<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00108</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 12. April 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1964, war von Mai bis Oktober 2013 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Hilfsarbeiter im Gartenbau tätig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei der letzte Arbeitstag am 11. Oktober 2013 war (Urk. 7/11/1-6). Unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf neurologische Probleme meldete sich der Versicherte am 31. März 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/3; Urk. 7/15; Urk. 7/26; Urk. 7/43). Am 4. November 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit aufgrund seines Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/20). Mit Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 12. November 2015 (Urk. 7/52) gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche, welche am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2016 beendet wurde (vgl. Mitteilung vom 9. Februar 2016, Urk. 7/59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 11. April 2016 (Urk. 7/70 = Urk. 7/72 = Urk. 7/86/6-7) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache einer befristeten ganzen Rente vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte Einwände (Urk. 7/74/1 = Urk. 7/86/5). In der Folge klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation erneut ab. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2016 (Urk. 7/123 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle an ihrem Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid fest und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 100 % vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 eine befristete ganze Rente zu. Ab dem 1. Oktober 2015 bestehe kein Rentenanspruch mehr.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 30. Januar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. Dezember 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, diese sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei ihm ab Oktober 2015 weiterhin eine Rente auszurichten. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (Urk. 1). Mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Urk. 4) wurde dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen angesetzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge, und bei bestehender Versicherung anzugeben, aus welchem Grund eine Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme abgelehnt worden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. März 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 7. Juni 2017 (Urk. 8) wurde dem Beschwerdeführer eine nochmalige Frist von 20 Tagen angesetzt, um betreffend Rechtsschutzversicherung Auskunft zu geben. Er wurde darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, dass bei fehlender Erklärung davon ausgegangen werde, dass eine Rechtsschutzversicherung allfällige Vertretungs- und Gerichtskosten decke. Ausserdem wurde ihm eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt. Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist nicht vernehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">88a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>ma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418</span><span> hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsät</span><span>zlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und </span><span>in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE</span><span> </span><span>141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen</span><span> (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidensdruck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>so</span><span>urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 </span><span>V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 14. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die bisherigen schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Hilfstätigkeiten auf dem Bau beziehungsweise die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gartenarbeiten seien dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch eine angepasste Tätigkeit sei ihm vorerst nicht zumutbar gewesen (S. 3 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus medizinischer Sicht sei dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Oktober 2015 eine körperlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichte Arbeit wiederum zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe sich in der Folge beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) sowie der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenkasse angemeldet; dort gelte er ab Oktober 2015 als 100 % vermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfähig für leichte, körperlich nicht belastende Arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oben).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), es treffe nicht zu, dass er in einer leichten Arbeit wieder arbeitsfähig sei. Im Mai 2016 sei eine weitere Operation (Gesichtslähmung) durchgeführt worden und er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide nach wie vor an täglichen starken Kopfschmerzen. Die behandelnden Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden bestätigen, dass er nach wie vor in seiner Arbeitsfähigkeit limitert sei. Ausserdem sei im November 2015 eine neuropsychologische Abklärung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht worden, die auch gezeigt habe, dass seine Hirnleistungen nach dem Schlaganfall nicht mehr die Gleichen seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprache einer ganzen Rente von Oktober 2014 bis September 2015 ist vorliegend unbestritten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sie steht ausserdem in Einklang mit den Akten (vgl. hinten E. 4.1) und der Rechtslage, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist hingegen, ob die ganze Rente zu Recht auf Ende September 2015 befristet wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Januar 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/3/19 = Urk. 7/15/32) einen Verschluss der Arteria carotis interna links mit rezidivierendem Hemisyndrom rechts sowie eine 50%ige Abgangsstenose der Arteria carotis interna rechts als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei seit dem 14. Oktober 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 10. Juli 2014 (Urk. 7/12/1-2) legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. A; vgl. vorstehend E. 3.1) dar, dass er den Beschwerdeführer seit Oktober 2013 behandle (Ziff. D.1) und in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Ziff. B).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurochirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurochirurgie, nannte in seinem Bericht vom 8. September 2014 (Urk. 7/18/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kompletter Verschluss der Arteria carotis interna links, Erstdiagnose 28. Oktober 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte arterioskletorische Veränderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nierenzyste linker Oberpol</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurzeit müsse von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Es stehe noch eine hirnchirurgische Operation aus. Eine Aussage zum Ausmass der Defizite sowie der Prognose und des Zeitraums der Arbeitsunfähigkeit sei zu diesem Zeitpunkt nicht möglich (Ziff. 1.7, 1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurologie, nannte in ihrem Bericht vom 23. März 2015 (Urk. 7/33/4-6) folgende Diagnosen (S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anlage eines zerebralen Bypass links am 20. Januar 2015 im Rahmen der Diagnose 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kompletter Verschluss der Arteria carotis interna links, Erstdiagnose 28. Oktober 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Niereninsuffizienz </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Arteriosklerose, zerebrovaskuläre Verschlusskrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periphere arterielle Verschlusskrankheit im Stadium I rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, Erstdiagnose 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephrolithiasis beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurochirurgie, und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurochirurgie, nannten in ihrem Bericht vom 4. Mai 2015 (Urk. 7/28/1-3 = Urk. 7/107/6-8) folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anlage eines zerebralen Bypass links am 20. Januar 2015 im Rahmen der Diagnose 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kompletter Verschluss der Arteria carotis interna links, Erstdiagnose 28. Oktober 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Niereninsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Arteriosklerose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, Erstdiagnose 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephrolithiasis beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nierenzyste linker Oberpol und kleine Nierenzyste am linken Unterpol mit verdickter Wand</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurochirurgie, nannte in ihrem undatierten, am 10. Juni 2015 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin eingegangenen Bericht (Urk. 7/32) einen Status nach STA-MCA Bypass bei Verschluss der Arteria carotis interna links als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2). Es lägen leichte kognitive Störungen vor (Ziff. 1.3). Die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers sei vermindert (Ziff. 2.2). Die Prognose sei unklar, es seien eher keine Veränderungen zu erwarten (Ziff. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nst (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seiner Stellungnahme vom 29. Juli 2015 (Urk. 7/67/4) aus, dass die in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Berichten genannte 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 14. Oktober 2013 als Hilfsarbeiter plausibel sei, da körperlich schwerere Arbeiten nicht mehr zumutbar seien. Körperlich leichte Arbeiten seien nach der Rekonvaleszenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phase überwiegend wahrscheinlich möglich. Ab welchem Zeitpunkt dies mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (gewesen) sei, sollte beim Hausarzt und/oder Neurologen angefragt werden. Weitere medizinische Massnahmen seien nicht erforderlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 28. August 2015 (Urk. 7/35) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach STA-ICA Bypass 20. Januar 2015 wegen symptomatischem Verschluss der Arteria carotis interna links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postoperative Fazialisparese links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Arteriosklerose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paroxysmaler Lagerungsschwindel rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursprüngliche Tätigkeit auf dem Bau sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Beschwerdeführer sicher nicht mehr möglich, es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Gegenwärtig sei keine Stellungnahme bezüglich angepasste Tätigkeiten möglich. Es müsste eine berufliche Beratung erfolgen (Ziff. 2.1-2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte dem Beschwerdeführer in seinem an die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse adressierten Zeugnis vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/50/2) vom 14. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 bis zum 30. September 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ig Arbeitsunfähigkeit. Seit dem 1. Oktober 2015 seien dem Beschwerdeführer angepasste, sehr leichte, körperlich nicht belastende Tätigkeiten wieder voll zumutbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 30. Oktober 2015 (Urk. 7/62/4-5) folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> näher bezeichnete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postoperative Fazialisparese links (Stirnast)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Arteriosklerose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Lagerungsschwindel rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach nun insgesamt 9 Monaten zeige sich leider keine Regredienz der postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Fazialisparese (Stirnast) links, weswegen der Beschwerdeführer für eine Konsultation in der plastischen Chirurgie angemeldet worden sei (S. 2 oben). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurochirurgie, führten in ihrem Bericht vom 16. November 2015 (Urk. 7/63/1-4) bei gleich gebliebenen Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (S. 1 f.; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aus, dass am 11. November 2015 eine neuropsychologische Untersuchung stattgefunden habe. Im Vordergrund stehe eine Verlangsamung der kognitiven und psychomotorischen Verarbeitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschwindigkeit. Zudem zeige sich in Bezug auf die attentionalen Funktionen eine leichtgradige Beeinträchtigung der Aufmerksamkeitsaktivierung, der selektiven Aufmerksamkeit sowie eine attentional bedingte Minderleistung in der verbalen Merkspanne. In Bezug auf die Frontalhirnfunktionen sei eine leicht unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittliche Leistung in der verbalen Ideenproduktion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der kognitiven Flexibilität kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierbar. In der Verhaltensbeobachtung zeige sich beim kooperativen Beschwerdeführer ein verlangsamtes Arbeitstempo bei reduziertem An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb und schwankendem Aufmerksamkeitsfokus. Im Verlauf sei keine sichtliche Ermüdung festzuhalten. Ob die geschilderten kognitiven Minderleistungen in direkten Zusammenhang mit den bildgeberisch dokumentierten Veränderungen stünden, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Die kognitiven Defizite seien jedoch am ehesten im Rahmen der Schmerzsymptomatik (Kopfschmerzen) zu interpretieren. Zusätzlich sei von einem leistungsmindernden Einfluss der in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verhaltensbeobachtung evidenten affektiven Verstimmung auszugehen, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die vom Beschwerdeführer bereits initiierte psychotherapeutische Betreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung unterstützt werde (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer fühle sich nach eigenen Angaben sehr durch die kosme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Folgen der Stirnastschwäche gestört und wolle sich in der plastischen Chirurgie informieren (S. 3 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Physikalische Medizin und Rehabilitation und für Rheumatologie, nannte in seinem Bericht vom 1. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk. 7/92/7-8) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mediale Knieschmerzen rechts bei degenerativer Binnenläsion des media</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len Meniskus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Endarterektomie der linken Arteria carotis (Januar 2015)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medialen Knieschmerzen rechts dürften Folge der intrameniscalen Degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rationen des medialen Meniskus sein. Weder klinisch noch in der Bildgebung fänden sich Zeichen einer relevanten Arthrose. Die Behinderung durch die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen sei nicht gross, insbesondere sei das Aufstehen aus tiefer Hocke problemlos möglich. Längerfristig dürfte es auch schwierig sein, eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit als Folge der Knieproblematik zu begründen (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem undatierten, am 21. März 2016 bei der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genem Schreiben (Urk. 7/62/4) legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit Oktober 2015 nicht mehr bei ihm erschienen sei. Er werde nun durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 3.10) behandelt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurochirurgie, berichteten am 23. Mai 2016 (Urk. 7/101/1-3) über die am gleichen Tag durchgeführte Untersuchung und legten dar, dass der Beschwerdeführer über gelegentliche temporale Kopfschmerzen links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin bestehende linksseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stirnastlähmung berichtet habe, ansonsten habe er keine Beschwerden angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Zur Versorgung der kosmetisch störenden Stirnastlähmung habe sich der Beschwerdeführer in der Klinik für plastische Chirurgie einer Dermissuspension unterzogen. Anamnestisch ergebe sich kein Hinweis auf neue fokal-neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Defizite oder ischämische Episoden. Der Beschwerdeführer mache sich nach eigenen Angaben bezüglich seiner Arbeitssituation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orgen. So bewerbe er sich auf viele Stellen, habe aber bisher keine Zusage erhalten und fühle sich nicht fähig, körperlich sehr fordernde Arbeiten auszuüben (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer zeige sich ein Jahr nach Anlage eines linksseitigen STA-MCA-Bypasses ein klinisch-neurologisch erfreulicher Verlauf. Es könne von einer guten Durchgängigkeit des Bypasses ausgegangen werden. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei nach wie vor limitiert. Dies sei unter anderem durch den erlittenen Schlaganfall, den Status nach Bypass-Anlage und seine schwierige soziale Situation erklärbar. Eine Wiederaufnahme der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten, körperlich äusserst fordernden Arbeit auf dem Bau sei aktuell nicht realistisch. Bei der Stellensuche und einer allfälligen Umschulung kämen seine bisherige Ausbildung und die fehlenden Sprachkenntnisse erschwerend hinzu (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für plastische, rekonstruktive und äs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Chirurgie, Dr. med. L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für plastische, rekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktive und ästhetische Chirurgie, und Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, führten in ihrem Austrittsbericht vom 25. Mai 2016 (Urk. 7/91/8-9) aus, dass beim Beschwerdeführer am 19. Mai 2016 eine Dermissuspension der Augenbraue links durchgeführt worden sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1 Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie legten dar, dass die Schwäche des Stirnastes des linksseitigen Nervus fazialis im Rahmen der Einlage des Carotis Bypasses rechts aufgetreten sei, weshalb der Beschwerdeführer nun linksseitig eine tiefstehende Augenbraue gehabt habe (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Schreiben vom 16. Juli 2016 (Urk. 7/92/6) legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass die bisherigen drei Konsultationen wegen medialen Knieschmerzen rechts als Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer harmlosen, nicht operationsbedürftigen medialen Meniskusläsion erfolgt seien. Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer gesund und es ergäben sich keine Hinweise auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Schreiben einer Mitarbeiterin des Sekretariats des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Herzzentrum, vom 26. August 2016 (Urk. 7/99/1) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 5. März bis 2. Juni 2014 in der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie stationär behandelt worden sei. Es sei keine Stellungnahme zur gegenwärtigen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte in seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 8. September 2016 eingegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht (Urk. 7/100) dar, dass dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr vollschichtig zumutbar sei, eventuell sei ein 50%-Pensum möglich (Ziff. 11.4; vgl. Ziff. 3.4). Eine angepasste, körperlich weniger anstrengende Tätigkeit könne der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer unter Umständen vollschichtig verrichten (Ziff. 11.5-11.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 10. Oktober 2016 (Urk. 7/107/1-5) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass dem Beschwerdeführer seit Oktober 2013 bis auf Weiteres die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sein, mithin eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bestehe. Er sei reduziert leistungsfähig, sowohl körperlich als auch psychisch (Ziff. 1.6-1.7). Die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit sei unsicher (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2016 (Urk. 7/109) aus, dass er den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit Dezember 2015 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiven Reaktion (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus nach Anlage eines zerebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Bypass links am 20. Januar 2015 im Rahmen eines kompletten Verschlusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Arteria carotis interna links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postoperativ hätten sich die neurologischen Defizite komplett zurückgebildet bei gut durchgängigem Bypass. Seit August 2013 bestehe bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauarbeiter (Ziff. 1.6). Aufgrund des Bypasses sei nur eine leidensadaptierte, leichte, stressarme Tätigkeit möglich. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 % in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt (Ziff. 1.7). Das Konzentrationsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit seien leicht und die Belastbarkeit mittelmässig eingeschränkt (Ziff. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prognose sei abhängig von der Möglichkeit, einer angepassten Tätigkeit nachgehen zu können. Eine Tätigkeit würde dem Beschwerdeführer wieder eine Perspektive geben (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.21</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 16. November 2016 (Urk. 7/114/4) kam der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Schluss, dass die Operation an der Augenbraue links und die Anpassungsstörung zwar neue Fakten seien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine längere beziehungsweise erhebliche Arbeitsunfähigkeit bedingen würden, so dass sich keine neue Situation ergebe. Die weiteren Gründe seien invaliditätsfremd. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprache einer ganzen Rente von Oktober 2014 bis September 2015 ist vorliegend unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2) und ergibt sich aus den Akten, weshalb die Berichte, die zwischen Dezember 2013 und Juli 2015 (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.1-3.7) erstellt wurden, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von untergeordneter Bedeutung sind. Ferner ist den Akten zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer die bisherigen Hilfstätigkeiten auf dem Bau beziehungsweise im Gartenbau nicht mehr zumutbar sind. Dies ist ebenfalls unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1, E. 2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt damit, ob sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers per Oktober 2015 dahingehend verbessert hat, dass ihm eine angepasste Tätigkeit zumutbar ist, die eine Aufhebung der ganzen Rente rechtfertigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte dem Beschwerdeführer am 19. Oktober 2015 eine seit dem 1. Oktober 2015 bestehende 100%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste, sehr leichte, körperlich nicht belastende Tätigkeiten (vorstehend E. 3.9). Auch med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war im September 2016 der Ansicht, dem Beschwerdeführer sei eine angepasste, körperlich weniger anstrengende Tätigkeit unter Umständen vollschichtig möglich (vorstehend E. 3.18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer am 5. Oktober 2015 beim RAV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Arbeitslosenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als ganzar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los angemeldet hat und seit Oktober 2015 eine Stelle als Reiniger bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise Hauswart suchte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 15. März 2016, Urk. 7/61 S. 1, S. 3 oben; vgl. auch Urk. 7/67 S. 5 Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf diese Unterlagen kam die Beschwerdegegnerin zum Schluss, dem Beschwerdeführer sei ab Oktober 2015 eine körperlich leichte Tätigkeit zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar (vgl. vorstehend E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschätzung stimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überein. War er im Dezember 2015 noch der Ansicht, die Behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung durch die Knieschmerzen sei nicht gross, weshalb es längerfristig schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig sein dürfte, eine Arbeitsunfähigkeit als Folge der Knieproblematik zu begründen (vorstehend E. 3.12), legte er im Juli 2016 dar, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aus rheumatologischer Sicht gesund und voll arbeitsfähig (vorstehen E. 3.16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Oktober 2015 sind keine Angaben zur Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen (vorstehend E. 3.10). Das Gleiche gilt für das Schreiben einer Mitarbeiterin des Sekretariats des Herzzentrums des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom August 2016 (vorstehend E. 3.17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer legte zwar korrekt dar, dass med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Bericht vom Mai 2016 (vorstehend E. 3.14) festgehalten hätten, seine Arbeitsfähigkeit sei nach wie vor limitiert (vgl. vorstehend E. 2.1; Urk. 1). Die beiden Ärzte äusserten sich jedoch nur zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten, äusserst fordernden Arbeit auf dem Bau. Angaben zu einer angepassten Tätigkeit machten sie hingegen nicht, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Bericht zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht herangezogen werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der vom Beschwerdeführer genannten weiteren Operation im Mai 2016 (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.2) handelt es sich um eine Operation an der linken tiefsteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Augenbraue, die im Rahmen der Einlage des Bypasses aufgetreten ist (vorstehend E. 3.15). Diese Operation erfolgte aus kosmetischen Gründen, fühlte sich doch der Beschwerdeführer durch die kosmetischen Folgen der Stirnast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche gestört (vorstehend E. 3.10, E. 3.11, E. 3.14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist denn auch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit infolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieser Operation dokumentiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legten im November 2015 – wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführte (vgl. vorstehend E. 2.2) – dar, dass die neuropsychologische Untersuchung gezeigt habe, dass der Beschwerdeführer kognitive Defizite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Jedoch seien diese am ehesten im Rahmen der Schmerzsymptomatik (Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen) zu interpretieren (vorstehend E. 3.11). Die beiden Ärzte legten hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen nicht näher dar, ob und in welchem Ausmass sich die kognitiven Defizite auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken würden. Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kamen im Mai 2016 sodann zum Schluss, dass sich anamnestisch kein Hinweis auf neue fokal neurologische Defizite ergebe (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.14). Ausserdem legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Oktober 2016 dar, dass sich die neurologischen Defizite postoperativ komplett zurückgebildet hätten (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.20). Der diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers erweist sich deshalb als unbegründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist – der Beschwerdegegnerin folgend (vorstehend E. 2.1; vgl. Urk. 2 S. 4 oben) – der medizinische Sachverhalt in somatischer Hinsicht dahingehend als erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Hilfstätigkeiten auf dem Bau beziehungsweise im Gartenbau nicht mehr möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine angepasste, sehr leichte, körperlich nicht belastende Tätigkeit ist ihm jedoch zu 100 % zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sollte sich der somatische Zustand des Beschwerdeführers in der Zwischenzeit beziehungsweise nach Verfügungserlass verschlechtert haben, hätte er der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin neue begründete Berichte einzureichen, die dann im Rahmen einer Neuanmeldung zu prüfen wären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer Hinsicht stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Oktober 2016 die Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reaktion (ICD-10 F43.21) mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daraus folgenden Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit (vorsteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd E. 3.20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend ist zu prüfen, ob sich die Anpassungsstörung mit längerer de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Reaktion auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt. Dr. N.___ legte in seinem Bericht dar, dass sich der Beschwerdeführer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlauf des Jahres 2015 zunehmend depressiv und ohne Perspektive gefühlt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe sich durch den Bypass verunsichert gefühlt und insbesondere Angst gehabt, den Kopf anzuschlagen. Er habe sich anders als sonst gefühlt, weniger leistungsfähig und kompetent. So sei der Beschwerdeführer in seinem Konzentrationsvermögen sowie in seiner Anpassungsfähigkeit leicht eingeschränkt und nur noch mittelmässig belastbar (Urk. 7/109 Ziff. 1.4, Ziff. 2). Zudem führte Dr. N.___ aus, dass im Dezember 2015 eine antidepressive medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentöse Therapie mit Cipralex begonnen und im Januar 2016 erhöht worden sei. Dies habe eine vorübergehende Besserung der depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik gebracht. Im August 2016 sei das Cipralex wieder beendet worden (Ziff. 1.4). Im Oktober 2016 habe er nur noch das Anxiolytikum Lexotanil sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Antidepressivum Surmontil Tropfen zum Schlafen eingenommen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> empfahl eine Weiterführung der ambulanten psychiatrischen Behandlung (Ziff. 1.5). Von einem Behandlungs- und Eingliederungserfolg beziehungsweise einer -resistenz kann demnach keine Rede sein. Zudem bestehen keine weiteren psychischen Komorbiditäten. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ist festzuhalten, dass der seit über 10 Jahren geschiedene Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit seiner neuen Partnerin zusammenlebt, die ihn finanziell unterstützt. Seine Tochter lebt in Portugal (Urk. 7/109 Ziff. 1.4; vgl. Urk. 7/61 S. 4 Mitte; Urk. 7/67 S. 1 Mitte). Er scheint somit über persönliche und soziale Ress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ourcen zu verfügen. In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sich der Beschwerdeführer nach Ablauf der Leistungsdauer der Krankentaggeldversicherung im Oktober 2015 beim RAV und der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenkasse als Ganzzeitarbeitsloser anmeldete und in der Folge eine Anstellung in einer adaptierten Tätigkeit suchte (vorstehend E. 4.2; vgl. Urk. 7/109 Ziff. 1.4), kann nicht von einer Einschränkung des Aktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus in allen Lebensbereichen ausgegangen werden. Schliesslich nimmt der Beschwerdeführer zwar einmal pro Monat an psychotherapeutischen Gesprächen mit seinem behandelnden Psychiater teil (Urk. 7/109 Ziff. 1.5), jedoch kann aufgrund der niedrig dosierten medikamentösen Therapie nicht von einem ausgewiesenen Leidensdruck ausgegangen werden. Schliesslich machte auch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer selber keine Einschränkungen der Leistungsfähigkeit in psychischer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht geltend (vgl. Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt, dass zumindest zum Verfügungszeitpunkt, mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit aus psychiatrischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht kein langandauernder invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render Gesundheitsschaden vorlag, der eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somatischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen aufgrund eines Einkommensvergleiches vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer gemäss Arbeitgeberbericht seines letzten Arbeitgebers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei welchem er von Mai bis Oktober 2013 als Hilfsarbeiter im Gartenbau tätig war, ein unregelmässiges Einkommen erzielte (Urk. 7/11/1-6; Urk. 7/11/7-8) und die Berufsangabe ungenau war (gemäss Arbeitgeber Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter im Gartenbau, gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Akten Bauarbeiter), zog die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin – bei der Festlegung des Invaliditätsgrades für den Zeitpunkt des Rentenbeginns im Oktober 2014 – zur Ermittlung des Valideneinkommens den standardisierten Durchschnittslohn für Hilfsarbeitskräfte im privaten und öffentlichen Sektor gemäss LSE 2012 heran (Urk. 2 S. 3 unten). Dies ist nicht zu beanstanden und wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert bestritten (vgl. Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin errechnete unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit ein Valideneinkommen von Fr. 67'212.-- für das Jahr 2014 (Urk. 2 S. 3 unten; vgl. Urk. 7/65 S. 1). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnindex 1993-2016, Tabelle T1.93, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert ein Valideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'481.-- für das Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer kann seine bisherigen Hilfstätigkeiten auf dem Bau beziehungsweise im Gartenbau nicht mehr ausüben; eine angepasste, sehr leichte, körperlich nicht belastende Tätigkeit ist ihm jedoch zu 100 % zumutbar (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.7). Zur Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfertigt es sich deshalb, auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 5‘312.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabellengruppe TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/Arbeitskosten, Lohnniveau - Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), mithin Fr. 63‘744.-- pro Jahr. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % (vorstehend E. 5.3) sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.ad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">min.ch,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit) ergibt dies ein Invalideneinkommen von rund Fr. 66’719.-- (Fr. 63‘744.-- x 1.004 x 1.007 : 40 x 41.7) für das Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. Der von der Beschwerdegegnerin gewährte leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Abzug von 10 % infolge des Umstands, dass dem Beschwerdeführer keine körperlich schweren Arbeiten mehr zumutbar sind (Urk. 2 S. 4 oben; vgl. Urk. 7/65 S. 2), ist nicht zu beanstanden und wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert bestritten (vgl. Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 60'047.-- (Fr. 66'719.-- x 0.9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 67'481.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 60'047.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 7’434.-- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 11 %. Somit hat der Beschwerdeführer ab dem Zeitpunkt, in welchem ihm eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist, keinen Anspruch mehr auf eine Rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV ist die per Oktober 2015 eingetretene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.7) – entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 4 oben) – erst zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauert hat (vgl. vorstehend E. 1.4). Folglich hat der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2014 bis am 31. Dezember 2015 Anspruch auf eine ganze Rente und ab dem 1. Januar 2016 keinen Rentenanspruch mehr. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat die Beschwerdegegnerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganze Rente des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers zu Unrecht bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum 30. September 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befristet, weshalb die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> teilweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gutzuheissen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seiner Beschwerde vom 30. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 ersuchte der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um Gewährung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege ist nicht voraussetzungslos und insoweit subsidiär, als die Pflicht des Staates, der mittellosen Partei für einen nicht aussichtslosen Prozess die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, nur dann zum Tragen kommt, wenn keine Drittpersonen für die Prozessfinanzierung aufkommen. Werden die Kosten durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsschutzversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> getragen, fehlt die Bedürftigkeit (Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2016 vom 5. April 2016 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer eine Unterstützungsbestätigung der Stadt Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 3/1) eingereicht hatte, aus welcher nicht hervorgeht, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, wurde ihm mit Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 4) eine Frist von 30 Tagen angesetzt, um zu erklären, ob er über eine Rechtsschutzversicherung verfüge, und bei bestehender Versicherung anzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, aus welchem Grund eine Kostenübernahme abgelehnt worden sei. Da der Beschwerdeführer innert Frist keine Auskunft betreffend Rechtsschutzversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung gab, wurde ihm mit Verfügung vom 7. Juni 2017 (Urk. 8) eine nochmalige, nicht erstreckbare Frist von 20 Tagen angesetzt, um betreffend Rechtsschutzver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung Auskunft zu geben. Er wurde darauf hingewiesen, dass bei fehlender Erklärung davon ausgegangen werde, dass eine Rechtsschutzversicherung allfällige Vertretungs- und Gerichtskosten decke. Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist nicht vernehmen, weshalb davon auszugehen ist, dass eine Rechtsschutzversicherung allfällige Vertretungs- und Gerichtskosten deckt. Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung nicht stattgegeben werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf Fr. 800.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten sind ausgangsgemäss zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n dem Beschwerdeführer und zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 13. Dezember 2016 dahingehend abgeän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dert, dass der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2014 bis 31. Dezember 2015 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Ab dem 1. Januar 2016 besteht kein Rentenanspruch mehr.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln so</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wie der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzah</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">lungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>