<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_110/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfügung vom 11. April 2007 </div> <div class="para">Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Peter Dünner, </div> <div class="para">Kantonsgericht St. Gallen, Präsident der II. Zivilkammer, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vorsorgliche Massnahmen nach <span class="artref">Art. 137 ZGB</span>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 28. Februar 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 28. Februar 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen, das den Beschwerdeführer im Rahmen von Massnahmen nach <span class="artref">Art. 137 ZGB</span> mit Wirkung ab 16. Oktober 2006 zur Zahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 750.-- verpflichtet hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht St. Gallen im Wesentlichen erwog, die Unterhaltsbeiträge seien in Anbetracht der beidseitigen Einkünfte (Mann Fr. 3'385.--, Frau Fr. 1'340.--), des Bedarfs (Mann Fr. 2'440.--, Frau Fr. 1'905.--) und der hälftigen Überschussbeteiligung auf Fr. 750.-- festzusetzen, beim Bedarf des Beschwerdeführers seien die von diesem behaupteten, nicht von der Versicherung gedeckten höheren Krankheitskosten nicht ausgewiesen, zumal der Beschwerdeführer diese Kosten selbst nicht in seiner Steuererklärung angegeben habe und seine Zusammenstellung nicht aussagekräftig sei, ebenso wenig könne der geltend gemachte Unterhaltsbeitrag an die mündige Tochter berücksichtigt werden, gehe doch einerseits der Ehegattenunterhalt vor und stehe doch anderseits nicht einmal fest, ob die Tochter überhaupt Unterhalt beanspruche, </div> <div class="para">dass offen bleiben kann, ob der angefochtene Entscheid über vorsorgliche Massnahmen nach <span class="artref">Art. 137 ZGB</span>, der im Rahmen eines hängigen Hauptverfahrens ergangen ist, einen Zwischenentscheid mit nicht wieder gutzumachendem Nachteil im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> (vgl. Botschaft vom 28. Februar 2001 über die Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., 4332) oder einen Endentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 90 BGG</span> darstellt, weil die vorliegende Beschwerde auf jeden Fall unzulässig ist, </div> <div class="para">dass nämlich mit Beschwerden nach Art. 72ff. BGG, die sich gegen vorsorgliche Massnahmeentscheide richten, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>), </div> <div class="para">dass Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, BBl 2001 S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=26.03.2007&amp;to_date=14.04.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten wird, </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar seine vom Kantonsgericht widerlegten Behauptungen über die Krankheitskosten und den Unterhalt der Tochter wiederholt sowie geltend macht, der Sachverhalt sei "absolut willkürlich dargestellt" und es werde <span class="artref"><artref id="CH/101/9" type="start"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id="CH/101/29" type="end"></artref> verletzt, </div> <div class="para">dass er sich jedoch nicht mit den diesbezüglichen Erwägungen des Kantonsgerichts auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den erwähnten Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der kantonsgerichtliche Entscheid vom 28. Februar 2007 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht vielmehr selbst zugibt, die Krankheitskosten nicht in der Steuererklärung angegeben zu haben, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">verfügt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 11. April 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>