<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.00065</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin F. Brühwiler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. August 2017</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1971, war seit dem 1. Dezember 2008 als Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter im Backoffice Stock Exchange bei der Bank </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SA ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis am 10. Januar 2011 per Ende April 2011 kündigte (Urk. 6/9/8), wobei sich die Kündigungsfrist infolge einer ab 31. Januar 2011 attestierten Arbeitsunfähigkeit bis Ende Juli 2011 verlän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerte (Urk. 6/5/1, 6/9/1). Gestützt auf die attestierte vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bezog der Versicherte in der Folge bis Ende März 2012 Taggelder der Krankentaggeldversicherung (Urk. 6/18/3). Per 1. April 2012 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit bei der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung zum Leistungsbezug an, woraufhin die Arbeitslosenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in der Folge bis zur Ausschöpfung des Taggeldanspruches am 15. April 2013 Taggelder leistete (vgl. Prozess-Nr. AL.2016.00010).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. September 2011 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende Januar 2011 bestehende Depression ausserdem bei der Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 6/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da ab dem 1. April 2012 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert worden war (siehe vorstehend E. 1.1 sowie Urk. 6/16), wurde dem Versicherten mit Vorbescheid vom 15. August 2012 in Aussicht gestellt, eine vom 1. März bis 30. Juni 2012 befristete ganze Rente auszurichten (Urk. 6/25). Nachdem sich der Versicherte bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3. Juli 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder bei der IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung bei der Stellensuche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeldet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/19), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilten Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinische Psychologin, der IV-Stelle mit Schreiben vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13. September 2012 mit, der Versicherte sei seit dem 6. September 2012 wieder zu 50 % arbeitsunfähig und es werde um rasche Aufnahme in ein Wiederein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsprogramm ersucht (Urk. 6/31). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle gewährte dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten daraufhin vom 23. Oktober 2012 bis 22. April 2013 Beratung und Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung bei der Stellensuche mit Hilfe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 6/36, 6/37, 6/39). Nachdem der Versicherte trotz Unterstützung keine neue Arbeitsstelle gefunden hatte, erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über das Stellennetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 bis 19. Januar 2014 (Urk. 6/49, 6/52), wobei dieses Arbeitstraining in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folge bis am 21. April 2014 verlängert wurde (Urk. 6/64 [Korrektur vom 21. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 auf 21. April 2014], 6/68, 6/69). Parallel zum Arbeitstraining begann der Versicherte im August 2013 ausserdem eine zweijährige Berufslehre für Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene als Informatiker (Urk. 6/78/2). Da der Versicherte ab Oktober 2012 nicht mehr bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung stand und in der Folge mitteilte, er werde neu zu Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, in Behandlung gehen (Urk. 6/87/1 f.), dieser Arzt daraufhin jedoch trotz wiederholter Mahnung keinen Arztbericht einreichte (Urk. 6/87/2, 6/43), ordnete die IV-Stelle mangels Vorliegens eines Arztberichtes zur Klärung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im August 2013 eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, an (Urk. 6/87/2, 6/56). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchte den Versicherten am 16. Oktober 2013 und erstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete sein Gutachten am 21. November 2013 (Urk. 6/60). Im Februar 2014 teilte der Versicherte mit,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er breche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Berufslehre aus ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undheitlichen Gründen ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/78/5) und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte ab dem 1. März 2014 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/74). Das Arbeitstraining endete am 21. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 30. April 2014, Urk. 6/75). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Arztbericht eingeholt hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/80) und der RAD hierzu im Januar 2015 Stellu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng genommen hatte (Urk. 6/87/4), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit neuem Vorbescheid vom 3. Juli 2015 in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels ausgewiesenem dauerhaften Gesundheitsschaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Anspruch auf weitere Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung zu verneinen (Urk. 6/88).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob der Versicherte am 31. Juli 2015 Einwand (Urk. 6/92) und stellte in Aussicht, weitere medizinische Berichte nachzureichen (Urk. 6/95). In der Folge gingen zwei Schreiben seiner behandelnden Ärzte ein (Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. September 2015 [Urk. 6/98] sowie Bericht des medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18. Dezember 2015 [Urk. 6/100]), welche dem Versicherten noch eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50 % attestierten. Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine weitere psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH (Urk. 6/106, 6/129). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchte den Versicherten am 19. April 2016 und erstattete sein Gutachten am 24. Mai 2016 (Urk. 6/115). Mit Verfügung vom 8. Dezember 2016 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Leistungen der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 [= 6/135]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom selben Tag auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachgerechte, intensive psychiatrische Behandlung sowie Abstin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enz bezüglich Alkohol und Suchtmittel mit regelmässigen Kontrollen (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/130).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die leistungsabweisende Verfügung vom 8. Dezember 2016 erhob der Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit Eingabe vom 19. Januar 2017 Beschwerde und beantragte die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ab März 2014 sowie die Durchführung beruflicher Massnahmen (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Beschwerdeantwort vom 28. Februar 2017 schloss die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 27. Februar 2017 ersuchte der Beschwerdeführer das hiesige Gericht, berufliche Massnahmen mittels einstweiliger Verfügung durchzusetzen (Urk. 7). Mit Verfügung vom 28. März 2017 wurde d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers um Anordnung vorsorglicher Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgewiesen und das Doppel der Beschwerdeantwort dem Beschwerdeführer zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellt (Urk. 10). Auf die vom Versicherten gegen diese Verfügung am 12. Mai 2017 erhobene Beschwerde (Urk. 12) trat das Bundesgericht mit Urteil vom 6. Juni 2017 nicht ein (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der freien Beweiswürdigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ATSG) darf sich die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanz und Tragweite zu eigen machen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=01.01.2017&amp;to_date=01.10.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=freien+AND+Beweisw%FCrdigung+AND+psychosoziale&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2.1 S. 306 f.; </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=01.01.2017&amp;to_date=01.10.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=freien+AND+Beweisw%FCrdigung+AND+psychosoziale&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 V 193</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3 S. 194 ff.; je mit Hinweisen). Die rechtsanwendenden Behörden haben mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitberücksichtigt, die vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sind. Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer rentenbegründenden Invalidität Zurückhaltung geboten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_753/2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. Mai 2017, E. 2.3 mit weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog, aus dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe hervor, dass keine notwendige fachpsychiatrische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt werde und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Medikamente nicht richtig eingestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien. Des Weiteren würde der Beschwerdeführer, trotz einer vorliegenden Suchtprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik, Alkohol und Valium konsumieren. Es würden sodann Widersprüche und unklare Angaben in der Schilderung der Beschwerden und des sozialen Lebens vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es gebe erhebliche Hinweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine verdeutlichte Darstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Symptome. Vor Abbruch der Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahme im April 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann eine Arbeitsfähigkeit von 75 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durch die gleichzeitig wahrgenommene IT-Schulung neben der Arbeitserprobung sei eine Überforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungssituation entstanden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass kein lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andauerndes Krankheitsgeschehen bestehe. Es finde keine fachgerechte Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung statt und es würden Widersprüche und eine verdeutlichte Darstellung von Symptomen vorliegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss neuer Rechtsprechung sei in diesem Fall von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keiner Invalidität auszugehen und es bestehe kein Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente. Für eine zukünftige Prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Anspruches auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei die Durchführung der mit separatem Schreiben auferlegten Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht notwendig. Die IV-Stelle verfügte dementsprechend, dass kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchte den Beschwerdeführer am 19. April 2016 während etwa 3 ½ Stunden inklusive zehnminütiger Pause (Urk. 6/115/4) und erstattete sein Gutachten am 24. Mai 2016 (Urk. 6/115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter hielt fest, der Beschwerdeführer sei vollständig orientiert ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Insgesamt habe sich eine sehr gut erhaltene Aufmerksamkeit gezeigt. Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach habe der Beschwerdeführer während der Dokumentation (korrekt wohl: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchung) die dokumentierten Einzelheiten kopfüber gelesen. Teilweise seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Fragen vom Blatt unmittelbar abgelesen und beantwortet worden, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andere Fragen gestellt worden seien. Hinweise für formale Denkstörungen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sich keine ergeben. Während der gesamten Exploration habe die Konzentration gut auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gespräch aufrechterhalten werden können. Am Ende habe der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer angegeben, er sei müde. Es habe jedoch bis zum Schluss genau und exakt formuliert werden können und es hätten sich keine Hinweise für kognitive Einschränkungen oder Ermüdungszeichen gefunden. Im formalen Zah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merktest hätten sich extrem schlechte Ergebnisse gefunden. Sofort habe nur eine von drei Zahlen wiedergegeben werden können und nach drei und sechs Minuten keine. Während des Gespräches habe der Beschwerdeführer je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch informell sehr gut durch den Referenten angegebene Tatsachen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben und sich merken können. Es finde sich hier eine erhebliche Diskrepanz. Der Subtraktionstest sei extrem schlecht dargestellt worden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe erhebliche Fehler gemacht und sehr lange gebraucht. Dies sei als ausgestanzter Befund ungewöhnlich im Kontext der gesamten Untersuchung. Bezüglich Affektivität habe sich eine erhebliche Diskrepanz in der Darstellung des Beschwerdeführers und der Leistung gefunden. Er habe angegeben, ständig traurig, müde und energielos zu sein. Insgesamt habe der Beschwerdeführer exakt kontrolliert und in seinen Aussagen extrem reflektiert gewirkt. Bezüglich Antrieb und Psychomotorik beschrieb der Gutachter eine stark schwankende psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chomotorische Darstellung mit teilweise eingefrorener Gestik und Mimik und teilweise im Gegenteil lebhafter Darstellung und Interaktion. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer könne teilweise lachen und scherzen und dies auch in der Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache wiederspiegeln. Bezüglich Sucht und Abhängigkeit seien aktuell keine Auffälligkeiten beobachtbar gewesen. Der Beschwerdeführer habe extrem nach Rauch gerochen. Es hätten sich keine Intoxikationszeichen und keine Entzugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichen gefunden. Aus dem Gesamtbild des Untersuchungsgespräches habe sich das Bild eines sehr kontrollierten, misstrauischen Gegenübers ergeben (Urk. 6/115/11 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter hielt weiter fest, in der orientierenden neuropsychologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung hätten die Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt nicht zum weiteren Verlauf des Gesprächs gepasst. Im Verlauf des Gesprächs hätten sich eine gute Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, Aufmerksamkeitsfähigkeit und eine gute Merkfähigkeit gezeigt. Bei expli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziter Abfrage hätten Zahlen nicht erinnert werden können, was für eine erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Einschränkung der Merkfähigkeit sprechen würde. Im Gegensatz hierzu habe der Beschwerdeführer, wenn während der Untersuchung Dinge angegeben worden seien, diese gut wiedergeben können. Insgesamt hätten sich in der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Situation erhebliche Hinweise für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Simulation und Aggravation der Symptome gefunden. Ein gutes Beispiel dafür seien einerseits die kognitiven Fähigkeiten, bei denen der Beschwerdeführer angegeben habe, er hätte schwere Merkfähigkeitsstörungen, könne seine Aufmerksamkeit nicht sehr lange auf Dinge halten und es sei sehr schwierig für ihn. Andererseits gebe er an, er könne spirituelle Bücher lesen, welche ihm helfen würden, Meditationsübungen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen, und Bücher wie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bhagavad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gita seien in der Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation rezitiert worden. Es hätten sich in allen Bereichen erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">panzen gefunden (Urk. 6/115/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter stellte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.10). Al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete der Gutachter eine Störung durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum sonstiger psychotroper Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent (Urk. 6/115/21). Bezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mend auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies der Gutachter darauf hin, dass Diagnosen aus dem Formenkreis der depressiven Erkrankung gestellt worden seien, wobei de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episoden, mittelgradig ausgeprägt, schwere Depressionen und Depressio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ohne Gradierung genannt worden seien (Urk. 6/115/22). Beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer würde sich aktuell nur eine geringgradige Ausprägung der Symptomatik finden (Urk. 6/115/23). Zusätzlich vordiagnostiziert worden sei eine Angst- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Störung gemischt. Innerhalb der gutachterlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchung hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich keine Hinweise für sogenannte Angstanfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e auch keine typischen Symptome einer Angsterkrankung angeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können. Die körperlich-vegetative Komponente der Angsterkrankung mit Luft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">not, Tremor oder Herzrasen h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich beim Beschwerdeführer nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Somit sei keine Angststörung zu finden. Beim Beschwerdeführer bestünden Schlafstörungen, welche jedoch für eine depressive Erkrankung typisch seien. Ein Hinweis für eine nicht-organische Schlafstörung, welche spezifisch zu kodieren wäre, sei aus den Angaben des Beschwerdeführers, welche extrem unterschiedlich seien und variieren würden, nicht ableitbar. In vielen Fällen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schlafstörung Symptom einer anderen psychischen oder körperlichen Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit. Dies sei gemäss ICD-10 differentialdiagnostisch abzuklären. Gemäss ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei jedoch die Störung zu klassifizieren, wenn die Insomnie die Hauptbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde oder die Schwere der Insomnie die hauptsächliche Störung sei. In den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedenen Vordiagnosen würden sich erhebliche depressive Störungen fin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit gehe die Schlafstörung einher mit der Schlafstörung bei depressiven Erkrankungen. Zusätzlich abzuklären sei eine narzisstische Persönlichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung. Die spezifischen Persönlichkeitsstörungen seien zu diagnostizieren, wenn mehrere Bereiche der Persönlichkeit betroffen seien. Persönlichkeitsstörungen würden häufig oder meist bereits in der Kindheit oder Adoleszenz auftreten. Die auffälligen Verhaltensmuster sollten jedoch andauernd gleichförmig und nicht auf die Episoden psychischer Krankheiten begrenzt sein. Der Beschwerdeführer könne in verschiedenen Situationen adäquat reagieren. Es würden sich keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsstörung finden (Urk. 60/115/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Begutachtung wurden am 19. April 2016 Laboruntersuchungen durchgeführt. Der Gutachter hielt diesbezüglich fest, es hätten sich keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf einen Alkoholabusus ergeben. Der Quetiapin-Spiegel sei erheblich unter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsensusleitlinie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Mirtazapin) könne als reine Einschlafmedikation angesehen werden. Es sei jedoch ein Antidepressivum und könnte als Antidepressivum eingesetzt werden. Auch bei diesem Medikament sei eine Unterdosierung zu diagnostizieren. Es finde sich somit kein Antide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vum. Bezüglich der Drogen- und Medikamentenüberprüfung im Urin hätten sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise für Amphetamine, Barbiturate, Cannabinoide, Kokain, Methadon oder Opiate gefunden. Es hätten sich jedoch erhebliche Mengen von Benzodia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zepinen im Urin gefunden (Urk. 6/115/17). Bezüglich verbleibender Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">op</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen hielt der Gutachter fest, der Beschwerdeführer habe angegeben, im Jahr 2010 verschiedenste antidepressive Medikamente eingenommen zu haben. Aktuell nehme der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seroquel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in keiner aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichenden Dosierung ein und bekomme damit keine antidepressive Medikation. Zusätzlich nehme der Beschwerdeführer Valium ein. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benkert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hippius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie, sei eine eindeutige und klare Struktur bei potentieller Therapieresistenz einzuhalten (Medikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such, bei unzureichendem Therapieerfolg Spiegelabklärung, zusätzlich Vertie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Psychoedukation und Weiterführung einer konsequenten Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, ev. Begleittherapien, bei unzureichendem Therapieerfolg Wechsel des Anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressivum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Erhöhung der Dosis; bei fehlender Verbesserung Möglichkeit einer sogenannten Augmentationstherapie mit Quetiapin). Der Gutachter hielt diesbezüglich fest, im Falle des Beschwerdeführers sei Quetiapin jedoch nicht als Augmentationstherapie zu sehen, da es kein grundlegendes Antidepressivum gebe. Quetiapin per se sei zugelassen bei Schizophrenie, manischen Episoden, bipolaren Störungen, depressiven Episoden. Als antidepressive Medikation finde sich somit keine Zulassung. Eine weitere Augmentationstherapie gemäss Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buch wäre Lithium oder Schilddrüsenhormon. Der Beschwerdeführer habe zusätzlich nicht angegeben, dass eine regelmässige intensive Psychotherapie ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Leitlinie durchgeführt würde. Fragwürdig sei auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsatz von Benzo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zepinen bei einem Patienten mit einer schweren multiplen Substanzab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, welche gegenwärtig als abstinent zu bezeichnen wäre. Gemäss Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formationen sollte Valium bei Patienten mit einer Abhängigkeit von zentraldämpfenden Substanzen, einschliesslich Alkohol, vermieden werden. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Urinbefund nehme der Beschwerdeführer dieses Medikament häufig ein. Zusätzlich sei nie eine stationäre Massnahme durchgeführt worden. Eine inten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive stationäre Massnahme mit medikamentöser Einstellung, Überprüfung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drogen- und Alkoholabstinenz und intensiver Psychotherapie mit Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer tagesklinischen Betreuung und einer Arbeitserprobung sei beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sinnvoll und gegeben (Urk. 6/115/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Arbeitsfähigkeit hielt der Gutachter dafür, als angestammte Tätigkeit könne die Tätigkeit als Händler Anlagefonds, welche zuletzt bei verschiedenen Banken durchgeführt worden sei, angesehen werden (Urk. 6/115/29). Der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter listete die in der Vergangenheit attestierten Arbeitsunfähigkeiten auf, wobei bis 1. April 2012 wiederholt eine vollständige Arbeitsunfähigkeit atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiert worden war, und vom 6. bis 30. September 2012 sowie erneut ab dem 1. März 2014 wiederholt eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert worden war (Urk. 6/115/29). Er hielt dafür, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Beruf ab März 2014 bis aktuell sei nachvollziehbar (Urk. 6/115/30). In einer angepassten Tätigkeit sei aktuell von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Das Anforderungsprofil beschrieb der Gutachter wie folgt: einfache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit, ohne Druck und ohne Auslösung von Spannung und Angst, mit einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewissen Mass an Anforderung bzgl. Entscheidungsfähigkeit und Urteilsbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung. Einfach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kognitive Anforderungen im Gegensatz zu Trading und hoher Anforderung bei der Bank, zum Beispiel Telefonservice oder Telefonsupport. Körperlich wenig anstrengende Tätigkeit mit guter Anforderung an Sorgfalt. Ausreichende Pausen von etwa 15 Minuten jede </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunde. Es sei mit einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von vier Stunden pro Tag zu beginnen und dann auf ein 70%-Pensum zu steigern mit Stabilisierung auf diesem Niveau (Urk. 6/115/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich beruflicher Massnahmen empfahl der Gutachter zunächst eine statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Massnahme mit Einstellung der Psychopharmakotherapie, intensiver Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie sowie einer Weiterführung einer Tagesklinik mit Anschluss an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Psychiater mit psychopharmakologischer und psychotherapeutischer regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiger wöchentlicher Betreuung sowie Arbeitserprobungsprogramm mit Rein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gration auf 70 %, wobei mit 40 % zu starten und die Steigerung innert dreier Monaten vorzunehmen sei. Es seien keine Nebentätigkeiten auszuüben und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässige Überprüfung von Abstinenz bzgl. Alkohol und Suchtstoffen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen. Er empfahl ausserdem einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jobcoach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ev. interaktionelle Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme und Überforderung für etwa sechs Monate (Urk. 6/115/30 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdegegnerin vorliegend – abweichend von der gutachterlichen Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – nicht von einer invalidisierenden Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beeinträchtigung ausgegangen ist, ist entgegen den Vorbringen des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer keine konsequente De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressionstherapie durchführte und wiederholt nur auf Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin hin – im Hinblick auf die Zusprechung von Leistungen der Invalidenversicherung - in Therapie ging:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Kündigung im Januar 2011 und der 100%igen Krankschreibung war der Beschwerdeführer im medizinischen Zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung, wo gemäss Bericht vom 3. Oktober 2011 alle zwei bis drei Wochen eine Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapiesitzung stattfand (Urk. 6/13/7), wobei noch im September 2011 zuhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Krankentaggeldversicherung berichtet worden war, aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Vaters und der daraus folgenden Pflegeaufgaben des Beschwerdeführers habe der Beschwerdeführer nicht regelmässig in Therapie kommen können, der Beschwerdeführer sei jedoch gewillt, die Termine in Zukunft regelmässig wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen (Urk. 6/18/6). Nachdem beim medizinischen Zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Folge jedoch kein Verlaufsbericht mehr eingeholt werden konnte, da der Beschwerdeführer dort nicht mehr zur Therapie erschienen war (Telefonnotiz vom 19. März 2012, Urk. 6/14), teilte der Beschwerdeführer der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin am 3. April 2012 auf Anfrage hin mit, er sei neu in der Praxis von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung (Urk. 6/15). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im daraufhin eingeholten IV-Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19. April 2012 gaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch an, der Beschwerdeführer sei das letzte Mal am 8. Dezember 2011 bei ihnen in der ambulanten Einzeltherapie gestanden, danach habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer die Therapie wegen der Pflege seines kranken Vaters unterbrochen. Im Übrigen wurde mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. April 2012 zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/16/5; Zeitpunkt Anmeldung bei der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, vgl. Sachverhalt E. 1.1; gemäss Ausführungen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers war die massive Erhöhung von 0 % auf 100 % von ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iniziiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er der Auffassung gewesen sei, dass er eine Anspruchsberechtigung auf Taggelder bei der Arbeitslosenkasse verlieren werde, Urk. 6/92/15). Nachdem der Beschwerdeführer der IV-Stelle anfangs Juli 2012 mitgeteilt hatte, er schreibe 10-12 Bewerbungen pro Monat, erhalte jedoch nur Absagen und bitte um Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 6/19/1), und ihm der Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsberater in der Folge anlässlich eines Gesprächs vom 27. August 2012 erklärt hatte, eine Unterstützung mittels beruflicher Massnahmen durch die IV-Stelle könne nur erfolgen, wenn ein Arztbericht vorliege, welcher ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden diagnostiziere (Urk. 6/51/4), teilte der Beschwerdeführer mit, er werde bei Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – welche er seit der Gesundschreibung nicht mehr gesehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe - einen Termin abmachen, um die aktuelle Situation zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen, wobei er jedoch mittelfristig einen neuen Therapeuten möchte (Urk. 6/51/4). Am 6. September 2012 teilte der Beschwerdeführer daraufhin dem Eingliederungsberater mit, er habe heute einen Termin gehabt und sei zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben. Er werde wieder regelmässig in Therapie gehen. Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde jedoch aufhören und er werde eine neue Therapeutin suchen müssen (Urk. 6/51/4). Im Schreiben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">login </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. September 2012 wurde dementsprechend festgehalten, der Beschwerdeführer habe sich im September 2012 wieder bei ihnen gemeldet und sei seit dem 6. September 2012 wieder zu 50 % arbeitsunfähig, wobei auf eine seit Mitte Juli 2012 beklagte eingetretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschlechterung (Zunahme der depressiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome und des Alkoholkonsums) hingewiesen wurde. Aufgrund einer geschäftlichen Neuausrichtung würden sie den Beschwerdeführer ab dem 1. Oktober 2012 nicht mehr in ihrer Praxis weiterbetreuen können (Urk. 6/31). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem weiteren Gespräch mit dem Eingliederungsberater am 19. Oktober 2012, anlässlich welchem besprochen worden war, dass – sollte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine regelmässige Therapie beginnen - eine Arbeitsvermittlung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten werden könnte (Urk. 6/51/5), teilte der Beschwerdeführer am 22. Oktober 2012 mit, er habe am 23. Oktober 2012 eine erste Konsultation bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/51/5). Auf telefonische Nachfrage vom 18. Dezember 2012 hin gab der Beschwerdeführer an, er gehe zwei Mal pro Monat zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/51/5); anlässlich eines Gesprächs mit dem Eingliederungsberater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11. März 2013 teilte er jedoch mit, er sei alle zwei Wochen bei Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Therapie, bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (recte:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe er zu Beginn bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> drei Therapiesitzungen gehabt, wobei ihm der Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesagt habe, es reiche aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn er von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreut werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/51/5; bezüglich psychologischer Betreuung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, siehe Verlaufsprotokoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG [Urk. 6/47/3 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]: sechs psych. Termine bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nachdem dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer anlässlich weiterer Gespräche vom 25. April 2013 und 20. Juni 2013 mitgeteilt worden war, dass die Fortführung einer regelmässigen Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie Voraussetzung für eine weitere Unterstützung durch die Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berater resp. dem ins Auge gefassten Arbeitstraining beim Amt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jugend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufsberatung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei, teilte der Beschwerdeführer mit, er werde einen Termin bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vereinbaren (Urk. 6/51/7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Zielvereinbarung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. Juli 2013 für das Arbeitstraining vom 22. Juli 2013 bis 19. Januar 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde dementsprechend festgehalten, der Beschwerdeführer müsse mindestens zwei Mal pro Monat Psychotherapietermine wahrnehmen (Urk. 6/52/2). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem der Beschwerdeführer in der Folge am 15. August 2013 mitgeteilt hatte, er gehe wöchentlich in die Psychotherapie bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (recte: Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 6/78/2 f.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der für den Beschwerdeführer zuständige Berater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">netz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3. Oktober 2013 mitgeteilt hatte, der Beschwerdeführer sei alle 1-2 Wochen in der Therapie (Urk. 6/78/3) und der Beschwerdeführer auch gegenüber dem Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Oktober 2013 angegeben hatte, er sei seit mindestens acht Monaten bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ca. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alle zwei Wochen einen Termin (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/60/6), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Diskrepanz dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenüber am 16. Oktober 2013 telefonisch mitteilte, der Beschwerdeführer sei bisher zirka drei Mal in Behandlung gekommen und mache keine eigentliche Psychotherapie (Urk. 6/60/7, 13) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem Eingliederungsberater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 7. November 2013 telefonisch angab, den Beschwerdeführer seit drei Monaten nicht mehr gesehen zu haben - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer habe mehrere Termine kurzfristig abgesagt (Urk. 6/78/4) -,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde der Beschwerdeführer am 7. November 2013 auf seine Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingewiesen, unter Androhung, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme ansons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sofort abgebrochen werde (Urk. 6/59). Daraufhin teilte der Beschwerdeführer am 4. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 telefonisch mit, er habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie wieder aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 6/78/4), was Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 14. Januar 2014 bestätigte (Urk. 6/78/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit E-Mail vom 10. Februar 2014 sowie anlässlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Abschlussg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">espräches vom 28. April 2014 teilte der Beschwerdeführer gegenüber dem Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berater mit, den Zweiwochen-Rhythmus einzuhalten (Urk. 7/78/5 f.). Nachdem mit Vorbescheid vom 3. Juli 2015 die Verneinung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines weiteren Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hes mangels dauerhaften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitsschadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht gestellt worden war (Urk. 6/88), teilte der Beschwerdeführer am 17. August 2015 mit, er sei noch zirka einmal pro Monat in Gesprächstherapie bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er müsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerst einen Facharzt suchen, welcher ihm ein Parteigutachten erstelle (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95). Mit Stellungnahme vom 24. September 2015 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Folge fest, er habe den Beschwerdeführer anfangs 2013 kennengelernt, wobei drei Konsultationen (insbesondere wegen der Medikation, mit Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss) stattgefunden hätten. Einige Monate später habe sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wieder gemeldet, wobei er angegeben habe, in einem Arbeitstraining zu sein und für diese Zeit eine therapeutische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu benötigen. Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich hätten sechs Konsultationen im Jahr 2013 und weitere neun Konsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationen bis Juni 2014 stattgefunden (Urk. 6/98/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss Angaben des m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war der Beschwerdeführer sodann am 14. September und 6. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 zu zwei Vorgesprächen bei ihnen (Bericht zuhanden des Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes vom 28. Oktober 2015, Urk. 6/146/1) resp. in der Folge wieder bei ihnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Behandlung, wobei die Frequenz nicht genannt wurde (Bericht vom 18. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015, Urk. 6/100).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Ausführungen ergibt sich, dass der Beschwerdeführer zu grossen Teilen nur auf Aufforderung hin in psychotherapeutische Behandlung ging respektive über grössere Zeiträume überhaupt nicht Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand, was gegen einen behandlungsanamnestischen ausgewiesenen Leidensdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Genüge getan (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.7.1 bis 3.7.3). Einer solchen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beeinträchtigung fehlt es - solange therapeutisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidisierender Gesundheitsschaden zu gelten. Grundsätzlich können einzig schwere psychische Störungen invalidisierend sein (Urteil 8C_753/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 E. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist auch darauf hinzuweisen, dass sich anlässlich der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Laboruntersuchungen im Rahmen der Begutachtung bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Übrigen auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die antidepressive Medikation als unterdosiert herausstellte (E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was das Beschwerdebild betrifft, so stellte Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Diskrepanzen zwischen beklagten Beschwerden und erhobenen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den fest (E. 3). Daran vermag auch die Kritik des Besch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werdeführers an diesem Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu ändern (vgl. Urk. 6/14/11 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte im Übrigen in seinem Gutachten vom 21. November 2013 darauf hingewiesen, die Aussagen des Beschwerdeführers seien in der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung oft widersprüchlich gewesen, insbesondere, was die Schilderung der Symptome anbelange (Urk. 6/60/6). Auch wurde vermerkt, es würden sich Ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen zeigen, Verantwortung an Dritte zu delegieren (Urk. 6/60/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">starke psychosoziale Belastungsfaktoren im Zusammenhang mit der Arbeitssituation, welche jedoch invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich nicht relevant sind. Gemäss Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erklärt, es sei ihm bei seiner Anstellung bei der Bank immer mehr aufgehalst worden, während andere fast nichts gearbeitet hätten. Er sei zunehmend in ein Burnout gekommen (vgl. auch die Ausführungen des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers in der Beschwerde, Urk. 1 S. 1 f.). In dieser Zeit sei seine Mutter gestorben, die Freundin habe ihn verlassen und der Vater habe einen Herzinfarkt erlitten. Nach der Kündigung sei alles schlimmer geworden. Er habe viele Absagen auf seine Bewerbungen erhalten (Urk. 6/60/4 f.). Dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer in der Folge keine neue Arbeitsstelle fand, wurde zunehmend zur Belastung; der Beschwerdeführer gab sodann beispielsweise anlässlich eines Telefonates vom 16. Oktober 2012 auch an, dass er denke, er könnte voll arbeiten, wenn er nicht dauernd diese Absagen erhalten würde (Urk. 6/87/1). Auch mit Hilfe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsvermittlung – bei welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Jahreseinkommen von Fr. 90‘000.-- angestrebt wurde (vgl. Urk. 6/37) – fand der Beschwerdeführer in der Folge jedoch keine Anstellung. Daraufhin wurde deshalb ein Arbeitstraining zugesprochen, welches am 22. Juli 2013 begann, wobei ein 60%-Pensum mit einer konsekutiven Steigerung auf 100 % bzw. entsprechend seinen gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Möglichkeiten vereinbart wurde (Urk. 6/52/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Da der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer im Finanzsektor keine Anstellung fand, informierte er sich ausserdem bezüglich einer Ausbildung zum Informatiker mittels einer zweijährigen Lehre für Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene (Gespräch vom 11. März 2013, Urk. 6/51/5), welche er in der Folge auch parallel zum Arbeitstraining </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 19. August 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begann (Urk. 6/78/2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei das Pensum beim Arbeitstraining entsprechend angepasst wurde (Urk. 6/78</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2; vgl. Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach er an zwei Tagen pro Woche ins Arbeitstraining ging sowie ein Tag und zwei Abe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nde in die Schule [Urk. 6/60/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6]). Bei dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausbildung kam es in der Folge jedoch offensichtlich zu einer Überforderung. So teilte der Beschwerdeführer am 18. Oktober 2013 mit, der Lehrgang sei sehr anspruchsvoll, selbst Kollegen, die keine gesundheitlichen Probleme hätten, würden nur schwer mitkommen und einige Kollegen hätten bereits aufgegeben (Urk. 6/78/3) und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuständige Berater vom Stellennetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte am 3. Oktober 2013 mit, im Einsatzbetrieb laufe es gut; der Beschwerdeführer sei jedoch ziemlich unter Druck mit der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung, er habe erste Prüfungen und müsse neben dem Unterricht viel lernen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/78/3). Ausserdem konnte für den Beschwerdeführer kein Prakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefunden werden, welchen er für die Ausbildung zum Informa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benötigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei das Arbeitstraining noch am 22. Januar 2014 mit dem Ziel, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumsplatz zu finden, verlängert worden war (Urk. 6/78/4 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dass die Überfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung bei der Ausbildung und die Problematik mit dem Finden einer Prakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumsstelle das Problem war und nicht das Arbeitstraining an sich, zeigt sich im Bericht über das Arbeitstraining, wo der Beschwerdeführer gemäss Einschätzung seines Vorgesetzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Einsatzplatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gute Arbeit leistete (der Beschwerdeführer habe wenig Fehler gemacht, das Arbeitstempo sei durchschnittlich gewesen). Der Vorgesetzte beim Arbeitstraining vertrat denn auch die Auffassung, dass der Beschwerdeführer sehr geeignet sei für kaufmännische Tätigkeiten und bei einer Fortsetzung der Informatikausbildung auch ein Einstieg im IT-Support durchaus denkbar sei (Urk. 6/75/1, 5). Soweit der ehemals behandelnde Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Schlussbericht über das Arbeitstraining zitierte und ausführte, der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häufig abgelenkt gewesen und Routineaufgaben habe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Mühe über einen länge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitraum ausführen können (Urk. 6/98/2), handelt es sich bei diesen wiedergegebenen Ausführungen des Schlussberichts um die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbsteinschätzung des Teilnehmenden (somit des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. Urk. 6/75/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den ganzen Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelj</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mangelnde Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tratio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzustellen gewesen, so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch qualitativ eine auffallend eingeschränkte Leistungsfähigkeit zu verzeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (Urk. 6/98/2), ergibt sich dementsprechend auch nicht aus diesem Bericht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leidensdruckes, den Hinweisen auf Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation und Diskrepanzen, den gezeigten Ressourcen sowie der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den psychosozialen Belastungsfaktoren kann somit nicht von einem psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Leiden mit invalidisierender Wirkung ausgegangen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erübrig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle hat einen weiteren Leistungsanspruch mit Verfügung vom 8. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 somit zu Recht verneint, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand sind vorliegend einzig die in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 8. Dezember 2016 geregelten Rechtsverhältnisse (berufliche Massnahmen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch). Auf die weiteren Rechtsbegehren des Beschwerdeführers, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nicht gegen diesen Anfechtungsgegenstand richten, ist nicht einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt sind (vgl. Urk. 8, 9/1-10), ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung zu gewähren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde den Anforderungen von § 18 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt und das vorliegende Beschwerdeverfahren vom Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatz beherrscht ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ATSG), war eine anwalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Beschwerdeerhebung nicht mehr no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">twendig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 42) abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 19. Januar 2017 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstF. Brühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>