<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00978</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1955 und tätig als Bereichsleiter/Interessenvertreter bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meldete sich am 28. April 2015 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen akuten ischämischen Hirninfarkt am 7. Januar 2015, Hermianopsie, Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 6/10). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und teilte dem Versicherten am 26. Oktober 2015 mit, dass sie ihn beim Arbeitsplatzerhalt unterstützen werde (Urk. 6/33). Mit Schreiben vom 4. April 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er ab Mai 2016 in einem reduzierten Pensum von 50 % die gesundheitlich angepasste Tätigkeit beim angestammten Arbeitgeber wahrnehmen könne und eine weitere Steigerung der Leistung und Präsenz nicht anzuraten sei, so dass keine weiteren beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 6/47). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Mai 2016, Urk. 6/53) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 8./31. August 2016 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % ab dem 1. Januar 2016 eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu (Urk. 6/57 und Urk. 6/59; Verfügungsteil 2, Urk. 6/56). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 12. September 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhere Invalidenrente zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-60), was dem Beschwerdeführer am 10. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Mit Schreiben vom 31. Oktober 2016 reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen ein (Urk. 8 und Urk. 9/1-3), was der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 7. Juli 2017 wurde dem Beschwerdeführer eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 8./31. August 2016 und Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur ergänzenden Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung Stellung zu nehmen (Urk. 11). Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine Stellungnahme, womit Festhalten an der Beschwerde angenommen wird (vgl. Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit dem 7. Januar 2015 in seiner Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sei. Gemäss den Abklärungen sei ihm die Tätigkeit bei der Stiftung Y.___ weiterhin in einem angepassten 50%-Pensum zumutbar, woraus ein Invaliditätsgrad von 50 % resultiere (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass seit dem 27. Juni 2016 eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Eine wesentliche Verbesserung sei nicht wahrscheinlich (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2016 führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass das nachgereichte Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 5. Juli 2016 des Z.___ keine objektiven Befunde und Diagnosen enthalte und Angaben zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit fehlen würden. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes per 27. Juni 2016 sei nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar (Urk. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. Oktober 2016 nahm der Beschwerdeführer erneut Stellung und führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, dass er einverstanden sei, dass eine „relevante Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes nicht nachvollziehbar“ sei. Allerdings hätten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitätsklinik für Neurologie des A.___ die Bedingungen für eine angepasste Tätigkeit präzisiert und die Taggeldversicherung, der Arbeitgeber und er selbst hätten im September 2016 festgestellt, dass die vom A.___ empfohlenen Anpassungen der Tätigkeit nicht umsetzbar seien. Deshalb sei im angestammten Beruf von einer vollständigen Erwerbsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. B.___, Assistenzärztin am Neurozentrum des A.___, hielt im Kurzaustrittsbericht vom 9. Januar 2015 über die Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisation vom 7. bis zum 10. Januar 2015 folgende Diagnosen fest (Urk. 6/4): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akuter ischämischer Hirninfarkt im Posteriorstromgebiet rechts am 7. Januar 2015 bei Verschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am Übergang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> P2/P3-Segment</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">NIHSS bei Eintritt/Austritt: 1/1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">therapeutisch: neurologische Komplexbehandlung &gt; 24h; intravenöse Lysetherapie (68mg Actilyse)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ätiologisch: a.e. kardioembolisch bei Verdacht auf Vorhofflimmern (VHF)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Risikofaktoren: positive Familienanamnese, arterielle Hypertonie, Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CCT vom 8. Januar 2015: 5mm grosse Einblutung im Zentrum semiovale (präzentral) rechts bei Status nach i.v. Lyse. Reperfusion der Arteria cerebri posterior rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Status nach VHF und Ablation vor einigen Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In 3 Monaten erfolge eine Nachkontrolle. Die Fahreignung sei aktuell nicht gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und er sei vom 7. bis zum 25. Januar 2015 vollumfänglich arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Leiter Kardiologie am Z.___, hielt in seinem Bericht vom 20. Januar 2015 über die kardiologische Kontrolle vom 19. Januar 2015 die (gekürzt wiedergegebenen) Diagnosen 1) Status nach ischämischem Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infarkt im posterioren Stromgebiet rechts am 7. Januar 2015 und 2) paroxys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">males Vorhofflimmern bei hypertensiver Herzkrankheit fest (Urk. 6/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der neurologischen Ausfälle sei der Beschwerdeführer bereits in der Augenklinik für eine Perimetrieuntersuchung angemeldet. Abhängig von diesem Resultat werde dann der weitere Entscheid bezüglich der Fahrfähigkeit gefällt werden. Der Beschwerdeführer sei zum guten Glück nicht auf das Auto ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Versuchshalber werde er am 26. Januar 2015 seine Arbeit zu 50 % auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, entsprechend sei die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden. Aus kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht seien bei stabiler rhythmologischer Situation und beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freiem Beschwerdeführer keine regelmässigen Kontrollen vorgesehen. Sie stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den aber jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigten im Arztzeugnis vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015, dass der Beschwerdeführer bei ihnen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar bis zum 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 in Behandlung gewesen sei. Er sei bis zum 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte der Klinik für Neurologie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 folgende Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/18): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ischämischer Hirninfarkt occipital rechts am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Januar 2015 bei Verschluss der A. cerebri posterior rechts am Übergang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> P2/P3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch: homonyme Hemianopsie nach links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">therapeutisch: neurologische Komplexbehandlung; intravenöse Lyse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cvRF: positive Familienanamnese, arterielle Hypertonie, Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei vom 7. bis zum 9. Januar 2015 vollumfänglich ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig gewesen. Er sei durch die Gesichtsfeldeinschränkung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, so dass ein erhöhter Zeitbedarf und eine erhöhte Belastung bei der Arbeit resultierten. Es sei eine Reevaluation im Verlauf durch den Hausarzt erforderlich bezüglich der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin am Z.___, notierte in ihrem Bericht vom 10. Juni 2015 zuhanden der Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherung folgende Diagnosen (Urk. 6/23): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach akutem ischämischen Hirninfarkt im posterioren Strom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">biet rechts 01/2015 bei Verschluss der A. cerebri posterior</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paroxysmales Vorhofflimmern bei hypertensiver Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ablation mit Lungenvenenisolation 11/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus kardialer Sicht sei der Beschwerdeführer kompensiert und beschwerdefrei. Neurologisch bestünden weiterhin ein Gesichtsfelddefekt im linken oberen Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dranten sowie eine Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit mit Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Arbeitsfähigkeit bei komplexer fordernder Arbeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei vom 7. bis zum 25. Januar 2015 vollumfänglich arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig gewesen, vom 26. Januar bis zum 31. Mai 2015 sei er zu 50 % arbeitsfähig gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___, Fachärztin für Innere Medizin, hielt in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 29. Juni 2015 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) fest, dass der Beschwerdeführer durch die verminderte Sehkraft und eine Konzentrationsschwäche eingeschränkt sei, was zu einer verminderten Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit führe. Die bisherige Tätigkeit sei ihm im Umfang von 50 % noch zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Eine ruhigere Tätigkeit sei ihm 4 bis 5 Stunden täglich zumutbar (Urk. 6/21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. September 2015 fand an der Universitätsklinik für Neurologie des A.___ eine Gesichtsfelduntersuchung statt (Urk. 6/29-31). Die behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notierten, dass sich in der statischen Gesichtsfelduntersuchung auf beiden Augen - rechts etwas ausgeprägter als links - eine an den horizontalen Meridian reichende relative Sensibilitätsminderung im linken oberen Quadranten zeige, einer bereits vorbeschriebenen inkongruenten homonymen Quadrantenanopsie nach links oben entsprechend. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom 22. Mai 2015 falle die Ausdehnung der Sensitivitätsminderung kleiner aus und die Verminderung der Sensitivität sei weniger ausgeprägt. Im parazentralen Bereich lasse sich neu keine Sensitivitätsminderung mehr nachweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der horizontale Gesichtsfelddurchmesser liege in der kinetischen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung bei ca. 160 Grad. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der funktionellen Gesichtsfelduntersuchung zeigten sich unverändert zum Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befund vom 22. Mai 2015 vermehrte Fixationen im linken oberen Quadran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, wobei das Maximum der Fixationen weniger exzentrisch liege als in der Voruntersuchung. Links oben zeigten sich auch verlängerte Reaktionszeiten und eine im Vergleich zum Normkollektiv signifikant schlechtere Suchleistung. Reaktionszeiten und Suchleistung in den übrigen drei Quadranten fielen jedoch normal aus, was einer Verbesserung gegenüber dem 22. Mai 2015 entspreche. Es sei somit davon auszugehen, dass in der Zwischenzeit eine maladaptive übermässige Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf den vom Gesichtsfelddefekt betroffenen Raum aufgegeben worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Zusammenschau aller heute erhobenen Befunde sei die Fahreignung für Personenwagen aus neuro-ophtalmologischer Sicht wieder gegeben. Es seien keine weiteren Kontrollen geplant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Februar 2016 fand eine Konsultation in der neurovaskulären Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde am Neurozentrum des A.___ statt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1) einen Status nach akutem ischämischem Hirninfarkt im Posteriorstromgebiet rechts am 7. Januar 2015 und 2) einen Status nach Vorhofflimmern und Ablation 2012 fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es zeige sich ein erfreulicher Verlauf. Im neurologischen Status hätten keine residuellen fokal-neurologischen Defizite eruiert werden können, insbesondere zeige sich fingerperimetrisch eine unauffällige Gesichtsfeldtestung. Residuell bestehe lediglich noch ein Verschwommensehen im linken oberen Quadranten, was sich im Berufsleben erst nach mehreren Stunden auswirke. Im Rahmen einer neuro-ophtalmologischen Testung im September 2015 sei die Fahreignung für die Kategorie B wieder gegeben gewesen. Angesichts der wenig auffälligen Testung v.a. hinsichtlich des Gesichtsfelds im September 2015 bedürfe es in Absprache mit den Kollegen des Sehzentrums keiner erneuten ophtalmolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchung. Die durchgeführte mnestische Kurz-Prüfung zeige keine relevanten kognitiven Einschränkungen (MoCA 27/30 Punkte). Um dem An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen der Abschätzung der mnestischen Leistungsfähigkeit - insbesondere im Hinblick auf die berufliche Reintegration - gerecht zu werden, sei eine um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassende neurologische Testung notwendig. Sie hätten den Beschwerdeführer dafür bei den Kollegen der kognitiven und restorativen Neurologie angemeldet (Urk. 6/44). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das kognitive Leistungsvermögen des Beschwerdeführers wurde am 15. März 2016 - insbesondere im Hinblick auf das anspruchsvolle berufliche Tätigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil - abgeklärt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des gleichen Tages wurde festgehalten, dass sich beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer neben den bereits dokumentierten Auswirkungen der Quadrantenanopsie nach links oben, leichte bis mittelschwere Beeinträchtigungen der Informa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme und Verarbeitungskapazität, die sich in deutlichen Einschränkungen der Lernfähigkeit (für die anspruchsvolle verbale Bearbeitung besonders ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt) und in der raschen und flexiblen Bearbeitung darstellten, bestünden. In allen anderen überprüften Funktionsbereichen werde im Vergleich zu alters- und bildungsentsprechenden Normen unauffällige (normgemässe) Leistungen erzielt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dieser Befunde sei von massgeblichen Einschränkungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsfähigkeit im anspruchsvollen Tätigkeitsprofil des Beschwerdeführers aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, zumal hier besonders hohe Anforderungen sowohl an die schnelle und flexible visuelle Analyse (rasche Textverarbeitung, detaillierte Bildschi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Überblick und schnelle Detektion in Sitzungen und Gesprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den), als auch an die kurzzeitige Erfassung und Verarbeitung komplexer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalte gestellt würden. Somit wäre von ihrer Seite her zum aktuellen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt maximal eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zu attestieren, wobei das Ausmass an Leitungsfunktionen und sozialpolitischer Verantwortung dringend zu redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieren wäre, um eine Dauerbelastung und damit eine chronische Überforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zu vermeiden. Da das aktuelle kognitive Beeinträchtigungsprofil aufgrund der ebenfalls deutlichen Einschränkungen der Lernfähigkeit über das Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausmass eines umschriebenen Infarktes im Posteriorstromgebiet rechts hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe, wäre zudem eine allgemeine Leistungsreduktion durch die kardioembol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ische Grunderkrankung bei bekanntem Vorhofflimmern, eine Reduktion durch die erst kurzzeitig gesteigerte Medikation, oder zumindest mitbedingt die chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Arbeitsbelastungssituation, zu diskutieren. Zur detaillierten Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung (einschliesslich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit) würden sie - bei Optimierung der Arbeitsplatzanforderungen und besserer Anpassung an die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderte Medikation - eine Nachuntersuchung in etwa drei Monaten emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/45). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Case Managerin der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin mit Mail vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 mit, dass ihre Ärztin die Berichte wie folgt beurteilt habe: Die Berichte der Neurologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Neuropsychologie des A.___ seien vorliegend. Bei der Fallbesprechung mit der Case Managerin ergebe sich aus den medizinischen Akten, dass eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit effektiv das Maximum dessen sei, was vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer verlangt werden könne. Wäre der Beschwerdeführer jünger als 61 Jahre, müsste aus medizinischer Sicht auf rasche Umschulung in eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geringer qualifizierte Tätigkeit (mit entsprechend tieferem Einkommen) gedrängt werden. Wenn die versicherte Person 50 % durchstehe, umso besser. Wenn nicht, könnten sie nicht dagegen angehen, denn objektiv sei und bleibe er in der bisherigen Tätigkeit aus medizinischen Gründen deutlich überfordert. Wichtig wäre hier die rasche Entscheidung der Invalidenversicherung. Nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inzwischen verstrichenen Zeit müsse vom Endzustand ausgegangen werden. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Sicht sei er ein klarer IV-Rentenfall, für die Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung tendenziell ein Maximalfall (Urk. 6/46). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich als nicht genügend abgeklärt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage erstellt und unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer aus kardialer Sicht kompensiert und nicht in seiner Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist (vgl. E. 3.2 und E. 3.5). Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer in seinen kognitiven Fähigkeiten durch den ischämischen Hirninfarkt in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die meisten vorliegenden Arztberichte äussern sich jeweils nur zur ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit bei der Y.___ (vgl. E. 3.2, E. 3.3, E. 3.5, E. 3.6): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das kognitive Leistungsvermögen des Beschwerdeführers wurde erstmals am 15. März 2016 abgeklärt. Daraus geht hervor, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit, welche er nach wie vor in einem Pensum von 50 % ausführte, dauerbelastet war und insbesondere das Ausmass an Leitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen und sozialpolitischer Verantwortung zu reduzieren wäre. Um eine detaillierte Verlaufsbeurteilung vornehmen zu können empfahlen die Ärzte, bei Optimierung der Arbeitsplatzanforderungen und besserer Anpassung an die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderte Medikation eine Nachuntersuchung in etwa drei Monaten (vgl. E. 3.9). Eine abschliessende Beurteilung lässt dieser Bericht entsprechend nicht zu, da die Ärzte von einer Verbesserung bzw. Veränderung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen bei Optimierung der Anforderungen und Anpassung an die Medikation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass ihm die angestammte Tätigkeit nicht mehr in einem vollen Pensum und mit unverändertem Aufgabenbeschrieb zumutbar ist, geht auch aus den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Arbeitgeberin hervor (Arbeitgeberfragebogen vom 10. Dezember 2015, Urk. 6/39). Diese führte aus, dass Schwierigkeiten bei der Moderation von Tagungen, bei Referaten, bei Behördenkontakten und längeren, anspruchsvollen Sitzungen samt Protokollierungen bestünden. Nach wie vor gut, jedoch zeitlich eingeschränkt seien Tätigkeiten wie Konzept-, Projekt- und Redaktionsarbeiten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sitzungsvorbereitungen und koordinatorische Arbeiten auch anspruchsvoller Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die aktuellen Berichte sowie die Angaben der Arbeitgeberin in der angestammten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegend wahrscheinlich in zeitlicher und qualitativer Hinsicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist - unklar bleibt allerdings, in welchem genauen Ausmass. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass sich lediglich die Hausärztin Dr. E.___ in ihrem Bericht vom 29. Juni 2015 zu einer angepassten Tätigkeit äusserte (E. 3.6; Urk. 6/21/3) und festhielt, dass dem Beschwerdeführer eine ruhigere Tätigkeit 4 bis 5 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täglich zumutbar sei. Ein genaueres Belastungsprofil und eine Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, warum auch eine Teilzeittätigkeit nur in reduziertem Pensum möglich sei, fehlt allerdings. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit lässt sich auch die Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gestützt auf die vorliegenden Berichte nicht abschliessend beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte lassen ebenfalls keine abschliessende Beurteilung zu: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht von med. prakt. F.___, der medizinischen Klinik des Z.___, vom 5. Juli 2016 wird dem Beschwerdeführer eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 80 % attestiert. Befunde, Einschränkungen oder Ausführungen zu einem Belastungsprofil fehlen allerdings komplett (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Pensumsreduktion auf 20 % wurde der Beschwerdeführer erneut am 18. August 2016 am Neurozentrum des A.___ untersucht (Urk. 9/1). Dabei konnte von einer deutlichen Leistungsverbesserung ausgegangen werden, die vor allem auch der drastischen Reduktion der andauernden Arbeitsbelastung und damit der chronischen Überforderungssituation (in den Leitungsfunktionen und der sozialpolitischen Verantwortung) zugeschrieben wurde. Es bestünden neben den unmittelbaren Auswirkungen des Gesichtsfeldausfalles nach wie vor Einschränkungen in der raschen und zuverlässigen Informationsverarbeitung (vermindertes Monitoring, Fehleranfälligkeit), so dass auch langfristig zu einer Anpassung des Arbeitsprofiles (keine hohen Teamanforderungen, Gesprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und Sitzungen) zu raten sei. Im Rahmen eines - auch vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbst präferierten - projektbezogenen Einsatzes, erachteten sie eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % für gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus diesem Bericht geht weder ein klares Belastungsprofil hervor noch kann die Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit abschliessend beurteilt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist demnach an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und insbesondere seine Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt. Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über einen allfälligen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu entscheiden. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8./31. August 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>