<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00103</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215149&amp;W10_KEY=13013518&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00103</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.04.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schulhauszuteilung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Ein von der Beschwerdeführerin nach einem Umzug gestelltes Gesuch um Belassen ihrer beiden Kinder in der bisherigen Schule wies die Beschwerdegegnerin mit der Begründung ab, dass die Verlegung des Wohnsitzes der Familie innerhalb des Schulkreises wegen des daraus resultierenden Wechsels des Schuleinzugsgebiets einen Schulwechsel nach sich ziehe.] § 10 VSG verleiht am Wohnort Anspruch auf Schulbesuch. Aus dem kantonalrechtlichen Grundsatz der Schulung am schulrechtlichen Wohnort folgt indes nicht das Recht, innerhalb des Wohnorts das Schulhaus oder die Klasse frei zu wählen (E. 2). Nach den in diesem Zusammenhang von der Beschwerdegegnerin aufgestellten Richtlinien wird ein Kind am neuen Wohnort eingeschult, wenn dieser â wie im gegebenen Fall â nicht mehr im Einzugsgebiet der bisherigen Schuleinheit liegt. Falls Eltern einen Verbleib ihrer Kinder in der alten Klasse wünschen, müssen sie ein begründetes Gesuch an die Beschwerdegegnerin richten. Diese an sich zulässige Bestimmung entbindet die Beschwerdegegnerin allerdings nicht davon, eine Einzelfallbeurteilung anzustellen, welche stets auch eine Würdigung der gegebenen besonderen familiären Verhältnisse zu umfassen hat (E. 3.1 f.). Eine solche hat die Beschwerdegegnerin vorliegend vorgenommen. Im Resultat hat sie die Gründe, welche für einen Schulwechsel sprechen (erheblich kürzerer Schulweg, Klassengrösse), höher gewichtet als die von der Beschwerdeführerin bei einem Wechsel gehegte Befürchtung, angesichts der psychischen Probleme, welche ihre Tochter bei ihrem letzten Klassenwechsel zu bewältigen gehabt habe, sei dieser ein Schulwechsel derzeit nicht zumutbar. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin erweist sich als rechtmässig (E. 3.2 f.). Die Zuteilung der Tochter der Beschwerdeführerin zu einer neuen Schule erweist sich zudem auch mit Blick auf die sich heute bietende Sachlage als verhältnismässig, da die Beschwerdeführerin nicht substanziiert darzulegen vermag, weshalb der gegenwärtige Gesundheitszustand ihrer Tochter einem Schulwechsel entgegenstehen sollte. Ein in diesem Zusammenhang eingereichtes Schreiben des Hausarztes ihrer Tochter genügt den Beweisanforderungen nicht (E. 4). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARZTBERICHT">ARZTBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULHAUSZUTEILUNG">SCHULHAUSZUTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULZUTEILUNG">SCHULZUTEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNORTPRINZIP">WOHNORTPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 7 Abs. 1 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. 2 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 10 Abs. 1 VSG</span><br/><span class="ungerade">Art. 21 VerkehrssicherheitsV</span><br/><span class="gerade">Art. 25 VerkehrssicherheitsV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=25551" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00103</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">29. April 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kreisschulpflege X der Stadt ZÃ¼rich, <br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Schulhauszuteilung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">B und C absolvieren die 4. Primarklasse bzw. das 1. Kindergarten­jahr in der Schule H des StadtzÃ¼rcher Schulkreises X. Nach einem Wohnortwechsel innerhalb des Schulkreises ersuchte ihre Mutter, A, die Kreisschulpflege X am 18. November 2014 um Belassen ihrer Kinder in der Schule H, bis sie die 6. Klasse bzw. das 2. Kindergartenjahr beendet hÃ¤tten. Die Kreisschulpflege lehnte das Gesuch am 19. November 2014 ab und teilte B und C per 5. Januar 2015 der Schule Z zu.</p> <p class="Urteilstext">Am 24. November 2014 wandte sich A mit identischem Begehren abermals an die Kreisschulpflege X, deren GeschÃ¤ftsleitung es als WiedererwÃ¤gungsgesuch entgegennahm und nach Einholung einer Stellungnahme der Schulleitung der Schule H sowie der zustÃ¤ndigen Schulsozialarbeiterin am 16. Dezember 2014 ablehnte. Tags darauf beschloss die Kreisschulpflege gesondert die Einteilung von B und C in die Schule Z.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Am 19. Dezember 2014 erhob A in beiden FÃ¤llen Rekurs beim Bezirksrat ZÃ¼rich, wobei sie ihren Antrag auf Erkundigung der RechtsmittelbÃ¶rde hin mit Schreiben vom 27. Dezember 2014 insofern prÃ¤zisierte, als es ihr lediglich noch darum gehe, dass die Kinder bis zu den Sommerferien die Schule H besuchen kÃ¶nnten.</p> <p class="Sachverhalt1">Mit Beschluss vom 5. Februar 2015 vereinigte der Bezirksrat <span>die Rekurse von A und wies diese ab</span>.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>A fÃ¼hrte am 10. Februar 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte ihm sinngemÃ¤ss, den Rekursentscheid aufzuheben und ihre Kinder der Schule H zuzuteilen. Der Beschwerdeschrift legte sie ein vom 9. Februar 2015 datierendes Arztschreiben Ã¼ber den gesundheitlichen Zustand von B bei, wonach dieser ein Schulwechsel aus medizinischen GrÃ¼nden aktuell nicht mÃ¶glich ist.</span></p> <p class="Erwgung2">Nachdem diesbezÃ¼glich aus der Beschwerdeschrift eine gewisse Verunsicherung von A herauszulesen war, wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Februar 2015 festgestellt, dass die Beschwerde aufschiebende Wirkung entfalte; ausserdem wurde der Kreisschulpflege X sowie dem Bezirksrat ZÃ¼rich eine Frist von zehn Tagen zur Beschwerdebeantwortung bzw. -vernehmlassung angesetzt.</p> <p class="Erwgung2">Der Bezirksrat verzichtete am 24. Februar 2015 ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung. Die Kreisschulpflege X erstattete am 3./4. MÃ¤rz 2015 eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amtes wegen. <span>Rekursentscheide eines Bezirksrats betreffend Anordnungen einer Schulpflege kÃ¶nnen beim Verwaltungsgericht mit Beschwerde angefochten werden (§ 75 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 [VSG, LS 412.100] und § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a, 19a sowie 19b Abs. 2 lit. c und §§ 42â44 e contrario VRG; vgl. VGr, 5. Novem­ber 2014, VB.2014.00448, E. 1).</span></p> <p class="Erwgung1">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist als Mutter der von der Schulzuweisung betroffenen Kinder vom angefochtenen Entscheid berÃ¼hrt und hat ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an dessen Aufhebung (Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 2. A., Bern etc. 2003, S. 700; <span>siehe auch VGr, 12. Februar 2009, VB.2008.00530, E. 1.2 mit Hinweisen). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 19 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) in Verbindung mit Art. 62 Abs. 2 BV ist der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschul­unterricht gewÃ¤hrleistet (im Kanton ZÃ¼rich: Kindergarten- bis Sekundarstufe I; vgl. dazu VGr, <span>21. Januar 2009, VB.2008.00537, E. 3.1)</span>.</p> <p class="Erwgung2">Der Anspruch gilt gemÃ¤ss § 10 Abs. 1 Satz 1 VSG am Wohnort.<span> </span>Aus dem <span>kantonalrechtlichen Grundsatz der Schulung am schulrechtlichen Wohnort </span>folgt indes nicht das Recht<span>, innerhalb des Wohnorts das Schulhaus oder die Klasse frei zu wÃ¤hlen </span>(Herbert Plotke, Schulort, Schulgeld, SchÃ¼lertransport, in: Thomas GÃ¤chter/Tobias Jaag [Hrsg.], Das neue ZÃ¼rcher Volksschulrecht, ZÃ¼rich/St. Gallen 2007, S. 99 ff., 102).<span> </span>FÃ¼r Entscheide Ã¼ber die Zuteilung zu den Schulen innerhalb der Schulgemeinde bzw. des Schulkreises ist die Schulpflege zustÃ¤ndig (§ 42 Abs. 3 Ziff. 6 VSG). Bei der Zuweisung der SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler zu Schulen und Klassen besteht ein gewisser Ermessensspielraum, wobei das Ermessen pflichtgemÃ¤ss auszuÃ¼ben ist und sich an den in § 25 Abs. 1 der Volksschulverordnung vom 28. Juni 2006 (VSV, <span>LS 412.101)</span> statuierten Kriterien zu orientieren hat: einerseits LÃ¤nge und GefÃ¤hrlichkeit des Schulwegs und anderseits eine ausgewogene Zusammensetzung der Kindergruppen, wobei insbesondere die Leistungs­fÃ¤higkeit und die soziale und sprachliche Herkunft der SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler sowie die Verteilung der Geschlechter berÃ¼cksichtigt werden (vgl. auch Art. 4 des Reglements vom 26. Mai 2009 Ã¼ber die Zuteilung der SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler der Volksschule der Stadt ZÃ¼rich [AS 412.130]). Zudem sind fÃ¼r Zuteilungsfragen die in der Volksschulverordnung vorgeschriebenen KlassengrÃ¶ssen relevant: GemÃ¤ss § 21 Abs. 1 lit. b VSV darf eine Klasse auf der Primarstufe bei einklassigen Klassen in der Regel 25 SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler (Ziff. 1), bei mehrklassigen Klassen deren 21 (Ziff. 2) nicht Ã¼berschreiten. Auf Kindergartenstufe betrÃ¤gt der Grenzwert 21 SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler (§ 21 Abs. 1 lit. a VSV).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndet ihren Entscheid, die beiden Kinder der BeschwerdefÃ¼hrerin neu in die Schule Z einzuteilen, im Wesentlichen damit, dass die Verlegung des Wohnsitzes der Familie innerhalb des Schulkreises wegen des daraus resultierenden Wechsels des Schuleinzugsgebiets einen Schulwechsel nach sich ziehe. Sie beruft sich dabei auf ein von ihr in diesem Zusammenhang erarbeitetes internes Papier; danach wird ein Kind am neuen Wohnort eingeschult, wenn dieser â wie im gegebenen Fall â nicht mehr im Einzugsgebiet der bisherigen Schuleinheit liegt. Falls Eltern einen Verbleib ihrer Kinder in der alten Klasse wÃ¼nschen, mÃ¼ssen sie ein begrÃ¼ndetes Gesuch an die Beschwerdegegnerin richten. Als Kriterien fÃ¼r die Bewilligung eines entsprechenden Begehrens werden im Papier der Beschwerdegegnerin nicht abschliessend aufgefÃ¼hrt: Besuch der 3. oder 6. Klasse sowie der 3. Sekundarschulklasse, Besuch einer Aufnahmeklasse, Betreuung durch eine Tagesmutter, Vorliegen eines befristeten Mietvertrags. GemÃ¤ss den Angaben der GeschÃ¤ftsleitung der Beschwerdegegnerin werden derartige Gesuche allerdings aufgrund hoher SchÃ¼lerzahlen und enger rÃ¤umlicher VerhÃ¤ltnisse nur in wenigen AusnahmefÃ¤llen bewilligt; ansonsten habe ein Wegzug aus dem Einzugsgebiet automatisch eine Neuzuteilung der Kinder zur Schule, in deren Einzugsgebiet sie Wohnsitz nÃ¤hmen, zur Folge. Aufgabe des Schulkreises sei es denn auch, den im Kreis wohnhaften SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern einen Schulplatz am Wohnort zur VerfÃ¼gung zu stellen und mÃ¶glichst ausgeglichene SchÃ¼lerzahlen in den Klassen zu haben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Mit Blick auf das in Zusammenhang mit der Schulhauszuteilung geltende Wohnortprinzip (vgl. § 10 VSG), den praxisgemÃ¤ss aus der verfassungsmÃ¤ssigen Garantie auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht (Art. 19 in Verbindung mit Art. 62 Abs. 2 BV) abgeleiteten Anspruch auf einen zumutbaren Schulweg (SÃ¡ndor HorvÃ¡th, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf einen zumutbaren Schulweg, ZBl 108/2007, S. 633 ff., 638 f.; <span>Plotke</span>, Schweizerisches Schulrecht, S. 225 f.; vgl. auch statt vieler <span>BGE 140 I 153</span> E. 2.3) sowie den in den letzten Jahren Ã¼berdurchschnittlich gestiegenen Schulraumbedarf im fraglichen Quartier erweist sich das strikte Abstellen der Beschwerdegegnerin auf den Wohnort der SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler in den jeweiligen Einzugsgebieten der Schulen ihres Kreises grundsÃ¤tzlich als sachlich begrÃ¼ndet, zumal sich wegen der Rechtssicherheit und der Gleichbehandlung der schulpflichtigen Kinder in ihrem Schulkreis eine gewisse Schematisierung aufdrÃ¤ngt. Diese entbindet die Beschwerdegegnerin allerdings nicht davon, eine Einzelfallbeurteilung vorzunehmen, welche stets auch eine WÃ¼rdigung der gegebenen besonderen familiÃ¤ren VerhÃ¤ltnisse zu umfassen hat. Insofern ist es zu begrÃ¼ssen, dass es der Beschwerdegegnerin gemÃ¤ss Zuteilungsreglement mÃ¶glich ist, zumindest in AusnahmefÃ¤llen auf Gesuch hin vom Einteilungskriterium des Wohnsitzes im Einzugsgebiet abzuweichen.</p> <p class="Erwgung3">Vorliegend stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin bei ihrem Schulzuteilungsent­scheid die Interessen der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihrer Kinder am Verbleib Letzterer in der Schule H hinreichend berÃ¼cksichtigt hat.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Gesuch vom 19. November 2014 um Verbleib ihrer Kinder in der Schule H noch einzig damit begrÃ¼ndet, dass ihre Kinder dort Freunde hÃ¤tten und sich wohlfÃ¼hlten, machte sie mit dem von der Beschwerdegegnerin als WiedererwÃ¤­gungsgesuch entgegengenommenen Schreiben vom 24. November 2014 neu geltend, ihre Tochter habe lange Zeit gebraucht, um sich an der Schule H einzugewÃ¶hnen, und wÃ¤hrend dieser Zeit unter Stress und psychischen Folgeerscheinungen gelitten, weshalb sie befÃ¼rchte, dass sich der psychische Zustand von B bei einem Schulwechsel wieder verschlechtere. Auch C habe sich gerade erst in seiner Kindergartenklasse integrieren kÃ¶nnen, weshalb auch ihm ein Kindergartenwechsel gegenwÃ¤rtig nicht zumutbar sei. DarÃ¼ber hinaus arbeite die Beschwerde­fÃ¼hrerin den ganzen Tag, weshalb sie ihre beiden Kinder nicht in zwei verschiedene Schulen gehen lassen kÃ¶nne, zumal B ihren kleinen Bruder am Morgen auf dem Schulweg begleite.</p> <p class="Erwgung3">GestÃ¼tzt auf diese von der BeschwerdefÃ¼hrerin geÃ¤usserten Bedenken holte die Beschwerdegegnerin bei der Schulleitung der Schule H eine Stellungnahme bezÃ¼glich der schulischen Situation der betroffenen Kinder ein. Aus dieser geht nach Ansicht der GeschÃ¤ftsleitung der Beschwerdegegnerin hervor, dass C ein Wechsel des Kindergartens zugemutet werden kÃ¶nne und auch fÃ¼r einen Verbleib von B in der Schule H keine schulischen GrÃ¼nde sprÃ¤chen. In Zusammenhang mit der PrÃ¼fung der Folgen eines Schulwechsels fÃ¼r die Gesundheit von B habe die Schulleitung zudem eine ergÃ¤nzende Stellungnahme der Schulsozialarbeiterin eingeholt, welche im vergangenen Jahr mit dem MÃ¤dchen gearbeitet habe. Danach ist B im letzten Schuljahr oft in MÃ¤dchenstreitigkeiten involviert gewesen, was sie sehr gestresst hat. Sie habe an vielen Themen (Interventionen, GewaltprÃ¤vention etc.) mit ihr arbeiten mÃ¼ssen. Das MÃ¤dchen habe im letzten Schuljahr "eine enorme Entwicklung in Themen Sozialkompetenzen und persÃ¶nliche Entwicklung gemacht", weshalb sie im Hinblick auf den geplanten Schulwechsel von B einzig dahingehend Bedenken hege, dass diese mit Ã¤hnlichen Verhaltensweisen gegenÃ¼ber ihren Freundinnen im neuen Schulhaus reagieren kÃ¶nnte. Sofern B jedoch von der Beschwerde­fÃ¼hrerin tatkrÃ¤ftig unterstÃ¼tzt und die zustÃ¤ndige Schulsozialarbeiterin der Schule Z die neue Klasse auf allfÃ¤llige Schwierigkeiten vorbereiten sowie erforderlichenfalls sofort intervenieren werde, sollte sich B auch in der neuen Schule integrieren kÃ¶nnen, zumal sie auch erst in der Mittelstufe zu ihrer bisherigen Klasse gestossen sei und aufgrund ihrer sehr sympathischen und herzlichen Seite dort bereits Freunde gefunden habe.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Insgesamt sehen sich die von Seiten der BeschwerdefÃ¼hrerin geÃ¤usserten BefÃ¼rch­tungen durch die Stellungnahmen der Schulleitung sowie der Schulsozialarbeiterin nicht bestÃ¤tigt. Die Beschwerdegegnerin durfte stattdessen gestÃ¼tzt darauf davon ausgehen, dass den Kindern der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Neueinteilung in die Schule Z grundsÃ¤tzlich zugemutet werden kÃ¶nne. Sie war insbesondere nicht gehalten, in ErgÃ¤nzung zur Stellung­nahme der Schulsozialarbeiterin den Schulpsychologischen Dienst einzuschalten bzw. von sich aus ein kinderpsychologisches Gutachten in Auftrag zu geben, nachdem die Aus­fÃ¼hrungen der Sozialarbeiterin, welche das MÃ¤dchen das gesamte letzte Schuljahr hindurch begleitet hatte, primÃ¤r Anlass zur Sorge hinsichtlich des Wohlbefindens ihrer zukÃ¼nftigen Klassenkameradinnen gaben und die Begutachtung eine zusÃ¤tzliche Belastung fÃ¼r B bedeutet hÃ¤tte.<span> Mit Blick auf allfÃ¤llige in Zusammenhang mit einem Schulwechsel auftretende Probleme hatte sich </span>â wie die Beschwerdegegnerin im Rahmen der erstinstanzlichen Anordnung sowie anlÃ¤sslich ihrer Vernehmlassung im Rekursverfahren festhÃ¤lt â die Sozialarbeiterin der Schule H zudem bereiterklÃ¤rt, den Schulwechsel von B zu begleiten und mit der neuen Schulsozialarbeiterin Kontakt aufzunehmen, um das Auftreten von alten Verhaltensweisen gegenÃ¼ber Freundinnen am neuen Schulort auszuschliessen. Die Beschwerdegegnerin durfte insofern davon ausgehen, dass der Schul­wechsel fÃ¼r das MÃ¤dchen keine wesentlich stÃ¤rkere Belastung mit sich brÃ¤chte als fÃ¼r andere verhaltensauffÃ¤llige SchÃ¼ler, zumal es B trotz anfÃ¤nglichen Schwierigkeiten auch in der Schule H gelungen war, sich in eine neue Klassengemeinschaft einzugliedern, und sie in der neuen Schule unverÃ¤ndert UnterstÃ¼tzung durch geschultes Personal erfahren hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Durch die Einteilung beider Kinder in die Schule Z Ã¤ndert sich sodann fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin im Hinblick auf ihren Betreuungsaufwand nichts zu ihren Ungunsten. Die Kinder kÃ¶nnen morgens auch weiterhin gemeinsam den Weg zur Schule zurÃ¼cklegen. Der Kindergarten Z, welchem C zugeteilt wurde, ist zudem direkt im SchulgebÃ¤ude untergebracht, sodass B keinen Umweg machen mÃ¼sste, um ihren Bruder zum Kinder­garten zu begleiten. Aufgrund der NÃ¤he seines Kindergartens zum Wohnort der Familie dÃ¼rfte es C daneben auch mÃ¶glich sein, den Schulweg nach einer ersten EingewÃ¶h­nungszeit ganz ohne Begleitung oder in Begleitung mit anderen Kindergartenkindern aus dem Quartier zurÃ¼ckzulegen. Der Weg vom neuen Wohnort der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihrer Kinder in die Schule Z ist rund 240 m lang und damit knapp 700 m kÃ¼rzer als jener zur Schule H. Ausserdem ist er â wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrt â weniger anspruchsvoll und gefÃ¤hrlich als der bisherige Schulweg. So haben die Kinder gemÃ¤ss unbestrittener und durch einen Blick auf die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse bestÃ¤tigter Darlegung der Beschwerdegegnerin auf dem Weg zur Schule H zwei Strassen â unter anderem die stark befahrene K-Strasse â zu Ã¼berqueren. Der Weg zur Schule Z fÃ¼hrt die beiden demgegenÃ¼ber aus ihrem neuen Wohnquartier (Tempo 20-Zone) direkt auf die an dieser Stelle ebenfalls verkehrsberuhigte L-Strasse (Tempo 30-Zone), an der die Schule Z liegt.</p> <p class="Urteilstext">Den Angaben der Beschwerdegegnerin im Rekursverfahrens zufolge besteht im Ãbrigen auch ein Morgen- und Mittagstisch- sowie Hortangebot der Schule Z mit Hortstandorten in unmittelbarer NÃ¤he zum Wohnort der Familie (220 m bzw. 240 m), sodass eine vergleich­bare Betreuung der Kinder der BeschwerdefÃ¼hrerin ausserhalb der Schul- bzw. Kinder­gartenzeiten gewÃ¤hrleistet wÃ¤re wie an der Schule H.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.4 </b>Mit der Einteilung von C in die Schule Z trÃ¤gt die Beschwerdegegnerin Ã¼berdies der gesetzlichen Vorgabe ausgewogener KlassenbestÃ¤nde Rechnung. So weisen die Kinder­gÃ¤rten der Schule H alle den gemÃ¤ss Volksschulverordnung vorgesehenen KlassenhÃ¶chstbestand von 21 SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler auf, in zweien wird dieser sogar Ã¼berschritten. Die Beschwerdegegnerin betont in diesem Zusammenhang, dass wegen einer Neubausiedlung im Einzugsgebiet der Schule H in Zukunft sogar noch mit einem wachsenden Bedarf an KindergartenplÃ¤tzen gerechnet werden mÃ¼sse. DemgegenÃ¼ber wird in vier der fÃ¼nf KindergÃ¤rten der Schule Z die KapazitÃ¤tsgrenze noch nicht erreicht. </p> <p class="Erwgung4">DiesbezÃ¼glich gilt es festzuhalten, dass im Hinblick auf eine optimale rÃ¤umliche Auslastung der Schulstandorte ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse an der Einhaltung der betreffenden Richtzahlen besteht. Wenn die in der Volksschulverordnung festgelegten KlassengrÃ¶ssen daher auch nicht absolut zwingend sind (vgl. § 22 VSV), so sind sie dennoch als verbindliche Richtwerte zu verstehen, die nur aus wichtigen GrÃ¼nden (etwa unzumutbarer Schulweg, fehlende SchulungskapazitÃ¤t im Schulkreis oder in der Gemeinde) Ã¼berschritten werden sollten. Solche wichtigen GrÃ¼nde waren und sind vorliegend nicht gegeben. </p> <p class="Erwgung4">Eine Schulung in einer kleineren Klasse mit entsprechend besserem, weil individuellerem BetreuungsverhÃ¤ltnis gereicht einem Kind sodann regelmÃ¤ssig zum Vorteil. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, den Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin, welcher erst im letzten Sommer in den Kindergarten eingetreten ist und gemÃ¤ss den Angaben der Beschwerde­fÃ¼hrerin MÃ¼he mit der EingewÃ¶hnung hatte, in eine etwas kleinere Klasse in der Schule Z einzuteilen, erweist sich vor diesem Hintergrund aus pÃ¤dagogischer Sicht fÃ¼r ihn als vorteilhaft (vgl. § 50 Abs. 1 VSG). Wenn es auch verstÃ¤ndlich ist, dass er lieber in seinem bisherigen Kindergarten, wo er unterdessen Freundschaften schliessen konnte, geblieben wÃ¤re, lÃ¤sst sich daraus vorliegend jedenfalls kein Anspruch auf Verbleib in der Schule H ableiten.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b>In diesem Licht ist der Entscheid der Beschwerdegegnerin, das Gesuch der Beschwerde­fÃ¼hrerin mangels Vorliegen eines ausreichenden Ausnahmegrunds abzu­weisen, nicht zu beanstanden. </p> <p class="Erwgung2">Auch wenn eine Einteilung in die Schule Z fÃ¼r C zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt zweifellos gÃ¼nstiger gewesen wÃ¤re, ist die durch die Beschwerdegegnerin angeordnete Schulzuteilung insgesamt zulÃ¤ssig und sowohl im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids als auch in der heutigen Situation als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig anzusehen. Ein Schulwechsel stellt fÃ¼r jedes Kind einen erheblichen Einschnitt dar. Schulpflichtige Kinder haben insofern ein grosses Interesse, in einer mÃ¶glichst bestÃ¤ndigen Situation geschult zu werden. Mit Hilfe der BeschwerdefÃ¼hrerin sowie â sofern angezeigt â der UnterstÃ¼tzung durch die Sozialarbeite­rin der Schule Z darf C ein Wechsel des Kindergartens aber grundsÃ¤tzlich zugemutet werden. Seine Schulzeit hat zudem gerade erst begonnen und mit der Neueinteilung in den Kindergarten Z wird es ihm mÃ¶glich, am neuen Wohnort Beziehungen zu Kindern aufzubauen, mit denen er in Zukunft den Rest der Kindergartenzeit wie auch die Unter- und Mittelstufe verbringen wÃ¼rde. </p> <p class="Erwgung2">In Anbetracht der LÃ¤nge des neuen Schulwegs von B, ihres erst kÃ¼rzlich erfolgten Ãberstritts in die Mittelstufe und des Wunschs der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass ihre Kinder die gleiche Schule besuchen, erweist sich sodann der Entscheid der Beschwerdegegnerin, B ebenfalls der Schule Z zuzuteilen, auch als begrÃ¼ndet, zumal weder die Schulleitung noch die Schulsozialarbeiterin der Schule H diesbezÃ¼glich konkrete Bedenken geÃ¤ussert haben. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die Zuteilung angesichts der heutigen Situation auch verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist bzw. mit Blick auf die sich heute bietende Sachlage noch als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig angesehen werden kann (dazu 4).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Vor Verwaltungsgericht macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, fÃ¼r ihre psychisch und physisch angeschlagene Tochter sei mit der Anordnung der Beschwerdegegnerin bzw. deren BestÃ¤tigung durch die Vorinstanz die gesamte Welt zusammengebrochen. Bei einem Besuch der neuen Schule sei B in TrÃ¤nen ausgebrochen und habe AngstzustÃ¤nde bekommen. Sie kÃ¶nne in der Nacht nicht schlafen, trÃ¤ume schlecht und weine die halbe Nacht. Das der Beschwerde beigelegte Arztschreiben vom 9. Februar 2015 bestÃ¤tigt die Aussage der Mutter insofern, als sich B in hausÃ¤rztlicher Behandlung befinde und aus Sicht des behandelnden Arztes ein Schulwechsel aktuell nicht mÃ¶glich sei. NÃ¤here Angaben zum Gesundheitszustand und zu den GrÃ¼nden, welche einem Schulwechsel aus Ã¤rztlicher Sicht entgegenstÃ¼nden, enthÃ¤lt das Schreiben des Hausarztes allerdings nicht. Auch wurde bislang weder eine BestÃ¤tigung nachgereicht, dass B â wie angekÃ¼ndigt â tatsÃ¤chlich bei einem Kinderpsychiater angemeldet wurde, noch ein von einem solchen ausgestellter Bericht, welcher Aufschluss Ã¼ber ihren gesundheitlichen Zustand geben wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b>Das Verwaltungsgericht stellt den Sachverhalt an sich von Amtes wegen fest (§ 70 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 VRG). Dieser Grundsatz wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der am Verfahren Beteiligten relativiert (§ 7 Abs. 2 VRG). <span>Danach ist die entscheidende BehÃ¶rde zwar fÃ¼r die Ermittlung des massgebenden Sachverhalts verantwortlich; die betroffene Partei hat jedoch, sofern sie insbesondere </span>â wie vorliegend â ein Begehren gestellt hat,<span> </span>die dieses<span> stÃ¼tzenden Tatsachen substanziiert darzulegen und allenfalls Beweismittel einzureichen. Auch hat der Untersuchungsgrundsatz keinen Einfluss auf die objektive Beweislast. Diese richtet sich in erster Linie nach dem materiellen Recht und subsidiÃ¤r nach dem allgemeinen Rechtsgrundsatz von Art. 8 des Zivilgesetzbuchs (SR 210). So trÃ¤gt auch im Verwaltungsverfahren grund­sÃ¤tzlich derjenige die (objektive) Beweislast, der aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache hÃ¤tte Rechte ableiten kÃ¶nnen (VGr, 31. Juli 2013, VB.2012.00463, E. 4.3; Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 7 N. 158 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Beweislast fÃ¼r die geltend gemachte UnmÃ¶glichkeit eines Schulwechsels ihrer Tochter trÃ¤gt die BeschwerdefÃ¼hrerin. Das von ihr in diesem Zusammenhang eingereichte hausÃ¤rztliche Schreiben ist allerdings nicht geeignet, eine solche zu beweisen (vgl. zum Beweiswert eines Ã¤rztlichen Gutachtens BGE 125 V 351 E. 3a; PlÃ¼ss, § 7 N. 150). Generell sind Berichte behandelnder Ãrzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu wÃ¼rdigen (vgl. BGr, 27. Mai 2008, 9C_24/2008, E. 2.3.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/cc)<i>. </i>Die vorliegende EinschÃ¤tzung des Hausarztes ist zudem Ã¤usserst knapp gehalten. Namentlich geht aus ihr nicht hervor, weshalb B ein Schulwechsel nicht mÃ¶glich sein soll, ob die Beurteilung durch ihren Hausarzt auf einer allseitigen Untersuchung basiert und ob dabei auch die sich mit dem Schulwechsel bietenden UmstÃ¤nde korrekt berÃ¼cksichtigt wurden. Nicht bekannt gegeben wurde ferner, ob die Tochter der BeschwerdefÃ¼hrerin zwischenzeitlich â wie in Aussicht gestellt â in Behandlung bei einem Kinderpsychiater war. Ein psychiatrischer Bericht, welcher die Behauptung stÃ¼tzen wÃ¼rde, wurde nicht eingereicht. Diese bleibt daher unbewiesen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Nachdem sich somit der Sachverhalt hinsichtlich der Frage der Zumutbarkeit eines Schulwechsels fÃ¼r B jetzt nicht anders prÃ¤sentiert als im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Anordnung, ist davon auszugehen, dass diese auch zum heutigen Zeitpunkt bejaht werden kann. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung1"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1">Die Beschwerdegegnerin ist gehalten, fÃ¼r eine sachgerechte Umsetzung des Entscheids, insbesondere die in Aussicht gestellte Begleitung des Schulwechsels von B und C durch die Schulsozialarbeiterinnen der Schule H und der Schule Z, besorgt zu sein.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung1">GemÃ¤ss Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsbewertungen namentlich auf dem Gebiet der Schule ausgeschlossen und alsdann nur die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG gegeben. Nicht von Art. 83 lit. t BGG erfasst werden aber Entscheide aus dem Bereich von Ausbildung und Schule, welche nicht auf einer Beurteilung der persÃ¶nlichen FÃ¤higkeiten einer Person beruhen (Stephan HÃ¶rdegen, Aktuelle Aspekte des gerichtlichen Rechtsschutzes im Volksschulrecht, in: GÃ¤chter/Jaag, S. 65 ff., 92). Das Ergreifen beider Rechtsmittel muss in der gleichen Rechtsschrift geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. <span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. <span>Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 6 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>