<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">«AZA 0» </div> <div class="para">U 368/99 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Rüedi und Meyer; Gerichtsschreiber Schäuble </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 27. Oktober 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">O.________, 1967, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 28. Juni 1996 sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1967 geborenen O.________ eine Rente von 15 % ab 1. Juni 1996 sowie eine Integritätsentschädigung von 17,5 % zu. Diese Verfügung bestätigte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 27. März 1997. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. September 1999 ab. </div> <div class="para">O.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es seien ihm eine Rente von 100 % sowie eine Integritätsentschädigung von 40 % zuzusprechen. Ferner ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung. </div> <div class="para">Die SUVA verzichtet auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung (<span class="artref">Art. 18 Abs. 1 UVG</span>), die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (<span class="artref">Art. 18 Abs. 2 UVG</span>), den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (<span class="artref">Art. 24 Abs. 1 UVG</span>), die Bemessung derselben (<span class="artref">Art. 36 Abs. 2 UVV</span> und Anhang 3 zur UVV) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsbemessung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=08.10.2000&amp;to_date=27.10.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1 in fine) und zur Anwendbarkeit der SUVA-Tabellen ("Feinrastertabellen") für die Bemessung von Integritätsschäden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=08.10.2000&amp;to_date=27.10.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-147%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page147">BGE 115 V 147</a> Erw. 1, 113 V 221 Erw. 4b mit Hinweisen) richtig dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Streitig und zu prüfen ist die Höhe von Rente und Integritätsentschädigung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Aus den Akten geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer im Mai und im November 1993 bei der Arbeit das rechte Knie verdrehte, worauf am 17. Dezember 1993 eine vordere Kreuzbandplastik durchgeführt wurde. Nach einem weiteren Distorsionstrauma am selben Knie im April 1994 wurde am 9. August 1994 eine mediale Meniscectomie vorgenommen. Da die Rehabilitation erfolglos blieb, fand in der Folge eine Abklärung in der Orthopädischen Klinik X.________ statt. Dabei diagnostizierten die Klinikärzte eine komplexe anteromediale und posterolaterale Knieinstabilität bei insuffizientem vorderem und hinterem Kreuzband und erachteten eine operative Revision mit erneuter vorderer Kreuzbandplastik als indiziert (Bericht vom 1. Februar 1995). Der Beschwerdeführer lehnte den vorgeschlagenen Eingriff jedoch ab und liess sich konservativ weiterbehandeln. Ein Jahr später stellte SUVA-Kreisarzt Dr. med. F.________ anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 23. Januar 1996 fest, als Dauerschaden verbleibe eine Komplexinstabilität des rechten Kniegelenks erheblichen Grades. Die Belastbarkeit des Gehapparates sei dadurch in einem Ausmass vermindert, dass der Beschwerdeführer vorwiegend stehende und gehende Tätigkeiten nicht mehr ausüben könne. Er sei nicht mehr in der Lage, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Ein längeres Arbeiten in kniender Stellung oder in der Hocke sei ebenfalls nicht mehr möglich. Werde diesen Einschränkungen Rechnung getragen, sei eine zeitlich und leistungsmässig volle Beschäftigung, die der Beschwerdeführer zu zwei Dritteln bis zu drei Vierteln der täglichen Arbeitszeit sitzend verrichten könne, zumutbar (Bericht vom 25. Januar 1996). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Die SUVA hat mit der Zusprechung einer Rente von 15 % und einer Integritätsentschädigung von 17,5 % die unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen des rechten Knies angemessen abgegolten. Diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen 2c und 3b des kantonalen Entscheides verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Unbehelflich sind namentlich die Bemerkungen zum kreisärztlichen Bericht vom 25. Januar 1996. Die klaren in Erw. 2a hievor dargelegten Schlussfolgerungen des Dr. med. F.________ können dadurch nicht in Zweifel gezogen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. Die unentgeltliche Verbeiständung kann nicht gewährt werden, da der vorliegende Prozess als aussichtslos zu bezeichnen ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=08.10.2000&amp;to_date=27.10.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page275">BGE 125 II 275</a> Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c, 122 I 271 Erw. 2a und b). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abge- </div> <div class="para">wiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para">rungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 27. Oktober 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>