<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00186</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221593&amp;W10_KEY=13013473&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00186</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.09.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Widerruf der Niederlassungsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Zustellfiktion und Fristwiederherstellung: Die Beschwerdeführerin hat die Verfügung betreffend Widerruf ihrer Niederlassungsbewilligung nicht abgeholt. Umstritten ist, ob sie mit einer Zustellung rechnen musste und ob ein Fristwiederherstellungsgrund vorliegt.] Zwar ist zwischen der Trennungsanfrage und dem nächsten Verfahrensschritt des Migrationsamts fast ein Jahr vergangen, allerdings handelt es sich hier nicht um die letzte Verfahrenshandlung des Migrationsamts vor Erlass der Verfügung. Die Beschwerdeführerin hatte mehrmals die Gelegenheit zur Stellungnahme, welche sie auch einmal nutzte. Es bestand somit eine Empfangspflicht und der Rekurs erfolgte damit offensichtlich verspätet (E. 2). Das Vorliegen einer schweren Depression genügt grundsätzlich nicht als Fristwiederherstellungsgrund. Dem eingereichten ärztlichen Attest kommt zudem kein genügender Beweiswert zu und es bescheinigt die eingeschränkte Handlungsfähigkeit nur für eine gewisse Zeit (E. 3). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNG">FRISTWIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGRÃNDE">FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTELLUNGSFIKTION">ZUSTELLUNGSFIKTION</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=54840" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00186</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. September 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1983, StaatsangehÃ¶rige der Ukraine, reiste am 4. April 2011 in die Schweiz ein und heiratete am 22. August 2012 den Schweizer StaatsbÃ¼rger B. Im Rahmen des Familiennachzugs erhielt sie am 22. August 2012 zunÃ¤chst eine Aufenthaltsbewilligung und ab dem 22. August 2017 eine Niederlassungsbewilligung, zuletzt kontrollbefristet bis am 21. August 2020. </p> <p class="Sachverhalt2">Am 5. September 2018 setzte das Bezirksgericht ZÃ¼rich die Vorinstanz Ã¼ber die Scheidung von A und B in Kenntnis. Am 7. November 2018 liess das Migrationsamt A und ihrem Ex-Ehemann eine Trennungsanfrage zukommen. Am 3. Dezember 2018 (Datum Eingang) wurde die an A gerichtete Trennungsanfrage (teilweise) ausgefÃ¼llt und unter Beilage diverser Unterlagen retourniert. Der Ex-Ehemann beantwortete die Trennungsanfrage erst nach mehreren RÃ¼ckfragen seitens des Migrationsamts. Am 1. Oktober 2019 richtete sich die Vorinstanz wieder direkt an A. In ihrem Schreiben nahm sie Bezug auf die Trennungsanfrage vom 7. November 2018 und das (nur an den Ex-Ehemann gerichtete) Schreiben vom 10. April 2019 und verlangte Dokumente und Angaben zum Erwerbseinkommen von A. FÃ¼r den Fall, dass die Anfrage nicht bis am 22. Oktober 2019 beantwortet werden sollte, stellte das Migrationsamt in Aussicht, dass es aufgrund der vorhandenen Akten entscheiden werde. Nachdem die Anfrage von A nicht beantwortet worden war, richtete sich die Vorinstanz am 29. Oktober 2019 erneut an diese. Eine weitere Aufforderung erfolgte am 26. November 2019. Am 14. Dezember 2019 reichte A ein Antwortschreiben beim Migrationsamt ein. Am 20. Dezember 2019 richtete sich das Migrationsamt unter Bezugnahme auf deren Schreiben erneut an A und forderte weitere Unterlagen, um ihren weiteren Aufenthalt in der Schweiz prÃ¼fen zu kÃ¶nnen. Die Anfrage blieb unbeantwortet, die zweite Anfrage vom 24. Januar 2020 wurde mit dem Vermerk «nicht abgeholt» retourniert. Mit Schreiben vom 25. Februar 2020 wurde A Gelegenheit zur Stellungnahme zum beabsichtigten Widerruf der Niederlassungsbewilligung eingerÃ¤umt. Das Schreiben wurde wiederum nicht abgeholt. Mit VerfÃ¼gung vom 18. MÃ¤rz 2020 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von A und wies sie aus der Schweiz weg. Die VerfÃ¼gung wurde nicht abgeholt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Auf den von A am 4. August 2020 dagegen erhoben Rekurs trat die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 8. Februar 2021 nicht ein. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, dass A die Rekursfrist verpasst habe. Weiter wies sie das Gesuch um Fristwiederherstellung ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 11. MÃ¤rz 2021 erhob A Beschwerde gegen den Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 8. Februar 2021 und liess dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf den Rekurs vom 4. August 2021 einzutreten. Eventualiter sei in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids A die Niederlassungsbewilligung nicht zu widerrufen. Subeventualiter sei ihr eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. In prozessrechtlicher Hinsicht beantragte sie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und der Beiordnung einer unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin in der Person von RechtsanwÃ¤ltin C. Weiter teilte RechtsanwÃ¤ltin C mit, dass ihr MandatsverhÃ¤ltnis nur die Einreichung der Beschwerde umfasse und deshalb von der Beendigung des VertretungsverhÃ¤ltnisses Kenntnis zu nehmen sei.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 2021 nahm der AbteilungsprÃ¤sident davon Vormerk, dass das MandatsverhÃ¤ltnis zwischen A und RechtsanwÃ¤ltin C mit der Beschwerdeeingabe endete. Weiter hielt er fest, dass Ã¼ber das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach Eingang der Akten oder mit dem Endentscheid zu befinden ist, es sich aber vorerst rechtfertige, auf die Erhebung eines Prozesskostenvorschusses zu verzichten. Weiter verfÃ¼gte er, dass wÃ¤hrend des Verfahrens alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben haben.</p> <p class="Urteilstext">Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion verzichtete am 16. MÃ¤rz 2021 auf Vernehmlassung; das Migrationsamt reichte keine Beschwerdeantwort ein. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 VRG ist der Rekurs in FÃ¤llen wie dem vorliegenden innert 30 Tagen bei der Rekursinstanz schriftlich einzureichen. Der Fristenlauf beginnt am Tag nach der Mitteilung bzw. Zustellung des angefochtenen Akts (§ 22 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2">In analoger Anwendung von § 71 VRG findet dabei auf Zustellungen nicht nur verwaltungsgerichtlicher Sendungen, sondern auch auf solche von VerwaltungsbehÃ¶rden ergÃ¤nzend die Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO) Anwendung (VGr, 10. Februar 2012, VB.2011.00803, E. 2.2.2 f., auch zum Folgenden). Die Zustellung von Vorladungen, VerfÃ¼gungen und Entscheiden geschieht laut Art. 138 ZPO durch eingeschriebene Postsendung oder anderswie gegen EmpfangsbestÃ¤tigung (Abs. 1). Wird eine eingeschriebene Sendung nicht abgeholt, gilt diese zudem am siebten Tag nach erfolglosem erstem Zustellversuch als zugestellt, sofern der EmpfÃ¤nger mit der Zustellung rechnen musste (Abs. 3 lit. a). Dies gilt insbesondere bei hÃ¤ngigen Verfahren, und zwar auch dann, wenn die BehÃ¶rde zuvor wÃ¤hrend mehrerer Monate keine Verfahrenshandlungen vorgenommen hat, wobei die Praxis eine Empfangspflicht annimmt, solange die letzte behÃ¶rdliche Verfahrenshandlung nicht mehr als ein Jahr zurÃ¼ckliegt (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 10 N. 86). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet nicht, dass ihr die eingeschriebene Sendung mit der vom 18. MÃ¤rz 2020 datierenden AusgangsverfÃ¼gung am 20. MÃ¤rz 2020 zur Abholung gemeldet wurde. Sie macht jedoch geltend, die Zustellfiktion greife nicht. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrt sie aus, dass sie, nachdem das Migrationsamt ihr das Schreiben vom 1. Oktober 2019 zugesandt habe, nicht mehr von einem hÃ¤ngigen ProzessrechtsverhÃ¤ltnis ausgegangen sei. Dies entspreche der Rechtsprechung, wonach nach dem Verstreichen von lÃ¤ngstens einem Jahr seit der letzten Interaktion mit einer BehÃ¶rde grundsÃ¤tzlich nicht mehr mit einer Zustellung gerechnet werden mÃ¼sse. Seit der Trennungsanfrage vom 7. November 2018 sei fast ein ganzes Jahr verstrichen. Sie sei deshalb davon ausgegangen, dass es sich um eine Routineanfrage gehandelt habe. Es sei fÃ¼r sie auch nicht ersichtlich gewesen, dass das Schreiben vom 1. Oktober 2019 im Zusammenhang mit der Trennungsanfrage gestanden habe. Das Migrationsamt habe im Schreiben vom 1. Oktober 2019 zwar geschrieben, dass es auf das Schreiben vom 7. November 2018 zurÃ¼ckkomme, habe aber dann darauf verwiesen, dass der von ihr eingereichte Arbeitsvertrag nicht unterzeichnet worden sei. Als Laie sei es fÃ¼r sie nicht erkennbar gewesen, dass sie sich durch die Einreichung von Unterlagen zu ihrer finanziellen Situation in einem ProzessrechtsverhÃ¤ltnis befinde. Hinzu komme, dass das im Schreiben vom 1. Oktober 2019 ebenfalls referenzierte Schreiben vom 10. April 2019 nicht an sie, sondern an ihren Ex-Ehemann gegangen sei. Schliesslich sei ihr am 31. Juli 2019 ohne RÃ¼ckfragen einen Ersatz fÃ¼r die verlorene Niederlassungsbewilligung ausgestellt worden. Vor diesem Hintergrund sei sie davon ausgegangen, dass alles in Ordnung sei. Sie habe aus diesen GrÃ¼nden nicht mehr mit weiteren Zustellungen zur Frage ihrer Anwesenheitsberechtigung nach Beendigung ihrer Ehe rechnen mÃ¼ssen. Insbesondere sei ihr â im Gegensatz zu ihrem Ex-Ehemann â nie eine erweiterte Trennungsanfrage gestellt worden und habe man ihr zu den Aussagen des Ex-Ehemanns nie das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Dem lÃ¤sst sich nicht beipflichten. Wie oben aufgezeigt, besteht die Pflicht, sich bei Vorliegen eines verfahrens- bzw. prozessrechtlichen VerhÃ¤ltnisses so zu verhalten, dass Verfahrensakte zugestellt werden kÃ¶nnen, zumindest wÃ¤hrend eines Jahres nach der letzten behÃ¶rdlichen Verfahrenshandlung. Zwar trifft zu, dass zwischen der Trennungsanfrage vom 7. November 2018 und der Anfrage vom 1. Oktober 2019 fast ein Jahr vergangen ist, allerdings handelt es sich hier nicht um die letzte Verfahrenshandlung des Migrationsamts vor Erlass der VerfÃ¼gung vom 18. MÃ¤rz 2020. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde zuletzt am 26. Februar 2020 das rechtliche GehÃ¶r zum Widerruf ihrer Niederlassungsbewilligung gewÃ¤hrt. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, es sei ihr als Laie nicht bewusst gewesen, dass sie sich nach fast einem Jahr nach wie vor in einem verfahrensrechtlichen VerhÃ¤ltnis befindet, kann ihr nicht gefolgt werden. Mit Schreiben vom 1. Oktober 2019, mit welchem das Migrationsamt sie aufforderte, Belege zur Sicherung ihres Lebensunterhalts einzureichen, wurde auf das Schreiben vom 7. November 2018 verwiesen und wurde sie ausdrÃ¼cklich darauf hingewiesen, dass sie mitwirkungspflichtig sei und ansonsten aufgrund der Akten entschieden werde. Der BeschwerdefÃ¼hrerin musste nach Erhalt dieses Schreibens klar gewesen sein, dass das Migrationsamt nach wie vor migrationsrechtliche Konsequenzen in ErwÃ¤gung zieht und ihre Stellungnahme relevant fÃ¼r diesen Entscheid ist. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kam diesen Aufforderungen nach zwei weiteren Anfragen des Migrationsamts (datiert vom 29. Oktober 2019 und 26. November 2019) schliesslich mit Schreiben vom 14. Dezember 2019 zumindest zum Teil nach. Auf die weiteren Schreiben des Migrationsamts vom 20. Dezember 2019 und vom 24. Januar 2020, worin dieses weitere Fragen zu ihrer Integration stellte und weitere Unterlagen einforderte, reagierte die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mehr. Auch die GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs vom 26. Februar 2020 blieb unbeantwortet. Schliesslich nahm die BeschwerdefÃ¼hrerin die VerfÃ¼gung vom 18. MÃ¤rz 2020 nicht entgegen. Das Migrationsamt hat der BeschwerdefÃ¼hrerin nach dem Gesagten sieben Mal die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, bis es schliesslich die VerfÃ¼gung erliess. Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet auch nicht, diese Schreiben erhalten zu haben. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin auf die Schreiben nicht reagiert hat, kann dem Migrationsamt nicht zum Vorwurf gemacht werden. Anderes wÃ¼rde bedeuten, dass sich auslÃ¤ndische Personen einem migrationsrechtlichen Verfahren entziehen kÃ¶nnten, indem sie keine Briefe des Migrationsamts entgegennehmen. </p> <p class="Erwgung2">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass zum Zeitpunkt des Erlasses der VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 18. MÃ¤rz 2020 eine Empfangspflicht bestand und sich die BeschwerdefÃ¼hrerin dieser auch bewusst gewesen sein muss. An dieser Feststellung Ã¤ndert auch der Umstand, dass ihr nach dem Verlust ihres AuslÃ¤nderausweises im Juli 2019 ein neuer Ausweis ausgestellt wurde, nichts. Mit der Ausstellung wurde lediglich ein verloren gegangener Ausweis ersetzt. Diese Handlung sagt nichts Ã¼ber den Stand ihres migrationsrechtlichen Verfahrens aus. Der BeschwerdefÃ¼hrerin musste dies auch spÃ¤testens nach dem Erhalt weiterer Verfahrenshandlungen des Migrationsamts ab Oktober 2019 bewusst gewesen sein. </p> <p class="Erwgung2">Mit den Vorinstanzen ist deshalb festzustellen, dass die am 20. MÃ¤rz 2020 zur Abholung gemeldete VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 18. MÃ¤rz 2020 nach Ablauf der siebentÃ¤tigen Abholfrist am 27. MÃ¤rz 2020 als zugestellt gilt und der Rekurs vom 4. August 2020 damit offensichtlich verspÃ¤tet erfolgt ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Eine versÃ¤umte Frist kann wiederhergestellt werden, wenn der SÃ¤umigen keine grobe NachlÃ¤ssigkeit zur Last fÃ¤llt und sie innert zehn Tagen nach Wegfall des Grundes, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, ein Gesuch um Wiederherstellung einreicht (§ 12 Abs. 2 Satz 1 VRG). Allgemein ist die Fristwiederherstellung mÃ¶glich, wenn der betroffenen Person keine oder nur leichte NachlÃ¤ssigkeit vorgeworfen werden kann (<span>Kaspar PlÃ¼ss, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], </span>§ 12 N. 43). Aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit und der Verfahrensdisziplin ist ein Grund, der die Wiederherstellung einer Frist rechtfertigt, nicht leichthin anzunehmen (vgl. VGr, 4. Juli 2016, VB.2016.00132, E. 2.2). GemÃ¤ss der Rechtsprechung ist die fehlende grobe NachlÃ¤ssigkeit nur dann zu bejahen, wenn es dem bzw. der SÃ¤umigen trotz Anwendung der Ã¼blichen Sorgfalt objektiv unmÃ¶glich oder subjektiv nicht zumutbar war, die fristgebundene Rechtshandlung rechtzeitig vorzunehmen (VGr, 9. Januar 2020, VB.2019.00461, E. 3.1 Abs. 1 â 2. Juni 2014, VB.2014.00220, E. 1.3.1; PlÃ¼ss, § 12 N. 46). Es obliegt der sÃ¤umigen Person, die SÃ¤umnisgrÃ¼nde sowie die Tatsache, dass die zehntÃ¤gige Gesuchsfrist eingehalten worden sei, im Wiederherstellungsgesuch vollstÃ¤ndig und genau darzustellen. Fehlt eine derartige Sachverhaltsdarstellung, ist weder eine amtliche Untersuchung Ã¼ber die massgebenden Tatsachen zu fÃ¼hren noch der betreffenden Partei Frist zur Verbesserung des Gesuchs anzusetzen (VGr, 5. Oktober 2016, VB.2016.00587, E. 2.1 Abs. 2; PlÃ¼ss, § 12 N. 88).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, es sei ihr aus gesundheitlichen GrÃ¼nden, namentlich ihrer psychischen Verfassung, nicht mÃ¶glich gewesen, ihren Pflichten nachzukommen. Sie sei nach der Trennung von ihrem Ehemann sowie den Turbulenzen mit Auftragnehmern im Rahmen ihrer frÃ¼heren selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit stark angeschlagen gewesen. Am 1. Februar 2020 habe sie aufgrund dieser Turbulenzen und zur Stabilisierung ihrer finanziellen Situation eine Festanstellung bei der D AG angenommen. Am 16. MÃ¤rz 2020 habe der Bundesrat einen landesweiten Lockdown und die Schliessung aller Restaurantbetriebe beschlossen. Sie habe in der Folge Sorge gehabt, ihre Arbeitsstelle wieder zu verlieren und ihre psychische angeschlagene Verfassung habe sich weiter verschlechtert. Der Lockdown habe zudem dazu gefÃ¼hrt, dass sie sich sozial isoliert habe, da sie alleine wohne und niemanden habe treffen kÃ¶nnen. Angesichts dieser Sachlage sei sie psychisch damit Ã¼berfordert gewesen, ihre Post zu Ã¶ffnen oder eingeschriebene Briefe auf der Post abzuholen, zumal diese TÃ¤tigkeit im Lockdown zwar mÃ¶glich, aber durchaus erschwert gewesen sei (verkÃ¼rzte Ãffnungszeiten der Post). Als Beweismittel reicht die BeschwerdefÃ¼hrerin ein fachÃ¤rztliches Attest von Dr.<span> </span>med. E, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. August 2020 ein, wonach sie wohl bereits seit Oktober 2019 an einer reaktiven Depression leide. Die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼hrt weiter aus, sie habe versucht mit Dr.<span> </span>med. E bereits im MÃ¤rz 2020 einen Termin zu vereinbaren, aufgrund des Lockdowns und dem nachfolgenden RÃ¼ckstau habe sie erst am 3. August 2020 einen ersten Termin wahrnehmen kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Wie die Vorinstanz zutreffend festhÃ¤lt, kann bei einer ernsthaften Erkrankung ein Fristwiederherstellungsgrund vorliegen. Die Erkrankung muss allerdings derart sein, dass die Rechtsuchende durch sie sowohl davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln, als auch daran gehindert wird, eine Drittperson mit der Vornahme der fristgebundenen Prozesshandlung zu betrauen (vgl. PlÃ¼ss § 12 N. 61). Dem <span>von der BeschwerdefÃ¼hrerin als Beweis ihrer Behauptung eingereichten fachÃ¤rztlichen Attest von </span>Dr.<span> </span>med. E vom 3. August 2020 ist zu entnehmen, dass die reaktive Depression mit hoher Wahrscheinlichkeit im Oktober 2019 begonnen und langsam zugenommen hat. Akut geworden sei das psychische Zustandsbild mit Sicherheit seit der EinfÃ¼hrung des Lockdowns. Es sei der BeschwerdefÃ¼hrerin aus gesundheitlichen GrÃ¼nden deswegen nicht mÃ¶glich gewesen, im Zeitraum von Februar bis April 2020 ihren Pflichten (inkl. Postangelegenheiten, Korrespondenz, Wahrnehmung sÃ¤mtlicher Termine etc.) ordnungsgemÃ¤ss nachzugehen bzw. jemanden zu bevollmÃ¤chtigen. Ein Arztzeugnis, in dem â wie vorliegend â ohne nÃ¤here Angabe von GrÃ¼nden bescheinigt wird, die sÃ¤umige Person habe wÃ¤hrend eines bestimmten Zeitraumes keine administrativen Angelegenheiten erledigen kÃ¶nnen, stellt keinen genÃ¼genden Nachweis fÃ¼r fehlende grobe NachlÃ¤ssigkeit dar (vgl. PlÃ¼ss § 12 N. 64). Auch genÃ¼gt das Vorliegen einer schweren Depression grundsÃ¤tzlich nicht als Fristwiederherstellungsgrund (vgl. PlÃ¼ss § 12 N. 62). Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zudem zutreffend festgehalten hat, hat Dr.<span> </span>med. E die Diagnose und das Attest am gleichen Tag erstellt, als er die BeschwerdefÃ¼hrerin erstmals empfing. Ihre Symptome waren zu diesem Zeitpunkt bereits drei Monate abgeklungen. Es ist deshalb mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Diagnose ausschliesslich auf der Eigenanamnese der BeschwerdefÃ¼hrerin beruht. Die Vorinstanz hat dem Ã¤rztlichen Attest daher zu Recht keinen genÃ¼genden Beweiswert zugemessen. Wie sie weiter zutreffend festhielt, bescheinigt das Attest die eingeschrÃ¤nkte HandlungsfÃ¤higkeit zudem nur fÃ¼r die Zeit von Februar bis April 2020. Es erklÃ¤rt folglich nicht, weshalb es der BeschwerdefÃ¼hrerin von Dezember 2019 bis Januar 2020 nicht mÃ¶glich gewesen war, die Schreiben des Migrationsamts entgegenzunehmen und darauf zu reagieren. Es bestehen im Ãbrigen Zweifel daran, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend dieser Zeit tatsÃ¤chlich in ihrer HandlungsfÃ¤higkeit eingeschrÃ¤nkt gewesen war, konnte sie doch gemÃ¤ss eigenen Angaben ab Februar 2020 eine Festanstellung bei der D AG antreten. </p> <p class="Erwgung2">Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefÃ¼hrten GrÃ¼nde sind nach dem Gesagten nicht geeignet, einen Fristwiederherstellungsgrund zu begrÃ¼nden. Es kann im Ãbrigen auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden, welchen das Verwaltungsgericht beitritt. Die FristsÃ¤umnis ist demnach auf eine grobe NachlÃ¤ssigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Entsprechend hat die Vorinstanz das Gesuch um Fristwiederherstellung zu Recht abgewiesen.</p> <p class="Erwgung2">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen; eine ParteientschÃ¤digung steht ihr nicht zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 sowie § 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und des unentgeltlichen Rechtsbeistands. Nach § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Sie haben nach Abs. 2 derselben Bestimmung Anspruch auf die Bestellung einer unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Offensichtlich aussichtslos sind Begehren, bei denen die Aussichten zu obsiegen wesentlich geringer sind, als die Aussichten zu unterliegen, und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (statt vieler VGr, 18. August 2016, VB.2016.0019, E. 5.). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b><span>Einem wie vorliegend ausfÃ¼hrlich begrÃ¼ndeten Rekursentscheid, der gemÃ¤ss der geltenden Rechtslage eine umfassende WÃ¼rdigung vorgenommen hat, mÃ¼sste Substanzielles entgegengesetzt werden, soll nicht die Gefahr bestehen, dass das Rechtsmittel als aussichtslos bezeichnet wird (vgl. BGr, 19. Januar 2012, 2C_872/2011, E. 4). Dies ist der BeschwerdefÃ¼hrerin nach dem Gesagten nicht gelungen. Die vorliegende Beschwerde erweist sich deshalb und auch wegen der klaren Rechtslage als offensichtlich aussichtslos, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und dem Gesuch um unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung nicht entsprochen werden kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. <span>Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und um Bestellung einer unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin wird abgewiesen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. <span>Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>