<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.00744</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. August 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Britta Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fertig Keller Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 22, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1978, ist Mutter dreier in den Jahren 2001, 2004 und 2008 geborener Kinder. Sie arbeitete seit dem 1. Februar 2000 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Verkäuferin, wobei sie diese Erwerbstätigkeit zuletzt zu rund 50 % ausübte und sich daneben ihren Aufgaben als Hausfrau und Mutter widmete (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/13/5, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/18, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/80/3). Am 13. September 2009 kam es am Wohnort der Versicherten zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen ihrer Tochter und dem Sohn eines Nachbarn, in deren Rahmen der Knabe dem Mädchen Gras ins T-Shirt warf. Dies nahm der Ehemann der Versicherten zum Anlass, den Nachbarsjungen zumindest verbal zurechtzuweisen. In der Folge begaben sich der Vater, der 16-jährige Bruder sowie der Onkel des Knaben zur Wohnung der Familie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, betraten diese ohne anzuklopfen oder die Türklingel zu betätigen, gingen ins Schlafzimmer zum Ehemann der Versicherten und drängten ihn in die Ecke. In der Nähe des Fensters packte ihn einer der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dringlinge von hinten, legte ihm den rechten Arm um den Hals und würgte ihn, so dass dieser Atemprobleme bekam und einen Urinabgang hatte. Gleichzeitig schlug er mit der anderen Faust auf ihn ein. Ausserdem wurde der Ehemann von einem der weiteren Täter von vorne um den Oberkörper festgehalten und mit den Fäusten geschlagen. In der Folge drängten die beiden Schläger den Ehemann gegen den offenstehenden Fensterflügel, wobei dieser aus den Scharnieren fiel, und versuchten ihn mit dem Oberkörper durch das Fenster zu stossen, wogegen sich der Ehemann durch Festhalten am Heizkörper zu wehren versuchte. Schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich hing der Ehemann mit dem Oberkörper ausserhalb des Fensters, wobei er vom einen Angreifer am Unterkörper und vom anderen am Oberkörper festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten wurde. Der Vater des vom Ehemann zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtgewiesenen Nachbarsjungen drohte drei Mal damit, den Ehemann umzubringen. Die sich ebenfalls in der Wohnung befindende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte konnte schliesslich im Nebenzimmer die Polizei anrufen, worauf die Angreifer vom Ehemann abliessen und die Wohnung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liessen. Der Ehemann erlitt bei diesem Angriff eine Prellung und Quetschung an den Ellbogen, am Brustbein und im Nacken, einen Bruch des Zeigefingers rechts sowie Kontusionen am Schädel (vgl. Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 10. April 2013, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/116/20-24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Wegen den Folgen dieses Vorfalles meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2010 bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/13). Die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, holte den Arbeitgeberbericht von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. November 2010 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/18) sowie die Arztberichte von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, vom 1. Dezember 2010 (Eingangsdatum, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/19), und von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achärztin FMH für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 20. Dezember 2010 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/24) ein. Ausserdem zog sie die Akten der Generali Versicherungen bei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/22/1-33), insbesondere das psychiatrische Gutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. November 2010 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/22/3-17). Sodann liess die IV-Stelle das psychiatrische Gutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achärztin FMH für Psychiatrie und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 17. März 2011 erstellen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/30). Am 19. April 2011 teilte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihre Erwerbsfähigkeit mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchführung einer engmaschigen fachärztlich-psychiatrischen Therapie (Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quenz mindestens wöchentlich) mit Optimierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pharmaka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wesentlich verbessert werden könne. Die Versicherte werde deshalb im Rahmen ihrer Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht aufgefordert, diese Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen umzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. Dabei sei die Hospitalisation auf einer Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">station einer psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Klinik zur Durchbrechung des Chronifizierungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozesses dringend indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert. Falls die Versicherte die Massnahme nicht durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe, würde der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch so beurteilt, als sei sie durchgeführt worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/31). Am 30. Juni 2011 teilte die Versicherte durch Rechtsanwalt Peter Fertig mit, sie werde ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder in der Tagesklinik der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behandlung aufnehmen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/47). In der Folge liess sie sich im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandeln und die IV-Stelle holte dessen Bericht vom 12. Januar 2012 (Eingangsdatum) ein (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/57). Am 6. Juni 2012 führte die IV-Stelle eine Abklärung im Haushalt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch (vgl. Abklärungsbericht vom 12. Juni 2012, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/80). Am 10. Oktober 2012 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es sei ein weiteres psychiatrisches Gutachten notwendig, welches bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, durchgeführt werde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/82). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte mit Einwand vom 25. Oktober 2012 gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, es sei ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, an dieser Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung mitzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirken, da der Begutachtungsort zu weit von ihrem Wohnort entfernt sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/84). In der Folge unterbreitete die IV-Stelle diesen Einwand ihrem Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst, welcher in seiner Stellungnahme vom 3. April 2013 zum Ergebnis ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langte, es könne grundsätzlich auf die Einholung eines weiteren psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachtens verzichtet werden, da sich aus den vorhandenen Unterlagen ergebe, dass die Versicherte nicht unter einem invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden leide (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/91/8-10). Mit Vorbescheid vom 12. April 2013 stellte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/93), wogegen diese am 21. Mai 2013 durch Rechtsanwältin Britta Keller Einwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheben liess (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/97). Mit Verfügung vom 22. Mai 2013 wies die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Berücksichtigung des Einwandes - den Rentenanspruch ab (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/98). Gegen diese Verfügung liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 21. Juni 2013 Beschwerde erheben (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/104/3-13). Die IV-Stelle hob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Folge mit Verfügung vom 20. August 2013 die angefochtene Verfügung vom 22. Mai 2013 wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf, da sie entgegen ihrer ursprünglichen Ansicht davon ausgehen müsse, dass der Einwand gegen den Vorbescheid rechtzeitig erhoben worden und dieser somit zu berücksichtigen sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/107), worauf das hiesige Gericht den Prozess mit Verfügung vom 28. August 2013 als gegenstandslos geworden ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieb (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/110). Die IV-Stelle prüfte den Einwand der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten und wies den Leistungsanspruch mit Verfügung vom 5. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 erneut ab (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/115</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 hob das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht des Kantons Zürich diese Verfügung auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und danach neu über den Rentenanspruch der Versicherten verfüge (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/118). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV-Stelle mit, dass sie seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 im Umfang von rund sieben Stunden pro Woche wieder arbeitstätig sei. Sie habe eine Stelle als Raumpflegerin gefunden, bei der sie allein, ohne anderen Mitarbeitern zu begegnen, arbeiten könne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/124/3). Die IV-Stelle holte die Arztberichte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/126/1-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; unter Beilage weiterer Arztberichte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/126/7-11) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/128) ein. Sodann liess sie das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 erstellen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/134). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren abweisen werde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/137). Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Rechtsanwältin Keller am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 Einwand (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/142). Mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 wies die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Leistungsbegehren ab (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/146). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Rechtsanwältin Keller am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 Beschwerde mit folgenden Anträgen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 sei aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei eine Ergänzung des Gutachtens einzuholen, um die Einschränkung </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin in der Haushaltsführung zu bestimmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sei aufzufordern, die zur Invaliditätsberechnung </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notwendigen Daten zu erheben und die entsprechenden gesetzlichen </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen zu erbringen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MwSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Lasten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ersuchte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 mitgeteilt wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 reichte Rechtsanwältin Keller ihre Honorarrechnung ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV in der seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der allgemeinen Beweisregel (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 8 ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hat die versicherte Person die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend auswirkt: Vermutet wird Validität, nicht Invalidität. An diesem Nachweis kann es unter mehreren Aspekten mangeln: Die Einschränkung ist nicht gesundheitlich, sondern sozial/soziokulturell bedingt (1); die gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung ist nicht evident, wiegt nicht schwer, sodass sie überwindbar und der versicherten Person die Verrichtung einer adaptierten Tätigkeit dennoch zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist (2); die Einschränkung ist medizinisch angeh- oder gar heilbar (3); die Einschränkung ist nur vorübergehender Natur, sei es, weil sie von selbst oder nach einer medizinischen Behandlung abklingt (4). Die entsprechenden Elemente (gesundheitlicher Charakter, Evidenz und Erheblichkeit, Unheilbarkeit und Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftigkeit der Beeinträchtigung) sind stets - auch ausserhalb der unklaren Beschwerdebilder - nachzuweisen, damit ein Anspruch auf eine Dauerleistung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung geltend gemacht werden kann (BGE 139 V 547 E. 8.1 und E. 9.4; BGE 140 V 290 E. 3.3.1).</span></p><p><span> </span><span>Den unklaren Beschwerden ist eigen, dass mittels klinischer psychiatrischer Unter</span><span>suchungen weder Pathologie noch Ätiologie erklärbar sind (BGE 139 V 457 E. 9.4). Gemäss der seit BGE 130 V 352 geltenden Rechtsprechung genügt die </span><span>Diagnose eines </span><span>pathogenetisch</span><span>-ätiologisch unklaren Beschwerdebildes ohne orga</span><span>nische Grundlage und die allein darauf gestützte medizinische Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit nicht zum Nachweis einer rentenbegründenden Invalidität. Eine Erwerbsunfähigkeit wurde seither nur anerkannt, wenn zusätzliche Kriterien (sogenannte „Foerster-Kriterien“, vgl. ferner BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen) in hinreichendem Ausmass erfüllt waren (BGE 139 V 457 E. 5.9 und E. 6). Dabei kam einer fachgerechten Abklärung besondere Bedeutung zu. Der aus der Diag</span><span>nosestellung resultierende Rechtsnachteil der bleibenden Beweislast bedingte eine fachgerechte und aktuelle Untersuchung, welche die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine Begutachtung erfüllt (BGE 139 V 547 E. 9.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung zu den Vor</span><span>aussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine Invalidität zu bewirken vermögen, grundlegend überdacht und teilweise geändert (BGE 141 V 574 E. 3.4). Es erfolgte damit nicht eine Änderung der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch, sondern die Schaffung neuer Standardindikatoren für dessen Beurteilung und eines strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahrens (BGE 141 V 281 E. 3.6 und E. 6; BGE 141 V 585 E. 5.3). Unverändert ist auch in Zukunft dem klaren Willen des Gesetzgebers gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG Rechnung zu tragen, wonach im Zuge der objektivierten Betrachtungsweise von der grundsätzlichen „Validität“ der die materielle Beweislast tragenden versicherten Person auszugehen ist (BGE 141 V 281 E. 3.7.2 unter Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 8.1; BGE 141 V 585 E. 5.3).</span></p><p><span> </span><span>Zwar hatten die Ärztinnen und Ärzte bereits vor der Praxisänderung gemäss BGE 141 V 281 ihre Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit so substanziell wie möglich zu begründen, und es war für die ärztliche Plausibilitätsprüfung wichtig, in welchen Funktionen die versicherte Person eingeschränkt ist (BGE 140 V 193 E. 3.2; BGE 139 V 547 E. 9.2.1). Die diesbezüglichen Anforderungen hat das Bundesgericht aber nunmehr in BGE 141 V 281 konkretisiert. Aus den medizinischen Unterlagen muss genauer als bisher ersichtlich sein, welche funktio</span><span>nellen Ausfälle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheitsschäden resultieren. Diagnosestellung und – in der Folge – Invaliditätsbemessung haben somit stärker als bis anhin die entsprechenden </span><span>Auswirkungen der diagnose</span><span>relevanten Befunde zu berücksichtigen. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektivierter Zumut</span><span>barkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt. Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt weiterhin die materiell beweislastbelastete versicherte Person die Folgen. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und vergleich</span><span>bare Leiden können somit eine Invalidität begründen, sofern funktionelle Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standard</span><span>indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit zumindest überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem anspruchserheblichen Ausmass nachgewiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 574 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Begründung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtenen Verfügung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihr Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin ihre psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Behandlungsoptionen nicht wahrgenommen habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine schwere depressive Störung liege nicht vor, was auch der Umstand zeige, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eine regelmässige Berufstätigkeit aufgenommen habe. Ebenso seien die Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung nicht erfüllt. Aus recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Sicht sei eine invalidisierende Gesundheitsstörung bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zu verneinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, sie sei durch das Erlebnis der «Stürmung» ihrer Wohnung und des Angriffs auf ihren Ehemann derart schockiert gewesen, dass sie in der Folge psychisch schwer erkrankt sei. Ab dieser Straftat habe sie nicht mehr arbeiten können und die Haushaltsführung habe grösstenteils durch ihren Ehemann und ihre Mutter übernommen werden müssen. Die Beschwerdeführerin sei bis im Februar 2015 regelmässig in psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischer Behandlung gewesen, es sei jedoch kaum eine Besserung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten und es habe eine Chronifizierung des Zustands festgestellt werden müssen. Dementsprechend habe die Beschwerdeführerin die Psychotherapie auf zwei bis drei Besuche pro Jahr reduziert. Sie nehme auch das Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, wofür sie von ihrer Psychiaterin jeweils ein Halbjahresrezept erhalte. Im Jahr 2015 habe die Beschwerdeführerin eine berufliche Tätigkeit aufnehmen können. Sie arbeite für rund sieben Stund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e pro Woche als Reinigungskraft, wobei die Arbeit durchführbar sei, weil sie keinen Kontakt mit anderen Personen habe. Ihre Sozialkontakte seien auf ihre Familie und auf eine Freundin beschränkt. Die Beschwerdegegnerin verneine den Rentenanspruch entgegen der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Gutachter, was willkürlich sei. Sie sei offenbar nicht willens, das Vorliegen einer Invalidität bei der Beschwerdeführerin überhaupt in Betracht zu ziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Arztbericht des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/19) besteht bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine Depression seit dem 14. September 2009, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che auf den tätlichen Übergriff auf ihren Ehemann vom 13. September 2009 zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen sei. Die Beschwerdeführerin weine während der ganzen Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultation, berichte von Ängsten und Schlaflosigkeit. Sie werde psychiatrisch durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt und nehme Medikamente ein. Weil die Schläger im gleichen Haus wohnten, hätten sie den Wohnort wechseln müssen. Auch die Kinder seien stark verändert. Die Beschwerdeführerin habe das Gefühl, man habe ihr alles zerstört, und sehe keine Zukunftsperspektiven mehr. Der Haushalt werde zum Teil von ihr und von den Eltern und zum Teil vom Ehemann erle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt. Ein Arbeitsversuch sei gescheitert. Die Beschwerdeführerin sei seit dem 14. September 2009 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Haushaltsarbeiten könne sie nur reduziert vollbringen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. November 2010 (Urk. 8/22/3-17) liegt bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung (ICD-10 F43.1) vor. Ihre Arbeitsfähigkeit werde durch Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, Aufmerksamkeits- und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen, Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">armut, Ermüd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, passives Verhalten, innere Unruhe, Anspannung, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagenserleben und Ängste beeinträchtigt. Sowohl in der angestammten wie auch in sämtlichen Verweisungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeiten betrage die Arbeitsunfähigkeit aktuell 100 %. Die Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose sei nicht schlecht, da posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen in der Regel auch unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt degressiv verlaufen würden, wenn nicht andere Faktoren, welche bei der Beschwerdeführerin eventuell vorlägen, der Genesung im Wege stehen würden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit könne nur ein stationärer Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litationsaufenthalt zu einer Besserung des Zustandes führen, da dann einige den Verlauf ungünstig beeinflussende Faktoren wie die übertriebene Rücksicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme und Fürsorglichkeit ihrer näheren Umgebung wegfallen würden und die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in eine Tagesstruktur einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bunden wäre und intensiv behandelt werden könnte. Nach einer solchen Behandlung sei durchaus wieder mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht der Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Dezember 2010 (Urk. 8/24) besteht bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung (ICD-10 F43.1) bei Verdacht auf ängstliche Persönlichkeit. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin leide unter Ängsten und Flashbacks in Folge des Ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. September 2009. Sie könne das Haus fast nicht mehr verlassen und nicht zu einer Arbeit gehen. Die Beschwerdeführerin sei vom 13. September bis zum 9. November 2009 zu 100 %, vom 10. November 2009 bis zum 31. März 2010 zu 50 % und ab dem 1. April 2010 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig. Die Prognose sei viel schlechter als erwartet, es komme immer wieder zu Rückfällen, die Ängste und Flashbacks nähmen zu. Die Beschwerdeführerin habe Angst vor Rache. Es sei sobald als möglich eine stationäre Behandlung durchzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. März 2011 (Urk. 8/30) besteht bei der Beschwerdeführerin eine schwere, chronifizierte post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.1) mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komorbid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwerer depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siver Episode (ICD-10 F32.2), Agora- und Soziophobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01/F40.1), somatoformer Schmerzkomponente (ICD-10 F45.4) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">low</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diazepinabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F13.25). Die akute Symptomatik liege seit dem Trauma vom September 2009 vor. Die schwere psychiatrische Störung führe seit dem 13. September 2009 zu einer gesicherten vollständigen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft, lediglich unterbrochen durch eine attestierte (aber wohl nicht umgesetzte) Arbeitsfähigkeit von 50 % vom 10. November 2009 bis zum 31. März 2010. Generell müsse aufgrund der psychiatrischen Polymorbidität für Tätigkeiten in der freien Wirtschaft von einer anhaltenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit könne nicht definiert werden und auch ein geschützter Rahmen könne der Beschwerdeführerin nur in sehr geringem Zeitumfang zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden. Weder die bisherige zweiwöchentliche Therapiefrequenz noch die psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">makologische Behandlung schienen aber adäquat. Es sei eine sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionäre Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung in einer psychiatrischen Klinik angezeigt. Es gelte, den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fizierungsprozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu durchbrechen. Das wohlwollend umsorgende Famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">system, das sich auch heute noch zentral mit dem traumatischen Ereignis beschäftige und gleichzeitig die Symptomatik der Beschwerdeführerin durch die Bestätigung ihrer Hilflosigkeit mit Entlastung und grenzenlosem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständnis unterhalte, dürfte entscheidend zur Chronifizierung beigetragen haben. Zudem werde die depressive Symptomatik durch die tägliche Konfrontation mit den Unzulänglichkeiten im häuslichen Bereich sowohl als Mutter als auch als Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frau unterhalten. Die Prognose hänge damit einerseits von einer Intensivierung des psychotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Prozesses und der psychopharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kologischen Opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mierung, andererseits aber auch von der Distanzierung von der Familie und damit der dringend notwendigen psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Hospitalisierung ab. Für die Beschwerdeführerin sei dieser Schritt allerdings unvorstellbar, da sie fälschli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise der Meinung sei, die Familie auf diese Art erst recht im Stich zu lassen (Urk. 8/30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/57) beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> F.43.1) sowie eine Medikamentenabhängigkeit (ICD-10 F13.2) seit Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2009. Die Prognose sei unsicher. Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu 80 % eingeschränkt. Ab Frühsommer 2012 könne mit der Erhöhung der Einsatzfähigkeit auf 50 % gerechnet werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Haushaltabklärungsbericht vom 12. Juni 2012 (Urk. 8/80) wird festgehalten, die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über häufige Kopfschmerzen und Müdigkeit wegen der Medikamente. Sie habe Probleme wegen des damaligen Überfalls, welche sie in der Seele schmerzten. Auch die Tatsache, dass die Arbeitgeberin ihr bereits nach dreimonatiger Arbeitsabstinenz gekündigt habe, sei für die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin unglaublich verletzend gewesen. Von den Medikamenten helfe ihr einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die anderen hätten nichts genützt. Ein neues Rezept ihrer Ärztin habe sie nicht eingelöst, wenn sie innerliche Schmerzen habe, esse sie etwas Scharfes wie z.B. eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peperoncini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was ihr helfe. Einen Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt könne sie sich nicht vorstellen, da sie nicht von der Familie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weg wolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der tägliche Besuch der Gesprächstherapie im Oktober und November 2011 sei ihr gar nicht gut bekommen. Es hätten nur alle über ihre schlechten Erfahrun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gesprochen, und es sei ihr dadurch noch schlechter gegangen. Sie gehe jetzt nur noch alle 2-3 Wochen zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin schlafe schlecht. Morgens stehe sie auf und schicke die Kinder zur Schule. Danach tue sie nichts. Sie schlafe auch nicht, sondern tue einfach nichts. Ihre Mutter komme jeden Tag um ca. 11.00 Uhr, um den Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt zu machen und für die Kinder zu kochen. Der Ehemann gehe morgens sehr früh zur Arbeit und komme ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend bereits zwischen 13.00 Uhr und 13.30 Uhr wieder nach Hause. Er kümmere sich dann ebenfalls um Haushalt und Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der. Die Beschwerdeführerin versuche nachmittags einen Spaziergang zu machen und sie sei auch schon mit der kleinen Tochter zum Spielplatz vor dem Haus gegangen. Die öffentlichen Verkehrsmittel könne sie wegen ihren Ängsten nicht benutzen. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe angegeben, bei guter Gesundheit wäre sie weiterhin zu 50 % erwerbstätig. Sie sei zuhause alleine für alles zuständig gewesen, da ihr Ehemann so viel gearbeitet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person der Beschwerdegegnerin hielt fest, es sei für sie vor Ort nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar gewesen, warum die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keinerlei Arbeiten im Haushalt ausführen könne, da sie körperlich nicht eingeschränkt sei. Sie werde aufgrund ihrer psychischen Probleme von ihrer Umgebung mit grosser Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtnahme und Fürsorglichkeit behandelt und habe keinerlei Verantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten mehr wahrzunehmen. Alle Arbeiten würden ihr abgenommen. Nach Ansicht der Abklärungsperson könnte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ihren Haushalt zu 100 % erledigen, wenn sich dieses innerfamiliäre System nicht etabliert hätte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gar nicht mehr in Frage gestellt würde. Soweit eine Einschränkung aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht anerkannt werde, sei von folgenden Zahlen auszugehen: Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Anteil 2 %, Einschränkung 0 %; Ernäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung: Anteil 30 %, Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung 50 %; Wohnungspflege: Anteil 15 %, Einschränkung 50 %; Einkauf und weitere Besorgungen: Anteil 10 %, Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung 20 %; Wäsche und Kleiderpflege: Anteil 20 %, Einschränkung 20 %; Betreuung von Kindern und anderen Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen: Anteil 20 %, Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung 70 %; Verschiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes: Anteil 3 %; Einschränkung: 0 %. Gesamthaft ergäbe dies im Haushalt eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 42,5 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Stellungnahme von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vom 31. März 2011 (Urk. 8/91/5) erfüllt das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die relevanten Kriterien, weshalb darauf abgestellt werden könne. Es sei der Beschwerdeführerin aber in Anlehnung an das Gutachten im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht die Auflage zu machen, eine engmaschige psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische Therapie mit Optimierung der Psychopharmakotherapie durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Die Hospitalisation in einer psychiatrischen Klinik sei dringend indiziert, liege aber im Ermessensspielraum des behandelnden Psychiaters. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Juli 2011 (Urk. 8/91/5) führte RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin könne der Beschwerdeführerin nicht vorschreiben, bei wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Insti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tution sie die Behandlung durchführe. Es sollte aber sichergestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass nach einer achtwöchigen Behandlung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die engmaschige Therapie inkl. Medikamenteneinnahme fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt werde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Februar 2012 (Urk. 8/91/6-7) hielten Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und RAD-Ärztin Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Arbeitsmedizin &amp; Allgemeinmedizin, fest, der Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nicht plausibel, und es sei ihm nicht zu entnehmen, in welcher Dosierung die Medikamente ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet worden seien. Die Schadenminderungspflicht könne erst als erfüllt betrachtet werden, wenn die Auflagen ein Jahr durchgeführt worden seien. Zur Überprüfung der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung der Schadenminderungspflicht sei deshalb eine weitere psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische Begutachtung durchzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Arztbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/126/1-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) und eine Migräne ohne Aura sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Stamm- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Astvarikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">saphena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> magna hach III links, eine rezidiv-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">popliteal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Crossektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Stripping </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">saphena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">parva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende 1990, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re-Crossektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">poplietal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Crossektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stripping </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">saphena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> magna bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infragenigulär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seitenastphlebektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin weise aus psychischen Gründen ein sehr geringes Belastungsvermögen auf. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie könne ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cht mit anderen Leuten zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten und müsse unbedingt alleine bleiben, da sie sonst eine Panikattacke bekomme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin weise eine verminderte geistige Belastbarkeit und eine starke psychische Leistungsverminderung auf. In welchem Umfang ihr die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit noch möglich sei, könne vom Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beantwortet werden. Weitere Auskünfte seien von der behandelnden Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzuholen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/127) bestehen bei der Beschwerdeführerin eine schwere posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung seit 2009 (ICD-10 F43.1) sowie eine ängstliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6). Sie habe die Beschwerdeführerin letztmals am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 und am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 gesehen, weshalb keine klaren Aussagen möglich seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 habe die Beschwerdeführerin knapp 3 ½ Stunden als Putzfrau im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsmarkt gearbeitet. Diese Tätigkeit sei behinderungsangepasst. Die Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit sei um ca. 60 bis 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermindert gewesen. Trotz Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menten sei die Beschwerdeführerin vollkommen erschöpft gewesen. Eine volle Arbeitsfähigkeit sei wahrscheinlich nicht mehr erreichbar. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/128) gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Korrektur ihres Berichtes an, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe zwei Mal 4 Stunden pro Woch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e als Putzfrau gearbeitet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem psychiatrischen Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/134) bestehen bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10: F43.1) sowie eine rezidivierende depressive Störung, schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Episode (ICD-10: F33.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Befund zeige sich bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ein gedrückter Affekt mit einer passiv-gekränkten, teilweise miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauischen Grundhaltung. Es gebe keine Schwingungsfähigkeit zum positi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Pol, einmalig habe die Beschwerdeführerin bei einem emotional be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastenden Thema geweint. Antrieb, Gestik und Psychomotorik seien vermindert. Eigena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch bestünden Ein- und Durchschlafstörungen und ein Morgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tief, deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Antriebsminderung tagsüber, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grübelneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine Freudlosigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suizidgedanken würden verneint, eigenanamnestisch bestehe ein vollständiger sozialer Rückzug. Die Beschwerdeführerin gebe auf Nachfrage Intrusionen und Flashbacks sowie Vermeidungsverhalten an, kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegensatz zur Begutachtung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2013 berichte die Beschwerdeführerin über vermehrte Aktivitäten, so gehe sie zwei Mal pro Woche auswärts einer Arbeit nach. Sie fahre auch ihre Kinder zum Arzt, mache den Haushalt, koche und sei auch mit ihrem Mann in den Kosovo in den Urlaub gefahren. Für eine Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung bestünden keine Anhaltspunkte, Schmerzen seien von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht thematisiert worden, es lägen keine Berichte vor, dass sie wegen Schmerzen das medizinische System in Anspruch genommen hätte und sie nehme auch keine Schmerzmittel ein. Ein Low-Dose-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzodiazepinabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne nicht ausgeschlossen werden, eine Abhängigkeit sei aber unwahrscheinlich, zumal der Spiegel des Beruhigungsmittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lorazepam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) unter der Nachweisgrenze gewesen sei. Die Angabe der Beschwerdeführerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie mehrmals pro Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einnehme, stimme mit dem Laborbefund nicht überein. Es gebe auch keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsstörung, die Beschwerdeführerin habe die Schule absolviert, erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen, aufgrund einer Haut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erkrankung den Beruf gewechselt und gearbeitet. Sie habe geheiratet und drei Kinder bekommen. Auffällig sei die sehr niedrige Therapieintensität bzw. die faktisch völlig fehlende Therapie. An invaliditätsfremden Faktoren bestünden eine lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bzw. eine seit Jahren bestehende gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügige Berufstätigkeit. Über weitere invaliditätsfremden Faktoren könne mangels Angaben der Beschwerdeführerin keine Aussage gemacht werden. Für Aggravation gebe es keine sicheren Hinweise, ebenso für ein Suchtleiden. An persönlichen Ressourcen bestünden ein stabiles familiäres Umfeld mit funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nierender Ehe und Familie. Ausserdem verfüge die Beschwerdeführerin über eine abgeschlossene Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung sowie über Berufserfahrung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung und die depressive Störung würden sich gegenseitig negativ verstärken. An verbleibenden Therapieoptionen bestehe zunächst die Möglichkeit einer regelmässigen psychotherapeutischen Behandlung und einer leitliniengerechten Psychopharmakotherapie. Sodann bestehe die Möglichkeit einer tagesklinischen und schliesslich einer vollstationären Behandlung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestehe bei der Beschwerdeführerin dahingehend eine Diskrepanz, dass sie einen sehr schlechten psychischen Zustand und hohen Leidensdruck beschreibe, jedoch keine Therapie wahrnehme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit als Verkäuferin be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der schweren depressiven Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung sowie der mit der posttraumatischen Belastungsstörung verbundenen Intrusionen und Flashbacks. Die Beschwerdeführerin könne deshalb eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit, welche regelmässige Kundenkontakt und gute sozialkommunikative Fähigkeiten erfordere, nicht mehr leisten. In ihrer jetzigen Tätigkeit als Putzfrau bestehe eine Restleistungsfähigkeit von 15 Stunden pro Woche, d.h. bezogen auf eine Vollzeitstelle von 37,5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im zeitlichen Verlauf sei eine Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Anfang 2016 und von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Anfang 2017 plausibel. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Stellungnahme von RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk. 7/135/3-5) liegt bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin ein Gesundheitsschaden vor, der die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich seit 2009 verunmöglicht. In einer angestammten (vermutlich gemeint: ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten) Tätigkeit liege ab Anfang 2017 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit vor. Das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfülle die Anforderungen und es werde empfohlen auf dessen Beurteilungen abzustellen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4), setzt sich mit den Aspekten der gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt auch die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und begründet Abweichungen, soweit die Beurteilung mit diesen nicht im Einklang steht. Insgesamt erweist sich das Gutachten als nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und vermag in formaler Hinsicht zu überzeugen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, </span><span>die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span>äusserer</span><span> Belastungs</span><span>fak</span><span>toren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BG</span><span>E 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>grün</span><span>denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl.</span><span> BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen (BGE 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">concreto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionelle Ausfälle bei der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">themen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">81) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes Gesundheitsschädigung ergibt sich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass bei der Beschwerdeführerin laut Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung sowie eine rezidivierende depressive Störung, schwere depressive Episode vorliegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich bereits im Urteil vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/118/11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2) festgehalten hat, steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend in Frage, ob bei der Beschwerdeführerin ein traumatisches Ereignis von ausserge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlicher Schwere aufgetreten ist, welches die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung überhaupt erst recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ist beim Angriff auf ihren Ehemann völlig unbehelligt geblieben und sie konnte ungehindert die Polizei anrufen. Der Angriff richtete sich zwar gegen ihren Ehemann und somit gegen eine der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zweifellos sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahestehende Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, er wies aber keine ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewöhnliche Schwere auf, zog sich der Ehemann doch keine bleibenden körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Schäden zu und es bestand auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefahr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine gewisse Schwere kommt dem Angriff vor allem deshalb zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er in der Wohnung der Beschwerdeführerin stattgefunden hat und somit an jenem Ort, welcher einem üblicherweise das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit verleiht und wo man am wenigsten mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">solchen Angriff rechnet, zumal am frühen Abend um 17.30 Uhr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem ist der Angriff durch einen Nachbarn erfolgt, welcher sich aufgrund einer absoluten Lappalie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasst sah, Rache gegen den Ehemann der Beschwerdeführerin auszuüben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten sprechen einige Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass an der Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatischen Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, gewisse Zweifel angebracht sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sind jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dafür vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es der posttraumatischen Belastungsstörung an d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er erforderlichen Schwere fehlt, um damit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu rechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist dem psychiatrischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktisch keine psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung mehr in Anspruch nimmt. Es ist auch die von den Ärzten empfohlene stationäre Behandlung nicht durchgeführt worden. An Medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nimmt die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und bei Bedarf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frovatriptan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen Kopfschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein, der Medikamentenspiegel zeigt aber auf, dass sie dies nur höchst unregelmässig tut. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der behandelnden Psychiaterin vorgeschlagene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Antidepressiva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat die Beschwerdeführerin abgelehnt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einem therapieresistenten Leiden ist unter diesen Umständen nicht zu sprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An wesentlichen somatischen Begleiterkrankungen, welche ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, leidet die Beschwerdeführerin nicht. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind keine massgeblichen Komorbiditäten ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin gemäss dem Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Persönlichkeitsstörung besteht. Die Beschwerdeführerin wohnt mit ihrem Ehemann und ihren Kindern zusammen und verfügt über ein intaktes Familienleben. Auch zu ihren Eltern scheint sie ein gutes Verhältnis zu haben und ihre Mutter unterstützt sie bei der Führung des Haushaltes und der Betreuung der Kinder. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat wieder eine Teilerwerbstätigkeit aufgenommen und kann selber mit dem Auto zum Arbeitsort fahren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind weder limitierende Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsmerkmale noch ein ausgeprägter sozialer Rückzug erkennbar und enthält der soziale Lebenskontext bestätigende, sich potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Ressourcen der Beschwerdeführerin liegen sodann auch gemäss den Untersuchungsbefunden weitgehend im Normbereich, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin erschien wach, bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinsklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu allen Qualitäten voll orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, in der Auffassung unauffällig und der Konzentration ungestört. Es waren keine Hinweise auf Störungen der Merkfähigkeit oder des Gedächtnisses zu erkennen. Auffälligkeiten in den Angaben der Beschwerdeführerin waren einzig darin zu erkennen, dass sie Fragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">häufig mit „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ich nicht“ beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich im formalen Denken auf den Überfall im Jahre 2009 eingeengt zeigte (Urk. 7/123/18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Kategorie „Konsistenz“ ist bezüglich des Indikators „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht dasselbe Aktivitätsniveau erreicht wie vor dem Zwischenfall im Jahr 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie geht aber wieder in geringerem Umfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an zwei halben Tagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Erwerbstätigkeit nach und sie verfügt auch über eine aktive Tagesgestaltung, führt den Haushalt und beschäftigt sich mit den Kindern. Sodann hat sie Ferien bei der Familie ihres Ehemannes im Kosovo verbracht, wobei es ihr dort allerdings nicht gefal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/134/12-14).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ansonsten lässt sich über das Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht viel sagen, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin darüber keine Angaben gemacht hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung im A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lltag ist jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen kann nicht als erstellt angesehen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesener Leidensdruck“ ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie in Anspruch genommen hat, dies aber mittlerweile praktisch nicht mehr tut. Es lässt sich auch nicht erstellen, dass die Psychotherapie jemals besonders inten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siv gewesen wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ebenso wenig hat die Beschwerdeführerin eine von den Ärzten an sich als indiziert erachtete stationäre Behandlung in Anspruch ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. Mit Ausnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat sie die Einnahme von stimmungsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hellenden Medikamenten verweigert. Die Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> findet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie bereits erwähnt nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unregelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> statt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf einen wesentlichen Leidensdruck kann unter diesen Umständen nicht geschlossen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist ein erheblicher funktioneller Schweregrad des Leidens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verneinen. Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am Nachweis, dass die geltend gemachte Einschränkung durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung begründet ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us der psychischen Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein invalidisierender Gesundheitsschaden darstellen, welcher es der Beschwerdeführerin verunmöglicht, ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in ihrer bisherigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit vollzeitig zu verwerten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Ergebnis führt das Gesagte dazu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin aus juristischer Sicht nicht als arbeitsunfähig zu gelten hat. Es ist von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen und m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angels eines invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch zu Recht verneint. Damit erüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigt sich auch die Ermittlung des Invaliditätsgrades aufgrund eines Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1‘000.-- festgelegt. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind sie im Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- der Beschwerdeführerin aufzuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Britta Keller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p></p></div> </div></body></html>