Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: LC130026-O/U.doc Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn, Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. N. Balkanyi Beschluss vom 26. November 2013 in Sachen A._____, Gesuchsteller/Beklagter und Berufungskläger vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ gegen B._____, Gesuchstellerin/Klägerin und Berufungsbeklagte vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ betreffend Ehescheidung Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, vom 2. April 2013 (FE120115) - 2 - Erwägungen: 1. Am 7. Mai 2013 (Datum des Poststempels) reichte der Gesuchs teller, Be- klagte und Berufungskläger (fortan Gesuchsteller) die Berufung ein. Gleichzeitig ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 61). Mit Beschluss vom 16. Oktober 2013 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und dem Gesuchsteller Frist angesetzt, um für die Gerichtskosten des Berufungs- verfahrens einen Vorschuss von Fr. 4'000.– zu leisten, unter der Androhung, dass bei Nichtleistung auf die Berufung nicht eingetreten würde (Urk. 73). 2. Der Gesuchsteller hat den Kostenvorschuss auch innerhalb der ihm mit Verfügung vom 4. November 2013 angesetzten Nachfrist nicht geleistet (Urk. 74, Urk. 75, Prot. II S. 11 und S. 14). Auf die Berufung ist daher androhungsgemäss nicht einzutreten (Art. 101 Abs. 3 ZPO). 3. Ausgangsgemäss wird der Gesuchsteller kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Der Gegenpartei ist kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden, weshalb keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind. Es wird beschlossen: 1. Auf die Berufung des Gesuchstellers wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'000.–. 3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt. 4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage von Urk. 61, an das Migrationsamt des Kantons Zürich sowie an das Be- zirksgericht Zürich, 3. Abteilung, Einzelgericht, je gegen Empfangsschein. - 3 - Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist wird die Scheidung und die Regelung der Kinderbelange gemäss Urteil der Vorinstanz durch Formular bzw. Dispositivauszug dem Zivilstandsamt Zürich und der Kindes- und Er- wachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich gegen Empfangsschein mitge- teilt. Die Vorinstanz wird darauf hingewiesen, dass ihr die Mitteilung an die Stif- tung Auffangeinrichtung BVG gemäss Disp. Ziff. 7 des erstinstanzlichen Ur- teils obliegt. 6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 26. November 2013 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin: lic. iur. N. Balkanyi versandt am: dz