Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni Entscheid vom 5. September 2023 ReferenzZK1 23 103 InstanzI. Zivilkammer BesetzungCavegn, Vorsitzender Fleisch, Aktuar ad hoc ParteienA._____ Beschwerdeführerin vertreten durch Dr. iur. Claus Hutterli Eichackerstrasse 16, 8600 Dübendorf GegenstandVorsorgeauftrag Anfechtungsobj.Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Surselva, vom 13.06.2023 Mitteilung6. September 20232 / 4 In Erwägung –dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Surselva (nachfolgend KESB Surselva), mit Entscheid vom 13. Juni 2023 über A._____ eine Beistandschaft nach Erwachsenenschutzrecht errichtete und C._____ als Beistand einsetzte, –dass die KESB Surselva mit Entscheid vom 11. Juli 2023 auch über B._____ eine Beistandschaft nach Erwachsenenschutzrecht errichtete und ebenfalls C._____ als Beistand einsetzte, –dass die KESB Surselva mit Schreiben vom 11. August 2023, eingegangen am 14. August 2023, dem Kantonsgericht als Weiterleitung einer Beschwerde ein E-Mail von Rechtsanwalt Claus Hutterli vom 31. Juli 2023 an die KESB Surselva übermittelte, worin dieser das Vorgehen der KESB Surselva rügte, –dass der Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts mit Schreiben vom 18. August 2023 an Rechtsanwalt Claus Hutterli festhielt, dass Be- schwerden fristgerecht zu begründen und zu unterzeichnen seien, –dass die KESB Surselva mit den Zirkulationsentscheiden der Kollegialbehörde vom 22. August 2023 die gegenüber A._____ und B._____ am 13. Juni 2023 bzw. am 11. Juli 2023 errichteten Massnahmen ersatzlos aufhob und den Bei- stand C._____ aufforderte, der KESB Surselva den Schlussbericht und die Schlussrechnung samt Belegen über die Mandatsführung einzureichen, –dass Rechtsanwalt Claus Hutterli mit Eingabe vom 29. August 2023 in Sachen A._____ an das Kantonsgericht gelangte und die Aufhebung des Entscheides der KESB Surselva vom 13. Juni 2023 unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der KESB Surselva beantragte, –dass die mit Entscheid vom 13. Juni 2023 über A._____ errichtete Beistand- schaft bereits am 22. August 2023 aufgehoben wurde, was Rechtsanwalt Claus Hutterli seinen Ausführungen in der Eingabe vom 29. August 2023 zu- folge bekannt ist, –dass somit auf die Beschwerde hinsichtlich der Errichtung einer Beistand- schaft nach Erwachsenenschutzrecht über A._____, der auf die Beistandsper- son übertragenen Aufgaben und Kompetenzen sowie der Einsetzung von C._____ als Beistand nicht mehr eingetreten werden kann,3 / 4 –dass Gleiches auch mit Blick auf die bereits im Entscheid vom 13. Juni 2023 aufgehobenen superprovisorischen Entscheide und die Entlassung von D._____ als Beistand per 30. Juni 2023 gilt, weshalb ein schutzwürdiges In- teresse an der Beschwerde auch diesbezüglich fehlt, –dass schliesslich die Verfahrenskosten von CHF 1'550.00, welche im Ent- scheid der KESB Surselva vom 13. Juni 2023 an A._____ auferlegt wurden, beim Verfahren belassen wurden und zudem die Beschwerde von Rechtsan- walt Claus Hutterli keinerlei Ausführungen darüber enthielt, inwiefern diese rechtsfehlerhaft oder unangemessen seien, –dass somit auf die Beschwerde von A._____ insgesamt nicht eingetreten wer- den kann, –dass auf die Einholung einer Beschwerdeantwort bei der KESB Surselva ver- zichtet werden konnte, –dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten aufgrund des geringen Aufwan- des verzichtet werden kann, –dass der vorliegende Entscheid in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht, da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist (Art. 18 Abs. 3 GOG [BR 173.000]),4 / 4 wird erkannt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet. 3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil- sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG. 4. Mitteilung an: