{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-15", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2018-00144_2018-11-15.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=218749&W10_KEY=13013496&nTrefferzeile=3&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "eda54e5efe8517b7dacc9a52d4c2ec8f"}, "Scrapedate": "2025-09-07", "Num": [" VB.2018.00144"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 15.11.2018 VB.2018.00144"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 15.11.2018 VB.2018.00144"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 15.11.2018 VB.2018.00144"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "1. Abteilung/1. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "altlastenrechtliche Beurteilung und Kostenverteilung | Altlast. Verj\u00e4hrung, Vertrauensschutz, Kostenverteilung und -sicherstellung. Die Beschwerdef\u00fchrerin leitete ab 1947 bis 1963 ihre Fabrikationsabw\u00e4sser in einen See ein. Die so entstandene Papierschlammablagerung ist als Altlast einzustufen (E. 2). Das Altlastenrecht unterscheidet zwischen der Realleistungs- und der Kostentragungspflicht (E. 3.2). Der Kanton Z\u00fcrich als Standortinhaber des Sees und mithin Zustandsst\u00f6rer ist grunds\u00e4tzlich realleistungspflichtig. Vorliegend durfte er aber gest\u00fctzt auf Art. 20 Abs. 2 und 3 AltlV und mangels unmittelbar drohender Umweltgef\u00e4hrdung durch die Papierschlammablagerung die Beschwerdef\u00fchrerin zur Durchf\u00fchrung altlastenrechtlicher Massnahmen verpflichten (E. 3.3). Die Beh\u00f6rde kann die Sicherstellung der Kostendeckung gem\u00e4ss Art. 32dbis USG auch vor durchgef\u00fchrter Detailuntersuchung verlangen (E. 4). Die Realleistungspflicht unterliegt nicht der Verj\u00e4hrung, solange der polizeiwidrige Zustand (was Altlasten definitionsgem\u00e4ss sind) andauert. Demgegen\u00fcber beginnt die Verj\u00e4hrung der Kostentragungspflicht mit Rechtskraft der Kostenverteilungsverf\u00fcgung. Vorliegend ist die Verj\u00e4hrungseinrede unbehelflich (E. 5). Gleiches gilt hinsichtlich der Verwirkung (E. 6). Mit Art. 32c Abs. 1 USG hat der Bundesgesetzgeber dem Schutz vor Altlasten den grunds\u00e4tzlichen Vorrang vor dem Vertrauensschutz der Sanierungspflichtigen einger\u00e4umt. Vorliegend ist somit im beh\u00f6rdlichen Verhalten (insb. fr\u00fchere Bewilligung der Abwassereinleitung) keine Vertrauensgrundlage zu erblicken (E. 7). Die altlastenrechtliche Kostenverteilungsverf\u00fcgung ist nicht rechtsverletzend (E. 9). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "07.09.2025 00:21:15", "Checksum": "bfb2bc36515a797392f6958d8e526066"}