<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_300/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 31. Mai 2013 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Bundesrichterin Heine, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialhilfe Basel-Stadt, Klybeckstrasse 15, 4057 Basel, </div> <div class="para">vertreten durch das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt, Generalsekretariat, Rheinsprung 16-18, 4051 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügungen des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 18. und 26. März 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die gegen die verfahrensleitenden Verfügungen VD.2013.60 vom 18. und 26. März 2013 des Appellationsgerichts Basel-Stadt gerichtete Beschwerde vom 19. April 2013 des S.________, </div> <div class="para">in die Verfügung des Bundesgerichts vom 1. Mai 2013, mit welcher S.________ aufgefordert wurde, den festgestellten Mangel einer übermässig weitschweifig geschriebenen Beschwerdeschrift bis spätestens am 13. Mai 2013 zu beheben, andernfalls diese unbeachtlich bleibe, </div> <div class="para">in die am 13. Mai 2013 erfolgte Eingabe des S.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Rechtsschrift vom 13. Mai 2013 um Ausstand von Mitgliedern der I. sozialrechtlichen Abteilung ersucht, weil diese bereits in früheren, ihn betreffenden Verfahren oder an der Verfügung vom 1. Mai 2013 mitgewirkt haben, </div> <div class="para">dass ein Richter allein deshalb, weil er im Rahmen des laufenden Prozesses bereits an verfahrensleitenden Massnahmen mitgewirkt hat, genau so wenig als befangen abgelehnt werden kann wie wegen seines früheren Mitwirkens an anderen Bundesgerichtsurteilen, selbst wenn er sich gegen die Rechtsbegehren des Gesuchsstellers eingesetzt haben sollte (<span class="artref">Art. 34 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass vielmehr zusätzliche Ausschliessungsgründe vorgebracht und im Einzelnen begründet werden müssten, damit die Voraussetzungen für die Durchführung eines Ausstandsverfahrens nach <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/37" type="start"></artref>Art. 37 BGG</span><artref id="CH/173.110/36/2" type="end"></artref> gegeben sind, </div> <div class="para">dass andernfalls unter Mitwirkung der vom Ausstandsbegehren betroffenen Gerichtspersonen auf das von vornherein unzulässige Gesuch nicht einzutreten ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=13.05.2013&amp;to_date=01.06.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-IA-278%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page278">BGE 114 Ia 278</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=13.05.2013&amp;to_date=01.06.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-IB-301%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page301">105 Ib 301</a> E. 1c; Urteile 4A_707/2012 vom 29. April 2013; 8C_102/2011 vom 27. April 2011 E. 2.2; 2F_2/2007 vom 25. April 2007 E. 3.2), </div> <div class="para">dass, da der Beschwerdeführer über den Umstand des Mitwirkens der Richter an einem ihn betreffenden Entscheid hinaus keine Ausschliessungsgründe anruft, demzufolge auf das Ausstandsbegehren unter Mitwirkung der vom Gesuch Betroffenen nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass überaus weitschweifige Rechtsschriften gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/6" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/5" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/6" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/6" type="end"></artref> mit der Androhung zur Verbesserung zurückgewiesen werden können, die Rechtsschrift bleibe anderenfalls unbeachtet, </div> <div class="para">dass umfangreiche Ausführungen nicht per se mit verpönter Weitschweifigkeit gleichzustellen sind, </div> <div class="para">dass insbesondere die Darlegung komplizierter Sachverhalte und komplexer Rechtsverhältnisse unter Umständen ausführliche Erörterungen erfordert, </div> <div class="para">dass solches vorliegend aber nicht gegeben ist, dreht sich doch der Streit lediglich um die Frage, ob die Vorinstanz dem bei ihr angehobenen Rekurs betreffend die von der Sozialhilfebehörde verfügte Abgabe des Autokennzeichens die aufschiebende Wirkung verweigern durfte und sich dabei mit dem vom Beschwerdeführer dazu Vorgetragenen hinreichend auseinandergesetzt hat, </div> <div class="para">dass in den dem kantonalen Recht zurechenbaren Sozialhilfestreitigkeiten weiter zwar eine qualifizierte Begründungspflicht gilt (Art. 95 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), indessen auch in solchen Fällen eine Beschränkung auf das Wesentliche erwartet werden darf, </div> <div class="para">dass die Rechtsschrift vom 19. April 2013 statt dessen 44 A4-Seiten relativ kleiner Maschinenschrift mit engem Zeilenabstand umfasst, </div> <div class="para">dass demgegenüber der kantonale Entscheid, auf welche die Vorinstanz zur näheren Begründung verwiesen hat, knapp 10 Seiten umfasst, </div> <div class="para">dass in der fraglichen Rechtsschrift seitenweise vor Vorinstanz Vorgetragenes wortwörtlich wiederholt ist und in den übrigen Passagen oftmals in äusserst weitläufiger Art und Weise mit teilweise nur sehr bedingt nachvollziehbaren Argumenten alles nur irgendwie Mögliche und Unmögliche infrage gestellt wird, obwohl die Angelegenheit - wie bereits aufgezeigt - weder besonders komplex ist noch juristisch grosse Anforderungen stellen würde, auch wenn dies der Beschwerdeführer anders zu sehen scheint, </div> <div class="para">dass sie daher insgesamt als nicht mehr im tolerierbaren Rahmen nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 6 BGG</span> liegend zu betrachten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer deswegen zur Verbesserung der Rechtsschrift aufgefordert wurde, nachdem er in anderen Verfahren bereits verschiedentlich zur konziseren Beschwerdeführung angemahnt worden ist (s. Urteile 8C_929/2012 vom 19. November 2012 und 8C_132/2012 vom 9. März 2012; Verfügung 8C_642/2012 vom 7. September 2012), </div> <div class="para">dass er eine Verbesserung unterliess, statt dessen mit der Eingabe vom 13. Mai 2013 über vier A4-Seiten hinaus einlässlich erörterte, weshalb die erste Eingabe nicht überaus weitschweifig sei, </div> <div class="para">dass bezüglich des dabei vorgetragenen Einwands, nach Abholung der Verfügung vom 1. Mai 2013 bei der Post am 10. Mai 2013 habe lediglich noch eine kurze Zeit zur Beschwerdeverbesserung zur Verfügung gestanden, ihm entgegen zu halten ist, dass eine in einem Rechtsstreit stehende Person für eine zeitgerechte Inempfangnahme der an sie adressierten Gerichtspost selber in der Verantwortung steht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=13.05.2013&amp;to_date=01.06.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-225%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page225">BGE 138 III 225</a> E. 3.1 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass ihm abgesehen davon immer noch drei Tage zur Verfügung standen, in denen er die in Frage gestellte Rechtsschrift hätte verbessern können, </div> <div class="para">dass damit androhungsgemäss zu verfahren ist und dem Beschwerdeführer bei Ablehnung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflegewegen aussichtsloser Beschwerdeführung (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>) ausgangsgemäss die Kosten zu überbinden sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 31. Mai 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Leuzinger </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünvogel </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>