A bteilung III C -2529/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 6. Juli 2007 M itw irkung: Franziska Schneider, vorsitzende R ichterin Elena Avenati-C arpani, R ichterin Johannes Frölicher, R ichter Susanne G enner, G erichtsschreiberin M ._______, Beschw erdeführer, vertreten durch S._______, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Vorinstanz, betreffend R entenrevision B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am (...) 1959 geborene Beschw erdeführer m azedonischer H erkunft reiste 1980 in die Schw eiz ein und w ar als angelernter Eisenleger tätig. Am 19. August 1992 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei dem er aus 1.5 m H öhe auf einen Bund Eisen stürzte (act. 8). Im Kantonsspital Basel, w o der Beschw erdeführer vom 19. August 1992 bis 28. August 1992 hospitalisiert w ar, w urden folgende D iagnosen gestellt: „Talusluxation links. Talusfraktur links. C alcaneusabsprengungen.“ (act. 10-9). G em äss Bericht vom 17. Februar 1993 von D r. m ed. H ._______, Kantonsspital X._______ (act. 14), w ar dem Patienten am 15. Februar 1993 eine U SG -Arthrodese em pfohlen w orden, w as dieser jedoch kategorisch ablehne. D er Kreisarzt der Schw eizerischen U nfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SU VA), Kreisagentur Basel, D r. m ed. W ._______, untersuchte den Beschw erdeführer am 5. M ärz 1993 (act. 18) und bestätigte dessen W eigerung, die vorgeschlagene Versteifung des Fusses vornehm en zu lassen. D r. m ed. W ._______ bezeichnete den Eingriff als zum utbar. Auf seine Veranlassung hin w urde der Beschw erdeführer vom 6. April 1993 bis 7. M ai 1993 in der SU VA-R ehabilitationsklinik Y._______ therapiert. D r. m ed. I._______ und D r. m ed. B._______ verfassten den entsprechenden Austrittsbericht vom 17. M ai 1993 (act. 24-21). D ie physikalischen Therapien hätten subjektiv zu keiner Beschw erdelinderung geführt; objektiv sei eine leichte Funktionsverbesserung im linken oberen Sprunggelenk und vor allem für die D orsalextension eingetreten. D ie subjektiven Angaben korrelierten nur teilw eise m it den objektiven Befunden. D er Patient habe die Therapien im m er frühzeitig beendet, zum Teil m it aggressiven Verstim m ungszuständen. Aufgrund des Verhaltens des Patienten habe sich die R ehabilitation schw ierig gestaltet; es bestehe der dringende Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung. Zum Zeitpunkt des Austritts habe keine Arbeitsfähigkeit im angestam m ten Beruf bestanden. Eine Berufsabklärung habe w egen der m angelnden Kooperation des Patienten nicht durchgeführt w erden können. Falls er seine Einstellung ändere, w ürde ein w eiterer R ehabilitationsaufenthalt m it beruflicher Abklärung zu einem späteren Zeitpunkt befürw ortet. Zur Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Verw eisungstätigkeiten enthält der Austrittsbericht keine Angaben. D r. m ed. H ._______, Kantonsspital X._______, berichtete der SU VA- Kreisagentur am 30. Juni 1993 (act. 30), dass die klinische Situation un- verändert sei und dass er nach w ie vor die U SG -Arthrodese als einzige M öglichkeit sehe, den Patienten von den Schm erzen zu befreien. D ieser w olle davon nichts w issen, w obei ein konstruktives G espräch kaum m ög- lich sei. D ie am 19. Juli 1993 durchgeführte kreisärztliche U ntersuchung der SU VA (act. 28-27) ergab keine neuen Befunde. D r. m ed. W ._______ bestätigte, m an sei therapeutisch am Ende angelangt. D ie ziem lich schm erzhafte Ar- throse im linken unteren Sprunggelenk m it der entsprechenden Funktions- einbusse bleibe bestehen. D ie SU VA erachte eine untere Sprunggelenks-3 arthrodese als durchaus zum utbar und w erde den Beschw erdeführer des- halb als Patienten m it einer durchschnittlichen U SG -Arthrodese einstufen. D ie R estarbeitsfähigkeit könne zum utbarerw eise ganztags im leichten H andw erk oder in der Adm inistration realisiert w erden. B. M it Verfügung vom 7. Juni 1994 sprach die SU VA dem Beschw erdeführer eine Invalidenrente basierend auf einer Erw erbsunfähigkeit von 25% sow ie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15% zu (act. 60-57). Eine dagegen erhobene Einsprache w urde m it Ein- spracheentscheid der SU VA vom 11. N ovem ber 1994 abgew iesen (act. 63-61). C . D ie gegen diesen Entscheid erhobene Beschw erde (nicht bei den Akten) w urde m it U rteil des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 3. M ärz 1997 teilw eise gutgeheissen (act. 90-85). D as G ericht erachtete es als nicht erstellt, dass die vorgeschlagene Versteifung des unteren Sprunggelenkes zu einer w esentlichen Verbesserung der Erw erbsfähigkeit des Beschw erdeführers geführt hätte, und setzte den Invaliditätsgrad auf 35% fest. D . Bereits am 28. Juli 1993 hatte sich der Beschw erdeführer zum Bezug von Leistungen beim Sekretariat der Invalidenversicherungs-Kom m ission Basel-Stadt (heute: IV-Stelle Basel-Stadt) angem eldet (act. 3-1). D er von der IV-Stelle Basel-Stadt eingeholte Arztbericht vom 10. April 1995 von D r. m ed. J._______, Kantonsspital X._______ (act. 70-67), diagnostizierte eine posttraum atische schw ere Arthrose des unteren Sprunggelenkes nach Talusluxationsfraktur links und C alcaneus-Absprengung am 19. Au- gust 1992. D ie Sym ptom atik und die ablehnende H altung gegenüber einer O peration hätten sich bei dem Patienten nicht verändert. D ie geschilderten Kniegelenks- und R ückenbeschw erden seien in erster Linie auf die chroni- sche Fehlbelastung m it Schonhinken und Aussenrotations-Stellung des lin- ken Fusses zurückzuführen. D a durch eine U SG -Arthrodese eine praktisch volle Belastbarkeit des linken Fusses erreicht w erden könnte, könne der jetzige Zustand nicht als bleibende Beeinträchtigung im Sinne einer Invali- dität betrachtet w erden. E. D ie IV-Stelle Basel-Stadt gew ährte dem Beschw erdeführer m it Verfügung vom 16. Juli 1997 (act. 103-99) für die D auer der unfallbedingten Arbeits- unfähigkeit unter Berücksichtigung der einjährigen W artefrist gem äss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG (in der bis zum 31. D ezem ber 2002 geltenden Fas- sung) eine vom 1. August 1993 bis 31. M ai 1994 befristete ganze R ente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100% . G em äss U rteil des Versi- cherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 3. M ärz 1997 betrage der Invaliditätsgrad ab 1. Juni 1994 35% . D a die IV-Stelle an die Feststellun- gen des kantonalen Versicherungsgerichts gebunden sei, bestehe nach dem 1. Juni 1994 kein Anspruch m ehr auf eine Invalidenrente. F. D iese Verfügung liess der Beschw erdeführer m it Beschw erde vom 15. Au- gust 1997 (act. 107-105) bei der kantonalen R ekurskom m ission für die Ausgleichskassen (nachfolgend: kantonale R ekurskom m ission) anfechten.4 G . D ie kantonale R ekurskom m ission hiess die Beschw erde m it U rteil vom 28. M ai 1998 (act. 117-115) teilw eise gut und w ies die Sache an die IV-Stelle Basel-Stadt zurück m it der Anw eisung, ein psychiatrisches G utachten er- stellen zu lassen und gestützt darauf über den R entenanspruch neu zu be- finden. H . M it Verfügung vom 8. Septem ber 2000 (act. 151-148) sprach die IV-Stelle Basel-Stadt dem Beschw erdeführer gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40% eine Viertelsrente m it W irkung vom 1. Juni 1994 bis 31. Januar 1998 sow ie gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 71% eine ganze R ente m it W irkung ab 1. Februar 1998 zu. D em Beschluss lag ein psychiatrisches G utachten von D r. m ed. O ._______ vom 30. Juni 1999 (act. 129-128) zu- grunde. D ie D iagnose lautete „anhaltende som atoform e Schm erzstörung, D ysthym ia (anhaltende ängstliche D epression), kom binierte Persönlich- keitsstörungen“. D er Explorand sei seit dem 17. Februar 1994 zu m indes- tens 40% und seit dem 19. N ovem ber 1997 zu m indestens 80% arbeitsun- fähig. Ein Einkom m ensvergleich ist nicht aktenkundig. I. Am 10. D ezem ber 1999 w urden die Akten des Beschw erdeführers an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) überw iesen (act. 140), da der Beschw erdeführer Anfang 1998 nach M azedonien zu- rückgekehrt w ar. J. Im H inblick auf die geplante R evision der R ente veranlasste die Vorinstanz m it Schreiben vom 18. M ärz 2003 eine psychiatrische Begutachtung durch D r. m ed. S._______ (act. 189-188). D ie U ntersuchung fand am 5. Juni 2003 im Beisein eines D olm etschers statt. D as entsprechende G utachten w urde am 11. Juli 2003 erstattet (act. 218-199). Auf die Ergebnisse des G utachtens w ird im R ahm en der Erw ägungen näher einzugehen sein. K. M it Bericht vom 17. Septem ber 2003 (act. 224) schloss sich der IV-Stellen- arzt D r. m ed. M ._______ der Einschätzung von D r. m ed. S._______, w o- nach der Beschw erdeführer in leidensangepassten Tätigkeiten zu 70% ein- setzbar sei, vollum fänglich an. G estützt auf diese Beurteilung führte die Vorinstanz am 21. N ovem ber 2003 den Einkom m ensvergleich durch (act. 225), der eine Einkom m enseinbusse von 42.07% ergab. L. M it Vorbescheid vom 19. Januar 2004 (act. 227) w urde dem Beschw erde- führer m itgeteilt, dass die bisher bezahlte ganze R ente durch eine Viertels- rente ersetzt w ürde. M . M it Schreiben vom 13. M ai 2004 (act. 232) reichte der R echtsvertreter ei- nen ärztlichen Bericht von D r. R ._______ vom 17. M ärz 2004 (act. 233, übersetzt in act. 233a), einen Bericht von D r. F._______, Facharzt für N eu- ropsychiatrie, vom 15. M ärz 2004 (act. 234, übersetzt in act. 234a) sow ie einen Bericht von D r. T._______, Fachärztin für innere Krankheiten, vom 15. M ärz 2004 (act. 235, übersetzt in act. 235a) ein. N . Am 21. M ai 2004 forderte die Vorinstanz D r. m ed. M ._______ zur Stellungnahm e auf (act. 236), w elche dieser m it Bericht vom 21. Juni 2004 (act. 237) und Bericht vom 29. Juni 2004 (act. 239) abgab.5 O . M it Verfügung vom 12. Juli 2004 (act. 241) hob die Vorinstanz die R ente m it W irkung ab 1. Septem ber 2004 ohne w eitere Begründung auf. P. D iesen Entscheid liess der Beschw erdeführer m it Einsprache vom 11. Au- gust 2004 anfechten (act. 242). D er Antrag auf W iederherstellung der auf- schiebenden W irkung der Einsprache w urde m it Verfügung vom 8. Sep- tem ber 2004 (act. 243) abgelehnt, und die dagegen bei der Eidgenössi- schen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversi- cherung für die im Ausland w ohnenden Personen erhobene Beschw erde w urde m it U rteil vom 10. Januar 2005 (act. 257) abgew iesen. In m aterieller H insicht w urde die Einsprache m it Einspracheentscheid vom 30. M ärz 2005 durch die Vorinstanz abgew iesen (act. 258). G rundlage dafür bilde- ten die Berichte des IV-Stellenarztes D r. m ed. L._______ vom 10. O ktober 2004 (act. 245) und vom 13. N ovem ber 2004 (act. 256). D er Arzt bestätig- te die von D r. m ed. S._______ festgestellte Arbeitsfähigkeit von 70% m it der Begründung, die psychische G esam tsituation habe sich seit 1999 er- heblich gebessert. D ie Tatsache, dass die von den H ausärzten verordne- ten Antidepressiva im Blut nicht nachw eisbar seien, sow ie Kallositäten an der G ebrauchshand w iesen auf Aggravationstendenzen hin. D r. m ed. S._______ habe lediglich eine leichte depressive Verstim m ung feststellen können; andere psychiatrische Befunde lägen nicht vor. D ie im som ati- schen Bereich geltend gem achten D iagnosen w ie D iabetes m ellitus, H y- pertonie und Spondylosis seien m it leichter Arbeit vereinbar. Beim Arthro- seschm erz im Fuss handle es sich um einen Belastungsschm erz, der im Sitzen entfalle. Für leidensangepasste Verw eisungstätigkeiten betrage die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit daher m axim al 30% . Q . M it Beschw erde vom 2. M ai 2005 liess der Beschw erdeführer den Einspra- cheentscheid vom 30. M ärz 2005 anfechten. Er beantragte, der vorinstanz- liche Entscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass aufgrund der gesundheitlichen Situation des R ekurrenten w eiterhin Anspruch auf eine volle Invalidenrente bestehe. Eventualiter sei eine neue Verfügung gestützt auf ein neues, unabhängiges G utachten zu erlassen, und D r. m ed. O ._______ sei als G utachter beizuziehen. Zum Bew eis reichte der R echts- vertreter einen Bericht von D r. V._______, Psychiater, vom 12. April 2005 und einen Bericht von D r. C ._______ vom 13. April 2005 ein, beide m it der D iagnose "D epressia m it Suizidtendenzen". R . In ihrer Vernehm lassung vom 30. Juni 2005 beantragte die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde, nachdem sie erneut D r. m ed. L._______ bei- gezogen hatte. D ieser kam in seiner Stellungnahm e vom 17. Juni 2005 (act. 260) zum Schluss, die beiden neu eingereichten Atteste von D r. V._______ vom 12. April 2005 und von D r. C ._______ vom 13. April 2005 enthielten keine relevanten Ergänzungen oder N eubeurteilungen. Es w ür- den keine psychopathologischen Befunde, keine Anhaltspunkte über eine allfällige Behandlung und keine H inw eise auf die Vorgeschichte des Pati- enten überm ittelt. Aus ärztlicher Sicht w äre zu erw arten gew esen, dass er- hebliche psychopathologische Befunde m itgeteilt w orden w ären. S. In seiner R eplik vom 30. Januar 2006 liess der Beschw erdeführer an sei-6 nen Begehren festhalten und reichte ein von D r. m ed. O ._______ am 13. D ezem ber 2005 erstelltes G utachten ein. D r. m ed. O ._______ kam zum Schluss, ein M ensch m it dieser körperlichen Sym ptom atik sei arbeitsunfä- hig. Eine N eubeurteilung der Arbeitsfähigkeit sei internm edizinisch drin- gend indiziert, eventuell dränge sich auch eine interdisziplinäre Abklärung auf. T. D ie Vorinstanz reichte m it D uplik vom 8. M ärz 2006 den undatierten Be- richt von D r. m ed. L._______ (act. 262) ein, in dem dieser seine bisherige Auffassung w iederholte, jedoch neu von einer m axim alen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40% sprach. D er Einkom m ensvergleich vom 6. M ärz 2006 (act. 263), daher basierend auf einem Beschäftigungsgrad von 60% , ergab einen Invaliditätsgrad von 48.19% . D em gem äss schloss die Vorinstanz auf Abw eisung der Beschw erde. U . M it Triplik vom 22. M ai 2006 liess der Beschw erdeführer beantragen, es sei eine N eubeurteilung der Arbeitsfähigkeit unter besonderer Berücksich- tigung des "m etabolischen Syndrom s" vorzunehm en. V. In ihrer Q uadruplik vom 31. M ai 2006 m achte die Vorinstanz geltend, beim m etabolischen Syndrom handle es sich um einen R isikofaktor, der allen- falls in einem späteren Zeitpunkt ein invalidisierendes Leiden zur Folge ha- ben könne. Vorliegend sei jedoch nur die invaliditätsm ässige Situation bis zum Erlass des Einspracheentscheids zu überprüfen. D em zufolge bleibe es beim Antrag auf Abw eisung der Beschw erde. W . D er Schriftenw echsel w urde am 2. Juni 2006 abgeschlossen. Am 20. Feb- ruar 2007 w urde dem Beschw erdeführer die Ü bernahm e des Verfahrens durch das Bundesverw altungsgericht und die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itgeteilt. D ie Frist zur Einreichung eines Ausstandsbegeh- rens ist am 5. M ärz 2007 unbenutzt abgelaufen. X. Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien w ird, sow eit erforderlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 172.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Artikel 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Verw altungsverfahrensgesetz, Vw VG , SR 172.021). Zu- lässig sind Beschw erden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 VG G . D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VG G . D as Bundesverw altungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der Beschw erde (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG , SR 831.20]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be-7 urteilung der beim Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes bei Eid- genössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. D ies ist vorliegend der Fall. D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 D er angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 Vw VG , durch die der Beschw erdeführer besonders berührt ist und an deren Auf- hebung oder Änderung er ein schutzw ürdiges Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). D ie dagegen erhobene Beschw erde w urde frist- und form gerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 Vw VG ), w eshalb auf sie ein- zutreten ist. 2. 2.1 M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich Ü ber- schreitung oder M issbrauchs des Erm essens), beruhe auf einer unrichti- gen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echtsan- w endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. Fritz G ygi, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 3. 3.1 D er Beschw erdeführer ist Staatsangehöriger der R epublik M azedonien, so dass vorliegend das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Abkom m en zw i- schen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der R epublik M azedo- nien über Soziale Sicherheit vom 9. D ezem ber 1999 (SR 0.831.109.520.1) anw endbar ist. G em äss Art. 4 Abs. 1 des Abkom m ens sind die Staatsan- gehörigen des einen Vertragsstaates sow ie deren Fam ilienangehörige und H interlassene in ihren R echten und Pflichten aus den R echtsvorschriften des anderen Vertragsstaates den Angehörigen dieses Vertragsstaates bzw . deren Angehörigen und H interlassenen gleichgestellt; abw eichende Bestim m ungen bleiben vorbehalten. 3.2 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. W eil in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejeni- gen m ateriellrechtlichen R echtssätze m assgebend sind, die bei der Erfül- lung des zu R echtsfolgen führenden Sachverhalts G eltung haben (BG E 130 V 329 E. 2.3), sind hier die Bestim m ungen des ATSG und der ATSV, in Verbindung m it dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) in seiner Fassung vom 31. M ärz 2003 (4. IV-R evision; in Kraft seit 1. Januar 2004) anw endbar. Bezüglich der vorlie-8 gend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Er- w erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Inva- liditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art.17) hat das Schw eizerische Bundesgericht (vorm als Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine for- m ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts- bem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BG E 128 V 29 E. 1, BG E 104 V 135 E. 2a und b). 3.3 N ach den allgem einen intertem poralrechtlichen R egeln sind in verfahrens- rechtlicher H insicht diejenigen R echtssätze m assgebend, w elche im Zeit- punkt der Beschw erdebeurteilung G eltung haben (BG E 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Ü bergangsbestim m ungen. 3.4 N ach der ständigen R echtsprechung des Schw eizerischen Bundesgerichts sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhält- nisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Einspracheentscheids m assge- bend (BG E 132 V 368 E. 6.1 m it H inw eisen). D a es sich vorliegend um eine R entenrevision handelt, w ird der rechtserhebliche Sachverhalt in zeit- licher H insicht durch die Verfügung vom 8. Septem ber 2000 als R eferenz- punkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi- tätsgrades einerseits und den Einspracheentscheid vom 30. M ärz 2005 an- dererseits bestim m t. 4. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig und dam it zu prüfen ist im Fol- genden, ob die Vorinstanz zu R echt die R ente des Beschw erdeführers m it W irkung ab 1. Septem ber 2004 aufgehoben hat. 4.1 G em äss Art. 17 Abs. 1 ATSG w ird eine Invalidenrente von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, w enn sich der Invaliditätsgrad eines R entenbezügers er- heblich ändert. Zu prüfen ist daher, ob die Vorinstanz in ihrem Einsprache- entscheid vom 30. M ärz 2005 aufgrund ihrer Sachverhaltsabklärungen zu R echt den Schluss gezogen hat, die Voraussetzungen für eine R evision der R ente seien erfüllt. D ie im Beschw erdeverfahren eingereichten Arztbe- richte w erden berücksichtigt, sow eit sie sich auf die Zeit vor dem Erlass des angefochtenen Entscheids beziehen. 4.2 N ach dem ATSG in Verbindung m it dem IVG ist der Begriff "Invalidität" nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, BG E 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Er-9 w erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkei- ten zu prüfen. N ach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder län- gere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit. Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein kann; nach Abs. 2 dieser N orm gilt die Invalidität als ein- getreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eili- ge Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm ög- lichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfä- higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem ande- ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 4.3 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der In- validität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih- ren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schw ei- zer Bürgerinnen und Bürger sow ie Angehörige von M itgliedstaaten der Eu- ropäischen U nion, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen U nion W ohnsitz haben. D a der Be- schw erdeführer in M azedonien w ohnt, w ird eine allfällige R ente erst ab ei- nem Invaliditätsgrad von 50% ausgerichtet (Art. 5 Abs. 2 des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der R epublik M aze- donien über Soziale Sicherheit vom 9. D ezem ber 1999). 4.4 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en, Art. 16 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und ab- strakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden-10 versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschieden- artiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und ob sie ein rentenausschliessendes Ein- kom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht dar- auf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeits- m arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ürden (AH I 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zum utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitge- bers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4). 4.5 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- rechts geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in sei- nem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum ut- bar erscheint (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw ei- sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. 5. D er Entscheid der Vorinstanz stützt sich in erster Linie auf das G utachten von D r. m ed. S._______ vom 11. Juli 2003 (act. 218-199). D er Beschw er- deführer beanstandete in seiner Beschw erde vom 2. M ai 2005 die Ergeb- nisse des G utachtens als m angelhaft begründet und beantragte die erneu- te Begutachtung des Beschw erdeführers durch D r. m ed. O ._______, w el- cher im N achgang des U rteils der kantonalen R ekurskom m ission vom 28. M ai 1998 im Auftrag der IV-Stelle Basel-Stadt das G utachten vom 30. Juni 1999 (act. 129-128) erstellt hatte. N achdem der Beschw erdeführer sich auf eigene Veranlassung von D r. m ed. O ._______ untersuchen liess und des- sen G utachten vom 13. D ezem ber 2005 m it R eplik vom 30. Januar 2006 einreichte, ist dieses G utachten als Parteigutachten zu w erten. D essen Schlussfolgerungen stehen nunm ehr den von D r. m ed. S._______ m it G ut- achten vom 11. Juli 2003 (act. 218-199) vorgelegten Ergebnissen gegen- über. An dieser Stelle w ird darauf hingew iesen, dass in Bezug auf Berichte 11 der behandelnden Ärzte das G ericht der Erfahrungstatsache R echnung tragen darf und soll, dass behandelnde Ärzte m itunter im H inblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zw eifelsfällen eher zu G unsten ih- rer Patienten aussagen (BG E 125 V 351 E. 3b/cc m it H inw eisen). 5.1 D a für die Zusprechung der R ente in U m setzung des erw ähnten U rteils der kantonalen R ekurskom m ission der psychische G esundheitszustand des Beschw erdeführers ausschlaggebend gew esen w ar, standen auch bei der R evision der R ente die psychischen Beschw erden im Vordergrund, so dass m it D r. m ed. S._______ ein Psychiater m it der U ntersuchung beauf- tragt w urde. D r. m ed. S._______ stellte bei dem Beschw erdeführer eine leichte depres- sive Verstim m ung fest (act. 210, 204). D ie nach dessen Angaben dagegen eingenom m enen M edikam ente („paroxetine“ und „alprazolam e“) seien je- doch im Blut nicht nachw eisbar, w as darauf hindeute, dass die Behandlung nicht befolgt w erde (act. 208). In der klinischen U ntersuchung zeigte sich der Beschw erdeführer klagsam und darum bem üht, seine Beschw erden zu dem onstrieren (act. 207). Er sei oft gereizt und sehr m üde, schlafe schlecht und habe Alpträum e. D er Psychiater befand, die Angstsym ptom e erfüllten nicht die Kriterien einer Angststörung (act. 206). D irekt darauf angesprochen, behaupte der Be- schw erdeführer, Angst vor Schlangen und Spinnen zu haben sow ie keinen Lärm zu ertragen. D agegen seien keine C laustro-Agoraphobie, keine sozi- ale Phobie, keine spezifische Phobie w ie Blutphobie und keine Zw angsstö- rung feststellbar. N ichts spreche für einen posttraum atischen Belastungs- zustand. D er Beschw erdeführer w eise keine Essstörungen, im Besonderen Anorexie oder Bulim ie, auf. G em äss spontaner Aussage habe er jedoch w ährend langer Zeit zuviel Alkohol getrunken. H eute trinke er nach eige- nen Angaben nur noch in m ässigen M engen Alkohol. Sein Zigarettenkon- sum liege zw ischen 2 und 3 Paketen pro Tag. D ie w esentlichen Klagen des Beschw erdeführers beträfen schw er einzu- ordnende Schm erzen ausgehend von der linken Ferse über das linke Bein und das linke Becken, sow ie R ückenschm erzen, Schulterschm erzen, gele- gentlich Kopfschm erzen und „N adelstiche“ im ganzen Körper. D er Beschw erdeführer sei sehr m isstrauisch, defensiv und erscheine in seinem Auftreten w enig authentisch. D ieser Eindruck w erde durch w ider- sprüchliche Aussagen bestätigt (act. 205). Zudem stim m ten die Klagen des Beschw erdeführers nicht m it dem beobachteten Verhalten überein (act. 200, Ziff. 2.2.). Seit der N iederlassung in M azedonien habe sich der psy- chische Zustand des Beschw erdführers verbessert; der psychosoziale Kontext sei günstig (act. 202, 203). Als D iagnosen m it Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte der G utachter „D ysthym ie und/oder thym ische Stö- rung und Angststörung verbunden m it Alkoholkonsum ; Schm erzstörung, gleichzeitig psychologischen Faktoren und allgem einm edizinischen Leiden zugeordnet“. D es W eiteren w urde eine m angelnde C om pliance hinsichtlich der einzunehm enden M edikam ente erw ähnt. D ie ängstlich-depressiven Sym ptom e seien w echselnd, eventuell durch Alkoholabusus verstärkt. Aus psychiatrischer Sicht betrage die Arbeitsfähigkeit in einer den som atischen 12 Problem en angepassten Tätigkeit über 70% (act. 202). 5.2 D er als Privatgutachter beigezogene D r. m ed. O ._______ stim m te in der Beschreibung des Bew usstseins und der Stim m ung des Beschw erdefüh- rers w eitgehend m it D r. m ed. S._______ überein. Auch er stellte in seinem G utachten vom 13. D ezem ber 2005 die D iagnose der D ysthym ie; des W ei- teren nannte er „2. m etabolisches Syndrom , 3. H ypertonie, 4. D iabetes m ellitus, 5. H ypercholesterinäm ie, 6. chronische Bronchitis, 7. w ahrschein- lich biventrikuläre H erzinsuffizienz“. Im G egensatz zu D r. m ed. S._______ erachtete er den Zustand des Beschw erdeführers als verschlechtert ge- genüber dem Zeitpunkt der R entenverfügung vom 8. Septem ber 2000 (act. 151-148) und begründete dies ausschliesslich m it der körperlichen Sym p- tom atik des Beschw erdeführers. D iese Einschätzung geht jedoch fehl, da die genannten som atischen Beschw erden entw eder behandelbar sind (H y- pertonie, D iabetes m ellitus, H ypercholesterinäm ie und chronische Bronchi- tis) oder aber sich im Zeitpunkt des Einspracheentscheids am 30. M ärz 2005 nicht in einem invalidisierenden Stadium befunden haben: W ie die Vorinstanz in ihrer Q uadruplik vom 31. M ai 2006 zutreffend bem erkt hat, stellt ein m etabolisches Syndrom kein invalidisierendes Leiden, sondern lediglich einen R isikofaktor dar. D ie als Verm utung ausgesprochene D iag- nose „w ahrscheinlich biventrikuläre H erzinsuffizienz“ w urde von den be- handelnden Ärzten des Beschw erdeführers, D r. V._______, Psychiater, und D r. C ._______ in ihren Attesten vom 12. April 2005 respektive vom 13. April 2005 nicht erw ähnt, so dass davon ausgegangen w erden m uss, dass dieses Beschw erdebild im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 30. M ärz 2005 nicht bestanden hat. Zur D iagnose der D ysthym ie und zum G rad der Arbeitsunfähigkeit äusser- te sich D r. m ed. O ._______ nicht explizit; er hielt lediglich dafür, dass ein M ensch m it dieser körperlichen Sym ptom atik arbeitsunfähig sei. Eine N eu- beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers sei dringend indi- ziert. 5.3 D ieser Auffassung kann nicht gefolgt w erden. D ie Vorinstanz hatte das G utachten von D r. m ed. S._______ vom 11. Juli 2003 zunächst ihrem IV- Stellenarzt D r. m ed. M ._______ vorgelegt (vgl. Bst. K vorstehend). D ieser w urde auch zur Stellungnahm e im Zusam m enhang m it den nach Bekannt- gabe des Vorbescheids vom 19. Januar 2004 eingereichten Arztberichten konsultiert (vgl. Bst. N ). Im anschliessenden Einspracheverfahren konsul- tierte die Vorinstanz D r. m ed. L._______ zw eim al (vgl. Bst. P) und im Be- schw erdeverfahren noch zw eim al (vgl. Bst. R und T). D ie Sachverhaltsab- klärung der Vorinstanz ist som it in form eller H insicht nicht zu beanstanden. 5.4 In inhaltlicher H insicht erscheinen die Feststellungen des G utachters D r. m ed. S._______ glaubw ürdig. D er Psychiater sieht in der leichten depres- siven Verstim m ung sow ie in der Schm erzstörung die U rsache der verm in- derten Arbeitsfähigkeit und beziffert die Einschränkung m it höchstens 30% (act. 201). W ie in E. 5.2 dargelegt handelt es sich bei den som atischen Be- schw erden m it Ausnahm e des Arthroseschm erzes im linken Fuss nicht um invalidisierende Faktoren; der Belastungsschm erz im linken Fuss hat sich indessen in der Schm erzstörung niedergeschlagen. D a sitzende Verw eis-13 tätigkeiten als zu 100% zum utbar erachtet w erden, m uss die Verm inde- rung der R estarbeitsfähigkeit psychische U rsachen haben. D ie von D r. m ed. S._______ verm uteten Aggravationstendenzen w erden auch von D r. m ed. L._______ im Bericht vom 10. O ktober 2004 (act. 245) als sehr w ahr- scheinlich bestätigt. N ach der Lehre sind Aggravationstendenzen - unter anderen - insbesondere an folgenden M erkm alen erkennbar: Bericht über schw ere Schm erzen ohne jede begleitende psychologische Ausw irkung, starke Inkonsistenzen in der Ausw irkung auf allgem eine Aktivitäten, starke D iskrepanz zw ischen Beschw erdeausm ass und Intensität der Therapie-In- anspruchnahm e (P. H EN N IN G S EN , Zur Begutachtung som atoform er Störun- gen, in: Praxis 2005; 94, S. 2007-2010, insb. S. 2010). Aus dem G utachten von D r. m ed. S._______ geht hervor, dass diese Elem ente beim Be- schw erdeführer m indestens teilw eise verw irklicht sind: G em äss eigener Auskunft pflegte er norm ale Beziehungen zu seinen Verw andten und zu Freunden, w ar nicht inaktiv, w ie die Beschw ielung seiner G ebrauchshand gezeigt hat, und hielt sich nicht an die D osierung der ihm vom H ausarzt verschriebenen Psychopharm aka. Eine gew isse Tendenz zur Aggravation scheint deshalb im Zeitpunkt der U ntersuchung vorhanden gew esen zu sein. Zum G rad der Arbeitsunfähigkeit äusserte sich D r. m ed. L._______ in sei- ner undatierten, im R ahm en der D uplik der Vorinstanz vom 8. M ärz 2006 verfassten Stellungnahm e (act. 262) w ie folgt: „Zw ei m al drei Stunden täg- lich m it m axim aler 20% iger Einschränkung der Leistungsfähigkeit sind (...) m ehr als zum utbar für diesen erst 45-jährigen M ann, w as im G esam ten ei- ner m axim alen Einschränkung von 40% entsprechen w ürde bei einem Ar- beitstag von 8.5 Std.“ D ie Vorinstanz hat diese Aussage dahingehend in- terpretiert, dass der IV-Stellenarzt den Beschw erdeführer lediglich für zu 60% arbeitsfähig hielt. U nklar ist, ob m it dem Begriff „Einschränkung der Leistungsfähigkeit“ die R eduktion des Beschäftigungsgrades oder der lei- densbedingte Abzug gem eint w ar. D a die Festsetzung des leidensbeding- ten Abzugs nicht Sache des m edizinischen Sachverständigen, sondern der Verw altung ist, w ird vorliegend auf die Angaben des Arztes zur zum utba- ren Arbeitszeit abgestellt. D iese beträgt nach Einschätzung von D r. m ed. L._______ 6 Stunden pro Tag, w as bei einer täglichen Arbeitszeit von 8.5 Stunden einer Arbeitsfähigkeit von 70.59% entspricht. In Anbetracht der Tatsache, dass D r. m ed. S._______ im G utachten vom 11. Juli 2003 (act. 218-199) von einer Arbeitsfähigkeit von 70% ausgegangen w ar und diese Einschätzung sow ohl von D r. m ed. M ._______ als auch von D r. m ed. L._______ in allen der D uplik vom 8. M ärz 2006 vorangegangenen Stel- lungnahm en (vgl. act. 224, 237, 239, 245, 256) vorbehaltlos geteilt w urde, sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, w elche nahelegen w ürden, von dieser Einschätzung abzuw eichen. Eine R eduktion der Arbeitsfähigkeit um 30% erscheint zudem angesichts der D iagnosen als angem essen, w eshalb das Bundesverw altungsgericht dem Einkom m ensvergleich einen Beschäfti- gungsgrad von 70% zugrunde legt. 5.5 D er Einkom m ensvergleich selbst w ird vom Beschw erdeführer nicht bean- standet. D er Berechnung des Invalideneinkom m ens legte die Vorinstanz 14 Tätigkeiten im verarbeitenden G ew erbe, nam entlich in der H erstellung von G um m i- und Kunststoffw aren zugrunde. Sie gew ährte dabei einen leidens- bedingten Abzug von 5% in Berücksichtigung des Alters des Beschw erde- führers, seiner langdauernden beruflichen Inaktivität, seiner Behinderung sow ie in Berücksichtigung des U m stands, dass er nur leichte Tätigkeiten teilzeitlich ausführen könne. N ach der R echtsprechung ist ein Abzug von m axim al 25% vom Tabellenlohn in Berücksichtigung aller in Betracht kom - m enden M erkm ale zulässig (BG E 126 V 75 E. 5b/cc). N eben der gesund- heitlichen Beeinträchtigung können insbesondere das Alter, die D auer der Betriebszugehörigkeit, die N ationalität oder Aufenthaltskategorie sow ie der Beschäftigungsgrad die Lohnhöhe beeinflussen (BG E 126 V 75 E. 5a, be- stätigt in BG E 129 V 472 E. 4.2.3 m it H inw eisen). D er Abzug soll indessen nicht schem atisch, sondern bezogen auf den Einzelfall vorgenom m en w er- den (BG E 126 V 75 E. 5a/bb). Im vorliegenden Fall dürften das Alter des Beschw erdeführers in Verbindung m it dem Anforderungsniveau sow ie die gesundheitlichen Behinderungen die Lohnhöhe negativ beeinflussen. N achdem der Beschw erdeführer als Eisenleger branchenübliche Löhne er- zielt hat, ist nicht anzunehm en, dass im vorliegenden Fall die Lohnhöhe durch die N ationalität beeinflusst w ird. Ein Abzug vom Invalideneinkom - m en von 5% w ird jedoch den genannten Faktoren nicht gerecht. Aufgrund der konkreten U m stände, insbesondere der gesundheitlich bedingten Leis- tungseinschränkung, steht dem Beschw erdeführer ein leidensbedingter Abzug von 10% vom Invalideneinkom m en zu. In Anw endung dieser W erte berechnet sich der Einkom m ensvergleich w ie folgt: D as dem Einkom m ensvergleich vom 6. M ärz 2006 (act. 263) zugrun- degelegte Valideneinkom m en von m onatlich Fr. 5477.83 (indexiert bis 2004) w ird indexiert auf das Jahr 2005 (D atum des Einspracheentscheids: 30. M ärz 2005) und beträgt Fr. 5524.98 ([5477.83:1975] x 1992 = 5524.98; vgl. Bundesam t für Statistik, Entw icklung der N om inallöhne, der Konsu- m entenpreise und der R eallöhne, 1976-2000). D er für das Invalideneinkom m en m assgebliche D urchschnittslohn von m o- natlich Fr. 4979.40 ergibt indexiert auf das Jahr 2005 Fr. 5022.26; bei ei- nem Beschäftigungsgrad von 70% entspricht dies Fr. 3515.58, und nach Abzug von 10% infolge Alters und gesundheitlicher Beeinträchtigung resul- tiert ein Invalideneinkom m en von Fr. 3164.02. D er Invaliditätsgrad beträgt som it 42.75% ([{5524.98 - 3164.02} x 100] : 5524.98 = 42.75). 6. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die som atischen Beschw erden keinen invalidisierenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers haben, da er aus som atischer Sicht in der Lage w äre, eine leichte, sitzen- de Verw eisungstätigkeit vollschichtig auszuführen. D ie psychischen Be- schw erden beeinträchtigen jedoch die Arbeitsfähigkeit nach den um fassen- den Abklärungen der Vorinstanz zu 30% . D er verm inderten Leistungsfähig- keit und dem Alter des Beschw erdeführers w erden m it einem Abzug von 10% vom Invalideneinkom m en R echnung getragen. D er aufgrund dieser D aten durchgeführte Einkom m ensvergleich ergibt einen Invaliditätsgrad von 42.75% . W ie in E. 4.3 dargelegt, w ürde im vorliegenden Fall eine R en- te erst ab einem Invaliditätsgrad von 50% ausgerichtet. D er Beschw erde-15 führer hat som it keinen Anspruch auf eine Invalidenrente, so dass die Be- schw erde abzuw eisen ist. 7. D as Verfahren ist kostenlos (vgl. Ü bergangsbestim m ungen zur Änderung des IVG [AS 2006 2004, M assnahm en zur Verfahrensstraffung], Bst. c, in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1bis IVG in der Fassung vom 16. D ezem ber 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006 [AS 2006 2003] sow ie Art. 4b der Verord- nung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung). Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ird keine Parteientschädigung zuge- sprochen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt, und es w ird keine Partei- entschädigung ausgerichtet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter des Beschw erdeführers (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. [...], m it G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (m it G erichtsurkunde) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider Susanne G enner R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Be- schw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :