A bteilung IV D -4980/2007 gar/geg {T 0/2} U rteil vom 31. Juli 2007 M itw irkung: R ichter R obert G alliker, H ans Schürch, G érald Bovier G erichtsschreiber G regor G eisser A._______, Aserbaidschan, vertreten durch D r. iur. R ené Bussien, R echtsanw alt, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 13. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer am 22. Januar 2006 ein erster M al in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, w obei er zur Begründung seines erstm aligen G esuches im W esentlichen geltend m achte, er sei m it aserischer und arm enischer H erkunft in Aserbaidschan gebo- ren, im Jahre 1981 zusam m en m it seinen Eltern nach Arm enien gezogen, um nach der dortigen Erm ordung seines Vaters, w elche w ohl auf dessen journalistische Tätigkeit zu- rückzuführen gew esen sei, m it der M utter und seinem Bruder in R ussland Zuflucht zu suchen, w o sie seit dem Jahre 1988 gelebt hätten, dass sie auch in R ussland Problem e bekom m en hätten, er unter anderem am 2. N ovem - ber 2005 in B._______ von U nbekannten zusam m engeschlagen w orden sei, w obei dieser Angriff ethnisch m otiviert beziehungsw eise als gegen die frühere Tätigkeit seines Vaters in Arm enien gerichteter R acheakt zu verstehen sei, dass das BFM m it Verfügung vom 7. M ärz 2006 m it Bezug auf den Beschw erdeführer das N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft sow ohl hinsichtlich Aserbaidschan als auch R ussland feststellte und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug - als zu- lässig, zum utbar und m öglich - anordnete, dass die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) auf die dage- gen eingereichte Beschw erde m angels Bezahlung des geforderten Kostenvorschusses m it U rteil vom 23. Juni 2006 nicht eintrat, dass der Beschw erdeführer seit dem 29. August 2006 unbekannten Aufenthalts w ar, dass er seit dem 18. Februar 2007 w egen m ehrfachen D iebstahls und W iderhandlung gegen das Bundesgesetz über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) in der Schw eiz eine unbedingte Freiheitsstrafe zu verbüssen hatte, w obei er am 3. Juni 2007 bedingt entlassen w urde, dass er am 17. April 2007 aus der H aft über seinen R echtsvertreter unter rubrizierter Identität beim BFM eine m it "neues Asylgesuch" bezeichnete R echtsschrift einreichen liess, dass er anlässlich der Kurzbefragung im C ._______ sow ie dem ihm gew ährten rechtlichen G ehör durch das BFM je vom 5. Juli 2007 - ohne Einreichung eines rechts- genüglichen Identitätsdokum ents - sein Asylgesuch im W esentlichen dam it begründete, er w erde in B._______ im m er noch von denselben Leuten verfolgt, w elche ihn dam als angegriffen hätten, dass er konkretisierend festhielt, er habe nach seiner H aftentlassung im Juni 2007 in Zürich von russisch sprechenden Leuten, w elche sich als seine ehem aligen N achbarn in B._______ herausgestellt hätten, zufällig erfahren, dass dort zw ei Brüder gesucht w ürden, und darin sich und seinen Bruder erkannt habe, dass er aus Angst vor erneuter Verfolgung durch diese U nbekannten, w elche im Ü brigen Buddhisten seien, nicht nach R ussland zurückkehren könne und w egen der ethnischen Konflikte in Arm enien und Aserbaidschan für ihn auch eine R ückkehr in diese Länder nicht in Frage kom m e,3 dass das BFM m it Verfügung vom 13. Juli 2007 - eröffnet am 16. Juli 2007 - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Voll- zug anordnete, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 20. Juli 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde einreichte und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm Asyl zu gew ähren, eventualiter sei von der W egw eisung abzusehen, dass er in prozessualer H insicht ein G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echts- pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) stellte, dass die vorinstanzlichen Akten am 25. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintra- fen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass dem nach auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erw ägungen – einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (Entscheidun- gen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K ] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), w eshalb auf das R echtsbegehren, es sei dem Beschw erdeführer Asyl zu gew ähren, nicht einzutreten ist, dass dem gegenüber in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungs- zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil sich das BFM 4 diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a AN AG auch m ateriell zur Sache zu äussern hatte, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende in der Schw eiz be- reits ein Asylverfahren durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen haben oder w äh- rend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt sind, dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn die Anhörung H inw eise auf zw ischenzeitlich eingetretene Ereignisse ergibt, die geeignet sind, die Flüchtlingsei- genschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes rele- vant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ), dass der Beschw erdeführer in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlau- fen hat, seither nicht in seinen H eim atstaat zurückgekehrt ist, sondern sich eigenen An- gaben zufolge bis zur Einreichung seines zw eiten Asylgesuchs in der Schw eiz aufgehal- ten hat, dass dem zufolge das BFM vor Erlass der angefochtenen N ichteintretensverfügung nicht zu einer Anhörung des Beschw erdeführers im Sinne von Art. 29 und 30 AsylG verpflich- tet w ar, sich indes auf die G ew ährung des rechtlichen G ehörs beschränken durfte (vgl. Art. 36 Abs. 1 i.V.m . Abs. 2 AsylG ), w elches dem Beschw erdeführer vorliegend m ittels Anhörung vom 5. Juli 2007 gew ährt w urde, dass im R ahm en von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG H inw eise auf in der Zw ischenzeit ein- getretene und für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse zu prüfen sind, w obei die Anforderungen an das Bew eism ass tief anzusetzen sind (vgl. EM AR K 2005 N r. 2) und gem äss zitierter Praxis diese Prüfung auf Ereignisse beschränkt bleibt, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und nicht in Anw endung des w eiten Ver- folgungsbegriffs (vgl. dazu EM AR K 2003 N r. 18) zu erfolgen hat (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.5. S. 18 f.), dass hinsichtlich der zur Begründung des zw eiten Asylgesuchs geltend gem achten Vor- bringen des Beschw erdeführers vorw eg auf die im C ._______ protokollierten Aussagen und auf das Protokoll des rechtlichen G ehörs durch das BFM vom 5. Juli 2007 zu verw eisen ist, dass das BFM zur Begründung seiner Verfügung im W esentlichen festhält, der Be- schw erdeführer habe den Vorfall vom 2. N ovem ber 2005 in B._______, w onach ihn dort Buddhisten zusam m engeschlagen hätten, bereits anlässlich seines ersten Asylgesuches geltend gem acht, dass dieses Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen sei und der Beschw erdeführer seither keine neuen Ereignisse geltend m ache, die geeignet seien, seine Flüchtlingsei- genschaft zu begründen, oder die für die G ew ährung des vorübergehenden Schutzes relevant seien, dass sich die diesbezüglichen Erw ägungen des BFM nach Prüfung der Akten durch das Bundesverw altungsgericht im Ergebnis als zutreffend erw eisen,5 dass zunächst im Sinne der vorinstanzlichen Erw ägungen und entgegen den Vorbringen in der R echtsm itteleingabe festzuhalten ist, dass das erste Asylverfahren m it U rteil der AR K vom 23. Juni 2006 - ungeachtet der Tatsache, dass kein m aterieller Endentscheid der Beschw erdeinstanz ergangen ist - rechtskräftig abgeschlossen ist, dass dem nach die Einw endungen in der R echtsm itteleingabe, w elche auf eine ursprüng- liche Fehlerhaftigkeit des ersten Asylverfahrens hinzielen, im vorliegenden Verfahren unbeachtlich sind, w eshalb auf diese nicht w eiter einzugehen ist, dass sich m it Blick auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG die Aktenlage in Bezug auf das m a- terielle Erfordernis des Fehlens von H inw eisen auf zw ischenzeitlich relevante Ereignisse sodann klar präsentiert, dass vorab festzuhalten ist, dass - aufgrund des über das Jahr 1992 zurückreichenden Aufenthalts des Beschw erdeführers in R ussland - neben der eigenen Angaben ge- m ässen aserischen auch von einer russischen Staatsangehörigkeit des Beschw erdefüh- rers auszugehen ist (vgl. russisches Staatsangehörigkeitsgesetz aus dem Jahre 1992, w onach alle Bürger der ehem aligen Sow jetunion die zu diesem Zeitpunkt ihren W ohnsitz in R ussland gehabt haben, autom atisch russische Staatsangehörige gew orden sind, w enn sie nicht innerhalb eines Jahres einen gegenteileigen Antrag gestellt haben), dass der Beschw erdeführer hinsichtlich seines zw eiten Asylgesuchs im Kern die bereits zur Begründung des ersten G esuches angeführten G ründe w iederholt und sich für den Zeitraum zw ischen dem Abschluss des ersten und der Einleitung des zw eiten Asylver- fahrens hinsichtlich einer erneuten Verfolgung in R ussland auf angebliche Inform ationen von ehem aligen N achbarn aus B._______ stützt, w elche er nach seiner H aftentlassung im Juni 2007 in Zürich zufällig getroffen haben w ill, dass m ithin die vom Beschw erdeführer vorgebrachten N oven einzig seine G efährdungs- lage in R ussland betreffen, dass dem gegenüber seine vorliegenden Ausführungen bezüglich Aserbaidschan - als seinem (anderen) H eim atstaat - nicht über die im ersten Verfahren beurteilte Sachlage hinausgehen, und Letztere rechtskräftig als für den Beschw erdeführer nicht flüchtlings- relevant erachtet w urde, dass der Beschw erdeführer folglich bereits angesichts seiner nach w ie vor offen stehen- den Alternative in Aserbaidschan die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt (vgl. u.a. W ALTE R KÄLIN , G rundriss des Asylverfahrens, Basel/Frankfurt a.M . 1990, S. 35), dass m it Bezug auf die Bedrohungslage in R ussland der Vollständigkeit halber zu er- w ähnen bleibt, dass die in m aterielle R echtskraft erw achsene Verfügung des BFM vom 7. M ärz 2006 bezüglich des erw ähnten Vorfalls vom 2. N ovem ber 2005 von einem An- griff von D rittpersonen ("terze persone") bei gleichzeitigem Schutzw illen und -fähigkeit der russischen Behörden ausgeht ("non è né sostenuto né tollerato dalle autorità russe"), dass die erw ähnte Einschätzung des N ichterfüllens von Art. 3 AsylG m it Bezug auf R ussland auch betreffend die neuen Vorbringen w eiterhin Bestand hat, dass der Beschw erdeführer som it sein zw eites Asylgesuch entw eder auf bereits im ersten Verfahren vorgebrachte oder aber auf Sachverhaltsbestandteile abstützt, die be- reits bei erstem H insehen offensichtlich nicht flüchtlingsrelevant sind,6 dass der Beschw erdeführer diese klare Sachlage m it seinen pauschalen Vorbringen, w elche die G laubhaftigkeit seiner Aussagen bekräftigen, auf R echtsm ittelebene nicht zu entkräften verm ag, dass das Bundesam t dem nach in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), vorlie- gend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat und der Beschw erdeführer zu- dem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w es- halb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und dem nach vom Bundesam t zu R echt angeordnet w urde, dass das Bundesam t, ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen dazulegen verm ag, w elche geeignet w äre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und keine Anhaltspunkte für eine andere m en- schenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in Aserbaid- schan beziehungsw eise R ussland drohen könnte (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass es sich im vorliegenden Verfahren aufgrund der nachfolgenden Erw ägungen im H inblick auf die Frage der Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs erübrigt, die An- w endbarkeit von Art. 14a Abs. 6 AN AG zu prüfen, dass näm lich w eder die derzeitige allgem eine Lage in Aserbaidschan beziehungsw eise R ussland noch die aktenkundigen individuellen U m stände des Beschw erdeführers ge- gen eine im Vergleich zum ersten Asylverfahren anderen Einschätzung hinsichtlich der Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs aus der Schw eiz Anlass geben, w eshalb auch diesbezüglich kein W egw eisungshindernis vorliegt, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach Aserbaidschan oder R ussland schliesslich m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten und er verpflichtet ist, sich bei der entspre- chenden heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten som it keine W egw eisungshindernisse vorliegen und der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, sow eit darauf einzutreten ist, dass aus den dargelegten G ründen den im vorliegenden Verfahren gestellten R echtsbe- gehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG unabhängig von den Fragen der prozessualen Bedürftigkeit und der sachlichen N otw endigkeit einer R echtsverbeiständung abzuw eisen ist,7 dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst a VG G i.V.m . Art. 1 bis 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (2 Expl., vorab per Telefax, einge- schrieben; Beilagen: Einzahlungsschein, BFM -Verfügung im O riginal) - die Vorinstanz, C ._______, zu den Akten (...) (vorab per Telefax) - das D ._______ des Kantons E._______ (per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker G regor G eisser Versand am :