<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00282</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, erlitt im Jahr 1987 in Äthiopien durch eine Explosion eine schwere Gesichtsverletzung (vgl. Urk. 13/8 S. 5 Ziff. 7.2; Urk. 13/16 S. 1). Im Februar 1990 reiste er in die Schweiz ein und wurde am 19. Oktober 1998 eingebürgert (vgl. Urk. 13/5; Urk. 13/8 S. 3 Ziff. 4.1). Am 11. November 1998 meldete er sich unter Hinweis auf die unfallbedingten Beschwerden bei der Invalidenversicherung für berufliche Massnahmen an (Urk. 13/8 S. 5 f. Ziff. 7.2, Ziff. 7.8). Das Sozialversicherungsamt des Kantons Schaffhausen, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 13/10-11) ab und verneinte daraufhin mit Verfügung vom 19. Februar 1999 (Urk. 13/14) infolge Nichterfüllens der versicherungsmässigen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Juni 2004 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Sehprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme und eine Lähmung des Gesichts sowie der linken Hand erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 13/28 S. 6 Ziff. 7.2, Ziff. 7.8), worauf die nun zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 13/34-36; Urk. 13/39-40) tätigte. Mit Verfügung vom 31. August 2004 (Urk. 13/42) verneinte sie sodann einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 17. März respektive 10. April 2012 wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum zum Leistungsbezug an (Urk. 13/57; Urk. 13/62). Nach Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 13/63; Urk. 13/72-74) stellte die IV-Stelle dem Versicherten zunächst mit Vorbescheid vom 17. August 2012 (Urk. 13/77) die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwände (Urk. 13/82; Urk. 13/85) erhob. Nach weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen (Urk. 13/87-89) und erneutem Vorbescheid (Urk. 13/93) sprach die IV-Stelle dem Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 30. August 2013 (Urk. 13/101; Urk. 13/111) bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente mit Wirkung ab dem 1. März 2013 zu. Die Arbeitsvermittlung wurde am 7. Juli 2014 abgeschlossen (vgl. Urk. 13/117-118; Urk. 13/144). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des ordentlichen Revisionsverfahrens und nach Eingang des Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsfragebogens vom 9. September 2014 (Urk. 13/169/1-3) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 13/170-171; Urk. 13/173; Urk. 13/180-181) und veranlasste eine poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Begutachtung, über welche am 9. Juni 2015 berichtet wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 13/189). Mit Schreiben vom 25. August 2015 (Urk. 13/192) und 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (Urk. 13/195) beantworteten die Gutachter sodann die von der IV-Stelle gestellten Rückfragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/198; Urk. 13/203; Urk. 13/206)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hob die IV-Stelle die bisherige Viertelsrente mit Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 13/209 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 1. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine Invalidenrente auszurichten. Eventuell seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 (Urk. 12) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. April 2016 (Urk. 14) zur Kenntnis gebracht und gleichzeitig antrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt. Am 26. August 2016 reichte der Beschwerdeführer unter Beilage eines weiteren Berichtes die Replik ein (Urk. 18-19). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 13. September 2016 (Urk. 21) auf die Duplik, was dem Beschwerdeführer am 18. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass sich der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe. Eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt sei ihm wiederum zu 70 % zumutbar. Nach Vornahme des Einkommensvergleichs resultiere ein nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr rentenbegründender Invaliditätsgrad. Die bisher ausgerichtete Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ente sei daher aufzuheben (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, seine gesundheitliche Situation habe sich nicht verbessert. Vielmehr gehe es ihm gesundheitlich schlechter als zuvor. Das Gutachten bestätige ausdrücklich, dass sich sein Gesundheitszustand nicht verändert habe. Es handle sich lediglich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts, weshalb keine Revision gerechtfertigt sei. Überdies sei festzuhalten, dass die gutachterliche Beurteilung der Leistungsfähigkeit nicht wesentlich von der diesbezüglichen Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) anlässlich der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache abweiche. Zudem sei das psychiatrische Teilgutachten nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Allenfalls hänge dies mit der kurzen Begutachtungsdauer zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen. Ausserdem fehle eine neuropsychologische Abklärung bezüglich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konzentrationsstörungen. Auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden. Im Übrigen sei der Einkommensvergleich aus mehreren Gründen nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, wobei insbesondere ein Abzug vom Tabellenlohn von mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 20 % vorzunehmen sei (Urk. 1 S. 3 f.; Urk. 18 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 30. August 2013 (Urk. 13/101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 13/111) erheblich verbessert hat, und gestützt darauf die Frage, ob die verfügte Aufhebung der Rente rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 30. August 2013 (Urk. 13/101; Urk. 13/111) lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Ophthalmologie, diagnostizierte mit Schreiben vom 10. April 2012 (Urk. 13/73/5) eine Kera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titis sicca sowie eine Monokel-Situation rechts aufgrund eines auf der linken Seite erlebten Traumas. Der Beschwerdeführer habe zunehmend Mühe, lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristige Arbeiten zu verrichten. Die Situation habe sich durch die Anwendung von Befeuchtungstropfen verbessert, wobei er jedoch permanent auf diese Tropfen angewiesen sei. Der Beschwerdeführer habe über eine deutliche Lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung berichtet, wenn er im Verlauf der Woche einige Halbtage pausieren könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem am 12. Juni 2012 bei der Beschwerdegegnerin eingegangen Bericht von Dr. A.___ (Urk. 13/73/1-4) ist zu entnehmen, dass dieser den Beschwerdeführer seit dem 15. März 2012 behandle (S. 1 Ziff. 1.2). Dabei bestätigte Dr. A.___ die bisher von ihm gestellten Diagnosen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen würden (S. 1 Ziff. 1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Prognose sei stabil (S. 2 Ziff. 1.4). Eine Arbeitsunfähigkeit in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit habe er nicht attestiert (S. 2 Ziff. 1.6). Die Keratitis sicca bereite dem Beschwerdeführer beim Sehen Mühe, was die Arbeitszeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">längere und zur schnellen Ermüdung führe. Die bisherige Tätigkeit sei ihm noch zumutbar, wobei eine verminderte Leistungsfähigkeit von 20 bis 40 % bestehe. Im Verlauf der Woche müsse er einige Halbtage pausieren (S. 2 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, praktischer Arzt, führte mit Bericht vom 18. Juli 2012 (Urk. 13/74/6-10) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach einer im Jahr 1987 erlittenen Explosionsverletzung mit Mittelgesichtsfraktur inklusive linker Orbita mit osteokutaner Defektläsion, eine Enukleation des linken Auges sowie eine Fazialisparese auf (S. 1 Ziff. 1.1). Die Prognose sei stabil (S. 2 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei seit zirka 2006 in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter in mechanischen Werk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätten zu 50 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Beim Ausführen diverser manueller Arbeiten träten nach zirka vier Stunden regelmässig Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen sowie ein Konzentrationsabfall auf. Die bisherige Tätigkeit oder leichtere Arbeiten seien ihm aus medizinischer Sicht bis zu vier Stunden täglich zumutbar (S. 2 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 30. Juli 2012 erachtete RAD-Ärztin Dr. med. C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als durch die Augenproblematik tangiert und empfahl auf die Einschätzung des Augenarztes abzustellen. Die Sicca-Problematik sei bisher im Gegensatz zu den Folgen der Explosionsverletzung nicht bekannt gewesen. In angepassten leichten Tätigkeiten ohne Gefahr einer Augenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung, ohne Arbeiten mit Ansprüchen an das Binokularsehen, ohne Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit Staub und Trockenheit, ohne ausschliessliche Ansprüche an das Sehvermögen und mit der Möglichkeit die Augen zu befeuchten, mit der Möglichkeit Lichtschutz anzuwenden sowie dem Einlegen von Pausen und der Möglichkeit einzelne halbe Tage mit der Arbeit zu pausieren, werde durch die Einschätzung des Augenarztes eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 20 bis 40 % ausgewiesen. Da der Beschwerdeführer gemäss der Beurteilung des Hausarztes im Verlauf des Tages zunehmend unter Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen und Konzentrationsstörungen leide, sei von einer 40%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in einer dem Augenleiden angepassten Tätigkeit auszugehen. Dies gelte seit der im März 2012 erfolgten Behandlung beim Augenarzt (vgl. Urk. 13/75 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ bestätigte mit Bericht vom 5. Februar 2013 (Urk. 13/87/5-8) die bisher von ihm gestellten Diagnosen und äusserte zusätzlich den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), wobei differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tialdiagnostisch auch an eine andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) zu denken sei (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe diesbezüglich nie fachärztliche Hilfe gesucht und stehe einer solchen grundsätzlich eher skeptisch gegenüber (S. 3 Ziff. 1.11). In der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter sei er seit zirka 2006 zu 50 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 2 Ziff. 1.6). Er könne leichte körperliche und geistige Tätigkeiten maximal zu vier Stunden pro Tag ausführen; dies in der Regel nicht mehr als an zwei konsekutiven Tagen. Danach träten zunehmend Kopfschmerzen auf und er beklage einen Konzentrationsverlust sowie eine Reizbarkeit (S. 2 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 18. März 2013 verwies RAD-Ärztin Dr. C.___ weiterhin auf die durch Dr. A.___ vorgenommene Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit sowie auf die letzte RAD-Stellungnahme. Aus medizinischer Sicht sei seit Jahren von einer stabilen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion auszugehen. Eine Hirnverletzung sei bei der Mittelgesichtsfraktur nicht eingetreten. Durch die Keratitis sicca habe sich einzig die Augenproblematik verschlechtert. Auf die durch Dr. B.___ aus psychiatrischer Sicht geäusserte Verdachtsdiagnose sei nicht abzustellen, zumal er kein Facharzt für Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trie und Psychotherapie sei. Es werde weiterhin empfohlen, von einer 40%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Arbeitsunfähigkeit seit März 2012 auszugehen (vgl. Urk. 13/91 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. August 2013 (Urk. 13/101; Urk. 13/111) bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente mit Wirkung ab dem 1. März 2013 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Ophthalmologie, diagnostizierte mit Bericht vom 2. Oktober 2014 (Urk. 13/171) eine unfallbedingte Abulbie links als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1). Die Prognose sei stationär (S. 2 Ziff. 1.4). Aus ophthalmologischer Sicht seien dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer alle Tätigkeiten voll zumutbar. Hiervon ausgenommen seien ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Tätigkeiten, bei welchen ein gutes dreidimensionales Sehen benötigt werde (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem durch Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, am 4. Oktober 2014 erstellten Bericht (Urk. 13/170) ist zu entnehmen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser den Beschwerdeführer seit dem 11. Februar 2014 behandle (S. 1 Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.2), und folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Explosionsverletzung mit Mittelgesichtsverletzung sowie Enukleation des linken Auges und osteocutanem Defekt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fazialisparese links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD): andauernde Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Behinderteneinrichtung seit zirka 2006 zu 50 % arbeitsunfähig. Körperlich leichte Arbeiten ohne Termindruck seien ihm zu maximal vier Stunden pro Tag mit Pausen zumutbar. Danach ermüde er und leide an Kopfschmerzen sowie einer vermehrten Reizbarkeit (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7). Die Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt dürfte zirka 40 % betragen, da eine 50%ige Tätigkeit mit reduzierter Leistung erbracht werde (S. 3 Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Juni 2015 erstatteten die Ärzte der G.___ ihr polydisziplinäres Gutachten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Ophthalmologie, Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie sowie Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 13/189). Dabei nannten sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 14 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Monokel-Situation mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Prothese des linken Auges bei Status nach Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verlust links und Mittelgesichtsfrakturen durch eine im Jahr 1987 erlittene Autobombenverletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Spannungskopfschmerzen bei Diagnose 1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch-neurologisch ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und/oder Ausfallssymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie nicht (S. 14 Ziff. 6.2). Der Allgemeinzustand des Beschwerdeführers sei aus inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht gut bei leicht adipösem Ernährungszustand. Der Körperbau sei unauffällig und die Muskulatur normal. Die Beweglichkeit sämtlicher Extremitäten sowie der Wirbelsäule sei normal. An der Wirbelsäule zeige sich indessen eine minime Druckdolenz lumbal. Die peripheren Gelenke seien allseits normal beweglich ohne Entzündungszeichen oder Schwellungen. Der Beschwerdeführer habe auf der linken Seite ein Glasauge und eine leichte Fazialisparese im linken Gesichtsbereich. Die rechte Pupille sei isokor und normoreaktiv. In den Bereichen Herz/Gefässe, Thorax/Lungen sowie Abdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men ergäben sich keine wesentlichen Auffälligkeiten (S. 10 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ophthalmologische Untersuchung habe am rechten Auge eine leichte Myopie bei altersentsprechender Presbyopie gezeigt. Die übrigen Befunde des rechten Auges seien normal. Auf der linken Seite bestehe eine Prothese nach traumatischer Verletzung der linken Gesichtshälfte. Aus rein augenärztlicher Sicht lasse sich für die meisten Arbeiten keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Allerdings seien Tätigkeiten ungeeignet, bei welchen eine Stereopsis erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei. Dies betreffe insbesondere Tätigkeiten im Bereich von rotierenden und schneidenden Maschinen sowie auf Gerüsten oder mit erhöhtem Gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungspotential für Fremdpersonen. Aus heutiger Sicht erscheine die bisherige Tätigkeit in der Produktion bei einem Maschinenhersteller als suboptimal. Die Leistungsfähigkeit sei aufgrund der vorzeitigen Ermüdung bei Einäugig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit etwas herabgesetzt. Je nach Tätigkeit liege eine Reduktion des Rende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments um etwa 10 % vor. Die Situation sei prognostisch stabil (S. 11 Ziff. 5.1). Die Kopf- und Nackenschmerzen seien mit grosser Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf die Situation bei Einäugigkeit zurückzuführen und als chronische Spannungskopfschmerzen zu interpretieren (S. 15 Ziff. 7.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht könne ein chronisches lumbospondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom sowie ein chronischer Spannungskopfschmerz bei Status nach rekonstruktiver linksseitiger faszialer plastischer Gesichtsrekonstruktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach im Jahr 1987 erlittenem Kriegsunfall diagnostiziert werden. Hinweise auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine radikuläre Komponente der Schmerzen seien sowohl anamnestisch als auch klinisch nicht vorhanden. Eine neurologische Ursache der Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfschmerzen bestehe nicht. Aus neurologischer Sicht könne nur eine geringe Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. In der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer maximal zu 10 bis 20 % arbeitsunfähig. Er leide glaubhaft an einem chronischen Schmerzsyndrom, weshalb die Belastbarkeit und Arbeitsleistungsfähigkeit reduziert sei (S. 12 Ziff. 5.2, S. 16 Ziff. 7.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung habe sich ein psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch völlig unauffälliger Beschwerdeführer gezeigt. Es liege keine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Symptomatik vor, aufgrund welcher eine Diagnose gestellt werden könne. Der Energiemangel stehe im Zusammenhang mit der Belastung am Arbeitsplatz und der durch die Einäugigkeit bedingten Einschränkung. Die leichte Antriebsstörung hänge mit der aktuellen Lebenssituation zusammen. Der Beschwerdeführer sei niemals in psychiatrischer oder psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Behandlung gewesen. Die in früheren Berichten erwähnte posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung könne aktuell eindeutig widerlegt werden. Der Beschwerdeführer habe weder in der Vergangenheit noch im Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt Symptome aufgewiesen, welche auf eine solche hinweisen würden. Es lägen keine anhaltenden Erinnerungen, Flashbacks oder Albträume vor, die mit dem damaligen traumatischen Erlebnis in Zusammenhang stünden. Auch komme es unter traumassoziierten Umständen oder Belastungen (Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten) nicht zu einer Symptomatik einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Der Beschwerdeführer beschreibe in solchen Situation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig eine tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Trauer und Verletztheit über seine heutige Lebenssituation. Dies sei adäquat und nachvollziehbar, entspreche allerdings keiner behandlungsbedürftigen Erkrankung. Er weise auch sonst keine anhaltenden Symptome erhöhter psychischer Sensitivität oder Erregung auf, die sich normalerweise bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatischen Belastungsstörung fänden. Da anamnestisch ebenfalls keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik exploriert werden könne, welche damals eine solche Diagnose gerechtfertigt hätte, sei auch keine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung zu diagnostizieren. Die Kopfschmerzen seien wahrscheinlich im Rahmen eines Spannungskopfschmerzes zu interpretieren. Die Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden würden sehr differenziert beschrieben und seien durch den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer beeinflussbar. Auf der Visuellen Analogskala (VAS) würden die Beschwerden lediglich mit einer 6 angegeben. Entsprechend sei von einer vorwiegend somatischen Komponente auszugehen. Ein Anhaltspunkt für eine somatoforme Störung der geschilderten Beschwerden liege nicht vor. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht voll arbeitsfähig (S. 13 f. Ziff. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Gutachter fest, dass die Rentenausrichtung mit grösster Wahrscheinlichkeit auf den hausärztlichen Bericht von Dr. B.___ zurückzuführen sei, welcher nebst der Monokel-Situation mit Sehproblemen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Kopfschmerzen auch den Verdacht auf eine posttraumatische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung beziehungsweise auf eine Persönlichkeitsänderung nach Extrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastung als arbeitsfähigkeitsrelevante Probleme genannt habe. Die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausrichtung beziehe demnach nicht nur die Augenproblematik, sondern auch die vermuteten psychischen Probleme mit ein. Eine psychiatrische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung habe jedoch nicht stattgefunden, weshalb der Rentenentscheid zu einem grossen Teil aufgrund einer fachfremden Beurteilung gefällt worden und somit nach heutiger Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 14 f. Ziff. 7.1.1). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen sowie in einer behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig, wobei 20 % der Einschränkung auf die Kopfschmerzen und 10 % auf die rasche Ermüdbarkeit des noch gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vorhandenen Auges zurückzuführen seien und somit addiert werden sollten. Durch die nach einer gewissen Zeit auftretenden Kopfschmerzen komme es zu Konzentrationsverminderungen sowie zu einer raschen Ermüd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit des Auges, was zu einem verlangsamten Arbeitstempo führe und den Beschwerdeführer zu vermehrten Pausen zwinge. Aufgrund der Einäugigkeit seien Tätigkeiten ungeeignet, bei welchen eine Stereopsis erforderlich sei. Dies betreffe insbesondere Tätigkeiten im Bereich von rotierenden und schnei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Maschinen, aber auch auf Gerüsten oder mit erhöhtem Gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungspotential für Fremdpersonen (S. 16 Ziff. 7.2.1-7.2.2). Um eine vorzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Ermüdung zu vermeiden, sollte er eine optimal angepasste Brille tragen. Prognostisch sei die Situation stabil (S. 17 Ziff. 7.4). Der Gesundheitszustand habe sich seit der Rentenzusprache nicht verändert, allerdings könne diese nicht nachvollzogen werden. In den Akten finde sich kein am 12. Juni 2012 datierter Bericht von Dr. A.___ (S. 17 Ziff. 7.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 16. respektive 23. Juni 2015 erachtete RAD-Ärztin Dr. C.___ die durch die Gutachter der G.___ erhobenen Befunde als nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Den gezogenen Schlussfolgerungen könne aus medizintheore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht gefolgt werden. Allerdings wies sie darauf hin, dass die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter nicht beachtet hätten, dass Dr. A.___ in seinem Bericht zwar angegeben habe, dass er keine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe, er allerdings zum Schluss gekommen sei, dass sich die Arbeitszeit aufgrund der Augenproblematik (Sicca-Problematik) verlängere und daher die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit um 20 bis 40 % reduziert sei und der Beschwerdeführer im Verlauf der Woche einige Halbtage pausieren müsse. Dr. C.___ hielt sodann fest, dass nun keine Keratitis sicca mehr ausgewiesen sei und mit deren Wegfall von einer Verbesserung ausgegangen werden könne. In angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten sei von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Abschliessend empfahl sie, bei den Gutachtern der G.___ nochmals hinsichtlich einer all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Verbesserung bei nicht mehr ausgewiesener Sicca-Problematik nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen, da die Gutachter keine umfassende Kenntnis der Vorakten gehabt hätten (vgl. Urk. 13/197 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beantwortete mit Schreiben vom 25. August 2015 (Urk. 13/192) im Namen der G.___ die vom RAD gestellte Rückfrage in dem Sinne, dass bei den zur Verfügung gestellten Akten kein am 12. Juni 2012 datierter Bericht von Dr. A.___ auffindbar gewesen sei. Es werde eine 30%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestiert. Dies aufgrund der nach einer gewissen Zeit auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Kopfschmerzen, welche zu Konzentrationsproblemen führen würden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie aufgrund der raschen Ermüdbarkeit des noch vorhandenen Auges. Beide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren stünden in gegenseitiger Wechselwirkung und würden zu einem verlangsamten Arbeitstempo führen sowie den Beschwerdeführer zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Pausen zwingen. Dies sei unabhängig davon, wie trocken das Auge sei. Demnach sei aus ihrer Sicht von einem nicht massgeblich veränderten Gesundheitszustand auszugehen (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. C.___ hielt daraufhin am 8. September 2015 fest, dass die Rückfrage nicht vom begutachtenden Augenarzt beantwortet worden sei, was allerdings für eine rechtsgenügliche Antwort notwendig sei. Es sei daher erneut nachzufragen (vgl. Urk. 13/197 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ophthalmologische Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Ophthalmologie, beantwortete mit Schreiben vom 21. September 2015 (Urk. 13/195) die daraufhin erneut gestellte Rückfrage, ob aus augenärztlicher Sicht eine Veränderung eingetreten sei. Dabei gab er an, dass zum Bericht von Dr. A.___ vom 10. April 2012 eine Diskrepanz in dem Sinne bestehe, dass anlässlich der aktuellen Untersuchung am rechten Auge keine relevanten sicca-korrelierten Veränderungen hätten festgestellt werden können. Insbesondere hätten sich die vorderen Augenab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitte reizfrei gezeigt. Der Befund könne mit demjenigen von der Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik des J.___ vom 6. April 2005 verglichen werden, ausser dass aktuell die Prothese auf der linken Seite keine Probleme verursache. Somit sei auf die im Gutachten vorgenommene Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 30. Oktober 2015 hielt RAD-Ärztin Dr. C.___ fest, dass die ergänzende Stellungnahme nun bestätige, dass die damals ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesene Sicca-Problematik nicht mehr vorliege. Mit dem Wegfall der Sicca-Problematik sei von einer nachvollziehbaren Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auszugehen. Es sei auf das Gutachten der G.___ abzustellen und von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren, wechselbelastenden Tätigkeit ohne erhöhte Ansprüche an einen Visus mit Stereosehen, ohne Tätigkeiten mit rotierenden und schneidenden Maschinen, ohne Tätigkeiten auf Gerüsten oder mit erhöhtem Gefährdungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">potential für Fremdpersonen und ohne vermehrte Pollen- und Staubbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung auszugehen (vgl. Urk. 13/197 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten undatierten Schreiben von Dr. E.___ (Urk. 3) ist zu entnehmen, dass sich die Beurteilung aus seiner Sicht nicht geändert habe (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 15. August 2016 (Urk. 19) diagnostizierten die Ärzte des J.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) sowie eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.1). Der Beschwerdeführer habe im August 2016 zweimal die Sprechstunde besucht. Er sei derzeit durch mehrere systemische Faktoren wie beispielsweise die kürzlich erfolgte Scheidung, die Sorge um das Wohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Tochter sowie den Entzug der Invalidenrente psychisch sehr belastet (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte insbesondere aufgrund der durch Dr. A.___ am 12. Juni 2012 vorgenommenen ophthalmologischen Beurteilung, wonach der Beschwerdeführer an einer Prothese links nach erlittenem Trauma sowie an einer Keratitis sicca rechts leide. Dr. A.___ kam dabei zum Schluss, dass die Keratitis sicca dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer beim Sehen Mühe bereite, was die Arbeitszeit verlängere und zur schnellen Ermüdung führe. Die bisherige Tätigkeit erachtete er als zumutbar, wobei eine verminderte Leistungsfähigkeit von 20 bis 40 % bestehe (vgl. Urk. 13/73/1-4 S. 1 ff. Ziff. 1.1, Ziff. 1.7). Gestützt darauf und unter Beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der hausärztlichen Einschätzung von Dr. B.___, wonach der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Verlauf des Tages zunehmend unter Kopfschmerzen und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trationsstörungen leide (vgl. Urk. 13/74/6-10 S. 2 f. Ziff. 1.7), empfahl RAD-Ärztin Dr. C.___ auf eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit in einer dem Augenleiden angepassten Tätigkeit abzustellen (vgl. Urk. 13/75 S. 2 f.). Die von Dr. B.___ fachfremd geäusserte psychiatrische Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung wurde bei der Rentenzusprache indessen ausdrücklich nicht berücksichtigt (vgl. hierzu RAD-Stellungnahme vom 18. März 2013, Urk. 13/91 S. 2). Soweit die Gutachter der G.___ die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache der Invalidenrente infolge der Berücksichtigung der psychischen Beschwerden nebst der Augenproblematik als nicht nachvollziehbar erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (vgl. Urk. 13/189 S. 14 f. Ziff. 7.1.1), gingen sie demnach von einem aktenwidrigen Sachverhalt aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl anlässlich der ursprünglichen Rentenzusprache als auch im Rahmen der aktuellen Begutachtung durch die G.___ standen eindeutig die Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik und die diesbezüglichen Auswirkungen im Vordergrund. Der Beschwerdeführer leidet unbestrittenermassen an einer Monokel-Situation rechts aufgrund eines auf der linken Seite erlittenen Traumas mit Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtsfraktur, Enukleation des linken Auges sowie Fazialisparese (vgl. Urk. 13/73/1-4 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/73/5; Urk. 13/74/6-10 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/87/5-8 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/170 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/171 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/189 S. 14 Ziff. 6.1). Ein psychischer Gesundheitsschaden wurde bei der damaligen Beurteilung – trotz des geäusserten Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung – nicht berücksichtigt und auch aktuell konnte anlässlich der Begutachtung bei einem psychopathologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollkommen unauffälligen Befund nachvollziehbar keine psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose gestellt werden. Der Beschwerdeführer nahm überdies bisher noch nie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung wahr (vgl. Urk. 13/91</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2; Urk. 13/189 S. 13 Ziff. 5.3). Daran ändert der erst nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlass erstellte Bericht des J.___ (vorstehend E. 4.10) nichts, zumal die Latenz einer posttraumatischen Belastungsstörung in Übereinstimmung mit den Kriterien des ICD-10 grundsätzlich höchstens sechs Monate beträgt und die psychische Belastung des Beschwerdeführers lediglich durch psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Faktoren erklärt wird (vgl. hierzu BGE 142 V 342 E. 5.2.2, 127 V 294 E. 5a, Urteile des Bundesgerichts 9C_195/2015 vom 24. November 2015 E. 3.3.3, 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 und 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Demgegenüber diagnostizierten die Ärzte der G.___ ein nach Lage der Akten bisher nicht ausgewiesenes chronisches lumboverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Komponente. Der Beschwerdeführer gab allerdings selbst an, bereits seit 1996 an Rückenschmerzen zu leiden, wobei diese im Verlauf etwas an Intensität zugenommen hätten (vgl. Urk. 13/189 S. 12). Obwohl der neurologische Gutachter die von ihm atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierte 10%ige Arbeitsunfähigkeit sowohl mit den chronischen lumbospondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logenen Schmerzen als auch mit den chronischen Spannungskopfschmerzen begründete (vgl. Urk. 13/189 S. 12), wurden in der Konsensbeurteilung ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch die Kopfschmerzen – welche bereits im Rahmen der ursprünglichen Rentenzusprache bekannt waren (vgl. Urk. 13/74/6-10 S. 2 f. Ziff. 1.7; Urk. 13/75 S. 2 f.; Urk. 13/87/5-8 S. 2 f. Ziff. 1.7) - als ausschlaggebend erachtet (vgl. Urk. 13/189 S. 16 Ziff. 7.2.1-7.2.2). Demnach lässt sich auch durch das Vorliegen eines chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droms keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin Dr. C.___ bejahte eine Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes denn auch einzig mit der nicht mehr angegebenen – bei der Rentenzusprache indessen explizit miteinbezogenen - Sicca-Problematik (vgl. Urk. 13/91 S. 2; Urk. 13/197 S. 4 ff; Urk. 13/197 S. 8). So konnte anlässlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ophthalmologischen gutachterlichen Befunderhebung keine Keratitis sicca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr festgestellt werden. Die vorderen Augenabschnitte hätten sich reizfrei gezeigt. Auch dem sehr knappen Bericht von Dr. D.___ lässt sich keine Sicca-Problematik entnehmen (vgl. Urk. 13/171 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/189 S. 11 Ziff. 5.1). Nachdem die Gutachter der G.___ von der Beschwerdegegnerin nachträglich auf den Bericht von Dr. A.___ und das damalige Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer Sicca-Problematik hingewiesen worden waren (vgl. 13/190; Urk. 13/193), hielten diese ausdrücklich fest, dass die zu Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungen führenden Kopfschmerzen und die rasche Ermüdbarkeit des noch vorhandenen Auges die attestierte 30%ige Arbeitsunfähigkeit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und dies unabhängig von der Trockenheit des Auge sei (vgl. Urk. 13/192 S. 1 f.). Da nach Ansicht der G.___ demnach eine allfällige Sicca-Problematik für die verbliebene Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht relevant wäre, handelt es sich bei der vorgenommenen Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit lediglich um eine andere Beurteilung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme der RAD-Ärztin Dr. C.___, wonach mit dem Wegfall der Sicca-Problematik von einer nachvollziehbaren Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes auszugehen sei, vermag daher mangels Relevanz nicht zu überzeugen. Vielmehr ist die von den Gutachtern der G.___ vorgenommene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit lediglich eine andere Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts. Alsdann kann die ursprüngliche Rentenzusprache auch nicht als zweifellos unrichtig bezeichnet werden, zumal die Differenz zwischen der damals attestierten 40%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und der aktuell als angemessen erachteten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30 % gering ist und innerhalb des Ermessensrahmens des jeweiligen Arztes liegt. Die angefochtene Rentenaufhebung kann daher auch nicht mit der substituierten Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung geschützt werden (vgl. hierzu etwa BGE 125 V 368 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers in revisionsrechtlich relevanter Weise verbessert respektive verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert hat. Es liegt lediglich eine andere Beurteilung vor, weshalb die verfügte Rentenaufhebung einer rechtlichen Grundlage entbehrt und daher aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist. Damit erübrigen sich Ausführungen zum vorgenommenen – zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Parteien ebenfalls umstrittenen – Einkommensvergleich, liegen doch keine Anhaltspunkte für eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen vor (vorstehend E. 1.2). Der Beschwerdeführer hat demnach weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin Anspruch auf eine Viertelsrente. Dies führt zur Gutheissung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 25. Oktober 2016 (Urk. 24) machte die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers bei einem Aufwand von 16 Stunden 30 Minuten sowie Barauslagen von Fr. 91.95 eine Entschädigung von insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt Fr. 4‘019.85 (inkl. MWSt und Barauslagen) geltend, was mit Blick auf ähnliche Verfahren und unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses, der Bedeutung der Streitsache und dem Mass des Obsiegens (vgl. Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 3 GSVGer) nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen erscheint. Angesichts der zu studierenden gut 200 Aktenstücke, der dreiseitigen Beschwerdeschrift, der zehnseitigen Replik sowie des Aufwands im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, daher in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 220.-- (zuzüglich MWSt) von der Beschwerdegegnerin mit Fr. 3‘700.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. MWSt und Barauslagen) zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. Februar 2016 aufgehoben und es wird fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 24</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>