<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, bis 2010 einen Bericht zu folgenden Fragen vorzulegen: </p><p>1. Zu welchen Zeitpunkten können Eltern am besten über soziale und gesundheitliche Risiken informiert werden, die längerfristig negativen Einfluss auf die gesunde Entwicklung oder die Integration ihrer Kinder in die Gesellschaft haben können? </p><p>2. Wann und wie kann die Selbstkompetenz von Eltern in Sachen Bildung, Erziehung, Gesundheit sowie das entsprechende Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Kindern gestärkt und verbessert werden? </p><p>3. Übermässiges bzw. abnormes Sucht-, Gewalt- und Risikoverhalten von Kindern und Jugendlichen ist oft die Spitze des Eisbergs einer psychisch bzw. psychosozial instabilen Situation. Wie kann sichergestellt werden, dass die entsprechenden Massnahmen insbesondere Familien mit besonderen sozialen, gesellschaftlichen oder gesundheitlichen Risikofaktoren zugutekommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die vom Bund initiierten bzw. unterstützten Massnahmen bereits in seiner ablehnenden Stellungnahme zur fast gleichlautenden Motion Galladé 08.3189, "Familienbasierte Prävention im Frühbereich", welche ein erhöhtes finanzielles Engagement des Bundes im Bereich der familienbasierten Prävention im Frühbereich verlangte, aufgelistet. Die aufgeführten Massnahmen werden in jenen thematischen Zusammenhängen umgesetzt, welche die Postulantin explizit nennt: Gesundheit, Bildung, Erziehung und Integration. Wie in der genannten Stellungnahme ebenfalls bereits ausgeführt worden ist, wird der Bundesrat im Rahmen der Umsetzung der Motion SGK-N 06.3001, "Strategie zur Armutsbekämpfung", die soziale Dimension der Problematik vertieft analysieren. Im Weiteren hat der Bundesrat am 25. Juni 2008 die Vernehmlassung zum Vorentwurf des Bundesgesetzes über Prävention und Gesundheitsförderung eröffnet. In diesem Rahmen soll auch die Problematik der gesundheitlichen Risiken für den frühkindlichen Bereich geprüft werden.</p><p>Für den Bundesrat besteht unter diesen Umständen kein weiterer Handlungsbedarf, weshalb sich auch die Erstellung einer zusätzlichen Studie zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtfertigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.