B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-6331/2013 U r t e i l v o m 1 2 . D e z e m b e r 2 0 1 4 Besetzung Richter Markus Metz (Vorsitz), Richterin Michela Bürki Moreni, Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Susanne Raas. Parteien A._______, …, RS-..., vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic, …, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Rentenrevision, Verfügung vom 4. Oktober 2013. C-6331/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Der […] 1957 geborene A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Be- schwerdeführer) ist Staatsangehöriger von Serbien mit Wohnsitz in Se r- bien. In den Jahren 1987 bis 1996 hatte er als Bauhilf sarbeiter in der Schweiz gearbeitet und hierbei Beiträge an die schweizerische AHV/IV entrichtet ( Akten der IV -Stelle für Versicherte im Ausland bis zum 13. September 2011 [ nachfolgend: IV-act.] 7). Am 14. Oktober 1996, d a- mals noch mit Wohnsitz in der Schweiz, meldete er sich erstmals zum Bezug einer Rente der schweizerischen Invalidenversicherung an (IV - act. 1). B. Mit Verfügung vom 7. Juli 1998 lehnte die IV -Stelle B._______ das Be- gehren des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung ab (IV- act. 32). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsg e- richt des Kantons B._______ mit Entscheid vom 3. November 1999 ab (IV-act. 45). C. Mit Schreiben vom 8. Okt ober 2002 stellte der Versicherte, vertreten durch lic. iur. Gojko Relic, ein neues Leistungsgesuch (IV-act. 52). Die in- folge seines Wegzugs ins Ausland zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend auch: Vorinstanz) verfügte am 15. Deze m- ber 2003, der Versicherte habe ab dem 15. Oktober 2002 Anspruch auf eine halbe IV-Rente (IV-act. 120). D. Gegen die Verfügung vom 15. Dezember 2003 liess der Versicherte Ein- sprache erheben und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze IV -Rente zuzusprechen (IV-act. 121 und 123) . Mit Einspracheentscheid vom 16. Februar 2004 lehnte die Vorinstanz die Einsprache ab und bestätigte die Verfügung vom 15. Dezember 2003 (IV- act. 126). Der Beschwerdeführer zog diesen Einspracheentscheid weiter an die eidgenössische Rekurskommission der AHV / IV (vgl. IV-act. 131). Diese hiess die Beschwerde mit Urteil vom 7. Dezember 2005 gut, hob den Einspracheentscheid vom 16. Februar 2004 auf und wies die Ang e- legenheit an die Vorinstanz zur Abklärung und zum neuen Entscheid z u- rück (IV-act. 158). Im Einzelnen trug sie der Ersti nstanz auf, die Psyche des Beschwerdeführers fachärztlich abzuklären, die Berichte der serb i- schen Ärzte ausreichend zu würdigen sowie die zusätzliche Einschrä n-C-6331/2013 Seite 3 kung des Beschwerdeführers im massgebenden Zeitraum klar festzul e- gen und entsprechend zu beurteil en, welche Verweistätigkeiten ihm noch zumutbar seien. Die Vorinstanz gab in der Folge die orthopädische B e- gutachtung vom 10. Mai 2007 (IV -act. 175) sowie die psychiatrische B e- gutachtung vom 7. Juni 2007 (IV -act. 179) in Auftrag und erliess gestützt auf di ese neuen ärztlichen Unter lagen den Vorbescheid vom 7 . August 2007. Da keine Verschlechterung belegt sei, bestehe weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente (IV -act. 183). Diesen Vorbescheid bestätigte sie mit der Verfügung vom 1. Oktober 2007 (IV -act. 190), welche unangefochten blieb und somit in Rechtskraft erwuchs. E. Mit Schreiben vom 6. J uni 2008 liess der Versicherte ein Revisionsg e- such stellen (IV -act. 223). Mit Vorbescheid vom 30. Oktober 2008 teilte die Vorinstanz dem Versicherten mit, die zugestellten Unterlagen liessen nicht auf eine erhebliche Änderung seines Invaliditätsgrades schliessen (IV-act 250) und bestätigte diesen Befund mit Verfügung vom 12. März 2009 (IV-act. 263), welche in Rechtskraft erwuchs. F. Mit Schreiben vom 20. Januar 2011 kündigte die Vorinstanz eine Überprü- fung der ausgerichteten halben Rente von Amtes wegen an (IV-act. 264). Mit Schreiben vom 23. Februar 2011 reichte der Versicherte diverse me- dizinische Unterlagen serbischer Ärzte ein, machte eine wesentliche Ve r- schlechterung seines Gesundheitszustands geltend und beantragte die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente (IV-act. 304). Mit Verfügung vom 13. September 2011 befand die Vorinstanz, die Überprüfung des Invalid i- tätsgrades habe keine anspruchsbeeinflussende Änderung erge ben und bestätigte die bisher ausbezahlte halbe Invalidenrente (IV-act. 338). G. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Sep- tember 2011 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (Akten der IVSTA seit dem 15. September 2011 [nachfolgend: IV-II-act.] 1 S. 3 ff.). H. Dieses wies mit Urteil B-5133/2011 vom 12. Juni 2012 die Sache zur wei- teren Abklärung an die Vorinstanz zurück, weil diese sich nicht mit den neuen Diagnosen Haer[n]ia ventralis postoperative libera recidivans und st. post herniaectomiam auseinandergesetzt hatte. C-6331/2013 Seite 4 I. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2013 wies die Vorinstanz das Gesuch um Rentenrevision sinngemäss ab, indem sie feststellte, es bestehe weite r- hin Anspruch auf eine halbe Rente (Beschwerdebeilage). J. Gegen diese Verfügung er hob der Versicherte ( nachfolgend: Beschwer- deführer) am 11. November 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltung s- gericht, mit der er beantragte, die Verfügung der Vorinstanz aufzuheben und ihm eine ganze IV-Rente zuzusprechen oder die Sache an die Vori n- stanz zur erneuten Abklärung zurückzuweisen. Zur Begründung verwies der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auf mehrere Schreiben und Einwände an die Vorinstanz und auf seine Beschwerde vom 15. Septe m- ber 2011. Insbesondere machte er geltend, es sei die Beurteilung einer Fachgruppe und nicht nur eines RAD-Einzelarztes für Allgemeine Medizin einzuholen (Akten des Bundesverwaltungsgerichts im vorliegenden Ve r- fahren [nachfolgend: act.] 1). K. Den mit Zwischenverfügung vom 15. November 2013 (act. 2) einverlang- ten Kostenvo rschuss bezahlte der Beschwerdeführer am 6. Dezember 2013 (act. 4). L. Am 20. Dezember 2013 reichte der Beschwerdeführer weitere Arztberich- te ein (act. 6). M. In ihrer Vernehmlassung vom 3. März 2014 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde (act. 10). Der Beschwerdeführer seinerseits hält mit Eingabe vom 31. März 2014 an seinen Ausführungen fest (act. 12). N. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nac h- folgenden Erwägungen eingegangen. C-6331/2013 Seite 5 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), s oweit das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 172.32) nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Auf Verfahren in Sozia l- versicherungssachen findet das VwVG jedoch keine Anwendung, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Das ist hier gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) der Fall, soweit das IV G nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vo r- sieht. Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln finden di e- jenigen Verfahrensregeln Anwendung, welche im Zeitpunkt der B e- schwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.2 Nach Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG liegt nicht vor, weshalb das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilu ng der vorliegenden Beschwerde zuständig ist. Da der Beschwerdeführer als Adressat des angefochtenen Entscheids vom 4. Oktober 2013 beschwer- delegitimiert ist (Art. 59 ATSG), ist auf die frist - und formgerecht eing e- reichte Beschwerde einzutreten (Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 2. Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 2.1 In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrecht- licher Regelungen – grundsätzlich diejenigen mat eriellen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 138 V 475 E. 3.1, 132 V 215 E. 3.1.1). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechs el aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro rata tempo- ris; vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Es finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die im Zeitpunkt des Erlasses der angefocht e- nen Verfügung in Kraft standen. Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt b e- reits ausser Kraft gesetzt waren, sind insoweit massgebend, als sie für C-6331/2013 Seite 6 die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Anspruchs von B e- lang sind. Vorliegend erfolgte die letzte materie lle Würdigung des Re n- tenanspruchs des Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seines Ge- sundheitszustandes – wie dies bereits im Urteil B-5133/2011 festgehalten wurde – am 1. Oktober 2007 (IV-act. 190; Sachverhalt Bst. D; vgl. auch E. 2.4.2). Die vorliegend angefochtene Verfügung der IVSTA wurde am 4. Oktober 2013 erlassen (Sachverhalt Bst. I). Bei den materiellen B e- stimmungen des IVG und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (SR 831.201, IVV) ist demnach im vorliegenden Fall auf die Fassungen gemäss den mit dem ersten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Änderungen des IVG und der IVV (IV-Revision 6a; IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659], IVV in der Fassung vom 16. November 2011 [AS 2011 5679]) abzustellen. Soweit sich der Sachverhalt vor diesem Zeitpunkt e r- eignet hat, ist für die Zeit vom 1. Oktober 2007 bis zum 31. Dezember 2007 die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision; IVG in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837] und IVV in der Fassung vom 21. Mai 2003 [AS 2003 3859]) anwendbar. Für di e Zeit ab dem 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2011 ist der Sachverhalt gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getret e- nen Änderungen (5. IV-Revision; IVG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129] und IVV in der Fassung vom 28. September 2007 [AS 2007 5155]) zu beurteilen. 2.2 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Serbien und hat dort seinen Wohnsitz. Die Schweiz hat mit diversen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien neue Abkommen über soziale Sicherheit abg e- schlossen, nicht aber mit der Republik Serbien. Daher findet im vorli e- genden Verfahren weiterhin das Abkommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrep u- blik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1, in Kraft seit 1. März 1964; nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen) Anwen- dung (vgl. BGE 139 V 263 E. 3). Nach Art. 2 des Sozialversicherungsab- kommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsbereichen, zu welchen auch die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Inval i- denrente gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der anwendbaren Verfahre nsvorschriften sieht das Sozialversicherungsabkommen in Art. 8 Bst. e als im vorliegenden Ve r- fahren relevante Abweichungen vom Grundsatz der Gleichstellung vor, C-6331/2013 Seite 7 dass serbischen Staatsangehörigen, sofern sie zu weniger als 50 % inva- lid sind, eine Rente nur gewährt wird, wenn sie in der Schweiz wohnen (siehe auch E. 2.3.2). Im Übrigen beantwortet sich die Frage, ob die Vo r- instanz dem Beschwerdeführer zu Recht keine höhere Rente zugespr o- chen hat, aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften (vgl. Art. 1, 2 und 4 des Sozialversicherungsabkommens; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-950/2012 vom 26. November 2014 E. 2.1). 2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invali- dität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kö r- perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder tei l- weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die F olgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb s- unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht übe r- windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Die Arbeitsunfähigkeit wird zunächst de- finiert als die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 6 Satz 1 ATSG). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in e i- nem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 Satz 2 ATSG). 2.3.1 Der Grad der Invalidität wird nach Art. 16 ATSG bemessen. Dem- nach wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ei n- tritt der Invalidität und nach Durchführung der med izinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare T ä- tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. 2.3.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei mi n- destens 60 % auf eine Dreiviertelrente und bei mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Laut Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Au f-C-6331/2013 Seite 8 enthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen. Diese Regel ent- spricht jener in Art. 8 Bst. e Sozialversicherungsakommen (E. 2.2). 2.4 2.4.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Rentenbezügers e r- heblich verändert hat. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inval i- ditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinfl ussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesun d- heitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerbl i- chen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszusta n- des erheblich verändert haben (BGE 134 V 131 E. 3, BGE 130 V 343 E. 3.5 je mit Hinweisen). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beu r- teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert geblieb e- nen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein g e- nommen keinen Revis ionsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (vgl. BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen; Sozialversicherung Rechtspr e- chung [SVR] 2006 IV Nr. 45 E. 2; 2004 IV Nr. 5 E. 3.3, 3.4; 1996 IV Nr. 70 S. 104 E. 3a; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009 , Art. 17 Rz. 16 ff.). Auch eine neue Verwaltungs - oder Gerichtspraxis rechtfertigt grundsätzlich keine Revision des laufenden Rentenanspruchs zum Nachteil des Versicherten (BGE 135 V 201 E. 6.1.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 115 V 308 E. 4a/dd). 2.4.2 Ob eine un ter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Ä n- derung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhal- tes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Ren- tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürd i- gung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspun k- ten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesun d- heitszustandes) beruht, mit demjenigen zur Z eit der streitigen Revision s- verfügung; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). E ine Verfügung ist verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (Art. 74ter Bst. f IVV) und die C-6331/2013 Seite 9 bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird a uf entspre- chende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (Art. 74 quater IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_46/2009 vom 14. August 2009 E. 3.1). 2.5 2.5.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztli- che und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung haben Versi- cherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflich t- gemäss zu würdig en. Hinsichtlich des Beweiswert s eines ärztlichen Gu t- achtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fr a- gen umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinandersetzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus- einandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie pr ü- fend nachvollziehen kann (BGE 125 V 351 E. 3a; vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1). 2.5.2 Ständiger und damit wichtigster medizinischer Ansprechpartner in der täglichen Arbeit sind für die IV-Stellen die RAD, welche ihnen nach Art. 59 Abs. 2bis IVG zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruches zur Verfügung stehen (Satz 1); die RAD setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio- nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbst ä- tigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben (Satz 2); sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Satz 3; vgl. auch die Ausführungsbestimmungen in den Ar t. 47-49 IVV, insbesondere die Anforderung, wonach die RAD von den IV -Stellen in personeller Hi n- sicht getrennt sein müssen). Der Beweiswert von RAD -Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem von externen medizinischen Sachve r- ständigengutachten (BGE 12 5 V 351 E. 3b/bb) vergleichbar, sofern sie den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen an ein ärztli- ches Gutachten genügen (SVR 2009 IV Nr. 56 S. 174, Urteil des Bundes-C-6331/2013 Seite 10 gerichts 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.2). Auf das Ergebnis ve r- sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD -Berichte gehören – kann jedoch nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und 4.7; Urteile des Bun desgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2, 8C_385/2014 vom 16. Sep- tember 2014 E. 4.2.2). Die IV-Stellen werden zudem stets externe (meist polydisziplinäre) Gutachten einholen, wenn der ausgeprägt interdiszipli- näre Charakter einer medizinischen Pr oblemlage dies gebietet, wenn der RAD nicht über die fachlichen Ressourcen verfügt, um eine sich stellende Frage beantworten zu können, sowie wenn zwischen RAD -Bericht und allgemeinem Tenor im medizinischen Dossier eine Differenz besteht, wel- che nicht offensichtlich auf unterschiedlichen versicherungsmedizinischen Prämissen (vgl. SVR 2007 IV Nr. 33 S. 117, I 738/05 E. 5.2) beruht (zum Ganzen: BGE 137 V 210 E. 1.2.1). 2.5.3 Für die Beurteilung des Rentenanspruchs sind Feststellungen au s- ländischer Versicherungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte b e- züglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). Auch aus dem Ausland stammende Beweismittel unterstehen der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versiche- rungsgerichts [EVG, heute: Bundesgericht] vom 11. Dezember 1981 i.S. D; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung BGE 125 V 351 E. 3a; Ur- teil des Bundesverwaltungsgerichts A -2552/2012 vom 21. Juli 2014 E. 3.1). 2.6 2.6.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Unters u- chungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richt i- ge und vollständige Abklärung des erhebli chen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Ko r- relat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art . 28 ff. ATSG; BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, je mit Hinweisen). 2.6.2 Die Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beu r- teilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum – auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden – Grundsatz der freien Be- weiswürdigung auf. Führen die im Rahmen des Untersuchungsgrundsa t-C-6331/2013 Seite 11 zes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versicherungs- träger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und i n- haltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1) zur Überze u- gung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2) zu betrachten und es kön n- ten zusätzliche Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Bewei- se keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3, BGE 124 V 90 E. 4b; zum Gan- zen: Urteil des Bun desgerichts 8C_392/2011 vom 19. September 2011 E. 2.2). 3. Damit ist darauf einzugehen, ob die Vorinstanz in ihrer Verfügung vom 4. Oktober 2013 zu Recht davon ausgegangen ist, dem Beschwerdefü h- rer stände weiterhin eine halbe Rente zu. 3.1 Das Bundesverwaltungsgericht wies die Sache an die Vorinstanz z u- rück, damit diese im Sinn der Erwägungen neu verfüge, wobei in den E r- wägungen festgehalten wurde, die Vorinstanz habe sich insbesondere betreffend Bauchhernie zu äussern (vgl. Sachverhalt Bst. H.). Dies hat die Vorinstanz getan. Es wurden Berichte serbischer Ärzte vom Beschwerde- führer eingereicht, d ie vom RAD -Arzt Dr. med. C._______, FMH Allg e- meine Medizin, gewürdigt wurden (IV-II-act. 52). Dieser legt nachvollzieh- bar dar, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Hernie keine körperlich schweren Arbeiten mehr ausführen könne. Dieser Umstand wurde aber bei der Berechnung des IV-Grades bereits beachtet. Wie der RAD-Arzt zu Recht ausführt, werden nicht die einzelnen Leiden summiert, sondern es wird eine Gesamtschau durchgeführt. Bei dieser Betrachtungsweise hat sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht geändert. Nach wie vor sind schwere Arbeiten nicht zumutbar, leichte jedoch schon. Dass kein Bericht einer Fachgruppe eingeholt wurde, ist angesichts der sehr begrenzten Fragestellung nicht zu beanstanden. Auch ist ein Fac h- arzt für Allgemeine Medi zin in der Lage, die Auswirkungen der gesun d- heitlichen Beschwerden des Beschwerdeführers auf dessen Arbeitsfähi g- keit aufgrund der in den Akten liegenden Berichte zu beurteilen. Die en t- sprechende Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet. 3.2 Den Akten ist weiter zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer unter Diabetes, Bluthochdruck sowie Adipositas leidet. Dass sich letztere auf C-6331/2013 Seite 12 die Arbeitsfähigkeit in leichten Tätigkeiten auswirken könnte, ist nicht e r- sichtlich. Zudem legt der RAD -Arzt nachvollziehbar dar, dass Diabetes und Bluthochdruck für sich genommen nicht invalidisierend sind. Ein adä- quat behandelter, gut eingestellter Diabetes mellitus ist in der Regel nicht mit einer Arbeitsunfähigkeit verbunden (vgl. Urteil des EVG I 94/06 vom 23. August 2006 E. 3.4). Auch Adipositas an sich bewirkt keine Invalidität. Eine solche kann nur angenommen werden, wenn das Übergewicht schon zu Gesundheitsschäden geführt hat oder wenn es selber die Folge von gesundheitlichen Störungen ist, dadurch die Erwerbsfähigk eit w e- sentlich vermindert wird und diese durch keine zumutbaren Massnahmen in bedeutendem Grade verbessert werden kann (vgl. Urteil des Bunde s- gerichts 9C_48/2009 vom 1. Oktober 2009 E. 2.3). Den Akten ist denn auch nicht zu entnehmen, dass diese Krankheite n dem Beschwerdefüh- rer weitere Probleme bereiteten. Weiter hat der Beschwerdeführer Ohren beschwerden. In Berichten vom 26. Dezember 2012 (IV-II-act. 29), 5. und 7. Juli 2013 (IV-II-act. 42 und 43 S. 3 f.) wurde eine Mittelohrentzündung festgestellt. Am 29. Mai 2013 war gar von einer Perforation des Trommelfells die Rede (IV -II-act. 46). Bei der Entlassung wurde beidseits eine chronische Mittelohrentzündung festgehalten. Die Laboranalysen befanden sich nach der Behandlung in den Referenzgrenzwerten. Weiter e rgab eine Untersuchung eine Hörst ö- rung beidseits. Es wurde aber auch eine Besserung des lokalen Befu n- des nach einer Therapie festgestellt. Dass sich diese Ohrenbeschwerden auf die ohnehin eingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers weiter auswirken würden, ist nirgends ersichtlich. 3.3 Soweit der Beschwerdeführer ausführen lässt, er könne aufgrund von Verdauungsproblemen nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen (IV-II- act. 47), ist ihm mit dem RAD -Arzt entgegenzuhalten, dass er gegenüber Prof. Dr. Sc. med. D._______, Facharzt für allgemeine Chirurgie, am 25. Januar 2013 äusserte, es gehe ihm gut und er könne sich normal e r- nähren (IV-II-act. 28). Abgesehen von der Behauptung des Beschwerd e- führers, wird einzig in einem Kurzbericht vom 26. März 2013 von Dr. med. E._______, e.h., Facharzt für Neuropsychiatrie, festgehal ten, er habe Beschwerden nach der Speiseröhrenoperation (IV -II-act. 25 S. 6; Übersetzung: act. 15/4). Worin sich die Verdauungsprobleme des B e- schwerdeführers allenfalls äussern könnten, wird allerdings nicht erwähnt. Zudem ist nicht festgehalten, dass der Arzt , der Facharzt für Neurops y- chiatrie und kein Internist ist, den Beschwerdeführer untersucht habe. Möglicherweise handelt es sich also nur um eine Aussage des B e-C-6331/2013 Seite 13 schwerdeführers gegenüber dem Neuropsychiater. Auf diese kurze Au s- sage kann damit nicht abgestellt werden. 3.4 Der Beschwerdeführer reichte vor Bundesverwaltungsgericht weitere Akten ein. Ein Aktenstück trägt das Datum vom 2. Januar 2006 und ist damit von vornherein un geeignet, neue, seit dem 1. Oktober 2007 en t- standene Beschwerden zu belegen. Die Unterlagen vom 13. und 25. November 2013 sind aus der Zeit nach der von der Vorinstanz erla s- senen Verfügung und daher hier nur insoweit zu beachten als sie de n Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor diesem Zeitpunkt zu be- legen vermögen (vgl. E. 2.4.2). Aus dem Labortest vom 13. November 2013 ergibt sich aber nur die bekannte Diabetes und der Facharztbericht vom 25. November 2013 hält nur die schon bekannten Diagnosen fest . Beim Bericht vom 12. Januar oder November 2013 ( die Monatsangabe wurde so überschrieben, dass nicht feststellbar ist, welches Datum gilt ), unterzeichnet von Dr. med. F._______, Arzt für innere Medizin und Ka r- diologe, ist zwar nicht ersichtlich, welcher Patient beschrieben wird, es ist aber davon auszugehen, dass es um den Beschwerdeführer geht. Auch hier werden die bekannten Diagnosen festgehalten. Neu kommt eine Sklerose der Aorta sowie eine Insuffizienz der Mitralklappen hinzu. Da diesbezüglich aber nur eine Ultraschalluntersuchung des Herzens nach sechs Monaten vorgeschlagen wird, ist davon auszugehen, dass es sich nicht um ein akutes Problem handelt. Es deutet nichts darauf hin, dass sich hieraus eine weitere Einschränkung in einer lei chten Verweistätigkeit ergeben könnte. 3.5 Schliesslich liess der Beschwerdeführer im Verlauf des Verfahrens geltend machen, einige der eingereichten Berichte seien nicht übersetzt worden (IV-II-act. 47). Diesen Einwand bringt er zwar in der Beschwerde nicht mehr vor, da das Bundesverwaltungsgericht die angefochtene Ve r- fügung aber von Amtes wegen zu prüfen hat, ist darauf einzugehen. Bei den nicht übersetzten Unterlagen handelt es sich um Labortests, meist Blutwerte (IV-II-act. 25 S. 14, 19-24), einmal auch Urinwerte (IV-II- act. 25 S. 18), die auch ohne Übersetzung verständlich sind. Teilweise fehlt zudem das Datum, was die Einordnung verunmöglicht. Ein EKG ist auf Englisch (IV -II-act. 26). Weiter wurde n zwei Ausweise (IV-II-act. 25 S. 13 und 15) , ein Dokument über Versicherungsleistungen (IV-II-act. 25 S. 12) und ein Rentenantrag (IV-II-act. 25 S. 16) nicht übersetzt. Der Ope- rationsbericht der Operation vom 22. September 2008 (IV-II-act. 25 S. 10) war berei ts Ende 2008 übersetzt worden (IV -act. 256). Die übrigen D o-C-6331/2013 Seite 14 kumente liess das Bundesverwaltungsgericht übersetzen, wobei in einem Bericht vom 26. März 2013 eine Alterssichtigkeit (Presbyopie) und Ret i- nopathien des Augenhintergrundes und Veränderungen der Ne tzhautge- fässe d es Beschwerdeführers befundet wu rden (IV-II-act. 25 S. 4; Über- setzung: act. 15/2). Bei der Alterssichtigkeit handelt es sich nicht um eine Invalidität, sondern um eine Einschränkung, die im Verlauf des gewöhnl i- chen Alterungsprozesses auftrit t. In einem nächsten Bericht vom 18. Februar 2013 wird neben den bekannten Diagnosen eine Aortainsuffi- zienz festgestellt (IV-II-act. 25 S. 5; Übersetzung act. 15/3). Diesbezüglich wird auf das in E. 3.4 Ausgeführte verwiesen. In einem weiteren Bericht, möglicherweise vom 26. März 2013 (das Datum ist in der Mitte an der li n- ken Seite ange merkt) wird neben Bekanntem gesagt, aktuell bestünden Beschwerden nach der Speiseröhrenoperation und der Beschwerdeführer habe eine depressive Episode (IV-II-act. 25 S. 6; Übersetzung act. 15/4). Den letztgenannten Kurzbericht betreffend ist bezüglich Beschwerden nach Speiseröhrenoperation auf das in E. 3.3 Gesagte zu verweisen , wo auf diesen Bericht eingegangen wurde. Bezüglich der Diagnose einer de- pressiven Episode ist dem Bericht nicht zu entnehmen, worauf diese Dia- gnose beruht, insbesondere nicht, ob der Beschwerdeführer eingehend untersucht wurde. Weiter ergibt sich aus den Akten nirgends, dass der Beschwerdeführer deswegen in Behandlung war. Die depressive Epis o- de, die zudem nur als F32 nach ICD -10 und damit nicht genauer eing e- ordnet wird, bleibt demnach ohne (weitere) Auswirkung auf die Arbeitsf ä- higkeit. 3.6 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führte in der Beschwerde aus, fast alle Berichte aus Serbien seien nur sehr kurz und teilweise unle- serlich und er habe vorgeschlagen, weitere, den Beschwerdeführer betreffende ausführliche und leserl iche ärztliche Unterlagen anzufordern . Einerseits ist dem entgegenzuhalten, dass die Berichte leserlich genug waren, um daraus zu e rsehen, dass der Beschwerdeführer ausser den bekannten, kaum weitere Leiden hat, im Gegenteil meist unauffällige B e- funde festgehalten werden. Andererseits sind von der Einholung weiterer Berichte keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Vielmehr sind die Leid en des Beschwerdeführers in den vorhandenen Unterlagen ersichtlich. Damit ist in antizipierter Beweiswürdigung von der Einholung weiterer ärztlicher Unterlagen abzusehen. 3.7 Zusammengefasst ergibt sich damit, dass seit dem Zeitpunkt der Ve r- fügung vom 1. Oktober 2007 neu hinzugekommen Beschwerden des B e- schwerdeführers dessen Arbeitsfähigkeit nicht in einer die Rente beei n-C-6331/2013 Seite 15 flussende Weise zu ändern vermögen. Dem Beschwerdeführer sind nach wie vor leichte Arbeiten zumutbar, wobei die Arbeitsfähigkeit aufgrund des Bedarfs an vermehrten Pausen in diese Arbeiten um 20 % verringert ist. Dies war schon gemäss der Verfügung vom 1. Oktober 2007 der Fall. 4. Die Beschwerde ist somit abzuweisen und es bleibt, über die Kosten- und Entschädigungsfolgen zu befinden. 4.1 Die Verfahrenskosten werden unter Berücksichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache im vorliegenden Verfahren auf Fr. 400.-- festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bisVwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der einbezahlte Kostenvorschuss ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 4.2 Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende Vor- instanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 VGKE). 5. Zur Vervollständigung der Akten geht je eine Kopie der Beilagen zu act. 14 und 15 sowohl an den Beschwerdeführer als auch an die Vori n- stanz. (Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite.) C-6331/2013 Seite 16 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 400.-- festgesetzt. Der vom B e- schwerdeführer einbezahlte Kostenvorschuss in gleich er Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilagen: Kopien der Beila - gen zu act. 14 und zu act. 15) – die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Einschreiben; Beilagen: Kopien der Beil a- gen zu act. 14 und zu act. 15) – das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Markus Metz Susanne Raas Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweism ittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: