B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-4910/2012 U r t e i l v o m 7 . M ä r z 2 0 1 3 Besetzung Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), Richter Jérôme Candrian, Richterin Kathrin Dietrich, Richter Markus Metz und Christoph Bandli Gerichtsschreiberin Christa Baumann. Parteien Flughafen Zürich AG, Postfach, Kloten, 8058 Zürich, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Roland Gfeller und Rechtsanwalt Dr. iur. Daniel Kunz, Gfeller Budliger Rechts- anwälte, Florastrasse 44, Postfach 1709, 8032 Zürich, Beschwerdeführerin, gegen Eidgenössische Schätzungskommission Kreis 10, p.A. Rechtsanwalt Dr. iur. Franz Kessler Coendet, Präsident, Mainaustrasse 32, 8008 Zürich, Vorinstanz Gegenstand Kostenverfügung. A-4910/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Verfügung vom 19. April 2011 stellte die damalige Präsidentin der Eidgenössischen Schätzungskommission Kreis 10 (nachfolgend: ESchK 10) unter anderem fest, vom Kostenvorschuss der Flughafen Zürich AG seien bis zum 31. März 2011 Fr. 81'091.45 für Infrastrukturkosten eing e- setzt zu haben. Der verbleibende Saldo von Fr. 68'908.45 werde auf das Konto der Flughafen Zürich AG vorgetragen. B. Diese Verfügung blieb in Bezug auf die Kostenauflage in der Höhe von Fr. 16'965.45 unangefoch ten. Die gegen den Restbetrag erhobene B e- schwerde hiess das Bundes verwaltungsgericht teilweise gut, hob die a n- gefochtene Verfügung auf, belastete der Flughafen Zürich AG (nachfo l- gend: Beschwerdeführerin) für die Inanspruchnahme von Büromöbeln im Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 Fr. 338.40 und wies die Angelegenheit im Übrigen im Sinne der Erwägungen zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurück. C. Gegen dieses Urteil gelangte die Beschwerdeführerin mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Darin bean- tragte sie, das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben, als die Vori n- stanz die Verlegung von Grundinfrastrukturkosten (d.h. Kosten für Bür o- miete, IT und Büromöbel, die nicht ausschlie sslich der Bearbeitung von Enteignungsfällen der Beschwerdeführerinn dienten) zu Lasten der B e- schwerdeführerin angeordnet habe. Im Übrigen sei die Vorinstanz anz u- weisen, solche allgemeinen Grundinfrastrukturkosten über Taggelder zu decken oder durch den Bu nd zu übernehmen . Das Bundesgericht hiess diese Beschwerde mit Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 teil- weise gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zum neuen Entscheid im Sinne der Erwägungen an das Bundesverwa l- tungsgericht zurück. D. Daraufhin nahm das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren unter der Geschäftsnummer A-4910/2012 wieder auf und ersuchte die Vorinstanz, die im interessierenden Zeitraum bearbeiteten Fälle auszuweisen und zu bestimmen, in welchem Umfang sie durch die Bearbeitung der die B e- schwerdeführerin betreffenden Enteignungsverfahren im Verhältnis zu A-4910/2012 Seite 3 den übrigen Enteignungsverfahren im interessierenden Zeitraum zeitlich in Anspruch genommen worden sei. E. Die Vorinstanz reicht die gewünschten Angaben mit Stellungnahme vom 8. Oktober 2012 ein. F. Mit Eingabe vom 29. Oktober 2012 stellt und begründet die Beschwerd e- führerin folgenden Antrag: "Der Anteil der Beschwerdeführerin an den Infrastrukturkosten der Vorinstanz (Büromiete, Büromöbel, IT) sei für jedes Jahr konkret zu ermitteln, wobei der Anteil der Beschwerdeführerin wie folgt festzusetzen sei: Arbeitsstunden, die von M itarbeitern der Vorinstanz, die tatsächlich in den gemieteten Räumlichkeiten arbeiten, im Zusammenhang mit Enteignungsfällen der B e- schwerdeführerin erbracht werden, gemessen an der Jahresa r- beitszeit von Vollzeitstellen für die in den gemieteten Räumlic h- keiten zur Verfügung stehenden Anzahl Arbeitsplätze." G. Am 28. November 2012 reicht die Vorinstanz weitere Beweismittel ein. Die Beschwerdeführerin nimmt dazu am 9. Januar 2013 Stellung. H. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die sich bei den Akten be- findlichen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfol- genden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Das Bundesgericht hat mit Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 die Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen das Urteil des Bunde s- verwaltungsgerichts A-3045/2011 vom 1. März 2012 teilweise gutgehei s- sen. In der Begründung hielt es im Wesentlichen fest, die strittigen An- schaffungen (Büromöbel, EDV -Einrichtung) sowie die M iete von Bür o- räumlichkeiten für die ESchK 10 seien alle auf Ano rdnung der Aufsichts- behörde erfolgt; ihre Notwendigkeit werde von der Beschwerdeführerin nicht substanziell bestritten. Der allgemeine Hinweis auf die Möglichkeit der Heimarbeit genüge nicht, n achdem das Bundesverwaltungsgericht festgestellt habe, dass diese weder praktikabel noch zumutbar sei. Im A-4910/2012 Seite 4 Übrigen könne eine Differenzierung nach dem Erwerbsstatus des Präs i- denten, Vizepräsidenten und Aktuaren unterbleiben, wenn die Infrastruk- tur – wie vorliegend – ausschliesslich für die ESchK 10 genutzt werde. Dies sei spätestens seit dem Amtsantritt der jetzigen Präsidentin am 1. Februar 2011 der Fall. Ob der ehemalige Präsident der ESchK 10 in den zwei Monaten seiner Amtstätigkeit an der Minervastrasse noch selb- ständig als Anwalt tätig gewesen sei, könne offenbleiben, da der B e- schwerdeführerin keine Miet- und Infrastrukturkosten für dessen Büro ver- rechnet worden seien . Indes müsse dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die neue Infrastruktur in der s trittigen Zeitspanne auch für andere Enteignungsfälle genutzt worden sei . Hierfür müsse ein Abzug vorgenommen werden, z.B. in Höhe des durchschnittlichen Anteils flugha- fenfremder Enteignungsf älle an der Arbeit der ESchK 10 oder in Höhe des üblicherweise (i m Milizsystem) für die Schätzungskommissionen b e- nötigten Anteils an den Infrastrukturkosten eines Anwaltsbüros. Insoweit sei die Beschwerde gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuh e- ben und das Bundesverwaltungsgericht anzuweisen, den erforderlichen Kostenabzug festzulegen. Die verbleibenden Kosten, die der Beschwe r- deführerin nicht oder noch nicht verrechnet werden könnten, seien vom Bund, d.h. vom Bundesverwaltungsgericht, zu tragen. Mit dieser Massga- be werde sowohl dem Kostendeckungs - als auch dem Ä quivalenzprinzip Genüge getan. 1.1 Hebt das Bundesgericht ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auf und weist die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägu n- gen an das Bundesverwaltungsgericht zurück, so hat dieses die Erw ä- gungen, mit denen die Rückweisung begründet wird, im neuen Entscheid zu berücksichti gen. Insofern ist es an die dem Rückweisungsentscheid zugrunde liegende Begründung gebunden. Dies hat zur Folge, dass es die Sache diesbezüglich weder in einer Weise subsumieren darf, welche das Bundesgericht im Rückweisungsentscheid explizit oder implizit ver- worfen hat, noch von dem vom Bundesgericht als richtig erachteten Sachverhalt abweichen darf (vgl. zum Ganzen: NICOLAS VON WERDT, in: Seiler/von Werdt/Güngerich [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz [BGG], Stämpflis Handkom mentar, Bern 2007, Art. 61 N . 9, STEFAN HEIMGART- NER/HANS WIPRÄCHTIGER, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger [Hrsg.], 2. Aufl., Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [nachfolgend: BSK], 2. Aufl., Basel 2011, Art. 61 N. 27, ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/ LO- RENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, Rz. 2.10, PHILIPPE WEISSENBERGER, in: Wal d- mann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar zum Bundesgesetz über A-4910/2012 Seite 5 das Verwaltungsverfahren, Zürich/Basel/Genf 2009 [nachfolgend: Praxis- kommentar], Art. 61 N. 28 und N. 43). 1.2 Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Eingabe vom 9. Januar 2013 unter anderem vor, die Angaben zur Auslastung der Büroinfrastruktur der Vorinstanz würden in aller Deutlichkeit aufzeigen, dass diese überdimen- sioniert sei. Die Arbeitsplätze für das Aktuariat und Sekretariat seien ins- gesamt deutlich weniger als zu 50% , jene des Präsidium s sogar nur zu 17% belegt gewesen. Für total 1.3 Vollzeitstellen seien somit vier Arbeits- plätze zur Verfügung gestan den. Es könne schlechterdings nicht sein, dass die Vorinstanz ihre Infrastruktur beliebig überdimensionieren könne und die Leerzeiten, die deutlich mehr als die Hälfte ausmachen würden, im Wesentlichen der Beschwerdeführerin ver rechnen würde. Das Bu n- desgericht hat sich im Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 mit der Notwendigkeit und grundsätzlich ebenfalls der A ngemessenheit der vom Präsidium der ESchK 10 geschaffenen Infrastruktur auseinanderge- setzt und die dagegen vorgebrachte Kritik als unbegründet zurückgewie- sen. Diese Frage ist damit entschieden, weshalb darauf im vorliegenden Verfahren nicht abermals einzugehen ist. 1.3 Im Übrigen ist festzuhalten, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 19. April 2011 nur über die der Beschwerdeführerin aufzuerlegenden Inf- rastrukturkosten entschieden hat . Wer diese Kosten zu tragen hat, falls die Beschwerdeführerin hierfür nicht kostenpflichtig ist , war nicht Gegen- stand der fraglichen Verfügung , weshalb über diese Frage im vorliege n- den Beschwerdeverfahren nicht zu befinden ist (vgl. zum massgeblichen Streitgegenstand: BGE 136 II 457 E. 4.2, BGE 133 II 35 E. 2, Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2812/2010 vom 11. Februar 2013 E. 3.4, A-2343/2006 vom 23. November 2012 E. 2.1, MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜH- LER, a.a.O., Rz. 2.7 ff.). Im Rahmen dieses Verfahrens hat das Bundes- verwaltungsgericht einzig den Anteil der festgelegten Infrastrukturkosten in der Höhe von Fr. 30'007.10 (Fr. 28'326.- [Mietkosten] + Fr. 1'342.70 [IT- Kosten] + Fr. 338.40 [Büromöbel]) zu ermitteln, den die Beschwerdeführe- rin im Rahmen der angefochtenen Verfügung (vorläufig) zu tragen hat. 1.4 Diese Frage prüft das Bundesverwaltungsgericht unter Zugrundel e- gung der im Rückweisungsentscheid diesbezüglich enthaltenen Begrü n- dung mit voller Kognition, d.h. es untersu cht die angefochtene Verfügung insoweit auf Rechtsverletzungen, einschliesslich unrichtiger oder unvol l- ständiger Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Recht s- fehlern bei der Ermessensausübung, sowie auf Angemessenheit hin A-4910/2012 Seite 6 (Art. 49 des Verwaltu ngsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]). 2. Das Bundesverwaltungsgericht ist im Urteil A -3035/2011 vom 1. März 2012 E. 1.2 zum Schluss gekommen, die Vorinstanz habe die Beschwe r- deführerin im angefochtenen Entscheid im Sinne einer Zwi schenverfü- gung (vorläufig) verpflichtet, Infrastrukturkosten von Fr. 81'091.45 zu tr a- gen, diesen Betrag mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet und den Restbetrag vorgetragen. Dass es sich bei der vorinstanzlichen Verfü- gung vom 19. April 2011 um einen Zwischenentscheid handelt, haben sowohl die Beschwerdeführerin als auch die Vorinstanz im bundesgericht- lichen Beschwerdeverfahren in Abrede gestellt. Das Bundesgericht hat diese Frage im Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 E. 1.3 offen- gelassen. Unt er diesen Umständen hat das Bundesverwaltungsgericht keinen Anlass, auf seine ursprüngliche Beurteilung zurückzukommen , weshalb weiterhin davon auszugehen ist, dass die angefochtene Verf ü- gung einen Zwischenentscheid darstellt. 3. Gemäss Art. 114 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 über die Enteignung (EntG, SR 711) hat der Enteigner die aus der Geltendm a- chung des Enteignungsrechts entstehenden Kosten zu tragen. Nur bei of- fensichtlich missbräuchlichen Begehren oder bei offensichtlich überset z- ten Forderungen können die Kosten ganz oder teilweise dem Enteigneten auferlegt werden (Art. 114 Abs. 2 EntG). In Umsetzung und Konkretisi e- rung dieser Regelung sieht Art. 18 der Verordnung vom 10. Juli 1968 über Gebühren und Entschädigungen im Enteignungsverfahren (Kostenver- ordnung, SR 711.3) vor, den im Enteignungsverfahren kostenpflichtigen Parteien Kosten in Form von Taggeldern, Auslagen und Gebühren aufzu- erlegen (Art. 18 Kostenverordnung). Nur für Kosten, die nicht mit Enteig- nungsverfahren zusammenhängen, ist der Kasse des Bundesgerichts, seit dem 1. Januar 2007 jener des Bundesverwaltungsgerichts, Rec h- nung zu stellen (Art. 10 Kostenverordnung, vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_224/2012 vom 6. September 2012 E. 6). 3.1 Eine dieser Kostenordnung entsprechende Kostenz uweisung bietet keine Schwierigkeiten, wenn Einzelkosten zuzuordnen sind, die , wie z.B. Porti, unmittelbar durch die Bearbeitung eines in die Zuständigkeit der Eidgenössischen Schätzungskommission fallenden Einigungs - oder Schätzungsverfahrens (Art. 45 ff. und Art. 57 ff. EntG; nachfolgend jeweils A-4910/2012 Seite 7 einfachheitshalber als Enteignungsverfahren bezeichnet) verursacht wur- den. Anders verhält es sich hingegen, wenn Kosten – wie die vorliegend zu beurteilenden – in Frage stehen, bei denen ein solcher Zusamme n- hang fehlt. In der Betriebswirtschaftslehre werden derartige Gemeinkos- ten innerhalb eines Betriebes möglichst verursachergerecht verteilt, i n- dem sie vorderhand den einzelnen Kostenstellen, in denen sie entsta n- den sind (Produktion/Fertigung/Bestellung), zugewiesen und alsdann mit- tels eines die bestehende Kostenstruktur widerspiegelnden Schlüssels auf die einzelnen Kostenträger verteilt werden (vgl. zum Ganzen: ROLAND BARDY/THOMAS RAUTENSTRAUCH/MARIO VANAZZI, Betriebliches Rec h- nungswesen, Kostenrechnung ve rstehen, einführen und umsetzen, 1. Aufl., Zürich 2010, S. 30 ff., FRANZ KLENGER/ELLEN FALK-KALMS, Kos- tenstellenrechnung mit SAP R/3, 3. Aufl., Braunschweig/Wiesbaden 2002, S. 71 ff., GABRIELLE ROOLFS, Gemeinkostenmanagement unter Berüc k- sichtigung neuer En twicklungen in der Kostenlehre, Göttingen 1995, S. 32 ff., < http://de.wikipedia.org/ wiki >Gemeinkosten, besucht am 19. Februar 2013). 3.2 Ein derartiges Vorgehen erweist sich für die Verteilung der Gemei n- kosten der Eidgenössischen Schätzungskommission en grundsätzlich als entbehrlich. Es genügt regelmässig, die Gemeinkosten zu bestimmen und diese nach dem Verursacherprinzip in Anknüpfung an die massgeblichen Handlungsbeiträge auf die in der interessierenden Zeitsp anne bearbeite- ten Enteignungsverfahren (Art. 18 Kostenverordnung) und auf das Bun- desverwaltungsgericht als weiteren in Betracht fallenden Kostenträger (Art. 10 Kostenverordnung) zu verteilen. Werden hierzu die Einzelkosten des jeweiligen Enteignungsverfahr ens addiert, so resultieren daraus die massgeblichen Verfahrenskosten, die von den Parteien des jeweiligen Enteignungsverfahrens nach Massgabe von Art. 114 Abs. 1 und 2 EntG zu tragen sind (vgl. zur Verteilung der Verfahrenskosten : HEINZ HESS/HEINRICH WEIBEL, Das Enteignungsrecht des Bundes, Kommentar, Band I, Bern 1986, Art. 114 N. 3). Auf diese Weise wird einerseits sicher- gestellt, dass der Gesamtertrag aus den erhobenen Verfahrenskosten – wie vom Kostendeckungsprinzip verlangt – die gesamten Kosten der Eid- genössischen Schätzungskommission nicht oder nur geringfügig übe r- steigt ( BGE 132 II 371 E. 2.1, BGE 126 I 180 E. 3a/aa; ULRICH HÄFE- LIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, N. 2637, PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIM- MERLI/MARKUS MÜLLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, § 58 N. 13). Andererseits ermöglicht es, die erhobenen Verfahrens- kosten unter dem Blickwinkel des Äquivalenzprinzips zu untersuchen, i n-A-4910/2012 Seite 8 dem die erbrachten Leistungen mit den hierfür erhobenen Verfahrenskos- ten verglichen werden, so dass untersucht werden kann , ob diese in e i- nem vernünftigen Verhältnis stehen zum Wert, den die Leistung der Ei d- genössischen Schätzungskommission für die kostenpflichtige Partei hat (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., N. 2641 ff., TSCHANNEN/ ZIMMER- LI/UHLMANN, a.a.O., § 58 N. 19 ff.). 3.3 Eine fallspezifische Zuweisung der angefallenen Kosten kann sich j e- doch im Einzelfall als entbehrlich erweisen. Rechnet das Präsidium der Eidgenössischen Schätzungskommission etwa vorläufig über angefallene Kosten ab, so handelt es sich hierbei um eine Zwischenverfügung, die auf dem Weg zu einer Endverfügung erlassen und in der nicht endgültig über die Verfahrenskosten befunden wird (vgl. zum Begriff der Zwischenverf ü- gung: FELIX UHLMANN/SIMONE WÄLLE-BÄR, Praxiskommentar, Art. 45 N. 3, MARTIN KAYSER, in: Auer/Müller/Schinder [Hrsg.], Kommentar zum Bu n- desgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 45 N. 2, FELIX UHLMANN, BSK, Art. 92 N. 2). Im Rahm en einer derartigen Zwischenverfügung kann auf eine fallspezifische Zuweisung von G e- meinkosten verzichtet werden, wenn hierfür ein sachlicher Grund in den zu regelnden Verhältnissen besteht . Dies hat aber zur Folge , dass die vorläufig festgelegten Verfahrenskosten im Rahmen dieser Zwischenve r- fügung zwar unter dem Blickwinkel des Kostendeckungsprinz ips, grund- sätzlich jedoch nicht unter jenem des Äquivalenzprinzips überprüft wer- den können, weil nicht bekannt ist, welche Leistungen den vorläufig erh o- benen Verfahrenskosten gegenüberstehen. Daraus erwächst der kosten- pflichtigen Partei aber kein Nachteil, da diese Frage untersucht werden kann, wenn endgültig über die für ein Enteignungsverfahren zu erhebe n- den Verfahrenskosten entschieden wird und diese zwischen den Parteien des fraglichen Enteignungsverfahrens in einer Weise verteilt werden, die deren Überprüfung nach dem Äquivalenzprinzip erlauben. 3.4 Mithilfe der strittigen Infrastrukturkosten wurden die Miete für die B ü- roräumlichkeiten der ESchK 10 an der Mine rvastrasse im Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 bezahlt sowie die gesamten IT- Kosten für die dort ei ngerichteten Arbeitsplätze und die Büromöbelkosten für drei der dort eingerichteten Arbeitsplätze für die Zeitspanne vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2010 gedeckt (vgl. Urteil des Bu n- desgerichts 1C_224/2012 vom 6. September 20012 E. 5 und 6). Nachfol- gend ist im Lichte der vorangehenden Ausführungen vorerst zu prüfen, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin diese Gemeinkosten zu tragen hat. Steht dies fest, so wird in einem weiteren Schritt über die fallspezifi-A-4910/2012 Seite 9 sche Zuteilung des auf die Beschwerdeführerin entfallenden Gemeinkos- tenanteils zu entscheiden sein . Das Bundesgericht hat hierzu im Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 E. 6.1 festgehalten, die strittigen Infrastrukturkosten seien durch die Entschädigungsbegehren gegen die Beschwerdeführerin ausgelöst worden, was dafür spreche , sie der B e- schwerdeführerin als in diesen Verfahren kos tenpflichtige Enteignerin aufzuerlegen. Allerdings müsse dem Umstand Rechnung getragen we r- den, dass die neue Infrastruktur auch für andere Enteignungsfälle genutzt worden sei. Hierfür müsse ein Abzug vorgenommen werden, z.B. in Höhe des durchschnittlichen Anteils flughafenfremder Enteignungsfälle an der Arbeit der ESchK 10 oder in Höhe des üblicherweise (im Milizsystem) für die Schätzungskommission benötigten Anteils an den Infrastrukturkosten. Bei der Bestimmung des nach Massgabe dieser Vorgaben zu bemesse n- den Kostenanteils sind gewisse Schematisierungen und Pauschalisierun- gen zulässig, um den Aufwand für die Gebührenermittlung in vernünft i- gem Rahmen zu halten (vgl. BGE 138 II 465 E. 8.6.3, BGE 131 I 291 E. 3.2.2, BGE 128 I 240 E. 2.3; zum Äquivalenzprinzip: HÄFE- LIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., N. 2655, TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, a.a.O., § 58 N. 21, zum Umweltrecht: SEILER, in: Vereinigung für Umwelt- recht und Helen Keller [Hrsg.], Kommentar zum Umweltgesetz, 2. Aufl., Zürich 2004, Art. 2 USG N. 92). 4. 4.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Stellungnahme vom 8. Oktober 2012 hin- sichtlich der Beanspruchung der ESchK 10 durch die Beschwerdeführerin und andere Enteigner zunächst festgehalten, gemäss Geschäftsbericht 2010 seien bei der ESchK 10 Ende 2010 1'569 die Beschwerdeführerin betreffende Verfahren und 14 weitere Verfahren rechtshängig gewesen. Davon seien im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2011 114 flug- lärmbedingte Enteignungsverfahren in Form von Abschreibungsverfügun- gen abgeschlossen und ein die Bahn betreffendes Enteignungsverfahren erledigt worden. In Bezug auf ihre zeitliche Inanspruchnahme im fragl i- chen Zeitraum hat sie sodann ausgeführt, um dazu Angaben zu machen, müsste sie zahlreiche Sammelrechnungen, die zum Teil Leistunge n über mehrere Monate, bisweilen sogar Jahre enthalten würden, analysieren, die Stunden für den massgeblichen Zeitraum eruieren und zu einem G e- samttotal zusammenrechnen. Dies wäre mit einem ausserordentlich h o- hen administrativen Aufwand verbunden. Als Hilfsmittel zur Schätzung der anteilig aufgewendeten Arbeitszeit könnten die Auswertungen aus dem Leistungserfassungssystem WinJur herangezogen werden. Für den Zei t-A-4910/2012 Seite 10 raum vom 1. Februar bis zum 31. März 2011 gehe daraus hervor, dass die ESchK 10 94.8% ihrer Zeit für die Beschwerdeführerin betreffende Enteignungsverfahren eingesetzt habe. Da WinJur erst im März 2011 implementiert worden sei, seien die Stunden für Februar nachträglich e r- fasst worden, weshalb kleinere Fehler nicht ausgeschlossen werden könnten. Um eine grössere Stichprobe und damit eine grössere Genauig- keit bezüglich der durchschnittlichen Stundenanteile zu erhalten, könne auf den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 abgestellt werden. Danach belaufe sich die zeitliche Beanspruchung der ESchK 10 durch die Beschwerdeführerin betreffende Enteignungsverfahren auf 88.4%. Im Übrigen sei die Vorinstanz im Umfang von 10.9% für die Ba h- nen, zu 0% für die Strassen und zu 0.7% für den Bund tätig gewesen. Be- legt werden diese Feststellungen durch eine sechsseitige Zusammenstel- lung mit dem Titel "Honorar / Stunden / Auslagen pro Projekt" für den Zeit- raum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 (Beilage Nr. 2). 4.2 Die Beschwerdeführerin hält diesen Ausführungen entgegen, die Fall- zahlstatistik der Vorinstanz sei als Grundlage für die Bemessung des ihr aufzuerlegenden Kostenanteils an den strittigen Infrastrukturkosten u n- geeignet, zumal seit Jahren hun derte, fluglärmbedingte Enteignungsver- fahren bei der ESchK 10 rechtshängig seien, die faktisch s istiert seien und infolgedessen keinen Aufwand verursachen würden. Ebenso wenig relevant könne die Anzahl der in einem Zeitraum von nur drei Monaten er- ledigten Fälle sein. Dabei handle es sich um eine zufällige Momentau f- nahme, welche keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die Arbeitsbela s- tung der ESchK 10 zulasse. Hinsichtlich der Auswertungen der Vorinstanz zur zeitlichen Inanspruchnahme der ESchK 10 sei anzumerken, dass die- se nicht überprüft werden könn ten und nicht dem Standard entsprechen würden, der für aufwandbasierte Abrechnungen zu verlangen sei. Danach sei der Aufwand für jedes konkrete Datum auszuweisen und einem b e- stimmten Mitarbeiter zuzuordnen. Es wäre willkürlich und mit dem (abg a- berechtlichen) Legalitätsprinzip nicht zu vereinbaren , wenn der B e- schwerdeführerin gestützt auf derart rudi mentäre, teilweise offensichtlich unrichtige und für sie nicht überprüfbare Angaben überhöhte Kostenantei- le an enorm hohen Infrastrukturkosten auferlegt würden. Im Übrigen stelle sich die Frage, warum die Kosten für die Organisation von Büroräumen, Büromöbeln sowie für das Büromaterial ausschliesslich der Beschwerde- führerin belastet und nicht als allgemeiner Aufwand verbucht worden se i- en. Bekanntlich würden zudem nicht alle Mit glieder der ESchK 10 in den gemieteten Räumlichkeiten arbeiten. Die Arbeitszeit der übrigen Mitarbei- ter der ESchK 10, die ebenfalls berücksichtigt worden sei, könne für die A-4910/2012 Seite 11 Beanspruchung der zentralen Infrastruktur demzufolge nicht massgebend sein. Relevant seien ausschliesslich die Arbeitsstunden, die tatsächlich in den Büroräumlichkeiten der ESchK 10 geleistet worden seien. Schlies s- lich seien die jährlichen Arbeitsstunden in Relation zur Jahresarbeitszeit derjenigen Anzahl Mitarbeiter zu setzen, die in den Räumlichkeiten der Vorinstanz gleichzeitig hätten arbeiten können. Die restliche Zeit, inklus i- ve Brachzeit, sei dem Bund aufzuerlegen bzw. auf andere Enteigner au f- zuteilen, jedenfalls nicht von der Beschwerdeführerin zu tragen , ansons- ten gegen das Äquivalenzprinzip verstossen werde. 4.3 Die Vorinstanz hat in ihrer Stellungnahme vom 8. Oktober 2012 vor- erst angegeben, wie viele Fälle aufgeteilt auf die verschiedenen Enteig- ner bei ihr im Jahr 2010 rechtshängig waren und im Zeitraum von Januar bis März 2011 erledigt wurden . Der Beschwerdeführerin ist da rin zuz u- stimmen, dass diese Angaben nur einen groben Indikator für die Ina n- spruchnahme der ESchK 10 in der in teressierenden Zeitspanne bilden . Anders verhält es sich hingegen bezüglich der von WinJur generierten Zusammenstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Projekt" für den Zei t- raum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 (Beilage 2 , nachfo l- gend bisweilen: Zusammenstellung ). Danach haben im erfassten Zei t- raum sämtliche, für die ESchK 10 tätigen Personen 18.10 Stunden (0.7% der Gesamtarbeitszeit) für den Bund (Position: A-Bund), 296.59 Stunden (10.9% der Gesamtarbeitszeit) für die SBB (Position: B -Bahn), 2'403.93 Stunden (88.4% der Gesamtarbeitszeit) für die Beschwerdeführerin (Posi- tion: F-Flughafen) und 0.33 Stunden (0.0% der Gesamtarbeitszeit) für ein Strassenprojekt (Position: S-Strassen) gearbeitet. Hinsichtlich des Detail- lierungsgrads und der Überprüfbarkeit der fraglichen Zusammenstellung ist festzuhalten, dass die zugewiesenen Arbeitsstunden darin jeweils stichwortartig umschrieben werden, sodass deren Gegenstand ersichtlich wird. Es mag zutreffen, dass ein solches Vorgehen nicht dem für au f- wandbasierte Kostenabrechnungen gängigen Standard entspricht . Das Bundesgericht hat indes bereits im Urteil 1E.3/2004/zga vom 31. März 2004 entschieden, das Präsidium der Eidgenössischen Schätzungsko m- mission sei nicht gehalten, in seinen Rechnungen zu präzisieren, welche Tätigkeiten an welchen Tagen vorgenommen worden seien und wie viele Stunden diese in Anspruch genommen hätten. Würden die Rechnungen bestritten, so seien die er forderlichen Angaben über die Arbeitsabläufe und die zeit liche Beanspruchung der Rechtsmittelbehörde zu unterbre i- ten, die der Beschwerdeführerin Einsicht in die erhaltenen Unterlagen gewähre (Urteil des Bundesgerichts 1E.3/2004 vom 31. März 2004 E. 2.2). In Umsetzung dieser Vorgaben hat die Instruktionsrichterin die A-4910/2012 Seite 12 Vorinstanz mit Zwischenverfügungen vom 27. September 2012 und vom 6. November 2012 ersucht, die für die Bemessung des von der B e- schwerdeführerin zu tragenden Gemeinkostenantei ls erforderlichen U n- terlagen einzureichen (Sachverhalt D. und G.) . Die eingereichte Zusam- menstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Projekt" für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 in Kombination mit den übrigen Beweismitteln ermöglichen eine solche Berechnung, wenn die (zeitliche) Inanspruchnahme der ESchK 10 als Gesamtbehörde mit jener der zentra- len Infrastruktur an der Minervastrasse vergleichbar ist und diese im inte- ressierenden Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 (IT- und Büromöbelkosten) bzw. bis zum 31. Mai 2011 (Mietkosten) nicht wesentlich vom erfassten Zeitraum abgewichen ist. 4.3.1 Letzteres wird von der Besch werdeführerin nicht bestritten . In den Akten deutet denn auch nichts darauf hin, dass sich die (zeitliche) Inan- spruchnahme der ESchK 10 im erfassten Zeitraum wesentlich vom int e- ressierenden unterschieden hat, zumal die Vorinstanz von der Vergleic h- barkeit der fraglichen Zeitperioden ausgeht . Unter diesen Umständen kann auf eine Auswertung der massgeblichen Sammelrec hnungen ve r- zichtet und im Sinne einer Annäherung an die tatsächlichen Gegebenhe i- ten auf die durch WinJur generierte Zusammenstellung für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 abgestellt werden. 4.3.2 Hinsichtlich der en Repräsentativität für die (zeitliche) Inanspruc h- nahme der zentralen Infrastruktur ist zu beachten, dass in den gemieteten Räumlichkeiten an der Minervastrasse vier Arbeitsplätze eingerichtet wurden, die im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 von der damaligen Präsidentin der ESchK 10, deren Vizepräsidentin, dem Ak- tuariat (im Februar vollzeitlich beschäftigter Jurist, A._______ [vgl. Beila- ge 6] und B._______ [vgl. Beilage 5]) und dem Sekretär (C._______ [vgl. Beilage 7] ) ge nutzt wurden. Ausserhalb dieser Infrastruktur war en der damalige Vizepräsident der ESchK 10 sowie deren zehn Fachmitglieder für die ESchK 10 tätig (vgl. Art. 59 Abs. 1 Bst. a -c EntG und http://www.eschk10.ch>Mitglieder, besucht am 30. Januar 2012). 4.3.2.1 In Bezug auf die nebenrichterliche Tätigkeit des damaligen Vize- präsidenten der ESchK 10 steht fest, dass die vormalige Präsidentin der ESchK 10 diesem am 10. Februar 2011 die Leitung sämtlicher Enteig- nungsverfahren betreffend die anerkannten Direktflüge in Kloten übertra- gen hat. In diesen über zwanzig Verfahren hat er in der Folge nächtliche Kommissionsaugenscheine und von November bis Dezember kombinier-A-4910/2012 Seite 13 te Einigungs- und Schätzungsverhandlungen durchgeführt. Mit den hier- für erforderlichen Arbeiten dürfte der damalige Vizepr äsident der ESchK 10 sein Arbeitspensum als Richter der ESchK 10 , das laut dem Urteil 1C_224/2011 vom 6. September 2012 E. 5 durchschnittlich 40% beträgt, in ganz überwiegendem Ausmass ausgeschöpft haben. Damit ist davon auszugehen, dass der damalige Vizepräsident der ESchK 10 im erfassten Zeitraum nahezu ausschliesslich für fluglärmbedingte Enteignungsverfah- ren tätig war. In dieser Beziehung sowie hinsichtlich des Ausmasses lässt sich d essen Tätigkeit für die ESchK 10 mit jener des Aktuariats der ESchK 10 vergleichen, welchem im erfassten Zeitraum ein Arbeitsplatz in der zentralen Infrastruktur an der Minervastrasse zur Verfügung stan d. Dieser Arbeitsplatz war im Februar 2011 zu 100%, von März bis Mai zu 27% (A._______, Beilage 6) und von Ende August bis Dezember 2011 zu 65% besetzt, wobei die dort in der interessierenden Zeitspanne tätigen Personen – wie der eingereichten Zusammenstellung entnommen we r- den kann – ausschliesslich Arbeiten verrichtet haben, die der Beschwe r- deführerin zuzuordnen sind (vgl. zur Rechtserheblichkeit der fraglichen Zusammenstellung: E. 4.5.3 hernach). Insofern ist von der Vergleichba r- keit der fraglichen "Arbeitsplätze" auszugehen. 4.3.2.2 Im Hinblick auf die nebenrichterliche Tätigkeit der zehn Fachmit- glieder der ESchK 10, die neben deren damaligen Vizepräsidenten aus- serhalb der zentralen Infrastruktur gearbeitet haben, ist zu berücksichti- gen, dass diese wegen ihrer besonderen Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Baukunde und der Schätzung von Liegenschaften (vgl. BBl 1970 1011) in die ESchK 10 gewählt wurden und deshalb nur in konkreten Ent- eignungsverfahren eingesetzt werden. Deren zeitlicher Beanspruchung durch die nebenrichterliche Tätigkeit widerspiegelt daher das Verhältnis der Enteignungsverfahren, welche die ESchK 10 im erfassten Zeitraum bearbeitet hat. Führt man sich vor Augen, dass in dieser Zeitspanne von den insgesamt erbrachten Arbeitsstunden im Umfang von 2'718.95 deren 2'700.85 (296.59 h [B-Bahn] + 2'403.93 [F-Fluglärm] + 0.33 [S-Strassen]), mithin 99.33 %, auf Enteignungsverfahren entfallen , so erscheint die Ar- beitsauslastung der Fachmitglieder mit jener der ESchK 10 als Gesam t- behörde vergleichbar (vgl. hinsichtlich der Massgeblichkeit der Zusa m- menstellung in diesem Punkt: E. 4.4 hernach). 4.3.2.3 Daraus ist zu folgern, dass die (zeitliche) Inanspruchnahme der übrigen innerhalb der zentralen Infrastruktur tätigen Personen, d.h. der damaligen Präsidentin der ESchK 10, deren Vizepräsidentin sowie des Sekretärs, mit jene r der ESchK 10 als Gesamtbehörde vergleichbar ist . A-4910/2012 Seite 14 Freilich ist nicht anzunehmen, dass je de der fraglichen Person für sich betrachtet ihre Arbeitskraft im erfassten Zeitraum gleichermassen wie die Gesamtbehörde auf fluglärmbedingte Enteignungsverfahren, die übrigen Enteignungsverfahren und den Bund aufgeteilt haben (vgl. Beilage 5). Entsprechende Abweichungen werden jedoch innerhalb der Gruppe kompensiert mit Ausnahme der für die Aufsichtsbehörde ( Position: A- Bund) verrichteten Arbeiten . Dieser Anteil ist j edoch, wie bereits fes t- gehalten, mit knapp 0.7% derart gering, dass die Repräsentativität der Zusammenstellung für die (zeitliche) Inanspruchnahme der zentralen In f- rastruktur der ESchK 10 nicht in Frage gestellt wird . Unter diesen U m- ständen erweist es sich als zulässig, den von der Beschwerdeführerin zu tragenden Gemeinkostenanteil unter Zugrundelegung der Zusammenstel- lung zu berechnen. 4.3.2.4 Dies muss umso mehr gelten, als die zentrale Infrastruktur der ESchK 10, wie der Zusammenstellung entnommen werden kann , im er- fassten Zeitraum für Kommissionssitzungen, Teamsitzungen und Sitzu n- gen mit Parteivertrete rn genutzt wurde. Die Annahme der Beschwerd e- führerin, bei der Festlegung des von der Beschwerdeführerin zu trage n- den Kostenanteils seien nur die Arbeiten zu berüc ksichtigen, welche die Personen verrichtet, die in den von der ESchK 10 gemieteten Räumlic h- keiten über einen Arbeitsplatz verfügt haben, erweist sich somit als unz u- treffend. Neben diesen Arbeiten müsste n vielmehr Art und Umfang jener Tätigkeiten ermittelt werden, welche die übrigen 11 Perso nen in den von der ESchK 10 gemieteten Räumlichkeiten getätigt haben, und die auf diese Arbeiten entfallenden Infrastrukturkosten festgelegt werden. Unter Berücksichtigung dieses Betrag s müssten sodann die Arbeitsplatzkos ten für jeden der vier in den gemieteten Räumlichkeiten eingerichteten A r- beitsplätze ermittelt werden, wobei der Mietkostenanteil im Verhältnis zur Raumgrösse festzulegen wäre und die für jeden Arbeitsplatz anfallenden IT- und Büromöbelkosten gesondert zu bestimmen wären. Ein solches Vorgehen wäre ausgesprochen aufwändig , und zwar selbst dann, wenn mit erheblichen Vereinfachungen gearbeitet würde . Deshalb erscheint es gerechtfertigt, auf eine Erfassung der innerhalb der zentralen Infrastruktur geleisteten Arbeiten und der hiermit verbundenen Arbeitsplatzkosten zu verzichten und bei der Bemessung des der Beschwerdeführerin aufzue r- legenden Gemeinkostenanteils stattdessen im Sinne einer Annäherung an die tatsächlichen Gegebenhei ten auf die Zusammenstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Projekt" für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 abzustellen (Beilage 2). A-4910/2012 Seite 15 4.4 Danach haben die für die ESchK 10 tätigen Personen im erfassten Zeitraum insgesamt 2'718.95 Stunden für die ESchK 10 gearbeitet (Be i- lage Nr. 2 S. 6). Davon entfallen auf die sich auf die Beschwerdeführerin beziehende Rubrik "F-Fluglärm" insgesamt 2'403.93 Arbeitsstunden, wo- von 1'866.45 Stunden direkt im Zusammenhang mit fluglärmbedingten Enteignungsverfahren stehen ( 2'403.93 h – 537.48 [30.41 h + 9.00 h + 17.02 h + 0.75 h + 2.50 h + 1.50 h + 4.50 h + 2.00 h + 8.00 h + 4.75 h + 8.25 h + 3.00 h + 3.17 h + 9.83 h + 4.25 h + 3.17 h + 1.17 h + 197.52 h + 8.41 h + 0.67 h + 0.83 h + 0.34 h + 7.08 h + 0.67 h + 14.42 h + 4.84 h + 42.00 h + 11.17 h + 10.25 h + 126.01 h, vgl. im Einzelnen Beilage 2 ). Dass diese Arbeiten der Beschwerdeführerin zuzuweisen sind , ist zu Recht unbestritten geblieben. Strittig ist dagegen, wem die in der Z u- sammenstellung mit einem *gekennzeichneten Positionen im Umfang von 537.48 Arbeitsstunden zuzuordnen sind. Die Beschwerdeführerin ve r- langt, diese Tätigkeiten dem Bund (Rubrik: A-Bund) oder anderen Enteig- nern (Rubriken: B-Bahn oder S-Strassen), jedenfalls nicht ihr zuzuordnen. 4.4.1 Wie bereits mehrfach festgehalten, hat es das Bundesgericht im Ur- teil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 als zulässig erachtet, der B e- schwerdeführerin die strittigen Infrastrukturkosten anteilsmässig aufzue r- legen (vgl. E. 1 und 3.4 hiervor). Damit hat es die Argumentation der B e- schwerdeführerin zurückgewiesen, wonach das Bundesverwaltungsg e- richt in Anwendung von Art. 10 Kostenverordnung für die Grundkosten der ESchK 10 aufzukommen habe, da diese nicht durch die Beschwerde- führerin betreffende Enteignungsverfahren bedingt seien . Daraus ist zu folgern, dass die kostenpflichtigen Parteien nicht nur Einzelkosten zu tr a- gen haben, welche unmittelbar mit den sie betreffenden Enteignungsver- fahren zusammenhängen, sondern ebenfalls Gemeinkosten, denen ein solcher unmittelbarer Zusammenhang fehlt, solange diese durch sie betreffende Enteignungsverfahren verursacht wurden . Welche Kosten das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Kostenverord- nung zu tragen hat, hat das Bundesgericht im Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 indes offengelassen. 4.4.2 Wird diesbezüglich von der in Art. 10 Abs. 1 Kostenverordnung ent- haltenen Aufzählung ausgegangen, so erscheint es naheliegend, dass hierunter die Kosten für Arbeiten und Auslagen fallen, die – wie die be i- spielhaft genannten Rechenschaftsablage und Konferenzen – ausserhalb der eigentlichen "Geschäftstätigkeit der Eidgenössischen Schätzung s- kommissionen" liegen. Die fraglichen Tätigkeiten lassen sich in Anleh- nung an die in der Betriebswirtschaftslehre bestehende Terminologie als A-4910/2012 Seite 16 betriebsfremd umschreiben (vgl. hierzu: PETER BÖCKLI, Schweizerisches Aktienrecht, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2009, § 8 N. 211 ff., MARKUS R. NEUHAUSER/JÖRG BLÄTTLER, in: Honsell/Vogt /Watter [Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 4. Aufl., Basel 2012, Art. 663 N. 3 f., N 18 [betriebsfremde Erträge] , N. 27, LUKAS IMARK/LORENZ LIPP, in: R o- berto/Trüeb [Hrsg.], Handkommentar, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, Art. 663 N. 6, LUKAS HANDSCHIN, Rechnungslegung im Gesellschaft s- recht, Basel 2013, N. 419). Nach diesem Verständnis erfasst Art. 10 Abs. 1 Kostenverordnung sämtliche Arbeiten und Auslagen, die weder unmittelbar noch mittelbar der Führung von Einigungs - sowie Schä t- zungsverfahren (Art. 45 ff. und Art. 54 ff. EntG) dienen. 4.4.3 Dieses Auslegungsergebnis, das sich aufgrund der bundesgerichtl i- chen Rechtspr echung und dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 1 Kostenve r- ordnung aufdrängt, stimmt mit der Weisung überein, welche das Bundes- verwaltungsgericht im Oktober 2011 zur Konkretisierung von Art. 10 Abs. 1 Kostenverordnung erlassen (Art. 63 Abs. 1 EntG i.V.m. Art. 10 Abs. 3 Kostenverordnung) und am 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt hat. Freilich enthält die fragliche Weisung keine generell abstrakte Umschre i- bung der gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Kostenverordnung zu entschädige n- den Arbeiten und Auslagen. Jedoch werden darin die entsprechenden Tä- tigkeiten und Auslagen in Form mehrerer beispielhafter Aufzählungen veranschaulicht. Diesen zufolg e entschädigt die Aufsichtsbehörde die Teilnahme an Konferenzen, Sitzungen sowie den Brief - und E -Mail- Verkehr mit der Aufsichtsdelegati on, die Ausarbeitung des Ge schäftsbe- richts sowie allgemeine Abklärungen und im Zusammenhang mit solchen Arbeiten angefertigte Kopien, hierdurch verursachte Telefonspesen sowie Porti und die Kosten für Hilfs kräfte, die für die Erledigung einer der vo r- genannten Arbeiten herangezo gen wu rden. Aus dieser beispielhaften Aufzählung geht hervor, dass die Aufsichtsbehörde Art. 10 Abs. 1 Kosten- verordnung eng auslegt und darunter nur die Kosten für Tätigkeiten sowie hierdurch bedingte Auslagen subsumiert, die nicht im Zusammenhang mit der "eigentlichen Geschäftstätigkeit" der Eidgenössischen Schätzungs- kommissionen stehen und im Wesentlichen den Kontakt mit der Au f- sichtsbehörde betreffen, mithin als betriebsfremd charakterisiert werden können. 4.4.4 Die Zusammenstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Projekt" für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 unterscheidet unter den Oberbegriffen *Abrechnungswesen, *Geschäftsplanung, *Infrastruktur, *Korrespondenz, *Personal sowie *Sitzungen 30 Einzelpo-A-4910/2012 Seite 17 sitionen, in denen Arbeiten erfasst werden , welche die Mitarbeiter der ESchK 10 im erfassten Zeitraum losgelöst von einzelnen Enteignungsver- fahren erbracht haben. Die fraglichen Tätigkeiten weisen jedoch insofern einen Zusammenhang zu den einzelnen Enteignungsverfahren auf, als sie dem Aufbau einer zentralen Arbeitsstruktur der ESchK 10, der Opt i- mierung der dortigen Arbeitsabläufe sowie der Auswahl, In struktion und Führung der für die ESchK 10 tätigen Personen gedient und damit zu e i- ner beförderlichen Erledigung der im erfassten Zeitraum bearbeiteten Schätzungs- und Einigungsverfahren beigetragen haben. Eine Sonder- stellung nehmen diesbe züglich gewisse der unter den Oberbegriffen *Korrespondenz sowie *Abrechnungswesen aufgeführten Arbeiten ein , weil sich diese – wie deren stichwortarti ger Umschreibung entnommen werden kann – im Unterschied zu den anderen Tätigkeiten ausschliess- lich auf fluglärmbedingte Enteignungsverfahren bezie hen und damit nur mit den fraglichen Enteignungsverfahren zusammenhängen . Dies ändert jedoch nichts daran, dass diese Tätigkeiten wie die übrigen mittelbar die Führung von Einigungs- und Schätzungsverfahren und nicht den Kontakt mit der Aufsichtsbehörde betreffen . Sie sind somit als "betriebstypisch" einzustufen, weshalb sie n icht unter Art. 10 Kostenverordnung fallen und damit in der Zusammenstellung zu Recht nicht der Position "A-Bund" zu- gewiesen wurden. 4.5 Zu prüfen bleibt, ob diese Arbeiten – wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht – anderen Enteignern hätten zugeordnet werden müs- sen. 4.5.1 Verfasst ein Mitarbeiter einer Eidgenössischen Schätzungskommi s- sion ein Schreiben, um die Parteien eines Enteignungsverfahren zu einer Einigungs- und Schätzungsverhandlung vorzuladen, so ist diese Tätigkeit unmittelbar durch dieses konkrete Enteignungsverfahren bedingt, we s- halb die daraus resultierenden Kosten (vgl. hierzu: Art. 5, 6 und 7 Kosten- verordnung) dem fraglichen Enteignungsverfahren zuzuweisen und von den in diesem Verfahren kostenpflichtigen Parteien zu tragen sind (Art. 18 Kostenverordnung). Existiert ein solcher unmittelbarer Zusammenhang zu einem Enteignungsverfahren nicht, so liegen Gemeinkosten vor, die – wie dargelegt (vgl. E. 3.2 hiervor) – nach dem Verursacherprinzip in Anknüp- fung an die massgeblichen Handlungsbeit räge auf die in der interessi e- renden Zeitspanne bearbeiteten Enteignungsverfahren (Art. 18 Koste n- verordnung) und auf das Bundesverwaltungsgericht als weiteren in B e- tracht zu ziehenden Kostenträger (Art. 10 Kostenverordnung) zu verteilen sind. Eine mathematisch exakte Gleichbehandlung jedes einzelnen Ko s-A-4910/2012 Seite 18 tenträgers ist dabei aus praktischen Gründen nicht erreichbar. Deshalb sind gewisse Schematisierungen und Pauschalisierungen unausweichlich und grundsätzlich zulässig (BGE 131 I 291 E. 3.2.1, vgl. im Weiteren : E. 3.2 und 3.4 hiervor m.w.H.). Wird eine kostenpflichtige Partei aufgrund solcher Schematisierungen und Pauschalisierungen indes im Vergleich zu den anderen Kostenträgern wesentlich stärker belastet und damit sys- tematisch benachteiligt, ohne dass hierfür ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist, so liegt ein Verstoss gegen das allgemeine Rechtsgleichheitsgebot im Sinne von Art. 8 Abs. 1 der Bu n- desverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) vor. Dieser ist dadurch zu beseitigen, dass erforderli- che Unterscheidungen getroffen oder von sachlich ungerechtfertigten Un- terscheidungen abgesehen wird (vgl. zum Ganzen zum allgemeinen Rechtsgleichheitsgebot statt vie ler: RAINER J. SCHWEIZER, in: Ehrenzel- ler/Mastronardi/ Schweizer/Vallender, Die schweizerische Bundesverfa s- sung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, Art. 8 N. 22, JÖRG PAUL MÜLLER/MARKUS SCHEFER, Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, S. 655 ff.). 4.5.2 Die Vorinstanz hat dem Bundesverwaltungsgericht in der Zusa m- menstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Projekt" unter der Rubrik "A - Bund" ausschliesslich Arbeiten zugewiesen, welchen den Verkehr mit der Aufsichtsdelegation und in diesem Zusammenhang getätigte Abklärungen betreffen. Unter den Rubriken "B-Bahn" sowie "S-Strasse" hat sie sodann lediglich Arbeiten erfasst, welche sich unmittelbar auf Enteignungsverfah- ren beziehen, in denen die Schweizerischen Bundesbahnen AG oder der Bund als Enteigner auftreten . Im Unterschied dazu figurieren unter der Rubrik "F-Fluglärm" ne ben Arbeiten, welche unmittelbar mit fluglärmb e- dingten Enteignungsverfahren zusammenhängen, ausserdem solche, denen ein solcher unmittelbarer Zusammenhang fehlt. Diese Zuordnung vermag sich im Vergleich zu den übrigen Kostenträgern insofern auf e i- nen sachlichen Grund in den zu regelnden Verhältnissen zu stützen, als sie Arbeiten betrifft , die sich ausschliesslich auf die Beschwerdeführerin betreffende Enteignungsverfahren beziehen. Dies trifft e inerseits auf die 1.84 Arbeitsstunden zu, die in der Zusammenstellung unter den Positi o- nen *Korrespondenz, Telefone, Kommunikation/Flughafen Zürich AG/G. - R. Hassler (0.83 h), *Korrespondenz, Telefone, Kommunikation / Flugh a- fen Zürich AG / RA Dr. R. Gfeller (0.34 h), *Korrespondenz, Telefone, Kommunikation / Rechtsvertreter Enteignete (0.67 h) aufgeführten sind, und sich auf den Verkehr mit an fluglärmbedingten Enteignungsverfahren beteiligten Personen beziehen; andererseits auf jene 31.5 Arbeitsstu n-A-4910/2012 Seite 19 den, in denen Mitarbeiter der ESchK 10 die Beschwerdeführerin mittels Verfügung zu Kostenvorschüssen angehalten, hierüber in (Zwi schen-) Entscheidungen abgerechnet und in den anschliessenden hiergegen ein- gehaltenen Beschwerdeverfahren Stellung genom men haben (vgl. *Abrechnungswesen / Kostenvorschüsse / 2011 / Kostenverfügung v. 14.11.2011 – 75'000 Infrastrukturkosten : 2.50 h, * Abrechnungswesen / Kostenvorschüsse / 2011 / Kostenverfügung v. 15.04.2011 – 400'000 Per- sonalkosten: 1.50 h, *Abrechnungswesen / Zwischenabrechnungen: 4.50 h, *Abrechnungswesen / Zwischenabrechnungen, Zwischenabrechnu n- gen über Infrastruktur bis 31.3.2011 / 2011: 2.00 h, *Abrechnungswesen / Zwischenabrechnungen / Zwischenabrechnung über Infrastruktur bis 31.3.2011 2011 -2, Beschwerde FZAG gegen Zwischenabrechnungen vom 19.04.11: 8.00 h , *Abrechnungswesen /Zwischenabrechnungen / Zwischenabrechnungen über Personalkosten bis 31.3.2011 : 4.75 h *Abrechungswesen / Zwischenabrechnungen / Zwischenabrechnungen über Personalkosten bis 31.3.2011, Beschwerde FZAG gegen Zwischen- abrechnung vom 15.4.2011 […]: 8.25 h). Demgegenüber haben die übri- gen, mit einem * gekennzeichneten Arbeiten dazu gedient, eine zentrale Arbeitsstruktur für die ESchK 10 aufzubauen, die dortigen Arbeitsabläufe zu optimieren sowie die für die ESchK 10 tätigen Personen auszuwählen, zu instruieren und zu führen . Davon haben sämtliche Personen, welche die zentrale Infrastruktur der ESchK im erfassten Zeitraum in Anspruch genommen haben, profitiert. Werden diese Arbeiten ausschliesslich der Beschwerdeführerin zugeordnet, so wird diese im Vergleich zu den übr i- gen Kostenträgern mit höheren Kosten belastet und damit systematisch benachteiligt, ohne dass hierfür ein sachlicher Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist. Zwar weist die Vorinstanz in diesem Zusam- menhang durchaus zu Recht darauf hin, dass der Ausbau der ESchK 10 durch die Entschädigungsbegehren gegen die Bes chwerdeführerin au s- gelöst worden sei. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die übrigen En t- eigner und das Bundesverwa ltungsgericht in seiner Eigenschaft als Au f- sichtsbehörde ebenfalls von der zentralen Infrastruktur profitiert haben, insoweit sie diese im erfassten Zeitraum für ihre Belange beansprucht haben (im Ergebnis gleich: Urteil des Bundesgerichts 1C_224/2012 vom 6. September 2012 E. 6.1). Deswegen erweist es sich als unerlässlich, diese Arbeiten im Umfang von 504.14 Stunden (537.48 h [vgl. E. 4.4 hier- vor] – 33.34 h) in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 BV anteilsmässig auf die übrigen Enteigner und das Bundesverwaltungsgericht als weiteren in B e- tracht fallenden Kostenträger zu verteilen. A-4910/2012 Seite 20 4.5.3 Die Vorinstanz hat in der Stellungnahme vom 28. November 2012 indes angegeben, teilweise bereits rechtskräftig über die der Beschwe r- deführerin in der Zusammenstellun g "Honorar / Std / Auslagen pro Pr o- jekt" für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2011 zuge- ordneten Arbeitsstunden entschieden zu haben. 4.5.3.1 Die ESchK 10 befindet über die Höhe und Verteilung der von den kostenpflichtigen Parteien zu tragenden Verfahrenskosten nicht in einem Entscheid, sondern fällt hierzu im Allgemeinen drei Teilentscheide: Zu- nächst entscheidet sie im Schätzungsentscheid über die Verteilung der Verfahrenskosten zwischen dem Enteigner und dem Enteigne ten. An- schliessend werden der kostenpflichtigen Verfahrenspartei in einer sepa- raten Kostenverfügung die aus der Arbeitstätigkeit der ESchK 10 resultie- renden Kosten (Taggelder zuzüglich Sozialversicherungsbeiträge und Staatsgebühr) auferlegt, worauf der kostenpflichtigen Partei in einer wei- teren Verfügung die hiermit verbundenen Infrastrukturkosten überbunden werden. Jeder dieser Teilentscheide kann , wie ein Endentscheid , ange- fochten werden. Macht die kostenpflichtige Partei von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch, so erwachsen diese Ents cheide – wie jene des Bu n- desverwaltungsgerichts – insoweit in materielle Rechtskraft, als darin g e- troffene Anordnungen unter Vorbehalt des ausserordentlichen Rechtsmit- tels der Revision einer abermaligen gerichtlichen Überprüfung entzogen sind (Art. 75 EntG , BBl 2001 4202; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., N. 1025, NICOLAS VON WERDT, a.a.O., Art. 61 N. 4 und N. 11 f.). 4.5.3.2 Die Vorinstanz hat in ihrer Stellungnahme vom 28. November 2011 festgehalten, bereits rechtskräftig über die vom Aktuariat und von den administrativen Hilfskräfte n (Sekretär) bis zum 31. Dezember 2011 geleisteten Arbeitsstunden entschieden zu haben. Nicht rechtskräftig a b- gerechnet seien hingegen die Arbeitsstunden der damaligen Präsidentin der ESchK 10 und deren Vizepräsidentin . Wie es s ich bezüglich des d a- maligen Vizepräsidenten der ESchK 10 und deren Fachmitglieder verhält, hat die Vorinstanz offengelassen, was dafür spricht, dass über deren Ar- beitsstunden ebenfalls keine rechtskräftigen Verfügungen vorliegen. Die Beschwerdeführerin hat die Richtigkeit dieser An gaben nicht bestritten. Unter diesen Umständen sieht sich das Bundesverwaltungsgericht nicht veranlasst, diese zu überprüfen. Damit gilt als erstellt, dass über die im erfassten Zeitraum erbrachten Arbeitsstunden des Aktuari ats un d der administrativen Hilfskräfte (Sekretärs) bereits rechtskräftig abgerech net wurde. Diese Entscheide sind für den zur Beurteilung stehenden Infra- strukturkostenentscheid, indem die auf diese und andere Arbeiten entfa l-A-4910/2012 Seite 21 lenden Infrastrukturkosten festgelegt werden, verbindlich, es sei denn, die fraglichen Verfügungen erwiesen sich als nichtig. Nach der bundesg e- richtlichen Rechtsprechung sind Entscheid nur nichtig , wenn der ihnen anhaftende Mangel besonders schwer ist, wenn er offensichtlich oder zumindest le icht erkennbar ist und wenn zudem die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Inhaltl i- che Mängel einer Entscheidung führen nur ausnahmsweise zur Nichti g- keit (BGE 138 I 501 E. 3.1, BGE 137 I 273 E. 3.1, HÄFE- LIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., N. 979 ff., je m.w.H.). 4.5.3.3 In den rechtskräftigen Kostenverfügungen hat die ESchK 10 der Beschwerdeführerin nicht nur die Kosten für Arbeiten auferlegt, die (un -) mittelbar im Zusammenhang mit den sie betreffenden Enteignungsverfah- ren stehen, sondern ausserdem jene für allgemeine Tätigkeiten, die dem Aufbau der zentralen Infrastruktur an der Minervastrasse, der Optimie- rung der dortigen Arbeitsabläufe sowie der Auswahl, Instruktion und Füh- rung der Mitarbeiter der ESchK 10 gedient haben . Letzteres verstösst, wie vorangehend dargelegt (vgl. E. 4.5.1 und 4.5.2 hiervor), gegen das allgemeine Rechtsgleichheitsgebot gemäss Art. 8 Abs. 1 BV. Die fragl i- chen Kostenverfügungen erweisen sich somit insoweit als fehlerhaft. Der fragliche inhaltliche Mangel ist jedoch weder besonders schwerwiegend noch offensichtlich, weshalb er nicht zur Nichtigkeit der interessierenden Kostenverfügungen führt . Dem Bundesverwaltungsgericht ist es daher verwehrt, die in der Zusammenstellung "Honorar / Std / Auslagen pro Pro- jekt" diesbezüglich vorgenommene Zuteilung zu korrigieren (im Einzelnen handelt es sich hierbei: allgemeinen Arbeiten des im Februar 2011 b e- schäftigten Juristen , allgemeine Arbeiten von A._______: 117.5 h [*Infrastruktur, Büroorganisation/Büromaterial: 1.75 h ( 1.00 h + 0.50 h + 0.25 h ) + *Infrastruktur, Büroorganisation/Büromöbel: 3.00 + *Infrastruktur, Büroorganisat ion/IT: 112.75 h ( 120.50 h – 3.00 h [F- Fluglärm 4. Welle (…)] – 3.00 h – 1.75 h)] , allgemeine Arbeiten von B._______: 15.67 h [*Infrastruktur, Büroorganisation: 1.17 h (1.00 h + 0.17 h) + *Infrastruktur, Büroorganisation/Telefonanlage: 0.50 h + *Korrespondenz, Telefone, Kommunikation / Kommunikation: Internet, Merkblatt: 3.25 h (1.00 h + 2.00 h + 0.25 h) + *Personal / Personal – Ein- führung, allg. Instruktion; Mitarbeitergespräch: 7.25 h (2.00 h + 1.00 h + 1.25 h + 2.00 h + 1.00 h ] + *Sitzungen / Kommissionsitzungen: 1.75 h + *Sitzungen / Teamsitzungen: 1.75 h)] und allgemeine Arbeiten des Sekre- tärs C._______: 45.37 h [*Abrechnungswesen: 1.66 h (0.33 h + 1.00 h + 0.33 h) + *Infrastruktur, Büroorganisation: 1.50 (0.50 h + 1.00 h) + * Infra- struktur, Büroorganisation /Büromaterial: 4.83 h (0.50 h + 0.75 h + 0.50 h A-4910/2012 Seite 22 + 1.00 h + 1.00 + 0.25 h + 0.33 h+ 0.5 h) + *Infrastruktur, Büroorganisati- on / Büromaterial / Be stellungen: 4.25 h (3.50 h+ 0.75 h) + *Infrastruktur/Büroorganisation / IT: 15.75 h ( 4.00 h + 1.00 h + 1.00 h + 0.5 h + 0.25 h + 3.00 h + 1.50 h + 1. 00 h + 0.50 h + 1.00 h + 2.00 h) + *Infrastruktur, Büroorganisation / Post: 3.58 h (0.50 h + 1.00 h + 0.50 h + 0.75 h + 0.08 h + 0.75 h) + *Personal / Personal – Einführung, allg. I n- struktion, Mitarbeitergespräch: 0.30 h + *Sitzungen / Sitzungen mit Pa r- teivertreter: 3.75 h (0.75 h + 3.00 h) + *Sitzungen / Teamsitzungen: 9.75 h (2.00 h + 2.00 h + 0.75 h + 2.50 h + 1.50 h + 1.00 h )]). Im Übrigen ist die- se Zuteilung jedoch zu berichtigen, sodass der Beschwerdeführerin in s- gesamt 325.60 Arbeitsstunden weniger zuzuwei sen sind (504.1 4 h [vgl. E. 4.5.2 hiervor] - 45.37 h [C._______] - 15.67 h [B._______]- 117.50 h [A_______]). 4.5.3.4 Dies bedeutet freilich nicht, dass die Beschwerdeführerin für die fraglichen Arbeiten überhaupt nicht aufzukom men hat. Vielmehr sind ihr die daraus resultierenden Kosten entsprechend dem Verursacherprinzip in dem Umfang z u belasten, als sie die zentrale Infrastruktur der ESchK 10 im erfassten Zeitraum beansprucht hat. Rechnerisch bedeutet dies, dass diese Arbeitsstunden sowohl in der Position "F-Fluglärm" (2'078.33 h [ 2'403.93 h – 325.60]) als auch beim Total der Arbeitsst unden der ESchK 10 (2'393.35 [2'718.95 – 325.60 h]) in Abzug zu bringen sind und auf dieser Grundlage der auf die Beschwerdeführerin entfallende Anteil am gesamten Arbeitsvolumen der ESchK 10 abermals zu berechnen ist . Daraus resultiert ein auf die Beschwerdeführerin entfallender Anteil von 86.80% an der gesamten Arbeitstätigkeit der ESchK 10 (2'078.30 h : 2'393.35 h x 100). Damit hat die Beschwerdeführerin als mutmasslich kostenpflichtige Enteignerin vorläufig Fr. 26'046.20 der strittigen Ge mein- kosten zu tragen (86.80% von Fr. 30'007.10, vgl. E. 1.3 hiervor). 5. Zu entscheiden bleibt , ob diese auf die Beschwerdeführerin entfallenden Gemeinkosten auf die einzelnen, im erfassten Zeitraum bearbeiteten flug- lärmbedingten Enteignungsverfahren zu ver teilen sind (vgl. zu den en t- sprechenden Voraussetzungen: E. 3.2, E.3.3 und E. 3.4 hiervor). Diesbe- züglich ist zu beachten, dass der vormalige Präsident der ESchK 10 die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Mai 2010 verpflichtet hat, ei- nen Kostenvorschu ss von Fr. 150'000.- zu bezahlen, um die durch die Bearbeitung der fluglärmbedingten Enteignungsverfahren verursachten Verfahrenskosten zu decken. Diesen Betrag hat die Beschwerdeführerin am 11. Juni 2010 bezahlt. In der angefochtenen Verfügung hat die Vor in-A-4910/2012 Seite 23 stanz hierüber für den Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 (vorläufig) abgerechnet. Dass sie dabei auf eine fallspezifische Z u- weisung der strittigen Infrastrukturkosten verzichtet hat, ist folgerichtig, da die Beschwerdeführerin den abger echneten Kostenvorschuss ebenfalls losgelöst von einzelnen Enteignungsverfahren zur Deckung sämtlicher von ihr in den fraglichen Verfahren mutmasslich zu tragenden Verfa h- renskosten geleistet hat. Damit liegt ein sachlicher Grund vor, um von e i- ner fallspezifischen Zuweisung der strittigen Infrastrukturkosten abzuse- hen. Im Ergebnis kann damit festgehalten werden, dass die Beschwerd e- führerin (vorläufig) von den im Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis zum 31. März 2011 bzw. 31. Mai 2011 angefallenen IT-, Büromöbel und Miet- kosten insgesamt Fr. 26'046.20 zu tragen hat. 6. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag nicht zu übe r- zeugen. Soweit sie sich auf das Kostendeckungsprinzip beruft, ist anz u- merken, dass dieser Grundsatz einer Kostenauflage nur entgegenst eht, wenn die dahinterstehende Praxis dazu führt, dass die gesamten Gebü h- ren die Kosten des betreffenden Verwaltungszweiges mehr als geringf ü- gig übersteigen (vgl. hierzu: E. 3.2 hiervor mit Hinweisen auf Rechtspre- chung und Lehre). Darüber, wie ein Verwaltungsbetrieb zu führen ist, sagt das Kostendeckungsprinzip hingegen nichts aus. Hierüber entscheiden die zuständigen politischen Behörden und allenfalls der Gesetzgeber oder das Volk. Der einzelne Bürger hat keinen individuellen verfassung s- rechtlichen Anspruch auf eine bestimmte Ausgestaltung der öffentlichen Verwaltung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C.290/1997, in: URP 1998 S. 515). Das Kostendeckungsprinzip steht einer Überbindung von Kosten, die aus Überkapazitäten resultieren, demnach nicht entgegen, sofern die- se – wie vorliegend vom Bundesgericht im Urteil 1C_224/2012 vom 6. September 2012 entschieden – tatsächlich entstanden und anrechen- bar sind (vgl. E. 1.2 hiervor). Eine andere Frage ist, ob eine solche Ko s- tenauflage allenfalls unter dem Blickwinkel des Äquivalenzprinzips zu be- anstanden wäre, da die erhobenen Verfahrenskosten hierdurch gegebe- nenfalls in ein Missverhältnis zu den von der ESchK 10 erbrachten Leis- tungen geraten. Diese Frage ist jedoch – wie dargelegt – im vorliegenden Verfahren, in dem auf eine fallspezifische Kostenzuweisung verzichtet werden kann, nicht zu prüfen (vgl. E. 3.3 und E. 5 hiervor). Auf die en t- sprechenden Vorbringen der Beschwerdeführerin ist daher nicht einzuge- hen. A-4910/2012 Seite 24 7. Zusammenfassend kann damit festgehalten werden , dass die Beschwer- deführerin 86.80% der strittigen Infrastrukturkosten in der Höhe von Fr. 30'007.10 zu tragen hat. In diesem Sinne wird die Beschwerde teilwei- se gut geheissen, die Verfügung des Präsidiums der ESchK 10 vom 19. April 2011, insoweit sie angefochten wur de, aufgehoben und die B e- schwerdeführerin (vorläufig) verpflichtet, Infrastrukturkosten von Fr. 26'046.20 zu tragen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 8. Bei diesem Ergebnis ist die Beschwerdeführerin mit ihrem Antrag auf Re- duktion der ihr auferleg ten Verfahrenskosten im Wesentlichen durchge- drungen. Deshalb hat sie nur reduzierte Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'000.- zu tragen. Diese Kosten werden mit dem geleisteten Ko s- tenvorschuss verrechnet . Der Re stbetrag von Fr. 3'000.- wird der B e- schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Im Übrigen wird der Beschwerdeführerin zu Lasten des Bundes ( das Bundesverwaltungsgericht als Kasse der ESchK 10 ) eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 5'000.-, inkl. MwSt. und Barauslagen, zugesprochen. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, die Verfügung des Präsid i- ums der Eidgenössischen Schätzungskommission Kreis 10 vom 19. April 2011, insoweit sie angefochten wurde, aufgehoben und die Beschwerde- führerin (vorläufig) verpflichtet, Infrastrukturkosten von Fr. 26'046.20 zu tragen. Dieser Betrag wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrec h- net und ein allfälliger Restbetrag vorgetragen. Im Übrigen wird die B e- schwerde abgewiesen. 2. Die reduzierten Verfahrenskosten von Fr. 2'000.- gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin und werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- verrechnet. Der Restbetrag von Fr. 3'000.- wird der Beschwerdeführe rin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 3. Der Bund ( das Bundesverwaltungsgericht als Kasse der ESchK 10 ) hat A-4910/2012 Seite 25 die Beschwerdeführerin für das vorliegende Verfahren nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils mit Fr. 5'000.-, inkl. MwSt. und B a- rauslagen, zu entschädigen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. Verfahrens-Nr. EschK:2011-2; Gerichtsurkun- de) – das Generalsekretariat des UVEK (Gerichtsurkunde) Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Marianne Ryter Christa Baumann Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Frist steht still vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag n ach Ostern (Art. 46 Abs. 1 Bst. a BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene En t- scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: