<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00540</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">Mai 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, ist diplomierter Kaufmann und arbeitete seit dem Jahre 2004 als Büroangestellter (Urk. 5/5 Ziff. 5.3-4), als er sich am 10. November 2015 unter Hinweis auf Depressionen bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 5/5 Ziff. 6.1). Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und verneinte nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51-52, Urk. 5/55) mit Verfügung vom 18. Februar 2019 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 5/73). Die dagegen am 21. März 2019 beim hiesigen Gericht erhobene Beschwerde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/81/3) zog der Versicherte am 3. Juli 2019 wieder zurück, worauf der Prozess Nr. IV.2019.00218 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 5. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschrieben wurde (Urk. 5/86).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zusatzgesuch vom 21. Juni 2019 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 5/84). In der Folge tätigte die IV-Stelle erneut medizinische (Urk. 5/87, Urk. 5/94-95</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 5/99</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwerbliche Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen (Urk. 5/93)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung (Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 11. Januar 2021, Urk. 5/120). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/122, Urk. 5/127, Urk. 5/135)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 22. Juli 2021 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 5/137 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 12. September 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 22. Juli 2021 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. Oktober 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Schlussfolgerungen bildet – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls neben standar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). </span></p><p><span> </span><span>Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand hängt stets von der Frage</span><span>stellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab (erwähntes Urteil 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 22. Juli 2021 gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die ausgewiesenen Diagnosen hätten keine länger andauernde oder bleibende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers. Damit bestehe kein Leistungsanspruch (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2021 wies die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hin, dass das Gutachten die rechtlichen Anforderungen voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich erfülle und ihm damit volle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweiswert zukomme. Es werde darin kein Gesundheitsschaden ausgewiesen, welcher den Beschwerdeführer in seiner angestammten oder einer angepassten Tätigkeit einschränke (Urk. 4 S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, er leide an einer paranoid-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halluzinatorischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychose sowie einer isthmischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen und beantragte damit sinngemäss die Prüfung eines Leistungsanspruchs (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. Juni 2019 (Urk. 5/84)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 5/93) und medizinische Abklärungen (Urk. 5/87, Urk. 5/94-95, Urk. 5/99, Urk. 5/120)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Gericht hat daher in materiell-rechtlicher Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob und gegebenenfalls inwiefern sich die anspruchsrelevanten tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse seit der mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgten Abweisung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines Leistungsanspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 22. Juli 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) in rentenbegründendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mündenden Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. August 2016 fest, aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht bestehe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert, welche sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Seit dem 15. Juni 2015 sei der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig. Ab April 2016 könne ihm eine angepasste Tätigkeit in einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % zugemutet werden. Es sei von einer drohenden Invalidität auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Feststellungsblatt vom 5. Dezember 2017, Urk. 5/47 S. 3 f.). Die Ressourcenprüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der IV-Sachbearbeiterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine fachärztliche Diagnose vorlag, welche gegenwärtig remittiert sei. Eine dauerhafte und erhebliche gesundheitliche Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher verneint. Im Wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch dazu wurde jedoch auch festgehalten, dass der Gesundheitszustand durch eine Weiterführung der Therapie wesentlich verbessert werden könne (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge diagnostizierte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psych</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">otherapeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 22. Januar 2018 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/54/2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und hielt unter anderem fest, die psychische Erkrankung habe sich weitgehend ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigt (Urk. 5/54/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Am 11. September 2018 führte er jedoch ohne Nennung einer Diagnose aus, die Stimmung sei schwer depressiv. Der Beschwerdeführer leide unter leichten, globalen Angststörungen, rezidivierenden Ein- und Durchschlafstörungen, mittelgradigen Konzentrations- und Merkfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörungen sowie Wahnerlebnissen (Urk. 5/63 S. 1 Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer lediglich telefonischen Rücksprache mit dem RAD (vgl. Urk. 5/71 S. 5) ging die Beschwerdegegnerin sodann in der Verfügung vom 18. Februar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus, aufgrund der Diagnosestellung habe sich der psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand bereits verbessert, dies sei auch weiterhin möglich (Urk. 5/73 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt erscheint der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Sachverhalt im Zeitpunkt der Verfügung vom 18. Februar 2019 als ungenügend abgeklärt, weshalb er nicht zum Vergleich, ob mittlerweile eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, herangezogen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kann mangels nachvollziehbarer Arbeitsfähigkeitsbeurteilung zum Zeitpunkt der ursprünglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Vergleich mit der beruflichen Leistungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit zum Zeitpunkt des Revisionsentscheides gezogen werden, ist darauf ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen, wie sich die Arbeitsfähigkeit in diesem Zeitpunkt präsentierte (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.1-2). Gleiches muss gelten, wenn mit der ursprünglichen Verfügung keine Rente zugesprochen, sondern ein entsprechender Anspruch – wie vorliegend – verneint wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der aktuelle Leistungsanspruch des Beschwerdeführers ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend zu prüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 20. März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboischialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5 Grad I mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">foraminalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einengungen beidseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer leide seit Jahren an lumbalen Schmerzen mit wechselnden, ausstrahlenden Schmerzen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gluteal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in letzter Zeit auch zunehmend ins rechte Bein mit Kribbelparästhesien bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorfuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schmerzen seien erklärbar durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">foraminaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einengung beidseits. Der Beschwerdeführer könne die jetzigen Schmerzen jedoch tolerieren und wünsche vorerst kein operatives Vorgehen. Aus seiner Sicht sei der Beschwerdeführer sicherlich im Umfang von 50 % arbeitsfähig für körperlich leichte Arbeiten mit Heben und Tragen von Lasten von maximal 10 bis 15 kg (Urk. 5/77).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 28. März 2019 (Urk. 5/120/25-26) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberärztin, Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anterolist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5/S1 bei isthmischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylolyse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im CT bestätige sich der Befund der isthmischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5 beidseits. Es werde die konsequente Durchführung von rücken- und rumpfstabilisierender Gymnastik empfohlen. Eine operative Intervention sei sicherlich nicht empfohlen. Die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund dieser Diagnose nicht eingeschränkt. Sicherlich sei jedoch bei einer Bürotätigkeit wünschenswert, dass der Beschwerdeführer zwischenzeitlich an einem Stehpult arbeiten könne, um eine Positionsänderung zu ermöglichen (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 11. Juli 2019 folgende Diagnosen (Urk. 5/87 S. 1 Ziff. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoid-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">halluzinatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Psychose nach Schädelhirntrauma im 19. Lebensjahr</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: Entwurzelungs-Psychose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf emotionale Verwahrlosung in Kindheit und Jugend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über dialogisierende und kommentierende Stimmen, welche ihn wütend machten, so dass er auch Angst habe, ein Messer zu nehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestünden taktile Halluzinationen, eine Wahnstimmung und Verfolgungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ideen (S. 2 Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittels der antipsychotischen Medikation werde versucht, die bunte Psychopathologie, welche sich auch immer wieder verändere, zu stabilisieren, was zum jetzigen Zeitpunkt insofern gelungen sei, dass der Beschwerdeführer stundenweise Schlaf finde, seine Emotionen steuern könne und auch die Halluzinationen besser ertrage.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In wöchentlichen psychotherapeutischen Sitzungen werde versucht, die Kindheits- und Jugendsituation, welche wohl durch eine ausgeprägte emotionale Verwahrlosung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer geboren worden sei, zu bearbeiten. Dies sei nur sehr eingeschränkt mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, da er einen ausgeprägten Hang zur Mystik des Heimatlandes habe. Vernach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässigungen beispielsweise durch seine Mutter, welche in Europa durchaus so benannt seien, würden vom Beschwerdeführer verniedlicht, da in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> «üblich» (S. 3 Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denselben Bericht reichte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu datiert am 27. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/94) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein, wobei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handschriftlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ohne weitere Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzte, die psychotherapeutischen Sitzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden nicht mehr wöchentlich stattfinden, und der Beschwerdeführer sei bereit, sich einer amtsärztlichen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung zu unterziehen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Januar 2020 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich eines Telefonats mit der Beschwerdegegnerin aus, der Beschwerdeführer erhalte die höchste Dosis an Medikation. Betreffend akustischen und optischen Halluzinationen habe dadurch leider nicht wirklich etwas verändert werden können. Allerdings habe sich die Stimmung sowie die paranoide Angst etwas gebessert. Der Gesundheitszustand könne in diesem Sinne nicht weiter therapiert werden, der Beschwerdeführer werde einfach damit begleitet. Er komme zuverlässig alle zwei Wochen in die Therapie. Eine Arbeitsfähigkeit sei nicht gegeben (Urk. 5/98).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 8. Januar 2020 (Urk. 5/99)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine paranoid-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halluzinatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.5) und führte aus, die Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sitzungen fänden alle zwei Wochen statt mit der Ansprache, dass sich der Beschwerdeführer jederzeit melden dürfe (Ziff. 1.2). Es bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für alle Tätigkeiten (Ziff. 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Prognose sei infaust (Ziff. 4.3). Die Paranoia stehe einer Eingliederung im Wege (Ziff. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Juni sowie Juli 2020 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch Ärzte der Medizinischen Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) internistisch, orthopädisch, psychiatrisch, neurologisch sowie neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologisch begutachtet. In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung vom 11. Januar 2021 (Urk. 5/120/1-8) vermochten die Ärzte keine Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu nennen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 4.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie sodann folgende (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht-authentische, schwere kognitive Minderleistungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Neugedächtnis, Exekutivfunktionen, Rechnen, Sprache und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Visuokonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">negativer Leistungsverzerrung (Verdeutlichung oder Aggravation/Simulation)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Bezug auf Schwierigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F19.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Asthma bronchiale, zurzeit ohne wesentliche Symptomatik, nur zeitweise Benutzung von Asthmaspray</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorbekannte allergische Diathese (u.a. Gräser)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">allergica</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kardiologischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ausschluss einer organischen Herzkrankheit (2016/2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prostataobstruktionssyndrom Stadium I</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlaxizitätssyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der oberen Extremität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Ellenbogenfrakturen rechts und links im Kindesalter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaligem Unfall durch PKW im Kindesalter mit Schädel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beteiligung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anterolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5/S1 bei isthmischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit intermittierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzen: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emäss CT-LWS vom 21. März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anterolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5/S1 um 5 mm</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">omputertomographisch kein Anhalt für eine Kompression der L5-Wurzeln beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch neurologisch kein Anhalt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Reiz- oder Defizit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatik zum aktuellen Zeitpunkt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auch elektromyographisch kein Hinweis für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">axonale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schädigung in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myotomen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5 beidseits, fraglich diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">axonale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> alte Affektion allenfalls im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myotom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der orthopädischen Untersuchung erklärte der Beschwerdeführer, er habe früher mit Rückenschmerzen zu tun gehabt. Seitdem er regelmässig Übungen durchführe, habe er die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch vergessen. Durch die eigenständigen Übungen lägen keine Beschwerden mehr vor (Teilgutachten Orthopädie, Urk. 5/120/53-65 S. 3 Ziff. 3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend stellte der orthopädische Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, es bestünden keine Funktions- oder Funktionsstörungen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die angestammte oder eine angepasste Tätigkeit (S. 8 Ziff. 7.4). Der Beschwerdeführer könne in allen Bereichen eingesetzt werden, in denen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend sitzende Tätigkeiten ausgeübt würden. Arbeiten in Zwangshaltungen mit repetitiven Rotationsbewegungen der Wirbelsäule oder mit schwerem Heben und Tragen sollten vermieden werden (S. 8 f. Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Rahmen der neurologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 5/120/89-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">108) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte der Beschwerdeführer aus, seit zirka einem Jahr habe er keine Ausstrahlungen mehr ins rechte Bein, es komme nur noch zu gelegentlich leichten, lumbalen Schmerzen, es sei kein Dauerschmerz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6 Ziff. 3.2). Auch bezüglich Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen gab der Beschwerdeführer an, diese kämen nur gelegentlich vor, eher über dem Oberkopf oder über der Stirn, eher drückend, nur aber leichtgradig, während eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> halben bis ganzen Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Alltag sei dies kein Problem (S. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Teilgutachter führte denn auch aus, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eder aus der aktuellen Anamnese noch aus dem MRI-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cranium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 und insbesondere aus dem bio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphischen Verlauf würden sich irgendwelche Hinweise für eine relevante hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">organische Störungssymptomatik belegen lassen. Es lasse sich auch keine signifikante EMG-Pathologie mehr für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Myotom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5/S1 rechts nachweisen. Das Rückenleiden könne somit zwischenzeitlich längst als weitgehend restituiert bezeichnet werden, bei jedoch weiterhin bestehender leicht verminderter Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastbarkeit. Die angestammte Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Office-Tätigkeit mit leichter wechselbelastender Arbeitshaltung dürfe aber als angepas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st gewertet werden (S. 17 Ziff. 7.1). Über die leicht verminderte Rückenbelastbarkeit hinaus bestünden keine Beeinträchtigungen aus neurologischer Sicht (S. 18 Ziff. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Teilgutachter äusserte sich ausführlich zum Befund (Urk. 5/120/66-88 S. 12 f. Ziff. 4.3) und führte aus, das magische Denken, die Angaben zu Dämonen und Zauber stelle kein Korrelat für Ich-Störungen dar, es handle sich vielmehr um kulturspezifische Phänomene (S. 12). Es bestehe eine Neigung zum magischen Denken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anankastische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und narzisstische Persönlichkeitszüge vorhanden. Der Beschwerdeführer schildere phobische Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltensweisen, diese seien jedoch im Hinblick auf die Funktionalität nicht relevant (S. 13). Der Beschwerdeführer habe zwar in der neuropsychologischen Teilbegutachtung bis zu schwer defizitäre Leistungen in den Bereichen Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis, Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen, Sprache, Rechnen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Allerdings sei die Validität dieser Defizite nicht gegeben. Die Leistungen in einem gut standardisierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Performanzvalidisierungstest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien hoch auffällig gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich schlechter als bei Personen mit fortgeschrittener Demenz, neurologischen Patienten, Kindern und Personen mit einer Hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung. Am besten vergleichbar seien seine Leistungen mit den Ergebnissen von Personen, die gebeten worden seien, zu simulieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden weiter Inkonsistenzen innerhalb und zwischen Tests, zwischen klinischer Beobachtung und Testdiagnostik, zwischen Alltagsaktivitäten und Testdiagnostik, innerhalb der subjektiven Angaben, zwischen Angaben in den Akten sowie den aktuellen Resultaten wie auch zwischen den subjektiven Angaben und der klinischen Beobachtung (S. 15). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer würden primär psychosoziale Probleme in verschiedenen Lebensbereichen vorliegen. Im Hinblick auf die geschilderten Stimmen seien dysfunktionale Motive und Verhaltensweisen anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Dabei mache der Beschwerdeführer die in der Kindheit überlieferten Kenntnisse über Magie, Dämonen und Aberglaube nutzbar, um den durchaus vorhandenen psychischen Problemen eine scheinbare Schwere der Symptome zu verleihen, welche den behandelnden Ärzten glaubhaft und schwerwiegend erscheinen und dann auch sehr engagiert diagnostiziert und behandelt würden (S. 18). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend sei von Verdeutlichung bis zur Aggravation auszugehen. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für würden die sonst unauffälligen Befunde im Hinblick auf die Persönlichkeit des Beschwerdeführers sprechen, speziell aber auch das Fehlen von negativen Krankheitssymptomen, die bei chronischen Psychosen üblich seien, die Wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprüche in der Anamnese, der unauffällige psychische Befund, die neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologische Untersuchung im Rahmen der Teilbegutachtung und Nachweis von nicht-authentischen schweren kognitiven Minderleistungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Neugedächtnis, Exekutivfunktionen, Rechnen, Sprache und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visuokonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i negativer Leistungsverzerrung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ferner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Ergebnis des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">REY-Test</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Angaben im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BDI (S. 19). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weder in der bisherigen noch in einer angepassten Tätigkeit sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgesehen vom überwiegend wegen Drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">notwendigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stationären Aufenthalt vom 20. Januar bis 10. März 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben (S. 22 Ziff. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeurteilung (Urk. 5/120/1-8) hielten die Gutachter fest, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie internistischen Befunde führten zu keinen Funktions- und Fähigkeitsstörungen, die die Leistungsfähigkeit in seinem angestammten Beruf einschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund des Asthmas sollten Tätigkeiten unterbleiben, in welchen der Beschwerdeführer reizenden Dämpfen oder Gasen ausgesetzt sei. Auch aus orthopädischer Sicht bestünden keine Funktions- oder Fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen mit Auswirkung auf die angestammte oder eine angepasste Tätigkeit. Aufgrund der invaliden neuropsychologischen Ergebnisse werde das folgende positive Funktionsprofil erstellt, welches aufzeige, welche Leistungen mindestens möglich sein sollten: der Beschwerdeführer könne selbstständig einen Termin wahrnehmen, einem einfachen Gespräch folgen und adäquat Antwort geben. Er verstehe einfache mündliche Anweisungen und könne diese umsetzen. Im Gespräch verliere er den roten Faden nicht. Er sei flexibel, verliere bei Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechseln nicht verstärkt an Geschwindigkeit. Er sei fähig, innerhalb von drei Stunden Bezug auf zuvor gegebene Informationen zu nehmen. Für die Dauer von drei Stunden sei er ausreichend gut belastbar, seine Leistungen würden nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brechen und seine Aufmerksamkeit sei stabil.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar ein leichtgradiges Schädelhirntrauma im 19. Lebensjahr eruiert werden, jedoch ohne Folgeschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus neurologischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es seien keinerlei Zeichen einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen hirnorganischen Schädigung objektivierbar. Auch die aktuelle Anamnese beschreibe diesbezüglich keine verbliebenen Auffälligkeiten, lediglich anfangs für zirka ein halbes Jahr eine posttraumatische Kopfschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik linksseitig, frontal betont. Zumal der Beschwerdeführer nachfolgend auch immer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin ein Studium absolviert habe, sei schlichtweg nicht plausibel, dass hier eine hirnorganische Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung stattgefunden haben solle.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne in allen Bereichen eingesetzt werden, in denen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend sitzende Tätigkeiten ausgeübt würden. Arbeiten in Zwangshaltungen wie beispielsweise Bücken, Kauern oder Knien sowie mit repetitiven Rotations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen der Wirbelsäule oder mit schwerem Heben und Tragen soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mieden werden. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit könne aufgrund der früheren Befunde sowie der Anamneseerhebung und Untersuchung aus ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für die angestammte Tätigkeit als Teamleiter Personalwesen sowie für eine angepasste, wechselbelastende und vorwiegend sitzend ausgeübte Tätigkeit angenommen werden (S. 5 Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistung von 100 % (S. 6 Ziff. 4.7-8). Bei der Behandlung sollte vorrangig das Ziel im Vordergrund stehen, unabhängig von der Krankenrolle Autonomie und neue Perspektiven zu entwickeln. Es seien allenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resilienzorientierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen erforderlich (S. 7 Ziff. 4.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Februar 2021 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Gutachten aus, dieses er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fülle die formalen Qualitätskriterien und sei nachvollziehbar sowie in seinen medizinischen Schlussfolgerungen plausibel (Urk. 5/121 S. 4). Insgesamt sei von Verdeutlichung bis Aggravation auszugehen, es lägen psychosoziale Belastungen vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für diese Beurteilung sprächen die sonst unauffälligen objektivierbaren psychischen Befunde, speziell aber auch das Fehlen von negativen Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomen, die Widersprüche in der Anamnese, die neuropsychologische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung im Rahmen einer Teilbegutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Nachweis von nicht-authen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen schweren kognitiven Minderleistungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Neugedächtnis, Exekutivfunktionen, Rechnen, Sprache und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visuokonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei negativer Leistungsverzerrung (Verdeutlichung oder Aggravation/Simu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lation), ferner das Ergebnis des REY-Memory-Tests sowie der Angaben im BDI (S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Leistungsanspruches ging die Beschwerdegegnerin insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten davon aus, dass keine Diagnosen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen, welche sich länger andauernd oder bleibend auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken, und verneinte dementsprechend einen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden sowie das Verhalten des Beschwerdeführers und wurde in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben. Darüber hinaus le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chtet es auch in der Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und enthält nachvollziehbar begründete Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen. Dies betrifft insbesondere auch die Feststellungen betreffend das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aggravatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. nachfolgend E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die somatischen Beschwerden betrifft, so machte der Beschwerdeführer in der Beschwerde geltend, er leide an einer isthmischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen (E. 2.2). Im Rahmen der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung erklärte der Beschwerdeführer jedoch selber, es lägen keine Beschwerden mehr vor beziehungsweise es komme nur noch zu gelegentlichen leichten, lumbalen Schmerzen. Seit er regelmässig eigenständige Übungen durchführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, könne er die Rückenschmerzen vergessen. Auch bezüglich der Kopfschmerzen hielt er ausdrücklich fest, diese seien im Alltag kein Problem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuelle Arztberichte, aus welchen ein Wiederauftreten von akuten und leistungslimitierenden Schmerzen ersichtlich wär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, liegen sodann nicht vor. Die Beurteilung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten deckt sich vielmehr mit derjenigen durch die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche am 28. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten hatte, die Arbeitsfähigkeit sei nicht eingeschränkt (E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist daher ohne Weiteres davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht nicht eingeschränkt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes führten die Gutachter aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdeutlichung bis zur Aggravation auszugehen (E. 3.6).</span></p><p><span> </span><span>Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig keine versicherte Gesundheits</span><span>schädigung vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht. Hinweise auf solche und andere Äusserungen eines sekundären Krankheitsgewinns ergeben sich namentlich, wenn: eine erheb</span><span>liche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Ver</span><span>halten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschränkungen im All</span><span>tag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, 131 V 49 E. 1.2, je mit Hinweisen). Wann ein ver</span><span>deutlichendes Verhalten (nur) verdeutlichend und unter welchen Voraus</span><span>setzungen die Grenze zur Aggravation und vergleichbaren leistungshindernden Konstellationen überschritten ist, bedarf einer einzelfallbezogenen, sorgfältigen Prüfung auf einer möglichst breiten Beobachtungsbasis auch in zeitlicher Hin</span><span>sicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_165/2021 vom 2. Juli 2021 E. 4.2.1 mit Hin</span><span>weisen).</span></p><p><span> </span><span>Besteht im Einzelfall Klarheit darüber, dass solche Ausschlussgründe die Annahme einer Gesundheitsbeeinträchtigung verbieten, so besteht von vorn</span><span>herein keine Grundlage für eine Invalidenrente, </span><span>selbst</span><span> wenn die </span><span>klassifikatorischen</span><span> Merkmale einer Störung gegeben sein sollten (vgl. Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG). Soweit die betreffenden Anzeichen neben einer aus</span><span>gewiesenen verselbständigten Gesundheitsschädigung auftreten, sind deren Aus</span><span>wirkungen derweil im Umfang der Aggravation zu bereinigen (BGE 141 V 281 E. 2.2.2, Urteil des Bundesgerichts 8C_165/2021 vom 2. Juli 2021 E. 4.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl der psychiatrische Teilgutachter als auch die neuropsychologische Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterin begründeten ausführlich und detailliert, aus welchen Gründen sie zur ihrer Einschätzung einer Verdeutlichung beziehungsweise Aggravation gelangten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> listeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diverse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Inkonsistenzen innerhalb und zwischen Tests, zwischen klinischer Beobachtung und Testdiagnostik, zwischen Alltags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktivitäten und Testdiagnostik, innerhalb der subjektiven Angaben, zwischen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben in den Akten sowie den aktuellen Resultaten wie auch zwischen den sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Angaben und der klinischen Beobachtung auf (E. 3.6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So gebe es klinisch keine durchgehenden Probleme mit dem freien Gedächtnisabruf und keine Mühe, auf zuvor gemachte eigene Aussagen Bezug zu nehmen. In Alltags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen sei der Beschwerdeführer nicht übermässig verlangsamt, doch test</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostisch zeigten sich in allen diesbezüglich relevanten Bereichen bis zu schwere Einschränkungen. Der Beschwerdeführer könne weiter Termine selbständig wahrnehmen und fahre noch Auto, könnte dies aber rein test</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostisch nur noch mit Unterstützung respektive nicht mehr. Anhand der gezeigten Leistungen wäre der Beschwerdeführer den Behandlern wegen seiner deutlichen Verlangsamung sowie Vergesslichkeit aufgefallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und er wäre ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutig nicht fahrgeeignet. Zudem wäre er in vielen Belangen auf enge Betreuung angewiesen. Der Beschwerdeführer gebe weiter an, dass er im Haushalt aufgrund der Konzentrationsprobleme keiner Arbeit mehr nachgehen könne, er könne je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch noch Auto fahren sowie administrative Aufgaben erledigen. Für die gezeigten testdiagnostischen Resultate könne kein ätiologischer Faktor aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht werden, zumal die Leistungen des Beschwerdeführers schlechter seien als diejenigen der meisten Patienten. Psychische Probleme könnten zwar ebenso wie Schmerzen zu kognitiven Einschränkungen führen, könnten jedoch weder die Art noch das Ausmass erklären (Urk. 5/120/80). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der neurologische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter berichtete über Inkonsistenzen, so ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der Beschwerdeführer angegeben, sich kaum an Träume zu erinnern, im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung jedoch stereotype Träume beschrieben. Zudem berichte der Beschwerdeführer, er nehme täglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein, ein Substanznachweis sei jedoch nicht möglich (Urk. 5/120/106 Ziff. 7.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An der Schlüssigkeit des MEDAS-Gutachtens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts zu ändern. Hinsichtlich ihrer Ausführungen gilt es zunächst zu berücksichtigen, dass ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung zumindest als hausarztähnlich bezeichnet werden muss, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb hier eine gewisse Zurückhaltung bei der Würdigung ihrer Berichte ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bracht ist (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Abgesehen davon ist bezüglich der von ihr gestellten und vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerde geltend gemachten Diagnose einer paranoid-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halluzinatorischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychose nach Schädel-Hirn-Trauma (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3) festzuhalten, dass keine neurologischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen infolge des Autounfalles im 19. Lebensjahr aktenkundig sind, und sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihrer Beurteilung insbesondere auf die subjektiven An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben des Beschwerdeführers abstützte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3-5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist damit der medizinische Sachverhalt gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Januar 2021 als dahingehend erstellt zu betrachten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht in seiner Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht eingeschränkt wird. Das psychiatrische Beschwerdebild wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem Aggravationsverhalten dominiert, weshalb auch diesbezüglich kein rechtserheblicher invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt. Der Beschwerdeführer ist damit sowohl in seiner angestammten als auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 22. Juli 2021 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>