<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01257</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ arbeitete seit Januar 1988 als Polier bzw. Zeichner Telecom beim Y.___ (Urk. 7/14, 7/2/5) und war dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen und bei der Pensions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse Stadt Zürich berufsvorsorgeversichert. Am 23. März 2006 erlitt er einen Auffahrunfall, bei welchem ein Personenwagen von hinten in seinen stehenden Lieferwagen fuhr und sein Fahrzeug dadurch in die vor ihm stehenden Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wagen geschoben wurde (vgl. Urk. 7/9/121-131). Der Versicherte war in der Folge in variierendem Umfang arbeitsunfähig (Urk. 7/9/3), wofür die Suva bis am 8. Januar 2007 Taggelder ausrichtete (Urk. 7/9/18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. August 2013 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle zog in der Folge die Akten der Suva (Urk. 7/9/1-148) und Berichte des Vertrauensarztes der Pensionskasse Stadt Zürich, Dr. med. Andreas A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, bei (Urk. 7/19) und holte einen Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berbericht des Y.___ (Urk. 7/14) sowie einen Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, (Urk. 7/15) ein. Mit Mitteilung vom 5. März 2014 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tengutsprache für eine einseitige Hörgeräteversorgung mit einem in der Schweiz zugelassen Hörgerät im Betrag von pauschal Fr. 840.-- (Urk. 7/30). Im April 2014 stellte die Pensionskasse Stadt Zürich der IV-Stelle einen weiteren Bericht von Dr. A.___ zu (Urk. 7/32 und Urk. 7/33). Die IV-Stelle holte zudem einen Bericht des B.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie, ein (Urk. 7/34). Am 24. April 2014 wurde der Versicherte im Auftrag der Pensionskasse Stadt Zürich von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht (Urk. 7/35). Der Bericht dazu wurde der IV-Stelle von der Pensionskasse Stadt Zürich zur Kenntnis gebracht (Urk. 7/36). In der Folge gab die IV-Stelle bei der D.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Urk. 7/42, und vom 10. September 2014, Urk. 7/46), welches am 8. April 2015 erstattet wurde (Urk. 7/55). Nachdem die D.___ auf Zusatzfragen der IV-Stelle (vgl. Urk. 7/56) geantwortet (Urk. 7/65) und der Versicherte einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Anästhesiologie, eingereicht hatte (Urk. 7/63), stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 19. November 2015 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 7/67). Am 30. November 2015 reichte Dr. Z.___ eine Stellungnahme zu Händen der IV-Stelle ein (Urk. 7/73) und am 4. Januar 2016 erhob der Versicherte Einwand (Urk. 7/76). Mit Eingabe vom 8. April 2016 (Urk. 7/83) reichte der Versicherte einen weiteren Bericht von Dr. Z.___ ein (Urk. 7/82). In der Folge gab die IV-Stelle bei Dr. med. F.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, eine weitere ärztliche Begutachtung in Auftrag (Urk. 7/101), welche am 1. Juli 2017 erstattet wurde (Urk. 7/109). Am 4. Oktober 2017 liess sich der Versicherte zum Gutachten vernehmen (Urk. 7/117). Mit Verfügung vom 18. Oktober 2017 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 20. November 2017 Beschwerde erheben und beantragen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 18.10.2017 sei aufzuheben und es sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, namentlich eine Rente nach IVG, zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventuell seien durch das Gericht Rückfragen an die psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin Dr. med. F.___ vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sub-Eventuell sei die Sache zwecks Abklärung betreffend Anspruch auf berufliche Massnahmen/Eingliederungsmassnahmen und deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2018 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der mit den Urteilen BGE 143 V 409 und 143 V 418 vom 30. November 2017 geänderten Rechtsprechung betreffend Anspruch auf eine Rente bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leiden, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. Januar 2018 Frist zur Stellungnahme angesetzt (Urk. 8). Der Beschwerdeführer reichte am 23. März 2018 eine Stellungnahme ein (Urk. 10), welche der Beschwerdegegnerin am 29. März 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber die Invalidenversicherung, I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides (Urk. 2), im Rahmen der Begutachtung durch Dr. F.___ hätten die gestellten Diagnosen nicht objektiviert werden können. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. F.___ basiere einzig auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers. Zudem werde ein hohes Aktivitätsniveau beschrieben, was nicht mit den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebenen Beschwerden vereinbar sei. Es sei kein IV-relevanter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess dagegen im Wesentlichen einwenden (Urk. 1 und Urk. 10), gemäss dem psychiatrischen Gutachten von Dr. F.___ liege ein in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validisierender Gesundheitsschaden im Sinne eines fachärztlich diagnostizierten psychischen Leidens mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Das Gutachten erfülle die Voraussetzungen an beweistaugliche medizinische Gutachten. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhe entgegen der Beschwerdegegnerin auch nicht ausschliesslich auf subjektiven Angaben. Die Gutachterin habe im Zusammenhang mit der somatoformen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankungskomponente die Standardindikatoren geprüft. Insgesamt werde sein psychisches Leiden aufgrund der Gewichtung der Indikatoren als arbeitsmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch hochrelevant bezeichnet. Gemäss Dr. F.___ seien die Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Dr. C.___ und die attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit gut nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar. Demgegenüber habe Dr. F.___ das psychiatrische Teilgutachten der D.___ unter anderem als oberflächlich, befremdlich und nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar kritisiert. Auf das mangelhafte und unverwertbare Gutachten der D.___ könne denn auch nicht abgestellt werden. Es sei bis zur Begutachtung durch Dr. F.___ entsprechend der Beurteilung von Dr. C.___ von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Ab Datum der Begutachtung durch Dr. F.___ sei, wenn überhaupt, maximal eine 50%ige Arbeitstätigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zumutbar. Die Beschwerdegegnerin dürfe nicht einfach gutachterlich nachvollziehbar hergeleitete Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit nach ihrem Gusto abändern. Dies gelte vorliegend umso mehr, als auch RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie und für Neurologie, die gutachterliche Einschätzung geteilt habe. Die Beschwerdegegnerin verkenne, dass keine somatoforme Schmerzstörung, sondern eine somatoforme Störung diagnostiziert worden sei. Die Aussage der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin, wonach der viele Sport bei einer somatoformen Schmerzstörung nicht nachvollziehbar sei und er ja nicht einmal Schmerzen beklage, sei daher schlicht falsch und aktenwidrig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ nannte in seiner zu Händen der Pensionskasse Stadt Zürich im April 2014 verfassten Beurteilung (Urk. 7/35) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/35/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige bis schwere depressive Episode ohne psychotische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tome (die Depression hat sich im Laufe der letzten Jahre als Reaktion und Folge des Schleudertraumas 2006 und den körperlichen Folgen entwickelt. Von einer Vulnerabilität infolge Traumatisierungen in Kindheit und Ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gend muss ausgegangen werden.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Auffahrunfall mit Schleudertrauma Mai 2006, Morbus Menière rechts, Erstdiagnose 2008, Distorsion der HWS, Status nach posttraumatischer vestibulärer Migräne, schwere Hörstörung, täglich auftretender Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">del, Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. C.___ (Urk. 7/35/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS-Distorsion 23. März 2006 durch Auffahrunfall, Zervikal-und Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bovertebralsyndrom, 2008 Meniskektomie lateral rechtes Knie, 2004 atypische Thoraxschmerzen ohne pathologischen Befund, 1982 Magenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwür (Helicobacter pylori), Pneumonien 1984 und 1985, Meningitis im Säuglingsalter, Appendektomie im Kindesalter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der Krankengeschichte seit 2006 müsse festgestellt werden, dass eine 100%ige Erwerbsunfähigkeit vorliege (Urk. 7/35/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die D.___-Gutachter nannten in ihrem Gutachten vom 8. April 2015 (Urk. 7/55) als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/55/46):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Gonarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien (Urk. 7/55/46-47):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach atypischen Thoraxschmerzen 2004, Ruhe- und Belastungs-EKG normal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Magengeschwür 1982, Status nach Helicobacter pylori Eradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kation 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Duodenalulkus 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Pneumonien 1984 und 1985</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hörsturz 2008 und 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodischer Spannungskopfschmerz, Differentialdiagnose: Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Spreizfuss beidseits mit Hallux valgus rechts ohne funktionelle Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einträchtigung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mögliche Angsterkrankung mit agoraphobischen und sozialphobischen Elementen sowie Panikattacken (ICD-10 F40.01 und D41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei in der zuletzt ausgeübten oder einer anderen, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes per sofort und auch retrospektiv, ex tunc, zu 100 % arbeitsfähig. Mit Ausnahme der beginnenden Gonarthrose liessen sich weder auf somatischem noch auf psychiatrischem Fachgebiet nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Gesundheitsstörungen objektivieren. Dies gelte inbesondere auch für den beklagten Schwindel (Urk. 7/55/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ erklärte mit Bericht an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 7. März 2016 (Urk. 7/82), die Ausführungen im D.___-Gutachten seien für ihn überhaupt nicht nachvollziehbar. Die beteiligten Ärzte hätten offenbar noch nichts davon gehört, dass es neben objektivierbaren somatischen Befunden auch Funktionsstörungen gebe, welche die Arbeitsfähigkeit stark beeinflussten, im üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rahmen aber nicht objektivierbar seien. Ob man dies als somatoforme Erkrankung interpretieren wolle, sei Ansichtssache. Jedenfalls sei er überzeugt, dass man dem Beschwerdeführer Unrecht tue, wenn man ihn nur nach den sogenannt objektivierbaren Symptomen beurteile. Der Beschwerdeführer sei seiner Überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nach eine ehrliche Haut und leide zurzeit nur darum weniger unter seinen Symptomen, weil er beruflich entlastet sei. Umgekehrt würde eine neue Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausübung die Beschwerden mit Sicherheit wieder aufflammen lassen. Er sei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugt, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seines angestammten Berufes seit Jahren nicht mehr arbeitsfähig sei. Ob es eine optimal angepasste Tätigkeit gebe, die er zum Beispiel im Rahmen einer 50%igen Anstellung bewältigen könne, könne er zu wenig beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ erhob in ihrem Gutachten vom 1. Juli 2017 (Urk. 7/109) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/109/40):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Störungen (Kopf, audiovestibuläres System, Transpiration, Schmerzen, gastrointestal; ICD-10 F45.8) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sozialem Vermeidungsverhalten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige agitierte depressive Episode (ICD-10 F32.1; Differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose: rezidivierende depressive Störung, ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Morbus Menière (ICD-10 F54 und H81.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch vestibuläre Migräne (ICD-10 F54 und G43)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei als Projektleiter im Elektrizitätswesen aufgrund der so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matoformen Störungen mit Vermeidungsverhalten und agitiert depressiven Episoden aus rein psychiatrischer Sicht (zumindest) seit dem 14. April 2014 zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellos anhaltend zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/109/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei lediglich noch eine manuelle Routine-Tätigkeit ohne Erwartungen an Fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xibilität vorstellbar, bei der er ruhig im eigenen Raum, buchstäblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bodenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (und genau vorgegebene) Arbeitsaufgaben (im Übrigen nicht mit gefährli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Maschinen oder auf grossen Höhe) im eigenen Tempo ausführen könne und die Auftragsmenge immer gleich und voraussehbar bzw. ohne grosse Variabilität sei, er keinem Zeit-, Leistungs- oder Erwartungsdruck ausgesetzt sei, keine ad-hoc Lösungen in Notfallsituationen von ihm erwartet und auch keine sozialen Erwartungen an ihn gestellt würden. Ob derartige Voraussetzungen in der freien Wirtschaft gegeben seien, sei aber fraglich. Angesichts seiner Fachkenntnisse als Maurer sei beispielsweise an eine Tätigkeit als Trockenmauer-Restaura</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor/Hersteller, die traditionsgemäss meist in ländlicher Umgebung gefragt seien, zu denken. Jedenfalls sei auch in einer derart ideal adaptierten Tätigkeit maximal eine 50%ige Arbeitsfähigkeit ab Datum der Begutachtung bzw. seit dem 28. Juni 2017 gegeben (Urk. 7/109/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, liess die Beschwerdegegnerin den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer nach der polydisziplinären Begutachtung durch die D.___ (E. 3.2), welche unter anderem eine psychiatrische Begutachtung beinhaltete, durch Dr. F.___ noch monodisziplinär psychiatrisch begutachten (E. 3.4). Die Beschwerdegegnerin erachtete die erneute psychiatrische Begutachtung für an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt, weil das Gutachten der D.___ vor der mit BGE 141 V 281 erfolgten Änderung der Rechtsprechung betreffend somatoforme Störungen erstellt worden war (vgl. Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. G.___ vom 7. September 2016, Urk. 7/118/3-4). Die Beschwerdegegnerin liess dabei ausser Acht, dass eine Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der Rechtsprechung nicht per se die Ungültigkeit der davor verfassten Gutachten zur Folge hat (BGE 141 V 281 E. 8). Dies gilt vorliegend umso mehr, als die Gutachter der D.___ gar keine somatoforme Störung erhoben hatten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der D.___ erfüllt denn auch die rechtsprechungsgemässen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen an beweistaugliche medizinische Gutachten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten ist für die streitigen Belange umfassend, es beruht auf eingehenden fachärztlichen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen, es berücksichtigt die geklagten Beschwerden, es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Situation ein, und die darin enthaltenen Schlussfolgerungen sind nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a; E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen des Einwandes des Beschwerdeführers (Urk. 7/76/6) ist das Gutachten auch bezüglich der geltend gemachten Probleme mit dem Gehör nachvollziehbar. So erklärte Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, welcher die neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Untersuchung durchführte (Urk. 7/55/23-24), eine namhafte Hörstörung liege nicht vor. Die Kommunikation sei nicht beeinträchtigt. Es habe sich auch keine wesentliche Hörminderung rechts gezeigt. Der Weber-Versuch sei (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konstant) nach rechts lateralisiert, der Rinne-Versuch sei rechts negativ gewesen, mithin seien hier allenfalls die Kriterien einer Schallleitungsstörung rechts erfüllt (dezidiert nicht die Kriterien einer cochleären Läsion im Sinne eines Defekts nach einem Morbus Menière). In den Lagerungsproben habe sich kein provozierbarer Nystagmus gezeigt, mithin sei eine lagerungsabhängig provozierbare vestibuläre Störung (wie vom Beschwerdeführer reklamiert) nicht objektiviert. Die wechseln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Angaben in den Sensibilitätsprüfungen sprächen gegen eine biologisch plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sible Genese. Das im Rahmen der Begutachtung erstellte cerebrale MRI mit arte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rieller MR-Angiographie habe einen im Wesentlichen regelrechten und im Vergleich zum Februar 2012 unveränderten Befund erbracht. Insbesondere habe sich kein Anhalt für eine Läsion im Bereich der hinteren Schädelgrube und kein Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer thalamischen Läsion ergeben. Der aktenkundig erwogene Morbus Menière mit Hörminderung und Tinnitus sei somit zumindest in der Ausprägung und Krankheitswertigkeit nicht mit der gebotenen Wahrscheinlichkeit belegt. Hinsichtlich der von Ärzten des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des B.___ in ihrem Bericht vom 25. Juni 2012 (Urk. 7/34/7) erhobenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eindeutigen Morbus Menière rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter fest, dass diese Diagnose mit dem Ansprechen der Symptomatik auf das Präparat Stugeron begründet werde. Dies sei jedoch in der vorliegenden Situation (persistierende Schwindelattacken) ohne Evidenzbeleg, könne die beobachtete Besserung doch auch dem natürlichen Verlauf entsprechen (Urk. 7/55/51). Dieser Einwand der Gutachter erscheint schlüssig, geht aus den aktenkundigen Berichten des B.___ doch hervor, dass noch im April 2012 ein Morbus Menière nur als Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferentialdiagnose angeführt worden war (Urk. 7/34/9-10). Als weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahme wurde in der Folge lediglich am 11. Mai 2012 noch eine extra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kranielle und transorbitale Farbduplex-Sonographie durchgeführt. Diese zeigte jedoch keine pathologischen Befunde (Urk. 7/34/7). Trotzdem stellten die Ärzte des B.___ nun einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„eindeutigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Morbus Menière</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, wobei sie diese Diagnose explizit mit der Besserung unter Stugeron begründeten (Urk. 7/24/19). Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wiesen die Gutachter auf die HNO-ärztliche Einschätzung aus dem Jahr 2014 hin, wonach der behandelnde Facharzt Dr. I.___ keine Minderung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit erkannt habe (da Fahrradfahren offenbar unproblematisch sei, sollte die Arbeitsfähigkeit in einem Büroberuf aus rein oto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Perspektive nicht eingeschränkt sein, Urk. 7/55/52 und Urk. 7/25/5). Mit Blick auf diese Gegebenheiten ist der Schluss der Gutachter, die objektiven somatischen klinischen Befunde sprächen gegen eine namhafte Gesundheitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Urk. 7/55/47), nachvollziehbar und schlüssig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Stellungnahme von Dr. Z.___ vom 7. März 2016 (E. 3.3) vermag die Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der D.___-Gutachter nicht in Frage zu stellen. Vielmehr bestätigte Dr. Z.___ implizit, dass die Gutachter zu Recht keine bedeutenden objektivierbaren Befunde erhoben haben. Dass Dr. Z.___ aus den getätigten Untersuchungen und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch den Angaben des Beschwerdeführers andere Schlüsse als die Gutachter zog, dürfte durch die Verschiedenheit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungs- und Begutachtungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu erklären sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. dazu BGE 124 I 170 E. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die von Dr. F.___ gegen das psychiatrische Teilgutachten erhobenen Einwände (vgl. insbesondere Urk. 7/109/45/47) vermögen die Beweistauglichkeit des D.___-Gutachtens nicht in Frage stellen. Dass der Begriff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Angst“ dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer fremd sein soll, schliesst nicht aus, dass aus psychiatrischer Sicht im Zusammenhang mit Angst stehende Einschränkungen vorliegen können. So sprach denn auch Dr. F.___ von „Versagensängsten“ (Urk. 7/109/36). Wie Dr. F.___ anführte, stellte Dr. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, welcher die psychiatrische D.___-Begutachtung durchgeführt hatte, im Ergebnis aber keine im Zusammenhang mit Angst stehende Diagnose. Dass er jedoch die Möglichkeit einer diesbezüglichen Diagnose diskutierte bzw. auch als möglich erachtete, im Ergebnis jedoch verwarf, erweist sich entgegen Dr. F.___ nicht als widersprüchlich, sondern vielmehr als für den Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender nachvollziehbare Darlegung der gezogenen Schlussfolgerungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn aber aus diagnostischer Sicht auf das Gutachten von Dr. F.___ – bzw. dasjenige von Dr. C.___ (E. 3.1) - abgestellt würde, liessen sich wie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend gezeigt anhand der Indikatorenprüfung funktionelle Auswirkungen mit dem nötigen Beweisgrad nicht nachweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.2.2), ist, wenn aus diagnostischer Sicht auf das Gutachten von Dr. F.___ abgestellt wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers anhand der vom Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgeschriebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Indikatoren zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei gilt es zu beachten, dass es nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung) führt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kann aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Cha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rakters der sozialversicherungsrechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Invalidität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 E. 6.3 mit Hinweis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Würdigung der Indikatoren ist betreffend die Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„funktioneller Schweregrad“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die diagnoserelevanten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erscheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsichtlich der diagnostizierten mittelgradigen agitierten depressiven Episode fällt auf, dass Dr. F.___ eine eigentliche Antriebsschwäche verneint hat (Urk. 7/109/34). Ein Interesseverlust ist ebenfalls nicht ersichtlich, ergibt sich aus dem Gutachten von Dr. F.___ doch, dass der Beschwerdeführer viel Sport treibt und ein neues Wohnmobil bestellt hat (Urk. 7/109/28-29). Der Beschwerdeführer klagt auch nicht über wesentliche psychisch bedingte Schlafstörungen (Urk. 7/109/29-30). Bezüglich der somatoformen Störung ist insbesondere zu beachten, dass gemäss Angaben des Beschwerdeführers die von ihm geltend gemachten Schwindelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden nicht dauernd bestehen, sondern durchschnittlich drei Attacken pro Woche aufträten (Urk. 7/109/31). Hinzu kommt, dass im Rahmen der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde psychosozialen Faktoren als nicht versichert auszuklammern sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_858/2017 vom 17. Mai 2018 E. 3.2). Aktenkundig sind psychosoziale Faktoren nicht unerheblich am Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild mitbeteiligt (so etwa Urk. 7/32/5, Urk. 7/109/36: psychosoziale Konflikte im beruflichen und privaten Bereich sowie Überforderung am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz; vgl. auch Schreiben des Hausarztes, wonach eine Abnahme der Symptome zu verzeichnen sei, weil der Beschwerdeführer beruflich entlastet sei, Urk. 7/82/2), womit auch aus dieser Sicht von einem eher geringen Schweregrad der geklagten Beeinträchtigung auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz“ ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer während mehrerer Jahre als einzige psychiatrische Behandlung kurze Gespräche mit seinem Hausarzt in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch nahm. In fachärztlich-psychiatrische Behandlung begab er sich erst im März 2017 (Urk. 7/109/25-26, 37). Eine psychopharmakologische Behandlung wurde bis zur Begutachtung bei Dr. F.___ nie aufgenommen (Urk. 7/109/30 und Urk. 7/109/26). Von einer Behandlungsresistenz kann daher nicht die Rede sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Aspekts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbiditäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nebst Begleiterkrankungen mit eigenständiger invalidisierender Bedeutung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welchen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wirkung bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumessen ist (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in die Würdigung miteinzubeziehen. Entsprechend ist auch – soweit auf das Gutachten von Dr. F.___ abgestellt würde – den diagnostizierten akzentuierten Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1) Rechnung zu tragen, welche sich gemäss Gutachterin ressourcenhemmend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken. Aus somatischer Sicht besteht als einzige Diagnosen mit grundsätzlicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, nicht jedoch in der zuletzt vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ausgeübten Tätigkeiten, eine beginnende Gonarthrose rechts (E. 3.2). Die weiteren genannten somatischen Diagnosen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach atypisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Thorax</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen 2004; Status nach Magengeschwür 1982;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status nach Helicobacter pylor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation 1998</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Duodenalulkus 1998</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Pneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monien 1984 und 1985</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Hörsturz 2008 und 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">episodischer Span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungskopfschmerz, Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Senk-Spreizfuss beidseits mit Hallux valgus rechts ohne funktionelle Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sind generell ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit oder längst überwunden. Ein relevanter Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Ressourcen kommt den somatischen Diagnosen nicht zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist den anankastisch-rigiden und auch histrionisch angehauchten Persönlichkeitszügen Rechnung zu tragen. Die intellektuellen Ressourcen sind gemäss Dr. F.___ als durchschnittlich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnen (Urk. 7/109/39). Auch wenn der Beschwerdeführer nicht an einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung leidet, so ist seine Persönlichkeit doch – wie bereits unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbiditäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt – als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressourcenhemmend zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex sozialer Kontext ist festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer mit seiner Ehefrau zusammenlebt. Diese Beziehung ist durch eine neuropsychiatrische Störung der Ehefrau belastet. Die Ehefrau ist im Alltag jedoch noch selbständig (Urk. 7/109/20). Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau werden therapeutisch begleitet (Urk. 7/109/39). Der Beschwerdeführer hat drei Kinder. Gemäss seinen eigenen Angaben hat er mit dem ältesten Sohn, welcher im Ausland wohnt, wenig Kontakt. Mit seiner Tochter und seinem jüngeren Sohn pflegt der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer hingegen regen Kontakt (Urk. 7/109/21). Er trifft zudem einen ehemaligen Arbeitskollegen alle ein bis zwei Monate (Urk. 7/109/30). Der Beschwerdeführer verfügt auch über einen geregelten Tagesablauf (Urk. 7/109/28). Insgesamt ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält der soziale Lebenskontext des Beschwerdeführers t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines gewissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sozialen Rückzugs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der schwierigen Kindheit und Jugend insbesondere mit den guten und regelmässigen Kontakten mit zwei seiner drei Kinder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2015 vom 29. Februar 2016 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aspekts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der gleichmässigen Einschränkungen des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Beschwerdeführer zwar angibt, nicht mehr arbeiten zu können (Urk. 7/109/31) und über erhebliche Schwindelattacken klagt (Urk. 7/109/31), er jedoch täglich Radtouren von ein bis zwei Stunden unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt (Urk. 7/109/28; Urk. 7/109/31) und wandern geht (Urk. 7/109/28). Er sieht sich zudem trotz des geltend gemachten Schwindels in der Lage, mit einem Wohnmobil zu fahren (Urk. 7/109/29) und Reisen zu unternehmen (Urk. 7/55/33, 38). Er erledigt die zu Hause anfallenden administrativen Tätigkeiten, macht Küchenarbeiten (Urk. 7/109/28-29) und betätigt sich handwerklich in der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barschaft (Urk. 7/55/14). Teilweise liest er zudem ein Buch, wobei er angibt, dass dies maximal für eine Stunde möglich sei (Urk. 7/109/29). Der Beschwerdeführer zeigt somit insgesamt ein hohes Aktivitätsniveau. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründung der Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin, wonach die geltend gemachten Einschränkungen mit den Schilderungen des Alltags, welcher gehetzt-getrieben ohne gezielte sinngebende Aktivität angegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werde, konsistent sei (Urk. 7/109/39), überzeugt nicht. Zum einen sind ihren Ausführungen zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer aus seinen Aktivitäten Kraft schöpft (vgl. Urk. 7/109/33, wonach ihm Wandern und Velofahren - auch stundenlang - gut tue; Urk. 7/109/37: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehnsüchtig wird auch das bestellte Wohnmobil erwartet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Zum anderen wäre - wollte man den geltend gemachten Schwindelattacken erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers beimessen - seine Fahrtauglichkeit verkehrsmedizinisch zu überprüfen. Mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt insgesamt sowohl in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht ein Aktivitätsniveau vor, welches zu den geltend gemachten Einschränkungen offensichtlich kontrastiert (vgl. auch Urk. 7/55/24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungsanamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– wie weiter oben festgehalten – darauf hinzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich trotz geltend gemachter Beschwerden seit 2010 (Urk. 7/109/24) erst im März 2017 - und damit erst wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend laufendem Vorbescheidverfahren - in psychiatrische Behandlung begab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/190/25-26)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychopharmaka hat er nie eingenommen, obwohl ihm sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che früher vom Hausarzt verschrieben worden waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/109/30 und Urk. 7/109/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die akzentuierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge (ICD-10 Z73.1) im Rahmen der Aspekte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbiditäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit“ zwar negativ auf die Ressourcen des Beschwerdeführers auswirken. Demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber sind die diagnoserelevanten Befunde nur – wenn überhaupt – leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ausgeprägt, es liegen keine Anzeichen für eine Behandlungsresistenz vor und der soziale Kontext lässt auf hinreichende Ressourcen des Beschwerdeführers schliessen. Insbesondere ergeben sich jedoch im – beweisrechtlich entscheidenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_895/2017 vom 15. März 2018 E. 2.5) – Aspekt der Konsistenz in Anbetracht des weiterhin vorhandenen hohen Aktivitätsniveaus und des behandlungsanamnetisch nicht ausgewiesenen Leidensdrucks erhebliche Inkonsistenzen. Es lässt sich daher mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht nachweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten besteht beim Beschwerdeführer kein invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanter Gesundheitsschaden. Es erweist sich daher als rechtens, dass die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint hat. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>