<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00948</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1967 geborene X.___ meldete sich am 19. November 2007 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) unter Hinweis auf ein psychisches Leiden bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die IV-Stelle zog Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/12, 7/16) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/22) bei. Am 14. August 2008 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegte sie dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht in Form der Durchführung einer regelmässigen und umfassenden Psychotherapie (Urk. 7/18). Mit Verfügung vom 12. Februar 2009 sprach sie dem Versicherten eine ganze Invalidenrente samt Kinderrente mit Wirkung ab 1. April 2008 zu (Urk. 7/25 und 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2009 wurde ein Revisionsverfahren eingeleitet, in dessen Rahmen der Versicherte mit ausgefülltem Fragebogen angab, sein Gesundheitszustand habe sich leicht verbessert (Urk. 7/38 S. 2). Nach dem Beizug eines aktuellen Arztberichtes (Urk. 7/40) teilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 1. April 2010 mit, es bestehe ein unveränderter Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 7/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2011 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet. Der Versicherte gab mit ausgefülltem Fragebogen an, sein Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert, er könne nach wie vor nicht arbeiten (Urk. 7/45 S. 1). Daraufhin zog die IV-Stelle aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte bei (Urk. 7/53, 7/57, 7/59) und veranlasste die Erstellung eines bidisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle Y.___, welches am 28. Januar 2013 erstattet wurde (Urk. 7/67). Mit Schreiben vom 1. März 2013 auferlegte sie dem Versicherten eine Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in Form der Durchführung einer fachpsychiatrischen Behandlung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich notwendiger Pharmakotherapie (Urk. 7/70). Gleichentags teilte sie dem Versicherten mit, es bestehe ein unveränderter Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. 7/71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Februar 2014 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet. Die IV-Stelle tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen (Urk. 7/74, 7/78, 7/84) und veranlasste die Erstellung eines bidisziplinären Gutachtens bei Prof. Dr. Z.___, Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psycho-therapie und Dr. med. A.___, Facharzt FMH für ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, welches am 7. November 2015 erstattet wurde (Urk. 7/104). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren stellte die IV-Stelle die dem Versicherten bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 28. Juli 2016 auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein; einer allfälligen dagegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[= 7/118]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 7. September 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine Invalidenrente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2016 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. Oktober angezeigt wurde. Gleichzeitig wurde das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bewilligt und Advokatin Karin Wüthrich, Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cap Schweiz, als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese reichte am 3. November 2016 eine Honorarnote ein (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinische Abklärung habe gezeigt, dass der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit lediglich zu 60 % arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit, welche teils stehend, teils sitzend ausgeübt werden könne, sei er indessen voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht habe sich sein Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand gebessert. Es sei keine mittelgradige Depression mehr ausgewiesen. Aus rechtlicher Sicht sei ein invalidisierender psychiatrischer Gesundheitsschaden zu verneinen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den im Vorbescheidverfahren vorgebrachtn Einwänden wurde ausgeführt, die Knieoperation könne nicht als Grund dafür angesehen werden, dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Behandlung ein Jahr lang unterbrochen worden sei. Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer keine Behandlung mehr in Anspruch genommen habe, könne vielmehr auf eine Verbesserung seines psychiatrischen Zustandes geschlossen werden. Im Zeitpunkt der Auftragserteilung zur Erstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines bidisziplinären Gutachtens habe sich der Beschwerdeführer nicht in psychiatrischer Behandlung befunden. Deshalb hätten keine psychiatrischen Berichte eingeholt werden können. Die IV-Stelle sei nicht darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sich der Beschwerdeführer anschliessend wieder in Behandlung begeben habe. Aus der Stellungnahme des behandelnden Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeuten würden jedoch keine objektivierbaren Befunde hervorgehen, die einen anderen Entscheid herbeigeführt hätten. Die IV-Stelle habe anhand des strukturierten Beweisverfahrens festgestellt, dass kein invalidisierender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden mehr ausgewiesen sei. Aufgrund dessen werde auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte angebliche Diskrepanz in den Aussagen des begutachtenden Psychiaters nicht näher eingegangen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, es fehle vorliegend an einem Revisionsgrund. Der begutachtende Psychiater habe festgehalten, es liege eine ähnliche Symptomatik vor wie in den Vorbefunden beschrieben worden sei. Das zeige, dass es sich bei seiner Einschätzung lediglich um eine andere Beurteilung des gleich gebliebenen Sachverhaltes handle. Zudem sei das aktuelle Gutachten mangelhaft, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Es sei unvollständig. Dem begutachtenden Psychiater sei bekannt gewesen, dass sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer wieder in fachärztlicher Behandlung befinde. Trotzdem habe er die entsprechenden Berichte zu Unrecht nicht beigezogen und keinen Kontakt zum behandelnden Psychotherapeuten aufgenommen. Dieser zeichne ein anderes Bild des Beschwerdeführers als der begutachtende Psychiater. Aus diesen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne auf das aktuelle Gutachten nicht abgestellt werden. Abgesehen davon sei aber auch der Gutachter zum Schluss gekommen, dass keine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsfähigkeit vorliege, weshalb der Entscheid der IV-Stelle auch aus diesem Grund falsch sei. Die IV-Stelle habe ihr Ermessen überschritten, als sie von der Einschätzung des Psychiaters abgewichen sei. Zudem habe sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, als sie in ihrer Verfügung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten habe, es werde zur angeblichen Diskrepanz im Gutachten keine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung genommen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rüge der Gehörsverletzung ist aufgrund ihrer formellen Natur vorweg zu behandeln (vgl. BGE 118 Ia 18 E. 1a). Das Recht auf eine Begründung eines Entscheides ist ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben den speziellen gesetzlichen Regelungen in Art. 42 ATSG und Art. 57a Abs. 1 IVG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a). Die Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und soll dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. Es muss für sie nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sein, inwieweit die Einwände gewürdigt wurden. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Die Verwaltung darf sich nicht darauf beschränken, die vom Versicherten im Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren vorgebrachten Einwände tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen; sie hat ihre Überlegungen dem Betroffenen gegenüber auch namhaft zu machen und sich dabei ausdrücklich mit den (entscheidwesentlichen) Einwän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den auseinanderzusetzen oder aber zumindest die Gründe anzugeben, weshalb sie gewisse Gesichtspunkte nicht berücksichtigen kann. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">181 ff. E. 1a und E. 2b mit Hinweisen, 126 V 80 E. 5b/dd; Urteil des Eidgenös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Versicherungsgerichts vom 3. Oktober 2006 in Sachen J., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">614/06, E. 3.2). Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn der Betroffene die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines – allfälligen – Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 124 V 183 E. 4a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) wurden die Überlegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen genannt, von denen sich die Beschwerdegegnerin in ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Auch ging die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf die Einwände des Beschwerdeführers vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juli 2016 (Urk. 7/114)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein; dabei musste sie sich nicht mit jedem einzelnen Einwand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandersetzen. Der Beschwerdeführer vermochte den Entscheid denn auch sachgerecht anzufechten und konnte sein Anliegen vor einer Beschwerdeinstanz vortragen, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüft (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). Eine allfällige Gehörsverletzung wäre daher als geheilt zu betrachten. Von einer Rückweisung aus formellen Gründen wäre aber auch aus prozessökonomischen Gründen und mit Blick auf das gebotene einfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che und rasche Verfahren (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis) abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im bidisziplinären (psychiatrisch-orthopädischen) Gutachten vom 28. Januar 2013 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt (Urk. 7/67 S. 14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langhingezogene, agitierte depressive Episode (ICD-10 F 32.1), DD: gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F 25.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/67 S. 14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatisch verstärktes femoropatellares Schmerzsyndrom bei Patella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dysplasie vom Typ Wiberg III beidseits und Lateralisation rechts mehr als links mit Chondropathia patellae beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Knietrauma rechts vom 5.4.2011 mit Zustand nach traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">scher Eröffnung der Bursa präpatellaris rechts, vollständiger Ruptur des hinteren Kreuzbandes und Status nach Partialruptur der Quadrizepssehne am medialen Ansatzbereich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über Probleme mit dem rechten, zeitweise auch mit dem linken Kniegelenk. Er habe belastungsabhängige Beschwerden, so sei das Treppensteigen sehr schmerzhaft. Die freie Gehstrecke betrage lediglich 15 Minuten, wobei dies wohl auf eine Muskelschwäche zurückzuführen sei. Er könne nicht knien und das Autofahren während längerer Zeit sei aufgrund der Beugestellung der Kniegelenke sehr beschwerlich (Urk. 7/67 S. 18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand bewege sich hinkfrei, die Positionswechsel seien flüssig und unauffällig. Auch zum An- und Ausziehen benötige er keine Hilfsmittel. Der Fersen- und Zehengang sei unauffällig. Der Einbeinstand könne mit offenen Augen knapp gehalten werden, mit geschlossenen Augen hingegen nicht. Der Schultergürtel sei symmetrisch, es fänden sich keine Hinweise auf eine Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terinstabilität. Die Trophik der Schultergürtel-, Oberarm- und Unterarmmusku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latur sei symmetrisch kräftig. Trotz der Adipositas sei die Rumpf- und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur palpatorisch als kräftig und indolent zu beurteilen. Die Rumpfbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weglichkeit zeige gute Werte. Die Beckenneigung zeige keinen Verdacht auf pathologische Werte, die Beinachsen seien symmetrisch unauffällig. Am rechten Kniegelenk verlaufe eine 12 cm lange Narbe. Das Kniegelenk sei nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärmt, reizfrei und es finde sich kein Erguss (Urk. 7/67 S. 20-21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im klinischen Status der Kniegelenke würden die vorbestehenden kongenitalen Befunde in Form einer Asymmetrie der Kniescheibenform mit ungünstig konfi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">guriertem Gleitlager beider Kniescheiben am Femur konkurrieren. Das erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Übergebewicht spiele bei der biomechanischen Belastung des Gelenkab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittes eine ungünstige Rolle. Von Seiten der beschriebenen subjektiven Beschwerdesituation und klinisch aufgrund der Untersuchungsbefunde könne eine Knieinstabilität ausgeschlossen werden. Die überdurchschnittlich hohe Tro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phik der Kniestabilisatoren widerspreche zudem einer signifikanten Schonung der betreffenden Muskulatur (Urk. 7/67 S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus orthopädischer Sicht sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiter im Sicherheitsdienst auszugehen (Urk. 7/67 S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand berichte, dass es ihm seit der Trennung von seiner damaligen Ehefrau im Jahr 2011 psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisch schlecht gehe. Er leide unter raschen Stimmungsschwankungen, manch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal sei seine Stimmung ganz schlecht, dann wieder sei er unruhig und gereizt, voller Hass auf seine Ex-Frau, die ihn ruiniert habe. Wenn es ihm einmal etwas besser gehe, geschehe etwas, das ihn wieder zurückwerfe. Sein Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen sei eingeschränkt, er habe keine Ausdauer und sei ablenkbar. Früher habe er viele Hobbies und Interessen gehabt, jetzt empfinde er keine Freude mehr. Einzig beim Essen könne er seine Probleme vorübergehend vergessen (Urk. 7/67 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein tragfähiger Kontakt zum Exploranden sei herstellbar. Er sei wach, bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinsklar und in allen Qualitäten orientiert. Seine Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen seien mässig. Oft verharre er mit seinem Schicksal hadernd und in den erlebten Konflikten mit seiner Ex-Frau. Die höheren kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln seien beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Der formale Gedankengang wirke ausufernd, zum Teil sprunghaft, wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt nicht kohärent. Im inhaltlichen Denken sei der Explorand deutlich auf die negativen Kognitionen, die Vorwürfe und Hassgefühle gegenüber der geschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Ehefrau sowie auf die depressiven Gefühle eingeengt. Hinweise auf Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">luzinationen, illusionäre Verkennungen oder schuldwahnhaftes Geschehen seien hingegen nicht vorhanden. Psychomotorisch sei er unruhig, agitiert und hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründig angespannt. In der Primärpersönlichkeit fänden sich weit in die Bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphie zurückreichende, narzisstische Akzente, darüber hinaus einzelne emoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onal instabile, impulsive Anteile (Urk. 7/67 S. 11-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Differentialdiagnostisch sei am ehesten von einem agitiert depressiven Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild von mittelschwerer Prägung auszugehen, wobei auch eine schi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zoaffektive Störung mit einem depressiv-hypomanischen Mischbild nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden könne. Der Ausprägungsgrad der formalen und inhaltlichen Denkstörungen sowie der Affektregulationsstörung verhindere derzeit noch eine Arbeitsaufnahme, sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versicherte daher weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/67 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf dieses Gutachten ging der RAD (Regionale Ärztliche Dienst) von einem unveränderten Gesundheitszustand aus. Er hielt jedoch dafür, dem Beschwerdeführer eine Schadenminderungspflicht in Form der Durchführung einer fachpsychiatrischen Behandlung sowie einer Pharmakotherapie aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/69 S. 5). In der Folge wurde dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 1. März 2013 besagte Schadenminderungspflicht auferlegt (Urk. 7/70) und es wurde ihm gleichzeitig mitgeteilt, dass weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 7/71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bidisziplinären Gutachten von Prof. Dr. Z.___ und Dr. A.___ vom 7. November 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/104 S. 58 und 67):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 60.8) mit chronischer Anpassungsstörung bei Beziehungskonflikt (Ehescheidung) (DSM-IV 309.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pangonarthrose rechts (ICD-10: M 17.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoro-patellar-Arthrose links (ICD-10: M 19.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/104 S. 58 und 67):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung; ggw. remittiert (ICD-10: F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymie (ICD-10: F 34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht näher bezeichnete Essstörung mit Adipositas (ICD-10: F 50.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Ausbildung (ICD-10: Z 55)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">finanzielle Probleme (hohe Schulden) (ICD-10: Z 59)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ansatztendinopathie Plantaraponeurose links (ICD-10: M 77.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cholezystektomie (ICD-10: K 80)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über seit Jahren bestehende Schmerzen in beiden Knien. Er habe Mühe damit, Trep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pen hinabzusteigen. Wenn er eine Strecke von mehr als 2 km Länge gehe, führe das zu Schwellungen. Er könne auch nicht laufen. An der rechten Schulter habe er ebenfalls Schwellungen. Wenn er den rechten Arm anhebe oder einen Gegenstand werfe, habe er Schmerzen. Gelegentlich habe er auch Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen (Urk. 7/104 S. 65-66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Exploranden handle es sich um einen 48-jährigen Versicherten in gutem Allgemeinzustand. Der Gang sei hinkfrei. Der Trapezius sei weich, indolent und die okzipitalen Ansätze seien schmerzfrei. Die Schulterkonturen seien symmet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch, über dem Bizepssehnenkanal oder dem AC-Gelenk finde sich keine Druckdolenz. Beide Ellbogen und Handgelenke seien frei beweglich, die Volarflexion im rechten Handgelenk jedoch anfangs schmerzhaft. Die Epikon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylen seien beidseits indolent. Der Fersen- und Zehengang sei gut möglich. Die Trochanteren seien indolent, beide Beckenkämme indes schmerzhaft. In den Kniegelenken fände sich kein Erguss, es sei auch keine Schwellung vorhanden. Die Patellae seien gut beweglich (Urk. 7/104 S. 67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befunde würden eine retro-patelläre Symptomatik zeigen, die Oberschenkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur sei auf der schmerzhafteren rechten Seite besser als links. Die Beschwerden, die lumbal und an der rechten Schulter angegeben würden, könnten nicht objektiviert werden. Bildgebend seien Knorpeldefekte femoral rechts und patellär links beschrieben, das hintere Kreuzband am linken Knie sei zwar ausgedünnt, die Bänder seien jedoch intakt. Der Nachweis der bildgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Läsionen bedeute nicht, dass invalidisierende Einschränkungen bestünden. Der Explorand sei körperlich weniger aktiv und habe erhebliches Übergewicht, weshalb die Belastbarkeit der Kniegelenke schlecht beurteilt werden könne. Die Limitierung der Gehstrecke sei nicht auf die Schmerzen oder angeblichen Ergüsse zurückzuführen, sondern erfolge willentlich (Urk. 7/104 S. 68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, für rein stehende Tätigkeiten im Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbereich sei der Versicherte aufgrund der degenerativen Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu 60 % arbeitsfähig. Für eine wechselbelastende Tätigkeit mit vorzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise stündlichen Positionswechseln sei er zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/104 S. 69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über Hassgefühle gegenüber seiner Exfrau, die ihn betrogen und ruiniert habe. Er sehe keine berufliche Zukunftsperspektive. Er werde seine Gedanken an den wirtschaftlichen Zusammenbruch nicht los. Nur wenn er esse, gehe es ihm gut, dann könne er sein Leid vergessen. Auch beim Training oder beim Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein mit seinen Freunden könne er sich von seiner Lebensgeschichte gut ablen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken und distanzieren (Urk. 7/104 S. 47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rapport zum Exploranden könne hergestellt und während der gesamten zweistündigen Untersuchung gehalten werden. Der Explorand sei zeitlich, ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und situativ voll orientiert. Während der Exploration seien weder Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Kurz- noch des Langzeitgedächtnisses objektivierbar. Er beklage keine Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsstörungen. Solche seien während der Untersuchung auch nicht feststellbar – bis zum Ende sei kein Abfall der kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Leistungsfähigkeit zu bemerken. Der formale Gedankengang wirke teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ausufernd, gleichzeitig monoton in der Wiederholung der immer gleichen Sequenzen. Eine Sprunghaftigkeit sei hingegen nicht zu erkennen. Die Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung sei weder zum negativen noch zum positiven Pol hin verschoben. Die Schwingungsfähigkeit sei indessen deutlich eingeengt. Der Explorand sei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bittert und externalisiere sein Gefühlsleben. Eine Affektlabilität bestünde nicht, auch seien die Vitalgefühle nicht gemindert. Klinisch fänden sich deutliche Hinweise auf eine narzisstische Persönlichkeit (Urk. 7/104 S. 50-51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der aktuellen psychiatrischen Untersuchung sei eine ähnliche Symptomatik vorherrschend, wie sie in den Vorbefunden beschrieben werde. Es bestünden jedoch zwei entscheidende Unterschiede. So sei die aggressive affektive Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nente im Vergleich zu den Vorbefunden deutlich gedämpft und der Explorand gebe an, sich von seinen Gedanken an die Exfrau distanzieren und sich ablen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken zu können. Depressive Symptome, welche die Diagnosestellung einer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradigen depressiven Episode rechtfertigen würden, seien nicht mehr fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellbar (Urk. 7/104 S. 55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Prof. Dr. Z.___ fest, in seiner angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Mitarbeiter im Sicherheitsbereich sei der Versicherte nach wie vor voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig arbeitsunfähig. In einer adaptierten Tätigkeit ohne Verantwortung für Menschen und ohne erhöhte Anforderungen an die psycho-physische Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit sei er in seiner Arbeitsfähigkeit zu 30 % -40 % eingeschränkt. Das Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dement diene dazu, arbeitsunübliche Pausen einlegen zu können. Bei einem vollen Pensum betrage die Arbeitsleistung 60 % -70 % (Urk. 7/104 S. 58-59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bidisziplinäre Gutachten von Prof. Dr. Z.___ sowie Dr. A.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen; die Gutachter tätigten sorgfältige, allseitige Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen (Urk. 7/104 S. 41-51, S. 65-67) und berücksichtigten die geklagten Beschwerden sowie die Vorakten (Urk. 7/104 S. 9-47, S. 65-67). Zudem setzten sie sich mit der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers sowie mit den früheren ärztlichen Beurteilungen ausführlich auseinander (Urk. 7/104 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 52-55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht geltend, das Gutachten sei mangelhaft, was aus den Ausführungen des behandelnden Facharztes hervorgehe. Zudem sei es unvollständig, weil von diesem keine aktuellen Berichte beigezogen worden seien. Hinzu komme, dass eine nicht nach den ICD-10 Kriterien definierte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose gestellt worden sei. Aus diesen Gründen könne auf das Gutachten nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten findet sich ein Schreiben des behandelnden Arztes, in welchem er sich zum Gutachten von Prof. Dr. Z.___ äussert (Urk. 7/115). Dabei beschränkt er sich darauf, Fragen aufzuwerfen und die von ihm gestellten Diagnosen zu wiederholen. Eine fachliche Auseinandersetzung mit dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten findet nicht statt. Auch werden keine objektiven Befunde genannt, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che auf die von ihm genannten Diagnosen schliessen lassen würden. Seine Bemerkungen sind teilweise nicht nachvollziehbar. So wirft er die Frage auf, weshalb im Gutachten empfohlen werde, die psychiatrisch-psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung fortzuführen, wenn dem Beschwerdeführer gleichzeitig eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert werde. Prof. Dr. Z.___ bescheinigte dem Beschwerdeführer jedoch keine 100%ige Arbeitsfähigkeit, sondern ging von einer Einschränkung von 30 % - 40 % aus (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/104 S. 58-59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Seltsam erscheint auch die Frage, weshalb im Gutachten nicht vermerkt sei, dass der Dolmetscher von Prof. Dr. Z.___ schlecht behandelt worden sei. Aufgrund dessen, dass der Beschwerdeführer sehr gut Schweizerdeutsch spricht und keine Hilfe vom Dolmetscher in Anspruch nehmen wollte, war dieser an der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung gar nicht anwesend (Urk. 7/104 S. 42). Hinzu kommt, dass der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Arzt offenbar fachfremd psychiatrische Diagnosen stellte. Aus dem Medizinalberuferegister geht hervor, dass er über keine fachpsychiatrische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung verfügt. Da weder die von ihm gestellten Diagnosen noch seine Kritik schlüssig erscheinen, vermag dieser Bericht die Beweiskraft des Gutachtens nicht zu schmälern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die wichtigste Grundlage gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlicher Schlussfolgerungen die klinische Untersuchung mit Anamneseerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanamnestische Angaben eingeholt werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann daher aus dem Umstand, dass Prof. Dr. Z.___ keine Berichte des Arztes B.___ beizog, nicht auf eine fehlende Beweiskraft des Gutachtens geschlossen werden, dies umso weniger, als B.___ den Beschwerdeführer erst ab April 2015 behandelte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist ferner darauf hinzuweisen, dass es verschiedene aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte medizinische Klassifikationssysteme gibt, wobei neben dem ICD-10 auch das DSM-IV massgebend ist. Ein Definitionsmonopol der ICD-10 wurde vom Bundesgericht explizit verneint (BGE 130 V 396 E. 6.3). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass Prof. Dr. Z.___ eine Diagnose nach DSM-IV stellte, womit das Vorbringen des Beschwerdeführers fehl geht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, aus den Ausführungen von Prof. Dr. Z.___ gehe hervor, dass keine Veränderung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des eingetreten sei, sondern lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes vorliege. So schreibe er, es sei eine ähnliche Symptomatik vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herrschend wie in den Vorbefunden beschrieben worden sei (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar trifft es zu, dass Prof. Dr. Z.___ auf die ähnliche Symptomatik hinwies. Indessen führte er gleichzeitig aus, im Vergleich zum Vorgutachten sei eine Verbesserung eingetreten. So seien keine depressiven Symptome mehr feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, die auf eine mittelgradige depressive Episode hinweisen würden (Urk. 7/104 S. 55). Da die depressive Symptomatik zwischenzeitlich remittiert ist, liegt eine Verbesserung des psychiatrischen Gesundheitszustandes vor. Damit ist ein Revisionsgrund zu bejahen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ und Dr. A.___ vom 7. November 2015 als beweiskräftig. In diesem wurde </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 % - 40 % bescheinigt, wobei es sich dabei offensichtlich um einen Ver-schrieb han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt (Urk. 7/104 S. 59). So führte Prof. Dr. Z.___ an anderer Stelle aus, der Beschwerdeführer sei in seiner Arbeitsfähigkeit um 30 % - 40 % eingeschränkt und wies auf die Leistungsfähigkeit von 60 % -70 % bei einem Vollpensum hin (Urk. 7/104 S. 58-59). Auszugehen ist vom Mittelwert der Schätzung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_358/2014 vom 21. November 2014), womit mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit von einer Arbeitsfähigkeit in ange-passter Tätigkeit von 65 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) eindeutig über- oder untersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitet (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_333/2013 vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer über keine Ausbildung verfügt. Er war einige Zeit als Mitarbeiter im Sicherheitsbereich tätig, es wurde ihm jedoch vor Eintritt des Gesundheitsschadens aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt (Urk. 7/9). Mangels formaler Qualifikation wäre der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Einschränkung daher als Hilfskraft tätig. Wie vorstehend dargelegt, ist der Beschwerdeführer in der Lage, eine Tätigkeit, die teilweise ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend und teilweise sitzend ausgeübt werden kann, zu verrichten. Da er auch in dieser Tätigkeit als Hilfskraft zu qualifizieren ist, kann zur Bestimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Validen- sowie Invalideneinkommens auf denselben Lohn abgestellt werden. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden (9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist zu 65 % arbeitsfähig. Da die gesundheitlich bedingten Einschränkungen damit schon vollständig berücksichtigt wurden, rechtfertigt sich kein weiterer Abzug. Somit resultiert ein rentenausschliessender Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 35 %. Die angefochtene Verfügung ist im Ergebnis nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der mit Verfügung vom 24. Oktober 2016 bewilligten unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 8) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu in der Lage ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin, Advokatin Karin Wüthrich, macht mit ihrer Honorarnote vom 3. November 2016 einen Aufwand von 9,3 Stunden sowie Spesen in der Höhe von Fr. 500.60 geltend (Urk. 10). Der Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streitsache gerade noch angemessen (9,3 Stunden à Fr. 185.--). Fotokopien werden mit Fr. 0.50 pro Kopie entschädigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. den Leitfaden Amtliche Mandate der Oberstaatsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft des Kantons Zürich vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016, S. 57 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unklar ist vorliegend, weshalb die Rechtsvertreterin 486 Kopien angefertigt haben soll. Vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund, dass die Beschwerdeschrift lediglich 8 Seiten umfasst, ist dies nicht nachvollziehbar. Die Rechtsvertreterin erläutert auch nicht, wie dieser hohe Kopierbedarf entstanden sein soll. Angemessen erscheinen unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Umfangs der Rechtsschriften sowie der Schreiben an den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer maximal 50 Kopien, womit Auslagen in der Höhe von insgesamt rund Fr. 39.60 (Porto für die Briefe und Eingaben sowie Fotokopien) zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sind. Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin ist daher eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 1‘900.90 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Advokatin Karin Wüthrich, Procap Schweiz, Olten, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘900.90</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>