<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01137</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Magdalena </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schaer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kronenplatz 14, Postfach 600, 8953 Dietikon</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Die 1990 geborene </span><span>X.___</span><span> litt im Kindes- und Jugendalter an einer idiopathischen Skoliose, Knickbeinen sowie Knick-Senkfüssen beidseits (Urk. 14/7 S. 1), weshalb die Invalidenversicherung die Kosten für eine Versor</span><span>gung mit einem Korsett sowie für ärztlich verordnete Physiotherapie bis läng</span><span>stens zum </span><span>vollendenten</span><span> 20. Lebensjahr übernommen hat</span><span>te</span><span> (Urk. 14/8). Am 11. Novem</span><span>ber 2011 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine seit Ja</span><span>nuar 2011 bestehende Angst- und Panikstörung bei der Sozialversicherungs</span><span>anstalt des Kan</span><span>tons Zürich, IV</span><span>Stelle, zum Bezug von weiteren Leistungen der Invalidenversi</span><span>cherung an (Urk. 14/22 und 14/28). Nach ersten medizinischen und erwerblichen Abklärungen wurde die Einholung eines psychiatrischen Gut</span><span>achtens angeordnet, welches am 15. Oktober 2012 erstattet wurde (Urk. 14/45). Gestützt auf die Ergebnisse des Gutachtens und eines am 18. Januar 2013 durchgeführten Standortgesprächs (Urk. 14/49) sprach die IV</span><span>Stelle der Versi</span><span>cherten mit Verfü</span><span>gung vom 27. Mai 2013 mit Wirkung ab 1. Mai 2012 eine ganze ausserordentli</span><span>che Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 14/66 und 14/59 [Verfügungs</span><span>teil 2]).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Am 8. Mai 2015 eröffnete die IV</span><span>Stelle ein amtliches Rentenrevisionsverfahren, indem sie der Versicherten den Fragebogen zur Revision der Invalidenrente zu</span><span>sandte. Da der ausgefüllte Fragebogen innert Frist nicht eingegangen war, wur</span><span>de die Versicherte mit Schreiben vom 17. Juni 2015 gemahnt (Urk. 14/78). Mit Ein</span><span>schreibebrief vom 17. November 2015 wurde die Versicherte unter Andro</span><span>hung von Säumnisfolgen letztmals aufgefordert, den ausgefüllten Fragebogen einzu</span><span>reichen (Urk. 14/80). Obwohl die Einschreibesendung nicht abgeholt wor</span><span>den war (Urk. 14/83), ging der ausgefüllte Fragebogen, versehen mit dem Datum 3. Okto</span><span>ber 2015, am 25. November 2015 bei der IV</span><span>Stelle ein (Urk. 14/82, 14/83 und 14/0 [Aktenverzeichnis mit Eingangsdaten]).</span></p><p><span> </span><span>In der Folge holte die IV</span><span>Stelle einen Bericht des Hausarztes ein (Urk. 14/86). Da dieser angab, die letzte Konsultation habe am 19. September 2014 stattgefunden und seitens der Versicherten sei eine psychotherapeutische Therapie verweigert worden, wurde am 25. April 2016 eine psychiatrische Abklärung angeordnet (Urk. 14/87 und 14/89). Nachdem die Versicherte dem ihr vom Gutachter be</span><span>kanntgegebenen Termin vom 23. August 2016 unentschuldigt ferngeblieben war (Urk. 14/92), wurde sie mit Einschreibebrief vom 25. August 2016 an ihre Mit</span><span>wirkungspflichten und die Folgen einer Verletzung derselben erinnert (Urk. 14/93). Am 5. Januar 2017 erstattete Dr. med. </span><span>Y.___</span><span>, Facharzt für Psy</span><span>chiatrie und Psychotherapie FMH, sein Gutachten (Urk. 14/99). Der Sachver</span><span>stän</span><span>dige kam zum </span><span>Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit seit Mai 2012 zwar zu 100 % eingeschränkt sei, jedoch durch eine psychiatrische, psychotherapeuti</span><span>sche und psychopharmakologische Therapie innert eines Zeitraums von </span><span>neun Monaten</span><span> wieder herstellbar sei (Urk. 14/99 S. 13). Gestützt auf diese Einschät</span><span>zung forder</span><span>te die IV</span><span>Stelle die Versicherte unter Hinweis auf ihre Schadenmin</span><span>derungs</span><span>pflicht mit Einschreibebrief vom 21. März 2017 auf, sich der vom Gut</span><span>achter vorgeschla</span><span>genen Massnahme zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit res</span><span>pektive des Gesund</span><span>heitszustandes zu unterziehen und ihr bis 28. April 2017 mitzuteilen, welcher Arzt die Massnahme durchführen werde (Urk. 14/100). Da die Sendung nicht abgeholt wurde, wurde sie am 5. April 2017 per A-Post nochmals zuge</span><span>stellt, wobei die angesetzte Frist bis 12. Mai 2017 verlängert wurde (Urk. 14/102). Am 7. April 2017 meldete sich die Versicherte telefonisch bei der IV</span><span>Stelle und erklärte, ihr Hausarzt wolle sie nicht an einen Therapeuten über</span><span>weisen; da sie bei ihrer Krankenversicherung das Hausarztmodell gewählt habe, könne sie den Hausarzt nicht einfach wechseln. Sie werde sich bemühen, dass ein anderer Arzt sie an einen Therapeuten überweise. Zudem laufe ein Ver</span><span>fah</span><span>ren zur Errichtung einer Beistandschaft. In der Folge vereinbarte die Sachbe</span><span>ar</span><span>beiterin mit der Versi</span><span>cherten, dass die Frist zur Bekanntgabe eines Therapeu</span><span>ten bis Ende Mai 2017 erstreckt werde; falls ihr dies gleichwohl nicht möglich sein sollte, habe sie sich wieder zu melden (Urk. 14/103). Mit Schreiben vom selben Tag wurde die Frist zur Bekanntgabe eines Arztes, welcher die Massnah</span><span>me durchführt, bis 31. Mai 2017 erstreckt (Urk. 14/104). Am 14. Juni 2017 wur</span><span>de die Versicherte unter Hin</span><span>weis auf das Schreiben vom 21. März 2017 und die am 7. April 2017 gewährte Fristerstreckung bis 31. Mai 2017 aufgefordert, die ver</span><span>langten Angaben bis 30. Juni 2017 einzureichen (Urk. 14/106). Da die Versi</span><span>cherte auch diese Frist ungenutzt verstreichen liess, wurde sie mit Einschreibe</span><span>brief vom 12. Juli 2017 letztmals aufgefordert, die verlangten Angaben bis 7. August 2017 zu machen (Urk. 14/107). Da die Sendung (wiederum) nicht ab</span><span>geholt worden war, wurde der Versicherten mit Vorbescheid vom 28. Juli 2017 in Aussicht gestellt, dass die Rente aufgehoben werde (Urk. 14/110). Mit Einga</span><span>be vom 4. August 2017 (Urk. 14/111) teilte </span><span>Z.___</span><span>, </span><span>Berufsbeiständin</span><span>, mit, dass sie mit Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk </span><span>O.___</span><span> vom 22. Juni 2017 zur Beiständin der Versicherten ernannt worden sei und legte die Ernennung</span><span>s</span><span>ur</span><span>kunde vom 22. Juni 2017 (Urk. 14/112) auf. Am 16. August 2017 erhob die Bei</span><span>ständin sodann Einwand gegen den Vorbescheid und erklärte, die Versicherte habe ihr gegenüber zugesichert, sie sei bereit, in der nächsten Zeit eine Psycho</span><span>therapie bei einer valablen Fachperson zu begin</span><span>nen; allerdings benötige sie für eine Überweisung zunächst einen neuen Haus</span><span>arzt (Urk. 14/116). Mit Verfügung vom 25. September </span><span>2017 hob die IV</span><span>Stelle die bisher ausgerichtete Rente per Ende des der Zustellung der Verfügung fol</span><span>genden Monats, das heisst per Ende Oktober 2017, auf (Urk. 2 [= 14/119]).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Dagegen erhob die Beiständin der Versicherten mit Eingabe vom 19. Oktober 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei der Versicherten die bisherige Rente weiterhin auszurichten. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1). Nach Aufforderung des Gerichts, entweder die Zustimmung der Erwachsenenschutzbehörde oder, falls die Handlungsfähigkeit der Versicherten nicht eingeschränkt sei, ihre eigene Erklärung beizubringen, erklärte sich diese mit Eingabe vom 1. November 2017 mit der Beschwerde einverstanden (Urk. 5). </span></p><p><span> </span><span>Mit Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 13). Im Eventualstandpunkt wurde vorge</span><span>bracht, falls das Gericht das Vorliegen eines Revisionsgrundes verneinen sollte, wäre die Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der Wiedererwä</span><span>gung zu schützen (Urk. 13 S. 2 f.). Daraufhin wurde mit Verfügung vom 16. Januar 2018 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und der Beschwerde</span><span>führerin Frist zur Erstattung einer Replik angesetzt (Urk. 15).</span></p><p><span> </span><span>Mit Eingabe vom 21. Februar 2018 legitimierte sich Rechtsanwältin Magdalena </span><span>Schaer</span><span> als Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin und erstattete Replik (Urk. 19). Zudem beantragte sie, es sei im Rahmen vorsorglicher Massnahmen festzustellen, dass der angefochtenen Verfügung aufschiebende Wirkung zukomme. Des Weiteren sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechts</span><span>vertretung zu gewähren. Da die Verfügung vom 16. Januar 2018 von der dama</span><span>ligen Vertreterin der Beschwerdeführerin am 19. Januar 2018 entgegengenom</span><span>men worden war (Urk. 16, 17A), erfolgte die Erstattung der Replik verspätet. Androhungsgemäss wurde deshalb angenommen, dass die Beschwerdeführerin auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 24 S. 5). Mit Verfügung vom 5. März 2018 wurden das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen sowie dasjenige um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung abgewiesen (Urk. 24).</span></p><p><span> </span><span>Mit Eingabe vom 6. April 2018 (Urk. 26) legte die Beschwerdeführerin einen Bericht des behandelnden Arztes (Urk. 27) auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person einer zumutbaren Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, oder trägt sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu bei, so können ihr die Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Behandlungs- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar (Art. 21 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eines strikten Beweises, die verweigerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte tatsächlich zum erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teten Erfolg geführt, bedarf es nicht, sondern es genügt, wenn die Vorkehr mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erfolgreich gewesen wäre. Der erforderliche Grad an Wahrscheinlichkeit ist unter Berücksichtigung der Schwere des mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbundenen Eingriffs in Persönlichkeitsrechte zu beurteilen: Bei therapeutischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche mit einem nur geringen Eingriff verbunden sind, dürfen an die Wahrscheinlichkeit der zu erwartenden Besserung keine hohen Anforderungen gestellt werden. Ist der Eingriff hingegen erheblich, wird eine höhere Wahrscheinlichkeit, aber nicht ein sicherer Erfolg verlangt. Sodann sind die Anforderungen an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schadenminderungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dort strenger, wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen auslöst. Ist eine versicherte Person bezüglich einer psychischen Problematik nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtig und lehnt eine entsprechende Therapie ab, gereicht ihr dies unter Umstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den dann nicht zum Verschulden, wenn die fehlende Krankheitseinsicht gerade Teil des Leidens selbst ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2013 vom 20. März 2013 E. 3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Beschwerdeführerin sei mit Schreiben vom 21. März 2017 aufgefordert worden, sich in psychologische Behandlung zu begeben und der IV-Stelle bis am 28. April 2017 die Angaben ihres Therapeuten mitzuteilen. Obwohl die Frist auf ihren Wunsch hin mehrfach erstreckt worden sei, sei sie dieser Pflicht nicht nachgekommen. Aus dem psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Gutachten gehe hervor, dass die Inanspruchnahme einer adäquaten Behandlung eine vollständige Eingliederung in den Arbeitsmarkt zur Folge hätte. Diese medizinische Massnahme sei der Beschwerdeführerin auch zumutbar. Mit ihrem Verhalten habe sie ihre Mitwirkungspflicht verletzt, weshalb die Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen eingestellt worden seien (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, sie habe ihre Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht nicht verletzt. Es sei ihr ohne Hilfe nicht möglich gewesen, einen Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuten aufzusuchen. Ihr Hausarzt habe sich geweigert, sie an einen Psychologen zu überweisen, weshalb die Krankenkasse die Kosten für die Therapie nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hätte. Ihr Versuch, bei anderen Ärzten als Patientin aufgenommen zu werden, sei gescheitert. Hinzu komme, dass sie unter Panikstörungen leide, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sie nahezu keine Post mehr geöffnet und sich völlig abgekapselt habe. Bereits im Jahr 2012 habe der Gutachter festgestellt, dass sie in administrativer Hinsicht überfordert sei und die Prüfung einer Beistandschaft nahegelegt. Sie sei jedoch erst im Sommer 2017 verbeiständet worden. Aufgrund der Panikattacken könne sie zudem keine Ärzte ausserhalb ihres Wohnortes aufsuchen. Abgesehen davon sei nicht davon auszugehen, dass sich ihr psychischer Gesundheitszustand mit der Wahrnehmung einer Therapie in revisionsrechtlich relevanter Weise ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert hätte. Die Rentenaufhebung stelle eine unverhältnismässige Massnahme dar (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten vom 15. Oktober 2012 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 14/45 S. 7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit anankastischen und ängstlich-abhängigen Anteilen (ICD-10: F 61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin sei wach und allseits orientiert. Die Auffassung, die Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und das Gedächtnis seien reduziert. Das formale Denken sei eher verlangsamt und umständlich, jedoch kohärent. Inhaltlich sei sie auf ihre soziale Situation eingeengt. Es bestünden erhebliche soziale und agoraphobische Ängste, Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedanken und Kontrollzwänge (Urk. 14/45 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Versicherte vollständig arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig. Eine intensive psychiatrische Behandlung sei dringend indiziert (Urk. 14/45 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle ein Standortgespräch mit der Beschwerdeführerin durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt hatte (Urk. 14/49), sprach sie ihr mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 27. Mai 2013 mit Wirkung ab 1. Mai 2012 eine ganze ausserordentliche Rente der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zu (Urk. 14/66 und 14/59 [Verfügungsteil 2])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im anlässlich der Rentenrevision erstellten Gutachten vom 5. Januar 2017 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (Urk. 14/99 S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10: F 40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kontakt zur Explorandin sei problemlos herstellbar, sie wirke dynamisch und engagiert. Der Gedankengang sei geordnet, Anhaltspunkte für Ich- oder Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmungsstörungen bestünden nicht. Auffassung, Ausdauer und Konzentration seien intakt, die Versicherte könne raschen Themenwechseln folgen und den Bezug zu zuvor besprochenen Themen herstellen. Die Stimmung sei ausgeglichen und die affektive Schwingungsfähigkeit weitgehend erhalten (Urk. 14/99 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Explorandin habe ein weitgehend normaler psychischer Befund erhoben werden können. Sie befinde sich seit dem Jahr 2011 nicht mehr in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung. Anhaltspunkte für eine Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung lägen nicht vor (Urk. 14/99 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, in der bisherigen Tätigkeit sei die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte nicht arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit sei jedoch mit einer psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, psychotherapeutischen und psychopharmakologischen Therapie innert neun Monaten wieder herstellbar (Urk. 14/99 S. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfassenden psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/99 S. 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berücksichtigt die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 14/99 S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ist in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/99 S. 2-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gegensatz zum Gutachter diagnostizierte der behandelnde Psychiater bei der Beschwerdeführerin eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (Urk. 27). Aus sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bericht geht indessen nicht hervor, wie er zu dieser Einschätzung gelangte. Er beschränkte sich darauf, die ICD-Merkmale der ängstlichen, abhängigen und anankastischen Persönlichkeitsstörungen aufzulisten und darauf hinzuweisen, dass diese bei der Beschwerdeführerin praktisch alle vorliegen würden. Da er es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die von ihm gestellte Diagnose mit erhobenen Befunden zu untermau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ern, vermag sein Bericht die Beweiskraft des Gutachtens nicht zu schmälern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzung für eine Auferlegung von Schadenminderungspflichten ist, dass die Durchführung solcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund aller objektiven Verhältnisse, auch im Hinblick auf die Erfolgschancen und der in Frage stehenden Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen, zumutbar und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnismässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist und die Vorkehr geeignet ist, eine wesentliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit herbeizuführen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 824/06 vom 13. März 2007 E. 3. und 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle auferlegte der Versicherten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschreibebrief vom 21. März 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Schadenminderungspflicht in Form einer ambulanten psychologischen, psychopharmazeutischen sowie tagesklinischen psychiatrischen Behandlung (Urk. 14/100). Sie führte zudem formell korrekt ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch. So wurde die Beschwerdeführerin mit Einschreiben vom 21. März 2017 unter Ansetzung einer angemessenen Frist auf die Folgen einer Widerset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung hingewiesen (Urk. 14/100). Diese Frist wurde mehrfach erstreckt (Urk. 14/102, 14/103-104, 14/106-107). Mit Schreiben vom 12. Juli 2017 wurde zudem erneut auf die Folgen einer allfälligen Widersetzung hingewiesen (Urk. 14/107). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Inanspruchnahme einer Therapie hätte keine wesentliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit zur Folge gehabt, was daraus ersichtlich sei, dass sie im Sommer 2017 habe verbeiständet werden müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 1 S. 3). Aus den Akten geht hervor, dass sich die Beschwerdeführerin entgegen der Anweisung der IV-Stelle bis im Sommer 2017 weder in psycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische noch in psychiatrische Behandlung begab. Aus dem Umstand, dass sie verbeiständet wurde, kann daher nicht auf die Unwirksamkeit dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschlossen werden. Widersprüchlich erscheint zudem, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin gleichzeitig ausführt, mit der Implementierung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatriespitex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich beachtliche Resultate gezeigt (Urk. 1 S. 3). Dass mit einer psychiatrischen Behandlung innert weniger Wochen bereits nennenswerte Fortschritte erzielt werden konnten, zeigt gerade die Wirksamkeit dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging daher zu Recht davon aus, dass eine adäquate Therapie eine wesentliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit bewirkt hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Zumutbarkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist zu berücksichtigen, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Tragweite einer intensiven psychotherapeutischen Behandlung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollständig arbeitsunfähigen und daher nicht erwerbstätigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als gering anzusehen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin hat keine familiären Verpflichtungen und wäre daher in zeitlicher Hinsicht in der Lage gewesen, sich in Behandlung zu begeben. Die Zumutbarkeit einer Psychotherapie wurde seitens der Psychiater nie in Frage gestellt. Auch angesichts der hohen Inanspruchnahme von Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen erweist sich die Durchführung einer adäquaten Therapie als zumutbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestrittenermassen kam die Beschwerdeführerin der Aufforderung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, sich einer Behandlung zu unterziehen nicht nach. Sie macht jedoch sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss geltend, sie habe die ihr obliegende Mitwirkungspflicht in entschuldbarer Weise verletzt. Ihr Hausarzt habe sie nicht an einen Therapeuten überweisen wol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, weshalb die Finanzierung der Massnahme nicht gesichert gewesen sei. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer Panikstörung sei es ihr auch nicht möglich gewesen, einen Arzt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serhalb ihres Wohnortes aufzusuchen. Sie sei mit der Situation überfordert gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und habe ohne Hilfe keine Behandlung organisieren können. Bereits im Jahr 2012 sei vom damaligen Gutachter empfohlen worden, eine Beistandschaft zu prüfen. Sie sei jedoch erst im Sommer 2017 verbeiständet worden (Urk. 1, vgl. auch Urk. 19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar geht aus den Akten hervor, dass für die Beschwerdeführerin am 22. Juni 2017 eine Beistandschaft errichtet wurde (Urk. 11/1). Dabei wurde jedoch die Handlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht eingeschränkt. Aus diesem Grund vermag das Vorbringen, ihr Handeln könne ihr nicht zugerechnet werden, nicht zu überzeugen. Auch die Argumentation, ihr Hausarzt habe sich geweigert, sie an einen Therapeuten zu überweisen, vermag nicht zu verfangen. Den Akten ist zu entnehmen, dass ihr der Hausarzt in der Vergangenheit eine psychologische Behandlung nahe legte. Die Beschwerdeführerin verweigerte jedoch die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Therapie (Urk. 14/86). Angesichts dessen erscheint nicht plausibel, dass er sich nun gegen eine Überweisung an einen Therapeuten ausgesprochen haben soll. Dagegen spricht auch, dass die Beiständin in ihrem Einwand gegen den Vorbescheid der IV-Stelle davon nichts erwähnte. Vielmehr führte sie damals aus, die Beschwerdeführerin habe kein uneingeschränktes Vertrauen mehr in ihren Hausarzt, weshalb sie diesen wechseln wolle (Urk. 14/116 S. 1). Aus den Unterlagen geht weiter hervor, dass die Beschwerdeführerin jeweils zusammen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit ihrer Mutter oder ihrem Freund Einkäufe erledigt (Urk. 14/99 S. 8). Wieso es ihr demgegenüber nicht möglich sein soll, in Begleitung dieser Personen – gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls auch ausserhalb ihres Wohnortes – einen Therapeuten aufzusuchen, erscheint unklar. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass aus dem Bericht des aktuell behandelnden Arztes hervorgeht, dass die Beschwerdeführerin ihm gegenüber äusserte, sich in den letzten Jahren nicht mit aller Intensität um einen Therapieplatz bemüht zu haben (Urk. 27 S. 4). Insgesamt lagen bei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin somit keine entschuldbaren Gründe für die fehlende Mitwirkung vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die Aufhebung der IV-Rente stelle eine unverhältnismässige Massnahme dar (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin in der Vergan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit bereits wiederholt ihre Mitwirkungspflicht verletzte. Sie blieb nicht nur dem Begutachtungstermin vom 23. August 2016 unentschuldigt fern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 14/92), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondern holte auch mehrfach eingeschriebene Sendungen nicht ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 14/102</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/110). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die formlosen Zustellungen reagierte sie ebenfalls nicht (Urk. 14/108), obwohl vereinbart worden war, sie würde sich mit der IV-Stelle in Kontakt setzen (Urk. 14/103). Gleichwohl sah die IV-Stelle von einer Sanktion ab und verlängerte die ursprünglich bis am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. April 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesetzte Frist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 14/100)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> letztmals bis am 7. August 2017 (Urk. 14/108). Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin sich ihrer Mitwirkungspflicht bewusst war (Urk. 11/3 S. 2). Die Aufhebung der Rente erweist sich daher unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung aller Umstände nicht als unverhältnismässig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin die ihr auferlegte Schadenminderungspflicht verletzte. Die angefochtene Verfügung erweist sich als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzulegen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind sie jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist darauf hinzuweisen, dass sie zur Nachzahlung der Kosten für die unentgeltliche Prozessführung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">19. Oktober 2017 wird der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> die unentgelt</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">liche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Magdalena </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schaer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>