<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, zusammen mit den Bahnunternehmungen SBB AG und DB AG sowie mit den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern zuhanden der Eidgenössischen Räte einen Bericht auszuarbeiten, in welchem die konkreten Massnahmen aufgezeigt werden, wie die Reisezeiten zwischen Zürich und Stuttgart auf 2 Stunden und 15 Minuten und zwischen Zürich und München auf 3 Stunden und 15 Minuten reduziert werden können.</p><p>Der Bericht soll mindestens folgendes enthalten: Streckenausbauten, Neubaustrecken, Elektrifizierungen, Rollmaterial, inkl. Kosten und zeitliche Realisierung. Er soll rechtzeitig vor der Ausarbeitung der Botschaft zur Anbindung der Ostschweiz an das HGV-Netz vorliegen und nachher Bestandteil dieser Botschaft sein.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die bilaterale Vereinbarung mit Deutschland "zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Zulaufs zur neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) in der Schweiz" ist am 2. Juni 1998 in Kraft getreten. In der Zwischenzeit sind etliche Massnahmen gemäss dieser Vereinbarung realisiert, in Angriff genommen oder projektiert worden. Mit Bezug auf den angesprochenen Korridor Zürich - Stuttgart sei auf die in der Zwischenzeit erfolgte Einführung der Neigezüge und den dadurch realisierten Reisezeitgewinn von rund 30 Minuten verwiesen. Auf dem Korridor Zürich - München hat Deutschland in Aussicht gestellt, die Ausbauten für Neigezüge auf dem Abschnitt München - Lindau bis im Jahr 2004 zu realisieren, was eine Reisezeitreduktion von ebenfalls rund 30 Minuten zur Folge haben wird. Weitergehende Massnahmen zwischen Zürich und Singen respektive Zürich und Lindau werden im Rahmen der in Angriff genommenen Planungen über den HGV-Anschluss der Schweiz geprüft.</p><p>Am 17. Oktober 2001 hat der Bundesrat dem UVEK den Auftrag erteilt, die Botschaft über den HGV-Anschluss der Schweiz bis Ende 2002 in die Vernehmlassung zu geben. Die Botschaft wird sich u. a. zu den kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen auf den Korridoren Zürich - Stuttgart und Zürich - München äussern. Damit sind die mit dem Postulat angesprochenen Themen Bestandteil der Botschaft.</p><p>Es erübrigt sich somit, die genannten Fragen in einem separaten Bericht aufzuarbeiten, bevor der Vernehmlassungsentwurf für die HGV-Botschaft vorliegt.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.