<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00374</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yvonne T. Furler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Chamerstrasse 176, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">META Sammelstiftung für die berufliche Vorsorge</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rümelinsplatz 14, 4001 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Advokatin Hanna Byland</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rümelinsplatz 14, 4001 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, meldete sich am 17. Februar 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit etwa 1995 bestehende Depressionen sowie auf Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der Medikamente bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/1 Ziff. 7.2-3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 20. Januar 2005 bei einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 50 % eine halbe Rente ab 1. August 2004 zu (Urk. 7/17 und Urk. 7/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. April 2008 und am 6. Juli 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/35, Urk. 7/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 4. Oktober 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/50) holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle einen Abklärungsbericht für Selbständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/70) ein und veranlasste unter anderem bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie, ein interdisziplinäres Gutachten, das am 23. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 7/81). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 7/84; Urk. 7/88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Februar 2017 die Invalidenrente ein (Urk. 7/97 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 23. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm auch nach Ende März 2017 eine angemessene Invalidenrente, mindestens die bisherige halbe Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 29. September 2017 (Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme seines behandelnden Psychiaters (Urk. 11) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 4. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2018 wurde die META Sammelstiftung für die berufliche Vorsorge zum Prozess beigeladen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13). Diese beantragte in ihrer Stellu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngnahme vom 20. April 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung der Beschwerde. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell sei die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen mit der Auflage, dem Beschwerdeführer eine angemessene Bedenk- und Durchführungszeit für ein halbambulantes Psychotherapie-Programm zu gewähren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 25. Juni 2018 reichte der Beschwerdeführer seine Stellungnahme dazu ein, hielt an seinen beschwerdeweise vorgebrachten Anträgen fest und stellte den Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualantrag, dass die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen sei mit der Auflage, ihm eine angemessene Bedenk- und Durchführungszeit zur Durchführung einer Behandlung zu gewähren (Urk. 25 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung (Urk. 2) die Einstellung der Invalidenrente damit, dass die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass seit anfangs 2014 eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Nach aktuell gültiger Rechtsprechung liege keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung mehr vor, welche sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Auch seien die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft, und eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende medikamentöse Therapie sei zumutbar und würde zu einer weiteren Verbesserung des Gesundheitszustandes beitragen. Berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen seien nicht notwendig, da die derzeitige Tätigkeit als Musiker eine optimal angepasste Tätigkeit darstelle (S. 1 f.). Es sei nicht anzunehmen gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, dass sich einem aktuellen Bericht des behandelnden Psychiaters etwas anderes hätte entnehmen lassen, als aus dessen weiteren Berichten, weshalb darauf verzichtet worden sei (Urk. 6 S. 2 f. Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) vor, selbst der psychiatrische Gutachter Dr. Y.___ sei in seinem Gutachten vom Mai 2016 von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % bis 40 % ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Es sei absolut nicht nachvollziehbar, dass keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung mehr vorliegen solle, welche sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (S. 14 f. Ziff. 20-21). Es sei auch nicht ausgewiesen, dass eine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentöse Behandlung zielführend sei, zumal umfangreiche Behandlungsversu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che mit den verschiedensten Psychopharmaka durchgeführt worden seien (S. 15 Ziff. 22-25). Es sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb es Anfang 2014 zu einer Verbesserung gekommen sei (S. 16 Ziff. 26). Zudem ergebe sich, selbst wenn man von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % bis 70 % ausgehe, ein Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von über 50 % (S. 16 f. Ziff. 27). Die Beschwerdegegnerin habe den medizinischen Sachverhalt ungenügend abgeklärt, indem sie letztmals im November 2014 einen Bericht des behandelnden Psychiaters eingeholt habe. Dieser könne keine Verbesserung des Gesundheitszustandes bestätigen (S. 17 f. Ziff. 28-31). Auf das Gutachten von Dr. Y.___ könne nicht abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, da es die Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise nicht erfülle (S. 18 ff. Ziff. 32-39). Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes sei nicht eingetreten. Es handle sich vielmehr um eine unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung eines gleichgebliebenen Sachverhaltes, was keinen Revisionsgrund darstelle (S. 23 f. Ziff. 54-58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die beigeladene Pensionskasse machte in ihrer Stellungnahme (Urk. 18) geltend, sie schliesse sich grundsätzlich den Ausführungen der Beschwerdegegnerin an (S. 3 Ziff. 6). Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer familiär und auch sonst vernetzt sei, soziale Beziehungen pflege und kein sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Rückzug zu beobachten sei. Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgradigen Episoden erscheine nicht mit den Auswirkungen auf das soziale Leben des Beschwerdeführers konsistent. Folglich lägen derzeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit stabile gesundheitliche Verhältnisse vor, welche eine Erhöhung der medizinisch-theoretischen Erwerbsfähigkeit zuliessen (S. 4 Ziff. 10). Der Beschwerdeführer habe sich an seinen gesundheitlichen Zustand in tatsächlicher Weise dermassen gut angepasst, dass daraus mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit eine Steigerung des Arbeitspensums hervorgehe (S. 4 f. Ziff. 12-14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zu prüfen ist, ob die von der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der beigela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Pensionskasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angenommene Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes im Sinne eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es gemäss Art. 17 ATSG ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rückwirkend ab 1. August 2004 erfolgten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halben Rente mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 20. Januar 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/17 und Urk. 7/22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) lag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die folgenden medizinischen Berichte zu Grunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 26. April 2004 (Urk. 7/6) als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.11/F33.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die aktuelle Episode bestehe seit Sommer 2003. Die affektive Grundstörung dürfte zumindest seit Behandlungsbeginn am 1. Dezember 1999 bestehen und habe intermittierend immer wieder zu (Teil)-Arbeitsunfähigkeit geführt (lit. A.). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei seit dem 1. Dezember 1999 bei ihm in Behandlung, und die letzte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung sei am 24. März 2004 erfolgt (lit. D. Ziff. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 7. Dezember 1999 bis 23. Januar 2000 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden und vom 24. Januar bis 18. Februar 2000 eine von 50 %. Vom 14. August bis 30. November 2003 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden, und seit dem 1. Dezember 2003 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (lit. B.). Sowohl die bisherige Berufstätigkeit als auch eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit seien lediglich noch halbtags möglich (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte aus, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand des Versicherten sei stationär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(lit. C.). Es zeige sich ein amimischer, deutlich depressiv wirkender Patient.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der formale Gedankengang sei verlangsamt und gelegentlich blockiert. Es bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine Anhaltspunkte für Wahnhaftigkeit, Ich-Störungen oder Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen. Der Patient berichte über Traurigkeit, Insuffizienz- und Schuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühle. Er erlebe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgesprochene Energielosigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Suizidalität liege nicht vor (lit. D. Ziff. 5). Dr. A.___ führte aus, der Patient sei ein sehr talen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter und erfolgreicher Musiker. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz seiner Depressionen gelinge es ihm, musikalisch aktiv zu bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Musizieren habe für den Beschwerdeführer einen wichtigen therapeutischen Nutzen. Es gelinge ihm, einen Teil seines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens mit dem Musizieren zu erwirtschaften. Allerdings erbringe er auch in diesem Bereich aufgrund seiner Erkrankung sehr unterschiedliche Leistungen (lit. D. Ziff. 3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. November 2004 erstattete Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, das von der Beschwerdegegnerin veranlasste psychiatrische Gutachten (Urk. 7/14). Dr. B.___ nannte als Diagnose rezidivierende schwere depressive Phasen, heute chronisch; ICD-10 F33.2 (S. 6 Ziff. 4). Zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers führte Dr. B.___ aus, der depressive Zustand verlaufe mit häufigen Schwankungen in einem solch schweren Grad, dass eine Erwerbstätigkeit im Angestelltenverhältnis nicht zugemutet werden könne. In einem freien Beruf, der Schwankungen angepasst sei, wie zum Beispiel Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">musiker, sei eine Erwerbstätigkeit von höchstens 50 % zumutbar (S. 8 Ziff. 7 zu Frage 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte aus, zusammenfassend bestehe beim Patienten eine Disposition zu Depressionen, und zusammen mit emotionalen Belastungen und Deprivatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen in der Kindheit hätten sich bei ihm schon früh protrahierte depressive Phasen ausgebildet. Sie hätten im Alter von neunzehn Jahren und seit fünf Jahren permanent zu psychiatrischen Behandlungen geführt. Seit fast zehn Jahren habe sich die Depressivität kaum zurückgebildet, sondern im Gegenteil mit Schwankungen stetig verschlimmert, so dass die Erwerbsfähigkeit seit Ende 1999 beeinträchtigt worden sei, und der Patient seit August 2003 bezüglich einer auswärtigen Anstellung gänzlich arbeitsunfähig geblieben sei. Ausgespart sei ein Erwerb in der Musikertätigkeit. Anhand der Exploration des Patienten stimme er der Beurteilung durch den behandelnden Psychiater Dr. A.___ zu. Prognostisch sei angesichts des langjährigen Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlaufes ohne sichtbare Tendenzen zu einer Verbesserung auch auf längere Dauer mit keiner Besserung zu rechnen (S. 7 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die therapeutischen Möglichkeiten auf psychiatrischer Ebene würden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft. Trotzdem sei für die Zukunft mit keinen raschen Veränderungen zu rechnen. Bezüglich den psychischen Behinderungen stünden ein allgemeiner Antriebsmangel und eine Initiativelosigkeit im Vordergrund, die therapeutisch schwierig anzugehen seien. Die Musikertätigkeit bleibe dabei ausgespart, aber auch nur teilweise, und könne dem Patienten nicht in grösserem Umfang zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutet werden (S. 8 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bestätigung der unveränderten Invalidenrente mit Mitteilung vom 9. April 2008 (Urk. 7/35) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach im Februar 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeleiteter Rentenrevision (vgl. Urk. 7/28) erfolgte gestützt auf den Bericht von Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. März 2008 (Urk. 7/32, vgl. auch Urk. 7/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch rezidivierende mittelgradig bis schwere depressive Episoden; ICD-10 F33.1/2 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Beschwerdeführer sei seit dem 20. September 2004 bei ihm in Behandlung, und die letzte Untersuchung sei am 6. März 2008 erfolgt (Ziff. 4.1-2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Musiker (früher Lehrer, Informatiker, Jugendarbeiter) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe seit Dezember 2003 eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mindestens 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Tätigkeit als selbständiger Musiker sei behinderungsangepasst, da der Patient in den letzten Jahren wegen seiner rezidivierenden chronischen Depressionen keiner geregelten Tätigkeit habe nachgehen können (Ziff. 6.3). Der Patient nehme Selbststrukturierungshil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen zur Bewältigung der depressiven Antriebsschwäche war (Ziff. 6.5). Die Behandlung mit Antidepressiva sei wenig erfolgreich gewesen, aktuell werde mit klassischer Homöopathie behandelt (Ziff. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Bestätigung der halben Invalidenrente mit Mitteilung vom 6. Juli 2011 (Urk. 7/48) nach im Mai 2011 eingeleiteter Rentenrevision (Urk. 7/43) erfolgte gestützt auf einen Bericht von Dr. C.___ vom 17. Juni 2011 (Urk. 7/46, vgl. auch Urk. 7/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte als Diagnose chronisch rezidivierende mittelgradige bis schwere depressive Episoden; ICD-10 F33.1/2 (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer befinde sich seit 2004 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 15. Juni 2011 erfolgt (Ziff. 1.2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Musiker bestehe seit Dezember 2003 eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % (Ziff. 1.6). Es bestünden psychische Einschränkungen. Vor allem der Antrieb, die Selbstaktivierung und selbständiges Handeln seien eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer benötige und kreiere sich nach Möglichkeit oft externe Termine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um (Übungs-) Strukturen zu schaffen, um überhaupt aktiv werden zu können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestehe eine schwankende Belastbarkeit von Null bis zehn Stunden am Tag und eine schwankende Anpassungsfähigkeit. Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als selbständiger Musiker dank ausgezeichnetem musikalischem Können. Er sei schwankend, im Schnitt etwa 20 Stunden pro Woche, fähig, als Musiker zu arbeiten, teils mit schlecht bezahlter oder Gratisarbeit. Die Leistungsfähigkeit sei wechselnd oder vermindert. Es handle sich dabei um eine behinderungsangepasste Tätigkeit (Ziff. 1.7). Mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne nicht gerechnet werden (Ziff. 1.9). Derzeit finde etwa alle vier Wochen eine regelmässige psychiatrisch-psychosoziale Behandlung statt. Medikation werde keine eingenommen, gelegentlich jedoch Homöopathie und Naturheilmittel. Früher seien Antidepressiva eingenommen worden, dies sei jedoch wenig erfolgreich gewesen (Ziff. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im Oktober 2014 eingeleiteten Rentenrevision (Urk. 7/50) holte die IV-Stelle die folgenden medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 7. November 2014 (Urk. 7/52) als Diagnose chronisch rezidivierende mittelgradige, gelegentlich bis schwere Episoden, ICD-10 F33.1/2. Als Nebendiagnosen nannte er diverse Beschwerden des Bewegungsapparates, so dupuytren’sche Kontraktur rechts palmar, ein Schulter-Nacken-Armsyndrom linksbetont mit Epicondylitis radialis links und diverse weitere Gelenkbeschwerden und muskuläre Verspannungen (Ziff. 1.2). Der Verlauf sei unverändert. Es fänden alle vier Wochen Konsultationen statt, und die letzte Kontrolle sei am 20. Oktober 2014 erfolgt (Ziff. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Patient habe eine unregelmässige Tätigkeit und könne aufgrund seiner Psyche (Antriebshemmung) nicht regelmässig, sondern nur zielorientiert (Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritte, Aufnahmen) spielen und je nach Zustand gegebenenfalls üben. Die aktuelle Tätigkeit sei bereits gut angepasst. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte aus, es bestehe ein weitgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unveränderter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fluktuierter Verlauf mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Phasen leichterer und Phasen schwerer Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, oft deutlicher Antriebshemmung, Selbstwertstörung, reduzierter Belastbarkeit wechselnder Intensität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt etwas weniger oft schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zustände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Probleme des Bewegungsapparates hätten sich im Verlauf des Jahres 2011 verstärkt und seien seither oft wieder etwas besser, aber auch diesbezüglich bestehe ein chronisch-fluktuierender Verlauf. Aktuell stellten sie die Teil-Berufsfähigkeit als Musiker nicht in Frage, könnten aber bei intensiverer beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Belastung oder Verschlechterung zu Schwierigkeiten bei der Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung führen. Insgesamt bleibe die Teilinvalidität unverändert (Ziff. 1.3). Es finde keine Medikation statt, da diese früher wenig erfolgreich gewesen sei. Selten nehme der Beschwerdeführer Homöopathika sowie Nahrungsergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsmittel für die Gelenke ein (Ziff. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Prognose sei unverändert. Die 50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Musiker sei in nächster Zeit und wahrscheinlich mittelfristig kaum zu steigern (Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Mai 2016 erstatteten Dr. Z.___ und Dr. Y.___ ihr interdisziplinäres Gutachten (Urk. 7/81). Als Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nannten sie eine rezidivierende depressive Störung, seit Anfang 2014 mittelgradige Episode. Als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie akzentuierte Persönlichkeitszüge (abhängig, beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussbar) sowie anamnestisch phasenweise belastungsabhängige Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Bereich der peripheren Gelenke, bis anhin ohne Notwendigkeit für eine ärztliche Behandlung (S. 5 Ziff. III).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer interdisziplinären Beurteilung (Urk. 7/81/11-12) führten die Gutachter aus, die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt, für die vom Versicherten bisher ausgeübten beruflichen Tätigkeiten für keinen Zeitraum anhaltend eingeschränkt gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für Haushaltsarbeiten mit einem leicht- bis mittelgradig körperlich belastenden Arbeitsprofil könne, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, keine Einschränkung formuliert werden (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Beurteilung habe ergeben, dass der Beschwerdeführer in der EDV-Branche seit 2003 mindestens zu 50 % eingeschränkt sei. Als Musiker habe bis Ende 2013 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Seit Anfang 2014 betrage die Arbeitsfähigkeit 60 % bis 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten abschliessend fest, es sei sowohl die somatisch-rheumatologische Komponente als auch die psychosomatisch-psychiatrische Komponente mitberücksichtigt worden. Massgebend seien die psychiatrisch-psychosomatischen Gesichtspunkte (S. 1 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte in seinem psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 7/81/14-29) aus, der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich nie längere Zeit von seinen Depressionen lösen können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung lasse sich stellen, da es immer wieder zu depressiven Episoden komme. Früher seien diese schwergradig gewesen, unter anderem im Jahr 2004, als der Versicherte begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dank geeigneter Umgebungsgestaltung habe sich eine Verbesserung eingestellt. In der Regel dürfte seit 2014 eine mittelgradige depressive Episode vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 8 oben). Zum Gesundheitsschaden führte Dr. Y.___ aus, die objektiven Befunde seien seit Anfang 2014 mittelgradig ausgeprägt (S. 10 I. Ziff. 1). Der Gesundheitszustand habe sich Anfang 2014 verbessert. Es sei immer noch die gleiche psychische Störung vorhanden, jedoch weniger ausgeprägt. Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand habe sich verbessert, seitdem der Beschwerdeführer im Musik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">business etabliert sei (S. 15 Ziff. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er könne in der jetzt ausgeübten Tätigkeit, welche auf ihn zugeschnitten sei, seit Anfang 2014 zu 60 % bis 70 % arbeiten. Das Belastungsprofil sei insofern schwer zu beschreiben, als der Versicherte eine Kaskade von Massnahmen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet habe, damit er funktionieren könne (S. 15 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andere Tätigkeiten seien nicht empfehlenswert. In den Tätigkeiten in der Computerbranche dürfte eine Arbeitsunfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den objektiven Befunden führte Dr. Y.___ aus, es bestünden weder Bewusstseins- noch Orientierungsstörungen und auch keine Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Auch seien weder formale Denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen noch Zwänge feststellbar. Der Versicherte habe finanzielle Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängste geäussert. Ein Wahn, Sinnestäuschungen oder Ichstörungen seien nicht vorhanden. Zu den Störungen der Affektivität führte Dr. Y.___ aus, der Beschwerdeführer sei in der Stimmungslage wechselhaft, zu Beginn sei er niedergeschlagen und beinahe erstarrt, und mit der Zeit taue er auf. Es bestehe ein eher reduziertes Selbstwertgefühl. Zu den Störungen des Antriebs und der Psychomotorik führte Dr. Y.___ aus, der Antrieb sei gering. Nach der Besprechung hätte der Versicherte sich rasch zu Dr. Z.___ begeben sollen, er habe ihn jedoch nach längerer Zeit immer noch vor seiner Praxis auf dem Trottoir stehend vorgefunden. Der Versicherte habe die Praxisräume und das Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haus langsam verlassen. Die Psychomotorik sei ruhig (S. 6 lit. f).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychische Störung zeitige teilweise negative Einflüsse auf das Privatleben, wobei der negative Einfluss auf das Berufsleben höher sei. In den Beziehungen sei der Beschwerdeführer nicht eingeschränkt (S. 10 I. Ziff. 2). Eine Aggravation der Beschwerden liege nicht vor, es gebe keine Diskrepanz (S. 10 I. Ziff. 4). Dr. Y.___ führte aus, die Persönlichkeitsentwicklung beim Beschwerdeführer sei früh gestört worden. Später sei es zu Schwierigkeiten bei der Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung gekommen. Eine Persönlichkeitsstörung sei nicht nachweisbar. Es lägen aber akzentuierte Persönlichkeitszüge vor (S. 10 I. Ziff. 7). Zum sozialen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">text führte Dr. Y.___ aus, der Versicherte sei vor allem familiär, aber auch sonst vernetzt. Der Tagesablauf sei sehr regelmässig, beinahe rigid. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer begründe dies mit der Notwendigkeit, genügend Druck von aussen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bauen, damit er funktionieren könne (S. 11 II. Ziff. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfüge über eine hohe Selbstdisziplin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er richte sich das Leben so ein, dass er trotz seiner psychischen Störung funktionieren könne. Im Musikergeschäft habe er sich einen ausgezeichneten Namen geschaffen. Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings gebe es Tage, während denen die Depression stärker sei und er deshalb nur wenig erledigen könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte aus, an eine Rückkehr in den EDV-Bereich sei kaum zu denken. Eine Arbeit im EDV-Bereich sei mit der depressiven Störung nur partiell vereinbar. Die Welt der Musik sei dagegen ein Gebiet, welches sich auf seine Psyche günstig auswirke (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychotherapeutischen Massnahmen seien niederschwellig, sollten aber genügend sein. Angesichts der Chronifizierung der depressiven Störung sei nicht anzunehmen, dass eine intensive Psychotherapie viel bringen würde (S. 8 unten f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. Y.___ führte aus, es gebe aber antidepressiv wirkende Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente, welche sich durch relativ geringe Nebenwirkungen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise durch eine deutliche Antriebssteigerung auszeichneten. Eine derartige Therapie sei zumutbar und zielführend (S. 9 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme zu den vorgängigen Einschätzungen führte Dr. Y.___ aus, die Einschätzung von Dr. B.___ vom November 2004 sei nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. Dem Bericht von Dr. C.___ vom März 2008 lasse sich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, dass die depressive Störung etwas gebessert sei, indem es auch zu mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradigen Episoden gekommen sei. Die Diagnose in seinem Bericht vom November 2014 sei nachvollziehbar, allerdings könne die in der Regel noch mittelgradige depressive Episode nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % führen, jedenfalls nicht in der Tätigkeit als Musiker, welche auf die Versicherten zugeschnitten sei (S. 9 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 15. März 2017 (Urk. 3/4) aus, die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der halben Rente des Beschwerdeführers sei aus seiner Sicht als lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jähriger behandelnder Psychiater mit zusätzlicher hausärztlicher Teilfunktion sachlich falsch und fachlich nicht nachvollziehbar (S. 1 Mitte). Die Tätigkeit als freiberuflicher Jazzmusiker sei beim Beschwerdeführer optimal behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasst. Ohne diese relativ enge berufliche Lücke wäre der Beschwerdeführer wohl vollinvalid. Eine andere relevante Tätigkeit komme nicht in Frage. Die jetzige Tätigkeit wäre schon in psychisch gesundem Zustand nicht so leicht ausbaubar und in krankem schon gar nicht. Die Auftrags- und Verdienstmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten seien beschränkt. Zudem könne der Patient vielleicht kurze Mehrbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungen tolerieren, seiner Belastbarkeit seien jedoch depressionsbedingt deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Grenzen gesetzt (S. 1 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich um eine Andersbeurteilung der psychischen Krankheit. Beim Patienten bestünden schon Jahrzehnte lang stärkere rezidivierende bis chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche mittelgradige, gelegentlich schwere depressive Episoden. Ob mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer oder schwer sei letztlich Wortklauberei. Es möge zwar sein, dass sich der psychische Zustand 2014 bis 2015 während einiger Monate tendenziell etwas gebessert habe. Die Verbesserungen seien aber diskret geblieben, und es treffe nach seiner Beobachtung und Beurteilung als behandelnder Psychiater nicht zu, dass sich der Gesundheitszustand des Patienten in arbeits- und rentenrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vantem Ausmass gebessert habe. Mindestens seit Sommer 2016 habe sich der Zustand tendenziell wieder verschlechtert (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte aus, mit Nachdruck sei hier auch nochmals festzuhalten, dass der Patient durchaus ernsthafte psychopharmakologische Behandlungen hinter sich habe (S. 2 Ziff. 4). Dass eine medikamentöse Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„zu einer weiteren Verbesserung des Gesundheitszustandes beitragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würde, widerspreche den Erfahrungen nach rund zehn Versuchen in diesem konkreten Fall und entsprin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge einem reinen Wunschdenken. Beim Beschwerdeführer habe man bei lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jähriger depressiver Erkrankung eine ganze Reihe der therapeutischen Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit bescheidenem Erfolg auszunützen versucht und mit Hilfe einer gut angepassten beruflichen Tätigkeit als freiberuflicher Musiker eine volle Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät verhindern können. Würde man dieses austarierte Gleichgewicht stören, wäre eine Verstärkung der Depression zu befürchten. Dr. C.___ hielt abschliessend fest, aus seiner Sicht erscheine es wegen der Erkrankung undenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, dass der Patient in höherem Mass selbständig oder gar in einem Angestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenverhältnis tätig sein könnte (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 7. Juli 2017 (Urk. 11) aus, es sei wenig verantwortungsvoll von der Beschwerdegegnerin gewesen, seine Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung als behandelnder Arzt nicht einzuholen (S. 1 Ad 3). Es sei unzutreffend, dass seit 2004 keine medikamentösen Versuche mehr stattgefunden hätten. Erst seit dem letzten erfolglosen Versuch in den Jahren 2008 bis 2009 nehme der Patient keine konventionellen Psychopharmaka mehr ein (S. 1 Ad 4a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem weise eine nur noch monatliche Behandlungsfrequenz nicht auf einen geringen Leidensdruck hin, sondern darauf, dass der Patient austherapiert sei und es primär nur noch um die Stabilisierung und das Durchhalten gehe. Eine langjährige, wöchentliche Therapiefrequenz von einer Therapiestunde pro Woche zu fordern, erscheine in dieser Situation reichlich realitätsfremd. Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich wäre der Patient aber auf Forderung der Beschwerdegegnerin bereit, sich einer solchen wöchentlichen Therapie zu unterziehen (S. 2 Ad 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Genauere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen der tatsächlichen gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit erstmaliger Rentenzusprache im Jahr 2005 (Urk. 7/17 und Urk. 7/22) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst im Rahmen des im Oktober 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlassten Revisionsverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/50) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statt, indem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuvor ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. C.___ eingeholt wurden (vgl. vorstehend E. 4-5). Demnach ist als Vergleichszeitpunkt, ob eine revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Veränderung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers eingetreten ist, auf die erstmalige Rentenzusprache abzustellen (vgl. vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der mit Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 20. Januar 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/17 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/22) rückwirkend ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Invaliditätsgrad von 50 % erfolgten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halben Rente lagen der Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. A.___ vom April 2004 (vgl. vorstehend E. 3.1) und das von der Beschwerdegegnerin veranlasste psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ vom November 2004 (vgl. vorstehend E. 3.2) vor. Dr. A.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (ICD-10 F33.11/F33.2). Sowohl die bisherige Berufstätigkeit wie auch eine angepasste Tätigkeit erachtete Dr. A.___ nur noch halbtags für möglich. Beschrieben wurde ein deutlich depressiv wirkender Patient mit verlangsamten, gelegentlich blockiertem formalen Gedankengang und das Vorliegen einer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochenen Energielosigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Gutachten von Dr. B.___ vom November 2004 anbelangt, welcher bei diagnostizierten chronischen schweren depressiven Phasen (ICD-10 F33.2) lediglich noch in einer angepassten Tätigkeit eine Erwerbsfähigkeit von höchstens 50 % für gegeben erachtete, ist der Einschätzung von RAD-Arzt Dr. med. D.___, praktischer Arzt, vom 14. Dezember 2004 (vgl. Urk. 7/15/4) beizupflichten, wonach das Gutachten von Dr. B.___, da sich der Psychostatus lediglich auf sieben Zeilen beschränkt, die formalen Kriterien an den Beweiswert eines Gutachtens (vgl. vorstehend E. 1.4) nicht erfüllt. Da sich RAD-Arzt Dr. D.___ von weiteren Abklärungen keine Änderung versprach, ging er dennoch ab 1. Dezember 2003 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin in seiner Stellungnahme vom 26. Oktober 2015 (vgl. Urk. 7/72/2-3) aus, das Gutachten genüge als Grundlage für einen Rentenentscheid nicht. Empfohlen wurde, die Verfügung vom 20. Januar 2005 in Wiedererwägung zu ziehen. In der Folge hob die Beschwerdegegnerin jedoch mit hier angefochtener Verfügung (Urk. 2) die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 20. Januar 2005 (Urk. 7/17 und Urk. 7/22) nicht wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise auf. Diesem Vorgehen ist beizupflichten, zumal insbesondere in Anbetracht der detaillierten Ausführungen von Dr. A.___ vom April 2004 (vgl. vorstehend E. 3.1) eine zweifellose Unrichtigkeit der erstmaligen Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 110 V 176 E. 2a mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) verneint werden muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nun in der vorliegend angefochtenen Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverfügung (Urk. 2) von einem seit der erstmaligen Rentenzusprache ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserten Gesundheitszustand des Beschwerdeführers basierend auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feststellungen im rheumatologis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch-psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ und Dr. Y.___ vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 6.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und damit von einem Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund aus. Die hernach von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Ressourcenprüfung führte sie zur Feststellung, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Gesundheitsschaden mehr vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/83/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einschätzung der Beschwerdegegnerin, welcher sich die beigeladene Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse in ihrer Stellungnahme vom April 2018 anschloss (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.3), kann aus den darzulegenden Gründen nicht gefolgt werden. Abgesehen davon, dass der psychiatrische Gutachter Dr. Y.___ nach selbst vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mener Ressourcenprüfung nach wie vor von einer Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 30 % bis 40 % in der Tätigkeit als Musiker ausging, welche er einhergehend mit der Einschätzung des behandelnden Psychiaters Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 4-5, E. 6.1 und E. 6.3-4) als optimal angepasste Tätigkeit befand, erweist sich auch die von Dr. Y.___ seit Anfang 2014 festgestellte Verbesserung des Gesundheitszustandes für nicht genügend ausgewiesen. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere lässt sich anhand der von Dr. Y.___ beschriebenen Befundlage mit nach wie vor beobachtetem geringen Antrieb die von ihm festgestellte Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von maximal 20 % auf 70 % nicht nachvollziehen, zumal bereits im Rahmen der erstmaligen Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von Dr. A.___ eine massive Energielosigkeit beschrieben wurde. Den formalen Gedankengang beschrieb Dr. Y.___ im Vergleich zu Dr. A.___, welcher von einem verlangsamten und teilweise blockierten formalen Gedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kengang sprach, zwar als unauffällig, jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befand Dr. Y.___ den Beschwerdeführer in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Stimmungslage wechselhaft, zu Beginn niedergeschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und beinahe erstarrt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ schien die Verbesserung des Gesundheitszustandes denn auch im Wesentlichen aus dem Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. C.___ vom November 2014 (vgl. vorstehend E. 6.1) abgeleitet zu haben, namentlich mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblich von dessen Aussage, dass es insgesamt etwas weniger oft zu schweren depressiven Zuständen gekommen sei. Aus dem Kontext des Berichtes von Dr. C.___ vom November 2014 geht jedoch hervor, dass es sich hierbei nicht um eine wesentliche, nachhaltige Verbesserung gehandelt hat. So nannte er als Diagnose nach wie vor chronisch rezidivierende mittelgradige, gelegentlich bis schwere Episoden (ICD-10 F33.1/2) und berichtete von einem weitgehend unveränderten Verlauf mit abwechselnden Phasen leichter und schwerer Depression mit oft deutlicher Antriebshemmung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass aus den Äusserungen von Dr. C.___ nicht auf eine massgebende Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des gesundheitlichen Zustandes geschlossen werden kann, bestätigte dieser in seinem Bericht vom März 2017 (vgl. vorstehend E. 6.3), worin er ausführte, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zwischen 2014 und 2015 zwar während einiger Monate tendenziell etwas gebessert habe, die Verbesserungen jedoch diskret geblieben seien und sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand seit Sommer 2016 auch wieder tendenziell verschlechtert habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von Dr. Y.___ aus dem Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. C.___ vom November 2014 abgeleitete massgebliche Verbesserung des gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Zustandes des Beschwerdeführers, bei nach wie vor festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelltem geringem Antrieb, überzeugt daher nicht. Soweit Dr. Y.___ nach eigener Untersuchung des Beschwerdeführers demnach eine um 10 % bis 20 % gesteigerte Arbeitsfähigkeit als Musiker feststellte, handelt es sich lediglich um eine andere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein verbesserter Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache ausgewiesen, womit es an einer revisionsrelevanten Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung im Sinne von Art. 17 ATSG fehlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine geänderte Rechtsprechung für sich allein kein Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG darstellt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt auch kein Raum für eine seit der geänderten Rechtsprechung Ende November 2017 vorzunehmende Indikatorenprüfung (vgl. BGE 143 V 418). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten erweist sich die Einstellung der Invalidenrente mangels eines ausgewiesenen verbesserten Gesundheitszustandes und damit mangels eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne von Art. 17 ATSG als unzulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Gutheissung der Beschwerde ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie angefochtene Verfügung vom 23. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) daher aufzuheben mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf die Ausrichtung der bisherigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beigeladene wie vorliegend aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht grundsätzlich kein Dispens von der Kostenpflicht (vgl. Gesetz über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht des Kantons Zürich, Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich/Bas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">el/Genf 2009, § 14 N 33 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind auf Fr. 800.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und ausgangsgemäss hälftig der Beschwerdegegnerin und der Beigeladenen aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze ist dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- (zuzüglich MWSt)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Prozessents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 2‘5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterliegende Beigeladene können nur bei der Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozessführung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 128 V 323). Ein solches Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten lag bei der Beigeladenen nicht vor, weshalb die Prozessentschädigung von der Beschwerdegegnerin zu leisten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des K</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">antons Zürich, IV-Stelle, vom 23</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Februar 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">halbe Rente </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin sowie der Beigeladenen je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yvonne T. Furler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 25</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Advokatin Hanna Byland unter Beilage des Doppels von Urk. 25</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>