<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-01-11-2F_1-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2F_1/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 11. Januar 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, Haag, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Mayhall. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 15. November 2018 (2C_1063/2017). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das von A.________ mit Eingabe vom 14. Dezember 2017 beim Bundesgericht anhängig gemachte Beschwerdeverfahren 2C_1063/2017, </div> <div class="para">in das Urteil 2C_1063/2017 vom 15. November 2018, mit welchem das Bundesgericht die Beschwerde von A.________ abgewiesen hat, </div> <div class="para">in die als "Widerspruch/Beschwerde/Ausstandsbegehren" bezeichnete Eingabe von A.________ vom 2. Januar 2019 an das Bundesgericht, mit welcher der Gesuchsteller sinngemäss die Feststellung der Nichtigkeit des Urteils 2C_1063/2017 beantragt und den Ausstand des Abteilungspräsidenten Seiler verlangt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Umstand, dass der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts an einem Entscheid mitgewirkt hat, welcher zum Nachteil des Gesuchstellers ausgefallen ist, ein Ausstandsbegehren nicht zu begründen vermag, weshalb auf das Ausstandsbegehren nicht einzutreten ist, ohne dass der davon betroffene Abteilungspräsident beim Entscheid über das Ausstandsbegehren in den Ausstand zu treten hätte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=02.01.2019&amp;to_date=21.01.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-IA-278%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page278">BGE 114 Ia 278</a> E. 1 S. 279; Urteil 2F_5/2016 vom 14. März 2016, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung), </div> <div class="para">dass Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>), </div> <div class="para">dass dagegen keine Beschwerde erhoben werden kann, </div> <div class="para">dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden kann, wenn einer der vom Gesetz in <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121 - 123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref> genannten Revisionsgründe geltend gemacht werden, was in einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) genügenden Weise und unter Beachtung der Fristen von <span class="artref">Art. 124 BGG</span> zu geschehen hat, </div> <div class="para">dass das Urteil 2C_1063/2017 vom 15. November 2018 dem Gesuchsteller am 28. November 2018 eröffnet worden ist, womit die Fristerfordernisse von <span class="artref">Art. 124 BGG</span> unter Berücksichtigung des Fristenstillstands während den Gerichtsferien (<span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG</span>) eingehalten sind, </div> <div class="para">dass die Ausführungen des Gesuchstellers zur Beweiswürdigung im Urteil 2C_1063/2017 vom 15. November 2018 sich inhaltlich nicht als Revisionsgesuch, sondern als Beschwerde und somit als untaugliche Rechtsvorkehr gegen dieses Urteil erweisen, worauf nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass Urteile des Bundesgerichts gemäss Art. 47 Abs. 2 des Reglements für das Bundesgericht vom 20. November 2006 (BGerR; SR 173.110.131) stets (nur) vom Abteilungspräsidenten und vom Gerichtsschreiber (und nicht auch von den anderen mitwirkenden Richtern) unterschrieben werden, weshalb der Umstand, dass das Urteil 2C_1063/2017 vom 15. November 2018 durch den Abteilungspräsidenten Seiler und die Gerichtsschreiberin Petry unterschrieben worden ist, den Revisionsgrund der Verletzung von Verfahrensvorschriften im Sinne von <span class="artref">Art. 121 lit. a BGG</span> nicht ansatzweise zu erfüllen vermag, </div> <div class="para">dass der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 122 BGG</span>, der nicht dazu dient, die Verletzung der EMRK zu rügen (wie der Gesuchsteller, der sein Revisionsgesuch wegen mutmasslicher Verletzung seines angeblich aus <span class="artref">Art. 6 EMRK</span> fliessenden Anspruchs auf öffentliche Verhandlung erhebt, offenbar meint), sondern nur in Betracht fällt, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (<span class="artref">Art. 122 lit. a BGG</span>), hier von vornherein nicht betroffen ist, </div> <div class="para">dass nach dem Gesagten im Revisionsgesuch nicht dargetan wird, inwiefern ein Revisionsgesuch erfüllt sein könnte, weshalb es mangels formgerechter Begründung unzulässig und darauf ohne Schriftenwechsel (Art. 127 <i>e contrario</i> BGG) nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unnötig verursachten Gerichtskosten nach Massgabe von Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingabe vom 2. Januar 2019 einschliesslich das Ausstandsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. Januar 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Mayhall </div> </div></body></html>