<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00001</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204221&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00001</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.05.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 14.01.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichteintreten auf eine Beschwerde gegen eine Kündigung wegen unzulässig formulierter Begehren<br/><br/>Nichteintreten auf das Begehren um Feststellung, dass die Kündigung unwirksam sei, weil damit laut Beschwerdebegründung die Wiedereinstellung erreicht werden soll (E. 2.1). Wenn einzig die Feststellung verlangt wird, dass die Kündigung sachlich nicht gerechtfertigt sei, ohne dass gleichzeitig ein Entschädigungsbegehren gestellt wird, muss der Beschwerdeführer seine schutzwürdigen Interessen begründen (E. 2.2). Die Rückweisung an die Vorinstanz darf nicht dazu führen, dass der Beschwerdeführer nun im zweiten Rechtsgang das - in seinen Augen zulässige - Ziel der Wiedereinstellung verfolgen kann (E. 2.3). Nichteintreten (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTSTELLUNGSBEGEHREN">FESTSTELLUNGSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDEREINSTELLUNG">WIEDEREINSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 80 Abs. 2 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2004 Nr. 22 S. 74</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Der Zweckverband Kranken- und Altersheim D stellte A per 1. Februar 1990 als Verwaltungsleiter des Alterszentrums "E" an. Am 31. MÃ¤rz 2003 kÃ¼ndig­te die Heimkommission des Alterszentrums das ArbeitsverhÃ¤ltnis per 30. September 2003 und stellte A per sofort frei.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess dagegen am 25. April 2003 Rekurs an den Bezirksrat Y erheben und beantragen, die Unwirksamkeit der KÃ¼ndigung festzustellen. Mit Beschluss vom 21. November 2003 wies der Bezirksrat Y den Rekurs ab und beschloss gleichzeitig, auf die in der Replik erhobene Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten. A wur­de zudem verpflichtet, dem Zweckverband Kranken- und Altersheim D eine ParteientschÃ¤digung auszurichten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 6. Februar 2004 liess A Beschwerde ans Verwaltungsgericht erheben und die Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrats Y beantragen. Es sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung unwirksam, eventualiter sachlich nicht gerechtfertigt sei. Subeventualiter sei die Angelegenheit zur vollstÃ¤ndigen Feststellung des Sachverhaltes und anschlies-sender Neuentscheidung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen. Zudem sei A eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Der Zweckverband Alters- und Krankenheim D liess am 5. MÃ¤rz 2004 die Abweisung der Beschwerde sowie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung beantragen. Der Bezirksrat Y beantragte am 11. MÃ¤rz 2004 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Mit der Beschwerde wird die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids verlangt. Mit diesem Entscheid wurde zunÃ¤chst der erhobene Rekurs unter EntschÃ¤digungsfolgen abgewiesen (Dispositiv-Ziff. 1 und 4) und damit eine personalrechtliche Anordnung bestÃ¤tigt. Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Es fragt sich, ob mit der Beschwerde auch der Entscheid der Vorinstanz angefochten werden soll, auf die erhobene Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten (Dispositiv-Ziff. 2 des angefochtenen Entscheids). DafÃ¼r spricht zunÃ¤chst, dass die BeschwerdeantrÃ¤ge nicht auf bestimmte Dispositiv-Ziffern Bezug nehmen. Dagegen spricht jedoch, dass die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids stets nur im Zusammenhang mit der ausgespro­che­nen KÃ¼ndigung verlangt wird. Auch die BeschwerdebegrÃ¼ndung bezieht sich nur auf die vom Bezirksrat fÃ¼r rechtmÃ¤ssig erklÃ¤rte KÃ¼ndigung. Streitgegenstand bildet demnach einzig die BestÃ¤tigung der ausgesprochenen KÃ¼ndigung, nicht aber der Nichteintretens­ent­scheid der Vorinstanz. Auf eine Ãberweisung der Beschwerdeschrift an die AufsichtsbehÃ¶rde des Bezirksrates kann demzufolge verzichtet werden (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 43).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>GemÃ¤ss § 38 Abs. 1 und 2 VRG sind Verfahren mit einem Streitwert von Ã¼ber Fr. 20'000.- in Dreierbesetzung zu erledigen. Der BeschwerdefÃ¼hrer mÃ¶chte mit seinem Hauptantrag erreichen, dass die Unwirksamkeit der KÃ¼ndigung festgestellt wird und er da­durch "weiterhin Ã¼ber sÃ¤mtliche Rechte und AnsprÃ¼che aus dem DienstverhÃ¤ltnis" verfÃ¼gt. Bei Gutheissung seiner Beschwerde wÃ¼rde er damit in den Genuss von Lohn­ansprÃ¼chen kommen, die weit Ã¼ber der erwÃ¤hnten Streitwertgrenze liegen. FÃ¼r die Behand­lung der Beschwerde ist damit die Kammer zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer begehrt im Hauptantrag die Feststellung an, dass die KÃ¼ndigung unwirksam sei. Bei Gutheissung dieses Begehrens sei es laut BegrÃ¼ndung der Beschwerde am Beschwerdegegner, "zu entscheiden, ob und allenfalls wie er das DienstverhÃ¤ltnis lege artis auflÃ¶sen will". Aus dieser BegrÃ¼ndung ergibt sich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit dem Hauptantrag die Wiederherstellung des DienstverhÃ¤ltnisses â mit "sÃ¤mtli­chen Rechten und AnsprÃ¼chen" â erreichen mÃ¶chte. Aufgrund von § 80 Abs. 2 VRG kann das Verwaltungsgericht indessen die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses nicht rÃ¼ckgÃ¤ngig machen (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.2, www.vgrzh.ch, mit wei­teren Hinweisen; RB 2000 Nr. 30; BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 2a/cc, www.bger.ch). Nachdem vorliegend auch kein bundesrechtlicher Anspruch auf Wiedereinstellung gegeben ist, ist auf den Hauptantrag nicht einzutreten. </span><span>Ob</span><span> allenfalls dann darauf ein­zutreten wÃ¤re, wenn die Nichtigkeit der KÃ¼ndigung geltend gemacht wÃ¼rde, braucht hier nicht entschieden zu werden (offen gelassen in VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00035, E. 2b, www.vgrzh.ch), da in der Beschwerdeschrift ausgefÃ¼hrt wird, dass sich die KÃ¼ndigung "im Lichte von Lite­ra­tur und Rechtsprechung zum Verwaltungsrecht zweifellos nicht als nichtig" erweise.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt eventualiter die Feststellung, dass die KÃ¼ndigung sach­lich nicht gerechtfertigt sei. Nach der Rechtsprechung muss ein solches Feststellungsbegehren in der Regel mit einem EntschÃ¤digungsbegehren verbunden werden, da das Ge­richt darÃ¼ber im gleichen Verfahren zu befinden hÃ¤tte (VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00035, E. 2a, www.vgrzh.ch; BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 3c, www.bger.ch; vgl. § 80 Abs. 2 VRG sowie KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80 N. 4). Fehlt das Begehren um eine EntschÃ¤digung, ist dies als Indiz dafÃ¼r zu berÃ¼cksichtigen, dass mit dem Feststellungsbegehren unzulÃ¤ssigerweise nur die WeiterbeschÃ¤ftigung angestrebt wird (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.4, www.vgrzh.ch, auch zum Folgenden). Die Verbindung von Feststellungs- und Leistungsbegehren wird von § 80 Abs. 2 VRG jedoch nicht zwingend vorausgesetzt. Vielmehr kann auf das Feststellungsbegehren auch dann eingetreten werden, wenn anderweitige schutzwÃ¼rdige Interessen vorgebracht werden; es genÃ¼gen tatsÃ¤chliche (zum Beispiel wirtschaftliche oder ideelle) Interessen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 60). Es ist am BeschwerdefÃ¼hrer, solche schutzwÃ¼rdigen Interessen darzulegen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 21 N. 29 f.).</span></p> <p class="Urteilstext">In der Beschwerdeschrift werden zum Vorliegen schutzwÃ¼rdiger Interessen keine AusfÃ¼hrungen gemacht. Einzig am Schluss der BegrÃ¼ndung wird ausgefÃ¼hrt, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer die Geltendmachung von Forderungen wegen Ãberstunden und organisierten Mahlzeitendiensten vorbehalte. Solche Forderungen kÃ¶nnen indessen unabhÃ¤ngig davon geltend gemacht werden, ob die KÃ¼ndigung nun als rechtmÃ¤ssig erklÃ¤rt wird oder nicht. Ein Interesse an einem Feststellungsurteil wird dadurch nicht dargetan. Auf den Eventualantrag ist folglich nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt schliesslich subeventualiter die RÃ¼ckweisung der Sache an die Vorinstanz, damit diese den Sachverhalt vollstÃ¤ndig feststelle und anschliessend neu entscheide. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts (RB 2000 Nr. 32) steht die BeschrÃ¤nkung der Entscheidbefugnis in § 80 Abs. 2 VRG einer RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz nicht grundsÃ¤tzlich entgegen. Hingegen kann die vom Verwaltungsgericht angeordnete RÃ¼ckweisung nicht dazu fÃ¼hren, dass die Rekursinstanz eine im ersten Rechtsgang geschÃ¼tzte AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses im zweiten Rechtsgang rÃ¼ckgÃ¤ngig macht. Vielmehr hat sie auf verbesserter Grundlage lediglich Ã¼ber die RechtmÃ¤ssigkeit der AuflÃ¶­sung zu befinden und, falls diese nicht gegeben ist, die dem unrechtmÃ¤ssig Entlassenen zu­stehende EntschÃ¤digung zu bestimmen. Einer in diesem Sinne be­schrÃ¤nkten RÃ¼ckweisung steht § 80 Abs. 2 VRG nicht entgegen. </span><span>Ob</span><span> auf ein RÃ¼ckwei­sungs­begehren einzutreten ist, bestimmt sich somit ebenfalls danach, ob der BeschwerdefÃ¼hrer damit eine EntschÃ¤digung erreichen mÃ¶chte (vgl. VGr, 25. Oktober 2000, PB.2000.00016, E. 2, www.vgrzh.ch). Zur Beantwortung dieser Frage ist hilfsweise auch zu berÃ¼cksichtigen, was Thema des Rekursverfahrens war. Bei der Aus­legung der AntrÃ¤ge muss vorliegend Ã¼berdies berÃ¼cksichtigt werden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer anwaltlich vertreten ist. Vom rechtskundigen Vertreter darf erwartet werden, dass er sich anhand des Gesetzes und der publizierten Rechtsprechung Ã¼ber das Rechtsmittelverfahren ins Bild setzt (BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 3c am Ende, www.bger.ch).</span></p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangte mit dem Hauptantrag im Rekursverfahren genauso wie im Beschwerdeverfahren (E. 2.1) die Feststellung der Unwirksamkeit der KÃ¼ndigung. Dasselbe Ziel verfolgte er auch mit Eventual- und Subeventualantrag, wonach der Beschwerdegegner zu verpflichten sei, den BeschwerdefÃ¼hrer wieder einzustellen. Ausser Betracht fÃ¤llt somit die RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz, damit der BeschwerdefÃ¼hrer dieses Ziel nun im zweiten Rechtsgang verfolgen kann. In Eventual- und Subeventualantrag stellte der BeschwerdefÃ¼hrer das Begehren, der Beschwerdegegner (mithin nicht die Vorinstanz) sei zu verpflichten, "die im Falle der Nichtwiedereinstellung zu leistende EntschÃ¤digung festzusetzen". In seiner Rekursschrift begrÃ¼ndete der BeschwerdefÃ¼hrer dieses Begehren damit, dass er "noch gar nicht in der Lage [sei,] seine diesbezÃ¼glichen AnsprÃ¼che auch nur einigermassen genau zu substantiieren". Dem hielt der Beschwerdegegner entgegen, dass gemÃ¤ss Art. 17 Abs. 4 des anwendbaren Personalstatuts im Falle einer missbrÃ¤uchlichen oder sachlich nicht gerechtfertigten KÃ¼ndigung bei Nichtwiederanstellung eine EntschÃ¤digung gemÃ¤ss obligationenrechtlicher Bestimmung festgesetzt werde. Der BeschwerdefÃ¼hrer hielt dazu in seiner Replik fest, dass keinerlei Veranlassung bestehe, eine EntschÃ¤digung im Rekursverfahren festzusetzen. Er habe wiederholt darauf hingewiesen, dass seine "WeiterbeschÃ¤ftigung von der Rekursinstanz sehr wohl erzwungen werden kann". Gegenstand des Rekursverfahrens bilde "die Frage nach der GÃ¼ltigkeit bzw. der RechtmÃ¤ssigkeit der vom Rekursgegner ausgesprochenen KÃ¼ndigung". GemÃ¤ss dieser BegrÃ¼ndung waren Eventual- und Subeventualantrag im Rekursverfahren auf die Wiedereinstellung gerichtet. Ein Antrag, die Rekursinstanz habe bei Ablehnung von Eventual- und Subeventualantrag eine EntschÃ¤digung festzusetzen, wurde ausdrÃ¼cklich nicht gestellt. Mit der RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz mÃ¶chte der BeschwerdefÃ¼hrer die Wiedereinstellung erreichen, die er im ersten Rechtsgang nicht erlangte. Das ist unzulÃ¤ssig. Der Subeventualantrag bezweckt im Ergebnis dasselbe wie der Hauptantrag, womit nicht darauf einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da der Streitwert vorliegend Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt (E. 1.3), sind die Gerichtskosten dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 80b sowie § 80c in Verbindung mit § 70 und § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Aufgrund von § 17 Abs. 2 lit. a VRG hat der BeschwerdefÃ¼hrer den Beschwerdegegner fÃ¼r den gerechtfertigten Beizug eines Rechtsbeistandes zu entschÃ¤digen. Der vom Beschwerdegegner geltend gemachte Betrag von Fr. 10'000.- erweist sich klarerweise als zu hoch (vgl. § 12 Abs. 1 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997). Als angemessen erweist sich vielmehr die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.-.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤di­gung von Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) auszurichten. </p> <p class="Urteilstext">5. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>