<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AL.2002.00264</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQJ2K" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AL.2002.00264<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AL.2002.00264</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter</font> <p><font face="Times New Roman" size="3">Gerichtssekretärin Meier</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 27. März 2003 </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>M.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Abteilung Arbeitslosenversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Postfach, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) mit Verfügung vom 14. März 2002 M.___ infolge Nichtbefolgung von Weisungen des Regionalen Arbeitsvermittlungsamtes (RAV) für die Dauer von 22 Tagen ab 26. Januar 2002 in der Anspruchsberechtigung einstellte (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerdeschrift vom 25. März 2002 (Urk. 1) und deren Ergänzung vom 5. April 2002 (Urk. 7), in welcher die Aufhebung der Verfügung beantragt, sowie in die Beschwerdeantwort vom 16. April 2002 (Urk. 8) mit dem sinngemässen Antrag auf Abweisung der Beschwerde;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt, da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen muss, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG), wobei sie insbesondere verpflichtet ist, angemessene Umschulungs- und Weiterbildungskurse zu besuchen, die ihre Vermittlungsfähigkeit fördern (Abs. 3 lit. a),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen ist, wenn sie die Kontrollvorschriften oder die Weisungen des Arbeitsamtes nicht befolgt, namentlich eine ihr zugewiesene zumutbare Arbeit nicht annimmt, oder einen Kurs, zu dessen Besuch sie angewiesen worden ist, ohne entschuldbaren Grund nicht antritt oder abbricht (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich die Dauer der Einstellung nach dem Grad des Verschuldens bemisst und bei leichtem Verschulden ein bis 15 Tage, bei mittelschwerem Verschulden 16 bis 30 Tage und bei schwerem Verschulden 31 bis 60 Tage dauert (Art. 45 Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, AVIV);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass streitig und zu prüfen ist, ob und allenfalls wie lange der Beschwerdeführer in der Anspruchsberechtigung einzustellen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass ihm in der angefochtenen Verfügung vorgeworfen wird, durch sein Verhalten, die Wegweisung von dem Deutschkurs, zu dessen Besuch er vom zuständigen RAV angewiesen worden sei (vgl. Urk. 9/5), herbeigeführt und damit die arbeitsmarktliche Massnahme verhindert zu haben (Urk. 2 S. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass bei den Akten eine schriftliche Erklärung der Lehrerin besagten Kurses vom 26. Januar 2002 liegt, wonach sich der Beschwerdeführer ihr gegenüber wiederholt aufdringlich verhalten habe und manchmal alkoholisiert erschienen sei; er sich am 25. Januar 2002 in der Klasse auffällig benommen habe, den Unterricht dadurch gestört und, als sie ihn zur Rede gestellt habe, bestätigt habe, in der Pause Alkohol konsumiert zu haben (Urk. 9/6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer diese Vorwürfe bestreitet und eine Voreingenommenheit der Lehrerin gegen ihn geltend macht (Urk. 1, 3/1, 6a und 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die fragliche Lehrerin an einer Sanktionierung des Beschwerdeführers seitens der Arbeitslosenversicherung kein Interesse hat, weshalb ihre Glaubwürdigkeit nicht in Zweifel gezogen werden kann: ihre Ausführungen nicht nur glaubhaft erscheinen, sondern durch den Brief des Beschwerdeführers vom 3. April 2002 an sie (Urk. 6b) gerade unterstützt werden, zumal der Beschwerdeführer darin eine eindeutige verbale Aggressivität an den Tag legte und die Empfängerin einzuschüchtern versuchte, was den Rückschluss auf ein auffälliges und aufdringliches Verhalten des Beschwerdeführers zulässt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass deshalb gestützt auf die Erklärung der Lehrerin vom 26. Januar 2002 (Urk. 6b) davon auszugehen ist, dass die Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Klasse den Unterricht störte, weshalb er vom Kurs zu Recht weggewiesen worden ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich die Einstellung in der Anspruchsberechtigung unter diesen Umständen als rechtmässig erweist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das AWA mit der Festsetzung der Einstellungsdauer auf 22 Tage unter Annahme eines leichten Verschuldens den konkreten Umständen und den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers mehr als angemessen Rechnung getragen hat, weshalb sich die angefochtene Verfügung auch unter diesem Aspekt nicht beanstanden lässt;</font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt der Einzelrichter:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- M.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Arbeitslosenkasse der GBI, Zahlstelle Zürich Tellstrasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!cr09o6hm05omc9vib4wikp36p!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>