<h2>SubmittedText<h2><p>Die sofortige Umsetzung von Massnahmen zum Schutz von Insekten mit den Aktionsplänen Biodiversität und Pestizid ist zwingend nötig. In Ergänzung fordern Fachleute sowie der Expertenbericht zur Motion 13.3372 ein Monitoringprogramm, um die Wirksamkeit der Massnahmen zu überwachen. </p><p>Erachtet es der Bundesrat als sinnvoll, die bestehenden Massnahmen gegen das Insektensterben mit einem Insektenmonitoring zu ergänzen, damit möglichst bald Vergleichszahlen vorliegen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Verschiedene Publikationen auf nationaler und internationaler Ebene belegen den Rückgang der Biodiversität und der Insekten. Deshalb steht für den Bundesrat vorerst die konsequente Umsetzung der genannten Aktionspläne im Vordergrund. Dafür müssten langfristig aber auch die notwendigen Mittel bereitgestellt werden. Zudem ist eine generelle Schonung der natürlichen Ressourcen anzustreben. So auch innerhalb der verschiedenen Sektoralpolitiken, wie beispielsweise der Landwirtschaft oder der Raumplanung. Ob die getroffenen Massnahmen zum Schutz und zur Aufwertung wertvoller Lebensräume sowie die Ressourcenschonung wirken, lassen bestehende Monitoringprogramme erkennen. Deren gezielte Ergänzung mit ausgewählten Insektengruppen könnte helfen, die Wirkungskontrolle und damit die Massnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt weiter zu optimieren. Diese Ergänzung des Monitorings wäre zunächst in einer Vorstudie zu prüfen. Unter anderem auch deshalb, weil die Kosten für ein solches Monitoring schwer abzuschätzen sind. Der Bundesrat hat im Aktionsplan Biodiversität das optimierte und modernisierte Datenmanagement bereits als zu prüfende Massnahme für die allfällige nächste Phase 2024-2027 formuliert.</p>