B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-4949/2013 U r t e i l v o m 1 2 . M ä r z 2 0 1 4 Besetzung Richter Daniel Riedo (Vorsitz), Richterin Salome Zimmermann, Richter Pascal Mollard, Gerichtsschreiber Marc Winiger. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Vorinstanz. Gegenstand MWST; Steuersatzdifferenzen 2010. A-4949/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______ (Steuerpflichtiger) verkauft im Rahmen seines Einzelunter- nehmens Honig, Imkereiprodukte und Blumen. V om 1. Januar 2001 bis zum 31. Dezember 2010 war er im Register der Mehrwertsteuerpflicht i- gen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) eingetragen und rechnete die Mehrwertsteuer nach der Saldosteuersatzmethode ab. B. Anlässlich einer (jedenfalls) am 9. November 2010 beim Steuerpflichtigen durchgeführten Kontrolle über die Steuerperiode 2010 (Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010) stellte die ESTV fest, dass der Steuerpflichtige Leistungen teilweise zu e inem Steuersatz von 7,6 % anstatt zum reduzierten Satz von 2,4 % fakturiert hat . Mit "Einschä t- zungsmitteilung Nr. […] / Verfügung" vom 14. März 2012 (EM) nahm die ESTV eine entsprechende Steuerkorrektur vor, setzte die für die fragliche Periode geschuldete Steuer auf insgesamt Fr. 4'136.-- fest und machte davon die Differenz zu der vom Steuerpflichtigen bereits deklarierten Steuer, ausmachend Fr. 2'549.--, nebst Verzugszins geltend. C. Dagegen erhob der Steuerpflichtige mit Eingabe vom 30. April 2012 "Ein- sprache" bei der ESTV und beantragte sinngemäss die Aufhebung der EM. D. Mit Schreiben vom 5. Mai 2012 sowie vom 26. Juni 2012 forderte die ESTV den Steuerpflichtigen auf, sämtliche Debitorenfakturen (u.a.) des Jahres 2010 einzureichen. In der Folge reichte der Steuerpflichtige ent- sprechende Rechnungen ein. E. Mit als " Einspracheentscheid" bezeichneter Verfügung vom 2. Juli 2013 hiess die ESTV (Vorinstanz) die "Einsprache" teilweise gut. Sie erkannte, der Steuerpflichtige sch ulde für die Steuerperiode 2010 – "nebst seiner Selbstveranlagung" – noch Fr. 713.-- Mehrwertsteuer zuzüglich Verzugs- zins von 4,5 % vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. Dezember 2011 bzw. 4 % seit 1. Januar 2012. Zur Begründung führte die Vorinstanz im Wesentlichen das Folgende aus: Stelle – wie im vorliegenden Fall – eine mit Saldosteuersatz abrechnende A-4949/2013 Seite 3 steuerpflichtige Person eine Leistung mit einem zu hohen Steuersatz in Rechnung, sei nach Art. 27 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (MWSTG, SR 641.20) sowie Art. 96 der dazugehörigen Verordnung vom 27. November 2009 (MWSTV, SR 641.201) – zusätzlich zu der mit dem Saldosteuersatz berechneten Mehrwertsteuer – die Differenz zwischen dem ausgewiesenen Steuersatz und dem gesetzlich geschuldeten Steuersatz (nach) zu versteu ern. Eine solche Nachbelastung sei vorliegend insoweit erfolgt, als in den eing e- reichten Rechnungen die Steuer effektiv zu hoch ausgewiesen worden sei. F. Dagegen gelangte der Steuerpflichtige (Beschwerdeführer) mit B e- schwerde vom 3. September 2013 an das Bu ndesverwaltungsgericht. Er beantragt, der angefochtene "Einspracheentscheid" sei aufzuheben oder zu seinen Gunsten zu korrigieren. Ausserdem seien die Verzugszinsen zu reduzieren und die Steuer nachforderung "zu stornieren", insoweit diese länger zurückliege als fünf Jahre. G. In ihrer Vernehmlassung vom 28. Oktober 2013 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde, soweit überhaupt darauf einzutreten sei. Auf die Begründungen in den Eingaben der Parteien wird – soweit sie entscheidwesentlich sind – in den nachfolgenden Erwägungen näher ein- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt dieses Gericht Be- schwerden geg en Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Vorliegend stellt jedenfalls der angefochtene "Einsprach e- entscheid" vom 2. Juli 2013 eine solche Verfügung dar (vgl. dazu ausführ- lich die neuere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu se i- ner funktionalen Zuständigkeit zur Behandlung von Beschwerden gegen "Einspracheentscheide" der ESTV, die im Zuge von "Einsprachen" gegen Einschätzungsmitteilungen ergangen sind: Urteile des Bundesve rwal-A-4949/2013 Seite 4 tungsgerichts A -720/2013 vom 30. Januar 2014 E. 1.2.3, A -3779/2013 vom 9. Januar 2014 E. 1.2.2 und 1.2.3, je mit zahlreichen Hinweisen, s o- wie [erstmals] A-707/2013 vom 25. Juli 2013 insb. E. 1.2.3 und 4.2 f.). Ei- ne Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Die Vorinstanz ist zudem eine Behörde im Sinn von Art. 33 VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Das Verfahren vor diesem Gericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts ande res bestimmt (Art. 37 VGG). Der Beschwerdeführer ist zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde berechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG), hat diese frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und den einverlangten Kostenvorschuss rech tzeitig geleistet (vgl. Art. 21 Abs. 3 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 1.2 1.2.1 Das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege werden grundsätzlich von der Untersuchungsmaxime beherrscht. Danach muss die entscheidende Behörde den rech tserheblichen Sachverhalt von A m- tes wegen feststellen und die für das Verfahren notwendigen Sachve r- haltsunterlagen von sich aus beschaffen (Art. 12 VwVG; für den Bereich der Mehrwertsteuer ausdrücklich: Art. 81 Abs. 2 MWSTG). 1.2.2 Gemäss dem Untersuchungs grundsatz trägt die Behörde die B e- weisführungslast (sog. subjektive oder formelle Beweislast). Wie sich all - fällige Zweifel nach abgeschlossener Sachverhaltsermittlung auf den Ent- scheid der Behörde auswirken, wird hingegen nicht geregelt. Für die (ma- terielle) Beweislast ist – mangels spezialgesetzlicher Regelung – Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB, SR 210) in analoger Anwendung massgebend. Gemäss dem darin veran- kerten Rechtsprinzip ist im Fall der Beweislosigkeit zu Ungu nsten derje- nigen Partei zu entscheiden, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (vgl. statt vieler: BVGE 2009/60 E. 2.1.3; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3031/2013 vom 6. Februar 2014 E. 1.5 mit Hinweisen). Im Steuerrecht gilt grundsätzlich, dass die Steuerbehörde die Beweislast für die steuerbegründenden und -erhöhenden Tatsachen trägt, während die steuerpflichtige Person für die steueraufhebenden und -mindernden Tatsachen beweisbelastet ist (statt vieler: U rteil des Bundesgerichts 2C_232/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.5, veröffentlicht in: Archiv für A-4949/2013 Seite 5 Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 81 S. 422; Urteil des Bundesverwal- tungsgerichts A -4206/2012 vom 13. März 2013 E. 2.2.1 mit Hinweisen; ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweizerischen Ste u- errechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 454). 1.3 1.3.1 Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung bildet sich das Bundesverwaltungsgericht unvoreingenommen, gewissenhaft und sor g- fältig seine Meinung darüber, ob der zu er stellende Sachverhalt als wahr zu gelten hat. Es ist dabei nicht an bestimmte förmliche Beweisregeln ge- bunden, die genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und welchen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander haben (BGE 130 II 482 E. 3.2; vgl. Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts A-6660/2011 vom 29. Mai 2012 E. 4.2.1; ANDRÉ MO- SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bu n- desverwaltungsgericht, 2. Aufl., Basel 2013, N 3.140). Das Prinzip der freien Bew eiswürdigung findet grundsätzlich im gesamten öffentlichen Verfahrensrecht Anwendung, so auch im Mehrwertsteuerverfahren ( vgl. Art. 81 Abs. 3 MWSTG). Ausdrücklich unzulässig ist, Nachweise au s- schliesslich vom Vorliegen bestimmter Beweismittel abhängig zu m achen (Art. 81 Abs. 3 Satz 2 MWSTG). 1.3.2 Beim Entscheid darüber, ob eine rechtserhebliche Tatsache als e r- wiesen zu gelten hat oder nicht, ist die Frage des Beweismasses (bzw. Beweisgrades) zu berücksichtigen. Als Regelbeweismass gilt der volle (strikte) Beweis. Dieser ist erbracht, wenn das Gericht am Vorliegen der behaupteten Tatsache keine ernsthaften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen (BGE 130 III 321 E. 3.2; vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -992/2012 vom 6. August 2012 E. 1.4.3 mit Hinweisen). Verlangt wird ein so hoher Grad der Wahrschein- lichkeit, dass vernünftigerweise mit der Möglichkeit des Gegenteils nicht mehr zu rechnen ist ( ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfah- ren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, N 289; zum Ganzen auch: DANIEL SCHÄR, Das Beweismass im Steue r- recht, in: S teuer Revue [STR] 1996 S. 5 ff. mit Hinweisen). Nicht ausrei- chend ist dagegen, wenn bloss eine überwiegende Wahrsch einlichkeit besteht, dass sich die behauptete Tatsache verwirklicht hat (BGE 138 V 221 E. 6, BGE 128 III 275 E. 2b/aa; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., N 3.141). A-4949/2013 Seite 6 1.4 Die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zeitigt bei Gu t- heissung grundsätzlich reformatorische Wirkung. Mit anderen Worten entscheidet das Gericht diesfalls in der Regel selbst (Art. 61 Abs. 1 VwVG; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., N 3.191). Das Gericht kann sich aber auch auf die Kassation der angefochtenen Verfügung be- schränken und die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurüc k- weisen (statt vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -6365/2012 vom 24. September 2013 E. 1.3; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., N 3.195). Der Beschwerdeinstanz wird dabei die Befu gnis eingeräumt bzw. die Pflicht auferlegt, verbindliche Weisungen an die Vorinstanz zu er- teilen. Die Weisungen sind ins Dispositiv – direkt oder mittels Verweis auf die Erwägungen ("im Sinne der Erwägungen") – aufzunehmen, ansons- ten sie nicht verbindlich sind (vgl. BGE 120 V 233 E. 1a). 2. 2.1 Der Mehrwertsteuer unterliegen grundsätzlich die im Inland von ste u- erpflichtigen Personen gegen Entgelt erbrachten Leistungen (Inlandste u- er; Art. 18 Abs. 1 MWSTG). Als Leistung gilt die Einräumung eines verbrauchsfähigen wirtschaftlichen Wertes an eine Drittperson in Erwa r- tung eines Entgelts (Art. 3 Bst. c MWSTG). Die Leistung umfasst als Oberbegriff sowohl Lieferungen (vgl. Art. 3 Bst. d MWSTG) als a uch Dienstleistungen (vgl. Art. 3 Bst. e MWSTG; vgl. Botschaft vom 25. Juni 2008 zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer, Bundesblatt [BBl] 2008 6885, 6939). Wer mehrwertsteuerpflichtig ist, ergibt sich aus Art. 10 ff. MWSTG. 2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 Bst. a MWSTG kann die steuerpflichtige Pe r- son die ihr in Rechn ung gestellte Inlandsteuer im Rahmen ihrer unte r- nehmerischen Tätigkeit abziehen (sog. Vorsteuerabzug). 2.3 Die Mehrwerts teuer beträgt im vorliegend massgeblichen Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 nach aArt. 25 Abs. 1 MWSTG (in der hier massgeblichen Fassung; AS 2009 5203) 7,6 % (sog. Normalsatz). Der reduzierte Satz von 2,4 % findet u.a. Anwendung auf Lieferungen von Nahrungsmitteln und Zusatzstoffen nach dem Leben s- mittelgesetz vom 9. Oktober 1992 (LMG, SR 817.0; aArt. 25 Abs. 2 Bst. a Ziff. 2 MWSTG) sowie von Sämereien, Setzknollen und -zwiebeln, leben- den Pflanzen, Stecklingen, Pfropfreisern sowie Schnittblumen und Zwe i- gen, auch zu Arrangements, Sträussen, Kr änzen und dergleichen ve r- edelt (aArt. 25 Abs. 2 Bst. a Ziff. 5 MWSTG). A-4949/2013 Seite 7 2.4 Wer i m hier massgeblichen Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 als steuerpflichtige Person jährlich nicht mehr als Fr. 5 Mio. steuerbaren Umsatz tätigte und im gleichen Zeitraum nicht mehr als Fr. 100'000.-- Mehrwertsteuer – berechnet nach dem massge- benden Saldosteuersatz – zu bezahlen hatte, konnte gemäss aArt. 37 Abs. 1 MWSTG nach der Saldosteuersatzmethode abrechnen. Bei A n- wendung der Saldosteuersatzmethode ist die Steuerforderung durch Mul- tiplikation des Totals aller in einer Abrechnungsperiode erzielten steuerba- ren Entgelte, einschliesslich Steuer, mit dem von der ESTV bewilligten Saldosteuersatz zu ermitteln (Art. 37 Abs. 2 MWSTG). Der Saldosteuer- satz berücksichtigt die branchenübliche Vorsteuerquo te (Art. 37 Abs. 3 1. Satz MWSTG; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3683/2013 vom 6. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). 2.5 2.5.1 Der Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin hat dem Lei s- tungsempfänger oder der Leistungsempfängerin auf Verlangen eine Rechnung auszust ellen (Art. 26 Abs. 1 MWSTG). Die Rechnung muss den Leistungserbringer oder die Leistungserbringerin, den Leistungsemp- fänger oder die Leistungsempfängerin und die Art der Leistung eindeutig identifizieren und in der Regel (u.a.) den Namen und den Ort des L eis- tungsempfängers oder der Leistungsempfängerin, wie er oder sie im G e- schäftsverkehr auftritt , enthalten (Art. 26 Abs. 2 Bst. b; vgl. REGINE SCHLUCKEBIER, in: Felix Geiger/Regine Schluckebier [Hrsg.], MWSTG Kommentar, Zürich 2012, N 16 zu Art. 26 MWSTG). 2.5.2 Der Rechnung kommt im Mehrwertsteuerrecht eine über den reinen Buchungsbeleg hinausgehende Bedeutung zu. Sie stellt ein wichtiges I n- diz dafür dar, dass der Aussteller auch Leistungserbringer ist und die mehrwertsteuerlich relevante Handlung tatsächli ch stattgefunden hat. Beim Leistungsempfänger bildet der Rechnungsbeleg regelmässig die Basis – gemäss in der Literatur vertretener Auffassung nicht jedoch die Voraussetzung (vgl. Art. 28 Abs. 4 MWSTG; IVO P. BAUMGARTNER/DIEGO CLAVADETSCHER/MARTIN KOCHER, Vom alten zum neuen Mehrwertsteuer- gesetz, Langenthal 2010, § 7 N 3 ff.; SCHLUCKEBIER, a.a.O., N 1 zu Art. 26 MWSTG) – für den Vorsteuerabzug und damit für die Rückford e- rung der auf der bezogenen Leistung lastenden Mehrwertsteuer (vgl. zum bisherigen Recht statt vieler: BGE 131 II 185 E. 5; Urteil des Bundesg e- richts 2C_561/2009 vom 25. März 2011 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-720/2013 vom 30. Januar 2014 E. 2.5 mit Hinweisen). A-4949/2013 Seite 8 2.6 2.6.1 Wer in einer Rechnung eine Steuer ausweis t, obwohl er zu deren Ausweis nicht berechtigt ist, oder wer für eine Leistung eine zu hohe Steuer ausweist, schuldet die ausgewiesene Steuer, es sei denn, es e r- folgt eine Korrektur der Rechnung (Art. 27 Abs. 2 Bst. a MWSTG), oder – was gegenüber dem bisherigen Recht und der diesbezüglichen Praxis e i- ne Neuerung darstellt – er oder sie weist nach, dass dem Bund kein Steuerausfall entstanden ist; kein Steuerausfall entsteht namentlich, wenn der Rechnungsempfänger oder die Rechnungsempfängerin keinen Vorsteuerabzug vorgenommen hat oder die geltend gemachte Vorsteuer dem Bund zurückerstattet worden ist (Art. 27 Abs. 2 Bst. b MWSTG). 2.6.2 Stellt eine mit Saldosteuersätzen abrechnende steuerpflichtige Pe r- son eine Leistung zu einem zu hohen Steuersatz in Rechnung, so muss sie zusätzlich zu der mit dem Saldosteuersatz berechneten Meh r- wertsteuer auch die Differenz zwischen der nach dem ausgewiesenen Steuersatz berechneten Steuer und der nach dem Steuersatz nach Art. 25 MWSTG berechneten Steuer entrichten (Art. 96 MWSTV). 2.7 Gemäss Art. 1 Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 11. Dezember 2009 des Eidgenössischen Finanzdepartements über die Verzugs - und Vergü- tungszinssätze (SR 641.207.1) ist bei verspäteter Zahlung der Meh r- wertsteuer nach Art. 57 und 87 MWSTG ein Verzugszi ns geschuldet. Nach Art. 1 Abs. 2 dieser Verordnung beträgt der Zinssatz pro Jahr 4,0 % ab dem 1. Januar 2012 (Bst. a) bzw. 4,5 % vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2011 (Bst. b). Verzugszinsen werden erst ab einem Zin s- betrag von Fr. 100.-- bezogen (Art. 1 Abs. 3 der nämlichen Verordnung). 3. Im vorliegenden Fall erkennt die Vorinstanz im angefochtenen "Einspra- cheentscheid" auf eine Steuerkorrektur zu Lasten des Beschwerdeführers in der Höhe von Fr. 731.-- zuzüglich Verzugszins. Sie begründet diese im Wesentlichen damit, der Beschwerdeführer habe auf den von ihm ausge- stellten Rechnungen für Lieferungen von Blumensträussen, -gestecken, -kränzen usw. sowie Honig die Steuer zum Normalsatz von 7,6 % anstatt zum reduzierten Satz von 2,4 % ausgewiesen. 3.1 Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass er die Meh r- wertsteuer für die von der Vorinstanz aufgeführten Leistungen mit 7,6 % anstatt 2,4 % und damit zu hoch in Re chnung gestellt hat (vgl. E. 2.3). Auch wendet er sich – jedenfalls im vorliegenden Beschwerdeverfahren – A-4949/2013 Seite 9 weder gegen den von der Vorinstanz im angefochtenen "Einspracheen t- scheid" festgestellten Umfang dieses zu hohen Steuerausweises im Jahr 2010 noch gegen die gestützt auf Art. 96 MWSTV vorgenommene B e- rechnungsweise (E. 2.6.2) der strittigen Nachbelastung. Der Beschwerde- führer schuldet daher grundsätzlich die zu hoch ausgewiesene Steu er (E. 2.6.1). 3.2 Eine Ausnahme davon besteht insoweit , als eine Korrektur der fragl i- chen Rechnungen erfolgt ist oder der Beschwerdeführer nachweist, dass dem Bund trotz des zu hohen Ausweises der Steuer kein Steueraus fall entstanden ist (E. 2.6.1). Dass er sämtliche oder auch nur einen Teil der fraglichen Rechnungen korrigiert habe, wird vom Beschwerdeführer w e- der behauptet noch ergibt sich derlei aus den vorliegenden Akten. Hinge- gen macht er geltend, dem Bund sei vorliegend kein Steuerausfall ent- standen. Wie es sich damit verhält, ist nachfolgend zu prüfen: 3.2.1 Zunächst ist festzuhalten, dass d er Beschwerdeführer für diese Be- hauptung – bereits nach der insofern ausdrücklichen und mit der allg e- meinen Beweislastregel (E. 1.2.2) übereinstimmenden gesetzlichen R e- gelung in Art. 27 Abs. 2 Bst. b MWSTG – beweisbelastet ist (E. 2.6.1). Er- forderlich ist ein voller Beweis (E. 1.3.2), zumal das Gesetz von "nac h- weisen" spricht und keine Anhaltspunkte für eine Beweiserleichterung e r- sichtlich sind. 3.2.2 Zum betreffenden Nachweis reichte der Beschwerdeführer die Debi- torenrechnungen des Jahres 2010 ein und macht dazu sinngemäss gel- tend, insoweit in den Rechnungsanschrif ten die Privatnamen natürlicher Personen genannt seien, sei erstellt, dass es sich bei den betroffenen Leistungsempfängern um nicht steuerpflichtige Privatpersonen handle. Diese seien nun aber von vornherein nicht zum Vorsteuerabzug berec h- tigt, weshalb dem Bund insoweit auch kein Steuerausfall entstanden sei n könne. Die Vorinstanz stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, der B e- schwerdeführer habe den erforderlichen Vollbeweis mit dieser Argume n- tationslinie bzw. den eingereichten Rechnungsbelegen nicht erbracht. So sei nicht auszuschliessen, dass es sich bei den in den fraglichen Anschrif- ten genannten natürlichen Personen um steuerpflichtige Einzelfirmen handle. Ebenso könne es sich um natürliche Personen handeln, die sich freiwillig der Steuerpflicht unterstellt hätten. A-4949/2013 Seite 10 3.2.3 Der vorinstanzlichen Beweiswürdigung kann – zumindest unter den nachfolgend dargestellten Umständen des vorliegenden Falls – nicht ge- folgt werden: Ein steuerpflichtiger Leistungsempfänger hat regelmässig ein unverzicht- bares Interesse daran, in der Rechnung des Leistungserbringers – wie es das Gesetz vorsieht (E. 2.5.1) – unter Hinweis auf seine unternehmer i- sche Tätigkeit und eben nicht bloss mit seinem privaten Namen genannt zu werden. Denn eine Rechnung mit einem solchen Hinweis ist das zwei- felsfrei wichtigste Beweismittel für das Recht des Leistungsempfängers zum Vorsteuerabzug (vgl. E. 2.2 und 2.5.2). Jedenfalls ist anzunehmen, dass eine steuerpflichtige Einzelfirma , welche die fraglichen Lieferungen des Beschwerdeführers in ihrem unternehmerischen Bereich verwendet , mit Blick auf den Nachweis dieser Verwendung bzw. ihrer Vorsteuerab- zugsberechtigung keine Rechnungen akzeptiert hätte, die in der Empfä n- geradresse lediglich den Privatnamen des Firmenbesitzers ohne Hinweis auf eine unternehmerische Tätigkeit enthalten. Dass entsprechende Be- richtigungen vorliegend verlangt wurden, ist ferner nicht ersichtlich und wird auch von keiner Partei behauptet. Unter den vorliegenden Rechnungen befinden sich auch zahlreiche Rechnungen, in denen na türliche Personen zwar mit ihrem privaten N a- men, aber zugleich unter Hinweis auf ihre unternehmerische Tätigkeit ge- nannt sind (z.B. Rechnungen vom 14. September 2010 an "Laden […], B._______ […]", vom 20. Mai 2010 an "C._______, Restaurant […]", vom 12. August 2010 an " D._______, Sägerei und Transporte […]", vom 28. Dezember 2010 an " E._______, Bar […]" usw. [alles in Beilage 19 ; s. im Weiteren Beilage 20]). Diese Feststellung legt nahe, dass dort, wo die Rechnungsstellung an natürliche Personen ohne Hinweis auf eine un- ternehmerische Tätigkeit erfolgte, es sich tatsächlich um Lieferungen an (nicht steuerpflichtige bzw. nicht vorsteuerabzugsberechtigte) Privatper- sonen handelt. Im Übrigen hat die Vorinstanz nicht einmal stichprobe n- weise – etwa anhand entsprechender Auszüge aus dem Register der Mehrwertsteuerpflichtigen – nachgewiesen, dass in den eingereichten Rechnungen auch solche an steuerpflichtige Personen , jedoch ohne Hinweis auf eine unternehmerische Tätigkeit, enthalten sind. Schliesslich kommt hinzu, dass es sich bei jenen Rechnungen, die an na- türliche Personen adressiert sind, (soweit hier noch interessierend) um solche für Lieferungen von Honig und/oder Blumen handelt, wobei in der Regel kleinere Beträge zwischen Fr. 40.-- und 1 00.-- fakturiert wurden, A-4949/2013 Seite 11 und zwar an eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungsempfänger. Auch insofern (nach Art der Ware und Preishöhe) liegt nahe , dass die fragl i- chen Lieferungen für private Zwecke und nicht von steuerpflichtigen Per- sonen im unternehmerischen Bereich mit dem Recht zum Vorsteuera b- zug verwendet wurden. 3.2.4 Gesamthaft ist vorliegend für das Bundesverwaltungsgericht bezüg- lich jener natürlichen Personen, welche in den fraglichen Rechnungsa n- schriften mit ihrem privaten Namen genannt sind, ins oweit in rechtsgenü- gendem Ausmass nachgewiesen, dass es sich dabei um nicht steue r- pflichtige und folglich nicht vorsteuerabzugsberechtigte (private) Lei s- tungsempfänger handelt, als die entsprechenden Rechnungen keinerlei Hinweise auf eine unternehmerische Tätigkeit dieser Personen enthalten (vgl. E. 2.2). Dem Beschwerdeführer gelingt somit der Nachweis (vgl. E. 1.3.2), dass die betreffenden Rechnungsempfänger bzw. Rechnun g- sempfängerinnen keinen Vorsteuerabzug vorgenommen haben und fol g- lich dem Bund im vorli egenden Fall kein Steu erausfall entstanden ist (E. 2.6.1). Das Vorbringen der Vorinstanz, es könne selbst bei Rechnungen, die an nicht steuerpflichtige Personen ausgestellt worden seien, nicht ausg e- schlossen werden, dass eine andere Person den Vorsteuerabz ug vorge- nommen habe, vermag unter den gegebenen Umständen der vorliege n- den Konstellation an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Den vorliege n- den Akten ist nicht der geringste Anhaltspunkt für eine solche Vorg e- hensweise oder für Missbrauch zu entnehmen. 3.2.5 Demnach ist die Beschwerde gutzuheissen und die Streitsache zur Neuberechnung der nachzubelastenden Steuer im Sinne der Erwägu n- gen an die Vorinstanz zurückzuweisen (E. 1.4). Sie hat dabei die Steuer nur bezüglich jener Rechnungen nachzubelasten, welche den Rec h- nungsempfänger mit Hinweis auf seine unternehmerische Tätigkeit ne n- nen. 3.3 Der Vollständigkeit halber bleibt auf die übrigen Vorbringen des B e- schwerdeführers einzugehen, mit denen er allerdings nicht durchzudri n- gen vermag: 3.3.1 So macht er geltend, trotz zu hohem Ausweis der Steuer weder e i- nen Steuervorteil erzielt noch eine Steuer zu Unrecht vereinnahmt zu ha-A-4949/2013 Seite 12 ben. Der gesamte Umsatz der fraglichen Steuerperiode sei deklariert und mit Saldosteuersatz abgerechnet worden. Zwar trifft zu, dass mit dem Saldosteuersatz die Steuer und die Vorsteuer pauschal abgegolten sind (E. 2.4). Das ändert jedoch nichts daran, dass der Beschwerdeführer in den fraglichen Rechnungen eine zu hohe Steuer fakturiert hat, und er deshalb bezüglich jener Rechnungen, bei denen er nach dem Vorstehenden nicht nachzuweisen vermag, dass eine Korrektur der Rechnung erfolgt bzw. dem Bund kein Steuerausfall entstanden ist (also jene mit Hinweis auf die unternehmerische Tätigkeit des Rec h- nungsempfängers; E. 3.2.4), die zu hoch ausgewiesene Steuer nach Art. 27 Abs. 2 MWSTG schuldig bleibt (E. 2.6.1). 3.3.2 Weiter stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Vorinstanz dürfe die fragliche Steuernachforderung insoweit nicht erh e- ben, als sie in Steuerperioden entstanden sei, die mehr als fünf Jahre z u- rückliegen. Der Beschwerdeführer scheint sich damit auf Art. 42 Abs. 1 MWSTG zu berufen, wonach das Recht, eine Steuerforderung festzusetzen, fünf Ja h- re nach Ablauf der Steuerperiode verjährt, in der die Steuerforderung ent- standen ist. Allerdings ist in keiner Weise ersichtlich, inwiefern eine solche Verjährung hier eingetreten sein soll , betrifft das vorliegende Verfahren doch die Steuerperiode 2010 und damit Sachverhalte, die offensichtlich weniger als fünf Jahre zurückliegen. Nur am Rande sei deshalb erwähnt, dass ohnehin ( bereits) mit der Ankündigung der Steuerkontrol le vom 9. November 2010 durch die ESTV am 2 . November 2010 die Festse t- zungsverjährung unterbrochen worden ist (Art. 42 Abs. 2 MWSTG). 3.3.3 Der Beschwerdeführer bringt ausserdem vor, sein Einzelunterne h- men sei Ende 2010 aus dem Register der Mehrwertsteuerpflichtigen ge- löscht worden. Eine solche Löschung dürfe erst vorgenommen werden, wenn keine Steuer mehr geschuldet sei. Folglich sei vorliegend – auch wenn es sich dabei um einen "Fehler der Beamten" handle – keine Nach- forderung mehr zulässig. Auf welche gesetzlichen Be stimmungen sich der Beschwerdeführer bei diesem Argument beruft, ist für das Bundesverwaltungsgericht nicht e r- sichtlich. Art. 95 MWSTG, wonach eine juristische Person oder eine B e- triebsstätte eines ausländischen Unternehmens erst dann im schweizeri- schen Handelsregister gelöscht werden darf, wenn die ESTV dem für die A-4949/2013 Seite 13 Führung des Registers zuständigen Amt angezeigt hat, dass die geschu l- dete Steuer bezahlt oder sicherge stellt ist, ist vorliegend offensichtlich nicht tangiert. 3.3.4 Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Höhe der im angefochtenen "Einspracheentscheid" auferlegten Verzugszinsen. Diesbezüglich ist zunächst festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nach Art. 87 Abs. 1 MWSTG grundsätzlich einen Verzugszins schuldet. So ist unbestritten, dass er die für die kontrollierte Steuerperiode infolge einer Steuerkorrektur geschuldete Steuer nicht – auch nicht unter Vorbehalt – bzw. nicht rechtzeitig bezahlt hat. Ferner erweist sich d er auferlegte Ver- zugszins (4,5 % vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. Dezember 2011 bzw. 4 % ab 1. Januar 2012) in seiner Höhe als rechtmässig, hat sich die Vor- instanz dabei doch an die anwendbaren Verordnungsbestimmungen gehalten (E. 2.7). Daran vermag das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz auferlege einen "Verzugszins, der bei Betreibungsämtern längst schon nicht mehr toleriert" werde, nichts zu ändern. Im Übrigen ist er in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (OR, SR 220) der Verzugszins für privatrechtliche Geldforderungen 5 % beträgt. 4. 4.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid als volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (vgl. BGE 132 V 215 E. 6.1 mit Hinweisen). Daher sind dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der geleistete Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 400.-- ist ihm zurückzuerstatten. Der Vorinstanz können keine Verfah- renskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 4.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig ho he Kosten zusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Da dem anwaltlich nicht vertretenen Beschwerd e- führer keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist von der Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Ar t. 7 Abs. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). A-4949/2013 Seite 14 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. 2. Der " Einspracheentscheid" vom 2. Juli 2013 wird aufgehoben und die Streitsache zur Neuberechnung der nachzubelastenden Steuer im Sinne der Erwägungen an die ESTV zurückgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer einbezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400. -- wird ihm nach Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Daniel Riedo Marc Winiger Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. A-4949/2013 Seite 15 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren B e- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Untersc hrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: