<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00284</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206235&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00284</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.10.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Benutzung des öffentlichen Grundes: bekleidete Schaufenster-Puppen vor einem Modegeschäft<br/><br/>Grundsätze zur Benutzung des öffentlichen Grundes im Rahmen von gesteigertem Gemeingebrauch (E. 3.1). Rechtsgrundlagen der Stadt Zürich (E. 3.2). Konkretes Prüfprogramm (E. 3.3). Die Auffassung der Stadt Zürich und der Vorinstanz, wonach Schaufenster-Puppen nicht zu den an sich bewilligungsfähigen (Waren-)"Auslagen" gehören, ist nicht zu beanstanden (E. 3.4). Die vorinstanzliche Würdigung, wonach die primär Werbezwecken dienenden Schaufenster-Puppen rechtlich anders zu behandeln sind als herkömmliche Auslagen, welche zum direkten Einkauf animieren (E. 4.1), hält vor dem Willkürverbot und vor der Wirtschaftsfreiheit stand. Zu Recht wird dem öffentlichen Interesse, ein allzu heterogenes Strassenerscheinungsbild zu vermeiden, ein grosses Gewicht zugemessen. Eine gewisse pauschalisierende Betrachtungsweise ist zulässig. Das private Interesse am Aufstellen der Schaufenster-Puppen fällt gesamthaft nicht ausschlaggebend ins Gewicht (E. 4.2).<br/>Abweisung (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTEIGERTER GEMEINGEBRAUCH">GESTEIGERTER GEMEINGEBRAUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT">HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER GRUND">ÃFFENTLICHER GRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Allgemeines Verwaltungsrecht ST: RECHT DER ÃFFENTLICHEN SACHEN">RECHT DER ÃFFENTLICHEN SACHEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHAUFENSTER-PUPPE">SCHAUFENSTER-PUPPE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTSFREIHEIT">WIRTSCHAFTSFREIHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 27 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 VBÃ¶GS</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit VerfÃ¼gung vom 5. August 2005 verweigerte die Stadtpolizei ZÃ¼rich der A AG, welche eine Kette von KleidergeschÃ¤ften in verschiedenen StÃ¤dten der Schweiz betreibt, die Bewilligung zum Aufstellen von Schaufenster-Mannequins (Puppen) auf Ã¶ffentlichem Grund vor den LadengeschÃ¤ften an der L-Strasse und an der M-Strasse. Sie stÃ¼tzte sich dabei auf Art. 16 der Vorschriften der Stadt ZÃ¼rich Ã¼ber die vor­Ã¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Sonderzwecken vom 16. Juni 1972 (VBÃ¶GS) und die dazu erlassenen "Auflagen und Bedingungen", wonach unter Warenauslagen ausschliesslich VerkaufsstÃ¤nde und Warentische fielen; Schaufenster-Mannequins und Ã¤hnliche Hilfsmittel zu Reklamezwecken dÃ¼rften nicht verwendet werden. Die dagegen erhobene Einsprache wies der Stadtrat am 16. November 2005 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob die A AG am 22. Dezember 2005 Rekurs an das Statthalteramt ZÃ¼rich, welches das Rechtsmittel am 1. Juni 2006 abwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 3. Juli 2006 ersuchte die A AG erneut um Aufhebung der vorinstanzlichen VerfÃ¼gungen und um Erteilung der nachgesuchten Bewilligung. Sie erneuerte auch ihren prozessualen Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheines, welcher vom Statthalteramt zu Unrecht abgewiesen worden sei. Das Statthalteramt verzichtete auf Vernehmlassung. FÃ¼r den Stadtrat ZÃ¼rich ersuchte die Vorsteherin des Polizeidepartements am 24. August 2006 um Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache ist ein Augenschein nicht erforderlich. Das Statthalteramt durfte daher ohne Verletzung der Untersuchungspflicht (§ 7 Abs. 1 VRG) und ohne Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, BV) auf einen Augenschein verzichten. Gleiches gilt fÃ¼r das jetzige Beschwerdeverfahren.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin geplante Aufstellen von Schaufenster-Mannequins (Puppen) vor ihren beiden LadengeschÃ¤ften auf Ã¶ffentlichem Grund stellt so genannten gesteigerten Gemeingebrauch dar. Eine derartige Nutzung des Ã¶ffentlichen Grundes fÃ¤llt in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Die Verweigerung der nachgesuchten Bewilligung ist daher nur zulÃ¤ssig, wenn sie auf gesetzlicher Grundlage beruht, durch ein Ã¶ffentliches Interesse gerechtfertigt ist und dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit entspricht (Art. 36 Abs. 1-3 BV). Ferner muss die Bewilligungsverweigerung mit dem Gebot der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1, Art. 29 Abs. 1 BV) vereinbar sein (Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 6. A., ZÃ¼rich 2005, N. 648; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 2392 ff. und 2412 ff.).</p> <p class="Urteilstext">Gesteigerter Gemeingebrauch bedarf grundsÃ¤tzlich der Bewilligung. Diese ist als Bewilligung eigener Art von der Polizeierlaubnis und von der Konzession zu unterscheiden. Sie dient nicht nur dem Schutz der PolizeigÃ¼ter (wie namentlich der Aufrechterhaltung eines mÃ¶glichst ungehinderten und flÃ¼ssigen FussgÃ¤nger- und Fahrzeugverkehrs), sondern der Koordination und PrioritÃ¤tensetzung zwischen verschiedenen Nutzungen der Ã¶ffentlichen Strassen. Nach der Rechtsprechung (vgl. BGE 126 I 133 E. 4d) besteht nicht nur im Anwendungsbereich der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, sondern auch in jenem der Wirtschaftsfreiheit ein "bedingter Anspruch" auf Bewilligung des gesteigerten Gemeingebrauchs. Das bedeutet, dass die BehÃ¶rde im Rahmen der auf ein Bewilligungsgesuch hin vorzunehmenden InteressenabwÃ¤gung dem institutionellen Gehalt der Wirtschaftsfreiheit Rechnung trÃ¤gt und die Interessen der Beteiligten an der AusÃ¼bung ihrer wirtschaftlichen TÃ¤tigkeit angemessen berÃ¼cksichtigt. Als Ã¶ffentliches Interesse steht die GewÃ¤hrleistung des mÃ¶glichst ungestÃ¶rten Gemeingebrauchs durch die Allgemeinheit im Vordergrund. Was die privaten Interessen anbelangt, so widerspricht es der Wirtschaftsfreiheit nicht, die kommerziellen Interessen im Anwendungsbereich dieser Garantie weniger stark zu gewichten als die ideellen Interessen im Schutzbereich der Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Ob die Wirtschaftsfreiheit ihre Schutzwirkung Ã¼berhaupt entfaltet, hÃ¤ngt allerdings nicht davon ab, ob und inwieweit ein Gewerbetreibender jeweils auf die BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grunds angewiesen ist. Trifft dies nach der Art des Gewerbes zwingend zu, werden seine privaten Interessen bei der vorzunehmenden AbwÃ¤gung entsprechend hÃ¶her zu gewichten sein als etwa dann, wenn der gewÃ¼nschte gesteigerte Gemeingebrauch zwar Vorteile bringt, aber nicht geradezu betriebsnotwendig ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die vom Stadtrat ZÃ¼rich am 16. Juni 1972 erlassenen Vorschriften Ã¼ber die vorÃ¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Sonderzwecken regeln die diesbezÃ¼gliche Nutzung zu Zwecken gewerblicher, baulicher und gemeinnÃ¼tziger Art (Art. 1 Abs. 1). Die BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu politischen, religiÃ¶sen und anderen nichtgewerblichen Zwecken richtet sich nach besonderen Vorschriften anderer Erlasse (Art. 1 Abs. 3). Die vorÃ¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Zwecken der in Art. 1 Abs. 1 genannten und damit unter die Verordnung fallenden Art bedarf der Bewilligung durch das Polizeiamt (Art. 2). Die Bewilligung wird nur erteilt, sofern die Erfordernisse des allgemeinen Verkehrs dies zulassen (Art. 5 Abs. 1). FÃ¼r alle in diesen Vorschriften (vgl. Art. 9 ff. VBÃ¶GS) nicht umschriebenen (jedoch gleichwohl darunter fallenden) BenÃ¼tzungsarten werden Bewilligungen nur erteilt, sofern ein allgemeines Interesse oder ein anderes gleichwertiges BedÃ¼rfnis nachgewiesen wird (Art. 5 Abs. 2). In Art. 9 ff. VBÃ¶GS. werden verschiedene BenÃ¼tzungsarten nÃ¤her geregelt, nÃ¤mlich Baustellen (Art. 9-15), VerkaufstÃ¤tigkeit (Art. 16 f.), Wirtschaftsbetriebe (Art. 18), Schaustellungen (Art. 19) sowie weitere Kategorien (20-24). </p> <p class="Erwgung2">Bei den Vorschriften des Stadtrats vom 16. Juni 1972 handelt es sich nicht um ein formelles Gesetz, sondern um einen generell-abstrakten Erlass der stÃ¤dtischen ExekutivbehÃ¶rde, was jedoch, wenn es wie hier um die AusÃ¼bung gesteigerten Gemeingebrauchs auf Ã¶ffentlichem Grund geht, den Anforderungen an eine gesetzliche Grundlage nach Art. 36 Abs. 1 BV grundsÃ¤tzlich genÃ¼gt, zumal es hier nicht um einen schweren Eingriff im Sinn von Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BV handelt (vgl. HÃ¤felin/Haller, N. 310; HÃ¤felin/MÃ¼ller Rz. 2404). Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet denn auch nicht, dass das Erfordernis der gesetzlichen Grundlage erfÃ¼llt ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>GemÃ¤ss Art. 16 Abs. 1 VBÃ¶GS (in der Fassung vom 25. November 1981, im Abschnitt "B. VerkaufstÃ¤tigkeit" sowie mit dem Randtitel "VerkaufsstÃ¤nde und hausiermÃ¤ssige VerkaufstÃ¤tigkeit") kÃ¶nnen verschiedene in lit. a - d nÃ¤her umschriebene Einrichtungen bewilligt werden, so laut lit. a "Auslagen und bediente StÃ¤nde vor VerkaufsgeschÃ¤ften (letztere nur wÃ¤hrend der Monate April bis Oktober)". Zwecks einheitlicher Handhabung der Bewilligungspraxis hat die Stadtpolizei ergÃ¤nzend zu Art. 16 VBÃ¶GS in generell-abstrakter Form "Auflagen und Bedingungen" erlassen, gemÃ¤ss deren Ziffer 1.6 "Schaufenster-Mannequins und Ã¤hnliche Hilfsmittel zu Reklamezwecken" nicht verwendet werden dÃ¼rfen. Nach Ã¼bereinstimmender und zutreffender Auffassung der Parteien kommt diesen "Auflagen und Bedingungen" kein Rechtssatzcharakter zu; dazu fehlt ihnen die Verbindlichkeit (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 37). Verbindlich werden sie erst im Einzelfall dadurch, dass sie zum integrierenden Bestandteil einer Bewilligung erklÃ¤rt werden. In ihrer â hier interessierenden â generell-abstrakten Form kommt ihnen nur, aber immerhin die Funktion von verwaltungsinternen Richtlinien fÃ¼r die BewilligungsbehÃ¶rde zwecks einer einheitlichen und rechtsgleichen Praxis zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 58 ff.; VGr, 16. Dezember 1999, VB.1999.00266 E. 3).</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin stÃ¼tzt die streitbetroffene Bewilligungsverweigerung auf Art. 16 Abs. 1 lit. a VBÃ¶GS in Verbindung mit Ziffer 1.6 der genannten "Auflagen und Bedingungen". DemgegenÃ¼ber hÃ¤lt es die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r eine willkÃ¼rliche Normauslegung, wenn die fraglichen Puppen von vornherein nicht unter "Auslagen" im Sinn von Art. 16 Abs. 1 lit. a VBÃ¶GS subsumiert werden. Das Statthalteramt hat die Auslegung der stÃ¤dtischen BehÃ¶rden geschÃ¼tzt, unter anderem auch unter Hinweis auf den ihnen aufgrund der Gemeindeautonomie bei der Anwendung kommunaler Vorschriften zustehenden Beurteilungsspielraum. Vorab ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass die damit aufgeworfene Auslegungsfrage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die angefochtene Bewilligungsverweigerung nicht allein massgebend ist: Handelt es sich nÃ¤mlich entsprechend der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin um "Auslagen" im Sinn von Art. 16 Abs. 1 lit. a VBÃ¶GS, so bliebe es der Beschwerdegegnerin gleichwohl unbenommen, die BewilligungsfÃ¤higkeit der fraglichen Puppen unter BerÃ¼cksichtigung der konkreten VerhÃ¤ltnisse (Standort, Beschaffenheit) zu prÃ¼fen. Handelt es sich hingegen entsprechend der Auffassung der Beschwerdegegnerin nicht um "Auslagen" im Sinn der genannten Bestimmung, rechtfertigt dieses Interpretationsergebnis fÃ¼r sich allein noch keine Bewilligungsverweigerung. Die Vorschriften Ã¼ber die vorÃ¼bergehende BenÃ¼tzung des Ã¶ffentlichen Grundes zu Sonderzwecken umschreiben die darunter fallenden Erscheinungsformen in Art. 9 ff. nicht abschliessend (vgl. Art. 5 Abs. 2 und Art. 25). Das bedeutet, dass auch fÃ¼r andere BenÃ¼tzungsformen (mithin solche, die zwar ebenfalls gewerblichen Zwecke im Sinn von Art. 1 Abs. 1 dienen, jedoch nicht unter eine der in Art. 9 ff. nÃ¤her beschriebenen Kategorien einzureihen sind) im Lichte von Art. 27 BV ein bedingter Anspruch auf Bewilligung gelten gemacht werden kann (vgl. vorn E. 3.1). Unter der PrÃ¤misse dieser (von der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz) getroffenen Auslegung von Art. 16 Abs. 1 lit. a VBÃ¶GS stellt sich in erster Linie die Frage, ob die auf Ziffer 1.6 der "Auflagen und Bedingungen" gestÃ¼tzte Verwaltungspraxis, Schaufenster-Mannequins (Puppen) auf Ã¶ffentlichem Grund generell nicht zu bewilligen, mit der verfassungsrechtlich garantierten Wirtschaftsfreiheit vereinbar sei. Damit ist auch zugleich gesagt, dass das Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage (Art. 36 Abs. 1 BV) unabhÃ¤ngig davon zu bejahen ist, wie die unter den Parteien streitige Auslegungsfrage zu beantworten ist. Selbst wenn aber anzunehmen wÃ¤re, nach den stadtrÃ¤tlichen Vorschriften bleibe fÃ¼r die Bewilligung der streitbetroffenen Puppen kein Raum, so wÃ¼rde sich aufgrund der dem Verwaltungsgericht zustehenden akzessorischen Normenkontrolle (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 117 ff.) die Frage stellen, ob die kommunale Regelung mit den genannten verfassungsrechtlichen Garantien vereinbar sei (vgl. betreffend das gemÃ¤ss Art. 20 VBÃ¶GS generell verbotene unentgeltliche Verteilen von Druckerzeugnissen zu Werbe- und Erwerbszwecken RB 1999 Nr. 44, bestÃ¤tigt durch BGE 126 I 133). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Mit der Beschwerdegegnerin und dem Statthalteramt ist festzuhalten, dass Art. 16 Abs. 1 lit. a VBÃ¶GS ohne WillkÃ¼r dahin ausgelegt werden kann, dass die fraglichen Puppen keine "Auslagen" im Sinn dieser Bestimmung darstellen. Eine derartige Interpretation hÃ¤lt sich im Rahmen des der Gemeinde bei der Anwendung und Auslegung ihres kommunalen Rechts zustehenden Beurteilungsspielraums (dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19, § 50 N. 8). Daran vermag der Umstand nichts zu Ã¤ndern, dass die Bestimmung in der hier massgebenden Fassung vom 25. November 1981 (wie auch schon in jener vom 23. Februar 1977) im Gegensatz zur ursprÃ¼nglichen Fassung nicht mehr nur "Auslagen", sondern neu "Auslagen und bediente StÃ¤nde" nennt. Der Randtitel der ganzen Bestimmung lautet "VerkaufsstÃ¤nde und hausiermÃ¤ssige VerkaufstÃ¤tigkeit". Letztere wird in Art. 16 Abs. 1 lit. b geregelt, wÃ¤hrend sich lit. c und d ausschliesslich mit dem Verkauf von Zeitungen befassen. Aufgrund von Wortlaut und Systematik der Bestimmung lassen sich daher unter "Auslagen" zwanglos nicht bediente VerkaufsstÃ¤nde verstehen, wozu die streitbetroffenen Puppen nicht gehÃ¶ren. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten bleibt zu prÃ¼fen, ob die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Praxis, "Schaufenster-Mannequins und Ã¤hnliche Hilfsmittel zu Reklamezwecken" vor VerkaufsgeschÃ¤ften auf Ã¶ffentlichem Grund generell nicht zuzulassen, mit der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) vereinbar sei, das heisst insbesondere den Erfordernissen von Art. 36 Abs. 2 und 3 BV (Ã¶ffentliches Interesse und verhÃ¤ltnismÃ¤ssiges Einschreiten) genÃ¼gen. Ferner ist der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin zu prÃ¼fen, eine einheitliche Verwaltungspraxis bestehe diesbezÃ¼glich gar nicht, weshalb die Bewilligungsverweigerung gegen das Gebot rechtsgleicher Behandlung (Art. 8 Abs. 1 und 29 Abs. 1 BV) verstosse.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Das Statthalteramt hat erwogen, Schaufensterpuppen komme eine andere Funktion als Ã¼blichen Warenauslagen zu. Nach eigener Darstellung der Rekurrentin wÃ¼rden die Puppen zur Werbung im Rahmen ihres PrÃ¤sentationskonzeptes und nicht fÃ¼r einen direkten Einkauf vor dem GeschÃ¤ft aufgestellt. Eine derartige PrÃ¤sentation gehe Ã¼ber den Zweck der traditionellen Warenauslagen hinaus. Schon aus diesem Grund erweise sich die Bewilligungsverweigerung als rechtmÃ¤ssig, weshalb es sich erÃ¼brige, auf die Einwendungen der Rekurrentin betreffend Uneinheitlichkeit der von der Stadtpolizei bewilligten Auslagen nÃ¤her einzugehen. Entscheidend sei, dass die Rekursgegnerin im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens eine vernÃ¼nftige Grenze zwischen bewilligungsfÃ¤higen Auslagen, die dem direkten Einkauf dienten, und solchen Auslagen ziehe, welche die Kundschaft primÃ¤r gezielt auf das GeschÃ¤ft aufmerksam machen sollten. WÃ¼rden auch letztere Auslagen als bewilligungsfÃ¤hig angesehen, mÃ¼sste die Stadt ZÃ¼rich eine nicht mehr Ã¼berblickbare Vielfalt von WarenprÃ¤sentationsformen auf Ã¶ffentlichem Grund dulden. Das Interesse der Rekurrentin an einem individuellen PrÃ¤sentationskonzept vermÃ¶ge das Interesse der Rekursgegnerin an einer sachlich begrÃ¼ndeten BeschrÃ¤nkung der Arten von Warenauslagen auf Ã¶ffentlichem Boden nicht zu Ã¼berwiegen. Die Bewilligungsverweigerung habe fÃ¼r die Rekurrentin auch keine unverhÃ¤ltnismÃ¤ssige Auswirkungen. Auch ohne bekleidete Puppen vor ihren GeschÃ¤ftsfilialen verblieben ihr genÃ¼gend MÃ¶glichkeiten, ihre Waren im Schaufenster und im Innern des Ladenlokals zu prÃ¤sentieren. Ihre wirtschaftliche TÃ¤tigkeit werde dadurch nicht beeintrÃ¤chtigt.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Diese InteressenabwÃ¤gung hÃ¤lt nicht nur vor dem WillkÃ¼rverbot (Art. 9 BV), sondern auch vor der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 und 94 BV) stand. Was die BeschwerdefÃ¼hrerin dagegen vorbringt, vermag im Lichte der dargelegten GrundsÃ¤tze (vorn E. 3.1) die vor­instanzliche Beurteilung nicht zu entkrÃ¤ften. </p> <p class="Erwgung2">Zu Recht messen die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz dem Ã¶ffentlichen Interesse daran, im Strassenbild, soweit dieses durch Auslagen vor GeschÃ¤ften beeinflusst wird, eine einheitliche Note zu bewahren bzw. ein allzu heterogenes Erscheinungsbild zu vermeiden, grosses Gewicht zu. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin (Beschwerdeschrift Ziff. 12 und 13) erscheint es dabei nicht willkÃ¼rlich, in diesem Zusammenhang zwischen Auslagen, die dem direkten Verkauf dienen, und solchen, die primÃ¤r die Kundschaft auf das GeschÃ¤ft aufmerksam machen wollen, zu unterscheiden. Dass dieses Unterscheidungskriterium auch im Hinblick auf das angestrebte Ziel der Beschwerdegegnerin, ein allzu heterogenes Strassenbild zu vermeiden, durchaus relevant ist, wird durch die mit der Beschwerde eingereichten Fotos nicht widerlegt. Das gilt insbesondere auch bezÃ¼glich der Referenzbilder in den Fotos 1, 2, 7 und 9; behangene KleiderstÃ¤nder haben nicht die gleiche Wirkung wie bekleidete Puppen. Laut Darstellung der Beschwerdegegnerin befinden sich zudem einzelne der abgebildeten Auslagen (Fotos 7 und 9) auf privatem Grund. Zwar kann man durchaus unterschiedlicher Auffassung sein, ob sich alle auf den Referenzfotos gezeigten PrÃ¤sentationen befriedigend in das Strassenbild einordnen; entscheidend ist aber nach zutreffender Beurteilung des Statthalteramts, ob die von der Beschwerdegegnerin getroffene Abgrenzung, die zur generellen Nichtzulassung von bekleideten Puppen der fraglichen Art fÃ¼hrt, sachlich haltbar sei, was nach dem Gesagten zu bejahen ist. Daraus ergibt sich zugleich, dass auch der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin, die Praxis der Stadtpolizei fÃ¼hre zu rechtsungleichen VerhÃ¤ltnissen, unbegrÃ¼ndet ist. Die BeschwerdefÃ¼hrerin argumentiert in diesem Zusammenhang Ã¼berdies widersprÃ¼chlich, wenn sie einerseits geltend macht, es gehe ihr vor allem darum, mit den bekleideten Puppen auf die im Laden zum Kauf angebotenen Waren aufmerksam zu machen (Beschwerdeschrift Ziff. 10), anderseits als zentrales Ziel die einheitliche PrÃ¤sentation in der ganzen Schweiz mit einer durch die Puppen veranschaulichten "Corporate Identity" nennt und es in diesem Zusammenhang als nebensÃ¤chlich bezeichnet, dass die vorbeiflanierenden Leute auf die im Laden angebotenen Waren aufmerksam gemacht wÃ¼rden (Beschwerdeschrift Ziffer 16).</p> <p class="Erwgung2">Es lÃ¤sst sich schliesslich auch nicht einwenden, die angefochtene Bewilligungsverweigerung stÃ¼tzte sich zu Unrecht auf ein Unterscheidungskriterium und damit eine Praxis, welche Puppen der fraglichen Art generell (das heisst ohne BerÃ¼cksichtigung der konkreten Erscheinungsform im Einzelfall) vom Ã¶ffentlichen Grund vor LadengeschÃ¤ften ausschliesse. Zum einen unterscheidet die kritisierte Praxis wie dargelegt nicht unmittelbar zwischen (unzulÃ¤ssigen) Puppen und (zulÃ¤ssigen) anderen PrÃ¤sentationsformen, sondern zwischen Auslagen, die â wie namentlich unbediente VerkaufsstÃ¤nde â eine Auswahl zum direkten Verkauf anbieten und anderseits Auslagen, welche (wie unter anderem bekleidete Puppen der streitbetroffenen Art) vorab einen Werbeeffekt erzielen sollen. Zum anderen ist zwar mit derart allgemeinen Kriterien ZurÃ¼ckhaltung geboten. So hat etwa das Verwaltungsgericht das in Art. 20 VbÃ¶GS verankerte generelle Verbot, Erwerbszwecken dienende Druckerzeugnisse und Werbeartikel auf Ã¶ffentlichem Grund zu verteilen, als verfassungswidrig beurteilt (RB 1999 Nr. 44, was das Bundesgericht in Abweisung einer von der Stadt ZÃ¼rich dagegen erhobenen Beschwerde bestÃ¤tigte [BGE 126 I 133]). Der hier zu beurteilende Sachverhalt unterscheidet sich jedoch vom damals beurteilten Fall. Die dort streitbetroffene Nutzung des Ã¶ffentlichen Grundes bewegte sich im Grenzbereich zwischen gewÃ¶hnlichem und gesteigerten Gemeingebrauch; bei ihrem Verbot ging die stÃ¤dtische BehÃ¶rde von gewÃ¶hnlichem Gemeingebrauch aus, wÃ¤hrend das Verwaltungsgericht unter Annahme von gesteigertem Gemeingebrauch eine ÃberprÃ¼fung von deren ZulÃ¤ssigkeit im Rahmen eines Bewilligungsverfahrens vorbehielt; deswegen wies es die Streitsache zur neuen Entscheidung an den Stadtrat ZÃ¼rich zurÃ¼ck. Zudem wurde die in jenem Fall streitbetroffene Nutzung zwar als solche kommerzieller Art gewÃ¼rdigt; sie lag jedoch im Grenzbereich zwischen kommerziellen und ideellen Zwecken. Im Interesse einer einheitlichen Praxis und einer mit vernÃ¼nftigem Aufwand realisierbaren "Bewirtschaftung" des Ã¶ffentlichen Grundes (also der VerwaltungsÃ¶konomie) muss der BewilligungsbehÃ¶rde eine gewisse Pauschalierung zugestanden werden. Die hier vorgenommene Abgrenzung, die auf den PrÃ¤sentationszweck der vor dem GeschÃ¤ft aufgestellten Einrichtungen abstellt, hÃ¤lt sich noch im Rahmen verfassungsrechtlich zulÃ¤ssiger Pauschalierung.</p> <p class="Erwgung2">Beizupflichten ist den Vorinstanzen auch insoweit, als sie den privaten Interessen der BeschwerdefÃ¼hrerin an der streitbetroffenen Nutzung des Ã¶ffentlichen Grunds minderes Gewicht beigemessen haben. Wie das Statthalteramt zutreffend feststellt, wird die BeschwerdefÃ¼hrerin durch die Bewilligungsverweigerung in ihrer wirtschaftlichen TÃ¤tigkeit, dem Betrieb der LadengeschÃ¤fte, nicht wesentlich eingeschrÃ¤nkt. Dass ihr die fragliche Nutzung im Hinblick auf den angestrebten "einheitlichen Auftritt bei all ihren KleidergeschÃ¤ften" einen Vorteil verschaffen wÃ¼rde (Beschwerdeschrift Ziff. 18), fÃ¤llt im Rahmen der gesamten InteressenabwÃ¤gung nicht ausschlaggebend ins Gewicht. Der Vorwurf, die Bewilligungsverweigerung sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Als unterliegender Partei steht ihr von vornherein keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>