<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00498</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215691&amp;W10_KEY=13013515&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00498</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.11.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 20.07.2016 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung, Familiennachzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Status einer ausländischen Person nach Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung] Wird die Einbürgerung für nichtig erklärt, verliert die eingebürgerte Person die schweizerische Staatsangehörigkeit und wird wieder zu einer ausländischen Person, auf die das Ausländerrecht erneut anwendbar ist. Besass sie vor der Einbürgerung die Niederlassungsbewilligung, so verliert sie diese ausländerrechtlich privilegierte Stellung nicht definitiv und unwiederbringlich. Vielmehr ist ihr im Rahmen der erneut erforderlichen Regelung ihrer Anwesenheitsbewilligung vorbehältlich inzwischen eingetretener Erlöschens- oder Widerrufsgründe die gleiche Rechtsstellung wie vor der Einbürgerung zuzuweisen (E. 4.1). Als der Beschwerdeführer in den Kanton Zürich zog, war er kein Ausländer, weshalb der Beschwerdegegner nach Nichtigerklärung der Einbürgerung erstmals für die Regelung seines Aufenthalts zuständig war. Es lag damit eine dem Kantonswechsel vergleichbare Situation vor. Auch insofern ist von einem grundsätzlichen Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich auszugehen (E. 4.3). Der Beschwerdeführer verschwieg den Migrationsbehörden in Täuschungsabsicht die Geburt seines ausserehelich gezeugten Sohnes (E.4.4f.). Dauer des ordnungsgemässen Aufenthalts (E. 4.6). Abweisung im Sinn der Erwägungen.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGERKLÃRUNG">NICHTIGERKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORDNUNGSGEMÃSSER AUFENTHALT">ORDNUNGSGEMÃSSER AUFENTHALT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUFSGRUND">WIDERRUFSGRUND</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 37 Abs. III AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 62 lit. a AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 63 Abs. I lit. a AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 63 Abs. ii AuG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=28028" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00498</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">4. November 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung, Familiennachzug</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, ein 1975 geborener StaatsangehÃ¶riger von I, reiste Mitte 1998 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Am 30. Mai 2000 verheiratete er sich mit einer 1961 geborenen Schweizerin. In der Folge wurde ihm zum Verbleib bei der Ehegattin eine Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton G erteilt, worauf er sein Asylgesuch zurÃ¼ckzog. Die Ehegatten nahmen gemeinsamen Wohnsitz in C im Kanton G. Am 1. April 2005 wurde A die Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton G erteilt; am 9. Juni 2005 wurde er in Anwendung von Art. 27 des BÃ¼rgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (BÃ¼G, SR 141.0) erleichtert eingebÃ¼rgert. Das Ehepaar lebte ab dem 1. September 2006 getrennt. Auf diesen Zeitpunkt hin zog A nach H im Kanton G. Die Ehe wurde am 17. Oktober 2007 geschieden. Inzwischen war A nach D (ZH) gezogen. Am 19. Dezember 2008 heiratete A in I eine 1977 geborene Landsfrau namens E, mit der er das am 2. September 2003 geborene und von ihm am 13. Oktober 2003 anerkannte Kind F hat. </p> <p class="Urteilstext">Am 5. Februar 2009 ersuchten E und ihr Kind bei der Schweizerischen Botschaft in I um Bewilligung des Familiennachzugs. Mit VerfÃ¼gung vom 25. November 2009 erklÃ¤rte das Bundesamt fÃ¼r Migration die am 9. Juni 2005 erfolgte erleichterte EinbÃ¼rgerung von A fÃ¼r nichtig. Eine dagegen gerichtete Beschwerde von A wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 31. Juli 2012 ab. A stellte am 10. Januar 2013 beim Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich ein Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung. Am 16. Januar 2014 ersuchte er das Migrationsamt darum, ihm eine Niederlassungsbewilligung auszustellen.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 17. Dezember 2014 wies das Migrationsamt die Bewilligungsgesuche von A vom 10. Januar 2013 bzw. 16. Januar 2014 sowie die Nachzugsgesuche ab, wies A aus der Schweiz weg und setzte ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis 11. Februar 2015. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 21. Januar 2015 bei der Sicherheitsdirektion rekurrieren und im Wesentlichen beantragen, es sei unter EntschÃ¤digungsfolge festzustellen, dass die vor der EinbÃ¼rgerung bestehende Niederlassungsbewilligung nach ihrer NichtigerklÃ¤rung wieder aufgelebt sei und nach wie vor Bestand habe, es seien die Nachzugsgesuche von E und F zu bewilligen bzw. diesen Aufenthaltsbewilligungen zu erteilen; eventualiter sei sein Aufenthalt durch GewÃ¤hrung einer Niederlassungs- bzw. Aufenthaltsbewilligung neu zu regeln. </p> <p class="Urteilstext">Die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs mit Entscheid vom 24. Juli 2015 im Sinn der ErwÃ¤gungen in der Hauptsache ab, widerrief die Niederlassungsbewilligung von A, verweigerte ihm eine Aufenthaltsbewilligung und setzte ihm eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis zum 31. Oktober 2015.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 26. August 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und im Wesentlichen beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge "(zzgl. MwSt.)" sei von einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung abzusehen bzw. ihm sei eine solche zu erteilen, E und F seien in Gutheissung der Nachzugsgesuche Aufenthaltsbewilligungen zu erteilen, eventualiter sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, subeventualiter die Sache zur Neubeurteilung an die Sicherheitsdirektion zurÃ¼ckzuweisen. Diese verzichtete am 3. September 2015 ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung. Das Migrationsamt verzichtete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen. Diese ist unter anderem betreffend erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion auf dem vorliegenden Gebiet des AuslÃ¤nderrechts gegeben (§§ 41â44 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und 3 Satz 1, 19a sowie 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Am 1. Januar 2008 hat das AuslÃ¤ndergesetz vom 16. Dezember 2005 (AuG, SR 142.20) das Bundesgesetz vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (BS 1 121) abgelÃ¶st. Dem BeschwerdefÃ¼hrer war die Niederlassungsbewilligung von den BehÃ¶rden des Kantons G gestÃ¼tzt auf die Ehe mit einer Schweizerin im Jahr 2005 noch in Anwendung des frÃ¼heren Gesetzes erteilt worden. Nach NichtigerklÃ¤rung der erleichterten EinbÃ¼rgerung ersuchte er den Beschwerdegegner am 10. Januar 2013 bzw. 16. Januar 2014 um Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung. Diese Gesuche wie auch jene um Familiennachzug stellte er mithin nach Inkrafttreten des AuslÃ¤ndergesetzes, weshalb Letzeres vorliegend anwendbar ist (Art. 126 Abs. 1 AuG e contrario). </p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Zwischen der Schweiz und I besteht kein Staatsvertrag im Sinn von Art. 2 Abs. 1 des AuslÃ¤ndergesetzes vom 16. Dezember 2005 (AuG, SR 142.20), welcher dem BeschwerdefÃ¼hrer eine bessere Rechtsstellung vermitteln wÃ¼rde als das schweizerische Landesrecht. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b><span>AuslÃ¤nder ist, wer nicht Ã¼ber das SchweizerbÃ¼rgerrecht verfÃ¼gt (BGE 135 II 1 E. 3.4, auch zum Nachstehenden). Mit der Erteilung des SchweizerbÃ¼rgerrechts fÃ¤llt die persÃ¶nliche Eigenschaft als auslÃ¤ndische Person dahin, selbst wenn damit eine doppelte StaatsangehÃ¶rigkeit verbunden sein sollte. Die eingebÃ¼rgerte Person untersteht dann nicht mehr dem AuslÃ¤nderrecht. Wird die EinbÃ¼rgerung fÃ¼r nichtig erklÃ¤rt, verliert die eingebÃ¼rgerte Person die schweizerische StaatsangehÃ¶rigkeit und die damit verbundenen Rechte. Gleichzeitig wird sie wieder zu einer auslÃ¤ndischen Person, auf die das AuslÃ¤nderrecht erneut anwendbar ist. Das Bundesgericht hat im genannten Grundsatzentscheid festgehalten, dass eine auslÃ¤ndische Person, welche vor der EinbÃ¼rgerung die Niederlassungsbewilligung besass, diese auslÃ¤nderrechtlich privilegierte Rechtsstellung durch die NichtigerklÃ¤rung der erleichterten EinbÃ¼rgerung nicht definitiv und unwiederbringlich verliert (BGE 13</span>5<span> II 1 E. 3.6, auch zum Folgenden). Vielmehr ist der auslÃ¤ndischen Person grundsÃ¤tzlich bzw. vorbehÃ¤ltlich </span>in<span>zwischen</span><span> </span><span>eingetretener ErlÃ¶schens- oder WiderrufsgrÃ¼nde die gleiche Rechtsstellung wie vor der EinbÃ¼rgerung zuzuweisen (BGE 13</span>5<span> II 1 E. 3.7 f.). Entgegen der Beschwerde kann dem Leiturteil des Bundesgerichts indes nicht entnommen werden, eine einmal erteilte Niederlassungsbewilligung sei bis zur NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung "suspendiert" oder lebe danach "ohne </span>w<span>eiteres" bzw. "von Gesetzes wegen" wieder auf. Vielmehr erfordert das Wiedererlangen der Eigenschaft einer auslÃ¤ndischen Person eine erneute Regelung ihrer auslÃ¤nderrechtlichen Stellung und namentlich ihrer Anwesenheitsberechtigung</span>; dabei sind <span>frÃ¼here Bewilligungsentscheide zu berÃ¼cksichtigen </span>bzw. dÃ¼rfen<span> die Betroffenen nicht behandelt werden, als ginge es um die erstmalige Regelung ihrer Anwesenheit in der Schweiz. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sinngemÃ¤ss geltend, der Beschwerdegegner hÃ¤tte ihm nicht die Erteilung einer Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung verweigern, sondern allenfalls den Widerruf seiner vormaligen Niederlassungsbewilligung prÃ¼fen kÃ¶nnen. Jedenfalls in der vorliegenden Konstellation erweist sich dieser Vorwurf, wie sich aus dem </span>gleich <span>Folgenden ergibt</span>,<span> a</span>l<span>s unzutreffend:</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Als der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Wohnort in den Kanton ZÃ¼rich verlegte, war er kein AuslÃ¤nder. Demzufolge wurde sein Aufenthalt im Kanton ZÃ¼rich auslÃ¤nderrechtlich nicht geregelt bzw. bewilligt. Infolge der NichtigerklÃ¤rung seiner EinbÃ¼rgerung wurde er wieder zu einer auslÃ¤ndischen Person, deren Aufenthalt folglich auslÃ¤nderrechtlich zu regeln war</span> (vgl. auch BGE 140 II 65 E. 4.2.2)<span>. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Status einer auslÃ¤ndischen Person nach NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung durfte die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde dabei </span>wie erwÃ¤hnt <span>nicht vÃ¶llig frei Ã¼ber die Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung befinden, sondern hatte sie grundsÃ¤tzlich die auslÃ¤nderrechtliche Rechtsstellung zu respektieren, welche der BeschwerdefÃ¼hrer vor der EinbÃ¼rgerung innegehabt hatte. Infolge der </span>in<span>zwischen</span><span> </span><span>vollzogenen Verlegung des Wohnorts war der Beschwerdegegner nunmehr (erstmals) fÃ¼r die Regelung der Anwesenheitsberechtigung des BeschwerdefÃ¼hrers zustÃ¤ndig. Folglich lag bzw. liegt eine Situation vor, welche im Wesentlichen derjenigen entspricht, in der ein Inhaber einer Niederlassungsbewilligung um Verlegung des Wohnorts in einen anderen Kanton ersucht. (Auch) insofern hat der BeschwerdefÃ¼hrer Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich</span> bzw. auf<span> Bewilligung des Kantonswechsels</span>, wenn<span> keine WiderrufsgrÃ¼nde im Sinn des Art. 63 AuG vorliegen (vgl. Art. 37 Abs. 3 AuG). Auszugehen war bzw. ist somit jedenfalls in Konstellationen wie der vorliegenden von einem grundsÃ¤tzlichen Anspruch auf <i>Erteilung</i> einer Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. Dass der Beschwerde</span>gegner<span> nicht den Widerruf der dem BeschwerdefÃ¼hrer vormals fÃ¼r den Kanton G erteilten Niederlassungsbewilligung verfÃ¼gte, ist daher nicht zu beanstanden bzw. erweist sich als richtig, zumal er hierfÃ¼r gar nicht kompetent gewesen wÃ¤re. Vielmehr erweist sich der Widerruf der Niederlassungsbewilligung durch die Vorinstanz als unzulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Der Beschwerdegegner verweigerte die Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung, der BeschwerdefÃ¼hrer habe den Widerrufsgrund des Art. 62 lit. a (in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a) AuG erfÃ¼llt. Nach diesen Bestimmungen kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die auslÃ¤ndische Person oder ihr Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben gemacht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Die falsche Angabe oder das Verschweigen wesentlicher Tatsachen muss dabei in der Absicht erfolgen, gestÃ¼tzt darauf eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung zu erhalten (BGr, 14. Februar 2014, 2C_214/2013, E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext">Die auslÃ¤ndische Person ist verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken und insbesondere zutreffende und vollstÃ¤ndige Angaben Ã¼ber die fÃ¼r die Regelung des Aufenthalts wesentlichen Tatsachen zu machen (Art. 90 lit. a AuG). Als wesentlicher Umstand gilt gemÃ¤ss stÃ¤ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung insbesondere das Vorhandensein vor- bzw. ausserehelicher Kinder bei Gesuchen zum Verbleib beim in der Schweiz ansÃ¤ssigen Ehepartner bzw. bei der Ehepartnerin (BGr, 2. Dezember 2011, 2C_403/2011, E. 3.3.2). Der AuslÃ¤nder ist zwar nicht in jedem Fall verpflichtet, Ã¼ber das Vorhandensein eigener Kinder auch ohne entsprechende Frage seitens der BehÃ¶rden zu informieren (BGr, 2. Dezember 2011, 2C_403/2011, E. 3.3.3, auch zum Nachstehenden). Vielmehr liegt ein "Verschweigen" im Sinn von Art. 62 lit. a AuG nur dann vor, wenn der AuslÃ¤nder aufgrund seiner GesuchsbegrÃ¼ndung oder anderer von ihm zu vertretender UmstÃ¤nde bei den BehÃ¶rden einen falschen Anschein erweckt bzw. aufrechterhÃ¤lt und insofern eine TÃ¤uschungshandlung begeht. Ergibt sich demgegenÃ¼ber aus den konkreten UmstÃ¤nden des Einzelfalls, dass die Bewilligungsvoraussetzungen genauerer AbklÃ¤rung bedÃ¼rfen, so obliegt es kraft des im Verwaltungsverfahren geltenden Untersuchungsgrundsatzes in erster Linie den BehÃ¶rden, entsprechende Fragen zu stellen. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>BezÃ¼glich des hier in</span>f<span>rage stehenden Widerrufsgrunds kann vorab auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Dem BeschwerdefÃ¼hrer wurden die Einreise und der Aufenthalt in der Schweiz zum Verbleib bei seiner Schweizer Ehefrau bewilligt. Die Ehegatten lebten seit September 2006 getrennt. Der BeschwerdefÃ¼hrer zeugte demnach mit seiner heutigen Ehefrau </span>ein Kind<span>, wÃ¤hrend er noch mit seiner Schweizer Ehegattin zusammenlebte, von welcher Beziehung sich seine Anwesenheitsberechtigung in der Schweiz ableitete. Er macht zwar geltend, bei Ersuchen um eine Niederlassungsbewilligung nicht gewusst zu haben, dass er </span>ein Kind<span> habe. Dies erscheint freilich ausgeschlossen, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer sein </span>Kind<span> bereits rund einen Monat nach der Geburt</span>,<span> mithin bereits im Oktober 2003 anerkannte und seine Aufenthaltsbewilligung am 24. MÃ¤rz 2004 erneuert wurde. Ohnehin wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrer gehalten gewesen, die zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden Ã¼ber wÃ¤hrend des Bewilligungsverfahrens eingetretene wesentliche neue UmstÃ¤nde bzw. Ã¼ber solche, von denen er wÃ¤hrend des Verfahrens Kenntnis erlangte, </span>zu informieren<span>. Das Verschweigen ausserehelicher Kinder und/oder einer Parallelbeziehung ist sodann, soweit es um die Bewilligung des Familiennachzugs des Ehegatten einer in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Person geht, offenkundig geeignet, die BehÃ¶rde in der Annahme zu bestÃ¤rken, mit dem Gesuch um Aufenthaltsbewilligung werde die BegrÃ¼ndung bzw. Aufrechterhaltung einer ehelichen Gemeinschaft in der Schweiz bezweckt; auch von einer rechtsunkundigen Person kann und darf in dieser Konstellation erwartet werden, dass sie die MigrationsbehÃ¶rden von sich aus Ã¼ber aussereheliche Kinder informiert (vgl. BGr, 8. Januar 2014, 2C_374/2013, E. 2.5). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich daher vorwerfen zu lassen, die Geburt seines </span>Kindes<span> gegenÃ¼ber den zustÃ¤ndigen MigrationsbehÃ¶rden verschwiegen zu haben. Vor dem geschilderten Hintergrund muss sodann entgegen der Beschwerde auf TÃ¤uschungsabsicht des BeschwerdefÃ¼hrers geschlossen werden (vgl. BGr, 8. Januar 2014, 2C_374/2013, E. 2.5). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b><span>Der Beschwerde</span>fÃ¼hrer<span> wendet freilich ein, der Widerrufsgrund des Art. 62 lit. a in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG kÃ¶nne in Nachachtung von Art. 63 Abs. 2 AuG vorliegend nicht zur Anwendung kommen, da von einem ordnungsgemÃ¤ssen Aufenthalt von mehr als 15 Jahren auszugehen sei. Dem kann nicht gefolgt werden: Als ordnungsgemÃ¤ss gilt der Aufenthalt, wenn er durch die MigrationsbehÃ¶rden bewilligt wurde, wobei bei in der Schweiz geschlossenen Ehen regelmÃ¤ssig auch die Zeit zwischen der Heirat und der darauf gestÃ¼tzten Bewilligungserteilung angerechnet wird (BGE 137 II 10 E. 4.4). Der Aufenthalt wÃ¤hrend eines Asylverfahrens wird demgegenÃ¼ber nur angerechnet, wenn das Asylgesuch gutgeheissen bzw. die FlÃ¼chtlingseigenschaft zuerkannt wird (BGE 137 II 10 E. 4.6). Demzufolge sind die Vorinstanzen zu Recht von einem ordnungsgemÃ¤ssen Aufenthalt ab 30. Mai 20</span>00<span> ausgegangen. Ãber die hier umstrittene Anwesenheitsberechtigung des BeschwerdefÃ¼hrers hat der Beschwerdegegner am 17. Dezember 2014 und damit noch vor Ablauf der fÃ¼nfzehnjÃ¤hrigen Frist des Art. 63 Abs. 2 AuG verfÃ¼gt. Entgegen der Beschwerde hat er dabei wie oben 4.3 dargelegt zu Recht die<i> Erteilung</i> einer Anwesenheitsbewilligung verweigert, weshalb jedenfalls vorliegend ohne Weiteres auf den Zeitpunkt des Erlasses der AusgangsverfÃ¼gung abgestellt werden kann (vgl. BGE 137 II 10 E. 4.2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.7 </span></b><span>Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer, welcher gegenÃ¼ber den MigrationsbehÃ¶rden sein aussereheliche</span>s Kind<span> in der Absicht verschwieg, gestÃ¼tzt auf die UnterdrÃ¼ckung dieses Umstands sein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu erhalten, den Widerrufsgrund des Art. 62 lit. a in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG erfÃ¼llt. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Das Vorliegen eines Widerrufsgrunds fÃ¼hrt nicht automatisch zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung; diese Rechtsfolge kann nur eintreten, wenn der Widerruf unter BerÃ¼cksichtigung der persÃ¶nlichen und familiÃ¤ren VerhÃ¤ltnisse des Betroffenen als ver­hÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheint (BGE 135 II 377 E. 4.2). Dabei ist unter BerÃ¼cksichtigung der Ã¶ffentlichen Interessen, der persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse sowie des Grads der Integration eines AuslÃ¤nders eine sorgfÃ¤ltige InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen. DiesbezÃ¼glich kann vorab auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer reiste im Alter von 23 Jahren in die Schweiz ein und hÃ¤lt sich hier mithin seit rund 17 Jahren auf. Diese an sich lange Verweildauer ist vorliegend be</span>trÃ¤<span>chtlich zu relativieren, da sie grÃ¶sstenteils auf eine TÃ¤uschung der BehÃ¶rden zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist und ihr daher nur eine sehr beschrÃ¤nkte Integrationswirkung zuerkannt werden kann. Der BeschwerdefÃ¼hrer kommt fÃ¼r seinen Lebensunterhalt selbst auf und ist strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten. Angesichts seiner Aufenthaltsdauer erscheint nachvollziehbar, dass er wie geltend gemacht verschiedene soziale Beziehungen zu Freunden und Bekannten sowie den (erwachsenen) </span>Kindern<span> seiner ersten Ehefrau unterhÃ¤lt. Vor der Einreise lebte der BeschwerdefÃ¼hrer i</span>n I<span>, wo heute noch sein </span>Kind<span> und seine Ehefrau sowie seine Eltern und Schwestern weilen. Er verbrachte somit die prÃ¤genden Kindheits- und Jugendjahre sowie einen Teil seines (jungen) Erwachsenenlebens in seinem Herkunftsland und hat dieses wÃ¤hrend seiner Anwesenheit in der Schweiz regelmÃ¤ssig besucht. Vor diesem Hintergrund ist entgegen der Beschwerde ohne Weiteres davon auszugehen, dass er mit den dortigen VerhÃ¤ltnissen nach wie vor vertraut ist. Dass die BeschÃ¤ftigungsaussichten des BeschwerdefÃ¼hrers </span>in I<span> voraussichtlich schlechter sind als in der Schweiz, fÃ¤llt gegenÃ¼ber den voranstehenden Elementen nicht ins Gewicht. Insgesamt erscheint es dem BeschwerdefÃ¼hrer zumutbar, sich in BegrÃ¼ndung einer Familiengemeinschaft mit seiner Kernfamilie im Heimatland eine neue Existenz aufzubauen. Die Verweigerung der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung erweist sich als verhÃ¤ltnis- und rechtmÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>In Anbetracht der dargelegten Interessenlage erweist sich sodann der Schluss der Vorinstanz, es sei kein schwerwiegender persÃ¶nlicher HÃ¤rtefall im Sinn des Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG anzunehmen, nicht als rechtsverletzend. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Da der BeschwerdefÃ¼hrer nach dem Gesagten Ã¼ber kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfÃ¼gt, besteht keine Grundlage fÃ¼r den Nachzug seiner Frau und seines Kindes.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>8. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Da auch die fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer durch die Vorinstanz festgelegte Frist zum Verlassen der Schweiz inzwischen abgelaufen ist, gilt es eine angemessene neue Frist anzusetzen (vgl. VGr, 13. Juli 2011, VB.2011.00271, E. 2.4 Abs. 2; Art. 64d Abs. 1 AuG). Sollte allerdings ein Weiterzug dieses Urteils an das Bundesgericht erfolgen und Letzteres dem Rechtsmittel aufschiebende Wirkung verleihen, hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer binnen zweier Monate ab dem Datum eines den Wegweisungspunkt nicht Ã¤ndernden bundesgerichtlichen Endentscheides aus dem Land zu entfernen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>9. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Als unterliegende Partei wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig und bleibt ihm eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>10. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Urteildispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</p> <p class="Urteilstext">Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zulÃ¤ssig (vgl. BGE 135 II 1 E. 1.2.1; BGr, 27. Januar 2010, 2C_515/2009, E. 1.1). Richtet sich die Beschwerde gegen die Wegweisung, steht nur die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen (Art. 113 in Verbindung mit Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text31"></a>erkennt</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird eine Frist bis 31. Januar 2016 bzw. im Sinn der ErwÃ¤gung 8 angesetzt, um die Schweiz zu verlassen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen </span><span>dieses Urteil</span><span> kann im Sinn der ErwÃ¤gung 10 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert </span><span><a id="Dropdown6"></a></span><span> Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, </span><span><a id="Dropdown4"></a></span><span>, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>