<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01123</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bürgi Nägeli Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossmünsterplatz 9, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1965 im Kosovo geborene X.___ erlernte nach der Grundschule in ihrer Heimat den Schneiderinnen-Beruf und ist Mutter von vier in den Jahren 1982 bis 1989 geborenen Kindern. Sie lebt seit 1996 in der Schweiz. In den Jahren 2006 bis 2009 arbeitete sie bei verschiedenen Arbeitgebern in der Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsbranche und im Servicebereich mit wechselndem Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad. Am 15. Oktober 2009 meldete sie sich unter Hinweis auf einen engen Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalkanal und Beschwerden in den Beinen und im Rücken bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug (berufliche Massnahmen, Rente) an (Urk. 7/3, Urk. 7/6, Urk. 7/39 S. 13). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf daraufhin diverse Abklärungen (Urk. 7/1-2, Urk. 7/5, Urk. 7/8-22, Urk. 7/27-31) und veranlasste eine orthopädisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumatologisch-neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Begutachtung der Versicherten in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ (Urk. 7/37-38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gestützt auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/39) ermittelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden Invaliditätsgrad von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und verneinte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16. Januar 2012, nach Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/45, Urk. 7/47-48), das Beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen eines Rentenanspruchs (Urk. 7/49). Die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/57/3-16) wurde zunächst vom Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Urteil IV.2012.00210 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64) und, nachdem das Verfahren von der Versicherten an die nächsthöhere Instanz weitergezogen worden war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/65/2-21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Bundesgericht mit Urteil 9C_579/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/66) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. April (Urk. 7/69-71) respektive am 20. Juni 2014 meldete sich die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/79; vgl. auch Urk. 7/75, Urk. 7/77-78; vgl. auch Urk. 787/1-2). Nach Durchführung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahrens (Urk. 7/73-74) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juli 2014 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein, da sie eine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der tatsächlichen Verhältnisse als nicht glaubhaft erachtete (Urk. 7/82).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Dezember 2014 ersuchte die Versicherte unter Hinweis auf eine zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende, therapieresistente Schmerzsituation an der Lenden-, Halswirbelsäule und der Schulter sowie eine mittelschwere bis schwere depressive Episode erneut bei der IV-Stelle um die Ausrichtung von Leistungen (Urk. 7/87-88). Die IV-Stelle liess die Versicherte daraufhin am 9. April 2015 durch ihren Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienst RAD (med. pract. Z.___, Fachärztin für Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Chirurgie und Traumatologie, sowie med. pract. A.___, Facharzt für </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, untersuchen (Urk. 7/95). Gestützt auf den orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen und den psychiatrischen RAD-Bericht vom 6. Mai 2015 (Urk. 7/99-100) ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 7/102-103) und verneinte mit Vorbescheid vom 8. Juli 2015 das Bestehen eines Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs (Urk. 7/104). Nachdem die Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/105, Urk. 7/107), erliess die IV-Stelle ankündigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 29. September 2015 (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Caterina Nägeli, mit Eingabe vom 29. Oktober 2015 Beschwerde und beantragte die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Februar 2012, eventualiter die Einholung eines gerichtlichen, neutralen und spezialärztlichen Gutachtens über ihren Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand und ihre Arbeitsfähigkeit, subeventualiter die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle, damit diese ein Gutachten einhole beziehungsweise weitere Abklärungen tätige (Urk. 1 S. 2 f.). Mit Beschwerdeantwort vom 26. November 2016 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingabe vom 20. Februar 2017 (Urk. 9) reichte die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mehrere Verlaufsberichte ihrer behandelnden Ärzte ein (Urk. 10/1-6), wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che der IV-Stelle zur Kenntnisnahme zugestellt wurden (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gibt jede wesentliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung in den tatsächlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere ist die Rente nicht nur bei einer wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, sondern auch dann revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sich die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des an sich gleich geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes erheblich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen eines im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen unverändert gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung führte die IV-Stelle zur Begründung der Ableh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Rentenbegehrens der Beschwerdeführerin aus, gemäss den Untersuchungsberichten des RAD habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung in der Y.___ im Juni 2011 nicht verändert. Die Beschwerdeführerin sei seit damals zwar in ihrer angestammten Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin nicht mehr arbeitsfähig; in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufige Zwangshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Arbeiten sei sie dagegen zu 100 % arbeitsfähig. In Frage kämen etwa Kontroll-, Überwachungs- oder Sortierarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Der Lohn, den sie als gesunde Reinigungsmitarbeiterin im Jahr 2012 erzielten könnte, betrage gemäss den Tabellenlöhnen des Bundesamtes für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tistik Fr. 51‘504.--. Ebenfalls gestützt auf die Tabellenlöhne ergebe sich für das Jahr 2012 ein Invalideneinkommen von Fr. 51‘441.--, welches in einer Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit erzielt werden könne. Da die behinderungsbedingten Einschränkungen bereits im Belastungsprofil berücksichtigt würden, sei kein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen. Da der Einkommensvergleich zu einem Invaliditätsgrad von 0 % führe, bestehe kein Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich dagegen auf den Standpunkt, sie habe rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend ab dem 1. Februar 2012 Anspruch auf eine ganze Rente, da sich ihre gesundheitliche Situation derart verschlechtert habe (Urk. 1 S. 6). Die orthopädische RAD-Beurteilung, wonach sie zu 100 % arbeitsfähig sei, sei falsch. Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin, sei im Jahr 2010 noch davon ausgegangen, dass sie in einem angepassten Beruf zu 50-60 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei. Gemäss seinem Bericht vom 3. Dezember 2014 sei zwischenzeitlich eine derartige Verschlechterung der psychischen und physischen Gesundheit eingetreten, dass sie gegenwärtig vollumfänglich arbeitsunfähig sei. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb sich die RAD-Ärzte nicht ansatzweise an den differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Schlussfolgerungen von Dr. B.___ orientiert hätten. Auch ihre Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Dr. med. C.___, Fachärztin für Innere Medizin, habe im Bericht vom 9. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 die gesundheitliche Verschlechterung dokumentiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien starke Zweifel an der Objektivität der RAD-Orthopädin med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da sie ihre Angaben im Untersuchungsbericht teilweise falsch wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergegeben habe. Hinzu komme, dass die Untersuchung in einer für sie sehr traumatisierenden und schmerzhaften Weise durchgeführt worden sei, was auch dem Bericht von Dr. C.___ vom 9. Oktober 2015 entnommen werden könne. Ferner seien die von ihr eingereichten Berichte im orthopädischen Untersuchungsbericht gänzlich unberücksichtigt geblieben. Der Bericht sei also auch unvollständig (Urk. 1 S. 7-11). Auch beim psychiatrischen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von med. pract. A.___ vom RAD müsse davon ausgegangen werden, dass der Arzt seinen Bericht zu ihren Ungunsten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfasst habe. Im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsbericht seien einige wichtige Details des Gesprächs sowie angebliche Beobachtungen falsch festgehalten worden. Die Untersuchung selber sei in einer unangenehmen Weise durchgeführt worden und sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be das Gefühl gehabt, dass ihr niemand Gehör schenke. Weiter werde im Bericht festgehalten, dass sie bei kleinen Scherzen mitlachen würde. Daraus, dass sie als ehemalige Service</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellte stets freundlich, zuvorkommend und sehr gepflegt sei, dürfe aber nicht zu ihren Ungunsten auf eine fehlende Depression geschlossen werden. Zudem habe med. pract. A.___ in seinem Bericht die Diskussion der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Vorberichte und Gutachten sehr kurz gehalten und insbesondere dem Bericht von Dr. med. D.___ und Dr. med. E.___, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie vom F.___ vom 29. Juli 2015 (richtig: 29.Juli 2014; Urk. 7/86/7) kaum Beachtung geschenkt. In diesem Bericht werde klar aufgezeigt, dass sich bei ihr, beginnend ab dem 1. Februar 2012, eine klare depressive Symptomatik abgezeichnet habe. Da ihre Schmerzen das Ausmass eines dauernden, schweren und quälenden Schmerzes erreicht hätten, liege eine somatoforme Schmerzstörung vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die damit zusammenhängende Leistungseinschränkung stelle keine Aggravation dar, da entgegen der Ansicht des RAD keine Diskrepanzen zwischen den geschilderten Schmerzen und ihrem tatsächlichen Verhalten bestünden. Die vom RAD durchgeführten Untersuchungen liessen eine fachärztlich einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freie Diagnose überhaupt nicht zu. Mittels einer neutralen und vollständigen Begutachtung könne festgestellt werden, dass eine somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung tatsächlich vorliege.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eventualiter sei eine solche Untersuchung zu veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen. Aufgrund der Berichte der Dres. B.___ und C.___ vom 3. Dezember 2014 sowie des F.___ vom 29. Juli 2014 stehe fest, dass sich ihr Gesundheitszustand aufgrund der erheblichen Schmerzsymptomatik und der eigenständigen psychiatrischen Erkrankung stark verschlechtert habe (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 11 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beurteilte den medizinischen Sachverhalt und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bei Erlass der in Rechtskraft erwachsenen, einen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch verneinenden Verfügung vom 16. Januar 2012 aufgrund des von ihr eingeholten Gutachtens der Y.___ vom 15. Juni 2011. Dieses Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen wurde mit den Urteilen des Sozialversicherungsgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2012.00210 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_579/2013 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3. Dezember 2013 (Urk. 7/66) geschützt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten der Y.___ vom 15. Juni 2011 gliedert sich in einen ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen/rheumatologischen sowie einen neurologischen Teil. Bei ihren Schlussfolgerungen berücksichtigten die Gutachter auch das Ergebnis der jeweils anderen Teilbegutachtung (Urk. 7/39 S. 1 und 11). Dem Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu entnehmen, dass die Feinmotorik der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin beim Ausziehen unauffällig war. Die Untersuchung der Wirbelsäule ergab einzig über den Dornfortsätzen der Lendenwirbelsäule Berührungs- und Druckdolenzen. Zusätzlich bestanden para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebral im Bereich der Rückenstre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cker Druckdolenzen. Bei der Seitneigung war die Wirbelsäule mit Gegenspannen bis 30/0/30° beweglich. Laut Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden im Bereich der Schulter-Nacken-Partie vermehrte Druckdolenzen wegen eines Hartspanns der Trapezii beidseits. Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule sei in allen Ebenen allenfalls endgradig eingeschränkt gewesen. Im Bereich der Schultergelenke hä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tten vor allem am rechten Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulum majus am Ansatz der Supraspinatussehne Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dolenzen bestanden, bei voller Beweglichkeit des Gelenks. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin habe während der Untersuchung sensible Missempfindungen in der Loge des Nervus ulnaris rechts und an den Zehen I und V der linken und rechten un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Extremität angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte einen Zustand nach operativer Dekompression der Segmente L3-L5 bei Spinalkana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lstenose am 16. Dezember 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r erhob einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verdacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine beginnende Spondylarthrose in der Halswirbelsäule und diagnostizierte eine muskuläre Dysbalance/Insuffizienz im Schulter-Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken-Bereich sowie in der Lendenwirbelsäule, ohne wesentlichen behindernden Effekt. In seiner abschliessenden Beurteilung hielt er fest, die erhobenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde entsprächen einer leichtgradigen Störung und erlaubten durchaus weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin eine vollzeitliche, angepasste körperliche Arbeit in Tätigkeiten mit leichter körperlicher Wechselbelastung sowie ohne ständige Zwangshaltung der Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule oder schweres Heben und Tragen (Urk. 7/39 S. 1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der andere Teilgutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. H.___, Facharzt für Neurologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinischen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopf- und Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in sämtlichen Richtungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ein leichtgradiges Vertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben werden können, wobei die Beschwerdeführerin bei den formalen Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsproben in sämtlichen Richtungen aktiv gegengespannt, ausserhalb der formalen Prüfung aber eine deutlich bessere Beweglichkeit der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule gezeigt habe. Bei den Kraftproben habe sie mangelhaft mitgearbeitet. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei hätten keine umschriebenen myotom-bezogenen Paresen und Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathien nachgewiesen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können. Im Lasègue-Manöver habe sie einen lumbalen Schmerz mit Ausbreitung zur linken Grosszehe angegeben. Im rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk hätten Bewegungsschmerzen erhoben werden können. Das Hoffman-Ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nel-Zeichen sei über dem Sulcus ulnaris </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts positiv gewesen. Der Tibialis-posterior-Reflex sei links nicht erhalten und rechts nicht auslösbar gewesen, die übrigen Muskeldehnungsreflexe an Armen und Beinen seien sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tengleich mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellebhaft auslösbar gewesen. Hinsichtlich der psychischen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuropsychologischen Funktionen hätten keine auffälligen Befunde erhoben werden können. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen leichtgradigen Defekt nach Wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelkompression L5 links ohne behindernden Effekt, den Verdacht auf ein Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts sowie ein leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradiges lumbales Vertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom. Er gelangte zum Schluss, dass die abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufene leichtgradige Wurzelkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression L5 links nicht zu einer relevanten Parese des Grosszehenhebers führe und demzufolge nicht behindernd wirke. Anamnese und Lokalbefund im Bereich der rechten Schulter sprächen zwar für eine leichtgradige Periarthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathia humeroscapularis rechts, auch dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus resultiere aber keine wesentliche Behinderung. Hinsichtlich des leichtgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Sulcus-ulnaris-Syndroms rechts bestünden sodann ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Hinweise für eine behindernde Parese oder sensible Defizite. Da die erhobenen Störungen insgesamt leichtgradig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägt seien, vermöchten sie einzig eine qualitative Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu begründen. Schwere körperliche Arbeiten seien der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nicht mehr zumutbar. Hinsichtlich einer körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichten und wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastenden Tätigkeit, beispielsweise als Verkäuferin oder Lageristin, an einer Kasse oder einem Auskunftsschalter, könne ihr nach der erfolgreichen lumbalen Operation vom Dezember 2009 keine gesundheitlich bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend sei darauf hinzuweisen, dass im Rahmen der klinischen Untersuchung sichere Zeichen für eine bewusstseinsnahe demonstrative Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bietung von Einschränkungen und Beschwerden hätten beobachtet werden können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/39 S. 11 ff.). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht vom 4. Februar 2014 von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Oberarzt im neurophysiologischen Labor der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des J.___, ist zu entnehmen, dass dieser Arzt die Beschwerdeführerin wegen einer Schmerzexazerbation im Januar 2014 zur Objektivierung der Symptomatik neurologisch und elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch untersuchte. Laut seinem Bericht ergab die klinische Untersuchung eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minderinnervation der linken unteren Extremität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei im Seitenvergleich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte Parese des Extensor hallucis longus aufgefallen sei. Die Reflexe seien seitengleich mittellebhaft gewesen, der Babinski-Test sei beidseits negativ ausgefallen. Im rechten Arm habe eine Hypästhesie vorgelegen, betroffen seien die Finger I, IV und V gewesen. Im linken Bein habe am lateralen Ober- und Unterschenkel, am ganzen Fuss medial, dorsal und plantar ein Minderempfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bezüglich sämtlicher sensibler Modalitäten bestanden, im Sinne e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner sich über mehrere Segmente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von L2 bis und mit S1 erstreckenden Hypästhesie. Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner hätten ein schmerzbedingtes Schonhinken des linken Beins sowie ein bereits ab 20° auf beiden Seiten positiver Lasègue erhoben werden können. Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch zeigten sich die Befunde einer leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis mässigen, chronisch neurogenen Schädigung sämtlicher untersuchter Kennmuskeln L5 links. Die übrigen Segmente L3/4 und L5/S1 zeigten keine neurogenen Veränderungen, so dass unter Berücksichtigung der Klinik nicht von einer relevanten Affektion von S1 auszugehen sei. In seiner abschliessenden Beurteilung hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, ein Teil der Befunde sei sicherlich auf eine schmerzbedingte Minderinnervation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuführen. Die Untersuchung der schmerzgeplagten Beschwerdeführerin sei erschwert gewesen, weil sie praktisch nur mit angewinkelten Knien habe lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen können. Nebst dem bereits 2012 dokumentierten chronischen panverteb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralen Schmerzsyndrom und der funktionellen Hypästhesie der rechten oberen Extremität leide sie an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem 2. Januar 2014 ohne eigentliches Trauma exazerbierten chronischen radikulären Reiz-Syndrom L5 links mit senso-moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Ausfällen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusätzlich vorhanden sei eine nicht unerhebliche Überlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit sensiblen Ausfällen, die nicht durch diese Befunde erklärt werden könnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/86/17-18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Psychiater Dr. med. E.___ und Dr. med. D.___ vom F.___ behandelten die Beschwerdeführerin seit dem 27. Februar 2012. Gestützt auf die bis zur letzten Kontrolle am 20. Mai 2014 erhobenen Befunde diagnostizierten sie in ihrem Bericht vom 29. Juli 2014 eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom, bestehend seit 2009, sowie ein chronisches therapierefraktäres Schmerzsyndrom mit Schmerzen in der Lenden- und Halswirbelsäule sowie einer Schulterproblematik rechts bei Supraspinatussehnenruptur mit Instabilität der Bizepssehne und AC-Arthrose. Wegen der Schmerzen habe sie ein rezidivierendes depressives Zustandsbild entwickelt, welches mit massiven Schlafproblemen, Antriebslosigkeit, mangeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Selbstwertgefühl und einer depressiven Verstimmung einhergehe. Aktuell sei der affektive Rapport herstellbar, jedoch wenig schwingungsfähig, die Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung sei ängstlich-depressiv gewesen, teilweise hoffnungslos. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe immer wieder das Gesicht verzogen. Es bestünden massive Ein- und Durchschlafstörungen sowie frühes Erwachen. Der Appetit sei vermindert. Die Beschwerdeführerin sei psychomotorisch unruhig gewesen, habe versucht, im Sitzen Entlastung zu finden und habe zwischendurch immer wieder aufste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen und herumgehen müssen. Seit längerer Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien wegen der starken Schmerzen Suizidideen aufgetreten, allerdings habe sie eine akute Selbstgefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung glaubhaft verneint. Aufgrund der erheblichen Schmerzsymptomatik sei die Beschwerdeführerin nicht wegfähig und zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. An psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Einschränkungen bestünden nämlich zusätzlich eine gedrückte Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Energielosigkeit und eine mangelnde Fähigkeit zur Erholung. Die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration, das Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit seien stark vermindert (Urk. 7/86/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben an die Rechtsanwältin der Beschwerdeführerin vom 18. September 2014 ergänzte Dr. D.___ vom F.___ den Bericht vom 29. Juli 2014 und hielt fest, die Beschwerdeführerin habe als Folge der Schmerzsymptomatik, welche sich innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre verschlechtert habe, ein zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mend depressives Zustandsbild entwickelt. Seit dem 31. Mai 2013 sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depression leicht progredient wegen der Hoffnungslosigkeit, dass sich ihre Schmerzsituation verbessern werde. Während der letzten 3-6 Monate habe sie wiederholt passive Suizidgedanken geäussert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass jetzt von einer schweren depressiven Episode ausgegangen werden müsse (Urk. 7/86/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Dezember 2014 berichteten die Hausärzte Dr. med. B.___ und Dr. med. C.___ über den gesundheitlichen Verlauf seit Januar 2012. Als in der Zwischenzeit neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzugetretene Diagnosen erwähnten sie ein lumboradikuläres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzsyndrom mit breitbasiger Diskushernie auf Höhe LWK1/2 mit Impres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion des Duralsackes gemäss MRI vom 17. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Zunahme des myofaszialen Schmerzsyndroms, rezidivierende Stürze infolge Kraftverlust im linken Bein bei einer Parese des Extensor hallucis longus links und einem sensomotorischen Ausfall L5 links, eine schwere Depression, Schlafstörungen im Rahmen der Schmerzproblematik, eine eingeschränkte Therapiemöglichkeit bei Status nach schwerer anaphylaktischer Reaktion, möglicherweise durch die eingenommenen Medikamente Lyrica, NSAR und PPI ausgelöst, sowie eine zunehmende Dekonditionierung. Die Gesamtsituation habe sich massiv ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmert. Die Verschlimmerung des Schmerzsyndroms sei bildgebend doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentiert und werde durch die Klinik bestätigt. Trotz sämtlicher therapeutischer Interventionen klage die Beschwerdeführerin über persistierende Schmerzen. Die starken Schmerzen führten auch zu vegetativen Symptomen wie starkes Schwit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, was die Beschwerdeführerin als lästig empfinde und weshalb sie soziale Anlässe zunehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd meide. Da sie auch nachts keine schmerzfreie Lage finde, sei es nun auch zu der schweren Depression und Schlafstörungen gekommen. Erschwerend wirke sich aus, dass sie auf sämtliche Schmerzmittel und auch antidepressive Therapien schwer allergisch reagiere. Da zusätzlich noch eine nachgewiesene Läsion der Schulter (Supraspinatussehnenruptur mit Instabilität der Bizepssehne und AC-Arthrose) vorliege, bestehe eine derart komplexe Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangslage, dass eine Therapie in der Praxis praktisch nicht mehr möglich sei. Dementsprechend sei sie in jedem Beruf zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/86/9-11; vgl. auch Urk. 7/86/12-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht von med. pract Z.___ vom RAD vom 6. Mai 2015 über die ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 9. April 2015 gab die Beschwerdeführerin an, dass sie in allen Lebensbereichen durch die Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule stark eingeschränkt sei. Von der RAD-Ärztin zu einer allfälligen Veränderung seit 2012 befragt, antwortete die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin, seit rund eineinhalb Jahren an zunehmenden Schmerzen beider Leisten zu leiden. Ferner trage das linke Bein sie nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr zuverlässig, sie sei 2-3 Mal am Bahnhof fast gestürzt, zuletzt vor 6-7 Monaten. Vor 2012 sei sie ebenfalls mehrmals wegen des linken Beins gestürzt. Seit mehr als einem Jahr seien zudem die Schmerzen unerträglich. Weder das Stehen noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Sitzen sei ohne Abstützen möglich, da sie sonst unter wahnsinnigen Schmerzen leide. Beim Gehen benutze sie meistens Walking Stöcke oder Unterarmgehstützen. Laut der RAD-Ärztin erschien sie ohne Hilfsmittel zur Untersuchung. Weiter gab die Beschwerdeführerin an, mit dem Tram oder Bus könne sie sich fortbewegen, da sie dort die Position wechseln könne. Das Autofahren gelinge für maximal 10 Minuten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In die Ferien fahre sie mit dem Ehemann mit dem Auto, wobei sie meist liege und stündlich eine Pause machen müsse. Seit mehr als zwei Jahren könne sie nicht mehr durchschlafen. Sie schlafe jede Nacht maximal zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den insgesamt. Zu ihrem Alltag befragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gab die Beschwerdeführerin an, wegen der Schmerzen etwa um fünf Uhr morgens aufzuwachen. Wenn sie aus dem Bett aufstehe, könne sie zunächst nur auf den Knien rutschen und kriechen. Sie mache dann 5-8 Minuten lang ihre Übungen, worauf sie langsam gerade gehen könne. Die gesamte Haushaltarbeit werde von ihrem Mann und ihren Kindern erledigt. Sie verbringe ihren Tag mit Lesen im Liegen und einem gelegentlichen Spaziergang am Nachmittag, wobei sie zur Sicherheit meist Walkingstöcke oder Gehstützen mitnehme. Zwischendurch mache sie Übungen. Hobbys habe sie nicht. Sie sehe sich nicht mehr in der Lage, eine Arbeit auszuüben, zumal sie über keine Ressourcen mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfüge (Urk. 7/99/1-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. Z.___ wies bei der Darstellung des medizinischen Befunds einlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend darauf hin, dass die Beschwerdeführerin sehr gepflegt und im War</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebereich anscheinend sehr entspannt gewesen sei. Als sie aufgerufen worden sei, habe sie sich mühsam erhoben und sei den Untersuchern mit schleppendem Gangbild entgegengetreten. Während der Anamneseerhebung sei sie etwa alle 15 bis 20 Minuten für etwa fünf Minuten aufgestanden und habe sich hinter den Stuhl gestellt. Sie habe keine Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit gezeigt und keine dunklen Augenringe gehabt. Trotz ihrer teils heftigen Schmerzäusserungen habe sie während der gesamten Anamnese keine vegetati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Reaktionen wie Schweissausbrüche oder Veränderungen der Atmung gezeigt. Das Auskleiden sei im Stehen erfolgt, teilweise mit Festhalten am Mobiliar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Trickbewegungen, aber mit zahlreichen Schmerzäusserungen. Das Ankleiden sei flüssig im Sitzen erfolgt. Zum Anziehen der Hose habe sie die Hose zunächst auf den Boden vor den Stuhl gesetzt, den rechten Fuss in das Hosenbein gestellt und die Hose über das rechte Bein gezogen. Dabei sei sie in der Lage gewesen, das Bein im Sitzen bis fast zur Horizontalen gestreckt zu heben. Auch auf der anderen Seite sei dies möglich gewesen. Bei leichtem Druck auf die Scheitelhöhe habe sie über starke Schmerzen in der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule geklagt. Der angegebene Druckschmerz über den Dornfortsätzen ab C3 bis Th1 sei bei Ablenkung nicht reproduzierbar gewesen. Beim Betasten des Musculus Trapezius rechts habe sie massive Schmerzen und eine Schmerzausstrahlung in den 4. und 5. Finger rechts angegeben. Unter Ablenkung habe sie trotz kräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Druck auf den rechten Trapezius keinerlei Abwehrreaktion gezeigt. Bei der Beweglichkeitsprüfung der Halswirbelsäule habe sie über rechtsseitige Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen geklagt. Die Untersuchung der Brust- und Lendenwirbelsäule habe keinen paravertebralen Hartspann ergeben. Sie habe über einen starken Druckschmerz im Bereich Th6 bis S3 und einen nicht reproduzierbaren Druckschmerz im lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakralen Übergang geklagt. Weiter hätten ein Druckschmerz der ISG beidseits und fraglich positive Valleix-Druckpunkte erhoben werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der Brust- und Lendenwirbelsäule sei nicht konsistent prüfbar gewesen, da die Beschwerdeführerin schon beim Scheinmanöver einer globalen Drehung des gesamten Rumpfes einschliesslich des Beckens im Stand über massivste Schmerzen geklagt habe. Selbst eine angedeutete Vorneigung des Rumpfes, welche in anderen Momenten möglich gewesen sei, werde nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt. Im Spontanverhalten hätten sich keine Hinweise für eine schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Funktionsminderung der Schultern ergeben. Druckschmerzen seien rechts über dem Acromioclaviculargelenk, Sulcus Musculus bicipitis und links über dem Sulcus Musculus bicipitis und allenfalls leicht über dem Coracoid angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden. Beim Betasten des rechten Ellenbogens habe die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin über Schmerzen im rechten Oberarm geklagt. Sodann habe sie eine Taubheit des 5. Fingers rechts geschildert. Auffällig sei, dass trotz ihrer Angabe, sie könne eigentlich nur stehen und sitzen, indem sie sich mit den Armen ständig abstütze, keine Schwielen an den Unterarmen, Handballen oder über den Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerknöcheln bestanden hätten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Untersuchung der unteren Extremitäten sei die Beschwerdeführerin spontan niedergekniet, um die Hose vom Boden auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gang ohne Hilfsmittel sei langsam mit schwankendem Gangbild gewesen. Bei der Untersuchung der Hüftgelenke habe sie über einen Leisten-Druckschmerz mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule geklagt. Die Prüfung der Hüftgelenksbeweglichkeit sei schwierig und mit einem kräftigen aktiven Gegenspannen verbunden gewesen. Die Untersuchung der Knie-, Sprunggelenke und Füsse habe keine besonderen Befunde ergeben. Die Bewegungsprüfung der Zehen sei schwierig gewesen, auf der linken Seite hätten angedeutet tastbare Osteophyten des Grosszehengrundgelenks erhoben werden können. Die Tests nach Babinski, Bragard und Lasègue seien nicht auslösbar gewesen, die Achil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">les-, Patellar-, Biceps- und Tricepssehnenreflexe sowie der Radiusperiost-Reflex seien auslösbar gewesen. Bei der segmentalen Untersuchung der groben Kraft sei keine Reduktion der Kraft aufgefallen, allerdings bei eingeschränkter Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilbarkeit aufgrund mangelnder Compliance. So habe die Beschwerdeführerin beidseits eine Unfähigkeit, das gestreckte Bein von der Liege zu heben demons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triert, im Rahmen anderer Untersuchungen sei diese Bewegung jedoch möglich gewesen. Für die Fussheber und –senker sowie die Grosszehenstrecker und –beuger habe sie links eine vollständige Parese demonstriert, zugleich sei der Abrollvorgang des Fusses ungestört gewesen. Insgesamt seien fünf von fünf Waddel-Zeichen positiv gewesen. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte med. pract. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Lendenwirbelsäule bei Status nach Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression L3-L5 im Dezember 2009 sowie eine fragliche Bewegungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der rechten Schulter. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer abschliessenden Würdigung wies sie darauf hin, dass die Untersuchung von zahlreichen Inkonsistenzen gekennzeichnet gewesen sei. Es habe ein deutlicher Kontrast zwischen den geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und den objektivierbaren Befunden bestanden, ohne dass sich Hinweise auf Nervenwurzelreizungen oder Ausfälle ergeben hätten. Im Vergleich zum Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Y.___ vom 15. Juni 2011 zeige sich eine erhebliche Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomausweitung, allerdings ohne objektive Hinweise für eine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes. Das vom damals begutachtenden Neurologen vermutete Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts sei nicht mehr nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, zumal die Beschwerdeführerin nicht mehr über entsprechende Beschwerden geklagt habe. Insgesamt sei aber ein somatischer Gesundheitsschaden mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufige Zwangs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Arbeiten sei sie dagegen zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/99/4-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von med. pract. A.___ vom RAD vom 6. Mai 2015 über die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 9. April 2015 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin dem RAD-Psychiater angab, es gehe ihr seit rund drei Jahren seelisch schlecht, da sie die anhaltenden Schmerzen zermürbten. Sie könne immer weniger machen, erhalte aber glücklicherweise viel Hilfe vom Ehemann und ihren Kindern. Sie habe nur noch wenig Freude am Leben. Freude bereiteten ihr die Kinder und die sechs Enkel. Sie habe immer wieder wahnsinnige Schmerzen. Laut dem Bericht von med. pract A.___ zeigte sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Befunderhebung freundlich und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitwillig im Kontakt. Es hätten sich bei flüssigem und zusammenhängendem Gedankengang keine Anhaltspunkte für Sinnestäuschungen, Ich-Störungen und inhaltliche Denkstörungen ergeben. Sie habe prompt geantwortet und aus eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Initiative Ausführungen gemacht. Sie sei wach gewesen; Anzeichen von Müdigkeit seien nicht erkennbar gewesen. Affektiv habe eine leicht reduzierte Schwingungsfähigkeit bestanden, wobei sie bei kleinen Scherzen mitgelacht habe und nur wenig Leidensdruck spürbar gewesen sei. Selbst bei Angabe von Schmerzen habe sie nur selten eine eindeutige Schmerzmimik gezeigt. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals habe sie gepresst geatmet. Sie sei über die ganze zweieinhalbstündige Untersuchung aufmerksam und konzentriert gewesen und habe keine klinisch auffälligen Gedächtnisstörungen gezeigt. Ferner sei sie glaubhaft nicht suizidal. Sie habe auf entsprechende Anfrage angegeben, einmal im Tag eine ausgiebige Mahlzeit einzunehmen und sich selbst als im Kern starke und gründliche Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit wahrzunehmen. Im Anschluss an die Untersuchung sei sie gebeten worden, sich in ein Labor zu begeben. Dabei habe beobachtet werden können, dass sie die 450 Meter lange Strecke durch die Langstrasse flüssig schlendernd, ohne Stöcke, mit kurzem Verweilen vor einer Schuhauslage bis zur Tramhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle zurückgelegt habe, wo sie problemlos in das Tram eingestiegen sei. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefallen sei med. pract. A.___ der Widerspruch zwischen ihren angeblich star</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Schlafstörungen und den fehlenden Anzeichen von Müdigkeit anlässlich der Untersuchung. Ferner seien trotz der angegebenen anhaltenden Schmerzen während der Untersuchung kaum vegetative Schmerzsymptome beobachtbar gewesen. Im neurologischen Gutachten von Dr. H.___ aus dem Jahr 2011 seien auch psychische Befunde erwähnt. Diese seien unauffällig und entsprächen im Wesentlichen dem heutigen Befund. Auch dort sei vermerkt worden, dass die Beschwerdeführerin trotz der angegebenen Schlafstörungen nicht müde gewirkt habe und auch keinen schmerzgequälten Eindruck gemacht habe. Im Bericht der K.___ vom 5. Januar 2012 sei über ein Behandlungsprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen berichtet worden (vgl. Urk. 7/58/1). Das F.___ habe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Episode mit somatischem Syndrom diagnostiziert, wobei eine Schmerzsymptomatik mit Auswirkung auf die Psyche erörtert worden sei. Somit gingen die behandelnden Psychiater nicht von einer primären Depression, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern von depressiven Folge-/Begleitsymptomen bei einer Schmerzsymptomatik aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner abschliessenden Beurteilung hielt med. pract. A.___ fest, er habe trotz der subjektiven Klagen keine gravierenden psychischen Befunde, die eine Depression belegen könnten, wahrnehmen können. Eine psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose könne nicht gestellt werden. Insbesondere liege keine somatoforme Schmerzstörung vor, da kein andauernder, schwerer und quälender Schmerz zu erkennen sei. Möglicherweise sei die Beschwerdeführerin subjektiv von ihrer Leistungsunfähigkeit überzeugt. Jedenfalls beziehe sie wegen der umfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen Hilfe des Ehemannes und der Kinder einen grossen sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgewinn. Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu 2011 nicht wesentlich verändert habe (Urk. 7/100).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht der Hausärztin Dr. C.___ vom 9. Oktober 2015 habe die Beschwerdeführerin nach der Untersuchung bei der Invalidenversicherung bei ihr einen Termin gehabt. Dabei habe sie über die für sie traumatischen Erleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse während dieser Untersuchung berichtet. Angeblich sei anlässlich der Untersuchung eine sehr schmerzhafte Hyperextension durchgeführt worden. Die Ärztin habe mit dem Knie im Rücken ihren Kopf festgehalten und diesen nach hinten gezogen. Sie habe wegen der unerträglichen Schmerzen geschrien, geweint und um eine Pause gebeten, welche ihr offenbar nicht gewährt worden sei. Offenbar habe die Beschwerdeführerin zu einer Blut- und Urinprobe gehen müssen. Die Urinprobe sei in einer für sie entwürdigenden Weise entnommen worden, unter Aufsicht einer unbekannten Person, welche ihr ohne Handschuhe den vollen Urinbecher vom Intimbereich entfernt habe. Die Beschwerdeführerin habe dann über die Hände dieser Person uriniert, weil sie den Harnstrahl nicht habe stoppen können, was für sie absolut demütigend gewesen sei (Urk. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Januar 2017 führte Dr. med. L.___, Facharzt für Radiologie, mit der Frage nach dem Vorliegen einer Kompression S1 links oder einer anderen Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venwurzelkompression eine MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule durch. Dabei zeigten sich laut seinem Untersuchungsbericht in allen lumbalen Seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten degenerative Veränderungen, hauptsächlich Chondrosen/ Osteochond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rosen und Diskus-Osteophyten-Komplexe. Weiter gelangten ein Anulusriss und eine mediale Diskusprotrusion im Segment L5/S1 mit Zeichen einer chronischen Reizung der Wurzel S1 links zur Darstellung, welche laut Dr. L.___ die Symptomatik der Beschwerdeführerin befriedigend erklärten. Als weitere Befunde erwähnte Dr. L.___ eine foraminale Stenose L4/5 links, bedingt durch den Diskus-Osteophyten-Komplex und eine subligamentäre Diskushernie L1/2 rechts mediolateral (Urk. 10/2; vgl. auch Urk. 10/1, Urk. 10/3-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der erstmaligen Verneinung eines Rentenanspruchs mit der Verfügung vom 16. Januar 2012 (Urk. 7/49), bestätigt durch die Urteile des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2012.00210 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_579/2013 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3. Dezember 2013 (Urk. 7/66), wesentlich verändert hat. Dabei ist zunächst strittig, ob den orthopädischen und den psychiatrischen RAD-Berichten vom 6. Mai 2015 (Urk. 7/99-100) Beweiskraft zukommt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht von med. pract. Z.___ basiert zwar auf einer Erhebung der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese und der geklagten Beschwerden und einer - soweit sich dies aus dem Bericht erschliessen lässt - umfassenden klinischen Untersuchung der Beschwerdeführerin. Der Beschwerdeführerin ist indes beizupflichten, dass sich med. pract. Z.___ nur ungenügend mit den Berichten der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt hat. Zwar äusserte sie im Untersuchungsbericht vom 6. Mai 2015, anhand der Aktenlage bestehe keine Klarheit über den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand (Urk. 7/99/1, Urk. 7/99/9-10, Urk. 7/103/2). Sodann legte sie im Untersuchungsbericht vom 6. Mai 2015 dar, sie habe keine Hinweise auf Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venwurzelreizungen, insbesondere einzelner Nervenwurzeln der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule, gefunden (Urk. 7/99/10). In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 28. September 2015 hielt sie nochmals fest, sie habe die Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte bei der Beurteilung der körperlichen Belastbarkeit berücksichtigt, die in diesen Berichten erwähnten Diagnosen würden aber aufgrund der von ihr klinisch festgestellten ordentlichen Funktion des Bewegungsapparats keine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhafte Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit begründen (Urk. 7/108/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indessen setzte sich med. pract. Z.___ in ihrem Bericht nicht mit dem vom Neurologen Dr. I.___ gemäss Bericht vom 4. Februar 2014 e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lektrodiagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobenen – und damit objektivierbaren - Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, chronisch neurogenen Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hädigung sämtlicher untersuchter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kennmuskeln L5 links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Beurteilung dieses Arztes, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2014 an einem exazerbierten chronischen radikulären – also die Nervenwurzel betreffenden - Reiz-Syndrom L5 links mit senso-motorischen Ausfällen leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dieser Befund divergiert mit ihrer orthopädischen und lediglich auf klinischer Untersuchung basierenden Beurteilung, dass keine Hinweise für Nervenwurzelreizungen vorlägen. Da Nervenwurzelreizungen zum Spezialgebiet der Neurologen gehören, führt das Fehlen einer eingehenden und überzeugenden Auseinandersetzung mit dem abweichenden Befund zu mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit der Beurteilung von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch fehlt im Bericht von med. pract. Z.___ eine Auseinandersetzung mit dem sich im zeitlichen Verlauf verändernden Befund der MRI-Untersuchungen. Insbesondere der im Bericht der Hausärzte Dr. B.___ und C.___ vom 3. Dezember erwähnte und als Beilage eingereichte MRI-Untersuchungsbericht vom 17. April 2014, wo als neuer Befund eine breitbasige Diskushernie auf Höhe L1/2 mit Impression des Duralsackes erwähnt wird (Urk. 7/86/16), sowie die von Dr. L.___ am 24. Januar 2017 bildgebend erhobenen Zeichen einer chronischen Reizung der Wurzel S1 (Urk. 10/2) könnten – müssen aber nicht zwingend - im Zusammenhang mit korrelierenden klinischen Befunden eine Verschlimmerung der Beschwerden erklären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich liegt mit der von den Hausärzten erwähnten Supraspinatussehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruptur mit Instabilität der Bizepssehne und AC-Arthrose ein Hinweis auf eine weitere gesundheitliche Verschlechterung vor, zumal die Gutachter der Y.___ noch eine leichtgradige Periarthropathia humeroscapularis rechts erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben hatten. Auch auf diese Problematik geht med. pract. Z.___ nicht näher ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht erwähnte die Ärztin einzig in allgemeiner Weise, für die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch-technischen Untersuchungen verweise sie auf das Dossier, ohne jedoch auf diese im Einzelnen Bezug zu nehmen, ohne diese zu diskutieren oder die dortigen Befunde zum Beispiel mit eigenen veranlassten Bildern zu widerlegen (Urk. 7/99/9). Dies genügt jedoch in keiner Weise, wenn die bildgebenden Abklärungen Widersprüchliches zum selber Dargelegten und Erhobenen hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht hatten, wie das vorliegend – wie gezeigt wurde - teilweise der Fall war. Dies gilt umso mehr, da verschiedene Ärzte und auch med. pract. Z.___ teilweise inkonsistentes Verhalten der Beschwerdeführerin aufzeigten, für welche sie keine hinreichende Erklärung finden konnten: Zu nennen sind etwa das mit dem vorherigen Verhalten nicht in Einklang zu bringende Fehlen einer Schmerzangabe der abgelenkten Beschwerdeführerin bei kräftigem Druck auf den rechten Trapezius (Urk. 7/99/5) und die von den Ärzten beobachtete Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltensänderung der Beschwerdeführerin am Anfang und am Ende der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung, je nach dem, ob sie sich von den Ärzten beobachtet fühlte oder nicht (Urk. 7/99/4, Urk. 7/100/3). Ferner waren gemäss der Orthopädin fünf von fünf Waddell-Zeichen positiv (Urk. 7/99/9). In solchen Fällen ist es umso wichtiger, die abweichenden ärztlichen Berichte, die selber somatische Erklärungen in den bildgebenden Verfahren für ein bestimmtes Verhalten festgestellt hatten, einzeln und detailliert zu würdigen. Da sich med. pract. Z.___ in ihrem Bericht nicht eingehend mit den genannten Befunden der behandelnden Ärzte ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nandergesetzt hat, bestehen Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Beurteilung. Deshalb kann auf ihren Bericht vom 6. Mai 2015 nicht abschliessend abgestellt werden. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob die RAD-Ärzte bei der Erstellung ihrer Untersuchungsberichte entsprechend der Rüge der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht objektiv waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Berichts der Hausärzte Dr. B.___ und Dr. C.___ </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. Dezember 2014 ist zu beachten, dass sich diese Ärzte gemäss www.doctorfmh.ch auf Innere Medizin spezialisiert haben und sich ihr Bericht dementsprechend im Wesentlichen darin erschöpft, die Diagnosen und Befunde der behandelnden Spezialärzte und die subjektiven Angaben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin wiederzugeben. Dr. B.___ und Dr. C.___ haben in ihrem Bericht keine detaillierten Untersuchungsbefunde aufgeführt, aufgrund welcher ihre Diagnosestellung und die Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr arbeitsfähig sei, nachvollzogen werden könnte. Schliesslich ist auch von Belang, dass sie auf das bereits von den Gutachtern der Y.___ beobachtete inkonsistente Verhalten der Beschwerdeführerin in ihrer Beurteilung nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen sind. Deshalb kann darauf nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Diagnosestellung und Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht durch die Dres. E.___ und D.___ vom F.___ kann ebenfalls nicht abgestellt werden, weil auch diese Ärzte sich mit dem bereits durch das Gutachten der Y.___ aktenmässig dokumentierten inkonsistenten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten der Beschwerdeführerin nicht auseinandergesetzt haben. In ihrem Bericht wird sogar vermerkt, die Beschwerdeführerin sei nicht wegfähig, was nach der Beobachtung der RAD-Ärzte nicht zutrifft. Ferner haben diese Ärzte im Bericht vom 29. Juli 2014 festgehalten, die von ihnen diagnostizierte mittelgradige depressive Störung bestehe seit 2009 (Urk. 7/86/3). Dies steht im Kontrast zum in psychischer Hinsicht unauffälligen Untersuchungsbefund des Gutachters Dr. H.___ vom 20. April 2011 (Urk. 7/39/19-20) und spräche im Übrigen gegen eine wesentliche gesundheitliche Verschlechterung seit Erlass der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen rentenablehnenden Verfügung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten besteht zur Klärung der Frage, ob und inwiefern sich der Gesundheitszustand und die zumutbare Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der erstmaligen Verneinung eines Rentenanspruchs mit Verfügung vom 16. Januar 2012 wesentlich verändert haben, weiterer Abklärungsbedarf. Wegen der Komplexität des Beschwerdebildes ist eine interdisziplinäre Begutachtung anzuordnen, welche wegen der abzuklärenden Symptomatik nicht nur unter Beteiligung der Fachdisziplinen Orthopädie/Rheumatologie sowie Psychiatrie, sondern auch Neurologie zu erfolgen haben wird. Da die IV-Stelle die Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen der Beschwerdeführerin nach ihrer Neuanmeldung zum Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug bisher nicht gutachtlich abgeklärt hat, ist die Sache an sie zurückzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, damit sie die ergänzenden Abklärungen vornehme und hernach erneut über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin entscheide. Damit obsiegt die Beschwerdeführerin in ihrem Subeventualstandpunkt (Urk. 1 S. 2). Die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung ist aufzuheben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- zulasten der unterlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden IV-Stelle (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung dieser Kriterien ist die Prozessentschädigung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und MWSt)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung vom 29. September 2015 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklär</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> über den Rentenanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird v</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">erpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p></div> </div></body></html>