<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AB.2003.00146</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="Times New Roman" size="4">III. Kammer</font><br/> <font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichterin Faesi, Vorsitz</font> <p><font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4">Gerichtssekretärin Bachmann</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 29. Januar 2004</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">M.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die SVA, Ausgleichskasse, mit Einspracheentscheid vom 11. November 2003 ihre Verfügung vom 27. August 2003 betreffend Abweisung des Gesuchs um Herabsetzung der für die Beitragsjahre 1998 bis 2002 verfügten persönlichen Beiträge (für Nichterwerbstätige) im Gesamtbetrag von Fr. 23'770.30 (einschliesslich Fr. 691.80 Verwaltungskosten) bestätigt hatte (Urk. 2; vgl. auch Urk. 4/16),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die bei der SVA eingereichte und in der Folge an das hiesige Gericht weitergeleitete Beschwerde vom 24. November 2003, mit welcher M.___ sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Neufestsetzung der für die Jahre 1998 und 1999 verfügten persönlichen Beiträge beantragt hat (Urk. 1 und Urk. 5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der SVA, Ausgleichskasse, vom 1. Dezember 2003 (Urk. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">sowie in die übrigen Akten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Gegenstand des vorliegenden Verfahrens einzig die Frage bildet, ob die Beschwerdegegnerin das Gesuch der Beschwerdeführerin (vom 2. Mai 2003; Urk. 4/1) um Herabsetzung der persönlichen Beiträge zu Recht abgelehnt beziehungsweise die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (vom 18. September 2003; Urk. 4/17) zu Recht abgewiesen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Ausführungen der Beschwerdeführerin daher, soweit sie sich gegen die Festsetzung beziehungsweise Berechnung der für die Jahre 1998 und 1999 rechtskräftig verfügten Beiträge richten, im (vorliegenden) Verfahren betreffend Beitragsherabsetzung - wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend dargelegt - nicht mehr gehört werden können, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Art. 11 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) - worauf in Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) und Art. 27 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Erwerbsersatzordnung für Wehr- und Zivilschutzpflichtige (EOG) hinsichtlich der entsprechenden Beiträge verwiesen wird - Beiträge nach Art. 6, 8 Abs. 1 oder 10 Abs. 1 AHVG, deren Bezahlung einer obligatorisch versicherten Person nicht zumutbar ist, auf begründetes Gesuch hin herabgesetzt werden können,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts die Voraussetzung der Unzumutbarkeit erfüllt ist, wenn die beitragspflichtige Person bei der Bezahlung des vollen Betrages ihren Notbedarf und denjenigen ihrer Familie nicht befriedigen könnte, wobei darunter das Existenzminimum im Sinne des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) zu verstehen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">sich die Herabsetzung geschuldeter Beiträge - unter Vorbehalt von Fällen missbräuchlicher Verzögerung - aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt beurteilt, in welchem der Pflichtige bezahlen müsste, in welchem also die Verfügung, der Einspracheentscheid, der Beschwerdeentscheid oder das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Rechtskraft erwächst (BGE 120 V 275 Erw. 5a/dd mit Hinweisen; SVR 2000 AHV Nr. 9 S. 34 Erw. 4a), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdeführerin zur Begründung des Herabsetzungsgesuches im Wesentlichen angeführt hatte, sie verfüge über wenig und zudem stetig abnehmendes Eigenkapital, weshalb es ihr nicht möglich sei, die geschuldeten Beträge zu bezahlen (vgl. Urk. 4/1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in diesem Zusammenhang jedoch auf die Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) beziehungsweise auf die ausführliche Begründung in der Verfügung vom 27. August 2003 (Urk. 4/16) verwiesen werden kann, woraus sich ergibt, dass der Beschwerdeführerin nach Abzug ihres Existenzminimums (Notbedarfs) ein Freibetrag von rund Fr. 200'000.-- verbleibt, was die Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Beschwerdeführerin somit offensichtlich zumutbar ist, die geschuldeten Beiträge in Höhe von Fr. 23'770.30 beziehungsweise die verbleibenden Ausstände in Höhe von Fr. 11'287.10 (vgl. Urk. 4/16) zu bezahlen, weshalb die Beschwerdegegnerin das Vorliegen einer unzumutbaren Härte zutreffend verneint und damit das Herabsetzungsgesuch beziehungsweise die Einsprache zu Recht abgewiesen hat;</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- M.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Bezüglich Beiträge an die Familienausgleichskasse ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p></div></body></html>