<h2>SubmittedText<h2><p>Das Opferhilfegesetz (OHG) ist wie unten vorgeschlagen anzupassen, damit Opfer von Gewalttaten im Ausland Zugang zu den benötigten Unterstützungsleistungen aus der Opferhilfe erhalten. Genugtuung und Entschädigung sollen weiterhin von den Opferhilfeleistungen ausgenommen sein. </p><p></p><p>Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG)</p><p></p><p>Art. 17 </p><p>1 Bei einer Straftat im Ausland haben Anspruch auf Hilfe nach diesem Kapitel: </p><p>a. das Opfer, wenn es im Zeitpunkt der Straftat und im Zeitpunkt der Gesuchstellung Wohnsitz in der Schweiz hatte; </p><p>b. die Angehörigen des Opfers, wenn sowohl sie als auch das Opfer im Zeitpunkt der Straftat und im Zeitpunkt der Gesuchstellung Wohnsitz in der Schweiz hatten. </p><p>c. Opfer einer Straftat, die in der Schweiz verfolg- und strafbar ist als auch von schweren Straftaten, die in der Schweiz nicht verfolgbar sind, und für die es nicht zumutbar ist in den Staat, in dem die Straftat begangen wurde, zur Inanspruchnahme solcher Leistungen zurückzukehren.</p><p>2 Hilfe nach Abs. 1 lit. a und lit. b wird nur geleistet, wenn der Staat, in dem die Straftat begangen wurde, keine oder keine genügenden Leistungen erbringt.</p>