<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00567</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Gemeinde X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Melina </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Tzikas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, geboren 1975, seit Juni 2010 von ihrem Ehegatten getrennt lebend und Mutter einer Tochter, geboren 2001 und eines Sohnes, geboren 1999, absolvierte nach der Primar- und Realschule eine Bürolehre und schloss diese mit Fähigkeitsausweis im Jahr 1994 ab. In der Folge besuchte sie eine Kosmetikfachschule und war in den Jahren 1995 bis 1997 als Verkaufsberaterin in verschiedenen Parfümerien tätig. Im Jahr 1998 absolvierte sie verschiedene Sprachaufenthalte und bezog im Anschluss Taggelder der Arbeitslosenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (vgl. Verfügung des Bezirksgerichts Z.___ betreffend Eheschutz, Urk. 7/3; Lebenslauf, Urk. 7/1/4-5; Fähigkeitszeugnis vom 11. Juli 1994, Urk. 7/1/3; und Auszüge aus dem Individuellen Konto (IK), Urk. 7/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiner Erwerbstätigkeit mehr nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. April 2015 meldete sie sich über den Sozialdienst X.___ (Urk. 7/6) zum Bezug von Leistungen bei der Eidgenössischen Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Bericht des behandelnden Dr. med. A.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/12), und die IK-Auszüge (Urk. 7/13) bei. Sodann liess sie ein psychiatrisches Gutachten durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, erstellen (Gutachten vom 30. Oktober 2015, Urk. 7/20). Ausserdem nahm sie eine Abklärung im Haushalt der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten vor (vgl. Haushaltabklärungsbericht vom 25. Januar 2016, Urk. 7/23). Mit Vorbescheid vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/25) stellte die IV-Stelle die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung des Rentenanspruchs in Aussicht. Nach Einwand der Gemeinde X.___ (Urk. 7/30) verfügte die IV-Stelle am 15. April 2016 (Urk. 2) in angekündigtem Sinne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Gemeinde X.___ am 13. Mai 2016 Beschwerde mit dem Antrag (Urk. 1 S. 2), die Verfügung vom 15. April 2016 sei aufzuheben und es seien der Beizuladenden (Y.___) die gesetzlichen Leistungen, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; es sei ein zweiter Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel anzuordnen; es seien Rückfragen beim behandelnden Arzt einzuholen; eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten einzuholen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss in ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort vom 9. Juni 2016 (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 8) wurde Y.___ zum Prozess beigeladen. Innert der angesetzten Frist liess sich die Beigeladene nicht vernehmen, was den Verfahrensbeteiligten am 31. August 2016 (Urk. 10) mitgeteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingabe vom 27. Oktober 2016 (Urk. 11) reichte die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin unaufgefordert eine Stellungnahme von Dr. A.___ vom 21. Oktober 2016 (Urk. 12) ein und beantragte zusätzlich, es seien die Kosten für die ärztliche Stellungnahme im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfang von Fr. 150.-- der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin aufzuerlegen, wovon der Beschwerdegegnerin am 1. November 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die entscheidende Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, muss damit auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetische Willensentscheidungen der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person berücksichtigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zien erschlossen werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 3.5 und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf abgestellt, in wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zige und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung des Anspruchs auf Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die als zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Haushaltsbereich tätig zu qualifizie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beigeladene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss den Abklärungen der Aussendiens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tmitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin im Haushalt zu 6 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkt sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1 Ziff. 6, Ziff. 21 und Ziff. 25), aufgrund des Haushaltsabklärungsberichts ergäben sich konkrete Indizien, dass die Beigeladene eine sogenannte „Over-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">protecting</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mother“ und ihre übermässige Fürsorge gegenüber den Kindern krankhaft sei. Auf ihre Aussage in der Haushaltsabklärung dürfe deshalb nicht abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Beigeladende sei alleinerziehend und beziehe Sozialhilfeleistungen. Es sei gerichtsnotorisch, dass in einkommensschwachen Haushalten von einem deutlich höheren Prozentsatz der voll Erwerbstätigen auszugehen sei. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chendes werde im Rahmen der Schadenminderungspflicht aufgrund der Subsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diarität der Sozialhilfe auch jeweils verlangt, ansonsten die Versicherte mit ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Leistungskürzung bzw. -einstellung zu rechnen habe. Weigere sich eine unterstützte Person eine ihr mögliche, zumutbare und konkret zur Verfügung stehende Arbeit anzunehmen, könne die Sozialhilfebehörde wegen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips ihre Unterstützungsleistungen einstellen, was nach allgemeiner Lebenserfahrung in aller Regel dazu führe, dass die Unterstützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtigen sich gezwungen sähen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Kinder der Beigeladenen seien bereits 14 und 16 Jahre alt. Deshalb sei unter Verweis auf die SKOS-Richtlinien und im Hinblick auf ihre familiäre und finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielle Situation davon auszugehen, dass die Wahlmöglichkeiten der Beigelade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen derart stark eingeschränkt seien, dass ihre Aussage in der Haushaltsabklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nicht als realistisch zu werten sei. Entgegen ihrer Aussage in der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung sei davon auszugehen, dass sie zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde, wenn sie bei guter Gesundheit wäre, da ihr ansonsten die Unterstützungsleistungen eingestellt würden und sie somit zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes nicht genügend finanzielle Mittel hätte (Ziff. 26 und Ziff. 27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beigeladene bei guter Gesundheit zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Invaliditätsgrad mittels Einkommensvergleich zu berechnen sei. Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 30. Oktober 2015 eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 30 % und nur unter einschränkenden Bedingung denkbar sei, re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultiere ein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Ziff. 28 bis 30).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Formularbericht zu Händen der Beschwerdegegnerin vom 19. Juni 2015 (Urk. 7/12) hielt Dr. A.___ die Diagnosen einer mittelgradigen depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F32.1), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) und ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner wahnhaften Störung (ICD-10 F22) sowie Probleme mit Bezug auf negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61) fest. Die Beigeladene sei in Brasilien geboren, mit 4 Jahren in die Schweiz gekommen und zusammen mit ihrer Mutter und dem Adoptivvater aufgewachsen. Als Kind sei sie viel krank gewesen, habe un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Wachstumsstörungen gelitten und sei einmal bei einem Kinderpsychologen gewesen. 14-jährig habe sie über die Existenz eines leiblichen Vaters erfahren, wobei die Mutter dessen Identität nie offenlegt habe. Bis dahin sei sie im Glau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben gewesen, dass ihr Adoptivvater ihr leiblicher Vater sei. Dies habe eine de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode und eine Identitätskrise ausgelöst. Während der Lehre habe sie häufig unter Migräneattacken gelitten und sei untergewichtig gewesen. 19-jäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rig habe sie einen ersten Zusammenbruch erlitten nachdem sie den Belastungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„falsche Lehre, falscher Mann"</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr gewachsen gewesen sei. Eine zweite depressive Phase sei 20-jährig im Zusammenhang mit Überforderung bei der Arbeit eingetreten, wobei auch unter Psychopharmaka keine Besserung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten und nach zweijähriger Arbeitsunfähigkeit eine IV-Anmeldung erfolgt sei. Im Jahr 1997 sei sie durch den Notfallpsychiater per FFE (fürsorgerischer Frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentzug) ins C.___ eingewiesen worden. Im Rahmen einer Ferienreise sei eine Normalisierung des Zustandes eingetreten. Eine Angststö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit Panikattacken sei im Zusammenhang mit Traumatisierungen in der Ehe im Jahr 2004 aufgetreten, worauf eine ambulante Behandlung bei einer Psychiaterin aufgenommen worden sei. Ein Wechsel zu ihm (Dr. A.___) sei wegen Praxisaufgabe der Psychiaterin im April 2012 erfolgt, wobei eine schwere Angststörung mit zum Teil präpsychotischen Zuständen bestanden habe. Die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) habe aufgrund einer Gefahrenmeldung seitens der Schule mit der Androhung der Fremdplatzierung der Kinder interveniert, weshalb es zum „freiwilligen" Eintritt in die D.___ mit stationärem Aufenthalt vom 27. September 2012 bis 22. November 2012 und zur vorübergehende Platzierung der Kinder im E.___ gekommen sei. Es bestehe seither eine gute Stabilisierung unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuroleptischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation. Der derzeitige Zustand erlaube es der Beigeladenen gerade, ihre Kinder und den Familienhaushalt angemessen zu bewältigen. Soziale Kontakte oder Freizeitaktivitäten seien ihr nicht möglich (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit als Büroangestellt und in der Tätigkeit als Kosmetikverkäuferin von 100 % seit 2010 bis auf weiteres attestiert (Ziff. 1.6). Behinderungsangepasste Tätigkeiten seien nur eingeschränkt zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt im Gutachten vom 30. Oktober 2015 aufgrund der Untersuchung vom 6. Oktober 2015 die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit fest (Urk. 7/20 S. 5): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende wahnhafte Störung ICD-10 F22.0</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode ICD-10 F33.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ICD-10 F41.00/41.01</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Tagesablauf habe die Beigeladene berichtet (S. 3), sie sei die Nacht durch wach, bis es hell werde. Sie bleibe dann so lange wach, bis sie sicher sei, dass die Kinder gut in die Schule gekommen seien. Die Kinder würden alleine auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stehen und wenn sie weg seien, schlafe sie und stehe dann rechtzeitig auf, um das Mittagessen zu kochen. Manchmal koche sie auch schon nachts, wenn sie nicht schlafen könne. Sie mache ihren Haushalt, räume auf und putze. Wenn die Kinder mittags wieder weg seien, mache sie ihr Programm, gehe zur Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pie, mache ihre Einzahlungen oder gehe einkaufen. Mittlerweile könne sie auch alleine einkaufen gehen, aber nur, wenn die Läden nicht zu voll seien. Zu Schulveranstaltungen gehe sie immer. Früher mit Begleitung, heute auch al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leine. Sie habe zwar viele Freundinnen, rede allerdings am liebsten mit nieman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dem. Eigentlich wolle sie nur alleine sein. Zum Halbbruder habe sie einen guten Kontakt. Sie bete sehr viel und ihr Glaube gebe ihr Halt. Sie habe keine Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kunftsperspektiven, lebe ganz im hier und jetzt. Sie lese gerne, vor allem in der Bibel. Sie wünsche sich nur, dass ihre Kinder gesund und auch selbständig in die Welt gehen können. Sie wolle ganz für die Kinder da sein und würde daher nicht ausser Haus arbeiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ihre aktuellen Beschwerden hätten sich im Lauf der Jahre kaum verändert und nur wenig gebessert. Sie habe Angst vor Menschen, vor allem wenn jemand hinter ihr sei. Auch habe sie Angst, Menschen in die Augen zu sehen. Sie fühle sich verfolgt, beobachtet, habe das Gefühl alles sei fremd und feindselig. Der Glaube an Gott und das Beten gäben ihr viel Halt. Sie könne mittlerweile unter kontrollierten Bedingungen alleine das Haus verlassen zum Beispiel in eine vertraute Umgebung, wie die Schule der Kinder oder zum Einkaufen in der Nähe, wenn wenig Menschen in den Geschäften seien. Ansonsten habe sie we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nig Selbstvertrauen. Sie leide unter regelmässigen starken Panikanfällen sowie einer ausgeprägten Angst, dass diese Attacken unerwartet und ausserhalb ihrer Wohnung auftreten könnten. Daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vermeide sie den öffentlichen Verkehr oder öffentliche Plätze. Die Stimmung sei instabil, sie rege sich schnell auf und sei schnell aus der Fassung zu bringen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter führte die Expertin aus (S. 4), die 40-jährige Beigeladene sei von ihrem Bruder zur Untersuchung gebracht worden, da es ihr wegen ihrer Panikanfälle nicht möglich sei, mit dem öffentlichen Verkehr bis F.___ zu reisen. Sie sei übergewichtig, ansonsten in Auftreten und Kleidung unauffällig. Im psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pathologischen Befund sei sie bewusstseinsklar und allseits orientiert. Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stünden Auffassungs- und Konzentrationsstörungen. Sie verstehe häufig die Fragen nicht und verliere oft den Gesprächsfaden. Das Denken sei formal stark eingeengt auf Ängste und Wahnvorstellungen, hierbei auch perseverierend. Es bestehe Gedankendrängen und sie antworte teilweise auf Fragen mit Daneben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">reden. Wahngedanken mit religiösem Inhalt und wahnhaftes Erleben seien aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geprägt und ebenso eine Wahnstimmung. Ausserdem könnten Ich-Störungen in Form von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Derealisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Depersonalisation sowie Gedankenausbreitung festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellt werden. Halluzinationen seien verneint worden. Im Affekt wirke sie be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">drückt, verflacht, ängstlich mit einer deutlichen Störung der Vitalität. Sie sei gereizt und innerlich unruhig. Der Antrieb sei verarmt und gehemmt. Teilweise berichte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">logorrhoisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, vor allem wenn es um ihre religiösen Wahnvorstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lungen gehe. Es bestehe ein ausgeprägter sozialer Rückzug und so gut wie keine Kontakte ausserhalb der unmittelbaren Familie und Hilfspersonen sowie teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise eine Tag- und Nachtumkehr. Eine Krankheitseinsicht sei für den Wahn kaum vorhanden. Es werde jedoch eine Behandlung der Angst und Panikstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung wahrgenommen und es sei keine Selbst- oder Fremdgefährdung festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellen (S. 4 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Seit dem Jahr 2012 bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">destens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> % sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Hausfrau und Mutter als auch in ausserhäuslichen beruflichen Tätigkeiten. In der Tätigkeit als Hausfrau bestehe zum Zeitpunkt der Begutachtung aus psychiatrischer Sicht eine ca. 20 bis 30%ige Einschränkung. Es sei davon auszugehen, dass sich die Belastbarkeit seit der stationären Behandlung 2012 langsam von 0 % auf das heutige Niveau gesteigert habe. Eine Tätigkeit, wie zum Beispiel die frühere Tätigkeit als Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">käuferin, sei seit 2012 und auch heute nicht mehr zumutbar. Hierfür bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr. Eine angepasste Tätigkeit wäre in einem Bereich denkbar, in welchem sie unter klaren Rahmenbedingungen und für sich alleine, allerdings mit externer Kontrolle arbeiten könne, und ohne längere Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wege. In Frage kämen zum Beispiel Tätigkeiten in der Reinigung im Privathaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halt oder Sortieren von Waren. Hierfür bestehe zum Zeitpunkt der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung eine ca. 30%ige Leistungsfähigkeit verteilt auf mehrere Tage in der Woche (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson der Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chwerdegegnerin berichtete am 25. Januar 2016 (Urk. 7/23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) über die Verhältnisse im Haushalt und verwies vorweg auf die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden der Beigeladenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panikattacken, weswegen sie so wenig wie möglich das Haus verlasse und die öffentlichen Verkehrsmittel nur benutze, wenn sie müsse und hierzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lyrika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einnehme damit sie nicht so stark von Panik ergriffen werde) hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage, wie die berufliche Situation ohne Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden wäre, hielt die Abklärungsperson Folgendes fest (Ziff. 2.5): „Die Kundin erklärt, dass sie bei guter Gesundheit gerne arbeiten würde, allerdings erst wenn die Kinder in der Lehre sind. Dies ist frühestens ab Sommer 2018 der Fall. Es sei ihr sehr wichtig sich um die Kinder und die Wohnung zu kümmern.“ </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung des Alters der beiden Kindern (Jg. 2001 und Jg. 1999) schloss die Abklärungsperson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Einschränkung im Haush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt von insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt 6 % (S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorwegzuschicken ist, dass z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wischen den Parteien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Qual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ifikation der Beigeladenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umstritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. Nicht in Frage gestellt wird insbesondere die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswertigkeit der psychiatrischen Expertise von Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 3.2 hiervor). Hierfür besteht auch kein Anlass, ist die Expertise doch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die streitigen Belang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e umfassend und sie beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Frage nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und den Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit. Sodann beruht sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer eigenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berücksichtigt die geklagten Beschwerden und würdigt diese in überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Weise. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Expertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde sodann in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. Schliesslich sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d die Schlussfolgerungen begründet, so dass darauf mit Bezug auf den Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung abgestellt werden kann (zur Beweiswertigkeit vgl. E. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die umstrittene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Qual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ifikation der Beigeladenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anbelangt, ist festzuhalten, dass zur Frage, in welchem Umfang sie im Gesundheitsfall einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nachgehen oder weiterhin im Haushaltsbereich tätig sein würde, klare Aussagen vorliegen. So äusserte sie bereits anlässlich der psychiatrischen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung, dass sie ganz für die Kinder da sein wolle und daher nicht ausser Haus arbeiten würde (Urk. 7/20/3). Diese Aussage präzisierte sie gegenüber der Abklärungsperson anlässlich der Erhebungen vom 21. Januar 2016 an ihrem Wohnort indem sie angab, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie bei guter Gesundheit gerne arbeiten würde, allerdings erst wenn di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Kinder in der Lehre seien, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frühestens ab Sommer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2018 der Fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein werde (Urk. 7/23/3, vgl. E. 3.3 hiervor)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Aussagen rela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierte die Beigeladene im Rahmen der Beiladung im vorliegenden Verfahren, mit der Möglichkeit, hierzu eine Stellungnahme abgeben zu können, nicht (vgl. Urk. 10 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinisch begründete Anhaltspunkte, die darauf schliessen lassen, dass die Beigeladene aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, zur Status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage eine zuverlässige Aussage machen zu können, ergeben sich aus den auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Akten nicht. Die von Dr. B.___ in der psychiatrischen Begutachtung aufgezeigten Einschränkungen beziehen sich insbesondere auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegefähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t aufgrund von Panikanfällen. Das stark </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Ängste und Wahnvorstellungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeengte Denken äusserte sich in einem ausgeprägten Erleben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken mit religiösem Inhalt, wobei Halluzinationen verneint wurden. Die Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pertin wies zwar auch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffassungs- und Konze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntrationsstörungen hin, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Untersuchung dergestalt zeigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass Fragen häufig nicht verstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Danebenreden beantwortet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesprächsfaden verloren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologischen Befund wurde die Beigeladene aber als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewusstseinsklar und allseits orientiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e beschrieben (E. 3.2 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ergibt sich nicht, dass die Beigeladene aus gesundheitlichen Gründen mit Bezug auf die Frage nach einer hypothetischen Erwerbstätigkeit und/oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Haushaltsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrer Willensäusserung derart eingeschränkt war, dass dieser Aussage ein beschränkter Aussagewert zuzumessen wäre. Die spezifische Frage in der Haushaltsabklärung und die präzise, nicht widerrufene Antwort, wonach sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei guter Gesundheit frühestens ab Sommer 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten würde, sobald die Kinder in der Lehre sind, deckt sich auch mit der zuvor ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten Aussagen in der medizinischen Untersuchung (E. 4.1 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegenteilige Meinung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin, auf die Aussage der Beigelade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen könne nicht abgestellt werden, da die übermässige Fürsorge ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber den Kindern krankhaft sei und die Beigeladene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als sogenannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Over-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">protecting</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Mother</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Situation nicht richtig habe einschätzen können, ergibt sich aus der medizinischen Aktenlage nicht. Daran vermag auch die im Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nachgereichte Stellungnahme von Dr. A.___ vom 21. Oktober 2016 zu Händen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, in der ausgeführt wurde, die übermässige und krankhafte Fürsorge gegenüber den Kindern stehe in direktem Zusammenhang mit der schweren psychiatrischen Erkrankung der Beigeladenen (Urk. 12/1). Denn einerseits kann aus der aus objektiver Sicht allenfalls über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen fürsorgerischen Unterstützung der Beigeladenen für ihre beiden im Verfügungszeitpunkt 15- und 17-jährigen Kinder nicht gefolgert werden, dass dieser Umstand keine zuverlässige Aussage darüber zulässt, in welchem Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie im Gesundheitsfall einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Anderseits ist ihr Wunsch, dass die Kinder selbständig in die Welt gehen können und sie ganz für die Kinder da sein will und daher nicht ausser Haus arbeiten würde (vgl. Urk. 7/20/3), und damit andere (allenfalls auch finanzielle) Prioritäten zurückstellt, in Anbetracht des noch jugendlichen Alters der Kinder nicht offensichtlich le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensfremd oder krankhaft. Die Beigeladene sieht zudem selber ein, dass diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich eine gewisse Problematik besteht, da sie „die Kinder zu sehr bemuttere und anfangen müsse los zu lassen“, wobei auch die Hilfe eines Coachs in An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch genommen wird (Urk. 7/23/6 Ziff. 6.6). Vor diesem Hintergrund ist ihre klare Aussage, dass sie bei guter Gesundheit, erst wenn die Kinder in der Lehre sind, ab Sommer 2018 eine Erwerbstätigkeit aufnehmen würde, nicht als reali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremd zu bezeichnen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich ist auch nicht entscheidend, welches Ausmass einer Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall der Beigeladenen zugemutet werden kann (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3) und damit auch nicht, ob sie allenfalls unter Androhung von Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungskürzungen der Sozialhilfe zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verhalten werden könnte, wie die Beschwerdeführerin geltend machte (Urk. 1 Ziff. 26-27). Rechtsprechungsgemäss ist allein massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beigela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hypothetisch (unter Berücksichtigung der gesamten persönlichen, familiä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, beruflichen und sozialen Situation) erwerbstätig wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht Sache der Invalidenversicherung, die Einbusse in einer Tätigkeit auszugleichen, welche im hypothetischen Gesundheitsfall nicht ausgeübt würde (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_552/2016 vom 9. März 2017 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_49/2008 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2008 E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend vermag die Beschwerdeführerin aus dem von ihr angeführten Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand, dass die Sozialhilfe von ihren Leistungsbezügern im Rahmen der Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denminderungspflicht die berufliche Integration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn das jüngste Kinder das dritte Lebensjahr vollendet hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 26), nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Denn obwohl die Gutachterin in der Expertise vom 30. Oktober 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % in angepasster Tätigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigt hat (E. 3.1 hiervor), hat es die Beschwerdeführerin nach Lage der Ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten bis anhin unterlassen, von der Beigeladenen tatsächlich zu verlangen, eine ausserhäusliche Arbeit aufzunehmen. Daher hatte diese bis zum massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (BGE 131 V 242 E. 2.1) keine Veranlassung, sich bei anhaltender Unterstützung durch die Sozialbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörde gegen ihren Willen als im Gesundheitsfall - hypothetisch - (Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Erwerbstätige einzustufen (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017 E. 5.4.2). Für dieses Verhalten der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hat nicht die Invalidenversicherung einzustehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beigeladenen postulierte Qualifikation als vollumfänglich im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich Tätige ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, zumal keine Indizien (vgl. E. 1.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vorliegen, die am Aussagewert ihrer Angaben anlässlich der Haushaltsabklärung zweifeln lassen (zum Beweiswert des Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberichts vgl. E. 1.6 hiervor). Bezogen auf den Verfügungszeitpunkt ist die Beigeladene damit als zu 100 % im Aufgabenbereich tätig zu qualifizieren, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei festzuhalten ist, dass damit eine zukünftige Qualifikationsänderung nicht ausgeschlossen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von dieser Qualifikation hat die Beschwerdegegnerin bei der im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt festgestellten Einschränkung von 6 % (E. 3.3) zu Recht einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch verneint. Zu keinem anderen Ergebnis würde das wegen der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Leiden allenfalls gerechtfertigte Heranziehen der Einschätzung der Gutachterin (vgl. dazu E. 1.6 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) führen. Diese bescheinigte im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich eine Arbeitsfähigkeit von 70-80 % (E. 3.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), was einem Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch ebenfalls entgegen steht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der klaren Aktenlage sind von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl. Antrag Urk. 1 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) keine neuen Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (BGE 124 V 90 E. 4b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren war der Bericht von Dr. A.___ vom 21. Oktober 2016 (Urk. 12) für die Beurteilung des Leistungsanspruchs nicht un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlässlich (vgl. Art. 45 ATSG), weshalb sich keine Kostenübernahme der Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattung zu Lasten der Beschwerdegegnerin rechtfertigt (zum Antrag vgl. Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen in Abweichung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ATSG kostenpflichtig, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200.-- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'000.-- festgelegt werden. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerichtskosten in Höhe von Fr. 800.-- der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Melina </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Tzikas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>