<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1A.6/2004 /zga </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Mai 2004 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Reeb, Féraud, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thongmee Prachoom, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Bundesanwaltschaft, </div> <div class="para">Taubenstrasse 16, 3003 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Internationale Rechtshilfe in Strafsachen für Thailand </div> <div class="para">(B 137476), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Eintretens- </div> <div class="para">und Zwischenverfügung der Schweizerischen Bundesanwaltschaft vom 17. September 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass die Bundesanwaltschaft mit einem thailändischen Rechtshilfebegehren im Rahmen einer in Thailand u.a. gegen X.________ geführten Strafuntersuchung befasst ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sie in der Sache am 17. September 2003 verschiedene Eintretens- und Zwischenverfügungen erlassen hat, so u.a. betreffend Beschlagnahme eines Kontos bzw. Guthabens der Beschuldigten bei der Crédit Suisse Zürich (CS); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass X.________ mit Eingabe vom 7. Januar 2004 durch ihren thailändischen Anwalt Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht führen lässt, welche sich gemäss ihrem Wortlaut einzig gegen die die CS betreffende, dem Bundesgericht erst am 28. April 2004 im Rahmen der Akteneinreichung durch die Bundesanwaltschaft zugekommene Beschlagnahmeverfügung vom 17. September 2003 richtet (und nicht gegen die in der Sache ergangene Schlussverfügung vom 4. Dezember 2003, die in der Beschwerde - anders als die Zwischenverfügung vom 17. September 2003 - mit keinem einzigen Wort erwähnt wird); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin zunächst eingeladen worden ist (unter Hinweis auf <span class="artref"><artref id="CH/173.110/29" type="start"></artref>Art. 29 und 30 OG</span><artref id="CH/173.110/30" type="end"></artref>), ein Zustelldomizil in der Schweiz zu verzeigen und die Beschwerdeschrift in eine der Schweizer Nationalsprachen übersetzen zu lassen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sie in der Folge zwar kein Zustelldomizil in der Schweiz mitgeteilt hat, aber mit Schreiben vom 9. März 2004 dem Bundesgericht eine deutsche Übersetzung der Beschwerde hat zukommen lassen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Bundesanwaltschaft beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, evtl. sei sie abzuweisen, wie auch das Bundesamt für Justiz Abweisung der Beschwerde beantragt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass gegen die genannte Beschlagnahmeverfügung gemäss der ihr beigefügten Rechtsmittelbelehrung innert 10 Tagen ab erfolgter Zustellung Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht ergriffen werden konnte (<span class="artref">Art. 80g Abs. 2 IRSG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Verfügung der Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben am 12. Dezember 2003 eröffnet wurde; </div> <div class="para">dass damit die Beschwerdefrist am 13. Dezember 2003 zu laufen begann und am Montag, 22. Dezember 2003 endete (da die Bestim-mungen über den Fristenstillstand [Weihnachtsgerichtsferien] gemäss <span class="artref">Art. 34 OG</span> in Rechtshilfesachen entgegen der von der Bundes-anwaltschaft in ihrer Vernehmlassung vom 26. April 2004 bekundeten Auffassung nicht Anwendung finden, s. <span class="artref">Art. 12 Abs. 2 IRSG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass daher die Beschwerde vom 7. Januar 2004 als verspätet eingereicht zu erachten ist, weshalb auf sie nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass mit ihr, soweit sie überhaupt verständlich ist, ohnehin keine Beschwerdegründe im Sinne von Art. 104 f. OG vorgetragen bzw. keine Bundesrechtsverletzung geltend gemacht wird, sondern im Wesentlichen bloss Tat- und Schuldfragen aufgeworfen werden, deren Prüfung dem ausländischen Sachrichter obliegt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und der Schweizerischen Bundesanwaltschaft sowie dem Bundesamt für Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, Sektion Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 4. Mai 2004 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>