<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-05-23-6B_299-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_299/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Mai 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Rüedi, </div> <div class="para">Bundesrichter Hurni, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Matt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Jürg Krumm, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Rechtsdienst der Amtsleitung, </div> <div class="para">Hohlstrasse 552, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafantritt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, vom 26. Januar 2022 (VB.2021.00662). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich bestrafte A.________ mit Strafbefehl vom 2. Februar 2017 wegen mehrfacher Urkundenfälschung (<span class="artref">Art. 251 Ziff. 1 StGB</span>) und Fälschung von Ausweisen (<span class="artref">Art. 252 StGB</span>) mit einer Freiheitsstrafe von 180 Tagen (abzüglich 88 Tage erstandener Haft) als Zusatzstrafe zur unbedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 150.--, die das Kantonsgericht Wallis am 22. März 2016 wegen Betrugs verhängt hatte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich (neu: Justizvollzug und Wiedereingliederung; nachfolgend: JuWe) setzte A.________ am 29. Dezember 2017 Frist bis zum 29. Januar 2018, um einen Antrag auf Strafverbüssung in Halbgefangenschaft zu stellen, ansonsten die Strafe per 29. Mai 2018 im Normalregime vollzogen werde. </div> <div class="para">Die dagegen gerichteten Rechtsmittel blieben alle erfolglos, so auch eine Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht (Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Vollzugsbefehl vom 11. September 2019 setzte das JuWe den Strafantritt im Normalregime neu auf den 7. Januar 2020 fest. Wiederum schöpfte A.________ erfolglos den ganzen Instanzenzug bis vor Bundesgericht aus (Urteil 6B_107/2020 vom 13. Februar 2020). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>D.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 14. April 2021 lud das JuWe A.________ abermals zum Strafantritt im Normalvollzug vor, diesmal per 15. Juni 2021. </div> <div class="para">Auf den dagegen von A.________ erhobenen Rekurs trat die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich (nachfolgend: Justizdirektion) mit Verfügung vom 15. Juni 2021 wegen Verspätung nicht ein. </div> <div class="para">Die dagegen gerichtete Beschwerde von A.________ hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 26. Juli 2021 gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die Verfügung vom 15. Juni 2021 auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Justizdirektion zurück. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 16. September 2021 wies die Justizdirektion den Rekurs von A.________ ab. </div> <div class="para">Die dagegen gerichtete Beschwerde von A.________ wies das Verwaltungsgericht am 26. Januar 2022 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>E.</b> </div> <div class="para">A.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 27. Januar 2022 (recte: 26. Januar 2022) sei aufzuheben und der Strafantritt sei abzunehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer beantragt, sein damaliger Verteidiger im Strafbefehlsverfahren sei als Zeuge anzuhören. Dabei übersieht er, dass das Bundesgericht keine Beweise abnimmt und keine Beweiserhebungen anordnet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-293%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page293">BGE 133 IV 293</a> E. 3.4.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Der Beschwerdeführer gelangt in dieser Sache bereits zum dritten Mal an das Bundesgericht. Diesmal macht er geltend, dem Strafbefehl vom 2. Februar 2017 komme wegen mangelhafter Eröffnung keine Rechtskraft zu. In den früheren Urteilen werde zur Einsprache gegen den Strafbefehl festgehalten, dass sich der Beschwerdeführer das Verhalten seines damaligen Verteidigers anrechnen lassen müsse. Allerdings sei unberücksichtigt geblieben, dass der Verteidiger mindestens teilweise dement gewesen sei. Zudem sei der Sachverhalt im Strafbefehl dermassen falsch dargestellt, dass dieser nichtig sei. Aus der inzwischen vorgelegten Erklärung von B.________ ergebe sich, dass der Beschwerdeführer über die Werthaltigkeit bzw. Ordnungsmässigkeit der Schecks getäuscht worden sei und dementsprechend nicht bösgläubig gehandelt habe, womit eine Strafbarkeit ausser Betracht falle. Zudem sei im Strafbefehlsverfahren sein rechtliches Gehör verletzt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.1.</b> Die Kantone vollziehen die von ihren Strafgerichten ausgefällten Urteile. Den Urteilen sind die von Polizeibehörden und anderen zuständigen Behörden erlassenen Strafentscheide und die Beschlüsse der Einstellungsbehörden gleichgestellt (<span class="artref"><artref id="CH/311.0/372/2" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/372/1" type="start"></artref>Art. 372 Abs. 1 und 2 StGB</span><artref id="CH/311.0/372/2" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/2" type="end"></artref>). Einwände gegen das Strafbefehlsverfahren und die Rechtskraft des Strafbefehls werden im verwaltungsrechtlichen Verfahren nicht gehört (Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019 E. 1.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.2.</b> Fehlerhafte amtliche Verfahrenshandlungen sind in der Regel nicht nichtig, sondern anfechtbar (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-IV-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page362">BGE 144 IV 362</a> E. 1.4.3<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-273%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page273">137 I 273</a></span> E. 3.1; je mit Hinweisen). Fehlerhafte Entscheide sind nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nichtig, wenn der ihnen anhaftende Mangel besonders schwer ist, wenn er sich als offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar erweist und die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Inhaltliche Mängel einer Entscheidung führen nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit. Als Nichtigkeitsgründe fallen vorab funktionelle und sachliche Unzuständigkeit der entscheidenden Behörde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht, so beispielsweise der Umstand, dass die betroffene Person keine Gelegenheit hatte, am Verfahren teilzunehmen. Die Nichtigkeit eines Entscheids ist jederzeit und von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden von Amtes wegen zu beachten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-IV-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page362">BGE 144 IV 362</a> E. 1.4.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-501%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page501">138 II 501</a> E. 3.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-273%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page273">137 I 273</a></span> E. 3.1; je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass der Strafbefehl nicht in Rechtskraft erwuchs. Es wurde bereits rechtskräftig entschieden, dass der Strafbefehl dem Verteidiger des Beschwerdeführers am 14. Februar 2017 zugestellt wurde, womit die Einsprachefrist am 24. Februar 2017 endete. Der Verteidiger versandte ihn am 20. Februar 2017 an den Beschwerdeführer, der ihn am 27. Februar 2017 in Empfang nahm. Dieser erhob mit Schreiben vom 28. Februar 2017 Einsprache bei der Staatsanwaltschaft und bat um Wiederherstellung der Einsprachefrist mit dem Hinweis, erst am 27. Februar 2017 davon Kenntnis erhalten zu haben. Das undatierte Schreiben des Verteidigers, das am 28. Februar 2017 bei der Staatsanwaltschaft einging und in dem dieser erklärte, der Beschwerdeführer sei mit dem Strafbefehl nicht einverstanden, kann nicht vor dem 27. Februar 2017 verfasst worden sein. Somit erfolgte innert Frist keine gültige Einsprache (vgl. Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019 E. 1.2 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.1.</b> Die Vorinstanz gibt den Inhalt des Strafbefehls wieder und erwägt, was der Beschwerdeführer dagegen vorbringe, begründe keine Nichtigkeit. Der Inhalt des Strafbefehls sei weder sinnlos, sittenwidrig noch willkürlich. Selbst wenn die Erklärung von B.________ den Strafbefehl infrage zu stellen vermöchte, liesse sich dadurch höchstens eine Fehlerhaftigkeit aber keine Nichtigkeit ableiten. Jedenfalls sei ein Revisionsbegehren des Beschwerdeführers gegen den Strafbefehl rechtskräftig abgewiesen worden (Urteil 6B 108/2020 vom 13. Februar 2020). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.2.</b> Die Vorinstanz setzt sich mit dem Vorbringen des Beschwerdeführers auseinander, im Strafverfahren sei sein rechtliches Gehör verletzt worden. Sie hält fest, solche Gehörsrügen führten in der Regel höchstes zur Anfechtbarkeit. Damit Nichtigkeit angenommen werden könnte, müsste es sich um einen schwerwiegenden Verstoss gegen grundlegende Parteirechte handeln. Dies sei vorliegend nicht der Fall. Die Kritik des Beschwerdeführers am konkreten Strafbefehlsverfahren sei bloss allgemeiner Natur und damit unsubstanziiert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.3.</b> Sodann erwägt die Vorinstanz, die mangelhafte Eröffnung einer Verfügung bewirke nicht automatisch ihre Nichtigkeit, sondern in der Regel bloss ihre Anfechtbarkeit. Nichtigkeit sei grundsätzlich nur dann anzunehmen, wenn die betroffene Person von einer Entscheidung gar keine Kenntnis erhalte. Der Beschwerdeführer bestreite nicht, dass ihm der Strafbefehl zur Kenntnis gebracht worden sei, dies ergebe sich bereits aus seinem Fristwiederherstellungsgesuch vom 28. Februar 2017. Damit liesse sich auch aus einer allfälligen mangelhaften Zustellung an den damaligen Verteidiger des Beschwerdeführers keine Nichtigkeit ableiten, sondern bloss eine Anfechtbarkeit. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.4.</b> Die Vorinstanz setzt sich mit dem Einwand des Beschwerdeführers auseinander, wonach der Strafbefehl nicht in Rechtskraft erwachsen sei, weil die bisher mit der Sache befassten Instanzen zu Unrecht davon ausgegangen seien, er müsse sich das Verhalten seines damaligen Verteidigers anrechnen lassen, und deshalb angenommen hätten, dass keine rechtzeitige Einsprache erfolgt sei. Sie hätten dabei ausser Acht gelassen, dass der damalige Verteidiger offensichtlich zumindest "partiell dement" gewesen sei und seine "Geschäftsfähigkeit" verloren habe. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hält fest, bereits mit Urteil vom 14. November 2018 habe sich das Verwaltungsgericht mit der Vollstreckbarkeit der im Strafbefehl vom 2. Februar 2017 ausgesprochenen Freiheitsstrafe auseinandergesetzt. Dieses Verfahren habe auch die Frage der Zustellung des Strafbefehls an den Beschwerdeführer betroffen. Bereits damals habe der Beschwerdeführer eine Demenz des Verteidigers behauptet. Dieser Entscheid sei vom Bundesgericht bestätigt worden (Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019). Im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 10. Dezember 2019 sei die Vollstreckbarkeit der mit Strafbefehl vom 2. Februar 2017 angeordneten Freiheitsstrafe erneut Thema gewesen. Auf eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde sei das Bundesgericht nicht eingetreten (Urteil 6B_107/2020 vom 13. Februar 2020). </div> <div class="para">Es sei bereits rechtskräftig darüber entschieden worden, dass die Freiheitsstrafe zu vollstrecken sei und der Beschwerdeführer seine Strafe anzutreten habe. Der Grundsatz des Strafantritts könne im vorliegenden Verfahren nicht mehr neu angefochten werden. Vorliegend sei nur noch zu prüfen, ob seit den erwähnten Urteilen Umstände eingetreten seien, die einem Strafantritt entgegenstehen oder ob das Datum des Strafantritts rechtswidrig festgesetzt worden sei. Deshalb sei auf die angebliche Demenz des ehemaligen Verteidigers nicht mehr einzugehen. Insoweit liege eine abgeurteilte Sache vor und es sei nicht erneut darüber zu befinden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, verfängt nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.1.</b> Die Beschwerde ist zu begründen, wobei anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern dieser Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten einschliesslich des Sachverhalts wegen Willkür bestehen qualifizierte Rügeanforderungen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>), doch prüft es unter Berücksichtigung der Begründungspflicht (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>) nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-234%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page234">BGE 141 V 234</a> E. 1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">134 I 65</a></span> E. 1.3). Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft. Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), es sei denn, deren Beweiswürdigung erweise sich als willkürlich (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-241%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page241">BGE 143 IV 241</a> E. 2.3.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-I-310%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page310">143 I 310</a></span> E. 2.2; je mit Hinweisen). Dies ist der Fall, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt nicht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-241%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page241">BGE 143 IV 241</a> E. 2.3.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-369%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page369">141 IV 369</a> E. 6.3; je mit Hinweisen). Erforderlich ist, dass der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-88%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page88">BGE 146 IV 88</a> E. 1.3.1 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.2.</b> Diesen Begründungsanforderungen genügt der Beschwerdeführer nicht im Ansatz. Wenn überhaupt, dann setzt er sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht hinreichend auseinander. Darauf ist nicht einzutreten. </div> <div class="para">Genau gesehen macht der Beschwerdeführer eigentlich nur rechtsgenüglich geltend, sein damaliger Verteidiger sei anzuhören. So solle nachgewiesen werden, dass er im Strafbefehlsverfahren keine anwaltliche Legitimation zur Vertretung des Beschwerdeführers gehabt habe und nicht berechtigt gewesen sei, den Strafbefehl vom 2. Februar 2017 im Namen des Beschwerdeführers rechtsauslösend anzunehmen. </div> <div class="para">Dieses Vorbringen ist offensichtlich unbegründet. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, weshalb eine Befragung des damaligen Verteidigers nicht angezeigt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das angefochtene Urteil ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Mai 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Matt </div> </div></body></html>