<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00995</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, meldete sich nach einem Autounfall im Juli 1997 am 20. November 2000 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernde Schulter- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenkschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 25. Januar 2002 bei einem Invaliditätsgrad von 59 % eine halbe Rente ab 1. November 1999 zu (Urk. 8/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. Januar 2005, 10. Mai 2006, 4. Juli 2007, 9. Juli 2008 sowie mit Mitteilung vom 3. Juni 2009 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 8/39, Urk. 8/58, Urk. 8/76, Urk. 8/93, Urk. 8/104).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 4. Juli 2007 und 8. Dezember 2009 verneinte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zudem einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (Urk. 8/77, Urk. 8/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Observationsberichtes vom 27. Juni 2011 (Urk. 8/142 = Urk. 7) und eines am 23. August 2012 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 8/117) holte die IV-Stelle unter anderem beim Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 22. Mai 2014 erstattet wurde (Urk. 8/140). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/161</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/169</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Mai 2015 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 8/173).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erhobene Beschwerde vom 15. Juni 2015 (Urk. 8 /175/3-9) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 20. November 2015 in dem Sinne gut, dass die Verfügung vom 13. Mai 2015 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zur Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen zurückgewiesen wurde (Urk. 8/178; Prozess IV.2015.00660).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Abklärung der beruflichen Situation wurde die Versicherte von der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Schreiben vom 7. März 2016 (Urk. 8/187) zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/193; Urk. 8/197) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. August 2016 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 8/209 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 11. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. August 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine halbe Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen und entsprechend die Rente für die Dauer der erneuten Abklärung weiter auszurichten. Eventuell sei der Sachverhalt mittels gerichtlichem Obergutachten erneut abzuklären (Urk. 1 S. 1 unten). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 zur Kenntnis gebracht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht geht in ständiger Rechtsprechung vom Regelfall aus, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist. Praktisch bedeutet dies, dass aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit unmittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chender Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des) vorgenommen werden kann. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtsprechung dennoch nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en kann. Es können im Einzelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegen stehen, wenn aus den Akten einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durchführung befähigender Mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">snahmen allein vermittels Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung der versicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahingehend präzisiert, dass die revisions- oder wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise Herabsetzung oder Aufhebung von Inval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">idenrenten bei versicherten Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Verwaltung zuvor die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigkeit von Eingliederungsmassnahmen geprüft hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch geltend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subjektiv ausgeprägten Krankheitsüberzeugung beziehungsweise einer (zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">est </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorerst) fehlenden Eingliederungsmotivation nicht mit einer direkten Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung, sondern mit der Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Mahn- und Bedenkzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens zu begegnen wäre (Urteil 9C_68/2015 vom 24. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 5.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgenommen sind Konstellationen, in welchen die fehlende subjektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmotivation von der versicherten Person unmissver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2014 vom 5. September 2014 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 12. August 2016 (Urk. 2) davon aus, dass die Durchführung von beruflichen Massnahmen nicht möglich sei. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, sich nicht in der Lage zu fühlen, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Deutschkenntnisse seien nicht vorhanden. Mit dem Urteil vom 20. November 2015 habe sich ergeben, dass eine Renteneinstellung so lange nicht in Frage komme, als die Wiedereingliederung nicht aktiv gefördert wurde. Diese sei geprüft worden und habe aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht umgesetzt werden können (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe mit seiner Mandantin nur ein kurzes Gespräch bezüglich der Eingliederungsmassnahmen durchgeführt. Seine Mandantin habe beim Gespräch offenbar gesagt, dass sie zurzeit nicht in der Lage sei, Eingliederungsmassnahmen durchzuführen. Ein diesbezügliches Mahnschreiben sei von der Beschwerdegegnerin nicht erlassen worden (Urk. 1 S. 3 unten). Die Eingliederungsmassnahmen seien unpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fessionell und nicht rechtsgenügend durchgeführt worden (S. 4 Ziff. 2). Im Weiteren sei das Z.___-Gutachten bereits 2.5 Jahre alt und im heutigen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt veraltet (S. 4 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der leistungsabweisenden Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 20. November 2015 (Urk. 8/178; Prozess IV.2015.00660) wies das hiesige Gericht die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen zurück, da die Beschwerdeführerin im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Renteneinstellung mit Verfügung vom 13. Mai 2015 seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezog und damit unter den vom Bundegericht besonders geschützten Bezügerkreis (vgl. vorstehend E. 3.1) fällt. Das hiesige Gericht erwog in diesem Zusammenhang in Erwägung 4.1-2 des Urteils vom 20. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 zudem, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin in guten Treuen jahrelang eine halbe Invalidenrente bezogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch nach dem Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/114 S. 3 Ziff. 2.5) nie einer ausserhäuslichen Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2 S. 4 Ziff. 6.4.1). Weiter verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie über keine Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung (S. 4 Ziff. 6.3). Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit nicht auf eine gefestigte und unter den heute herrschenden Verhältnissen aktualisierbare beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Erfahrung zurückgreifen, welche für die Selbsteingliederung nutzbar gemacht werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_768/2009 vom 10. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2010 E. 4.2). Damit lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine erhebliche invaliditätsbedingte arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Desintegration auf der Hand, so dass ihr die Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung selbst bei der Annahme einer durch die Gutachter attestierten 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht zumutbar erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts dieser Umstände komme eine allfällige Renteneinstellung oder Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung so lange nicht in Frage, als die Beschwerdegegnerin die Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung nicht aktiv gefördert und die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auf die berufliche Eingliederung vorbereitet beziehungsweise diese sich nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren entsprechend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigert habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge führte die Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeführerin am 14. März 2016 ein Standortgespräch durch. Aus dem Gesprächsleitfaden vom 13. April 2016 geht dazu unter anderem hervor, dass sich die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin subjektiv nicht in der Lage fühle zu arbeiten (vgl. Urk. 8/188 S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin kein Deutsch spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, über keine Berufsbildung verfüge und noch nie in der Schweiz gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet habe. Eine Anmeldung bei einer Institution für eine Potentialabklärung oder ein Belastbarkeitstraining sei nicht möglich, da die Beschwerdeführerin nach Aussage ihres Ehemannes kein Deutsch spreche. Aufgrund IV-fremder Gründe sei es somit nicht möglich, die Beschwerdeführerin für eine länger andauernde berufliche Massnahme in einer Institution anzumelden (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des vorliegend offenbar fehlenden Eingliederungswillen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der fehlenden Motivation der Beschwerdeführerin für berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen während des Eingliederungsgesprächs (vgl. vorstehend E. 3.2.1) durfte die Beschwerdegegnerin mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung indes nicht direkt die Aufhebung der Rente verfügen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wäre nach dem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnislos verlaufenen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. März 2016 vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verpflichtet gewesen, ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 1.4; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 9C_497/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 3.3; 9C_128/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 4.3; 9C_368/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 E. 3.3; 8C_338/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2012 E. 4.2.2). Erst nach einem erfolglos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Mahn- und Bedenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem auch auf die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Massnahme einzugehen gewesen wäre,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt gewesen, eine Rentenaufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verfügen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin (vorstehend E. 3.2.2) kann sodann nicht von einer aktiven Förderung der Wiedereingliederung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichenden Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung gesprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung lässt sich indes nicht schon damit verneinen, dass die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt und mangelhafte Sprachkenntnisse aufweist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt I 95/03 vom 28. Januar 2004 E. 3.2). Was die beschränkten Deutschkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der Beschwerdeführerin betrifft, kommt im Rahmen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichenden Vorbereitung auf eine einfache Hilfsarbeit beispielsweise auch die Übernahme eines Sprachkurses in Frage, um die Aussicht auf die Eingliederung zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessern. Bei der aktiven Förderung der Wiedereingliederung des geschützten Bezüger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreises (vorstehend E. 1.3) ist es gerade das Ziel, diejenigen Faktoren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche die Wiedereingliederung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langjährigem Fernbleiben von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls erschweren könnten, eingliederungswirksam zu mildern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theoretischer Leistungspotential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin nicht verwerten kann beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise, dass es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Fähigkeit fehlt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls verbleibende Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ohne berufliche Eingliederungsmassnahmen auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt auszuschöpfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erst nach einem erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losen Mahn- und Bedenkzeitverfahren wird die Beschwerdegegnerin berechtigt sein, eine Rentenaufhebung zu verfügen, dies sofern sich dannzumal der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin gegenüber dem Zeitpunkt des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens des Z.___ im Mai 2014 (Urk. 8/140) nicht erheblich verändert prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt im Ergebnis zur Gutheissung der Beschwerde mit der Feststellung, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einstweilen weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die bisherige halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntschädigung vorliegend auf Fr. 700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 12. August 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin einstweilen weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>