B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-583/2013 U r t e i l v o m 2 0 . J a n u a r 2 0 1 5 Besetzung Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), Richter Beat Weber, Richter Ronald Flury, Gerichtsschreiberin Marion Sutter. Parteien A.________, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente. B-583/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin oder Versicherte) wurde am (…) 1964 in C._______ geboren und ist österreichische Staatsangehö- rige. Sie arbeitete in den Jahren 1983 bis 1985, 2000 bis 2001 und 2004 bis Ende Jahr 2010 als Grenzgängerin in der Sch weiz (IV-Akt. 9, IV-Akt. 23, S. 1-28 und IV-Akt. 184, S. 29) und leistete hierbei die obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver- sicherung AHV/IV. Zuletzt war sie bei der B._______ als kaufmännische Angestellte angestellt (IV-Akt. 23, S. 1 -7). Seit dem 13. Februar 2007 wurde sie zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben wegen allgemeiner Krank- heit (IV-Akt. 32). Am 15. Oktober 2007 meldete sich die Beschwerdeführe- rin bei der Sozialversiche rungsanstalt M._______ (im Folgenden: kanto- nale IV-Stelle) zum Bezug von Leistungen der schweizerischen Invaliden- versicherung an. Als Behinderung nannte sie Bandscheibenprobleme der Hals- und Lendenwirbelsäule, die seit einer Halswirbelsäulenoperation des Jahres 2005 bestünden (IV-Akt. 5). B. In der Folge führte die kantonale IV-Stelle das Abklärungsverfahren durch und holte verschiedene medizinisc he Berichte aus Österreich ein. Diese zeigten insbesondere auf, dass sich die Beschwerdeführerin in den Jahren 2005 bis 2007 den nachfolgenden Eingriffen an der Wirbelsäule unterzo- gen hatte (vgl. IV -Akt. 18, S. 3 -6, IV -Akt. 111 f. , IV-Akt. 112 und IV-Akt. 173, S. 2-4): - ventrale Diskektomie und Fusion C5/C6 am 9. September 2005, - Facettenblockade L4-S1 am 10. Oktober 2006, - Facetten-Rhizotomie L4-S1 beidseits vom 3. November 2006, - mikrochirurgische Diskektomie (Sequestrektomie) L4/L5 rechts vom 16. Februar 2007, - erweiterte Foraminotomie vom 21. Februar 2007, - Diskusextraktion L4/5 vom 10. April 2007, - dorsale Stabilisierung L4/L5 mit Schrauben vom 3. September 2007. B-583/2013 Seite 3 Mit Stellungnahme vom 1. April 2008 hielt der regionale ärztliche Dienst (im Folgenden: RAD) der kantonalen IV-Stelle fest, gemäss dem aktuell ange- forderten Arztbericht des Landeskrankenhauses C._______ vom 19. März 2008 (Eingangsdatum, vgl. IV-Akt. 41, S. 1-2) sei die Beschwerdeführerin wieder arbeitsfähig. Andere die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Ge- sundheitsschäden würden in dem Bericht nicht genannt und seien den vor- liegenden Unterlagen nicht zu entnehmen. Es sei deshalb wieder von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen (IV-Akt. 45). Mit Vorbescheid vom 4. April 2008 teilte die kantonale IV-Stelle deshalb der Beschwerdeführerin mit, ihr Leistungsgesuch werde abzuweisen sei n (IV-Akt. 48). C. Am 9. April 2008 erhob die Beschwerdeführerin hiergegen Einwand (IV-Akt. 49) und reichte zwei aktuelle Arztberichte ein (IV-Akt. 52). Auf die RAD-ärztliche Empfehlung vom 5. September 2008 (IV -Akt. 56) hin holte die kantonale IV-Stelle weitere medizinische Unterlagen ein. In seiner Stel- lungnahme vom 27. April 2009 empfahl der RAD die Durchführung einer monodisziplinären (orthopädischen) Untersuchung (IV -Akt. 76). Im ortho- pädischen Gutachten vom 18. Mai 2009 stellte Dr. med. D._______, Spe- zialarzt für orthopädische Chirurgie FMH und Sportmedizin (SGMS), eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % für körperlich schwere Arbeiten in kalter und feuchter Umgebung, die mit häufigen inklinierten, reklinierten und rotierten Körperhaltungen, dem regelmässigen Heben und Tragen von Lasten über 5 bis 10 Kilogramm sowie vorwiegend mit sitzenden, respektive stehenden Positionen verbunden sind , fest. Körperlich leichte Tätigkeiten in tempe- rierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könnten, seien der Beschwerdeführerin vollzeitig zumutbar, bei ei- ner Leistungseinbusse von 15 %. Dr. D._______ empfahl die neurologi- sche respektive neurophysiologische Überprüfung der subjektiven Be- schwerden im Bereich des Nackens und der oberen Extremitäten zwecks Indikationsstellung hinsichtlich einer erneuten chirurgischen Revision (IV - Akt. 83). In seiner Stellungnahme vom 14. Juli 2009 schloss sich der RAD dieser Beurteilung an (IV -Akt. 84). Mit Verfügung vom 18. Januar 2010 teilte die kantonale IV -Stelle der Beschwerdeführerin mit, es seien auf- grund des instabilen Gesundheitszustandes zurzeit keine beruflichen Ein- gliederungsmassnahmen möglich (IV-Akt. 96). D. Aus den hiernach bei der kantonale n IV-Stelle eingegangenen medizini- schen Unterlagen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor B-583/2013 Seite 4 unter Nackenschmerzen leidet. Eine stationäre Rehabilitationsbehandlung vom 7. bis 28. Januar 2010 in den E._______ Kliniken habe nur teilweise Linderung gebracht (IV-Akt. 98). Gemäss der Empfehlung des RAD (vgl. IV-Akt. 99, 112) holte die kantonale IV-Stelle alsdann die aktuellen medizi- nischen Unterlagen der Pensionsversicherungsanstalt in F._______ ein. Zu den ergänzende n Unterlagen befand der RAD am 22. Juni 2010, die Beschwerdeführerin sei im Anschlu ss an das Gutachten von Dr. D._______ von 2009 nur kurz in einer FI-Phase gewesen, da diese un- terbrochen worden sei durch eine neue Operation (Diskektomie und Fusion C4/5 vom 31. August 2009). Der Gesundheitszustand der Beschwerdefüh- rerin habe sich stabilisiert. Es könne deshalb medizinisch-theoretisch wie- der eine Arbeitsfähigkeit von 85 % in einer rückenadaptierten Tätigkeit ge- mäss dem Gutachten von Dr. D._______ von Juni 2009 erwartet werden. Berufliche Massnahmen seien zu empfehlen (IV-Akt. 114). In der Telefon- notiz vom 30. Juli 2010 hielt die Eingliederungsverantwortliche fest, die Be- schwerdeführerin habe geäussert, die Wiederaufnahme ihres leichten und wechselbelastenden Arbeitsplatzes im Büro sei ihr – auch in einem redu- zierten Umfang – zur Zeit unmögl ich, weshalb von Eingliederungsmass- nahmen wegen subjektiver Arbeitsunfähigkeit abzusehen sei (IV-Akt. 122). Mit Mitteilung vom 20. August 2010 schloss die kantonale IV -Stelle das Verfahren betreffend berufliche Massnahmen ab und teilte zur Begründung mit, die Beschwerdeführerin stehe nach wie vor in einem Arbeitsverhältnis, das eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit beinhalte, und könne jederzeit an ihren bisherigen Arbeitsplatz zurückkehren (IV -Akt. 127). In der Stellungnahme vom 2. Novemb er 2010 hielt der RAD fest, durch die am 31. August 2009 erneut durchgeführte Operation (Diskekto- mie und Fusion C4/5) sei keine Verschlechterung des Gesundheitszustan- des der Beschwerdeführerin ausgewiesen. Im ungünstigsten Fall könne angenommen werden, dass die Operation die Beschwerden nicht oder nur teilweise gebessert hätten. In diesem Fall würde nach Abschluss der post- operativen Rekonvaleszenz das gleiche Beschwerdebild bestehen wie zum Zeitpunkt des Gutachtens von Dr. D._______, weshalb seine Angaben zur Arbeitsfähigkeit weiterhin aktuell seien (IV -Akt. 136). Mit Vorbescheid vom 21. Januar 2011 teilte die kantonale IV-Stelle der Beschwerdeführerin mit, ihr Leistungsgesuch werde aufgrund eines Invaliditätsgrades von 11 % abzuweisen sein (IV-Akt. 146). E. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, am 24. Februar 2011 Einwand und B-583/2013 Seite 5 machte insbesondere geltend, die RAD-ärztliche Beurteilung vom 2. No- vember 2010 würde den vorliegenden medizinischen Unt erlagen wider- sprechen und berücksichtige insbesondere nicht, dass zumindest nach dem letzten operativen Eingriff vom 31. August 2009 respektive nach Ab- schluss der postoperativen Rekonvaleszenz eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Der Sachverhalt sei damit nicht genügend abgeklärt. Es sei ausserdem nicht ersichtlich, weshalb die kantonale IV-Stelle auf das in zeitlicher Hinsicht nicht aktuelle Gutachten von Dr. D._______ vom 18. Mai 2009 abgestellt habe (IV-Akt. 149). In ihrer Eingabe vom 2. Mai 20 11 beantragte die Beschwerdeführerin ge- stützt auf den eingeholten Bericht von Dr. G._______ vom 14. März 2011, es sei ein ausführliches neurologisches Gutachten bei Dr. G._______ res- pektive eventualiter eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit bei der Rheumatologie des Kantonsspitals M._______ in Auftrag zu geben (IV-Akt. 154). Mit Stellungnahme vom 19. Juli 2011 erachtete der RAD die Einholung ei- ner polydisziplinären Begutachtung in einer MEDAS als sinnvoll (IV -Akt. 161). In der Folge beauftragte die kantonale IV-Stelle das Begutachtungsinstitut Basel (im Folgenden: ABI), eine interdisziplinäre Abklärung vorzunehmen. Mit Gutachten vom 17. April 2012 kamen die Gutachter des ABI zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei aus polydisziplinärer Sicht für leichte berufliche Tätigkeiten zu 70 % arbeits- und leistungsfähig. Diese Arbeitsfä- higkeit gelte spätestens ab September 2010. Aus Sicht des Bewegungsap- parates habe ab September 2005 vorübergehend eine volle Arbeitsunfä- higkeit für sämtliche Tätigkeiten vorgelegen. Eine erneute volle Arbeitsun- fähigkeit habe in der Zeit vom 16. Februar 2007 bis Anfang März 2008 so- wie vom 31. August 2009 bis zum 31. August 2010 bestanden. In den Zei- ten dazwischen seien der Beschwerdeführerin leichte körperliche Tätigkei- ten grundsätzlich zumutbar gewesen (IV-Akt. 173). Mit Stellungnahme vom 10. Mai 2012 würdigte der RAD das Gutachten des ABI als umfassend, in sich schlüssig und widerspruchsfrei. Es könne des- halb vollumfänglich auf dieses, insbesondere mit Blick auf die Diagnosen sowie die vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, abgestellt wer- den (IV-Akt. 174). B-583/2013 Seite 6 Mit Vorbescheid vom 10. September 2012 stellte die kantonale IV -Stelle der Beschwerde führerin aufgrund einer vollen Arbeitsunfähigkeit vom 16. Februar 2007 bis Anfang März 2008 den Anspruch auf eine ganze In- validenrente für die Dauer von Februar 2008 (Ablauf des Wartejahres) bis zum 30. Juni 2008 (drei Monate seit der Verbesserung des Gesundheits- zustandes) in Aussicht. Für die Arbeitsunfähigkeit vom 31. August 2009 bis zum 31. August 2010 könne die bereits zurückgelegte Wartezeit angerech- net werden, womit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente vom 1. Au- gust 2009 bis zum 30. November 2010 bestehe (IV-Akt. 183). F. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin am 16. Oktober 2012 Einwand und beantragte die Ausrichtung einer unbefristeten ganzen Invalidenrente seit Februar 2008. Zur Begründung führte sie aus, die mit dem ABI -Gut- achten vorgenommene zeitliche Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit für die Periode von Juli (recte: April) 2008 bis zum 31. August 2009 sei sachlich nicht gerechtfertigt. Zwischen den einzelnen Eingriffen habe sie sich T he- rapien unterziehen und viel ruhen müssen, weshalb in diesem Zeitraum weiterhin von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. Hierfür spre- che auch, dass die Operationen in zeitlich kurzen Abständen aufeinander gefolgt und jeweils eine Leidphase mit entsprechender Arbeitsunfähigkeit mit sich gebracht hätten. Ihre Arbeit bei der B._______ als Büroangestellte habe sie wegen der schweren Erkrankung nie wieder aufnehmen können. Gemäss der Bestätigung der B._______ vom 9. Dezember 2010 sei das Arbeitsverhältnis per Ende Dezember 2010 einvernehmlich aufgelöst wor- den, da die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Krankheit nicht in der Lage gewesen sei, ihre leichte Tätigkeit im Jahr 2010 zu erfüllen . Dass sie ge- mäss dem ABI-Gutachten nur ausnahmsweise Lasten übe r 5 Kilogramm heben oder tragen könne, zeige, dass von einer massiven gesundheitli- chen Einschränkung auszugehen sei. Aufgrund dieser erhalte sie in Öster- reich eine unbefristete ganze Invalidenrente (IV-Akt. 184). Mit Stellungnahme vom 15. November 2012 schloss sich der RAD der im ABI-Gutachten getroffenen Annahme an, wonach der Beschwerdeführerin rund 6 Monate nach dem letzten lumbalen Eingriff eine leichte körperliche Tätigkeit wieder zumutbar gewesen wäre, bevor es im Zusammenhang mit der erneuten zervikalen Problematik aufgrund der Diskushernie HWK4/5 zu erneuten Einschränkungen (spätestens im Zeitpunkt des Eingriffes vom 31. August 2009) gekommen sei. Für eine volle Arbeitsunfähigkeit auch in der Zeit vom 1. Juli 2008 bis zum 31. Juli 2009 bestünden versicherungs- medizinisch keine Hinweise (IV-Akt. 185). B-583/2013 Seite 7 Mit Verfügungen vom 28. Dezember 2012 bestätigte die IV -Stelle für Ver- sicherte im Ausland IVSTA (im Folgenden: Vor instanz) den Vorbescheid vom 10. September 2012 und sprach der Beschwerdeführerin für die Zeit einerseits vom 1. Februar 2008 bis zum 30. Juni 2008 (Verfügung 1) sowie andererseits vom 1. August 2009 bis zum 30. November 2010 (Verfügung 2) jeweils eine ganze Invalidenrente zu. Zur Begründung führte sie aus, die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im ABI -Gutachten sei nach gültigen schweizerischen versicherungsmedizinischen Grundsätzen erf olgt, unter Berücksichtigung sämtlicher vorliegender medizinischen Berich te und Zeugnisse. In der Zeit vom 1. Juli 2008 bis zum 31. Juli 2009 habe aus versicherungsmedizinischer Sicht für leichte körperliche Tätigkeiten eine volle Arbeitsunfähigkeit ( recte: Arbeitsfähigkeit) bestanden. Die ange- stammte Tätigkeit entspreche einer solchen zumutbaren Tätigkeit, da der Arbeitsplatz im Rahmen der Schadenminderungspflicht mit Hilfsmitteln ausgerichtet werden könne (IV-Akt. 189). G. Gegen diese Verfügungen erhob die Beschwerdeführerin am 4. Februar 2013 Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht mit dem Rechtsbegeh- ren, die angefochtenen Verfügungen seien dahingehend abzuändern, dass ihr für den Zeitraum von Juli 2008 bis Juli 2009 sowie ab Dezember 2010 unbefristet eine "volle" Invalidenrente auszurichten sei. Zur Begründung macht sie geltend, sie habe im Jahre 2010 auf der Basis einer geringfügi- gen Beschäftigung einen Nettolohn von Fr. 429.15 erhalten. Für diesen Lohn habe sie keine Gegenleistung erbracht. Vielmehr habe es sich hierbei um eine von der Arbeitgeberin erbrachte "Krankentaggeldzahlung" gehan- delt. So sei auch in der Vereinbarung vom 9. Dezember 2010 ausdrücklich festgehalten worden, dass selbst eine geringfügige Beschäftigung nicht möglich gewesen sei. Damit sei erwiesen, dass sie auch einer Tätigkeit als Büroangestellte nicht mehr nachgehen könne. Die im ABI-Gutachten fest- gestellte Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 % für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit sei nicht nachvollziehbar. So werde im Gutachten sel- ber geschrieben, die Beschwerdeführerin sollte nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzend verbringen. In Österreich erhalte sie nach wie vor eine ganze Invalidenrente. Schliesslich habe die Vorinstanz die in ihrem Einkommensvergleich verwendeten Zahlen nicht begründet und zu Un- recht keinen Leidensabzug berücksichtigt, obwohl ein solcher bereits auf- grund des Umstands, dass sie gemäss dem ABI -Gutachten jede Stunde eine Pause von 15 Minuten einlegen sollte, ausgewiesen sei. Angesichts B-583/2013 Seite 8 der vier Rückenoperationen sei ein Leidensabzug von 25 % mehr als ge- rechtfertigt. Nach Abzug dieser Reduktion vom Invalideneinkommen resul- tiere mindestens ein Anspruch auf eine halbe Rente. Am 22. März 2013 reichte die Beschwerdeführerin einen ärztlichen Bericht von Dr. H._______ vom 14. März 2013 ein und ergänzt, aus diesem Bericht gehe hervor, dass ihre Halswirbelsäulenbeweglichkeit sehr eingeschränkt sei. Dr. H._______ vermute eine leichte Instabilität in den Funktionsauf- nahmen im Segment L4/L5 zusammen mit einer Osteochondrose. Gemäss dem Spezialarzt müssten alle Etagen noch mals nachoperiert und stabili- siert werden. Das ABI -Gutachten habe diese unbefriedigende Situation nicht berücksichtigt und stehe damit im Gegensatz zur tatsächlichen ge- sundheitlichen Situation. H. In ihrer Vernehmlassung vom 21. Juni 2013 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung sei zu be- stätigen. Zur Begründung verweist sie auf die von ihr eingeholte Stellung- nahme der kantonalen IV-Stelle vom 18. Juni 2013. In jener führt die kan- tonale IV-Stelle aus, das interdisziplinäre ABI-Gutachten sei von einem qualifizierten Begutacht ungsinstitut vorgenommen worden, basiere auf umfassenden Kenntnissen des Sachverhaltes und berücksichtige die von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden. Es genüge damit insge- samt den Anforderungen der Rechtsprechung. Gemäss der darin vorge- nommenen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wäre der Beschwerdeführerin eine Bürotätigkeit weiterhin zumutbar. Unter der Annahme eines ausgegli- chenen Arbeitsmarktes könne davon ausgegangen werden, dass die Be- schwerdeführerin an einem optimal eingerichteten Arbeitsplatz tätig sein könne. Dieser beinhalte Hilfsmittel, mit denen eine ganztags sitzende Tä- tigkeit vermieden werden könne. Entsprechende Hilfsmittel könnte die Be- schwerdeführerin überdies bei der Invalidenversicherung gemäss der Ver- ordnung über die Abgab e von Hilfsmitteln beantragen. Das Gutachten habe eine volle Arbeitsunfähigkeit nach dem Eingriff vom 16. Februar 2007 bis Anfang März 2008 m it einer anschliessenden Verbesserung des Ge- sundheitszustandes festgestellt. Nach der Operation vom 31. August 2009 sei eine erneute Verschlechterung ausgewiesen. Gemäss der RAD -Stel- lungnahme vom 8. Juli 2010 habe sich der Gesundheitszustand in der Folge stabilisiert bei einer Arbeitsfähigkeit von 85 %. Das Gutachten habe demgegenüber ab September 201 0 eine Arbeitsfähigkeit von 70 % er- kannt. Die Rente sei deshalb zu Recht bis Ende November 2010 befristet worden. Der neu eingereichte Bericht von Dr. H._______ vom 14. März B-583/2013 Seite 9 2013 vermöge an der Einschätzung der Gutachter nichts zu ändern. Wie der RAD festgestellt habe, seien mit Blick auf den klinischen Status keine signifikanten Unterschiede von Relevanz und mit Einfluss auf die Arbeits- fähigkeit zu erkennen. Es bestehe deshalb aus versicherungsmedizini- scher Sicht keine Änderung gegenüber dem Gutachten. Der von der Be- schwerdeführerin mit Blick auf den erhöhten Pausenbedarf geltend ge- machte Leidensabzug sei bereits in der Arbeitsfähigkeitsschätzung von 70 % berücksichtigt. Ein weiterer Abzug sei nicht gerechtfertigt. I. Am 31. Juli 2013 repliziert die Beschwerdeführerin, sie sei gemäss aktuel- ler orthopädischer Einschätzung voll arbeitsunfähig. Selbst wenn bei ihr eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit vorliegen sollt e, sei ein Leidensab- zug von mindestens 25 % zu berücksichtigen. Es müsse bei ihr im Ver- gleich zu anderen Arbeitstätigen mit einem erheblich höheren Krankheits- risiko gerechnet werden. Aus der Sicht des Arbeitgebers mindere dieser Umstand ihren "Wert" als Ar beitnehmerin. Aus diesem Grund müsse sie eine tiefere Entlöh nung in Kauf nehmen. Auch das fortgeschrittene Alter (50 Jahre) und die langjährige Arbeitsabwesenheit auch auf dem ausgegli- chenen Arbeitsmarkt führe zu einem deutlich tieferen Lohn. Unter Berück- sichtigung des Leidensabzugs von 25 % hätte sie zumindest Anspruch auf eine Viertelsrente. Die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör der Be- schwerdeführerin verletzt, indem sie den Anspruch auf einen Leidensab- zug nicht hinreichend geprüft habe. J. Innert der mit Verfügung vom 5. August 2013 hierzu angesetzten Frist reichte die Vorinstanz keine Duplik beim Bundesverwaltungsgericht ein. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit erforderlich und rechtserheblich – in den nachfolgenden Er- wägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 in Verbindung mit Art. 33 Bst. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, B-583/2013 Seite 10 SR 173.32) und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invali- denversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bun- desverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Ver- fügungen der schweizerischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Im Streit liegen die beiden Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Vorinstanz) vom 28. Dezember 2012. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG besteht nicht. Das Bundesverwaltungsgericht ist damit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.2 Die Beschwerdeführerin ist als Adressat in der Verfügungen vom 28. Dezember 2012 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 des Bundes- gesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi- cherungsrechts (ATSG; SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist. 1.3 Auf die frist- und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundes- gesetzes über das Verwaltungsverfahren VwVG; SR 172.021) eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 2. Gemäss Art. 40 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) ist bei Grenzgängern die IV-Stelle, in deren Tätigkeitsgebiet der Grenzgänger eine Erwerbstätig- keitausübt, zur Entgegennahme und Prüfung der Anmeldun g zuständig. Dies gilt auch für ehemalige Grenzgänger, sofern sie bei der Anmeldung ihren ordentlichen Wohnsitz noch in der benachbarten Grenzzone haben und der Gesundheitsschaden auf die Zeit ihrer Tätigkeit als Grenzgänger zurückgeht. Die Verfügungen werden von der IVSTA erlassen. Die Beschwerdeführerin war zuletzt als Grenzgänger in im Kanton M._______ erwerbstätig und lebte, namentlich auch im Zeitpunkt der An- meldung, in C._______ (Österreich), wo sie heute noch lebt. Sie macht einen Gesundheitsschaden geltend, der auf den Zeitpunkt ihrer Tätigkeit als Grenzgängerin zurückgeht. Unter diesen Umständen war die Sozialver- sicherungsanstalt M._______ für die Entgegennahme und Prüfung der An- meldung und die IVSTA für den Erlass der angefochtenen Verfügungen zu- ständig. 3. Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwendung gelangen. B-583/2013 Seite 11 3.1 Die Beschwerdeführerin ist österreichische Staatsangehörige und wohnt in Österreich, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Ab- kommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen- schaft und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 3.1.1 Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbei- teten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") des FZA in Verbin- dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragspartei-en unter- einander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Ar- beitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die in- nerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern (nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung Nr. 574/72 odergleichwertige Vorschrif- ten an. Diese sind am 1. April 2012 durch die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinie rung der Systeme der sozialen Sicherheit sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Septem- ber 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verord- nung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit abgelöst worden. 3.1.2 Nach Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Personen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses Staates (vgl. BGE 140 II 364 E. 4.2 und E. 6) . Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mitglied-staat" im Sinne dieser Koordinierungs- verordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 3.1.3 Soweit das FZA bzw. die auf dieser Grundlage anwendbaren gemein- schaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorse- hen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grund- sätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsord nung (Urteil des Bundesver- waltungsgerichts C-959/2013 vom 30. Juli 2014). Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine schweizerische Invalidenrente ausschliesslich na ch dem schweizerischen Recht, insbe- sondere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversiche- rung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210). B-583/2013 Seite 12 3.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Re gel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 28. Dezember 2012) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die sich erst später verwirklicht haben, sind jedoch soweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und ge- eignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung zu beeinflussen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.1). Damit kann das Bundesverwaltungsgericht nachfolgend den durch die Be- schwerdeführerin am 22. März 2013 eingereichte n ärztlichen Bericht von Dr. H._______ vom 14. März 2013 lediglich soweit berücksichtigen, als die- ser Rückschlüsse auf den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt, sprich den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügungen vom 28. Dezember 2012, erlaubt. 3.3 Intertemporal sind grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder z u Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_419/2009 vom 3. November 2009). Dabei ist ein allfälliger Leistungsanspruch für die Zeit vor einem Rechts- wechsel aufgrund der bisherigen sowie ab die sem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). 3.3.1 Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV -Revision Änderungen des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit- licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelun- gen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tat- bestandes Geltung haben, ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (BGE 130 V 445). Die 5. IV-Revision brachte für die Invaliditätsbemessung keine substanzi- ellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewe- senen Re chtslage, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (vgl. Urteil Bundesgericht 8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 2.1). Neu normiert wurde dagegen der Zeitpunkt des Rentenbeginns, der – sofern die entsprechen den An- spruchsvoraussetzungen gegeben sind – gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in B-583/2013 Seite 13 der Fassung der 5. IV -Revision) frühestens sechs Monate nach Geltend- machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Trat der Versicherungsfall allerdings vor dem 1. Januar 2008 ein und wurde die Anmeldung bis spätestens Ende Juni 2008 eingereicht, so gilt das alte Recht (BGE 138 V 475). 3.3.2 Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der ange- fochtenen Verfügungen vom 28. Dezember 2012 in Kraft standen; weiter aber auch alle übrigen Vorschriften, die für die Beurteilung der streitigen Verfügung im vorliegend massgeblichen Zeitraum von Belang sind. Damit ist grundsätzlich auf die materiellen Besti mmungen des IVG und der Ver- ordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) in der Fassung gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft ge- tretenen Änderungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen. Zudem sind die m it dem ersten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Änderungen des IVG und der IVV (IV-Revision 6a; IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659], IVV in der Fassung vom 16. November 2011 [AS 2011 5679]) zu beachten, soweit diese in sachlicher sowie zeitlicher Hinsicht anwend- bar sind. 3.4 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwen- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali- denversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 3.5 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever- fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän- dige Feststellung des Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Ent- scheids rügen (Art. 49 VwVG). 3.6 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be- herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die- ser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V B-583/2013 Seite 14 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichen- des vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich- keit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts ge- nügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sach- verhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensab- läufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). 4. Vorliegend ist streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu Recht eine ganze Invalidenrente le- diglich während der Zeitspannen vom 1. Februar bis zum 30. Juni 2008 sowie vom 1. August 2009 bis zum 30. November 2010 zugesprochen hat. 4.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 7, 8, 16 ATSG; Art. 4, 28, 28a, 29 IVG) und beim Versicherungsfall mindestens während dreier Jahre (Art. 36 Abs. 1 IVG) Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden- versicherung geleistet hat. Diese zwei Bedingungen müssen kumulativ er- füllt sein. Die Beschwerdeführerin hat in der Schweiz während rund 12 Jahren als Grenzgängerin gearbeitet und hierbei die obligatorischen Beiträge an di e Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung geleistet (vgl. Sachver- halt Bst. A). Damit sind vorliegend die beitragsmässigen Voraussetzungen für den Bezug einer ordentlichen Invalidenrente erfüllt. Zu prüfen bleibt, ob und gegebenenfalls in welchem Zeitraum und in welchem Umfang die Be- schwerdeführerin als invalid im Sinne des Gesetzes zu betrachten ist. 4.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dau- ernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren B-583/2013 Seite 15 Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähig- keit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un- fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem ande- ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsun- fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs- möglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeits- markt (Art. 7 ATSG). 4.3 Der Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität beurteilt sich nach Art. 28 Abs. 1 IVG. Hiernach haben jene Versicherte Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wie- der herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a); während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens z u 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen sind (Bst. b); und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid sind (Bst. c). Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelrente, bei einem In- validitätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Pro- zent entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Eine Aus- nahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40 Prozent eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gem einschaft Wohnsitz haben. Diese Ausnahme ist vorliegend gegeben. 4.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche B-583/2013 Seite 16 und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfü gung zu stellen ha- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be- züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be- urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu- chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt- nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begrün- det sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit we- der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereich- ten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). 5. Die angefochtenen Verfügungen vom 28. Dezember 2012 basiert haupt- sächlich auf dem durch die Vorinstanz eingeholten ABI-Gutachten vom 17. April 2012, bestehend aus einer ausführlichen Zusammenfassung der bis- her vorliegenden Medizinalakten, der Erhebung der persönlichen Anam- nese, inklusive einer Sozial- und Arbeitsanamnese, der Beschreibung des allgemeininternistischen Status sowie einem psychiatrischen, orthopädi- schen und neurologischen Teilgutachten mit anschliessender interdiszipli- närer Gesamtbeurteilung. 5.1 In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierte Dr. J._______ eine Schmerzverarbeitungsstörung im Sinne der ICD-10 F54, die keine Auswir- kung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es handle sich hierbei um einen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung vergleichbaren syndromalen Zustand. Voraussetzung dafür, dass dieser eine Auswirkung auf die Ar- beitsfähigkeit habe, sei, dass die Schmerzen nicht mittels zumutbarer Wil- lensanstrengung überwunden werden könnten . Diese Voraussetzung sei vorliegend nicht gegeben. Weder bestehe eine schwere chronische soma- tische Erkrankung noch eine psychiatrische Komorbidität von erheblicher Schwere und Ausdauer. Hinweise auf eine verfestigte, missglückte, aber B-583/2013 Seite 17 entlastende Konfliktbewältigung im Sinne eines primären Krankheitsge- winns bestünden ebenfalls nicht. Der Verlauf sei chronisch. Es bestehe aber auch eine deutlich ausgeprägte Krankheitsüberzeugung bei nicht aus- geschöpften therapeutischen Möglichkeiten. Die Versicherte nehme nachts ein leichtes Antidepressivum ein, sei aber noch nie in psychiatrisch -psy- chotherapeutischer Behandlung gewesen. Sie habe nicht viele Kontakte. Ferienreisen mit dem Auto seien ihr trotz subjektiv starker Schmerzen mög- lich. 5.2 Der orthopädische Teilgutachter Dr. K._______ stellte die nachfolgen- den Diagnosen mit einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:  chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom, aus orthopädi- scher Sicht ohne erkennbare persistierende radikuläre Symptoma- tik (ICD-10 M54.2), o Status nach ventraler Diskektomie und Spondylodese HWK5/6 von September 2005, Status nach ventraler Di s- kektomie und Spondylodese HWK4/5 vom 31. August 2009 und Status nach postoperativer Sp ondylodiszitis HWK4/5 mit konservativer Behandlung (ICD-10 Z98.8),  chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aus orthopädi- scher Sicht ohne erkennbare persistierende radikuläre Symptoma- tik (ICD-10 M54.5),  Status nach Sequesterektomie LKW4/5 rechts vom 20. Febr uar 2007 und vom 10. April 2007 sowie Status nach dorsolateraler Spondylodese LKW4/5 vom 3. September 2007 (ICD-10 Z98.8). Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe die Diagnose des Status nach wahrscheinlich Exzision einer Exostose dorsal am Tarsometatarsal-Gelenk II links vor Jahren, bis heute ohne relevante Restbeschwerden (ICD -10 Z98.8). Insgesamt liessen sich die von der Versicherten in orthopädischer Hinsicht angegebenen Beschwerden nur eingeschränkt objektivieren. Eine sowohl zervikal als auch lumbal etwas verminderte Belastbarkeit sei zwar plausibel, doch scheine es widersprüchlich, dass die V ersicherte über ei- nen konstant vorhandenen Schmerz berichte, jedoch nur ca. einmal pro Woche auf ein Schmerzmittel zurückgreife. Es sei heute eine praktisch un- eingeschränkte Funktionalität des gesamten Bewegungsapparates zu er- kennen, insbesondere auch in den operierten Segmenten. Die Einschrän- kung bei der Kopfrotation in fokussierter Situation sei als Selbstlimitation B-583/2013 Seite 18 zu interpretie ren. Die Versicherte habe eine Ausbildung im kaufmänni- schen Bereich gemacht und zuletzt während 10 Jahren als Büroangestellte mit zumeist leichten körperlichen Belastungen gearbeitet. Eine Arbeits- stelle, bei der sie ganztags am Computer sitzen müsste, wodurch naturge- mäss das Risiko von Verkrampfungen im Bereich von Nacken und Rumpf entstehe, wäre für die Versicherte eher ungünstig. Es sollten von daher regelmässige Positionswechsel möglich sein, was am einfachsten durch eine in der Höhe verstellbare Arbeitsfläche möglich sei. Unter diesen Um- ständen sei eine administrative Tätigkeit zeitlich und leistungsmässig un- eingeschränkt durchführbar. Auch für andere körperlich leichte Tätigkeiten in wechselnder Position, mit nur ausnahmsweisem Heben oder Tragen von Lasten über 5 Kilogramm und ohne Zwangshaltungen von Nacken und Rumpf bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit in zeitlicher und leistungsmässi- ger Hinsicht. Diese Beurteilung gelte spätestens ab September 2010. Nach dem ersten Eingriff an der Wirbelsäule im September 2005 habe vorüber- gehend eine volle Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten vorgelegen. Anschliessend habe die Versicherte wieder vollzeitlich in die Erwerbstätig- keit zurückkehren können. Eine erneute volle Arbeitsunfähigkeit habe spä- testens nach dem Eingriff an der Lendenwirbelsäule ab dem 16. Februar 2007 bis Anfang März 2008, das heisst sechs Monate nach dem l etzten lumbalen Eingriff vom 3. September 2007, bestanden. Anschliessend sei der Versicherten eine leichte körperliche Tätigkeit grundsätzlich wieder zu- mutbar gewesen, bis es aufgrund der Diskushernie im Segment HWK4/5 zu erneuten Einschränkungen gekommen sei. Diese erneute einge- schränkte Arbeitsfähigkeit sei spätestens zeitgleich mit dem Eingriff vom 31. August 2009 aufgetreten. Der protrahierte Verlauf mit Ausbildung eines Infektes im Operationssitus habe anschliessend zu einer verlängerten Re- habilitationsphase geführt, die bis zu einem Jahr gedauert haben dürfte. Im Vergleich zur früheren Beurteilung durch Dr. D._______ sei eine leichte Verbesserung des Zustandsbildes eingetreten, da die Diskektomie HWK 4/5 mit ventraler Spondylodese zu einer Rückbildung der vormals beste- henden Lähmungserscheinungen geführt habe. 5.3 Die neurologische Untersuchung durch Dr. L._______ ergab die nach- folgenden Diagnosen mit einem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:  chronisches Zervikalsyndrom mit intermittierender radikulärer Reiz- und persistierender sensibler Ausfallsymptomatik der Wurzel C6 rechts (ICD-10 M50.1) sowie zephaler Komponente bei o Status nach ventraler Diskektomie und Fusion C5/6 vom 9. September 2005, B-583/2013 Seite 19 o Status nach ventraler Diskektomie und Fusion C4/5 vom 31. August 2009, o Status nach Spondylodiszitis HWK 4/5 mit konservativer Behandlung (ICD-10 Z98.8),  chronisches Lumbovertebral-Syndrom mit intermittierender radiku- lärer Reiz - und persistierender sensibler Ausfallsymptomatik der Wurzel L5 rechts (ICD-10 M51.1) sowie zephaler Komponente bei o Status nach Diskektomie L4/5 rechts vom 16. Februar 2007, o Status nach Rezidiv-Operation und Narbenlösung L4/5 vom 10. April 2007, o Status nach dorsaler Stabilisierung L4/5 vom 3. September 2007. Seit der Diskektomie und Fusion C4/5 vom 31. August 2009 gebe die Ver- sicherte anhaltende Nackenschmerzen mit intermittierend Ausstrahlung in den rechten Arm bis zu den Fingern II und III an, jeweils verbunden mit Kribbelparästhesien und einer konstant vorhandenen Gefühlstörung in der Hand. Bei der klinischen Untersuchung sei die aktive Halswirbelsäulenbe- weglichkeit deutlich eingeschränkt gewesen. Eine passive Beweglichkeits- prüfung im Liegen sei wegen aktiver Gegeninnervation nicht gelungen. Eine relevante Verspannung der panvertebralen Muskulatur sei nicht palp- abel. Klinisch ergäben sich keine Hinweise auf das Vorliegen einer zervi- kalen Myelopathie. Zusammengefasst liege ein chronis ches Zervikalsyn- drom vor, begleitet von einer intermittierenden radikulären Reiz- und einer persistierenden sensiblen Ausfallssymptomatik der Wurzel C6 rechts. Im Bereich der Lendenwirbelsäule liege ein chronisches Lumbovertebral-Syn- drom vor. Die intermittierende Ausstrahlung ins rechte Bein dorsolateral sei verdächtig auf eine radikuläre Reizung, wobei eine solche im Intervall nicht objektivierbar sei. Diese sei als residuell bei Status nach Kompression von L5 zu werten, habe indessen keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des intermittierenden radikulären Reiz- und persistierenden sen- siblen Ausfallssyndroms der Wurzel C6 rechts seien der Versicherten keine Tätigkeiten in reklinierter Kopfstellung (zum Beispiel über Kopf- oder Schul- terhöhe) zumutbar. Unmöglich sei ebenfalls das Tragen von Lasten über 10 Kilogramm. Eine angepasste körperliche Tätigkeit sei – da keine kon- stant vorhandene Schmerzsymptomatik vorliege – zu 70 % zumutbar. Die Nackenproblematik sei hierbei nicht mitberücksichtigt. Diese Einschätzung gelte etwa zwei Monate nach dem letzten zervikalen Eingriff, das heisst ab Anfang November 2009. Zur genaueren Beurteilung wäre ein MRI der B-583/2013 Seite 20 Halswirbelsäule wünschenswert. Da ein erneuter operativer Eingriff jedoch ohnehin nicht in Frage komme, hätte dieses keine Auswirkung auf den ak- tuellen Gesundheitszustand. 5.4 Daneben stellten die Gutachter aus allgemeinmedizinischer Sicht die nachfolgenden Diagnosen ohne einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:  Nikotinabusus (ICD-10 F17.1),  Status nach wahrscheinlicher Exzision einer Exostose (Differential- diagnose: Ganglion) dorsal am Tarsometatarsal-Gelenk II links vor Jahren, bis heute ohne relevante Restbeschwerden (ICD -10 Z98.8). 5.5 In der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, es imponiere in der somatisch-orthopädischen Untersuchung eine Bewegungseinschrän- kung im Bereich der Halswirbelsäule, sämtliche Gelenke der unteren Ext- remitäten seien jedoch frei beweglich bei guter Kraftentfaltung. An den obe- ren Extremitäten zeige sich bei R ückführen des rechten Armes hinter die Körperebene im Verg leich zur Gegenseite eine gerin gfügige Einschrän- kung. Radiologisch sei hingegen ein korrektes postoperatives Zustandsbild nach durchgeführten Spondylodesen an der Hals- und Lendenwirbelsäule festzustellen, ohne Hinweise auf eine Lockerung der Implantate. Die von der Versicherten geschilderten Beschwerden liessen sich damit nur einge- schränkt objektivieren. Aus allgemein -internististischer Sicht hätten sich keine zusätzlichen Diagnosen und Befunde mit einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ergeben. Insgesamt bestehe deshalb aus polydisziplinärer Sicht eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 % sowohl für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte als auch für jede andere adap- tierte, leichte körperliche Tätigkeit. Das Pensum könne vollschichtig umge- setzt werden mit einem erhöhten Pausenbedarf von bis zu 15 Minuten pro Stunde und einem leicht reduzierten Rendement. Für körperlich mittel- schwere und schwere Tätigkeiten bestehe eine volle Arbei tsunfähigkeit. Diese Beurteilung gelte aus neurologischer Sicht ab Anfang Novem ber 2009 sowie aus orthopädischer Sicht ab spätestens September 2010. Aus medizinisch-theoretischer Sicht bestehe im Haushalt bei freier Zeiteintei- lung und in vertrauter Umgebun g eine Einschränkung der Arbeits - und Leistungsfähigkeit von 10 %. Als medizinische Massnahmen sei aus psy- chiatrischer Sicht der Einsatz eines Antidepressivums mit sedierender und schmerzmodulierender Komponente zu empfehlen. In somatischer Hin- sicht könnten ein Trainingsprogramm zur Stabilisierung und Stärkung der B-583/2013 Seite 21 Rumpfmuskulatur sowie – wie bisher – Entspannungsübungen durchge- führt werden. Eine Reintegration in den Arbeitsprozess wäre auf beruflicher Ebene zwar dringend anzustreben, berufliche Massnahmen k önnten in- dessen aufgrund der ausgeprägten subjektiven Behinderungs- und Krank- heitsüberzeugung nicht erfolgversprechend empfohlen werden (IV-Akt. 173). 6. Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, sie habe seit der ersten Krankschreibung vom 13. Februar 2007 (vgl. Sachverhalt Bst. A) ihre Arbeitsfähigkeit zu keinem Zeitpunkt wiedererlangt. In der Beschwer- deergänzung vom 22. März 2013 stützt sie sich zur Untermauerung dieser Auffassung auf den Arztbericht des Orthopäden Dr. H._______ vom 14. März 2013, welcher eine unbefriedigende Situation festgestellt habe (Sachverhalt Bst. G). 6.1 Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts soll von ärztlichen Gutach- ten, die den Qualitätsanforderungen entsprechen, nicht ohne zwingende Gründe abgewichen werden, ist e s doch Aufgabe der medizinischen Ex- perten, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen (BGE 125 V 351 E. 3 b/aa). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist ent- scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all- seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück- sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen). 6.2 Das durch die Vorinstanz eingeholte ABI-Gutachten vom 17. April 2012 genügt den erwähnten Anforder ungen an ein Gutachten. Die Gutachter setzten sich mit den bereits vorliegenden medizinischen Unterlagen aus- führlich auseinander, nahmen Bezug auf die subjektiven Klagen der Versi- cherten und untersuchten diese in ihren jeweiligen Fachgebieten umfas- send. Ebenfalls überzeugen die in den jeweiligen Fachgebieten der einzel- nen Teilgutachter gestellten Diagnosen. Diese weisen zu den übrigen Me- dizinalakten keine Widersprüche auf. Auch die Beurteilung der Arbeitsfä- higkeit erweist sich als nachvollziehbar, schlüssig und vollständig. B-583/2013 Seite 22 6.3 Der von der Beschwerdeführerin eingereichte Arztbericht von Dr. H._______ unterscheidet sich von der in das ABI -Gutachten eingeflosse- nen Auffassung des ABI -Orthopäden primär bezüglich des von Dr. H._______ geäusserten Verdachts auf eine Instabilität C4 -C6. Dr. H._______ stellte diesbezüglich auf Röntgenaufnahmen vom 7. März 2013, Dr. K._______ dagegen auf Röntgenaufnahmen vom 31. Januar 2012 ab, aus denen er aspektmässig keine Hinweise auf eine Instabilität erkennen konnte, obwohl eine solche nach Spondylodesen nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden könnten. Dr. K._______ untersagte da- her Arbeitstätigkeiten, welche u.a . eine Zwangshaltung von Nacken oder Rumpf beinhalteten, und verlangte regelmässige Positionswechsel, bei- spielsweise durch eine in der Höhe verstellbare Arbeitsfläche. Dr. H._______ äussert sich in seinem Arztbericht überhaupt nicht zur Frage, welche Arbeiten der Versicherten noch möglich und zumutbar seien; inso- fern lässt sich seinem Bericht nicht entnehmen, dass er diesbezüglich zu einer anderen Einschätzung als Dr. K._______ gelangt wäre und noch wei- tergehende gesundheitliche Einschränkungen als nötig erachten würde. Der von der Beschwerdeführerin während dem Beschwerdeverfahren ein- gereichte Bericht von Dr. H._______ ist daher nicht geeignet, die Beweis- kraft des ABI-Gutachtens zu erschüttern. 7. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, sie habe im Jahre 2010 auf der Basis einer geringfügigen Beschäftigung einen Nettolohn von Fr. 429.15 erhalten. Bei diesem Lohn habe es sich um eine freiwillige Zah- lung (Soziallohn) ohne Gegenleistung ihrerseits gehandelt. Die bisherige Arbeitgeberin habe in der Vereinbarung vom 9. Dezember 2010 (einver- nehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses; IV-Akt. 184, S. 29) sodann ausdrücklich festgehalten, der Beschwerdeführerin sei selbst eine gering- fügige Beschäftigung nicht möglich gewesen. Damit sei erwiesen, dass sie auch einer Tätigkeit als Büroangestellten nicht mehr nachgehen könne. 7.1 Im gesamten Sozialversicherungsrecht gilt der G rundsatz der Scha- denminderungspflicht. Ein invalider Versicherter ist gehalten, innert nützli- cher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs - oder Er- werbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Für die Bemessung dieser objektiven Arbeitsunfähigkeit ist daher auf eine fachärztliche Beurteilung abzustellen. B-583/2013 Seite 23 Im vorliegenden Fall ist, wie dargelegt, das ABI-Gutachten vom 17. April 2012 entscheidend. Die Aussage der bisherigen Arbeitgeberin ist dagegen nicht von Bedeutung, zumal diese hauptsächlich die Auffassu ng der ABI- Gutachter bestätigt, wonach sich die Beschwerdeführerin subjektiv als nicht mehr arbeitsfähig betrachtet. Der Umstand, dass die Beschwerdefüh- rerin aufgrund dieser Selbsteinschätzung nicht an ihre bisherige Arbeits- stelle zurückkehrte, ist offensichtlich nicht geeignet zum Nachweis dafür, dass ihr diese Arbeit auch objektiv nicht zumutbar – im Sinne der bundes- gerichtlichen Rechtsprechung – gewesen wäre. 8. Ferner bringt die Beschwerdeführerin vor, sie beziehe in Österreich nach wie vor eine ganze Invalidenrente. Entsprechend müsse sie auch in der Schweiz eine ganze Rente zugesprochen erhalten. Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, bestimmt sich allein auf- grund der schweizerischen Rechtsvorschriften (vgl. E. 3.1). Für die Beur- teilung eines Rentenanspruchs sind daher die Feststellungen des auslän- dischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbe- ginn für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). Damit kann die Beschwerdeführerin aus den in Österreich gewährten Rentenleistungen für das Rentenverfahren in der Schweiz nichts zu ihren Gunsten ableiten. 9. Die ABI-Gutachter kamen zum Schluss, dass die Versicherte ab Septem- ber 2005 vorübergehend sowie in der Zeit vom 16. Februar 2007 bis An- fang März 2008 sowie vom 31. August 2009 bis zum 31. August 2010 voll arbeitsunfähig gewesen sei. Dazwischen seien ihr körperlich leichte Tätig- keiten grundsätzlich zumutbar gewesen. Spätestens im September 2010 habe sie sich gesundheitlich soweit regeneriert, dass sie die zuletzt ausge- übte Tätigkeit als Büroangestellte wieder zu 70 % habe ausüben können. Seit diesem Zeitpunkt sei sie in der Lage, das ihr zumutbare 70 %-Pensum vollschichtig umzusetzen, wobei sie dann pro Stunde einen erhöhten Pau- senbedarf von 15 Minuten benötige (E. 5). Gestützt auf diese – wie dargelegt nicht zu beanstandende Beurteilung – ist die Vorinstanz daher zu Recht davon ausgegangen, dass in der Zeit vor der zweiten längeren Arbeitsunfähigkeit ab dem 16. Februar 2007 keine Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) B-583/2013 Seite 24 von mindestens 40 % bestand und das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG erst am 16. Februar 2007 zu laufen begann, so dass der Versicherungsfall am 15. Februar 2008 eingetreten ist. Aufgrund der zu dem Zeitpunkt weiterhin andauernden vollen Arbeitsunfähigkeit sprach die Vorinstanz der Beschwerdeführerin daher mit der ersten Verfü- gung vom 28. Dezember 2012 zu Recht eine ganze Rente ab dem 1. Feb- ruar 2008 zu. Nachdem sich der Gesundheitszustand der Beschwerdefüh- rerin ab Anfang März 2008 wieder verbesserte, hat sie diese ganze Rente in korrekter Rechtsanwendung gestützt auf Art. 88a Abs. 1 IVV auf Ende Juni 2008, das heisst drei Monate nach der eingetretenen V erbesserung der Erwerbsfähigkeit, wieder aufgehoben. Die ab Ende August 2009 erneut eingetretene Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit hat die Vorinstanz in sinngemässer Anwendung von Art. 88a Abs. 2 i.V.m. Art. 29bis IVV (Anrech- nung früherer Wartezeiten) sowie gestützt auf Art. 29 Abs. 3 IVG in der zweiten Verfügung vom 28. Dezember 2012 mit der Zusprechung einer ganzen Rente bereits ab dem 1. August 2009 berücksichtigt. Aufgrund der ab September 2010 wiedererlangten Arbeitsfähigkeit von 70 % hat die Vo- rinstanz diese Rente schliesslich gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV bis Ende No- vember 2010 befristet. Dieses Vorgehen ist gesetzeskonform und nicht zu beanstanden. Streitig verbleibt die Invaliditätsbemessung in den Zeiten, in denen die Beschwerdeführerin gemäss dem ABI-Gutachten grundsätzlich arbeitsfähig war, das heisst von Anfang April 2008 bis Ende August 2009 sowie ab September 2010. Die Beschwerdeführerin rügt in ihrer Beschwerdeschrift unter dem Eventu- alstandpunkt, die Vorinstanz habe die in ihrem Einkommensvergleich ver- wendeten Zahlen nicht begründet. Da hinsichtlich der ab September 2010 geltenden Arbeitsfähigkeit von 70 % jedoch bereits ein Prozentver gleich ergibt, dass die Beschwerdeführerin keine rentenberechtigende Invalidität aufweist (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG), erübrigt sich diesbezüglich die Durchfüh- rung eines (bezifferten) Einkommensvergleichs (vgl. zum Beispiel Ent- scheid I 816/05 des EVG vom 7. Juni 2006, E. 4.3 mit Hinweisen). Unter diesen Umständen braucht das Bundesverwaltungsgericht die von der Vo- rinstanz für die Zeit ab September 2010 angegebenen Vergleichseinkom- men (Begründung der angefochtenen Verfügung, S. 3 oben) nicht zu über- prüfen. Andererseits war die Beschwerdeführerin in der Zeit von Anfang April 2008 bis Ende August 2009 lediglich für körperlich leichte Tätigkeiten voll arbeits- fähig. Diesbezüglich hat die Vorinstanz keinen Einkommensvergleich er-B-583/2013 Seite 25 stellt. Gemäss den Durchschnittswerten der Schweizerischen Lohnstruk- turerhebung LSE 2008 des Bundesamts für Statistik, Tabelle TA1, Total Frauen, Anforderungsprofil 4 hätte die Beschwerdeführerin im Jahre 2008 für eine einfache und repetitive Tätigkeit (basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) ein Jahreseinkommen von Fr. 49'392.– erzielen können. Verglichen mit ihrem bisherigen Einkommen vor Eintritt des Gesundheits- schadens im Jahr 2007 von Fr. 30'225 (13 x Fr. 2'325.–; vgl. IV-Akt. 23, S. 3), angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2008 entsprechen d Fr. 30'779.25 (vgl. BFS Statistik der Lohnentwicklung, Neuchâtel 2011, TA 1.39 Entwickl ung der Nominallöhne 1976 bis 2011, Basis 1939 = 100 Punkte; Der Index lag für Frauen per Ende Jahr 2007 bei 2454 Punkten sowie per Ende Jahr 2008 bei 2499 Punkten) , zeigt sich, dass der (hypo- thetische) Invalidenlohn über dem Validenlohn des Jahres 2008 liegt. Ent- sprechend ist für das Jahr 2008 keine Lohneinbusse zu ermitteln. Es resul- tiert somit ein Invaliditätsgrad von 0 %, der zu keiner Invalidenrente be- rechtigt (Art. 28 Abs. 2 IVG). Derselbe Invaliditätsgrad gilt auch für die Zeit ab Januar 2009, da der Einkommensvergleich nach jeweiliger Anpassung der beiden Vergleichseinkommen des Jahres 2008 an die Nominallohnent- wicklung bis 2009 kein anderes Ergebnis zeitigt. 10. Die Beschwerdeführerin beanstandet schliesslich, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör verletzt, indem sie keinen Leidensabzug geprüft habe. Sie macht einen Leidensabzug in der Höhe von 25 % geltend. Dieser er- scheine aufgrund der Feststellung im ABI -Gutachten, sie müsse jede Stunde eine Pause von 15 Minuten einlegen, sowie unter Berücksichtigung der vier Rückenoperationen mehr als begründet (Sachverhalt Bst. G und I). In der Vernehmlassung vom 21. Juni 2013 legt die Vorinstanz dar, der erhöhte Pausenbedarf sei bereits in der Arbeitsfähigkeitsschätzung von 70 % berücksichtigt. Ein weiterer Abzug sei nicht gerechtfertigt (Sachverhalt Bst. H). 10.1 Wenn gesundheitlich beeinträchtigte Personen selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind und deshalb im Vergleich zu voll leis- tungsfähigen und entsprechend einsetzbar en Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind, ist dies mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu berücksichtigen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). B-583/2013 Seite 26 Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des kon- kreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemäs- sem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). Andererseits sollte er – weil insoweit nicht mehr materialisier- und (gerichtlich) überprüf- bar – nicht unter 10 % zu liegen kommen (siehe ULRICH MEYER, a.a.O., S. 314 zu Art. 28a IVG). Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs darf das Bundesverwaltungsge- richt sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen. Es muss sich hierzu auf Gegebenheiten stützen kön- nen, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (vgl. hierzu BGE 126 V 353 E. 5d S. 362, 123 V 150 E. 2 S. 152; Urteil C 43/06 vom 19. April 2006, E. 1.2). 10.2 Vorliegend hat das ABI im Gutachten vom 17. April 2012 festgestellt, dass die Beschwerdeführerin noch zu 70 % ihrer zuletzt ausgeübten Tätig- keit nachgehen könne und – bei einem vollschichtig umgesetzten Arbeits- pensum – einen erhöhten Pausenbedarf von bis zu 15 Minuten pro Stunde benötige. Deshalb müsse sie auch mit einem leicht reduzierten Rendement rechnen (vgl. vorangehend E. 5 und 11). Ausgehend von einer in Österreich üblichen Arbeitswoche von 40 Stunde n, entsprechend 8 Stunden täglich, reduzier t sich die tägliche Soll-Arbeitszeit bei einem 70 %-Pensum auf 5.6 Stunden. Sollte die Beschwerdeführerin dieses ihr zumutbare Arbeitspensum vollschichtig, das heisst verteilt auf 8 Arbeits- stunden täglich, umsetzen, so könnte sie trotz stündlicher Pausen von bis zu 15 Minuten insgesamt noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten. Auf- grund der stündlichen Pausen hätte sie jedoch gemäss der Gutachter mit einem tiefer angesetzten Lohn zu rechnen. 10.3 Mit der insgesamt tiefer bemessenen Arbeitsfähigkeit von 70 % wurde indessen beiden Punkten genügend Rechnung getragen. Weitere persön- liche oder berufliche Gründe für die Gewährung eines Leidensabzuges sind nicht ersichtlich. Die Anzahl der Operationen, denen sich die Be- schwerdeführerin unterziehen musste, spielen für die Frage, ob ein Lei- densabzug zu gewähren ist, keine Rolle. Jene wurden bereits anlässlich B-583/2013 Seite 27 der Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin be- rücksichtigt. Dass die Vorinstanz keinen Leidensabzug i n der Invaliditäts- bemessung berücksichtigt hat, lag damit in ihrem Ermessen, in welches das Bundesverwaltungsgericht nicht ohne Not eingreift. 10.4 Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin ist unter diesen Umständen nicht auszumachen. 11. Zusammenfassend ist damit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz mit den angefochtenen Verfügungen vom 28. Dezember 2012 auf Grund der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung im ABI-Gutachten vom 17. April 2012 der Be- schwerdeführerin lediglich für die Dauer vom 1. Februar 2008 bis zum 30. Juni 2008 sowie vom 1. August 2009 bis zum 30. November 2010 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat. Die Beschwerde ist deshalb ab- zuweisen und die angefochtene n Verfügungen vom 28. Dezember 2012 sind zu bestätigen. 12. Als unterliegende Partei hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen, die sich aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen zusammen- setzen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden unter Berücksichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streits ache im vorliegenden Verfah- ren auf Fr. 400.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und dem bereits geleisteten Verfahrenskostenvorschuss in gleicher Höhe entnom- men. 13. Der unterliegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). B-583/2013 Seite 28 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden der Beschwerdeführerin aufer- legt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Gerichtsurkunde) Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Eva Schneeberger Marion Sutter Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [ BGG, SR 173.110 ]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 27. Januar 2015