<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00475</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. Februar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt von Dezember 2006 bis April 2009 bei der Y.___ als Chauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feur angestellt (Urk. 6/7/2 f., 6/10/1). Am 22. Mai 2014 meldete er sich unter Hinweis auf Knie- und Herzbeschwerden sowie Diabetes bei der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte daraufhin nebst Auszügen aus dem indivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellen Konto (IK-Auszug; Urk. 6/5, 6/7, 6/10/4 ff. und 6/16 ff.) einen Bericht des behandelnden Arztes (Urk. 6/23) sowie eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 6/24/2) ein. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/25) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 17. November 2014 ab (Urk. 6/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Dezember 2016 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an, wobei er als gesundheitliche Beeinträchtigungen Diabetes und Herzbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden anführte (Urk. 6/30). Mit Schreiben vom 27. Dezember 2016 forderte ihn die IV-Stelle auf, bis spätestens am 31. Januar 2017 eine wesentliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit dem Erlass der letzten Verfügung glaubhaft zu machen und entsprechende Beweismittel nachzureichen. Ansons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten werde auf das Gesuch nicht eingetreten (Urk. 6/32). Nachdem der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te innert der genannten Frist keine Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 6/34/2), teilte ihm die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. Februar 2017 mit, dass sie gedenke, auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten (Urk. 6/35). Am 20. März 2017 verfügte sie im angekündigten Sinne (Urk. 6/36 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 3. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit dem sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemässen Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 7. Juni 2017 (Urk. 5) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Versicherte mit Verfügung vom 8. Juni 2017 (Urk. 7) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Vorbringen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch </span><span id="XX107"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Weise geändert hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) auf den Standpunkt, das erste Leistungsbegehren des Versicherten sei am 17. November 2014 abgewiesen worden. Im Rahmen der Prüfung der Neuanmeldung vom 22. Dezember 2016 habe weder eine wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Veränderung der beruflichen noch der medizinischen Situation festgestellt werden können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beschwerdeschrift vom 3. Mai 2017 (Urk. 1) machte der Versicherte namentlich unter Beilage eines Berichtes des Kantonsspitals Z.___ vom 6. Oktober 2016 (Urk. 3/3) geltend, dass sich sein Gesundheitszustand seit dem 17. November 2014 verschlechtert habe. Er sei zwischenzeitlich zwei Mal am Herzen operiert worden und leide an Diabetes, hohem Blutdruck sowie zu hohen Cholesterinwerten. Er müsse deswegen täglich zehn Tabletten einnehmen. Sein Arzt habe ihm mitgeteilt, dass sein Herz nur noch zu 50 % funktionsfähig sei und aus diesem Grund eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2017 (Urk. 5) führte die IV-Stelle ergänzend an, dass der nun eingereichte Bericht des Kantonsspitals Z.___ keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes belege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Herzoperation vom 5. Oktober 2016 sei erfolgreich durchgeführt und die medikamentöse Therapie des Diabetes mellitus sei verbessert worden. Beim Eintritt in das Spital habe der Versicherte zudem angegeben, beschwerdefrei zu sein. Eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit sei ebenfalls nicht attestiert worden. Dem Beschwerdeführer sei es zumutbar, sein Gewicht zu normalisieren, was zu einer Reduktion der Beschwerden führen werde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 17. November 2014 (Urk. 6/26) wurde der Rentenanspruch des Beschwerdeführers erst- und letztmals materiell beurteilt. Dieser Entscheid bildet demnach den zeitlichen Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3 sowie Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen. Der Gesundheitszustand des Versicherten stellte sich zum damaligen Zeitpunkt wie folgt dar:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht des Universitätsspitals A.___ vom 23. April 2012 gehen im Wesentlichen folgende Diagnosen hervor, wobei keine Arbeitsunfähigkeit attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert wurde (Urk. 6/23/5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ungenügend eingestellter Diabetes mellitus Typ 2, unter oralen Anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diabetika (OAD), HbA1c: 9.0 % (14. Februar 2012),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas per magna (Body Mass Index [BMI] 40 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf koronare Herzkrankheit,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyspnoe NYHA II-III und Sinustachykardie unklarer Ätiologie,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sympathikotone orthostatische Dysregulation,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen links,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benigne Prostatahyperplasie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, ging dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber in seinem Bericht vom 2. August 2014 bei grundsätzlich unveränder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Diagnosen davon aus, dass die Belastbarkeit des Versicherten aus soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht deutlich eingeschränkt sei. Es bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit für Tätigkeiten in der freien Wirtschaft (Urk. 6/23/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin Dr. med. C.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, äusserte sich am 4. September 2014 dahingehend, dass die diagnostizierte Adipositas mit entsprechenden Folgeerscheinungen (metabolisches Syndrom, Gonarthrose) keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden darstelle. Dem Versicherten sei es zumutbar, sein Gewicht zu normalisieren, worauf das metabolische Syndrom abheilen werde, die Atemmuskulatur wieder besser arbeiten könne und die Gelenke geschont würden. Die bisherige Tätigkeit als Chauffeur sei ihm weiterhin voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichtig zumutbar. Es handle sich um eine optimal leidensangepasste, körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeit (Urk. 6/24/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem im Zuge des Beschwerdeverfahrens eingereichten Austrittsbericht des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonsspitals Z.___ vom 6. Oktober 2016 sind im Wesentlichen folgende Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen zu entnehmen (Urk. 3/3 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare 2-Gefässerkrankung mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Koronarangiographie vom 5. Oktober 2016,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach anterioren STEMI (Myokardinfarkte) im Juli 2016 in der Türkei,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kardiovaskuläre Risikofaktoren: Arterielle Hypertonie, Diabetes melli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tus Typ 2, Adipositas Grad II (BMI 38 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandelt mit OAD und Insulin,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HbA1c: 8.3 % (4. Oktober 2016),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Hyponatriämie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei planmässigem Eintritt habe sich der Versicherte hämodynamisch stabil und kardiopulmonal kompensiert präsentiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pectanigöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden hätten nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgelegen. Nach dem Myokardinfarkt in der Türkei sei bereits eine perkutane </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transluminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koronarangioplastie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (PCI) sowie eine Stent-Einlage der RIVA-Arterie vorgenommen worden. In der Koronarangiographie vom 5. Oktober 2016 habe die Sanierung der mittleren RCX-Arterie mittels Einlage eines bio-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absorbablen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stent erfolgreich durchgeführt werden können. In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ventrikulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich eine mittelschwer eingeschränkte linksventrikuläre Funktion (Ejektionsfraktion [EF] 42 %) bei apikaler Akinesie gezeigt. Im Anschluss an den Eingriff sei die radiale Punktionsstelle reizlos und ohne Nachblutungen gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Komplikationen seien im weiteren Verlauf ebenfalls nicht aufgetreten. Der Mobilisationsaufbau unter Anleitung der Physiotherapie sei gut toleriert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Am 7. Oktober 2016 sei der Versicherte in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen worden (zum Ganzen Urk. 3/3 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer glaubhaft gemacht hat, dass sich sein Invaliditätsgrad im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 17. November 2014 (Urk. 6/26) und der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) in einer für den Rentenanspruch erheblichen Weise verändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In erster Linie ist darauf hinzuweisen, dass die versicherte Person die massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen Tatsachenänderungen gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bereits mit der Neuanmeldung glaubhaft machen muss. Wird ihr wie im konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Fall (vgl. Urk. 6/32) schon im Verwaltungsverfahren eine angemessene Frist zur Einreichung ergänzender Beweismittel angesetzt unter der Androhung, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten erkannt werde, legt das Gericht seiner beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zugrunde, der sich der Verwaltung bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5. Der vom Versicherten erst im Laufe des gerichtlichen Verfahrens vorgelegte ärztliche Bericht vom 6. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 3/3) ist folglich unbeachtlich. Es wäre ihm ohne Weiteres zumutbar gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, diesen bereits im Verwaltungsverfahren mit der Neuanmeldung bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise innert der ihm von der IV-Stelle mit Schreiben vom 27. Dezember 2016 (Urk. 6/32) angesetzten Frist einzureichen. Da keine anderen Beweismittel vorliegen, welche auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes hindeuten, erweist sich die angefochtene Verfügung nur schon vor diesem Hintergrund als korrekt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist anzufügen, dass selbst unter Berücksichtigung des Berichtes des Kantonsspitals Z.___ vom 6. Oktober 2016 (Urk. 3/3) keine wesentliche Änderung des Invaliditätsgrades glaubhaft gemacht wurde. Es ist insbesondere nicht ersichtlich, weshalb dem Beschwerdeführer die zuletzt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübte Tätigkeit als Chauffeur (vgl. Urk. 6/10/1) nicht mehr zumutbar sein soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te. Dr. C.___ hielt bereits in ihrer Stellungnahme vom 4. September 2014 überzeugend fest, dass es sich hierbei um eine optimal angepasste Tätigkeit handle (Urk. 6/24/2). Der Versicherte musste sich zwischenzeitlich zwar zwei Mal einer Herzoperation unterziehen. Beide Eingriffe verliefen jedoch ohne wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Komplikationen, und eine Arbeitsunfähigkeit wurde nicht attestiert (vgl. Urk. 3/3). Die weiteren Erkrankungen, auf welche in der Beschwerdeschrift Bezug genommen wird, bestanden bereits zum Zeitpunkt der erstmaligen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Rentenanspruchs. Der Blutzucker ist aktuell gar besser eingestellt (HbA1c-Wert von 8.3 % statt 9.0 %) und das deutliche Übergewicht – welches ohnehin grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstellt (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - konnte geringfügig reduziert werden. Die 2014 noch beklagten Schmerzen am linken Knie werden aktuell nicht mehr aufgeführt (vgl. zum Ganzen Urk. 6/23/5 und 3/3 S. 1). Schliesslich vermag der Versicherte auch aus dem Umstand, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täglich zahlreiche Medikamente einnehmen muss (vgl. Urk. 3/2), nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer keine anspruchsbeeinflussende Verschlechterung seines Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf das Leistungsbegehren eingetreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich ist die angefochtene Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) zu bestäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 500.—anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>