<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2018.00190</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner, Vorsitzender i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">März 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1977, war im Rahmen einer Abredeversicherung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uva gegen die Folgen von Nichtberufsunfällen versichert (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). Am 21. Februar 2017 verletzte er sich bei einem Sturz auf den Rücken (Urk. 8/2/1). Die Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat auf den Schaden ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 30. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 stellte die Suva ihre Leistungen per 1. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 ein (Urk. 8/43). Die dagegen gerichtete Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Urk. 8/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einspracheergänzungen vom 10. November 2017, Urk. 8/47, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Dezember 2017, Urk. 8/56) wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Entscheid vom 28. Juni 2018 (Urk. 2 = Urk. 8/75) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Juni 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 31. August 2018 Beschwerde und beantragte die Weiterausrichtung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen (Urk. 1). Die Suva schloss mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Dies wurde dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Verfügung vom 2. November 2018 zur Kenntnis gebracht. Gleichzeitig wurde ihm antragsgemäss (vgl. Urk. 1) Rechtsanwalt Kaspar Gehring als unentgeltlicher Rechtsbeistand für das vorliegende Verf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahren bestellt (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit heutigem Urteil hat das Gericht im Verfahren Nr. IV.2018.00883 über die Ansprüche des Beschwerdeführers gegenüber der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung entschieden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV134"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV106"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richten den Prozess nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtes ist also entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, in Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden ist, in der Beurteilung der me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen begründet sind. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder in Auftrag ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte die Versicherungsleistungen mit der Begründung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerdeführer habe sich am 21. Februar 2017 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ontusion zugezogen. Dabei habe es sich nicht um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtunggebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, sondern um eine vorübergehende Verschlimmerung bei allenfalls diskretem Vorzustand (degenerative Veränderungen) gehandelt. Solche Kontusionen seien mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit und nach allgemeiner Lebenserfahrung spätestens nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monaten abgeheilt, dann spiele das Unfallereignis im weiteren Verlauf keine Rolle mehr (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte dagegen ein (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er leide an einem lumboradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulären Reizsyndrom S1 beidseits rechtsbetont. Die behandelnde Neurologin habe dazu ausgeführt, es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Diskusprotrusion durch das Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallereignis aufgetreten sei und immer noch ein Kausalzusammenhang zum Unfallereignis bestehe. Vor diesem Hintergrund könne nicht von einer einfachen Kontusion ausgegangen werden und auch nicht davon, dass die Beschwerden ausschliesslich auf unfallfremde Ursachen zurückzuführen sein sollten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 6). Der Kreisarzt gehe auf die erfolgte Infiltration und die sich daraus ergebende Diagnose in seiner Beurteilung nicht ein. Eine Würdigung dieser Infiltrationen sei durch eine medizinische Fachperson nachzuholen. Der Bericht des Krei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes sei offensichtlich unvollständig, weshalb daran zumindest Zweifel bestünden. Zudem fehle ihm als Chirurgen auch die notwendige Fachkompetenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die durch die Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologin gestellte Diagnose beurteilen zu können. Der Nachweis des Wegfalls jeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Kausalität des Unfallereignisses sei klar nicht überwiegend wahrscheinlich erbracht (Ziff. 7 S. 6 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall zu Recht per 1. November 2017 abgeschlossen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 21. Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/36) diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Kontusion der Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (HWS)-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BWS)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LWS; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1). Radiologisch könne eine Fraktur ausgeschlossen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 5. Juli 2017 (Urk. 8/20) persistierende lumbale Schmerzen mit Ausstrahlung in beide Knie nach Sturz sowie einen bekannten Status nach schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Handverletzung rechts (S. 2 oben). Der Beschwerdeführer beschreibe stechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Schmerzen am thorako-lumbalen Übergang sowie breit lumbale Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen mit Ausstrahlung gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Kniekehlen beidseits, die beim Gehen innert 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Minu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten unerträglich würden. Er leide auch beim Schlafen unter Schmerzen. Vor die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Ereignis habe er keine Rückenschmerze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n gehabt (S. 2 Mitte). Er zeige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">momentan Symptome einer Spinalkanalstenose (S. 3 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. August 2017 wurde der Beschwerdeführer in der Wirbelsäulen-Sprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunde der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, untersucht. Im Bericht vom 16. August 2017 (Urk. 8/34) diagnost</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">izierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachärzte für orthopädische Chirurgie und Traumatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unspe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zifische, panvertebrale Rückenschmerzen ohne pathomorphologisches Korrelat im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Computertomogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesamten Wirbelsäule (S. 1). In der durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten klinischen Untersuchung sowie im MR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesamten Wirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches einen unspezifischen kleinen Knochenmarksödem-Herd posterior im Brustwirbelkörper (BWK) 8, keinen Nachweis einer Fraktur und mehrsegmentale leichte- bis mässiggradige Bandscheibendegeneration zeige (vgl. auch Urk. 8/42/3),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne aktuell kein pathomorphologisches Korrelat für die Rü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckenschmerzen gefunden werden. Insbesondere könne auch keine wesentliche traumaassoziierte Verletzung der Wirbelsäule diagnostiziert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 22. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. 8/51) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Aktenbeurteilung vor und kam zum Schluss, dass es sich beim Ereignis vom 21. Februar 2017 um eine Kontusion und damit nicht um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tunggebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, sondern um eine vorübergehende Verschlimmerung bei allenfalls diskretem Vorzustand (degenerative Veränderungen) gehandelt habe. Solche Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tusionen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit und nach allgemeiner Lebenserfahrung spätestens nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Monaten abgeheilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis spiele im weiteren V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlauf keine Rolle mehr (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diagnostizierte im Bericht vom 15. Mai 2018 (Urk. 3/4 = Urk. 8/71 = Urk. 8/74/5-6) einen Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumboradikuläres Reizsyndrom S1 beidseits rechtsbetont, Erstmanifestation nach Treppensturz im Februar 2017 (S. 1). MR-tomographisch zeige sich jedoch nur linksseitig ein entsprechendes Korrelat mit leichter recessaler Nervenwurzelirritation infolge Diskusprotrusion L5/S1 mediolateral links. Nadelmyographisch zeigten sich beidseits in der Kenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur L5 und S1 noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Denervationszeichen (S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 31. Mai 2018 vorgenommenen Infiltration (vgl. Urk. 3/5) berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 13. Juli 2018 (Urk. 3/6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei sehr gutem Ansprechen auf die Infiltration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheine eine Nervenwurzelirritation S1 beidseits rechtsbetont infolge Diskusprotrusion L5/S1 bestätigt, vor allem, da auch die Beinschmerzen fast voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig regredient und die Gehstrecke nicht mehr limitiert gewesen seien. Da die Symptomatik nach dem Treppensturz aufgetreten sei, sei es wahrscheinlich, dass die Diskusprotrusion durch den Sturz verursacht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein motorisches Ausfallsyndrom liege weiterhin nicht vor (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Medizin, würdigte im Bericht vom 30. August 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3/7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den strittigen Sachverhalt aus hausärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht und bekräftigte, dass die Beschwerdesymptomatik exakt nach dem Unfall vom 21. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 aufgetreten sei und bis dato in unverminderter Stärke anhalte. Vor dem Unfall hätten nie Rückenprobleme bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe nur zwei MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei schon das erste einen relativ grossen Abstand zum Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis gehabt habe. Beide MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigten Auffälligkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n, wobei das in der ersten Aufnahme beschriebene Knochenmarksödem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/42/3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der zweiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig verschwunden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 8/67/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was bedeute, dass ein aktiver Heilungsprozess stattgefunden habe oder im Umkehrschluss, dass es eine relevante sichtbare Verletzung des Knochenmarks gegeben habe (Ziff. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auftreten (SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3; RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">379 S. 192, U 138/99 E. 2a; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 159/95 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1996 E. 1b). Bezüglich der Verschlimmerung eines vorbestehenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens gelten dieselben Kriterien, was dazu führt, dass eine Unfallkausalität nur ausnahmsweise und insbesondere nur dann in Frage kommt, wenn der Unfall auch geeignet gewesen wäre, eine gesunde Bandscheibe zu verletzen (Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 555/06 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2007 E. 4.2.2; U 163/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2005 E. 3.1; U 441/04 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2005 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach derzeitigem medizinischem Wissensstand kann das Erreichen des Status quo sine bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allfällige richtungge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlimmerung ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen zu betrachten (Urteil 8C_679/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010 E. 3.3; vgl. auch SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3 und 2.3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stürzte am 21. Februar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf einer Treppe auf den Rü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cken. Er klagte unmittelbar nach dem Ereignis über diffuse Beschwerden im ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samten Rücken, wobei gemäss Bericht der den Beschwerdeführer am Unfalltag erstbehandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.1) eine Fraktur radiologisch ausgeschlossen wurde und am Becken und an der Wirbelsäule keine äusseren Verletzungszeichen wie Prellmarken oder Hämatome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und keine Ausstrahlung und keine sensomoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Defizite vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Alle Extremitäten konnten problemlos mobi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert werden, die Motorik war allseits symmetrisch und die Sensibilität allseits intakt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das MRI vom 10. August 2017 (E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zeigte mehrsegmentale leichte- bis mässiggradige Bandscheibendegenerationen und brachte ebenfalls keinen Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis für eine Fraktur. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen ist davon auszugehen, dass es sich beim Treppensturz nicht um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein besonders schweres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass ein degenerativer Vorzustand vorlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über Ausstrahlungen gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kniekehlen beidseits wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmals im Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monate nach dem Sturz berichtet, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) im MRI kein pathomorphologisches Korrelat für die un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezifischen, panvertebralen Rückenschmerzen fanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch keine Ausstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen in die Beine erwähnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere fanden sie keine wesentliche traumaassoziierte Verletzung der Wirbelsäule. Einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.5), welche gut ein Jahr nach dem Unfall linksseitig eine recessale Nervenwurzelirritation infolge Diskusprotrusion L5/S1 mediolateral links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigte, weil der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gut auf die Infiltration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansprach und vor allem, da auch die Bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen fast vollständig regredient und die Gehstrecke nicht mehr limitiert war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete es als wahrscheinlich, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerden auf den Unfall zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da die Symptomatik nach dem Treppensturz aufgetreten sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer Argumentation verkannte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass Ausstrahlungen in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ext</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">remitäten bei der Erstkonsultation am Unfalltag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">explizit verneint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Monate nach dem Unfall aktenkundig waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Physiotherapieverordnun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen wurden denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines Staus nach HWS-Distorsion, und nicht zur Behandlung lumbaler Schmerzen mit Ausstrahlung in die Beine ausgestellt (vgl. Urk. 8/1/1, Urk. 8/14, Urk. 8/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach ständiger Rechtsprechung die Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" im Sinne der Vermutung, Beschwerden müssten unfallbedingt sein, wenn eine vorbeste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende Erkrankung der Wirbelsäule bis zum Unfall schmerzfrei war, unfallmedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch nicht haltbar (SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.3) und reicht zur Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht aus (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 E. 3.2, 2009 UV Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13 S. 52, 8C-590/2007 E. 7.2.4; vgl. auch BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467 und E. 3 S. 468). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran ändert auch die Einschätzung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6) nichts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Behauptung, die Beschwerdesymptomatik sei exakt nach dem Unfall auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten und halte bis dato in unverminderter Stärke an, aktenmässig nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen, und war diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest vorübergehend regredient. Insoweit er aus dem Umstand, dass nur im ersten MRI ein Knochenmarksödem (auf Höhe BWK 8) ersichtlich war, schliesst, dass ein aktiver Heilungsprozess stattgefunden habe oder im Umkehrschluss, es eine relevante sichtbare Verletzung des Kno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenmarks gegeben habe, könnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genauso gut zur Bestätigung der Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsregel herangezogen werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Erreichen des Status quo sine bei post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu erwarten ist (vgl. vorstehende E. 4.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Aktenbericht ist zulässig, wenn ein lückenloser Befund vorliegt und es im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Sachverhalts geht (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">239/2008 vom 17. Dezember 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 7.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). Diese Voraussetzungen sind hinsichtlich des Berichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Kreisarztes (E. 3.4) erfüllt, weshalb nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin gestützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Schluss kam, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Sturz auf den Rücken vom 21. Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit keine objektivierbaren strukturellen Läsionen an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Wirbelsäule zur Folge hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern einzig zu einer vorübergehenden Verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degenerativen Vorzustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und spätestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instellung per 1. November 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr natürlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kausal zum Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallereignis war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Leistungseinstellung erfolgte demnach zu Recht, was zur Abweisung der Beschwerde führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsbeistand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers hat trotz Aufforderung (vgl. Urk. 12) keine Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">note </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingereicht, weshalb die Entschädigung nach § 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- zuzüglich Mehrwertsteuer er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheint eine Entschädigung im Betrag von Fr. 1'500.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Kaspar Gehring, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring unter Beilage einer Kopie von Urk. 11</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>