A bteilung V E -1030/2007 {T 0/2} U rteil vom 8. M ai 2007 M itw irkung: R ichterin Luterbacher, R ichter W eber und Brodard, G erichtsschreiber Felder M ._______, M ongolei, vertreten durch D avid Ventura, ES-BAS, Beratungsstelle für Asylsuchende der R egion Basel, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 1. Februar 2007 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung (A rt. 34 A sylG ) / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer sein H eim atland am 29. D ezem ber 2006 legal verliess und m it einem Visum nach R ussland gelangte, um anschliessend über W eissrussland und andere Länder illegal in die Schw eiz zu reisen, w o er am 8. Januar 2007 eintraf und glei- chentags ein Asylgesuch stellte, dass er vom BFM am 15. Januar 2007 sum m arisch und am 29. Januar 2007 nach Art. 29 Abs. 4 AsylG eingehend zu seinen Asylgründen und seinem Fluchtw eg angehört w urde, dass er dabei geltend m achte, er habe vor seiner Ausreise in X._______ gelebt und seit 2004 als Zollbeam ter gearbeitet, dass er von seinem direkten Vorgesetzten dazu angestiftet w orden sei, Ein- und Aus- fuhren falsch zu deklarieren und die daraus resultierenden G ew inne der Y._______ Partei zukom m en zu lassen, der er seine Stelle verdankt habe, dass er sich aus G ew issensgründen jedoch gew eigert habe, dies zu tun, und – nachdem er von U nbekannten zusam m engeschlagen w orden sei – bei der Polizei Anzeige erstattet habe, w ovon sein Vorgesetzter jedoch erfahren habe und er w iederum eingeschüchtert und tätlich angegriffen w orden sei, dass er daraufhin bei der Zolldisziplinarkom m ission M eldung über diese Vorfälle erstat- tet habe, diese ihm aber in der Anw esenheit seines Vorgesetzten habe ausrichten las- sen, dass sich alles m it rechten D ingen zugetragen habe und er keine w eiteren M el- dungen m ehr m achen m üsse, dass er w enig später vom Zolldirektor und vom Parteichef davor gew arnt w orden sei, w eiter U nruhe zu stiften, dass die Polizei ihn vorgeladen und eine zw eiw öchige U ntersuchung gegen ihn ange- strengt und ihm Beihilfe zum Fischschm uggel vorgew orfen habe, dass ihm sein Vorgesetzter unter Bezugnahm e auf die polizeiliche U ntersuchung G e- fängnis oder Tod in Aussicht gestellt habe, dass der Beschw erdeführer in der Zw ischenzeit aber bereits eine zw eite Beschw erde an die Zolldisziplinarkom m ission gerichtet und eine Kopie davon an seinen Anw alt ge- schickt habe, der sich jedoch gew eigert habe, ihn zu vertreten, da es in dieser Angele- genheit "um viel grössere D inge gehe", dass es in der Folge zu m ehreren Zw ischenfällen gekom m en sei: So sei zum Beispiel einm al in seiner nächsten N ähe ein Schuss gefallen und er habe einen der M änner er- kannt, die er schon im Büro seines Vorgesetzten gesehen habe, dass er sich unter all diesen U m ständen an Leib und Leben bedroht gefühlt und sich entschlossen habe, sein H eim atland zu verlassen, dass der Beschw erdeführer keine Bew eism ittel zu den Akten reichte, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, 3 dass das BFM m it Verfügung vom 1. Februar 2007 – dem Beschw erdeführer am selben Tag eröffnet – in Anw endung von Art. 34 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung des Beschw erdefüh- rers aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Bundesrat habe auf G rund einer Lageanalyse m it Beschluss vom 28. Juni 2000 die M ongolei als verfol- gungssicheren Staat im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG bezeichnet, w eshalb auf Asylge- suche von Staatsangehörigen aus der M ongolei nicht eingetreten w erde, ausser die An- hörung ergebe H inw eise auf eine Verfolgung, dass aus den Akten keine H inw eise ersichtlich seien, w elche die w iderlegbare Verm u- tung der Verfolgungssicherheit um stossen könnten, dass vielm ehr aufgrund der offensichtlich an der Anhörung nachgeschobenen bzw . nicht m ehr genannten sow ie unsubstanziierten und w idersprüchlichen Angaben des Be- schw erdeführers keine vernünftigen Zw eifel m ehr daran bestünden, dass er die geltend gem achten Vorbringen nicht tatsächlich und selbst erlebt habe und seine Vorbringen so- m it als haltlos zu qualifizieren seien, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 8. Februar 2007 (Poststem pel) m ittels sei- nes R echtsvertreters gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Be- schw erde erhob und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, dass der Beschw erdeführer in verfahrensrechtlicher H insicht um die W iederherstellung der aufschiebenden W irkung der Beschw erde und um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege ersuchte, dass das Bundesverw altungsgericht m it Zw ischenverfügung vom 15. Februar 2007 das G esuch um aufschiebende W irkung der Beschw erde als gegenstandslos erklärte, das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen Prozessführung gem äss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.21) guthiess und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtete sow ie das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtsverbeiständung gem äss Art. 65 Abs. 2 Vw VG abw ies und die Akten der Vorinstanz zur Vernehm lassung überw ies, dass sich die Vorinstanz am 8. M ärz 2007 vernehm en liess und die Abw eisung der Be- schw erde beantragte, dass die Vernehm lassung dem Beschw erdeführer am 15. M ärz 2007 zur Kenntnisnah- m e zugestellt w urde, 4 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31-34 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide auf G rund von Art. 34 AsylG praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorin- stanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die diesbe- züglich w eiterhin geltende Praxis der AR K, publiziert in den Entscheidungen und M ittei- lungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zu- kom m t, dass auf G esuche oder Beschw erden von Asylsuchenden aus vom Bundesrat bezeich- neten verfolgungssicheren Staaten (sogenannte safe countries) nicht eingetreten w ird, ausser es gebe H inw eise auf eine Verfolgung (Art. 34 Abs. 2 AsylG ), dass der Bundesrat m it Beschluss vom 28. Juni 2000 die M ongolei zum "safe country" erklärt hat, in w elchem nach seinen Feststellungen Sicherheit vor Verfolgung besteht, dass diese Tatsache die G ew ährung von Asyl und den Verzicht auf den Vollzug der W egw eisung jedoch nicht ausschliesst, da die fehlende Verfolgung im H erkunftsland le- diglich verm utet w ird und som it w iderlegt w erden kann, dass gem äss Praxis bei der Anw endung von Art. 34 AsylG ein w eiter Verfolgungsbegriff anzuw enden ist, w elcher nicht lediglich ernsthafte N achteile nach Art. 3 AsylG um fasst, sondern auch die von M enschenhand verursachten W egw eisungshindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 3 und 4 AN AG (vgl. EM AR K 2003 N r. 18 sow ie EM AR K 2004 N r. 5), dass die Bew eism assanforderungen, w elchen die "H inw eise auf eine Verfolgung" im Sinne von Art. 34 Abs. 2 AsylG zu genügen haben, um einen N ichteintretensentscheid auszuschliessen, tief anzusetzen sind, dass dem nach, w enn bei einer sum m arischen Prüfung der Vorbringen greifbare, nicht 5 auf den ersten Blick als unglaubhaft erkennbare H inw eise auf Verfolgung vorliegen, auf das Asylgesuch eingetreten und die Flüchtlingseigenschaft geprüft w erden m uss (vgl. EM AR K 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247 f.), dass die von Art. 36 Abs. 1 AsylG geforderte Anhörung nach Art. 29 und 30 AsylG vorab durchgeführt w orden ist, dass dem zufolge zu prüfen ist, ob die Ausführungen des Beschw erdeführers H inw eise auf eine Verfolgung enthalten, dass die Vorinstanz zu R echt festgestellt hat, es bestünden keine vernünftigen Zw eifel daran, dass der Beschw erdeführer die geltend gem achten Vorbringen nicht tatsächlich und selbst erlebt habe und seine Vorbringen som it als haltlos zu qualifizieren seien, dass der Beschw erdeführer an der Befragung angab, m it den Behörden im H eim atstaat keine Problem e gehabt zu haben (A1 S. 7), an der Anhörung jedoch eine Vorladung der Polizei und eine vierzehntägige polizeiliche U ntersuchung erw ähnte (A7 S. 7), dass dieser krasse W iderspruch w eder an der Anhörung m it dem Argum ent, er sei bei der ersten Befragung davon ausgegangen, er m üsse nur die körperlichen Angriffe er- zählen (A7 S. 9), noch in der Beschw erdeschrift m it dem H inw eis, es habe sich an der Befragung um ein Verständigungsproblem gehandelt, da er davon ausgegangen sei, er m üsse nur solche Problem e m it der Polizei erw ähnen, die aufgrund eines Fehlverhal- tens seinerseits entstanden seien, ausgeräum t w erden konnte, sondern der Beschw er- deführer sich vielm ehr in neue W idersprüche verstrickt, dass der Beschw erdeführer, w ie ihm von der Vorinstanz zu R echt vorgehalten w urde, bei der Befragung nur eine Beschw erde bei der Zolldisziplinarkom m ission angegeben hatte (A1 S. 6), anlässlich der Anhörung jedoch eine zw eite erw ähnte (A7 S. 7 f.), dass in W ürdigung der gesam ten U m stände der angeblichen Fluchtgründe diese zw eite Beschw erde bei der D isziplinarkom m ission einen erheblichen Einfluss auf die Ausreise des Beschw erdeführers gehabt haben soll, dies insbesondere auch vor dem H inter- grund, dass der Anw alt des Beschw erdeführers es ablehnte, ihn in dieser Angelegenheit zu vertreten, und der Beschw erdeführer befürchtete, ihretw egen ins G efängnis zu kom - m en oder um gebracht zu w erden, dass aus diesem G rund das Argum ent in der Beschw erdeschrift, er habe die zw eite, erst später vorgebrachte Beschw erde "nicht als w eiteren G rund sondern als w eiteres Ele- m ent desselben G rundes" aufgefasst und deshalb erst an der Anhörung davon berichtet, nicht gehört w erden kann, dass die Erklärung des Beschw erdeführers, er sei anlässlich der Befragung aufgefordert w orden, sich kurz zu fassen, und es sei nicht nachgefragt w orden (A7 S. 10), diese Ein- schätzung nicht zu ändern verm ag, da dem Beschw erdeführer bei der Befragung aus- drücklich die G elegenheit gegeben w urde, alle Asylgründe und Vorfälle darzulegen (A1 S. 7), 6 dass die Vorinstanz dem gem äss die Stellungnahm en des Beschw erdeführers zu R echt als stereotyp und das Vorbringen der zw eiten Beschw erde als w eiteren N achschub qua- lifizierte, dass der Beschw erdeführer an der ersten Befragung im freien (und sehr kurzen) Bericht zu seinen Ausreisegründen dem Vorfall am Fluss, w o m an ihn von einer Brücke habe herunterhängen lassen und ihm gedroht habe, ihn fallen zu lassen, verhältnism ässig viel Platz eingeräum t hatte (A1 S. 5), dass er diesen Vorfall w ährend des (sehr um fangreichen) freien Berichts an der zw eiten Anhörung jedoch m it keinem W ort erw ähnte (A7 S. 6 ff.) und – darauf angesprochen – entgegnete, es seien ihm viele kleine Sachen passiert, die er zum Teil vergessen habe, dass er aber das W ichtigste zu Protokoll gegeben habe (A7 S. 8), dass m it der Vorinstanz festgestellt w erden kann, dass diese Stellungnahm e nicht zu überzeugen verm ag, dass die Erklärung des Beschw erdeführers vielm ehr auf eine krasse D iskrepanz in der G ew ichtung der angeblichen Vorkom m nisse w ährend der beiden Anhörungen schlies- sen lässt, w elche auch durch die Ausführungen in der Beschw erdeschrift nicht aufgelöst w erden kann, da sich diese w iederum darauf beschränken festzustellen, es sei dabei lediglich um eine Auslassung in der D arstellung des Sachverhalts gegangen und er – der Beschw erdeführer – sei davon ausgegangen, in der zw eiten Anhörung vor allem das sagen zu m üssen, w as er in der ersten Befragung nicht erw ähnt habe, dass der Beschw erdeführer sich in der Schilderung der Vorfälle, an denen er tätlich an- gegriffen w orden sei, in grobe W idersprüche in Bezug auf die jew eiligen D aten und die beteiligten Personen verstrickte, dass er an der ersten Befragung die drei Ü bergriffe, an denen er von den drei erw ähnten Personen (G renzpostenchef, Parteichef und G renzbehörden-Provinzchef) körperlich an- gegriffen w orden sei, auf M ai 2005, August 2006 und O ktober 2006 datierte (A1 S. 6), dass er w ährend des freien Berichts an der zw eiten Anhörung den Vorfall, w o er "von ein paar Leuten" zum Fluss gebracht und dort geschlagen w orden sei, ebenfalls auf M ai 2005 datierte, und dass er daraufhin bei der Polizei Anzeige erstattet habe (A7 S. 7), dass er dann im Septem ber (ohne Jahresangabe) in Zusam m enhang m it dem Schm uggel m it den N üssen w iederum geschlagen w orden sei und die vier bis fünf Täter dabei im Besitz seiner Polizeianzeige gew esen seien (a.a.O .), dass er die Ü bergriffe vom August und O ktober 2006 an der zw eiten Anhörung also nicht m ehr erw ähnte, w as sich auch nicht dadurch erklären lässt, dass er sich bei der Schilderung des Vorfalles am Fluss bei der Brücke um ein Jahr getäuscht und dass sich alles im Jahre 2006 zugetragen habe (A7 S. 9), dass, w enn sich alles im Jahre 2006 abgespielt haben soll, der Vorfall m it dem Schuss am Fluss im Septem ber 2006 zeitnahe m it dem tätlichen Ü bergriff, in w elchem die Täter im Besitz der Polizeianzeige gew esen seien, stattgefunden haben m üsste, w as sich je- doch chronologisch nicht in die Erzählung des Beschw erdeführers einordnen lässt, 7 dass der Beschw erdeführer diese U ngereim theiten durch seine Erklärungen nicht aufzu- lösen verm ag, da sie sich lediglich darin erschöpfen zu w iederholen, er habe an der An- hörung nur detaillierter erzählt, w as er an der Befragung noch nicht gesagt habe, w obei dies die nicht übereinstim m ende D atierung der Vorfälle jedoch nicht zu erklären verm ag, dass der Beschw erdeführer betont, er habe die beiden Anhörungen kom plem entär verstanden und daher einige G egebenheiten an der zw eiten Anhörung ausgelassen, dass dies aber – w ie erw ähnt – die groben W idersprüche nicht auszuräum en verm ag, dass auch die Ausführungen in der Beschw erdeschrift nichts zur Klärung der beteiligten Personen beitragen und dass insbesondere nicht nachvollzogen w erden kann, dass der Beschw erdeführer sich nicht erklären kann, w ie die U nbekannten im Büro seines Vorge- setzten in den Besitz seiner Polizeianzeige gelangt seien, nachdem er doch eben diesen Vorgesetzten als Beteiligten oder D rahtzieher bei der Polizei und bei der D isziplinarkom - m ission gem eldet habe und er überdies den Vizechef der Polizei bei einem der Ü ber- griffe in einem Auto erkannt haben w ill (A7 S. 9), dass nach dem G esagten das BFM in Anw endung von Art. 34 Abs. 2 AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 [AsylV 1, SR 142.311], vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ag, w elche geeignet w äre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass den Akten auch keine H inw eise auf eine konkrete G efährdung des Beschw erdefüh- rers im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu entnehm en sind, dass w eder die allgem eine Situation im H eim atstaat noch individuelle in der Person des gem äss Aktenlage gesunden und ausgebildeten Beschw erdeführers liegende G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen, dass der Beschw erdeführer neben den als haltlos qualifizierten Vorbringen irgendw elche Schw ierigkeiten m it den heim atlichen Behörden ausdrücklich in Abrede stellte (A1 S. 7 und A7 S. 10), 8 dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Verfahrenskosten grundsätzlich dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen w ären (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass das Bundesverw altungsgericht indessen m it Verfügung vom 15. Februar 2007 die unentgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG gew ährte, dass dem gem äss auf die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten ist. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Auf die Auferlegung von Verfahrenskosten w ird verzichtet. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (2 Exem plare, eingeschrieben; Beilage: O riginal der Verfügung des BFM vom 1. Februar 2007) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef. N r. N [...]) - (...) D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: C hrista Luterbacher Andreas Felder Versand am :