<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01141</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 3, Postfach 229, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren im Februar 1954, war seit dem 19. März 2001 hauptberuflich als Hauswart/Reinigungskraft im Stundenlohn bei der Y.___ angestellt (Urk. 7/5-6, 7/20/1 und 7/26/1). In dieser Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion absolvierte er regelmässig ein Arbeitspensum, das die betriebsüblichen 42,5 Arbeitsstunden pro Woche deutlich überschritt (Urk. 7/10/3, 7/26 und 7/61/2). Daneben war er für diverse weitere Arbeitgeber tätig (vgl. Urk. 7/13, 7/21/5, 7/28, 7/61/7 und 7/76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. März 2011 stürzte der Versicherte bei der Arbeit und verspürte anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send starke Schmerzen an der rechten Schulter (Urk. 7/10/1 und 7/10/3-4). In der Folge wurden eine Supraspinatussehnenruptur und eine lange Bizepssehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur diagnostiziert (Urk. 7/10, 7/12 7/20/1 und 7/103/2). Die behandelnden Ärzte attestierten dem Versicherten ab dem 29. März 2011 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 7/10/2-3, 7/20/3-8, 7/23/9 und 7/31/6). Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG als zuständiger Unfallversicherer erbrachte darauf Versicherungsleistungen (Urk. 7/74/2-22 und 7/103/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 4. September 2011 erstmals bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/21). Diese zog die Akten des Unfallversicherers bei, unter anderem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch solche betreffend einen am 31. Juli 2009 erlittenen Autounfall (Urk. 7/10, 7/17-20, 7/23, 7/27 7/37 und 7/43). Überdies tätigte sie weitere medizinische (Urk. 7/12, 7/31 und 7/40) und erwerbliche (Urk. 7/5-6, 7/13, 7/15, 7/26 und 7/28) Abklärungen. Ab dem 3. Januar 2012 war der Versicherte bei entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Arbeitsfähigkeit mit einem reduzierten Pensum von 50 % wieder für die Y.___ tätig (Urk. 7/36/6, 7/40/2 und 7/74/52) und im Mai 2012 nahm er seine rund 19%ige Nebenerwerbstätigkeit als Zeitungsverträger bei der Z.___ wieder auf (Urk. 7/28 und 7/103/3-4). Die IV-Stelle erliess am 20. Juli 2012 einen negati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Vorbescheid (Urk. 7/47 und 7/48). Mit Verfügung vom 28. September 2012 verneinte sie einen Rentenanspruch, da der Versicherte mit einer behinderungsangepassten 100%igen Erwerbstätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (Urk. 7/49). Diese Verfügung blieb unangefochten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen einer schweren Arthrose, Diskushernien, einer Beweglichkeitseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung des rechten Arms nach einer Arthroskopie und eines lumboradikulären Reizsyndroms meldete sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 18. Mai 2014 erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/62) und reichte diverse Unterlagen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein (Urk. 7/61). Er wurde zum Nachreichen von Beweismitteln aufgefordert (Urk. 7/65), worauf er diverse medizinische Unterlagen (Urk. 7/66) und einen Bericht der Rheumaklinik des A.___ vom 2. Januar 2014 über ein Ende Oktober 2013 durchgeführtes Arbeitsassessment (Urk. 7/67) bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte. Die IV-Stelle zog das aktualisierte Dossier des Unfallversicherers bei (Urk. 7/74) und liess den Versicherten am 4. Dezember 2014 durch med. pract. B.___, Fachärztin FMH für Chirurgische Orthopädie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen (Urk. 7/78). Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies nahm die IV-Stelle einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 7/76), ein Arztzeugnis vom 20. Oktober 2014 (Urk. 7/79) und das vom Unfallversicherer in Auftrag gegebene orthopädische Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, vom 25. Februar 2015 (Urk. 7/81) zu den Akten. Am 29. April 2015 erliess die IV-Stelle einen negativen Vorbescheid (Urk. 7/89), gegen den der Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erheben liess (Urk. 7/97). Mit demselben wurden diverse Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht (Urk. 7/93-96). Die IV-Stellte holte einen aktuellen IK-Auszug ein (Urk. 7/108) und stellte dem Versicherten mit einem neuen Vorbescheid vom 12. Februar 2016 eine halbe Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/115). Dazu nahm der Beschwerdeführer am 20. Mai 2016 Stellung (Urk. 7/126).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unfallversicherer stellte mit Verfügung vom 14. August 2015 die Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für die Heilbehandlung und für die Taggelder per 31. Dezember 2012 ein. Mit derselben sprach er dem Versicherten keine Invalidenrente und, ausgehend von einer Integritätseinbusse von 15 %, eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung von Fr. 18'900.-- zu (Urk. 7/103/2-5). Dagegen liess der Versicherte Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Die gegen den abweisenden Einspracheentscheid vom 15. April 2016 erhobene Beschwerde ist im Verfahren UV.2016.00122 zu behandeln, in dem heute eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls ein Entscheid ergeht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 14. September 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. November 2014 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 2 und 7/44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess der Versicherte, vertreten durch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Daniel Bohren, mit Eingabe vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14. Oktober 2016 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, es sei ihm eine ganze Invalidenrente, eventualiter eine Dreiviertelsrente zuzusprechen; unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer zulasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss am 21. November 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. November 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin trat auf die Neuanmeldung vom 18. Mai 2014 ein und klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab. In der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung zog sie im Wesentlichen in Betracht, der Versicherte sei seit dem 1. März 2011 (Beginn der Wartezeit) in seiner angestammten Tätigkeit als </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigungsmitarbeiter erheblich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. In einer behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit bestehe lediglich noch eine 75%ige Arbeitsfähigkeit. Der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entstehe erst sechs Monate nach Einreichen der Anmeldung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug am 21. Mai 2014. Dementsprechend führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 94‘832.25 und einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von Fr. 44‘656.90 im Jahr 2014, einen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich durch, bei dem sie einen Invaliditätsgrad von 53 % ermittelte, der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer geltend machen, die festgestellte Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit sei in Anbetracht seines Alters auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht verwertbar. Für den Fall, dass die Restarbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertbar sein sollte, würden die der Einkommensberechnung zugrunde gelegten Validen- und Invalideneinkommen bestritten (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist in medizinischer Hinsicht unbestritten und belegt, dass beim Versicherten, spätestens seit Herbst 2013, die folgenden arbeitsrelevanten Diagnosen vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 7/67/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbal akzentuiert, DD subakutes lumboradikuläres Reizsyndrom L5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch linkskonvexe Skoliose, zerviko-thorakale Haltungsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suffizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enz, segmentale Dysfunktionen, panvertebral, Schultertief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Übergangsanomalie L5/S1 mit degenerativen Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI LWS 02.05.2013: foraminale Enge L5/S1 beidseits durch Spondylarthrose und Spondylolyse L5 bds. Mit Anterolisthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sis Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CT LWS und BWS 26.12.2012: Spondylolyse L5 beidseits mit Anterolisthesis Grad I, beginnende Osteochondrose L5/S1, Spondylose der BWS und LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI ISG vom 24.09.2013: beidseits Kortikalisirregularitäten im caudalen Abschnitt des Os ileum, möglicherweise mecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch, keine ISG-Arthritis, bilaterale Spondylolyse von L5, diskrete ödematöse Endplattenveränderungen lumbal.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologische und neurophysiologische Untersuchung vom 24. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2013: elektrophysiologisch im M. tibialis anterior bds. Zeichen einer subakuten Schädigung mit linksseitiger Beto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung passend zu einer subakuten Radikulopathie L5 mit Linksbeto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zervikozephales und zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foraminale Stenose C5/6, C6/7 (Aktenangabe MRI 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthropathia humeroscapularis rechts (ICD-10: M75.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch eingeschränkte Schulterbeweglichkeit, Abduktions- und Ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vationsdefizit von 30°</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Kontusionstrauma Schulter rechts am 28.03.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Schulterarthroskopie rechts mit Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schettenrekonstruktion am 22. Juli 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach CT-gesteuerter AC-Gelenksinfiltration ohne Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung (28.06.2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bildgebung: subchondrale Sklerosierung, geringfügiges Mark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ödem im medialen Claviculaende, deutliche osteophytäre Randausziehungen linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose beidseits (ICD-10: M16.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch deutliche Bewegungseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI Hüfte links vom 24.09.2013: langstreckige Labrumdegenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit einem grossen perilabralen Ganglion superolateral, keine Erosionen, keine Synovitis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurden am 4. Dezember 2014 eine beginnende Gonarthrose (rechts mehr als links) und eine beginnende Polyarthrose der Hände diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert (Urk. 7/78/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Oktober 2013 besteht in der angestammten Tätigkeit lediglich noch eine Arbeitsfähigkeit von 35 % (Urk. 7/67/3 und 7/78/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine angepasste, körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende und kniegelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeiten, ist dem Versicherten seit dem 1. Januar 2012 zu 75 % zumutbar, wobei sich die zeitliche Einschränkung aus dem erhöhten Pausen- und Erholungsbedarf bei Polyarthrose ergibt (Urk. 7/78/9; vgl. auch Urk. 7/67/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt – im Einklang mit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin (Urk. 2 S. 4) – zu bemerken, dass die Akten mit Bezug auf den hier interessierenden Zeitraum keinerlei Anhaltspunkte für ein invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevantes psychisches Leiden enthalten. Insbesondere fehlen Hinweise auf eine relevante depressive Entwicklung, der wie in der Beschwerdeschrift gefordert (vgl. Urk. 1 S. 6), Rechnung getragen werden müsste. Dem Gutachten der D.___ vom 6. Juli 2011 (Urk. 7/27/11-45), in welchem unter anderem eine mittelschwere depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode, multifaktoriell, insbesondere bei mannigfaltigen, teils länger bestehenden psychosozialen Belastungen, diagnostiziert wurde (Urk. 7/27/39), mangelt es an der erforderlichen Aktualität. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeschrift wurde insoweit richtig erkannt, dass für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen ist (BGE 138 V 457 E. 3.3; vgl. Urk. 1 S. 3 f.). Dies war mit dem Vorliegen des Berichts von med. pract. B.___ vom 15. Dezember 2014 (Urk. 7/78) zur regionalärztlichen Untersuchung vom 4. Dezember 2014 der Fall (vgl. Urk. 1 S. 3). Damals war der Versicherte rund 60 Jahre und rund zehn Monate alt (vgl. Urk. 1 S. 3 und 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis zum Erreichen des AHV-Alters verblieb ihm somit noch eine Aktivitätsdauer von rund vier Jahren (vgl. Urk. 1 S. 4 und 5). Er ist aufgrund seiner Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschäden nicht nur sachlich eingeschränkt, sondern auch lediglich noch im Rahmen eines Teilzeitpensums von 75 % arbeitsfähig. Dennoch ist der Beschwerdegegnerin dahingehend beizupflichten, dass mit Bezug auf den hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt verschiedene Betätigungsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, insbesondere in Form von Hilfstätigkeiten bestehen, welche auch alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unabhängig nachgefragt werden (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_403/2017 E. 4.4.1 mit Hinweisen). Derartige Tätigkeiten erfordern keinen spezifischen Berufsausbildungsabschluss und sind in der Regel auch nicht mit einem besonderen Umstellungs- oder Einarbeitungsaufwand verbunden. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend bestehen auch keine relevanten Unterschiede zwischen Anfängern und erfahrenen Mitarbeitern, weshalb dem Umstand, dass der Versicherte zu Beginn unter die erstgenannte Kategorie fallen wird und in bescheidenem Umfang neu eingearbeitet werden muss (vgl. Urk. 1 S. 6), eine untergeordnete Bedeutung beizumessen ist. Der Beschwerdeführer verfügt über die erforderliche Flexibilität für einen Wechsel, was bereits in der Tatsache zum Ausdruck kommt, dass es ihm (im Alter von damals immerhin rund 47 Jahren) bereits einmal gelungen ist, nach der Aufgabe der jahrelang ausgeübten Tätigkeit als angelernter Maurer mehrere Arbeitsstellen in der Hauswartungs- und Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsbranche zu finden, darunter auch mehrere mit einem Teilzeitpensum (Urk. 7/28, 7/67/2, 7/76, 7/78/2 und 7/81/6). Die Erwerbsbiographie des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten zeigt überdies eindrücklich, dass er über eine hohe zeitliche Flexibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät verfügt, die von zahlreichen potentiellen Arbeitgebern besonders geschätzt werden dürfte. So war er stets bereit, auch früh morgens und am Wochenende Arbeitseinsätze zu leisten (Urk. 7/13, 7/28/2 und 7/28/5). Diese Arbeitszeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung ist ihm auch mit seinen aktuellen Gesundheitsbeschwerden unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert möglich. Der Versicherte weist insofern besondere Zusatzqualifikationen auf, als er Personenwagen lenken kann und im Rahmen seiner Tätigkeit für die Y.___ regelmässig das Firmenauto steuerte (Urk. 7/36/4, 7/36/5 und 7/78/1). Darüber hinaus kann er trotz fehlender beruflicher Ausbildung auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt von einer jahrelangen beruflichen Erfahrung in der Bau-, Hauswarts- und Reinigungsbranche profitieren. Einer Verwertung der festgestellten Restarbeitsfähigkeit steht somit nichts entgegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte am 18. Mai 2014 (Urk. 7/62). Da der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht (Art. 29 Abs. 1 IVG), kann er erst am 18. November 2014 entstanden sein, wobei die Rente vom Beginn des Monats an auszubezahlen ist, in dem der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch entsteht (Art. 29 Abs. 3 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs, das heisst am 18. November 2014, massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222; vgl. auch BGE 142 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 18. November 2014 nach dem Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 134 V 322 E. 4.1 und 129 V 222 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann ein Nebeneinkommen dann als Validenlohn berücksichtigt werden, wenn ein solches bereits im Gesundheitsfall erzielt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ist und weiterhin erzielt worden wäre, wenn die versicherte Person keinen Gesundheitsschaden erlitten hätte (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_766/2011 vom 30. Dezember 2011 E. 3.1 und 8C_125/2009 vom 27. April 2009 E. 4.1.1, je mit Hinweisen). Ebenso sind geleistete Überstunden und sons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Erwerbszusätze zu berücksichtigen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_922/2012 vom 26. Februar 2013 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem IK-Auszug und den weiteren Unterlagen zu den erwerblichen Verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen lässt sich entnehmen, dass der Versicherte sowohl mit seiner hauptberuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeit für die Y.___ als auch mit seinen diversen Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigkeiten schwankende jährliche Einkommen erzielte (Urk. 7/76). Die Beschwerdegegnerin stellte daher auf den während einer längeren Zeitspanne vor dem Unfall vom 28. März 2011 erzielten Durchschnittsverdienst ab, der zwischen 2007 und 2010 Fr. 91‘766.50 betragen habe (Urk. 2 S. 5 und 7/112). Wie in der Beschwerdeschrift richtig bemerkt wurde, beläuft sich der fragliche Durchschnittsverdienst bei korrekter Berechnung auf Fr. 93‘047.-- (Urk. 1 S. 5). In Nachachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, gemäss welcher ein Durchschnitt unter Einbezug der Einkommen von fünf Jahren als verlässlich gilt (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_479/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.1 und 8C_508/2011 vom 6. Oktober 2011 E. 4.2.1), wäre indessen von einem durchschnittlichen Verdienst von Fr. 91‘045.-- (2006-2010) auszugehen (vgl. Urk. 7/76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat das ermittelte Durchschnittseinkommen der Teue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung angepasst (Urk. 2 S. 5 und 7/112). Davon ist zu Gunsten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers nicht abzuweichen, so dass der Durchschnittsverdienst auf Fr. 95‘147.-- (2007-2010) bzw. Fr. 93‘099.-- (2006-2010) zu erhöhen ist (vgl. Basis 1939 = 100; Nominallohnindex Männer, 2011: 2171, 2014: 2220; im Internet abrufbar unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Zwischenergebnis ist daher festzuhalten, dass dem Einkommensvergleich ein massgebliches Valideneinkommen von maximal Fr. 95‘147.-- zu Grunde zu legen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 135 V 297 E. 5.2 und 129 V 472 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer übte im November 2014 keine Erwerbstätigkeit mehr aus (vgl. Urk. 7/108). Auch die rund 19%ige Anstellung bei der Z.___ als Zeitungsverträger war per Ende Juni 2014 gekündigt worden (Urk. 7/61/5-7; vgl. Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche Invalideneinkommen anhand eines Tabellenlohnes ermittelt hat. In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht des ärztlich umschriebenen Zumutbarkeitsprofils, der geringen Schulbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung und der bisherigen beruflichen Erfahrung des Beschwerdeführers erscheint es gerechtfertigt, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetische Invalideneinkommen ausgehend vom Durchschnittslohn (Zentralwert) für Männer für einfache Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlicher und handwerklicher Art von Fr. 5‘210.-- pro Monat zu ermitteln (vgl. LSE 2012, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau, Männer). Unter Berücksichtigung einer betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden und der Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung (Basis 1939 = 100; Nominallohnindex Männer, 2012: 2188, 2014: 2220; im Internet abrufbar unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert bei einem Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 % ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 49‘598.-- für das Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5‘210.-- : 40 x 41,7 x 12 : 2188 x 2220 : 100 x 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch für leichtere Arbeiten nur noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insgesamt auf höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst den von der Beschwerdegegnerin berücksichtigen Faktoren (vgl. Urk. 2 S. 5) ist dem fortgeschrittenem Alter des Beschwerdeführers, seinen unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichenden Deutschkenntnissen, seiner langjährigen Betriebszugehörigkeit zur Y.___ und dem Umstand Rechnung zu tragen, dass er nunmehr ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch ein Teilzeitpensum bewältigen kann. Der von der Beschwerdegegnerin berücksichtigte Leidensabzug von 10 % ist im Ergebnis dennoch nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. Daran vermag auch das in der Beschwerdeschrift angeführte Urteil des Bundesgerichts 8C_415/2014 vom 29. August 2014 (E. 4.1.2) nichts zu ändern (vgl. Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit von einem massgeblichen Invalideneinkommen von Fr. 44‘638.-- auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 49‘598.-- : 100 x 90)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Gegenüberstellung der relevanten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichseinkommen resultiert ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 53 % ([Fr. 95‘147.-- - Fr. 44‘638.--] : Fr. 95‘147.-- x 100) bzw. 52 %, wenn auf das Durchschnittsvalideneinkommen aus den Jahren 2006 - 2010 von Fr. 93‘099.-- abgestellt würde. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer folglich zu Recht ab dem 1. November 2014 eine halbe Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente zugesprochen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p></div> </div></body></html>