A bteilung IV D -4934/2007 w et/frr/ {T 0/2} U rteil vom 31. Juli 2007 M itw irkung: R ichter W espi, Scherrer, Schürch, G erichtsschreiberin Frey A._______, Kongo (Kinshasa), alias B._______, Kongo (Kinshasa), vertreten durch Jeannette Vögeli Turay, C ._______, Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 12. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / D ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführerin ihr H eim atland gem äss eigenen Angaben am 30. M ärz 2007 in R ichtung E._______ verliess, die R eise nach einem m ehr als dreiw öchigen Spi- talaufenthalt in E._______ am 3. M ai 2007 m it dem Flugzeug in R ichtung Europa fort- setzte - sie gehe davon aus, beim Ankunftsflughafen habe es sich um F._______ gehandelt -, von dort nach G ._______ w eiterflog, ihre R eise anschliessend per Auto fortsetzte und am 10. M ai 2007 illegal in die Schw eiz einreiste, w o sie gleichentags ein Asylgesuch stellte, dass sie am 16. M ai 2007 im H ._______ befragt und am 12. Juni 2007 durch das BFM direkt angehört w urde, dass die Beschw erdeführerin auf die Frage nach dem Besitz eines R eisepasses und ei- ner Identitätskarte erklärte, sie habe niem als einen R eisepass besessen oder beantragt und ihre Identitätskarte beziehungsw eise W ählerkarte könne sie nicht m ehr finden, dass sie eine G eburtsurkunde, einen Fahndungsbefehl vom 30. M ärz 2007, ein Schrei- ben eines I._______ sow ie einen M itgliederausw eis der J._______ zu den Akten reichte, w elche ihr am 20. April 2007 von M itgliedern der J._______ in einer katholischen Kirche in E._______ überbracht w orden seien, dass die Beschw erdeführerin zur Begründung ihres Asylgesuchs vorbrachte, sie habe bei einem w eissen verheirateten M ann gelebt, an dessen N am en sie sich nicht m ehr er- innern könne und der als Politiker ihr Interesse an der Politik gew eckt habe, w eshalb sie im Jahr 2004 der J._______, w elche im Konflikt m it der R egierung stehe, beigetreten sei, dass sie seit Februar 2005 als Em pfangsdam e im Parlam ent gearbeitet habe und im M ärz 2007 von einem Parteim itglied m it der Vergiftung des Parlam entspräsidenten be- auftragt w orden sei, indem sie dessen M ikrofon m it einem giftigen Pulver hätte reinigen sollen, dass m an ihr m it dem Tod gedroht habe, falls sie den Auftrag nicht ausführen w ürde, dass sie sich stattdessen der Flasche G ift auf dem W eg nach H ause in einem G ebüsch entledigt habe, dass sie sich seitdem gefährdet gefühlt habe und am 19. M ärz 2007 von ihrer M utter te- lefonisch inform iert w orden sei, dass nach ihr gesucht w erde, w eshalb sie sich in einem H otel, an dessen N am en sie sich nicht m ehr erinnern könne, versteckt gehalten habe, dass sie am 24. M ärz 2007 zu H ause von Soldaten festgenom m en und in eine G efäng- niszelle gesteckt w orden sei, dass sie dort zusam m engeschlagen und w ährend sechs Tagen von vielen M ännern ver- gew altigt w orden sei, dass ihr am 29. M ärz 2007 aufgrund von U nruhen die Flucht gelungen sei und sie das Land verlassen habe, dass sie in E._______ in einem M ilitärkrankenhaus w egen der Schläge und der Verge-3 w altigungen behandelt und von Soldaten bew acht w orden sei, dass sie am 20. April 2007 von zw ei als Ärzte verkleideten Personen, die sich später als J._______-Angehörige zu erkennen gegeben hätten, aus dem M ilitärspital geschleust w orden sei und von diesen die abgegebenen D okum ente erhalten habe, dass das BFM m it Verfügung vom 12. Juli 2007 - eröffnet am gleichen Tag - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylgesuch im W esentlichen anführte, bei den von der Beschw erdeführerin eingereichten D okum enten zum N ach- w eis der Identität (G eburtsurkunde und J._______-Ausw eis) handle es sich nicht um rechtsgenügliche Identitätspapiere, dass die Angaben zu den R eiseum ständen äusserst unsubstanziiert und realitätsfrem d ausgefallen seien, zudem w ürden die Einreisekontrollen an den jew eiligen Flughäfen äusserst streng gehandhabt, w eshalb die D arlegung der Beschw erdeführerin, m it einem ihr nicht zustehenden Pass m ehrere Passkontrollen durchlaufen zu haben, nicht glaub- haft sei und es ebenso w enig w ahrscheinlich und auch nicht nachvollziehbar sei, die Be- schw erdeführerin habe tatsächlich über so w enig Fluginform ationen verfügt, dass sie beispielsw eise nicht einm al habe w issen w ollen, unter w elchen Personalien sie gereist sei, dass die Behauptung der Beschw erdeführerin, in der D em okratischen R epublik Kongo könne m an keinen Pass erhalten, tatsachenw idrig sei, zum al der Besitz eines R eisepas- ses in der D em okratischen R epublik Kongo grundsätzlich für alle Personen obligatorisch sei, dass ihre Erklärung für das N ichtbeibringen ihrer Identitätskarte, w onach sie diese bei ihrer Festnahm e noch in der Tasche gehabt hätte, indessen diese nun nicht m ehr finden könne, als unglaubhaft zu qualifizieren sei, dass diese Erw ägungen zw ingend zum Schluss führen w ürden, die Beschw erdeführerin sei auf andere als die geltend gem achte Art und W eise nach Europa beziehungsw eise in die Schw eiz gelangt, nam entlich sei davon auszugehen, sie habe ein gültiges R eisedo- kum ent m it sich geführt, w elches sie den Asylbehörden absichtlich vorenthalte, um ihre Identität sow ie ihre w ahren Ausreisem otive zu verheim lichen und eine R ückführung in ihr H eim atland zu erschw eren, dass der unverm ittelte Auftrag an die Beschw erdeführerin, den Parlam entspräsidenten zu töten, realitätsfrem d sei, da der Auftraggeber dam it hätte rechnen m üssen, dass sie sich an die Polizei w ende und er zur Verantw ortung gezogen w erde, dass die Ausführungen der Beschw erdeführerin zur Vergiftungsm ethode in jeglicher H in- sicht unsubstanziiert seien, dass die Tätigkeit der Beschw erdeführerin als Em pfangsdam e im Volkspalast ohnehin anzuzw eifeln sei, w eil sie ihren Arbeitsplatz und ihre Aufgaben oberflächlich beschrie- ben habe, dass ihre Vorbringen zur Festnahm e und zu den H aftum ständen als fingiert zu bezeich- nen seien, da ihre diesbezüglichen Schilderungen m angels persönlicher Betroffenheit 4 keine R ealkennzeichen enthalten w ürden, dass auch die Ausführungen bezüglich der Ereignisse in E._______ völlig substanzlos seien, w eil sie beispielsw eise nicht w isse, w ie die J._______-Angehörigen von ihrem dortigen Spitalaufenthalt Kenntnis gehabt hätten und w ie die abgegebenen D okum ente in die H ände der J._______ gelangt seien, dass das BFM zusam m enfassend festhielt, die Beschw erdeführerin erfülle die Flücht- lingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht und zusätzliche Abklärungen zur Fest- stellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass die Beschw erdeführerin m it Eingabe vom 19. Juli 2007 (Poststem pel) gegen die- sen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei beantrag- te, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur m ateriellen Prüfung an die Vorinstanz zurückzuw eisen, eventualiter sei die U nzulässigkeit/U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen, dass in prozessualer H insicht die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege sow ie der Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt w urden, dass zudem darum ersucht w urde, es sei ein ärztlicher Bericht der noch heute beste- henden gesundheitlichen Problem e, insbesondere ein H IV-Test, in Auftrag zu geben, dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintra- fen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet das Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]) , dass die Beschw erdeführerin legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide grundsätzlich auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene 5 Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m is- sion [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfü- gung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurtei- len hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb insow eit bei dagegen erhobe- nen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ate- riell zur Sache zu äussern hatte, dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nach- folgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die Beschw erdeführerin rügt, die vorinstanzliche Verfügung sei ihrer R echtsvertre- terin per Fax am 12. Juli 2007 zugestellt w orden, w eshalb diese - um die R echtsm ittel- frist zu w ahren - veranlasst gew esen sei, bereits am 19. Juli 2007 die Beschw erde ein- zureichen, obw ohl die m it R ückschein gesandte O riginalverfügung erst am 17. Juli 2007 eröffnet w orden sei, dass m it Entscheideröffnung per Fax die Fristen verkürzt w ürden, w eil sie dadurch nur knapp drei Arbeitstage Zeit gehabt habe, um die Akten zu studieren, Abklärungen vorzu- nehm en, zw ei Klientengespräche zu führen, D okum ente beschaffen zu versuchen und die R echtsm itteleingabe auszufertigen, dass es sich vorliegend erübrigt, auf diese R üge w eiter einzugehen, da der Beschw er- deführerin kein w esentlicher Verfahrensm angel entstand, w eil ihr - unbesehen der Fra- ge, ob die R echtsm ittelfrist m it der Faxzustellung oder per Zustellung m it R ückschein ausgelöst w urde - fünf Arbeitstage zur Verfügung standen, eine Beschw erde einzurei- chen, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses 6 ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eisepapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches unbestritten ist, indessen in der Beschw erde vorgebracht w ird, die Beschw erdeführerin habe D okum ente vorgelegt, die ihre Identifikation erm öglichen w ürden, dass die von der Beschw erdeführerin im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen abgegebenen D okum ente (G eburtsurkunde N r. K._______, M itglieds- und W ählerkarte der J._______) eine einw andfreie Feststellung der Identität jedoch nicht erlauben (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6), dass m it einer G eburtsurkunde lediglich die G eburt zu einem bestim m ten Zeitpunkt an einem bestim m ten O rt bestätigt w ird, diese jedoch kein Identitätspapier im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG darstellt (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 6), dass es sich bei der eingereichten J._______-M itgliedskarte um ein D okum ent handelt, w elches nicht prim är zum Zw ecke des Identitätsnachw eises ausgestellt w orden ist, sondern in erster Linie Eigenschaften und Leistungen im Bereich der politischen Tätigkeit bestätigen soll, w eshalb sich dam it eine zw eifelsfreie Identifikation nicht vornehm en lässt, zum al nicht sichergestellt ist, ob ihrer Ausstellung eine genaue Ü berprüfung der Identität vorausgegangen ist, dass die Beschw erdeführerin bezüglich der nicht eingereichten Identitätsdokum ente vor- brachte, sie habe die Sicherheitskontrollen m it einem nicht auf ihren N am en lautenden Pass problem los passiert, sie w isse jedoch nicht, auf w elchen N am en der Pass ausge- stellt gew esen sei, da sie nicht darauf geachtet habe, dass sie die Identitätskarte bei ihrer Festnahm e noch in ihrer Tasche gehabt habe, sie dieses D okum ent nun aber nicht m ehr finden könne, dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer G ründe, die es der Beschw erdeführe- rin verunm öglicht hätten, den Behörden innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches D okum ente einzureichen, zutreffend und m it hinreichender Begründung verneint hat, w eshalb auf diese verw iesen w ird (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass in der Beschw erde unter anderem eine Faxkopie der Identitätskarte und des Füh- rerausw eises als Beilagen aufgeführt sind, diese jedoch trotz Aufführung im Beilagen- verzeichnis nicht eingereicht w urden, indessen festzuhalten ist, dass in Kopie einge- reichten Ausw eisen kein Bew eisw ert zukom m t und selbst bei N achreichung rechtsge- nüglicher Identitätspapiere der vom BFM angew endete N ichteintretenstatbestand nach w ie vor als erfüllt zu erachten ist, da die gesetzliche Frist zur Einreichung entsprechen- der Identitätsdokum ente längst verstrichen ist (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 7.1, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 110), dass aus diesem G rund auch keine Frist zur N achreichung der erw ähnten D okum ente anzusetzen ist, zum al die Beschw erdeführerin bisher nie geltend m achte, sie habe je ei- nen Führerausw eis besessen, dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu R echt w eder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsw eise derjenigen von W egw eisungsvollzugshindernissen als erforderlich er-7 achtet hat, dass die Vorinstanz die Asylvorbringen der Beschw erdeführerin aufgrund der unsub- stanziierten und realitätsfrem den Schilderungen und festgestellten U nglaubhaftigkeits- m erkm ale insgesam t zu R echt als konstruiert und w irklichkeitsfern qualifizierte, dass die Vorbringen der Beschw erdeführerin, w onach sie als einfaches M itglied in ei- nem öffentlichen R estaurant m it der Tötung des Parlam entspräsidenten beauftragt w or- den sei, w ozu ihr eine Flasche m it giftigem Pulver überreicht w orden sei, m it dem sie das M ikrofon des Präsidenten hätte reinigen sollen (A 16/24, S. 5 und 8), übereinstim - m end m it der Vorinstanz als realitätsfrem d zu bezeichnen sind, zum al sie sich in einer oberflächlichen und unsubstanziierten Schilderung der sich angeblich zugetragenen Vorkom m nisse erschöpfen, dass die Beschw erdeführerin, die im Parlam ent als Em pfangsdam e gearbeitet haben w ill, w eder substanziierte Angaben zu ihrem Arbeitsplatz, noch zu ihren Tätigkeiten m a- chen konnte, so brachte sie lediglich vor, es w ürden sich in diesem G ebäude viele Büros und R estaurants befinden, allerdings könne sie sich an keine N am en erinnern und auf die Frage nach der Anzahl Stockw erke sie zunächst angab, es gebe viele, sie könne diese nicht zählen, indessen auf die Frage, ob es im G ebäude einen Aufzug gebe, er- klärte, das G ebäude habe drei Stockw erke (A 16/24, S. 6), dass sie vorbrachte, keinen direkten Vorgesetzten gehabt zu haben, und auf die Frage, w er ihr denn ihre Arbeit zugew iesen habe oder an w en sie sich im Fall eines Problem s gew endet habe, anführte, sie habe schon gew usst, w as ihre Arbeit sei (A 16/24, S. 7), dass die vorgebrachten, im Zusam m enhang m it dem geplanten angeblichen G iftan- schlag in Zusam m enhang stehenden Behelligungen durch die kongolesischen Sicher- heitskräfte nicht glaubhaft sind, w eil die Ereignisse, die zur Festnahm e der Beschw erde- führerin geführt haben sollen, unglaubhaft sind, dass die realitätsfrem den Schilderungen insgesam t nicht zu überzeugen verm ögen und zur Verm eidung von W iederholungen auf die vollum fänglich zu bestätigenden Erw ägun- gen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG und Art. 4 Vw VG ), dass in der Beschw erde unter H inw eis auf die Praxis der ehem aligen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) gerügt w ird, die Vorinstanz habe eine m aterielle Prüfung vorgenom m en, w as eine Verletzung der bundesrechtlichen Verfahrensvorschriften dar- stelle, da eine m aterielle Prüfung des Asylgesuchs erst im ordentlichen Verfahren zu er- folgen habe und bei einem N ichteintretensentscheid unzulässig sei, dass sich das Bundesverw altungsgericht zu dieser Frage eingehend im zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 geäussert hat und darin unter anderem festhält, der G esetzgeber habe m it Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Sum m arverfahren geschaffen, in w elchem über das Bestehen oder das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend m ateriell entschieden w erde, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich sei (vgl. hierzu zur Publikation vorgese- henen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5), dass w eiter festgehalten w urde, auf das Asylgesuch sei nicht einzutreten, w enn bereits auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden könne, dass die asylsuchen- de Person die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, w obei sich die O ffensichtlichkeit der 8 fehlenden Flüchtlingseigenschaft aus der U nglaubhaftigkeit der Vorbringen, aber auch aus der fehlenden Asylrelevanz ergeben könne (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.4 und 5.6.5), dass das BFM in Ü bereinstim m ung m it der aktuellsten R echtsprechung des Bundesver- w altungsgerichtes eine nicht zu beanstandende sum m arische m aterielle Prüfung der Flüchtlingseigenschaft vorgenom m en hat und keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM hätte zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen, und sich die entsprechende R üge deshalb als unbegründet erw eist (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass aus der R echtsm itteleingabe insbesondere nicht ersichtlich ist, w elche Abklärun- gen das BFM auf G rund der realitätsfrem den und unsubstanziierten Ausführungen der Beschw erdeführerin und in Anbetracht der nicht nachgew iesenen Identität hätte vorneh- m en sollen, dass zw ar beantragt w urde, es sei ein ärztlicher Bericht in Auftrag zu geben, indessen die Beschw erdeführerin vor den schw eizerischen Asylbehörden keine konkreten ge- sundheitlichen Schw ierigkeiten geltend m achte, w eshalb dieser Antrag abzuw eisen ist, dass die Vorbringen in der Beschw erde insgesam t nicht geeignet sind, eine Änderung des angefochtenen N ichteintretensentscheides zu bew irken, zum al es die Beschw erde- führerin unterlässt, sich m it den Erw ägungen der Vorinstanz zu den festgestellten U n- glaubhaftigkeitsm erkm alen in ihren Aussagen substanziiert auseinanderzusetzen, dass auch das auf Beschw erdeebene eingereichte Bew eism ittel (Kurzbericht H W V vom 12. Juni 2007) und die H inw eise auf allgem ein zugängliche D okum ente (Erläuterungen des Bundesrates zur Volksabstim m ung vom 24. Septem ber 2006, Bem erkungen zum Antrag des Bundesrates von Prof. W . Kälin vom August 2004) sow ie die bei der Vorins- tanz eingereichten Bew eism ittel zu keiner abw eichenden Beurteilung zu führen verm ö- gen, dass das BFM som it in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetreten ist, dass, befindet sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer frem denpolizeilichen Aufent- haltsbew illigung und kann er auch nicht einen Anspruch auf eine solche geltend m a- chen, die Anordnung einer W egw eisung die gesetzliche R egelfolge des N ichteintretens auf ein Asylgesuch ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), dass die Beschw erdeführerin w eder über eine derartige Bew illigung noch einen An- spruch darauf verfügt, w eshalb die von der Vorinstanz ausgesprochene W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnah- m e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschen- rechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die der Beschw erdeführerin in ihrem H eim at- 9 oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass w eder die allgem eine Lage in der D em okratischen R epublik Kongo noch individuel- le G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges der jungen und - sow eit aus den Akten ersichtlich - gesunden Beschw erdeführerin, w elche über eine überdurch- schnittliche Schulbildung verfügt sow ie Berufserfahrungen als M arkthändlerin und im Parlam ent als Em pfangsdam e angibt, sprechen, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass der W egw eisungsvollzug som it als zulässig, zum utbar und m öglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2-4 AN AG zu erachten ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollstän- dig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher ab- zuw eisen ist, dass das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses m it vorliegen- dem U rteil gegenstandslos w ird, dass die Beschw erde aufgrund vorstehender Erw ägungen als aussichtslos im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG zu qualifizieren ist und daher das G esuch um G ew ährung der un- entgeltlichen R echtspflege abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der H öhe von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE; SR 173.320.2]) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin der Beschw erdeführerin, 2 Expl. (eingeschrieben; Beila- ge: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, H ._______ D ._______ (vorab per Telefax) - das L._______ (vorab per Telefax) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Thom as W espi R egula Frey Versand am :