A bteilung III C -855/2006 und C -861/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. O ktober 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident) R ichter Bernard Vaudan, R ichterin Elena Avenati-C arpani; G erichtsschreiberin Evelyne Sturm . Z._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf A ._______ und B ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie sri-lankischen Staatsangehörigen A._______ (geb. [...] 1938, nach- folgend G esuchsteller 1) und seine Ehefrau B._______ (geb. [...] 1945, nachfolgend G esuchstellerin 2 bzw . Tante) ersuchten am 19. bzw . 20. Juni 2006 bei der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo um eine Einreisebe- w illigung für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei dem im Kanton Bern w ohnhafte N effen der G esuchstellerin 2. D ie Auslandvertretung ver- w eigerte die beantragten Visa vorerst form los und überm ittelte an- schliessend die G esuche der Vorinstanz zum form ellen Entscheid. B. N achdem die Vorinstanz beim M igrationsdienst des Kantons Bern ergän- zende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte sie die Einreisebegehren m it Ver- fügungen vom 17. August 2006 ab. Zur Begründung w urde für beide G esuchsteller im W esentlichen ausgeführt, die anstandslose und fristgerechte W iederausreise könne angesichts der w irtschaftlichen und soziokulturellen Lage im H erkunftsland nicht als gesichert betrachtet w erden. C . M it Beschw erde vom 14. Septem ber 2006 an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) beantragt der G astgeber Z._______ (nachfolgend Beschw erdeführer) sinngem äss die Aufhebung der vorin- stanzlichen Verfügungen und die Bew illigung der Einreise in die Schw eiz. Er bringt vor, die G esuchstellerin 2 sei seine Tante, bei w elcher er zu einem grossen Teil aufgew achsen und die für ihn deshalb w ie eine M utter sei. Es w ürde ihm daher viel bedeuten, w enn sie ihn besuchen könnte. Zu- dem hätten seine Tante und ihr Ehem ann ihr ganzes Leben in Sri Lanka verbracht. Ein Verbleib in der Schw eiz sei für sie undenkbar, zum al ihre vier Kinder in Sri Lanka w ohnen w ürden. Ausserdem sei C olom bo seit längerer Zeit keine kriegsgefährdete Stadt und es bestünde auch kein w irt- schaftlicher D ruck, w elcher sie veranlassen könnte, in der Schw eiz zu bleiben. D arüber hinaus seien beide bereit, ihren Pass w ährend ihres Auf- enthaltes in der Schw eiz als Sicherheit zu hinterlegen. D . In ihrer Vernehm lassung vom 30. N ovem ber 2006 beantragt die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde und verw eist hauptsächlich darauf, dass dem älteren Ehepaar im H eim atland keine besonderen Verpflichtungen ob- liegen w ürde. Zudem sei der Verw andtschaftsgrad zum G astgeber unklar und nicht nachgew iesen w orden. E. D agegen bringt der Beschw erdeführer m it R eplik vom 21. D ezem ber 2006 vor, alle Kinder und G rosskinder seiner Tante und ihres Ehem annes w ür- den in Sri Lanka w ohnen. Für die G esuchsteller bestünden daher in ihrem H eim atland Verpflichtungen gegenüber ihren nächsten Verw andten. Fer- ner fügt der Beschw erdeführer an, sei es schw ierig, die Verw andtschaft nachzuw eisen, seien doch die Papiere seiner Eltern in den ersten U nruhen verloren gegangen.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration betreffend Einreisever- w eigerung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20], Art. 31 ff. des Ver- w altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D essen U rteil ist entgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw al- tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schieds- kom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). D as Verfahren richtet sich nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts an- deres bestim m t (vgl. Art. 37 VG G ). 1.3 D er Beschw erdeführer ist als G astgeber gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG i.V.m . Art. 48 Vw VG zur Beschw erdeführung legitim iert. Auf die frist- und form gerechte R echtsm itteleingabe ist daher einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhaltes sow ie die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht w endet im Beschw erdeverfahren das Bundesrecht von Am tes w egen an. Es ist gem äss Art. 62 Abs. 4 Vw VG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder abw eisen. M assgebend ist grundsätzlich die Sach- und R echtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. U rteile des Bundesver- w altungsgerichts C -389/2006 vom 4. Juni 2007 E. 2 und C -81/2006 vom 13. M ärz 2007 E. 3 [m it H inw eisen]). 3. 3.1 Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold, Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördlichen Er-4 m essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer all- m ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esenheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, aber unter U m ständen visum pflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m den nachstehenden Visum sbestim m ungen). 3.2 Für die Einreise in die Schw eiz m üssen Ausländerinnen und Ausländer, sow eit erforderlich, einen Pass und ein Visum haben (Art. 1 Abs. 1 sow ie Art. 3 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Einreise und Anm el- dung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]). D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreise- voraussetzungen nach Art. 1 Abs. 2 VEA nicht erfüllt (vgl. auch Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w er- den (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). 3.3 D ie G esuchsteller können sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegen aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1-5 VEA). Zur Prüfung des Kriterium s der gesicherten W iederausreise m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 4. 4.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw . R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche In- teressenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung im Einklang steht. 4.2 D ie W irtschaft Sri Lankas ist 2005 real um 5,3% gew achsen. D as Pro- Kopf-Einkom m en betrug fast 1200 U S-D ollar, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 23,6 M rd. U S-D ollar. D urch die restriktive G eldpolitik der Zentralbank konnte die Inflationsrate - bei kurzfristigen Ausreissern - im m er w ieder ein- gedäm m t w erden und soll 2006 unter 10% geblieben sein. D ie Arbeits- losigkeit beträgt seit längerer Zeit ungefähr 8% . D ie w irtschaftliche Ent- w icklung Sri Lankas w eist allerdings grosse regionale U nterschiede auf. W irtschaftliches Zentrum ist die R egion rund um C olom bo, die fast die H älfte der gesam ten W irtschaftsleistung erbringt. D ie grundsätzlich erm uti- genden w irtschaftlichen Entw icklungen können allerdings nicht über die Tatsache hinw egtäuschen, dass nach w ie vor breite Bevölkerungs- schichten von vergleichsw eise schw ierigen ökonom ischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. D arüber hinaus hat sich die Sicher- heitslage im ganzen Land seit Ende 2006 w ieder verschlechtert, nachdem erneut Käm pfe zw ischen den staatlichen M ilitärs und der Liberation Tigers 5 of Tam il Eelam (LTTE) ausgebrochen sind. D avon besonders betroffen sind der O sten und N orden Sri Lankas, Anschläge kom m en jedoch auch in der H auptstadt C olom bo vor (vgl. Q uellen: Länder- und R eiseinfor- m ationen auf der W ebsite des Ausw ärtigen Am tes, <w w w .ausw aertiges- am t.de>, besucht am 24. August 2007; R eisehinw eise auf der W ebsite des Eidgenössischen D epartem ents für Ausw ärtige Angelegenheiten, <w w w .eda.adm in.ch>, besucht am 24. August 2007). 4.3 In Anbetracht der allgem ein schw ierigen Situation und unter Be- rücksichtigung, dass die Bereitschaft, das H eim atland zu verlassen, erfah- rungsgem äss dort begünstigt w ird, w o bereits Verw andte oder Bekannte im Ausland leben, ist die Beurteilung der Vorinstanz, die das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise als relativ hoch einschätzte, nicht zu beanstanden. Es w äre jedoch zu schem atisch und nicht haltbar, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte ausschliesslich aufgrund der allge- m einen Lage im H erkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte W iederausreise zu schliessen. D ie eben genannten U m stände entbinden die Vorinstanz daher nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung. N a- m entlich können berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Ver- pflichtungen die Prognose einer anstandslosen W iederausreise be- günstigen. 5. 5.1 D ie beiden G esuchsteller stam m en von der Insel Pungudutivu im N orden Sri Lankas. G em äss Visum santrag lebten sie jedoch zum Zeitpunkt des Einreiseersuchens in C olom bo. N ach eigenen Angaben ist die G esuch- stellerin 2 H ausfrau und der G esuchsteller 2 Landw irt. Es ist nicht ersicht- lich, dass der 69-jährige G esuchsteller 2 seinen Beruf noch ausüben w ürde. So bringt der Beschw erdeführer denn ausschliesslich fam iliäre Ver- pflichtungen der G esuchsteller vor. 5.2 D er Beschw erdeführer m acht geltend, es sei für die G esuchsteller undenk- bar, in der Schw eiz zu bleiben, denn ihre vier Kinder w ürden in Sri Lanka leben. Selbst w enn som it gew isse fam iliäre Verpflichtungen im H eim atland bestehen dürften, erscheint der U m fang der vorgebrachten Verpflichtungen jedoch zw eifelhaft. Einerseits legten die G esuchsteller der Botschaft einen ärztlichen Bericht vom 14. Juni 2006 vor, w elcher - entgegen den Vor- bringen des Beschw erdeführers - zum fam iliären H intergrund ausführt, der G esuchsteller 1 habe zw ei Kinder. Zum anderen erscheint angesichts des fortgeschrittenen Alters der beiden G esuchsteller fraglich, inw iefern sie in den fam iliären Strukturen noch m assgebliche Verpflichtungen w ahr- nehm en, ist doch davon auszugehen, dass ihre Kinder erw achsen sind. M it R eplik vom 21. D ezem ber 2006 w ird denn nur in allgem einer W eise vorge- bracht, es bestünden Verpflichtungen gegenüber den in Sri Lanka leben- den nächsten Verw andten. D am it sind jedoch keine Verpflichtungen er- sichtlich, die über die verw andtschaftlichen Beziehungen hinaus auf eine hinreichend gesicherte W iederausreise schliessen liessen.6 5.3 W ie vom Beschw erdeführer sinngem äss vorgebracht, ist im R ahm en der G esam tbeurteilung auch dem Alter sow ie dem U m stand, dass die G esuch- steller ihr bisheriges Leben in Sri Lanka verbracht haben sollen, R echnung zu tragen. Auch w enn diese U m stände für eine Verw urzelung m it ihrem H eim atland sprechen, bieten sie vorliegend keine ausreichende G ew ähr für eine fristgem ässe W iederausreise, zum al die G esuchsteller über keine m assgeblichen Verpflichtungen in ihrem H eim atland verfügen (vgl. Ziff. 5.2) und zudem gem einsam um Einreise in die Schw eiz ersuchen. Kom m t hinzu, dass die G esuchsteller aus dem N orden Sri Lankas stam m en und daher von der verschlechterten Sicherheitslage besonders betroffen sind. D ass das ältere Ehepaar dadurch veranlasst sein könnten, sein H eim atland zu verlassen, ist nicht auszuschliessen. Zw ar verw eist der Beschw erdeführer in seiner R echtsm itteleingabe auf ihren Aufenthaltsort in C olom bo. D ie Angaben der G esuchsteller in ihrem Visum santrägen w eisen jedoch auf einen nur vorübergehenden Aufenthalt in C olom bo hin, zum al sie als ständigen W ohnort w eiterhin Pungudutivu anführten. 5.4 D ie persönlichen U m stände der G esuchsteller lassen folglich berechtigte Zw eifel an einer fristgerechten W iederausreise zu. Bei diesem Ergebnis kann die Frage offen bleiben, ob der Verw andtschaftsgrad zw ischen dem Beschw erdeführer und den G esuchstellern unklar ist. Ebenfalls nichts zu ändern verm ag die vom Beschw erdeführer angebotene H interlegung der Pässe der G esuchsteller. D enn aus einer allfälligen H interlegung ihrer Pässe kann nicht geschlossen w erden, die G esuchsteller w ürden sich zur W iederausreise veranlasst sehen. 6. 6.1 Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Be- stim m ungen entsprechend gew ichtete und den G esuchstellern die Einreise verw eigerte. D ie angefochtenen Verfügungen verletzen daher das Bundes- recht nicht. D er Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss ausgeübt (vgl. 49 Vw VG ). 6.2 D ie Beschw erde ist folglich abzuw eisen und die Kosten sind dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 1 und Art. 2 sow ie Art. 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). ******* (D ispositiv S. 7)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt. Sie sind durch den am 21. O ktober 2006 geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Akten R ef-N r. [...] zurück) D er Kam m erpräsident: D ie G erichtsschreiberin: Antonio Im oberdorf Evelyne Sturm Versand am :