<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00474</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Steudler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1970 und zuletzt tätig als Mitarbeiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zustellung (vgl. Arbeitgeberfragebogen vom 26. Oktober 2015, Urk. 8/17), meldete sich am 3. September 2015 unter Hinweis auf einen Zustand nach Knieverletzung links am 11. Dezember 2012 sowie Depressionen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/7). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte mit Schreiben vom 11. Mai 2016 mit, dass der Beschwerdeführer sich einer stationären oder teilstationären psychiatrischen Behandlung unterziehen müsse, andernfalls dies dazu führen könne, dass auf das Leistungsgesuch nicht eingetreten werde oder aufgrund einer Akten entschieden werden müsse (Urk. 8/39). Anmeldungen in einer Tagesklinik sowie zur stationären Behandlung verliefen allerdings erfolglos, da die jeweiligen Institutionen den Versicherten nicht aufnahmen (vgl. Urk. 8/72; Urk. 8/74; Urk. 8/79/5 ff.). Die IV-Stelle beauftragte nach Rücksprache mit dem damaligen Rechtsvert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eter (vgl. Urk. 8/89; Urk. 8/92) med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie, mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten (Urk. 8/95). Nachdem sich der Beschwerdeführer gegenüber dem vorgesehenen psychiatrischen Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hochaggressiv gezeigt hatte, wurden die vorgesehenen Gutachtenstermine storniert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/99-104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolgedessen holte die IV-Stelle das fachpsychiatrische Gutachten von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Forensische Psychiatrie (Deutschland), sowie von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D-Klinik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), vom 6. Juni 2019 ein, welche sich zur Erstellung des Gutachtens bereit erklärt hatten (Urk. 8/131, Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zu den Rückfragen vom 23. Juli 2019, Urk. 8/133). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 8. August 2019 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/135), woraufhin der Versicherte Einwand er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob (Einwand vom 11. September 2019, Urk. 8/140; ergänzende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. September, 29. November und 12. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019, Urk. 8/142,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 8/150 und Urk. 8/161) und insbesondere den Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Dezember 2019 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte (Urk. 8/160-161). Die IV-Stelle richtete daraufhin Rückfragen an med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/162), welche sie mit Schreiben vom 11. März 2020 beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortete (Urk. 8/165). Der Versicherte konnte hierzu erneut Stellung nehmen (Urk. 8/171;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 8/166-167). Mit Verfügung vom 8. Juni 2020 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 9. Juli 2020 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und ihm insbesondere ab dem 1. März 2016 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">weitere medizinische Abklärungen zu tätigen und gestützt darauf den Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tätsgrad zu bestimmen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">dem Beschwerdeführer in Bezug auf die Person von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> als Gutachter das rechtliche Gehör zu gewähren,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">dem Beschwerdeführer die Fragebögen der psychometrischen Tests des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">achtens von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> vom 6. Juni 2019 zu edieren und auszuhändigen und ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme dazu einzuräumen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und danach das Leistungsbegehren neu zu beurteilen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege und Bestellung von Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steudler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als unentgeltlichen Rechtsbeistand. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2020 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-182). Der Beschwerdeführer reichte am 10. September 2020 weitere Unterlagen ein (Urk. 9 mit Beilagen Urk. 10/1-2). Die Beschwerdeantwort sowie die Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. September 2020 wurde der jeweils anderen Partei mit Verfügung vom 14. Oktober 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11), woraufhin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsvertreter des Beschwerdeführers noch seine Honorarnote einreichte (Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, dass ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf das psychiatrische Gutachten keine wesentlichen psychischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vorlägen als Mitarbeiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Innendienst. Es bestehe seit jeher eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. In der Vergangenheit könne gelegentlich kurzzeitig von höheren Arbeitsunfähigkeiten ausgegangen werden, welche allerdings inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherungsrechtlich nicht relevant seien. Dasselbe gelte für eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit. Somatisch lägen keine dauerhaften oder längerdauernden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vor. Ein Einigungsverfahren im Vorfeld der psychiatrischen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung sei nicht notwendig gewesen, da der damalige Rechtsvertreter einver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen gewesen sei. Anspruch auf Einsicht in schriftliche Aufzeichnungen der Gutachter bestehe keiner. Die weiteren Vorwände bezüglich des Gutachtens än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten ebenfalls nichts an dessen Beweiskräftigkeit. Selbst davon ausgehend, dass der Beschwerdeführer nicht im Innendienst der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sondern als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig gewesen wäre, resultiere ein anspruchsausschliessender Invaliditätsgrad (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, dass die Beschwerdegegnerin durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die voreingenommene Verfahrensführung den verfassungsmässigen Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein faires und gerechtes Verfahren verletzt habe. Mutmasslich sei auch darauf die ungenügende Abklärung des Sachverhalts zurückzuführen. Weder die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose einer paranoiden Psychose noch der somatische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand sei genügend abgeklärt worden. Auf ein somatisches Gutachten sei – nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem ein solches vorhergehend angedacht gewesen sei - aus nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Gründen verzichtet worden, womit eine grobe Verletzung der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht vorliege und die Sache zurückzuweisen sei. Das psychiatrische Gutachten sei darüber hinaus nicht beweiskräftig. Es wäre dem Beschwerdeführer klar mitzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen gewesen, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Gutachten mitarbeite und es wäre ihm ein Dolmetscher zu stellen gewesen, worum er telefonisch ersucht habe. Im Gutachten gemachte Ungenauigkeiten deuteten auf eine unsorgfältige, fehlerbehaftete Arbeitsweise hin. Die gemachten psychometrischen Tests müssten ediert werden. Die behandelnde Rheumatologin habe darüber hinaus schriftlich bestätigt, dass die im Gutachten festgehaltenen Angaben eines mit ihr durchgeführten Telefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprächs nicht den von ihr gemachten Angaben entspreche. Eine Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit den Berichten des behandelnden Psychiaters sowie der von ihm seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungsbeginn im April 2015 diagnostizierten chronifizierten mittelgradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Episode sei auch unterblieben, was einen Mangel darstelle. Aus dem Gutachten und der darin gemachten Würdigungen gehe klar hervor, dass die Gutachter voreingenommen gewesen seien. Der Vorwurf der Aggravation werde nicht begründet dargelegt. Selbst wenn auf das Gutachten abzustellen wäre, sei der Einkommensvergleich neu vorzunehmen unter Berücksichtigung sämtlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischer Einschränkungen sowie eines entsprechenden Leidensabzugs (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span>seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span> </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva</span><span>liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span>nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der </span><span>Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über</span><span>wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosig</span><span>keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) </span><span>abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und</span><span> Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag </span><span>gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><br/></p><p>3.</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 zuhanden der Krankentaggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 8/114/41):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knorpelläsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retropatellär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> latera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l ca. 50 % der Knorpeldicke </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniekontusion links am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dezember 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anterol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-late</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibiaplateau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> durch e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">inen Zusammenstoss mit einem PW</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vorübergehend Knochenmarks-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ödembildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibiaplateau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, im Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rlaufs-MRI vom 20. Oktober 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht mehr nachweislich </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht mache es keinen Sinn, den Beschwerdeführer prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch zu zwingen, in der Paketpostzustellung weiterhin tätig zu bleiben, dies führe mit grosser Wahrscheinlichkeit immer w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieder zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch anhaltenden Arbeitsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen, wobei die emotionelle Stimmungslage wahrscheinlich mitbeteiligt sei. Der MRI-Befund dokumentiere einen Knorpelschaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retropatellär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass es durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus möglich sei, dass bei anhaltender Kniescheibenbelastung unter repeti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivem Treppengehen mit Gewichtsbelastung vermehrt Schmerzen auftreten könnten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entsp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechend habe er die Diagnose als mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einwirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, d.h. er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestiere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Tätigkeit in der Paketzustellung eine noch 50%ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum verteilt auf den ganzen Tag mit Einhalten von Pausen resp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ektive einem Teilpensum vormittags und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittags. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer kniegelenksschonenden Tätigkeit wie die frühere Arbeit ohne Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strecken und ohne längere Wegstrecken sei der Beschwerdeführer voll arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Auch der Beschwerdeführer bestätige ausdrücklich, dass er die frühere Arbeit wieder voll bewältigen könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retropatelläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom beidseits, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> patellae links und eine depressive Entwicklung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/18). Lange sitzende Tätigkeiten, aber auch Heben und Tragen schwerer Lasten seien nicht zumutbar. Die bisherige Tätigkeit sei zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar und eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei voll zumutbar. Ab wann mit einer Wiederaufnahme zu rechnen sei, werde vom P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiater bestimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten im Bericht vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 fest, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 mit der Ambulanz zugewiesen worden. Er berichte, gegen ein rückwärtsfahrendes Auto gelaufen zu sein und sich dabei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechte Knie angeschlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und danach auf die rechte Seite gestürzt zu sein (vgl. hierzu auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/80). Seitdem bestünden Schmerzen am rechten Knie und diskret an der rechten Schulter. Die Ärzte diagnostizierten eine Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tusion rechts lateral (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/33). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologiebefund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 bezüglich des rechten Knies wurde eine regelrechte Artikulation ohne Anhalt für eine Fraktur oder Luxation, eine mittelständige Patella sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fabella</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in loco </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">typico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und kein Kniegelenkserguss gefunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/25). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sich die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Nacken-Schultergürtelbereich vollständig zurückgebildet hätten und die Knieschmerzen noch belastungsabhängig vorhanden seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/76). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hätte am 1. Oktober 2017 die Arbeit zu 100 % wieder aufneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men können, eine Behandlung finde keine statt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer teilte der Suva am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 mit, dass er wieder arbeitsfähig und seitens des Unfalls nicht mehr in Behandlung stehe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/86). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. Juni 2020 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich des psychiatrischen Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen auf das psychiatrische Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Juni 2019 sowie die Stellungnahmen zu Rückfragen vom 23. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und vom 11. März 2020 (Urk. 8/133 und Urk. 8/165) ab. Im Gutachten werden di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e bis zur Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktenkundigen medizinischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/8 ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter diagnostizierten eine Persönlichkeitsakzentuierung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Zügen (ICD-10 Z73 V) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Aktenanamnestisch hielten sie (1) einen Status nach rezidivierender depressiver Störung (ICD-10 F33), (2) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> patellae und (3) eine Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.2) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er 47-jährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer, gebürtig aus Serbien, seit seinem 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebensjahr in der Schweiz lebe und eingebürgert sei (Urk. 8/131/34 ff.). Aus erster Ehe habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der fremdanamnestisch infertile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei durch Fremdsamenspende gezeugte Kinder. Die erste Ehe sei 2015 geschieden worden, worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Anpassungsstörung (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> F43.2) bis zu depressiven Episoden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reagiert habe. Einschränkend mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hierbei erwähnt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Trennung bereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">013 vollzogen wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er dennoch zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere Jahre arbeitstätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei. Während der Scheidung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinend zu einem Konflikt gekommen, im Rahmen dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Abhör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ens von Gesprächen verurteilt wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Den Grund hierfür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> benannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sonst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Einträge im Strafregister fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich keine.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit 2015 in zweiter Ehe und habe einen weiteren Sohn seit 2017. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschiedene biographische Lücken nach dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere was die Beschäftigungsanamn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ese angehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich anhand der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Angaben nicht überprüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er bis Mai 2006 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Gepäckträger angestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit 2011 h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e er eine Anstellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zwischen dem subjektiven Ausprägungsgrad seiner Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgungsideen und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Funktionsniveau bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Inko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngruenz. Die Impulskontrolle sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beiden Kontaktzeitpunkten mit der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtenstelle ausreichend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Exekutivfunktionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Terminab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung ohne Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Beschwerdebild </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Eindruck eines dauerhaft erregten, nicht jedoch im Sinne einer Hypomanie gehobenen, sondern gereizten Gemütszustands mit Aggravation einer nicht eindeutig zu klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Grunderkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweckt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu diesem Schluss k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ämen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Untersuchenden, weil die theatralisch wirkend vorgetragenen Beschwerden keine nachweisbare Entsprechung in di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssozialen Handlungen gefunden hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auffällig und diskre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in diesem Zusammenhang, dass die von der Leiterin der Gutachtenstelle telefonisch befragte Rheumatologin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen als freundlich und höflich im Umgang bezeichnete, wie auch, dass die Angabe der seinerzeit Vorgesetzten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen an seinem Arbeitsplatz im Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienst der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als umgänglich, strukturiert und zuverlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssig erlebt habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Stimmungsbild und die Antriebslage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten keinen Anhalt auf die vorbeschriebene depressive Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Weder wirke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> niedergeschlagen noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er antriebsgehemmt oder antriebsgemindert. Eine erhöhte Müdigkeit oder Erschöpfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich an beiden Terminen nicht. Die leichte Verschiebung der nächtlichen Schlafzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und das späte Aufstehen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, falls tatsächlich vorhanden, als angenommene Lebensge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohnheit zu werten sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter hielten fest (Urk. 8/131/43), dass im Gutachtenauftrag vom 4. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 kein Fragenkatalog gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass eine ausgeprägte Verhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ensauffälligkeit wohl vorliege und die empfoh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lene stationäre/teilstationäre Behandlung, wie vom behandelnden Psychiater empfohlen, nicht habe organisiert werden können, weil die zuständige Klinik die Aufnahme des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mangels Therapieaussichten abgelehnt habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. Juli 2016).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Hinblick auf die vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r einige Jahre hinweg erbrachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsleistung sei nicht plausibel nachvollziehbar, weshalb es kürzlich zu einer solch schweren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und, laut Brief des beh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andelnden Psychiaters vom 19. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017, zu einer Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit gekommen sein sollte. Deshalb sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begutachtung in den Fachbereichen Rheumatologie und Psychiatrie empfohlen worden. Das An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsprofil der bisherigen Tätigkeit laute volle Erwerbstätigkeit als Mitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustellung mit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em Belastungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pakete ein- und ausladen, einer eher schweren Tätigkeit. Der Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sauftrag we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e dahingehend aufgefasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen, ob eine leistungseinschränkende psychische Störung vorlieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, und ob es Hinweise darauf gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb sich die Leistungseinschränkung und Behandel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit gegen Ende 2017 verschlechtert haben sollten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die diagnostischen Kriterien für eine leistungseinschränkende psychische Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntersuchungszeitpunkten am 21. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 und am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 als nicht gegeben angesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei vorbeschriebener depressiver Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich für eine leistungsaufhebende Ausprägung kein Anhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Behandlung mit Antidepressiva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei vorb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschriebener dissozialer Persönl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich Hinweise auf akzentuierte Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszüge aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde Persönlichkeitsstörung fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der Anhalt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegen eine solche Diagnose spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einer ersten Ehe von 23 Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer mit zwei Kindern, nun in zweiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ehe im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vierten Ehejahr verheiratet sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein weiteres Kind geboren worden sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(wobei hier nicht klar sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie dies bei akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kundiger Sterilität möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Unter Würdigung der bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chriebenen Schwierigkeiten mache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die jahrelange Tätigkeit am selben Arbeitsplatz die Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnose einer dissozialen Persönlichkeitsstörung noch weniger wahrscheinlich. Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Staatsbürgerschaft erteilt wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass im Auszug aus dem Schweizerischen Strafregister nach 21 Jahren Aufenthaltsdauer lediglich ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen nicht-gewalttätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Rechtsverstoss verzeichnet sei, spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Vorliegen einer dissozialen Persönlichkeitsstörung. Der Beschwerdeführer habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Lebenslage zu beiden Untersuchungsterminen in aggravierender Form</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsichtlich der laborchemischen und radiologischen Basisdiagnostik, dem ein erneuter laborchemischer Ausschluss einer Hyperthyreose und relevanten Infektionen, sowie radiologisch der Ausschluss einer intrakraniellen Läsion vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen hätten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Mitwirkung ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelehnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das psychosoziale Funktionsniveau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beiden Untersuchungsterminen ähnlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Untersuchenden k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ämen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu dem Schluss, dass im Begutachtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum wegen fehlender Stress-Bewältigungsmechanismen, welche durch eine Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsakzentuierung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Zügen (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z73) bedingt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit zu 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Demzufolge bestehe eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinalfremde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei mangelhafter Kooperation, finanzielle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das Alter, die fehlende berufliche Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung, sowie ein Konflikt mit der Ex-Frau und anscheinend auch dem gemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samen Sohn herausgearbeitet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bezüglich etwaiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingter Einschränku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngen der Arbeitsfähigkeit verwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fachspezifischen Kollegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Rückfrage der Beschwerdegegnerin führte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schreiben vom 23. Juli 2019 aus (Urk. 6/133), dass die angegebene Arbeitsfähigkeit von 80 % dem derzeitigen Stand entspreche. Eine Psycho- oder Milieutherapie wäre geeignet, eine vollständige und nachhaltige Arbeitsfähigkeit auch in Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situationen herbeizuführen. Dabei gehe es um die Bearbeitung der durch eine jahrelange Fehlanpassung bei Persönlichkeitsakzentuierung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-para</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noiden Zügen entwickelten mangelhaften Bewältigungsstrategien. Im Falle des Beschwerdeführers gingen sie als Untersucher von einer situativ leicht- bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Einschränkung aus, was eine Arbeitsunfähigkeit zu 20 % bedinge, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergehend könne diese bei weiteren Belastungsaspekten ansteigen im Sinne einer Anpassungsstörung wie in der Vergangenheit beschrieben. Um den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bei neu auftretenden Belastungen zu stärken wäre eine Therapie hilfreich. Hierfür wäre ein Zeitraum von zwei Jahren zu empfehlen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm am 4. Dezember 2019 zu Händen des Rechtsvertreters des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Stellung zum psychiatrischen Gutachten. Darin führte er aus (Urk. 6/160), dass im Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Zügen (ICD-10 Z73 V) gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Diagnose einer dissozialen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gestellt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weil gemäss Gutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n die dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnostisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen Kriterien nicht erfüllt seien. Es sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch die Rede von Aggravation einer nicht eindeutig zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärenden Grunderkrankung. Es we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine intensive psychotherapeutische und mil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eutherapeutische Behandlung emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen für die, gemäss Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Zeitpunkt der Begutachtung kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Mitwirkungsbereitschaft zeige. Es we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch angegeben, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz der wiederholten klaren Empfehlungen eine störungsspezifische Behandlung bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r nicht in Anspruch genommen habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosengruppe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Z00-Z99 handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um Faktoren, die den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand beeinfluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und zur Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die eine Abweichung von der Norm und eine medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Aussage darstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, aber für Kostenträger, Behörden usw. nur ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en geringen Krankheitswert hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gutachter, die eine solche Diagnose stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en sich fragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ob die bei der explorierten Person oder in deren Umfeld entstandene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Probleme Krankheitswert hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder nicht. Das auffällige Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Akten gut dokumentiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für sein soziales Umfeld immer wieder eine erhebliche Belastung m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it auf jeden Fall hohem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen und sei dies auch aktuell noch. Dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter seinem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesundheitlichen Zustand leide, stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausser Zweifel. Auch wenn die Darbietung der Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Gutachtern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas theatralisch ersch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zum Teil den Eindr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uck einer Aggravation verursache, passe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das eigentlich zu einer Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die unter and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erem auch histrionische Züge habe. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entstehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Eindruck, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss im Gutachten der Zustand des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die Auswirkungen seines auffälligen Verhaltens auf sein soziales Umfeld bagatellisiert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschönigt wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was sich schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">endlich auch auf die Diagnosestellung und Beurteilung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewirkt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diagnose mit geringem Krankheitswert gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die die Schwere der psychischen Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht korrekt widerspiegle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine intensive psychotherapeutische und mil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eutherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Behandlung empfohlen. Wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss dem Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zürich, eine Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit geringem Krankheitswert habe, warum brauche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er eine so intensive Behandlung? Die von den Gutachtern empfohlene Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geeignet für die Behandlung von spezifischen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen (F60 Diagnosen). Eine solche Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gutachter nicht stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wollen, empfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hlen aber eine für solche Diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en geeignete Behandlung. Dies sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein im Gutachten nicht übersehbarer Widerspruch. Die von den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellte Diagnose und die empfohlene Therapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht im Eink</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang. Seitens der Gutachter werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten Empfehlungen eine störungsspezifische Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g nicht in Anspruch genommen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei den in den Akten erwähnten Versuchen eine tagesklinische oder stationäre Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzufangen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm nur eine vordergründige Therap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iebereitschaft attestiert. Es we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber nicht ausführlich diskutiert, warum die zuständigen Institution</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en eine Aufnahme abgelehnt hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In den Berichten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zürich, der Tagesklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Winterthur sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die Rede von einer vordergründigen Therapiebereitschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern von der Gefahr einer Überforderung durch die Therapie und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapieun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Seitens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Motivation für eine Behandlung vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die zuständigen Institutionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihn aber nicht aufneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wollen. Aufgrund dieser Sachlage sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es falsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reitschaft zu unterstellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die aus psychiatrischer Sicht wichtigsten Mängel/Widersprüche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gutachtens diskutiert worden. Es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schon aufgrund der geschilderten Mängel/Widersprüche nicht verwertbar. Weitere Mängel und Widersprüche im Gutachten ausführlich zu diskutieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würde den für diesen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vorgegebenen Rahmen sprengen. Die Begutachtung müsse wiederholt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte die Beschwerdegegnerin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut Rückfragen. Darin konstatierte sie (Urk. 6/165), dass sie die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin informiert hätten über den Grund der diskrepanten Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der telefonischen Auskunft sowie des Berichtes vom 19. März 2019 von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergäben sich keine neuen medizinischen Fakten oder Tatsachen. Es werde abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf einen sogenannten Widerspruch zwischen einer Diagnose mit geringem Krankheitswert und den Therapie-Empfehlungen, die vor allem zur Behandlung von Persönli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chkeitsstörungen geeignet seien.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dabei nicht um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Widerspru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch. Wie dem Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entnehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei, gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es darum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit herzustellen und langfristig die psychische Stabilität auch bei Belastungssituationen sicherstellen zu können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer einen Dolmetscher abgelehnt und seine Sprachkenntnisse seien mehr als ausreichend gewesen für die gutachterliche Untersuchung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsvertreter an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">za</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hlreiche Ungenauigkeiten»,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich erwähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er jedoch lediglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Telefongespräche nicht erwähnt w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Daten der Untersuchung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seite 43 falsch widergegeben wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sei. Das seien zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ungenauigkeiten: Die Vermutung, man habe ihn mit anderen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführern verwechselt, sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eindeutig falsch. Die Daten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers befänden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in einem eigenen ele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ktronischen Ordner und hier seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nur seine Informationen/Daten auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">findbar. Die Ungenauigkeit lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ganz einfach erklären: Durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vorfeld mehrere Termine abgesagt worden, stattdessen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er mehrmals telefoniert. Diese Daten führten grösstenteils zu den aufgeführten Ungena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uigkeiten. Diese Telefonate seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schriftlich in der Akte notiert worden. Die sogenannten „zahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen Ungenauigkeiten auf den Se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iten 15, 17, 20, 21, 26 etc." würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treter nicht konkretisiert (da ihres Erachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den) und hätten, wie er schreibe,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Einfluss auf die Beurteilung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus hätten sie lediglich aktenanamnestisch nachvollziehbare Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (also inklusive passendem und objektivierbarem psychopathologischem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fund) gelistet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm darüber hinaus ausführlich Stellung zu den Vorbringen des Beschwerdeführers, dass gewisse Punkte im Gutachten nicht dem medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverhalt entsprechen würden. Sie führte des Weiteren aus, dass - sofern Bedarf bestehe, die Aggravation besser zu verifizieren - eine neuropsychologische Testung zur Performanz- und Beschwerdevalidierung notwendig wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand ist festzuhalten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestierte (vgl. E. 3.1), was schlüssig und nachvollziehbar ist. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte danach höhere Arbeitsunfähigkeiten, verwies dabei allerdings auf die Einschätzung der behandelnden Psychiater, womit gestützt auf ihre Berichte eine höhergradige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung aus somatischer Sicht nicht überwiegend wahrscheinlich ist (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zusammenstoss mit einem PW am 29. Juli 2017 führte nachvollziehbar zu einer kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeit, allerdings hätte der Beschwerdeführer die Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Dezember 2017 (Urk. 8/85/76 f.) am 1. Oktober 2017 wieder zu 100 % aufnehmen können und die Behandlung wurde abgeschlossen (vgl. E. 3.1-3.4), womit keine invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich relevante dauerhafte Verschlechterung vorlag. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Arztberichte, welche eine höhergradige somatische Einschränkung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich erscheinen lassen würden, liegen keine vor. Damit er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der somatische Gesundheitszustand - entgegen den Vorbringen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers - als hinreichend abgeklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Arbeitsmedizin des Regionalen Ärztlichen Dienstes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, notierte in seiner Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 18. Januar 2020 entsprechend, dass der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Paketbote/in der Paketzustellung zu 50 % arbeitsfähig sei, in der Tätigkeit im Innendienst in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch in einer angepassten kniescho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeit bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/175/5; vgl. auch Urk. 8/134/11 ff.). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) verzichtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, ob das psychiatrische Gutachten von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den formellen Anforderungen an ein Gutachten genügt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte insbesondere vor, dass fraglich sei, ob med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den sich wiederholt abschätzig über Frauen äussernden Beschwerdeführer mit der notwendigen Objektivität gutachterlich habe beurteilen können (Urk. 1 S. 17). Diesbezüglich ist klarzustellen, dass aus dem Gutachten keinerlei Hinweise hervorgehen, dass die Gutachterin in irgendeiner Form voreingenommen gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen wäre oder den Beschwerdeführer unangemessen behandelt oder beurteilt hätte. Darüber hinaus steht es Gutachtern frei, sich für Grund- und Menschen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechte einzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begutachtung erfolgte durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Erstgespräch alleine führte. Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 (Urk. 8/121) wurde der Beschwerdeführer zur Begutachtung auf den 15. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2018 aufgeboten und gleichzeitig darüber informiert, dass auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Gutachten mitwirken werde. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht vorab über das Mitwirken von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> informiert worden sei (Urk. 1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8), schlägt entsprechend fehl. Darüber hinaus werden keine Einwände gegen das Mitwirken von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgebracht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass er bei Bedarf eines Dolmetschers dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich mitteilen solle (Urk. 8/121). Der Beschwerdeführer machte geltend, dass er dies telefonisch getan habe, ihm ein Dolmetscher allerdings verweigert worden sei (Urk. 1 S. 18). Ob dies den Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachen entspricht, kann nicht mehr zweifelsfrei nachvollzogen werden, ist aber vorliegend auch nicht von Belang: Der Sachbearbeiter der Suva notierte nach einem Telefongespräch, dass er sich sehr gut mit dem Beschwerdeführer habe ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen können (Urk. 8/85/35). Anlässlich eines Telefongesprächs mit der Beschwerdegegnerin zeigte sich der Kunde sehr laut, unhöflich, ausfallend und äusserte sich beleidigend über weitere Personen, was auf ausreichende Deutsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse schliessen lässt (Urk. 8/87). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersuchte den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eingehend ohne Dolmetscher, was aufgrund der erhobenen detaillierten Befunde und den weiteren Ausführungen auf gute Deutschkenntnisse schliessen lässt (Urk. 8/114/39 ff.). Entsprechend bestätigten auch die Gutachter, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer grammatikalisch korrekt Deutsch gesprochen habe mit leich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem Akzent (Urk. 8/131/19; Urk. 8/131/28). Damit ist überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers klar ausreichend sind für die Begutachtung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten wurde seitens des Beschwerdeführers auch inhaltlich kritisiert:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der geltend gemachten Ungenauigkeiten, Fehlern und Unterstellung hielt schon der Beschwerdeführer selbst fest, dass diese überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich keinerlei Einfluss auf die Beurteilung durch die Gutachter gehabt hätten (Urk. 1 S. 20) - weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich entsprechend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verlangt, dass die durchgeführten psychometrischen Tests vollumfänglich zu edieren seien. Es sei unklar, wie genau die Gutachter die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtigungen in den Global Assessment </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Functioning</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (GAF) und Hamilton-Skala</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (HAMD) vorgenommen hätten und weshalb sie nicht das Beck-Depression-Inven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tar (BDI) herangezogen hätten (Urk. 1 S. 21 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Gutachtern als Experten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein weiter Ermessensspielraum zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zwingend notwendig, dass fremdanamnestische Angaben eingeholt oder Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.2 und 9C_275/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 vom 21. August 2014 E. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Darüber hinaus bleibt aus den Ausführungen des Beschwerdeführers unklar, inwieweit das BDI besser geeignet gewesen wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Akteneinsicht erstreckt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf diejenigen Daten, welche notwendig sind, um einen sozialversicherungsrechtlichen Anspruch zu wahren, um eine sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtliche Verpflichtung zu erfüllen oder um ein Rechtsmittel zu erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., Zürich/St. Gallen 2020, Art. 47 N 33). Entsprechend besteht kein Anspruch auf Einsicht in die Unterlagen und Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnungen, welche zur internen Meinungsbildung der Gutachter dienten (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_162/2018 vom 14. Mai 2018 E. 4.2.2 und 8C_37/2014 vom 22. Mai 2014 E. 2.1 mit Hinweisen, in Plädoyer 2014 Nr. 5 S. 67). Der Beschwerdeführer hatte volle Einsicht in das erstellte Gutachten und konnte seine Rechte aufgrund der vorliegenden Unterlagen vollumfänglich wahrnehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bemängelte, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s sei nicht nachvollziehbar, wie die Gutachter alleine gestützt auf ihre subjektive Empfindung während der Exploration sowie auf angebliches fehlendes dissoziales Verhalten eine Gesundh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsschädigung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinen würden (Urk. 1 S. 25 f.). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätige das auffällige Verhalten des Beschwerdeführers und die Angaben diesbezüglich im Gutachten habe sie in ihrem Bericht vom 29. März 2019 als unzutreffend dargelegt (Urk. 1 S. 22).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verweist des Weiteren darauf, dass auch der ehemalige direkte Vorgesetzte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt habe, dass der Beschwerdeführer sich am Arbeitsplatz sehr negativ und auffällig verhalten habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 23). Darüber hinaus bestünden zahlreiche weitere Hinweise auf nachweisbare dissoziale Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen (Protokolle der Eingliederungsberatung, Gewaltschutzmassnahmen im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scheidung, zahlreiche Stellenwechsel, Strafverfahren wegen Verkehrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelverletzung, angedeutete Gewalttätigkeit seiner aktuellen Ehefrau gegenüber etc., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter notierten, dass die behandelnde Rheumatologin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheumatologie, auf telefonische Anfrage hin erklärt habe, dass er ein freundlicher, höflicher Herr sei, der ihr und auch ihren Mitarbeitern gegenüber nie ausfällig geworden sei. Auch sei er am Telefon durchgehend höf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Sexuell konnotierte Aussagen sowie dysphorische Äusserungen und Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensweisen habe er nie an den Tag gelegt. Bedrohlich sei er nie aufgetreten. Er verhalte sich immer ruhig und angepasst (Urk. 8/131/22). Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reichte der Beschwerdeführer ein Schreiben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. November 2019 ein (Urk. 8/148), in welchem sie ausführte, dass die im Gutachten wiedergegebenen Aussagen unzutreffend seien und nicht den von ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemachten Angaben entspreche. Sie verweise auf ihr Zeugnis vom 29. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Bericht vom 29. März 2019 notierte sie, dass das psychische Verhalten immer auffälliger geworden sei im letzten Jahr, insbesondere gegenüber Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestellten und Patienten. Im Wartezimmer sei er immer wieder wegen seinem nervösen Verhalten mit Reklamationen, zum Teil auch verbalen aggressiven Attacken aufgefallen. Sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhaltensm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber Mitmenschen sei sehr auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glich, zum Teil aggressiv, egoistisch, gelegentlich auch rücksichtslos (Urk. 8/14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7). Auf Rückfrage der Beschwerdegegnerin notierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hierzu, dass sie aufgrund des Zeitdrucks die Telefonnotiz Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt hätten. Sie wüssten mittlerweile den Grund für die Änderungen der Aussagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie hätten die Beschwerdegegnerin darüber informiert (Urk. 8/165). Die Angaben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleiben damit unklar bzw. es kann n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht nachvollzogen werde, ob im Gutachten ungenaue Angaben gemacht wurden oder was genau der Grund für allfällige Änderungen ihrer Aussagen waren. Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter begründen ihre Angaben aber - wie folgend dargelegt wird - auch ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der telefonischen Auskunft von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinreichend schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nachvollziehbar: </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat sich - den Ausführungen der Gutachter folgend – an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich beider Untersuchungstermine unangemessen verhalten. Allerdings habe er - nach erfolgter Aufforderung hierzu - gegenüber dem Untersuchenden eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahezu gesellschaftsübliche Distanz wahren, bzw. sich besser kontrollieren können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/131/28). Entsprechend konstatierten die Gutachter, dass zwischen dem sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Ausprägungsgrad der Verfolgungsideen und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau eine Inkongruenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe. Die Impulskontrolle sei zu beiden Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkten mit der Gutachtenstelle ausreichend gewesen. Die Exekutiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen hätten der Terminabwicklung ohne Einschränkungen genügt. Das Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild habe den Eindruck eines dauerhaft erregten, nicht jedoch im Sinne einer Hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manie gehobenen, sondern gereizten Gemütszustands mit Aggravation einer nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eindeutig zu klärenden Grunderkrankung erweckt. Zu diesem Schluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kämen die Untersuchenden, weil die theatralisch wirkend vorgetragenen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den keine nachweisbare Entsprechung in dissozialen Handlungen gefunden hätten (Urk. 8/131</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/35). Es fänden sich Hinweise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Bereich. Für eine leistungsaufhebende Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung fehle der Anhalt. Gegen eine solche Diagnose spreche, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nach einer ersten Ehe von 23 Jahren Dauer mit zwei Kindern, nun in zweiter Ehe im vierten Jahr verheiratet sei und ein weiteres Kind geboren worden sei. Unter Würdigung der beschriebenen Schwierigkeiten mache die jahrelange Tätigkeit am selben Arbeitsplatz die Diagnose einer dissozialen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung noch weniger wahrscheinlich (Urk. 8/131/43). Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konsta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierte diesbezüglich auch nachvollziehbar, dass nicht jeder Ehemann, der seine Ehefrau schlägt, immer eine dissoziale Persönlichkeitsstörung aufweise. Krimi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Handlungen seien nicht per se gleich krankhaft (Urk. 8/165/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist nichts hinzuzufügen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kritisierte, dass im Gutachten davon ausgegangen werde, dass der Beschwerdeführer eine nicht eindeutig zu klärende Grunderkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aggraviere, womit sie selber Zweifel an ihrer Einschätzung einräumten (Urk. 1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 1 S. 31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Richtigerweise legten die Gutachter ihre Überlegungen dar, welche zu ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit führten und der Stellung der Diagnosen zu Grunde lagen. Sie sahen sich - entgegen den Ausführungen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers - durchaus in der Lage, eine Aussage hierzu zu treffen, ohne weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende Prüfung der Aggravation, ansonsten hätten sie eine neuropsychologische Testung in Auftrag gegeben. Entsprechend notierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass, wenn Bedarf bestünde, die Aggravation besser zu verifizieren, eine neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gische Testung notwendig wäre (Urk. 8/165), hielt allerdings an ihren Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bzw. ihrer Einschätzung im Rahmen des Gutachtens vollumfänglich fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeschrift hielt der Beschwerdeführer dafür, dass die Gutachter lediglich den Gesundheitszustand ab dem ersten Explorationsgespräch beurteilt hätten. Damit bleibe allerdings insbesondere der Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 3. September 2015 (Urk. 8/7) bis zum ersten Untersuchungstermin am 15. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ungeklärt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 27 ff.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass die Gutachter nachvollziehbar und schlüssig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten, dass sie das Zustandsbild des Beschwerdeführers unter Würdigung der subjektiven Beschwerden und erlebten Kränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als objektivierbar höchstens leicht-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelgradige Funktionseinschränkung durch eine jahrelange Fehlan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passung bei Persönlichkeitsakzentuierung m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Zügen qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Auffälligkeiten in den Bereichen der Affektivität und des Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht ausgeprägt und kontextgebunden zu verstehen. Betroffene mit Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen dieser Ausprägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fielen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen, ebenso wie im sozialen Umfeld, durch leichte E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschränkungen auf. Dabei steige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Grad der Auffälligkeit unter zunehmenden Anforderungen an. Im Fall des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers gingen sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer situativ leicht- bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Einschränkung aus, was eine Arbeitsunfähigkeit zu 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % bedinge, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergehend kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese bei weiteren Belastungsaspekten ansteigen im Sinne einer Anpassungsstörung wie in der Verg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angenheit beschrieben. Hierzu mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nochmals erwähnt werden, dass der Explorand nach Trennung von seiner Exfrau im Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 noch 2 Jahre arbeitstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erst mit zunehmenden finanziellen Problemen im Rahmen der Gerichtsverhandlungen und Konflikte mit seiner Exfrau zu beruflic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen Schwierigkeiten gekommen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Trotzdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er in der Lage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Serbien zu reisen und erneut zu heiraten, was gegen eine schwere Beeinträchtigung funktioneller, affektiver o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der kognitiver Leistungen spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine Reaktion auf belastende Lebensereignisse wäre die Diagnose Anpassungsstörung (ICD-10: F 43.2) für einen Zeitraum von längstens sechs Monaten nach Eintritt der Belastungssituation zu vergeben. Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingegen dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n die Beschwerden seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren an (Urk. 8/131/41 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher den Beschwerdeführer seit April 2015 behandelt (vgl. Urk. 8/13/4), in der Zeit zwischen Anfang 2016 bis zum ersten Untersuchungstermin im November 2018 keine wesentlichen veränderten objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Befunde notierte, über keine Therapieerfolge berichtete und auch stets eine volle psychiatrische Arbeitsunfähigkeit attestierte (vgl. hierzu Bericht vom 12. Januar 2016, Urk. 8/23; Bericht vom 24. April 2016, Urk. 8/38; Bericht vom 19. Dezember 2017, Urk. 8/79). In der Stellungnahme zum Gutachten vom 4. Dezember 2019 erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dahingehend Kritik am Gutachten, dass darin der Zustand des Beschwerdeführers und die Auswirkungen seines auffälligen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltens auf sein soziales Umfeld bagatellisiert und beschönigt worden seien, was sich auf die Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe. Es sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Diagnose mit geringem Krankheitswert gestellt worden, die die Schwere der psychischen Störung des Beschwerdeführers nicht korrekt wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spiegle (Urk. 8/160). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konkreten, objektiv fassba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aspekte namhaft, die den ärztlichen Experten entgangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein sollen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung Anlass geben würden, sondern bemängelte lediglich die Wertung der erhobenen Befunde durch die Gutachter. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist gestützt auf die Ausführungen der Gutachter nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer im rentenrelevanten Zeitraum zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen März 2016 (6 Monate nach der Anmeldung, vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem ersten Begutachtungstermin am 21. November 2018 invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevant über einen längerdauernden Zeitraum mehr als 20 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt gewesen war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner kritisierte der Beschwerdegegner das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten sei des Weiteren nicht nachvollziehbar, soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m unterstellt werde, er sei nicht bereit, eine Behandlung aufzunehmen. Es gehe klar aus den Akten hervor, dass ein stationärer oder tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lstationärer Aufenthalt nicht an seinem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Willen gescheitert sei, sondern am Umstand, dass keine Institution ihn aufnehmen wolle. Auch sei widersprüchlich, wenn eine intensive psychotherapeutische und milieutherapeutische Behandlung geeignet sei, die Arbeitsfähigkeit herbeizuführen, wenn bloss eine 20%ige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung attestiert werde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 32).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten hierzu im Schreiben vom 23. Juli 2019 aus, dass sie von einer situativ leicht- bis mittelschweren Einschränkung ausgingen, was eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % bedinge, vorübergehend könne diese bei weiteren Belastungsaspekten ansteigen im Sinne einer Anpassungsstörung, wie in der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangenheit beschrieben. Um den Beschwerdeführer bei neu auftretenden Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen zu stärken, wäre eine Therapie hilfreich (Urk. 8/133). Diesen plausiblen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer neue Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Juni und 8. September 2020 (Urk. 3/5; Urk. 10/1) ein, in welchem ein Verdacht auf eine paranoide Psychose (ICD-10 F60.2, Verdacht auf F20.0) festgehalten wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend sind die Berichte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu berücksichtigen im vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Verfahren. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose ohnehin nicht ausreicht, eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Verschlechterung überwiegend wahrscheinlich zu belegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erfüllt d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as psychiatrische Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2019 sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ents</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf fachärztlichen Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen durch die Gutachter (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/16 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/8 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, insbesondere auch die Berichte der behandelnden Psychiater (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/35 ff.; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/22; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/36 f.; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/131/38). Es berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die gutachterlich gestellte Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-paranoiden Zügen (ICD-10 Z73 V) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss bundesgerichtlicher Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Infolgedessen ist aus psychiatrischer Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen und eine weitere Prüfung der Standardindikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und damit einhergehend auch allfälliger somatischer Komorbiditäten erübrigt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie folgend gezeigt wird, besteht allerdings selbst unter Berücksichtigung der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit von 20 % kein rentenrelevanter IV-Grad.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der vollen Arbeitsfähigkeit in einer somatisch angepassten Tätigkeit.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche </span><span>seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE</span><span> 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn </span><span>ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte sich die Beschwerdegegnerin auf das Einkommen des Beschwerdeführers als Mitarbeiter Zustellung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 66'081.-- ab (Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte hiergegen vor, dass vom effektiven Lohnausweis 2015 auszugehen sei, worin ein Einkommen von Fr. 73'187.-- dokumentiert sei (Urk. 1 S. 35, vgl. Urk. 8/85/61). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hatte im Jahr 2015 nur äusserst kurz gearbeitet. Die Personalverantwortliche der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab gegenüber der Beschwerdegegnerin am 3. Dezember 2015 an, dass der Beschwerdeführer ursprünglich im Innendienst Paket</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienst tätig gewesen sei. Durch eine Reorganisation seien die Verträge auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelöst worden und er habe per 1. Januar 2015 einen Vertrag als Paketbote erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Er habe im Januar 2015 lediglich ca. 1.5 Tage gearbeitet, danach sei er aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen. Eine Umplatzierung sei nicht möglich. Der Paketdienst im Innendienst sei heute nicht möglich mit einem 100%-Pensum, es gebe nur morgens und abends anstehende Arbeiten. Dies sei auch so besprochen worden. Es bestehe ein Arztzeugnis, welches eine volle Arbeitsunfähigkeit bis zum 30. November 2015 attestiere (Urk. 8/28/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arbeitgeberfragebogen vom 26. Oktober 2015 wurde ein Einkommen in Höhe von Fr. 63'348.-- zuzüglich Zulagen von Fr. 2'733.10 pro Jahr festgehalten (Urk. 8/17). Dieses Einkommen ist mit Blick auf den Auszug aus dem indivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">du</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Konto vom 6. April 2016 als grosszügig zu werten (vgl. Urk. 8/33). Demnach ist das von der Beschwerdegegnerin herangezogene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 66'081.-- (Fr. 63'348.-- + Fr. 2'733.10) nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen ist unbestritten gestützt auf den Tabellenlohn als Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014, TA1,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monatlicher Bruttolohn [Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau 1, Männer, Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von monatlich Fr. 5'312.-- festzusetzen. Korrigiert um die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (BFS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Stunden pro Woche) </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die Nominallohnentwicklung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; 2015 = 0.3) resultiert daraus in einem vollen Pensum ein Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen für das Jahr 2015 in Höhe von Fr. 66'652.50 (Fr. 5'312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.003). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Leidensabzug ist entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der lediglich geringen somatischen Einschränkungen klarerweise nicht gerechtfertigt (vgl. hierzu E. 4.1, E. 4.4 und E. 5.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 66'081.-- dem Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 66'652.50 gegenüber, so resultiert kein rentenbegründender Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad. Selbst unter Berücksichtigung der - wie vorstehend gezeigt inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherungsrechtlich nicht relevanten und grosszügig bemessenen – gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit von 20 % (vgl. E. 4.4) resultiert ein klar rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 19 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens. Die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer aufzuerlegen. Da die Voraussetzungen für die unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt sind (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sind sie jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso sind die Voraussetzungen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt und es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steudler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Markus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steudler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, machte mit Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. Oktober 2020 (Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) einen Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und Barauslagen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">168.75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend. Angesichts der Tatsache, dass vorliegend keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, erscheint dieser Aufwand, insbesondere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden für die Ausarbeitung der Beschwerdeschrift, als übersetzt. Bei grosszügiger Betrachtung können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufwand für Instruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Besprechung mit dem Klienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, drei wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere Stunden für Aktenstudium sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden für das Abfassen einer sich auf das Wesentliche beschränkenden Rechtsschrift als gerechtfertigt betrachtet werden. Zwei weitere Stunden können für die Erstellung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren Eingaben und Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anerkannt werden und eine Stunde für die Nachbearbeitung des Urteils. Damit erscheint bei einem gerichtsüblichen Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denansatz von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung von angemessenen Barauslagen eine Entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung in der Höhe von Fr. 3‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">9. Juli 2020</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Prozessführung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> gewährt und Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Markus </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Steudler</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> als unent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">geltlicher Rechtsver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">treter bestellt;</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Markus Steudler, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3’400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Steudler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p></p></div> </div></body></html>