sguschar I
I tr, 1. reiben, abreiben, schürfen; ~ giu la pial, sich die Haut abschürfen. – 2. durchreiben, austragen; ~ las caultschas, sich die Hosen durchreiben. – Sy: isar I. – 3. fig. ~ ils peis, schleppend einhergehen, latschen. – II intr, 1. hin und her rutschen (auf Bänken, usw.), sich reiben; ils pors sguschan, die Schweine reiben sich. – 2. rascheln; las miurs sguschan davos la preit, die Mäuse rascheln hinter der Wand; (impers.) ei sguscha davos esch, es raschelt hinter der Türe. – Sy: schuschar. – 3. la seida sguscha, die Seide knistert. – 4. (spez.) sich rasch bewegen, sich sputen (bei der Arbeit); tut che sguscha da far raps, jedermann strengt sich an, zu Geld zu kommen. – III refl sesguschar, 1. sich reiben; sesguschar vid il mir, sich an der Mauer reiben. – 2. sich schleichen, sich schleppen; sesguschar pils plauns entuorn, auf dem Boden herumrutschen (von Kindern, usw.); ils ménders sesguschan dalla streglia si, die Nachtbuben schleichen die Gasse hinauf; la brentina sesguscha spel Rein si, der Bodennebel schleicht den Rhein entlang hinauf. – 3. sich häuten (von Reptilien, usw.). – 4. (spez.) la glisch sesguscha, das Licht flackert.
schleppend einhergehen, hin und her rutschen, sich rasch bewegen
[zu einem onomat., das Rascheln, Reiben nachahmenden Ansatz <f>Ãgu≈-</f>].