<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_774/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Wiprächtiger, Ferrari, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Tätlichkeiten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 16. Oktober 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bezirksgericht Kulm sprach X.________ am 16. Mai 2006 der Tätlichkeiten zum Nachteil ihrer Kinder schuldig. Das Gericht sah von einer Bestrafung ab. Auf Berufung der Beschwerdeführerin und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft sprach das Obergericht des Kantons Aargau X.________ mit Urteil vom 16. Oktober 2007 erneut der Tätlichkeiten schuldig und verurteilte sie zu einer Busse von Fr. 1'000.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen das Urteil vom 16. Oktober 2007 wendet sich X.________ an das Bundesgericht. Die Eingabe ist als Beschwerde in Strafsachen gemäss <span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span> entgegenzunehmen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Soweit sich die Beschwerde möglicherweise auch gegen den Schuldspruch richtet, ist darauf nicht einzutreten, weil sie insoweit kein Begehren im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> enthält. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Sinne eines hinreichenden Begehrens ist ersichtlich, dass die Beschwerde jedenfalls zur Hauptsache die Ausfällung einer Strafe durch die zweite Instanz betrifft. In Bezug auf die Strafzumessung kann in Anwendung von <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span> auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 42 - 48). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Die Ausführungen der Beschwerde beschränken sich denn auch weitgehend auf allgemeine Erörterungen, ohne sich konkret auf die Strafzumessung durch die Vorinstanz zu beziehen, weshalb sie insoweit den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> kaum genügen. Teilweise gehen sie überdies an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat z.B. nicht festgestellt, die Beschwerdeführerin habe "wegen des Kindesentzugs zu wenig gelitten". Sie erwog nur, dass die Beschwerdeführerin wegen der durch sie verübten Tätlichkeiten gegenüber ihren Kindern nicht schwer betroffen worden sei, weshalb <span class="artref">Art. 54 StGB</span> nicht zur Anwendung komme (angefochtener Entscheid S. 47/48). Zu dieser Erwägung äussert sich die Beschwerdeführerin nicht. Die Beschwerde ist in Bezug auf die Strafzumessung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Soweit die Beschwerdeführerin rügt, im angefochtenen Entscheid werde zur neuen Busse auch noch eine Freiheitsstrafe "vollzogen", geht das Vorbringen an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat in Anwendung von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 StGB</span> nur angeordnet, dass die Beschwerdeführerin eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen verbüssen müsse, wenn sie die Busse schuldhaft nicht bezahle (angefochtener Entscheid S. 45). Was daran gegen das schweizerische Recht verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Insbesondere kann davon, dass damit bereits der Vollzug der Freiheitsstrafe angeordnet worden wäre, nicht die Rede sein. Auch in diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Ihrer finanziellen Lage (vgl. Beilagen zur Beschwerde) ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para">Schneider Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>