<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-02-09-5A_713-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_713/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 9. Februar 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Marazzi, von Werdt, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Levante. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Seengen, </div> <div class="para">Unterer Gerbiweg 6, 5707 Seengen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Akteneinsicht, Kostenvorschuss. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, vom 12. August 2021 (KBE.2021.16/CH/th). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.a.</b> Das Betreibungsamt Seengen vollzog am 30. Juni 2016 in der gegenüber A.________ laufenden Betreibung Nr. xxx die Pfändung für die Gruppe Nr. yyy. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.b.</b> Mit Eingabe vom 28. März 2017 ersuchte A.________ das Betreibungsamt um Aktenedition im Zusammenhang mit dieser Pfändung. Das Betreibungsamt teilte ihr gleichentags mit, sie könne auf dem Amt vorsprechen und unter Leistung eines noch festzulegenden Kostenvorschusses Einsicht in die Akten nehmen. In der Folge wurde der Kostenvorschuss auf Fr. 250.-- festgesetzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.c.</b> Daraufhin wandte sich A.________ an das Präsidium des Bezirksgerichts Lenzburg als untere Aufsichtsbehörde und verlangte eine richterliche Anweisung an das Betreibungsamt, den Kostenvorschuss von Fr. 250.-- zu begründen. Ebenso sei eine Stellungnahme des Betreibungsamtes "über die Amtshandlung vom 1. September 2016 im Zusammenhang mit der Pfändung vom 30. Juni 2016" vorzulegen. Der Gerichtspräsident wies die Beschwerde mit Entscheid vom 7. Mai 2021 ab, soweit er darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde hiess die von A.________ gegen den erstinstanzlichen Entscheid erhobene Beschwerde teilweise gut, soweit der Kostenvorschuss für die Akteneinsicht auf Fr. 250.-- festgesetzt worden war, und setzte diesen auf Fr. 50.-- fest. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war. Das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters für den Beschwerdeweiterzug wies es ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 28. August 2021 (Postaufgabe) ist A.________ an das Bundesgericht gelangt. Die Beschwerdeführerin wirft dem Betreibungsamt in verschiedener Hinsicht Rechtsverweigerung vor und verlangt eine richterliche Anweisung an den zuständigen Betreibungsbeamten, ihr die verlangten Betreibungsakten unentgeltlich zuzusenden. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin ersucht um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. </div> <div class="para">Am 30. September 2021 hat sie dem Bundesgericht eine weitere Eingabe zukommen lassen. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, indes keine Vernehmlassung eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Gegen den angefochtenen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen gegeben (<span class="artref">Art. 19 SchKG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 72 Abs. 2 lit. a, <artref id="CH/173.110/74/2/c" type="start"></artref>Art. 74 Abs. 2 lit. c und <artref id="CH/173.110/75/1" type="start"></artref>Art. 75 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/74/2/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/72/2/a" type="end"></artref>). Die Beschwerde ist fristgerecht erhoben worden und grundsätzlich zulässig (<span class="artref">Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG</span>). Nicht berücksichtigt wird die nach Fristablauf eingereichte Beschwerdeergänzung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die Beschwerdeführerin ist als Betreibungsschuldnerin vom angefochtenen Entscheid besonders berührt und daher zur Beschwerde berechtigt (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>). Das Bundesgericht wendet das Recht in diesem Bereich von Amtes wegen und mit freier Kognition an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-I-377%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page377">BGE 143 I 377</a> E. 1.2). Die Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist ebenfalls zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), wobei hier das Rügeprinzip gilt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 142 III 364</a> E. 2.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgelegt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Neue Tatsachen und Beweismittel sind nur zulässig, soweit der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz betonte, dass die Beschwerdeführerin als Betreibungsschuldnerin ohne Nachweis eines schutzwürdigen Interesses beim Betreibungsamt zur Einsicht in die Akten der gegen sie geführten Betreibung bzw. der gegen sie vollzogenen Pfändung berechtigt sei. Da die Akteneinsicht kostenpflichtig sei, könne das Betreibungsamt einen Vorschuss für die mutmasslich anfallenden Gebühren verlangen. Der im konkreten Fall geforderte Kostenvorschuss sei allerdings nicht angemessen und werde darum von Fr. 250.-- auf Fr. 50.-- herabgesetzt, was einem Zeitaufwand von einer Stunde entspreche. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Anlass zur Beschwerde gibt die Kostenpflicht für die Einsicht in die Betreibungsakten. Strittig ist im Wesentlichen, ob das Betreibungsamt von der Gesuchstellerin eine Gebühr für seine Tätigkeit verlangen kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Verrichtungen der Vollstreckungsorgane sind grundsätzlich kostenpflichtig. Welche Kosten im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens von der zuständigen Behörde zu erheben und wie sie zu bemessen sind, legt die Gebührenverordnung zum SchKG (GebV SchKG) abschliessend fest. Die gesetzliche Grundlage für diese Verordnung des Bundesrates findet sich in <span class="artref">Art. 16 Abs. 1 SchKG</span>. Der Kostenrahmen wird einzig durch das Äquivalenzprinzip als Konkretisierung des Verhältnismässigkeitsprinzips (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BV</span>) und des Willkürverbotes (<span class="artref">Art. 9 BV</span>) begrenzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-648%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page648">BGE 142 III 648</a> E. 3.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Bei den Betreibungskosten wird unterschieden zwischen Gebühren, d.h. dem Entgelt für die besondere Inanspruchnahme amtlicher Tätigkeit, und Entschädigungen, d.h. Auslagen, die mit Amtshandlungen verbunden sind, wie Porti, Reisespesen, Inserate, Verpflegung und Unterkunft, Post, Telefon und dergleichen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-III-155%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page155">BGE 136 III 155</a> E. 3.3). Gemäss <span class="artref">Art. 12 Abs. 1 GebV SchKG</span> beträgt die Gebühr für die Vorlegung von Akten oder für Auskünfte aus Akten grundsätzlich Fr. 9.--. Übersteigt der Zeitaufwand eine halbe Stunde, so erhöht sich die Gebühr um Fr. 40.-- für jede weitere halbe Stunde (Abs. 2). Für schriftliche Auskünfte wird zusätzlich die Gebühr nach <span class="artref">Art. 9 GebV SchKG</span> erhoben (Abs. 3; ADAM, in: Kommentar Gebührenverordnung, 2008, N. 4 f. zu Art. 12). Besonders geregelt sind die Gebühren für den schriftlichen Betreibungsregisterauszug (<span class="artref"><artref id="CH/281.35/12^a/2" type="start"></artref><artref id="CH/281.35/12^a/1" type="start"></artref>Art. 12a Abs. 1 und 2 GebV SchKG</span><artref id="CH/281.35/12^a/2" type="end"></artref><artref id="CH/281.35/2" type="end"></artref>; vgl. Urteil 5A_1014 vom 17. Juni 2021 E. 2.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Soweit die Beschwerdeführerin in allgemeiner Weise die Tätigkeit des zuständigen Betreibungsbeamten kritisiert, indem sie ihm jahrelange Rechtsverweigerung und willkürliche Amtshandlungen sowie polizeiliche Hexenjagd vorwirft, ist auf ihre Vorbringen nicht einzugehen. Die Beschwerdeführerin verkennt die Aufgabe des Bundesgerichts, welches als Rechtsmittelinstanz einzig letztinstanzliche Entscheide überprüfen kann, indes keine Aufsichtsfunktionen über kantonalen Behörden und die Betreibungsämter wahrnimmt (vgl. <span class="artref">Art. 15 SchKG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.4.</b> Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz mehrfach Rechtsverweigerung vor. Im Zentrum steht dabei die Kostenpflicht für die Einsicht in die Betreibungsakten. Die Beschwerdeführerin geht davon aus, dass das Betreibungsamt für seine amtliche Tätigkeit keine Kosten erheben darf. Dass dem nicht so ist, hat die Vorinstanz mit Hinweis auf <span class="artref">Art. 12 GebV SchKG</span> dargelegt. Mit der entsprechenden Begründung setzt sie sich nicht auseinander. Stattdessen besteht sie weiterhin darauf, dass ihr das Betreibungsamt die verlangten betreibungsrechtlichen Urkunden sowie die detaillierte Schuldnerinformation unentgeltlich zustellt und zitiert zu diesem Zweck auszugsweise den angefochtenen Entscheid, der indes auf die Kostenpflicht gemäss dem Verursacherprinzip hinweist. Anhand der Vorbringen der Beschwerdeführerin kann der Vorinstanz keine Rechtsverweigerung oder -verletzung oder ein Verstoss gegen verfassungsmässige Rechte vorgeworfen werden. Entgegen ihrer Darstellung hat sich die Vorinstanz im Übrigen mit den entscheidwesentlichen Vorbringen gegen die Amtshandlungen des Betreibungsamtes durchaus auseinandergesetzt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-I-73%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page73">BGE 145 I 73</a> E. 7.2.2.1). Dabei hatte sie keine inhaltliche Prüfung einzelner Vorkehren wie etwa der Pfändung vom 30. Juni 2016 vorzunehmen, sondern sich einzig mit der Einsicht in die Betreibungsakten zu befassen. Aufgrund der teils schwer verständlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin kann der Vorinstanz keine Gehörsverletzung nach <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> vorgeworfen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt. Der Beschwerde ist daher kein Erfolg beschieden, soweit darauf einzutreten ist. Da die Anträge der Beschwerdeführerin von vornherein aussichtslos erschienen, ist ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Ausgangsgemäss trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt Seengen und dem Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 9. Februar 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Levante </div> </div></body></html>