<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2022.00082</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223304&amp;W10_KEY=13045529&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2022.00082</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.06.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 16.05.2024 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 2017</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vermietung möblierter Zimmer: Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit vs. private Vermögensverwaltung. Funktionelle Zuständigkeit: Da kein ziffernmässig unbestimmter Streitwert vorlag, war aufgrund des unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwerts der Einzelrichter des Steuerrekursgerichts zuständig (E. 2). Auch vor Verwaltungsgericht ist funktionell die Einzelrichterin zuständig (E. 3). Schutzwürdiges Interesse an einer Höhereinschätzung im Bereich der direkten Bundessteuer? Das Steuerrekursgericht bejahte die Legitimation der Pflichtigen, da der Entscheid zwar ohne steuerrechtliche Wirkung bleibe, aber ein anderes Rechtsgebiet auf die steuerrechtliche Beurteilung abstelle, denn die Qualifikation als selbständige Erwerbstätigkeit führe zu einer AHV-Pflicht (E. 4.2). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung besteht grundsätzlich kein Rechtsschutzinteresse an der Feststellung, ob es sich um Privat- oder Geschäftsvermögen handelt, wenn damit nicht konkrete steuerliche Folgen verbunden sind (E. 4.3). Dies gilt auch dann, wenn eine künftige AHV-Beitragspflicht infrage steht. Auf die Beschwerde der Pflichtigen, mit welcher eine Höhereinschätzung im Bereich der direkten Bundessteuer beantragt wird, ist nicht einzutreten (E. 4.4). Umgang mit Internetquellen im Zusammenhang mit dem rechtlichen Gehör (E. 6.3). Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz auf den eigenen Internetauftritt der Pflichtigen Bezug nimmt. Eine Verletzung der Aktenführungpflicht liegt jedoch hinsichtlich einer weiteren Website der Pflichtigen vor, auf welche die Vorinstanz Bezug nimmt, es jedoch unterlässt, die URL sowie das Besuchsdatum explizit zu nennen (E. 6.4). Gemäss § 18 Abs. 1 StG sind alle Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit steuerbar (E. 8.1). Abgrenzung selbständige Erwerbstätigkeit/private Vermögensverwaltung: Darstellung der Rechtsprechung in Bezug auf die Vermietung von möblierten Zimmern (E. 8.4). Die Pflichtigen vermieten insgesamt 28 Zimmer, welche wöchentlich gereinigt werden; die Bettwäsche wird alle 14 Tage gewechselt, die Frotteewäsche wöchentlich. Die 19 Zimmer an der X-strasse sind von der Konzeption her nicht auf einen Daueraufenthalt ausgelegt. Dafür spricht zum einen die Grösse (durchschnittlich 18m2), aber auch, dass weder in den Zimmern noch der Gemeinschaftsküche gekocht werden darf. Die Zimmer werden überwiegend für eine kurze bis mittlere Aufenthaltsdauer gemietet, mit hoher Fluktuationsrate bei den Mietern. Die erbrachten Zusatzleistungen, insbesondere die durch die Pflichtigen organisierte Reinigung, sprengen den Rahmen der privaten Vermögensverwaltung. Für Gewinnstrebigkeit spricht auch, dass die Zimmer auf einer eigenen Homepage vermarktet werden. Dasselbe Konzept verfolgen die Pflichtigen mit den 9 Studios an der Y-strasse, auch wenn für diese Zimmer keine eigene Homepage betrieben wird und neben der Reinigung keine weiteren Zusatzleistungen erbracht werden (E. 9.2). Keine Berücksichtigung von AHV-Beiträgen: Eine selbständigerwerbende Person, welche für die zeitliche Zurechnung die Ist-Methode gewählt hat, muss die AHV-Beiträge im Zeitpunkt der effektiven Zahlung verbuchen (E. 9.5). Bestätigung des Vermögenssteuerwerts der Liegenschaften (E. 10). Abweisung der Beschwerde betreffend Staats- und Gemeindesteuern / Nichteintreten auf die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AHV-BEITRAG">AHV-BEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AHV-BEITRÃGE">AHV-BEITRÃGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AHV-RÃCKSTELLUNGEN">AHV-RÃCKSTELLUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWER">BESCHWER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUCHHALTUNG">BUCHHALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINZELRICHTER">EINZELRICHTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONELLE ZUSTÃNDIGKEIT">FUNKTIONELLE ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHÃFTSVERMÃGEN">GESCHÃFTSVERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWERBSMÃSSIGKEIT">GEWERBSMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HÃHEREINSCHÃTZUNG">HÃHEREINSCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOTEL">HOTEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOTELZIMMER">HOTELZIMMER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IST-METHODE">IST-METHODE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MÃBLIERTE ZIMMER">MÃBLIERTE ZIMMER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃPONDERANZMETHODE">PRÃPONDERANZMETHODE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATVERMÃGEN">PRIVATVERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSSCHUTZINTERESSE">RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATIO IN PEIUS">REFORMATIO IN PEIUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REINIGUNG">REINIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT">SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOLL-METHODE">SOLL-METHODE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMIETUNG">VERMIETUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSVERWALTUNG">VERMÃGENSVERWALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIMMER">ZIMMER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIMMERVERMIETUNG">ZIMMERVERMIETUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 18 Abs. I DBG</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 114 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 114 Abs. IV StG</span><br/><span class="gerade">§ 149 Abs. I StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=61794" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">SB.2022.00082<br/> SB.2022.00083</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der Einzelrichterin</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">13. Juni 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">vertreten durch RA Dr. iur. C, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kanton ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2017 sowie </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Direkte Bundessteuer 2017,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A und B (nachfolgend: die Pflichtigen) betreiben an der D-Strasse 01 in F das Hotel E mit 20 Zimmern. Ausserdem sind sie EigentÃ¼mer eines ebenfalls in F gelegenen GrundstÃ¼cks (Parzelle 02), welches drei GebÃ¤ude an der X-Strasse 03 sowie Y-Strasse 04 und 05 umfasst. An der Y-Strasse 04 befinden sich vier unmÃ¶blierte Wohnungen, welche unbefristet vermietet werden. Die sich im GebÃ¤ude der X-Strasse 03 befindlichen 19 mÃ¶blierten Einzelzimmer werden Ã¼ber die Plattform â¦ zur Mindestdauer von einem Monat zur Vermietung ausgeschrieben. Ferner ist dem Wohnblock an der X-Strasse 03 ein NebengebÃ¤ude angegliedert, welches als BÃ¼ro/Atelier vermietet wird. An der Y-Strasse 05 befinden sich neun weitere mÃ¶blierte Studios. SÃ¤mtliche 28 Zimmer an der X-Strasse 03 und der Y-Strasse 05 werden wÃ¶chentlich gereinigt; die BettwÃ¤sche wird alle 14 Tage gewechselt, die FrotteewÃ¤sche wÃ¶chentlich. Bei den Mietzimmern an der Y-Strasse 05 ist die Reinigung der BettwÃ¤sche in der Miete inkludiert. Bei den Studios der X-Strasse 03 wurden im Jahr 2017 nebst den eigentlichen Mietkosten von Fr. 1'390.- (inkl. Heiz-, Warmwasserkosten, Treppenhausreinigung/Hauswartung, Kabel-TV-/AntennengebÃ¼hren und ElektrizitÃ¤t) fÃ¼r die Reinigung der BettwÃ¤sche zusÃ¤tzlich Fr. 200.- pro Monat berechnet, fÃ¼r die Miete "Minibar" Fr. 20.- pro Monat. Das kantonale Steueramt erblickte in der Vermietung der mÃ¶blierten Zimmer an der X-Strasse 03 und Y-Strasse 05 eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit der Pflichtigen. Da die GebÃ¤ude auf einer Parzelle stÃ¼nden, sei gestÃ¼tzt auf die PrÃ¤ponderanzmethode die ganze Liegenschaft dem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen der Pflichtigen zuzuweisen. Folglich schÃ¤tzte es die Pflichtigen fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 2017 mit EinschÃ¤tzungsentscheid vom 14. MÃ¤rz 2019 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ ein. Mit VeranlagungsverfÃ¼gung vom selbigen Datum wurden die Pflichtigen fÃ¼r die direkte Bundessteuer 2017 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt. Die hiergegen erhobenen Einsprachen hiess das kantonale Steueramt nach DurchfÃ¼hrung eines Auflageverfahrens am 16. Dezember 2021 teilweise gut und setzte die Steuerfaktoren wie folgt fest:</p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i>Staats- und Gemeindesteuern 2017:</i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i>Direkte Bundessteuer 2017:</i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">Steuerbares Einkommen: Fr. â¦</p> <p class="Urteilstext">Steuerbares VermÃ¶gen: Fr. â¦</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">Steuerbares Einkommen: Fr. ..</p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen erhoben die Pflichtigen Rekurs bzw. erstinstanzliche Beschwerde beim Steuerrekursgericht: Dabei beantragten sie unter anderem, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Liegenschaft Y-/X-Strasse zum PrivatvermÃ¶gen gehÃ¶re. Zudem sei das steuerbare Einkommen auf Fr. â¦ (Staats- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer) festzusetzen und das steuerbare VermÃ¶gen auf Fr. ... Eventualiter sei das steuerbare Einkommen auf Fr. â¦ und das steuerbare VermÃ¶gen auf Fr. â¦ festzusetzen. </p> <p class="Urteilstext">Der Einzelrichter des Steuerrekursgerichts erwog mit Entscheid vom 16. August 2022, den Pflichtigen kÃ¤me bezÃ¼glich der von ihnen beantragten HÃ¶hereinschÃ¤tzung ein Rechtsschutzinteresse zu, weshalb auf die Rechtsmittel einzutreten sei. In materieller Hinsicht hiess er die Rechtsmittel teilweise gut; dies in Bezug auf eine Korrektur bei der Abschreibung auf dem GebÃ¤ude sowie in Bezug auf doppelt im GeschÃ¤fts- und PrivatvermÃ¶gen berÃ¼cksichtigte flÃ¼ssige Mittel in der HÃ¶he von Fr. ... Die Steuerfaktoren setzte er wie folgt fest:</p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i>Staats- und Gemeindesteuern 2017:</i></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><i>Direkte Bundessteuer 2017:</i></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">Steuerbares Einkommen: Fr. â¦</p> <p class="Urteilstext">Steuerbares VermÃ¶gen: Fr. â¦</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">Steuerbares Einkommen: Fr. â¦</p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerden vom 10. Oktober 2022 beantragten die Pflichtigen dem Verwaltungsgericht, der Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 16. August 2022 sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen aufzuheben und die Sache zum Neuentscheid in Dreierbesetzung an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckzuweisen. Ferner sei die Sache zur ergÃ¤nzenden Sachverhaltsermittlung und zum anschliessenden Neuentscheid ans Steuerrekursgericht oder an das kantonale Steueramt zurÃ¼ckzuweisen. Zudem beantragten die Pflichtigen sowohl fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 2017 als auch die direkte Bundessteuer 2017 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt bzw. veranlagt zu werden und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ (Staats- und Gemeindesteuern 2017) eingeschÃ¤tzt zu werden. </p> <p class="Urteilstext">Das kantonale Steueramt beantragte am 26. Oktober 2022 die Abweisung der Beschwerden. Das Steuerrekursgericht beantragte am 11. November 2022 ebenfalls die Abweisung der Beschwerden. Ferner wies es darauf hin, dass der angefochtene Entscheid aufgrund der HÃ¶he der Streitwerte in die Kompetenz des Einzelrichters fiel. Des Weiteren berichtigte es zwei Fehler in der Sachverhaltsermittlung, welche aber am Ergebnis nichts Ã¤ndern wÃ¼rden. Die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung (ESTV) liess sich nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>In Bundessteuersachen ist die Kognition des Verwaltungsgerichts identisch: Soll die erstinstanzliche Beschwerde die allseitige, hinsichtlich Rechts- und Ermessenskontrolle unbeschrÃ¤nkte gerichtliche ÃberprÃ¼fung der Einspracheentscheide der Veranlagungs­behÃ¶rde auf alle MÃ¤ngel des Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens hin ermÃ¶g­lichen (Art. 140 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG]), muss sich die Aufgabe der zweitinstanzlichen Beschwerde, die die ÃberprÃ¼fung der Entscheidung eines Gerichts und nicht diejenige einer VerwaltungsbehÃ¶rde zum Gegenstand hat, sinnvollerweise auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nken (BGE 131 II 548 E. 2.5; RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Vorab rÃ¼gen die Pflichtigen eine Verletzung der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit durch das Steuerrekursgericht: Dieses habe den Entscheid zu Unrecht in einzelrichterlicher Kompetenz gefÃ¤llt. GestÃ¼tzt auf § 114 Abs. 1 in Verbindung mit § 114 Abs. 4 Satz 2 StG treffe das Steuerrekursgericht seinen Entscheid in Dreierbesetzung, wenn sich der Streitwert â wie hier â nicht ziffernmÃ¤ssig bestimmen lasse. Dasselbe gelte gemÃ¤ss § 4 der Verordnung Ã¼ber die DurchfÃ¼hrung des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 4. November 1998 fÃ¼r die Besetzung des SpruchkÃ¶rpers im Bereich der direkten Bundessteuer.</p> <p class="Urteilstext"><span>Auf diese RÃ¼ge ist zuerst einzugehen, da die BegrÃ¼ndetheit des Begehrens dazu fÃ¼hrte, dass der vorinstanzliche Entscheid ohne PrÃ¼fung der materiellen Streitfrage aufzuheben wÃ¤re (vgl. BGr, 16. April 2013, 8C_140/2013, E. 2; VGr, 13. Mai 2015, SB.2014.000136/137, E. 3.1).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Pflichtigen leiten die Notwendigkeit einer Dreierbesetzung des Steuerrekursgerichts davon ab, dass ein ziffernmÃ¤ssig nicht bestimmbarer Streitwert vorliege. </p> <p class="Urteilstext">Als Streitwert gilt jener Steuerbetrag, der vom Streit betroffen ist (so explizit § 114 Abs. 4 Satz 1 StG; allgemein zu den direkten Steuern vgl. BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.4). Massgebend fÃ¼r die Bestimmung des Streitwerts vor Steuerrekursgericht sind die Steuerfaktoren wie sie sich aus dem angefochtenen Dispositiv des Einspracheentscheids ergeben und der ziffernmÃ¤ssig bestimmte oder bestimmbare Veranlagungsantrag (Steuerfaktoren, Steuertarif) der rekurrierenden oder beschwerdefÃ¼hrenden Partei (vgl. dazu Silvia Hunziker/Corinna Bigler in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer, 4. A., Basel 2022 [Kommentar DBG], Art. 140 DBG N. 40 auch zum Folgenden). Nicht bestimmbar ist der Streitwert etwa dann, wenn die Steuerhoheit umstritten ist oder wenn ein Nichteintretensentscheid angefochten wird oder lediglich die Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs gerÃ¼gt wird. In Bezug auf den fÃ¼r die <i>Staats- und Gemeindesteuern</i> massgebenden Streitwert hielt § 3 Abs. 2 der â auch fÃ¼r das Steuerrekursgericht massgebenden â GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts (GebV VGr) in der bis 1. Juni 2019 gÃ¼ltigen Fassung vom 23. August 2010 fest, in Steuersachen werde der bei der einfachen Staatssteuer streitige Betrag um den Faktor 2,5 vervielfacht. Der Faktor 2,5 ist in der heute gÃ¼ltigen Fassung der GebV VGr vom 3. Juli 2018 (in Kraft seit 1. Juni 2019) weggefallen und wird nicht mehr angewandt. Auf die Streitwertberechnung der Pflichtigen, welche diesen Faktor noch beinhaltet, kann daher nicht abgestellt werden. Massgebend ist nach geltendem Recht die Differenz zwischen dem geschuldeten Steuerbetrag gemÃ¤ss Einspracheentscheid und dem geschuldeten Steuerbetrag gemÃ¤ss Antrag der rekurrierenden bzw. beschwerdefÃ¼hrenden Partei. Vorliegend schlÃ¤gt sich die infrage stehende Qualifikation der Liegenschaften als GeschÃ¤fts- oder PrivatvermÃ¶gen direkt betragsmÃ¤ssig im Steuerbetrag nieder: Aufgrund der Zuweisung der Liegenschaften zum <i>GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen</i> setzte das kantonale Steueramt im Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2021 die Steuerfaktoren wie unter Sachverhalt I. ausgefÃ¼hrt fest. Daraus errechnet sich fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 2017 ein geschuldeter Steuerbetrag von Fr. â¦ und ein solcher fÃ¼r die direkte Bundessteuer 2017 von Fr. ... Aufgrund des ziffernmÃ¤ssig bestimmten Hauptantrags der Pflichtigen im Rekursverfahren, welcher die Zuweisung der Liegenschaften zum <i>PrivatvermÃ¶gen </i>verlangt, ergab sich ein Steuerbetrag von Fr. â¦ bzw. im Eventualantrag von Fr. ... In der Differenz ergab dies fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 2017 einen Streitwert von Fr. â¦ (Hauptantrag) bzw. Fr. â¦ (Eventualantrag). FÃ¼r die direkte Bundessteuer 2017 errechnete das kantonale Steueramt einen Steuerbetrag von Fr. â¦, die Pflichtigen einen Steuerbetrag von Fr. â¦, womit eine HÃ¶hereinschÃ¤tzung im Umfang von Fr. â¦ beantragt wurde. Vorliegend liess sich somit der Streitwert vor Steuerrekursgericht konkret berechnen. Ein unbestimmter Streitwert lag nicht vor. Da in FÃ¤llen, in denen der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt, ein voll- oder teilamtliches Mitglied des Steuerrekursgerichts als Einzelrichter (§ 114 Abs. 2 lit. b StG; § 4 der Verordnung Ã¼ber die DurchfÃ¼hrung des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 4. November 1998) entscheidet, war vorliegend der Einzelrichter des Steuerrekursgerichts berufen, Ã¼ber den Rekurs bzw. die Beschwerde zu entscheiden. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Auch vor Verwaltungsgericht ist funktionell die Einzelrichterin zustÃ¤ndig, da die Streitwerte (Fr. â¦ betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2017 und HÃ¶hereinschÃ¤tzung von Fr. â¦ betreffend der direkten Bundessteuer 2017) Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigen (§ 38 b Abs. 1. lit. c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Dass es den Pflichtigen einzig um die steuerliche Qualifikation der Liegenschaft (Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen) geht, ist dabei unerheblich und fÃ¼hrt insbesondere nicht zu einem ziffernmÃ¤ssig unbestimmbaren Streitwert. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Befugnis zur Einsprache-, Rekurs- und Beschwerdeerhebung in Steuersachen setzt, einem allgemeinen prozessualen Grundsatz entsprechend, ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ãnderung des angefochtenen Entscheids voraus (sog. Beschwer). Fehlt dieses, ist auf ein hiergegen erhobenes Rechtsmittel nicht einzutreten (VGr, 5. Dezember 2018, SB.2018.00073, E. 2; VGr, 25. Juni 2014, SB.2014.00035, E. 2; VGr, 27. Juni 2012, SB.2012.00019/SB.2012.00020, E. 2.1; RB 2001 Nr. 106, E. 2). GemÃ¤ss verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung besitzt eine steuerpflichtige Person grundsÃ¤tzlich kein schutzwÃ¼rdiges Interesse an einer ErhÃ¶hung ihrer Steuerfaktoren bzw. einer sog. reformatio in peius (vgl. VGr, 30. August 2022, SB.2022.00037, E. 2.2; VGr, 22. Oktober 2020, SB.2020.00082, E. 2.2; VGr, 19. April 2000, ZStP 2000, 245 f.; RB 1980 Nr. 86; RB 1972 Nr. 36; Felix Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 4. A., ZÃ¼rich 2021, § 140 StG N. 15; Felix Richner et al., Handkommentar zum DBG, 3. A., ZÃ¼rich 2016, Art. 132 DBG N. 14). Insbesondere begrÃ¼ndet das allgemeine Interesse an einer gesetzmÃ¤ssigen Besteuerung noch kein schutzwÃ¼rdiges Interesse fÃ¼r die Aufhebung oder Ãnderung eines steuerrechtlichen Entscheids (vgl. BGr, 20. Februar 1973, ASA 43 [1974/75], 342 ff., E. 6; VGr AG, 14. Mai 2004, StE 2005 B 96.21 Nr. 13 = AGVE 2004 Nr. 68, E. 2a). Unzureichend ist sodann ein rein virtuelles oder nicht aktuelles Interesse (Richner et al., § 140 StG N. 14; Richner et al., Art. 132 DBG N. 13). Ein schutzwÃ¼rdiges Interesse liegt jedoch vor, wenn die tatsÃ¤chliche oder rechtliche Situation der rechtsmittelerhebenden Partei durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann. Anders ausgedrÃ¼ckt besteht das schutzwÃ¼rdige Interesse im praktischen Nutzen, den das erfolgreiche Rechtsmittel der betroffenen Partei in Bezug auf die im Streit liegende Steuerperiode eintragen wÃ¼rde, das heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene Entscheid fÃ¼r sie zur Folge hÃ¤tte (vgl. BGE 131 II 587 E. 2.1; VGr, 5. Dezember 2018, SB.2018.00073, E. 2). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Das Steuerrekursgericht erblickte ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der HÃ¶hereinschÃ¤tzung der Pflichtigen darin, dass der Rechtsmittelentscheid zwar ohne steuerrechtliche Wirkung bleibe, ein anderes Rechtsgebiet aber auf die steuerrechtliche Beurteilung abstelle: Denn die Qualifikation als selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit fÃ¼hre zu einer AHV-Pflicht in Bezug auf die MietertrÃ¤ge und auch ein spÃ¤terer Verkauf des GrundstÃ¼cks sei AHV-pflichtig und unterliege zudem der direkten Bundessteuer. Daher sei den Pflichtigen die Rekurs- bzw. Beschwerdelegitimation zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung besteht grundsÃ¤tzlich kein Rechtsschutzinteresse an der Feststellung, ob es sich um Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen handelt, wenn damit nicht konkrete steuerliche Folgen verbunden sind (BGr, 18. August 2020, 2C_298/2019, E. 4.1). Fraglich ist, wie es sich damit verhÃ¤lt, wenn der Rechtsmittelentscheid zwar ohne steuerrechtliche Wirkung bleiben wird, andere Rechtsgebiete aber auf die steuerrechtliche Beurteilung abstellen, so z.B. die AHV-BehÃ¶rden. Die kantonalen SteuerbehÃ¶rden ermitteln das Einkommen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit und melden dieses den Ausgleichskassen (Art. 9 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG]). Die Angaben der kantonalen SteuerbehÃ¶rden sind fÃ¼r die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Kommt es zu einer VerÃ¤usserung von VermÃ¶gen und ist umstritten, ob es als PrivatvermÃ¶gen oder als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zu qualifizieren ist, ist grundsÃ¤tzlich die steuerrechtliche Unterscheidung von GeschÃ¤fts- und PrivatvermÃ¶gen massgebend, weshalb sich die AHV-BehÃ¶rden in der Regel auf die Steuermeldung verlassen kÃ¶nnen und eigene nÃ¤here AbklÃ¤rungen nur dann vornehmen mÃ¼ssen, wenn sich ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben. Hintergrund dieser Regelung ist, dass eine steuerrechtliche Qualifikation, welche klare steuerrechtliche Konsequenzen nach sich zog, in aller Regel auf einem bewussten Entscheid der SteuerbehÃ¶rde in AbwÃ¤gung der verschiedenen UmstÃ¤nde â wirtschaftliche Gegebenheiten und des Widmungswillens â beruht. Aufgrund des Grundsatzes der Einheit der Rechtsordnung und dem Verweis im Sozialversicherungsrecht auf die steuerrechtlichen Regelungen ist die von der SteuerbehÃ¶rde gemeldete â im Steuerverfahren rechtskrÃ¤ftig gewordene â Qualifikation fÃ¼r die Ausgleichskassen diesfalls als verbindlich zu erachten (BGE 147 V 114 E. 3.4.2). Im Zusammenhang mit der strittigen steuerrechtlichen Zuweisung von Liegenschaften zum Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen unabhÃ¤ngig von einem Realisationstatbestand, welche im Fall einer kÃ¼nftigen Liquidation der Einzelunternehmung zu einer AHV-Beitragspflicht fÃ¼hren kÃ¶nnte, gelangte das Bundesgericht dagegen zum Schluss, es sei nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz der BeschwerdefÃ¼hrerin das schutzwÃ¼rdige Interesse an der blossen Umqualifikation der Liegenschaften zum PrivatvermÃ¶gen abgesprochen habe, da das steuerbare Einkommen nach dem gestellten Antrag unverÃ¤ndert bleibe. Auch dass die Mietzinse aufgrund der steuerlichen Qualifikation als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen neu der AHV-Beitragspflicht unterliegen wÃ¼rden, erachtete es als unbeachtlich (BGr, 1. Juli 2020, 2C_392/2020). Gleichsam trat es auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit Urteil vom 25. Januar 2010 (2C_307/2009) nicht ein, mit welcher die BeschwerdefÃ¼hrerin um KlÃ¤rung der Frage ersuchte, ob es sich bei den fraglichen Liegenschaften um GeschÃ¤fts- oder PrivatvermÃ¶gen handle: Das Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin mit dem Rechtsmittel zukÃ¼nftige steuer- bzw. abgaberechtliche Nachteile (insbesondere AHV-rechtlicher Natur) von sich abzuwenden, sei weder aktuell noch praktisch im Sinn der Rechtsprechung. Im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gelangte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 19. April 2016 (VRKE I/1 â 2015/110, 111) zum Schluss, es fehle an einem konkreten und aktuellen Interesse an der KlÃ¤rung der Frage, ob zwei Liegenschaften steuerlich dem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zuzuordnen seien, was fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer eine kÃ¼nftige AHV-Beitragspflicht nach sich ziehen wÃ¼rde. Denn die Steuerfaktoren wÃ¼rden unverÃ¤ndert bleiben und seien vom BeschwerdefÃ¼hrer anerkannt. Ob eine Liegenschaft zum GeschÃ¤fts- oder PrivatvermÃ¶gen gehÃ¶re und die durch die Liegenschaften erzielten ErtrÃ¤ge beitragspflichtiges Einkommen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit oder beitragsfreie KapitalertrÃ¤ge darstellten, sei unabhÃ¤ngig von der Auffassung der SteuerbehÃ¶rden von der Ausgleichskasse eigenstÃ¤ndig und frei zu prÃ¼fen. Eine diesbezÃ¼gliche Bindung an die Betrachtungsweise der SteuerbehÃ¶rden bestehe nicht, zumal die steuerrechtliche Qualifikation der GrundstÃ¼cke fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer ohne Steuerfolgen bleibe (vgl. auch Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, 23. April 2018, I/1-2017/86, 87, E. 3b).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Mit Blick auf die in E. 4.3 dargestellte Rechtsprechung ist auf die Beschwerde in Bezug auf die direkte Bundessteuer 2017 (SB.2022.00083), mit welcher eine HÃ¶hereinschÃ¤tzung ausdrÃ¼cklich beantragt wird, nicht einzutreten, mangelt es den Pflichtigen doch diesbezÃ¼glich an einem aktuellen steuerrechtlichen bzw. schutzwÃ¼rdigen Interesse: Weder wird mit der abstrakten KlÃ¤rung der steuerrechtlichen Qualifikation der Liegenschaft ein Nachsteuer- oder ein Steuerhinterziehungsverfahren abgewendet, noch steht eine VerÃ¤usserung der Liegenschaft infrage, in deren Folge die SteuerbehÃ¶rde eine (grundsÃ¤tzlich) auch fÃ¼r die AHV-BehÃ¶rde verbindliche steuerrechtliche Zuweisung zum Privat- oder GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen vornimmt. Schliesslich ist ein Rechtschutzinteresse an der Aufhebung oder Ãnderung des angefochtenen Entscheids auch nicht darin zu erblicken, dass die Zuweisung eine AHV-Beitragspflicht auf ErtrÃ¤gen aus GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen auslÃ¶st: Denn in Bezug auf den VermÃ¶gensertrag bildet die Steuermeldung keine zuverlÃ¤ssige Grundlage fÃ¼r die AHV-rechtliche Beitragsfestsetzung, weshalb die Qualifikation als beitragsfreier Kapitalertrag auf PrivatvermÃ¶gen oder beitragspflichtiges Einkommen aus GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen im Beitragsfestsetzungsverfahren erfolgen muss (BGr, 1. Juli 2020, 2C_392/2020, E. 2.5.2; BGr, 23. August 2012, 9C_803/2011, E. 3.5.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>GrundsÃ¤tzlich folgt aus diesen AusfÃ¼hrungen (E. 4.4), dass auch das Steuerrekursgericht auf die erstinstanzliche Beschwerde der Pflichtigen nicht hÃ¤tte eintreten dÃ¼rfen. Zum einen hatten die Pflichtigen in ihrer erstinstanzlichen Beschwerde jedoch â im Unterschied zur vorliegenden Beschwerde â mit Eventualantrag Ziff. 3 ausdrÃ¼cklich eine Reduktion des steuerbaren Einkommens u.a. zufolge GewÃ¤hrung einer Korrektur des Abschreibungssatzes beantragt. Das Steuerrekursgericht hiess die erstinstanzliche Beschwerde u.a. in Bezug auf die beantragte Korrektur des Abschreibungssatzes gut. Zum anderen ist das Steuerrekursgericht in seinem Entscheid ohnehin nicht an die AntrÃ¤ge der Parteien gebunden und kann sowohl eine reformatio in peius vornehmen (vgl. Art. 143 Abs. 1 DBG) als auch zugunsten der Partei Ã¼ber deren gestellten AntrÃ¤ge hinausgehen, wenn eine gesetzmÃ¤ssige Veranlagung dies gebietet (Richner et al., Handkommentar zum DBG, 3. A., ZÃ¼rich 2016, Art. 143 N. 1). Vor diesem Hintergrund ist das Urteil des Steuerrekursgerichts betreffend direkte Bundessteuer 2017, das in diesem Punkt â Korrektur des Abschreibungssatzes â nicht angefochten wurde, diesbezÃ¼glich nicht aufzuheben.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Auf die Beschwerde betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2017 (SB.2022.00082) ist indessen einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.1 </b>Entscheidet das Verwaltungsgericht â wie vorliegend â als zweite gerichtliche Instanz, sind neue Tatsachenbehauptungen nur so weit zulÃ¤ssig, als es durch die angefochtene Anordnung notwendig geworden ist (vgl. § 52 Abs. 2 VRG; BGr, 25. August 2015, 2C_817/2014, E. 5.2; VGr, 6. April 2022, SB.2021.00111/112, E. 4.2; VGr, 15. Dezember 2021, SB.2021.00102/103, E. 2). Im Beschwerdeverfahren in Steuersachen gilt somit grundsÃ¤tzlich ein Novenverbot; fÃ¼r das Verwaltungsgericht ist die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r das Steuerrekursgericht (BGE 131 II 548 E. 2.2.2; VGr, 20. September 2021, SB.2020.00011/12/14/15, E. 2.3). Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im vorinstanzlichen Verfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht mehr nachgereicht werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.2 </b>Die Pflichtigen reichen mit der Beschwerde zahlreiche neue Beweismittel ein und stellen sich auf den Standpunkt, hierbei handle es sich um weitere Beweise, welche den bereits zuvor behaupteten Sachverhalt untermauern. Bei den Beweismitteln handelt es sich namentlich um die vollstÃ¤ndigen Mieterspiegel 2017 unter Angabe des vollstÃ¤ndigen Mietzeitraums der damaligen Mieter der X-Strasse 03 sowie Y-Strasse 05 sowie um sÃ¤mtliche MietvertrÃ¤ge, welche im Jahr 2017 GÃ¼ltigkeit hatten. Neu eingereicht wurde auch ein Mieterspiegel 2016 fÃ¼r die X-Strasse 03. Bereits in der Rekursschrift (Rz. 109) hatten die Pflichtigen ausgefÃ¼hrt, wer sich in der Liegenschaft an der X-Strasse/Y-Strasse niederlasse, suche eine dauerhafte Bleibe von mehreren Monaten oder Jahren. Ferner wurde ausgefÃ¼hrt, dass "sÃ¤mtliche Mieter Ã¼ber einen unbefristeten Mietvertrag" verfÃ¼gen wÃ¼rden (Rekursschrift, Rz. 84). Die durchschnittliche Mietdauer sei aber kÃ¼rzer als bei Familienwohnungen (Rekursschrift, Rz. 114). Zu diesen AusfÃ¼hrungen reichten die Pflichtigen im Rekursverfahren lediglich eine Ãbersicht Ã¼ber die aktuelle (Stand: Januar 2022) Mieterschaft der Wohnungen, jedoch keine fÃ¼r die Steuerperiode 2017 massgebende Belege ein. Indem die Pflichtigen anhand der erstmals vor Verwaltungsgericht eingereichten Unterlagen bezwecken, den Nachweis fÃ¼r vorhandene DauermietverhÃ¤ltnisse zu erbringen, ist ihnen entgegenzuhalten, dass dies bereits Thema vor Vorinstanz war und die neu eingereichten Unterlagen unter das Novenverbot fallen. </p> <p class="Erwgung3">WÃ¤hrend im Rekursverfahren Fotos der Aussenansichten der GebÃ¤ude eingereicht wurden, wurden im Beschwerdeverfahren erstmals zahlreiche Fotos der Innenansicht der Studios sowie der KÃ¼che der X-Strasse 03 bzw. Y-Strasse 05 eingereicht. Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb diese nicht schon im Rekursverfahren hÃ¤tten eingereicht werden kÃ¶nnen, weshalb auch diese als unzulÃ¤ssige Noven aus dem Recht zu weisen sind.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die Pflichtigen rÃ¼gen eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs: Das Steuerrekursgericht habe in seinem Entscheid auf die Internetquellen â¦ und â¦ abgestellt, ohne dass diese Eingang in die Akten gefunden hÃ¤tten. Damit lasse sich auch nicht Ã¼berprÃ¼fen, ob die beiden Websites der Pflichtigen, wie sie dem Steuerrekursgericht als Erkenntnisquelle dienten, mit jener aus dem Jahr 2017 Ã¼bereinstimme. Zudem handle es sich bei einer Internetrecherche um einen nicht gehÃ¶rig zustande gekommenen Beweis, weil dieser weder vorgÃ¤ngig abgenommen worden sei noch die Pflichtigen dazu hÃ¤tten Stellung nehmen kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der vom 18. April 1999 (BV) umfasst das Recht der Privaten, in einem von einer Verwaltungs- oder JustizbehÃ¶rde gefÃ¼hrten Verfahren gehÃ¶rt zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und zu den fÃ¼r die Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung zu nehmen. Als GegenstÃ¼ck zu diesem Akteneinsichtsrecht ist die BehÃ¶rde verpflichtet, ein vollstÃ¤ndiges Aktendossier Ã¼ber das Verfahren zu fÃ¼hren, um gegebenenfalls ordnungsgemÃ¤ss Akteneinsicht gewÃ¤hren und bei einem Weiterzug diese Unterlagen an die Rechtsmittelinstanz weiterleiten zu kÃ¶nnen (AktenfÃ¼hrungspflicht, vgl. BGE 138 V 218 E. 8.1.2). Der GehÃ¶rsanspruch ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen BegrÃ¼ndetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids fÃ¼hrt (BGE 144 IV 302 E. 3.1; BGE 135 I 187 E. 2.2).<span> Aus diesem Grund rechtfertigt es sich, die RÃ¼ge der GehÃ¶rsverletzung vorweg zu prÃ¼fen (BGE 124 V 389 E. 1; BGE 117 Ia 5 E. 1a; VGr, 16. MÃ¤rz 2022, SB.2021.00116/SB.2021.00117, E. 3.2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.3 </span></b><span>Im zur Publikation vorgesehenen Entscheid vom 19. Dezember 2022 (1C_141/2022, E. 3.4) hatte sich das Bundesgericht einlÃ¤sslich damit zu befassen, welche Bedeutung Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Internetquellen im Rahmen des rechtlichen GehÃ¶rs zukommt. Das Bundesgericht erwog, dass als den BehÃ¶rden bekannte Tatsachen grundsÃ¤tzlich nur solche Informationen gelten kÃ¶nnten, welche leicht zugÃ¤nglich seien und aus verlÃ¤sslichen Quellen stammen wÃ¼rden, denen ein offizieller Anstrich anhafte, z.B. Angaben eines Bundesamts, Fahrplan der SBB, usw. Solche behÃ¶rdlichen Internetquellen sowie gegebenenfalls eigene Internetauftritte einer Prozesspartei zu rein objektivierbaren Fakten (wie bspw. zur Zusammensetzung eines Vorstands oder zu den Umsatzzahlen einer Unternehmung), soweit daran nicht berechtigte Zweifel bestÃ¼nden, kÃ¶nnten demnach berÃ¼cksichtigt werden, ohne dass die Verfahrensbeteiligten dazu vorweg noch ausdrÃ¼cklich angehÃ¶rt werden mÃ¼ssen. Bei anderen Internetquellen, namentlich solchen, die interpretationsbedÃ¼rftig oder mit persÃ¶nlichen EinschÃ¤tzungen versehen seien, sei den Betroffenen hingegen die Gelegenheit einzurÃ¤umen, sich zur mÃ¶glichen Tragweite fÃ¼r die hÃ¤ngige Streitsache zu Ã¤ussern. Dies gelte umso mehr fÃ¼r redaktionelle BeitrÃ¤ge von Dritten, die ohne vorherige MÃ¶glichkeit zur Stellungnahme auch im Verwaltungsverfahren und in der Ã¶ffentlichen Rechtspflege nicht verwendet werden dÃ¼rften.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Vorliegend referenzieren sowohl die Pflichtigen (in ihrer Rekursschrift) als auch das Steuerrekursgericht die Website â¦, jeweils unter Angabe des Besuchsdatums, allesamt im Jahr 2022. Bei der Website handelt es sich um die selbst von den Pflichtigen betriebene Website zur PrÃ¤sentation ihrer Mietobjekte an der X-Strasse 03. Es ist daher im Licht der oben zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung (siehe E. 6.3) nicht zu beanstanden, dass das Steuerrekursgericht auf den eigenen Internetauftritt der Pflichtigen Bezug nimmt. </p> <p class="Urteilstext">Offenkundig bezieht sich das Steuerrekursgericht aber auch auf die Hotelwebsite des Hotels E, indem es im angefochtenen Entscheid (E. 3c/bb, S. 18) einen Vergleich anstellt mit der Website des Hotels und der Website â¦ <i>("Das Angebot wird zudem durch eine Website vermarktet, welche optisch und inhaltlich im identischen Stil erscheint wie diejenige des Hotels."). </i>Dabei unterlÃ¤sst es, die URL der Hotelwebsite (â¦) sowie das Besuchsdatum explizit zu nennen. Die Recherche des Steuerrekursgerichts auf der Hotelwebsite fand auch keinen Weg in die Akten; zudem wird die Hotelwebsite der Pflichtigen weder in den SteuereinschÃ¤tzungs- noch in den Rekursakten namentlich genannt. Indem das Steuerrekursgericht gleichwohl darauf abstellt, verletzt es seine AktenfÃ¼hrungspflicht. GemÃ¤ss der Rechtsprechung kann aber eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die MÃ¶glichkeit erhÃ¤lt, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu Ã¤ussern, die Ã¼ber die gleiche Kognition wie ihre Vorinstanz verfÃ¼gt. Von einer RÃ¼ckweisung ist sodann selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs abzusehen, wenn und soweit die RÃ¼ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnÃ¶tigen VerzÃ¶gerungen fÃ¼hren wÃ¼rde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer befÃ¶rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wÃ¤ren (vgl. BGr, 18. Juni 2020, 2C_152/2020, E. 2.3; BGE 137 I 195 E. 2.3.2). Eine RÃ¼ckweisung an das Steuerrekursgericht kann vorliegend unterbleiben, da eine solche zu einer unnÃ¶tigen VerzÃ¶gerung fÃ¼hren wÃ¼rde, ist doch die obige Aussage des Steuerrekursgerichts fÃ¼r den Ausgang des Verfahrens irrelevant. Denn, wie gleich zu zeigen sein wird, kommt auch das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass hinsichtlich der Vermietung der Zimmer von einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit der Pflichtigen auszugehen ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Ferner rÃ¼gen die Pflichtigen, das Steuerrekursgericht habe hinsichtlich der Besetzung des SpruchkÃ¶rpers die BegrÃ¼ndungspflicht verletzt, indem sich keinerlei Hinweise im Entscheid oder den Akten finden wÃ¼rden, wie die Besetzung zustande gekommen sei oder gerechtfertigt werde. Mangels einsehbarer Streitwertberechnung kÃ¶nne die funktionell richtige Besetzung nicht geprÃ¼ft werden. Vorliegend ergibt sich die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters aufgrund des bestimmbaren Streitwerts, welcher unter Fr. 20'000.- liegt, ohne Weiteres aus dem Gesetz (§ 114 Abs. 2 lit. b StG). Bestehen an der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit â wie hier â keine Zweifel, konnten AusfÃ¼hrungen dazu unterbleiben, ohne dass darin eine Verletzung der BegrÃ¼ndungspflicht zu erblicken wÃ¤re. Denn die BehÃ¶rde darf sich in ihrem Entscheid auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nken (vgl. BGE 135 III 670 E. 3.3.1). </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die Pflichtigen rÃ¼gen zudem, das Steuerrekursgericht habe seine Pflicht gemÃ¤ss § 149 Abs. 1 Satz 1 StG verletzt, den Abschluss der Sachverhaltsermittlungen anzuzeigen.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 149 Abs. 1 Satz 1 StG entscheidet das Steuerrekursgericht innert 60 Tagen seit Abschluss der Sachverhaltsermittlungen, der den Parteien angezeigt wird. Bei der Behandlungsfrist handelt es sich um eine Ordnungsfrist, deren Nichteinhaltung ohne Folgen fÃ¼r den materiell-rechtlichen Entscheid bleibt (Richner et al., § 149 N. 18; VGr, 13. Juli 2016, SB.2015.00127, E. 7.2.1). Wird die Behandlungsfrist nicht eingehalten, kann gegebenenfalls RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerde beim Verwaltungsgericht gefÃ¼hrt werden (Richner et al., § 149 N. 19). Indem das Steuerrekursgericht den Pflichtigen den Abschluss der Sachverhaltsermittlung nicht angezeigt hat, ist darin ebenfalls ein Verstoss gegen eine Ordnungsvorschrift zu erblicken. Aus deren Verletzung kann die steuerpflichtige Person keine AnsprÃ¼che herleiten (vgl. Richner et al., § 149 N. 18). Die Nichtbeachtung der Vorschrift von § 149 Abs. 1 Satz 1 StG fÃ¼hrt insbesondere nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>8.1 </b><span>GemÃ¤ss § 18 Abs. 1 StG steuerbar sind alle EinkÃ¼nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit. Zu den EinkÃ¼nften aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit zÃ¤hlen auch alle Kapitalgewinne aus VerÃ¤usserung, Verwertung oder buchmÃ¤ssiger Aufwertung von GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen (§ 18 Abs. 2 Satz 1 StG). Als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen gelten alle VermÃ¶genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit dienen (Art. 18 Abs. 3 StG). DemgegenÃ¼ber sind laut § 16 Abs. 3 StG die Kapitalgewinne aus der VerÃ¤usserung von PrivatvermÃ¶gen steuerfrei. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>8.2 </b>Von<span> selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auszugehen, wenn eine natÃ¼rliche Person auf eigenes Risiko, unter Einsatz der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und gegebenenfalls Boden, in einer von ihr frei gewÃ¤hlten Arbeitsorganisation, dauernd oder vorÃ¼bergehend, haupt- oder nebenberuflich, in jedem Fall aber gewinnstrebig am Wirtschaftsverkehr teilnimmt (BGE 125 II 113 E. 5b; BGr, 8. Dezember 2021, 2C_360/2021, E. 2.1.2). Die erforderliche Gewinnstrebigkeit setzt sich aus der generellen Gewinngeeignetheit des Vorgehens (objektives Element) und der individuellen Gewinnerzielungsabsicht der betreffenden Person (subjektives Element) zusammen (BGE 143 V 177 E. 4.2.2; BGE 138 II 251 E. 4.3.3; BGr, 19. Juni 2020, 2C_495/2019, E. 2.2.1); ohne Gewinnstrebigkeit liegt blosse Liebhaberei vor, deren finanziellen Ergebnisse einkommenssteuerrechtlich unbeachtlich sind (vgl. Peter Locher, Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer, DBG, Teil I, 2. A., Basel 2019, Art. 18 DBG N. 14).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>8.3 </b>Ob eine auf Erwerb gerichtete TÃ¤tigkeit vorliegt, ist unter BerÃ¼cksichtigung der gesamten UmstÃ¤nde des Einzelfalls zu beurteilen. Als Indizien fÃ¼r eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit fallen nach konstanter Praxis des Bundesgerichts zum inhaltlich gleich wie § 18 StG lautenden Art. 18 DBG in Betracht: systematische oder planmÃ¤ssige Art und Weise des Vorgehens, HÃ¤ufigkeit der Transaktionen, kurze Besitzdauer, enger Zusammenhang mit der beruflichen TÃ¤tigkeit der steuerpflichtigen Person, Einsatz spezieller Fachkenntnisse oder erheblicher fremder Mittel zur Finanzierung der GeschÃ¤fte, Verwendung der erzielten Gewinne bzw. deren Wiederanlage in gleichartige VermÃ¶gensgegenstÃ¤nde. Jedes dieser Indizien kann zusammen mit andern, unter UmstÃ¤nden jedoch auch allein zur Annahme einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit im Sinn von Art. 18 DBG ausreichen. Dass einzelne typische Elemente einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit im Einzelfall nicht erfÃ¼llt sind, kann durch andere Elemente kompensiert werden, die besonders ausgeprÃ¤gt vorliegen. Entscheidend ist, dass die TÃ¤tigkeit in ihrem gesamten Erscheinungsbild auf Erwerb ausgerichtet ist (BGE 125 II 113 E. 3c; BGr, 29. Juli 2021, 2C_758/2020, E. 5 [mit Blick auf Wertschriftenhandel]; BGr, 30. Oktober 2020, 2C_1021/2019, E. 5.3 [mit Blick auf Liegenschaftenhandel]; BGr, 29. Juli 2011, 2C_766/2010, E. 2.3 sowie 10. August 2009, 2C_893/2008, E. 2.2 [mit Blick auf Kunsthandel]).</p> <p class="Erwgung2"><b>8.4 </b><i>Private VermÃ¶gensverwaltung</i> und damit keine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit liegt grundsÃ¤tzlich bei Vermietung eigener Liegenschaften vor. Dies gilt selbst dann, wenn das VermÃ¶gen umfangreich ist, professionell verwaltet wird und kaufmÃ¤nnische BÃ¼cher gefÃ¼hrt werden (BGr, 9. MÃ¤rz 2021, 2C_553/2019, E. 3.4; BGr, 7. August 2020, 2C_299/2019, E. 4.2). Entsprechend ist auch nicht von selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit auszugehen, wenn Investitionen in Immobilien keinen gewerblichen Charakter aufweisen. In diesem Zusammenhang kommt der Gewinnabsicht entscheidende Bedeutung zu (BGr, 7. April 2009, 2C_869/2008, E. 2.3). Bei der Vermietung von <i>Ferienwohnungen</i>, welche nicht auf eine dauernde Vermietung ausgerichtet ist, ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zwar denkbar, dass diese nicht gewerbsmÃ¤ssig, sondern im Wesentlichen passiv betrieben wird, indem Vermittlung und administrative Betreuung einem Dritten Ã¼bertragen werden oder, wenn es nur um wenige Wohnungen geht, die damit verbundene TÃ¤tigkeit nicht den Umfang erreicht, welcher fÃ¼r eine gewerbsmÃ¤ssige Wohnungsvermittlung und -vermietung typisch ist. Andererseits seien durchaus auch Fallkonstellationen vorstellbar, in denen die Vermietung von Ferienwohnungen (z.B. wegen eigener Vermarktung und administrativer Betreuung der Wohnungen sowie erheblicher Einnahmen aus der Vermietung) den Charakter einer haupt- oder nebenberuflich betriebenen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit annehmen wÃ¼rde (BGr, 7. August 2020, 2C_299/2019, E. 4.2). Ob die Grenze zur selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit Ã¼berschritten werde, sei etwa anhand der Menge der vermieteten Ferienwohnungen, der HÃ¤ufigkeit der Vermietung, der eigenen Vermarktung oder Vermarktung durch Dritte, der administrativen Betreuung der Wohnungen durch die BeschwerdefÃ¼hrer selbst oder Dritte zu prÃ¼fen (BGr, 7. August 2020, 2C_299/2019, E. 4.3). In Bezug auf den Betreiber eines Hotels, der daneben noch Ferienwohnungen vermietete, listete das Bundesgericht mit Blick auf eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit weitere Kriterien auf: Es erscheine nicht ausgeschlossen, dass Wohnungen, welche nicht an Dauervermieter, sondern an FeriengÃ¤ste vermietet wÃ¼rden, als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zu qualifizieren seien. Dies gelte zumindest dann, wenn die Wohnungen im Rahmen der TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers als selbstÃ¤ndiger Hotelier vermietet wÃ¼rden (Vermarktung und Abrechnung der Mietentgelte fÃ¼r Wohnungen Ã¼ber den Hotelbetrieb, allenfalls auch Angebot weiterer Hotelleistungen an Mieter der Wohnungen, d.h. weitgehende Gleichbehandlung von Mietern und anderen HotelgÃ¤sten). Diesfalls kÃ¶nne die Vermietung wohl als Annexbetrieb des vom BeschwerdefÃ¼hrer gefÃ¼hrten Hotels dessen selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit und dementsprechend die Wohnungen seinem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zugerechnet werden (BGr, 18. August 2020, 2C_298/2019, E. 4.2). Im Zusammenhang mit der Vermietung von <i>mÃ¶blierten Wohnungen</i> hielt das Bundesgericht in einem Entscheid betreffend die direkte Bundessteuer fest, diese wÃ¼rden nach der Rechtsprechung in Sozialversicherungssachen in der Regel Erwerbseinkommen darstellen. DemgegenÃ¼ber sei die Rechtsprechung im Steuerbereich in der Vergangenheit davon ausgegangen, dass durch die Vermietung mÃ¶blierter Wohnungen erzielte EinkÃ¼nfte trotz der Arbeiten, welche der EigentÃ¼mer fÃ¼r die Vermietung erbringen mÃ¼sse, im Wesentlichen VermÃ¶gensertrag darstellen wÃ¼rden und nicht Ertrag aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit, wenn die Arbeiten dazu dienen wÃ¼rden, den Mietgegenstand zur Erzielung des Ertrags bereit zu stellen. FÃ¼r diese unterschiedliche Betrachtungsweise im Steuer- und Sozialversicherungsrecht gebe es keine Ã¼berzeugenden GrÃ¼nde, weshalb die Vereinheitlichung der Praxis eher in Richtung der Rechtsprechung zum Sozialversicherungsrecht gehen sollte, da die nicht rein liegenschaftliche TÃ¤tigkeitskomponente bei der Vermietung mÃ¶blierter Wohnungen wesentlich bedeutender erscheine als diejenige bei unmÃ¶blierten Wohnungen (BGr, 27. Juni 2008, 2C_135/2008, E. 3.2 und E. 3.3). Dies scheint im Licht von BGE 147 V 114, wonach der Begriff der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit im AHV-Recht und im Steuerrecht grundsÃ¤tzlich gleich auszulegen ist, angebracht. </p> <p class="Erwgung2"><b>8.5 </b>Entscheidend ist nach dem Gesagten somit, ob vorliegend der Rahmen einer reinen VermietungstÃ¤tigkeit gesprengt wurde. </p> <p class="Urteilstext">Das Steuerrekursgericht bejahte dies: Sowohl bei der X-Strasse 03 als auch bei der Y-Strasse 05 wÃ¼rden die Zimmer primÃ¤r fÃ¼r Aufenthalte von kurzer bis mittlerer Dauer gebucht. Die Zimmer schienen dafÃ¼r auch konzipiert zu sein. Von den acht Zimmern im Erd- bzw. Obergeschoss der Y-Strasse 05 seien 2017 drei dauervermietet gewesen. Die Ã¼brigen Zimmer seien im Schnitt jeweils fÃ¼r etwa ein halbes Jahr gebucht worden. Die Liegenschaft X-Strasse 03 werde sodann auf â¦ und in den Zusatzvereinbarungen zu den MietvertrÃ¤gen als "Boardinghouse" bezeichnet, was einem Beherbergungsbetrieb mit hotelÃ¤hnlichen Leistungen, meist in stÃ¤dtischer Umgebung, entspreche. Das Angebot werde zudem durch eine Website vermarktet, welche optisch und inhaltlich im identischen Stil wie diejenige des Hotels erscheine. Auch wÃ¼rden hier wie auch in den Zusatzvereinbarungen zu den MietvertrÃ¤gen mit der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse die Kontaktdaten des Hotelbetriebs aufgefÃ¼hrt. Sodann werde bei den Zimmern an der X-Strasse 03 eine "Minibar" mitvermietet und die Zimmer seien mit einem Kofferbock ausgestattet, was ebenfalls unterstreiche, dass sich das Angebot eher an Kurzaufenthalter bzw. an Personen richten dÃ¼rfte, die auf der Durchreise seien. Auch dass fÃ¼r eine zweite Person im Zimmer ein Zuschlag von Fr. 10.- pro Tag geschuldet werde, lege nahe, dass mit der Miete nicht nur die Raumnutzung abgegolten werde, sondern auch Dienstleistungen entschÃ¤digt wÃ¼rden. Ins Gewicht falle sodann, dass ein eigentlicher Reinigungsservice bestehe und sowohl Bett- als auch FrotteewÃ¤sche wÃ¶chentlich gewechselt wÃ¼rden. Anders als bei einer Ferienwohnung, wo nur eine Antritts- bzw. Schlussreinigung stattfinde, werde hier der Service wÃ¤hrend der Dauer des Aufenthalts der GÃ¤ste erbracht. Weiter wÃ¼rden an der X-Strasse 03 ein offenes WLAN und diverse kleinere Annehmlichkeiten wie Tee oder Hausschuhe angeboten. Im GesamtgefÃ¼ge unterstreiche dies den Service-Gedanken bzw. zeige dies, dass die Pflichtigen Anstrengungen unternehmen wÃ¼rden, die Ã¼ber gewÃ¶hnliche Leistungen hinausgehen wÃ¼rden, welche hauptsÃ¤chlich dazu dienen wÃ¼rden, den Mietgegenstand zur Erzielung des Ertrags bereitzustellen. In dieses Bild reihe sich auch ein, dass mit der X-Strasse 03 und der Y-Strasse 05 insgesamt 28 Zimmer (und nicht etwa Wohnungen) angeboten wÃ¼rden, die ausserdem bereits mÃ¶bliert seien. FÃ¼r sich alleine mÃ¶ge dies nicht das ausschlaggebende Kriterium bilden. Unter BerÃ¼cksichtigung der gesamten UmstÃ¤nde bestÃ¤tige dies aber den Eindruck eines Vorgehens, das Ã¼ber die private VermÃ¶gensverwaltung hinausgehe. Nicht zu Ã¼berzeugen vermÃ¶ge diesbezÃ¼glich, dass die Pflichtigen nur sporadisch vor Ort seien, fÃ¼hrten diese doch selbst aus, dass die Liegenschaft sehr schnell erreichbar sei und sie mehrmals pro Woche vorbeischauen wÃ¼rden. Sie wÃ¼rden denn auch mit einer persÃ¶nlichen Betreuung werben. DafÃ¼r spreche auch die Tatsache, dass die Miete teilweise in bar beglichen werde, was belege, dass die Pflichtigen die Mieter hÃ¤ufiger sehen wÃ¼rden als ein gewÃ¶hnlicher Vermieter. Letztlich nicht entscheidend sei, dass eine Infrastruktur fehle, die fÃ¼r ein Hotel typisch sei, z.B. ein Empfangsbereich, und auch keine Gastronomie angeboten werde. Unbeachtlich sei, dass die Zimmer nicht einmal die Anforderungen an ein 1-Sterne-Serviced Appartement erfÃ¼llen wÃ¼rden, da eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit unabhÃ¤ngig davon vorliegen kÃ¶nne, ob die Kriterien von Hotellerie Suisse im Bereich der "Serviced Apartments" bzw. der sog. Parahotellerie erfÃ¼llt seien. Nichts an der GesamtwÃ¼rdigung Ã¤ndern wÃ¼rde zudem die Tatsache, dass mit den GÃ¤sten MietvertrÃ¤ge abgeschlossen wÃ¼rden. Der Umstand, dass befristete VertrÃ¤ge angeboten und kurze KÃ¼ndigungsfristen bestehen wÃ¼rden, spreche gegen die Absicht, langfristige VertragsverhÃ¤ltnisse einzugehen. Auch dass die GÃ¤ste in F gemeldet seien, helfe vor dem Hintergrund, dass die Zimmer mehrheitlich von Kurzaufenthaltern gemietet wÃ¼rden, nicht weiter. Von untergeordneter Bedeutung sei, dass die UmsÃ¤tze aus der Vermietung der Zimmer nicht Ã¼ber den Hotelbetrieb abgerechnet wÃ¼rden und der vom Hotel bezogene Reinigungsservice bei den Pflichtigen steuerbares Einkommen bilde. Insgesamt erscheine die Verwaltung der beiden GebÃ¤ude im Rahmen eines erweiterten (Para)-Hotelbetriebs erbracht. Letztlich scheine nur das FrÃ¼hstÃ¼ckbuffet einen eigentlichen Unterschied zum Hotel E darzustellen. Der gastronomische Aspekt sei insofern zu relativieren, als dem Hotel angegliedert das Restaurant E gefÃ¼hrt werde. Im Ergebnis finde also eine weitgehende Gleichstellung von Zimmermietern und HotelgÃ¤sten statt. Dass keine anderen Hoteldienstleistungen angeboten wÃ¼rden, sei unbeachtlich. Letztlich setzte die Annahme einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit auch nicht voraus, dass ein eigentliches Hotel gefÃ¼hrt werde oder Kriterien aus der Branche erfÃ¼llt wÃ¼rden. Das Anbieten einzelner solcher Dienstleistungen â wie vorliegend die Reinigung und der WÃ¤scheservice â fÃ¼hre zur Annahme, dass eine IntensitÃ¤t der Liegenschaftsbewirtschaftung gegeben sei, die Ã¼ber die private VermÃ¶gensverwaltung hinausgehe. Dies gelte insbesondere dann, wenn der EigentÃ¼mer parallel dazu ein eigentliches Hotel betreibe. Nach der PrÃ¤ponderanzmethode sei das GrundstÃ¼ck dem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zuzuweisen: Die MietertrÃ¤ge hÃ¤tten 2017 insgesamt Fr. â¦ betragen. Auf die Vermietung der Liegenschaft Y-Strasse 04 und das Atelier seien Fr. â¦ entfallen, wÃ¤hrend mit der Vermietung der Zimmer an der X-Strasse 03/Y-Strasse 05 insgesamt Fr. â¦ (brutto) erwirtschaftet worden seien, was mehr als 76% der gesamten MietertrÃ¤ge entspreche.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>9.1 </b>Die Pflichtigen machen vorab geltend, das Steuerrekursgericht habe den Sachverhalt in (mindestens) 26 Punkten offensichtlich unrichtig ermittelt (siehe dazu die AufzÃ¤hlung von A-Z in der Beschwerde). </p> <p class="Urteilstext">Das Steuerrekursgericht hat in seiner Vernehmlassung vom 11. November 2022 eingerÃ¤umt, fÃ¤lschlicherweise davon ausgegangen zu sein, der kleine Unterhalt an der Mietsache werde durch die Mieter (statt den EigentÃ¼mer) ausgefÃ¼hrt. Ebenso seien die Mieteinnahmen von Fr. â¦ korrekterweise der Y-Strasse 05 und die Fr. â¦ der X-Strasse 03 zuzuordnen. Auf die inhaltliche Beurteilung habe dies indes keine Auswirkung, da diese beiden BetrÃ¤ge in Anwendung der PrÃ¤ponderanzmethode fÃ¼r die GegenÃ¼berstellung der Einnahmen aus privater VermÃ¶gensverwaltung und derjenigen aus gewerbsmÃ¤ssiger ErwerbstÃ¤tigkeit zu addieren seien. </p> <p class="Urteilstext">Auf die weiteren Punkte der Pflichtigen ist nachfolgend einzugehen: </p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Zutreffend ist zwar der Einwand der Pflichtigen, das Steuerrekursgericht sei fÃ¤lschlicherweise davon ausgegangen, es werde ein Restaurant E gefÃ¼hrt, welches dem Hotel angegliedert sei. GestÃ¼tzt auf die Angaben der Pflichtigen wurde das Restaurant im Jahr 2005 endgÃ¼ltig geschlossen und stets von einem Dritten auf eigene Rechnung gefÃ¼hrt. Vom Restaurant zeuge einzig noch eine alte Leuchtreklame mit der Aufschrift "Restaurant", welche nie entfernt worden sei. Dass die Pflichtigen ihren Mietern keine gastronomischen Dienstleistungen anbieten, ist jedoch fÃ¼r die Frage, ob eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit vorliegt oder nicht, nicht entscheidend (siehe dazu E. 9.2).</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Die Angaben des Steuerrekursgerichts, auf der von ihm konsultierten Website â¦ werde unter den Kontaktdaten die E-Mail-Adresse des Hotelbetriebs angegeben, lassen sich nicht verifizieren. Zutreffend ist zumindest, wie die Pflichtigen selbst ausfÃ¼hren, dass die auf der Website angegebene Telefonnummer frÃ¼her mit der Telefonnummer des Hotels Ã¼bereinstimmte sowie dass auf den Zusatzvereinbarungen zu den MietvertrÃ¤gen der Studios sowohl die Telefonnummer als auch die E-Mail-Adresse des Hotelbetriebs aufgefÃ¼hrt sind.</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Aus der im Einspracheverfahren eingereichten Auflistung Ã¼ber die MietvertrÃ¤ge mit GÃ¼ltigkeit im Jahr 2017 und der handschriftlichen Auflistung der Mieteinnahmen von Januar 2017 bis Dezember 2017 ergibt sich, dass von den neun Zimmern an der Y-Strasse 05 vier und nicht drei (gemÃ¤ss Steuerrekursgericht) wÃ¤hrend des ganzen Jahres an dieselben Mieter vermietet waren (namentlich an die Mieter I, J, K und L). </p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Die Behauptung der Pflichtigen, im Jahr 2017 habe lediglich ein einzelner, maximal zwei Mieter ihre Miete bar beglichen, ist aktenwidrig und widersprÃ¼chlich: Aus der handschriftlichen Auflistung der Einnahmen Y-Strasse 05, welche im Einspracheverfahren mit Auflage verlangt und von den Pflichtigen nachgereicht wurde, ergibt sich, dass die Mieter L, M, I und K ihre Miete im Jahr 2017 stets bar bezahlten. Die Mieterin N zahlte ebenfalls einmal bar. Auch an der X-Strasse 03 zahlten vereinzelt Mieter bar. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn das Steuerrekursgericht in seiner WÃ¼rdigung dieser Tatsachen zum Schluss kommt, dass die Pflichtigen ihre Mieter hÃ¤ufiger sehen wÃ¼rden als gewÃ¶hnliche Vermieter, zumal die Pflichtigen selbst anfÃ¼hren, dass sie drei bis vier Mal pro Woche persÃ¶nlich vor Ort seien.</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Des Weiteren haben die Pflichtigen erstmals vor Verwaltungsgericht sÃ¤mtliche MietvertrÃ¤ge der X-Strasse 03 und Y-Strasse 05 inkl. Mieterspiegel 2017 eingereicht. Sie kritisieren die Aufstellung des Steuerrekursgerichts, welche das Augenmerk in Bezug auf die Mietdauer auf die Steuerperiode 2017 richtete. Dabei machen sie geltend, von den zwÃ¶lf Mietern der Y-Strasse 05 seien alle (ausser Mieter O) wÃ¤hrend mehr als einem Jahr Mieter gewesen und zwar wÃ¤hrend zwischen 13 und 221 Monaten. An der X-Strasse 03 hÃ¤tten 21 von 31 MietverhÃ¤ltnissen ein bis zwei Monate gedauert. </p> <p class="Urteilstext">Bei den neu eingereichten Unterlagen handelt es sich â wie in E. 5.2.2 ausgefÃ¼hrt â um unzulÃ¤ssige Noven, weshalb darauf nicht einzugehen ist. </p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Daneben fÃ¼hren die Pflichtigen zahlreiche weitere Punkte auf, welche das Steuerrekursgericht offensichtlich unrichtig ermittelt habe, insbesondere dass</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Studios auch ohne MietvertrÃ¤ge vermietet wÃ¼rden;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>die BettwÃ¤sche wÃ¶chentlich gewechselt werde;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>der Mietzuschlag von Fr. 10.- fÃ¼r eine zweite Person Serviceleistungen entschÃ¤dige, die Ã¼ber die Reinigung des Studios und den Wechsel der Bett- und FrotteewÃ¤sche hinausgehen wÃ¼rden;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>dass bei Ferienwohnungen nur eine Antritts- bzw. Schlussreinigung stattfindet;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>der Reinigungsaufwand fÃ¼r die Studios grÃ¶sser sei als bei Ferienwohnungen;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>die Studios mÃ¶glicherweise die Anforderungen an ein 1-Sterne-Serviced Apartment erfÃ¼llen;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>eine kurze KÃ¼ndigungsfrist gelte;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>KÃ¼ndigungsfrist und befristete VertrÃ¤ge gegen die Absicht, langfristige VertragsverhÃ¤ltnisse einzugehen, sprÃ¤chen;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>die Parkplatz-Situation mit lediglich 5 ParkplÃ¤tzen Kurzaufenthalter weniger stÃ¶re als langfristige Mieter, die eher ein Parkplatz-BedÃ¼rfnis hÃ¤tten;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>die Pflichtigen fÃ¼r die Studios mÃ¶glicherweise hÃ¤tten Corona-Hilfen beziehen kÃ¶nnen;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>gewisse Regeln und Hinweise in den Zusatzvereinbarungen die Verwaltung der beiden GebÃ¤ude im Rahmen eines erweiterten (Para-)Hotelbetriebs unterstreichen wÃ¼rden;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>sich das Hotel E eigentlich nur durch das FrÃ¼hstÃ¼ckbuffet von den Studios unterscheide;</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Neuzugezogene nur mit Schwierigkeiten eine Putzkraft finden kÃ¶nnten.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Diese Punkte erachtet das Verwaltungsgericht nicht als entscheidwesentlich in Bezug auf die zu entscheidende Frage, ob die TÃ¤tigkeit der Pflichtigen im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu § 18 Abs. 1 StG insgesamt auf Erwerb gerichtet ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>9.2 </b>GestÃ¼tzt auf die vom Bundesgericht entwickelten Kriterien (siehe E. 8) teilt das Verwaltungsgericht im Ergebnis die Auffassung des Steuerrekursgerichts, wonach die Pflichtigen mit der Vermietung der mÃ¶blierten Zimmer eine Ã¼ber die blosse VermÃ¶gensverwaltung hinausgehende selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit ausÃ¼ben. </p> <p class="Urteilstext">Die Pflichtigen vermieten mit 28 mÃ¶blierten Zimmern eine grÃ¶ssere Anzahl Zimmer, welche â in WÃ¼rdigung der folgenden UmstÃ¤nde â von der Konzeption her nicht auf einen Daueraufenthalt ausgelegt sind: DafÃ¼r spricht zum einen die GrÃ¶sse der Zimmer an der <i>X-Strasse 03</i>, welche durchschnittlich ca. 18 m<sup>2</sup> betrÃ¤gt (siehe eigene Homepage der Pflichtigen). Ein Zimmer befindet sich gar im Untergeschoss. Im Gegensatz zu Wohnungen/Zimmer zum Daueraufenthalt dÃ¼rfen die Mieter an der X-Strasse 03 laut den "besonderen Vereinbarungen fÃ¼r die Mieter" als Bestandteil des jeweiligen Mietvertrags weder in den Zimmern noch in der (Gemeinschafts-)KÃ¼che kochen. Ebenso wenig ist im Zimmer eine Mikrowelle erlaubt. Von der Ausstattung her entsprechen die Zimmer dem Grundstandard eines Hotelzimmers (Bett, Kleiderschrank, Schreibtisch mit Stuhl, Kofferbock, Sessel und kleiner KÃ¼hlschrank sowie TV). Ausserdem sind sÃ¤mtliche Nebenkosten wie Strom, Wasser und Gas bereits im Mietzins inbegriffen (vgl. MietvertrÃ¤ge in â¦). Dass die Zimmer Ã¼berwiegend fÃ¼r eine kurze bis mittlere Aufenthaltsdauer gemietet werden, indizieren auch die hohe Fluktuationsrate und die effektive Aufenthaltsdauer der Mieter an der X-Strasse 03: Im Jahr 2017 gab es 32 unterschiedliche Mieter, wovon lediglich vier Mieter (P, Q, R, S) lÃ¤nger als zehn Monate im Zimmer verblieben (siehe dazu die Auflistung MietvertrÃ¤ge mit GÃ¼ltigkeit im Jahr 2017). Die Ã¼brigen Zimmer wurden â wie das Steuerrekursgericht zu Recht feststellte â zumeist fÃ¼r eine Dauer von einem bis zwei Monaten angemietet. Damit wurden die Zimmer gerade nicht primÃ¤r an Dauermieter vermietet, was fÃ¼r GewerbsmÃ¤ssigkeit spricht (vgl. E. 8.4). Ein weiteres gewichtiges Indiz fÃ¼r eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit ist darin zu erblicken, dass die Pflichtigen den Mietgegenstand nicht bloss zur VerfÃ¼gung stellen, sondern selbst oder qua Hilfspersonen weitere Dienstleistungen an die Mieter erbringen: So werden die Zimmer jede Woche von einer Reinigungskraft gereinigt und die BettwÃ¤sche alle 14 Tage, die FrottierwÃ¤sche wÃ¶chentlich gewechselt. Nach individueller Vereinbarung mit einem Mieter (Q) war im Jahr 2017 sogar wÃ¶chentlich zweimal eine Reinigung des Zimmers und Wechsel der BettwÃ¤sche alle zehn Tage vorgesehen. Die Reinigungskosten stellen denn auch den grÃ¶ssten Ausgabeposten dar: Im Jahr 2017 wurden 549 Reinigungsstunden fÃ¼r die X-Strasse 03 abgerechnet, woraus den Pflichtigen Kosten von Fr. â¦ entstanden. Die Reinigung wird durch Personal vom Hotel E durchgefÃ¼hrt und diesem vergÃ¼tet, womit klar Synergien des Hotels fÃ¼r die professionelle Zimmervermietung genutzt werden. Weitere Zusatzleistungen, welche die Pflichtigen erbringen, sind das Bereitstellen von Kaffee und Tee in der GemeinschaftskÃ¼che sowie die Abgabe von Gratis-Slippern. Ferner verfÃ¼gen die Mieter der X-Strasse 03 Ã¼ber Gratis-WLAN. Selbst wenn diese Kosten insgesamt geringfÃ¼gig ausfallen, unterstreichen sie, wie das Steuerrekursgericht zutreffend festhÃ¤lt, den Servicegedanken. Schliesslich spricht auch das gesamte Vorgehen der Pflichtigen im Zusammenhang mit der X-Strasse 03 fÃ¼r Gewinnstrebigkeit: Die Zimmer werden auf einer eigenen Homepage (â¦) vermarktet. Preislich sind die Zimmer, welche im Jahr 2017 fÃ¼r je Fr. 1'610.-/pro Monat vermietet wurden, zwar nicht vergleichbar mit den 2023 verlangten Zimmerpreisen des parallel gefÃ¼hrten Hotelbetriebs E (Einzelzimmer aktuell Fr. 128.- pro Nacht, Doppelzimmer ab Fr. 148.- pro Nacht). Gleichwohl sind die eher gehobenen Preise der mÃ¶blierten Zimmer gemessen an deren GrÃ¶sse (durchschnittlich lediglich 18 m<sup>2</sup>) letztlich auch auf die erbrachten Zusatzleistungen (Reinigung, Wechsel BettwÃ¤sche und weitere Annehmlichkeiten) zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Insgesamt erzielten die Pflichtigen aus der Miete Bruttoeinnahmen von Fr. ... </p> <p class="Urteilstext">Die neun Studios an der <i>Y-Strasse 05</i> variieren gemÃ¤ss dem im Rekursverfahren eingereichten Grundrissplan in der GrÃ¶sse zwischen 10,6 m<sup>2</sup> (kleinstes Zimmer) und 20,6 m<sup>2</sup> (grÃ¶sste Zimmer). Ein Zimmer befindet sich im Untergeschoss. Die Zimmer kosteten zwischen Fr. 1'090.- und Fr. 1'370.- im Jahr 2017 (Ausnahme: Zimmer UG, Fr. 500.-). In den Zimmern darf nicht gekocht werden. In der GemeinschaftskÃ¼che darf, soweit ersichtlich, gekocht werden und es steht ein KÃ¼hlschrank zur VerfÃ¼gung. Die Ausstattung der Zimmer ist rudimentÃ¤r: Weder gibt es einen KÃ¼hlschrank noch einen Beistelltisch/Kofferbock. Auch diese Zimmer werden wÃ¶chentlich gereinigt und es findet alle 14 Tage ein Wechsel der BettwÃ¤sche und wÃ¶chentlich ein Wechsel der FrottierwÃ¤sche statt. Der Aufwand fÃ¼r die Reinigung betrug fÃ¼r die Y-Strasse 05 471 Stunden, wofÃ¼r den Pflichtigen Fr. â¦ in Rechnung gestellt wurden. Von den neun Zimmer wurden gemÃ¤ss â¦ vier Zimmer an Personen (L, I, J, K) vermietet, die ihr Studio im Jahr 2017 ganzjÃ¤hrig bewohnten. Drei dieser Mieter verfÃ¼gten Ã¼ber MietvertrÃ¤ge, welche bereits 2011 (J) bzw. 2013 (L, I) abgeschlossen wurden und im Jahr 2019 noch bestehend waren. Eine weitere Mieterin bezog ihr Studio im MÃ¤rz 2017, deren MietverhÃ¤ltnis ebenfalls bis 2019 andauerte (siehe dazu die Auflistung MietvertrÃ¤ge mit GÃ¼ltigkeit im Jahr 2017 vom November 2019). Bei Letzterer handelte es sich somit ebenfalls um eine Dauermieterin, zumal sie auch eine Katze im Zimmer hielt. Die Ã¼brigen acht Mieter (O, T, U, Q, M, V, W, G) mieteten Studios im Jahr 2017 fÃ¼r eine kÃ¼rzere Dauer, wobei die Studios teils intern gewechselt wurden. Damit waren im Jahr 2017 an der Y-Strasse 05 sowohl MietverhÃ¤ltnisse von kurzer bis lÃ¤ngerer Dauer anzutreffen. Im Unterschied zur X-Strasse 03 werden die neun Zimmer nicht auf einer eigenen Homepage angeboten, sondern wÃ¼rden â gemÃ¤ss Darstellung der Pflichtigen â unter der Hand wechseln. Auch gebe es neben der Reinigung und Wechsel der BettwÃ¤sche keine weiteren Zusatzleistungen. Dass an der Y-Strasse 05 im Jahr 2017 ein paar lÃ¤ngere MietverhÃ¤ltnisse bestanden und gegenÃ¼ber der X-Strasse 03 neben der Reinigung keine weiteren Zusatzleistungen erbracht werden, Ã¤ndert nichts am Bild der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit der Pflichtigen. Hinsichtlich des Konzepts kann auf die AusfÃ¼hrungen zur Zimmervermietung an der X-Strasse 03 verwiesen werden: Auch hier werden einfach eingerichtete Zimmer ohne KochmÃ¶glichkeit mit Reinigungs- und BettwÃ¤scheservice vermietet. Die Pflichtigen schauen unbestrittenermassen mehrmals pro Woche beim Objekt fÃ¼r einen Kontrollblick vorbei, worauf auch die â mehrfach genutzte â MÃ¶glichkeit der Barzahlungen durch die Mieter der Y-Strasse 05 hindeutet. Somit Ã¼bersteigt die TÃ¤tigkeit der Pflichtigen auch in Bezug auf die Y-Strasse 05 die blosse VermÃ¶gensverwaltung.</p> <p class="Urteilstext">Die von den Pflichtigen beantragte RÃ¼ckweisung der Sache an das Steuerrekursgericht zur endgÃ¼ltigen KlÃ¤rung des Sachverhalts mittels DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins an der X-Strasse 03 bzw. Y-Strasse 05 kann bei dieser Sachlage unterbleiben. </p> <p class="Erwgung2"><b>9.3 </b>Nicht zu beanstanden ist weiter, dass das Steuerrekursgericht vor dem Hintergrund, dass die MietertrÃ¤ge der X-Strasse 03 und Y-Strasse 05 aus einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit der Pflichtigen herrÃ¼hren, gestÃ¼tzt auf die PrÃ¤ponderanzmethode die gesamte Liegenschaft Parzelle 02 dem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zuordnete.</p> <p class="Erwgung2"><b>9.4 </b>Das Objekt X-Strasse 03/Y-Strasse 04/05 steht im hÃ¤lftigen Miteigentum der Pflichtigen. Dass die pflichtige Ehefrau nicht selbstÃ¤ndig erwerbstÃ¤tig sei, weil nur der Ehemann das Hotel E betreibe, geht fehl: Die pflichtige Ehefrau fÃ¼hrt zusammen mit ihrem Ehemann im Rahmen der Vermietung der mÃ¶blierten Zimmer eine eigenstÃ¤ndige selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit aus. Die Ansicht der Pflichtigen, ihre HÃ¤lfte bilde von vornherein nicht GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen, ist somit nicht korrekt. </p> <p class="Erwgung2"><b>9.5 </b> </p> <p class="Erwgung3">Eventualiter beantragen die Pflichtigen, die nachtrÃ¤glich von der Ausgleichskasse H am 15. April 2021 festgesetzten AHV-BeitrÃ¤ge 2015 und 2016 in der HÃ¶he von total Fr. â¦ in der Steuerperiode 2017 als RÃ¼ckstellung in Abzug zu bringen. </p> <p class="Erwgung3"><b>9.5.1 </b>Bei den persÃ¶nlichen BeitrÃ¤gen des SelbstÃ¤ndigerwerbenden an die AHV handelt es sich nicht um Gewinnungskosten im Sinn von § 27 Abs. 1 StG, sondern um allgemeine AbzÃ¼ge im Sinn von § 31 Abs. 1 lit. d StG (VGr, 23. MÃ¤rz 2005, SB.2004.00074 = StE 2005 B 21.2 Nr. 21). Selbiges gilt fÃ¼r die direkte Bundessteuer (AbzugsfÃ¤higkeit nach Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG, siehe Markus Reich/Marina ZÃ¼ger/Philipp Betschart, Kommentar DBG, Art. 27 DBG N. 22). Mit Bezug auf die zeitliche Zurechnung werden die persÃ¶nlichen AHV-BeitrÃ¤ge des SelbstÃ¤ndigerwerbenden den Gewinnungskosten gleichgestellt (vgl. Reich/ZÃ¼ger/Betschart, Kommentar DBG, Art. 27 DBG N. 22). Der Zeitpunkt des Abzugs dieser BeitrÃ¤ge richtet sich deshalb nach der fÃ¼r den betreffenden SelbstÃ¤ndigerwerbenden anwendbaren Buchungsmethode (Martin Zweifel/Michael Beusch in: Ernst A. Kramer/Peter Nobel/Robert Waldburger [Hrsg.], Festschrift fÃ¼r Peter BÃ¶ckli, AusgewÃ¤hlte Fragen zur Bedeutung der Handelsbilanz fÃ¼r die steuerliche Gewinnermittlung, ZÃ¼rich etc. 2006, S. 61 ff., S. 72 mit Hinweisen; Steuerrekurskommission Basel-Stadt, 18. Juni 2020, STRK.2020.4, BStP 2021 Nr. 3). Eine selbstÃ¤ndigerwerbende Person, die fÃ¼r die zeitliche Zurechnung die Ist-Methode gewÃ¤hlt hat, muss die AHV-BeitrÃ¤ge im Zeitpunkt der effektiven Zahlung verbuchen (vgl. RB 1994 Nr. 36; Steuerrekurskommission Basel-Stadt, 18. Juni 2020, STRK.2020.4, BStP 2021 Nr. 3).</p> <p class="Erwgung3"><b>9.5.2 </b>Dementsprechend kam das Steuerrekursgericht in Bezug auf die Steuerperiode 2017 zum Schluss, MittelabflÃ¼sse, worunter auch die mutmasslich geschuldeten AHV-BeitrÃ¤ge fielen, seien unter der Ist-Methode im Zeitpunkt des effektiven Mittelabflusses zu erfassen. Abzugsseitig sei damit fÃ¼r das Jahr 2017 die Bildung einer RÃ¼ckstellung fÃ¼r AHV-BeitrÃ¤ge unzulÃ¤ssig. Diese AusfÃ¼hrungen werden von den Pflichtigen nicht bestritten. Die BerÃ¼cksichtigung von AHV-BeitrÃ¤gen fÃ¼r das Jahr 2017 wird denn auch nicht beantragt. Im Licht der oben dargestellten Rechtsprechung und Praxis ist die Verweigerung eines entsprechenden Abzugs auch nicht zu beanstanden. FÃ¼r die erst im Jahr 2021 nachtrÃ¤glich festgesetzten AHV-BeitrÃ¤ge fÃ¼r 2015 und 2016 verbietet sich eine einkommensmindernde BerÃ¼cksichtigung von vornherein, da sie in der hier interessierenden Steuerperiode 2017 periodenfremd sind. </p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>10.1 </b>Die Pflichtigen wenden sich sodann gegen den vom kantonalen Steueramt ermittelten VermÃ¶genssteuerwert der Liegenschaften X-Strasse 03 und Y-Strasse 04/05. Nach der Weisung des Regierungsrates an die SteuerbehÃ¶rden Ã¼ber die Bewertung von Liegenschaften und die Festsetzung der Eigenmietwerte ab Steuerperiode 2009 (Weisung 2009) vom 12. August 2009 sei fÃ¼r GeschÃ¤ftshÃ¤user zur Ermittlung des Ertragswerts der Ertrag der Liegenschaften zu kapitalisieren. Es gelte der gleiche Kapitalisierungssatz wie fÃ¼r private MehrfamilienhÃ¤user. Der Substanzwert bleibe unberÃ¼cksichtigt, erst recht der Buchwert. Daher sei die Liegenschaft zu dem von den Pflichtigen deklarierten Ertragswert von Fr. â¦ fÃ¼r die Y-Strasse 04/05 zuzÃ¼glich Fr. â¦ fÃ¼r die X-Strasse 03, insgesamt also Fr. â¦ zu besteuern und nicht zum Buchwert von Fr. â¦ abzÃ¼glich Wertberichtigung von Fr. â¦, also Fr. ...</p> <p class="Erwgung2"><b>10.2 </b>Der VermÃ¶genssteuerwert bzw. der Verkehrswert wurde vom kantonalen Steueramt gemÃ¤ss EinschÃ¤tzungsvorschlag vom 13. April 2021 mittels einer je einfachen Gewichtung des Ertragswerts und des Substanzwerts, geteilt durch zwei, ermittelt. Den Ertragswert ermittelte es anhand der durchschnittlichen MietertrÃ¤ge 2013â2016 (Fr. â¦ ohne Abschreibungen auf GebÃ¤ude) und kapitalisierte diese mit 6,00 % (Zinssatz ohne aufgestauter Unterhalt). Dabei gelangte es zu einem Verkehrswert von Fr. â¦. Hierbei stÃ¼tzte es sich auf die eigene Verkehrswertberechnung der Pflichtigen in der Beilage 1 zum Schreiben vom 3. November 2020: Dabei berechneten die Pflichtigen den Verkehrswert anhand einfacher Gewichtung des Realwerts von Fr. â¦ und einfacher Gewichtung des Ertragswerts von Fr. â¦ und gelangten zu einem Verkehrswert von rund Fr. ... Das Steuerrekursgericht berichtigte diesen Betrag â wie beantragt â um Fr. â¦, da die flÃ¼ssigen Mittel doppelt besteuert wÃ¼rden und gelangte in Gutheissung des Eventualantrags der Pflichtigen zu einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. ... Vor Verwaltungsgericht machen die Pflichtigen nun geltend, die Liegenschaft sei ein GeschÃ¤ftshaus im Sinn der Weisung 2009, Rz. 36, und lediglich zum Ertragswert zu bewerten. </p> <p class="Erwgung2"><b>10.3 </b>Als GeschÃ¤ftshÃ¤user gemÃ¤ss Weisung 2009 (Rz. 37) gelten Liegenschaften, deren Ertrag Ã¼berwiegend durch die geschÃ¤ftliche Nutzung bestimmt wird (Bank-, BÃ¼ro- und LadengebÃ¤ude mit kleinem Wohnanteil usw.). WÃ¼rde der GeschÃ¤ftsbetrieb der Pflichtigen unter den engen Begriff des GeschÃ¤ftshauses im Sinn der Weisung fallen, kÃ¤me bei der Ermittlung des Ertragswerts der hÃ¶here Kapitalisierungssatz von 7,05 % zur Anwendung (siehe Weisung 2009, Rz. 43 und 42). Das kantonale Steueramt brachte dagegen einen tieferen bzw. fÃ¼r die Pflichtigen gÃ¼nstigeren Kapitalisierungssatz von 6 % zur Anwendung. Auf welcher Grundlage und zu welchem Kapitalisierungssatz die Pflichtigen die von ihnen verfochtenen und gegenÃ¼ber der Berechnung des kantonalen Steueramts noch viel tieferen Ertragswerte von Fr. â¦ und Fr. â¦ ermittelt haben, ist unklar. Ebenso wenig ist belegt, dass es sich hierbei um die steueramtlich ermittelten Werte handelt (vgl. dazu die AusfÃ¼hrungen der Pflichtigen im Rekurs, Rz. 9 und die dazu eingereichte Beilage). Selbst wenn dem so wÃ¤re, basierten diese mutmasslich noch auf der Annahme, es handle sich bei den streitbetroffenen GebÃ¤uden um MehrfamilienhÃ¤user, welche von den Pflichtigen im PrivatvermÃ¶gen gehalten werden. Letztlich spielt es denn auch keine Rolle, welcher SchÃ¤tzungsmethode gefolgt wird: So bewegen sich der vom kantonalen Steueramt ermittelte Ertragswert und Substanzwert ungefÃ¤hr in gleicher HÃ¶he (jeweils rund Fr. â¦). Damit bleibt es bei den vom Steuerrekursgericht festgelegten steuerbaren VermÃ¶gen.</p> <p class="Erwgung1"><b>11. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde in Bezug auf die direkte Bundessteuer 2017 (SB.2022.00083) nicht einzutreten. Die Beschwerde in Bezug auf die Staats- und Gemeindesteuern 2017 (SB.2022.00082) ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>12. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>12.1 </b>Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG bzw. Art. 144 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 145 Abs. 2 DBG). Das Verwaltungsgericht legt die GerichtsgebÃ¼hr nach seinem Zeitaufwand, nach der Schwierigkeit des Falls und nach dem Streitwert oder dem tatsÃ¤chlichen Streitinteresse fest (§ 150b in Verbindung mit Art. 153 Abs. 4 StG). In besonders aufwÃ¤ndigen Verfahren kann die GerichtsgebÃ¼hr bis auf das Doppelte erhÃ¶ht werden (§ 4 Abs. 1 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 [GebV VGr]).</p> <p class="Urteilstext">Basierend auf dem ermittelten Streitwert (siehe E. 3) und dem besonders grossen Aufwand des Verwaltungsgerichts aufgrund der Ã¼berdurchschnittlich langen Beschwerdeschrift von 50 Seiten (siehe dazu die eigenen AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrenden in der Beschwerde) rechtfertigt es sich vorliegend, die GerichtsgebÃ¼hr gestÃ¼tzt auf § 4 Abs. 1 GebV VGr zu verdoppeln. </p> <p class="Erwgung2"><b>12.2 </b>Den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden steht keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1954 [VRG] in Verbindung mit § 152 und 153 Abs. 4 StG bzw. Art. 64 Abs. 1â3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG] in Verbindung mit Art. 144 Abs. 4 und Art. 145 Abs. 2 DBG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde SB.2022.00082 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2017 wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Auf die Beschwerde SB.2022.00083 betreffend direkte Bundessteuer 2017 wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren SB.2022.00082 wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'962.50; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 87.50</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 3'050.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren SB.2022.00083 wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 52.50</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'052.50</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) das Steuerrekursgericht;<br/> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) das Steueramt der Stadt F;</span></p> <p class="Einzug2"><span> e) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung (ESTV).</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>