<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00195</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204817&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00195</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.02.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Unterschutzstellung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Inventarentlassung Restaurant "Nordbrücke" und Bahnhof Wipkingen<br/><br/>Gutachten: Eine allgemeine Verpflichtung, für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit das Gutachten einer Fachkommission einzuholen, besteht im Rechtsmittelverfahren nicht. Vorliegend drängt sich jedoch der Beizug eines Gutachtens auf, sind doch zwei Schutzobjekte betroffen, die jedes für sich historisch und baukünstlerisch fachkundig eingestuft werden müssen, die aber auch ein Ensemble bilden, das in sich und zu seiner baulichen Umgebung mannigfache siedlungs- und eisenbahngeschichtliche Bezüge aufweist (E. 4.1.1). Formell hat das Gutachten der kantonalen Denkmalpflegekommission die Bedeutung eines Amtsberichts. Inhaltlich kommt es jedoch auf Grund deren besonderen Fachkompetenz einem Gutachten gleich. Es kann nicht Sinn des Beizugs einer solchen sachkundigen Spezialbehörde sein, dass sich die rechtsanwendenden Behörden ohne triftige Gründe über die Feststellungen des Gutachtens zu den denkmalpflegerischen Qualitäten des Schutzobjekts hinwegsetzen (E. 4.1.2). <br/>Zeugeneigenschaft: Die Gutachten der kantonalen Denkmalpflegekommission kommen zum Schluss, dass Bahnhofsgebäude und Restaurant "Nordbrücke" sowohl in baukünstlerischer als auch in historischer und städtebaulicher Hinsicht wichtige Zeugen darstellen. (...) Entgegen der Auffassung der Vorinstanzen sind Restaurant "Nordbrücke" und Bahnhof Wipkingen als Schutzobjekte im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG zu qualifizieren (E. 4.2 und 4.3).<br/>Interessenabwägung: Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts vermögen finanzielle Interessen der Eigentümer an einer möglichst Gewinn bringenden Ausnützung ihrer Liegenschaft das öffentliche Interesse an einer Denkmalschutzmassnahme grundsätzlich nicht zu überwiegen. (...) Es ist zulässig, dass das Gemeinwesen, das mit Entschädigungsansprüchen der Eigentümer rechnen muss, im Rahmen der Interessenabwägung die damit einhergehende finanzielle Belastung in Rechnung stellt und aus Rücksicht auf die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit auf die Unterschutzstellung verzichtet. Vorliegend ist bereits unter dem Gesichtspunkt des Erhaltungsaufwands fraglich, ob die Unterschutzstellung der beiden Objekte noch verhältnismässig ist. Hinzu kommt die relativ erhebliche Unternutzung der Grundstücke. Entscheidend sind jedoch die vom Stadtrat geltend gemachten städtebaulichen Überlegungen. Laut Gutachten bestehen grosse Zweifel, ob die beiden Gebäude den erforderlichen Beitrag zu einem auch im Stadtgefüge wahrnehmbaren Quartiermittelpunkt leisten können. Der Röschibachplatz weise Defizite aus, die angesichts der neueren Entwicklung im Quartier und dem klaren Bedarf nach einem urbanen Ort nicht hingenommen werden können und die beim Erhalt der beiden Gebäude weiter bestehen würden. (...) Die Interessenabwägung beruht demnach auch in städtebaulicher Hinsicht auf einer zumindest vertretbaren Ermessensausübung der Verwaltungsbehörde und durfte ohne Rechtsverletzung gegen eine Unterschutzstellung der beiden inventarisierten Bauten ausschlagen (E. 5.3). Abweisung der Beschwerde</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ">NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSCHUTZSTELLUNG">UNTERSCHUTZSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZEUGENEIGENSCHAFT">ZEUGENEIGENSCHAFT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 203 Abs. I lit. c PBG</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. IV VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2005 Nr. 2 S. 6</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit zwei separaten BeschlÃ¼ssen vom 10. April 2002 verzichtete der Stadtrat ZÃ¼rich auf die definitive Unterschutzstellung des Bahnhofs Wipkingen an der Dammstrasse 54, ZÃ¼rich 10 (Kat.-Nr. 4483) sowie des benachbarten Restaurants "NordbrÃ¼cke" an der Dammstrasse 56-58, ZÃ¼rich 10 (Kat.-Nr. 3398) und entliess die beiden GebÃ¤ude aus dem Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen beide BeschlÃ¼sse erhob die ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz (ZVH) Rekurs an die Baurekurskommission I mit dem Antrag, die Inventarentlassung aufzuheben und die beiden Objekte definitiv unter Schutz zu stellen. Die Rekurskommission vereinigte die Verfahren und wies die Rekurse am 24. April 2003 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid liess die ZVH am 26. Mai 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben mit den AntrÃ¤gen, die StadtratsbeschlÃ¼sse und den Rekursentscheid aufzuheben, die SchutzwÃ¼rdigkeit der streitbetroffenen Objekte festzustellen und den Stadtrat ZÃ¼rich zur Festlegung des Schutzumfangs einzuladen. In verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht sei ein Augenschein sowie ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen; eventuell sei ein Gutachten der kantonalen oder der eidgenÃ¶ssischen Denkmalpflegekommission beizuziehen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission I und der Stadtrat schlossen am 1. Juli bzw. 20. August 2003 auf Abweisung der Beschwerde. B als EigentÃ¼mer der Restaurantliegenschaft und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB AG (SBB AG) als EigentÃ¼merin der Bahnhofliegenschaft liessen am 1. bzw. 24. Juli 2003 Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 26. August 2003 wurden vom Stadtrat ZÃ¼rich die InventareintrÃ¤ge betreffend die beiden Liegenschaften beigezogen. Mit Beschluss vom 10. September 2003 liess das Verwaltungsgericht einen Bericht der Denkmalpflegekommission des Kantons ZÃ¼rich zur Frage beiziehen, in welcher Hinsicht die beiden Liegenschaften Eigenschaften im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) aufwiesen und wie hoch die denkmalpflegerische Bedeutung der beiden Objekte einzuschÃ¤tzen sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 1. Oktober 2003 reichte die SBB AG Projektstudien fÃ¼r ein Neubauprojekt auf den streitbetroffenen Liegenschaften ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die kantonale Denkmalpflegekommission erstattete ihre Berichte am 4. MÃ¤rz 2004. Die Parteien erhielten in der Folge Gelegenheit zur Stellungnahme.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 2. Juni 2004 beschloss das Gericht den Beizug eines Gutachtens zu den sich im Zusammenhang mit den Schutzobjekten stellenden stÃ¤dtebaulichen Fragen und ernannte am 20. August 2004 E zum Gutachter. In Beisein des Experten und der Parteien wurde am 12. Oktober 2004 ein Augenschein durchgefÃ¼hrt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 29. November 2004 erstattete E das Gutachten. Mit VerfÃ¼gung vom 1. Dezember 2004 wurde den Parteien Frist zur Stellungnahme zum Gutachten und zum Ergebnis des Augenscheins angesetzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist gemÃ¤ss § 338a Abs. 2 PBG zur Beschwerde befugt. Soweit sie dagegen am Schluss ihrer Beschwerde geltend macht, die ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz vertrete auch die Interessen des Schweizer Heimatschutzes, "dessen Legitimation letztlich bis zu den BundesbehÃ¶rden (Bundesrat und Bundesgericht) reichen wird", ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Rekurs gegen die Inventarentlassung des Bahnhof- bzw. des RestaurantgebÃ¤udes ist nur im Namen der ZÃ¼rcherischen Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz und nicht auch des Schweizer Heimatschutzes erhoben worden; der Schweizer Heimatschutz ist deshalb durch den Rekursentscheid formell nicht beschwert (RB 1975 Nr. 4; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 Rz. 27). Auch das Bundesrecht erÃ¶ffnet den gesamtschweizerisch tÃ¤tigen VerbÃ¤nden keine MÃ¶glichkeit zu einem spÃ¤teren Eintritt ins Verfahren (vgl. Peter M. Keller/Jean-Baptiste Zufferey/Karl Ludwig FahrlÃ¤nder, Kommentar NHG, ZÃ¼rich 1997, Art. 12 Rz. 15).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rerin beantragte die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels. Im Beschwerdeverfahren wird in der Regel nur ein einfacher Schriftenwechsel durch­gefÃ¼hrt (§ 58 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Auf Grund des GehÃ¶rsanspruchs in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) muss zwingend ein zweiter Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt werden, wenn das Gericht auf neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und rechtliche Vorbringen abstellen will, die erst in der Beschwerdeantwort vorgebracht wurden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 10). GemÃ¤ss drei die Schweiz betreffenden Entscheiden des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) beinhaltet der von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) garantierte Anspruch auf ein faires Verfahren unter anderem auch das Recht der Parteien, von sÃ¤mtlichen dem Gericht eingereichten Eingaben und Vernehmlassungen Kenntnis zu erhalten und zu diesen Stellung nehmen zu kÃ¶nnen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Vernehmlassung relevante neue Tatsachen oder BegrÃ¼ndungen enthÃ¤lt (EGMR, 21. Februar 2002, No. 33499/96, www.<a id="_Hlt55373569">e</a><a id="_Hlt55373950">c</a>hr.coe.int = VPB 66/2002 Nr. 113; 28. Juni 2001, No. 37292/97, www.echr.coe.int = VPB 65/2001 Nr. 129 = ZBl 102/2001, S. 662, mit Anmerkungen von August MÃ¤chler; 18. Februar 1997, No. 18990/91, www.echr.coe.int = VPB 61/1997 Nr. 108). Insofern gehen die Verfahrensgarantien der EMRK Ã¼ber diejenigen von Art. 29 Abs. 2 BV hinaus.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Vorliegend nahm die Beschwerdegegnerschaft inhaltlich zur Beschwerde Stellung; ihre Beschwerdeantworten enthielten jedoch weder neue rechtliche noch tatsÃ¤chliche Behauptungen. Die Rechtsschriften enthalten somit keine Vorbringen, die einen zweiten Schriftenwechsel bedingen wÃ¼rden. Im Ãbrigen nahm die BeschwerdefÃ¼hrerin auch die Gelegenheit wahr, Stellungnahmen zum Gutachten der KDK sowie zur Augenscheinsverhandlung und zum Gutachten von E einzureichen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 203 Abs. 1 lit. c PBG sind Schutzobjekte unter anderem Ortskerne, Ge­bÃ¤udegruppen, GebÃ¤ude und Teile sowie ZugehÃ¶r von solchen, die als wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukÃ¼nstlerischen Epoche erhaltenswÃ¼rdig sind oder die Landschaften oder Siedlungen wesentlich mitprÃ¤gen, samt der fÃ¼r ihre Wir­kung wesentlichen Umgebung. Bei der Anwendung dieser Bestimmung hat die verfÃ¼gende BehÃ¶rde die darin enthaltenen unbestimmten Rechtsbegriffe auszulegen und es obliegt ihr als Teil der Sachverhaltsermittlung die KlÃ¤rung der denkmalpflegerischen Bedeutung des in Frage stehenden Objekts. Hierzu kann und soll sie nÃ¶tigenfalls Expertisen oder Stellungnahmen von Fachgremien einholen. Das Ergebnis der Sachverhaltsfeststellung â und mithin auch die Stellungnahmen von Fachleuten und -gremien â wÃ¼rdigen die rechtsanwendenden BehÃ¶rden frei (§ 7 Abs. 4 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Eine Unterschutzstellung setzt zunÃ¤chst voraus, dass die rechtsanwendende BehÃ¶rde auf Grund der denkmalpflegerischen Bedeutung des betreffenden Objekts zur Ãberzeugung ge­langt, bei diesem handle es sich um einen "wichtigen Zeugen". Dazu bedarf es der Auslegung dieses unbestimmten Rechtsbegriffs. Dabei geht es zwar um die Beurteilung einer Rechts­frage (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 448), die gemÃ¤ss § 50 Abs. 1 VRG der ÃberprÃ¼fung durch das Verwaltungsgericht zugÃ¤nglich ist. Jedoch ist zu beachten, dass der fÃ¼r die Unterschutzstellung zustÃ¤ndigen VerwaltungsbehÃ¶rde bei der Beurteilung der Frage, ob die wichtige Zeugeneigenschaft im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG gegeben sei, eine besondere Entscheidungsfreiheit im Grenzbereich zwischen Rechtsanwendung und ErmessensbetÃ¤tigung zukommt (vgl. BGE 115 Ib 131, E. 3, auch zum Folgenden), deren Handhabung die Rechtsmittelinstanzen nicht frei Ã¼berprÃ¼fen kÃ¶nnen (RB 1982 Nr. 37). Das Verwaltungsgericht mit seiner gemÃ¤ss § 50 VRG von vornherein eingeschrÃ¤nkten ÃberprÃ¼fungsbefugnis hat deshalb namentlich zu prÃ¼fen, ob die fÃ¼r die Unterschutzstellung zustÃ¤ndige VerwaltungsbehÃ¶rde alle wesentlichen Gesichtspunkte vollstÃ¤ndig und gewissenhaft untersucht und gewÃ¼rdigt hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>2.3 </span></b></span><span>Die Qualifikation des in Frage stehenden Objekts als wichtiger Zeuge fÃ¼hrt nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht zwingend zur Anordnung von Schutzmassnahmen im Sinn von § 205 und 207 PBG, sondern nur, wenn das Ã¶ffentliche Interesse an der Erhaltung des Schutzobjekts hÃ¶her zu werten ist als entgegenstehende Ã¶ffentliche und private Interessen (RB 1992 Nr. 62). Eine solche InteressenabwÃ¤gung ist zwar grundsÃ¤tzlich eine vom Verwaltungsgericht Ã¼berprÃ¼fbare Rechtsfrage. Bei der Gewichtung der sich gegenÃ¼berstehenden Interessen bestehen jedoch in verschiedener Hinsicht BeurteilungsspielrÃ¤ume, welche in erster Linie von den VerwaltungsbehÃ¶rden auszufÃ¼llen sind; auch insofern steht ihnen eine <span class="UrteilstextChar">von den Rechtsmittelinstanzen zu beachtende besondere Entscheidungsfreiheit zu (RB 1982 Nr. 37).</span></span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><a id="ERW4"><span>EigentumsbeschrÃ¤nkungen zum Schutz von BaudenkmÃ¤lern liegen allgemein im Ã¶ffentlichen Interesse. Wie weit dieses Ã¶ffentliche Interesse reicht und in welchem Ausmass ein Objekt denkmalpflegerischen Schutz verdient, ist im Einzelfall auf Grund einer sachlichen, auf wissenschaftliche Kriterien abgestÃ¼tzten, den kulturellen, geschichtlichen, kÃ¼nstlerischen und stÃ¤dtebaulichen Zusammenhang eines Bauwerks berÃ¼cksichtigenden Gesamtbeurteilung sorgfÃ¤ltig zu prÃ¼fen (</span></a><span>BGE 1</span><span>18 Ia 384, E. 5a S. 388 f.). Eine Baute soll als Zeuge und Ausdruck einer historischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Situation erhalten bleiben. Da Denkmalschutzmassnahmen oftmals mit schwerwiegenden Eigentumseingriffen verbunden sind, dÃ¼rfen sie aber nicht lediglich im Interesse eines begrenzten Kreises von Fachleuten erlassen werden. Sie mÃ¼ssen breiter, d.h. auf objektive und grundsÃ¤tzliche Kriterien abgestÃ¼tzt sein und von einem grÃ¶sseren Teil der BevÃ¶lkerung bejaht werden, um Anspruch auf eine gewisse AllgemeingÃ¼ltigkeit erheben zu kÃ¶nnen (</span><span>BGE 120 Ia 270, E. 4a; 118 Ia </span><span>384</span><span>, E. 5a S. 389, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In erster Linie ist die denkmalpflegerische QualitÃ¤t der beiden GebÃ¤ude zu klÃ¤ren. Weder der Stadtrat noch die Baurekurskommission haben den beiden GebÃ¤uden Eigenschaften abgesprochen, die gemÃ¤ss § 203 Abs. 1 lit. c PBG eine Unterschutzstellung grundsÃ¤tzlich gebieten kÃ¶nnen. Zudem sind sie zutreffenderweise von der grundsÃ¤tzlichen ZulÃ¤ssigkeit der Unterschutzstellung einer Bahnbaute ausgegangen (BGE 121 II 8, E. 3b). Sie sind jedoch der Auffassung, dass die in § 203 Abs. 1 lit. c PBG vorausgesetzten Eigenschaften nicht hinreichend qualifiziert vorhanden seien, um die beiden GebÃ¤ude als wichtige Zeugen oder als prÃ¤gende Teile des Ortsbilds erscheinen zu lassen, wie dies die erwÃ¤hnte Bestimmung zusÃ¤tzlich voraussetzt. â Die BeschwerdefÃ¼hrerin widerspricht dieser WÃ¼rdigung, indem sie den Situationswert der beiden Bauten hervorhebt, den die Baurekurskommission nicht richtig erkannt habe. GegenÃ¼ber den Ã¤lteren Bauten, welche den RÃ¶schibachplatz umgeben, sei der stÃ¤dtebauliche Bezug erhalten und werde durch die neuere Ãberbauung sÃ¼dlich der Nordstrasse nicht beeintrÃ¤chtigt. Das Restaurant "NordbrÃ¼cke" nehme zum RÃ¶schibachplatz hin weiterhin die traditionelle Portalfunktion wahr, die durch die ausgeprÃ¤gte Gestaltung der stirn- und lÃ¤ngsseitigen Fassaden betont werde. Das Ã¼ber einen hohen Eigenwert verfÃ¼gende BahnhofgebÃ¤ude stehe einerseits in Beziehung zum RÃ¶schibachplatz und andererseits zum Bahnraum, der sich von der Tunnelausfahrt her in Richtung Limmattal Ã¶ffne und mit den BahnarbeiterhÃ¤usern weitere Zeitzeugen aufweise.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Soweit ersichtlich hat der Stadtrat auf Antrag des Vorstehers des Hochbauamts auf die Unterschutzstellung der beiden streitbetroffenen Bauten verzichtet, ohne ein Gutachten der (stÃ¤dtischen) Kommission fÃ¼r Denkmalpflege einzuholen (Art. 2 Abs. 1 der Denkmalschutzverordnung vom 14. Februar 1962, BS 2, 569). Auch die Baurekurskommission, die nicht einmal Ã¼ber die erst vom Verwaltungsgericht beigezogenen stÃ¤dtischen Detailinventare verfÃ¼gte, hat unter Hinweis auf ihre eigene Fachkompetenz den Antrag auf Beizug eines Gutachtens der kantonalen Denkmalpflegekommission (KDK) abgewiesen. Vor Verwaltungsgericht hat die BeschwerdefÃ¼hrerin ihren Antrag auf Beizug eines Gutachtens wiederholt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>Eine allgemeine Verpflichtung, fÃ¼r die Beurteilung der SchutzwÃ¼rdigkeit das Gutachten einer Fachkommission einzuholen, besteht im Rechtsmittelverfahren nicht. Der <span>Beizug eines Gut­ach­tens drÃ¤ngt sich jedoch dann auf, wenn aussergewÃ¶hnlich heikle Fachfragen zu beantworten sind (vgl. VGr, 15. Juni 1990, VB 89/0205, E. 5d, Villa Waldtobel; VGr, 25. September 1990, VB 89/0133, E. 5, Villa Helios), zu deren Beurteilung der Sachverstand der Baurekurskommission oder des Verwaltungsgerichts nicht ausreicht. Ein solcher Fall liegt hier vor, sind doch zwei Schutzobjekte betroffen, die jedes fÃ¼r sich historisch und baukÃ¼nstlerisch fachkundig eingestuft werden mÃ¼ssen, die aber auch ein Ensemble bilden, das in sich und zu seiner baulichen Umgebung mannigfache siedlungs- und eisenbahngeschichtliche BezÃ¼ge aufweist. Beide Vorinstanzen haben denn auch die beiden Objekte fast ausschliesslich je fÃ¼r sich allein gewÃ¼rdigt und der Wirkung als Ensemble kaum Rechnung getragen. Sodann hat die Baurekurskommission die historische Zeugenschaft des BahnhofgebÃ¤udes, die im stÃ¤dtischen Inventar eingehend beschrieben wird, weitgehend ignoriert. Eine solche beschrÃ¤nkte Sichtweise erlaubt im vorliegenden Fall keine hinreichende Beurteilung des denkmalpflegerischen Wertes, dessen sachkundige Feststellung unverzichtbare Grundlage fÃ¼r die in der Folge vorzunehmende InteressenabwÃ¤gung bildet (vgl. Georg MÃ¶rsch, Inhalt und Wirkung von Fachgutachten, in: Bernhard Ehrenzeller (Hrsg.), Aktuelle Rechtsfragen der Denkmalpflege, St. Gallen 2004, S. 121).</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Formell hat das Gutachten der KDK im Beschwerdeverfahren die Bedeutung eines Amtsberichts (RB 1990 Nr. 73, 1972 Nr. 3). Inhaltlich kommt es jedoch auf Grund der besonderen Fachkompetenz der Kommission einem eigentlichen Gutachten gleich, dem bei der Entscheidfindung grosses Gewicht zukommt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 Rz. 30). Das gilt insbesondere fÃ¼r die solchen Gutachten zu Grunde liegenden tatsÃ¤chlichen Feststellungen, von welchen nur aus triftigen GrÃ¼nden abgewichen werden darf â etwa wenn das Gutachten IrrtÃ¼mer, LÃ¼cken oder WidersprÃ¼che enthÃ¤lt (Heinz Aemisegger/Stephan Haag, Gedanken zu Inhalt und Aufbau der Gutachten der Eidg. Natur- und Heimatschutzkommission, URP 1998 S. 569 f.). Diese Bindungswirkung beruht darauf, dass die KDK die vom Gesetz (§ 216 PBG) bezeichnete kantonale Expertin in Fragen des Denkmalschutzes ist; es kann nicht der Sinn des Beizugs einer solchen sachkundigen SpezialbehÃ¶rde sein, dass sich die rechtsanwendenden BehÃ¶rden ohne triftige GrÃ¼nde Ã¼ber die Feststellungen des Gutachtens zu den denkmalpflegerischen QualitÃ¤ten des Schutzobjekts hinwegsetzen (BGr, 22. Juli 1999 E. 5 b/aa, URP 1999 S. 794).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die vom Gericht beigezogenen Gutachten der KDK kommen zum Schluss, dass BahnhofgebÃ¤ude und Restaurant "NordbrÃ¼cke" die AnsprÃ¼che der wichtigen Zeugenschaft sowohl in baukÃ¼nstlerischer wie auch in historischer und stÃ¤dtebaulicher Hinsicht erfÃ¼llen. Die Gutachten stÃ¼tzen sich neben weiteren Publikationen auf die wissenschaftlichen AbklÃ¤rungen des BÃ¼ros fÃ¼r Denkmalpflege der Stadt ZÃ¼rich, eine von Thomas Jung an der ETH ZÃ¼rich vorgelegte Diplomwahlfacharbeit Ã¼ber den Bahnhof Wipkingen sowie das Inventar schÃ¼tzenswerter Ortsbilder der Schweiz (ISOS), das in einer 2003 Ã¼berarbeiteten Fassung des noch nicht in Kraft getretenen Inventars des Quartiers ZÃ¼rich-Wipkingen die Erhaltung der Substanz von Restaurant und Bahnhof empfiehlt. Dem Gutachten lassen sich folgende fÃ¼r das Verfahren wesentliche Aussagen entnehmen:</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b><span>Zur Geschichte des Quartiers: Der alte Dorfkern von Wipkingen befand sich als Strassensiedlung unmittelbar Ã¼ber der Limmat im Bereich der heutigen Rosengarten-, HÃ¶ngger- und Dorfstrasse. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts â 1872 war die WipkingerbrÃ¼cke als Verbindung zum Industriequartier erbaut worden â setzte von hier aus das bauliche Wachstum des zukÃ¼nftigen Arbeiterquartiers Wipkingen ein. Mit der Ausdehnung der BautÃ¤tigkeit hangwÃ¤rts begann sich aber schon bald ein zweiter Siedlungskern entlang der Nordstrasse herauszubilden: Im April 1889 entschlos­sen sich die Wipkinger, die Nordstrasse von Unterstrass her bis zum BahnÃ¼bergang bei der heutigen NordbrÃ¼cke zu verlÃ¤ngern; in den folgenden Jahren wurde die Strasse von Wipkin­gen her Ã¼berbaut. StÃ¤dtebaulich wurde so die Anbindung an die Stadt ZÃ¼rich, welche 1893 durch die Eingemeindung auch politische RealitÃ¤t werden sollte, bereits eingeleitet. Der Bau der NordbrÃ¼cke schloss â mindestens verkehrstechnisch â den Einschnitt, den die Bahnlinie ZÃ¼rich-Oerlikon Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffen hatte. 1908 wurde dieser Quartierteil ans Ã¶ffentliche Verkehrsnetz angebunden, indem die Tramlinie 4 vom Wipkingerplatz bis zum RÃ¶schibachplatz hochgefÃ¼hrt wurde. Mit der ErÃ¶ff­nung des Bahnhofs Wipkingen der Linie ZÃ¼rich-Oerlikon im Jahr 1932 entstand ein neuer Knotenpunkt fÃ¼r den Ã¶ffentlichen Verkehr im Quartier. Die teilweise Ãberdeckung des Bahn­einschnitts schliesslich in der zweiten HÃ¤lfte der 1990er Jahre gab dem Quartierteil nochmals einen Entwicklungsimpuls. Heute ist der RÃ¶schibachplatz ein wichtiger Quartiertreffpunkt, an dem MÃ¤rkte, Feste und andere AktivitÃ¤ten stattfinden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Zum Wohnhaus und Restaurant "NordbrÃ¼cke": Das Wohn- und Wirtshaus "NordbrÃ¼cke" wurde 1894 am Knotenpunkt mehrerer Verkehrswege gebaut, unmittelbar nach der Eingemeindung und kurz nach der VerlÃ¤ngerung der Nordstras­se von ZÃ¼rich her, die mit der NordbrÃ¼cke den um 1855 entstandenen Bahneinschnitt Ã¼ber­wand. So markierte das neue GebÃ¤ude den Auftakt zur stÃ¤dtebaulichen Entwicklung des da­mals noch weitgehend unbebauten Quartierteils. WÃ¤hrend die Lage von Restaurants an Ver­kehrsknotenpunkten nichts UngewÃ¶hnliches ist, fÃ¤llt das Restaurant "NordbrÃ¼cke" durch die markante Position am BrÃ¼ckenkopf auf. Das Haus Ã¼berwindet den Niveauunterschied zwi­schen Bahneinschnitt und NordbrÃ¼cke/RÃ¶schibachplatz, indem es zur Bahnlinie hin dreige­schossig, zur Strasse und zum Platz hin zweigeschossig in Erscheinung tritt. Durch die Abstu­fung der GebÃ¤udeteile von Norden nach SÃ¼den (zweigeschossiges Wohnhaus Nr. 58 und ein­geschossiger, flachgedeckter Anbau Nr. 56) wird zudem der Anstieg der Dammstrasse vom Fluss her geschickt Ã¼berspielt. Wie selbstverstÃ¤ndlich konnte sich hier 1932 das Bahnhofge­bÃ¤ude von Emil Schlaginhaufen anschliessen. Trotz massiver Entwicklung des Quartiers hat das Restaurant "NordbrÃ¼cke" auch heute noch eine starke ortsbildprÃ¤gende Wirkung fÃ¼r die Umgebung. Indem das Haus auf jede Seite hin ein eigenes Gesicht zeigt, wird es seiner besonderen stÃ¤dtebaulichen Stellung am Treffpunkt verschiedener Verkehrsbeziehungen gerecht: Nach Osten und SÃ¼den (gegen den Bahnein­schnitt) tritt es vor allem durch seine hohe Silhouette sowie seine schlichte Fassade in Erscheinung. Zur Nordstrasse und zum RÃ¶schibachplatz hin verringern sich die Dimensionen; dafÃ¼r sind diese Fassaden reicher geschmÃ¼ckt. Die Westfassade zeigt eine starke Betonung der Mittelachse durch eine Rundbogengliederung im Erdgeschoss und ein hohes Treppen­hausfenster im Obergeschoss. Der Restauranteingang an der Nordstrasse wird durch die abge­schrÃ¤gte Eckpartie sowie durch den dekorativ gestalteten Balkon im Obergeschoss betont. Gleichzeitig leitet die fÃ¼r Eckbauten dieser Zeit typische AbschrÃ¤gung von der Strasse zum Platz Ã¼ber. An der Nordfassade lassen drei grosse, aneinander gereihte Fenster mit Segment­bogenabschluss mÃ¶glichst viel Tageslicht in das Restaurant hinein. FÃ¼r den RÃ¶schibachplatz bildet das zweigeschossige Haus zusammen mit dem sÃ¼dlich anschliessenden BahnhofgebÃ¤u­de einen architektonischen Abschluss gegen den Bahneinschnitt hin.</p> <p class="Erwgung3">Durch die PrÃ¤senz dieser geschichtlichen Zeugen hat die Gegend eine IdentitÃ¤t, die bei einem Abbruch der GebÃ¤ude unwiderruflich verloren ginge. Das Restaurant "NordbrÃ¼cke" ist zusammen mit dem BahnhofgebÃ¤ude Teil eines eisenbahn- und ortsgeschichtlich bedeutungsvollen Ensembles. Es zeugt von der stetigen Entwicklung des Quartiers, die sich um diese als Markierungen von sich kreuzenden Verkehrswegen wichtigen Bauten dreht. FÃ¼r die markante Lage des Baus am BrÃ¼ckenkopf gibt es heute kaum noch Vergleichsbei­spiele in der Stadt ZÃ¼rich. In Wipkingen gab es einen sehr Ã¤hnlich positionierten Bau, der 1967 wegen einer BrÃ¼ckenerneuerung abgebrochen wurde: Das Restaurant "Anker", 1897 erbaut, hatte an der WipkingerbrÃ¼cke Ã¼ber der Limmat eine markante Stellung. Auch hier Ã¼berwand das asymmetrisch angelegte GebÃ¤ude einen Niveauunterschied. Das GebÃ¤ude des Restaurants "NordbrÃ¼cke" im heutigen stÃ¤dtebaulichen Zentrum von Wipkingen erhÃ¤lt somit durch die Erinnerung an einen Ã¤hnlich positionierten Wirtshausbau in der NÃ¤he des alten Dorfzentrums einen zusÃ¤tzlichen geschichtlichen Zeugniswert.</p> <p class="Erwgung3">Das 1894 erstellte Wohnhaus mit Restaurant ist ein typischer Bau seiner Zeit, wobei die Dekorationselemente der Fassaden â vertikale Lisenengliederung, mehrfache Horizontalgliederung durch Gesimse, unterschiedliche Fensterformen mit profilierten Verdachungen, starke Mittelbetonung an der Westfassade â fÃ¼r ein zeitgenÃ¶ssisches Arbeiterquartier als eher aussergewÃ¶hnlich eingeschÃ¤tzt werden mÃ¼ssen. Sie werden verstÃ¤ndlicher, wenn man weiss, dass die ersten EntwÃ¼rfe fÃ¼r das Haus von viel grÃ¶sseren Dimensionen ausgingen, sollte doch ein dreigeschossiges Doppelwohnhaus erstellt werden. Diese Eigenarten, besonders aber der Umstand, dass das Haus innen und aussen in fast unverÃ¤ndertem Zustand erhalten ist, machen es zu einem wichtigen baugeschichtlichen Zeugen. An der markanten Lage im neuen Zentrum von Wipkingen erhÃ¤lt es eine ausserordentliche Bedeutung fÃ¼r die Geschichte des Quartiers.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b><span>Zum BahnhofgebÃ¤ude: Der 1931/32 erbaute Bahnhof Wipkingen steht auf der westlichen Hangkante des Bahneinschnitts der 1856 erÃ¶ffneten Eisenbahnlinie ZÃ¼rich HB-Oerlikon. Zusammen mit den tief liegenden Gleis- und Perronanlagen, den beiden TunnelwÃ¤rterhÃ¤usern auf der Ostseite, dem Tunnelportal, der NordbrÃ¼cke und dem gleichnamigen Restaurant ist der Bahnhof Teil eines eisenbahn- und ortsgeschichtlich bedeutungsvollen Ensembles. Die stÃ¤dtebauliche Situation ist gekennzeichnet durch den Bahneinschnitt und die diesen querende StrassenbrÃ¼cke, die den Zugang zum Aussersihler Arbeiterquartier Wipkingen erÃ¶ffnet. Die Bahnhofanlage nimmt die zweifache Neigung des GelÃ¤ndes nach SÃ¼den und Osten auf und befestigt eine stÃ¤dtebaulich prekÃ¤re Situation auf bemerkenswerte Weise. Nach Osten, zu den Geleisen, dreigeschossig, weist der Bau als gattungstypische Elemente am Bahnsteig die StationsrÃ¤ume auf, vorgerÃ¼ckt und grosszÃ¼gig verglast das Stellwerk, daneben StationsbÃ¼ro und GepÃ¤ckraum, die unter einem weit auskragenden Dach zusammengefasst werden. Der Warteraum im SÃ¼den erscheint als ein eingeschossiger Anbau, der von den Gleisen abgerÃ¼ckt ist; als Pendant sorgt auf der Nordseite</span> ein Dienstraum fÃ¼r eine VerstÃ¤rkung der reprÃ¤sentativen Wirkung der Bahnseite des StationsgebÃ¤udes durch die symmetrische Spiegelung der Anbauten. Seitlich des Wartesaales schafft eine Treppe die Verbindung zur hÃ¶her liegenden Dammstrasse, die in den RÃ¶schibachplatz mÃ¼ndet. An die Treppe angrenzend folgt das ToilettengebÃ¤ude. Auch dieses bescheidene flach gedeckte HÃ¤uschen erhÃ¤lt an seiner Schauseite mit einem Wandbrunnen zwi­schen den beiden TÃ¼ren einen reprÃ¤sentativen Akzent. Durch die weich geschwungene, ansteigend gefÃ¼hrte Mauer, die das Bahnhofareal im SÃ¼den begrenzt, wird das Ensemble formal entschieden gefasst und die zweifache Niveaudifferenz gleichzeitig formal in Szene gesetzt und spielend Ã¼berwunden. WÃ¤hrend der Bahnhof auf der Bahnseite dank seiner Dreigeschossigkeit und der Betonung der Symmetrie einen reprÃ¤sentativen Anspruch erkennen lÃ¤sst, wird die Stadtseite, die auf den Platz bezogene Westfassade, mit andern formalen Mitteln gestaltet. Die gelÃ¤ndebedingte Gedrungen­heit des zweigeschossigen BaukÃ¶rpers kompensiert der Uhrturm, der betont asymmetrisch in die nÃ¶rdliche GebÃ¤udeecke gesetzt ist. Der in der Typologie der Bahnhofarchitektur seit den AnfÃ¤n­gen verankerte Uhrturm entfaltet hier zum Platz hin seine stÃ¤dtebauliche Wirkung als krÃ¤ftiger Akzent, der den wohnhausÃ¤hnlichen Kleinbahnhof zu einem Ã¶ffentlichen Bau macht. Die ausge­sprochen gross dimensionierte Uhr und der Schriftzug "ZÃ¼rich Wipkingen" unterstreichen den Ã¶ffentlichen Charakter des GebÃ¤udes aus der Sicht des Platzes, von wo aus der Einschnitt zu spÃ¼ren, das Bahntrassee aber nur zu erahnen ist.</p> <p class="Erwgung3">Das BahnhofgebÃ¤ude ist in weitgehend originalgetreuem Zustand erhalten und kann so seine cha­rakteristischen Eigenschaften glaubwÃ¼rdig Ã¼berliefern. Der krÃ¤ftige Fassadenverputz, die Fens­tereinfassungen aus Kunststein, die Dachbedeckung, die sorgfÃ¤ltig gestalteten Elemente der Nahumgebung, die Aussentrep­pen, Podeste und die Einfriedungsmauern bezeugen eine stilistisch einheitliche Gestaltungsab­sicht. Auch im Innern sind wesentliche Elemente der Ausstattung der StationsrÃ¤ume, des Trep­penhauses und der Wohnungen im Zustand der Entstehungszeit erhalten; in den Wohnungen wurden die Einrichtungen von KÃ¼chen, BÃ¤dern und WCs erneuert. Die Stilmittel, welche die Architektur des Bahnhofs Wipkingen charakterisieren, sind der ge­schlossene mauerhafte BaukÃ¶rper mit dem knappen, kaum vorspringenden Walmdach, die stren­ge axiale Ordnung der ausgewogen proportionierten Ãffnungen und die den formalen Vorlie­ben einer gemÃ¤ssigten Moderne verpflichteten Rundformen des Vordachs und der Gartenmauer sowie das in feinen Stahlprofilen ausgebildete "Schaufenster" des Stellwerkes. Die Bahnhofanla­ge zeigt als Ganzes eine auffallend sorgfÃ¤ltige und sachliche architektonische Durchbildung und eine auf Dauerhaftigkeit angelegte AusfÃ¼hrung, wie sie der Reformmoderne im Einflussbereich der sÃ¼ddeutschen Schule eigen ist. Neben den Werken einer avantgardistischen Moderne sind in ZÃ¼rich in weit grÃ¶sserem Ausmass solche einer gemÃ¤ssigten Moderne in der Tradition des sÃ¼ddeutschen Neoklassizismus verbreitet und fÃ¼r die stÃ¤dtische Architektur der Zwischenkriegszeit bestimmend. Die Werke der BrÃ¼der BrÃ¤m (Beispiel Sihlpost, 1923-1929), von Henauer und Witschi (Beispiel BÃ¶rse, 1929/1930), der BrÃ¼der Pfister (Beispiele Bahnhof Enge, 1925-1927, Kantonale Verwaltung Walche, 1934/1935) oder von Vogelsanger und Maurer (Beispiele Post Oerlikon, 1927, Kirchgemeindehaus Wipkin­gen, 1930-1932) reprÃ¤sentieren diese Architekturauffassung beispielhaft. Nach der von der Geschichtsschreibung lange Zeit betriebenen Privilegierung der avantgardisti­schen Moderne lÃ¤sst sich seit einigen Jahren eine Verlagerung des Interesses auf die Architektur der Reformbewegungen beobachten. In diesem Lichte besehen und im Vergleich mit den die stÃ¤dtische Architektur ZÃ¼richs in der Zwischenkriegszeit prÃ¤genden Bauwerken der Reformmo­derne kann der Bahnhof Wipkingen als bemerkenswertes Beispiel dieser architektonischen Be­wegung bewertet werden.</p> <p class="Erwgung3">Die SBB verfolgten in der Zwischenkriegszeit bei ihren Bahnhofbauten keine erkennbare stilis­tisch einheitliche Architektursprache. Innerhalb einer auf solide AusfÃ¼hrung und auf ein moderat modernes Erscheinungsbild ausgerichteten Zielsetzung Ã¶ffnet sich das stilistische Spektrum zwi­schen Neuem Bauen, Neoklassizismus und Heimatstil. Die stilistisch relevanten Vergleichsbei­spiele fÃ¼r den Bahnhof Wipkingen sind so weniger bei den BahnhÃ¶fen der Zwischenkriegszeit als bei den stÃ¤dtebaulich und architektonisch ausgezeichneten Ã¶ffentlichen Bauten wie der Sihlpost, der BÃ¶rse, dem Kirchgemeindehaus Wipkingen, der Walche oder den anonymer wir­kenden stÃ¤dtischen Bebauungen an der Sihlporte oder am Schaffhauserplatz zu finden. Diesem Vergleich kann das BahnhofgebÃ¤ude in Wipkingen durchaus standhalten. Es ist als Schutzobjekt zu bewerten und verdient die entsprechende denkmalpflegerische Aufmerksamkeit.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die Beschwerdegegner wenden gegen die Gutachten im Wesentlichen ein, sie schilderten zwar ausfÃ¼hrlich die Gestaltung der beiden Bauten, ihre baukÃ¼nstlerische Zuordnung sowie ihre geschichtlichen und stÃ¤dtebaulichen BezÃ¼ge. Sie vermÃ¶chten jedoch den Nachweis nicht zu erbringen, dass und inwiefern es sich um wichtige Zeugen im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG handle.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese EinwÃ¤nde sind nicht nachvollziehbar: In den Gutachten wird Ã¼berzeugend dargelegt, in welcher Weise die beiden Bauten die Siedlungsentwicklung dokumentieren, in deren Lauf aus dem frÃ¼heren Bauerndorf Wipkingen, von dem heute nur noch einige wenige Bauten zeugen (vgl. VGr, 18. Oktober 2002, VB.2002.00034), das spÃ¤tere Arbeiterquartier Wipkingen entstanden ist und wie sich der fÃ¼r diese Entwicklung wesentliche Anschluss ans Ã¶ffentliche Verkehrsnetz vollzogen hat. Mit dem Bau der NordbrÃ¼cke und der VerlÃ¤ngerung der Tramlinie 4 zum RÃ¶schibachplatz (1908) entstand beim RÃ¶schibachplatz ein die Quartierentwicklung massgeblich prÃ¤gender Verkehrsknoten, dessen Bedeutung mit dem Bau des Bahnhofs noch zunahm. Diese Entwicklung wird durch die beiden streitbetroffenen Bauten, die beide baukÃ¼nstlerisch zwar kein hervorragendes, aber doch ein beachtliches Niveau aufweisen, in einer auch fÃ¼r den Nichtfachmann nachvollziehbaren Weise dokumentiert; sie verleihen dem RÃ¶schibachplatz, wo das Quartier Wipkingen durch die erwÃ¤hnten Verkehrsverbindungen neben dem Gebiet um den Wipkingerplatz ein weiteres Zentrum erhielt, seine IdentitÃ¤t. Dass das Quartier daneben Ã¼ber weitere inventarisierte Bauten verfÃ¼gt, vermag an dieser Feststellung nichts zu Ã¤ndern. Diese reprÃ¤sentieren andere Aspekte der Quartierentwicklung und insbesondere keine AnsÃ¤tze fÃ¼r das Entstehen eines neuen Zentrums nach dem Bau der NordbrÃ¼cke und der dortigen Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr. Die Restaurants "Helvti" und "ZollbrÃ¼cke" nehmen zwar ebenfalls markante Stellungen an BrÃ¼ckenkÃ¶pfen ein, stehen aber in einem anderen siedlungsgeschichtlichen Zusammenhang. Das Gutachten legt sodann einleuchtend dar, dass es sich beim Bahnhof Wipkingen um ein bemerkenswertes Beispiel der Reformmoderne bzw. der "gemÃ¤ssigten" Moderne der Zwischenkriegszeit handelt. Zwar trifft es zu, dass diese Stilrichtung in ZÃ¼rich mit zahlreichen weiteren Ã¶ffentlichen Bauten vertreten ist, und dass insbesondere der Bahnhof Wiedikon markanter in Erscheinung tritt und Ã¼ber einen reprÃ¤sentativeren Charakter verfÃ¼gt. Indessen macht gerade die schlichte und zurÃ¼ckhaltende Art die Besonderheit des Bahnhofs aus, der von Beginn weg vornehmlich dem Vorortsverkehr diente und auch unter diesem Aspekt ein wichtiger Zeuge ist. Schliesslich geht das Gutachten zutreffend davon aus, dass die beiden Bauten zusammen mit den weiteren Bahnanlagen ein Ensemble bilden. Wohl ist es richtig, dass die beiden GebÃ¤ude unabhÃ¤ngig voneinander gebaut und betrieben wurden; sie bilden jedoch zusammen den Abschluss des RÃ¶schibachplatzes zum Bahnabschnitt hin und Ã¼berwinden in Ã¤hnlicher Weise den Niveauunterschied. Vor allem aber dokumentieren sie gemeinsam die historische Entwicklung des Quartiers nach dem Bau der NordbrÃ¼cke und der Erschliessung Wipkingens durch den Ã¶ffentlichen Verkehr. Diese Zeugeneigenschaft ist auch deshalb wichtig, weil der ursprÃ¼ngliche Dorfkern Wipkingens bis auf wenige Reste zerstÃ¶rt ist und deshalb nur noch beschrÃ¤nkt als Identifikationsobjekt taugt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Entgegen der Auffassung der Vorinstanzen sind deshalb Restaurant "NordbrÃ¼cke" und Bahnhof Wipkingen als Schutzobjekte im Sinn von § 203 lit. c PBG zu qualifizieren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Sind die beiden Objekte als schutzwÃ¼rdig im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG zu qualifizieren, so ist in einem zweiten Schritt auf Grund einer InteressenabwÃ¤gung zu beurteilen, ob der Unterschutzstellung nicht Ã¼berwiegende private oder (andere) Ã¶ffentliche Interessen entgegen stehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Bereits in den angefochtenen BeschlÃ¼ssen vom 10. April 2002 hat der Stadtrat ZÃ¼rich im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung auf das verÃ¤nderte bauliche Umfeld hingewiesen, in dem sich das Restaurant "NordbrÃ¼cke" wegen seines zu geringen baukÃ¼nstlerischen Werts nicht mehr behaupten kÃ¶nne und das BahnhofgebÃ¤ude noch isolierter erscheine. Die bauliche Verdichtung Wipkingens in den letzten Jahren bedinge, dass der RÃ¶schibachplatz einerseits fÃ¼r quartiernahe Nutzungen aufgewertet und andererseits zum markanten Zentrum des Quartiers ausgebaut werden solle. Um diese Entwicklung zu unterstÃ¼tzen, hÃ¤tten Stadt- und Gemeinderat die Grenzen des Hochhausgebiets der Bau- und Zonenordnung bis um den RÃ¶schibachplatz gelegt. Das Restaurant "NordbrÃ¼cke" konsumiere die mÃ¶gliche AusnÃ¼tzung nur zu 66 % und der Bahnhof nur zu 41 %. Die SBB AG als EigentÃ¼merin des BahnhofgebÃ¤udes weist sodann darauf hin, dass eine NeuÃ¼berbauung der beiden GrundstÃ¼cke eine moderne, verkehrstechnisch zweckmÃ¤ssigere Erschliessung des Bahnumsteigeortes ermÃ¶glichen wÃ¼rde. Die Bausubstanz des BahnhofgebÃ¤udes sei in sehr schlechtem Zustand; den zu erwartenden Aufwendungen wÃ¼rde keine entsprechende Rendite gegenÃ¼berstehen. Statt einer Bruttorendite von 6,4 % bei einer NeuÃ¼berbauung, ergÃ¤be sich bei einer Sanierung lediglich eine solche von 2,1 %. Auch beim Restaurant "NordbrÃ¼cke" wird auf den schlechten baulichen Zustand verwiesen, der gemÃ¤ss einer im Auftrag des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau erstellten Studie vom 25. September 2000 einen Sanierungsaufwand von rund 2,5 Mio. Franken erfordern wÃ¼rde.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auch die Baurekurskommission hat neben diesen privaten Interessen auf die gewichtigen stÃ¤dtebaulichen Interessen verwiesen, die fÃ¼r eine Neugestaltung des RÃ¶schibachplatzes sprÃ¤chen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgegenÃ¼ber bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin die WÃ¼rdigung der Vorinstanzen, dass die im Laufe der baulichen Verdichtung entstandenen grossvolumigen Bauten und die Entwicklung des vielfÃ¤ltigen Erschliessungsnetzes den beiden streitbetroffenen Bauten ihre Bedeutung im ursprÃ¼nglichen Kontext entzogen hÃ¤tten. Es handle sich zwar um SolitÃ¤rbauten, die jedoch bewusst fÃ¼r ihre je eigenen Funktionen auf der SÃ¼dseite der Nordstrasse gestaltet wurden. Auch Neubauten an dieser Stelle wÃ¼rden im Mittelpunkt der vielfÃ¤ltigen und bei der vorgesehenen stÃ¤dtebaulichen Aufwertung noch intensivierten Verkehrsbeziehungen stehen. Die Verkehrsbeziehungen zwischen NordbrÃ¼cke, RÃ¶schibachplatz und Perronzugang kÃ¶nnten ebenso bestehen bleiben wie grundsÃ¤tzlich auch die Aussenraumgestaltung, die gezielt aufgewertet werden kÃ¶nne. Der RÃ¶schibachplatz kÃ¶nne als Freiraum erhalten bleiben und die Ãberbauung auf der Nordseite der Nordstrasse aus den 90-er Jahren stelle ein neues zeugenhaftes Pendant zur kontrastierenden "historischen" SÃ¼dseite dar.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegner wiederholten in ihren Beschwerdeantworten im Wesentlichen die bereits vor der Rekurskommission vorgetragenen Darlegungen zur InteressenabwÃ¤gung. Der EigentÃ¼mer des Restaurants "NordbrÃ¼cke" liess Ã¼berdies ein Privatgutachten einreichen, in welchem auf stÃ¤dtebauliche und stadtrÃ¤umliche UnzulÃ¤nglichkeiten im Gebiet NordbrÃ¼cke/RÃ¶schibachplatz hingewiesen und ebenfalls geltend gemacht wurde, mit den streitbetroffenen Bauten kÃ¶nnten die Voraussetzungen nicht geschaffen werden, die notwendig seien, um das verloren gegangene Zentrum des Quartiers an der NordbrÃ¼cke zu installieren; die verschiedenen VerÃ¤nderungen in den letzten Jahrzehnten hÃ¤tten den heutigen Bahnhof und das Restaurant "NordbrÃ¼cke" derart entwertet, dass sie mehr und mehr zu Hindernissen einer Belebung des Quartiers geworden seien.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts vermÃ¶gen finanzielle Interessen der EigentÃ¼mer an einer mÃ¶glichst Gewinn bringenden AusnÃ¼tzung ihrer Liegenschaften das Ã¶ffentliche Interesse an einer Denkmalschutzmassnahme grundsÃ¤tzlich nicht zu Ã¼berwiegen (BGE 118 Ia 384, E. 5e S. 393; 109 Ia 257 E. 5d, S. 263). Andernfalls kÃ¶nnten GebÃ¤ude, die auf stark unternutzten GrundstÃ¼cken der AusschÃ¶pfung der AusnÃ¼tzungsreserven im Weg stehen, nie unter Schutz gestellt werden. Hingegen ist es zulÃ¤ssig, dass das Gemeinwesen, das in solchen FÃ¤llen mit EntschÃ¤digungsansprÃ¼chen der EigentÃ¼mer rechnen muss, im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung die damit einhergehende finanzielle Belastung in Rechnung stellt und aus RÃ¼cksicht auf die eigene finanzielle LeistungsfÃ¤higkeit auf eine Unterschutzstellung verzichtet (VGr, 27. August 2003, VB.2003.00121, E. 5, www.vgrzh.ch). Eine Unterschutzstellung kann weiter auch dann als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen, wenn die Erhaltung des Schutzobjekts einen Restaurierungsaufwand bedingen wÃ¼rde, der in keinem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum Zweck der Unterschutzstellung mehr stÃ¼nde (vgl. statt vieler RB 1995 Nr. 74 = BEZ 1995 Nr. 28; VGr, 18. Oktober 2002, VB.2002.00034, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Bereits unter dem Gesichtspunkt des Erhaltungsaufwands ist fraglich, ob die Unterschutzstellung der beiden Schutzobjekte noch verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist. Wenn auf die nicht substanziiert bestrittene SchÃ¤tzung der Renovationskosten und die nach einer Sanierung erzielbaren ErtrÃ¤ge fÃ¼r das BahnhofgebÃ¤ude abgestellt wird, ergibt sich eine Rendite von 2,1 %. Keine hÃ¶here Rendite dÃ¼rfte sich auch beim Restaurant "NordbrÃ¼cke" erzielen lassen, wo angesichts des schlechteren GebÃ¤udezustands mit einem noch hÃ¶heren Sanierungsbedarf gerechnet wird. Damit liegen die Renditen im Bereich, in welchem der Verzicht auf eine Unterschutzstellung jedenfalls dann rechtmÃ¤ssig ist, wenn das Schutzobjekt keinen Rang einnimmt, der finanzielle RÃ¼cksichten von vornherein weitgehend ausschliesst (vgl. VGr, 16. Februar 2001, VB.2000.00312, www.vgrzh.ch). Hinzu kommt die relativ erhebliche Unternutzung der GrundstÃ¼cke. Insofern liegen hier andere VerhÃ¤ltnisse vor, als sie das Verwaltungsgericht im Verfahren VB.2002.00034 zu beurteilen hatte, wo zwar bei einer Liegenschaft im alten Dorfkern von Wipkingen ebenfalls mit einem erheblichen Sanierungsaufwand zu rechnen war, GrÃ¶sse und Form des GrundstÃ¼cks aber eine die verbleibenden AusnÃ¼tzung ausschÃ¶pfende NeuÃ¼berbauung zuliessen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Entscheidend sind jedoch hier die vom Stadtrat geltend gemachten stÃ¤dtebaulichen Ãberlegungen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.1 </span></b><span>Wie der vom Verwaltungsgericht beigezogene SachverstÃ¤ndige darlegt, hat das Quartier Wipkingen durch den Ausbau der Rosengartenstrasse zu einer Expressstrasse negative VerÃ¤nderungen erfahren und braucht an der NordbrÃ¼cke ein neues Zentrum, welches durch seine stadtrÃ¤umliche QualitÃ¤t und durch seine Angebote an Ã¶ffentlichen Funktionen und Dienstleistungen identitÃ¤tsstiftend wirken kann. Ein Ã¶ffentlicher Raum, der diese Aufgaben Ã¼bernehmen kann und in dieser Funktion im StadtgefÃ¼ge und als Quartiermittelpunkt erkennbar ist, fehlt heute. Anders als die Ã¼ber der GeleiseÃ¼berbauung entstandene Ã¶ffentliche Anlage hat der RÃ¶schibachplatz das Potenzial zu einem neuen Raum als Quartiermittelpunkt; er ist gut eingebunden in das vorhandene StrassengefÃ¼ge, hat trotzdem eine ruhige Zone und ist von Ã¼berall her einsehbar. Weil ihm die prÃ¤gende Raumform und die AufenthaltsqualitÃ¤t fehlen, ist er jedoch in seiner heutigen Form kein urbaner Ort. Damit er zum angestrebten Quartiermittelpunkt werden kann, braucht es eine Bebauung auf der Bahnseite, welche ein klar definiertes GegenÃ¼ber bildet und mit dem Erdgeschoss mÃ¶glichst offen und flexibel auf die Umgebung reagiert.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Laut Gutachten bestehen grosse Zweifel, ob die beiden GebÃ¤ude Restaurant "NordbrÃ¼cke" und Bahnhof Wipkingen den erforderlichen Beitrag zur Entwicklung des RÃ¶schibachplatzes bzw. zu einem auch im StadtgefÃ¼ge wahrnehmbaren Quartiermittelpunkt leisten kÃ¶nnen. Der Bahnhof ist nicht als GebÃ¤ude konzipiert worden, welches die Platzwirkung verstÃ¤rken soll. Das Konzept des GebÃ¤udes ist klar dasjenige eines SolitÃ¤rbaus mit Vorgarten und abschirmender Mauereinfassung zum Ã¶ffentlichen Raum des RÃ¶schibachplatzes. Es bildet kein adÃ¤quates GegenÃ¼ber zur reprÃ¤sentativen Blockrandbebauung, sondern ist vielmehr als VerkehrsgebÃ¤ude konzipiert, welches mehr zur Schiene als zur Stadt gehÃ¶rt. Seine stÃ¤dtebauliche Stellung neben dem Restaurant ist aus der pragmatischen Standortwahl heraus entstanden und kann nicht als stÃ¤dtebaulich begrÃ¼ndete Setzung verstanden werden. Der Uhrturm ist zwar ein markantes Zeichen, welches den Bahnhof als Ã¶ffentliches GebÃ¤ude kenntlich macht. Seine Stellung innerhalb des Gesamtraums kann aber nicht als eindeutig auf den Platz bezogen verstanden werden und trÃ¤gt nicht zur stÃ¤dtebaulichen Einbindung des Bahnhofs bei. Der Zugang zum bahnhofseitigen Perron ist auf die Dammstrasse bezogen und nicht wirklich an den Platz angebunden.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auch das Restaurant "NordbrÃ¼cke" ist mit seinem Erdgeschoss nicht auf den RÃ¶schibachplatz hin orientiert. Seine Stellung im Raum NordbrÃ¼cke wirkt isoliert. Dazu trÃ¤gt auch die provisorische, funktional notwendige FussgÃ¤ngerverbindung von der NordbrÃ¼cke zum Perron bei, welche die Wirkung des GebÃ¤udes als BrÃ¼ckenkopf beeintrÃ¤chtigt.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das fÃ¼r die Belebung des Umfelds massgebende Erdgeschoss ist bei beiden Bauten rÃ¤umlich abgesetzt und wirkt abweisend zum Platz hin. Ohne grÃ¶ssere Eingriffe, welche die Substanz beider GebÃ¤ude wesentlich verÃ¤ndern wÃ¼rden, ist dies nicht zu korrigieren. Das Gutachten schliesst mit der Feststellung, dass der RÃ¶schibachplatz Defizite aufweist, die angesichts der neueren Entwicklung im Quartier und dem klaren Bedarf nach einem urbanen Ort nicht hingenommen werden kÃ¶nnen und die beim Erhalt von Restaurant "NordbrÃ¼cke" und Bahnhof weiter bestehen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.2 </span></b><span>Als Beweismittel unterliegt das Gutachten nach § 7 Abs. 4 VRG der freien BeweiswÃ¼rdigung; wobei sich die RechtsmittelbehÃ¶rde hierbei auf die PrÃ¼fung beschrÃ¤nken kann, ob das Gutachten auf zutreffender Rechtsgrundlage beruht, vollstÃ¤ndig, klar, gehÃ¶rig begrÃ¼ndet und widerspruchslos ist und ob der Gutachter hinreichende Sachkenntnis und die nÃ¶tige Unbefangenheit bewiesen hat (RB 1985 Nr. 47, 1982 Nr. 35; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 Rz. 78).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Diesen Anforderungen genÃ¼gt das Gutachten von E in jeder Hinsicht. Auch die BeschwerdefÃ¼hrerin, welche den Feststellungen des Gutachters nicht in allen Teilen zustimmt und den Beizug eines ErgÃ¤nzungsgutachtens beantragt, macht keine MÃ¤ngel der vorgenannten Art geltend, sondern legt im Wesentlichen ihre abweichende stÃ¤dtebauliche Auffassung dar. Sodann wird die von den GrundeigentÃ¼mern ins Aug gefasste NeuÃ¼berbauung der beiden GrundstÃ¼cke, insbesondere deren Erschliessung bemÃ¤ngelt, was jedoch nicht Gegenstand der Begutachtung bildete. Die Feststellungen und Ãberlegungen des Gutachters sind denn auch ohne weiteres nachvollziehbar; sie bestÃ¤tigen im Wesentlichen die stÃ¤dtebaulichen Argumente des Stadtrats und des vom privaten Beschwerdegegner beigezogenen Privatgutachters sowie den Eindruck, den das Gericht bei seinem Augenschein gewonnen hat. Auf das Gutachten ist deshalb abzustellen und der Antrag auf Beizug eines ErgÃ¤nzungsgutachtens ist abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.3 </span></b><span>Wie eingangs ausgefÃ¼hrt (vgl. E. 2.3), stehen dem Stadtrat bei der Gewichtung der im Zusammenhang mit einer Unterschutzstellung gegeneinander abzuwÃ¤genden Interessen BeurteilungsspielrÃ¤ume zu, welche das Gericht zu respektieren hat. Das gilt insbesondere fÃ¼r Fragen der Siedlungsentwicklung, welche in erster Linie von der politisch verantwortlichen BehÃ¶rde zu beantworten sind. Das Gericht muss sich deshalb darauf beschrÃ¤nken zu prÃ¼fen, ob die vom Stadtrat geltend gemachten stÃ¤dtebaulichen Interessen auf sachlich vertretbaren Gestaltungsvorstellungen beruhen, und hat nicht zu untersuchen, ob auch andere LÃ¶sungen mÃ¶glich wÃ¤ren.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Wie das Gutachten Ã¼berzeugend darlegt, weist der RÃ¶schibachplatz gemessen an seiner ihm heute zukommenden Funktion stÃ¤dtebauliche Defizite auf, die bei einem Erhalt des Bahnhofs Wipkingen und des Restaurants "NordbrÃ¼cke" nicht beseitigt werden kÃ¶nnen. Damit liegen andere VerhÃ¤ltnisse vor als im Verfahren VB.2004.00119 (GebÃ¤ude "Rosengarten"), wo die Erhaltung des Schutzobjekts einer Verbesserung der stÃ¤dtebaulichen Situation und der Verkehrsbeziehungen nicht im Weg stand. Somit beruht die InteressenabwÃ¤gung auch in stÃ¤dtebaulicher Hinsicht auf einer vertretbaren ErmessensausÃ¼bung und durfte deshalb ohne Rechtsverletzung gegen eine Unterschutzstellung der beiden inventarisierten Bauten ausschlagen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat grundsÃ¤tzlich die BeschwerdefÃ¼hrerin als unterliegende Partei zu tragen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Nachdem es der Stadtrat ZÃ¼rich soweit ersichtlich versÃ¤umt hat, gemÃ¤ss Art. 2 Abs. 1 der Denkmalschutzverordnung ein Gutachten der stÃ¤dtischen Denkmalschutzkommission einzuholen und die stÃ¤dtischen DetailinventareintrÃ¤ge erst auf Verlangen des Verwaltungsgerichts zu den Akten gereicht hat, so dass die erforderlichen AbklÃ¤rungen durch das Verwaltungsgericht nachgeholt werden mussten, rechtfertigt es sich, die Kosten des Beschwerdeverfahrens zur HÃ¤lfte der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist Ã¼berdies zu einer ParteientschÃ¤digung von je Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an die Beschwerdegegner Nrn. 1 und 2 zu verpflichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <span><br/> </span> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 10'000.00; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 6'326.90 Gutachten,<br/> Fr. 440.00 Zustellungskosten,<br/> Fr. 16'766.90 Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden je zur HÃ¤lfte der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Stadt ZÃ¼rich auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird zu einer ParteientschÃ¤digung von je Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an die Beschwerdegegner 1 und 2 verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Entscheids.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>