<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00137</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">3. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1988, Mutter einer im Jahre 2008 geborenen Tochter (Urk. 7/2 Ziff. 3), absolvierte nach der obligatorischen Schulzeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorlehre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Berufs- und Weiterbildungszentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/2 Ziff. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und war zuletzt als Malerin in einem Arbeitsprogramm tätig (Urk. 7/7), bis sie sich am 2. Juli 2020 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 7/14) und medizinische Abklärungen (Urk. 7/9, Urk. 7/22-23, Urk. 7/32, Urk. 7/34-35)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/42, Urk. 7/44-45) mit Verfügung vom 1. Februar 2022 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/49 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 4. März 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. Februar 2022 (Urk. 2) und beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesetzlichen Leistungen sowie die Durchführung einer medizinischen Begutachtung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. Mai 2022 schloss die IV-Stelle auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Mai 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilt wurde. Gleichzeitig wurden antrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss (Urk. 1 S. 1) die unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Rechtsvertretung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewilligt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span>bis</span><span> und 1</span><span>ter</span><span> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG).</span><span> Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten</span><span>anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts</span><span>grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad von 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):</span></p><p><span>Invaliditätsgrad</span><span>prozentualer Anteil</span></p><p><span>49 Prozent</span><span>47.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>48 Prozent</span><span>45</span><span>Prozent</span></p><p><span>47 Prozent</span><span>42.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>46 Prozent</span><span>40</span><span>Prozent</span></p><p><span>45 Prozent</span><span>37.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>44 Prozent</span><span>35</span><span>Prozent</span></p><p><span>43 Prozent</span><span>32.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>42 Prozent</span><span>30</span><span>Prozent</span></p><p><span>41 Prozent</span><span>27.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>40 Prozent</span><span>25</span><span>Prozent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span>seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span> </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach</span><span>weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis</span><span>losigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, es seien keine Diagnosen ausgewiesen, welche die Arbeitsfähigkeit langandauernd beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei der Beschwerdeführerin daher möglich, jegliche beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuführen und ein Einkommen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches eine Invalidenrente ausschliesse. Das Leistungsgesuch werde daher abgewiesen (Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, die Entscheidung der Beschwerdegegnerin lasse sich mit den getätigten Abklärungen nicht recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigen. Diese wäre verpflichtet gewesen, den Sachverhalt weiter abzuklären (Urk. 1 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie sei weder verwaltungsextern durch einen Gutachter noch durch die beteiligten RAD-Ärzte untersucht worden, der Leistungsentscheid basiere auf einer reinen Aktenbeurteilung seitens der involvierten RAD-Ärzte (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18). Die Beurteilung durch die RAD-Ärzte w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iche sowohl in der psychiatrischen als auch in der rheumatologischen Stellungnahme deutlich von derjenigen der behandelnden Ärzte ab (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20). Sie hätten sich weder mit dem Verlauf auseinandergesetzt noch mit den Wechselwirkungen zwischen der psychischen und rheumatologischen Erkrankung (S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem sei der Status nicht korrekt ermittelt worden, dessen Feststellung sei eine reine Behauptung seitens der Beschwerdegegnerin (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin sowie insbesondere die Frage, ob der medizinische Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeklärt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 30. Oktober 2013 nannten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumatologie, folgende Diagnosen (Urk. 7/34/17-19 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">osinophile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasziitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wahrscheinlich primäres Raynaud-Syndrom (seit dem Kindesalter)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit ungefähr einem halben Jahr bestünden Knieschmerzen links, innert kurzer Zeit sei es zu Schmerzen auch im rechten Knie gekommen sowie zu einem abend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich betonten Spannungsgefühl und Schwellung beider Unterschenkel (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum jetzigen Zeitpunkt könne eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eosinophile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als wahrscheinlichste Diagnose angenommen werden. Weil diese als Ausschlussdiagnose zu handhaben sei und hämatologische und rheumatologische Erkrankungen gehäuft assoziiert vorhanden seien, müsse in den nächsten Jahren eine engmaschige Beobachtung erfolgen. Aktuell sei die Beschwerdeführerin aufgrund der ausgeprägten Schwellungen mit unmöglichem Faustschluss vollständig arbeitsunfähig. Bei zu erwartendem rasche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklingen im Rahmen einer konsequenten Steroidtherapie sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch ein rasches Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Februar 2014 hielten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen zwischenzeitlich erfreulichen Verlauf fest. Es sei eine Besserung festzuhalten, der Befund sei aber immer noch deutlich ausgeprägt. Ab dem 10. Februar 2014 sei eine Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten in trocken-warmer Umgebung und ohne Heben von schweren Lasten gegeben (Urk. 7/34/4-5 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 19. Dezember 2014 konstatierten die Ärzte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen der Arbeitsfähigkeit für Arbeiten in kühler Umgebung und für manuell schwere Tätigkeiten. Die Schilderung der Beschwerdeführerin, dass sie zwischenzeitlich einen kurzen Temporär-Job in der Baumalerei zu 100 % und ohne Probleme bewältigt habe und sie diese Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als ideal empfinde, spreche für eine befriedigende Kontrolle der Grunderkrankung (Urk. 7/34/8-9 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Januar 2016 führten die Ärzte bei sehr erfreulichem Verlauf sodann aus, die Arbeitsfähigkeit für eine leichte Tätigkeit in normaler Umgebungstemperatur und unter Vermeidung von Wasser-/Chemikalienexposition der Hände sei aus rheumatologischer Sicht derzeit nicht eingeschränkt (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10-11 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 31. August 2019 nannten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen (Urk. 7/44/3-6 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthritis mit auffällig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">skleridermiformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hautveränderungen an den Ober- und Unterextremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach wahrscheinlich sekundärem Karpaltunnel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polytoxikomanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2016 bis August 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgesetzter Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auffälliger, kontrollbedürftiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nävus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">interskapulär</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe nach wie vor eine recht deutliche Aktivität bezüglich der ätiologisch unklaren entzündlich-rheumatologischen Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit aktuell Arthritiden vor allem noch am linken Handgelenk, nur gering dem rechten sowie am rechten Kniegelenk und weniger ausgeprägt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linken sowie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Haut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderungen im Rahmen einer möglichen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eosinophilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive Sklerodermie (S. 3). Die Beschwerdeführerin habe ihre Arbeit am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Beschwerden aufgeben müssen. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. März 2020 diagnostizierten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich eine iatrogene Nebenniereninsuffizienz (Urk. 7/9/9-14 S. 2) und führten aus, es bestehe aktuell eine wahrscheinliche Remission bezüglich der ätiologisch unklaren Polyarthritis unter fortgesetzter Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spiricort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund einer telefonischen Besprechung etwas schwierig einzuordnen sei die relativ langanhaltende Morgensteifigkeit an einzelnen Gelenken. Dies könne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck einer gewissen entzündlichen Restaktivität sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell sei nicht ganz klar, wie sich die Arbeitsunfähigkeit entwickelt habe. Grundsätzlich sei eine An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung bei der Invalidenversicherung sinnvoll (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Praktischer Arzt, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 30. Juli 2020 (Urk. 7/9/4-8) unter Verweis auf den Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. März 2020 (Ziff. 2.4-6) aus, seit Februar 2019 sei die Beschwerdeführerin für das Arbeitsprogramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.3). Die Prognose sei mässig bis gut (Ziff. 2.7 und 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit während zwei bis vier Stunden täglich zumutbar (Ziff. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 16. Februar 2021 (Urk. 7/23) nannten die Ärzte des Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Rheumatologie, folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte Polyarthritis </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eosinophiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasziitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Raynaud-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unktionelles 3/6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Systolikum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">p.M.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> über Aorta</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Zusammenschau der Befunde gebe es aktuell keine Hinweise auf das Vorliegen einer Kollagenose. Am ehesten liege ein primäres Raynaud-Syndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor. Da ein eher geringer Leidensdruck bestehe, erscheine aktuell keine symptomatische medikamentöse Therapie zwingend (S. 2). Bezüglich der Gelenkschmerzen bleibe die Diagnose einer undifferenzierten Polyarthritis unverändert. Eine axiale Beteiligung im Sinne einer Spondylarthritis habe mittels MRI ausgeschlossen werden können. Es seien keine weiteren Termine vorgesehen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. April 2021 hielten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Rheumatologie, fest, die Behandlung sei abgeschlossen (Urk. 7/22 Ziff. 1.2). Es sei keine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert worden, möglicherweise werde die Arbeitsfähigkeit jedoch durch die undifferenzierte chronische Polyarthritis beeinflusst (Ziff. 2.5). Aufgrund der kurzen Behandlungsdauer sei eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht möglich, insbesondere auch, da von Seiten der psychischen und psychiatrischen Diagnosen zu wenig Informationen vorlägen (Ziff. 2.7). Die Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei allein aufgrund der Polyarthritis gut, andere Faktoren könnten dabei jedoch nicht miteinbezogen werden (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 23. September 2021 nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (Urk. 7/32 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörung durch Opioide: Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig Teilnahme an einem ärztlich überwachten Ersatzdrogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">programm (ICD-10 F11.22)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aureus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Bakteriämie am 10. April 2021 bei Abszess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ellbeuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links bei intravenösem Heroinkonsum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eosinophile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasziitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angebunden für die Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stitutionsbehandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Opioidagonisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weitere Behandlungsaufträge würden nicht vorliegen. Auf der psychiatrischen Ebene lägen vor allem die durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bedingte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> früheren Erschöpfungserscheinungen vor, darüber hinaus bestünden noch mässig ausgeprägte soziale Ängste. Die weitere Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik werde bedingt durch die rheumatologische Erkrankung, es sei dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich beim behandelnden Rheumatologen nachzufragen (Ziff. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe seit dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr regelmässig Heroin und Kokain konsumiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2018 sei ihr der Führerschein abgenommen worden, da bei einer Kontrolle Konsumutensilien gefunden worden seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Momentan befinde sie sich in einer stabilen Substitutionsbehandlung mit einem langwirksamen Morphinpräparat (SROM). Im Vorjahr sei es zu einem einmaligen Konsumereignis gekommen. Am Wochenende konsumiere die Beschwerdeführerin gelegentlich Alkohol. Sie wohne in einer WG und sei in einer langjährigen Beziehung. Die 13-jährige Tochter werde hauptsächlich bei der Mutter der Beschwerdeführerin in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzogen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die momentan vorliegende ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Arbeitsfähigkeit werde in psychischer Hinsicht durch die lange </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierungszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bedingt, die Beschwerdeführerin habe letztmals vor 13 Jahren eine 100%ige Anstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innegehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Momentan sei von e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iner Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 40 % in geeignetem Setting auszugehen, welches im Rahmen einer Wiedereingli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsmassnahme auszubauen sei. Aufgrund der rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Krankheit bestünden laut Rheumatologen erhebliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Malerin. Spezifische Angaben seien beim behandelnden Rheumatologen einzuholen (Ziff. 2.7). Aktuell sei die Beschwerdeführerin in einem Arbeitsprogramm auf dem zweiten Arbeitsmarkt als Hundetrainerin in einem Pensum von zirka 40 % tätig (Ziff. 3.1). Die Beschwerdeführerin sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tättowierkünstlerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dies mache sie fachkundig und sorgfältig. In diesem Bereich zeige sie Kompetenzen, die ihr sonstiges Arbeitsleistungsprofil übersteigen würden (Ziff. 3.5). Die bisherige Tätigkeit sei bis zu fünf Stunden täglich zumutbar, aber in einem Pensum von 50 % (Ziff. 4.1). Eine angepasste Tätigkeit wäre momentan während fünf Stunden zumutbar, dies wäre aber im Rahmen einer arbeitsrehabilitativen Massnahme auszubauen (Ziff. 4.2). Die Prognose werde vor allem durch die rheumatologische Problematik eingegrenzt. Auf der psychischen Ebene werde die Prognose als gut eingeschätzt. Es müsse dabei aber bemerkt werden, dass die Arbeitsbelastung während der Behandlung sehr niedrig gewesen sei im Vergleich mit der früheren Arbeitsfähigkeit vor 13 Jahren und die Beschwerdeführerin daher nie unter grösserer Arbeitsbelastungen habe beobachtet werden können (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab am 19. Oktober 2021 seine Beurteilung ab, hielt jedoch als Vorbemerkung fest, er als Psychiater sei limitiert, ein rheumatologisches Krankheitsbild zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Er habe trotzdem versucht, so gut es gehe eine versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Beurteilung vorzunehmen. Ein psychiatrischer Gesundheitsschaden mit an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltender Beeinträchtigung sei fraglich, bei stabil eingestellter Substitution sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Opioidabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beeinträchtigend. Somatisch sei ein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit anhaltender Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dies sollte jedoch ein Facharzt für Rheumatologie beurteilen. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt sei die Aktenlage widersprüchlich. Während von somatischer Seite die Arbeitsunfähigkeit wahrscheinlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzt werde, werde sie vom Psychiater überschätzt. Die Aktenlage sei limitiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Akten fehlten. Eine Prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Eingliederung mache eher keinen Sinn. Ob die Ressourcen ausreichend seien, bleibe aufgrund der limitierten Aussagekraft der Berichte unklar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/41 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Rheumatologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, führte am 27. Oktober 2021 aus, aufgrund der nachgewiesenen rheumatologischen Erkrankung wie auch der jetzigen Behandlung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachte er ein ergonomisches Gutachten zur Feststellung der weiteren beruflichen Möglichkeiten als dringend nötig. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei aufgr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd der Gesamtsituation auf eine entsprechende Beratung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen, um eine langjährige Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden (Urk. 7/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. November 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Innere Medizin, fest, die rheumatologische Systemerkrankung, diagnostiziert im Jahre 2013 und seither praktisch symptomlos, scheine unter Behandlung (zuerst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spiricort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder wahrscheinlich ganz ohne Medikamente) kompensiert zu sein. Es gebe immer wieder Verläufe von rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Systemerkrankungen, bei denen der Spontanverlauf eine vollständige Remission ergebe. Die Suchtproblematik scheine unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sevre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Long ebenfalls stabil zu sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst würden sich aus medizinischer Sicht keine genügenden Hinweise für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevantes Geschehen ergeben (Urk. 7/41 S. 9). Im Vordergrund stehe der Sozialkontext als alleinerziehende Frau ohne Ausbildung, mit 13-jähriger Tochter und Hund sowie Arbeitsabsenz seit über zehn Jahren, zusammen mit der Entwöhnungsbehandlung bei intravenösem Drogenkonsum bis im Jahr 2018 respektive 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei die 2013 gestellte Diagnose fraglich und es bestehe derzeit keine entzündliche Aktivität. Sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in behüteter Umgebung bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 20. Dezember 2021 wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hin, dass die seit Jahren bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen in den vorliegenden Berichten klar ersichtlich seien. Vor der Erstdiagnose einer Polyarthritis mit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skleridermiformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hautveränderungen im Jahre 2013 hätten sich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovialitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an Knie-, Hand- und Schulter- wie Hüftgelenken gezeigt. Der Beschwerdeführerin sei es aus medizinischen Gründen nie möglich gewesen, eine entsprechende Ausbildung einzuleiten. Zusätzlich bestehe eine jahrelange Suchterkrankung, welche den Werdegang erschwere. Die Invalidenversicherung sei gesetzlich in der Pflicht, Patienten mit erheblichen Einschränkungen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliedern. Eine IV-Eingliederung sei unumgänglich (Urk. 7/44/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. Januar 2022 hielt RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die neu beigebrachten Dokumente hätten keine neuen Aspekte ergeben. Insbesondere nehme der Rheumatologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht Stellung zur aktuellen Arbeitsfähigkeit oder zur Arbeitsfähigkeit im Verlauf seit dem Jahre 2013 respektive zum zumutbaren Belastungsprofil. Die beigelegten Berichte seien bekannt und führten keine Befunde an, welche eine (andauernde) Arbeitsunfähigkeit dokumentierten oder eine Ausbildung verunmöglichten. Somit bleibe die Aussage bestehen, dass sich aus medizinischer Sicht keine genügenden Hinweise für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenrelevantes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geschehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergäben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Was das Thema Umschulung betreffe, sei es keine medizinische Aufgabe, die bisherige Bildung aufzurollen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mache geltend, dass die Beschwerdeführerin wegen Erkrankungen keine Ausbildung habe machen können, was möglicherweise zutreffe. Zu diesem Punkt würden je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch keine Angaben bestehen, welche Ausbildung die Beschwerdeführerin habe machen wollen und aus medizinischen Gründen nicht habe machen können. Aus rheumatologischer Sicht hätten bei üblichen Tätigkeiten ohne körperliche Schwerarbeit keine Einschränkungen bestanden und würden auch weiterhin nicht bestehen (Urk. 7/48 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 7/34/2-3, Urk. 7/34/6-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/34/12-16, Urk. 7/34/20-21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) enthalten keine für die Beurteilung der vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend strittigen Fragen relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung (Urk. 2) im Wesentlichen auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.11, E. 3.13), welcher jedoch keine eigenen Untersuchungen durchgeführt hatte und sich für seine Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die vorhandenen Akten stützte. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war dabei zum Schluss gelangt, dass keine genügenden Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für ein rentenrelevantes Geschehen vorlägen und der Sozialkontext der Beschwerdeführerin im Vordergrund stehe. Sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit in behüteter Umgebung bestehe eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 100 % (E. 3.11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei übersah er jedoch, dass die behandelnden Ärzte keine klaren Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen konnten. Nachdem die Rheumatologen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im August 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst eine volle Arbeitsunfähigkeit in der bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit attestiert hatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3), hielten sie im März 2020 fest, es sei aktuell nicht ganz klar, wie sich die Arbeitsfähigkeit entwickelt habe (E. 3.4). Die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik für Rheumatologie, konnten aufgrund der kurzen Behandlungsdauer keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, wiesen jedoch darauf hin, dass die Arbeitsfähigkeit möglicherweise durch die undifferenzierte chronische Polyarthritis beeinflusst werde (E. 3.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der behandelnde Rheumatologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete sodann eine ergonomische Begutachtung zur Feststellung der weiteren beruflichen Möglichkeiten als dringend nötig (E. 3.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde Psychiater des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich nur zurückhaltend zur Arbeitsfähigkeit. Zwar hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die bisherige Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zu fünf Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täglich in einem Pensum von 50 % für zumutbar und eine angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit während fünf Stunden pro Tag. Gleichzeitig wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch darauf hin, dass die Prognose vor allem durch die rheumatologische Problematik eingegrenzt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf der psychischen Ebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen, dass die Arbeitsbelastung während der Behandlung sehr niedrig gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin die letzte Vollzeitarbeitsstelle 13 Jahre zuvor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inne gehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher nie unter grösserer Arbeitsbelastung habe beobachtet werden können (E. 3.8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist auch zu berücksichtigen, dass der Behandlungsauftrag des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Substitutionsbehandlung beschränkt ist (E. 3.8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was einer um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wohl ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegensteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erweisen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit des vorliegend strittigen Leistungsanspruchs als nicht genügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst der RAD-Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewertete die Aktenlage als widersprüchlich und limitiert, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s würden Akten fehlen (E. 3.9). In den vorliegenden Arztberichten wurde mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fach mindestens implizit darauf hingewiesen, dass für eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die Schlussfolgerungen der psychiatrischen respektive rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Ärzte miteinzubeziehen seien (E. 3.7-8, E. 3.10).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es erscheint damit wenig nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin bei dieser Aktenlage auf die Durchführung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begutachtung verzichtete und stattdessen lediglich gestützt auf die Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Leistungsentscheid fällte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie angefochtene Verfügung vom 1. Februar 2022 (Urk. 2) ist demnach aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben und die Sache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Durchführung einer psychiatrisch-rheumatologischen Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, welche nach rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Prüfung der Frage, ob und allenfalls in welchem Umfang anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante gesundheitliche Einschränkungen bestehen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu zu entscheiden haben wird. Die Sache ist in diesem Sinne gutzuheissen. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die anwaltlich vertretene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Juni 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MLaw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stephanie C. Elms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Aufwendungen von insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden sowie Auslagen von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerade noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verpflichten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘484.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1. Februar 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms, Zug,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 2’484</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>