<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2024.00244</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. August 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969 und zuletzt tätig als Vorarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Maler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, meldete sich nach erfolgter Früherfassung (Urk. 6/2) am 28. Oktober 2022 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Knieprobleme zum Leistungsbezug an (Urk. 6/8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und teilte mit Schreiben vom 13. Juni 2023 mit, dass die Eingliederungsberatung abgeschlossen werde, da der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte die angestammte Tätigkeit nur noch zu 50-60 % ausüben könne und er eine Rentenprüfung wünsche, da er Eingliederungsmassnahmen als nicht zielfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend erachte (Urk. 6/28). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 9. November 2023, Urk. 6/44; Einwand vom 7. Dezember 2023, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/47; ergänzende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandbegründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5. Februar 2024, Urk. 6/51) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 12. März 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. April 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte der Versicherte bei der IV-Stelle ein Zusatzgesuch für eine Umschulung (Urk. 6/54)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle teilte mit, dieses werde nach Abschluss des Beschwerdeverfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprüft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 12. März 2024 liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherte am 26. April 2024 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und es seien die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente, zu gewähren. Eventualiter sei ihm nach dem Grundsatz Eingliederung vor Rente eine Umschulung zuzusprechen. Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-56), worüber der Beschwerdeführer am 11. Juni 2024 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer ab dem 5. April 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % und ab dem 9. Mai 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsunfähig gewesen sei. Er habe mitgeteilt, dass Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen für ihn nicht zielführend seien und er die Rentenprüfung wünsche. Darum hätten sie die Eingliederung abgeschlossen und den Anspruch auf Rente geprüft. In der angestammten Tätigkeit sei er nicht mehr arbeitsfähig. In einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit könne er voll arbeiten. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei anhand der Tätigkeit als Vorarbeiter zu bemessen. Beim Invalideneinkommen sei auf den Tabellenlohn für Hilfsarbeiter gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesamt für Statistik heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2022 abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Damit ergebe sich eine Einkommenseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 19 % (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor (Urk. 1), dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er in beiden Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Beschwerden habe und auf einem Ohr taub sei. Daher sei entgegen den Ausführungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rztlichen Dienstes (RAD) nicht von einer vollen arbeitsfähig in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Die einzige Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahme, welche seitens der Beschwerdegegnerin angeboten worden sei, sei die Arbeitsvermittlung mittels Jobcoaching gewesen. Dafür hätte er seine langjährige Arbeitsstelle aufgeben müssen, ohne Garantie eine andere zu finden. Eine Umschulung sei ausgeschlossen worden aufgrund des fortgeschrittenen Alters. Es gebe keine gesetzliche Grundlage, wonach eine über 50jährige Person keinen Umschulungsanspruch mehr habe. Eine Hilfsarbeitertätigkeit sei nicht verhältnismässig und unzumutbar. Darüber hinaus habe die Beschwerdegegnerin keinen Abzug vorgenommen beim Tabellenlohn, welcher allerdings gestützt auf die Verordnung mindestens 10 %, unter Berücksichtigung aller Kriterien jedoch bei 20-25 % liegen müsste. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2024 ergänzte die Beschwerdegegnerin, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer gemäss RAD eine sitzende Tätigkeit mit passag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erem Stehen und Gehen auf ebenem Grund zumutbar sei. Er sollte selten Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigen. Die Tätigkeit sollte keine Ansprüche an das Hörvermögen stellen. Dann sei er voll arbeitsfähig. Diese Einschätzung sei nachvollziehbar und schlüssig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Umschulung sei festzuhalten, dass die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mehrfach berufliche Massnahmen angeboten habe und er mehrfach beteuert habe, sicher keine Umschulung zu machen. Ein Umschulungswille sei entsprechend verneint worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span>bis</span><span> und 1</span><span>ter</span><span> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten</span><span>anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invalidi</span><span>tätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):</span></p><p><span>Invaliditätsgrad</span><span>prozentualer Anteil</span></p><p><span>49 Prozent</span><span>47.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>48 Prozent</span><span>45</span><span>Prozent</span></p><p><span>47 Prozent</span><span>42.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>46 Prozent</span><span>40</span><span>Prozent</span></p><p><span>45 Prozent</span><span>37.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>44 Prozent</span><span>35</span><span>Prozent</span></p><p><span>43 Prozent</span><span>32.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>42 Prozent</span><span>30</span><span>Prozent</span></p><p><span>41 Prozent</span><span>27.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>40 Prozent</span><span>25</span><span>Prozent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 54a IVG stehen die RAD den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich fest (Abs. 3). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätigkeiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span>nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Quali</span><span>fikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteile des Bundesgerichts 8C_574/2023 vom 9. Januar 2024 E. 3.2 und 8C_812/2021 vom 17. Februar 2022 E. 5.2, je mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie/Traumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt im Bericht vom 18. November 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine fortgeschrittene Retropatellararthrose und mediale Meniskusläsion Knie rechts fest (Urk. 6/41/4). Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über eine erfolgreiche Infiltrationsbehandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Hausarzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe damit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetikaeinnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stoppen und das 50%ige Pensum als Maler aufrechterhalten könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei nicht zu erwarten. Auch mit der Implantation einer Totalendoprothese sei nicht wieder eine volle Arbeitsfähigkeit als Maler zu erreichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 25. Februar 2023 (Urk. 6/20), der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoropatelläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoropatellär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betonter Gonarthrose. Ohne Operation sei der Beschwerdeführer seit dem 9. Mai 2022 bis auf weiteres als Maler zu 50 % arbeitsfähig, mit Operation (Knietotalprothese, KTP) sei er 60 - 80 % arbeitsfähig. Der Beschwerdeführer melde sich bei Bedarf für eine Verlaufskontrolle. Er sei beim Hausarzt in Behandlung mit irgendwelchen Spritzen. Knieende Tätigkeiten und Arbeiten auf einer Leiter seien schwierig bzw. nur eingeschränkt möglich. Auch das Heben und Tragen von schweren Lasten sei nicht möglich. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit ohne Operation sei nicht zu erwarten. Die bisherige Tätigkeit sei 4 Stunden täglich zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei 6-8 Stunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch Bericht vom 17. Dezember 2022, Urk. 6/33/10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere-, Reise- und anthropo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sophische Medizin, bestätigte am 4. April 2023, dass der Beschwerdeführer als Kind eine bakterielle Meningitis erlitten habe, welche eine Taubheit rechts und eine vermehrte Inklination des Kopfes bei Schwäche der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuchalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Muskulatur zur Folge habe (Urk. 6/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notierte im Verlaufsbericht vom 13. April 2023, dass er dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ca. alle 3 bis 4 Tage eine Spritze in beide Knie verabreiche bei entsprechenden Beschwerden (Urk. 6/33/7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. September 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eingangsdatum) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine fortgeschrittene Retropatellararthrose, Riss im Hinterhorn, wahrscheinlich Status nach Ruptur des medialen Kollateralbandes mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 6/34). Langes Stehen, Knien, auf Leitern steigen und schwere Lasten tragen (Farbkübel) führe zu starken Schmerzen im Kniebereich. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Baumaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 50 %. Der Beschwerdeführer werde mit anthroposophischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spritzen mit Cartilago, Equisetum/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symphytum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Stannum behandelt. Die jetzige Arbeitsfähigkeit von 50 % könne durch die bestehende Therapie erhalten werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 19. Oktober 2023 (Eingangsdatum) mit, dass der Beschwerdeführer seit dem 18. November 2022 nicht mehr bei ihm in Behandlung gewesen sei (Urk. 6/41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Orthopädie, nahm am 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2023 Stellung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie notierte folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/43/6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fortgeschrittene posttraumatische Retropatellararthrose rechts bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Notchplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2005 bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach vorderer Kreuzbandplastik 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielt sie eine Taubheit rechts bei Status nach bakterieller Meningitis als Kind fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei als Vorarbeiter Maler bei stehenden und gehenden Tätigkeiten, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten, Gehen von Treppen und auf unebenem Gelände, Tätigkeiten mit Fehlhaltungen der unteren Extremität wie Knien und Kauern und beim Tragen von mittelschweren bis schweren Lasten eingeschränkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Arbeitsplatzbeschrieb liege nicht vor. Es sei unklar, welche Tätigkeiten er im Rahmen der bestehenden 50%igen Arbeitsfähigkeit ausübe, daher könne nicht abgeschätzt werden, ob dies eine angepasste leichte Tätigkeit sei. Ein Fortsetzen der körperlich belastenden Tätigkeit als Maler könnte dazu führen, dass sich der Verschleiss schneller weiterentwickle und es zu einer höhergradigen Arbeitsunfähigkeit komme. Aus versicherungsmedizinisch-theo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit eine volle Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="_Hlk174533606"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer sitzenden Tätigkeit mit passagerem Stehen und Gehen auf ebenem Untergrund, mit seltenem Treppensteigen und ohne Ansprüche an das Hörver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen sei er voll arbeitsfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand sei stabil. Durch eine Knieprothese könnten die Beschwerden besser werden, die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit werde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht verbessert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ausmass der Arthrose könne ohne Röntgen- oder MRI-Befunde nicht beurteilt werden und daher könne keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perspektivistische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aussage getätigt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenbeurteilung in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, berücksichtigte die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme ist schlüssig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er in früheren Jahren einen Kreuzbandriss und Meniskusschaden im linken Knie erlitten habe, bei den aktuellen Beschwerden handle es sich jedoch um das rechte Knie, so dass beide betroffen seien. Des Weiteren sei davon auszugehen, dass er aufgrund der rechtsseitigen Taubheit auch in einer angepassten Tätigkeit nicht mehr voll arbeitsfähig sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu ist festzuhalten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der angestammten Tätigkeit von einer höheren Arbeitsunfähigkeit ausging als die behandelnden Ärzte, welche die Tätigkeit als Vorarbeiter Maler zu 50 % zumutbar erachteten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Weiteren berücksichtigte sie die Kniebeschwerden und die einseitige Taubheit bei der Festlegung des Belastungsprofils einer angepassten Tätigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er durch den einseitigen Hörverlust nicht mehr in der Lage sein sollte, vollumfänglich einer Tätigkeit nachzugehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist nicht ersichtlich und wurde auch nicht näher begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p><span> </span><span>Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall </span><span>infolge Unfall</span><span> oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung.</span></p><p><span> </span><span>Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV). Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral</span><span>werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span>schaftsabteilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit nach Artikel 49 Absatz 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 50 Prozent oder weniger tätig sein, so werden vom statistisch bestimmten Wert zehn Prozent für Teilzeitarbeit abgezogen (Art. 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 IVV).</span></p><p><span> </span><span>Das Bundesgericht hat diese Verordnungsbestimmung jedoch hinsichtlich der damit beabsichtigten abschliessenden Ordnung des Abzugs vom Tabellenlohn als bundesrechtswidrig qualifiziert. Soweit aufgrund der Umstände des konkreten Falles ein Bedarf besteht, über die in der IVV geregelten Korrekturinstrumente hinaus Anpassungen am LSE-Tabellenlohn vorzunehmen, ist ergänzend auf die bisherigen Grundsätze der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zurückzugreifen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_823/2023 vom 8. Juli 2024 E. 10.6 [zur Publikation vorgesehen</span><span>]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung sind für den Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) die Verhältnisse im Zeitpunkt des frühestmöglichen Beginns des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs massgebend. Das Validen- und das Invalideneinkommen sind auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen (BGE 143 V 295 E. 2.3 S. 297 und E. 4.1.1 S. 299).</span></p><p><span> </span><span>Die seither ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % ist gemäss den Unterlagen des Krankentaggeldversicherers am 5. April 2022 eingetreten (Urk. 6/43/4 und Urk. 6/43/6) und der Beschwerdeführer meldete sich 28. Oktober 2022 zum Leistungsbezug an. Frühestmöglicher Rentenbeginn ist damit der 1.</span><span> </span><span>April 2023 (vgl. E. 2.2 und Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzte die Beschwerdegegnerin gestützt auf das zuletzt erzielte Einkommen als Vorarbeiter Maler in Höhe von Fr. 81'900.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- für das Jahr 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest (Fr. 6’300.-- x 13), was aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenlage plausibel und seitens des Beschwerdeführers unbestritten blieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/5/3; Urk. 6/42)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angepasst an die Lohnentwicklung im Jahr 2023 (T1.1.20, Nominallohnindex, Männer, 2021-2023, F 41-43 Baugewerbe/Bau, 2022: 100.4, 2023: 102.7) ergibt dies für das Jahr 2023 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 83'776.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen ist gestützt auf den Tabellenlohn als Hilfsarbeiter der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1, Männer, Total) in Höhe von monatlich Fr. 5‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">305</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzusetzen. Korrigiert um die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und angepasst an die Lohnentwicklung im Jahr 2023 (T1.1.20, Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohnindex, Männer, 2021-2023, B-S 05-96 TOTAL, 2022: 100.3, 2023: 102.0)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert daraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Invalideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem vollen Pensum für das Jahr 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">490.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘305</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 100.3 x 102.0 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 40 x 41.7 x 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin nahm - aufgrund des qualitativ lediglich leicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Belastungsprofils in der angefochtenen Verfügung keinen Abzug vom Tabellenlohn vor (vgl. Urk. 2). Der Beschwerdeführer brachte vor, es sei ihm ein Abzug von 20 bis 25 % zu gewähren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n einer sitzenden Tätigkeit mit passagerem Stehen und Gehen auf ebenem Untergrund, mit seltenem Treppensteigen und ohne Ansprüche an das Hörvermögen voll arbeitsfähi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g, so dass grundsätzlich kein Abzug zu gewähren ist (vgl. E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">776</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- dem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen in Höhe von Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">490.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber resultiert eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse in Höhe von Fr. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">286.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von rund 19 % entspricht (Fr. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">286.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> F. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">776</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragt des Weiteren, dass ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Umschulung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuzusprechen sei. Er führte diesbezüglich aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass eine Hilfsarbeitertätigkeit nicht zumutbar sei, da er Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mschulung habe. Es gebe keine gesetzliche Grundlage, welche dies ab einem gewissen Alter verneine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 1).</span></p><p><span> </span><span id="VV001"></span><span>Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span>verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Ver</span><span>fügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 144 I 11 E. 4.3, 131 V 164 E. 2.1, 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 12. März 2024 äussert sich nicht zum Anspruch auf eine Umschulung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern lediglich zum Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umschulung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12. März 2024</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und entsprechend auch nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens (Urk. 2), womit auf diesen Antrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>