<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_701/2007/bri </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. Januar 2008 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Untersuchungsrichteramt des Kantons Zug, An der Aa 4, Postfach 1356, 6301 Zug, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme einer Strafanzeige, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Zug, Justizkommission, vom 11. September 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügungen vom 12. November und 17. Dezember 2007 aufgefordert, bis zum 3. Dezember 2007 bzw. 17. Januar 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Mit Schreiben vom 17. Januar 2008 teilt sie mit, die Zahlung des Kostenvorschusses sei nicht möglich, weil entsprechende Ressourcen nicht zur Verfügung stünden und sie seit einem Jahr nur gerade kostendeckend arbeite. Zwar unterlässt es die Beschwerdeführerin, diese Behauptung zu beweisen, aber die Frage kann offen bleiben, da auf die Beschwerde ohnehin nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass das Untersuchungsrichteramt Zug eine Strafanzeige betreffend Sachbeschädigung, Betrug, betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, arglistige Vermögensschädigung, Erpressung und Nötigung nicht an die Hand nahm, und dass im angefochtenen Entscheid auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht eingetreten wurde, weil die Begründung des Rechtsmittels verspätet eingereicht worden war. Zum einen ist die Beschwerdeführerin als Geschädigte, die nicht Privatstrafklägerin oder Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, zur Beschwerde nicht legitimiert (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=20.01.2008&amp;to_date=08.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-288%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page288">BGE 133 IV 288</a>), und zum anderen lässt sich mit dem Vorbringen, eine von ihr beantragte Fristverlängerung wäre in Deutschland möglich gewesen, nicht darlegen, dass der angefochtene Entscheid das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletze. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um Erlass des Kostenvorschusses ist als ein solches um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen. Dieses ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span> schon deshalb abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 25. Januar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para">Schneider Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>