Internationales Übereinkommen vom 29. April 1958 über das Küstenmeer und die Anschlusszone <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.305.11"/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationales Übereinkommen vom 29. April 1958 über das Küstenmeer und die Anschlusszone" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione internazionale del 29 aprile 1958 concernente il mare territoriale e la zona attigua" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention internationale du 29 avril 1958 sur la mer territoriale et la zone contiguë" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/xml"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.747.305.11</docNumber></p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> AS <b>1966</b> 977; BBl <b>1965</b> II 1</p><p> Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der  entsprechenden Ausgabe dieser Sammlung.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Internationales Übereinkommen <br/>über das Küstenmeer und die Anschlusszone</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Genf am 29. April 1958 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 14. Dezember 1965<authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 Bst. A des BB vom 14. Dez. 1965 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1966/973_999_991" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1966</b> 973</ref>)</p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 18. Mai 1966 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 17. Juni 1966</p><p> (Stand am 21. April 2010)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens</p><p>haben folgendes vereinbart:</p></preamble><body><part eId="part_1"><num>Erster Teil </num><heading>Küstenmeer</heading><section eId="part_1/sec_I"><num>Abschnitt I </num><heading>Allgemeines</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Souveränität eines Staates erstreckt sich über sein Hoheitsgebiet zu Lande und seine Binnengewässer hinaus auf einen an seine Küste grenzenden Meeresstreifen, der als Küstenmeer bezeichnet wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Diese Souveränität wird nach Massgabe der Bestimmungen dieser Artikel und anderen Regeln des Völkerrechts ausgeübt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Die Souveränität eines Küstenstaates erstreckt sich sowohl auf den Luftraum über dem Küstenmeer als auch auf dessen Meeresgrund und Meeresuntergrund.</p></content></paragraph></article></section><chapter eId="part_1/chap_II"><num>Abschnitt II </num><heading>Grenzen des Küstenmeeres</heading><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Soweit in diesen Artikeln nichts anderes bestimmt wird, ist die normale Basislinie für die Messung der Breite des Küstenmeeres die Niedrigwasserlinie entlang der Küste, wie sie in vom Küstenstaat amtlich anerkannten Seekarten grossen Massstabes eingetragen ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Wo die Küste tiefe Einbuchtungen und Einschnitte aufweist oder wo sich entlang der Küste in deren unmittelbarer Nähe eine Inselkette erstreckt, kann zur Festlegung der Basislinie, von der aus die Breite des Küstenmeeres gemessen wird, das Verfahren der geraden Basislinien angewandt werden, die geeignete Punkte miteinander verbinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Verlauf dieser Basislinien darf nicht erheblich von der allgemeinen Richtung der Küste abweichen; die innerhalb dieser Linien gelegenen Meeresteile müssen mit dem Landgebiet genügend eng verbunden sein, um sie den Rechtsvorschriften über die inneren Gewässer unterwerfen zu können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><p>Trockenfallende Erhebungen dürfen nicht Ausgangs- oder Endpunkt von Basislinien sein, sofern nicht Leuchttürme oder ähnliche ständig über den Wasserspiegel hinausragende Anlagen auf ihnen errichtet sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4.</num><content><p>Ist gemäss Absatz 1 das Verfahren der geraden Basislinien anwendbar, so können bei der Festlegung bestimmter Basislinien die dem betreffenden Gebiet eigenen wirtschaftlichen Interessen, deren Vorhandensein und Bedeutung durch lange Übung eindeutig erwiesen sind, berücksichtigt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_5"><num>5.</num><content><p>Ein Staat darf das System der geraden Basislinien nicht so anwenden, dass dadurch das Küstenmeer eines anderen Staates von der Hohen See abgeschnitten wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_6"><num>6.</num><content><p>Der Küstenstaat hat die geraden Basislinien eindeutig in Seekarten einzutragen und diese gebührend bekannt zu machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Die landabwärts der Basislinie des Küstenmeeres gelegenen Gewässer gehören zu den inneren Gewässern des Staates.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Hat die Festlegung einer geraden Basislinie gemäss Artikel 4 den Einschluss von Zonen, die vorher als Teil des Küstenmeeres oder der Hohen See galten, als Binnengewässer zur Folge, so besteht in diesen Gewässern das in den Artikeln 14 bis 23 vorgesehene Recht der friedlichen Durchfahrt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Die äussere Grenze des Küstenmeeres wird durch eine Linie gebildet, auf der jeder Punkt vom nächstgelegenen Punkt der Basislinie um die Breite des Küstenmeeres entfernt ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieser Artikel bezieht sich nur auf Buchten, deren Küsten zu einem einzigen Staat gehören.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine Bucht im Sinne dieser Artikel ist ein deutlich erkennbarer Einschnitt, dessen Länge in einem solchen Verhältnis zur Breite seiner Öffnung steht, dass er vom Land umschlossene Gewässer enthält und mehr als eine blosse Krümmung der Küste bildet. Ein Einschnitt gilt jedoch nur dann als Bucht, wenn seine Fläche so gross oder grösser ist als die eines Halbkreises, dessen Durchmesser die quer über die Öffnung des Einschnittes gezogene Linie ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Für Messungszwecke ist die Fläche eines Einschnittes die Fläche zwischen der Niedrigwasserlinie entlang der Küste des Einschnittes und der die Niedrigwassermarken seiner natürlichen Öffnungspunkte verbindenden Linie. Hat ein Einschnitt infolge des Vorhandenseins von Inseln mehr als eine Öffnung, so wird der Halbkreis so gezogen, dass die Summe der über die verschiedenen Öffnungen gezogenen Linien seinen Durchmesser bildet. Inseln innerhalb eines Einschnitts werden seiner Wasserfläche zugerechnet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><p>Ist die Entfernung zwischen den Niedrigwassermarken der natürlichen Öffnungspunkte einer Bucht nicht grösser als vierundzwanzig Seemeilen, so kann eine Linie zwischen diesen beiden Niedrigwassermarken gezogen werden; die so eingeschlossenen Gewässer gelten als innere Gewässer.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5.</num><content><p>Ist die Entfernung zwischen den Niedrigwassermarken der natürlichen Öffnungspunkte einer Bucht grösser als vierundzwanzig Seemeilen, so wird eine gerade Basislinie von vierundzwanzig Seemeilen innerhalb der Bucht derart gezogen, dass mit einer Linie dieser Länge die grösstmögliche Wasserfläche eingeschlossen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_6"><num>6.</num><content><p>Die vorstehenden Bestimmungen finden weder auf so genannte «historische» Buchten noch auf Fälle Anwendung, in denen das System der geraden Basislinien gemäss Artikel 4 angewandt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Für die Abgrenzung des Küstenmeeres gelten die äussersten ständigen Hafenanlagen, die einen Bestandteil des Hafensystems bilden, als Teil der Küste.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Reeden, die Schiffen üblicherweise zum Laden, Löschen und Ankern dienen, werden in das Küstenmeer einbezogen, selbst wenn sie andernfalls ganz oder teilweise ausserhalb der äusseren Grenze des Küstenmeeres gelegen wären. Der Küstenstaat hat diese Reeden deutlich zu kennzeichnen, mit ihren Grenzen in Seekarten einzutragen und diese gebührend bekannt zu machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Eine Insel ist natürlich entstandenes Land, das von Wasser umgeben ist und bei Flut über den Wasserspiegel hinausragt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Das Küstenmeer einer Insel wird gemäss den Bestimmungen dieser Artikel gemessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Eine trockenfallende Erhebung ist natürlich entstandenes Land, das bei Ebbe von Wasser umgeben ist und über den Wasserspiegel hinausragt, jedoch bei Flut überspült wird. Ist eine trockenfallende Erhebung ganz oder teilweise um nicht mehr als die Breite des Küstenmeeres vom Festland oder einer Insel entfernt, so kann die Niedrigwasserlinie dieser Erhebung als Basislinie zur Messung der Breite des Küstenmeeres verwendet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist die gesamte trockenfallende Erhebung um mehr als die Breite des Küstenmeeres vom Festland oder einer Insel entfernt, so hat die Erhebung kein eigenes Küstenmeer.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Liegen die Küsten zweier Staaten einander gegenüber oder grenzen sie aneinander, so ist mangels einer gegenteiligen Vereinbarung zwischen diesen beiden Staaten keiner von ihnen berechtigt, sein Küstenmeer über die Mittellinie auszudehnen, auf der jeder Punkt gleich weit von den nächstgelegenen Punkten der Basislinien entfernt ist, von denen aus die Breite des Küstenmeeres jedes der beiden Staaten gemessen wird. Die Bestimmungen dieses Absatzes finden jedoch nicht Anwendung, wenn es auf Grund historischer Titel oder anderer besonderer Umstände erforderlich ist, die Küstenmeere der beiden Staaten abweichend von diesen Bestimmungen gegeneinander abzugrenzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Grenzlinie zwischen den Küstenmeeren zweier einander gegenüberliegender oder aneinander grenzender Staaten ist in Seekarten grossen Massstabes einzutragen, die von den Küstenstaaten amtlich anerkannt sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Mündet ein Fluss unmittelbar, ohne eine Trichtermündung zu bilden, ins Meer, so ist die Basislinie eine Gerade, die quer über die Mündung des Flusses zwischen den auf der Niedrigwasserlinie seiner Ufer gelegenen Grenzpunkten gezogen wird.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_1/chap_III"><num>Abschnitt III </num><heading>Recht der friedlichen Durchfahrt</heading><level eId="part_1/chap_III/lvl_A"><num>Unterabschnitt A </num><heading>Regeln für alle Schiffe</heading><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Vorbehaltlich der Bestimmungen dieser Artikel geniessen die Schiffe aller Staaten, ob Küsten- oder Binnenstaaten, das Recht der friedlichen Durchfahrt durch das Küstenmeer.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Als Durchfahrt gilt die Fahrt durch das Küstenmeer zum Zweck, es entweder ohne Berührung der inneren Gewässer zu durchqueren oder in die inneren Gewässer einzulaufen oder von den inneren Gewässern in die Hohe See auszulaufen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Durchfahrt schliesst das Recht zum Stoppen und Ankern ein, jedoch nur insoweit, als dies zum normalen Schiffsverkehr gehört oder infolge höherer Gewalt oder Seenot erforderlich wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Durchfahrt gilt als friedlich, solange sie nicht den Frieden, die Ordnung oder die Sicherheit des Küstenstaates beeinträchtigt. Die Durchfahrt hat gemäss diesen Artikeln und den anderen Regeln des Völkerrechts zu erfolgen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Durchfahrt fremder Fischereifahrzeuge gilt nicht als friedlich, wenn sie die Gesetze und Vorschriften nicht beachtet, die der Küstenstaat erlassen und veröffentlichen kann, um diesen Fahrzeugen das Fischen im Küstenmeer zu verbieten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_6"><num>6.</num><content><p>Unterseeboote haben über Wasser zu fahren und ihre Flagge zu zeigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Der Küstenstaat darf die friedliche Durchfahrt durch das Küstenmeer nicht behindern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Küstenstaat hat alle ihm bekannten Gefahren, die in seinem Küstenmeer für die Schifffahrt bestehen, in geeigneter Weise bekannt zu machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Der Küstenstaat kann in seinem Küstenmeer die erforderlichen Massnahmen treffen, um eine nichtfriedliche Durchfahrt zu verhindern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>In Bezug auf Schiffe, die in innere Gewässer einlaufen, ist der Küstenstaat ferner berechtigt, die erforderlichen Massnahmen zu treffen, um jede Verletzung der Bedingungen zu verhindern, unter denen solche Schiffe in diese Gewässer zugelassen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>Vorbehältlich des Absatzes 4 kann der Küstenstaat, ohne fremde Schiffe untereinander diskriminierend zu behandeln, in bestimmten Zonen seines Küstenmeeres die friedliche Durchfahrt fremder Schiffe vorübergehend verbieten, wenn dies für den Schutz seiner Sicherheit unerlässlich ist. Ein solches Verbot wird erst nach gehöriger Bekanntmachung wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_4"><num>4.</num><content><p>Die friedliche Durchfahrt fremder Schiffe durch Meerengen, die der internationalen Schifffahrt zwischen einem Teil der Hohen See und einem anderen Teil derselben oder dem Küstenmeer eines fremden Staates dienen, darf auch vorübergehend nicht verboten werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para"><content><p>Üben fremde Schiffe das Recht der friedlichen Durchfahrt aus, so haben sie die vom Küstenstaat in Übereinstimmung mit diesem Artikel und den anderen Regeln des Völkerrechts erlassenen Gesetze und Vorschriften zu beachten, insbesondere solche, die den Transport und die Schifffahrt betreffen.</p></content></paragraph></article></level><level eId="part_1/chap_III/lvl_B"><num>Unterabschnitt B </num><heading>Regeln für Handelsschiffe</heading><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Von fremden Schiffen dürfen keine Gebühren für die blosse Durchfahrt durch das Küstenmeer erhoben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Von einem das Küstenmeer durchfahrenden fremden Schiff dürfen Gebühren nur für bestimmte, dem Schiff geleistete Dienste erhoben werden. Diese Gebühren sind ohne Diskriminierung zu erheben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_1/listintro">Die Strafgerichtsbarkeit des Küstenstaates soll an Bord eines das Küstenmeer durchfahrenden fremden Schiffes nicht ausgeübt werden, um im Zusammenhang mit einer während der Durchfahrt an Bord des Schiffes begangenen strafbaren Handlung eine Person festzunehmen oder eine Untersuchung durchzuführen, ausser in den folgenden Fällen:</listIntroduction><item eId="art_19/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>wenn sich die Folgen der strafbaren Handlung auf den Küstenstaat erstrecken;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>wenn die strafbare Handlung geeignet ist, den Frieden des Landes oder die Ordnung im Küstenmeer zu stören;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>wenn die Hilfe der örtlichen Behörden vom Kapitän des Schiffes oder vom Konsul des Staates, dessen Flagge das Schiff führt, erbeten worden ist;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>wenn dies zur Unterdrückung des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln erforderlich ist.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vorstehenden Bestimmungen berühren nicht das Recht des Küstenstaates, alle nach seinen Rechtsvorschriften zulässigen Massnahmen zwecks Festnahme oder Untersuchung an Bord eines fremden Schiffes zu ergreifen, das nach Verlassen der inneren Gewässer das Küstenmeer durchfährt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_3"><num>3.</num><content><p>In den in den Absätzen 1 und 2 dieses Artikels vorgesehenen Fällen hat der Küstenstaat, ehe er irgendwelche Massnahmen ergreift, auf Ersuchen des Kapitäns die Konsularbehörde des Flaggenstaates zu benachrichtigen und die Verbindung zwischen dieser und der Besatzung des Schiffes zu erleichtern. In dringenden Fällen kann diese Benachrichtigung erfolgen, während die Massnahmen durchgeführt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_4"><num>4.</num><content><p>Bei der Prüfung der Frage, ob und wie eine Festnahme erfolgen soll, haben die örtlichen Behörden den Interessen der Schifffahrt gebührend Rechnung zu tragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_5"><num>5.</num><content><p>Der Küstenstaat darf an Bord eines fremden, sein Küstenmeer durchfahrenden Schiffes keine Massnahmen ergreifen, um im Zusammenhang mit einer strafbaren Handlung, die vor der Einfahrt des Schiffes in das Küstenmeer begangen wurde, eine Person festzunehmen oder eine Untersuchung durchzuführen, wenn das Schiff aus einem fremden Hafen kommt und das Küstenmeer nur durchfährt, ohne in innere Gewässer einzulaufen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Der Küstenstaat soll ein das Küstenmeer durchfahrendes fremdes Schiff weder anhalten noch umleiten, um seine Zivilgerichtsbarkeit gegenüber einer an Bord befindlichen Person auszuüben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Küstenstaat darf Vollstreckungs- oder Sicherungsmassnahmen in Zivilsachen gegen das Schiff nur wegen einer Verbindlichkeit oder einer Haftung ergreifen, die für das Schiff selbst während oder hinsichtlich seiner Durchfahrt durch die Gewässer des Küstenstaates entstanden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Bestimmungen des vorstehenden Absatzes berühren nicht das Recht des Küstenstaates, gemäss seinen Gesetzen Vollstreckungs- oder Sicherungsmassnahmen in Zivilsachen gegen ein in seinem Küstenmeer liegendes oder dieses nach Verlassen der inneren Gewässer durchfahrendes fremdes Schiff zu ergreifen.</p></content></paragraph></article></level><level eId="part_1/chap_III/lvl_C"><num>Unterabschnitt C</num><heading>Regeln für Staatsschiffe, die nicht Kriegsschiffe sind</heading><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Die Regeln der Unterabschnitte A und B finden auch auf Staatsschiffe Anwendung, die Handelszwecken dienen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Regeln des Unterabschnittes A und des Artikels 18 finden auf Staatsschiffe Anwendung, die anderen als Handelszwecken dienen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>2.</num><content><p>Mit Ausnahme der im vorstehenden Absatz enthaltenen Bestimmungen berühren diese Artikel in keiner Weise die Immunitäten, die diese Schiffe kraft dieser Artikel oder der anderen Regeln des Völkerrechts geniessen.</p></content></paragraph></article></level><level eId="part_1/chap_III/lvl_D"><num>Unterabschnitt D </num><heading>Regeln für Kriegsschiffe</heading><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="art_23/para"><content><p>Beachtet ein Kriegsschiff die Vorschriften des Küstenstaates über die Durchfahrt durch das Küstenmeer nicht und missachtet es die Aufforderung, sich diesen Vorschriften zu fügen, so kann der Küstenstaat das Kriegsschiff auffordern, das Küstenmeer zu verlassen.</p></content></paragraph></article></level></chapter></part><part eId="part_2"><num>Zweiter Teil </num><heading>Anschlusszone</heading><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para_1"><num>1.</num><content><p>In einer an sein Küstenmeer angrenzenden Zone der Hohen See kann der Küstenstaat die erforderliche Kontrolle ausüben, um</p><blockList><item eId="art_24/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>Verstösse gegen seine Zoll‑, Finanz‑, Gesundheits- und Einwanderungsvorschriften auf seinem Hoheitsgebiet oder in seinem Küstenmeer zu verhindern;</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>Verstösse gegen diese Vorschriften, die auf seinem Hoheitsgebiet oder in seinem Küstenmeer begangen worden sind, zu ahnden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Anschlusszone darf sich nicht weiter als zwölf Seemeilen über die Basislinie hinaus erstrecken, von der aus die Breite des Küstenmeeres gemessen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>3.</num><content><p>Liegen die Küsten zweier Staaten einander gegenüber oder grenzen sie aneinander, so ist mangels einer gegenteiligen Vereinbarung zwischen diesen beiden Staaten keiner von ihnen berechtigt, seine Anschlusszone über die Mittellinie hinaus auszudehnen, auf der jeder Punkt gleich weit von den nächstgelegenen Punkten der Basislinien entfernt ist, von denen aus die Breite des Küstenmeeres jedes der beiden Staaten gemessen wird.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_3"><num>Dritter Teil </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para"><content><p>Die Bestimmungen dieses Übereinkommens berühren Übereinkommen oder andere internationale Vereinbarungen nicht, die sich zwischen deren Vertragsparteien in Kraft befinden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Dieses Übereinkommen wird bis zum 31. Oktober 1958 für alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen oder einer ihrer Spezialorganisationen, sowie jeden anderen Staat zur Unterzeichnung aufgelegt, der von der Generalversammlung eingeladen wird, Vertragspartei des Übereinkommens zu werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><paragraph eId="art_27/para"><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifizierung. Die Ratifikationsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><paragraph eId="art_28/para"><content><p>Dieses Übereinkommen steht jedem Staat, der einer der in Artikel 26 bezeichneten Kategorien angehört, zum Beitritt offen. Die Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><paragraph eId="art_29/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt am dreissigsten Tage nach dem Tag der Hinterlegung der zweiundzwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat, der das Übereinkommen nach der Hinterlegung der zweiundzwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde ratifiziert oder ihm beitritt, tritt das Übereinkommen am dreissigsten Tage nach Hinterlegung seiner Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><paragraph eId="art_30/para_1"><num>1.</num><content><p>Nach Ablauf von fünf Jahren, vom Tage des Inkrafttretens dieses Übereinkommens an gerechnet, kann jede Vertragspartei durch eine an den Generalsekretär gerichtete schriftliche Notifikation jederzeit einen Antrag auf Revision dieses Übereinkommens stellen. </p></content></paragraph><paragraph eId="art_30/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Generalversammlung der Vereinten Nationen entscheidet über die in Bezug auf diesen Antrag gegebenenfalls zu treffenden Massnahmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><paragraph eId="art_31/para"><content><p>Der Generalsekretär der Vereinten Nationen notifiziert allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und den anderen in Artikel 26 angeführten Staaten</p><blockList><item eId="art_31/para/lbl_a"><num>a. </num><p>die Unterzeichnung dieses Übereinkommens und die Hinterlegung von Ratifikations- oder Beitrittsurkunden gemäss den Artikeln 26, 27 und 28;</p></item><item eId="art_31/para/lbl_b"><num>b. </num><p>den Tag, an dem dieses Übereinkommen gemäss Artikel 29 in Kraft tritt;</p></item><item eId="art_31/para/lbl_c"><num>c. </num><p>die gemäss Artikel 30 gestellten Revisionsanträge.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><paragraph eId="art_32/para"><content><p>Das Original dieses Übereinkommens, dessen chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt, der jedem der in Artikel 26 bezeichneten Staaten eine beglaubigte Abschrift übermittelt.</p></content></paragraph></article></part><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen mit ihrer Unterschrift versehen.</p><p>Geschehen zu Genf, am neunundzwanzigsten April neunzehnhundertachtundfünfzig.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.305.11"/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationales Übereinkommen vom 29. April 1958 über das Küstenmeer und die Anschlusszone" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione internazionale del 29 aprile 1958 concernente il mare territoriale e la zona attigua" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention internationale du 29 avril 1958 sur la mer territoriale et la zone contiguë" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1966/977_1003_995/20100421/de/xml"/><FRBRdate date="1966-06-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1958-04-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2010-04-21" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 21. April 2010<b><authorialNote><p> Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/vertraege).</p></authorialNote></b></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation <br/>Beitritt (B)<br/>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td colspan="3"><p>Australien**</p></td><td colspan="2"><p>14. Mai</p></td><td colspan="2"><p>1963</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Belarus*</p></td><td colspan="2"><p>27. Februar</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Belgien</p></td><td colspan="2"><p>  6. Januar</p></td><td colspan="2"><p>1972 B</p></td><td colspan="2"><p>  5. Februar</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td colspan="2"><p>  1. September</p></td><td colspan="2"><p>1993 N</p></td><td colspan="2"><p>  6. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Bulgarien*</p></td><td colspan="2"><p>31. August</p></td><td colspan="2"><p>1962</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Dänemark**</p></td><td colspan="2"><p>26. April</p></td><td colspan="2"><p>1968</p></td><td colspan="2"><p>26. Oktober</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Dominikanische Republik</p></td><td colspan="2"><p>11. August</p></td><td colspan="2"><p>1964</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Fidschi**</p></td><td colspan="2"><p>25. März</p></td><td colspan="2"><p>1971 N</p></td><td colspan="2"><p>10. Oktober</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Finnland</p></td><td colspan="2"><p>16. Februar</p></td><td colspan="2"><p>1965</p></td><td colspan="2"><p>18. März</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Haiti</p></td><td colspan="2"><p>29. März</p></td><td colspan="2"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Israel**</p></td><td colspan="2"><p>  6. September</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Italien*</p></td><td colspan="2"><p>17. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1964 B</p></td><td colspan="2"><p>16. Januar</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Jamaika</p></td><td colspan="2"><p>  8. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>1965 N</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Japan**</p></td><td colspan="2"><p>10. Juni</p></td><td colspan="2"><p>1968 B</p></td><td colspan="2"><p>10. Juli</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Kambodscha</p></td><td colspan="2"><p>18. März</p></td><td colspan="2"><p>1960 B</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Kenia</p></td><td colspan="2"><p>20. Juni</p></td><td colspan="2"><p>1969 B</p></td><td colspan="2"><p>20. Juli</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Kroatien</p></td><td colspan="2"><p>  3. August</p></td><td colspan="2"><p>1992 N</p></td><td colspan="2"><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Lesotho</p></td><td colspan="2"><p>23. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>1973 N</p></td><td colspan="2"><p>  4. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Lettland</p></td><td colspan="2"><p>17. November</p></td><td colspan="2"><p>1992 B</p></td><td colspan="2"><p>17. Dezember</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Litauen*</p></td><td colspan="2"><p>31. Januar</p></td><td colspan="2"><p>1992 B</p></td><td colspan="2"><p>  1. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Madagaskar**</p></td><td colspan="2"><p>31. Juli</p></td><td colspan="2"><p>1962 B</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Malawi</p></td><td colspan="2"><p>  3. November</p></td><td colspan="2"><p>1965 B</p></td><td colspan="2"><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Malaysia</p></td><td colspan="2"><p>21. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1960 B</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Malta</p></td><td colspan="2"><p>19. Mai</p></td><td colspan="2"><p>1966 N</p></td><td colspan="2"><p>21. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Mauritius</p></td><td colspan="2"><p>  5. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>1970 N</p></td><td colspan="2"><p>12. März</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Mexiko*</p></td><td colspan="2"><p>  2. August</p></td><td colspan="2"><p>1966 B</p></td><td colspan="2"><p>  1. September</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Montenegro</p></td><td colspan="2"><p>23. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>2006 N</p></td><td colspan="2"><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Niederlande**</p></td><td colspan="2"><p>18. Februar</p></td><td colspan="2"><p>1966</p></td><td colspan="2"><p>20. März</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Nigeria</p></td><td colspan="2"><p>26. Juni</p></td><td colspan="2"><p>1961 N</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Oman</p></td><td colspan="2"><p>21. Juli</p></td><td colspan="2"><p>1972 B</p></td><td colspan="2"><p>21. August</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Portugal**</p></td><td colspan="2"><p>  8. Januar</p></td><td colspan="2"><p>1963</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Rumänien*</p></td><td colspan="2"><p>12. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Russland* **</p></td><td colspan="2"><p>22. November</p></td><td colspan="2"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Salomoninseln*</p></td><td colspan="2"><p>  3. September</p></td><td colspan="2"><p>1981 N</p></td><td colspan="2"><p>  7. Juli</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Schweiz</p></td><td colspan="2"><p>18. Mai</p></td><td colspan="2"><p>1966</p></td><td colspan="2"><p>17. Juni</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Serbien</p></td><td colspan="2"><p>12. März</p></td><td colspan="2"><p>2001 N</p></td><td colspan="2"><p>27. April</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Sierra Leone</p></td><td colspan="2"><p>13. März</p></td><td colspan="2"><p>1962 N</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Slowakei*</p></td><td colspan="2"><p>28. Mai</p></td><td colspan="2"><p>1993 N</p></td><td colspan="2"><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="3"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td/></tr><tr><td colspan="3"><p>Slowenien</p></td><td colspan="2"><p>  6. Juli</p></td><td colspan="2"><p>1992 N</p></td><td colspan="2"><p>25. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Spanien*</p></td><td colspan="2"><p>25. Februar</p></td><td colspan="2"><p>1971 B</p></td><td colspan="2"><p>27. März</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Südafrika</p></td><td colspan="2"><p>  9. April</p></td><td colspan="2"><p>1963 B</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Swasiland</p></td><td colspan="2"><p>16. Oktober</p></td><td colspan="2"><p>1970 B</p></td><td colspan="2"><p>15. November</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Thailand**</p></td><td colspan="2"><p>  2. Juli</p></td><td colspan="2"><p>1968</p></td><td colspan="2"><p>  1. August</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Tonga**</p></td><td colspan="2"><p>29. Juni</p></td><td colspan="2"><p>1971 N</p></td><td colspan="2"><p>  4. Juni</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Trinidad und Tobago</p></td><td colspan="2"><p>11. April</p></td><td colspan="2"><p>1966 N</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Tschechische Republik*</p></td><td colspan="2"><p>22. Februar</p></td><td colspan="2"><p>1993 N</p></td><td colspan="2"><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Uganda</p></td><td colspan="2"><p>14. September</p></td><td colspan="2"><p>1964 B</p></td><td colspan="2"><p>14. Oktober</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Ukraine*</p></td><td colspan="2"><p>12. Januar</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Ungarn*</p></td><td colspan="2"><p>  6. Dezember</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Venezuela*</p></td><td colspan="2"><p>15. August</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Vereinigtes Königreich* **<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td colspan="2"><p>14. März</p></td><td colspan="2"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="3"><p>Vereinigte Staaten**</p></td><td colspan="2"><p>12. April</p></td><td colspan="2"><p>1961</p></td><td colspan="2"><p>10. September</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td><p>*</p></td><td colspan="9"><p>Vorbehalte und Erklärungen</p></td></tr><tr><td><p>**</p></td><td colspan="9"><p>Einwendungen</p></td></tr><tr><td/><td colspan="9"><p>Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Interneseite der Vereinten Nationen: http://untreaty.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></td></tr><tr><td><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td colspan="9"><p>Vom 30. Oktober 1995 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. <br/>Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. China ist dem Übereinkommen nicht beigetreten.</p></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>