<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00274</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205556&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00274</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.12.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 10.08.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gewässerschutz (Klärschlamm-Entsorgungsplan)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Klärschlamm-Entsorgungsplan des Regierungsrats (Fortsetzung von VB.2004.00034)<br/><br/>Die Legitimation der Gemeinden oder der Verbände von solchen wird bejaht bei einer Betroffenheit in Interessen oder Aufgaben, welche die Gemeinden oder Zweckverbände wahrnehmen oder erfüllen müssen, wenn sich die angefochtene Verfügung auf einen grossen Teil der Einwohnerschaft auswirkt oder wenn sich die Gemeinden bzw. Zweckverbände gegen ihnen auferlegte finanzielle Verpflichtungen wehren (E. 1.2). Gemäss Art. 31 Abs. 1 USG erstellen die Kantone eine Abfallplanung, ermitteln insbesondere ihren Bedarf an Abfallanlagen, vermeiden Überkapazitäten und legen die Standorte der Abfallanlagen fest (E. 2.1.1). Die Kantone verfügen aufgrund von Art. 31b Abs. 1 USG für die Entsorgung von Abfällen aus öffentlichen Abwasserreinigungsanlagen über ein Monopol (E. 2.1.2). Eine Bevorzugung gemeindeeigener Anlagen erscheint unter dem Aspekt, dass angesichts der gesetzlichen Monopolisierung ein gänzlicher Ausschluss privater Unternehmen in Frage gekommen wäre, grundsätzlich als zulässig (E. 2.2). Es ist nicht zu beanstanden, dass der Regierungsrat von einer Zuweisung der in Frage stehenden Abwasserreinigungsanlage an die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Anlage abgesehen hat (E. 2.4). Im aktuellen Verfahren beantragt der Beschwerdeführer, ihm die Entwässerung und Trocknung des Klärschlamms auf einer eigenen Anlage zu ermöglichen und in der Folge die Entsorgung über Zementwerke zu gestatten. Diese Lösung nützt nicht bestehende Kapazitäten, sondern würde ihrerseits erhebliche Investitionen erforderlich machen (E. 3.1). Da die Entsorgungskosten in der zugewiesenen Anlage innerhalb der üblichen Bandbreite liegen, ist eine Verletzung des Gleichheitsgebots nicht ersichtlich (E. 3.2.1). Erfolgt eine Zuweisung gemäss Art. 31 Abs. 1 USG zur Vermeidung von Überkapazitäten an eine bestehende Entsorgungsanlage, so können sich daraus durchaus erhebliche Kostenunterschiede ergeben, was im Interesse der Nutzung bestehender Anlagen grundsätzlich hinzunehmen ist (E. 3.2.2). Angesichts der Vielzahl der ins Gewicht fallenden Kriterien steht der Verwaltungsbehörde bei der Entsorgungsplanung und der Zuweisung des Klärschlamms an die Entsorgungsanlagen ein erhebliches Ermessen zu, in welches das Verwaltungsgericht gemäss § 50 VRG nicht eingreift (E. 3.3). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFÃLLE">ABFÃLLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFALLPLANUNG">ABFALLPLANUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABWASSERREINIGUNG">ABWASSERREINIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSORGUNG">ENTSORGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSORGUNGSMONOPOL">ENTSORGUNGSMONOPOL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDELEGITIMATION">GEMEINDELEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: GEWÃSSERSCHUTZ">GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLÃRSCHLAMM">KLÃRSCHLAMM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MONOPOL">MONOPOL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 60a GSchG</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 18 Abs. I TVA</span><br/><span class="gerade">Art. 30 Abs. III USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 31 USG</span><br/><span class="gerade">Art. 31b USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Im Hinblick auf den bundesrechtlich auf Ende September 2006 vorgesehenen Ausstieg aus der Verwertung von KlÃ¤rschlamm in der Landwirtschaft setzte der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich am 3. Dezember 2003 einen kantonalen KlÃ¤rschlamm-Entsorgungsplan fest. GemÃ¤ss dessen Dispositiv-Ziffer I.1 wird der gesamte in zÃ¼rcherischen Abwasserreinigungsanlagen anfallende KlÃ¤rschlamm ab 1. Oktober 2006 Ã¼ber zÃ¼rcherische KlÃ¤rschlamm­verbrennungsanlagen oder in der Zementindustrie (Einsatz als Brennstoffersatz) entsorgt. Laut Dispositiv-Ziffern I.6 und II werden die Inhaber der kommunalen Abwasserreinigungsanlagen verpflichtet, den anfallenden KlÃ¤rschlamm je nach Einzugsregion Ã¼ber eine bezeichnete Aufbereitungs- und Entsorgungsanlage zu entsorgen. Der KlÃ¤rschlamm der hier interessierenden Abwasserreinigungsanlage Marthalen (nachfolgend: ARA Marthalen) wurde der Schlammverbrennungsanlage Hard in Winterthur (nachfolgend: SVA Hard) zugewiesen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Auf Beschwerde des KlÃ¤ranlageverbandes Weinland als Inhaber der Abwasserreinigungsanlage Marthalen hob das Verwaltungsgericht am 12. Mai 2004 den Beschluss des Regierungsrats teilweise auf und wies die Sache zur Neubeurteilung zurÃ¼ck. Hauptgrund fÃ¼r die RÃ¼ckweisung war der Umstand, dass die Zuweisung von KlÃ¤rschlamm aus der ARA Marthalen und aus weiteren Abwasserreinigungsanlagen an die SVA Hard erhebliche Investitionen nÃ¶tig machte und sich deshalb die Frage nach der Nutzung bereits vorhandener EntsorgungskapazitÃ¤ten stellte. Zudem beanstandete das Gericht, dass die Inhaber der Abwasserreinigungsanlagen zum Vertragsschluss mit der Betreiberin der SVA Hard verpflichtet worden waren (VGr, 12. Mai 2004, VB.2004.00034, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Der Regierungsrat fÃ¤llte am 25. Mai 2005 einen teilweise abgeÃ¤nderten Entscheid: In Dispositiv-Ziffer A.II verpflichtete er den KlÃ¤ranlageverband Weinland, den anfallenden KlÃ¤rschlamm, wie im ersten Beschluss angeordnet, Ã¼ber die SVA Hard oder neu â im Sinne einer alternativen LÃ¶sung â Ã¼ber die Schlammtrocknungsanlage DÃ¼bendorf (nachfolgend: STA DÃ¼bendorf) zu entsorgen. Gleichzeitig forderte er die Inhaber der KlÃ¤ranlagen auf, die VertrÃ¤ge zur Sicherstellung der Entsorgungsoptionen und zur Festlegung angemessener finanzieller Beteiligung bis spÃ¤testens 30. Oktober 2005 abzuschliessen und dem kantonalen Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) Kopien dieser VertrÃ¤ge einzureichen; fÃ¼r den Fall, dass keine Einigung zustande komme, war dem AWEL unter Angabe der strittigen Punkte Mitteilung zu machen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der KlÃ¤ranlageverband Weinland gelangte gegen den neuen Entscheid des Regierungsrats am 20. Juni 2005 wiederum an das Verwaltungsgericht. Er beantragt, die Dispositiv-Ziffern A.II-V des angefochtenen Regierungsratsbeschlusses aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Dem KlÃ¤ranlageverband Weinland sei nicht nur die KlÃ¤rschlammentsorgung Ã¼ber die Zementwerke zu gestatten, sondern es sei ihm gleichzeitig die Ã¶kologisch und Ã¶konomisch Ã¼berzeugendste LÃ¶sung zu ermÃ¶glichen, nÃ¤mlich neben der EntwÃ¤sserung des KlÃ¤rschlamms auch dessen Trocknung auf der eigenen Anlage. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren verlangt er eine ParteientschÃ¤digung. Das AWEL beantragte fÃ¼r den Regierungsrat, die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid des Regierungsrats. Die funktionelle ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) grundsÃ¤tzlich gegeben. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>GemÃ¤ss § 21 lit. b in Verbindung mit § 70 VRG sind Gemeinden, andere KÃ¶rperschaften oder Anstalten des Ã¶ffentlichen Rechts zur Wahrung der von ihnen vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen zur Beschwerde an das Verwaltungsgericht legitimiert (vgl. auch Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 70 N. 4).</p> <p class="Erwgung3">Das Verwaltungsgericht bejaht die Legitimation der Gemeinde bei einer Betroffenheit in Interessen oder Aufgaben, welche die Gemeinde wahrnehmen oder erfÃ¼llen muss, wenn sich die angefochtene VerfÃ¼gung auf einen grossen Teil der Einwohnerschaft auswirkt oder wenn sich die Gemeinde gegen ihr auferlegte finanzielle Verpflichtungen wehrt (RB 1998 Nr. 13, RB 2001 Nr. 9 = ZBl 102/2001, S. 525; vgl. zum Ganzen VGr, 8. Oktober 2003, VB.2003.00196, E. 2a, und 12. Mai 2004, VB.2004.00034, E. 1.3.1, beides unter www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Mit der an die GemeindeverbÃ¤nde gerichteten Anordnung, den bei ihren Abwasserreinigungsanlagen anfallenden KlÃ¤rschlamm einer bestimmten Entsorgungs- oder Aufbereitungsanlage zuzufÃ¼hren, sind finanzielle Pflichten verbunden. Es liegt auf der Hand, dass die getroffene Zuordnung fÃ¼r die einzelnen KÃ¶rperschaften unterschiedliche Kosten zur Folge hat. Es lÃ¤sst sich daher durchaus sagen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit seinem Rechtsmittel die teilweise Abwehr finanzieller Verpflichtungen bezweckt. Im Zusammenhang mit diesen Folgekosten erscheint der BeschwerdefÃ¼hrer auch im Interesse der Einwohner seines Einzugsgebiets als legitimiert: Die Einwohner haben als die ursprÃ¼nglichen Verursacher zu gelten und daher letztlich die Kosten fÃ¼r die Entsorgung der AbfÃ¤lle aus der Abwasserreinigung zu tragen (vgl. dazu Art. 60a Abs. 1 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991; Ursula Brunner in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2001, Art. 32 N. 21). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Wie bereits im RÃ¼ckweisungsentscheid ist deshalb auf die Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers einzutreten. Der VollstÃ¤ndigkeit halber sei auch hier wiederholt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zur Anfechtung allerdings nur insoweit zugelassen ist, als es um die Zuweisung seiner eigenen Abwasserreinigungsanlage geht. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 31 Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) erstellen die Kantone eine Abfallplanung, ermitteln insbesondere ihren Bedarf an Abfallanlagen, vermeiden ÃberkapazitÃ¤ten und legen die Standorte der Abfallanlagen fest. SiedlungsabfÃ¤lle, AbfÃ¤lle aus dem Ã¶ffentlichen Strassenunterhalt und der Ã¶ffentlichen Abwasserreinigung werden von den Kantonen entsorgt (Art. 31b Abs. 1 USG). Die Kantone legen fÃ¼r diese AbfÃ¤lle Einzugsgebiete fest und sorgen fÃ¼r einen wirtschaftlichen Betrieb der Abfallanlagen. Der Inhaber muss die AbfÃ¤lle den von den Kantonen vorgesehenen Sammlungen oder Sammelstellen Ã¼bergeben (Abs. 2 und 3; vgl. ferner Art. 18 Abs. 1 der Technischen Verordnung Ã¼ber AbfÃ¤lle vom 10. Dezember 1990). Ab 1. Oktober 2006 ist die Verwertung von KlÃ¤rschlamm in der Landwirtschaft grundsÃ¤tzlich untersagt (vgl. Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung vom 18. Mai 2005 [SR 814.81], Anhang 2.6, Ziffer 2.1 Abs. 2 in Verbindung mit Ziffer 5.1 Abs. 1).</p> <p class="Erwgung3">Art. 31b Abs. 1 USG begrÃ¼ndet ein staatliches Entsorgungsmonopol. Die Entsorgung der darin genannten AbfÃ¤lle, unter anderem also des hier interessierenden KlÃ¤rschlamms aus Ã¶ffentlichen Abwasserreinigungsanlagen, ist deshalb dem TÃ¤tigkeitsbereich der Privatwirtschaft entzogen (vgl. BGE 126 II 26 E. 3a, 125 II 508 E. 5b; Pierre Tschannen in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2000, Art. 31b N. 10 f. und 14). Dieses bundesrechtlich festgelegte Monopol gilt als verfassungsmÃ¤ssig (Tschannen, Art. 31b N. 13; Daniel Kunz, Verfahren und Rechtsschutz bei der Vergabe von Konzessionen, Bern 2004, S. 41 â je mit Hinweisen). Im Ãbrigen ist dem Gericht die ÃberprÃ¼fung dieser Regelung auf Ãbereinstimmung mit der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) ohnehin entzogen (Art. 191 BV).</p> <p class="Urteilstext">Das Entsorgungsmonopol gilt als zumindest Ã¼berwiegend polizeilich motiviert (Tschannen, Art. 31b N. 13; Kunz, S. 41). TrÃ¤ger des Entsorgungsmonopols sind entsprechend der bundesgesetzlichen Regelung die Kantone. Diese kÃ¶nnen den Entsorgungsauftrag an Gemeinden oder andere Ã¶ffentlich-rechtliche KÃ¶rperschaften delegieren (Tschannen, Art. 31b N. 12). Mit einem solchen staatlichen Monopol wird eine bestimmte wirtschaftliche TÃ¤tigkeit dem Staat zur ausschliesslichen Wahrnehmung vorbehalten; private Wirtschaftssubjekte sind von der AusÃ¼bung dieser TÃ¤tigkeit grundsÃ¤tzlich ausgeschlossen (vgl. Kunz, S. 19 mit Hinweisen). Das Gemeinwesen hat aber auch die MÃ¶glichkeit, ganz oder teilweise auf die AusÃ¼bung des Monopols zu verzichten und die ihm zustehenden Befugnisse mit einer so genannten Monopolkonzession auf private Dritte zu Ã¼bertragen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 2591 ff., 2604 ff.; Karin Sutter-Somm, Das Monopol im schweizerischen Verwaltungs- und Verfassungsrecht, Basel/Frank­furt am Main 1989, S. 16 ff.). Ob das Gemeinwesen eine monopolisierte TÃ¤tigkeit selber wahrnimmt oder an Private abgibt, unterliegt in der Regel einem politischen Entscheidungsprozess (vgl. Kunz, S. 44).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> Mit dem Beschluss vom 3. Dezember 2003 regelte der Regierungsrat die Entsorgung des im Kanton ZÃ¼rich anfallenden KlÃ¤rschlamms Ã¼berwiegend durch Zuweisung an zentrale Anlagen von Gemeinden bzw. von GemeindeverbÃ¤nden. Dem Konzept liegt ein monopolistischer Ansatz zugrunde. Abgesehen von der Sonderregelung fÃ¼r die Stadt ZÃ¼rich und von den kantonsÃ¼bergreifenden Regelungen fÃ¼r einige periphere Gemeinden wurde der KlÃ¤rschlamm den bestehenden, gemeindeeigenen Entsorgungsanlagen zugewiesen. </p> <p class="Erwgung2">Wie das Verwaltungsgericht im RÃ¼ckweisungsentscheid festgehalten hat, erscheint eine solche Bevorzugung gemeindeeigener Anlagen unter dem Aspekt, dass angesichts der gesetzlichen Monopolisierung ein gÃ¤nzlicher Ausschluss privater Unternehmen in Frage gekommen wÃ¤re, grundsÃ¤tzlich als zulÃ¤ssig. Es entspreche jedenfalls berechtigtem Interesse der Ã¶ffentlichen Hand, zunÃ¤chst die bereits vorhandenen eigenen KapazitÃ¤ten zu nutzen. Die prioritÃ¤re Zuweisung des KlÃ¤rschlamms an die bestehenden gemeindeeigenen Entsorgungsanlagen verletzt somit kein Recht.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>BezÃ¼glich der in Frage stehenden SVA Hard hatte das Verwaltungsgericht im ersten Entscheid unter anderem ausgefÃ¼hrt, dass die Zuweisung des KlÃ¤rschlamms aus den Gemeinden des Bezirks Andelfingen und aus Winterthur-Land einen Ausbau der bestehenden Infrastruktur bedingen wÃ¼rde; gemÃ¤ss Schreiben der Stadt Winterthur vom 7. Mai 2002 mÃ¼sste fÃ¼r den dafÃ¼r nÃ¶tigen Ausbau mit Kapitalkosten von rund Fr. 300'000.- gerechnet werden. Auch wenn dieser Betrag nicht besonders hoch sei, wÃ¼rde die vorgesehene Zuweisung erhebliche Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur notwendig machen. Soweit entsprechend den AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrenden andernorts umweltvertrÃ¤gliche und Ã¶konomisch ebenso gÃ¼nstige KapazitÃ¤ten vorhanden seien, wÃ¼rden Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur dem ausdrÃ¼cklichen gesetzlichen Auftrag, ÃberkapazitÃ¤ten zu vermeiden (Art. 31 Abs. 1 USG), widersprechen. Ob solche Alternativen vorhanden waren, liess sich den Akten nicht entnehmen, weshalb der Sachverhalt als ungenÃ¼gend geklÃ¤rt erschien. Dies fÃ¼hrte zur RÃ¼ckweisung der Sache an den Regierungsrat. ErgÃ¤nzend war somit in erster Linie zu klÃ¤ren, ob neben der SVA Hard Ã¶kologisch und wirtschaftlich vergleichbare EntsorgungskapazitÃ¤ten bereits vorhanden sind und ob sich die Zuweisung von KlÃ¤rschlamm an eine solche Anlage auch unter Sicherheitsaspekten rechtfertigen lasse. WÃ¼rde diese zutreffen, so wÃ¤re die Entsorgung Ã¼ber eine solche Anlage einer mit Investitionen verbundenen Zuweisung an die SVA Hard grundsÃ¤tzlich vorzuziehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte im ersten Rechtsgang auf die Alternative einer Entsorgung des KlÃ¤rschlamms auf dem Weg der Trocknung in der Anlage der A AG in W und der anschliessenden Verbrennung in der Zementindustrie hingewiesen.</p> <p class="Erwgung2">Im nun angefochtenen Entscheid fÃ¼hrte der Regierungsrat aus, dass eine Zuweisung an die Anlage der A AG in W unter den Gesichtspunkten der Entsorgungssicherheit und der Ãkologie nicht in Frage kommen kÃ¶nne. Zur BegrÃ¼ndung wurde zunÃ¤chst in allgemeiner Weise ausgefÃ¼hrt, dass die Ã¶ffentliche Hand gegenÃ¼ber privaten Entsorgungsunternehmen nur unzureichende EingriffsmÃ¶glichkeiten hÃ¤tte, falls die Privaten das Interesse an einer weiteren Ãbernahme der Entsorgungsaufgabe verlieren oder falls sonstwie LeistungsstÃ¶rungen auftreten. DemgegenÃ¼ber wÃ¼rden die Ã¶ffentlichen KlÃ¤rschlammentsorgungsanlagen eine weitaus grÃ¶ssere Entsorgungssicherheit bieten. Mit Bezug auf die A AG hielt der Regierungsrat sodann fest, dass diese wiederholt behÃ¶rdlich angeordnete Auflagen nicht erfÃ¼llt habe. Er verwies auf verschiedene VorfÃ¤lle â unter andrem seien etwa Analysenresultate und Einsatzakten nicht ordnungsgemÃ¤ss vorgelegt oder die LÃ¶schwasser-RÃ¼ckhaltezonen nur zum Teil verwirklicht worden. Der BeschwerdefÃ¼hrer setzt sich mit diesen AusfÃ¼hrungen nicht nÃ¤her auseinander. Offenbar steht fÃ¼r ihn eine Zuweisung an die A AG nicht mehr im Vordergrund; diesen Weg wÃ¼rde er hÃ¶chstens noch "im Ãbergang begehen".</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.2 </b>Aufgrund der geschilderten Vorkommnisse bestehen berechtigte Zweifel an einem auflagenkonformen Betrieb der Anlage durch die A AG. Ausserdem ist zu beachten, dass die Entsorgungssicherheit bei der Verbrennung von AbfÃ¤llen in Zement­werken nicht in gleicher Weise gewÃ¤hrleistet ist wie bei der Verbrennung in Kehricht­verbrennungsanlagen, weil die Zementwerke in erster Linie entsprechend der â mitunter wechselnden â Nachfrage nach Zement und nicht gemÃ¤ss der angelieferten Menge Abfall betrieben werden (BGE 127 II 238 E. 6d).</p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend ist es demnach nicht zu beanstanden, wenn der Regierungsrat von einer Zuweisung der ARA Marthalen an die seinerzeit vom BeschwerdefÃ¼hrer vorgeschlagene A AG abgesehen hat.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Im aktuellen Verfahren beantragt der BeschwerdefÃ¼hrer, ihm die EntwÃ¤sserung und Trocknung des KlÃ¤rschlamms auf einer eigenen Anlage zu ermÃ¶glichen und in der Folge die Entsorgung Ã¼ber die Zementwerke zu gestatten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Diese vom BeschwerdefÃ¼hrer neu prÃ¤sentierte LÃ¶sung nÃ¼tzt nicht bestehende KapazitÃ¤ten, sondern wÃ¼rde ihrerseits erhebliche Investitionen erforderlich machen. Laut einer mit der Beschwerde eingereichten Offerte wÃ¼rde der Bau einer eigenen Schlammtrocknungsanlage rund Fr. 1 Mio. kosten. Demnach wÃ¤re die Situation bei Errichtung einer neuen Schlammtrocknungsanlage fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer Ã¤hnlich wie bei einer Zuweisung an die SVA Hard: In beiden FÃ¤llen sind erhebliche Investitionen notwendig. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer neu vorgeschlagene LÃ¶sung trÃ¤gt somit nichts zur Vermeidung von ÃberkapazitÃ¤ten bei. In der Zuweisung der ARA Marthalen an die SVA Hard ist kein Widerspruch zu Art. 31 Abs. 1 USG ersichtlich. Dies gilt erst recht fÃ¼r den alternativ verfÃ¼gten Entsorgungsweg Ã¼ber die bestehende STA DÃ¼bendorf.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>GemÃ¤ss den Berechnungen des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¤re die Entsorgung Ã¼ber eine eigene Trocknungsanlage preisgÃ¼nstiger als die vom Kanton zugelassenen Entsorgungsvarianten. Bereits im RÃ¼ckweisungsentscheid hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass kein Anspruch auf gleichmÃ¤ssige Kostenbelastung besteht. Immerhin warf das Gericht an gleicher Stelle die Frage auf, ob sich eine Gemeinde bei krassen Ungleichheiten der Zuweisung mit Erfolg widersetzen kÃ¶nne. Die Frage konnte indes offen gelassen werden, da keine genÃ¼genden Anhaltspunkte dafÃ¼r ersichtlich waren, dass die Entsorgung Ã¼ber die SVA Hard zu stossenden Kostenunterschieden fÃ¼hren wÃ¼rde. Daran hat sich inzwischen nichts geÃ¤ndert. Im Gegenteil: Die Betreiberin der SVA Hard entsorgt den KlÃ¤rschlamm derzeit zu einem Preis von Fr. 975.-/t. Damit liegen die Kosten innerhalb der Ã¼blichen Bandbreite. Eine Verletzung des Gleichheitsgebots ist nicht ersichtlich. </p> <p class="Erwgung2">Falls die Betreiberin der SVA Hard die KlÃ¤rschlammentsorgung â wie dies der BeschwerdefÃ¼hrer zu befÃ¼rchten scheint â in der Zukunft zu einem hÃ¶heren Preis anbieten sollte, so ist an Folgendes zu erinnern: KÃ¶nnen sich der Betreiber einer Entsorgungsanlage und der Inhaber der zugewiesenen Abwasserreinigungsanlage nicht einigen, so ist es Sache der VerwaltungsbehÃ¶rde, die strittigen Punkte verfÃ¼gungsmÃ¤ssig zu regeln.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Mit Bezug auf den alternativen Entsorgungsweg Ã¼ber die STA DÃ¼bendorf scheinen die Kosten fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer, jedenfalls unter BerÃ¼cksichtigung der Transportkosten, vergleichsweise hoch zu sein. Indes ist hier zu beachten, dass die Zuweisung an die STA DÃ¼bendorf in AusnÃ¼tzung der bestehenden KapazitÃ¤ten erfolgt. Insoweit hat diese LÃ¶sung sowohl gegenÃ¼ber der Zuweisung an die SVA Hard als auch gegenÃ¼ber der Erstellung einer eigenen Schlammtrocknungsanlage durch den BeschwerdefÃ¼hrer einen klaren Vorteil. Erfolgt eine Zuweisung gemÃ¤ss Art. 31 Abs. 1 USG zur Vermeidung von ÃberkapazitÃ¤ten an eine bestehende Entsorgungsanlage, so kÃ¶nnen sich daraus durchaus erhebliche Kostenunterschiede ergeben. Dies ist im Interesse der Nutzung bestehender Anlagen grundsÃ¤tzlich hinzunehmen. Dabei ist jedoch wiederum daran zu erinnern, dass bei erfolglosen Tarifverhandlungen die VerwaltungsbehÃ¶rde zu entscheiden hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Nach Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers ist die von ihm gewÃ¼nschte Entsorgung Ã¼ber eine eigene Schlammtrocknungsanlage Ã¶kologischer als die Entsorgung Ã¼ber die SVA Hard. BezÃ¼glich der Entsorgung in der STA DÃ¼bendorf weist er vor allem auf die Nachteile des verhÃ¤ltnismÃ¤ssig langen Transportweges hin.</p> <p class="Erwgung3">GemÃ¤ss Art. 30 Abs. 3 USG mÃ¼ssen AbfÃ¤lle umweltvertrÃ¤glich entsorgt werden (vgl. auch Art. 19 Abs. 1 der GewÃ¤sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998; ferner Ursula Brunner in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2000, Art. 30 N. 46 ff.). Weder bezÃ¼glich der SVA Hard noch bezÃ¼glich der STA DÃ¼bendorf bestehen Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass eine Entsorgung Ã¼ber diese Anlagen der Pflicht zur umweltvertrÃ¤glichen Verwertung widersprechen wÃ¼rden. Wie sich aus den vom BeschwerdefÃ¼hrer selbst eingereichten Unterlagen ergibt, weist die Entsorgung in Schlammverbrennungsanlagen bei den Ã¶kologischen Kriterien gute Werte auf. Sodann minimiert oder reduziert ein Konzept mit wenigen zentralen Entsorgungsanlagen die Sicherheitsrisiken und die Eingriffe in die Landschaft. </p> <p class="Urteilstext">Die im Rahmen der Abfallplanung zu berÃ¼cksichtigenden Kriterien sind vielfÃ¤ltig (vgl. Tschannen, Art. 31 N. 20). Es ist ein Gesamtkonzept zu schaffen. Dabei kann gerade auch das Interesse des Kantons berÃ¼cksichtigt werden, die Entsorgung zur Reduktion von Sicherheitsrisiken oder zum Schutz der Landschaft zu zentralisieren. Wie gesehen haben die Kantone selbst die Befugnis, die Entsorgung des KlÃ¤rschlamms aus Ã¶ffentlichen Abwasserreinigungsanlagen zu monopolisieren (vorn 2.1.2). Angesichts der Vielzahl der ins Gewicht fallenden Kriterien steht der VerwaltungsbehÃ¶rde bei der Entsorgungsplanung und der Zuweisung des KlÃ¤rschlamms an die Entsorgungsanlagen ein erhebliches Ermessen zu, in welches das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 50 VRG nicht eingreift. Selbst wenn die seitens des BeschwerdefÃ¼hrers vorgeschlagene LÃ¶sung mit einer eigenen Schlammtrocknungsanlage in Ã¶kologischer Hinsicht langfristig leichte Vorteile hÃ¤tte, so wÃ¼rde in der Zuweisung an die SVA Hard oder an die STA DÃ¼bendorf keine vom Verwaltungsgericht korrigierbare Rechtsverletzung liegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Zuweisungsentscheid als rechtsbestÃ¤ndig. Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Mit Dispositiv-Ziffer A.II des angefochtenen Beschlusses wurden der BeschwerdefÃ¼hrer und die beiden anderen noch am Verfahren beteiligten Inhaber von Abwasserreinigungsanlagen aufgefordert, die VertrÃ¤ge zur Sicherstellung der Entsorgungsoptionen und zur Festlegung angemessener finanzieller Beteiligung bis spÃ¤testens 30. Oktober 2005 abzuschliessen und dem AWEL Kopien dieser VertrÃ¤ge einzureichen. Eine allfÃ¤llige Nichteinigung war dem AWEL innert derselben Frist mitzuteilen. Angesichts des Zeitablaufs ist diese Frist bezÃ¼glich des BeschwerdefÃ¼hrers neu anzusetzen. Als angemessen erscheint eine Frist bis 31. MÃ¤rz 2006.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem im vorliegenden Verfahren unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung besteht nicht.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die dem BeschwerdefÃ¼hrer in Dispositiv-Ziffer A.II des Beschlusses des Regierungs­rates vom 25. Mai 2005 angesetzte Frist bis 30. Oktober 2005 lÃ¤uft neu bis 31. MÃ¤rz 2006.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">7. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>