<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00175</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204506&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00175</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung des Quartierplans</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Koordination der Quartierplanfestsetzung mit der strassenmässigen Groberschliessung. Erforderlich ist eine sinnvolle Koordination der öffentlichen Strassenplanung und der Quartierplanung. Das setzt jedoch nicht voraus, dass das übergeordnete Strassennetz immer vollständig erstellt sein muss, bevor der Quartierplan festgesetzt werden kann. Worin eine ausreichende Koordination besteht, ist nach den Umständen des Einzelfalls zu entscheiden (E. 2.2.2). § 93 PBG bietet genügend Sicherheit, dass die Groberschliessung so rechtzeitig in Angriff genommen wird, dass die Überbauung der betreffenden Gebiete auf den Ablauf der massgebenden Etappe hin möglich ist. Der Beschwerdeführer kann deshalb nicht geltend machen, der Quartierplan werde festgesetzt, ohne dass eine vollständige (Grob-)Erschliessung seiner Grundstücke sichergestellt sei. Die Interessen der übrigen Grundeigentümer, die bauwillig sind und deren Grundstücke erst durch den Quartierplan baureif werden, gehen vorliegend den Interessen des Beschwerdeführers an einer perfektionistischen Koordination von Strassenplanung und Quartierplanfestsetzung vor (E 2.2.4). Abweisung. Dem Gemeinderat als Beschwerdegegner wird eine Parteientschädigung zugesprochen, da der Gemeinderat vorliegend nicht als Vertreter des öffentlichen Interesses auftritt, sondern treuhänderisch die Interessen der Quartierplanbeteiligten wahrnimmt. Die Parteientschädigung erfolgt dementsprechend zu Gunsten der Quartierplanrechnung (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FEINERSCHLIESSUNG">FEINERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GROBERSCHLIESSUNG">GROBERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOORDINATION">KOORDINATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLANFESTSETZUNG">QUARTIERPLANFESTSETZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENMÃSSIGE ERSCHLIESSUNG">STRASSENMÃSSIGE ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENPLANUNG">STRASSENPLANUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 93 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 125 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 138 Abs. II lit. b PBG</span><br/><span class="gerade">§ 166 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 167 PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 25a RPG</span><br/><span class="ungerade">§ 18 StrassG</span><br/><span class="gerade">§ 55 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Der Gemeinderat X setzte am 13. November 2000 den amtlichen Quartierplan V fest. Das rund 16 ha umfassende Quartierplangebiet liegt sÃ¼dlich des Bahnhofs und wird umgrenzt von der Strasse S im Norden, der SBB-Linie im Nordosten, dem Bach T im SÃ¼dosten, SÃ¼den und SÃ¼dwesten, sowie der Strasse U im Westen. Es ist teilweise Ã¼berbaut, vor allem entlang der Strasse S, im Bereich zwischen der das Quartierplangebiet durchquerenden Strasse Q und der SBB-Linie sowie beidseits des westlichen Teils der Strasse R.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In teilweiser Gutheissung einer Beschwerde von B gegen diesen Quartierplan und den ihn bestÃ¤tigenden Rekursentscheid der Baurekurskommission III hob das Verwaltungsgericht am 22. August 2002 die Verpflichtung von B auf, sich mit seinem GrundstÃ¼ck in die Strasse Q, 2. Etappe, einzukaufen, strich den Trottoirbau entlang der Strasse Q (Ausbau Strasse Q, 4. Etappe) aus dem Quartierplan, gewichtete das GrundstÃ¼ck bezÃ¼glich der Verlegung der Verfahrenskosten neu und wies die Sache zu entsprechender Ãberarbeitung des Quartierplans an den Gemeinderat X zurÃ¼ck. Das Verwaltungsgericht begrÃ¼ndete diese Anordnungen im Wesentlichen damit, dass es sich bei der Strasse Q um eine Anlage der Grob- und nicht der Feinerschliessung handle.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Gemeinderat X setzte in Nachachtung des verwaltungsgerichtlichen Urteils den amtlichen Quartierplan am 13. Januar 2003 neu fest.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hiergegen gelangte B erneut an die Baurekurskommission III, der er beantragte, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben. Im Einvernehmen mit den Parteien wurde das Rekursverfahren vorÃ¼bergehend sistiert.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baudirektion genehmigte auf Antrag des Gemeinderates X am 12. Juni 2003 den Ã¼berarbeiteten Quartierplan V im Sinne der ErwÃ¤gungen mit Ausnahme der Ã¶stlichen Neuzuteilungs-TeilflÃ¤che und teilweise Kap. 7.3 im Bericht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem Verhandlungen der Parteien Ã¼ber eine einvernehmliche LÃ¶sung gescheitert waren, wies die Baurekurskommission III den Rekurs am 10. MÃ¤rz 2004 ab und bestÃ¤tigte die angefochtene Planfestsetzung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>B hat gegen den Rekursentscheid am 8. April 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. In der Sache beantragt er die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und des Beschlusses des Gemeinderates X vom 13. Januar 2003, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission III beantragt ohne weitere Bemerkungen die Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat X schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf Ã¼berhaupt eingetreten werden kÃ¶nne, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Ferner ersucht er darum, durch vorsorgliche VerfÃ¼gung gemÃ¤ss § 55 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) die aufschiebende Wirkung auf die Frage zu beschrÃ¤nken, ob der nicht genehmigte Teil des Quartierplanfestsetzungsbeschlusses aufzuheben sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>B widersetzte sich in der Replik dem Antrag, die aufschiebende Wirkung zu beschrÃ¤nken, wÃ¤hrenddem der Gemeinderat X seinerseits in der Duplik seine AntrÃ¤ge gemÃ¤ss Beschwerdeantwort aufrecht erhielt.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Der Beschwerdegegner ist der Auffassung, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, soweit diese auf die Aufhebung des von der Baudirektion am 12. Juni 2003 genehmigten Teils des Quartierplanfestsetzungsbeschlusses gerichtet ist. Dieser Ansicht ist nicht beizupflichten. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht im Wesentlichen geltend, der Beschwerdegegner bzw. die Gemeinde hÃ¤tte koordiniert mit der Festsetzung des Quartierplans auch den Ausbau der Strasse Q â den der Beschwerdegegner immer als notwendig bezeichnet habe â in die Wege leiten mÃ¼ssen. Weil dies unterblieben sei, stehe offen, ob die Gemeindeversammlung diesem Ausbau zustimme. Daher sei unklar, ob sich der BeschwerdefÃ¼hrer allenfalls eine ungenÃ¼gende Erschliessung des Ã¶stlichen Teils seiner Parzelle (23'579 m<sup>2</sup>) entgegenhalten lassen mÃ¼sse. Der Quartierplan habe indessen die vollstÃ¤ndige Erschliessung seiner Parzelle herbeizufÃ¼hren; allenfalls habe dies durch eine ergÃ¤nzende FussgÃ¤ngerverbindung von der ab der Strasse S geplanten neuen Zufahrtsstrasse her zu geschehen. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Es ist angesichts dieser Argumentation nicht ausgeschlossen, dass eine Gutheissung der Beschwerde auch Auswirkungen auf den bereits genehmigten Teil des Quartierplans hÃ¤tte, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer legitimiert ist, dessen gesamthafte Aufhebung zu beantragen. Ob die Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers auch sachlich einer ÃberprÃ¼fung stand hÃ¤lt, ist nicht Frage des Eintretens, sondern der materiellen ÃberprÃ¼fung.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Aus dem gleichen Grund â bzw. weil der Prozessentscheid eine vollstÃ¤ndige materielle Beurteilung vorausgesetzt hÃ¤tte â hatte das Verwaltungsgericht keinen Anlass, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde durch vorsorgliche Massnahme auf eine Teilfrage zu beschrÃ¤nken. Auf eine formelle Behandlung dieses Antrages konnte und kann verzichtet werden, da heute der Entscheid in der Sache selbst ergeht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Im Ãbrigen geben die Eintretensvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die rechtzeitig und formrichtig eingereichte Beschwerde ist einzutreten. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Baurekurskommission III hat erwogen, weil der Quartierplan ein planerisch-techni­sches Instrument der Feinerschliessung eines Ã¶rtlich begrenzten Baugebietes sei, kÃ¶nne er nicht den Ausbau des Ã¼bergeordneten Strassennetzes zum Ziel haben. Es bestehe lediglich die MÃ¶glichkeit, mit Bezug auf Ã¶ffentliche Strassen, die das Quartierplangebiet durchkreuzen oder begrenzen, bestimmte sichernde Festsetzungen zu treffen. Unter Hinweis auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts aus dem Jahr 1990 (RB 1990 Nr. 67 = BEZ 1990 Nr. 22) hielt die Kommission sodann fest, wenn § 125 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) die Festsetzung von Baulinien an gebietsbegrenzenden oder -durch­querenden Strassen "vor oder mit den Quartierplan" vorschreibe, so bedeute dies fÃ¼r den letzteren Fall nicht, dass solche Baulinien "mittels" des Quartierplanes festzusetzen, sondern dass solche Massnahmen in zeitlicher Koordination mit der Quartierplanung zu treffen seien. Vorliegend strebe die Gemeinde statt einer Festsetzung von Baulinien direkt einen Kreditbeschluss der Gemeindeversammlung fÃ¼r die Erstellung eines sÃ¼dseitigen Trot­toirs entlang der Strasse Q an. Damit finde eine ausreichende zeitliche Koordination des Quartierplanverfahrens mit jenem des Ausbaus der Groberschliessung statt. Im Ãbrigen rechtfertige es sich nicht, den im Wesentlichen abgeschlossenen Quartierplan nur deshalb nicht festzusetzen, um das fÃ¼r den Trottoirbau benÃ¶tigte Land unter vÃ¶lliger Ãberarbeitung des Quartierplans in diesem Verfahren erwerben zu kÃ¶nnen, wie dies § 18 des Gesetzes Ã¼ber den Bau und den Unterhalt der Ã¶ffentlichen Strassen vom 27. September 1981 (StrassenG) als eine MÃ¶glichkeit vorsehe. Die Ãffentlichkeit wie auch jene GrundeigentÃ¼mer, deren GrundstÃ¼cke nur durch den Quartierplan baureif gemacht werden kÃ¶nnten, hÃ¤tten ein erhebliches Interesse an der unverzÃ¼glichen Festsetzung des Quartierplans, wÃ¤hrend sich die Gemeinde das fÃ¼r den Ausbau der Strasse Q erforderliche Land nÃ¶tigenfalls auch auf dem Enteignungsweg verschaffen kÃ¶nne. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Diese ErwÃ¤gungen sind stichhaltig und jedenfalls nicht rechtswidrig. Was ihnen der BeschwerdefÃ¼hrer entgegenhÃ¤lt, Ã¼berzeugt nicht. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht hat sich heute so wenig wie im vorausgegangenen Verfahren zur Notwendigkeit des Trottoirs entlang der Strasse Q zu Ã¤ussern. Festgehalten sei lediglich, dass der Entscheid Ã¼ber den Bau dieses Trottoirs angesichts der Normalien Ã¼ber die Anforderungen an ZugÃ¤nge vom 9. Dezember 1987 (Zugangsnormalien) sowie der tatsÃ¤chlichen Belastung der Strasse Q stark ermessensbetont ist und dies â jedenfalls solange die durch die Strasse Q erschlossenen Gebiete nicht voll ausgenÃ¼tzt werden â auch in Zukunft bleiben wird. Von vornherein verfehlt erscheint bei dieser Ausgangslage die Erwartung bzw. Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers, der Beschwerdegegner habe sich hinsichtlich der Notwendigkeit des fraglichen Trottoirs bereits heute verbindlich festzulegen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers sind der Ausbau der Strasse Q und die Quartierplanung durch das Vorgehen des Beschwerdegegners ausreichend koordiniert. Wenn auch das Verwaltungsgericht in RB 1990 Nr. 67 eine Koordination von Quartierplanung und Planung der Ã¼bergeordneten Ã¶ffentlichen Strasse verlangt hat, so wurde in diesem Urteil doch in erster Linie entschieden, dass die Baulinienfestsetzung fÃ¼r eine im kommunalen Verkehrsplan vorgesehene Sammelstrasse dem Ã¶ffentlichen Verfahren gemÃ¤ss § 108 f. PBG unterliege und daher der Festsetzung des Quartierplans nicht entgegengehalten werden konnte. Vergleichbar ist auch der Tenor des Urteils des Verwaltungsgerichts in BEZ 1989 Nr. 24. Wie der Leitsatz dieses Urteils festhÃ¤lt, setzt die Landabtretung fÃ¼r Ã¶ffentliche Verkehrswege im Quartierplanverfahren ein rechtskrÃ¤ftiges Strassenprojekt voraus, das im Verfahren nach § 12 ff. StrassenG entstanden ist. Auch in diesem Urteil wies das Verwaltungsgericht darauf hin, eine sinnvolle Koordination der Ã¶ffentlichen Strassenplanung und der Quartierplanung kÃ¶nne sicherstellen, dass die vorteilhaften Wirkungen von § 138 Abs. 2 lit. b PBG nicht praktisch wieder zunichte gemacht wÃ¼rden. Im konkreten Fall sah es indessen keinen Anlass, die Quartierplanfestsetzung hinauszuschieben bis ein rechtskrÃ¤ftig genehmigtes staatliches Strassenprojekt vorlag. Hinzuweisen ist schliesslich auch auf RB 1982 Nr. 129. Das Verwaltungsgericht fÃ¼hrte dort aus, die Notwendigkeit der Koordination aller Planungsanstrengungen bedeute nicht, dass diese stets durch eine "Planung von oben nach unten" mit strenger zeitlicher Staffelung der verschiedenen Planungsphasen verwirklicht werden mÃ¼sse; vielmehr kÃ¶nnten auch von Planungen unterer Stufe, die einen hÃ¶heren Konkretisierungsgrad aufweisen, wesentliche Impulse auf Planungen oberer Stufe ausgehen, die eine Anpassung der letzteren erforderten. Im konkreten Fall erachtete es das Verwaltungsgericht daher als zulÃ¤ssig, ein Quartierplanverfahren einzuleiten, obwohl die kommunale Richtplanung fÃ¼r den Verkehr noch nicht abgeschlossen war.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auch wenn diese Urteile die heute streitige Rechtsfrage nicht direkt beantworten, so lÃ¤sst sich daraus doch ableiten, dass die Koordination der Verfahren jedenfalls deren zweckmÃ¤ssige Abwicklung fÃ¶rdern und nicht verhindern soll. Aus Art. 25a des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) ergibt sich nichts anderes. Danach ist insbesondere fÃ¼r eine inhaltliche Abstimmung der VerfÃ¼gungen mehrerer BehÃ¶rden zu sorgen, welche die Errichtung oder Ãnderung einer Baute oder Anlage betreffen (Abs. 1 und Abs. 2 lit. d). Die KoordinationsgrundsÃ¤tze sind auf das Nutzungsplanverfahren sinngemÃ¤ss anwendbar (Abs. 4).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Worin eine ausreichende Koordination besteht, ist daher nach den konkreten UmstÃ¤nden des Einzelfalls zu beurteilen und lÃ¤sst sich nicht verallgemeinern. Hierzu ergibt sich vorliegend was folgt: Es steht fest, dass der Beschwerdegegner ein konkretes Trottoirprojekt in Auftrag gegeben hat, um der Gemeindeversammlung einen Kreditantrag unterbreiten zu kÃ¶nnen. Dass dies relativ spÃ¤t geschah, lÃ¤sst sich ohne weiteres mit den vorgÃ¤ngigen Verhandlungen erklÃ¤ren, die zwischen den Parteien erfolglos stattfanden. Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass die Gemeindeversammlung den fÃ¼r den Trottoirbau erforderlichen Kredit verweigert (und/oder sich einer Aufnahme der Strasse Q in den Verkehrsplan widersetzt). Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer hartnÃ¤ckig die Auffassung vertritt, dieses Trottoir sei nicht nÃ¶tig, wÃ¤re ein solcher Entscheid nicht einmal ganz unverstÃ¤ndlich. Immerhin ist das Gemeinwesen durch § 93 Abs. 1 PBG gehalten, die Groberschliessung so rechtzeitig in Angriff zu nehmen, dass die Ãberbauung der betreffenden Gebiete auf den Ablauf der massgebenden Etappe hin mÃ¶glich wird. HÃ¤lt die zustÃ¤ndige PlanungsbehÃ¶rde daran fest, das Trottoir sei im Hinblick auf die Ãberbauung nÃ¶tig, so ist sie demnach gehalten, es auch zu errichten. § 93 Abs. 2 PBG regelt die Folgen der SÃ¤umnis und rÃ¤umt insbesondere dem bauwilligen GrundeigentÃ¼mer die MÃ¶glichkeit ein, von der Baudirektion die Anordnung der erforderlichen Massnahmen zu fordern, wenn er fÃ¼r die Kosten Vorschuss leistet. Dieser Weg steht auch dem BeschwerdefÃ¼hrer offen. Er kann daher nicht geltend machen, der Quartierplan werde festgesetzt, ohne dass eine vollstÃ¤ndige Erschliessung seiner GrundstÃ¼cke sichergestellt sei. Dass hierfÃ¼r der Quartierplan nicht ausreicht, sondern allenfalls eine ErgÃ¤nzung der Groberschliessung nÃ¶tig wird, ist die zwingende Folge der vom BeschwerdefÃ¼hrer im ersten Rechtsgang erfolgreich vertretenen Auffassung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Sachlich offensichtlich verfehlt erscheint andererseits seine Argumentation, eine Ablehnung des Trottoirbaus an der Strasse Q kÃ¶nne es nÃ¶tig machen, sein GrundstÃ¼ck auf andere Weise mit einer FussgÃ¤ngerverbindung zur Strasse S zu versehen. Das Trottoir entlang der Strasse Q ist planerisch ganz klar die in diesem Zusammenhang einzig geeignete LÃ¶sung, nicht nur weil sie den Ã¶stlichen Teil auf direkteste Weise mit dem Bahnhof verbindet, sondern auch weil damit den BedÃ¼rfnissen der Ã¼brigen durch die Strasse Q erschlossenen GrundstÃ¼cke jenseits des Baches T ebenfalls Rechnung getragen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein inhaltlicher Widerspruch von kommunaler Strassenplanung und Quartierplan kann somit ausgeschlossen oder zumindest mittels des gesetzlich vorgesehenen Instrumentariums vermieden werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Was die vorteilhaften Wirkungen von § 138 Abs. 2 lit. b PBG angeht, so hat es sich der BeschwerdefÃ¼hrer selbst zuzuschreiben, wenn vorliegend die Abtretung des Landes, sofern eine einvernehmliche LÃ¶sung nicht gefunden wird, allenfalls nur noch auf dem Enteignungsweg durchgesetzt werden kann. Dies ist unter den gegebenen UmstÃ¤nden denn auch keineswegs unzweckmÃ¤ssig. Wegen der gegebenen Lage der GrundstÃ¼cke betrifft der Trottoirbau nur Land des BeschwerdefÃ¼hrers, der (bzw. dessen GrundstÃ¼ck) aus diesem Trottoir auch einen erheblichen Zusatznutzen ziehen wÃ¼rde. Zwingende GrÃ¼nde, das fÃ¼r das Trottoir erforderliche Land im Rahmen des Quartierplans zu erwerben, liegen daher nicht vor. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.3 </span></b><span>Die §§ 166 f. PBG fÃ¼hren zu keinem anderen Ergebnis. Es steht nach dem zuvor AusgefÃ¼hrten ausser Frage, dass fÃ¼r die im Quartierplan vorgesehenen Erschliessungsanlagen, die sÃ¤mtliche den sÃ¼dwestlichen Teil des Quartierplanperimeters betreffen, eine ausreichende Groberschliessung besteht. Sollte sich der BeschwerdefÃ¼hrer einem Bau dieser Anlagen durch die GrundeigentÃ¼mer gemÃ¤ss § 166 PBG widersetzen, wie er dies androht, so kann der Beschwerdegegner den Bau ohne weiteres gemÃ¤ss § 167 PBG in die Wege leiten.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.4 </span></b><span>Schliesslich ist der Beurteilung der Vorinstanz beizupflichten, dass die Interessen der Ã¼brigen GrundeigentÃ¼mer, vor allem jener, die bauwillig sind und deren GrundstÃ¼cke erst durch die Festsetzung des Quartierplans baureif werden, dem Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an einer perfektionistischen Koordination von Strassen- bzw. Trottoirplanung und Quartierplanfestsetzung vorgehen. Dies gilt um so eher, als es der BeschwerdefÃ¼hrer in der Hand hat, bei einer allfÃ¤lligen Parzellierung des Ã¶stlichen Teils seines GrundstÃ¼cks auf den allenfalls erst spÃ¤ter erfolgenden Trottoirbau RÃ¼cksicht zu nehmen und so zusÃ¤tzliche Schwierigkeiten zu vermeiden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist abzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG), der keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung hat. Hingegen ist der BeschwerdefÃ¼hrer zu verpflichten, dem Beschwerdegegner â zu Gunsten der Quartierplanrechnung â eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 VRG). Die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an den Gemeinderat rechtfertigt sich, weil der Gemeinderat vorliegend als Vertreter der Quartierplanbeteiligten auftritt und nicht als Vertreter des Ã¶ffentlichen Interesses. Deshalb ist die ParteientschÃ¤digung auch zu Gunsten der Quartierplanerrechnung zu bezahlen. Disp. Ziff. III des Rekursentscheids, wonach dem Gemeinderat fÃ¼r das Rekursverfahren keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen wurde, ist insoweit in Rechtskraft erwachsen, da sie diesbezÃ¼glich nicht angefochten wurde.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'100.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner zu Gunsten der Quartierplanrechnung binnen 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung â¦</p> <p class="Einzug2"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>