<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01190</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, arbeitete zuletzt seit dem 1. Mai 2000 als Portier im Z.___, wobei der letzte effektive Arbeitstag am 5. September 2001 war (vgl. Urk. 7/8 S. 1 Ziff. 4). Am 25. September 2002 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete er sich unter Hinweis auf eine lumbale Diskushernie, eine Hypertonie bei Zystennieren, eine Depression sowie unklare Sehstörungen bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4 S. 5 Ziff. 7.2). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 7/7-10) ab und sprach dem Versicherten daraufhin mit Verfügungen vom 21. Mai 2003 (Urk. 7/22-23) bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. September 2002 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilungen vom 10. Februar 2004 (Urk. 7/39) sowie 5. Mai 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/49) wurde der Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des ordentlichen Revisionsverfahrens und nach Eingang des Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogens vom 10. Juni 2013 (Urk. 7/53) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 7/54-55, Urk. 7/62-64, Urk. 7/66) und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung beim A.___, über welche am 27. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2015 berichtet wurde (Urk. 7/77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/83-84, Urk. 7/87) hob die IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/89 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 17. November 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Dezember 2015 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 4. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen die anspruchsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3c/aa mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Portier weiterhin nicht zumutbar sei. Allerdings habe sich insbesondere der psychische Gesundheitszustand erheblich verbessert. Dies gelte auch unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung bezüglich der Standar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dindikatoren. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihm nun zu 75 % zumutbar. Dabei sei von einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit mit einem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhten Pausenbedarf auszugehen. Nach Vornahme des Einkommensvergleichs und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % resultiere ein nicht mehr rentenbegründender Invaliditätsgrad von 7 % (S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes könne gestützt auf den Bericht von Dr. med. B.___ nicht ausgegangen werden. Vielmehr habe sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache sogar verschlechtert. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des A.___ sei nicht nachvollziehbar, weshalb darauf nicht abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Zudem berücksichtige es die neue Schmerzrechtsprechung nicht. Es stehe ihm daher weiterhin eine ganze Invalidenrente zu. Eventuell seien ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende medizinische Abklärungen vorzunehmen (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers seit den rentenzusprechenden Verfügungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Mai 2003 (Urk. 7/22-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23) verbessert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und gestützt darauf die Frage, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte Aufhebung der Rente rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Vergleichszeitpunkt nicht massgebend sind die mit Mitteilungen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2004 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/39) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/49) abgeschlossenen Revisionsverfahren, da in deren Rahmen keine materielle Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung vorgenommen wurde (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den rentenzusprechenden Verfügungen vom 21. Mai 2003 (Urk. 7/22-23) lagen die nachfolgenden Arztberichte zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des C.___ führten mit Bericht vom 4. November 2002 (Urk. 7/9) eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche gegenwärtig mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachteten sie eine Hypertonie sowie polyzystische Nieren (S. 1 Ziff. 1 lit. A). Der Beschwerdeführer sei während der Hospitalisation vom 22. August bis 8. Oktober 2002 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei schwierig und ihnen nicht möglich (S. 1 f. Ziff. 1 lit. C).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. D.___, praktischer Arzt, gab mit Bericht vom 10. November 2002 (Urk. 7/10) an, dass er den Beschwerdeführer seit dem 7. September 2001 behandle (S. 2 lit. D Ziff. 1), und folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie L5/S1 operiert, postoperative epidurale Narbenbildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertonie bei Zystennieren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber erachtete er die funktionellen Sehstörungen als ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 lit. A). Der Beschwerdeführer sei in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit seit dem 7. September 2001 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 1 lit. B). Eine geeignete behinderungsangepasste Tätigkeit sei langfristig ganztags zumutbar (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der E.___ führten mit Bericht vom 27. Juni 2013 (Urk. 7/55) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) sowie eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), auf. Die Konsultationen würden alle vier Wochen stattfinden. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe keinen Zugang zu einem psychosomatischen Krankheitsmodell, sondern gehe weiterhin von einer somatischen Ursache für seine Symptome aus. Die Prognose sei bei bereits langjährigem und chronifiziertem Krankheitsverlauf als ungünstig zu betrachten (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 26. März 2014 (Urk. 7/62/5-10) führte Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, G.___, chronische Rückenbeschwerden mit einem sensiblen Ausfallsyndrom S1 links bei Status nach intralaminärer Fenestration L5/S1 links im Dezember 2001 sowie eine Depression mit Somatisierungsstörung als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit auf. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Folgendes (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">autosomal dominante polyzystische Nierenkrankheit wahrscheinlich Typ 2, Erstdiagnose (ED) 2002 mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">positiver Familienanamnese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterieller Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischer Niereninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">asymptomatischer Nephrolithiasis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keinem Nachweis von zerebralen Aneurysmata </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die chronische Niereninsuffizienz sei langsam progredient. Die arterielle Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie sei gut eingestellt. Eine terminale Niereninsuffizienz mit der Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer Dialyse sei bei einem Typ 2 nur bei einer Minderheit der Patienten zu erwarten (S. 3 Ziff. 1.4). Aus nephrologischer Sicht lägen keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vor und es sei keine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren (S. 3 Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der E.___ bestätigten mit Bericht vom 8. April 2014 (Urk. 7/63) die bereits von ihnen gestellten Diagnosen, wobei sich sowohl bezüglich der Depression als auch der Somatisierungsstörung in den letzten Jahren ein unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderter chronischer Verlauf zeige (S. 2 Ziff. 1.1, Ziff. 1.4; S. 5 Ziff. 1.11). Eine Konsultation finde alle vier Wochen statt (S. 3 Ziff. 1.5). Der Beschwerdeführer sei reduziert belastbar und misstrauisch im Umgang mit anderen Menschen. Zudem habe er Konzentrations- und Auffassungsstörungen. In seinem aktuellen Zustandsbild sei er nicht in der Lage, die für eine Erwerbstätigkeit notwendigen Basisvariablen zu erbringen. Er sei bis auf weiteres in jeglicher Tätigkeit sowohl auf dem freien Arbeitsmarkt als auch im geschützten Rahmen zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig (S. 4 Ziff. 1.6-1.7, S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 10. April 2014 (Urk. 7/64) an, dass er den Beschwerdeführer seit April 2003 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom nach Diskushernienoperation im Dezember 2001 mit postoperativer Narbenbildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">polyzystische Nierenkrankheit mit arterieller Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Nierenfunktion bestehe eine langsame progrediente Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung. Die Prognose bezüglich der Depression und der Schmerzsymptomatik sei stationär (S. 2 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit seit dem 7. September 2001 dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, vom 7. Juli 2014 (Urk. 7/66/1-4) lässt sich entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer seit dem 28. Juni 2010 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und eine chronische Migräne sowie einen chronischen Schwindel als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren könne (S. 1 Ziff. 1.1). In prognostischer Hinsicht sei mit einer bleibenden Chronifizierung der Migräne und des Schwindels zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei seit Juni 2010 in der bisherigen Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihm zu vier bis fünf Stunden pro Tag zumutbar. Dabei liege jeweils eine verminderte Leistungsfähigkeit von 10-20 % vor (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Januar 2015 erstatteten die Ärzte des A.___ ihr polydisziplinäres Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, Nephrologie, Oto-Rhino-Laryngologie sowie Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie (Urk. 7/77). Dabei konnten sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 29 f. Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom und residuelles radiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">läres Syndrom S1 links mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links im Dezember 2001 bei therapieresistentem radikulärem Reiz- und Ausfallssyndrom L5/S1 links bei mediolateraler Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerviko- und thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">säulenfehlform und –fehlhaltung sowie radiologisch Status nach thora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kalem Morbus Scheuermann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Schwankschwindelsymptomatik, am ehesten zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen-propriozeptiv bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tinnitus rechts, mittelgradig kompensiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hochtonschallempfindungsschwerhörigkeit beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 30 Ziff. 5.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwindel, Sehstörungen, Gefühlsstörungen am Kopf</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Spannungstypkopfschmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">autosomal dominante polyzystische Nierenkrankheit, ED 2002 mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">positiver Familienanamnese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterieller Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischer Niereninsuffizienz Stadium 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">asymptomatischer Nephrolithiasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keinem Nachweis von zerebralen Aneurysmata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht stehe eine leichte Niereninsuffizienz Stadium 2 bei bekannter autosomal dominanter polyzystischer Nierenkrankheit im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund. Ferner bestünden in anamnestischer Hinsicht Sehstörungen, wobei eine vor einem Jahr erfolgte ophthalmologische Abklärung kein objektivierbares Korrelat gezeigt habe. Aus internistischer Sicht bestehe demnach keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 9 Ziff. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der psychiatrischen Untersuchung sei der affektive Kontakt gut herstellbar, jedoch die Stimmung leicht depressiv gewesen. Der Beschwerdeführer habe eine erhöhte Ermüdbarkeit und einen vermehrten Schlaf angegeben. Er habe ferner ein gewisses Kontrollbedürfnis, so beim Verlassen der Wohnung, beklagt. Es bestünden keine Hinweise auf manifeste Ängste mit vegetativen Symptomen. Die Vigilanz sei nicht gestört. Der Beschwerdeführer sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Die Aufmerksamkeit sowie die Auffassung und das Gedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis seien nicht beeinträchtigt. Das Denken sei formal geordnet und inhaltlich bestünden keine Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen. Der Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert sei vermindert, wobei Insuffizienzgedanken vorlägen. Die Zirkadianität sei nicht ausgeprägt. Hinweise auf selbst- und fremdgefährliches Verhalten bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den nicht. Der Beschwerdeführer habe ausserhalb der Familie sehr wenig Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takt. Der Antrieb sei eher herabgesetzt mit erhöhter Ermüdbarkeit bei erhaltener Intentionalität (S. 12 Ziff. 4.1.2). Beim Beschwerdeführer könne daher eine leichte depressive Episode diagnostiziert werden. Insbesondere bestünden aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings ausgeweitete Beschwerden bezüglich des Bewegungsapparats. Das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass dieser Schmerzen und die Überzeugung, überhaupt nicht mehr arbeiten zu können, würden sich durch die somatischen Befunde nicht hinreichend objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren lassen. Es liege daher eine psychische Überlagerung vor, welche nicht nur mit einer Somatisierung im Rahmen der Depression erklärt werden könne. Ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht erwiesen. Der Beschwerdeführer habe sich sozial deutlich zurückgezogen, wobei er innerhalb der Familie durchaus Kontakte pflege. Ein schwerer sozialer Rückzug in allen Bereichen des Lebens liege nicht vor. Es bestünden zudem zwanghafte Persönlichkeitszüge. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei aufgrund des chronischen Verlaufs und der deutlich ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung ungünstig (S. 13 Ziff. 4.1.4). Dem Beschwerdeführer könne eine ganztägige Arbeitstätigkeit ohne Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung trotz der geklagten Beschwerden zugemutet werden. Die wiederholt beschriebene mittelgradige depressive Störung sei remittiert und es liege ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch eine leichtgradige Episode vor, sodass keine Arbeitsunfähigkeit mehr begründbar sei (S. 14 Ziff. 4.1.5-4.1.6). Es bestehe eine Selbstlimitierung, wobei auch eine Dekonditionierung anzunehmen sei. Die psychosozialen Faktoren stünden allerdings deutlich im Vordergrund. Eine psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung mit antidepressiver Medikation werde wahrgenommen. Der Medikamentenspiegel sei allerdings kaum beziehungsweise nicht nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, was als Hinweis für eine schlechte Medikamentencompliance zu deuten sei (S. 14 Ziff. 4.1.7). Die früher diagnostizierte volle Arbeitsunfähigkeit könne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der damals gestellten Diagnosen nicht nachvollzogen werden. Es handle sich somit bei der heutigen Beurteilung ebenfalls um eine andere Beurteilung eines möglicherweise ähnlichen Gesundheitszustandes. Es sei aber auch davon auszugehen, dass es zu Adaptionsvorgängen gekommen sei (S. 14 Ziff. 4.1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der klinischen rheumatologischen Untersuchung fänden sich noch gewisse Zeichen eines gesteigerten Schmerzverhaltens mit positiven Scheinmanövern und mit Schmerzprovokationen. An den Beinen seien keine Paresen nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Es liege eine Fehlhaltung und Fehlform der Wirbelsäule mit aufgehobener Lordose der Lendenwirbelsäule (LWS) vor. Zusätzlich finde sich eine leichte Inklinationshaltung des Oberkörpers. Die Beweglichkeit der LWS sei aufgrund sehr rascher Gegeninnervation nicht adäquat überprüfbar. Formal lägen allseitig deutliche Einschränkungen vor. An der Halswirbelsäule (HWS) sei die Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit allseitig nicht relevant eingeschränkt. Die Untersuchung der Gelenke zeige keine relevante Pathologie. Die Symptomatik entspreche aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht einem chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndrom mit zusätzlich residueller radikulärer Komponente S1 links. Die Beschwerden im Bereich der HWS und der Brustwirbelsäule (BWS) seien ohne Nachweis einer höhergradigen Pathologie unspezifisch. Funktionell liege aufgrund der lumbalen Pathologie an der unteren LWS eine deutlich eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule vor (S. 18 Ziff. 4.2.4). Körperlich schwere und mittelschwere Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit starker und mittelstarker Rückenbelastung seien dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer dauerhaft nicht mehr zumutbar. In einer körperlich leichten Tätigkeit mit leichter Rückenbelastung und mit der Möglichkeit zu Wechselpositionen, ohne monoton-repetitive Haltungen oder Bewegungen, ohne gehäufte Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten, ohne Benützen von Leitern oder Gerüsten und ohne repetitives Bücken sei die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht aufgrund der mindestens partiell nachvollziehbaren Schmerzsymptomatik um 25 % vermindert. Diese Einschätzung gelte ab dem Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung (S. 18 Ziff. 4.2.5-4.2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der neurologischen Untersuchung habe ein chronisches Lumbovertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom verbunden mit einer wahrscheinlich residuellen radikulären sensiblen Ausfallsymptomatik der Wurzel S1 links diagnostiziert werden können. Eine zusätzliche radikuläre Reizsymptomatik dieser Wurzel sei möglich. Die diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügliche Beurteilung sei aufgrund der fehlenden bildgebenden Untersuchungen der LWS sowie der deutlichen Somatisierungstendenz erschwert. Hinsichtlich des beklagten Schwindels sei auffallend, dass dieser völlig lageunabhängig – auch im Liegen - seit Jahren konstant vorhanden sei. Die klinische neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung ergebe diesbezüglich keine Auffälligkeit. Es bestünden keine Anhaltspunkte für eine zentrale oder peripher-vestibuläre Funktionsstörung. Der Befund der Magnetresonanztomographie (MRI) des Schädels vom Juli 2013 sei normal. Der Schwindel sei daher als psychosomatisches Symptom zu interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren. Dasselbe gelte aus neurologischer Sicht auch für die beklagten Sehstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und die Sensibilitätsverminderung im gesamten Kopfbereich. Es liege daher eine Somatisierungsproblematik mit multiplen psychosomatischen Symptomen vor. Aus neurologischer Sicht sei ein chronischer Spannungstyp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfschmerz abgrenzbar, wobei dieser ermessensweise als eigenständige Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose aufgeführt oder unter die Somatisierungsproblematik subsumiert werden könne. Zum aktuellen Zeitpunkt sei keine Migräne abgrenzbar (S. 23 Ziff. 4.3.4). Aus neurologischer Sicht seien dem Beschwerdeführer körperlich schwere und überwiegend mittelschwere Tätigkeiten nicht zumutbar. Für eine leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg, ohne Zwangshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen und mit der Möglichkeit für Positionswechsel bestehe demgegenüber keine Einschränkung (S. 23 Ziff. 4.3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus nephrologischer Sicht könne eine leichte Niereninsuffizienz Stadium 2 bei bekannter autosomal dominanter polyzystischer Nierenkrankheit bestätigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Als Folge davon liege eine medikamentös derzeit knapp genügend einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte arterielle Hypertonie vor. Weitere renale Folgeschäden hätten nicht objektiviert werden können (S. 25 Ziff. 4.4.4). Aufgrund der lediglich leichten Niereninsuffizienz bestehe derzeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 25 Ziff. 4.4.5). Mittel- bis längerfristig sei mit einer sich verschlechternden Nierenfunktion und somit möglicherweise auch mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 25 Ziff. 4.4.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der otoneurologischen Untersuchung könne aktuell eine rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits objektiviert werden. Daher bestünden auditive Einschränkungen bei Gesprächen mit mehreren Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen sowie unter gesteigertem Umgebungsgeräuschpegel. Der konstante Tinnitus könne noch als mittelgradig kompensiert bezeichnet werden. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der peripheren vestibulären Funktion seien aktuell unauffällige Befunde bei fehlenden pathologischen Nystagmen sowie symmetrischer kalori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Erregbarkeit festzuhalten. Eine zervikogen-propriozeptiv bedingte Ursache sei differentialdiagnostisch denkbar, auch wenn im Rahmen der aktuellen Untersuchung keine diesbezüglichen Befunde hätten provoziert werden können. Eine retrocochleäre und zentrale Pathologie habe mittels MRI des Neurocrani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ums ausgeschlossen werden können (S. 28 Ziff. 4.5.4). Tätigkeiten, welche hohe Anforderungen an das Gehör stellen würden, seien ebenso nicht geeignet wie Tätigkeiten unter erhöhtem Umgebungsgeräuschpegel. Ausserdem sollten sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten mit häufigen Kopfrotationsbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen gemieden werden. In einer angepassten Tätigkeit unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung dieser qualitativen Einschränkungen bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 28 f. Ziff. 4.5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend seien dem Beschwerdeführer körperlich schwere und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten und demzufolge auch die angestammte Tätigkeit als Portier nicht mehr zumutbar. In einer behinderungsangepassten körperlich leichten Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an das Gehör, ohne Tätigkeiten unter erhöhtem Umgebungsgeräuschpegel und ohne sturzgefährdende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten mit häufigen Kopfrotationsbewegungen bestehe dagegen spätestens seit der aktuellen Untersuchung eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Das Pensum könne dabei vollschichtig umgesetzt werden mit erhöhtem Pausenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darf von bis zu 15 Minuten pro Stunde (S. 31 f. Ziff. 6.2-6.3). Der psychiatrische Zustand habe sich seit dem Jahr 2002 gebessert. Die früher höhergradige depressive Störung sei weitgehend remittiert und nun ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Zudem sei es auch zu Adaptionsvorgängen gekommen (S. 33 Ziff. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 9. Februar 2015 empfahl PD Dr. med. univ. J.___, Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beurteilung auf das umfassende Gutachten des A.___ abzustellen. Die bisherige Tätigkeit als Portier sei dem Beschwerdeführer weiterhin nicht zumutbar. In einer körperlich leichten Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an das Gehör, ohne erhöhten Umgebungsgeräuschpegel, ohne Sturzgefährdung und ohne häufige Kopfrotationen sei er hingegen spätestens seit der aktuellen Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung (Dezember 2014) zu 75 % arbeitsfähig (vgl. Urk. 7/82 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Bericht vom 10. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 (Urk. 3) von Dr. med. B.___, praktische Ärztin, E.___, lässt sich entnehmen, dass aufgrund der Grunddiagnose und der bereits seit Jahren bestehenden Symptomatik von einer längerdauernden, womöglich chronischen Störung auszugehen sei. Die Prognose sei ungünstig. Eine Opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mierung der Medikation sei nur schwer möglich, da der Beschwerdeführer auf jegliche Medikamente mit Nebenwirkungen reagiere. Die aktuelle Medikation mit Cymbalta und Seroquel vertrage er besser. Es bestehe weiterhin eine redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit, so dass ihm allenfalls eine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im geschützten Rahmen zugemutet werden könne. Für den Einsatz auf dem ersten Arbeitsmarkt fehle ihm die nötige Stabilität. Es sei aktuell und höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auch längerfristig von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung der Frage, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers wesentlich verbessert hat und somit ein Revisionsgrund vorliegt, findet sich in den Akten insbesondere das polydisziplinäre Gutachten des A.___ (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.7), welches die praxisgemässen Kriterien an beweiskräftige Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlagen (vorstehend E. 1.5) vollumfänglich erfüllt. So berücksichtigte das Gutachten die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers, wurde in Kenntnis sowie in differenzierter Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung durch die Gutachter des A.___ ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend, weshalb für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten lässt sich sodann entnehmen, dass sich der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers insoweit verbessert habe, als die affektive Störung gegenwärtig soweit remittiert sei, dass nur noch eine leichtgradige depressive Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung vorliege und sich dadurch keine relevante Arbeitsunfähigkeit mehr begründen lasse (vgl. Urk. 7/77 S. 14 Ziff. 4.1.6, S. 32 oben). Es wurde zwar ebenfalls darauf hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, dass die früher attestierte volle Arbeitsunfähigkeit aufgrund der damals gestellten Diagnosen nicht nachvollzogen werden könne, weshalb es sich bei der heutigen Beurteilung gegenüber den früheren fachärztlichen Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch um eine andere Beurteilung eines möglicherweise ähnlichen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes handle (vgl. Urk. 7/77 S. 14 Ziff. 4.1.8). Eine Verbesserung des psychiatrischen Zustandes wird indessen ausdrücklich festgehalten (vgl. Urk. 7/77 S. 33 Ziff. 7.1). Im Übrigen erkannten die Gutachter des A.___ auch Adaptionsvorgänge (vgl. Urk. 7/77 S. 14 Ziff. 4.1.8, S. 33 Ziff. 7.1), wobei ein Revisionsgrund bei einem an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustand auch dann vorliegt, wenn die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mit einer Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnung oder Anpassung an die Behinderung begründet wird (Meyer/Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, IVG, 3. Auflage, Zürich/Ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel/Genf 2014, Rz 22 zu Art. 30-31; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_269/2015 vom 18. August 2015 E. 3.2 und 8C_237/2014 vom 21. Januar 2015 E. 2.3). Damit besteht vorliegend in jedem Fall Anlass zur Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht leidet der Beschwerdeführer demnach - mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - an einem chronischen lumbospondylogenen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom und einem residuellen radikulären Syndrom S1, an einem zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viko- und thorakolumbospondylogenen Schmerzsyndrom, an einer inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierenden Schwankschwindelsymptomatik sowie an einem mittelgradig kompensierten Tinnitus rechts und einer beidseitigen Hochtonschallempfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (vgl. Urk. 7/77 S. 29 f. Ziff. 5.1). Als ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erachteten die Gutachter die chronischen Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">typ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfschmerzen sowie die autosomal dominante polyzystische Nierenkrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit (Urk. 7/77 S. 30 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rheumatologischen Befunde waren weitestgehend unauffällig, wobei sich noch gewisse Zeichen eines gesteigerten Schmerzverhaltens mit positiven Schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manövern und mit Schmerzprovokationen gezeigt hätten. An den Beinen waren insbesondere keine Paresen nachweisbar. Hinsichtlich der Beschwerden an der HWS und BWS war sodann keine Pathologie ersichtlich. Funktionell wurde aufgrund der lumbalen Pathologie an der unteren LWS eine deutlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule festgehalten (vgl. Urk. 7/77 S. 18 Ziff. 4.2.4). In der neurologischen Untersuchung ergab sich hinsichtlich des Schwindels, der beklagten Sehstörungen und der Sensibilitätsverminderung im gesamten Kopfbereich keine Auffälligkeit, weshalb diese als psychosomatische Symptome interpretiert wurden. Für eine zentrale oder peripher-vestibuläre Funktionsstörung ergaben sich keine Anhaltspunkte. Der chronische Span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungskopfschmerz wurde ermessensweise als eigenständige Diagnose aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, wobei er ebenfalls unter die Somatisierungsproblematik subsumiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Eine Migräne war jedenfalls nicht abgrenzbar (vgl. Urk. 7/77 S. 23 Ziff. 4.3.4). Hinsichtlich der aus nephrologischer Sicht diagnostizierten autoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen dominanten polyzystischen Nierenkrankheit konnten nebst der leichten Niereninsuffizienz und der knapp genügend eingestellten arteriellen Hypertonie keine weiteren renalen Folgeschäden objektiviert werden (vgl. Urk. 7/77 S. 25 Ziff. 4.4.4). In der otoneurologischen Untersuchung wurde schliesslich eine rechtsakzentuierte Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits sowie ein konstanter mittelgradig kompensierter Tinnitus rechts objektiviert, wogegen ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere hinsichtlich der peripheren vestibulären Funktion bei fehlenden patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Nystagmen und symmetrischer kalorischer Erregbarkeit keine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Befunde festgehalten werden konnten. Eine retrocochleäre und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rale Pathologie wurde mittels MRI ausgeschlossen (vgl. Urk. 7/77 S. 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 4.5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des A.___ erachteten den Beschwerdeführer aufgrund der somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden in einer körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeit, wozu auch die bisherige Tätigkeit gehöre, als dauerhaft vollständig arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig. In einer behinderungsangepassten körperlich leichten Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an das Gehör, ohne erhöhten Umgebungsgeräuschpegel, ohne Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdung und ohne häufige Kopfrotationsbewegungen sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer hingegen spätestens seit der aktuellen Untersuchung zu 75 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Das Pensum könne dabei vollschichtig umgesetzt werden mit erhöhtem Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf von bis zu 15 Minuten pro Stunde (vgl. Urk. 7/77 S. 31 f. Ziff. 6.2-6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht konnte dagegen keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr gestellt werden. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit erachteten die Gutachter des A.___ eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.0), sowie eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; vgl. Urk. 7/77 S. 30 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter des A.___ hat nach ausführlicher psychopathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Befundaufnahme (vgl. Urk. 7/77 S. 12 Ziff. 4.1.2) festgestellt, dass die affektive Störung insoweit remittierte, dass derzeit lediglich noch eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert werden könne; dies aufgrund der verminderten Freude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindungsfähigkeit, der erhöhten Ermüdbarkeit, des verminderten Selbstwerts und des vermehrten Schlafbedürfnisses (vgl. Urk. 7/77 S. 13 Ziff. 4.1.4). Sodann wurde aufgrund der beklagten Schmerzen und Beschwerden, für welche sich kein objektivierbares Korrelat habe finden lassen, eine chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) diagnostiziert, welcher nach der Prüfung der bis anhin geltenden Foerster-Kriterien (vgl. BGE 130 V 352) keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen wurde. Der psychiatrische Gutachter des A.___ kam zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer trotz der geklagten Beschwerden eine ganztägige Arbeitstätigkeit ohne Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung zugemutet werden könne (vgl. Urk. 7/77 S. 13 f. Ziff. 4.1.4-4.1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache, dass das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 seine bisherige Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen neu gefasst hat, ändert an der vorliegenden Beurteilung nichts. Insbesondere ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lieren die gemäss altem Verfahrensstandard eingeholten Gutachten ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert nicht per se. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob eine schlüssige Beurteilung im Lichte der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Indikatoren möglich ist oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Dies trifft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 5) - auf das vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Gutachten des A.___ zu. Die Standardindikatoren hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichk</span><span>eitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sour</span><span>cen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandl</span><span>ungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei gilt es insbesondere darauf hinzuweisen, dass rechtsprechungsgemäss einer – wie vorliegend diagnostiziert – chronischen Schmerzstörung mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) im Gegensatz zu einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40), bei welcher ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund steht, ein Bezug zum Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regrad fehlt (vgl. BGE 142 V 106 E. 4.2). Sodann hielten die Gutachter des A.___ hinsichtlich der Beeinträchtigungen im Alltag fest, dass sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbst limitiere und auch eine gewisse Dekonditionierung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Er könne selber mit dem Auto fahren, wenn auch selten und nur kurze Strecken. Ausserdem seien ihm Reisen in die Heimat trotz subjektiv starker Beschwerden möglich, dies auch mit dem Bus. Der Beschwerdeführer mache fast den ganzen Tag nichts, ausser kleine Spaziergänge und manchmal kleine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">käufe. Er habe keine seinem Leben einen Sinn gebende Arbeit, weshalb er sich nicht gut fühle. Deshalb komme es auch zu Spannungen in der Beziehung zur Ehefrau. Die psychosozialen Faktoren stünden deutlich im Vordergrund, wobei auch eine Selbstlimitierung mit Inkonsistenzen vorliege (vgl. Urk. 7/77 S. 14 Ziff. 4.1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aufgrund der somatischen Komorbiditäten um 25 % verminderte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erscheint nachvollziehbar, wogegen es an einer psychiatrischen Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidität fehlt, mangelt es der derzeit lediglich leichten depressiven Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung an einer invalidisierenden Wirkung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Behandlungserfolgs und der Behandlungsresistenz gilt es zu erwähnen, dass zwar ein chronischer Verlauf und eine ungünstige Prognose fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten werden, wobei diese ebenfalls durch die deutlich ausgeprägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung beeinflusst werde (vgl. Urk. 7/77 S. 13 unten). Die psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie erfolgt lediglich einmal pro Monat (vgl. Urk. 7/77 S. 8 Ziff. 3.1.3). Zudem konnte der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiegel hinsichtlich der Antidepressiva nicht oder nur ungenügend nachgewiesen werden, was nach Ansicht der Gutachter des A.___ auf eine Malcompliance hinweisen könne (vgl. Urk. 7/77 S. 14 Ziff. 4.1.7). Soweit die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Ärztin, Dr. B.___, angab, dass der Beschwerdeführer auf jegliche Medikation mit diversen Nebenwirkungen reagiere, nun allerdings Cymbalta und Seroquel besser vertrage (vgl. Urk. 3 S. 1), ändert dies an der im Raum stehenden Malcompliance nichts. Zumal der Beschwerdeführer bereits im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Begutachtung durch das A.___ die besser verträglichen Medikamente Cymbalta und Seroquel zu sich nahm und die darin enthaltenden Wirkstoffe Quetiapin und Duloxetin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerade nicht im Blut nachweisbar waren respektive deutlich unterhalb des Referenzbereichs lagen (vgl. Urk. 7/77 S. 8 f. Ziff. 3.1.3, Ziff. 3.2.2.1). Entsprechend ist von einem eher geringen Leidensdruck des Beschwerdeführers auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar wurden etwas zwanghafte Persönlichkeitszüge erkannt, indem der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer Angst habe, die Wohnung zu verlassen und jeweils zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung sei. Eine Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung liege allerdings nicht vor (vgl. Urk. 7/77 S. 11 unten, S. 13). Aus dem geschilderten Tagesablauf ergibt sich sodann, dass sich der Beschwerdeführer zwar sozial zurückgezogen hat, indem die Besuche abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hätten und er nur noch zu ein paar Leuten telefonische Kontakte pflege. Ein schwerer sozialer Rückzug in allen Bereichen des Lebens konnte allerdings nicht erkannt werden, pflegt der Beschwerdeführer doch vor allem innerhalb der Familie durchaus Kontakte. Ebenfalls ist es ihm möglich, in die Ferien zu reisen, wobei er die lange Strecke bis ins ehemalige Jugoslawien auch mit dem Bus zurücklegen kann. Sodann gehe er täglich zu Fuss Brot einkaufen und erledige teilweise samstags zusammen mit der Ehefrau die Einkäufe. Abends gehe er jeweils spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieren. Die Haushaltsarbeiten erledige die Ehefrau, wobei er kaum mithelfen könne (vgl. Urk. 7/77 S. 11 f., S. 13 unten). Er verfügt demnach durchaus über Ressourcen. Soweit er geltend macht, er könne sich aufgrund der körperlichen Beschwerden keine berufliche Erwerbstätigkeit mehr vorstellen (vgl. Urk. 7/77 S. 8 Ziff. 3.1.4), ist eine ähnlich hohe Einschränkung in den sonstigen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen anhand der doch zahlreichen Aktivitäten nicht ersichtlich. Im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blick auf den beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz lässt sich keine gleichmässige Einschränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensbereichen erkennen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft betrachtet ist aufgrund dieser Feststellungen nicht von einem hohen Schweregrad der funktionellen Auswirkungen der chronischen Schmerzstörung auszugehen und der Leidensdruck ist als eher gering zu beurteilen. Daneben liegt keine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbaren Lebensbereichen vor. Damit ist auch unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass die chronische Schmerzstörung keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An der schlüssigen und nachvollziehbaren Beurteilung des A.___ ändern die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstehenden Berichte der behandelnden Ärzte (vorstehend E. 4.4-4.6, E. 4.9) im Hinblick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auftrag und die Erfahrungstatsache, wonach behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1 und I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2), nichts. Ergänzend gilt es anzumerken, dass eine psychiatrische Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum, inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wesentlich verbessert und ferner auch eine Adaption an die Beschwerden stattgefunden hat, weshalb ein Revisionsgrund vorliegt. Aus medizinischer Sicht ist dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Portier weiterhin nicht zumutbar. In einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten körperlich leichten Tätigkeit ohne hohe Anforderungen an das Gehör, ohne erhöhten Umgebungsgeräuschpegel, ohne Sturzgefährdung und ohne häufige Kopfrotationsbewegungen ist er hingegen seit der aktuellen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung zu 75 % arbeitsfähig. Das Pensum kann dabei vollschichtig umgesetzt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von bis zu 15 Minuten pro Stunde. Dem psychischen Leiden kommt sodann keine versicherungsrelevante Bedeutung mehr zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 2) war der am 16. Juni 1968 geborene Beschwerdeführer 47-jährig (vgl. Urk. 7/4 S. 1 Ziff. 1.3). Die Rente bezog er seit dem 1. September 2002, mithin seit etwas mehr als 13 Jahren (vgl. Urk. 7/22-23). Damit fällt er nicht unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Personenkreis, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb vom Grundsatz der erwerblichen Verwertbarkeit einer verbesserten oder wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.2.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3 und 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wobei der Beschwerdeführer aufgrund der Erwerbsbiographie unbestrittener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/81 S. 1) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und dabei auf den Zentralwert für im Gastgewerbe/Beherbergung und in der Gastronomie im privaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sektor tätige Männer in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monatlich Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘730.-- im Jahr 2012 (LSE 2012, TA1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">55-56, Kompetenzniveau 1). Da die letzte Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers bereits sehr weit zurück liegt, erscheint das Abstellen auf die Tabellenlöhne und dabei auf die konkrete Bran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ausnahmsweise gerechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, umso mehr als dieses Vorgehen auch vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden und der Nominallohnentwicklung bei den Männern im Jahr 2013 von 0.8 % sowie im Jahr 2014 von 0.7 % und im Jahr 2015 von 0.3 % angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Valideneinkommen von rund Fr. 47‘507.-- für das Jahr 2015 in einer 100%igen Arbeitstätigkeit (Fr. 3‘730.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 1.007 x 1.003).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin – in Beachtung der geltenden Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – gestützt auf die Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenlöhne der LSE, geht der Beschwerdeführer doch derzeit keiner Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nach (vgl. Urk. 7/77 S. 7 Ziff. 3.1.2). Dabei stellte sie auf den Zentralwert für mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art beschäftigte Männer in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors in der Höhe von monatlich Fr. 5‘210.-- im Jahr 2012 ab (LSE 2012, S. 35, TA1, Total, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden sowie der allgemeinen Lohnentwicklung bei den Männern im Jahr 2013 von 0.8 % sowie im Jahr 2014 von 0.7 % und im Jahr 2015 von 0.3 % angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 49‘768.-- für das Jahr 2015 bei der verbliebenen 75%igen Arbeitsfähigkeit (Fr. 5‘210.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 1.007 x 1.003 x 0.75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte sodann den Umstand, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer lediglich noch körperlich leichte Tätigkeiten ausüben könne, als lohnmindernden Faktor (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) und gewährte einen leidensbedingten Abzug von 10 % (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/81 S. 2). Dies erscheint unter Berücksichtigung des gesamten Belastungsprofils als angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. So ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass die 75%ige Arbeitsfähigkeit gemäss der Beurteilung des A.___ vollschichtig mit vermehrtem Pausenbedarf umsetzbar ist, weshalb wegen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitarbeit kein Abzug vorzunehmen ist (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_740/2014 vom 11. Februar 2015 E. 4.5 und 8C_7/2015 vom 27. April 2015 E. 5.2.3). Damit resultiert ein hypothetisches Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in der Höhe von rund Fr. 44‘791.-- (49‘768.-- x 0.90).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von Fr. 47‘507.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 44‘791.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 2‘716.-- und somit ein nicht mehr rentenbegründender Invaliditätsgrad von gerundet 6 % (5.7 %, vgl. hierzu BGE 130 V 121). Die Beschwerdegegnerin hob den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch des Beschwerdeführers daher – in Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV (vorstehend E. 1.3) - zu Recht auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>