<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00835</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, ist Mutter dreier Kinder mit Jahrgang 1997, 2000 und 2007 (Urk. 6/98 Ziff. 1.1). Seit Oktober 1993 war sie als Lageristin bei der Y.___ angestellt (Urk. 6/11 Ziff. 1 und 5). Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte meldete sich am 3. März 2003 wegen chronischer Schmerzen im rechten Handgelenk bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/8 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/23) ein und verneinte mit Verfügung vom 27. November 2003 (Urk. 6/28) einen Rentenanspruch. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. September 2004 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 6/37). Die IV-Stelle holte ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/61) ein und sprach der Versicherten mit Verfügungen vom 12. Juni 2008 (Urk. 6/84, Urk. 6/78) ab Mai 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente und ab August 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2010 wurde eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 6/88 S. 3). Am 21. Dezember 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass bei einem Invaliditätsgrad von 100 % unverändert Anspruch auf die bisherige ganze Rente bestehe (Urk. 6/93 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2014 wurde erneut eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 6/94). In deren Rahmen veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres Gutachten, das am 29. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 6/110-111). Am 6. April 2016 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid (Urk. 6/115). Die Versicherte brachte dagegen Einwände (Urk. 6/119) vor. Mit Verfügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 6/122 = Urk. 2) zog die IV-Stelle die Mitteilung an die Versicherte vom 21. Dezember 2010 in Wiedererwägung und hob die Rente für die Zukunft auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. August 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die bisherige ganze Invalidenrente zu bestätigen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 16. September 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 30. September 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, sie hätte bereits anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Revision im Jahr 2010 weitere Abklärungen tätigen müssen. Es hätten Hinweise des behandelnden Arztes bestanden, dass keine Muskelatrophie gefunden worden sei und eine vertrauensärztliche Untersuchung zur Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Arbeitsfähigkeit hätte stattfinden sollen. Diesem Hinweis sei sie nicht nachgegangen und habe den Invaliditätsgrad ohne weitere Abklärungen von 70 auf 100 % erhöht (Urk. 2 S. 1 f.). Da eine Verletzung des Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgrundsatzes vorliege, könne die Mitteilung vom 21. Dezember 2010 in Wiedererwägung gezogen und der Rentenanspruch neu beurteilt werden (Urk. 5 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, blosse Mitteilungen der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin betreffend eine unveränderte Invalidenrente sollten im Gegensatz zu Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsverfügungen nicht Gegenstand einer Revision nach Art. 53 Abs. 2 ATSG sein können (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 6). Im vorliegenden Fall komme hinzu, dass die Fehlerhaftigkeit in der Mitteilung vom 21. Dezember 2010 keinerlei materielle Auswirkungen gezeigt habe (S. 6 Ziff. 7 Mitte). Entscheidend sei, dass sowohl bei einem Invaliditätsgrad von 70 % wie bei 100 % Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestehe. Deshalb sei die Mitteilung vom 21. Dezember 2010 in Bezug auf den materiellen Inhalt des Entscheides absolut korrekt und keines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegs offensichtlich unrichtig (S. 6 Ziff. 7 unten). Es habe daher beim Anspruch auf eine ganze Rente zu bleiben (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die von der Beschwerdegegnerin am 15. Juni 2016 verfügte Renteneinstellung für die Zukunft zu Recht erfolgt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im psychiatrischen Gutachten vom 21. Oktober 2003 (Urk. 6/23) als Diagnose eine Somatisierungsstörung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Als Differentialdiagnose nannte er eine dissoziative Störung der Bewegung und Empfindung aus der Gruppe der Konversionsstörungen. Der Gutachter führte weiter aus, es handle sich bei beiden Diagnosen um funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionelle Störungen, in deren Zentrum emotionale Konflikte oder psychosoziale Probleme stünden (S. 6 Ziff. 4). Dr. Z.___ attestierte der Beschwerdeführerin für die Tätigkeit als Lageristin eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 6 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist seit Februar 2004 bei med. pract. A.___, praktischer Arzt, in Behandlung (Urk. 6/46/2 lit. D.1). Med. pract. A.___ nannte im Bericht vom 19. Februar 2005 (Urk. 6/46/1-2) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, die zirka 1997 begonnen habe, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, seit Februar 2002, und chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Handgelenksschmerzen rechts, seit zirka 1997 (lit. A). Med. pract. A.___ attestierte für die bis zirka September 2001 ausgeübte Tätigkeit als Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ristin von September 2001 bis Februar 2005 und bis auf Weiteres eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % (lit. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gab beim B.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 6. März 2007 (Urk. 6/61) erstattet wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter gaben zur Krankengeschichte an, die Beschwerdeführerin könne die rechte Hand beziehungsweise den rechten Arm nicht mehr einsetzen. Somit könne sie auch beinahe keine Haushaltsarbeiten mehr verrichten. Einzig mit der linken Hand sei es ihr noch möglich, Möbelstücke abstauben. Die Mutter, die Schwester und vor allem der Ehemann erledigten den Haushalt. Ab zirka 1998 sei es wegen zunehmender Schmerzen im Handgelenk zu Arbeitsausfällen gekommen. Zirka seit dem Jahr 2001 habe sie nicht mehr gearbeitet (S. 8 Ziff. 2.1 und 2.2). Ein Unfall habe nicht stattgefunden. Eine eigentliche Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung für die Handgelenksschmerzen habe ihr niemand geben können. Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf seien diese immer ausgeprägter aufgetreten. Zunehmend habe sie Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im gesamten rechten Arm, der rechten Schulter und in der Nackenregion festgestellt, die bis in den Kopf ausstrahlen würden. Weiter sei sie zunehmend depressiv geworden (S. 9 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur handchirurgischen und orthopädischen Untersuchung durch Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsapparates und für Handchirurgie, wurde ausgeführt, die heftige Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dolenz dorsal über der scapholunären Region sei durch ein objektiv vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Ganglion in diesem Bereich nur zu einem kleinen Teil erklärbar. Es wäre zu erwarten gewesen, dass es nach einer im Jahr 2002 durchgeführten lokalen Infiltration des Gangliongebietes zumindest zu einer kurzfristigen Schmerzre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duktion kommen würde. Die Injektion habe aber eindeutig zu einer Schmerzex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">azerbation geführt. Aus diesem Grund dürfe mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass das im MRI festgestellte dorsoradiale Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganglion in der Kausalität für das heute vorhandene chronische Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom nur eine untergeordnete Rolle spiele. Auch das palmar ulnare Ganglion sei ebenfalls von sehr untergeordneter Bedeutung für die Kausalität der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die dominante rechte Hand sei praktisch total ausgefallen. Die Explorandin sei als funktionelle Einhänderin zu betrachten (S. 15 Ziff. 3.2.5 Mitte). Stelle man lediglich auf die objektivierbaren somatischen Befunde ab, sei die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Explorandin nur geringgradig eingeschränkt. Lediglich beim repe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titiven Halten und Heben von Lasten von über 15 kg sei eine Einschränkung vorhanden (S. 15 Ziff. 3.2.5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch neurologisch finde sich bei chronischen Handgelenksschmerzen rechts eine leichte Sensibilitätsstörung im Ausweitungsgebiet des Nervus medianus rechts, dies bei symmetrischen Armeigenreflexen und intakter Motorik. Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphisch seien die gemessenen sensiblen Medianuswerte aber alle im Normbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich. Ein übergeordnetes neurologisches Leiden könne somit ausgeschlossen werden (S. 17 Ziff. 3.3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte zur psychiatrischen Untersuchung aus, die Beschwerdeführerin zeige seit Jahren auf somatischer Ebene eine kaum erklärbare Schmerzhaftigkeit und Kraftlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in der rechten Hand mit zunehmender Ausstrahlung und Ausbreitung in den gesamten rechten Arm. Hier würden auch nicht objektivierbare Gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen auftreten. Insbesondere bestehe ein Gefühl, als gehöre der Arm gar nicht zu ihr. Dabei handle es sich eindeutig um ein dissoziatives Symptom. Die Symptomatik sei am treffendsten im Rahmen einer Konversionsstörung zu diagnostizieren. Als Differentialdiagnose komme eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung in Frage, wobei die Symptomatik aber auf die rechte Hand und den rechten Arm lokalisiert bleibe und nicht den ganzen Körper betreffe. Sekundär habe sich eine chronifizierte und erhebliche vorwiegend apathisch-gehemmte und klagsame Depression eingestellt (S. 20 f. Ziff. 3.4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten als Hauptdiagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dissoziative Störung, gemischt (= Konversionsstörung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose: anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsoradiales und palmarulnares Handgelenksganglion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Nebendiagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter (S. 21 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperästhesie in der palmar radialen Fingerkuppe Digitus II links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kuppen-Teilamputation 1994</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wäre zu erwarten gewesen, dass es bei einer 2002 durchgeführten lokalen Infiltration des Gangliongebietes zumindest zu einer vorübergehenden Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Schmerzen kommen würde. Dies und der Umstand, dass die ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dehnten und ausgeprägten Schmerzen durch das Handgelenksganglion nicht erklärt werden könnten, dokumentiere zusätzlich eine im Vordergrund stehende psychosomatische Entwicklung im Sinne einer Konversionsstörung. Wann die Entwicklung genau angefangen habe, sei nicht sicher dokumentiert. Offenbar stelle eine Schnittverletzung im Juli 1994 den Beginn einer Ausweitungssymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik dar. Die Beschwerdeführerin habe das damalige Ereignis offenbar sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektiv als traumatisch erlebt (S. 22 oben). Sicher dokumentiert seien Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seit dem Jahr 1998, die seit diesem Zeitpunkt progredient zugenommen hätten. Auf psychiatrischer Ebene fänden sich verschiedene Klagen über soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Schmerzen und Beschwerden, die von ihrer Zusammensetzung und Cha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rakteristik her eindeutig für ein psychosomatisches Geschehen sprächen (S. 22 Mitte). Faktisch müsse die Beschwerdeführerin als funktionelle Einhänderin beziehungsweise als Einarmige bezeichnet werden (S. 22 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der funktionellen Einarmigkeit und der erheblichen depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik sei die Beschwerdeführerin als Hilfsarbeiterin zurzeit im Umfang von 70 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Rein somatisch beurteilt, bestehe eine Einschränkung für repetitives Heben und Halten von Lasten von über 15 kg (S. 23 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich um ein langsam progredientes Leiden. Wann genau eine hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige funktionelle Einschränkung im Bereich der rechten Hand und des rechten Armes eingetreten sei, sei retrograd schwierig zu beurteilen. Die Beschwerdeführerin habe deswegen bereits im Jahr 2001 ihre Berufstätigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Es werde geschätzt, dass die Einschränkung seit zwei Jahren bestehe (S. 23 f. Ziff. 7.1). Das Ausmass der mittelschweren Depression werde seit zwei Jahren als im heutigen Grade bestehend beurteilt. Offenbar habe sich seit Oktober 2003 eine erhebliche Verschlechterung des psychischen Zustandes eingestellt. Eine Arbeitsfähigkeit von 70 % könne daher heute nicht mehr pos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuliert werden (S. 25 Ziff. 7.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), gab in einer Stellungnahme vom 4. Juni 2007 (Urk. 6/71 S. 3 unten) an, gemäss der vorliegenden umfangreichen, polydisziplinären medizinischen Abklärung im B.___ leide die Beschwerdeführerin an einer dissoziativen Störung, gemischt, an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Episode, sowie an einem dorsoradialen und palmarulnaren Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenksganglion rechts. Als Differentialdiagnose sei zudem eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung gestellt worden. Nach dem Gutachten sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für jegliche Tätigkeiten auszugehen. Seit dem 8. Oktober 2001 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % und seit dem 1. März 2005 eine solche von 70 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 12. Juni 2008 (Urk. 6/84) sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab dem 1. Mai 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. August 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2010 wurde eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 6/88 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, praktischer Arzt, gab in einem Schreiben vom 27. Oktober 2010 (Urk. 6/90/3) an, er sehe die Beschwerdeführerin etwa alle halbe Jahre bis ein Mal pro Jahr. Sie klage immer über die gleichen Schmerzen. Die Patientin solle von einem Vertrauensarzt aufgeboten werden, damit festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden könne, inwiefern sie arbeiten könne. Eine Atrophie der Muskulatur finde sich nicht. Diese sei allgemein etwas schwach. Ansonsten könne er keine Stellung nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin in einem Bericht vom 6. Dezember 2010 (Urk. 6/91/1-4) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ristin bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Ziff. 1.6). Limitierend wirkten sich eine starke Vergesslichkeit und eine rasche Erschöpfung aus. Die Beschwerdeführerin sei ständig auf die Hilfe anderer Personen angewiesen. In der freien Wirtschaft sei sie zu 100 % arbeitsunfähig. Einfache Aufgaben im Haushalt könne sie während zirka ein bis zwei Stunden pro Tag ausführen (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 20. Dezember 2010 (Urk. 6/92 S. 2 unten) aus, bei der Beschwerdeführerin bestünden eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung, eine rezidivierende depressive Störung und chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Schmerzen des rechten Handgelenks. Für die Tätigkeit als Lageristin bestehe seit September 2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. In Anlehnung an med. pract. A.___ sei weiterhin ein stationärer Gesundheitszustand mit einer unveränderten Arbeitsunfähigkeit von 100 % für jegliche Tätigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gab anlässlich einer im Juli 2014 eingeleiteten weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Revision (vgl. Urk. 6/94) ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 29. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 6/111/1-2). Die orthopädische Untersuchung erfolgte am 17. April 2015 durch Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 6/110 S. 5 oben). Die psychiatrische Untersuchung fand am 17. April 2015 durch Prof. Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, statt (Urk. 6/111/3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ führte im orthopädischen Teilgutachten vom 17. April 2015 (Urk. 6/110) zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe im Rahmen der gutachterlichen Untersuchung über eine anhaltende Schmerzsymptomatik im Bereich des rechten Unterarmes und betont im Bereich des rechten Handgelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kes berichtet. Seit zwei Jahren strahle die Symptomatik auch vermehrt in das rechte Schultergelenk aus. Die Schmerzen im Bereich des rechten Armes nähmen unter Belastung zu (S. 54 Ziff. 1 Mitte). Hinsichtlich der Schmerzinten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sität gebe die Beschwerdeführerin an, dass sie aktuell einen Schmerz mit einem Wert von 5 bis 6 auf der VAS-Skala (0-10) verspüre. Wenn sie versuche, den Arm zu aktivieren, habe die Schmerzintensität einen Wert von 100 (ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nicht 10) auf der Schmerzskala (S. 55 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der in der Untersuchung unbewusst durchgeführte Wadell’sche Rumpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">test sei regelrecht erfolgt (S. 71 Mitte). Aufgrund der im Rahmen der klinischen Untersuchung des rechten Unterarmes inkonsistent angegebenen Beschwerden sei die Untersuchung mittels eines roten Laserpointers erfolgt. Die Explorandin sei befragt worden, ob die Beleuchtung mit einem Laserpointer bei ihr eine Zunahme der Schmerzen ausgelöst habe. Sie habe daraufhin angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, dass sie bei der Untersuchung des rechten Unterarmes sowie der rechten Hand eine deutliche Zunahme der Schmerzen verspürt habe (S. 75 f.). Die punktuelle Bestrahlung eines Hautareals mit einem handelsüblichen roten Laserpointer verursache jedoch ausser dem Lichteffekt keinerlei Schmerzen oder Temperatursensationen. Eine positive Schmerzverstärkung, wie sie die Beschwerdeführerin angegeben habe, sei physiologisch nicht erklärbar und gemäss der Literatur als eine nicht von der Hand zu weisende Aggravationsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz aufzufassen (S. 76 oben). Trotz einer subjektiv empfundenen Schmerzin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensität von 60 auf der VAS-Skala sei es sodann frei möglich gewesen, das rechte Handgelenk zu untersuchen, ohne jedwede schmerzbedingte Ausweich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegung seitens der Explorandin (S. 77 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ stellte keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Senk-Spreiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füsse beidseits und eine motorisch und morphologisch reizlos ausgeheilte linksseitige Zeigefingerkuppen-Teilamputation aus dem Jahr 1994 (S. 86 lit. D. Ziff. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der B.___-Gutachter Dr. C.___ habe anlässlich der damaligen Begutachtung im B.___ kein anatomisch-morphologisches Korrelat für die beklagten Beschwerden gefunden. Gemäss dessen Einschätzung sei die dominante rechte Hand praktisch total ausgefallen und die Explorandin sei als funktionelle Einhänderin zu betrachten. Dr. H.___ gehe mit der versicherungsmedizinischen Einschätzung durch den Gutachter des B.___ nicht einig (S. 89 oben). Die Explorandin habe im Rahmen der aktuellen klinischen Untersuchung sowohl bei der aktiven als auch der passiven Überprüfung eine freie Mobilität des rechten Schulter- und Ellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogengelenkes demonstriert. Bei der Überprüfung der Mobilität des rechten Handgelenkes habe sich sowohl die aktive Beugung als auch die aktive Stre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckung rechtsseitig als deutlich eingeschränkt erwiesen. Dies habe der Exploran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">din gemäss ihren eigenen Angaben starke Schmerzen mit einem Punktwert von 60 auf der visuellen Analogskala verursacht. Im Rahmen der passiven Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung des rechten Handgelenkes habe sich hingegen eine uneingeschränkte Beweglichkeit bei der Streckung und Beugung gezeigt (S. 90 oben). Aufgrund der seitengleichen symmetrischen Muskeln im Bereich beider Arme sowie ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere beider Handflächen im Bereich der Daumenballen sowie der Kleinfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerballen und der seitengleich symmetrischen Beschwielung beider Finger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundgelenke sei vielmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin beide obere Extremitäten im alltäglichen Leben seitengleich symmetrisch frei einsetze. Die von Gutachter Dr. C.___ 2007 geäusserte Auffassung einer funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellen Einarmigkeit könne er daher nicht teilen (S. 92 oben). Insbesondere aufgrund der durchgeführten klinischen Untersuchung könne er sich des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drucks einer ausgeprägten Verdeutlichungstendenz seitens der Explorandin nicht erwehren (S. 92 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf orthopädisch-chirurgischem Fachgebiet lägen keine handicapierenden Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörungen vor, welche in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als auch in einer adaptierten Tätigkeit mittel- und langfristig eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % oder mehr begründen könnten. Es handle sich um eine andere Beurteilung eines medizinisch unveränderten Sachverhaltes (S. 98 lit. F1). Mit Verweis auf das Fachgutachten von Dr. C.___ aus dem Jahr 2007 handle es sich um einen im Wesentlichen unveränderten orthopädischen Gesundheitszustandes, wobei die von der Explorandin beklagten Beschwerden im Bereich des rechten Armes und des rechten Handgelenkes nicht objektiviert werden könnten (S. 99 lit. I 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. I.___ führte im psychiatrischen Teilgutachten vom 18. April 2015 (Urk. 6/11/3-56) aus, die Beschwerdeführerin habe zu ihrem Leiden angegeben, dass die Schmerzen im Arm im Jahr 1997 mit zunehmenden Gelenksbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den langsam begonnen hätten. Sie habe viele Medikamente genommen, um die Schmerzen im Arm loszuwerden, dennoch hätten sich diese ausgebreitet und es sei zu Schmerzen im gesamten rechten Arm und dem Nacken und auch des Hinterkopfes gekommen (S. 38 Ziff. 2.1 oben). Die Beschwerdeführerin sehe sich aufgrund der Schmerzen nicht mehr in der Lage, eine Berufstätigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben. Es stünden ihr jedoch zahlreiche Ressourcen zur Verfügung. So sei die familiäre Situation harmonisch und sie werde von ihren Angehörigen sehr stark unterstützt (S. 40 Ziff. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin beklage Konzentrationsstörungen. Während der Untersuchung habe die Aufmerksamkeit und Konzentration aber gut gehalten werden können und diese hätten im Verlauf der zirka zweistündigen Untersuchung nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen. Die Explorandin habe am Gespräch teilgenommen und sei nicht erhöht ablenkbar gewesen (S. 43 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin und ihre Familie seien in der Schweiz gut integriert. Sie spreche gut Deutsch. Ihr Ehemann gehe mit einem Pensum von 100 % einer Tätigkeit nach. Psychosoziale Faktoren dominierten das psychopathologische Bild nicht (S. 45 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 21. Oktober 2003 könne die Differentialdiagnose einer dissoziativen Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung aus gutachterlicher Sicht nicht geteilt werden. Dies, da die Beschwerdeführerin auf Verlangen die Hand motorisch bewegen könne. Sie habe auch angegeben, dass die Hand nicht gelähmt sei. Sie schone diese und bewege sie deshalb nicht (S. 46 unten). Nach Einschätzung von Prof. I.___ sei auch die im Gutachten des B.___ vom 6. März 2007 gestellte Diagnose einer dissoziativen Störung nicht korrekt. Dem Gutachten des B.___ mangle es an objektiven Befunden. Hingegen würden unbeweisbare, spekulative psychody</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">namische Zusammenhänge als Begründung für die Störung angeführt. In die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seien auch somatische Befunde eingeflossen. Damit sei das psychiatrische Teilgutachten in seiner Glaubwürdigkeit und Beweiskraft wenig überzeugend und kaum nachvollziehbar (S. 47 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. I.___ stellte keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht bis mittelgradig und reaktiv zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (S. 50 lit. E. Ziff. 1-2). Auf der Grundlage der IV-relevanten Bestimmungen lägen auf psychiatrischem Fachgebiet bei der Explorandin keine handicapierenden Fähigkeitsstörungen vor, die sowohl in der zuletzt ausgeübten als auch in einer adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % oder mehr begründen würden (S. 51 lit. F Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ und Prof. I.___ führten in der bidisziplinären Zusammenfassung vom 29. Mai 2015 (Urk. 6/111/2) aus, auf psychiatrischem und orthopädischem Fachgebiet lägen keine handicapierenden Fähigkeitsstörungen vor, die in der zuletzt ausgeübten und auch in einer adaptierten Tätigkeit mittel- und lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristig eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % oder mehr begründen würden. Aus psychiatrischer Sicht handle es sich um eine andere Beurteilung eines unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Sachverhaltes. Der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei weitgehend unverändert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 2. November 2015 (Urk. 6/120 S. 5) aus, nach dem bidisziplinären Gutachten vom 29. Mai 2015 sei vonseiten der objektiven psychiatrischen Befunde gegenüber dem Vorgutachten keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten. Die depressive Störung sei als reaktiv zum Schmerzgeschehen zu interpretieren. Die Ausprägung erweise sich medizinisch als nicht so stark, dass sie die Überwindbarkeit der somatoformen Störung verhindern würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von orthopädischer Seite bestehe ein völlig unauffälliger Befund der Beine, der Wirbelsäule und des linken Armes. Eine Minderung der Muskelmasse des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Armes und der Hand und radiologische Zeichen einer Inaktivitätsosteopo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rose seien nicht festgestellt worden. Objektiv liessen sich keine handicapierende orthopädisch-chirurgisch begründeten Funktionsstörungen erheben. Für die angestammte und eine angepasste Tätigkeit bestehe daher eine volle Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung kann auf formell rechtskräftige Verfügungen zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweifellose Unrichtigkeit im wiedererwägungsrechtlichen Sinn liegt etwa vor, wenn die Verfügung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewendet wurden. Weiter kann eine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung auch bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts gegeben sein. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Eine auf keiner nachvollziehbaren ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_947/2010 vom 1. April 2011, E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hob ihre Mitteilung an die Beschwerdeführerin vom 21. Dezember 2010 mit der angefochtenen Verfügung wiedererwägungsweise auf. Mit der Mitteilung hatte sie einen Anspruch auf eine ganze Rente bestätigt, wobei neu ein Invaliditätsgrad von 100 % (anstelle von zuvor 70 %) ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde (Urk. 6/93). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist die Voraussetzung der zweifellosen Unrichtigkeit zu prüfen. RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt Med. Pract. G.___ stellte darauf ab, dass die Beschwerdeführerin wie vom behandelnden Arzt med. pract. A.___ attestiert zu 100 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig sei (E. 4.3 hiervor). Im Umstand, dass sich der RAD der Beschwerdegegnerin der Einschätzung durch med. pract. A.___ angeschlossen hat, ist keine unzureichende Sachverhaltsabklärung zu erkennen. Namentlich handelt es sich nicht um eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Daran ändert auch die Empfehlung von Dr. F.___ im Schreiben vom 27. Oktober 2010 nichts, wonach die Beschwerdeführerin für eine vertrauensärztliche Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung aufgeboten werden sollte (E. 4.1). Indem die Beschwerdegegnerin der vertretbaren Einschätzung ihres RAD gefolgt ist, fehlt es an der Voraussetzung der zweifellosen Unrichtigkeit. Ein Zurückkommen auf die Mitteilung vom 21. Dezember 2010 gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG ist daher nicht möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ erwähnte zwar, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin aus orthopädischer Sicht gegenüber der Begutachtung im B.___ nicht verändert habe (E. 5.2 hiervor). Ein massgeblich veränderter Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ist jedoch darin zu sehen, dass die Gutachter des B.___ die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin als funktionell Einarmige eingeschätzt hatten und sie gestützt darauf zu einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für jegliche Tätigkeiten gelangt waren. Die Gutachter des B.___ führten auch die somatische Diagnose eines dorsora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dialen und palmarulnaren Handgelenksganglions als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in der Diagnoseliste auf (E. 3.3.3 hiervor). Dr. H.___ stellte anlässlich der aktuellen Begutachtung als Befunde eine seitengleiche symmetrische Bemuskelung beider Arme und der Handflächen fest. Dies führte den Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin die beiden oberen Extremitäten im alltäglichen Leben seitengleich symmetrisch frei einsetze. Zudem gab er an, dass er sich des Eindrucks einer Verdeutlichungstendenz nicht habe erwehren können (E. 5.2). Hierbei handelt es sich im Vergleich mit der Begutachtung im B.___ um neue Befunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter des B.___ nannten sodann als psychiatrische Diagnosen eine Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versionsstörung und eine rezidivierende depressive Störung. Prof. I.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten vom 18. April 2015 als Diagnosen eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und eine rezidiverende depressive Störung. Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung findet sich im Gutachten des B.___ als Differentialdiagnose. In psychiatrischer Hinsicht ist daher von einem weitgehend unveränderten Sachverhalt auszugehen. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach liegt namentlich aus orthopädischer Sicht verglichen mit dem Zeitpunkt der Rentenzusprache vom 12. Juni 2008 ein erheblich veränderter medizinischer Sachverhalt vor. Eine Revision gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG ist daher mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bidisziplinäre Gutachten von Dr. H.___ und Prof. I.___ vom 29. Mai 2015 erweist sich als beweistauglich. So werden mit dem Gutachten die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin umfassend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Weiter beruht es auf den notwendigen eingehenden psychiatrischen und orthopädischen Untersuchungen und es berücksichtigt die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in angemessener Weise. Es vermag sodann auch in der Beurteilung der medizinischen Situation und in den Schlussfolgerungen zu überzeugen. Das Gutachten erfüllt demzufolge die Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens (E. 6.2 hiervor). Auf das Gutachten kann daher abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Gutachten von Dr. H.___ und Prof. I.___ ist davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin dahinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend verbessert hat, dass sie in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass bei einer vollen Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Lageristin für die Zukunft kein Rentenanspruch mehr besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch für die Zukunft zu Recht verneint. Die angefochtene Verfügung vom 15. Juni 2016 erweist sich demzufolge als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p></div> </div></body></html>