A bteilung V E -6750/2007 {T 0/2} U rte il v o m 1 1 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter W alter Stöckli (Vorsitz), R ichter François Badoud, R ichter Beat W eber, G erichtsschreiber Thom as H ardegger. A._______, N igeria, w ohnhaft B._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung; Verfügung des BFM vom 19. Septem ber 2007 / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -6750/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge sein H eim atland am 20. April 2007 auf dem Seew eg verliess, in einer unbekannten R e- gion landete, von w o er m it der Bahn w eiterreiste und am 22. M ai 2007 per Auto illegal in die Schw eiz einreiste, w o er gleichentags um Asyl nachsuchte, dass das BFM am 22. M ai 2007 den Beschw erdeführer m ittels Form u- lar und H inw eis auf die entsprechende gesetzliche N ichteintretensbe- stim m ung aufforderte, innerhalb von 48 Stunden R eise- oder Identi- tätspapiere abzugeben, dass der Beschw erdeführer im Em pfangs- und Verfahrenszentrum C ._______ am 25. M ai 2007 sum m arisch zu den Ausreisegründen befragt w urde, dass der Beschw erdeführer am 7. Juni 2007 für das w eitere Verfahren dem Kanton G ._______ als Aufenthaltskanton zugew iesen w urde, dass der Beschw erdeführer am 12. Juli 2007 durch die zuständige kantonale Behörde zum Asylgesuch angehört w urde, dass der Beschw erdeführer in den Anhörungen im W esentlichen gel- tend m achte, nigerianischer Staatsbürger zu sein und aus H ._______ zu stam m en, dass er seit dem Jahr 2005 M itglied der M ASSO B (M ovem ent for the Actualization of the Sovereign State of Biafra) sei, dass er innerhalb der O rganisation im Sicherheitsbereich tätig gew e- sen sei, indem er beispielsw eise durch U nterbinden von Kraw allen und R aufereien unbehelligte H eiraten und W ahlen erm öglicht habe, dass er indessen später geltend m achte, für die Auslieferung von Infor- m ationen bei der M ASSO B zuständig gew esen zu sein, dass er und andere Personen von der M ASSO B den Auftrag erhalten hätten, am I._______ den seit dem Jahr 2005 inhaftierten Präsidenten der M ASSO B, R alph U w azuruike, im G efängnis in J._______ zu S eite 2E -6750/2007 besuchen, um dessen unterschriftliches Einverständnis (...) einzuholen, dass sie im G efängnis die Akten einem Polizisten übergeben hätten, der eigentlich selber ein M ASSO B-M itglied gew esen sei, dass sie anschliessend die U nterschrift des inhaftierten Präsidenten der M ASSO B und die Akten erhalten hätten, dass unm ittelbar nach dem Verlassen des G efängnisses die Polizei aufgetaucht sei, w eshalb sie sofort zum eigenen W agen gerannt und in der Folge unter M issachtung von Verkehrsregeln w eggerast seien, dass die Polizei daraufhin das Feuer auf den W agen eröffnet und da- bei ein M itglied der M ASSO B getötet und ein anderes verletzt habe, dass sich der Beschw erdeführer und andere Personen in der Folge bei einem M itglied der O rganisation in Lagos einige Zeit versteckt hätten und dieses M itglied ihre W eiterreise organisiert habe, dass sie sich rund zw ei W ochen noch an einem anderen O rt im Land aufgehalten hätten, dass nach dem Beschw erdeführer m it Fahndungsaufrufen und -fotos in Zeitungen und im Fernsehen gesucht w orden sei, dass er in der Folge das Land auf dem Seew eg habe verlassen können, dass für w eitere Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer dem BFM keinen Identitätsausw eis ein- reichte, hingegen einen undatierten M itgliederausw eis der M ASSO B zu den Akten gab und zum Bew eis seiner H erkunft anlässlich der zw eiten Befragung eine N aira-N ote vorzeigte, dass der Beschw erdeführer am 14. August 2007 w egen Verdachts auf H andel m it Betäubungsm itteln von der Stadtpolizei Basel festgenom - m en w urde, dass das BFM m it Verfügung vom 19. Septem ber 2007 - eröffnet am 26. Septem ber 2007 - auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers S eite 3E -6750/2007 nicht eintrat und seine W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Voll- zug anordnete, dass das BFM zur Begründung des Entscheids im W esentlichen an- führte, der Beschw erdeführer habe trotz behördlicher Aufforderungen keine rechtsgenüglichen R eise- oder Identitätspapiere abgegeben, dass keine entschuldbaren G ründe vorlägen, die es ihm verunm öglicht hätten, ein rechtsgenügliches R eise- oder Identitätspapier einzureichen, dass w esentliche Angaben des Beschw erdeführers w idersprüchlich (Tä- tigkeiten des Beschw erdeführers bei der M ASSO B, Kenntnisse über die R eisedaten und Kenntnisse über angetroffene H ilfspersonen) und diejenigen über den Inhaftierungsort des M ASSO B-C hefs tatsachen- w idrig ausgefallen seien, dass der Beschw erdeführer nichts Substanziiertes über die Fahndung nach ihm habe beibringen können, w as nicht nachvollziehbar sei, dass sich ferner die aktive und m ehrjährige M ASSO B-M itgliedschaft nicht m it seiner U nkenntnis über die Bedeutung des N am ens M ASSO B vereinbaren lasse, dass die Angaben des Beschw erdeführers som it den Anforderungen an die G laubhaftm achung nicht standhalten w ürden, und er die Flücht- lingseigenschaft dem zufolge nicht erfülle, dass nach den Präsidentschaftswahlen vom April 2007 - unter ande- rem habe der neue Präsident U m aru Yar'Adua (Kandidat der R egie- rungspartei Peoples' D em ocratic Party [PD P]) den O ppositionspartei- en eine Beteiligung an einer nationalen Einheitsregierung angeboten und zugleich verkündet, er w olle auf die Einigung des Landes hinarbei- ten - keine generellen oder individuellen G ründe gegen eine D urch- führbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen w ürden, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 2. O ktober 2007 (Post- stem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Be- schw erde erhob und sinngem äss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die G ew ährung des Asyls beantragte, dass er in prozessualer H insicht um einen zeitlichen Aufschub zur Be- schaffung von heim atlichen Papieren ersuchte, S eite 4E -6750/2007 dass auf die Begründung der Anträge, sow eit für den Entscheid w e- sentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen einzugehen ist, dass die Vorakten am 9. O ktober 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31]), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]) und dabei das neue Verfahrensrecht anw endet (A rt. 53 Abs. 2 VG G ), dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilge- nom m en hat und durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw ei- se Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legiti- m iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde - unter Vorbehalt (s. unten) - einzutreten ist (A rt. 108a AsylG und A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriften- w echsel verzichtet und der Beschw erdeentscheid sum m arisch begrün- det w ird (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM das N ichteintreten auf das Asylgesuch m it Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG begründete, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G e- suchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), S eite 5E -6750/2007 dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn die Asylsuchenden glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus ent- schuldbaren G ründen nicht in der Lage, w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft fest- gestellt w ird oder sich auf G rund der Anhörung erw eist, dass zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder ei- nes W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (A rt. 32 Abs. 3 AsylG ), dass som it vorerst zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu R echt die Auffas- sung vertreten hat, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach Einreichung ihres Asylgesuchs kein rechtsgenügliches R eise- oder Identitätspapier abgegeben, und bei Bejahung daraufhin die Fra- ge zu beantw orten ist, ob der Beschw erdeführer glaubhaft m achen kann, dass er aus entschuldbaren G ründen zur fristgerechten Abgabe der erforderlichen D okum ente nicht in der Lage gew esen ist, dass es sich gem äss dem U rteil BVG E 2007/7 vom 11. Juli 2007 beim Begriff "R eise- und Identitätspapiere" um D okum ente handelt, die "so- w ohl die einw andfreie Feststellung der Identität als auch die sichere D urchführung der R ückschaffung erm öglichen" sollen (vgl. E. 6), dass unter Vorbehalt des Vorliegens entschuldbarer G ründe ein N icht- eintretensentscheid selbst dann zu erfolgen hätte, w enn trotz fehlender Ausweispapiere keine Zw eifel über die Identität des oder der Asylsu- chenden bestehen (a.a.O ., E. 5.3. a.E.), dass unbestrittenerm assen kein rechtsgenügliches R eise- oder Identi- tätspapier eingereicht w urde, dass der eingereichte lam inierte und undatierte M itgliederausw eis der M assob sow ie die vorgezeigte nigerianische G eldnote den Anforderun- gen an ein R eisepapier oder an einen rechtsgenüglichen H erkunfts- nachw eis offensichtlich nicht genügen, dass der Beschw erdeführer in den Anhörungen stets geltend m achte, noch nie einen R eiseausw eis (Pass, Identitätskarte) besessen zu ha- ben, indessen die Vorinstanz zu R echt die vom Beschw erdeführer an- gegebenen R eisem odalitäten nicht für nachvollziehbar hält, und das Bundesverw altungsgericht aufgrund der unsubstanziierten und offen- kundig haltlosen Ausführungen des Beschw erdeführers davon aus- geht, er habe für seine R eise authentische Identitäts- und R eisepapie- re verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in S eite 6E -6750/2007 Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (vgl. A rt. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, dass der Beschw erdeführer w iederholt die Aufforderung zur Beschaf- fung von heim atlichen D okum enten (vgl. A 3) nicht zur Kenntnis hat nehm en w ollen, und dies selbst nach eingehender Aufklärung anläss- lich der ersten Befragung, zum al er sich in der zw eiten Befragung (er- neut) auf den Standpunkt stellte, den tatsächlichen Inhalt des Form u- lars nicht verstanden zu haben (vgl. A1, S. 6 i.V.m . A12, S. 3), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, w eshalb für das N ichteinreichen von R ei- se- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren G ründe vorliegen, dass sich an der erw ähnten Beurteilung selbst dann nichts ändern könnte, w enn der Beschw erdeführer nachträglich - w ie auf Beschw er- destufe in Aussicht gestellt - seine "identical docum ents" beschafft und eingereicht hätte oder dies nach Zustandekom m en des U rteils tun w ürde, da er keine genügende Entschuldigung für die N ichtabgabe von Identitätspapieren anführen konnte, seine Vorbringen zu den Verfol- gungs- und Fluchtgründen als offenkundig haltlos zu bezeichnen sind und es bei der 48-Stunden-Frist von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht, dass das Bundesverw altungsgericht som it keinen Anlass hat, den An- trag auf einen zeitlichen Aufschub zur Beischaffung heim atlicher D oku- m ente zu bew illigen, die der Beschw erdeführer angeblich m it H ilfe von w eiteren Personen (Verw andten, Freunden) beschaffen w ill, dass bei dieser Sachlage die sinngem ässe Beteuerung, die Identität nie verschleiert zu haben (vgl. Beschw erde, S. 2), nicht ausreicht und aufgrund der pflichtw idrigen N ichtabgabe entsprechender D okum ente die tatsächliche Identität des Beschw erdeführers nicht feststeht, dass m ithin, unter Beachtung der im U rteil BVG E 2007/8 vom 11. Juli 2007 aufgestellten R ichtlinien (E. 5.6) zu prüfen ist, ob auf G rund der Anhörung (und der w eiteren Akten) w eitere Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft oder von W egw eisungsvollzugshinder- nissen nötig sind oder gar sogleich die Flüchtlingseigenschaft festzu- stellen ist (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ) oder bereits aufgrund ei- S eite 7E -6750/2007 ner sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asylsu- chende Person die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, dass das Bundesverw altungsgericht im R ahm en einer G esam tbetrach- tung der Anhörungsprotokolle, des eingereichten M itgliederausw eises und der Beschw erde zum Ergebnis gelangt, dass die Flüchtlingseigen- schaft des Beschw erdeführers offenkundig nicht besteht und ohne grossen Begründungsaufw and ausgeschlossen w erden kann (vgl. BVG E 2007/8 E. 5.6.6.), dass der Beschw erdeführer zw ar geltend m achte, als langjähriges M it- glied der O rganisation M ASSO B, einer regierungsfeindlichen O rgani- sation, die nach der Autonom ie Biafras strebe, und insbesondere nach dem Ereignis vom I._______ und den Fahndungsaufrufen in ver- schiedenen M edien (Zeitungen, Fernsehen) eine verfolgte Person zu sein, w eshalb er bei einer R ückkehr nach N igeria dam it rechne, dass er dort zur R echenschaft gezogen, inhaftiert oder getötet w erden könnte (vgl. Beschw erde, S. 2), dass jedoch die Angaben des Beschw erdeführers zu den angeblich für seine Ausreise relevanten Vorfällen w idersprüchlich (in Sachen Tätig- keiten bei der M ASSO B, D atenkenntnisse, Kenntnisse m ithandelnder Personen), in keiner W eise substanziiert oder plausibel ausgefallen sind und durchw egs nicht den Eindruck von tatsächlich E rlebtem oder Befürchtetem in der geltend gem achten Form verm itteln, auch w enn der Beschw erdeführer nachträglich um Verständnis für seine dam alige schw ierige Situation ersucht und sich als O pfer der heim atlichen U m - stände sieht (vgl. Beschw erde, S. 1), dass m angelnde Substanz in den Schilderungen nam entlich zu M it- gliedschaft, Aufgabenverteilung, Tätigkeiten und persönliche Erfahrun- gen innerhalb der O rganisation, zur Bezeichung und Bedeutung der O rganisation, zum engeren und w eiteren persönlich bekannten U m feld innerhalb der O rganisation, zu den Ereignissen w ährend des ausreise- relevanten letzten Einsatzes im Auftrag der O rganisation und zur an- geblichen Fahndung nach ihm festzustellen sind, dass im Sachvortrag des Beschw erdeführers R ealkennzeichen w eitge- hend fehlten, dass die Suche nach dem Beschw erdeführer nicht substanziiert ge- schildert w orden ist und er sich offensichtlich nicht einm al bem üht hat, S eite 8E -6750/2007 Konkretes darüber in Erfahrung zu bringen, obw ohl ihm hierfür genügend Zeit zur Verfügung gestanden ist, dass bei dieser Sachlage die zw ei globalgehaltenen H inw eise in der Beschw erde, w onach in N igeria Korruption und Verbrechen an der Ta- gesordnung seien, und w er für die W ahrheit eintrete, m it erheblichen N achteilen (G efängnis oder Tod) rechnen m üsse, unbehelflich sind, dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe auch sonst kei- ne stichhaltigen Argum ente vorbringt, die die überzeugenden Erw ä- gungen in der vorinstanzlichen Verfügung zu entkräften verm ögen, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers bezüglich seiner Verfol- gungs- und Fluchtgründe som it offensichtlich die Voraussetzungen zur Anerkennung als Flüchtling nicht erfüllen und auch nicht ersichtlich ist, dass sich w eitere Abklärungen als nötig erw eisen w ürden, dass deshalb keiner der drei in A rt. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem R egelfall des N ichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden G ründe vorliegt, zum al, w ie sich im Folgenden zeigen w ird, auch keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung eines W egw eisungsvollzugshindernisses notw endig sind, dass das BFM dem nach korrekt Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG angew endet hat, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu re- geln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da die S eite 9E -6750/2007 Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be- schw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass sich aus den Akten zudem keine konkreten Anhaltspunkte erge- ben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Be- schw erdeführer gerate im Falle der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus generellen oder individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass nach einer Zuw eisung zu einem Arzt (24./25. M ai und 8. Juni 2007) w egen eventueller (...)-sym ptom e in gesundheitlicher H insicht - m it Ausnahm e der Kontrolle vom 8. Juni 2007 - keine w eiteren Behandlungen des Beschw erdeführers bekannt sind, dass der 20-jährige, (...) Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge über langjährige Erfahrungen auf dem Bau und in der Landw irtschaft (vgl. A1, S. 2; A12, S. 2 und 5) m itbringt, m ehrere Sprachen (...... diverse D ialekte, Englisch) spricht, w as ihm erm öglichen w ird, sich schnell eine w irtschaftliche Existenz zu schaffen, und es ihm im Ü bri- gen freisteht, sich an einem beliebigen O rt in N igeria niederzulassen, dass in N igeria seine nächsten Angehörigen (...) und viele Bekannte leben (vgl. A1, S. 2 und 7), w eshalb im H eim atstaat des Beschw er- deführers zudem von einem intakten sozialen und w irtschaftlichen Beziehungsnetz auszugehen ist, dass der W egw eisungsvollzug nach N igeria som it zum utbar ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat schliesslich m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und er verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangem essen ist (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, S eite 10E -6750/2007 dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem entes über Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.1]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). S eite 11E -6750/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung (R ef.- N r. N _______, Kopie), m it den Akten - das M igrationsam t des Kantons G ._______ (vorab per Telefax; Kopie; Postbeilage: M ASSO B-Ausw eis) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Stöckli Thom as H ardegger Versand: S eite 12