<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt:</p><p>1. Neben den Flugplätzen Meiringen, Sion und Payerne einen weiteren vollwertigen Flugplatz für den Jetflugbetrieb ins Stationierungskonzept einzubeziehen; </p><p>2. Dübendorf als Standort für Leichtflugzeuge (evtl. auch als Ausweichflugplatz für Jets) weiter zu betreiben;</p><p>3. Alpnach als Lufttransportbasis weiterhin zu benutzen; </p><p>4. Locarno soll als Ausbildungsstandort beibehalten werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit dem Stationierungskonzept der Armee ist die Anzahl der Jetflugplätze aus Kostengründen auf vier reduziert worden. Die Luftwaffe benötigt heute rund 22 000 Flugbewegungen, um das erforderliche Training sicherzustellen und den Auftrag der Wahrung der Lufthoheit in allen Lagen zu erfüllen. Diese Bewegungen sind heute auf die Hauptjetflugplätze Payerne (11 000), Meiringen (4800), Sion (3600) und auf den Ausweichflugplatz Emmen (2500) verteilt. In Dübendorf und in Buochs wurde der Flugbetrieb mit Kampfjets eingestellt.</p><p>Aus den Flugplatzregionen Meiringen und Sion sind sehr weit gehende Forderungen nach weniger Flugbewegungen und längeren Sommerpausen erhoben worden. Eine längerfristige Entlastung einzelner Regionen ist nur durch das temporäre Ausweichen auf einen oder mehrere zusätzliche Standorte möglich.</p><p>Im Hinblick auf die langfristige Verteilung der Flugbewegungen unter Berücksichtigung des Tiger-Teilersatzes prüft das VBS deshalb über das Stationierungskonzept hinaus weitere Standorte zur Entlastung der bestehenden Jetflugplätze. Dabei werden in einer ersten Phase der Analyse insbesondere die Militärflugplätze Mollis, Dübendorf und Buochs in Erwägung gezogen. Weiter sollen auch Möglichkeiten für die Abdeckung von Spitzen auf den Landesflughäfen Zürich-Kloten und Genève-Cointrin sowie im Ausland evaluiert werden. Bei dieser Überprüfung werden auch die Anliegen der Motion mit einbezogen.</p><p>Die Überprüfung des Stationierungskonzepts der Luftwaffe erfolgt parallel zur Evaluation des Tiger-Teilersatzes. Die langfristige Stationierung wird zusammen mit der Botschaft zur Beschaffung des Tiger-Teilersatzes voraussichtlich im Herbst 2009 vorgelegt. Die betroffenen Regionen werden in geeigneter Form einbezogen.</p><p>Bei einer allfälligen Annahme der Motion im Erstrat wird der Bundesrat im Zweitrat die Umwandlung des Vorstosses in einen Prüfungsauftrag beantragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.