Entscheid der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom 21. August 2012 (420 12 200) ___________________________________________________________________ Schuldbetreibungs- und Konkursrecht Verwertung im Konkurs / Vermögensgegenstände von bedeutendem Wert Besetzung Präsidentin Christine Baltzer, Richter Dieter Freibur ghaus (Referent), Richter Edgar Schürmann; Aktuar Andreas Linder Parteien A. _____, vertreten durch Advokat Dr. Matthias Häuptli, Malzgasse 15, 4052 Basel, Beschwerdeführer gegen Konkursamt Laufen , Hintere Gasse 52, 4242 Laufen, vertreten durch Advokat Christoph Küng, Militärstrasse 17, Postfach 280, 4410 Liestal, Beschwerdegegner Gegenstand Betreibungsrechtliche Beschwerde / Verwertung im Konkurs A. Am 21. November 2011 wurde über die B. _____ AG, e iner vor allem mit der Herstellung und dem Vertrieb von Schwimmanlagen tätigen Gesellsch aft mit Sitz in X. _____, der Konkurs eröffnet. Mit Schreiben vom 15. Juni 2012 gelangte A. _____, vertreten durch Advokat Dr. Mat- thias Häuptli, an das zuständige Konkursamt Laufen und liess unter anderem mitteilen, man Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht habe erfahren, dass diverse Dritte zur Offertstellung und zur Besichtigung des Inventars der Konkursitin eingeladen worden seien. Er sei Verwaltun gsrat eines Unternehmens in Y. _____, welches im Schwimmbadbau tätig sei und ehemalige Arbeitnehmer der Konkursitin beschäftige. Er habe der Konkursverwaltung im November 2011 eine Of ferte zur Übernahme von Aktiven aus dem Inventar der Konkursitin unterbreitet, die nich t beantwortet worden sei. Ausserdem sei er Gläubiger im Konkursverfahren mit einer angemeldet en Lohnforderung von CHF 98'756.35. Es verwundere daher, dass er nicht zur Offertstellung eing eladen worden sei. Man ersuche darum, die den Interessenten versandte Inventarliste zuzus tellen und Gelegenheit zur Einrei- chung von Offerten, sowie zu einer Besichtigung des gegen wärtigen Zustandes der zu veräu- sernden Gegenstände einzuräumen. Mit Antwort vom 21. Juni 2012 teilte das Konkursamt Lau- fen, vertreten durch Advokat Christoph Küng, A. _____ mit, die Konkursverwaltung habe kurz nach Konkurseröffnung feststellen müssen, dass ein wesentl icher Teil der Aktiven heimlich bei- seite geschafft worden sei und sämtliche Kundendaten ber eits unerlaubterweise verwendet würden. Zu einem Angebot, welches ohne Zustimmung der Konkursverwaltung und ohne Ab- geltung der übernommenen Aktiven, bereits umgesetzt gewesen sei, könne die Konkursverwal- tung nicht Stellung nehmen. Zu der gewünschten Offert stellung könne A. _____ und dessen Unternehmen nicht zugelassen werden. Die Konkursverwal tung dürfe nicht mit Exponenten einer sich noch im Untersuchungsstadium befindlichen Stra ftat Rechtsgeschäfte über Aktiven der Konkursmasse tätigen. B. Mit Eingabe vom 28. Juni 2012 erhob A. _____, vertr eten durch Advokat Dr. Matthias Häuptli aus Basel, bei der Aufsichtsbehörde über Schu ldbetreibung und Konkurs betreibungs- rechtliche Beschwerde gegen das Konkursamt Laufen. Er l iess beantragen, die Verfügung des Konkursamtes Laufen vom 21. Juni 2012 betreffend Ausschlu ss des Beschwerdeführers von der Offertstellung sei aufzuheben und das Konkursamt Lau fen sei anzuweisen, den Beschwer- deführer sowie die C. _____ GmbH in Y. _____ zur Offertstellung bezüglich der Fahrnis im Kon- kursverfahren der B. _____ AG zuzulassen und ein neues Bi eteverfahren durchzuführen, unter Aufhebung allfälliger bereits erfolgter Verwertungsha ndlungen; unter o/e Kostenfolge. In der Begründung wurde zusammenfassend ausgeführt, der Be schwerdeführer sei bis kurz vor Konkurseröffnung Arbeitnehmer der Konkursitin und bis An fang Oktober 2011 Mitglied von de- ren Geschäftsleitung gewesen. Er habe bereits im Septem ber 2011 im Zusammenhang mit der Pfändung und Retention von Fahrnis der Konkursitin als d eren einzige verfügbare Ansprech- person im Kontakt mit dem Betreibungs- und Konkursamt La ufen gestanden und habe diesem gegenüber sein Interesse am Erwerb der Fahrnis geäusse rt, um damit der Konkursitin oder ei- ner Auffanggesellschaft die Weiterführung des Geschäftsb etriebs zu ermöglichen. Nach Kon- kurseröffnung habe er sich mit dem Konkursamt, Exponenten der Gewerkschaft sowie Vertre- tern der Standortgemeinde in Verbindung gesetzt und ihnen das Projekt einer Auffanggesell- schaft unterbreitet. Er habe nie eine Reaktion auf dieses Projekt erhalten. Ende Dezember 2011 habe er die C. _____ AG übernommen und begonnen, mi t ehemaligen Angestellten der Kon- kursitin einen neuen Geschäftsbetrieb aufzuziehen. Am 25 . Januar 2012 habe das Konkursamt Strafanzeige wegen angeblicher Konkursdelikte erstatte t. Der dem Beschwerdeführer vorge- worfene Sachverhalt werde vollumfänglich bestritten. D er Beschwerdeführer sei sowohl Kaufin- teressent als auch Gläubiger der Konkursitin. Als Gläu biger habe er ein Interesse daran, dass ein möglichst hoher Erlös erzielt werde. Der Ausschluss vo n Bietern zur Offertstellung führe Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht dazu, dass die Konkursmasse einen geringeren Erlös erziele . Für den Beschwerdeführer gelte im Strafverfahren die Unschuldsvermutung, solange keine rechtskräftige Verurteilung ausge- sprochen sei. Es gehe nicht an, den Beschwerdeführer un d die C. _____ AG als "Exponenten einer Straftat" vom Bieteverfahren auszuschliessen. Selbst wenn der Beschwerdeführer wegen eines Konkursdelikts verurteilt worden wäre, wäre die K onkursverwaltung nicht berechtigt, ihn oder seine Firma vom Bieteverfahren auszuschliessen. Die Frage, ob ein Kaufinteressent einer Straftat verdächtig oder verurteilt sei, sei kein bei der Verwertung zu berücksichtigender Punkt. Die Herstellung eines Zusammenhangs zwischen angeblichen K onkursdelikten und dem Ver- kauf der Konkursaktiven sei unsachlich und die auf keiner lei Gesetzesnormen gestützte Be- hauptung, die Konkursverwaltung dürfe mit „Exponenten einer ... Straftat" keine Rechtsgeschäf- te über Aktiven der Konkursmasse tätigen, haltlos. C. In seiner Vernehmlassung vom 13. Juli 2012 entgegnete d as Konkursamt Laufen, vertre- ten durch Advokat Christoph Küng, im Wesentlichen, der gesamte vom Beschwerdeführer be- hauptete Sachverhalt werde dahingehend bestritten, al s dass der Beschwerdeführer auf lega- lem Weg versucht habe, eine Auffanggesellschaft zu gründ en und der Konkursverwaltung auf legitime Weise die Aktiven der Konkursmasse abzukaufen. E r habe bereits vor Konkurseröff- nung diverse Aktiven, insbesondere den gesamten Kunden stamm und mehrere baustellenspe- zifische Inventarpositionen, beiseite schaffen lassen. Ei n „Projekt Auffanggesellschaft" sei dem Konkursamt nach Konkurseröffnung zwar vorgelegt, jedoch erst nachdem bereits Aktiven bei- seite geschafft worden seien. Der Beschwerdeführer habe sich nie nach dem Stand seines an- geblichen Angebotes erkundigt. In der Folge habe das Konkursamt Strafanzeige gestellt, darun- ter insbesondere gegen den Beschwerdeführer, welcher zum Ende alleiniger noch operativ täti- ger Geschäftsführer der Konkursitin gewesen und heute alleiniger Inhaber der C. _____ AG sei. Das Konkursamt habe sich grundsätzlich an minimale ethische Grundsätze zu halten. Es könne nicht angehen, dass mit einem Exponenten gegen welchen w egen konkreter Schädigung der Konkursgläubiger habe Strafanzeige erstattet werden mü ssen und welcher nach Ansicht des Konkursamtes der Hauptverantwortliche für die angezeigte strafbare Handlung sei, in irgend einer Weise geschäftet werde. Dies gelte auch für die durch diesen beherrschte neue Gesell- schaft. Würde die Konkursverwaltung dies tun, so könne sie sich der Begünstigung einer straf- baren Handlung schuldig machen. Das Konkursamt sei im Mo ment daran, unter den eruierten Übernahmeinteressenten eine interne Gant durchzuführen . Das Konkursamt komme damit sei- ner Pflicht nach Erzielung eines bestmöglichen Verwertun gserlöses nach. Dass es gerade der Beschwerdeführer sein solle, welcher das höchste Angebot machen würde, sei angesichts des- sen, dass er ohne zugelassen zu sein, ein Angebot unter breite, welches sich nicht an die Vor- gaben des Konkursamtes halte, sehr unwahrscheinlich. Die Konkursverwaltung habe sich nicht an die im Strafrecht geltende Unschuldsvermutung zu Gun sten des Beschwerdeführers zu hal- ten, sondern habe sich ausschliesslich an den Gläubigerin teressen im laufenden Konkursver- fahren zu orientieren. Die Konkursverwaltung habe die Interessen der Gläubiger bestmöglich zu wahren und sie habe den höchst möglichen Verwertungse rlös zu erzielen. Dies schliesse je- doch nicht aus, dass sie sich an die grundsätzlichsten ethischen Werte zu halten habe und sich nicht selbst strafbar machen müsse. Mit dem Beschwerdefü hrer dürfe die Konkursverwaltung deshalb nicht weiter geschäften und dieser, wie auch die von ihm beherrschte C. _____ AG, Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht seien vom laufenden Verwertungsverfahren auszuschliessen. Die Beschwerde sei daher abzu- weisen soweit darauf einzutreten sei. D. Im Rahmen einer Replik vom 26. Juli 2012 erwiderte de r Beschwerdeführer, solange sei- ne Forderung nicht rechtskräftig abgewiesen sei, habe e r im Konkurs als Gläubiger zu gelten. Die Behauptung, er habe Aktiven beiseite geschafft, se i bestritten und Gegenstand des laufen- den Strafverfahrens. Im Strafverfahren seien bis auf e ine Beschlagnahme und eine oberflächli- che Einvernahme des Beschwerdeführers bisher keine weitere n Ermittlungshandlungen vorge- nommen worden. Unwahr sei die Behauptung, der Beschwerdeführer habe nie nach dem Stand des Angebots gefragt. Es werde bestritten, dass der Beschw erdeführer bzw. die C. _____ AG mit widerrechtlich entwendeten Kundendaten geschäften würden. Selbst wenn die Behauptun- gen des Konkursamtes zutreffen würden, sei nicht ersichtli ch, dass ein Verkauf von Inventar an den Beschwerdeführer oder die C. _____ AG den angebl ichen Schaden der Konkursmasse vergrössern würden. Zur Teilnahme an der internen Gan t seien nach den Bedingungen des Konkursamtes alle und nicht nur die höchsten Bieter zug elassen. Es sei daher unerheblich, in welcher Höhe der Beschwerdeführer bzw. die C. _____ AG ein Gebot abgegeben hätten. Die Behauptung, dass sich die Konkursverwaltung bei einem Zu schlag an den Beschwerdeführer bzw. die C. _____ AG strafbar machen würde, sei vollkommen haltlos. E. In der Folge teilte das Konkursamt Laufen der Aufsicht sbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs mit Schreiben vom 8. August 2012 mit, dass die interne Steigerung unter den Inte- ressenten am 20. Juli 2012 stattgefunden habe. Eine Au fstellung über den dabei erzielten Stei- gerungserlös werde in der Anlage überlassen. Der Beschw erdeführer sei an der Versteigerung weder persönlich anwesend noch vertreten gewesen. Der erzi elte Steigerungserlös liege über den im Vorfeld der Versteigerung abgegebenen schriftlichen Angeboten. F. Mit Verfügung vom 9. August 2012 ersuchte die Aufsichts behörde über Schuldbetreibung und Konkurs den Beschwerdeführer um Mitteilung, ob an der Beschwerde vom 28. Juni 2012 festgehalten werde. G. Mit Verlautbarung vom 15. August 2012 liess der Beschwe rdeführer mitteilen, dass an der Beschwerde vom 28. Juni 2012 festgehalten werde. Er s ei weder zur internen Steigerung ein- geladen worden, noch habe er rechtzeitig Kenntnis davo n gehabt. Die an die übrigen Offeren- ten versandte "Einladung zur internen Versteigerung de s Inventars vom 12. Juli 2012" sei erst am 19. Juli 2012 und lediglich als Beilage zur Verneh mlassung dem damals ferienabwesenden Rechtsvertreter zugegangen. Im Übrigen wäre eine Teilnahme des Beschwerdeführers ohnehin sinnlos gewesen, da der Beschwerdegegner am Ausschluss des Be schwerdeführers und der C. _____ AG vom Bieteverfahren festhalte. Nach dem vo m Konkursamt gewählten Verfahren sei die Höhe der in der ersten Runde abgegebenen Gebo te praktisch bedeutungslos, da den Bietern von Anfang an in Aussicht gestellt worden sei, d ass nach Eingang der schriftlichen Ge- bote eine interne Versteigerung stattfinde. Bei Guthe issung der Beschwerde würden die erteil- ten Zuschläge durch das Konkursamt aufzuheben und wäre ein neues Bieteverfahren durchzu- führen sein. Ausserdem sei die Verwertung im Konkurs der B. _____ AG noch nicht abge- schlossen; demnächst würden noch Kundendaten, -dossiers u nd Markenrechte zum Verkauf Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht gelangen, wobei zu befürchten sei, dass das Konkursamt den Beschwerdeführer erneut unge- rechtfertigt vom Bieteverfahren ausschliesse. Erwägungen 1. Mit Ausnahme der Fälle, in denen das Gesetz den Weg d er gerichtlichen Klage vor- schreibt, kann gegen jede Verfügung eines Betreibungs- o der Konkursamtes bei der Aufsichts- behörde über Schuldbetreibung und Konkurs wegen Gesetze sverletzung oder Unangemessen- heit Beschwerde geführt werden. Wird eine Gesetzesverl etzung oder Unangemessenheit gel- tend gemacht, so muss die Beschwerde gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG grundsätzlich innert zehn Tagen seit dem Zeitpunkt, in welchem der Beschwerde führer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht werden. Im vorliegenden Fall e liess das Konkursamt Laufen im Rah- men des Konkursverfahrens über die B. _____ AG dem heuti gen Beschwerdeführer mit Schrei- ben vom 21. Juni 2012 mitteilen, dass dieser und sein U nternehmen zur Offertstellung im Hin- blick auf die anstehende Gant nicht zugelassen seien. Die Konkursverwaltung dürfe nicht mit Exponenten einer sich noch im Untersuchungsstadium befin dlichen Straftat Rechtsgeschäfte über Aktiven der Konkursmasse tätigen. Der Beschwerdeführ er lässt gegen diese Mitteilung Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde über Schuldbetrei bung und Konkurs führen und bean- tragt, das Konkursamt Laufen sei anzuweisen, ihn sowie sein Unternehmen seien zur Offertstel- lung bezüglich der Fahrnis im Konkursverfahren der B. _ ____ AG zuzulassen. Vorab ist zu prü- fen, ob das nämliche Schreiben vom 21. Juni 2012 der bet reibungsrechtlichen Beschwerde zu- gänglich ist. 2.1 Als taugliches Anfechtungsobjekt für eine Beschwerde ge mäss Art. 17 SchKG kommen grundsätzlich alle Verfügungen von betreibungsrechtlichen Organen im Vollstreckungsverfahren in Frage. Eine Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG ist eine individuell-konkrete Betreibungs- handlung. Der Betreibungshandlung oder Verfügung ist es eigen, dass sie auf das Betreibungs- verfahren irgendwie rechtlich einwirkt; im Gange des Ve rfahrens führt sie irgendeine rechtliche Veränderung herbei. Es handelt sich somit um Vorkehren, welche die Weiterführung oder den Abschluss des Verfahrens bewirken und für die Parteien be stimmte Folgen nach sich ziehen (BGE 116 III 91 E. 1, mit Hinweisen). Die Verfügung gemäss Art. 17 SchKG umfasst also nicht nur Verfügungen im formellen Sinne, wie sie im Allge meinen in der Verwaltungsrechtslehre de- finiert werden, sondern jegliches amtliche Handeln. Ke ine Verfügungen sind hingegen amtliche Handlungen eines Betreibungsamtes, die ihrer Natur nac h überhaupt nicht in den Gang der Zwangsvollstreckung eingreifen. Die allgemeine Amtstätig keit als solche, blosse Meinungsäus- serungen oder Absichtserklärungen eines Vollstreckungsorgans, aber auch eine einfache Mit- teilung oder ein Bericht über den Stand des Verfahren s sind nicht durch Beschwerde anfecht- bar, weil dadurch die Rechtsstellung der Personen, an die sich solche Äusserungen richten, nicht in bestimmter, konkreter Weise beeinträchtigt sind (BGE 113 III 26 E. 1; 96 III 41 E. 2). 2.2 Das Konkursamt Laufen hat dem heutigen Beschwerdeführe r vorliegend auf sein Ersu- chen um Gelegenheit zur Einreichung von Offerten im Z usammenhang mit der Verwertung von Aktiven der B. _____ AG beschieden, dass dieser und ebenso sein Unternehmen zu einer sol- chen Offertstellung nicht zugelassen seien. Die besagte M itteilung ist nach Auffassung der Auf- Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht sichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs zweifelsoh ne als taugliches Anfechtungsob- jekt für eine betreibungsrechtliche Beschwerde zu quali fizieren, selbst wenn im angefochtenen Schreiben nirgends das Wort "Verfügung" steht. Die Frag e, ob es sich um eine anfechtbare Verfügung im Rechtssinne handelt, ist bekanntlich nicht n ach dem Wortlaut und dem formalen Erscheinungsbild der Mitteilung des Konkursamts zu beurte ilen, sondern aufgrund des darin wiedergegebenen tatsächlichen rechtlichen Gehalts (vgl. BGE 130 V 388 unveröffentlichte E. 3.1). Es liegt mithin auch keine blosse Meinungsäusserung oder eine Mitteilung über Absich- ten vor, tut doch die Konkursverwaltung kraft ihrer Amtsg ewalt eine Massnahme im Zusam- menhang mit der Liquidation der Konkursitin kund. Ebenso ohne Belang ist, dass das Schreiben vom 21. Juni 2012 keine Rechtsmittelbelehrung enthält. Eine solche wird im SchKG für die Ver- fügungen der Betreibungs- und Konkursämter nicht ausd rücklich vorgeschrieben (vgl. Art. 20a Abs. 1 Ziff. 4 SchKG). 3.1 Im Weiteren ist fraglich, ob die Beschwerde vom 28. Jun i 2012 (noch) einem praktischen Verfahrenszweck dient. Mit der betreibungsrechtlichen Besc hwerde soll insbesondere im priva- ten Interesse der Verfahrensbeteiligten die richtige A nwendung des Betreibungsrechts verwirk- licht werden. Die öffentlichen Interessen werden durch die Aufsichtsbehörden in ihrer Funktion als Aufsichts- und Disziplinarinstanz sowie durch Feststellung der Nichtigkeit von qualifiziert gesetzeswidrigen Verfügungen (Art. 22 SchKG) wahrgeno mmen. Für die Aufsichtsbehörde kann es einzig darum gehen, dem Vollstreckungsorgan gemäss A rt. 21 SchKG vollziehbare Anweisungen zu erteilen; Beschwerden mit dem blossen Z weck, in der Vergangenheit liegende Fehler der Vollstreckungsorgane feststellen zu lassen, um s o einer allfälligen Verantwortlich- keitsklage eine bessere Ausgangslage zu verschaffen, sind unz ulässig (BGE 120 III 107 E. 2; 110 III 87 E. 1b, mit Hinweisen). Die umschriebene Funktion der Beschwerde bringt es mit sich, dass sie einem praktischen Verfahrenszweck dienen muss. Ist di es nicht der Fall, so wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. Ein praktischer Verf ahrenszweck setzt voraus, dass der vor der Aufsichtsbehörde beantragte Entscheid im konkreten Vollstreckungsverfahren (noch) prak- tische Wirkungen zeitigt. Daran fehlt es zum einen dann, wenn der Zweck der Beschwerde be- reits auf andere Weise erreicht worden bzw. der gerügt e Mangel vor Ausfällung des Beschwer- deentscheides weggefallen ist. Der Beschwerdeentscheid kann zum anderen dann keine prak- tischen Wirkungen mehr entfalten, wenn die angefochten e Verfügung nicht mehr wirksam be- richtigt werden kann. Eine solche Konstellation liegt insbesondere vor, wenn etwas Unwiderruf- liches eingetreten ist (vgl. L ORANDI , Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 20 00, N 12 f. zu Art. 17 SchKG mit weiteren Nachweisen). 3.2 Mit Verfügung vom 16. Juli 2012 gewährte die Aufsichtsbe hörde über Schuldbetreibung und Konkurs der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung. Das Betreibungsamt Laufen liess alsdann mit Eingabe vom 8. August 2012 mitteilen, dass d ie interne Steigerung unter den Inte- ressenten am 20. Juli 2012 stattgefunden habe. Der Bes chwerdeführer sei an der Versteige- rung weder persönlich anwesend noch vertreten gewesen. Der erzielte Steigerungserlös liege über den im Vorfeld der Versteigerung abgegebenen sch riftlichen Angeboten. In der Anlage wird der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs eine Aufstellung über den erziel- ten Steigerungserlös überlassen. Auf Nachfrage der Auf sichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, ob an der Beschwerde vom 28. Juni 2012 f estgehalten werde, entgegnet der Be- Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht schwerdeführer mit Verlautbarung vom 15. August 2012, er sei weder zur internen Steigerung eingeladen, noch habe er rechtzeitig Kenntnis davon gehabt. Die an die übrigen Offerenten ver- sandte Einladung zur internen Versteigerung des Inventar s sei erst am 19. Juli 2012 und ledig- lich als Beilage zur Vernehmlassung an den damals ferien abwesenden Rechtsvertreter zuge- gangen. Im Übrigen wäre eine Teilnahme des Beschwerdeführers ohnehin sinnlos gewesen, da das Konkursamt Laufen am Ausschluss des Beschwerdeführers und der C. _____ AG vom Bie- teverfahren festhalte. Nach dem vom Konkursamt gewählten Verfahren sei die Höhe der in der ersten Runde abgegebenen Gebote praktisch bedeutungslos, da den Bietern von Anfang an in Aussicht gestellt worden sei, dass nach Eingang der schrif tlichen Gebote eine interne Verstei- gerung stattfinde. Bei Gutheissung der Beschwerde würde n die erteilten Zuschläge durch das Konkursamt aufzuheben und wäre ein neues Bieteverfahren durchzuführen sein. Ausserdem sei die Verwertung im Konkurs der B. _____ AG noch ni cht abgeschlossen; demnächst würden noch Kundendaten, -dossiers und Markenrechte zum Verkauf gelangen, wobei zu befürchten sei, dass das Konkursamt den Beschwerdeführer erneut unger echtfertigt vom Bieteverfahren ausschliesse. 3.3 Die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkur s teilt die Ansicht des Beschwer- deführers und erachtet die Voraussetzung des praktischen Verfahrenszwecks im Sinne der vor- stehenden Ausführungen als nach wie vor erfüllt. Die bereits erfolgten Zwangverwertungsakte schliessen die Beachtung und die Berichtigung von Verfah rensfehlern nicht ohne weiteres aus. Ein unwiderrufliches Faktum würde lediglich dann vorli egen, wenn die bei einer Steigerung resp. einem Freihandverkauf veräusserte Sache vom Erwerbe r inzwischen an einen gutgläubi- gen Dritten (Art. 3 ZGB), der in seinem Erwerb geschüt zt wird (Art. 933, Art. 973 ZGB), weiter- veräussert worden wäre (BGE 107 III 24, 106 III 83). Im Übrigen scheint die Verwertung im Konkurs der B. _____ AG tatsächlich noch nicht abgeschlosse n, kann doch den vorgelegten Akten nicht entnommen werden, dass bereits auch die Kund endaten, -dossiers und Marken- rechte zum Verkauf gelangt sind. Das Interesse an der Be schwerdeführung wegen allfälliger Verfahrensfehler ist somit noch aktuell und dient einem praktischen Verfahrenszweck. 4.1 Es bleibt von Amtes wegen zu untersuchen, ob der Beschwer deführer zur Beschwerde legitimiert ist. Der Beschwerdeführer lässt dazu anführen, er habe im Konkursverfahren über die B. _____ AG eine Lohnforderung von CHF 98'756.35 ang emeldet, die als Nr. 77 im Eingaben- verzeichnis eingetragen sei und über deren Kollokation n och nicht entschieden sei; er sei somit Gläubiger der Konkursitin. Das Konkursamt Laufen räumt ein, dass der Beschwerdeführer im Konkursverfahren eine Lohnforderung von CHF 98'756.35 a ngemeldet habe. Seine Gläubiger- stellung habe durch diese Forderungsanmeldung allerdin gs erst und nur provisorischen Status. Dem Beschwerdeführer müsse bereits heute in Aussicht gestellt werden, dass seine Forderung, soweit diese Bestand habe, mit Schadenersatzansprüchen de r Konkursmasse gegen ihn ver- rechnet werde. 4.2 Das Recht zur Beschwerdeführung kommt jenen Personen zu , welche durch die in Frage stehende Verfügung oder Unterlassung in ihren Rechten b etroffen sind und ein eigenes Inte- resse an der Aufhebung, Änderung oder Vornahme einer bestimmten Verfügung haben. Wer in eigenem Namen handelt, aber fremde Interessen wahrni mmt, ist nicht zur Beschwerde legiti- miert; er ist nicht in seinen eigenen Interessen betroffen (BGE 114 III 78 E. 1, 96 III 60, 85 III 65 Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht E. 2). Ob eine Person durch die in Frage stehende Ve rfügung bzw. Unterlassung in ihren Inte- ressen verletzt ist, kann nicht für sämtliche allenfalls aktivlegitimierten Personen abstrakt gesagt werden. Die Frage hängt vielmehr von den konkreten Umst änden ab und kann nur im Einzelfall entschieden werden. Unproblematisch ist in aller Regel die Aktivlegitimation der am Betrei- bungsverfahren beteiligten Gläubiger. Sie haben grun dsätzlich ein rechtlich geschütztes Inte- resse an der ordnungsgemässen Abwicklung des Zwangsvollstreckungsverfahrens. Die Gläubi- ger im Konkurs, welche ihre Forderungen angemeldet ha ben oder deren Forderungen von Am- tes wegen zu berücksichtigen sind, sind solange beschwerdel egitimiert, als sie nicht rechtskräf- tig abgewiesen wurden (BGE 90 III 86 E. 1 mit weiter en Nachweisen). Je nach Art des Betrei- bungsverfahrens und je nach Konstellation sind sodann au ch Dritte beschwerdelegitimiert (vgl. Bsp. bei LORANDI , a.a.O., N 196 ff. zu Art. 17 SchKG mit weiteren Nachw eisen). Die Aufsichts- behörde über Schuldbetreibung und Konkurs gelangt vorl iegend zum Schluss, dass der Be- schwerdeführer persönlich zur Beschwerde legitimiert ist. Er hat als vormaliger Arbeitnehmer der B. _____ AG eine Forderung über CHF 98'756.35 a ngemeldet, welche im Verzeichnis der Forderungseingaben aufgeführt ist. Das Konkursamt Lauf en bestreitet zwar sinngemäss das Lohnprivileg des Beschwerdeführers, zumal dessen Forderu ngen bislang im Rahmen des Kol- lokationsverfahrens nicht aktenkundig verbindlich abgewie sen wurde, steht seine Beschwerde- legitimation vorderhand ausser Frage. Soweit der Besch werdeführer die Beschwerde sinnge- mäss auch im Namen der C. _____ AG in Y. _____ verstan den haben wollte, ist diesem Unter- nehmen die Aktivlegitimation hingegen abzusprechen, kommt doch dem übergangenen Interes- senten als Dritten regelmässig kein Beschwerderecht zu (vgl. BlSchK 1978, S. 48). 5.1 Der Beschwerdeführer wehrt sich gegen den Ausschluss von d er Offertstellung im Rah- men der Verwertung von Aktiven der B. _____ AG in Li quidation und beansprucht, er sei zur Offertstellung bezüglich der Fahrnis im Konkursverfahren der besagten Konkursitin zuzulassen. Es sei ein neues Bieteverfahren durchzuführen, unter Auf hebung allfälliger bereits erfolgter Verwertungshandlungen. Er sei sowohl Kaufinteressent als auch Gläubiger der Konkursitin. Als Gläubiger habe er ein Interesse daran, dass ein möglichst hoher Erlös erzielt werde. Der Aus- schluss von Bietern zur Offertstellung führe dazu, dass di e Konkursmasse einen geringeren Erlös erziele. Es gehe nicht an, ihn als "Exponenten ein er Straftat" vom Bieteverfahren auszu- schliessen. Selbst wenn er wegen eines Konkursdelikts veru rteilt worden wäre, wäre die Kon- kursverwaltung nicht berechtigt, ihn oder seine Firma vom Bieteverfahren auszuschliessen. Die Frage, ob ein Kaufinteressent einer Straftat verdächt ig oder verurteilt sei, sei bei der Verwer- tung nicht zu berücksichtigen. Die Herstellung eines Zusam menhangs zwischen angeblichen Konkursdelikten und dem Verkauf der Konkursaktiven sei unsa chlich. Das Konkursamt Laufen entgegnet hauptsächlich, der Beschwerdeführer habe bereits vor Konkurseröffnung Aktiven der Fallitin beiseite schaffen lassen. Man habe daher eine Strafanzeige eingereicht, insbesondere gegen den Beschwerdeführer. Das Konkursamt habe sich an minimale ethische Grundsätze zu halten, weshalb man mit dem Beschwerdeführer nicht weiter geschäften dürfe. 5.2 Der Konkurs über die B. _____ AG wird im sog. summar ischen Verfahren durchgeführt. Das summarische Konkursverfahren zeichnet sich dadurch aus, da ss es einfach, rasch und weitgehend formlos ist. Es liegt zur Hauptsache in den Händen der Konkursverwaltung; Gläubi- gerversammlungen finden nur ausnahmsweise statt (BGE 1 21 III 142 E. 1b). Gemäss Art. 231 Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht Abs. 3 Ziff. 2 SchKG kann die Verwertung nach Ablauf der Eingabefrist jederzeit stattfinden. Das Konkursamt hat dabei die Interessen der Gläubiger bestmöglich zu wahren. Im Übrigen aber bestimmt es und nicht die Gläubiger die Verwertu ngsart nach freiem Ermessen (Pra 2003, Nr. 199). Jedoch hat es sich auch hier an gewisse Schranke n zu halten und dabei Art. 256 Abs. 2 - 4 SchKG zu beachten. So dürfen etwa Pfandgege nstände nur mit Zustimmung der Pfandgläubiger freihändig verkauft werden und beim Fr eihandverkauf von Vermögensgegen- ständen von bedeutendem Wert sowie von Grundstücken muss d en Gläubigern Gelegenheit gegeben werden, ein höheres Angebot zu machen. Ferne r dürfen Grundstücke auch im Sum- marverfahren in der Regel erst verwertet werden, wenn das Lastenverzeichnis erstellt und rechtskräftig ist. Zudem dürfen Anfechtungsansprüche nach den Art. 286 - 288 SchKG nicht veräussert werden. Im Gegensatz zur Zwangsversteigerung, wo das Konkursamt betreffend Steigerungsbedingungen und Verfahren gesetzlich gebu nden ist, regelt Art. 256 SchKG beim Freihandverkauf nur die Voraussetzungen seiner Zulässigk eit. Somit ist das Konkursamt, ob- wohl es den Verkauf kraft seines Amtes und nicht aus zivi lrechtlicher Befugnis vornimmt, in der Ermittlung und Ausnützung von Verkaufsmöglichkeiten sowi e in der Ausgestaltung der Ver- kaufsbedingungen ebenso frei wie jeder andere Verkäuf er, namentlich auch in der Wahl des Käufers. Freihandverkäufe können deshalb nur wegen Fehlens der gesetzlichen Voraussetzun- gen oder nach Art. 5 SchKG angefochten werden. 5.3 Im vorliegenden Fall hat das Konkursamt Laufen am 20. Juli 2012, 14.00 Uhr, am Domizil der Konkursitin in X. _____ eine sog. "interne Gant" diverser Positionen durchgeführt. Diese "interne Gant" unterliegt der Bestimmung von Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG. Unter Berücksichti- gung der Einschränkungen von Art. 256 Abs. 3 SchKG war d as Konkursamt Laufen mithin in der Abwicklung der Veräusserung von Aktiven frei, soweit keine Vermögensgegenstände von bedeutendem Wert zur Verwertung gelangten. Wann ein Gegenstand unter die Rubrik "Vermö- gensgegenstände von bedeutendem Wert" fällt, ist vom Ei nzelfall abhängig. Mit der überwie- genden Lehrmeinung und der Rechtspraxis ist dabei von einem objektiven Massstab auszuge- hen. Das Objekt muss für sich betrachtet, unabhängig von d er Höhe der Passiven und dem Vorliegen weiterer Aktiven, einen bedeutenden Wert aufweisen. Als Anhaltspunkt wird sowohl in Literatur als auch vom Bundesgericht von einem mindes tens fünf, eher einem sechs- oder sie- benstelligen Betrag bzw. einem Inventarwert über CHF 50'000.00 gesprochen (vgl. BSK SchKG II-LUSTENBERGER , Art. 231 N 35; BSK SchKG II-B ÜRGI , Art. 256 N 26b, je mit Nachweisen). Die massgebliche Liste der zur Verwertung anstehenden Invent argegenstände vom 9. Juli 2012 weist in casu Beträge zwischen CHF 500.00 und CHF 8'500.00 aus und der mit Eingabe vom 8. August 2012 nachgereichten Aufstellung lässt sich entne hmen, dass lediglich eine Position ei- nen Zuschlag mit einem fünfstelligen Betrag - nämlich CHF 22'140.00 - erreichte. Der Be- schwerdeführer resp. sein Unternehmen wiederum unterbr eitete dem Konkursamt Laufen An- gebote zwischen CHF 500.00 und CHF 1'800.00 für einze lne Positionen des Inventars (vgl. Beilage 10 der Vernehmlassung vom 13. Juli 2012). Aus den vorgelegten Akten erhellt für die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, dass letztlich keine der zur Verwertung gelangten Objekte der B. _____ AG einen Gegenstand von bedeutendem Wert im Sinne von Art. 256 Abs. 3 SchKG aufweist. Dem Gesagten zufolge wa r das Konkursamt Laufen somit nicht verpflichtet, den Beschwerdeführer zur Stellung einer Offerte einzuladen. Selbst wenn sich die Begründung des Konkursamtes Laufen für den Ausschluss des Beschwerdeführers als nicht Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht haltbar erweisen sollte - was allerdings ausdrücklich of fen gelassen werden kann - hat der Be- schwerdeführer keinen durchsetzbaren Anspruch auf Teilna hme an der (weiteren) Verwertung von Aktiven der Konkursitin, soweit keine Vermögensgege nstände von bedeutendem Wert be- troffen sind. Im Ergebnis ist die Beschwerde somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 6. Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG), und es darf keine Parteientschädigung bezahlt werden (Art. 62 Abs. 1 GebVSchKG). Demnach wird erkannt: ://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2. Es werden keine Kosten erhoben. Präsidentin Christine Baltzer Aktuar Andreas Linder