20. März 1987 N 537 Interpellation Leuenberger Moritz que et qui sont devenus récemment tout à fait manifestes? 3. a. Quel est le nouvel organigramme de l'Office central de la défense depuis qu'il a été chargé de la direction générale des opérations en cas de catastrophes atomiques (revision de l'ordonnance concernant l'alarme)? b. Pourquoi ne confie-t-on pas à l'office précité la direction suprême des opérations lors de toutes les catastrophes qui affectent l'environnement? Quels sont les services fédéraux chargés de la direction générale des opérations si d'autres catastrophes venaient à se produire? c. Quel est le mandat confié à l'Office central de la défense dans les six cas dits stratégiques et de quelles attributions dispose-t-il, si l'on prend également en considération les tâches qui lui incombent en cas de catastrophe affectant l'environnement? Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. Februar 1987 Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 février 1987 1. Am 5. Oktober 1984 hat der Nationalrat ein Postulat über- wiesen, das den Bundesrat einlädt, dem Parlament eine weitere Standortbestimmung zur Sicherheitspolitik vorzule- gen. Der Bundesrat war bereit, das Postulat anzunehmen. Er hat aber in seiner Antwort ausdrücklich festgehalten, dass für den neuen Bericht kein fester Termin zugesichert wer- den könne. Nach heutiger Planung soll dieser Bericht den eidgenössi- schen Räten gegen Ende der Legislaturperiode 1988/1991 unterbreitet werden. Aus diesem Anlass soll auch auf die Rolle der Bedrohung durch Umweltkatastrophen für unsere Sicherheitspolitik eingegangen werden. 2. Es ist heute verfrüht, über organisatorische Aenderungen in der Zentralstelle für Gesamtverteidigung Angaben zu machen. Die vom. Bundesrat eingesetzte Arbeitsgruppe (Arbeitsgruppe Muheim) hat in ihrem Schlussbericht eine Reihe von Empfehlungen formuliert, die vom Militärdeparte- ment und vom Bundeskanzler zusammen mit dem neuen Direktor der Zentralstelle für Gesamtverteidigung zu bear- beiten sein werden. Letzterer tritt sein Amt am 1. Mai 1987 an. Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satis- fait de la réponse du Conseil fédéral. #ST# 86.959 Interpellation Leuenberger Moritz Rebbaukataster und aktive Landwirte Cadastre de la production viticole. Propriétaires travaillant eux-mêmes leurs vignes Wortlaut der Interpellation vom 10. Oktober 1986 Ist der Bundesrat bereit, die notwendigen gesetzgeberi- schen Schritte in die Wege zu leiten, damit der Rebbaukata- ster künftig auch darüber Auskunft zu geben hat, in wessen Eigentum sich ein Rebbaugrundstück befindet? Ist er bereit zu prüfen, ob die Ernte dann von Förderungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sein soll, wenn nicht nachge- wiesen wird, dass der Eigentümer aktiver Landwirt ist und das betreffende Grundstück auch bewirtschaftet oder dass dasselbige durch einen aktiven Landwirt des eignenden Familienbetriebes bewirtschaftet wird? Texte de l'interpellation du 10 octobre 1986 Le Conseil fédéral est-il prêt à préparer les dispositions législatives nécessaires afin que le cadastre de la production viticole doive indiquer à l'avenir le propriétaire de chaque vigne? Est-il disposé à examiner s'il convient de ne plus faire bénéficier une récolte des mesures fédérales d'aide si la preuve n'est pas apportée que le propriétaire est viticulteur à titre principal, qu'il exploite lui-même la parcelle en question ou que ladite parcelle est exploitée à titre d'activité princi- pale par un membre de sa propre famille? Mitunterzeichner- Cosignataires: Bäumlin, Bircher, Borei, Bratschi, Clivaz, Deneys, Fankhauser, Gloor, Grendelmeier, Günter, Hubacher, Jaeger, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Maeder-Appenzell, Meyer-Bern, Nauer, Neukomm, Rei- mann, Renschier, Robbiani, Stamm Walter, Uchtenhagen, Weber Monika, Weber-Arbon, Widmer (26) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ein Grund landwirtschaftlicher Subventionen ist doch der, Landwirte, in diesem Falle Weinbauern, in ihrem harten Existenzkampf gegen gigantische Importe zu schützen und ihnen im kargen Ueberlebenskampf zu helfen. Im heute kaum mehr zu überblickenden Kontingentierungs- und Sub- ventionsgewirr ist allerdings eine Situation entstanden, die weder aktive Landwirte, geschweige denn Konsumenten schützt. Dies hat dazu geführt, dass Rebberge immer mehr von Nichtbauern, nämlich Weinhändlern, Aktiengesellschaf- ten, Industriellen und Hobby-Winzern aufgekauft werden. Allein schon diese Entwicklung sollte beobachtet und analy- siert werden können. Deswegen sollte der Rebbaukataster darüber Auskunft geben, ob ein Grundstück durch einen aktiven Landwirt geeignet oder bewirtschaftet wird. Dass auch nicht aktive Landwirte, also Weinhändler, Kontingents- sammler, usw. in den Genuss der Förderungsmassnahmen vom Bund gelangen sollten, ist sinnwidrig, und eine diesbe- zügliche Aenderung des Landwirtschaftsgesetzes sollte in Erwägung gezogen werden. Wie stellt sich der Bundesrat dazu? Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 1. Dezember 1986 Rapport écrit du Conseil fédéral du 1er décembre 1986 Die schweizerische Weinwirtschaft stützt sich auf drei Pfei- ler ab: die Einschränkung der Produktion durch den Reb- baukataster, den Schutz an der Grenze durch die Einfuhrre- striktionen und die Förderung der Qualitätsproduktion . Nur das Zusammenspiel dieser drei Elemente kann dem Wein- produzenten die Gewähr geben, dass er im Zehnjahres- durchschnitt die Produktionskosten decken kann. Die Beschränkung der Förderungsmassnahmen auf bäuerli- che Betriebe wäre dabei nicht ohne weiteres möglich und zum Teil auch nicht sinnvoll. So würden z. B. bei Erstellung eines Eigentümer- und Bewirtschafterkatasters und einer darauf abgestützten Aufteilung des Weinmarkts in einem landwirtschaftlichen und gegebenenfalls förderungswürdi- gen und in einen nichtlandwirtschaftlichen Markt dennoch auch nichtbäuerliche Betriebe vom Importschutz und min- destens zum Teil von internen Massnahmen zur Preisstüt- zung und Absatzförderung profitieren. In Erwartung des Schlussberichts der Arbeitsgruppe Reb- baubeschluss Ende Juni 1987 ist der Bundesrat der Mei- nung, dass von einer sofortigen Gesetzesänderung abzuse- hen ist. Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satis- fait de la réponse du Conseil fédéral.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Leuenberger Moritz Rebbaukataster und aktive Landwirte Interpellation Leuenberger Moritz Cadastre de la production viticole. Propriétaires travaillant eux-mêmes leurs vignes In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1987 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 86.959 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 20.03.1987 - 08:00 Date Data Seite 537-537 Page Pagina Ref. No 20 015 285 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.