<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00947</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozial<span id="_GoBack"></span>versicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, meldete sich erstmals am 15. September 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/9; vgl. Meldung Früherfassung vom 11. Mai 2009, Urk. 7/4). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 12. Januar 2012 ab (Urk. 7/29). Die Versicherte erhob hiergegen am 2. Februar 2012 Beschwerde (Urk. 7/30/3), welche das hiesige Gericht mit Urteil IV.2012.00155 vom 11. April 2012 in dem Sinne guthiess, dass die angefochtene Verfügung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 7/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anschluss tätigte die IV-Stelle erneut medizinische und berufliche Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und holte insbesondere das zuhanden der BVK Personalvorsorge des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich erstellte vertrauensärztliche Gutachten von Dr. med. Y.___, Spezialarzt für Orthopädie und Traumatologie FMH, vom 14. September 2012, ein (Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 12. Februar 2013 verneinte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 30 % sowohl einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen als auch auf eine Invalidenrente (Urk. 7/56). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 (Eingangsdatum) teilte die Versicherte sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss mit, ihr Gesundheitszustand habe sich wesentlich verändert (Urk. 7/59). Die IV-Stelle nahm diese Eingabe als Neuanmeldung entgegen und holte im Rahmen der medizinischen und erwerblichen Abklärungen insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere das polydisziplinäre Gutachten vom 7. November 2014 (Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie) der Z.___ ein (Urk. 7/92). Mit Vorbescheid vom 4. Dezember 2014 (Urk. 7/96) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 19. Januar 2015 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erhob und zusätzliche Arztberichte einreichte (Urk. 7/110). Die IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte die Stellungnahme der Z.___ vom 15. Juni 2015 ein (Urk. 7/119), wozu die Versicherte mit Schreiben vom 23. Juli 2015 Stellung nahm (Urk. 7/123). Mit Verfügung vom 12. August 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 0 % ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 14. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine Rente nach Gesetz, namentlich mindestens eine halbe Invalidenrente, zu gewähren. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten - insbesondere unter Einbezug eines Orthopäden, eines Rheu-matologen, eines Psychiaters und eines Neuropsychologen - zur abschliessenden Klärung des medizinischen Sachverhalts anzuordnen. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht ersuchte sie um einen zweiten Schriftenwechsel sowie Bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung der unent-geltlichen Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Martin Hablützel als unentgeltlicher Rechtsvertreter. Mit Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-134), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 27. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde ihr mitgeteilt, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass die Invaliditätsbemessung aus dem Jahr 2013 nicht rechtskonform gewesen sei, da sie auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung beruht habe. Indem keine rechtsgenügliche Klärung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erfolgt sei, sei der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden. Ein zweiter Wiedererwägungsgrund stelle auch die zweifellos unrichtige Wartezeiteröffnung dar. Spätestens nach dem Rehabilitationsaufenthalt vom 14. November bis 12. Dezember 2011 sei von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der angestammten als auch einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Am 6. De-zember 2013 sei eine Schulteroperation durchgeführt worden, wonach </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis Ende Januar 2014 und eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bis 19. Februar 2014 bestehe. Danach sei gestützt auf das Z.___-Gutachten wieder von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit wie vor dem Eingriff auszugehen. Sie erleide entsprechend keine Erwerbseinbusse, so dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend keine Verbesserung des Gesundheitsschadens vorliege. Ein Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsgrund sei ebenfalls nicht erstellt, da die Verfügung vom 12. Februar 2013 nicht zweifellos unrichtig gewesen sei, da diese auf einer gutachterlichen Einschätzung basierte, welche notwendigerweise Ermessenzüge aufweise und - da kein Rentenanspruch resultiert sei - die Bemessung des Wartejahres keinen Einfluss gezeigt habe. Das Z.___-Gutachten weise verschiedene Mängel und Inkonsistenzen auf, weshalb auf die vollständigen und plausiblen Berichte der Fachärzte abzustellen sei. Falls nicht auf die fachärztlichen Beurteilungen abgestellt werde, so sei - um den medizinischen Sachverhalt genügend abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären - ein Gerichtsgutachten einzuholen. Die aktenkundigen neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischen Defizite, welche aufgrund des Schmerzaufkommens resultieren würden, sowie die Schmerzproblematik an sich, seien bisher ebenfalls nicht genügend abgeklärt worden. Des Weiteren sei die neue Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Schmerzrechtsprechung zu beachten und es sei ein korrekter Einkommensvergleich vorzunehmen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jederzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Amtes wegen auf eine formell rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p><br/></p><p><span>3.</span><span> </span><span>Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgender</span><span>massen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) im Wesentlichen auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 7. November 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/92/2 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p><span>3.2</span><span> </span><span>Die begutachtenden Ärzte der Z.___ hielten im polydisziplinären Gutachten vom 7. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span>fähigkeit fest (Urk. 7/92/35):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradiges l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">umbales Vertebralsyndrom mit möglicher geringgradiger Wurzelirritation von S1 links bei Zustand nach zweimaligen lumbalen Bandscheibenoperationen (November 2010, Juni 2011), seit 11/2010 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Postoperativer Reizzustand linkes Schultergelenk nach Arthroskopie 12/2013 mit Bizepstenodese, Acromioplastik, AC-Gelenksresektion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbales Vertebralsyndrom mit Lumboischialgie links bei Status nach Spondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dese und Revisionseingriff L5/S1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2010 bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hungsweise 2011 </span></p><p><span> </span><span>Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie die folgenden Diagno</span><span>sen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reflux-Leiden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizdarmsymptomatik mit Obstipationstendenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Varikosis Unterschenkel beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia ICD-10 F34.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zusammenfassenden Konsensbeurteilung (Urk. 7/92/34 f.) konstatierten die begutachtenden Ärzte, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der zuletzt ausgeübten sowie jedweder vergleichbaren Tätigkeit oder auch einer anderen, körperlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t des allgemeinen Arbeitsmarkts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per sofort mit 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu schätzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Pensum und Rendement 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die somatischen Einschränkungen auf orthopädischem Gebiet beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en lediglich eine qualitative Einschränkung (siehe orthopädische Beurteilung), eine graviere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nde psychiatrische Störung liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausweislich des hier AMDP-konform erhobenen Befunds zumindest nicht mehr vor. </span></p><p><span> </span><span>Das Vorgutachten aus </span><span>dem Jahre </span><span>2012 </span><span>von</span><span> </span><span>Dr. </span><span>med. </span><span>Y.___ erkenne</span><span> ebenfalls eine grundsätzlich gegebene Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tä</span><span>tigkeit. Kritisch anzumerken sei</span><span> hier allenfalls, dass das Vorgutachten </span><span>die hier erhobenen Diskrepanzen zwischen reklamierten Beschwerden und objektiven Befunden unzureichend berücksichtigt habe. Weiter sei im Jahr 2013 </span><span>(</span><span>Dr. </span><span>med </span><span>A.___,</span><span> Musku</span><span>l</span><span>o-Skel</span><span>ettal Zentrum Klinik B.___,</span><span> 26.11.2013: „(...) ist die volle Arbeitsfähigkeit ca. nach 3-4 Monaten wiederhergestellt nach einem solchen Eingriff.") auf die Aussicht auf eine voll</span><span>e Arbeitsfähigkeit hin</span><span>gewiesen worden. </span></p><p><span> </span><span>Seit der letzten orthopädischen Begutachtung durch Dr. med. Y.___ im August 2012 sei von einem hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit weitgehend unver</span><span>änderten Gesundheitszustand auszugehen (Urk. 7/92/36). </span></p><p><span> </span><span>Die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit gelte auch retrospektiv seit November 2010. Die letzte Tätigkeit sei gut geeignet, da sie körperlich leicht und wechsel</span><span>belastend, dem geringgradigen spinalen und die Schulter betreffenden Defekt</span><span>syndrom also gut angepasst sei. Eine Besserung der qualitativen Einschränkung sei nicht sehr wahrscheinlich (Urk. 7/92/37). </span></p><p><span>3.3</span><span> </span><span>Dr. med. A.___, leitender Oberarzt der Orthopädie Obere Extremitäten der Klinik B.___, notierte in seinem Bericht zuhanden der Beschwerdegeg</span><span>nerin vom 7. Januar 2015 1) Schulter links, adominant: Status nach arthrosko</span><span>pischer Tenodese der langen Bicepssehne bei Pulley-Läsion mit Acromioplastik und AC-Gelenksresektion, 2) einen Status nach Toradol-Infiltration am 29. Januar 2014 ohne Wirkung und 3) einen Status nach sonographisch geführter, intraartikulärer Cortisoninfiltration am 18. Februar 2014 als Hauptdi</span><span>agnosen. Als Nebendiagnosen hielt er (folgend gekürzt aufgeführt) 1) eine pro</span><span>grediente Gehunsicherheit seit Februar 2014, aktuell in Abklärung bei Dr. med. C.___, 2) einen AV-Block 1. Grades und 3) eine chronische Lumboischial</span><span>gie, fest. Aus schultertherapeutischer Sicht zeige die Infiltrationsbehandlung durch die D.___ einen sehr positiven und hoffnungsspenden</span><span>den Effekt. Eine Wiederholung dieser Intervention sei geplant. Andererseits erfolge kommende Woche ein Fusseingriff an der Klinik B.___. Seinerseits habe er die 30%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum Eingriff am Fuss attestiert. Es seien vorerst keine fixen weiteren Kontrollen geplant (Urk. 7/108/1 f.). </span></p><p><span>3.4</span><span> </span><span>Dr. med. E.___, Orthopädische Chirurgie FMH, hielt in ihrer fachärztli</span><span>chen Stellungnahme vom 14. Januar 2015 zum polydisziplinären Gut</span><span>achten vom 7. November 2014 folgende Diagnosen fest (Urk. 7/109/9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">straktionsspondylodese L5/S1, bei mechanischer Irri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tation L5/S1 links am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">03.11.2010 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Revisionslaminotomie L5/S1 von links mit periduraler Pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nusresek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion, Neurolyse foraminä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5, recessal S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 von links, Abtragung osteophytärer Appositionen L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">foraminorecessal und Forami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">notomie und Recessotomie L5/S1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidiviere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ndes cervicovertebrales und cerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">icobrachiales Syndrom, links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">betont </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Chondrosen C2/C5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei linksbetonter Unkovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrose C3/C5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Spondylarthrosen C5/C7, linksbetont sowie C2/C3 rechtsbetont </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei dorsalen Diskuspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trusionen C3/C4 mit linksseitiger leichter Impres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion des Melons </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Diskusprotrusion thoracal 6/7 mit zentraler leichter Impression des Melons </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterschmerzen links, persisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erend, mit vorübergehender sekundärer Frozen Shoulder nach Arthroskop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e vom Dezember 2013 mit Biceps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tenodese, Acromioplastik, AC-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enksresektion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ konstatierte, dass sie mit ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">definitiv zu einem anderen Resultat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als die Gutachter komme, insbesondere kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht beipflichten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab sofort zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig sei und dass dieser Prozentsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retrospektiv seit November 2010 gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solle. Nach November 2010 hätten noch zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitere Eingriffe statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Situation durch den zweiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückeneingriff im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleich zum ersten. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein grosser Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densdruck von Seiten der Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung ins linke Bein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres Erachtens handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich um neur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opathische Beschwerden. Auch habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin entsprechende Schmerzen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Bereich der Schultern, welche auch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Berichten von Dr. med. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer sehr klar aufgeführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden seien. Die Beschwerdeführerin zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrer Tätigkeit in der Buchhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eine Möglichkeit pro Tag in guten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Phasen 5 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u arbeiten, in schlechten 4 Stunden, dies entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer mittleren täglichen Arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 4,5 Std. Persönlich denke sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en grösseren Einsatz zu leisten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neben den multifokalen Problemen (HWS, LWS, Schulter) sollte auch noch die psychische Belastungssituation differenziert mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbezogen werden. Diesbezüglich sollte noch der behandelnde Psychiater, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung nehmen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sicher ihre Bürot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätigkeit im obengenannten Ausmass durchführen, d.h. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres Erachtens m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aximal 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %. Sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber verpflichtet, ihre Arbeit a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch entsprechend anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen zu können, d.h. längeres Steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für sie sehr schwierig, sie müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit von Pausen haben, wo sie stehen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd etwas laufen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, damit sie diese Tätigkeit ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berhaupt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er diese 4,5 Std. durchführen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Der linke Arm sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum jetzigen Zeitpunkt auch zeitlich nur bedingt einsetzbar (Computertätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit 4,5 Std.). </span></p><p><span>3.5</span><span> </span><span>Dr. med. G.___, Oberärztin am Zentrum für Fusschirurgie der Klinik B.___, hielt in ihrem Bericht vom 5. Februar 2015 als Diagnose einen Zustand nach Morton-Exzision 2/3 und 3/4 links (15.01.2015, fecit Dr. med. H.___) fest. Die Beschwerdeführerin stelle sich drei Wochen postopera</span><span>tiv zur Kontrolluntersuchung vor. Sie trage linksseitig den Darco-Verbands</span><span>schuh. Die lokalen Verhältnisse plantar im Bereich des Operationsgebietes stell</span><span>ten sich reizlos dar. Die Entfernung des Nahtmaterials und die Auflage eines Pflasters sei erfolgt, die Beschwerdeführerin dürfe nun den Darco-Verbands</span><span>schuh ablegen und einen bequemen Konfektionsschuh tragen. Sie könne nach Massgabe der Beschwerden belasten, es sei eine weitere vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 13. Februar 2015 attestiert worden, eine abschlies</span><span>sende Kontrollkonsultation sei bereits geplant (Urk. 7/114/4).</span></p><p><br/></p><p><span>4.</span><span> </span></p><p><span>4.1</span></p><p><span>4.1.1</span><span> </span><span>Das Gutachten </span><span>der Z.___ vom 7. November 2014</span><span> (</span><span>Urk. 7/92</span><span>)</span><span> beruht</span><span> auf für die streitigen Belange umfassenden fachärzt</span><span>lichen Untersuchungen und wurde</span><span> in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) verfasst. Die Gutachter haben detaillierte Befunde und hieraus begründete Diagnosen erhoben, die geklagten Beschwer</span><span>den berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem</span><span> Verhalten des Beschwerde</span><span>führerin</span><span> auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medi</span><span>zinischen Zustände und Zusammen</span><span>hänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerunge</span><span>n nachvoll</span><span>ziehbar begründet. Das</span><span> Gutachten </span><span>der Z.___</span><span> er</span><span>füllt daher</span><span> die rechtspre</span><span>chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche ärztliche Entscheidungs</span><span>grundlagen. </span></p><p><span>4.1.2</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, dass die medizinische Aktenlage insbesondere betreffend die neuropsychologischen Beschwerden im Zusammen</span><span>hang mit dem Schmerzaufkommen sowohl inhaltlich als auch beweismässig nicht den Anforderungen entspreche. Das Z.___-Gutachten widerspreche den restlichen aktenkundigen fachärztlichen Berichten bezüglich Befunderhebung, Diagnosestellung und Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Dr. E.___ habe in ihrem Bericht vom 14. Januar 2015 die Mängel und Inkonsistenzen aufgezeigt, so unter anderem mehrere Aktenstücke, welche in der Begutachtung keinen Eingang gefunden bzw. nicht berücksichtigt worden seien. Für eine normale Bürotätigkeit sei Dr. E.___ von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus</span><span>gegangen (Urk. 1 S. 14). </span></p><p><span> </span><span>Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die begutachtenden Ärzte das vollständige Dossier der Beschwerdegegnerin erhalten haben und festhielten, dass sie die für die Beantwortung der Gutachtensfragen wesentlichen Dokumente kurz zitierten (Urk. 7/92/2). Die zitierten Berichte wurden damit von den Gutachtern eingese</span><span>hen und in ihrer Beurteilung berücksichtigt, eine vollständige - oder wie von Dr. E.___ geforderte Wiedergabe der jeweiligen Arbeitsfähigkeitseinschät</span><span>zungen im Gutachten (Urk. 7/109/8) - ist dazu nicht notwendig. Des Weiteren legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwieweit die nicht in den Akten liegen</span><span>den Berichte zu einer anderen Beurteilung führen würden. Entsprechend vermö</span><span>gen diese Vorbringen keine Zweifel an der Beweiskräftigkeit des Z.___-Gut</span><span>achtens auszulösen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren konstatierte die Beschwerdeführerin, die Gutachter hätten die geklagten Beschwerden, im Sinne des in den Akten dokumentierten Schmerzsyndroms bzw. der neuropathischen Schmerzen im Bein und die Schmerzen in der Schulter nicht berücksichtigt. Es sei vom psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter lediglich pauschal und ohne eine Begründung erwähnt worden, dass keine Schmerzstörung bestehe, die relevant sei. Auch sei nicht nachvollziehbar, dass, obschon der psychiatrische Gutachter eine Beeinträchtigung der Konzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration festgehalten habe, diese in der Gesamtschau nicht diskutiert worden und ihr keinerlei Bedeutung zugewiesen wurde (Urk. 1 S. 15 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass der psychiatrische Gutachter in seinem Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten ausführte, dass das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung, einer Somatisierungsstörung oder einer dissoziativen Störung nicht wahrscheinlich sei, da sich vor allen Dingen kein dysfunktional verarbeiteter intrapsychischer Konflikt herausarbeiten lasse, der eine derartige Symptombildung begründen könnte. Auch liege im klinischen Gesamteindruck keine namhafte Schmerzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung vor (Urk. 7/92/33 f.). Des Weiteren hielt der begutachtende Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater lediglich eine leichtgradige Beeinträchtigung der Konzentration fest, welche er entsprechend zur Kenntnis nahm, aber - implizit - keine einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenden Auswirkungen beimass (vgl. Urk. 7/92/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte ebenfalls geltend, dass das Gutachten die neue bundesgerichtliche Schmerzrechtsprechung nicht berücksichtige (Urk. 1 S. 18). Dies ist allerdings in casu nicht von Bedeutung, da - wie gezeigt (E. 4.2.3) - plausibel und schlüssig bereits das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder einem ähnlichen Beschwerdebild verneint wurde, womit sich eine weitere Prüfung erübrigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbrachte, es sei auf die Berichte der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fachärzte abzustellen, so ist darauf hinzuweisen, dass die vor Begutachtung erstellten relevanten Berichte von den Gutachtern berücksichtigt worden sind und in ihre Beurteilung miteinflossen. Die nach der Begutachtung eingegangen Berichte lassen - entgegen den Ausführungen der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin - weder eine abschliessende Beurteilung zu, noch vermögen sie Zweifel am Gutachten zu wecken:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie/Psychotherapie, beschränkt sich in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 4. Januar 2015 darauf, Kritik am Gutachten zu äussern. Er erhebt weder eigene Befunde, noch die Anamnese und äussert sich auch nicht zu einer allfälligen psychiatrischen Diagnose, welche seines Erachtens zu stellen wäre. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hält er lediglich fest, dass diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung angesichts der Faktenlage in einer interdisziplinären Übersicht erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen müsse. In diesem Sinne könne er sich der Einschätzung der Ärzte anschliessen, welche die Beschwerdeführerin schon seit längerer Zeit im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der vorliegenden Schmerzproblematik behandeln (Urk. 7/109/6). Auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Bericht kann entsprechend nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ attestierte im Bericht vom 22. Dezember 2014 aufgrund der Schulterschmerzen eine qualitativ eingeschränkte Arbeitsfähigkeit - in zeitlicher Hinsicht notierte er keine Einschränkung (Urk. 7/109/1). In seinem Bericht vom 7. Januar 2015 (vgl. E. 3.3) notierte er eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit - unklar bleibt, ob dies nur für die angestammte oder auch für eine angepasste Tätigkeit gilt. Auch Dr. E.___ setzte sich im Bericht vom 14. Januar 2015 nur mit der angestammten, nicht aber mit einer angepassten Tätigkeit auseinander (vgl. Urk. 7/109/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gibt oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings nicht der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend war die Beschwerdeführerin spätestens seit ihrer Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 (Eingangsdatum, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/59) gestützt auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollumfänglich arbeitsfähig in der zuletzt ausgeübten als auch in jeder vergleichbaren Tätigkeit oder einer anderen, kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des allgemeinen Arbeitsmarkts (vgl. E. 3.2), bzw. nicht während einer anspruchsbegründenden Dauer eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich, dass sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die tatsächlichen Verhältnisse ohnehin nicht anspruchsbeeinflussend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geändert haben. Demzufolge erweist sich die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung im Resultat als richtig und die Beschwerde ist vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist die Beschwerdeführerin bedürftig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8-10; Urk. 12-13; Urk. 15-16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Antragsgemäss (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) ist ihr deshalb die unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung zu bewilligen. Die der Beschwerdeführerin aufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlegten Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zudem die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Martin Hablützel machte mit seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Dezember 2015 (Urk. 14/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) einen Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und Barausla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 142.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf ähnliche Verfahren und unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bedeutung der Streitsache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal die Ausführungen zum Fehlen eines Revisions- oder Wiedererwägungsgrundes überhaupt nicht zielführend und damit unnötig gewesen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb Rechtsanwalt Martin Hablützel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensweise mit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Mehrwertsteuer von 8 %) aus der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu entschädigen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext">14. September 2015</span><span class="Normal Dispotext"> wird der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Dispotext">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext">Martin Hablützel</span><span class="Normal Dispotext">,</span><span class="Normal Dispotext"> Zürich,</span><span class="Normal Dispotext"> als unentgelt</span><span class="Normal Dispotext">licher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Martin Hablützel, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>