<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Bericht zu erstatten, mit welchen Massnahmen die raschestmögliche Einführung des Viertelstundentaktes auf der Ost-West-Achse der Bahn umgesetzt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Eine Annahme des Bundesbeschlusses über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur mit der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 vorausgesetzt, wird im Rahmen des Step-Ausbauschritts 2030 in den nächsten Jahren das zukünftige nationale Angebotskonzept im Fernverkehr erarbeitet. Als Prozessführer für die Planungen sorgt das Bundesamt für Verkehr dafür, dass neben den Belangen des Fernverkehrs auch die Angebotsplanungen des Regional- und des Güterverkehrs berücksichtigt werden. Für den Zeitraum bis zum Jahr 2030 liegen Überlegungen vor, wie ein schrittweiser Ausbau des Fernverkehrsangebotes auf der Ost-West-Achse Genf-St. Gallen ermöglicht werden kann. Die Frage der integralen Einführung eines Viertelstundentaktes auf der Ost-West-Achse wird mit der Botschaft zum Step-Ausbauschritt 2030 beantwortet.</p><p>Im Rahmen der mittelfristigen Umsetzungsplanung werden auf den nachfragestärksten Verbindungen für den Zeithorizont 2025 Kapazitätssteigerungen und Angebotsverdichtungen geplant: so z. B. auf der Ost-West-Achse zwischen Bern und Zürich vier stündliche Fernverkehrszüge in der Hauptverkehrszeit, zwischen Zürich und St. Gallen sowie zwischen Genf und Lausanne die ganztägige Führung von vier stündlichen Fernverkehrszügen.</p><p>Kurzfristig kann ein ganztägiger Viertelstundentakt auf der gesamten Ost-West-Achse zwischen Genf und St. Gallen jedoch nicht realisiert werden. Mit der bestehenden Infrastruktur würde ein Viertelstundentakt nicht zu einer "Verflüssigung" des Betriebes führen, sondern hätte vielmehr negative Auswirkungen auf die anderen Verkehrsarten, indem Trassen für die Führung von Regional- und Güterverkehrszügen entfallen würden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.