<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p><p></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00297</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 20. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">O.___</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1951 geborene X.___ war seit dem 1. Februar 2015 als Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalberater für die Y.___ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er am 26. Januar 2016 mit geschultertem Sousafon im Dunkeln über einen hervorstehenden Schachtdeckel stolperte und auf die Rundsteine einer Wassersickergrube fiel (Bagatellunfallmeldung vom 29. Januar 2016, Urk. 8/1). Die Erstbehandlung fand am 29. Januar 2016 bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, statt, welcher in seinem Bericht vom 14. Juni 2016 eine Sup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raspinatussehnen-Ruptur, eine Bizeps-Instabilität und eine AC-Arthrose Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter rechts diagnostizierte (Urk. 8/16). Mit Verfügung vom 22. Juli 2016 stellte die Suva die Versicherungsleistungen (Heilkosten und Taggeld) per 31. Mai 2016 ein und hielt fest, dass die aktuell noch bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien (Urk. 8/35). Die hiergegen am 14. September 2016 erhobene Einsprache (Urk. 8/40) wies die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Dezember 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 28. Dezember 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Dezember 2016 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und es seien dem Beschwerdeführer über den 31. Mai 2016 hinaus die gesetzlichen UVG-Leistungen zu erbringen. Eventualiter seien weitere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vorzunehmen bzw. die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. März 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-50 und Urk. 9). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replik vom 7. April 2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin schloss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duplicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederum auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 16 unter Beilage der chirurgischen Beurteilung vom 12. Mai 2017, Urk. 17), was dem Beschwerdeführer am 24. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen dafür, dass unbestritten sei, dass der Beschwerdeführer am 26. Januar 2016 einen Unfall erlitten habe. Allerdings bleibe der Unfallhergang unklar. Gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, vom 19. Juli 2017 sei davon auszugehen, dass der Unfallmecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nismus nicht geeignet gewesen sei, eine Supraspinatussehne zu zerreissen und im MRI sowie bei der Operation hätten sich deutliche, degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Schulterbereich gezeigt. Damit sei nicht überwiegend wahrscheinlich von einer unfallbedingten Schädigung auszugehen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer führte demgegenüber zur Begründung der Beschwerde aus, dass er nicht direkt auf die rechte Schulter gestürzt sei. Er habe den Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergang stets korrekt geschildert und dieser entspreche auch den Schilderungen von zwei Personen, die den Unfall beobachtet hätten. Ausgehend davon sei Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie spez. Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie, zum Schluss gekommen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Läsion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 26. Januar 2016 zurückzuführen sei. Der Status quo sine sei am 31. Mai 2016 nicht erreicht gewesen (Urk. 1 und Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 6. März 2017 und der Duplik vom 22. Mai 2017 ergänzte die Beschwerdegegnerin, dass Dr. B.___ von einem Sturz nach vorne ausgehe, die beiden Zeugen allerdings geltend machten, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei seitwärts auf die rechte Seite gefallen. In den weiteren externen Berichten wurde ebenfalls von ganz unterschiedlichen Unfallhergängen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Damit bleibe der Unfallhergang unklar. Allerdings könne dies ohnehin offen bleiben, da Dr. Z.___ anlässlich der Erstbehandlung drei Tage später eine freie Beweglichkeit des Schultergelenkes notiert habe. Hätte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer aber bei dem Ereignis vom 26. Januar 2016 eine ausgedehnte trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Zerreissung der Supraspinatussehne erlitten, so wären zeitnah starke Schulterschmerzen und insbesondere eine nahezu vollständige Aufhebung der aktiven Beweglichkeit der Schulter zu erwarten gewesen. Der Bericht über die Erstbehandlung habe Dr. B.___ nicht vorgelegen, so dass nicht darauf abgestellt werden könne (Urk. 7 und Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. Januar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiebei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 14. Juni 2016 notierte Dr. Z.___, dass die Erstbehandlung am 29. Januar 2016 stattgefunden habe. Die Schulter rechts sei frei beweglich gewesen, Abduktion und Anteversion seien endphasig schmerzhaft, die lange Bizepssehne sei ebenfalls schmerzhaft. Es bestehe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">painful</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Test falle schmerzhaft und kraftvermindert aus. Die Innen- und Aussenrotation sei schmerzhaft eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ diagnostizierte eine Supraspinatussehnen-Ruptur, eine Bizeps-Insta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität und eine AC-Arthrose der rechten Schulter (Urk. 8/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte am 26. April 2016 eine Sonographie der Schulter durch. Er notierte dabei eine sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">totale bis totale Ruptur der rechten Supraspinatussehne mit Begleitbursitis sowie degenerative Veränderungen in der linken Supraspinatussehne. Eine leichte Omarthrose liege beidseits vor (Urk. 8/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Leitender Arzt Orthopädie der E.___, führte in seinem Bericht vom 6. Juni 2016 aus (Urk. 8/6), dass der Beschwerdeführer ohne vorbestehende Beschwerden am 26. Januar 2016 auf die rechte Seite gestürzt sei mit sofortigen Schulterschmerzen rechts. Zusätzlich habe er sich Rippen-Frakturen und eine Wirbelsäulen-Kontusion zugezogen. Von Seiten der Wirbelsäule und der Rippen bestehe eine gute Heilung. Verblieben sei ein star</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ker belastungsabhängiger Schmerz im Bereich der rechten Schulter, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere rotationsabhängig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ diagnostizierte eine schmerzhafte Supraspinatussehnen-Ruptur rechts mit Instabilität der langen Bizepssehne und aktivierter AC-Arthrose. In Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht der erheblichen Beschwerden empfehle er die arthroskopische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschetten-Rekonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Bizeps-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subpectoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einer AC-Gelenksresektion, womit der Beschwerdeführer einverstanden sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte in seiner Beurteilung vom 17. Juni 2016 aus, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 26. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestolpert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direkt auf seine rechte Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefallen sei. Dieser Unfallhergang sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per se nicht geeignet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu zerreissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eder das MRI noch die Sonografie der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe frische, trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch bedingte Schäden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der Unfallh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergang sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht geeignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, wie oben ausführlich beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu zerreissen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Status quo sine sei somit am 31. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 nach der Schulterprellung wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen, die dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus anhaltenden Beschwerden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit Folgen der degenerativen Veränderungen wie im MRI und in der Sonografie ausführlich beschrieben und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Folge des Anpralltraumas (Urk. 8/19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2016 zum Bericht von Dr. A.___ aus, dass der Beschwerdeführer vor dem erwähnten Ereignis keinerlei Schmerzen im Bereich der rechten Schulter gehabt habe. Der Sturz-Mechanis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus sei insgesamt unklar. Der Beschwerdeführer sei mit einem schweren Sousa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phon nach hinten gefallen und dann auf die rechte Seite, wobei es mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit zu einer Abstützbewegung gekommen sei, was dann letztendlich zu einer Krafteinwirkung auf den ausgestreckten Arm geführt habe, allenfalls auch noch mit einer Rotationskomponente. Dass es sich um eine erhebliche Krafteinwirkung gehandelt habe zeige auch, dass sich der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer beim Sturz Rippen-Frakturen rechts und eine Wirbelsäulen-Kontusion zugezogen habe. Seit dem Ereignis bestünden auch klare Brücken-Symptome, welche zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Ruptur passten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren sei auch nicht korrekt, dass keine Zeichen einer frischen traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Läsion im MRI vorlägen. Es sei in der Literatur klar dargelegt, dass die Absenz eines Ödems im Tuberculum majus bei einer Supraspinatussehnen-Ruptur nicht gegen eine unfallbedingte Schädigung spreche. Die Ruptur-Mor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phologie sei im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-distalen Supraspinatussehnen-Bereich liegend mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlung in das laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies sei eine Morphologie, die typischerweise bei unfallbedingten Schädigungen vorkomme. Es zeigten sich zudem keinerlei Hinweise auf eine vorbestehende relevante Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem zeigten sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-distalen Tuberculum majus noch kleine Sehnen-Reste, was typische Zeichen einer traumatischen Ruptur seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bestehe ein Unfallmechanismus, der sehr wohl für eine trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Ruptur geeignet sei und es bestünden in der Anamnese und im MRI keine Hinweise für eine vorbestehende Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die traumatische Genese müsse als überwiegend wahrscheinlich ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (Urk. 8/27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nahm am 19. Juli 2016 erneut eine Beurteilung vor und führte ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zend aus, dass bei einem direkten Anprall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein adäquates Knochenmarksig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nal zu sehen sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müsste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einer starken Zugbelastung, insbesondere nach kranial dorsal, die zu einer Zerreiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Supraspinatussehne führe, mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e selbstverständlich kein Kno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenmarksi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnal im MRI erscheinen. Dies sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber nicht der Fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen eine akute Traumatisierung spreche im Übrigen der von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 erhobene Befund, da bei einem frischen Sehnenabriss, was doch einer massiven Traumatisierung entspreche, nicht von einer frei bewegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen rechten Schulter gesprochen werden könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, es bestehe keine Muskelatrophie oder eine fettige Infiltration. Im MRI zeige sich eine absolut unauffällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Supraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne ohne irgendwelche Zeichen einer Verfettung. Diesbezüglich sei anzumerken, dass es zu einer Verfettung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutaillier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad I circa ein Jahr nach einer Rissbildung benötige. Ebenso sei eine Dehiszenz von zirka </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cm erst nach einem halben bis einem Jahr sichtbar. Dies spreche aber nicht für eine trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Ruptur, das heisse lediglich das Fehlen einer Muskelverfettung oder einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sehnendehiszenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genüge nicht dem geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zur Annahme eines frischen Sehnenrisses. Ausserdem bestätige der Orthopäde, dass ein ventraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akromionsporn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei der Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion gezeigt habe. Das MRI habe zusätzlich eine AC-Gelenksarthrose sowie einen Knorpelverlust am Humeruskopf gezeigt. Die Bizepssehne sei ausgedünnt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendinopathisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert gewesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei der Unfallmechanismus nicht geeignet, eine Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehne zu zerreissen und im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI sowie bei der Operation hätten sich deutliche, degenerative Veränderungen im Schulterbereich gezeigt. Somit sei nicht mit dem geforderten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von einer unfallbedingten Schädigung auszugehen. Wesentlich wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlicher handle es sich hier um degenerative Veränderungen im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich der Supraspinatussehne (Urk. 8/33).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. November 2016 erstattete Dr. med. B.___, Facharzt für orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dische Chirurgie spez. Schulterchirurgie, sein Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers (Urk. 8/44/4 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein wesentlicher Faktor zur Beurteilung der Unfallk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausalität des vorliegenden Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hergang des Unfalls. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich jedoch nicht im Detail an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sturz erinnern. Somit bleibe der Sturzmechanism</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us ungeklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von einem Sturz direkt auf die rechte Schulter aus. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem umhängenden, z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irka 25kg schweren Sousaphon ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stürzt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eim vorwärts L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufen gestolpert und nach vorne gestürzt. Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i einem normalen Reflexmuster we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er zum Abfangen des Sturzes die Arme nach vorne gestreckt haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um den Sturz abzufangen. Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eher adipös konstituiert mit einem Körpergewi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cht von zirka 100kg. Hinzu komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei dem Sturz das Gewicht des Sousaphons von zirka 25kg. Der Sturz an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich führe bei der zu Boden ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Masse von mindestens 125kg zu einem ausgeprägten, traumatischen Ereignis. Der Sturz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwartungsgemäss nicht abgefangen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können, sondern er sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das um den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumpf gehängte Sousaphon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gefallen, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er sich Kontusionen der Rippe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n 6-8 rechts zuzog. Dies spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für ein Nachgeben des abstützenden rechten Armes mit möglicher Torsion n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach hinten und innen, was biome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotator</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Defekt erklären kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Fall liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein klar definiertes Ereigni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s vor, der Sturzmechanismus sei jedoch unklar. Der Beschwerdeführer habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor dem Unfallereignis keine Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terbeschwerden auf der rechten Seite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt. Die Schulterschmerzen stü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nden in enger zeitlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Korrelation zu dem Sturz, seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber bei stärkeren Thorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach Rippenkontusion und LWS-Kont</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usion jedoch vernachlässigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Fragestellung zum Erscheinungsbild der Sehnenläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ion zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Ruptur einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iegend vorne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lokalisierten Defekt, es bestehe eine Läsion des Intervalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen Supraspinatus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">capul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> präoperativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch das MRI gut dargestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein transmuraler Riss ohne Atrophie der zugehörigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatusmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden. Die Sehne habe keine ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Retraktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Literatur spreche am ehesten eine Atrophie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Muskulatur für eine degenerativ bedingte Läsion der Sehne, welche im Falle des Beschwerdeführers nicht vorhanden sei, was w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iederum für eine traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Genese des Schadens spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Frage d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er geeigneten Einwirkung scheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der oben aufgeführte Sturzmecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nismus am plausibelsten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies führe zu einer hef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen passiven Bewegung des Armes nach hinten und innen bzw. zur Seite und aussen, was biomechanisch eine traumatische Ruptur der Supraspinatussehne erklären könne.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit dem Unfallereignis am 26. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> persistie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Schmerzsymptome in der rechten Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, also Brücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptome, welche hauptsächlich bei Belastungen wie Schwimmen oder Arbeitsbelastungen mit Gewichten auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten seien. Diese seien bei zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor symptomloser rechter Schulter ohne das Unfallereignis nicht erklärbar und wären kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis mitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elfristig nicht zu erwarten gewesen. Somit sei der Status q</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uo sine am 31.05.2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erreicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichkeit ein k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausaler Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 26.01.2016.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___, Facharzt für Chirurgie, und Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, führten in ihrer von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin eingeholten orthopädischen Stellungnahme vom 10. Februar 2017 aus, dass zum Unfallhergang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">widersprüchliche Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> existierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Verletzungsmusters erscheine eine direkte Kont</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usion der Schulter wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nlich. Ein direkter Anprall gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht geeignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine traumatische Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verursachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die zeitnah zu dem Unfaller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignis dokumentierte freie Beweglichkeit des Schultergelenkes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz dazu, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei dem Ereignis vom 26.01.2016 eine traumatische Zerreissung der Supraspinatussehne erlitten ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nglich nur geringen Schultersch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merzen und die Zunahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Verlauf stünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer frischen traumatischen Verletzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Befund der sonographischen Untersuchung vom 26.04.2016 und dem Befund der kernspintomographische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Untersuchung vom 31.05.2016 wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden Zeichen eines fortgeschrittenen Verschleissleidens der rechten Schulter doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Altersgruppe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers käm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Zusammenhangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trennungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die klinisch nicht manifest seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bereits häufig vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusammenhangstrennungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es rechten Schulter-ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht Folge des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26.01.201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Eine Unfallkausalität sei nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben (Urk. 9 S. 12 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ äusserte sich am 30. März 2017 zuhanden des Beschwerdeführers über die orthopädische Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ und Dr. G.___. Er führte aus, dass die dokumentierten Befunde - auch ohne Berücksichtigung des Unfallmechanismus - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für die Unfallkau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salität des Gesundheitsschadens sprechen. Insbesondere habe Dr. Z.___ entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen den Angaben von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ und Dr. G.___ nicht eine schmerzfreie Beweglichkeit der rechten Schulter dokumentiert und keinen Kraftverlust erwähnt, sondern festgehalten, dass ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">painful</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine endphasige Schmerzhaftigkeit bei Flexion und Abduktion bestehe und dass ein positiver, schmerzhafter und kraftverminderter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test bestehe (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ nahm am 12. Mai 2017 erneut Stellung zur Argumentation von Dr. B.___ und legte dar, dass dessen Argumentation nicht überzeuge. Es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die mit der MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Mai 2016 dokumentierten Veränderungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter kausal durch das Ereignis vom 26. Januar 2016 verursacht worden seien (Urk. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und aufgrund der medizinischen Akten plausibel ist, dass die Prel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Schulter per 31. Mai 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit abgeheilt ist bzw. diesbezüglich der Status quo sine erreicht ist. Zu prüfen bleibt, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit unfallkausal oder degenerativ bedingt ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer am 26. Januar 2016 auf dem Weg nach Hause mit geschultertem Sousaphon gestürzt ist. Unklar bleibt allerdings, wie sich das Ereignis genau zugetragen hat: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Bagatellunfallmeldung sowie im Bericht von Dr. Z.___ wurde angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über einen hervorstehenden Schachtdeckel gestolpert und auf die Rundsteine der Wassersickergrube gefallen sei (Urk. 8/1; Urk. 8/16). Dr. D.___ notierte in seinem Bericht vom 6. Juni 2016, dass der Beschwerdeführer beim Sturz auf die rechte Seite gefallen sei und danach sofortige Schulterschmerzen verspürt habe (Urk. 8/6). Entsprechend ging Dr. A.___ in seiner Beurteilung vom 17. Juni 2016 davon aus, dass der Beschwerdeführer gestolpert und direkt auf die rechte Schulter gefallen sei - ein solcher Unfallhergang sei nicht geeignet, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu zerreissen (Urk. 8/19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ nahm am 23. Juni 2016 Stellung und führte aus, dass der Sturzmecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nismus unklar sei und der Beschwerdeführer mit einem schweren Sousafon nach hinten und dann auf die rechte Seite gefallen sei, wobei es mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit zu einer Abstützbewegung gekommen sei, was dann letztendlich zu einer Krafteinwirkung auf den ausgestreckten Arm geführt habe, allenfalls auch noch mit einer Rotations-Komponente. Dieser Unfallmechanis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mus sei sehr wohl geeignet, eine traumatische Ruptur hervorzurufen (Urk. 8/27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ konstatierte, dass der Sturzmechanismus nicht im Detail wiederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben werden könne. Der Beschwerdeführer sei beim vorwärts Laufen gestolpert und nach vorne gestürzt. Bei einem normalen Reflexmuster werde er zum Abfangen des Sturzes die Arme nach vorne gestreckt haben, um den Sturz abzufangen. Bei einem Körpergewicht von ca. 100 kg und einem Gewicht des Sousafons von ca. 25 kg habe die zu Boden gehende Masse von mindestens 125 kg zu einem ausgeprägten, traumatischen Ereignis geführt. Der Sturz habe nicht abgefangen werden können, sondern er sei mit dem rechten Thorax auf das um den Rumpf gehängte Sousafon geprallt. Dies spreche für ein Nachgeben des abstützenden rechten Armes mit möglicher Torsion nach hinten und innen, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">biomechanisch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Defekt erklären könne (Urk. 8/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Beschwerdeverfahren eingereichte ausführliche Schilderung des Ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses durch die zwei direkt hinter dem Beschwerdeführer gehenden Musikkollegen stellt sich folgendermassen dar (Urk. 3/3): Der Beschwerdeführer sei mit geschultertem Sousafon aus dem Probelokal gegangen. Nachdem er ca. 5 m gegangen sei, sei er über einen hervorstehenden Schachtdeckel nach vorne gestolpert und nach zwei vergebens gemachten Ausfallschritten sei er mit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestreckten Armen seitwärts auf die rechte Seite gefallen und heftig in die Rabatte auf die Rundsteine aufgeschlagen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt damit unklar, wie der Beschwerdeführer genau gestürzt ist, womit sich nicht abschliessend beurteilen lässt, ob der Sturz über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt geeignet war, eine Läsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verursachen. Infolge des unklaren Ablaufes des Sturzereignisses und der damit nicht erstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tauglichkeit zur Verursachung der Verletzung lässt sich die Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehnen-Ruptur nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallkausal beurteilen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass - entgegen den Ausführungen von Dr. D.___ vom 23. Juni 2016 und Dr. B.___ (vgl. E. 3.3, E. 3.5, E. 3.7 und E. 3.9) - auch die nach dem Unfallereignis erhobenen klinischen und bildgebenden Befunde gestützt auf die schlüssigen und nachvollziehbaren Ausführungen von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ und Dr. G.___ nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine unfallkausale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ruptur schliessen lassen. Sie führten dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich am 10. Februar 2017 folgendes aus: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hätte der Beschwerdeführer am 26. Januar 2016 eine ausgedehnte traumatische Zerreissung der Supraspinatussehne erlitten, so wären zeitnah zu dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ereignis starke Schulterschmerzen und insbesondere eine nahezu vollständige Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Beweglichkeit der Schulter zu erwarten gewesen - Dr. Z.___ habe dies allerdings nicht beschrieben. Er habe einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">painful</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einen schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test dokumentiert, was aber nicht auf eine frische Verletzung der Supraspinatussehne hindeute, sondern Zeichen einer nicht unfallabhängigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Symptomatik sei (Urk. 9 S. 7). Dafür spreche auch, dass Dr. B.___ angebe, dass die Schulterschmerzen initial nicht im Vordergrund gestanden hätten und erst im März 2016 sei es beim Schwimmen und Oberkör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pertraining zu vermehrten Schulterschmerzen gekommen. Zunehmende Schmerzen im Verlauf seien keine Zeichen einer frischen Verletzung sondern wiesen eher auf ein Verschleissleiden hin. Nach einer traumatischen Zerreissung der Supraspinatussehne wäre der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen, die Dachziegel an seinem Ferienhaus auszuwechseln, wie er dies Dr. B.___ geschildert habe (Urk. 9 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu käme, dass Dr. C.___ neben einem leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humeruskopfhochstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch beschreibe, dass kaum noch Sehnengewebe des Supraspinatus rechts erkennbar sei und eine Retraktion der Sehne bestehe. Mit dem Befund der MRI-Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 31. Mai 2016 werde zusätzlich eine fettige Degeneration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torenmanschetten-Muskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad 1 beschrieben. Nach einer Zusammenhangstrennung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> komme es aber erst nach einer erheblichen zeitlichen Verzögerung zu einem Höhertreten des Humerus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kopfes. Dieser Befund lasse somit auf einen länger zurückliegenden Schaden schliessen und könne durch ein Ereignis, welches erst 3 Monate zurückliege, nicht erklärt werden. Auch zu einer weiten Retraktion der Sehne und zu einer fettigen Degeneration des Muskels komme es erst nach einer erheblichen zeitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verzögerung. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">musculotendinöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Retraktion gelte als das bedeutendste pathophysiologische Zeichen einer lange bestehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhangstrennung - womit auch dieser Befund nicht auf das Ereignis vom 26. Januar 2016 zurückgeführt werden könne (Urk. 9 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren beschreibe Dr. C.___ degenerative Veränderungen auch der linken Supraspinatussehne, welche allerdings am 26. Januar 2016 nicht verletzt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Dies sei ebenfalls ein starkes Indiz für eine Vorschädigung der betroffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Seite (Urk. 9 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht aller medizinischen Dokumente sei überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerden des Beschwerdeführers im Bereich der rechten Schulter denen entsprochen hätten, welche nach einer Prellung zu erwarten seien (end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig schmerzhaft eingeschränkte Funktion bei ansonsten freier Funktion der Schulter, Urk. 17 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch das Argument von Dr. B.___ und Dr. D.___, dass der Beschwerdeführer vor dem Ereignis am 26. Januar 2016 beschwerdefrei gewesen sei zur Begründung der Unfallkausa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lität nicht ausreicht (vgl. Urk. 8/27; Urk. 8/44/5): Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Argumentation nach der Formel „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nach diesem aufgetreten ist,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hänge nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ht zu genügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist gestützt auf die ausführlichen und schlüssigen Beurteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ und Dr. G.___ (Urk. 9 und Urk. 17), welche sich mit den übrigen kreisärztlichen Einschätzungen decken (Urk. 8/19), festzuhalten, dass die Zusammenhangstrennungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des rechten Schultergelenkes unter Berücksichtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinischen und objektiven Befunde sowie des unklar gebliebenen Unfallhergangs nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit Folge des Ereignisses vom 26. Januar 2016 sind. Insbesondere legten sie auch nachvollziehbar dar, weshalb die Annahmen von Dr. D.___ und Dr. B.___, die Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei auf das Ereignis vom 26. Januar 2016 zurückzuführen, nicht überzeugen. Weitere Aufschlüsse sind von der Einholung eines Gerichtsgutachtens nicht zu erwarten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Leistungseinstellung der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30. Mai 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als rechtens, weshalb ein Anspruch des Beschwerdeführers auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere Leistungen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen Zeitpunkt hinaus zu verneinen ist. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>