JAAC63.76 Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission vom 3. Dezember 1998 Taxe sur la valeur ajoutée. Début de l’assujettissement. Limite de chiffre d’affaires de Fr. 75 000.-. - Seules sont exceptées de l’assujettissement pour les chiffres d’affaires qu’elles réalisent sur territoire suisse les entreprises dont le chiffre d’affaires annuel imposable ne dépasse pas Fr. 75 000.-, ou ne dépasse pas Fr. 250 000.- à la condition que le montant d’impôt, après déduction de l’impôt préalable, ne dépasse pas régulièrement Fr. 4000.- (consid. 3a). - Lorsqu’il n’est pas possible de prévoir, au moment où débute une activité en principe soumise à l’impôt, que les limites déterminantes seront dépassées, le prestataire doit, à l’expiration des trois premiers mois de l’activité commerciale, rapporter le chiffre d’affaires obtenu depuis le début à une année entière, et procéder de même pour le montant de l’impôt préalable déductible. Si les limites de chiffre d’affaires sont dépassées, l’intéressé doit s’annoncer immédiatement comme assujetti; il sera immatriculé dès le début de son activité ou, le cas échéant, dès le prochain trimestre civil (consid. 3b). Mehrwertsteuer. Beginn der Steuerpflicht. Umsatzlimite von Fr. 75 000.-. - Nur jene Unternehmen mit einem jährlichen steuerbaren Umsatz von nicht mehr als Fr. 75 000.- bzw. einem jährlichen steuerbaren Umsatz von nicht mehr als Fr. 250 000.- sind, sofern der Steuerbetrag nach Abzug der Vorsteuer regelmässig Fr. 4000.- nicht übersteigt, von der Steuerpflicht für die Umsätze im Inland ausgenommen (E. 3a). - Kann im Falle einer Neuaufnahme einer grundsätzlich der Steuer unterliegenden Tätigkeit nicht zum voraus angenommen werden, dass die massgebenden Grenzen überschritten werden, so hat 1der Leistungserbringer nach Ablauf der ersten drei Monate der Geschäftstätigkeit den seit Beginn erzielten Umsatz auf ein volles Jahr umzurechnen, ebenso den Betrag der abziehbaren Vorsteuer. Wurden die Betragsgrenzen überschritten, hat sich der Betroffene umgehend als Steuerpflichtiger anzumelden und er wird dann auf den Beginn seiner Tätigkeit, gegebenenfalls auf das folgende Kalendervierteljahr, eingetragen (E. 3b). Imposta sul valore aggiunto. Inizio dell’assoggettamento. Limite della cifra d’affari di 75 000 franchi. - Soltanto le imprese con cifra d’affari annua imponibile non superiore a 75 000 franchi o non superiore a 250 000 franchi - sempreché l’importo dell’imposta, dedotta l’imposta precedente, non superi regolarmente i 4000 franchi - non sono assoggettate all’imposta per le cifre d’affari che realizzano in territorio svizzero (consid. 3a). - Se al momento di intraprendere un’attività per principio soggetta all’imposta non è possibile prevedere che i limiti determinanti saranno superati, il prestatore, trascorsi i primi tre mesi di attività commerciale, deve riportare la cifra d’affari ottenuta dall’inizio su un anno intero e procedere nello stesso modo per l’importo deducibile dell’imposta precedente. Se i limiti della cifra d’affari sono superati, l’interessato deve annunciarsi immediatamente come contribuente; sarà quindi iscritto sin dall’inizio della sua attività o, se del caso, a partire dal trimestre civile successivo (consid. 3b). Zusammenfassung des Sachverhalts: A.MitSchreibenvom27.Oktober1995teiltederTreuhändervonS.der EidgenössischenSteuerverwaltung,HauptabteilungMehrwertsteuer(ESTV) mit,S.habesichimJanuar1995alsKundenmaurerselbständiggemacht. Einaufden30.September1995erstellterZwischenabschlusszeige,dass dieVoraussetzungenfürdieUnterstellungunterdieMehrwertsteuerpflicht erfülltseien. ErersuchtedieVerwaltung,seinenMandantenaufden1.Januar 1996insRegisterderMehrwertsteuerpflichtigenaufzunehmenundihm diezugeteilteMehrwertsteuernummermitzuteilen. NachdemS.denihm zugestellten«FragebogenzurEintragungalsMehrwertsteuerpflichtiger»an dieESTVretourniertunddarinseinenvoraussichtlichenUmsatzimJahre1995 mitrundFr.350000.-bezifferthatte,wurdeerrückwirkendaufden1.Januar 1995alsSteuerpflichtigerregistriert. InderFolgereichteerdiebeiden AbrechnungsformularefürdieZeitvom1.Januarbiszum30.September 1995bzw. vom1.Oktoberbiszum31.Dezember1995,welcheihmdieESTV zugestellthatte,unausgefülltein. AufeinemaufdieFormularegeklebten Zettelhielterfest,einerückwirkendeUnterstellungundAbrechnungseinicht möglich,daerseinenKundendieMehrwertsteuerfür1995nichtnachträglich 2inRechnungstellenkönne;ab1.Januar1996werdeerseineArbeitenmit6,5% MehrwertsteuerbelastenunddieAbrechnungennachdereffektivenMethode (ohneAnwendungeinesSaldo-Steuersatzes)erstellen. NachdemihrderTreuhändervonS.einenAuszugdesKontos«Erlösaus Arbeiten»fürdieZeitvom1.Januarbiszum31.März1995übermittelthatte, woraushervorging,dassderwährenddiesesZeitraumserzielteUmsatzsich aufFr.56512.20belief,teiltedieESTVS.mitSchreibenvom12.März1997mit, dasssiebereitsei,seineRegistrierungneuaufden1.April1995festzusetzen. MitSchreibenvom21.Märzundvom8.April1997ersuchtederTreuhänder vonS.dieESTVerneut,seinenMandantenerstaufden1.Januar1996als Steuerpflichtigenzuregistrieren. Am8.August1997schliesslichliesserder ESTVeineKopiederJahresrechnungvonS.fürdasJahr1995zukommen. B.MitEntscheidvom12.Januar1998stelltedieESTVfest,S.seizu Rechtaufden1.April1995alsSteuerpflichtigerindasRegisterder Mehrwertsteuerpflichtigeneingetragenwordenundermüssemitihrvon diesemZeitpunktanüberseineimInlanderzieltensteuerbarenUmsätze abrechnen. InihremBegleitschreibenvomgleichenTaghieltsiefest,nach Art.21Abs.2derVerordnungvom22.Juni1994überdieMehrwertsteuer (MWSTV,SR641.201)beginnedieSteuerpflichtmitderNeuaufnahmeeiner Tätigkeit,wennzuerwartensei,dassderfürdieSteuerpflichtmassgebende UmsatzinnerhalbdernächstenzwölfMonateüberschrittenwerde. Wenn nichtzumvorausangenommenwerdenkönne,dassdiemassgebenden Grenzenüberschrittenwürden,müssenachAblaufvon3Monatenderseit BeginnderTätigkeiterzielteUmsatzaufeinvollesJahrumgerechnetwerden, ebensoderBetragderabziehbarenVorsteuer. WürdendieBetragsgrenzen bezüglichUmsatzoderSteuervorteilüberschritten,sohabesichder SteuerpflichtigeumgehendbeiderESTVzumelden. Erwerdedannaufden BeginnderTätigkeit,gegebenenfallsaufdasfolgendeKalendervierteljahr, eingetragen. ImFallevonS.seiendieVoraussetzungenfürdieSteuerpflichtnachArt.21 Abs.2MWSTVbereitsbeiAufnahmederGeschäftstätigkeit,spätestens abernachAblaufvon3Monatenerfülltgewesen. AusdemAuszugdes Kontos«ErlösausArbeiten»ergebesicheinUmsatzfürdas1.Quartal 1995vonFr.56512.20undsomiteinSteuerbetragvonFr.3449.10. Ziehe manvondiesemBetragdiedemdurchschnittlichenWarenaufwandvon 48,4%gemässErfolgsrechnungdesGeschäftsjahres1995entsprechende VorsteuervonFr.1669.40ab,soresultiereeineSteuerzahllastvonFr.1779.70. HochgerechnetaufeinJahrergebedieseineSteuerschuldvonmehrals Fr.4000.-. DementsprechendhabeS.schonindiesemZeitpunktannehmen müssen,dassdiemassgebendenBetragsgrenzenimJahre1995überschritten würden,weshalbersichnachArt.45Abs.1MWSTVinnert30Tagen unaufgefordertbeiderESTVschriftlichhätteanmeldenmüssen. Der GeschäftsabschlussfürdasJahr1995,welcherGesamteinnahmenvon Fr.446220.55ausweise,bestätigeimübrigendiebereitsim1. Quartal1995 absehbareEntwicklungstendenzinbezugaufdieUmsatzzahlenimersten Geschäftsjahr. DieMehrwertsteuerseieineSelbstveranlagungssteuer,was bedeute,dassderSteuerpflichtigeselberverantwortlichseifürdieAbklärung derSteuerpflichtundauchfürdierichtigeundvollständigeVersteuerung seinerUmsätze. 3MitEingabevom11.Februar1998liessS.Einsprachegegendiesen Entscheiderheben,mitdemAntrag,erseierstaufden1.Januar1996ins RegisterderMehrwertsteuerpflichtigeneinzutragen. ZurBegründung diesesBegehrensliesserausführen,erhabesichper1.Januar1995als Kundenmaurerselbständiggemacht. DerUmsatzfürdasStartjahrsei aufFr.200000.-geschätztworden. Beigrösserenvorsteuerberechtigten InvestitionenhabemanmiteinerSteuerzahllastvondeutlichunter Fr.4000.-gerechnetunddeshalbangenommen,dieVoraussetzungender SteuerpflichtseienaufgrundvonArt.19Abs.1Bst.aMWSTVvorerstnicht erfüllt. EinetelefonischeAnfragedesVertretersbeiderESTV,mitwelcher sichdieserhaberückversichernwollen,habekeinekonkreteAntwort ergeben. WeilS.davonausgegangensei,erseibisaufweiteresvonder Mehrwertsteuer-Abrechnungspflichtausgenommen,habeermitInvestitionen nichtdenvorsteuerberechtigtenStichtag1.Januar1995abgewartet,sondern bereitsvorherwarenumsatzsteuerbelasteteInvestitioneninMaschinen, Werkzeuge,Schalungen,GerüsteundFahrzeugeimBetragevongut Fr.60000.-getätigt. SämtlichebaugewerblichenLeistungenhabeer1995ohne MehrwertsteuerofferiertunddenKundenohneMehrwertsteuerbelastungin Rechnunggestellt. NachArt.21Abs.3MWSTVwerdederjenige,welchernach Art.19Abs.1Bst.aMWSTVvonderSteuerpflichtbefreitsei,nachAblaufdes Kalenderjahressteuerpflichtig,indemseinfürdieSteuerpflichtmassgebender UmsatzFr.250000.-oderdienachAbzugderVorsteuerverbleibendeSteuer Fr.4000.-überschrittenhat. Nachdemderaufden30.September1995 erstellteZwischenabschlussgezeigthabe,dassdieseVoraussetzungenerfüllt seien,habesichS.-mitSchreibenvom27.Oktober1995-fristgerechtbei derESTVzurRegistrierungper1.Januar1996angemeldet. DieBroschüre «SteuerpflichtbeiderMehrwertsteuer»,aufwelchedieVerwaltungin ihremEntscheidverwiesenhabe,seiimübrigenerstimNovember1995 herausgegebenworden;dieseseialsoimZeitpunktderEntscheidfindungnoch nichtvorgelegen. C.MitEinspracheentscheidvom10.März1998wiesdieESTVdieEinsprache kostenfälligabundstelltefest,dassS.zuRechtaufden1.April1995indas RegisterderMehrwertsteuerpflichtigeneingetragenwordensei. Siehielt dafür,dieMehrwertsteuerbasierewiezuvorschondieWarenumsatzsteuer aufdemPrinzipderSelbstveranlagung,weshalbderSteuerpflichtigedievolle undalleinigeVerantwortungfürdierichtigeundvollständigeVersteuerung seinerUmsätzetrage,wasauchfürdieFragegelte,obdieVoraussetzungender Steuerpflichterfülltseien. DiemitSchreibenvom27.Oktober1995erfolgte Anmeldungkönnenichtalsfristgerechtbezeichnetwerden. Aufgrundder Zahlenfürdas1.Quartal1995seizuerwartengewesen,dassderUmsatz vonS.indenersten12MonatenFr.75000.-übersteigenwürdeunddass zudemdieSteuerzahllastmehralsFr.4000.-betragenwürde. DieEintragung rückwirkendaufden1.April1995seidaherzuRechterfolgt. Dieallfällige Unmöglichkeit,dieSteuernachträglichaufdieKundenabzuwälzen,stelle keinenGrunddar,aufdieNachforderungderSteuerzuverzichten. Ein solcherVerzichtkämeimübrigeneinem-mangelsgesetzlicherGrundlageim Mehrwertsteuerrecht-unzulässigenSteuererlassgleich. D.MitEingabevom31.März1998lässtS.(Beschwerdeführer)gegendiesen Einspracheentscheidvom10.März1998BeschwerdeandieEidgenössische Steuerrekurskommission(SRK)erheben. Erbeantragt,erseierstaufden 41.Januar1996insRegisterderMehrwertsteuerpflichtigeneinzutragen. In ihrerVernehmlassungvom29.Mai1998beantragtdieESTVdiekostenfällige AbweisungderBeschwerde. Aus den Erwägungen: (...) 3.a. NachArt.8Abs.2Bst.dZiff.1und2derÜbergangsbestimmungen (UeB)derSchweizerischenBundesverfassungvom29.Mai1874(BV, SR101)sinddieUnternehmenmiteinemjährlichensteuerbaren GesamtumsatzvonnichtmehralsFr.75000.-sowiedieUnternehmen miteinemjährlichensteuerbarenGesamtumsatzvonnichtmehrals Fr.250000.-,sofernderSteuerbetrag,nachAbzugderVorsteuer,regelmässig Fr.4000.-nichtübersteigt,vonderSteuerpflichtfürdieUmsätzeimInland ausgenommen. MitdieserRegelungsoll-wiebereitsmitderbeiderfrüheren WarenumsatzsteuerbestehendenähnlichenOrdnung-insbesondereaus GründenderErhebungswirtschaftlichkeitderKreisderindieSteuerpflicht einzubeziehendenUnternehmenbeschränktwerden(Kommentardes EidgenössischenFinanzdepartementeszurMehrwertsteuervom22.Juni 1994[imfolgenden: KommentarEFD] [10],adArt.19Abs.1Bst.aMWSTV, S.23;vgl. auch Louis de Capitani ,L’assujettissementàl’impôtsurle chiffred’affaires. Brefhistorique,tendancesactuelles,perspectives,in ArchivfürSchweizerischesAbgaberecht[ASA]50S.195). Diesubjektiven SteuerbefreiungenstelleneinevomVerfassungsgebergewollteAusnahme vomGrundsatzdar,wonachdieMehrwertsteuerdenEndverbrauch umfassendbelastensollundderSteuerpflichtigeandererseitsdieVorsteuern grundsätzlichausnahmslosabziehenkönnensoll( BGE123II301 f.E.5b). DerBundesrathatArt.8Abs.2Bst.dZiff.1und2UeBBVinArt.17Abs.1und Art.19Abs.1Bst.aMWSTVwiefolgtumgesetzt: 2. Kapitel: Steuerpflicht Art. 17 Grundsatz 1 Steuerpflichtig ist, wer eine mit der Erzielung von Einnahmen verbundene gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt, selbst wenn die Gewinnabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine Dienstleistungen und sein Eigenverbrauch im Inland jährlich gesamthaft 75 000 Franken übersteigen. (...) Art. 19 Ausnahmen 1 Von der Steuerpflicht sind ausgenommen: a. Unternehmer mit einem Jahresumsatz nach Artikel 17 Absatz 5 bis zu 250 000 Franken, sofern die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer regelmässig nicht mehr als 4000 Franken im Jahr betragen würde; (...) TechnischhatderVerordnungsgeberdieAusnahmengemässArt.8Abs.2 Bst.dZiff.1und2UeBBVinderWeiseumgesetzt,dasserdieÜberschreitung derUmsatzgrenzevonFr.75000.-alsVoraussetzungfürdenEintrittder SteuerpflichtbezeichnetundnurfürdenFall,dassderJahresumsatzden BetragvonFr.250000.-unddieSteuerzahllast-dasheisstdienachAbzug derVorsteuerzuentrichtendeSteuer-denBetragvonFr.4000.-regelmässig 5nichtüberschreitet,einenAusnahmetatbestandgeschaffenhat. Materiell ergibtsichdarausindessenkeinUnterschied,zumaldiebeidenFälleauch inbezugaufdieMöglichkeitzurOptionfürdieSteuerpflicht(Art.20Abs.1 Bst.aMWSTV),denBeginnderSteuerpflicht(Art.21Abs.1bis3MWSTV) unddasEndederSteuerpflicht(Art.22Bst.cMWSTV)grundsätzlichgleich behandeltwerden. ImübrigenhatderBundesratinArt.17Abs.1und Art.19Abs.1Bst.aMWSTVlediglichdieverfassungsrechtlichenVorgaben, welcheihmindiesemBereichkeinenEntscheidungsspielraumeinräumen, wortgetreuumgesetzt. IneinemsolchenFalle,woderVerordnungsgeber dennureinemöglicheLösungzulassendenArt.8Abs.2UeBBVkorrektin dieMehrwertsteuerverordnungaufgenommenhat,istdieentsprechende BestimmungfürdenRichterverbindlich. FüreinePrüfungderVereinbarkeit mitandernBestimmungenderBundesverfassungoderdarausabgeleiteten GrundprinzipienbleibtkeinRaummehr( Stephan Kuhn / Peter Spinnler , Mehrwertsteuer,Muri/Bern1994,S.35;vgl. auch Ulrich Häfelin / Walter Haller , SchweizerischesBundesstaatsrecht,4.Aufl.,Zürich1998,S.598Rz.1807),ist dochArt.8Abs.2UeBBV lex specialis. b.aa. Art.8Abs.2UeBBVenthältindessenkeinenäherenBestimmungen zurFragedesBeginnsunddesEndesdersubjektivenSteuerpflicht. Übergangsrechtlichistinbezugaufam31.Dezember1994bereitsbestehende BetriebeinArt.84Abs.2MWSTVvorgesehen,dassfürdieFeststellung, obdieSteuerpflichtnachArt.17Abs.1MWSTVmitdemInkrafttreten derVerordnung-am1.Januar1995-beginnt,dasneueRechtaufdiein denvorangegangenenzwölfMonatenerzielten,nachdieserVerordnung steuerbarenUmsätzeanzuwendenist. FürdenFall,dasseineTätigkeit imLaufedesJahres1994neuaufgenommenwordenist,hatdieESTV angeordnet,derbisEnde1994erzielteUmsatzseifürdieFeststellung,ob dieVoraussetzungendersubjektivenSteuerpflichterfülltsind,aufeinvolles Jahrumzurechnen(BroschüreSteuerpflicht1994,Ziff.4.4). ImübrigenistderBeginnderSteuerpflichtimSinnevonArt.17MWSTVin Art.21Abs.1bis3MWSTVwiefolgtgeregelt: Art. 21 Beginn der Steuerpflicht 1 Die Steuerpflicht nach Artikel 17 Absatz 1 beginnt nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der massgebende Umsatz erzielt worden ist. Wurde die für die Steuerpflicht massgebende Tätigkeit nicht während des ganzen Kalenderjahres ausgeübt, so ist der Umsatz auf ein volles Jahr umzurechnen. 2 Wird die für die Steuerpflicht massgebende Tätigkeit neu aufgenommen oder durch Geschäftsübernahme oder durch Eröffnung eines neuen Betriebszweiges erweitert, so beginnt die Steuerpflicht mit der Aufnahme der Tätigkeit oder mit der Geschäftserweiterung, wenn zu erwarten ist, dass der für die Steuerpflicht massgebende Umsatz innerhalb der nächsten zwölf Monate 75 000 Franken übersteigen wird. 3 Wer nach Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe a von der Steuerpflicht befreit ist, wird nach Ablauf des Kalenderjahres steuerpflichtig, in dem sein für die Steuerpflicht massgebender Umsatz 250 000 Franken oder die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer 4000 Franken überschritten hat. Bei einer Erweiterung der Tätigkeit im Sinne von Absatz 2 wird er schon in diesem Zeitpunkt steuerpflichtig, wenn zu erwarten ist, dass eine der beiden Betragsgrenzen innerhalb der nächsten zwölf Monate überschritten wird. (...) 6DieseBestimmungstütztsichdirektaufArt.8Abs.1UeBBV.Mangels weitererVorgabenbegründetdieseVerfassungsnormeinensehrweiten GestaltungsspielraumdesVerordnungsgebers(vgl. EntscheidderSRKvom 25.August1998i.S.Sch., VPB63.27,E.3b). bb. DieGrundregel,wonachdieSteuerpflichterstnachAblaufdes Kalenderjahresbeginnt,indem-allenfallsnacherfolgterUmrechnung aufeinJahr-dieUmsatzgrenzenachArt.17Abs.1MWSTVbzw. eine dermassgebendenBetragsgrenzennachArt.19Abs.1Bst.aMWSTV überschrittenwordenist(Art.21Abs.1bzw. Abs.3Satz1MWSTV),führt unterUmständendazu,dasseinJahresumsatznichtderSteuerunterliegt, obwohldiemassgebendenBetragsgrenzenbereitsinerheblichemAusmasse überschrittenwordensind. DiefraglicheRegelungverstärktsomitnoch denbereitsindenverfassungsrechtlichvorgegebenenMindestgrenzen angelegtenWiderspruchzumGrundsatz,wonach-namentlichimInteresse derWahrungderWettbewerbsneutralitätderMehrwertsteuerundder Rechtsgleichheit-möglichstallewirtschaftlichenAktivitätenderSteuerzu unterwerfensindundderVerbrauchallerWarenundDienstleistungenim Inlandgleichmässigbelastetwerdensoll(vgl. BGE123II301 f.E.5b). Indem derEintrittderSteuerpflichtvonderHöhederinderVergangenheiterzielten Umsätze(bzw. derSteuerzahllast)abhängiggemachtwird,kannandererseits sichergestelltwerden,dassderneueSteuerpflichtigeauchtatsächlichvon AnfanganseinenAbnehmerndieSteuerinRechnungstellenkannundnicht rückwirkendfüreinenZeitraumbesteuertwird,inwelchemerdenEintritt derVoraussetzungenderSteuerpflichtnichtsichervoraussehenkonnte. Damit wirdnamentlichdemÜberwälzbarkeitsprinzipsowiedemGrundsatzder RechtssicherheitRechnunggetragen. WennderBundesratsichinAbwägung dieserGesichtspunktedafürentschiedenhat,dieSteuerpflichterstnach AblaufdesJahreseintretenzulassen,indemdermassgebendeUmsatz(sowie gegebenenfallsdieerforderlicheSteuerzahllast)erreichtwordenist,hater damitdenihmzustehendenEntscheidungsspielraumnichtüberschritten. AuchdieRegelungbetreffenddenBeginnderSteuerpflichtimFalleeiner NeuaufnahmedermassgebendenTätigkeit,einerGeschäftsübernahme odereinerEröffnungeinesneuenBetriebszweiges(Art.21Abs.2MWSTV) orientiertsichinersterLinieamÜberwälzbarkeitsprinzip,siehtsiedoch vor,dass-imSinneeinerBeurteilung ex ante -aufdenindenerstenzwölf MonatenerwartetenundnichtaufdenindieserZeittatsächlicherzielten-erst nachträglichgenaubekannten-Umsatzabzustellenist. Auchinsoweiterweist sichdieRegelungdesBeginnsderobligatorischenSteuerpflichtnachArt.21 MWSTVsomitalsverfassungsmässig. OffengelassenwerdenkannimvorliegendenFalledieteilweisekontrovers beurteilteFrage,obdieESTVnichtobligatorischsteuerpflichtigeUnternehmen zuRechterstdannalsfreiwilligSteuerpflichtige(OptionimSinnevonArt.20 Abs.1Bst.aMWSTV)registriert,wennsieproJahrmehralsFr.40000.- Umsatzerzielen(Rz.682dervonderESTVherausgegebenenWegleitung 1997[11]fürMehrwertsteuerpflichtige)oderobsienichtvielmehrdie freiwilligeSteuerpflicht-unddamitdenVorsteuerabzugaufdemBezugvon Leistungen-bereitsvomZeitpunktderAufnahmevonVorbereitungs-oder Gründungshandlungen(imHinblickaufeinespätere,derSteuerunterliegende Tätigkeit)anzulassenmüsste. In casu gehtesnichtumdiefreiwillige 7Steuerpflicht,sondernumdenBeginnderobligatorischenSteuerpflicht. DievomBundesratdiesbezüglichgetroffeneRegelungist,wiebereitsgesagt, verfassungsrechtlichnichtzubeanstanden. cc. WasdieAusnahmevonderSteuerpflichtgemässArt.19Abs.1 Bst.aMWSTVbetrifft,sohältdieVerordnung(vgl. Art.21Abs.3MWSTV) fürdenFalleinerErweiterungderTätigkeitdurchGeschäftsübernahmeoder durchEröffnungeinesneuenBetriebszweigesfest,dassdieSteuerpflicht schonindiesemZeitpunktbeginne,wennzuerwartenist,dasseineder beidenBetragsgrenzeninnerhalbdernächstenzwölfMonateüberschritten wird. DieESTVwendetdieseRegelunganalogauchaufdenFallder NeuaufnahmederfürdieSteuerpflichtmassgebendenTätigkeitan. Ist nichtzuerwarten,dassderindenerstenzwölfMonatenerzielteUmsatz denBetragvonFr.250000.-übersteigtunddiesichindiesemZeitraum ergebendeSteuerzahllastdenBetragvonFr.4000.-überschreitet,soerfolgt mithinkeineRegistrierung,auchwennanzunehmenist,dassderUmsatzüber demBetragvonFr.75000.-liegenwird. ZuBeginndesaufdieAufnahmeder TätigkeitfolgendenKalenderjahressinddannderabBeginnderTätigkeit biszumEndedeslaufendenKalenderjahreserzielteUmsatzunddiesich indieserZeitergebendeSteuerzahllast-inanalogerAnwendungvonArt. 21Abs.1Satz2MWSTV-aufeinJahrumzurechnen. Wirdeinederbeiden Betragsgrenzenüberschritten,soerfolgtindiesemZeitpunkteineEintragung alsSteuerpflichtiger(vgl. Ziff.4.2derBroschüreSteuerpflicht). DiesePraxis derESTVistebenfallsnichtzubeanstanden. ObwohlderWortlautvon Art.21MWSTVdiesbezüglichnichtganzklarundteilweiselückenhaftist, entsprichtsieSinnundZweckderNormundgestattetes(zusammenmit Art.22MWSTVbetreffenddasEndederSteuerpflicht),dieinArt.19Abs.1 Bst.aMWSTVvorgeseheneAusnahmevonderSteuerpflichtauchinzeitlicher Hinsichtsachgerechtumzusetzen. NachderPraxisdesBundesgerichtskann dennauchderWortlauteinerNormnichtalleinmassgebendsein. Besonders wennderTextunklaristoderverschiedeneDeutungenzulässt,mussnach seinerwahrenTragweitegesuchtwerdenunterBerücksichtigungweiterer Auslegungselemente,wienamentlichderEntstehungsgeschichtederNorm undihremZweck. WichtigistsodannauchdieBedeutung,diederNorm imKontextmitanderenBestimmungenzukommt( BGE124II199 E.5a,mit weiterenHinweisen). dd. KannimFalleeinerNeuaufnahmeeinergrundsätzlichderSteuer unterliegendenTätigkeitoderderErweiterungeinersolchennichtzum vorausangenommenwerden,dassdiemassgebendenGrenzennachArt.17 Abs.1bzw.Art.19Abs.1Bst.aMWSTVüberschrittenwerden,sohatder LeistungserbringergemässderPraxisderESTVnachAblaufderersten dreiMonateseinerGeschäftstätigkeitdenseitBeginnderselbenerzielten UmsatzaufeinvollesJahrumzurechnen,ebensodenBetragderabziehbaren Vorsteuer. WurdendieBetragsgrenzenbezüglichUmsatzoderSteuervorteil überschritten,sohatsichderBetroffeneumgehendbeiderESTVzumelden. Erwirddann«aufBeginnderTätigkeit,gegebenenfallsaufdasfolgende Kalendervierteljahr»eingetragen(BroschüreSteuerpflicht1995,Ziff.4.2 und4.3;ebenso-mitgeringfügigen,hiernichtrelevantenAbweichungen- BroschüreSteuerpflicht1994,Ziff.4.2und4.3;Camenzind/Honauer,a.a.O., S.207Rz.742). MitdieserPraxisfestlegunghatdieESTVnäherausgeführt, wiedieinbezugaufdieUmsatzgrenzenachArt.17Abs.1MWSTVundanalog 8auchinbezugaufdieBetragsgrenzengemässArt.19Abs.1Bst.aMWSTV vorzunehmendeBeurteilung ex ante (Art.21Abs.2bzw. Abs.3Satz2MWSTV; vgl. E.bbundcchievor)zuerfolgenhat. OftmalsistimZeitpunktderNeuaufnahmeoderErweiterungeiner Tätigkeitnurschweroderüberhauptnichtabschätzbar,wiesichder UmsatzindenerstenzwölfMonatenentwickelnwird. WenndieESTVin solchenFällenvorerstaufeineEintragungverzichtet,denUnternehmer jedochverpflichtet,anhandseineswährenddererstendreiMonate erzieltenUmsatzeszuüberprüfen,obdieBetragsgrenzenbezüglichUmsatz oderSteuervorteilüberschrittenwordensind,hältsiesichimRahmen einerzulässigen,denZweckderRegelungunddenZusammenhangder massgebendenBestimmungenmitberücksichtigendenAuslegungdes Verordnungstextes. DieseLösunghilft,dieSituationdesSteuerpflichtigen zuobjektivieren. DabeihandeltessichnachderAnsichtderSRKum einezulässigeAuslegungderverfassungsmässigenVorgabendurchdie Verwaltung. AngesichtsderinArt.21MWSTVzumAusdruckkommenden WertungendesVerordnungsgebers,wonachdemÜberwälzbarkeitsprinzip derVorrangeinzuräumenistundrückwirkendeEintragungenaufgrund einerandersartigenEntwicklungalsursprünglicherwartetzuvermeiden sind,istauchnichtzubeanstanden,dassdieESTVdenSteuerpflichtigenerst aufBeginndesnächstenKalendervierteljahreseinträgt,wenndienachden erstendreiMonatenvorgenommeneKontrolleergibt,dassdiemassgebenden Betragsgrenzenüberschrittensind. Esmussallerdingsverlangtwerden,dass dieVerwaltungdiesbezüglichalleSteuerpflichtigen,welchesichineiner vergleichbarenLagebefinden,gleichbehandelt. WennineinzelnenFällen dennocheinerückwirkendeEintragungaufdenZeitpunktdesBeginnsoder derErweiterungderTätigkeitvorgenommenwird,sodarfdiesnuraufgrund vonsachgerechten,einheitlichangewandtenKriteriengeschehen,welche dieseMassnahmerechtfertigen. EswäremitdemGebotderRechtsgleichheit (Art.4BV)nichtvereinbar,wenndieESTVingleichgelagertenFälleneinmal soundeinmalandersentscheidenwürde. NichtalskorrekterachtetdieSRKimübrigendieinZiff.4.2derBroschüre SteuerpflichtenthalteneAnweisung,derseitBeginnderTätigkeiterzielte UmsatzdererstendreiMonatesei«aufeinvollesJahrumzurechnen». NachArt.17Abs.5Bst.aMWSTVbemisstsichderfürdieFeststellungder SteuerpflichtmassgebendeUmsatzbeidenderSteuerunterliegenden LieferungenundDienstleistungennachdenvereinnahmtenEntgelten. Auch Ziff.3.4derBroschüreSteuerpflichterklärtdasTotaldervereinnahmten Entgelte(Einnahmen)fürimInlandausgeführteLieferungenundimInland erbrachtesteuerbareDienstleistungen(zuzüglichWertdesEigenverbrauchs) alsmassgebend. Dementsprechendsindauchunterdem«seitBeginnder TätigkeiterzieltenUmsatz»imSinnevonZiff.4.2derBroschüreSteuerpflicht dieimentsprechendenZeitraumvereinnahmtenEntgeltezuverstehen. Im FalleeinerNeuaufnahmeeinerderSteuerunterliegendenTätigkeitsind jedochdieindenerstendreiMonatenerzieltenEinnahmen-selbstwenn unterstelltwird,derUmfangderLeistungenbleibegleich-regelmässigtiefer alsimzweiten,drittenoderviertenQuartalderGeschäftstätigkeit,ausser eserfolgeausschliesslichoderüberwiegendBarzahlung. Diesistdarauf zurückzuführen,dasserfahrungsgemässfürdieerbrachtenLeistungenjeweils nichtunverzüglichRechnunggestelltwirdundüberdiesZahlungsfristen 9eingeräumtwerden(müssen). WeilindenerstendreiMonateninfolgeder NeueröffnungdesGeschäftesnochkeineZahlungenfürinfrüherenPerioden erbrachteLeistungeneingehen,andererseitsjedochnurfüreinen(unter Umständengeringen)TeilderLeistungendiesesZeitraumsauchbereits Zahlungseingängezuverzeichnensind,könnendieimLaufediesererstendrei MonateerzieltenEinnahmenwederfürdieimselbenZeitraumerbrachten LeistungennochfürdieEinnahmenspätererQuartalealsrepräsentativ angesehenwerden. WerdennundieseEinnahmendeserstenQuartalseinfach aufeinJahrhochgerechnet,soergibtsicheinsystematischerFehler,indemder soerrechneteUmsatzdererstenzwölfMonate-selbstwennmanannimmt,es liegekeineUmsatzsteigerung vor-gegenüber demtatsächlichenUmsatz zutief ausgewiesenwird. AndieStellederschematischenUmrechnungdesUmsatzesaufeinvolles JahrmüsstehiereinedifferenziertereBetrachtungsweisetreten. Eskann indessennichtdieAufgabederSRKsein,diesbezüglichselbereineRegelung aufzustellen. ee. DieAusführungenunterZiff.4.2derBroschüreSteuerpflicht,wonachnur verlangtwird,derin denerstendrei MonatenerzielteUmsatz seiaufein volles JahrumzurechnenundderLeistungserbringerhabesichunverzüglichbei derVerwaltungzumelden,wenndieBetragsgrenzenüberschrittenworden sind,mussdieESTVimübrigenohnehinbiszurallfälligenHerausgabeeiner entsprechendüberarbeitetenBroschüregegensichgeltenlassen. Zwar vermögenvonderVerwaltungherausgegebeneMerkblätterusw. inderRegel keinevommateriellenRechtabweichendeBehandlungzubegründen,weilsie sichaneinenunbestimmtenAdressatenkreisrichtenundeineVielzahlvon Sachverhaltenbetreffen. InfolgefehlenderIndividualitätundSpezialitätder AuskunftkönnenallgemeinebehördlicheWeisungenundBelehrungenden AdressatenkeinenberechtigtenGrundzurAnnahmegeben,dieVerwaltung habesichihnengegenüberbezüglicheineskonkretenSachverhaltsin bestimmterWeisebindenwollen. EsgibtindessenvondiesemGrundsatz gewisseAusnahmen. Sokanndarin,dassdieBehördeeinevoneinemBürger zueinerbestimmten,ihnbetreffendenFrageverlangteAuskunftinFormder AbgabeeinesMerkblattes(odereinerähnlichenbehördlichenInformation) beantwortet,eineindividuell-konkreteZusicherungliegen,sodasssichder BetroffeneaufdieUnrichtigkeitderAuskunftberufenkann,soferndieübrigen VoraussetzungendesVertrauensschutzeserfülltsind( BGE109V55 f.E.3b; Urs Gueng,ZurVerbindlichkeitverwaltungsbehördlicherAuskünfteund Zusagen,inSchweizerischesZentralblattfürStaats-undVerwaltungsrecht 1970S.475ff.). ImweiterengibtesFälle,wodererkennbareZweckeiner generell-abstraktgehaltenenÄusserungderVerwaltungschutzwürdiges Vertrauenbegründenkann. Diestrifftzu,wenndieÄusserungnachder GesamtheitderUmständegeradedaraufabzielt,beidenAdressatenineiner rechtlichheiklenLageVertraueninkünftigesVerhaltenderVerwaltungzu weckenundjenedadurchzuMassnahmenzuveranlassen,diesieohnedie HerbeiführungeinesbesonderenVertrauensverhältnisseswahrscheinlich unterlassenwürden(Gueng,a.a.O.,S.478,mitHinweisen;vgl. auchEntscheid derSRKvom6.März1998inSachenS., VPB62.82,E.7b/bb). Miteiner derartigenKonstellationhatmaneshierzutun,sollendochdempotenziellen SteuerpflichtigenmitdenAusführungenunterZiff.4.2derBroschüre SteuerpflichtganzkonkreteHandlungsanweisungengegebenwerdenin 10bezugaufdieFrage,obundinwelchemZeitpunktersichbeiderESTV anzumeldenhat. UnterbleibtgestütztaufdieAusführungeninderBroschüre eineAnmeldung,sowirdderUnternehmerseinenAbnehmernauchkeine MehrwertsteuerinRechnungstellen. DiesstellteineDispositiondar,aufdie nachträglichinderRegelnichtmehrzurückgekommenwerdenkann. 4. DieVeranlagungundEntrichtungderMehrwertsteuererfolgtnach demSelbstveranlagungsprinzip(vgl. Ernst Blumenstein / Peter Locher , SystemdesSteuerrechts,5.Aufl.,Zürich1995,S.384f.). Diesbedeutet vorerst,dassderjenige,welcheraufgrundderBestimmungender Mehrwertsteuerverordnungsteuerpflichtigwird,sichunaufgefordert innert30TagennachBeginnseinerSteuerpflichtschriftlichbeiderESTV anzumeldenhat(Art.45Abs.1MWSTV).FernerhatderSteuerpflichtige selberundunaufgefordertüberseineUmsätzeundVorsteuernabzurechnen undinnerhalbvon60TagennachAblaufderAbrechnungsperiodeden geschuldetenSteuerbetrag(SteuervomUmsatzabzüglichVorsteuern)an dieESTVabzuliefern(Art.37f. MWSTV).DieESTVermitteltnurdannanstelle desSteuerpflichtigen,wenndieserseinenPflichtennichtnachkommt(vgl. Camenzind/Honauer,a.a.O.,S.267f. Rz994ff.). DerSteuerpflichtigehatselber festzustellen,obbeiihmdieVoraussetzungendersubjektivenSteuerpflicht erfülltsindunderistalleinefürdierichtigeVersteuerungseinersteuerbaren UmsätzeundfürdiekorrekteErmittlungderVorsteuerverantwortlich(vgl. KommentarEFD,S.38). EinVerstossdesSteuerpflichtigengegendiesen GrundsatzistnachderAnsichtderSRKalsschwerwiegendanzusehen, dadurchdieNichteinhaltungdieserVorschriftderSteuerpflichtigedie ordnungsgemässeErhebungderMehrwertsteuerunddamitdasSystemals solchesgefährdet(vgl. EntscheidderSRKvom2.Oktober1997, VPB62.46 E.3c, mitHinweisen). 5.a. DerBeschwerdeführerhatgemässseineneigenenAngabeninder BeschwerdeschriftseineselbständigeErwerbstätigkeitalsKundenmaurer aufden1.Januar1995aufgenommen. ZwarhaterschonvordiesemDatum Investitionengetätigt. Dieerworbenen,mitderdamalsnochinKraft stehendenWarenumsatzsteuerbelastetenMaschinen,Werkzeuge,Schalungen, GerüsteundFahrzeugeimWertvonrundFr.60000.-hater«per1.Januar 1995insGeschäfteingelegt». AusdenAngabendesBeschwerdeführersist zuschliessen,dassdiesererstnachdem31.Dezember1994Leistungen (Lieferungen)imSinnedesMehrwertsteuerrechtserbrachthat. Ausdem Telefaxvom4.Juni1996desTreuhändersandieESTVbetreffenddas Konto«ErlöseausArbeiten»gehthervor,dassderersteZahlungseingang fürausgeführteArbeitenam13.Januar1995zuverzeichnenwar. Der BeschwerdeführerhatsomitseinefürdieSteuerpflichtmassgebende Tätigkeiterstnachdem31.Dezember1994neuaufgenommen,denninder blossenAnschaffungeinzelnerInvestitionsgegenständekannnochkeine NeuaufnahmeeinerTätigkeit(imSinnevonArt.21Abs.2MWSTV)erblickt werden,weildamitnochnichtdieBereitschaftzurErbringungvonLeistungen gegenüberDritten,dasheisstzueinemAuftretenamMarkt,verbundenwar. 11DieshatzurFolge,dassdieFragedesBeginnsderSteuerpflichtnichtnachder übergangsrechtlichenRegelung(Art.84Abs.2MWSTV;Ziff.4.4derBroschüre Steuerpflicht1994),sondernnachArt.21MWSTVzubeurteilenist. b. DerBeschwerdeführerhatsicherstmitSchreibenseinesTreuhänders vom27.Oktober1995beiderESTVgemeldetunddieEintragungins RegisterderSteuerpflichtigenper1.Januar1996beantragt,weilderauf den30.September1995erstellteZwischenabschlussgezeigthabe,dass dieVoraussetzungenderSteuerpflichterfülltseien. IndemderESTV am29.November1995eingereichten«FragebogenzurEintragungals Mehrwertsteuerpflichtiger»haterdenvoraussichtlichenUmsatzdes Jahres1995aufFr.350000.-beziffert. AusdemvonderESTVspäter nocheinverlangtenGeschäftsabschlussfürdasJahr1995istersichtlich, dassdergesamteBetriebsertrageffektivFr.446220.55betrug,wobeidie vom1.Januarbiszum31.Dezember1995vereinnahmtenEntgeltesich aufFr.414813.65(Fr.446220.55GesamtertragabzüglichFr.31406.90 Debitorenper31.Dezember1995)beliefen. Wäredertatsächlicherzielte Umsatzmassgebend,sowäredieSteuerpflichtsomitbereitsab1.Januar 1995zweifelsfreigegeben. Wiebereitsgesagt,istindessennichtaufden effektiverzielten,sondern-imSinneeinerimZeitpunktderAufnahme derTätigkeitsowiegegebenenfallsnochmalsnachAblaufdererstendrei MonatevorzunehmendenBeurteilung ex ante -aufdenerwartetenUmsatz dererstenzwölfMonateabzustellen(vgl. E.3bhievor). Esistsomitim folgendenzuprüfen,obderBeschwerdeführerzuBeginndesJahres1995 undgegebenenfalls-beiunklarerSituation-per31.März1995erwarten musste,dassdiemassgebendenBetragsgrenzenimLaufedererstenzwölf MonateseinerGeschäftstätigkeitüberschrittenwürden. c. DieESTVhatdenBeschwerdeführervorerstrückwirkendper1.Januar1995 alsSteuerpflichtigenregistriert. MitSchreibenvom12.März1997hat sieihmdannabermitgeteilt,sieseibereit,dieRegistrierunggestütztauf seinenEinwand,erhabebeiGeschäftsbeginnnichtannehmenkönnen, dassdieVoraussetzungenderSteuerpflichterfülltseien,aufden1.April 1995vorzunehmen. DieSRKgehtdavonaus,dassdieESTVtatsächlichzur Überzeugunggelangtist,eshabebeiAufnahmederGeschäftstätigkeitnicht zumvorauseindeutigangenommenwerdenkönnen,diemassgebenden BetragsgrenzenwürdeninnertdernächstenzwölfMonateüberschritten undeshabedeshalbnochkeinePflichtzurAnmeldungper1.Januar1995 bestanden. DieVerwaltunghatdennauchimEinspracheverfahrenander Registrierungper1.April1995festgehaltenundinihrerVernehmlassungauch keinenAntragaufVornahmeeiner reformatio in peius gestellt. Offensichtlich handelteessichsomitnichtblossumein«Entgegenkommen»,wieinder VernehmlassungderESTVausgeführtwird,dennfüreinenVerzichtaufeine Eintragung,ohnedassdieentsprechendengesetzlichenVoraussetzungen erfülltwären,bestündeaufgrunddesLegalitätsprinzipskeinRaum. Die SRKsiehtkeinenAnlass,dieBeurteilungderESTV,wasdenBeginnder Steuerpflichtper1.Januar1995betrifft,inFragezustellen. Somitistweiter zuuntersuchen,obderBeschwerdeführer,wenneraufden31.März1995 eineÜberprüfungderSituationvorgenommenhätte,indiesemZeitpunkt nacheinerUmrechnungdererstendreiMonateGeschäftstätigkeitaufzwölf Monatehättefeststellenmüssen,erwerdediemassgebendenBetragsgrenzen imerstenJahrseinerGeschäftstätigkeitüberschreiten. 12d.aa. AusdembeidenAktenderESTVbefindlichenKontoblatt«Erlöseaus Arbeiten»fürdieZeitvom1.Januarbiszum31.März1995gehthervor, dassdieEinnahmendesBeschwerdeführersimgenanntenZeitraum Fr.56512.20betrugen. UmgerechnetaufeinJahrergibtdieseinenBetrag vonFr.226048.80. AnsichwärezwareigentlicheinhöhererUmsatzzu erwartengewesen,danureinTeilderindenerstendreiMonatenerbrachten LeistungenbereitsindiesemZeitraumzuZahlungseingängengeführthat undeineblosseHochrechnungderEinnahmendeserstenQuartalssomit einenzutiefenBetragergibt. DieskannindessendemBeschwerdeführer angesichtsderRegelunggemässZiff.4.2derBroschüreSteuerpflichtnicht entgegengehaltenwerden(vgl. E.3b/ddhievor). Somitistvondemdurch schematischeUmrechnungermitteltenBetragvonFr.226048.80auszugehen. WeildieBetragsgrenzegemässArt.17Abs.1MWSTVklarüberschritten ist,nichtjedochdieUmsatzgrenzegemässArt.19Abs.1Bst.aMWSTV, hängtdieFrage,obderBeschwerdeführerzuRechtaufden1.April1995als Steuerpflichtigereingetragenwordenist,davonab,oberindiesemZeitpunkt -aufgrundderZahlendererstendreiMonateseinerGeschäftstätigkeit-hätte davonausgehenmüssen,derBetragvonFr.4000.-Steuerzahllastwerdebis Ende1995überschritten. bb. FürdasersteQuartal1995alleineliegeneinzigdieZahlenbetreffend dieEinnahmen(gemässKontoblatt«ErlöseausArbeiten»)vor,nichtjedoch AngabenbetreffenddievorsteuerbelastetenAufwandpositionen. Die ESTVhateineSteuerzahllastvonFr.1779.70fürdasersteQuartal1995 (bzw. Fr.7118.80fürdasganzeJahr)errechnet,indemsievomUmsatzdes 1.Quartalsden-entsprechenddemimJahresabschluss1995ausgewiesenen prozentualenAnteilauf48,4%geschätzten-WarenaufwandinAbzuggebracht undaufderDifferenzdieSteuerberechnethat. DieseVorgehensweise istgrundsätzlichnichtzubeanstanden,daderprozentualeAnteildes WarenaufwandsnachdreiMonatenGeschäftstätigkeitwohlinetwadenselben ProzentsatzwienachzwölfMonatenGeschäftstätigkeitaufgewiesenhaben dürfte. AllerdingssinddamitdieVorsteuernaufdemübrigenAufwand (Investitionen,BetriebsmittelundGemeinkosten)nochnichtberücksichtigt worden. GemässJahresabschluss1995betrugderübrigeBetriebsaufwand (ohnePersonalkosten)Fr.62385.25oderrund14%desBetriebsertrages. SchätztmandenvorsteuerbelastetenAnteildieserKostenaufrund10%des Betriebsertrages,soergibtsicheinSteuerbetragvon0.6103%oderrund0.6% desBetriebsertrages(10%/106.5*6.5). DieserProzentsatzentsprichtgenauder Pauschale,welchedieESTVinderBroschüreSteuerpflicht(unterZiff.3.6 Bst.b)fürdievereinfachteBerechnungderSteuerzahllastfestgelegthat. DerBeschwerdeführerhättesomitseinevoraussichtlicheSteuerzahllastdes Jahres1995aufgrunddernachAblaufdererstendreiMonateseinerTätigkeit vorliegendenZahlenwiefolgtermittelnmüssen: Umsatz(vereinnahmteEntgelte,aufeinJahrumgerechnet): Fr. 226048.- SteueraufdemUmsatz(Fr.226048.-/106.5*6.5): Fr. 13796.- Warenaufwand(48.4%vonFr.226048.-): Fr. 109407.- VorsteueraufdemWarenaufwand(Fr.109407.-/106.5*6.5): -Fr. 6677.- VorsteueraufdemübrigenBetriebsaufwand(0.6%vonFr.226048.-)-Fr. 1356.- 13Steuerzahllast: =Fr. 5 763.- DerausdervorstehendenBerechnungresultierendeBetragübersteigt somitklardieGrenzevonFr.4000.-Steuerzahllast. Demnachwäreder Beschwerdeführerverpflichtetgewesen,sichaufden1.April1995als SteuerpflichtigeranzumeldenunddieESTVhatihnzuRechtrückwirkend aufdiesenZeitpunktinihrRegistereingetragen. 6.a. DerBeschwerdeführermachtgeltend,aufgrunddererwartetenZahlen fürdasersteJahr(Fr.200000.-Umsatz,Fr.100000.-Warenaufwandund Fremd-leistungen,Fr.10000.-vorsteuerbelasteterBetriebsaufwandund Fr.70000.-Investitionen)seierimZeitpunktderAufnahmeseinerTätigkeit voneinervoraussichtlichenSteuerzahllastvonrundFr.2000.-ausgegangen unddaherderÜberzeugunggewesen,erseivorerstgestütztaufArt.19Abs.1 Bst.aMWSTVvonderSteuerausgenommen. DieserEinwandgehtinsLeere, denndieESTVhatsichjaderAuffassungdesBeschwerdeführers,esseiim ZeitpunktderGeschäftsaufnahmenichtsichervoraussehbargewesen,ob erdiemassgebendenBetragsgrenzenüberschreitenwerde,angeschlossen undeineRegistrierungerstaufden1.April1995vorgenommen. Hingegen istderBeschwerdeführeroffensichtlichseinerPflicht,nachAblaufvondrei MonateneineKontrollrechnungvorzunehmen,nichtnachgekommen. Wiedie Berechnung(unterE.5d/bbhievor)zeigt,wärefürihnindiesemZeitpunkt erkennbargewesen,dassdieVoraussetzungenderSteuerpflichterfülltsind, weshalbersichunverzüglichalsSteuerpflichtigerhätteanmeldenmüssen. DerEinwand,dieDetailszurVorgehensweisebeiBeginnderSteuerpflicht seienerstimNovember1995inderdurchdieESTVherausgegebenen Broschüre«SteuerpflichtbeiderMehrwertsteuer»geregeltworden,erweist sichnichtalsstichhaltig,dadieESTVbereitsimJanuar1994eineersteAuflage dieserBroschüreherausgegebenhat,welcheunterZiff.4.2eine-soweit fürdenvorliegendenFallrelevant-analogeRegelungzuderjenigender Nachfolgebroschüreenthielt. DieaufdenInvestitionenlastendeVorsteueristbeiderBerechnungder Steuerzahllast(gemässE.5d/bbhievor)imRahmendespauschalenAbzugs von0.6%desUmsatzesberücksichtigtworden. DieInvestitionensind,wie inderBeschwerdeschriftausgeführtwird,grösstenteilsschonimJahre 1994-unterderGeltungdesWarenumsatzsteuerrechts-getätigtworden. DereffektiveBetragdieserInvestitionenkanndaherbeiderErmittlungder voraussichtlichenSteuerzahllastdesJahres1995nichtmitberücksichtigt werden. UnterdiesenUmständenkannoffengelassenwerden,obderen Berücksichtigungüberhauptmöglichwäre,wennsieimJahre1995getätigt wordenwärenoderobsienicht-daessichumausserordentliche,indieser HöheeinmaligeAusgabenhandelt-ausderBerechnungausgeklammert werdenmüsstenbzw. lediglichmitdemBetrageinerjährlichenlinearen Abschreibungeinbezogenwerdendürften. NachArt.8Abs.2Bst.dZiff.2 UeBBVundArt.19Abs.1Bst.aMWSTVistnämlicheinUnternehmernur dannvonderSteuerpflichtausgenommen,wenn-beieinemjährlichen UmsatzvonnichtmehralsFr.250000.--derSteuerbetrag,nachAbzugder 14Vorsteuer,regelmässig Fr.4000.-proJahrnichtübersteigt. Einblosseinmaliges UnterschreitendiesesBetragesrechtfertigtsomitdieSteuerbefreiungnoch nicht. b. Daraus,dasserimJahre1995seinebaugewerblichenLeistungenohne MehrwertsteuerofferiertunddenKundenohneSteuerbelastunginRechnung gestellthat,kannderBeschwerdeführerebenfallsnichtszuseinenGunsten ableiten. Nach derRechtsprechungdes BundesgerichtshatderSteuerpflichtige nichtAnspruchdarauf,vonderSteuerbefreitzuwerden,weilesihmnicht gelingt,dieSteueraufseineKundenzuüberwälzen( BGE123II394 f.E.8; vgl. auchDieter Metzger,HandbuchderWarenumsatzsteuer,Muri/Bern 1983,S.51Rz.59,S.113f. Rz.229,mitHinweisenaufdieRechtsprechung zurWarenumsatzsteuer). In casu hatessichderBeschwerdeführerimübrigen ohnehinselberzuzuschreiben,dasserdieSteuervoraussichtlichnichtmehr aufdieAbnehmerüberwälzenkann,isterdochseinerPflicht,sichrechtzeitig alsSteuerpflichtigerbeiderESTVanzumelden(vgl. E.4und5d/bbhievor), nichtnachgekommen. c. DerVertreterdesBeschwerdeführerswolltesich,wieinder Beschwerdeschriftausgeführtwird,beiderESTVrückversichern,obbeim BeschwerdeführertatsächlichdieVoraussetzungenderSteuerpflicht(noch) nichterfülltseien. ErhabejedochaufeineerstetelefonischeAnfrage keinenRückruferhalten;einezweiteAnfragehabekeinekonkreteAntwort ergeben. Dasomitnichteinmalbehauptetwird,dieESTVhabeeinekonkrete -allenfallsunrichtige-Auskunfterteilt,fällteineVerletzungdesPrinzipsdes Vertrauensschutzes-mangelseinerVertrauensgrundlage-vonvornherein ausserBetracht. 7. NachdemGesagtenistdieBeschwerdeabzuweisen. [10]ZubeziehenbeiderEidgenössischenDrucksachen-undMaterialzentrale, EDMZ,3000Bern. [11]ZubeziehenbeiderEidgenössischenSteuerverwaltung,Hauptabteilung Mehrwertsteuer,Schwarztostrasse50,3003Bern. 15Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 63.76 - Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission vom 3. Dezember 1998 In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 1999 Année Anno Band 63 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 004 376 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.