<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>BV.2015.00060</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Cinthia Sedo</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Feldeggstrasse 13, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. René Schwarzmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwarzmann Brändli Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 2, Postfach 163, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___, geboren 1961, war bei der Y.___ berufsvorsorgeversichert. Er verstarb am 19. Juli 2013 und hinterliess als gesetzliche Erben eine Tante und einen Onkel (Urk. 2/1 und Urk. 2/4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Mai 2010 hatte Z.___ eine eigenhändige letztwillige Verfügung errichtet mit folgendem Wortlaut (Urk. 2/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Testament</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ich, Z.___, […] verfüge als meinen letzten Willen, was folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Alleinerbe setze ich X.___ […] ein,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Leistungen aus der Y.___ sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len ebenfalls X.___ […] zustehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[Ort und Datum sowie Unterschrift]</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge gelangte X.___ an die Y.___ und ersuchte unter anderem um Ausrichtung des Todesfallka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals der Sparversicherung von Z.___ sel. Die Y.___ lehnte die Auszahlung dieses Kapitals an X.___ ab mit der Begründung, dass der verstorbene Versicherte die notwendige Erklärung auf dem entsprechenden Formular der Pensionskasse nicht abgegeben habe. Deshalb werde das Todesfallkapital den gesetzlichen Erben ausbezahlt. In der Folge entwickelte sich zwischen der Rechtsvertreterin von X.___ und der Y.___ ein kontrovers ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führter Briefwechsel, der zu keinem Ergebnis führte (vgl. Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1. Oktober 2015 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die Y.___ erheben mit folgendem Rechtsbegehren:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin als Begünstigter das Todesfallkapital von Fr. 541‘170.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihrer Sparversicherung für Z.___ auszubezahlen, zuzüglich Zins ab 20.7.13; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___ liess in ihrer Klageantwort vom 28. Januar 2016 (Urk. 9) auf kosten- und entschädigungsfällige Abweisung der Klage schliessen. Replicando und duplicando liessen die Parteien an ihren Anträgen festhalten (Urk. 13 und 16), was ihnen wechselseitig mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) in der Gestal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung ihrer Leistungen, in deren Finanzierung und in ihrer Organisation frei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz 1 BVG). Gewährt eine Vorsorgee</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inrichtung mehr als die Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen, gelten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVG die in dieser Bestimmung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zählten Vorschriften. Dies bedeutet i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndessen nicht, dass Vorsorgeeinrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die über das Obligatorium hinausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehende Leistungen erbringen (um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geeinrichtungen), in der weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Vorsorge nur die in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Absatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausdrücklich vorbehaltenen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften des BVG zu beachten hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Vielmehr sind sie von Verfassungs wegen auch an die Grundsätze der Rechtsgleichheit, des Willkürverbots und der Verhältnismässigkeit gebunden (BGE 130 V 376 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich der weitergehenden Vorsorge wird das Rechtsverhältnis zwischen der Vorsorgeeinrichtung und dem Vorsorgenehmer durch einen privatrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorsorgevertrag begründet, der rechtsdogmatisch den Innominatverträgen (eigener Art) zuzuordnen ist (BGE 130 V 103 E. 3.3, 129 III 305 E. 2.2). Als sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher untersteht er in erster Linie den allgemeinen Bestimmungen des Obligatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenrechts. Das Reglement stellt den vorformulierten Inhalt des Vorsorgevertra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges beziehungsweise dessen Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) dar, denen sich der Versicherte ausdrücklich oder durch konkludentes Verhalten unterzieht (BGE 132 V 149 E. 5, 129 V 145 E. 3.1, 127 V 301 E. 3a). Dies schliesst nicht aus, dass im Einzelfall auch vom Reglement abweichende Abre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den getroffen werden können. Allerdings bedarf es hiefür einer entsprechenden Vereinbarung zwischen der Vorsorgeeinrichtung und dem versicherten Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmer (BGE 131 V 27 E. 2.1, 122 V 142 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung erfolgt die Auslegung der Vorsorgeverträge nach dem Vertrauensprinzip. Es ist darauf abzustellen, wie die zur Streitigkeit Anlass gebende Willenserklärung vom Empfänger in guten Treuen verstanden werden durfte und musste. Dabei ist nicht auf den inneren Willen des Erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den abzustellen, sondern auf den objektiven Sinn seines Erklärungsverhaltens. Der Erklärende hat gegen sich gelten zu lassen, was ein vernünftiger und kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekter Mensch unter der Erklärung verstehen durfte. Weiter sind die besonderen Auslegungsregeln bei Allgemeinen Geschäfts- oder Versicherungsbedingungen zu beachten, insbesondere die Unklarheits- und die Ungewöhnlichkeitsregel (BGE 132 V 149 E. 5, 130 V 80 E. 3.2.2, 122 V 142 E. 4c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach diesen Auslegungsgrundsätzen gilt es ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhanges, in dem eine streitige Bestimmung in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerhalb des Reglements als Ganzem steht, den objektiven Vertragswillen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei hat das Gericht zu berücksichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Parteien eine unvernünftige Lösung gewollt haben (Kramer, Berner Kommentar, Bd. VI/1, N. 42 zu Art. 18 OR). Sodann sind nach konstanter Rechtsprechung mehrdeutige Wendungen in vorformulierten Vertragsbedingun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Zweifel zu Lasten ihres Verfassers auszulegen (BGE 120 V 452 E. 5a, 119 II 373 E. 4b mit Hinweisen; Jäggi/Gauch, Zürcher Kommentar, Bd. V/1b, N 451 ff. zu Art. 18 OR). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 BVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann die Vorsorgeeinrichtung in ihrem Reglement neben den Anspruchsberechtigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach den Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 (überlebender Ehegatte) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 (Waisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begünstigte Personen für die Hinterlassenenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorsehen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer Kinder aufkommen muss;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Fehlen von begünstigten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en nach Buchstabe a: die Kinder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Verstorbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 Prozent des Vorsorgekapitals.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte hat gestützt auf Art. 20a BVG in Art. 62 ihres ab Januar 2013 gülti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Reglements (Urk. 10/13) folgende Regelungen statuiert:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stirbt ein Versicherter, Alters- oder Invalidenrentner wird den Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigten gemäss Abs. 2 ein Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallkapital ausbezahlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsberechtigt sind in nachstehender Reihenfolge:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aa)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ehegatte;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kinder des Verstorbenen, die Anspruch auf Waisenrente ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ac)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft in einem gemeinsamen Haushalt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt hat;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kinder des Verstorbenen, die keinen Anspruch auf Waisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente haben;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bb)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Eltern;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bc)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Geschwister;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a. und b. die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinwesens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte, Alters- oder Invalidenrentner muss der Pensionskasse Anspruchsberechtigte gemäss Abs. 2 Bst. a. ac) in einer schriftlichen Erklärung mitteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte, Alters- oder Invalidenrentner kann in einer schriftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Erklärung zuhanden der Pensionskasse innerhalb einer Kaska</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denstufe in Abs. 2 (Bst. a., b. oder c.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine andere als die vorgesehene Reihenfolge der Begünstigten bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verteilung des Todesfallkapitals auf mehrere von ihm bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Anspruchsberechtigte beantragen, sofern es dem Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweck besser Rechnung trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5)</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die schriftliche Erklärung muss auf dem entsprechenden Formular der Pensionskasse erfolgen und vor dem Todeszeitpunkt bei der Pensions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse eingegangen sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin liess zur Begründung der Klage im Wesentlichen vortragen, dass sie vom verstorbenen Versicherten ab August 2007 in erheblichem Masse un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstützt worden sei (vgl. Urk. 1 S. 5 f.). Es sei nicht rechtens, dass die Beklagte die Begünstigung der Klägerin im Testament des verstorbenen Versicherten nicht anerkenne. Für die von der Beklagten im Reglement 2011 eingeführten Formvorschriften gebe es keine plausible Begründung. Zudem seien vorliegend diejenigen reglementarischen Formvorschriften massgeblich, die zum Zeitpunkt gegolten hätten, in dem die testamentarische Begünstigung abgefasst worden sei. Damit finde das Reglement 2010 Anwendung, dass keinen Formularzwang gekannt habe. Überdies sei das Reglement 2013 unklar; es sei nämlich nicht klar, worauf sich die schriftliche Erklärung gemäss Art. 62 Abs. 5 des Regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ments beziehe. Es sei davon auszugehen, dass die Formvorschriften von Abs. 5 lediglich für Erklärungen nach Abs. 4, nicht jedoch auch für solche nach Abs. 3 gelten sollten. Schliesslich werde im Reglement auch nicht darauf hingewiesen, welche Folgen die Nichteinhaltung der Formvorschriften habe. Das sei nicht zulässig; es hätte im Reglement selbst bestimmt werden müssen, dass die Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einhaltung von Formvorschriften zur Nichtigkeit der Begünstigung führe. Die Beklagte übersehe, dass es sich bei ihren Formvorschriften um blosse Ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsvorschriften handle. Das Verhalten der Beklagten sei als übermässig for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malistisch zu qualifizieren. Für die praktischen Bedürfnisse sei ihr Formrigoris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus mit lauter unheilbaren Nichtigkeitsfolgen im Unterlassungsfall absolut un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessen und sachlich nicht geboten (S. 15 ff.). Entscheidend sei einzig der Begünstigungswillen des verstorbenen Versicherten. Dieser Wille sei unzweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft vorhanden gewesen; ein Formularzwang könne vor diesem Hintergrund nicht konstitutiv sein. Auch dass die Erklärung zu Lebzeiten der Pensionskasse einzureichen sei, könne nicht gefordert werden. Schliesslich verstosse das Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lement gegen Art. 8 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Der Formularzwang sei nicht nur unklar geregelt, sondern verstosse auch gegen die Ungewöhnlichkeitsregel (S. 30 ff.). Man habe es, wenn über die Vorschriften einer Erklärung zu Lebzeiten und der Schriftlichkeit hinaus mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem zusätzlichen Formularzwang und einer Meldepflicht vor dem Tode operiert werde, mit viel zu rigorosen Formvorschriften zu tun, deren strenge Sanktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung im Verletzungsfall sachlich nicht gerechtfertigt sei. Sie bedeuteten eine unangemessene Formstrenge und verstiessen gegen das Verbot des überspitzten Formalismus im Sinne von Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV). Es sei zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem kein irgendwie legitimes Interesse der Beklagten an derartigen Formvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften erkennbar (S. 35; vgl. zum Ganzen auch Urk. 2/0 [von der Klägerin in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten von Rechtsanwalt Dr. Schlauri vom 25. September 2015, welches im Wesentlichen dieselben Argumente enthält wie die Klageschrift]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando liess die Klägerin an den in der Klageschrift gemachten Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen festhalten. Es bleibe dabei, dass die Begünstigung eine Erklärung zu Leb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten des Versicherten und Schriftlichkeit voraussetze. Ein zusätzlicher For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mularzwang und eine Meldepflicht vor dem Tode mit rigorosen Nichtigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sanktionen im Verletzungsfall sprengten jedoch jeden Rahmen eines gerechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Formalismus (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beklagte im Wesentlichen ausführen, es sei nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal ansatzweise belegt, dass die Klägerin vom Versicherten jahrelang in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Masse unterstützt worden sei. Die eingereichten Bankunterlagen beleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine erhebliche Unterstützung. Ein Grossteil des Geldes sei nicht an die Klägerin geflossen, sondern nach Brasilien. Vieles sei für teure Geschenke, Lu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xustaschen und ausgedehnte Reisen verwendet worden, nicht hingegen zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streitung des Lebensunterhalts der Klägerin (Urk. 9 S. 3). Die Versicherten der Beklagten seien seinerzeit wiederholt und auf verschiedene Weise (Zusendung eines Merkblatts, Publikation auf der Website der Pensionskasse, Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt und Herausgabe von Broschüren) von der Änderung des Reglements informiert worden (S. 8). Die fraglichen Reglements</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmungen seien nicht unklar; es sei vielmehr offensichtlich, dass sich die Formularpflicht auf jede schriftliche Erklärung gemäss Art. 62 des Reglements erstrecke. Hätte sich Art. 62 Abs. 5 nur auf schriftliche Erklärungen gemäss Art. 62 Abs. 4 bezogen, hätte dies entweder klargestellt werden müssen oder Abs. 5 hätte in den Abs. 4 integriert werden müssen. Das Bundesgericht habe der auf reglementarischer Basis geforderten Einreichung von Unterlagen für eine Lebenspartnerrente bereits mehrfach konstitutive Wirkung beigemessen; das lasse sich mutatis mutandis auf den vorliegenden Fall übertragen. Form</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften seien im Vertragsrecht üblich. Das Erfordernis von Formvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten solle dem erheblichen Doppelzahlungsrisiko der Vorsorgeeinrichtungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenwirken und stelle keine Schikane dar. Der Versicherte habe gewusst (oder hätte zumindest wissen müssen), dass die Beklagte für die Begünstigung der Klägerin eine entsprechende Begünstigungserklärung in einem Formular ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lange. Er hätte die Zeit und die Gelegenheit gehabt, das entsprechende Formular einzureichen. Die Klägerin blende die berechtigten Interessen der Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung und der anderen Anspruchsberechtigten vollkommen aus. Ein Verstoss gegen Art. 8 UWG sei nicht gegeben. Das Reglement der Beklagten sei weder unklar noch ungewöhnlich (S. 13 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Duplicando liess die Beklagte an den in der Klageantwort gemachten Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen festhalten und bekräftigen, dass ihr Interesse an Rechtssicherheit und an einer korrekten Rechnungslegung sowie das Gleichbehandlungsgebot der Versicherten klare Formvorgaben mit Ungültigkeitsfolgen für den Fall der Nichtbeachtung rechtfertigten (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Klägerin Anspruch auf das Todesfallkapital von Z.___ sel. in der Höhe von Fr. 541‘170.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorweg ist die zwischen den Parteien umstrittene Frage zu klären, welche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion des Reglements der Beklagten vorliegend zur Anwendung kommt. Wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend die Klägerin die Auffassung vertrat, dass diejenige Fassung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen ist, die zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung, dem 14. Mai 2010 (Urk. 2/2; vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1) gültig war und - abgesehen von der Schriftlichkeit - keine Formerfordernisse enthielt (vgl. Urk. 10/10), stellte sich die Beklagte auf den Standpunkt, dass das Reglement in derjenigen Fassung, die zum Todeszeitpunkt des Versicherten, dem 19. Juli 2013, gültig war, anzuwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommt es zu einem Leistungsfall und wird vorher eine Reglementsänderung durchgeführt, richtet sich der Anspruch nach demjenigen Reglement, das im Zeitpunkt der Entstehung des Rechtsanspruchs in Kraft steht (Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, N 1580; vgl. auch BGE 122 V 316 E. 3c, 121 V 97). Daraus folgt ohne Weiteres, dass vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend grundsätzlich das Reglement der Beklagten in der ab Januar 2013 gültigen Fassung (Urk. 10/13), mit den bereits ab Januar 2011 geänderten (vgl. Urk. 10/11) und oben in E. 1.5 wiedergegebenen Formvorschriften, anzuwenden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesetzeswortlaut lässt zwar offen, ob zusätzliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> formelle Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen im Rahmen von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20a BVG erlaubt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegen aber in der überobligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Rechtsnatur der Bestimmung und den vertraglichen Verhältnissen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet, die den Vorsorgeeinrichtungen entsprec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Gestaltungsrechte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Bundesgericht hat ihre Zulässigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn auch sowohl vor als auch nach der 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVG-Revision mehrfach bestätigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Formelle Zusatzvoraussetzungen sind - sofern sachgerecht, sinnvoll und zweckmässig - grundsätzlich erlaubt (Esther Amstutz, Die Begünstigtenordnung der beruflichen Vorsorge, Diss. Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich 2014, S. 231 Rz. 624 mit Hinweisen). Namentlich ist das Erfordernis der Einreichung einer Begünstigtenerklärung an die Vorsorgeeinrichtung zu Leb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten gemäss höchstrichterlicher Praxis ein zulässiges konstitutives Element; eine testamentarische Begünstigung ist diesfalls nicht genügend (Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht. Die berufliche Vorsorge, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, S. 53 mit Hinweisen auf SVR 2009 BVG Nr. 18 [9C_728/2007 richtig: 9C_710/2007], die Mitteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über die berufliche Vorsorge des Bundesamtes für Sozialversicherungen 111/2009, Rz. 690 sowie BGE 136 V 127 E. 4.5). Begründet wird diese Zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in Praxis und Lehre insbesondere mit den erheblichen Risiken, denen sich eine Vorsorgeeinrichtung aussetzt. Es dürfen deshalb zumutbare Anforderungen aufgestellt werden, die verlangen, dass die tatsächlichen Gegebenheiten für den Eintritt der gewünschten Rechtsfolge dokumentiert sein müssen (Amstutz, a.a.O., S. 233 N. 624).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist den Vorsorgeeinrichtungen demnach erlaubt, die Erfüllung von reglementa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen (Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Erfordernissen und die Geltendmachung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs an bestimmte Formen und Fristen zu binden. Formvorschriften sind im Vertragsrecht üblich. Bei vorgesehenen Fristen handelt es sich um Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsfristen, nach deren Ablauf die geforderte Handlung nicht mehr nachgeholt beziehungsweise der Anspruch nicht mehr geltend gemacht werden kann (Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stutz, a.a.O., S. 234 f., Rz. 629 ff. mit Hinweisen). Von der versicherten Person wird in der Praxis häufig eine Anzeige gewisser Sachverhalte oder die Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung bestimmter Unterlagen „zu Lebzeiten“ verlangt. Die Frist dazu endet im Einzelfall individuell und zwar mit dem Tod der versicherten Person. Da nach deren Tod das Nachholen der Handlung unmöglich wird, haben lebzeitige Fris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten stets verwirkungsrechtlichen Charakter und können nicht wiederhergestellt werden (Amstutz, a.a.O., S. 235, Rz. 632 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei formellen Zusatzvoraussetzungen stellen insbesondere die unangemessene Formstrenge und der überspitzte Formalismus im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV die Grenzen dar. Überspitzter Formalismus ist eine besondere Form der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigerung. Er äussert sich in rigorosen Formvorschriften, ohne dass deren Strenge sachlich gerechtfertigt wäre, in der Handhabung formeller Vorschriften mit übertriebener Schärfe oder in übertriebenen Anforderungen an eine Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">norm. Bei der Ansetzung von Fristen ist insbesondere der Grundsatz der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnismässigkeit gemäss Art. 5 Abs. 2 BV zu wahren. Fristen sind demnach so anzusetzen, dass sie von den Versicherten und Begünstigten realistischerweise eingehalten werden können (Amstutz, a.a.O., S. 241 Rz. 648 f. mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausführungen in E. 3.2 machen deutlich, dass in der Praxis oft Zusatzvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen formeller Natur in die Reglemente von Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtungen aufgenommen werden und dass diese Regelungen grundsätzlich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässig sind. Dies gilt insbesondere für (zeitlich angemessene) Fristen und grundsätzlich auch für das Erfordernis der Schriftlichkeit. Auch dass eine Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgeeinrichtung für die abzugebende Erklärung ein Formular vorsieht bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise vorschreibt, ist an sich nicht ungewöhnlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist der Rüge der Klägerin, dass die entsprechenden Reglementsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen der Beklagten (vgl. oben E. 1.5) ungewöhnlich seien, nicht stich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltig. Sie sind vielmehr in der Praxis weit verbreitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der Einwand, dass die von der Beklagten getroffenen Regelungen unklar seien, ist von der Hand zu weisen. Aufgrund der Systematik von Art. 62 des be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagtischen Reglements (Urk. 10/13; oben E. 1.5) ist offensichtlich, dass sich Abs. 5 nicht nur auf Erklärungen gemäss Abs. 4 (Abänderung der Reihenfolge der Begünstigten beziehungsweise Aufteilung des Kapitals) sondern auch auf Abs. 3 (Begünstigung von erheblich unterstützten Personen beziehungsweise von Lebenspartnern) bezieht. Wenn sich Abs. 5 - wie die Klägerin behaupten liess - ausschliesslich auf Abs. 4 beziehen würde, dann wäre die Regelung von Abs. 5 in Abs. 4 integriert worden oder es hätte diesbezüglich eines entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Hinweises bedürft. So wie das Reglement formuliert ist, kann nur ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meint sein, dass jede Erklärung, welche die Begünstigtenordnung tangiert, schriftlich und auf dem entsprechenden Formular erfolgen und vor dem Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpunkt des Versicherten bei der Pensionskasse eingehen muss. Die Regelung ist klar und eindeutig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob die reglementarisch vorgesehenen Zusatzvoraussetzungen formeller Natur, nämlich das Einreichen der Erklärung auf dem entsprechenden Formular der Beklagten (Formularzwang) sowie die zeitliche Befristung (Einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen der Erklärung bei der Beklagten vor dem Todeszeitpunkt), überspitzt forma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listisch sind oder ob sie den Rahmen des Zulässigen nicht überschreiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass formelle Zusatzvoraussetzungen grundsätzlich zulässig sind, steht ausser Frage; es kann insoweit auf die Ausführungen in E. 3.2 verwiesen werden. Fraglich erscheint aber, ob der vorgesehene Zwang, ausschliesslich das Formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lar der Beklagten zu verwenden (Formularzwang), tatsächlich verhältnismässig ist. Die Beklagte hat zwar ein berechtigtes Interesse daran, eine eindeutige schriftliche Erklärung zu erhalten, ob diese Erklärung aber auf ihrem Formular oder auf irgendeinem anderen Dokument abgegeben wird, erscheint jedoch, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern dieselben relevanten Informationen und Erklärungsbestandteile enthalten sind, weitgehend irrelevant. Das Beharren auf dem Formularzwang könnte in einem solchen Fall tatsächlich als unverhältnismässig und durch keinen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennbaren sachlichen Zweck zu rechtfertigen erachtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anders verhält es sich jedoch mit der ebenfalls in Art. 62 Abs. 5 des beklagti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Reglements enthaltenen Befristung, wonach die schriftliche Erklärung vor dem Todeszeitpunkt bei der Pensionskasse (der Beklagten) eingegangen sein muss. In E. 3.2 wurde dargelegt, dass in der Praxis häufig Reglementsbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen vorkommen, die der versicherten Person die Anzeige gewisser Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalte oder die Einreichung bestimmter Unterlagen „zu Lebzeiten“ verlangen. In Formulierungen wie „zu Lebzeiten“ oder „vor dem Todeszeitpunkt“ sind Fristen enthalten (dies certus, incertus quando). Bei solchen Fristen handelt es sich - wie ebenfalls in E. 3.2 ausgeführt - naturgemäss um Verwirkungsfristen. Diese Fristen lassen sich nicht wiederherstellen; das liegt in der Natur der Sache. Die Auffassung der Klägerin, dass es sich bei derartigen Fristen um blosse Ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsvorschriften handelt, geht ins Leere. Vielmehr ist die Einhaltung derarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Verwirkungsfristen konstitutiv für die Begründung eines Anspruchs. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten ergäbe die Aufstellung dieser Fristen keinen Sinn. Lebzeitige Fristen haben demnach stets verwirkungsrechtlichen Charakter (Amstutz, a.a.O., S. 235, Rz. 632).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frist gemäss Art. 62 Abs. 5 des beklagtischen Reglements („vor dem Todeszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt“), die ab Januar 2011 gültig war (vgl. Urk. 10/11), war auch nicht unangemessen kurz. Dem Versicherten, der auf verschiedene Weise über die Reglementsänderung informiert worden war (vgl. Urk. 10/17-24), blieb bis zu seinem Ableben im Juli 2013 ausreichend Zeit, um die notwendige Erklärung einzureichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Klägerin bereits deswegen keinen Anspruch auf das Todesfallkapital des Z.___ hat, weil dieser der Klägerin zu Lebzeiten („vor dem Todeszeitpunkt“) keine entsprechende schriftliche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung eingereicht hat, mithin die in Art. 62 Abs. 5 des beklagtischen Regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ments enthaltene Frist nicht eingehalten hat. Die testamentarisch erfolgte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstigung der Klägerin kann diese Frist naturgemäss nicht erfüllen. Die testa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentarische Begünstigung ist - da sie der Klägerin erst nach dem Tod des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten eingereicht wurde - von vornherein nicht ausreichend, um den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Klägerin auf das Todesfallkapital zu begründen (vgl. dazu Stauffer, Rechtsprechung, a.a.O., S. 53 mit Hinweisen). Demzufolge kann die weitere strittige Frage, ob die Klägerin als „vom Versicherten in erheblichem Masse un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstützt“ im Sinne von Art. 20a Abs. 1 lit. a BVG beziehungsweise Art. 62 Abs. 2 lit. a/ac des Reglements zu betrachten ist, offen bleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass die Klage abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz/OG) praxisgemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten - trotz ihres entsprechenden Antrages - anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 133 E. 5b, 126 V 150 E. 4a, 118 V 169 E. 7 und 117 V 349 E. 8, mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 125 E. 5b und 320 E. 1a und b sowie 112 V 356 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der unterliegenden Klägerin steht eine Prozessentschädigung ausgangsgemäss nicht zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Cinthia Sedo</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. René Schwarzmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p></p></div> </div></body></html>