<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: UV.2006.00074</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQQ3N" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: UV.2006.00074<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>UV.2006.00074</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">I. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Grünig</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretär Sonderegger</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 21. Juli 2006</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>H.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Allmannstrasse 36, 8052 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Geosits</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Dufourstrasse 32, Postfach, 8032 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Fürsprecherin Dr. Marianne Sonder</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Troller Hitz Troller &amp; Partner </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Münstergasse 38, 3011 Bern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Verfügung vom 19. Mai 2005 (Urk. 6/33) sämtliche, dem Versicherten bis anhin für die Folgen des Unfalls vom 19. Mai 2004 ausgerichteten Versicherungsleistungen per 23. Mai 2005 eingestellt und daran mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2005 (Urk. 2) festgehalten hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerde vom 27. Februar 2006, mit welcher der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Christian Geosits, beantragt, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auch nach dem 23. Mai 2005 und bis auf Weiteres die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (Urk. 1 S. 2), sowie in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der SUVA, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sonder, vom 20. März 2006 (Urk. 5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in der Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass der Versicherte am 19. Mai 2004 beim Betreten einer Nasszelle stürzte und dabei eine Distorsion beziehungsweise eine laterale Meniskusläsion am rechten Knie erlitt (Urk. 6/1), und deshalb am 21. Mai und 17. September 2004 eine Knie-Arthroskopie und eine laterale Teilmeniskektomie vorgenommen werden mussten (Urk. 6/2, Urk. 6/16), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass der Versicherte an konstanten Knieschmerzen leidet, die zu einer massiven Bewegungseinschränkung und Belastungsintoleranz führen, und derart beeinträchtigend wirken, dass der Versicherte nur an Stöcken gehen kann (Urk. 6/17, Urk. 6/31 S. 2, Urk. 6/32, Urk. 6/49),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass die A.___, wo sich der Versicherte vom 2. März bis 6. April 2005 zur Rehabilitation aufgehalten hatte, dem Versicherten ab dem 23. Mai 2005 eine volle Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter attestierte (Bericht vom 28. April 2005, Urk. 6/31), da sich die geklagten Beschwerden skelettszintigraphisch und kernspintomographisch in keiner Weise objektivieren liessen, sich klinisch keine pathologischen Umfangsdifferenzen der unteren Extremität und keine Überwärmung des rechten Knies fanden, jedoch wechselhafte Extensionsfähigkeiten und ein kräftiges Gegenspannen bei der Beweglichkeitsprüfung festgestellt werden konnten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass das psychosomatische Konsilium deutliche Hinweise auf eine Angst- und depressive Störung (Code F41.2 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10) ergab (Urk. 6/30/1, Urk. 6/31),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass die B.___, welche der Versicherte nach Erhalt der Verfügung vom 19. Mai 2005 aus eigenem Antrieb konsultierte, die Einschätzung der A.___ gestützt auf die eigene klinische Untersuchung, die Magnetresonanz-Tomographie vom 31. März 2005 und die Röntgenbilder vom 6. April 2005 voll und ganz teilte (Bericht vom 21. Oktober 2005, Urk. 6/55; vgl. auch Urk. 6/49),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass auch vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird, dass aufgrund der zahlreichen radiologischen Untersuchungen (Urk. 6/7, Urk. 6/9, Urk. 6/10, Urk. 6/18, Urk. 6/20, Urk. 6/28, Urk. 6/29) kein den geklagten Beschwerden entsprechendes organisches Korrelat gefunden werden konnte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass jedoch entgegen seiner Behauptung die Beschwerden nicht unerklärbar sind (Urk. 1 S. 3), sondern vielmehr von der A.___ und der B.___ als Schmerzverarbeitungsstörung interpretiert werden (Urk. 6/31, Urk. 6/49, Urk. 6/55),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass sich demzufolge die Frage, ob der Versicherte subjektiv die Schmerzen verspürt (Urk. 1 S. 4), nicht als entscheidwesentlich erweist, zumal dem Versicherten keine Simulation vorgeworfen, sondern sein Verhalten mit einer Schmerzverarbeitungsproblematik erklärt wird,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass angesichts der bereits getätigten umfassenden Abklärungen (Urk. 6/7, Urk. 6/9, Urk. 6/10, Urk. 6/18, Urk. 6/20, Urk. 6/28, Urk. 6/29, Urk. 6/31, Urk. 6/49, Urk. 6/55) von einer weiteren medizinischen Abklärung in somatischer Hinsicht, wie sie vom Versicherten gefordert wird, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 50 Erw. 3.4; nicht publizierte Erw. 6.2 des Urteils 130 V 343, veröffentlicht in SVR 2005 IV Nr. 8 S. 37 Erw. 6.2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass auch Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin, auf dessen Bericht vom 27. April 2005 (Urk. 6/32) sich der Versicherte beruft, keine weiteren medizinischen Abklärungen fordert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass Dr. C.___ den Versicherten in der bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter als arbeitsunfähig erachtet, indes seine Einschätzung nicht weiter begründet, so dass sie nicht nachvollziehbar ist, zumal Dr. C.___ offenbar anerkennt, dass die vom Versicherten geklagten Beschwerden mit den dokumentierten residuellen Veränderungen im Kniegelenk nicht erklärt werden können (Urk. 6/32, vgl. auch Urk. 6/24), wobei in Bezug auf seinen Bericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte beziehungsweise behandelnde Spezialärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 Erw. 3b/cc, Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen J. vom 17. Juni 2004, U 164/03, Erw. 3.3), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass mithin sein Bericht die Beurteilungen der A.___ und der B.___, die unabhängig voneinander von einer vollen Arbeitsfähigkeit in somatischer Hinsicht ausgehen, nicht in Zweifel zu ziehen vermag,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass der Versicherte in der Beschwerde verschiedentlich seine eigene Beurteilung beziehungsweise diejenige seines Rechtsvertreters als Massstab nimmt (Urk. 1 S. 3 ff.), wobei darauf hinzuweisen ist, dass die Beurteilung eines Laien diejenige eines Arztes nicht zu ersetzen beziehungsweise umzustossen vermag,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass mithin aus somatischer Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass die - unbestritten gebliebenen - Ausführungen im Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2005 (Urk. 2) zur (fehlenden) Adäquanz der psychischen Beschwerden zutreffend sind, weshalb darauf verwiesen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass zusammenfassend festzuhalten ist, dass sich der Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2005 als rechtens erweist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Christian Geosits</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Fürsprecherin Dr. Marianne Sonder</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!5hgkqtcloegk7lndndyxlm1nr!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>