<h2>SubmittedText<h2><p>Die Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen führt zwangsläufig zu Long-Covid-Fällen. Der Schutz der Schwächsten darf die Kinder nicht ausnehmen. In vielen Kantonen werden aber die Repetitiven Tests sowie Quarantäne bei Ausbrüchen zurückgefahren. </p><p>Ist der Bundesrat bereit, sich bei den Kantonen einzusetzen, dass die Schutzmassnahmen beibehalten werden und auch Schutzfilter oder Messgeräte in den Schulzimmern eingesetzt werden müssen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist zurzeit unklar, wie viel Prozent der Sars-CoV-2 Infektionen bei Kindern und Jugendlichen zu Langzeitfolgen führen. Eine klare Definition des Krankheitsbildes fehlt und somit ist eine Abgrenzung schwierig. Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit beobachten die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen eng. Im Juni hat das BAG Empfehlungen zum repetitiven Testen und einen darauf abgestimmten Massnahmenkatalog formuliert und den Kantonen zugeleitet. Der Bundesrat und das BAG setzen sich auf verschiedenen Ebenen dafür ein, dass das repetitive Testen flächendeckend umgesetzt wird und sind im Austausch mit den Kantonen. Durch eine konsequente Umsetzung des repetitiven Testens kann das epidemiologische Geschehen in Schulen kontrolliert und die Anzahl Quarantänen reduziert werden. Die Umsetzung der Teststrategien und Massnahmen in Klassen liegt in der Zuständigkeit der Kantone. Weitergreifende Massnahmen wie zum Beispiel Quarantäneanordnungen müssen immer in Abhängigkeit der lokalen epidemiologischen Situation und unter Berücksichtigung möglicher negativer Auswirkungen abgewogen werden. Technische Lösungen wie C02-Messgeräte oder Luftfilter können als unterstützende Massnahmen flankierend in Erwägung gezogen werden. Im Vordergrund steht aber das regelmässige und effektive Lüften der Räume. C02-Messgeräte können als Erinnerungshilfe zum Lüften sinnvoll sein. Bei Luftfiltern müssen immer auch technisch relevante Faktoren, wie Dimensionierung, Platzierung im Raum, Wartung usw. aber auch Lärm berücksichtigt werden. Das BAG empfiehlt hier langfristige und nachhaltige Lösungen zur Verbesserung des Lüftens anstelle kurzfristiger Lösungen. </p>