<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00884</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene X.___ war vom 27. Oktober 2003 bis 31. Dezember 2012 als Polymechaniker bei der Y.___ in einem 100%-Pensum tätig, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 27. September 2012 war (Urk. 7/12). Am 15. Februar 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf schwere Depressionen bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die IV-Stelle holte in der Folge einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten ein (IK-Auszug, Urk. 7/10 = Urk. 7/11) und tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Am 19. November 2013 teilte sie dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, dass die Arbeitsvermittlung abgeschlossen werde, da diese zurzeit nicht möglich sei (Urk. 7/23). Am 27. Juni 2014 ordnete sie eine psychiatrische Untersuchung bei Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, an (Urk. 7/35). Das Gutachten wurde am 30. August 2014 erstattet (Urk. 7/38). In der Folge reichte der Versicherte einen Bericht der Klinik für Hämatologie des A.___ vom 12. Juni 2015 betreffend seine Hospitalisation vom 8. Mai 2015 bis 12. Juni 2015 aufgrund einer autoimmun-hämolytischen Anämie ED 01/2015 und einer chronisch lymphatischen Leukä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie ED 02.09.2010 ein (Urk. 7/48). Am 6. Juli 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/50). Die IV-Stelle klärte sodann den somatischen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Beschwerdeführers weiter ab (Urk. 7/55) und sprach dem Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügungen vom 22. Juni 2016 und 1. Juli 2017 eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab 1. Januar 2015 zu (Urk. 7/72 und Urk 7/73 = Urk. 2/1 und Urk. 7/74 = Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 22. August 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtenen Verfügungen seien insoweit aufzuheben, als das Ausrichten einer Rente ab August 2013 abgelehnt werde und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin sei zu verpflichten, ihm ab August 2013 eine unbefristete ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter seien für die Zeit vor dem 1. Januar 2015 weitere medizinische Abklärungen zu tätigen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 28. September 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. September 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer leide seit dem Jahr 2010 an Depressionen. Diese seien durch Konflikte am Arbeitsplatz ausgelöst worden. Es handle sich um ein reaktives Geschehen infolge der erlebten Kränkung am Arbeitsplatz und im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der erfolgten Kündigung. Es lägen psychosoziale Belastungsfaktoren vor. Laut dem aktuellen Arztbericht des behandelnden Arztes Dr. B.___ könne keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert werden. Auch im Gutachten von Dr. Z.___ sei eine Fortsetzung der psychotherapeutischen Behandlung emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlen worden, damit eine eventuelle Steigerung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne. Seit Januar 2015 sei dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht keine Tätigkeit mehr zumutbar. Die Erwerbseinbusse betrage somit 100 % (Urk. 2/1 und Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte dagegen im Wesentlichen geltend, der von der Beschwerdegegnerin beauftragte Gutachter Dr. Z.___ habe am 30. August 2014 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte zweite Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode, aktuell mittelgradigen Ausmasses (ICD-10 F33.1), und eine Persönlichkeit mit sensitiven und narzisstisch-kränkbaren Zügen (ICD-10 Z73.1) diagnostiziert. In der zuletzt ausgeübten spezifischen Tätigkeit bestehe seit 27. September 2012 und weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Bezogen auf eine Tätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber schätze der Gutachter die Arbeitsfähigkeit auf 40 %. Das Gutachten stehe auch im Einklang mit den Beurteilungen der bis zu diesem Zeitpunkt behandelnden Ärzte. Sämtliche behandelnden psychiatrischen Fachärzte hätten die Arbeitsunfähigkeit als vollständig beurteilt. Daraus folge, dass von einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit ab dem 27. September 2012 res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive von einer maximalen Restarbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 40 % ab 30. August 2014 (Datum des Gutachtens) auszugehen sei. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend habe er angesichts der IV-Anmeldung vom 8. Februar 2013 und unter Nachachtung von Art. 29 Abs. 1 IVG ab August 2013 Anspruch auf eine ganze Rente. Der Vorwurf der Beschwerdegegnerin, er habe die depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nicht fachärztlich und adäquat behandeln lassen, werde entschieden zurückgewiesen. Er habe in der vorliegend interessierenden Zeitspanne ohne längere Unterbrüche ständig in psychiatrischer Behandlung gestanden. Ursäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich für die depressive Störung seien die Leukämie-Diagnose und nicht psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale Faktoren (Urk. 1 S. 10 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist vorliegend, dass der Beschwerdeführer im Januar 2015 aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht aufgrund der Diagnosen einer autoimmun-hämolytischen Anämie ED 01/2015 und einer chronisch lymphatischen Leukämie ED 02.09.2010 zu 100 % arbeitsunfähig geworden ist und ab 1. Januar 2015 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Streitig und zu prüfen ist hingegen, ob vor dem 1. Januar 2015 ein psychischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> derart in der Erwerbsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 7. Januar 2013 zuhanden der Krankentaggeldversicherung die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierenden depressiven Störung mittel bis starken Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">masses.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer leide seit 2010 an rezidivierenden Depressionen, die sich auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Diese seien jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Konflikte am Arbeitsplatz ausgelöst und verstärkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Ihm sei am 27. September 2012 gekündigt worden. Seither sei er wieder stark depressiv und arbeitsunfähig. Er sei an seiner Arbeitsstelle bei der Y.___ seit dem 27. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Kurzfristig sei er für alle Arbeitsstellen 100 % arbeitsunfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Längerfristig werde er voraussichtlich nach Besserung der Depression auf seinem Beruf wieder zu 100 % arbeitsfähig sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des D.___ vom 21. Mai 2013 zuhanden der IV-Stelle wurden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig depressive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ICD-10 F32.1 und eine chronisch lymphatische Leukämie vom B-Zell-Typ (CLL) ED 09/2010 genannt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde eine Hypothyreose ICD-10 E03.9 erwähnt. Es wurde ausgeführt, durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgrenzung bei der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei es ihm zunehmend psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisch schlecht gegangen, so habe er keinen Antrieb mehr gehabt und habe zunehmend schlecht geschlafen. Im Jahr 2010 sei zudem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisch lympha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Leukämie diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Im Jahr 2012 seien die Leukozytenzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len so hoch angestiegen, dass er fast eine chemotherapeutische Behandlung gebraucht hätte. Durch seinen ambulanten Psychiater und seinen Hausarzt sei er in dieser Zeit krankgeschrieben worden. Schliesslich sei am 27. September 2012 die Kündigung ausgesprochen worden. Vor der ganzen Arbeits-Problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik habe er nie psychische Probleme gehabt. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei gegenwärtig aufgrund der redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Belastbarkeit, der depressiven Grundstimmung sowie aufgrund der Schlafproblematik nicht fähig, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Es werde weiterhin die Fortführung der Psychotherapie sowie der antidepressiven Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation empfohlen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen, dass bei Verbesserung der Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion die Arbeitstätigkeit wieder gesteigert werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. E.___, Allgemeine Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin FMH, nannte in seinem Bericht vom 28. Mai 2013 zuhanden der IV-Stelle als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktive Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mobbing am Arbeitsplatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wiederholt seit 2002 und eine Hypothyreose seit 2008. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine chronisch-lymphatische Leukämie (CLL) bestehend seit Mai 2010. Er attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 27. September 2012 bis auf weiteres. Die Einschränkungen liessen sich durch medizinische Massnahmen vermindern (Urk. 7/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der versicherungsmedizinischen Kurzbeurteilung vom 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 zuhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den der Krankentaggeldversicherung wurde als Diagnose ICD-10: F 33.2 (rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig schwere Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne psychotische Symptome) genannt. Der Beschwerdeführer werde seit Mai 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis unter Einbeziehung psychopharmakologischer Medikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Ambulatorium des D.___ mit wöchentlichen Terminen behandelt. Aktuell sei eine leichte Stabilisierung von Persönlichkeit und Verhalten, insbesondere im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blick auf die Schlafstörungen und den sozialen Rückzug, erreicht worden. Aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell und bis auf weiteres (2-3 Monate) bestehe keine beruflich verwertbare Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die bestehende psychosoziale Belastungssituation am Arbeitsplatz werde die Ausprägung des depressiven Beschwerdebildes wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mitbestimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht des D.___ vom 12. August 2013 wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass der Beschwerdeführer Anfang August 2013 in der Tagesklinik angemeldet worden sei. Die Teilnahme am teilstationären Programm sei indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, um die Konzentrations- und die Leistungsfähigkeit bzw. die Belastbarkeit zu stärken, so dass der Beschwerdeführer danach möglicherweise eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstellung zu 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> annehmen könne. Bis zu diesem Zeitpunkt bestehe weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 7/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des D.___ vom 27. Dezember 2013 zuhanden der Krankentaggeldversicherung wurde ausgeführt, seit Beginn der Behandlung im Mai 2013 habe sich bereits eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung abgezeichnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei im Affekt schwingungsfähiger, schlafe etwas besser und könne sich deutlich besser konzentrieren. Auch der Antrieb habe sich leicht gesteigert. Es würden weiterhin wöchentliche psychiatrisch-psychotherapeutische Gespräche und eine weitere Aktivierung und Tagesstrukturierung empfohlen, ebenso die Fortführung der antidepressiven Medikation. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es werde von einer weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserungsmöglichkeit ausgegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die langjährige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berufliche Belastungssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschäftige den Beschwerdeführer auch heute noch und sei der Hauptfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus der Therapie. Er sei seit Beginn der Behandlung im Mai 2013 zu 100 % krankgeschrieben. Eine längerfristige Prognose könne derzeit nicht abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send gestellt werden (Urk. 7/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht des D.___ vom 9. April 2014 zuhanden der IV-Stelle wurde festgehalten, da der Beschwerdeführer in den Einzelsitzungen zunehmend vorwurfsvoll und passiv aggressiv geworden sei und zudem immer wieder geäussert habe, dass die Sitzungen ihm schaden würden und er sich sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würde, dass sich seine Leukämie dadurch verschlechtern würde, sei mit ihm der Abbruch der Therapie besprochen worden. Er habe in den Therapieabbruch eingewilligt. Er sei bis zum letzten Termin am 10. März 2014 100 % krankge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben worden. Da er seither nicht mehr im Ambulatorium in Behandlung sei, könnten zur aktuellen Arbeitsfähigkeit keine Angaben gemacht werden (Urk. 7/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten vom 30. August 2014 stellte Dr. Z.___ die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Diagnosen (Urk. 7/38 S. 11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig chronifizierte zweite Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode, aktuell mittelgradigen Ausmasses (ICD-10/F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit mit sensitiven und narzisstisch-kränkbaren Zügen (ICD-10/Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, anlässlich der aktuellen gutachterlichen Untersuchung habe der Explorand noch ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradiges depressives Syndrom bei anamnestisch bestehender rezidivierender depressiver Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (erste Phase 2003 mit damals nur kurzzeitiger psychotherapeutischer und antidepressiver Behandlung) aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Die aktuelle Phase bestehe seit 2010. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz adäquater medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung habe keine vollständige Remission erreicht werden können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die anlässlich der Behandlung im Ambulatorium D.___ beschriebenen narzisstischen Persönlichkeitszüge seien auch im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der aktuellen Untersuchung spürbar gewesen. Der Beschwerdeführer weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensitive und narzisstisch-kränkbare Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anteile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung gemäss ICD-10 bestehe jedoch nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erhöhte Sensitivität und Kränkbarkeit des Exploranden habe jedoch mit zur Chronifizierung der depressiven Symptomatik trotz adäquater Behandlung beigetragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr an den früheren Arbeitsplatz sei für den Beschwerdeführer nicht möglich. Diesbezüglich sei die vollständige Krankschreibung durch die behandelnden Kolleginnen und Kollegen nachvollziehbar. Arbeitsversuche im alten Umfeld dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit rasch zu einer erneuten Verschlechterung der Depression führen. Bezogen auf eine Arbeitstätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber in ruhiger, wohlwollender Umgebung gehe er von einer Teilar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit aus. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dekompensation 2010 sei wahrscheinlich auch im Zusammenhang mit der in diesem Zeitraum neu diagnostizierten chronischen lymphatischen Leukämie zu sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die beim Beschwerdeführer verständlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise eine zusätzliche Verunsicherung ausgelöst und seine Widerstandskräfte minimiert habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der zuletzt ausgeübten spezifischen Tätigkeit beim letzten Arbeitgeber bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Bezogen auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei einem anderen Arbeitgeber ohne Vorbelastung durch Konflikte und eventuelles Mobbing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gehe er von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilarbeitsfähigkeit von schätzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus. Diese Beurteilung erfolge medizinisch-theoretisch aufgrund der chronifizierten mittelgradigen depressiven Episode. Halbtagestätigkeit während 4 1/2 Stunden mit längerer Pause von ca. 30 Minuten, so dass leistungsmässige und zeitliche Einbussen integriert beurteilt, eine ca. 40%ige Restarbeitsfähigkeit resultiere.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (mit jeweils kurzen Unterbrüchen im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der Therapeutenwechsel, die medikamentöse Behandlung sei jedoch naht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los erfolgt) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Die antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Medikation sei adäquat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Behandlung sei es zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweisen Remission des phasenweise als schwer depressiv beschriebenen Syndromes gekommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die antidepressive Medikation und die psychotherapeutische Behandlung sollten fortgesetzt werden. Darunter sei wahrscheinlich jedoch lediglich eine Realisierung der bereits aktuell medizinisch-theoretisch bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Restarbeitsfähigkeit von 40 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ev. mit Steigerungsmöglichkeit mittelfristig auf 50 %)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreichbar (Urk. 7/38 S. 10 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in seinem Bericht vom 7. März 2015 zuhanden der IV-Stelle betreffend die ambulante Behandlung vom 28. April bis 1. Dezember 2014 die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradig depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">V.a. sensitiv-paranoische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___ hielt fest, aus den von ihm gestellten Diagnosen ergebe sich aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr. Es bestünden Verstimmungszustände, Unlusterleben, eine Gefühl der Ablehnung und innere Widerstände. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstellung sei dadurch verschlechtert und die Motivation stark beeinträchtigt. Die Arbeitsfähigkeit an sich sei aber uneingeschränkt (Urk. 7/43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ erfüllt grundsätzlich die rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlagen (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlichen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhänge ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ kam in seinem Gutachten in Übereinstimmung mit den übrigen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten zum Schluss, dass der Beschwerdeführer ein mittelgradiges depressives Syndrom bei anamnestisch bestehender rezidivierender depressiver Störung aufweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit zur Publikation vorgesehenem Urteil 8C_841/2016 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zu den leichten bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschweren Depressionen, wonach diese einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.3), aufgegeben. Gemäss der neuen bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsprechung ist bei leichten bis mittelschweren depressiven Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie bei jeder geltend gemachten gesundheitsbedingten Erwerbsunfähigkeit, im Einzelfall (einzig) danach zu fragen, ob und wie sich die Krankheit leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungslimitierend auswirkt, wobei eine leistungs-, insbesondere rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität jedenfalls eine psychiatrische, lege artis gestellte Diagnose voraussetzt. Denn gerade mit Blick darauf, dass auch bei einem depressiven Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den soziale Belastungen, die direkt negative funktionelle Folgen zeitigen, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuklammern sind, setzt die vorzunehmende Abgrenzung zu reaktiven, invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsfremden Geschehen auf psychosoziale Belastungen eine nachvollziehbare Diagnosestellung voraus. Nicht zuletzt im Sinne der Einzelfallgerechtigkeit ist es sach- und systemgerecht, solche Leiden ebenfalls einem strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Entscheidend ist dabei, unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat. Wie bei den somatoformen Schmerzstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden verbleiben aber Verlauf und Ausgang von Therapien als wichtige Schweregradindikatoren. Dementsprechend ist es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, weshalb trotz lediglich leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung im Einzelfall funktionelle Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen resultieren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht in BGE 141 V 261 wie folgt:</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ausführungen von Dr. Z.___ erlauben zusammen mit den weiteren Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten eine schlüssige Beurteilung auch im Lichte der neu massgebenden Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den funktionellen Schweregrad betrifft, wird die depressive Störung vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend als mittelgradig beschrieben. Aus den medizinischen Akten ergeben sich keine Hinweise auf eine Therapieresistenz. So wurde im Bericht des D.___ vom 27. Dezember 2013 ausgeführt, seit Beginn der Behandlung im Mai 2013 habe sich bereits eine Verbesserung abgezeichnet. Es werde von einer weiteren Verbesserungsmöglichkeit ausgegangen (Urk. 7/27). Auch dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. Z.___ sind keine Anhaltspunkte für eine Therapieresistenz zu entnehmen. Es habe zwar bisher noch keine vollständige Remission erreicht werden können. Unter Behandlung sei es indessen zu einer teilweisen Remission des phasenweise als schwer depressiv beschriebenen Syndroms gekommen. Der letztbehandelnde Psychiater Dr. B.___ kommt in seinem Bericht vom 7. März 2015 zum Schluss, dass keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe (Urk. 7/43). Sämtliche behandelnden psychiatrischen Fachärzte und der Gutachter empfeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len die Fortsetzung der antidepressiven Medikation und der psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung. Aus keinem Bericht geht hervor, dass keine therapeutische Option mehr bestehen würde und es ist auch nirgends die Rede von einer Behandlungsresistenz. Eine körperliche Begleiterkrankung war zwar gegeben, hatte jedoch vor dem 1. Januar 2015 noch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Als psychische Komorbidität bestand lediglich die Diagnose einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit mit sensitiven und narzisstisch-kränkbaren Zügen (ICD-10/73.1), welche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens fällt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_810/2013 vom 9. April 2014 E. 5.2.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf die Persönlichkeit des Beschwerdeführers ist festzuhalten, dass lediglich eine Persönlichkeitsakzentuierung besteht, welche als ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmender Faktor nicht stark ins Gewicht fällt. Hinsichtlich des sozialen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">textes ist darauf hinzuweisen, dass psychosoziale Belastungsfaktoren die reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Depression ausgelöst haben. Gestützt auf die Akten ist davon auszugehen, dass sowohl Konflikte am Arbeitsplatz und der Verlust der Arbeitsstelle wie auch die Diagnose der chronisch lymphatischen Leukämie zur Dekompensation geführt haben. Die Vorgeschichte ist – bis auf eine kurze depressive Phase im Jahr 2003, die ebenfalls durch Konflikte am Arbeitsplatz ausgelöst wurde - unauffällig und das intakte familiäre Umfeld des Beschwerdeführers lässt auf durchaus vorhandene Ressourcen schliessen. Unter dem Aspekt der Konsistenz ist festzustellen, dass das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers nicht in allen vergleichbaren Lebensbereichen gleichermassen eingeschränkt war. Es waren durchaus Aktivitäten vorhanden. So erledigte der Beschwerdeführer beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Haushaltsarbeiten und ging gelegentlich einkaufen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge sind unter Berücksichtigung der massgeblichen Standardindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren keine erheblichen funktionellen Auswirkungen der rezidivierenden mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Störung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt. Somit liegt kein invalidenversicherungsrechtlich relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Gesundheitsschaden vor. Dass Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 30. August 2014 von einer Teilarbeitsfähigkeit von lediglich 40 % (mit Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmöglichkeit auf 50 %) ausgeht, ändert daran nichts. Ein Abweichen von den durch die Ärzte gezogenen Schlussfolgerungen ist möglich, wenn sich aus rechtlicher Sicht eine andere Einschätzung ergibt (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2 sowie 130 V 352 E. 3.3). Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kann vorliegend nicht auf die von Dr. Z.___ vorgenommene Einschätzung der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p></p></div> </div></body></html>