<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>BV.2016.00027</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1975 geborene X.___ war ab dem 1. Mai 2002 bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen und bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG berufsvorsorgeversichert (vgl. Fragebogen für Arbeitgeber vom 6. August 2004, Urk. 17/25/1-4, sowie Klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 15. Juni 2016, Urk. 8 S. 2). Am 6. August 2003 kam der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab, wobei sein Personenwagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch den mitgeführten Anhänger die Böschung hinuntergerissen wurde (Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 28. August 2003, Urk. 17/9/33). Der am 7. August 2003 erstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnde Arzt, Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte ein Halswirbelsäule (HWS)-Abknickungstrauma nach links mit Kopf- und Rückenschmerzen (Arztzeugnis vom 9. September 2003, Urk. 17/9/32). Der Versicherte nahm am 6. Oktober 2003 seine bisherige Arbeit im Umfang von 50 % wieder auf (Urk. 17/25/2). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Noch während laufenden Bezugs von Taggeldern der Suva erlitt der Versicherte am 7. Mai 2004 eine Heckauffahrkollision (Unfallmeldung vom 10. Mai 2004, Urk. 17/25/14). Dieses Ereignis führte gemäss dem Versicherten zu sofortigem Einsetzen verstärkter Nacken- und Kopfschmerzen sowie zu verstärkten Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen (vgl. Eintrittsbericht der Rehaklinik A.___ vom 16. Juni 2004, Urk. 17/6/3-5). Zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit und even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell Steigerung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (vgl. Urk. 17/6/3) war der Versicherte vom 12. Mai bis 9. Juni 2004 stationär und vom 11. Juni bis 14. Juli 2004 ambulant in der Rehaklinik A.___. Mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht vom 29. Juli 2004 kamen die Verantwortlichen zum Schluss, der Versicherte könne die bisherige Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich ausüben. Eine andere, leichte Tätigkeit sei jedoch nach etwa vier bis sechs Monaten ganztags zumutbar (Urk. 17/46/90).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Juni 2004 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 17/3). Die IV-Stelle nahm in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen vor, in deren Rahmen sie unter anderem die Akten der Suva beizog (vgl. Urk. 17/9 und Urk. 17/46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 12. Dezember 2006 (Urk. 17/67) stellte die Suva ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen betreffend die Unfallereignisse vom 6. August 2003 und 7. Mai 2004 per 31. Dezember 2006 ein. Dagegen erhob der Versicherte am 9. Januar 2007 (Urk. 3/146) Einsprache, worauf die Suva bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Gutachten erstellen liess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gutachten vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 17/76) und die Einsprache mit Entscheid vom 3. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17/77) abwies. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle sprach dem Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Vorbescheid vom 20. November 2009, Urk. 17/83, Einwand vom 7. Januar 2009, Urk. 17/84) mit Verfügung vom 14. Oktober 2010 mit Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab August 2004 eine halbe Rente zu (Urk. 17/100; Verfügungsteil 2, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17/91). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht wies die vom Versicherten gegen die Leistungseinstellung der Suva erhobene Beschwerde mit Urteil UV.2009.00428 vom 20. Juni 2011 ab (Urk. 17/118).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle bestätigte mit Mitteilung vom 1. Dezember 2011 (Urk. 17/122) sowie unter anderem nach Einholung eines Gutachtens bei Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, (Gutachten vom 31. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016, Urk. 17/144) mit Mitteilung vom 11. Juli 2016 (Urk. 17/147) den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten auf eine halbe Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich der Versicherte an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG gewandt hatte, lehnte diese mit Schreiben vom 13. März 2012 die Ausrichtung von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen ab. Zur Begründung führte sie an, für die Zeit vom 1. August 2004 bis 31. Dezember 2006 bestehe grundsätzlich Anspruch auf eine BVG-Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente. Diese sei wegen Überentschädigung jedoch nicht auszurichten. Die ab dem 1. Januar 2007 noch bestehenden Beschwerden stünden hingegen nicht in einem sachlichen Zusammenhang mit der während der Versicherungsdeckung bei ihr eingetretenen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 2/5). Die Stiftung Auffang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung BVG bestätigte ihre Einschätzung mit Schreiben vom 26. Oktober 2012 (Urk. 2/8). In der Folge gab sie, wie bereits vor der Ablehnung der Ausrichtung von Leistungen (Urk. 2/9-11), Verjährungsverzichtserklärungen ab (Urk. 2/1, Urk. 2/3 und Urk. 2/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. April 2016 liess X.___ Klage gegen die Stiftung Auffang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung BVG erheben und beantragen, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe IV-Rente aus der 2. Säule zuzüglich Zins zu 5 % ab 24. September 2012 auszurichten (Urk. 1). Die Beklagte bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Klageantwort vom 15. Juni 2016 die Abweisung der Klage (Urk. 8). Der Kläger liess mit Replik vom 24. Oktober 2016 (Urk. 15) an seiner Klage festhalten, wobei er Verzugszinsen nicht mehr ab dem 24. September 2012, sondern erst ab dem 7. April 2016 geltend machte. Die Beklagte beantragte daraufhin mit Duplik vom 10. Januar 2017 (Urk. 20) erneut die Abweisung der Klage, was dem Kläger am 12. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zum Entscheid über die strittigen Leistungen ist gegeben (Art. 73 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG, in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit § 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der bis 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Fassung von Art. 23 BVG haben Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung (IV) zu mindestens 50 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren, Anspruch auf Invalidenleistungen. Am 1. Januar 2005 ist Art. 23 BVG in der Fassung gemäss der 1. BVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision in Kraft getreten. Danach haben unter anderem Personen, die im Sinne der IV zu min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 40 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren, Anspruch auf Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (lit. a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist ein Sachverhalt zu beurteilen, der sich sowohl vor als auch nach dem Inkrafttreten der Neufassung von Art. 23 BVG ereignet hat. Da der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Regeln für die Zeit bis Ende 2004 auf den damals gültig gewesenen Art. 23 BVG und ab diesem Zeitpunkt auf Art. 23 BVG in der Fassung gemäss 1. BVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision abzustellen (BGE 130 V 445; Urteil des damaligen Eidgenössischen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgerichts, EVG, B 18/06 vom 18. Oktober 2006 E. 3.1.1). Bei der Ermittlung der Leistungszuständigkeit spielt die intertem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">poralrechtliche Abgrenzung allerdings keine wesentliche Rolle.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="BV016"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) grundsätzlich an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt jedoch voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens) ins Vorbescheidverfahren (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lidenversicherung, IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung form</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesetz knüpft den Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenleistung - wie vorstehend ausgeführt (vorne E. 1.2) - an das Bestehen eines Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität geführt hat (Art. 23 BVG in der bis 31. Dezember 2004 gültig gewesenen Fassung bzw. Art. 23 lit. a BVG in der seit 1. Januar 2005 gültigen Fassung). Der Anspruch auf Invalidenleistungen der (obligatorischen) beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vorsorge setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später bestehenden Invalidität voraus. Die 1. BVG-Revision hat an diesem für die Leistungspflicht der Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung massgebenden Erfordernis nichts geändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, auch Ursache für den Eintritt der Invalidität oder für die Erhöhung des Invaliditätsgrades ist. Ob der Gesundheitsschaden eine Krankheit oder aber eine Folge eines Unfalls ist, ist nicht von Bedeutung. Es ist vielmehr abzustellen, ob der unfallbedingte Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen auch Ursache für den Eintritt der Invalidität oder die Erhöhung des Invaliditätsgrades ist. Der sachliche Kausalzusammenhang setzt keine Adäquanz zwischen Ursache und Ereignis im Sinne der Unfallversicherung voraus (Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2. Auflage, 2012, Rz. 896 mit Hinweisen). Eine Wechselwirkung im Sinne natürlicher Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität ist jedoch Voraussetzung (Urteil des EVG B 111/02 vom 14. Juni 2004 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein zeitlicher Zusammenhang setzt voraus, dass die versicherte Person nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde (vgl. unter anderem Hürzeler in: Schneider/Geiser/Gächter [Hrsg.], Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommentar zum BVG und FZG, Bern 2010, Art. 23 BVG N 27 mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger liess zur Begründung seiner Klage im Wesentlichen erklären (Urk. 1 und Urk. 15), die beiden Unfallereignisse vom 6. August 2003 und vom 7. Mai 2004, welche er während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten erlitten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe, hätten zu einem persistierenden lumbospondylogenen Syndrom und einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zerviko-spondylogenem Syndrom geführt. Es sei ihm nicht mehr möglich, die angestammte Tätigkeit als Gerüstmonteur auszuüben. Im unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Urteil des angerufenen Gerichts vom 20. Juni 2011 sei zwar fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten worden, die geklagten Rückenbeschwerden stünden ab Ende Dezember 2006 nicht mehr in einem kausalen Zusammenhang mit den beiden Unfällen. Im Urteil werde jedoch nicht abschliessend geklärt, ob die unter das „bunte Beschwerdebild nach Schleudertrauma“ zu subsumierenden Beschwerden bzw. die Nackenbeschwerden auch als abgeklungen zu bezeichnen seien. Da im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren die Adäquanz verneint worden sei, sei die Frage, ob der natürliche Kausalzusammenhang gegeben sei, rechtlich nicht weiter geklärt worden. Aus den medizinischen Akten und insbesondere auch aus den Berichten des Suva-Kreisarztes Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, vom 27. September 2005 und vom 24. Januar 2006 ergebe sich, dass die Kopf- und Nackenproblematik auf die beiden Unfallereignisse zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen sei und in einem natürlichen kausalen Zusammenhang zu diesen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen stehe. Angesichts dieser medizinischen Unterlagen müsse die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deproblematik als unfallkausal gewertet werden. Die IV-Stelle habe ihm wegen dieser Beschwerden mit Wirkung ab 1. August 2004 eine halbe IV-Rente zugesprochen. Damit falle der Eintritt der ursächlich zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit in die Versicherungszeit der Beklagten, womit diese für die von ihm beanspruchten Invalidenleistungen aufzukommen habe. Im Gutachten von Dr. C.___ werde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gestützt auf die rheumatologische Anamnese eine Aggravation ausgeschlossen werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte wendete dagegen im Wesentlichen ein (Urk. 8 und Urk. 20), es sei unbestritten, dass die Beschwerden an der Lendenwirbelsäule (LWS) seit Ende 2006 nicht mehr im Zusammenhang mit den Unfällen in den Jahren 2003 und 2004 stünden. Es werde im unfallversicherungsrechtlichen Urteil des angeru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenen Gerichts vom 20. Juni 2011 klar ausgeführt, dass betreffend Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden Ende Dezember 2006 der status quo ante erreicht und der natürliche Kausalzusammenhang somit nicht mehr gegeben gewesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Nacken- und Kopfbeschwerden sei die Prüfung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhangs im besagten Urteil ausgeblieben. Es sei nur, aber immerhin, festgestellt worden, dass ein solcher natürlicher Kausalzusammenhang zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest in Frage gestellt werden müsse. Dem Gutachten der B.___ vom 1. April 2009, welchem volle Beweiskraft zukomme, sei zu entnehmen, dass das aktuelle Beschwerdebild kaum mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Folge eines der beiden stattgehabten Unfälle anzusehen sei. Der Kläger habe somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen können, dass die immer noch beklagten Beschwerden im Kopf- und Nackenbereich auf die bekannten Unfälle zurückzuführen seien. Ein Nachweis, dass allfällige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Beschwerden innerhalb der Versicherungsdauer bei ihr eingetreten seien, sei ebenfalls nicht vorhanden. Ein sachlicher Zusammenhang zwischen den Unfällen aus den Jahren 2003 und 2004 und den beklagten Beschwerden sei somit ab dem 1. Januar 2007 nicht mehr gegeben. Bis zum 31. Dezember 2006 bestehe aufgrund Überentschädigung kein Leistungsanspruch des Klägers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Umstand, dass die IV den Beginn der Wartezeit auf das Datum des ersten Unfalls gelegt habe, könne der Kläger nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Verfügung der IV sei ihr nicht zugestellt worden. Die IV führe zudem keine Kausalprüfung durch, da für sie diese Frage nicht relevant sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es würde dem System der Sozialversicherungen widersprechen, wenn die Unfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung mangels natürlichen Kausalzusammenhangs keine Leistungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen müsste, betreffend berufliche Vorsorge der natürliche Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang aber bejaht würde. Dies würde eine Umverteilung der Kostentragung bewirken, was nicht der Absicht des Gesetzgebers entspreche. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgende Berichte, welche für die Beurteilung der strittigen Fragen von Belang sind, liegen vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 4. Oktober 2005 (Urk. 17/61/68-74) erklärte Suva-Kreisarzt Dr. D.___, welcher den Kläger am 27. September 2005 untersucht hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die beiden Unfallereignisse hätten - sich ergänzend und gleichbedeutend beteiligt - ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Panvertebralsyndrom verursacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ährend der gesamten posttraumatischen Phase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine sogenannt typische HWS-Symptomatik beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, welche mit den Untersuchungsmethoden nicht verifizierbar sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Leistungsfähigkeit des Klägers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notierte der Kreisarzt, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Eine leichte, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Tätigkeit mit einzelnen Zusatzbelastungen von 10 bis 15 kg sei voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich und vollschichtig zumutbar. Bei erfolgreicher beruflicher Integration erwarte er, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine spontane Abnahme der Beschwerden und der derzeit noch notwendigen therapeutischen Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 24. Januar 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/61/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erklärte Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in Bezug auf das diagnostizierte Panvertebralsyndrom, welches zwar nicht direkte selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Unfallfolge, jedoch durch die HWS-Schädigung bewirkt worden sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden noch Restfolgen, welche je zur Hälfte den Unfallereignissen (6. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2004) zuzuschreiben seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2006 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/63/3-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil. E.___, Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2006 durchgeführte neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Testung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie notierte, dieser habe verlangsamt gewirkt. Davon abgesehen, entsprächen die meisten Resultate dem schulischen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Lebenslauf des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. An objektivierbaren Funktionsstörungen nannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine reduzierte Konzentration und schnelle visuelle Ermüdung. Im Weiteren sei die Erfassung von komplexerem kognitivem Mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rial erschwert sowie die Fehlerkontrolle nicht immer gewährleistet. Zudem erfolge das Lernen und Behalten durch die Konzentrationsstörung leicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zögert und verunsichert, und schliesslich sei die Dauerbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">astbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reduziert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befunde entsprächen einer leichten neuropsychologischen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die Leistungsfähigkeit zusätzlich durch die Schmerzen und notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Pausen eingeschränkt sei.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erstatteten die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hr polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinäres Gutachten. Die Gutachter nannten als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 17/76/25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 M54.82)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach HWS-Distorsionen am 6. August 2003 und am 7. Mai 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unauffällige radiomorphologische Verhältnisse (MRI vom 9. Oktober 2003)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spannungskopfschmerzen mit migränöser Begleitkomponente und Verdacht auf Analgetika induziertes Kopfweh</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pseudoradikuläre Missempfindung in beiden Händen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kein fokal-neurologisches Defizit eruierbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unauffällige Elektrophysiologie und Nervenleitgeschwindig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">messung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Nervus medianus und Nervus ulnaris beidseits (22. November 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische thorakolumbale Schmerzen (ICD-10 M54.86)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">minimale Scheuermann’sche Wirbelkörperveränderungen L3/4 (MRI vom 18. Oktober 204)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht-radikuläre Schmerzpropagation in beide Beine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne fokal neurologische Defizite</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anisohypermetropie und Amblyopie rechts mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Visusreduktion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">relativem Parazentralskotom rechts im Goldmann- und Octopus-Gesichtsfeld</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reduzierten Amplituden rechts in den kleineren Mustergrössen im Muster-Visuell evozierten Potential (VEP)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose: Verdacht auf dorsal stream-Verletzung mit konsekutiver reduzierter Wahrnehmung von bewegten Objekten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter (Urk. 17/76/25-26):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verhaltensauffälligkeiten bei andernorts klassifizierten Erkrankungen (Status nach zweimaligem HWS-Schleudertrauma; ICD-10 F54)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorwiegend nicht-authentische neuropsychologische Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, möglicherweise auf dem Boden maximal leichtgradiger echter neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychologischer Beeinträchtigungen bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach HWS-Distorsionstrauma am 6. August 2003 mit frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">licher milder traumatischer Hirnverletzung (MTBI)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach HWS-Distorsionstrauma am 7. Mai 2004 mit fraglicher MTBI</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronifizierten Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf depressive Verstimmung respektive im Rahmen der Verhaltensauffälligkeiten bei andernorts klassifizierten Erkrankungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sicca Syndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reizloses Handgelenksganglion dorsal links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniedistorsion links am 16. April 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer Teilmeniskektomie links April 1999 und Februar 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell reizlose Genua vara</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt FMH für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie und Innere Medizin, hielt zur Leistungsfähigkeit des Klägers fest, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Bereich des Achsenskeletts sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch für das linke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kniegelenk bestehe eine verminderte Belastbarkeit, weshalb die bisherige Tätigkeit als Gerüstmonteur nicht mehr zumutbar sei. Was eine angepasste Beschäftigung betreffe, so stehe das Ausmass an geltend gemachter Schmerzintensität und daraus abgeleiteter Behinderung in Diskrepanz zur Eindrücklichkeit der klinischen und radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phologischen Veränderungen. Wenngleich zweifellos eine muskuläre diffuse Dolenz und schmerzbedingte Einschränkung des Achsenskeletts fassbar seien, so erscheine eine signifikante Einschränkung in angepasster Arbeit kaum attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum aktuellen Zeitpunkt, vier Jahre nach dem zweiten Unfallereignis, sei das aktuelle Beschwerdebild kaum mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Folge eines der beiden stattgehabten Unfälle in den Jahren 2003 und 2004 anzusehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt FMH für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neurologe, erhob einen gänzlich unauffälligen klinisch-neurologischen Untersuchungsbefund und empfahl zur Behandlung der Analgetika induzierten Kopfschmerzkomponente einen konsequenten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entzug. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein neurologischer Sicht bestehe keine unfallbedingte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie neuropsychologische Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von dipl. psych. H.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie und Psychotherapie FSP, vorgenommen wurde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermochte keine validen Testergebnisse zu liefern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/19-22). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Testresultate sei mithin eine Quantifizierung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht möglich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als Ursache der nicht-authentischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbefunde komme neben einer mehr oder weniger bewusstseinsnahen Aggravation auch eine unbewusste Verdeutlichungstendenz im Rahmen einer somatoformen Störung in Frage. Es werde zur Klärung dieser Frage auf das psychiatrische Gutachten verwiesen (Urk. 17/76/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht ergab sich keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die ophthalmologische Begutachtung führte sodann zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anisohypermetropie und Amblyopie rechts sowie Sicca Syndrom beidseits (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/24). Diese seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht unfallbedingt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Gesamtbeurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Erstattung des Gutachtens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch geklagten Beschwerden nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich als unfallkausal zu betrachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Unfallkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität könne nur für das Auftreten der Beschwerden in dem Sinne bejaht werden, als dass der Unfall initial zu einer Auslösung von Nacken- und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden geführt habe. Für die Persistenz dieser Beschwerden lasse sich die Kausalität jedoch nicht mehr begründen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht sei dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angepasste körperliche Tätigkeit voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich zumutbar, wobei die Einschränkung qualitativer Art nicht als unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausal zu betrachten sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/76/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte in seinem am 31. Mai 2016 zuhanden der IV erstatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gutachten (Urk. 17/144) als Diagnosen (Urk. 17/144/10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikozephales und zervikospondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom bei/nach Status nach HWS-Distorsionstrauma August 2003, Mai 2004 und August 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches thorako-lumbovertebrales/spondylogenes Schmerzsyndrom mit Schmerzpropagation beider Beine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Anisohypermetropie und Amblyopie rechts mit Visusre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">duktion rechts/relativem Parazentralskotom rechts/reduzierter Amplitude rechts in den kleinen Mustergrössen im Muster-VEP</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose Verdacht auf Dorsal-stream-Verletzung mit konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kutiver reduzierter Wahrnehmung von bewegten Objekten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniedistorsion links 16. April 1998/Status nach arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kopischer Teilmeniskektomie links April 1999 und Februar 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Beschwerden bezüglich HWS/Brustwirbelsäule/LWS, der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen in beide Arme und beide Beine, des Unvermögens mehr, als eine halbe Stunde sitzen zu können oder an Ort zu stehen oder konzentriert Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schirmarbeit zu leisten beziehungsweise mit einer länger fixierten Kopfhaltung zu arbeiten, und der Augenproblematik sei der Kläger in einer optimal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu gut 50 % arbeitsfähig (Urk. 17/144/18). Eine Aktivität in der vor Eintritt der Gesundheitsschädigung ausgeübten Beschäftigung im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bau sei heute nicht mehr denkbar (Urk. 17/144/17). Er erlaube sich darauf hinzuweisen, dass das B.___-Gutachten von 2009 bezüglich einer „vollen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit angepasst“ die Realität falsch eingeschätzt habe (Urk. 17/144/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beklagten wurde weder der Vorbescheid der IV-Stelle vom 20. November 2009 (Urk. 17/83) noch die Verfügung der IV-Stelle vom 14. Oktober 2010 zugestellt (Urk. 17/90 und Urk. 17/100). Berufsvorsorgerechtlich entfällt somit eine Bindungswirkung an die invalidenversicherungsrechtlichen Feststellungen (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte anerkennt, dass die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Klägers bis Ende Dezember 2006 grundsätzlich durch die beiden Unfälle vom 6. August 2003 und vom 7. Mai 2004 verursacht wurde und sie hierfür grundsätzlich leistungspflichtig ist (Urk. 8 S. 6, E. 2.2). Sie verneint jedoch eine tatsächliche Leistungspflicht aufgrund einer Überentschädigung des Klägers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Kläger bis Ende Dezember 2006 Taggelder der Suva bezogen hatte (vgl. Urk. 17/77/5) und ihm mit Wirkung ab 1. August 2004 eine halbe Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente ausgerichtet wurde (vgl. Urk. 17/100), ist die Beklagte bis Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 von vorherein nicht leistungspflichtig, da ansonsten eine unzulässige Übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung des Klägers bestehen würde (vgl. Reglement der Beklagten, Urk. 9/3, Art. 4.1.2.2.2; Art. 34a BVG und Art. 24 Abs. 1 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVV 2; Kieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSG-Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dies wird auch vom Kläger – mit Ausnahme des diesbezüglichen Antrages auf Leistungszusprache - nicht in Frage gestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen gilt es somit die Leistungspflicht der Beklagten ab 1. Januar 2007. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Leistungspflicht der Beklagten setzt – unter anderem – voraus, dass der ab dem 1. Januar 2007 zur Invalidität führende Gesundheitsschaden während der Versicherungsdeckung bei der Beklagten zu einer relevanten Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Gemäss der Beklagten war der Kläger vom 1. Mai 2002 bis 9. Juni 2004 bei ihr versichert (vgl. Urk. 8 S. 3). Dies wird vom Kläger nicht in Frage gestellt. Es kann vorliegend offen bleiben, ob die Versicherungsdeckung des Klägers bei der Beklagten tatsächlich am 9. Juni 2014 endete oder ob sie gestützt auf Art. 8 Abs. 3 und Art. 10 Abs. 3 BVG nicht bis Anfang August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004 andauerte (Lohnfortzahlung für zwei Monate: vgl. Brechbühl in: Schneider/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geiser/Gächter [Hrsg.], a.a.O., Art. 8 N 30 ff.), ist es zwischen Mai und August 2004 doch nicht zu einer relevanten Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu-standes gekommen bzw. änderte in diesem Zeitraum unbestrittenermassen nicht die Ursache der Beschwerden des Klägers.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Suva liess zur Abklärung ihrer Leistungspflicht unter anderem das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der B.___ vom 1. April 2009 erstellen (Urk. 17/76). Das B.___-Gutachten erfüllt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemässen Anforderungen, welche an beweistaugliche medizinische Gutachten gestellt werden: Das Gutachten beruht auf allseitigen Untersuchungen, es berücksichtigt die geklagten Beschwerden, es ist in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden, es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin enthaltenen Schlussfolgerungen sind nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Das Gutachten ist zudem auch für die vorliegend zu beurteilenden Belange umfassend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gutachtens von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Mai 2016 (Urk. 17/144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) gilt es zu beachten, dass dieses im Rahmen eines invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlichen Revisionsverfahrens erstattet wurde und sich daher nicht zur Ursache der Beschwerden des Klägers zu äussern hatte. Das Gutachten hatte zudem auch nicht über den hier hauptsächlich zu beurteilenden Zeitraum 2003 bis 2007 Auskunft zu geben, sondern über die Leistungsfähigkeit des Klägers im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr 2016. Aus der von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten Arbeitsunfähigkeit können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher keine Schlüsse hinsichtlich der Leistungspflicht der Beklagten gezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Berichten von Suva-Kreisarzt Dr. D.___ vom 4. Oktober 2005 (E. 3.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und vom 24. Januar 2006 (E. 3.3) kann der Kläger grundsätzlich ebenfalls nichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu seinen Gunsten ableiten, wurden diese Berichte doch rund ein Jahr vor dem hier in Frage stehenden Zeitraum verfasst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht hat aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht mit Urteil UV.2009.00428 vom 20. Juni 2011 (Urk. 17/118) festgestellt, dass hinsichtlich der vom Kläger geklagten Rückenbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens von einer vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Verschlimmerung durch die beiden Unfallereignisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 6. August 2003 und vom 7. Mai 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen ist und dass Ende Dezember 2006 der status quo ante betreffend Rückenbeschwerden erreicht war und damit die darüber hinaus geklagten Rückenbeschwerden nicht (mehr) in einem natürlich kausalen Zusammenhang mit den beiden Unfällen stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.1 des Urteils). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung hat auch aus berufsvorsorgerechtlicher Sicht zu gelten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist doch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nur aktenkundig, dass der Kläger bereits vor den beiden Unfällen a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungsbedürftigen, aber nicht zu einer A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsunfähigkeit führenden Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden litt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17/9/21-22), sondern es entspricht auch einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass eine traumatische Verschlimmerung eines (klinisch stummen) degenerativen Vorzustandes der Wirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - ohne dass es dabei zu einer röntgenologisch ausgewiesenen Verschlimmerung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2008, E. 5.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Kopf- und Nackenbeschwerden des Klägers liess das hiesige Gericht im unfallversicherungsrechtlichen Entscheid (Urk. 17/118) offen, ob diese ab 1. Januar 2007 weiterhin in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit den beiden Unfällen vom 6. August 2003 und vom 7. Mai 2004 stehen (E. 4.4 des Urteils). Es verneinte die Adäquanz (E. 4.5 des Urteils). Die Adäquanz ist jedoch, im Gegensatz zur natürlichen Kausalität, keine Voraussetzung für eine Leistungspflicht der Beklagten (vgl. E. 1.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische B.___-Gutachter, Dr. G.___, erklärte hinsichtlich der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität der Kopf- und Nackenbeschwerden des Klägers, dass selbst bei erschwertem Heilungsverlauf unfallbedinge Nacken- und Kopfschmerzen nach maximal eineinhalb Jahren abgeklungen sein sollten. Daher könne die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität nach mehr als eineinhalb Jahren höchstens noch als möglich quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fiziert werden (Urk. 17/76/65). Der rheumatologische Gutachter, Dr. F.___, bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigte, dass nuchale Schmerzen nach Verkehrsunfällen ohne Nachweis signifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kanter organläsioneller unfallassoziierter Veränderungen nicht unbesehen über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre dem ursprünglichen Unfallereignis zugeordnet werden können (Urk. 17/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">76/52). Er ging davon aus, dass derartige Zustände über den Zeitraum von ein bis drei Jahren abheilen (Urk. 17/76/53). Vorliegend steht die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflicht der Beklagten ab einem Zeitpunkt in Frage, welcher beinahe zwei Jahre und acht Monate nach dem zweiten Unfallereignis vom 7. Mai 2004 liegt. Nach einem derart langen Zeitablauf sind Kopf- und Nackenbeschwerden ohne Nachweis signifikanter organläsioneller unfallassoziierter Veränderungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Dr. G.___ grundsätzlich nicht mehr und gemäss Dr. F.___ nur noch in seltenen Fällen unfallbedingt. Eine Unfallkausalität der ab dem 1. Januar 2007 durch den Kläger noch beklagten Kopf- und Nackenbeschwerden ist somit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neuropsychologischer Sicht konnten die B.___-Gutachter aufgrund der nicht validen Testergebnisse k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Quantifizierung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Klägers vornehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie hielten jedoch fest, dass aus rein neurologischer Sicht keine unfallbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Hinsichtlich der von Dr. phil. E.___ erhobenen neuropsychologischen Einschränkungen (vgl. E. 3.4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte das hiesige Gericht im unfallversicherungsrechtlichen Urteil UV.2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.00428 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. Juni 2011 (Urk. 17/118) dar, dass entgegen den Ausführungen von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phil. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen einer MTBI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ausgewiesen sei. Der H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf nach dem Unfall von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2003 sei positiv gewesen und die 50%ige Arbeitsunfähigkeit des Klägers ab Oktober 2003 sei einzig noch durch die Rückenproblematik bedingt gewesen. Mithin fehlt es ohnehin an einer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkung, welche auf eine allfällige, durch das erste Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis verursachte MTBI zurückzuführen wäre. Hinweise, welche auf eine traumatische Hirnverletzung das zweite Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2004 betreffend schliessen lassen würden, fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sodann gänzlich (E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Darauf kann ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden. Es ist daher mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon auszugehen, dass es während der Versicherungsdeckung des Klägers bei der Beklagten nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischer Sicht gekommen ist, die – ohne Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhanges – auch ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2007 noch an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ert hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus ophtalmologischer Sicht leidet der Kläger neben einem Sicca Syndrom beidseits, welches gemäss den B.___-Gutachtern ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ist, an einer Anisohypermetropie und einer Amblyopie (E. 3.5). Diese führen gemäss B.___-Gutachten zu einer 20%igen Leistungsminderung (Urk. 17/36/94). Der IV-Stelle trug dieser mit einem behinderungsbedingten Abzug von 20 % Rechnung (vgl. Urk. 17/91). Gemäss den B.___-Gutachtern sind die Anisohypermetropie und die Amblyopie jedoch mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nicht unfallbedingt (Urk. 17/76/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Folgen der 1998 erlittenen Knieverletzung massen die Gutachter keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu (vgl. E. 3.5), was vom Kläger denn auch nicht in Frage gestellt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt, dass die beim Kläger ab dem 1. Januar 2007 noch bestehenden Einschränkungen nicht durch die Unfallereignisse vom 6. August 2003 und vom 7. Mai 2004 verursacht wurden. Mangels natürlicher Kausalität ist daher der sachliche Zusammenhang zwischen den durch die beiden Unfallereignisse erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Beeinträchtigungen und den ab 1. Januar 2007 andauernden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen zu verneinen (vgl. E. 1.4). Da keine Hinweise darauf vorliegen, dass die vom Kläger ab 1. Januar 2007 noch beklagten Beschwerden unfallfremd wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der Versicherungsdeckung bei der Beklagten zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hatten, ist die Beklagte nicht leistungspflichtig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klage erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>