<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">C 184/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Arnold </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. September 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">F.________, 1952, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung, Zürich, Beschwerdegegner, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Mit Verfügung vom 7. Dezember 1999 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich den 1952 geborenen F.________ wegen Ablehnung zumutbarer Arbeit ab </div> <div class="para">3. November 1999 für die Dauer von 40 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ab (Entscheid vom 28. April 2000). </div> <div class="para">C.- F.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde, indem er sein vorinstanzlich gestelltes Begehren um Aufhebung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung erneuert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit verzichtet auf eine Stellungnahme. Das Staatssekretariat für Wirtschaft lässt sich nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das kantonale Gericht hat unter Hinweis auf die vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Nichtbefolgung der Kontrollvorschriften oder der Weisungen des Arbeitsamtes (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 17 Abs. 3 AVIG</span>) sowie die verschuldensabhängige Dauer der Einstellung (<span class="artref">Art. 30 Abs. 3 AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 45 Abs. 2 AVIV</span>) zutreffend dargelegt, dass der Beschwerdeführer die ihm zugewiesene zumutbare Beschäftigung als Koch im Restaurant Z.________ abgelehnt hat, weshalb die für 40 Tage verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu Recht besteht. Die vermittelte Arbeit in der Nachbargemeinde X.________ ist namentlich hinsichtlich des Arbeitsweges ohne weiteres zumutbar, da die gesetzlich festgeschriebene Obergrenze von zwei Stunden je für den Hin- und Rückweg eindeutig unterschritten wird (<span class="artref">Art. 16 Abs. 2 lit. f AVIG</span>). Soweit der Beschwerdeführer während der vertraglich vorgesehenen Arbeitspause (14. 00 bis 18.00 Uhr) an seinen Wohnort zurückkehren wollte, ist die hiefür aufzuwendende Zeit nicht zusätzlich zu berücksichtigen, da dieser Umstand an der nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes massgebenden Dauer eines Weges nichts ändert. Es ist somit ohne Belang, dass der Versicherte selbst bei zu Hause verbrachter Mittagspause unter Zugrundelegung der Berechnungen der Verwaltung (Tägliche Höchstfahrzeit von Y.________ nach X.________ [retour]: 2 Stunden 48 Minuten) und des von ihm behaupteten Zeitaufwandes für die (zusätzlich) zu Fuss zu bewältigenden Wegstrecken (total 26 Minuten) weniger als insgesamt 4 Stunden Arbeitsweg pro Tag gehabt hätte. Mit Blick darauf, dass <span class="artref">Art. 16 Abs. 2 lit. f AVIG</span> nebst einem Arbeitsweg von zwei Stunden je für den Hin- und Rückweg unter gewissen Bedingungen (angemessene Unterkunft, Erfüllung der Betreuungspflichten gegenüber Angehörigen ohne grössere Schwierigkeiten) sogar Wochenaufenthalt oder eine Saisonstelle als zumutbar erachtet (Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Bd. Soziale Sicherheit, Rz 244), ist die letztinstanzlich erneut behauptete Unzumutbarkeit des Arbeitsweges offensichtlich unbegründet. Die vorgesehenen Arbeitszeiten (10. 00 bis 14.00 Uhr und 18.00 bis 22.00 Uhr; 5-Tage-Woche) sind sodann berufs- und ortsüblich im Sinne von <span class="artref">Art. 16 Abs. 2 lit. a AVIG</span>. Sie stehen einerseits im Einklang mit den allgemein verbindlichen Art. 15 (Arbeitszeit/Überstunden) und 16 (Ruhetage) des Gesamtarbeitsvertrages des Gastgewerbes vom 6. Juli 1998 (vgl. Bundesratsbeschluss über die Allgemeinverbindlicherklärung des Landes-Gesamtarbeitsvertrages des Gastgewerbes vom 19. November 1998), andererseits mit den sachbezüglichen Normen des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (ArG) vom 13. März 1964 (insbesondere <span class="artref">Art. 9 ff. ArG</span> unter der Marginale "Arbeitszeit"). Gemäss <span class="artref">Art. 10 Abs. 4 ArG</span> muss die Tagesarbeit, mit Einschluss der Arbeitsunterbrechungen, innert eines Zeitraumes von 14 Stunden liegen, was vorliegend mit 12 Stunden (10. 00 bis 22.00 Uhr) zu bejahen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 8. September 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>