<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat am 11. Dezember 2000 sein sportpolitisches Konzept verabschiedet. Auf der anderen Seite entstehen im Rahmen der schweizerischen Fachhochschulpolitik sieben Hochschulen mit einigen Zehntausend Studierenden und einigen Tausend Lehrpersonen. Gegenwärtig ist noch nicht klar, wie diese Personen im Rahmen ihrer Bildungsstätten Sport treiben werden.</p><p>Ich frage deshalb den Bundesrat, wie er sein eigenes Sportkonzept beim Aufbau der Fachhochschulen umzusetzen gedenkt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Hochschulen (öffentlich-rechtlich) gehören zu den Hauptträgern des Schweizer Sports (vgl. S. 4 des Konzepts des Bundesrates vom 30. November 2000 für eine Sportpolitik in der Schweiz). Mit dieser Aussage unterstreicht der Bundesrat die Bedeutung des Sports an den Hochschulen bei der Umsetzung des sportpolitischen Konzeptes.</p><p>Die Einfache Anfrage Ehrler macht deutlich, dass das sportliche Angebot an den Fachhochschulen institutionell wenig verankert und koordiniert ist. Vorab ist festzuhalten, dass dem Bund (mit Ausnahme der Eidgenössischen Fachhochschule für Sport in Magglingen) die Zuständigkeit fehlt, den Fachhochschulen ein sportliches Angebot direkt vorzuschreiben. Das Bundesamt für Sport wird im Rahmen der Umsetzung des sportpolitischen Konzeptes in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie die Fachhochschulen für die Einrichtung eines attraktiven sportlichen Angebotes zu gewinnen versuchen. Dieser Schritt erfolgt nachgerade im Wissen um die Bedeutung einer starken Einbindung der Fachhochschulen bei der Umsetzung der im Sportkonzept verabschiedeten sport- und gesundheitspolitischen Hauptzielsetzungen.</p>  Antwort des Bundesrates.