<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.643/2002 /err </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Januar 2003 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Catenazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">W.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strafverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 19. November 2002. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Bezirksanwaltschaft Meilen stellte mit Verfügung vom 29. Oktober 2001 die gegen J.________ aufgrund diverser Anzeigen von W.________ eingeleitete Strafuntersuchung wegen Vergewaltigung etc. ein bzw. nahm die Untersuchung nicht an die Hand. Auf einen gegen diese Einstellung von W.________ erhobenen Rekurs trat der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirkes Meilen mangels rechtzeitiger Rekurserhebung am 28. Mai 2002 nicht ein. Dagegen erhob W.________ kantonale Nichtigkeitsbeschwerde, welche die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 19. November 2002 abwies, soweit sie darauf eintrat. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss erhob W.________ mit Eingabe vom 9. Dezember 2002 staatsrechtliche Beschwerde. Nachdem ihr das Bundesgericht mitgeteilt hatte, dass die Eingabe den gesetzlichen Anforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde nicht zu genügen vermöge, reichte sie mit als staatsrechtliche Beschwerde und als Revision bezeichneten Eingaben vom 29. Dezember 2002 Beschwerdeergänzungen ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die III. Strafkammer des Obergerichts legte in ihren Erwägungen des angefochtenen Entscheids ausführlich dar, weshalb die staatsvertragswidrige postalische Zustellung der Einstellungsverfügung unmittelbar an die Beschwerdeführerin dennoch fristauslösend wirkte und es dabei keine Rolle spielte, dass die Beschwerdeführerin davon ausging, dass zuerst über ihr Ausstandsbegehren zu entscheiden sei. Auf die zutreffenden Ausführungen der III. Strafkammer im angefochtenen Entscheid kann gemäss <span class="artref">Art. 36a Abs. 3 OG</span> verwiesen werden. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, soweit überhaupt den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> genügend, was diese Ausführungen in Frage stellen könnte. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung eines Rechtsbeistandes nicht entsprochen werden (<span class="artref">Art. 152 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. Januar 2003 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>