<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00229</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die 1985 im Kosovo geborene X.___, ohne erlernten Beruf, seit dem Jahr 2010 verheiratet und Mutter eines Sohnes (Jahrgang 2012), immigrierte im Jahre 1998 in die Schweiz und war zuletzt als Verkäuferin bei Z.___ in einem Arbeitspensum von 60 % angestellt. Unter Angabe von seit Januar 2013 bestehenden Beeinträchtigungen am Fussgelenk und seit August 2013 bestehender psychischer Krankheit meldete sie sich am 9. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stelle, tätigte Abklärungen in erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher und medizinischer Hinsicht, wobei sie unter anderem einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK, Urk. 7/8 und Urk. 7/9), einen Fragebogen für Arbeitgebende (Urk. 7/10) und Berichte der behandelnden Ärzte einholte (Urk. 7/12, Urk. 7/13 und Urk. 7/15). Nach Vorlage der Unterlagen an den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) und dessen Stellungnahme vom 17. März 2014 (vgl. Urk. 7/20/4) stellte sie mit Vorbescheid vom 1. April 2014 (Urk. 7/21) die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Auf Einwand der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherten hin (Urk. 7/24 und Urk. 7/29) sowie nach Eingang einer Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung (Urk. 7/33) und eines im Auftrag der ElipsLife Versicherungen AG (Krankentaggeldversicherer) erstellten psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Gutachtens vom 7. April 2014 (Urk. 7/37/16-40) und nachdem weitere Berichte der behandelnden Ärzte eingegangen waren (Urk. 7/46/2-6 und Urk. 7/48), veranlasste die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stelle eine psychiatrische Untersuchung durch ihren RAD (Urk. 7/53, Bericht vom 11. Mai 2015). Nach Kritik der Versicherten hieran (Urk. 7/61, vgl. auch Urk. 7/59 und Urk. 7/60) sowie einer erneuten Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lage an den RAD (Urk. 7/69) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Januar 2016 an der Abweisung des Leistungsbegehrens fest (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 19. Januar 2016 erhob X.___ am 11. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte deren Aufhebung sowie die Zusprache einer angemessenen Rente, eventualiter die Durchführung von weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere einer psychiatrischen Begutachtung. Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. März 2016 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 30. März 2016 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweis). In solchen Fällen sind jedoch an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren ablehnenden Rentenentscheid vom 19. Januar 2016 (Urk. 2) damit, dass kein Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, insbesondere keine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder eine Schizophrenie, vorliege. Hierbei stütze sie sich auf den Untersuchungsbericht ihres RAD, med. pract. A.___, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 11. Mai 2015 (Urk. 7/53) und seine Stellungnahme vom 11. Januar 2016 (Urk. 7/69/6-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf den Untersuchungsbericht des RAD könne nicht abgestellt werden. Dieser begründe nicht, weshalb er zu einem anderen Ergebnis als die behandelnden Ärzte komme. Diese kämen zum Schluss, dass weiterhin von einer paranoiden Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie und in der Folge von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei (Urk. 1. S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der B.___ vom 12. August 2013 (Urk. 7/15/6-8) über den Aufenthalt vom 2. bis 16. April 2013 stellte der zuständige Arzt folgende Diagnose: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">F32.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Differentialdiagnostisch (DD): Akute vorübergehende psychotische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Störungen, nicht näher bezeichnet mit akuter Belastung (ICD-10 F23.91)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Es wurde festgehalten, der notfallmässige Eintritt per FU (fürsorgerische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">bringung) sei durch die Zuweisung der behandelnden Ärztin Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, wegen Selbst- und Fremdgefährdung erfolgt. Beim Eintritt habe ein klinisches Zustandsbild, gekennzeichnet durch Ängste sowie optische und akustische Sinnestäuschungen im Zusammenhang mit einer Exazerbation von Trauma-Symptomen seit einem familiären Konflikt nach Weihnachten bestanden. Die Medikamenten- und Therapiecompliance sei jederzeit gegeben gewesen und aufgrund von Schlafstörungen und optischen und akustischen Halluzinationen sei eine neuroleptische Medikation eingeleitet worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Bei Austritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> wach, bewusstseinsklar und zu allen vier Qualitäten orientiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ufmerksamkeit, Konzentration, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gedächtnisfunktionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">kustische und optische Halluzinationen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">seien unverändert gewesen und es hätten sich keine H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">inweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">akute Selbst- oder Fremdgefährdung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> ergeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ erwähnte im Formularbericht vom 27. Dezember 2013 (Urk. 7/13) die Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) mit leichtgradig ausgeprägter depressiver Symptomatik und einer akuten psychotischen Störung (ICD-10 F23.9), DD eine andere Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis und DD eine Traumafolgestörung (Urk. 7/13/5 Ziff. 1.1). Sie hielt fest, nach der stationären Behandlung im B.___ sei es zu einer langsamen Zustandsbesserung unter Medikation mit SSRI und Neuroleptikum gekommen. Ab Mitte Oktober 2013 sei die psychotische Symptomatik bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärktem Ausmass wiederum aufgetreten und die Neuroleptika seien angepasst worden. Leider spreche die Beschwerdeführerin schlecht auf diese Therapie an. Es bestehe ein schweres psychiatrisches Krankheitsbild mit kompliziertem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf mit bleibender 100%iger Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbereich innerhalb der nächsten sechs Monate (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie und Psychotherapie, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begutachtung im Auftrag de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankentaggeldversicherers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchführte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/37/16-40) die folgenden Diagnosen fest (S. 15); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörung (F 43.1) mit (pseudo-) psychotischen, reaktiven Anteilen (ICD-10 F 23.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Weitgehend remittierte depressive Episode mit geringer Restsymptomatik (ICD-10 F 32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängigkeitssyndrom von Tabakwaren, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F17.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er berichtete (S. 19 f.), die Beschwerdeführerin sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Im formalen Gedankengang sei sie strukturiert und logisch, teilweise ausweichend und weitschweifig und im inhaltlichen Gedankengang unauffällig. Es bestünden keine objektivierbaren Hinweise auf Wahn, Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">täuschungen oder Ich-Störungen. Anamnestisch seien jedoch, unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung transkultureller Aspekte, (pseudo-)psychotische Symptome be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schrieben. Flashbacks seien nicht erkennbar respektive explorierbar und es bestünden keine Hinweise auf Störungen der Konzentrationsfähigkeit, Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">samkeit oder der Merkfähigkeit (S. 19 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Querschnittsbefund sei klinisch-phänomenologisch eine vergleichsweise leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige ängstlich-depressive Symptomatik feststellbar gewesen. Diese sei überwiegend wahrscheinlich als Begleitsymptomatik der posttraumatischen Belastungsstörung zu verstehen. Eine eigenständige Diagnose einer depressiven Episode entfalle daher; es sei von einer weitgehenden Remission auszugeben (S. 20 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den (pseudo-)psychotischen Symptomen sei zu bemerken, dass diese unter Berücksichtigung transkulturell-psychiatrischer Überlegungen als Ausdruck einer noch ungenügend behandelten posttraumatischen Belastungsstörung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F43.1) zu verstehen seien und diese (pseudo-) psychotischen Symptome als ICD-10 F23.9 codiert werden könnten (S. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei zu bemerken, dass das histrionische Verhalten sowie die mehrfache Weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, Antworten auf angemessene Fragen auch ausserhalb allfälliger Traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierungen zu geben, ungewöhnlich und die Kooperationsbereitschaft deutlich eingeschränkt gewesen sei. Zudem bestünden verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren (spezielle familiäre, häusliche und finanzielle Situation), die möglicherweise einen Anteil an der Entwicklung respektive der Aufrechterhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der psychischen Störung hätten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehe eine schwer ausgeprägte Symptomatik einer posttraumatischen Belastungsstörung und es sei von einer Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50% von 100% für eine angemessene Tätigkeit (angestammte Tätigkeit und Verweistätigkeit) auszugehen, da die Beschwerdeführerin in ihrer Flexibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät und ihrer Belastbarkeit gegenwärtig noch deutlich eingeschränkt sei. Für den Haushalt sei hingegen von einer Arbeitsfähigkeit (richtig Arbeitsunfähigkeit, vgl. Urk. 7/53/6) von 20% (von 100%) auszugehen (S. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der B.___ vom 16. Juli 2014 (Urk. 7/46/2-6) über den Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt vom 9. April bis 25. Juni 2014 stellte der zuständige Arzt folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paranoide Schizophrenie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mit Flashbacks, Vermeidungsverhalten, Hyperarousal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wahnhaft-psychotische Verarbeitung der Traumata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Exazerbation durch Belastungssituation Ende 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Zuweisung sei durch die ambulante Psychiatrie zum freiwilligen Eintritt und zur Medikamentenanpassung bei ungenügendem Ansprechen auf die bisherige pharmakotherapeutische Behandlung erfolgt. Gemäss Einweisungsakten bestehe seit Monaten eine psychotische Symptomatik mit Halluzinationen im Sinne von Stimmenhören sowie Wahngedanken, welche diagnostisch am ehesten im Rahmen einer paranoiden Schizophrenie sowie einer posttraumatischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsstörung zu beurteilen sei (S. 2). Die auslösenden Ereignisse, welche zur posttraumatischen Belastungsstörung geführt hätten, seien mehrere traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sierende Erlebnisse während des Krieges im Kosovo mit direkter Involvierung in Kriegshandlungen. Aufgrund mehrerer gemessener Medikamentenspiegel unter dem nachweisbaren Bereich und dem Verdacht auf Malcompliance stelle sich die Frage, ob die Beschwerdeführerin von einer anderen antipsychotischen Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kation profitieren würde (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Psychostatus sei die Beschwerdeführerin wach, bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen bestünden nicht und der formale Gedankengang sei insgesamt gut geordnet. Es ergäben sich Hinweise auf eine leichte residuale Wahnsymptomatik und es seien akustische Halluzinationen weiterhin vorhanden, jedoch in deutlich reduzierter Intensität mit klarer Distanzierung von destruktiven Stimmen beziehungsweise Stimmen gefährlicher Art. Für Ich-Störungen hätten sich keine Hinweise erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben und im Affekt sei die Beschwerdeführerin präsent und schwingungsfähig. Der Antrieb sei leicht gemindert und wirke psychomotorisch unauffällig. Es wurde auf das Fehlen von Anhaltspunkten für eine akute Fremdgefährdung hingewiesen und eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 9. April bis 25. Juni 2014 attestiert (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. pract. A.___, welcher die Beschwerdeführerin am 30. April 2015 untersuchte, vermerkte im Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 7/53), die Anamnese und Fremdanamnese zeigten die Beschwerdeführerin als eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit, die als jüngste von drei Geschwistern schon frühzeitig kaum Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit und Autonomie gelernt habe. Sie sei nur mit ihrer älteren Schwester zur Schule gegangen, habe mit dieser das Zimmer geteilt, habe nicht alleine geduscht und nie alleine geschlafen. Wenn die ältere Schwester nicht da gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei, habe sie bei der Mutter und später beim Ehemann geschlafen. Den Schulbesuch in der Schweiz habe sie abgebrochen, als die ältere Schwester nicht mehr zur Schule gegangen sei. Ihre Ablehnung, eine Lehre zu absolvieren, sei von der Familie hingenommen worden und ein zweijähriges anschliessendes Verharren zuhause sei von der Familie nicht nur hingenommen, sondern sogar noch unterstützt worden, indem die Eltern ihre Berufstätigkeit und die häusli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Anwesenheiten auf sie ausgerichtet hätten. Erfreulicherweise sei es dann der Familie gelungen, sie zu einer Berufstätigkeit zu überreden. Dabei habe sich die Beschwerdeführerin zum Arbeitsort hinbegleiten und wieder abholen lassen. Die Familie habe immerfort und aufopfernd dieses defizitäre Verhalten unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt und daneben hingenommen, dass sie schon als fünfjähriges Kind Tote gesehen habe, wie zum Beispiel einen toten Onkel, wobei eine Behandlung nie als erforderlich erachtet worden sei (S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rückblick sei festzustellen, dass das ängstliche Vermeidungsverhalten nicht erst seit dem kriegerischen Bus-Ereignis 1996/97 (Bus mit Beschwerdeführerin als Fahrgast wurde beschossen, es gab mehrere Tote, Beschwerdeführerin konnte fliehen, Urk. 7/37/25) bestehe. Auch die „Halluzinationen" bestünden seit der Kindheit und nicht erst seit dem Jahr 1996. Somit könnten diese „Hallu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinationen" nicht als Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen werden. Eine (vermeidende) Persönlichkeitsstörung liege nicht vor, da kaum persönliches Leid erkennbar sei und sie in ihrem familiären Rahmen sozial angepasst leben könne. Sie schildere eindrücklich das Bild des toten Nachbarn im Treppenhaus. Ein schizophrenes Symptom liege hier jedoch nicht vor, da schizophrene Sinnestäuschungen nicht durch Schliessen der Haustür verschwinden würden. Eine beeinträchtigende posttraumatische Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung liege nicht mehr vor. Die Beschwerdeführerin habe zwar angegeben, dass sie sich an die Kriegsereignisse erinnere, aber tagsüber fielen ihr diese Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse nicht mehr ein und nachts schlafe sie meistens gut. Bei der Schilderung dieser Ereignisse seien auch keine vegetativen Symptome erkennbar gewesen (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der RAD stellte keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit nach ICD-10 und hielt als psychiatrische Diagnosen ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Zustand nach posttraumatischer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsstörung (ICD-10 F 90.0) sowie vermeidende akzentuierte Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">züge (ICD-10 Z73.1) fest (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Angaben der beteiligten Ärzte stimmen insofern überein, als mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzig ein psychiatrisches Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbild zu beurteilen ist und frühere somatische Leiden nach verschiedenen Unfällen, unter anderem mit mehreren Halswirbelsäulen (HWS-) Distorsionen nach Auffahrunfällen (vgl. Urk. 11/12/1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im hier massgebenden Beurteilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Folgen mehr zeigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ ordnete sodann das Störungsbild anfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) mit depressiver Symptomatik sowie einer akuten psychotischen Störung zu, wobei sie differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tialdiagnostisch eine Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis in Betracht zog (E. 3.2 hiervor). Weitgehend die gleichen Diagnosen hielten auch die behandelnden Ärzte des B.___ anlässlich des ersten stationären Aufenthaltes im April 2013 fest (E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter Dr. D.___, welcher die Beschwerdeführerin im März 2014 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht hatte, konnte als einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine PTBS mit (pseudo-) psychotischen reaktiven Anteilen festhalten, wobei er auf eine weitgehende Remission der depressiven Symptomatik hinwies. Die (pseudo-) psychotischen Symptome ordnete er diagnostisch, unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung transkulturell-psychiatrischer Überlegungen, einer Störung nach ICD-10 F23.9 zu. Mit Bezugnahme auf das histrionische Verhalten erwähnte der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter zudem verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren wie eine spezielle familiäre, häusliche und finanzielle Situation (vgl. E. 3.3 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ankündigung der geplanten Abweisung des Leistungsgesuches anfangs April 2014 (vgl. Urk. 7/21) und einem freiwilligem Eintritt zur stationären Behandlung im B.___ vom 9. April bis 25. Juni 2014 diagnostizierten die Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte im Austrittsbericht neben der bisherigen Diagnose einer PTBS nunmehr eine paranoide Schizophrenie, wobei aufgrund mehrerer gemessener Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentenspiegel unter dem nachweisbaren Bereich die Frage einer Malcompliance aufgeworfen wurde (Urk. 7/46/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD, welcher im April 2015 eine Untersuchung durchführte, diagnostizierte einzig noch einen Status nach PTBS sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge (E. 3.5 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, der RAD-Untersuchungsbericht vom 11. Mai 2015 würdige die Berichte der behandelnden Ärzte nicht (Urk. 1 S. 3), kann ihr nicht gefolgt werden. Aus dem Untersuchungsbericht ergibt sich ohne Weiteres, dass sowohl das Gutachten von Dr. D.___ — bei welchem der RAD aufgrund von Unklarheiten im Gutachten noch telefonisch nachfragte — diskutiert wurde und auch eine Auseinandersetzung mit den gestellten Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen in den Berichten des B.___ und von Dr. C.___ erfolgte (vgl. Urk. 11/53 S. 7 f.). Im Weiteren liess der RAD den Medikamentenspiegel untersuchen (vgl. Urk. 11/52). Die Laboruntersuchungen wiesen hierbei für Risperdal und Zyprexa einen im therapeutischen — eher im mittleren — Bereich liegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenspiegel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus. Auf eine konsequent durchgeführte hochdosierte Neuroleptika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. C.___ vom 10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 11/59/2, vgl. auch Urk. 1 Ziff. 6) ist damit nicht zu schliessen. In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass selbst die B.___ bei mehreren gemessenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiegel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem nachweisbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich und zumindest anfänglich die Frage einer Malcompliance aufgeworfen hat (Urk. 7/46/5). In ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">späteren Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 zu Händen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 11/60) wurde dies zwar relativiert und auf weitere Untersuchungen des Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenspiegels anlässlich des stationären Aufenthaltes (April/Juni 2014) hingewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Hierbei konnten aber einzig noch Werte für das Neuroleptikum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Clozapin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachgewiesen werden, die zudem weit unter dem therapeutischen Referenzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich lagen. Bezüglich einer aktuellen Diagnostik wiesen die B.___-Ärzte sodann auf die Berichte von Dr. C.___ hin, sodass dieser Stellungnahme nichts Weiteres abzugewinnen ist (vgl. Urk. 11/60). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or diesem Hintergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wies der RAD in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 11. Januar 2016 (Urk. 11/69 S. 6 ff.) nachvollziehbar darauf hin, dass nachdem anlässlich der stationären Behandlung keiner der gemessenen Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenspiegel im Referenzbereich lag und die Ärzte des B.___ bei zweifelhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Compliance eine Zustandsverbesserung sahen, eine gravierende Schizophre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie, die sich unter einem untherapeutischen und sogar abnehmenden Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentenspiegel gebessert haben soll, als sehr unwahrscheinlich zu erachten sei. Der RAD legte auch schlüssig dar, dass das psychische Störungsbild nicht als Folge einer posttraumatischen Belastungsstörung gesehen werden kann, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Störung biographisch bereits weit vor dem belastenden Ereignis im Jahr 1996/97 bestanden hatte. Dabei konnte er auf die eigens erhobene Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf fremdanamnestische Angaben der in der Untersuchung anwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senden Schwester der Beschwerdeführerin zurückgreifen (vgl. Urk. 11/53 S. 3 f.). Es wurde auch dargelegt, dass die geschilderten Phänomene nicht als Hallu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinationen zu werten seien. In diesem Zusammenhang wurde einleuchtend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt, dass solche Sinnestäuschungen (Halluzinationen) aus psychopathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht Ereignisse im Kopf darstellten, welche unabhängig von äusseren Realitäten vorhanden sind und die von Dr. C.___ als „Sinnestäuschungen“ geschilderten Symptome und Bilder (vgl. Urk. 11/59 S. 5) gerade diese Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen nicht erfüllen (Urk. 11/69 S. 8). Mit Blick auf das Gutachten von Dr. D.___ ist dem RAD auch darin beizupflichten, dass bereits in dieser Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise aufgrund der Untersuchungsbefunde die Störungsbilder lediglich als (pseudo-) psychotische Symptomatik gesehen wurden, wobei mit der Kodierung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 F23.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 11/37 S. 18 f.) auf eine nicht näher bezeichnete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akute vorü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bergehende psychotische Störung, hingewiesen wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dilling/Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, S. 150).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgfältig abgefasste R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AD-Untersuchungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt von med. pract. A.___ vom 11. Mai 2015 (vgl. E. 3.5 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die streitigen psychischen Belange umfassend, beruht auf einer eigenen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Beschwerdeführerin und erging unter Berücksichtigung der relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten medizinischen Vorakten wie auch der geklagten Beschwerden. Er leuchtet in der Darlegung und Beurteilung der medizinischen Verhältnisse ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründet. Der RAD setzte sich sodann mit den nach seiner Untersuchung erhobenen Kritikpunkten durch die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte, insbesondere der Stellungnahme von Dr. med. C.___ vom 10. Juni 2015 (Urk. 11/59), einlässlich auseinander und entkräftete diese über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugend. So zeigte Dr. A.___ insbesondere auf, dass die beschützende und umsorgende Familienstruktur sei jeher besteht und ein sekundärer Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinn vorliegt. Demgegenüber äusserte sich Dr. C.___ diesbezüglich nicht dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenziert, sondern sah die Familienrolle (selbstredend) im Rahmen der schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Erkrankung der Beschwerdeführerin (Urk. 7/59 S. 2). Dr. A.___ verneinte in nachvollziehbarer Weise das Vorliegen von realitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unabhängigen Sinnestäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schungen unter Hinweis auf der Verschwinden der Bilder bei Kontakt mit der Realität (Urk. 7/69/8) und erklärte zum Teil auffälliges Verhalten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin (Verbrennen von Kleidern auf dem Balkon wegen Familienstreits und nicht wegen imperativen Stimmenhörens, Urk. 7/59 S. 6 und Urk. 7/69/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichte weitere Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Dr. C.___ vom 1. Februar 2016 (vgl. Urk. 3) vermag die Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit des RAD-Untersuchungsberichts nicht zu schmälern, beschränkt sich doch diese im Wesentlichen auf einen Verweis auf die vorgängige Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 10. Juni 2015 und die Kritik, der RAD habe sich damit nicht ause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inander gesetzt. Dies trifft nach dem oben Gesagten nicht zu. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit verbleiben auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungsberichts. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierfür ergeben sich auch sonst keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodass die praxisgemässen Anforderungen, welche an beweiskräftige medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Beric</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hte gestellt werden (vgl. E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hiervor), erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf den Untersuchungsbericht abzustellen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von den beantragten (Urk. 1 S. 2 und S. 5) zusätzlichen Abklärungen der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Verhältnisse sind bei der gegebenen Sach- und Rechtslage keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlt es nach dem Dargelegten, insbesondere gestützt auf die medizinische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des RAD, an einem anspruchsbegründenden psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, so steht der Beschwerdeführerin keine Rente der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung zu. Demzufolge erweist sich die angefochtene Verfügung vom 19. Januar 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der dagegen gerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Verfahrens sind auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stzulegen und ausgangsgemäss der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1bis IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>