<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00029</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. Mai 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1959 geborene X.___ arbeitete seit 1999 als angestellter Architekt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem 80%-Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum beim Architekturbüro Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und daneben in einem geringen Pensum als Berufsschullehrer (Urk. 6/3/2, vgl. Urk. 6/12/30), als er am 3. Januar 2005 beim Aufsteigen aufs Velo neben die Fahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radpedale trat und auf das linke Knie aufschlug (Urk. 6/12/159). Dabei erlitt er einen Schlag ins Kreuz (Urk. 6/12/154). Kurze Zeit nach dem Unfall wurde er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge zunehmender gesundheitlicher Beschwerden per 7. Februar 2005 zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 6/12/180). Ausgehend von den Diagnosen einer Diskushernie L4/5 rechts mit Nervenwurzelkompression L5 wurde der Versicherte am 26. Mai 2005 operiert (Urk. 6/12/139, Urk. 6/12/148). Die Suva kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus (vgl. Urk. 6/12/144, vgl. Urk. 6/12/165). Ab dem 15. August 2005 war der Versicherte noch zu 50 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig geschrieben (vgl. Urk. 6/12/11, Urk. 6/12/36). Per Ende Oktober 2005 kündigte die Y.___ AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten (vgl. Urk. 6/12/109). Ab 1. November 2005 wurde er bei einem Archi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tekten in einem 80%-Pensum angestellt (Urk. 6/12/74), er arbeitete dort aber entsprechend einer reduzierten Leistungsfähigkeit (Urk. 6/60/7, Urk. 6/66/3) und zusätzlich zu ca. 10 % als Lehrkraft (Urk. 6/16/4, Urk. 6/66/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Juli 2006 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4/6). Die IV-Stelle klärte die medizinischen (Urk. 6/15, Urk. 6/19, Urk. 6/22, Urk. 6/37, Urk. 6/40, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/49, Urk. 6/50, Urk. 6/56) und erwerblichen Verhältnisse (Urk. 6/9, Urk. 6/12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/61) ab und holte mehrmals Akten der Suva ein (Urk. 6/12, Urk. 6/24, Urk. 6/43, Urk. 6/47, Urk. 6/54-55, Urk. 6/58, Urk. 6/62). Zusammen mit einem Partner hatte der Versicherte am 5. März 2007 die Z.___ GmbH ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det und die bisherige Anstellung war per Ende April 2007 beendet worden (Urk. 6/125/217, Urk. 6/125/243). Ab Februar 2008 legte die Suva eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 60 % fest (Urk. 6/125/40). Ab Juli 2009 arbeitete der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dann zu 60 %, wobei er dies zu 50 % als Architekt und zu 10 % als Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft tat (Urk. 6/60/7, vgl. Urk. 6/66/3). Die Suva ermittelte nach ihren Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen eine Erwerbsunfähigkeit von 40 % und sprach dem Versicherten am 8. Dezember 2009 per 1. Dezember 2009 eine monatliche Invalidenrente zu (Urk. 6/64). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erstellte am 3. März 2010 einen Abklärungsbericht für Selbständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbende (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/66)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 27. Mai 2010 (Urk. 6/73) sprach sie dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 44 % ab dem 1. Februar 2006 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahre 2010 begann der Versicherte an einer Fachhochschule ein Master</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dium in Denkmalpflege (Urk. 6/102/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte 2012 eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren (Urk. 6/95)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gestützt auf einen Arztbericht des Hausarztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 6. Juni 2012 (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">96), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Stellungnahme der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 4. Juli 2012 (Urk. 6/103/2-3), den Abklärungsbericht für Selbständigerwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende vom 29. Oktober 2012 (Urk. 6/102) und einen IK-Auszug (Urk. 6/99) bestätigte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 3. Dezember 2012 die bisherige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem Invaliditätsgrad von 42 % (Urk. 6/104). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 leitete die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Amtes wegen eine Rentenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/119). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte einen IK-Auszug (Urk. 6/121)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einen Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___ vom 22. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/122</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und des behandelnden Arztes in Deutschland, Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Manuelle Medizin, ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/127)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten der Suva bei (Urk. 6/125, Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">126, Urk. 6/131</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie liess die Akten erneut durch die RAD-Ärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ beurteilen, die von einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbaren Arbeitsfähigkeit von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % in der angestammten Tätigkeit als Architekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einem insofern verbesserten Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand ausging (Urk. 6/134/3-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf dieser Basis stellte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicherten mit Vorbescheid vom 19. Oktober 2015 (Urk. 6/135) die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Invalidenrente in Aussicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob der Versicherte am 17. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber (Urk. 6/139) und 28. Dezember 2015 (Urk. 6/144) Einwände. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem liess er Arztberichte von Dr. C.___ einreichen (Urk. 6/143/1-3). Die IV-Stelle liess den Versicherten am 26. April 2016 durch den RAD fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädisch und psychiatrisch untersuchen (Urk. 6/146, Urk. 6/147). Am 24. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 nahm der Versicherte zum Resultat Stellung (Urk. 6/154) und reichte einen weiteren Arztbericht von Dr. C.___ vom 1. Juli 2016 ein (Urk. 6/153). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 25. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die IV-Stelle die Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Ende des der Zustellung folgenden Monats ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und entzog einer Beschwerde die au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 6/160</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 12. Januar 2017 Beschwerde erheben mit den Rechtsbegehren, die Verfügung der IV-Stelle vom 25. November 2016 sei aufzuheben und es seien ihm weiterhin die Leistungen aus dem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsgesetz (IVG) auszurichten (Urk. 1). Die IV-Stelle schloss in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort vom 20. Februar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Replik vom 12. Juni 2017 (Urk. 12) liess der Versicherte an seinen Anträgen festhalten. Am 21. Juni 2017 verzichtete die IV-Stelle auf eine Duplik (Urk. 14), was dem Versicherten am 22. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rt. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung an die Behinderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 9 E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_349/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1; 9C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_292/2012 vom 7. August 2012 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 254 E. 3.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rt. 49 Abs. 2 IVV ist mit einem externen medizinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverständigengutachten vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikationen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Experten begründet sind (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 V 231 E. 5.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen rentenaufhebenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung auf den Standpunkt, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den medizinischen Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich verbessert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, der einen Anspruch auf Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründen würde. Der Beschwerdeführer könne seine bisherige Tätigkeit als Arc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tekt wieder zu 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausüben. Diese Auffassung sei durch die RAD-Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 26. April 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher sei die Rente nach Zustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammengefasst neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen eines erwerblichen Revisionsgrundes geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seine Lehrertätigkeit im Jahr 2014 aufgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe (vgl. Urk. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lässt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammengefasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorbringen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage sei keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes seit der letzten Revisionsverfügung nachgewiesen; eine gesundheitliche Verbesserung sei für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung nicht gegeben. Es sei im Verlauf der Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e zu einer Stabilisierung aber zu keiner Verbesserung gekommen (Urk. 1 S. 11). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin habe im vorliegenden Revisionsverfahren bei unveränder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Beschwerdebild eine rechtlich unzulässige Neubeurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vorgenommen. Das vorgängige Revisionsverfahren von 2012 sei unter Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtskräftig abgeschlossen worden, eine allfällige Verbess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, die im damaligen Revisionsverfahren eingetreten wäre, sei mit diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheid somit abgeurteilt worden und stehe für das vorliegende Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht mehr zur Verfügung, tatsächlich sei jedoch schon damals nicht von einer Verbesserung ausgegangen worden (vgl. Urk. 1 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). Überdies könne auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der orthopädischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom 26. April 2016 nicht abgestellt werden, da sie dem unverändert fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehenden Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers in keiner Art und Weise Rechnung trage und in unlösbarem Widerspruch zu den weiteren medizinischen Akten, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere zu den Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit durch den Kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt der Suva und den mehrfach zitierten Beurteilungen des behandelnden Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">päden stehe (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorliegen eines erwerblichen Revisionsgrundes verneint er. Es handle sich bei den erwähnten Umständen um eine Sachverhaltsänderung, indem sich eine Nebentätigkeit geändert habe. Damit habe sich aber keine erhebliche Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung im erwerblichen Bereich ergeben (Urk. 12 S. 3). Für den Fall, dass das Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt einen Revisionsgrund annehmen würde, betont der Beschwerdeführer erneut die Unhaltbarkeit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärztin des RAD, auf welche nicht abgestellt werden könne. Deshalb müsste diesfalls eine medizinische unabhängige Begutachtung erfolgen (Urk. 12 S. 4 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Operation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bandscheibensequesterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4/5 rechts mit Kompression der Wurzel L5 rechts am 26. Mai 2005 klagte der Versicherte weiterhin über eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, über belastungsabhängige, krampfartige Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen rechts und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Wadenmuskulatur (sichtbare, regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lose blitzartige Kontraktion von Muskelbündeln ohne Bewegungseffekt: Pschy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rembel, Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage, S. 508) und auch an anderen Extre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitäten (Urk. 6/125/414, Urk. 6/125/397, Urk. 6/125/390). Nach einer anfängli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gänzlichen Arbeitsunfähigkeit ab dem Unfallzeitpunkt wurde der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e ab August 2005 zu 50 % arbeitsfähig geschrieben. Bei seinem neuen Arbeitgeber arbeitete er ab November 2005 zu 40 % als Architekt auch auf Baustellen und weiterhin zu 10 % als Berufsschullehrer und bezog im Umfang der attestierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit Taggelder der Suva (Urk. 6/125/314). Der Versicherte wurde wegen teilweise ausstrahlenden Beinschmerzen, vor allem auftretend beim Gehen und Bücken, vielfältig abgeklärt und ebenso therapiert (Urk. 6/125/333). Mit der Diagnose eines chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndroms beidseits mit intermittierender Nervenwurzelirritation L5 rechts wurde er im Oktober 2006 auch noch hinsichtlich des Verdachts auf eine Meniskusverletzung links unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskushinterhornläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links heraus (Urk. 6/125/323, Urk. 6/125/308). Anfang 2007 wurde der Versicherte im D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersucht und es wurde das Vorgehen besprochen (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/125/299). Die Ärzte stellten dabei ein rechtsbetontes neuropathisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzsyndrom nach Druckschädigung der L5-Wurzel aufgrund der erlittenen Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie in einem multimodalen Schmerzkonzept angehen wollten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es fanden sich elektromyographisch im deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrophen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts Zeichen der akuten und chronischen neurogenen Schädigung als Hinweis für eine persistierende Radikulopathie (Urk. 6/125/254). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sahen die Ärzte teilweise im Zusammenhang mit einer Generalisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendenz bei einem Verdacht auf eine beginnende Angststörung. Im Bericht vom 16. Februar 2007 diagnostizierten sie darüber hinaus eine leichte depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode und einen Verdacht auf eine hypochondrische Störung sowie eine Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung in Verbindung mit psychischen Faktoren und Verhaltensfaktoren bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren klassifizierten Krankheiten und eine vegetative Dysregulation (Urk. 6/125/258</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. April 2007 fand eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Sportmedizin-Phlebologie, statt. Der Arzt stellte fest, es seien noch morphologische Zeichen einer lokalen Entzündung im Bereich L4/L5 vorhanden, ohne dass eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivhernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgewiesen werden könne. Der Versicherte sei als selbständiger Architekt im eigenen Geschäft für die Büroarbeit zu 100 % arbeitsfähig was die Unfallfolgen betreffe. Einschränkungen bestünden hinsichtlich der Arbeit auf Baustellen. Zu den Unfallfolgen zählte der Kreisarzt die Kniebeschwerden links und die Restbefunde nach der Diskushernie an der Wirbelsäule und hinsichtlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Fall sei noch nicht abzuschliessen, der Endzustand sei noch nicht gegeben (Urk. 6/125/227). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Januar 2008 untersuchte der Kreisarzt Dr. E.___ den Versicherten erneut. Dort berichtete der Versicherte, dass eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensumssteigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 50 auf 70 % im Herbst 2007 gezeigt habe, dass das zu viel sei. Er habe daraufhin das Pensum im Dezember 2007 wieder auf 50 % reduziert, zu 40 % arbeite er als Architekt im eigenen Büro und zu 10 % als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule. Dr. E.___ erachtete die Befunde als im Wesentlichen gleichbleibend. Er attestierte ab 1. Februar 2008 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit und empfahl eine Verlaufsbeo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung (Urk. 125/182). Der Versicherte erhöhte das Pensum entsprechend den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben. Er arbeitete in seinem Büro zu 45 % und als Lehrkraft zu 15 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/125/11). Am 11. April 2008 erfolgte nach Beschwerdeverstärkung ein neues</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI der Lendenwirbelsäule. Die Ärzte machten einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivprolaps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts L4/5 mit Affektion der Nervenwurzel L5 rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend (Urk. 6/125/5). Bei einer Beurteilung der Situation im Herz- und Neurozentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Operation der Diskushernie stattgefunden hatte, wurde eine nochmalige Ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration verworfen (Urk. 6/126/411). Die Arbeitsfähigkeit wurde in der Folge auf 50 % reduziert, wobei der Versicherte ein Pensum von 45 % im Geschäft und 5 % als Lehrer ausführte (Urk. 6/126/386, Urk. 6/126/381). Der Versicherte nahm ab Sommer 2008 verschiedene manuelle Orthopädie-Therapien in Deutschland wahr (Urk. 6/126/386). Im Frühjahr 2009 wurde der Versicherte neurologisch im Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spital F.___ noch einmal eingehend untersucht. Der Neurologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. G.___ diagnostizierte chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und radikuläre, die Wurzel L5 betreffende chronische Schmerzen, die sich verbesserten und eine inak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivitätsverstärkte vegetative Dystonie, ebenfalls in Besserung begriffen. Er attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit gesamthaft als Architekt und Lehrbeauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragter (Urk. 6/126/295). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. August 2009 erfolgte die kreisärztliche Abschlussuntersuchung des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten bei PD Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie. Der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte beschrieb eine gebesserte Situation, die sich in der seit 1. Juli 2009 auf 60 % gesteigerte Tätigkeit als Architekt zeige. Noch immer würden bei Stress die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunehmen. Es seien noch vor allem belastungsbedingte Bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen vorhanden, jedoch viel weniger als vor einem Jahr. Weiter gebe es noch Kribbelparästhesien und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allodynie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die unangenehm sei und eher zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen habe. Der Versicherte beschrieb seine 50%ige Arbeitstätigkeit als Archi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tekt und die 10%ige als Lehrer und erachtete dies als seine mögliche Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Der Kreisarzt legte daraufhin und bei Vorliegen einiger Restbefunde eine 60%ige Arbeitsfähigkeit fest in einer wechselbelastenden sitzenden/geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den/stehenden Tätigkeit. Er empfahl die Weiterführung der Physiotherapie und schloss eine Verbesserung nicht aus (Urk. 6/126/239).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Suva verfügte daraufhin am 8. Dezember 2009 die Ausrichtung einer Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente ab 1. Dezember 2019 für eine Invalidität von 40 %, da eine maximale Arbeitsfähigkeit in seinem Beruf wie auch in einer angepassten Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von 60 % bestehe. Der Versicherte sei bestmöglich bei seiner Tätigkeit im eigenen Geschäft von 50 % und in der Lehrtätigkeit von 10 % eingegliedert (Urk. 6/126/201, Urk. 6/126/176). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine röntgenologische Kontrolluntersuchung am 22. Dezember 2009 in der I.___ Klinik durch Prof. Dr. med. J.___ zur Klärung des mit MRI im Jahr 2008 vermuteten Rezidivs der Diskushernie (Urk. 6/125/5) brachte klar hervor, dass ein solches nicht vorhanden war; der Arzt schloss für die geltend gemachten Restschmerzen des Versicherten auf neuropathische Schmerzen (Urk. 6/126/186). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle übernahm im Feststellungsblatt vom 13. April 2010 in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hinsicht die Schlussbetrachtung von PD Dr. H.___ vom 11. August 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 60 %. In erwerblicher Hinsicht stützte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auf den Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende vom 3. März 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Darin wurde gemäss den Angaben des Versicherten von einer im Gesundheitsfall ausgeübten Architektentätigkeit im eigenen Betrieb von 90 % ausgegangen und dabei ein Verdienst von Fr. 111'150 angenommen. Weiter wurde erwogen, dass der Versicherte im Gesundheitsfall auch zu 10 % als Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft tätig gewesen wäre, so dass ein Einkommen für diese Tätigkeit von Fr. 21'379 hinzukam, was ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 132'529 ergab (Urk. 6/66/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das auf den tatsächlichen Verhältnissen ermittelte Invalideneinkommen für die Arbeit als 50%iger Architekt und 10%iger Lehrer (Architekteneinkommen Fr. 4'100 x 13 + Nebeneinkommen als Lehrer Fr. 21'379) ergab Fr. 74'679, so dass ein Invaliditätsgrad von rund 44 % und damit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab 1. Februar 2006 resultierte (Urk. 6/69), die in der Verfügung vom 27. Mai 2010 zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen wurde (Urk. 6/73, Urk. 6/74).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Formular vom 4. Juni 2012 zur Rentenrevision gab der Versicherte an, immer noch zu 50 % als Architekt und zu 10 % als Lehrer tätig zu sein (Urk. 6/95/2). Der Hausarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A.___ berichtete im Schreiben vom 6. Juni 2012 von keinen Veränderungen. Der Versicherte melde sich bei Bedarf; er absolviere noch immer mehrmals pro Jahr die Schlingentischtherapie in Deutschland, die von der Suva übernommen werde. Neben der Arbeit als Architekt und Lehrer absolviere er seit zwei Jahren eine Ausbildung in Denkmalpflege. Es sei nicht mehr mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserungen zu rechnen (Urk. 6/96/3). Der Versicherte bestätigte anlässlich des Abklärungsgesprächs vom 23. Oktober 2012 diese Ausbildung, wegen der er die Tätigkeit als Lehrer reduziert habe. Wegen seines gesundheitlichen Zustandes sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es immer wieder zu Unterbrüchen gekommen, deshalb sei er noch nicht so weit, wie er sein sollte. Er wolle die Ausbildung nun so schnell als möglich beenden un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d nur noch als Architekt und in der Denkmalpflege tätig sein (Urk. 6/102/3). Die orthopädische RAD-Ärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___ kam daraufhin am 4. Juli 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer Aktenbeurteilung zur Auffassung, dass es zu einer Besserung durch Ada</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion an die Situation gekommen sei, weil der Versicherte zusätzlich zu seinen beiden beruflichen Tätigkeiten ein Studium am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">absolvieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Sie atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierte eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten (Urk. 6/103/3). Weil die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson in finanzieller Hinsicht bei einem an die Lohnent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 138'253 und einem tatsächlich erworbenen Invalideneinkommen von Fr. 79'777 (IV-Grad 42,29 %) keine renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verändernde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Situation erkannte (Urk. 6/103/3), wurde die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Mitteilung vom 3. Dezember 2012 beibehalten (Urk. 6/104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rentenrevisionsfragebogen vom 13. Dezember 2014 erwähnte der Versicherte ein Arbeitspensum als Architekt von 51,5 % und ein Pensum von 8,5 % als An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellter des Kantons Zürich. In medizinischer Hinsicht verwies er auf den kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Untersuchungsbericht vom 9. April 2014 (Urk. 6/119). Darin berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete Prof. Dr. med. K.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, der Versicherte klage noch immer über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beider Beine und über Unterschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krämpfe sowie Schmerzen in der rechten Aussenseite des Unterschenkels und über Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine. Die Beschwerden und die funktionellen Einschränkungen hätten sich in den letzten Jahren stabilisiert. Der Arzt erwähnte in der Diagnosestellung die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberparese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und eine einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Beweglichkeit des Achsenorgans im Bereich Brust- Lendenwirbelsäule (Urk. 6/126/45). Es wurde auch vom den Versicherten seit Jahren in Deutschland behandelnden Orthopäden Dr. med. C.___ ein Bericht eingeholt. Dieser berichtete von einer sehr guten Compliance des Versicherten, er behandle ihn mehrmals jährlich mit der Schlingentischtherapie. Der Arzt erachtete im Bericht vom 24. Januar 2015 eine ganztägige wechselbelastende Tätigkeit bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">limite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 15 kg unter Beibehaltung der erlernten Übungen und des The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapiekonzeptes für möglich (Urk. 6/127/5). Im Schreiben vom 17. Juli 2015 an die Suva betonte der Arzt die gute Wirkung dieser Therapie, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien fast vollständig verschwunden, der Versicherte könne im Rahmen des Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen seinen beruflichen und freizeitlichen Tätigkeiten nachgehen (Urk. 6/131/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Akten wurden in der Folge der RAD-Ärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___ unterbreitet. Diese vermochte eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seit dem letzten RAD-Bericht vom Juli 2012 zu erkennen. Sie habe damals eine 80%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestiert, nun sei eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als Architekt gegeben. Es bestünden nur noch eine geringe Einschränkung in der Seitneigung der Wirbelsäule und eine Schwäche der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fusshebermuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit Kraftgrad 3 von 5 (Urk. 6/134/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die IV-Stelle dem Versicherten daraufhin am 19. Oktober 2015 die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Rente angezeigt hatte (Urk. 6/135), meldete sich Dr. C.___ mit Arztbericht vom 11. November 2015 und verwies auf ein neues MRI der Lendenwirbelsäule vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/143). Er stellte eine dauerhafte segmentale Dysfunktion mit myofaszialem Schmerz bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Postnu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kleo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomie-Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Lendenwirbelsäule im Mai 2005 fest. Es bestehe eine segmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tale Dysfunktion mit myofaszialen Schmerzen, die teilweise in die Peripherie ausstrahlten. Es seien auch rezidivierende Beschwerden wie bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Postnukleotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom mit akutem Wurzelreiz und neurologischen Symptomen vorhanden. Bei zunehmender Belastungssteigerung der Arbeitsintensität würden vermehrt seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tale Dysfunktionen, periphere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dauerhafte ruhe-/ und belastungsabhängige Schmerzzustände auftreten. Der Beschwerdeführer müsse die Arbeit dann gehäuft unterbrechen. Durch manipulative Therapie, segmentale Stabilisierung und Training am Schlingentisch mit Bindegewebsmassage hätten sich die Kraftgrade normalisiert und die neurologischen Kraftgrade seien ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Gemäss der medizinischen Abklärung sei ein dauerhafter Schaden des Gesundheitszustandes eingetreten und der Status der Beschäftigung von 60 % sei beizubehalten. (Urk. 6/143).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraufhin liess die IV-Stelle den Versicherten von der RAD-Ärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___ am 26. April 2016 orthopädisch untersuchen. Der Versicherte berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete ihr gegenüber über weiterhin bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Beinen und Dysästhesien im rechten Bein. Sodann leide er unter einem Tinnitus und unter Magen-Darm-Problemen sowie Schlafproblemen wegen Beinkrämpfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztin diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Lendenwirbelsäule, einen Status nach Diskushernie L4/5 links, eine diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und anamnestisch bestehende anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beinmuskulatur. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Auseinandersetzung mit den Akten und den von ihr gemachten Befunden – insbesondere konnte sie keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erheben - stellte sie fest, es lasse sich aus medizinischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Wirbelsäulen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktion für Tätigkeiten mit dem von Dr. C.___ am 24. Februar 2015 dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten Profil erkennen. Der Suva-Kreisarzt habe in seiner Untersuchung vom 9. April 2014 im Wesentlichen die gleichen Befunde erhoben, wie sie sie in dieser Untersuchung gemacht habe. Der am meisten ins Auge stechende Befund sei die leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberschwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts. Diese sei auch heute festgestellt worden. Der Beschwerdeführer habe angegeben, die Beschwerden hätten sich in den letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten/Jahren nicht wesentlich verändert. Aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne davon ausgegangen werden, dass auch schon Jahre vor der Kreisarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 9. April 2014 der dort dokumentierte Befund be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen habe. Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmend hätten der Beschwerdeführer und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mitgeteilt, dass 2009 der Gesundheitszustand schlechter gewesen sei als heute. Ab 2010 habe der Beschwerdeführer nebenberuflich ein Studium absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viert, das er aber offenbar auf sehr niedrigem Niveau betrieben habe. Damit scheine sich auch biographisch zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigen, dass sich der Gesundheitszustand nach 2009 allmählich stabilisiert habe. Aus medizinischer Sicht sei anhand der vorliegenden Berichte und anhand der Untersuchung spätestens ab April 2014 vom derzeitigen Gesundheitszustand auszugehen. Gestützt auf die medizinische Berichterstattung und die körperliche Untersuchung sei zwar ein somatischer Gesundheitszustand ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit für körperlich schwere und regelmässig mittelschwere Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten beeinträchtige. In seiner bisherigen Tätigkeit als Architekt bestehe jedoch seit April 2014 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, da diese im Wesentlichen einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit entspreche (Urk. 6/146/9-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch psychiatrisch wurde der Versicherte untersucht. In der Abklärung vom 26. April 2016 (Urk. 6/147) stellte Horst Straub, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, keine Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Er diagnostizierte lediglich eine Persönlichkeitsakzentuierung mit leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Zügen (ICD-10 Z73), welche ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei (Urk. 6/147/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 1. Juli 2016 (Urk. 6/153) erklärte Dr. C.___, dass er nach nochmaliger Durchsicht der Angelegenheit zum Schluss komme, die segmentale Dysfunktion mit den myofaszialen Schmerzen sei in ihrer Ausprägung dauerhaft. Diese Beschwerden seien in den letzten Jahren nahezu unverändert gewesen und müssten in regelmässigen Abständen behandelt werden, damit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer seinen normalen arbeitsalltäglichen Belastungen gerecht werden könne. Bei Stress und zunehmender Belastung würden die Behandlungsabstände kürzer und die myofaszialen Schmerzen und Gelenkblockaden würden zunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist für die Frage der Rentenrevision der relevante Vergleichszeitraum fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen. In Frage steht zunächst – wie das die Beschwerdegegnerin in der strittigen Verfügung angenommen hat (Urk. 2) - der Revisionsgrund einer ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserten gesundheitlichen Situation. Dabei ist festzustellen, dass die letzte Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbestätigung, wie gezeigt wurde, mit Mitteilung vom 3. Dezember 2012 erfolgt war. Damals war die medizinische Seite einzig durch den sehr kurzen Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des Hausarztes vom 6. Juni 2012 erhoben worden, aus dem nicht einmal hervorgeht, wann der Hausarzt den Beschwerdeführer zum letzten Mal gesehen hatte, denn dieser komme nur bei Bedarf vorbei (Urk. 6/96/2). Damalige aktuelle Befunde fehlen im Bericht, der Arzt beschrieb nur in groben Zügen die aus seiner Sicht seit zwei Jahren bestehende Situation. Aufgrund der Tatsache sodann, dass die IV-Stelle bei der Bestätigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig die finanzielle Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">näher analysiert und mit einem Bericht abgeklärt und diese aufgrund des Abstellens auf die tatsächlichen Verhältnisse für unverändert befunden hatte (Urk. 6/104), dabei im Besonderen die Sichtweise der RAD-Ärztin, dass nämlich aufgrund der zusätzlichen Belastung durch die vor zwei Jahren begonnene Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung von einer verbesserten gesundheitlichen Situation und deshalb von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgegangen werden könne (Urk. 6/103/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ignoriert hatte, kann nicht von einer rechtskonformen, umfassenden Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung im Zeitpunkt der Mitteilung des Revisionsergebnisses im Jahr 2012 gesprochen werden. Es waren vielmehr für die damalige rechtskräftige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Rentenanspruchs erwerbliche Gesichtspunkte wegleitend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Ausgangslage gilt hinsichtlich der Beantwortung der Frage nach einer anspruchserheblichen gesundheitlich bedingten Änderung des Invaliditätsgrades der nächstfrühere Entscheid mit den entsprechenden medizinischen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsfeststellungen als Vergleichsbasis (Meyer-Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), 3. A., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 44 zu Art. 30-31 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1). Für den vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall bedeutet dies, dass – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - in medizinischer Hinsicht die Situation der Rentenzusprechung im Mai 2010 mit derjenigen im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung im November 2016 zu vergleichen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Rentenzusprechung war der Versicherte als Architekt zu 50 % im eigenen Büro und zu 10 % als Lehrkraft tätig. Seine Tätigkeit als Architekt bestand haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich aus Büroarbeit, indem er Entwurfsarbeiten ausführte; er bezeichnete sich als den kreativen Kopf in der Unternehmung. Nach seinen eigenen Angaben erfolgte im Laufe von 2009 eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes (Urk. 6/66/3). Dies zeigte sich auch darin, dass er zusätzlich zu den beiden Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Jahr 2010 eine ausserkantonale Ausbildung in L.___ in der Denkmalpflege aufgenommen hatte. Der Grund für die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses Studiums war gemäss seinen Ausführungen im Bericht vom 29. Oktober 2012 eine bessere betriebliche Auslastung in seinem Architekturbüro (Urk. 6/102/3). Um mit der Ausbildung vorwärts machen zu können, reduzierte er nach seinen Angaben die Tätigkeit als Lehrer ab 2011. Dies widerspiegeln die Einkünfte im individuellen Konto des Versicherten, wobei eine grössere Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reduktion und damit eine solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensumsreduktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Lehrer erst ab 2012 nachvollziehbar ist. Denn während der ersten zwei Jahre des Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginns betrugen die Einkommen wie in den Jahren zuvor noch immer über Fr. 20'000 (Fr. 27'106 im Jahr 2010, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 22'848 im Jahr 2011; Urk. 6/102/3; Urk. 6/105/1). Die Lehrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gab er in der Folge nach seinen Angaben 2014 wegen Unstimmigkeiten mit der Schule und aus gesundheitlichen Gründen auf, auch sein Geschäftspartner hatte diese Arbeit aufgegeben. Der Versicherte wolle seine Energie mehr in das eigene Geschäft stecken (Urk. 6/126/18). Daneben war der Versicherte gemäss eigenen Angaben weiterhin im Minimum zu 50 % als Architekt im eigenen Betrieb tätig, im Bericht vom 13. Dezember 2014 gab er ein Pensum von 51,5 % neben einem Pensum beim Kanton von 8,5 % an. Er ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mochte seiner Tätigkeit im Architekturbüro, die er als Mitinhaber mitbestimmen und steuern kann, und welche er an seine Bedürfnisse mit Stehpulten etc. an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passen konnte, nachzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen. Mit Hilfe von Übungen und Sport wie zum Beispiel viel Radfahren und sporadischen Therapien in Deutschland und ohne wesentliche medikamentöse Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung konnte er die gesundheitliche Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion trotz dieser Mehrbelastung mindestens halten. Im Bericht vom 20. Mai 2016 beschrieb er noch einen Wein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berg, den er besitze und den er teilweise auch noch betreue, einzig der Garten, der auch noch zu seinem Haus gehört, wurde gemäss seinen Angaben durch einen Gärtner erledigt (Urk. 6/146/2). Gesamthaft gesehen zeigen in der Tat diese tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Veränderungen über die Jahre eine positive berufliche Entwicklung mit der Fähigkeit, neue Gebiete und damit auch Heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen anzunehmen und trotz der geltend gemachten Beschwerden zu meistern, was auf eine gute Adaption an die gesundheitliche Situation schliessen lässt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Rentenzusprechung waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vordergrund, die bei Stress zunahmen, sodann waren Schmerzen gluteal rechts piriformis sowie im Bereich des lateralen distalen Unterschenkels und von dort über den dorsalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussrand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zur Grosszehe und über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussohle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Ferse reichend be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben worden. Sodann klagte der Versicherte über unangenehme Missemp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungen in der beschriebenen Schmerzregion (Urk. 6/126/236). Die Nachkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trolle in der I.___ Klinik am 22. Dezember 2009 mit einem neuen MRI ergab – wie gezeigt -, dass die vom Versicherten geklagten Schmerzen als neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thische Beschwerden und nicht als ein Rezidiv der Diskushernie zu interpretieren waren (Urk. 6/126/185). Alle sechs bis acht Wochen fuhr der Versicherte nach Deutschland für eine Schlingentischtherapie, die von der Suva übernommen wurde und von der der Versicherte angab, dass nur diese Therapie in Deutschland nützen würde. Zudem wurde Physiotherapie im Rahmen von einer Stunde pro Woche appliziert. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch 2014 wurde die Schlingentischtherapie vom Beschwerdeführer noch immer bei Bedarf angewendet, die Abstände betrugen jedoch gemäss Darstellung von Dr. C.___ nun zwischen 8 bis 12 Wochen (Urk. 6/126/31), was auf eine Besserung hindeutet. Eine zusätzliche regelmässige Physiotherapie wurde nicht mehr erwähnt. Auch regelmässige Medikamente wurden von ihm nicht benötigt. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> waren gemäss dem behandelnden Dr. C.___ praktisch verschwunden (Urk. 6/126/31). Ebenso vermochte Prof. Dr. K.___ solche anlässlich seiner Untersuchung vom 9. April 2014 nicht festzustellen (Urk. 6/126/45), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie die RAD-Orthopädin B.___ anlässlich ihrer Untersuchung am 26. April 2016, obwohl der Versicherte angegeben hatte, diese seien immer vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen (Urk. 6/146/1). Übereinstimmend stellten die Orthopädin B.___ und Prof. Dr. K.___ vor allem noch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberparese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und eine schmerzhafte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Lendenwirbelsäule fest (Urk. 6/126</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/52,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 6/146/9). Wenn bei dieser Sachlage die Orthopädin B.___ nach eigener Untersuchung des Versicherten und unter Würdigung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten von einer Anpassung über die Jahre und von einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation ausgeht, ist das nachvollziehbar und überzeugend. Im Besonderen setzte sie sich zu Recht kritisch mit den Darlegungen des behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Dr. C.___ auseinander, der den Versicherten über die Jahre als einziger regelmässig – und nicht nur sporadisch wie offenbar med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A.___ (Urk. 6/122/5) - gesehen hatte und der vor Erlass des für den Versicherten nega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Vorbescheids selber von einer Verbesserung der Situation mit einer gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitsfähigkeit in einer wechselbelastenden Tätigkeit und nur von Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen für eine schwere körperliche Arbeit und bei Belastungen mit Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichten über 15 kg gesprochen hatte (Urk. 6/127), danach jedoch seine Mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung änderte und neue Vorbringen in Form eines am 27. Oktober 2015 veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassten MRI nach einer neueren Lendenwirbelsäulenverdrehung machte (Urk. 6/143)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit der RAD-Ärztin ist dabei festzustellen, dass ein Vergleich zwischen dem Original-MRI-Bericht (Urk. 6/143/3) und der Darstellung durch Dr. C.___ im Schreiben vom 11. November 2015 zum Schluss führt, dass Dr. C.___ die Sachlage etwas schlimmer interpretierte, als sie im Bericht zum Ausdruck kam. Es wurden im Besonderen zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben, gesamthaft aber alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemässe Befunde, es wurden aber keine Nervenkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionen festgestellt, der Nervenkanal zeigte sich nicht eingeengt und es wurde keine Instabilität gezeigt (Urk. 6/146/10, Urk. 6/143/1). Daran hatte sich also im Vergleich zur bildgebenden Abklärung durch Prof. J.___ im Jahr 2009 nichts geändert (Urk. 6/126/186).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn die orthopädische RAD-Ärztin bei dieser im Vergleich zum Rentenbeginn ausgewiesenen Verbesserung des somatischen Zustandes mit geringen objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Befunden und unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Adaption im Alltag zu einer zumutbaren gänzlichen Arbeitsfähigkeit in der vorwiegenden Bürotätigkeit als Architekt gelangte, ist das nachvollziehbar und überzeugend. Denn entscheidend ist das Zumutbare und nicht das tatsächlich Ausgeführte. Ihr Untersuchungsbericht erfüllt die Voraussetzungen gemäss Rechtsprechung für einen ärztlichen Bericht mit vollem Beweiswert, weshalb darauf abgestellt werden kann. Ein Anspruch auf ein weiteres Gutachten besteht daher nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist damit von einer rentenrelevanten Verbesserung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers zwischen dem Zeitpunkt der Rentenzusprechung und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen der angefochtenen Verfügung auszugehen, indem ihm die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit, die er auch im Gesundheitsfall so ausüben würde, gänzlich zumutbar ist. Die Aufhebung der Invalidenrente erfolgte damit zu Recht und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um Leistungen der Versicherung geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG); innerhalb des gesetzlichen Rahmens sind die Kosten auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wandsgemäss auf Fr. 700.— festzulegen und ausgangsgemäss dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zu überbinden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">abgewiesen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>