<h2>SubmittedText<h2><p>Der Datenschutzbeauftragte will dem "Kassensturz" verbieten, die Tarife der Zahnärzte zu veröffentlichen. Er begründet dieses Verbot damit, dass der "Kassensturz" bei der Datenerhebung die Identität nicht preisgegeben und die Zahnärzte nicht darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Daten veröffentlicht werden.</p><p>Ich frage den Bundesrat:</p><p>- Wie sollen die Konsumentinnen und Konsumenten die Zahnarzttarife kennen lernen und vergleichen können, wenn nicht zum Beispiel über das Internet?</p><p>- Ist sich der Bundesrat bewusst, dass die Konsumentenorganisationen weltweit Tests und Marktabklärungen durchführen, ohne die Identität bekannt zu geben, weil nur so eine aus Konsumentensicht authentische Situation geschaffen werden kann?</p><p>- Was spricht dagegen, die Zahnarzttarife zu veröffentlichen, wenn doch auch Preise für Lebensmittel, Autos, Coiffeur und Bankgebühren veröffentlicht werden müssen, obwohl auch dort der Preis nicht das einzige vergleichbare Kriterium ist?</p>