011. Die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit sei zurzeit nicht beurteilbar. Der Beschwerdeführer sei zu weiteren Abklärungen an Spezialisten (Neurologie, Orthopädie) überwiesen worden. In Zukunft sei wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich nur noch eine leichte, wechselbelastende Arbeit (zu 100 %?) möglich (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Chefarzt Neurologie an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt in seinem Bericht vom 6. Februar 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/16/1-5) dieselben Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit wie die Ärzte vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.1 hievor) fest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Migräne, intermittierend als op</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thalmische Migräne auftretend (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit zirka fünf Monaten leide der Beschwerdeführer zunehmend an Rückenschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen mit Ausstrahlung in den linken Fuss. Weiter verspüre dieser oftmals brennende Schmerzen im gesamten linken Arm, welcher – wie auch das Bein – schwächer geworden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gab weiter an, ab dem 8. August 2011 habe der Beschwerdeführer zu 100 % gearbeitet und vom 3. bis 23. Oktober 2011 zu 50 %. Eine weitere Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit sei ihm nicht bekannt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel Prognose führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, der Beschwerdeführer leide an einem beginnenden Postpoliosyndrom. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige sich bei Status nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemachter Poliomyelitis anterior acuta mit zunehmender Müdigkeit, musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loskelettalen Schmerzen, zunehmender Schwäche der betroffenen Muskelgrup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pen (linke obere und vor allem linke untere Extremität) sowie Kälteüberemp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findlichkeit. Das Postpoliosyndrom trete meistens 20 bis 30 [Jahre] nach dem Ereignis auf, sei progressiv und beschleunige sich bei schweren körperlichen Arbeiten, wie sie der Beschwerdeführer verrichte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei nicht mehr befähigt, die oben erwähnten schweren körperlichen Arbeiten auszuführen (S. 2 f.). In einer leidensangepassten Tätigkeit mit einer leicht bis höchstens mässiggradigen körperlichen Belastung sei er jedoch zu mindestens 80 % arbeitsfähig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, praktischer Arzt (FMH)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt am 4. April 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/24 S. 5) fest, nach versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischer Einschätzung könne auf die Beurteilung der behandelnden Ärzte abgestellt und aufgrund der Defizite bezüglich der bisherigen Tätigkeiten von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit seit dem 7. Juli 2011 ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Behinderungsangepasste Tätigkeiten (leichte Tätigkeiten in wechselnd ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hender, stehender und nach Möglichkeit überwiegend sitzender Position ohne repetitives Heben von Lasten über zehn Kilogramm) seien zu 90 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie FMH, nannte in seinem auf Zuweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rheumatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erstellten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 27. August 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/64/11-14; neuroelektrodiagnostische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbeurteilung vom 24. August 2012) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Postpolio-Syndrom bei Status nach Poliomyelitis krural links ungefähr im 5. Lj mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schleichend zunehmender Krafteinbusse krural links distal betont seit 05 neben Schmerzen und rascher Ermüdung linksbetont mit Genera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lisierungstendenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myographisch stationär chronisch neurogenen Veränderungen der Kennmuskulatur L4-S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zusätzlich chronischem lumbospondylogenem Schmerzsyndrom links und im Verlauf auch Verdacht auf radikuläres Reiz- und sensibles Ausfallssyndrom S1 und L5 eventuell auch L4 II bei Fehlbelastung und MR-tomographisch (letzte LWS-MRI 9.7.12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) links-kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vexer Skoliose, breiten Protrusionen sämtlicher Disci, bilateralen Spondylarthrosen LWK4-S1, betont auf Höhe LWK5/S1 links und dadurch rezessaler Engerstellungen ohne sichere radikuläre Kompro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittierungen neben Knochenmarksödem an der ventralen Deckplat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tenkante LWK3 und Verfettungszonen an den ventralen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eck- und Bodenplattenkanten multisegmental als Zeichen einer möglichen Spondylathritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Restless Legs Syndrom (RLS) und wahrscheinlich auch Perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dic Limb Movements in Sleep (PLMS) vermutlich primär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch und gemäss Akten Migräne ohne und mit Aura neben episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dischen Spannungstypkopfschmerzen retrospektiv seit 2/09</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, dass im Wesentlichen ein unveränderter Befund im Vergleich zu den früheren Abklärungen bei ihm, letztmals am 23. Juni 2009, resultiere (S. 1). Neben dem Postpoliosyndrom entsprechend den Angaben in der Diagnose be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als überlappende Zweitproblematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl infolge der jahrelangen Fehl- und Überbelastung bei schwerer körperlicher Tätigkeit, insbesondere mit Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenheben, ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch wiederum vermehrte Zeichen einer radikulären Mitbeteili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung S1 und L5 möglicherweise L4 links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). Hiefür dürften die degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen LWS-Veränderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LWK4-S1 betont auf letzterem Niveau eher links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betont</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verantwortlich sein, wobei sich eine gewisse rezessale Engerstellung zeige, auch wenn bildgebend keine sichere radikuläre Kompromittierung doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert werden könne. Hinweise für eine weiter peripher lokalisierte Neuropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder zentralnervöse Beeinträchtigung lägen nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Postpoliosyndrom mit einer raschen Erschöpfbarkeit und Generalisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungstendenz der Schmerzen verbunden sei, resultiere durch regelmässig erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derliche Pausen auch eine reduzierte Belastbarkeit für leichtere Arbeiten gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig von 50 % mit eventuell potentieller Steigerung je nach Verlauf (S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Allgemeine Medizin FMH, gab in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 5. Dezember 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/79) dieselben Diagnosen wie der Neurologe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an (S. 1; vgl. E. 3.2 hievor). Er bescheinigte in der angestammten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 30. August 2012 bis auf Weiteres, aktuell vorläufig sicher bis Ende Februar 2013. Zur Arbeitsfähigkeit in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepassten Tätigkeit äusserte er sich nicht (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Rheumatologie, attestierte in seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 23. Januar 2013 eingegangenen Bericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/80) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___ von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des J.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte auf Zuweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwecks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zweitmeinung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Sprechstundenbericht Fusschirurgie vom 19. September 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140/28-29) aus, die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden seien aus orthopädischer Sicht nicht erklärlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mechanische Ursache mit Überlastung einzelner Skelettanteile oder eine Arthrose liege nicht vor. Somit seien die Beschwerden am ehesten als neuropathisch einzustufen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten in ihrem Bericht vom 8. April 2014 (Sprechstundenbericht vom 3. April 2014; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140/30-31) zuhanden von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ aus, dass die Situation weiterhin stationär sei. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer sei weiterhin deutlich eingeschränkt, und auch der Entlastungsapparat bringe nicht die nötige Verbesserung. Sie bescheinigten eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit für zwei Monate vom 1. April bis 1. Juni 2014 (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Experten des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die IV-Stelle beauftragten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten in ihrem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom 19. August 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140/2-27) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 23):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Poliomyelitis des linken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Unterschenkels im Kindesalter m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">it </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Post-Polio-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Beinschmerzen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nter Betonung der linken Seite</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnten sie Folgendes:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Beschwerden an zervikaler, thorakaler und lumbaler Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">säule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch alte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rsentsprechender Befund der zervikalen und lumba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">len Wirbelsäul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e (MRI 31.08.2011 und 09.07.2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dacht auf Restless-Legs-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iabetes mellitus Typ2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter medikamentöser Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">g gut eingestellt (HbA1c 5.9 %)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BMI 35 kg/m2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hielten zusammenfassend fest, der Beschwerdeführer sei in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindheit an Polio erkrankt, wovon noch eine Lähmung am linken Bein zurückgeblieben sei. Als Hauptbeschwerden habe er bei den Untersuchungen Schmerzen im linken Bein und im Rücken angegeben, welche sich bei Belastungen verstärkten. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der neurologischen Untersuchung sei der Zustand nach Poliomyelit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is mit Verdacht auf Postpolios</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yndrom im linken Bein bestätigt worden. Es bestehe eine Schwäche der Beinmuskulatur links. Die Rückenbeschwerden könnten da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit nicht erklärt werden. Hinweise für eine radikuläre Symptomatik hätten sich nicht finden lassen. Aus neurologischer Sicht seien dem Beschwerdeführer kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich schwere Tätigkeiten und solche mit andauerndem Gehen und Stehen oder Arbeiten auf Leitern und Gerüsten nicht mehr zumutbar. Eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeit sei ohne Leistungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung ganztags möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädischen Untersuchung seien neben der erwähnten Schwäche im rechten Bein keine wesentlichen klinischen pathologischen Befunde am Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparat gefunden worden. Es hätten deutliche Hinweise für nicht-organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Beschwerden mit fünf von fünf positiven Waddell-Zeichen bestanden. Aus orthopädischer Sicht seien dem Beschwerdeführer körperlich schwere Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht mehr zumutbar. Für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbelastende Tätigkeit bestehe aus orthopädischer Sicht bei ganztägigem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum keine Leistungseinschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus allgemeininternistischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung sei eine leichte depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode diagnostiziert worden. Es bestehe auch eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, welche für die subjektiven Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, die somatisch nicht ausreichend objektiviert werden könnten, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlich sei. Die depressive Symptomatik sei nicht schwer ausgeprägt. Der Beschwerdeführer sei dadurch kaum behindert. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde sowie vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gender Dokumente und früher attestierter Arbeitsunfähigkeiten bestehe für die bisher ausgeübte Tätigkeit seit August 2011 eine Arbeitsunfähigkeit. Defini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv sei dies vom Neurologen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei seiner Untersuchung vom 6. Februar 2012 bestätigt worden (S. 24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst sei der Beschwerdeführer aus polydisziplinärer Sicht für eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % arbeits- und leistungsfähig. Körperlich schwere Tätigkeiten und sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, welche vorwiegend stehend und gehend ausgeübt werden müssten, wie die früheren Tätigkeiten auf dem Bau und in der Schokoladenfabrik, seien ihm in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht mehr zumutbar (S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist Folgendes zu bemerken: Wurde ein Rentengesuch (zuvor) zufolge Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablaufs der Wartezeit nach Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG rechtskräftig abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt, darf die Verwaltung im Hinblick auf ein neues Gesuch nicht geltend ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, die Invalidität habe nicht zugenommen (vgl. Meyer/Reichmuth, Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts zum IVG, Art. 30-31, Rz 118 S. 456 mit Hinweis auf BGE 97 V 58). Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, die aktuellen medizinischen Unterlagen würden keine schlüssig nachvollziehbare Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes seit dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 6. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2012 ausweisen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 3), bemängelte der Beschwerdeführer somit zu Recht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die medizinischen Akten ausgewiesen und auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist. Strittig ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Leistungsvermögen in einer leidensangepassten Tätigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darauf ist nachfolgend näher einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Experten, deren Gutachten vom 19. August 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, gestützt wird (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/153 S. 5), konnten anlässlich ihrer Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine gesundheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit feststellen (E. 3.9 hievor). Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Internist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits attestierte zwar im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 eine nur 50%ige Arbeitsfähigkeit in lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepasster Tätigkeit, begründete dies aber nicht weiter (E. 3.6 hievor). Demgegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten die A.___-Gutachter nachvollziehbar aus, dass angesichts der diffusen Beschwerden und geringen Befunde am übrigen Bewegungsapparat nicht auf eine nur noch 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit - wie dies Dr. G.___ attestierte - geschlossen werden kann (S. 25). Insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Teilgutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologie, fest, dass der Beschwerdeführer seit 2006 über zunehmende Schmerzen klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche ursprünglich im linken Bein begonnen h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tten und von diesem nun auf die gesamte linke Körperhälfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Teil auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das rechte Bein, Rücken, Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken und Kopf ausbreitend geschildert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Schmerzausbreitung ist gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Neurologen allein durch den Zustand nach Poliomyelitis jedoch nicht erklärbar. So hat die ergänzende Bildgebung (hinsichtlich eines zusätzlichen Wirbelsäulenprozesses) im Bereich der Hals- und Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule keine wesentlichen Befunde ergeben; namentlich liessen sich auch keine Hinweise für eine Beteiligung neuraler Strukturen finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachvollziehbar schilderte er, dass aufgrund der zusätzlichen (bildgebenden) Abklärungen die beklagten Rücken- und Armschmerzen nicht Ausdruck eines Postpoliosyndroms sein könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, sondern vielmehr - aufgrund von Diskrepanzen bei der Prüfung der groben Kraft der Oberschenkel, des Gangbildes oder dem Zeichen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lasègue - als Symptomausweitung zu qualifizieren seien (Urk. 8/140 S. 22). Dass er somit zu einer anderen Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit kam als Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher bei seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch die Schmerzen im Arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mitberücksichtigt hatte und gestützt darauf von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immerhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens 80%igen Arbeitsfähigkeit ausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egangen war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> plausibel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist insofern beizupflichten, als der A.___-Neurologe nicht auf die im Jahr 2012 erfolgte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. C.___ (50 % für angepasste Tätigkeiten) einging (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). Jedoch nahm der A.___-Experte Bezug auf die aus den Jahren 2006 und 2009 datieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichte von Dr. C.___. Ebenso nahm Dr. C.___ in seinem Bericht vom 27. August 2012 auf seinen letzten, aus dem Jahr 2009 stammenden Bericht Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug. Diesem ist zu entnehmen, dass sich im Vergleich zu den früheren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen keine wesentlichen Veränderungen ergeben hatten, insbesondere nicht bezüglich des Postpoliosyndroms. Selbst Dr. C.___ hielt dazumal fest, dass - je nach Verlauf - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer potentiellen Steigerung gerechnet werden könne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass der A.___-Gutachter rund zwei Jahre später aufgrund eigener gründlicher Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung zum Schluss kommt, dass aus neurologischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung in einer angepassten, körperlich leichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit besteht, sofern sie in einer vorwiegend sitzenden Stellung ausgeübt wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 22),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von ihm erwähnte – und somit berücksichtigte - Migräne sowie ein früherer Verdacht auf ein Restless-Legs-Syndrom haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Orthopädie-Teilgutachter des A.___, Dr. N.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Feststellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rheumatologen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Spondylarthritis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deuteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In mehreren, zum Teil undatierten Schreiben hielt der Rheumatologe sodann eine halbtägige Arbeitsfähigkeit für angepasste Verrichtungen fest. Dieser Einschätzung konnte der Orthopäde Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Ergebnisse seiner Untersuchung nicht folgen. So gab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einleuchtend an, dass die äusserst diffusen anamnesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Angaben und klinischen Befunde ganz klar an ein nichtorganisches Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehen denken l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen, sodass eine derart hochgradige Arbeitsunfähigkeit selbst für Verweistätigkeiten aus rein rheumatologischer oder orthopädischer Sicht keinesfalls begründet werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/140 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 19).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss dem orthopädischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ein äusserst wechselhaftes, keinesfalls reproduzierbares Hinken, einmal der linken,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann wieder der rechten Seite demonstriert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Treppensteigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er ausgerechnet die vermeintlich weniger betroffene rechte untere Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mität voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Untersuchung der Wirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine deutlich bis massiv eingeschränkte Beweglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der initial vermehrte Finger-Boden-Abstand später durch eine weitgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Auslenkung im Langsitz relativiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die bei der expliziten Prüfung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Kopfrotation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Ablenkung nicht bestätigen lassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An den oberen und unteren Extremitäten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichfalls eine freie Beweglichkeit mit Ausnahme der Schultern oberhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Horizontalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der Beschwerdeführer eine eindrucksv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">olle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenspannung präsentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er seine Beschwerden pauschalisierend und undifferenziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschildert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei trotz wiederholtem Nachfragen viele Einzelheiten (u.a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Benut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der orthopädischen Hilfsmittel) nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärt werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zervikal und lumbal, vor allem aber an der unteren und oberen Extremität äusserst diffuse, anatomisch kaum zuordenbare Druckdolenzen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Während die Prüfung der Hüft- und Kniegelenke in Rückenlage infolge mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivster Gegenspannung deutlichen Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterlegen sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hme derselben Manöver in sitzender Position mit häng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Beinen völlig problemlos gelungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Lumbalgien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diologischer Ebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällige Verhältnisse an zervikaler und lumbaler Wirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie an der linken Schulter bestanden (S. 17).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn der begutachtende Orthopäde des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss gelangte, dass überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend an eine nicht-organische Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdekomponente zu denken sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und er aus orthopädischer Sicht für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Wechselbelastung (ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg) eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit attestierte (S. 18), erscheint dies plausibel. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bekräftigt wird dies auch durch die Tatsache, dass die anamnestisch am Morgen des Untersuchungstags eingenommenen Schmerzmittel im Serum nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachweisbar waren (S. 17) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schuhe samt linksseitiger Unterschenkelorthese nur äusserst geringe Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchsspuren aufwiesen beziehungsweise der Beschwerdeführer auch andere Schuhe einsetzte (S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso hielt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Teilgutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, nachvollziehbar fest, dass aus psychiatrischer Sicht keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit besteht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So ist eine leichte depressive Episode grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass sich der Beschwerdeführer zwar in (regelmässiger) ambulanter psychiatrisch-psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutischer Behandlung befindet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5) – bei einem Intervall von zwei bis drei Monaten ist jedoch nicht von einem erheblichen Leidensdruck be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise Bedürfnis auszugehen. Angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Umstands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mindestens zweimal wöchentlich während einer halben Stunde Spazieren geht, ab und zu kocht, einkauft, Auto fährt – unter anderem seine in St. Gallen und Solothurn lebenden Schwestern besucht –, liest und TV schaut (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140/2-27 S. 14), ist aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nicht von einer Beeinträchtigung mit der Folge einer erheblichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die A.___-Gutachter hatten es zwar unterlassen, Berichte der behandelnden Dr. med. O.___ von der P.___ beizuziehen, bei welcher der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer seit ungefähr 2012 in Behandlung ist (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 5). Mit Blick auf den Alltag des Beschwerdeführers sind jedoch keine Hinweise ersichtlich, die auf eine invalidisierende psychische Einschränkung hinweisen würden. So geht der Beschwerdeführer wie bereits erwähnt regelmässig spazieren, kleine Sachen einkaufen, hat gute Kollegen, mit denen er Kaffee trinken geht, und fährt Auto (Urk. 8/140</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 10 f. und 13). Zudem versucht er, ein wenig zu kochen, liest, schaut TV und geht jeweils in St. Gallen und Solothurn auf Besuch (S. 14). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des unter den Referenzwerten liegenden Medikamentenspiegels (S. 13) ist ausserdem davon auszugehen, dass er die im A.___-Gutachten aufgeführten anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Medikamente „Cymbalta“ und „Trittico“ (S. 9) nicht regelmässig einnimmt. Dass dem A.___-Psychiater die medizinischen Unterlagen von Dr. O.___ nicht zur Verfügung standen und er lediglich gestützt auf seine ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Untersuchung eine Beurteilung abgab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ändert nichts. Auch dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Beschwerdeführer „lediglich“ (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dreiviertel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden dauerte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgebend ist vielmehr, ob der Bericht inhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum weiteren Einwand des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter hätten die für ein Postpolios</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yndrom typischen (übrigen), nicht bloss auf das ursprünglich hauptsächlich betroffene linke Bein bezogenen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Merkmale (wie Fatigue, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwächen) nicht berüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ksichtigt (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist Folgendes zu bemerken: Gemäss den Schilderungen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskel- oder Gelenkschmerzen) das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problem (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 20). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den über das ursprünglich betroffene linke Bein hinausgehenden Schmerzen nahm der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurologe eingehend Stellung (und schloss einen Zusammenhang mit dem Postpoliosyndrom aus). Weiter ist weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer allgemeinen Müdigkeit oder Schwäche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch von Konzentrationsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen die Rede. So konnte sich der Beschwerdeführer auch während de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungsgespräch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Psychiater gut konzentrieren und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen folgen (S. 11 und 12 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar gab der Beschwerdeführer gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über dem orthopädischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter an, dass er nach einer Gehstrecke von maximal 500 Meter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unbedingt eine Pause benötige und sitzen müsse. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere fielen ihm dann die Augen wie Vorhänge zu, sodass ihm schwarz w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 10 und 3). Diese Müdigkeit machte er aber nur im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit dem Spazieren geltend. Jedenfalls liegen keine Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dafür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, dass er beispielsweise plötzlich während de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder schwach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird oder Konzentrationsschwierigkeiten hat. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der 200 Meter entfernten Migros problemlos zu Fuss einkaufen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 10 f.) und hat offenbar auch keine Mühe, das Eingekaufte selber nach Hause zu tragen. Auch wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Postpoliosyndrom durchaus die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Begleiterscheinungen zur Folge haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann, ist dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zwingend. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend keine entsprechenden Anzeichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hts dergleichen berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Experten im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 19. August 2014 umfassend zu den Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Das Gutachten basiert auf eingehenden Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen, berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden (Urk. 8/140 S. 7 ff.) und erging in Kenntnis der medizinischen Vorakten bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise es erfolgte eine kritische Auseinandersetzung damit (S. 3 ff.). Die Gutachter legten anhand der von ihnen erhobenen Befunde in nachvollziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer und schlüssiger Weise dar, dass beim Beschwerdeführer keine gesundheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht. Das Gutachten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige medizinische Entscheidgrundlage (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst den vorerwähnten Leiden wurde b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überdies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) diagnostiziert (zum Umstand, dass diese allerdings nicht hinreichend von der „anhaltenden somatoformen Schmerzstörung“ [F45.40 in der ICD-10-GM] abgrenzbar erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise in der ICD-10 Klassifikation nicht vorkommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, siehe Welt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ling/Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [Hrsg.], 9. Aufl. 2014, Ziff. 45.4 S. 233 Fussnote 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts 9C_168/2015 vom 13. April 2016 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter mass der chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzstörung (ICD-10 F45.41) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bei, da er anlässlich seiner fachärztlichen Exploration keine wesentlichen Einschränkungen erken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen konnte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bestehen gewichtige Indizien, dass der für eine invalidisierende Gesundheitsschädigung erforderliche Schweregrad nicht erreicht wird. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie juristische Anspruchsprüfung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist gleichwohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die medizinische Schätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit rechtlich nicht ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbindlich. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch dann nicht automatisch und unbesehen der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände ausser Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn nach ärztlicher Beurteilung ein Leiden die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit nicht in relevanter Weise beeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_154/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.M.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl Michael E. Meier, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter 11. Juli 2016, S. 20 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) angepasst und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründete Rechtsprechung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell wird in BGE 141 V 281 durch ein struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweislast der rentenanspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des nichts. An die Stelle des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformer Schmerzstörung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichbaren psychosomatischen Leiden) treten im Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelfall beachtliche Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardindikatoren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, umschreibt das Bundesgericht in BGE 141 V 281 wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert nicht. Es ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desrecht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Prüfung anhand der rechtserheblichen Indikatoren (zur Indikatorenprüfung bei einer psychischen Störung nach ICD-10 F45.41 vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_59/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. Februar 2016 E. 2.2.1; ferner BGE 142 V 106 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2 und 4.4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt Folgendes: Bei den psychiatrisch beschriebenen Symptomen der Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung mit somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren (ICD-10 F.45.41) fehlt aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht (im Unterschied zu einer somatoformen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach ICD-10 F45.40, bei welcher ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund steht) ein Bezug zum diagnoseinhärenten Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad eines psychischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens (so BGE 142 V 106 E. 4.2 und 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Allerdings setzt die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Faktoren vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, dass der Schmerz „in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen im sozialen, beruflichen und anderen wichtigen Funktionsbereichen“ hervorruft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 20 ff., „Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gnoseinhärenter Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad“).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist den Akten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jeden Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Hausarzt konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, alle zwei bis drei Monate den Rheumathologen Dr. G.___ und einen Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater sowie in dreimonatigen Intervallen die K.___ aufsucht (Urk. 8/140 S. 14). In psychiatrischer Behandlung steht er seit ungefähr dem Jahr 2012 (Urk. 8/140 S. 9). Gemäss dem psychiatrischen A.___-Teilgutachter er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt der Beschwerdeführer eine antidepressive Medikation verschrieben; den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch waren die Medikamentenspiegel unter den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Referenzwerten, was klar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen eine regelmässige Einnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und das Vorliegen einer Notwendigkeit - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorgeschlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde die Weiterführung der psychiatrisch-psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung, welche bei einer Verschlechterung der Depression zu inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivieren wäre. Weiter wurden tagesstrukturierende Massnahmen als hilfreich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet. Ein spezielles Augenmerk sollte zudem auf die regelmässige Einnahme der antidepressiven Medikation geworfen werden. Berufliche Massnahmen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtete der A.___-Teilgutachter aufgrund der deutlich ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung des Beschwerdeführers als nicht sinnvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 13). Vor diesem Hintergrund lässt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auf eine invalidisierende, schwere psychische Störung, welche therapeutisch nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar wäre, schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Komorbiditäten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu eine Gesamtbetrachtung der Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selwirkungen und sonstigen Bezüge der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung zu sämtlichen beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden krankheitswertigen Störungen vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Neben der somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung leidet der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einem Zustand nach Poliomyelitis des linken Unterschenkels im Kindesalter mit Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Postpolios</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yndrom sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronischen Beinschmerzen unter Betonung der linken Seite, welche jedoch gemäss den Gutachtern – wie bereits ausgeführt – keine Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Serbien geborene, seit 1990 verheiratete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat fünf Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebt mit seiner Ehefrau und den beiden 16- und 20-jährigen Töchtern sowie dem 12-jährigen Sohn in einer Viereinhalb-Zimmer-Wohnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 22- und 23-jährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Töchter sind bereits ausgezogen; die ältere Tochter lebt aber in der Nähe. Der Beschwerdeführer versucht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pazieren zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, wobei längere Strecken von mehr als 500 Meter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht möglich sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kleine Sachen geht er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selber einkaufen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/140 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 7 und S. 10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erfährt viel Hilfe; auch von den Kindern (S. 10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat er gute Kollegen, mit denen er manchmal Kaffee trinkt. In seine Heimat (Serbien) reist er deshalb nicht mehr, weil er dort keine Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angehörigen mehr hat (S. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Umständen ist den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern beizupflichten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar ein gewisser sozialer Rückzug besteht, der aber nicht schwer und in allen Bereichen des Lebens ausgeprägt ist (S. 12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich potentiell günstig auf die Ressourcen auswirken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionierenden sozialen Umfeld ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorauszuschicken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls er im Jahre 1987 mit seinem Vater in die Schweiz kam, zunächst als Hilfsarbeiter auf dem Bau und ab dem Jahr 1989 als Maschi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenführer bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im August 2011 wurde er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenen Angaben zufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für diese Tätigkeit arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig; eine Wiederaufnahme der Arbeit oder eine angepasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit waren nicht möglich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprachen von einer deutlich ausgeprägten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheits- und Behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/140 S. 13).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer hat kaum eigene Interessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So verfügt er über ein eher nied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riges Aktivitätsniveau - den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Angaben zu entnehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses früher höher gewesen wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamthafter Betrachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massgeblichen Indikatoren ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche zur Anerkennung einer Invalidität führen könnte, nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Gesundheitszustand habe sich im Laufe des Sommers 2014 derart verschlechtert, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids nicht mehr aktuell gewesen sei (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 9). Dabei ist nicht nachvollziehbar, weshalb er dies nicht bereits anlässlich seines Einwandes vom 2. Dezember 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/152) vorbrachte. Darin erwähnte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verschlechterung in psychischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit keinem Wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 führte er gar aus, er und seine behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien auf die Problematik (fehlende Motivation in Bezug auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen) aufmerksam gemacht worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und er habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereit erklärt, entsprechende Bemühungen zu unterstützen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern weitere Abklärungen in psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht – wie vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer geltend gemacht (Urk. 1 S. 9) – neue, für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des vorliegenden Falls entscheidende Erkenntnisse liefern könnten, sodass darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist darauf hinzuweisen, dass lediglich die Verhältnisse bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen sind. Allfällige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hospitalisation in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ab dem 13. Januar 2015) einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Veränderungen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/7-8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zu prüfen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten und in Übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung mit der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen, dass dem Beschwerdeführer eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der angenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen vorzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">azu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p><span>5.2</span><span> </span></p><p><span>5.2.1</span><span> </span><span>Der Beschwerdeführer </span><span>beanstandet</span><span> zu Recht, dass das Valideneinkommen nicht der Nominallohnentwicklung angepasst w</span><span>o</span><span>rde</span><span>n war</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>1 S. 9 f. </span><span>Ziff. </span><span>7).</span></p><p><span> </span><span>D</span><span>er Nominallohnindex </span><span>für Männer </span><span>gemäss Tabelle T 39</span><span> des Bundesamtes für Statistik (</span><span>BFS</span><span>)</span><span> </span><span>beträgt für das Jahr 2007 2047, für </span><span>200</span><span>8 2092, </span><span>für </span><span>2009 2136, für 2010 2151, für 2011 2171, für 2012 2188, für 2013 2204 und für 2014 2220</span><span>. Unter Berücksichtigung dieser Werte ergibt sich für das Jahr 201</span><span>4 - a</span><span>us</span><span>gehend </span><span>von den</span><span> Einkommen in den Jahren 2008 bis 2012</span><span> </span><span>- </span><span>ein </span><span>hypothetisches </span><span>Valideneinkommen von </span><span>Fr. </span><span>8</span><span>2</span><span>'</span><span>546.43</span><span> ([</span><span>Fr. 80‘875</span><span>.</span><span>-</span><span>- : </span><span>2092</span><span> x </span><span>2220</span><span>] + [</span><span>Fr. 89</span><span>'</span><span>810</span><span>.</span><span>-</span><span>- : </span><span>2136</span><span> x </span><span>2220</span><span>] + [</span><span>Fr. 79</span><span>'</span><span>032</span><span>.</span><span>-</span><span>- : 2</span><span>151</span><span> x </span><span>2220</span><span>] + [</span><span>Fr. 79</span><span>'</span><span>903</span><span>.-</span><span>-</span><span> : </span><span>2171</span><span> x </span><span>2220</span><span>] + [</span><span>Fr. 69</span><span>'</span><span>522</span><span>.-</span><span>-</span><span> : </span><span>2188</span><span> x </span><span>2220] : 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 (im Oktober 2014) bei der Bemessung des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valideneinkommens auf die LSE-Tabellenwerte 2012 zurückgegriffen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> e contrario</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt für alle Fälle erstmaliger Invaliditätsbemessung und auf Neuanmeldung hin nach vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente sowie auch grundsätzlich im Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsverfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruches im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder später) Beweiseignung zu (BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorerwähntes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2). Für die Invaliditätsbemessung sind indes nach der Rechtsprechung zumindest bis auf Weiteres nur die unter anderem nach dem Kompetenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verwenden, nicht hingegen die TA1_b-Tabellen, welche sich in einem erheblich weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Masse inkongruent zu den bisherigen statistischen Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen erweisen (BGE 142 V 178 E. 2.5.7). Dabei entspricht das Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 4 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 dem Kompetenzniveau 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Rundschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 22. Oktober 2014).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die zumutbaren Erwerbstätigkeiten sind die Erwerbsaussichten zu berücksichtigen, die dem Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen noch offen stehen. Davon ausgehend, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g in einer Verweistätigkeit die Restarbeitsfähigkeit 100 % be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trägt (E. 4.7 hievor), muss er sich – nachdem er keine an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat - ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise erzielbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men anrechnen lassen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Tabellenlöhne heranzuziehen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 139 V 592 E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss LSE 2012 belief sich der Zentralwert Tabelle TA1 für Männer mit einfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) auf Fr. 5‘210.--. Aufgerechnet auf ein Jahreseinkommen und unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom BFS T.03.02.03.01.04.01) resultiert ein Einkommen von Fr. 65‘177.10 respektive nominallohnbereinigt für das Jahr 2014 (2188 [2012], 2220 [2014]; BSF, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabelle T39) ein solches von Fr. 66‘130.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Fr. 5‘210.-- x 12 / 40 x 41.7 / 2188 x 2220). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Vergleich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">82'546.43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 66‘130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16‘416.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 beziehungsweise ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von gerundet 20 % (19.88 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigte man zu Gunsten des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 f. Ziff. 7) die Einkommen der Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 bis 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so resultierte nominallohnbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reinigt ein hypothetisches Valideneinkommen für 2014 von Fr. 88‘428.65 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">([</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 92</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">161</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2047</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> + </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 80‘875</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2092</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] + [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">810</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2136</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] + [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 79</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">032</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- : 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">151</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] + [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 79</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">903</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2171</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] : 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen für das Jahr 2014 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 66‘130.32 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. oben) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergäbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch eine Erwerbseinbusse von Fr. 22‘298.33 (= Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88‘428.65 - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 66‘130.32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und somit ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25.21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn man also zu Gunsten des Beschwerdeführers auf die Einkommen gemäss IK-Auszug 2007 bis 2011 statt auf diejenigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 bis 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstellen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 1 S. 9 f.), resultierte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weniger als 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, unter Berücksichtigung der multip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Beschwerden sowie der nur noch in Teilzeit möglichen Tätigkeit rechtfertige sich beim Invalideneinkommen ein Leidensabzug im maximalen Umfang von 25 % (Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Abzug vom Tabellenlohn nach </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=spektrum+ausserordentlich+abzug&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 75 </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll der Tatsache Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=spektrum+ausserordentlich+abzug&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-64%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 64 </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1) nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (vgl. E. 1.7 hievor, vgl. dazu auch </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=spektrum+ausserordentlich+abzug&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297 </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.2). Mit Bezug auf den behinderungs- bzw. leidensbedingten Abzug im Besonderen ist zu beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt. Dadurch wird in erster Linie das Spektrum der erwerblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt, die unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Fähigkeiten sowie der Ausbildung und Berufserfahrung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person realistischerweise noch in Frage kommen. Davon zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden ist die Gegenstand des Abzugs vom Tabellenlohn nach </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=spektrum+ausserordentlich+abzug&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 75 </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildende Frage, ob mit Bezug auf konkret in Betracht fallende Tätigkeiten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Einschränkungen, die personen- oder arbeitsplatzbezogen sein kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen. Ist von einem genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten auszugehen, können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände anerkannt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordentlich zu bezeichnen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_848/2014 vom 29. April 2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Gründe rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen einen entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Abzug nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen im A.___-Gutachten sind dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte Tätigkeiten in wechselnd ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hender, stehender und nach Möglichkeit überwiegend sitzender Position ohne repetitives Heben von Lasten über zehn Kilogramm zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Umstand, dass eine versicherte Person gemäss den medizinischen Angaben auf eine in Wechselhaltung ausführbare Tätigkeit angewiesen ist und ihre Einsatzmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten daher begrenzt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist nicht abzugsrelevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_599/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 5.2.4 sowie 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Leistungsfähigkeit wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Umschreibung der zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abzug von Tabellenlohn ist demnach nicht vorzunehmen und die Gewährung eines maximalen ausgeschlossen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sollte sich inskünftig hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des Zustandes nach Poliomyelitis eine erhebliche Verschlechterung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, wäre dies im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen (vgl. auch E. 4.6.1 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerdeschrift unter Beilage eines Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsblattes der Sozialbehörde Pfäffikon (Bedarf nach SKOS, monatlich) ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung eines unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Tomas Kempf gestellt (Urk. 1 S. 2 und S. 11, Urk. 3/9 und Urk. 4). Die Voraussetzungen zur Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und zur unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) sind erfüllt. Antrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ist Rechtsanwalt Tomas Kempf als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Verfahren zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 (Urk. 13) machte der mit heutigem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss bestellte unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Aufwand von 7 Stunden 51 Minuten und Barauslagen im Betrag von Fr. 32.50 geltend, was angemessen erscheint. Daraus resultiert eine Entschädigung von insgesamt Fr. 1‘900.25 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer), weshalb Rechtsanwalt Tomas Kempf in diesem Umfang aus der Gerichtskasse zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 29. Januar</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2015 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt und es wird ihm Rechtsan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">walt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Tomas Kempf, Uster, als</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann</span><span class="Normal Heading3">:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Tomas Kempf, Uster,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 1‘900.25</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKäser</p></div> </div></body></html>