<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00311</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1955, war seit 1996 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Köchin tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Oktober 2015 war (Urk. 7/6 Ziff. 5.3, Ziff. 5.4; Urk. 7/12 Ziff. 2.1, Ziff. 7.1; vgl. Urk. 7/11/4-5). Unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ausstrahlung in den rechten Arm meldete sich die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 29. Juni 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/11). Am 15. August 2016 teilte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versicherten mit, dass aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation keine beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/15). Nach ergange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Vorbescheid (Urk. 7/31) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10. März 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 10. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. Februar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und beantragte zusätzlich, eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung zurückzuweisen. Ansonsten sei eine polydisziplinäre medizinische Begutachtung zu veranlassen (S. 4 Ziff. 2d). Mit Eingabe vom 16. März 2018 (Urk. 16) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was der Beschwerdeführerin am 16. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 2 % (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise geltend (Urk. 1), die angestammte Tätigkeit als Köchin sei ihr unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt nicht mehr möglich. Unterdessen sei sie beinahe 62 Jahre alt und stehe kurz vor der Pensionierung, weshalb die Umstellungs- und Eingliederungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für eine andere Tätigkeit zu verneinen sei (S. 4 f. Ziff. II.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer Replik (Urk. 12) grundsätzlich fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit und deren Verwertbarkeit sowie ein allfälliger Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in ihrem Bericht vom 2. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 7/17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikoradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Reizsyndrom C6 links bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">breitbasiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Diskushernie C6/7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom bei multisegmentalen degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) mit Betonung L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom beidseits, Status nach Karpaltunneloperation rechts 19. Januar 2016, links 1. März 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">statische Fussbeschwerden bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> valgus und Senk-Spreizfüsse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem 7. Oktober 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit (Ziff. 1.6). Sämtliche überdurchschnittlichen manuellen Tätigkeiten sowie Rückenbelastung seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine rückenschonende Tätigkeit ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung sei ihr hingegen zu 100 % möglich (Ziff. 1.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte in seinem Bericht vom 28. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 7/18/1-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass er die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit 2008 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendosynovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Daumen rechts (2012)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnel beidseits (2016)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendosynovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links (2008)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit habe durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Hausarzt zu erfolgen (Ziff. 1.6, Ziff. 1.7). Seines Erachtens sollte die Beschwerdeführerin schon längst wieder arbeitsfähig sein (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht vom 20. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 7/20/1-5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2013 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, therapieresistentes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts und links bei ausgeprägten degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tiven Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angestammten Tätigkeit als Köchin bestehe seit Februar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine angepasste, wechselbelastende Tätigkeit sei ihr in einem Umfang von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). Die Prognose sei wegen der Therapieresistenz ungünstig (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem gleichentags erstellten Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/21 = Urk. 7/22)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte Dr. C.___ aus, dass sich die gesamte Situation seit November 2015 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert habe, in dem die Schmerzen im Kreuz weiter an Intensität zugenommen hätten, mit gleichzeitig vermehrten Schmerzausstrahlungen in beide Beine, hauptsächlich ins linke Bein. Des Weiteren beklage die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin oft krampfartige Schmerzen in beiden Beinen (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei seit Jahren bekannten Lumbalgien, mit radikulären Reizerscheinungen in bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beinen, hauptsächlich im linken Bein, hätten sich keine Hinweise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei unauffällig. Gleichzeitig seien seit Jahren rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekannt, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikobrachialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf beiden Seiten, mit auch hier Betonung links. Die klinische Untersuchung der oberen Extremitäten sei unauffällig, so dass sich auch hier keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervikalen Wurzel fänden. Das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin sei somit weitgehend durch die degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Veränderungen an HWS und LWS bedingt (S. 2 unten f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 (Urk. 7/32/3-4) fest, dass hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Köchin die seit Oktober 2015 aktenkundige und dauerhaft bestehende Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % nachvollziehbar sei, da diese Tätigkeit aufgrund der Notwendigkeit zu ständigem, dabei oft leicht vorgeneigtem Stehen sowie Heben und Tragen von manchmal mittelschweren Lasten (Pfannen/Töpfe) als rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastend anzusehen sei. Für eine optimal behinderungsangepasste Tätigkeit sei jedoch, abstützend auf die plausible Angabe von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 3.1), von einer uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, sofern es sich dabei um eine körperlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte, wechselbelastende und dabei oft sitzende Tätigkeit ohne häufige manuelle Belastung handle. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 28. März 2017 (Urk. 13/4) aus, dass die seit mehreren Jahren bestehenden Schmerzen entlang des ganzen Rückens in den letzten Jahren weiter an Intensität zugenommen hätten, mit vor allem lumbalen Schmerzen und Nackenschmerzen (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei seit Jahren bekanntem, panvertebralem Schmerzsyndrom, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Bra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chialgien beidseits und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-radikulären Beschwerden beidseits, habe die neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologische Untersuchung keine Hinweise für eine relevante Läsion einer zervika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, lumbalen oder sakralen Wurzel ergeben. Der Status sei diesbezüglich unauffällig gewesen und auch die durchgeführten Elektromyografie (EMG)-Untersuchungen an den unteren Extremitäten seien normal gewesen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stürzte am 13. April 2017 beim Spazieren aufs Knie und zog sich Knie- und Fussgelenksbeschwerden zu, weshalb sie in der Folge bis zum 17. Juli 2017 unfallbedingt arbeitsunfähig war (Urk. 13/1/1; vgl. Urk. 12 S. 3 Ziff. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem geht aus diversen Arztzeugnissen von Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hervor, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bei ihr in Behandlung ist und deswegen vom 1. März 2017 bis 30. September 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 13/2/1-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Akten steht fest, dass die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Köchin nicht mehr arbeitsfähig ist. Dies ist unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom August 2016 (vorstehend E. 3.1), wonach der Beschwerdeführerin rückenschonende Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne überdurchschnittliche manuelle Belastung zu 100 % möglich seien. Zur Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), der nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 bis maximal 3 Stunden pro Tag in einer angepassten Tätigkeit als möglich erachtete, äusserte er sich hingegen nicht und hielt in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom September 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) fest, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemacht (Urk. 7/32/3-4). Dies trifft zwar für den zweiten am gleichen Tag erstellten Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.4) zu, nicht jedoch für den ersterwähnten Bericht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. A.___ vom August 2016 (vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) können sodann, wie der RAD-Arzt Dr. B.___ zu Recht festhielt (vgl. Urk. 7/32/3-4), keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnommen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den nach Verfügungserlass erstellten Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2017 (vorstehend E. 3.6), der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 13. April 2017 bis zum 17. Juli 2017 (vorstehend E. 3.7) sowie die nach Verfügungserlass ausgestellten Arztzeugnisse von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.8) gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.6) wurde eineinhalb Monate nach Verfügungserlass erstellt und äussert sich auch zum vorliegend massgebenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb er grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin herangezogen werden kann. Dem Bericht kann zwar ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden, dass die seit Jahren bestehenden Schmerzen am Rücken in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, jedoch äusserte sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sich diese seit seiner letzten Einschätzung im September 2016 (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.3) verändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von April bis Juli 2017 infolge eines Sturzes (vorstehend E. 3.7) betrifft einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit nach Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass, weshalb diese für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im vorliegend massgebenden Zeitpunkt nicht berücksichtigt werden kann. Dasselbe gilt für die Arbeitsunfähigkeit von März bis September 2017 infolge der psychiatrischen Behandlung bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass lediglich zwei Berichte von zwei behandelnden Ärzten vorliegen, namentlich der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom August 2016 (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.1) und der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom September 2016 (vorstehend E. 3.3), die sich zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussern und sich diesbezüglich diametral entgegenstehen. Da es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei beiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Ärzten handelt, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010 beziehungsweise 2013 (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.1, E. 3.3) behandeln, kommt keinem der beiden Berichte eine höhere Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit auf die Einschätzung des RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztes Dr. B.___, der wiederum lediglich die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Z.___ herangezogen und sich nicht zum entgegenstehenden Bericht von Dr. C.___ geäussert hatte, hat sie den Sachverhalt ungenügend festgestellt. Die Beschwerdegegnerin hätte vielmehr weitere Abklärungen tätigen müssen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt keine schlüssige und zuverlässige Beurteilung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. Vielmehr besteht weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Abklärungsbedarf bezüglich ihres Gesundheitszustandes und dessen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem war die im Jahre 1955</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geborene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt 61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre alt, weshalb sich auch die Frage der Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit stellt (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dies kann jedoch erst beurteilt werden, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem der me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Sachverhalt abgeklärt wurde (BGE 138 V 457 E. 3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend erweist sich die vorliegende Aktenlage für die abschliessende Beurte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ilung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sie auch dem Vorliegen allfälliger Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Natur nachzugehen haben wird,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Beurteilung vornehme un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d über den Leistungsanspruch der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dievertretene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 7 Abs. 1 der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz mit Eingabe vom 16. Februar 2018 geltend gemachte Aufwand von 15 Stunden und 20 Minuten und Fr. 101.20 Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen (Urk. 14) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere aufgrund der Tatsache, dass vorliegend ein Dossier von eher geringem Umfang mit einfacher Fragestellung zu bearbeiten war, und die Korrespondenz mit Dritten grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in diesem Verfahren zu entschädigen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der zu studierenden gut 33 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa fünfseitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1) und fünfseitigen Ergänzung der Beschwerdeschrift (Urk. 12) sowie mit Blick auf die in ähnlichen Fällen zugespro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) auf Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erneuter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>