A bteilung II B -2184/2006 {T 1 /2 } U rteil vom 5. Juni 2007 M itw irkung: R ichter Francesco Brentani (Vorsitz), R ichter Jean-Luc Baechler, R ichter H ans-Jacob H eitz; G erichtsschreiber C orrado Bergom i Lernw erkstatt O lten G m bH , H auptgasse 33, Postfach 1167, 4601 O lten, Beschw erdeführer, vertreten durch D r. iur. Franco Fähndrich, Anw alts- und N otariatsbüro Sonnenplatz, Sonnenplatz 1, Postfach, 6020 Em m enbrücke 2/Luzern, gegen B undesam t für B erufsbildung und Technologie (B B T), Effingerstrasse 27, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend A nerkennung einer A usbildung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 11. O ktober 2005 ersuchte die Lernw erkstatt O lten G m bH (Lern- w erkstatt) das D epartem ent für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn um Anerkennung ihres N achdiplom studium s in Bildungsm anagem ent auf Stufe H öherer Fachschule. G leichzeitig reichte sie ihre U nterlagen auch beim Bundesam t für Berufsbildung und Technologie (Bundesam t) ein. Am 27. O ktober 2005 beantragte das D epartem ent für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn beim Bundesam t, das G esuch der Lernw erkstatt w ohlw ollend zu prüfen. Insbesondere erachtete dieses die M indest- vorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und N achdiplom - studien der höheren Fachschulen entsprechend Art. 16 der gleichnam igen Verordnung für gegeben. M it Schreiben vom 22. N ovem ber 2005 teilte das Bundesam t der Lern- w erkstatt m it, es habe ihr G esuch an die eidgenössischen Kom m ission für höhere Fachschulen (EK H F) zur Behandlung w eiter geleitet. M it Schreiben vom 3. M ärz 2006 teilte die EK H F der Lernw erkstatt m it, dass sie deren G esuch nicht m ateriell behandeln könne, da der Einbezug der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt sow ie die Kooperations- vereinbarung m it einer H öheren Fachschule W irtschaft nicht vorlägen. M it Eingabe vom 17. Juli 2006 w andte sich die Lernw erkstatt an das Bundesam t. Sie stellte sich auf den Standpunkt, das Vorgehen der EK H F w iderspreche der Verordnung des Eidgenössischen Volksw irtschafts- departem ents (EVD ) über die M indestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und N achdiplom studien der H öheren Fachschulen (M iVo). Sie ersuchte dem nach um den Erlass einer anfechtbaren Verfügung. B. M it Verfügung vom 28. Juli 2006 w ies das Bundesam t das G esuch der Lernw erkstatt ab. Zur Begründung hielt es fest, bei der G esuchstellerin handle es sich um ein rein schulisches Institut und nicht um eine O rgani- sation der Arbeitsw elt. D ie Anerkennung des vorliegenden N achdiplom - studium s w ürde dem nach gegen ein grundlegendes M erkm al der Berufs- bildung verstossen. D er Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt sei erforderlich, denn es sei davon auszugehen, dass ein N achdiplom studium nur dann einen hinreichenden Praxisbezug aufw eise, w enn die Arbeitsw elt dem durch die Prüfung erw orbenen Abschluss einen hohen Stellenw ert zu- m esse. D eshalb w erde in Art. 9 Abs. 4 der Verordnung des EVD über M indestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und N ach- diplom studien der höheren Fachschulen (M iVo) explizit festgehalten, dass die O rganisationen der Arbeitsw elt in den abschliessenden Q ualifikations- verfahren durch Expertinnen und Experten m itw irken m üssten. D ieser Be- stim m ung w erde von der Lernw erkstatt nicht R echnung getragen, w enn - w ie vorliegend - alle Experten von der Lehrgangsleitung gew ählt w ürden. D ie Lernw erkstatt habe zw ei M öglichkeiten, die O rganisationen der 3 Arbeitsw elt im rechtlich geforderten Ausm ass in ihr N achdiplom studium einzubeziehen: Entw eder hole sie für das N achdiplom studium Bildungs- m anagem ent die Zustim m ung der für den Bereich der H öheren Fach- schulen für W irtschaft (H FW ) zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt ein und schliesse zusätzlich m it einer H FW , w elche einen anerkannten Bildungsgang Betriebsw irtschaft H F anbiete, einen schriftlichen Koopera- tionsvertrag für ein solches N achdiplom studium ab oder sie biete selbst einen Bildungsgang Betriebsw irtschaft H F an. D a die Lernw erkstatt w eder in der einen noch in der anderen Form die O rganisationen der Arbeitsw elt in ihr N achdiplom studium einbezogen habe, könne ihrem G esuch um An- erkennung des N achdiplom studium s in Bildungsm anagem ent nicht stattgegeben w erden. C . G egen diese Verfügung erhob die Lernw erkstatt, vertreten durch D r. iur. Franco Fähndrich (Beschw erdeführerin), am 25. August 2006 Verw al- tungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD . D arin beantragt sie, die Verfügung des Bundesam tes vom 28. Juli 2006 in Sachen Anerkennung des N achdiplom studium s in Bildungsm anagem ent sei aufzuheben, das Verfahren in Sachen Anerkennung des N achdiplom studium s in Bildungs- m anagem ent auf Stufe höherer Fachschule sei durchzuführen, dem G e- such sei zu entsprechen und die Anerkennung sei unter Auferlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Bundesam tes auszu- sprechen. Zur Begründung bringt die Beschw erdeführerin vor, dass gestützt auf die Stellungnahm e des D epartem ents für Bildung und Kultur des Kantons So- lothurn die Anforderungen für die Anerkennung eines N achdiplom studium s H F gem äss den M indestvorschriften erfüllt seien. D ie Beschw erdeführerin bringt w eiter vor, in Art. 1 M iVo seien die O rgani- sationen der Arbeitsw elt nicht aufgeführt. Aus Art. 16 Abs. 1 bis 3 M iVo er- gebe sich zunächst, dass es rechtlich irrelevant sei, ob die Beschw erde- führerin eine O rganisation der Arbeitsw elt sei oder nicht, um ein G esuch im Sinne von Art. 16 M iVo einzureichen. M it der gesetzlichen Vorgabe von Art. 9 Abs. 4 M iVo, w onach die Expertinnen und Experten der O rganisa- tionen der Arbeitsw elt in den abschliessenden Q ualifikationsverfahren m it- w irkten, w erde der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt sicherge- stellt und dessen Sinn und Zw eck erfüllt. Es sei rechtlich unhaltbar, ent- behre dem Erfordernis der gesetzlichen G rundlage und sei w illkürlich, dass das Bundesam t für die Einleitung und D urchführung eines Anerkennungs- verfahrens verlange, dass die Zustim m ung der O rganisationen der Arbeits- w elt bereits hätte eingeholt w erden m üssen. D er betreffende M itarbeiter vom Bundesam t habe selbst im M ail vom 7. Juli 2006 ausgeführt, dass die O rganisationen der Arbeitsw elt bei den Anerkennungsverfahren keine direkte R olle spielten. D es W eiteren stellt sich die Beschw erdeführerin auf den Standpunkt, in Art. 16 Abs. 4 lit. a bis h M iVo seien die Voraussetzungen abschliessend aufgeführt, w orüber ein G esuch um Anerkennung Auskunft zu geben habe. D arin sei der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt nicht enthalten. 4 D eshalb sei das G esuch der Beschw erdeführerin zu behandeln und das beantragte Verfahren um Anerkennung durchzuführen. D ie Beschw erdeführerin erachtet es als rechtlich unhaltbar und w illkürlich, w enn im Ergebnis eine O rganisation, die ein N achdiplom auf der Stufe H öhere Fachschule anbieten m öchte, eine H öhere Fachschule sein m üsse oder eine schriftliche Kooperationsvereinbarung m it einer H öheren Fachschule abzuschliessen oder selbst einen Bildungsgang Betriebsw irtschaft H F anzubieten habe. H ierzu m angle es an einer gesetzlichen G rundlage. D ie vom Bundesam t entw ickelten Voraussetzungen seien unverhältnism ässig und nicht erforderlich und verstiessen ferner gegen die W irtschaftsfreiheit und die R echtsgleichheit. Im G esundheitsbereich seien bekanntlich N achdiplom studien zugelassen, ohne dass der Anbieter gleichzeitig eine höhere Fachschule sein m üsse. G estützt auf die Stellungnahm e des Kantons Solothurn und das Schreiben des Ausbilderverbands vom 17. August 2006 ergebe sich die Kom petenz der Beschw erdeführerin im Bereich "Ausbildung der Ausbildenden". Sie sei die erste Anbieterin der Schw eiz, w elcher die Kom m ission für Q ualitätssicherung des Schw eizerischen Verbands für W eiterbildung (SVEB) im Jahr 2001 den Anerkennungsvertrag für alle drei D oppelm odule zum eidgenössischen Fachausw eis Ausbildner zuerkannt habe. D ie O rganisationen der Arbeitsw elt hätten den eidgenössischen Fachausw eis Ausbilder der Beschw erdeführerin anerkannt. D . In seiner Vernehm lassung vom 9. O ktober 2006 beantragt das Bundesam t (Vorinstanz) die Abw eisung der Beschw erde, sow eit darauf einzutreten sei. Auf den Antrag der Beschw erdeführerin, das von ihr angebotene N achdiplom studium anzuerkennen, sei nicht einzutreten, da im vorliegen- den Fall keine eigentliche Begutachtung durch die EK H V stattgefunden habe. O hne eine solche sei aber w eder eine Anerkennung des N achdiplom studium s durch das BBT noch durch die R ekurskom m ission EVD zulässig. D ie R ekurskom m ission EVD könnte daher bei G utheissung der Beschw erde nicht reform atorisch entscheiden, w eil sich der Sachverhalt als unvollständig abgeklärt erw eisen w ürde. Sow eit die Form beziehungsw eise der U m fang des Einbezugs von O rgani- sationen der Arbeitsw elt um stritten ist, m acht die Vorinstanz geltend, dass, w enn ein Anbieter eines N achdiplom studium s keinen Bildungsgang an einer höheren Fachschule durchführe, keine institutionelle Zusam m en- arbeit m it einer O rganisation der Arbeitsw elt vorhanden sei. D eshalb m üsse bei einem solchen N achdiplom studium eine Zusam m enarbeit m it der relevanten O rganisation der Arbeitsw elt nachgew iesen w erden. D ies w ürde durch eine Kooperationsvereinbarung m it einer höheren Fachschule für W irtschaft erreicht. Zum indest w äre aber eine schriftliche Erklärung der relevanten O rganisationen der Arbeitsw elt bezüglich der richtigen Positio- nierung des N achschuldiplom studium s und der dadurch erreichten berufli- chen Q ualifikation erforderlich. D ie vorliegend relevanten O rganisationen der Arbeitsw elt w ären die Trägerverbände der höheren Fachprüfung für 5 Ausbildungsleiter (SVEB, SVBA und SAEB). Für den Bereich M anagem ent w äre zudem der Kaufm ännische Verband Schw eiz (KV Schw eiz) als rele- vante O rganisation zu betrachten. D agegen könne der ausbilder- verband.ch als relativ kleiner Verband nicht als zuständige bzw . relevante O rganisation der Arbeitsw elt qualifiziert w erden. D er Einbezug der O rgani- sationen der Arbeitsw elt habe sinnvollerw eise vor Beginn der Ausbildung zu erfolgen. N ur auf diese W eise könne die Arbeitsm arkttauglichkeit des N achdiplom studium s abgesichert w erden. Bei einem erst nachträglichen Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt bestünde die G efahr, dass die Studentinnen und Studenten allenfalls nachträglich noch ergänzende Ausbildungen oder Prüfungen absolvieren m üssten, um den Ansprüchen des Arbeitsm arkts zu entsprechen. Im Ü brigen schlage die Berufung auf die W irtschaftsfreiheit fehl, w eil die Beschw erdeführerin nicht in der Ausübung ihrer Erw erbstätigkeit einge- schränkt w ürde und w eil m angels direkter Konkurrenz kein Anspruch auf G leichbehandlung bestehe. Auch sei fraglich, ob die Beschw erdeführerin aus dem G ebot der R echtsgleichheit etw as zu ihren G unsten ableiten könne, denn dieses w ürde erst bei einer sachlich unbegründeten U ngleich- behandlung verletzt. E. Im N ovem ber 2006 teilte die R ekurskom m ission EVD der Beschw erdefüh- rerin m it, dass das vorliegende Beschw erdeverfahren ab 1. Januar 2007 vom Bundesverw altungsgericht übernom m en w erde. M it Schreiben vom 11. Januar 2007 bestätigte das Bundesverw altungsge- richt, dass es die bisher bei der R ekurskom m ission EVD hängige Be- schw erde übernom m en habe und dass sich an der Zuständigkeit des Inst- ruktionsrichters nichts geändert habe. F. Auf die Vorbringen der Parteien w ird - sow eit sie für den Entscheid als er- heblich erscheinen - in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D er Beschw erdeentscheid des Bundesam tes vom 28. Juli 2006 stellt eine Verfügung im Sinne des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren dar (Vw VG , SR 172.021; Art. 5 Abs. 1 Bst. c). D iese Verfügung w ar bei der R ekurskom m ission EVD angefochten, w elche vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich und funktionell zuständig w ar (vgl. Art. 61 Abs. 1 Bst. c Ziff. 1 BBG , zitiert in E. 2, aufgehoben gem äss Anhang Ziff. 35 des VG G , i. V. m . Art. 44 Vw VG ). 6 D as Bundesverw altungsgericht, das gem äss Art. 31 VG G als Beschw erdeinstanz Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG beurteilt, ist nach Art. 53 Abs. 2 VG G (i. V. m . Art. 33 Bst. d VG G ) für die Behandlung der vorliegenden Streitsache zuständig, zum al keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G greift. D ie Beschw erdeführerin ist als Adressatin durch die angefochtene Verfü- gung berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Änderung. Sie ist daher zur Beschw erdeführung legitim iert (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). D ie Eingabefrist und die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschw erde sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), der Kosten- vorschuss w urde fristgerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ), der Vertreter hat sich rechtsgenüglich ausgew iesen (Art. 11 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 48 ff. Vw VG ). Auf die Verw altungsbeschw erde ist daher einzutreten. 2. G em äss Art. 1 Bundesgesetz vom 13. D ezem ber 2002 über die Berufs- bildung (Berufsbildungsgesetz, BBG , SR 412.10) ist die Berufsbildung eine gem einsam e Aufgabe von Bund, Kantonen und O rganisationen der Ar- beitsw elt (Sozialpartner, Berufsverbände, andere zuständige O rganisa- tionen und andere Anbieter der Berufsbildung). Sie streben ein genügen- des Angebot im Bereich der Berufsbildung, insbesondere in zukunftsfähi- gen Berufsfeldern an (Art. 1 Abs. 1 BBG ). D ie M assnahm en des Bundes zielen darauf ab, die Initiative der Kantone und der O rganisationen der Ar- beitsw elt so w eit als m öglich m it finanziellen und anderen M itteln zu för- dern (Art. 1 Abs. 2 BBG ). Zur Verw irklichung der Ziele dieses G esetzes ar- beiten die Kantone und die O rganisationen der Arbeitsw elt je unter sich so- w ie m it dem Bund zusam m en (Art. 1 Abs. 3 BBG ). D as BBG fördert und entw ickelt unter anderem : (a.) ein Berufsbildungssys- tem , das den Einzelnen die berufliche und persönliche Entfaltung und die Integration in die G esellschaft, insbesondere in die Arbeitsw elt, erm öglicht und das ihnen die Fähigkeit und die Bereitschaft verm ittelt, beruflich flexi- bel zu sein und in der Arbeitsw elt zu bestehen und (b.) ein Berufsbildungs- system , das der W ettbew erbsfähigkeit der Betriebe dient (Art. 3 Bst. a und b BBG ). D ie höhere Berufsbildung kann durch eine eidgenössische Berufsprüfung oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung erw orben w erden (vgl. Art. 27 Bst. a BBG ). D ie eidgenössischen Berufsprüfungen und die eidge- nössischen höheren Fachprüfungen setzen eine einschlägige berufliche Praxis und einschlägiges Fachw issen voraus. D ie zuständigen O rganisa- tionen der Arbeitsw elt regeln die Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Q ualifikationsverfahren, Ausw eise und Titel. Sie berücksichtigen dabei die anschliessenden Bildungsgänge. D ie Vorschriften unterliegen der G eneh- m igung durch das Bundesam t. D er Bundesrat regelt Voraussetzungen und Verfahren der G enehm igung (Art. 28 BBG ).7 N ach Art. 1 der Verordnung vom 19. N ovem ber 2003 über die Berufs- bildung (Berufsbildungsverordnung, BBV, SR 412.101) dient die Zusam - m enarbeit von Bund, Kantonen und O rganisationen der Arbeitsw elt in der Berufsbildung einer hohen, landesw eit vergleichbaren und arbeits- m arktbezogenen Q ualifikation der Lernenden. D er Bund arbeitet in der R e- gel m it gesam tschw eizerischen, landesw eit tätigen O rganisationen der Ar- beitsw elt zusam m en. G ibt es in einem bestim m ten Berufsbildungsbereich keine solche O rganisation, so zieht die Bundesbehörde O rganisationen, die in einem ähnlichen Berufsbildungsbereich tätig sind, oder O rganisatio- nen, die in dem betreffenden Berufsbildungsbereich regional tätig sind, und die interessierten Kantone bei. D as Eidgenössische Volksw irtschaftsdepartem ent (EVD ) stellt gem äss Art. 29 Abs. 3 BBG in Zusam m enarbeit m it den zuständigen O rganisa- tionen für die eidgenössische Anerkennung der Bildungsgänge und N ach- diplom studien an höheren Fachschulen M indestvorschriften auf. Sie be- treffen die Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Q ualifikationsverfahren, Ausw eise und Titel. D er Bundesrat legt die M indestanforderungen an die Bildung der Lehrkräf- te fest (Art. 46 Abs. 2 BBG ). D as gilt auch für Lehrkräfte in höheren Fach- schulen (Art. 41 BBV). G estützt auf Art. 29 Abs. 3 und Art. 46 Abs. 2 BBG in Verbindung m it Art. 41 BBV erliess das EVD am 11. M ärz 2005 die Verordnung über M in- destvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und N achdip- lom studien der höheren Fachschulen (M iVo, SR 412.101.61). D iese Verordnung regelt die Voraussetzungen, unter denen Bildungsgän- ge und N achdiplom studien an höheren Fachschulen eidgenössisch aner- kannt w erden (Art. 1 Abs. 1 M iVo). Sie gilt für die Bereiche (a) Technik, (b) G astgew erbe, Tourism us und H ausw irtschaft; (c) W irtschaft, (d) Land- und W aldw irtschaft, (e) G esundheit, (f) Soziales und Erw achsenenbildung, (g) Künste und G estaltung (Art. 1 Abs. 2 M iVo). Besondere Voraussetzungen, die für einzelne Bereiche nach Abs. 2 gelten, sind in den Anhängen dieser Verordnung geregelt (Art. 1 Abs. 3 M iVo). Art. 2 M iVo um schreibt die Ausbildungsziele w ie folgt: D ie Bildungsgänge und N achdiplom studien der höheren Fachschulen verm itteln den Studie- renden Kom petenzen, die sie befähigen, in ihrem Bereich selbständig Fach- und Führungsverantw ortung zu übernehm en (Art. 2 Abs. 1 M iVo). Sie sind praxisorientiert und fördern insbesondere die Fähigkeit zu m etho- dischem und vernetztem D enken, zur Analyse von berufsbezogenen Auf- gabenstellungen und zur praktischen U m setzung der erw orbenen Kennt- nisse (Art. 2 Abs. 2 M iVo).8 G em äss Art. 16 Abs. 1 und 2 M iVo m uss, w er einen Bildungsgang oder ein N achdiplom studium anerkennen lassen w ill, ein G esuch bei der zuständi- gen kantonalen Behörde einreichen. D iese nim m t zum G esuch Stellung und leitet ihre Stellungnahm e zusam - m en m it dem G esuch an das BBT w eiter. D as G esuch hat gem äss Art. 16 Abs. 4 M iVo Auskunft zu geben über: a.Trägerschaft; b.Finanzierung; c.O rganisation und U nterrichtsform en; d.Einrichtung und U nterrichtshilfen; e.Q ualifikationen der Lehrkräfte; f. Lehrplan; g.R egelung über das Zulassungs-, Prom otions- und Q ualifikationsverfah- ren; h.Q ualitätssicherungs- und Q ualitätsentw icklungssystem . G em äss Art. 17 M iVo entscheidet das Bundesam t über die Anerkennung auf Antrag der eidgenössischen Kom m ission für höhere Fachschulen (EK H F). D ie Kom m ission begutachtet zuhanden des BBT die R ahm en- lehrpläne sow ie die G esuche um eidgenössische Anerkennung von Bil- dungsgängen und N achdiplom studien (Art. 21 Abs. 1 M iVo). Sie überprüft in Zusam m enarbeit m it den Kantonen zuhanden des BBT, ob die Anerken- nungsvoraussetzungen nach dieser Verordnung eingehalten w erden (Art. 21 Abs. 2 M iVo). 3. D ie Beschw erdeführerin m acht zunächst geltend, dass gestützt auf die Stellungnahm e des D epartem ents für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn die Anforderungen für die Anerkennung eines N achdiplom - studium s H F gem äss den M indestvorschriften erfüllt seien. H ierzu ist festzuhalten, dass sich das vorliegende G esuch auf die Aner- kennung eines N achdiplom studium s auf Ebene H öhere Fachschule be- zieht. D er Vorinstanz obliegt auf G rund von Art. 17 M iVo die Aufgabe, über dieses G esuch zu entscheiden. D abei hat sie gem äss derselben Vorschrift dem Antrag der EK H F R echnung zu tragen. Im G egensatz dazu m isst die M iVo der kantonalen Stellungnahm e eine lediglich inform elle Bedeutung bei. Sie ist insofern ein Bestandteil des G esuchsverfahrens, als sie von der zuständigen kantonalen Behörde dem Bundesam t zusam m en m it dem G e- such überw iesen w ird (Art. 16 Abs. 1 und 2 M iVo). Aus der M iVo lassen sich jedoch keine Bestim m ungen ableiten, w onach das Bundesam t in sei- nem Entscheid an die kantonale Stellungnahm e gebunden w äre. D ies er- scheint unter dem Aspekt nachvollziehbar, dass im Bereich der Aner- kennung von N achdiplom studien auf Ebene H öhere Fachschule nicht der kantonalen Stelle, sondern der EK H F als Fachkom m ission eine Schlüsselaufgabe zukom m t, die gestützt auf Art. 21 Abs. 1 M iVo in der Be- gutachtung der G esuche zuhanden des Bundesam tes besteht. Auf G rund dessen ist davon auszugehen, dass der Kanton in diesem G ebiet nicht über die gleichen Fachkenntnisse w ie die EK H F verfügt. D as w ird im Ü bri-9 gen in der hier zu den Akten gelegten kantonalen Stellungnahm e auch zu- erkannt. D ort w ird ausdrücklich darauf hingew iesen, dass auf eine detail- lierte Prüfung des G esuchs verzichtet w orden sei, da dies Aufgabe der EK H F sein w erde. N ach dem G esagten erw eist sich die R üge der Beschw erdeführerin als un- begründet. 4. Im vorliegenden Beschw erdeverfahren ist um stritten, ob und inw iefern für die D urchführung des N achdiplom studium s der Beschw erdeführerin die O rganisationen der Arbeitsw elt einzubeziehen sind. N icht bestritten ist indessen, dass das N achdiplom studium in Bildungsm anagem ent unter den Bereich W irtschaft gem äss Art. 1 Abs. 2 lit. c M iVo fällt. D ie Beschw erdeführerin bringt diesbezüglich vor, es sei rechtlich un- haltbar, entbehre dem Erfordernis der gesetzlichen G rundlage und sei w ill- kürlich, dass das Bundesam t für die Einleitung und D urchführung eines Anerkennungsverfahrens den Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt verlange. M it der gesetzlichen Vorgabe von Art. 9 Abs. 4 M iVo, w onach die Expertinnen und Experten der O rganisationen der Arbeitsw elt in den abschliessenden Q ualifikationsverfahren m itw irkten, w erde der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt sichergestellt und dessen Sinn und Zw eck erfüllt. In Art. 16 Abs. 4 lit. a bis h M iVo seien die Voraussetzungen abschliessend aufgeführt, w orüber ein G esuch um Anerkennung Auskunft zu geben habe. D arin sei der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt nicht enthalten. D em gegenüber hält die Vorinstanz fest, w enn ein Anbieter eines N achdiplom studium s keinen Bildungsgang an einer höheren Fachschule durchführe, sei keine institutionelle Zusam m enarbeit m it einer O rganisation der Arbeitsw elt vorhanden. D eshalb m üsse bei einem N achdiplom studium eine Zusam m enarbeit m it der relevanten O rganisation der Arbeitsw elt nachgew iesen w erden. 5. Es ist nachfolgend zu prüfen, ob sich der vom Bundesam t verlangte Einbe- zug der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt für die Anerkennung eines N achdiplom studium s auf eine genügende gesetzliche G rundlage stützt. 5.1 D ass die Berufsbildung eine gem einsam e Aufgabe von Bund, Kantonen und O rganisationen der Arbeitsw elt ist, gilt als G rundsatz für das ganze Berufsbildungsgesetz (vgl. insbesondere Art. 1 BBG und Botschaft zu einem neuen Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 6. Septem ber 2000, BBl 2000 5686 ff., insbesondere S. 5689, 5747, 5767). D ie Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt zur Verw irkli- chung der im BBG verankerten Zielen w ird explizit und in allgem einer W ei- se in Art. 1 Abs. BBG vorgesehen. Zu den O rganisationen der Arbeitsw elt zählen die Sozialpartner, Berufsverbände, öffentliche und private Anbieter von Lehrstellen und anderen Bildungsangeboten. M it dem Ausdruck «O rganisationen der Arbeitsw elt» bringt der G esetzesentw urf zum Aus- druck, dass m it der Ausdehnung der Bundeskom petenz auf die gesam te 10 Berufsbildung noch andere Partner als die W irtschaft im bisherigen Sinn ins Spiel kom m en (BBl 2000 5697 f.). G em äss Botschaft haben die Bran- chen einen bestim m enden Einfluss auf die eidgenössischen Prüfungen. So fallen beispielsw eise die Festlegung der Prüfungsinhalte und die D urchführung der Prüfungen in die Kom petenz der Berufsverbände (vgl. BBl 2000 5723). Aus Art. 1 Abs. 1 BBG kann die Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt zur Verw irklichung der gesetzlichen Ziele (Art. 3 BBG , zitiert in E. 2) zum indest im Allgem einen abgeleitet w erden. 5.2 W ie die Vorinstanz in der Vernehm lassung zur vorliegenden Beschw erde zu R echt erkennt, gestaltet sich die Art der Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt je nach Bildungsstufe unterschiedlich aus. H ierzu erliess der G esetzgeber entsprechende Vorschriften. Aus den gesetzlichen Bestim m ungen ist erkennbar, dass die in Art. 1 BBG statuierte Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt, m ithin ihr Einbezug und som it auch deren Einfluss tendenziell zunim m t, je höher die Ausbildungen bzw . Abschlüsse eingestuft sind. In der beruflichen G rundbildung kom m t den O rganisationen der Arbeitsw elt das R echt zu, einen Antrag auf Erlass von Bildungsverordnungen zu stellen beziehungsw eise sie haben ein M itspracherecht bei der Ausgestaltung und Inkraftsetzung solcher Bildungsverordnungen (Art. 19 BBG und Art. 13 BBV). Bei den Bildungsgängen an höheren Fachschulen w ie in casu sind die O rganisationen der Arbeitsw elt die Träger der R ahm enlehrpläne, auf w elchen die Bildungsgänge beruhen und w irken durch Experten an den abschliessenden Q ualifikationsverfahren m it (vgl. Art. 29 BBG , Art. 6 Abs. 2 und 9 Abs. 4 M iVo). Bei den Berufsprüfungen und H öheren Fachprüfungen sind die O rganisationen der Arbeitsw elt Träger der Prüfungsordnungen (Art. 28 BBG und Art. 24 BVV). D ie Botschaft zum BBG hält in dieser H insicht fest, dass es im Bereich höherer Fachschulen darum geht, stärker als bisher neue Form en der Zusam m enarbeit m it Fachhochschulen und m it den Trägerschaften von Berufs- und höheren Fachprüfungen zu suchen (BBl 2000 5725). Aus den erw ähnten gesetzlichen Bestim m ungen geht hervor, dass die O rganisationen der Arbeitsw elt sow ohl im R ahm en der G rundausbildung als auch der Berufs- und höheren Fachprüfungen eine zentrale (M itw irkungs-) R olle spielen. D iese je nach Bildungsstufe m ehr oder w eniger intensive M itw irkung der O rganisationen der Arbeitsw elt stützt sich auf entsprechende gesetzliche G rundlagen (Art. 1, 28 und 29 BBG , Art. 24 und 24 BVV sow ie auf Art. 6 Abs. 2 und Art. 9 Abs. 4 M iVo). 5.3 N achdem feststeht, dass die O rganisationen der Arbeitsw elt eine entscheidende R olle im gesam ten Bildungsbereich spielen, stellt sich die Frage, w ie diese M itw irkung bei N achdiplom studien ausgestaltet ist. 11 In der R egel - und davon dürfte auch die M iVo davon ausgehen - sind es die höheren Fachschulen, die auch in ihrem angestam m ten Bereich N achdiplom studien anbieten (vgl. Art. 1 Abs. 1 M iVo). In diesen Fällen ist eine institutionelle Zusam m enarbeit zw ischen dem Anbieter des höheren Ausbildungslehrgangs und den zuständigen O rganisationen der Ar- beitsw elt von G esetzes w egen gew ährleistet, w ie dies die Vorinstanz in der Vernehm lassung zu R echt festhält. Im vorliegenden Fall m öchte die Beschw erdeführerin als privates Ausbildungsinstitut ein N achdiplom studium auf Stufe höherer Fachschule anbieten, w obei sie selber keine höheren Ausbildungslehrgänge im Bereich W irtschaft durchführt. U nter diesen U m ständen ist eine institutionelle Zusam m enarbeit zw ischen ihr als Anbieterin und den zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt nicht gew ährleistet. 5.4 G estützt auf die hier einschlägigen gesetzlichen G rundlagen (vgl. vorne E. 5.2.) kann sich die Zusam m enarbeit der O rganisationen der Arbeitsw elt bei N achdiplom studien - abgesehen von der M itw irkung bei der Ausgestaltung der M indestvoraussetzungen - nicht einzig auf die M itw irkung von Experten beim Abschlussqualifikationsverfahren im Sinne von Art. 9 Abs. 4 M iVo beschränken, w ie dies die Beschw erdeführerin gerne sähe. D enn dies w ürde den in Art. 3 Bst. a und b BBG und Art. 2 M iVo form ulierten Zielen nicht gerecht. Im m erhin liegt es im Interesse der D iplom anden und der W irtschaft, dass einem N achdiplom studium durch den Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt ein grösstm öglicher Stellenw ert und ein grösstm ögliches Ansehen beigem essen w ird (vgl. unveröffentlichter Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 15. Septem ber 2005 i. S. E. [H A/2004-31] E. 6.6.). D araus w ird ersichtlich, dass die Anw endung und Auslegung der in Art. 16 Abs. 4 M iVo genannten Kriterien für die Anerkennung von N ach- diplom studien, insbesondere die in den Buchstaben a, c und h enthaltenen unbestim m ten R echtsbegriffe "Trägerschaft", "O rganisation" und "Q uali- tätssicherungs- und Q ualitätsentw icklungssystem " im Sinne der gesetzlich vorgesehenen Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt und im Lichte der genannten Zielsetzungen zu erfolgen hat. O b dies im vorliegenden Fall geschehen ist, ist G egenstand der nachfolgenden Erw ägung. 6. Es ist an dieser Stelle zu untersuchen, ob die Anforderungen, w elche die Vorinstanz an den Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt stellt, im Einklang m it den gesetzlichen G rundlagen bezüglich der D urchführung von N achdiplom studien auf Stufe H öherer Fachschule stehen, insbesondere m it Art. 16 Abs. 4 M iVo. 6.1 In der angefochtenen Verfügung hielt die Vorinstanz gestützt auf den Antrag der EK H F fest, die Beschw erdeführerin habe entw eder die Zustim m ung der für den Bereich der H öheren Fachschulen für W irtschaft (H FW ) zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt einzuholen und zusätzlich m it einer H FW einen schriftlichen Kooperationsvertrag für ein 12 solches N achdiplom studium abzuschliessen, oder sie habe selbst einen Bildungsgang Betriebsw irtschaft H F anzubieten. In der Vernehm lassung führte die Vorinstanz ergänzend aus, zum indest w äre eine schriftliche Erklärung der relevanten O rganisationen der Arbeitsw elt bezüglich der richtigen Positionierung des N achschuldiplom studium s und der dadurch erreichten beruflichen Q ualifikation erforderlich. Ihrerseits geht die Beschw erdeführerin sinngem äss davon aus, dass die Anforderungen zu hoch sind. 6.2 D ie Kriterien "Trägerschaft", "O rganisation" und "Q ualitätssicherungs- und Q ualitätsentw icklungssystem " stellen w ie dargelegt unbestim m te R echtsbegriffe dar. D iese gebieten eine auf den Einzelfall bezogene Aus- legung. G em äss bundesgerichtlicher R echtsprechung bildet deren Ausle- gung und Anw endung eine R echtsfrage, die grundsätzlich ohne Beschrän- kung der richterlichen Kognition zu überprüfen ist (BG E 119 Ib 33 E. 3b). N ach herrschender M einung hat die Beschw erdeinstanz dabei jedoch Zurückhaltung zu üben und der rechtsanw endenden Behörde einen gew is- sen Beurteilungsspielraum zuzugestehen, w enn diese den örtlichen, tech- nischen oder persönlichen Verhältnissen näher steht als die Beschw erde- instanz (BG E 127 II 184 5a/aa, 125 II 225 E. 4a; H äfelin / M üller, a. a. O . R z. 454 f, m it H inw eisen). 6.3 W ie bereits vorne in E. 5.3. dargelegt, ist von der R egel auszugehen, dass für Bildungsanbieter, die selber höhere Lehrgänge durchführen, eine institutionelle Zusam m enarbeit m it den zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt bereits vorhanden ist. D ies ist nicht der Fall für Bildungsanbieter w ie die Beschw erdeführerin, w elche im entsprechenden Bereich selber keine höhere Lehrgänge durchführen. Bereits vor diesem H intergrund erscheint es gerechtfertigt, dass für die zw eite Art von Anbietern M assnahm en zur Schaffung einer solchen Institutionalisierung getroffen w erden, schon nur um allfällige U ngleichbehandlungen unter den zw ei Anbietergruppen zu verm eiden. W enn die Vorinstanz über die M itw irkung der Experten im Abschlussqualifikationsverfahren hinaus noch verlangt, dass die Zusam m enarbeit m it den zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt zu gew ährleisten bzw . institutionalisieren ist, lassen sich ihre Anw endung und Auslegung der genannten unbestim m ten R echtsbegriffe in nachvollziehbarer W eise m it der gesetzlichen Zielsetzung vereinbaren. Es kann vernünftigerw eise angenom m en w erden, dass die Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt im Fall der Beschw erdeführerin anhand einer Kooperationsvereinbarung m it einer höheren Fachschule erreicht w erden kann. D adurch w ird erm öglicht, dass das N achdiplom studium und die beruflichen Q ualifikationen eine klare Positionierung im Berufsbildungssystem erfahren und m ithin eine Ü bersichtlichkeit des Bildungsangebots geschaffen w ird. 13 O b es im Sinne einer M indestvoraussetzung genügt, dass vorgängig eine zustim m ende schriftliche Erklärung der relevanten O rganisationen der Arbeitsw elt einzuholen ist, die sich über die richtige Positionierung des N achdiplom studium s und der dadurch erreichten beruflichen Q ualifikation ausspricht, ist fraglich, kann indessen offen bleiben. Einerseits nim m t das Bundesverw altungsgericht gegenüber der Vorinstanz keine aufsichtsrechtliche Funktion w ahr und andererseits schreitet dieses nicht ein, w enn die Vorinstanz als zuständige Fachinstanz im R ahm en der vorliegendenfalls nicht zu beanstandenden Ausübung des ihr zukom m enden Beurteilungsspielraum s davon ausgeht, dass eine diesbezügliche vorgängige einm alige Erklärung ausreicht (vgl. vorne E. 6.2.). Es ist unbestritten und aktenkundig, dass die Beschw erdeführerin w eder die erforderliche Zustim m ung bei einer der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt eingeholt, noch eine Kooperationsvereinbarung m it einer höheren Fachschule abgeschlossen hat, w eshalb es gerechtfertigt er- scheint, ihr G esuch um Anerkennung des N achdiplom studium s abzu- w eisen. N ach dem G esagten erw eisen sich die in diesem Zusam m enhang erho- benen R ügen als nicht stichhaltig. 7. D ie Beschw erdeführerin verw eist ferner auf die E-M ail eines M itarbeiters des Bundesam tes vom 7. Juli 2006, in w elchem ausgeführt w ird, dass die O rganisationen der Arbeitsw elt bei den Anerkennungsverfahren keine direkte R olle spielten. Es ist fraglich, ob die Beschw erdeführerin aus der genannten E-M ail etw as zu ihren G unsten ableiten kann. D ies um so m ehr, als die zitierte Aussage dem Inhalt nach nicht als falsch erachtet w erden kann. D ie entscheidenden Instanzen im Anerkennungsverfahren sind in der Tat die EK FH und das Bundesam t (vgl. Art. 20 f. und 17 M iVo) und nicht etw a die O rganisationen der Arbeitsw elt. Auch sind der genannten E-M ail keine Anhaltspunkte zu entnehm en, w onach die Beschw erdeführerin als Anbieterin von einem N achdiplom sstudium , die selber keine Ausbildungslehrgänge im Bereich W irtschaft durchführt, im Anerkennungsverfahren auf den Einbezug der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt verzichten könnte. M it dieser R üge stösst die Beschw erdeführerin ins Leere. 8. Im vorliegenden Beschw erdeverfahren hat die Beschw erdeführerin das Schreiben des "ausbilder-verband.ch" vom 17. August 2006 als O rganisa- tion der Arbeitsw elt eingereicht. D am it m öchte sie sinngem äss den N ach- w eis bringen, dass dem Erfordernis des Einbezugs einer O rganisation der Arbeitsw elt nachträglich G enüge getan sei. In der Vernehm lassung m acht die Vorinstanz diesbezüglich geltend, die für das vorliegende N achdiplom studium relevanten O rganisationen der Ar-14 beitsw elt seien die Trägerverbände der höheren Fachprüfung für Ausbil- dungsleiter (SVEB, SVBA und SAEB). Für den Bereich M anagem ent w äre zudem der Kaufm ännische Verband Schw eiz (KV Schw eiz) als relevante O rganisation zu betrachten. D ie R ekurskom m ission EVD hat sich m it der Auslegung des Begriffs "O rganisation der Arbeitsw elt" bereits in einem Beschw erdeverfahren betreffend R eglem entsgenehm igung auseinander gesetzt. Sie hielt fest, als zuständige O rganisationen der Arbeitsw elt gälten die w ichtigsten, repräsentativen O rganisationen der betroffenen Branche, insbesondere auch die für die Branche w ichtigen Arbeitgeberorganisationen (vgl. unveröffentlichter Beschw erdeentscheid der R ekurskom m ission EVD vom 15. Septem ber 2005, a. a. O ., E. 6.7.). G em äss Art. 1.2. der Prüfungsordnung über die Erteilung des eidgenössi- schen D iplom s als Ausbildungsleiter/in vom 11. N ovem ber 2005 bilden die drei O rganisationen der Arbeitsw elt "Schw eizerischer Verband für W eiter- bildung SVEB", "Schw eizerischer Verband für Betriebsausbildung SVBA" und "Schw eizerische Arbeitsgem einschaft der Ausbildungsinstitutionen in Erw achsenenbildung SAEB" die Trägerschaft für diese Prüfung. In Sachen M anagem ent ergibt sich aus dem R eglem ent vom 30. Septem ber 1982 über die höhere Fachprüfung für eidgenössisch diplom ierte M arketinglei- ter, dass die Trägerschaft für solche Prüfungen der Schw eizerischen G esellschaft für M arketing (G fM ) in Zusam m enarbeit m it dem Schw eize- rischen Verkaufs- und M arketingleiter-C lub (SM C ), dem Schw eizerischen Kaufm ännischen Verband (SKV), dem Zentralverband Schw eizerischer Arbeitgeber-O rganisationen (ZVAO ) und der Schw eizerischen W erbe- w irtschaft (SW ) zusteht. D er ausbilder-verband.ch versteht sich indessen als Verband für Ausbil- dungspraktiker/-innen. Er ist der Berufs- und Fachverband der schw eizeri- schen Erw achsenenbildung für Ausbilder/innen, Firm en und Verbände (vgl. Infos unter w w w .ausbilder-verband.ch). D a er in den einschlägigen Prüfungsreglem enten nicht als Trägerschaft genannt w ird, kann er auch nicht als (einzige) zuständige und relevante O rganisation der Arbeitsw elt im Sinne der Praxis der Vorgängerorganisation angesehen w erden. 9. D ie Beschw erdeführerin m acht w eiter geltend, die vom Bundesam t ge- nannten Voraussetzungen verstiessen gegen die W irtschaftsfreiheit (nach- folgend E. 9.1.) und die R echtsgleichheit (nachfolgend E. 9.2.). 9.1 In Art. 94 Abs. 1 BV ist der G rundsatz der W irtschaftsfreiheit verankert. D ieses G rundrecht gew ährleistet insbesondere die freie W ahl des Berufes sow ie den freien Zugang zu einer privatw irtschaftlichen Erw erbstätigkeit und deren freie Ausübung (Art. 27 Abs. 2 BV). D arauf kann sich auch die Beschw erdeführerin als juristische Person des Privatrechts berufen (vgl. H äfelin / H aller, Schw eizerisches Bundesstaatsrecht, 6. Auflage, Zürich 2005, R nr. 656). W ie andere G rundrechte kann die W irtschaftsfreiheit ein- geschränkt w erden (vgl. Art. 36 BV): Einschränkungen bedürfen einer ge-15 setzlichen G rundlage; sind sie schw erw iegend, m üssen sie im G esetz selbst vorgesehen sein (Abs. 1). Erforderlich ist zudem ein öffentliches In- teresse (Abs. 2). Schliesslich m üssen Einschränkungen verhältnism ässig sein (Abs. 3) und den Kerngehalt des G rundrechts w ahren (Abs. 4). 9.1.1 D as Erfordernis, die zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt einzubeziehen, bildet in Bezug auf die M öglichkeit, das strittige N achdiplom studium anzubieten, tatsächlich eine Einschränkung bzw . Erschw ernis der W irtschaftsfreiheit der Beschw erdeführerin. Es ist nachfolgend zu prüfen, ob diese Einschränkung im Sinne von Art. 36 BV zulässig ist. W ie bereits vorne in Erw ägung 5 dargelegt, stellt Art. 1 BBG eine genü- gende gesetzliche G rundlage dar, um die D urchführung eines von einem Schulinstitut angebotenen N achdiplom studium s von der Zusam m enarbeit m it den für diesen Bereich zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt ab- hängig zu m achen. D ie D urchführung von N achdiplom studien durch Schulinstitute, die im Bereich der höheren Berufsbildung nicht m it den zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt zusam m en arbeiten, kollidiert m it den hier relevanten öffentlichen Interessen (vgl. vorne E. 5.4., 6.3. Abs. 1 i. f.), da dem angebotenen Abschluss dam it kein hoher Stellenw ert in der Arbeitsw elt zugem essen w erden kann. D er G rundsatz der Verhältnism ässigkeit verlangt, dass eine behördliche M assnahm e für das Erreichen eines im übergeordneten öffentlichen (oder privaten) Interesse liegenden Ziels geeignet, erforderlich und für den Betroffenen zum utbar ist. Zulässigkeitsvoraussetzung bildet m ithin eine vernünftige Zw eck-M ittel-R elation (U rteil des Bundesgerichts vom 13. April 2005, 2P.274/2004, E. 4.1.). D as Erfordernis der Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt, w ie sie die Vorinstanz verlangt, erscheint eine geeignete und erforderliche M assnahm e, um die Zw ecke der Berufsbildungsgesetzgebung zu verw irklichen. D iese M assnahm e liegt auch innerhalb des für die Beschw erdeführerin Zum utbaren, w enn m an bedenkt, dass sie die zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt bereits im positiv ausgegangenen Anerkennungsverfahren betreffend den eidgenössischen Fachausw eis für Ausbildner m it einbezogen hat (vgl. Beilage KB 8 zur Beschw erde). N ach dem G esagten erw eist sich die Einschränkung der W irtschaftsfreiheit daher als zulässig. 9.1.2 Aus der W irtschaftsfreiheit w ird auch ein Anspruch der direkten Konkurren- ten auf G leichbehandlung beziehungsw eise ein Verbot der rechtsunglei- chen Behandlung der direkten Konkurrenten abgeleitet (vgl. H äfelin / H aller, a. a. O ., R nr. 692). 16 U nter direkten Konkurrenten versteht m an die Angehörigen der gleichen Branche, die sich m it gleichen Angeboten an dasselbe Publikum richten, um das gleiche Bedürfnis zu befriedigen (BG E 121 I 129, 132). D ie Beschw erdeführerin behauptet, im G esundheitsbereich seien bekanntlich N achdiplom studien zugelassen, ohne dass der Anbieter gleichzeitig eine höhere Fachschule sein m üsse. Vorliegend bestehen Anhaltspunkte dafür, dass es am Erfordernis der direkten Konkurrenz m angelt, w eil die Beschw erdeführerin und Anbieter von Bildungsgängen und N achdiplom studien im G esundheitsbereich nicht im gleichen G ebiet agieren und ihre Angebote sich deshalb nicht an das gleiche Publikum richten. Eine Verletzung des Prinzips der G leichbehandlung der G ew erbegenossen ist som it nicht ersichtlich. 9.2 D ie R echtsgleichheit ist in Art. 8 BV geregelt. D ie R echtsgleichheit in der R echtsetzung w ird verletzt, w enn ein Erlass rechtliche U nterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger G rund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder U nterscheidungen unterlässt, die sich auf G rund der Verhältnisse aufdrängen (BG E 122 I 18). D ie R echtsgleichheit in der R echtsanw endung ist verletzt, w enn G leiches nicht nach M assgabe seiner G leichheit gleich oder U ngleiches nicht nach M assgabe seiner U ngleichheit ungleich behandelt w ird (BG E 124 I 289 E. 3b). D ie Beschw erdeführerin begründet die Verletzung der R echtsgleichheit sinngem äss lediglich dam it, Anbieter im G esundheitsbereich könnten ihre Bildungsgänge und N achdiplom studien durchführen, auch w enn sie keine höhere Fachschule seien. D en vorstehenden Erw ägungen ist zu entnehm en, dass auch Schulinstitute ihre Bildungsgänge und N achdiplom studien durchführen können, ohne dass es sich dabei zw angsw eise um eine höhere Fachschule handeln m üsste (vgl. E. 5.3.). Entscheidend ist jedoch, dass die Zusam m enarbeit m it den zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt, w ie nachfolgend gezeigt w ird, institutionalisiert bzw . gew ährleistet ist. Für N achdiplom studien können R ahm enlehrpläne erlassen w erden, sow eit dies in den Anhängen dieser Verordnung vorgesehen ist (Art. 6 Abs. 3 M iVo). Im Bereich der H öheren Fachschulen W irtschaft ergibt sich aus Anhang 3 M iVo, dass kein R ahm enlehrplan für ein N achdiplom studium erlassen w erden kann. Speziell für N achdiplom studien auf Stufe H öhere Fachschulen für G esundheit w ird im Anhang 5 Ziffer 5 M iVo indes ausdrücklich vorgeschrieben, dass die Bildungsanbieter in Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt R ahm enpläne entw ickeln und erlassen, w elche der G enehm igung durch das Bundesam t bedürfen. Som it erfolgt im G esundheitsbereich der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt auf Stufe R ahm enlehrplan, w eshalb es sich beim Vorliegen eines solchen erübrigt, dass ein Anbieter eines 17 N achdiplom studium s im G esundheitsbereich nochm als den Einbezug der hierfür zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt nachw eisen m uss. Im Ergebnis verhält es sich aber so, dass sow ohl im Bereich W irtschaft als auch im Bereich G esundheit die Zusam m enarbeit m it den entsprechenden O rganisationen der Arbeitsw elt erforderlich ist. Eine R echtsungleichheit in der R echtssetzung ist dem nach nicht gegeben. Es fällt im W eiteren auf, dass die Beschw erdeführerin es unterlassen hat, genau zu spezifizieren, für w elche Bildungsgänge oder N achdiplom studien im G esundheitsbereich die Anbieter besser gestellt sein sollten als im Bereich W irtschaft. U nter diesen U m ständen kann die Situation der Beschw erdeführerin im konkreten Fall nicht m it derjenigen im G esundheitsbereich verglichen w erden. D ie Prüfung, ob die R echtsgleichheit in der R echtsanw endung verletzt w urde, kann dem nach nicht vorgenom m en w erden. 10. Zusam m enfassend ergibt sich, dass sich der Einbezug der O rganisationen der Arbeitsw elt auf eine gesetzliche G rundlage stützt und dass das Bundesam t, w enn es von der Beschw erdeführerin verlangt, dass sie im Bereich der W irtschaft selbst höhere Lehrgänge anbietet, einen Koopertionsvertrag m it einer höheren Fachschule eingeht oder zum indest eine vorgängige Zustim m ungserklärung der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt einreicht, den ihm bei der Anw endung und Auslegung der unbestim m ten R echtsbegriffe "Trägerschaft", "O rganisation" und "Q ualitätssicherungs- und Q ualitätsentw icklungssystem " zustehenden Beurteilungsspielraum w eder überschreitet noch m issbraucht. D iese Ausgestaltung des Einbezugs der O rganisationen der Arbeitsw elt verletzt w eder die W irtschaftsfreiheit noch die R echtsgleichheit. N ach dem G esagten ist festzuhalten, dass das Bundesam t das G esuch um Anerkennung des N achdiplom studium s der Beschw erdeführerin zu R echt abgew iesen hat. D ie Beschw erde erw eist sich als unbegründet und ist abzuw eisen. Es steht der Beschw erdeführerin frei, das G esuch erneut einzureichen, sobald sie die in Erw ägung 5 und 6 them atisierte Zusam m enarbeit m it den O rganisationen der Arbeitsw elt garantieren kann. 11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschw erdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) D ie G erichtsgebühr richtet sich nach dem R eglem ent über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2. i. V. m it Art. 63 Abs. 5 Vw VG und Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G ). D iese w ird m it dem am 4. Septem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (vgl. Art. 5 Abs. 3 der Verordnung vom 10. Septem ber 1969 über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren, Kostenverordnung, SR 172.041.0). Parteientschädigung w ird keine gesprochen (vgl. Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). 18 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D er Beschw erdeführerin w ird eine Spruchgebühr von Fr. 1'400.-- auferlegt, die m it dem am 4. Septem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr.1'400.-- verrechnet w ird. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. 120 / trp; m it G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Francesco Brentani C orrado Bergom i R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff., und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am : 12. Juni 2007