<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00674</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, arbeitete zuletzt seit dem 1. August 2003 als Köchin im Restaurant ihres Ehemannes in Y.___ (vgl. Urk. 7/2 S. 4 Ziff. 5.4; Urk. 7/11 S. 1 f. Ziff. 2.1, Ziff. 2.7). Am 24. Januar 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf eine im November 2010 erfolgte Operation der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 7/2 S. 4 Ziff. 6.2-6.3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Situation (Urk. 7/5) ab und teilte der Versicherten daraufhin mit, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/7). Nach weiteren Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 7/11-14; Urk. 7/16; Urk. 7/20-21; Urk. 7/24; Urk. 7/26-27; Urk. 7/31-32; Urk. 7/34; Urk. 7/36; Urk. 7/38; Urk. 7/40) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügungen vom 20. November 2013 (Urk. 7/55-56) eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2012 sowie eine ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente für die Zeit ab dem 1. Januar 2013 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 6. Februar 2014 (Urk. 7/57) tätigte die IV-Stelle erneut entsprechende Abklärungen (Urk. 7/58-59; Urk. 7/63-65; Urk. 7/67-68; Urk. 7/71) und veranlasste eine orthopädische Untersuchung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), über welche am 16. Februar 2015 berichtet wurde (Urk. 7/72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/75-76) hob die IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 7/91 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. Juni 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zu gewähren. Es sei ihr über den 30. Juni 2016 hinaus eine ganze Invalidenrente auszurichten und die Sache sei an die Vorinstanz zur Durchführung von Integrationsmassnahmen, unter weiterer Ausrichtung der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente, zurückzuweisen. Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur orthopädischen Begutachtung und anschliessender Neubeurteilung zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juli 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 22. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). Das Gesuch um unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 3) zog die Beschwerdeführerin zurück (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit die anspruchsbeeinflussende Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die Ergebnisse der erfolgten RAD-Untersuchung davon aus, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die bisherige Tätigkeit als Köchin weiterhin nicht zumutbar sei, sie in einer angepassten Tätigkeit jedoch zu 80 % arbeitsfähig sei. Die im Januar 2016 erfolgte Operation habe zu keiner Veränderung geführt. Nach Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des Einkommensvergleichs und unter Berücksichtigung eines leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Abzuges resultiere ein nicht mehr rentenbegründender Invaliditätsgrad. Eingliederungsmassnahmen seien kaum möglich (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), der Gesundheitszustand habe sich trotz Einbau einer Hüftprothese links nicht verbessert. Vielmehr könne zwischenzeitlich von einer Verschlechterung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden (S. 9 f.). Auch sei keine Evaluation der funktionellen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (EFL) erfolgt. Eine allenfalls vorhandene Restarbeitsfähigkeit könne sie nicht verwerten. So finde das Belastungsprofil keinen Bezug zu einer realen im ersten Arbeitsmarkt angebotenen Hilfstätigkeit. Ausserdem sei sie bereits 56 Jahre alt und es liege nach wie vor ein instabiler Gesundheitszustand mit schlechter, ungewisser Prognose vor (S. 11 f.). Zudem sei das Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potential nicht abgeklärt worden. Die Selbsteingliederung sei ihr nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren sei nicht erfolgt (S. 13 f.). Zuletzt sei auch der vorgenommene Einkommensvergleich – aus näher genann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den – nicht korrekt (S. 15 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin seit den rentenzusprechenden Verfügungen vom 20. November 2013 (Urk. 7/55-56) erheblich verbessert hat, und gestützt darauf die Frage, ob die verfügte Aufhebung der Rente rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den rentenzusprechenden Verfügungen vom 20. November 2013 (Urk. 7/55-56) lagen im Wesentlichen folgende Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. März 2011 wurde bei diagnostizierter Coxarthrose links auf dieser Seite eine Hüft-Totalprothese (Hüft-TP) eingesetzt. Die Beschwerdeführerin sei daher vom 15. bis 24. März 2011 im Z.___ hospitalisiert gewesen, wobei sich sowohl der operative als auch der postoperative Verlauf komplikationslos gestaltet hätten (vgl. Berichte vom 21. respektive 28. März 2011, Urk. 7/5/33 und Urk. 7/5/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 11. Oktober 2011 (Urk. 7/12/6-7) diagnostizierten die Ärzte der A.___ eine Lumbalgie bei Status nach im März 2011 erfolgter Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plantation einer Hüft-TP links mit bestehender Beinlängendifferenz von links plus 1.5 cm. Der radiologische Befund der Lendenwirbelsäule (LWS) zeige eine leichte rechtskonvexe Lumbalskoliose. Eine hochgradige Degeneration könne nicht nachgewiesen werden. Die durchgeführte Magnetresonanztomographie (MRI) der LWS zeige ebenfalls einen altersentsprechenden Befund ohne Steno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen oder Bandscheibenvorfälle. Die Beschwerdesymptomatik sei auf die beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Beinlängendifferenz zurückzuführen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. November 2011 erfolgte eine Beurteilung durch Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, zuhanden der zuständigen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taggeldversicherung (Urk. 7/5/8-11). Als Diagnosen führte er – hier gekürzt aufgeführt – eine muskuläre Dysbalance bei Status nach im März 2011 erfolgter Hüft-TP links sowie eine Adipositas auf (S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin sei wegen ihres Schmerzsyndroms in der Beweglichkeit massiv eingeschränkt. In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei sie zu maximal 25 % arbeitsfähig. In einer angepassten, wechselbelastenden Tätigkeit wäre sie in einem höheren Pensum einsatzfähig (S. 3 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, nannte mit Bericht vom 23. Februar 2012 (Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach im März 2011 erfolgter Implantation einer Hüft-TP links mit einer Beinlängendifferenz von links plus 1 cm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbalgie und Iliosakralgelenk (ISG) – Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Köchin seit dem 1. September 2011 zu 75 % arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei ihr zu vier Stunden pro Tag zumutbar. Das Heben und Tragen schwerer Lasten sollte auf Dauer vermieden werden (S. 3 Ziff. 1.7). Eine prognostische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sage sei derzeit nicht möglich, da zuletzt keine Beschwerdelinderung habe erzielt werden können (S. 2 Ziff. 1.4). Er empfehle eine externe Begutachtung, da die Schmerzsituation durch die objektiven Befunde nicht vollständig erklärt werden könne (S. 3 Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der chronischen Hüftschmerzen auf der linken Seite erfolgte am 1. Oktober 2012 in der A.___ eine Hüftrevision links mit Entfernung von periartikulären Ossifikationen (vgl. Operationsbericht vom 1. Oktober 2012, Urk. 7/20). Die Beschwerdeführerin war deshalb vom 30. September bis 13. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 stationär in der A.___ hospitalisiert, wobei sich der postoperative Verlauf komplikationslos gestaltete (vgl. Austrittsbericht vom 18. Oktober 2012, Urk. 7/21/3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 20. November 2012 (Urk. 7/24/2-3) informierten die Ärzte der A.___ über die Verlaufskontrolle sechs Wochen postoperativ. Als Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose nannten sie einen Status nach Hüftgelenksrevision mit Entfernung peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">artikulären Ossifikationen sowie Kopfwechsel bei Status nach am 16. März 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgter primärer Hüft-TP. Als Nebendiagnosen führten sie eine Adipositas so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie eine Spondylolisthesis L5/S1 auf. Die Befundaufnahme habe ein angedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Trendelenburg-Hinken bei ansonsten flüssigem Gangbild sowie ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Beinlänge ergeben. Insgesamt zeige sich ein zeitgerechter Verlauf (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags attestierten sie der Beschwerdeführerin eine vollständige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für die Zeit vom 20. bis 30. November 2012 sowie eine 90%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit für die Zeit vom 1. bis 31. Dezember 2012. Ab dem 1. Januar 2013 erachteten sie die Beschwerdeführerin als zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/31/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der A.___ vom 26. März 2013 (Urk. 7/32) ist zu entnehmen, dass im Vergleich zu den im November 2010 erhobenen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den eine leichte Beinverlängerung von zirka 1 cm vorzuliegen scheine. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin beklage unveränderte Beschwerden, wobei deren genaue Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese weiterhin unklar sei. Es sei primär von einer weiteren Insuffizienz der Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abduktoren auszugehen. Der Beschwerdeführerin könne aus operativer Sicht lediglich eine Reinsertion der Hüftabduktoren empfohlen werden (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 14. Mai 2013 hielt RAD-Ärztin med. pract. D.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsapparates, fest, dass aufgrund der weiterhin beklagten Schmerzen die Entfernung der Prothese sowie drei Monate später der erneute Einbau einer Prothese geplant seien. Derzeit könne die Entwicklung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des noch nicht abgesehen werden. Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit könne auf die Akten der Krankentaggeldversicherung abgestellt werden. So sei die Beschwerdeführerin insbesondere vom 20. bis 30. November 2012 vollständig arbeitsunfähig sowie vom 1. Dezember 2012 bis 24. März 2013 zu 90 % arbeitsunfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit sei sie seit September 2011 zu 100 % arbeitsfähig und seit dem 23. Januar 2012 zu 50 % arbeitsfähig. Ab dem im Oktober 2012 erfolgten Prothesenwechsel könne bis Januar 2013 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit angenommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Für den Zeitraum nach der aktuell geplanten Operation könne voraussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich bis drei Monate nach erneuter Prothesenimplantation auch in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden (vgl. Urk. 7/43 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Juni 2013 erfolgte aufgrund der persistierenden Schmerzen sowie des Verdachts auf einen Low Grade Infekt der linken Hüfte ein Ausbau der linken Hüft-TP. Der postoperative Verlauf habe sich komplikationslos gestaltet. Die Beschwerdeführerin sei vom 18. Juni bis 4. Juli 2013 stationär in der A.___ hospitalisiert gewesen (vgl. Operationsbericht vom 19. Juni 2013, Urk. 7/38/1-2; Austrittsbericht vom 1. Juli 2013, Urk. 7/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. August 2013 erfolgte in der A.___ der Wiedereinbau einer Hüft-TP links. Die Beschwerdeführerin sei daher vom 20. August bis 6. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 stationär hospitalisiert gewesen, wobei sich der postoperative Verlauf komplikationslos gestaltet habe (vgl. Operationsbericht vom 21. August 2013, Urk. 7/68/35; Austrittsbericht vom 26. August 2013, Urk. 7/68/33-34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Konsultation sechs Wochen postoperativ habe sich ein regelrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Verlauf gezeigt. Der vermutete Infekt habe sich nicht bestätigt (vgl. Bericht vom 27. September 2013, Urk. 7/65/9-10 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der A.___ vom 31. Oktober 2013 (Urk. 7/65/7-8) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zwei Monate nach dem am 21. August 2013 erfolgten Wiedereinbau einer Hüft-TP über einen deutlichen Rückgang der Beschwerden berichtet habe. Kürzere Strecken zu Hause gehe sie stockfrei. Ansonsten benutze sie noch einen Unterarmgehstock rechts. Die belastungsabhängigen anterolateralen Oberschenkelschmerzen hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten abgenommen. Anlässlich der Untersuchung habe sich ein klar verbessertes, flüssigeres Gangbild unter angedeutetem Duchenne-Hinken links gezeigt. Es lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ein Beckengeradestand sowie im Liegen symmetrische Beinlängen vor. Der Einbeinstand links sei nun möglich, wenn auch mit leichtem Duchenne-Zeichen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 30. Januar 2014 (Urk. 7/59) informierten die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über ein fristgerechtes Resultat fünf Monate nach dem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgtem Wiedereinbau einer Hüft-TP. Die Beschwerdeführerin könne seit Mitte November 2013 ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stöcke gehen. Nach einer Gehzeit von einer halben Stunde träten Schmerzen tief lumbal paravertebral links auf, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auf das veränderte Gangbild zurückführe. Effektive Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen bestünden kaum noch (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte mit Bericht vom 1. Oktober 2014 (Urk. 7/68/1-6) einen Status nach am 1. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 erfolgter Hüftgelenksrevision mit Entfernung periartikulären Ossifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kationen und Kopfwechsel sowie einen Status nach am 16. März 2011 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter primärer Hüft-TP als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">köchin seit dem 16. März 2011 vollständig und seit dem 1. Februar 2014 zu 90 % arbeitsunfähig (S. 5 Ziff. 1.6). Auch das Ausüben einer behinderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit sei offenbar schwierig, da sie wahrscheinlich keine ihr ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Tätigkeit finden könne. Sie sei beim Transport mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eingeschränkt. Eine Heimarbeit sei unrealistisch. Aktuell arbeite sie täglich eine Stunde in der Pizzeria ihres Ehemannes, anschliessend sei sie „fertig“. Ebenfalls bestehe eine erhebliche sprachliche Barriere (S. 2 Ziff. 1.7). Wahrscheinlich sei mittelfristig mit keiner wesentlichen Erhöhung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu rechnen (S. 2 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 9. Februar 2015 (Urk. 7/71) führten die Ärzte der A.___ folgende Diagnose auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden nach Einbau einer Hüft-TP links am 21. August 2013 bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Ausbau der Hüft-TB am 19. Juni 2013 bei Verdacht auf einen Low Grade Infekt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Revision mit Entfernung periartikulärer Resektion und Hüftkopfwech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sel im Oktober 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Implantation einer Hüft-TP bei Coxarthrose im März 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen nannten sie eine Unverträglichkeit auf Clexane sowie eine Adipositas Grad III (S. 1). Bei der Beschwerdeführerin zeige sich eineinhalb Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re nach dem Wiedereinbau der Hüft-TP eine persistierende Schwäche des linken Beines. Die berichteten Beschwerden seien objektiv und subjektiv am ehesten muskulär bedingt. Zur genauen Evaluation des Muskelstatus werde ein MRI der linken Hüfte veranlasst (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Februar 2015 erfolgte eine orthopädische Untersuchung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin durch RAD-Ärztin med. pract. D.___. Mit Bericht vom 16. Februar 2015 (Urk. 7/72; vgl. auch Urk. 7/74 S. 4 f.) hielt diese folgende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 8 Ziff. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der linken Hüfte bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP im März 2011, Revision im Oktober 2012, Prothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sen-Explantation im Juni 2013 und Re-Implantation im Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gust 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte sie Senk-Spreiz-Füsse sowie eine Adipositas (S. 8 Ziff. 8). Anlässlich der Untersuchung habe sich kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis auf eine ausgeprägte muskuläre Schwäche des Beines ergeben. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere im Oberschenkel - der hüftführenden Muskulatur - bestehe keine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentliche Umfangsdifferenz der Beine. Es sei weder beim Gehen noch im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand zu einem Absinken des Beckens gekommen. Das Trendelenburg-Zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sei negativ. Aufgefallen sei eine Verschmächtigung des linken gegenüber des rechten Unterschenkels.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinische Hinweise auf eine Prothesenlockerung bestünden nicht. Aus medizinischer Sicht könne von einem gleichbleibend gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Hüfte wie im November 2013 ausgegangen werden. Eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht weder plausibel noch nachvollziehbar. Überwiegend sitzende Tätigkeiten mit leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Wechselbelastung seien durchaus zumutbar. Es bestehe ein etwas er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Pausenbedarf zum Bewegen der Gelenke. Auch anhand der von der Beschwerdeführerin gemachten Angaben hinsichtlich des Schmerzmittelbedarfs sei eine höhergradige Einschränkung der Belastbarkeit durch die Schmerzen nicht nachvollziehbar (S. 9 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit als Köchin sei die Beschwerdeführerin seit März 2011 vollständig arbeitsunfähig. In einer angepassten, körperlich leichten, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie ohne häufige hüftgelenksbelastende Arbeiten sei sie hingegen seit Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 zu 80 % arbeitsfähig (S. 9 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 20. März 2015 (Urk. 7/77/5-6) informierten die Ärzte der A.___ darüber, dass sich eineinhalb Jahre nach Wiedereinbau der Hüft-TP eine persistierende Schwäche des linken Beines zeige. Die berichteten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien objektiv und subjektiv am ehesten muskulär bedingt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, praktische Ärztin, Oberärztin Neurologie, A.___, nannte mit Bericht vom 4. Juni 2015 (Urk. 7/77/1-2) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle, belastungsabhängige Hüftschmerzen links mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP links transgluteal am 16. März 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüftrevision links und Entfernung periartikulärer Ossifikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">onen am 1. Oktober 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Ausbau der Hüft-TP bei Verdacht auf Low Grade Infekt am 19. Juni 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Wiedereinbau einer Hüft-TP am 21. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Restless-Legs-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beschreibe einen belastungsabhängigen Hüftschmerz sowie Parästhesien, welche nach Belastung im Bereich des gesamten Beines auftreten würden. Die klinische Untersuchung zeige keinerlei Hinweise für eine lumbogene Ursache der Beschwerden. Es zeige sich eine druckdolente Gluteal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur sowie eine leichte Schwäche dieser Muskulatur (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. F.___ vom 30. Juni 2015 (Urk. 7/81) ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin am ehesten durch die Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bedingt seien. Anhaltspunkte für eine zusätzliche lumboradikuläre oder lumbospondylogene Komponente würden sich klinisch, elektrophysiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch und kernspintomographisch nicht zeigen. Die rezidivierenden Parästhesien im linken Bein könnten durch ein Piriformis-Syndrom bedingt sein. Zusätzlich klage die Beschwerdeführerin über Schmerzen an der rechten Schulter, wobei sich der Verdacht auf eine leichte Pathologie im Bereich der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette zeige (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 7. November 2015 hielt RAD-Ärztin med. pract. D.___ fest, dass durch die neuerdings aufgetretenen Schulterschmerzen kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen sei. Die Beschwerden im Bereich der Hüfte seien bekannt und bereits bei der RAD-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung mitberücksichtigt worden. Im Vergleich zur Vorkonsultation werde von unveränderten Beschwerden berichtet. An der RAD-Stellungnahme vom 16. Februar 2015 könne daher festgehalten werden (vgl. Urk. 7/92 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Januar 2016 wurde in der A.___ durch PD Dr. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine Tractus-Revision links durchgeführt. Das MRI habe zwar keinen klaren Riss der Abduktorensehne gezeigt. Die Indikation zur Ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration sei jedoch bei ausgeprägten Vernarbungen sowie dem Verdacht auf eine Faszienlücke und entsprechendem Leidensdruck gestellt worden (vgl. Operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsbericht vom 11. Januar 2016, Urk. 7/86 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 15. März 2016 (Urk. 7/89/5-6) informierte PD Dr. G.___ dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über, dass die Beschwerdeführerin über keine wesentliche Verbesserung seit der Tractus-Revision berichtet habe. Deshalb liege hinsichtlich der beruflichen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit eine unveränderte Situation vor. Er habe ihr eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für die Zeit vom 8. März bis 5. April 2016 attestiert (S. 1 Ziff. 2.1). Eine definitive Beurteilung sei verfrüht. Aktuell sei die Prognose schwierig abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (S. 1 Ziff. 3.1, Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 17. März 2016 hielt RAD-Ärztin med. pract. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Bezug auf die erfolgte Tractus-Revision fest, dass dabei eine Lücke im Binde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewebe gefunden und per Naht verschlossen worden sei. Zudem seien Verkle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen als Folge der Voroperationen gelöst worden. Es habe sich um einen rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Weichteileingriff gehandelt, welcher im Allgemeinen weder eine dauerhafte Entlastung des Beines notwendig mache noch die Funktion dauerhaft beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtige. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass durch die Operation keine wesentliche Verbesserung eingetreten sei. Damit sei ausgewiesen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Bereich der Hüfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unverändert beklagt würden. Aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei daher unwahrscheinlich, dass die bei der Operation gefundene und verschlossene Faszienlücke das organische Korrelat der Beschwerden gebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det habe. Gesamthaft stelle sich die Situation gegenüber der im Februar 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten RAD-Untersuchung unverändert dar (vgl. Urk. 7/92 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand der medizinischen Akten ist ausgewiesen, dass bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin die chronische Hüftproblematik bei anfänglich diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierter Coxar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">throse links im Vordergrund steht, welche im März 2011 zur Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plantation einer Hüft-TP links führte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin gleichwohl persistierende Schmerzen beklagte, erfolgte im Oktober 2012 eine Revision mit Entfernung der peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Ossifikationen sowie einem Prothesenkopfwech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel (vgl. Urk. 7/5/33; Urk. 7/5/36; Urk. 7/20). Zwar wurde im Rahmen der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglichen Rentenzusprache auch eine Lumbalgie mit Spondylolisthesis L5/S1 diagnostiziert, welche von den behandelnden Ärzten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen lediglich als Nebendiagnose aufgeführt wurde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine hochgradige Dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neration konnte radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch nicht nachgewiesen werden und auch das MRI ergab einen alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechenden Befund (vgl. Urk. 7/12/5; Urk. 7/12/6-7 S. 1; Urk. 7/24/2-3 S. 1; Urk. 7/32 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich trotz Revision der Hüft-TP weiterhin keine Verbesserung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den einstellte und zusätzlich der Verdacht auf einen Low Grade Infekt als mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Schmerzursache aufkam, planten die behandelnden Ärzte die Entfernung und spätere Reimplantation der Prothese (vgl. Urk. 7/32 S. 1 f.; Urk. 7/36 S. 1; Urk. 7/38/1-2 S. 1). Aus den massgebenden Akten ergibt sich hierzu klar, dass – obwohl die Rentenzusprache unbefristet erfolgte – der anhaltend hohe Grad der attestierten Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit aufgrund dieser weiteren geplanten Eingriffe und der anschliessenden postoperativen Phasen festgelegt wurde (vgl. RAD-Stellungnahme vom 14. Mai 2013, Urk. 7/43 S. 3). Dies lässt sich auch den rentenzusprechenden Verfügungen entnehmen, wobei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin gleichzeitig darauf aufmerksam machte, dass bei normalem Verlauf ab zirka Dezember 2013 mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werden könne und somit eine Überprüfung der beruflichen Situation erfolge (vgl. Urk. 7/55 S. 9; Urk. 7/56 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Juni 2013 wurde schliesslich die bestehende Hüft-TP in der A.___ ausgebaut. Der vermutete Infekt bestätigte sich dabei nicht. Zwei Monate danach – im August 2013 - erfolgte der erneute Einbau einer Hüft-TP links. Sowohl der operative als auch postoperative Verlauf des Aus- und Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baus verliefen jeweils komplikationslos (vgl. Urk. 7/38/1-2 S. 1; Urk. 7/40 S. 1; Urk. 7/65/9-10 S. 1; Urk. 7/68/33-34 S. 1; Urk. 7/68/35). Bereits zwei Monate nach dem letzten Eingriff berichtete die Beschwerdeführerin gegenüber den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzten der A.___ über einen deutlichen Rückgang der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden. So hätten etwa die belastungsabhängigen anterolateralen Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkelschmerzen eher abgenommen. Auch ging sie bereits kürzere Strecken wieder stockfrei (vgl. Urk. 7/65/7-8 S. 1). Ab Mitte November 2013 ging sie so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann ohne Stöcke und beklagte kaum noch effektive Hüftschmerzen (vgl. Urk. 7/59 S. 1). Zwar berichtete sie noch über eine persistierende Schwäche des linken Beines, welche jedoch objektiv und subjektiv als am ehesten muskulär bedingt angesehen wurde (vgl. Urk. 7/71 S. 1 f.). Die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin hat sich demzufolge nach dem letzten Eingriff und der anschliessenden postoperativen Phase geändert, weshalb eine Neubeurteilung in jedem Fall angezeigt ist (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin erfolgte eine eingehende orthopädische Untersuchung durch RAD-Ärztin med. pract. D.___ (vorstehend E. 4.7). Diese berücksichtigte die geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/72 S. 1 f.) angemessen und setzte sich gewissenhaft mit den Vorakten auseinander (vgl. Urk. 7/72 S. 8 f. Ziff. 9). Ihre Beurteilung trägt der medizinischen Situation angemessen Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, wobei sie die vorgenommen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit detailliert begründete. Anlässlich der ausführlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme (vgl. Urk. 7/72 S. 4 ff. Ziff. 7) ergab sich insbesondere kein Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis mehr auf eine ausgeprägte muskuläre Schwäche, wobei speziell bei der Umfangsmasse der Oberschenkel und damit in der hüftführenden Muskulatur keine wesentliche Differenz mehr festgestellt werden konnte. Dies im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schied zu der durch Dr. E.___ noch erkannten Differenz von 4 cm. Auch kam es weder beim Gehen noch im Einbeinstand zu einem Absinken des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckens. Das Trendelenburg-Zeichen war negativ. Hinweise auf eine Prothesenlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckerung ergaben sich ebenfalls nicht (vgl. Urk. 7/72 S. 7 ff. Ziff. 7, Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorgenommene Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit ist in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der erhobenen Befunde sowie des seit November 2013 gleichbleibend guten Funktionszustandes der Hüfte plausibel und nachvollziehbar. Darauf ist abzustellen. So ist der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Köchin, welche vorwiegend stehend ausgeübt und bei welcher überdies mit schweren Töpfen hantiert wird, seit dem im März 2011 erfolgten Einbau einer Hüft-TP links nicht mehr zumutbar. In einer angepassten, körperlich leichten, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden und überwiegend sitzenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen sowie ohne häufige hüftgelenksbelastende Arbeiten ist sie dagegen seit November 2013 wieder zu 80 % arbeitsfähig. Dabei besteht ein etwas erhöhter Pausenbedarf zum Bewegen der Gelenke (vgl. Urk. 7/72 S. 9 Ziff. 9-10). Nebst den erhobenen Befunden weist überdies auch die Tagesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung der Beschwerdeführerin auf eine vermehrte physische Belastbarkeit hin, wobei die Nachmittage mit Einkäufen, Besuchen der Tochter mit den Enkelkin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern oder Freundinnen sowie mit Spaziergängen ausgefüllt sind und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bei schönem Wetter gerne mit den Enkelkindern ins Schwimmbad geht (vgl. Urk. 7/72 S. 3 f.). Zudem werden Schmerzmittel nicht täglich, sondern lediglich zwei bis drei Tabletten pro Woche eingenommen (vgl. Urk. 7/72 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der durch Dr. E.___ vorgenommenen abweichenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzung wies med. pract. D.___ bereits zutreffend da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rauf hin, dass dieser keine medizinischen Gründe für die Unmöglichkeit der Ausübung einer angepassten Tätigkeit nenne (vgl. Urk. 7/72 S. 8 Ziff. 9). So be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründete er dies mit der eingeschränkten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Deutschkenntnissen (vgl. Urk. 7/68/1-6 S. 2 Ziff. 1.7). Soweit die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin anmerkte, die Ärzte der A.___ würden wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren (vgl. Urk. 1 S. 19 Ziff. 73), unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden diese jedoch nicht zwischen der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit und begründeten die Einschätzung auch nicht weiter (vgl. Urk. 7/89 S. 5 Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den im Nachgang zur RAD-Untersuchung eingegangenen Berichten nahm med. pract. D.___ jeweils ausführlich Stellung und führte nachvollziehbar aus, weshalb diese an ihrer Einschätzung nichts zu ändern vermögen (vgl. Urk. 7/92 S. 2 f., Urk. 7/92 S. 4). So beklagte die Beschwerdeführerin im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen weiterhin unveränderte Beschwerden. Die veranlassten klinischen, elektrophysiologischen und kernspintomographischen Untersuchungen zeigten keine Anhaltspunkte für eine zusätzliche lumboradikuläre oder lumbospondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Komponente der Beschwerden. Die hinzugekommenen Parästhesien im linken Bein wurden als möglicherweise durch ein Piriformis-Syndrom bedingt betrachtet (vgl. Urk. 7/77/1-2 S. 2; Urk. 7/81 S. 1 f.). Auch die im Januar 2016 erfolgte Tractus-Revision, wobei eine Faszienlücke verschlossen sowie Verkle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen gelöst wurden, führte zu keiner wesentlichen Verbesserung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (vgl. Urk. 7/86 S. 1; Urk. 7/89/5-6 S. 1 Ziff. 2.1). Med. pract. D.___ führte diesbezüglich nachvollziehbar aus, weshalb eine reine Weich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiloperation grundsätzlich keine dauerhafte Entlastung des Beines not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig mache und zu keiner dauerhaften Beeinträchtigung der Funktion führe. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin anschliessend über keine wesentliche Verbesserung berichtete, ging med. pract. D.___ zu Recht von einer im Vergleich zur im Februar 2015 erfolgten RAD-Untersuchung unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Situation aus (vgl. Urk. 7/92 S. 4). Schliesslich wurde hinsichtlich der neuerdings beklagten Schulterschmerzen lediglich der Verdacht auf eine leichte Pathologie im Bereich der Rotatorenmanschette geäussert, weshalb med. pract. D.___ dadurch zutreffenderweise keine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes als ausgewiesen erachtete (vgl. Urk. 7/81 S. 2; Urk. 7/92 S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der umfassenden, plausiblen und nachvollziehbaren RAD-Beurteilung aufkommen sowie auch die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hinreichend genau bestimmt werden konnte, besteht entgegen dem eventualiter gestellten Antrag der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (vgl. Urk. 1 S. 19 f.) weder für die Durchführung einer orthopädischen Begutachtung noch für eine EFL eine Veranlassung (vgl. zur Notwendigkeit einer EFL: Urteile des Bundesgerichts 8C_711/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 3.5, 9C_730/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.3 und 9C_768/2011 vom 8. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2012 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich die Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik der Beschwerdeführerin merklich geändert hat und demzufolge Anlass zur Rentenrevision besteht. Aus medizinischer Sicht ist ihr die bisherige Tätigkeit als Köchin zwar weiterhin nicht zumutbar. In einer behinderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit in Beachtung des Belastungsprofils ist sie hingegen seit No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2013 zu 80 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist vor einer Erhöhung, Herabset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder Aufhebung der Rente abzuklären, ob ein Eingliederungsbedarf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht. Dabei ist vom Grundsatz der erwerblichen Verwertbarkeit einer verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serten oder wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesener Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-erwerblichen Massnahmen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Es können im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zumutbaren Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung entgegen stehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertung eines bestimmten Leistungspotentials</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahin gehend präzisiert, dass die revisions- oder wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Personen aufgrund des fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wieder einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grundsätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf. Ausnahmsweise kann eine Selbsteingliederung allerdings auch trotz fortgeschrittenem Alter ohne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängige Durchführung von Eingliederungsmassnahmen zumutbar sein (vgl. Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 9C_680/2014 vom 15. Mai 2015 E. 6.2.4, 9C_68/2011 vom 16. Mai 2011 E. 3.3 und 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Feststellung der zumutbaren Selbsteingliederung ist auf den Zeitpunkt der ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenaufhebenden Verfügung oder auf den darin verfügten Zeitpunkt der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung abzustellen. In diesem Zeitpunkt ist für die versicherte Person ohne Zweifel klar, dass ihr Rentenanspruch unsicher ist und sie sich neu orientieren muss (BGE 141 V 5 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) war die am 14. November 1959 geborene Beschwerdeführerin 56 Jahre und 6 Monate alt (vgl. Urk. 7/2 S. 1 Ziff. 1.3), weshalb sie unter den vom Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht besonders geschützten Personenkreis fällt. Die Rente bezog sie aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings erst seit dem 1. Juli 2012, mithin nur 3 Jahre und 10 Monate.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Angaben zur Berufsbiographie ist zu entnehmen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin keine Ausbildung abschloss und seit August 2003 als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">köchin in einem Pensum von 100 % im Restaurant ihres Ehemannes angestellt war. Seit November 2010 und somit einige Monate vor dem im März 2011 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgtem Einsetzen einer Hüft-TP links war sie (teilweise) arbeitsunfähig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben. Nachdem im Sommer 2013 der Aus- und Wiedereinbau der Hüft-TP erfolgt waren, half die Beschwerdeführerin ab Februar 2014 bereits wieder eine Stunde pro Tag im Restaurant des Ehemannes mit, womit eine langjährige gänzliche Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senz vom Erwerbsleben fehlt (vgl. Urk. 7/5; Urk. 7/6 S. 2 Ziff. 3-4; Urk. 7/11 S. 1 f. Ziff. 2.1, Ziff. 2.7-2.9; Urk. 7/57 S. 3 Ziff. 4.2-4.3; Urk. 7/62 S. 3 Ziff. 5; Urk. 7/68/1-6 S. 2 Ziff. 1.7; Urk. 7/72 S. 3 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des am 20. März 2014 und somit nach dem Wiedereinbau der Hüft-TP erfolgten Standortgesprächs gab die Beschwerdeführerin an, dass sie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des unveränderten Gesundheitszustandes keine Möglichkeit zur Arbeit sehe und die Beibehaltung der Rente erwarte (vgl. Urk. 7/62 S. 4 f.). An Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen zeigte sie sich nicht interessiert und eine Arbeit ausserhalb des familiären Betriebs schien für sie wenig attraktiv zu wirken. Vielmehr ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitete sie wieder eine Stunde pro Tag im Restaurant ihres Ehemannes und so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit in der bisherigen – medizinisch nicht zumutbaren - Tätigkeit. Beim Fehlen eines subjektiven Eingliederungswillens entfällt rechtsprechungsgemäss der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3 und 8C_569/2015 vom 17. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 E. 5.1). Anlässlich des Vorbescheids wies die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin die Beschwerdeführerin nochmals darauf hin, dass sie sich für die Hilfe bei der Stellensuche melden könne (vgl. Urk. 7/75 S. 3). Überdies ist im Hinblick auf eine allfällige aus objektiver Sicht zumutbare Selbsteinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung (vgl. hierzu etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_680/2014 vom 15. Mai 2015 E. 6.2.4 und 9C_68/2011 vom 16. Mai 2011 E. 3.3) auf die aktive Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestaltung und die vielen sozialen Kontakte der Beschwerdeführerin hinzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (vgl. Urk. 7/72 S. 3 f.). Vor diesem Gesamthintergrund sind das Vorgehen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin und der Verzicht auf ein Mahn- und Bedenkzeitver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte ausserdem vor, dass eine allfällig verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ohnehin nicht mehr verwertbar wäre (vgl. Urk. 1 S. 10 ff.). Dem kann jedoch aufgrund der nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Erwägungen nicht beigepflichtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So ist das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1). Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um einen theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retischen und abstrakten Begriff, der die konkrete Arbeitsmarktlage nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt. Er umfasst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von den fehlenden oder verringer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Chancen gesundheitlich Beeinträchtigter, tatsächlich eine zumutbare und geeignete Stelle zu finden, ab (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2012 vom 12. Februar 2013 E. 5.2.1). Zudem ist zu berücksichtigen, dass der ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichene Arbeitsmarkt auch sogenannte Nischenarbeitsplätze umfasst, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_673/2012 vom 16. Mai 2013 E. 4.3). Erst wenn ein entsprechender Arbeitsplatz als absoluter Glücksfall anzusehen ist und wo aufgrund entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chender Einschränkungen ein entsprechender Arbeitsplatz nicht ohne weiteres gefunden werden kann, ist von der wirtschaftlichen Unverwertbarkeit einer at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testierten Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_489/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 4.1). Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Restarbeitsfähigkeit auch in einem aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr nachgefragt würde (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt der im Februar 2015 erfolgten RAD-Untersuchung und damit beim Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (vgl. hierzu BGE 138 V 457 E. 3.3) 55 Jahre und 3 Monate alt, womit bis zur regulären Pensionierung noch eine Restaktivitätsdauer von 8 Jahre und 9 Monate verblieb. Zudem hat das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen, dass körperlich leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Tätigkeiten auf dem ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt gerade in Form von Teilzeitstellen durchaus vorhanden sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_806/2012 vom 12. Februar 2013 E. 5.2.1 und 8C_489/2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. Dezember 2007 E. 4.1). Das gilt demnach auch für das Belastungsprofil einer der Beschwerdeführerin zumutbaren angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit. Die Beschwerdegegnerin war entgegen der Ansicht der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 37-38) auch nicht gehalten, die im Einzelnen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Verweistätigkeiten näher aufzuzeigen. Als geeignete Tätigkeiten bie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich beispielsweise vorwiegend sitzend ausübbare Kontrolltätigkeiten oder Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen an (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2012 vom 12. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 E. 5.2.1). Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügt die Beschwerdeführerin in einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit über eine verhältnismässig hohe Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Die ihr zumutbaren Tätigkeiten unterliegen nicht derart vielen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen, dass eine Anstellung unrealistisch erschiene.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen und im Lichte der relativ hohen Hürden an die Unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.2 und 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist davon auszugehen, dass die der Beschwerdeführerin at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Restarbeitsfähigkeit auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt ohne weiteres verwertbar ist. Somit ist für die nachfolgende Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei die Beschwerdeführerin aufgrund der Erwerbsbiographie unbestrittener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/73 S. 1) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf das bisher erzielte Einkommen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin im Restaurant des Ehemannes und setzte das hypothetische Valideneinkommen auf Fr. 52‘000.-- fest (vgl. hierzu Urk. 7/14/1-8; vgl. auch Urk. 7/6 S. 1). Auf eine Anpassung an die Teuerung verzichtete sie, da der Lohn über die Jahre hinweg unverändert gewesen sei und es keine Hinweise gäbe, dass dieser der Teuerung angepasst worden wäre. Diesem Vorgehen ist – entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Ansicht der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 15 Ziff. 55-56) – zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen, wobei insbesondere anzumerken bleibt, dass, obwohl die Lohnstagna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion über mehrere Jahre hinweg andauerte, nicht davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin einen Stellenwechsel tatsächlich in Betracht gezogen hätte (vgl. hierzu Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, IVG, in: Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Stauffer/Cardinaux, Hrsg., 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N 61 zu Art. 28a). Soweit die Beschwerdeführerin weiter rügt, es sei nicht abgeklärt worden, ob sie noch Naturalleistungen wie Mahlzeiten oder Lebensmittel erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten habe (vgl. Urk. 1 S. 15 Ziff. 55-56), ist zwar bei der Ermittlung des hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Valideneinkommens relevant, was zum massgeblichen Lohn gemäss dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) zu zählen ist, wozu auch regelmässige Naturalbezüge gehören (Art. 25 Abs. 1 IVV, Art. 7 lit. f der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV). Aktenkundige Hinweise auf einen regelmässigen Bezug allfälliger Na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turalleistungen sind jedoch nicht vorhanden und auch die Beschwerdeführerin machte einen solchen nicht substanziiert geltend. Es ist somit nicht überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wahrscheinlich, dass regelmässige Naturalbezüge tatsächlich erfolgt sind. Das hypothetische Valideneinkommen ist demnach auf Fr. 52‘000.-- festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/73 S. 1) gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE), wobei sie auf den Zentralwert für mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerkli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Art beschäftigte Frauen in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors in der Höhe von monatlich Fr. 4‘112.-- im Jahr 2012 abstellte (LSE 2012, S. 35, TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Das Abstellen auf die Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne ist in Beachtung der Rechtsprechung (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 472 E. 4.2.1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 126 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 75 E. 3b) nicht zu beanstanden und wird auch von der Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht bestritten. So arbeitet sie zwar wieder eine Stunde pro Tag im Restaurant ihres Ehemannes, schöpft damit das ihr zumutbare Pensum jedoch nicht aus. Da ihr diese Tätigkeit aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nicht mehr zumutbar wäre, ist dieses Entgelt nicht auf ein voll aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpftes Pensum hochzurechnen, sondern vielmehr auf die Tabellenlöhne abzustellen. Allerdings macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei aufgrund des einschränkenden Belastungsprofils nicht auf den Totalwert sämtlicher Wirtschaftszweige abzustellen, sondern auf den Bereich Ziff. 96 „sonstige Dienstleistungen“ (vgl. Urk. 1 S. 17 Ziff. 62). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierfür besteht jedoch kein Anlass. So kann zwar – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors oder gar einer bestimmten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_311/2012 vom 23. August 2012 E. 4.1). Die Beschwerdeführerin vermag je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch eine ihrem Leiden angepasste Tätigkeit in verschiedenen Bereichen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üben, weshalb es sich nicht rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine einzelne Branche mit einem nied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Lohn heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2014 sowie der allgemeinen Lohnentwicklung bei den Frauen der Jahre 2012 (Index: 2‘630) bis 2014 (Index: 2‘673) ergibt dies somit ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 41‘826.-- im Jahr 2014 bei der verbliebenen Arbeitsfähigkeit von 80 % (Fr. 4‘112.-- : 40 x 41.7 x 12 : 2‘630 x 2‘673 x 0.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte sodann das Alter der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin und die langjährige Tätigkeit im Betrieb des Ehemannes als lohnmindernde Faktoren (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) und gewährte einen leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzug von 5 % (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/73 S. 1). Demgegenüber erachtete die Beschwerdeführerin einen Abzug von 25 % als angemessen (vgl. Urk. 1 S. 17 f. Ziff. 64-71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der langjährigen Arbeit im familieneigenen Restaurant ist anzumer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass die Bedeutung der Dienstjahre abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist und diesem im tiefsten Kompetenzniveau keine relevante Bedeutung mehr zukommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.1). Sodann wirkt sich das Alter im Bereich der Hilfsarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten grundsätzlich nicht zwingend lohnsenkend aus, wobei Hilfsarbeiten auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt auch altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_380/2015 vom 17. November 2015 E. 3.2.4). Ausserdem verfügt die Beschwerdeführerin in der Schweiz über eine Nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlassungsbewilligung C (Urk. 7/3), so dass auch die Nationalität zu keinem Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug führt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_594/2011 vom 20. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 E. 5). Ebenfalls begründet die fehlende Berufsausbildung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keinen Anspruch auf einen Abzug, ist diese doch bei der Bestimmung des Kompetenzniveaus zu berücksichtigen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_427/2011 vom 15. September 2011 E. 5.2). Schliesslich lässt sich ein Abzug bei einer zumutbaren Erwerbstätigkeit im tiefsten Kompetenzniveau auch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund sprachlicher Schwierigkeiten nicht rechtfertigen (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_594/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 5). In Bezug auf den erhöhten Pausenbedarf geht aus dem RAD-Untersuchungsbericht indessen nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send hervor, ob dieser bei der Festlegung der prozentualen Höhe der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebenen Arbeitsfähigkeit bereits mitberücksichtigt wurde oder nicht (vgl. Urk. 7/72 S. 9 Ziff. 9-10). Nach dem Gesagten erscheint der gewährte Abzug vom Tabellenlohn von 5 % als den Umständen angemessen, womit sich ein hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 39‘735.-- (Fr. 41‘826.-- x 0.95) ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von Fr. 52‘000.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 39‘735.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 12‘265.-- und somit ein nicht mehr rentenbegründender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von gerundet 24 % (23.58 %). Die Beschwerdegegnerin hob den Rentenanspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin daher – in Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV (vorstehend E. 1.3) – zu Recht auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>