<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01418</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>IV.2016.01419</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1984 geborene X.___ wurde nach einer Krisensituation mit akuter Suizidalität (Urk. 11/1-5) am 11. Dezember 2000 unter Hinweis auf psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Probleme zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung für Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte vor dem 20. Altersjahr bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tons Aargau, IV-Stelle, angemeldet (Urk. 11/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aargau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Verhältnisse ab und veranlasste eine Berufsberatung im Hinblick auf eine berufliche Eingliederung (Mitteilung vom 10. Mai 2001 [Urk. 11/10]). In der Folge konnte der Versicherte im Rahmen von beruflichen Massnahmen zwei Schnupperlehren als Konstrukteur vom 20. August bis 7. September 2001 sowie vom 17. September bis 5. Oktober 2001 absolvieren (Urk. 11/13-17). Am 24. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2001 wurde ihm Kostengutsprache für ein Berufsvorbereitungsjahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Konstrukteur vom 5. November 2001 bis am 31. Juli 2002 erteilt (Urk. 11/19 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 19. März 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die bestehenden psychischen Probleme zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung für Erwachsene an (Urk. 11/25). Ihm wurde Kostengut-sprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Konstrukteur erteilt (Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung vom 20. Juni 2002 [Urk. 11/33]). Da der Lehrvertrag per 11. April 2003 wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelöst wurde (Urk. 11/43), stellte die IV-Stelle die Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen ab dem 26. April 2003 wieder ein (Urk. 11/47). Mit Verfügung vom 12. Juni 2003 sprach sie ihm ab dem 1. April 2003 eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu (Urk. 11/51). Nach einem Aufenthalt in der Y.___ (Urk. 11/54) absolvierte der Versicherte erneut ein Berufsvorbereitungsjahr vom 1. Dezember 2003 bis am 31. Juli 2004, wofür ihm die IV-Stelle Aargau – unter Aufhebung der bisherigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente – Kostengutsprache erteilte (Urk. 11/55 ff., insbesondere Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 11/56). Am 14. April 2004 erteilte sie ihm sodann Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung in einem geschützten Rahmen als Koch vom 1. August 2004 bis am 31. Juli 2007 (Urk. 11/61), welche der Versicherte auch abschloss (Urk. 11/67). Daraufhin schloss die IV-Stelle Aargau die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Massnahmen ab (Mitteilung vom 13. Oktober 2008 [Urk. 11/70]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der inzwischen in Zürich wohnhafte Versicherte meldete sich am 19. Juli 2013 unter Hinweis auf Phobien und eine Antriebsschwäche bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/73). Die IV-Stelle klärte die beruflich-erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab. Die Akten der IV-Stelle Aar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gau wurden ihr überwiesen (Urk. 11/80). Nach Durchführung eines Standortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächs am 6. September 2013 (Urk. 11/86) erteilte die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten am 20. März 2014 Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 11/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), welches vom 7. April bis 27. Juni 2014 durchgeführt wurde (Urk. 11/106), und am 27. Juni 2014 für ein Aufbautraining vom 30. Juni 2014 bis 2. Januar 2015 (Urk. 11/108 und Urk. 11/114). Im Rahmen der beruflichen Massnahmen konnte der Versicherte vom 27. Oktober bis 7. November 2014 eine Schnupperlehre in einer Velowerkstatt absolvieren (Urk. 11/119). Am 20. Januar 2015 erteilte ihm die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Berufsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereitung für die Umschulung zum Velomechaniker vom 5. Januar bis 31. Juli 2015 (Urk. 11/124; vgl. auch die gleichentags geschlossene Zielvereinbarung [Urk. 11/127]). Am 30. Juni 2015 wurde dem Beschwerdeführer unter Hinweis auf am 5. Mai und 30. Juni 2015 geführte Gespräche mitgeteilt, dass die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tengutsprache für die Berufsvorbereitung wieder aufgehoben werde, da der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte die gesetzten Ziele aus gesundheitlichen Gründen nicht erreiche (Urk. 11/129; vgl. auch den Abschlussbericht über das Arbeitstraining vom 7. Juli 2014 [Urk. 11/130]). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Begutachtung des Versicherten (Mitteilung vom 12. Oktober 2015 [Urk. 11/134]). Am 2. Oktober 2015 meldete sich der Versicherte für den Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 11/135). Am 31. Dezember 2015 erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ihr Gutachten (Urk. 11/144). Am 1. Juni 2016 auferlegte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten eine Mitwirkungspflicht in Form von Behandlungen oder Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, die zur Erhaltung oder Verbesserung des Gesundheitszustandes beitragen (Urk. 11/151). Mit Vorbescheid vom 1. Juni 2016 kündigte sie an, das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren (insbesondere berufliche Massnahmen und Invalidenrente) abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (Urk. 11/152). Mit Vorbescheid vom 20. Juni 2016 kündigte sie sodann an, auch das Begehren auf Hilflosenentschädigung abzuweisen (Urk. 11/155). Am 23. Juni 2016 stellte der Versicherte ein weiteres Gesuch um Gewährung beruflicher Massnahmen (Urk. 11/158). Gegen den Vorbescheid vom 1. Juni erhob er am 1. Juli 2016 Einwand (Urk. 11/159 mit ergänzender Begründung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. August 2016 [Urk. 11/164]). Am 11. August 2016 bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte er, das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend Hilflosenentschädigung zu sistieren, bis über den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (insbesondere berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Massnahmen und Rentenleistungen) entschieden sei (Urk. 11/165). Das Verfahren wurde ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend am 16. August 2016 sistiert (Urk. 11/166). Die IV-Stelle holte einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 11/167 f.) und liess den Versicherten dazu Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung nehmen (Urk. 11/169 ff., insbesondere Urk. 11/172). Mit Verfügung vom 17. November 2016 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen (Urk. 12/2 [= Urk. 11/174]), mit Verfügung vom 23. November 2016 auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung (Urk. 2 [= Urk. 11/177]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 23. Dezember 2016 (Urk. 1) erhob der Versicherte Beschwerde (Prozess IV.2016.01418) gegen die Verfügung vom 23. November 2016 (Urk. 2) und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung einer Hilflosenentschädigung. In prozessualer Hinsicht beantragte er die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die Sistierung des Beschwerdeverfahrens, bis über das parallel laufende Verfahren betreffend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen entschieden sei. Mit Verfügung vom 4. Januar 2017 (Urk. 5) wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Versicherten Frist angesetzt, um die Beschwerde zu verbessern bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise sie genügend zu begründen. Der Versicherte reichte eine zusätzliche Begründung fristgerecht am 20. Januar 2017 ein (Urk. 7 und Urk. 8). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Februar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde und beantragte die Vereinigung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens mit dem hängigen Beschwerdeverfahren IV.2016.01419 (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 23. Dezember 2016 (Urk. 12/1) erhob der Versicherte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde (Prozess IV.2016.01419) gegen die Verfügung vom 17. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/2) und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen, in erster Linie einer berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Massnahme und in zweiter Linie einer Rente (Urk. 12/1 S. 5). In prozessualer Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 2. Februar 2017 (Urk. 12/6) schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 7. März 2017 (Urk. 12/9) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen fest und reichte eine Rückmeldung der Velowerkstatt vom 2. März 2017 zu den Akten (Urk. 12/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 23. März 2017 wurde der Prozess IV.2016.01419 mit dem vorliegenden Prozess IV.2016.01418 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. Der Prozess IV.2016.01419 wurde als dadurch erledigt abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 12/11 und Urk. 13). Sodann wurde der Beschwerdegegnerin Frist angesetzt, um zur Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. März 2017 (Replik [Urk. 12/9]) Stellung zu nehmen (Urk. 13). Mit Eingabe vom 26. April 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf Erstattung einer Duplik (Urk. 15), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 28. April 2017 angezeigt wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Akten des Verwaltungsverfahrens (Urk. 11 im Verfahren IV.2016.01418 und Urk. 12/7 im Verfahren IV.2016.01419) sind identisch, weshalb im Nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den auf eine doppelte Erwähnung verzichtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Allgemeinen Teils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten od</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er verbessert werden kann (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Umschulung gelten gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausbildungsmassnahmen, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG verankerte Grundsatz der Verhältnismässigkeit besagt, dass die versicherte Person in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen hat, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren; das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig, aber auch genügend ist; ferner muss der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 135 I 161 E. 5.1; 133 V 624 E. 2.3.2, 132 V 215 E. 4.3.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_388/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensverrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 17. November 2016 verneinte die Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung. Als Grund für die Ablehnung verwies sie in erster Linie auf die anlässlich der Begutachtung festgestellten erheblichen Widersprüche zwischen den vom Beschwerdeführer geschilderten Beschwerden und seinem hohen Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsniveau. Zudem stünden die Beschwerden in keinem Verhältnis zu den vom Beschwerdeführer ergriffenen Gegenmassnahmen. In den Jahren 2000 und 2003 sei er kurz in psychiatrischer Behandlung gewesen. Daraufhin habe er sich wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend zehn Jahren keiner fachärztlichen Behandlung mehr unterzogen, sondern sich erst im Vorfeld des IV-Zusatzgesuches vom August 2013 wieder in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Behandlung begeben. Auch die medikamentöse Behandlung sei nie konsequent durchgeführt worden. Die Therapien seien somit nicht genügend ausgeschöpft. Es bestehe aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 12/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verfügung vom 23. November 2016 verneinte die Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Anspruch auf Hilflosenentschädigung, da die gesetzliche Voraussetzung eines Anspruchs auf mindestens eine Viertelsrente der Invalidenversicherung nicht gegeben sei (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer im Wesentlichen ein, es liege gemäss Gutachten durchaus eine versicherungsrechtlich relevante Diagnose vor. Eine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Koch werde verneint. Für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozial nicht exponierte Tätigkeit habe die Gutachterin eine 60%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bejaht. Dabei seien der von ihr gemischte Eindruck des Beschwerdeführers und die Ergebnisse der Konsistenzprüfung bereits in die Beurteilung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flossen. Die behandelnden Ärzte gingen auch von einer 60%igen bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise einer 60-80%igen Arbeitsfähigkeit aus, wobei die Durchführung berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Massnahmen erforderlich sei. Der Beschwerdeführer arbeite aktuell immer noch in der Velowerkstatt und besuche an einem Tag pro Woche die Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule, er habe sich somit gesundheitlich soweit stabilisieren können, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung als Velomechaniker in Angriff genommen werden könne (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer benötige sodann regelmässig lebenspraktische Begleitung von durchschnittlich mehr als zwei Stunden pro Woche, weshalb auch ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch auf eine Hilflosenentschädigung bestehe (Urk. 1 und Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 7. März 2017 führte der Beschwerdeführer aus, aus der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sage des behandelnden Arztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es könne prognostisch eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im ersten Arbeitsmarkt erwartet werden, könne heute nichts weiter abgeleitet werden, als dass sich eine berufliche Massnahme lohne. Dass sich die Situation des Beschwerdeführers positiv entwickelt habe, sei seinem Einsatz, seinem Willen und der regelmässigen Arbeit im geschützten Rahmen zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken. Daraus könne aber keine hochprozentige Arbeitsfähigkeit auf dem ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsmarkt abgeleitet werden (Urk. 12/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt in ihrem Gutachten vom 31. Dezember 2015 die folgende Diagnose fest (Urk. 11/144 S. 33):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ängstlich-vermeidende und asthenisch/abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6 und F60.7) mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Angststörung im beruflichen/schulischen Leistungskontext mit sich chronifizierendem Vermeidungsverhalten (ICD-10: F41.8) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit somatoformen Reaktionsmustern (Neurasthenie, anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Konversionssymptomatik, gastrointestinale Psychosomatisierung) (ICD-10: F48.0, F44.4 und F45.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulphobie (ICD-10: F40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ führte sodann im Wesentlichen aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführer sei in broken-home-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verhäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tnissen aufgewachsen und habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">offenbar ab 6-jährig, zeitgleich mit der Trennung seiner Eltern, erste Anzeichen für soziale Unsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heit (Angst auf dem Weg zu ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er Geburtstagsparty) entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Weiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seine Entwicklung dann durch zerrüttete und gewaltgeprägte häusliche Verhältnisse in der Interaktion mit zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alkoholabhängigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Stiefvätern und mit einer als emotional „explosiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> geschilderten Mutter erschwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer soziale Verunsicherung durch häufige Schulwechsel, Mobbing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausgrenzung durch Gleichaltrige erfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eigentliche Hinweise für krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitswertige frühkindliche oder kindliche Entwicklungsstörungen lägen aber nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t vor. Ebenso wenig seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> etwaige Traumatisierungen im genuinen ICD-10-kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">goriengerechten Sinne eruierbar. Klinisch psychisch auffällig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geworden sei der Beschwerdeführer als Adoleszent beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Alter von 16 ½</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahren, kurz nachdem der Stiefvater „die Familie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rausgeschmissen habe", im Kontext der Konflikte mit Mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tter und Brüdern sowie schulischen Problemen. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit depressiv akzentuierter Agitiertheit, Schulverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung und der Drohung, sich auszuhungern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">imponiert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">worauf Kontakte mit dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst und zwei psychiatrische Kurzhospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sationen im Sommer 2000 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(kurz vor Abschluss der 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sekundarklasse) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erfolgt seien (Urk. 11/144 S. 28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach Abschluss der IV-gestützten Lehre als Koch habe sich der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2008-2009 an drei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als Koch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> versucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wobei er an zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellen mehrere Monate geblieben sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und jewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">il</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s selber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gekündigt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">: das erste Mal noch nachvollziehbar, aufgrund des sehr hohen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">drucks mit 72-stündiger Arbeitswoche und Kündigungswelle unter Mitarbeitern aufgrund der harten und fragwürdigen Führung des Hotel-Restaurants, das zweite Mal, als sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom Erwartungsdruck seines Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzten (der ihn um die Übernahme des Hotels gebete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n haben soll) überfordert gefühlt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. An der dritten Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ach wenigen Wochen zu Hause geblieben beziehungsweise seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> re-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">exacerbierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionalen ängstlichen Vermeidungsstrategien (Beinlähmungen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> allerdings Selbstinitiative und Unterneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mungslust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entfaltet, indem er vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahre lang europaweit mehrere mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tige Velotoure</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n unternommen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, und dabei nicht n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ur keine Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen, sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ch keine sozialen Ängste empfunden habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ja auch mit Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kannten hemmungslos in Kontakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe treten können (Urk. 11/144 S. 29). Finanziell habe sich der Beschwerdeführer von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2013 zunächst mit Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tslosengeld, dann mit Erspartem über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Wasser halten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nun seit 2013 fürsorgeabhängig. Im gleichen Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe er sich wieder bei der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemeldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wonach nun wieder, unter psychiatrischer Attestierung vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ger Arbeitsunfähigkeit für den angestammten Beruf als Koch, Integrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">massnahmen (Belastbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-, Aufbautraining) sowie ein Vorbereitungsjahr für eine vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">favor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">isierte erneute berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung, nun als Vel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">omechaniker, durchgeführt worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber eine negative Empfeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung abgegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, und das Vorbereitungsjahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Juni 2015 einen Monat verfrüht beendet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> werden müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, da sich Absenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehäuft hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch beim probeweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n Besuch von au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">serwählten Fächern im Schulbesuch unverändert phobisch und blockiert erwies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine Tendenz zu neura</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sthenischen Reaktionsmustern sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch aus den heutigen Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> feststellbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 11/144 S. 30)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachterin gelangte zum Schluss, m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">it dem aktuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psychopathologischen Befund könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gegenwärtig durchaus e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine theoretisch-medizinische 60%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit in e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er nicht sozial exponierten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">— zum Beispiel als angelernter Mechaniker/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Velomechaniker - in einem wohlwollenden familiären Team ohne grosse Fluktuationen und mit konstant interagierenden, ruhigen väterlichen Vorgesetzten, verbunden werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beruf als Koch erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Beschwerdeführer aufgrund des rohen sozialen Klimas und hohen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ucks aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tsächlich nicht geeignet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Um die unterschwellige soziale Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">endenz mit somatoformen Reaktionsmustern im Arbeits-/Leistungskontext anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">selbstverständlich die weitere Fortführung einer angstfokussierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chotherapie angezeigt, wobei sicherlich die psychopharmakologischen Optio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen zu optimieren seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Dosiser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">höhung des SSRI, gegebenenfalls Präparat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wechsel, Einsatz von Pregabalin) und auch störungsfokussierte verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">peutische Techniken (inkl. Expositionsverfahren unbedingt in Begleitung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">peuten) sinnvoll erscheinen würden. Eine Erhöhung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit auf 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> % erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unter therapeutischer Optimierung theoretisch innerhalb von 1-2 Jahren möglich, weswegen es zum Gelingen dieses arbeitsreinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ven Zieles sinnvoll erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, diese Massnahmen im Sinne einer Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derungspflicht aufzuerlegen. Eine Berentung als Bestätigung der Regressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wünsche des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht zielführend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">listisch erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorläufig der erneute Versuch einer neuen beruflichen Ausbildung in einem regulären schulischen Betrieb. Die „Schulphobie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> längst chronifizierte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spezifische Phobie werde eine wohl mehrjährige intensive fokussierte Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">th</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rapie mit psychopharmakologischer Behandlung voraussetzen (Urk. 7/144 S. 32).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgrund der chronifizierten Schulphobie aussichtslos, zum gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wärtigen Zeitpunkt eine erneute berufliche Ausbildung in einer normalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schule zu initiieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aussichtsreich erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hingegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung für eine 60%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ige angepasste Tätigkeit mit oben formuliertem Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">profil in einem geeigneten Betrieb, wobei e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s insbesondere wichtig erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Einarbeitungsphase und bis z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">u sechs Monate lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einen professionellen Jobcoach zur Seite zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 7/144 S. 37)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter dem Titel „Konsistenzprüfung“ führte die Gutachterin sodann aus, der Beschwerdeführer hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihr als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">neutrale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Untersucherin einen gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Eindruck. Wie in der anamnestischen Erhebung und der Begründung der Diagnose und Beurteilung ausgeführt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhebliche Widersprüche zwischen der Selbstschilderung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, der auf sehr diffuse, vage Art unspezifische Beschwerden wie rasche Erschöpfung, emotionale Labilität, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„gute und schlechte Tage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">" und vor alle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m auch soziale Ängste beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, und seinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> tatsächlichen Aktivitätsniveau –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei er doch auch in der Lage gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahre lang autonom mehrmonatige Toure</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von mehreren Stunden täglich durch ganz Europa zu unternehmen und dabei auch ungehemmt mit Unbekannten in Interaktion zu treten, bei ihnen zu essen und zu übernachten etc. Das Ausmass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geschilderten Beschwerden stimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch nicht mit der Intensität der bisher in Anspruch genommenen therapeutischen Hilfe überein: der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> lediglich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behördliche Initiative </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2000 zweimal psychiatrisch kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hospitalisiert und danach inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb der Institutionen betreut worden, unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während eines siebenmonatigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Aufenthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in einer Institution für Psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hotherapie für junge Erwachsene im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">st im unmittelbaren Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">feld des IV-Zusatzgesuchs vom August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> er wieder eine psychiatrische Behandlung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Auch psychopharmakologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nie konsequent behandelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Dosis des Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reduziert, welche sich gegenwärtig in einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> subtherapeutischen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> befinde. Die subjektive Beschwerdeschilderung decke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch nicht mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heutigen beziehungsweise dem objektiven aktuellen psychopathologischen Quer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schnittsbefund, der sehr milde sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Beschwerdeklagen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rden aber recht dra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matisch vorgetragen, in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diesem Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gradige Einschränkung und Anr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">echt auf Berentung geltend mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">usammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fassend könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus psychiatrischer Sicht aufgrund der Konsistenzprüfung nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit gewissem Vorbehalt auf die subjektiven Beschwerdeklagen abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Gutachterin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dies in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Beurteilung des Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeitsgrades berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 11/144 S. 33 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Dezember 2015 (Urk. 11/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen grundsätzlich zu erfüllen (E. 1.5.2). So tätigte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fältige, umfassende Abklärungen, berücksichtigte die geklagten Beschwerden und begründete ihre Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andersetzung mit den vorgelegten Vorakten. Sie legte die medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründete ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Gutachten erweist sich somit als be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weistauglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte vor, entgegen der Annahme der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin liege gemäss Gutachten eine versicherungsrechtlich relevante Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss stellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssig diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">izierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung für sich allein keinen invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden dar (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 9C_55/2010 vom 8. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3, 9C_456/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. März 2008, I 772/2006 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 und 8C_167/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1, je mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich gilt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein psychischer Gesundheitsschaden nur soweit zu einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 7 ATSG), als ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enommen werden kann, die Verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Arbeitsfähigkeit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fern, allenfalls bei geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischer Behandlung, von der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son trotz des Leidens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig erwart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">et werden kann, einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit nachzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (vgl. E. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist der Fokus auf den aktuellen psychopathologischen Querschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befund, der gemäss Gutachterin sehr milde ausgefallen ist, die auffälligen Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen zwischen den vom Beschwerdeführer diffus und vage geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten unspezifischen Beschwerden einerseits und seinem tatsächlichen Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsniveau andererseits sowie die fehlende Ausschöpfung von Therapiemöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten (vgl. Urk. 11/144 S. 33) zu richten. Bereits ohne Ausschöpfung der The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapiemöglichkeiten ging die Gutachterin von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht exponierten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem wohlwollenden familiären Team ohne grosse Fluktuationen und mit konstant interagierenden, ruhigen väterlichen Vorgesetzten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (E. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergebnisse der Konsistenzprüfung bereits einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flossen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verkennt er, dass mangels konsequent durchgeführter Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie auf diese Beurteilung versicherungsrechtlich nicht abgestellt werden kann. Der Beschwerdeführer begab sich gemäss Gutachterin nach jahrelanger Absti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenz e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st im unmittelbaren Umfeld der IV-Anmeldung vom August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in eine psychiatrische Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; offensichtlich fehlte es an einem hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leidensdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch psychopharmakologisch wurde er nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er reduzierte die Dosis des Antidepressivums selbständig, sodass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese gegenwärtig in einem subtherapeutischen Bereich befindet (E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erschien unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren eine Erhöhung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter therapeutischer Optim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> innerhalb von 1-2 Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf 100 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich, weswegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie auch die Auferlegung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht durch die Beschwerdegegnerin anregte (Urk. 11/144 S. 32).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der vorliegenden zu beurteilenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Persönlichkeitsstörung ist nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus rechtlicher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sierende Wirkung beizumessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusatzantrag für berufliche Massnahmen vom 23. Juni 2016 teilte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer der Beschwerdegegnerin mit, er sei jetzt schon über längere Zeit als Teillohnmitarbeiter in der Velowerkstatt tätig und gehe regelmässig zur Arbeit, fühle sich gut aufgehoben und stabiler. Bezüglich der Schulangst gehe er regelmässig einmal pro Woche zu lic. phil. B.___ ins C.___. Zudem werde er einmal wöch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlich zu Hause begleitet, um die Tagesstruktur zu festigen. Seit drei Monaten gehe er sodann einmal wöchentlich zur Schule. Zusammen mit der Arbeit erreiche er das verlangte 100%-Pensum (Urk. 12/7/158). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lic. phil. B.___ hielt im Bericht vom 7. September 2016 (Urk. 12/7/168; mitun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terzeichnet durch Prof. Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) fest, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 18. Januar 2016 bei ihm in Behandlung. Der Befund wurde als mehrheitlich unauffällig beschrieben, mit Ausnahme einer leicht eingeschränkten Konzentration, einer sozialen Ängstlichkeit (Kontaktaufnahme, Bewertung von anderen) sowie einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leicht eingeschränkten affektiven Schwingungsfähigkeit. Prognostisch wurde ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ne 60-80%ige Arbeitsfähigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt als möglich erachtet. Der behandelnde Psychotherapeut hielt sodann dafür, die Symptomatik der sozialen Phobie sollte mit weiterer Exposition kleiner werden und somit zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dieser Bericht bestätigt grundsätzlich die gutachterliche Einschätzung, wonach eine therapeutische Optimierung zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren dürfte. Hinsichtlich des Umfangs einer künftigen Arbeitsfähigkeit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen die ärztlichen Einschätzungen allerdings voneinander ab. Dass dies im Ergebnis aber nicht von Belang ist, ergibt sich aus den nachfolgenden Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gungen (E. 4.5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle Behandlung reduziert die bisherigen Einschränkungen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers in sozialer Hinsicht somit massgebend. Dies sollte sich in jeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher beruflicher Tätigkeit auswirken. Mit der Gutachterin ist aber dennoch davon auszugehen, dass auch in Zukunft eher eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exponierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem wohlwollenden familiären Team ohne grosse Fluktuationen und mit konstant interagierenden, ruhigen väterlichen Vorgesetzten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bevor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugen ist. Die bisherige Tätigkeit als Koch erachtet sie daher als nicht mehr zumutbar (Urk. 11/144 S. 36). Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Arbeitsmarkt (vgl. BGE 134 V 64 E. 4.2.1, 110 V 273 E. 4b) lassen sich genügend Arbeitsstellen als Hilfsarbeiter finden, welche diesem Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil entsprechen und dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten offen stehen. Selbst wenn nach Ausschöpfung der Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten mit dem behandelnden Psychotherapeuten B.___ (und Prof. A.___) lediglich von einer durchschnittlichen 70%igen Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen ist, wird ein Invaliditätsgrad von 20 %, welcher für einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Umschulung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorausgesetzt wird (E. 1.2), nicht erreicht, was aus dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich (E. 4.6) hervorgeht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachterin wies darauf hin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der erneute Versuch einer neuen beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Ausbildung in einem regulären schulischen Betrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorläufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listisch erscheine, da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Schulphobie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> längst chronifizierte, spezifische Phobie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl mehrjährige intensive fokussierte Psychotherapie mit psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">makolog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischer Behandlung voraussetzen werde (E. 3). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussichtliche Erfolg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der beantragten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ausbildung zum Velomech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aniker) steht daher in Frage, weshalb diese bereits wegen fehlender Verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit abzulehnen wäre (E. 1.2.3). Die Rückmeldung der Velowerkstatt vom 2. März 2017 (Urk. 12/10) deutet ebenfalls darauf hin, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit der zusätzlichen Belastung durch den Schulbesuch (Wiederaufnahme circa April 2016; vgl. Urk. 12/158) überfordert zu sein scheint (Anspannung und weitere dadurch bedingte Auffälligkeiten). Inwiefern die übrigen beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Beobachtungen (Grunzen, Singen und lautes Gelächter) der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung und inwiefern lediglich einer exaltierten Persönlichkeit zuzuordnen sind, ist nicht auszumachen. Ausserdem vermochte sich der Beschwerdeführer bei der Begutachtung absolut adäquat zu verhalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 13. Oktober 2008 wurden von der IV-Stelle Aargau die beruflichen Massnahmen abgeschlossen, nachdem der Beschwerdeführer eine erstmalige Ausbildung als Koch erfolgreich absolviert hatte (Urk. 11/70). In der Folge übte der Beschwerdeführer die Tätigkeit als Koch bei drei verschiedenen Arbeitgebern aus, wobei er zweimal von sich aus kündigte und ihm einmal ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigt wurde (vgl. Urk. 11/144 S. 29 f.). Der maximale Arbeitseinsatz dauerte gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) sieben Monate (Urk. 11/76), wobei der Grund für die Kündigung durch den Beschwerdeführer allerdings nicht in der Tätigkeit als Koch lag, sondern im Umstand, dass er um Übernahme des Hotels gebeten worden war. Mangels eines längerfristigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzes als Koch sind für die Bemessung des Valideneinkommens daher die Tabellenlöhne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schweizerische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen und auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standardisierten Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Tabelle TA1, Ziff. 55-56 (Gast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewerbe/Beherbergung und Gastronomie), Kompetenzniveau 2, Männer, von monatlich Fr. 4‘261.-- abzustellen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten.assetdetail.327886.html</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der durchschnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 42.4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stunden pro Woche, 2004-2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I 55-56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie der Nominallohnentwicklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng bis ins Jahr 2015 (Index</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand 2220 [2014] auf 2226 [2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], vgl. Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren 2016, T 35 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976–2015, Nominallöhne Männer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">346.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 4‘261.-- : 40 x 42.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 12 : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2226</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das zur Bemessung des Invalideneinkommens heranzuziehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standardisierte monatliche Einkommen für männliche Hilfskräfte (LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, TOTAL in der Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Männer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträgt Fr. 5‘312.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieses monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkommen ist unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der durchschnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Woche, 2004-2015, A-S 01-96) sowie der Nominall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnentwicklung bis ins Jahr 2015 (Indexstand 2220 [2014] auf 2226 [2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], vgl. Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Arbeitsmarktindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren 2016, T 35 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976–2015, Nominallöhne Männer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ein Jahreseinkommen für eine 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%ige Tätigkeit hochzurechnen. Es resultiert somit ein Invalid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eneinkommen von Fr. 46‘643</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">312</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- x 12 : 40 x 41,7: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2226 x 70 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aus dem Einkommensvergleich resultierende Erwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbseinbusse beträgt dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Fr. 7‘703.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">346.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- abzüglich Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 46‘643</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von gerundet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit einem Invaliditätsgrad von 14 % sind nicht nur die Voraussetzungen für einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (E. 1.2) nicht erfüllt, sondern auch für eine Rente und eine Hilflosenentschädigung. Der rentenbegründende Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad liegt bei mindestens 40 % (E. 1.3). Für eine Hilflosenentschädigung bei Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit ist ebenfalls ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von mindestens 40 % (Viertelsrente) vorausgesetzt (E. 1.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweisen sich die Beschwerden als unbegründet, weshalb sie abzuweisen sind. Der prozessuale Antrag auf Sistierung des Verfahrens IV.2016.01418, bis über das parallel laufende Verfahren IV.2016.01419 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei (Urk. 1), ist demzufolge als gegenstandslos geworden abzuschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die eingereichten Unterlagen (Urk. 3 beziehungsweise Urk. 12/3 [Bezug von Sozialhilfe] und Urk. 1 S. 2 beziehungsweise Urk.12/1 S. 2 [keine Rechtsschutzversicherung]) sind die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (GSVGer) gegeben. Dem Beschwerdeführer ist die beantragte un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung somit zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Ausgangsgemäss sind diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung der Gesuche vom 23. Dezember 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>