<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-03-03-5A_155-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_155/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. März 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Anschlussrechtsmittel (Persönlichkeitsverletzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 17. Februar 2022 (PP210068-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Klageweise verlangte der rubrizierte Beschwerdeführer die Verpflichtung des Beschwerdegegners zur Bezahlung von Fr. 4'000.-- wegen Persönlichkeitsverletzung. Widerklageweise verlangte dieser eine Genugtuung von mindestens Fr. 4'000.--. An der Hauptverhandlung vom 2. September 2021 zog er die Widerklage unter Vorbehalt der Wiedereinbringung einer Persönlichkeitsverletzungsklage zurück. Mit Verfügung vom 5. November 2021 trat das Bezirksgericht Zürich auf die Klage nicht ein. </div> <div class="para">Fristgemäss erhob der Beschwerdeführer hiergegen eine Beschwerde mit dem Begehren, der Beschwerdegegner habe ihm Fr. 4'000.-- zu bezahlen. Am 12. Dezember 2021 erhob dieser "Anschlussbeschwerde", für welche das Obergericht des Kantons Zürich ein separates Beschwerdeverfahren eröffnete. Mit Eingabe vom 28. Dezember 2021 teilte er mit, dass er keine eigene Beschwerde, sondern eine Anschlussbeschwerde im Rahmen des bereits bestehenden Beschwerdeverfahrens habe erheben und damit seinen erstinstanzlich erklärten Wiederklagerückzug widerrufen wollen. </div> <div class="para">Mit Beschluss vom 17. Februar 2022 trat das Obergericht auf das Anschlussrechtsmittel nicht ein. Es erwog, dass eine Anschlussbeschwerde gemäss <span class="artref">Art. 323 ZPO</span> unzulässig sei und auf die Eingabe auch im Sinn einer eigenständigen Beschwerde nicht eingetreten werden könne, weil die Beschwerdefrist am 10. Dezember 2021 abgelaufen und die Eingabe erst am 12. Dezember 2021 der Post übergeben worden sei. </div> <div class="para">Unter Erwähnung der Verfahrensnummer des genannten Beschlusses wendet sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. Februar 2022 an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span> ist zur Beschwerde in Zivilsachen nur berechtigt, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat. Es ist erforderlich, dass das aktuelle und praktische Interesse an der Gutheissung der Beschwerde auch im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils noch vorhanden ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=15.02.2022&amp;to_date=06.03.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-III-578%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page578">BGE 143 III 578</a> E. 3.2.2.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es ist nicht zu sehen, inwiefern der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Beschluss beschwert sein könnte. Mit diesem wurde auf das kantonale Anschlussrechtsmittel des Beschwerdegegners nicht eingetreten, unter Auferlegung der Verfahrenskosten an den Beschwerdegegner. Der Beschwerdeführer ist dadurch in keiner Weise belastet und ein schutzwürdiges Anfechtungsinteresse ist nicht erkennbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Ohnehin mangelt es der Beschwerde auch an einem Rechtsbegehren (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>) und an einer sachgerichteten Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Sie besteht aus Statements, auch strafrechtlicher Natur, die in keinem ersichtlichen Zusammenhang mit dem angefochtenen Beschluss stehen, sowie aus Gesetzeszitaten, insbesondere von Bestimmungen des (von der Schweiz in einer Volksabstimmung abgelehnten und nie ratifizierten) EWR-Abkommens und des Vertrages über die Arbeitsweise der EU (AEUV), ferner von Bestimmungen des SchKG, der ZPO und der BV, die allesamt keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem angefochtenen Entscheid aufweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. März 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>