<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2023.00088</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Dezember 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Petrik</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Oberer Graben 44, 9000 St. Gallen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kathrin Hässig</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lätsch</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> + Hässig</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 18, Postfach 138, 8630 Rüti ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1979, war ab 1. April 2020 als Pflegefachfrau bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt und bei der AXA Versicherungen AG (nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten versichert. Am 30. Mai 2022 wurde der AXA gemeldet, es bestehe der Verdacht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich während ihres Dienstes mit Covid-19 angesteckt; sie sei am 1. April 2022 positiv auf Covid-19 getestet worden (Urk. 10/A2). In der Folge tätigte die AXA medizinische Abklärungen (Urk. 10/M1-M13) sowie auch bei der Versicherten (Urk. 10/A1, A7 ff.), deren Arbeitgeberin (Urk. 10/A4 ff.) und deren Vorgesetzten (Urk. 10/A15 f.). Mit Verfügung vom 11. Januar 2023 lehnte die AXA die Übernahme von Leistungen bezüglich der geltend gemachten Berufskrankheit ab (Urk. 10/A30). Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache (Urk. 10/A37, A40), wies die AXA mit Entscheid vom 27. April 2023 ab (Urk. 10/A41 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 26. Mai 2023 Beschwerde und beantragte, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. April 2023 sei aufzuheben und es sei die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Eventualiter seien weitere Sachverhaltserhebungen durchzuführen (Urk. 1 S. 2). Die AXA schloss mit Beschwerdeantwort vom 26. Juli 2023 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 27. Juli 2023 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 12). Die Beschwerdeführerin erstattete ihre Replik am 14. September 2023 (Urk. 14), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 18. September 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15). Letztere erstattete am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2023 eine Duplik (Urk. 18), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. November 2023 mitgeteilt wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV126"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Berufskrankheiten gelten nach Art. 9 Abs. 1 UVG Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Gestützt auf diese Delegationsnorm und Art. 14 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) hat er im Anhang 1 zur UVV eine Liste der schädigenden Stoffe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1) und der arbeitsbedingten Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) erstellt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 enthält neben den durch physikalische Einwirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen verursachten Erkrankungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) eine Doppelliste mit einer abschliessenden Aufzählung der Erkrankungen und der Arbeiten, die als Ursache für die jeweils aufgeführten Krankheiten zugelassen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b aufgezählt werden insbesondere Infektionskrankheiten bei Arbeiten in Spitälern, Laboratorien, Versuchsanstalten und dergleichen, zu welchen Infektionskrank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten u.a. Covid-19 zu zählen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Doppelliste in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b des Anhangs 1 zur UVV hat der Verordnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geber die Zusammenhangsfrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechend dem Wortlaut von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 "als arbeitsbedingte Erkrankungen im Sinne von Artikel 9 Absatz 1 des Gesetzes gelten" – aufgrund arbeitsmedizinischer Erkenntnisse vorentschieden. Es besteht in beweisrechtlicher Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss die natürliche Vermutung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es liege eine Berufskrankheit vor, wenn eine der dort aufgelisteten Krankheiten aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist und die versicherte Person die entsprechende, im UVV-Anhang um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Tätigkeit verrichtet (zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_582/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 E. 4.3). Die Anwendung der natürlichen Vermutung, dass die Infektionskrankheit durch die Arbeit im Spital verursacht worden sei, rechtfertigt sich indessen nur dann, wenn es sich dabei um eine Tätigkeit mit dem spezifischen Risiko des vom Verordnungsgeber als gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgefährdend definierten Arbeitsplatzes handelt. Nicht jegliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einem Spital kann als gesundheitsgefährdend gelten (Urteil 8C_582/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die natürliche Vermutung hat dem schlüssigen Gegenbeweis zu weichen, wenn konkrete Umstände des Einzelfalls klar gegen eine berufliche Verursachung sprechen (Urteil 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_582/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine «vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegende» Verursachung von Krankheiten durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG ist nach der Rechtsprechung gegeben, wenn diese mehr wiegen als alle anderen mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligten Ursachen, mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50 % aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machen (BGE 146 V 51 E. 8.2.2.1 mit Hinweis auf BGE 119 V 200 E. 2a; Urteil 8C_582/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 E. 4.2). </span><span id="_Hlk173241609"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis des Kausalzusammenhangs ist also erfüllt, wenn die Krankheit zu mehr als 50 Prozent durch einen im Anhang 1 zur UVV erwähnten schädigenden Stoff oder eine erwähnte krankmachende Arbeit verursacht worden ist. Ein vorwiegend beruflicher Ursprung der Erkrankung ist gemäss dem Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht anzunehmen, wenn aufgrund epidemiologischer Fakten feststeht, dass für die betroffene Person die berufsbedingte Exposition gegenüber der schäd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Substanz eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doppelung des Risikos, krank zu werden, mit sich bringt (BGE 133 V 421 E. 5.1 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen). Ob dies im Einzelfall so ist, muss mit der hinreichenden Wahrscheinlichkeit dargetan werden (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_326/2018 vom 7. November 2018 E. 4.3.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Empfehlung der Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG, Empfehlung zur Anwendung von UVG und UVV, Nr. 1/2003, Erkrankungen im Sinne von Anhang 1 Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b UVV (nachfolgend: Empfehlung der Ad-Hoc-Kommission [https://www.koordination.ch/fileadmin/files/ad-hoc/2003/01_2003_2020.pdf], Website zuletzt besucht am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2024), besteht bei Infektionskrankheiten, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Mensch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Mensch übertragen werden, das entscheidende Merkmal der berufsbedingten Exposition darin, dass die konkrete Tätigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arbeiten mit infizierten Patienten (Spitäler) oder</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arbeiten mit einer stark infizierten/infizierenden oder kontaminierten Umgebung (Laboratorien/Versuchsanstalten) bedingt bzw. umfasst.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das versicherte Gesundheits- und Pflegepersonal der ambulanten und stationären Einrichtungen sowie der Pflegeeinrichtungen ist deshalb dem Spitalpersonal gleichgestellt, soweit es einem spezifischen beruflichen Expositionsrisiko ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt ist, indem es direkt infizierte Patienten wegen der Infektion in diesen Einrichtungen behandelt und pflegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Expertenschema «Beweis einer Covid-19-Erkrankung als Berufskrankheit» auf der Website «Koordination Schweiz» (https://www.koordination.ch/de/online-handbuch/uvg/berufskrankheit/listenerkrankungen/#c2547; Website zuletzt be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht am 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2024) enthält zu Art. 9 Abs. 1 UVG folgende Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person mehrheitlich am Arbeitsplatz bei ihrer beruflichen Tätigkeit dem spezifischen Expositionsrisiko des Coronavirus (z.B. Arbeiten in der Covid-19-Intensivstation bzw. in der Covid-19-Pflegeabteilung) ausgesetzt, ist dies im Rahmen des Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein gewichtiges Indiz für das Vorliegen einer Berufskrankheit gemäss Anhang 1 Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b UVV. Das alleinige Arbeiten z.B. in einem Spital ohne bewussten Kontakt mit infizierten Personen (z.B. in der Orthopädie oder in der Wäscherei) genügt als alleiniges Argument für den Nachweis einer Berufskrankheit nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Deckungsprüfung gilt es auch die ausserberuflichen Kontakte abzuklären, beispielsweise:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verhalten in der Freizeit vor der Erkrankung (Discobesuch, Chor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">u.ä.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Kontakt mit infizierten Personen im eigenen Haushalt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Kontaktmeldung via </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-App oder Contact-Tracing.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist der Einzelfall mit Abwägung der Argumente (berufliche oder private Ansteckung), die für oder gegen eine vorwiegende Verursachung bei der beruflichen Tätigkeit sprechen. Bei Beweislosigkeit, wenn so viel dagegen wie dafür spricht (d.h. je 50 %), fällt der Entscheid zu Ungunsten der Partei aus, die aus dem Vorliegen einer Berufskrankheit Rechte ableitet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, die Beschwerdeführerin sei am 1. April 2022 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sie geltend mache, in der Nacht auf den 22. März 2022 seien erste Symptome aufgetreten und sie habe am 21. März 2022 bewusst einen Covid-19 infizierten Patienten mitbetreut, sei eine Ansteckung bei der Arbeit grundsätzlich möglich. Dagegen spreche allerdings die deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu kurze Inkubationszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von maximal einem Tag. Zudem habe die Beschwerdeführerin bestätigt, die Schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen gemäss Vorgaben der Abteilung (Tragen eines Schutzkittels, einer geschlossenen Spritzschutzbrille und einer FFP2-Maske) eingehalten zu haben. Auch gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sie am 11. Juli 2022 bestätigt, immer strikt mit FFP2-Maske gearbeitet zu haben. Das Risiko der Beschwerdeführerin, sich im privaten Bereich anzustecken, sei im März 2022 um ein Vielfaches höher gewesen als bei der beruflichen Tätigkeit, zumal der Bundesrat ab 17. Februar 2022 die schweizweiten Massnahmen grösstenteils aufgehoben habe. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe im massgeblichen Zeitraum denn auch nur an zwei Tagen gearbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und sei demnach überwiegend privat unterwegs gewesen. Einen besonderen Vorfall am 21. März 2022 habe sie echtzeitlich nicht zu nennen vermocht. Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt sprächen deutlich mehr Argumente gegen eine vorwiegende Verursachung bei der beruflichen Tätigkeit am 21. März 2022 als dafür (Urk. 2 S. 8 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Ansteckung am 18. März 2022 bei einem infizierten Patienten, den die Beschwerdeführerin mitbetreut habe, erscheine möglich; dies auch angesichts der Inkubationszeit zwischen 3-4 Tagen. Die in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprachebegründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu vorgebrachte Behauptung, sie habe am 18. März 2022 aufgrund gelockerter Vorgaben nur eine chirurgische Maske getragen, erscheine indes höchst unglaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdig. Glaubwürdiger sei die frühere Aussage der Beschwerdeführerin, immer mit FFP2-Maske gearbeitet zu haben. Zudem habe sie am 18. März 2022 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Patienten bloss unterstützend mitbetreut und sei somit einer höchstens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geringen Exposition ausgesetzt gewesen. Damit sprächen deutlich mehr Argu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente gegen eine vorwiegende Verursachung bei der beruflichen Tätigkeit am 18. März 2022 als dafür (Urk. 2 S. 10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während sich die von der Beschwerdeführerin geklagten Symptome einer Atem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegsinfektion seit dem 13. März 2022 bis zum 24. März 2022 kontinuierlich verschlechtert hätten, seien die ab 8. März 2022 wiederholt privat durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Schnelltests allesamt negativ ausgefallen. Es sei daher höchst wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass es sich bei den Symptomen vom 22. März 2022 gar nicht um Corona Symptome gehandelt habe, sondern die Ansteckung erst später innert der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Inkubationszeit von 3.42 Tagen vor dem positiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Test vom 1. April 2022 erfolgt sei, jedoch keine zusätzlichen Symptome verursacht habe und unbemerkt geblieben sei. Da die Beschwerdeführerin schon zehn Tage vor dem Test nicht mehr am Arbeitsplatz gewesen sei, sei diesfalls eine Ansteckung bei der beruflichen Tätigkeit ausgeschlossen. Hinweise dafür, dass die Covid-19 Infektion erst während der durch die protrahierte Atemwegs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infektion verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachten Arbeitsunfähigkeit im privaten Umfeld eingetreten sein könnte, ergäben sich denn auch aus den medizinischen Akten. Insgesamt sprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen mehr Argumente dafür, dass die Covid-19-Infektion erst Ende März 2022 während der Absenz vom Arbeitsplatz aus anderen Gründen eingetreten sei (Urk. 2 S. 11 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie sei vor ihrer Erkrankung keinen Tätigkeiten ausserhalb ihres Hauses nachgegangen, widerspreche den normali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Verhältnissen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Vor dem von ihr behaupteten Symptomausbruch am 22. März 2022 sei sie nicht krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben gewesen, sondern habe fünf Tage frei gehabt und zwei Tage gearbeitet. An den freien Tagen habe sie insbesondere den Haushalt geführt, was zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läufig ausserhäusliche Tätigkeiten wie etwa Einkäufe mit sich bringe (Urk. 8 S. 18 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, es sei davon auszugehen, dass der Kontakt am 18. März 2022 weitgehend ungeschützt erfolgt sei. Die Ausführungen der Vorgesetzten betreffend die Schutzmassnahmen würden sich nur auf den Zeitraum vom 28. Februar 2022 bis 1. März 2022 beziehen, weshalb sich daraus nichts in Bezug auf die am 18. März 2022 geltenden Schutzmassnahmen ableiten lasse (Urk. 1 S. 7 f.). Im Rahmen der Deckungsprüfung habe zudem eine Abklärung der ausserberuflichen Kontakte zu erfolgen. Sie sei vor ihrer Erkrankung unter anderem krankheitsbedingt keinen Tätigkeiten ausserhalb des Hauses nachgegangen. Weder die Kinder noch der Ehemann hätten bei Auftreten der Symptome bei ihr an gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden gelitten. Der Ehemann habe überdies praktisch ausschliesslich von zu Hause </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus gearbeitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 9). Insgesamt ergäben sich ausserberuflich keine Hinweise für eine mögliche Ansteckung. Demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">facher, enger und direkter Kontakt mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Patienten, weshalb sich die Wahrscheinlichkeit einer Verursachung der Krankheit durch die berufliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auf deutlich mehr als 50 % belaufe (Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im April 2022 an Covid-19 erkrankt ist, einer Infek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionskrankheit gemäss Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b des Anhangs 1 zur UVV. Die Tätigkeit der Beschwerdeführerin umfasste die (Mit-)Betreuung und Pflege von Patienten auf der Intensivstation, darunter auch von solchen in Isola</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion wegen Covid-19 (Urk. 10/A1 und A16), womit sie sich einer besonderen Risikoexposition aussetzte, dem spezifischen Ansteckungsrisiko eines gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdenden und damit schützenswerten Arbeitsplatzes in einem Spital. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit liegt ein Anwendungsfall im Rahmen der Doppelliste vor (vgl. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die natürliche Vermutung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> greift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es liege eine Berufskrankheit vor (E. 1.2 hiervor). Nachfolgend ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob der Beschwerdegegnerin der Gegenbeweis gelingt, nämlich dass konkrete Umstände gegen eine berufliche Verursachung sprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Meldung vom 30. Mai 2022 machte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG geltend, es bestehe der Verdacht, dass sich die Beschwerdeführerin am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 während des Dienstes mit Covid-19 angesteckt habe (Urk. 10/A2). Im «Fragebogen zur Unfallmeldung Covid19 als Berufskrankheit» gab die Beschwerdeführerin selber an, am 21. März 2022 während der ganzen Schicht (Frühdienst) zwei sich wegen Covid-19 in Isolation befindliche Patienten betreut zu haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/A1); es ist daher unerheblich, wer das Unfalldatum in der Schadenmeldung rot eingetragen hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Anlässlich des Kontakts mit den Patienten seien sämtliche Schutzmassnahmen gemäss Vorgaben der Abteilung eingehalten worden. Ein besonderer Vorfall (bspw. Anhusten) habe sich dabei nicht ereignet. Erste Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tome wie Atemnot, Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit seien am 22. März 2022 aufgetreten. Auf die Frage, worauf sie ihre Ansteckung zurückführe, führte die Beschwerdeführerin Lockerungen der allgemeinen Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz trotz bekannter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infektionen bei Patienten an (Urk. 10/A1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hatte gemäss dem Zeitausweis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG am 1., 4., 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und am 21. März 2022 Dienst. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 14. März 2022 sowie ab dem 22. März 2022 war sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krank geschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/A6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der echtzeitlichen Krankengeschichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG gab die Beschwerdeführerin am 24. März 2022 ihrem Hausarzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, an, sie sei seit 3 Wochen erkältet und habe jetzt zunehmende Atemnot und sehr starken Husten. Sie inhaliere seit fünf Tagen schon mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symbicort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> acht Hübe pro Tag (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">act</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 11/M13 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Pneumologie, stellten in ihrem Bericht vom 21. April 2022 (Druckdatum: 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022) über die am 21. April sowie am 6. Mai 2022 erfolgten Behandlungen der Beschwerdeführerin die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">act</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 11/M4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">Belastungsdyspnoe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">a.e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">. im Rahmen protrahierter Atemwegsinfekt, DD SARS-CoV2 Infektion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">Asthma bronchiale mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">Rhinoconjunctivitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 BelastungsdyDiagnose1">Zöliakie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen der Konsultation berichtet, Mitte März zusammen mit anderen Familienmitgliedern einen Atemwegsinfekt mit Erkäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungssymptomatik durchgemacht zu haben. Hierbei habe sich ein Reizhusten etabliert, welcher im weiteren Verlauf persistiert hätte. Wiederholte Abstriche auf Covid-19 seien negativ ausgefallen. Während ihrer Tätigkeit als Intensivpflegerin sei es dann erstmals zu subjektiv vermehrter Belastungsdyspnoe gekommen, woraufhin eine selbständige Steigerung der inhalativen Therapie bei bekanntem Asthma bronchiale durchgeführt worden sei. Dies habe jedoch zu keiner hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Symptombesserung geführt, weshalb durch den betreuenden Hausarzt zusätzlich eine systemische Steroidtherapie etabliert worden sei. Auch dies habe keine merkliche Verbesserung der Belastungsdyspnoe und des Reizhustens erbracht. Anfang April sei dann ein erneuter Covid-19-Abstrich durchgeführt worden, welcher positiv ausgefallen sei (Urk. 11/M4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Nachfrage der AXA gab der Ehemann der Beschwerdeführerin in deren Namen am 29. Juni 2022 an, am 13. und 14. März 2022 hätte sie Husten und Schnupfen gehabt. Seitens des Hausarztes habe anfänglich (24. März 2022) ein Verdacht auf einen akuten Asthmaanfall respektive eine Lungenembolie (28. März 2022) bestanden. Erst nach Ausschluss des Verdachts auf Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">embolie durch CT sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vordergrund der Überlegungen des Hausarztes gestanden. Zwecks Anmeldung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Sprechstunde sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden, welcher positiv ausgefallen sei. Wiederholt privat vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Schnelltests ab dem 8. März 2022 (Beginn der Symptome) seien allesamt negativ ausgefallen. Da die übrigen Familienmitglieder im Januar ihre letzte Impfdosis erhalten und keinerlei Symptome aufgewiesen hätten, seien keine Tests vorgenommen worden (Urk. 10/A10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Ausführungen sind im Wesentlichen deckungsgleich mit den Angaben, die die Beschwerdeführerin anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2022 selber machte, als sie ergänzend ausführte, sie habe gedacht, dass es sich um eine verschleppte Lungenentzündung handle, sie habe zunächst wieder gearbeitet, Mitte März sei dann aber starker Husten hinzugekommen und die Asthmamedikation habe dagegen nicht geholfen, worauf ein erneuter Test dann positiv ausgefallen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/M5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Neurologie, hielt in seinem Bericht vom 12. Juli 2022 über die neurologische Sprechstunde vom 11. Juli 2022 fest, dass es bei der Beschwerdeführerin kurz zusammengefasst im März 2022 zu einer verstärkten Belastungsdyspnoe und Reizhustensymptomatik bei bekanntem Asthma bronchiale gekommen sei. Ursächlich habe sich im Verlauf ein positiver PCR-Test auf Covid-19 gezeigt. Fieber, Allgemeinsymptome oder Geruchs-/Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmacks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlust hätten nicht bestanden. Die Beschwerdeführerin vermute, sich während ihrer Tätigkeit auf der Intensivstation bei einem infizierten Patienten angesteckt zu haben, auch wenn sie immer strikt mit FFP2-Maske gearbeitet habe (Urk. 11/M7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Vorgesetzte der Beschwerdeführerin, führte auf Nachfrage der AXA mit E-Mail vom 29. August 2022 aus, sie hätten den gesamten März 2022 gesamthaft 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Patienten auf der Intensivstation betreut, konkret vom 28. Februar-1. März 2022, 1.-2. März 2022, 6.-10. März 2022, am 15. März 2022, vom 18.-21. März 2022, 23.-25. März 2022, 28.-29. März 2022 sowie vom 31. März-5. April 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe im Nachtdienst vom 28. Februar-1. März 2022 einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Patienten 8:42 Stunden betreut. Dabei habe sie den Patienten bei der Körperpflege, Ausscheidung, Abhusten von Sekret, regelmässiges Umlagern, Absaugen des Sekrets und spezieller Körperpflege unterstützen müssen. An anderen Diensten habe sie Kolleginnen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Patienten unterstützt, zum Beispiel beim Umlagern, der Körperpflege und/oder einer Intubation. Anlässlich dieser Kontakte seien obligatorisch ein Schutzkittel, eine geschlossene Spritzschutzbrille und eine FFP2-Maske sowie fakultativ ein Haarschutz und Handschuhe getragen worden (Urk. 10/A16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin prüfte zunächst eine mögliche Ansteckung im Rahmen des Dienstes vom 21. März 2022, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> direkten Kontakt mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-positiven Patienten auf der Intensivstation hatte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/A40 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beilage 3). Unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der zu kurzen Inkubationszeit von maximal einem Tag, der gemäss Angaben der Beschwerdeführerin während der Arbeit eingehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen, des Fehlens eines besonderen Vorfalls und der angesichts der weitgehend aufgehobenen Schutzmassnahmen im privaten Bereich höheren Ansteckungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefahr kam sie nachvollziehbar zum Schluss, dass mehr Argumente gegen eine vorwiegende Verursachung bei der beruflichen Tätigkeit am 21. März 2022 sprächen als dafür (Urk. 2 S. 8 f.). Die genannten Ausführungen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin wurden von der Beschwerdeführerin </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– nach Lage der Akten – zu Recht nicht in Abrede gestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn nicht aktenkundig ist, ob die Beschwerdeführerin am im fraglichen Zeitpunkt in der Schweiz dominanten Omikron-Subtyp BA.2 erkrankte, wovon die Beschwerdegegnerin ausging (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4), hat die von ihr mehrfach referenzierte Meta-Studie «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Incubation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Period</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> COVID-19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Caused</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">by</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unique SARS-CoV-2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strains</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, A </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Systematic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Review and Meta-analysis» (Inkubationszeit von COVID-19, hervorgerufen durch einzigartige SARS-CoV-2-Stämme, eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse; abrufbar unter: https://jamanet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">work.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2795489; zuletzt besucht am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2024) ergeben, dass sich die Inkubationszeit von der Alpha-Variante mit 5 Tagen, der Beta-Variante mit 4,5 Tagen, der Delta-Variante mit 4,41 Tagen zur Omikron-Variante mit noch 3,42 Tagen verkürzte. Eine Inkubationszeit von nur einem Tag spricht daher gegen eine Ansteckung am 21. März 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf eine mögliche Ansteckung am 18. März 2022 hielt die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin – entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 16) – zunächst fest, eine solche erscheine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der gemäss Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin am 22. März 2022 aufgetretenen Symptome auch unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Inkubationszeit als möglich. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, der Kontakt am 18. März 2022 sei weitgehend ungeschützt erfolgt (Urk. 1 S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 19), erscheint dies unter Berücksichtigung der vorliegenden Akten als unglaubhaft. So widerspricht dies zum einen der früheren Angabe der Beschwerdeführerin gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach sie auf der Intensivstation immer – und damit auch am 18. März 2022 – strikt mit FFP2-Maske gearbeitet habe (Urk. 11/M6). Zum anderen führte die Vorgesetzte der Beschwerdeführerin aus, zu den obligatorischen Schutzmassnahmen hätten das Tragen eines Schutzkittels, einer geschlossenen Spritzschutzbrille sowie einer FFP2-Maske gehört (Urk. 10/A16). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ausführungen der Vorgesetzten betreffend die Schutzmassnahmen würden sich nur auf den Zeitraum vom 28. Februar 2022 bis 1. März 2022 beziehen (Urk. 1 S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 19), kann ihr nicht gefolgt werden. Wie sich aus der entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den E-Mail von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. August 2022 (Urk. 10/A16) ohne weiteres ergibt, nannte sie auf die Frage, ob im März 2022 Corona-Patienten auf der Intensivstation gewesen seien, sämtliche Daten im März 2022, an welchen dies der Fall gewesen war. Bei der Antwort auf die Frage, ob die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin während der Arbeit direkten Kontakt zu Corona-Patienten gehabt habe, unterschied Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen Diensten, in welchen die Beschwerdeführerin Corona-Patienten hauptverantwortlich betreute und solchen, in welchen sie Corona-Patienten bloss unterstützend mitbetreute. Die Antwort zur Frage, welche Schutzmassnahmen anlässlich «dieser Kontakte» getroffen worden waren, bezog sich zweifellos auf beide vorgenannten Arten der Kontakte (Haupt- und Mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treuung) und damit auf den gesamten Monat März 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund zielt auch der Vorwurf der Beschwerdeführerin, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin habe die im massgeblichen Zeitraum geltenden Schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen ungenügend abgeklärt (Urk. 1 S. 7 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 19 f.), ins Leere. Im Übri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen erscheint es auch deshalb unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin am 18. März 2022 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Patientin weitgehend ungeschützt (mit-)betreute, da sie drei Tage später am 21. März 2022 sämtliche Vorgaben betreffend Schutzmassnahmen unbestrittenermassen einhielt. Daran vermögen auch die Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach bei der am 18. März 2022 betreuten Patientin das Testergebnis an jenem Tag noch nicht vorgelegen und diese sich deshalb noch nicht in Isolation befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den habe (Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 20; Urk. 14 S. 2 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1), nichts zu ändern. Selbst wenn am 18. März 2022 das Testergebnis noch nicht vorgelegen hätte, so wäre im Zeitpunkt der Schadenmeldung vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 (Urk. 10/A2) längst bekannt gewesen, dass die Erkrankung der Patientin bestätigt worden war, sodass im mit der Schadenmeldung eingereichten «Fragebogen zur Unfallmeldung Covid19 als Berufskrankheit» auch der 18. März 2022 als mögliches Ansteckungsdatum genannt worden wäre. Dies gilt umso mehr, wenn der Kontakt am 18. März 2022 – wie behauptet – tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich weitgehend ungeschützt erfolgt wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde abzustellen, mithin den Fragebogen zur Unfallmeldung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/A1), wonach für die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin der 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 das relevante Ereignis war. Die erstmals mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2023 vorgetragene Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung, die Beschwerdeführerin habe am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 positiv getestete Patientinnen gemäss den gelockerten Vorgaben nur mit einer chirurgischen Maske mitbetreut (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/A40 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 5), ist nicht glaubhaft und scheint von nachträglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überlegungen versicherungsrechtlicher Art motiviert zu sein (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, Urteil des Bundesgerichts 8C_120/2022 vom 4. August 2022 E. 5.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen gilt es denn auch, dass ab dem 17. Februar 2022 die schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiten Massnahmen gegen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coronapandemie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grösstenteils aufgehoben wurden. Beibehalten wurden einzig die Isolation positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen (https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-87216.html; zuletzt besucht am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2024). Vor diesem Hintergrund ist die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin, wonach das Risiko der Beschwerdeführerin, sich im privaten Bereich anzustecken, im März 2022 um ein Vielfaches höher war, als bei der beruflichen Tätigkeit unter Einhaltung der strengen Schutzmassnahmen (Urk. 2 S. 9), nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenngleich die Beschwerdegegnerin keine konkreten Abklärungen zu ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beruflichen Kontakten der Beschwerdeführerin im massgeblichen Zeitraum tätigte, so ergeben sich diesbezüglich Anhaltspunkte aus den Akten. Im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung vom 30. Mai 2022 im Kantonsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab die Beschwerdeführerin an, sie lebe mit ihrem Mann und den zwei Zwillingssöhnen in einem Haus auf dem Land. Bis zur Infektion habe sie einen grossen Teil des Haushalts problemlos selbständig bewältigt, nun habe ihr Mann immer mehr übernehmen müssen (Urk. 11/M5). Nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung beinhaltet die Führung des Haushalts auch ausserhäusliche Tätigkeiten wie Einkäufe. Selbst wenn die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vor der Diagnostizierung von Covid-19 wie von ihr behauptet das Haus nicht mehr verlassen haben sollte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 23), haben die beiden im Oktober 2011 geborenen Söhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/A40 Beilage 5) in der fraglichen Zeit die Schule besucht. Es ist notorisch, dass Schulkinder virale Krankheiten mit nach Hause bringen, ohne zwingend selber daran zu erkranken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner gilt es zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben gegenüber ihrem behandelnden Hausarzt bereits vor dem 22. März 2022 an Erkältungssymptomen litt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">act</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 11/M13 S. 2), die ab 8. März 2022 wiederholt privat durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Schnelltests jedoch allesamt negativ ausgefallen sein sollen (Urk. 10/A10). Insofern kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei den ab 22. März 2022 von der Beschwerdeführerin geklagten Symptomen gar nicht um Corona-Symptome handelte, sondern die Ansteckung erst später </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– ausserhalb der beruflichen Tätigkeit – innert der durchschnittlichen Inkuba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von wenigstens 3.42 Tagen (E. 3.3.1 hiervor) vor dem positiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test vom 1. April 2022 erfolgte. So ist bekannt, dass die Beschwerdeführerin am 24., 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 die Praxis ihres Hausarztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufsuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/M13 S. 2 f.). Die Ärzte des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Pneumo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie, stellten in ihrem Bericht vom 21. April 2022 gestützt auf das CT vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Thorax denn auch die Diagnose «Belastungsdyspnoe am ehesten im Rahmen protrahierter Atemwegsinfekt, DD SARS-CoV2 Infektion». Mithin sahen sie die initiale Beschwerdesymptomatik mit vermehrter Bela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dyspnoe und protrahiertem Reizhusten in einem protrahierten Atemwegsinfekt erklärt und erhoben die Covid-19-Infektion lediglich als Differenzialdiagnose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">act</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 11/M4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst lässt sich die natürliche Vermutung, die Beschwerdeführerin habe sich bei der beruflichen Tätigkeit infiziert, nicht halten, sondern sprechen die Umstände vielmehr dafür, dass die Ansteckung im privaten Umfeld erfolgt ist. Da von weiteren Abklärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.), ist davon abzusehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Generalklausel von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG, wonach auch andere Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind, als Berufskrankheiten gelten, fällt vorliegend ausser Betracht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die hier zu beurteilende Erkrankung durch Covid-19 ist als Infektions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheit ausdrücklich von der Doppelliste erfasst. Wenngleich aus beweisrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gründen eine Berufskrankheit ausscheidet, liegt damit kein Anwendungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG vor und ist eine Leistungspflicht gestützt darauf daher ausgeschlossen (vgl. vorgenanntes Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_582/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2024 E. 4.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die mit einer Berufskrankheit einhergehende Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Erkrankung zu verneinen. Entsprechend kann mit der Beschwerdegegnerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7) die Frage offengelassen werden, ob bei der Beschwerdeführerin eine in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit der am 1. April 2022 nachgewiesenen Covid-19-Infektion stehende Post-Covid-19-Erkrankung vorliegt und welche Einschränkungen damit verbunden sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist der Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. Die Beschwerdegegnerin hat keinen Antrag auf Zusprache einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parteientschädigung gestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 S. 2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 S. 2). Ihr steht als privater UVG-Versicherer, der mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betraut ist, denn auch keine solche zu (vgl. BGE 126 V 143 E. 4a; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2016 vom 24. März 2017 E. 9.2, je mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Andreas </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Petrik</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kathrin Hässig</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippR. Müller</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>