A bteilung III C -2590/2006 {T 0/2} U rteil vom 16. Juli 2007 M itw irkung: R ichter Eduard Acherm ann; R ichterin Franziska Schneider; R ichter Stefan M esm er; G erichtsschreiber W ilhelm U lrich Schodde. P._______, Beschw erdeführerin, vertreten durch R echtsanw ältin R egula Schw aller, R ütistra- sse 46, 8032 Zürich, gegen Sozialversicherungsanstalt des K antons Zürich (SVA Zürich), R öntgen- strasse 17, Postfach, 8087 Zürich, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. P._______, portugiesische Staatsangehörige, geboren am 21. Januar 1954, reiste am 1. M ärz 1996 in die Schw eiz ein, w ar in der Zeit vom 1. Juni 1999 bis 31. M ärz 2003 zu 100% als H ilfsarbeiterin (Salat- und G em üserüsterin) bei der Firm a G astro Star AG tätig. D iese Stelle w urde ihr nach häufigen Perioden von 50% iger und 100% iger Arbeitsunfähigkeit sei- tens der Arbeitgeberin aus gesundheitlichen G ründen gekündigt (act. 48). D anach w ar sie bis 31. Juli 2004 noch zu 50% bei M arguerite Iseli-M ooser m it leichten Aufgaben als H aushalthilfe beschäftigt, bis diese ihr G eschäft aufgab und ins Altersheim um zog. Frau P._______ leistete für das erzielte Einkom m en ordnungsgem äss die Beiträge an die Alters- und H interlassenenversicherung (act. 50). Am 31. August 2005 hat sich Frau P._______ definitiv nach Portugal abgem eldet. B. Am 1. Juni 2004 (R egistrierungsdatum : 2.6.2004) m eldete sich Frau P._______, vertreten durch R echtsanw ältin R egula Schw aller, bei der SVA Zürich zum Bezug von IV-Leistungen an (act. 53). D ie Anm eldung stützte sich auf folgende m edizinischen U nterlagen (act. 51): • Ein ärztlicher Bericht von D r. m ed. Andrea R afaisz, Fachärztin für Phy- sikalische M edizin und R ehabilitation vom 1. Juli 2002, w onach die Pa- tientin an diversen Schm erzen leidet, w obei die Lum boischialgien m it diskreten sensorischen D efiziten im Vordergrund stehen. D as M R I zeigte kleine D iscushernien auf den Etagen L 3/4 und L 4/5. • Ein G utachten der AEH Zentrum für Arbeitsm edizin, Ergonom ie und H ygiene G m bH (heute: AEH Zentrum für Arbeitsm edizin, Ergonom ie und H ygiene AG ; nachfolgend G utachten AEH ) vom 3. Juni 2003, w el- che ein chronisches Schm erzsyndrom m it Tendenz zu som atoform er Schm erzstörung feststellte, und - unter Berücksichtigung einer Selbstli- m itierung der Versicherten in der Evaluation der funktionellen Leis- tungsfähigkeit beim H antieren m it G ew ichten – davon ausgeht, dass der Versicherten die bisherige Tätigkeit als Salatrüsterin zu 100% zu- m utbar ist. • Ein ärztlicher Bericht von D r. m ed. A. H erm ann, Facharzt für Innere M edizin, vom 16. Februar 2004, der ein chronisches Schm erzsyndrom , fibrom yalgiform und m it Tendenz zu som atoform er Schm erzstörung, und eine D ekonditionierung feststellte. D r. H erm ann erachtet Frau P._______ in angepasster Tätigkeit als zu 50% arbeitsunfähig und eine psychiatrische Beurteilung für sinnvoll. Am 12. August 2004 bestätigte D r. H erm ann die m edizinische Beurteilung des G utachtens AEH , kom m t aber zum Schluss, es bestehe seit dem 1. August 2004 eine 50% ige Arbeitsunfähigkeit (act. 26). • Ein Bericht der Klinik H irslanden über eine am bulante N otfallkonsultati- on und Ü berw eisung ins Spital Lim m attal, w elcher eine sym ptom ati-3 sche C holezystolithiasis m it Vd. a. Konkrem entabgabe bei laborchem i- scher C holestase und erhöhten Transam inasen D D H epatitis feststell- te. • Eine Bestätigung m it Kurz-Austrittsbericht des Spitals Lim m attal vom 22. April 2004, w onach Frau P._______ w egen chronischer C holelithiasis m it laparoskopischer C holezystektom ie und intraoperativer C holangiographie (19.4.2004) in Behandlung w ar, in gutem Allgem einzustand nach H ause entlassen w urde und noch bis am 28. April 2004 zu 100% arbeitsunfähig w ar. D aneben reichte Frau P._______ Belege über Arztbesuche (D r. m ed C hristian von Bobo), über Physiotherapiebesuche in R egensdorf und eine H onorarrechnung von D r. m ed. Jürg R ickenm ann, O torhinolaryngologie FM H , ein. C . M it Verfügung vom 8. O ktober 2004 w ies die SVA Zürich das R entenge- such von Frau P._______ ab, w eil keine Invalidität im Sinne des G esetzes vorliege (act. 42). D ie SVA Zürich stützte sich dabei auf die oben erw ähnten m edizinischen U nterlagen, insbesondere auf das G utachten AEH . Im W eiteren lagen ihr folgende ärztliche Bescheinigungen vor: • Eine Attest von D r. m ed. M anuel Jaques, FM H Innere M edizin, spez. R heum atologie vom 9. Juni 2004, w onach Frau P._______ an einer generalisierenden w eichteilrheum atischen Schm erzsym ptom atik leidet, w obei festgehalten w ird, dass w eitere Fragen nicht beantw ortet w erden können (act. 28). • Eine Bestätigung von Frau D r. A. R afaisz vom 7. Juli 2004, w onach Frau P._______ für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit ab 1. Juni 2003 bis auf W eiteres zu 100% , in behinderungsangepasster Tätigkeit zu 50% arbeitsunfähig sei (act. 27). D . G egen diesen Entscheid erhob Frau P._______ am 10. N ovem ber 2004 Einsprache (act. 19), w elche sie am 15. D ezem ber 2004 und am 31. M ai 2005 ergänzte. Frau P._______ beantragte vorerst die Zusprechung einer angem essenen R ente, am 31. M ai 2005 dann die Zusprechung einer R ente auf der Basis einer 60% igen Invalidität. E. Im Einspracheverfahren sprach die SVA Zürich Frau P._______ m it Verfügung vom 20. Juli 2005 rückw irkend ab 1. M ai 2005 eine ganze Invalidenrente zu. D abei w urde zudem festgehalten, dass die Verfügung jene vom 30. Septem ber 1994 betreffend die ihr zugesprochene W itw enrente ersetze, da ab 1. M ai 2005. Bestehe Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, falle die W itw enrente dahin (Art. 24b des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung (AH VG , SR 831.10). Im Folgenden w ird vom Einspracheentscheid bzw . von der Verfügung vom 20. Juli 2005 gesprochen. Aufgrund der som atoform en Schm erzstörung sei bei m ed. prakt. R . Traber, FM H Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Begutachtung in 4 Auftrag gegeben w orden. In diesem G utachten vom 20. M ärz 2005 (act. 23) w ürden neben einer m ittelgradig depressiven Störung und fibrom yalgi- form en Beschw erden eine psychiatrische D iagnose m it Krankheitsw ert ge- stellt und die Arbeitsunfähigkeit auf 60% festgelegt. Som atisch habe sich nichts W esentliches verändert. D aneben stützte sich die SVA Zürich zusätzlich auf folgendes ärztliches G utachten: • Eine Bestätigung von D r. m ed R uedi Studer, Psychiatrie und Psycho- therapie FM H vom 4. O ktober 2004, der den G esundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit von Frau P._______ als verbesserungsfähig erachtete, w obei er von einer Arbeitsfähigkeit von 50% ausging (act. 24). F. G egen diese Verfügung erhob Frau P._______ (im folgenden Beschw erdeführerin) am 14. Septem ber 2005 Beschw erde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, w elches die Beschw erde m it Beschluss vom 29.Septem ber 2005 zuständigkeitshalber an die Eidgenössische R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (im Folgenden Eidg. R ekurskom m ission) überw ies. D ie Beschw erdeführerin beantragte, die R ente bereits ab dem 1. August 2003, spätestens aber ab dem 1. April 2004 zu gew ähren, und rügte, dass die angefochtene Verfügung jene vom 8. O ktober 2004 zu ersetzen habe. G . Aufgrund der beim R AD (Frau D r. m ed. A. Palca) eingeholten Stellungnah- m e beantragte die SVA Zürich am 30. Januar 2006 die Abw eisung der Be- schw erde. Sow ohl der behandelnde Psychiater, D r. R . Studer, als auch der psychiatrische Experte, D r. R . Traber, sprächen von einem m öglichen und nicht von einem überw iegend w ahrscheinlichen früheren Eintritt der psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. Einer intern in einem Exposé vom 21. D ezem ber 2005 noch vertretenen gegenteiligen Auffassung w erde nicht gefolgt, w eil sich Frau P._______ erst im M ai 2004 in psychiatrische Behandlung begeben habe. H . Per 1. Januar 2007 ist das Beschw erdeverfahren vom Bundesverw altungs- gericht übernom m en w orden. D ieses hat der Beschw erdeführerin am 2. M ärz 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekannt gegeben und ihr G elegenheit zur G eltendm achung von Ausstandsgründen geboten. Innert der gesetzten Frist sind keine Ausstandsbegehren gestellt w orden. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Angefochten ist die Verfügung der SVA Zürich vom 20. Juli 2005. D ie Be- schw erde w urde am 14. Septem ber 2005 an das Sozialversicherungsge- richt des Kantons Zürich gerichtet, w elches sich – nachdem Frau 5 P._______ ihren W ohnsitz in der Schw eiz aufgegeben hatte - m it Be- schluss vom 25. Septem ber 2005 als unzuständig erklärte und die Sache der Eidg. R ekurskom m ission überw ies. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel (Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32). N ach Art. 53 Abs. 2 VG G ist auf die vom Bundesverw altungsgericht von Vorinstanzen übernom m enen Verfah- ren das neue Verfahrensrecht anw endbar. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich gem äss Art. 37 VG G nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern nichts G egenteiliges be- stim m t w ird. D as Vw VG seinerseits w urde m it dem Erlass des VG G um fas- send revidiert (vgl. Anhang [zu Art. 49 Abs. 1 VG G ], Ziff. 10). 1.3 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. D ie angefochtene Anordnung ist zw eifellos als Verfügung im Sinne von Art. 5 Vw VG zu qualifizieren, und eine Ausnahm e nach Art. 32 VG G liegt nicht vor. 1.4 Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. Vorliegend ist eine Verfügung der SVA Zürich angefochten. Es ist daher zu prüfen, ob das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der Beschw erde befugt ist. 1.4.1 N ach den allgem einen intertem poralrechtlichen R egeln sind in verfahrens- rechtlicher H insicht diejenigen R echtssätze m assgebend, w elche im Zeit- punkt der Beschw erdebeurteilung G eltung haben, sofern keine spezialge- setzlichen Ü bergangsbestim m ungen zur Anw endung kom m en (BG E 130 V 1 E. 3.2). 1.4.2 Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) in der Fassung gem äss Ziff. IV 2 der Änderung vom 16. D ezem ber 2005, in Kraft seit dem 1. Januar 2007, knüpft die Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts an die Vorausset- zung, dass das Anfechtungsobjekt eine Verfügung der IV-Stelle für Versi- cherte im Ausland ist. D am it ist das Bundesverw altungsgericht grundsätz- lich nicht m ehr zuständig zur Beurteilung von Beschw erden, deren Anfech- tungsobjekt die Verfügung einer kantonalen IV-Stelle ist. 1.4.3 D ie Beschw erdeführerin hat ihren W ohnsitz am 31. August 2005, und da- m it kurz vor Erlass des Einspracheentscheids vom 20. Juli 2005, vom Kan- ton Zürich ins Ausland verlegt. D am it w ar die IV-Stelle des Kantons Bern zuständig zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids. G em äss Art. 40 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) bleibt die einm al begründete Zu-6 ständigkeit der IV-Stelle im Verlauf des Verfahrens im Ü brigen erhalten. 1.4.4 N ach der bis am 31. D ezem ber 2006 geltenden Fassung von Art. 69 Abs. 2 IVG w ar die Eidgenössische R ekurskom m ission der Alters-, H interlasse- nen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen die zuständige Beschw erdeinstanz bei Beschw erden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide "von Personen im Ausland". Anknüpfungspunkt für die Zuständigkeit der Eidgenössischen R ekurskom m ission w ar der W ohnsitz der Beschw erdeführerin oder des Beschw erdeführers im Zeit- punkt der Beschw erdeerhebung. D a die Beschw erdeführerin die Schw eiz am 31. August 2005 verlassen, die Beschw erde aber erst am 14. Septem ber 2005 einreichte, hat Sozial- versicherungsgericht des Kantons Zürich m it Beschluss vom 29. Septem - ber 2005 zu R echt festgestellt, es sei zur Beurteilung der Beschw erde nicht zuständig, und es hat die Beschw erde m it in R echtskraft erw achse- ner Verfügung an die Eidgenössische R ekurskom m ission überw iesen. 1.5 In den Ü bergangsbestim m ungen des VG G nicht geregelt ist der Fall, dass ein Verfahren am 31. D ezem ber 2006 zuständigkeitshalber bei der Eidge- nössischen R ekurskom m ission hängig w ar, das Bundesverw altungsgericht aber aufgrund einer Änderung der spezialgesetzlichen G rundlage per 1. Januar 2007 nicht m ehr zuständig ist. D a jedoch die R ückw eisung des Beschw erdeverfahrens an das Sozialver- sicherungsgericht des Kantons Zürich zu einem form alistischen Leerlauf führen und dem G rundsatz der Prozessökonom ie w idersprechen w ürde (dazu auch U rteile des Bundesgerichts I 8/02 vom 16. Juni 2002, E. 1.1 und 2.4 sow ie I 817/05 vom 5. Februar 2007; BG E 121 V 116) sow ie m it Blick auf den rechtskräftigen N ichteintretensentscheid des kantonalen So- zialversicherungsgerichts, w ird das Beschw erdeverfahren vorliegend vom Bundesverw altungsgericht an die H and genom m en. 1.6 G em äss der R egelung von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1), m it w elcher der G esetzgeber – trotz leicht unterschiedlicher Form u- lierung jene von 48 Abs. 1 Vw VG übernehm en w ollte (vgl. U ELI KIESER , ATSG -Kom m entar, Zürich 2003, Art. 59 R z. 1) –, ist zur Beschw erdefüh- rung vor dem Bundesverw altungsgericht legitim iert, w er durch die ange- fochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. D iese Voraussetzungen treffen in aller R e- gel auf jene zu, die am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom m en haben. Als G esuchstellerin und Einsprecherin hat die Beschw erdeführerin am vor- instanzlichen Verfahren teilgenom m en. Sie ist daher als Adressatin der an- gefochtenen Verfügung ohne Zw eifel besonders berührt, hat an ihrer Auf- hebung bzw . Abänderung ein schutzw ürdiges Interesse und ist daher be- schw erdebefugt. 1.7 N achdem die Beschw erde im Ü brigen form - und fristgerecht eingereicht w urde, ist auf sie einzutreten.7 2. 2.1 N ach Art. 49 Vw VG kann die Beschw erdeführerin m it der Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M iss- brauch des Erm essens (a), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes (b) sow ie - da die kantonale Vorins- tanz nicht als Beschw erdeinstanz entschieden hat - die U nangem essenheit des angefochtenen Entscheids rügen (c). 3. H insichtlich des anw endbaren R echts ist auf Folgendes hinzuzw eisen: 3.1 D ie Beschw erdeführerin ist portugiesische Staatsangehörige, so dass vor- liegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinierung der System e der sozialen Sicherheit, anzuw enden ist (Art. 80a IVG ). D ie bis dahin zw ischen der Schw eiz und den M itgliedstaaten der Europäischen G em einschaft gelten- den bilateralen Abkom m en über die soziale Sicherheit w erden m it Inkraft- treten des FZA grundsätzlich insow eit suspendiert, als letzteres denselben Sachbereich regelt (Art. 20 FZA). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 zur Anw endung der Sys- tem e der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehm er und Selbstständige sow ie deren Fam ilienangehörige, die innerhalb der G em einschaft zu- und abw an- dern (SR 0.831.109.268.1) haben die in den persönlichen Anw endungsbe- reich der Verordnung fallenden, in einem M itgliedstaat w ohnenden Perso- nen aufgrund der R echtsvorschriften eines M itgliedstaats grundsätzlich die gleichen R echte und Pflichten w ie die Staatsangehörigen dieses Staates (G rundsatz der N ichtdiskrim inierung). Sow eit das FZA bzw . die auf dieser G rundlage anw endbaren gem ein- schaftsrechtlichen R echtsakte keine abw eichenden Bestim m ungen vorse- hen, richtet sich dem nach die Ausgestaltung des Verfahrens sow ie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schw eizerischen Invaliden- rente grundsätzlich nach der innerstaatlichen R echtsordnung (BG E 130 V 257 E. 2.4). D am it bestim m t sich auch der Zeitpunkt, ab w elchem die Be- schw erdeführerin Anspruch auf eine R ente der IV hat, ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schw eizerischen R echt (vgl. auch AH I Praxis 1996 S. 179 und ZAK 1989 S. 320 Erw . 2). 3.2 In zeitlicher H insicht sind diejenigen m ateriellen R echtssätze m assgebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 129 V 356 E. 1), und das Sozialversicherungsgericht hat bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlas- ses des angefochtenen Verw altungsaktes eingetretenen Sachverhalt abzu- stellen (BG E 130 V 445, 130 V 329 und 129 V 4 Erw . 1.2, m it H inw eisen). 3.2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1) in Kraft 8 getreten, w elches für den Bereich des IVG Anw endung findet (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verb. m it Art. 2 ATSG ). D ie Beschw erde ist daher ab diesem Zeit- punkt nach den R egeln des ATSG zu beurteilen (vgl. hinten, Ziff. 4.2). 3.2.2 Am 1. Januar 2004 ist zudem die 4. IV-R evision in Kraft getreten. D ie strit- tigen R echtsfragen sind daher für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2003 nach altem und ab diesem Zeitpunkt unter Berücksichtigung der 4. IV-R e- vision zu beurteilen. 4. Angefochten ist w ie dargelegt ein Einspracheentscheid der SVA Zürich, m it w elchem der Beschw erdeführerin eine ganze Invalidenrente zugespro- chen w urde, indes erst ab 1. M ai 2005 und nicht – w ie von der Beschw er- deführerin beantragt - bereits ab 1. August 2003, eventualiter ab 1. April 2004. Im W eiteren bildet G egenstand der Beschw erde der H inw eis in der ange- fochtenen Verfügung, dass dam it die Verfügung vom 30. Septem ber 1994 ersetzt w erde, w ährend nach Ansicht der Beschw erdeführerin die Verfü- gung vom 8. O ktober 2004 ersetzt w ird. 4.1 Sozialversicherungsgerichte stellen bei der Beurteilung eines Falles grund- sätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verw al- tungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw ei- sen). D er im vorliegenden Verfahren streitige Einspracheentscheid w urde am 20. Juli 2005 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt ein- getretene Sachverhaltsänderungen grundsätzlich nicht berücksichtigt w er- den können (BG E 121 V 366 E. 1b). 4.2 H insichtlich der Auslegung der Legaldefinitionen des ATSG (Art. 3 bis 13) hat das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG ) in BG E 130 V 343 festgehalten, dass es sich bei diesen in aller R egel um eine form ellgesetz- liche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entspre- chenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtspre- chung übernom m en und w eitergeführt w erden kann. 5. 5.1 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die vor- aussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Er- w erbsunfähigkeit als Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm ög- lichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ist die durch eine Beeinträch- tigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teil- w eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten, w obei bei langer D auer auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt w ird.9 5.2 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% und auf eine Vier- telsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen (Viertelsrenten), nur an Versicherte aus- gerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt jedoch seit 1. Juni 2002 aufgrund des FZA für Schw eizer Bürger und Staatsangehöri- ge der Europäischen G em einschaft, w elche in einem M itgliedstaat der Eu- ropäischen G em einschaft W ohnsitz haben. D iese sind in Bezug auf Vier- telsrenten Versicherten m it W ohnsitz in der Schw eiz gleich gestellt. 5.3 Vorliegend ist nicht strittig, dass die Beschw erdeführerin gem äss Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ab 1. M ai 2005 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Streitig ist dagegen w ie dargelegt, ob die Beschw erdeführerin bereits ab 1. August 2003, eventualiter ab 1. April 2004 rentenbegründend invalid w ar. 5.4 D er nach ATSG und IVG verw endete Begriff der Invalidität w ird nach dem G esagten nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkei- ten zu prüfen. Aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungsrecht geltenden G rundsat- zes der Schadenm inderungspflicht ist ein in seinem bisherigen Tätigkeits- bereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D er Versicherte, der von seiner (R est-)Ar- beitsfähigkeit keinen G ebrauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen per- sönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls nach einer gew issen Anpas- sungszeit in der Lage w äre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 Erw . 5b). D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irtschaftli- chen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbe- dingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschränkung 10 übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). 5.5 Trotzdem ist die Verw altung – und im Beschw erdfall auch das G ericht – auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w el- chem U m fang und gegebenenfalls bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versi- cherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). H insichtlich des Bew eisw ertes von Arztberichten ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U ntersu- chungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kennt- nis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der Beurteilung der m edizinischen Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begrün- det sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich som it w e- der die H erkunft eines Bew eism ittels noch die Bezeichnung der einge- reichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder G ut- achten, sondern dessen Inhalt (BG E 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AH I 2001 S. 112 f.). Im Sozialversicherungsrecht ist – sow eit zu prüfen ist, ob sich der Versi- cherungsträger oder die Beschw erdeinstanz für eine bestim m te M öglich- keit, z.B. für das eine oder andere G utachten entscheiden soll – der Be- w eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit m assgeblich (vgl. U ELI KIESER , ATSG -Kom m entar, Art. 43, R z 23; BG E 111 V 374). 6. 6.1 N ach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. 6.2 D er R entenanspruch entsteht nach Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte m indestens zu 40% bleibend erw erbsun- fähig im Sinne von Art. 7 ATSG gew orden ist (Bst. a: D auerinvalidität), oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 40% arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gew esen w ar und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 40% be- trägt (Bst. b: langdauernde Krankheit; vgl. BG E 121 V 272 E. 6). 6.3 Für die Annahm e bleibender Erw erbsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG ist nach ständiger R echtsprechung des Bundesgerichts die überw iegende W ahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein w eitgehend stabili- sierter, im W esentlichen irreversibler G esundheitsschaden vorliegt, der die Erw erbsfähigkeit des Versicherten auch nach allfällig notw endigen Einglie- derungsm assnahm en voraussichtlich dauernd in rentenbegründendem Ausm ass beeinträchtigen w ird (vgl. hierzu BG E 111 V 21 E. 2 m it H inw ei- sen). Fehlen diese Voraussetzungen, so ist die Frage, w ann ein allfälliger 11 R entenanspruch entsteht und m ithin der Versicherungsfall eintritt, stets nach M assgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. 6.4 N ach Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG entsteht der R entenanspruch frühestens im Zeitpunkt, in w elchem der Versicherte w ährend eines Jahres ohne w esent- lichen U nterbruch zu m indestens 40% arbeitsunfähig gew esen ist. D ie R ente w ird grundsätzlich vom Beginn des M onats ausgerichtet, in dem der Anspruch entstand (Art. 29 Abs. 2 IVG ). 6.5 Vorliegend ist die Frage, w ann der R entenanspruch entstanden ist, nach M assgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen, da aufgrund der darge- legten Sym ptom atik kein stabilisierter, im W esentlichen irreversibler G e- sundheitsschaden vorliegt (s. auch Arztbericht Studer, act. 24). 7. 7.1 Aufgrund der Feststellungen im G utachten Traber vom 20. M ärz 2005, w el- ches hinsichtlich des Zeitpunkts, in w elchem die psychiatrischen Befunde zu einer 60% igen Arbeitsunfähigkeit führten, auf die ersten psychiatrischen U ntersuchungen durch D r. R . Studer Bezug nim m t, w elche im M ai 2004 stattfanden, legte die SVA Zürich den R entenbeginn gem äss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG auf den 1. M ai 2005 fest. 7.2 D as Bundesverw altungsgericht folgt dieser Beurteilung. D r. R . Traber hatte am 20. M ärz 2005 aufgrund psychiatrischer U ntersu- chungen vom 4., 8. und 15. M ärz 2005 sow ie des oben angeführten G ut- achtens von D r. R . Studer vom 7. Juni 2004, des Berichts von D r. A. H er- m ann vom 7. Juni 2004, des G utachtens AEH vom 3. Juni 2003, des Be- richts von D r. A. R afaisz vom 7. Juni 2004 und von D r. M . Jaques vom 9. Juni 2004 – der sich allerdings nicht in der Lage sah, den ihm zugestellten Fragebogen zu beantw orten – eine som atoform e Schm erzstörung festge- stellt. N eben einer m ittelgradig depressiven Störung und fibrom yalgiform en Beschw erden stellte er eine psychiatrische D iagnose m it Krankheitsw ert fest. D ie Arbeitsunfähigkeit betrage 60% . In som atischer H insicht erklärte er, dass sich gegenüber den Feststellungen im G utachten AEH vom 3. Juni 2003 nichts W esentliches verändert habe. H insichtlich des Zeitpunkts und des U m fangs der Arbeitsunfähigkeit hielt D r. Traber fest, diese Frage könne er nur bezüglich der psychiatrischen Störungen beantw orten. R etrospektiv sei sie kaum zu beantw orten, da eine erste psychiatrische Beurteilung erst vor einem Jahr stattgefunden habe. Ab diesem Zeitpunkt sicher, w ahrscheinlich aber schon ca. 2 Jahre früher sei die Beschw erdeführerin für alle Tätigkeiten 60% arbeitsunfähig gew esen. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erachtete D r. R . Traber als kaum m öglich. Er legte allerdings R ahm enbedingungen fest, unter denen die Be- schw erdeführerin täglich 2 – 3 Stunden tätig seien könnte. D r. Studer sei- nerseits erachtete den G esundheitszustand der Beschw erdeführerin am 7. Juni 2004 als verbesserungsfähig. In som atischer H insicht stellte D r. R . Traber das G utachten AEH , das eine volle Arbeitsfähigkeit selbst in der 12 bisherigen Tätigkeit als Salatrüsterin festgestellt hatte, nicht in Frage. 7.3 D ie Beschw erdeführerin beruft sich auf die G utachten von D r. A. R afaisz und D r. A. H erm ann. Letzterer spricht zw ar von Tendenzen zu som atofor- m er Schm erzstörung, doch kom m t dieser Aussage keine entscheidende Bedeutung zu, da sie nicht auf einer fachärztlichen psychiatrischen Begut- achtung beruht. 7.4 H insichtlich der Feststellungen von D r. A. R afaisz und D r. A. H erm an, die Beschw erdeführerin sei aus som atischer Sicht arbeitsunfähig, w ird darauf hingew iesen, dass D r. A. H erm ann am 12. August 2004 eine 50% ige Ar- beitsunfähigkeit ab 1. August 2004, D r. A. R afaisz am 7. Juli 2004 eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 1. Juni 2003 feststellten. D a D r. A. R afaisz sich aber m it dem einlässlichen G utachten AEH , auf w elches sich in som ati- scher Sicht auch der G utachter D r. R . Traber stützt, nicht auseinander setzt, kom m t das Bundesverw altungsgericht zum Schluss dass die Be- schw erdeführerin aus som atischer Sicht vor M ai 2004 noch zu 100% ar- beitsfähig w ar. D er R entenanspruch entstand dam it aus dieser Sicht frü- hestens am 1. M ai 2005 (vgl. E. 6.4). 7.5 Aufgrund der im M ai 2004 erfolgten psychiatrischen Begutachtungen steht – w ie D r. R . Traber überzeugend darlegt – fest, dass die Beschw erdefüh- rerin ab diesem Zeitpunkt rentenbegründend arbeitsunfähig w ar. D a sich bei diesem Sachverhalt nicht m ehr m it der geforderten überw ie- genden W ahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass die Beschw erdeführerin bereits vor M ai 2004 (Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtungen durch D r. R . Studer) in rentenbegründender W eise arbeitsunfähig w ar, stellt das Bundesverw altungsgericht auf den von D r. R . Traber als sicher bezeichneten Zeitpunkt des Eintritts der rentenbegründenden Invalidität ab. D er Experte hält selbst fest, dass retrospektiv über den Zeitpunkt der ersten psychiatrischen Beurteilung hinaus (im M ai 2004) kaum eine Beur- teilung m öglich sei, w eshalb der Aussage, w ahrscheinlich sei die Arbeits- unfähigkeit von über 60% bereits zw ei Jahre früher eingetreten, nicht der erforderliche Bew eisw ert zukom m t. D ie Beschw erde erw eist sich som it im H auptpunkt als unbegründet. 8. 8.1 D a der Beschw erdeführerin m it der ersten Verfügung der SVA Zürich vom 8. O ktober 2004 eine R ente verw eigert w orden w ar, ergibt sich ohne W ei- teres, dass die Verfügung vom 20. Juli 2005 die Verfügung vom 8. O ktober 2004 ersetzte. 8.2 In der angefochtenen Verfügung vom 20. Juli 2005 w urde ergänzend fest- gehalten, dass dam it (auch) die Verfügung vom 30. Septem ber 1994 er- setzt w erde, m it w elcher der Beschw erdeführerin eine H interlassenenrente zugesprochen w orden w ar. 9. 9.1 D ie Beschw erdeführerin rügt im W eiteren, m it der Verfügung vom 20. Juli 2005 sei die ihr bislang ausgerichtete H interlassenenrente zu U nrecht auf-13 gehoben w orden. 9.2 D a die Verfügung vom 20. Juli 2005 eine Begründung dieser Aufhebung enthielt, näm lich dass die H interlassenenrente von G esetzes w egen aufge- hoben w erden m usste (Art. 43 Abs. 1 IVG und Art. 24b AH VG ), und diese Begründung von der Beschw erdeführerin nicht substanziiert in Frage ge- stellt w ird, kann insow eit auf den angefochtenen Entscheid verw iesen w er- den (U rteil des Bundesgerichts I 622/01 vom 30. O ktober 2002). Erfüllt eine Person gleichzeitig die Voraussetzungen für eine W itw en- oder W it- w errente und für eine Altersrente oder für eine R ente gem äss dem IVG , so w ird nur die höhere R ente ausbezahlt. 9.3 D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 9.4 D a die erstinstanzliche Verfügung vor dem 1. Juli 2006 erlassen w orden ist und im vorliegenden Verfahren über eine Streitigkeit betreffend die Bew illi- gung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist, w erden keine Verfahrenskosten erhoben (vgl. die Ü bergangsbestim m ung vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004] zur Änderung des IVG , Bst. c so- w ie Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw al- tungsverfahren, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fas- sung). 9.5 Als unterliegender Partei kann der Beschw erdeführerin keine Parteient- schädigung ausgerichtet w erden. D ie obsiegende Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w erden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: (je als G erichtsurkunde) - der Beschw erdeführerin - der Vorinstanz (R ef-N r. x) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann W ilhelm -U lrich Schodde14 R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand: