<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2004.00681</span></p><p><span>: </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretär Vogel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. November 2005</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Schweizerischer Blindenbund</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedackerstrasse 8, Postfach 9069, 8050 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SVA</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1971 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> litt als Kleinkind an einem von der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung als Geburtsgebrechen anerkannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retinoblastom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu einer massiven Einschränkung ihrer Sehfähigkeit führte (Urk. 9/45, 9/46 sowie 9/48 - 57). Nach der Matura nahm die Versicherte ein Musikstudium auf und kann heute - behinderungsbedingt - nur mit einem Teilpensum von ungefähr 50 % als Musiklehrerin tätig sein; entsprechend bezieht sie bei einem Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichten Grades (Urk. 9/8, 9/10 und 9/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24./26. Juni 1997 stellte die Berufsberaterin der Invalidenversicherung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che die der Versicherten gewährten beruflichen Eingliederungsmassnahmen überwachte, bei der IV-Stelle einen Antrag auf Abgabe eines Personal Compu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ters samt 20"-Monitor und eines Laserdruckers als Hilfsmittel, unter anderem mit der Begründung, dass sie auf diese bei der Ausübung ihrer beruflichen Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unselbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Musiklehrerin angewiesen sei (Urk. 9/80). Mit Verfügung vom 24. Februar 1998 wurde dem Begehren um Übernahme der Kosten in Höhe von Fr. 5'771.25 entsprochen und die erwähnten Geräte der Versicherten leihweise abgegeben (Urk. 9/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 21. Oktober 2003 stellte die EDV-Beratung des Schweizeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Blindenbundes namens der Versicherten bei der Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Antrag auf Ersatz der seinerzeit abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen EDV-Geräte (Urk. 9/59 [aufgrund der von der IV-Stelle angebrachten Vermerke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nurmehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer lesbar]). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzelnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde ein Begehren um Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Kosten für einen Personal Computer inklusive Betriebssystem- und Office-Software, einen 21"-Bildschirm sowie für Anpassung und Installation von insgesamt Fr. 4'729.-- gestellt (Urk. 9/59, Offerte der Genossenschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. Oktober 2003). Mit Schreiben vom 6. Januar 2004 erklärte die IV-Stelle gegenüber der EDV-Beratung des Schweizerischen Blindenbundes, dass die Versicherte als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur Anspruch auf Übernahme der invaliditätsbedingten Mehrkosten eines Personal Computers habe, da ein solcher heutzutage zur üblichen Ausstattung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höre, und forderte die EDV-Beratung auf, die entsprechenden Mehrkosten zu spezifizieren (Urk. 9/65). Mit Schreiben vom 9. März 2004 erklärte der Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zerische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blindenbund, dass die Versicherte mit einem Pensum von 50 % in un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständiger Stellung erwerbstätig sei und eine halbe IV-Rente sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichten Grades beziehe; entsprechend seien die Bedin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen zum Bezug der beantragten Leistungen der Invalidenversicherung er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllt (Urk. 9/63). Mit Schreiben vom 2. April 2004 entschuldigte sich die IV-Stelle für das Versehen, die Versicherte als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> qualifiziert zu haben. Weiter führte die IV-Stelle aus, dass es sich beim beantragten Hilfsmittel ihrer Ansicht nach um einen handelsüblichen Personal Computer handle. Damit ein Personal Computer als Lese- und Schreibsystem (sc. im Sinne der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]) gelten könne, müsse eine spezielle Ausführung vorliegen. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Schweizerische Blindenbund nochmals aufgefordert darzutun, weshalb die beantragte Leistung von der Invalidenversicherung zu übernehmen sei (Urk. 9/62). In der Folge reichte der Schweizerische Blindenbund einen Low Vi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion-Abklärungsbericht ein (Urk. 9/61) und erklärte mit Schreiben vom 5. Mai 2004, dass es sich bei der beantragten Leistung um einen Ersatz eines bereits im Jahre 1998 abgegebenen Lese- und Schreibsystems handle, welches unter die Randziffer 11.06 des Kreisschreibens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KHMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> subsumiert werden könne (Urk. 9/60). Mit Verfügung vom 23. Juni 2004 wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehren ab, da es sich gemäss den eingereichten Unterlagen um einen han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delsüblichen Personal Computer ohne spezielle invaliditätsbedingte Software handle (Urk. 9/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die dagegen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Schweizerischen Blindenbund geführte Einsprache wurde von der IV-Stelle mit Entscheid vom 13. September 2004 ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (Urk. 2 = 9/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob die Versicherte, vertreten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Schweizerischen Blindenbund, mit Eingabe vom 4. Oktober 2004 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich (Urk. 1). Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Zusprechung der beantragten Hilfsmittel in Form eines Lese- und Schreibsystems, eventualiter die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur Neubeurteilung (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle beantragt mit Beschwerdeantwort vom 10. November 2004 Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 15. November 2004 wurde das Doppel der Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zugestellt und der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die </span><span class="Standard berschrift3">Einzelrichterin</span><span class="Standard berschrift3"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind grundsätzlich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen Rechtssätze massgebend, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Im vorliegenden Fall ist zu prüfen, ob der mit Gesuch vom 21. Oktober 2003 geltend gemachte Anspruch auf Abgabe eines Hilfsmittels besteht; da es sich bei der hier zu beurteilenden leihweisen Abgabe um eine Dauerleistung handelt, sind ab 1. Januar 2004 die auf diesen Zeitpunkt in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVG) vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) anzuwenden (BGE 130 V 445 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist sodann darauf hinzuweisen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die materielle Rechtslage mit Bezug auf den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung nicht modifiziert hat (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1). Auch der im Zuge der 4. IV-Revision geänderte Art. 21 Abs. 1 IVG (Anspruch auf Hilfsmittel) führt zu keiner Veränderung der Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung, da es sich bei der eingefügten Anpassung lediglich um eine formale Gesetzesänderung handelt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Versicherte einen Anspruch auf leihweise Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe eines Personal Computers als Hilfsmittel hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle geht davon aus, dass es sich beim beantragten Hilfsmittel um ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen handelsüblichen Personal Computer und Bildschirm handelt. Spezielle Software oder Anpassungen für eine Sehbehinderung seien nicht beantragt. Auch der 19"-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Flachbildschirm stelle keine invaliditätsbedingte Notwendigkeit dar, da mit Hilfe der grösseren Projektionsfläche zwar die Gesamtheit, nicht je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch die Schrift vergrössert sei. Auch mit einem 17"-Bildschirm sei eine einfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che und zweckmässige Versorgung zu erreichen (Urk. 2 S. 2 und 9/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin dagegen bringt vor, beim beantragten Hilfsmittel gehe es um einen Ersatz eines bereits mit Verfügung vom 24. Februar 1998 bewillig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und heute defekten Hilfsmittels. Gemäss einer Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Sozialversicherungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und dem Schweizerischen Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verein für das Blindenwesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SZB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) vom 12. Januar 2004 erfüllten auch versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Personen mit extrem reduzierter Kontrastwahrnehmung oder mit peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pheren, das Lesen wesentlich beeinträchtigenden Gesichtsfeldausfällen die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsvoraussetzungen. Eine Abklärung der Beschwerdeführerin habe ergeben, dass bei ihr ein Vergrösserungsbedarf von 6x bestehe und sich dieser bei sich verschlechterndem Kontrast auf 7,6x und mehr steigere. Die Abklärungen der EDV-Beratungsstelle des Schweizerischen Blindenbundes hätten ergeben, dass der Einsatz eines 19"-Flachbildschirmes der Sehproblematik der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gerecht werde. Diese Feststellungen würden durch die Untersuchungen und Stellungnahmen von Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt. Die Beschwerdeführerin sei mit einem Pensum von 50 % als Musiklehrerin tätig. Das Schreiben von Musiknoten sei ihr nur an einem Personal Computer mit entsprechender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trastgebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich. Auch für Konzertabläufe, Konzertprogramme, Programme und andere Unterrichtsunterlagen sei die Beschwerdeführerin auf einen Personal Computer angewiesen. Aufgrund der bereits erwähnten Vereinbarung zwischen dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SZB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien die Voraussetzungen zur Abgabe des beantragten Lese- und Schreibsystems erfüllt (Urk. 1 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist es unerheblich, ob mit dem beantragten Hilfsmittel ein früher abgegebenes Hilfsmittel ersetzt werden soll, da auch ein bereits zugesprochenes Hilfsmittel zurückzugeben ist, wenn der zugrundeliegende Anspruch zu Unrecht bejaht worden oder erloschen ist. Zu prüfen ist daher nur, ob die Beschwerdeführerin ab Oktober 2003 einen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Abgabe eines Personal Computers als Hilfsmittel hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span id="IV431"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhalten oder zu verbessern; der Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen. Nach Massgabe der Arti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kel 13, 19 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgabenbereich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 8 Abs. 1 und 2 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen Eingliederungsmassnahmen gehört auch die Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 3 lit. d IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="IV556"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziffer 11.06 des Anhangs zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben blinde und hochgradig seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwache Versicherte Anspruch auf Abgabe eines Lese- und Schreibsystems, wenn sie nur mit einem solchen System lesen oder dadurch mit der Umwelt er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heblich leichter Kontakt aufnehmen können und über die notwendigen intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lektuellen Fähigkeiten zu seiner Verwendung verfügen. Gemäss Ziffer 13.01* des Anhangs zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte Anspruch auf Abgabe invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingter Arbeitsgeräte sowie Zusatzeinrichtungen, Zusatzgeräte und Anpassun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für die Bedienung von Apparaten und Maschinen; bei der Abgabe von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räten, die auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gesunder in gewöhnlicher Ausführung benötigt, ist dem Versicherten eine Kostenbeteiligung aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat die Anspruchsvoraussetzungen für Lese- und Schreibsysteme gemäss Ziff. 11.06 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anhang im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KHMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingehend konkretisiert, dass darunter alle Arten von Lesegeräten, Punkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriftschreibmaschinen und Schreibmaschinen zu subsumieren seien. Gleiches gelte für Systeme, welche in einen Personal Computer integrierbar seien und ein solches Gerät ersetzten (Ziff. 11.06.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KHMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gültig ab 1. Februar 2000, unverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert geblieben in der ab 1. März 2004 gültigen Fassung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ersuchte die IV-Stelle am 21./22. Oktober 2003 um Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe eines Hilfsmittels für Blinde und hochgradig Sehbehinderte und reichte dazu eine Offerte der Genossenschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für einen Personal Computer inklusive Betriebssystem- und Office-Software, einen 21"-Bildschirm sowie für Anpassung und Installation ein (Urk. 5/59). Ein Hinweis auf spezielle Software für Sehbehinderte oder Anpassungen, welche invaliditätsbedingt wären, konnte der Offerte jedoch nicht entnommen werden. Nachdem die Beschwerdeführerin in der Folge trotz zweimaliger Aufforderung (Urk. 9/62 und 9/65) nicht darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tan hat, welche behinderungsspezifische Software (beispielsweise Vergrösse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungssoftware) installiert oder welche behinderungsspezifischen Anpassungen vorgenommen werden sollten, und sie dazu auch nicht mit der Einsprache und der Beschwerde Stellung nahm, ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich beim beantragten Gerät um einen handelsüblichen Personal Computer handelt, welcher mit Standard-Software ausgestattet ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ausschliesslich mit Standard-Software ausgestattete EDV-Anlage erfüllt die Anforderungen an ein Lese- und Schreibgerät im Sinne von Ziff. 11.06 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anhang und Ziff. 11.06.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KHMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. Wie aus den von der Beschwerdeführerin selbst ins Recht gelegten Erläuterungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Abgabe von Lese- und Schreibsystemen für Blinde und hochgradig Sehbehinderte vom 12. Januar 2004 hervorgeht, entsteht eine Vergrösserung durch Grossmonitore (Formatver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grösserung bis ca. 1,4fach [Vergleichsbasis 21"/15"]), durch Nähernehmen und vor allem durch Vergrösserungsprogramme, wobei für hochgradig sehbehin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Personen die Vergrösserung allein oft nicht genügt (Urk. 3/5 S. 3). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem der beantragte Personal Computer aber nicht mit derartiger Software aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestattet ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und gemäss den eingereichten Unterlagen ein 5 bis 7,6facher Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grösserungsbedarf seitens der unbestritten invaliden Beschwerdeführerin aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen ist (Urk. 3/1 - 3/4), ist nicht nachvollziehbar, wie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anbegehrte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfsmittel für den vorgesehenen Gebrauch tauglich sein sollte. Dies gilt auch bezüglich des in der Beschwerde erwähnten 19"-Bildschirms, da mit einem sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gegenüber einem 17"-Bildschirm bloss eine geringfügige Vergrösserung erreicht werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Beschwerde gehen vor diesem Hintergrund an der Sache vorbei. Da es sich beim beantragten Hilfsmittel nicht um ein Lese- und Schreibsystem im Sinne der Bestimmungen über die Hilfsmittel für Sehbehin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte handelt, braucht nicht geprüft zu werden, ob die Beschwerdeführerin die Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Ziff. 11.06.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KHMI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt oder ob al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenfalls eine Abgabe gestützt auf Ziff. 13.01* </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HVI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anhang erfolgen könnte. In letzterem Fall wäre allerdings zu beachten, dass heutzutage auch gesunde Mu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siklehrer eine EDV-Anlage zur Berufsausübung benötigen und entsprechend nur die Mehrkosten für invaliditätsbedingte Software und Anpassungen übernom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men werden könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen. Da es sich beim beantragten Hilfsmittel nicht um ein Lese- und Schreibsystem für Sehbehinderte handelt, besteht keine Leistungspflicht der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die </span><span class="Standard berschrift3">Einzelrichterin</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, c/o Schweizerischer Blindenbund</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>DaubenmeyerVogel</p><p></p></div> </div></body></html>