A bteilung V E -5007/2006 {T 0/2} U rteil vom 16. A ugust 2007 M itw irkung: R ichterin Luterbacher, R ichter Brodard, R ichter W eber G erichtsschreiber Felder A._______, geboren (...), Iran, seine Ehefrau B._______, geboren (...), Iran, und ihr Kind C ._______, geboren (...), Iran, w ohnhaft (...), alle vertreten durch H errn R eza Shahrdar, R echtsberater und Treuhänder, (...) G esuchsteller betreffend U rteil der Schw eizerischen A sylrekurskom m ission (A R K ) vom 16. N ovem ber 2005 in Sachen A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Verfügung vom 13. M ai 2003 lehnte das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF) das Asylgesuch der G esuchsteller ab und ordnete die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug an. B. D ie dagegen erhobene Beschw erde vom 26. M ai 2003 lehnte die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) m it U rteil vom 16. N ovem ber 2005 ab. C . M it einer als W iedererw ägungsgesuch/neues Asylgesuch betitelten Eingabe vom 14. Januar 2006 gelangten die G esuchsteller m ittels ihres R echtsvertreters an das Bundesam t für M igration (BFM ) und ersuchten um W iderruf oder Sistierung der W egw eisungsverfügung, um Asylgew ährung und um vorläufige Aufnahm e. D em G esuch w aren zahlreiche bildliche und textliche D okum ente zum N achw eis des exilpolitischen Engagem ents des G esuchstellers in der Schw eiz beigelegt. Ausserdem reichte die G esuchstellerin zw ei Arztzeugnisse in Bezug auf ihre psy- chischen Problem e ein. D . M it Begleitschreiben vom 24. Januar 2006 (Eingang AR K: 26. Januar 2006) über- w ies das BFM die Eingabe der G esuchsteller an die AR K m it der Feststellung, es handle sich dabei um ein R evisionsgesuch, zu dessen Behandlung die AR K zu- ständig sei. E. M it Telefax vom 26. Januar 2006 setzte die AR K im Sinne einer vorsorglichen M assnahm e den Vollzug der W egw eisung der G esuchsteller aus. F. M it Verfügung vom 31. Januar 2006 nahm die AR K die Eingabe der G esuchsteller vom 14. Januar 2006 als R evisionsgesuch entgegen. Aufgrund einer ersten Prü- fung betrachtete die AR K das G esuch als voraussichtlich aussichtslos und setzte den G esuchstellern eine Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'200.--. G leichzeitig kam sie auf die vorsorgliche M assnahm e zurück und verfüg- te, dass der W egw eisungsvollzug nicht m ehr auszusetzen sei. G . Am 13. Februar 2006 ging der Kostenvorschuss fristgerecht auf dem Konto der AR K ein. H . M it Eingaben vom 6. Februar 2006, 24. M ärz 2006, 18. Juli 2006, 17. N ovem ber 2006, 19. D ezem ber 2006 und 15. M ärz 2007 reichten die G esuchsteller um fang- reiche D okum entationen ihrer exilpolitischen Aktivitäten in der Schw eiz zu den Ak- ten. I. Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverw altungsgericht das hängige R evisi- onsverfahren von der AR K.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss Art. 45 des Verw altungsgerichtsgeset- zes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) zuständig für die R evision von Entschei- den des Bundesverw altungsgerichts. D abei gelten die Artikel 121-128 des Bundes- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]) sinngem äss. Zudem ist das Bundesverw altungsgericht zuständig für die Beurteilung von gegen U rteile der Vorgängerorganisationen (darunter die AR K) gerichtete R evisionsgesu- che, die bei ihm ab dem 1. Januar 2007 zur Prüfung eingereicht w urden (sinnge- m äss Art. 53 Abs. 2 VVG ). Als letztinstanzliche Behörde im Asylbereich (Art. 31 VG G , Art. 105 des Asylgeset- zes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BG G ) ist das Bun- desverw altungsgericht sodann auch zuständig für die Beurteilung von bei seinen Vorgängerorganisationen eingereichten R evisionsgesuchen (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -4889/2006 vom 12. Juli 2007 E. 3). 2. Für R evisionsverfahren vor dem Bundesverw altungsgericht gegen U rteile von Vor- gängerorganisationen sind die Bestim m ungen über die R evision des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) anw endbar (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -4889/2006 vom 12. Juli 2007 E. 4). 3. Vorw eg ist festzuhalten, dass an die Begründung ausserordentlicher R echtsm ittel erhöhte Anforderungen gestellt w erden (Art. 66 Abs. 3 und Art. 67 Abs. 3 Vw VG ). In der R echtsschrift ist die R echtzeitigkeit des R evisionsbegehrens darzutun; zu- dem ist anzugeben, w elcher gesetzliche R evisionstatbestand angerufen w ird und in w iew eit Anlass besteht, gerade diesen G rund geltend zu m achen. Sind dem G e- such nicht genügend substanziierte, w irkliche R echtsm ittelgründe zu entnehm en, ist darauf überhaupt nicht einzutreten (vgl. FR ITZ G YG I, Bundesverw altungsrechts- pflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 229 f.). D em gegenüber ist nicht erforderlich, dass die angerufenen R evisionsgründe w irklich bestehen, sondern es genügt, w enn der G esuchsteller deren Vorliegen behauptet (vgl. BG E 96 I 279; U R SIN A BEER LI- BO N O R AN D , D ie ausserordentlichen R echtsm ittel in der Verw altungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 148 f.). 4. 4.1 Im vorliegenden Fall w erden die R evisionsgründe der neuen erheblichen Tatsa- chen oder Bew eism ittel (Art. 66 Abs. 2 Bst. a Vw VG ) geltend gem acht. Es ist som it zu prüfen, ob die von den G esuchstellern im R evisionsverfahren eingereichten Be- w eism ittel und geltend gem achten Tatsachen den Anforderungen der R echtspre- chung an die revisionsrechtliche N euheit und Erheblichkeit zu genügen verm ögen. 4.2 N ach Lehre und R echtsprechung gelten Tatsachen dann als neu, w enn sie zur Zeit der Erstbeurteilung der Sache bereits verw irklicht w aren, im ordentlichen Verfah-4 ren jedoch trotz aller pflichtgem ässen Sorgfalt nicht bekannt w aren und daher nicht geltend gem acht w erden konnten beziehungsw eise deren rechtzeitige G eltendm a- chung nicht zum utbar w ar. Erheblich sind die Tatsachen sodann, w enn sie ge- eignet sind, die tatbeständliche G rundlage des angefochtenen Entscheides zu ver- ändern und bei zutreffender rechtlicher W ürdigung zu einem anderen, für den G e- suchsteller günstigeren Ergebnis zu führen (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 1995 N r. 21 E. 3a S. 207 und 1995 N r. 9 E. 5 S. 80 ff., jew eils m it w eiteren H inw eisen). Ähnliches gilt für re- visionsw eise eingereichte Bew eism ittel: Sie sind nur dann als neu zu qualifizieren und beachtlich, w enn sie entw eder neue erhebliche Tatsachen erhärten oder ge- eignet sind, dem Bew eis von Tatsachen zu dienen, die zw ar im früheren Verfahren bekannt gew esen, aber zum N achteil der gesuchstellenden Partei unbew iesen ge- blieben sind, respektive w enn sie bei Vorliegen im ordentlichen Verfahren verm ut- lich zu einem anderen Entscheid geführt hätten. G em äss ständiger Praxis zu Art. 66 Abs. 2 Bst. a Vw VG ist es im G egensatz zu geltend gem achten neuen Tatsa- chen indessen nicht notw endig, dass die Bew eism ittel selber aus der Zeit vor dem in R echtskraft erw achsenen Entscheid stam m en (vgl. EM AR K 1994 N r. 27 E. 5c S. 199). 5. 5.1 W as der G esuchsteller im vorliegenden R evisionsverfahren gestützt auf die einge- reichten D okum ente vorbringt, überzeugt nicht und verm ag das U rteil der AR K vom 16. N ovem ber 2005 nicht als im revisionsrechtlichen Sinne fehlerhaft erschei- nen lassen. 5.2 D ie vom G esuchsteller m it der Eingabe vom 14. Januar 2006 eingereichten Fotos, D okum ente, Bestätigungsschreiben, Flugblätter, Internetauszüge und anderen Be- w eism ittel dienen in erster Linie dem Zw eck, die Fortsetzung seines exilpolitischen Engagem ents, w elches er seit seiner Einreise in die Schw eiz pflege, zu belegen. D er G rossteil der in diesem Verfahren geltend gem achten Beteiligungen an D e- m onstrationen, Sitzungen und anderen Anlässen hat zw ar nach dem U rteilsdatum der AR K vom 16. N ovem ber 2005 stattgefunden. D ennoch erscheint es als ange- bracht, sie vorliegend unter revisionsrechtlichen G esichtspunkten auf ihre Erheb- lichkeit hin zu prüfen, da sie laut R echtsvertreter des G esuchstellers dazu dienen sollen, die U nangem essenheit des "m erkw ürdigen" und "korrekturbedürftigen" U r- teils der AR K zu unterm auern. 5.3 Im ordentlichen Verfahren stellte die AR K als Beschw erdeinstanz rechtskräftig fest, dass der G esuchsteller keine Vorverfolgung und kein ernsthaftes politisches Engagem ent auf heim atlichem Boden habe glaubhaft m achen können. N ach ein- gehender W ürdigung seines exilpolitischen Engagem ents in der Schw eiz kam sie zum Schluss, dass die blosse Identifizierbarkeit des G esuchstellers auf Fotos und Internetseiten nicht ausreiche zur Annahm e, er w erde desw egen bei seiner R ück- kehr in den Iran verfolgt. Es stehe zw ar fest, dass er an diversen regim ekritischen Kundgebungen in der Schw eiz teilgenom m en habe. D em gegenüber seien jedoch keine H inw eise aktenkundig, w onach er in der Schw eiz in einer hohen und in der Ö ffentlichkeit exponierten Kaderstelle einer Exilorganisation tätig (gew esen) sei. Auch gebe es keine H inw eise auf die Eröffnung eines Strafverfahrens oder 5 anderer behördlicher Schritte im Iran w egen der erw ähnten N achfluchtgründe. Angesichts der um fangreichen regim ekritischen Aktivitäten von iranischen Staats- angehörigen in ganz W esteuropa erscheine es insgesam t als unw ahrscheinlich, dass die iranischen Behörden von den Exilaktivitäten des G esuchstellers sow eit N otiz genom m en hätten, dass sie diesen bei einer R ückkehr in den Iran verfolgen w ürden. 5.4 D ie AR K hat schon in ihrer Zw ischenverfügung vom 31. Januar 2006 festgestellt, dass die exilpolitischen Aktivitäten des G esuchstellers und die politische Lage im Iran bereits w ährend des ordentlichen Asylverfahrens und insbesondere w ährend des Beschw erdeverfahrens gew ürdigt w orden seien. D ie Fotografien, D em onstrationen und Artikel, auf die der G esuchsteller verw eise, w ürden sich nicht w esentlich von jenen unterscheiden, w elche bereits im ordentlichen Verfah- ren eingereicht und gew ürdigt w orden seien. 5.5 An dieser Einschätzung hält auch das Bundesverw altungsgericht fest. Es steht zw ar fest, dass der G esuchsteller an zahlreichen exilpolitischen, gegen das irani- sche R egim e gerichteten und gut dokum entierten Kundgebungen, Standaktionen und dergleichen teilgenom m en hat; ausserdem hat er sich in m ehreren, m it seinem N am en unterzeichneten O nline-Publikationen kritisch m it der politischen Situation seines H eim atlandes auseinandergesetzt. D ie geltend gem achten Aktivitäten fan- den teilw eise schon w ährend des ordentlichen Asylverfahrens des G esuchstellers statt und w urden nachher fortgesetzt. Ausserdem befinden sich in den U nterlagen Bestätigungen, w onach der G esuchsteller M itglied der "Iranian U nion of R efugees" (IU F) und der "International Federation of Iranian R efugees" (IFIR ) sei. In dieser Funktion trat der G esuchsteller auch als Inhaber von polizeilichen Bew illigungen für politische Standaktionen in Erscheinung. D ennoch können diese Aktivitäten nicht als erheblich im revisionsrechtlichen Sinn betrachtet w erden, da sie nicht darüber hinaus gehen und nichts anderes belegen, als w as der G esuchsteller schon w ährend des ordentlichen Asylverfahrens geltend gem acht hatte und w as von der AR K im U rteil vom 16. N ovem ber 2005 ausführlich gew ürdigt w orden w ar. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass kein revisionsrechtlich relevanter Sach- verhalt dargetan ist. D as G esuch um R evision des U rteils der AR K vom 16. N o- vem ber 2005 ist dem zufolge abzuw eisen. 6. M it seiner Eingabe vom 6. Februar 2006 reichte der G esuchsteller w eitere D oku- m ente ein und m achte geltend, die dam it belegten Aktivitäten seien neu und er- heblich und sie bezögen sich auf ein späteres D atum als jenes des AR K-U rteils. Im U rteil seien die Aktivitäten als ungenügend qualifiziert w orden, w as nun – in Anbetracht der um fangreichen N euigkeiten – anders zu beurteilen sei. D ie Tatsachen, die m it diesen und allen in der Folge (m it den Eingaben vom 6. Februar 2006, 24. M ärz 2006, 18. Juli 2006, 17. N ovem ber 2006, 19. D ezem ber 2006 und 15. M ärz 2007) eingereichten D okum enten bew iesen w erden sollen (in- tensives exilpolitisches Engagem ent), gelten jedoch nicht als im revisionsrechtli- chen Sinne neu, da sie nicht zur Zeit der Erstbeurteilung der Sache bereits ver- w irklicht w aren (s.o. E. 4.2. m it w eiteren H inw eisen). 6 D ie G eltendm achung von Tatsachen, die sich nach dem Abschluss des ordentli- chen Verfahrens verw irklicht haben, sind praxisgem äss als erneutes Asylgesuch zu qualifizieren, sow eit sie sich auf Fragen der Flüchtlingseigenschaft beziehen (EM AR K 1998 N r. 1 insb. E. 6). D er G esuchsteller m acht unter H inw eis auf seine w eitergeführten exilpolitischen Aktivitäten in der Schw eiz aberm als subjektive N achfluchtgründe geltend, die nun jedoch erst nach dem Abschluss des ordentli- chen Verfahrens eingetreten sind und grundsätzlich für die Flüchtlingseigenschaft relevant sein könnten. D iese N achfluchtgründe entsprechen den Kriterien, nach denen von einem neuen Asylgesuch auszugehen ist. Entsprechend ist die Eingabe durch die Vorinstanz nach Art. 18 und 32 Abs. 2 Bst. e AsylG als neues Asylge- such zu behandeln; dies m it den m öglichen Folgen eines N ichteintretensentschei- des oder – im Falle des Vorliegens von H inw eisen auf zw ischenzeitlich eingetrete- ne Ereignisse, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind – des D urchlaufens eines erneuten ordentlichen Asylverfahrens. D ie Eingaben seit dem 6. Februar 2006 sind diesbezüglich zur Behandlung als zw eites Asylgesuch an die Vorinstanz zu überw eisen. Im Sinne einer vorsorglichen M assnahm e w ird der Vollzug der W egw eisung aus- gesetzt, bis das nunm ehr zuständige BFM etw as anderes verfügt. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten von insgesam t Fr. 1'200.-- dem G esuchsteller aufzuerlegen (Art. 37 VG G i.V.m . Art. 63 Abs. 1 Vw VG ; Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) und m it dem am 13. Februar 2006 geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe zu verrechnen. (D ispositiv nächste Seite)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D as R evisionsgesuch (Eingabe vom 14. Januar 2006) w ird abgew iesen. 2. D ie w eiteren Eingaben (BVG er act. 4, 6, 7, 9, 10, 11, inkl. Beilagen) w erden zu- ständigkeitshalber zur Behandlung als zw eites Asylgesuch an das BFM überw ie- sen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 1'200.--, w erden dem G esuchsteller aufer- legt und m it dem bereits geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe verrechnet. 4. D er Vollzug der W egw eisung w ird im Sinne einer vorsorglichen M assnahm e aus- gesetzt, bis das BFM etw as anderes verfügt. 5. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des G esuchstellers, 2 Expl. (eingeschrieben) - die Vorinstanz, m it den Akten (R ef.-N r. N _______) und unter Verweis auf Ziffer 2 des Dispositivs (mit den entsprechenden Eingaben des Gesuchstellers im Original) - [kantonale Behörde] D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: C hrista Luterbacher Andreas Felder Versand am :