Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping (mit Anhang) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.812.122.1"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 16 novembre 1989 contre le dopage (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 16 novembre 1989 contro il doping (con all.) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.812.122.1</docNumber></p><p> AS <b>1993</b> 1238; BBl <b>1992</b> II 1345</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>gegen Doping</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Strassburg am 16. November 1989 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 22. September 1992<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/1237_1237_1237" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1993</b> 1237</ref></p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 5. November 1992 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Januar 1993</p><p> (Stand am 1. Januar 2025)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>Die Mitgliedstaaten des Europarats, die anderen Vertragsstaaten <br/>des Europäischen Kulturabkommens<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1962/935_972_973" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.440.1</b></ref></p></authorialNote></inline> und die anderen Staaten, <br/>die dieses Übereinkommen unterzeichnen – </p><p>in der Erwägung, dass es das Ziel des Europarats ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen, um die Ideale und Grundsätze, die ihr gemeinsames Erbe sind, zu wahren und zu fördern und ihren wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu erleichtern;</p><p>in dem Bewusstsein, dass Sport für die Erhaltung der Gesundheit, die geistige und körperliche Erziehung und die Förderung der internationalen Verständigung eine wichtige Rolle spielen soll;</p><p>besorgt über die zunehmende Anwendung von Dopingwirkstoffen und -methoden durch Sportler und Sportlerinnen im gesamten Sportbereich und die sich daraus ergebenden Folgen für die Gesundheit der Sportler und die Zukunft des Sports;</p><p>im Hinblick darauf, dass dieses Problem die ethischen Grundsätze und erzieherischen Werte gefährdet, die in der Olympischen Charta, in der Internationalen Charta der UNESCO<authorialNote><p>  Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur.</p></authorialNote> für Sport und Leibeserziehung und in der Entschliessung (76) 41 des Ministerkomitees des Europarats, auch bekannt als die «Europäische Charta des Sports für Alle», enthalten sind;</p><p>eingedenk der von den internationalen Sportorganisationen angenommenen Vorschriften, Leitlinien und Erklärungen gegen Doping;</p><p>in Anbetracht dessen, dass staatliche Behörden und freiwillige Sportorganisationen einander ergänzende Verantwortung im Kampf gegen Doping im Sport tragen, insbesondere für die Gewähr, dass Sportveranstaltungen ordnungsgemäss und gestützt auf den Grundsatz des fairen Spiels durchgeführt werden, sowie für den Schutz der Gesundheit derjenigen, die an diesen Sportveranstaltungen teilnehmen;</p><p>in der Erkenntnis, dass diese Behörden und Organisationen zu diesem Zweck auf allen geeigneten Ebenen zusammenarbeiten müssen;</p><p>unter Hinweis auf die Entschliessungen über Doping, die von der Konferenz der für den Sport zuständigen europäischen Minister angenommenen wurden, insbesondere unter Hinweis auf die Entschliessung Nr. 1, die auf der 6. Konferenz in Reykjavik angenommen wurde;</p><p>unter Hinweis darauf, dass das Ministerkomitee des Europarats bereits die Entschliessung (67) 12 über Doping von Sportlern, die Empfehlung Nr. R (79) 8 über Doping im Sport, die Empfehlung Nr. R (84) 19 über die Europäische Charta gegen Doping im Sport und die Empfehlung Nr. R (88) 12 über die Einrichtung nicht angekündigter Dopingkontrollen ausserhalb von Wettkämpfen angenommen hat;</p><p>unter Hinweis auf die Empfehlung Nr. 5 über Doping, die von der zweiten von der UNESCO veranstalteten Internationalen Konferenz der für den Sport und die Leibeserziehung zuständigen Minister und Leitenden Beamten in Moskau (1988) angenommen wurde;</p><p>jedoch entschlossen, eine weitere und engere Zusammenarbeit zu verfolgen, die darauf gerichtet ist, Doping im Sport zu verringern und endgültig auszumerzen, wobei die in diesen Übereinkünften enthaltenen ethischen Werte und praktischen Massnahmen als Grundlage dienen sollen – </p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Ziel des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, im Hinblick auf die Verringerung und schliesslich die endgültige Ausmerzung des Dopings im Sport innerhalb der Grenzen ihrer jeweiligen verfassungsrechtlichen Bestimmungen die für die Anwendung dieses Übereinkommens notwendigen Massnahmen zu ergreifen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Begriffsbestimmung und Geltungsbereich des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>(1)</num><content><p>Im Sinne diese Übereinkommens</p><blockList><item eId="art_2/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>bedeutet «Doping im Sport» die Verabreichung pharmakologischer Gruppen von Dopingwirkstoffen oder Dopingmethoden an Sportler und Sportlerinnen oder die Anwendung solcher Wirkstoffe oder Methoden durch diese Personen;</p></item><item eId="art_2/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>bedeutet «pharmakologische Gruppen von Dopingwirkstoffen oder Dopingmethoden», vorbehaltlich des Absatzes 2, diejenigen Gruppen von Dopingwirkstoffen oder Dopingmethoden, die von den betreffenden internationalen Sportorganisationen verboten wurden und in Listen aufgeführt sind, welche nach Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b von der beobachtenden Begleitgruppe bestätigt wurden;</p></item><item eId="art_2/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>bedeutet «Sportler und Sportlerinnen» die Personen, die regelmässig an Sportveranstaltungen teilnehmen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>(2)</num><content><p>Bis eine Liste der verbotenen pharmakologischen Gruppen von Dopingwirkstoffen und Dopingmethoden von der beobachtenden Begleitgruppe nach Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b bestätigt wird, gilt die Bezugsliste im Anhang zu diesem Übereinkommen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Innerstaatliche Koordinierung</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien stimmen die Politik und das Vorgehen ihrer Ministerien und anderer staatlicher Stellen, die sich mit der Bekämpfung des Dopings im Sport befassen, aufeinander ab.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>(2)</num><content><p>Sie sorgen dafür, dass dieses Übereinkommen praktische Anwendung findet und insbesondere die Vorschriften des Artikels 7 eingehalten werden, indem sie gegebenenfalls eine zu diesem Zweck bezeichnete staatliche oder nichtstaatliche, für den Sport zuständige Stelle oder eine Sportorganisation mit der Durchführung einiger Bestimmungen des Übereinkommens betrauen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Massnahmen zur Einschränkung der Verfügbarkeit und Anwendung verbotener Dopingwirkstoffe und Dopingmethoden</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien erlassen gegebenenfalls Gesetze, Vorschriften oder Verwaltungsmassnahmen, um die Verfügbarkeit (einschliesslich der Bestimmungen über die Kontrolle der Verbreitung, des Besitzes, der Einfuhr, der Verteilung und des Verkaufs) sowie die Anwendung verbotener Dopingwirkstoffe und -methoden im Sport und insbesondere anaboler Steroide einzuschränken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zu diesem Zweck machen die Vertragsparteien beziehungsweise die betreffenden nichtstaatlichen Organisationen die Vergabe öffentlicher Fördermittel an Sportorganisationen davon abhängig, dass diese die Vorschriften gegen Doping wirksam anwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Vertragsparteien werden ferner</p><blockList><item eId="art_4/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>ihre Sportorganisationen bei der Finanzierung von Dopingkontrollen und <br/></p><p>-analysen entweder durch unmittelbare Fördermittel oder Zuschüsse oder durch Anrechnung der Kosten solcher Kontrollen und Analysen bei der Festlegung der gesamten Fördermittel oder Zuschüsse, die diesen Organisationen zukommen sollen, unterstützen;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>angemessene Massnahmen ergreifen, um die Vergabe öffentlicher Fördermittel zum Zweck des Trainings an einzelne Sportler und Sportlerinnen, die wegen eines Dopingvergehens im Sport zeitweilig ausgeschlossen worden sind, für die Dauer des Ausschlusses zu versagen;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>die Durchführung von Dopingkontrollen durch ihre nationalen Sportorganisationen, die von den betreffenden internationalen Sportorganisationen sowohl während als auch ausserhalb der Wettkämpfe gefordert werden, fördern und, soweit angebracht, erleichtern;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_d"><num>d) </num><p>den Abschluss von Vereinbarungen durch die Sportorganisationen fördern und erleichtern, wonach es erlaubt ist, ihre Mitglieder einem Test durch ordnungsgemäss befugte Dopingkontrollgruppen anderer Länder unterziehen zu lassen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Vertragsparteien behalten sich das Recht vor, von sich aus in einer Verantwortung Vorschriften gegen Doping zu erlassen und Dopingkontrollen durchzuführen, sofern diese mit den einschlägigen Grundsätzen dieses Übereinkommens vereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Laboratorien</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet sich,</p><blockList><item eId="art_5/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>in ihrem Hoheitsgebiet mindestens ein Dopingkontrolllaboratorium einzurichten oder dessen Einrichtung zu erleichtern, das geeignet ist, nach den Kriterien anerkannt zu werden, die von den betreffenden internationalen Sportorganisationen angenommen und von der beobachtenden Begleitgruppe nach Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b bestätigt wurden, oder</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>den Sportorganisationen dabei behilflich zu sein, zu einem solchen Laboratorium im Hoheitsgebiet einer anderen Vertragspartei Zugang zu erhalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>(2)</num><content><p>Diesen Laboratorien wird nahe gelegt,</p><blockList><item eId="art_5/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>geeignete Massnahmen zu ergreifen, um befähigte Mitarbeiter einzustellen, zu beschäftigen sowie aus- und fortzubilden;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>geeignete Forschungs- und Entwicklungsprogramme über die für Dopingzwecke im Sport verwendeten oder mutmasslich verwendeten Dopingwirkstoffe und -methoden sowie über den Bereich der analytischen Biochemie und Pharmakologie durchzuführen, um grössere Kenntnisse über die Wirkung der verschiedenen Wirkstoffe auf den menschlichen Körper und die Folgen für die sportliche Leistung zu erlangen;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>neue Forschungsergebnisse schnell zu veröffentlichen und zu verbreiten.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Erziehung</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den betreffenden Sportorganisationen und den Massenmedien, Erziehungsprogramme und Informationsfeldzüge auszuarbeiten und durchzuführen, in denen die Gesundheitsgefahren und die Schädigung der ethischen Werte durch Doping im Sport deutlich gemacht werden. Sie richten sich sowohl an junge Menschen in Schulen und Sportvereinen als auch an deren Eltern und an erwachsene Sportler und Sportlerinnen, an Sportverantwortliche und -betreuer sowie an Trainer. Für die im medizinischen Bereich Tätigen wird in diesen Erziehungsprogrammen die Bedeutung hervorgehoben, die der Beachtung der medizinischen Ethik zukommt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, in Zusammenarbeit mit den betreffenden regionalen, nationalen und internationalen Sportorganisationen Forschungsarbeiten zur Aufstellung physiologischer und psychologischer Lehrprogramme auf wissenschaftlicher Grundlage anzuregen und zu fördern, welche die Unversehrtheit des menschlichen Körpers achten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Zusammenarbeit mit den Sportorganisationen bei den von ihnen <br/>zu ergreifenden Massnahmen</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, ihre Sportorganisationen und über diese die internationalen Sportorganisationen zu ermutigen, alle in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden geeigneten Massnahmen gegen Doping im Sport auszuarbeiten und anzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zu diesem Zweck regen sie an, dass ihre nationalen Sportorganisationen ihre entsprechenden Rechte, Pflichten und Aufgaben klar herausstellen und aufeinander abstimmen, insbesondere durch Abstimmung ihrer</p><blockList><item eId="art_7/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorschriften gegen Doping mit den von den betreffenden internationalen Sportorganisationen vereinbarten Vorschriften;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Listen verbotener pharmakologischer Gruppen von Dopingwirkstoffen und verbotener Dopingmethoden mit den von den betreffenden internationalen Sportorganisationen vereinbarten Listen;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Dopingkontrollverfahren;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_d"><num>d) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_2/lbl_d/listintro">Disziplinarverfahren, wobei sie die international anerkannten Grundsätze der natürlichen Gerechtigkeit anwenden und die Achtung der Grundrechte verdächtiger Sportler und Sportlerinnen gewährleisten; bei diesen Grundsätzen handelt es sich insbesondere um folgende:</listIntroduction><item eId="art_7/para_2/lbl_d/lbl_i"><num>i)  </num><p>die Meldestelle darf nicht gleichzeitig die Disziplinarstelle sein,</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_d/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Betroffenen haben das Recht auf eine gerechte Verhandlung, auf Hilfe oder Vertretung,</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_d/lbl_iii"><num>iii) </num><p>es müssen klare und durchsetzbare Bestimmungen über Rechtsmittel gegen ergangene Urteile gegeben sein;</p></item></blockList></item><item eId="art_7/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>Verfahren zur Verhängung wirksamer Strafen für Verantwortliche, Ärzte, Tierärzte, Betreuer, Physiotherapeuten und für andere Personen, die für Verletzungen der Vorschriften gegen Doping durch Sportler und Sportlerinnen verantwortlich oder daran beteiligt sind;</p></item><item eId="art_7/para_2/lbl_f"><num>f) </num><p>Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung des Ausschlusses oder anderer Strafen, die von anderen Sportorganisationen im eigenen Land oder in anderen Ländern verhängt werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>(3)</num><content><p>Darüber hinaus ermutigen die Vertragsparteien ihre nationalen Sportorganisationen,</p><blockList><item eId="art_7/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>in wirksamem Umfang Dopingkontrollen nicht nur bei, sondern auch ohne Ankündigung jederzeit ausserhalb von Wettkämpfen vorzunehmen; diese Kontrollen sind in einer für alle Sportler und Sportlerinnen gleichen Art und Weise durchzuführen, und die Personen, die einem Test oder einem Wiederholungstest unterzogen werden, sind gegebenenfalls stichprobenartig auszuwählen;</p></item><item eId="art_7/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>Vereinbarungen mit Sportorganisationen anderer Länder zu treffen, wonach es erlaubt ist, die in einem andern Land trainierenden Sportler und Sportlerinnen einem Test durch eine ordnungsgemäss befugte Dopingkontrollgruppe jenes Landes unterziehen zu lassen;</p></item><item eId="art_7/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>die Vorschriften über die Berechtigung zur Teilnahme an Sportveranstaltungen zu klären und aufeinander abzustimmen, darunter auch die Kriterien gegen Doping;</p></item><item eId="art_7/para_3/lbl_d"><num>d) </num><p>die aktive Teilnahme der Sportler und Sportlerinnen selber am Kampf der internationalen Sportorganisationen gegen Doping zu fördern;</p></item><item eId="art_7/para_3/lbl_e"><num>e) </num><p>die in den in Artikel 5 vorgesehenen Laboratorien für Dopinganalysen zur Verfügung stehenden Einrichtungen sowohl während als auch ausserhalb der Wettkämpfe voll und wirksam zu nutzen;</p></item><item eId="art_7/para_3/lbl_f"><num>f) </num><p>wissenschaftliche Trainingsmethoden zu untersuchen und Richtlinien zu erarbeiten, um Sportler und Sportlerinnen jedes Alters entsprechend der einzelnen Sportart zu schützen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Internationale Zusammenarbeit</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsparteien arbeiten in den in diesem Übereinkommen behandelten Angelegenheiten eng zusammen und fördern eine ähnliche Zusammenarbeit zwischen ihren Sportorganisationen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich,</p><blockList><item eId="art_8/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>ihre nationalen Sportorganisationen zu ermutigen, ihre Arbeit so zu gestalten, dass die Anwendung dieses Übereinkommens in allen internationalen Sportorganisationen, denen sie angeschlossen sind, gefördert wird, insbesondere durch die Weigerung, Weltrekorde oder regionale Rekorde anzuerkennen, wenn dabei kein beglaubigtes negatives Ergebnis eines Dopingtests vorliegt;</p></item><item eId="art_8/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern ihrer aufgrund des Artikels 5 eingerichteten oder betriebenen Dopingkontrolllaboratorien zu fördern;</p></item><item eId="art_8/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die zweiseitige und mehrseitige Zusammenarbeit zwischen ihren zuständigen Stellen, Behörden und Organisationen in die Wege zu leiten, um auch auf internationaler Ebene die in Artikel 4 Absatz 1 genannten Ziele zu erreichen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Vertragsparteien, die über die nach Artikel 5 eingerichteten oder betriebenen Laboratorien verfügen, verpflichten sich, anderen Vertragsparteien behilflich zu sein, die für die Einrichtung eigener Laboratorien notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse und Techniken zu erwerben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Weitergabe von Informationen</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Jede Vertragspartei übermittelt dem Generalsekretär des Europarats in einer der Amtssprachen des Europarats alle einschlägigen Informationen über gesetzgeberische und sonstige Massnahmen, die sie ergriffen hat, um den Bestimmungen dieses Übereinkommens gerecht zu werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Beobachtende Begleitgruppe</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>(1)</num><content><p>Für die Zwecke dieses Übereinkommens wird hiermit eine beobachtende Begleitgruppe eingesetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann in dieser beobachtenden Begleitgruppe durch einen oder mehrere Delegierte vertreten sein. Jede Vertragspartei hat eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jeder in Artikel 14 Absatz 1 bezeichnete Staat, der nicht Vertragspartei dieses Übereinkommens ist, kann in der Gruppe durch einen Beobachter vertreten sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe kann auf einstimmigen Beschluss jeden Nichtmitgliedstaat des Europarats, der nicht Vertragspartei dieses Übereinkommens ist, sowie jede einschlägige Sportorganisation oder andere Fachorganisation einladen, sich auf einer oder mehreren Sitzungen durch einen Beobachter vertreten zu lassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe wird vom Generalsekretär einberufen. Ihre erste Sitzung findet so bald wie möglich statt, in jedem Fall innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens. Danach tritt sie bei Bedarf auf Veranlassung des Generalsekretärs oder einer Vertragspartei zusammen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_6"><num>(6)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vertragsparteien auf einer Sitzung vertreten ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_7"><num>(7)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_8"><num>(8)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe gibt sich nach Massgabe dieses Übereinkommens eine Geschäftsordnung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die beobachtende Begleitgruppe verfolgt die Anwendung dieses Übereinkommens. Sie kann insbesondere</p><blockList><item eId="art_11/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Bestimmungen des Übereinkommens laufend überprüfen und notwendige Änderungen untersuchen;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die in Artikel 2 Absätze 1 und 2 genannte Liste – und gegebenenfalls deren Neufassung – der von den betreffenden Sportorganisationen verbotenen pharmakologischen Gruppen von Dopingwirkstoffen und Dopingmethoden sowie die Kriterien für die Anerkennung von Laboratorien und gegebenenfalls jede Änderung der Kriterien, die von diesen Organisationen nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe a angenommen wurden, bestätigen und den Zeitpunkt für das Inkrafttreten der betreffenden Beschlüsse festlegen;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Konsultationen mit den betreffenden Sportorganisationen führen;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Empfehlungen an die Vertragsparteien über die für die Zwecke dieses Übereinkommens zu ergreifenden Massnahmen richten;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>geeignete Massnahmen empfehlen, um die betreffenden internationalen Organisationen und die Öffentlichkeit über die im Rahmen dieses Übereinkommens durchgeführten Schritte auf dem Laufenden zu halten;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Empfehlungen an das Ministerkomitee über die Einladung an Nichtmitgliedstaaten des Europarats richten, diesem Übereinkommen beizutreten;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>Vorschläge zur Verbesserung der Wirksamkeit dieses Übereinkommens <br/></p><p>machen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>(2)</num><content><p>In Erfüllung ihrer Aufgaben kann die beobachtende Begleitgruppe von sich aus Zusammenkünfte von Sachverständigengruppen veranlassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Nach jeder Sitzung erstattet die beobachtende Begleitgruppe dem Ministerkomitee des Europarats Bericht über ihre Arbeit und über die Wirkungsweise des Übereinkommens.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Änderungen der Art. des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Änderungen der Artikel dieses Übereinkommens können von einer Vertragspartei, dem Ministerkomitee des Europarats oder der beobachtenden Begleitgruppe vorgeschlagen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jeder Änderungsvorschlag wird vom Generalsekretär des Europarats den in Artikel 14 genannten Staaten und jedem Staat übermittelt, der diesem Übereinkommen beigetreten ist oder nach Artikel 16 zum Beitritt eingeladen wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jede von einer Vertragspartei oder dem Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung wird der beobachtenden Begleitgruppe mindestens zwei Monate vor der Sitzung übermittelt, auf der die Änderung geprüft werden soll. Die beobachtende Begleitgruppe legt dem Ministerkomitee gegebenenfalls nach Konsultierung der betreffenden Sportorganisationen ihre Stellungnahme zu dem Änderungsvorschlag vor.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>(4)</num><content><p>Das Ministerkomitee prüft den Änderungsvorschlag und jede von der beobachtenden Begleitgruppe vorgelegte Stellungnahme: es kann die Änderung beschliessen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_5"><num>(5)</num><content><p>Der Wortlaut jeder vom Ministerkomitee nach Absatz 4 beschlossenen Änderung wird den Vertragsparteien zur Annahme übermittelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_6"><num>(6)</num><content><p>Jede nach Absatz 4 beschlossene Änderung tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von einem Monat nach dem Tag folgt, an dem alle Vertragsparteien dem Generalsekretär ihre Annahme der Änderung mitgeteilt haben.</p></content></paragraph></article><level eId="lvl_u14"><heading>Schlussklauseln</heading><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>(1)</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten des Europarats, für andere Vertragsstaaten des Europäischen Kulturabkommens sowie für Nichtmitgliedstaaten, die an der Ausarbeitung des Übereinkommens beteiligt waren, zur Unterzeichnung auf; sie können ihre Zustimmung, gebunden zu sein, ausdrücken,</p><blockList><item eId="art_14/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>indem sie es ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen oder</p></item><item eId="art_14/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>indem sie es vorbehaltlich der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen und später ratifizieren, annehmen oder genehmigen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarats hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para_1"><num>(1)</num><content><p>Das Übereinkommen tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von einem Monat nach dem Tag folgt, an dem fünf Staaten, darunter mindestens vier Mitgliedstaaten des Europarats, nach Artikel 14 ihre Zustimmung ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>(2)</num><content><p>Für jeden Unterzeichnerstaat, der später seine Zustimmung ausdrückt, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von einem Monat nach der Unterzeichnung oder der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>(1)</num><content><p>Nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann das Ministerkomitee des Europarats nach Konsultierung der Vertragsparteien durch einen mit der in Artikel 20 Buchstabe d der Satzung des Europarats<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1963/772_769_797" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.192.030</b></ref></p></authorialNote> vorgesehenen Mehrheit und mit einhelliger Zustimmung der Vertreter der Vertragsstaaten, die Anspruch auf einen Sitz im <br/>Komitee haben, gefassten Beschluss jeden Nichtmitgliedstaat einladen, dem Übereinkommen beizutreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>(2)</num><content><p>Für jeden beitretenden Staat tritt das Übereinkommen am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von einem Monat nach Hinterlegung der Beitrittsurkunde beim Generalsekretär des Europarats folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einzelne oder mehrere Hoheitsgebiete bezeichnen, auf die dieses Übereinkommen Anwendung findet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jeder Staat kann jederzeit danach durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf jedes weitere in der Erklärung bezeichnete Hoheitsgebiet erstrecken. Das Übereinkommen tritt für dieses Hoheitsgebiet am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von einem Monat nach Eingang der Erklärung beim Generalsekretär folgt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jede nach den Absätzen 1 und 2 abgegebene Erklärung kann in Bezug auf jedes darin bezeichnete Hoheitsgebiet durch eine an den Generalsekretär gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Rücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den <br/>Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Der Generalsekretär des Europarats notifiziert den Vertragsparteien, den anderen Mitgliedstaaten des Europarats, den anderen Vertragsstaaten des Europäischen Kulturabkommens den Nichtmitgliedstaaten, die an der Ausarbeitung des Übereinkommens, beteiligt waren, und jedem Staat, der diesem Übereinkommen beigetreten ist oder zum Beitritt eingeladen wurde,</p><blockList><item eId="art_19/para/lbl_a"><num>a) </num><p>jede Unterzeichnung nach Artikel 14;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_b"><num>b) </num><p>jede Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde nach Artikel 14 oder 16;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_c"><num>c) </num><p>jeden Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach den Artikeln 15 und 16;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_d"><num>d) </num><p>jede nach Artikel 9 übermittelte Information;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_e"><num>e) </num><p>jeden nach Artikel 12 erstellten Bericht;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_f"><num>f) </num><p>jeden Änderungsvorschlag und jede nach Artikel 13 beschlossene Änderung sowie den Tag, an dem die Änderung in Kraft tritt;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_g"><num>g) </num><p>jede nach Artikel 17 abgegebene Erklärung;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_h"><num>h) </num><p>jede nach Artikel 18 erfolgte Kündigung und den Tag, an dem die Kündigung wirksam wird;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_i"><num>i) </num><p>jede andere Handlung, Notifikation oder Mitteilung im Zusammenhang mit diesem Übereinkommen.</p></item></blockList></content></paragraph></article></level><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Strassburg am 16. November 1989 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarats hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarats übermittelt allen Mitgliedstaaten des Europarats, den anderen Vertragsstaaten des Europäischen Kulturabkommens, den Nichtmitgliedstaaten, die an der Ausarbeitung dieses Übereinkommens beteiligt waren, und allen zum Beitritt zu dem Übereinkommen eingeladenen Staaten beglaubigte Abschriften.</p><p><i>(Es folgen die Unterschriften)</i></p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.812.122.1"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 16 novembre 1989 contre le dopage (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 16 novembre 1989 contro il doping (con all.) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p>  Fassung gemäss Beschluss vom 18. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2025/115" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2025</b> 115</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Liste der verbotenen Wirkstoffe und Methoden 2025/Welt-Anti-Doping-Code: Jederzeit verbotene Wirkstoffe und Methoden (in und ausserhalb von Wettkämpfen)<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  Dieser Anhang wird in der AS nicht publiziert; die «Liste der verbotenen Wirkstoffe und Methoden 2025 / Welt-Anti-Doping-Code: Jederzeit verbotene Wirkstoffe und Methoden (in und ausserhalb von Wettkämpfen)» kann gemäss Artikel 19 des Sportförderungsgesetzes vom 17. Juni 2011 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2012/460" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>415.0</b></ref>) für Massnahmen gegen Doping bei der zuständigen Stelle (Antidoping Schweiz) auf französisch und deutsch kostenlos unter:  <ref href="https://www.antidoping.ch">www.antidoping.ch</ref> abgerufen werden.</p></authorialNote></inline></heading></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.812.122.1"/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 16. November 1989 gegen Doping (mit Anhang) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 16 novembre 1989 contre le dopage (avec annexe) " shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 16 novembre 1989 contro il doping (con all.) " shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1993/1238_1238_1238/20250101/de/xml"/><FRBRdate date="1993-01-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1989-11-16" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2025-01-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 30. November 2017<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/1238_1238_1238" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1993</b> 1238</ref>; <b>1995</b> 4421; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1998/880_880_880" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1998</b> 880</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1999/447" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1999</b> 2857</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2000/409" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2000</b> 2584</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/111" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2002</b> 473</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/336" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2003</b> 2371</ref>;  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/157" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2004</b> 1307</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/119" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005</b> 1007</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/627" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007</b> 4465</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/182" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2009</b> 1133</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/49" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 433</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2018/15" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2018</b> 33</ref>.  Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="http://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p><p>Beitritt (B)</p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p><p>Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Andorra</p></td><td><p>19. September</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>  4. November</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1989 U</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>20. November</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich*</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>    Europäische Departemente, <br/>    Überseeische Departemente <br/>    und Überseeische Gebiete</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>29. Januar</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>25. März</p></td><td><p>1991 U</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Kanada</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1996 U</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>27. Januar</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>23. Januar</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>2000</p></td><td><p><inline name="man-color-FFFFFF">0</inline>1. Juli</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>17. Mai</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>21. Juni</p></td><td><p>1996</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>2011</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Marokko</p></td><td><p>19. Juni</p></td><td><p>2013 B</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Moldau*</p></td><td><p>27. Januar</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>  6. Juni</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  6. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Niederlande <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>11. April</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>    Sint Maarten</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>30. März</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1989 U</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>10. Juli</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>17. März</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>  7. Dezember</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Russland</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td><p>31. Januar</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>29. Juni</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>28. Februar</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1993 U</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>20. Mai</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1995 U</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>26. Februar</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>22. November</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>29. Januar</p></td><td><p>1990 U</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1989 U</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td><p>    Insel Man</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1993</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1994</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. <br/></p><p>Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite des Europarates: <ref href="http://conventions.coe.int">http://conventions.coe.int</ref> eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion <br/></p><p>Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Gilt nicht für Grönland und die Färöer.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup> </num><p>Für das Königreich in Europa.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>