<h2>SubmittedText<h2><p>Seit 2006 wird die Polizei in der Schweiz mit sogenannter "Mannstop-Munition" ausgerüstet, welche im Körper des Opfers steckenbleiben soll. Taser hingegen verpassen einem Opfer einen Elektroschock, welche das Opfer bewegungsunfähig machen soll, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Taser führen somit zu weniger bleibenden Schäden bei Opfern als herkömmliche Polizeimunition.</p><p>Was spricht bei der Polizei gegen eine flächendeckende Einführung von Tasern als Zusatzbewaffnung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der Schweiz liegt die Polizeihoheit bei den Kantonen. Jeder Kanton entscheidet autonom und je nach Situation über die Ausrüstung seines Polizeikorps und über die einzusetzenden Zwangsmittel (siehe auch die Antwort auf die Interpellation Addor 21.4378). Das Destabilisierungsgerät wurde gemäss Angaben der Konferenz der kantonalen Polizeikommandantinnen und -kommandanten (KKPKS) im Jahr 2021 gesamtschweizerisch 81-mal eingesetzt. In 75 weiteren Fällen wurde dessen Einsatz angedroht. Die definitiven Zahlen für das Jahr 2022 liegen noch nicht vor. Der KKPKS sind bis heute keine Todesfälle oder Schwerverletzte im Zusammenhang mit dem Einsatz eines Destabilisierungsgeräts bekannt.</p>