<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2007.00091</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206720&amp;W10_KEY=4467133&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2007.00091</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Zwischenentscheid vom 25.04.2007</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Frage des Ausstandes zweier Mitglieder der BRK: Ausstandsregeln; Befangenheit bei nebenamtlichen Richtern; Rechtzeitigkeit des Ausstandsbegehrens; Treu und Glauben.<br/><br/>Grundzüge der für den Ausstand der BRK-Mitglieder geltenden Regelung von §§ 95 ff. GVG: Ablehnungsgründe sind nur auf Begehren hin zu berücksichtigen. Ein solches kann im Rechtsmittelverfahren nur noch dann gestellt werden, wenn nachgewiesen wird, dass die betreffende Justizperson ihre Meldepflicht verletzt hat und überdies feststeht, dass der Ablehnungsgrund erst nachträglich entdeckt wurde (E. 2.2).<br/><br/>Da es sich bei der BRK um eine richterliche Behörde handelt, sind neben den kantonalen Ausstandsregeln die Mindestansprüche von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK zu beachten. Die Garantie der richterlichen Unabhängigkeit und Unparteilichkeit soll namentlich gewährleisten, dass der Prozess aus Sicht aller Beteiligten als offen erscheint (E. 2.3).<br/><br/>Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben hat eine Verfahrenspartei einen Richter so früh wie möglich, d.h. sofort nach Kenntnis der Besetzung der entscheidenden Instanz, abzulehnen, ansonsten sie treuwidrig handelt und das Ablehnungsrecht verwirkt. Der Grundsatz von Treu und Glauben bindet indessen die Richter ebenso wie die Verfahrensparteien. Die Parteien müssen darauf vertrauen können, dass Richter alle Umstände offen legen, die ihre Befangenheit zu begründen vermögen, und in klaren Fällen von sich aus in den Ausstand treten (E. 2.4).<br/><br/>Zusammenfassung einschlägiger Entscheide des BGer und des EGMR betreffend die Frage der Befangenheit von nebenamtlichen Richtern (E. 3.1).<br/><br/>Vertritt ein Kommissionsmitglied die Gegenpartei des Beschwerdeführers in einem Parallelverfahren vor einer anderen BRK, das einen ähnlichen Sachverhalt und teilweise dieselben Rechtsfragen beschlägt, und trat es früher überdies als Vertreter einer Gesellschaft auf, die in enger Zusammenarbeit mit der heutigen Beschwerdegegnerin ein Fachmarkt-Projekt entwickelte, so ist dasMisstrauen in dessen Unbefangenheit in mehrfacher Hinsicht objektiv begründet. Es hat jedenfalls seine richterliche Meldepflicht verletzt. Frage offen gelassen, ob schwerwiegende Ablehnungsgründe - trotz der Regelung von §§ 95 ff. GVG - nicht im Sinn einer verfahrensrechtliche Mindestgarantie auch von Amtes wegen berücksichtigt werden müssten (E. 3.3). Keine Befangenheit anzunehmen ist in Bezug auf ein Kommissionsmitglied, das vor Jahren Prozessgegner des Beschwerdeführers in einem ähnliche Fragen betreffenden Verfahren war, das aufgrund einer Vereinbarung hat erledigt werden können (E. 3.4). Der Anspruch auf Bekanntgabe der Besetzung der entscheidenden richterlichen Behörde ist erfüllt, wenn die Namen der entscheidenden Richter in einer allgemein zugänglichen Publikation, wie hier dem Staatskalender, zu entnehmen ist. Bei einer anwaltlich vertretenen Partei wird zudem die Kenntnis der ordentlichen Besetzung des Gerichts vorausgesetzt. Dem Beschwerdeführer waren sodann sämtliche geltend gemachten Ablehnungsgründe bereits im Rekursverfahren bekannt. Aufgrund der klaren Ausstandsregelung des GVG hätte der Beschwerdeführer das Ablehnungsbegehren bereits im Rekursverfahren vorbringen müssen; die Geltendmachung erst vor Verwaltungsgericht erweist sich als treuwidrig und verspätet (E. 3.6 f.). Nichteintreten (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABLEHNUNGSGRUND">ABLEHNUNGSGRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ART. 6 EMRK">ART. 6 EMRK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHLUSSGRUND">AUSSCHLUSSGRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSBEGEHREN">AUSSTANDSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSGRUND">AUSSTANDSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSPFLICHT">AUSSTANDSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFANGENHEIT">BEFANGENHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: RECHT AUF DEN VERFASSUNGSMÃSSIGEN RICHTER">RECHT AUF DEN VERFASSUNGSMÃSSIGEN RICHTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNABHÃNGIGKEIT">UNABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNPARTEILICHKEIT">UNPARTEILICHKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 5 Abs. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 30 Abs. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 95 GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 96 GVG</span><br/><span class="gerade">§ 97 GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 98 GVG</span><br/><span class="gerade">§ 102 Abs. II GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 334 Abs. IV PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>1. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=7996" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2007.00091</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschluss</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 1. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">25. April 2007</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Keiser<span> (Vorsitz)</span>, AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher, Verwaltungsrichter Robert Wolf, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>GerichtssekretÃ¤r Stephan HÃ¶rdegen.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_Ruolo_BESF_1_1_2">Verkehrsclub der Schweiz (VCS),</a> vertreten durch <a id="Anonym_ORT_3_18">RA A,</a></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">1.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_4_20">Migros Ostschweiz,</a> vertreten durch <a id="Anonym_ORT_5_29">RA B,</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">2.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESG_2_6_31">Stadtrat Winterthur,</a> vertreten durch <a id="Anonym_ORT_7_42">C,</a><a id="BT_Z_PLZ_N"></a></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerschaft</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Baubewilligung,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 30. Januar 2006, vom Stadtrat genehmigt am 1. Februar 2006, erteilte der Bauausschuss der Stadt Winterthur der Genossenschaft Migros Ostschweiz die Bewilligung fÃ¼r den Ersatz des bestehenden Einkaufszentrums "H" auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 zwischen M-, N- und O-Strasse.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS) am 8. MÃ¤rz 2006 erhobenen Rekurs mit den HauptantrÃ¤gen, die Parkplatzzahl (von 721 bewilligten auf 418) zu senken und die Bauherrschaft zur Erhebung einer minimalen ParkplatzgebÃ¼hr von Fr. 2.- pro Stunde ab der ersten Minute zu verpflichten, wies die Baurekurskommission IV am 25. Januar 2007 ab. Am Entscheid wirkten die ordentlichen Mitglieder D, E und F sowie ein juristischer SekretÃ¤r mit. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 23. Februar 2007 liess der VCS dem Verwaltungsgericht Aufhebung des Rekursentscheids und RÃ¼ckweisung zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz beantragen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der privaten Beschwerdegegnerin. Zur BegrÃ¼ndung des RÃ¼ckweisungsantrags wurde in erster Linie geltend gemacht, die Mitglieder der Baurekurskommission E und F hÃ¤tten wegen Befangenheit von Amtes wegen in den Ausstand treten mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 2. MÃ¤rz 2007 wurde der Beschwerdegegnerschaft und der Vorinstanz Gelegenheit gegeben, sich vorerst zur RÃ¼ge betreffend den Ausstand der Kommissionsmitglieder E und F zu Ã¤ussern.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz am 30. MÃ¤rz 2007 sowie der Stadtrat Winterthur und die Bauherrschaft je mit Eingaben vom 4. April 2007 liessen Abweisung der Beschwerde bezÃ¼glich der geltend gemachten Verletzung der Ausstandspflicht beantragen.</p> <p class="MsoNormal">Mit Schreiben vom 23. April 2007 liess sich der VCS unaufgefordert insbesondere zur Beschwerdeantwort der Vorinstanz vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig zur Behandlung der Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid der Baurekurskommission IV. Der im Rekursverfahren unterlegene VCS ist im Bewilligungsverfahren fÃ¼r ein Einkaufszentrum, welches einer UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung unterliegt, gemÃ¤ss Art. 55 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 zur Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 1 und Anhang der Verordnung Ã¼ber die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigter Organisationen vom 27. Juni 1990 [SR 814.076]); auf das form- und fristgerecht erhobene Rechtsmittel ist einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Angesichts der umfangreichen Akten und der zahlreichen in der Beschwerde aufgeworfenen Sach- und Rechtsfragen ist es aus GrÃ¼nden der ProzessÃ¶konomie gerechtfertigt, Ã¼ber die vom BeschwerdefÃ¼hrer in erster Linie gerÃ¼gte Verletzung der Ausstandspflicht durch zwei Mitglieder der Vorinstanz vorab zu entscheiden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 53).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Den Vorwurf der Befangenheit gegenÃ¼ber Kommissionsmitglied E begrÃ¼ndet der BeschwerdefÃ¼hrer damit, dass E in seiner hauptberuflichen TÃ¤tigkeit als Anwalt in zwei vom BeschwerdefÃ¼hrer angestrengten Rekursverfahren betreffend Baubewilligungen fÃ¼r FachmÃ¤rkte die Baukommission WÃ¤denswil und damit eine Gegenpartei des BeschwerdefÃ¼hrers vertreten habe und sich in jenem Verfahren teilweise gleiche Sach- und Rechtsfragen gestellt hÃ¤tten. Zudem sei E im Zusammenhang mit einem anderen Einkaufszentrum als Vertreter der privaten Beschwerdegegnerin aufgetreten. Kommissionsmitglied F habe als Mitglied einer Bauherrengemeinschaft im Jahr 1999 die Baubewilligung fÃ¼r ein Einkaufszentrum in Schlieren erwirkt, welche der BeschwerdefÃ¼hrer in der Folge angefochten habe. Zwar sei das Verfahren gestÃ¼tzt auf eine Vereinbarung durch RÃ¼ckzug erledigt worden, was aber nichts daran Ã¤ndere, dass F in einem materiell vergleichbaren Fall Prozessgegner des BeschwerdefÃ¼hrers gewesen sei.</p> <p class="Erwgung2">Die Vorinstanz und die Beschwerdegegner halten diesen EinwÃ¤nden in erster Linie entgegen, sie hÃ¤tten bereits im Rekursverfahren erhoben werden kÃ¶nnen, weshalb infolge verspÃ¤teter Anrufung der Anspruch auf Beurteilung der Sache durch einen unvoreingenommenen, unparteiischen und unbefangenen Richter gemÃ¤ss Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) verwirkt sei. Sodann sei der Vorwurf der Befangenheit in beiden FÃ¤llen unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Baurekurskommissionen sind von der Verwaltung unabhÃ¤ngige richterliche BehÃ¶rden (vgl. § 334 in Verbindung mit 336 Abs. 1 PBG). Sie bestehen aus je vier, in der Regel nebenamtlichen, Mitgliedern sowie aus insgesamt sechs in allen Kommissionen einsetzbaren Ersatzmitgliedern, die vom Kantonsrat auf eine Amtsdauer von vier Jahren gewÃ¤hlt werden (vgl. § 334 PBG). GemÃ¤ss § 335 Abs. 1 PBG treffen die Baurekurskommissionen ihre Entscheide in der Regel in Dreierbesetzung. § 10 der Verordnung Ã¼ber die Organisation und den GeschÃ¤ftsgang der Baurekurskommissionen vom 20. Juli 1977 [OV BRK) regelt die Besetzung der Kommissionen im Einzelnen. Nach Abs. 1 bezeichnet der PrÃ¤sident nach Eingang eines GeschÃ¤fts den Referenten und den Koreferenten, wobei er der fachlichen Eignung, der GeschÃ¤ftslast und der Ortskenntnis der Mitglieder Rechnung trÃ¤gt; gemÃ¤ss Abs. 2 wird der fÃ¼r das GeschÃ¤ft verantwortliche SekretÃ¤r vom Kanzleichef bezeichnet; Abs. 3 schreibt schliesslich vor, dass die Bestellung fester Kammern unzulÃ¤ssig ist.</p> <p class="Urteilstext">Das Verfahren der Baurekurskommissionen richtet sich grundsÃ¤tzlich nach den Vorschriften des Verwaltungsrechtspflegegesetzes und des Planungs- und Baugesetzes (§ 9 OV BRK). FÃ¼r den Ausstand gilt gemÃ¤ss § 334 Abs. 4 PBG hingegen das Gerichtsverfassungsgesetz vom 13. Juni 1976 (GVG).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Vorab ist festzustellen, dass fÃ¼r die teilamtlichen Mitglieder der Baurekurskommissionen â anders als fÃ¼r diejenigen des Verwaltungsgerichts, deren Amt gemÃ¤ss § 34 Abs. 2 VRG mit der berufsmÃ¤ssigen Vertretung dritter Personen vor den Gerichten oder den VerwaltungsbehÃ¶rden unvereinbar ist â in dieser Hinsicht keine gesetzlichen Unvereinbarkeitsregeln bestehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) unterscheidet in § 95 ff. zwischen Ausschluss- und AblehnungsgrÃ¼nden. Zu den Ersteren gehÃ¶ren das Handeln in eigener Sache, Verwandtschaft und SchwÃ¤gerschaft, Vormund-, Beistand- und Pflegekindschaft, die Mitwirkung am frÃ¼heren Verfahren in der gleichen Sache (Vorbefassung), Geschenk- und Vorteilsannahme sowie einige besondere FÃ¤lle (vgl. § 95 Abs. 1 Ziff. 1â4 und Abs. 2 GVG). Als AblehnungsgrÃ¼nde nennt das Gesetz die Mitgliedschaft in einer juristischen Person, die Raterteilung, das Handeln als Vermittler, SachverstÃ¤ndiger oder Zeuge, Freund- oder Feindschaft, Pflicht- oder AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis sowie â als Auffangtatbestand â das Vorliegen anderer UmstÃ¤nde, die eine Justizperson als befangen erscheinen lassen (vgl. § 96 Ziff. 1â4 GVG). Liegt ein Ausschlussgrund vor, so hat die betreffende Justizperson von Amtes wegen in den Ausstand zu treten, ohne dass der Ausstand von einer Partei verlangt werden muss. DemgegenÃ¼ber ist ein Ablehnungsgrund nur auf Begehren gemÃ¤ss § 98 GVG hin zu berÃ¼cksichtigen (Kassationsgericht, 30. Mai 2005, ZR 104/2005 Nr. 61, S. 230; Robert Hauser/Erhard Schweri, Kommentar zum zÃ¼rcherischen Gerichtsverfassungsgesetz, ZÃ¼rich 2002, N. 1 zu §§ 95, 96 und 97).</p> <p class="Urteilstext">Das Ausstandsbegehren kann gemÃ¤ss § 98 GVG von einer Partei und von jedem Mitglied der Gerichtsabteilung, welcher der betreffende Justizbeamte angehÃ¶rt, wÃ¤hrend des ganzen Verfahrens gestellt werden, in den FÃ¤llen mit Ã¶ffentlicher Beratung jedoch nur bis zu deren Beginn. GrundsÃ¤tzlich muss ein Ablehnungsbegehren vor jener Instanz gestellt werden, deren Mitglieder abgelehnt werden, und kann nicht erst im Rechtsmittelverfahren nachgeschoben werden (Hauser/Schweri, § 98 N. 2 f.; RB [Kassationsgericht] 1998 Nr. 47, auch zum Folgenden). Wird ein Ablehnungsbegehren erst nachtrÃ¤glich im Rechtsmittelverfahren gestellt bzw. eine entsprechende RÃ¼ge erhoben, so kann materiell nur dann darauf eingetreten werden, wenn nachgewiesen wird, dass die betreffende Justizperson ihre Meldepflicht im Sinn von § 97 GVG verletzt hat und Ã¼berdies feststeht, dass der Ablehnungsgrund erst nachtrÃ¤glich entdeckt wurde (§ 102 Abs. 2 GVG).</p> <p class="Urteilstext">Die richterliche Meldepflicht bezieht sich vorab auf die in § 95 geregelten FÃ¤lle des Ausschlusses (RB [Kassationsgericht] 1998 Nr. 45; Hauser/Schweri, § 97 N. 2, auch zum Folgenden). Ein meldepflichtiger Ablehnungsgrund im Sinn von § 95 GVG kann grundsÃ¤tzlich nur in Ã¤usseren UmstÃ¤nden liegen, welche die Justizperson als befangen erscheinen lassen. Nur wenn ein Sachverhalt â z.B. im Sinne von § 96 Ziff. 1â3 GVG â zur Diskussion steht, der die betreffende Justizperson auch fÃ¼r Aussenstehende als mÃ¶glicherweise befangen erscheinen lÃ¤sst, ist diese verpflichtet, dies anzuzeigen. Auch ein Ablehnungsgrund im Sinn von § 96 Ziff. 4 GVG fÃ¼hrt nur dann zu einer entsprechenden Meldepflicht, wenn die betreffende Justizperson objektiverweise Anlass hatte, einen solchen Ablehnungsgrund zu erkennen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die richtige Zusammensetzung einer kantonalen GerichtsbehÃ¶rde und die Voraussetzungen, unter denen eine Justizperson in den Ausstand treten muss bzw. abgelehnt werden kann, bestimmen sich in erster Linie nach dem kantonalen Organisations- und Verfahrensrecht. Da die Baurekurskommissionen richterliche BehÃ¶rden sind (oben E. 2.2), gewÃ¤hrleisten zusÃ¤tzlich Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) einen Mindestanspruch auf UnabhÃ¤ngigkeit und Unparteilichkeit eines Gerichts (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2006, N. 1668). Diese Garantien vermitteln dem Einzelnen einen Anspruch darauf, dass seine Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne Einwirken sachfremder UmstÃ¤nde entschieden wird (BGE 131 I 113 E. 3.4 mit Hinweisen). Der Anspruch der Parteien auf eine richtige Besetzung des Gerichts und mithin auf Richter, gegen die kein Ablehnungsgrund besteht, stellt eine Mindestanforderung an das kantonale Verfahren dar; diese Garantie ermÃ¶glicht es, unabhÃ¤ngig vom kantonalen Recht, einen Richter abzulehnen, dessen Stellung und Verhalten Zweifel an seiner Unparteilichkeit aufkommen lassen kÃ¶nnten (BGE 128 V 82 E. 2a S. 84 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2">Befangenheit und Voreingenommenheit sind nach der Rechtsprechung zu Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK anzunehmen, wenn UmstÃ¤nde vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit eines Richters zu erwecken. Solche UmstÃ¤nde kÃ¶nnen entweder in einem bestimmten persÃ¶nlichen Verhalten oder in gewissen funktionellen oder organisatorischen Gegebenheiten begrÃ¼ndet sein. Bei der Beurteilung der UmstÃ¤nde, welche die Gefahr der Voreingenommenheit begrÃ¼nden, darf nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden; das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begrÃ¼ndet erscheinen (vgl. etwa BGE 118 Ia 282 E. 3d). FÃ¼r den Ausstand wird nicht verlangt, dass der Richter tatsÃ¤chlich befangen ist; es genÃ¼gt das Vorliegen von UmstÃ¤nden, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrÃ¼nden vermÃ¶gen (BGE 133 I 89 E. 3.2, 131 I 113 E. 3.4). Die Garantie der richterlichen UnabhÃ¤ngigkeit und Unparteilichkeit soll gewÃ¤hrleisten, dass der Prozess aus Sicht aller Beteiligten als offen erscheint (BGE 133 I 1 E. 6.2).</p> <p class="Erwgung2">Bei der PrÃ¼fung der objektiven Unparteilichkeit geht es nach der Rechtsprechung des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) letztlich um das Vertrauen, welches die Gerichte in einer demokratischen Gesellschaft in der Ãffentlichkeit erwecken mÃ¼ssen; dementsprechend muss sich ein Richter dann aus einem Verfahren zurÃ¼ckzuziehen, wenn ein objektiv gerechtfertigter Grund fÃ¼r die Gefahr der Befangenheit besteht (vgl. etwa EGMR, 28. Oktober 1998, Castillo Algar, § 45, www.echr.coe.int; Christoph Grabenwarter/Katharina Pabel, in: Rainer Grote/Thilo Marauhn, EMRK/GG Konkordanzkommentar, 2006, Kap. 14 N. 56 mit Hinweisen). In einem neueren Urteil hat es der EGMR im Licht von Art. 6 Ziff. 1 EMRK als problematisch erachtet, wenn ein Gericht, das zumindest teilweise aus nebenamtlichen Richtern besteht, nicht systematisch sicherstellt, dass die Richter daran erinnert werden, wenn sie in ein Verfahren bereits frÃ¼her involviert waren oder wenn eine frÃ¼here Klientenschaft an einem Verfahren beteiligt ist (EGMR, 23. Februar 2005, Puolitaival and Pirttiaho, § 44, www.echr.coe.int).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gebieten es das Verbot des Rechtsmissbrauchs und der Grundsatz von Treu und Glauben, dass AusstandsgrÃ¼nde von den Parteien so frÃ¼h als mÃ¶glich, das heisst sofort nach Kenntnis der Zusammensetzung der anordnenden Instanz geltend gemacht werden. Das UntÃ¤tigbleiben oder die Einlassung in ein Verfahren im Wissen um das Vorliegen von AusstandsgrÃ¼nden gilt als Verzicht und fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich zur Verwirkung des Anspruchs (BGE 121 I 225 E. 3, 120 Ia 19 E. 2c/aa, 117 Ia 322 E. 1c; kritisch JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 587 ff.; Markus Schefer, Die Kerngehalte von Grundrechten, Bern 2001, S. 397 f.; Regina Kiener/Walter KÃ¤lin, Grundrechte, Bern 2007, S. 446). Das gilt auch, soweit eine Verletzung von Art. 6 EMRK gerÃ¼gt wird (BGE 132 II 485 E. 4.3 mit Hinweisen). Immerhin hat das Bundesgericht im Licht der Rechtsprechung des EGMR auch festgehalten, dass mit Blick auf die Garantie des verfassungsmÃ¤ssigen Richters ein Verzicht auf die Geltendmachung nicht leichthin angenommen werden kÃ¶nne (BGE 118 Ia 282 E. 5a).</p> <p class="Erwgung2">Der Grundsatz von Treu und Glauben bindet indessen die Richter ebenso wie die Parteien des Verfahrens (Art. 5 Abs. 3 BV; vgl. JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, S. 588 f.; Schefer, S. 398, jeweils auch zum Folgenden). Die Parteien mÃ¼ssen daher darauf vertrauen kÃ¶nnen, dass Mitglieder eines Gerichts alle UmstÃ¤nde offen legen, die bei den Parteien berechtigte Zweifel an der UnabhÃ¤ngigkeit und Unparteilichkeit des Gerichts aufkommen lassen kÃ¶nnten, und in klaren FÃ¤llen von sich aus in den Ausstand treten. Nach neueren Verfahrensgesetzen sind denn auch in Bezug auf alle AusstandsgrÃ¼nde richterliche Meldepflichten vorgesehen und sind Ausschluss- sowie AblehnungsgrÃ¼nde â anders als bei §§ 95 f. GVG â von Amtes wegen zu beachten (vgl. Art. 34 und 35 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005; Andreas GÃ¼ngerich in: HansjÃ¶rg Seiler et al. (Hrsg.), Handkommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2007, Art. 34 N. 2; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a VRG N. 10).</p> <p class="Erwgung3">In der Lehre wird zu Recht postuliert, die Parteien dÃ¼rften nur dann fÃ¼r die VerspÃ¤tung der Geltendmachung eines Verfahrensmangels "verantwortlich" gemacht werden, wenn die Justizpersonen ihrerseits ihren AufklÃ¤rungspflichten nachgekommen seien. Es dÃ¼rften generell keine zu hohen Anforderungen an die pflichtgemÃ¤sse Aufmerksamkeit gestellt werden, die einer Partei bezÃ¼glich PrÃ¼fung der ordentlichen Besetzung des Gerichts treffe. Allerdings sei es mit Blick auf den Grundsatz von Treu und Glauben auch entscheidend, ob eine Partei anwaltlich vertreten war und ob es sich um hÃ¶chstpersÃ¶nliche Rechte handle (JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, S. 590; in diesem Sinne auch Schefer, S. 398).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Mit der Gefahr der Befangenheit von hauptberuflich als Anwalt tÃ¤tigen Richtern hat sich das Bundesgericht schon verschiedentlich befasst und sie bis zu einem gewissen Grad als systemimmanent bezeichnet (BGE 124 I 121 E. 3b). Die Ausstandsfrage stelle sich aber dann, wenn ein Richter in einem parallelen Verfahren ohne Bezug zu den Parteien eine Drittperson vertrete, welche die gleichen Interessen wie die Gegenpartei des BeschwerdefÃ¼hrers vertrete. Um zu vermeiden, dass der Richter in einer Weise Ã¼ber eine Streitfrage entscheide, die seine anwaltliche Stellung im Parallelverfahren verbessern kÃ¶nne, mÃ¼sse er in derartigen FÃ¤llen in den Ausstand treten, wenn er Streitfragen zu entscheiden habe, die prÃ¤judizielle Wirkung fÃ¼r das Parallelverfahren entfalteten (BGE 133 I 1 E. 6.4.3, 124 I 121 E. 3c S. 126).</p> <p class="Urteilstext">Mit der Konstellation, dass ein als Anwalt tÃ¤tiger Richter in einem frÃ¼heren Verfahren dem Rechtsuchenden entgegengesetzte Interessen vertreten hatte, befasste sich das Bundesgericht im Entscheid 1P.113/1996 vom 29. April 1996, der das ZÃ¼rcher Verwaltungsgericht betraf (kritisch kommentiert von JÃ¶rg Paul MÃ¼ller/Markus Schefer, Die staatsrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahr 1996, ZBJV 133/1997, S. 695 ff.). In einem von der Privatperson G gegen die Stadt Kloten angestrengten Verfahren gehÃ¶rten zur damals fÃ¼nfkÃ¶pfigen Kammer die nebenamtlichen Richter R. und L., die zusammen mit Anwalt W. eine BÃ¼rogemeinschaft bildeten. Als AnwÃ¤ltin der Gemeinde KÃ¼snacht hatte R. gegen G ein Verfahren gefÃ¼hrt, das im Zeitpunkt des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens vor Bundesgericht noch hÃ¤ngig war. Zudem hatte in einem anderen, zwischen G und der Stadt Kloten laufenden Verfahren Anwalt W. die Stadt Kloten vertreten. Das Bundesgericht wies die Beschwerde mit der BegrÃ¼ndung ab, dass von einer nebenamtlichen Verwaltungsrichterin die FÃ¤higkeit zur Unterscheidung zwischen ihrer offiziellen Funktion und ihren privaten beruflichen Interessen erwartet werden dÃ¼rfe; sie mÃ¼sse somit nicht in den Ausstand treten, nur weil sie in frÃ¼heren Verfahren dem Rechtsuchenden entgegengesetzte Interessen wahrgenommen habe. Der EGMR schÃ¼tzte dagegen den Standpunkt von G. Dieser habe begrÃ¼ndeten Verdacht haben kÃ¶nnen, dass die Richterin R. in ihm immer noch die Gegenpartei sehe. Dass in einem anderen Verfahren Anwalt W. als BÃ¼rokollege der Richter R. und L. die Stadt Kloten vertreten habe, erachtete der EGMR im Vergleich dazu als weniger relevant, doch habe dieser Umstand den BeschwerdefÃ¼hrer in seinen BefÃ¼rchtungen bestÃ¤rken mÃ¼ssen, R. sei als Richterin voreingenommen. Das Gericht kam zum Schluss, dass eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorlag (EGMR, 21. Dezember 2000, G, §§ 41 ff., www.echr.coe.int).</p> <p class="Urteilstext">In einem weiteren Entscheid, in dem sich der EGMR mit der Rollenvermischung bei nebenamtlichen Richtern zu befassen hatte, verwarf er den Vorwurf der Voreingenommenheit gegen eine Richterin, welche eine Gegenpartei des Rechtsuchenden in einem frÃ¼heren Verfahren vertreten hatte. Die UmstÃ¤nde, dass zwischen ihrer Befassung mit den beiden Verfahren ein Zeitraum von ungefÃ¤hr dreieinhalb Jahren gelegen habe, die beiden Verfahren vollstÃ¤ndig verschiedene Angelegenheiten betroffen hÃ¤tten und zwischen ihrer TÃ¤tigkeit als Beraterin der Gegenpartei und ihrer Funktion als Richterin im zweiten Verfahren mehr als fÃ¼nf Jahre verstrichen seien, liessen keine objektiv begrÃ¼ndeten Zweifel an der Unparteilichkeit der Richterin aufkommen (EGMR, 23. Februar 2005, Puolitaival and Pirttiaho, §§ 46 ff., www.echr.coe.int).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der Rekurs gegen die hier angefochtene Baubewilligung wurde vom VCS am 8. MÃ¤rz 2006 bei der Baurekurskommission IV anhÃ¤ngig gemacht. In welchem Zeitpunkt E als Referent und F als Koreferent eingesetzt wurden, lÃ¤sst sich aufgrund der Akten nicht erkennen. Unbestritten ist jedoch, dass der BeschwerdefÃ¼hrer von dieser Besetzung erst mit der ErÃ¶ffnung des Rekursentscheids vom 25. Januar 2007 erfahren hat.</p> <p class="Urteilstext">Die Rekurse gegen zwei FachmÃ¤rkte in WÃ¤denswil waren vom VCS am 19. April 2006 bei der Baurekurskommission II erhoben worden. Mit Fristerstreckungsgesuchen vom 29. Mai 2006 gab sich E als Vertreter der Rekursgegnerin 1, der Baukommission WÃ¤denswil, zu erkennen. Die Verfahren wurden mit (mittlerweile angefochtenem) Entscheid vom 6. Februar 2007 abgeschlossen. Umstritten waren neben dem fÃ¼r die LegitimationsbegrÃ¼ndung des VCS geprÃ¼ften funktionalen Zusammenhang der beiden FachmÃ¤rkte die Anwendbarkeit der kommunalen Abstellplatzbestimmungen, die Zahl der ParkplÃ¤tze, die HÃ¶he der ParkplatzgebÃ¼hr und die Erforderlichkeit eines Hauslieferdienstes.</p> <p class="Urteilstext">E hatte ferner als Vertreter der Generalunternehmung I AG zwischen 1997 und 1998 mit dem VCS betreffend die Bewilligung eines Fachmarktes in Oberwinterthur verhandelt. In diese Verhandlungen war auch die OBI Schweiz einbezogen, welche ab 1998 in Kooperation mit der Migros verschiedene BaumÃ¤rkte erÃ¶ffnete. BezÃ¼glich des Fachmarkts in Winterthur sollte 1998 ein Vertrag Ã¼ber die Zusammenarbeit zwischen I AG, OBI und Migros abgeschlossen werden, was sich aber wegen der Fusion der damaligen Genossenschaften Migros Winterthur-Schaffhausen und Migros St. Gallen zur Genossenschaft Migros Ostschweiz verzÃ¶gerte, weshalb die Baueingabe nicht unter dem Namen Migros/OBI eingereicht werden konnte, sondern durch die I AG erfolgte, wobei auf Wunsch der Migros Ostschweiz ins Baugesuch 511 ParkplÃ¤tze aufgenommen wurden (vgl. Schreiben der I AG vom 29. MÃ¤rz 1999). Mit Brief vom 24. April 1998 orientierte Rechtsanwalt E den BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber die durch die Fusion der Migros Genossenschaften entstandene VerzÃ¶gerung und dass es deshalb wenig Sinn habe, Ã¼ber die Ausgestaltung eines Bauprojekts zu diskutieren, da immer wieder noch Ãnderungen mÃ¶glich seien; allerdings mÃ¼sse die I AG vorsorglich ein Baugesuch einreichen, da sie dazu durch den Kaufrechtsvertrag am GrundstÃ¼ck gezwungen sei; sobald die Vorstellungen Ã¼ber das Gesicht des zukÃ¼nftigen Baumarkts bereinigt seien, werde er sich mit dem BeschwerdefÃ¼hrer wieder in Verbindung setzen. Am 11. MÃ¤rz 1999 beklagte sich der Vertreter des VCS in einem Brief an E, dass er Ã¼ber den Fortgang der Sache nicht mehr orientiert worden sei; dieses Schreiben wurde nicht von E, sondern von der I AG direkt beantwortet. In der Folge trat E nicht mehr als Vertreter der I AG in Erscheinung und scheint das Projekt der I AG aufgegeben worden zu sein.</p> <p class="Urteilstext">F hatte zusammen mit einem Partner ein Projekt fÃ¼r ein Einkaufszentrum in Schlieren entwickelt, welches aufgrund seiner GrÃ¶sse einer UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung bedurfte. Den gegen die 1999 erteilte Baubewilligung erhobenen Rekurs zog der VCS am 15. Februar 2000 gestÃ¼tzt auf eine mit der Bauherrschaft erzielte Vereinbarung zurÃ¼ck. F ist Mitglied des VCS.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>BezÃ¼glich des Referenten E ist das von der Rechtsprechung (vgl. vorne E. 2.3) vorausgesetzte Misstrauen in seine Unvoreingenommenheit in mehrfacher Hinsicht objektiv begrÃ¼ndet. Er hat nicht nur in einem parallel vor einer anderen Baurekurskommission laufenden Verfahren eine Gegenpartei des BeschwerdefÃ¼hrers vertreten, sondern dieses Verfahren hat einen in vieler Hinsicht Ã¤hnlichen Sachverhalt und teilweise dieselben Rechtsfragen betroffen. Unter solchen UmstÃ¤nden ist auch aus der Sicht eines unbeteiligten Dritten die BefÃ¼rchtung gerechtfertigt, dass der nebenamtliche Richter im Rechtsuchenden die Gegenpartei seiner Mandantin sieht, die er im gleichzeitig laufenden Verfahren als Anwalt vertritt. ZusÃ¤tzlich besteht objektiv die Gefahr, dass der Richter bewusst oder unbewusst Rechtsfragen so entscheidet, dass im Parallelverfahren fÃ¼r seine Mandantin ein Vorteil entsteht bzw. er einen Nachteil fÃ¼r seine Mandantin abwenden kann. Diese Gefahr besteht hier mindestens bezÃ¼glich der in beiden Verfahren aufgeworfenen Frage der Parkplatzbewirtschaftung, wo der Entscheid im einen Verfahren das andere beeinflussen konnte. Das reicht fÃ¼r den Anschein der Befangenheit aus; dass eine PrÃ¤judizierung im engeren Sinn tatsÃ¤chlich stattgefunden hat, ist entgegen der Vernehmlassung der Vorinstanz nicht erforderlich. Hinzu kommt schliesslich, dass zwar Referent E im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Projekt fÃ¼r einen Fachmarkt in Oberwinterthur nicht direkt als Vertreter der heutigen Beschwerdegegnerin 1 gehandelt hat, dass er aber als Vertreter der I AG aufgetreten ist, die jenes Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Migros Genossenschaften Winterthur-Schaffhausen bzw. Ostschweiz entwickelte. Auch wenn jene TÃ¤tigkeit schon einige Jahre zurÃ¼ckliegt, musste dieser Umstand die Zweifel an seiner Unbefangenheit mindestens verstÃ¤rken.</p> <p class="Urteilstext">Angesichts dieser objektiv mehrfach begrÃ¼ndeten Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit hat Referent E jedenfalls seine richterliche Meldepflicht im Sinn von § 97 GVG verletzt. Das gilt umso mehr, als wegen der zeitlichen ParallelitÃ¤t der Verfahren und der Ãhnlichkeit der Sachverhalte der Interessenkonflikt offenkundig war. Es fragt sich Ã¼berdies, ob im Licht der vorne angefÃ¼hrten Rechtssprechung (E. 2.3), welche in neueren Verfahrenserlassen nunmehr Eingang gefunden hat, schwerwiegende AblehnungsgrÃ¼nde nicht im Sinn einer verfahrensrechtlichen Mindestgarantie auch von Amtes wegen berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssten (kritisch zur Regelung von §§ 95 ff. GVG auch Kassationsgericht, 30. Mai 2005, ZR 104/2005, Nr. 61, S. 230).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Eine andere Sachlage besteht bei Kommissionsmitglied F. Wenn dieser vor Jahren Prozessgegner des VCS in einem Ã¤hnliche Fragen betreffenden Verfahren war, dieses jedoch aufgrund einer Vereinbarung der Parteien erledigt werden konnte, F dem VCS zudem auch als Mitglied angehÃ¶rt, sind Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit nicht begrÃ¼ndet und lag mithin kein Ausstandsgrund vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Zu beantworten bleibt damit die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer seinen verfassungsrechtlichen Anspruch auf einen unparteiischen, unvoreingenommenen Richter dadurch verwirkt hat, dass er die AusstandsgrÃ¼nde in treuwidriger Weise verspÃ¤tet geltend gemacht hat. Der im vorliegenden Fall anwendbare § 102 Abs. 2 GVG verlangt neben der Verletzung der Meldepflicht kumulativ, dass der Ablehnungsgrund erst nach der ErÃ¶ffnung des Endentscheids entdeckt wurde. Nur wenn die Partei erst nach ErÃ¶ffnung des Endentscheids Kenntnis von UmstÃ¤nden erhÃ¤lt, die mÃ¶glicherweise den Anschein von Befangenheit begrÃ¼nden, kann sie diese auf dem Rechtsmittelweg zum Gegenstand eines Ablehnungsbegehrens machen (Kassationsgericht, 8. Juni 1998, ZR 98/1999 Nr. 21, mit Leitsatz in RB [Kassationsgericht] 1998 Nr. 49).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Um AusstandsgrÃ¼nde zu erkennen und gegebenenfalls geltend zu machen, muss der Betroffene erfahren, welche Personen am Entscheid mitwirken. Die Garantie des verfassungsmÃ¤ssigen Richters umfasst daher auch einen Anspruch auf Bekanntgabe der personellen Zusammensetzung der entscheidenden BehÃ¶rde (BGE 117 Ia 322 E. 1c, auch zum Folgenden). Dieser ist jedoch nach der Rechtsprechung bereits dann erfÃ¼llt, wenn die Namen der entscheidenden Richter einer allgemein zugÃ¤nglichen Publikation, z.B. dem Staatskalender, entnommen werden kÃ¶nnen (vgl. auch RB 1998 Nr. 1; kritisch Kiener/KÃ¤lin, S. 445). Bei einer durch einen Anwalt vertretenen Partei wird Ã¼berdies die Kenntnis der ordentlichen Besetzung des Gerichts vorausgesetzt (BGE 117 Ia 322 E. 1c).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Die Besetzung der Baurekurskommission IV lÃ¤sst sich dem Staatskalender des Kantons ZÃ¼rich entnehmen, der im Volltext selbst auf dem Internet verfÃ¼gbar ist. Der durch einen im Kanton ZÃ¼rich tÃ¤tigen Anwalt vertretene BeschwerdefÃ¼hrer musste wissen, dass E als eines der vier ordentlichen Mitglieder mÃ¶glicherweise Ã¼ber seinen Rekurs entscheiden wÃ¼rde. Er musste jedenfalls ernsthaft damit rechnen. Dem BeschwerdefÃ¼hrer waren sodann sÃ¤mtliche nunmehr geltend gemachten BefangenheitsgrÃ¼nde bereits im Rekursverfahren bekannt. Auch der Umstand, dass die Baurekurskommission IV aus vier ordentlichen Mitgliedern besteht, sodass die ordentliche Besetzung mit drei Mitgliedern auch ohne die Mitwirkung von E mÃ¶glich war, hat den BeschwerdefÃ¼hrer nicht davon entbunden, seine Bedenken schon frÃ¼hzeitig vorzubringen. Aufgrund der klaren Ausstandsregelung des GVG und angesichts der vorliegenden UmstÃ¤nde hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer Referent E daher schon mit der Einreichung des Rekurses ablehnen kÃ¶nnen und mÃ¼ssen. Insbesondere konnte er aufgrund von § 96 in Verbindung mit § 98 GVG, wonach ein Ablehnungsgrund nur auf Begehren hin zu berÃ¼cksichtigen ist, nicht darauf vertrauen, dass das Kommissionsmitglied E von sich aus in den Ausstand treten wÃ¼rde. Dass er die AblehnungsgrÃ¼nde nun erst vor Verwaltungsgericht geltend macht, erweist sich daher als treuwidrig und verspÃ¤tet.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach erweist sich das Ablehnungsbegehren als verspÃ¤tet und ist auf die Beschwerde, soweit die unrichtige Besetzung der Vorinstanz gerÃ¼gt wird, nicht einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Aus GrÃ¼nden der ProzessÃ¶konomie ist vorgesehen, das Beschwerdeverfahren mit Bezug auf die weiteren strittigen Fragen erst weiterzufÃ¼hren, wenn der vorliegende Beschluss rechtskrÃ¤ftig ist. Es steht den Parteien jedoch frei, diesbezÃ¼glich andere AntrÃ¤ge zu stellen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Ablehnung eines Ausstands- bzw. Ablehnungsbegehrens ist ein Zwischenentscheid (RB 1996 Nr. 18). Ãber die Kosten wird deshalb erst im Endentscheid befunden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 29 und 39). Das gilt auch in Bezug auf die beantragten ParteientschÃ¤digungen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Zwischenentscheide Ã¼ber den Ausstand ist gemÃ¤ss Art. 92 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulÃ¤ssig. Diese Entscheide kÃ¶nnen spÃ¤ter nicht mehr angefochten werden (Art. 92 Abs. 2 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird, soweit die unrichtige Besetzung der Vorinstanz beanstandet wird, nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Gegen diesen Entscheid kann nach Art. 92 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne, einzureichen.</p> <p class="Urteilstext">3. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>