A bteilung III C -823/2006 {T 0/2} U rteil vom 26. Februar 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler; R ichter Trom m er; R ichter Vuille; G erichtsschreiberin Kradolfer. X._______ Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf Y._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie thailändische Staatsangehörige Y._______ (nachfolgend G esuch- stellerin) beantragte am 29. Juni 2006 bei der schw eizerischen Botschaft in Bangkok ein Visum für einen dreim onatigen Ferienaufenthalt bei X._______ in A._______ (m ittlerw eile B._______). D ie Auslandvertretung überw ies das G esuch dem Bundesam t für M igration zum Entscheid. B. N achdem das Am t für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn, Abtei- lung Ausländerfragen, beim G astgeber und dessen dam aliger W ohnsitzge- m einde ergänzende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte das Bundesam t für M igration (nachfolgend Vorinstanz) das Einreisegesuch m it Verfügung vom 23. August 2006 ab. D ies m it der Begründung, die fristgerechte W ieder- ausreise nach einem Besuchsaufenthalt erscheine angesichts der poli- tischen und sozioökonom ischen Lage im H eim atland der G esuchstellerin sow ie aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse nicht gesichert. C . M it Beschw erde vom 30. August 2006 beantragt X._______ (nachfolgend Beschw erdeführer) sinngem äss, die verw eigernde Verfügung sei auf- zuheben und der G esuchstellerin sei die Einreise für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt zu bew illigen. Zur Begründung bringt er im W esent- lichen vor, dass die angefochtene Verfügung auf reinen Verm utungen ba- siere und dass seine Person und sein H intergrund nicht berücksichtig w or- den seien. D . D ie Vorinstanz beantragt m it Vernehm lassung vom 17. O ktober 2006 die Abw eisung der Beschw erde. D er beliebige Zeitpunkt der Einreise m it der beabsichtigten Aufenthaltsdauer von drei M onaten zeigten auf, dass in persönlicher, fam iliärer und beruflicher H insicht keine engeren Bindungen an das H eim atland bestünden, die besondere G ew ähr für eine fristge- rechte W iederausreise bieten könnten. E. D em Beschw erdeführer w urde die G elegenheit gegeben, sich bis zum 22. N ovem ber 2006 zur Vernehm lassung der Vorinstanz zu äussern. D iese Frist liess er ungenutzt verstreichen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VG G genannten Ausnahm en Beschw erden gegen Verfü- gungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), w elche von einer in Art. 33 VG G aufgeführten Behörde erlassen w urden, sow ie gegen Beschlüsse gem äss Art. 34 VG G . D arunter fallen die Verfügungen des Bundesam tes für M igration betreffend Bew illigung der Einreise (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufent-3 halt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20]) und Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Einreise und Anm el- dung von Ausländerinnen und Ausländern vom 14. Januar 1998 (VEA, 142.211). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 2. D er Beschw erdeführer ist als G astgeber aufgrund von Art. 48 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it Art. 20 Abs. 2 AN AG zur Beschw erde legitim iert. Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist som it einzutre- ten (Art. 50 und Art. 52 Abs. 1 Vw VG ). 3. Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz be- rechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a AN AG ). G ew isse G ruppen von Aus- länderinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schw eiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. VEA). D as Bundesam t für M igration entscheidet im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt und N iederlassung (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 VEA). D ies bedeutet, dass die schw eizerische R echtsordnung w eder ein allgem eines R echt auf Einreise kennt, noch ei- nen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visum s gew ährt (vgl. PETER U EBE R SAX, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold [H rsg.], Ausländerrecht, H andbücher für die Anw altspraxis Bd. 8, Basel 2002, R z. 5.28). Ein Einreisevisum w ird verw eigert, w enn die in Art. 1 VEA aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere m üssen G esuchstellerinnen und G esuchsteller, die in die Schw eiz reisen m öchten, G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). 4. D ie G esuchstellerin benötigt aufgrund ihrer N ationalität zur Einreise in die Schw eiz neben dem Pass ein Visum . D ie Vorinstanz verw eigerte die Ertei- lung eines solchen Visum s m it der Begründung, die fristgerechte W ieder- ausreise erscheine nicht hinreichend gesichert. 5. W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen m a- chen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürge- rinnen und Bürgern aus Staaten beziehungsw eise R egionen m it politisch 4 oder w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen von vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Inter- essenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 5.1 D ie W irtschaft Thailands hat sich zw ar nach der Asienkrise von 1997 über- raschend schnell erholt und verzeichnet seit 2002 w ieder W achstum sw erte m it einem Plus von 6,1% im Jahr 2004, 4,5% im Jahre 2005 und einer Pro- gnose von 3,2 – 4 % für das Jahr 2006. G ründe für die nunm ehrige Ver- langsam ung sind vor allem die gestiegenen Ö lpreise, aber auch N aturkata- strophen w ie der Tsunam i und die D ürren des ersten H albjahres 2005 so- w ie die politische Krise und der R ückgang der Investitionen (Q uelle: w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand O ktober 2006, besucht am 13. Februar 2007). D ie W irtschaftspolitik zielt auf eine Stim ulierung der Binnenw irt- schaft durch kreditfinanzierte Ausgabenprogram m e zugunsten der länd- lichen Bevölkerung bei gleichzeitiger Steigerung der internationalen W ett- bew erbsfähigkeit ab. D ie R egierungspolitik unterstützt aktiv den Struktur- w andel w eg von der Landw irtschaft und hin zu Veredelungsindustrien, technologieintensiven Bereichen und D ienstleistungen. D iese erm uti- genden Entw icklungen der letzten Jahre können aber nicht über die Tatsa- che hinw egtäuschen, dass (vor allem in landw irtschaftlich geprägten Teilen des Landes) nach w ie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsw ei- se schw ierigen ökonom ischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, in die Städte, aber auch ausser Landes nach Europa oder an andere O rte zu gelangen, an denen sie sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Exi- stenz sichern m öchten. Besonders stark zeigt sich dieser Trend erfah- rungsgem äss dort, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freun- den bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven frem denpolizei- lichen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrecht- licher Bestim m ungen. Solche U m stände und Erfahrungen sind beim Vi- sum sentscheid zu berücksichtigen. D ies um so m ehr, als es um die Beur- teilung eines künftigen Verhaltens geht, bezüglich dessen in der R egel kei- ne gesicherten Erkenntnisse vorliegen. 5.2 Bei der R isikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt dem G esuchsteller oder der G e- suchstellerin beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, so kann dieser U m stand durchaus die Pro- gnose für eine anstandslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine besonderen Verpflichtungen haben, das R isiko, dass sie sich nach einer bew illigten Einreise nicht gem äss den frem denpolizeilichen R egeln verhal- ten, als hoch eingeschätzt w erden. D azu führt die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung lediglich aus, dass aus den zur Verfügung stehenden U nterlagen nichts hervorgehe, das 5 auf zw ingende berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen im U rsprungsland schliessen lasse. N ur solche Verpflichtungen könnten gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten und das R isiko, w elches sich aus der allgem einen Situation im H eim atland ergebe, als entsprechend gering erscheinen lassen. 5.2.1 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 21-jährige, ledige Frau. Ü ber ihren fam iliären H intergrund ist lediglich bekannt, dass ihre Eltern ei- nen landw irtschaftlichen Betrieb bew irtschaften. Aus diesen spärlichen In- form ationen w erden keine besonderen Verpflichtungen erkennbar, die nachhaltig von einer allfälligen Em igration abhalten könnten. Ebenso ver- hält es sich m it ihrer beruflichen Situation. G em äss den Angaben der schw eizerischen Vertretung in Bangkok ist die G esuchstellerin erw erbslos, gem äss ihren eigenen Angaben arbeitet sie auf dem elterlichen Betrieb m it. Konkrete Angaben zur finanziellen Situation sind den Akten nicht zu entnehm en. Aufgrund der allgem einen Erfahrungen ist jedoch davon aus- zugehen, dass sich durch die Tätigkeit in der Landw irtschaft kein nennens- w ertes Einkom m en erw irtschaften lässt. D ies gilt um so m ehr, als der N ord- osten des Landes, zu dem die Provinz Buriram gehört, aus der die G e- suchstellerin stam m t, zu den ärm sten R egionen Thailands gehört (vgl. The W orld Bank, Thailand Econom ic M onitor, N ovem ber 2006 unter w w w .w orldbank.org, S. 20 f.). Som it m uss die w irtschaftliche Situation der G esuchstellerin nicht nur in Bezug auf das Einkom m ensgefälle W esteuro- pa – Thailand sondern auch innerhalb Thailands als schlecht beurteilt w er- den. Auch aus der w irtschaftlichen Situation der G esuchstellerin lässt sich som it nichts ableiten, w as diese nachhaltig von einer allfälligen Em igration abhalten könnte. 5.2.2 D er Beschw erdeführer und die G esuchstellerin haben sich im Jahre 2005 in Thailand durch einen Bekannten des Beschw erdeführers kennen ge- lernt. Seither hätten sie sich m ehrm als getroffen und in telefonischem Kon- takt gestanden. N achdem die G esuchstellerin dem Beschw erdeführer Thailand gezeigt habe, m öchte er ihr im G egenzug die Schw eiz zeigen. Sow ohl der Beschw erdeführer (als G astgeber und G arant) als auch die G esuchstellerin haben Erklärungen abgegeben, w onach die G esuchstelle- rin die Schw eiz fristgerecht w ieder verlassen w erde. Es ist nachvollziehbar, dass der Beschw erdeführer sich für die erfahrene G astfreundschaft erkenntlich zeigen m öchte. D ieser W unsch kann jedoch nichts an der oben ausgeführten R isikoanalyse ändern. Ebenso w enig kön- nen die Versicherungen des Beschw erdeführers, dass die Auflagen bezüg- lich der W iederausreise eingehalten w erden w ürden, daran etw as ändern, da es sich lediglich um Absichtserklärungen handelt, die sich gegenüber dem Beschw erdeführer nicht durchsetzen lassen. Im Ü brigen liegt das Ver- halten eines G astes naturgem äss nicht oder nur beschränkt im Einflussbe- reich des G astgebers (vgl. dazu den Entscheid des Eidgenössischen Ju- stiz- und Polizeidepartem entes [EJPD ] publiziert in der Verw altungspraxis der Bundesbehörden, VPB 57.24). Aus diesen G ründen m uss die Beurtei- lung, ob die W iederausreise gesichert erscheint, aufgrund der allgem einen 6 Lage im H erkunftsland und der persönlichen Situation der G esuchstellerin erfolgen. 6. In der Beschw erdeschrift beanstandet der Beschw erdeführer, dass seine W ünsche und seine Situation nicht berücksichtigt w orden seien. D as Ein- holen von Auskünften bei der W ohngem einde sei eine Farce, w enn diese Inform ationen nicht berücksichtigt w ürden. Zudem sei nicht berücksichtigt w orden, dass er bereits einm al ohne Problem e eine Person aus der glei- chen R egion Thailands eingeladen hatte. D em ist zu entgegnen, dass die Auskünfte, w elche bei der W ohngem einde über den Beschw erdeführer eingeholt w orden sind, einzig seine finanzielle Situation betrafen. D ies, um beurteilen zu können, ob er die erforderliche G arantie über Fr. 20'000.-- leisten könne. D iese Auskünfte führten zur Be- urteilung, dass aus finanzieller Sicht dem Besuch der G esuchstellerin nichts entgegen stehe, w om it Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA erfüllt w ar. D ies än- dert jedoch nichts an der Tatsache, dass das R isiko, dass die G esuchstel- lerin nicht fristgerecht w ieder aus der Schw eiz ausreist (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA) als hoch eingestuft w erden m uss (vgl. oben Ziffer 5). N ur w enn alle Voraussetzungen von Art. 1 VEA kum ulativ erfüllt sind, kann ein Visum erteilt w erden. W enn der Beschw erdeführer geltend m acht, er habe bereits einm al einen G ast aus der gleichen R egion Thailands beherbergt, der fristgerecht w ie- der ausgereist sei, so kann dieser H inw eis im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt w erden, da der Sachverhalt eines jeden G esuches individu- ell beurteilt w erden m uss. 7. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die fristgerechte und anstandslose W iederausreise der G esuchstellerin als nicht gesichert erscheint. D abei handelt es sich nicht um eine sichere Erkenntnis, sondern um eine Pro- gnose betreffend das zukünftige Verhalten der G esuchstellerin im Falle ih- rer Einreise in die Schw eiz; doch reicht praxisgem äss eine negative Pro- gnose aus, um den Antrag auf Erteilung einer Einreisebew illigung, w orauf w ie erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht, abzulehnen. Aus die- sen D arlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Ergebnis rechtm ässig ist (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist dem zufolge abzuw ei- sen. 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschw erdefüh- rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- (G erichtsgebühr) w erden dem Be- schw erdeführer auferlegt. Sie w erden m it dem am 12. Septem ber 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben) - der Vorinstanz, m it den Akten R ef-N r. 2 239 622 (eingeschrieben) - dem Am t für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn, Abteilung Ausländerfragen, m it Akten (R eferenz C H /cia) - der Schw eizerischen Botschaft in Bangkok zur Kenntnisnahm e (via Bun- desam t für M igration) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: R uth Beutler Barbara Kradolfer Versand am :