A bteilung V E -5527/2007 koh/pua {T 0/2} U rteil vom 29. A ugust 2007 M itw irkung: R ichterin Therese Kojic, R ichterin C hrista Luterbacher, R ichter M aurice Brodard G erichtsschreiberin Alexandra Püntener A._______, N igeria, alias Kam erun, alias Staatsangehörigkeit unbekannt, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 10. A ugust 2007 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge im M ai beziehungsw eise im Juni 2007 seinen H eim atstaat verlassen hat und am 14. Juni 2007 in die Schw eiz einreiste, w o er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der sum m arischen Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel vom 22. Juni und 3. Juli 2007 sow ie der am 25. Juli 2007 durchgeführten D irektanhörung im W esentlichen geltend m achte, er habe m it seiner M utter in N gw a, N igeria, gelebt, dass er seinen Vater, der König der O gboni von Kam erun gew esen sei, nicht gekannt habe, dass er in der Landw irtschaft gearbeitet habe und sein Arbeitgeber ihm fünf M onatslöh- ne geschuldet habe, dass seine M utter im Frühjahr 2007 erkrankt sei, er jedoch deren ärztliche Behandlung nicht habe bezahlen können, dass seine M utter in der Folge gestorben beziehungsw eise getötet w orden sei, w eil es auf ihrem Land Ö lvorkom m en gebe, dass er kurz darauf von U nbekannten dazu aufgefordert w orden sei, auf dem Land sei- nes Arbeitgebers Ö l aus einer Pipeline anzuzapfen, w ofür ihm viel G eld angeboten w or- den sei, dass er, nachdem er eine Pipeline angezapft und Ö l in einen Tank abgefüllt habe, poli- zeilich gesucht w orden sei und ins Ausland habe flüchten m üssen, dass er sich vorerst in N iger versteckt habe, dort jedoch entdeckt w orden sei und nach N igeria zurückgekehrt sei, dass er erneut ausgereist und über Benin nach Togo gereist sei, w o er m it H ilfe eines Schleppers über ihm unbekannte Länder in die Schw eiz gelangt sei, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen des Beschw erdeführers auf die Akten verw ie- sen w ird, dass der Beschw erdeführer w eder Identitätsdokum ente noch andere Bew eism ittel zu den Akten gab und er einer schriftlichen Aufforderung vom 14. Juni 2007 zur Papierab- gabe innert 48 Stunden - m it N achdruck erneuert anlässlich der sum m arischen Befra- gung im Transitzentrum - nicht nachgekom m en ist, dass er dies dam it erklärte, er habe in N igeria w eder eine G eburtsurkunde noch sonsti- ge Identitätspapiere besessen, und w isse nicht, w er ihm Papiere schicken könnte, dass das BFM m it Verfügung vom 10. August 2007 - eröffnet am 13. August 2007 - in Anw endung der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim m ungen von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anord- nete,3 dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Beschw erdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm eingeräum ten Frist von 48 Stunden keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben, w ofür keine entschuldbaren G ründe vorlägen, dass der Beschw erdeführer nicht in der Lage gew esen sei, detaillierte und kohärente Angaben über seine Staatsangehörigkeit und seinen angeblichen H erkunftsort zu m a- chen, dass er sich einm al als Staatsangehörigen von Kam erun bezeichnet habe, an anderer Stelle jedoch angegeben habe, er habe keine Staatsangehörigkeit, dass nicht nachvollziehbar sei, w arum er als Einw ohner eines D orfes im Abia-State kein Igbo verstehe, jedoch Englisch m it am erikanischem Akzent spreche, dass er w idersprüchliche Angaben zu seinem G eburtsort sow ie den von ihm gesproche- nen Sprachen gem acht habe, dass er bezüglich seiner Ethnie zuerst Aku, eine nicht feststellbare Ethnie, angegeben habe, später jedoch gesagt habe, er w isse nicht, w elcher Ethnie er angehöre, dass er zudem tatsachenw idrige Angaben zur D istanz zw ischen seinem D orf N gw a und Aba gem acht habe, dass es die von ihm erw ähnte H auptstadt O m uaia im Abia-State in N igeria nicht gebe, dass er die Bedeutung des Ausdrucks C ID , m it w elchem er die Polizeibehörden bezeich- net habe, nicht gekannt habe, dass der Beschw erdeführer som it die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und der W egw eisungsvollzug zulässig, zum utbar und m öglich sei, zum al w eder die im H eim at- land des Beschw erdeführers herrschende politische Situation noch andere G ründe ge- gen die Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzuges sprechen w ürden, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung vom 10. August 2007 zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 20. August 2007 die Aufhebung der ange- fochtenen Verfügung und die N eubeurteilung seines Asylgesuches beantragte, dass er in verfahrensrechtlicher H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspfle- ge ersuchte, dass er zusam m en m it der Eingabe vom 20. August 2007 Fotos aus einer m edizinischen Krankengeschichte sow ie eine Zeichnung m it zw ei Stichw örtern, versehen m it einem Stem pel von D r. m ed. B._______, einreichte, dass der Beschw erdeführer am 21. August 2007 ein Bew eism ittel bezüglich der von ihm angegebenen M uttersprache N gw a einreichte, dass er zur Begründung seiner Beschw erde vorbringt, die Vorinstanz habe den Sachver- halt nicht korrekt und nicht richtig abgeklärt, dass er w eiter bekräftigte, nie irgendw elche Identitätspapiere besessen zu haben, w as einerseits dam it zu erklären sei, dass sein Vater nicht N igerianer sei und seine M utter 4 aus Kam erun habe flüchten m üssen, eventuell auch w eil er in einem ländlichen G ebiet gew ohnt habe, dass es in Afrika m öglich sei, ohne D okum ente zu leben und zu reisen, dass seine Staatsangehörigkeit nicht klar sei, da sein Vater Kam eruner und seine M utter N igerianerin gew esen seien, dass die H auptstadt von Abia State w ie von ihm angegeben U m uahia sei, und er den N am en C ID nur so kenne, dass bezüglich eines allfälligen Englisch-Akzentes sow ie betreffend seine M uttersprache eine Lingua-Analyse durchzuführen sei, dass der Beschw erdeführer im W eiteren vorbrachte, er habe körperliche und psychische Beschw erden, w eshalb der Vollzug der W egw eisung nicht zum utbar sei, dass für die w eitere Beschw erdebegründung auf die Akten zu verw eisen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 23. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Ver- w altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass seit dem 1. Januar 2007 das neue Verfahrensrecht Anw endung findet (Art. 53 Abs. 2 VG G ), dass für Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide nach den Artikeln 32 bis 34 AsylG die Frist fünf Arbeitstage beträgt (Art. 108a AsylG ), dass der Beschw erdeführer zur Beschw erdeerhebung legitim iert ist und auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, die gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG in seiner früheren Fassung getroffen w urden, die bisherige Beurteilungs- zuständigkeit der Beschw erdeinstanz auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt w ar, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass bei Begründetheit der Beschw erde die angefochtene Verfügung aufgehoben w urde und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgew iesen w urde (vgl. 5 Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass gem äss der revidierten, am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchen- de den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben, dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass m ithin nach erfolgter G esetzesrevision neu seit dem 1. Januar 2007 auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand des Beschw erdeverfahrens bildet, w obei im R ahm en der sum m arischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigenschaft und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen ist (vgl. das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Ak- ten auch aus Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, w es- halb für das N ichteinreichen von R eise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren G ründe vorliegen, dass das Bundesverw altungsgericht aufgrund der realitätsfrem den Ausführungen des Beschw erdeführers zu seiner R eise - es soll dabei nie zu einer Identitätskontrolle ge- kom m en sein - davon ausgeht, er habe für seine R eise aus dem H eim atland nach Euro- pa authentische Identitäts- und R eisepapiere besitzen m üssen und entsprechend auch verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner ge- setzlichen M itw irkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Be- hörden nicht aushändigte, zum al die diesbezüglichen pauschalen Ausführungen in der Beschw erde nicht zu überzeugen verm ögen, dass aufgrund der pflichtw idrigen N ichtabgabe entsprechender D okum ente die Identität des Beschw erdeführers bis heute nicht feststeht und dadurch auch seine persönliche G laubw ürdigkeit in erheblichem M asse in Frage gestellt ist, dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu R echt w eder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsw eise derjenigen von W egw eisungsvollzugshindernissen als erforderlich er- achtet hat, dass sich im vorliegenden Verfahren aufgrund der Aktenlage, w ie sie sich nach der sum m arischen Befragung vom 22. Juni und 3. Juli 2007 und der D irektanhörung vom 6 25. Juli 2007 darstellt, unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden kann, dass der Beschw erdeführer angesichts seiner insgesam t tatsa- chenw idrigen, w idersprüchlichen und vagen Vorbringen zu seiner H erkunft die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, und ebenso offensichtlich einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zutreffenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass der Beschw erdeführer insbesondere die festgestellten W idersprüche in den Anga- ben zu seiner Staatsangehörigkeit, seinem H erkunftsort und seiner Ethnie nicht aufzu- lösen verm ochte, dass sodann der H inw eis auf den nachgereichten Bericht von W ikipedia zur Sprache Igbo, w elche unter anderem den D ialekt N gw a um fasse, nichts an den festgestellten U n- stim m igkeiten in den Aussagen des Beschw erdeführers betreffend seine M uttersprache ändert, dass die offenbar gänzlich fehlenden Kenntnisse der im angeblichen H erkunftsort des Beschw erdeführers gesprochenen Sprache Igbo nicht nachvollziehbar sind, zum al der Beschw erdeführer anlässlich der Befragung in der Em pfangsstelle nebst Englisch auch N gw a - einen D ialekt der Sprache Igbo - als M uttersprache angegeben hat, hingegen die ihm auf Igbo gestellte Frage 'w ie geht's' nicht verstanden hat, dass zudem im Anschluss an die Befragung in der Em pfangsstelle vom D olm etscher be- m erkt w urde, der Beschw erdeführer habe schnell und flüssig in gutem Englisch geant- w ortet, w obei er einen in Kanada und in den U SA benutzten Ausdruck benutzt habe, und - insbesondere bei einzelnen Fragen und der R ückübersetzung - m it am erikani- schem Akzent gesprochen habe, dass angesichts der ungereim ten Aussagen sow ie aufgrund der Feststellungen betref- fend die Sprache, insbesondere des Englisch-Akzents des Beschw erdeführers, w elche sich m it dem angeblichen H erkunftsort nicht vereinbaren lassen, auf w eitere Abklärun- gen verzichtet w erden kann und der Antrag auf D urchführung einer Lingua-Analyse ab- zuw eisen ist, dass die w eiteren Ausführungen in der Beschw erdeschrift eben so w enig geeignet sind, die Vorbringen des Beschw erdeführers als glaubhaft erscheinen zu lassen, dass der Vorinstanz som it - auch w enn sie in der Verfügung nicht alle vom Beschw erde- führer geltend gem achten Vorkom m nisse aufführte - eine ausreichende G rundlage für die Entscheidfindung zur Verfügung stand und nicht die geringsten substanziierten An- haltspunkte für eine irgendw ie geartete Verfolgungs- beziehungsw eise G efährdungs- situation des Beschw erdeführers ersichtlich sind, dass unter den soeben dargelegten U m ständen auch im R ahm en des vorliegenden Be- schw erdeverfahrens kein Anlass zu einer w eiter gefassten Erhebung des Sachverhalts besteht, dass das BFM dem nach in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist,7 dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzli- chen Bestim m ungen steht, dass sich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Be- rücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäi- sche M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) als zulässig im Sinne von Art. 14a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20), erw eist, da vor dem H intergrund der vorstehenden Angaben nicht von drohenden M en- schenrechtsverletzungen auszugehen ist und die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass der Beschw erdeführer - w ie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - die Schw ei- zerischen Behörden über seine H erkunft im U nklaren gelassen hat, w eshalb im R ahm en der Prüfung der Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzuges eine Prüfung von allfälligen W egw eisungshindernissen in Bezug auf einen bestim m ten Staat entfällt, dass die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges zw ar von Am tes w egen zu prüfen ist, die U ntersuchungspflicht der Behörden jedoch ihre vernünftigen G renzen hat und dem Beschw erdeführer insbesondere die M itw irkungspflicht und Substanziierungslast zu- kom m t, dass der Beschw erdeführer über seinen angeblichen H eim atstaat lediglich unsubstan- ziierte Angaben zu m achen in der Lage w ar und sich nicht um die O ffenlegung seiner tatsächlichen H erkunft und die Beibringung echter Identitätspapiere bem ühte, w eshalb von einer Verletzung der M itw irkungspflicht auszugehen ist, und es unter diesen U m - ständen nicht Sache der Schw eizerischen Asylbehörden ist, nach allfälligen W egw ei- sungshindernissen in hypothetischen H eim at- oder H erkunftsländern zu forschen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2. S. 4 ff.), dass die geltend gem achten, nicht schlüssig belegten gesundheitlichen Problem e des Beschw erdeführers an diesen Feststellungen nichts ändern können, zum al keine H in- w eise auf eine gravierende Erkrankung vorliegen und auch die im Beschw erdeverfahren in Kopie eingereichten Fotos aus einer m edizinischen Krankengeschichte nichts ande- res dartun, dass der Beschw erdeführer für seine gesundheitlichen Problem e (D urchfall) anlässlich der Anhörung in der Befragung (Akte A1 Seite 10) das Essen in der Schw eiz als U r- sache nannte und in der D irektanhörung ausführte, eine O peration, die er aber nicht m achen lassen w olle, w äre angezeigt (Akte A12 Seite 13f.), dass es sich dem nach erübrigt, die von ihm in Aussicht gestellten Arztberichte abzu- w arten,8 dass som it der Vollzug der W egw eisung insgesam t als zum utbar zu erachten ist (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass schliesslich der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H ei- m atstaat auch als m öglich zu erachten ist (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), da es dem Be- schw erdeführer zuzum uten ist, sich die für die R ückkehr benötigten R eisedokum ente bei der zuständigen Vertretung seines H eim atlandes ausstellen zu lassen (Art. 8 Abs. Abs. 4 AsylG ), dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollstän- dig festgestellt w urde (Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher abzu- w eisen ist, dass eine Partei, die nicht über die erforderlichen M ittel verfügt, auf Antrag hin von der Bezahlung von Verfahrenskosten befreit w ird, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos er- scheint (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ), dass eine Beschw erde dann als aussichtslos gilt, w enn die G ew innaussichten beträcht- lich geringer sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet w erden können (vgl. BG E 125 II 265 E. 4b S. 275), dass unter diesen U m ständen die Beschw erdebegehren als aussichtslos erscheinen, w om it es an den m ateriellen Voraussetzungen zur G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege fehlt, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege deshalb abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem entes über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Ak- ten (R ef.-N r. N _______) - D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Alexandra Püntener Versand am :