<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00539</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1960 geborene X.___ war zuletzt (mit Unterbrüchen während den Wintermonaten) vom 1. Juni 1988 bis 30. November 2013 als Stras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senbauer bei der A.___ AG angestellt. Am 28. Januar 2014 meldete er sich unter Hinweis auf Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 9/5, Urk. 9/13 und Urk. 9/21). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und liess den Versicherten insbesondere durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinär (allgemeininternistisch, neurologisch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ophthalmologisch, rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologisch und psychiatrisch) begutachten (Expertise vom 1. Februar 2016; Urk. 9/60). Anschliessend erfolgte in der MEDAS eine zusätzliche kardiologische Begutachtung (Expertise vom 15. Juni 2016; Urk. 9/76). Nach durchgeführtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren (Urk. 9/79, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/80, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/85, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/89 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/99) wies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Leistungsbegehren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 29. März 2017 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 12. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 29. März 2017 sei aufzuheben und es sei ihm ab 1. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei ihm ab 1. November 2014 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung auszurichten. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen (S. 2). Am 19. Juni 2017 (Urk. 8) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 29. März 2017 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten körperlich leichten und wechselbelastenden Tätigkeit zu 90 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähig sei. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 10 % und somit kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (S. 1 f.). Sein Alter könne nicht berücksichtigt werden. Er sei 56-jährig und habe noch neun Jahre bis zu seiner Pensionierung. Der behandelnde Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater habe als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode angegeben, eine solche sei definitionsgemäss nicht längerdauernd (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Gutachter hätten seine psychischen, rheumatologischen und kardialen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht ausreichend berücksichtigt. Seine verschiedenen Erkrankungen würden zu einer schweren Beeinträchtigung führen (S. 10). Es beständen zahlreiche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an das Zumutbarkeitsprofil in einer angepassten Tätigkeit, weshalb fraglich sei, ob seine Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt realisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scherweise überhaupt noch verwertet werden könne, zumal er im Juli 57 Jahre alt werde. Die gutachterliche Beurteilung erweise sich als nicht nachvollziehbar. Es sei von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen und ihm ab 1. November 2014 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (S. 10-11). Eventualiter sei insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere aufgrund der rheumatologischen und psychiatrischen Beeinträchtigung von einer mindestens 50%igen Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen. Unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 25 % ergebe dies ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Invaliditätsgrad von 62 % und damit Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung ab 1. November 2014 (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rheumatologie, von der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte in seinem Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/24/7-9) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches und bis dato therapierefraktär verlaufendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">massiver globaler Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beckentiefstand rechts mit Wirbelsäulenfehlform (leichte, s-förmige Sko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">liose thorakolumbal) und -haltung (allgemeiner Shift der Wirbelsäule nach rechts und vorne)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ig ausgeprägten, lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degenerativen Veränderungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Diskusdegenerationen L3 bis S1, reaktiven Endplatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">veränderungen vom gemischten Typ (Modic II) L3/L4 mit mässigen Fora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">minalstenosen L5/S1 bilateral und möglicher Reizung der L5-Spinalnerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wurzeln beidseits (LWS-MRI vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">November 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diabetischem Spätsyndrom (rein sensible, distal-betonte Polyneuropathie der unteren Extremitäten)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas permagna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, das klinische Gesamtbild entspreche einem chronischen und bis dato therapierefraktär verlaufenden bilateralen lumbospondylogenen Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom bei globaler Dekonditionierung, vermutlich im Rahmen einer monatelangen Inaktivität und bei Wirbelsäulenfehlhaltung/-form. Lumbal beständen mässig ausgeprägte degenerative Veränderungen, primär in Form von Diskusdegenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen L3 bis S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kämen Endplattenveränderungen vom gemischten Typ (Modic II) auf Höhe L3/L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusätzlich würden im LWS-MRI-Befund vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2013 mässige Foraminalstenosen auf Höhe L5/S1 beschrieben, klinisch lägen allerdings für ein konkomitantes L5-gebundenes Reiz- oder sensomotori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausfallsyndrom keine Hinweise vor. Einer beidseitigen Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Hüfte liege konventionellradiologisch eine bilaterale und bis dato asymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch verlaufende linksbetonte K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oxarthrose zugrunde. Über die rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische Problematik hinaus beständen verschiedene intern medizinische Probleme, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesamtzustand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> physische Belastbarkeit und damit auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit weiter einschränken dürften (S. 2 f.). In der aktuellen gesundheitlichen Verfassung sei eine Rückkehr an den alten Arbeitsplatz aus rheumatologischer Sicht ausgeschlossen. Körperlich leichte Tätigkeiten mit Wechselbelastung in einem 50 %-Pensum seien zumutbar. Die Aussichten einer erfolgreichen beruflichen Integration seien allerdings altersbedingt aufgrund der fehlenden Deutschkenntnisse gerade für Tätigkeiten, welche die geforderten Schonkriterien erfüllen würden, stark eingeschränkt (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Innere Medizin FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurologie, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Ophthalmologie, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, von der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielten in ihrem Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60) folgende Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Lumbalgien und bilaterale Lumbosakralgien mit Generalisierung bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbalen Diskusprotrusionen L3/4, L4/5 mit Rezessusstenosen und beidsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tigen Foraminalstenosen L5/S1 mit möglicher bilateraler Nervenwurzelrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zung (MRI 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">November 2013) und bei lumbaler Streckfehlform</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koxarthrose vor allem links (Röntgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">August 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige sensible, am ehesten diabetogen bedingte Polyneuropathie der unteren Extremitäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem führten sie folgende Diagnosen mit noch unbestimmter Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwere Aortenstenose 12/2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">EKG mit QT-Verlängerung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Medikament-induziert, Oxy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">norm)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie, therapieresistent trotz ausgebauter Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter stellten sie folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber mit Krankheitswert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/23):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2, insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephro-/Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine Retinopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 34)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schweres Schlafapnoesyndrom, Erstdiagnose 05/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fettleber</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> NASH, äthylbedingt, medikamentös</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Episodischer Kopfschmerz vom Spannungstyp mit perikranialer Klopfemp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">findlichkeit okzipital linksbetont sowie Kopfschmerz bei Analgetikaüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cataracta senilis incipiens, rechts etwas mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myopie/Hornhautastigmatismus, Presbyopie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-3D-Mangel, anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus (20 Zigaretten täglich, 40 pack years)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reduktion des Vitalgefühls, Herabgestimmtheit im Sinne einer überwiegend soziokulturell bedingten Dysthymia (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie aus, aus rheumatologischer Sicht sei dem Beschwerdeführer als Strassenbauarbeiter wohl eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zu attestieren infolge des degenerativen Wirbelsäulenleidens mit fortgeschrittenen diskalen und ossären Veränderungen der LWS, zusätzlich kompliziert werde die verminderte Belastungstoleranz durch eine beidseitige Koxarthrose; in leidensangepasster Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (manuell mittelschwer, Gewichte maximal 15 kg, wechselbelastend, nicht regelmässig stark vornübergebeugt) sei er jedoch als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustufen. Seine ausgeprägten Klagen und das abnorme Schmerzgebaren anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der klinischen Untersuchung seien nicht durch entsprechend ausgeprägte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde objektivierbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht seien dem Beschwerdeführer aufgrund der sensiblen, am ehesten diabetogen bedingten Polyneuropathie der unteren Extremitäten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten nicht mehr möglich, für welche ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn nötig sei oder welche in der Höhe (Leitern, Gerüste) durchgeführt würden. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten sei in einer Verweistätigkeit lediglich von einer geringen 10%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe aus ophthalmologischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und allgemeininternistischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us intern-medizinischer Sicht noch zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass Chauffeurberufe und Tätigkeiten an gefährlichen Maschinen für den Beschwerdeführer ungeeignet seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer in seinem Migrationshinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund gefangen geblieben und habe sich über viele Jahre damit zufriedengege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, seine Existenz durch ein minimales Einkommen zu sichern. Auf diesem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund und mit diesen bescheidenen Ansprüchen habe es keine Notwendigkeit gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unsere Sprache und Kultur zu lernen oder sich durch eine Ausbildung zu irgendetwas Anspruchsvollem zu befähigen. Der Migrationshintergrund sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein schwerer Risikofaktor für ein späteres Versagen unter der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Belastung gewesen. Mit angemessener, in unserer Zivilisation übliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausbildung und guter soziokultureller Integration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er in der Lage, vollzeitig eine Tätigkeit auszuführen. Anders formuliert sei zu befürchten, dass er mit seiner aktuellen Problematik und Gesamtpersönlichkeit nie mehr Lohnarbeit werde ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten können und dass dafür aber keine psychiatrischen, sondern überwiegend - bei der Beurteilung eines Rentenanspruchs nicht zu berücksichtigende - sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulturelle Faktoren ausschlaggebend seien. Im Stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enbau verfüge er praktisch über die einzige Berufserfahrung und aus einer eng gefassten psychiatrischen Sichtweise sei er dort - wie auch in einer Verweistätigkeit - nach wie vor voll arbeitsfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/51 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der neu diagnostizierten schweren Aortenstenose und auch der (thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenten) Hypertonie sei eine abschliessende, noch durchzuführende kardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ologische Beurteilung unabdingbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei dem Beschwerdeführer seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammte Tätigkeit als Strassenbauarbeiter bleibend nicht mehr zumutbar. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit (manuell leichte und mittelschwere Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten, ohne Heben schwerer Lasten von über 15 kg, in Wechselstellungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führbar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">also</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Steh- und Sitzzwang, ohne Besteigen von Leitern und Gerüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, ohne regelmässig stark vornübergeneigte Rumpfhaltung sowie ohne Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit eines ausgeprägten Gleichgewichtsinns) bestehe eine 90%ige Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgrund der sich diesbezüglich als limitierend erweisenden Polyneuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie, dies unter dem Vorbehalt einer noch zu veranlassenden kardiologischen Beurteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/22 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch medizinische Massnahmen könne die Arbeitsfähigkeit aufgrund fehlender Leistungsbereitschaft und ungenügender Konsistenz/Motivation wahrscheinlich nicht wesentlich verbessert werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/60/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht des Herzzentrums des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. Dezember 2015 ein gleichentags erstelltes Echokardiogramm den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf eine schwere Aortenstenose bestätigt hatte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/57/1-3), wurde am 20. Januar 2016 eine Koronarangiographie durchgeführt (Bericht des Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/59) und am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 eine Aortenklappenbioprothese implantiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016; Urk. 9/67/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anschliessend wurde auf entsprechende Empfehlung der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/72-73)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kardiologe FMH, vom Herzzentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein zusätzliches kardiologisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten eingeholt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Expertise vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/76) hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/76/10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verkalkte Aortenklappe mit schwerer Stenose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Paradoxical low flow low gradient, KÖF 0.9cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mittlerer Gradient 30mmHg</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Normale linksventrikuläre systolische Funktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Aortenklappenersatz (biologisch minimal-invasiv Edwards Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rimount Magna 3000, 23mm) am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell: normale Klappenfunktion, kein erhöhter Druckgradient, kein paravalvuläres Leck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell: normale linksventrikuläre Funktion, konzentrische linksventriku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">läre Hypertrophie, leichte Ektasie der Aortenwurzel, Anstrengungsdyspnoe II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">QTc-Verlängerung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell ohne Oxynorm Medikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dignität noch zu evaluieren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem stellte er folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/76/10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peripher arterielle Verschlusskrankheit Stadium I beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Risikofaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gemischte Hyperlipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas I WHO/viszerale Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungsmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CPAP-Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, es lasse sich eine normale Funktion der Aortenklappenbiopro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">these dokumentieren. Die linksventrikuläre Funktion sei erhalten. Das NT pro BNP sei völlig normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> womit zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit keine Herzinsuffizienz vorliege. Bezüglich des Vitiums sei der Beschwerdeführer adäquat therapiert und zeige einen normalen Verlauf. Bezüglich der QTc-Verlängerung seien weitere Abklärungen erforderlich. Als Strassenbauarbeiter sowie in jeglicher mittelschweren bis schweren körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tätigkeit sei er zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. Eine leicht körperlich belastende Tätigkeit könne ihm hingegen aus rein kardialer Sicht vollschichtig zugemutet werden. Die QT-Verlängerung als solche beeinträchtige die Arbeitsfähigkeit nicht direkt, eine weitere Abklärung sei aber zwingend notwendig. Hinsichtlich einer leichten Tätigkeit dürfte sich hier auch in Zukunft keine Änderung ergeben, eine definitive Beurteilung könne aber erst nach gesicherter Diagnose und empfohle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Therapie geschlussfolgert werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/76/11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt Invasive Elektrophysiologie am Herzzentrum des Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielt in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 (Urk. 9/91) fest, es beständen eine normale systolische linksventrikuläre Funktion, hingegen keine Hinweise auf eine QT-Verlängerung oder ein hereditäres Long-QT-Syndrom (S. 1). Aus rhythmologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit. Die schwere Depression des Beschwerdeführers sei neben dem lumbover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebralen Schmerzsyndrom möglicherweise der Hauptgrund für seine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Die kardialen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht gegen eine moderate körperliche berufliche Tätigkeit (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Facharzt FMH für Psychiatrie N.___, bei welchem der Beschwerdeführer seit dem 26. September 2016 in Behandlung steht, stellte in seinem Bericht vom 28. Februar 2017 (Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches invalidisierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, die psychotherapeutischen Gespräche hätten vorerst alle zwei Wochen stattgefunden und fänden mittlerweile monatlich statt. Nach Absprache mit Dr. M.___ habe er dem Beschwerdeführer das Antidepressivum Sertalin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, welches keine QT-Verlängerung hervorrufe. Eine leichte Besserung der depressiven Symptomatik sei aufgetreten (S. 2). In seiner angestammten Tätigkeit als Strassenbauer sei er seit dem 8. November 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Es beständen eine Antriebslosigkeit, Kraftlosigkeit, Gedankenkreisen und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsstörungen, ebenso ein chronisches invalidisierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom. Eine angepasste Tätigkeit im freien Arbeitsmarkt sei nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar. Seit September 2016 seien Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit merklich bis deutlich eingeschränkt (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der MEDAS B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Februar 2016, ergänzt mit einer zusätzlichen Expertise am 15. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und E. 3.3.2 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht auf den erforderlichen allgemeininternis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen, rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ophthalmologischen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und kardiologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und dem Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie zeigten auf, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ophthalmologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und allgemeininternistischer Sicht keine, aus neurologischer Sicht hingegen aufgrund der Polyneuropathie mit gelegentlichen Brennmissempfindungen an den Füssen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 10 % bestehe. Sie legten dar, dass die bislang nicht schmerztherapeutisch angegangenen Kopfschmerzen bei Analgetika-Übergebrauch keine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit begründen (Urk. 9/60/20). Die Gutachter verneinten aus rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher und kardiologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit in einer leichten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeangepassten Tätigkeit. Sie führten auf, dass keine Herzinsuffizienz vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege und dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenklappenbioprothese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> normal funktioniere. Sie erachteten eine weitere Abklärung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">QT-Verlängerung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als zwingend notwendig, merkten jedoch an, dass diese die Arbeitsfähigkeit nicht direkt beeinträchtige (Urk. 9/60/19 und E. 3.3.2 hievor). Sie wiesen auf ein abnormes Schmerzgebaren hin, welches durch entsprechend ausgeprägte Befunde nicht objektivierbar sei, sowie darauf, dass die Mitwirkung in der rheumatologischen Untersuchung man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelhaft gewesen sei. Auch in der neurologischen Untersuchung sei eine Selbstli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitierung erkennbar gewesen (Urk. 9/60/19-20). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Belastungsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest und führten aus, dass die allgemeine Reduktion des Aktivitätenniveaus nicht auf psychische Gründe, sondern wohl auf die hohen Blutzuckerwerte und die Schwere der Dekonditionierung zurückzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren seien und dass auch die Unsicherheit in der Öffentlichkeit auf soziokulturelle Faktoren und eine fehlende Sozialkompetenz und nicht auf psychiatrische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome im engeren Sinne zurückzuführen sei. Schliesslich legten sie dar, weshalb keine Diagnose aus der F45 Gruppe zu stellen sei (Urk. 9/60/50-52). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gelangten sodann zum ausführlich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Strassenbauer seit dem 8. November 2013 nicht mehr arbeitsfähig ist und dass in einer den Beschwerden angepassten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manuell leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Heben schwerer Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von über 15 kg, in Wechselstellungen ohne Steh- und Sitzzwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne regelmässig stark vornüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rumpfhaltung sowie ohne Notwendigkeit eines ausgeprägten Gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsinns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsfähigkeit von 90 % besteht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten entspricht da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer kritisierte das Gutachten in verschiedener Hinsicht. In Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug auf die kardialen Beschwerden ist jedoch festzuhalten, dass diese umfassend abgeklärt wurden. Gutachter Dr. K.___ legte nachvollziehbar dar, dass keine Herzinsuffizienz vorliege, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aortenklappenbioprothese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> normal funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tioniere und dass die Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit nicht eingeschränkt sei. Er erachtete eine Abklärung der QT-Verlängerung als notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig, welche daraufhin durchgeführt wurde. Der behandelnde Dr. M.___ berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete dazu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Hinweise auf eine QT-Verlängerung oder ein hereditäres Long-QT-Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beständen und dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kardialen Befunde nicht gegen eine moderate körperliche berufliche Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen (E. 3.4 hievor). Inwiefern die kardialen Beschwerden nicht ausreichend berücksichtigt worden sein sollen, ist damit nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dasselbe gilt für die geltend gemachten psychischen Beschwerden. Wie bereits dargelegt, sind gemäss Gutachter Dr. I.___ für den Umstand, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer wohl keine Lohnarbeit mehr verrichten könne, weit überwiegend inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsrechtlich nicht relevante soziokulturelle Faktoren massgeblich. Anlässlich der Begutachtung war er denn auch durchaus in der Lage, Freude zu zeigen und zu lachen, und wirkte beim Gespräch über die Themen Essen, Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte in der Heimat und Kontakte zu Landsleuten ausgesprochen lebendig und kommunikativ (Urk. 9/60/50). Die Befunde des Gutachters lassen nicht auf eine mittelgradige oder gar schwere depressive Störung schliessen. Eine Diagnose aus der F45 Gruppe wurde vom Gutachter verneint. Im Zeitpunkt der Begutachtung hatte der Beschwerdeführer noch nie eine psychiatrische Behandlung in Anspruch genommen und nahm auch keine Psychopharmaka ein. Ein Leidensdruck scheint damit nicht vorhanden gewesen zu sein. Dass sich der psychische Zustand nach der Begutachtung verschlechtert hat (vgl. dazu E. 5.1 hernach), ändert nichts da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ran, dass auf die vom Gutachter attestierte volle Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht jedenfalls bis zum Zeitpunkt der Begutachtung abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht berichtete Gutachter Dr. F.___ von einem abnormen Schmerzgebaren und einer mangelhaften Mitwirkung. Auch in der neurologischen Untersuchung war eine Selbstlimitierung erkennbar. Zudem wurden bereits während der Abklärung und Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit am 3. und 4. Februar 2014 durch das Zentrum O.___ eine fragliche Leistungsbereitschaft und eine deutliche Selbstlimitierung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt (Urk. 9/28/4). Ob Dr. C.___ dieses Verhalten in seinem Bericht (E. 3.1 hievor) berücksichtigte, ist nicht ersichtlich. Zudem dürfte er die fachfremden allgemeininternistischen Diagnosen und die massive Dekonditionierung bei sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit miteinbezogen haben. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund dieser Beschwerden wurde von den Gutachtern je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch nachvollziehbar verneint. Auch die von ihm attestierte 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vermag damit die Beweiskraft des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span> </span><span class="Normal Dispotext">Das gilt auch in Bezug auf den Bericht der Hausärztin Dr. P.___ vom 26. Februar 2015 (Urk. 9/40/6-7), zumal sie zwar eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Dispotext">keit bescheinigte, sich zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit jedoch gar nicht äusserte. Ihre Ausführungen zum Rentenanspruch, dessen Beurteilung nicht in ihren Aufgabenbereich fällt, rechtfertigen zudem, ihren Bericht mit Zurückhal</span><span class="Normal Dispotext">tung zu würdigen</span><span id="VV044"></span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">(</span><span class="Normal Dispotext">vgl. dazu </span><span class="Normal Dispotext">BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das Gutachten ist nach dem Gesagten abzustellen und es ist - jedenfalls bis zum Zeitpunkt der Begutachtung - von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hat sich nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung verschlechtert. Entsprechend begab er sich – nach Erlass des Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids am 12. Juli 2016 (Urk. 9/79) - im September 2016 erstmals in psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung. Der behandelnde Psychiater berichtete von einer ab diesem Zeitpunkt bestehenden merklich bis deutlichen Einschränkung von Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit, diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode und ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom und attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (E. 3.5 hievor). Dies gilt es nachfolgend zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span id="XX236"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX231"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX234"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der „Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenannter BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer leidet gemäss sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem behandelnden Psychiater an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebralen Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführlich darlegte, stehen psychosoziale Belastungsfaktoren,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich keine Invalidität zu begründen vermögen, ganz im Vordergrund des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">debildes. An diesen hat sich bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungserlass nichts geändert. Der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnde Psychiater hat sich bei seiner Arbeitsfähigkeitseinschätzung weder da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit auseinandergesetzt noch diese ausgeschlossen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserelevanten Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm der Beschwerdeführer erstmals im September 2016 eine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung in Anspruch. Sein Gesundheitszustand hat sich bis im Februar 2017 bereits wieder leicht gebessert und die psychotherapeutischen Gespräche konnten reduziert werden (E. 3.5 hievor). Von einer Behandlungsresistenz kann nach einer im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung erst sechs Monate andauernden Behandlung ohnehin nicht ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen sind mit den somatischen Beschwerden ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des: Der Beschwerdeführer ist seit 1984 verheiratet, seine Ehefrau kümmert sich sehr um ihn. Auch wird er von der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnenden Tochter unterstützt. Die Kontakte und Beziehungen innerhalb seiner Familie schilderte er anlässlich der Begutachtung als gut und es bestehen keine Hinweise, dass sich dies anschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte. Der behandelnde Psychiater berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete, dass der Beschwerdeführer seine Tage zu Hause verbringe und sich kaum bewege, doch wies bereits Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hin, dass die allgemeine Reduktion des Aktivitätenniveaus nicht auf psychische Gründe, sondern wohl auf die hohen Blutzuckerwerte und die Schwere der Dekonditionierung zurückzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren seien und dass auch die Unsicherheit in der Öffentlichkeit auf soziokulturelle Faktoren und eine fehlende Sozialkompetenz und nicht auf psychiatrische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome im engeren Sinne zurückzuführen sei. Zudem vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immerhin jeden Tag das Haus zu verlassen und am Nachmittag jeweils 20 Minuten spazieren zu gehen (Urk. 3.2 und E. 3.5 hievor). Durch seine Einbettung in die Familie erhält der Beschwerdeführer eine Tagesstruktur. Trotz eines sozialen Rückzugs enthält sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lebenskontext damit bestätigende, sich potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Hinweise auf eine auffällige Persönlichkeitsstruktur, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che negative Auswirkungen auf das Leistungsvermögen hätte, bestehen keine.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Indikator „gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h) einerseits und in den sonsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers ist deutlich eingeschränkt, dies je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch nur teilweise aus krankheitsbedingten Gründen. So berichtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r, dass er noch nie Hobbies gehabt habe, auch sei er noch nie Auto gefahren und im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt helfe er nicht mit, da dies Frauenarbeit sei. Er hat eine Tagesstruktur, isst regelmässig mit seiner Frau und geht jeden Tag spazieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 3.2 und E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichmässige Eins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chränkung des Aktivitätsniveaus, die auf gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beschwerden zurückzuführen wäre, ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre Schmerzrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung, S. 129) weist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachlässigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung. Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung sei anders begründet als durch eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer steht erst seit September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– offensichtlich unter dem Eindruck des Vorbescheids - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrischer B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandlung, dies mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst zweiwöchentlichen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens ab Februar 2017 lediglich noch einem psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutischen Gespräch pro Monat (E. 3.5 hievor). Eine stationäre psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Behandlung fand bislang nicht statt. In Anbetracht der geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten ausgeprägten Beschwerden kann bei einer solch geringen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intensität nicht von einem ausgewiesenen Leidensdruck gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or der Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustandes hat sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie nachweislich um Eingliederungsmassnahmen bemüht. Eingliederungsanamnestisch ist damit ebenfalls kein Leidensdruck ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche zur An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkennung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50- oder gar 100%igen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch im Verfügungszeitpunkt von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter formulierte folgendes Belastungsprofil: leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne regelmässig stark vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergeneigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rumpfhaltung sowie ohne Notwendigkeit eines ausgeprägten Gleichgewichtsinns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dass solche Tätigkeiten in einem 90 %-Pensum auf dem aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichenen Arbeitsmarkt nicht vorhanden sein sollten, ist nicht nachvollziehbar. Dem Umstand, dass der Beschwerdeführer auch als Hilfsarbeiter gewisse Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten nicht ausüben kann, ist jedoch mit einem Abzug vom Tabellenlohn (vgl. dazu E. 7 hernach) Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch das Alter des Beschwerdeführers spricht nicht gegen eine Verwertbarkeit der 90%igen Restarbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So wies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im diesbezüglich massgebenden (vgl. BGE 138 V 457 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3) Zeitpunkt der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitseinschätzung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gutachter der MEDAS B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch eine Resterwerbszeit von mehr als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahren auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Hilfsarbeiter auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden und angesichts der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat (vgl. hiezu Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">253</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.2.2 in fine mit Hinweisen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist ein in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherungsrechtlich erheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlender Zugang zum Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz der vorliegend diesbezüglich erschwerenden Umstände (wenig Schulbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, mangelhafte Sprachkenntnisse, Tätigkeit im Strassenbau während rund 25 Jahren) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verneinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher Hinsicht auswirkt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging bei der Berechnung des IV-Grades von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen von Fr. 66'820.-- und einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lideneinkommen von Fr. 59'807.80 in einem 90 %-Pensum aus (vgl. Urk. 9/77), was nicht zu beanstanden ist und vom Beschwerdeführer lediglich in Bezug auf den fehlenden Leidensabzug gerügt wurde (vgl. Urk. 1 S. 12). Nachdem jedoch selbst unter Berücksichtigung des maximal zulässigen leidensbedingten Abzugs von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 33 % resultiert, kann offen bleiben, in welchem Umfang ein solcher zu gewähren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Voraussetzungen für die unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsgericht (GSVGer) erfüllt sind, sind sie jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen für die unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertretung erfüllt und es ist Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach aus der Gerichtskasse zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entschädigung ist – gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 GSVGer und nach Einsicht in die Kostennote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Mai 2018 (Urk. 11 und Urk. 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – auf Fr. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">'876.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtskosten sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auslagen für die Vertretung verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden kann, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuches vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Prozessführung gewährt und es wird ihm Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbach, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Ursula Re</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ger-Wyttenbach, Zürich, wird mit Fr. 1‘876.60 (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>