Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer III III 2018 223 Entscheid vom 24. April 2019 Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber Parteien 1.A.________, 2.B.________, 3.C.________, Beschwerdeführer, alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. et lic.rer.publ.. D.________, gegen 1.Gemeinderat Schwyz, Herrengasse 17, Postfach 253, 6431 Schwyz, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. F.________, 2.Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, Postfach 1186, 6431 Schwyz, 3.Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, Vorinstanzen, 4.E.________ AG, 6431 Schwyz, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. G.________, Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)2 Sachverhalt: A.1Am 3. Juli 2012 reichte die Seilbahn H.________AG beim Gemeinderat Schwyz das Gesuch um Bewilligung für den Neubau einer Parkierungsanlage bei der Talstation der Seilbahn in I.________ auf dem Grundstück KTN 001.________, ein. Gegen dieses im Amtsblatt Nr. 002.________ publizierte und öffentlich aufgelegte Baugesuch erhoben A.________, B.________ und C.________ öffentlich-rechtliche Einsprache. A.2Mit Gemeinderatsbeschluss (GRB) Nr. 1450 vom 16. November 2012 wies der Gemeinderat Schwyz die Einsprachen unter Kostenauflage ab und erteilte die Bewilligung für den Neubau einer zweigeschossigen Parkierungsanlage bei der neuen Talstation der Seilbahn H.________ unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des Amtes für Raumentwicklung vom 29. Oktober 2012. A.3Die hiergegen von A.________, B.________ und C.________ gemeinsam mit Schreiben vom 10. Dezember 2012 beim Regierungsrat des Kantons Schwyz erhobene Verwaltungsbeschwerde (Verfahren VB 384/2012 ["1. Rechtsgang"]) wurde mit Beschluss (RRB) Nr. 588/2013 vom 2. Juli 2013 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht hob diesen RRB Nr. 588/2013 auf Beschwerde hin mit VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 auf und wies die Sache an den Regierungsrat zurück, damit dieser die gebotenen ergänzenden Abklärungen und anschliessende Neubeurteilung vornehme. B.Am 17. Juli 2013 hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) die seilbahnrechtliche Konzession und die Plangenehmigung für die Umlaufkabinenbahn J.________ erteilt. Diese erwuchs unangefochten in Rechtskraft. C.1Mit RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 ("2. Rechtsgang") wies der Regierungsrat (unter Ausstand von Regierungsrat K.________) die Beschwerde ab. C.2Die von A.________, B.________ sowie C.________ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 ab. C.3Mit Urteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 hiess das Bundesgericht die von A.________, B.________ und C.________ am 9. Dezember 2014 gegen den VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 erhobene Beschwerde gut, hob den angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Entscheid auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht zurück. Die Kosten- und 3 Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts erachtete das Bundesgericht als willkürlich (Erw. 6). Im bundesgerichtlichen Verfahren gelte eine Rückweisung zu neuem Entscheid mit offenem Ausgang in der Hauptsache praxisgemäss als Obsiegen. Die Beschwerdeführer hätten Anspruch auf Kostenfreistellung und auf eine ungekürzte Parteientschädigung gehabt. D.1Mit VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 erkannte das Verwaltungsgericht was folgt: 1. In Gutheissung der Beschwerde vom 21. Juli 2014 werden der RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 gestützt auf das Bundesgerichtsurteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur Einholung eines Verkehrsgutachtens sowie zur anschlies- senden Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen. (2.1 Neuregelung der Kosten des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014). 2.2 Der Gemeinderat Schwyz und die Beschwerdegegnerin haben den bean- walteten Beschwerdeführern für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren Nr. 689/2014 eine Parteientschädigung (inkl. Barauslagen und MwSt) von je Fr. 1'000.-- (insgesamt Fr. 2'000.--) zu bezahlen. (3.1-8. Neuregelung der Kosten und Parteientschädigungen der verwaltungsgerichtlichen Verfahren VGE III 2014 137 vom 29.10.2014 und VGE III 2013 113 vom 27.11.2013; Zahlungsmodalitäten/Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). D.2Mit Eingabe vom 26. Oktober 2015 erhoben A.________, B.________ und C.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen diesen VGE III 2015 123 betreffend Erw. 2.2 des Entscheiddispositivs. Auf diese Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 1C_557/2015 vom 10. November 2015 nicht ein, weil es sich nicht um einen anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handle. E.1Mit Schreiben vom 22. April 2016 reichte die Beschwerdegegnerin ein Ver- kehrsgutachten der L.________AG, vom 10. März 2016 ein. Mit Eingabe vom 18. Juli 2016 an den Rechts- und Beschwerdedienst äusserten sich A.________, B.________ und C.________ zum Verkehrsgutachten und stellten folgende Anträge: 1. Das von der Bg unaufgefordert eingereichte Parteigutachten GA L.________AG vom 10. März 2016 sei als unbeachtlich zu erklären und aus dem Recht zu weisen. (2. …).4 4. Die den Bf zuzusprechende Parteientschädigung im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 sei auf mindestens Fr. 6'000.-- festzusetzen. 5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. E.2Mit RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 (3. Rechtsgang) entschied der Regierungsrat (unter Ausstand von Regierungsrat K.________) wie folgt: 1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als der Gesamtent- scheid der Vorinstanz 2 vom 29. Oktober 2012 mit folgenden Auflagen er- gänzt wird: "1. Vortrittssignalisation (…). 2. Auflagen Parkplatz Süd, KTN 003.________ 2.1 (…). lm Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. (2.-7. Kosten der drei Einspracheverfahren sowie der Verfahrenskosten und der Parteientschädigung des drittens Rechtsganges vor Regierungsrat; Rechts- mittelbelehrung/Zustellung)." E.3Gegen diesen RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 erhoben A.________, B.________ und C.________ mit Eingabe vom 23. Mai 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den folgenden Anträgen: 1. Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 25. April 2017 (RRB Nr. 323/2017) sei vollumfänglich aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung für den Neubau der Parkierungsanlage bei der Talstation I.________ sei nicht zu erteilen. 2. In Gutheissung der vorliegenden Beschwerde sei die Beschwerdesache zur Einholung eines parteiunabhängigen bzw. gerichtlich bestellten Gutachtens über alle massgebenden verkehrstechnischen und sicherheitstechnischen Fragen einschliesslich aller notwendigen strassenverkehrsrechtlichen Anord- nungen und zur anschliessenden Neubeurteilung in der Sache an den Regie- rungsrat (VI 1) zurückzuweisen. Ebenso sei im Rahmen dieser Rückweisung die Verlegung der Kosten im ersten Rechtsgang vom Regierungsrat im Sinne der nachfolgenden Begründung neu zu beurteilen. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde- gegnerin. Betreffend die Neubeurteilung der Kostenverlegung wurde die Erhöhung der Par- teientschädigung von Fr. 2'000.-- gemäss RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 (vgl. VGE III 2015 123 vom 24.9.2015, Disp.-Ziff. 2.2) auf Fr. 6'000.-- beantragt. F.Mit VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 entschied das Verwaltungsge- richt wie folgt: 5 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 aufgehoben, und die Sache wird im Sinne der Erwägun- gen und unter Verweis auf VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 zur Einholung eines behördlichen Verkehrsgutachtens sowie zur anschliessen- den Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen. 2. Die Kosten der drei Einspracheverfahren von je Fr. 500.-- (insgesamt Fr. 1'500.--) werden (in Ergänzung zur Kostenverlegung gemäss VGE III 2015 123 vom 24.9.2015) vollumfänglich der Beschwerdegegnerin auferlegt. 3. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) wer- den auf insgesamt Fr. 3'000.-- festgesetzt und je zur Hälfte (je Fr. 1'500.--) der Beschwerdegegnerin sowie dem Kanton auferlegt. (…). 4. Die Beschwerdegegnerin sowie der Kanton haben den beanwalteten Be- schwerdeführern eine Parteientschädigung von je Fr. 1'500.-- (inkl. Baraus- lagen und MwSt.) zu bezahlen. (5./6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). Das Verwaltungsgericht führte unter anderem aus (Erw. 4.1.2), das Bundesge- richt habe in seinem Urteil vom 1. Juli 2015 zwar nicht näher ausgeführt, wer das erforderliche Gutachten zu erstellen habe. Indessen lasse Erw. 4.3 des Bundes- gerichtsurteils insbesondere im Verbund mit den anschliessenden Ausführungen zum Eindruck einer Vorzugsbehandlung der Bauherrschaft keinen anderen Schluss zu, als dass ein solches Gutachten im bestehenden Verfahrensstadium nicht mehr privatautonom beigebracht werden könne. Der VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 habe nicht anders verstanden werden können, als dass nur noch ein behördlich veranlasstes Verkehrsgutachten zielführend sein könne (Erw. 4.1.3). Des Weiteren hielt das Verwaltungsgericht auch fest, die verlangte Koordination verschiedener Ämter habe das Privatgutachten nicht erbringen können, womit ihm grundsätzlich a priori mangels Erfüllung einer entscheidenden Voraussetzung für das gerichtlich geforderte behördliche Gutachten kein voller Beweiswert zugebilligt werden könne (Erw. 4.4). Dem Ersuchen der Beschwerdegegnerin, das Verwaltungsgericht möge das erforderliche unabhängige Verkehrsgutachten selber in Auftrag geben, könne unter Verweis auf den VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 (namentlich Erw. 2.2.2 bis Erw. 2.2.5), nicht stattgegeben werden. Dabei falle mit ins Gewicht, dass nur die Vorinstanzen geeignet und in der Lage seien, den vom Bundesgericht monierten Eindruck einer Bevorzugung einer Partei zu korrigieren und die Glaubwürdigkeit der Verwaltung als − ebenfalls − unabhängige und unparteiische Behörde zu beweisen (Erw. 4.5). Beizupflichten sei der Vorinstanz, dass nur noch zur Diskussion stehe, ob die Verkehrssicherheit − gemessen an den Vorgaben des Merkblattes Z 15 und der VSS-Norm 640 050 − im Rahmen des Parkhauses (wobei aufgrund des Sachzusammenhanges auch der Parkplatz auf 6 KTN 003.________ mitzuberücksichtigen sei) trotz eines zu engen Einfahrtsradius und allenfalls unter welchen flankierenden Massnahmen (Verkehrsanordnungen) gewahrt werden könne (Erw. 4.6). G.Mit RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 (4. Rechtsgang) entschied der Regierungsrat unter Ausstand von Regierungsrat K.________ wie folgt: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. Die gestützt auf den kantonalen Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 29. Oktober 2012 erteilten Einfahrtsbewilligungen des Tiefbauamtes werden aufgehoben. Die Sache wird zur Abklärung des Sachverhalts und zu neuem Entscheid über die Einfahrtsbewilligungen an die Vorinstanzen zurückgewie- sen. Die Beschwerdegegnerin ist zur Einreichung eines im Sinne der Erwä- gungen überarbeiteten neuen Verkehrserschliessungskonzepts für das ge- plante Parkhaus der H.________ unter Einbezug des bestehenden Parkplat- zes Süd aufzufordern. Die Planung der aus Verkehrssicherheitsgründen er- forderlichen Verschiebung bzw. Umplatzierung des KIGBO-Objektes Nr. 004.________ "Bildstock M.________" hat unter Einbezug der kantonalen Denkmalpflege zu erfolgen. 2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- werden zur Hälfte der Beschwerdegegnerin (Fr. 750.--) auferlegt und zur an- deren Hälfte auf die Staatskasse genommen. 3. (Rückbezahlung Kostenvorschuss). 4. Die Gutachtenskosten in Höhe von insgesamt Fr. 15 234.-- werden zu einem Drittel (Fr. 5078.--) der Beschwerdegegnerin auferlegt. Die restlichen zwei Drittel werden auf die Staatskasse genommen. 5. Den Beschwerdeführern wird für den 3. und 4. Rechtsgang vor dem Regie- rungsrat eine Parteientschädigung von jeweils Fr. 2000.-- zugesprochen. Die Parteientschädigung in Höhe von insgesamt Fr. 4000.-- ist von der Beschwer- degegnerin und vom Kanton jeweils zur Hälfte zu tragen. (6.-8. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). H.Gegen diesen RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 (Versand am 21.11.2018) lassen A.________, B.________ und C.________ mit Eingabe vom 12. Dezember 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträ- gen: 1. In Gutheissung der Beschwerde sei der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 20. November 2018 (RRB Nr. 842/2018) aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung für den Neubau der Parkierungsanlage bei der Talstation I.________ sei nicht zu erteilen. Ferner seien die Kosten be- treffend den 3. und 4. Rechtsgang sowie betreffend den 1. und 2. Rechtsgang vor Regierungsrat gemäss nachfolgendem Text zu verlegen. 2. Eventualiter im Falle der Rückweisung beantragen die Beschwerdeführer, dass Kantonsingenieur N.________ in den Ausstand zu treten habe. Ferner 7 seien die Kosten für den ersten bis und mit viertem Rechtsgang vor Regie- rungsrat gemäss Antrag Ziffer 1 oben zu verlegen. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde- gegnerin. I.Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 19. De- zember 2018, auf die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwer- deführer nicht einzutreten. Eventualiter sei die Beschwerde unter Kostenfolge zu- lasten der Beschwerdeführer abzuweisen. Das ARE teilt mit Schreiben vom 20. Dezember 2018 seinen Verzicht auf eine Vernehmlassung mit. Ebenso teilt der Gemeinderat am 27. Dezember 2018 seinen Verzicht auf eine einlässliche Vernehmlassung mit. Die Beschwerdegegnerin stellt mit Vernehmlassung vom 4. Januar 2019 folgende Anträge: 1. Auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, soweit sich diese auf die im RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 angeordnete Rückweisung bezieht. Eventualiter sei die Beschwerde insoweit abzuweisen. 2. Soweit sich die Beschwerde auf die Kostenregelung im RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 bezieht, sei sie abzuweisen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MwSt.) und unter solidarischer Haftung zulasten der Beschwerdeführer. J.Mit Replik vom 6. Februar 2019 halten die Beschwerdeführer vollumfäng- lich an ihren mit der Beschwerde vom 12. Dezember 2018 gestellten Anträgen fest, so insbesondere auch am Eventualantrag betreffend Ablehnung von N.________. Duplizierend hält die Beschwerdegegnerin am 28. Februar 2019 an ihren mit der Vernehmlassung vom 4. Januar 2019 gestellten Anträgen fest. Hierzu nehmen die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 22. März 2019 Stellung. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.1Vorab ist (in Ergänzung zum vorstehenden Ingress) die Vorgeschichte zu rekapitulieren. 1.1.1 Mit dem Gesamtentscheid vom 29. Oktober 2012 erteilte das ARE die kan- tonale Baubewilligung für das Bauvorhaben "Parkierungsanlage Talstation H.________" "im Sinne der Erwägungen und unter den Auflagen und Nebenbe- stimmungen der zuständigen Stellen gemäss Kap. II, Ziffern 1 ff.". Gemäss Ziff. 3 beantragte das Tiefbauamt die Erteilung der "3 Einfahrtsbewilligungen 'Hofzufahrt KTN 001.________', 'Parkhaus' und 'Notausfahrt Parkhaus' "unter Auflagen; die Unterschreitung des Strassenabstandes könne mit Auflagen bewilligt werden. Der Gesamtentscheid wurde zum integrierenden Bestandteil der (kommunalen) 8 Baubewilligung vom 16. November 2012 (GRB Nr. 1450) erklärt (Erw. 14; Disp.- Ziff. 6). Das Tiefbauamt hatte mit Fachbericht 2 vom 5. Oktober 2012 Optimierungsbedarf hinsichtlich der Einfahrt zum Parkhaus (Längenprofil sowie Fussgängerführung ab Parkhaus EG), der Fussgängerführung bei der Querung der I.________strasse sowie des bestehenden talseitigen Parkplatzes Süd (namentlich aufzuhebende Parkfelder wegen Sichtfeldern) erkannt. Verlangt wurde insbesondere, dass einerseits innerhalb der Sichtfelder keine Fahrzeuge, Rabatten, Sträucher, Hagungen, Reklametafeln oder andere Hindernisse, welche höher als 0.6 m sind, die notwendige Sichtweite behindern, und dass anderseits die in das Sichtfeld hineinragenden Parkfelder des bestehenden Parkplatzes Süd aufgehoben werden. Eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit wurde im Übrigen verneint. Der verkehrstechnische Dienst der Kantonspolizei wies mit Stellungnahme vom 29. Juli 2012 unter anderem darauf hin, dass die Sichtweiten bei der normalen Ein- und Ausfahrt immer gewährleistet sein müssten. Für den Fussgängerstreifen über die I.________strasse solle unbedingt eine Mittelschutzinsel in Betracht gezogen werden. Mit Stellungnahme vom 5. Oktober 2012 hielt der Verkehrstechnische Dienst am Erfordernis einer Mittelschutzinsel fest unter Verweis auf entsprechende strassenverkehrsrechtliche Signalisationsverfahren (vgl. VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 4.5.2). Mit diesem Entscheid VGE III 2013 113 hielt das Verwaltungsgericht fest, weder in den Fachberichten des Tiefbauamtes vom 4. Juli 2012 und 5. Oktober 2012 noch im Gesamtentscheid des ARE sei der von den Beschwerdeführern gerügte Einlenkradius thematisiert worden. Zudem sei der erforderliche Einfahrtsradius von 5 m bzw. 6 m mit nur 3 m nicht gewahrt. Die Sache sei daher in diesem Punkt an den Regierungsrat zurückzuweisen (Erw. 4.6.1 ff.). 1.1.2 Der Rechts- und Beschwerdedienst des Sicherheitsdepartements unter- breitete dem Tiefbauamt hierauf am 14. Januar 2014 einen Fragekatalog. Ge- stützt auf diese ergänzenden Abklärungen beurteilte der Regierungsrat zum ei- nen die Sichtverhältnisse bei der Parkhausausfahrt, zum andern die Frage der Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit dem bergseitigen Einlenkradius. Beide Fragen beurteilte der Regierungsrat positiv. Betreffend den Einlenkradius lege das Tiefbauamt überzeugend dar, dass die Parkhausein- und -ausfahrt verkehrs- sicher gestaltet und trotz der Unterschreitung des bergseitigen Einlenkradius ein sicheres Kreuzen von zwei Fahrzeugen im Einmündungsbereich möglich sei; dass ein Personenwagen nicht mit einem Kleinbus kreuzen könne, ändere hieran nichts, weil das Parkhaus grossmehrheitlich von Personenwagen benutzt werde. Um die Richtwerte vollständig einzuhalten, müsste die Ausfahrt verlegt werden, was eine vollständige Überarbeitung des Projektes zur Folge hätte; dies müsste als unverhältnismässig qualifiziert werden (vgl. VGE III 2014 137 vom 29.10.2014 9 Erw. 4.1.1 f.). Das Verwaltungsgericht stützte diese Auffassung und wies die Be- schwerde ab. Das Bundesgericht erwog mit dem Urteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 unter anderem, die Qualifikation der O.________strasse als Lokalverbindungsstrasse ändere nichts daran, dass bei einer zumindest im Winter erschlossenen Zahl von mehr als 15 Parkplätzen aus Richtung O.________ ein minimaler Einlenkradius von 5 m gemäss der VSS-Norm 640 050 Tabelle 2 (bzw. 6 m gemäss kantonalem Merkblatt zur Ergänzung Formular Z 15) [Merkblatt Z 15] zum Fahrbahnrand eingehalten werden müsse, der mit 3 m deutlich unterschritten werde. Wie sich aus dem von den Vorinstanzen für massgeblich erachteten Schleppkurvenplan ergebe, sei das Kreuzen im Einfahrtsbereich für Personenwagen knapp möglich; dagegen könnten Personenwagen und Kleinbusse nicht kreuzen, so dass einfahrende Fahrzeuge u.U. auf der Strasse warten müssten. Dies (und der damit möglicherweise verbundene Rückstau) könne die Sichtverhältnisse für ausfahrende Autos verschlechtern, was insbesondere für die von der O.________ kommenden Fahrzeuge eine Gefahr darstellen könnte. Eine solche Situation trete nach den Feststellungen der Vorinstanzen allerdings sehr selten auf (Erw. 4.2.3). Gemäss Ziff. 2.1 des Merkblatts Z 15 wäre ein Verkehrsgutachten erforderlich gewesen, da es sich um die Einfahrt einer verkehrsstarken Anlage, als welche Anlagen mit mehr als 50 Parkplätzen bzw. mehr als 600 Fahrzeugen pro Tag gelten, in eine Kantonsstrasse handle. Die projektierte Einfahrt weiche nicht unerheblich von den Vorgaben des Merkblatts Z 15 wie auch von der VSS-Norm 640 050 ab. Auch in formeller Hinsicht sei das Baugesuch nicht vollständig gewesen; gewisse für die Beurteilung erforderliche Unterlagen seien im Bewilligungsverfahren eingeholt worden; andere Detail-Anpassungen zur Optimierung des Vorhabens seien vom Tiefbauamt mittels Auflagen verlangt. Die Signalisation in der Umgebung der Parkhauseinfahrt, die für die Beurteilung des Risikos ebenfalls relevant wäre, soll sogar zu einem späteren Zeitpunkt, nach Abschluss des Baubewilligungsverfahrens festgelegt werden. Unter Würdigung dieser Umstände hätte das Verwaltungsgericht den Antrag der Beschwerdeführer auf die nachträgliche Einholung eines Verkehrsgutachtens nicht abweisen dürfen (Erw. 4.3). Den Anspruch der Beschwerdeführer auf Kostenfreistellung und eine ungekürzte Parteientschädigung begründete das Bundesgericht damit, dass die Ausfahrt gemäss der Beurteilung des Regierungsrates verlegt werden müsste, um die Richtwerte für den bergseitigen Einlenkradius einzuhalten; dies hätte eine vollständige Überarbeitung des Projekts zur Folge, was bedeute, dass die Gutheissung der Rüge betreffend den Einlenkradius zum Bauabschlag für das Bauprojekt hätte führen können (Erw. 6.1). 10 1.1.3 Im Nachgang zu diesem Bundesgerichtsurteil wies das Verwaltungsgericht die Sache mit VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 an den Regierungsrat zurück (Erw. 2.2.2 ff.). Diese werde neben der Evaluation des mit dem Verkehrsgutachten zu betrauenden Gutachters, was unter Einbezug und Wahrung des Gehörsanspruches der Parteien zu erfolgen habe, auch die entsprechenden relevanten Fragestellungen − unter Einbezug allfälliger Ergänzungsfragen der Parteien − zu formulieren haben. Hinzu komme, dass angesichts der ins Verkehrsgutachten zu integrierenden Problematik der allenfalls erforderlichen strassenverkehrsrechtlichen Anordnungen verschiedene Amtsstellen involviert sein dürften. Überdies bedürfe die Würdigung des zu erstellenden Verkehrsgutachtens zunächst besonderer Fachkenntnisse bzw. sei Sache der zuständigen Fachstellen. Schliesslich sei auch zu berücksichtigen, dass die Sache bereits mit VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 an den Regierungsrat zurückgewiesen worden sei und es sich aus der Retrospektive (d.h. im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils) mithin aufgedrängt hätte, im Rahmen dieser Rückweisung nicht nur dem Tiefbauamt ergänzende Fragen zu unterbreiten, sondern gestützt auf ein Verkehrsgutachten unter Einbezug der zuständigen Ämter und unter Wahrung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer eine vertiefte (Neu-)Beurteilung vorzunehmen. 1.1.4 In Missachtung dieser für die Vorinstanz (und die Verfahrensparteien) grundsätzlich bindenden gerichtlichen Anweisungen reichte die Beschwerdegegnerin ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten ein, was vom Regierungsrat akzeptiert wurde. Mit RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 hiess der Regierungsrat die Beschwerde insoweit gut, als er den Gesamtentscheid des ARE vom 29. Oktober 2012 mit verschiedenen Auflagen ergänzte. Dieser Entscheid wurde vom Verwaltungsgericht mit VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 aufgehoben, und die Sache wurde unter Verweis auf VGE III 2015 123 vom 24. Sep-tember 2015 zur Einholung eines behördlichen Verkehrsgutachtens so- wie zur anschliessenden Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen. 1.2Der Rechts- und Beschwerdedienst des Sicherheitsdepartements liess im Nachgang zum VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 und unter Wahrung des rechtlichen Gehörs der Parteien bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), P.________ (BSc FHZ Bau-Ing., Berater Verkehrstechnik) das erforderliche Ver- kehrsgutachten erstellen. Die erforderlichen Verkehrserhebungen wurden durch die Q.________AG vorgenommen (angefochtener RRB Ingress lit. G; vgl. Ver- kehrsgutachten - Neubau Parkhaus der H.________, Bern 2018). Der Regierungsrat definierte als Gegenstand des angefochtenen RRB die Prü- fung, "ob die kantonalen Einfahrtsbewilligungen in die I.________strasse zu 11 Recht erteilt worden sind" (Erw. 2). Nicht mehr zu prüfen seien diejenigen Punk- te, bei welchen das Bundesgericht und/oder das Verwaltungsgericht bereits eine abschliessende Beurteilung vorgenommen hätten. Diesbezüglich könne auf den RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 sowie Erw. 4.6 des VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 verwiesen werden (Erw. 2). Des Weiteren erwog der Regie- rungsrat, für die Durchführung eines Augenscheines bestehe keine Veranlassung (Erw. 4). In Würdigung des Gutachtens (Erw. 7 - 9) folgerte der Regierungsrat zusammen- fassend, das Verkehrserschliessungskonzept des geplanten Parkhauses samt dem bestehenden Parkplatz Süd sei wie folgt zu überarbeiten (Erw. 10): - Der Bildstock "M.________" muss in Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege so verschoben oder umplatziert werden, dass die Verkehrssicherheit der Parkhausein- bzw. -ausfahrt ohne Einschränkung der erforderlichen Sichtweite in Richtung O.________ gewährleistet ist. - Mit Bezug auf die Schleppkurven im Ein- und Ausfahrtsbereich sind folgende Massnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit erforderlich: - Angemessene Verbreiterung der beiden Fahrspuren zur Schaffung einer Sicherheitsreserve bei Begegnungssituationen. - Verzicht auf feste Abgrenzungen der Fahrbahn zum Innenbereich sowie zur rechtsseitigen Begrenzung der Parkhausausfahrt in Richtung Fussgängeraufgang. - In die Baubewilligung ist eine Auflage aufzunehmen, wonach die Anlieferungen ausserhalb der Betriebszeiten der Bahn zu erfolgen haben. - Bei der Parkhausausfahrt ist die Signalisation "Kein Vortritt" anzubringen. - Für die Neuorganisation des Parkplatzes Süd ist die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes erforderlich, welches gleichzeitig auch Bezug auf die Ein- und Ausfahrtssituation des geplanten Parkhauses nimmt. Dabei sind folgende Aspekte - soweit im Rahmen des Gesamtkonzepts realisierbar - zu berücksichtigen: - Es ist zu prüfen, ob die Erschliessung des Parklatzes Süd über nur eine Grundstückszufahrt abgewickelt werden kann. Das Ein- und Ausfahren soll jeweils in Vorwärtsrichtung erfolgen. - Die Fahrbahnhaltestellen des Linienbusses sind so zu platzieren, dass eine ausreichende Knotensichtweite bei der Ein- und Ausfahrt des Parklatzes Süd sowie bei der Ein- und Ausfahrt des Parkhauses sichergestellt ist. Zur Sichtweitenverbesserung ist beim Parkplatz Süd der Verzicht auf sichtverdeckende Parkfelder in Erwägung zu ziehen. - Bei der Parkplatzausfahrt ist die Signalisation "Kein Vortritt" anzubringen. - Markierung einer Sicherheitslinie im Bereich der Fahrbahnhaltestellen, damit der Linienbus während der Wartezeit nicht überholt werden kann. - Die Platzierung des Fussgängerstreifens ist so zu wählen, dass die Fussgänger nicht dazu verleitet werden, die I.________strasse unkontrolliert zu überqueren.12 - Sollte der Fussgängerstreifen bei einer Fahrbahnhaltestelle hinter dem Haltebereich angeordnet werden, ist den Sichtverhältnissen im Annäherungsbereich besondere Beachtung zu schenken. In einem solchen Fall ist die Ausrüstung des Fussgängerstreifens mit einer Fussgängerschutzinsel zu prüfen. - Im Weiteren sind Massnahmen zur besseren Koordination und Leitung der verschiedenen Verkehrsströme (Fussgänger, Zweiradfahrer, Autos, Linienbusse, Gesellschaftswagen, Lieferanten) wie Markierungen, Warnhinweise, Beleuchtung etc. in Erwägung zu ziehen. Das neue Verkehrskonzept ist den kantonalen Fachämtern zur Prüfung bzw. Bewilligung vorzulegen. Für die Erarbeitung des neuen Verkehrskonzepts empfiehlt sich der frühzeitige Beizug eines Sachverständigen. Mit diesen Massnahmen erscheine eine verkehrssichere Erschliessung des Parkhauses in Koordination mit dem Parkplatz Süd möglich. Eine direkte Verwei- gerung der Baubewilligung mangels hinreichender Erschliessung sei daher zum aktuellen Zeitpunkt nicht angezeigt. Vielmehr sei die mit dem kantonalen Gesam- tentscheid des ARE vom 29. Oktober 2012 erteilte Einfahrtsbewilligung zur Ein- holung eines überarbeiteten Verkehrserschliessungskonzepts zu neuem Ent- scheid an die Vorinstanzen zurückzuweisen (Erw. 13). 1.3Die Beschwerdeführer machen im Wesentlichen geltend, beim angefoch- tenen RRB handle es sich um einen Rückweisungsentscheid, der unzulässig sei, weil es damit zu einem nachgelagerten Baubewilligungsverfahren komme, wie es gegen Bundes- und kantonales Recht und auch gegen die bindenden Wei- sungen des Verwaltungsgerichts im VGE II 2015 123 vom 24. September 2014 (Erw. 2.2.1) verstosse (Beschwerde S. 3 Ziff. 2.1; S. 6 f. Ziff. 2.5; S. 8 f. Ziff. 2.7; vgl. Replik S. 2 B 2). Der Rückweisungsentscheid könne sich auf keine Rechts- grundlage abstützen. Die Beschwerdeführer könnten sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Regierungsrat nach seinen mehrmals gescheiterten Versu- chen einer Bewilligungserteilung durch ein erneut fragwürdiges Vorgehen doch noch eine Bewilligung für das von allem Anfang an fehlgeplante Projekt erreichen wolle. Punkto Verkehrssicherheit sei das bfu-Gutachten geradezu vernichtend ausgefallen. Mit dem dringend erforderlichen Neuanfang könne auch ökologi- schen und ökonomischen Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (Be- schwerde S. 3 f. Ziff. 2.1; vgl. Replik S. 2 f. Ziff. B 3). Der Regierungsrat habe sich mit den Vorbringen der Beschwerdeführer betreffend den Bauabschlag und die allfällige Neuausschreibung nicht auseinandergesetzt und so ihr rechtliches Gehör verletzt. Die Rechtsfrage der Zulässigkeit der Rückweisung sei vorab zu klären, ehe das aufwändige Verfahren betreffend rechtlich unhaltbare Nebenbe- stimmungen in Angriff genommen werde. Das Rechtsschutzinteresse der Be- schwerdeführer zur Anfechtung der Rückweisung sei jedenfalls gegeben (Be- schwerde S. 4 f. Ziff. 2.2). Der Regierungsrat sei nunmehr im Vergleich zu seinen 13 früheren Entscheiden zu einem ganz anderen Ergebnis gelangt und habe festge- stellt, dass das Eingabeprojekt zufolge von gravierenden Erschliessungsmängeln grundsätzlich nicht bewilligungsfähig sei (vgl. Replik S. 4 Ziff. B 6). Diese schwer- wiegenden Mängel beträfen das grosse Unfallrisiko zufolge des toten Winkels bei der bergseitigen Ausfahrt, den baupolizeirechtlich ungenügenden bergseitigen Einfahrtsradius mit erheblicher Gefährdung der Verkehrssicherheit und sicher- heitstechnisch mangelhafte Ausgestaltung der Bushaltestellen und Fussgänger- führung sowie der baupolizeilich ungenügenden Zu- und Wegfahrt beim Park- platz Süd und deren vollständige Neugestaltung. Der Regierungsrat habe auf- grund dieses verheerenden Befundes in Erw. 10 zusammenfassend nicht weni- ger als zwölf einschneidende Änderungs- oder zumindest Abklärungs-Tatbe- stände aufgelistet (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 2.3). Es könne nicht erstaunen, dass die ohne Besprechung mit den Fachämtern der kantonalen Verwaltung erlasse- nen Weisungen des Regierungsrates teils widersprüchlich seien wie bspw. die Markierung einer Sicherheitslinie im Bereich der Fahrbahnhaltestelle, womit auch die berg- und talseitige Zufahrt zum Parkplatz Süd verhindert würde (Beschwer- de S. 6 Ziff. 2.4). Eine Rückweisung an die Vorinstanzen und faktisch ans kanto- nale Tiefbauamt sei angesichts des VGE II 2015 123 vom 24. September 2014 auch formal unzulässig (vgl. Replik S. 2 Ziff. B 2). Die Vorbefasstheit des kanto- nalen Tiefbauamtes sei mit der Eingabe vom 9. November 2018 aufgezeigt wor- den. Hinzu komme, dass der allfällige Rückweisungsentscheid des Tiefbauamtes beim Regierungsrat anzufechten wäre, der an seine Weisungen gebunden wäre (Beschwerde S. 6 f. Ziff. 2.5). Auch materiell-rechtlich sei die Rückweisung un- statthaft. Schwerwiegende Mängel könnten nicht durch Nebenbestimmungen oder Auflagen behoben werden, sondern hätten unweigerlich den Bauabschlag zur Folge. Betroffen sei vorliegend eine grössere Umgestaltung des strittigen Ein- fahrtsbereichs sowie des Parkplatzes Süd, also zweier massgeblicher Erschlies- sungsanlagen des Gesamtprojektes. Mit diesem Vorgehen werde das Koordina- tionsgebot unterlaufen (S. 7 ff. Ziff. 2.6 f.). Mit der Rückweisung verstosse der Regierungsrat auch gegen das Dispositionsprinzip im Sinne der Gebundenheit an die Parteibegehren (vgl. Replik S. 2 Ziff. B 2, S. 5 Ziff. B 8). Die Beschwerde- gegnerin habe sich im regierungsrätlichen Verfahren mit aller Vehemenz gegen die komplexe Überarbeitung des Konzeptes für den Parkplatz Süd gewehrt (Be- schwerde S. 9 Ziff. 2.8). Zusammenfassend habe der Regierungsrat, statt wei- sungsgemäss vorzugehen (VGE III 2017 102 und VGE III 2015 123), die Sache mit einem Strauss von nicht angehenden Nebenbestimmungen und Auflagen in ein nachgelagertes Baubewilligungsverfahren zurückgewiesen. Mit der Detail- Erarbeitung und Festlegung der Nebenbestimmungen und Auflagen sei das Tief- bauamt betraut worden, welches bislang stets für die Beschwerdegegnerin Partei 14 genommen habe (Beschwerde S. 9 f. Ziff. 2.9). Für den Fall, dass das Verwal- tungsgericht den beantragten Bauabschlag nicht schützen wolle, werde der Ausstand des Kantonsingenieurs wegen Vorbefasstheit beantragt, da dieser na- mens des Tiefbauamtes mehrfach Stellungnahmen zu Gunsten der Beschwer- degegnerin abgegeben habe (Beschwerde S. 10 f. Ziff. 3). 1.4Die Beschwerdegegnerin bringt unter anderem vor, mit dem angefochtenen RRB Nr. 842/2018 sei nur die Einfahrtsbewilligung des Tiefbauamtes aufgehoben und die Sache zu weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid an die Vor- instanzen, insbesondere das Tiefbauamt, zurückgewiesen worden. Dadurch sei- en die Beschwerdeführer in ihren schutzwürdigen Interessen nicht tangiert, da ein definitiver Entscheid über die Bewilligungsfähigkeit der Einfahrt und damit des Parkhauses als solches noch ausstehend sei. Die Einfahrtsbewilligung sei unab- dingbare Voraussetzung für die Bewilligung und den Bau des Parkhauses. Kön- ne die Einfahrtsbewilligung nicht erteilt werden, werde auch die Baubewilligung für das Parkhaus als Gesamtes nicht erteilt (S. 3 f. Rz. 5 ff.). Beschwert seien die Beschwerdeführer hingegen hinsichtlich der Regelung der Parteientschädigung (S. 4 Rz. 7). Im Zusammenhang mit der Einfahrtsbewilligung sei keine Vielzahl von Projektänderungen erforderlich. Dies gelte allenfalls für die Verschiebung des Bildstöcklis; ansonsten seien Fragen der Verkehrssicherheit betroffen (S. 4 f. Rz. 10; vgl. S. 8 Rz. 26 f.). Eine Rückweisung zur vertieften Abklärung allfälliger Nebenbestimmungen und Auflagen, die ohne ausdrückliche gesetzliche Grund- lage zulässig seien, stelle ein übliches Vorgehen dar (S. 5 Rz. 11 ff.). Wäre der Regierungsrat von gravierenden Erschliessungsmängeln ausgegangen, hätte er die Baubewilligung und nicht bloss die Einfahrtsbewilligung aufgehoben (S. 5 f. Rz. 15; vgl. S. 6 Rz. 17). Die Frage der Einfahrtsbewilligung sei nicht in ein nach- gelagertes Baubewilligungsverfahren verschoben worden; vielmehr werde mit der Rückweisung dem Koordinationsgebot Rechnung getragen (S. 6 Rz. 16; S. 8 Rz. 28; S. 9 Rz. 32). Es sei nicht zu beanstanden, wenn der Regierungsrat die zu klärenden Fragen definiert habe (S. 7 Rz. 20 f.). Die Rückweisung ans Tiefbau- amt als kantonale Fachbehörde sei naheliegend und rechtens (S. 7 Rz. 22). Der Regierungsrat hätte die Einfahrtsbewilligung selber auch nur unter Beizug des Tiefbauamtes als kantonale Fachstelle erteilen können (S. 8 Rz. 24). Der Regie- rungsrat sei nicht an die Parteianträge gebunden und müsse das Recht von Am- tes wegen anwenden; entsprechend könne er nicht gegen das Dispositionsprin- zip verstossen (S. 9 Rz. 29 ff.). 2.1Das Sicherheitsdepartement und die Beschwerdegegnerin (unter Vorbehalt der mitangefochtenen Parteientschädigung) beantragen Nichteintreten auf die 15 Beschwerde, da es sich beim angefochtenen RRB um einen erst mit der Haupt- sache anfechtbaren Zwischenentscheid handle. 2.2.1 Gegenstand der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind primär Verfügungen und Entscheide, womit ein Verfahren durch eine Sach- oder Nichteintretensver- fügung oder einen entsprechenden Entscheid abgeschlossen wird, sowie in be- schränkter Weise Zwischenbescheide (§ 51 lit. a und b des Verwaltungsrechts- pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Selbständig anfechtbar sind allein die in § 36 Abs. 1 lit. b VRP abschliessend aufgezählten Zwischen- bescheide, unter anderem jene verfahrensleitenden Anordnungen, die für die Parteien "einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken" (§ 36 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 VRP), so namentlich die vorsorglichen Massnahmen oder der Entzug der Suspensivwirkung (vgl. Josef Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton Schwyz, Diss. Zürich 1980 S. 56 f.; S. 76 f.; vgl. auch René Wieder- kehr, Allgemeines Verwaltungsrecht, Zürich 2017 Rz. 277; Kiener/Rütsch/Kuhn, Öffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015 Rz. 1258). Die übrigen verfahrenslei- tenden Anordnungen können nur mit der Hauptsache angefochten werden (§ 36 Abs. 2 VRP). 2.2.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu Art. 93 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) wird von einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil gesprochen, wenn dieser auch durch ein nachfolgendes günstiges Urteil nicht oder nicht mehr vollständig behoben werden kann (BGE 137 III 380 Erw. 1.2.1; 136 II 165 Erw. 1.2.1 S. 170; 135 I 261 Erw. 1.2 S. 263 mit Hinweisen; Tschannen/Zimmerli/Müller, Allgemei- nes Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2009, § 28 Rz. 84). Ein Rückweisungsentscheid, mit dem eine Sache zu neuer Abklärung und Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, bewirkt gemäss dieser Rechtsprechung in der Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil, sondern führt bloss zu einer Verlängerung des Verfahrens (vgl. BGE 139 I 143 Erw. 1.2; BGE 137 III 380 Erw. 1.2.1; 136 II 165 Erw. 1.2.1; VGE III 2017 8 vom 28.4.2017 Erw. 1.2.2; Thurnherr, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 8.125). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gründet auf der Ansicht, dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil grundsätzlich rechtlicher Natur sein muss (vgl. Kiener/Rütsche/Kuhn, a.a.O., Rz. 1264). Das kantonale Recht setzt demgegenüber (wie auch das Verwaltungsverfahrensgesetz des Bundes) nicht voraus, dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil rechtlicher Natur sein muss. Auch ein tatsächlicher Nachteil kann genügen. Das schutzwürdige Interesse kann namentlich wirtschaftlich begründet sein, der Prozessökonomie (bereits eingetretene oder drohende Rechtsverzögerung) oder der 16 Rechtssicherheit entspringen (vgl. Martin Kayser, in: Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum VwVG, 2008, Art. 46 Rz. 11 mit Hinweisen; Martin Bertschi, in: Griffel, Kommentar VRG, 3. Aufl. 2014, § 19a Rz. 48 mit Hinweisen; VGE III 2017 8 vom 28.4.2017 Erw. 1.2.3). Das blosse Interesse, eine Verlängerung oder Ver- teuerung des Verfahrens abzuwenden, genügt indes nicht ohne Weiteres, um ei- ne Zwischenverfügung anfechten zu können (Kiener/Rütsch/Kuhn, a.a.O., Rz. 1262, mit Hinweis auf BGE 135 I 261 Erw. 1.2 und 135 II 30 Erw. 1.3.4). Allerdings muss sichergestellt werden, dass das Verfahren insgesamt dem verfassungsrechtlichen Gebot genügt, im Rahmen eines fairen Verfahrens innert angemessener Frist einen wirksamen Rechtsschutz zu gewähren (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Unter diesem Gesichtspunkt kann es ausnahmsweise verfassungsrechtlich geboten sein, bereits auf einen Zwischenentscheid einzutreten, wenn es rechtsstaatlich unzu-mutbar wäre, die Parteien auf die Anfechtung des Endentscheids zu verweisen ( BGE 136 II 165 Erw. 1.2.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts (BGer) 1C_43/2012 vom 1.2.2012 Erw. 2.2). 2.2.3 Die Anfechtbarkeit von Rückweisungsentscheiden wird aufgrund der Viel- falt möglicher Fallkonstellationen differenziert beurteilt. Sofern der Vorinstanz bei der Umsetzung des Rückweisungsentscheides einer Beschwerdeinstanz ein er- heblicher Entscheidungsspielraum verbleibt, handelt es sich grundsätzlich um ei- nen nicht selbständig anfechtbaren Zwischenentscheid (vgl. Kiener/Rütsch/Kuhn, a.a.O., Rz. 452). Rückweisungsentscheide, mit denen die Rechtsmittelbehörde die Angelegenheit zur weiteren Behandlung bestimmter Fragen im Sinne ihrer Erwägungen an die Vorinstanz zurückweist, sind insoweit wie Endentscheide mit dem ordentlichen Rechtsmittel anfechtbar, als mit ihnen für die Vorinstanz ver- bindlich über den Streitgegenstand oder zumindest einen Teilaspekt entschieden wird und der unteren Instanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungs- rechtspflege im Kanton Bern, 1997, Art. 49 Rz. 15). Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gilt ein Rückweisungsent- scheid einer kantonalen Rekurs- bzw. Beschwerdeinstanz, welcher hinsichtlich des im Streit stehenden Anspruches eine verbindliche Anordnung an die Vor- instanz enthält, in der Regel nicht als Zwischenverfügung, sondern als instanz- abschliessender, anfechtbarer Endentscheid (EGV-SZ 2016 B1.6, mit weiteren Hinweisen, u.a. auf VGE 1004/02 vom 28.6.2002 Erw. 1d mit weiteren Hinwei- sen). Mit VGE 1057/97 vom 8. April 1998 ist das Verwaltungsgericht auf eine Beschwerde gegen einen regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid in einer Bausache (zur Beurteilung erforderlicher Abstellplätze für Fahrräder) noch ohne 17 weiteres eingetreten. Mit VGE 903/05 vom 28.9.2005 Erw. 4.1 hat das Verwaltungsgericht in hohen Kosten verlangter Abklärungen ein wirtschaftliches Interesse erkannt, welches ein schutzwürdiges Interesse begründen kann. In VGE III 2017 7 vom 28. April 2017 hat das Verwaltungsgericht in einer bereits überlangen Verfahrensdauer ein tatsächliches Interesse erkannt. In VGE III 2018 121 vom 18. Dezember 2018 hat das Verwaltungsgericht angesichts der mit dem regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid verbindlich angeordneten rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärungen als Voraussetzung für die Neubeurteilung eine erhebliche Beschränkung des der Baubewilligungsbehörde (Gemeinderat) verbleibenden Entscheidungsspielraumes durch den regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid erkannt. 2.3Die Beschwerdeführer machen vorliegend unter anderem zum einen gel- tend, das bfu-Gutachten müsse entgegen der regierungsrätlichen Beurteilung zu einem Bauabschlag führen, weil das Koordinationsgebot verletzt worden und die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet sei, es dem Parkhaus mithin an einer rechtsgenüglichen Erschliessung gebreche. Dringen sie mit diesem Argument durch, würde dies die Gutheissung der Beschwerde und somit einen sofortigen Endentscheid bedeuten (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG), was die angeordneten ergänzenden Abklärungen hinfällig machen würde und somit für alle Parteien mit einer mehr oder weniger erheblichen Kostenersparnis verbunden wäre. Zum an- dern sprechen die Beschwerdeführer insbesondere nicht zu Unrecht davon, dass der Regierungsrat die in Erw. 10 "aufgelisteten Mängel zum Gegenstand seiner Weisungen" für den Gemeinderat als Bewilligungsbehörde mache (Beschwerde S. 5 Ziff. 2.3). In der Tat schränken diese Vorgaben den Spielraum der Bewilli- gungsbehörde erheblich ein (vgl. zur Diktion in Erw. 10 des angefochtenen RRB betr. Bildstock: "muss … verschoben oder umplatziert werden"; betr. Schleppkur- ven: "sind folgende Massnahmen … erforderlich"; betr. Neuorganisation Park- platz Süd: "sind so zu platzieren"; "ist … anzubringen" etc.). Schliesslich darf vor- liegend auch die bereits (über-)lange Verfahrensdauer mitberücksichtigt werden (4. Rechtsgang vor dem Regierungsrat). Obsiegen die Beschwerdeführer mit ih- rem (Haupt-)Antrag, kommt es zu einem Endentscheid und somit zum Abschluss des Verfahrens. Soweit die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführern in ers- ter Linie eine Verfahrensverzögerung vorhält, so wird dieser Vorwurf durch die Gründe, welche für die bisherigen verschiedenen Rechtsdurchgänge verantwort- lich waren, und namentlich durch das aktuelle bfu-Gutachten, welches die Si- cherheitsbedenken der Beschwerdeführer bestätigt hat, entkräftet (vgl. bereits VGE III 2015 123 vom 24.9.2015 Erw. 2.6). 18 Im Lichte der dargestellten Rechts- und Sachlage ist auf die Beschwerde einzu- treten. 3.1.1 Der Regierungsrat ist dadurch, dass er ein (behördliches) Verkehrsgutach- ten eingeholt hat, mittlerweile den gerichtlichen Vorgaben (VGE III 2015 123 vom 24.9.2014 und VGE III 2017 102 vom 24.10.2017) nachgekommen, und hat ge- stützt auf das Verkehrsgutachten und unter Respektierung des rechtlichen Gehörs der Parteien die gebotene Neubeurteilung vorgenommen. Wenn der Re- gierungsrat bei dieser Neubeurteilung zum Schluss kam, dass die Einfahrtsbe- willigung aufzuheben sei, diese (bzw. der Gesamtentscheid des ARE) − entge- gen dem mit VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 aufgehobenen RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 − nicht bloss mit Auflagen ergänzt werden kann, sondern einer Neubeurteilung durch das Tiefbauamt als Bewilligungsinstanz be- darf (vgl. § 47 des Strassengesetzes [StraG; SRSZ 442.110] vom 15.9.1999 so- wie § 10 Abs. 2 StraG i.V.m. § 2 der Strassenverordnung [StraV; SRSZ 442.111] vom 18.1.2000), so kann dies im Lichte der beiden Verwaltungsgerichtsentschei- de (wie auch des Bundesgerichtsurteils) grundsätzlich nicht beanstandet werden. Der Regierungsrat wurde nur zur Einholung des (behördlichen) Gutachtens ver- pflichtet; welche Folgerungen aus einem Gutachten zu ziehen sind, kann sach- immanent nicht axiomatisch zum Voraus definiert werden. Die gesetzliche Grund- lage findet die Rückweisung in § 43 Abs. 2 VRP, wonach die Sache mit den er- forderlichen Weisungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung oder eines neuen Entscheides zurückgewiesen werden kann. Ob der Regie- rungsrat gestützt auf das bfu-Gutachten die Sache zu Recht an die Vorinstanzen zurückgewiesen hat, oder ob er gestützt auf das Gutachten einen Bauabschlag hätte erteilen müssen, oder ob er die Einfahrtsbewilligung unter Nebenbe- stimmungen und Auflagen allenfalls direkt selber hätte erteilen können/müssen, ist Gegenstand der nachstehenden gerichtlichen Prüfung (vgl. nachstehend Erw. 4.1.1 ff.). 3.1.2 Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene RRB gegen das Dispositionsprinzip verstösst. Im Baubewilligungsverfahren erschöpft sich die Dispositionsmaxime grundsätzlich im Recht einer Bauherrschaft, das Baubewilli- gungsverfahren mit einem Baugesuch einzuleiten, während des Verfahrens allfäl- lige Projektänderungen einzureichen und das Baugesuch allenfalls auch zurück- zuziehen. Ansonsten greift auch im Baubewilligungsverfahren − im Verbund mit der Mitwirkungspflicht der Baugesuchsteller (vgl. § 19 VRP) − der Untersu- chungsgrundsatz (§ 18 VRP) sowie der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (§ 26 VRP). Entsprechend kann die Baubewilligungsbehörde im Baubewilligungsverfahren, sofern erforderlich, weitere Unterlagen verlangen 19 (§ 77 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987), wie beispielsweise das gemäss dem Merkblatt Z 15 unter Umstän- den erforderliche Verkehrsgutachten, sofern dieses von der Bauherrschaft nicht bereits mit dem Baugesuch eingereicht wurde (und an dessen Stelle vorliegend das behördliche bfu-Gutachten tritt). Wenn die Bauherrschaft die Auffassung mit Eingaben im regierungsrätlichen Verfahren den Standpunkt vertrat, eine Überar- beitung der Verkehrserschliessung erübrige sich, stellt dies nur einen allenfalls im Rahmen des rechtlichen Gehörs beachtlichen Parteistandpunkt dar, der selbst als Antrag formuliert für den Regierungsrat, der auf Beschwerde hin eine Verfü- gung zugunsten oder zuungunsten einer Partei ändern kann, keine Bindung ent- falten kann (§ 49 Satz 1 VRP). 3.2.1 Die Regeln von Art. 25a Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 zur Ko- ordinationspflicht stellen lediglich bundesrechtliche Minimalanforderungen an die entsprechenden kantonalen Verfahren dar. Verlangt ist dabei nicht eine maxima- le, sondern bloss eine ausreichende Koordination. Eine rein inhaltliche Abstim- mung der erforderlichen Spezialbewilligungen mit der Baubewilligung genügt die- sen Anforderungen grundsätzlich nicht. Erforderlich ist, dass die Spezialbewilli- gungen auch erstinstanzlich erteilt sind, damit sie im Rechtsmittelverfahren zu- sammen mit der Baubewilligung beurteilt werden können. Es muss insbesondere sichergestellt sein, dass die Parteirechte der Betroffenen insgesamt ausreichend gewahrt sind (vgl. Urteil BGer 1C_617/2017 vom 25.5.2018 Erw. 2.2 mit Hinwei- sen, u.a. auf Urteil BGer 1A.175/2003 vom 27.11.2003 Erw. 2.3; 1C_309/2013 vom 4.7.2013 Erw. 3.3.1, Arnold Marti, in: Kommentar zum Bundesgesetz über die Raumplanung, Zürich 1999, Art. 25a N 9-12). Selbst ein gestaffeltes Vorge- hen der Behörden ist nach der Rechtsprechung zulässig, sofern dadurch die er- forderliche materielle und soweit möglich formelle Koordination der Entscheide nicht vereitelt wird (BGE 126 II 26 Erw. 5d). 3.2.2 Art. 19 Abs. 1 RPG will mit dem Erfordernis der ausreichenden Erschlies- sung vor allem polizeiwidrige Zustände verhindern. Es soll sichergestellt sein, dass keine Bauten entstehen, die wegen fehlender Zufahrten sowie Versor- gungs- und Entsorgungseinrichtungen feuer- und gesundheitspolitische Gefahren bieten oder sonstige öffentliche Interessen gefährden. Die Zufahrt muss die Ver- kehrssicherheit der Benützer gewährleisten und den Anforderungen des Natur- und Heimatschutzes, des Umweltschutzes sowie weiteren wichtigen Anforderun- gen der Raumplanung genügen. Soweit der Ausbaustandard von Strassen zu beurteilen ist, sind hierfür in der Regel die VSS-Normen heranzuziehen, die indes nicht allzu schematisch und starr gehandhabt werden dürfen. Was als hinrei-20 chende Zufahrt gilt, hängt von den massgeblichen (namentlich örtlichen) Um- ständen des Einzelfalls ab. Eine Abweichung von den Richtwerten der VSS- Norm kann mithin aufgrund der örtlichen Begebenheiten gerechtfertigt sein. Bei deren Beurteilung steht den zuständigen kantonalen und kommunalen Behörden ein erhebliches Ermessen zu (Urteil BGer 1C_597/2014 vom 1.7.2015 Erw. 4.1 [Rotenfluebahn]; 1C_667/2017 vom 18.6.2018 i.Sa. W. vs. Gemeinderat Arth, Erw. 2.1, je mit Hinweisen). Von motorisierten Verkehrsteilnehmern kann zudem eine vorsichtige Fahrweise erwartet und vorausgesetzt werden, was auch für die Benützer einer (Tief-)Garage gilt (vgl. Urteil BGer 1C_275/2017 vom18.1.2018 i.Sa. A. vs. Bezirksrat Küssnacht, Erw. 2.4.1). 3.2.3 Bereits im VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 (Erw. 2.4.1) hat das Verwaltungsgericht ausgeführt, dass Baugesuchsteller, deren Bauvorhaben den gesetzlichen Anforderungen genügen, grundsätzlich Anspruch auf Erteilung einer unbefristeten, unbedingten und unbelasteten Baubewilligung haben. Nach der Rechtsprechung kann eine Behörde statt einer Bauverweigerung eine mit Bedin- gungen oder Auflagen (Nebenbestimmungen) versehene positive Verfügung er- lassen. Das Prinzip gesetzmässiger Verwaltung gilt in gleicher Weise für Bedin- gungen und Auflagen wie für den Hauptinhalt einer Verfügung; auch Nebenbe- stimmungen müssen sich auf einen Rechtssatz stützen. Fehlt es an einem derar- tigen Rechtssatz, so muss die Zulässigkeit der Nebenbestimmung aus dem mit dem Gesetz verfolgten Zweck oder aus einem mit der Hauptanordnung in einem engen Sachzusammenhang stehenden öffentlichen Interesse hervorgehen (VGE III 2010 179 vom 21.12.2010 Erw. 4.2.1; VGE III 2007 25 vom 19.4.2007 Erw. 2.2 f. je mit Hinweisen). 3.2.4 Vorliegend steht weder ein "nachgelagertes Baubewilligungsverfahren" zur Diskussion noch die Sanierung eines Bauprojektes mittels (Änderungs-)Neben- bestimmungen/Auflagen. Mit der Aufhebung der (kantonalen) Einfahrtsbewilligung aus dem Jahre 2012, die über den Gesamtentscheid des ARE vom 29. Ok-tober 2012 integrierenden Bestandteil der Baubewilligung bildet, kann auch die (kommunal) erteilte Baubewilligung für das Parkhaus nach wie vor nicht rechtsgültig werden, was der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss (Erw. 13) unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Das Baugesuch wird mithin nicht in unzulässiger Weise in zwei einzelne und unabhängig voneinander zu beurteilende Projekte/Projektteile aufgespalten (vgl. Baumann, in: Baumann et al., Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 60 N 45). Mit dem zu überarbeitenden Verkehrserschliessungskonzept sollen die Grundlagen für die Beurteilung der (Nicht-)Bewilligungsfähigkeit der Ein- /Ausfahrt ins/aus dem Parkhaus erstellt werden, d.h. konkret die Möglichkeiten 21 zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit als Teilaspekt einer rechtsgenüglichen Erschliessung erhoben werden. Dieses nunmehr zu überarbeitende Verkehrserschliessungskonzept wurde (sinngemäss) bereits vom Bundesgericht verlangt (Erw. 4.3), welches unmissverständlich erkennen liess, dass im konkreten Fall die Frage der strassenverkehrsrechtlichen Anordnungen nicht losgelöst vom Baubewilligungsverfahren beantwortet werden kann. Mithin steht dieses Vorgehen auch im Einklang mit dieser bundesgerichtlichen Vorgabe. Mit dieser Vorgehensweise wird gleichzeitig auch dem Koordinationsgebot von Art. 25a RPG Rechnung getragen. Wenn selbst ein fehlendes Gutachten nicht zum Bauabschlag führt, sondern ein solches auch nachträglich erstellt werden kann, muss es erst recht möglich und zulässig sein, gestützt auf ein Gutachten ergänzende Abklärungen vornehmen bzw. ein Konzept zu überarbeiten, ohne dass deswegen auf einen Bauabschlag zu erkennen ist. Insbesondere bleibt auch gewährleistet, was unter anderem vom angesprochenen Koordinationsgebot bezweckt wird (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1), dass die Partei- rechte der Betroffenen insgesamt ausreichend gewahrt bleiben. 3.3Es ist nicht zu übersehen und insoweit ist den Beschwerdeführern bei- zupflichten, dass der Regierungsrat im Vergleich zu den früheren Rechtsdurch- gängen zu konträren Resultaten gekommen ist. Hieraus lässt sich jedoch nichts ableiten für die Beurteilung der Rechtmässigkeit des angefochtenen RRB. Es entsprach Sinn und Zweck des Gutachtens, gesicherte fachliche Erkenntnisse zur Beurteilung der Verkehrssicherheit zu erarbeiten, was entsprechend auch dazu führen können muss, dass die rechtsanwendende Behörde ihre bisherige Beurteilung dank besserer Erkenntnis gegebenenfalls auch korrigieren kann. 4.1.1 Die von der Q.________AG erhobenen nummerischen Grundlagen (Verkehrserhebung) des Verkehrsgutachtens bfu sind, soweit ersichtlich, unbestritten. Die Verkehrserhebungen wurden entlang der I.________strasse an den zwei Standorten r1 (beim Bildstock M.________) und rund 150 m westlich davon r2 (Abzweigung R.________/I.________strasse) vorgenommen. 4.1.2 Die weiteren Grundlagen listet das Verkehrsgutachten auf, unter anderem die massgeblichen Schweizer Normen aus dem Regelwerk des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS). Es wird im Weiteren festgehalten, dass sich über den Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2017 im fraglichen Bereich keine polizeilich registrierten Unfälle ereignet haben (S. 7 Ziff. 5). 4.1.3 Betreffend die Frage zur betrieblichen Abwicklung (Frage 1.1) geht der Gutachter bei der Morgenspitzenstunde (9.00 Uhr bis 10.00 Uhr) prognostiziert 22 bis ins Jahr 2035 davon aus, dass sich das leerstehende Parkhaus in einer Stunde mit den 202 Parkfeldern füllt, wobei die Anfahrt zu 10% (20 Fahrzeuge) aus Richtung O.________ und zu 90% (182 Fahrzeuge) aus Richtung S.________ angenommen wurde. Bei der Abendspitzenstunde (14.00 Uhr bis 15.00 Uhr) prognostiziert bis ins Jahr 2035 ging der Gutachter davon aus, dass das Parkhaus voll steht und in einer Stunde alle 202 Parkfelder neu besetzt werden (mit gleichem Split der Anfahrten wie in der Morgenspitzenstunde). Des Weiteren wurde für die Berechnung der Leistungsfähigkeit von einem Schwerverkehrsanteil auf der I.________strasse von rund 3%, einer Steigung von rund 6.4% Richtung O.________ und einer Steigung von rund 7.8% Richtung Parkhaus ausgegangen. Die durchschnittliche jährliche Erhöhung der Verkehrsmenge wurde mit 2% entsprechend rund 40% Mehrverkehr in 17 Jahren angenommen. Unter diesen Annahmen lag die Verkehrsqualitätsstufe für die Morgen- und Abendspitzenstunde mit allen Verkehrsbeziehungen bei der Verkehrsqualitätsstufe A. Betreffend den bergseitigen Einlenkradius von 3 m aus Richtung O.________ (Frage 1.2) urteilte der Gutachter, die Schleppkurven und somit die Befahrbarkeit der Einmündung im Gegenverkehr könne nicht gewährleistet werden (vgl. auch Ergänzungsfrage 1.G der Beschwerdeführer). Mit dem Signal 2.42 (Rechtsabbiegeverbot) könne die Befahrbarkeit sichergestellt werden, doch dürfte die Akzeptanz einer solchen Massnahme schlecht sein (Frage 1.3). Was die Verkehrssicherheit anbelangt (Frage 2; vgl. Ergänzungsfrage 2.B der Beschwerdeführer), wies der Gutachter darauf hin, dass die signalisierte Geschwindigkeit von 50 km/h gut eingehalten werde. Die Knotensichtweite sei gemäss dem Formular Z 15 sowie der SN 640 273 aus einer Beobachtungsdistanz von 3 m zum Fahrbahnrand zu gewährleisten. Der Abstand "d" von der Mitte des Motorfahrzeuges zum rechten Fahrbahnrand betrage nach SN 640 273 üblicherweise 1.5 m und für den leichten Zweiradverkehr auf Strassen mit Gemischtverkehr 0.5 m. Die erforderliche Knotensichtweite betrage auf Motorfahrzeuge mit einer Zufahrtsgeschwindigkeit von rund 50 km/h in beide Richtungen 50 m bis 70 m. Massgebend für Motorfahrzeuge sei aufgrund des Gefälles von 6.4% und der untergeordneten Strassenfunktion der I.________strasse in beide Richtungen eine erforderliche Knotensichtweite von 60 m. Die erforderliche Knotensichtweite betrage auf den leichten Zweiradverkehr Richtung O.________ rund 55 m und Richtung S.________ rund 10 m. In Richtung O.________ sei die Knotensichtweite auf den leichten Zweiradverkehr massgebend; in Richtung S.________ hingegen werde die Knotensichtweite auf Motorfahrzeuge massgebend. Die vorhandene Knotensichtweite betrage (bei Abbruch der Stützmauer) aus einer 23 Beobachtungsdistanz von 3 m zum Fahrbahnrand Richtung O.________ auf die Fahrachse der leichten Zweiräder rund 26 m und Richtung S.________ auf die Fahrachse der Motorfahrzeuge aufgrund der Fahrbahnhaltestelle rund 22 m. Die Anforderungen an die Verkehrssicherheit, insbesondere die Knotensichtweite, seien bei der geplanten Parkhausein- bzw. Ausfahrt nicht erfüllt. Die Sichtweite bei der Parkhausausfahrt sei Richtung O.________ aufgrund des Bildstocks, der Stützmauer und der Bepflanzung in der Ebene sowie im Raum beschränkt. Durch die vorhandene Kurvensituation entstehe ein rund 2.4 m tiefer und für Motorfahrzeuge 25 m sowie leichte Zweiräder 37 m langer unsichtbarer Bereich. Die vorhandenen Sichteinschränkungen könnten aufgrund der grossen Abweichung zur Norm als grosses Sicherheitsdefizit eingestuft werden (Frage 3.1; vgl. Ergänzungsfrage 3.A und B der Beschwerdeführer). Als Massnahmen seien die Stützmauer wie geplant abzubrechen, der Bildstock zu entfernen oder zu verschieben und die Bepflanzung zurückzuschneiden (Frage 3.3 und Frage 5; vgl. Ergänzungsfrage 3.C der Beschwerdeführer). Die Sichtbermen dürften bezüglich der Motorrad-, Velo- und E-Bike-Fahrer bergwärts nicht bei rund 0.75 m ab Strassenrand gelegt werden; der Abstand betrage nach SN 640 273 0.5 m (Frage 4.1). Die Motorrad- wie auch Velo- und E-Bike-Fahrer befänden sich auf der I.________strasse für den aus dem Parkhaus einmündenden Verkehr im unsichtbaren Bereich ("toter Winkel") (Frage 4.3). Bei der Ein- und Ausfahrt des bestehenden Parkplatzes Süd auf KTN 003.________ seien die vorhandenen Knotensichtweiten sowohl auf das Trottoir wie auch auf die Fahrbahn aufgrund der Parkfelder und eines möglicherweise wartenden Busses in der Fahrbahnhaltestelle eingeschränkt. Die Anordnung von Fussgängerstreifen bei einer Fahrbahnhaltestelle hinter dem Haltebereich müsse den Sichtverhältnissen auf den Annäherungsbereich besondere Beachtung schenken. Die betriebliche Abwicklung und die Verkehrssicherheit des bestehenden Parkplatzes Süd auf KTN 003.________ sei nicht gewährleistet (Frage 6). Die gesamte Organisation des bestehenden Parkplatzes Süd auf KTN 003.________ soll überarbeitet werden. Unter anderem soll der Fussgängerstreifen mit einer Fussgängerschutzinsel ausgerüstet werden; die Anlieferung soll nur ausserhalb der Betriebszeiten bewilligt werden (Frage 7.2). 4.1.4 Der Gutachter hat auch Stellung genommen zu den Ergänzungsfragen der Beschwerdeführer. Unter anderem wollten die Beschwerdeführer wissen, ob die Vekehrssicherheit auch unter Berücksichtigung der konkret gegebenen besonde- ren Erschwernisse wie Steigung im Einmündungsbereich von 5 bis 7 Prozent, Schnee und Eis im Winter, Überquerung der Ein- und Ausfahrt im Falle der Anlie- ferung, Fussängerführung im EG des geplanten Parkhauses, über dessen Ein- 24 und Ausfahrt gewährleistet werden könne (Ergänzungsfrage 1.C). Laut der Beur- teilung des Gutachters erfüllt die vorhandene Längsneigung im Einmündungsbe- reich mit 5% bis 7% die Anforderungen des Fussverkehrs nach SN 640 075 an den hindernisfreien Verkehrsraum und somit die Verkehrssicherheit. Die Über- querung der Ein- und Ausfahrt im Falle der Anlieferung sei ungünstig. Bei der geplanten Anlieferung könne es zu Manövern auf der Fahrbahn kommen, welche auf untergeordneten Strassen möglich seien. Der Anlieferverkehr dürfe jedoch die Fussgänger nicht gefährden. Aufgrund der zu geringen Durchgangsbreite auf dem Trottoir von rund 20 cm sei es im Falle einer Anlieferung für den Fussver- kehr immer notwendig, auf die Ein- und Ausfahrt auszuweichen. Durch die zu- sätzliche Sichteinschränkung aufgrund des Anlieferfahrzeuges sei die Verkehrs- sicherheit für den Fussverkehr nicht gewährleistet. Ansonsten sei die Verkehrssi- cherheit der restlichen Fussgängerführung im EG des geplanten Parkhauses über dessen Ein- und Ausfahrt aufgrund der eher geringen Verkehrsmengen und guten Übersicht gewährleistet. Die Möglichkeit ungehinderten Kreuzens aller für das Parkhaus zugelassenen Fahrzeuge (inkl. Kleinbusse) auf der geplanten Ein- und Ausfahrt wurde verneint (Ergänzungsfrage 1.D; vgl. vorstehend Erw. 4.1.3 betr. Frage 1.2). Die Konzep- tion des Parkhausinnern (Fahrgassenbreite von 5.75 m mit Gegenverkehr, Ram- pen von 14.8% Neigung und vier 90°-Kehren pro Geschoss und Fahrspurwech- sel auf den Podesten) führt nach der Beurteilung des Gutachters gestützt auf die Leistungsfähigkeitsermittlung gemäss der VSS-Norm 640 284 ("Parkieren; Leis- tungsfähigkeit") auch bei einem intensiven Verkehrsfluss zu Spitzenverkehrszei- ten zu keinem Rückstau auf die I.________strasse (Ergänzungsfrage 1.E). Eines separaten Linksabbiegestreifens auf der I.________strasse bedürfe es bei einer − in der Praxis wohl nicht erreichten − mittleren Wartezeit für die Linksabbiege- spur von vier Sekunden entsprechend einem wartenden Personenwagen (und einer Staulänge von 5 m) nicht. Wartezeiten unter zehn Sekunden gälten als ausgezeichnete Verkehrsqualität (Ergänzungsfrage 1.F). Die Frage (Ergänzungs- frage 1.H), ob die Fahrzeuge bei Einhaltung der Minimalvorgaben gemäss Merk- blatt Z 15 bei der bergseitigen Ausfahrt auf das gegenüberliegende Trottoir ge- langten, wurde verneint. Die gewählten Fahrbahnhaltestellen für die Busse wirkten sich günstig auf die Fahrzeit und Regelmässigkeit des Busbetriebs aus; eine Störung des rollenden Verkehrs werde bei dieser Art von Haltestellen nach SN 640 880 in Kauf ge- nommen. Ob die Randabschlüsse behindertengerecht geplant seien, könne auf- grund der Baugesuchsunterlagen nicht abschliessend beantwortet werden (Er- gänzungsfrage 2.A). Die Busse des öV würden die aus dem Parkhaus talwärts fahrenden Fahrzeuge und den talwärts fahrenden Velo-, E-Bike- und Motorrad-25 verkehr nicht beeinträchtigen (Ergänzungsfrage 2.C). Allfällige den Bus überho- lende bergwärts fahrende Fahrzeuge führten in Bezug auf die Parkhausein- und -ausfahrt zu keiner Gefahr (Ergänzungsfrage 2.D). Was die Strassenquerung durch Bergbahnbenutzer anbelangt, welche aus dem bergwärts fahrenden Bus aussteigen, sei die Anordnung der Fahrbahnhaltestelle in Kombination mit dem Fussgängerstreifen angesichts eines in Kauf zu nehmenden Umweges von 23 m für den überquerenden Fussverkehr ungünstig; nach SN 640 241 seien Abwei- chungen von der Wunschlinie von mehr als 10 m zu vermeiden, insbesondere bei Strassen mit geringen Fahrzeugmengen. Der Gutachter geht davon aus, dass der Fussgängerstreifen nicht benützt wird. Er empfiehlt daher zur Verhinde- rung der "wilden" Querung der Fahrbahn, den Fussgängerstreifen hinter den Fahrbahnhaltestellen und mit Fussgängerschutzinsel anzuordnen; dabei sollen auch die Fahrbahnhaltestellen neu angeordnet werden (Ergänzungsfrage 2.E). Die fehlende Ausbuchtung für die Busse des öV habe betreffend die gleichzeitig bergwärts aus dem Parkplatz Süd ausfahrenden Fahrzeuge aufgrund der einge- schränkten Sichtweite und der daraus folgenden Gefahr, Verkehrsteilnehmer zu gefährden, grosse Sicherheitsdefizite zur Folge (Ergänzungsfrage 6.A). In den Parkplatz Süd rückwärts ein- oder ausfahrende Gesellschaftswagen hätten infol- ge beschränkter Sicht beim Rückwärtsfahren gemäss Art. 17 Abs. 1 der Ver- kehrsregelnverordnung (VRV; SR 741.11) vom 13. November 1962 eine Hilfs- person beizuziehen, wenn nicht jede Gefahr ausgeschlossen werden könne (Er- gänzungsfrage 6.B). Aus Sicht der bfu sei es nicht möglich, die Fahrbahnhaltestellen, den Fussgän- gerstreifen, die Grundstückszufahrt M.B. und die beiden Grundstückszufahrten West und Ost des Parkplatzes Süd so anzuordnen, dass die erforderlichen Sichtweiten und damit die Verkehrssicherheit gewährleistet sei. Deshalb seien die Massnahmen gemäss Frage 7.2 des Rechts- und Beschwerdedienstes zu prüfen (Ergänzungsfrage 7.A). Ein Linksabbiegeverbot bei der Ausfahrt aus dem Parkfeld sei nicht notwendig, da aus Sicht der bfu andere Massnahmen möglich seien, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten (Ergänzungsfrage 7.B). 4.1.5 Auf eine entsprechende Ergänzungsfrage (2) der Beschwerdegegnerin antwortete der Gutachter, die Anforderungen der Verkehrssicherheit, insbeson- dere der Knotensichtweite, seien bei der geplanten Parkhausein- bzw. -ausfahrt der H.________ unabhängig von der Anzahl Parkplätze nicht erfüllt. Die Anzahl der Kreuzungsfälle bei der Ein-/Ausfahrt bzw. innerhalb des Parkhauses schätzte der Gutachter für die Abendspitzenstunde (14.00 Uhr bis 15.00 Uhr) im Sommer prognostiziert bis ins Jahr 2035 auf bis zu 202 Kreuzungen, indes könne dies 26 nicht abschliessend beantwortet werden (Zusatzfrage der Beschwerdegegnerin zur Ergänzungsfrage 1.D der Beschwerdeführer). 4.2.1 Das Tiefbauamt machte mit Stellungnahme vom 8. August 2018 unter an- derem geltend, dass der seit der Belagssanierung im Jahr 2012 nicht mehr exis- tente, im Baueingabeprojekt jedoch eingezeichnete Fussgängerstreifen nicht mehr markiert sei (S. 2). Bei der in den Plänen zum Baugesuch vorgesehenen Positionierung der Bushaltestellen handle es sich um die bestmögliche Lösung. Betreffend den Parkplatz auf KTN 003.________ zeige das bfu-Gutachten auf, dass mit den getroffenen Auflagen die Sichtweiten auf das Trottoir und die Stras- se mit Beobachtungspunkt B=3.00 m eingehalten werden könnten. Die Entfer- nung des ersten Parkfeldes westlich der Ein-/Ausfahrt West zwecks Wahrung der aufgrund des Gefälles erhöhten Sichtweiten auf das Trottoir könne noch ergänzt werden. Die Befahrbarkeit der Parkhausein-/ausfahrt durch zwei Personenwagen sei grundsätzlich möglich (S. 3). Die Sichtweitenanalyse des bfu-Gutachtens sei grundsätzlich richtig. Es sei jedoch darauf hinzuweisen, dass sich die Vorgaben (namentlich Beobachtungsdistanz B=3.00 m) auf stärker frequentierte Strassen- einmündungen beziehe. Bereits bei einem Beobachtungspunkt B=2.70 m beste- he kein toter Winkel mehr und würden die Sichtweiten gemäss Norm eingehal- ten. Aus Sicht des Tiefbauamtes könne die Einfahrtsbewilligung für das Parkhaus nach wie vor erteilt werden. Zu betonen sei, dass es sich bei den VSS-Normen nicht um Rechtsnormen handle, sondern lediglich um Richtlinien, deren Einzelfall vor den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, insbesondere vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit standhalten müsse (S. 4). 4.2.2 Die Beschwerdeführer vertraten mit Stellungnahme vom 17. September 2018 zum Verkehrsgutachten die Auffassung, dessen Ergebnis müsse zum Bau- abschlag führen (S. 2 Ziff. 1.2 f. und S. 7 Ziff. 3.3). Unter anderem machten sie im Weiteren geltend, eine Verschiebung des KIGBO-geschützten Bildstockes komme nicht in Frage bzw. müsste ausgeschrieben werden (Ziff. 3.23). 4.2.3 Die Beschwerdegegnerin brachte mit Stellungnahme vom 17. September 2018 zum Verkehrsgutachten unter anderem vor, das im Gutachten angenom- mene Szenario, wonach das Parkhaus in der Abendspitzenstunde neu besetzt werde, was innert einer Stunde 202 Ein- und Ausfahrten bedeute, sei völlig un- realistisch. Während des Winterbetriebes gäbe es um die Mittagszeit eine Neu- belegung der Parkplätze von grosszügig geschätzt wohl 20%; dies werde beim geplanten Parkhaus nicht anders sein (S. 3 f. Ziff. 5). Sichtbehinderungen durch den Verkehr, wozu auch ein auf der Fahrbahn anhaltender Bus zu zählen sei, seien gemäss VSS-Normen 640 273 (Ziff. 10) und 640 090 (Ziff. 4) nicht zu 27 berücksichtigen. Bei einem Halbstundentakt würden stündlich zudem bestenfalls (je) zwei Busse anhalten, womit die Sichtweiten während maximal insgesamt fünf Minuten stündlich beeinträchtigt würden. Selbst wenn die bestrittene Annahme von täglich 20 Fahrzeugen aus dem Parkhaus in Richtung O.________ wegfah- render Fahrzeuge richtig wäre, würde der Begegnungsfall mit einem Bus äus- serst selten eintreten (S. 5 f. Ziff. 7). Der Begegnungsfall (Gegenverkehr) bei der Zu-/Ausfahrt komme praktisch nicht vor, da das Parkhaus in der Morgenspitzen- stunde noch leer sei und sich fülle. Mit einem Radius von durchgehend 4.5 m werde die Befahrbarkeit unter Gegenverkehr nicht eingeschränkt und könnte die Situation verbessert werden (S. 7 ff. Ziff. II.2; S. 12 f. lit. f). Der Parkplatz Süd sei nicht Bestandteil des Baugesuchs; es gelte die Besitzstandsgarantie (S. 11 Ziff. 7). Die Anlieferung erfolge grundsätzlich ausserhalb der Betriebszeiten bzw. vor Aufnahme des Bahnbetriebes (S. 12 lit. c). Die Sicht könne nach der VSS Norm 640 273 wie auch nach dem Merkblatt Z 15 als genügend bezeichnet wer- den; Massnahmen seien erst erforderlich, wenn die Beobachtungsdistanz kleiner als 2.50 m und grösser als 1.50 m sei (S. 13 lit. i). Der Gutachter übersehe, dass die VSS-Normen keine zwingenden Gesetzesbestimmungen seien, sondern den Charakter von Empfehlungen hätten (S. 16 Ziff. III.1). 4.2.4 Mit Eingabe vom 25. Oktober 2018 machten die Beschwerdeführer gel- tend, mangels Gewährleistung der Verkehrssicherheit fehle es an einer rechts- genüglichen Erschliessung des Parkhauses (S. 2 f. Ziff. 2). Dem behördlichen Gutachten komme eine erhöhte Beweiskraft zu. Dieses Gutachten habe zum ei- nen mehrere schwerwiegende Mängel festgestellt. Die vom Tiefbauamt vorge- brachte durchgehende Abschwächung der klaren Vorgaben des eigenen Merk- blattes Z 15 zeige, wie parteiisch die Fachstelle zugunsten der Beschwerdegeg- nerin argumentiere. Anderseits habe erstmals ein verwaltungsunabhängiger und neutraler Gutachter das eklatante Sicherheitsdefizit beim geplanten Bauvorhaben festgestellt (S. 3 f. Ziff. 3). Wenn die Beschwerdegegnerin dem behördlichen Gutachten den eigenen Interessenstandpunkt entgegenstelle, sei dies nach Leh- re und Praxis ungeeignet, um vom behördlichen Fach-Gutachten abzuweichen (S. 4 Ziff. 3.2). Falls die Entscheidungsinstanz vom Gutachten abweiche, sei dies ausführlich und nachvollziehbar zu begründen unter Einholung zusätzlicher Be- weise (S. 5 Ziff. 3.3). Die Beschwerdeführer sehen einen Grund für einen Bauabschlag namentlich im gutachterlich festgestellten rund 2.4 m tiefen und für Motorfahrzeuge 25 m sowie für leichte Zweiräder 37 m langen unsichtbaren Bereich ("toter Winkel"). Wenn das Tiefbauamt (und die Kantonspolizei) den Beobachtungspunkt auf 2.70 m (bzw. 2.50 m) verkürzten, sei dies als unverständlicher Kunstgriff zu taxieren 28 (S. 6 f. Ziff. 4.1). Die fehlende Verkehrssicherheit angesichts des ungenügenden bergseitigen Einlenkradius lasse sich nicht wegdiskutieren (S. 7 Ziff. 4.2). Die Frage der Verkehrssicherheit habe der Gutachter zu Recht ganzheitlich, d.h. un- ter Einbezug des Parkplatzes Süd, beurteilt (S. 7 f. Ziff. 4.3). Auch das "wilde" Queren der I.________strasse als beträchtliches Gefahrenpotential lasse sich nicht wegdiskutieren. Hinzu komme der geplante Ausbau der O.________strasse im Bereich T.________ und die damit verbundene Verkehrszunahme (S. 8 f. Ziff. 4.4). Der behördliche Gutachter fordere zu Recht eine Überarbeitung der ge- samten Organisation des Parkplatzes Süd, was auch bauliche Veränderungen zur Folge habe und daher eine Neuausschreibung bedinge (S. 9 f. Ziff. 4.5). 4.2.5 Mit den weiteren Eingaben vom 24. Oktober 2018 bzw. 9. November 2018 blieben die Beschwerdegegnerin bzw. die Beschwerdeführer bei ihren Stand- punkten. 4.3Strittig ist vorliegend die rechtsgenügliche Erschliessung des Bauvorha- bens, namentlich deren Teilaspekt der Verkehrssicherheit (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1 und Erw. 3.2.3). Bei dieser Beurteilung lässt sich − angesichts des un- übersehbaren Sachzusammenhanges − der Parkplatz Süd nicht ausklammern. Soweit die Beschwerdegegnerin die Auffassung vertritt bzw. vertreten hat, der Parkplatz Süd sei nicht Verfahrensgegenstand bzw. von der Beurteilung (gestützt auf eine geltend gemachte Besitzstandsgarantie) auszuklammern, kann ihr nicht gefolgt werden (vgl. VGE III 2017 102 vom 24.10.2017 Erw. 4.6 i.V.m. Erw. 4.3), zumal das kantonale Tiefbauamt bereits im Oktober 2012 im Zusammenhang mit der Parkhauserschliessung einen Optimierungsbedarf auch beim Parkplatz Süd erkannt hatte (vgl. vorstehend Erw. 1.1.1). Es kann daher nicht beanstandet wer- den, wenn der Regierungsrat mit dem angefochtenen RRB die Einreichung eines überarbeiteten neuen Verkehrserschliessungskonzepts für das geplante Park- haus unter Einschluss des Parkplatzes Süd verlangt hat. 5.1Beweismittel sind insbesondere auch Gutachten von Sachverständigen (§ 24 Abs. 1 lit. e VRP). Das gerichtliche (bzw. behördliche) Gutachten verschafft dem Gericht (bzw. der Behörde) die Fachkenntnisse, die es benötigt, um be- stimmte rechtserhebliche Tatsachen wahrnehmen und/oder beurteilen zu kön- nen. Gutachten unterliegen der freien Beweiswürdigung. In Fachfragen darf ein Gericht (bzw. die Behörde) nur aus triftigen Gründen von einem Gerichts- (bzw. behördlichen) Gutachten abweichen. Es hat zu prüfen, ob sich aufgrund der übri- gen Beweismittel und der Vorbringen der Parteien ernsthafte Einwände gegen die Schlüssigkeit der gutachterlichen Darlegungen aufdrängen. Erscheint ihm die Schlüssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten als zweifelhaft, hat das 29 Gericht (bzw. die Behörde) nötigenfalls ergänzende Beweise zur Klärung dieser Zweifel zu erheben. Dazu ist das Gericht (bzw. die Behörde) namentlich dann verpflichtet, wenn gewichtige, zuverlässig begründete Tatsachen oder Indizien die Überzeugungskraft des Gutachtens ernstlich erschüttern. Stützt das Gericht (bzw. die Behörde) sein Urteil auf eine nicht schlüssige Expertise oder verzichtet es auf gebotene zusätzliche Beweiserhebungen, läuft es Gefahr, gegen das Ver- bot der willkürlichen Beweiswürdigung zu verstossen (vgl. Urteil BGer 5A_478/2013 vom 6.11.2013 mit zahlreichen Hinweisen auf Lehre und Recht- sprechung). 5.2.1 Der Regierungsrat erachtete die Feststellungen des Gutachters betreffend die normgemässe Knotensichtweite in Richtung O.________ aufgrund der Kur- vensituation und der Sichtbehinderungen sowie die gutachterliche Beurteilung dieser Sichteinschränkung (grosse Abweichung) und des daraus entstehenden grossen Sicherheitsdefizits als "nachvollziehbar und schlüssig" (Erw. 7.3). Ein Unterschreiten der gemäss VSS-Norm erforderlichen Beobachtungsdistanz von 3.0 m zum Fahrbahnrand lasse sich angesichts des als gross eingeschätzten Un- fallrisikos "nicht übergehen". Es könne auch nicht massgeblich darauf ankom- men, ob die leichten Zweiradfahrer einen grösseren Abstand "d" (d.h. grösser als 0.5 m zum Fahrbahnrand) einhielten. Auch im Gutachten der L.________AG vom 10. März 2016 sei festgehalten worden, dass Fahrradfahrende und Motor- radfahrende während zwei bis vier Sekunden und somit während einer relativ langen Zeitdauer nicht sichtbar seien. Angesichts der grossen Abweichung von der erforderlichen Knotensichtweite (nur 26 m statt 55 m bei Fahrradfahrenden und Motorradfahrenden) bleibe kein Raum für Verhältnismässigkeitsüberlegun- gen; aus Gründen der Verkehrssicherheit seien zwingend Massnahmen zur Be- freiung des Sichtfeldes erforderlich (Erw. 7.4). Das Sichtfeld werde massgeblich durch das KIGBO-Objekt (Bildstock "M.________") eingeschränkt. Dieses müsse daher so verschoben oder umplatziert werden, dass die Verkehrssicherheit der Parkhausein- bzw. -ausfahrt ohne Einschränkung der erforderlichen Sichtweite in Richtung O.________ gewährleistet sei. Auch der Umstand, dass die erforderli- che Versetzung des KIGBO-Objektes nicht ohne weiteres möglich sei und zunächst mit der kantonalen Denkmalpflege geklärt werden müsse, könne ein Abweichen von der normgemässen Beobachtungsdistanz nicht rechtfertigen (Erw. 7.5; vgl. Erw. 11). 5.2.2 Der Regierungsrat hat mit dieser Würdigung des Gutachtens betreffend die erforderliche Knotensichtweite bei der Parkhausein-/ausfahrt die gutachterli- che Verkehrssicherheitsbeurteilung übernommen. Ebenso entspricht die im Vor- dergrund stehende Massnahme der Verschiebung/Umplatzierung des Bildsto-30 ckes den gutachterlichen Empfehlungen. Der Abbruch der Stützmauer als Mass- nahme ist, wie die Gutachter festhielten, ohnehin geplant und bedurfte daher kei- ner Erwähnung im angefochtenen RRB. Dasselbe gilt für ein allfälliges Zurück- schneiden der Pflanzen. Die diesbezügliche Verpflichtung leitet sich aus § 38 Abs. 1 StraG i.V.m. § 41 StraG ab, wonach unter anderem auch Bepflanzungen den Bestand der Strassen und die Sicherheit deren Benützer nicht beeinträchti- gen dürfen. 5.2.3 Anzumerken ist, dass die Beurteilung der kantonalen Denkmalpflege vom 4. Juli 2012 (vgl. VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 4.3.3) ihre Gültigkeit behält (vgl. auch angefochtener RRB Erw. 11.1). Bei der allfälligen Verschie- bung/Umplatzierung wird mithin zum einen darauf zu achten sein, dass der Bild- stock seiner Funktion als Wegzeichen nicht (gänzlich) verlustig geht. Zum andern wird bei der Planung auch aufzuzeigen sein, inwiefern auf den Umgebungs- schutz des geschützten Bildstockes "M.________" in einer diesem angemessen würdigen Weise Rücksicht genommen wird. Zu bestätigen ist auch die Präferenz des Regierungsrates, die allfällige Umplatzierung des Bildstockes dem ordentli- chen Baubewilligungsverfahren zu unterziehen. 5.3Was die Befahrbarkeit der Einmündung ins Parkhaus aufgrund des berg- seitigen Einlenkradius von 3 m im Gegenverkehr anbelangt, hat der Regierungs- rat die Richtigkeit dieser Beurteilung nicht in Abrede gestellt. In Berücksichtigung der Vorbringen der Beschwerdegegnerin hat der Regie- rungsrat jedoch den spezifischen Gegebenheiten der Bergbahn (als touristische Einrichtung) bzw. den entsprechenden betriebsspezifischen Eigenheiten des Parkhauses Rechnung getragen. Zutreffend ist, dass der Begegnungsfall eines aus Richtung O.________ ins Parkhaus einfahrenden und eines ausfahrenden Fahrzeuges während der Morgenspitzenstunde, d.h. während der Füllung des Parkhauses, der Ausnahmefall sein dürfte. Im Weiteren ist es notorisch, dass bei Infrastrukturanlagen des Tagestourismus eine Doppelbelegung der (sämtlichen) Parkplätze an einem Tag den selten(st)en Ausnahmefall bildet (die Beschwerde- gegnerin erwähnt Abendveranstaltungen, wobei dies angesichts der begrenzten Kapazitäten des Bergrestaurants kaum zu einer Vollbelegung des Parkhauses führt). Namentlich kann insbesondere und ohne weitere Erhebungen ausge- schlossen werden, dass sich eine solche Doppelbelegung (d.h. rund 200 ein- und 200 ausfahrende Fahrzeuge) auf die für zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr an- gesetzte Abendspitzenstunde konzentriert. Dies lässt sich auch aus dem Um- stand ableiten, dass Halbtageskarten bis 13.00 Uhr gültig und gegenüber der Tageskarte reduzierte Halbtageskarten mit stündlich (ab 11.00 Uhr bis ab 14.00 Uhr) degressiven Preisen erhältlich sind (vgl. https://www.H.________/). Diese 31 betriebsspezifischen Eigenheiten hat der Gutachter völlig ausgeblendet. Insofern ist es unverständlich, dass es der Gutachter als "nicht hilfreich" erachtet hat, Ver- gleichswerte von in der Zentralschweiz gelegenen vergleichbaren Bahnstandor- ten beizuziehen (Gutachten S. 24 Ziff. 4.a; vgl. VGE III 2017 102 vom 24.10.2017 Erw. 4.4). Die von der Beschwerdegegnerin angegebene Neubelegung von schätzungs- weise 20% der Parkplätze (entsprechend rund 40 Parkplätze), was nicht unrea- listisch erscheint, entspricht (maximal) vier ins Parkhaus einfahrenden Fahrzeu- gen aus Richtung O.________. Mithin reduziert sich der problematische Begeg- nungsfall auf eine vernachlässigbare Grösse. Hieran ändert sich angesichts ei- nes − vorsichtig geschätzten − Anteils von 10% Zufahrten aus Richtung O.________ auch nichts, wenn von einer höheren Zahl auszugehen wäre (bis zu 260 Zu- und Wegfahrten an Spitzentagen [d.h. bei einer Füllung des Parkhauses in der Morgenspitzenstunde je rund 60 nach der Morgenspitzenstunde ein- und ausfahrende Fahrzeuge, entsprechend 6 Fahrzeuge aus Richtung O.________] gemäss dem Schreiben des Tiefbauamtes vom 6.2.2014, vgl. VGE III 2014 137 vom 29.10.2014 Erw. 2.1.2). Es erweist sich somit, dass der Regierungsrat auch zutreffend festgehalten hat, dass sich die VSS-Norm 640 050 und das Merkblatt Z 15 betreffend den Einlenk- radius nicht ohne weiteres tel quel auf den vorliegenden Sachverhalt übertragen lassen. Es ist denn auch offensichtlich, dass sich der Parkplatzumschlag bei- spielsweise bei einem Einkaufszentrum, auf welches diese Normen auch an- wendbar sind, gänzlich anders präsentiert als bei touristischen Infrastrukturanla- gen des Halbtages- und Tagestourismus. Ein starres und schematisches Fest- halten an der VSS-Norm und am Merkblatt Z 15 (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1) würde vorliegend in dieser Hinsicht zu einem nicht mehr sachgerechten Ergebnis führen. Dennoch hat der Regierungsrat mit Recht auch dem durch den seltenen Begegnungsfall bewirkten Verkehrssicherheitsrisiko Rechnung getragen und ent- sprechende Massnahmen verlangt (namentlich bessere Ausnutzung der beste- henden Platzverhältnisse im Ein- und Ausfahrtsbereich mit angemessener Ver- breiterung der beiden Fahrspuren zur Schaffung einer Sicherheitsreserve). Inso- fern kann mithin nicht gesagt werden, der Regierungsrat habe das Verkehrsgut- achten willkürlich gewürdigt oder sei von diesem abgewichen. Mögliche Mass- nahmen zur Behebung allfälliger Verkehrssicherheitsprobleme und -Risiken wa- ren nicht Gegenstand des Gutachtens. Die Würdigung des Gutachtens und allfäl- lige hieraus zu ziehende Konsequenzen für das Bauvorhaben sind Sache der das Gutachten würdigenden Behörde. Anzufügen ist, dass der Regierungsrat angesichts des von der Norm abweichenden zu geringen bergseitigen Einlenkra- dius − gewissermassen als ultima ratio − auch ein Rechtsabbiegeverbot aus 32 Richtung O.________ ins Parkhaus nicht gänzlich ausgeschlossen hat (ange- fochtener RRB Erw. 8.3). 5.4Unbestritten blieb auch die Beurteilung der ungünstigen Platzierung der An- lieferung und des hiervon ausgehenden Sicherheitsrisikos für die Fussgänger. Wenn der Regierungsrat als Massnahme, diesem Sicherheitsrisiko zu begegnen, eine Auflage zur Baubewilligung ins Auge fasst, dass die Anlieferung ausserhalb der Betriebszeiten der Bahn zu erfolgen hat (angefochtener RRB Erw. 8.4), haftet dieser Beurteilung nichts Rechtsfehlerhaftes an. 5.5.1 Das durch die Platzierung der rechtsseitigen Bushaltestelle beeinträchtigte Sichtfeld (Knotensichtweite von 22 m) erachtete der Regierungsrat betreffend die Richtung S.________ ausfahrenden Verkehrsteilnehmer als unproblematisch, da diese hinter dem Bus warten müssten. Mit einer Sicherheitslinie könne zudem verhindert werden, dass der Bus überholt werde. Betreffend die problematischere Situation der Richtung O.________ ausfahren- den Verkehrsteilnehmer ergebe sich, dass der Bus nur halbstündlich fahre und kurz anhalte. Zudem sei der zu erwartende Verkehr in dieser Richtung gering. Es dürfe auch davon ausgegangen werden, dass die betreffenden Verkehrsteilneh- mer die gebotene angemessene Vorsicht walten zu liessen, was umso mehr gel- te, als die aus dem Parkhaus ausfahrenden Automobilisten nicht vortrittsberech- tigt seien. Es sei zudem fraglich, ob der Linienbus überhaupt als sichtbehindern- des Hindernis im Sinne der einschlägigen VSS-Normen angesehen werden kön- ne. Indessen sei im Rahmen der Neukonzeptionierung des Parkplatzes Süd auch die Umplatzierung der Fahrbahnhaltestellen zu prüfen und namentlich auch ab- zuklären, ob der Abstand der Haltestelle in Richtung S.________ zur Parkhaus- ein- bzw. -ausfahrt angemessen vergrössert werden könne (Erw. 8.5). 5.5.2 Der Regierungsrat hat die gutachterlichen Sicherheitsbedenken auch be- treffend die Bushaltestellen somit ernst genommen und deren Richtigkeit nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Die von ihm aufgeworfene Frage, ob der haltende Bus als sichtbehinderndes Hindernis im Sinne der VSS-Normen zu gelten hat, ist durchaus berechtigt, zumal der ruhende Verkehr auf öffentlichen Strassen zum öffentlichen Verkehr im Sinne von Art. 1 SVG zählt und sich selbst das auf einer öffentlichen Strasse parkierte Fahrzeug im Verkehr befindet, auch wenn es nicht in Betrieb ist (vgl. Weissenberger, Kommentar Strassenverkehrsgesetz, Zürich/ St. Gallen 2011, Art. 1 N 12; BSK SVG-Waldmann/Kraemer, Art. 1 N 32). Jeden- falls ist offensichtlich, dass ein an einer Bushaltestelle anhaltender Bus nicht als die Sicherheit der Benützer beeinträchtigendes Objekt im Sinne von § 38 Abs. 1 StraG qualifiziert werden kann. Den Beschwerdeführern ist zwar beizupflichten, 33 dass eine Sicherheitslinie auch ein Abbiegen der aus S.________ anfahrenden Automobilisten verhindern würde. Indes lässt sich dies mit einer entsprechenden Markierung, dass die Sicherheitslinie von einer Seite her überfahren werden darf (vgl. Art. 73 Abs. 5 lit. c der Signalisationsverordnung [SSV; SR 741.21] vom 5.9.1979 mit Anhang 2 Markierung 6.04), lösen. Abgesehen davon verpflichtet Art. 26 Abs. 1 SVG jedermann sich im Verkehr so zu verhalten, dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder behindert noch gefährdet (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1 i.f.). 5.6Betreffend die behindertengerechte Ausgestaltung der Fahrbahnhaltestelle merkte der Gutachter nur an, dies könne er aufgrund der Baugesuchsunterlagen nicht abschliessend beurteilen. Hierzu führte der Regierungsrat aus, zum einen bestünden die derzeitigen Bus- haltestellen bereits, zum andern sei deren (behindertengerechte) Ausgestaltung nicht Gegenstand des vorliegend zu beurteilenden Baugesuchs. Da jedoch die Neuplatzierung der Fahrbahnhaltestellen zu prüfen sei, werde das Tiefbauamt bei dieser Gelegenheit auch den Aspekt der behindertengerechten Ausgestal- tung der Randabschlüsse der Fahrbahnhaltestelle miteinbeziehen können. Auch bei dieser Beurteilung weicht der Regierungsrat nicht von den gutachterli- chen Feststellungen ab; sie gibt ebenfalls keinen Anlass zu Beanstandungen. Gleichzeitig stellt der Regierungsrat unter Hinweis auf das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (Be- hindertengleichstellungsgesetz, BehiG; SR 151.3) vom 13. Dezember 2002 (Art. 3) auch zutreffend klar, dass die behindertengerechte Ausgestaltung der Fahrbahnhaltestelle dem Strassenträger und nicht der Beschwerdegegnerin ob- liegt. 5.7Die gutachterliche Einschätzung der Verkehrssicherheit beim Parkplatz Süd hat der Regierungsrat vorbehaltlos als schlüssig erachtet. Ebenso anerkennt er, dass der Gutachter die vom Tiefbauamt vorgeschlagenen Verbesserungs- massnahmen, die als Auflagen Eingang in den RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 fanden (vgl. vorstehend Ingress lit. E.2), "mit nachvollziehbarer Begründung als nicht ausreichend erachtet" (angefochtener RRB Erw. 9.2). Der Regierungsrat übernahm auch vollumfänglich die Empfehlung des Gutach- ters, dass die gesamte Organisation des bestehenden Parkplatzes Süd überar- beitet werden soll. Diese Empfehlung konkretisierte er überdies unter anderem mit der Forderung, hierfür sei gestützt auf das Koordinationsgebot ein Gesamt- konzept zu erstellen, das auch auf die Ein- und Ausfahrtssituation des geplanten Parkhauses Bezug nehmen müsse. Zwecks Verbesserung der Verkehrssicher-34 heit sei auch zu prüfen, ob die Erschliessung des Parkplatzes Süd über nur eine Grundstückszufahrt abgewickelt werden könne; das Ein- und Ausfahren soll je- weils in Vorwärtsrichtung erfolgen. Zu prüfen sei neben der Platzierung der Fahr- bahnhaltestellen zwecks Sicherstellung einer ausreichenden Knotensichtweite auch die Ausrüstung des Fussgängerstreifens mit einer Fussgängerschutzinsel (angefochtener RRB Erw. 9.2 f.). Weil das zu erarbeitende Gesamtkonzept für die Neuorganisation des Parkplatzes Süd auch Bezug auf die Ein- und Ausfahrts- ituation des geplanten Parkhauses nehmen müsse, sei eine sorgfältige Koordina- tion der verschiedenen Verkehrsströme (Fussgänger, Zweiradfahrer, Autos, Lini- enbusse, Gesellschaftswagen, Lieferanten) erforderlich. Diese seien so zu leiten, dass die Verkehrssicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer trotz der engen räum- lichen Verhältnisse gewährleistet werden könne. Hierzu seien weitere Mass- nahmen wie Markierungen, Warnhinweise, Beleuchtung etc. in Erwägung zu zie- hen (angefochtener RRB Erw. 9.5). Auch in dieser regierungsrätlichen Beurteilung kann kein Widerspruch zu den gutachterlichen Feststellungen gesehen werden. Hieran ändert die Auffassung des Regierungsrates nichts, wenn er es als unverhältnismässig erachtet, streng auf die Sichteinschränkung durch den bergwärts fahrenden Linienbus bzw. die Fahrbahnhaltestelle abzustellen, und eine massvolle Abweichung von den norm- gemäss erforderlichen Sichtweiten für gerechtfertigt hält (angefochtener RRB Erw. 9.4; hierzu vgl. vorstehende Erw. 5.4.2). Betreffend die vom Gutachter und vom Regierungsrat angesprochene Fussgän- gerschutzinsel ist an dieser Stelle an die Stellungnahme des verkehrstechni- schen Dienstes der Kantonspolizei vom 29. Juli 2012 zu erinnern (vgl. VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 4.5.2), der bereits damals der Auffassung war, dass für den Fussgängerstreifen über die I.________strasse unbedingt eine Mit- telschutzinsel in Betracht gezogen werden sollte. Mit einer weiteren Stellung- nahme vom 5. Oktober 2012 hielt der verkehrstechnische Dienst am Erfordernis einer Mittelschutzinsel fest. 5.8.1 Es erweist sich mithin zum einen, dass der Regierungsrat in pflichtgemäs- ser Würdigung des Gutachtens den gutachterlichen Feststellungen in sachver- haltlicher Hinsicht und auch betreffend die Beurteilung der Verkehrssicherheit im Wesentlichen gefolgt ist. Ernsthafte Einwände gegen das Gutachten, welche er- gänzende (sachverhaltliche) Abklärungen erfordert hätten, hat der Regierungsrat nicht vorgebracht. Was die Korrektur des Parkplatzumschlages zur abendlichen Spitzenstunde an- belangt, kann sich der Regierungsrat (und die Beschwerdegegnerin) − wie darge- legt − auf die Erfahrung und die betriebsspezifischen Eigenheiten einer Bergbahn 35 und deren Frequentierung abstützen, was der Gutachter nicht beachtet hat. Es ist notorisch, dass das Tourismuswesen des Kantons Schwyz geprägt ist durch einen attraktiven Tages- und Freizeittourismus mit einem Tourismusschwerpunkt unter anderem in der Region O.________ (vgl. Richtplangeschäft B-11 "Touris- musschwerpunkte" gemäss dem Richtplan des Kantons Schwyz, vom Regie- rungsrat mit RRB Nr. 209 vom 8.3.2016 erlassen, vom Kantonsrat am 13.4.2016 zur Kenntnis genommen und vom Bundesrat am 24.5.2017 genehmigt). Soweit der Regierungsrat im Einzelfall ein massvolles Abweichen von den normgemäss erforderlichen Sichtweiten als gerechtfertigt erachtet, wird damit das Gutachten nicht angezweifelt, sondern eine zulässige rechtliche Würdigung vorgenommen, die dem Charakter der VSS-Normen wie auch dem Grundsatz der Verhältnis- mässigkeit Rechnung trägt. 5.8.2 Zum andern kann auch nicht gesagt werden, gestützt auf das Verkehrs- gutachten müsse (zwingend) der Bauabschlag erteilt werden. Zwar ist es zutreffend und wird auch vom Regierungsrat anerkannt, dass der Gutachter im Zusammenhang mit dem geplanten Parkhaus eine erhebliche Ge- fährdung der Verkehrssicherheit aufzeigen konnte. Was den Parkplatz Süd anbe- langt, besteht dieses Sicherheitsrisiko, wie die gutachterliche Einschätzung er- kennen lässt, indes bereits unabhängig vom neuen Parkhaus, wird aufgrund desselben indes noch verschärft. Es kann im jetzigen Moment somit als Ergebnis des Gutachtens nicht von einer hinreichenden Erschliessung gesprochen wer- den. Mit dem nunmehr vorliegenden Verkehrsgutachten, das gemäss dem Bun- desgerichtsurteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 (Erw. 4.3) in Einklang mit dem Merkblatt Z 15 von der Bauherrschaft einzuholen gewesen wäre bzw. bereits mit dem Baugesuch hätte eingereicht werden müssen, und der rechtskonformen Würdigung des Gutachtens durch den Regierungsrat wurden indes gleichzeitig die Problemkreise aufgezeigt und Fragestellungen thematisiert, die es zu prüfen gilt, um die hinreichende Erschliessung mit Fokus "Verkehrssicherheit" abschlies- send beurteilen zu können. Angesichts der erheblichen Sicherheitsdefizite kann zum einen nicht von lediglich untergeordneten Mängeln des Baugesuchs gespro- chen werden, welche im jetzigen Moment mit Nebenbestimmungen/Auflagen be- hoben werden könnten. Anderseits müsste ein Bauabschlag ohne die angespro- chene ergänzende Prüfung als unverhältnismässig qualifiziert werden. Es ist je- denfalls noch vertretbar, wenn der Regierungsrat in Berücksichtigung des ihm zustehenden Beurteilungsspielraumes die von ihm initiierten Überprüfungen/Ab- klärungstatbestände nicht als derart erhebliche Änderungen des Bauprojektes beurteilt, dass eine konzeptionelle Überarbeitung des gesamten Baugesuches erforderlich würde, womit nur ein Bauabschlag (und ein neues Baugesuch) in 36 Frage käme (vgl. Urteile BGer 1C_37/2011 vom 14.4.2011 Erw. 3.3; 1C_615/2017 vom 12.10.2018 Erw. 2.5). Die blosse Anzahl/Vielzahl der Überarbeitungsge- genstände begründet noch keine Erheblichkeit der Änderungen. Betreffend die allfällige Umplatzierung des Bildstockes als eine bedeutsame bauliche Mass- nahme hat der Regierungsrat überdies zu Recht wie erwähnt (vorstehend Erw. 5.2.3) ein eigenständiges Baubewilligungsverfahren favorisiert. 5.8.3 Die Rückweisung der Sache zur Abklärung und zu neuem Entscheid über die Einfahrtsbewilligung an die Vorinstanzen und die (sinngemässe) Verpflich- tung der Beschwerdegegnerin zur Einreichung eines überarbeiteten neuen Ver- kehrserschliessungskonzepts für das geplante Parkhaus unter Einbezug des be- stehenden Parkplatzes Süd erweist sich im Ergebnis somit als rechtens. 5.9.1 Unbegründet ist die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht, weil sich der Regierungsrat mit den Vorbringen der Be- schwerdeführer zum Bauabschlag und allfälligen Neuausschreibung nicht aus- einandergesetzt hat. Die Begründungspflicht verlangt nicht, dass sich eine Behörde mit allen Partei- standpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen aus- drücklich widerlegt. Die Behörde darf sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte bzw. auf jene Aspekte beschränken, welche von ihr ohne Willkür als we- sentlich betrachtet werden. Die Begründung muss namentlich so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.2; BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Urteil BGer 1C_452/2012 vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ Erw. 2.2; Urteile BGer 9C_101/2011 vom 21.7.2011 Erw. 6.1; 9C_257/2011 vom 25.8.2011 Erw. 5.1). Der Regierungsrat hat in einlässlicher Würdigung des Gutachtens dargelegt, dass und weshalb die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung an die Vorinstanzen zurückzuweisen und die Beschwerdegegnerin zur Einreichung ei- nes überarbeiteten Verkehrserschliessungskonzepts aufzufordern ist. Hieraus ergeben sich zwangsläufig auch die Argumente, welche nach der Beurteilung des Regierungsrates gegen einen Bauabschlag und eine Neuausschreibung sprechen. Im Übrigen ermöglichte der angefochtene RRB den Beschwerdefüh- rern auch ohne weiteres eine sachgerechte Anfechtung desselben, wie die Rechtsschriften der Beschwerdeführer belegen. 5.9.2 Dass der mit VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 (Erw. 4.5) nur emp- fohlene Augenschein nicht durchgeführt wurde, wird vom Verwaltungsgericht zwar bedauert. Indes wurde auch dadurch das rechtliche Gehör der Beschwerde-37 führer nicht verletzt. Sofern ein Gutachten nicht allenfalls wegen zweifelhafter Punkte ergänzender Beweise bedarf, was vorliegend nicht der Fall war, bedarf es grundsätzlich auch keines Augenscheines als Beweismittel (vgl. § 24 Abs. 1 lit. d VRP); Erfahrungstatsachen bedürfen wesensgemäss keines Beweises (vgl. Plüss, in: Kommentar VRG, § 7 N 20). 5.10Der Hauptantrag (Ziff. 1 Satz 1) ist somit abzuweisen. 5.11Im Rahmen der ergänzenden Abklärung des Sachverhaltes sowie des zu erarbeitenden neuen Verkehrserschliessungskonzepts wird selbstredend weiter- hin das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer zu wahren sein (vgl. Beschwerde S. 11 Ziff. 3.2). Über die Notwendigkeit des Augenscheines werden die mit der ergänzenden Abklärung des Sachverhaltes betrauten Behörden zu entscheiden haben. Das Verwaltungsgericht verweist auf seine diesbezügliche Empfehlung (vgl. vorstehend Erw. 5.9.2). 5.12Soweit die Beschwerdeführer für den Fall der Rückweisung eventualiter den Ausstand des Kantonsingenieurs N.________ beantragen (Antrag Ziff. 2; Beschwerde S. 10 Ziff. 3.1), kann hieraus im vorliegenden Verfahren nicht einge- treten werden. Der Ausstand in der Verwaltungsrechtspflege richtet sich aufgrund des Verweises in § 4 Abs. 1 VRP nach §§ 132 ff. des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009. Über ein streitiges Ausstandsbegehren eines Mitgliedes entscheiden die Justizbehörden, die Verwaltungsbehörden oder -kommissionen in Abstand des betreffenden Mitgliedes (§ 138 Abs. 1 JG). Gegen den diesbezüglichen Entscheid sind Rechtsmittel zulässig (vgl. § 36 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 VRP). 6.Die Beschwerdeführer beantragen die Neuverlegung der Kosten der vier regierungsrätlichen Verfahren (Hauptantrag Ziff. 1 Satz 2). 6.1Zunächst ist aus Gründen der Übersichtlichkeit die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen der vier regierungsrätlichen Verfahren sowie der ver- waltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren wiederzugeben: 6.1.1RRB Nr. 588/2013 vom 2. Juli 2013 (1. regierungsrätliches Verfahren): 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten (…) im Betrag von Fr. 1000.-- werden den Beschwerdeführern 1, 2 und 3 unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt (…). 3. Die Beschwerdeführer 1, 2 und 3 haben unter solidarischer Haftbarkeit der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 1000.-- und der Gemeinde Schwyz eine Parteientschädigung von Fr. 600.-- zu bezahlen. 38 VGE III 2013 113 vom 27. November 2013: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen. Der angefochtene RRB Nr. 588/2013 wird aufgehoben und die Sache wird an den Regierungsrat zurückgewiesen (…). 2. Die Verfahrenskosten (…) werden auf insgesamt Fr. 3'000.-- festgesetzt und den Beschwerdeführern (unter gegenseitiger solidarischer Haftung) zu neun Zehnteln (Fr. 2'700.--) sowie der Gemeinde Schwyz, dem Kanton Schwyz sowie der Beschwerdegegnerin zu je einem Dreissigstel (je Fr. 100.--) auferlegt. (…). 3. Die Beschwerdeführer haben unter solidarischer Haftbarkeit der beanwalte- ten Beschwerdegegnerin sowie der beanwalteten Gemeinde Schwyz eine reduzierte Parteientschädigung von je Fr. 1'800.-- (…) zu bezahlen. 6.1.2RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 (2. regierungsrätliches Verfahren): 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1000.-- werden den Beschwerdeführern 1, 2 und 3 unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt und mit deren Kostenvorschuss (Fr. 1000.--) verrechnet. 3. Die Beschwerdeführer 1, 2 und 3 haben der Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit eine Parteientschädigung von Fr. 1500.-- und der Gemeinde Schwyz eine Parteientschädigung von Fr. 600.-- zu bezahlen. VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt und den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. (…). 3. Die Beschwerdeführer haben unter solidarischer Haftbarkeit der beanwalte- ten Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- sowie der beanwalteten Gemeinde Schwyz eine solche von Fr. 800.-- (…) zu bezahlen. 6.1.3VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 (2. Rechtsgang im Verfahren III 2014 137 im Nachgang zum Bundesgerichtsurteil 1C_597/2014 vom 1.7.2015): 1. In Gutheissung der Beschwerde vom 21. Juli 2014 werden der RRB Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 gestützt auf das Bundesgerichtsurteil 1C_597/2014 vom 1. Juli 2015 aufgehoben und die Sache im Sinne der Er- wägungen zur Einholung eines Verkehrsgutachtens sowie zur anschliessen- den Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen. 2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens Nr. 689/2014 vom 24. Juni 2014 von insgesamt Fr. 1'000.-- werden neu je zur Hälfte (je Fr. 500.- -) der Gemeinde Schwyz und der Beschwerdegegnerin auferlegt. 2.2 Der Gemeinderat Schwyz und die Beschwerdegegnerin haben den bean- walteten Beschwerdeführern für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren 39 Nr. 689/2014 eine Parteientschädigung (…) von je Fr. 1'000.-- (insgesamt Fr. 2'000.--) zu bezahlen. 3.1 Die Kosten (…) des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 von insgesamt Fr. 2'500.-- werden neu im Umfang von Fr. 834.-- der Beschwerdegegnerin sowie im Umfang von je Fr. 833.-- der Gemeinde Schwyz und dem Kanton Schwyz auferlegt. (…). 3.2. Den beanwalteten Beschwerdeführern wird im verwaltungsgerichtlichen Verfahren VGE III 2014 137 vom 29. Oktober 2014 zu Lasten der Be- schwerdegegnerin, der Gemeinde Schwyz und des Kantons eine Parteient- schädigung von je Fr. 600.-- (…; insgesamt Fr. 1'800.--) zugesprochen. 4.1 Die Kosten (…) des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 von insgesamt Fr. 3'000.-- werden neu zu je einem Drittel (je Fr. 1'000.--) der Beschwerdegegnerin, der Gemeinde Schwyz und dem Kanton auferlegt. (…). 4.2 Den beanwalteten Beschwerdeführern wird im verwaltungsgerichtlichen Verfahren VGE III 2013 113 vom 27. November 2013 zu Lasten der Be- schwerdegegnerin, der Gemeinde Schwyz und des Kantons Schwyz eine Parteientschädigung von je Fr. 1'000.-- (…) zugesprochen. 5.1 Für den vorliegenden Entscheid werden keine Verfahrenskosten erhoben. 5.2 Den beanwalteten Beschwerdeführern wird für das vorliegende Verfahren zu Lasten der Beschwerdegegnerin sowie der Gemeinde Schwyz eine Par- teientschädigung von je Fr. 300.-- (…) zugesprochen. Auf die Beschwerde der Beschwerdeführer gegen Disp.-Ziff. 2.2 dieses VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 ist das Bundesgericht mit Urteil 1C_557/2015 vom 10. November 2015 nicht eingetreten (vgl. vorstehend Ingress lit. D.2). 6.1.4RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 (3. regierungsrätliches Verfahren) 1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als der Gesamtent- scheid der Vorinstanz 2 vom 29. Oktober 2012 mit folgenden Auflagen er- gänzt wird: (…). lm Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Kosten der drei Einspracheverfahren in der Höhe von insgesamt Fr. 1500.-- (drei Mal Fr. 500.--) werden neu zu je einem Fünftel (je Fr. 300.--) den drei Beschwerdeführern auferlegt. (…). lm Umfang von Fr. 600.-- werden die Kosten der drei Einspracheverfahren neu der Beschwerdegegnerin aufer- legt. 3. Die Verfahrenskosten (…) für den dritten Rechtsgang vor Regierungsrat im Betrag von Fr. 1000.-- werden im Umfang von Fr. 750.-- den Beschwerdefüh- rern unter solidarischer Haftbarkeit, im Umfang von Fr. 84.-- der Beschwerde- gegnerin und im Umfang von Fr. 83.-- der Gemeinde Schwyz auferlegt. lm 40 Umfang von Fr. 83.-- werden die Verfahrenskosten auf die Staatskasse ge- nommen. (…). 4. Der Beschwerdegegnerin wird für den dritten Rechtsgang vor Regierungsrat eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 600.-- zugesprochen, die von den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit zu tragen ist. Im Übrigen werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene RRB Nr. 323/2017 vom 25. April 2017 aufgehoben, und die Sache wird im Sinne der Erwägun- gen und unter Verweis auf VGE III 2015 123 vom 24. September 2015 zur Einholung eines behördlichen Verkehrsgutachtens sowie zur anschliessen- den Neubeurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen. 2. Die Kosten der drei Einspracheverfahren von je Fr. 500.-- (insgesamt Fr. 1'500.--) werden (in Ergänzung zur Kostenverlegung gemäss VGE III 2015 123 vom 24.9.2015) vollumfänglich der Beschwerdegegnerin auferlegt. 3. Die Verfahrenskosten (…) werden auf insgesamt Fr. 3'000.-- festgesetzt und je zur Hälfte (je Fr. 1'500.--) der Beschwerdegegnerin sowie dem Kanton auf- erlegt. (…). 4. Die Beschwerdegegnerin sowie der Kanton haben den beanwalteten Be- schwerdeführern eine Parteientschädigung von je Fr. 1'500.-- (…) zu bezah- len. 6.1.5 Zur Regelung der Verfahrenskosten und der Parteientschädigung des vorliegend angefochtenen RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 (4. Rechtsgang) vgl. vorstehend Ingress lit. G. 6.2Die Beschwerdeführer rügen die Kostenregelung des ersten und zweiten regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens nur aus Diligenzgründen mit Blick auf einen allfälligen Weiterzug ans Bundesgericht (vgl. vorstehend Erw. 6.1.3; vgl. Beschwerde S. 13 Ziff. 4.4). Das Verwaltungsgericht hat sich zu dieser Rüge bereits im VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 (Erw. 5.1.1 ff.) ausführlich geäussert und sieht keinen Anlass, von jener Beurteilung (vgl. insbesondere Erw. 5.4.1) abzuweichen. 6.3.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, für den dritten Rechtsgang hätten sie mit Eingabe vom 17. September 2018 eine Entschädigung von Fr. 3'000.-- (inkl. Auslagen und MwSt.) gefordert. Im vierten Rechtsgang hätten sie nach vorgängigen Angaben zu ihren Aufwendungen mit ihrer sechsten Eingabe vom 9. November 2018 eine ausführliche Kostennote von (inkl. Auslagen und MwSt) Fr. 13'586.35 eingereicht. Auf diese Kostennote sei der Regierungsrat nicht eingegangen, sondern habe die Parteientschädigung für den vierten Rechtsgang 41 wie für den dritten Rechtsgang pauschal auf Fr. 2'000.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festgelegt, was nicht einmal 15% der mit der Kostennote ausgewiesenen Kosten entspreche. Die Parteientschädigung sei unbesehen der Kostennote und somit unter Verletzung des rechtlichen Gehörs festgesetzt worden. Angesichts der umfangreichen Akten und der mehrfachen und aufwändigen sowie relativ komplexen Verfahrensschritte sei dieser Betrag unhaltbar tief, willkürlich und verstosse gegen Art. 9 BV (vgl. Beschwerde S. 12 f. Ziff. 4.3). 6.3.2 Mit Eingabe vom 9. November 2018 haben die Beschwerdeführer für den vierten Rechtsgang (RRB Nr. 842/2018 vom 20.11.2018) vor dem Regierungsrat einen Aufwand von insgesamt 41 Arbeitsstunden zu Fr. 300.-- entsprechend Fr. 12'300.-- zuzüglich Spesen von Fr. 315.--, zusammen Fr. 12'615.-- zuzüglich 7.7% MwSt (Fr. 971.35) entsprechend insgesamt Fr. 13'586.35 geltend gemacht. 6.3.3 Der Regierungsrat hat betreffend die Entschädigungsfolgen festgehalten, das Verwaltungsgericht habe in seinem Entscheid vom 24. Oktober 2017 die Entschädigungsfolgen nach der Aufhebung des RRB Nr. 323 vom 25. April 2017 nicht neu festgesetzt, weshalb diese für den dritten Rechtsgang vor dem Regierungsrat neu festzulegen seien. Da die Beschwerdeführer im dritten wie im vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat als obsiegend gälten, hatten sie Anspruch auf eine "angemessene" Parteientschädigung für beide Rechtsgänge. Eine Parteientschädigung von je Fr. 2'000.-- erweise sich als angemessen (angefochtener RRB Erw. 13.4). Eine Bezugnahme auf den von den Beschwerdeführern mit Kostennote geltend gemachten Aufwand fehlt. 6.3.4 Aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich die Pflicht der Behörden, ihre Entscheide zu begründen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Parteientschädigung, die auch auf die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands Anwendung findet, muss der Entscheid über die Höhe des anwaltlichen Honorars in der Regel nicht begründet werden. Eine Begründungspflicht wird indes namentlich dann angenommen, wenn das Gericht (bzw. die Behörde) die Entschädigung abweichend von der Kostennote des Rechtsanwalts auf einen bestimmten, nicht der üblichen, praxisgemäss gewährten Entschädigung entsprechenden Betrag festsetzt. In einem solchen Fall kann nicht mehr davon gesprochen werden, der Anwalt vermöge die Überlegungen, die das Gericht (bzw. die Behörde) zu einem solchen Entschädigungsentscheid führten, auch ohne Begründung zu erkennen. Akzeptiert das Gericht (bzw. die Behörde) in einem solchen Fall einzelne Posten der Kostennote, setzt es aber andere herab, hat es zu jeder Reduktion zumindest 42 kurz auszuführen, aus welchem Grund die Aufwendungen als unnötig betrachtet werden (Urteil BGer 5D_41/2016 vom 21.7.2017 Erw. 2.4 mit Hinweisen). Der Regierungsrat hat vorliegend folglich seine Begründungspflicht jedenfalls hinsichtlich des für den vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat mit einer Kostennote konkretisierten Aufwandes der Beschwerdeführer missachtet und somit das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt. Indessen handelt es sich hierbei nicht um eine derart schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs, dass eine Rückweisung an den Regierungsrat unumgänglich wäre, zumal das Verwaltungsgericht diese Frage sowohl betreffend den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Abgesehen davon wäre eine Rückweisung allein aus diesem Grunde mit dem Interesse der Beschwerdeführer an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren (vgl. Urteile BGer 1C_457/2011 vom 4.4.2012 Erw. 4.1; 8C_84/2009 vom 25.1.2010 Erw. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 Erw. 2.2; 132 V 387 Erw. 5.1). 6.3.5 Das Verwaltungsgericht hat die für die Regelung der Parteientschädigung zu beachtenden gesetzlichen Grundlagen sowie die darauf basierende Praxis bereits mit VGE III 2017 102 vom 24. Oktober 2017 (Erw. 5.3.1 f.) dargelegt. Hierauf kann verwiesen werden. Zu beachten ist namentlich der Honorarrahmen für das Verfahren vor Verwaltungsbehörden von Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- (§ 15 Gebührentarifs für Rechtsanwälte [GebT; SRSZ 280.411] vom 27.1.1975). Zu ergänzen ist, dass der Regierungsrat praxisgemäss einen Stundenansatz von Fr. 180.-- anwendet, der zwar dem unteren Rand des gesetzlichen Stundenansatzes entspricht (vgl. § 5 Abs. 1 GebT), was aber nicht zu beanstanden ist (vgl. VGE III 2017 2 vom 1.9.2017 Erw. 3). Bei einem Stundenansatz von Fr. 180.-- ergeben die mit Kostennote geltend gemachten 41 Arbeitsstunden einen Betrag von insgesamt Fr. 7'380.--, was den gesetzlichen Honorarrahmen sprengt. Die Voraussetzungen von § 16 GebT, welche eine Überschreitung der Tarifhöchstansätze rechtfertigen könnten, sind nicht gegeben. Die Thematik des dritten und vierten Rechtsganges war mit der (Haupt-) Frage des Gutachtens verhältnismässig eng umrissen. Entsprechend kann auch nicht gesagt werden, es sei ein besonders umfangreiches Aktenmaterial zu sichten gewesen, was ein Überschreiten des oberen Norm- Honorarrahmens rechtfertigen könnte. Indes erweist sich das den Beschwerdeführern für den vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat zugesprochene Honorar von Fr. 2'000.-- als zu tief bzw. nicht mehr angemessen. Ein Indiz hierfür besteht schon in der Disproportionalität zwischen den für den dritten bzw. vierten Rechtsgang geltend gemachten 43 Aufwendungen von (mindestens) Fr. 3'000.-- bzw. über Fr. 10'000.-- und einem für beide Rechtsgänge zugesprochenen gleichen Honorar von je Fr. 2'000.--. Ein Honorar von Fr. 2'000.-- bzw. nach Abzug der Spesen von Fr. 315.-- von rund Fr. 1'700.-- entspricht bei 41 Stunden noch einem Stundenhonorar von knapp über Fr. 40.--. Selbst wenn von einem überhöhten Stundenaufwand auszugehen und dieser (erheblich) gekürzt würde, resultierte bei angenommenen gut 20 Arbeitsstunden ein Honorar von nur rund Fr. 85.-- pro Stunde. Insgesamt erweist sich eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- für den vierten Rechtsgang daher nicht mehr als angemessen. Bei der Festlegung der Entschädigung darf allerdings auch berücksichtigt werden, dass sich im dritten und vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat angesichts der ähnlichen Fragestellungen Synergieeffekte ergaben. Als angemessen erscheint ein Betrag von Fr. 3'200.--, d.h. zwei Drittel der gemäss dem Normhonorarrahmen vorgesehenen Entschädigung, zuzüglich die Auslagen von Fr. 315.-- entsprechend Fr. 3'515.-- zuzüglich 7.7% MwSt (vgl. § 2 Satz 2 GebT), was insgesamt (gerundet) Fr. 3'800.-- ergibt. Insoweit erweist sich die Beschwerde als begründet und ist gutzuheissen. Diese Entschädigung ist je zur Hälfte (je Fr. 1'900.--) von der Beschwerdegegnerin und vom Kanton zu tragen. 6.3.6 Den Beschwerdeführern wurden für den dritten und vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat keine Verfahrenskosten auferlegt. Mithin sind sie diesbezüglich nicht beschwert. Diese fehlende Beschwerdebefugnis betrifft insbesondere auch die gerügte Verteilung der Verfahrenskosten auf die Beschwerdegegnerin und die Staatskasse. Das gleiche gilt für die Aufteilung der den Beschwerdeführern zugesprochenen Parteientschädigung auf die Beschwerdegegnerin und die Staatskasse. Die Beschwerdeführer können ihre diesbezügliche Beschwerdelegitimation auch nicht aus dem Argument ableiten, sie hätten somit als Steuerzahler (indirekt) die Verfahrenskosten und die Parteientschädigung mitzutragen (vgl. Beschwerde S. 11 f. Ziff. 4.2). Dieses Argument trifft auf alle Steuerpflichtigen zu und begründet keine besondere Betroffenheit der Beschwerdeführer. Die Beschwerdelegitimation infolge der Eigenschaft als Steuerzahler zu bejahen würde im Ergebnis zu einer Popularbeschwerde gegen die Kostenübernahme zu Lasten des Staates und/oder der Zusprechung einer Parteientschädigung zu Lasten des Staates führen. Das Gleiche gilt auch für die Verlegung der Kosten für das bfu-Gutachten. Den Beschwerdeführern wurden hierfür keine Kosten auferlegt. Abgesehen davon ist die teilweise Übernahme der Gutachtenskosten seitens des Staates nicht zu beanstanden, nachdem der Regierungsrat mitverantwortlich dafür war 44 (angefochtener RRB Erw. 13), dass nach dem von der Beschwerdegegnerin selber in Auftrag gegebenen Gutachten weitere Gutachtenskosten entstanden sind. 6.4Zusammenfassend ist die Beschwerde somit hinsichtlich der Parteientschädigung für den vierten Rechtsgang vor dem Regierungsrat (Disp.- Ziff. 5 des angefochtenen RRB) teilweise gutzuheissen. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 7.1Das teilweise Obsiegen der Beschwerdeführer betreffend die Parteientschädigung für den vierten Rechtgang vor dem Regierungsrat ist auf einen Sechstel zu veranschlagen. 7.2Diesem Verfahrensausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 3'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) im Umfang von Fr. 2'500.-- den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) und im Umfang von je Fr. 250.-- dem Kanton und der Beschwerdegegnerin auferlegt. 7.3Die Beschwerdeführer - unter solidarischer Haftbarkeit - haben zudem dem Verfahrensausgang entsprechend der beanwalteten Beschwerdegegnerin eine reduzierte Parteientschädigung zu bezahlen. Diese wird in Beachtung des kanto- nalen GebT, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwal- tungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Er- messens auf Fr. 1'200.-- festgesetzt. Der ebenfalls beanwaltete Gemeinderat hat auf eine Vernehmlassung verzichtet, womit ihm kein allenfalls entschädigungsberechtigter Aufwand entstanden ist. 8.Die Beschwerde ans Bundesgericht ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG; Endentscheid). Ebenso ist die Beschwer- de zulässig, gegen einen Entscheid, der nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, wenn diese Begehren unabhängig von den anderen beurteilt werden können (Art. 91 lit. a BGG; Teilentscheid). Das Verwaltungsgericht geht davon aus, dass es sich beim vorliegenden Ent- scheid, womit der angefochtene Rückweisungsentscheid RRB Nr. 842/2018 vom 20. November 2018 bestätigt wird, weder um einen beim Bundesgericht anfecht- baren End- noch um einen anfechtbaren Teilentscheid handelt. Dies gilt auch hinsichtlich der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (vgl. vorste- hend Ingress lit. D2).45 Um allen Eventualitäten gerecht zu werden, wird der vorliegende Entscheid den- noch mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen (vgl. Disp.-Ziff. 4). Hieraus kön- nen die Parteien bei einem allfälligen Weiterzug dieses Entscheides ans Bun- desgericht jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. Der Entscheid über die An- fechtbarkeit liegt beim Bundesgericht. 46 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Parteientschädigung gemäss Disp.-Ziff. 5 des angefochtenen RRB Nr. 842/2018 vom 20. No- vember 2018 wie folgt neu geregelt: Den Beschwerdeführern wird für den 3. Rechtsgang vor dem Regierungsrat eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- und für den 4. Rechtsgang vor dem Regierungsrat eine solche von Fr. 3'800.-- (je inkl. Barauslagen und MwSt.) zugesprochen. Die Parteientschädigung von somit insgesamt Fr. 5'800.-- ist je zur Hälfte (je Fr. 2'900.--) von der Beschwerdegegnerin und vom Kanton zu tragen. Im Übrigen wird die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf insgesamt Fr. 3'000.-- festgesetzt und im Umfang von Fr. 2'500.-- den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) sowie im Umfang von je Fr. 250.-- der Beschwerdegegnerin sowie dem Kanton auferlegt. Die Beschwerdeführer haben am 20. Dezember 2018 einen Kostenvor- schuss von Fr. 2'500.-- geleistet, womit die Rechnung ausgeglichen ist. Die Beschwerdegegnerin hat ihr Betreffnis von Fr. 250.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwal- tungsgerichts zu überweisen. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird ver- zichtet. 3. Die Beschwerdeführer (unter solidarischer Haftbarkeit) haben der beanwal- teten Beschwerdegegnerin eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau- sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe- schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 47 5. Zustellung an: - den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (4/R) - den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 22.3.2019) - den Rechtsvertreter des Gemeinderates Schwyz (2/R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 22.3.2019) - den Regierungsrat - das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 22.3.2019) - das kantonale Amt für Raumentwicklung (unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 22.3.2019) - und das kantonale Tiefbauamt. Schwyz, 24. April 2019 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 30. April 2019