<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-03-13-5A_741-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_741/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. März 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Josi, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Lang. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Fidel Cavelti, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Esther Küng. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abänderung Eheschutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 20. September 2024 (ERZ 22 68). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">A.________ und B.________ sind die verheirateten, aber seit 2020 getrennt lebenden Eltern von C.________ (geb. 2016) und D.________ (geb. 2020). Das von der Ehefrau nach der Trennung am Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden eingeleitete Eheschutzverfahren mündete in den Entscheid vom 13. Oktober 2021. Darin wurde insbesondere die Obhut über die beiden Kinder der Ehefrau zugeteilt und das Besuchsrecht des Vaters geregelt. Um der festgestellten Instrumentalisierung der Kinder durch den Vater entgegenzuwirken, wurden begleitete Besuche (zwei Mal pro Woche für jeweils vier Stunden, Bezahlung und Organisation der Begleitperson durch den Vater) angeordnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die Hoffnung, die Lage würde sich durch begleitete Besuche verbessern, erfüllte sich nicht. Die Ehefrau beantragte dem Kantonsgericht im Mai 2022 daher in Abänderung des Eheschutzentscheids die Aufhebung des Besuchsrechts. Mit Entscheid vom 12. Dezember 2022 schränkte das Kantonsgericht dieses im Vergleich zum Eheschutzentscheid ein (Begleitung der nun auf jede zweite Woche während vier Stunden reduzierten Besuche durch eine Fachperson, bis dahin Aufhebung des Besuchsrechts). Das Obergericht Appenzell Ausserrhoden, das vom Vater mittels Berufung angerufen worden war, schränkte das Besuchsrecht mit Entscheid vom 20. September 2024 noch weiter ein (einmal im Monat während drei Stunden in Begleitung einer Fachperson an einem neutralen Ort). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid gelangt A.________ (Beschwerdeführer) am 26. Oktober 2024 (Poststempel) mit einer als "Beschwerde" betitelten Eingabe an das Bundesgericht. Der Beschwerdeführer verlangt im Wesentlichen die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und macht eine Vielzahl von angeblichen Verfahrensfehlern geltend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein Endentscheid (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>) einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin (<span class="artref">Art. 75 BGG</span>) über die Abänderung eines Eheschutzentscheids (insbesondere betreffend Besuchsrecht) entschieden hat. Damit liegt eine Zivilsache (<span class="artref">Art. 72 Abs. 1 BGG</span>) ohne Streitwert vor. Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde befugt (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (<span class="artref">Art. 48 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer nach seinen Angaben am 25. September 2024 zugestellt. Dies bestätigt die Sendungsverfolgung der Post (act. 7). Die Beschwerdefrist begann damit am 26. September 2024 zu laufen und endete am 25. Oktober 2024. Die am 26. Oktober 2024 der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Zufolge verspäteter Einreichung erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Einzelrichter im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG</span>). Die Gerichtskosten sind entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind keine geschuldet, zumal der Beschwerdegegnerin kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. März 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Josi </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Lang </div> </div></body></html>