<h2>SubmittedText<h2><p>Basierend auf der Darstellung in der Begründung bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Kann der Bundesrat dieser Analyse zustimmen?</p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass aus epidemiologischen Gründen eine flächendeckende, landesweite, obligatorische Sanierung notwendig ist?</p><p>3. Ist der Bundesrat bereit, das vorgeschlagene Instrumentarium für die flächendeckende Sanierung zu überprüfen und einzusetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat in die am 1. September in Kraft getretene Tierseuchenverordnung Bestimmungen zur Bekämpfung der Lungenentzündungen der Schweine aufgenommen. Er trug damit den Forschungsergebnissen Rechnung, die zeigten, dass die bisherigen, auf Freiwilligkeit beruhenden Massnahmen zu keinem nachhaltigen Erfolg führten.</p><p>Der Bundesrat stimmt der Analyse des Interpellanten zu und erachtet längerfristig eine flächendeckende, landesweite, obligatorische Sanierung der Schweinebestände hinsichtlich der ansteckenden Lungenentzündung als notwendig. Mit der neuen Tierseuchenverordnung steht das erforderliche Instrumentarium für diese Sanierung zur Verfügung.</p><p>Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung ist die Mitarbeit aller an der Schweinehaltung und -vermarktung beteiligten Kreise. In einer ersten Phase werden 1996 in zwei Regionen mit Unterstützung des Bundes Pilotprojekte von Sanierungen durchgeführt. Anschliessend werden die Kantone eingeladen, die Bekämpfungsmassnahmen gebietsweise durchzuführen. Der Bundesrat wird aufgrund der gemachten Erfahrungen prüfen, ob die Sanierung aller schweizerischen Schweinebestände als obligatorisch zu erklären ist.</p>  Antwort des Bundesrates.