<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01213</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969, war zuletzt als selbständiger Maurer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/75/1) tätig, als er sich am 4. Juli 2006 unter Hinweis auf die im August 2004 erfolgte Entfernung des rechten Auges aufgrund eines Aderhautmelanoms bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/4 S. 6 Ziff. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 6/8; Urk. 6/12; Urk. 6/17; Urk. 6/20) ab und verneinte daraufhin mit Verfügung vom 8. Januar 2008 (Urk. 6/23) infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht sowohl die Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme für ein Glasauge als auch den Anspruch auf eine Invalidenrente. Die dagegen vom Versicherten in Bezug auf das Glasauge erhobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 28. Mai 2009 (Urk. 6/28; Verfahren Nr. IV.2008.00154) gutgeheissen mit der Feststellung, dass er Anspruch auf Übernahme der Kosten für eine Augenprothese im Betrag von Fr. 645.-- hat. In Umsetzung dieses Urteils erteilte die IV-Stelle die entsprechende Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (vgl. Mitteilung vom 9. Oktober 2009, Urk. 6/35). Mit Mitteilung vom 17. April 2013 (Urk. 6/53) erteilte sie dem Versicherten schliesslich Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für Augenprothesen nach ärztlicher Verordnung bis zum 31. Januar 2022.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juni 2013 meldete sich der Versicherte wiederum zum Leistungsbezug an (Urk. 6/58). Die IV-Stelle tätigte daher medizinische und erwerbliche Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (Urk. 6/63-65; Urk. 6/68; Urk. 6/74-75; Urk. 6/77; Urk. 6/87) und veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste eine berufliche Abklärung, über welche am 16. Dezember 2013 berichtet wurde (Urk. 6/94). Im Februar 2014 erteilte sie dem Versicherten sodann Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, welches allerdings bereits im Mai 2014 wieder abgebrochen wurde (vgl. Mitteilungen vom 25. Februar und 13. Mai 2014, Urk. 6/103 und Urk. 6/115), woraufhin die IV-Stelle weitere Abklärungen (Urk. 6/117-119; Urk. 6/121; Urk. 6/126-128; Urk. 6/132-133; Urk. 6/139; Urk. 6/142; Urk. 6/148; Urk. 6/161) tätigte und ein polydisziplinäres Gutachten veranlasste, welches am 23. Mai 2016 erstattet wurde (Urk. 6/160/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/164; Urk. 6/177;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6/179) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 6/181 = Urk. 2) einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 31. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Am 9. Mai 2017 reichte der Beschwerdeführer weitere Belege ein (Urk. 8; Urk. 9/1-9), welche der Beschwerdegegnerin am 30. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Maurer vollständig arbeitsunfähig sei. Eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit sei ihm hingegen zu 80 % zumutbar. Nach Vornahme des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleichs resultiere ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei vollständig arbeitsunfähig. Die gutachterliche psychiatrische Beurteilung habe die durch Dr. med. Z.___ respektive Dr. med. A.___ gestellte Diagnose nicht berücksichtigt beziehungsweise aufgehoben. Eine solche retrograde Fern- und Fehldiagnose sei inakzeptabel. Er sei aktuell immer wieder schwer depressiv und die Schmerzen hätten stark zugenommen. Auch die Sehfähigkeit nehme immer mehr ab. Die Beschwerdegegnerin sei auf die Kritik nicht eingegangen, wodurch ihm das rechtliche Gehör verweigert worden sei (S. 1 f.). Aktuelle Arztberichte würden belegen, dass seine Schmerzen objektivierbar seien (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab gilt es die vom Beschwerdeführer gerügte Gehörsverletzung zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, wonach sich die Beschwerdegegnerin nicht mit den Einwänden auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergesetzt habe (vgl. Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der explizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung (BV) garantiert wird, ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Beschwerdegegnerin darf ihre Begründung allerdings auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand auseinandersetzen (BGE 133 I 270 E. 3.1, 124 V 180 E. 1a); es ist nicht erforderlich, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1). Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begründung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und weshalb die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 56 zu Art. 49 ATSG, mit Hinweis auf BGE 124 V 182).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist zwar insoweit beizupflichten, als die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nicht konkret auf die einzelnen Vorbringen eingegangen ist. Dies ist im Lichte der vorgenannten Rechtsprechung indessen auch nicht zwingend erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich. Indem die Beschwerdegegnerin erklärte, dass sie sich für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung auf das Gutachten abgestützt habe (vgl. Urk. 2 S. 2), wurden die dem Entscheid zugrunde gelegten wesentlichen medizinischen Überlegungen zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest kurz genannt, weshalb nicht von einer gewichtigen Verletzung des rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs ausgegangen werden kann. Zudem hat der Beschwerdeführer die Gelegenheit erhalten, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann, womit auch eine allfällige Gehörsverletzung als geheilt betrachtet werden kann (BGE 132 V 387 E. 5.1, 124 V 180 E. 4a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. August 2004 erfolgte in der Augenklinik des B.___ eine Enukleation und Implantation eines Silikonimplantates bei dringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Verdacht auf ein Aderhautmelanom bei nicht nachweisbarer Metasta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung (vgl. Operationsbericht vom 27. August 2004, Urk. 6/148/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Arbeitsmedizin, nannte mit Bericht vom 18. Oktober 2013 (Urk. 6/87) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reaktive Depression bei Oligoasthenotestozoospermie Grad III sowie Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus nach Trennung von der Ehefrau</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Enukleation des rechten Auges bei Aderhautmelanom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete er – hier gekürzt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt – einen Status nach erstgradig offener Unterschenkelfraktur rechts (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei vom 29. März bis 19. April 2013 in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit als Maurer vollständig arbeitsunfähig gewesen. Diese Tätigkeit sei ihm noch zu 50 % zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit mit deutlich weniger physischer Belastung sei er ab sofort zu 100 % arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.6-1.7, Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Februar 2014 wurde in der D.___ aufgrund eines Tumors mit Kapsel im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) suboccipital auf der Mittellinie eine En-bloc-Resektion des Tumors von kutan bis subkuktan bis ins Fascia-Gewerbe vorgenommen. Das Histologie Resektat zerviko-occipital zeigte ein apokrines Hidrozytom (vgl. Operationsbericht vom 26. Februar 2014, Urk. 6/126/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 3. Juni 2014 (Urk. 6/118/11) diagnostizierten die Ärzte der E.___ ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit ischialgiformer Ausstrahlung links mit multisegmentalen ausgeprägten degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) und Verdacht auf eine foraminale Kompression L5 links. Als Nebendiagnosen erwähnten sie einen Status nach unfallbedingter offener Unterschenkelfraktur rechts im Jahr 2007 (richtig: 2006) und Versorgung mit einer Plattenosteosynthese, einen Status nach Entfernung eines Melanoms am rechten Auge sowie einen Status nach Entfernung eines benignen Tumors nuchal vor einer Woche. Die bisherige Tätigkeit als Maurer sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Es werde eine leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere, wechselbelastende Tätigkeit ohne länger dauernde oder repetitive Zwangshaltungen beziehungsweise länger vorgeneigte Arbeiten empfohlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 10. Juni 2014 (Urk. 6/119/4-9) an, dass er den Beschwerdeführer seit dem 6. Januar 2014 behandle (S. 2 Ziff. 3.1) und eine gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige bis schwere Episode einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2) aufgrund schwerwiegender körperlicher Beeinträchtigungen und Operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onen diagnostizieren könne (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei seit Februar 2014 sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Maurer als auch in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig (S. 1 Ziff. 2, S. 4 Ziff. 5.2). Eine Prognose sei erst auf längere Sicht möglich (S. 2 Ziff. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 23. September 2014 (Urk. 6/127) nannte Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie für Handchirurgie, folgende – hier gekürzt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte - Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Melanom am rechten Auge mit Status nach Exenteratio orbitae rechts zirka im Jahr 2004, unter vollständiger Remission</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">apokrines Hydrozytom suboccipital medial im Subkutangewebe bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus nach Resektionsbiopsie am 26. Februar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom mit Verdacht auf Bandscheibenlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion L2/3 und L3/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Unterschenkelfraktur rechts im Jahr 2006 mit Tibiaplatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">osteosynthese und Revision mit Knochenspan</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete er im Wesentlichen ein Schwannom im Caput laterale des Musculus gastrocnemius links am Übergang zum Caput mediale des linken Unterschenkels bei Status nach am 16. Juni 2014 erfolgter En-bloc-Resektionsbiopsie (S. 1 Ziff. 1.1). Die Behandlung des Schwannoms sei am 3. September 2014 bei vollständiger Beschwerdefreiheit abgeschlossen worden (S. 2 Ziff. 1.5). Der Beschwerdeführer sei nach der am 16. Juni 2014 erfolgten Operation zwei Wochen lang vollständig arbeitsunfähig gewesen. Danach habe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden (S. 3 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der E.___ vom 6. Oktober 2014 (Urk. 6/128) ist im Wesentlichen eine chronische Lumbalgie bei ausgeprägter multi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentaler Osteochondrose L1-5 zu entnehmen. Zudem beklage der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer linksseitige Leistenschmerzen, wobei die Beckenübersichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme vom Dezember 2013 eine beginnende Coxarthrose links zeige (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurochirurgie, stellte mit Bericht vom 12. Januar 2015 (Urk. 6/132) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf ein Lipom occipital auf der Mittellinie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Exenteratio orbitae rechts aufgrund eines Melanoms, aktuell kein Verdacht auf ein Rezidiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach En-bloc-Resektion eines Tumors von kutan bis subkutan bis ins Fascia-Gewebe, Tumor mit Kapsel im HWS-Bereich suboccipital auf der Mittellinie (26. Februar 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Histologie Resektat zerviko-occipital: apokrines Hidrozytom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwannom am Caput laterale des Musculus gastrocnemius links am Übergang des Caput mediale bei Status nach En-Bloc-Resektion des Tumors und En-Bloc-Biopsie am 16. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologische Untersuchung zeige keine residuellen neurologischen Defizite nach Entfernung des Neurinoms, sondern lediglich eine moderate Hypoästhesie am linken Unterschenkel (S. 2 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der schweren Sehbehinderung bei Status nach Exenteratio orbitae rechts, der Diagnose eines Melanoms und den rezidivierenden Rückenschmerzen sowie der Hüftproblematik links zu 60 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. April 2015 wurde in der E.___ bei diagnostizierter sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischer mässiggradiger Coxarthrose links eine linke Hüfttotalprothese über einen direkten anterioren Zugang eingesetzt (vgl. Operationsbericht vom 24. April 2015, Urk. 6/139/7-8). Der postoperative Verlauf habe sich kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los gestaltet. Die radiologische Bildgebung habe eine korrekte Lage der Implantate gezeigt. Der Beschwerdeführer sei am 30. April 2015 entlassen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. Austrittsbericht vom 28. April 2015, Urk. 6/139/9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, E.___, erklärte mit Bericht vom 9. Juli 2015 (Urk. 6/139/1-5), dass eine Rückkehr des Beschwerdeführers in die bisherige Tätigkeit als Maurer aufgrund der multiplen Diagnosen am Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparat nicht möglich sei. In einer angepassten, wechselbelastenden Tätigkeit sei er zu 40 bis 50 % arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 1.7-1.8, S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 14. September 2015 (Urk. 6/142) diagnostizierte Dr. Z.___ in psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0-1), welche sich nach der erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hüftoperation ab Mai 2015 leicht verbessert habe (S. 1 Ziff. 1.2). Dem Beschwerdeführer sei keine Tätigkeit zumutbar (S. 1 Ziff. 2.1-2.2). Die Prognose sei schwierig und von der Rückenproblematik sowie den Problemen durch die Augenprothese abhängig (S. 2 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Mai 2016 erstatteten die Gutachter des I.___ ihr polydisziplinäres Gutachten in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Ophthalmologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 6/160/2-28). Dabei nannten sie folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 23 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Beschwerden an der lumbalen Wirbelsäule und am dorsalen Beckenbereich beidseits mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch gutem Ansprechen auf Fazettengelenksinfiltration L2-4 beidseits am 15. April 2014 und L4/5 am 17. September 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch gutem Ansprechen auf periradikuläre Infiltration L5 links am 1. Mai 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch deutlicher Osteochondrose L3-5 und Diskushernie L4/5 links mit Irritation der Nervenwurzel L5 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch intermittierende Beschwerden im Bereich des rechten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schenkels mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach erstgradig offener Unterschenkelfraktur am 16. November 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Platten- und Schraubenosteosynthese der distalen Tibia am 16. November 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erysipel am Unterschenkel im postoperativen Verlauf </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Sequestrektomie und Spongiosaplastik tibial nach Knochenentnahme vor allem im Bereich des rechten Iliosakralgelenks am 16. Januar 2008 bei Pseudarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch vermehrter Aussenkreiselung des Unterschenkels mit Knick-Senk-Spreizfussdeformität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aufgehobene Sehfähigkeit rechts und leicht verminderte Sehfähigkeit links mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anlagebedingter Fehlsichtigkeit (Myopie, Astigmatismus)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Presbyopie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Makropapille</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anophthalmus nach Aderhautmelanom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), bei Status nach mittelgradiger depressiver Episode im Jahr 2013 (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 24 Ziff. 5.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Implantation einer Hüfttotalprothese links über einen direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten anterioren Zugang am 24. April 2015 bei symptomatischer mässiggradiger Coxarthrose, radiologisch regelrechter und klinisch unauffälliger Befund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach En-Bloc-Resektionsbiopsie einer Weichteilraumforderung am dorsalen linken Unterschenkel am 16. Juni 2014 bei einem Schwannom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F17.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach konservativ behandelter Fraktur im Bereich des abdominan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten linken Daumens vor Jahren, anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach En-Bloc-Resektion eines Tumors subokzipital in der Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linie am 26. Februar 2014, histologisch apokrines Hidrozystom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neu aufgetretene, im Verlauf regrediente Gefühlsstörung an Vorderarm Hand der dominanten rechten Seite ulnar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht könne aufgrund des Vorliegens einer arteriellen Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonie und eines fortgesetzten Nikotinkonsums keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 8 Ziff. 3.4, S. 25 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der psychiatrischen Untersuchung sei ein leicht depressives Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild aufgefallen. Es lägen eine depressive Niedergestimmtheit sowie eine Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung vor. Aktuell könne noch eine leichte Episode einer rezidivierenden depressiven Störung festgestellt werden, wogegen wohl in den Jahren 2013 und 2014 ein stärkeres depressives Zustandsbild mit einer Arbeitsunfähigkeit von wahrscheinlich 50 % vorgelegen habe. Der Beschwerdeführer habe in den letzten Jahren verschiedene Schicksalsschläge verkraften müssen, auf welche er mit einem depressiven Rückzug und einem Verlust des Antriebs reagiert habe. Aktuell könne aus psychiatrischer Sicht für sämtliche Tätigkeiten eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % attestiert werden. Die Stützung durch die psychiatrische Behandlung sollte fortgesetzt werden. Er wirke etwas aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hellter, aber noch nicht völlig stabil (S. 11 ff. Ziff. 4.1.3.1-4.1.3.5, Ziff. 4.1.7; S. 25 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In orthopädischer Hinsicht würden sich die beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde weitgehend begründen lassen. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der deutlichen mehrsegmentalen Degeneration sei der lumbale Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz durchaus nachvollziehbar, während die Symptomatik im Bereich der dorsalen Beckenkämme eher myotendinotischer Natur zu sein scheine, eine Affektion des rechten Iliosakralgelenks bei möglichem positivem Mennell-Zeichen sei aber nicht auszuschliessen. Auch die Beschwerden an der rechten unteren Extremität seien angesichts der Fehlstellungen am Unterschenkel und Fuss nach wiederholt operativ behandelter Fraktur durchaus nachvollziehbar. In der bisherigen sowie anderen körperlich schweren und mittelschweren Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten bestehe spätestens seit dem 3. Juni 2014 eine volle Arbeitsunfähigkeit. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit liege dagegen seit jeher eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vor. Das repetitive Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, das wiederholte Überwinden von Treppen und unebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Grund sowie das häufige Bücken sollten dabei vermieden werden (S. 19 f. Ziff. 4.2.4-4.2.6; S. 25 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus ophthalmologischer Sicht sei im Jahr 2004 ein Aderhautmelanom im rechten Auge diagnostiziert und eine Enukleation durchgeführt worden (S. 21 Ziff. 4.3.1). Am linken Auge könne ein altersentsprechender intakter Befund erhoben werden. Aufgrund der Monokelsituation bestehe ein eingeschränktes Gesichtsfeld. Stereosehen sei nicht möglich. In allen Tätigkeiten, die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Anforderungen an das Sehvermögen stellen würden, bestehe eine 10%ige Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund der Einäugigkeit seien potentiell gefährli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsplätze nicht geeignet (S. 23 Ziff. 4.3.4-4.3.5; S. 25 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sämtliche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne wiederholtes Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Grund, ohne häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">figes Bücken, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sowie ohne Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, welche ein intaktes Gesichtsfeld oder Stereosehen erfordern würden, bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 %. Das Pensum könne voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig umgesetzt werden mit erhöhtem Pausenbedarf. Die leichten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbussen aus somatischer und psychiatrischer Sicht seien nicht zu addieren, da die gleichen Zeitabschnitte für Pausen und Erholung genutzt werden könnten (S. 25 Ziff. 6.2). Die Unzumutbarkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten sei seit April 2014 anzunehmen. Bis Ende 2014 könne aufgrund eines andauernden höhergradigen depressiven Zustandsbildes mit mittelgradiger Episode auch in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Seit Januar 2015 sei von der aktuell attestierten 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 25 Ziff. 6.3). Von medizinischen Massnahmen sei eine Erhaltung, nicht aber eine Verbesserung der zumutbaren Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu erwarten (S. 26 Ziff. 6.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 6. Juni 2016 empfahl med. pract. J.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung auf das Gutachten abzustellen. Das Anforderungsprofil in der bisherigen Tätigkeit als Maurer übersteige die funktionelle Leistungsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers. In dieser Tätigkeit sei er seit April 2014 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dauerhaft vollständig arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit habe bis Ende 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen. Seit Januar 2015 sei von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Dabei müsse es sich um eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne häufiges Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Gelände, ohne häufiges Bücken, ohne Heben und Tragen von Lasten schwerer als 10 kg und ohne Arbeiten, welche ein intaktes Gesichtsfeld oder Stereosehen erfordern würden, handeln (vgl. Urk. 6/170 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem undatierten und am 9. Juni 2016 bei der Beschwerdegegnerin eingegange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Bericht (Urk. 6/161; vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 6 S. 7) von Dr. med. K.___, Facharzt für Ophthalmologie, ist als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Monokelauge zu entnehmen. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er eine Myopie sowie einen Astigmatismus (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer erleide daher auf der rechten Seite eine Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feldeinschränkung. In einer angepassten Tätigkeit sei er zu fünf bis sechs Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Tag arbeitsfähig (S. 2 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem einen Bericht der Ärzte des B.___ vom 16. März 2017 (Urk. 9/7) ein, worin folgende Diagnosen erwähnt werden (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch lumbales Schmerzsyndrom mit multisegmentaler Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">se L2/3, L3/4 und L4/5 mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Steroidinfiltration am 28. November 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mini-Lumbotomie links, Diskektomie L3/4 und ventraler Stab-/Cage-Spondylodese L3/4 sowie Biopsieentnahme am 2. Februar 2017</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bisher keinem Keimnachweis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell radikulärem Schmerz-/Ausfallsyndrom L3/4 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüfttotalprothese links zirka 2014, anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich der lumbalen Wirbelsäule sei es zu einer Verbesserung der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation gekommen. Allerdings sei ein inkomplettes, akut sensomotorisches radiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läres Ausfallsyndrom L3 bestätigt worden. Hinweise für eine Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trennung der Nervenwurzel ergäben sich in der elektrodiagnostischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung nicht (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass der Rentenanspruch des Beschwerdeführers im Rahmen der im Juli 2006 erfolgten erstmaligen Anmeldung zum Leistungsbezug infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht materiell nicht geprüft wurde (vgl. Urk. 6/23), weshalb vorliegend nicht festzustellen ist, ob der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung eine Veränderung erfahren hat, womit kein Nachweis eines Revisionsgrundes im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erfolgen muss (vgl. hierzu BGE 133 V 108 E. 5.2-5.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des I.___ (Urk. 6/160/2-28) den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise (vorstehend E. 1.4) vollumfänglich entspricht, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb für die Entscheidfindung – der RAD-Stellungnahme folgend (vgl. Urk. 6/170 S. 7 f.) – darauf abgestellt werden kann. So erweist es sich als für die strittigen Belange umfassend, werden die vorgenommenen Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu Gesundheitszustand sowie Arbeitsfähigkeit ausführlich begründet und beruht es auf den notwendigen Untersuchungen in internistischer, ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer, ophthalmologischer sowie psychiatrischer Hinsicht mit jeweils aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Befundaufnahme (vgl. S. 8 Ziff. 3.2, S. 10 f. Ziff. 4.1.2, S. 16 ff. Ziff. 4.2.2, S. 21 f. Ziff. 4.3.2). Dabei wurden die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden (vgl. S. 6 f. Ziff. 3.1.1, S. 9 Ziff. 4.1.1.2, S. 14 f. Ziff. 4.2.1, S. 21 Ziff. 4.3.1) in angemessener Weise berücksichtigt und das Gutachten wurde in Kenntnis der Vorakten erstattet, wobei auch eine Auseinandersetzung mit den abweichenden medizinischen Einschätzungen erfolgte (vgl. S. 3 ff. Ziff. 2.1-2.2, S. 14 Ziff. 4.1.6, S. 20 f. Ziff. 4.2.8). Der konkreten medizinischen Situation trägt es angemessen Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So legten die Gutachter in somatischer Hinsicht in nachvollziehbarer Weise dar, dass sich die orthopädisch beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde weitgehend begründen liessen, wobei insbesondere die hauptsächlich beklagten Rückenschmerzen angesichts der deutlichen mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">segmentalen lumbalen Degeneration ohne Weiteres nachvollzogen werden können. Es erscheint plausibel, dass dem Beschwerdeführer deswegen die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige – körperlich belastende - Tätigkeit als Maurer nicht mehr zumutbar ist (vgl. S. 19 f. Ziff. 4.2.4-4.2.5). Auch die ophthalmologischen Einschränkungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Monokelsituation bei altersentsprechendem linken Auge erscheinen schlüssig (vgl. S. 23 Ziff. 4.3.4-4.3.5). Dass anlässlich der inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung kein relevanter - die Arbeitsfähigkeit berührender - patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Befund erhoben werden konnte (vgl. S. 8 Ziff. 3.2-3.4), stimmt auch mit der übrigen medizinischen Aktenlage überein. Die Einschätzung, wonach der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne wiederholtes Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Grund, ohne häufiges Bücken, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg sowie ohne Tätigkeiten, welche ein intaktes Gesichtsfeld oder Stereosehen erfordern wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aus rein somatischer Sicht zu 90 % arbeitsfähig sei, wobei sich die prozen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuale Einschränkung aus ophthalmologischer Sicht ergebe (vgl. S. 25 Ziff. 6.2), erweist sich in Kenntnis der erhobenen Befunde als gerechtfertigt und nimmt auf die zahlreichen körperlichen Beeinträchtigungen gebührend Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht. Die hiervon abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen daran nichts zu ändern. So begründete Neurochirurgin Dr. G.___ ihre Einschätzung lediglich mit fachfremden Diagnosen (vgl. Urk. 6/132 S. 2 Ziff. 1.6) und Dr. H.___ erstellte kein entsprechendes Belastungsprofil für eine angepasste Tätigkeit (vgl. Urk. 6/139/1-5 S. 3 Ziff. 1.7-1.8). Die durch Dr. K.___ vorgenommene Einschätzung (vgl. Urk. 6/161 S. 2 f. Ziff. 1.7) weicht sodann nicht wesentlich von der gutachterlichen Beurteilung ab und vermag keine Zweifel daran aufkommen zu lassen, dies auch im Hinblick auf die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag und die Erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsache, wonach behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht überzeugt die gutachterliche Beurteilung (Urk. 6/160/2-28) angesichts des nahezu unauffälligen psychopathologischen Befunds ebenfalls, lagen doch einzig eine etwas bedrückte Stimmungslage sowie eine Schlafstörung vor (vgl. S. 10 f. Ziff. 4.1.2, Ziff. 4.1.3.1). Der beschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne rege Tagesablauf, wonach der Beschwerdeführer täglich mehrmals Spaziergänge mit dem Hund absolviere, sich im Haushalt nützlich mache und soziale Kontakte pflege sowie am Wochenende jeweils seine Eltern besuche (vgl. S. 10 Ziff. 4.1.1.2, S. 13 Ziff. 4.1.3.4), weist ebenso nicht auf ein derzeit schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res psychisches Leiden hin. Zudem fällt auf, dass sich die depressive Störung des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit mehreren Misserfolgen respekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve Schicksalsschlägen entwickelt hat. So wurden im Verlauf der Jahre mehrere Tumore entdeckt, wobei insbesondere ein Melanom am rechten Auge zur Enukleation und zum Einlegen eines Glasauges geführt hat. Ausserdem scheiterte die Ehe des Beschwerdeführers und auch die selbständige Tätigkeit als Maurer musste schliesslich aufgegeben werden. Hierauf habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zunehmend depressiv reagiert (vgl. Urk. 6/87 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 6/119/4-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 6/142 S. 1 f. Ziff. 1.2, Ziff. 3.3; Urk. 6/160/2-28 S. 9 Ziff. 4.1.1.2, S. 11 ff. Ziff. 4.1.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3.2, Ziff. 4.1.3.5). Somit haben sicherlich auch psychosoziale Belastungsfaktoren vorgelegen (vgl. hierzu BGE 127 V 294 E. 5a; Urteile des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 und 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Die Gutachter erachteten den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aufgrund der derzeit lediglich leichten depressiven Episode seit Januar 2015 in sämtlichen Tätigkeiten als zu 20 % arbeitsunfähig. Für die Zeit davor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während den Jahren 2013 und 2014 - könne aufgrund eines andauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den höhergradigen depressiven Zustandsbildes mit mittelgradiger Episode eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit angenommen werden (vgl. Urk. 6/160/2-28 S. 14 Ziff. 4.1.7, S. 25 Ziff. 6.2-6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des psychischen Leidens bleibt grundsätzlich noch dessen invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung zu beurteilen. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfrage, deren Beantwortung den rechtsanwendenden Behörden obliegt und nicht den Ärztinnen und Ärzten. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sozialversicherungsrechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1-3.2, 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008 E. 3.3.1). Das Bundesgericht hat in den kürzlich am 30. November 2017 ergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Grundsatzurteilen 8C_841/2016 und 8C_130/2017 seine Praxis zur Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Anspruchs auf eine Invalidenrente bei psychischen Leiden geändert. So findet die für somatoforme Schmerzstörungen entwickelte Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung, wonach in einem strukturierten Beweisverfahren anhand von Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der betroffenen Person zu ermitteln ist, künftig auf sämtliche psychischen Erkrankungen Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung. Dies bedeutet insbesondere für leichte bis mittelschwere Depressionen, dass dem bisherigen Kriterium der Therapieresistenz als Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung für eine Invalidenrente nicht mehr die gleiche Bedeutung kommt (vgl. auch die Medienmitteilung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts vom 14. Dezember 2017).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich damit verhält, kann vorliegend allerdings offen bleiben. So wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie sich nachfolgend zeigen wird (vgl. nachstehend E. 6.2) - ein all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Rentenanspruch frühestens ab Februar 2015 bestehen. In diesem Zeitpunkt wird bereits wieder eine 80%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Selbst wenn zuvor eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus psychischen Gründen anzunehmen wäre, hätte dies aus versicherungsrechtlicher Sicht somit keine Auswirkung, denn gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG muss nach Ablauf des Wartejahrs eine Invalidität von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % bestehen (vgl. vorstehend E. 1.2), was bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % nicht zu erwarten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Frage, ob der gegenwärtig leichten Episode der rezidivierenden depressiven Störung eine invalidisierende Wirkung zukommt, braucht nicht abschliessend geklärt zu werden. Selbst bei Annahme einer solchen und somit einer 80%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, würde - wie der nachfolgende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich zeigen wird (vgl. nachstehend E. 6) - kein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch resultieren. Dass Dr. Z.___ schliesslich bei diagnostizierter gegenwärtig leichter bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradiger Episode einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung – ohne Befunderhebung und ohne jegliche Begründung – weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten attestiert (vgl. Urk. 6/142 S. 1 Ziff. 1.2, Ziff. 2.1-2.2), ist nicht nachvollziehbar und vermag keine Zweifel an der gutachterlichen Einschätzung aufkommen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die meisten der nachträglich vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte (Urk. 9/1-9) sind im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu berücksichtigen, beurteilt das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit von Verwaltungsverfügungen doch in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses – mithin am 4. Oktober 2016 – gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Im Übrigen lässt sich den Berichten hinsichtlich den aus invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlicher Sicht entscheidenden Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. hierzu BGE 136 V 279 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 294) keine verlässliche Einschätzung entnehmen. Nach Lage der Akten wurde lediglich eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit attestiert und dabei keine Unterscheidung zwischen angepasster und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammter Tätigkeit vorgenommen (vgl. Urk. 9/4 S. 3 unten; Urk. 9/5 S. 2 unten; Urk. 9/7 S. 2 unten). Sollte sich die medizinische Situation jedoch anhaltend verschlechtern, so steht es dem Beschwerdeführer frei, sich unter Vorlage beweiswertiger Arztberichte bei der Beschwerdegegnerin neu anzumelden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die beweiskräftige gutachterliche Beurteilung des I.___ seit April 2014 in der bisherigen Tätigkeit als Maurer nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten Tätigkeit in Beachtung des Belastungsprofils besteht dagegen seit Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Die prozentualen Einschränkungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ophthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer und psychiatrischer Sicht addieren sich dabei nach Ansicht der Gutachter nicht. Eine zuvor allfällig höhere Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist aufgrund des massgebenden Zeitpunkts des allfälligen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns unbeachtlich. Da selbst bei Annahme eines invalidisierenden psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheitsschadens kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, kann offen bleiben, ob es sich beim psychischen Leiden überhaupt um einen invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden handelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wobei der Beschwerdeführer aufgrund der Erwerbsbiographie unbestrittener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen als zu 100 % Erwerbstätiger zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist ein Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG vorzunehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Eröffnung des Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vorstehend E. 1.2), wozu es regelmässig einer überzeugenden medizinischen Einschätzung echtzeitlicher Natur bedarf (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2), lässt sich anhand der vorhandenen Akten bis zu Beginn des Jahres 2014 keine erhebliche und ununterbrochene Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit erkennen. So liegen bis Ende 2012 keine relevanten, andauernden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vor und der Beschwerdeführer war bis zu diesem Zeitpunkt auch weiterhin erwerbstätig (vgl. Urk. 6/74/1). Am 30. April 2013 nahm Dr. C.___ sodann zwar eine Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der medizinischen Zumutbarkeit der Arbeit vor und kam zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit seit dem 1. Januar 2013 nicht mehr zumutbar sei. Dieser Einschätzung liegt allerdings weder eine Diagnose noch eine Befundaufnahme zugrunde, womit die Beurteilung nicht nachvollzogen werden kann (vgl. Urk. 6/65/3). Sodann attestierte Dr. C.___ mit Bericht vom 18. Oktober 2013 (Urk. 6/87) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Tätigkeit vom 29. März bis 19. April 2013 und für die Zeit danach eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit. Allerdings erwähnte er als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter anderem eine reaktive Depression und somit eine fachfremde Diagnose. Auch mit dem zusätzlich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Status nach Enukleation des rechten Auges lässt sich eine solche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nicht zuverlässig begründen, war der Beschwerdeführer trotz dieser bereits im Jahr 2004 erfolgten Operation weiterhin während Jahren vollzeitlich erwerbstätig. Zudem begründete Dr. C.___ die verminderte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auch mit einer reduzierten physischen Belastbarkeit, erwähnte aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings keine entsprechende Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (vgl. Urk. 6/87 S. 1 ff. Ziff. 1.1, Ziff. 1.6-1.7). Dieser Bericht vermag daher ebenso wenig zu überzeugen und ist für die Eröffnung des Wartejahres nicht geeignet. Ein weiterer echtzeitlicher Bericht, welcher für das Jahr 2013 einen ununterbro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im benötigten Ausmass mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wahrscheinlichkeit belegen würde, liegt nicht vor. Erstmals ab Februar 2014 wird eine entsprechende Arbeitsunfähigkeit durch Dr. Z.___ bestätigt, wobei auch eine Diagnosestellung und Befundaufnahme erfolgten (vgl. Urk. 6/119/4-9 S. 1 Ziff. 2). Für die Zeit danach ergibt sich schliesslich auch aus den weiteren medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Berichten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (vgl. Urk. 6/118/11; Urk. 6/132 S. 2; Urk. 6/137; Urk. 6/139/1-5 S. 2 Ziff. 1.6; Urk. 6/160/2-28 S. 25 Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist demnach davon auszugehen, dass seit Februar 2014 durchgehend eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde, womit das Wartejahr im Februar 2015 erfüllt war. In diesem Zeitpunkt war angesichts der am 6. Juni 2013 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Anmeldung (vgl. Urk. 6/58; Urk. 6/61; Aktenverzeichnis zu Urk. 6 S. 2) auch die sechsmonatige Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG abgelaufen. Ein Rentenanspruch würde somit frühestens ab dem 1. Februar 2015 bestehen. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des hypothetischen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns, mithin auf das Jahr 2015, abzustellen (BGE 129 V 222).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeitete zuletzt – nach einer mehrjährigen selbständigen Erwerbstätigkeit – vom 1. Oktober 2011 bis 31. Dezember 2012 als Bauarbeiter bei der L.___. Diese Stelle wurde ihm mangels Aufträgen gekündigt (vgl. Urk. 6/74/1; Urk. 6/75 S. 1). Unter Berücksichtigung der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, dass es sich dabei nicht um eine länger andauernde und konti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuierliche Tätigkeit gehandelt hat und das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und nicht aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst wurde, rechtfertigt es sich, für die Berechnung des Valideneinkommens auf die statistischen Werte der vom Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstruktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung (LSE) und dabei auf die konkrete Branche abzustellen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 28 E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2 und 9C_699/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 3.2). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dies sind vorliegend die am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 veröffentlichten Zahlen der LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchschnittlich im Baugewerbe von Männern erwirtscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ftete Einkommen betrug Fr. 5‘885</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--, wobei den fachlichen Fertigkeiten des Beschwerdeführers mit dem Kompetenzniveau 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung getragen wird (LSE 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle TA1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iveau 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 41.7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und der Nominallohnentwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Baugewerbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt, ergibt dies ein hypothetisches Validenei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkommen von rund Fr. 73‘474.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2015 b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei einem Vollzeitp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensum (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5‘88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 40 x 41.7 x 12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer nach Lage der Akten derzeit keine Tätigkeit ausübt, ist – in Beachtung der Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – für die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung des Invalideneinkommens ebenfalls auf die Tabellenlöhne der LSE und dabei auf den Zentralwert für mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art beschäftigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Männer in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors abzustellen. Dieser betrug im Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5‘312.-- (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiederum der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allgemeinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung bei den Männern im Jahr 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (0.3 %)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasst, ergibt dies ein hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisches Invalideneinkommen von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53‘322.-- für das Jahr 2015 bei einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebenen Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5‘312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.003 x 0.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage der LSE ermittelt, ist der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Tabellenlohn allenfalls zu kürzen. Ohne für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen, ist der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad) unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug 25 % nicht übersteigen darf (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Die Beschwerdegegnerin gewährte vorliegend keinen Abzug vom Tabellenlohn, da die Einschränkungen schon mit dem redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Pensum von 80 % berücksichtigt worden seien (vgl. Urk. 6/162 S. 1). Ein solcher Abzug ist vorliegend auch nicht gerechtfertigt. So führt die gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich bedingte Unmöglichkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiefsten Kompetenzniveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die körperlichen und psychischen Einschränkungen wurden sodann bereits mit dem reduzierten Pensum berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, welches überdies vollschichtig mit erhöhtem Pausenbedarf umgesetzt werden kann (vgl. Urk. 6/160/2-28 S. 25 Ziff. 6.2; vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 9C_158/2016 vom 5. April 2016 E. 4.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Weitere Gründe, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che einen Abzug rechtfertigen würden, sind nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">474</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- dem Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 53‘322.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 20‘152.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit ein nicht rentenbegründender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von gerundet 27 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>