<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00268</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205276&amp;W10_KEY=13013564&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00268</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verweigerung der nachträglichen Baubewilligung für Sichtsteinmauerwerk eines Wohnhauses im Perimeter eines Ortsbilds von überkommunaler Bedeutung Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz erweist sich als zutreffend (E. 2). Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanzen hätten die Bestimmung der kommunalen Bau- und Zonenordnung, wonach für Neubauten primär herkömmliche oder allenfalls herkömmlich wirkende Materialien zu verwenden sind, gegen ihren klaren Wortlaut angewendet, ist offensichtlich unbegründet (E. 3). Auch die Rüge, die angefochtene Anordnung sei unverhältnismässig und nicht durch hinreichende öffentliche Interessen gerechtfertigt, erweist sich als unbegründet (E. 4). Die vom Beschwerdeführer gerügte Spruchgebühr der Vorinstanz liegt ohne weiteres im Gebührenrahmen der Baurekurskommissionen (E. 5.1). Die Rüge betreffend Parteientschädigung bezieht sich auf einen früheren Entscheid, der unangefochten geblieben und damit in Rechtskraft erwachsen ist (E. 5.2). Abweisung (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FASSADENGESTALTUNG">FASSADENGESTALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FASSADENVERPUTZ">FASSADENVERPUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAUPTGEBÃUDE">HAUPTGEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVENTAR">INVENTAR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MATERIALWAHL">MATERIALWAHL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAUER">MAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEBENGEBÃUDE">NEBENGEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORTSBILDSCHUTZ">ORTSBILDSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSKOSTEN">REKURSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHTSTEINMAUERWERK">SICHTSTEINMAUERWERK</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 6 Abs. I BZO Oberstammheim</span><br/><span class="gerade">§ 35 Abs. I OV BRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 17. August 2004 verweigerte der Gemeinderat Oberstammheim A die nachtrÃ¤gliche Bewilligung fÃ¼r die AusfÃ¼hrung der Fassaden des Wohnhauses Vers.-Nr. 01 an der L-Strasse in Sichtsteinmauerwerk. Gleichzeitig befahl er das Verputzen der Fassaden innert 60 Tagen ab Rechtskraft der Anordnung, unter Androhung der Ersatzvornahme auf Kosten des Pflichtigen im Unterlassungsfall. Mit diesem Beschluss wurde auch die VerfÃ¼gung der Baudirektion erÃ¶ffnet, mit welcher die Fassadengestaltung aus GrÃ¼nden des Ortsbildschutzes verweigert wurde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission IV wies, nachdem sie einen Augenschein vorgenommen hatte, die gegen die Bewilligungsverweigerungen und den Befehl zur Herstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands erhobenen Rekurse am 12. Mai 2005 vereinigt ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 20. Juni 2005 liess A dem Verwaltungsgericht Aufhebung des Rekursentscheids, der Bewilligungsverweigerungen und des Wiederherstellungsbefehls unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerschaft beantragen.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz am 19. Juli und die Beschwerdegegnerschaft am 30. Juni bzw. 3. August 2005 beantragten Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommission zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt in erster Linie eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Die im Rekursentscheid mehrfach wiederholte Feststellung, dass sich das streitbetroffene GebÃ¤ude im engeren Dorfkern und damit in unmittelbarer NÃ¤he zu mehreren Schutzobjekten befinde, sei unzutreffend. Zutreffend sei vielmehr, dass es von Bauland, EinfamilienhÃ¤usern, Schuppen, StallgebÃ¤uden und dergleichen umstellt sei; Ã¼berdies befinde es sich gut versteckt im rÃ¼ckwÃ¤rtigen Raum und sei einzig Ã¼ber eine Privatstrasse zugÃ¤nglich. Die Vorinstanzen hÃ¤tten auch keinen nachvollziehbaren und konkreten Bezug hergestellt zwischen den einzelnen Schutzobjekten und den verschiedenen Ansichten der streitbetroffenen Baute. Schliesslich sei die Feststellung unhaltbar, dass der fehlende Fassadenputz aus grosser Distanz erkennbar sei.</p> <p class="Urteilstext">In den ErwÃ¤gungen der Baurekurskommission, die einen Augenschein bei der streitbetroffenen Baute vorgenommen hat, wird zur Lage des Einfamilienhauses des BeschwerdefÃ¼hrers festgehalten, es befinde sich im Nahbereich der L-Strasse und der geschÃ¼tzten GebÃ¤ude an der M-Strasse. Diese Feststellung ist, wie sich aus den Akten ergibt, zutreffend: Das streitbetroffene GebÃ¤ude liegt in der zweiten Bautiefe zur L-Strasse und rund 50 m von der M-Strasse entfernt, wo sich auf der dem BaugrundstÃ¼ck zugewandten Seite mehrere Bauten befinden, die laut kantonalem Inventar der schutzwÃ¼rdigen Ortsbilder von Ã¼berkommunaler Bedeutung fÃ¼r das Ortsbild prÃ¤gend und strukturbildend sind. Dass der Neubau im Zusammenhang mit diesem Ortsbild wahrgenommen wird und dieses entsprechend mitprÃ¤gt bzw. beeintrÃ¤chtigt, ist bereits auf Grund der PlÃ¤ne offensichtlich und wird durch die von der Vorinstanz anlÃ¤sslich des Augenscheins aufgenommenen Fotos eindrÃ¼cklich belegt. Davon, dass das Haus des BeschwerdefÃ¼hrers versteckt sei, kann keine Rede sein. Sodann braucht die Vorinstanz keinen "nachvollziehbaren und konkreten Bezug" zu den einzelnen Schutzobjekten herzustellen; es genÃ¼gt, dass das Bauvorhaben in dem durch diese Objekte geschaffenen ortsbaulichen Kontext als FremdkÃ¶rper erscheint. Das trifft beim grossflÃ¤chigen Sichtsteinmauerwerk unabhÃ¤ngig davon zu, ob es auch als grÃ¶sserer Distanz als solches zu erkennen ist. Die Vorinstanz weist in diesem Zusammenhang zutreffend auf einen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 10. MÃ¤rz 2004 (VB.2003.00247, www.vgrzh.ch) hin, wo in einem schutzwÃ¼rdigen Ortsbild der Einbau von Kunststofffenstern untersagt wurde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sodann geltend, die Vorinstanzen hÃ¤tten Art. 6 Abs. 1 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Oberstammheim vom 23. Juni 1997, wonach fÃ¼r Neubauten primÃ¤r herkÃ¶mmliche oder allenfalls herkÃ¶mmlich wirkende Materialien zu verwenden seien, gegen ihren klaren Wortlaut angewendet. Dieser Einwand ist offensichtlich unbegrÃ¼ndet. Die Baurekurskommission hat aufgrund ihres Augenscheins die ortsbildtypische Bauweise und die dabei verbauten Materialien eingehend geschildert und festgehalten, dass die Mehrzahl aller Massivbauten und Mauerwerkteile verputzt seien; unverputzt sei das Mauerwerk nur bei unbedeutenden Bauteilen wie Mauersockeln oder Stallbauten geblieben. FÃ¼r die Hauptfassaden eines HauptgebÃ¤udes stelle deshalb Sichtsteinmauerwerk kein herkÃ¶mmliches Material dar. Auf diese zutreffenden AusfÃ¼hrungen ist in zustimmendem Sinn zu verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrer, Backsteine wÃ¼rden in der ganzen Schweiz und auch in Stammheim verbaut und stellten deshalb ein herkÃ¶mmliches Baumaterial dar, ist geradezu trÃ¶lerisch. Entscheidend ist, dass sie unverputzt, das heisst als Sichtsteinmauerwerk, in der Kernzone von Oberstammheim nicht der herkÃ¶mmlichen Materialwahl entsprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Weiter rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer die angefochtene Anordnung als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und nicht durch hinreichende Ã¶ffentliche Interessen gerechtfertigt. Auch diese EinwÃ¤nde sind unbegrÃ¼ndet. Die BeschrÃ¤nkung der Eigentumsfreiheit des BeschwerdefÃ¼hrers beruht auf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage und ist mit dem Schutz des Ortsbildes von Ã¼berkommunaler Bedeutung durch das Ã¶ffentliche Interesse gerechtfertigt. EinschrÃ¤nkungen bei der Materialwahl stellen eine vergleichsweise geringfÃ¼gige EigentumsbeschrÃ¤nkung dar, der auch Vorteile gegenÃ¼berstehen, wie beispielsweise die in einer Kernzone regelmÃ¤ssig relativ hohe Ãberbauungsdichte. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer EinwÃ¤nde gegen die Zuweisung seines GrundstÃ¼cks zur Kernzone hatte, so hÃ¤tte er diese bei der Revision der Zonenplanung vorbringen mÃ¼ssen. FÃ¼r eine akzessorische ÃberprÃ¼fung des Zonenplans bleibt im vorliegenden Verfahren kein Raum (BGE 111 Ia 129 E. 3d, mit Hinweisen; RB 1987 Nr. 9; Walter Haller/Peter Karlen, Rechtsschutz im Raumplanungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1998, N. 1066 ff.; Alfred Kuttler, Fragen des Rechtsschutzes gemÃ¤ss dem Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZBl 83/1982, S. 331 ff.; Karl SpÃ¼hler, Der Rechtsschutz von Privaten und Gemeinden im Raumplanungsrecht, ZBl 90/1989, S. 103; vgl. auch BGE 116 Ia 207 E. 3b S. 211).</p> <p class="Urteilstext"><span>Auch dass dem BeschwerdefÃ¼hrer die AusfÃ¼hrung der Garage in Sichtsteinmauerwerk bewilligt wurde, lÃ¤sst die Anordnungen der BewilligungsbehÃ¶rde nicht als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen. Die unterschiedliche Betrachtung von Haupt- und NebengebÃ¤ude ist jedenfalls nicht unsachlich, kann sie sich doch darauf abstÃ¼tzen, dass, wie die Baurekurskommission festgestellt hat, bei untergeordneten GebÃ¤udeteilen wie Mauersockeln und StÃ¤llen die Sichtsteinbauweise einer herkÃ¶mmlichen Materialwahl entspricht.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt schliesslich die HÃ¶he der Rekurskosten und den Umstand, dass er zu einer ParteientschÃ¤digung verpflichtet worden sei, wÃ¤hrend in einem frÃ¼heren Rekursverfahren, das mit dem hier zu beurteilenden eng zusammenhÃ¤nge, ihm trotz Obsiegens keine solche zugesprochen worden sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die GebÃ¼hren der Baurekurskommissionen werden in § 34 ff. der Verordnung Ã¼ber die Organisation und den GeschÃ¤ftsgang der Baurekurskommissionen vom 20. Juli 1977 geregelt. Im angefochtenen Entscheid hat die Baurekurskommission die Kosten auf Fr. 3'850.-, nÃ¤mlich Fr. 3'000.- SpruchgebÃ¼hr und Fr. 619.- SchreibgebÃ¼hren sowie Fr. 231.- Ã¼brige Kanzleikosten, festgesetzt. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer gerÃ¼gte SpruchgebÃ¼hr liegt ohne weiteres im GebÃ¼hrenrahmen, der gemÃ¤ss § 35 Abs. 1 der Verordnung von Fr. 100.- bis Fr. 12'000.- reicht: Die Differenz zum frÃ¼heren Verfahren erklÃ¤rt sich bereits daraus, dass damals kein Augenschein erforderlich war.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist von der Vorinstanz zur Bezahlung einer UmtriebsentschÃ¤­digung von Fr. 1'500.- an den Gemeinderat verpflichtet worden. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht zu Recht nicht geltend, dass die Voraussetzungen zu dieser Verpflichtung gemÃ¤ss § 17 Abs. 2 lit. a VRG nicht erfÃ¼llt seien, sondern beklagt lediglich, dass ihm selber eine EntschÃ¤digung im erwÃ¤hnten frÃ¼heren Verfahren versagt geblieben sei. Ob dies rechtens war, ist hier jedoch nicht mehr zu prÃ¼fen; jener Entscheid ist auch bezÃ¼glich der Verweigerung einer ParteientschÃ¤digung unangefochten geblieben und damit in Rechtskraft erwachsen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Verfahrenskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG), dem als Unterliegendem eine ParteientschÃ¤digung von vornherein nicht zusteht (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'590.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>