<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00885</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 11. Oktober 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte Leistungsgesuche der 1968 geborenen X.___ abgewiesen hatte, trat sie mit Verfügung vom 21. Februar 2013 (Urk. 8/86) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Durchführung einer polydisziplinären psychiatrischen Begutachtung in der MEDAS Z.___ (Gutachten vom 21. Januar 2013; Urk. 8/84/2-43) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf ein erneutes Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 8/86).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. September 2013 meldete sich die Versicherte unter Hinwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s auf eine „F2-Diagnose“ erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/91). Daraufhin holte die IV-Stelle aktuelle Auskünfte der behandelnden Ärzte ein und liess die Versicherte psychiatrisch begutachten. Gestützt darauf stellte sie mit Vorbescheid vom 22. September 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/104). Aufgrund von Interventionen des behandelnden Psychiaters (Urk. 8/116-117) beauftragte die IV-Stelle Prof. Dr. med. habil. A.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, mit einer erneuten psychiatrischen Begutachtung (Gutachten vom 25. April 2015; Urk. 8/130/1-101). Entsprechend der Empfehlung des Gutachters liess die IV-Stelle die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte im Psychiatrischen Zentrum B.___ durch Dr. med. C.___, leitender Arzt forensische Psychiatrie, stationär ergänzend abklären (Gutachten vom 18. Dezember 2015; Urk. 8/141). Nach Gewährung des rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gehörs wies sie mit Verfügung vom 29. Juni 2016 das Leistungsbegehren ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 22. August 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren um Zusprechung einer Invalidenrente. Daneben ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 20. September 2016 schloss die Verwaltung auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 7). Nach Eingang der Unterlagen zur finanziellen Situation der Beschwerdeführerin (Urk. 9-11) wurde ihr mit Verfügung vom 8. November 2016 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung gewährt und ein Doppel der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort zugestellt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverfahren nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen; wie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichtein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretensverfügungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summari</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Ergebnisse der durchgeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten psychiatrischen Begutachtung von einem unveränderten medizinischen Sachverhalt ausgeht (Urk. 2 S. 2), macht die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Angaben des behandelnden Psychiaters eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % geltend und rügt die Nichtberücksichtigung von darüber hinaus bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den somatischen Diagnosen (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichteintretensverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin vom 21. Februar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/86)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinäre Abklärung des medizinischen Sachverhaltes in einer MEDAS voraus. Durch die Vornahme eigener Abklärungen trat die Verwaltung auf die Neuanmeldung der Versicherten ein, weshalb sie das Verfahren nach Eingang des MEDAS-Gutachtens vom 21. Januar 2013 (Urk. 8/82/2-43) korrek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terweise durch einen (abschlägigen) Entscheid in der Sache hätte erledigen sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfügung bildet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zeitlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Referenzpunkt für die Prüfung einer an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsrelevanten Änderung des Sachverhaltes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen der vorliegend zu prüfenden Neuanmeldung. Darin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estützt auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 21. Januar 2013 (Urk. 8/84/2-43) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie eine Stellungnahme des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Februar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von unveränderte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verhältnissen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/85 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 8/84/2-43 S. 37 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Allgemeinme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. Februar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Schluss, dass aufgrund der psychischen Situation und des seit jeher bestehenden HNO-Leidens eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Aus rheumatologischer und neurologischer Sicht liege keine Einschränkung vor. Dabei ging sie von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/85 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 8/84/2-43 S. 37 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichte bis mittelgr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige depressive Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panikstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ombinierte Schwerhörigkeit beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tinnitus beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eriphere vestibuläre Funktionsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit April 2013 behandelt Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, die Beschwerdeführerin. Im Bericht vom 30. September 2013 (Urk. 8/94/1-5) stellte er folgende psychiatrische Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F20.00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Paranoide Schizophrenie, kontinuierlich, seit zirka Juli 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differenzialdiagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf komplexe Schmerzstörung wie somatofor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mes Syndrom oder Fibromyalgie vs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Körperhalluzinatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der Schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 Z60.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migration</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daneben verwies er auf die somatischen Diagnosen (S. 1). Weiter gab er an, es müsse davon ausgegangen werden, dass im Frühsommer 2012 ein Crescendo von Symptomen eingesetzt habe, welches in eine paranoide Schizophrenie ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mündet habe. Er habe das Vollbild der Schizophrenie bereits in der Erstkonsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation im April 2013 feststellen können. Die Patientin sei mit ihrem Leiden nicht nur bezüglich einer allfälligen Erwerbstätigkeit, sondern schon ganz we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentlich bei ihren täglichen Verrichtungen im ehelichen Haushalt massiv ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt, so dass der Gatte ihr dabei behilflich sein müsse (S. 3). Die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und die anderen somatischen Beschwerden bedürften einer weiteren Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ploration. Teilweise dürften die Beschwerden im Rahmen der schizophrenen Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankung zu sehen sein. Auf der anderen Seite bestünden Hinweise auf rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Beschwerden und/oder auf eine psychosomatische Schmerzerkrankung wie ein somatoformes Syndrom oder eine Fibromyalgie. Das Schmerzsyndrom stelle einen sehr wesentlichen Teil der Behinderung der Patientin dar (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend attestierte Dr. E.___ der Beschwerdeführerin eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Kellnerin seit mindestens dem Behandlungsbeginn am 15. April 2013 bis auf weiteres. Bei einer Stabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierung sei eine Tätigkeit in einer geschützten Behindertenwerkstatt denkbar (S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Innere Medizin, stellte in einem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 24. Januar 2014 eingegangenen Bericht (Urk. 8/98/1-5) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittelgradige, kombinierte Schwerhörigkeit (ORL </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ätiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e: hereditär, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehiszenter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">superiorer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bogengang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">links (CT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22.12.2011)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Schwindelanfälle bei (ORL </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dehiszenz des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">superioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bogenganges, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ws</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hyperventilationsinduziert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom L3/4 links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Kopfsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmerzen meist vom Spannungstyp, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrmals pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onat auch Migräne (mit gutem Ansprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Relpax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsynd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rom rechts L5-S1 nach Sturz vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.5.2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ikothorakovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeprägten m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulären Verspannungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulärer Dysbalance, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofaszialem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extrakardiale Thoraxschmerze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und Palpitationen mit dadurch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätzlich ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösten schweren Panikanfällen, DD: funktionell,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bradykardieassoziiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kardiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung mit (ED</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1992)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anämie und renaler Hypertonie, behandelnde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nephrologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">divierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zysteneinblutung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (10/2012)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. n. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spontanabort am 12.7.12 bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwangerschaft seit 17.6.2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann führte er aus, die Zwischenanamnese sei durch häufig rezidivierende schwere Panikanfälle meist in der Nacht, mit Erstickungsgefühlen und Wahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstellungen geprägt. Die psychischen Symptome würden durch die kardialen Symptome erheblich verstärkt, obwohl die kardialen Symptome objektiv keine Gefährdung darstellten. Die Schmerzen im lumbalen und jetzt vor allem im Na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckenbereich seien auf schwere Verspannungen der Muskulatur mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">my</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom zurückzuführen, welche die psychischen Symptome eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls zusätzlich verstärkten. Es bestehe eine deutliche Hörverminderung, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärkt in lauter Umgebung. Die Kommunikation sei eingeschränkt. Einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt seien auch aus körperlicher Sicht das Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sowie monotone Tätigkeiten und häufiges nach vorne Bücken. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neben bestünden vor allem Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht. Gestützt darauf attestierte Dr. F.___ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 5. April bis 27. Mai 2014 wurde die Beschwerdeführerin in der Tagesklinik der I.___ teilstationär behandelt. Im Austrittsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Juni 2014 (Urk. 8/116/22-25) wurden folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen gestellt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F33.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F44.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dissoziative Störung (Konversionsstörung), nicht näher be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F41.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenanamnestisch Panikstörung (episodisch paroxys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male Angst)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronischer beidseitiger Tinnitus, mittelgradige kombi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte sensorisch-neurale Schwerhörigkeit beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung, Erstdiagnose 1992</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die berichtenden Klinikärzte führten weiter aus, die diagnostische Einordnung der Symptome der Patientin bleibe unbefriedigend. Aktuell gingen sie aber eher von einer dissoziativen Symptomatik auf dem Boden einer depressiven aus. Eine ausführliche diagnostische Abklärung zum Ausschluss einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis im stationären Setting wäre sicherlich hilfreich. Die Patientin sei aber bis zum Austrittspunkt für eine solche Abklärung nicht zu gewinnen gewesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Schreiben vom 29. Oktober 2014 (Urk. 8/116/1-21) ergänzte Dr. E.___ die bisher gestellten Diagnosen wie folgt (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 20.00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Paranoide Schizophrenie, kontinuierlich, seit zirka Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differenzialdiagnose: ICD-10 F25, schizoaffektive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zirka 2001 bis 2012 (anamnestisch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angststörung zirka 2001 bis 2012 (anamnestisch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf somatoforme Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 Z60.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migration</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwerhörigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer ausführlichen Stellungnahme zu dem von der Beschwerdegegnerin zunächst eingeholten psychiatrischen Gutachten kam Dr. E.___ zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin von unabhängiger Seite, allenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stationär, un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersucht werden solle. Neben der reinen psychischen Exploration riet er auch zu einer unangekündigten Blutentnahme, um den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuroleptikaspiegel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. Dies begründete er damit, dass eine Dauermedikation von 15-20 mg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Olan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prazin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Tag für eine einigermassen gesunde Simulantin kaum erträglich sein dürfte (S. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte im Gutachten vom 25. April 2015 (Urk. 8/130/1-101) die Diagnose eines Verdachts auf Störung aus dem schizophrenen Formenkreis nach ICD-10 F2 und die Differenzialdiagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung mit psychotischen Symptomen gemäss ICD-10 F33 beziehungsweise ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner dissoziativen Störung gemäss ICD-10 F44.9. Keinen Einfluss auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit mass er den Diagnosen einer Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54) und einer Panikstörung (S. 98) zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu gab er an, die vom behandelnden Psychiater Dr. E.___ gemachten Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zum Krankheitsbild der Explorandin enthielten im Kern ernstzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmende Feststellungen, die sich mit dem Krankheitsbild der Explorandin tie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fer auseinandersetzten als die Vorgutachten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlicherseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Kern geteilt werden könnten. Bei der Exploration habe die Beschwerdeführerin akus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische und optische Halluzinationen vorgetragen. Aus seiner langjährigen kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Erfahrung seien die Art des Vortrags und der damit verbundene Affekt jedoch eher nicht passend zu einer paranoiden Schizophrenie, was jedoch keine objektive Bewertung darstelle. Er erachte eine Querschnittuntersuchung als un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geeignet zur endgültigen Festlegung der Diagnose und schliesse sich der Emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlung des behandelnden Psychiaters Dr. E.___ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/116/1-21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; E. 4.4) sowie gemäss Austrittsbericht der I.___ vom 13. Juni 2014 (Urk. 8/116/22-25; E. 4.3) an, eine stationäre Abklärung durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen mit Verhaltensbeobachtung, um die endgültige Diagnosestellung her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beizuführen. Gemäss haaranalytischem Befund sei eindeutig festzustellen, dass die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine ausreichende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuroleptischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation im Zeitraum September 2014 bis Mitte Februar 2015 gehabt habe. Damit sei das vermeintli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Krankheitsbild als unbehandelt und als instabil anzusehen (S. 97).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend schlug der Gutachter eine stationäre psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Ziel der abschliessenden Diagnostik unter Verhaltensbeobachtung und medikamentös therapeutischer Einstellung unter Objektivierung der Com</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pliance per Blutspiegelkontrollen vor. Hierunter könne dann die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestimmt werden (S. 99).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 9. bis zum 13. November 2015 wurde die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeklärt. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 18. Dezember 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/141)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte der leitende Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ folgende Diagnosen (S. 37 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ombinierte Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und emotional-instabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Zügen (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omatoforme Störungen (ICD-10 F45)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undifferenzierte Somatisierungsstörung inkl. Hyperventilation, Kardiophobie, Dysfunktionen des oberen und unteren Magen-/Darmtraktes sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Kopfschmerzen (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dissoziative Empfindungs-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Bewegungsstörungen inkl. Pseudohalluzinatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen im Rahmen des histrionischen Erlebensmodus (ICD-10 F44.4/F44.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angststörung und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diverse Phänomene der dysfunktionalen Störungsbewältigung bei abnormem Krankheitsverhalten (im Rahmen ihrer Persönlichkeitsstörung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber nannte Dr. C.___ noch folgende somatischen Komor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">biditäten (S. 38):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cervicobrachiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Autosomale dominant-vererbte polyzystische Nierenerkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ektasie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cerebri </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">media</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Hirnbasisaneurysma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. n. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septumplastik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vegetative Hyperlabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Multiple Unverträglichkeiten (Medikamente, Nahrungsmittel)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrisch-diagnostischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei dieser 47jährigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, familiär mit erblichen Nieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leiden, Epilepsie, Diabetes und psychischer Belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gsreaktion belasteten Explorandi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sicher nicht mit einer einzigen diagnostischen Kategorie auszuk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmen, zumal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine seltene Vielfalt an Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men aus den verschiedensten psychopathologischen und psychosomatischen Funktionsberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen aufweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (neben einer beachtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somatischen K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität). So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dürfe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es nicht erstaunen, dass bei ihr auch schon eine Vielzahl von psychiatrischen Diagnosen (affektive und schizophrene Psychosen, Angst- und Zwangsstörung, somatoforme Störung, aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">simulatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tendenzen) gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden seien (S. 38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um hier etwas Ordnung zu schaffen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunächst die Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge gestellt werden, welche Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomenkomplexe im Vordergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestanden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als die Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randin aus der Arbeitswelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschieden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Genau genommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal der Fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 2004 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr die Se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icestelle gekündigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, worauf sie arbeitslos </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und schliesslich ausgesteuert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie jedoch einem Beschäftigungsprogramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugeteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches für sie vom 21.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2004 bis zum 22.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedauert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das zweite Mal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Arbeit zirka 50 cm von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stuhl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rauf sie wegen hartnäckig persistierender Rückenschmerzen bis auf weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsunfähig geschrieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enderweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> später auch Schmerzen im rechten Bein, im Kreuz und in der rechten Beckenseite an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf die Bauchdecken und schliesslich auf die ganze Wirbelsäul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeweitet hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da nun auch noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fibromyalgische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden mit empfindlichen Tender-Points sowie eine Hy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posensibi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität der ganzen linken Körperhälfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich sogar von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesprochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieses Phänome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdenausbreitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomausweitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannt werden. Allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gemischte Symptomatik aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ängstlichkeit und De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressivität schon seit den frühen 2000er Jahren bekannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem sie sich 1999 mit einem schizophrenen Schweizer verheiratet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher sie später in der Psychose offenb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar mit einem Messer bedroht hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e. Dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer psychiatrischen Untersuchung von 2008 bereits die Diagnose von Angst- und depressiver St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">örung gemischt (seit 2001 beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend) gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Begleitsymptomatik scheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Jahre hin weiter bestanden zu haben, ohne aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit grundsätzlich in Frage gestellt zu ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Gleichwohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Folge sechsmal zum Bezug von Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeldet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rweil sie eine Vielzahl von Kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niken (vorab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausrichtung) konsultiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, um verschiedene vermutete körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he (und psychische) Beschwerden abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klären, wodurch sich eine beachtliche Symptomenliste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergeben habe (S. 38 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fortan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich ihre Symptomatik jedoch nahezu gl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eichgewichtig auf zwei verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Ebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Einerseits auf der physischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig wohl: psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebene, wo sich zu den Angst- und Depressionszeichen mit der Zeit auch psychotisch anmutende Phänomene hinzugesellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, nämlich S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhören und optische Halluzinationen. Anderseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig über verschiedenste körperl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iche Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche mit der Zeit die verschiedensten Organsysteme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfasst hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die mit den tatsächlich zur Verfügung stehenden somatischen Bef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unden jedoch schlecht zu verein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dementsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heute der Schluss gezogen werden, dass bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl auf der organischen Ebene wie auch auf der psychosomatischen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch auf der psychopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thologischen Ebene Störungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phänomene zu berücksichtigen und separat zu diagnostizieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die oben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehende aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnoseliste versuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesem Umstand Rechnung zu tragen. Wenn von einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und emotional-instabilen Zügen gesprochen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, so erfasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Klassifizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung einerseits kriteriengelei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet die Persönlichkeitsstruktur, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che die Explorandin unter a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lltäglichen Bedingungen aufweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gleichzeitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dabei aber auch ein Vulnerabilitätsfaktor benannt, welcher die Art und Weise ihrer Störungsbewältigung (unter Belastungssituatione</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n psychosozialer und somatisch-medizinischer Art) deutlich mitbestimme (S. 39 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht müssten die Kriterien gemäss ICD-10 für eine Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung im Wesentlichen als erfüllt betrachtet werden. Im Vordergrund stünden dabei eine hohe Dramatisierung der Befindlichkeitsstörungen, verbun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Suggestibilität, labiler Affektivität und aufmerksamkeitsbindendem Verhalten. Damit könnten zumindest drei, allenfalls vier Kriterien der histrioni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Persönlichkeitsstörung als erfüllt betrachtet werden. Was als zweites auffalle, sei die hochgradige Affektlabilität, die zum Teil bereits durch die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Persönlichkeitsdiagnose erfasst werde. Wenn man nun zusätzlich emo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tional-instabile und impulsive Züge bei der Explorandin diagnostiziere, so seien auch ihre hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verstimmbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Richtung Angst und Depression besser erklärt, zumal sie offenbar vorwiegend in diese Richtung entgleise (S. 41 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasse man als nächstes die präsentierte Symptomatik ins Auge, so werde diese von der Psychogenese her deutlicher. Insbesondere die Tatsache, dass das Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild über das Spektrum der typischen somatoformen Störungen hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen sei und sogar dissoziative Empfindungs- und Bewegungsstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Trugwahrnehmungen wie optische und akustische Halluzinationen umfasse, sei mit einer solchen Persönlichkeitsstörung gut vereinbar (S. 42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der diversen psychovegetativen Reizerscheinungen mit Hyper- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventila</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kardiophobischen Ängsten, hartnäckigen Verdauungsstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im oberen und unteren Darmtrakt, Spannungskopfschmerzen und Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden, könnte zumindest eine undifferenzierte Somatisierungsstörung diagnostiziert werden. Undifferenziert auch deshalb, weil sicher noch eine zweite somatoforme Störung diagnostiziert werden könne, nämlich die chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bleibe eine Diskrepanz zwischen Ausmass und Qualität der Beschwerden und den effektiv vorhandenen somatisch-medizinischen Pathologien bestehen. Was die besagten dissoziativen Empfindungen und Bewegungsstörungen angehe, so wären dazu die nicht neurologisch begründbaren peripheren Sensibilitätsausfälle zu nennen, insbesondere die mitteliniennah begrenzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemihypästhesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche am ehesten als Konversionssymptom (sog. somatoforme Dissoziation) aufgefasst werden könnte. Unter die dissoziativen Bewegungsstörungen dürften Phänomene wie der akute Kraftverlust, vorab in den Händen und Beinen, fallen (S. 43 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich seien sogar psychotisch anmutende Phänomene wie optische und akustische Halluzinationen aufgetreten. Während eine Halluzination als völlig real empfunden werde, wisse der Betroffene bei einer Pseudohalluzination, dass es sich nicht um eine reale Wahrnehmung handle. Wenn einer Pseudohalluzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nation ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauerhafter Affekt zugrunde liege (im Falle der Explorandin bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise ihre Gram über die Kinderlosigkeit), werde von einer katathymen Pseudohalluzination gesprochen, was im Falle der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdeführerin berichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwarzen Frau der Fall sein könnte. In diesem Zusammenhang könnte von Interesse sein, dass es sich bei der von der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schilderten schwarzen Frau, welche Kinder raube, keineswegs um eine spontane psychotische Produktion handle. Vielmehr gehe es um die mythologische, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise dämonologische Figur der Lilith, welche im Zweistromland ihren Ursprung habe und in vielen Modifikationen in die neueren Kulturen Einzug er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten habe. Auch im aramäischen Kulturkreis, dem die Explorandin angehöre, spiele Lilith in Legenden und Dämonologien als Inkubus-Dämon, welcher des Nachts die Menschen heimsuche und auf vielfältige Art den Kindstod verursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen könne, eine wichtige Rolle. Mit ihrer Affinität zur Nacht werde der Gestalt der Lilith vorzugsweise die Farbe Schwarz zugeordnet (S. 44 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Stimmenhören betreffe, so handle es sich hierbei weder um ein notwendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges, noch ein hinreichendes Kriterium zur Diagnose einer Schizophre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie. Wie aus neueren epidemiologischen Studien hervorgehe, müsse davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden, dass die Zahl der Stimmenhörer die Zahl der Schizophrenen um zirka ein Zehnfaches übertreffe. Es erscheine sinnvoll, die Diagnose einer (paranoiden) Schizophrenie nicht anhand von Halluzinationen zu stellen. Eine ungleich höhere diagnostische Wertigkeit hätten Störungen des Ich-Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seins wie etwa das Gefühl, ferngesteuert zu sein, sich aufzulösen oder keine Grenze nach aussen mehr zu haben, Phänomene, welche bei der Explorandin nicht aufgetreten seien. Ausserdem schliesse der Begriff der Psychose ein, dass bei einer Person der Realitätsbezug zumindest phasenweise verlorengehe, wodurch ein desorganisiertes Verhalten resultiere, welches in keiner Relation mehr zur sozialen Wirklichkeit stehe, was gewöhnlich eine (notfallmässige) Kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nikeinweisung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">notwendig mache. Auch ein solcher Zustand sei aus der Vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichte der Explorandin nicht bekannt. Von daher könne die Diagnose einer endogenen Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis trotz teilweiser hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">produktiver Symptomatik nicht bestätigt werden (S. 46 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die Angst- und Depressionssymptomatik hielt der Gutachter so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann fest, dass die gemischte Störung von Angst und Depression anscheinend bereits vor der somatoformen Störung diagnostiziert worden sei. Dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend könnte sie als teilweise eigenständige psychische Belastungsreaktion bei einer emotional labilen und haltschwachen Grundpersönlichkeit gesehen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, welche auch zeitlich unabhängig von den somatoformen Beschwerden aus einer erwiesenen Belastungssituation (zum Beispiel die Ehe mit einem schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phrenen Mann) hervorgegangen sei (S. 47 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Krankheitsverhalten der Beschwerdeführerin wurde vom Gutachter als höchst auffällig bezeichnet. Aus Anamnese und Befund seien die folgenden Phänomene fassbar (S. 48 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravation oder starke Verdeutlichungstendenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomausweitung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstlimitierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">final ausgerichtete Entschädigungshaltung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsregression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (physisch wie psychisch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übertriebenes, resp. fixiertes Schonverhalten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verharren in der Krankenrolle</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subjektive Leistungsinsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">introzeptiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wahrnehmungsstil mit amplifizierender oder gar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katastrophisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptombewertung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypochondrische Verarbeitungstendenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangelnde Leistungsmotivation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu komme eine fast unverrückbare Überzeugung des eigenen Krank- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behindertseins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zusammen mit einer wohl kulturell mitgeprägten Vorstellung, dass Besserung und Heilung am ehesten aus konsequentem Schonverhalten zu erwarten seien, weshalb wenig Verständnis für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reaktivierende oder abhärtende Massnahmen aufgebracht werde. Angesichts der vielen festgestellten Inkonsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzen und Diskrepanzen ging der Gutachter von einem abnormen Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten der Beschwerdeführerin aus, welche sich nicht mehr aus ihrer Schon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung herausbewegen lasse, obwohl ihre Situation genügend abgeklärt sei und eine angemessene Beschäftigungssituation nicht zu schwereren Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäden führen müsste (S. 49 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit erachtete der Gutachter die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als ungelernte Servicekraft infolge der mangelhaften Sprachbeherr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schung und Kommunikationsfähigkeit sowie des ostentativen Ausdrucksverhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens beziehungsweise der Leidensäusserungen als suboptimal. Eine optimal an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste Tätigkeit dürfte nicht mit Kundenkontakt, einer lärmigen Umgebung, viel sprachlicher Kommunikation und physisch einseitiger Belastung einherge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Eine solche stressarme und berechenbare Tätigkeit wäre im medizinischen Sinne durchaus zumutbar. Durch Ablenkung, Erfolgserlebnisse und wertvolle soziale Kontakte könnte von einer solchen Aktivität theoretisch sogar eine sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilisierende Wirkung ausgehen. Mit Blick auf die relativ dürftigen Ressourcen, womit auch IV-fremde Faktoren wie bescheidene Intelligenz, schwache Sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse und mangelhafte Akkulturierung gemeint seien, seien der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bezüglich Leistungsquantität und Durchhaltevermögen sicher ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Grenzen gesetzt. Unter Berücksichtigung der erschwerenden Faktoren ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss den Foerster-Kriterien könnte hier rein medizinisch-theoretisch von einer maximal zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 70 % ausgegangen werden (S. 53 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 gab der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter an, die diagnoserelevanten Befunde fänden ihre Ausprägungsform vor allem durch das maladaptive Krankheitsverhalten mit diversen Phänomenen der dysfunktionalen Beschwerdebewältigung wie Aggravation, Symptomaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitung, Selbstlimitierung und so weiter. Seines Wissens seien keine ernstzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsversuche unternommen worden. Auch könne nicht von effek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Behandlungsversuchen gesprochen werden, zumal die Explorandin gar keine konsequente psychopharmakologische Behandlung zulasse. Aus den Komorbiditäten auf somatischer wie auch auf psychiatrischer Ebene könne aus gutachterlicher Sicht eine maximal 30%ige Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden. Die Persönlichkeitsstörung wirke sich in recht typischer Weise auf die Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverarbeitung der Explorandin aus. Reale Belastungen in der Lebensge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichte sowie eher knappe interne und externe Ressourcen könnten diese per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsinhärenten Tendenzen zum maladaptiven Krankheitsverhalten noch begünstigen. Auf den bisherigen Störungsverlauf hätten auch psychosoziale und soziokulturelle Faktoren Einfluss genommen beziehungsweise stünden einer aktiven Störungsbewältigung im Wege. Zu den Ressourcen zählte der Gutachter die solide, jedoch kinderlose Ehe der Beschwerdeführerin (S. 55 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Konsistenzprüfung entstehe insgesamt der Eindruck, dass die Exploran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">din sich für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minima</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ausgeprägter Schonhaltung nicht nur in be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruflicher, sondern auch in privater Hinsicht entschieden habe und kaum noch aktiv gegen ihre subjektive gesundheitliche Beeinträchtigung, beziehungsweise ihre Erwerbslosigkeit angehe. Was ihre passive Lebenseinstellung und ihre weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Leistungsverweigerung angehe, so sei mithin eine gewisse Konsistenz gegeben. Die entscheidenden Diskrepanzen bestünden dagegen zwischen ihren dramatisierenden Beschwerdeschilderungen und den wenig beeindruckenden objektivierbaren strukturellen und funktionellen Ausfallserscheinungen. Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine weitere erhebliche Diskrepanz zwischen dem angeblich hochgradigen Leidensdruck und den bescheidenen therapeutischen und rehabilitativen Bemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungen, welche die Explorandin überhaupt zulasse. Dies berechtige zu Zweifeln an der Authentizität ihres dramatisch präsentierten Leidenszustandes (S. 56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. April 2016 nahm der behandelnde Psychiater Dr. E.___ zum Gutachten des Psychiatrischen Zentrums B.___ vom 18. Dezember 2015 Stellung (Urk. 8/152) und erklärte sich mit der diagnostischen Zuordnung als „durchaus zufrieden“. Gestützt auf die Angaben im Gutachten, namentlich die multiplen Pathologien, die Persönlichkeitsstörung, die ungünstigen Befunde be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Foersterschen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien, die mangelnden Ressourcen sowie die dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionale Krankheitsbewältigung schätze er die Arbeitsunfähigkeit auf 75 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. C.___ vom 18. Dezember 2015 (Urk. 8/141; E. 4.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortet es doch die Frage nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Es beruht auf einer eingehenden psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche im Rahmen einer einwöchigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt wurde,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Der Gutachter schilderte ausführlich die von der Beschwerdeführerin erwähnten Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und Einschränkungen und setzte sich detailliert damit sowie mit dem psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Kontext auseinander. Die Expertise wurde in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere der bisher erstatteten Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Stellungnahmen von Dr. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, abgegeben und sie leuchtet in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überaus ausführlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation ein. In diesem Sinne erscheinen die Schlussfolgerungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter würdigte namentlich die von der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgetra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuelle Symptomatik, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sämtlichen involvierten Ärzten Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in der diagnostischen Zuordnung bereitete. Seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlich begründete Beurteilung der Symptomatik ist für den medizinischen Laien nachvollziehbar und vermag zu überzeugen, was auch vom behandelnden Psychiater Dr. E.___ anerkannt wird (Urk. 8/152; E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter stimmten Dr. E.___ und der Gutachter Dr. C.___ darin überein, dass in den letzten Jahren eine Verschlechterung der psychischen Symptomatik einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten ist. Infolge des schleichenden Auftretens der verschiedenen Symptome präsentierte sich die Befundlage erstmals im April 2013 mit einem unüberseh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Beschwerdebild, was Dr. E.___ zur Diagnose einer Schizophrenie nach ICD-10 F20.00 bewegte (Urk. 8/91/1-5; E. 4.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die diagnostische Einordnung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vielfältigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychotischen und somatisch nicht unterlegten körperlichen Symptome bereitete den verschiedenen involvierten Fachärzten erhebliche Mühe, weshalb sich eine stationäre Begutachtung als notwendig erwies. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Gutachter Dr. C.___ im Rahmen einer differenzierten Betrachtungsweise unter den Diagnosen einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0), einer undifferenzierten Somatisierungsstörung ICD-10 F45.1), einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) und von dissoziativen Empfindungs- und Bewegungsstörungen (ICD-10 F44.4/F44.6) subsumierte Symptomatik (Urk. 8/141 S. 37; E. 4.6) stellt eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes dar, welche im Rahmen der Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung zu berücksichtigen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es in sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Fällen gesundheitlicher Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen keineswegs allein Sa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che der mit dem konkreten Einzelfall (gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich) befassten Arztpersonen, selber ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend und für die rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende Stelle (Verwaltung, Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindlich zu entscheiden, ob das medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch festgestellte Leiden zu einer (an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauernden oder vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den) Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung wie folgt verteilt: Sa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che des (begutachtenden) Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziners ist es ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens, den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung unter Berücksichtigung der subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschätzung der erhobenen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigungen für die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit kommt der Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son hingegen keine abschliessende Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person zur Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che sie aus ihrer Sicht so sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stanziell wie möglich begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, für die Ermittlung des erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nutzbaren Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögens die Fachpersonen der beruflichen Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet die von ihm attestierte Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in leidensangepasster, stressarmer, berechenbarer Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit den er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerenden Faktoren gemäss den Foerster-Kriterien (Urk. 8/141 S. 54). Diese Einschätzung erfuhr auch nach der Prüfung anhand der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Änderung der auf die somatischen und psychischen Komorbiditäten zurückgeführten Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 55 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Überprüfung der von Dr. C.___ geäusserten Arbeitsfähigkeitseinschätzung aus juristischer Sicht in Anwendung der Standardindikatoren ergibt kein ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">res </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Resultat. Vielmehr kann vollumfänglich auf die nachvollziehbaren und überzeugenden Feststellungen des Gutachters zu den einzelnen Indikatoren verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Überprüfung ist vorliegend rechtsprechungsgemäss (vgl. dazu BGE 141 V 281 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3.) auf die Diagnosen undiffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1), chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), dissoziative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F44.4) sowie dissoziative Empfindungsstörung (ICD-10 F44.6) anzuwenden. Zu Recht wies Dr. C.___ auf das maladaptive Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsverhalten der Beschwerdeführerin mit unter anderem Aggravation, Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomausweitung und Selbstlimitierung hin. Dieses Verhalten ist im Rahmen der komorbiden histrionischen Persönlichkeit zu interpretieren. Darin liegt somit k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Grund für den Ausschluss eines invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierenden Gesundheitsschadens und damit des Leistungsanspruchs vor, was eine Prüfung der zumutbaren Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit nach den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 208 erübrigen würde (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_291/2016 vom 12. August 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2 sowie 9C_899/2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Juni 2015 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angst und depressiven Störung gemischt (ICD-10 F41.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsprechung des Bundesgerichts im Lichte der offiziellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klassi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fikatorischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Umschreibung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ICD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganz allgemein im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes Leiden gelten kann (Urteil des Bu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndesgerichts 8C_55/2014 vom 27. Februar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu bestätigen ist weiter die Berücksichtigung der Verweigerung einer konsequenten psychophar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">makologischen Behandlung im Rahmen der Behandlungsresistenz und des Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densdrucks wie auch das Ablehnen der seitens der Ärzte der I.___ empfohlenen Abklärung im stationären Setting, dem sie sich erst auf Druck der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (Urk. 8/135) unterzog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz Ausklammerung der psychosozialen und soziokulturellen Belastungsfaktoren verbleiben der Beschwerdeführerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund ihrer Persönlichkeitsstörung und des sozialen Kontextes wenige persönli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che und soziale Ressourcen, um mit ihren Leiden umzugehen. Auf der anderen Seite ergibt sich aus der Verweigerung einer Psychopharmakotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie aus den übrigen Akten das Bild einer in passiver Erwartungshaltung verharrenden Frau, die kein Interesse an einer Wiedereingliederung in die Erwerbstätigkeit hat und bisher auch keine Anstalten in diese Richtung selbständig unternommen hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m privaten Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar von einer gewissen Einschränkung des Ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivitätsniveaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit ausgeprägter Schonhaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen werden, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hier nicht zuletzt die fehlende Erwerbstätigkeit und die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten eine Rolle spielen dürften. Auch ist mit der jahrelan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Dr. E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein gewisser Leidensdruck durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us ausgewiesen. Jedoch lässt sich in einer Gesamtwürdigung nicht auf eine versicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb es mit der 70%igen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit aufgrund der Komorbiditäten sein Bewenden hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, die schon lange bestehenden und unumstrittenen somatischen Diagnosen seien ausser Acht gelassen worden (Urk. 1 S. 4). Dem ist zu entgegnen, dass sich den Akten und insbesondere dem Bericht des Hausarztes Dr. F.___ (Urk. 8/98/1-5; E. 4.2) diesbezüglich keine relevante Veränderung im Vergleich zur Situation im Februar 2013 (E. 3.2) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen lässt. Insbesondere verneinte der Hausarzt eine objektive Gefährdung durch die neu aufgetretenen und im I.___ abgeklärten kardi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alen Symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu ferner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nik für Kardiologie, vom 12. Februar 2013, Urk. 8/98/9-10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass diese aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings nach der Beurteilung des Hausarztes eine erhebliche Verstärkung der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik verursachen, ist bereits aus psychiatrischer Sicht erläu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tert worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der gesamten medizinischen Aktenlage steht nach dem Gesagten fest, dass die Beschwerdeführerin in einer wechselbelastenden reizarmen Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine angestammte Tätigkeit definierte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht (Urk. 8/16 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Später ging sie von einer Hilfsarbeitertätigkeit aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/85). Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin in ihrem Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matland eine Ausbildung als Schneiderin absolvierte (Urk. 8/66 S. 4) und als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätig war. 1996 kam sie in die Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/4 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Hier war sie zunächst als Hilfsköchin tätig und wechselte dann in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Service (Urk. 8/141 S. 9). Nach dem Stellenverlust 2003 war sie bis zur Aussteuerung im Jahre 2005 arbeitslos (Urk. 8/4 S. 4). In dieser Zeit absolvierte sie ein Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierungsprogramm für Stellensuchende im Service (Urk. 8/10). Ab 2008 hatte sie wieder verschiedene Anstellungen als Servicemitarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> inne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daneben war sie zeitweise als Verkäuferin tätig (Urk. 8/59 S. 5, Urk. 8/66 S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An ihrer letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Stelle hatte die Beschwerdeführerin neben der Servicetätigkeit auch Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsaufgaben. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Mai 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verunfallte sie während einer Putzarbeit (Urk. 8/83/5). Seither </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr erwerbstätig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/66 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ferner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/95).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der in der Schweiz nie im gelernten Beruf erwerbstätig gewesenen Beschwerdeführerin anhand des statistischen Lohnes einer Hilfsarbeiterin zu ermitteln. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwendung der Beschwerdeführerin, wonach das vom Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebene Anforderungsprofil einer leidensangepasster Tätigkeit eher einem geschützten Arbeitsplatz entspreche (Urk. 1 S. 2), kann nicht gefolgt werden, weil der Tabellenlohn Kompetenzniveau 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Vielzahl von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten ohne Kundenkontakt und übermässigen Lärm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfasst.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Derselbe Tabellenlohn ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demzufolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch für die Bestimmung des Invalideneinkommens massgebend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die gutachterlich attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit dem recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss vorzunehmenden leidensbedingten Abzug de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmt (Urteil des Bundesgerichts 8C_358/2017 vom 4. August 2017 E. 2.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht einen Abzug von 25 % geltend (Urk. 1 S. 3). Ein leidensbedingter Abzug in dieser Höhe ist vorliegend jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Negativ auf das Lohnniveau wirkt sich aus, dass die Beschwerdeführerin nur für wechselbelastende reizarme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten ohne Kundenkontakt eingesetzt werden kann, weshalb sie auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht beeinträchtigten Bewerbern benachteiligt ist. In Würdigung dieses Umstands erscheint eine Reduktion des statistischen Lohnes von höchstens 10 % als angemessen. Daraus ergibt sich ein rentenausschliessender Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 37 % (30 % + 70 % x 0.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies führt zur Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen, infolge bewilligter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubMeier-Wiesner</p><p></p></div> </div></body></html>