<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Forschung im Bereich der Endometriose stärker zu fördern und dafür dem Schweizerischen Nationalfonds für Forschung einen Auftrag zu erteilen. Im Zusammenhang mit diesem Auftrag sind insbesondere auch die finanziellen Auswirkungen der Endometriose auf die Krankenkassen und die Gesellschaft (späte Operationen, nochmalige Operationen, zahlreiche Arztbesuche, Fehlen am Arbeitsplatz) zu untersuchen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat anerkennt, dass die Endometriose für die betroffenen Frauen belastend sein kann; dies insbesondere, wenn Schmerzen, die mit der Krankheit einhergehen, die Lebensqualität vermindern. Bund und Kantone setzen sich dafür ein, dass jede Person die für ihre Gesundheit notwendige Pflege erhält.</p><p>Wie bereits in der Antwort auf die Interpellation Suter Gabriela 21.4253 "Unerkannte Krankheit Endometriose. Starke Periodenschmerzen sind nicht normal" ausgeführt, werden vom SNF bereits einzelne Forschungsprojekte zu Endometriose oder damit verwandten Themen gefördert (<a href="https://data.snf.ch/">https://data.snf.ch/</a>, Stichwort "endometriosis").</p><p>Die Forschenden aller Schweizer Hochschulforschungsstätten haben jederzeit die Möglichkeit, über die Projektförderung des SNF - oder bei anwendungsorientierten Themen über die Innosuisse - Mittel für die Durchführung wissenschaftlicher Projekte zu beantragen. Weiter können interessierte Kreise im Rahmen von NFP-Prüfrunden Themenvorschläge für neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) beim zuständigen Fachamt (SBFI) einreichen. Die Fristen und Bedingungen für neue NFP-Vorschläge werden jeweils auf der Website des zuständigen Fachamtes kommuniziert (<a href="http://www.sbfi.admin.ch">www.sbfi.admin.ch</a>).</p><p>Die gesamte Förderung beruht auf dem Bottom-up-Prinzip und die Mittel werden nach Exzellenzkriterien im Wettbewerbsprinzip vergeben. Der Bundesrat erachtet das Bottom-up-Prinzip als zentrales Element für die heutige erfolgreiche Forschungsförderung.</p><p>Aus diesen Gründen erachtet es der Bundesrat nicht als sinnvoll, das Forschungsthema der Endometriose vorzugeben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.