<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00381</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Direktion Bern, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse 68, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1987, meldete sich am 19. Dezember 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fussb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 3. Juli 2007 einen Leistungsanspruch (Urk. 7/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Januar 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf ein Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden (Knickfuss, Plattfuss) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/32 = Urk. 7/33)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die IV-Stelle klärte daraufhin die medizinische und erwerbliche Situation ab und erteilte mit Mitteilung vom 4. Februar 2016 Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (Urk. 7/42). Schliesslich veranlasste die IV-Stelle eine Abklärung in der Z.___ (Bericht vom 25. August 2017, Urk. 7/98) und schloss daraufhin mit Mitteilung vom 4. Dezember 2017 die Berufsberatung ab (Urk. 7/99).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/104; Urk. 7/108, Urk. 7/112) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. März 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 7/114 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. April 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 19. März 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend seit wann rechtens eine Invalidenrente in gesetzlicher Höhe zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2018 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 21. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen sowie beruflichen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer eine optimal angepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar sei (S. 1 unten f.). Als angepasst würden alle leichten und mittelschweren Tätigkeiten in Wechselbelastung mit der Möglichkeit zum Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen gelten. Bei einem Invaliditätsgrad von 18 % entstehe kein Anspruch auf Rentenleistungen (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer beschwerdeweise auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte in der angefochtenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0% arbeitsfähig sei. Dies leite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie aus dem Schlussbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Z.___-Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Bericht werde aber medizinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch berufsberaterisch festgehalten, dass die Arbeitsfähigkeit 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer Leistungsminderung von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrage. Nirgends </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu lesen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig sein soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbezüglich festgehalten werden, dass die Beweiswürdigung der Akten seitens der Beschwerdegegnerin falsch vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, womit die Verfügung aufzuheben und der IV-Grad neu zu bestimmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (S. 4 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend abgeklärt wurde und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob seit Erlass der rentenablehnenden Verfügung vom 3. Juli 2007 (Urk. 7/17) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine anspruchserhebliche Änderung des Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts eingetreten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Strittig ist insbesondere die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit in somatischer Hinsicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ersten leistungsverneinenden Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. Juli 2007 (Urk. 7/17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lagen zur Hauptsache folgende Berichte zu Grunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Orthopädie, berichteten am 8. Januar 2007 (Urk. 7/8) über eine reguläre postoperative Verlaufskontrolle und nannten als Diagnosen einen Status nach Wundrevision am 8. November 2006 bei Wund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilungsstörung bei Status nach Exzision Coalitio calcaneonaviculare links am 25. September 2006 bei symptomatischer Coalitio calcaneonaviculare links sowie einen Knick-/Senkfuss beidseits. Dazu führten die Ärzte unter anderem aus, seit rund einer Woche werde der Gips nicht mehr regelmässig getragen. Gestern sei der Beschwerdeführer schon ohne Gips mit Vollbelastung gelaufen. Antibiotika würden seit rund einer Woche nur noch unregelmässig und Schmerzmittel keine mehr eingenommen. Es bestünden belastungsabhängige leichte Beschwerden im Bereich des lateralen Fussrandes (S. 1). Die Beweglichkeit des unteren Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenks (USG) sei um zirka 50 % eingeschränkt. Inversion und Eversion sei gegen Widerstand möglich, jedoch im Ausmass auch deutlich eingeschränkt. Ab sofort solle die Antibiotikatherapie gänzlich sistiert werden. Es sei ein Belastungsaufbau nach Massgabe der Beschwerden vorzunehmen. Bis zum 2. Januar 2007 sei der Beschwerdeführer noch zu 100 % arbeitsunfähig, ab dem 3. Januar 2007 sei ein 100%iger Arbeitsversuch möglich (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer weiteren Verlaufskontrolle führten die Ärzte im Bericht vom 7. Februar 2007 (Urk. 7/11) weiter aus, der Beschwerdeführer habe seit Anfang 2007 wieder begonnen zu arbeiten. Gelegentlich habe er nachmittags noch Beschwerden im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich des Fusses, welche nicht ganz genau lokalisierbar seien. Diese würden nur bei stärkeren Belastungen auftreten, sie seien jedoch bereits viel besser als präoperativ. Die Beweglichkeit des USG sei zu sicher zwei Drittel eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 1). Es könne von einem erfreulichen Verlauf gesprochen werden. Der Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer dürfe den Fuss nun uneingeschränkt belasten. Eine volle Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei gegeben (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeit nach der rechtskräftigen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Juli 2007 (Urk. 7/17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden sich in d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Akten die folgenden Berichte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Orthopädie, berichteten am 9. November 2007 (Urk. 7/18) über die Verlaufskontrolle postoperativ nach einem Jahr und führten dazu aus, der Beschwerdeführer habe über eine zirka 80%ige Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbesserung gegenüber präoperativ berichtet. Auf der linken Seite spüre er manch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal den Wetterwechsel. Auf der rechten Seite hätten die Beschwerden langsam unter dem Malleolus lateralis begonnen. Es bestehe nur ein mässiger Leidensdruck. Das Gangbild sei in allen drei Positionen flüssig und hinkfrei wobei auffalle, dass der Zehenspitzenstand beidseits erschwert sei. Links bestehe eine verbreiterte Narbe, diese sei reizlos ohne eruierbare Druckdolenzen bei guter Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk und eingeschränkter Beweglichkeit subtalar. Rechtsseitig bestehe eine Druckdolenz unter dem Malleolus lateralis, wo die Peronealsehnen durchlaufen würden, bei guter Eversionskraft und ohne Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen beim Eversionsversuch. Der Rückfuss sei auch rechts nur wenig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglich (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. November 2008 (Urk. 7/19) berichteten die Ärzte über eine klinische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufskontrolle und führten dazu aus, der Beschwerdeführer habe mitgeteilt, im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen des Zivilschutzes im Sommer 2008 vermehrt Schmerzen an beiden Füssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekommen zu haben, da er während mehrerer Tage in Stahlkappenschuhen habe herumlaufen müssen. Seither hätten sich die Schmerzen, welche intermittierend, insbesondere bei Wetterwechsel, an beiden Füssen auftreten würden, wieder beruhigt. Die Beschwerden seien klar im Rückfuss lokalisiert, teilweise medial, teilweise lateral (S. 1). Es handle sich am wahrscheinlichsten um Reizzustände bei dieser Plattfusskonfiguration und bereits vorhandenen degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, insbesondere im Bereich des Talonaviculargelenkes auf der linken Seite. Eine Einlagenversorgung habe bereits stattgefunden. Langfristig sei sicher zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer nicht in einer mehrheitlich stehenden und laufenden Tätigkeit arbeiten sollte. Ebenfalls sei festzuhalten, dass Aktivitäten im Zivilschutz in nicht angepassten Stahlkappenschuhen ebenfalls nicht sinnvoll und hilfreich für den Beschwerdeführer seien (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Orthopädie, nannten im Bericht vom 5. Januar 2016 (Urk. 7/41/7-8 = Urk. 7/43 = Urk. 7/44/8-9) als Diagnosen einen Pes planovalgus beidseits mit beginnender USG-Arthrose sowie talonavukulärer Arthrose Fuss links mit/bei Status nach calcaneonavikulärer Coalitio mit ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativer Sprengung im A.___ 2006, einen Status nach Achillessehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dino</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie links bei Haglundexostose sowie einen Status nach Schulterarthroskopie sowie Bankart Repair links vom 2. Dezember 2011 bei vorderer Schulterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität links. Dazu führten die Ärzte aus, der Beschwerdeführer habe über zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Schmerzen am linken Fuss bei längerem Gehen und Stehen berichtet. Eine analgetische Therapie werde nicht durchgeführt. Im Hause sei im September 2014 eine OSSA-Orthese verschrieben worden, die zu einer Besserung der Beschwerden mit jedoch im Verlauf dann erneuter Schmerzzunahme geführt habe. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei Lagerist und dabei zunehmend schmerzgeplagt (S. 1). Es seien heute nochmals die operativen Therapieoptionen im Sinne einer Double-Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dese besprochen worden. Der Operationszeitpunkt sei sicherlich abhängig vom Leidensdruck des Beschwerdeführers. Dieser möchte aktuell keinerlei Operationen durchführen, weshalb die konservativen Therapieoptionen ausgeschöpft würden und orthopädische Serienschuhe mit Fussbettung nach Mass verschrieben worden seien. Sollten diese konservativen Therapiemassnahmen nicht zu einer Besserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen, wäre dann die Indikation zur oben genannten Operationen gegeben (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 3. März 2016 (Urk. 7/47) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine symptomatische USG-Arthrose links sowie einen Status nach operativer Revision einer calcaneonaviculären Coalitio 2006 links (Ziff. 1.1). Aufgrund der USG-Arthrose links leide der Beschwerdeführer bei seiner Tätigkeit als Lagerist, die mit viel Gehen verbunden sei, an chronischen Schmerzen im linken USG. Durch das Schonhinken komme es zu Knieschmerzen vor allem rechts und zu Rückenschmerzen. Am 4. März 2016 werde der Beschwerdeführer Orthopädie-Schuhe bekommen und ein Arbeitsversuch werde unternommen. Ob eine Besserung der Beschwerden beim Tragen der angepassten Orthopädie-Schuhe eintreten werde, bleibe abzuwarten (Ziff. 1.4). Vom 4. bis 14. Januar 2016 habe eine 100%ige, vom 15. Januar bis 2. Februar 2016 eine 50%ige, vom 3. Februar bis 4. März 2016 eine 100%ige und vom 5. bis 20. März 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Ziff. 1.6). Der Beschwerdeführer könne seine Arbeit als Lagerist nur im verlangsamten Tempo erledigen. Ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch mit den Orthopädie-Schuhen müsse zuerst beurteilt werden. Allenfalls empfehle sich eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit weniger Fussbelastung (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Kniechirurgie, nannten im Bericht vom 13. Mai 2016 (Urk. 7/53) als Diagnosen eine ausgeprägte muskuläre Dysbalance der unteren Extremität (rechts &gt; links), eine Pes planovalgus beidseits mit beginnender USG-Arthrose sowie talonavukulärer Arthrose Fuss links mit/bei Status nach calcaneonavikulärer Coalitio mit operativer Sprenung im A.___ 2006, einen Status nach Achillessehnentendinopathie links bei Haglundexostose sowie einen Status nach Schulterarthroskopie und Bankart Repair links vom 2. Dezember 2011 bei vorderer Schulterinstabilität links. Dazu führten die Ärzte aus, es bestünden Kniebeschwerden rechts seit zwei bis drei Jahren aufgrund der Fehlbelastung und Fehlhaltung bei USG Arthrose links. Es bestünden v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene schmerzhafte Punkte, anterior, anterolateral und zwischenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitlich auch popliteal. Bergauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und bergabgehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besonders schmerzhaft. Hinknien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht möglich, was ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei der Arbeit einschränke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25%ige Arbeitsfähigkeit als Logistiker im Lager. Freizeitaktivitäten (Wandern) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch als auch anamnestisch erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte muskuläre Dysbalance im Vordergrund. Falls mit der Physiotherapie keine zufriedenstellende Situation erreicht werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Zweitmeinung bei den Chiropraktoren im Hause </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Erst bei nicht schlüssigen Procedere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder in die Kniesprechstunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Evaluation mittels MRT der Knie zugewiesen werden. Sie würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umschulung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber hinsichtlich der langen P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">roblematik sicherlich indiziert (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Wirbelsäulenchirurgie, nannten im Bericht vom 22. September 2016 (Urk. 7/61/6-7) als Diagnosen eine sensorische C7 Radikulopathie rechts mit/bei Diskushernie C6/7 rechts mit Kompression der C7 Wurzel rechts und Myelondeviation. Die von ihnen attestierte Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit habe sich auf diese Diagnose bezogen (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei im Wirbelsäulen-Team des A.___ erstmalig am 16. Juni 2016 beurteilt worden. Die Behandlung sei vorläufig am 28. Juni 2016, anlässlich der letzten Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stundenkonsultation unterbrochen/abgeschlossen worden. Eine Verlaufskontrolle sei in einem halben Jahr vorgesehen (Ziff. 1.2). Sie hätten dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % vom 14. Juni bis 7. Juli 2016 attestiert (Ziff. 1.6). Aktuell sei der Beschwerdeführer weniger eingeschränkt. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 75 % sei nur bis zum 27. Juli 2016 attestiert worden (Ziff. 1.7). Es könne mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden. Ab wann und im welchem Umfang könne aktuell nicht beurteilt werden (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Fuss-/Sprunggelenk, berichteten am 9. Februar 2017 (Urk. 7/87) über eine Verlaufskontrolle mit MRI und CT. Neben den bereits bekannten Diagnosen führten sie im Wesentlichen aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unverändert. Rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er vor allem über Schmerzen submalleolar lateral sowie sub- und retromalleolar medial wie auch über Beschwerden im Bereich des Chopard-Gelenkes. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich Befunde be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden keine wesentlichen neuen Aspekte (S. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verdacht auf eine calcaneonaviculare Coatitio </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bestätigt. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit die Indikation für eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Resektion der Coalitio gegeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund des symptomatischen Pes plano</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valgus mit lateralseitigem subfibulärem Impingement und medialseitig sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischer Tibialis posterior Sehne bei Tenosynovitis würde nebst der Resektion der Coalitio auch eine Hintermann- Osteotomie sowie ein FDL-Transfer zur Korrektur des Pes planovalgus durchgeführt werden. Alternative wäre eine direkte korrigierende subtalare Arthrodese. Dieser Eingriff würde jedoch die Aufgabe eines an sich intakten Gelenkes beinhalten. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Eingriff informiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tatsache, dass bei persistierenden Beschwerden die eben genannte subtalare Arthrodese nötig werden würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konserv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ativen Massnahmen wie dem eben erst begonnen Yoga versuchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerden gün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stig zu beeinflussen, und wünsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb vorerst keinen operativen Eingriff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Schlussbericht der Z.___-Abklärung vom 26. Juni bis 21. Juli 2017 im Z.___ (Bericht vom 25. August 2017, Urk. 7/98) geht im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen hervor, dass aus ärztlicher Sicht beim Beschwerdeführer z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u Beginn der Abklärung vor allem die Fussprobleme im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestanden hätten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch im PACT-Test zur Selbstbeurteilung der körperlichen Fähigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer gute 145 Punkte erreicht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Während der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann immer mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Problemstellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Schmerzen in den Händen, Knien, Schultern und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rücken (lumbal, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakal und zervikal)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch nicht stabil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwiesen (S. 10 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen und ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lange </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauerndes Stehen oder Gehen. In der aktuellen Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einem 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%-Pensum auszugeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Wenn die oben erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hnten Beschwerden be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sollte auch ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessendes Arbeitspensum mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Beginn vor allem durch Schmerzen im linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fuss bestanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der Folge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er jedoch wegen multiplen Schmerzen (Rücken, Füsse, Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hände) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei der Verdacht auf eine Verdeutlichung der Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zusätzlich zu den körperlichen Beschwerden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auch die knappen kognitiven Ressourcen berücksichtigt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 10 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Beginn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en mit einem höheren Pensum, das zus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätzliche Pausen erlaubt. Das Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng, das der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Abklärung unterbrochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse unbedingt wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgenommen werden. Mit einem Arbeitstraining be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Hoffnung, die Arbeitsfähigkeit in Zukunft zu steigern. Zuvor sollte jedoch die medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Situation nochmals genau abgeklärt werden (S. 11 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In berufsberaterischer Hinsicht wurde weiter ausgeführt, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehinderungsangepasst und zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien Kurier- und Transportdienste mit leichtem Stückgut (Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auslieferung von Mahlzeiten), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Montagen und Verpackungsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logistische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeiten in einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hochautomatisierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lager. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei momentan zu z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irka 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tsfähig. Mit vielen Pausen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Abklärung ganztags anwesend sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was einem 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seine Leistungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch deutlich eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei ungefähr 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer habe im Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunehmend unter noch nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten und beschriebenen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie beispielswiese Schmerzen in den Fingern und Handgelenken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es habe auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verdeutlichung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden die knappen k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Fähigkeiten sowie fehlende Motivation, Energie und Initiative eine Rolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer verfüge nicht über die kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Ressourcen für eine Umschulung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Niveau einer höheren Fachschule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (z.B. Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädagoge) sowie auch nicht für eine erneute Grundbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Fachmann Betreuung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> körperlichen sowie sprachlichen Fähigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu nicht ausreichend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinerseits an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nicht a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer länger dauernden Umschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung interessiert zu sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 11 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärung habe gezeigt, dass die medizinische Situation momentan noch unklar und der Beschwerdeführer aktuell noch nicht bereit sei für eine berufliche Massnahme. Es sei eine Neube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der medizinischen Situation zu empfehlen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bevor ein halbjähriges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitstraining</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beginnend mit 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und steigerbar, in einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Institution gestartet werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei positivem Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iessend daran eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Arbeitsversuch von sechs Monaten mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trainingsplatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der freien Wirtschaft) als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahme empfohlen. Ein Umschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen. Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Frage, ob eine praktisch orientierte Eingliederung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielführender sei (S. 12 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der A.___, Sportmedizin, nannten im Bericht vom 31. Oktober 2017 (Urk. 7/100) die bekannten Diagnosen und führten im Wesentlichen aus, knapp sechs Monate nach der letzten Konsultation zeige sich ein schöner Verlauf mit deutlicher Verbesserung der Schmerzen am gesamten Bewegungsapparat und einem erfreulichen Gewichtsverlust von 15 kg. Eine 50%ige Reintegration in den angestammten Beruf als Logistiker habe ebenso stattgefunden. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer körperlich aktiv bleibe und versuche weiterhin an Gewicht abzunehmen. Somit könnten sämtliche Schmerzen am Bewegungsapparat positiv beeinflusst werden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie und für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 12. Dezember 2017 (Urk. 7/103/6-8) aus, unter Teilanpassung des Arbeitsplatzes und Trainingstherapie habe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Logistiker erreicht werden können. Eine weitere Steigerung sei aufgrund der körperlichen Belastung vorerst nicht möglich. Die medizinischen Möglichkeiten seien allerdings noch nicht voll ausgeschöpft. Die muskuläre Dysbalance und Insuffizienz der Rückenmuskulatur könne durch weitere Trainingstherapie verbessert werden. Zur Therapie der Fussbeschwerden seien dem Beschwerdeführer ja bereits im Februar 2017 Möglichkeiten aufgezeigt worden. Im Z.___-Abklärungsbericht würden Beschwerden zum Beispiel der Hände geschildert, die kein medizinisches Korrelat aufweisen würden. In der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung einer Verweistätigkeit würden kognitive Einschränkungen aufgrund des niedrigen Intelligenzniveaus gewürdigt. Diese seien nicht krankheitsbedingt und könnten deshalb aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht berücksichtigt werden. Seit dem Z.___-Bericht habe sich der Gesundheitszustand nach Einschätzung der Sportmediziner der A.___ deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert. In einer angepassten Tätigkeit bestehe medizinisch-theoretisch seit spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten 31. Oktober 2017 mindestens eine 80%ige Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den aufliegenden Akten er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich der aktuelle Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die verbliebene Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur ungenügend feststellen lassen und eine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessende Beurteilung mithin nicht möglich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit sich die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Erlass der angefochtenen Verfügung auf die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. C.___ vom 12. Dezember 2017 (vgl. vorstehend E. 4.10) abstützte und sich auf den Standpunkt stellte, dass dem Beschwerdeführer eine optimal angepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar sei (vgl. vorstehend E. 2.2), kann ihr aufgrund der vorliegenden Akten nicht gefolgt werden. So finden sich in den Akten der behandelnden Ärzte (vgl. vorstehend E. 4.3-7, E. 4.9) keinerlei Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Damit fehlt diesen Berichten ein wesentliches, für die Bejahung des Beweiswertes notwendiges Element (vgl. vorstehend E. 1.5). Sodann lässt auch der Schlussbericht der Z.___-Abklärung vom 25. August 2017 (vgl. vorstehend E. 4.8) nicht darauf schliessen, dass von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden könnte. Aus dem Schlussbericht der Z.___-Abklärung geht vielmehr hervor, dass sich die medizinische Situation insgesamt als noch nicht stabil erwiesen habe und der Beschwerdeführer zu zirka 50 % arbeitsfähig sei. Mit vielen Pausen habe er während der Abklärung ganztags anwesend sein können, was einem 80 %-Pensum entsprechen würde. Die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei jedoch deutlich eingeschränkt gewesen und habe bei ungefähr 30 % gelegen (vgl. vorstehend E. 4.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage hielt der RAD dennoch fest, dass in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit medizinisch-theoretisch mindestens eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (vgl. vorstehend E. 4.10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen, dass diese Einschätzung auf kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er eigenen Untersuchung beruhte, nicht sehr eingehend begründet wurde und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere im Widerspruch zur Einschätzung im Z.___-Abklärungsbericht steht, erscheint sie nicht nachvollziehbar und kann ihr nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der im Schlussbericht der Z.___-Abklärung erwähnten instabilen und unklaren medizinischen Situation und empfohlenen Neubeurteilung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Situation erweist sich auch die dortige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit als nicht abschliessend und nicht genügend schlüssig, als dass darauf abgestellt werden könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die angeführten ärztlichen Berichte und die Stellungnahme des RAD lässt sich der Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und insbesondere die Arbeitsfähigkeit daher nur ungenügend beurteilen, wobei es insbesondere an einer ärztlichen Beurteilung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mangelt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es fehlt ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere an einer ganzheitlichen Beurteilung der verschiedenartigen körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beschwerden (Rücken, Knie, Fuss-/Sprunggelenk) und deren Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auf die Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer anspruchserheblichen Änderung des Sachverhalts respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unvollständig, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzenden Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. In diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 GSVGer ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die in einer Rechtsschutzversicherung täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Juristin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">185.-- ist die Prozessentschädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 19. März 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>