<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00370</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Fumagalli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. April 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Y.___, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern (geboren 1991 und 1999; Urk. 6/2/1-3). Er ist gelernter Koch. Seit 1982 leidet er unter den Folgen einer Multiplen Sklerose (vgl. Urk. 6/6). In den Jahren 1986 bis 1990 liess er sich im Rahmen einer von der Invalidenversicherung finanzierten Umschulung zum Sozialpädagogen ausbilden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/6/5-6, 6/15/3). In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Folge arbeitete er jahrelang auf diesem Beruf, zuletzt als Sozialpädagoge in der Stiftung Z.___ (Urk. 6/7/4). Am 23. Dezember 2014 meldete er sich unter Hinweis auf die Multiple Sklerose bei der Sozialversicherungsanstalt Zürich, IV-Stelle, wiederum zum Leistungsbezug an (Urk. 6/7). Zur Klärung der aktuellen Situation fand am 30. Januar 2015 bei der IV-Stelle ein persönliches Gespräch statt (Urk. 6/15). Nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/17) und einem Arbeitgeberfragebogen (Urk. 6/19) zog die IV-Stelle die Akten des Krankentaggeldversicherers SWICA Gesundheitsorganisation (nachfolgend: SWICA) bei (Urk. 6/16).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 4. Februar 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen nötig seien (Urk. 6/18). In der Folge holte sie Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/20, 6/21, 6/30, 6/31) und zog erneut Akten von SWICA bei (Urk. 6/24, 6/33, 6/35, 6/38), die eine neurologische (Gutachten vom 9. Oktober 2015; Urk. 6/38/4-21) und eine psychiatrische Begutachtung (Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Oktober 2015; Urk. 6/38/22-38) hatte durchführen lassen. Zum neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten nahm der behandelnde Neurologe mit Schreiben vom 26. November 2015 Stellung (Urk. 6/43). Danach holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ein, das von den Ärzten der Versicherungsmedizin am Universitätsspital A.___, B.___, am 17. März 2016 erstattet wurde (Urk. 6/74). Sodann nahm der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 22. März 2016 Stellung (Urk. 6/76/5). Nach durchgeführtem Einkommensvergleich (Urk. 6/75) stellte die IV-Stelle mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 23. März 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicherten von August 2015 bis Januar 2016 eine ganze Rente und ab Februar 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht (Urk. 6/78), wogegen der Versicherte am 27. April 2016 sowie ergänzend am 1. Juni 2016 Einwand erhob (Urk. 6/82, 6/86).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. September 2016 beziehungsweise am 29. März 2017 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für Massnahmen zur Arbeitsvermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung durch die C.___ (Urk. 6/92, 6/112). Nachdem der Versicherte ein Arbeitstraining im D.___ absolviert hatte, eine Anstellung aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings aufgrund der deutlich ungenügenden Leistungs- und Einsatzfähigkeit als nicht möglich erschien, schloss die C.___ ihre Vermittlungsbemühungen per 23. Juni 2017 zeitgleich mit dem Ende des Arbeitstrainings im D.___ ab (Urk. 6/131). In der Zwischenzeit reichte der Versicherte einen neuen Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt ein (Urk. 6/125). Die IV-Stelle veranlasste zudem die Beantwortung von Rückfragen zum polydisziplinären Gutachten der B.___ vom 17. März 2016 (Urk. 6/132). Nachdem dem Versicherten zur Stellungnahme der B.___-Gutachter vom 21. September 2017 (Urk. 6/140) das rechtliche Gehör gewährt worden war (vgl. Urk. 6/141), verfügte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich am 8. März 2018 im Sinne ihres Vorbescheids vom 23. März 2015 (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 23. April 2018 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 8. März 2018 sei aufzuheben und es sei ihm auch über den 31. Januar 2016 hinaus bis auf Weiteres eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung zurückzuweisen (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit ihrer Beschwerdeantwort vom 31. Mai 2018 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Versicherten mit Verfügung vom 1. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetztes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der Begründung der angefochtenen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 8. März 2018 (Urk. 2/3) zusammengefasst den Standpunkt, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 sowohl in seiner angestammten Tätigkeit als Sozialpädagoge mit Führungsfunktion als auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, weshalb für diesen Zeitraum bei einem Invaliditätsgrad von 100 % Anspruch auf eine ganze Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente bestehe. Seit Oktober 2015 habe sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers verbessert und ihm sei spätestens ab Februar 2016 eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Angepasst seien körperlich leichte, vor allem sitzende und klar strukturierte Tätigkeiten ohne Führungsfunktion. Da die Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Sozialpädagoge keiner Schwerstarbeit entspreche, rechtfertige sich kein leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug. Aufgrund seiner Qualifikation als vollständig Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätiger belaufe sich der Invaliditätsgrad damit auf 64 %, weshalb ihm ab 1. Februar 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustehe (Urk. 2 S. 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beanstandete in seiner Beschwerdeschrift (Urk. 1) in materieller Hinsicht einzig den berechneten Invaliditätsgrad von 64 % ab dem 1. Februar 2016. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 17. März 2016 sei er ab August 2014 in der bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er hingegen nur bis zum 9. Oktober 2015 vollständig arbeitsunfähig. Ab dann bestehe unter Berücksichtigung des Fatigue-Syndroms eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, welche sich explizit auf seine quanti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tative Fähigkeit beziehe. Die Gutachter seien jedoch darüber hinaus zum Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen, dass je nach spezifischem Anforderungsumfeld aufgrund der Ermüd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit und des Pausenbedarfs eine leicht höhere Präsenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nötig sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e 50%ige Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitliche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Leistungsfähigkeit weiter reduziert. Dies sei im Rahmen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s vom Tabellenlohn angemessen zu berücksichtigen. Der als Basis des Invalideneinkommens von der Beschwerdegegnerin herangezogene Zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tralwert des Kompetenzniveaus 1 (Hilfstätigkeiten) des LSE 2012, Tabelle T1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">05-96, umfasse jedoch überwiegend Berufe, welche Zeit- und Leistungsdruck mit sich bringen würden. Gemäss Gutachten sei jedoch aufgrund des Fatigue-Syndroms </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausdrücklich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine flexible </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestaltung der Arbeitszeiten, der Pausen und des Arbeitsaktes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nötig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was bei der uneingeschränkten Anwendung des Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohns keine Berücksichtigung finde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich sei bei der Berechnung der Erwerbseinbusse das Alter als invaliditätsfremder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Faktor zu berücksichtigen. Dass gemäss Zumutbarkeitsprofil keine Führungsfunktion mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Frage käme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wirke sich zudem als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnmindernder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Faktor aus. Zusammenfassend sei daher ein leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug von 20 % angemessen, womit ab dem 1. Februar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrad von 72 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die SWICA gab beim Institut E.___ ein neurologisches sowie ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag. Dabei wurde der Beschwerdeführer am 8. September 2015 von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Neurologie, und am 10. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> FMH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie, unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht (Urk. 6/38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der neurologischen Exploration hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer leide an einer schubförmig-remittierend verlaufenden Multiplen Sklerose (Erstdiagnose 1982) mit Residualsymptomatik einer diskreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ophthalmoplegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer leichten Gangstörung und einer Fatigue-Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik. Aufgrund der leichten Gangstörung seien dem Beschwerdeführer weder Tätigkeiten mit erhöhtem Gehbedarf noch Tätigkeiten mit erhöhter Sturzgefahr zumutbar. Da die chronische Fatigue im Wesentlichen nicht tätigkeitsabhängig sei, ergebe sich für den Beschwerdeführer sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/38/17 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ hielt in seinem psychiatrischen Gutachten vom 10. September 2015 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schubförmig-remittierend verlaufende Multiple Sklerose und eine daneben bestehende Fatigue-Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik fest. Das kognitive Fatigue-Syndrom beeinträchtige die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit und führe zu einer raschen Erschöpfbarkeit bei komplexen Leistungsanforderungen und zu einer raschen Ermüdung. Es bestehe sowohl für die angestammte als auch für eine angepasste Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/38/35 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum neurologischen Gutachten vom 9. Oktober 2015 von Dr. F.___ nahm der behandelnde Neurologe Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologie, auf Wunsch des Beschwerdeführers am 26. November 2015 Stellung (Urk. 6/43). Dr. H.___ führte diesbezüglich aus, die beschriebenen neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Befunde würden zu wenig in die Tiefe gehen. In der Situation eines relevanten Fatigue-Syndroms bei MS-Patienten müssten unbedingt auch quanti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tative und ausführlichere Testungen in den verschiedenen Modalitäten (mnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch, Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen) durchgeführt werden. Beim Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seien die kognitiven und die nicht-kognitiven Bereiche eines chronischen Fatigue-Syndroms zu wenig untersucht worden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei in seiner angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig. Die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit müsse anhand der erwähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Komponenten neu beurteilt werden (Urk. 6/43/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der IV-Stelle eingeholte polydisziplinäre Gutachten der B.___ vom 17. März 2016 (Urk. 6/74) basiert auf den vorhandenen Akten (Urk. 6/74/3-15), auf internistischen, neurologischen und neuropsychologischen Untersuchungen (Urk. 6/74/2) sowie den in diesem Zusammenhang erfolgten Angaben des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wird im Gutachten eine Multi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ple Sklerose mit schubförmigem Verlauf (ICD-10: G35.1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad der Behinderung 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.0 [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Hilfe und Pause gehfähig für 500 m., aktiv während circa 12 Stunden pro Tag trotz relativ schwerer Behinderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der von 0.0 [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normale neurologische Untersuchung in allen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Funktionssytemen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] bis 10.0 [Tod infolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Multiple Sklerose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] reichenden Leistungsskala nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expanded</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Disability Status </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [EDSS]; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Markus Detlef, Multiple Sklerose – Schweregrad bestimmen in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physiopraxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9/08, S. 38 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt, welche mit dem immunmodulierenden Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tecfidera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer habe 1984 ein erstmaliges Schubereignis erlitten. In der Folge seien bis dato sechs weitere Schubereignisse aufgetreten. Anfänglich habe vorwiegend ein schubförmiger Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf ohne funktionell relevante Residuen vorgelegen. Im August 2014 sei ein erneutes Schubereignis mit in Folge jedoch anhaltender erhöhter Erschöpfbarkeit eingetreten. Diese Erschöpfbarkeit habe die körperliche und geistige Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers so stark eingeschränkt, dass er seine beruflichen Anforderungen nicht mehr habe bewältigen könne. In der aktuellen klinisch-neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Untersuchung habe man an somatisch objektivierbaren Befunden eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Augenbewegungsstörung (INOP), positive Pyramidenbahnzeichen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathalo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reflexe, dezente Spastik) sowie auch Gefühlsstörungen gefunden. In der letzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maligen MRT-Untersuchung des Gehirns und der Halswirbelsäule vom 6. August 2014 seien passend zur Multiplen Sklerose multiple periventrikuläre Läsionen festgestellt worden. Zudem liege klinisch sowie auch bildmorphologisch eine spinale Mitbeteiligung bei im MRI ersichtlichen Läsionen auf Höhe HWK2-3 und auf Höhe BWK1 sowie BWK3 vor. In der im Rahmen des aktuellen Gutachtens ergänzend durchgeführten neuropsychologischen Testung hätten sich formal leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störungen ergeben. Diese seien auf eine Fatigue sowie auf eine Einschränkung der Belastbarkeit, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alertness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der selektiven und geteilten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses, der figuralen Flüssigkeit und der Verarbeitungsgeschwindigkeit zurückzuführen. Die hierbei beschriebenen Defizite seien auf Grund der bildmorphologischen Verteilung der Läsionen und des dazu passenden neuropsychologischen Testprofils primär als organisch im Rahmen der Multiplen Sklerose zu werten (Urk. 6/74/25-26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Sozialpädagoge mit Führungsfunktion nicht mehr gegeben. Rein somatisch betrachtet wäre eine Restarbeitsfähigkeit zwar noch vorstellbar, wobei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer den in diesem Beruf erforderlichen Anforderungen auf Grund der neurokognitiven Defizite sowie der auch motorischen Fatigue nicht mehr genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen würde. In einer angepassten Tätigkeit seien ihm körperlich leichte Tätigkeiten in vornehmlich sitzender, zum Teil auch stehender Position möglich, wobei auch hier auf Grund des kognitiven und motorischen Fatigue-Syndroms die quanti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tative Leistungsfähigkeit in einer solchen Tätigkeit mit 50 % zu beziffern sei. Je nach Anforderungsumfeld sei aufgrund der Ermüdbarkeit und des Pausenbedarfs eine leicht höhere zeitliche Präsenz nötig. Eine solche Tätigkeit wäre grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auch im Umfeld des bisherigen Tätigkeitsbereichs denkbar, sofern qualitative Limiten eingehalten werden können und die Führungsfunktion entfalle. Der Beschwerdeführer sei auf eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten, der Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestaltung und des Arbeitsaktes angewiesen (Urk. 6/74/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Verlaufs und der Aktenlage sei der Beschwerdeführer zunächst in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit ab August 2014 vollständig arbeitsunfähig. Weil jedoch die Taggeldversicherung gestützt auf das neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachten des E.___ von Dr. F.___ vom 9. Oktober 2015 (Urk. 7/38/4-21) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen und die Taggelder ab dem 1. Januar 2016 auf 50 % gekürzt habe, sei die Zeit ab dem 1. Januar 2016 zu beurteilen. Die angestammte Tätigkeit sei aufgrund der spezifischen Anforderungen insgesamt nicht mehr geeignet, wohin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Januar 2016 durchaus eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (Urk. 6/74/27 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer gegen den Vorbescheid vom 23. März 2015 (Urk. 6/78) am 1. Juni 2016 Einwand erhob (Urk. 6/86), veranlasste die IV-Stelle unter anderem die Beantwortung von Rückfragen zum polydisziplinären Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten der B.___ vom 17. März 2016 (Urk. 6/132). Darin wird präzisiert, dass die gutachterliche Einschätzung bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit retrospektiv bereits per 9. Oktober 2015 gelte und der Beschwerdeführer somit in einer angepassten Tätigkeit von August 2014 bis zum 9. Oktober 2015 vollständig und ab dann mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 50 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei. Die Gutachter seien aufgrund umfangreicher polydisziplinärer Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung zu dieser Einschätzung gelangt. Bei einem stabilen Gesundheitszustand bestehe kein weiterer Abklärungsbedarf. Ausserdem berichte der Schlussbericht der C.___, dass sich die Eingliederungsmassnahmen in die bisherige Tätigkeit als erfolglos erwiesen hätten, was sich auch mit ihrer Einschätzung decke (Urk. 6/140/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und gemäss vorliegender Aktenlage ausgewiesen ist, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer aufgrund der Multiplen Sklerose die angestammte Tätigkeit als Sozialpädagoge mit Führungsfunktion nicht mehr ausüben kann. Eine angepasste Tätigkeit ist ihm jedoch unter Berücksichtigung des näher umschriebenen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofils (körperlich leichte Tätigkeiten in vornehmlich sitzender, zum Teil auch stehender Position sowie flexible Gestaltung der Arbeitszeiten, der Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestaltung und des Arbeitstaktes) zu 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/74/27).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Strittig und zu prüfen ist vorab, ob diese attestierte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 50 % verwertbar ist oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer führte hinsichtlich der attestierten 50%igen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer angepassten Tätigkeit aus, dass sich das Gutachten dabei auf seine quantitative Leistungsfähigkeit beziehe und diese durch eine zeitliche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung weiter reduziert werde (Urk. 1 S. 3). Im Rahmen der neurologischen B.___-Exploration führte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, aus, es seien in einer angepassten Tätigkeit körperlich leichte Tätigkeiten in vornehm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich sitzender, zum Teil auch stehender Position, als zumutbar einzustufen, wobei auf Grund des kognitiven und motorischen Fatigue-Syndroms die quantitative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in einer solchen Tätigkeit mit 50 % zu beziffern sei (Urk. 6/74/47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Demgegenüber gelangten Mag. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. nat. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> phil. K.___, Fachpsychologe für Neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie, aus neuropsychologischer Sicht zum Schluss, in einer angepassten Arbeitssituation bestehe im angestammten Beruf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, wobei bei einer Arbeitspräsenz von 70 % (sechs Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche) eine Arbeitsleistung von 50 % (bezogen auf ein Vollpensum von 100 %) erbracht werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne (Urk. 6/74/69)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei den Einzelbeurteilungen fällt auf, dass diejenige des Neurologen sich auf die Arbeitsfähigkeit in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit bezieht, diejenige der Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chologen jedoch auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist jedoch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welcher die Gutachter festhielten, dass dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer in einer angepassten Tätigkeit körperlich leichte Arbeiten in vornehmlich sitzender, zum Teil auch stehender Position möglich seien, wobei auf Grund des kognitiven und motorischen Fatigue-Syndroms die Leistungsfähigkeit in einer solchen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit 50 % zu beziffern sei. Je nach spezifischem Anforderungsumfeld sei aufgrund der Ermüdbarkeit und des Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarfs eine leicht höhere zeitliche Präsenz nötig (Urk. 6/74/27 f.). Nach dem Gesagten ist im Sinne der Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung davon auszugehen, dass die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter bei einer optimal angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgehen, in welcher eine 50%ige Arbeitsleistung einer 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">präsenz entspricht. Bei einer weniger opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal angepassten Tätigkeit erhöht sich die Arbeitspräsenz leicht. Im Ergebnis erweist sich die attestierte 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit als nachvollziehbar, weswegen dem Umstand, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer bei weniger optimal angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsanteilen eine leicht höhere Arbeitspräsenz benötigt, im Rahmen eines leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzuges Rechnung getragen wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist somit der Invaliditätsgrad ausgehend von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit dem folgenden Anforderungsprofil zu bestimmen: Es sollen körperlich leichte Tätigkeiten in vornehmlich sitzender und zum Teil auch stehender Position sein. Eine angepasste Arbeitssituation erlaubt den Erhalt und die optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Die Aufgabenstellungen sollten klar strukturiert und die Arbeiten weitgehend seriell zu erledigen sein. Die Anforderungen an die geteilte Aufmerksamkeit sind zu minimieren. Besondere Beachtung ist der Belastbarkeit, der Ermüdbarkeit und der Verlangsamung zu schenken. Der Beschwerdeführer ist auf eine flexible Gestal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Arbeitszeiten, der Pausengestaltung und des Arbeitstaktes angewiesen. Eine angepasste Tätigkeit ist grundsätzlich auch im Umfeld des bisherigen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbereichs denkbar, sofern qualitative Limiten eingehalten werden können und die Führungsfunktionen entfallen (Urk. 6/47/27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist gelernter Koch und absolvierte eine Umschulung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialpädagogen (vgl. Urk. 6/6/5-6, 6/15/3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 war er bei der Wohngruppe der Stiftung Z.___ als stellvertretender Gruppenleiter tätig (vgl. Urk. 6/19/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 6/74/21).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen von dem ab dem 1. Juli 2013 bei der Stiftung Z.___ erzielten Einkommen von Fr. 92'320.15 aus (vgl. Urk. 6/19/2, 6/75), und passte dieses der Nominallohnent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung bis ins Jahr 2015 an (Urk. 2/3 S. 2, Urk. 7/75/1). Dies ist nicht zu beanstanden und wurde auch vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Schlussberichtes Arbeitsvermittlung plus, welcher sich unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem zum Arbeitstraining im D.___ äussert, ist festzuhalten, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">immer wieder schwankenden Erschöpfungszustände den Beschwerdeführer schnell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ans Limit bringen und er sogar für körperlich nur wenig anstrengende Tätigkeiten nicht die nötige Kraft aufbringen konnte. Im Rahmen der Massnahme war ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht worden, anknüpfend an die bisherige Tätigkeit eine passende Aufgabe im betreuerischen Bereich ohne Führungsfunktion zu finden, was in der Folge nicht gelang (Urk. 6/131/2 f.). Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, zur Ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Invalideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sämtlichen Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen des privaten Sektors </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LSE abzustellen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei ist nicht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin verwendete SE 2012, sondern die im Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt aktuellste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veröffentlichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erhebung von 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verwenden. Das im Jahr 2014 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors erzielte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen betrug pro Monat Fr. 5‘312.-- (LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014, TA1_tirage_skill_level, m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wirtschaftszweigen, Kompetenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veau und Geschlecht, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angepasst an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die im Jahr 2015 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen, A-S) und an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [2010 = 100; im Internet abrufbar], Nominallohnindex Männer [T1.1.10], Total; 2014: 103.2; 2015: 103.5) resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 66‘646</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5‘312.-- x 12 : 40 x 41,7 : 103.2 x 103.5). Gemessen an einem noch zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Pensum von 50 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 33‘323</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle eingeholte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> polydisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. März 2016 (Urk. 6/74)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist davon auszugehen, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer vermehrt Pausen benötigt, wenn eine Tätigkeit auch weniger optimale Anteile aufweist. Der Beschwerdeführer wies in diesem Zusammenhang zu Recht darauf hin, dass namentlich einfache Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 1 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter mit Zeit- und Leistungsdruck verbunden seien (Urk. 1 S. 3). Solche Anteile sind ungünstig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits erwähnt, ist die in der Gesamtbeurteilung attestierte 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit so zu verstehen, dass eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistung lediglich in einer optimal angepassten Tätigkeit einer 50%igen Arbeitspräsenz entspricht (vgl. vorstehend E. 4.2). Bei einer weniger optimal an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit benötigt der Beschwerdeführer demnach eine leicht höhere Arbeitspräsenz um eine 50%ige Arbeitsleistung zu erzielen. Da der von den B.___-Gutachtern attestierte vermehrte Pausenbedarf auf das verbleibende 50%ige Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum in einer weniger optimal angepassten Tätigkeit nicht einbezogen wurde, ist entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin ein Abzug gerechtfertigt. Beim zusätzlichen Pausenbedarf im Rahmen einer 50%igen Anstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelt es sich um einen Umstand, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich lohnsenkend auswirkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Denn unter diesen Umständen würden mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lohneinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reale Chancen für eine Anstellung bestehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach dem Gesagten ist aufgrund des zusätzlichen Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarfs bei einer weniger optimal angepassten Tätigkeit ein leidensbedingter Abzug von 10 % gerechtfertigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer das fortgeschrittene Alter anführt (Urk. 1 S. 3), kann auf die Rechtsprechung verwiesen werden, gemäss welcher Hilfsarbeiten auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Inwiefern auf Grund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer keine Führungsfunktion mehr ausüben dürfe, eine geringere Verwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit bestehen soll (Urk. 1 S. 3), ist schon deshalb nicht ersichtlich, weil diesem Umstand bereits bei der Ermittlung des Invalideneinkommens Rechnung getragen wird, indem auf den stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten abgestellt wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein leidensbedingter Abzug von 10 % ergibt demnach ein Invalideneinkommen von Fr. 29'990.85 (Fr. 33'323.15 x 0.9), was verglichen mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 93'617.15 zu einer Erwerbseinbusse von Fr. 63'626.30 respektive einem Invaliditätsgrad von gerundet 68 % führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer nach Durchführung von Eingliederungsmassanahmen (Urk. 6/112</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.) von August 2015 bis Januar 2016 eine ganze Rente und ab Februar 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugesprochen hat. Der Gesundheitszustand hat sich gemäss den Feststellungen im B.___-Gutachten im Laufe des Oktober 2015 dauerhaft gebessert (Urk. 6/47/27). Gemäss Art. 88a Abs. 1 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Rente somit ab dem Februar 2016 anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passen. Entgegen dem Eventualantrag besteht in Anbetracht der zuverlässigen ärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen. Die Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung vom 8. März 2018 (Urk. 2) ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700.-- anzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigFumagalli</p><p></p></div> </div></body></html>