<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00268</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204208&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00268</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beschaffung der Ausrüstung eines Regenklärbeckens<br/><br/>Anforderungen an die Begründung des Vergabeentscheids (E.3.1)<br/><br/>Variante: Ein Angebot, das zwar den Vorgaben der Ausschreibung entspricht, dessen spezielle Vorteile jedoch nur bei einer Änderung des Projekts genutzt werden können, wird wie eine Variante behandelt. - Varianten, die mit einer Offerte eingereicht werden, müssen ausdrücklich erwähnt werden. Es ist Sache des Anbieters, die Vorzüge seiner Variante klar darzustellen. Der Vergabebehörde steht auch beim Entscheid über die Berücksichtigung einer Variante ein weites Ermessen zu (E.3.2.2).<br/><br/>Technische Spezifikation: Werden zur Realisierung eines Bauwerks mehrere Aufträge (nach Arbeitskategorien) vergeben, so sind zu deren Koordination u.U. Festlegungen erforderlich, welche die Wahl der Konstruktion und der verwendeten Komponenten einschränken. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass das Projekt auf das Fabrikat eines bestimmten Anbieters zugeschnitten und andere Anbieter faktisch ausgeschlossen werden (E.3.2.3).<br/><br/>Lehrlingsausbildung: Das Zuschlagskriterium der Lehrlingsausbildung beruht auf einer ausdrücklichen Grundlage in der Submissionsverordnung. Es steht nicht im Belieben der Vergabebehörden, weitere Kriterien mit sozialpolitischer Zielsetzung einzuführen, die weder auf den wirtschaftlichen Nutzen eines Angebots noch auf Merkmale der angebotenen Leistung Bezug nehmen (E.4.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRLINGSAUSBILDUNG">LEHRLINGSAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN">TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VARIANTE">VARIANTE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 13li. f IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">Art. 13lit. h IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. I SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. II SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 31 Abs. I SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 33 Abs. I SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 33 Abs. II SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 36 S. 45</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2">Die Gemeinde X erÃ¶ffnete im Juni 2003 ein Einladungsverfahren zur Beschaffung der Aus­rÃ¼stung fÃ¼r das zu ersetzende RegenklÃ¤rbecken in X. Alle fÃ¼nf eingeladenen Anbieter reichten eine Offerte ein. Mit Beschluss vom 28. Juli 2003 vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Preis von Fr. 117'948.60 an die B AG. Der Entscheid wurde den nicht berÃ¼cksichtigten Anbietern mit Brief vom 30. Juli 2003 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die A AG, die eine Offerte Ã¼ber Fr. 118'870.30 eingereicht hatte, erhob am 8. August 2003 beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Gemeinderats und beantragte sinngemÃ¤ss, der Zuschlag sei aufzuheben und der Auftrag ihr zu erteilen. Gleichzeitig ersuchte sie darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren.</p> <p class="Urteilstext">Die Gemeinde X stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. August 2003 Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Zum Gesuch betreffend aufschiebende Wirkung nahm sie ablehnend Stellung.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. September 2003 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. </p> <p class="Urteilstext">In der Replik vom 10. November 2003 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihrem Standpunkt fest und beantragte zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. Ãberdies ersuchte sie erneut um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Auf Anfrage teilte die Beschwerdegegnerin daraufhin mit, dass der Vertrag mit der Mitbeteiligten am 19. September 2003 unterzeichnet worden sei. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 12. November 2003 wurde die Erteilung der aufschiebenden Wirkung sinngemÃ¤ss abgelehnt. </p> <p class="Urteilstext">In der Duplik vom 24. November 2003 hielt die Beschwerdegegnerin an ihren AntrÃ¤gen fest. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der vorliegend noch massgeblichen alten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (aIVÃ¶B) zur Anwendung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin gab in den Ausschreibungsunterlagen die folgenden Zuschlagskriterien bekannt:</span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Kriterien</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Beschreibung</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Gewichtung</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Investitionskosten</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Bereinigte Angebotssumme mit Optionen und allfÃ¤lligen Zusatzkosten fÃ¼r bauseitige Leistungen und GarantieverlÃ¤ngerung. Preise inkl. MwSt.</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>60 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Betriebs- und<br/> Wartungskosten</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>JÃ¤hrliche Betriebskosten ermittelt aus den entsprechenden Garantiewerten, <br/> Wartungskosten gemÃ¤ss Verschleissteilliste und Wartungsanweisungen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>20 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>QualitÃ¤t des Systems</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>FunktionsfÃ¤higkeit, Benutzerfreundlichkeit, StabilitÃ¤t und Dauerhaftigkeit des Systems, Wartung, Referenzen bezÃ¼glich des Systems</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Sicherung des <br/> Berufsstandes</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Anzahl Lehrlinge / Berufspersonalbestand</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss einem Offertvergleich vom 8. Juli 2003, welchen die BeschwerdefÃ¼hrerin auf ihren Wunsch am 6. August 2003 zugestellt erhielt, wurde das Angebot der Mitbeteiligten bei allen Kriterien ausser bei der "QualitÃ¤t des Systems" mit der HÃ¶chstnote 5 (bei einer Notenskala von recte 0-5) bewertet. Beim Kriterium "QualitÃ¤t" erhielt es 0,49 von maximal mÃ¶glichen 0,50 gewichteten Punkten. Das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde einzig bei den Investitionskosten nicht mit der HÃ¶chstnote bewertet; hier erhielt es 2,98 von mÃ¶glichen 3,00 gewichteten Punkten. In der Gesamtwertung erzielte das Angebot der Mitbeteiligten damit 4,99 und dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerin 4,98 Punkte. In einem im Ãbrigen identischen, ebenfalls vom 8. Juli 2003 datierten Offertvergleich, den die Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeantwort einreichte, wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berdies auch beim Kriterium "Sicherung des Berufsstandes" ein Abzug gemacht, indem sie dort nur 0,48 von mÃ¶glichen 0,50 gewichteten Punkten erhielt. Ihr Gesamttotal reduzierte sich damit auf 4,96 Punkte. Die Differenz zwischen den beiden Offertvergleichen wird von der Beschwerdegegnerin nicht begrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet die Bewertung der Angebote bei den Kriterien "In­ves­titionskosten", "Betriebs- und Wartungskosten" sowie "QualitÃ¤t des Systems". In diesen Bereichen weise ihr Angebot gegenÃ¼ber demjenigen der Mitbeteiligten Vorteile auf, die in der Bewertung keinen Niederschlag gefunden hÃ¤tten. Die Beschwerdegegnerin habe diese Vorteile nicht widerlegt und vermÃ¶ge nicht zu begrÃ¼nden, weshalb das Angebot der Mitbeteiligten dennoch als besser beurteilt worden sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>BegrÃ¼ndungspflicht</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.1 </span></b><span>Der Entscheid des Gemeinderats bedarf wie jeder Vergabeentscheid einer BegrÃ¼ndung (VGr, 2. November 2000, VB.2000.00122, www.vgrzh.ch, E. 3; RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 4a; zu den Anforderungen an die BegrÃ¼ndungstiefe vgl. VGr, 13. November 2002, VB.2001.00198, www.vgrzh.ch, E. 3c). Aufgrund der Sonderregeln des Vergaberechts ist zwar die Vergabestelle bei der ErÃ¶ffnung des Zuschlags zunÃ¤chst nur zur Mitteilung einiger vorwiegend formeller Angaben verpflichtet (Art. 13 lit. h aIVÃ¶B und § 33 Abs. 1 der vorliegend noch anwendbaren alten Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 [aSubmV]); auf Gesuch eines Anbieters hat sie jedoch die wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r dessen NichtberÃ¼cksichtigung bekannt zu geben (§ 33 Abs. 2 aSubmV; entsprechende Regeln gelten auch nach den §§ 35 und 38 der revidierten Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 [SubmV]). Die Rechtsprechung lÃ¤sst sodann zu, dass die Vergabeinstanzen die BegrÃ¼ndung des Entscheids noch im Rahmen der Beschwerdeantwort ergÃ¤nzen und damit eine allfÃ¤llige Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs, die aus dem ursprÃ¼nglichen Fehlen einer ausreichenden BegrÃ¼ndung erwachsen konnte, beheben (RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 4a). Eine weitere ErgÃ¤nzung im Rahmen eines vom Gericht angeordneten zweiten Schriftenwechsels ist dagegen grundsÃ¤tzlich nicht zulÃ¤ssig (VGr, 19. Juni 2002, VB.2001.00360, www.vgrzh.ch, E. 5d). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aus der BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids muss insbesondere hervorgehen, inwiefern die Angebote den bekannt gegebenen Anforderungen entsprechen und weshalb das bevorzugte Angebot aufgrund der Zuschlagskriterien als das wirtschaftlich gÃ¼nstigste erscheint. Die Befolgung eines geeigneten Verfahrens befreit die BehÃ¶rde nicht davon, die inhaltlichen GrÃ¼nde fÃ¼r ihren Entscheid zu nennen (VGr, 13. November 2002, VB.2001.00198, www.vgrzh.ch, E. 3d). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.2 </span></b><span>In der Mitteilung des Vergabeentscheids an die nicht berÃ¼cksichtigten Anbieter wurde zur BegrÃ¼ndung nur angefÃ¼hrt, dass es sich um das preislich gÃ¼nstigste Angebot gehandelt habe. Diese BegrÃ¼ndung war weder ausreichend noch zutreffend, da der Preis hier anerkanntermassen nicht das einzig massgebliche Zuschlagskriterium war. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auf ihr Begehren erhielt die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Folge den Offertvergleich ausgehÃ¤ndigt, aus welchem die Benotung der Angebote bei den einzelnen Kriterien ersichtlich war. Der Vergleich enthÃ¤lt aber ausser einzelnen Stichworten keine GrÃ¼nde fÃ¼r diese Benotung. Beim Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin findet sich einzig zum Kriterium "Sicherung Berufsstand" der Hinweis "keine Lehrlinge, aber andere soziale Komponenten". Beim Angebot der Mitbeteiligten ist ersichtlich, dass beim Kriterium "QualitÃ¤t des Systems" die Siebgeschwindigkeit von 1.42 m/s zu einem Abzug von 0,01 Punkten gefÃ¼hrt hat. Weitere ErklÃ¤rungen sind nicht vorhanden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit diesen Angaben wurde die Beschwerdegegnerin den Anforderungen an eine ausreichende BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids offensichtlich nicht gerecht. Wieweit dieser Mangel durch ihre Stellungnahme im Beschwerdeverfahren geheilt wurde, ist nachstehend bei den einzelnen Zuschlagskriterien zu prÃ¼fen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Investitionskosten</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.1 </span></b><span>Mit Bezug auf die Investitionskosten macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, dass neben den Kosten der angebotenen technischen AusrÃ¼stung auch Einsparungen bei den baulichen Massnahmen berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssten, welche durch das von ihr angebotene System ermÃ¶glicht wÃ¼rden. So sei es mÃ¶glich, die Einbauteile schon vor dem Betonieren der Decke ins Bauwerk einzulegen und damit die EinbauÃ¶ffnung einzusparen. Vor allem aber kÃ¶nne mit dem Einbau ihres Siebrechens ein Volumengewinn von ca. 60 m<sup>3</sup> gegenÃ¼ber dem bestehenden Projekt erzielt werden bzw. es sei mÃ¶glich, die projektierte Beckenbreite bei gleichem Netto-Inhalt von 8 m auf 6 m zu reduzieren. Auf diese Vorteile hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin bereits in ihrer Offerte sinngemÃ¤ss hingewiesen und den behaupteten Volumengewinn von 60 m<sup>3</sup> mit einer hydraulischen Berechnung erlÃ¤utert; die dadurch ermÃ¶glichten baulichen Einsparungen hatte sie allerdings nicht ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrt dazu in der Beschwerdeantwort aus, die behaupteten Min­derkosten einer Volumeneinsparung wÃ¼rden durch die Mehrkosten aufgewogen, die entstÃ¼nden, um betriebliche Nachteile wie enge PlatzverhÃ¤ltnisse in der Entlastungsrinne auf­zuheben. In der Replik bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin diese Nachteile. Sie weist darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin die behaupteten betrieblichen Nachteile und engen PlatzverhÃ¤ltnisse nicht konkretisiert habe, sodass es nicht mÃ¶glich sei, dazu Stellung zu nehmen. In der Duplik Ã¤ussert die Beschwerdegegnerin zu diesem Punkt: "Mit dem System 'A' ist kein zusÃ¤tzlicher Volumengewinn zu erreichen. Die Anordnung fÃ¼r den projektierten A-Siebrechen ist hydraulisch, ohne frÃ¼hzeitige Entlastung, nicht mÃ¶glich." </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin belegte ihre AusfÃ¼hrungen zum </span><span>behaupteten Volumengewinn einzig mit einer hydraulischen Berechnung, die fÃ¼r Nichtfachleute nicht nachvollziehbar ist. Die Beschwerdegegnerin hat den Volumengewinn in der Beschwerdeantwort nicht bestritten, ihm jedoch nicht nÃ¤her konkretisierte betriebliche Nachteile entgegengehalten. In der Duplik wiederum bestreitet sie diesen Gewinn mit einer sehr allgemeinen, wenig aus­sagekrÃ¤ftigen BegrÃ¼ndung. Beide Parteien haben damit ihre Standpunkte nur unzureichend begrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.2 </span></b><span>Das Kriterium "Investitionskosten" war in den Ausschreibungsunterlagen wie folgt umschrieben: "Bereinigte Angebotssumme mit Optionen und allfÃ¤lligen Zusatzkosten fÃ¼r bauseitige Leistungen und GarantieverlÃ¤ngerung. Preise inkl. MwSt." Der Ausschreibung lag ein Projekt zugrunde, das die Beschwerdegegnerin hatte ausarbeiten lassen und das eine bestimmte Art der baulichen AusfÃ¼hrung vorsah. Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachte Vorteil ihres Systems, der eine Volumeneinsparung beim Bau ermÃ¶glichen soll, betrifft nicht die in den Ausschreibungsunterlagen umschriebenen Investitionskosten, sondern erfordert eine Anpassung des Bauprojekts. Es handelt sich dabei sinngemÃ¤ss um eine Variante. Zwar ist dies nicht der typische Fall einer Variante, bei welchem das Angebot als solches von den Vorgaben der Ausschreibung abweicht, denn die von der BeschwerdefÃ¼hrerin angebotene technische Einrichtung erfÃ¼llt unbestrittenermassen alle Anforderungen. Die Abweichung betrifft vielmehr Anpassungen aufseiten des Bauprojekts, die nÃ¶tig wÃ¤ren, um die geltend gemachten Vorteile der angebotenen AusrÃ¼stung voll zu realisieren. Diese Situation ist wie eine Variante zu behandeln. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Varianten, die mit einer Offerte eingereicht werden, mÃ¼ssen ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnt werden, und es ist Sache des Anbieters, die VorzÃ¼ge seiner Variante klar darzustellen (VGr AG, AGVE 2001, S. 337; vgl. Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich 2003, N. 366). Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte somit die nach ihrer Meinung sinnvollen und fÃ¼r die Realisierung des Spareffekts notwendigen baulichen Massnahmen in ihrem Angebot deutlich aufzeigen mÃ¼ssen. Das hat sie nicht getan. In ihrer Offerte ist zwar vom behaupteten Volumengewinn die Rede, und aus der technischen Beschreibung ihrer Anlage ist ersichtlich, dass der angebotene Siebrechen nur 6 m breit ist. Die aufgrund dieser Situation mÃ¶glichen baulichen Einsparungen wurden aber nicht erÃ¶rtert. Der nachtrÃ¤gliche Hinweis auf diese MÃ¶glichkeiten im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vermag die fehlenden Angaben in der Offerte nicht zu ersetzen, denn die VergabebehÃ¶rde hat die Angebote aufgrund der Unterlagen zu beurteilen, die ihr im Zeitpunkt ihres Entscheids zur VerfÃ¼gung stehen (vgl. VGr, 13. April 2000, VB.1999.00348, E. 5c/bb, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Beschwerdegegnerin kann daher nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie das Angebot nur anhand der in den Ausschreibungsunterlagen definierten Investitionskosten beurteilt hat und keine Einsparungen berÃ¼cksichtigte, die im Zusammenhang mit einer Ãnderung des Bauprojekts denkbar gewesen wÃ¤ren. Im Ãbrigen ist darauf hinzuweisen, dass der VergabebehÃ¶rde auch beim Entscheid darÃ¼ber, ob sie auf eine Variante eingehen will, ein weites Ermessen zugestanden hÃ¤tte. Ebenso hÃ¤tte von ihr fÃ¼r den Verzicht auf die Variante keine eingehende BegrÃ¼ndung verlangt werden kÃ¶nnen (VGr AG, AGVE 2001, S. 337; vgl. Galli/Moser/Lang, N. 366). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass das Projekt, welches der Ausschreibung zugrunde lag, von vornherein auf die technische Anlage der Mitbeteiligten ausgerichtet worden sei. Einzig das System der Mitbeteiligten weise die im Leistungsverzeichnis genannten Merkmale des Siebrechens (Stababstand von 4 mm, Hydraulikaggregat, Hydraulikleitungen, Ãlwanne usw.) auf. In den Planunterlagen des Projekts, welches die Beschwerdegegnerin habe ausarbeiten lassen, sei auch bereits der Siebrechen der Mitbeteiligten eingezeichnet gewesen. Das System der Mitbeteiligten sei jedoch patentiert und kÃ¶nne von den Mitbewerbern nicht angeboten werden. Unter diesen UmstÃ¤nden sei die Submission von Beginn weg eine "Farce" gewesen. â Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrt dazu aus, es sei unumgÃ¤nglich und werde auch nicht bestritten, dass bei der Ausarbeitung des Projekts sowie der Submissionsunterlagen von gewissen Vorgaben ausgegangen werden mÃ¼sse. Die Unterlagen seien jedoch nicht aufgrund eines Vorprojekts der Mitbeteiligten ausgearbeitet worden (was die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings auch nicht behauptet hatte). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 18 Abs. 1 und 2 aSubmV (und ebenso nach § 16 Abs. 1 und 2 der revidierten SubmV) sollen technische Spezifikationen des Beschaffungsobjekts eher in Bezug auf die Leistung als in Bezug auf die Konstruktion umschrieben werden und ihre Definition wenn mÃ¶glich auf der Grundlage von internationalen oder, wenn solche fehlen, von in der Schweiz verwendeten technischen Normen erfolgen. Anforderungen oder Hinweise, die auf besondere Handelsmarken oder Handelsnamen, Patente, Muster oder Typen sowie auf einen bestimmten Ursprung oder Produzenten Bezug nehmen, dÃ¼rfen nur verwendet werden, wenn eine hinreichend genaue und verstÃ¤ndliche Beschreibung des Beschaffungsbedarfs ohne sie nicht mÃ¶glich ist und in den Vergabeunterlagen Ã¼berdies mit dem Hinweis "oder gleichwertig" zum Ausdruck gebracht wird, dass auch andere Produkte zugelassen sind (vgl. RB 2001 Nr. 47). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin hat im Leistungsverzeichnis nicht die geforderten Leistungen des zu offerierenden Systems umschrieben, sondern relativ detaillierte Angaben zu dessen Konstruktion gemacht. Dabei verwies sie zwar nicht ausdrÃ¼cklich auf Handelsmarken etc. der Mitbeteiligten, verwendete aber unbestrittenermassen Konstruktionsmerkmale von Produkten der Mitbeteiligten. Insofern entsprach ihre Ausschreibung nicht den Anforderungen von § 18 Abs. 1 und 2 aSubmV. Die Ausschreibungsunterlagen vermerkten auch nicht ausdrÃ¼cklich, dass anstelle der definierten Konstruktionsweise andere, gleichwertige Produkte angeboten werden konnten. Die Beschwerdegegnerin hat allerdings das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund der Abweichungen von der vorgegebenen Konstruktion nicht ausgeschlossen, sondern bestÃ¤tigt, dass es mit demjenigen der Mitbeteiligten gleichwertig sei. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Grundsatz, wonach eine Beschaffung unter Bezugnahme auf die geforderte Leistung, nicht auf Konstruktionsmerkmale des Produkts, umschrieben werden soll, kann bei einer Anlage der hier projektierten Art am ehesten dadurch eingehalten werden, dass </span><span>die Erstellung des gesamten RegenklÃ¤rbeckens als Totalunternehmerauftrag (Planung, AusfÃ¼hrung der baulichen Anlagen, Lieferung der technischen Einrichtung etc.) vergeben wird. Dabei sind nur die an die Gesamtanlage gestellten Anforderungen (QualitÃ¤t mit Bezug auf den GewÃ¤sserschutz, benÃ¶tigtes Volumen etc.) zu definieren, die Konstruktionsweise aber im Ãbrigen den Anbietenden zu Ã¼berlassen. Dieses Vorgehen ist jedoch bei der Vergabe Ã¶ffentlicher BauauftrÃ¤ge in der Schweiz nicht allgemein Ã¼blich. So hat auch die Beschwerdegegnerin im vorliegenden Fall sechs Arbeitskategorien getrennt vergeben: Baumeisterarbeiten, Abbruch/Erdarbeiten, AusrÃ¼stung (die hier strittigen technischen Einrichtungen), Schaltanlage, Messtechnik und Ã¼brige Elektroinstallationen. Das war mÃ¶glich, weil die Beschwerdegegnerin vorgÃ¤ngig ein Projekt der Gesamtanlage hatte ausarbeiten lassen, welches die verschie­denen Bereiche koordinierte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Vorgehen war es, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhÃ¤lt, nicht zu vermeiden, dass bestimmte Annahmen mit Bezug auf die verwendeten Systemkomponenten getroffen werden mussten. </span><span>Damit steht diese Art der Vergabe in einem SpannungsverhÃ¤ltnis zu den GrundsÃ¤tzen Ã¼ber die Umschreibung der technischen Spezifikationen. Sie wird dadurch jedoch nicht unzulÃ¤ssig. Die genannten GrundsÃ¤tze haben nicht zur Folge, dass eine Beschaffung nur noch als Gesamtauftrag fÃ¼r die Erstellung einer kompletten Anlage vergeben werden darf; vielmehr muss es den BehÃ¶rden weiterhin gestattet sein, Bauvorhaben dieser Art in sinnvolle TeilauftrÃ¤ge aufzuteilen und diese separat zu vergeben. Dabei ist in Kauf zu nehmen, dass bei der Vorbereitung bestimmte </span><span>Annahmen bezÃ¼glich des Funktionierens des Gesamtsystems getroffen werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Annahmen dÃ¼rfen freilich nicht dazu fÃ¼hren, dass das Projekt auf das Fabrikat eines bestimmten Anbieters zugeschnitten und andere Anbieter faktisch ausgeschlossen werden. Das war jedoch vorliegend nicht der Fall. Die BeschwerdefÃ¼hrerin war in der Lage, ihr Produkt auch im Rahmen der baulichen Vorgaben der Beschwerdegegnerin anzubieten, und zwar zu einem Preis, der nur knapp Ã¼ber demjenigen der Mitbeteiligten lag. Sie be­streitet das auch nicht, sondern beanstandet vielmehr, dass die baulichen Vorgaben des Pro­jekts es ihr verunmÃ¶glichten, bestimmte Vorteile ihres Produkts voll zur Geltung zu bringen. Das ist jedoch, soweit ersichtlich, nicht auf eine gezielte Benachteiligung seitens der Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzufÃ¼hren, sondern die Folge des beschriebenen Vorgehens, bei welchem eine Projektierung ohne bestimmte Festlegungen bezÃ¼glich der technischen Eigenschaften der angebotenen Systeme nicht mÃ¶glich war. EinschrÃ¤nkungen dieser Art sind zwar bei der Projektierung mÃ¶glichst gering zu halten, lassen sich aber nach dem Gesagten nicht vÃ¶llig vermeiden. Darin liegt kein Verstoss gegen § 18 Abs. 1 und 2 aSubmV.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Betriebs- und Wartungskosten</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Bezug auf die Betriebs- und Wartungskosten macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, dass die von ihr offerierte motorbetriebene Anlage weniger Unterhalt, Service und Ersatzteile benÃ¶tige als die hydraulische der Mitbeteiligten. Ihr System sei praktisch wartungsfrei und habe keinerlei Verschleissteile, wogegen dasjenige der Mitbeteiligten einen regelmÃ¤ssigen Wechsel des HydraulikÃ¶ls und regelmÃ¤ssige Wartung benÃ¶tige. Hinzu komme, dass die Mitbeteiligte bei einem Wartungs- oder StÃ¶rungseinsatz einen sehr viel lÃ¤ngeren Anfahrtsweg habe, der eine schlechtere Reaktionszeit und hÃ¶here Kosten mit sich bringe. Diese UmstÃ¤nde seien bei der Bewertung nicht berÃ¼cksichtigt worden, indem bei diesem Kriterium sowohl die Mitbeteiligte wie die BeschwerdefÃ¼hrerin die Maximalnote erhalten hÃ¤tten. â Die Beschwerdegegnerin erwidert in der Beschwerdeantwort lediglich, dass der hÃ¶here Stromverbrauch bei der Anlage der Mitbeteiligten keine relevanten Kosten verursache. In der Duplik ergÃ¤nzt sie, es treffe nicht zu, dass der Rechen der Mitbeteiligten ausserordentlich wartungsintensiv sei. Das HydraulikÃ¶l mÃ¼sse nicht vor 1000 Betriebsstunden ausgetauscht werden, was frÃ¼hestens nach neun Jahren der Fall sein werde. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit dieser Stellungnahme hat die Beschwerdegegnerin die Einwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht entkrÃ¤ftet. Mit dem blossen Hinweis auf den minimal hÃ¶heren Stromverbrauch (den die BeschwerdefÃ¼hrerin gar nicht beanstandet hatte) und der Angabe, dass das System der Mitbeteiligten nicht ausserordentlich wartungsintensiv sei und kein baldiger Wechsel des HydraulikÃ¶ls bevorstehe, hat sie der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach deren motorbetriebene Anlage praktisch wartungsfrei sei und weniger Unterhalt, Service und Ersatzteile benÃ¶tige als diejenige der Mitbeteiligten, nicht konkret widersprochen. Ãberhaupt fÃ¤llt auf, dass die Beschwerdegegnerin nur Ã¤usserst knapp und wenig substanziiert auf die AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin einging. Damit vermag sie nicht zu begrÃ¼nden, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin beim Kriterium Betriebs- und Wartungskosten trotz der von ihr behaupteten und unwidersprochen gebliebenen Vorteile ihres Sys­tems keine gÃ¼nstigere Bewertung erhalten hat als die Mitbeteiligte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>QualitÃ¤t des Systems</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Beim Kriterium "QualitÃ¤t des Systems" machte die Beschwerdegegnerin der Mitbeteiligten einen Abzug von 0,01 (von maximal gewichteten 0,50) Punkten, weil deren Rechen-System eine Siebgeschwindigkeit von 1,42 m/s aufweist gegenÃ¼ber 1,0 m/s beim System der BeschwerdefÃ¼hrerin. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin erachtet diesen Unterschied in der Benotung als zu gering. Sie fÃ¼hrt aus, dass die Siebgeschwindigkeit fÃ¼r die HÃ¶he des Schmutzaustrags in die Ã¶ffentlichen GewÃ¤sser massgeblich sei; eine um fast die HÃ¤lfte hÃ¶here Siebgeschwindigkeit ergebe einen um Faktoren hÃ¶heren Schmutzaustrag. Diesen zu minimieren, sei aber gerade der Zweck des projektierten Regenbeckens. Es sei daher schon fragwÃ¼rdig, dass die QualitÃ¤t der Anlage mit lediglich 10 % der Zuschlagskriterien gewichtet werde, und es sei unverstÃ¤ndlich, dass dieser gewichtige Nachteil innerhalb des Kriteriums "QualitÃ¤t" nur einen Abzug von 0,01 Punkten (von maximal 0,50 Punkten) zur Folge habe. Sie macht Ã¼berdies geltend, dass ein kÃ¼rzlich im Raum Y mit einem Rechen der Mitbeteiligten realisiertes Objekt desselben IngenieurbÃ¼ros, das hier fÃ¼r die Gemeinde tÃ¤tig sei, grosse Ent­lastungs-Probleme mit sich bringe und bereits saniert werden mÃ¼sse. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrte in der Beschwerdeantwort aus, beide Systeme, dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerin wie auch dasjenige der Mitbeteiligten, hÃ¤tten viele Referenzen und kÃ¶nnten als technisch gleichwertig betrachtet werden. Aus gewÃ¤sserschutztechnischer Sicht sei der Rechen der Mitbeteiligten eher besser, weil durch den Rechen der BeschwerdefÃ¼hrerin Feststoffe gepresst werden kÃ¶nnten. Dieser letzte Punkt wurde von der Be­schwerdefÃ¼hrerin in der Replik bestritten; sie verlangte von der Beschwerdegegnerin eine konkrete BegrÃ¼ndung des Vorwurfs, damit sie (die BeschwerdefÃ¼hrerin) dazu Stellung nehmen kÃ¶nne. Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrte dazu in der Duplik aus, die Aussage, es kÃ¶nne kein organisches Material durch den Siebrechen der BeschwerdefÃ¼hrerin gedrÃ¼ckt werden, sei subjektiv. Die Erfahrung des Projektverfassers mit beiden Systemen zeige, dass diese aus gewÃ¤sserschutztechnischer Sicht gleichwertig seien. Das von ihr beauftragte IngenieurbÃ¼ro sei mit Ã¼ber 40-jÃ¤hriger Erfahrung im Bereich Abwasserentsorgung ausreichend qualifiziert, um einen fachmÃ¤nnischen und ganzheitlichen Offertvergleich zu erstellen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat dargelegt, weshalb aus ihrer Sicht das von ihr angebotene Sys­tem einen bedeutend hÃ¶heren gewÃ¤sserschutztechnischen Nutzen aufweise. Zu diesen Angaben hat die Beschwerdegegnerin nicht konkret Stellung genommen, sondern sich lediglich auf die Erfahrung des sie beratenden IngenieurbÃ¼ros berufen. Die Erfahrung der mit der Angebotsbewertung befassten Personen vermag jedoch eine ausreichende inhaltliche BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids nicht zu ersetzen (vorn, E. 3.1.1). Der einzige konkrete Einwand der Beschwerdegegnerin ergibt sich aus ihrer Aussage, dass durch den Rechen der BeschwerdefÃ¼hrerin Feststoffe gepresst werden kÃ¶nnten. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin diesen Vorwurf jedoch bestreitet und die Beschwerdegegnerin zu dessen BegrÃ¼ndung lediglich vorbringt, die Bestreitung sei subjektiv, kann auf diesen ebenfalls nicht abgestellt werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Angesichts dieser ungenÃ¼genden Stellungnahmen der Beschwerdegegnerin muss fÃ¼r das vorliegende Verfahren entsprechend der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin davon ausgegangen werden, dass deren System tatsÃ¤chlich einen deutlich hÃ¶heren gewÃ¤sserschutztechnischen Nutzen aufweist als dasjenige der Mitbeteiligten. Unter diesen UmstÃ¤nden wird ein Abzug von nur </span><span>0,01 von maximal 0,50 Punkten, d.h. von </span><span>lediglich 2 % des Kriteriums QualitÃ¤t bzw. 0,2 % der Gesamtbewertung, der unterschiedlichen QualitÃ¤t der beiden Systeme offensichtlich nicht gerecht. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ob die von der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berdies beanstandete Gewichtung mit 10 % das Kriterium "QualitÃ¤t" ausreichend berÃ¼cksichtigt, kann offen bleiben, da diese Frage fÃ¼r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span>Lehrlingsausbildung</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin weist darauf hin, dass die von der Mitbeteiligten angegebene Zahl von 6 Lehrlingen bei einer Belegschaft von insgesamt 74 Personen wahrscheinlich dem Personalbestand der gesamten Unternehmung entspreche; die vom Auftrag betroffene Abteilung Abwassertechnik beschÃ¤ftige weniger Personal. Sie macht damit sinngemÃ¤ss geltend, dass beim Kriterium Lehrlingsausbildung nur der mit dem fraglichen Auftrag befasste Teil der Belegschaft berÃ¼cksichtigt werden dÃ¼rfe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Auffassung trifft nicht zu. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts kommt es bei der Bewertung der Lehrlingsausbildung nicht darauf an, ob die vom Anbieter ausgebildeten Lehrlinge im selben GeschÃ¤ftsbereich tÃ¤tig sind, in welchem der vorgesehene Auftrag ausgefÃ¼hrt wird (VGr, 9. Juli 2003, VB.2002.00270, E. 4c, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Das Kriterium "Sicherung des Berufsstands" wurde in den Ausschreibungsunterlagen mit "Anzahl Lehrlinge / Berufspersonalbestand" umschrieben, was wohl dahin gehend zu verstehen war, dass die Zahl der Lehrlinge im VerhÃ¤ltnis zum gesamten Personalbestand zu werten sei, um kleine Betriebe nicht gegenÃ¼ber grossen zu benachteiligen (entsprechend der in VGr, 23. November 2001, VB.2001.00215, E. 6, www.vgrzh.ch, begrÃ¼ndeten Rechtsprechung). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Mitbeteiligte beschÃ¤ftigte nach ihren Angaben in der Offerte 74 Mitarbeitende, worunter sich 6 Lehrlinge befanden. Sie erhielt dafÃ¼r beim Kriterium </span><span>"Sicherung des Berufsstands" die Maximalnote von 5,00 (gewichtet 0,50) Punkten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wies im Begleitbrief vom 3. Juli 2003 zu ihrer Offerte darauf hin, dass sie zwar zurzeit keine Lehrlinge ausbilde, weil dies aufgrund ihrer Spezialisierung nicht mehr mÃ¶glich sei, dass sie aber "aus dem sozialen Netz gefallene Personen" beschÃ¤f­tige. So habe sie einem Alkoholiker und einem DrogensÃ¼chtigen Arbeit und Betreuung ge­geben und beschÃ¤ftige zurzeit einen konkursiten Arbeitnehmer, dem sie einen Neubeginn ermÃ¶gliche. Nach ihrer Auffassung bedÃ¼rfe es einer breiter gefassten Wertung der Kri­te­rien "soziales Verhalten und Mitarbeiter-FÃ¶rderung" als nur der punktuellen Bewertung, ob eine Firma zurzeit Lehrlinge ausbilde. Im Offertvergleich machte dementsprechend die Beschwerdegegnerin bei der BeschwerdefÃ¼hrerin die Anmerkung "keine Lehrlinge, aber andere soziale Komponenten" und bewertete dies in der Fassung des </span><span>Offertvergleichs vom 8. Juli 2003, die sie der BeschwerdefÃ¼hrerin am 6. August 2006 per Email zugestellt hatte, ebenfalls mit der Maximalnote von 5,00 (gewichtet 0,50) Punkten. In der Fassung, die sie mit der Beschwerdeantwort einreichte, betrug die Bewertung bei diesem Kriterium nur noch 4,75 (gewichtet 0,48) Punkte. Die Differenz zwischen den beiden Bewertungen wird von der Beschwerdegegnerin nicht erklÃ¤rt. Es muss ihr auch nicht weiter nachgegangen werden, da sich die Benotung aus einem andern Grund als unzutreffend erweist. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Nach § 31 Abs. 1 aSubmV (ebenso wie auch nach § 33 Abs. 1 SubmV in der neuen Fassung) erfolgt der Zuschlag auf das wirtschaftlich gÃ¼nstigste Angebot. Die Bestimmung nennt verschiedene Kriterien, die neben dem Preis insbesondere berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen, darunter auch die Lehrlingsausbildung. Wie die Einleitung der AufzÃ¤hlung mit "insbesondere" zeigt, ist diese nicht abschliessend; die Vergabestellen kÃ¶nnen auch weitere erwÃ¼nschte Merkmale einer Beschaffung als Zuschlagskriterien definieren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu beachten ist jedoch, dass das erwÃ¤hnte Kriterium der Lehrlingsausbildung in diesem Zusammenhang sachfremd ist, da es sich nicht auf den wirtschaftlichen Nutzen des Angebots bezieht, sondern einem leistungsfremden, sozialpolitischen Ziel dient. Es steht damit im Gegensatz zur Bestimmung von Art. 13 lit. f aIVÃ¶B (bzw. zur gleich lautenden Bestimmung der revidierten Fassung der Vereinbarung vom 15. MÃ¤rz 2001), gemÃ¤ss welcher sich die an der Vereinbarung beteiligten Kantone verpflichtet haben, in ihren AusfÃ¼hrungsbestimmungen geeignete Zuschlagskriterien vorzusehen, "die den Zuschlag an das wirtschaftlich gÃ¼nstigste Angebot gewÃ¤hrleisten". Diese Umschreibung ist klarerweise auf den Nutzen der Angebote fÃ¼r das vergebende Gemeinwesen ausgerichtet. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts darf der Gesichtspunkt der Lehrlingsausbildung trotz seiner nicht am Nutzen des Angebots orientierten Zielsetzung als Zuschlagskriterium verwendet werden, wenngleich nur mit einer untergeordneten Gewichtung von hÃ¶chstens 10 % (VGr, 9. Juli 2003, VB.2002.00255, BEZ 2003 Nr. 38, E. 3). Dabei nahm das Gericht jedoch ausdrÃ¼cklich auf den Willen des Verordnungsgebers Bezug, dessen Ermessen es Ã¼berlassen bleibe, die Eignung einer solchen FÃ¶rderungsmassnahme zu beurteilen (E. 3c des erwÃ¤hnten Entscheids). Es kann nicht im Belieben der VergabebehÃ¶rden liegen, weitere Kriterien mit sozialpolitischer Zielsetzung einzufÃ¼hren, die sich nicht auf den wirtschaftlichen Nutzen des Angebots beziehen und keine Merkmale der angebotenen Leistung darstellen. Die Verwendung des Zuschlagskriteriums der Lehrlingsausbildung ist nur zulÃ¤ssig, soweit es sich auf die in der Submissionsverordnung enthaltene Grundlage stÃ¼tzt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachte soziale BeschÃ¤ftigungspolitik hÃ¤tte aus diesem Grund nicht anstelle der Ausbildung von Lehrlingen berÃ¼cksichtigt werden dÃ¼rfen. Das Vorgehen war hier im Ãbrigen auch deswegen nicht zulÃ¤ssig, weil der beurteilte Sachverhalt nicht dem in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegebenen Kriterium entsprach. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Lehrlinge beschÃ¤ftigt, muss ihr Angebot bei diesem Kriterium mit 0 Punkten bewertet werden. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammengefasst weist die Beurteilung der Angebote von BeschwerdefÃ¼hrerin und Mitbeteiligten somit mehrere MÃ¤ngel auf: </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Beim Kriterium "</span><span>Betriebs- und Wartungskosten" vermag die Beschwerdegegnerin nicht zu begrÃ¼nden, weshalb das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin trotz der von dieser behaupteten und unwidersprochen gebliebenen Vorteile ihres Systems keine gÃ¼nstigere Bewertung erhalten hat als dasjenige der Mitbeteiligten (E. 3.3). Auch beim </span><span>Kriterium "QualitÃ¤t des Systems" </span><span>gelangte die Beschwerdegegnerin </span><span>zu einer Bewertung, die der unterschiedlichen QualitÃ¤t der beiden Systeme, soweit diese sich aufgrund der Darstellung der Parteien beurteilen lÃ¤sst, nicht gerecht wird (E. 3.4). Anderseits hat sich gezeigt, dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin beim </span><span>Kriterium Lehrlingsausbildung mit 0 Punkten bewertet werden muss, da sie keine Lehrlinge beschÃ¤ftigt (E. 4.3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im welchem Ausmass die Beurteilung der Kriterien "</span><span>Betriebs- und Wartungskosten" sowie "</span><span>QualitÃ¤t des Systems" korrigiert werden mÃ¼sste, kann im vorliegenden Verfahren nicht Ã¼berprÃ¼ft werden, da der Sachverhalt diesbezÃ¼glich zu wenig klar ist und das Verwaltungsgericht einen derartigen Ermessensentscheid auch nicht anstelle der VergabebehÃ¶rde treffen kann. </span><span>Damit</span><span> bleibt offen, ob die notwendigen Korrekturen den Punkteverlust der BeschwerdefÃ¼hrerin beim Kriterium Lehrlingsausbildung auszugleichen vermÃ¶chten. HÃ¤tte die Beschwerdegegnerin den Vertrag mit der Mitbeteiligten noch nicht abgeschlossen, mÃ¼sste der Zuschlag in Gutheissung der Beschwerde aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen werden. Nachdem der Vertrag jedoch bereits abgeschlossen ist, sind keine zusÃ¤tzlichen AbklÃ¤rungen vorzunehmen, sondern es ist in Gutheissung der Beschwerde ohne weiteres die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Zuschlags festzustellen (RB 1999 Nr. 58 = ZBl 2000 S. 271 E. 6c = BEZ 1999 Nr. 26). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig. Die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrerin ist dagegen angesichts des begrenzten Aufwandes, der ihr mit der BeschwerdefÃ¼hrung entstanden ist, nicht gerechtfertigt (§ 17 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der angefochtene Vergabeentscheid des Gemeinderats vom 28. Juli 2003 rechtswidrig ist. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'210.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>