A bteilung III C -2583/2006 {T 0/2} U rteil vom 31. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Stefan M esm er; R ichter Francesco Parrino; R ichter Eduard Acherm ann; G erichtsschreiberin Ingrid Künzli. A._______, Beschw erdeführer, vertreten durch Frau lic. iur. C laudia Pascali-Arm anaschi, R echtsdienst für Behinderte gegen Eidgenössische Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend IV, B eschw erde gegen den Einspracheentscheid vom 3. N ovem ber 2004. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er 1961 geborene, spanische Bürger, A._______ (im Folgenden: Beschw erdeführer) arbeitete seit 1985 in der Schw eiz. Zw ischen 1994 und 2000 w ar er als C asserolier im G astgew erbe tätig (act. 11, 13, 16). Anfangs 2001 verlegte er seinen W ohnsitz nach M ._______, Spanien, w o er Anfangs 2002 eine neue Erw erbtätigkeit als Installateur/Klem pner (fontanero) aufnahm (act. 14). Im August 2002 m eldete sich der Beschw erdeführer in Spanien erstm als zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (act. 2). D as G esuch (m it U nterlagen, Eingang am 28. N ovem ber 2002, vgl. act. 1 bis 10) w urde von den zuständigen spanischen Behörden an die eidge- nössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IV-Stelle) zur Abklärung eines anfälligen Anspruchs über- w iesen. G em äss den spanischen Arztberichten vom 25. April 2002, 10. Januar 2003 und vom 27. Februar 2003 (act. 17 bis 21) sei dem Beschw erde- führer im April 2002 w egen H erzrhythm usstörungen (AV-Block) ein H erz- schrittm acher eingesetzt w orden. Es bestehe der Verdacht auf das Vorliegen einer Sarkoidose. W eiter w urde festgehalten, er leide an einer G ehörsverm inderung m ittleren G rades des linken und schw eren G rades des rechten O hres. D ie IV-Stelle legte die eingereichten m edizinischen U nterlagen dem ärztlichen D ienstes der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: ärztlicher D ienst) zur Prüfung vor. G em äss dem Bericht des begutachtenden Arztes, D r. m ed. W ._______, vom 24. M ai 2003 (act. 22) w ürden keine H erzinsuffizienzzeichen vorliegen, w eshalb w eiterhin alle H ilfstätigkeiten im G astronom iebereich m öglich seien, ebenso andere H ilfstätigkeiten leichter bis m ittelschw erer N atur. Jedoch seien Arbeiten im Bereich von Starkstrom anlagen zu verm eiden. B. M it Zustellung des Vorbescheids vom 6. Juni 2003 (act. 25) stellte die IV- Stelle die Ablehnung des G esuchs in Aussicht. C . Am 12. August 2003 erhielt die IV-Stelle von der spanischen Behörde w eitere m edizinische U nterlagen (act. 31), w elche sie erneut durch den m edizinischen D ienst beurteilen liess. N ach Prüfung dieser U nterlagen ("Inform e M édico D etallado" vom 23. Juli 2003 [act. 44], "Inform e C linico" vom 17. Juli 2003 [act. 42], "Inform e de Alta" vom 9. bis 10. D ezem ber 2002 [act. 40], "Inform e C línico" vom 23. O ktober 2002 [act. 39]) führte der begutachtende Arzt am 19. August 2003 aus, es w erde eine Sarkoidose m it H erz- und Lungenbefall erw ähnt, w eshalb er zur genauen Beurteilung einen Lungenfunktionstest, einen Echocardiographiebefund, einen cardio- logischen Attest, sow ie Angaben zur aktuellen Behandlung benötige. D iese zusätzlichen U nterlagen forderte die IV-Stelle am 26. Septem ber 2003 bei der spanischen Behörde ein.3 D . Am 22. D ezem ber 2003 erhielt die IV-Stelle folgende w eitere U nterlagen: • "Inform e M édico D etallado" vom 21. N ovem ber 2003 (act. 52) • "Inform e C linico" vom 17. N ovem ber 2003 (act. 51) • "Inform e Audioprotésico" vom 14. N ovem ber 2003 (act. 50) • "Exploracións Especiais, Ecocardiogram a-D oppler" (act. 49 und 48). E. D er begutachtende Arzt des ärztlichen D ienstes hielt m it Bericht vom 12. Januar 2004 (act. 53) fest, es bestünden keine cardio-pulm onalen Leis- tungsdefizite. Aus Sicherheitsgründen solle der Beschw erdeführer nicht m ehr auf dem Bau, insbesondere nicht in Tätigkeiten m it Kontakt zu Stark- strom anlagen arbeiten. Für Verw eistätigkeiten (leichte Fabrikarbeit, auch G astronom ie, M agazinerarbeiten, Lagerarbeiten, Kurierdienste, C hauffeur von Kleinfahrzeugen) bestehe allenfalls eine 20% ige Arbeitsunfähigkeit, insbesondere bedingt durch allfällige verm ehrte Arztkontrollen. Als Bau- bzw . Installationsarbeiter sei er seit April 2002 zu 70% , in Verw eistätig- keiten seit April 2002 zu 0% , seit dem 10. Januar 2003 zu 20% arbeitsun- fähig. G estützt auf dies Beurteilung erstellte die IV-Stelle den Einkom m ens- vergleich und errechnete für die Zeit ab dem April 2002 eine Erw erbseinbusse von 20% und für die Zeit ab dem 10. Januar 2003 eine solche von 36% (act. 56). G estützt auf diesen Einkom m ensvergleich, der keine Invalidität im Sinne des G esetzes ergab, w ies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Beschw erdeführers m it Verfügung vom 6. M ai 2004 ab (act. 57). F. G egen diesen Entscheid erhob der Beschw erdeführer am 14. Juni 2004 Einsprache und beantragte die Aufhebung der Verfügung. D ie Arbeits- fähigkeit sei (erneut und vertieft) abzuklären sow ie der R entananspruch neu zu prüfen. G . D ie IV-Stelle w ies m it Entscheid vom 3. N ovem ber 2004 die Einsprache ab. Sie führte im W esentlichen aus, ein Entscheid der spanischen Behörde über die Invalidität eines Antragstellers sei für die schw eizerische Behörde nicht bindend und bestätigte die Verfügung vom 6. M ai 2004. H . Am 3. D ezem ber 2004 erhob der Beschw erdeführer Beschw erde beim Verw altungsgericht des Kantons Bern, Versicherungsrechtliche Abteilung (im Folgenden: Verw altungsgericht). M it Schreiben vom 10. D ezem ber 2004 reichte der Beschw erdeführer ein E-M ail der Ärztin Frau D r. Z._______ vom 9. D ezem ber 2004 ein, w onach es dem Beschw erdeführer nicht nur w egen seines G ehörs, sondern auch w egen des H erzschrittm achers nicht erlaubt sei, industrielle oder öffentliche Fahrzeuge zu führen. D ie IV-Stelle beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 22. D ezem ber 2004, auf die Beschw erde sei nicht einzutreten. M it 4 U rteil vom 2. Februar 2005 trat das Verw altungsgericht auf die Beschw erde m angels Zuständigkeit nicht ein und leitete die Akten an die Eidgenössische R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invali- denversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (im Folgenden: R ekurskom ission) w eiter, w elche darauf den Schriftenw echsel w eiterführte. I. D ie IV-Stelle beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 22. N ovem ber 2005 die Abw eisung der Beschw erde und reichte die Vorakten sow ie die einge- holte Stellungnahm e des ärztlicher D ienstes vom 10. N ovem ber 2005 (act. 67) ein. D ieser hielt an seiner bisherigen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers fest. J. Am 22. D ezem ber 2005 reichte der Beschw erdeführer eine R enten- berechnung des "M inisterio de Trabajo y Asuntos Sociales" vom 29. M ärz 2005 ein. In seiner R eplik vom 23. Januar 2006 hielt der Beschw erdeführer vollum - fänglich an den gestellten R echtsbegehen fest. In Spanien gelte er als "inválido perm anente total". D ie Einschätzung des ärztlichen D ienstes sei einzig gestützt auf die Akten erfolgt. D en Berichten der spanischen Ärzte w ürden aber die eigenen U ntersuchungen zugrunde liegen, w eshalb ihre abw eichende Beurteilung stärker zu gew ichten sei. Es sei interdisziplinär abzuklären, w elche Tätigkeiten dem Beschw erdeführer in w elchem Pensum zum utbar seien. G estützt darauf sei sodann das Invaliden- einkom m en zu erm itteln und über den R entenanspruch zu befinden. K. M it D uplik vom 2. Februar 2006 beantrage die IV-Stelle erneut die Abw ei- sung der Beschw erde und die Bestätigung des angefochtenen Entschei- des. Sie betonte, die Beurteilung der spanischen Ärzte und der spanischen Sozialversicherung sei für die schw eizerische Invalidenversicherung in keiner W eise bindend. L. M it Verfügung vom 6. Februar 2006 schloss die R ekurskom m ission den Schriftenw echsel. Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches den Parteien am 30. April 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itteilte. Es gingen keine Aus- standsbegehren ein. M . Am 10. M ai 2007 reichte der Beschw erdeführer unaufgefordert ein Schreiben der spanischen Invalidenversicherung vom 12. Juli 2006 ein, w onach er dauernd vollständig arbeitsunfähig ("situación de incapacidad perm anente en grado de absoluta") sei sow ie einen Spitalbericht vom 4. Juli 2006, w onach er sich am 27. Septem ber 2006 einer w eiteren H erzoperation habe unterziehen m üssen. D em "Inform e C linico" vom 4. Juli 2006 sei zu entnehm en, dass er aufgrund der zahlreichen gesund-5 heitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig sei. N . D er Instruktionsrichter nahm m it Verfügung vom 23. M ai 2007 die Eingabe vom 10. M ai 2007 zu W ert und U nw ert zu den Akten und brachte sie der Vorinstanz zur Kenntnis. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Verw altungsgericht des Kantons Bern ist m it Entscheid vom 2. Feb- ruar 2005 auf die Beschw erde vom 3. D ezem ber 2004 nicht eingetreten und hat die Akten in Anw endung von Art. 58 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversiche- rungsrechts (ATSG , SR 830.1) zur Behandlung an die R ekurskom m ission w eitergeleitet. 1.1 G em äss Art. 69 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG , SR 831.20, in der bis zum 31. D ezem ber 2006 gültig gew esenen Fassung) w ar die R ekurskom m ission zuständig zur Be- urteilung von Beschw erden von Personen im Ausland gegen Einsprache- entscheide der IV-Stelle. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem ente hängig gew esenen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (Art. 53 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]). 1.3 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem - ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine derartige Behörde (Art. 33 Bst. d VG G ; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG ). D a die angefochtene Anordnung ohne Zw eifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 Vw VG zu qualifizieren ist und zudem keine Ausnahm e gem äss Art. 32 VG G vorliegt, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig. 1.4 G em äss Art. 59 ATSG ist zur Beschw erdeführung in invalidenversiche- rungsrechtlichen Angelegenheiten vor dem Bundesverw altungsgericht legitim iert, w er durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Als G esuchsteller hat der Beschw erdeführer am vorinstanzlichen Verfah- ren teilgenom m en, ist als Adressat durch den angefochtenen Einsprache- entscheid vom 3. N ovem ber 2004 ohne Zw eifel ausreichend berührt und hat an seiner Aufhebung bzw . Änderung ein schutzw ürdiges Interesse. Auf 6 die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist daher einzutreten. 1.5 M it dem angefochtenen Einspracheentscheid hat die IV-Stelle ihre Ver- fügung vom 6. M ai 2004, m it der das G esuch des Beschw erdeführers um G ew ährung einer Invalidenrente abgew iesen w orden w ar, bestätigt und die dagegen erhobene Einsprache abgew iesen. Streitgegenstand des vorlie- genden Verfahrens ist daher die Frage, ob und allenfalls in w elchem U m fang der Beschw erdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 2. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich im W esentli- chen nach den Vorschriften des VG G , des ATSG , des IVG sow ie des Vw VG (vgl. Art. 37 VG G ), w obei das neue, am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Verfahrensrecht anw endbar ist (Art. 53 Abs. 2, letzter Satz VG G ). 2.1 M it der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann gerügt w er- den, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü berschreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sach- verhalts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echtsan- w endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. FR ITZ G YG I, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 3. Vorab ist zu prüfen, w elche (m ateriellen) R echtsnorm en im vorliegenden Verfahren zur Anw endung gelangen. 3.1 D er Beschw erdeführer ist Staatsangehöriger eines M itgliedstaates der Europäischen G em einschaft (EU ), so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der schw eizeri- schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft m it ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der System e der sozialen Sicherheit regelt, anw endbar ist (vgl. Art. 80a IVG , in Kraft seit dem 1. Juni 2002). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die Personen, die im G ebiet eines M itgliedstaates w ohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen R echte und Pflichten aufgrund der R echts- vorschriften eines M itgliedstaates w ie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst, sow eit besondere Bestim m ungen dieser Verordnung nichts anderes vorsehen. D em nach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschw erdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schw eizerischen R echt, insbesondere dem IVG sow ie der Verordnung vom 7 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201). 3.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assge- bend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben, und es w ird nach ständiger Praxis der Sozialversiche- rungsgerichte auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt abgestellt (BG E 130 V 329, BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). D em zufolge ist ein allfälliger Anspruch für die Zeit vor einem R echtsw ech- sel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen N orm en zu prüfen (BG E 130 V 445). Vorliegend finden som it grundsätzlich jene Vorschriften Anw endung, die bei Erlass des Einspracheentscheids vom 3. N ovem ber 2004 in Kraft standen, w eiter aber – pro rata tem poris – auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten w aren (für das IVG : für die Zeit ab dem 1. Januar 2001 in der Fassung vom 23. Juni 2000 [AS 2000 2677 und 2685]; für die Zeit ab dem 1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. O ktober 1999 [AS 2002 701, Inkraft- treten des FZA, sow ie AS 2002 685, Ausdehnung auf EFTA-Staaten]; für die Zeit ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. O ktober 2000 [An- hang 8 ATSG , AS 2002 3371 und 3453], für die Zeit ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung der Änderungen vom 21. M ärz 2003 [AS 2003 3837, 4. IVG -R evision]; beachte auch das Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003; vgl. BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). 3.3 In BG E 130 V 343 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG ) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis Art. 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hiezu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann. Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG (G rad der Invalidität) führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiter- hin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzu- nehm en ist. 3.4 N ach dem m assgebenden Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheids eingetretene R echts- und Sachverhaltsänderungen sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht m ehr zu berück- sichtigen; Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, kön- nen im N orm alfall G egenstand eines neuen invalidenversicherungs- rechtlichen Verfahrens sein (BG E 121 V 366 E. 1b m it H inw eisen). D ie am 10. M ai 2007 – ohnehin verspätet – eingereichten U nterlagen können daher im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt w erden, da sie sich auf gesundheitliche Problem e und therapeutische M assnahm en im Jahre 2006 beziehen und ihnen keine Angaben über den G esund- heitszustand des Beschw erdeführers vor Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom vom 3. N ovem ber 2004 entnom m en w erden können. 8 4. Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob der Beschw erdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 4.1 G rundsätzlich hat Anspruch auf Leistungen der schw eizerischen Invaliden- versicherung hat, w er invalid im Sinne des G esetzes ist (Art. 8 ATSG ) und beim Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Bei- träge an die Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG ). D iese Bedingungen m üssen kum ulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Anspruch, selbst w enn die ande- re erfüllt ist. Leistungen w erden allerdings m axim al für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). D er Beschw erdeführer hat unbestrittenerm assen w ährend m ehr als einem Jahr Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invali- denversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der M indestbei- tragsdauer für den Anspruch auf Leistungen zw eifellos erfüllt ist. Zu prüfen bleibt, ob der Beschw erdeführer w ährend der hier m assgeb- lichen Zeitspanne vom August 2001 (12 M onate vor der Anm eldung) bis zum 3. N ovem ber 2004 (Erlass des Einspracheentscheids) invalid im Sinne des G esetzes w ar, d.h. ob die körperliche Beeinträchtigung die erforderliche Art und Schw ere erreicht hat, w elche zur vollständigen oder teilw eisen Erw erbsunfähigkeit führt. 4.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG ). N ach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U n- fall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat (Abs. 2). 4.3 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) bei einem Invaliditäts- grad von m indestens 70% , derjenige auf eine D rei-Viertels-R ente bei einem solchen von m indestens 60% , derjenige auf eine halbe R ente ab einem G rad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40% . Bis zum 31. D ezem ber 2003 bestand der Anspruch auf eine ganze R ente, w enn die versicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R ente, w enn sie m indetens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrende, w enn sie m indestens zu 40% invalid w ar (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gel- tenden Fassung). G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. N ach der bundesgerichtlichen R echtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungs- vorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BG E 121 V 275 E. 6c). Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schw eizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen G e-9 m einschaft, die Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M it- gliedstaat der Europäischen G em einschaft W ohnsitz haben. 4.4 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en; Art. 16 ATSG ). D er Ein- kom m ensvergleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Ein- kom m ensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt. Insow eit die frag- lichen Erw erbseinkom m en nicht genau erm ittelt w erden können, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu vergleichen (allge- m eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Erw erbsunfähigkeit ist, verein- facht ausgedrückt, die durch einen G esundheitsschaden verursachte U nfä- higkeit, durch zum utbare Arbeit G eld zu verdienen (Alfred M aurer, Bundes- sozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140). 4.5 D er Begriff der Invalidität ist dem nach nicht nach dem Ausm ass der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der daraus folgenden U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . der bisherigen Tätigkeit, sondern – w enn erforderlich – auch in zum utbaren anderen beruflichen Tätigkeiten (Ver- w eistätigkeiten) zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Verw altung und im Beschw erdefall auch das G ericht auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und ge- gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und da- zu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätig- keiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). D ie rein w irtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere im Zusam m enhang m it der Bestim m ung der Erw erbsfähigkeit, obliegt da- gegen der Verw altung und im Beschw erdefall dem G ericht. Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs-10 recht geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein invalider Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit im angestam m ten oder einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzuneh- m en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauens- arzt einer IV-Stelle aus m edizinischer Sicht zu entscheiden, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum ut- barer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeits- m arkt einsetzen kann. D iese Arbeitsm öglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen. 4.6 D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arktes ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen, andererseits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschieden- artiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschliessendes Einkom - m en zu erzielen verm ag oder nicht (vgl. BG E 110 V 276 E. 4b, ZAK 1991 S. 320 E. 3b, TH O M AS LO C H ER , G rundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, S. 124 ). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem es- sung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ürden (vgl. AH I 1998 s. 291 E. 3b). Beim ausgeglichen Arbeitsm arkt geht es m ithin nicht um reale, geschw eige denn offene Stellen, sondern um (gesundheitlich zum utbare) Beschäfti- gungsm öglichkeiten, w elche der Arbeitsm arkt von seiner Struktur her, je- doch abstrahiert von den konjunkturellen Verhältnissen, um fasst (vgl. U rteile des EVG I 436/92 vom 29. Septem ber 1993 und I 758/02 vom 16. Juli 2003). Zu beachten ist allerdings, dass solche Arbeitsm öglich- keiten unbeachtlich sind, die der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder die nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitgebers ausgeübt w erden können (vgl. etw a das U rteil des EVG I 795/04 vom 16. Januar 2006, E. 2.3; vgl. ZAK 1989 S. 322 E. 4a). 5. D ie Verw altung als verfügende Instanz und – im Beschw erdefall – das G e- richt dürfen eine Tatsache nur dann als bew iesen annehm en, w enn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (ALFR E D KÖ LZ/ISAB ELLE H ÄN E R , Verw altungs- verfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, R z. 109; M AX KU M M E R , G rundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). 5.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das G ericht seinen Entscheid, sofern das 11 G esetz nicht etw as Abw eichendes vorsieht, nach dem Bew eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit zu fällen. D ie blosse M öglichkeit eines bestim m ten Sachverhalts genügt den Bew eisanforderungen nicht. D er R ichter und die R ichterin haben vielm ehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen m öglichen G eschehensabläufen als die w ahr- scheinlichste w ürdigen (BG E 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, je m it H inw eisen). Führen die von Am tes w egen vorzunehm ende Abklärungen die Verw altung oder das G ericht bei pflichtgem ässer Bew eisw ürdigung zur Ü berzeugung, ein bestim m ter Sachverhalt sei als überw iegend w ahr- scheinlich zu betrachten und es könnten w eitere Bew eism assnahm en an diesem feststehenden Ergebnis nichts m ehr ändern, so ist auf die Ab- nahm e w eiterer Bew eise zu verzichten (antizipierte Bew eisw ürdigung; U ELI KIESER , D as Verw altungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, R z 450; A. KÖ LZ/I. H ÄN E R , a.a.O . R z 111 und 320; F. G YG I, a.a.O ., S. 274; vgl. auch BG E 122 II 469 E. 4a, 122 III 223 E. 3c, 120 1b 229 E. 2b, 119 V 344 E. 3c m it H inw eis). 5.2 D er Sozialversicherungsprozess ist vom U ntersuchungsgrundsatz be- herrscht. D anach hat das G ericht von Am tes w egen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. D ieser G rundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den M itw irkungspflichten der Parteien (BG E 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je m it H inw eisen). Zum anderen um fasst die be- hördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, w as von einer Partei behauptet oder verlangt w ird. Vielm ehr bezieht sie sich nur auf den im R ahm en des streitigen R echtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. R echtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (F. G YG I, a.a.O ., S. 43 und 273). In diesem R ahm en haben Verw altungsbehörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehm en oder zu veranlassen, w enn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkten hinreichender Anlass besteht (BG E 117 V 282 E. 4a m it H inw eis; Entscheid des EVG i.S. W . vom 20. Juli 2000, I 520/99). 5.3 D as Bundesrecht schreibt nicht vor, w ie die einzelnen Bew eism ittel zu w ür- digen sind. Für das gesam te Verw altungs- und Beschw erdeverfahren gilt der G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung. D anach haben Versicherungs- träger und Sozialversicherungsgerichte die Bew eise frei, d.h. ohne förm - liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und pflichtgem äss zu w ürdigen. Für das Beschw erdeverfahren bedeutet dies, dass das G ericht alle Bew eis- m ittel, unabhängig davon, von w em sie stam m en, objektiv zu prüfen, und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren U nterlagen eine zuver- lässige Beurteilung des streitigen R echtsanspruch gestatten. Ein erhöhter Bew eisw ert kann allerdings ärztlichen G utachten zukom m en, w elche für die streitigen Belange um fassend sind, auf allseitigen U ntersuchungen beruhen, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden und in der D arlegung der Zusam m enhänge sow ie der Beurteilung der m edizinischen Situation ein-12 leuchtend sind, und in w elchen die Schlussfolgerungen der Experten be- gründet w erden (BG E 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c m it H inw eisen; AH I 2001 S. 113 E. 3a; R KU V 1999 N r. U 332 S. 193 E. 2a/bb und 1998 N r. U 313 S. 475 E. 2a). D er erhöhte Bew eisw ert um fasst nach Auffassung des Bundesverw altungsgerichts allerdings nur m edizinische Fragen, zu deren Beantw ortung Ärzte im Sozialversicherungsverfahren beigezogen w erden – nicht aber w eitere Fragen, zu deren Beantw ortung sie als Laien nicht berufen sind (insb. w irtschaftliche Beurteilungen). 6. U m stritten ist, ob und in w elchem Ausm ass der Beschw erdeführer in seiner angestam m ten Tätigkeit, resp. in Verw eistätigkeiten arbeitsfähig ist und ob aus dem vorzunehm endem Einkom m ensvergleich eine an- spruchsbegründende Erw erbseinbusse resultiert. D er Beschw erdeführer beantragt zudem , zur Erm ittlung seiner Arbeitsfähigkeit seien w eitere m edizinische Abklärungen zu treffen. Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob der m assgebende Sachverhalt ausreichend abgeklärt w orden ist und die vorliegenden ärztlichen U nter- lagen w iderspruchsfrei gew ürdigt w orden sind, der Entscheid m ithin auf einer genügenden m edizinischen G rundlage beruht, w elche es erm öglicht, die verbleibende Erw erbsfähigkeit des Beschw erdeführers zu beurteilen. 6.1 D em Beschw erdeführer w urde im April 2002 w egen AV-Block ein H erz- schrittm acher im plantiert (atrioventrikulärer Block, kurz AV-Block, Erre- gungsleitungsstörung zw . Vorhöfen u. Kam m ern des H erzens, sog. Ü ber- leitungsstörung, vgl. PSYR EM BEL, Klinisches W örterbuch, 260. Aufl., Berlin/ N ew York 2004, S. 174). G em äss dem "Inform e M édico D etallado", Form ular E213 (act. 17), habe der Beschw erdeführer vor dem Eingriff an Atm enot und Schw indel m it D ruckgefühl in der M agengegend ohne Bew usstlosigkeit gelitten. N ach der Im plantation des H erzschrittm achers fürchte sich der Beschw erdeführer vor körperlicher Anstrengung und elektrom agnetischen Feldern, er habe sich aber gut erholt. D er Schrittm acher arbeite norm al. H erz- und Lungen- funktion w urden von den spanischen Ärzten nach der O peration als norm al beurteilt. D er Beschw erdeführer habe erhöhte C holesterinw erte, benötigte zur Zeit jedoch keine m edizinische Behandlung. Körperliche Anstrengun- gen seien nach der Im plantation w ährend ca. sechs M onaten bis zur Stabilisierung der Elektroden zu verm eiden. D ie N ähe zu elektrom agne- tischen Feldern und Aktivitäten, die den H erzschrittm acher beschädigen könnten, seien zu verm eiden. Er solle keine Tätigkeiten ausführen, bei w elchen häufiges Bücken oder das H eben von G ew ichten nötig sei oder bei denen Sturzgefahr bestehe. Auch im Austrittsbericht betreffend des stationären Aufenthaltes vom 21. bis 25. April 2002 ("Inform e de Alta", act. 18) w urde dem Beschw erdeführer ein guter Allgem einzustand attestiert. Im Bericht über die lungenärztliche U ntersuchungen vom 10. Januar 2003 (act. 19) w urde erstm als der Verdacht auf das Vorliegen einer pulm onalen (m öglicherw eise auch einer cardialen) Sarkoidose, Stadium II, geäussert. 13 D ie Bronchoskopie zeigte allerdings keine Auffälligkeiten. G em äss dem "Inform e C linico" vom 27. Februar 2003 (act. 21) leide der Beschw erdeführer zudem an einer beidseitigen H yperakusis m it schw erer Beeinträchtigung des linken und m ittlerer des rechten O hres. Es w urde ein intracanales, digital program m ierbares H örgerät em pfohlen. D er begutachtende Arzt des ärztlichen D ienstes führte gestützt auf die erw ähnten m edizinischen U nterlagen in seinem Bericht vom 24. M ai 2003 aus, der Beschw erdeführer habe unter H erzrhythm usstörungen (AV-Block) gelitten und es sei ihm ein H erzschrittm acher eingesetzt w orden. Es lägen aber keine Anzeichen einer H erzinsuffizienz m ehr vor. D em Beschw erde- führer seien aus m edizinischer Sicht w eiterhin alle H ilfstätigkeiten im G astgew erbe m öglich, ebenso andere H ilfstätigkeiten leichter bis m ittel- schw erer Art, jedoch keine Arbeiten im Bereich von Starkstrom anlagen. 6.2 D ie IV-Stelle erhielt – nach Zustellung des abw eisenden Vorbescheides – von der spanischen Behörde am 12. August 2003 eine neue m edizinische D okum entation, w elche sie w iederum dem ärztlichen D ienst vorlegte. Eingereicht w urden ein Bericht des cardiologischen D ienstes vom 23. O ktober 2002 (act. 39), ein Austrittsbericht über die stationäre U nter- suchung des lungenärztlichen D ienstes vom 9. bis 10. D ezem ber 2002 ("Inform e de Alta", act. 40) m it den Ergebnissen einer Lungenbiopsie, in w elchem der Verdacht auf eine Sarkoidose geäussert w urde, ein Arzt- bericht vom 17. Juli 2003 (act. 42), w elcher eine pulm onale Sarkoidose, Stadium III, und eine cardiale Sarkoidose diagnostiziert, sow ie ein "Inform e M édico D etallado" vom 23. Juli 2003 (Form ular E 213, act. 44). Aufgrund dieser U nterlagen bat die IV-Stelle am 26. Septem ber 2003 die spanische Behörde um die Zustellung w eitere U nterlagen betreffend aktueller Therapie, Lungenfunktion [Spirom etrie] und Echocardiographie- befund (act. 34). G em äss dem spanischen Arztbericht vom 21. N ovem ber 2003 (act. 52) zeige die pulm onale Sarkoidose einen guten Verlauf (nunm ehr Stadium II). D er Beschw erdeführer habe regelm ässig m orgentlichen Ausw urf, ohne H usten. Er erm üde relativ schnell. D ie Lungenbiopsie habe sarkoide G ranulom en gezeigt. D ie G am m agraphie m it G allium indiziere einen H erzbefall. W eiter w urden die Ergebnisse der Spirom etrie und des Echo- cardiogram m s aufgeführt. D ie Auskultation des H erzens und der Lunge zeige einen N orm albefund. D er Beschw erdeführer leide zudem an einer beidseitigen G ehörsverm inderung im Bereich der G esprächsfrequenzen durch H yperakusis (Verlust 45 db im rechten und von 55 db im linken O hr). Er sei aber beidseitig m it H örapparaten ausgerüstet. D er Bericht kom m t zum Schluss, der Beschw erdeführer sei invalid, w as eine w eitere Arbeit im bisherigen Beruf völlig ausschliesse, eine andere Arbeit sei ihm aber m öglich, w obei in derartigen Tätigkeiten eine Invalidität von 40% bis 60% anzunehm en sei. Im "Inform e C linico" vom 17. N ovem ber 2003 (act. 51) w urde festgestellt, 14 der Beschw erdeführer leide an H ypercholesterinäm ie und einer pulm o- nalen Sarkoidose. Er sei nach einer Verletzung am Knie operiert w orden. W eiter sei er Träger eines H erzschrittm achers, w elcher w egen fortgeschrit- tener Ventrikular-Aurikel-Blockierung und D yspnoe eingesetzt w orden w ar. D ie letzte U ntersuchung habe gezeigt, das der H erzschrittm acher ein- w andfrei arbeite und in gutem Zustand sei. D er Beschw erdeführer sei auf den H erzschrittm acher angew iesen. D ie nächste R evision sei innerhalb eines Jahres notw endig. U nter den Em pfehlungen für Patienten m it H erz- schrittm acher w urde ausgeführt, dass sie sich nicht der N ähe von elek- trom agnetischen Feldern aussetzen sollten, w elche zu Interferenzen m it dem H erzschrittm acher führen könnten, zu m eiden seien insbesondere Einspritzm otoren, Elektroschw eissen und elektrische Transform atoren. D ie Träger von H erzschrittm achern sollten keine G ew ichte tragen, von keinen Schlägen in die H erzgegend getroffen w erden und keine anstrengenden oder langanhaltende Ü bungen m it den Arm en ausführen. 6.3 N ach Prüfung der erhaltenen U nterlagen (act 53) führte der ärztliche D ienst in seinem Bericht vom 12. Januar 2004 im W esentlichen aus, eine verm inderte cardiale Leistungsfähigkeit sei nicht festgestellt w orden. Auch die Lungenfunktion sei als sehr gut zu bezeichnen. D ie Sarkoidose sei unter Steroiden behandelbar. Es handle sich um eine Lym phknoten- erkrankung, deren U rsache unbekannt sei. Zur Zeit lägen aber keine cardio-pulm onalen Leistungsdefizite vor. D er Beschw erdeführer leide an einer G ehörsverm inderung m ittleren G rades. Er sei aber m it H örapparaten ausgerüstet. D er ärztliche D ienst schloss aus den vorliegenden Befunden, dass der Beschw erdeführer aus Sicherheitsgründen nicht m ehr auf dem Bau oder in Tätigkeiten m it Kontakt zu Starkstrom anlagen arbeiten sollte. Für Verw eistätigkeiten (leichte Fabrikarbeiten, G astronom ie, M agaziner- arbeiten, Lagerarbeiten, Kurierdienste, C hauffeur von Kleinfahrzeugen) bestehe allenfalls eine 20% Arbeitsunfähigkeit, vorallem bedingt durch all- fällige verm ehrte Arztkontrollen. Seit April 2002 sei er als Bau- bzw . In- stallationsarbeiter zu 70% arbeitsunfähig – in Verw eistätigkeiten sei er dagegen bis zum 10. Januar 2003 voll arbeitsfähig gew esen und seither zu 20% arbeitsunfähig. 6.4 Bezüglich des m assgebenden Sachverhaltes ist unbestritten, dass dem Beschw erdeführer im April 2002 ein H erzschrittm acher im plantiert w urde und eine Sarkoidose in Lunge und H erz diagnostiziert w urde. Zudem leidet er an einer G ehörsverm inderung. D ie ärztlichen Aussagen sind in dieser Beziehung w iderspruchsfrei und durchaus nachvollziehbar. U nterschiede ergeben sich einzig in der Beurteilung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. U m stritten ist, ob der Beschw erdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit in rentenrelevanter W eise eingeschränkt ist. 6.4.1 Vorab ist festzuhalten, dass sich aus den Vorbringen des Beschw erdefüh- rers, w onach er in Spanien als "inválido perm anente total" (act. 64) gelte und eine R ente beziehe, nichts zu seinen G unsten ableiten lässt, da bei der Prüfung eines Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente einzig die Schw eizer G esetzgebung m assgebend und die schw eizerische Invalidenversicherung bei der Invaliditätsbeurteilung nicht an die Einschät-15 zung der ausländischen Sozialversicherungen gebunden ist (ZAK 1989 S. 320 E. 2). Ergänzend ist zu bem erken, dass das Sozialgericht N r. 4 von La C orunã in seinem U rteil vom 29. D ezem ber 2004 festgestellt hatte, der Beschw erdeführer sei zw ar als Installateur bzw . Klem pner zu 100% arbeitsunfähig, in anderen, physisch w eniger anstrengenden Tätigkeiten sei er jedoch arbeitsfähig. 6.4.2 Träger von H erzschrittm achern können in der R egel nach erfolgreichem Eingriff norm al arbeiten und es ist eine Verbesserung des G esundheits- zustandes zu erw arten. Allerdings sollten sie die N ähe zu Stark- strom anlagen m eiden, sow ie keine Tätigkeiten ausführen, w elche eine Störung oder Beschädigung des H erzschrittm achers verursachen könnten. Säm tliche dem Einspracheentscheid zugrunde liegende Arztberichte gehen von einer norm alen cardialen Leistungsfähigkeit aus. Auch die U ntersuchungen nach D iagnose einer Sarkoidose in H erz und Lunge zeigten keine verm inderte Leistungsfähigkeit dieser O rgane und die behandelnden Ärzten stellten einen positiven Verlauf der Sarkoidose fest. D ie G ehörsverm inderung w urde durch H örgeräte zum indest teilw eise kom pensiert. Trotz eines erhöhtem C holesterinspiegels w urde dem Beschw erdeführer ein guter Allgem einzustand attestiert. W eitere gesund- heitliche Einschränkungen w erden nicht geltend gem acht. Angesichts dieser m edizinischen Befunde ist es nicht nachvollziehbar, dass im spanischen Arztbericht vom 21. N ovem ber 2003 dem Beschw erdeführer in Verw eistätigkeiten eine Invalidität von 40% bis 60% attestiert w ird. D iese Feststellung erfolgt denn auch ohne nähere Begründung, ohne detaillierte Auseinandersetzung m it den m öglichen Verw eistätigkeiten und den dabei zu erw artenden Einschränkungen. Sie ist relativ ungenau und bezieht sich – nach ihrem W ortlaut – auf den Invaliditätsgrad, der rein m edizinisch erm ittelt w urde. O b und allenfalls in w elcher W eise nicht-m edizinische Elem ente der Bestim m ung der verbleibenden Erw erbsfähigkeit berück- sichtigt w urden, bleibt offen. U nter Berücksichtigung säm tlicher vorliegender ärztlicher U nterlagen er- scheint dagegen die Beurteilung der Erw erbsfähigkeit in Verw eistätigkeiten durch den begutachtenden Arzt der IV als schlüssig, w enn auch der Abzug von 20% für Arztbesuche fragw ürdig ist und Elem ente eines leidens- bedingten Abzugs enthält. D iese Beurteilung steht im Ü brigen auch m it jener des Sozialgerichtes N r. 4 von La C orunã im Einklang. D as Bundes- verw altungsgericht geht aus diesen G ründen davon aus, dass der Be- schw erdeführer trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen heute in der Lage ist, leichte bis m ittelschw ere H ilfstätigkeiten m it einem Pensum von 80% auszüben. 6.5 Betreffend den zum utbaren Verw eistätigkeiten rügt der Beschw erdeführer allerdings, die vom ärztlichen D ienst vorgeschlagenen Verw eistätigkeiten könne er nicht ausüben. D ie Tätigkeiten im G astgew erbe sow ie als Lager- arbeiter bzw . M agaziner w ürden norm alerw eise auch das H eben von G ew ichten verlangen. Zudem sollte er R auch, G as und D äm pfe m eiden. Als C hauffeur könne er auch nicht arbeiten, da er die N ähe von Einspritzm otoren m eiden solle, zudem w ürden ihm die spanischen 16 Behörden keinen Fahrausw eis ausstellen. Als Portier könnte er w egen seiner verm inderten H örfähigkeit nicht arbeiten. D iese Einw ände verm ögen die Beurteilung der verbleibenden Erw erbs- fähigkeit in Verw eistätigkeiten nicht in Frage zu stellen. D er ärztliche D ienst kam in erster Linie zum Schluss, dass der Beschw erdeführer in leichten bis m ittelschw eren Tätigkeiten zu 80% arbeitsfähig sei. D ie konkret genannten Verw eistätigkeiten stellen dabei nur Beispiele dar. Auch w enn der Beschw erdeführer nicht m ehr Lage sein sollte, die in der Schw eiz zuletzt ausgeübten Tätigkeit als G eschirrspüler w eiterhin auszuüben, so gibt es doch in Industrie und G ew erbe eine grosse Anzahl von H ilfstätigkeiten, w elche w eder in der N ähe von Starkstrom anlagen zu verrichten sind, noch starke H ebeleistungen der Arm e verlangen, noch den Beschw erdeführer in anderer, unzum utbarer W eise exponieren. O b dem Beschw erdeführer tatsächlich von den spanischen Behörden kein Fahr- ausw eis m ehr ausstellt w ird, kann vorliegend offen bleiben, zum al von seiner spanischen Ärztin (vgl. M ail vom 9. D ezem ber 2004) lediglich aus- geführt w ird, er erhalte keine Zulassung für das Führen von industriellen oder öffentlichen Fahrzeugen. Aus m edizinischer Sicht ist Autofahren auch für Träger eines H erzschrittm achers m öglich. Im R ahm en der Schadens- m inderungspflicht ist der Beschw erdeführer gehalten, jede ihm zum utbare Arbeit anzunehm en. Aufgrund seines G esundheitszustandes stehen ihm eine ganze R eihe anderer leichter bis m ittelschw erer H ilfstätigkeiten offen, w ie z.B. leichte R einigungsarbeiten, leichte M agazinerarbeiten und w ohl auch Kurierdienste. Auch eine Anstellung als Portier bzw . C oncierge w äre m öglich, da seine G ehörsverm inderung durch H örapparate korrigiert w urde. 6.6 U nter Beachtung säm tlicher vorliegender Arztberichte besteht für das Bundesverw altungsgericht kein Anlass, die Beurteilung des ärztlichen D ienstes in Frage zu stellen, w onach der Beschw erdeführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Installateur bzw . Klem pner auf dem Bau zu 70% arbeitsunfähig, in einer leichten bis m ittelschw eren H ilfstätigkeit im m assgeblichen Zeitpunkt jedoch zu 80% arbeitsfähig ist. Bezüglich der im vorliegenden Verfahren ausschlaggebenden Frage nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer zum utbaren Tätigkeit erw eisen sich die m edizinischen U nterlagen dam it als ausreichend. Es besteht angesichts der klar belegten m edizinischen Befunde kein Bedarf nach w eiteren ärztlichen Abklärungen. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass es dem Beschw erdeführer m öglich und zum utbar w ar, in einer H ilfstätigkeit m it leichter bis m ittlerer Beanspruchung bis zum 10. Januar 2003 zu 100% und seither zu 80% zu arbeiten. 7. Im Folgen ist der von der Vorinstanz vorgenom m ene Einkom m ens- vergleich, resp. die Bem essung des Invaliditätsgrades zu überprüfen. 7.1 Für die Bestim m ung der Erw erbseinbusse (resp. des Invaliditätsgrades) 17 w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein- kom m en), in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en, Art. 16 ATSG ). 7.1.1 D er Einkom m ensvergleich bei Erw erbstätigen hat in der R egel so zu erfol- gen, dass die beiden hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich, w ie bereits festgehalten, aus der Einkom m ensdifferenz die Erw erbseinbusse, resp. der Invaliditätsgrad bestim m en lässt. Sow eit die fraglichen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig nicht genau erm ittelt w erden können, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und sind die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu vergleichen (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs). 7.1.2 Lassen sich die beiden hypothetischen Erw erbseinkom m en nicht zuverläs- sig erm itteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische M etho- de für N ichterw erbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsvergleich anzustel- len und der Invaliditätsgrad nach M assgabe der erw erblichen Ausw irkun- gen der verm inderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erw erblichen Situation zu bestim m en (BG E 128 V 30 E. 1). Für die Bestim m ung des Invalideneinkom m ens ist prim är von der beruflich-erw erblichen Situation auszugehen, in w elcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erw erbseinkom m en gegeben, nam entlich w eil die versicherte Person nach Eintritt des G esundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zum utbare neue Erw erbstätigkeit aufgenom - m en hat, so sind nach der R echtsprechung grundsätzlich die gesam t- schw eizerischen Tabellenlöhne gem äss den vom Bundesam t für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuzie- hen (vgl. das U rteil des Bundesgerichts U 75/03 vom 12. O ktober 2006), allenfalls die Zahlen der D okum entation über Arbeitsplätze (D AP; vgl. BG E 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3.b). 7.1.3 Zu berücksichtigen ist im W eiteren, dass sich die für die Invaliditäts- bem essung m assgebenden Vergleichseinkom m en eines im Ausland w oh- nenden Versicherten auf den gleichen Arbeitsm arkt beziehen m üssen, w eil es die U nterschiede in den Lohnniveaus und den Lebenshaltungskosten zw ischen den Ländern nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkom m en vorzunehm en (BG E 110 V 277 Erw . 4b; U rteil des Bundesgericht I 817/05 vom 5. Februar 2007 Erw . 8.1; U rteil des Bundesgericht U 262/02 vom 8. April 2003 Erw . 4.4). Angesichts der Tatsache, dass der Beschw erdeführer von 1985 bis 1993 zeitw eise und von 1994 bis 2000 w ährend des ganzen Jahres in der Schw eiz in einer Anstellung der untersten Lohnkategorie gearbeitet hat, rechtfertigt es sich, für den Einkom m ensvergleich auf die schw eizerischen Verhältnisse abzustellen, zum al er in Spanien, w ohin er im Jahre 2001 18 zurückgekehrte, nur noch w ährend ca. zw ei M onaten (14. Februar bis 22. April 2002) einer Erw erbstätigkeit nachging. 7.2 D ie Vorinstanz hat som it zu R echt als Valideneinkom m en das zuletzt in der Schw eiz erzielte Einkom m en (im Jahre 2000) von jährlich Fr. 51'797.-- herangezogen, w as auf 12 M onate gerechnet einen durchschnittlichen M onatslohn von Fr. 4'316.42 ergibt. W ird nun der durchschnittliche M onatslohn von Fr. 4'316.42 indexiert auf das Jahr 2002 ergibt sich ein m onatlicher Validenlohn von Fr. 4'495.-- (die Vorinstanz errechnete Fr. 4'492.20). 7.3 D ie Vorinstanz stützte sich bei der definitiven Berechnung des Invaliden- einkom m ens (act. 56) auf einen M ittelw ert für H ilfstätigkeiten im Jahre 2002 gem äss der LSE im Sektor 60 (Landverkehr) Fr. 4'404.--, Sektor 3 (D ienstleistungen) Fr. 4206.-- und Sektor 55 (G astgew erbe) Fr. 3'333.--, w as m onatlich durchschnittlich Fr. 3'981.-- ergibt (dieser Lohn liegt gem äss der LSE-Tabelle deutlich unter dem durchschnittlichen M onatslohn für einfache bis repetitive Tätigkeiten von Fr. 4'557.--). W eiter gew ährte die Vorinstanz einen ausserordentlichen, leidensbedingten Abzug von 10% (Fr. 3'582.90) und nahm einem Beschäftigungsgrad von 80% (Fr. 2'866.32) an. D iese Berechnung ist nicht zu beanstanden und beruht auf einer für den Beschw erdeführer durchaus günstigen G rundlage. 7.4 D er Vergleich von Validen- und Invalideneinkom m en ergibt eine Erw erbs- einbusse ab dem April 2002 von 20% ([Fr. 4495.-- – Fr. 3'583.--]x100/ Fr. 4495.-- = 20.28% ). Ab dem 10. Januar 2003 betrug die Erw erbsein- busse 36% (vgl. [Fr. 4495.-- – Fr. 2'866.32.--]x100/Fr. 4495.-- = 36.23% ). D ie Bestim m ung der Erw erbseinbusse durch die Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Sie erreicht nicht eine anspruchsbegründende H öhe von m indestens 40% . 8. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass der Beschw erdeführer im m assgeblichen Zeitraum keinen Anspruch auf Zusprechung einer Invalidenrente hat. D ie Beschw erde vom 3. D ezem ber 2004 ist aus diesem G runde vollum fänglich abzuw eisen. 9. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 9.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da es im vorliegenden Verfahren um die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, und gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und nach der Praxis des Bundesverw altungsgerichts für die hängigen Beschw erden gegen IV-Ein- spracheentscheide auch w eiterhin anw endbaren Bestim m ungen das Verfahren kostenfrei ist (Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 AH VG , SR 831.10). 9.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des R eg-19 lem entes vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer p.a. Frau lic. iur. C laudia Pascali-Arm anaschi, R echtsdienst für Behinderte, (als G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. _______) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen D er Instruktionsrichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Ingrid Künzli R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :