<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür besorgt zu sein, dass mögliche gesundheitliche Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel erforscht und dabei die Entwicklung geeigneter molekularbiologischer Methoden und Forschungsansätze gefördert werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Anliegen der Erforschung möglicher Gesundheitsrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel, unter Entwicklung und Nutzung geeigneter molekularbiologischer Methoden und Forschungsansätze, wird im Rahmen des neuen Nationalen Forschungsprogramms (NFP) "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" berücksichtigt. Bezüglich möglicher Gesundheitsrisiken wird es in erster Linie darum gehen müssen, bestehendes Wissen zusammenzufassen, neu zu evaluieren und für die Praxisbedürfnisse aufzubereiten. Hingegen lässt der gesetzte inhaltliche und finanzielle Rahmen dieses NFP keinen Raum für umfassende klinische Studien. Hierfür jedoch besteht für die Forschenden die zusätzliche Möglichkeit, im Rahmen der Normalförderung des Schweizerischen Nationalfonds weitere Forschungsprojekte einzureichen. Der definitive Ausführungsplan zum neuen NFP wird im Frühjahr 2006 vorliegen. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass mit den getroffenen Massnahmen die Anliegen der Motion erfüllt werden können.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.