<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01240</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 1. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1966, erlitt am 30. Mai 2003 einen Treppensturz (Urk. 6/9/63) und meldete sich am 25. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Akten der Suva (Urk. 6/9) bei, holte einen Arztbericht ein (Urk. 6/16) und sprach ihm mit Verfügung vom 11. August 2005 eine ganze Rente ab Mai 2004 zu (Urk. 6/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Mai 2008 (Urk. 6/36) und am 24. Juni 2011 (Urk. 6/47) teilte sie dem Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherten mit, sein Rentenanspruch sei unverändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines Revisionsfragebogens am 25. März 2013 (Urk. 6/52) veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres Gutachten, das am 4. November 2013 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet wurde (Urk. 6/61), und sodann - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Erlass eines Vorbescheids am 23. Januar 2014 (Urk. 6/65), wogegen Einwände erhoben wurden (Urk. 6/79) - ein polydisziplinäres Gutachten, das am 16. Oktober 2015 erstattet wurde (Urk. 6/111). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/119, Urk. 6/125, Urk. 6/127-128) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochene Rente wiedererwägungsweise auf (Urk. 6/131 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 7. November 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten, ihm weiterhin eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 14. Dezember 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. August 2017 nahm der Beschwerdeführer ergänzend Stellung (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 14. November 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 16) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezember 2017 fand antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Mitte) eine öffentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Hauptverhandlung statt (Prot. S. 5 ff.). Am 7. Dezember 2017 wurde das Protokoll der Verhandlung den Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX116"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 1.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung einer Wiedererwägung ist, dass kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verfügung besteht, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist. Dieses Erfordernis ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund falscher Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Die Leistungszusprache hat sich auch im Ergebnis als offensichtlich unrichtig zu erweisen. So muss etwa, damit eine zugesprochene Rente wegen einer unkorrekten Invaliditätsbemessung wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise aufgehoben werden kann, erstellt sein, dass eine korrekte Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessung hinsichtlich des Leistungsanspruchs zu einem anderen Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis geführt hätte (BGE 140 V 77 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berichtigung einer zweifellos unrichtigen Verfügung ist stets von erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Bedeutung, wenn diese periodischen Leistungen zum Gegenstand hat (BGE 140 V 85 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, aus näher dargelegten Gründen sei die erfolgte Rentenzusprache zweifellos unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig gewesen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, ausweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Akten sei die Rentenzusprache nicht zweifellos unrichtig gewesen (Urk. 1 S. 7 f.). Ein Revisionsgrund im Sinne einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes liege ebenfalls nicht vor (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die erfolgte Aufhebung der 2005 zugesprochenen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juni 2003 (Urk. 6/9/41) nannte Dr. med. Y.___, Assistenzärztin Spital Z.___, als Diagnosen eine unklare Wesensveränderung und unklare Armschmerzen rechts mit Hyposensibilität und berichtete, der Patient sei vor 5 Tagen auf der Treppe ausgerutscht und habe sich dabei den Rücken und Ellenbogen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen. Er habe daraufhin die Hausärztin konsultiert, welche nach Ausschluss einer Commotio cerebri analgetisch behandelt habe. Er werde nun von der Hausärztin zur Beurteilung - zum Ausschluss einer intrakraniellen Pathologie und eines beginnenden Delirium tremens - zugewiesen, da er heute verlangsamt sei und sich zeitweise aggressiv und ängstlich fühle. Die Bildgebung (vgl. Urk. 6/9/43) habe keine Hinweise auf eine ossäre Läsion und keine intrakraniel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Pathologien ergeben (Urk. 6/9/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein am 14. Juni 2003 erstelltes MR des Schädels ergab einen altersentsprechend normalen Befund (Urk. 6/9/55 = Urk. 6/9/61). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Praxis Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, nannte in ihrem Bericht vom 24. Juni 2003 (Urk. 6/9/56-57) über die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen am 11. und 17. Juni 2003 als Diagnose eine Wesensveränderung und ein brachiozephales Schmerzsyndrom rechts, differentialdiagnostisch (DD) posttraumatisch, Malingering, psychosomatische Störung (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte unter anderem aus, klinisch sei eine Desorientiertheit aufgefallen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Patient immer Angaben um eine Zahl daneben gemacht habe. Eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls auffallend sei sein Verhalten mit einem fordernden, teilweise aggressiven Unterton gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin Dr. med. C.___ führte in ihrem Bericht vom 24. Juni 2003 (Urk. 6/9/59-60) an den Suva-Kreisarzt unter anderem aus, der Patient sei am 30. Mai 2003 auf einer Treppe ausgerutscht und habe sich am gleichen Morgen in ihrer Praxis gemeldet. Er habe angegeben, er sei flach auf den Rücken gefallen, er habe etwas Kopfweh und wenig Nausea, und er habe über Schmerzen am rechten Ellbogen geklagt, wo sich eine Druckdolenz gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe (S. 1 Mitte). Aufgrund der eindeutigen Persönlichkeitsveränderungen und der Gedächtnisstörungen müsse doch von einer postkontusionellen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik ausgegangen werden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juli 2003 wurde über eine am 30. Juni 2003 erfolgte Konsultation im Psychiatrischen Zentrum D.___ berichtet (Urk. 6/9/39-40). Es wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Anpassungsstörung nach einem Sturzereignis auf einer Treppe am 30. Mai 2003 mit vorwiegender Beeinträchtigung durch Angst, sozialen Rückzug, aggressiven Impulsen, zeitlich/örtlicher Desori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">entierung und Arbeitsunfähigkeit (IDC-10 F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (ICD-10 F07.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Scheidung von seiner Ehefrau (ICD-10 Z63.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Juli 2003 weilte der Beschwerdeführer in der Rehaklinik E.___, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüber am 28. Juli 2003 berichtet wurde (Urk. 6/9/30-34). Es wurde ausgeführt, er sei bereits am Eintrittstag wieder entlassen worden, weil eine stationäre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung nicht indiziert sei. Die Befundkonstellation bei Eintritt habe deutlich auf ein Ganser-Syndrom mit möglichen dissoziativen Anteilen, vorwiegend je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch bewusstes Vormachen von geistiger Verwirrtheit und Herabminderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (S. 1 unten). Aus neurologischer Sicht hätten sich, soweit die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung bei völlig mangelnder Compliance möglich gewesen sei, keine relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ausfälle evaluieren lassen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arzt, Psychosomatische Abteilung, Rehaklinik E.___, erstattete am 24. Juli 2003 ein psychosomatisches Konsilium (Urk. 6/9/35-37). Als Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung führte Dr. F.___ Folgendes aus (S. 2 f.):</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Der Patient präsentiert sich in einem Zustand, der nicht dem einer hirnorgani</span><span class="Normal Dispotext">schen Veränderung gleicht (wie man dies aufgrund fachlicher Erfahrung kennt), sondern einem Verhalten und einer Art der Kontaktnahme, die vielmehr dem entspricht, wie sich der medizinisch ungeschulte Mann auf der Strasse das Bild eines hilflosen, ratlosen und verblödeten Menschen vorstellt.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Andeutungsweise lassen sich aus dem, was er sagt, auch Hinweise auf einen fluktuierend stark ausgeprägten Benommenheitszustand bzw. eine mögliche Bewusstseinsverschiebung im Sinne einer Dissoziation entnehmen. Bemer</span><span class="Normal Dispotext">kenswert ist aber, dass der Patient einerseits aus dem Kontext heraus zu er</span><span class="Normal Dispotext">kennen gibt, dass er gewisse Sachen weiss, bei direkter Nachfrage nach diesen Inhalten diese jedoch nicht mehr weiss bzw. klar daneben antwortet in einer Weise, die nahelegt, es handle sich um bewusstes Vermeiden von richtigen Antworten. Dafür spricht auch, dass er die Fragen korrekt auffasst, dann zwar thematisch richtig antwortet, inhaltlich aber massiv daneben. Wenn man da</span><span class="Normal Dispotext">von ausgehen würde, dass der jetzige Zustand einem rein dissoziativen Zu</span><span class="Normal Dispotext">stand entspricht, wäre es aber atypisch, dass der Patient inhaltlich dermassen prompt auf Fragen eingehen könnte. Es wäre wahrscheinlicher, dass er dann gar nicht antworten würde, weil er im dissoziativen Zustand gleichsam ent</span><span class="Normal Dispotext">rückt, also wegverschoben wäre. Dies ist hier nicht der Fall. Deshalb ist es deutlich wahrscheinlicher, dass der Patient sich bewusst so präsentiert, dass er also bewusst ein Nichtwissen und Danebenantworten vordemonstriert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zustand sei der Patient nicht rehabilitationsfähig. Es wäre eher zu erwarten, dass er in Therapien oder auch in Gruppen mit anderen Patienten lau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend plakativeres Verhalten zeige und sich dadurch noch mehr marginalisieren würde. Der Patient sei in diesem Zustand entweder nicht Willens und/oder nicht fähig, in minimaler Weise einen therapeutischen Kontrakt zu schliessen. Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich werde man um eine baldige Entlassung nicht herumkommen. Es sei denkbar, dass diese tendenziöse Reaktion anhalten werde, so lange kein Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss vorgenommen werde (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. September 2003 berichtete Dr. C.___, an den somatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und der Präsentation des Patienten habe sich nichts verändert. Er kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge weiterhin über diffuse Kopfschmerzen, unklare Sehstörungen und Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen vor allem im rechten Schulter- und Oberarmbereich. Die Konsultati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen im D.___ seien sistiert worden, da sie vom behandelnden Psychiater als kontraproduktiv gewertet worden seien (Urk. 6/9/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. September 2003 berichtete Suva-Kreisarzt Dr. med. G.___ über seine gleichentags erfolgte Untersuchung (Urk. 6/9/12-13). Er führte aus, der Patient spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che von sich aus nichts. Auf die Frage, ob er noch Beschwerden habe, sage er lediglich «Schmerz» und zeige auf die rechte Schulter. Er spreche nur einzelne Worte aus und zwar das Wort «Schmerz» bei der funktionellen Untersuchung des Schultergelenkes in der Endphase. Ungeachtet der Frage werde jede Frage mit «ja, Doktor» beantwortet (S. 1 Mitte). Zum Nachweis oder Ausschluss eines relevanten Dauerschadens am Schultergelenk werde noch eine Bildgebung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst; die den Treppensturz von Ende Mai 2003 betreffende Behandlung kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne abgeschlossen werden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte am 28. April 2004 aus, sie habe den Patienten seit Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2003 nicht mehr gesehen (Urk. 6/10 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. H.___, Assistenzarzt, und Dr. med. I.___, Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin, D.___, nannten in ihrem Bericht vom 7. März 2005 (Urk. 6/16/5-8) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma im Sinne eines postkontusionellen Syndroms (ICD-10 F07.2) mit anhaltendem brachio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zephalem Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Ganser-Syndrom (ICD-10 F44.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Behandlung habe vom 30. Juni bis 14. August 2003 gedauert, sowie nach einer Abklärungskonsultation am 24. November 2003 vom 22. Dezember 2003 bis auf Weiteres (lit. D1). Gespräche fänden in unregelmässigen Abständen statt (Ziff. 7). Der Versicherte werde von ihnen aktuell und bis auf Weiteres als in der freien Wirtschaft vollständig arbeitsunfähig beurteilt (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. März 2005 teilte die Sachbearbeiterin mit, bei der Suva sei der Fall ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen und es würden keine Leistungen mehr erbracht, und erbat eine me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Beurteilung der von der laut Bericht des D.___ seit 30. Mai 2003 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/17 s. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, gemäss Medizinalberuferegister Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte dazu am 22. März 2005 aus, unabhängig von der seines Erachtens unklaren psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnose werde im psychiatrischen Bericht befundlich nachvollziehbar beschrieben, dass der Versicherte im allgemeinen Arbeitsmarkt zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähig sei. In den Versicherungsakten lasse sich ebenfalls nachlesen, dass die Verhaltensweisen sehr auffällig gewesen seien. Das erwähnte Ganser-Syndrom sei eine seltene Störung, die üblicherweise nach einigen Wochen (meistens spontan) abklinge. Im psychiatrischen Bericht des Zentrums D.___ werde eine weiter bestehende Psychopathologie erwähnt, so dass ein Diagnosewechsel stimmig sei. Falls die Diagnose organisches Psychosyndrom nach Schädelhirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma korrekt sei, könne es nicht zutreffen, dass die Suva den Fall abschliessen könne. Der Versicherte werde als schwer krank (Mischung aus einer depressiven und einer anderen psychischen Störung) beschrieben, so dass ein IV-relevanter Gesundheitsschaden nicht anzuzweifeln sei. Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit dem 30. Mai 2003 (Urk. 6/17 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte in ihrem Bericht vom 6. Mai 2008 (Urk. 6/34) aus, der Gesundheitszustand sei stationär (Ziff. 1). Nachdem im D.___ keine Verbesserung des psychischen und kommunikativen Zustandes habe bewirkt werden können, sie die Behandlung dort sistiert worden. Der Patient suche sie sporadisch in ihrer Sprechstunde auf. Neuere therapeutische Behandlungen seien ihres Erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens nicht angezeigt (Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 16. Juni 2011 (Urk. 6/45/4-10) nannte Dr. C.___ als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Ganser-Syndrom (Ziff. 1.1). Der Zustand und die Prognose seien unverändert (Ziff. 1.4). Aufgrund der unveränderten geistigen und psychischen Einschränkungen sei keine gere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte Tätigkeit möglich, es sei ihres Erachtens keine Kooperation und regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Tätigkeit möglich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Neurologie, und Dr. med. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten am 13. November 2013 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/61). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 1 ff.) und die von ihnen am 4. November 2013 (S. 1 Mitte) erhobenen Befunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Ergebnis ihrer Konsensbesprechung führten die Gutachter aus, aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht liege keine psychiatrische Diagnose vor, die mit objektiven Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit begründe. Eine sozialpsychiatrische Begleitung und auch Compliance-Kontrolle in Bezug auf die Antidepressiva-Einnahme sei dringend empfehlenswert. Grundsätzlich müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se davon ausgegangen werden, dass dem Exploranden aus rein psychiatrischer Sicht jegliche Tätigkeit zugemutet werden könne (S. 16 lit. E).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht müsse keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit gestellt werden. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen kognitive Störungen ohne organisches Korrelat bei „Ganser-Syndrom" und ein Streckdefizit im Bereich des Ellbogengelenks rechts bei Zustand nach alter Ell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogenfraktur vor. Im Status finde sich ein inkonsistenter Untersuchungsbefund, verschiedene Untersuchungsschritte seien kooperationsbedingt nicht beurteilbar. Die verhaltensneurologische/neuropsychologische Untersuchung sei offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht valide. Es müsse von nicht authentischen kognitiven Defiziten ausgegangen werden. Der Beschwerdeführer habe bereits in einfachsten Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren derart krass verminderte Leistungen gezeigt, dass diese nicht zur selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Lebensführung passen könnten. Wenn tatsächlich von einer derartig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägten Beeinträchtigung ausgegangen werden müsste, wäre die Notwendigkeit einer Unterbringung in einem Pflegeheim mit kontinuierlicher Überwachung gegeben, was offensichtlich nicht der Fall sei. Gegen eine organische Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung sprächen unter anderem auch der erhobene unauffällige elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">encephalographische Befund wie auch der unauffällige Befund der MR-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 mit altersentsprechend normalem Schädel-MRT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 16 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei fehlender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischer Diagnosestellung besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neurologischer Sicht. Zur weiteren Klärung der Situation stelle sich die Frage nach weitergehenden Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch die Beschwerdegegnerin (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass weder aus neurologischer noch aus psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrischer Sicht mit objektiven Befunden eine Beeinträchtigung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits- und Leistungsfähigkeit begründet werden könne. Der Beschwerdeführer sei unter Berücksichtigung der zumutbaren Willensanstrengung vollschichtig arbeitsfähig (S. 17 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht habe nie eine Arbeitsunfähigkeit bestanden, aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht habe nie eine gesicherte Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 17 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Februar 2014 beantwortete Dr. C.___ ihr von der damaligen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers unterbreitete Fragen (Urk. 6/78) und nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorbestehend Ganser-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit 2008 Adipositas, seit 2009 subklinische Hyperthyreose, seit 2013 behandlungsbedürftige Hyperthyreose, seit 2013 ein zurzeit noch nicht behandlungsbedürftiger Diabetes mellitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte unter anderem aus, der Patient suche sie meistens nicht aus eigener Initiative auf. Im letzten Jahr habe er Klagen über Atemnot geäussert, und es bestehe eine Unterfunktion der Schilddrüse, die sie zu behandeln versuche. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Laborresultate müsse sie jedoch davon ausgehen, dass der Patient die Medikamente nicht regelmässig einnehme (S. 1 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Diagnosestellung des Ganser-Syndroms sei davon ausgegangen worden, dass der Patient nicht in der Lage sei zu arbeiten. Eine psychotherapeutisch-psychiatrische Behandlung lehne er ab und sei aus ihrer Sicht zu einer solchen auch nicht in der Lage. Beim Lesen der Arztberichte sei es ihr wie in der Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde mit dem Patienten gegangen, sie wisse oft nicht, welche Aussagen real seien (S. 1 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Gutachtensstelle M.___ erstatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten am 16. Oktober 2015 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/111). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 4 ff.) und die am 3. und 8. September 2015 erfolgten Untersuchungen in den Fachberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Psychiatrie (Fallführung), Innere Medizin, Neurologie und Orthopädie/Traumatologie (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 11 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ellenbogengelenkarthrose rechts mit einem klinischen Streckdefizit von 40° bei Status nach osteosynthetisch versorgter Ellenbogengelenkfraktur (Unfalldatum nicht erinnerlich) und inzwischen erfolgter Osteosynthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sematerialentfernung (OSME)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Streckdefizit im Mittelgelenk des 5. Fingers der linken Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 11 Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose, unter Behandlung mit Euthyrox</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungsbedürftiger Diabetes mellitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus und COPD (chronic obstructive pulmonal disease)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Treppensturz 30. Mai 2003 mit dabei erlittener Kontusion des rechten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Armes, keine erkennbaren Folgen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dekonditionierte Rumpfmuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 35 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf psychiatrischem Fachgebiet sei der Versicherte in affektiver Hinsicht auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig gewesen, er habe von der Stimmung her dysphorisch, missmutig, auch etwas gereizt gewirkt, dabei aber auch sehr durchsetzungsorientiert, willensstark. Es habe keine Hinweise auf Symptome, die typisch seien für eine stärker ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte depressive Verstimmung, gegeben (S. 11 f.). Auch der relativ aktive Alltag des Versicherten spreche gegen eine stärker ausgeprägte depressive Symptomatik. Von der Symptomatik her habe sich am ehesten das Bild einer Dysthymia mit im Vordergrund stehender missmutig-dysphorisch-unzufriedener Stimmung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben. In der psychiatrischen Exploration habe sich der Versicherte über weite Strecken massiv kognitiv beeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsentiert, wobei sich erhebliche In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsistenzen gezeigt hätten, sowohl in der Untersuchung selbst als auch im Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich mit anamnestischen Angaben. Insgesamt werde eingeschätzt, dass das in der psychiatrischen Untersuchung präsentierte Nicht-Wissen, Nicht-Können mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht Ausdruck einer psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei, sondern dass von nicht authentischem Antwortverhalten ausgegangen werden müsse, es ergebe sich somit hier auch keine psychiatrische Diagnose (S. 12 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Belastungs-/Ressourcenprofil wurde ausgeführt, bei Verdacht auf Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thymia seien Tätigkeiten, die eine erhöhte emotionale Belastbarkeit voraussetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (beispielsweise bestimmte soziale sowie therapeutische Tätigkeiten) nicht geeignet (S. 12 unten). In somatischer Hinsicht bestünden Einschränkungen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingehend, dass das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten mit dem verletzten dominanten rechten Arm mit 5 kg und beidhändig mit 15 kg limitiert sei. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenfassend ergebe sich, dass auf allen beteiligten Fachgebieten keine quan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titative Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit gesehen werde (S. 13 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es handle sich um einen - seit der Rentenzusprache oder letzten Revision - un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderten Gesundheitszustand, dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit anders beurteilt werde (S. 14 lit. F). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im März 2005, dem Zeitpunkt der Beurteilung, welche zur Rentenzusprache im Jahr 2005 führte, präsentierte sich die medizinische Aktenlage wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer rutschte Ende Mai 2003 auf einer Treppe aus und schlug sich dabei den Rücken und Ellenbogen an. Die Hausärztin behandelte ihn, nach Ausschluss einer Commotio cerebri, analgetisch. Ein MR des Schädels vom 14. Juni 2003 war unauffällig (vorstehend E. 3.1). Die Hausärztin berichtete als Angabe des Beschwerdeführers, er sei auf einer Treppe ausgerutscht und flach auf den Rücken gefallen (vorstehend E. 3.3). Die beigezogene Neurologin nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te als Diagnose unter anderem (ohne nähere Begründung) eine Wesensverände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, differentialdiagnostisch aber auch unter anderem ein Malingering. Sie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtete als Auffälligkeit eine Desorientiertheit, wobei der Beschwerdeführer immer Angaben um eine Zahl daneben gemacht habe (vorstehend E. 3.2). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des D.___ von Anfang Juli 2003 wurde als Diagnose ein Verdacht auf Anpassungsstörung nach Sturzereignis und als Differentialdiagnose ein organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma genannt (vorstehend E. 3.4). In einem späteren Bericht des D.___ wurde Anfang März 2005 ein organisches Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosyndrom nach Schädelhirntrauma als eigentliche Diagnose (nebst einer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradigen depressiven Episode) genannt. Die Behandlung war im August 2003, da vom behandelnden Psychiater als kontraproduktiv gewertet, sistiert (vgl. vorstehende E. 3.7), Ende Dezember 2003 dann wieder, in unregelmässigen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen, aufgenommen worden (vorstehend E. 3.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Juli 2003 trat der Beschwerdeführer in die Rehaklinik E.___ ein, wo er schon am gleichen Tag wieder entlassen wurde, dies mit der Begründung, angesichts des festgestellten Ganser-Syndroms mit bewusstem Vormachen von geistiger Verwirrtheit sei eine stationäre Behandlung nicht indiziert (vorstehend E. 3.5). Im psychosomatischen Konsilium wurde näher erläutert, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer präsentiere sich in einem Zustand, der nicht dem einer hirnorganischen Veränderung gleiche, sondern dem, wie sich der Laie das Bild eines hilflosen und verblödeten Menschen vorstelle. Aus näher dargelegten Gründen sei anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich der Beschwerdeführer bewusst so präsentiere, also bewusst ein Nichtwissen und Danebenantworten demonstriere (vorstehend E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfang September 2003 berichtete der Suva-Kreisarzt unter anderem, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe ungeachtet der Frage auf jede Frage mit «ja, Doktor» ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortet. Der Kreisarzt kam zum Schluss, die den Treppensturz von Ende Mai 2003 betreffende Behandlung könne abgeschlossen werden (vorstehend E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schlussfolgerung von RAD-Arzt Dr. J.___, der Beschwerdeführer sei (seit Ende Mai 2003) zu 100 % arbeitsunfähig (vorstehend E. 3.11), erweist sich vor diesem Hintergrund als nachgerade unverständlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sprach von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unklaren psychiatrischen Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne anzugeben, auf welche Diagnose sich dies bezog, während er an anderer Stelle eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mischung aus einer depressiven und einer anderen psychischen Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnte. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der ihm unterbreiteten Frage dürfte es sich um diejenige im D.___-Bericht vom März 2005 gehandelt haben, wo ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma - im Juli 2003 noch als Differentialdiagnose bezeichnet - angeführt wurde. Dafür, dass der Beschwerdeführer tatsächlich, wie von dieser Diagnosestellung vorausgesetzt, ein Schädelhirntrauma erlitten hätte, gibt es je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch (abgesehen von seinen Verhaltensauffälligkeiten) keinerlei Anhaltspunkte. Mit diesem Widerspruch setzte sich Dr. J.___ nicht auseinander. Sodann befand er, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die genannte Diagnose korrekt sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne es nicht zutreffen, dass die Suva den Fall abschliessen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Suva den Fall tatsächlich abgeschlossen hatte, hätte demzufolge Überlegungen zur Stimmigkeit der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Diagnose nahegelegt. Solche finden sich nicht. Schliesslich wäre auch der auffällig erratische Behandlungsverlauf im Zentrum D.___ zu würdigen gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als entscheidender Mangel der Beurteilung durch Dr. J.___ erweist sich, dass er dazu, dass sich aus den Akten ergebe, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhaltensweisen sehr auffällig gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, lediglich ausführte, das in diesem Zusammenhang diagnostizierte Ganser-Syndrom sei eine seltene Störung und klinge übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise meist spontan nach einigen Wochen ab. Die Akten, die mehr als einige Wochen auseinanderlagen, enthielten jedoch mehrere deutliche Hinweise auf ein bewusstes Täuschungsverhalten. Schon im Juni 2003 sprach die bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogene Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">login differentialdiagnostisch von einem Malingering, und der Suva-Kreisarzt berichtete Anfang September 2003 vergleichbare Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensauffälligkeiten. Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des liess Dr. J.___ unerwähnt. Überdeutlich sind schliesslich die Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Ärzte der Rehaklinik E.___ (vorstehend E. 6.4). Sowohl von soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer als auch von psychiatrischer Seite wurde ein bewusstes Verhalten des Beschwerdeführers berichtet, das dermassen ausgeprägt war, dass dieser glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chentags wieder entlassen wurde. Dass ein so erfahrener Fachkollege wie Dr. F.___ deshalb zum Schluss kam, eine stationäre Behandlung sei gar nicht angezeigt, wäre von Dr. J.___ zu würdigen gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seine Bestätigung einer seit dem Unfall bestehenden vollständigen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit begründete Dr. J.___ ausschliesslich mit den im D.___-Bericht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Befunden, ohne sich dazu zu äussern, dass die dortige Behandlung nur unregelmässig erfolgte. Dass ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als schwer krank … beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist entgegen den Ausführungen von Dr. J.___ kein hinreichender Grund anzunehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass ein IV-relevanter Gesundheitsschaden nicht anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweifeln sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und ist schon gar nicht geeignet, eine seit 1 ¾ Jahren anhaltende vollständige Arbeitsunfähigkeit zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist deshalb festzuhalten, dass auf die Beurteilung durch Dr. J.___ nicht abgestellt werden kann und nicht hätte abgestellt werden dürfen. Angesichts der von ihm unbeachtet gebliebenen Aspekte wären, um eine anspruchsrelevante Beeinträchtigung bejahen zu können, weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu tätigen gewesen. Andernfalls wäre eine solche, als nicht rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüglich belegt, zu verneinen gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die ausschliesslich gestützt auf die Stellungnahme von Dr. J.___ erfolgte Rentenzusprache als zweifellos unrichtig (vorstehend E. 1.5) und deren wiedererwägungsweise Aufhebung als rechtens. Damit werden auch die später - ohne materielle Anspruchsprüfung - ergangenen Mitteilungen, der Rentenanspruch sei unverändert, hinfällig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was einen allfälligen aktuellen Rentenanspruch betrifft, ist auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im 2015 erstatteten Gutachten (vorstehend E. 5.3) abzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, das alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.4) erfüllt und im psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Teil (Urk. 6/111 S. 17 ff.) ausführlich auf die mit BGE 141 V 281 etab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Standardindikatoren Bezug nimmt (S. 25 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist eine Gewichtslimite von 5 kg (rechter Arm) und von 15 kg (beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig) zu beachten. In diesem Rahmen besteht eine volle Arbeitsfähigkeit. Für das Invalideneinkommen massgebend ist somit der Tabellenlohn für Hilfstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 %. Beim vor Eintritt des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens erzielten Einkommen (Urk. 6/6) von maximal Fr. 58'486.-- (2001) führt ein Einkommensvergleich in keinem Fall zu einem anspruchsbegründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Invaliditätsgrad von mindestens 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es besteht somit kein Rentenanspruch und die angefochtene Verfügung ist auch in dieser Hinsicht zu bestätigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung (IVG) sind angesichts des entstandenen Aufwandes ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensweise auf Fr. 1’000.-- festzusetzen, ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat davon abgesehen, eine Honorarnote ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zureichen (vgl. Urk. 18 S. 2 Ziff. 2). Er ist bei praxisgemässen Stundensatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise mit Fr. 3'400.--(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Heading3"><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3'400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>