<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00423</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Beistand Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialdienst Bezirk Pfäffikon ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hörnlistrasse 71, Postfach 167, 8330 Pfäffikon ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1999, reiste im Februar 2015 ohne seine Eltern in die Schweiz ein und wurde mit Verfügung des Staatssekretariates für Migration (SEM) vom 3. Juni 2016 als Flüchtling anerkannt. Gleichzeitig wurde ihm Asyl gewährt (Urk. 11/1; Urk. 11/5; Urk. 11/6/2 f.). Die Kindes- und Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzbehörde (KESB) des Bezirks Affoltern ernannte am 23. Juni 2015 einen Beistand für den Versicherten (Urk. 11/7), welcher mit Schreiben vom 30. Juni 2016 beim Sozialamt des Kantons Zürich um Kostengutsprache für eine Plat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung in der Z.___ ersuchte (Urk. 11/9). Am 8. Juli 2016 wurde diese erteilt (Urk. 11/9/2). Seit dem 15. August 2016 wohnt der Versicherte in der Z.___ und absolviert dort eine Ausbildung zum Praktiker in der Fachrichtung Hauswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft (Urk. 7/2/1; Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf tiefe kognitive Fähigkeiten, eine Intelligenzminderung, gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Realitätsbezug, fehlende altersadäquate Selbständigkeit und ein Trauma wurde X.___ am 21. September 2016 durch den Beistand zwecks Durchführung von Massnahmen für die berufliche Eingliederung bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung angemeldet (Urk. 11/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, stellte insbesondere auf der Grundlage eines Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes des Schulpsychologischen Dienstes des Bezirks Affoltern (Urk. 11/2/2-4) und einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 11/10) mit Vorbescheid vom 21. November 2016 in Aussicht, keine Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung zu erteilen (Urk. 11/13). Hiergegen erhob der Versicherte am 3. Februar 2017 Einwand (Urk. 11/19). Nach Eingang von Zwischenberichten der Z.___ (Urk. 11/18/2 ff.) und einer weiteren Stellungnahme des RAD (Urk. 11/21) verfügte die IV-Stelle indes am 10. März 2017 wie angekündigt (Urk. 11/24 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 10. April 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihm Eingliederungsleistungen - namentlich die bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragten beruflichen Massnahmen - zuzusprechen. Eventualiter sei die Angele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit zwecks weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Der Versicherte ersuchte weiter um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters (S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 1. Juni 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), worüber der Versicherte mit Verfügung vom 8. Juni 2017 in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde dessen Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ihm wurde Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend (Urk. 1 S. 2-5). Diese Rüge ist - da formeller Natur - grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich vorab zu prüfen. In Anbetracht dessen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. März 2017 aus anderen Gründen aufzuheben und die Angelegenheit zur ergänzenden Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen ist (vgl. E. 4 ff.), kann indes offen gelassen werden, ob der Anspruch des Versicherten auf recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Gehör verletzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht. Als erstmalige berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausbildung gilt gemäss Art. 5 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die berufliche Grundbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG) sowie, nach Abschluss der Volks- oder Sonderschule, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hochschule und die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Werkstätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter erstmaliger beruflicher Ausbildung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG ist die gezielte und planmässige Förderung in beruflicher Hinsicht zu verstehen, mit anderen Worten, der systematische Erwerb oder die Vermittlung spezifischer beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten (AHI 2002 S. 176 E. 3b.aa mit Hinweis). Als derartige Ausbildung gelten Massnahmen erst dann, wenn sie nach getroffener Berufswahl zur Vorbereitung auf die eigentliche Berufsausbildung notwendig werden. Die schulischen Vorkehrungen müssen abgeschlossen, die Berufswahl getroffen und die vorgesehenen Massnahmen als integrierende Bestandteile des Berufszieles formuliert worden sein. Vorbereitende Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men fallen dann unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 IVG, wenn sie nach getroffener Berufswahl als gezielte Vorbereitung auf die eigentliche Berufsausbildung notwendig werden. Nicht zur erstmaligen beruflichen Ausbildung gehören Zwischenjahre, die der Förderung der Berufswahlreife, der Berufsfindung, dem Ausfüllen schulischer Lücken und der Förderung des Arbeitsverhaltens dienen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 485/01 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2002 m.w.H.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/bb; Maurer, Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 10. März 2017 (Urk. 2) zusammengefasst auf den Standpunkt, der Versicherte könne während seiner Ausbildung den Fach- und den allgemeinbildenden Unterricht nicht besuchen, da er weder lesen noch schreiben und sich auf Deutsch kaum verständigen könne. Aufgrund der mangelnden Deutschkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse sei er nicht eingliederungsfähig. Deren Förderung sei nicht Ziel und Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag der beruflichen Massnahmen der Invalidenversicherung. Es sei ausserdem kein Gesundheitsschaden ausgewiesen, welcher den Beschwerdeführer bei einer erstmaligen beruflichen Ausbildung wesentlich einschränken würde (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die seitens des Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände hielt die IV-Stelle insbesondere fest, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar sei, ob ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden in Form einer leichten geistigen Behinderung vorliege. Dies könne nur nach einer erneuten Testung unter adäquaten Bedingungen beurteilt werden (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abgesehen von der Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. E. 1) brachte der Versicherte in seiner Beschwerdeschrift vom 10. April 2017 (Urk. 1) im Wesentlichen vor, die IV-Stelle habe mit ihrem Vorgehen auch den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe, dass es aus ihrer Sicht unklar sei, ob eine Invalidität bestehe und es in dieser Hinsicht wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer Abklärungen bedürfe. Stattdessen habe sie jedoch das Verwaltungsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren abgeschlossen und das Leistungsbegehren abgelehnt (S. 4). Auf der Basis des Schulpsychologischen Untersuchungsberichts vom 7. April 2016 sei aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings ohnehin hinreichend belegt, dass ein relevanter Gesundheitsschaden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege (S. 5 f.). Die derzeit vom Beschwerdeführer absolvierte Ausbildung sei im Übrigen als eingliederungswirksam zu beurteilen. Dass er derzeit den Fachun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terricht noch nicht besuche, ändere daran nichts. Es bestehe ein Anspruch auf Massnahmen der Invalidenversicherung mit Blick auf diese Ausbildung (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Voraussetzungen des Anspruchs auf Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung im Sinne von Art. 16 IVG erfüllt sind (vgl. E. 3.1 f. hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein grundlegendes Erfordernis bildet in diesem Zusammenhang das Vorliegen einer Invalidität (vgl. E. 2.3), wobei sich im konkreten Fall namentlich die Frage stellt, ob beim Beschwerdeführer eine leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0) besteht. Hierzu ist vorderhand festzuhalten, dass sich eine durch eine leichte Intelligenzminderung verursachte Erwerbsunfähigkeit grundsätzlich invalidisierend auswirken kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_108/2014 vom 24. September 2014 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD führte in seiner ersten Stellungnahme vom 8. November 2016 aus, die Intelligenzminderung wirke sich erschwerend auf die berufliche Ausbildung aus (Urk. 11/10/1). Hierbei nahm er Bezug auf den Bericht des Schulpsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Dienstes des Bezirks Affoltern vom 7. April 2016 (11/2/2-4), wonach der Versicherte auch bei nonverbalen Testanteilen Werte im Bereich einer Intel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligenzminderung erreicht habe. Es hätten sich ferner Schwierigkeiten mit dem Rechnen im Hunderterraum und mit der auditiven Wahrnehmung eruieren las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 11/10/2). In Ergänzung hierzu wurde im Schreiben des Schulpsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Dienstes vom 13. Dezember 2016 darauf hingewiesen, dass beim Beschwerdeführer ein Intelligenzquotient von 54 habe festgestellt werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Urk. 11/18/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD zweifelte indes in seiner zweiten Stellungnahme vom 6. März 2017 die Diagnose einer leicht verminderten Intelligenz (ICD-10 F70.0) an. Dies, nachdem in den Zwischenberichten der Z.___ vom 6. Dezember 2016 ausgeführt worden war, dass der Versicherte unter anderem eine sehr gute Auffassungsgabe habe und sehr selbständig arbeite (Urk. 11/18/2 f.). Zusätzlich war darauf hingewiesen worden, dass er seine Finanzen selbständig verwalte und sich im öffentlichen Raum zurechtfinde (Urk. 11/18/6). Gemäss RAD könne die Diagnose einer leicht verminderten Intelligenz daher nur nach einer erneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Testung unter adäquaten Bedingungen anerkannt werden. Insbesondere müsse entweder während des Tests ganzzeitig ein anerkannter Dolmetscher für Paschtu anwesend sein oder der Versicherte müsse über ausreichende Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse verfügen, um den Test alleine absolvieren zu können (Urk. 11/21/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen der Argumentation des Versicherten (vgl. E. 3.2) zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Gesundheitsschaden in Form einer leichten Intelligenzminderung ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihm ist jedoch insofern zuzustimmen, als eine abschliessende Beurteilung seines tatsächlichen psychischen Gesundheitszustandes und der damit allenfalls ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundenen Invalidität aufgrund der Aktenlage nicht möglich ist. Hiervon ging denn auch die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung aus (vgl. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1), unterliess aber trotzdem weitere medizinische Abklärungen. Angesichts des geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) wäre sie allerdings gehalten gewesen, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (vgl. E. 2.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle wird daher unter geeigneten Testbedingungen (vgl. hierzu ihre zutreffend erscheinenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung; Urk. 2 S. 3) abzuklären haben, ob beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genzstörung (ICD-10 F70-79) vorliegt und inwiefern sich diese invalidisierend auswirkt. Dieses Vorgehen erscheint insbesondere auch unter dem Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, dass offenbar mit einem weiteren Gesuch um Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für das zweite Ausbildungsjahr in der Z.___ zu rechnen ist (Urk. 2 S. 2), als angebracht und zweckmässig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich die Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung der gesundheitlichen Situation sowie der Invalidität des Beschwerdeführers als unzulänglich erweist, weshalb die angefochtene Verfügung vom 10. März 2017 aufzuheben und die Sache an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender Abklärung eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch des Versicherten neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Verfahren für die unterliegende Partei kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--) ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 57 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der massgebenden Kriterien und mit Blick auf vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Fälle ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘700.-- (inkl. Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. März 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und neu entscheide</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 1‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>