<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 50/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Juni 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Visana, Juristischer Dienst, Weltpoststrasse 19/21, </div> <div class="para">3000 Bern, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zürich Versicherungs-Gesellschaft, Generaldirektion </div> <div class="para">Schweiz, Rechtsdienst, 8085 Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend F.________, 1934 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Die 1934 geborene F.________ war ab Oktober 1986 </div> <div class="para">als Teilzeitverkäuferin in der H.________ AG beschäftigt </div> <div class="para">und damit bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft gegen </div> <div class="para">Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Als sie am </div> <div class="para">25. April 1987 ihren Personenwagen vor einem Rotlicht </div> <div class="para">abbremsen musste, konnte die ihr nachfolgende Lenkerin </div> <div class="para">nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf ihr Fahrzeug </div> <div class="para">auf. Der noch am selben Tag aufgesuchte Dr. med. </div> <div class="para">S.________ diagnostizierte angesichts der geklagten Kopfschmerzen, </div> <div class="para">der Druckdolenz im Halswirbelsäulenbereich, der </div> <div class="para">Parästhesien in beiden Händen und der angegebenen Schwindelgefühle </div> <div class="para">ein Whiplash-Trauma der Halswirbelsäule; ossäre </div> <div class="para">Läsionen waren nicht feststellbar. Nach anfänglich vollständiger </div> <div class="para">und später noch teilweiser Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">konnte F.________ ihrer Erwerbstätigkeit ab 10. August 1987 </div> <div class="para">wieder ohne Einschränkungen nachgehen. In den folgenden </div> <div class="para">Jahren wurden dem Unfallversicherer jedoch immer wieder </div> <div class="para">Rückfallmeldungen wegen Kopf- und Nackenbeschwerden mit </div> <div class="para">Ausstrahlungen in die Schulterregion erstattet. Vereinzelt </div> <div class="para">kam es dabei auch zu vorübergehenden Arbeitsaussetzungen. </div> <div class="para">In der Regel wurden vom behandelnden Dr. med. C.________ </div> <div class="para">jedoch lediglich Physiotherapien verordnet und das Vorliegen </div> <div class="para">einer Arbeitsunfähigkeit verneint. </div> <div class="para">Die 'Zürich', welche ihre Haftung im Zusammenhang mit </div> <div class="para">dem Verkehrsunfall vom 25. April 1987 anerkannt hatte, für </div> <div class="para">Heilungskosten aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet </div> <div class="para">hatte, zog nebst Berichten des Dr. med. S.________ und des </div> <div class="para">Dr. med. C.________ die Gutachten des Neurologen Dr. med. </div> <div class="para">T.________ vom 16. August 1988, 12. November 1990 und </div> <div class="para">25. März 1992, Letzteres mit zwei vom 30. April und </div> <div class="para">18. Juni 1992 datierenden Ergänzungen, bei. Gestützt auf </div> <div class="para">diese Unterlagen gelangte sie zum Schluss, die anlässlich </div> <div class="para">des versicherten Unfallereignisses erlittene Schädigung der </div> <div class="para">Wirbelsäule wirke sich auf die Erwerbsfähigkeit nicht aus, </div> <div class="para">weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe; hingegen </div> <div class="para">könne auf Grund des Gutachtens des Dr. med. </div> <div class="para">T.________ eine auf einer Integritätseinbusse von 27,5 % </div> <div class="para">basierende Integritätsentschädigung ausgerichtet werden. </div> <div class="para">Dies eröffnete sie der Versicherten mit Verfügung vom </div> <div class="para">11. Juni 1993, welche unangefochten in Rechtskraft erwachsen </div> <div class="para">ist. </div> <div class="para">Nach noch im selben Jahr erfolgten weiteren Rückfallmeldungen </div> <div class="para">und einem im Oktober 1993 gescheiterten Arbeitsversuch </div> <div class="para">gab F.________ ihre Erwerbstätigkeit endgültig auf. </div> <div class="para">Gestützt auf die in einem Bericht vom 11. Januar 1995 festgehaltenen </div> <div class="para">Ergebnisse einer vom 12. bis 15. Dezember 1994 </div> <div class="para">dauernden Abklärung im Zentrum für medizinische Begutachtung </div> <div class="para">(ZMB) verneinte die 'Zürich' den natürlichen Kausalzusammenhang </div> <div class="para">zwischen den noch bestehenden gesundheitlichen </div> <div class="para">Beeinträchtigungen und dem Verkehrsunfall vom 25. April </div> <div class="para">1987. Dementsprechend stellte sie mit Verfügung vom </div> <div class="para">12. April 1995 sämtliche Leistungen rückwirkend auf den </div> <div class="para">30. Januar 1995 ein. Auf Einsprache der Versicherten hin </div> <div class="para">wurde noch eine Begutachtung im Institut Z.________ in </div> <div class="para">Auftrag gegeben. Auch nach Vorliegen der Z-Expertise, </div> <div class="para">welche von Prof. Dr. phil. P.________ am 13. Februar 1996 </div> <div class="para">erstattet wurde, hielt die 'Zürich' mit Einspracheentscheid </div> <div class="para">vom 29. Mai 1996 an ihrem bereits verfügungsweise vertretenen </div> <div class="para">Standpunkt fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- F.________ liess gegen die von der 'Zürich' beabsichtigte </div> <div class="para">Leistungseinstellung Beschwerde an das Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich erheben. Als neues Beweismittel </div> <div class="para">legte sie unter anderm die Ergebnisse einer am </div> <div class="para">19. August 1996 am Institut X.________ mittels der Single </div> <div class="para">Photon Emission Computed Tomography (Spect) durchgeführten </div> <div class="para">Abklärung auf. </div> <div class="para">Die als Krankenversicherer von F.________ zur Stellungnahme </div> <div class="para">eingeladene Visana reichte eine Beurteilung ihres </div> <div class="para">Vertrauensarztes Dr. med. R.________ vom 3. Dezember 1998 </div> <div class="para">ein und unterstützte im Übrigen die von der Versicherten </div> <div class="para">gestellten Anträge. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 4. Januar 1999 wies das kantonale </div> <div class="para">Gericht die Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Die Visana führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit </div> <div class="para">dem Begehren, die Zürich sei zu verpflichten, F.________ </div> <div class="para">«über den 30. Januar 1995 hinaus die nach UVG geschuldeten </div> <div class="para">Leistungen zu bezahlen». Zur Untermauerung ihrer Begründung </div> <div class="para">beruft sie sich auf einen weiteren Bericht des Dr. med. </div> <div class="para">R.________ vom 2. Februar 1999. </div> <div class="para">Die 'Zürich' schliesst unter Einreichung einer zusätzlichen </div> <div class="para">Stellungnahme des ZMB vom 17. Mai 1999 auf Abweisung </div> <div class="para">der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">und F.________ als Mitinteressierte haben </div> <div class="para">sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Nebst eindeutig nicht dem Unfallereignis vom </div> <div class="para">25. April 1987 zuzuordnenden Leiden weist die Versicherte </div> <div class="para">im Wesentlichen Nackenbeschwerden mit Ausstrahlungen in die </div> <div class="para">Schulterregion und Myogelosen auf. Zusätzlich sind Hirnleistungsstörungen </div> <div class="para">geltend gemacht worden, welche für verschiedene </div> <div class="para">Symptome wie Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche, </div> <div class="para">Konzentrationsschwierigkeiten und leichte depressive Verstimmungen </div> <div class="para">verantwortlich sein sollen. </div> <div class="para">Zu prüfen ist, ob und inwiefern die Unfallversicherung </div> <div class="para">für allfällig notwendige Heilbehandlungen aufkommen muss </div> <div class="para">und für im Zusammenhang mit diesen Beschwerden stehende Beeinträchtigungen </div> <div class="para">der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit Taggelder </div> <div class="para">und Rentenleistungen zu gewähren hat. Streitig ist dabei </div> <div class="para">in erster Linie das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs </div> <div class="para">zwischen dem versicherten Unfallereignis vom </div> <div class="para">25. April 1987 und den vorhandenen Beschwerden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Den Begriff der für die Leistungspflicht der </div> <div class="para">Unfallversicherung vorausgesetzten natürlichen Kausalität </div> <div class="para">eines versicherten Unfallereignisses für eine darauf zurückgeführte </div> <div class="para">gesundheitliche Schädigung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 119 V 337</a> </div> <div class="para">Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) hat das kantonale </div> <div class="para">Gericht im angefochtenen Entscheid vom 4. Januar </div> <div class="para">1999 zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig </div> <div class="para">ist insbesondere auch, dass das Vorhandensein eines natürlichen </div> <div class="para">Kausalzusammenhangs als Tatfrage - auch bei Beschwerdebildern </div> <div class="para">ohne organisch nachweisbare Befunde nach </div> <div class="para">Schleudertraumata der Halswirbelsäule (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page335">BGE 119 V 335</a>) - mit </div> <div class="para">dem im Sozialversicherungsrecht allgemein erforderlichen </div> <div class="para">Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt </div> <div class="para">sein muss und die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs </div> <div class="para">für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht genügt </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page338">BGE 119 V 338</a> Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Hinsichtlich der bei der Würdigung medizinischer </div> <div class="para">Berichte allgemein geltenden Grundsätze und ihres beweisrechtlichen </div> <div class="para">Stellenwerts (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 125 V 352</a> Erw. 3a mit Hinweis) </div> <div class="para">kann ebenfalls auf die Erwägungen im angefochtenen </div> <div class="para">Entscheid verwiesen werden. In <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 125 V 352</a> ff. Erw. 3b </div> <div class="para">findet sich überdies eine Zusammenfassung der vom Eidgenössischen </div> <div class="para">Versicherungsgericht in Ergänzung zum massgebenden </div> <div class="para">Prinzip der freien Beweiswürdigung erarbeiteten Richtlinien </div> <div class="para">für die beweisrechtliche Auswertung bestimmter Formen medizinischer </div> <div class="para">Unterlagen (Gerichtsexpertisen, von Unfallversicherern </div> <div class="para">eingeholte Gutachten externer Spezialärzte, Berichte </div> <div class="para">versicherungsinterner Ärzte, Parteigutachten, hausärztliche </div> <div class="para">Stellungnahmen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom </div> <div class="para">11. Juni 1993 hat die 'Zürich' den Versicherungsfall zunächst </div> <div class="para">abgeschlossen, indem sie der Versicherten zwar eine </div> <div class="para">Integritätsentschädigung zugesprochen, die Voraussetzungen </div> <div class="para">für eine Rentengewährung jedoch mit der Begründung verneint </div> <div class="para">hat, das Leistungsvermögen werde durch die unfallbedingte </div> <div class="para">Gesundheitsschädigung nicht beeinträchtigt. Medizinische </div> <div class="para">Vorkehren standen im damaligen Zeitpunkt offenbar nicht zur </div> <div class="para">Diskussion. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Nachdem die Zusprechung weiterer auf Grund einer </div> <div class="para">unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit zu erbringender Leistungen </div> <div class="para">somit bereits einmal rechtskräftig abgelehnt worden </div> <div class="para">ist und die Versicherte die von ihr neu geltend gemachten </div> <div class="para">Ansprüche auf einen Rückfall (<span class="artref">Art. 11 UVV</span>) zurückführt, </div> <div class="para">handelt es sich bei der ablehnenden Verfügung vom 12. April </div> <div class="para">1995 und dem diese bestätigenden Einspracheentscheid vom </div> <div class="para">29. Mai 1996 nicht, wie aus den vorinstanzlichen Ausführungen </div> <div class="para">zu den Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit allenfalls </div> <div class="para">geschlossen werden könnte, um leistungsaufhebende </div> <div class="para">Verwaltungsakte. Eine allfällige hinsichtlich des natürlichen </div> <div class="para">Kausalzusammenhangs im vorliegenden Verfahren bestehende </div> <div class="para">Beweislosigkeit würde sich deshalb zum Nachteil der </div> <div class="para">Versicherten und der heute Beschwerde führenden Krankenkasse </div> <div class="para">auswirken, welche aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt </div> <div class="para">Rechte ableiten wollten (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 </div> <div class="para">Erw. 3b). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Des Weitern wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">geltend gemacht, mit der Zusprechung einer Integritätsentschädigung </div> <div class="para">sei bereits eine Anerkennung unfallbedingter </div> <div class="para">Gesundheitsschäden erfolgt. </div> <div class="para">Dies trifft an sich zu. Gemäss Wortlaut der Verfügung </div> <div class="para">vom 11. Juni 1993 beschränkte sich diese allerdings auf </div> <div class="para">eine 'Beeinträchtigung der Wirbelsäule'. Einzig der Hinweis </div> <div class="para">auf einen nicht genau bezeichneten Bericht des Dr. med. </div> <div class="para">T.________ liesse allenfalls die Frage aufwerfen, ob der </div> <div class="para">anerkannte Integritätsschaden auch die von Dr. med. </div> <div class="para">T.________ im Ergänzungsschreiben vom 30. April 1992 </div> <div class="para">erwähnte Störung der Hirnleistung mit umfasst. Letztlich </div> <div class="para">kann diese Frage aber offen bleiben, da sich aus der </div> <div class="para">rechtskräftig gewordenen Zusprechung einer Integritätsentschädigung </div> <div class="para">für das vorliegende Verfahren ohnehin nichts zu </div> <div class="para">Gunsten der Versicherten ableiten lässt. Die in <span class="artref">Art. 24 </span></div> <div class="para">Abs. 1 UVG bei Vorliegen einer dauernden erheblichen Schädigung </div> <div class="para">der körperlichen oder geistigen Integrität vorgesehene </div> <div class="para">Entschädigung setzt immer auch eine Prognose hinsichtlich </div> <div class="para">der künftigen Entwicklung voraus (Thomas Frei, Die </div> <div class="para">Integritätsentschädigung nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes </div> <div class="para">über die Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1997, </div> <div class="para">S. 38 f.). Dass sich eine solche Vorhersage nachträglich </div> <div class="para">als unrichtig erweist, kann nicht ausgeschlossen werden </div> <div class="para">(vgl. Thomas Frei, a.a.O., S. 105 ff., insbesondere S. 111 </div> <div class="para">und 112). Es geht deshalb nicht an, einen Versicherungsträger </div> <div class="para">auf einer einmal rechtskräftig gewordenen und einer </div> <div class="para">gerichtlichen Überprüfung deshalb nicht mehr zugänglichen </div> <div class="para">Anerkennung eines unfallbedingten Integritätsschadens auch </div> <div class="para">bezüglich später geltend gemachter anderer Leistungsansprüche </div> <div class="para">zu behaften. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- a) Gestützt auf die Aussagen im ZMB-Gutachten vom </div> <div class="para">11. Januar 1995, wonach das chronifizierte Zervikalsyndrom </div> <div class="para">ganz eindeutig von degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule </div> <div class="para">determiniert werde und sich die möglicherweise </div> <div class="para">noch bestehenden Residuen aus der Beschleunigungsverletzung </div> <div class="para">der Halswirbelsäule kaum mehr genügend von den degenerativen </div> <div class="para">Veränderungen abgrenzen liessen, weshalb der unfallbedingte </div> <div class="para">Anteil nur noch mit dem Beweisgrad der Möglichkeit </div> <div class="para">anzunehmen sei, gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, </div> <div class="para">dass der noch bestehende Gesundheitsschaden nicht mehr mit </div> <div class="para">überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom </div> <div class="para">25. April 1987 zurückgeführt werden könne. </div> <div class="para">Bezüglich der zervikalen Beschwerden ist gegen diese </div> <div class="para">Beurteilung nichts einzuwenden. Nachdem die Ärzte des ZMB </div> <div class="para">ausdrücklich festgestellt haben, dass der Unfall von 1987 </div> <div class="para">als eine bloss mögliche Ursache für einen Teil des chronifizierten </div> <div class="para">Zervikalsyndroms in Betracht gezogen werden könne, </div> <div class="para">und kein Anlass besteht, die Zuverlässigkeit dieser medizinischen </div> <div class="para">Erkenntnis in Frage zu stellen, kann ein unfallbedingter </div> <div class="para">Anteil am Zervikalsyndrom nicht mit dem erforderlichen </div> <div class="para">Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </div> <div class="para">als erstellt gelten. Mit der teils abweichenden Betrachtungsweise </div> <div class="para">des Prof. Dr. phil. P.________ im Z-Gutachten </div> <div class="para">vom 13. Februar 1996 einerseits und der Argumentation </div> <div class="para">des Dr. med. R.________ in der von der Beschwerde </div> <div class="para">führenden Krankenkasse beigebrachten Stellungnahme vom 3. </div> <div class="para">Dezember 1998 andererseits hat sich bereits die Vorinstanz </div> <div class="para">eingehend auseinander gesetzt. Sie mögen die Ursächlichkeit </div> <div class="para">des Verkehrsunfalles für das zervikale Beschwerdebild zwar </div> <div class="para">befürworten. Ebenso wenig wie der im vorliegenden Verfahren </div> <div class="para">neu aufgelegte Bericht des Dr. med. R.________ vom 2. Februar </div> <div class="para">1999 lassen sie diese jedoch als mehr denn eine blosse </div> <div class="para">Möglichkeit erscheinen, was, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">richtig festgehalten wird, für einen </div> <div class="para">haftungsbegründenden Kausalitätsnachweis nicht genügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Was die auf Hirnleistungsstörungen zurückgeführten </div> <div class="para">Beschwerden anbelangt, ist zunächst festzuhalten, dass abgesehen </div> <div class="para">von Kopfschmerzen während des ganzen Verlaufs der </div> <div class="para">gesundheitlichen Entwicklung nach dem Unfall vom 25. April </div> <div class="para">1987 kaum je von solchen organisch nicht belegbaren Befunden </div> <div class="para">die Rede war. Dafür, dass einzelne der angegebenen Befindlichkeitsstörungen </div> <div class="para">für sich allein genommen mit überwiegender </div> <div class="para">Wahrscheinlichkeit auf das versicherte Unfallereignis </div> <div class="para">zurückzuführen wären, bestehen keine Anhaltspunkte. </div> <div class="para">Wie dem Bericht des Dr. med. R.________ vom 3. Dezember </div> <div class="para">1998 entnommen werden kann, wurde insbesondere den angeblichen </div> <div class="para">kognitiven Defiziten auch von der Versicherten </div> <div class="para">selbst nur untergeordnete Bedeutung beigemessen. Unter </div> <div class="para">diesen Umständen verbietet sich auch die Annahme eines als </div> <div class="para">Folge des erlittenen Verkehrsunfalles aufgetretenen, nach </div> <div class="para">Schleudertraumata der Halswirbelsäule nicht selten festgestellten </div> <div class="para">und insofern als typisch bezeichneten Beschwerdebildes, </div> <div class="para">zumal auch die medizinischen Unterlagen nur </div> <div class="para">äusserst spärliche Hinweise auf die Möglichkeit solcher </div> <div class="para">Behinderungen liefern. Auch wenn sich einzelne der beim </div> <div class="para">Beschwerdekomplex nach Schleudertraumata vorkommenden </div> <div class="para">Störungen gelegentlich manifestiert haben mögen, ist es </div> <div class="para">doch nie zum Gesamtbild der nach solchen Verletzungen </div> <div class="para">häufig beobachteten Symptomatik gekommen. Zu den Ergebnissen </div> <div class="para">der am 19. August 1996 im Institut X.________ erfolgten </div> <div class="para">Abklärung mittels der Single Photon Emission Computed </div> <div class="para">Tomography (Spect) schliesslich bleibt anzumerken, dass </div> <div class="para">diese bisher auch wissenschaftlich nicht anerkannte Untersuchungsmethode </div> <div class="para">nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen </div> <div class="para">Versicherungsgerichts zum Vornherein nicht geeignet ist, um </div> <div class="para">im Rahmen der Prüfung der natürlichen Kausalität von Unfallfolgen </div> <div class="para">den Beweis für das Vorliegen hirnorganischer </div> <div class="para">Schädigungen zu erbringen (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 316 = SVR </div> <div class="para">2001 UV Nr. 1 S. 1). Im Übrigen wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">davon abgesehen, die geltend gemachte </div> <div class="para">Leistungspflicht mit vom Zervikalsyndrom klar abgrenzbaren </div> <div class="para">Leiden näher zu begründen. Es erübrigt sich daher, auf diesen </div> <div class="para">Aspekt weiter einzugehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- Nach <span class="artref">Art. 134 OG</span> darf das Eidgenössische Versicherungsgericht </div> <div class="para">im Beschwerdeverfahren über die Bewilligung </div> <div class="para">oder Verweigerung von Versicherungsleistungen den Parteien </div> <div class="para">in der Regel keine Verfahrenskosten auferlegen. Diese Bestimmung </div> <div class="para">wurde vom Gesetzgeber vor allem im Interesse der </div> <div class="para">Versicherten geschaffen, die mit einem Sozialversicherer im </div> <div class="para">Streit stehen. Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens </div> <div class="para">vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht gilt </div> <div class="para">aber nicht für den Fall, dass sich zwei Unfallversicherer </div> <div class="para">über Leistungen aus Unfallfolgen für einen gemeinsamen Versicherten </div> <div class="para">streiten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-489%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page494">BGE 120 V 494</a> Erw. 3, 119 V 223 </div> <div class="para">Erw. 4c). Diese Sichtweise hat ihre Gültigkeit auch dort, </div> <div class="para">wo Krankenkasse und Unfallversicherer im Streit über die </div> <div class="para">Leistungspflicht liegen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=25.06.2001&amp;to_date=14.07.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-183%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page192">BGE 126 V 192</a> Erw. 6 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Folglich hat die Beschwerde führende Krankenversicherung </div> <div class="para">als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu </div> <div class="para">tragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Die Gerichtskosten von Fr. 3000.- werden der Beschwerdeführerin </div> <div class="para">auferlegt. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich, dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung und F.________ zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 28. Juni 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>