Europäisches Übereinkommen vom 10. Mai 1979 über den Schutz von Schlachttieren <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.458"/><FRBRname xml:lang="de" value="Europäisches Übereinkommen vom 10. Mai 1979 über den Schutz von Schlachttieren" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention européenne du 10 mai 1979 sur la protection des animaux d'abattage" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione europea del 10 maggio 1979 sulla protezione degli animali da macello" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.458</docNumber></p><p> AS <b>1994</b> 982; BBl <b>1992</b> V 1003</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Europäisches Übereinkommen <br/>über den Schutz von Schlachttieren</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Strassburg am 10. Mai 1979 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. Juni 1993<authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 Bst. a des BB vom 17. Juni 1993 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1994/918_918_918" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1994</b> 918</ref>)</p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 3. November 1993 <br/>Inkrafttreten für die Schweiz am 4. Mai 1994</p><p> (Stand am 2. Oktober 2024)</p></preface><preamble><p>Die Mitgliedstaaten des Europarats, die dieses Übereinkommen unterzeichnen – </p><p>von der Erwägung geleitet, dass es wünschenswert ist, den Schutz der Schlachttiere sicherzustellen;</p><p>in der Erwägung, dass Schlachtmethoden, die den Tieren nach Möglichkeit Leiden und Schmerzen ersparen, in ihren Ländern einheitlich angewendet werden sollten;</p><p>in der Erwägung, dass Furcht, Angst, Leiden und Schmerzen eines Tieres während des Schlachtens die Fleischqualität beeinflussen können – </p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I</num><heading>Allgemeine Grundsätze</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen gilt für das Verbringen, die Unterbringung, das Ruhigstellen, Betäuben und Schlachten folgender Haustiere: Einhufer, Wiederkäuer, Schweine, Kaninchen und Geflügel.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Im Sinne des Übereinkommens bedeutet <br/><i>Schlachtanlage: </i>jede unter gesundheitsbehördlicher Überwachung stehende Anlage oder Einrichtung, in der Tiere zur Gewinnung von Nahrungsmitteln für den allgemeinen Verbrauch gewerbsmässig geschlachtet oder aus anderen Gründen getötet werden;</p><p><i>Verbringen: </i>das Ausladen oder Treiben von Tieren von Laderampen oder von Ställen oder Pferchen der Schlachtanlage bis zu den Schlachträumen oder Schlachtstellen;</p><p><i>Unterbringung:</i> das Halten von Tieren in Ställen, Pferchen oder überdachten Standplätzen der Schlachtanlage, um ihnen die notwendige Pflege vor dem Schlachten zukommen zu lassen (Tränke, Futter, Ruhe);</p><p><i>Ruhigstellen: </i>die Anwendung eines Verfahrens nach diesem Übereinkommen bei einem Tier, um zur Erleichterung des Betäubens oder Schlachtens seine Bewegungen einzuschränken;</p><p><i>Betäuben: </i>jedes Verfahren nach diesem Übereinkommen, dessen Anwendung das Tier in einen Zustand der Bewusstlosigkeit versetzt, in dem es bis zum Eintritt des Todes verbleibt. Beim Betäuben müssen in jedem Fall vermeidbare Leiden der Tiere ausgeschlossen werden;</p><p><i>Schlachten:</i> das Töten eines Tieres nach dem Ruhigstellen, Betäuben und Ausbluten, abgesehen von den Ausnahmen nach Kapitel III.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei trifft die erforderlichen Massnahmen, um die Durchführung dieses Übereinkommens sicherzustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen hindert die Vertragsparteien nicht daran, strengere Vorschriften zum Schutz der Tiere zu erlassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass Planung, Bau und Einrichtung der Schlachtanlagen sowie deren Betrieb den in diesem Übereinkommen vorgesehenen angemessenen Bedingungen entsprechen, damit den Tieren vermeidbare Erregung, Schmerzen oder Leiden erspart bleiben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass den Schlachttieren innerhalb oder ausserhalb von Schlachtanlagen alle vermeidbaren Schmerzen oder Leiden erspart werden.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II</num><heading>Lieferung der Tiere an Schlachtanlagen und ihre Unterbringung<br/>bis zum Schlachten</heading><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tiere sind so bald wie möglich auszuladen. Während der Wartezeiten in den Transportmitteln sind sie vor extremen Witterungseinflüssen zu schützen und angemessen mit Frischluft zu versorgen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Das mit dem Verbringen und der Unterbringung der Tiere betraute Personal muss die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen und die Anforderungen dieses Übereinkommens beachten.</p></content></paragraph></article></chapter><section eId="sec_I"><num>Abschnitt I</num><heading>Verbringen der Tiere innerhalb der Schlachtanlagen</heading><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tiere sind schonend auszuladen und wegzubringen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Für das Ausladen der Tiere sind geeignete Vorrichtungen wie Brücken, Rampen oder Treibgänge zu verwenden. Diese Vorrichtungen müssen mit einem trittsicheren Boden und, sofern erforderlich, mit einem Seitenschutz versehen sein. Die Brücken, Rampen und Treibgänge müssen eine möglichst geringe Neigung haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Tiere dürfen weder in Angst noch in Erregung versetzt werden. In jedem Fall ist dafür zu sorgen, dass die Tiere nicht umgeworfen werden und nicht von den Brücken, Rampen oder Treibgängen herunterfallen können. Insbesondere ist es verboten, Tiere am Kopf, an den Füssen oder am Schwanz auf eine Weise hochzuheben, die ihnen Schmerzen oder Leiden zufügt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4.</num><content><p>Wenn nötig, sind die Tiere einzeln zu führen; werden sie durch Treibgänge verbracht, so müssen diese so beschaffen sein, dass sich die Tiere nicht verletzen können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Beim Verbringen der Tiere ist ihr Herdentrieb auszunutzen. Treibhilfen dürfen nur zum Leiten der Tiere und nur während kurzer Zeit verwendet werden. Insbesondere ist es verboten, die Tiere auf besonders empfindliche Körperstellen zu schlagen oder gegen solche Stellen zu stossen. Elektrische Treibhilfen dürfen nur bei Rindern und Schweinen und nur unter der Voraussetzung verwendet werden, dass die Stromstösse nicht länger als zwei Sekunden dauern, in angemessenen Zeitabständen verabfolgt werden und die Tiere über den erforderlichen Raum zum Ausweichen verfügen; die Stromstösse dürfen nur auf die geeignete Muskulatur verabfolgt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Das Quetschen, Drehen oder Brechen des Schwanzes der Tiere oder das Greifen in ihre Augen sind verboten. Grobe Stösse, insbesondere Fusstritte, sind verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Mit Käfigen, Körben oder Kisten, in denen Tiere transportiert werden, ist sorgfältig umzugehen; es ist verboten, sie auf den Boden zu werfen oder umzustürzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>4.</num><content><p>Die in Käfigen, Körben oder Kisten mit nachgebendem oder perforiertem Boden angelieferten Tiere sind mit besonderer Sorgfalt auszuladen, um Verletzungen der Extremitäten zu vermeiden. Gegebenenfalls sind die Tiere einzeln auszuladen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tiere dürfen erst unmittelbar vor dem Schlachten zur Schlachtstelle geführt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Tiere, die nicht unmittelbar nach ihrer Ankunft geschlachtet werden, sind unterzubringen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="sec_II"><num>Abschnitt II </num><heading>Unterbringung der Tiere</heading><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tiere sind vor ungünstigen Witterungs‑ oder Klimaeinflüssen zu schützen. Die Schlachtanlagen müssen mit ausreichenden Ställen und Pferchen ausgestattet sein, in welchen die Tiere geschützt vor Witterungsunbilden untergebracht werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Boden der Flächen, auf denen die Tiere ausgeladen, getrieben, warten gelassen oder untergebracht werden, muss trittsicher sein. Er muss gereinigt und desinfiziert werden können; Flüssigkeiten müssen vollständig abfliessen können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Schlachtanlagen müssen überdachte Standplätze mit Krippen, Tränken und Anbindevorrichtungen haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><p>Tiere, die über Nacht in der Schlachtanlage bleiben müssen, sind unterzubringen und wenn nötig so anzubinden, dass sie sich niederlegen können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5.</num><content><p>Tiere, die sich aufgrund ihrer Art, ihres Geschlechts, ihres Alters oder ihrer Herkunft untereinander nicht vertragen, sind getrennt zu halten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_6"><num>6.</num><content><p>Sind die Tiere in Käfigen, Körben oder Kisten transportiert worden, so sind sie möglichst bald zu schlachten; anderenfalls sind sie nach Massgabe des Artikels 8 zu tränken und zu füttern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_7"><num>7.</num><content><p>Waren Tiere hohen Temperaturen bei feuchtem Wetter ausgesetzt, so muss für ihre Erfrischung gesorgt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_8"><num>8.</num><content><p>Wenn die klimatischen Verhältnisse – z.B. hohe Luftfeuchte, niedrige Temperaturen – es erfordern, sind die Tiere in gut belüfteten Ställen unterzubringen. Diese sind während der Fütterung ausreichend zu beleuchten.</p></content></paragraph></article></section><section eId="sec_III"><num>Abschnitt III </num><heading>Pflege der Tiere</heading><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Tiere, die nicht so bald wie möglich zur Schlachtstelle geführt werden, sind mit Wasser zu versorgen,</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Tiere, die nicht innerhalb von zwölf Stunden nach ihrer Ankunft geschlachtet werden, sind in angemessenen Zeitabständen mässig zu füttern und zu tränken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>3.</num><content><p>Sind die Tiere nicht angebunden, so müssen Fressplätze vorgesehen sein, die den Tieren ein ungestörtes Fressen ermöglichen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Das Befinden und der Gesundheitszustand der Tiere sind mindestens jeden Morgen und jeden Abend zu überprüfen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Kranke, geschwächte oder verletzte Tiere sind sofort zu schlachten. Ist dies nicht möglich, so sind sie abzusondern, um sie so bald wie möglich zu schlachten.</p></content></paragraph></article></section><section eId="sec_IV"><num>Abschnitt IV </num><heading>Sonstige Bestimmungen</heading><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Für Rentiere kann jede Vertragspartei Ausnahmen von den Bestimmungen dieses Kapitels zulassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Jede Vertragspartei kann vorschreiben, dass die Bestimmungen dieses Kapitels sinngemäss für die Lieferung und die Unterbringung von Tieren ausserhalb von Schlachtanlagen gelten.</p></content></paragraph></article></section><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III </num><heading>Schlachten der Tiere</heading><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Die Tiere sind, wenn nötig, unmittelbar vor dem Schlachten ruhigzustellen und, abgesehen von den in Artikel 17 vorgesehenen Ausnahmen, nach geeigneten Verfahren zu betäuben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Im Fall des rituellen Schlachtens sind Tiere der Gattung Rind vor dem Schlachten mit Hilfe mechanischer Vorrichtungen ruhig zu stellen, um ihnen alle vermeidbaren Schmerzen, Leiden, Erregungen, Verletzungen oder Quetschungen zu ersparen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Zwangsmassnahmen, die vermeidbare Leiden verursachen, dürfen nicht angewandt werden; die hinteren Gliedmassen der Tiere dürfen nicht zusammengebunden werden; vor dem Betäuben, beim rituellen Schlachten vor Abschluss des Ausblutens, dürfen die Tiere nicht aufgehängt werden. Das Verbot, Tiere aufzuhängen, gilt jedoch nicht für das Schlachten von Geflügel und Kaninchen, wenn diese Tiere unmittelbar nach dem Aufhängen betäubt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Andere Schlachtarbeiten als die in Artikel 1 Absatz 2 genannten dürfen erst nach dem Tod des Tieres vorgenommen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Die von den Vertragsparteien zugelassenen Betäubungsverfahren müssen bei den Tieren einen bis zum Ende des Schlachtens anhaltenden Zustand der Bewusstlosigkeit bewirken, um ihnen somit alle vermeidbaren Leiden zu ersparen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Verwendung der Puntilla, des Schlaghammers und des Schlachtbeils ist verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_3/listintro">Für Einhufer, Wiederkäuer und Schweine sind nur folgende Betäubungsverfahren erlaubt:</listIntroduction><item eId="art_16/para_3/bull_u1"><num>– </num><p>mechanisches Betäuben mit Geräten, die das Gehirn erschüttern oder durchstossen;</p></item><item eId="art_16/para_3/bull_u2"><num>– </num><p>elektrisches Betäuben; </p></item><item eId="art_16/para_3/bull_u3"><num>– </num><p>Betäuben mit Gas.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann Ausnahmen von den Absätzen 2 und 3 zulassen für den Fall, dass der Tierhalter das Tier für seinen Eigenverbrauch an dem Ort schlachtet, wo es gehalten wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann Ausnahmen von den Bestimmungen über das vorherige Betäuben zulassen für</p><blockList><item eId="art_17/para_1/bull_u1"><num>– </num><p>rituelles Schlachten;</p></item><item eId="art_17/para_1/bull_u2"><num>– </num><p>Notschlachten, wenn ein Betäuben nicht möglich ist;</p></item><item eId="art_17/para_1/bull_u3"><num>– </num><p>Schlachten von Geflügel und Kaninchen nach zugelassenen Verfahren, die zum sofortigen Tod der Tiere führen;</p></item><item eId="art_17/para_1/bull_u4"><num>– </num><p>Töten von Tieren zu gesundheitsbehördlichen Zwecken, wenn besondere Gründe dies erfordern.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei, die Ausnahmen nach Absatz 1 zulässt, muss jedoch dafür sorgen, dass den Tieren, die so geschlachtet oder getötet werden, alle vermeidbaren Schmerzen oder Leiden erspart werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei vergewissert sich der fachlichen Befähigung der Personen, die berufsmässig Tiere ruhig stellen, betäuben und schlachten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei sorgt dafür, dass die für das Ruhigstellen und Betäuben der Tiere erforderlichen Instrumente, Apparate oder Vorrichtungen den Anforderungen des Übereinkommens entsprechen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Jede Vertragspartei, die das rituelle Schlachten zulässt, hat sich, sofern sie nicht selbst die erforderlichen Genehmigungen erteilt, zu vergewissern, dass die Schächter von ihrer Religionsgemeinschaft ermächtigt sind.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten des Europarats und für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zur Unterzeichnung auf. Es bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme‑ oder Genehmigungsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarats hinterlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt sechs Monate nach Hinterlegung der vierten Ratifikations‑, Annahme‑ oder Genehmigungsurkunde durch einen Mitgliedstaat des Europarats in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Für jede Unterzeichnerpartei, die das Übereinkommen nach dem in Absatz 2 genannten Zeitpunkt ratifiziert, annimmt oder genehmigt, tritt es sechs Monate nach Hinterlegung ihrer Ratifikations‑, Annahme‑ oder Genehmigungsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para_1"><num>1.</num><content><p>Nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann das Ministerkomitee des Europarats zu den ihm geeignet erscheinenden Bedingungen jeden Nichtmitgliedstaat einladen, dem Übereinkommen beizutreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittsurkunde beim Generalsekretär des Europarats; die Urkunde wird sechs Monate nach ihrer Hinterlegung wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde einzelne oder mehrere Hoheitsgebiete bezeichnen, auf die dieses Übereinkommen Anwendung findet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Staat kann bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde oder jederzeit danach durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Erklärung dieses Übereinkommen auf jedes weitere in der Erklärung bezeichnete Hoheitsgebiet erstrecken, dessen internationale Beziehungen er wahrnimmt oder für das er Vereinbarungen treffen kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede nach Absatz 2 abgegebene Erklärung kann in Bezug auf jedes darin genannte Hoheitsgebiet durch eine an den Generalsekretär gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Zurücknahme wird sechs Monate nach dem Eingang dieser Notifikation beim Generalsekretär wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="art_23/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation für sich kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird sechs Monate nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_24/para/listintro">Der Generalsekretär des Europarats notifiziert den Mitgliedstaaten des Rates und jeder Vertragspartei, die nicht Mitglied des Rates ist:</listIntroduction><item eId="art_24/para/lbl_a"><num>a. </num><p>jede Unterzeichnung;</p></item><item eId="art_24/para/lbl_b"><num>b. </num><p>jede Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde;</p></item><item eId="art_24/para/lbl_c"><num>c. </num><p>jeden Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach seinen Artikeln 20 und 21;</p></item><item eId="art_24/para/lbl_d"><num>d. </num><p>jede nach Artikel 22 Absatz 2 eingegangene Erklärung;</p></item><item eId="art_24/para/lbl_e"><num>e. </num><p>jede nach Artikel 22 Absatz 3 eingegangene Notifikation;</p></item><item eId="art_24/para/lbl_f"><num>f. </num><p>jede nach Artikel 23 eingegangene Notifikation und den Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Strassburg am 10. Mai 1979 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarats hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarats übermittelt allen Unterzeichnerparteien und allen beitretenden Parteien beglaubigte Abschriften.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.458"/><FRBRname xml:lang="de" value="Europäisches Übereinkommen vom 10. Mai 1979 über den Schutz von Schlachttieren" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention européenne du 10 mai 1979 sur la protection des animaux d'abattage" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione europea del 10 maggio 1979 sulla protezione degli animali da macello" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/982_982_982/20241002/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-02" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1979-05-10" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1994-05-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 2. Oktober 2024<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1994/982_982_982" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1994</b> 982</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/761" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2004</b> 5003</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/558" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007</b> 4187</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/532" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 4501</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/543" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2024</b> 543</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation <br/>Beitritt (B) <br/>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>20. Juli</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>23. Februar</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>24. Februar</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>  2. Dezember</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>12. November</p></td><td><p>1984</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>1985</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>  8. August</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>  2. März</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  3. September</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>  6. Juni</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  6. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>    Aruba</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>    Sint Maarten</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>30. März</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>1982</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>11. Juni</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>26. Februar</p></td><td><p>1982</p></td><td><p>27. August</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>  4. Mai</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>28. Februar</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>29. August</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>18. Februar</p></td><td><p>2021</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>24. Dezember</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Übereinkommen gilt weder für Grönland noch für die Färöer-Inseln.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>