<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2012-06-04-2C_530-2012.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_530/2012 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Juni 2012</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinde Zürich, </div> <div class="para">Bezirksgericht Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staatshaftung (Sozialhilfewesen); unentgeltliche Prozessführung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 17. April 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass X.________ am 15. September 2011 beim Obergericht des Kantons Zürich um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Zusammenhang mit Haftungsverfahren gegen die Gemeinde Zürich (Sozialhilfe) vor dem Bezirksgericht Zürich ersucht hat, </div> <div class="para">dass der Präsident des Obergerichts das Gesuch am 6. Oktober 2011 abwies, wobei X.________ dessen Entscheid innerhalb der Abholfrist von sieben Tagen postalisch nicht zugestellt werden konnte, </div> <div class="para">dass X.________ hiergegen am 8. November 2011 an die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich gelangt ist, das auf seine Beschwerde, weil verspätet, mit Beschluss vom 17. April 2012 nicht eintrat, </div> <div class="para">dass es ergänzend festhielt, dass ihm zu Recht mitgeteilt worden sei, dass er vor Einreichung der Haftungsklage am Bezirksgericht kein Schlichtungsgesuch zu stellen habe, das eingeleitete Schlichtungsverfahren obsolet sei und ihm für dieses deshalb - wie für das obergerichtliche Verfahren - die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden könne, </div> <div class="para">dass X.________ hiergegen mit einer 341 Seiten umfassenden Beschwerde bzw. Dokumentation an das Bundesgericht gelangt ist, in der er seine schwierige Situation schildert, gegen die kantonalen Behörden zahlreiche Vorwürfe erhebt und das Bundesgericht darum ersucht, "gegenüber den offensichtlich politisch verfilzten" Gerichten im Kanton Zürich den "Rechtsstaat" korrekt durchzusetzen, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht keine allgemeine Aufsichtsinstanz über die kantonalen Gerichte ist und nur in konkreten Fällen sowie im Rahmen der Vorgaben des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 172.20) tätig werden kann, </div> <div class="para">dass die Rechtsschriften an das Bundesgericht die Begehren und die Begründung zu enthalten haben, wobei in <i>gedrängter</i> Form, <i>sachbezogen</i> und <i>in Auseinandersetzung mit den Ausführungen im angefochtenen Entscheid</i> darzulegen ist, inwiefern dieser Recht verletzt (Art. 42 i.V. m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=18.05.2012&amp;to_date=06.06.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 - 2.3), </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers dieser gesetzlichen Anforderung nicht genügt, da er ausschliesslich seine Sicht der Dinge wiederholt, sich höchstens allgemein, jedoch nicht konkret, mit der einzig Verfahrensgegenstand bildendenden (formellen) Frage der Rechtzeitigkeit seiner Eingabe auseinandersetzt und insbesondere nicht dartut, dass und inwiefern die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verfassungswidrig wären (vgl. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass ihm - mangels der erforderlichen Minimalbegründung - unter diesen Umständen auch keine Nachfrist für eine Verbesserung angesetzt werden kann (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=18.05.2012&amp;to_date=06.06.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4.2), </div> <div class="para">dass auf seine Eingabe nicht einzutreten ist, was durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> geschehen kann, </div> <div class="para">dass es sich rechtfertigt, keine Gerichtskosten zu erheben (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass das Gesuch um Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Eingabe abzuweisen wäre (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>), </div> <div class="para">dass keine Parteientschädigungen geschuldet sind (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Juni 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> </div></body></html>