<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00095</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 6. Mai 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1994, erhielt als Kind Sonderschulmassnahmen zugesprochen (Urk. 8/11, Urk. 8/14). Am 21. Dezember 2009 wurde er erneut bei der Invalidenversicherung angemeldet (Urk. 8/26). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte am 27. Juni 2012 (Urk. 8/55) Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung des Versicherten zum Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktiker. Nachdem die berufliche Massnahme abgebrochen werden musste (Urk. 8/63), erteilte die IV-Stelle am 3. September 2013 (Urk. 8/82) erneut Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für die Ausbildung zum Schreinerpraktiker. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. September 2013 erfolgte eine weitere Anmeldung des Versicherten bei der Invalidenversicherung (Urk. 8/86). Die IV-Stelle holte in der Folge ein polydis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinäres Gutachten (Urk. 8/118) und Berichte über den Verlauf der Ausbildung des Versicherten (Urk. 8/108/1-11, Urk. 8/127/1-12) ein. Am 10. November 2015 (Urk. 8/130) erklärte sie die berufliche Massnahme für abgeschlossen. Die IV-Stelle veranlasste sodann eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (Urk. 8/164). Am 20. Juli 2017 erliess sie den Vorbescheid (Urk. 8/171). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 20. Dezember 2017 (Urk. 8/182, Urk. 8/175 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle dem Versicherten rückwirkend ab dem 1. September 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 24. Januar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. Dezember 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu gewähren. Eventuell seien ihm eine halbe Rente und berufliche Massnahmen im Sinne einer erstmaligen beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Ausbildung im Rahmen der Restarbeitsfähigkeit zu gewähren (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Februar 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 5. März 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. Juli 2018 wurde dem Beschwerdeführer in Bewilligung des Gesuchs vom 24. Januar 2018 (Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung gewährt (Urk. 13 Dispositiv Ziff. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte im angefochtenen Entscheid ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit als Hilfsschreiner von 50 % einen Invaliditätsgrad von 49 %. Sie sprach dem Beschwerdeführer daher ab dem 1. September 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu (Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, der Invaliditätsgrad sei falsch ermittelt worden (Urk. 1 S. 8 Ziff. 1 und 3). Unverständlich sei sodann, dass eine Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt attestiert worden sei. In sämtlichen Berichten werde davon ausgegangen, dass er seine allfällige Restarbeitsfähigkeit nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt verwerten könne (S. 10 Ziff. 8). Die eingeholte Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit sei nach der Rechtsprechung nicht geeignet, kognitive oder verhaltensorientierte Fähigkeiten am Arbeitsplatz zu schätzen oder Leistungseinschränkungen aufzuzeigen, die auf Erkrankungen ausserhalb des Bewegungsapparates zurückzuführen seien (S. 13 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Das Gesuch um Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währung einer erstmaligen beruflichen Ausbildung wurde eventualiter gestellt. Es ist daher nur für den Fall zu prüfen, dass dem Beschwerdeführer keine ganze Rente (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben) zuzusprechen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, führte in einer Stellungnahme vom 17./18. Januar 2011 (Urk. 8/57 S. 2 f.) aus, beim Beschwerdeführer seien seit 2003 eine geistige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderung sowie expressive und rezeptive Spracherwerbsstörungen bei einem IQ von 68 festgestellt worden. Er benötige einfache und klar strukturierte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, vorrangig im handwerklichen Bereich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei von einem nach Art, Schwere und der Auswirkung für die berufliche Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung schweren Gesundheitsschaden auszugehen. Als Belastungsprofil bestehe ein klar strukturiertes, geordnetes, regelhaftes Arbeitsumfeld mit einem ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Leistungsdruck und Rücksichtnahme auf bestehende Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion. Zu empfehlen sei ein geschützter Ausbildungs- und allenfalls auch Wohnrahmen (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, RAD, nannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht vom 6. Juni 2013 (Urk. 8/77) gestützt auf die persönliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung des Beschwerdeführers vom 14. Mai 2013 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte geistige Behinderung, klinisch bestätigt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie ein leichtes Stottern (S. 3 Ziff. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer wieder ausbildungswillig sei, erübrige sich die Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung. Wegen der leichten geistigen Behinderung müsse eine erste berufliche Ausbildung im geschützten Rahmen stattfinden. Bevorzugtes Arbeitsgebiet sei der Beruf als Schreiner. Dies erscheine geeignet (S. 4 Ziff. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin holte bei der B.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 15. Juni 2015 (Urk. 8/118/2-40) versandt wurde. Die Untersuchungen erfolgten in den Fachgebieten Psychiatrie und Psychotherapie, Allgemeine Innere Medizin und Neuropsychologie (S. 1). Das Gutachten ist von Prof. Dr. med. C.___, Facharzt für Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, unterzeichnet (S. 39). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur neuropsychologischen Untersuchung durch Dipl.-Psychologin F.___ wurde im Hauptgutachten ausgeführt, in den Akten sei bereits für das Alter von sechs Jahren ein Entwicklungsrückstand des Beschwerdeführers dokumentiert. Im Alter von 9 Jahren seien eine Sprachstörung und eine Merkfähigkeitsschwäche be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigt und eine auditive Wahrnehmungsschwäche beschrieben worden. Im 16. Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr seien eine geistige Behinderung mit einem IQ von 68 und eine Spracherwerbsstörung testdiagnostisch festgestellt worden. In der vorliegenden psychometrischen Untersuchung hätten sich ebenfalls kognitive Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen gezeigt (S. 23 Ziff. 4.2.3 unten). Aufgrund der Anamnese und der vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Befunde werde nicht von einer leichten Intelligenzminderung, sondern von einer grenzwertigen Intelligenz ausgegangen. Weiter sei festzuhalten, dass die Mehrheit der kognitiven Funktionsbereiche nur unterdurchschnittlich ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägt sei. Die kognitive Leistungsfähigkeit sei somit in verschiedenen alltagsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Bereichen reduziert. Hinzu komme ein eingeschränktes Selbstein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen des Beschwerdeführers, da er selber nur eine Minderung der Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit angegeben habe (S. 24 Ziff. 4.2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ nannte im internistischen Teilgutachten vom 20. Mai 2015 als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit Untergewicht mit einem BMI von 17.5 kg/m, längerdauernd, wahrscheinlich konstitutionell. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er Ulcus duodeni Forrest III, Pangastritis feinfleckig (Erstdiagnose, 30. April 2015) und einen Vitamin D-Mangel (Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose, November 2014) unklarer Ursache, aktuell Vitamin D-Insuffizienz bei abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochener Substitution (S. 29 Ziff. 5.5). Der Gutachter gab zur Arbeitsfähigkeit an, der Beschwerdeführer befinde sich zurzeit in einer Anlehre zum Schreiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktiker. Dabei handle es sich um eine mittelschwere Arbeit. Eine körperlich schwere Tätigkeit sei nicht zumutbar und nicht leidensgerecht. Die aktuelle Tätigkeit sei adaptiert (S. 29 Ziff. 5.6.1 und 5.6.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten als Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 30 f. Ziff. 6.1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Grunderkrankung, möglicherweise eine pädiatrische Grunder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kung, möglicherweise seit der Geburt oder kurz nach der Geburt be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stehend, zumindest seit der Kindheit mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frühem sprachbetontem allgemeinem Entwicklungsrückstand</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frühem retardiertem Knochenalter unklarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aetiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">früher Dysphasie, Dysgrammatismus, Dyslexie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysgraphie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und einer auditiven Wahrnehmungsschwäche</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einer nicht näher bezeichneten organischen oder symptomatischen psychischen Störung mit einer grenzwertigen Intelligenz, aber ohne Hinweise auf eine Intelligenzminderung, verschiedenen weiteren neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychologischen Defiziten und einem eingeschränkten Selbstein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermögen (ICD-10 F09). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Untergewicht mit BMI von 17.5 kg/m, längerdauernd, wahrscheinlich konstitutionell</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten sodann folgende Nebendiagnosen ohne wesentliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 31 Ziff. 6.1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ulcus duodeni Forrest III und Pangastritis feinfleckig </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel unklarer Ursache, aktuell Vitamin D-Insuffizienz bei abgebrochener Substitution</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Akten seien bereits für das Kindesalter ein sprachbetonter allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meiner Entwicklungsrückstand und ein retardiertes Knochenalter unklarer Ätio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie beschrieben worden. Der Entwicklungsrückstand habe dazu geführt, dass der Beschwerdeführer die gesamte Schullaufbahn in einer Kleinklasse durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufen habe und er ein Jahr habe wiederholen müssen. Nach der Schule habe er, wahrscheinlich aufgrund von ungenügenden Schulnoten, keine Lehrstelle ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden (S. 31 Ziff. 6.2.2 unten). Der Auftrag für ein polydisziplinäres Gutachten sei erteilt worden, weil in einem Bericht der Verantwortlichen der Fachstelle G.___ vom 27. Mai 2014 ein sich verschlechternder Gesundheitszustand mit einer erhöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ermüdbarkeit festgestellt worden sei. Im Bericht sei beschrieben worden, dass der Beschwerdeführer die 2-jährige Ausbildung zum Schreiner-Praktiker aus gesundheitlichen und kognitiven Gründen nicht werde erfolgreich abschliessen können. Er selber habe über eine erhöhte Ermüdbarkeit berichtet, die vor zirka einem Jahr begonnen habe. Ausserdem habe er über Bauchschmerzen berichtet, die im Laufe des letzten Jahres aufgetreten seien (S. 32 oben). Aktuell habe er eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes in den letzten Monaten angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (S. 32 Mitte). Eine Abklärung in der psychiatrischen Klinik H.___ habe keine Hinweise auf eine Essstörung ergeben (S. 32 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe vor allem ein Entwicklungsrückstand, wobei in den Akten teilweise die Diagnose einer geistigen Behinderung gestellt worden sei. Im Bericht über den Verlauf der Ausbildung vom 27. Mai 2014 werde erwähnt, dass der Beschwerde-führer wegen kognitiver Probleme und wegen anderer gesundheitlicher Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leme nicht fähig sei, als Schreiner-Praktiker in der freien Wirtschaft zu arbeiten (S. 33 Ziff. 6.2.3 oben). Die Erkrankung führe vor allem zu neuropsychologischen Defiziten und verursache Sprachprobleme wie ein Stammeln oder Stottern und eine motorische Ungeschicklichkeit (S. 33 Ziff. 6.2.3 Mitte). Wahrscheinlich habe der Beschwerdeführer die Erkrankung bei der Geburt oder kurz danach erworben (S. 33 Ziff. 6.2.3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Mehrheit der kognitiven Funktionsbereiche sei unterdurchschnittlich ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt. Somit sei die kognitive Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen alltagsrelevanten Bereichen reduziert. Zu den neuropsychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Defiziten komme ein eingeschränktes Selbsteinschätzungsvermögen des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers hinzu (S. 34 oben). Es bestünden verschiedene neuropsychologische Defizite, die teilweise stark ausgeprägt seien und bei denen es sich wahrscheinlich um Symptome einer Grunderkrankung handle. Die Defizite erklärten, warum der Beschwerdeführer die ganze Schulzeit in einer Kleinklasse absolviert habe, er anschliessend eine Ausbildung in einem geschützten Bereich habe absolvieren müssen und jetzt Probleme bei der IV-gestützten Ausbildung bestünden (S. 34 Mitte). Dagegen bestünden keine Hinweise auf eigentliche psychiatrische Erkrankungen. Vor allem sei der Beschwerdeführer nicht depressiv und habe er auch keine depressiven Symptome angegeben (S. 34 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers sei krankheitsbedingt einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestünden aber einige erhaltene Funktionen und Ressourcen. So möchte der Beschwerdeführer vor allem seine Ausbildung als Schreiner-Praktiker weiterführen und anschliessend auf diesem Beruf arbeiten. Er möchte auch gerne nach Tunesien zurückkehren und dort als selbständiger Schreiner arbeiten (S. 35 Ziff. 6.2.4 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es habe sich gezeigt, dass der Beschwerdeführer die Ausbildung als Schreiner-Praktiker wegen der neuropsychologischen Defizite nicht durchführen könne, auch nicht im geschützten Rahmen. Eine andere Ausbildung könne er ebenfalls nicht absolvieren. Wegen der Defizite könne er nur einfache Routinetätigkeiten oder Tätigkeiten unter Anleitung ausüben. Er könne daher eher keine Arbeiten durchführen, die den Leistungsanforderungen in der freien Wirtschaft entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen würden (S. 35 Ziff. 6.2.4 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne die 2-jährige Ausbildung als Schreiner-Praktiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht durchführen. Sein eingeschränktes Selbsteinschätzungsvermögen führe au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem dazu, dass er sich überschätze und er möglicherweise Sachen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führe, die er nicht könne und er immer wieder Fehler mache, wodurch er sich selber und andere gefährden könne (S. 36 Ziff. 7.1.1). Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gelte eigentlich seit der Kindheit respektive seit dem Alter von 18 Jahren. Wegen der Defizite sei er nicht fähig, die Ausbildung als Schreiner-Praktiker durchzuführen und es sei deswegen zu Problemen bei der Ausbildung gekommen (S. 36 Ziff. 7.1.2). Er könne eigentlich keine Arbeiten durchführen, die den Leistungsanforderungen in der freien Wirtschaft genügen würden. Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter wollten die diesbezügliche Beurteilung aber der Berufsberatung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin überlassen (S. 36 Ziff. 7.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die neuropsychologischen Defizite bereits seit der Kindheit bestünden, sei eine wesentliche Verbesserung durch eine Behandlung nicht möglich (S. 37 Ziff. 7.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. I.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, RAD, nahm am 19. Juni 2015 (Urk. 8/169 S. 6 ff.) Stellung zum Gutachten der B.___ vom 15. Juni 2015. Er führte aus, hinsichtlich der Bauchbeschwerden des Beschwerdeführers sei bereits eine Helicobacter-Infektion diagnostiziert und behandelt worden. Mittels Gastroskopie vom 30. April 2015 seien eine Entzün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung der Magenschleimhaut (Pangastritis) und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Duodenalgeschwür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ulcus duodeni Forrest III) diagnostiziert worden. Die bedeutsamen organisch fassbaren Erkrankungen erklärten die seit dem 2. Jahr der beruflichen Massnahme aufgetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Leistungsausfälle des Beschwerdeführers in plausibler und nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Weise (S. 6 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Untergewicht des Beschwerdeführers sei aber nicht weiter abgeklärt worden. Weiter sei das erweiterte Laborprogramm des vorgängigen Internisten gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terlich nicht eingeschätzt, bewertet oder ergänzt worden. Insbesondere seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zöliakieantikörper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht untersucht und eine Mukoviszidose sei nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen worden. Beide Erkrankungen könnten zu Verdauungsschwierigkeiten führen und seien mit Untergewicht verbunden (S. 6 Mitte). Nach den Laborbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden im Gutachten seien der Hämatokrit- und der MCV-Wert aktuell im unteren Grenzbereich der Norm. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Stuhl und weitere Laborwerte wie Eisen nicht inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistisch untersucht worden seien. Weiter sei nicht nachvollziehbar, weshalb bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdomensonografie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und keine Echokardiografie durchgeführt worden seien (S. 6 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die mehrfachen Feststellungen im Gutachten, dass nur eine grenzwertige Intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genz vorliege, der Beschwerdeführer aber dennoch keine Tätigkeit im ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt, auch nicht im geschützte Rahmen, ausführen könne, seien nicht schlüssig und aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht nachvollziehbar. Die Ursache des Leistungseinbruches im zweiten Jahr der beruflichen Massnahme sei weitgehend klargeworden. Hinweise auf eine Essstörung lägen nicht vor. Die organisch bedingten Ursachen der Bauchschmerzen, der Übelkeit, der gesteigerten Tagesmüdigkeit und des Leistungsknicks seien diagnostiziert und behandelt worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Duodenalulkus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Pangastritis und Helicobacter-Infektion). Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe angegeben, dass keine Bauchschmerzen mehr bestünden (S. 7 unten). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit könne von einer leichten Intelli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genzminderung ausgegangen werden. Da keine bedeutsame Verhaltensstörung vorliege und handwerkliches Geschick und Interesse an einer praktischen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für Hilfsarbeiten in der Schreinerei im geschützten Rahmen dokumentiert sei, bestünden keine Einwände gegen die erneute Aufgleisung der beruflichen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme im Sinne der Wiederholung des zweiten Ausbildungsjahres, nachdem dieses aus gesundheitlichen Gründen nicht in ausreichender Qualität absolviert worden sei (S. 7 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der B.___ antworteten am 7. Juli 2015 (Urk. 8/120/1-2) auf die Rückfragen der Beschwerdegegnerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ gab an, bei konstantem beziehungsweise leicht ansteigendem Gewicht seien keine weiteren Untersuchungen zur Abklärung des Untergewichts des Beschwerdeführers erforderlich. Die notwendigen Untersuchungen seien bereits durch den Hausarzt und durch Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, durchgeführt worden (S. 1 Ziff. 2). Zur Abklärung des festgestellten aktuell leichten Vitamin D-Mangels seien keine weiteren Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen erforderlich. Es solle eine konsequente Substituierung und optio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nal eine Ernährungsberatung auch bezüglich des Untergewichts erfolgen (S. 1 Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das neuropsychologische Teilgutachten von Dipl.-Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei am 20. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 durchgeführt worden. Das Teilgutachten sei den anderen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tern am 30. Mai 2015 zugestellt worden. Das Ergebnis des neuropsychologischen Teilgutachtens ist med. prakt. D.___ nach der Durchführung der polydisziplinären Besprechung der Gutachter bekannt geworden. Die Ergebnisse der polydiszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Besprechung veränderten sich auch mit der Einbeziehung des neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Teilgutachtens nicht. Die Ergebnisse des Teilgutachtens seien im Hauptgutachten und auch im psychiatrischen Teilgutachten mitberücksichtigt worden (S. 2 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. I.___ gab in einer weiteren Stellungnahme vom 14. Juli 2015 (Urk. 8/169 S. 8 f.) an, die Gutachter hätten die Rückfragen der Beschwerdegegnerin aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend beantwortet (S. 8 unten). Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei ein Gesundheitsschaden ausgewiesen (S. 9 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Februar 2016 erfolgte eine verhaltensneurologisch-neuropsychologische Untersuchung durch Dr. med. K.___, Fachärztin für Neurologie, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> phil. L.___, Neuropsychologin. Dr. K.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> phil. L.___ führten im Bericht vom 12. Februar 2016 (Urk. 8/142/6-8) aus, es bestünden keine Hinweise auf eine manifeste depressive Symptomatik. Die mittels eines sprachfreien Intelligenztests für Erwachsene geschätzte Grundintelligenz des Beschwerdeführers sei leicht unterdurchschnittlich mit einem IQ-Wert von 73 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgefallen, was im Bereich einer Lernbehinderung liege. Beim Lernen einer kurzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht assoziativen Wortliste habe sich eine reduzierte Erfassungsspanne gezeigt mit einer im Vergleich zur Altersnorm deutlich eingeschränkten Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lernleistung. Vergleichsweise bestehe im figuralen Bereich eine höhere, gut durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Gedächtnisleistung (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verfüge über ein allgemeines kognitives Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen im Bereich einer Lernbehinderung bei einem IQ-Wert von 73, wobei testpsychologisch Schwächen im Bereich der sprachlichen und sprachassoziierten Funktionen zu verzeichnen seien. Im Vordergrund stünden mnestische Minder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Sinne von verbalen Auffassungs-, Lern- und Abrufstörungen. Weiter bestünden eine verminderte verbale Ideenproduktion und Wortflüssigkeit, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-verbale Interferenzanfälligkeit, Störungen im Bereich der komplexeren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeitsfunktionen sowie Minderleistungen in den Kulturtechniken Rechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Lesen und Schreiben. Als besondere Stärken kristallisierten sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-konstruktiven und zeichnerischen Fähigkeiten und das figurale Gedächtnis heraus. In den übrigen geprüften kognitiven Domänen hätten sich insgesamt homogene Minderleistungen im leicht reduzierten Bereich ergeben (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf neuropsychiatrische oder sonstige Verhaltensauffälligkeiten hätten sich nicht ergeben. Unter Berücksichtigung der klinischen Befunde, der anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestischen Erhebungen, einschliesslich der Schul- und Berufsbiographie, sei das neuropsychologische Profil im Rahmen einer frühkindlichen Hirnentwicklungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung unklarer Ätiologie einzustufen, wobei die sprachassoziierten Funktionen auch gegenwärtig in einem pathologischen Ausmass beeinträchtigt seien, was unter anderem auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lese-/Rechtschreibestörung hinweisen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die festgestellten neuropsychologischen Befunde dürften den Beschwerdeführer beim Einstieg ins Berufsleben und beim Finden einer Arbeitsstelle klar behindern. Dies gelte in Anbetracht seines aktuellen Leistungsvermögens im unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Bereich, aufgrund der Lese- und Rechtschreibstörung sowie der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriebenen komplexeren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sprachassoziierten Minderleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei anzunehmen, dass der Beschwerdeführer die bestehenden Defizite nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig zu kompensieren beziehungsweise auszugleichen vermöge. Eine Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung durch die IV sei daher angezeigt. Eine Anstellung in der freien Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft erscheine nicht realistisch (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte im Verlaufsbericht vom 20. März 2016 (Urk. 8/142/1-3) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eingeschränktes kognitives Leistungsvermögen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropsychologische Standortbestimmung vom 9. Februar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IQ-Wert von 73</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mnestische Minderleistung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als neuen Befund nannte Dr. J.___ eine rezidivierende Diarrhoe unklarer Ätio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie (Ziff. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin veranlasste sodann eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL), die in der Reha M.___ durchgeführt wurde. N.___, Ergonomie, und Dr. med. O.___, Facharzt für Physika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lische Medizin und Rehabilitation, Reha M.___, stellten im Bericht vom 19. Mai 2017 (Urk. 8/164) mit Verweis auf die Akten folgende Diagnosen (S. 2 oben):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">allgemeines kognitives Leistungsvermögen im Bereich einer Lernbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">derung (IQ-Wert von 73) mit homogenen Minderleistungen im leicht redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zierten Bereich bei/mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sprachbetontem allgemeinem Entwicklungsrückstand unklarer Ätiologie mit zusätzlicher Spracherwerbsstörung mit mnestischen Minderleistungen (verbale Auffassungs-, Lern- und Abrufstörung) sowie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysphasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysgrammatismus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslexie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysgraphie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auditive Wahrnehmungsschwäche</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Merkfähigkeitsschwäche</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte neurologische Defizite mit muskulärer Hypotonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retardiertes Knochenalter unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte grobmotorische Ungeschicklichkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frau N.___ und Dr. O.___ führten aus, das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich aus somatischer Sicht mit den objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren pathologischen Befunden erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich auf medizinisch-theoretische Überlegungen, unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests. Aufgrund der Testbeobachtungen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätige sich, dass zusätzlich zu den somatischen Einschränkungen eine entwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedingte respektive eine neuropsychologische Störung vorliege. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Tätigkeit als Schreiner bestehe eine zumutbare Arbeitszeit von vier Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Tag. Es bestehe eine Minderleistung bezüglich der Auffassung und der Lern- und Abruffähigkeit sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-verbale Interferenzanfälligkeit (S. 3 unten). Dabei bestehe ein Bedarf von zusätzlich zwei Pausen à eine halbe Stunde pro Tag. Es solle sich um einen geschützten Arbeitsplatz ohne Termindruck han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deln. Für eine leichte und eine leichte bis mittelschwere Arbeit bestehe ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von vier Stunden pro Tag mit zusätzlichen Pausen von zwei Mal eine halbe Stunde pro Tag (S. 4 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus körperlicher Sicht liege eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vor bei einer maximal leichten bis mittelschweren Belastbarkeit (für Gewichte von 10-15 kg). Geistig bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für Tätigkeiten ohne Zeitdruck, hohe Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsaufgaben und übergenaue Anforderungen an die Tätigkeit. Zudem sei eine störungsfreie Umgebung erforderlich (geschützter Betrieb, S. 5 Ziff. 1). Für körperliche und geistige Tätigkeiten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von maximal vier Stunden pro Tag plus vermehrte Pausen (S. 5 Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge mässiger Zunahme von kognitiven Defiziten und einer Verschlechterung der Funktionsfähigkeit bei länger dauernder Belastung sowie mässiger Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsdauer sei eine wesentliche Reduktion der zeitlichen Arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastung pro Tag in Form einer Reduktion der Arbeitspräsenz, der Arbeitsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sowie in Form von vermehrten Pausen erforderlich (S. 7 oben). Für die Tätigkeit als Schreiner bestehe ein Arbeitspensum von 70 % (S. 7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___ antwortete am 14. Juni 2017 (Urk. 8/166) auf die Rückfragen der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsfähigkeit. Er gab an, bezogen auf den ersten Arbeitsmarkt bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % unter Berücksichtigung zusätzlicher Pausen von insgesamt zwei Mal eine halbe Stunde pro Tag. In einer angepassten Tätigkeit als Hilfsschreiner bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Ein geschützter Rahmen sei nicht zwingend erforderlich. Medizinisch-theoretisch sei auch eine angepasste Tätigkeit ohne geschützten Rahmen zumutbar und inhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu verantworten (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Angabe eines Arbeitspensums von 70 % auf Seite 7 des Berichtes vom 19. Mai 2017 beziehe sich auf die verfügbaren Daten und die Angaben des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers. Die Angaben könnten nicht objektiviert und validiert werden (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. I.___ führte in der Stellungnahme vom 21. Juni 2017 (Urk. 8/169 S. 14 f.) aus, bei einer Anwesenheit von 70 % könne der Beschwerdeführer eine Leistung erbringen, die 70 % der Anwesenheit entspreche. Daraus ergebe sich eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 49 % und gerundet von 50 % in einer angepassten Tätigkeit. Ein geschützter Rahmen sei nicht zwingend erforderlich. Zusammenfassend bestehe in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 14 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___, Arbeitsagoge, und Q.___, Psychologin, Soziale Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen und Betriebe, Stadt Zürich, erstatteten am 13. Mai 2014 (Urk. 8/96) einen Zwischenbericht über den Verlauf der Ausbildung des Beschwerdeführers zum Praktiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PrA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schreinerei. Sie führten aus, es sei ein sich verschlechternder Gesundheitszustand beobachtet worden mit einer erhöhten Ermüdbarkeit, Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlust, schlechter Mundhygiene, Magen-Darm-Problemen, Unkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit und Motivationsproblemen. Es werde von einer beginnenden oder bereits bestehenden Identitäts- und Adoleszenzkrise ausgegangen (S. 2 Ziff. 6.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___ und Q.___ berichteten am 27. Mai 2014 (Urk. 8/98) über das erste Jahr der Ausbildung. Sie gaben an, der Beschwerdeführer verfüge aktuell über zu wenig Fachkenntnisse für Schreinerarbeiten in der freien Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft. Gelerntes müsse noch vertieft und trainiert werden (S. 2 Ziff. 3.2.1). Bezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf den ersten Arbeitsmarkt bestehe für Hilfstätigkeiten eine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 40-50 % und für Serienarbeiten eine solche von 50-60 % (S. 2 Ziff. 3.1.3). Bei einer Leistungsfähigkeit von 50 % ergebe sich ein Monatslohn von zirka Fr. 1'790.-- (S. 2 Ziff. 3.1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___ und R.___, Psychologin, berichteten am 12. Dezember 2014 (Urk. 8/108/1-11) über den weiteren Verlauf der Ausbildung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führten aus, der Beschwerdeführer sei aus gesundheitlichen Gründen körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht in der Lage, in der freien Wirtschaft als Schreinerpraktiker zu arbeiten. Wegen seiner gesundheitlichen Verfassung (Untergewicht) und verschiedener immer wieder auftretender Beschwerden, wie Bauchweh, Übelkeit und Müdigkeit, sei er körperlich nicht belastbar und nicht ausreichend leistungsfähig. Weiter seien eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer bei der Arbeit festzustellen. Der Beschwerdeführer könne praktisch nicht acht Stunden körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich arbeiten. Seine Beschwerden führten immer wieder zu Fehlzeiten und Absenzen. Aus Sicht seines Vorgesetzten könne er nicht im ersten Arbeitsmarkt als Schreinerpraktiker arbeiten. In den letzten sechs Monaten sei eine Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigerung nicht möglich gewesen. Im Gegenteil sei ein deutlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Belastungsabfall zu verzeichnen (S. 2 f. Ziff. 3.2.1). Der Beschwerdeführer verfüge sodann über ein eingeschränktes intellektuelles Leistungspotential. Dadurch benötige er einen hohen Betreuungsaufwand und eine intensive Begleitung und Struktur, um Termine wahrnehmen und Abmachungen einhalten zu können (S. 3 Ziff. 3.2.1). Er benötige deshalb einen geschützten Rahmen mit guter arbeitsago</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Anleitung (S. 3 Ziff. 3.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Tätigkeitsfelder kämen Hilfs- und Serientätigkeiten sowie repetitive Arbeiten in der Holzbearbeitung/Schreinerei in Frage, manuell und an Maschinen, die der Beschwerdeführer kenne und die körperlich nicht belastbar seien, ohne plane</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische und höhere kognitive Anteile (S. 3 Ziff. 3.2.3). Es werde ein Pensum von 5-6 Stunden pro Tag empfohlen, mit der Möglichkeit eines reduzierten Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">outputs. Dies entspreche einem Pensum von 25-30 Stunden pro Woche (S. 3 Ziff. 3.2.4). Bei einer möglichen Präsenzzeit von fünf bis sechs Stunden pro Tage beziehungsweise von 70 % bestehe ein Leistungsgrad von 50 %. Dies bedeute eine Leistungsfähigkeit von 35 % (S. 3 Ziff. 3.2.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe unter den gegebenen Bedingungen und der damit verbundenen eingeschränkten Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit die maximal möglichen Ausbildungsziele erreicht, auch wenn er die zweijährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung nicht erfolgreich abschliessen werde. Er habe sich eine Reihe von Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und Fertigkeiten in der Holzwerkstatt/Schreinerei angeeignet und könne eine Vielzahl von Tätigkeiten ausführen (S. 8 Ziff. 4.1). Aus gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gründen sei die Vermittlung eines Praktikumsplatzes in der freien Wirtschaft nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen. Dies sei lediglich im geschützten Rahmen möglich gewesen. Eine ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessende oder -tangierende Wiedereingliederung in den ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt sei nicht möglich (S. 9 Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verantwortlichen führten zum Gesamtverlauf aus, der Beschwerdeführer sei im September 2013 in der Lage gewesen, acht Stunden am Tag zu arbeiten, und er habe Hilfsarbeiten an Maschinen sowie manuelle Serientätigkeiten zufrieden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellend erledigen können. Jedoch habe sich schon zu diesem Zeitpunkt gezeigt, dass sein Arbeitstempo reduziert gewesen sei. Weiter habe er eine gute arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agogische Begleitung und klare Strukturen benötigt (S. 9 Ziff. 6 Mitte). Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres seien zunehmende gesundheitliche Probleme fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden. Diese hätten sich in Müdigkeit, Mattheit und Fehlzeiten wegen körperlicher Schwäche und Krankheit gezeigt. Die Situation habe sich verstärkt und halte bis dato an. Während der Arbeit benötige der Beschwerdeführer zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzliche Pausen zur Erholung. Die körperliche Schwäche zeige sich aktuell deutlich. Der Ausbildner verneine nun eine Eignung für den Beruf. Zusammen mit den körperlichen Defiziten werde zugleich eine Abnahme in der Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit und der Konzentrationsfähigkeit mit zunehmender Müdigkeit gesehen. Ein kontinuierliches Arbeiten sei so nicht möglich (S. 9 Ziff. 6 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe die von der Beschwerdegegnerin gestellten Ziele zum 2. Ausbildungsjahr nicht erreichen können. Eine Steigerung der Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und der Belastbarkeit seien nicht gelungen. Die Leistungsfähigkeit sei eher abgefallen und betrage aktuell 35 %. Der Beschwerdeführer bewege sich nicht in die Richtung der freien Wirtschaft. Die Gründe lägen in der geringen körperlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Die Ursachen hierfür seien unklar und müssten abgeklärt werden. Weiter bestünden deutliche kognitive Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen, die einen hohen Betreuungs- und Begleitungsaufwand erforderten, wie er in der freien Wirtschaft unrealistisch sei. Wie der Beschwerdeführer während der letzten Monate im Arbeitsumfeld der Schreinerei erlebt worden sei, entspreche sein Arbeits- und Leistungsverhalten dem eines Arbeitnehmers an einem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schützten Arbeitsplatz mit einem reduzierten Arbeitspensum (S. 10 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___ und R.___ gaben in einem weiteren Bericht vom 21. Oktober 2015 (Urk. 8/127/1-12) an, der Beschwerdeführer habe zwar das zweite Ausbildungsjahr beenden können. Die von der Beschwerdegegnerin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Ziele seien aber nicht erreicht worden. Eine Eingliederung in die freie Wirtschaft sei wegen der eingeschränkten Belastbarkeit und der reduzierten Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aber nicht gelungen (S. 11 Ziff. 6 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berufsberatung der Beschwerdegegnerin stellte im Verlaufsprotokoll vom 10. November 2015 fest, aus Sicht der Verantwortlichen der Ausbildungsstätte könne eine Fortsetzung beziehungsweise eine Verlängerung der erstmaligen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Ausbildung nicht empfohlen werden. Der Beschwerdeführer sei weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin nicht in der Lage gewesen, seine Belastbarkeit und das reduzierte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum zu steigern. Weiterhin hätten sehr viele Absenzen bestanden. Derzeit und auf Weiteres werde absolut keine Chance für eine Eingliederung im ersten Arbeitsmarkt gesehen. Der Beschwerdeführer sei auf einen Arbeitsplatz im ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schützten Rahmen angewiesen (Urk. 8/128 S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Jan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer absolvierte vom 4. September 2013 bis 4. September 2015 im geschützten Rahmen eine Ausbildung zum Praktiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PrA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schreiner, die er abschloss (Urk. 8/131 S. 1 und 7). Die Verantwortlichen der Sozialen Einrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Stadt Zürich attestierten dem Beschwerdeführer im Bericht vom 12. Dezember 2014 eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit von 35 %. Dabei stellten sie fest, dass aufgrund des hohen Betreuungs- und Begleitungsaufwandes eine Arbeitstätigkeit im erlernten Beruf auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht realis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sei. Im folgenden Bericht vom 21. Oktober 2015 wiesen sie darauf hin, dass der Beschwerdeführer die Ausbildung zwar erfolgreich abgeschlossen habe, dass das Ziel der beruflichen Massnahme, ihn in den ersten Arbeitsmarkt zu inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grieren, aber nicht habe erreicht werden können (vorstehend E. 4.3 und 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der B.___ nannten im am 15. Juni 2015 versandten Gutachten im Wesentlichen als Diagnosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit eine unklare Grunderkrankung, wobei es sich möglicherweise um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine pädiatrische Grunderkrankung handle, mit/bei frühem sprachbetontem allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinem Entwicklungsrückstand und einer nicht näher bezeichneten organischen oder symptomatischen psychischen Störung mit einer grenzwertigen Intelligenz, aber ohne Hinweise auf eine Intelligenzminderung, verschiedenen weiteren neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Defiziten sowie Untergewicht bei einem BMI von 17.5 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3.3). Die Gutachter kamen zur Einschätzung, dass der Beschwerdeführer nur einfache Routinearbeiten oder Tätigkeiten unter Anleitung ausüben könne, was den Leistungsanforderungen in der freien Wirtschaft nicht entspreche (vorstehend E. 3.3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___ und Dr. O.___, Reha M.___, nannten im Bericht vom 19. Mai 2017 über eine EFL für eine angepasste Tätigkeit dagegen eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % mit Bedarf von zusätzlichen Pausen. Zudem attestierten sie ein Arbeitspensum von 70 % (E. 3.9). Dr. O.___ gab weiter an, dass ein ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schützter Rahmen nicht zwingend erforderlich sei (vorstehend E. 3.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht vom 19. Mai 2017 über eine EFL ergibt sich nicht, weshalb die Fachleute der Reha M.___ für eine angepasste Tätigkeit sowohl eine zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % als auch von 70 % attestierten bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise wie das im Bericht erwähnte Arbeitspensum von 70 % als Schreiner zu interpretieren ist (E. 3.9). Die Stellungnahme von Dr. O.___ vom 14. Juni 2017 auf die Rückfragen der Beschwerdegegnerin konnte die Frage nicht klären. Dass er die Notwendigkeit eines geschützten Arbeitsplatzes nunmehr verneinte (E. 3.10), steht zudem im Widerspruch zu seinen eigenen Angaben im Bericht vom 19. Mai 2017, worin ein Arbeitsplatz ohne Termindruck als angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit beschrieben wird (E. 3.9). Die Angaben von Dr. O.___ finden auch keine Grundlage in den übrigen medizinischen Akten und im Gutachten der B.___ vom 15. Juni 2015 (vorstehend E. 3.3). Namentlich widerspricht seine Einschätzung den Berichten über den Verlauf der Ausbildung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers zum Praktiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PrA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schreiner. Die Verantwortlichen der Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsstätte bezeichneten darin eine Tätigkeit auf den ersten Arbeitsmarkt als nicht realistisch. Zudem ermittelte sie bezogen auf den ersten Arbeitsmarkt eine Leistungsfähigkeit von lediglich 35 % (vorstehend E. 4.3). Soweit Dr. O.___ in der Stellungnahme vom 14. Juni 2017 einen geschützten Arbeitsplatz als nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">notwendig erachtet hat, vermag seine Einschätzung nicht zu überzeugen und kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n ihm nicht gefolgt werden. Dies gilt auch für die Stellungnahme von RAD-Arzt Prof. Dr. I.___ vom 21. Juni 2017 (vorstehend E. 3.11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wies zudem zu Recht darauf hin, dass sich eine EFL bei kognitiven und neuropsychologischen Defiziten als weniger geeignet für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeitsfähigkeit erweist als bei Erkrankungen des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">appa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rates (Urk. 1 S. 13 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der B.___ vom 15. Juni 2015 erfüllt dagegen die Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens (E. 5.1). Es beruht auf den erforderlichen Untersuchungen inklusive einer neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Abklärung und berücksichtigt die geklagten Beschwerden. Weiter erfolgte es in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der B.___ kamen zum Ergebnis, dass aufgrund der fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten neuropsychologischen Defizite und der Angaben in den Berichten über den Verlauf der Ausbildung eine Tätigkeit als praktischer Schreiner im ersten Arbeitsmarkt nicht realistisch sei (vorstehend E. 3.3.4). Das Gutachten erweist sich somit auch in der Beurteilung der medizinischen Situation und in den Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen als überzeugend, so dass darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer zur Hauptsache aufgrund von neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Defiziten massgeblich in seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist, erübrigen sich weitere Ausführungen zu den sogenannten Standard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Gutachten der B.___ und die Berichte der Verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortlichen der Ausbildungsstätte ist davon auszugehen, dass auf dem ersten Arbeitsmarkt keine verwertbare Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers besteht. Auf die Angaben von N.___ und Dr. O.___ über eine EFL und die Beurteilung durch den RAD der Beschwerdegegnerin kann dagegen nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittels einer Tätigkeit an einem geschützten Arbeitsplatz wird der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mutmasslich höchstens ein bescheidenes Einkommen von einigen Hun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert Franken pro Monat erzielen können. Vergleicht man dieses mit dem von der Beschwerdegegnerin in ihrer Berechnung veranschlagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 66'000.-- (Urk. 8/168 S. 1), resultiert ein Anspruch auf eine ganze Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und es ist dem Beschwerdeführer in Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der angefochtenen Verfügung mit Wirkung ab dem 1. September 2015 eine ganze Rente zuzusprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Dezember 2017 dahingehend abgeändert, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2015 Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialve</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">rsicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>