<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AL.2015.00193</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Arbeitsrecht, MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972, arbeitete seit dem 1. November 2008 als IT-Leiter für die Z.___ AG. Per 31. Juli 2014 kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte der Versicherte das Arbeitsverhältnis (vgl. Arbeitgeberbescheinigung, Urk. 7/21 Ziff. 1-3 und Ziff. 10). Am 5. November 2014 meldete er sich beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) A.___ zur Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung im Ausmass von 100 % an (Urk. 7/19) und beantragte ab dem 4. November 2014 Arbeitslosenentschädigung (Urk. 7/18 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund einer Meldung des RAV A.___ vom 2. April 2015 (vgl. Urk. 7/3) stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherten mit Verfügung vom 9. April 2015 (Urk. 7/7) wegen ungenügender persönlicher Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsbemühungen für 16 Tage vorübergehend in der Anspruchsberechtigung ein. Die dagegen vom Versicherten am 5. Mai 2015 erhobene Einsprache (Urk. 7/8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies das AWA mit Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/9 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 24. Juni 2015 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 25. August 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständige Aufhebung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eventuell eine Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duktion der Einstelltage (S. 1 unten). Das AWA ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 14. September 2015 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Dies wurde dem Versicherten am 18. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Nach </span><span>Art. </span><span>17 </span><span>Abs. </span><span>1 </span><span>des Bundesgesetzes über die</span><span> obligatorische Arbeitslosen</span><span>versi</span><span>cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span> muss die versicherte Per</span><span>son, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zu</span><span>ständi</span><span>gen Arbeit</span><span>samtes alles Zumutbare unterneh</span><span>men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbe</span><span>sonde</span><span>re ist sie verpflichtet, Arbeit zu su</span><span>chen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen</span><span> Berufes. Sie muss ihre Be</span><span>mühun</span><span>gen nachweisen können. Gemäss </span><span>Art. </span><span>30 </span><span>Abs. </span><span>1 lit.</span><span> </span><span>c AVIG ist die versi</span><span>cherte Person i</span><span>n der Anspruchsberechtigung ein</span><span>zustellen, wenn sie sich per</span><span>sön</span><span>lich nicht genügend um zumut</span><span>bare Arbeit bemüht.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obligatorische Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und die Insolvenzentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss die versicherte Person den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Werktag einreichen. Als Kontrollperiode gilt jeder Kalendermonat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27a AVIV). Die Arbeitsbemühungen werden nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 2 AVIV nicht mehr berücksichtigt, wenn die versicherte Person die Frist verstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen lässt und keinen entschuldbaren Grund geltend macht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einstellung erfolgt, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 164 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Bei der Beurteilung de</span><span>r Frage, ob sich eine versicher</span><span>te Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder</span><span>n auch die Qualität ihrer Bewer</span><span>bungen von Bedeutung (BGE </span><span>139 V 524 E. 2.1.4, und </span><span>124 V 225 E. 4a </span><span>je </span><span>mit Hinweis</span><span>en</span><span>).</span></p><p><span>Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel</span><span>mehr auf </span><span>die Tatsache und Intensität der</span><span>selben (</span><span>BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 22. Februar 2007 E. 3.1</span><span>). Die Ar</span><span>beitsbemühungen müssen zudem um</span><span>so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Per</span><span>son hat, eine Stelle zu finden (</span><span>vgl. </span><span>Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, </span><span>4. </span><span>Auflage, Zürich 2013, S. 104). </span></p><p><span>Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes</span><span>tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge</span><span>wiesen werden (</span><span>BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom </span><span>4. </span><span>März 2014 E. 2.2</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zu Recht für die Dauer von 16 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Einspracheentscheid (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – entgegen den Ausführungen in der zugrunde liegenden Verfügung – sämtliche neun ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereichten Arbeitsbemühungen zu berücksichtigen seien (S. 3 oben). Am 17. November 2014 sei mit dem Beschwerdeführer eine schriftliche Vereinbarung getroffen worden, wonach er monatlich mindestens zehn Arbeitsbemühungen um geeignete Stellen einzureichen habe. Zudem sei er mit zwei Verfügungen vom 9. Januar 2015 über die quantitativen Vorgaben informiert worden. Neun Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsbemühungen würden daher nicht genügen (S. 3 Mitte). Erschwerend komme hinzu, dass der Beschwerdeführer bereits in den Kontrollperioden November und Dezember 2014 wegen ungenügender Arbeitsbemühungen habe sanktioniert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müssen. Bei drittmals ungenügenden Arbeitsbemühungen seien praxisgemäss 16 Einstelltage zu verfügen (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde (Urk. 1) geltend, dass die neun Bewerbungen im konkreten Fall als quantitativ genügend beurteilt werden müssten. Es habe sich um einen Monat mit 28 Tagen gehandelt und es sei zu berücksichtigen, dass sich die Wirtschaftslage im Bereich der Informatik sehr schwierig präsentiere (S. 2 oben). Des Weiteren sei die vorliegend zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Sanktion als zweitmalige ungenügende Arbeitsbemühung zu betrachten, da die beiden ersten Verfügungen zeitgleich versendet worden seien (S. 2 Mitte). Schliesslich sei zumindest zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner in der Verfügung vom 9. April 2015 fälschlicherweise davon ausgegangen sei, dass er bloss sieben Arbeitsbemühungen eingereicht habe. Da er maximal eine Bewer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung zu wenig getätigt habe, wäre hier eine tiefere Sanktion angezeigt gewesen (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Februar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsbemühungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätigte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf dem Formular „Nachweis der persönlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsbemühungen“ für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schriftliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und drei telefonische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewerbungen aufgeführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie bereits erwähnt (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), sind je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch in der Regel mindestens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen pro Monat erforderlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Eintrag im prozessorientierten Beratungsprotokoll (Urk. 7/13) vom 17. November 2014 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine mündli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Zusage für eine neu geschaffene Stelle als IT Leiter in einem Anwaltsbüro hat, wobei unklar sei, wann er diese antreten könne. Ursprünglich sei ein Antritt per 1. Oktober 2014 geplant gewesen (S. 8). Anlässlich des Beratungsgesprächs vom 17. November 2014 wurde mit dem Beschwerdeführer eine Vereinbarung getroffen, wonach er monatlich mindestens zehn bis zwölf persönliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemühungen nachweisen muss (Urk. 7/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Eintrag im Beratungsprotokoll (Urk. 7/13) vom 5. Januar 2015 ergibt sich, dass der Beschwerdeführer sowohl im November 2014 wie auch im De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2014 je sechs Bewerbungen tätigte. Es sei mit dem Beschwerdeführer besprochen worden, dass sein Suchbereich etwas geöffnet werden müsse, falls nicht genügend „top passende Stellen“ gefunden werden könnten respektive dass allenfalls auch Spontanbewerbungen gemacht werden sollten (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der quantitativ ungenügenden Arbeitsbemühungen im November und Dezember 2014 wurde der Beschwerdeführer mit Verfügungen vom 9. Januar 2015 für die Dauer von drei (für November 2014, Urk. 7/16 = Urk. 7/17) und sieben Tagen (für Dezember 2014, Urk. 3/5) vorübergehend in der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigung eingestellt. In diesen Verfügungen wurde erneut auf die quantita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Vorgaben hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vereinbarung vom 17. November 2014 (Urk. 7/5) wurde in Kenntnis der persönlichen Situation des Beschwerdeführers wie auch der wirtschaftlichen Lage getroffen. Darin wurde bereits festgehalten, dass der Beschwerdeführer nötigenfalls auch zur Arbeitssuche ausserhalb seines bisherigen Berufes ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet ist. Insofern vermag der Beschwerdeführer auch aus einer schwierige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Wirtschaftslage im Bereich der Informatik nichts zu seinen Gunsten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiten. Vorliegend wurde – wie üblich – die Anzahl Arbeitsbemühungen pro Monat definiert. Die Anzahl Tage, die ein Monat effektiv aufweist, ist indessen für diese Vorgabe nicht relevant; weder müssen in den Monaten mit 31 Tagen mehr als zehn Bewerbungen nachgewiesen werden, noch sind im Monat Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar weniger als zehn Bemühungen ausreichend. Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner im angefochtenen Entscheid von einer drittmaligen Einstellung in der Anspruchsberechtigung ausging. So wurde der Beschwerdeführer bereits wegen ungenügender Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden November 2014 sowie Dezember 2014 sanktioniert. Dass die entsprechenden Einstellungsverfügungen beide vom 9. Januar 2015 datieren (und gleichzeitig versandt wurden), vermag nichts daran zu ändern, dass es sich bereits um die dritte Kontrollperiode handelte, in welcher der Beschwerdeführer die quantitativen Vorgaben nicht erfüllte. Im Übrigen ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer bereits mit Verfügung vom 21. November 2014 für 13 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde, da er in den letzten drei Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">naten vor der Anmeldung keine Arbeitsbemühungen nachgewiesen hatte (vgl. Urk. 7/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat der Beschwerdegegner zu Recht eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung verfügt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tage bei mittelschwerem und 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tagen liegt im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Bereich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Verschuldens, was den objektiven und subjektiven Umständen des F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alles angemessen Rechnung trägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und mit dem Einstellraster des für die Verwaltung verbindlichen Kreisschreibens des seco (Oktober 2011, Randziffer D72) übereinstimmt, welches bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drittmals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Arbeitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während der Kontrollperiode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neunzehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen vorsieht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 24. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse 60 727 Unia Uster</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerNeuenschwander-Erni</p><p></p></div> </div></body></html>