<h2>SubmittedText<h2><p>Stimmt es, dass alle Verteidigungsattachés ein Bewerbungsprozedere durchlaufen müssen, das jedem Offizier der Armee zugänglich ist?</p><p>Ist im Rahmen dieser Bewerbung eine eintägige Prüfung vorgesehen, auf die, wenn sie erfolgreich abgelegt wurde, eine mehrmonatige Ausbildung folgt, an der auch die Ehefrau teilnimmt?</p><p>Hat die Ehefrau wirklich eine bestimmte Rolle an der Seite ihres Gatten zu übernehmen?</p><p>Bekommt sie dafür eine eigene Entschädigung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Angehende Verteidigungsattachés haben sich einem Auswahlverfahren zu unterziehen, das jedem Offizier der Armee zugänglich ist. Es umfasst neben der schriftlichen Bewerbung ein Interview mit einem aussenstehenden Berater, ein Selektionsgespräch, an dem auch die Ehefrau des Bewerbers teilnimmt, und eine eintägige schriftliche Prüfung. Anwärter, die das Auswahlverfahren erfolgreich bestehen, werden in einem Vorbereitungslehrgang von 36 Wochen Dauer auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet. In diese Vorbereitung wird auch die Ehefrau des angehenden Verteidigungsattachés entsprechend ihrer Verfügbarkeit einbezogen.</p><p>Die Ehefrau eines Verteidigungsattachés im Ausland spielt bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben eine wichtige Rolle. Das Ehepaar, das für die Dauer der Auslandverwendung den Diplomatenstatus geniesst, muss in der Lage sein, gemeinsam die Schweiz in einem fremden Land zu vertreten; die Frau hat dabei nicht zuletzt immer wieder die Rolle der Gastgeberin zu erfüllen. Sie wird dafür wie folgt honoriert: Für die Dauer des Vorbereitungslehrgangs wird sie mit einer Tagespauschale von 75 Franken zuzüglich Spesen entschädigt, und für die Dauer der Auslandverwendung ist in der Diplomatenzulage ein Betrag für die Ehefrau enthalten.</p>  Antwort des Bundesrates.