<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00695</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sintzel Krapf Lang Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1984, ist seit Geburt gehörlos und machte eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Küchenangestellten. Ihm wurden seit Geburt diverse Leistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung zugesprochen (Urk. 8/8, Urk. 8/13, Urk. 8/18-19,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/27, Urk. 8/33, Urk. 8/51, Urk. 8/54-55, Urk. 8/73, Urk. 8/76-77,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 8/92-93, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/108, Urk. 8/136, Urk. 8/149, Urk. 8/180, Urk. 8/185, Urk. 8/201,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 8/220, Urk. 8/225-226, Urk. 8/247, Urk. 8/255, Urk. 8/265). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. August 2009 meldete sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/182). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und auferlegte dem Versicherten mit Schreiben vom 28. April 2014 (Urk. 8/274) eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn an, sich einer intensiven fachpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Therapie zu unterziehen, was mit der amtlichen Revision per Februar 2016 überprüft werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 28. April 2014 (Urk. 8/276) wurde dem Versicherten der Anspruch auf eine ganze Rente ab Februar 2013 in Aussicht gestellt. Nach Intervention der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK; Urk. 8/288) erfolgte eine psychiatrische Untersuchung des Versicherten durch den Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 8/319), worauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin am 11. Juli 2014 ein neuer Vorbescheid erlassen wurde (Urk. 8/293), mit welchem die Verneinung eines Leistungsanspruchs in Aussicht gestellt wurde. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/298-320) verneinte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 27. Mai 2015 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 8/321 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 27. Mai 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab 1. Februar 2013 eine ganze IV-Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2015 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 21. September 2015 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die Auswertung der IV-internen Untersuchung davon aus, dass die Diagnose Angststörung (ICD-10 F40.0) mit Somatisierungstendenzen (ICD-10 F45.1) kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner langandauernden, schweren Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Einschränkung der bisherigen Tätigkeit beziehungsweise keinem rechtserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gesundheitsschaden, welcher IV-Leistungen auszulösen vermöchte, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche (S. 1). Aufgrund der Angststörung sei es dem Beschwerdeführer immer schwerer gefallen, den Arbeitsweg in Angriff zu nehmen. Wenn er dann aber bei der Arbeitsstelle gewesen sei, habe er stets gute Leistungen erbringen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und sei nicht eingeschränkt gewesen. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit durch die Angststörung nicht anhaltend beeinträchtigt. Gelegentliche Angstsymptome führten nicht zu einer anhaltenden Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit. Die Bewältigung des Weges zum Arbeitsplatz sei nicht Gegenstand der Arbeitsfähigkeit. Wenn der Beschwerdeführer bisher nicht mit den ÖV habe fahren können, würden ihm andere Transportmittel zur Verfügung stehen. Ein Verdacht auf eine generalisierte Angststörung dürfe nicht berücksichtigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, da es sich hierbei lediglich um eine Verdachtsdiagnose handle und nicht um eine klare ärztliche Diagnose (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), dass der Gesamtverlauf seiner beruflichen Entwicklung zu berücksichtigen sei. Er habe im Rahmen von beruflichen Massnahmen drei Lehren begonnen und diese alle aufgrund zu häufiger Absenzen am Arbeitsplatz seitens des Lehrbetriebs vorzeitig beenden müssen. Selbst den Ausbildungsplatz in einer geschützten Institution habe er nicht halten können. Im vierten Anlauf habe er erst eine zweijährige Attestlehre zum Küchenassistenten geschafft. Die anschliessende Weiterbildung zum Koch habe er erneut nicht abgeschlossen, weil im Februar 2012 ein eigentlicher Zusammenbruch erfolgt sei. Seit diesem Zeitpunkt sei er ganz oder teilweise arbeitsunfähig geschrieben (S. 3). Auf das psychiatrische Kurzgutachten des RAD-Arztes könne nicht abgestellt werden. So sei es durch einen RAD-Arzt verfasst worden, der am Entscheid schon beteiligt gewesen sei. Die Anamnese basiere zudem auf unvollständiger und ungenauer Grundlage. Sodann finde sich auch keine fundierte Auseinandersetzung mit der insbesondere bezüglich Beurteilung der verbleibenden Leistungsfähigkeit diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gierenden Aktenlage. Nicht geteilt werden könne auch die Ansicht des RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztes, wonach sich die Panik- und Angstzustände auf dem Arbeitsweg nicht auf die Arbeitsleistung/-fähigkeit auswirken würden. Wenn er es nicht schaffe, zur Arbeit zu erscheinen, respektive wenn er dort täglich in absolut auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wühl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem, gestresstem Zustand mit somatischen Beschwerdesymptomen ankomme, sei er auch nachvollziehbar nicht in der Lage, eine uneingeschränkte Leistung zu erbringen (S. 4). Die Arbeitswegfähigkeit bilde Teil der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und könne nicht davon entkoppelt werden (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers verhält und ob ihm Leistungen der Invalidenversicherung zustehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Clienia Y.___ berichteten am 2. April 2012 über die konsiliar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Untersuchung vom 27. März 2012. Sie nannten folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kongenitale Gehörlosigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass der 27-jährige, seit Geburt gehörlose Beschwerdeführer mit den Eltern und drei Schwestern aufgewachsen sei. Die ganze Familie sei gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los. Er habe die Schule und Berufsschule für Gehörlose besucht, mache eine Kochlehre in einem Altersheim und lebe noch zu Hause. Der Beschwerdeführer berichte, dass er vor zwei Monaten plötzlich Symptome wie Schwindel, Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klopfen, Nacken- und Kopfschmerzen sowie verschwommenes Sehen entwickelt habe. Er sei fünf Tage in der Medizinischen Klinik des Spitals Z.___ abgeklärt worden, ohne dass die Genese der Beschwerden habe geklärt werden können. Eine neuroradiologische Untersuchung bei persistierenden Beschwerden sei unauffällig gewesen. Eine erneute radiologische Abklärung wegen Schwindel und Taubheitsgefühlen in der linken Gesichtshälfte im März dieses Jahres sei unauffällig gewesen (S. 1). Der Beschwerdeführer berichte weiter, die verordne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Medikamente (inklusive Cymbalta und Temesta) hätten all seine Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nur noch verschlimmert. Vor drei Tagen habe er alles abgesetzt, so sei ihm wohler. Er wolle keine Medikamente einnehmen. Er fühle sich insgesamt bei allem (Arbeit, Computer, Haushalt) schnell überfordert und habe weiterhin Schwindel, Hitzewallungen, Herzklopfen, Angst, Zittern, Schlafstörungen und Albträume sowie Nacken- und Rückenschmerzen. Beim Busfahren werde ihm übel, er müsse mit dem Taxi fahren. Als Belastung habe der Beschwerdeführer angeführt, dass er Stress bei der Arbeit und Konflikte zu Hause habe. Die Eltern würden planen, sich scheiden zu lassen, was ihn sehr belaste. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychopathologische Befund sei nur erschwert zu erheben. Vom klinischen Eindruck her sei der Beschwerdeführer wach, ohne kognitive Defizite, im Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken kohärent und ohne psychotische Symptomatik. Affektiv wirke er labil, unsicher und besorgt. Es bestehe keine akute Suizidalität. Unter der Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung, dass eine somatische Genese der Symptomatik hinreichend ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden könne, sei die Ursache der geschilderten psychischen und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischen Symptome im Rahmen einer Anpassungsstörung und generalisierten Angststörung zu beurteilen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte am 23. August 2012 aus (Urk. 8/216), dass der Beschwerdeführer erst seit kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zem bei lic. phil. B.___ in delegierter psychotherapeutischer Behandlung sei. Zur Beantwortung der gestellten Fragen würden sie den Beschwerdeführer zu wenig kennen, und vor allem seien sie zu wenig erfahren bezüglich der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung Gehörloser. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 3. Mai 2013 (Urk. 8/239) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kongenitale Gehörlosigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, dass sie den Beschwerdeführer seit Februar 2012 behandle und ihn im Juni 2012 letztmals aufgrund seiner psychischen Beschwerden gesehen habe. Damals sei eine Weiterbetreuung durch einen Psychiater geplant gewesen. Weitere Konsultationen bei ihr Anfang dieses Jahres seien aufgrund viraler Infekte erfolgt. Bezüglich der psychischen Beschwerden könne sie aktuell keine Angaben machen (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. B.___, Psychologe und Psychotherapeut, berichtete am 8. Mai 2013 (Urk. 8/238) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kongenitale Gehörlosigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angststörung (ICD-10 F40.0) mit Somatisierungstendenz (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme und belastende Auseinandersetzung mit Eltern (ICD-10 Z63.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass er den Beschwerdeführer seit Juni 2012 behandle. Seit Anfang 2012 hätten sich Symptome wie Schwindel, Herzklopfen, Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen entwickelt, wofür man medizinisch keine Ursache habe finden können. Ausserdem klage er über Augenflimmern, Licht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfindlichkeit und schwarz werden vor den Augen. Es scheine sich um psychovegetative Symptome zu handeln, die bei Stress (belastende familiäre Auseinandersetzungen) oder Hektik am Arbeitsplatz auftreten würden. Auch längere Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) mit Umsteigen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ihm Mühe bereiten. Beim Auftreten der psychovegetativen Symptome habe er Angst, dass sich diese so stark verschlimmern würden, dass er sich nicht fähig fühle zu arbeiten und sich auf den Arbeitsweg zu machen. Er bleibe dann zu Hause und warte bis es vorübergehe (Vermeidungsverhalten). Finanzielle Schwierigkeiten (Schulden) schränkten ihn ebenfalls in seinen Möglichkeiten ein. In der Sitzung mache er einen wachen, motivierten Eindruck und zeige keine kognitiven Defizite. Psychisch wirke er angespannt, enttäuscht und frustriert, dass die psychovegetativen Symptome und Ängste immer wieder auftauchen würden und er sie nicht kontrollieren könne. Er habe mehrmals geäussert, dass er gerne arbeiten würde, wenn das möglich wäre (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es fänden momentan eine Gesprächstherapie, eine kognitive Verhaltenstherapie, verhaltenstherapeutische Anleitungen sowie autogenes Training statt. Es seien Risperidol Tropfen verschrieben worden, welche jedoch noch nicht eingenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men worden seien. Der Beschwerdeführer gebe an, er habe Versuche mit Temesta und Cymbalta nicht vertragen. Es werde die Weiterführung der Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie und des autogenen Trainings empfohlen. Der Beschwerdeführer müsse lernen, Stress abzubauen, mit Stresssymptomen umzugehen und ohne Angst längere Strecken mit den ÖV zu bewältigen. Die Arbeit sei so bald wie möglich wieder aufzunehmen. Im geschützten Rahmen sei man mit seiner Arbeit sehr zufrieden (S. 2 Ziff. 1.5). Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 80 bis 100 %. Der Beschwerdeführer sei Küchenangestellter. Seit er den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer kenne, habe dieser nur tageweise im geschützten Rahmen oder gar nicht arbeiten können (S. 2 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer fühle sich oft zu krank, um zur Arbeit zu gehen und melde sich deshalb immer wieder krank oder sage Therapien ab. Wegen Ängsten, Unsicherheiten und psychovegetativen Symptomen traue er sich oft nicht zu, alleine den Arbeitsweg zu bewältigen. Die bisherige Tätigkeit sei ihm vorderhand höchstens im geschützten Rahmen zumutbar. Wenn dort schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise eine gewisse Kontinuität aufgebaut werden könne, wären Fortschritte denkbar. Er habe eigentlich seinen Beruf gern. Wenn er arbeite sei man mit ihm zufrieden und er möchte es selber gern schaffen. In der Therapie sei schon oft überlegt worden, ob ein anderer Beruf geeigneter wäre. An einer Umschulung wäre er interessiert. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer anfangs wohl nur zirka vier Stunden täglich und dies nur jeden zweiten Tag zumutbar. Nach und nach sei eine Steigerung möglich (S. 3 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. B.___ berichtete am 10. Dezember 2013 (Urk. 8/267) und führte aus, nachdem das Belastungstraining bei G.___ gescheitert sei, befinde man sich aktuell in einer blockierten Situation. Der Beschwerdeführer sei zwar motiviert zu arbeiten, schaffe aber wegen seinem Angstproblem häufig den Reiseweg nicht. Aus dem gleichen Grund würden auch öfters Psychotherapiestunden ausfallen. Auch die zuständige Sozialbehörde sei nicht bereit, ihm das Abonne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment zu finanzieren, um das selbständige Fahren Schritt für Schritt aufzubauen und zu üben. Darum sei die Einschätzung, dass das Reiseproblem nicht ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lant gelöst werden könne. Es ergebe sich deshalb die Frage, ob es möglich wäre, das Problem stationär in den Griff zu bekommen. Allerdings gebe es in der Schweiz keine entsprechende Klinik für Gehörlose. Eine weitere Möglichkeit sei der Einsatz der Psychiatriespitex, welche den Beschwerdeführer von zu Hause aus aufbauend begleiten könnte, um das Reisen zu lernen. Zurzeit sei der Beschwerdeführer weiterhin 80-100 % arbeitsunfähig. Die Arbeit auf seinem angelernten Beruf scheine zu stressbelastend zu sein. Eine Auszeit werde des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb für sinnvoll erachtet, während der sich der Beschwerdeführer entscheiden solle, wie es in seinem Leben weitergehen soll, respektive welches seiner Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme er angehen wolle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. B.___ berichtete erneut am 12. Februar 2014 (Urk. 8/269) und führte aus, dass ein verhaltenstherapeutisches Training zum Erlernen des selbständigen Fahrens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll wäre. Dieses Training sei im Rahmen der bisherigen ambulanten Psychotherapie nicht möglich. Es empfehle sich deshalb ein stationäres Setting. Als weitere Option käme eventu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell der Einsatz der Psychiatrie Spitex in Frage, welche den Beschwerdeführer von daheim aus aufbauend begleiten könnte. Eine Umschulung auf einen Beruf, bei dem der Beschwerdeführer grösstenteils selbständig arbeiten könnte, nicht auf hektische Kommunikation angewiesen sei, welche ihn stresse und in ihm psychovegetative Beschwerden hervorrufe sowie seine Interessen und Fähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten entspreche, wäre ebenfalls sinnvoll. Der Beschwerdeführer betonte, dass er wirklich gerne arbeiten möchte (S. 1). Angesichts seines noch jungen Alters und der Tatsache, dass Arbeitsversuche vor allem am Nichtbewältigen des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weges und an der Stressbelastung gescheitert seien, scheine eine solche medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Massnahme zumutbar. Wenn es gelinge, die Reiseängste zu besiegen und ein stressarmes Arbeitsklima zu finden, bestehe eine gewisse Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, dass der Beschwerdeführer motiviert und engangiert seine Arbeit meistern könne. Für das Fahrtraining müsste je nach Intensität mit 2-4 Monaten gerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net werden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, berichtete am 15. April 2015 über die Untersuchung des Beschwerdeführers vom 14. April 2015 (Urk. 8/319) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chosoziale Belastung durch anhaltenden Streit der Eltern, Schulden und anste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">henden Wohnungswechsel (S. 4, S. 6). Er führte aus, dass der Beschwerdeführer zu einem ersten Termin nicht erschienen sei mit der Entschuldigung, sein Auto sei nicht angesprungen. Der Beschwerdeführer lebe weiterhin bei seiner Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kunftsfamilie, habe keine Freundin und keine Kinder. Er beziehe Sozialhilfe und habe zirka Fr. 33‘000.-- Schulden. Er habe viele Kollegen, sich aber nun zurückgezogen wegen der Ängste und des knappen Geldes. Früher habe er Vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leyball gespielt (S. 1). Der Beschwerdeführer gebe an, bei der Koch-Ausbildung habe er zirka 2012 einmal ein Kribbeln am Hinterkopf gespürt, dann Herzpo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen und einen schnellen Puls sowie unscharfes Sehen. Nach einer Stunde sei es wieder besser geworden und der Arzt habe ihn eine Woche krankgeschrieben. Auch in der Berufsschule sei ihm schwarz vor den Augen geworden, er sei ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vös geworden und habe sich bei Reisen aufgeregt. Der Arzt habe ihm Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mente verschrieben (Cymbalta und Temesta). Trotzdem habe er in der Folgezeit wegen Körpersymptomen wie Augenflimmern, Schwindel, starkem Herzschlag ein Spital aufgesucht, wo nichts Schlimmes habe gefunden werden können. Es sei zu einer psychologischen Abklärung gekommen. Dem Herzen gehe es nun gut, aber er schaffe es nicht, weit zu reisen. Insbesondere habe er es mit seinen Ängsten nicht geschafft, den weiten Weg zum damaligen Psychologen zu bewältigen. Seit einigen Wochen sei er in der Clienia E.___ in Behandlung. Der Fahrdienst des F.___ bringe und hole ihn. Zwei- bis dreimal im Monat übe er das Fahren mit der Forchbahn. Er schaffe zwei oder drei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionen, dann werde ihm unwohl. Er sehe dann unscharf, brauche frische Luft, steige aus und fahre mit der Bahn wieder retour. Er gehe häufig mit seiner Schwester zum Einkaufen, gehe aber auch alleine. Das Stehen in der Schlange vor der Kasse habe ihm Schwierigkeiten gemacht. Dann sei ihm nahegelegt worden, die Symptome auszuhalten und nicht wegzugehen – seither lenke er sich ab, indem er mit dem Geld spiele und schaffe so auch das Stehen vor der Kasse. Er schaffe das Tunnelfahren, indem er die Augen schliesse. Er fahre nicht mit dem Lift, sondern nehme immer die Treppe. Er fahre nicht Auto. Er schaffe die Behördengänge, zum Beispiel die zwei bis drei Minuten Fussweg zum Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alamt, auch wenn es dort häufig Streit gebe. Jenseits der Arbeit habe er Stress wegen der Wohnung. Wegen Abbruch des Hauses müsse er bis zum Juni die jetzige Wohnung verlassen. Zwischen seinen Eltern gebe es viel Streit. Die Familienlage mache ihm Frust und bringe ihn zum Weinen. Aber am Wohlsten sei ihm immer noch zu Hause (S. 2 oben). Er stehe um 7 oder 8 Uhr auf und frühstücke. Um 10 Uhr gehe er gerne mit seiner Schwester einkaufen, gehe dann gerne spazieren. Er esse nicht zu Mittag, sondern zwischendurch nur etwas Kleines wie einen Apfel. Jeden Mittwoch gehe er zum Sozialamt sein Geld abholen. Zwei- bis dreimal im Monat übe er das alleinige Fahren in der Forch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bahn. Um 18 Uhr mache er selber das Abendessen, manchmal würden auch die Schwester oder die Mutter kochen. Abends besuche er gerne die Schwester, plaudere mit ihr oder sei am PC. Er gehe um 22 oder 23 Uhr zu Bett. Er schlafe immer schon schlecht und erwache mehrmals pro Nacht (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer nehme keine Medikamente ein. Er sei pünktlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, wobei er von einem Kollegen per Auto gebracht worden sei. Er sei voll orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert und wach gewesen. Es seien keine erkennbaren Anzeichen von Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit feststellbar gewesen. Affektiv sei der Beschwerdeführer schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfähig mit lebhafter Mimik und Gestik und gebe prompte Antworten. Es seien keinerlei wahrnehmbare Symptome von Angst vorhanden. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei aufmerksam und konzentriert über die gesamte anderthalbstündige Untersuchungszeit (S. 3 f.). Der Beschwerdeführer gebe an, er habe sich zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen wegen der Ängste und der knappen Finanzen, habe aber immer noch gute Kollegen. Ein guter Kollege habe ihn heute zur SVA gefahren. Früher sei er normal gewesen und habe Leute getroffen und Sport gemacht. Jetzt sei er ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam. Im jetzigen Zustand könne er nicht arbeiten, er brauche mindestens noch ein Jahr Therapie (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Sicht der heutigen RAD-Untersuchung sei den von den behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatern gestellten Diagnosen weithin zuzustimmen. Dabei falle auf, dass der Beschwerdeführer den Transport zur SVA mit Hilfe eines Kollegen bewältigt habe und während der Untersuchung keine Angstsymptome zu sehen gewesen seien. Die nun behandelnde Psychologin der Clienia E.___ habe telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch berichtet, dass sich der Beschwerdeführer selber zur Therapie angemeldet habe. Sie habe ihn seit März 2015 bisher zweimal gesehen und gehe von einer Angststörung aus (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei im Jahre 2012 zusätzlich zu seiner Gehörlosigkeit an einer Angststörung erkrankt, die sich hauptsächlich im ÖV zeige. Bei der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kette und der G.___ habe man die Leistungsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers gelobt, wenn er am Arbeitsplatz erschienen sei. Aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit durch die Angststörung nicht anhaltend beeinträchtigt. Gelegentliche Angstsymptome führten nicht zu einer anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeitsunfähigkeit. Die Bewältigung des Weges zum Arbeitsplatz sei nicht Gegenstand der Arbeitsfähigkeit. Wenn der Beschwerdeführer bisher nicht mit dem ÖV fahren könne, stünden ihm andere Transportmittel zur Verfügung. Die angeborene Gehörlosigkeit erfordere einige Anpassungen, wie sie vom Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logen Eichen und der Arbeitskette bereits geschildert worden seien (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige Tätigkeit als Küchenassistent sei weitgehend angepasst gewesen, weshalb in dieser keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Bei weiterer Therapie könne eine Verbesserung der Angstbewältigung erzielt werden (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers insbesondere auf den RAD-Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbericht (vgl. vorstehend E. 3.7) ab, wonach dem Beschwerdeführer sowohl die angestammte Tätigkeit als Küchenassistent wie auch jede andere angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass der RAD-Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht (vgl. vorstehend E. 3.7) auf einer allseitigen psychiatrischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Beschwerdeführers be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht, die von ihm geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in angemessener Weise berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, in Kenntnis der und in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten erstattet wurde und der konkreten medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Situation Rechnung trägt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So zeigte der RAD-Arzt in nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbarer Weise auf, dass aufgrund der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage sowie der eigenen Untersuchung beim Beschwerdeführer weder Diagnosen noch funktionelle Einschränkungen ausgewiesen seien, die nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar eine anhaltende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit bedingen würden. Unter Bezugnahme auf die ICD-Kriterien (vgl. Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-diagnostische Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Weltgesundheitsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganisation, ICD-10 Kapital V (F), Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ling/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmidt (Herausgeber), 9. Auflage, Bern 2014, S. 169 ff.) zeigte er nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar auf, weshalb diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch nicht von einer generalisierten Angststörung auszugehen sei und machte sodann ausdrücklich darauf aufmerksam, dass der Beschwerdeführer die ihm verschriebenen Medikamente (Cymbalta und Temesta) gemäss eigener Aussage nicht einnehme. Während der Untersuchung seien trotzdem keine erkennbaren Anzeichen von Müdigkeit und keine wahrnehmbaren Symptome von Angst feststellbar gewesen (Urk. 8/319 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt setzte sich sodann differenziert mit den früheren ärztlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen auseinander und empfand die von den behandelnden Psychiatern gestellten Diagnosen aus Sicht der RAD-Untersuchung als nachvollziehbar. Der RAD-Untersuchungsbericht leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich und nachvollziehbar begründet. Der RAD-Arzt begründete einlässlich und sorgfältig, dass der Beschwerdeführer während der ganzen Untersuchungsdauer aufmerksam und konzentriert gewesen sei und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die Angststörung mit gelegentlichen Angstsymptomen aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht nicht anhaltend beeinträchtigt sei. Er zeigte auf, dass sich die Angststörung hauptsächlich im ÖV zeige und dem Beschwerdeführer diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich auch andere Transportmittel zur Verfügung stünden. Der RAD-Arzt wies ausserdem darauf hin, dass die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sowohl bei der Arbeitskette als auch bei der G.___ gelobt worden sei (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des RAD-Arztes steht schliesslich in Übereinstimmung mit den Ausführungen des behandelnden Psychologen lic. phil. B.___, wonach sich während der Sitzungen keine kognitiven Defizite zeigten und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer im Rahmen der Therapie lernen müsse, mit Stresssymptomen umzugehen und lernen ohne Angst längere Strecken mit den ÖV zu bewältigen (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.4). Auch lic. phil. B.___ ist der Ansicht, dass die Arbeit so bald wie möglich wieder aufzunehmen sei und man mit der Arbeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sehr zufrieden sei. Seine diesbezügliche Beurteilung der 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers erscheint gestützt auf seine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen nicht schlüssig nachvollziehbar. So führte er explizit aus, dass die psychovegetativen Symptome bei Stress mit belastenden familiären Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzungen oder Hektik am Arbeitsplatz auftreten würden, wobei dem Beschwerdeführer insbesondere längere Fahrten mit den ÖV Mühe bereiten würden. Inwiefern sich jedoch die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden in objektiven Befunden wiederfinden und in welchem Ausmass diese die Arbeitsfähigkeit einschränken, erwähnte er in keiner Weise. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der RAD-Arzt korrekt ausgeführt hat, dienen alle Z-Kodierungen wie die „belastende Auseinandersetzung mit den Eltern“ zur Klassifizierung von Umständen, die den Gesundheitszustand einer Person zwar beeinflussen, an sich aber keine Krankheit oder Schädigung darstellt und deshalb kein rechtserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Gesundheitsschaden ist. Bezüglich der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ängste auf dem Arbeitsweg bleibt anzumerken, dass diese zwar durch sämtliche Ärzte bestätigt wurden, jedoch auch immer auf deren Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">piemöglichkeit oder auf die Möglichkeit von alternativen Reisemöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten aufmerksam gemacht wurde (vgl. vorstehend E. 3.4-3.7). Anlässlich der RAD-Untersuchung gab der Beschwerdeführer an, er habe es geschafft, sich Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensweisen anzueignen, um seine Ängste vor dem Schlangestehen an der Kasse zu überwinden. Dies ist erfreulich und zeigt, dass auch die Ängste vor dem Fahren mit ÖV durch gezieltes Training und Therapie angegangen werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Untersuchungsbericht erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines medizinischen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.5) vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. Daran vermag entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers auch der Umstand nichts zu ändern, dass der RAD-Arzt med. pract. D.___ bereits am 8. Juli 2014 (vgl. Feststellungsblatt vom 29. August 2014; Urk. 8/300 S. 2 f.) im Rahmen des Vorbescheidverfahrens Stellung nahm, zumal er in der besagten Stellungnahme lediglich pauschale medizinische Aussagen in Würdigung der vorhandenen Akten machte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht umfassend abgeklärt worden, und es seien deshalb weitere Abklärungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> treffen, vermag dies nicht zu überzeugen. So ist festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gesundheitszustand sowie die subjektive Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers in den Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gebührend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt wurden. Der Beschwerdeführer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Aktenlage unzutreffend beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise unvollständig sein soll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Sachverhalt nach dem Gesagten durch genügende medizinische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen von verschiedenen Ärzten abgeklärt wurde, erweisen sich die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden medizinischen Akten als ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend. Die Einwände des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sind nach dem Gesagten unbehelflich. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit durch den RAD-Arzt umzustossen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchten. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden (antizipierte Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung; BGE 122 V 157). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist nicht ersichtlich, dass beim Beschwerdeführer im Beurteilungszeitpunkt, also bei Verfügungserlass, ein Gesundheitsschaden ausgewiesen ist, der eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit begründen kann. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr ist aufgrund der überzeugenden, nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten Einschätzung des RAD-Arztes davon auszugehen, dass beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine uneingeschränkte Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten und jeder angepassten Tätigkeit vorliegt und die Ängste auf dem Arbeitsweg durch adäquate Therapien beziehungsweise ein Ausweichen auf alternative Reisemöglichkeiten angegangen werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die „Arbeitswegfähigkeit“ somit nicht unter die Arbeitsfähigkeit zu subsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mieren ist, gilt umso mehr, als für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Invaliditätsbemessung nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich ist, ob eine in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lide </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Person unter den konkreten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt werden kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft noch wirtschaftlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e dem Angebot an Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechen würden (AHI 1998 S. 287</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3b S. 290 f., I 198/97). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannte Nischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bers rechnen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2007, 9C_95/2007, E. 4.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Indem der Beschwerdeführer zurzeit gesundheitsbedingt auf alternative Reisemöglichkeiten zu den ÖV angewiesen ist, wird nicht von realitätsfremden Einsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Vielmehr ist das verlangte Vorkehren unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der gesamten objektiven und subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Gegebenheiten des Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falles als zumutbar zu erachten, zumal an die Konkretisierung von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten und Verdienstaussichten rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss keine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Anforderungen zu stellen sind (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Ursula Sintzel mit Eingabe vom 18. Oktober 2016 gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachte Aufwand von 8 Stunden 25 Minuten und Fr. 42.70 Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen (Urk. 11) erscheint der Bedeutung der Streitsache und der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die Entschädigung somit auf Fr. 2‘006.30 (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer wird auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich, wird für ihren Aufwand mit Fr. 2'006.30 (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>