<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00589</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Baumann Lerch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Epprecht</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war zuletzt vom 3. Juli 2006 bis 7. Juni 2007 (letzter ef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektiver Arbeitstag) als Kurier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrer bei der Federal Express Europe Inc. tätig (Urk. 7/4, 7/11). Unter Hinweis auf eine rheumatoide Arthritis meldete er sich am 10. November 2007 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche (Urk. 7/8 f., 7/11) und medizinische Abklärungen (Urk. 7/13/7 ff., 7/22 f. und 7/33) und holte eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes ein (RAD, Urk. 7/35/3 f.). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2008 sprach sie dem Versicherten ab dem 1. Juni 2008 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der in den Jahren 2008/2009, 2011 und 2014/2015 durchgeführten Rentenrevisionsverfahren wurde dem Versicherten jeweils mitgeteilt, dass er weiterhin unverändert Anspruch auf eine ganze Rente habe (Urk. 7/52, 7/72 und 7/91).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> privat für die Folgen einer Erwerbsunfähigkeit versichert war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess den Versicherten vom 23. März bis 14. November 2016 an einzelnen Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> observie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Nebst weiteren Unterlagen (Urk. 7/105) stellte sie der IV-Stelle mit Schreiben vom 31. März 2017 (Urk. 7/104) insbesondere den Ermittlungsbericht vom 2. Dezember 2016 zur Verfügung (Urk. 7/106). Diese holte beim RAD eine Stellungnahme ein (Urk. 7/107/4 ff.) und führte am 30. Mai 2017 ein Standort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch mit dem Versicherten und dessen Ehefrau (Urk. 7/109 f.). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/101, 7/111 und 7/119) verfügte die IV-Stelle am 27. Juli 2017 die sofortige Sistierung der bisherigen Invalidenrente per Ende Mai 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">017 und den Entzug der aufschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Wirkung für eine allfällig gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde (Urk. 7/122). Die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde (Urk. 7/127/3 ff.) wies das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiesige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 31. Januar 2018 ab (IV.2017.00808, Urk. 7/152).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des ab Juni 2017 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle nebst vom Versicherten ausgefüllten Fragebögen (Urk. 7/114 f.) einen Bericht des behandelnden Psychiaters ein (Urk. 7/117/5 ff.). Zudem gab sie ein rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten in Auftrag (Gutachten vom 2. respektive 3. November 2017, Urk. 7/139 f.). Mit Vorbescheid vom 16. Februar 2018 stellte sie dem Versicherten die rückwirkende Aufhebung der Rente per 1. April 2016 in Aussicht. Zudem wies sie darauf hin, dass die von April 2016 bis Mai 2017 bereits bezogenen Leistungen zurückzuerstatten seien, wobei hierüber separat verfügt werde (Urk. 7/151). Dagegen erhob der Versicherte am 20. März 2018 Einwand (Urk. 7/157), worauf die IV-Stelle am 24. April 2018 im angekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digten Sinne verfügte (Urk. 7/161).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2018 forderte sie sodann unrechtmässig bezogene Rentenleistungen im Gesamtbetrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">94'000.-- zurück (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/178/2-3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hob das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht mit Urteil vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktober 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2018.00586, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/182)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, während es die gegen die Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2018 erhobene Beschwerde mit Urteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 abwies, soweit es auf sie eintrat (IV.2018.00455, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/212).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 8C_739/2019 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2020 insofern teilweise gut, als es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Invalidenrente per 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 aufhob und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle verpflichtete, dem Versicherten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenbetreffnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Monate Juni bis Oktober 2017 nachzuzahlen. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/217).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 zeigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Oberarzt an der Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Stelle eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes des Versicherten an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/235). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2020 reichte dieser nebst dem von ihm unterzeichneten Zusatzgesuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/238/1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2020 ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/238</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ersuchte um materielle Prüfung des Leistungsbegehrens (Urk. 7/239). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Rücksprache mit dem RAD (Stellungnahme vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/242/2) stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021 in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht, auf das neue Leistungsbegehren nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/243). Dagegen erhob der Versicherte am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021 unter Beilage weiterer ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen Einwand (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/246-248). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle erneut an den RAD gelangt war (Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2021, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/250/2-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), verfügte sie am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 im angekündigten Sinne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 = U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/281).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde mit dem Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese auf das neue Leistungsbegehren eintrete, dieses in tatsächlicher Hinsicht allseitig prüfe und ihm die gesetzlichen Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zuspreche (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 orientiert wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9). Mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10) reichte er Berichte des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den Akten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/4-5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2021 auf eine Stellungnahme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 8. Dezember 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bzw. aufgehoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des </span><span>Invaliditätsgrades auch</span><span> tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art.</span><span> 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE </span><span>117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden; die Tatsachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6) erstellt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_735/2019 vom 25. Februar 2020 E. 4.2). Für das Beweismass des Glaubhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machens genügt es, dass für das Vorhandensein des behaupteten rechtserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstands wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt per se, um auf einen veränderten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist vielmehr eine veränderte Befundlage. Je länger die letzte materielle Prüfung zurückliegt, umso weniger strenge Anforderungen sind an die Glaubhaftmachung zu stellen (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile des Bundesgerichts 9C_556/2021 vom 3. Januar 2022 E. 6.1 und 9C_57/2021 vom 8. Juli 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 hielt die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zusammengefasst fest, der Beschwerdeführer habe im Rahmen der Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2020 keine Veränderung der Verhältnisse glaubhaft gemacht. Deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf sein neues Gesuch nicht eingetreten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 1). Auch aus den mit Einwand vom 25. März 2021 eingereichten Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gingen keine neuen medizinischen Fakten oder Tatsachen hervor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne angesichts der nicht erfüllten ICD-10-Kriterien nicht bestätigt werden. Anspannung und Wut würden weder eine narzisstische noch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Persönlichkeitsstörung begründen. Auch eine vermeidend-unsichere Persönlichkeitsstörung sei nicht zu erkennen. Akzentuierte Persönlichkeitszüge könnten nicht ausgeschlossen werden, seien jedoch invalidenversicherungsrechtlich nicht von Relevanz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 4. Oktober 2021 im Wesentlichen geltend, es sei geradezu offensichtlich, dass sich sein psychischer Zustand im massgebenden Vergleichszeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mithin seit der Rentenaufhebung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in erheblicher Weise zum Negativen verändert habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies ergebe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der fachärztlichen Schilderung der aktuellen Situation durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher die veränderte psychische Befundlage namentlich auch mittels SKID-5-Fragebogen objektiviert und auch deshalb rechtsgenügend dargetan habe. Ausserdem sei das von der Beschwerdegegnerin vorgebrachte Argument, die für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung erforderlichen ICD-10-Kriterien seien nicht erfüllt, unzutreffend und widerspreche dem aktuellen Wissensstand. Im Übrigen habe sich sein Gesundheitszustand auch in somatischer Hinsicht erheblich verschlechtert, da er vor Kurzem einen Bandscheibenvorfall erlitten habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wodurch seine Leistungsfähigkeit zusätzlich massiv eingeschränkt sei. Insgesamt sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne Weiteres glaubhaft erstellt, weshalb seitens der Beschwerdegegnerin auf das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren einzutreten und weitere fachmedizinische Abklärungen vorzunehmen seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 7 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 wies der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ergänzend darauf hin, dass er sich aufgrund der Rückenproblematik einem operativen Eingriff habe unterziehen müssen. Dies sei ein weiterer Beleg für die in somatischer Hinsicht eingetretene Verschlechterung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 beurteilte die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des Beschwerdeführers letztmals materiell (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/161)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die Rentenaufhebung schliesslich mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 8C_739/2019 des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Kern bestätigt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/217). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jene Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bildet damit den zeitlichen Ausgangspunkt für die Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne eines Glaubhaftmachens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seither in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben (vgl. BGE 133 V 108 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.4, Urteil des Bundesgerichts 9C_556/2021 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 E. 2.1 mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hauptsächlich das rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, sowie Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">espektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Grundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/139 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/161/2, 7/212/15 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/217/5-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht gelangte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Auffassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es liege i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nsgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der strukturel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Befunde eine verminderte Belastbarkeit der Hals- und Lendenwirbelsäule vor. Ausserdem bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seronegative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthriti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s respektive eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die in Remission sei, denn es gebe weder klinisch, noch bildgebend, noch rheuma-immunologisch Hinweise auf eine akti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ve Polyarthritis oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Diagnosen hätten zwar Einf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luss auf die Arbeitsfähigkeit; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine leidensangepasste Tätigkeit sei jedoch uneingeschränkt zumutbar (Urk. 7/139/79). Es sollte sich dabei insbesonder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e um eine sitzende oder wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeit mit leichtem Belastungsniveau bis zehn Kilogramm handeln. Die attestierte Arbeitsfähigkeit gelte ab April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016, da nach Beginn der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung mit dem TNF-Blocker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cimzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2016 eine Remission eingetreten sei (Urk. 7/139/81 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von psychiatrischer Seite diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mögliche leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/140/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Rahmen der Untersuchung sei der Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusstseinsklar gewesen. Psychomotorisch habe sich keine Verlangsamung gezeigt. In einzelnen Momen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten habe der Beschwerdeführer etwas angespannt gewirkt, nicht aber regelrecht agitiert. Mimik und Gestik seien ordentlich gewesen. Während der Begutachtung hätten sich keine interaktionellen Schwierigkeiten ergeben. Sprachmotorisch hätten sich ebenfalls keine Auffälligkeiten eruieren lassen. Die Intelligenz wie auch die allgemeinen kognitiven Ressourcen hätten in der Bandbreite der Norm gelegen. Im formalen Denken habe der Beschwerdeführer eine Einengung auf seine körperlichen Beschwerden und die psychosoziale Situation gezeigt. Ansons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten seien das formale wie auch das inhaltliche Denken vollständig unauffällig gewesen. Der Gesichtsausdruck habe keinerlei Hinweise für eine Müdigkeit, Depressivität oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Avitalität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt. Wie die Grundstimmung habe der Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausdruck jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewirkt; in einzelnen Situation habe sich allenfalls eine leichte depressive Grundstimmung gezeigt. Es sei allerdings weder eine Affektverarmung, -verflachung oder gar -starre aufgetreten; die affektive Schwingungsfähigkeit sei erhalten gewesen. Gegen Ende der Untersuchung habe der Beschwerdeführer zu weinen begonnen und mehrmals mitgeteilt, dass er alleine schuld sei an seiner Krankheit, dass er aber nicht wisse, weshalb er an dieser Krankheit leiden müsse. Ansonsten habe er keine Affektlabilität gezeigt. Der affektive Rapport sei vor dem Hintergrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung ordentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etablierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen (Urk. 7/140/8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die objektiven Untersuchungsbefunde hätten in den spezifischen Parametern zur innerpsychischen Vitalität insgesamt keine relevanten Einbussen ergeben. Der Beschwerdeführer sei sozial gut eingebettet. Es bestehe keine Pathologie der Persönlichkeit. Eine mögliche leichte depressive Episode liege dagegen vor, welche jedoch nicht durch eine zusätzlich psychiatrische Diagnose begleitet werde, sodass keine psychiatrische Komorbidität festgestellt werden könne. Die kognitiven Ressourcen hätten im klinischen Eindruck unauffällig imponiert. Vor diesem Hintergrund sei mit Blick auf die sogenannten ICF-Kriterien keine der damit abgebildeten qualitativen Funktionsfähigkeiten relevant beeinträchtigt. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Da die zur Verfügung gestellten Akten – sofern aus psychiatrischer Sicht von Relevanz – Mängel und Inkonsistenzen enthielten, könne der Verlauf einer allfälligen Affektpathologie retrospektiv in keiner Weise verlässlich beurteilt werden. Aus diesem Grund gelte das Begutachtungsdatum als Beginn der attestierten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 7/140/14 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären Konsens gelangten die Gutachter zum Schluss, dem Beschwerdeführer sei die Ausübung einer die Hals- und Lendenwirbelsäule schonenden, sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit möglich. Tätigkeiten mit lang andauernder repetitiver Handbelastung oder solche in Nässe, Kälte oder grossen Temperaturschwankungen seien nicht zumutbar. Das Hantieren mit Lasten bis zu zehn Kilogramm sei möglich. Eine in dieser Form angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei zu 100 % zumutbar, wobei dies seit dem Datum der psychiatrischen Untersuchung am 31. Oktober 2017 gelte (Urk. 7/140/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt an der Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wies am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 auf ein verschlechtertes psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Zustandsbild und die neu diagnostizierte Persönlichkeitsstörung mit im Vordergrund stehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ängstlich-vermeidenden Anteilen hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F71.0)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer seien eine ausgeprägte Dramatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung und theatralisches Verhalten mit einem übertriebenen Ausdruck von Gefühlen zu beobachten. Ebenso seien eine andauernde Anspannung und Besorgtheit, Minderwertigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angst vor sozialer Kritik und Zurückweisung übermässig ausgeprägt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/235).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermeidend-unsichere Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">histrionische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.81)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich verwies er auf die Ergebnisse des strukturierten klinischen Interviews für DSM-5-Persönlichkeitsstörungen (SCID-5) vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht liege beim Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor, welche auch schon länger rückwirkend bestehe (Urk. 7/238/2-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom RAD zu den Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten seien weder eine Anamnese, Beschwerdeangaben noch ein psychopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thologischer Befund zu entnehmen. Unklar sei zudem, worum es sich bei einer kognitiven Persönlichkeitsstörung mit dem ICD-Code F71.0 handle. Im Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei klar dargelegt worden, warum keine Persönlichkeitsstörung vorliegen könne, weshalb eine solche Diagnose auch aktuell nicht nachvollzogen werden könne. Eine Veränderung des Gesundheitszustandes liege daher nicht vor (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/242/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei durchaus möglich und werde in der Literatur beschrieben, dass Persönlichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht per se als Kontinuum verlaufen. Vielmehr sehe man kompensierte Phasen, sofern die Rahmenbedingungen für die betroffenen Personen günstig seien (psychosoziale Situationen sowie somatische Stabilität). Gerade in diesem Kontext zeige sich beim Beschwerdeführer aufgrund der mittlerweile chronischen rheumatologischen Erkrankung ein einschneidendes Erlebnis, welches durchaus zu einer Destabilisierung mit anschliessendem Aufdecken der beschriebenen Persönlichkeitsstörung geführt haben dürfte, wie er es auch selbst subjektiv immer wieder beschreibe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren sei mit Hinblick auf die im Gutachten als mutmasslich subjektiv und nicht verlässlich genug qualifizierte Diagnosestellung ein SCID-5-Fragebogen erhoben worden, welcher klar die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benannten Diagnosen aufzeige (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/246/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Befund hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann mit Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer berichte angespannt und dramatisch, wobei er bewusstseinsklar und voll orientiert sei. Im formalen Denken zeige sich häufig ein unscharfes Antworten mit sich selbst Stichwort gebenden Ausführungen, was mit leichtem bis mittelstarkem Insistieren unterbrochen werden müsse. Teilweise folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er stark mit den Augen den Gesten des Gegenübers und berichte von Verständnisschwierigkeiten des Gesagten, nicht primär sprachlich, sondern inhaltlich und bezüglich des Kontextes. Darüber hinaus würden eine innere Leere sowie teilweise starke Selbstzweifel und Anspannungen mit Wut und Trauer beschrieben, meist in Zusammenhang mit vermeintlicher oder konkreter Kritik an seinen Aussagen oder Sichtweisen. Affektiv sei der Beschwerdeführer deutlich angespannt, misstrauisch, klagend und wenig bis kaum auslenkbar zum positiven Pol. Immer wieder werde ein passiver Wunsch nach dem Lebensende artikuliert; teilweise bestünden Suizidideen, jedoch ohne konkrete Umsetzungsabsichten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer zeige sich kaum in der Lage, den Fokus längere Zeit auf seine Umgebung zu richten; es zeige sich eine starke Einengung auf den eigenen Körper und die Wahrnehmung. Es bestehe eine mindestens mittelstarke Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit und anamnestisch eine schnelle Ermüdung. Des Weiteren erscheine die Interaktion zu Dritten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch zu nahen Familienangehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens mittelstark eingeschränkt. Diese sei oft konfliktbehaftet und werde durch den Beschwerdeführer oft negativ und anklagend-beleidigend erlebt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er imponiere auch schon unter den aktuell reduzierten Anforderungen (arbeitslos und wenig eingebunden in verantwortungsvolle Tätigkeiten im Haushalt) als überfordert. Eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt sei mittelfristig nicht realistisch aufgrund der beschriebenen Einschränkungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/247/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2021 äusserte sich die RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut zur Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die entsprechenden ICD-10-Kriterien nicht erfüllt seien, könne die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund einer reinen Fragebogenauswertung gestellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung nicht bestätigt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mdbeurteilungsfragebögen spiele beispielsweise die Erwartungshaltung respektive die Arbeitshypothese der untersuchenden Person eine grosse Rolle. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 merkte D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, dass keine vermeidend-unsichere Persönlichkeitsstörung zu erken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen sei. Einem dramatisch berichtenden Versicherten könne auch nicht ohne Weiteres eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung attestiert werden. Anspannung und Wut allein begründeten weder eine narzisstische noch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Persönlichkeitsstörung. Aufgrund des Berichts könne somit keine der genannten Persönlichkeitsstörungen erkannt werden. Mögliche akzentuierte Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en zwar nicht ausgeschlossen werden, wären jedoch invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich irrelevant. Im Übrigen könne auch Aggravation nicht ausgeschlossen werden, zumal bereits 2017 im Gutachten Inkonsistenzen beschrieben worden seien. Gesamthaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brächten die neu eingegangenen Berichte keine neuen medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tatsachen vor, die geeignet wären, das Gutachten aus dem Jahr 2017 in Frage zu stellen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/250/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Beschwerdeverfahren legte der Beschwerdeführer zunächst eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss seinen Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellte Diagnoseliste vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2021 vor. Darin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde neben der chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seronegativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyarthritis insbesondere ein akutes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- und sensomoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risches Ausfallsyndrom L5 links aufgeführt. Anlässlich einer MRI-Untersuchung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2021 sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mediolinkslaterale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discusextrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Höhe des Lendenwirbelkörpers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (LWK)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4/5 mit Kompression der Nervenwurzel L5 links am Übergang zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Recessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt worden (U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Den Berichten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2021 ist des Weiteren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwecks Durchführung einer mikrochirurgischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fenestration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK 4/5 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sequesterektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert gewesen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer glaubhaft gemacht hat, dass sich sein Gesundheitszustand seit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r rentenaufhebenden Verfügung vom 24. April 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in anspruchserhebl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icher Weise verschlechtert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die erst im Beschwerdeverfahren eingereichten medizinischen Unterlagen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> womit in somatischer Hinsicht eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend gemacht wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3, Urk. 11/4-5), ist festzuhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die Gerichte der beschwerdeweisen Überprüfung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintretens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Sachverhalt zu Grunde legen, wie er sich der Verwaltung darbot. Ein erst in einem späteren Verfahrensstadium eingereichter Arztbericht ist daher selbst dann nicht in die Überprüfung miteinzubeziehen, wenn er Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand hinsichtlich des neuanmeldungsrechtlich relevanten Zeitraums zuliesse. Von diesem Grundsatz wäre gemäss bundesgerichtlicher Praxis lediglich dann abzuweichen, wenn die Beschwerdegegnerin das Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldungsverfahren in formeller Hinsicht nicht bundesrechtskonform durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt hätte (Urteile des Bundesgerichts 9C_7/2019 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2019 E. 3.3 und 9C_570/2018 vom 18. Dezember 2019 E. 3.2.2, je mit Hinweisen). Dies ist weder ersichtlich noch machte der Beschwerdeführer Entsprechendes geltend. Die erst im Lauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e des gerichtlichen Verfahrens eingereichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ärztlichen Unterlagen sind demzufolge unbeachtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte der Beschwerdeführer mehrere Berichte des behandelnden Arztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, um eine Verschlechterung seines Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes glaubhaft zu machen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorwegzuschicken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dessen Einschätzung mit Blick auf die beweisrechtlich bedeutsame Verschieden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit von Behandlungs-/Therapieauftrag einerseits und Begutachtungsauftrag andererseits besonders sorgfältig zu würdigen ist (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_175/2019 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2019 E. 3.2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist zu betonen, dass eine neu gestellte Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere psychiatrischer Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich allein nicht genügt, um eine erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes glaubhaft zu machen, da damit über das quantitative Element einer relevanten, die Arbeitsfähigkeit schmälernden Veränderung des Gesundheitszustandes nicht zwingend etwas ausgesagt wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_389/2019 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2019 E. 4.2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits vor der Begutachtung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damals behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 eine reaktive chronische depressive Entwicklung aufgrund einer Polyarthritis bei einer Persönlichkeit mit impulsiven und emotional instabilen Zügen diagnostiziert, wobei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Differentialdiagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des psychopathologischen Befundes hielt er fest, der Beschwerdeführer sei antriebslos und affektiv deprimiert. Nebst Zukunftsängsten bestünden Suizidgedanken, ein sozialer Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug, eine Inaktivität sowie zunehmende psychosoziale Probleme durch die Belastung der Familie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/117/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/79/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Pathologie der Persönlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Würdigung der innerpsychischen Struktur des B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers. Dabei trug er namentlich der Schul- und Berufsanamnese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der stabilen Beziehungsgestaltung Rechnung. Die Kardinaldefinition für eine Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung, wonach zentrale Bereiche der privaten, sozialen und beruflichen Anamnese ab verhältnismässig frühem Lebensalter nachhaltig und relevant tangiert sein müssten, erachtete er für nicht erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/140/10 f., 7/140/14).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezugnehmend auf die gutachterliche Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 insbesondere den Verdacht auf eine kombinierte Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und emotional instabilen A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Überdies ausgehend von einer schweren depressiven Episode attestierte er eine 60 bis 80%ige Arbeitsunfähigkeit und wies darauf hin, sowohl er als auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien der Meinung, dass es dem Beschwerdeführer schon seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langer Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (sehr) schlecht gehe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der jahrelangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung bis jetzt keine Verbesserung des Zustandsbilds habe erreicht werden können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/156).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die mit einer allfälligen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung einhergehende psychische Problematik bereits im Zeitpunkt der letzten materiellen Beurteilung der Streitsache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Verfügung vom 24. April 2018, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/161) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thematisiert wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Fachärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach wie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> involvierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertraten damals wie auch heute diagnostisch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassung als der psychiatrische Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin handelt es sich bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multiple</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esentlichen um kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu aufgetretene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_57/2021 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2021 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Bezugnahme auf das ICD-10-Kriterium, wonach sich eine derartige Störung bereits in der Kindheit und Jugend entwickeln und danach im Erwac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hsenenalter manifestier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en muss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit überzeugender Begründung verworfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, worauf der RAD zutreffend hinweist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/242/3; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Schmidt [Hrsg.], ICD-10, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitlinien, 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, S. 277 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_103/2022 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2022 E. 4.3.2 mit Hinweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_882/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 E. 3.3.2 und 8C_71/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermochte keine Zweifel an dieser gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilung zu wecken (vgl. U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/212/14 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Überdies erschliesst sich nicht, weshalb die bereits 2006 diagnostizierte rheumatologische Erkrankung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/13/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 7/140/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) nun nach rund 15 Jahren ein einschneidendes Erlebnis darstellen soll, welches zu einer Destabilisierung mit anschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Offenlegung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Persönlichkeitsstörung geführt haben soll (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/246/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits im Rahmen des vorangegangenen Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rens von einem bedeutend schlechteren Gesundheitszustand ausging, als von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt wurde. Wenn er in der Folge an seiner abweichenden Beurteilung festhält, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschaulich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Hinweis auf eine länger rückwirkend bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit zum Ausdruck kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/238/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich daraus noch keine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes ableiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_79/2018 vom 6. Juni 2018 E. 4.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die im Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/247) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genannten Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die vom Beschwerdeführer berichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwierigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Beziehungsgestaltung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Suizidideen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund familiärer Belastung, sozialer Rückzug sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suizidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">danken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genannt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/115/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hatte zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits im Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Vorhandensein von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vermindertes Selbstwertgefühl, verminderte Konzentration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhöhte Ermüdbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Suizidgedanken bejaht (Urk. 7/156/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch insofern ist folglich keine Veränderung des psychischen Gesundh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitszustandes glaubhaft gemacht, sondern vielmehr die bereits früher vertretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassung zu bestätigen versucht worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trat die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 zu Recht nicht ein, da eine Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitlichen Verhältnisse in anspruchsrelevantem Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht glaubhaft gemacht wurde. Die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2021 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) ist folglich nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>6</span><span>.</span><span> </span><span>Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei</span><span>len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. </span><span>700.--</span><span> anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>dem</span><span> unterliegenden </span><span>Beschwerdefüh</span><span>rer</span><span> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Patrick Lerch</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrWürsch</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>