<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-12-23-2C_1164-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_1164/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Dezember 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Kriebel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Migrationsamt des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich</i>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 18. November 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1977) stammt aus Brasilien. Sie kam am 22. April 2012 in die Schweiz und ging mit einer hier niederlassungsberechtigten Landsfrau eine (eingetragene) Partnerschaft ein, worauf sie bis zum 10. Mai 2014 über eine Aufenthaltsbewilligung verfügte. Am 2. April 2014 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich diese, da die Partnerinnen seit dem 6. November 2013 nicht mehr zusammen wohnten. Die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 18. November 2014 aufzuheben und ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlängern; allenfalls sei sie vorläufig aufzunehmen oder ihre Ausreisefrist zu erstrecken. Sie ersucht zudem darum, ihr für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>). Ob und wieweit in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (SR 142.20; allgemeine Härtefallregelung) von den Zulassungsvoraussetzungen abzuweichen ist, kann das Bundesgericht nicht prüfen, da sich seine Zuständigkeit auf <i>Anspruchs</i> bewilligungen beschränkt (vgl. <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> und Art. 96 AuG; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=14.12.2014&amp;to_date=02.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-345%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page345">BGE 137 II 345</a> E. 3.2.1; THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten - Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 100 mit weiteren Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Vorliegen eines allgemeinen Härtefalls aus humanitären Gründen verneint bzw. in willkürlicher Weise keine Bewilligung in ihrem Ermessensbereich erteilt, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht an die Hand zu nehmen. Auf eine diesbezüglich einzig zulässige subsidiäre Verfassungsbeschwerde wäre mangels der erforderlichen Legitimation bzw. einer hinreichenden Beschwerdebegründung nicht einzutreten (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=14.12.2014&amp;to_date=02.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a> ff.; Urteil 2C_804/2013 vom 3. April 2014 E. 1.3.1). Bezüglich der Wegweisung legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern diese besondere verfassungsmässige Rechte (Folterverbot usw.) verletzen würde (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=14.12.2014&amp;to_date=02.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a> ff.), weshalb auf ein allfälliges Wegweisungshindernis, welches in ihrer Person bestünde, ebenfalls nicht weiter einzugehen wäre; dasselbe gilt, soweit sie in diesem Zusammenhang beantragt, ihre Ausreisefrist sei zu erstrecken. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.1.</b> Die Beschwerdeführerin beruft sich im Anspruchsbereich auf Art. 50 AuG, wonach der Bewilligungsanspruch im Familiennachzug trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Gemeinschaft fortbesteht (Art. 43 i.V.m. 52 AuG), wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) oder wichtige persönliche Gründe ihren weiteren (Dauer-) Aufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.2.</b> Entgegen ihrer Begründungspflicht (<span class="artref">Art. 42 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=14.12.2014&amp;to_date=02.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 - 2.3) setzt die Beschwerdeführerin sich diesbezüglich nicht sachbezogen mit den entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid auseinander; sie verweist lediglich auf die Krebserkrankung der Mutter und ihre eigene psychische Beeinträchtigung; dies hätte sie aber bereits im kantonalen Verfahren tun und belegen müssen, nachdem ihre Mutter bereits seit dem 17. Juli 2014 in Behandlung steht und das von ihr eingereichte, sie betreffende ärztliche Zeugnis vom 14. August 2014 lediglich eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 18. August 2014 bestätigt. Das Bundesgericht kann die entsprechenden Aspekte nicht erstmals in seinem Verfahren (in Anpassung des durch die Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalts) berücksichtigen (Novenverbot [<span class="artref">Art. 99 BGG</span>]; grundsätzliche Bindung an den Sachverhalt [<span class="artref">Art. 105 BGG</span>]); zudem ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Umstände im Zusammenhang mit der aufgelösten Beziehung stünden, die seit der Eintragung lediglich rund 18 Monate gedauert hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Da die Beschwerde den formellen Anforderungen des Gesetzes nicht genügt, ist darauf nicht einzutreten. Dies kann durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> geschehen. Mit dem entsprechenden Prozessentscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Da die Eingabe in der vorliegenden Form als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung bereits aus diesem Grund nicht entsprochen werden (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Es rechtfertigt sich indessen dennoch, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Es sind keine Entschädigungen geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Dezember 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> </div></body></html>