B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-5925/2015 U r t e i l v o m 3 0 . S e p t e m b e r 2 0 1 5 Besetzung Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richter Jürg Steiger, Richter Pascal Mollard, Gerichtsschreiber Beat König Parteien A._______ AG, vertreten durch Beat Marfurt, Fürsprecher und Notar, Beschwerdeführerin, gegen Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Vorinstanz. Gegenstand Kostenentscheid. A-5925/2015 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht am 11. September 2014 im Verfahren A-7065/2013 die Beschwerde der A._______ AG (Beschwerdeführerin) ge- gen einen Einspracheentscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 14. November 2013 gutgeheissen hat, entsprechend den Ver- fahrensbeteiligten keine Verfahrenskosten auferlegte und der Beschwer- deführerin eine Parteienschädigung in Höhe von Fr. 10'500.- zusprach; dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_1001/2014 vom 10. August 2015 das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. September 2014 aufgeho- ben und den Einspracheentscheid der ESTV vom 14. November 2013 be- stätigt hat; dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin für das genannte Verfahren A-7065/2013 vor dem Bundesverwaltungsgericht als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat; dass demnach die Kosten des Verfahrens A-7065/2013 der Beschwerde- führerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De- zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]); dass die Kosten des Verfahrens A-7065/2013 auf Fr. 4'500.- festzusetzen sind; dass der von der Beschwerdeführerin einbezahlte Kostenvorschuss in diesem Umfang für die Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist; dass der Mehrbetrag von Fr. 2'500.- der Beschwerdeführerin nach Ein- tritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückzuerstatten ist; dass – dem neuen Ausgang gemäss – im Verfahren A-7065/2013 keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs gericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario); dass nunmehr für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind; dass für das vorliegende Verfahren auch keine Parteientschädigungen auszurichten sind, da den Parteien kein Aufwand entstanden ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 4 VGKE). A-5925/2015 Seite 3 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Kosten des Verfahrens A-7065/2013 werden auf Fr. 4'500.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Dieser Betrag wird dem einbezahl- ten Kostenvorschuss entnommen. Der Restbetrag von Fr. 2'500.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entsche ids zu- rückerstattet. 2. Im Verfahren A-7065/2013 wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungsformular); – die Vorinstanz (Ref.-Nr. […]; Gerichtsurkunde). Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Michael Beusch Beat König A-5925/2015 Seite 4 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden ( Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts- schrift ist in e iner Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be- schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: