A bteilung III C -3060/2007 /m as {T 0/2} U rte il v o m 5 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Stefan M esm er (Vorsitz), R ichter Francesco Parrino, R ichterin Elena Avenati-C arpani, G erichtsschreiberin Susanne M arbet C oullery. D ._______, vertreten durch H errn Advokat U rs G rob, Advokatur und N otariat Stadthof, H auptstrasse 47, 4153 R einach BL 1, Beschw erdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond- Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz. IV, Einspracheentscheid vom 26. M ärz 2007, Abw eisung des G esuches um unentgeltliche Verbeiständung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandC -3060/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IV-Stelle) m it Einspra- cheentscheid vom 26. M ärz 2007 die Verfügung vom 5. O ktober 2005, m it w elcher das Leistungsbegehren der schw edischen Staatsangehöri- gen D ._______, geb. _______ 1962, abgew iesen w urde, bestätigt hat m it der Begründung, es bestehe keine rentenbegründende Invalidität, dass gleichzeitig das G esuch der Beschw erdeführerin um unentgeltli- che Verbeiständung abgew iesen w urde m it der Begründung, für die im Einspracheverfahren erfolgte Abklärung eines R entenanspruches und die O rganisation einer U ntersuchung sei der Beistand eines Anw altes nicht unbedingt notw endig gew esen, w om it nicht alle Bedingungen für die G ew ährung eines unentgeltliches R echtsbeistandes erfüllt seien, dass gegen diesen Einspracheentscheid am 30. April 2007 Beschw er- de beim Bundesverw altungsgericht eingereicht und beantragt w urde, der Entscheid der Vorinstanz sei insow eit aufzuheben als er die unent- geltliche Verbeiständung betreffe, dass in der Beschw erde vom 30. April 2007 auch für das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht die unentgeltliche R echtspflege und Verbeiständung beantragt w urde, dass das Bundesverw altungsgericht gem äss A rt. 31 des Bundesge- setzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (VG G , SR 173.32) zuständig ist zur Beurteilung von Beschw erden gegen Ver- fügungen nach A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach A rt. 32 VG G vorliegt, dass zu den Vorinstanzen gem äss A rt. 33 VG G auch die IV-Stelle ge- hört, w elche Verfügungen im Bereich der Festsetzung von IV-R enten erlässt (A rt. 69 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG , SR 831.20]), dass die Beschw erdeführerin zw eifellos zur Beschw erdeführung vor dem Bundesverw altungsgericht legitim iert ist, da sie vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenom m en hat und als Adressatin durch die ange- fochtene Verfügung berührt ist und an deren Abänderung ein schutz- w ürdiges Interesse hat (vgl. A rt. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O kto- S eite 2C -3060/2007 ber 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG , SR 830.1] und A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass dem nach auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist, dass die IV-Stelle im R ahm en in ihrer Vernehm lassung vom 6. Juli 2007 ausgeführt hat, entgegen ihren Ausführungen im Einspracheent- scheid seien die Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeistän- dung im Einspracheverfahren gegeben gew esen, dass sie dem entsprechend beantragt, es sei in G utheissung der Be- schw erde die unentgeltliche Verbeiständung für das Einspracheverfah- ren zu gew ähren, und die Entschädigung sei auf pauschal Fr. 1'200.-- festzusetzen, dass einer Partei, die bedürftig ist, deren Begehren nicht als aus- sichtslos erscheinen und die nicht im stande ist, ihre Sache selbst zu vertreten, ein unentgeltlicher Anw alt bestellt w erden kann (A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG ), dass die Beschw erdeführerin dem Bundesverw altungsgericht aufforde- rungsgem äss U nterlagen zum G esuch um G ew ährung der unentgelt- lichen R echtspflege eingereicht und ihre Bedürftigkeit belegt hat, dass – w ie von der Beschw erdeführerin zu R echt ausgeführt und von der Vorinstanz auch nicht m ehr bestritten w ird – die Bestellung eines unentgeltlichen Anw alts sow ohl im Einsprache- als auch im Beschw er- deverfahren als erforderlich erscheint, dass dam it säm tliche Voraussetzungen für eine unentgeltliche Verbei- ständung erfüllt sind, dass die Beschw erde dem nach gutzuheissen und der Beschw erde- führerin eine Parteientschädigung sow ohl für das vorinstanzliche als auch das vorliegende Verfahren zuzusprechen ist, dass der R echtsvertreter der Beschw erdeführerin m it Schreiben vom 3. August 2007 zur Vernehm lassung der Vorinstanz Stellung genom - m en und eine H onorarnote in der H öhe von Fr. 1'532.45 für seine Be- m ühungen anlässlich des vorinstanzlichen Verfahrens sow ie eine H o- S eite 3C -3060/2007 norarnote in der H öhe von Fr. 1'227.70 für seine Bem ühungen im vor- liegenden Verfahren eingereicht hat, dass diese H onorarnoten nicht zu beanstanden sind m it Ausnahm e der M ehrw ertsteuer, die nur für D ienstleistungen, die im Inland gegen Entgelt erbracht w erden, geschuldet sind, nicht jedoch für D ienstleis- tungen, die ins Ausland exportiert w erden – w ie im vorliegenden Fall, da die Beschw erdeführerin im Ausland lebt (vgl. A rt. 5 Bst. b in Verbin- dung m it A rt. 14 Abs. 3 Bst. c des Bundesgesetzes vom 2. Septem ber 1999 über die M ehrw ertsteuer [M W STG , SR 641.20]; nicht veröffent- lichtes U rteil des EVG vom 22. M ai 2003 [I 30/03], Erw . 6.4), dass dem nach die H onorarnoten um die M ehrw ertsteuerbeträge zu kürzen und som it auf Fr. 1'424.20 resp. Fr. 1'141.-- festzusetzen sind, dass diese beiden Beträge von der Vorinstanz zu bezahlen sind (vgl. A rt. 64 Vw VG in Verbindung m it A rt. 7 und A rt. 14 Abs. 2 des R egle- m ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]), dass der Vorinstanz eine Kopie der Eingabe des R echtsvertreters der Beschw erdeführerin vom 3. August 2007 (sam t einer Kopie seiner H o- norarnoten und den O riginal-Einzahlungsscheinen) zuzustellen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erheben sind, so dass das G esuch um unentgeltliche R echtspflege gegenstandslos w ird. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen. 2. D ie Parteientschädigung für das vorinstanzliche Einspracheverfahren w ird auf Fr. 1'424.20 festgelegt, zahlbar durch die Vorinstanz. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. S eite 4C -3060/2007 4. D as G esuch der Beschw erdeführerin um unentgeltliche R echtspflege w ird als gegenstandslos abgeschrieben. 5. D ie Parteientschädigung für das vorliegende Beschw erdeverfahren w ird auf Fr. 1'141.-- festgelegt, zahlbar durch die Vorinstanz. 6. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin (G erichtsurkunde) - die Vorinstanz (R ef-N r. _______, m it Beilagen: Kopie der Eingabe vom 3. August 2007 des R echtsvertreters der Beschw erdeführerin, sam t Kopie seiner H onorarnoten und den O riginal-Einzahlungs- scheinen) - das Bundesam t für Sozialversicherungen D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Susanne M arbet C oullery R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öf- fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (A rt. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173. 10]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er ange- fochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Be- schw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. A rt. 42 BG G ). Versand: S eite 5