2000 Verwaltungsrechtspflege 355 Rekursverfahren verursacht oder es liege überwiegend an ihm, dass das Rekursverfahren notwendig wurde, auch wenn er erst in seinem Rekurs auf die Zuständigkeit der Gemeinde V. hinwies. 3. Die Auferlegung der Kosten des Rekursverfahren an den Be - schwerdeführer erweist sich somit als nicht gerechtfertigt. In Gut - heissung der Beschwerde sind ihm diese Kosten abzunehmen. Pra - xisgemäss sind sie vom Staat zu tragen (vgl. § 35 Abs. 1 VRPG). 86 Kostentragung bei gegenstandslos gewordener Rechtsverzögerungs - beschwerde. - Bei Rechtsverzögerungsbeschwerden erfolgt die Kostentragung weder nach dem Grundsatz, dass diese dem formellen Ausgang des Ver - fahrens folgt, noch nach dem ausnahmsweise anzuwe ndenden Verursacherprinzip, wenn der materielle Ausgang klar anders liegt als der formelle. Es ist in solchen Fällen zu prüfen, ob die Beschwerde im Zeitpunkt ihrer Einreichung begründet war bzw. ob der Be - schwerdeführer den Vorwurf der Rechtsverzögerungsb eschwerde zu Recht erhoben hat. Vgl. AGVE 2000, S. 307, Nr. 70