A bteilung V E -5663/2007 /hat {T 0/2} U rte il v o m 6 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Beat W eber (Vorsitz), R ichter M aurice Brodard, R ichterin Therese Kojic, G erichtsschreiber Thom as H ardegger. A._______, N igeria, c/o B._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 21. August 2007 in Sachen N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 4. Juli 2007 Lagos m it einer Linienm aschine einer unbekannten Fluggesellschaft verliess, an einem unbekannten O rt landete, anschliessend einen Bus benutzte und am 5. Juli 2007 in die Schw eiz einreiste, w o er gleichen- tags um Asyl nachsuchte, dass das BFM am 5. Juli 2007 den Beschw erdeführer m ittels Form ular und H inw eis auf die entsprechende gesetzliche N ichteintretensbestim - m ung aufforderte, innerhalb von 48 Stunden R eise- oder Identitätspa- piere abzugeben, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Kurzbefragung im Em p- fangs- und Verfahrenszentrum Basel vom 16. Juli 2007 sow ie der di- rekten Bundesanhörung vom 8. August 2007 zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, nigerianischer Staats- bürger zu sein und aus C ._______, zu stam m en, dass die D orfbew ohner für ihre m inim alen R echte käm pften (beispiels- w eise für genügend Trinkw asser, Strom , billigere Schulen, Spitäler, Strassen, eigene R egierung etc.) und insbesondere keinen Anteil am G ew inn der Ö lgesellschaften im N iger D elta erhalten w ürden, dass sich der Beschw erdeführer im Jahr 2004 dem Kam pfverband („m ilitant group“) der „N iger D elta People Voluntary Force“ oder „N iger D elta Voluntary Force“ von Leader Asiari D okubo beziehungsw eise „Al- haj“ angeschlossen habe, dass er sich an den Aktionen seiner „m ilitant group“ bew affnet beteiligt habe, w enn es beispielsw eise darum gegangen sei, Förderungen von Ö l zu unterbinden, Ö lleitungen zu sabotieren oder gegen die Soldaten der R egierung, die ihre Versprechungen nicht einhalten w olle, zu käm pfen, dass er seit dem Jahr 2004 insgesam t vier M ale gegen Soldaten ge- käm pft habe, S eite 2dass Asari D okubo im N ovem ber 2005 verhaftet w orden sei und die R egierung zunächst dessen Freilassung abgelehnt habe, dass seine O rganisation den Kam pf fortgesetzt und im Frühjahr 2007 philippinische, chinesische und italienische Arbeiter der R oyal D utch Shell entführt habe, dass die R egierung den Austausch der G eiseln gegen die Freilassung von Asari D okubo zu erreichen versucht habe, dass die O rganisation am 4. und 13. Februar 2007 m ehrere G eiseln freigelassen habe, dass die R egierung seine O rganisation indessen überraschend am 12. Juni 2007 angegriffen habe, und bei der Auseinandersetzung rund 12 M itglieder seiner G ruppe um gekom m en seien, dass der Beschw erdeführer nach D ._______ habe entkom m en können und (...) am 14. Juni 2007 erreicht habe, dass die R egierung nach ihm suche, dass er in der Folge das Land auf dem Luftw eg verlassen habe, dass für w eitere Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer keinen Identitätsausw eis einreichte, dass das BFM m it gleichentags eröffneter Verfügung vom 21. August 2007 auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eintrat und sei- ne W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des Entscheids im W esentlichen an- führte, der Beschw erdeführer habe trotz behördlicher Aufforderungen keine rechtsgenüglichen R eise- oder Identitätspapiere zu den Akten gereicht, dass keine entschuldbaren G ründe vorlägen, die es ihm verunm öglicht hätten, ein rechtsgenügliches R eise- oder Identitätspapier nachzurei- chen, S eite 3dass w esentliche Angaben des Beschw erdeführers über die O rganisa- tion von Asari D okubo tatsachenw idrig, w idersprüchlich und unsubstanziiert ausgefallen seien, dass der Beschw erdeführer nichts über das Schicksal D okubos berich- ten könne, obw ohl er sich im Zeitpunkt des allgem ein bekannten Er- eignisses im Jahre 2007 im Zusam m enhang m it der H aft von D okubo noch im H eim atstaat aufgehalten habe, dass der Beschw erdeführer nichts über die Aufgabenverteilung inner- halb der G ruppe habe schildern können und aufgrund der unsubstan- ziierten und realitätsfrem d zu qualifizierenden Angaben nicht ein M it- glied der O rganisation gew esen sein könne, dass auch keine M edienberichte von den geltend gem achten Käm pfen vom 12. Juni 2007 existierten, dass die Suche nach dem Beschw erdeführer nicht substanziiert ge- schildert w orden sei und er sich offensichtlich nicht einm al bem üht habe, Konkretes darüber in Erfahrung zu bringen, obw ohl ihm hierfür genügend Zeit zur Verfügung gestanden w äre, dass sich seine Schilderungen in Zusam m enhang m it den angeblichen Tätigkeiten und der Verfolgungslage in unspezifischen und konturlosen Allgem einplätzen erschöpften und R ealkennzeichen fehlten, dass die Angaben des Beschw erdeführers som it den Anforderungen an A rt. 7 AsylG nicht standhalten w ürden, und er die Flüchtlingseigen- schaft dem zufolge nicht erfülle, dass w eiter keine generellen oder individuellen G ründe gegen eine D urchführbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen w ürden, dass bezüglich w eiterer Einzelheiten und zur Verm eidung von W ieder- holungen auf die vorinstanzliche Verfügung und die Vorakten zu ver- w eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 24. August 2007 (Post- stem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Be- schw erde erhob und sinngem äss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die G ew ährung des Asyls beantragte, S eite 4dass in prozessualer H insicht unter H inw eis auf die Fürsorgeabhängig- keit um „Kostenerlass“ beziehungsw eise um G ew ährung der unentgelt- lichen Prozessführung ersucht w urde, dass auf die Begründung der Anträge, sow eit für den Entscheid w e- sentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen einzugehen ist, dass die Vorakten am 27. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31]), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]) und dabei das neue Verfahrensrecht anw endet (A rt. 53 Abs. 2 VG G ), dass der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw ei- se Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legiti- m iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde - unter Vorbehalt (s. unten) - einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet und der Beschw erdeentscheid sum m a- risch begründet w ird (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Ver- fahren), dass das BFM das N ichteintreten auf das Asylgesuch m it Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG begründete, S eite 5dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn die Asylsuchenden glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus ent- schuldbaren G ründen nicht in der Lage, w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft fest- gestellt w ird oder sich auf G rund der Anhörung erw eist, dass zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder ei- nes W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (A rt. 32 Abs. 3 AsylG ), dass sich das Bundesverw altungsgericht gem äss dem zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 zur Frage geäussert hat, w elchem Bew eism assstab die in A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG erw ähnte Feststellung bzw. N ichtfeststellung der Flüchtlingsei- genschaft und die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ) unterliegen, dass ein N ichteintretensentscheid in der R egel unzulässig ist, w enn das Fehlen der Flüchtlingseigenschaft oder der Vollzugshindernisse nicht offenkundig ist, beziehungsw eise w enn zusätzliche Abklärungen jeglicher A rt nötig erscheinen oder der Entscheid einer einlässlichen Begründung in rechtlicher oder sachlicher H insicht bedarf (vgl. dazu U rteil D -688/2007, a.a.O ., E. 5.6.6., m it w eiterführenden H inw eisen), dass som it vorerst zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu R echt die Auffas- sung vertreten hat, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach Einreichung ihres Asylgesuchs kein rechtsgenügliches R eise- oder Identitätspapier abgegeben, und bei Bejahung daraufhin die Fra- ge zu beantw orten ist, ob der Beschw erdeführer glaubhaft m achen kann, dass er aus entschuldbaren G ründen zur fristgerechten Abgabe der erforderlichen D okum ente nicht in der Lage gew esen ist, dass es sich gem äss dem zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 beim Begriff "R eise- und Identitätspa- piere" um D okum ente handelt, die "sow ohl die einw andfreie Feststel- lung der Identität als auch die sichere D urchführung der R ückschaf- fung erm öglichen" sollen (vgl. E. 6), S eite 6dass unter Vorbehalt des Vorliegens entschuldbarer G ründe ein N icht- eintretensentscheid selbst dann zu erfolgen hätte, w enn trotz fehlender Ausweispapiere keine Zw eifel über die Identität des oder der Asylsu- chenden bestehen (a.a.O ., E. 5.3. a.E.), dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuches geltend ge- m achten Vorbringen des Beschw erdeführers vorw eg auf dessen im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel am 16. Juli und 8. August 2007 protokollierte Aussagen zu verw eisen ist, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, w eshalb für das N ichteinreichen von R ei- se- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren G ründe vorliegen, dass unbestrittenerm assen kein rechtsgenügliches R eise- oder Identi- tätspapier eingereicht w urde, dass der Beschw erdeführer auch auf Beschw erdestufe geltend m ach- te, noch nie einen R eisepass besessen zu haben (vgl. Beschw erde S. 1, A1 S. 4), indessen die Vorinstanz zu R echt die vom Beschw erdefüh- rer angegebenen R eisem odalitäten nicht für nachvollziehbar hält, und das Bundesverw altungsgericht aufgrund der unsubstanziierten und of- fenkundig haltlosen Ausführungen des Beschw erdeführers davon aus- geht, er habe für seine R eise authentische Identitäts- und R eisepapie- re verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (vgl. A rt. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, dass sich an der erw ähnten Beurteilung zudem selbst dann nichts än- dern könnte, w enn nachträglich sogar R eisepapiere und Identitätspa- piere eingereicht w erden sollten, da der Beschw erdeführer keine genü- gende Entschuldigung für die N ichtabgabe von Identitätspapieren an- führen konnte, seine Vorbringen zu den Verfolgungs- und Fluchtgrün- den als offenkundig haltlos zu bezeichnen sind und es bei der 48- Stunden-Frist von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht, dass aufgrund der pflichtw idrigen N ichtabgabe entsprechender D oku- m ente die tatsächliche Identität des Beschw erdeführers bis heute nicht feststeht, S eite 7dass m ithin, unter Beachtung der im vorerw ähnten U rteil (BVG E D - 688/2007) aufgestellten R ichtlinien, zu prüfen ist, ob auf G rund der An- hörung (und der w eiteren Akten) w eitere Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder von W egw eisungsvollzugshindernis- sen nötig sind oder gar sogleich die Flüchtlingseigenschaft festzustel- len ist (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ) oder bereits aufgrund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asylsuchen- de Person die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, dass die sum m arische Prüfung der vorinstanzlichen Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung zunächst ergibt, dass die Vorinstanz in grosser Begründungsdichte eine Vielzahl von G laubhaftigkeitsargu- m enten anführt, um dam it aufzuzeigen, dass die Angaben des Be- schw erdeführers den Anforderungen an die G laubw ürdigkeit gem äss A rt. 7 AsylG und die Flüchtlingseigenschaft nicht zu genügen verm ö- gen, dass indessen eine solche Begründungsdichte und Argum entations- breite eher den Eindruck verm ittelt, es handle sich im vorliegenden Fall nicht um eine offenkundig haltlose Begründung der Asylvorbringen im Sinne der oben erw ähnten R echtsprechung, dass dem gegenüber das Bundesverw altungsgericht im R ahm en einer G esam tbetrachtung der Anhörungsprotokolle zum Ergebnis gelangt, dass die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers offenkundig nicht besteht und ohne grossen Begründungsaufw and ausgeschlossen w erden kann (vgl. BVG E D -688/2007 E. 5.6.6.), dass der Beschw erdeführer zw ar geltend m achte, als m ilitantes M it- glied der O rganisation von Asari D okubo, einer regierungsfeindlichen O rganisation, nach Sabotagen an Pipelines, nach erbitterten Käm pfen, Tötung und Entführung vieler Personen, und insbesondere nach den heftigen Auseinandersetzungen vom 12. Juni 2007 eine verfolgte Per- son zu sein, w eshalb er bei einer R ückkehr nach N igeria dam it rechne, dass ihn die R egierung zur R echenschaft ziehen könnte (vgl. Be- schw erde, S. 1), dass jedoch die Angaben des Beschw erdeführers zu den angeblich für seine Ausreise relevanten Vorfällen in keiner W eise substanziiert oder plausibel ausgefallen sind und durchw egs nicht den Eindruck von tat- sächlich E rlebtem oder Befürchtetem in der geltend gem achten Form verm itteln, auch w enn der Beschw erdeführer in der Beschw erde S eite 8nachträglich versucht, m it W iederholen seiner Vorbringen und ergän- zenden Inform ationen seine in den Anhörungen zu Tage getretenen w esentlichen Kenntnislücken und U ngereim theiten etw as auszuglätten, dass m angelnde Substanz in den Schilderungen nam entlich in den Be- reichen seiner M itgliedschaft, Tätigkeiten, Aufgaben und persönlichen Erfahrungen bei der O rganisation, der exakten Bezeichung der O rgani- sation, seinen Schilderungen zum engeren und w eiteren persönlich bekannten U m feld in der O rganisation, bei den Ereignissen w ährend seiner Einsätze im Auftrag der O rganisation und bei der Suche nach ihm festzustellen sind, dass der Beschw erdeführer in den Anhörungen zudem nicht nachvoll- ziehbare Andeutungen zur W affenhandhabung gem acht hat, und die- ser M angel nicht m it dem (angeblichen) Fehlen einer höheren Schulbil- dung begründet w erden kann (vgl. Beschw erde, S. 1), dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe auch sonst kei- ne stichhaltigen Argum ente vorbringt, die die überzeugenden Erw ä- gungen in der vorinstanzlichen Verfügung zu entkräften verm öchten, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers bezüglich seiner Verfol- gungs- und Fluchtgründe som it offensichtlich die Voraussetzungen zur Anerkennung als Flüchtling nicht erfüllen, w eshalb für die entspre- chenden Einzelheiten auf die vorinstanzliche Verfügung verw iesen w erden kann, dass deshalb festzustellen ist, dass keiner der drei in A rt. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem R egelfall des N ichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden G ründe vorliegt, dass das BFM dem nach im R esultat korrekt Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG angew endet hat, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf E rteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), S eite 9dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu re- geln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be- schw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass sich aus den Akten zudem keine konkreten Anhaltspunkte erge- ben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Be- schw erdeführer gerate im Falle der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus generellen oder individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass nach einer Zuw eisung zu einem Arzt (15./17. August 2007) w e- gen angeblicher Brust-, Bauch- und N asenschm erzen in gesundheitli- cher H insicht keine W egw eisungshindernisse aktenkundig gew orden sind und der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge über eine zehnjährige Erfahrung im (...) m itbringt, dass er insbesondere m ehrere Sprachen (...) beherrscht, und es dem (...)-jährigen, (...) Beschw erdeführer zudem freisteht, sich an einem beliebigen O rt in N igeria niederzulassen, dass in N igeria seine nächsten Angehörigen (...) leben (vgl. A 1, S. 2), w eshalb im H eim atstaat des Beschw erdeführers zudem von einem intakten sozialen und w irtschaftlichen Beziehungsnetz auszugehen ist, dass der W egw eisungsvollzug nach N igeria som it zum utbar ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat schliesslich m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und er verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), S eite 10dass sich m ithin auch hinsichtlich m öglicher W egw eisungsvollzugshin- dernisse zusätzliche Abklärungen als nicht erforderlich erw eisen, w o- m it der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestäti- gen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangem essen ist (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 65 Abs. 1 Vw VG ), dass vorab über sein G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG zu befinden und die- ses m angels hinreichender Erfolgsaussichten der Beschw erde abzu- w eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem entes über Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.1]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 11D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um unentgeltliche R echtspflege („Kostenerlass“) w ird ab- gew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer durch Verm ittlung des BFM , (...), m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen (eingeschrieben; Postbeilagen: Einzahlungsschein, Em pfangsbestätigungsform ular) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung (R ef.- N r. N _______, Kopie) - BFM , (...) (vorab per Telefax) - (...) (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Beat W eber Thom as H ardegger Versand: 7. Septem ber 2007 S eite 12EM PFA N G SB ESTÄ TIG U N G N _______ A._______, N igeria, H ierm it bestätige ich, heute folgendes D okum ent erhalten zu haben: U rteil des B undesverw altungsgerichts vom 6. Septem ber 2007 O rt: ................................................ D atum : ................................................ U nterschrift: …… …… ……… …… ………. Allfällige Bem erkungen:...................................... D iese Em pfangsbestätigung ist nach deren U nterzeichnung von der eröffnenden Be- hörde dem Bundesverw altungsgericht, Abt. V, Postfach, C H -3000 Bern 14, zuhanden des Beschw erdedossiers zuzustellen. S eite 13