<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00754</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rolf Thür</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sameli Thür Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 58, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Swiss Life AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General-Guisan-Quai 40, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1985, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 2011, 2013), war von Oktober 2007 bis Juni 2014 bei der Y.___, als Pflegeassistentin tätig (Urk. 8/30)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter Hinweis auf lumbale Rückenschmerzen meldete sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 11. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/11, Urk. 8/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 5. November 2015 (Urk. 8/45) stellte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine befristete ganze Rente vom 1. Oktober 2014 bis 31. August 2015 in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 12. Januar 2016 Einwände (Urk. 8/54). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens wurde die Versicherte vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) bidisziplinär untersucht (Urk. 8/69, Urk. 8/75). Mit Verfügung vom 1. Juni 2017 verneinte die IV-Stelle sodann einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanspruch (Urk. 8/83 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 1. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindest ab 1. Oktober 2014 bis 31. August 2015 eine ganze Rente und für den restlichen Zeitraum nach nochmaliger Prüfung der medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sowie des noch möglichen Invalideneinkommens die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zuzusprechen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2017 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 23. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 5. Februar 2018 wurde die BVG-Sammelstiftung Swiss Life zum Prozess beigeladen (Urk. 10). Mit Eingabe vom 12. Februar 2018 verzichtete die Beigeladene auf das Einreichen einer Stellungnahme (Urk. 12). Mit Eingabe vom 1. März 2018 (Urk. 14) sowie vom 19. März 2018 (Urk. 17) reichte die Beschwerdeführerin weitere medizinische Berichte (Urk. 15, Urk. 18) zu den Akten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 E. 2.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass für die Beurteilung des Gesundheitsschadens und die weitere Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine bidisziplinäre orthopädisch-neurologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durch den RAD durchgeführt worden sei (S. 1). Bei der Beschwerdeführerin bestehe in ihrer erlernten Tätigkeit als Pflegehelferin weiterhin keine Arbeitsfähigkeit. In der umgeschulten angepassten Tätigkeit als Arztsekretärin bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Im RAD-Untersuch von Oktober 2017 sei festgehalten worden, dass die von Dr. C.___ ehemals attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20-25 % für sekretarielle Tätigkeiten anhand der von ihm erhobenen, rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv blanden Befunde nicht begründbar sei. Es sei 2014 (abweichend zur RAD-Stellungnahme von September 2015) keine IV-relevante Einschränkung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen und auch zum heutigen Zeitpunkt liege keine IV-relevante Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vor (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), die gänzliche Verunmöglichung einer Tätigkeit im angestammten Beruf als Pflegerin sei absolut unbestritten. Bis heute fehle jegliche nachvollziehbare Begründung, wann genau und weshalb die in diesem Zeitraum offensichtlich ausgewiesenen Voraussetzungen für eine volle Erwerbsunfähigkeit weggefallen sein sollten. Es sei schon längst aufgezeigt worden, dass sehr wohl auch in einer Verweistätigkeit im Büro erhebliche Einschränkungen und Beschwerden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen seien (S. 3). Jedenfalls sei bis heute nicht dargelegt, dass und weshalb trotz dieser offensichtlichen Beschwerden (mit zur Schmerzlinderung nötigem Abliegen) auch eine Verweistätigkeit in uneingeschränktem Ausmass ausgeübt werden könnte. Vor allem aber sei bis heute keine andere plausiblere Erklärung genannt als die Spritzenschädigung mit entsprechendem cauda-equina Syndrom (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Chefarzt A.___, berichtete am 12. August 2013 (Urk. 8/36/18) und führte aus, dass eine mögliche Nervenwurzelläsion L3/4 rechts mit Gangataxie rechtes Bein bei erhaltener Zehenflexion und Zehenstand beidseits und unauffälliger Punktionsstelle dorsal bestehe. Sie könne durch die zweifache Anlage der Epiduralanästhesie oder die Geburt selber bedingt sein und sollte nach sechs Wochen Besserung zeigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, Institute für Rheumatologie und Schmerztherapie, berichtete am 14. Januar 2014 (Urk. 8/36/21-22) und führte aus, aktuell bestehe ein chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom im Bereich des thorakolumbalen Übergangs bis Mitte LWS mit Myogelosen und Triggerpunkten im Musculus errector spinae rechtsseitig und rezidivierenden ISG-Dysfunktionen rechts. Der Heilverlauf zeige sich nach wie vor sehr langsam aber trotzdem fortschreitend. Die Beweglichkeit der LWS habe deutlich gebessert werden können. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose sei schwierig zu erheben. Es bestehe eine deutliche Fehlhaltung, eine Adipositas, eine Hyperlordose sowie eine Hyperkyphose der BWS. Insgesamt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe auch eine muskuläre Dekonditionierung der autochthonen Rückenmusku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">latur. In Teilzeit sollte bald zumindest ein Arbeitsversuch durchgeführt werden (S. 1). Die Beschwerdeführerin führe ihrerseits die Beschwerden auf eine epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durale Anästhesie während der Geburt vor fünf Monaten zurück. Diesbezüglich sei bei hauptsächlich dysfunktionalen Beschwerden diese Ätiologie eher als unwahrscheinlich anzusehen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie des Bewegungsapparates, D.___, erstattete sein Gutachten am 21. November 2014 zuhanden der Taggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 8/36/55-68 = Urk. 8/39/4-17) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 28. Oktober 2014. Er nannte folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Diagnosen (S. 11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes lumbospondylogenes Beschwerdebild ohne radikuläres Ausfallmuster </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimalig erschwert beschriebener periduraler Anästhesie im Rahmen der zweiten Geburt vom 7. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD): kumulativ toxische Auswirkungen auf die cauda equina/Mikroeinblutungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vorzustand nach zwei Aborten Juli 2009 und Mai 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas BMI 28</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hashimoto-Thyreoiditis mit laufender Eltroxin-Substitution</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der zweiten natürlichen Geburt vom 7. August 2013 eine Irritation der Cauda equina bei technisch offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar nicht ganz einfacher, zweimalig erforderlicher Anlage einer Peridural</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anästhesie mit in der Folge temporärer beidseitig, sekundär dann rechtsseitigen pseudoradikulären Manifestationen im Bereich des Oberschenkels und der Leiste erlitten habe. Die weiteren Abklärungen mit Kernspintomographie hätten keine Hinweise auf eine neurokompressive Reizung oder residuell erkennbare post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invasive Folgen rund ein Monat nach zweimaliger Periduralanästhesie ergeben. Eine eingehende fachneurologische Abklärung im September 2013 habe keine Hinweise auf ein radikuläres Defizit ergeben (S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wirke im Untersuchungsgang unauffällig ohne Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf Dissimulation und Aggravation. Im klinischen Bild zeige sich eine dynamische Dolenz im unteren LWS-Abschnitt ohne radikuläres Ausstrahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster. Die Sensibilität sei ohne objektivierbare Einschränkung. In der Bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung zeigten sich geringe degenerative Veränderungen L4-S1 mit beginnender discaler Insuffizienz L3-S1 (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Arbeitsfähigkeit limitierend sei primär die beginnende discale Insuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizienz L3-S1 und leichte Spondylarthrose L4-S1 und zu einem kleinen Anteil die sich offensichtlich schrittweise etwas erholende postirritative Cauda equina-Restsymptomatik rechts prävalent ohne neuroradikulär fassbares Defizit (S. 11 Mitte). Aufgrund des Verlaufs könne mit einer schrittweisen weiteren Besserung der nach zweimaligen Periduralanästhesie aufgetretenen Irritation gerechnet werden. Die Prognose scheine an sich bei gut motivierter junger Familienmutter und fehlenden schwerwiegenden strukturellen Veränderungen der LWS auch strukturmorphologisch soweit günstig. Mit Blick auf eigene Erfahrungswerte nach toxischen Caudareizungen und muskulären Dekonditionierungsschmerzen müsse in dieser Kombination mit einem Rekuperationsverlauf von ein bis zwei Jahren gerechnet werden (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die durch die behandelnden Kollegen bestätigten Arbeitsunfähigkeiten seien aus gutachterlicher Sicht plausibel nachvollziehbar. Bisher sei eine Wiederaufnahme der Tätigkeit in der körperlich mittelschwer bis schwerbelastenden Tätigkeit als Pflegemitarbeiterin noch nicht zumutbar (S. 12). Die verwertbare Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit liege derzeit aus gutachterlicher Sicht unter Berücksichtigung der Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürfnisse und der eingeschränkten Dauerbelastbarkeit bei maximal 20-25 % für sekretarielle Tätigkeiten (S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, berichtete am 1. Juni 2015 (Urk. 8/31) und nannte folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch symptomatische Facettengelenke L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlhaltung bei Haltungsinsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) September 2013: geringgradige Spondylarthrose LWK 4/5 und LWK5/SWK1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass sich die Beschwerdeführerin wegen persistierenden Rückenschmerzen für eine muskuloskeletale Standortbestimmung vorgestellt habe. Die Schmerzen seien weiterhin in der unteren LWS rechts, teilweise mit einer Ausstrahlung ins Gesäss und in den dorsalen Oberschenkel. Eine Schmerzzunahme erfolge nach längerem Sitzen und Stehen. Für eine langfristige Verbesserung der Klinik sei eine muskelaufbauende aktive Therapie zur Rumpfstabilisation notwendig. Durch die konsequente Umsetzung der eingeleiteten aktiven muskel-aufbauenden Therapie könne nach drei bis fünf Monaten mit einer relevanten Verbesserung der Klinik gerechnet werden (S. 3 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden, da dies weder vom Hausarzt noch von der Beschwerdeführerin gewünscht worden sei. Eine rein sitzende Tätigkeit mit Möglichkeit für wiederholtes Aufstehen und Bewegen könne zu 100 % umgesetzt werden. Leichte körperliche Wechselbelastung könne unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt durchgeführt werden. Mittelschwere und schwere körperliche Arbeiten könnten nur in reduziertem Umfang umgesetzt werden aufgrund der Kumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lation von Beschwerden im Tagesverlauf, zurzeit mit einer Arbeitsunfähigkeit von 20-40 % (S. 3 f. Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht bestehe eine Einschränkung im längeren Stehen, Laufen, aber auch beim Tragen von mittelschweren bis schweren Lasten sowie bei repetitiven LWS-Flexionen. Durch ein konsequentes Umsetzen der Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen könne mit einer Steigerung der Belastbarkeit und somit der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gerechnet werden (S. 4 Ziff. 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Nephro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, berichtete am 10. August 2015 (Urk. 8/36/1-5), nannte die bekannte Diagnose und führte aus, die Beschwerdeführerin leide seit August 2013 unter persistierenden lumbalen Rückenschmerzen (S. 2 Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit August 2013 bis auf weiteres (S. 2 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 17. September 2015 Stellung (Urk. 8/43/4-5) und führte aus, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht bei Erkrankungen der LWS eine verminderte Belastbarkeit bestehe für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten mit Überstreckbelastung der Wirbelsäule über Kopf- und Schulterhöhe, auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken und Arbeiten in vorgeneigter Körperposition sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit August 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit habe vom 28. Oktober 2014 bis 27. Mai 2015 eine 20-25%ige Arbeitsfähigkeit (gemäss Dr. C.___) bestanden und ab dem 28. Mai 2015 bestehe bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (gemäss Dr. E.___). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ berichtete am 28. Dezember 2015 (Urk. 8/55) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer Belastungsinkontinenz Grad II und eines massiven lumbospondylogenen Syndroms zu 100 % arbeitsunfähig sei. Aktuell sei aufgrund der deutlichen Klinik von einer schlechten Prognose auszugehen, weshalb das Arbeitsunfähigkeitszeugnis auf unbestimmte Zeit ausgestellt werde. Die Arbeitsfähigkeit zu 100 %, welche von Dr. E.___ bescheinigt worden sei, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehe sich vor allem auf die rheumatologischen Beschwerden der Beschwerdeführerin. Aus allgemeinmedizinischer Sicht bestünden aber weiterhin deutliche Beschwerden sowohl bezüglich der Rückenschmerzen wie auch der Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkontinenz. Die Untersuchungsbefunde hätten ergeben, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin Einschränkungen nicht nur beim längeren Stehen und Laufen aufweise, sondern auch längeres Sitzen zu Rückenschmerzen führe, die krampfartig ins Bein ausstrahlen würden. Erst durch ein längeres Abliegen könnten sich unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umständen die Beschwerden vermindern. Zusammenfassend klage die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in jeder Position über massive Schmerzen, die eine Arbeitsfähigkeit aktuell unmöglich machen würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, und med. pract. I.___, Facharzt für Neurologie, RAD der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, berichteten am 9. November 2016 (Urk. 8/75) über die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung der Beschwerdeführerin vom 17. Oktober 2016. Sie führten aus, dass die Befunde der bisherigen rheumatologischen und orthopädischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen in weiten Bereichen zu den gleichen Untersuchungsbefunden kommen würden. Allerdings würden die Schlussfolgerungen differieren. Dr. C.___ rechne die Beschwerden der Beschwerdeführerin der Periduralanästhesie von 2013 zu. Eine Grundlage für diese Schlussfolgerung sei in seinem Gutachten nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt. Es werde weder ein ausführlicher neurologischer Status erhoben, noch werde erklärt, wie die von ihm festgestellte ausgeprägte Druckempfindlichkeit über den Iliosakralgelenken beidseits von der Periduralanästhesie herkommen sollte. In der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit lasse er sich offensichtlich von den Aussagen der Beschwerdeführerin leiten und nicht von den Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbefunden. Bei der heutigen Untersuchung sei wie bereits bei der Untersuchung von Dr. C.___ im Wesentlichen eine schmerzhafte Irritation des Iliosakralgelenks rechts gesehen worden, die den dringenden Verdacht auf eine therapiebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftige ISG-Blockade rechts nahelege. Insgesamt sei auffällig, dass seit 2013 keine elektrophysiologischen Untersuchungen zur Verifizierung einer Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsion im Rahmen der PDA stattgefunden hätten. Die Untersuchung habe zwei Stunden und 15 Minuten gedauert. Die Beschwerdeführerin habe während an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nähernd zwei Stunden still auf einem handelsüblichen Stuhl sitzen können ohne Entlastungshaltung einzunehmen und ohne Äusserungen des Unbehagens (S. 6). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der vorliegenden medizinischen Berichterstattung und der körperlichen Untersuchung vom 17. Oktober 2016 sei ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. In ihrer bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Pflegehelferin bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 0 %. In der angepassten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Es empfehle sich mit einer Arbeitsbelastung von 50 % zu beginnen mit einer Steigerung von jeweils 10 % alle zwei Monate bis zum Erreichen der Vollbelastung, so bleibe genügend Zeit, die Therapien wahr zu nehmen (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der J.___, Zentrum für Paraplegie, berichteten am 8. Juni 2017 (Urk. 3/10) über die ambulante Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 8. Juni 2017. Sie nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf neurogene Harnblasenfunktionsstörung nach Epidural</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anästhesie August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Nervenwurzelläsion L3/4 rechts mit Gangataxie rechtes Bein (Erstdiagnose August 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes lumbospondylogenes Beschwerdebild (Erstmanifestation August 2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pinealiszyste (Erstdiagnose April 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne (Erstmanifestation März 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hashimoto-Thyreoiditis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach 2 Aborten Juli 2009 und Mai 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergie auf ein Antibiotikum (Atemnot) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass sich die Beschwerdeführerin zur video-urodynamischen Untersuchung vorgestellt habe. Die Harnblasenentleerung erfolge weiterhin per urethram (S. 2). Video-urodynamisch habe sich eine hypokapazitive, hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensitive und überaktive Harnblase mit Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie ohne vesiko-uretero-renalen Reflux gezeigt. Unter Berücksichtigung des video-uro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dynamischen Funktionsmusters und der eindeutigen zeitlichen Assoziation mit der Epiduralanästhesie sei am ehesten von einer neurogenen Harnblasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörung auszugehen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ berichtete am 10. Februar 2018 (Urk. 15), nannte die bekannten Diagnosen und führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit 2008 in der Praxis bekannt sei. 2013 habe sie sich wegen lumbaler Schmerzen und Blasenin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tinenz vorgestellt. Vor der Konsultation sei eine Epiduralanästhesie im Rahmen der Geburteinleitung durchgeführt worden und sowohl die lumbalen Schmerzen wie auch die Harnblasenfunktionsstörung, die vorher nicht bestanden hätten, seien nach der genannten Epiduralanästhesie aufgetreten. Eine initiale Anal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesie zur Reduktion der Schmerzen wie auch eine antimuskarinerge Therapie seien frustran verlaufen, weshalb eine Überweisung in die Neurologie sowie auch der Urogynäkologie erfolgt seien. Eine Schmerzexazerbation der lumbalen Beschwerden und eine Verschlimmerung der Harninkontinenz hätten die Be-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin veranlasst, sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzustellen, wo die Harn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blasenfunktionsstörung und das lumbale Schmerzsyndrom beurteilt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien. Die Kollegen dort würden die Epiduralanästhesie von August 2013 als wahrscheinlichste Ursache des chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms wie auch der Harnblasenfunktionsstörung ansehen (S. 1). Bezüglich der Erwerbsunfähigkeit lasse sich anamnestisch feststellen, dass gemäss Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine völlig unbelastete, rein sitzende Tätigkeit in der Schule auch bereits zu Schmerzen geführt habe, die sie zur Schmerzminderung zu einer Erholungspause mit Abliegen genötigt hätten. Auch müsse sie oftmals das Bein hochlagern. Somit sei eine Erwerbsunfähigkeit unabhängig von der Art der Tätigkeit nicht gegeben (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der J.___ berichteten am 12. Februar 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 18) über die planmässige ambulante Untersuchung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom gleichen Tag nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstellung der medikamentösen Therapie, nannten die bekannten Diagnosen und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen der persistierenden Harndrang- und teilweise Belastungsinkontinenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frustriert sei. Es finde täglich ein unwillkürlicher drangassoziierter transurethraler Urinverlust statt (S. 2). Mit der Beschwerdeführerin sei über die neuromodulativen Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren gesprochen worden. Die von ihr bevorzugte perkutane tibiale Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimulation (PTNS) werde zusätzlich zur medikamentösen Therapie eingeleitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf den Untersuchungsbericht sowie die Beurteilung des RAD (vgl. vorstehend E. 3.8) von November 2016 ab und ging von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit aus, wobei der Beginn mit einer Arbeitsbelastung von 50 % und einer Steigerung von jeweils 10 % alle zwei Monate bis zum Erreichen der Vollbelastung empfohlen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das Gutachten von Dr. C.___ zuhanden der Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin von Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 (vgl. vorstehend E. 3.3) sowie der Bericht von Dr. E.___ von Juni 2015 (vgl. vorstehend E. 3.4) für die Beantwortung der gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen umfassend sind. Sie beruhen auf allseitigen Untersuchungen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, berücksichtigen die von ihr geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurden in Kenntnis der und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersetzung mit den Vorakten erstattet und tragen der konkreten medizinischen Situation Rechnung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So nannte Dr. C.___ im klinischen Bild eine dynamische Dolenz im unteren LWS-Abschnitt ohne radikuläres Ausstrahlungsmuster und beschrieb eine Sensibilität ohne objektivierbare Einschränkung (Urk. 8/39 S. 10). Er führte aus, dass primär die beginnende diskale Insuffizienz von L3-S1, die leichte Spondylarthrose L4-S1 sowie die sich schrittweise etwas erholende postirritative Cauda equina-Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik rechts limitierend für die Arbeitsfähigkeit seien. Er zeigte zudem nachvollziehbar auf, dass mit einer schrittweisen Besserung der aufgetretenen Irritation bei einem Rekuperationsverlauf von ein bis zwei Jahren gerechnet werden könne und die Prognose bei fehlenden schwerwiegenden strukturellen Veränderungen der LWS günstig sei (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten leuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich und nachvollziehbar begründet. So zeigte Dr. C.___ in nachvollziehbarer Weise auf, dass die durch die behandelnden Ärzte bestätigten Arbeitsunfähigkeiten in der bisherigen Tätigkeit als Pflegeassistentin plausibel seien (S. 12). Überdies begründete er einlässlich und sorgfältig, dass die verwertbare Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit im Sekretariats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich aufgrund der momentan noch benötigten Mobilisationspausen bei maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal 20-25 % liege (S. 13). Dr. C.___ wies ausserdem darauf hin, dass bei weiterer Rekompensation der muskulären Dekonditionerung und Ausheilung die schrittweise Reintegration prospektiv - im günstigsten Fall mit einem Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum - angenommen werden könne (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschätzungen von Dr. C.___ vom November 2014 werden durch die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen von Dr. E.___ (vgl. vorstehend E. 3.4) bestätigt, indem dieser im Juni 2015 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für eine rein sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit für wiederholtes Aufstehen und Bewegen ausging und festhielt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass leichte körperliche Wechselbelastung uneingeschränkt durchgeführt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne. Für mittelschwere und schwere körperliche Arbeiten bestätigte Dr. E.___ hingegen nach wie vor eine eingeschränkte Belastbarkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin im Umfang von 20-40 % aufgrund der Kumulation der Beschwerden im Tagesverlauf.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten von Dr. C.___ sowie der Bericht von Dr. E.___ erfüllen die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Berichts (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.5) vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung durch die RAD-Ärzte vom November 2016 (vgl. vorstehend E. 3.8) vermag die ausführlich begründeten und nachvollziehbaren Einschätzungen von Dr. C.___ und Dr. E.___ weder in Zweifel zu ziehen noch umzustossen. Vielmehr bestätigten die RAD-Ärzte, dass die Befunde der bisherigen rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischen und orthopädischen Untersuchungen in weiten Bereichen identisch seien und lediglich die Schlussfolgerungen differieren würden. Von den RAD-Ärzten wurden insbesondere die Ausführungen von Dr. C.___ bemängelt, wonach dieser die Beschwerden der Beschwerdeführerin der Periduralanästhesie von 2013 zurechnete, und sie machten geltend, eine Grundlage für diese Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung sei im Gutachten nicht aufgeführt. Die RAD-Ärzte verkennen dabei, dass invalidenversicherungsrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich ist, ob und in welchem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit - und zwar unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie - ausgewiesen ist (Urteil des Bundesgerichts I 815/05 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2007 E. 7.2.2 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 136 V 279 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 294</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dem Gutachten von Dr. C.___ können ausserdem keine Hinweise entnommen werden, wonach er sich bei seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf subjektive Angaben der Beschwerdeführerin gestützt hätte. Vielmehr begründet er den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang der Beeinträchtigung in nachvollziehbarer Weise und untermauerte diese durch die erhobenen klinischen sowie radiologischen Befunde. Schliesslich gehen die RAD-Ärzte bei ihrer Beurteilung im November 2016 zwar von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, relativieren diese Einschätzung jedoch mit den Ausführungen, es sei mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsbelastung von 50 % zu beginnen und das Pensum alle zwei Monate jeweils um 10 % zu steigern bis zum Erreichen der Vollbelastung. Diese Relativierung kann mit den Angaben von Dr. C.___ und Dr. E.___ in Einklang gebracht werden. So erachtete Dr. C.___ bereits im November 2014 eine schrittweise Steigerung – im günstigsten Fall bis zu einem Vollpensum – als möglich und Dr. E.___ bestätigte im Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 die Zumutbarkeit einer 100%igen Belastung in leichten körperlichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten. In den Akten findet sich sodann nach dem 1. Juni 2015 keine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch nachvollziehbar begründete Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Auf das Schreiben von Dr. F.___ vom Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.7) kann nicht abgestellt werden. Er nannte in seinem Bericht einzig Diagnosen, legte jedoch weder die erhobenen Befunde dar, noch erstattete er eine nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar begründete und durch Befunde untermauerte medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Die Auflistung der Diagnosen stellt keine medizinische Begründung dar und ist für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit somit nicht massgebend. Abgesehen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von erläuterte Dr. F.___ seine aktuelle Einschätzung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit lediglich indem er auf die deutlichen Beschwerden der Beschwerdeführerin hinwies. Sein Bericht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag demnach die Einschätzungen von Dr. C.___ und Dr. E.___ ebenfalls nicht zu entkräften.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die nach Verfügungserlass erstellten Berichte der J.___ (vorstehend E. 3.9 und E. 3.11) und von Dr. F.___ (vorstehend E. 3.10) gilt, dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Die ambulanten Untersuchungen der Beschwerdeführerin im Juni 2017 und Februar 2018 in der J.___ erfolgten nach Verfügungserlass am 1. Juni 2017 und fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit nicht mehr in den hier zu beurteilenden Zeitraum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch dem – nach Verfügungserlass – erstellten Bericht von Dr. F.___ von Februar 2018 (vorstehend E. 3.10) kann nichts Neues zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin entnommen werden. So geht aus dem Bericht vielmehr hervor, dass sich Dr. F.___ bei der Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin stützte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit jedoch nicht massgebend sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist ersichtlich, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin nach Ablauf des Wartejahres in einer angepassten Tätigkeit unter Berücksichtigung des formulierten Belastungsprofils zu 22.5 % (20-25 %) und ab dem 1. Juni 2015 zu 100 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angestammte Tätigkeit als Pflegehelferin ist der Beschwerdeführerin unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittenermassen nicht mehr zumutbar.</span></p><p><span> </span><span> </span><span>Die vorliegenden medizinischen Akten erweisen sich nach dem Gesagten als </span><span> </span><span>aus</span><span>reichend. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden (anti</span><span>zi</span><span> </span><span>pierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157).</span></p><p><br/></p><p></p><p><span>5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist (vgl. Urk. 8/30, Urk. 8/42). Somit ist ein Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiden hypothetischen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität </span><span>nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom</span><span> </span><span>Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>heb</span><span>u</span><span>ng (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 129 V 222 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.1 und E. 4.2; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hat sich die Beschwerdeführerin am 3. April 2014 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug angemeldet (vgl. Urk. 8/4). Ein (hypothetischer) Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an-spruchsbeginn kommt somit frühestens per Oktober 2014 in Frage, weshalb die Verhältnisse des Jahres 2014 massgebend sind (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin zog im Einkommensvergleich vom 5. November 2015 (Urk. 8/42) als Valideneinkommen den gemäss Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragebogen (vgl. Urk. 8/30/11) im Jahr 2014 erzielten Verdienst als Pflegeassistentin von Fr. 60‘450.-- heran. Dieses Vorgehen gibt aufgrund der Akten zu keinen Bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standungen Anlass.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist – in Beachtung der geltenden Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und dabei auf den standardisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Durchschnittslohn für Frauen in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Natur in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (vgl. Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 2012, Kompetenzniveau 1, Total Frauen) abzustellen. Angepasst an die durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden ergibt dies ein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 12‘103.-- im Jahr 2014 für ein Pensum von 22.5 % (Fr. 4‘300.-- : 40 x 41.7 x 12 x 0.225). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine Hinweise darauf vorliegen, dass nur bei Inkaufnahme einer über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten Einschränkungen hinausgehende Lohneinbusse reale Chan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen für eine Anstellung bestehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1), ist kein zusätzlicher leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingter Abzug zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 60'450.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 12‘103.-- ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Bemessung des Invaliditätsgrades ab Oktober 2014 eine Einkommenseinbusse von Fr. 48’347.-- und damit einen eine ganze Rente begründenden Invaliditätsgrad von rund 80 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Einkommensvergleich für die Bemessung des Invaliditätsgrades ab dem 1. Juni 2015 ist auf denselben Tabellenlohn (vgl. Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 2012, Kompetenzniveau 1, Total Frauen) abzustellen. Angepasst an die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Nominallohnentwicklung bei den Frauen im Jahr 2015 von 0.5 % ergibt dies ein hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 54‘062.-- im Jahr 2015 für ein Pensum von 100 % (Fr. 4‘300.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.005). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine Hinweise darauf vorliegen, dass nur bei Inkaufnahme einer über die bereits berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten Einschränkungen hinausgehende Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1), ist kein zusätzlicher leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter Abzug zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h des Valideneinkommens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 60'450.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 54‘062.-- ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Bemessung des Invaliditätsgrades ab Juni 2015 eine Einkommenseinbusse von Fr. 6’388.-- und damit einen renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Invaliditätsgrad von rund 10.5 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass in Gutheissung der Beschwerdedie Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 1. Juni 2017 aufzuheben und festzustellen ist, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV (Berücksichtigung der Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung erst nach drei Monaten) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Wirkung ab 1. Oktober 2014 bis 31. August 2015 Anspruch auf eine ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat. Ab dem 1. September 2015 hat die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin keinen Rentenanspruch mehr.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beigeladene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktiv am Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilgenommen hat, besteht eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dispens von der Kostenpflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 33).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ersatz der Parteikosten. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde vertretene Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat Anspruch auf eine Parteientschädigung, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich Mehrwertsteuer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterliegende Beigeladene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozessführung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 Rz 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1. Juni 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. August 2015 Anspruch auf eine befristete ganze Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kosten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3‘100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Rolf Thür</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 17 und Urk. 18 </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVG-Sammelstiftung Swiss Life,</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">unter Beilage je einer Kopie von Urk. 17 und Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>