<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00006</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach law</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-Siber Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1959 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Dezember 2012 bis 30. November 2013 als Medizinische Praxisassistentin (MPA) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. August 2014 meldete sie sich unter Hinweis auf unter anderem eine Lähmung des rechten Arms infolge einer Diskushernienoperation bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/20 und Urk. 6/29/4). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere durch Dr. med. Y.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch begutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Expertise vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/49). Nach durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren (Urk. 6/65 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/71) wies sie das Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 4. Januar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, die Verfügung vom 21. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr eine IV-Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 75 % zu gewähren. Am 6. Februar 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 16. März 2017 (Urk. 9) stellte die Beschwerdeführerin den zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Antrag, eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, damit sie eine Haushaltsabklärung veranlasse und beim Rheumatologen, Psychiater und bei der Hausärztin die medizinischen Akten einhole. Mit Eingabe vom 31. März 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 12). Am 11. Juli 2017 (Urk. 16) und am 8. August 2017 (Urk. 20) reichte die Beschwerdeführerin drei Berichte ihrer behandelnden Ärzte nach (Urk. 17/3+4 und Urk. 21/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin vor Eintritt der Erkrankung in einem 60 %-Pensum tätig gewesen sei. Bei guter Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit wäre sie weiterhin einem 60 %-Pensum nachgegangen; eine Tätigkeit im Umfang von 80 - 100 % sei aufgrund ihres beruflichen Werdegangs nicht nachvollziehbar. Am neurologischen Gutachten werde festgehalten. In einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit sei sie bei Ablauf der Wartezeit zu 70 % arbeitsfähig gewesen, seit dem 10. Juni 2015 betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %. Im Haushalt bestehe keine rententangierende Einschränkung. Eine Haushaltsabklärung sei aufgrund der vollen Restarbeitsfähigkeit nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werte ihre Restarbeitsfähigkeit nicht, ein stabiles Arbeitsverhältnis sei nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen. Ein Leidensabzug sei deshalb nicht zu gewähren. Es bestehe ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessender Invaliditätsgrad von 3 % (S. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 5) hielt sie ergänzend fest, der Gutachter habe ab dem 15. Juni 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Unklar sei ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, ob er diese Einschätzung in Bezug auf das früher geleistete 60 %-Pensum oder auf eine 100%ige Tätigkeit abgegeben habe. Dies könne jedoch offen blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, nachdem die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall ohnehin lediglich zu 60 % erwerbstätig wäre. Sie selbst habe angegeben, weiterhin ihre betagten Eltern pflegen zu wollen. Seit 1994 sei sie zudem nie in einem höheren als in einem 60 %-Pensum tätig gewesen (S. 3). Eine Haushaltsabklärung erübrige sich. Ihr Alter rechtfertige keinen Leidensabzug und ein rentenbegründender Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad sei nicht gegeben. Die Di Trizio-Rechtsprechung sei nicht anwendbar, da weder ein Revisionsfall noch eine Statusänderung vorliege (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss dem Gutachter Dr. Y.___ sei sie in ihrer angestammten Tätigkeit zu 25 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 30 % arbeitsfähig. Weshalb die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin am Gutachten festhalte, nicht jedoch an der darin geäusserten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeitseinschätzung, werde von ihr nicht begründet. Es sei anzunehmen, dass sie aufgrund ihres gelähmten dominanten rechten Arms auch in der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halttätigkeit massiv eingeschränkt sei. Entsprechende Funktionseinschränkungen seien gutachterlich festgestellt worden. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin bei der Haushalttätigkeit eine Einschränkung von 0 % an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme, insbesondere da sie keine Haushaltsabklärung durchgeführt habe. Eine solche sei nachzuholen (S. 5-9). Im Gesundheitsfall wäre sie - aus näher darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legten Gründen - zu 80 - 100 % erwerbstätig. Die gemischte Methode der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbemessung sei diskriminierend und dürfe nicht angewendet werden (S. 9-15). Das Valideneinkommen sei nicht nachvollziehbar und werde bestritten. Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbe gelte für das Invalideneinkommen. Zudem sei ein Leidensabzug von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 10 % zu berücksichtigen (S. 15-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Replik ergänzte sie (Urk. 9), sie leide unter Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln. Dies sei bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden. Auch die psychische Problematik sei nicht abgeklärt worden. Dies gelte es nachzuholen (S. 3 f.). Aus finanziellen Gründen wäre sie heute auf eine mindestens 80%ige Erwerbstätigkeit angewiesen (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt im Neurozentrum des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielt in seinem Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/41/10-15) fest, seit einer mikrochi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurgischen Foraminotomie und Neurolyse C5 und C6 rechts am 17. Dezember 2013 bestehe eine Armplexuslähmung rechts. Diese habe sich in der Zwischenzeit nur wenig erholt. Die Beschwerdeführerin könne den Ellenbogen nun wieder et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was aktiv beugen, nach wie vor den Arm aber nicht abduzieren. Der rechte Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei wie eingeschlafen, auch am radialen Vorderarm sei die Sensibilität deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gestört. Sie habe zudem Schmerzen, welche hauptsächlich in der Schulter lokalisiert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil sie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frozen shoulder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitten habe. Schmerzen bestän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den auch im gesamten rechten Arm, ausstrahlend Richtung Daumen (S. 1). Es handle sich insgesamt um eine hochgradige axonale Läsion der motorischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flüsse zu den Musculi biceps brachii, brachioradialis und deltoideus rechts und zwar im Rahmen der vermuteten proximalen oberen Armplexusläsion rechts be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise der nicht ganz sicher auszuschliessenden aber unwahrscheinliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren kombinierten intraforaminalen Wurzelläsion C5/C6 rechts. Die Prognose der Läsion sei aufgrund des hochgradigen axonalen Ausfallsmusters und des nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr schon mehrmonatigen Verlaufes praktisch ohne Verbesserungstendenz wohl n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht ganz so günstig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei wahrscheinlich, dass es zu einer Defektheilung komme, in etwa einem Jahr werde man von einem Endzustand ausgehen können. Eine Tätigkeit als Arzthelferin sei zumindest teilzeitig mit den hier bestehenden Paresen durchaus ausführbar. Es erstaune, dass die Beschwerdeführerin nicht ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beite beziehungsweise kein Arbeitsversuch erwogen worden sei (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ stellte in seinem Gutachten vom 15. Juni 2015 (Urk. 6/49) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 16):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obere Armplexusläsion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei im November 2013 an der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule operiert worden. Nach der Operation habe sie eine Lähmung ihres rechten Armes bemerkt (S. 6). Zu diesem Zeitpunkt sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll arbeitsunfähig gewesen. Die Lähmung habe sich langsam aber kontinuierlich zurückgebildet. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. Z.___ i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Juli 2014 habe die Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit noch 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betragen. Aufgrund der Anamnese und des neurologischen Erfahrungswissens in Zusammenschau des aktuellen Befundes sei medizintheo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retisch davon auszugehen, dass sich die Arbeitsunfähigkeit anschliessend lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam weiter kontinuierlich bis zum heutigen Untersuchungszeitpunkt vermindert habe (S. 17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiterhin beständen auf der dominanten rechten Seite Funktionseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für die seitliche Hebung und Beugung des Armes, für die Hebung nach vorne, insbesondere für die Hebung über 90°, für die Drehung des Unterarmes sowie ausgeprägt für die Drehung der Handfläche nach innen bei gebeugtem Unterarm. Ein seitliches und vorderes Abheben des rechten Armes sei nicht möglich, das Anheben nur kurzzeitig mit einer Trickbewegung und ohne erhebliche Kraftent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung, Überkopfarbeiten seien nicht möglich, ebenso wenig Tätigkeiten, die die Bewegung der Hand hinter den Kopf, das Gesäss oder den Rücken erfordern würden. Sehr lange Dauertätigkeiten mit der rechten Hand seien nicht möglich, da hierfür die Mitarbeit des Oberarmes erforderlich und die Armbeugung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei. Tätigkeiten mit der Hand und dem Unterarm seien prinzipiell mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, die Beschwerdeführerin benötige jedoch häufiger Pausen, da die Hand ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher ermüde (S. 16 f. und S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Arzthelfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in einer Augenarztpraxis im 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Pensum sei mit 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ursprünglich 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzuschätzen. Bei einer anzunehmenden 24-Stunden-Woche (60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 40 Stunden) sei die Arbeitsunfähigkeit auf 6 Stunden einzuschätzen, das Restleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvermögen auf 18 Stunden. Dies ergebe sich daraus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzipiell na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hezu alle Tätigkeiten mit der rechten Hand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich seien, diese allerdings rascher ermüde und häufiger Pausen gebraucht würden (S. 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der keine Überkopfarbeiten, keine Armhebung rechts und keine länger andauernden Tätigkeiten mit der rechten Hand erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zunächst habe sie ebenfalls 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betragen und sich bis im Sommer 2014 zunehmend auf 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (bezogen auf die ursprünglichen 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gesteigert (S. 19 und S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie sehr müde sei und viel Übelkeit habe. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führe das auf die Medikation zurück (S. 11). Die Arbeitsfähigkeit könne ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert werden durch eine langsame, schrittweise, ärztlich überwachte Reduktion der Schmerzmedikation, gegebenenfalls auch Ersatz durch eine weniger sedie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Medikation, ebenso durch eine weiter angewandte, systematische und kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tinuierliche Physiotherapie (S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Auferlegung einer entsprechenden Schadenminderungspflicht (Reduktion der Opiat-/Opioid-Medikation; Urk. 6/50) berichtete med. pract. B.___, FA Innere Medizin FMH, von der C.___, am 1. Dezember 2015 unter anderem, seit Ende Juli 2015 habe eine schrittweise Reduktion der Palexia-Dosis stattgefunden. Die Dosis habe nur bis auf 150mg morgens und 100mg abends reduziert werden können (zuvor je 150mg; Urk. 6/49 S. 14). Eine weitere Reduktion sei aufgrund der bereits deutlich erhöhten Schmerzen und einer zunehmenden Schwere des paretischen Arms nicht sinnvoll und durchführbar, die Müdigkeit und schnelle Erschöpfbarkeit habe sich unter der Reduktion nicht verbessert. Unter der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Analgesie bestehe wieder ein permanenter starker Schmerz im rechten Arm/Schultergelenk (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme zu Händen der Beschwerdeführerin führte Dr. B.___ am 17. Mai 2017 (Urk. 17/3) aus, als Nebenwirkung von Palexia würden unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Erschöpfung und Müdigkeit (häufig) beschrieben, bei Lyrica unter anderem Benommenheit und Schläfrigkeit (sehr häufig) sowie Gedächtnis- und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeitsstörungen (häufig). Die Arbeitsfähigkeit sei vor allem durch die Armple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xusläsion der dominanten rechten Seite eingeschränkt. Unter der Reduktion der Palexia-Dosis habe bisher keine relevante Verbesserung der Erschöpfung und Müdigkeit erzielt werden können. Auch unter einer vollständigen Sistierung der Palexia-Medikation komme es nicht zu einem vollständigen Sistieren der Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und raschen Erschöpfbarkeit. Es sei dann aber zu erwarten, dass die Schmerzsymptomatik wieder massiv zunehmen und sich dies negativ auf das psychische und physische Befinden auswirken werde. Bei vermehrtem Auswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und entsprechender Mehrbelastung des linken Armes führe dies unweiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu vermehrten Schmerzen im Bereich der linken Schulter bei bekannter Bandscheibenproblematik auch links.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017 zu Händen der Beschwerdeführerin verfassten Bericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21/5) fest, er behandle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 1988 integriert psychiatrisch psychotherapeutisch, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich intensiv, dann immer wieder mit grösseren Unterbrüchen. Es handle sich bei ihr diagnostisch psychiatrischerseits um eine Patientin mit Traumafolgestö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen. In den ersten Jahren der Therapie habe eine Flash</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Back</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Problematik be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen mit massiven Ängsten und Verzweiflung bei Situationen und Beziehun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die einen assoziativen Zusammenhang zur schweren sexuellen Traumatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung als adoleszente Frau gehabt hätten. Dies habe sich deutlich gebessert. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieben seien die für schwere Traumatisierungen typischen Veränderungen der Persönlichkeit: Eine erhöhte Vulnerabilität und Sensibilität, Neigung zu Verstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen, starke Schwankungen des Selbstwertes mit zeitweisem Auftreten von Minderwertigkeits-, Abgrenzungs- und Abhängigkeitsproblemen. Immer wieder sei sie überangepasst und könne ihre Bedürfnisse nicht zur Geltung bringen. Sie habe aber auch sthenische Seiten, die es ihr erlauben würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch in sehr schwierigen Situationen zu behaupten (Scheidung mit Gewalterleben, sexuelle Traumatisierung ihrer Tochter, Pflegebedürftigkeit und Demenz der Eltern). Die Grenzen dieser aktiven Seite nehme sie häufig nicht war (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer wieder psychotherapeutische, psychiatrische und soziale Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> benötigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wegen der psychischen Problematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er, Dr. D.___, sie jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in all den Jahren nur Ende Juli 2013 im Zusammenhang mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kündigung ihrer Stelle als MPA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen einer depressiven Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> krankschreiben müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In Kenntnis f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üherer depressiver Episoden und der sthenischen Seiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Stimmung bald wieder aufhellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ab September 2013 lediglich noch eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit als MPA bestehen würde, dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der durch die Traumafolgestörung bedingten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es wegen der HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Problematik und der Plexusparese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht gekommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe darauf nicht depressiv reagiert, sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich mit der Pflege ihrer betagten Eltern und ihrer Tiere überlastet. Diese Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie abe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r auch psychisch stabilisiert. Mit der derzeitigen Betreuung der Eltern sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor allem körperlich überfordert. Die auch infolge der Traumafolgestörung übertriebene Abhängigkeit von den Eltern und die fehlende Zukunftsperspektive einer Rückkehr in den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f als MPA als existenzsiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit würden ihr derzeit krankheitsbedingt keine Änderung dieser Überforderungssituation ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch den Teufel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skreis von multipel bedingter Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlastung, Schmerzen, Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rzmitteln, Ermüdung und wieder Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlastung zu durchbrechen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kheitsbedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gt nicht möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In einer angepassten, die somatischen und psychischen Einschränkungen berücksichtigenden Tätigkeit als MPA sei sie zu höchstens 20 % arbeitsfähig (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund ihrer oberen Armplexusläsion rechts war die Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Gutachter Dr. Y.___ bis Juli 2014 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Von Juli 2014 bis im Zeitpunkt der Begutachtung im Juni 2015 betrug die Arbeitsfähigkeit 50 % in jeglicher Tätigkeit. Ab Juni 2015 ist sie in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit noch zu 25 % und in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit nicht mehr eingeschränkt. Dies bezieht sich jedoch auf das vormalige Arbeitspensum von 60 %. In welchem Umfang sie bei einer höheren Arbeitstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit arbeitsfähig wäre, ist aus dem Gutachten nicht ersichtlich. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann dies nicht offen bleiben, nachdem nicht auszuschliessen ist, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall in einem hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heren als in einem 60%igen Pensum erwerbstätig wäre (vgl. E. 5 hernach).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin dem Gutachten eine derzeitige 25%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der angestammten sowie 30%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit entnimmt (vgl. Urk. 1 S. 5), kann ihr nicht gefolgt werden. Ebenso wenig postulierte der Gutachter eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit von Juli 2014 bis Juli 2015, wie dies die Beschwerdegegnerin vorbrachte (Urk. 2 S. 2). Vielmehr geht der Gutachter offensichtlich von einer ab Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung 45%igen Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein 60 %-Pensum in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit aus (Urk. 6/49 S. 18 f.). In einer angepassten Tätigkeit beträgt die Arbeitsfähigkeit gemäss Dr. Y.___ von Juli 2014 bis Juni 2015 50 % bezogen auf ein 60 %-Pensum (Urk. 6/49 S. 21), seither 100 % (S. 19), wobei unklar ist, ob sich Letzteres ebenfalls auf eine 60%ige oder aber auf eine 100%ige Tätigkeit bezieht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet an erheblichen Nebenwirkungen ihrer Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente, insbesondere an starker Müdigkeit. Gemäss Dr. Y.___ kann die mit der Medikation verbundene Müdigkeit zum Teil durch Willensanstrengung überwun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werden, doch sei dazu zuvor eine deutliche Reduktion der Opiat-/Opioid-Medikation erforderlich (E. 3.2 hievor). Eine deutliche Reduktion dieser Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente war ihr jedoch krankheitsbedingt nicht möglich (E. 3.3-3.5 hievor), ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend erachtete der RAD-Arzt die Schadenminderungspflicht als erfüllt, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl die Dosis nur geringfügig reduziert wurde (vgl. Urk. 6/64 S. 5). Die Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist auch nach dieser geringfügigen Reduktion unverändert. Die von Dr. Y.___ postulierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ist in Anbetracht dieser Umstände nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, dies zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest, wenn sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit auf ein 100 %-Pensum bezieht, was - wie bereits dargelegt - aus dem Gutachten nicht ersichtlich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allfällige Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht wurde von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin nicht abgeklärt, die Beschwerdeführerin hatte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin allerdings auch nie auf eine entsprechende Behandlung hingewiesen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ist seit 1988 in einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">integriert psychiatrisch psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Behandlung (E. 3.5 hievor). Sie leidet gemäss ihrem behandelnden Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ater an einer Traumafolgestörung und ist in der angestammten Tätigkeit als MPA zu höchstens 20 % arbeitsfähig. Ob sich dies auf ein 60 %- oder ein 100 %-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum bezieht, ist unklar; zu einer allfälligen psychisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit äusserte sich Dr. D.___ nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es drängen sich somit in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt in verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dener Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzende Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Klarstellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu welchem Zweck die Sache an die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsfall zu 60 % erwerbstätig wäre, jedoch ohne diese dazu explizit zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen. Im Einwandverfahren machte die Beschwerdeführerin eine Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 80 - 100 % geltend. Gegen eine 100%ige Erwerbstätigkeit spricht bereits der Umstand, dass sie sich der Pflege ihrer im selben Haus wohnenden Eltern widmete und zuvor nie ausgesagt hatte, im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig zu sein (vgl. dazu auch Urk. 6/29/2). Von einer 60%igen Erwerbstätigkeit kann aber entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin ebenfalls nicht ohne Weiteres ausgegangen werden. Zwar trat die Beschwerdeführerin im Dezember 2013 eine Stelle als MPA in einem 60 %-Pensum an. Im Standortgespräch vom 3. Oktober 2014 gab sie jedoch an, dass sie gerne zu 80 % arbeiten würde (Urk. 6/29/2). Dies bestätigte sie anlässlich der Begutachtung (Urk. 6/49 S. 6). Sie schilderte die Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lensuche nach der jahrelangen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt als schwierig. Nachdem sie zunächst eine 60 %-Stelle angetreten hatte, ist nicht auszuschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, dass sie ohne Gesundheitsschaden ihr Pensum auf 80 % erhöht hätte. Ihre Tochter war zu diesem Zeitpunkt erwachsen und nicht mehr auf ihre Betreuung angewiesen, auch dürfte die finanzielle Situation für ein höheres Pensum spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Dass die Beschwerdeführerin in den Jahren nach der Geburt ihrer Tochter im Januar 1995 lediglich noch in geringfügigem Umfang beziehungsweise gar nicht erwerbstätig war (vgl. Urk. 6/59), spricht nicht per se </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen ein höheres als ein 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Pensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach deren Volljährigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn nach der Scheidung wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von ihrem ehemaligen Ehemann finanziell unterstützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Suche nach einer Stelle begann sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach eigenen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahre 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem die Alimente für die Tochter ausgelaufen waren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/49 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 9 S. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass sie erst im Dezember 2012 ihre 60 %-Stelle antrat, dürfte auf die schwierige Stellensuche zurückzuführen sein. Aussagekräftige Schlüsse aus der Erwerbsbiographie vor Geburt der Tochter können aus den vorhandenen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen nicht gezogen werden. Unklar ist weiter, ob der Beschwerdeführerin trotz der wohl je länger desto betreuungsintensiveren Pflege der Eltern (vgl. dazu etwa Urk. 6/62/7) der Ausbau eines 60 %-Pensums überhaupt möglich gewesen wäre, zumal sie sich zusätzlich um mehrere Haustiere und den Garten gekümmert hat. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann dies jedoch - insbesondere aufgrund der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin - nicht ohne Weiteres ausgeschlossen werden. Zusammenfassend kann bei der derzeitigen Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, in welchem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum sie bei guter Gesundheit erwerbstätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hat dazu weitere Abklärungen zu tätigen, wozu die Sache an sie zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sogenannte Di Trizio-Rechtsprechung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der vorliegenden Konstellation - allfällige erstmalige Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an eine während des ganzen massgebenden Beurteilungszeitraums als teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich zu qualifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende versicherte Person - nicht anwendbar (vgl. BGE 143 I 50 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. zum Ganzen unlängst auch Urteil des Bundesgerichts 8C_793/2018 vom 8. Mai 2018 E. 7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eder aus der Rechtsprechung des EUGH noch des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das Anwenden der gemischten Methode per se diskriminierend wäre. Das von der Beschwerdeführerin zitierte Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 13 f.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist für das hiesige Gericht nicht bindend, auf die darin gemachten Ausführungen ist deshalb nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich ist abhängig vom Arbeitspensum im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitsfall sowie vom Umfang der Arbeitsfähigkeit in diesem Pensum, wozu die Beschwerdegegnerin - wie bereits dargelegt - weitere Abklärungen zu tätigen hat. In Bezug auf die Vergleichseinkommen ist jedoch (vorläufig) Folgendes fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die letzte Anstellung der Beschwerdeführerin aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invaliditätsfremden Gründen gekündigt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 6/49 S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mithin nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt des frühestmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin für ihre ehemalige Arbeitgeberin tätig gewesen wäre, stützte sich die Beschwerdegegnerin für die Berechnung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens zu Recht auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tabellenlöhne des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2014, TA1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">86-88, Gesundheits- und Sozialwesen. Auf die TA1 b-Tabelle ist hingegen entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht abzustellen (vgl. dazu BGE 142 V 178 E. 2.5.7). Nicht ersichtlich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin das Kompetenzniveau 1 verwendete. Die Beschwerdeführerin hat eine Ausbildung zur Arztgehilfin abgeschlossen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/19/1) und war in ihrer letzten Anstellung ebenfalls als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MPA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig. Für diese Arbeit sind Berufs- und Fachkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse vorausgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Tätigkeitsbeschrieb Urk. 6/49 S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb es sich rechtfertigt, das Kompetenzniveau 2, Frauen, heranzuziehen. Das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men per 2014 beträgt demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">64'341.60 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5'168.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x 12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.5 Stunden im Gesundheitswesen 2014 [Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triebsübliche Arbeitszeit, Bundesamt für Statistik, T 03.02.03.01.04.01])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem 100 %-Pensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer den Beschwerden ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezogen auf ein 100 %-Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu (mindestens) 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Die Beschwerdegegnerin stellte für die Berechnung des Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens auf die LSE 2014, TA1, Zentralwert der Löhne von Frauen mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) über alle Wirtschaftssektoren ab, was nicht zu beanstanden ist. Daraus ergibt sich ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. 53'793.-- per 2014 (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'300.-- x 12 aufgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[T </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">03.02.03.01.04.01, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem 100 %-Pensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem jedoch b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Beschwerdeführerin erhebliche Funktionseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des rechten Oberarmes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen, ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überkopfarbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dauertätigkeiten mit der rechten Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht möglich sind und sie aufgrund der rascheren Ermü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Hand hä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufiger Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> benötigt (E. 3.2 hievor), rechtfertigt sich ein Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densabzug. Die Höhe desselben liegt im Ermessen der Beschwerdegegnerin und wird von dieser zu prüfen sein. Dass die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nicht verwertet beziehungsweise kein stabiles Arbeitsverhältnis vorliegt, ist entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kein Grund für das Verweigern eines Leidensabzuges, umgekehrt rechtfertigen vorliegend ihr Alter beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ihre fehlenden Vorkenntnisse in einer angepassten Hilfsarbeitertätigkeit auch keine Erhöhung des Abzugs (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile des Bundesgerichts 8C_403/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 vom 25. August 2017 E. 4.4.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.3 und E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_312/2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_808/2015 vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich ist demnach - je nach Höhe des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums im Gesundheitsfall, der Arbeitsfähigkeit in diesem Pensum sowie des Leidensabzugs - (deutlich) höher, als der von der Beschwerdegegnerin berechnete von 3 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies gilt insbesondere auch für die Zeit von Juli 2014 bis Juni 2015, als die Beschwerdeführerin gemäss Dr. Y.___ auch in einer angepassten Tätigkeit bezogen auf ein 60 %-Pensum lediglich zu 30 % arbeitsfähig war, weshalb allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls Anspruch auf eine zumindest befristete Rente bestehen könnte. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann deshalb nicht ohne Weiteres darauf ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtet werden, die Einschränkungen im Haushalt detailliert abzuklären, zumal gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ diesbezüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensichtlich Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen bestehen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es nicht angehen kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom im Kanton Nidwalden woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenden Bruder der Beschwerdeführerin eine Mithilfe im Haushalt im Sinne einer Schadenminderungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verlangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu diesem Zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfahrens der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p><span>7.</span><span>2</span><span> </span><span>Der Beschwerdeführerin steht eine Prozess</span><span>entschädigung zu, welche vom Ge</span><span>richt ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge</span><span>setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 </span><span>des </span><span>Gesetz</span><span>es</span><span> über </span><span>das Sozialversicherungsgericht, GSVGer)</span><span>. Entsprechend ist ihr</span><span> eine Prozess</span><span>entschädigung von Fr. 2‘700.--</span><span> (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. November</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2’700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>