5. Oktober 1990 N 1923 Postulat Allenspach 3. cessation de tout soutien au prix des céréales produites se- lon les méthodes usuelles. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Fierz, Hafner Rudolf, Meier-Glattfelden, Rebeaud, Schmid, Stocker, Thür (8) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 29. August 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 29 août 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 88.819 Postulat Schmidhalter SBB. Massnahmen zur Verbesserung der Ertragslage und Leitungsstrukturen CFF. Mesures pour améliorer le rendement et la structure de direction des CFF Wortlaut des Postulates vom 1. Dezember 1988 1. Die markante Verschlechterung der Ertragslage und der Mittelfristplan 1990-1994 zeigen, dass das Wachstum der Auf- wendungen des Bundes für die SBB zu grosser Besorgnis An- lass gibt. Ohne einschneidende strukturelle Massnahmen können diese Aufwendungen nicht in tragbaren Grenzen ge- halten werden. Der Bundesrat wird eingeladen, unverzüglich ein Programm für tiefgreifende Rationalisierungen bei den SBB ausarbeiten zu lassen und der Bundesversammlung zu berichten. Die Er- gebnisse der Massnahmen sind zu quantifizieren. Das Programm soll unter anderem Auskunft geben über - Güterkonzept für den Binnenverkehr und den kombinierten internationalen Verkehr; - regional optimierte Angebotskonzepte für Bahn und Bus ohne Mehrbelastung für Kantone und Gemeinden im Fall von Umstellungen; - ein Konzept zur Reduktion der Stationsbedienungen und deren Auswirkungen. 2. Der Bundesrat wird im weiteren eingeladen, die Leistungs- strukturen der SBB zu überprüfen und insbesondere Vor- schläge für eine klare Ausscheidung der Zuständigkeiten von Verwaltungsrat, Generaldirektion, Departement und Parla- ment (Verkehrskommissionen) zu unterbreiten. Dabei ist der Tatsache Rechnung zu tragen, dass mit dem Leistungsauftrag 1987 die Verantwortung für die gesamten Infrastrukturaufwen- dungen auf den Bund übergegangen ist. Texte du postulat du 1er décembre 1988 1. La nette détérioration du rendement et le plan à moyen terme 1990-1994 indiquent que la croissance des charges de la Confédération en faveur des CFF est cause de gros soucis. Sans mesures structurelles décisives, ces charges ne peuvent être contenues dans des limites supportables. Le Conseil fédéral est invité à faire élaborer immédiatement un programme poussé de rationalisation des CFF, et de rappor- ter aux Chambres. Un premier rapport intermédiaire doit être présenté aux Commissions des transports et du trafic avant le début du second semestre de 1989. Les résultats des mesures doivent être quantifiés. Le programme doit entre autres renseigner sur - une conception pour les marchandises dans le trafic inté- rieur et le trafic combiné international; - des conceptions d'offre régionale optimales pour le rail et le bus, sans charge supplémentaire pour les cantons et les com- munes en cas de passage d'un moyen de transport à un autre; - une conception de la réduction du service des gares et ses conséquences. 2. Le Conseil fédéral est en outre invité à revoir la structure de direction des CFF et en particulier à soumettre des proposi- tions en vue d'une claire définition des compétences du Con- seil d'administration, de la Direction générale, du DFTCE et du Parlement (Commissions des transports et du trafic). On tien- dra compte du fait qu'avec le mandat de prestations 1987, la responsabilité pour l'ensemble des dépenses d'infrastructure a été transférée à la Confédération. Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. Dezember 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 décembre 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 90.325 Postulat Allenspach Bewilligungen für Lokalradios Radios locales. Autorisations Wortlaut des Postulates vom 7. Februar 1990 Der Bundesrat wird ersucht, mit der zweiten Verlängerung der Rundfunkverordnung RVOaufden 1. Januar 1991 weitere Ge- suche für Lokalradio zu bewilligen. Solche Bewilligungen soll- ten auch in Regionen erteilt werden, die bereits über Lokalra- diostationen verfügen, sofern damit neue Bedürfnisse gemäss Artikel 3 RVO abgedeckt werden. Sogenannte Spartenpro- gramme sollten zusätzlich über das neue digitale Netz der PTT in die Kabelnetze anderer Regionen verteilt werden können. Insbesondere soll Radio Opus, das den Bedürfnisnachweis für ein Programm mit klassischer Musik geliefert hat, eine Be- willigung erhalten. Texte du postulat du 7 février 1990 Le Conseil fédéral est invité à approuver d'autres demandes visant à l'exploitation de radios locales lorsqu'il prorogera, pour la deuxième fois, au 1er janvier 1991, l'ordonnance sur les essais locaux de radiodiffusion (OER). Des autorisations y relatives devraient être délivrées même dans les régions qui disposent déjà de stations locales de radiodiffusion, pour au- tant que l'on puisse ainsi couvrir de nouveaux besoins selon l'article 3 de l'ordonnance précitée. En outre, il devrait être possible de distribuer des programmes thématiques par le nouveau réseau numérique des PTT dans les téléréseaux d'autres régions. Il est tout particulièrement nécessaire de dé- livrer une autorisation à Radio Opus, qui afourni la preuve que son programme de musique classique répond à un besoin. Mitunterzeichner-Cosignataires: Basler, Biel, Blocher, Bonny, Bremi, Cincera, Dreher, Dünki, Eisenring, Leuenberger Moritz, Müller-Meilen, Nabholz, Neuenschwander, Oester, Rychen, Scherrer, Spoerry, Wiederkehr, Wyss Paul (19)Postulat Müller-Meilen 1924 N 5 octobre 1990 Schriftliche Begründung - Développement par écrit 1987 wurde bei einer von mehreren Revisionen der RVO die Formel eingeführt, dass bis zur Inkraftsetzung des Radio- und Fernsehgesetzes nur noch in Regionen, in denen kein Lokal- radio arbeitet, neue Gesuche bewilligt werden können. Damit sind neue Radioformen, wie es Spartenprogramme sind, nicht möglich. Diese bedürfen wegen ihrer schmalen Zielgruppen grösserer Agglomerationen, die aber bereits durch Lokalra- dios besetzt sind. Der Versuch von Radio Opus im Dezember 1989 in der Region Zürich hat aufgezeigt, dass wichtige Be- dürfnisse der Bevölkerung im Radiobereich noch nicht genü- gend abgedeckt sind. Zuwarten bis zur Inkraftsetzung des neuen Radio- und Fernsehgesetzes, der entsprechenden Ver- ordnung, der Ausschreibung usw. dauert zu lange. Die Gefahr ist gross, dass in der Zwischenzeit ausländische Sender in die Lücke springen. Ein Sender wie Radio Opus hat, wie der einmonatige Versuch nachgewiesen hat, eine eminent kulturpolitische Funktion, die auch von der Presse einhellig positiv gewürdigt worden ist. Die PTT ersetzt zurzeit den Telefonrundspruch durch ein mo- dernes digitales Uebertragungssystem mit 16 Uebertragungs- kanälen. Es wäre sinnvoll, wenn schweizerische Spartenpro- gramme, wie beispielsweise Radio Opus, ebenfalls Zugang zu diesem effizienten Verbreitungssystem erhalten würden. So könnten Regionen, die kein genügendes Potential für die Ali- mentierung etwa eines Radioprogramms mit klassischer Mu- sik haben, wenigstens per Kabel dieses zusätzliche Angebot benützen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. August 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 août 1990 Der Bundesrat hat am 18. Juni 1990 die Verordnung über lo- kale Rundfunk-Versuche (RVO) bis zum Inkrafttreten des Ra- dio- und Fernsehgesetzes (RTVG), längstens aber bis zum 30. April 1994 verlängert. Er hat auf eine materielle Revision der RVO verzichtet und damit die im Postulat angeregte Zulas- sung neuer Veranstalter für sogenannte Spartenprogramme ausgeschlossen. Der Bundesrat hat sich dabei von folgenden Ueberlegungen leiten lassen: Die Zulassung neuer Lokalradios und die Vergabe der letzten verfügbaren Frequenzen zum jetzigen Zeitpunkt würde das Radio- und Fernsehgesetz präjudizieren, das gegenwärtig im Parlament beraten wird. Mit der inhaltlich unveränderten Ver- längerung der RVO wird die Entscheidungsfreiheit des Ge- setzgebers gewahrt und sichergestellt, dass der zukünftige Vollzug des RTVG durch den Bundesrat nicht beeinträchtigt wird. Es wäre in der Tat stossend, wenn im RTVG vorgesehene Möglichkeiten nicht oder nur teilweise realisiert werden könn- ten, weil die erforderlichen Sendefrequenzen nicht mehr vor- handen sind. Schliesslich wären durch die Zulassung neuer Veranstalter in Regionen, in denen bereits Lokalradios in Betrieb sind, neue Konkurrenzverhältnisse geschaffen worden. Da mehrere Sta- tionen nach wie vor mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen und die Lokalradiowerbung gegenwärtig eine rück- läufige Tendenz aufweist, wäre die Zulassung neuer Konkur- renten nach Ansicht des Bundesrates problematisch. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben. Abgeschrieben - Classé Persönliche Erklärung - Déclaration personnelle Allenspach: Ich habe das Wort zu einer Erklärung verlangt, weil der Bundesrat mein Postulat betreffend «Radio Opus» ab- schreiben will. Formell ist dagegen nichtseinzuwenden, mate- riell hat sich der Bundesrat ganz einfach um einen Entscheid gedrückt. Es ist falsch, wenn der Bundesrat die Frequenzen hortet, weil er damit Positionen preisgibt. Wenn sich die aus- ländischen Medien in bestehende Lücken eingenistet haben, wird es den schweizerischen Medien später einmal schwerfal- len, sie wieder daraus zu verdrängen. Wenn der Bundesrat be- hauptet, er könne die verfügbaren Frequenzen nicht zuteilen, weil bestehende Lokalradios mit wirtschaftlichen Schwierig- keiten zu kämpfen hätten, verkennt er, dass auch in der Medi- enlandschaft Konkurrenz und nicht Monopole herrschen soll- ten. #ST# 90.628 Postulat Müller-Meilen Anschluss an das europäische Hochleistungs-Schienennetz Réseau TGV européen. Raccordement de la Suisse Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1990 Der Bundesrat wird ersucht, in seinen Verhandlungen mit den Nachbarstaaten auf einen raschen Anschluss auch der zentra- len, der nordwestlichen und der nordöstlichen Landesteile an das europäische Hochleistungs-Schienennetz (Verbindun- gen Rhein-Rhone und Mannheim-Basel) zu drängen. Texfe du postulat du 22 juin 1990 Le Conseil fédéral est chargé d'insister, dans ses négociations avec les Etats voisins, pour que les régions du centre, du nord-est et du nord-ouest de notre pays soient aussi raccor- dées sans tarder au réseau européen à grande vitesse (liai- sons Rhin-Rhône et Mannheim-Bâle). Mitunterzeichner - Cosignataires: Bircher, Couchepin, Fischer-Seengen, Frey Walter, Kühne, Loeb, Mühlemann, Steinegger, Wanner, Weber-Schwyz (10) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Während Genf seit 1981 und Lausanne seit 1984 mit grossem Erfolg vom TGV-Angebot profitieren und der Bund weitere Ver- besserungen aktiv unterstützt, dauern die Fahrzeiten von Zü- rich nach Paris und Lyon nach wie vor im besten Fall 6 bzw. 5,5 Stunden. Der TGV Rhein-Rhone erlaubt mindestens deren Halbierung und damit die immer dringlicher werdende Entla- stung der Flughäfen und Flugstrassen von solchen Verbin- dungen. Die deutschen ICE-Züge sollten ausser nach Mün- chen baldmöglichst auch in die Schweiz verkehren. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. August 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 août 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - TransmisSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Allenspach Bewilligungen für Lokalradios Postulat Allenspach Radios locales. Autorisations In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1990 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.325 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 05.10.1990 - 08:00 Date Data Seite 1923-1924 Page Pagina Ref. No 20 019 074 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.