<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01126</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch RIB Immobilien &amp; Treuhand GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rudolf-Diesel-Strasse 2, Postfach 3118, 8404 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, arbeitete vom 24. Mai 1989 bis 31. Dezember 1995 als Auslieferungschauffeur bei der Z.___ AG (vgl. Urk. 7/12 S. 1 Ziff. 1, S. 5) sowie seit dem 1. Juni 1998 als Eisenleger bei der A.___ GmbH (vgl. Urk. 7/29 S. 1 Ziff. 1, Ziff. 6), als er am 27. Juni 1998 einen Autounfall erlitt (vgl. Unfallmeldung vom 7. Juli 1998, Urk. 7/25/58) und sich daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstmals am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 1998 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug anmeldete (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/2). Nachdem die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die medizinische und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation (Urk. 7/6-9, Urk. 7/12-15, Urk. 7/17-18, Urk. 7/29-30, Urk. 7/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37) abgeklärt und die Akten der Schweizerischen Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt (SUVA; Urk. 7/25-26, Urk. 7/32-33) beigezogen hatte, verneinte sie mit Verfügung vom 10. November 1999 (Urk. 7/47) einen Leistungsanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Mai 2008 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Bandscheibe erneut zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 7/52 S. 7 Ziff. 6), worauf die IV-Stelle Abklärungen der medizinischen und erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Situation (Urk. 7/60-63, Urk. 7/66-67) tätigte und die Akten der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung (Urk. 7/73-74) sowie der SUVA (Urk. 7/75-76) beizog. Mit Verfügung vom 31. März 2009 (Urk. 7/84) verneinte sie abermals einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Versicherte am 12. November 2010 einen Motorradunfall erlitten und sich dabei an der linken Schulter verletzt hatte (vgl. Schadenmeldung vom 6. Dezember 2010, Urk. 7/87/2), meldete er sich am 22. März 2011 wiederum zum Leistungsbezug an (Urk. 7/88). Die nun zuständige Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons B.___, IV-Stelle, klärte daher die medizinische und erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Situation (Urk. 7/97-99, Urk. 7/101-102, Urk. 7/120, Urk. 7/134, Urk. 7/161, Urk. 7/180) ab und zog die Akten der SUVA (Urk. 7/94, Urk. 7/110, Urk. 7/119, Urk. 7/125, Urk. 7/132) sowie der IV-Stelle des Kantons Zürich (Urk. 7/96) bei. Mit Verfügung vom 28. August 2012 (Urk. 7/123) verneinte sie einen Anspruch auf eine Umschulung, wogegen sie dem Versicherten mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/193) eine befristete ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente für die Zeit vom 1. November 2011 bis 30. September 2013 zusprach. Die SUVA verneinte mit Verfügung vom 18. Februar 2014 (Urk. 7/164/1-3) sowohl einen Rentenanspruch als auch einen Anspruch auf eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Mai 2015 meldete sich der Versicherte unter Beilage eines Arztberichtes erneut zum Leistungsbezug an, wobei sich sein Wohnsitz wieder im Kanton Zürich befand (Urk. 7/202-203). Nachdem die IV-Stelle des Kantons Zürich die Akten der IV-Stelle des Kantons B.___ einverlangt hatte (vgl. Urk. 7/208, Urk. 7/212), forderte sie den Versicherten mit Schreiben vom 10. Juni 2015 (Urk. 7/209) auf, bis spätestens 13. Juli 2015 entsprechende aktuelle Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel zur Prüfung des Anspruches einzureichen, unter Androhung, dass ansonsten auf sein Gesuch nicht eingetreten werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/214-215) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. September 2015 (Urk. 7/218 = Urk. 2) auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren des Versicherten nicht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 29. Oktober 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. September 2015 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, es sei auf das neue Leistungsbegehren einzutreten (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 19. November 2015 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 9. Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass der Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">here) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachenänderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausnahmsweise eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">last </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zenden Beweisvorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbinden, dass ansonsten gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enfalls auf Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintreten zu erkennen sei. Dasselbe gilt, wenn der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung zwar ärztliche Berichte beigelegt sind, diese indessen so wenig sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziiert sind, dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse allenfalls rechtfertigen würde. Diesfalls ist die IV-Stelle zur Nachforderung weiterer Angaben nur verpflichtet, wenn den – für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden – Arztberichten konkrete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebliche Änderung vorliegt. Ergeht eine Nichteintretens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung im Rahmen des Verwaltungsverfahrens, das den Erfordernissen betreffend Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansetzung und Androhung der Säumnisfolgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gerichts-verfahren kein Raum mehr (BGE 130 V 64 E. 5.2.5, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1-2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, mit dem neuen Gesuch sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts vor. Dem eingereichten Arztbericht seien keine konkreten funktionellen Einschränkungen und Symptome zu entnehmen, welche eine Verschlechterung glaubhaft machen würden. Die Funktionsminderung der linken Schulter bestehe seit 1998, ebenso sei das chronische Lendenwirbelsäulen (LWS) Syndrom bekannt und berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden. Dasselbe gelte für die Folgen der erlittenen Unfälle. Es sei nichts Neues hinzugekommen, und es lägen ausser subjektiven Angaben keine fundierten Anhaltspunkte vor, die weitere Abklärungen begründen würden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), es sei nicht zutreffend, dass aus dem eingereichten Bericht nicht hervorgehe, dass sich die Beschwerden wesentlich verschlechtert hätten und keine Besserung in Aussicht stehe. Die Beschwerdegegnerin habe ihm zudem mitgeteilt, dass ein vertrauensärztliches Gutachten über seinen Gesundheitszustand erstellt werde. Auf das Begehren sei daher erst nach Eintreffen des Gutachtens einzutreten (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin – mangels einer glaubhaft gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letztmaligen materiellen Prüfung – zu Recht nicht auf das neue Leistungsbegehren ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgebende medizinische Aktenlage stellte sich bei der letztmaligen mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung, wobei dem Beschwerdeführer gestützt auf die kreisärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Untersuchung eine für die Zeit vom 1. November 2011 bis 30. September 2013 befristete ganze Rente zugesprochen wurde (vgl. Verfügung vom 7. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014, Urk. 7/193; vgl. auch Urk. 7/192 S. 2), wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 1. Mai 2012 (Urk. 7/125/156-165) informierten die Ärzte der Rehaklinik C.___ über die erfolgte Evaluation der funktionellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (EFL). Gestützt auf die Akten führten sie folgende Diagnosen auf (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Motorradunfall vom 12. November 2010: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mehrfragmentäre nicht dislozierte Skapulafraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konservativ therapiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro-MRI der linken Schulter am 20. Dezember 2010: oben genannte Fraktur, Zerrung der Supraspinatussehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Röntgen der linken Schulter am 18. Januar 2012: Konsolidation der mehrfragmentären Skapulafraktur, mit leichter Fehlstellung, Humeruskopf zentriert, unveränderte Lage des Osteosynthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rials im proximalen Humerus, Subakromialraum regulär weit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dorsale, nicht wesentlich dislozierte Rippenserienfraktur Rippe 2-7 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz auf den rechten Fuss vom 13. Juli 2002:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abrissfraktur des Prozessus anterior calcanei rechts, konservativ the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">piert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Metatarsale V-Fraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">24. Oktober 2002: Plattenosteosynthese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">16. März 2004: Entfernung des Osteosynthesematerials Metatarsale Dig. V rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Selbstunfall mit dem Auto vom 27. Juni 1998:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Fraktur linker Oberarm und Unterarm, Fraktur linker Oberschenkel und Beckenfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Motorradunfall vom 18. August 1986:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">offene Unterschenkelfraktur rechts und Status nach Lappenplastiken und –deckung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">15. Juni 2011: Nachexzision Lappenplastik und Spalthauttransplan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tation sowie Débridement</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes beziehungsweise ischialgiformes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom mit bekannten Diskusprotrusionen L3/4 und L4/5 (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Achillessehnenverlängerung bei Spitzfuss rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe insbesondere Dauerschmerzen unter Belastungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärkung der linken Schulter beklagt. Zudem habe er gürtelförmige Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule angegeben. Ausserdem seien Schmerzen im Bereich des rechten Kniegelenks bis zum proximalen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel vorhanden. Schliesslich träten rezidivierend Wunddehiszenzen der Lappen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plastik des proximalen, ventralen Unterschenkels auf (S. 2). Die Ärzte kamen zum Schluss, dass die Resultate der physischen Leistungstests infolge mässiger Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenzen für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der zumutbaren Belastbarkeit nur teilweise verwertbar seien. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden aus somatischer Sicht nur teilweise erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich deshalb auf medizinisch-theoretische Überlegungen unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests. Die bisherige Tätigkeit als Kunststoffarbeiter sei dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer nicht mehr zumutbar. In einer behinderungsangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne wiederholtes Heben über Kopfhöhe, ohne Kriechen und Knien sowie ohne wiederholte Einnahme der Hockstellung sei der Beschwerdeführer ganztags arbeitsfähig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. August 2012 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie (Urk. 7/125/56-70). Als Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen hielt er in Kenntnis der umfangreichen Aktenlage (vgl. S. 2 ff. Ziff. 2) Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gendes fest (S. 13 f. Ziff. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Motorradunfall am 18. August 1986 mit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">offener Unterschenkelfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach osteosynthetischer Versorgung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach muskulärer Lappenplastik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Nachexzision, erneuter Lappenplastik und Spalthaut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">transplantation sowie Débridement am 15. Juni 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Selbstunfall mit dem Auto am 27. Juni 1998 mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ober- und Unterarmfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fraktur des linken Oberschenkels und Beckenfraktur mit Sprengung der Iliosakralgelenke (ISG) beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">oberer und unterer Schambeinastfraktur rechts, Sakrumfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Blasenruptur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">distaler Femurfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Vorderarmschaftfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">instabilem Kniegelenk links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Humerusschaftfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dünndarm Adhäsionsileus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach osteosynthetischer Versorgung der Frakturen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Dünndarm Adhäsiolyse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fussheberschwäche links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthrodese der ISG-Fugen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Motorradunfall am 12. November 2010 mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mehrfragmentärer nicht dislozierter Skapulaschaftfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach konservativer Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dorsaler, nicht wesentlich dislozierter Rippenserienfraktur 2-7 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der heutigen Untersuchung zeige sich ein gutes Heilergebnis. Die Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in den unteren Extremitäten sei in allen Gelenken nahezu seitengleich. Die Fussheberschwäche links sei deutlich ausgeprägt, wobei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aber keine Schiene trage und keinen Steppergang zeige. Die Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im linken Schultergelenk sei gut und das Bewegungsausmass nur gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig eingeschränkt. Ein Anhaltspunkt für eine Rotatorenmanschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur ergebe sich nicht. Auffällig sei die massive Beschwielung beider Hände, obwohl der Beschwerdeführer angeblich keiner Arbeit nachgehe. Auch die gut ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildete Muskulatur des Schultergürtels sowie beider Arme spreche gegen eine Belastungskarenz. Schliesslich spreche auch die starke Beschwielung der Fusssohlen eher dafür, dass der Beschwerdeführer die überwiegende Zeit des Tages auf den Beinen sei (S. 14). Ein Endzustand sei noch nicht erreicht. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Befundes der Magnetresonanztomographie (MRI) sowie der klinischen Untersuchung bei fast freier Beweglichkeit im linken Schultergelenk sei eine operative Revision nicht indiziert (S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erneute kreisärztliche Untersuchung durch Dr. D.___ erfolgte am 10. Juni 2013 (Urk. 7/132/3-16). In diagnostischer Hinsicht wies er ergänzend zu seinem ersten Bericht bezüglich des Motorradunfalles vom 12. November 2010 auf eine Rotatorenmanschettenruptur links sowie eine am 30. Januar 2013 erfolgte Schulterarthroskopie, Akromioplastik, Rotatorenmanschettenrekonstruktion (Subscapularis) und Bizepstenotomie links hin. Bei der aktuellen Untersuchung habe sich eine Verbesserung der Schmerzsituation bei in etwa gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bewegungsumfang im linken Schultergelenk gezeigt. Auffällig seien wiederum die massive Beschwielung beider Hände sowie die athletisch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildete Muskulatur des Schultergürtels und beider Arme gewesen, was gegen eine Belastungskarenz spreche. Dem Beschwerdeführer sei seit dem Zeitpunkt der Untersuchung eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, ohne Überkopfarbeiten, ohne Arbeiten an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen vollzeitig zumutbar. Es sei zudem von einer Gewichtsbelastung beidarmig von maximal 20 kg und einarmig links von maximal 8 kg aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (S. 4). Der Endzustand dürfte ein Jahr nach der Schulteroperation erreicht sein (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der vorliegenden Neuanmeldung lag der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 30. September 2015 (Urk. 2) lediglich ein Bericht des Hausarztes Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 7. Mai 2015 (Urk. 7/202/1 = Urk. 3/1) vor. Dieser gab an, dass er den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit dem 3. April 2014 behandle und folgende Diagnosen stellen könne:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer Rotatorenmanschettenrekonstruktion links nach traumatischer Ruptur am 30. Januar 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei degenerativen Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">säulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Fraktur des Calcaneus und Metatarsale V-Fraktur rechts, 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Fraktur des linken Ober- und Unterarms, Oberschenkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraktur links und Beckenfraktur, 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach komplizierter Unterschenkelfraktur rechts, 1986</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide an Schmerzen der linken Schulter, an Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine sowie an residuellen Beschwerden im rechten Fuss, im rechten Unterschenkel sowie im linken Arm und Bein. Aufgrund des langjährigen Verlaufs und der komplexen Problematik sei nicht mit einer weiteren Verbesserung zu rechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. F.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), kam in ihrer Stellungnahme vom 8. August 2015 zum Schluss, dass keine neuen wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Befunde vorlägen und daher keine Änderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes ausgewiesen sei (vgl. Urk. 7/213 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten Bericht von Dr. E.___ (vorstehend E. 4.1) vermag der Beschwerdeführer keine relevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung seines Gesundheitszustandes glaubhaft darzutun. Anzumerken ist, dass die Neuanmeldung lediglich sieben Monate nach der letztmaligen mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Beurteilung erfolgte. Dem Bericht von Dr. E.___ sind insbesondere keine bisher unberücksichtigten Befunde oder Symptome zu entnehmen. Auch wurden sämtliche aufgeführten Diagnosen bereits bei den vorangegangenen Leistungsbeurteilungen berücksichtigt. Eine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit lässt sich dem Bericht ebenfalls nicht entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das chronische lumbospondylogene Schmerzsyndrom wurde bereits im Jahr 2008 diagnostiziert, wobei Dr. E.___ dieses damals selbst als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufführte und auf die wiederholten prolongierten Episoden von Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein hinwies (vgl. Bericht vom 6. Juni 2008, Urk. 7/60/1-7 S. 3 f. Ziff. 1.1, Ziff. 3.3; vgl. auch Urk. 7/73/20-22). Zudem ist auf die im August 2008 erfolgte ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Begutachtung durch Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (vgl. Gutachten vom 11. August 2008, Urk. 7/73/11-19). Dabei diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierte Dr. G.___ unter anderem ebenfalls ein lumboischialgiformes Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom beidseits (vgl. Urk. 7/73/11-19 S. 5 unten). Bereits damals klagte der Beschwerdeführer über Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in beide Beine, links mehr als rechts, sowie gelegentlich auftretende Schmerzen im linken Arm (vgl. Urk. 7/73/11-19 S. 2 unten). Auch im Rahmen der letztmaligen materiellen Beurteilung wurden das diagnostizierte Schmerzsyndrom und die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer beklagten Dauerschmerzen berücksichtigt (vorstehend E. 3.2). Dass sich die Beschwerden seither verstärkt hätten, lässt sich dem aktuellen Bericht von Dr. E.___ nicht entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Schmerzen an der linken Schulter und die damit einhergehende Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung sind seit dem im November 2010 erlittenen Unfall mit mehrfragmentärer nicht dislozierter Skapulaschaftfraktur bestens bekannt (vgl. hierzu die SUVA-Akten, Urk. 7/125). Die danach festgestellte Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur und die deswegen im Januar 2013 erfolgte operative Revision wurden bei der letztmaligen materiellen Beurteilung ebenfalls bereits berücksichtigt (vorstehend E. 3.4; vgl. auch Urk. 7/132/3-16 S. 14). In dem im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten Bericht von Dr. E.___ lässt sich diesbezüglich keine Verschlechterung erkennen. Dies gilt ferner auch für die übrigen durch die mehrmaligen Unfälle verursachten Einschränkungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich vermag auch die Einschätzung durch Dr. E.___, wonach auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des langjährigen Verlaufs und der komplexen Problematik mit einer weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Verbesserung nicht zu rechnen sei, keine Verschlechterung glaubhaft zu machen. Soweit der Beschwerdeführer im Rahmen des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens auf depressive Phasen und die Gefahr eines Burnouts hinwies (vgl. Urk. 7/215 = Urk. 3/3 S. 1 unten), so erfolgte dies ohne Einreichen eines ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Berichtes und ohne Angabe eines fachpsychiatrisch behandel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden Arztes, weshalb damit ebenfalls keine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes glaubhaft gemacht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass verglichen mit der letztmaligen Beurteilung eine erhebliche gesundheitliche Verschlechterung nicht glaubhaft dargelegt wurde. Die Beschwerdegegnerin traf somit keine Pflicht zur Vornahme von weiteren Abklärungen des Sachverhalts (vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">RIB Immobilien &amp; Treuhand GmbH</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>