<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00294</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1961, meldete sich am 2. September 2020 (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsdatum) unter Hinweis auf ein Schleudertrauma bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 7/18). Letztere tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere die Akten der mit den zwei von der Versicherten jeweils am 23. September 2019 sowie am 31. Mai 2020 erlittenen Autounfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haftpflichtversicherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen ein (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/24, 25, 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 20. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 führte die IV-Stelle eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Urk. 7/46). Mit Vorbescheid vom 25. Mai 2021 stellte sie der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/53). Nach dagegen erhobenem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand (Urk. 7/60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 62) aktualisierte die IV-Stelle die Aktenlage, wobei am 10. Februar 2022 die Beurteilung der beratenden Ärztin der Helvetia Schweizeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Versicherungsgesellschaft AG bei ihr einging (Urk. 7/76). Am 12. April 2022 verfügte die IV-Stelle wie vorbeschieden (Urk. 7/85 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 24. Mai 2022 Beschwerde und beantragte, es sei die Sache zwecks ergänzender Sachverhaltsabklärung und Neubeurteilung des Rentenanspruchs an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1. Juli 2022 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 4. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span>Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span>onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span>bis</span><span> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span>kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersu</span><span>chen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span>tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span>den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span>gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span>desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra</span><span>xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel</span><span>lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Versicherten sei am 23. September 2019 eingetreten. Mithin sei das obligatorische Wartejahr am 22. September 2020 erfüllt gewesen. Da ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch jedoch frühestens sechs Monate nach der Anmeldung entstehen könne, sei dieser per März 2021 geprüft worden. Die Versicherte sei vom Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst als zu 20 % im Erwerb und zu 80 % im Haushalt tätig qualifiziert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit einer Haushaltseinschränkung von 30.4 %. Da sie keine konkreten Vorstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen habe nennen können, wie, ab wann und in welcher Weise das bisherige Arbeitspensum hätte verändert werden sollen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nicht von einem höheren Arbeitspensum im Gesundheitsfall auszugehen. Entsprechend resultiere ein gewichteter Invaliditätsgrad von 24.32 % im Haushaltsbereich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten die bisherige Tätigkeit weiterhin zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei somit von einem Gesamtinvaliditätsgrad von 24.32 % auszugehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was keinen Anspruch auf eine Rente begründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf die Beurteilung des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da diese ohne nähere Begründung den Beurteilungen der behandelnden Ärzte widerspreche. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aufgrund ihres Alters, der fehlenden Berufsbildung und der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ohnehin von einer Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen, weshalb im Erwerbsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100%ige Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich seien zur Beurteilung der Statusfrage die familiären Verhältnisse zu berücksichtigen. Es sei davon auszugehen, dass sie ihr Pensum nach der Beendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Lehre ihrer Tochter bis auf 80 Prozent gesteigert hätte (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend fest, dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihres ersten Kindes 1993 nicht mehr erwerbstätig gewesen sei, bis sie sich 2011 als Reinkarnationstherapeutin selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig gemacht habe. Seither habe sie diese Tätigkeit in einem durchschnittli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen 20 %-Pensum ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Zeitpunkt des erstens Unfalls seien die Tochter bereits knapp 23 Jahre alt und der jüngste Sohn bereits 21 Jahre alt gewesen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Kinder die Beschwerdeführerin am Ausbau oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an der Aufnahme einer anderen Erwerbstätigkeit über ein 20 %-Pensum hinaus gehindert haben sollten. Zudem seien die im Abklärungsbericht vom 21. April 2021 festgehaltenen Einschränkungen im Haushalt mit Vorbehalt zu würdigen, da diese alleine auf telefonischen Angaben der Beschwerdeführerin beruhen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Schliesslich sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mit jeder leichten, anspruchslosen Hilfsarbeitertätigkeit – welche ihr selbst bei Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens in einem 20%igen Pensum zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sei – ein höheres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen erwirtschaften könne als vor den Unfällen (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 5. November 2019 nannte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Neurologie, die Diagnose eines posttraumatischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervico-cephalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndroms bei Status nach Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS) am 23. September 2019 mit begleitend Schwankschwindel, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konzentrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Gedächtnisstörungen sowie vorübergehender Störung des Farb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe am 23. September 2019 als angeschnallte Beifah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ein Beschleunigungstrauma der HWS erlitten (Urk. 7/34/11). Folgen dessel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien in erster Linie anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervico-cephale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden mit im Status schmerzbedingter Bewegungseinschränkung um insgesamt 60 %, mit palpato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch ausgedehnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich der Nacken- und Schultermusku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">latur sowie entlang der übrigen paravertebralen Muskulatur mit Linksbetonung. Die im posttraumatischen Verlauf aufgetretenen Schwankschwindel seien am ehesten zervikal bedingt. Hinweise für eine zentrale oder peripher-vestibuläre Ursache hätten sich keine finden lassen. Des Weiteren bestünden seither </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Gedächtnisschwierigkeiten und vorübergehend sei es zu einer Störung des Farbensinnes gekommen. Letztere Störung lasse sich nicht weiter dokumentieren. Die Befunde der visuell evozierten Potentiale seien beidseits nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal. Die Konzentrations- und Gedächtnisstörungen würden auf eine mögliche minimale Hirnschädigung hindeuten (Urk. 7/34/12).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In ihrem Beruf als Therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tin sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/34/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 27. März 2020 über die am 10. März 2020 durchgeführte neuropsychologische Untersuchung nannte Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörung nach einem Unfall mit Beschleunigungstrauma der HWS am 23. September 2019 mit Schwankschwindel sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/34/16). Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung seien weitgehend im Durchschnitt, würden aber nicht ganz dem früheren schulischen-beruflichen Niveau entsprechen. Von diesem Gesamtniveau deutlich abweichend seien Konzentration und Erfassen, vor allem wenn kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plexeres Material zu bearbeiten sei. Am ausgeprägtesten sei die Bearbeitung erschwert, wenn zum Lösen auch geteilte Aufmerksamkeit erforderlich sei, was sich bei Aufgaben im komplexen Bereich und bei exekutiven Aufgaben am deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichsten bemerkbar mache. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bearbeitungstempo sei dann verlangsamt und die Fehlerkontrolle gelinge oft nicht. Insbesondere könnten die vielen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perseverativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fehler nicht kontrolliert werden, die nicht bemerkt würden. Das Lernen sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der knappen Erfassung reduziert, jedoch könne das, was erfasst und gelernt worden sei, behalten werden. Aus neuropsychologischer Sicht entsprächen diese Befunde Dysfunktionen, wie sie nach HWS-Traumen zu sehen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/17/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in seinem Bericht vom 6. April 2020 über die am selbigen Tag durchgeführte Verlaufskontrolle fest, dass die Folgen des am 23. September 2019 erlittenen HWS-Traumas einerseits in Form anhaltender Nacken- und Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen sowie Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich und andererseits in Form leichter bis mittelschwerer neuropsychologischer Defizite noch deutlich vorhanden seien. Im Status habe sich die Beweglichkeit der Halswirbelsäule ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessert, wogegen der Palpationsbefund weitgehend unverändert sei. Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kender seien die neuropsychologischen Defizite, welche die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin derart behindern würden, dass diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich derzeit keine Arbeitsfähigkeit bestehe (Urk. 7/34/6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in seinem Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 29. September 2020 zur aktuellen medizinischen Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik fest, die Beschwerdeführerin sei kaum belastbar, müde und rasch erschöpft. Sie leide an inkonstanten Nacken- und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie einem Tinnitus. Zu den objektiven Befunden hielt er eine Verspannung im Nacken fest. Die HWS sei frei beweglich. Ein MRI der HWS habe keine traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Läsionen gezeigt. Es bestehe zudem eine leichte bis mittelschwere neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Funktionsstörung (Urk. 7/27/2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4. Oktober 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei vom ersten Unfall am 23. September 2019 bis zum zweiten Unfall am 31. Mai 2020 nicht beschwerdefrei gewesen. Sie habe persistierende Nacken- und Kopfschmerzen, Schmerzen der oberen Brustwirbelsäule (BWS), eine Enge im Halsbereich, Nausea, ungerichteten Schwindel, vegetative Symptome sowie Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsstörungen gehabt. Der Unfall vom 31. Mai 2020 habe diese Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorübergehend verstärkt mit zusätzlich neuem Tinnitus. Seit dem ersten Unfall könne die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre 20%ige Arbeit nicht mehr ausüben. Sie könne sich nicht über ein bis zwei Stunden konzentrieren und ermüde sehr rasch (Urk. 7/42/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 11. November 2020 über die am 10. November 2020 durchgeführte neurologische Verlaufskontrolle folgende Diagnosen (Urk. 7/36/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach erneutem Beschleunigungstrauma der HWS am 31. Mai 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatisches, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico-cephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und inzwischen panvertebrales Schmerzsyndrom, bei Status nach Beschleunigungstrauma der HWS am 23. September 2019 mit begleitend Schwankschwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie vorübergehender Störung des Farben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sinnes; neuropsychologisch leichte bis mittelschwere Defizite</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der weitere Verlauf seit der letzten Untersuchung vom 6. April 2020 sei zunächst unverändert geblieben mit ständigen Nacken- und Kopfschmerzen aber auch Schmerzen entlang dem ganzen Rücken bis lumbal beidseits. Am 31. Mai 2020 sei es zu einem erneuten Beschleunigungstrauma der HWS gekommen, welches eine bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> anhaltende Verschlechterung der vorbestehenden Beschwerden bewirkt habe. Im Status habe sich die Beweglichkeit der HWS verschlechtert und die Schmerzen hätten generell zugenommen. Es bestünden nun weitgehend pan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vertebrale Schmerzen mit Schwerpunkten zervikal und lumbal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Versicherte sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 7/36/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 19. Januar 2021 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage noch immer über Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirrsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» im Kopf. Die Nackenschmerzen seien besser, aber nicht ganz weg. Die angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden seien glaubhaft, hätten in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsultationen aber nicht objektiviert werden können. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei immer noch zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/42/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem zuhanden der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG erstatteten Aktengutachten vom 8. Februar 2022 führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, dass die körperlich sehr leichte bis leichte Tätigkeit als Reinkarnationstherapeutin mit den beklagten somatischen Beschwerden voll zumutbar sei. Unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den von ihr am 24. Januar 2022 abgerufenen Wikipedia-Artikel zur Reinkarnations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass die Tätigkeit als Reinkarnationstherapeutin keine erhöhten Anforderungen an die Konzentration, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffassung und die geteilte Aufmerksamkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insbesondere müsse die Beschwerdeführerin, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che gemäss Aktenlage über keine psychologische, psychotherapeutische, pflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische oder sonst nachgewiesene, adäquate Ausbildung für ihre Tätigkeit als Reinkarnationstherapeutin verfüge, kein Fachwissen aus dem Gedächtnis abrufen. Im Wesentlichen scheine es bei der Tätigkeit darum zu gehen, den Problemen der Menschen zuzuhören und sich in diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hineinzufühlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mit ihnen dann Probleme auf zwischenmenschlicher Basis zu besprechen. Von einer irgendwie fundierten, psychotherapeutischen Behandlung, bei einem entsprechend ausgebildeten Psychotherapeuten sei die Tätigkeit weit entfernt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt sei für eine Tätigkeit wie sie die Beschwerdeführerin ausgeübt habe, eine Arbeitsunfähigkeit nicht plausibel nachvollziehbar (Urk. 7/76/23 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Februar 2022 nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung. Er führte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/84/6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Autounfall am 23. September 2019 und 31. Mai 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leicht- bis mittelgradige neuropsychologische Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Defizite in Konzentration und Erfassen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er keine. Das Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsprofil formulierte er wie folgt: Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von Las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten über 5 kg, Verharren in Zwangshaltungen, repetitive Rumpfdrehungen oder HWS-Rotationen sowie überwiegende Überkopfarbeiten oder Armvorhalte seien nicht geeignet. Tätigkeiten mit höheren kognitiven Anforderungen, insbesondere an Konzentration und Erfassen seien zu vermeiden. Leichte und mittelschwere, einfache, klar strukturierte Tätigkeiten in Wechselbelastung und ohne höhere kognitive Anforderungen seien medizinisch-theoretisch zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Aus somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">scher Sicht sei die körperlich sehr leichte Tätigkeit als Inkarnationstherapeutin spätestens seit dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 19. Januar 2021 uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt möglich gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Reinkarnationstherapeutin aufgrund der neuropsychologischen Beeinträchtigungen sei sodann nicht begründbar, da dabei keine höheren Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">derungen an die Konzentration, Auffassung oder Aufmerksamkeit gestellt würden (Urk. 7/84/6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vordergrund stehen die von der Beschwerdeführerin beklagten Kopf-, Nacken- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Rückenschmerzen sowie die Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obschon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Bericht vom 19. Januar 2021 zu den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden festhielt, dass diese nicht objektiviert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden konnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/42/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, trug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen des von ihm formulierten Belastungsprofils umfassend Rechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtete nur noch leichte und mittelschwere, einfache, klar strukturierte Tätigkeiten in Wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastung und ohne höhere kognitive Anforderungen als zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/84/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stehe im Widerspruch zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzungen der behandelnden Ärzte, welche ihr eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestierten (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist darauf hinzuweisen, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 29. September 2019 als objektiven Befund einzig eine Verspannung im Nacken festhielt und darauf hinwies, dass die HWS frei beweglich sei (Urk. 7/27/2). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am 11. November 2020 alsdann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über eine um 20 % eingeschränkte Beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der HWS sowie eine druckdolente Nacken-/Schultermuskulatur (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36/1). Inwieweit aus diesen Befunden weitergehende Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als die im Belastungsprofil berücksichtigten resultieren sollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wurde von den behandelnden Ärzten indes nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich gilt es denn auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde Ärzte (seien dies Hausärzte oder spezialärztlich behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinalpersonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Aktenlage ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erstellt, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin leichte und mittelschwere, einfache, klar strukturierte Tätigkeiten in Wechselbelastung und ohne höhere kognitive Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen zumutbar sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b – wie von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin postuliert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – die bisherige Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Reinkarnationstherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine hohe Konzentration und Auffassungsgabe fordert und nicht ins Belastungsprofil passt (Urk. 1 S. 5), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann vorliegend offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert doch auch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Annahme einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit am Resultat nichts, wie nachfolgend aufgezeigt wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist von weiteren Abklärungen kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufschluss zu erwarten. Entsprechend ist im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung davon abzusehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die von der Beschwerdeführerin bestrittene Verwertbarkeit der Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit anbelangt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 9 f.), gilt es zu berücksichtigen, dass der zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellende ausgeglichene Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach ständiger Rechtsprechung durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten aufweist. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohl trifft es zu, dass nicht von reali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden darf. Indessen umfasst der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. statt vieler: Urteile des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 und 9C_253/2017 vom 6. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 E. 2.2.1, je mit weiteren Hinweisen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist das Belastungsprofil nicht derart eng formuliert, dass es der Beschwerdeführerin nicht möglich wäre, ihre Arbeitsfähigkeit auf dem ausgegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Arbeitsmarkt zu verwerten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die der Beschwerdeführerin offenstehenden, zumutbaren Hilfsarbeiten – zu denken ist etwa an leichte Überwachungs-, Prüf- und Kontrollarbeiten in der Industrie oder Produktionsarbeiten, Sortierarbeiten oder eine Beschäftigung an einem Empfang oder als Telefonistin – unterliegen keinen besonderen Qualifikationen und erfordern in der Regel auch keine lange Umstellungs- oder Einarbeitungszeit (Urteil des Bundesgerichts 8C_95/2020 vom 14. Mai 2020 E. 5.2.3). Nachdem das Bundesgericht eine Aktivitätsdauer von drei Jahren und acht Monaten als grundsätzlich ausreichend erachtete, um eine neue einfache Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die Arbeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuüben (Urteil des Bundesgerichts 8C_535/2021 vom 25. November 2021 E. 5.4.1 mit weiteren Hinweisen), ist auch vorliegend von einer Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit auszugehen. Mithin ist der Beschwerdeführerin in Anbetracht der konkreten Umstände sowie mit Blick auf die ihr obliegende Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit zuzumuten, zumal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon auch eine bessere erwerbliche Verwertung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3.1 mit Hinweisen auf Urteile I </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">116/03 vom 10. November 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 12. September 2001 E. 2b; vgl. auch nachfolgend E. 6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in erwerblicher Hinsicht auswirkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Rentenanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach vorgenommener Anmeldung (Art. 29 Abs. 1 IVG), in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. März 2021 (Anmeldung per 2. September 2020, Urk. 7/18)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstehen, weshalb bei der Invaliditätsbemessung die Verhältnisse zu diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt massgebend sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">144</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Art. 27 IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11. Mai 2021 E. 3.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf den Abklärungsbericht vom 21. April 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als zu 20 % im Erwerb und zu 80 % im Haushalt tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 7/46/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wohingegen die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 80%ige ausserhäusliche Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall postulierte (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Abschluss der Lehre zur kaufmännischen Angestellten im Jahr 1980 (Urk. 7/46/2) unselbständig erwerbstätig und nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 1993 (Urk. 7/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) als Hausfrau tätig war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. IK-Auszug; Urk. 7/12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuletzt übte sie gemäss eige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Angaben seit dem 1. Januar 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine selbständige Erwerbstätigkeit als Reinkarnationstherapeutin aus, wobei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensum durchschnittlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 % betra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen habe (Urk. 7/46/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss bildet diese bei Eintritt des Gesundheitsschadens seit mehreren Jahren tatsächlich ausgeübte Tätigkeit ein starkes Indiz dafür, welchem Pensum eine versicherte Person im Gesundheitsfall nachgehen würde (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_29/2020 vom 19. Februar 2020 E. 5.3.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die drei Kinder der Beschwerdeführerin (geboren 1993, 1996 und 1998; Urk. 7/1/2) waren bereits im Zeitpunkt der Aufnahme der selbständigen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit 13, 15 und 18 Jahre alt und somit nicht mehr in einem Ausmass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf persönliche Unterstützung angewiesen, was es der Beschwerdeführerin verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicht hätte, sich – allenfalls verbunden mit einem Stellenwechsel respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Anstellung – um ein höheres Erwerbspensum zu bemühen. Vor diesem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund erscheint es – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 11) – nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie ihr Pensum nach Beendigung der Lehre ihrer Tochter erhöht hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt kann die Frage nach dem hypothetischen Status der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin naturgemäss nicht mit Sicherheit beantwortet werden, jedoch ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Annahme einer 20%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall – und entsprechend eines Haushaltsanteils von 80 % – angesichts der geschilderten Umstände plau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibel. Ein höherer Grad einer hypothetischen Erwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mithin ist die von der Beschwerdegegnerin festgelegte Qualifikation der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Invaliditätsgrad ist demnach in Anwendung der gemischten Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrad nach Absatz 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging im Haushaltsbereich gestützt auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 21. April 2021 von einer Einschränkung von 30.4 % aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2; Urk. 7/46/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar erfolgte die Abklärung nicht vor Ort, sondern wurde unter Hinweis auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damalige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation im Zusammenhang mit Covid-19 telefonisch durchgeführt (Urk. 7/46/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber keine höhere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung im Haushaltsbereich geltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Lichte der ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht zumutbaren Massnahmen (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeit, Einlegen von Pausen, Mithilfe der im gleichen Haushalt lebenden Personen; BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen) auch nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Zugunsten der Beschwerdeführerin ist deshalb auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Abklärungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 21. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelte Einschränkung abzustellen, woraus gewichtet für den Aufgabenbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 24.32 % (30.4 % x 0.8) resultiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von selbständig erwerbstätig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senen Personen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_626/2011 vom 29. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss eigenen Aussagen war die Beschwerdeführerin seit Januar 2011 bis zum ersten Unfall im September 2019 in einem Pensum von 20 % als selbständige Reinkarnationstherapeutin tätig (Urk. 7/46/2). Dem IK-Auszug lassen sich Buchungen bis ins Jahr 2017 entnehmen, wobei in den Jahren 2014 bis 2017 jeweils Fr. 9'333.-- abgerechnet wurden (Urk. 7/39/2). Bei Aufrechnung auf ein 100 %-Pensum resultiert ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 46'665.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2, 129 V 472 E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesgesetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin bislang keine angepasste Tätigkeit aufgenommen hat, kann die Ermittlung des Invalideneinkommens vorliegend nicht konkret erfolgen, sondern ist gestützt auf die statistischen Tabellenlöhne vorzunehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_458/2017 vom 6. August 2018 E. 6.2.3) sowie unter Berücksichtigung des Belastbarkeitsprofils, ist vorliegend auf die Monatslöhne gemäss LSE 2018, Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», Frauen, Kompetenzniveau 1, abzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Unter Angleichung an die betriebsübliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BFS, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen, TOTAL) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (vgl. BFS, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frauen) ergibt sich für eine 100%ige Tätigkeit per 2021 ein Invalideneinkommen von gerundet Fr. 56‘062.-- (Fr. 4'371.-- : 40 x 41.7 x 12 : 2732 [2018] x 2801 [2021]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstände, welche einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen, sind nicht ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist der Umstand allein, dass nur noch leichte Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_369/2021 vom 28. Oktober 2021 E. 8.2.2 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtfertigt d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bei Hilfstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten im untersten Kompetenzniveau einen Abzug (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_223/2020 vom 25. Mai 2020 E. 4.3.5 mit Hinweisen). Weil ein neuer Arbeitsplatz stets mit einer Eingewöhnungsphase einhergeht, vermag sodann auch ein allfälliger Anpassungsaufwand keinen Tabellenlohnabzug zu rechtferti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urteil des Bundesgerichts 9C_226/2020 vom 13. August 2020 E. 5.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Schliesslich fällt der Umstand, dass die Stellensuche altersbedingt erschwert sein mag, als invaliditätsfremder Faktor ausser Betracht (Urteil des Bundesgerichts 8C_296/2020 vom 25. November 2020 E. 6.3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 46'665.-- ergibt sich somit keine Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mithin resultiert im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 0 %. Unter Berücksichtigung des Teilinvaliditätsgrades im Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich ergibt sich somit ein rentenausschliessender Gesamtinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerundet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn man zugunsten der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Bemessung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das höchste von ihr mit der selbständigen Erwerbstätigkeit je erzielte Erwerbseinkommen von Fr. 17'500.-- (Jahr 2013; Urk. 7/39/2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde legen würde, ergäbe sich kein rentenbegründender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invaliditätsgrad: Aufgerech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net auf e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in 100 %-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergäbe sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 87'500.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">woraus nach Gegenüberstellung mit dem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 56‘062.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Erwerbseinbusse von Fr. 31'438.-- respektive eine Einschränkung von 36 % (Fr. 31'438.-- x 100 : Fr. 87'500.--) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter Berücksichtigung des Beschäftigungsgrads </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich 7.2 % (36 % x 0.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich von 24.32 % einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergäbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>