<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00874</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. August 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1959 geborene X.___ meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achdem sowohl das hiesige Gericht mit Urteil vom 13. Mai 2011 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Proz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nr. IV.2009.00634; Urk. 7/99) als auch das Bundesgericht mit Urteil 8C_526/2011 vom 28. Juli 2011 (Urk. 7/101) die rentenablehnende Verfügung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Mai 2009 (Urk. 7/96) geschützt hatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 3. September 2012 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/105).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit Verfügung vom 19. Februar 2013 sprach ihr die IV-Stelle eine ganze Rente ab 1. März 2013 zu (Urk. 7/126 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Jahr später leitete die IV-Stelle eine Rentenrevision ein (Urk. 7/135). Sie zog aktuelle Auskünfte der behandelnden Ärzte bei und liess die Versicherte in der über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SuisseMED@P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugeteilten MEDAS Z.___ AG polydis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinär begutachten (MEDAS-Gutachten vom 11. Januar 2016, Urk. 7/160). Gestützt darauf teilte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 2. März 2016 die beabsichtigte wiedererwägungsweise Aufhebung der Rente mit (Urk. 7/164). Nach Eingang von deren Stellungnahme vom 2. April 2016 (Urk. 7/170), ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügte sie am 24. Juni 2016 im angekündigten Sinne (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Wiedererwägungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 24. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. August 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ganzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rente, eventualiter um Rückweisung der Sache an die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zwecks weiterer Abklärung. Daneben ersuchte sie um Erteilung der auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiebenden Wirkung der Beschwerde sowie um Bewilligung der unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. September 2016 schloss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben vom 25. September und 6. Oktober 2016 legte die Beschwerdeführerin ihre finanzielle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Situation dar (Urk. 8 ff.). Mit Verfügung vom 7. November 2016 wies das hiesige Gericht das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab; ferner gewährte sie der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung und stellte ihr ein Doppel der Beschwerdeantwort zu (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span>ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span>teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span>fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span>Rechtsprechungsgemäss</span><span> ist bei psy</span><span>chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span>heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span>rentenausschliessendes</span><span> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span>BGE 139 V 547</span><span> E. 5; </span><span>131 V 49</span><span> E. 1.2; </span><span>130 V 352</span><span> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span> </span><span>und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span>5.4.</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span>dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span>markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertels</span><span>rente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwaltung auf formell rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Verfügungen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; BGE 133 V 50 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung des Sachverhalts. Das Erfordernis der zweifellosen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtigkeit ist in der Regel er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füllt, wenn eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund falsch oder unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält es sich, wenn der Wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist. Erscheint die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung einzelner Schritte bei der Feststellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solcher Anspruchsvoraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung, Beweiswürdigung, Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszusprechung darbot, als vertret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus. Zweifellos ist die Unrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> derjenige auf die Unrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit der Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> denkbar (Bundesgerichtsurteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_135/2014 vom 14. Mai 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit genügt e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne voraussetzungslose Neubeurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invaliditätsmässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Voraussetzungen nach ständiger Rechtsprechung nicht, um eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente auf dem Wege der Wiedererwägung herabzusetzen oder gar aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Reduktion der Rente unter dem Titel "Wiedererwägung" kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur bei Unvertretbarkeit der ursprünglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgen, drohte die Wiedererwägung in einer Vielzahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langjähri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenbezugsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse ansonsten doch zum Instrument einer solchen voraussetzungslosen Neuprüfung zu werden, was sich mit dem Wesen der Rechtsbeständigkeit for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mell zugesprochener Dauerleistungen nicht vertrüge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Bundesgerichtsurteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_678/2012 vom 1. Februar 2013 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die wiedererwägungsweise Rentenauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung im Wesentlichen damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Annahme einer 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit einzig gestützt auf den Bericht des Medizinischen Zentrums A.___ vom 2. November 2012 und insbesondere ohne weitere Prüfung der Rechtsfrage der Überwindbarkeit erfolgt sei. Es wäre auch deshalb nicht auf den besagten Bericht abzustellen gewesen, weil er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine psychiatrische Diagnose nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystem enthalten habe. Damit habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie die Invalidenrente nach ausführlicher und genügender Abklärung zu Recht erhalten habe (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung letztinstanzlich verneint worden war (Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. Mai 2009 [Urk. 7/96</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bestätigt durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil des hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gerichts vom 13. Mai 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Proz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nr. IV.2009.00634, Urk. 7/99]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch das Bundesgerichtsurteil 8C_526/2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. Juli 2011 [Urk. 7/101]), meldete sich die Beschwerdeführerin am 3. September 2012 erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an und machte eine Verschlechterung ihres gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Zustandes geltend (Urk. 7/105). Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untermauerung legte sie den Bericht des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. August 2012 (Urk. 7/104) ins Recht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach wurde die Beschwerdeführerin zwecks Bestimmung der Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus somatischer und psychosomatischer Sicht interdisziplinär untersucht. Es wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cervikospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom li. (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12.03.02) m/b</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperpyhose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der BWS mit Übergang in Hyperlordose der HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bilaterale Spondylosen BWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St.n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. M. Scheuermann (19.11.01 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12.03.02)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persistierender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Apophysenkern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ventral der Bodenplatte C5 (19.02.02 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12.03.02)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thorakovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12.03.02)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 29.11.02)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adipositas per magna (ICD-10 E66.0, BMI=42)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter gaben die berichtenden Ärzte an, aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit zehn Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen im linken Bein. Im Laufe der letzten bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Jahre habe die Gefühllosigkeit vor allem im linken Arm zugenommen. Aus psychiatrischer Sicht sei eine deutliche Verstärkung der Ängste (auf der Strasse) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der Depression eingetreten. Die Schmerzen hätten sich dagegen nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Sicht der Anästhesiologie sei die Beschwerdeführerin bei Schwindelzustän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und vorausgegangener Hirntumorbehandlung bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht sei eine leichte wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Arbeit mit wahlweise Sitzen oder Stehen und insbesondere ohne Heben von Lasten über 5 kg kurzfristig und 2 kg langfristig, ohne Überkopfarbeit, ohne Arbeit in vornüber geneigter Körperhaltung zu 50 % zumutbar. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht könnte die schwere Haltungsinsuffizienz mit vermehrter Brustkyphose, grossem Abdomen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfprotraktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ausdauer für verschiedene Tätigkeiten einschränken, besonders bei vornübergebeugter Arbeit. Aus Sicht des rheumatologischen Fachgebiets sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsfähig. Psychiatrisch bestünden kognitive Defizite und eine neuropsychologisch bestimmte Depression (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Konsens-Beurteilung hielten die berichtenden Fachleute fest, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei als Wäschereimitarbeiterin und auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Namens des Regionalen Ärztlichen Dienstes der IV-Stelle (RAD) nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer.pol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medizin, am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. September 2012 zu diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/109 S. 2) und kam zum Schluss, dass darin die schon bekannten und in den früheren Einschätzungen des RAD berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Diagnosen wiederholt worden seien. Neue medizinische Befunde seien nicht vorgelegt worden. Sonstige medizinisch plausible Gründe für eine Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Arbeitsprofils seien nicht ersichtlich; deshalb könne weiterhin auf die bisherige Konklusion des RAD abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt darauf teilte die Beschwerdegegnerin mit Vorbescheid vom 3. Oktober 2012 ihre Absicht mit, auf das neue Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mangels Glaubhaftmachung einer wesentlichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse nicht einzutreten (Urk. 7/111).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte die Beschwerdeführerin ein Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben der Psychotherapeuten des Medizinischen Zentrums A.___ vom 2. November 2012 auf (Urk. 7/116). Vom Rechtsvertreter der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin zur Stellungnahme über die Verschlechterung von deren psychischem Zustand aufgefordert (vgl. Urk. 7/114), gaben die behandelnden Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuten an, die Situation sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 28. Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_526/2011; Urk. 7/101). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine remittierte Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion diagnostiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nun im Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 nicht mehr richtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich heute mit Sicherheit um eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Depression. Es seien Schlafs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">törungen vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Patientin könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heute nur noch mit Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten schlafen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe keinen Appetit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und esse unregelmässig. Sie habe sich zurückgezogen. Es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch Kontakte zur Familie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachbarn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin gehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur noch mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sohn und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schwiegert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ochter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkaufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie spaziere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur noch um die Wohnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ziehe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immer wieder ins Bett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück. Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber den ganzen Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden Gedankenkreisen, Antriebslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Müdigkeit, Energielosigkeit, Verlust von Selbstvertrauen, Sinnlosigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedanken, sehr deutliche Suizidgedanken, Orientierungsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Schuldge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühle und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Freudunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Enkelkindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Symptome ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spräche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n heute gemäss ICD-10 klar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer mittelgradigen Depression.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on einer Remission gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Gutachten von Dr. F.___, Facharzt für Psych</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">08 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/84/5-22) könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Rede sein. Damit ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Zustand deutlich verschlechtert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neuropsychologisch bestimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits auf einem mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis schweren Niveau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen. Sie sei zunehmend stabil, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber seit 2011 auf einem i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsgesamt mittelgradigen Niveau. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätestens seit 2011 eine komorbide Störung mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verselbständigung von der Schmerzver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitungsstörung bei einem langen Krankheitsverlauf ohne genügende Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl stationär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, teils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationärer wie auch ambul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant-medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Behandlung (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wiederholten die Therapeuten die bereits im Bericht des Medizinischen Zentrums B.___ vom 14. August 2012 (E. 3.1) gemachten Angaben sowie die dort attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für angepasste Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 11. Dezember 2012 kam RAD-Arzt Dr. E.___ zum Schluss (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/122 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass es sich gemäss ausführlicher Begründung des Medizinischen Zentrums A.___ im Schreiben vom 2. November 2012 seit dem 28. Juli 2011 um eine mittelgradige Depression handle. Zudem sei sie eine komorbide Störung mit Verselbständigung bei einem langen Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf. Es sei e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Veränderung des Gesundheitsschadens zu objektivieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand habe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschlechtert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeführte Tätigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t für eine adaptierte Tätigkeit betrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem 28.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt darauf schloss die Verwaltung auf eine 100%ige Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit ab 28. Juli 2011, was zur Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab Juli 2012 führte (Urk. 7/122 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem im Rahmen der Rentenrevision in Auftrag gegebenen MEDAS-Gutachten vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/160) lassen sich folgende Diagnosen entnehmen (S. 50):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F33)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom bei Wirbelsäu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenfehlhaltung mit muskulärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Imbalance</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St.n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omatoformer Schmerzstörung (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Senkspreizfusse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekonditionierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter führten die Gutachter aus,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die 56-jährige Versichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer und orthopädischer Sicht ein somatisch nur teilweise abstützbares </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakales und muskuläres Schmerzsyndrom auf. Dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei anhaltendem Schmerzerleben eine die Schulte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r-N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmregion stark belastende und monotone Tätigkeit wie diejenige als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glätterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heute nicht mehr zumutbar erscheinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine angepasste leichte bis mittelgradige Tätigkeit mit Wechselhaltungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch in vollem Pensum und ohne Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich (S. 51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherte an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierenden depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng (ICD 10 F33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit im Verlaufe der vergangenen Zeit variie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rendem, gemäss Aussagen der behandelnd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und der im Rahmen der Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che beigezogenen Psychiater höchstens mittelschweren, allerdings gutachterlich wiederholt als leicht klassi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ertem Schweregrad. Aktuell liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiater eine schwere Ausprägung des depressiven Syndroms mit (sekun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">därer) Pseudodemenz (ICD 10 F3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2) vor. Eine aktuelle versicherungsme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inische Beurteilung des Schwereg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rades </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei jedoch aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht wegen der auch hier beobachteten A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gravation und der Inkonsistenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich. Eine in den bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichten erwähnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhaltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somatoforme Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht nicht bestätigt we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden, da die Kriterien nach ICD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 nicht erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien; e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Zusammenhang aus ätiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht keine nachvollziehbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosoziale Belastung und kein exzessi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Selbstkonsum medizinischer Dienstleistungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur über intensive, durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersucher jedoch nicht als quälend nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbare (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d.h. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mimisch/verhaltensmässig nicht sichtbare) sondern nur verbal stereotyp </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emotional unbeteiligt vorgetragene Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagt, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hier lediglich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formaler Anlehnung an frühere Gutachter von einem „Status nach" anhaltender somatoformer Schmerzstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen werde (S. 51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es lägen Inkonsistenzen vor. Die Versicherte sei im Alltag aktiv und zeige hier ein vollkommen normales Bewegungsmuster, was in deutlichem Gegensatz zu den von ihr verbal monierten allgemeinen Schmerzen stehe. Hingegen liege ein sekundärer Krankheitsgewinn vor, indem sich die Versicherte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barn sogar in Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der basalen Lebensvorrichtungen Hilfe zukommen lasse. Damit erhalte sie Zuwendung und ein Minimum an Sozialkontakten, die sie durch die Aufgabe der Erwerbstätigkeit vor 15 Jahren und zuletzt durch den Wegzug des Ehemannes sonst nicht mehr hätte. Sie habe laut Akten in den letzten 15 Jahren nur in geringem Mass aus eigenem Antrieb Therapien in Anspruch genommen. Im Jahre 2008 sei sie freiwillig und erstmalig für mehrere Wochen in eine psychiatrische Klinik eingetreten. Beim Austritt habe man eine wache, allseits orientierte, deprimierte Patientin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefunden. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein blander Psychostatus erhoben worden. Es könne in den letzten 15 Jahren im Hinblick auf eine Wiedereingliederung weder eine Kooperation noch eine Therapietreue der Versicherten festgestellt werden. Die Situation sei schon zum Zeitpunkt des ersten Rentenantrages als „therapierefraktär" eingeschätzt worden. Es bleibe seither bei der monotonen und mit wortwörtlich identischen Klagen untermau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erten Behauptung des Nichtmehrkönnens (S. 52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">negativistischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und defizitorientierten Selbstdarstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die aktuellen persönlichen Ressourcen der Versicherten auch anlässlich dieser Untersuchung unklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geblieben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Analphabetin. Dies hindere sie weder an der Ausübung ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Hilfstätigkeit in bisherigem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahmen noch daran, einen Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">splatz zu erreichen. Es schränke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber die Möglichkeiten auf dem heutigen Arbeitsmarkt ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glätterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte mindestens seit dem Datum des Gutachtens nicht mehr arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine Beurteilung der Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei wegen Aggravation und Inkonsistenzen nicht möglich (S. 53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein wiedererwägungsweises Zurückkommen auf den Rentenentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem notwendige Erfordernis der erheblichen Bedeutung der Berichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der seinerzeitigen Verfügung wäre angesichts der zur Diskussion stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Dauerleistung ohne weiteres gegeben (BGE 119 V 480; ferner Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 58 zu Art. 53 ATSG; vgl. auch Urk. 1 S. 7). In Frage steht die zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellose Unrichtigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Verfügung vom 19. Februar 2013) ging die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin gestützt auf die Beurteilungen der Medizinischen Zentren B.___ (vom 14. August 2012; E. 3.1) und insbesondere A.___ (vom 2. November 2012; E. 3.3) sowie des RAD-Arztes Dr. E.___ vom 11. Dezember 2012 (E. 3.4) von einer nicht mehr verwertbaren Restarbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verlauf der von der Beschwerdeführerin geklagten Beeinträchtigungen, die gestellten Diagnosen und die Stellungnahmen der involvierten Ärzte zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvermögen zeigen, dass die Beschwerdeführerin seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2002 zwar an Beschwerden im Bereich der gesamten Wirbelsäule leidet, diesen in der Vergan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit jedoch nie eine relevante bzw. invalidisierende Wirkung zuerkannt wurde (vgl. dazu das Urteil des hiesigen Gerichts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Septembe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2007 [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Proz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nr. IV.2006.00469;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/65]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verweis auf das Gutachten der MEDAS G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. Oktober 2003 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/17/2-17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], bestätigt durch das Bundesgericht mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil 8C_725/2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Januar 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] sowie durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des hiesigen Gerichts vom 13. Mai 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Proz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nr. IV.2009.00634</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/99]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verweis auf die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte, bestätigt durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil 8C_526/2011 vom 28. Juli 2011 [Urk. 7/101]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dem Bericht des Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Zentrums B.___ vom 14. August 2012 (E. 3.1) lässt sich keine relevante Verschlechterung des Rückenleidens entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die im Medizinischen Zentrum B.___ aus anästhesiologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit ist zu bemerken, dass diese mit Schwindelzuständen und einer vorgängigen Hirntumorbehandlung begründet wurde (Urk. 7/104 S. 6). Allerdings wird eine solche Behandlung in den Akten ansonsten nirgends erwähnt. Dass der offenbar bereits seit 1999 bestehende Schwindel (Urk. 7/104 S. 2) für sich alleine neu eine derart hohe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zeitigen soll, ist nicht nachvollziehbar, zumal er im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der interdisziplinären Beurteilung diagnostisch keinen Niederschlag gefun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen schien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die depressive Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vordergrund zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen. Während Dr. F.___ im psychiatrischen Gutachten vom 15. Dezember 2008 noch eine remittierte depressive Symptomatik erhoben hatte (Urk. 7/84/5-22 S. 12), gingen die Psychotherapeuten des Medizinischen Zent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rums A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dem für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Schreiben vom 2. November 2012 (E. 3.3) von einer Verschlechterung des affektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leidens aus; dem schloss sich der RAD-Arzt Dr. E.___ an (E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich fällt zunächst auf, dass der RAD-Arzt in der Stellungnahme vom 11. Dezember 2012 (E. 3.4) die Beurteilung und Arbeitsfähigkeitseinschätzung der behandelnden Psychotherapeuten übernahm, ohne sie vorab einer kritischen Würdigung unter Einbezug der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterzogen zu haben. Ein Blick in die früheren Stellungnahmen zeigt, dass die Psychotherapeuten des Medizinischen Zentrums A.___ bereits am 11. Juli 2008 (somit gut fünf Monate vor der Begutachtung durch Dr. F.___) von einem chronifizierten Zustandsbild mit mittelgradiger depressiver Episode und anhaltender somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">former Schmerzstörung ausgegangen waren (Urk. 7/90/12-13). Im Schreiben vom 29. April 2009 übten sie sodann starke Kritik an den gutachterlichen Schlussfolgerungen (Urk. 7/95). Dass sie 2008/2009 trotz der fundierten Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung durch Dr. F.___ (remittierte depressive Symptomatik) wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terhin von einer mittelgradigen depressiven Episode ausgingen und den Zustand als chronifiziert bezeichneten, schwächt die Beweiskraft der – schliesslich zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angabe einer Verschlechterung im Schreiben vom 2. November 2012 (E. 3.3). Hinzu kommt, dass diese Stellungnahme zwecks Verwendung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfasst wurde. Sodann hätte der Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache Rechnung getragen werden sollen, dass behandelnde Ärzte mitun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine direkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig gestützt auf die Angaben der behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte im Streitfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kaum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Frage kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hne persönliche Untersuchung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin abgegebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. E.___ (E. 3.4) auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damaliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtspraxis nicht zur Annahme einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vollständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen) Arbeits- bzw.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genügt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere unterliess es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Internist Dr. E.___, dass seiner Auffassung nach aufgehobene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit psychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befunden zu unterlegen und zu begründen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bzw. einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über eine fachliche Qualifikation im Fachgebiet der Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine fundierte Auseinandersetzung mit den erhobenen Befunden, den gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Diagnosen und der attestierten Arbeitsunfähigkeit durfte vorliegend nicht verzichtet werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aut bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar und führen invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_836/2014 vom 23. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.1; 9C_667/2013 vom 29. April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2; 9C_917/2012 vom 14. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 E. 3.2 und 9C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">736/2011 vom 7. Februar 2012 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2.1; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sager</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Die bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtliche Rechtsprechung betreffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Depressionen, in: SZS 2015 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">308 ff., 317 f. Ziff. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; zu den Ausnahmen vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_35/2017 vom 4. August 2017 E.3.2 und 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung ist aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings nicht schlechthin auszuschliessen; deren Annahme bedingt nach den höchstrichterlichen Vorgaben jedoch, dass es sich nicht bloss um die Begleiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, vom psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Schmerzsyndrom losgelöstes depressives Leiden handelt (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_917/2012 vom 14. August 2013 E. 3.2 und 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 E. 3.1). Im Weiteren ist vorausgesetzt, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist. Fehlt es daran, ist nach der Rechtsprechung in der Regel keine invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierende Wirkung des Gesundheitszustandes anzunehmen (Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1). Dabei stellt das Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt sowohl an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Langjährigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch an die Intensität der Therapiebemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen (vgl. etwa das vorgenannte Urteil 9C_454/2013 E. 4.1) hohe Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder dem Bericht des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. August 2012 (E. 3.1) noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stellungnahme des Medizinischen Zentrums A.___ vom 2. November 2012 (E. 3.3) lassen sich Angaben zum therapeutischen Set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ting entnehmen. Eine am 7. Dezember 2011 durchgeführte Bestimmung des Medikamentenspiegels ergab, dass die Wirkstoffe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Truxal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trazodon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit unter dem Referenzwert lagen (Urk. 7/104 S. 3), was auf eine fragliche Compliance hinweist; dazu äusserten sich die berichtenden Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen des Medizinischen Zentrums B.___ jedoch nicht weiter. Unter diesen Umständen ist nicht erstellt, dass die Beschwerdeführerin 2012/2013 eine konsequente Depressionstherapie befolgt hätte; dies aber schloss auch gemäss damaliger Rechtpraxis die Annahme einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der depressiven Störung aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten fehlte es bezogen auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an hinreichend sorgfältigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einschlägigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fachärztlichen Abklärungen. Da die Beschwerdegegnerin damit ihrer Abklärungspflicht nur ungenügend nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beruhte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszuspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einer rechtsfehlerhaft ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telten Invalidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und muss daher als zweifellos unrichtig im wiedererwägungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezeichnet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sind die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung erfüllt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie geltend macht,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Unterlassung der Prüfung der Überwindbarkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz verletzt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Festgehalten sei nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soviel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verwaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war, bei Vorliegen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so die damalige Terminolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „pathogenetisch-ätiologisch unklaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage“ die vormalige Rechtspraxis gemäss BGE 130 V 352 zu berücksic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">htigen (zur bei Nichtbeachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerechtfertigten Annahme zweifelloser Unrichtigkeit vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 9C_727/2016 vom 10. März 2017 E. 3.4 mit Hinweis auf Urteil 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hier jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkte sich die fragliche Störung gemäss den wiedergegebenen ärztlichen Stellungnahmen bereits 2012 nicht mehr relevant auf die Arbeitsfähigkeit aus. So nannten die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht vom 14. August 2012 (E. 3.1) nebst der Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäulenproblematik hauptsächlich die Schwindelzustände, die kognitiven Defizite sowie die Depression als Gründe für die attestierte Arbeitsunfähigkeit. Die Therapeuten des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründeten im Bericht vom 2. November 2012 (E. 3.3) die bescheinigte Verschlechterung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mit der als selbständig zu qualifizierenden Depression. RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies im Rahmen der von ihm bestätigten 100%igen Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auf die verschlechterte, nunmehr verselbständigte Depression und den langen Krankheitsverlauf hin (E. 3.4). In die gleiche Richtung weist das MEDAS-Gutachten vom 11. Januar 2016 (E. 3.5), worin nur ein „Status nach“ somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">former Schmerzstörung unter den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgelistet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Bejahung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweifelloser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unrichtigkeit der ursprünglichen Leistungsverfügung hat rechtsprechungsgemäss eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Rentenanspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach den Verhältnissen im Zeitraum bis zum Erlass der die Rente ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufhebenden Wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwägungsverfügung stattzufinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Anspruchsberechtigung und allenfalls der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfang des Anspruchs pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der somatischen Beschwerden lässt sich dem MEDAS-Gutachten vom 11. Januar 2016 (E. 3.5) entnehmen, dass eine angepasste leichte bis mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere, wechselbelastende Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht äusserten sich die Gutachter hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend. Während der psychiatrische Gutachter aufgrund einer schweren depressiven Symptomatik von einer 100%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausging (Urk. 7/160 S. 49), blieb die Frage nach dem Schweregrad des affektiven Leidens und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Konsensdiskussion unter Hinweis auf Aggravation und Inkonsistenzen unbeantwortet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/160 S. 51 und S. 53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinischen Experten, denen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insoweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine entscheidende Rolle zukommt, haben im Einzelnen zu begründen und mittels ihrer Feststellungen und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, etwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leidensdruck, psychischen Ressourcen oder funktionellen Defiziten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darzulegen, in welchem Ausmass die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, oder aber festzuhalten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beantwortung dieser Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfung aller Möglichkeiten fachgerechter Exploration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht oder nicht sicher genug möglich ist. Bleiben die Auswirkungen eines objektivierbaren wie auch eines nicht (bildgebend) fassbaren Leidens auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz in Nachachtung des Untersuchungsgrunds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atzes sorgfältig durchgeführter - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen vage und unbestimmt, ist der der versicherten Person obliegende Beweis für die Anspruchsgrundlage nicht geleistet und nicht zu erbringen und besteht kein Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkt (Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2014 vom 14. Oktober 2015 E. 2.4 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 290</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 8.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits erwähnt, ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie vom psychiatrischen Konsiliararzt der MEDAS vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommene Einstufung des affektiven Leidens als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „Rezidivierende depressive Störung, derzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode ohne psychotische Symptome mit Residualsyndrom (ICD-10: 33.2)“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/160 S. 43 f.) im Rahmen der Konsensdiskussion unter Hinweis auf die Unmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer aktuellen versicherungsmedizinischen Beurteilung des Schweregrades wegen Aggravation und Inkonsistenzen zwar relativiert worden (Urk. 7/160 S. 51). Dieser Umstand genügt jedoch nicht, um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von vornherein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne weitere Abklärungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlende invalidisierende Wirkung der depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzunehmen. Vielmehr verlangt die Rechtsprechung die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausschöpfung aller Möglichkeiten fachgerechter Exploration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bevor der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter die Beantwortung der Frage nach einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als nicht möglich deklarieren darf (E. 5.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass im Zusammenhang mit bereits früher beobachteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Verdeutlichungstendenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgestellt worden war, es sei von einer sehr schlicht organisierten Persönlichkeit mit erheblichem Bildungsdefizit, ungünstiger Sozialisation und vermutlich niedri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem oder gar grenzwertigem Intelligenzquotient auszugehen. In Verbindung mit dieser Persönlichkeitsstruktur komme es zu einer sehr vereinfachten Rezeption und Verarbeitung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inneren und äusseren Realitäten;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die anzunehmenden Aggravations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenzen und Inkonsistenzen gehörten dazu (vgl. Urk. 7/160 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist die rentenaufhebende Verfügung vom 24. Juni 2016 aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die bestehenden Unklarheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> namentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Bezug auf den Schweregrad der depressiven Erkrankung und deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auswirkungen auf die Arbeits- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbsfähigkeit durch zusätzliche Abklärungen auszuräumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versuche und hernach neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte dies trotz sorgfältige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, fachärztliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungsmassnahmen nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sein, wird die Beschwerdeführerin die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2014 vom 14. Oktober 2015 E. 6.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i.f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 ATSG statuieren den Grundsatz "Eingliederung vor Rente". Demnach gehen Eingliederungsmassnahmen den Rentenleistungen vor. Diese werden nur erbracht, wenn die versicherte Person nicht oder bloss in ungenügendem Masse eingegliedert werden kann. Für die Abklärungspflicht der IV-Stelle bedeutet dies, dass sie zuerst prüfen muss, ob Eingliederungsmassnahmen angezeigt sind, bevor der R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entenanspruch untersucht wird (Bundesgerichtsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rteil 9C_163/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010 E. 4.1 mit Hinweisen, in: SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Müller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, 2010, S. 193 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1033). Dies gilt nicht nur bei der erstmaligen Prüfung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuchs, sondern auch im Revisionsfall (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F108-V-210%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 108 V 210</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1d; Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtsurteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_283/2016 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 E. 4.2.1; 9C_228/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 3.1, 3.3 und 3.4 mit Hinweisen, in: SVR 2011 IV Nr. 73 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Wenn die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person das 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr als 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre bezogen hat, muss sich die Verwaltung aber vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente in jedem Fall vergewissern, ob sich ein medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-theoretisch wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend tieferen Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmsweise im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abklärung und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtssinn vorausgesetzt ist (Bundesgerichtsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rteile 9C_752/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 E. 4.1; 9C_363/2011 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011 E. 3.1 mit Hinweisen, in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: SVR 2012 IV Nr. 25 S. 104; s. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fleischanderl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Behandlung der Eingliederungsfrage im Falle der Revision einer langjährig ausgerichteten Invalidenrente, in: SZS 2012 S. 360 ff.). Aus den beiden Kriterien können die Betroffenen im Kontext einer Revision oder Wiedererwägung jedoch nicht ohne Weiteres einen Besitzstandsanspruch ableiten, sondern es wird ihnen lediglich zugestanden, dass infolge des fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrittenen Alters oder der langen Rentendauer die Selbsteingliederung grundsätzlich als nicht mehr zumutbar einzustufen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtsurteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_324/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ust 2013 E. 5.2, nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">publ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-442%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 442</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber in: SVR 2013 IV Nr. 46 S. 140; 9C_228/2010 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.5, in: SVR 2011 IV Nr. 73 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 220). Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht oder widersetzt sich die versicherte Person Eingliederungsmassnahmen, können ihr die Leistungen gekürzt oder verweigert werden. Vorausgesetzt ist immerhin, dass die IV-Stelle zuvor ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 4 ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Art. 7b IVG; zum Ganzen Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsurteil 8C_842/2016 vom 18. Mai 2017 E. 5.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin, geboren am 8. Mai 1959, war im Zeitpunkt der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebung vom 24. Juni 2016 57-jährig. Damit fällt sie unter den vom Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht besonders geschützten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezügerkreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Beschwerdegegnerin wird vor einer allfälligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenaufhebung Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen prüfen beziehungsweise durchführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Zudem ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 24. Juni 2016 auf</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">geho</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1'400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMeier-Wiesner</p><p></p></div> </div></body></html>