<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-08-31-9C_373-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_373/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 31. August 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Stanger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Johannes Kramer, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. März 2018 (IV.2017.00532). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Nachdem ein erstes Leistungsgesuch abgewiesen worden war, meldete sich der 1966 geborene A.________ im August 2015 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch; insbesondere veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung beim Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB; Expertise vom 13. Oktober 2016 [Fachrichtungen: Rheumatologie, Neurologie, Innere Medizin, Psychiatrie]). Mit Verfügung vom 27. März 2017 verneinte sie einen Rentenanspruch. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 22. März 2018 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem hauptsächlichen Rechtsbegehren, der Entscheid vom 22. März 2018 sei (mit Ausnahme von Ziffer 3 des Dispositivs) aufzuheben, und es sei ihm ab 2013 eine "volle" Rente zuzusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerde hat unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form - unter Bezugnahme auf und in Auseinandersetzung mit den entscheidenden vorinstanzlichen Erwägungen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=15.08.2018&amp;to_date=03.09.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">BGE 138 I 171</a> E. 1.4 S. 176; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=15.08.2018&amp;to_date=03.09.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">134 II 244</a> E. 2.1 S. 245f.) - darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer legt im bundesgerichtlichen Verfahren mehrere Dokumente ins Recht. Ob diese als unzulässige Noven unberücksichtigt bleiben müssen (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/99/1" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=15.08.2018&amp;to_date=03.09.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page19">BGE 143 V 19</a> E. 1.2 S. 22f.; Urteil 9C_70/2018 vom 20. April 2018 E. 1.2), kann mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens offen bleiben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das kantonale Sozialversicherungsgericht verneinte in Bestätigung der Verfügung vom 27. März 2017 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung. Es stützte sich hierzu insbesondere auf das Gutachten des SMAB vom 13. Oktober 2016, wonach in der angestammten Tätigkeit als (Hilfs-) Koch eine Arbeitsfähigkeit von über 60 % und in einer "dem individuellen Belastungsprofil angepassten Tätigkeit" eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Vorbringen des Beschwerdeführers richten sich in erster Linie gegen den Beweiswert des Administrativgutachtens. Sie sind nicht stichhaltig: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Soweit der Beschwerdeführer Bezug nimmt auf die im Bericht des Spitals B.________ vom 19. Dezember 2017diagnostizierte Gliedergürtelmuskeldystrophie, ist an die Rechtsprechung zu erinnern, wonach es invalidenversicherungsrechtlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig auf die Auswirkungen einer Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit ankommt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=15.08.2018&amp;to_date=03.09.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-V-279%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page279">BGE 136 V 279</a>E. 3.2.1 S. 281). In diesem Zusammenhang macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend, dass im besagten Bericht des Spitals B.________ die Arbeitsfähigkeit für eine leidensadaptierte Tätigkeit enger umschrieben werde als im Gutachten des SMAB. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Nicht nachvollziehbar ist, inwiefern sich die Vorinstanz aufgrund ihrer Feststellung, der Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. C.________ vom 11. Januar 2018 beinhalte weder eine objektive Befunderhebung noch eine nachvollziehbare Begründung der attestierten Arbeitsunfähigkeit, hätte veranlasst sehen müssen, eine ergänzende Begutachtung anzuordnen. Mit dieser Feststellung stellte sie den Beweiswert des Administrativgutachtens in keiner Weise in Frage. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.3.</b> Unzutreffend erweist sich sodann der Einwand des Beschwerdeführers, seinen Beschwerden in den Armen sei "aufgrund des Fehlens objektiver Parameter die Relevanz abgesprochen" worden. Die SMAB-Gutachter berücksichtigten auch diese Beschwerden, indem sie in der Konsensbeurteilung festhielten: "Für alternative Tätigkeiten ohne Stehbelastung und mit nicht wesentlicher Armbelastung besteht volle Arbeitsfähigkeit". Gestützt auf diese Beurteilung erwog die Vorinstanz im Rahmen der Ermittlung des Invalideneinkommens sodann richtig, dem Versicherten seien sämtliche vorwiegend sitzenden bis wechselbelastenden Tätigkeiten ohne eine zu grosse Belastung der Arme zumutbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.4.</b> Unbegründet ist schliesslich die Rüge, die Beschwerdegegnerin wie auch die Vorinstanz hätten in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Anordnung einer Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) verzichtet, obschon die SMAB-Gutachter eine solche Abklärung vorgeschlagen hätten. Der Beschwerdeführer übersieht mit seiner Argumentation, dass die vom rheumatologischen Gutachter diskutierte EFL die bisherige Tätigkeit in der Gastronomie betraf, während die Vorinstanz das Invalideneinkommen basierend auf einer leidensadaptierten Tätigkeit ermittelte (vgl. E. 4.3 hiervor). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.5.</b> Nach dem Gesagten verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, indem sie auf das Gutachten des SMAB abstellte und von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ausging. Unter diesen Umständen ergäbe selbst der in der Beschwerde - anhand der darin bezifferten Zahlen - vorgenommene Einkommensvergleicheinen renten ausschliessenden Invaliditätsgr ad (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>). Auf die weiteren Vorbringen im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Ermittlung des Validen- und Invalideneinkommens braucht daher nicht näher eingegangen zu werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> zu erledigen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 31. August 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Pfiffner </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Stanger </div> </div></body></html>