A bteilung II B -2225/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 14. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Frank Seethaler (vorsitzender R ichter), R ichter Francesco Brentani, R ichter Philippe W eissenberger; G erichtsschreiber Kaspar Plüss B undesam t für Landw irtschaft (B LW ), 3003 Bern, Beschw erdeführer, gegen 1. A ._______, 2. B ._______ A G , beide vertreten durch R echtsanw alt R oger Lippuner, St. G allerstrasse 5, 9470 Buchs SG , Beschw erdegegner, Landw irtschaftsam t des K antons St. G allen, D avidstrasse 35, 9001 St. G allen, Erstinstanz, Volksw irtschaftsdepartem ent des K antons St. G allen, D avidstrasse 35, 9001 St. G allen, Vorinstanz, betreffend D irektzahlungen. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie Beschw erdegegnerin 2 ist eine Aktiengesellschaft und betreibt einen G eflügelbetrieb in X._______, dem O rt ihres Sitzes. D er Betrieb w ird vom Beschw erdegegner 1 bew irtschaftet, der in Y._______ w ohnt und der bis und m it 2004 landw irtschaftliche D irektzahlungen erhielt. Bis zu diesem Zeitpunkt herrschten bei der Beschw erdegegnerin 2 folgende Eigentum s- verhältnisse: D er Beschw erdegegner 1 hielt 51% der Aktien, C ._______ 47% und D ._______ 2% . Am 20. O ktober 2004 brachte der Beschw erde- gegner 1 den G rossteil der Aktien, die er an der Beschw erdegegnerin 2 hielt, in die E._______ H olding AG ein, die von ihm und seiner Ehefrau F._______ beherrscht w urde und deren Sitz ebenfalls in X._______ lag. Am 28. Januar 2005 w ies die Erstinstanz darauf hin, dass der Beschw er- degegner 1 – aufgrund einer Änderung der D irektzahlungsverordnung (zit. in E. 2) – nur noch dann beitragsberechtigt sei, w enn er bei der Beschw er- degegnerin 2 m ittels N am enaktien über eine Beteiligung von m indestens zw ei D ritteln am Aktienkapital und an den Stim m rechten verfüge. In der Folge beschloss die G eneralversam m lung der Beschw erdegegnerin 2 am 17. Juni 2005, das Aktienkapital zu erhöhen und die Eigentum sstruktur zu ändern. D ies führte zu folgenden Verhältnissen: D ie E._______ H olding AG hielt 74.3% der Aktien an der Beschw erdegegnerin 2, C ._______ 24.8% und D ._______ 1% . G em äss den Angaben der Beschw erdegegner (Eingabe vom 28. M ärz 2007) verfügt die Beschw erdegegnerin 2 über kei- ne Beteiligungen; die E._______ H olding AG dagegen hält 47.4% der Akti- en der G ._______ AG sow ie 15.9% der Aktien der H ._______ AG (beide m it Sitz in Y._______). Aus dem H andelsregister ist ersichtlich, das der Beschw erdegegner 1 im Jahr 2005 M itglied des Verw altungsrates der Be- schw erdegegnerin 2, der E._______ H olding AG , der G ._______ AG und (bis am 7. Juli 2005) der H ._______ AG w ar; überdies am tete er als G e- schäftsführer der E._______ H olding AG und der G ._______ AG . Seine Ehefrau (F._______) w ar Verw altungsrätin der E._______ H olding AG . M it Verfügung vom 5. August 2005 stellte die Erstinstanz fest, dass der Beschw erdegegner 1 im Jahr 2005 keinen Anspruch auf D irektzahlungen habe. D ies w urde dam it begründet, dass er nicht selber im erforderlichen U m fang von zw ei D ritteln des Aktienkapitals an der Beschw erdegegnerin 2 beteiligt sei, sondern nur indirekt über die E._______ H olding AG . Eine in- direkte Beteiligung genüge aber angesichts der einschlägigen Vorschriften der D irektzahlungsverordnung nicht. G egen diese Verfügung erhoben die Beschw erdegegner, vertreten durch R echtsanw alt R oger Lippuner (Buchs SG ), am 17. August 2005 Einspra- che bei der Erstinstanz. Sie m achten geltend, die indirekte Beteiligung des Beschw erdegegners 1 an der Beschw erdegegnerin 2 (über die E._______ H olding AG ) m üsse bei der Prüfung seines D irektzahlungsanspruchs be- rücksichtigt w erden. D ie Erstinstanz w ies die Einsprache am 22. Au- gust 2005 ab.3 G egen den Entscheid der Erstinstanz erhoben die Beschw erdegegner am 30. August 2005 R ekurs bei der Vorinstanz. Am 1. D ezem ber 2005 hiess diese den R ekurs teilw eise gut. Sie erw og, dass aufgrund des im fragli- chen Zeitpunkt anw endbaren R echts auch indirekte Beteiligungen zu be- rücksichtigen seien. D a aber aus den Akten nicht ersichtlich w erde, inw ie- fern die Voraussetzungen für den Erhalt von D irektzahlungen erfüllt seien – es fehlten z.B. Angaben über die Beteiligungsverhältnisse der E._______ H olding AG –, w ies die Vorinstanz die Sache zur N eubeurtei- lung der Beitragsberechtigung an die Erstinstanz zurück. Am 6. D ezem ber 2005 liessen die Beschw erdegegner der Erstinstanz die Aktionärsverzeichnisse der E._______ H olding AG (per 20.10.2004) und der Beschw erdegegnerin 2 (per 17.6.2005) zukom m en. D em nach verfüg- ten der Beschw erdegegner 1 und seine Ehefrau F._______ je über 49% der Aktien der E._______ H olding AG ; die restlichen 2% der Aktien w urden von D ._______ treuhänderisch für den Beschw erdegegner 1 und dessen Ehefrau gehalten. D ie E._______ H olding AG hielt ein Aktienpaket von 74.3% direkt an der Beschw erdegegnerin 2 und treuhänderisch (über D ._______) w eitere 0.5% der Aktien. Am 4. Januar 2006 verfügte die Erstinstanz neu und bejahte die Beitrags- berechtigung des Beschw erdegegners 1 für das Jahr 2005. D ie Erstinstanz erw og, die indirekten Beteiligungen des Beschw erdegegners 1 m üssten bei der Prüfung der Beitragsberechtigung berücksichtigt w erden. Ü berdies m üsse auch die finanzielle Beteiligung der Ehefrau m it eingerechnet w er- den, w eil das D irektzahlungsrecht Ehepaare als ein Subjekt behandle; die Produktionsstätten von Ehepaaren w ürden grundsätzlich als ein Betrieb gelten. G em äss den Inform ationen der Erstinstanz erfülle der Beschw erde- gegner 1 auch die übrigen Anforderungen für die Ausrichtung von D irekt- zahlungen, so etw a den ökologischen Leistungsnachw eis. Am 18. Januar 2006 erhob der Beschw erdeführer gegen die Verfügung der Erstinstanz Beschw erde bei der Vorinstanz. Er m achte geltend, der Be- schw erdegegner 1 sei lediglich m it 36.4% des Aktienkapitals an der Be- schw erdegegnerin 2 beteiligt, und die von der Ehefrau gehaltenen Aktien der E._______ H olding AG könnten dem Beschw erdegegner 1 nicht ange- rechnet w erden. Eine Anrechnung w äre nur m öglich, w enn die Ehefrau Be- w irtschafterin der Beschw erdegegnerin 2 w äre, d.h. w enn sie ein Einkom - m en aus unselbständiger Tätigkeit für die Beschw erdegegnerin 2 erzielen w ürde, ihre Funktion als Bew irtschafterin persönlich w ahrnähm e und regel- m ässig auf dem Betrieb m itarbeitete. D a F._______ jedoch w eder Selbst- noch M itbew irtschafterin der Beschw erdegegnerin 2 sei, könnten ihre Akti- enanteile nicht jenen ihres Ehem annes zugerechnet w erden. Am 16. Februar 2006 beantragte das Bundesam t für Landw irtschaft (BLW ) dem Bundesrat eine Änderung der D irektzahlungsverordnung, w onach eine Beitragsberechtigung nur noch in Frage kam , w enn der Bew irtschafter im genügenden U m fang über direkte Beteiligungen verfügte. D ie entspre- chende Verordnungsänderung trat am 1. April 2006 in Kraft.4 Am 12. Juli 2006 übernahm der Beschw erdegegner 1 rückw irkend auf den 20. O ktober 2004 von der E._______ H olding AG seine Aktienanteile an der Beschw erdegegnerin 2. Zuvor - am 27. N ovem ber 2005 - hatte der Be- schw erdegegner 1 gegenüber der E._______ H olding AG erklärt, die Ü ber- tragung der Aktien der Beschw erdegegnerin 2 im Jahr 2004 sei w egen ei- nes G rundlagenirrtum s unw irksam gew esen. D er Beschw erdegegner 1 verfügt dem nach heute über 100% der Aktien der Beschw erdegegnerin 2. Am 16. August 2006 w ies die Vorinstanz die Beschw erde vom 18. Januar 2006 ab. Anders als in ihrem ersten Entscheid erw og die Vorinstanz, eine bloss indirekte Beteiligung an einer Aktiengesellschaft dürfe bei der M in- destanteil-Berechnung nicht berücksichtigt w erden. Vorliegend m üsse die Beitragsberechtigung des Beschw erdegegners 1 aber aus G ründen der R echtsgleichheit bejaht w erden (w ird näher ausgeführt). Bei diesem Er- gebnis erübrige es sich zu untersuchen, inw iefern sich die R ückübertra- gung der indirekten Beteiligungen auf die Anspruchsberechtigung für D i- rektzahlungen ausw irke. B. G egen den Entscheid der Vorinstanz erhob der Beschw erdeführer am 13. Septem ber 2006 Verw altungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD (R EKO /EVD ). Im W esentlichen m achte er geltend, die D irektzah- lungsverordnung sehe keine Anrechnung des Aktienkapitals eines Ehe- partners vor, der nicht persönlich an der Bew irtschaftung des Betriebes be- teiligt sei. Im Antrag des BLW an den Bundesrat betreffend die Änderung der hier interessierenden Verordnungsbestim m ung sei festgehalten w or- den, dass der Bew irtschafter über die qualifizierte M ehrheit am G rundkapi- tal und an den Stim m rechten der G esellschaft verfügen m üsse. Beitrags- berechtigt könne nur eine Einzelperson sein, die den fraglichen Betrieb persönlich bew irtschafte. F._______ sei nicht Selbst- oder M itbew irtschaf- terin der Beschw erdegegnerin 2. Ihr kom m e keine m assgebende Funktion bei der Führung und Entscheidfällung zu, sie nehm e keine aktive R olle im täglichen G eschehen w ahr (Betriebsleitung) und sie erbringe keine eigene Arbeit für den Betrieb. D a der Beschw erdegegner 1 für sich alleine nur über einen Anteil von 36.4% am Aktienkapital der Beschw erdegegnerin 2 verfüge, sei er nicht beitragsberechtigt. H inzu kom m e, dass zw ischen der Beschw erdegegnerin 2 und der E._______ H olding AG ein pachtähnliches Verhältnis bestehe, w as einer Beitragsberechtigung ebenfalls entgegen stehe. Schliesslich w äre die Ausrichtung von D irektzahlungen auch des- halb problem atisch, w eil die E._______ H olding AG das G egenteil eines bäuerlichen, bodenbew irtschaftenden Betriebes darstelle. Es bestehe die G efahr, dass ein allfälliger Betriebsgew inn der Beschw erdegegnerin 2 via H oldinggesellschaft in andere, landw irtschaftsfrem de Bereiche verschoben w erden könnte. C . In der Beschw erdeantw ort vom 16. O ktober 2006 hielten die Beschw erde- gegner fest, für die Beitragsberechtigung m üssten sow ohl direkte als auch indirekte Beteiligungen an der Beschw erdegegnerin 2 berücksichtigt w er- den. D ie geforderte M indestbeteiligung m üsse keinesw egs von einer Ein-5 zelperson gehalten w erden; vielm ehr seien die Beteiligungen von Ehepart- nern anzurechnen. Im vorliegenden Fall m üssten der Beschw erdegegner 1 als Bew irtschafter und seine Ehefrau als M itbew irtschafterin des Betriebs der Beschw erdegegnerin 2 gelten. Am 17. O ktober 2006 nahm die Vorinstanz im R ahm en der Vernehm las- sung Stellung zur Beschw erde. Sie hielt fest, die Kapitalbeteiligung von F._______ m üsse aus G ründen der R echtsgleichheit zu jener ihres Ehe- m annes gerechnet w erden. O b F._______ M itbew irtschafterin sei oder nicht, sei für die Beurteilung der Beitragsberechtigung unerheblich. D ie Erstinstanz verzichtete im R ahm en der Vernehm lassung auf eine Stel- lungnahm e. D . Am 30. Januar 2007 w urde den Parteien m itgeteilt, dass die Beschw erde per 1. Januar 2007 vom Bundesverw altungsgericht übernom m en w orden sei. Am 1. M ärz 2007 stellte das Bundesverw altungsgericht im R ahm en der In- struktion der Erstinstanz und den Beschw erdegegnern verschiedene Fra- gen, die m it Eingaben vom 13. M ärz 2007 bzw . vom 28. M ärz 2007 beant- w ortet w urden. Am 30. April 2007 äusserte sich der Beschw erdeführer zur Eingabe der Beschw erdegegner vom 28. M ärz 2007. Zur Eingabe des Be- schw erdeführers vom 30. April 2007 nahm en die Beschw erdegegner am 8. Juni 2007 Stellung. Auf die erw ähnten und w eiteren Vorbringen der Parteien w ird – sow eit sie sich für den Entscheid als rechtserheblich erw eisen – in den nachfolgen- den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht hat von Am tes w egen und m it freier Kogni- tion zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Beschw erde einzutreten ist (vgl. Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). D as Bundesverw altungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Be- schw erde zuständig (vgl. Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G ; SR 173.32] i.V.m . Art. 53 Abs. 2 VG G und Art. 166 Abs. 2 Lw G [zit. in E. 3]). Als zuständiges Bundesam t ist der Beschw erdeführer laut Art. 166 Abs. 3 Lw G zur Beschw erde legitim iert (vgl. Art. 48 Abs. 2 Vw VG ). D ie Eingabefrist sow ie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschw erde- schrift sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), und die übrigen Sach- urteilsvoraussetzungen sind erfüllt (Art. 32 ff. VG G i.V.m . Art. 44 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist som it einzutreten. 2. Zu beurteilen ist die Frage, ob der Beschw erdegegner 1 im Jahr 2005 An-6 spruch auf D irektzahlungen hatte. D abei w ird im Folgenden davon ausge- gangen, dass er und seine Ehefrau im Jahr 2005 indirekt (via E._______ H olding AG ) je über 36.4% der Aktien der Beschw erdegegnerin 2 verfüg- ten. D ie Frage, ob der von den Beschw erdegegnern geltend gem achte G rundlagenirrtum anzuerkennen ist bzw . ob der Beschw erdegegner 1 im Jahr 2005 Alleinaktionär der Beschw erdegegnerin 2 w ar, kann – w ie zu zeigen sein w ird (vgl. unten, E. 5) - offen gelassen w erden. U m stritten ist zunächst, ob die Beteiligungen der beiden Eheleute an der Beschw erde- gegnerin 2 von je 36.4% zusam m engerechnet w erden dürfen, w enn die gem äss Art. 2 Abs. 3 Bst. a der D irektzahlungsverordnung vom 7. D ezem - ber 1998 (D ZV; SR 910.13) geforderte M indestbeteiligung von zw ei D rit- teln erm ittelt w ird. W eiter besteht U neinigkeit darüber, ob die indirekten Beteiligungen an der Beschw erdegegnerin 2 (via E._______ H olding AG ) berücksichtigt w erden dürfen. D ie kantonalen Behörden und die Beschw er- degegner bejahen diese Fragen, w ogegen der Beschw erdeführer sie ver- neint. Im Folgenden ist zu prüfen, w ie es sich dam it verhält. Zuvor rechtfer- tigt sich indessen ein kurzer Blick auf die m assgebenden Vorschriften der Bundesverfassung, des Landw irtschaftsgesetzes und seiner Ausführungs- erlasse. 3. Laut Art. 104 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidge- nossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) fördert der Bund die boden- bew irtschaftenden bäuerlichen Betriebe ergänzend zur zum utbaren Selbst- hilfe der Landw irtschaft und nötigenfalls abw eichend vom G rundsatz der W irtschaftsfreiheit. D er Bund ergänzt das bäuerliche Einkom m en durch D i- rektzahlungen zur Erzielung eines angem essenen Entgelts für die erbrach- ten Leistungen, unter der Voraussetzung eines ökologischen Leistungs- nachw eises (Art. 104 Abs. 3 Bst. a BV). D as Landw irtschaftsgesetz w ie- derholt den G rundsatz, dass der Bund den Bew irtschaftern und Bew irt- schafterinnen von bodenbew irtschaftenden bäuerlichen Betrieben unter der Voraussetzung des ökologischen Leistungsnachw eises D irektzahlun- gen ausrichtet (Art. 2 Abs. 1 Bst. b und 70 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 29. April 1998 über die Landw irtschaft [Landw irtschaftsgesetz, Lw G ; SR 910.1]). D irektzahlungen dienen der Einkom m enssicherung, der Förde- rung einer um w eltschonenden Produktion sow ie dem sozialen Ausgleich zw ischen landw irtschaftlich Erw erbstätigen und der übrigen erw erbstätigen Bevölkerung in der R egion (vgl. BEAT STALD ER , D ie bäuerliche Fam ilie: D i- rektzahlungsproblem atik, Blätter für Agrarrecht [BlAR ] 2000, S. 187 ff., S. 192; siehe auch BBl 1996 IV 1 ff., S. 201 ff.). Ergänzend erm ächtigt Art. 70 Abs. 5 Lw G den Bundesrat, nähere Vorschriften für den Bezug der D irektzahlungen zu erlassen und bestim m te G renzw erte festzulegen. 3.1 D ie D irektzahlungsverordnung konkretisiert die Voraussetzungen für eine Beitragsberechtigung. D irektzahlungen erhalten gem äss Art. 2 Abs. 1 D ZV Bew irtschafter, die einen Betrieb führen und ihren zivilrechtlichen W ohnsitz in der Schw eiz haben. Keine D irektzahlungen erhalten nach Abs. 2 dieser Bestim m ung a. Juristische Personen; b. Bund, Kantone und G em einden; c. Bew irtschafter, deren Tierbestände die rechtlich festgesetzten H öchst-7 bestände überschreiten. G em äss Art. 16 Abs. 1 D ZV m üssen die Antrag- steller den N achw eis erbringen, dass sie den gesam ten Betrieb nach den Anforderungen des ökologischen Leistungsnachw eises (vgl. Art. 5 ff. D ZV) bew irtschaften. D ie Beitragsberechtigung ist von diversen G renzw erten ab- hängig, etw a betreffend das Alter (Art. 19 D ZV), das Einkom m en (Art. 22 D ZV) oder das Verm ögen (Art. 23 D ZV) des Bew irtschafters. Als Bew irt- schafter gilt, w er einen Betrieb auf eigene R echnung und G efahr führt (Art. 2 Abs. 1 der landw irtschaftlichen Begriffsverordnung [LBV; SR 910.91]). 3.2 Art. 2 Abs. 3 D ZV regelt die Beitragsberechtigung für den Fall einer natürli- chen Person oder einer Personengesellschaft, die den Betrieb einer Kapi- talgesellschaft bew irtschaftet. D er hier relevante Teil dieser Bestim m ung lautete in der bis zum 31. M ärz 2006 gültigen Fassung (AS 2001, 3539) w ie folgt: Beitragsberechtigt ist die natürliche Person oder die Personengesellschaft, die den Betrieb einer AG oder G m bH bew irtschaftet, sofern (a.) sie m ittels N am enaktien über eine Beteiligung von m indestens zw ei D ritteln am Aktienkapital und an den Stim m rechten, bei der G m bH über eine Beteiligung von m indestens drei Vierteln am Stam m kapital und an den Stim m rechten verfügt; ... Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV w urde am 1. April 2006 geändert und verlangt seither ausdrücklich, dass die natürliche Person, die den Betrieb einer AG bew irtschaftet, über eine direkte Beteiligung am Aktienkapital der AG ver- fügen m uss (AS 2006, 883). Im vorliegenden Fall ist allerdings die bis am 31. M ärz 2006 geltende Fassung der Bestim m ung m assgebend, da es sich beim D irektzahlungsanspruch im Jahr 2005 um einen zeitlich abgeschlos- senen Sachverhalt handelt, der sich w ährend der G eltung des alten R echts verw irklichte. D ie Anw endung des neuen R echts drängt sich auch nicht um der öffentlichen O rdnung w illen auf (vgl. U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLER / FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Auflage, Zürich / St. G al- len 2006, R z. 322 ff.). W ie erw ähnt stellt sich vorliegend zunächst die Frage, ob gem äss Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV in der hier anw endbaren Fassung für die Berechnung der erforderlichen Beteiligung nur die Anteile des Beschw erdegegners 1 zu berücksichtigen sind, oder ob die Beteiligungen seiner Ehefrau hinzuge- rechnet w erden m üssen. 4. Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV erklärt die natürliche Person oder Personengesell- schaft als beitragsberechtigt, sofern sie bei einer AG über eine Beteiligung von m indestens zw ei D ritteln verfügt. W ie es sich diesbezüglich bei Ehe- leuten verhält, die gem einsam einen in Form der AG errichteten landw irt- schaftlichen Betrieb bew irtschaften, geht aus dem W ortlaut der Bestim - m ung nicht hervor.8 4.1 U m den Sinngehalt einer N orm zu ergründen, ist nach Lehre und R echt- sprechung zunächst vom W ortlaut der auszulegenden Bestim m ung auszu- gehen. Lässt sich – w ie im Fall von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV – aus dem W ortlaut nichts ableiten, m üssen w eitere Auslegungselem ente berücksich- tigt w erden, w ie nam entlich Entstehungsgeschichte und Zw eck der N orm . Zu beachten ist auch die Bedeutung, die der N orm im Kontext m it anderen Bestim m ungen zukom m t (vgl. BG E 125 II 177 E.3; H ÄFELIN /M Ü LLER /U H LM AN N , a.a.O ., R z. 216 ff.) 4.2 U m den Sinn und Zw eck von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV zu eruieren, m uss nach der Bedeutung gefragt w erden, die der Verfassungs- und G esetzge- ber den D irektzahlungen beim essen w ollte (teleologische Auslegung). 4.2.1 Verfassung und G esetz m achen klar, dass die landw irtschaftlichen D irekt- zahlungen des Bundes in erster Linie der U nterstützung bäuerlicher Betrie- be dienen sollen. D ie Ausgestaltung der D irektzahlungen hat das Ziel, die bäuerlich strukturierte Landw irtschaft zu festigen bzw . die bäuerlichen Be- triebe zu fördern (vgl. den 6. Landw irtschaftsbericht des Bundes, BBl 1984 III 469, S. 736, 748 und 758; Botschaft zur Agrarpolitik 2002, BBl 1996 IV 1 ff., S. 56 f., 169 und 300 f.; U rteil des Bundesgerichts 2A.40/2005 vom 16. August 2005 E. 4.2.3). D ie schw eizerische Landw irtschaftspolitik orien- tiert sich seit jeher am Leitbild des bäuerlichen Fam ilienbetriebes. Im Vor- dergrund steht der Betrieb, in dem die bäuerliche Fam ilie gleichzeitig Fi- nanzierung, Betriebsleitung und einen w esentlichen Teil der Arbeitserledi- gung besorgt (vgl. den 7. Landw irtschaftsbericht des Bundes, BBl 1992 II 524; U rteil des Bundesgerichts 2A.40/2005 vom 16. August 2005 E. 4.1; R ID H A FR AO U A, C onstitutionnalité des norm es relatives au cercle des bénéfi- ciaires des paiem ents directs, BlAR 2000 S. 161 ff., S. 172). Auf den bäu- erlichen Fam ilienbetrieb sind denn auch die Förderungsm assnahm en des Bundes ausgerichtet (vgl. BBl 1984 III 733 f.). Prägende Elem ente des bäuerlichen Fam ilienbetriebes sind die Bodenbew irtschaftung, das Ü ber- w iegen fam ilieneigener Arbeitskräfte, die Einheit von Arbeitsplatz und H eim stätte sow ie die Verbindung von Eigentum , Besitz und Bew irtschaf- tung (vgl. BBl 1984 III 469, 730; BBl 1996 IV 55; U rteil des Bundesgerichts 2A.40/2005 vom 16. August 2005 E. 4.2.1; ED U A R D H O FER , Ü bersicht über die landw irtschaftlichen D irektzahlungen, BlAR 1998, S. 149 ff., S. 153; STALD ER , a.a.O ., S. 189). D er G esetzgeber geht vom Idealtypus eines Fam i- lienbetriebs aus, in dem beide Ehepartner auf dem Betrieb m itarbeiten und gem einsam als Bew irtschafter auftreten. D ie R ollen können unterschied- lich verteilt sein, aber am Erfolg und M isserfolg nim m t die ganze bäuerli- che Fam ilie teil (BBl 1996 IV 57 f.; STALD ER , a.a.O ., S. 190). 4.2.2 D er Bundesrat hat die Befugnis, die einzelnen Kriterien in der D irektzah- lungsverordnung genauer zu um schreiben. Für den Fall, dass ein Betrieb einer juristischen Person gehört, hat der Bundesrat in Art. 2 Abs. 3 D ZV w ie erw ähnt vorgesehen, dass die bew irtschaftende Person dann beitrags- berechtigt sein kann, w enn die juristische Person als bäuerlicher (Fam ili-9 en-)Betrieb ausgestaltet ist (insbesondere in Form einer Fam ilien-AG oder -G m bH ). Anders verhält es sich dagegen im Fall von anderen juristischen Personen (nichtbäuerliche bzw . N icht-Fam ilien-Betriebe; vgl. die Anträge an den Bundesrat des EVD vom 25. O ktober 2001 sow ie des BLW vom 16. Februar 2006, jew eils zu Änderungen von Art. 2 D ZV). D ie Abgrenzung zw ischen bäuerlichen und nichtbäuerlichen Betrieben erfolgt in Art. 2 Abs. 3 D ZV über das Erfordernis der M indestbeteiligung von zw ei D ritteln. G e- m äss der R echtsprechung setzt eine Beitragsberechtigung voraus, dass der Anspruchsberechtigte w irtschaftlich eng m it dem Betrieb verbunden ist. N ötig sind ein substanzieller Kapitaleinsatz, eine Partizipation am Betriebs- gew inn und ein M ittragen des Betriebsrisikos (vgl. Entscheid der R EKO /EVD vom 11. Januar 2002 i.S. R . [00/JO -002]; Entscheid der R EKO /EVD vom 4. N ovem ber 2002 i.S. F. [01/JG -007]). U nter diesen Be- dingungen sollen landw irtschaftliche Fam ilienbetriebe auch dann als förde- rungsw ürdig gelten, w enn das Betriebskapital vom Privatverm ögen ge- trennt w ird. D as Landw irtschaftsgesetz und die D irektzahlungsverordnung gehen da- von aus, dass die D irektzahlungen nur an bäuerliche Bew irtschafter aus- gerichtet w erden können, d.h. an Personen, die im Betrieb eine m assge- bende Funktion bei der Führung und Entscheidfällung einnehm en (Be- triebsleitung) sow ie eine aktive R olle im täglichen G eschehen ausüben und selber H and anlegen. Eine bloss gelegentliche M ithilfe genügt nicht, um als Bew irtschafter bzw . als anspruchsberechtigte Person gelten zu können (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.237/1997 vom 13. Februar 1998 E. 2a; BG E 94 II 254 E. 3b; vgl. auch Art. 2 LBV sow ie die Erläuterungen des BLW zu dieser Bestim m ung). Führt nur einer der beiden Ehepartner den Betrieb, w ährend der andere einer landw irtschaftsfrem den Erw erbstä- tigkeit nachgeht, so gilt er allein als Bew irtschafter, da nur er das unter- nehm erische R isiko trägt (STALD ER , a.a.O ., S. 193; vgl. Art. 2 LBV). D ies be- deutet allerdings nicht zw ingend, dass im R ahm en von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV nur Beteiligungen von Personen berücksichtigt w erden dürfen, die als Bew irtschafter gelten. D er Verordnungsgeber strebte zw ar an, dass die na- türliche Person gleichzeitig selber m ehrheitsbeteiligte Eigentüm erin des Betriebs der G esellschaft ist (Einheit von Kapital und Betriebsleitung); er ging dabei jedoch von einem bäuerlichen Fam ilienbetrieb aus, auf dem die Arbeiten m ehrheitlich durch betriebs- bzw . fam ilieneigene Arbeitskräfte er- ledigt w erden (vgl. den Antrag des BLW an den Bundesrat vom 16. Febru- ar 2006 zur Änderung von Art. 2 Abs. 3 D ZV; Entscheid der R EKO /EVD vom 11. Januar 2002 i.S. R . [00/JO -002], E. 4; H O FER , a.a.O ., S. 153; STALD ER , a.a.O ., S. 190; vgl. Art. 26 D ZV). D ie differenzierte Lösung, die der Bundesrat für die Bew irtschaftung von Betrieben juristischer Personen vorgesehen hat, entspricht der Intention des G esetzgebers: D er Betrieb einer AG gilt dann als förderungsw ürdig, w enn er durch eine bäuerliche Fam ilie bew irtschaftet w ird. D ie Abgrenzung gegenüber den nicht förderungsw ürdigen Betrieben erfolgt einerseits über die H öhe des Kapitaleinsatzes, andererseits über die Intensität und Q uali- tät der Bew irtschafter-Tätigkeit.10 4.2.3 Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV gibt w ie gesagt keine Antw ort auf die Frage, w el- che Beteiligungen im Fall eines Bew irtschafter-Ehepaars berücksichtigt w erden m üssen. Auch die G erichte haben zu dieser Frage bisher - sow eit ersichtlich - noch nie Stellung genom m en. In der Literatur äussert sich ein- zig STALD ER (a.a.O ., S. 189) zur D irektzahlungsproblem atik im Zusam m en- hang m it dem bäuerlichen Fam ilienbetrieb, ohne allerdings die Anrech- nungsfrage direkt zu them atisieren. Sinn und Zw eck der genannten Vorschriften m achen nach dem G esagten deutlich, dass der bäuerliche Fam ilienbetrieb gefördert w erden soll, w obei das M odell des traditionellen Bew irtschafter-Ehepaars im Vordergrund steht. Aufgrund dieses agrarpolitischen Leitbildes darf es keinen U nter- schied m achen, ob ein Ehepaar einen Betrieb direkt bew irtschaftet, oder ob es das Kapital in eine juristische Person auslagert, sofern das Eigentum am Betrieb im erforderlichen U m fang der bäuerlichen Fam ilie gehört und beide Eheleute in einem gew issen M indestum fang auf dem Betrieb arbei- ten. Vielm ehr ist bei einem substanziellen Einsatz von Arbeit und Kapital auch der als AG oder G m bH ausgestaltete Fam ilienbetrieb förderungsw ür- dig. D as bedeutet, dass die G esam theit des Einsatzes von Kapital und Ar- beit der bäuerlichen Eheleute zu berücksichtigen ist. Folglich m üssen die Beteiligungen der Eheleute an einer juristischen Person, deren Betrieb sie gem einsam bew irtschaften, im R ahm en von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV zu- sam m engerechnet w erden. Es genügt, dass die Eheleute gem einsam zu m indestens zw ei D ritteln an der juristischen Person beteiligt sind. G leich- zeitig m üssen beide Ehepartner m assgeblich im Betrieb m itarbeiten, dam it eine genügende persönliche Verbundenheit der Ehepartner m it dem Be- trieb gew ährleistet ist. Erfüllen die Eheleute die M indestanforderungen be- züglich Arbeits- und Kapitaleinsatz, so entspricht der Betrieb dem agrarpo- litischen Leitbild des Bundes und gilt grundsätzlich als förderungsw ürdig. 4.2.4 Im vorliegenden Fall ist anhand der Feststellungen der Vorinstanzen sow ie aufgrund der Instruktionen des Bundesverw altungsgerichts zu prüfen, ob der Beschw erdegegner 1 und seine Ehefrau im Jahr 2005 die gem äss Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV erforderlichen M indestkriterien bezüglich Kapital- und Arbeitseinsatz erfüllten. W as das Kriterium des Kapitaleinsatzes betrifft, ist vorliegend von keiner Seite bestritten, dass der Beschw erdegegner 1 und seine Ehefrau im Jahr 2005 gem einsam über die nötige Zw eidrittelsm ehrheit der Aktien der Be- schw erdegegnerin 2 verfügten. Ferner anerkennen beide Seiten, dass der Beschw erdegegner 1 als Bew irtschafter des Betriebs einen Arbeitseinsatz leistete, der den Anforderungen für einen D irektzahlungsanspruch genügt. U m stritten ist dagegen, ob der Arbeitseinsatz von F._______ genügend hoch w ar, dam it ihre Aktienanteile an jene ihres Ehegatten angerechnet w erden können.11 4.2.5 D er Arbeitseinsatz von F._______ ist prim är aufgrund der Eingaben der Parteien anlässlich der Instruktion zu beurteilen. Aus den vom Bundesver- w altungsgericht einverlangten Lohnausw eisen sow ie aus der Steuererklä- rung geht hervor, dass F._______ im Jahr 2005 zw ei lohnrelevanten Tätig- keiten nachging. Für ihre Arbeit bei der Beschw erdegegnerin 2 erhielt sie einen Bruttolohn in der H öhe von Fr. 6'000.--, für jene bei der H ._______ AG Fr. 16'125.--. D ie Beschw erdegegner m achen geltend, die Lohnhöhe sei irrelevant, da allgem ein bekannt sei, dass die überw iegende Zahl der Ehefrauen von Landw irten ganz oder in erheblichem U m fang unentgeltlich im Betrieb ihres Ehem annes m itarbeiteten. D ie Arbeitsleistung von F._______ auf dem Betrieb der Beschw erdegegnerin 2 habe im Jahr 2005 einem Stellenpensum in der H öhe von 40-50% entsprochen. Sie habe für die Beschw erdegegnerin 2 adm inistrative und planerische Tätigkeiten ver- richtet, den H auslieferdienst organisiert und diverse w eitere Aufgaben be- sorgt (Zahlungsw esen, Betriebsbuchhaltung, Sam stags- und Sonntags- dienst, H ilfestellung beim U m stallen und Ausstallen). D er Beschw erdefüh- rer w endet ein, der geringe Jahreslohn von F._______ lasse darauf schlie- ssen, dass sie nicht als M itbew irtschafterin betrachtet w erden könne. D ie Teilzeitbeschäftigung entspreche aufgrund des Lohnes lediglich einem Pensum von 17 Prozent. 4.2.6 Bei einer W ürdigung dieser Vorbringen geht das Bundesverw altungsge- richt davon aus, dass – anders als es der Beschw erdeführer zu tun scheint – nicht einseitig auf die H öhe des Erw erbseinkom m ens der Ehefrau des Beschw erdegegners 1 abgestellt w erden darf, w elches diese im gem ein- sam m it ihrem Ehem ann bew irtschafteten Betrieb erzielte. D er Beschw er- deführer räum t übrigens selber ein, dass der von der Ehefrau in solchen Fällen erzielte Verdienst oft tiefer liegt als der Betrag, den eine externe Ar- beitskraft verlangen w ürde, w as allgem ein bekannt ist (vgl. seine Eingabe vom 30.4.2007, S. 3). Aber auch, w enn m an – w ie der Beschw erdeführer – in erster Linie auf die in den Lohnausw eisen des Jahres 2005 aufgeführten Betreffnisse abstellen w ollte, kann der Betrachtungsw eise des Beschw er- deführers nicht gefolgt w erden. D anach erzielte F._______ einen Jahres- lohn von Fr. 22'125.--, der sich, w ie erw ähnt, aus Fr. 6'000.-- (Beschw erde- gegnerin 2) und Fr. 16'125.-- (H ._______ AG ) zusam m ensetzt. D er bei der Beschw erdegegnerin 2 erzielte Lohnanteil m acht som it 27% des Jahres- lohns von F._______ aus. G eht m an nach dem oben G esagten davon aus, dass in der Landw irtschaft oftm als niedrigere Löhne als in anderen Beru- fen bezahlt w erden und nam entlich enge Fam ilienangehörige zusätzlich unentgeltliche Arbeit auf dem eigenen Betrieb verrichten, ist auch bei einer stärkeren Berücksichtigung der Lohnausw eise von einem substanziellen Arbeitsbeitrag von F._______ für den Betrieb der Beschw erdegegnerin 2 auszugehen. D as Bundesverw altungsgericht gelangt daher zum Schluss, dass F._______ im Jahr 2005 in erheblichem U m fang auf dem Betrieb der Be- schw erdegegnerin 2 m itarbeitete, und dass insofern Verhältnisse vorlagen, 12 die dem Leitbild des förderungsw ürdigen bäuerlichen Betriebes, von dem der G esetzgeber ausging, nicht w idersprechen. In diesem Sinn ist Art. 2 Abs. 3 D ZV dem nach im vorliegenden Zusam m enhang w eiter auszulegen, als es der Beschw erdeführer zu tun scheint. 4.2.7 W eiteres kom m t hinzu. D ie Vorinstanz erachtete den Anspruch der Be- schw erdegegner auf D irektzahlungen allein gestützt auf den G rundsatz der R echtsgleichheit als gegeben, ohne dabei in irgend einer W eise auf den tatsächlichen U m fang der von F._______ im Betrieb geleisteten Arbeit ab- zustellen. Auch w enn m an nicht so w eit gehen w ill w ie die Vorinstanz, w ür- de es doch als stossend erscheinen, w enn im vorliegenden Fall trotz er- heblichem Arbeitseinsatz der Ehefrau keine D irektzahlungen ausbezahlt w erden könnten, w ogegen bei einem nicht in dieser R echtsform geführten Landw irtschaftsbetrieb keine Arbeitsleistung der Ehefrau erforderlich ist. W ie es sich dam it letztlich verhält, braucht indessen nicht abschliessend geklärt zu w erden, w eil der Anspruch auf D irektzahlungen bereits aufgrund der vorstehenden Erw ägungen im G rundsatz zu bejahen ist. 4.3 Auch eine system atische Auslegung von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV führt zu keinem anderen Ergebnis, verhält es sich doch so, dass Bew irtschafter- Ehepaare im Zusam m enhang m it D irektzahlungen in der R egel als Einheit behandelt w erden. Insbesondere bei der Berechnung der Einkom m ens- und Verm ögensgrenzen (Art. 22 f. D ZV) sow ie bei der D efinition des Be- w irtschafters (vgl. Art. 2 LBV) gelten Ehepaare als ein Subjekt. Ehepaare w erden gem äss Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bun- dessteuer (D BG ; SR 642.11) gem einsam veranlagt, so dass bei der Be- rechnung der G renzw erte die G esam tverhältnisse der Eheleute m assge- bend sind. Es entspricht denn auch w ie gesagt dem agrarpolitischen Leit- bild des G esetzgebers, die bäuerliche Fam ilie rechtlich als Einheit aufzu- fassen. D ass Ehepaare in einzelnen Bereichen als zw ei Subjekte betrach- tet w erden (vgl. z.B. Art. 2 Abs. 1 Bst. c D ZV bzgl. der erforderlichen beruf- lichen G rundausbildung des bew irtschaftenden Ehepartners), verm ag die- sen G rundsatz nicht um zustossen. D am it steht fest, dass die Beteiligungen des Beschw erdegegners 1 und seiner Ehefrau vorliegend zusam m engerechnet w erden dürfen. 5. Als nächstes stellt sich die Frage, ob in diesem Zusam m enhang auch indi- rekte Beteiligungen zu berücksichtigen sind. Im vorliegenden Fall ist die im Jahr 2005 geltende Fassung von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV anw endbar, in w elcher das Erfordernis der direkten Be- teiligung nicht ausdrücklich genannt w ird (vgl. vorne E. 3.2). Indessen w ird bereits in jener Fassung verlangt, dass der Bew irtschafter m ittels N am en- aktien über eine Beteiligung von m indestens zw ei D ritteln am Aktienkapital verfügt. Aus diesem U m stand könnte gefolgert w erden, dass auch ohne ausdrückliche Erw ähnung gleichw ohl eine direkte Beteiligung verlangt w ar. Für diese Auffassung lässt sich anführen, dass N am enaktien eine engere 13 Verbindung zw ischen Berechtigtem und G esellschaft darstellen als Inha- beraktien, und bei N am enaktien unter bestim m ten U m ständen der Eintrag ins Aktienbuch verw eigert w erden kann. Andererseits bleiben N am enaktien im G rundsatz ohne Beschränkung übertragbar (vgl. zum G anzen Art. 684 ff. O R sow ie AR TH U R M EIE R -H AYO Z / PETER FO R STM O SER , Schw eizeri- sches G esellschaftsrecht, 10. Auflage, Bern 2007, § 16 N 302 ff.). D ie vom Beschw erdeführer vertretene Auslegung findet daher in der genannten Form ulierung keine hinreichende Stütze. D ies m ag auch den Beschw erde- führer selber dazu bew ogen haben, dem Bundesrat eine Ergänzung dieser Vorschrift durch Einfügen des Zusatzes „direkte“ Beteiligung zu beantra- gen (vgl. den Antrag des BLW an den Bundesrat vom 16. Februar 2006). D afür, dass der Verordnungsgeber bereits in der alten Fassung von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV eine generelle Einschränkung auf direkte Beteiligungen hätte vorsehen w ollen, finden sich keine konkreten Anhaltspunkte. Verhält es sich zudem so, dass der Beschw erdegegner 1 und seine Ehefrau den Betrieb der Beschw erdegegnerin 2 gem einsam bew irtschaften, w ürde die nach dem G esagten unzutreffende Auffassung des Beschw erdeführers dazu führen, dass die nach der G rundkonzeption des Landw irtschafts- rechts ansonsten unterstützungsw ürdigen Bew irtschafter auf dem W ege der Auslegung von der Beitragsberechtigung ausgeschlossen w ürden. D ies spricht zusätzlich für die hier vorgenom m ene Auslegung. D ie Einw endung des Beschw erdeführers, die H oldingstruktur berge ein M issbrauchspotenzial, verm ag ebenso w enig zu überzeugen w ie sein dies- bezüglicher H inw eis auf pachtrechtliche Vorschriften. Vorliegend w urden keine Anhaltspunkte für einen M issbrauch dargetan, und ein solcher er- w eist sich auch m it Blick auf die positive Stellungnahm e der m it den örtli- chen Verhältnissen gut vertrauten unterinstanzlichen Behörden als un- w ahrscheinlich. Abgesehen davon liesse sich auch bei einem als Einzelun- ternehm en geführten Landw irtschaftsbetrieb eine allfällige zw eckfrem de Verw endung der D irektzahlungen nicht m it letzter Sicherheit ausschlie- ssen, so dass sich an dieser Stelle W eiterungen zur aufgew orfenen Frage erübrigen. Bei diesem Ergebnis braucht nicht näher untersucht zu w erden, ob die R ückübertragung der H olding-Beteiligung bereits für das Jahr 2005 w irk- sam w erden konnte. D esgleichen kann die Frage offen bleiben, ob anders zu entscheiden gew esen w äre, w enn Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV in der seit 1. April 2006 geltenden Form anw endbar gew esen w äre. 6. D ie Erstinstanz hat die übrigen Voraussetzungen für eine Beitragsberechti- gung abgeklärt und bejaht (vgl. die Verfügung vom 4. Januar 2006 sow ie die Ergebnisse der Instruktion durch das Bundesverw altungsgericht). Es besteht kein Anlass, die Erkenntnisse der Fachbehörde in Frage zu stel- len. 7. Zusam m enfassend kann festgehalten w erden, dass sich der Beschw erde- gegner 1 die Beteiligungen seiner Ehefrau an der Beschw erdegegnerin 2 im R ahm en von Art. 2 Abs. 3 Bst. a D ZV anrechnen lassen darf, und dass 14 im Jahr 2005 auch indirekte Beteiligungen (via E._______ H olding AG ) be- rücksichtigt w erden durften. D a der Beschw erdegegner 1 und seine Ehe- frau neben den M indestanforderungen an Kapital- und Arbeitseinsatz auch säm tliche w eiteren Voraussetzungen für eine Beitragsberechtigung erfül- len, hat der Beschw erdegegner 1 als Bew irtschafter des Betriebs der Be- schw erdegegnerin 2 im Jahr 2005 Anspruch auf D irektzahlungen. 8. N achdem die Beitragsberechtigung des Beschw erdegegners 1 für das Jahr 2005 feststeht, stellt sich die Frage, ob ein Anspruch auf Zahlung von Verzugszinsen besteht. Solche Zinse w erden gem äss Art. 24 des Bundes- gesetzes vom 5. O ktober 1990 über Finanzhilfen und Abgeltungen (SuG ; SR 616.1) geschuldet, w enn die Zahlungen nicht innerhalb von 60 Tagen nach Fälligkeit ausbezahlt w erden. W ährend der Beschw erdeführer gel- tend m acht, die Fälligkeit der Zahlungen trete erst im M om ent des Ent- scheides ein, gehen die Vorinstanz sow ie die Beschw erdegegner von einer Fälligkeit bereits am Ende des Bezugsjahres (2005) aus; dem nach hätte der Beschw erdegegner 1 vom 2. M ärz 2006 bis zum Auszahlungsdatum Anspruch auf Zahlung von Verzugszinsen. 9. M it Entscheid vom 22. D ezem ber 2000 befand die R EKO /EVD betreffend Ö ko-Beiträge (D irektzahlungen) für das Jahr 1998 – und som it unter An- w endung des alten Landw irtschaftsrechts –, dass Finanzhilfen grundsätz- lich erst m it Eintritt der R echtskraft des Entscheids fällig w ürden (vgl. un- veröffentlichter Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 22. D ezem ber 2000 i. S. BLW vs. F. [JH /2000-1], E. 3 m it zahlreichen H inw eisen auf Leh- re und Praxis, sow ie unveröffentlichtes Bundesgerichtsurteil vom 1. Febru- ar 1990 i. S. W . [2A.153/1989/M F], E. 4; vgl. hiezu auch: unveröffentlichter Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 1. M ai 2003 i. S. H . [JH /2002- 1], E. 3 ff.). D iese R echtsprechung w urde nach Einführung des neuen Landw irtschaftsrechts bestätigt (vgl. den unveröffentlichten Beschw erde- entscheid der R EKO /EVD vom 22. M ai 2003 i. S. BLW vs. E.H . und K.H . [JG /2002-10]). Zur Begründung führte die R EKO /EVD im W esentlichen an, w eder aufgrund öffentlichrechtlicher Bestim m ungen noch in Anlehnung an das Privatrecht sei von einer fälligen Finanzhilfe im Sinne des Subventi- onsgesetzes auszugehen, solange die Frage, ob eine D irektzahlung aus- zurichten sei oder nicht, noch rechtshängig sei. D irektzahlungen w ürden auf G esuch hin ausgerichtet und Streitigkeiten über Finanzhilfen durch Verfügung entschieden. Som it w ürden Beitragsberechtigung und -höhe erst im Zeitpunkt ihrer rechtskräftigen Anordnung unbestreitbar festgelegt. D ies könne unter U m ständen ein Verfahren über m ehrere Instanzen erfor- dern, w as jedoch von den Beitragsem pfängern hingenom m en w erden m üsse. W ährend ein Forderungstitel aufgrund einer unterschriftlich aner- kannten (privatrechtlichen) Schuldanerkennung bereits w eitreichende Voll- streckungshandlungen erlaube, erm öglichten öffentlichrechtliche Forderun- gen ohne ein ihnen rechtskräftig zu G runde liegendes Verfügungsverhält- nis in der R egel noch keine derartigen Vollstreckungshandlungen. Aus die- sen G ründen ergebe sich in Bestätigung der Praxis der R EKO /EVD , dass 15 D irektzahlungen grundsätzlich erst m it rechtskräftigem Entscheid fällig w ürden. In den Erläuterungen und W eisungen des BLW zu Art. 68 D ZV w erde zudem ausdrücklich festgehalten, dass die Fälligkeit - sow ohl für Auszahlungen w ie für R ückforderungen - m it R echtskraft des Entscheids eintrete. Aber auch die Verordnungs-System atik lege nicht nahe, dass der Bundesrat von der geltenden Praxis abw eichen und den G esuchstellern ei- nen Anspruch auf Auszahlung der D irektzahlungen bis spätestens am 31. D ezem ber des Beitragsjahrs hätte einräum en w ollen. Art. 68 D ZV be- finde sich im 2. Kapitel (Beitrag, Abrechnung und Auszahlung) des 4. Titels (Verfahren) und richte sich an die Kantone; er m ache diesen adm inistrative Vorgaben über den Ablauf der Auszahlungen. D iese G egebenheiten zeig- ten, dass der Bundesrat m it Art. 68 Abs. 3 D ZV nicht neu die D irektzahlun- gen am 31. D ezem ber des Beitragsjahrs habe fällig w erden lassen w ollen. Vielm ehr sei die bisherige Praxis bestätigt w orden, w onach die Fälligkeit m it R echtskraft der entsprechenden Verfügungen eintrete. Indessen recht- fertige sich ein Abw eichen von dieser R egel, w enn sich die Verw altungsor- gane w iderrechtlich oder trölerisch verhielten (vgl. den unveröffentlichten Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 22. M ai 2003 i. S. BLW vs. E.H . und K.H . [JG /2002-10], E. 3.3). Seit dem letztgenannten Entscheid der R EKO /EVD hat sich die R echtslage nicht geändert. Für das Bundesverw altungsgericht besteht kein Anlass, von der bisherigen, überzeugenden R echtsprechung abzuw eichen. Im vor- liegenden Fall ist nicht ersichtlich, inw iefern den Verw altungsorganen ein w iderrechtliches oder trölerisches Verhalten vorzuw erfen w äre. Ein Aus- nahm etatbestand liegt som it nicht vor. D ie Fälligkeit der D irektzahlungen tritt dem nach m it R echtskraft des vorliegenden Entscheides ein. Insofern ist die Beschw erde gutzuheissen und Ziff. 2 des angefochtenen Entschei- des aufzuheben. 10. Bei diesem Verfahrensausgang obsiegen die Beschw erdegegner zur H auptsache, w eshalb ihnen keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Auch die unterliegende Partei hat keine Verfahrenskosten zu be- zahlen, da es sich beim Beschw erdeführer um eine Bundesbehörde han- delt (vgl. Art. 63 Abs. 2 Vw VG ). D ie Beschw erdegegner haben Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihnen erw achsenen notw endigen Kos- ten (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 7 Abs. 1 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE; SR 173.320.2]). D ie Parteientschädigung um fasst die Kosten der Vertre- tung sow ie allfällige w eitere notw endige Auslagen der Partei (Art. 8 VG KE). D as Anw altshonorar ist nach dem notw endigen Zeitauf- w and des Vertreters zu bem essen und beträgt m indestens Fr. 200.--, höchstens jedoch Fr. 400.-- pro Stunde (Art. 10 VG KE). Im vorliegenden Fall haben die obsiegenden Beschw erdegegner keine Kostennote einge- reicht, so dass das G ericht die Entschädigung aufgrund der Akten festlegt (Art. 14 Abs. 2 VG KE). Als angem essen erscheint eine Parteientschädi- gung zugunsten der Beschw erdegegner in der H öhe von Fr. 3'500.-- (inkl. M W St).16 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. In teilw eiser G utheissung der Beschw erde w ird Ziff. 2 des angefochtenen Entscheides aufgehoben. W eitergehend w ird die Beschw erde abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. D en Beschw erdegegnern w ird zu Lasten des Beschw erdeführers eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inkl. M W St) zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (m it G erichtsurkunde) - den Beschw erdegegnern (m it G erichtsurkunde) - dem Eidgenössischen Volksw irtschaftsdepartem ent (m it G erichtsurkun- de) - der Vorinstanz (R ef-N r. VD /LA-06.07; eingeschrieben) - der Erstinstanz (eingeschrieben) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Frank Seethaler Kaspar Plüss R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen seit Eröffnung beim Schw eizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten w erden (Art. 82 i.V.m . Art. 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz], BG G , SR 173.110). D ie R echtsschrift ist in einer Landessprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten (Art. 42 BG G ). Eingaben m üssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingegangen oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung übergeben w erden (Art. 48 BG G ). Versand am : 22. August 2007