<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00608</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, war von April 1992 bis August 2002 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Teilzeitpensum als Textilverkäuferin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 7/11 Ziff. 1, 5 und 10). Unter Hinweis auf Schmerzen im rechten Kniegelenk meldete sich die Versicherte am 5. Dezember 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3 Ziff. 7.2). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte ein orthopädisches Gutachten (Urk. 7/27/5-12) ein. Mit Verfügung vom 16. Juli 2004 (Urk. 7/41) erteilte sie Kostengutsprache für den Besuch einer Handelsschule, welche die Versicherte am 14. Juli 2006 erfolgreich abschloss (Urk. 7/63; Urk. 7/72). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte ist seit dem 6. August 2007 als Sachbearbeiterin bei der A.___ angestellt (Urk. 7/94/1-2 Ziff. 2.1 und 2.7). Am 18. Juli 2013 meldete sie sich erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/77). Die IV-Stelle gab in der Folge ein bidisziplinäres Gutachten in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auftrag, das am 24. Juni 2015 (Urk. 7/124) erstattet wurde. Am 23. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 erliess sie den Vorbescheid (Urk. 7/125). Die Versicherte brachte dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Einwände vor (Urk. 7/129, Urk. 7/132). Mit Verfügung vom 18. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/141 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf IV-Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 25. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 18. April 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab dem 1. Februar 2014 eine halbe Rente zuzusprechen. Eventuell seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen und ihr sodann die ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gestützt auf das medizinische Gutachten vom 24. Juni 2015. Sie stellte im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest, nach Einschätzung der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter sei der Schweregrad der Schmerzstörung nicht stark ausgeprägt. Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der festgestellten somatoformen Schmerzstörung bestehe kein schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gendes psychisches Leiden (S. 2 oben). Die Gutachter seien zum Schluss ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, dass der Beschwerdeführerin die ursprüngliche Tätigkeit im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kauf nur noch zu 50 % zumutbar sei. In der aktuell ausgeübten Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei sie jedoch voll arbeitsfähig (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die von ihr angefragten Fachärzte seien der Ansicht, dass das Gutachten keine eigentliche Aktenanalyse beinhalte. Sodann sei keine kritische Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit den Vorakten erfolgt (Urk. 1 S. 4 Ziff. 3). Auf das Gutachten könne daher nicht abgestellt werden (S. 5 Ziff. 4). Aufgrund der Berichte der behandelnden Fachärzte sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % erstellt (S. 6 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob ein Rentenanspruch besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie des Bewegungsapparates, erstattete am 1. November 2003 im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag der Beschwerdegegnerin ein orthopädisches Gutachten (Urk. 7/27/5-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ nannte als Diagnosen relativ diffuse, aber doch eher im vorderen Kompartiment gelegene Knieschmerzen rechts, einen Status nach Arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopie und Teilmeniskektomie am rechten Kniegelenk und einen Status nach Rearthroskopie und Teilmeniskektomie am rechten Kniegelenk (S. 7 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin leide seit Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2001 an rechtsseitigen Knieschmerzen. Im Oktober 2001 sei eine Arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie durchgeführt worden. Mittels MRI sei die Diagnose einer Osteochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drose an der Patellarrückfläche gestellt worden. Der postoperative Verlauf habe sich sowohl subjektiv als auch objektiv unerfreulich gestaltet (S. 7 Ziff. 6 unten). Bei der Untersuchung finde sich eine erhebliche Diskrepanz zwischen den subjektiv geschilderten Beschwerden und dem objektiven Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fund. Objektiv sei kaum ein pathologischer Befund auszumachen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme eines leichten vorderen Kniekompartiment-Schmerzes mit leicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Quadrizepskraft rechts. Er schliesse sich aber der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin an und plädiere dafür, dass sie auf eine sitzende Tätigkeit umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schult werde (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin in der Folge eine Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulung und ein Praktikum zu (Urk. 7/41, Urk. 7/61). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Fachärztin für Rheumatologie und für Physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kalische Medizin und Rehabilitation, attestierte der Beschwerdeführerin in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem ärztlichen Zeugnis vom 27. Februar 2013 (Urk. 7/83/23) vom 28. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 20. März 2013 bezogen auf ein Pensum von 90 % eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 %. Ab dem 21. März 2013 attestierte sie eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vgl. Urk. 7/83/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Crippa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte in einem Bericht vom 24. April 2013 (Urk. 7/83/12-14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhanden des Krankentaggeldversicherers folgende Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 2.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">therapieresistentes cervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts, im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lauf auch links mit zunehmenden krampfartigen Handschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende cervicoradikuläre Reizsymptomatik C6 rechts mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MRI der Halswirbelsäule (HWS) vom 10. Dezember 2012: breite Diskusprotrusion C4/5, schwere Diskusdegeneration C5/6 mit grosser Diskushernie mediolateral rechts und foraminal rechts, konsekutiv schwere Spinalkanalstenose, Verdacht auf subklinische Myelopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">elektrophysiologische Untersuchung vom 7. Februar 2013: keine Hinweise auf eine manifeste Läsion der Nervenwurzel C6 rechts, geringe Verzögerung der zentral-motorischen Latenz zum rechten Arm, mögliches CTS links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlhaltung der Wirbelsäule mit Dysfunktion cervikothorakaler Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gang und obere Brustwirbelsäule, myofasziales Schmerzbild</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. C.___ (S. 1 Ziff. 2.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches femoropatelläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MRI Knie rechts vom 2. April 2013: tiefer Knorpeldefekt am Patel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dom, osteochondrale Läsion medialer Femurcondylus, kleiner Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lenkserguss, sehr kleiner radialer Riss im Hinterhorn des lateralen Meniskus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach 4-maligen Knieeingriffen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte zur Anamnese aus, die Patientin sei ihr im November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 wegen therapieresistenten Nackenbeschwerden zugewiesen worden. Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden seit einigen Monaten mit teils diffusen Ausstrahlungen in den rechten Arm. Anfang November sei es zu einer verstärkten Symptomatik mit Ausstrahlung, anfänglich in sämtliche Finger gekommen, teilweise betont in den Daumen- und Zeigefingerbereich, so dass eine C6 Radikulo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie vermutet worden sei (S. 2 Ziff. 4.1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Extension der Halswirbelsäule sei endphasig schmerzhaft. Im Bereich der Facettengelenke C2 bis C4 beidseits komme es bei der Lateralflexion zu einem einschiessenden Schmerz in den rechten Daumenbereich. Weiter be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe eine diffuse Druckdolenz der Schultergürtelmuskulatur (S. 3 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 28. Februar bis 20. März 2013 habe bezogen auf ein Pensum von 90 % eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden. Seit dem 21. März 2013 bestehe bis zu einem stationären Aufenthalt eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 3 Ziff. 6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. November 2013 wurde mikrochirurgisch eine ventrale Diskektomie mit Neurolyse C6 beidseits und eine interkorporale Spondylodese C5/6 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt (Urk. 7/93/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Neurochirurgie, attestierte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im Bericht vom 15. April 2014 (Urk. 7/93/1-3) für die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Bankangestellte vom 30. Oktober 2013 bis 5. Januar 2014 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % und vom 6. Januar bis 11. Mai 2014 eine solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 50 %. Dr. D.___ gab an, es bestünden eine eingeschränkte Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und eine Cervikobrachialgie, die sich auf die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auswirken würden (Ziff. 1.6-1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ nannte in einem weiteren Bericht vom 18. September 2014 (Urk. 7/101) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Cervikobrachialgie beidseits, einen Status nach Diskushernie C5/6 rechts (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose April 2013) und einen Status nach Spondylodese C5/6 vom 1. November 2013 (Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ stellte zur Anamnese fest, seit dem letzten Bericht bestünden tendenziell progrediente Beschwerden beidseits mit Symptomausweitung. Die psychosoziale Problematik nehme zu (Ziff. 1.4). Vom 12. Mai bis zum 30. September 2014 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Ziff. 1.6). Die Arbeitsunfähigkeit habe sich nicht verändert (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist sodann seit September 2012 bei Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Urk. 7/112 Ziff. 1.2). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ stellte im Bericht vom 2. Februar 2015 (Urk. 7/112) die folgenden psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störungen, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode, chronifiziert mit Erschöpfungssyndrom (Burnout-Syndrom) bei akzentuierten Persönlichkeitszügen des Typ-A-Verhaltens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung, seit der Kindheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung (abnorme Trauerreaktion)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf dissoziative Störungen (Konversionsstörung, Ohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">machts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anfälle)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei Problemen durch negative Kindheitserlebnisse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Herauslösen aus dem Elternhaus in der Kindheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei sonstigen belastenden Lebensumständen, die Familie und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">halt negativ beeinflusst haben</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei ihr durch den Hausarzt überwiesen worden aufgrund der Entwicklung einer Erschöpfungsdepression nach dem Krebstod der Mutter. Die Patientin habe zu Beginn eine schwere Trauerreaktion gezeigt (S. 2 Ziff. 1.4 oben). Die Psychiaterin gab als Befund unter anderem eine schwere Burnout-Symptomatik an. Es bestehe eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Müdigkeit, eine rasche Erschöpfbarkeit und eine reduzierte Erholungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Die Beschwerdeführerin erlebe sodann einen chronischen Zeitdruck und habe einen intensiven Ehrgeiz (S. 4 unten). Sie habe immer wieder schlechte Nächte, in denen sie unter Albträumen leide und/oder wegen Schmerzen und Einschlafen der Hände erwache. In der Folge komme es zu Angst- und Panikattacken. Weiter leide sie an Schmerzen aufgrund körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Folgeschäden. Diese bestünden im ganzen Körper und seien auch bei fehlender Belastung dauerhaft beziehungsweise täglich rund um die Uhr vorhanden (S. 5 Mitte). Die Prognose sei eher ungünstig. Es bestehe ein chronisches Schmerzleiden bei einem somatischen Korrelat (S. 5 Ziff. 1.4.3). Ideal sei eine Behandlung mit einer Frequenz von einmal pro Woche. Wegen längerer Spitalaufenthalte und anderer ambulanter Therapien finde die Therapie jedoch zirka 1-2 Mal pro Monat statt (S. 5 Ziff. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angestammten Beruf bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50 % (S. 6 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, und Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten am 24. Juni 2015 ein von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin in Auftrag gegebenes bidisziplinäres Gutachten (Urk. 7/124 = Urk. 3/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ führte im somatischen Teilgutachten (Urk. 7/124/1-19) aus, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin habe ihr Arbeitspensum wegen ihrer Schmerzen im Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 auf 90 % reduzieren müssen. An der Beschwerdeentwicklung und der Schmerzintensität hätten gemäss ihren Angaben bis anhin keine der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführten Therapiemassnahmen etwas ändern können. Sie habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene schmerz- und entzündungshemmend wirkende Medikamente einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, die bis anhin nicht geholfen hätten. Wegen der Schmerzen habe sie Mühe, die im Haushalt anfallenden Arbeiten zu erledigen (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Untersuchung des Bewegungsapparates bestünden im Bereich der oberen Körperhälfte generalisierte Druckschmerzen. Sämtliche Bewegungen der Hals- und der Brustwirbelsäule und aller Gelenke des rechten Armes würden in allen Bereichen als zirka gleich schmerzhaft geschildert, unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig davon, ob ein untersuchtes Gelenk in belasteter oder entlasteter Körperhaltung untersucht worden sei. Während der Beschwerdeschilderung und der klinischen Untersuchung habe die Beschwerdeführerin eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittelnde Mimik und Gestik gezeigt. In deren Rahmen seien fünf der fünf Waddell-Zeichen demonstriert worden. Auf der Untersuchungsliege liegend könne die Beschwerdeführerin ihre Arme funktionell unbehindert einsetzen, wenn sie von der Bauch- in die Rückenlage oder umgekehrt über die Rechts-oder in die Linkskörperseitenlage rotiere, und in Bauchlage könne sie den Kopf frei auf die rechte und auf die linke Gesichtshälfte ablegen und die Arme vollständig eleviert und flektiert neben dem Kopf ablegen (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ nannte als Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eine Gonarthrose rechts (S. 7 Ziff. 3 unten). Zudem stellte er (aus interdisziplinärer Sicht) folgende Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung, Trauerreaktion nach dem Tod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Mutter, remittiert, Dysthymie und akzentuierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitszüge, gemäss psychosomatisch-psychiatrischer Begutachtung durch Dr. G.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, sich generalisierendes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht ausreichend somatisch abstützbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäres Fibromyalgie-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse Druckschmerzangabe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell betont im Bereich der oberen Körperhälfte und des rechten Armes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien axialer und peripherer Gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Atembe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerden, traurige Verstimmungen, Schmerzen im Brustkorb, Bauch- und Kopfschmerzen, Einschlafen der Hände</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zerviko- und thorakospondylogenes Syndrom mit diffu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ser Schmerzausstrahlung in den rechten Arm, den Brustkorb und den Kopf</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht mit Body-Mass-Index von 28.5 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Reizmagen-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf subklinische Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch und klinisch bestünden keine Hinweise für ein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom, einen symptomatisch engen Spinalkanal, einen Nervendehnungsschmerz oder für eine Irritation/Kompression des Gefäss-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bündels (S. 12 oben). Im Arztbericht vom 28. September 2014 erwähne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Neurologe keine Hinweise auf ein sensomotorisches Reiz- oder Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom. Eine Symptomausweitung habe aber bereits länger vor der Ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zervikal eingesetzt. Die anlässlich der aktuellen Begutachtung ergänzend erstellten Röntgenaufnahmen der Hals- und Brustwirbelsäule dokumentierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zervikal im Vergleich zu den mitgebrachten Voraufnahmen vom 9. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 eine stationär ausgeprägte leichtgradige Osteochondrose von HWK 4/5 und nach der Diskektomie vom 1. November 2013 eine Bandscheiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">these im Segment von HWK 5/6 ohne Lockerungszeichen und eine Streck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung bis zu einer angedeuteten Kyphosierung mit dem Kyphosescheitel auf Höhe von HWK 5 (S. 13 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktualisierten Röntgenaufnahmen der Brustwirbelsäule dokumentierten weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend normale Befunde mit höchstens einer leichtgradigen linkskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vexen Skoliose tiefthorakal von maximal 4°. Wenn der Gutachter die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde im Bereich der Wirbelsäule, die er anlässlich der aktuellen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung objektivieren könne, mit den Befunden, die im orthopädischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 1. November 2003 beschrieben worden seien, vergleiche, könne er eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bestätigen. So seien neu eine Bewegungseinschränkung zervikal in leichtgradigem Ausmass und ein Status nach einer Diskektomie von HWK 5/6 ausgewiesen. Die Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung habe jedoch keinen Einfluss auf die mehrjährig ausgeübte berufliche Tätigkeit der Beschwerdeführerin im administrativen und kaufmännischen Bereich (S. 13 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kniegelenke seien klinisch beurteilt unauffällig, insbesondere ohne eine die Altersnorm überschreitende retropatellare Krepitation (S. 13 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit im kaufmännischen und administrativen Bereich zu keinem Zeitpunkt anhaltend eingeschränkt gewesen. Eine zeitlich limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal drei Monaten sei im zeitlichen Zusammenhang mit der Operation vom 1. November 2013 zervikal ausgewiesen (S. 16 f.). Für eine angepasste Verweistätigkeit könne er aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 17 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Untersuchung erfolgte am 5. Mai 2015 und dauerte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss dem psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 7/124/22-37) von 13.50 - 15.10 Uhr (S. 1). Dr. G.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe sich früher nicht über psychische Probleme beklagen können. Allenfalls sei sie als Kind etwas ängstlich gewesen. Erst seit Herbst 2010 leide sie an psychischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Damals sei ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt. Nach langer Leidenszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei diese im Februar 2012 verstorben (Teilgutachten S. 4 unten). Die Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vermisse ihre Mutter zwar noch heute, sie habe die Trauer aber überwinden können (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie schildere ihre Stimmung in der Regel als nicht gedrückt. Sie interessiere sich für viele Sachen, unter anderem auch für die Arbeit in der Bank (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ nannte als Diagnosen ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine Trauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion nach dem Tod der Mutter, remittiert, eine Dysthmyie und akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeitszüge. Der Gutachter stellte keine Diagnose mit anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe gelegentlich über eine Ängstlichkeit geklagt. Eine generalisierte Angststörung finde sich in der Untersuchung aber nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere fehlten Hinweise für schwere, von der Beschwerdeführerin nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beeinflussbare Ängste. Sie habe sich generell zufriedenstellend entwickelt, habe eine Familie gegründet und gearbeitet. Bis heute seien die Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse ideal, da der Ehemann für die Familie sorge und die jüngere Tochter, die zuhause lebe, die Mutter tatkräftig unterstütze. Zudem bestehe ein herzlicher Kontakt mit ihrem Grosskind (S. 8 Mitte). Nach einer beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Umschulung habe sie im Jahr 2007 eine Anstellung in einer Bank gefunden. Sie sei heute zu 50 % arbeitstätig, nachdem sie zuvor einen Beschäftigungsgrad von 100 % und dann von 90 % ausgeübt habe. Den Arbeitseinsatz von 50 % scheine die Beschwerdeführerin gut bewältigen zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können (S. 8 unten). Die Verstimmungen, an denen sie gelegentlich leide, seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur mässig ausgeprägt. Die Kriterien einer depressiven Episode seien nicht erfüllt. Da es oft längere günstige Phasen gebe, lasse sich eine Dysthymie diagnostizieren (S. 9 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Hauptproblem sei nicht eine psychische Störung, sondern die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheit, welche sich in den letzten Jahren verstärkt habe. Sie leide seit 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an hartnäckigen Nacken- und Schulterschmerzen. Zudem bestünden heftige Rücken- und Beinschmerzen. Soweit Dr. F.___ keine somatische/rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Komorbidität vorgefunden habe, müsse von einer psychosomatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überlagerung der Schmerzen ausgegangen werden. Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Schmerzen fixiert. Sie äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerzausdehnung (S. 9 unten). Es bestünden ungünstige krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfremde Faktoren wie längere Phasen von partieller Arbeitsunfähigkeit und eine Zufriedenheit mit dem jetzigen Lebensstil (S. 10 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ äusserte sich zu den sogenannten Förster-Kriterien der früheren Rechtsprechung bei der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung. Er gab an, eine schwere psychische Komorbidität bestehe nicht. Wie beschrieben, sei es zeitweise zu einer Trauerreaktion gekommen, welche sich zurückgebildet habe. Bei einer Dysthymie handle es sich um ein mildes psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisches Krankheitsbild, welche keine Komorbidität darstelle (S. 10 unten). Die soziale Integration der Beschwerdeführerin sei nicht verloren gegangen. Die Schmerzproblematik sei progredient und chronifiziert (S. 11 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ und Dr. G.___ führten in der interdisziplinären Beurteilung (Urk. 7/124/20-21) aus, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit für die zuletzt und langjährig ausgeübte Tätigkeit im kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">männischen und administrativen Bereich zu keinem Zeitpunkt anhaltend ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt gewesen. Seit Sommer 2005 lasse sich für die frühere berufliche Tätigkeit im Verkauf eine maximale Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % begründen (S. 1). Aus psychiatrischer Sicht habe nie eine anhaltende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellungnahme vom 29. Juli 2015 (Urk. 7/131 S. 5 f.) zum Gutachten vom 24. Juni 2015 aus, dieses sei ausführlich und bewerte die Aktenlage. Die klinische Untersuchung und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung seien nachvollziehbar. Auf das Gutachten könne abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 5 unten). In Frage kämen leichte (angepasste) Tätigkeiten in Wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung, ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten von mehr als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 kg. Zu vermeiden seien sodann das Verharren in Zwangshaltungen, Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen der Arme und Überkopfarbeiten. Weiter solle es sich um Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einem temperierten Raum handeln. Eine derart angepasste Tätigkeit sei medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch theoretisch weiterhin zumutbar. Das Einhalten der Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomie wäre wünschenswert. Laut dem Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe für die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiterin einer Bank zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Dies gelte abgesehen von einer vorübergehenden Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von maximal drei Monaten nach der Operation vom 1. November 2013 (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm am 15. Dezember 2015 (Urk. 7/133/11-13) zum Teilgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. F.___ Stellung. Dr. D.___ führte aus, formal werde eigentlich gefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert, dass die Akten zu Beginn des Gutachtens aufgeführt würden, was nicht der Fall sei. Auch scheine die Aktenlage unvollständig zu sein. Offensichtlich hätten dem Gutachter nicht alle vorhandenen Berichte und radiologischen Diagnostiken vorgelegen (S. 2 oben). Inhaltlich sei die vollzogene Aufteilung der gestellten Diagnosen nicht nachvollziehbar. Ob die zahlreich aufgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Diagnosen und Symptome wirklich keine langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten, erscheine doch diskutabel (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Wirbelsäule gehe der Gutachter von einer Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung bereits vor der Operation aus, was sich mit den präoperativ erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunden von Dr. D.___ nicht decke. Aus seiner Sicht sei die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik in der jetzigen Form erst im postoperativen Verlauf entstanden. Auch teile er die Meinung des Gutachters nicht, dass präoperativ kein radikuläres Syndrom vorgelegen habe. Dies werde unter anderem auch mit der elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physiologischen Untersuchung begründet. Eine unauffällige Elektrophysiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie schliesse ein radikuläres Syndrom aber nicht aus (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ nahm am 15. Januar 2016 zum psychiatrischen Teilgutachten von Dr. G.___ Stellung (Urk. 7/135 = Urk. 7/133/1-10). Dr. E.___ führte aus, nach den Angaben der Patientin habe die psychiatrische Untersuchung nicht länger als 45 Minuten gedauert. Die Aussage sei deshalb glaubwürdig, weil sie der Patientin immer den Auftrag gebe, auf die Untersuchungszeit zu ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Dies habe auch der Ehemann getan, der die Patientin begleitet habe. Sie habe sich die Fahrt dorthin allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zugetraut (S. 1 unten). Eine eigentliche Aktenanalyse sei aus dem Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. G.___ nicht ersichtlich (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Patienten mit Typ-A-Verhalten, d.h. mit ausgeprägter Leistungsorientie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, sei es nicht selten, dass diese nicht das Bild einer klassischen De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression zeigten. Viel mehr würden sie lavierte und körperliche Symptome entwickeln, die bei einer genauen und ausführlichen Untersuchung erkannt würden. Nur eine genaue Exploration werde zeigen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin weitere Symptome habe wie kognitive Einschränkungen, schwere Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungskrisen bis hin zur Suizidalität, ein schweres Angstleiden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Paniksymptome (S. 4 oben). Es gebe Tage, an denen sie schon um 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Uhr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Nacht wach sei, weil sie nicht schlafen könne. Wegen der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen finde sie keine schmerzfreie, angenehme Schlafposition. Sie schlafe maximal 4-5 Stunden (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ führte in einer Stellungnahme vom 24. Februar 2016 aus, in den beiden Stellungnahmen der behandelnden Ärzte werde kein neuer medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sachverhalt dargestellt. Zu den Rahmenbedingungen des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne er keine Stellung nehmen. Insgesamt sei es aber sehr ungewöhnlich, im Nachhinein eine Änderung der Anamnese zu fordern. Die beiden Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen seien den Gutachtern vorzulegen (Urk. 7/140 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ äusserte sich am 6. April 2016 (Urk. 7/138/1-5) zur Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me von Dr. E.___ vom 15. Januar 2016. Dr. G.___ gab an, ein 80-mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiges Explorationsgespräch genüge, um die für die Beurteilung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Symptomatik festzustellen (S. 2 Mitte). Die von Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, am 10. Juli 2014 gestellte Diagnose einer „ängstlichen Persönlichkeitsstörung“ habe er im Gutachten berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt (S. 2 unten). Dr. E.___ habe zu den bereits bekannten anamnestischen Angaben weitere Daten angeführt. Bei einer Therapie könne eine immense Menge anamnestischer Daten wichtig sein. Bei einer Begutachtung und der Abklärung der Arbeitsfähigkeit seien hingegen nur die relevanten anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Angaben zu erheben (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ und Dr. G.___ diagnostizierten im Gutachten vom 24. Juni 2015 eine Gonarthrose rechts mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie im Wesentlichen eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine Trauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, eine Dysthymie, akzentuierte Persönlichkeitszüge, ein chronisches, sich generalisierendes Schmerzsyndrom und ein chronisches zerviko- und thora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kospondylogenes Syndrom (E. 3.8.1 hiervor). Die Gutachter kamen zum Ergebnis, dass in der früheren Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">käu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferin eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe. In der der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitigen Tätigkeit im kaufmännischen und administrativen Bereich bestehe dagegen keine Arbeitsunfähigkeit (E. 3.8.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p><span>4.3</span><span> </span><span>Nach der allgemeinen Beweisregel (</span><span>Art. 8 </span><span>des Zivilgesetzbuches, </span><span>ZGB</span><span>) hat die versicherte Person die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span>träch</span><span>tigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nach</span><span>zuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungs</span><span>an</span><span>spruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend auswirkt: Vermutet wird Validität, nicht Invalidität. An diesem Nachweis kann es unter mehreren Aspekten mangeln: Die Einschränkung ist nicht gesundheitlich, sondern sozial/soziokulturell bedingt (1); die gesundheitliche Einschränkung ist nicht evident, wiegt nicht schwer, sodass sie überwindbar und der versicherten Person die Verrichtung einer adaptierten Tätigkeit dennoch zumutbar ist (2); die Einschränkung ist medizinisch angeh- oder gar heilbar (3); die Einschrän</span><span>kung ist nur vorübergehender Natur, sei es, weil sie von selbst oder nach einer medizinischen Behandlung abklingt (4). Die entsprechenden Elemente (gesundheitlicher Charakter, Evidenz und Erheblichkeit, Unheilbarkeit und Dauerhaftigkeit der Beeinträchtigung) sind stets - auch ausserhalb der unkla</span><span>ren Beschwerdebilder - nachzuweisen, damit ein Anspruch auf eine Dauer</span><span>leis</span><span>tung der Invalidenversicherung geltend gemacht werden kann (BGE 139 V 547 E. 8.1 und E. 9.4; BGE 140 V 290 E. 3.3.1).</span></p><p><span> </span><span>Den unklaren Beschwerden ist eigen, dass mittels klinischer psychiatrischer Untersuchungen weder Pathologie noch Ätiologie erklärbar sind (BGE 139 V 457 E. 9.4). Gemäss der seit BGE 130 V 352 geltenden Rechtsprechung genügt die Diagnose eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren Beschwerde</span><span>bildes ohne organische Grundlage und die allein darauf gestützte medizi</span><span>ni</span><span>sche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit nicht zum Nachweis einer renten</span><span>begründenden Invalidität. Eine Erwerbsunfähigkeit wurde seither nur aner</span><span>kannt, wenn zusätzliche Kriterien (sogenannte „Foerster-Kriterien“, vgl. ferner</span><span> BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen) in hinreichendem Ausmass erfüllt waren (BGE 139 V 457 E. 5.9 und E. 6). Dabei kam einer fachgerechten Abklärung besondere Bedeutung zu. Der aus der Diagnosestellung resultierende Rechts</span><span>nachteil der bleibenden Beweislast bedingte eine fachgerechte und aktuelle Untersuchung, welche die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine Begutachtung erfüllt (BGE 139 V 547 E. 9.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung zu den Vor</span><span>aussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine Invalidität zu bewirken vermö</span><span>gen, grundlegend überdacht und teilweise geändert (BGE 141 V 574 E. 3.4). Es erfolgte damit nicht eine Änderung der Voraussetzungen für den Leis</span><span>tungs</span><span>anspruch, sondern die Schaffung neuer Standardindikatoren für dessen Beurteilung und eines strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahrens (BGE 141 V 281 E. 3.6 und E. 6; BGE 141 V 585 E. 5.3). Unverändert ist auch in Zukunft dem klaren Willen des Gesetzgebers gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG Rechnung zu tragen, wonach im Zuge der objektivierten Betrachtungsweise von der grundsätzlichen „Validität“ der die materielle Beweislast tragenden versicherten Person auszugehen ist (BGE 141 V 281 E. 3.7.2 unter Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 8.1; BGE 141 V 585 E. 5.3).</span></p><p><span> </span><span>Zwar hatten die Ärztinnen und Ärzte bereits vor der Praxisänderung gemäss BGE 141 V 281 ihre Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit so substanziell wie möglich zu begründen, und es war für die ärztliche Plausibilitätsprüfung wichtig, in welchen Funktionen die versicherte Person eingeschränkt ist (BGE 140 V 193 E. 3.2; BGE 139 V 547 E. 9.2.1). Die diesbezüglichen Anforde</span><span>rungen hat das Bundesgericht aber nunmehr in BGE 141 V 281 konkretisiert. Aus den medizinischen Unterlagen muss genauer als bisher ersichtlich sein, welche funktionellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheitsschäden resultieren. Diagnosestellung und – in der Folge – Inva</span><span>liditätsbemessung haben somit stärker als bis anhin die entsprechenden Aus</span><span>wirkungen der diagnoserelevanten Befunde zu berücksichtigen. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Aus</span><span>fällen bei objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindi</span><span>katoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt. Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt weiterhin die materiell beweislastbelastete versicherte Person die Folgen. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare Leiden können somit eine Invalidität begründen, sofern funktionelle Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit zumindest überwie</span><span>gender Wahrscheinlichkeit in einem anspruchserheblichen Ausmass nachge</span><span>wiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 574 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ machte in der Stellungnahme vom 15. Dezember 2015 geltend, die Vorakten seien nicht zu Beginn des Gutachtens aufgeführt (E. 3.10 hiervor). Diese finden sich unter lit. D (S. 6 f.) des Teilgutachtens von Dr. F.___. Dass sie nicht zu Beginn des Teilgutachtens aufgeführt werden, schadet nicht. Dr. D.___ erläuterte sodann nicht, welche Akten Dr. F.___ nicht vorgelegen haben sollen. Auf den Vorwurf kann daher nicht weiter eingegangen werden. Dr. F.___ hat sich sodann mit dem Bericht von Dr. D.___ vom 18. September 2014 auseinandergesetzt (E. 3.8.1 hiervor). Dr. D.___ erwähnte sodann, dass es seiner Ansicht nach erst nach der Operation vom 1. November 2013 zu einer Symptomausweitung gekommen sei. In seinem Bericht vom 18. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 erwähnte er ebenfalls eine Symptomausweitung (E. 3.5 hiervor). Selbst wenn diese erst postoperativ aufgetreten sein sollte, kann trotz dieser Differenz auf das Teilgutachten und die Beurteilung von Dr. F.___ abgestellt werden. Die Angabe von Dr. D.___, wonach die gestellten Diagnosen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin stärker beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden, als von Dr. F.___ attestiert, ist sodann nicht geeignet, die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Gutachters in Zweifel zu ziehen. In diesem Zusammenhang ist auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte und auch behandelnde Spezialärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso erweist sich das Teilgutachten von Dr. G.___ als beweistauglich. Dass die psychiatrische Begutachtung durch Dr. G.___ lediglich 45 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gedauert haben soll, wie Dr. E.___ erwähnte (E. 3.11 hiervor) lässt sich nicht belegen. Dr. G.___ nahm sodann am 6. April 2016 zur Kritik von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung und bestätigte eine Untersuchungsdauer vom 80 Minuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.13). Wie das Bundesgericht festgestellt hat, hängt der Aussagegehalt eines Gutachtens zuvorderst davon ab, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Trifft dies zu, ist die Untersuchungsdauer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nicht entscheidend (Urteil des Bundesgerichts 9C_352/2013 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3. Juli 2013, E. 4). Eine psychiatrische Begutachtung von 80 Minuten erweist sich daher als ausreichend. Dr. G.___ erklärte sodann, dass die zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen anamnestischen Angaben von Dr. E.___ in ihrer Stellungnahme vom 15. Januar 2015 in der Begutachtungssituation nicht ausschlaggebend gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien (E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Gutachten vom 24. Juni 2015 werden die gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen der Beschwerdeführerin umfassend dargelegt. Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden in angemessener Weise. Es vermag sodann auch in der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der medizinischen Situation und in den Schlussfolgerungen zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugen. Das Gutachten erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens (E. 4.2 hiervor). Auf das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann daher abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ und Dr. G.___ diagnostizierten bei der Beschwerdeführerin eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Auch wenn sie diese als ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilten, ist nachfolgend auf die Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gutachten sind die diagnoserelevanten Befunde und Symptome der Schmerzstörung nicht besonders stark ausgeprägt. Dies zeigt sich auch darin, dass es der Beschwerdeführerin trotz der Schmerzen immerhin möglich ist, als Sachbearbeiterin einer Bank ein Pensum von 50 % zu verrichten (E. 3.7.2). Dass die zumutbaren Behandlungsmassnahmen in psychiatrischer Hinsicht ausgeschöpft worden sind, muss bezweifelt werden. So berichtete Dr. E.___, dass die derzeitige ambulante psychiatrische Behandlung nur 1-2 Mal pro Monat stattfinde (E. 3.7). Dr. G.___ konnte sodann die von Dr. E.___ diagnostizierte Panikstörung und eine generalisierte Angststörung nicht bestätigen und verneinte explizit eine psychiatrische Komorbidität (E. 3.7.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Dysthymie ist nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthaltenen Umschreibung eine chronische depressive Verstimmung, die weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störung zu erfüllen. Findet sich im Psychostatus nur eine Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thymie, so kann dies rechtsprechungsgemäss wohl eine Einbusse an Leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit mit sich bringen, kommt aber für sich allein betrachtet nicht einem Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes gleich. Diese Schlussfolgerung, die sich auf medizinische Empirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, ist freilich nicht absolut zu setzen; eine dysthyme Störung kann die Arbeitsfähigkeit im Einzelfall erheblich beeinträchtigen, wenn sie zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung - auftritt (Urteile des Bundesgerichts 8C_623/2013 vom 11. März 2014 und 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.2, je mit Hinweisen). Die von Dr. G.___ diagnostizierte Dysthymie wirkt sich folglich nicht invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend aus. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Ressourcen der Beschwerdeführerin ist zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass sie gemäss Dr. G.___ von ihrer Familie unterstützt wird und es nicht zu einer sozialen Isolation gekommen ist (E. 3.7.2 hiervor). Die Prüfung der Standardindikatoren führt daher auch aus rechtlicher Sicht dazu, dass die Beschwerdeführerin trotz der psychiatrischen Diagnose einer anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden somatoformen Schmerzstörung und einer Dysthymie nicht invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das beweistaugliche Gutachten von Dr. F.___ und Dr. G.___ ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass der Beschwerdeführerin in der derzeitigen Tätigkeit als Sachbearbeiterin einer Bank ein volles Arbeitspensum zugemutet werden kann. Die früher ausgeübte Tätigkeit als Verkäuferin ist ihr nur noch eingeschränkt möglich. Die seit 2007 ausgeübte Tätigkeit als Sachbearbeiterin ist jedoch heute als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit zu betrachten. Da in dieser eine volle Arbeitsfähigkeit besteht, ist ein Rentenanspruch zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch in der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 18. April 2016 nach dem Gesagten zu Recht verneint. Der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Entscheid erweist sich somit als rechts. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p></div> </div></body></html>