<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00412</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Samuel Teindel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene X.___ war zuletzt bis Ende März 2017 als IT-Manager bei der A.___ AG tätig (Urk. 9/17). Am 26. Juli 2017 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) meldete er sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Depressionen, einen Suizidversuch und eine Suchterkrankung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/7). Diese tätigte in der Folge medizinische (Urk. 9/22, 9/29) und erwerbliche (Urk. 9/13-15, 9/17) Abklärungen und zog die Akten des Taggeldversicherers (Urk. 9/18, 9/25) bei. Mit Vorbescheid vom 5. Februar 2018 (Urk. 9/33) stellte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte keinen Einwand erhob. Am 19. März 2018 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinn und wies das Leistungsbegehren ab (Urk. 2 [=Urk. 9/37]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 3. Mai 2018 (Urk. 1) Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihm die gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen, insbesondere berufliche Massnahmen und eine Rente der Invalidenversicherung zu gewähren. Es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten einzuholen; eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsexternes Gutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung in der Person von Rechtsanwalt Samuel Teindel. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Juni 2018 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 15. Juni 2018 (Urk. 11) liess der Beschwerdeführer weitere Akten zu seinem Gesuch um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtspflege (Urk. 12/1-15) auflegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand. Solche von der soziokulturel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX008"></span><span id="XX007"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX212"></span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilen die RAD die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmetho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie stehen den IV-Stellen der Region beratend zur Verfügung (Abs. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewisser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer im Falle einer Alkoholabsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenz in der bisherigen Tätigkeit zu 80 bis 100 % arbeitsfähig sei. Die geplante Karpaltunneloperation löse keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit aus. Es sei daher kein längerdauernder Gesundheitsschaden ausgewiesen, welcher den Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Informatiker beeinträchtigen würde. Infolgedessen wies sie das Leistungsbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt ungenügend abgeklärt. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liege noch nicht einmal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine offizielle Anfrage an den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) vor. Dieser sei lediglich im Rahmen einer Besprechung beigezogen worden. Da nicht ersichtlich sei, welchen Facharzttitel der dabei anwesende Vertreter des RAD habe, bestehe ausserdem eine Verletzung der Aktenführungspflicht. Die Akten seien darüber hinaus nicht vollständig, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfangs 2018 begonnene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationäre Behandlung nicht dokumentiert sei. Ohnehin müssten an der Aussage des RAD, es bestünde kein langdauernder Gesundheitsschaden, erhebliche Zweifel erhoben werden, da sie den Berichten der behandelnden Ärzte entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holabstinenz bestehe, entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin, nicht uneingeschränkt, sondern lediglich im geschützten Rahmen. Ausserdem habe zumindest zu Beginn der Behandlung in der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine krankheitswertige Depression bestanden. Ob es sich bei der Suchterkrankung um eine primäre oder sekundäre Sucht handle, sei nicht abgeklärt worden. Ebenso wenig sei abgeklärt worden, welche Auswirkungen die somatischen Beschwerden oder die Karpal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tunneloperation auf seine Arbeitsfähigkeit hätten. Auch sein Gesuch um berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen sei ohne weitere Prüfung abgelehnt worden, obschon die behandelnden Ärzte einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestuften Wiedereinstieg empfohlen hätten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der psychiatrischen Klinik C.___ vom 10. März 2017 (Urk. 9/25/13 f.) wurde festgehalten, der Beschwerdeführer sei zur Entzugsbehandlung vom 15. Februar bis 10. März 2017 stationär hospitalisiert worden. Diagnostisch bestünden ein schädlicher Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1), eine depressive Episode (ICD-10 F32.9) sowie eine koronare Gefässer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung, eine chronische Hepatitis C, ein Diabetes mellitus Typ II und eine arterielle Hypertonie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der C.___ vom 14. März 2017 (Urk. 9/18/12-14) wurde notiert, beim Beschwerdeführer bestehe eine seit mindestens 2012 bekannte Alkoholab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Der Beschwerdeführer sei aufgrund einer psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation (Kündigung der Arbeitsstelle) rückfällig geworden, weshalb eine akute Entzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung und eine Entwöhnungstherapie durchgeführt worden seien. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem bestehe auch eine depressive Episode. Beide Diagnosen würden die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers beeinflussen. Dieser sei am 10. März 2017 aus der Klinik entlassen und zur Weiterbehandlung an die Klinik B.___ verwiesen worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___, Oberärztin in der Klinik B.___, berichtete am 3. November 2017 (Urk. 9/22) über die ambulante (teilstationäre) Behandlung des Beschwerdeführers seit dem 23. März 2017. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte sie insbesondere ein derzeit (in geschützter Umgebung) abstinentes Alkoholabhängigkeitssyndrom, eine remittierte depressive Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung und eine Persönlichkeitsakzentuierung auf. Weiter notierte sie diverse somatische Diagnosen sowohl mit als auch ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Beschwerdeführers. Im Jahr 2012 sei der Alkoholkonsum des Beschwerdeführers aufgrund seiner Arbeitslosigkeit und da sein Vater gestorben sei, exazerbiert und er habe ein depressives Syndrom entwickelt. Dabei sei es auch zu einem Suizidversuch gekommen. Nach einer Entwöhnungsbehandlung Ende 2012 habe er als Seminarleiter gearbeitet und anschliessend eine IT-Tätigkeit innegehabt. Nachdem ihm diese Tätigkeit im Februar 2017 gekündigt worden sei, habe er seine Trinkmenge wiederum massiv gesteigert, was zur Einweisung durch den Hausarzt in die C.___ und dem nachfolgenden Aufenthalt in der Klinik B.___ geführt habe. Seit dem Alkoholentzug habe der Beschwerdeführer eine deutliche Aufhellung seines Affekts beschrieben. Ab dem 23. März 2017 und bis auf Weiteres (voraussichtlich Anfang 2018) bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Ein gestufter Wiedereinstieg in eine berufliche Tätigkeit sei zu empfehlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___, Praktischer Arzt FMH, Hausarzt des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers, berichtete am 18. Dezember 2017 (Urk. 9/29), beim Beschwerdeführer bestünden eine Depression, ein Alkoholabusus und ein Karpaltunnelsyndrom. Für eine Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit verwies Dr. E.___ auf die Fachärzte der C.___ und der Klinik B.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde der Bericht der Klinik B.___ vom 24. April 2018 (Urk. 3) aufgelegt. Darin wurden die Diagnosen eines gegenwärtig (in geschützter Umgebung) abstinenten Alkohol- sowie Tabak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms, einer gegenwärtig remittierten depressiven Erkrankung und einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsakzentuierung aufgeführt. Nach seinem Austritt aus der Klinik im November 2017 habe der Beschwerdeführer im Dezember 2017 wieder mit punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellem Alkoholkonsum begonnen. Während der Weihnachtsfeierlichkeiten sei die Trinkmenge wieder angestiegen und er habe die Kontrolle über den Konsum verloren. Deshalb sei der Beschwerdeführer am 22. Januar 2018 zu einer Entzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung in die Klinik B.___ eingetreten. Am 8. Februar 2018 sei ein Übertritt auf die Entwöhnungsstation erfolgt. Im Laufe der Entwöhnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung habe sich die zu Beginn noch depressive Stimmung (im Sinne einer leichten depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode) gebessert und es sei diesbezüglich zu einer Remission gekommen. Sowohl in Bezug auf Alkohol als auch Tabak seien die Kriterien für eine Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeit erfüllt. Im Rahmen des stationären Aufenthalts bestehe gegenwärtig jedoch eine Abstinenz. Der Beschwerdeführer habe in der Vergangenheit bereits depressive Phasen erlebt. Diese seien im Zusammenhang mit Belastungssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuationen (insbesondere finanzielle und familiäre Belastungen) verstärkt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. 1996 sei eine Behandlung aufgrund eines Burnouts erfolgt. 2012 habe sich aufgrund der Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers und da sein Vater gestorben sei erneut eine depressive Stimmung entwickelt; nachdem ein berufliches Projekt gescheitert sei, habe der Beschwerdeführer einen Suizidversuch unternommen. Nach der Kündigung 2017 seien sodann erneut Suizidgedanken aufgekommen, es hätten jedoch keine entsprechenden Handlungen stattgefunden. Es bestehe eine Persönlichkeitsakzentuierung mit Tendenz zu überhöhten Selbstansprüchen bei ausgeprägter Selbstunsicherheit, narzisstischer Abwehr und polarisierter Selbst- und Fremdwahrnehmung. Diese Persönlichkeitsakzentuierung übe einen Einfluss auf die depressive Störung und das Alkoholabhängigkeitssyndrom aus. Während der stationären Behandlung sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. Bei Aufrechterhaltung der Alkoholabstinenz sei mit einer Wiedererlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen, wobei ein stufenweiser Wiedereinstieg in die Arbeitstätigkeit empfohlen werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den aufliegenden Akten kann entnommen werden, dass beim Beschwerdeführer eine (nicht versicherte) Alkoholsucht vorliegt, welche die behandelnden Ärzte auf psychosoziale Belastungsfaktoren zurückführten. So notierten die Ärzte der C.___, der Beschwerdeführer sei aufgrund psychosozialer Belastungsfaktoren in seiner Alkoholabhängigkeit rückfällig geworden (E. 3.2). Dr. D.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei 2012 aufgrund seiner Arbeitslosigkeit und des Todes seines Vaters in eine Alkoholabhängigkeit gefallen und habe ein depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ves Syndrom entwickelt (E. 3.3). Gemäss ihren Angaben begann der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bereits 2015 wieder (zunächst kontrolliert) mit dem Konsum von Alkohol, was er jedoch unter erhöhtem Druck bei der Arbeit steigerte. Ausgelöst durch die Kündigung der letzten Arbeitsstelle steigerte er die Trinkmenge in der Folge wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massiv, was erneut einen Alkoholentzug nach sich zog (Urk. 9/22/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der neuste Rückfall wurde im Rahmen der Weihnachtsfeierlichkeiten 2017 ausgelöst und führte wiederum zu einer Entzugsbehandlung (Urk. 3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Ansicht von Dr. D.___ ist die Prognose denn auch abhängig davon, ob es gelingt, den Beschwerdeführer in das Arbeitsleben zu reintegrieren und damit seinen Selbstwert zu stabilisieren und eine Perspektive zu entwickeln (Urk. 9/22/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die depressive Störung anbelangt, ist diese seit Beginn des letzten Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzuges remittiert (E. 3.5), weshalb deren Relevanz zur Begründung einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität ohnehin entfällt. Im Übrigen trat dieselbe jeweils nur im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum auf und war mithin von diesem abhängig, was beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise aus der Behandlung in der Klinik B.___ vom 23. März bis 17. November 2017 hervorgeht, wo bei erfolgtem Alkoholentzug über einen sich deutlich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hellenden Affekt berichtet und die depressive Störung als remittiert bezeichnet wurde (E. 3.3). Desgleichen bestand auch in der Entzugsbehandlung anfangs 2018 zu Beginn eine depressive Symptomatik, welche sich aber im Verlaufe des Alkoholentzuges verbesserte und schliesslich erneut remittierte (E. 3.5). Da sich die depressive Störung jeweils besserte, sobald der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alkoholkonsum eingestellt wurde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelte es sich nicht u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m eine ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genständige Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vielmehr ist sie im Zusammenhang mit der Alkoholsucht und als Ausfluss derselben zu sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein eigenständiger Krankheitswert käme ihr mithin nicht zu (vgl. E. 1.5). Selbst wenn es sich bei der depressiven Störung um eine eigenständige Erkrankung handeln würde, fehlte ihr in casu aufgrund ihres Ursprunges in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosozialen Belastungsfaktoren (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5, wo die Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notierte, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bereits früher im Zusammenhang mit Belastungssituationen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere finanziellen oder familiären Ursprungs, de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Phasen durchlebt habe)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein solch psychosozial bedingtes Beschwerdebild vermag zwar eine medizinische Diagnose, nicht jedoch eine Invalidität im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nvalidenversicherungsrechtes zu begründen (vgl. E. 1.4). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zeitigen, bleiben sie mithin ausser Betracht (Urteil des Bundesgerichts 8C_329/2018 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2018 E. 5.2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur diagnostizierten Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73) ist festzuhalten, dass es sich hierbei um eine sogenannte Z-Diagnose handelt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind für Fälle vorgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, in denen Sachverhalte als «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» oder «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Probleme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bundesgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) vermögen keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder bei der depressiven Störung noch bei der Persönlichkeitsakzentuierung handelt es sich daher um eine ausreichend schwere Gesundheitsstörung, welche geeignet gewesen wäre, die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit in einem versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanten Mass zu beeinträchtigen oder die Alkoholsucht zu begründen. Die Alkoholabhängigkeit des Beschwerdeführers erweist sich dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach nicht als Folge eines krankheitswertigen und die Arbeits- und Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit beeinträchtigenden körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens, weshalb nach ständiger Rechtsprechung im Sinne des Gesetzes keine Invalidität vorliegt (E. 1.4). Da kein im Sinne des Invalidenversicherungsrechtes relevanter Gesundheitsschaden vorliegt, erübrigt sich eine indikatorengeleitete Überprüfung des geltend gemachten Leidens (Urteil des Bundesgerichts 8C_858/2017 vom 17. Mai 2018 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hieran vermögen auch die Einwände des Beschwerdeführers nichts zu ändern:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, die Beschwerdegegnerin habe den Sachverhalt ungenügend abgeklärt und damit ihre Abklärungspflicht verletzt. Er selbst gab gegenüber der Beschwerdegegnerin als behandelnde Ärzte seinen Hausarzt, Dr. E.___ (vgl. Urk. 9/7/7) sowie die Klinik B.___ (vgl. Urk. 9/10/5) an. Von diesen holte die Beschwerdegegnerin jeweils einen Arztbericht (Urk. 9/22 und 9/29) ein. Ausserdem zog sie die Akten des Taggeldversicherers bei (Urk. 9/18 und 9/25), welche in medizinischer Hinsicht Arztberichte der C.___ (Urk. 9/25/13 f. und 9/18/12-14) enthielten. Die vorgenannten ärztlichen Berichte befassten sich mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden (Depression, Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch, Suchterkrankung, Urk. 9/7/6). Hinweise auf andere Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert im invalidenversicherungsrechtlichen Kontext ergaben sich nicht, zumal die weiteren von der Klinik B.___ im Bericht vom 3. November 2017 (Urk. 9/22) aufgeführten Diagnosen allesamt seit mehreren Jahren bestehen (zuletzt wurde 2013 das Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert) und mehrheitlich einen «Zustand nach» beschreiben. Der Beschwerdeführer war zwischenzeitlich trotz seiner teilweise seit längerer Zeit bestehenden Diagnosen in der Lage, eine Erwerbstätigkeit (wie beispielsweise zuletzt als IT-Manager bei der A.___ AG in den Jahren 2016/2017, vgl. Urk. 9/17 und zuvor jahrzehntelange Berufstätigkeit, vgl. Urk. 9/14 und 9/15) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszuüben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als Hausarzt des Beschwerdeführers, erwähnte in seinem Bericht mit Ausnahme des Karpaltunnel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndroms keine somatischen Beschwerden. Da er zur Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf die Fachärzte der Psychiatrie verwies, mass er dem Karpaltunnel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom offensichtlich keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (langandauernde)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bei (vgl. E. 3.4). Auch der im Rahmen des Beschwerdeverfahrens aufgelegte Bericht über die anfangs 2018 durchgeführte Entzugsbehandlung (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5) bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt lediglich, was sich bereits aus den vorgängigen Akten ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne neue Befunde zu nennen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufliegenden Akten keine Hinweise auf invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherungsrechtlich relevante Pathologien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Einholung zusätzlicher Berichte durch die Beschwerdegegnerin nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angezeigt. Die Beschwerdegegnerin kam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihrer Abklärungspflicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich nach. Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin einen invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevanten Gesundheitsschaden zu recht ausschloss,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird im Übrigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dadurch bestätigt, dass der Beschwerdeführer seit dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2018 in seiner angestammten Tätigkeit wieder vollzeitlich erwerbstätig ist (Urk. 12/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin bei Ärzten und Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer Auskünfte und Akten eingeholt hatte, führte sie am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 eine interne Bespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung durch. Gemäss entsprechender Protokollnotiz im Feststellungsblatt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/31/3) nahm dabei unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Facharzt für Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Vertreter des RAD teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei dessen Fachrichtung unerwähnt blieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgabe des RAD ist es gemäss Art. 49 Abs. 3 IVV unter anderem, den IV-Stellen beratend zur Verfügung zu stehen (vgl. E. 1.6). Indem F.___ den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Laien in der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der gemeinsamen Besprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit seinem Fachwissen zur Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stand, wurde diese Aufgabe korrekt umgesetzt. Dass darüber hinaus weitere Abklärungen unter Einbezug des RAD notwendig gewesen wären, ist angesichts der eindeutigen Sachlage zu verneinen. Auch die Fachrichtung des beigezogenen RAD Arztes ist angesichts seiner Funktion als Berater nicht von Relevanz, zumal das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt in seinem Urteil 9C_149/2008 vom 27. Oktober 2008 fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass ein Arzt unabhängig seiner Fachrichtung grundsätzlich in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Kohärenz des Berichts eines Kollegen zu beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Übrigen wäre es dem Beschwerdeführer unbenommen gewesen, die Fachrichtung des RAD-Arztes im Medizinalberufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">register abzufragen oder bei der Beschwerdegegnerin in Erfahrung zu bringen, trifft diese doch im Rahmen der rechtlichen Gehörs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährung eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechende Auskunftspflicht (vgl. Meyer/Reichmuth, Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 mit weiteren Hinweisen). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (E. 2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist weder eine Verletzung der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht noch des Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchungsgrundsatzes erkennbar und wurden seine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensrechte gewahrt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da kein versicherter Gesundheitsschaden im Sinne der invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung vorliegt, besteht weder Anspruch auf eine Rentenleistung der Invalidenversicherung noch auf die Durchführung beruflicher Massnahmen. Dies wird auch durch die vollzeitliche Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in seiner angestammten Tätigkeit seit dem 28. Mai 2018 (Urk. 12/1) bestätigt, womit es dem Begehren um Durchführung beruflicher Massnahmen ohnehin an einem aktuellen Rechtschutzinteresse fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Der Beschwerdeführer reichte mit der Beschwerde am 3. Mai 2018 das ausgefüllte Formular zur Abklärung der pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessualen Bedürftigkeit (Urk. 5) samt Beilagen (Urk. 6/1-4) ein. Am 15. Juni 2018 liess er weitere Beilagen (Urk. 12/1-15) auflegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV115"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bedürftig im Sinne von Art. 64 BGG ist eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, wenn sie ohne Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des für sie und ihre Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a GSVGer i.V.m. Art. 119 ZPO) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit ist das Einkommen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3) wie auch das Vermögen beider Ehegatten zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für die prozessuale Bedürftigkeit massgebende monatliche Bedarf des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau setzt sich im Zeitpunkt der Entscheidfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung wie folgt zusammen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundbetrag Ehepaar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'700.00</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnungskosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'235.00</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heizkosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">64.00</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankenkassenprämien (Grundversicherung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">650.20</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unumgängliche Berufsauslagen (Fahrt zum Arbeitsplatz)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125.00</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Steuern (Staat und Bund)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">478.70</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">252.90</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem verheirateten Beschwerdeführer ist der Grundbetrag für ein Ehepaar im Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'700.-- anzurechnen. Dieser enthält Ausgaben für Nahrung Kleidung und Wäsche, einschliesslich deren Instandhaltung, Körper- und Gesundheitspflege,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterhalt der Wohnungseinrichtung, Kulturelles sowie sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Energiekosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, jedoch noch keine Heizkosten (vgl. Kreisschreiben der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungskommission des Obergerichtes des Kantons Zürich an die Bezirksge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte und die Betreibungsämter betreffend Richtlinien für die Berechnung des betrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungsrechtlichen Existenzminimums vom 16. September 2009).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Mietkosten belaufen sich gemäss Mietvertrag (Urk. 12/2) auf monatlich Fr. 1'200.--, hinzu kommen Fr. 15.-- für Warmwasser und Fr. 20.-- für Hauswar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, womit total Wohnkosten von Fr. 1'235.-- anzurechnen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für Heizkosten werden gemäss Mietvertrag (Urk. 12/2) Fr. 50.-- als Akonto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung erhoben. Der Beschwerdeführer führte im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 5) Fr. 64.-- als Heizkosten auf, ohne dies zu belegen. Da sich Heizkosten erfahrungsgemäss auf einen höheren Betrag belau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, als sie mit Akontobeiträgen eingefordert werden, können dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer Fr. 64.-- als Heizkosten angerechnet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Krankenkassenprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung des Beschwerdeführers belaufen sich auf Fr. 389.10 (Urk. 12/5). Zur Begleichung derselben erhält er Fr. 128.-- (Fr. 1536.-- / 12, Urk. 12/6) an individueller Prämi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enverbilligung ausbezahlt. Die Krankenkassenprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung der Ehefrau des Beschwerdeführers belaufen sich ebenfalls auf Fr. 389.10 (Urk. 12/7). Insgesamt sind dem Beschwerdeführer daher Fr. 650.20 an seinen Bedarf anzurechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 5) machte der Beschwerdeführer Fr. 125.-- an Berufsauslagen geltend. Der Beschwerdeführer wohnt in G.___, sein Arbeitsort befindet sich in G.___ und Zürich. Gemäss Zonenplan und Tarifbestimmung des Zürcher Verkehrsverbundes belau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen sich die Kosten für ein Monatsabonnement in Zürich und G.___ (drei Zonen) a</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf monatlich Fr. 125.--, weshalb dieser Betrag an den Bedarf des Beschwerdeführers anzurechnen ist, die zusätzliche Berücksichtigung für die Kosten eines Parkplatzes (Urk. 12/3) jedoch ausser Betracht fällt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter machte der Beschwerdeführer im Formular zur Abklärung der prozessua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Bedürftigkeit (Urk. 5) monatliche Unterhaltsbeiträge an nicht im eigenen Haushalt lebende Kinder im Umfang von € 500.-- respektive rund Fr. 600.-- gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend. Diese Unterhaltszahlungen werden durch den Beschwerdeführer nicht belegt. Auch seinen Kontoauszügen (Urk. 6/4) können keinerlei Zahlungen an seine Kinder entnommen werden. Hingegen leistete der Beschwerdeführer mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach Zahlungen im Umfang von € 500.-- oder € 600.-- an seine Ehefrau (vgl. Urk. 6/4 Zahlung vom 3. April 2018, 1. März 2018, 30. Januar 2018, 28. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2017, 31. Oktober 2017, 2. Oktober 2017, 2. August 2017). Diese Zahlungen können jedoch nicht berücksichtigt werden, da der Beschwerdeführer an seine Ehefrau keine Unterhaltszahlungen zu leisten hat und deren Bedarf auch bereits im gemeinsamen Grundbetrag von Fr. 1'700.-- enthalten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Zahlungsverpflichtungen bestünden, für deren Tilgung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aktuell Einkünfte aufwendet, machte er weder geltend, noch legte er ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Belege auf, wofür der Hinweis auf nicht getilgte Verlustscheine (Urk. 6/1) jedenfalls nicht genügt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An Steuerauslagen machte der Beschwerdeführer im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 5) monatlich Fr. 455.-- geltend. Gemäss Steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung (Urk. 12/8) belief sich der jährliche Steuerbetrag für die Kantons- und Gemeindesteuern des Beschwerdeführers im Jahr 2016 auf Fr. 5'164.80. Die direkten Bundessteuern wurden mit jährlich Fr. 579.55 veranlagt (Urk. 12/13). Insgesamt belaufen sich die monatlich anrechenbaren Steuern damit auf Fr. 478.70 (Fr. 5'164.80 + Fr. 579.55 / 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergeben sich damit monatlich anrechenbare Ausgaben im Umfang von Fr. 4'252.90. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erzielt ein monatliches Bruttoeinkommen von Fr. 6'500.-- (Urk. 12/1). Abzüglich der üblichen Sozialversicherungsbeiträge (6.225% für Beiträge des Arbeitnehmers an die 1. Säule, mind. 9% für Arbeitnehmerbeiträge [über 55-jährige Arbeitnehmer] an die 2. Säule) ergibt dies ein Nettoeinkommen von rund Fr. 5'510.--. Im Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 5) gab der Beschwerdeführer an, seine Ehefrau sei technische Ökonomin, verfüge derzeit jedoch über keine Anstellung. Ein Nachweis ihrer Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte wurde nicht eingereicht; insbesondere wurde lediglich der Kontoauszug eines Kontos des Beschwerdeführers ins Recht gelegt, aus welchem darüber hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus ersichtlich ist, dass seine Ehefrau ebenfalls ein Konto besitzen muss, da er dieser regelmässig Zahlungen überwies. Ob die Ehefrau des Beschwerdeführers über Vermögenswerte verfügt, welche sie im Rahmen der ehelichen Beistands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht zur Bestreitung der Prozesskosten des Beschwerdeführers einzusetzen hätte, kann an dieser Stelle offen bleiben, da dem Beschwerdeführer bereits aus seinen eigenen Einkünften ein Überschuss resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Vergleich der Einnahmen von Fr. 5'510.-- und der Ausgaben von Fr. 4'252.90 resultiert ein Überschuss von rund Fr. 1'257.--. Nach Abzug des gerichtsüblichen Freibetrags von Fr. 600.-- für Ehepaare ergibt sich ein monatli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Überschuss von Fr. 657.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einem monatlichen Überschuss in dieser Höhe ist es dem Beschwerdeführer zuzumuten, die Kosten des vorliegenden Verfahrens sowie diejenigen einer adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quaten, für invalidenversicherungsrechtliche Fragen notwendigen juristischen Unterstützung – allenfalls in Raten – innert nützlicher (Jahres-)Frist zu bezahlen, womit es an der Bedürftigkeit fehlt. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung und Rechtsverbeiständung bereits aus diesem Grund abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind vorliegend auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung wird abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Samuel Teindel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>