<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00566</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204922&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00566</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vorentscheid betreffend Einzonung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>"Vorentscheid" über Einzonung; Beschluss des Gemeindesrates. Angesichts ihres klaren Wortlauts können die entsprechenden Ausführungen im Vorentscheid des Gemeinderats nicht als "Zusicherung einer Einzonung", sondern nur als Zusicherung dafür verstanden werden, dass der Gemeinderat einen diesbezüglich positiven Antrag an die Gemeindeversammlung als dem dafür zuständigen Organ stellen werde (E. 2). Es fragt sich, ob die blosse Zusicherung eines positiven Antrags an die Gemeindeversammlung überhaupt zum Gegenstand eines förmlichen Vorentscheids oder einer sonstigen Anordnung mit Verfügungscharakter gemacht werden konnte (E. 3.1): Die Frage der Einzonung kann nicht Gegenstand eines Vorentscheids nach § 323 f. PBG bilden, weil ein Vorentscheid im Sinne von § 323 f. PBG nur Fragen thematisieren kann, die im Baubewilligungsverfahren zu beurteilen sind (E. 3.2). Es handelt sich sodann auch nicht um einen Vorentscheid im Sinne von Art. 48 Abs. 3 VRG, weil die Gemeindeversammlung, nicht der Gemeinderat, zuständig ist zum Endentscheid über die Einzonung (E. 3.3). Mit seiner Zusicherung, einen positiven Antrag an die zur Einzonung des streitbetroffenen Landes zuständigen Organe zu stellen, hat der Gemeinderat keinen Hoheitsakt getroffen, mit welchem Rechtspositionen der Gesuchstellerin rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt worden wären. Für ein objektives Rechtsschutzbedürfnis des diesen Beschluss anfechtenden Nachbarn (des heutigen Beschwerdegegners) spricht zwar dessen Einwand, mit dieser Zusicherung werde die weitere Haltung des Gemeinderats bei der Abwicklung des Planrevisionsverfahrens präjudiziert. Doch stellt weder ein positiv lautender Vorprüfungsbericht des ARV noch ein gestützt darauf vom Gemeinderat gemäss § 7 Abs. 2 PBG öffentlich aufgelegter Revisionsplan die Verpflichtung des Gemeinderats in Frage, aufgrund der öffentlichen Planauflage eingehende Einwendungen ernsthaft zu prüfen und der Gemeindeversammlung Antrag über deren Berücksichtigung bzw. Nichtberücksichtigung zu stellen (E. 3.4). Gutheissung (E. 3.5). Kosten und Parteientschädigung (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINZONUNG">EINZONUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃJUDIZIERUNG">PRÃJUDIZIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: RECHTSSCHUTZ">RECHTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSSCHUTZINTERESSE">RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSCHARAKTER">VERFÃGUNGSCHARAKTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORENTSCHEID">VORENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORPRÃFUNG">VORPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSICHERUNG">ZUSICHERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 46 Abs. I GemeindeG</span><br/><span class="gerade">§ 7 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 323 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 324 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 RPG</span><br/><span class="gerade">§ 17 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 Abs. III VRG</span><br/><span class="gerade">§ 48 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die A AG beabsichtigt, nÃ¶rdlich ihres in der Gewerbezone 1 liegenden BetriebsgebÃ¤udes ein Holzschnitzellager auf Land, das zurzeit in der Landwirtschaftszone liegt, zu erstellen; zudem will sie ihr BetriebsgrundstÃ¼ck im westlichen Bereich mit flÃ¤chengleichen Landabtretungen von bzw. an NachbargrundstÃ¼cke arrondieren. Ihr diesbezÃ¼gliches Baugesuch vom 21. Oktober 2003 verband sie mit dem Begehren um einen Vorentscheid im Sinn von § 324 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG), worin sie um die Beantwortung von fÃ¼nf Fragen ersuchte. Frage 1 betraf die BewilligungsfÃ¤higkeit der beabsichtigten Grenzkorrektur mit flÃ¤chengleichem Landabtausch, Frage 2 die "BewilligungsfÃ¤higkeit" der Zuweisung von 40 m<sup>2</sup> Landwirtschaftsland zur Gewerbezone 1, Frage 3 die "BewilligungsfÃ¤higkeit" der Zuweisung des fÃ¼r die Grenzkorrektur benÃ¶tigten Landwirtschaftslandes zur Gewerbezone, Frage 4 das Erteilen einer Baubewilligung fÃ¼r das Holzschnitzellager (fÃ¼r den Fall, dass dieses Land in der Landwirtschaftszone verbleibe), Frage 5 schliesslich die "BewilligungsfÃ¤higkeit" der Zuweisung des fÃ¼r das Holzschnitzellager benÃ¶tigten Landes von ca. 2000 m<sup>2</sup> zur Gewerbezone 1, eventuell unter Einbezug der so bezeichneten FlÃ¤che IV von ca. 180 m<sup>2</sup>. </p> <p class="Sachverhalt2">Der Gemeinderat X holte zu den gestellten Fragen, soweit diese eine Ãnderung der Nutzungsplanung bedingen, eine Vernehmlassung des kantonalen Amtes fÃ¼r Raumordnung und Vermessung (ARV) ein, welche am 6. Februar 2004 erstattet wurde. Der Gemeinderat beantwortete das Gesuch, das er im Verfahren zur Wahrung nachbarlicher AnsprÃ¼che nach § 315 PBG bekannt gemacht hatte, mit Beschluss vom 8. MÃ¤rz 2004, welchen er als "Vorentscheid mit Verbindlichkeit gegenÃ¼ber Dritten gemÃ¤ss § 324 PBG" bezeichnete. Darin hielt er unter anderem fest, dass eine Baubewilligung fÃ¼r das Holzschnitzellager ausserhalb der Bauzone nicht in Aussicht gestellt werden kÃ¶nne (Frage 4). Aufgrund der Stellungnahme des ARV kÃ¶nne hingegen fÃ¼r die Umzonung einer FlÃ¤che von ca. 1'800 m<sup>2</sup> von der Landwirtschaftszone in die Gewerbezone 2 (ohne Einbezug der FlÃ¤che IV) "ein positiver Antrag an die dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Organe in Aussicht gestellt werden â¦ Dies bedeutet eine Ãnderung des Zonenplanes und bedarf der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung und des Regierungsrates des Kantons ZÃ¼rich."</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Hiergegen gelangte C, dem als EigentÃ¼mer des ca. 250 m vom BaugrundstÃ¼ck entfernten, inventarisierten GebÃ¤udes "L" das Vorentscheidgesuch zugestellt worden war, mit Eingabe vom 6. April 2004 an die Baurekurskommission mit dem Antrag, den Beschluss des Gemeinderats vom 8. MÃ¤rz 2004, insbesondere die im Rahmen der Frage 5 in Aussicht gestellte Einzonung von Landwirtschaftsland in die Gewerbezone, vollumfÃ¤nglich aufzuheben. Die Baurekurskommission hiess den Rekurs am 23. November 2004 gut und hob den Beschluss des Gemeinderats X insoweit auf, "als damit eine vorentscheidweise Beurteilung zur Frage 5 vorgenommen worden" sei. In den ErwÃ¤gungen bejahte die Rekurskommission die Legitimation des Rekurrenten und hielt fest, dass sich dessen Einwendungen ausschliesslich auf die Beantwortung der Frage 5 bezÃ¶gen, weshalb der angefochtene Beschluss nur insoweit zu Ã¼berprÃ¼fen sei. Die Beantwortung dieser Frage sei nicht Sache der BaubewilligungsbehÃ¶rde und kÃ¶nne daher auch nicht Gegenstand eines Vorentscheids im Sinn von § 323 f. PBG sein. Zwar habe der Gemeinderat im angefochtenen Beschluss diesbezÃ¼glich lediglich einen positiven Antrag an die dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Organe in Aussicht gestellt; doch stelle er sich in seiner Vernehmlassung an die RekursbehÃ¶rde selber auf den Standpunkt, damit die von der Rekursgegnerin angestrebte Einzonung zugesichert zu haben. Der Rekurrent habe sich jedenfalls zu Recht veranlasst gesehen, dagegen ein Rechtsmittel zu ergreifen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 23. Dezember 2004 beantragte der Gemeinderat X namens der Gemeinde, den Entscheid der Baurekurskommission aufzuheben und seinen Beschluss vom 8. MÃ¤rz 2004 vollumfÃ¤nglich (also auch bezÃ¼glich der Beantwortung der Frage 5) zu bestÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners (VB.2004.00566). Die A AG erhob gegen den Rekursentscheid am 7. Januar 2005 ebenfalls Beschwerde, mit dem nÃ¤mlichen Antrag sowie dem Eventualbegehren, die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners (VB.2005.0005).</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerdeantworten vom 2. Februar 2004 beantragte C Abweisung beider Rechtsmittel.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Beide Beschwerden richten sich gegen den nÃ¤mlichen Rekursentscheid und werfen die gleichen Sach- und Rechtsfragen auf. Sie sind daher zur gemeinsamen Behandlung zu vereinigen. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Umstritten ist zunÃ¤chst, welche Bedeutung den AusfÃ¼hrungen zukommt, mit denen der Gemeinderat X in seinem Vorentscheid vom 8. MÃ¤rz 2004 die Frage 5 der A AG beantwortet hat. WÃ¤hrend der heutige Beschwerdegegner in seinem Rekurs vom 6. April 2004 davon ausgegangen ist, der A AG sei damit die Einzonung von ca. 1'800 m<sup>2</sup> Landwirtschaftsland in die Gewerbezone 2 (ein Streifen von 15 m x 50 m fÃ¼r das geplante Holzschnitzellager sowie ein Streifen von 15 m x 75 m als ZufahrtsflÃ¤che fÃ¼r das bestehende GebÃ¤ude) zugesichert worden, welcher Deutung sich die Baurekurskommission unter BerÃ¼cksichtigung weiterer AusfÃ¼hrungen des Gemeinderats in dessen Vernehmlassung vom 15. Mai 2004 angeschlossen hat, bestreiten sowohl die Gemeinde wie auch die A AG in ihren Beschwerden, dass der Gemeinderat eine solche Zusicherung abgegeben habe. </p> <p class="Urteilstext">Angesichts ihres klaren Wortlauts kÃ¶nnen die entsprechenden AusfÃ¼hrungen im Vorentscheid nicht als "Zusicherung einer Einzonung", sondern nur als Zusicherung dafÃ¼r verstanden werden, dass der Gemeinderat einen diesbezÃ¼glich positiven Antrag an die Gemeindeversammlung als dem dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Organ stellen werde. Bei diesen AusfÃ¼hrungen handelt es sich zwar um ErwÃ¤gungen, die jedoch kraft der Verweisung in Dispositiv Ziffer 1 des Beschlusses an Letzterem teilhaben. Entgegen der Auffassung der Baurekurskommission lÃ¤sst sich aus den AusfÃ¼hrungen in der Vernehmlassung des Gemeinderats kein anderer Sinngehalt ableiten. Zum einen geht es von vornherein nicht an, einer im Rahmen eines fÃ¶rmlichen Entscheids erfolgten behÃ¶rdlichen Ãusserung, die ihrem Wortlaut nach klar ist und Ã¼ber deren RechtmÃ¤ssigkeit in einem anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu befinden ist, aufgrund spÃ¤terer Ãusserungen dieser BehÃ¶rde im Rechtsmittelverfahren eine andere Bedeutung beizumessen. Zum anderen hat der Gemeinderat auch mit seinen AusfÃ¼hrungen in der Rekursvernehmlassung keine Einzonung des streitbetroffenen Landes zugesichert. Mit seinem dortigen Einwand, der Rekurrent behaupte vÃ¶llig unsubstanziiert, dass "die im Vorentscheid zugesicherte Einzonung" die geschÃ¼tzte Glaziallandschaft zusÃ¤tzlich beeintrÃ¤chtigen wÃ¼rde, nahm er vielmehr Bezug auf eine diesbezÃ¼gliche Formulierung des Rekurrenten in der Rekursschrift. Jedenfalls kÃ¶nnen diese AusfÃ¼hrungen des Gemeinderats in der Rekursvernehmlassung zwanglos so verstanden werden, wie die BeschwerdefÃ¼hrerinnen zutreffend vorbringen, und so verstanden, stehen sie denn auch im Einklang mit den gemeinderÃ¤tlichen AusfÃ¼hrungen im Vorentscheid. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Baurekurskommission dem Gemeinderat X zu Unrecht unterstellt hat, der A AG mit der Beantwortung der Frage 5 die Einzonung des streitbetroffenen Landes verbindlich zugesichert zu haben. Daraus folgt jedoch noch nicht zwingend, dass der Entscheid der Baurekurskommission (wonach der Beschluss des Gemeinderats X vom 8. MÃ¤rz 2004 insoweit aufgehoben wird, als damit eine vorentscheidweise Beurteilung zur Frage 5 vorgenommen worden ist) im Ergebnis unhaltbar sei. Es fragt sich nÃ¤mlich, ob die blosse Zusicherung eines positiven Antrags an die Gemeindeversammlung Ã¼berhaupt zum Gegenstand eines fÃ¶rmlichen Vorentscheids oder einer sonstigen Anordnung mit VerfÃ¼gungscharakter gemacht werden konnte. Mit dieser Frage, hat sich die Baurekurskommission, ausgehend davon, dass der Vorentscheid diesbezÃ¼glich eine weiter gehende Zusicherung enthalte, nicht auseinandergesetzt. Diese Frage berÃ¼hrt allerdings nicht nur die RechtmÃ¤ssigkeit des von der Baurekurskommission beurteilten Beschlusses, sondern stellt sich bereits im Hinblick auf dessen Anfechtbarkeit.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der Gemeinderat X hat seinen Beschluss vom 8. MÃ¤rz 2004 ausdrÃ¼cklich als Vorentscheid im Sinne von § 323 f. PBG bezeichnet. GemÃ¤ss § 323 PBG kÃ¶nnen Ã¼ber Fragen, die fÃ¼r die spÃ¤tere BewilligungsfÃ¤higkeit eines Bauvorhabens grundlegend sind, Vorentscheide eingeholt werden. § 324 PBG bestimmt, dass der Vorentscheid in gleicher Weise verbindlich, gÃ¼ltig und Ã¶ffentlichrechtlich anfechtbar ist wie baurechtliche Bewilligungen. Ein Vorentscheid im Sinne von § 323 f. PBG kann somit nur Fragen thematisieren, die im <i>Baubewilligungsverfahren</i> zu beurteilen sind (Christian MÃ¤der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 513). Die Frage der Einzonung kann nicht Gegenstand eines Vorentscheids nach § 323 f. PBG bilden. Daraus ergibt sich fÃ¼r die hier allein interessierende Beantwortung der Frage 5, dass der Beschluss vom 8. MÃ¤rz 2004 als Vorentscheid im Sinn von § 323 f. PBG unzulÃ¤ssig gewesen wÃ¤re, weil er diesbezÃ¼glich nicht unmittelbar die BewilligungsfÃ¤higkeit des Bauvorhabens, sondern die Frage der dafÃ¼r erforderlichen Einzonung betraf. Abgesehen davon, konnte der Gemeinderat nicht in eigener ZustÃ¤ndigkeit Ã¼ber die Einzonung befinden (§§ 88 f. PBG). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Wie erwÃ¤hnt, hat der Gemeinderat indessen eine solche Zusicherung nicht abgegeben. Es ist daher zu prÃ¼fen, ob es sich bei der tatsÃ¤chlich abgegebenen Zusicherung, einen positiven Antrag an die Gemeindeversammlung zu stellen, um einen sonstigen Vorentscheid (ausserhalb des spezifischen Anwendungsbereichs von § 323 f. PBG) handelt. Das VRG regelt das Rechtsinstitut des Vorentscheids in § 48 Abs. 2; danach sind Vorentscheide, durch die eine Rechtsfrage beurteilt wird, weiterziehbar, wenn dadurch sofort ein Endentscheid herbeigefÃ¼hrt und ein erhebliches Beweisverfahren erspart werden kann (vgl. zu diesem Rechtsinstitut als besonderer prozessualer Erscheinungsform von VerfÃ¼gungen Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 53-56, § 48 N. 10-15). Das VRG regelt ausdrÃ¼cklich nur die Anfechtbarkeit von Vorentscheiden; indem es die Voraussetzungen der Anfechtbarkeit umschreibt, setzt es jedoch die ZulÃ¤ssigkeit von Vorentscheiden grundsÃ¤tzlich voraus; anderseits kann hieraus nicht abgeleitet werden, Vorentscheide seien voraussetzungslos zulÃ¤ssig, jedoch nur unter besonderen Voraussetzungen anfechtbar (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 55 und § 48 N. 13). Auf die Frage nach der ZulÃ¤ssigkeit und Anfechtbarkeit von Vorentscheiden braucht indes im vorliegenden Zusammenhang nicht nÃ¤her eingegangen zu werden, weil es sich bei dem vom Gemeinderat X bezÃ¼glich der Beantwortung der Frage 5 getroffenen Beschluss nicht um einen Vorentscheid im Sinn von § 48 Abs. 3 VRG handelt. Einem solchen ist nÃ¤mlich eigen, dass die den Vorentscheid treffende BehÃ¶rde identisch mit jener ist, welche zum Endentscheid in der Hauptsache zustÃ¤ndig ist. Das trifft hier gerade nicht zu (vgl. E. 3.2 in fine), und es kann, um es nochmals zu sagen, dem Gemeinderat X auch nicht vorgeworfen werden, mit der Beantwortung der Frage 5 seine eigene beschrÃ¤nkte ZustÃ¤ndigkeit verkannt und Ã¼berschritten zu haben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Zu prÃ¼fen bleibt, ob es sich beim Beschluss des Gemeinderats X im streitbetroffenen Umfang (bezÃ¼glich der Beantwortung der Frage 5) um eine sonstige Anordnung mit VerfÃ¼gungscharakter handelt. Die VerfÃ¼gung ist ein individueller, an den Einzelnen gerichteter Hoheitsakt, durch den eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt wird (BGE 121 II 473; BGE 104 Ia 26). In GrenzfÃ¤llen, in denen aufgrund dieser Begriffsmerkmale der VerfÃ¼gungscharakter zweifelhaft bleibt, kann allerdings ein allfÃ¤lliges RechtsschutzbedÃ¼rfnis dafÃ¼r sprechen, das Vorliegen einer anfechtbaren VerfÃ¼gung zu bejahen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 19, § 19 N. 10, § 21 N. 8).</p> <p class="Erwgung2">Mit seiner Zusicherung an die A AG, einen positiven Antrag an die zur Einzonung des streitbetroffenen Landes zustÃ¤ndigen Organe zu stellen, hat der Gemeinderat X keinen Hoheitsakt getroffen, mit welchem Rechtspositionen der Gesuchstellerin rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt worden wÃ¤ren. FÃ¼r ein objektives RechtsschutzbedÃ¼rfnis des diesen Beschluss anfechtenden Nachbarn (des heutigen Beschwerdegegners) spricht zwar dessen Einwand, mit dieser Zusicherung werde die weitere Haltung des Gemeinderats bei der Abwicklung des Planrevisionsverfahrens prÃ¤judiziert: Aufgrund der noch erforderlichen Ã¶ffentlichen Planauflage seien Einwendungen von Dritten mÃ¶glich, die der Gemeinderat ernsthaft zu prÃ¼fen habe, bevor er der Gemeindeversammlung Antrag stelle; mit der streitbetroffenen Zusicherung bringe der Gemeinderat "zum Ausdruck, dass er von vornherein nicht daran denkt, allfÃ¤llige EinwÃ¤nde Ã¼berhaupt zu prÃ¼fen". Dieser (erstmals in der Beschwerdeschrift erhobene) Einwand, mit dem der Beschwerdegegner die UnzulÃ¤ssigkeit der abgegebenen Zusicherung geltend macht, zeigt zugleich ein gewisses RechtsschutzbedÃ¼rfnis auf. </p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 4 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) unterrichten die mit Planungsaufgaben betrauten BehÃ¶rden die BevÃ¶lkerung Ã¼ber Ziele und Ablauf der Planungen nach diesem Gesetz (Abs. 1). Sie sorgen dafÃ¼r, dass die BevÃ¶lkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann (Abs. 2). Diese weit gehend als Gesetzesauftrag an die Kantone zu verstehende Bestimmung bezweckt, dass Planungsprozesse sich nicht im Geheimen abspielen, sondern den Anforderungen eines demokratischen Rechtsstaates anzupassen sind (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, und Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 392; Markus Joos, Kommentar Raumplanungsgesetz, ZÃ¼rich 2002, S. 65; EJPD, ErlÃ¤uterungen zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, Bern 1981, Art. 4 N. 3). Diesen Anforderungen kann im Einzelnen in verschiedener Weise nachgekommen werden, wobei die Auflage von PlanentwÃ¼rfen zur allgemeinen AnsichtsÃ¤usserung und die Entgegennahme und Beantwortung von VorschlÃ¤gen zum bundesrechtlich geforderten Minimum gehÃ¶ren (BGE 111 Ia 164 E. 2d; EJPD, Art. 4 N. 10; vgl. auch VGr, 4. Dezember 2003, VB.2002.00376, E. 5). GemÃ¤ss § 7 PBG sind bei der Aufstellung und Ãnderung der Richt- und NutzungsplÃ¤ne nach- und nebengeordnete PlanungstrÃ¤ger rechtzeitig anzuhÃ¶ren (Abs. 1). Die PlÃ¤ne sind vor ihrer Festsetzung Ã¶ffentlich aufzulegen. Innert 60 Tagen nach der Bekanntmachung kann sich jedermann bei der die Auflage verfÃ¼genden Instanz zum Planinhalt Ã¤ussern (Abs. 2). Ãber die nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden (Abs. 3). Hernach stehen die PlÃ¤ne und die Stellungnahme zu den nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen (Abs. 4). Nach der im Kanton ZÃ¼rich gestÃ¼tzt auf § 7 Abs. 3 PBG befolgten Praxis legt der Gemeinderat in seinem Antrag an die Gemeindeversammlung dar, welche Einwendungen aus welchen GrÃ¼nden nicht berÃ¼cksichtigt werden konnten (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Ziff. 3.4.1).</p> <p class="Urteilstext">Obwohl der Einwand des Beschwerdegegners nach dem Gesagten ein gewisses RechtschutzbedÃ¼rfnis an der Anfechtung der streitbetroffenen Ãusserung des Gemeinderats erkennen lÃ¤sst, ist das Vorliegen einer anfechtbaren VerfÃ¼gung zu verneinen. Die ErklÃ¤rung des Gemeinderats kann nÃ¤mlich zwanglos dahin verstanden werden, dass er sich bereit erklÃ¤rt hat, durch einen diesbezÃ¼glichen Antrag ein Verfahren auf Revision der kommunalen Nutzungsplanung in Gang zu setzen (vgl. zum Antragsrecht des Gemeinderats § 46 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926, GemeindeG, in der Fassung vom 1. September 2000, frÃ¼her § 48 Abs. 1 GemeindeG). WÃ¤re der Gemeinderat dem Einzonungsanliegen der A AG negativ gegenÃ¼bergestanden, wÃ¤re Letztere darauf angewiesen gewesen, die ZonenplanÃ¤nderung mit einer â namens einer in der Gemeinde stimmberechtigten Person eingereichten â Initiative anzustreben (vgl. § 50 GemeindeG). Sodann ist zu beachten, dass sich der Gemeinderat bei dieser ErklÃ¤rung vollumfÃ¤nglich auf die entsprechende Beurteilung des ARV in dessen vorangegangener Stellungnahme vom 6. Februar 2004 stÃ¼tzte. Die Beantwortung der Frage 5 der A AG beschrÃ¤nkt sich im Wesentlichen auf die Wiedergabe der Stellungnahme des kantonalen Amtes. Dieser Stellungnahme kommt die Bedeutung einer so genannten VorprÃ¼fung zu, wie sie das ARV bei beabsichtigten ZonenplanÃ¤nderungen â im Hinblick auf den erst nach der Planfestsetzung erfolgenden Genehmigungsentscheid der Baudirektion bzw. des Regierungsrats (vgl. Art. 26 RPG, § 89 in Verbindung mit § 2 lit. a und b PBG) â regelmÃ¤ssig vornimmt. Weder ein solcher positiv lautender VorprÃ¼fungsbericht noch ein gestÃ¼tzt darauf vom Gemeinderat gemÃ¤ss § 7 Abs. 2 PBG Ã¶ffentlich aufgelegter Revisionsplan stellt die Verpflichtung des Gemeinderates in Frage, aufgrund der Ã¶ffentlichen Planauflage eingehende Einwendungen ernsthaft zu prÃ¼fen und der Gemeindeversammlung Antrag Ã¼ber deren BerÃ¼cksichtigung bzw. NichtberÃ¼cksichtigung zu stellen. WÃ¼rde der streitbetroffenen ErklÃ¤rung des Gemeinderats im vorliegenden Fall VerfÃ¼gungscharakter zuerkannt, so mÃ¼ssten letztlich VorprÃ¼fungsberichte des ARV regelmÃ¤ssig ebenfalls als anfechtbare VerfÃ¼gungen behandelt werden. Das entspricht nicht dem Zweck dieser VorprÃ¼fungen und ist auch vom RechtschutzbedÃ¼rfnis allfÃ¤lliger Betroffener her gesehen nicht erforderlich.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Kommt dem Beschluss des Gemeinderats X vom 8. MÃ¤rz 2004 insoweit kein VerfÃ¼gungscharakter zu, als er darin die Frage 5 der A AG beantwortet hat, hÃ¤tte die Baurekurskommission auf den dagegen erhobenen Rekurs des Beschwerdegegners nicht eintreten sollen. Die gegen den Rekursentscheid erhobenen Beschwerden der Gemeinde und der A AG sind daher im Sinn der vorstehenden ErwÃ¤gungen gutzuheissen; Disp. Ziff. I des Rekursentscheids ist aufzuheben.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Bei dieser Sach- und Rechtslage ist auch Dispositiv Ziff. II des Rekursentscheids aufzuheben, womit die Rekurskosten von insgesamt Fr. 1'830.- der A AG als privater Rekursgegnerin auferlegt worden sind. Es rechtfertigt sich jedoch nicht, diese Rekurskosten nunmehr entsprechend dem in § 13 Abs. 2 VRG fÃ¼r den Regelfall vorgesehenen Unterliegerprinzip dem heutigen Beschwerdegegner als damaligem Rekurrenten aufzuerlegen. Wie dieser in der Beschwerdeschrift zu Recht vorbringt, durfte er aufgrund der undifferenzierten Rechtsmittelbelehrung im Beschluss des Gemeinderats vom 8. MÃ¤rz 2004 annehmen, dieser Beschluss sei auch insoweit mit Rekurs anfechtbar, als darin die Frage 5 der A AG beantwortet worden war. Dispositiv Ziffer II des Rekursentscheids ist daher ersatzlos aufzuheben. Angesichts der aufgezeigten besonderen UmstÃ¤nde rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Eine ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG ist der formell obsiegenden Gemeinde schon deswegen nicht zuzusprechen, weil die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln zu ihrem angestammten Aufgaben gehÃ¶rt, deren Wahrnehmung nur bei ausserordentlich hohen Umtrieben die Zusprechung einer solchen EntschÃ¤digung rechtfertigt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19); diese Voraussetzungen sind hier nicht erfÃ¼llt. Zudem hat der Gemeinderat X wie erwÃ¤hnt mit der undifferenzierten Rechtsmittelbelehrung dazu beigetragen, dass der Beschwerdegegner einen Rekurs erhoben hat, der sich nach der heutigen Beurteilung als unzulÃ¤ssig erweist. </p> <p class="Erwgung2">Auch die A AG ersucht um Zusprechen einer ParteientschÃ¤digung und hat ein solches Begehren bereits vor Baurekurskommission gestellt. GestÃ¼tzt auf das bei der Kostenverlegung nach § 13 Abs. 2 VRG subsidiÃ¤r zu berÃ¼cksichtigende Verursacherprinzip (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 33) rechtfertigt es sich, der A AG fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- zulasten der Gemeinde X zuzusprechen. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen, da die A AG durch ihr teilweise unzulÃ¤ssiges Vorentscheidgesuch (betreffend der Beantwortung der Frage 5) auch zum vorliegenden Verfahren beigetragen hat.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Die Verfahren VB.2004.00566 und VB.2005.00005 werden zur gemeinsamen Behandlung der beiden Beschwerden vereinigt;</p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden im Sinne der ErwÃ¤gungen gutgeheissen. Der Entscheid der Baurekurskommission vom 23. November 2004 wird aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gemeinde X wird verpflichtet, der A AG fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>