<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Massnahmen zu treffen, damit die Holzverwertung und weitere Projekte im Zusammenhang mit den Schäden des Orkans Lothar längerfristig der Biomasse-Holzverwertung und Energienutzung dienen. Dafür setzt der Bund 100 bis 250 Milionen Franken ein, die im Falle der Annahme der Förderabgabe bzw. der Solar-Initiative aus dem Förderabgabegesetz gespiesen werden. Bei einer Annahme dieser Verfassungsänderungen können diese Mittel im Verlauf der Jahre 2000 bis 2003 eingesetzt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt die Förderung der Holzenergie. In der Botschaft über die Bewältigung der vom Orkan Lothar verursachten Waldschäden ist deshalb eine Erweiterung des Nachfolgeprogramms zu "Energie 2000" um 45 Millionen Franken für die Holzenergie aufgeführt. Rechtsgrundlage dafür ist das Energiegesetz.</p><p>Weil der Bund über keine weiteren Mittel zur Holzenergieförderung verfügt, kann eine weitergehende Förderung gemäss Motion nur geprüft werden, wenn die vom Parlament am 8. Oktober 1999 beschlossene Energieabgabe von 0,3 Rappen pro Kilowattstunde (Förderabgabe) in der Volksabstimmung vom 24. September 2000 angenommen wird. Nach dem vom Parlament verabschiedeten Förderabgabegesetz ist mindestens ein Viertel der Einnahmen (etwa 450 Millionen Franken pro Jahr) für erneuerbare Energien reserviert. In der Zeit, während der die übrigen Massnahmen zur Bewältigung des Orkans Lothar vorgesehen sind, also bis Ende 2003, könnte im Rahmen des Förderabgabegesetzes durchaus ein Schwerpunkt für die Holzenergie gesetzt werden. Die übrigen erneuerbaren Energien dürfen deswegen aber nicht vernachlässigt werden.</p><p>Bei Ablehnung der Energievorlagen durch das Volk müssten - angesichts der allgemeinen Finanzsituation des Bundes - die in der oben erwähnten Botschaft zu Lothar aufgeführten 45 Millionen Franken reichen. Die Kantone könnten dann immerhin die Holzenergie über die ihnen mit dem Energiegesetz zustehenden Globalbeiträge des Bundes zusätzlich fördern.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.