<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00016</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rolf Schmid</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwager Schmid Giusto, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sonneggstrasse 55, Postfach 2267, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, erkrankte in ihrem zweiten Lebensjahr an einer Meningokokkensepsis (Waterhouse-Friedrichsen-Syndrom) mit ausgedehnten Weichteilinfarkten an den Vorderarmen, an der Nase sowie Nekrosen beider Füsse und distal der Unterschenkel mit den Folgen einer beidseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkelamputation und Amputation der distalen Phalanx des zweiten Fingers an der linken Hand (Urk. 11/2 vgl. auch Urk. 11/107). Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr verschiedene Hilfsmittel, In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegrationsmassnahmen und ab Mai 1994 eine Viertels- sowie ab August 1994 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 11/50-51). Ab September 2004 wurde die bisher ausgerichtete Rente bei einem neu errechneten Invaliditätsgrad von 88 % auf eine ganze Rente erhöht (Urk. 11/161 und Urk. 11/164, Verfügung vom 15. Oktober 2004) und nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführtem amtlichen Revisionsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein unveränderter Anspruch mit Mitteilung vom 9. November 2007 bestätigt (Urk. 11/194). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2011 leitete die IV-Stelle ein weiteres amtliches Renten- revisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren ein (Urk. 11/223/2). Anlässlich der Abklärungen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten in Beruf und Haushalt konnte die bis dahin nicht gemeldete Geburt zweier Kinder Jahrgang 2005 und Jahrgang 2007 festgehalten werden (Abklärungsbericht vom 24. August 2011, Urk. 11/229 Ziff. 1; Urk. 11/240/2). Die IV-Stelle nahm deshalb einen Statuswechsel von bisher vollzeitig im Erwerbsbereich tätig zu einer vollzeitigen Tätigkeit im (Aufgaben-) Haushaltsbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Geburt des ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kindes vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor (Ziff. 2.5). Sodann ermittelte sie im Haushaltsbereich eine Einschränkung von insgesamt 5.5 % (Ziff. 6.8). Gestützt auf diese Abklärungen und einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daraus resultierenden Invaliditätsgrad von 5.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte sie am 6. Januar 2012 vorbescheidweise die Renteneinstellung in Aussicht (Urk. 11/242). Auf die Einwendungen der Versicherten hin, unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derem mit dem Hinweis, dass sie seit 2. September 2011 von ihrem Ehemann getrennt lebe (Urk. 11/244), veranlasste die IV-Stelle eine weitere Haushaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung und legte den Status neu ab 1. August 2012 mit 45 % im Erwerbs- und mit 55 % im Haushaltsbereich tätig fest (Abklärungsbericht vom 2. Mai 2012, Urk. 11/257, vgl. auch Urk. 11/250). Im Weiteren liess sie den Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand mittels bidisziplinärer Begutachtung im Y.___ abklären (Urk. 11/261, Gutachten vom 26. November 2012, Urk. 11/264). Mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2013 stellte sie die Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der bisherigen ganzen Rente auf eine halbe Rente bei einem nunmehr mittels gemischter Methode ermitteltem Invaliditätsgrad von 52 % in Aussicht (Urk. 11/269). Nach Eingang erneuter Einwendungen (Urk. 11/275) verfügte die IV-Stelle am 26./27. November 2013 in angekündigtem Sinne (Urk. 11/279 und Urk. 11/280). Die dagegen gerichtete Beschwerde (Urk. 11/290/3-11) wurde durch das hiesige Gericht mit Urteil vom 7. April 2014 in dem Sinne gutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen, als die Verfügungen vom 26./27. November 2013 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zur Vornahme weiterer Abklärungen zurückgewiesen wurde (Urk. 11/296 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im wieder aufgenommenen Verwaltungsverfahren veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung in der Z.___ (Urk. 11/324; Gutachten vom 4. Mai 2015, Urk. 11/333). Mit Vorbescheid vom 11. September 2015 kündigte sie abermals die Herabsetzung der bisher ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Rente auf eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 52 % an und wies in Bezug auf den Herabsetzungszeitpunkt auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats hin (Urk. 11/344). Nach Einwendungen vom 13. Oktober 2015 (Urk. 11/347) erliess die IV-Stelle am 28. Oktober 2015 einen weiteren Vorbescheid, mit dem sie in Aussicht stellte, dass die bisher ausgerichtete Rente per 27. November 2013 auf eine halbe Rente „gekürzt“ werde (Urk. 11/352). Hieran hielt sie, nach Eingang eines neuerlichen Einwands (Urk. 11/355), mit Verfügung vom 7. Dezember 2015 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob X.___ am 4. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und beantragte, die Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aufzuheben und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien ihr weiterhin eine ganze Rente und entsprechende Kinderrenten auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und Bestellung von Rechtsanwalt Dr. Rolf Schmid als unentgeltlichen Rechtsvertreter (S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Januar 2016 (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Beschwerde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 29. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Rentenreduktion damit, dass die neu als zu 45 % im Erwerbs- und zu 55 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizierende Beschwerdeführerin gemäss den Abklärungen der Aussendienstmitarbeiterin im Haushalt zu 12 % eingeschränkt sei. In ausserhäuslicher Tätigkeit bestehe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der medizinischen Abklärungen keine relevante Arbeitsfähigkeit mehr. Aufgrund eines Teilinvaliditätsgrades von 45 % im Erwerbsbereich und eines Teilinvaliditätsgrades von 7 % im Haushaltsbereich ergebe sich ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 52 %. Nachdem mit Verfügung vom 27. November 2013 die Rente herabgesetzt und die aufschiebende Wirkung entzogen worden sei, sei die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige ganze Rente per 27. November 2013 auf eine halbe Rente zu kürzen (Urk. 2 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Gutachter der Z.___ hielten eine ausserhäusliche Tätigkeit für nicht zumutbar. Bezüglich der Leistungsfähigkeit im Haushalt hätten sie die im Abklärungsbericht vom 2. Mai 2012 festgestellte Einschränkung von 11.85 % als überaus gering beurteilt und seien sie - in Übereinstimmung mit der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Orthopädin - von einer sehr starken Unterstützungsbedürftigkeit in der Haushalttätigkeit ausgegangen. Im rheumatologischen Teilgutachten sei in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betracht der erheblichen Beschwerden eine häusliche Tätigkeit im Umfang von maximal 30 % für zumutbar erklärt worden und das psychiatrische Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gehe von einer Einschränkung im Haushaltsbereich im Umfang von 50 % aus (Ziff. 6). Dies stelle eine offensichtliche Diskrepanz zum Ergebnis der drei Jahre zurückliegenden Haushaltsabklärung dar und in einem solchen Fall sei den fachmedizinischen Angaben der Vorzug zu geben. (Ziff. 14). Es resultiere allein aus der psychisch begründeten Einschränkung von 50 % im Haushalt ein Gesamtinvaliditätsgrad von 72.5 % (Ziff. 18). Folge man der Beurteilung im neurologischen Gutachten und jener der behandelnden Orthopädin, welche von Einschränkungen von 80 % ausgingen, ergebe sich gar ein (Gesamt-) Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 89 %. Es bestehe daher ein Anspruch auf eine ganze Rente (Ziff. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war von der Beschwerdegegnerin seit der Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ab Mai 1994 (Urk. 11/49, Urk. 11/160, Urk. 11/193) bis zur Einleitung des Revisionsverfahrens im Januar 2011 stets als zu 100 % im Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsbereich tätig qualifiziert worden. Angesichts der Geburt von zwei Söhnen im Jahr 2005 und 2007 und der Trennung vom Ehegatten im September 2011 sowie der Angaben der Beschwerdeführerin, dass sie ab Sommer 2012, wenn beide Kinder am Morgen in der Schule bzw. im Kindergarten seien, einer Teilerwerbstätigkeit nachginge (Urk. 11/257 S. 4), ist in Übereinstimmung mit den Parteien (Urk. 1 Ziff. 15, Urk. 2 S. 2) nunmehr davon auszugehen, dass sie bei guter Gesundheit ab Sommer 2012 zu 45 % im Erwerbsbereich und zu 55 % im Haushaltsbereich tätig sein würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Änderung der Qualifikation (Statusfrage, Veränderung der Tätigkeitsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile) einen Revisionsgrund darstellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 E. 2), hat – grundsätzlich unabhängig davon, ob es zusätzlich auch zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Gesundheitszustandes gekommen ist (Urk. 1 S. 7 ff.) – eine um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassende Neuüberprüfung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen (BGE 141 V 9 E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Revis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ionsentscheid BGE 143 I 50 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Nachgang zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(EGMR; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweite Kammer) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Erwägung 4.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass zur Herstellung des konventions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformen Zustandes in Konstellationen mit einer ähnlichen Ausgangslage wie im Fall Di Trizio auf die Aufhebung der Invalidenrente im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG alleine zufolge eines Statuswechsels von „vollerwerbstätig“ zu „teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich“ zu verzichten sei. In diesem Fall sei die Aufhebung der Invalidenrente EMRK-widrig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte, welche unter dem Status einer Vollerwerbstätigen eine Invalidenrente beanspruchen konnten und diese zu einem späteren Zeitpunkt allein aufgrund des Umstandes verlieren würden, dass sie wegen der Geburt ihres Kindes und der damit einhergehenden Reduktion des Erwerbspensums für die Invaliditätsbemessung neu als Teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätige mit einem Aufgabenbereich qualifiziert werden, haben damit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin Anspruch auf die bisherige Rente (vgl. etwa BGE 143 I 50 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im BGE 143 I 60 E. 3.3.4 hielt das Bundesgericht zudem fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass nicht nur die revisionsweise Aufhebung, sondern auch die revisionsweise Herabsetzung eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Invalidenrente EMRK-widrig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn allein familiäre Gründe (die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von "vollerwerbstätig" zu "teilerwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätig mit Aufgabenbereich" sprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Der versicherten Person sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesfalls die laufende Rente weiter auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdegegnerin angeordnete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenherabsetzung ergibt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allein darau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, dass sie die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung seit der Geburt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der beiden Kinder und der Trennung vom Ehegatten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr als vollerwerbstätig, sondern als teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieser als Revisionsgrund geltende Statuswechsel hat grundsätzlich zur Folge, dass ihre Invalidität nicht mehr anhand eines (auf Vollerwerbstätige anwendbaren und von der IV-Stelle demzufolge vor der Geburt des ersten Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des der Beschwerdeführerin angewendeten) Einkommensvergleichs (wie er i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere der Verfügung vom 15. Oktober 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugrunde lag), sondern nach der gemischten Methode zu ermitteln ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gestützt auf die oben zitierte bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtliche Rechtsprechung (E. 3.2.1 f. hiervor), ist in Anbetracht der neuen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsbemessung allein aus familiären Gründen die Herabsetzung der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente EMRK-widrig. Für die Beschwerdeführerin bedeutet dies, dass sie wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat, insoweit keine gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Veränderung ausgewiesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bleibt zu prüfen, ob sich die revisionsweise Herabsetzung der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente mit einer revisionsrechtlich relevanten wesentlichen Veränderung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründen lässt, ansonsten es bei den bisher zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Leistungen (ganze Rente) bleiben muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der von der IV-Stelle am 7. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. November 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügten Rentenherabsetzung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) geht aus den medizinischen Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgendes hervor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bidisziplinären Gutachten des Y.___ vom 26. November 2012 diagnostizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Experten, Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapartes FMH, und Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, folgende Diagnosen (Urk. 11/264 S. 22-23):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterschenkelamputation unterhalb der Knie beidseits nach Waterhouse-Fri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derichsen-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderte Belastbarkeit beider Stümpfe durch rezidivierende Entzündun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und ungenügende Weichteildeckung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilverlust und Beugekontraktur des zweiten Fingers der linken Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Statisch muskuläres Lendenwirbelsäulen-Syndrom ohne neurologische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälle durch Fehlbelastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbelsäulen-Syndrom bei Spondylarthrose C5/C6 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin zeige körperliche und geistige Einschränkungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es bestehe eine eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit der linken Hand durch die Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung des teilamputierten zweiten Fingers, welche sich durch die Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter-Nackenverspannungen potenziere. Weiterhin bestünden starke Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der normalen Mobilität durch die Unterschenkelamputation beidseits. Die Stümpfe seien rezidivierend entzündet und wiesen eine ungenügende Weichteildeckung auf. Deshalb könne die Beschwerdeführerin über längere Zeiten ihre Prothesen nicht tragen und sei auf den Rollstuhl angewiesen. In diesen Zeiten wirke sich die Einschränkung der linken Hand als zusätzlich nachteilig aus, da der Rollstuhl nur eingeschränkt bedient werden könne. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu diesen Problemen wirke sich die abhängige Persönlichkeitsstörung und die rezidivierenden Depressionen sehr nachteilig aus, da die notwendige Kompensation fast nicht oder nur verzögert stattfinde (S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die körperlichen und seelischen Probleme potenzierten sich gegenseitig. Wegen der Schulter-Nacken-Probleme und der Lendenwirbelsäulenprobleme in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit der Unterschenkelamputation beidseits sei die bisherige Tätigkeit als Spulenwicklerin nicht mehr zumutbar und es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. Die Zuweisung einer Verweistätigkeit sei durch die körperlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und die fehlende Berufsausbildung sehr erschwert. In einer ideal angepassten leichten Tätigkeit sei ein Arbeitseinsatz im Rollstuhl respektive eine Arbeitsfähigkeit von 20 % denkbar, auch im Haushalt. Retrospektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe seit 1994</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf psychiatrischem Fachgebiet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht liege eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes wegen zunehmender Unterschenkel-Stumpfprobleme vor (S. 24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der Z.___ vom 4. Mai 2015 nannten die zuständigen Experten, Dr. med. C.___, Neurologie FMH, Dr. med. D.___, Innere Medizin und Klinische Pharmakologie FMH, Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. med. F.___, Rheumatologie FMH, die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/333 S. 24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Meningokokkensepsis mit Waterhouse-Friderichsen-Syndrom mit Unterschenkelamputation beidseits, Dysmorphie der linken Hand, parti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eller Atrophie der Unterarme beidseits, der Oberschenkel beidseits sowie des Gesichts beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arthralgien unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Auffälligkeiten in der Persönlichkeit, ICD-10 Z73</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Die Experten hielten fest, die Beschwerdeführerin leide seit 1971 an den un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mittelbaren und mittelbaren Folgen einer nur knapp überlebten, erfahrungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mäss äusserst schwer verlaufenden Infektionskrankheit. Trotz seither bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">den erheblichen Einschränkungen sei es ihr gelungen, sich normal zu soziali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sieren. Wiederholt seien die Tendenz zu einer zunehmenden Verschlechterung der gesundheitlichen Situation und das Auftreten verschiedener Komplikatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">nen dokumentiert. Aus medizinischer Sicht sei die Prognose reserviert und therapeutisch werde es darum gehen, den Status quo solange wie möglich zu erhalten. Grundsätzlich sei mit fortschreitenden Einschränkungen und zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mender Hilfsbedürftigkeit zu rechnen (S. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Auf der psychischen Ebene bestehe eine rezidivierende depressive Störung, die zum Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung nur leichtgradig ausgeprägt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen sei. Zusammen mit den auffälligen Persönlichkeitszügen führe die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sche Erkrankung zu einer plausiblen Einschränkung im Bereich jedwelcher Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tigkeit von 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Auf der somatischen Ebene sei die beidseitige Unterschenkelamputation ein er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hebliches Handicap, insbesondere im Zusammenhang mit den zusätzlichen Atrophien im Bereich beider Oberschenkel und den gehäuft auftretenden Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lemen im Bereich der Unterschenkelstümpfe. Nachvollziehbar seien ein pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">vertebrales Schmerzsyndrom infolge erheblicher Fehlbelastungen und auch die Schwierigkeiten im Gebrauch der Hände infolge der beidseitigen Atrophien im Bereich der Vorderarme. Aus Sicht der Experten bestehe keine verwertbare Leistungsfähigkeit in einer ausserhäuslichen Tätigkeit (S. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Die Einschätzung stehe in Übereinstimmung mit der Beurteilung durch die langjährige behandelnde Orthopädin und dem bidisziplinären Gutachten aus dem Jahr 2012. Der medizinische Sachverhalt habe sich seit ungefähr 1996 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ringfügig verändert, in dem es zu einer kontinuierlichen Verschlechterung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">folge auftretender Komplikationen sowie andauernder psychischer Belastung gekommen sei (S. 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Die im Abklärungsbericht vom 2. Mai 2012 festgestellte Einschränkung von 11.85 % sei überaus gering und es sei zu bedenken, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rin bereits sehr viel Zeit für die eigene Körperpflege, das An- und Ausziehen der Prothesen und die notwendigen Ruhephasen zur Erholung nach Anstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gungen verbrauche, so dass ihr schlussendlich relativ wenig Zeit zur Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">führung zur Verfügung stehe (S. 29 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes seit der Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che im September 2004 weist die medizinische Aktenlage damit nicht aus. Vielmehr sind aus somatischer Sicht die Einschränkungen aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Unterschenkelamputation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den zusätzlichen Atrophien im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich beider Oberschenkel, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gehäuft auftretenden Problemen im Bereich der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschenkelstümpfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schwierigkeiten im Gebrauch der Hände infolge der beidseitigen Atro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phien im Bereich der Vorderarme, die gleichen. Die direkt mit den somatischen Schwierigkeiten zusammenhängenden psychiatrischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Zeitpunkt der Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung nur leichtgradig ausgeprägt, so dass darin von vornherein keine wesentliche, invalidisierende Veränderung zu erblicken ist. Nachvollziehbar bestätigten den auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Experten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinische Sachverhalt seit ungefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1996 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geringfügig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in dem es zu einer kontinuierlichen Verschlechterung zufolge auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretender Komplikationen sowie andauernder psychischer Belastung gekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Von einer revisionsrechtlich relevanten wesentlichen Veränderung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anbetracht der bloss unerheblichen Veränderung indes nicht die Rede sein. Im Y.___-Gutachten wurden zwar zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmende Unterschenkel-Stumpfprobleme beschrieben (E. 4.1.1 hievor). Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings ist allein darin mit Blick auf das gesamte Beschwerdebild keine wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Verschlechterung im Sinne von Art. 17 ATSG zu erblicken. Dies wurde im Übrigen auch von der Beschwerdegegnerin nicht geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels einer gesundheitlichen Veränderung besteht kein Anlass zur Rentenrevi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG vor dem kantonalen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzenden Gerichtskosten von der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu tragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss ist der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 1'609</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss der eingereichten Honorarnote (Urk. 13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als angemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege (Urk. 1 S. 2 und 9) erweist sich bei diesem Verfahrensausgang als gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerde wird die Verfügung der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. Dezember 2015 aufgehoben </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">es wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘609</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Rolf Schmid</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>