A bteilung IV D -4423/2007 w et/bue {T 0/2} U rteil vom 21. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter W espi, R ichterin Spälti G iannakitsas, R ichter Zoller G erichtsschreiber Bühlm ann A ._______, geboren _______, Serbien, vertreten durch Elio G . Baum ann, Freidorf 113, 4132 M uttenz, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 22. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben aus B._______ stam m t, am 22. April 2007 sein H eim atland von C ._______ aus in einem Kom biw agen verliess und über verschiedene ihm unbekannte Länder am 23. April 2007 illegal in die Schw eiz einreiste, w o er am gleichen Tag im D ._______ um Asyl nachsuchte, dass er am 25. April 2007 im D ._______ sum m arisch befragt und am 5. Juni 2007 vom BFM nach Art. 29 Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) direkt angehört w urde, dass er dabei im W esentlichen geltend m achte, sein Vater sei ein Serbe und seine M ut- ter eine R om a, dass er die längste Zeit m it den Verw andten seiner M utter verbracht habe und aus die- sem G rund w ährend seiner Kindheit in der Schule als Zigeuner beschim pft w orden sei, dass es in B._______ eine G ruppe von Leuten gebe, die R om a belästigt und von diesen Schutzgelder erpresst habe, dass diese Leute im Januar 2007 von seinem C ousin m onatlich 1000 Euro verlangt und dessen Bar in Brand gesteckt hätten, w eil er nicht bezahlt habe, dass er, der Beschw erdeführer, sich auf die Seite seines C ousins, m ithin auf die Seite der R om a geschlagen habe und die Erpresser davon erfahren hätten, w orauf sie auch von ihm die Bezahlung von Schutzgeldern verlangt hätten, w as er aber abgelehnt habe, dass am 27. Februar 2007 drei oder vier Leute der G ruppe auch in seine Bar gekom m en seien und ihm die Parteinahm e für den C ousin vorgew orfen, ihn beleidigt und in Anw e- senheit der Eltern geschlagen hätten, w orauf eine Schlägerei entstanden sei, dass in der nächsten N acht um zw ei U hr ein M olotow -C ocktail in sein Lokal gew orfen w orden sei, w obei der daraus entstandene Brand rasch habe gelöscht w erden können, dass die Polizei gekom m en sei, jedoch keinen der m utm asslichen Täter festgenom m en habe, dass w egen der Schlägerei verm utlich auch gegen ihn Anzeige erstattet w orden sei, da die Polizei nach ihm gesucht habe, dass er, der Beschw erdeführer, zur Tante in E._______ gegangen sei und in der Folge erfahren habe, die Erpresser suchten ihn und hätten gar die Absicht, ihn zu töten, dass er nach zw ei W ochen nochm als nach H ause zurückgekehrt sei, dass die Erpresser einige Tage danach vor der H austüre gew artet und einm al in die Luft geschossen hätten, um ihm Angst zu m achen, dass er von ihnen auch beleidigt und w ährend zw ei bis drei M inuten auf den Kopf sow ie den Körper geschlagen w orden sei, dass er nach einer Ü berlegungszeit von zw ei Tagen beim Busbahnhof herum gefragt habe, ob ihn jem and ins Ausland bringen könne, dass der Beschw erdeführer keine Identitätspapiere zu den Akten gab und vorbrachte, er 3 habe den Pass sow ie die Identitätskarte zu H ause gelassen, dass er nach der Aufforderung zur Einreichung von Identitätspapieren anlässlich der ersten Befragung seine M utter telefonisch beauftragt habe, den Pass und die Identitäts- karte zu beschaffen, w orauf sie diese einem C hauffeur eines R eisebusses gegeben habe, dass er die D okum ente aber nicht erhalten habe und nicht w isse, w o sie seien, dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers m it Verfügung vom 22. Juni 2007 - eröffnet am gleichen Tag - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass es zur Begründung seines Entscheids im W esentlichen anführte, die vom Be- schw erdeführer vorgebrachten G ründe für die N ichtabgabe von Identitätspapieren ver- m öchten nicht zu überzeugen, dass sich der Beschw erdeführer seiner Verantw ortung für sein eigenes H andeln nicht durch die Annahm e entziehen könne, es handle sich in Serbien um eine gew öhnliche M ethode, m ittels einer beliebigen Ausw ahl von unbekannten Busfahrern, Sachw erte – w ie im vorliegenden Fall seine Papiere – m it blindem Vertrauen ins Ausland bringen zu lassen, ohne m it dem Fahrer konkrete M odalitäten zur Ü bergabe auszum achen, dass er sich das geschilderte Verhalten selber zuzuschreiben habe und dieses unent- schuldbar sei, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers aufgrund der unsubstanziierten Aussagen zu diesem Sachverhalt sow ie der als stereotyp zu qualifizierenden D arstellung der U m - stände seiner Ausreise und dem H intergrund einfacherer M ethoden zur N achreichung von Papieren als konstruiert zu w erten und daher nicht glaubhaft seien, dass der Beschw erdeführer auch bis zum Erlass des Asylentscheides trotz H inw eises auf seine O bliegenheiten nichts Konkretes zur N achreichung von Identitätspapieren un- ternom m en habe, dass aufgrund dieser Einschätzungen und der allgem ein bekannten Tatsache der Inst- ruktionen von Asylbew erbern durch Schlepper davon auszugehen sei, der Beschw erde- führer habe seine Ausw eise vorenthalten, um den tatsächlichen R eisew eg zu verheim li- chen oder eine allfällige W egw eisung zu verzögern beziehungsw eise zu verhindern, dass grundsätzlich vom Bew usstsein des Beschw erdeführers auszugehen sei, sich in je- dem G ast- beziehungsw eise Asylland über seine Identität ausw eisen zu m üssen, dass dem nach keine entschuldbaren G ründe vorlägen, aus denen der Beschw erdefüh- rer seiner Pflicht zur Abgabe eines R eise- oder Identitätspapieres nicht nachgekom m en sei, dass das BFM w eiter festhielt, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass sich die Situation ethnischer M inderheiten in Serbien entspannt habe, dass im Zuge des dem okratischen W andels am 25. Februar 2002 das Bundesgesetz zum Schutz und zur Freiheit der nationalen M inoritäten in Kraft getreten sei,4 dass die R om a als M inderheit anerkannt w orden seien und som it das R echt auf den G e- brauch der M uttersprache als Am tssprache sow ie das R echt auf Inform ationen in eige- ner Sprache hätten, dass nationale M inderheiten in öffentlichen Äm tern proportional vertreten seien, dass vereinzelte Ü bergriffe durch D rittpersonen und behördliche Schikanen sow ie D is- krim inierungen zw ar nicht restlos ausgeschlossen w erden könnten, deren Intensität je- doch in der R egel keine Asylrelevanz erreichten, dass derartige Beeinträchtigungen vom Staat w eder gebilligt noch unterstützt w ürden und auch in Serbien unter das Strafrecht fielen sow ie auch von R om a beanzeigt w erden könnten, dass bei verm uteter Tatenlosigkeit von Behörden niederer C hargen nach erstatteter An- zeige grundsätzlich die M öglichkeit bestehe, fehlbare Beam te rechtlich zu belangen und zustehendes R echt bei höheren Instanzen einzufordern, dass eine Verfolgung des Beschw erdeführers durch die Behörden nach einer allfälligen gegen ihn erstatteten Anzeige dem legitim en Anspruch des serbischen Staates entspre- che, selbst w enn es sich dabei um eine falsche Anschuldigung handelte, dass es keine H inw eise auf die U nm öglichkeit des Beschw erdeführers gebe, sich in seinem H eim atstaat gegen eine falsche Anschuldigung zu w ehren, dass dem nach vom Schutzw illen und der w eitgehenden Schutzfähigkeit der Behörden in Serbien auszugehen sei und som it auch die Aussage des Beschw erdeführers, eine An- zeige w egen der Vorfälle w ürde nichts nützen, nicht zu überzeugen verm öge, dass der Vollzug der W egw eisung aufgrund der Aktenlage als zulässig, zum utbar und m öglich erscheine, dass der Beschw erdeführer durch seinen R echtsvertreter m it Eingabe vom 28. Juni 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw er- de erhob, dass er m it Zw ischenverfügung des Bundesverw altungsgerichtes vom 2. Juli 2007 zu ei- ner Beschw erdeverbesserung innert 3 Tagen ab Erhalt aufgefordert w urde, w eil die Be- schw erde keine R echtsbegehren und keine Begründung enthielt, dass diese Zw ischenverfügung dem R echtsvertreter des Beschw erdeführers gem äss R ückschein der Schw eizerischen Post am 5. Juli 2007 zugestellt w urde, dass der Beschw erdeführer durch seinen R echtsvertreter innert der gesetzlichen Frist am 6. Juli 2007 (Poststem pel) eine Beschw erdeverbesserung einreichte und die R echts- begehren stellte, es sei ihm der Flüchtlingsstatus zu gew ähren, eventualiter sei ihm die vorläufige Aufnahm e zu gew ähren sow ie die W egw eisung sei aufzuheben, dass er zur Begründung ausführte, er w äre im G egensatz zur Feststellung des BFM im Falle einer R ückkehr aufgrund der Vorkom m nisse im Januar 2007 - M isshandlungen, D rohungen, versuchte Brandstiftung - der G efahr der Verfolgung ausgesetzt und m üsste riskieren, an Leib und Leben Schaden zu nehm en, dass das BFM im W eiteren die Schilderungen des Fluchtgrundes als unsubstanziiert, stereotyp und unglaubhaft gew ürdigt habe, dass jedoch die M isshandlungen und die ausgesprochene D rohung einer Tötung im Fal-5 le einer R ückkehr, die Erpressung von Schutzgeldern und die versuchte Brandstiftung sow ie die U ntätigkeit der Behörden aufgrund der gegebenen G efährdung für Leib und Leben eine Aufhebung der W egw eisung erforderten, dass der R echtsvertreter den Beschw erdeführer auf die W ichtigkeit rechtsgenüglicher Identitätspapiere hingew iesen und ihn aufgefordert habe, sich m it seinen Angehörigen in Verbindung zu setzen sow ie zu versuchen, den m it dem Transport der Papiere beauf- tragten Busfahrer ausfindig zu m achen, dass die Situation der M inderheiten w ie der R om a erw iesenerm assen nach w ie vor kri- tisch sei und diese vor allem in ländlichen G egenden vor Ü bergriffen kaum geschützt w erden könnten, ihre Klagen praktisch kein G ehör fänden sow ie allfällige Erm ittlungen stets im Sande verliefen, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Ver- w altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutz- w ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass - nach erfolgter Verbesserung - auf die frist- und form gerecht eingereichte Be- schw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass sich die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisge- m äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM den angefochtenen N ichteintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 6 Bst. a AsylG gefällt hat, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuchs geltend gem achten Vorbringen des Beschw erdeführers vorw eg auf die entsprechenden Protokolle zu verw eisen ist, dass vorliegend die U nterlassung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgabe der R eise- oder Identitätspapiere unbestritten ist, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Ak- ten auch aus der Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend begründete, w es- halb es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, den U m stand, w onach die N ichtein- reichung von R eise- oder Identitätspapieren auf entschuldbaren G ründen basiert, darzu- legen (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass das diesbezügliche Vorbringen in der Beschw erde offensichtlich nicht zu einer an- deren Betrachtungsw eise zu führen verm ag, w eil es sich auf die Bedeutung der Identi- tätspapiere und die N otw endigkeit der Beschaffung beschränkt, sich indessen nicht kon- kret m it den R echtsfolgen des N ichteinreichens innert der gesetzlichen Frist befasst, dass dam it die von der Vorinstanz zu R echt aufgezeigten U nstim m igkeiten im Zusam - m enhang m it den Aussagen des Beschw erdeführers betreffend seine R eise von Serbien in die Schw eiz ohne R eise- oder Identitätspapiere und den angeblich nachträglichen Be- m ühungen, sich die Papiere überm itteln zu lassen, auch nicht ansatzw eise ausgeräum t w erden können, dass das Bundesverw altungsgericht m ithin davon ausgeht, der Beschw erdeführer habe für seine R eise in die Schw eiz authentische R eise- oder Identitätspapiere verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen M it- w irkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aus- händigte, dass in der Beschw erde zu den vorerw ähnten Erw ägungen der angefochtenen Verfü- gung nichts geltend gem acht w ird, das allenfalls zu anderen Schlüssen führen könnte, dass es ferner bei der 48-Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Be- schaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht (vgl. EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), w eshalb sich an dieser Beurteilung selbst dann nichts ändern w ürde, w enn nachträglich R eise- oder Identitätspapiere eingereicht w erden sollten, dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM zu R echt auch die beiden übrigen Vorausset- zungen verneint hat, w elche einem N ichteintretensentscheid entgegenstehen (Art. 32 7 Abs. 3 Bst a und b AsylG ), näm lich dass aufgrund der Anhörung w eder die Flüchtlingsei- genschaft festzustellen ist noch dass zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung be- ziehungsw eise zur Feststellung eines W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (be- züglich der rechtlichen Voraussetzungen siehe das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5), dass aufgrund der Angaben des Beschw erdeführers offensichtlich nicht von einer erleb- ten oder in naher Zukunft zu befürchtenden, konkret gegen ihn gerichteten Verfolgung m it der allenfalls erforderlichen Intensität ausgegangen, m ithin nicht gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG seine Flüchtlingseigenschaft festgestellt w erden kann, dass in der R echtsm itteleingabe ausgeführt w ird, der Beschw erdeführer sei aufgrund der Vorkom m nisse im Januar 2007 (M isshandlungen, D rohungen, versuchte Brandstif- tung) bei einer allfälligen R ückkehr der G efahr einer Verfolgung ausgesetzt, dass der Beschw erdeführer jedoch zu Protokoll gab, im Januar 2007 habe sein C ousin von D rittpersonen N achteile erlitten (vgl. A7/17, S. 7 f.), dass er selbst hingegen im Februar 2007 benachteiligt w orden sei (vgl. A1/8, S. 4; A7/17, S. 8, 10), w eshalb aufgrund dieser D ivergenzen nicht klar ist, w ann der Be- schw erdeführer angeblich verfolgt w orden sein w ill, dass indessen die Frage der G laubhaftigkeit der Vorbringen nicht w eiter zu beantw orten ist, w eil diese ohnehin nicht asylrelevant sind, dass die Einw ände in der Beschw erde betreffend die Situation der ethnischen M inder- heit der R om a in Serbien und die H inw eise auf die allfällige G efahr für den Beschw erde- führer im Falle einer R ückkehr keine berechtigten Zw eifel an den diesbezüglichen Erw ä- gungen des BFM zu begründen verm ögen, dass betreffend die Situation der R om a in Serbien auf die vom BFM erw ähnte gesetzli- che R egelung betreffend den rechststaatlichen Schutz der M inderheiten hinzuw eisen ist, dass die gegen diese Erw ägungen in der Beschw erde angeführten Vorbringen unsubs- tanziiert und für eine andere Betrachtungsw eise nicht geeignet sind, zum al das BFM zu- gestand, vereinzelte Ü bergriffe durch D rittpersonen könnten nicht gänzlich ausgeschlos- sen w erden, erreichten indessen in der R egel m angels erforderlicher Intensität die Asyl- relevanz nicht, dass der H inw eis in der Beschw erde, insbesondere in ländlichen G ebieten seien die R om a kaum vor Ü bergriffen geschützt und deren Klagen versandeten klanglos, m angels substanziierter Begründung ebenso w enig zu überzeugen verm ag, zum al der Beschw er- deführer aus B._______, einer Stadt m it etw a 62'000 Einw ohner, in der Provinz C ._______, stam m t, dass das Bundesverw altungsgericht bezüglich der offensichtlichen H altlosigkeit der Vor- bringen des Beschw erdeführers die Auffassung der Vorinstanz teilt und überdies auf die vorstehend angeführten und auf die w eiteren Erw ägungen in der angefochtenen Verfü- gung verw iesen w erden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass aufgrund der offensichtlichen H altlosigkeit der Vorbringen die Flüchtlingseigen- schaft klarerw eise ausgeschlossen w erden kann und zusätzliche Abklärungen offen- sichtlich nicht nötig erscheinen, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl-8 gesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, dass der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch zurzeit einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ochte, w elche geeignet w äre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass die allgem eine Lage in Serbien nicht gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungs- vollzugs im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG spricht und sich aus den Akten zudem kei- ne konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund deren allenfalls geschlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer gerate im Falle der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine exis- tenzbedrohende Situation, dass der noch junge und aktenkundig gesunde Beschw erdeführer über eine gute Schul- und Ausbildung zum Bergbautechniker sow ie über Erfahrung als Inhaber eines C afés verfügt und seine Eltern in B._______ leben (A 1 S. 2), dass der Vollzug der W egw eisung in seinen H eim atstaat schliesslich m öglich ist (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und er verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Ver- tretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten keine W egw eisungshindernisse vorliegen und der vom Bun- desam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des R eglem entes vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ).9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (Beilage: Einzahlungs- schein) - das BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten N _______ (vorab per Telefax) - F._______ (per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: Thom as W espi Suso Bühlm ann Versand am :