<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 21ter Absatz 3 des Geschäftsverkehrsgesetzes unterbreitet das Büro des Nationalrates die folgende parlamentarische Initiative in der Form des ausgearbeiteten Entwurfes:</p><p></p><p>Geschäftsreglement des Nationalrates</p><p>Änderung vom </p><p>Der Nationalrat</p><p>gestützt auf Artikel 8bis des Geschäftsverkehrsgesetzes (SR 171.11),</p><p>nach Einsicht in den Bericht des Büros des Nationalrates vom ...(BBl 1998 )</p><p>beschliesst:</p><p>I</p><p>Das Geschäftsreglement des Nationalrates vom 22. Juni 1990 (SR 171.13) wird wie folgt geändert:</p><p>Art. 64bis Zwischenfrage</p><p>1 Ratsmitglieder und Vertreter des Bundesrates können am Schluss eines Votums dem Redner zu einem bestimmten Punkt seiner Ausführungen eine kurze und präzise Zwischenfrage stellen; eine Begründung ist nicht zulässig.</p><p>2 Die Zwischenfrage darf erst gestellt werden, wenn sie der Redner auf eine entsprechende Frage des Präsidenten zulässt. </p><p>3 Der Redner beantwortet eine Zwischenfrage sofort. Die Antwort soll kurz sein.</p><p>Art. 71 Abs. 2</p><p>2 Im übrigen beträgt die Redezeit höchstens</p><p>- 5 Minuten für die Begründung von Anträgen,</p><p>- ...</p><p>II</p><p>Inkrafttreten</p><p>Diese Änderung tritt am ... in Kraft.</p><h2>InitialSituation<h2><p>Das Büro beantragt die Schaffung der rechtlichen Grundlagen zur Einführung der Zwischenfrage (Art.64bis) und zur Beschränkung der Redezeit für Antragsteller (Art.71 Abs.2) auf 5 Minuten.</p><h2>Proceedings<h2><p> Der Rat stimmte der Änderung diskussionslos zu.</p>