<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>BV.2015.00027</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hubatka Müller &amp; Vetter, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1950 geborene Z.___, Mutter von X.___, war in einem Pensum von 50 % bei der B.___ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ berufsvorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert (Urk. 1 S. 2, 2/2 und 10 S. 3), als sie im Mai 2012 ihre Arbeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer Krebserkrankung niederlegen musste. Fortan bezog sie Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggelder der Basler Lebensversicherung beziehungsweise der Elips Life AG. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 19. März 2014 eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Mai 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % zu (Urk. 1 S. 3, 2/4 und 10 S. 3). Z.___ wurde am 11. April 2014 tot aufgefunden und hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terliess als alleinigen gesetzlichen Erben ihren Sohn X.___ (Urk. 2/6 und Urk. 2/7). Ein von Letzterem an die Y.___ gerichtetes Begehren um Ausrichtung des Todesfallkapitals von Z.___ sel. lehnte diese mit Schreiben vom 25. Juni und 19. Dezember 2014 ab (Urk. 2/8 und Urk. 2/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 2. April 2015 erhob X.___ Klage gegen die Y.___ mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte sei zu verpflichten, das Todesfallkapital von Z.___ (geb. C.___, verstorben D.___) von Fr. 111‘974.40 bzw. das nach dem Beweisverfahren gerichtlich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte Todesfallkapital zuzüglich Zins zu 5% seit dem 11. April 2014 an den Kläger auszurichten, unter Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Beklagten.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___ schloss am 17. August 2015 auf Abweisung der Klage (Urk. 10). Replicando (Urk. 15) und duplicando (Urk. 19) hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reglemente privater Vorsorgeeinrichtungen sind, wo sich in Bezug auf die zur Streitigkeit Anlass gebenden Vorschriften kein übereinstimmender wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Parteiwille feststellen lässt, nach dem Vertrauensprinzip auszulegen. Danach sind Willenserklärungen so zu deuten, wie sie vom Empfänger in guten Treuen verstanden werden durften und mussten. Dabei ist nicht auf den inneren Willen des Erklärenden abzustellen, sondern auf den objektiven Sinn seines Erklärungsverhaltens. Der Erklärende hat gegen sich gelten zu lassen, was ein vernünftiger und korrekter Mensch unter der Erklärung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen durfte. Ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhanges, in dem die streitige Bestimmung innerhalb der Statuten oder des Reglements als Ganzes steht, ist der objektive Vertragswillen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln, den die Parteien mutmasslich gehabt haben. Dabei ist zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass sie eine unvernünftige Lösung gewollt haben. Unklare, mehrdeutige oder unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnliche Wendungen sind im Zweifel zu Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ihres Verfassers auszule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Auslegung und Anwendung von statutarischen und reglementa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Bestimmungen im weitergehenden Vorsorgebereich ist zudem zu berücksichtigen, dass die Vorsorgeeinrichtungen in der Ausgestaltung der Leistungen und deren Finanzierung grundsätzlich autonom sind (Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dabei haben sie jedoch das Gebot der Rechtsgleichheit, das Willkürverbot und das Verhältnismässigkeitsprinzip zu beachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_1024/2010 vom 2. September 2011 E. 4.1 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 20 des ab 1. Januar 2013 gültigen Vorsorgereglements der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten (Urk. 2/5) besteht bei Ableben einer aktiven versicherten Person Anspruch auf ein Todesfallkapital (Abs. 1). Unabhängig vom Erbrecht sind die Hinterlassenen anspruchsberechtigt nach folgender Rangordnung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a) Der Ehegatte; bei dessen Fehlen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">b) Die unterstützungsberechtigten Kinder bzw. Pflege- und Stiefkinder der verstorbenen Person, für die gemäss Art. 19 ein Anspruch auf Waisenrente besteht, bei deren Fehlen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c) Natürliche Personen, die von der versicherten Person zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">punkt ihres Todes massgeblich unterstützt wurden oder die Person, die mit ihr in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss, bei deren Fehlen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d) Die Kinder, sofern diese nicht schon unter Ziff. b fallen (Abs. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger führte zur Klagebegründung aus, die Frage der Leistungspflicht für die „aussergewöhnliche Situation des Todeszeitpunkts bei laufender IV-Rente der Eidgenössischen IV, jedoch vor Beginn einer IV-Rente der Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionskasse“ sei im Vorsorgereglement der Beklagten nicht ausdrücklich gere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt. Der konkrete Sinn des Vorsorgereglements sei deshalb mittels Ausle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung festzustellen, wobei dabei die sogenannte Unklarheitsregel gelte. Zweck der Vorsorgeversicherung der Beklagten sei der Schutz vor den wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Folgen des Alters, des Todes und der Invalidität. Nebst dem Alter seien also zwei weitere Risiken, nämlich Invalidität und Todesfall, versichert, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei für die beiden letztgenannten Risiken eigene Prämien berechnet und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlt würden. Somit sei Z.___ sel. bis zu ihrem Tod – trotz (Teil-) Arbeitsunfähigkeit – zumindest hinsichtlich des versicherten Todesfallkapi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tals eine „aktive“ versicherte Person. Eine – auch aufgeschobene – Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente der Pensionskasse betreffe daher ein anderes Risiko als das Risiko Tod. Eine Invalidenrente schliesse deshalb nicht automatisch Todesfallleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen aus. Nach dem Gesagten habe er als einziger Sohn der geschiedenen Verstorbenen Anspruch auf das Todesfallkapital (Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, aus der im Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereglement erfolgten Verwendung des Begriffs der aktiven versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person ergebe sich, dass darunter nur Personen fallen würden, bei denen der Vorsorgefall Invalidität noch nicht eingetreten sei. Ungeachtet dessen wäre infolge Verrechnung der Nachzahlungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit den Leistungen der Krankentaggeldversicherer beziehungsweise der Beitragszahlungen nach der Rechtsprechung eine Invalidenrente aus berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Vorsorge an Z.___ sel. respektive an den Kläger als Erben auszubezahlen. Angesichts dieser Tatsachen könne keine Rede davon sein, dass Z.___ sel. bei ihrem Tod noch eine aktive versicherte Person gewesen sei. Ein Anspruch des Klägers auf ein Todesfallkapital sei daher zu verneinen (Urk. 10 S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstellt ist, dass die IV-Stelle Z.___ sel. mit Verfügung vom 19. März 2014 eine (nach der gemischten Methode ermittelte) halbe Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente mit Wirkung ab 1. Mai 2013 zugesprochen hatte (Urk. 2/4), bevor sie am 11. April 2014 tot aufgefunden wurde (Urk. 2/6). Als alleinigen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzlichen Erben hinterliess sie ihren einzigen Sohn, den Kläger (vgl. Urk. 1 S. 4, 2/7 und 10 S. 3). Rentenleistungen aus der beruflichen Vorsorge wurden ihr keine ausbezahlt (Urk. 1 S. 3 f. und Urk. 10 S. 11; siehe auch Art. 14 Abs. 4 des Vorsorgereglements).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 BVG beginnt der Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge mit der Entstehung des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung nach Art. 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inkrafttreten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008). Die Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung kann - und konnte seit jeher - in ihren reglementarischen Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen vorsehen, dass der Anspruch aufgeschoben wird, solange der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte den vollen Lohn erhält (Art. 26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BVG). Dabei hat ein allfälliger Rentenaufschub wegen Lohnfortzahlung des Arbeitgebers nicht die Entste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des Anspruchs auf eine Invalidenrente nach Ablauf einer bestimmten Karenzzeit zum Gegenstand, sondern sieht einzig vor, dass die Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung die Erfüllung des Anspruchs aufschieben kann. Art. 26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BVG ist eine Koordinationsnorm und will verhindern, dass der Versicherte nach Eintritt des Invaliditätsfalles wirtschaftlich besser gestellt wird, als wenn er weiterhin voll arbeitsfähig wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit anderen Worten stellt Art. 26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BVG eine zeitliche Überentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsregelung dar, wie sie Art. 24 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die berufliche Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BVV 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als allgemeine Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung bildet. Die gleiche Qualifikation im Sinne eines blossen Rentenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schubs, losgelöst vom Anspruchsbeginn auf eine Invalidenrente, ist schon auf Grund der identischen Zielsetzung der beiden Bestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderung eines ungerechtfertigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorteils (Art. 34a Abs. 1 BVG) –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nahelie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend. Der Anspruch auf eine BVG-Invalidenrente fällt bei einer solchen Konstellation nicht dahin, sondern die versicherte Person bleibt "Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügerin", obschon aufgrund der Überentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung keine Auszahlung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als logische Konsequenz dieser –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-systemischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlichen –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einheitlichen Betrachtungsweise ergibt sich, dass auch der Eintritt des Vorsorgefalles Invalidität nicht der allgemeinen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigungsregelung folgt, sondern sich nach dem Anspruch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenrente richtet (BGE 142 V 419 E. 4.3.2-3 mit weiteren Hinweisen; siehe auch Urteil des Bundesgerichts 9C_330/2016 vom 14. Oktober 2016 E. 3.3.2 ff. [zur Publikation vorgesehen]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle von Z.___ sel. ist damit der Vorsorgefall Invalidität am 1. Mai 2013 eingetreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob Z.___ sel. als aktive Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte gemäss Art. 20 Abs. 1 des Vorsorgereglements zu qualifizieren ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedeutung des Ausdrucks "aktiver Versicherter" erschliesst sich nicht per se. Eine versicherte Person muss nach dem allgemeinen Sprachgebrauch nicht annehmen, dass dafür uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit verlangt wird, oder dass sie trotz eines bestehenden Arbeitsverhältnisses mit laufender Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragszahlungspflicht nicht davon erfasst wird. Auch vorsorgerechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet ergibt sich nicht von vornherein eine Klarheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dem Sinne, dass nach Eintritt des Vorsorgefalls ein Verstorbener im Zeitpunkt seines Todes nicht mehr als aktiver Versicherter gelten kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Zwar werden im Gesetz (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">72a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b und c BVG, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012) und in der Rechtsprechung (z.B. </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_418%2F2014&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-72%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 72</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_418%2F2014&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-382%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 382</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aktive Versicherte den Rent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nern gegenübergestellt. Dabei geht es indessen um Fragen der Finanzierung, Sanierung oder Teilliquidation von Vorsorgeeinrichtungen und nicht wie hier um Versicherungsleistungen im Todesfall oder um die konkrete, damit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhängende Abgrenzungsfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Begriff der aktiv versicherten Person (Art. 20 Abs. 1 des Vorsorgeregle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments) wird reglementarisch nicht definiert. Im Vorsorgereglement findet sich unter „K. Abkürzungen und Begriffe“ einzig eine Konkretisierung des Begriffs der versicherten Person. Danach fallen darunter alle in die Pensions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse aufgenommenen männlichen und weiblichen Arbeitnehmenden. Diese weit gefasste Definition, die arbeitsfähige, arbeitsunfähige wie auch invalide Personen erfasst, wird im Reglement teilweise – je nach zu normierendem Sachverhalt – durch Ergänzungen präzisiert respektive es erfolgt dadurch eine Einschränkung auf bestimmte Personengruppen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liegt in der Natur der Sache, dass es ein Gegenstück zu aktiv versicherten Personen geben muss, was sich auch aus dem Vorsorgereglement der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten ergibt. So werden in Art. 41 Abs. 8 des Reglements den aktiv Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten invalide Personen entgegengestellt. Das Zusammenspiel von aktiv und passiv zeigt sich auch in Art. 6 Abs. 8 des Vorsorgereglements, wobei der invalide (passive) Teil der Vorsorge einem aktiven Teil entgegengesetzt wird. In Art. 8 Abs. 8 des Vorsorgereglements wird das Sparkonto in einen invaliden (passiven) und einen aktiven Teil aufgegliedert. In Art. 18 Abs. 3 des Vorsorgereglements wird der Begriff der Aktivzeit einer versicherten Person in Beziehung gebracht zu einem Rentenbezüger.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst der Verwendung des Ausdrucks „aktiver Versicherter“ in Art. 41 Abs. 8 des Vorsorgereglements findet sich der Begriff auch in Art. 26 Abs. 1 und 5. Diese Bestimmung handelt von der Wohneigentumsförderung. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Leistungen sind an das Vorhandensein einer Freizügigkeitsleistung nach dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG), welche den fehlenden Eintritt eines Vorsorgefalls voraussetzt, geknüpft, weshalb auch daraus eine Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung zu einem Versicherten mit einem Rentenanspruch ersichtlich ist. Daran ändert – wie die Beklagte zu Recht vorbringt (Urk. 10 S. 9) – auch der voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Art. 25 des Vorsorgereglements, der die Ehescheidung betrifft und einzig von einer versicherten und nicht einer aktiv versicherten Person spricht, nichts. Denn der Eintritt des Vorsorgefalls „Teilinvalidität“ schliesst nicht aus, dass die angemessene Entschädigung durch die Übertragung eines Teils der noch vorhandenen Austrittsleistung bezahlt wird (BGE 129 III 481 E. 3.5; vgl. auch Art. 22b FZG [in der bis 31. Dezember 2016 gültig gewese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Fassung] bzw. Art. 22f FZG [in der seit 1. Januar 2017 gültigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der gewählten Begriffsverwendung, die im Kontext des gesamten Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werks zu sehen ist, geht folglich hervor, dass die Verstorbene, bei welcher im Zeitpunkt ihres Ablebens der Vorsorgefall Invalidität bereits eingetreten war, nicht als aktive versicherte Person im Sinne von Art. 20 Abs. 1 des Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gereglements zu qualifizieren ist. Diesbezüglich besteht keine Mehrdeutigkeit, weshalb die Unklarheitsregel von vornherein nicht zur Anwendung gelangt. Zu keinem anderen Ergebnis führt der Umstand, dass die Beklagte in ihrem vorprozessualen Schreiben vom 25. Juni 2014 auf die „aussergewöhnliche Situation des Todeszeitpunkts bei laufender IV-Rente der Eidgenössischen IV, jedoch vor Beginn einer IV-Rente der Pensionskasse“ hinwies (Urk. 1 S. 6 und Urk. 2/8 S. 1). Für die Prüfung der Leistungspflicht ist grundsätzlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig der Inhalt des Vorsorgereglements entscheidend, weshalb aufgrund der Formulierung im betreffenden Schreiben nicht auf eine Unklarheit im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgereglement geschlossen werden kann. Ein solches Schreiben kann zudem nicht die im Reglement getroffene Ordnung ersetzen, besonders da vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend auch kein Anhalt für einen Verstoss gegen das Prinzip des Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutzes ersichtlich ist. Dem Kläger ist einzig insoweit beizupflichten, als Alter, Tod und Invalidität verschiedene Risiken darstellen (Urk. 1 S. 6 f.). Nicht gefolgt werden kann ihm hingegen, wenn er davon ausgeht, dass der Begriff des „aktiven Versicherten“ – auch unter Hinweis auf die Bezahlung von Beiträgen – nicht bei allen Risiken deckungsgleich ist, zumal er selbst angibt, dass die Verstorbene in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis zu ihrem Hinschied in den Genuss der Prämienbefreiung gekommen ist (Urk. 1 S. 4). In diesem Zusammenhang ist auch der vom Kläger erwähnte Entscheid des Bundesgerichts 9C_915/2013 vom 3. April 2014 nicht einschlägig, äussert sich dieser doch wohl implizit über die Zulässigkeit von Todesfallleistungen nach Bezug einer Invalidenrente, ging es in jenem Fall aber – im Gegensatz zur vorliegenden Konstellation - um Ehegatten- und Kinderrenten ohne Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugnahme auf den exakten Wortlaut des Reglements. Zu erinnern ist zudem daran, dass es sich beim Todesfallkapital der beruflichen Vorsorge um eine überobligatorische Leistung handelt, weshalb es der Beklagten unbenommen ist, eine unterschiedliche Regelung für an einer Krankheit leidende Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte mit und ohne Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung zu treffen (vgl. Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Klage abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen bleibt einzig, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_330/2016 vom 14. Oktober 2016 (zur Publikation vorgesehen) an der mit Urteil B 27/04 vom 21. Februar 2005 begründeten Rechtsprechung – auf die auch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagte in ihrer Klageantwort vom 17. August 2015 verweist (Urk. 10 S. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach die Rentenaufschubsmöglichkeit der Vorsorgeeinrichtung dahinfalle, wenn der Taggeldversicherer seine Leistungen im Umfange der nachträglich zugesprochenen Rente der Invalidenversicherung zurückfordere, nicht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten hat. Das Bundesgericht hielt hiezu fest: Die auf Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BVG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 BVV 2 basierende reglementarische Rentenaufschubsmöglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Vorsorgeeinrichtung besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch dann, wenn der Taggeldversicherer, der Taggelder für Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsunfähigkeit ausgerichtet hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, diese Leistungen im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang der nachträglich zugesprochenen Rente der Invalidenversicherung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückfordert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Rentenaufschub ist demnach bei eingetretener Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität ohne Weiteres zulässig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegegesetz/OG) praxisgemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Grund, bei der Beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – trotz ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechenden An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trags </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– anders zu verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem unterliegenden Kläger steht eine Prozessentschädigung ausgangsgemäss nicht zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p></div> </div></body></html>