<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00249</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106501&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00249</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.11.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bestimmung des gewachsenen Bodens<br/><br/>Ein Gebäudeteil, der nicht vollständig überdeckt ist, kann nicht dem gewachsenen Boden zugerechnet werden (§ 5 ABauV).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABGRABUNG">ABGRABUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHÃTTUNG">AUFSCHÃTTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSTOCKUNG">AUFSTOCKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWACHSENER BODEN">GEWACHSENER BODEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWACHSENER BODEN">GEWACHSENER BODEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TIEFGARAGE">TIEFGARAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNIVEAUGARAGE">UNTERNIVEAUGARAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 5 ABauV</span><br/><span class="gerade">§ 280 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2001 Nr. 75</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Beschluss vom 3. Oktober 2000 bewilligte die BaubehÃ¶rde der Stadt X dem EigentÃ¼mer A Umbau und Aufstockung des Mehrfamilienhauses M-strasse in X sowie die VergrÃ¶sserung der zugehÃ¶rigen Tiefgarage.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den hiergegen von C als EigentÃ¼mer eines benachbarten Reiheneinfamilien­hauses erhobenen Rekurs hiess die Baurekurskommission III am 13. Juni 2001 gut; entsprechend hob sie die Baubewilligung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 13. August 2001 liess A dem Verwaltungsgericht Aufhebung des Rekursentscheids und BestÃ¤tigung der Baubewilligung beantragen; ferner sei der Beschwerdegegner fÃ¼r das Verfahren vor beiden Instanzen zu einer ParteientschÃ¤digung an den BeschwerdefÃ¼hrer zu verpflichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission III und der Beschwerdegegner beantragten am 23. August 2001 bzw. am 12. Oktober 2001 Abweisung der Beschwerde; letzterer zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids und die Parteivorbringen werden soweit erforderlich nachfolgend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Legitimation des rekurrierenden Nachbarn wird im Beschwerdeverfahren zu Recht nicht mehr in Frage gestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der entscheidwesentliche Sachverhalt ergibt sich aus den Akten; der vom Beschwer­degegner beantragte Augenschein kann unterbleiben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Dem Streit liegt folgender Sachverhalt zu Grunde: Der BeschwerdefÃ¼hrer will unter anderem sein am 28. Juni 1961 bewilligtes Doppelmehrfamilienhaus um ein Geschoss aufstocken. SÃ¼dwestlich an das bestehende GebÃ¤ude angebaut befinden sich eine Sammelgarage sowie vor dem sÃ¼dwestlichen Teil der Nordwest-Fassade eine Trafostation. Die Decke dieser Anbauten ist bÃ¼ndig mit dem Erdgeschoss-Fussboden des sÃ¼dwestlichen Teils des Doppelmehrfamilienhauses. Weil das BaugrundstÃ¼ck von SÃ¼dwesten gegen Nord­osten und von Nordwesten gegen SÃ¼dosten ansteigt, ragten die unter der Erdgeschoss-FussbodenhÃ¶he des HauptgebÃ¤udes liegenden Anbauten gleichwohl mehrheitlich Ã¼ber das gewachsene Terrain hinaus. HangwÃ¤rts wurde der verbleibende Niveauunterschied zum ge­wachsenen Terrain je mittels AufschÃ¼ttungen ausgeglichen, sÃ¼dwestlich durch das auf dem NachbargrundstÃ¼ck errichtete Mehrfamilienhaus M-strasse, an welches die Ã¼ber die GrundstÃ¼ckgrenze hinwegreichende Sammelgarage ebenfalls angebaut ist. Bei der westlichen Ecke des HauptgebÃ¤udes treten die nordwestliche Fassade der Sammelgarage und die sÃ¼dwestliche der Trafostation fast vollstÃ¤ndig eingeschossig in Erscheinung. Im Be­reich der dortigen Zufahrt zur Sammelgarage war gemÃ¤ss den frÃ¼heren BaueingabeplÃ¤nen das gewachsene Terrain um maximal 50 cm abgegraben worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit der geplanten Aufstockung ist die zulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he von 10,5 m nur dann eingehalten, wenn mit dem BeschwerdefÃ¼hrer und der BaubewilligungsbehÃ¶rde ab Oberkante Erdgeschoss bzw. Oberkante Tiefgaragendecke gemessen wird, auf welche HÃ¶he das umliegende GelÃ¤nde teilweise aufgeschÃ¼ttet wurde. Sie ist jedoch an der Westecke deutlich Ã¼berschritten, wenn die HÃ¶he ab der dortigen Garagenzufahrt bzw. dem frÃ¼heren Verlauf des gewachsenen Terrains gemessen wird. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 280 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975/<br/> 1. September 1991 (PBG) wird die zulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und DachflÃ¤che auf den darunter liegenden gewachsenen Boden gemessen. Laut § 5 Abs. 1 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABauV) ist gewachsener Boden der bei der Einreichung des Baugesuchs bestehende Verlauf des Bodens; unter bestimmten Voraussetzungen ist auf den frÃ¼heren Bodenverlauf zurÃ¼ckzugreifen (§ 5 Abs. 2 lit. a und b ABauV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin und mit ihr die BaubewilligungsbehÃ¶rde wollen als gewachsenen Boden die Decke der bestehenden Tiefgarage bzw. der Trafostation und die entlang dieser Bauten vorgenommenen AufschÃ¼ttungen verstanden haben. Diese Betrachtungs­­weise ist schon im Ansatz verfehlt: Ein GebÃ¤udeteil, der nicht vollstÃ¤ndig Ã¼berdeckt ist, kann von vornherein nicht dem gewachsenen Boden zugerechnet werden (vgl. auch RB 1986 Nr. 97 sowie den Entscheid des Regierungsrats BE in BVR 1982 S. 186). Vor­liegend wurde zwar das angrenzende GelÃ¤nde je hangseitig bis Oberkante Decke der Sammelgarage bzw. der Trafostation aufgeschÃ¼ttet; gegen Nordwesten bzw. SÃ¼dwesten treten jedoch beide Bauten als eingeschossig in Erscheinung. Das ist nur zum kleinen Teil auf Ab­grabungen, sondern hauptsÃ¤chlich darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass beide Anbauten bei der Erstellung mehrheitlich Ã¼ber dem gewachsenen Terrain lagen. Die GebÃ¤udehÃ¶he an der West­ecke ist deshalb von der Schnittlinie zwischen Nordwest-Fassade und DachflÃ¤che zum Niveau der Garageneinfahrt, allenfalls zum rund 50 cm hÃ¶her liegenden frÃ¼heren Verlauf des gewachsenen Terrains zu messen (vgl. BRKE II, BEZ 1988 Nr. 40; BEZ 2000 Nr. 12); so oder anders ist die zulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he von 10,5 m deutlich Ã¼berschritten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob, wie die Baurekurskommission III unter Hinweis auf den in BEZ 2000 Nr. 12 publizierten Entscheid der Baurekurskommission II vom 15. Februar 2000 erwogen hat, </span></p> <p class="Einzug1"><span>§ 5 Abs. 1 ABauV ohnehin nur bei Neubauten, nicht aber bei Ãnderung bestehender Bauten gelte, kann unter diesen UmstÃ¤nden offen bleiben; die entsprechenden Beschwerdevorbringen stossen ins Leere.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Damit ist die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>