<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_280/2007 /hum </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. Juni 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufhebung des Strafverfahrens (Diebstahl etc.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 22. Mai 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Präsidium zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen wies am 22. Mai 2007 eine Beschwerde gegen die erstinstanzliche Aufhebung eines Strafverfahrens betreffend Diebstahls etc. ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Der Beschuldigte habe im Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Handlungen mit der Beschwerdeführerin in einem gemeinsamen Haushalt gelebt. Da die Beschwerdeführerin die Frist zur Stellung des Strafantrags (der beim Diebstahl zum Nachteil eines Familiengenossen Prozessvoraussetzung ist) verpasst habe, dürfe das angeblich strafbare Verhalten des Beschuldigten nicht verfolgt werden (angefochtener Entscheid S. 4 E. 5). Es kann offenbleiben, ob es vorliegend um das Strafantragsrecht als solches geht und die Beschwerdeführerin gemäss <span class="artref">Art. 81 Ziff. 6 BGG</span> zur Beschwerde ans Bundesgericht legitimiert ist. Sie bestreitet, mit dem Beschuldigten zusammengelebt zu haben. Sie habe ihm nur ein Zimmer zur Verfügung gestellt. Mit dieser blossen Behauptung kann nicht dargetan werden, dass die Annahme der Vorinstanz, die Beteiligten hätten in einem gemeinsamen Haushalt gelebt, offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> ist. Auf appellatorische Kritik kann das Bundesgericht im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht eintreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Ausnahmsweise kann auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Präsidium: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 19. Juni 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>