<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-02-27-6F_6-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6F_6/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. Februar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Meng, </div> <div class="para">Gesuchsgegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>II. Strafkammer </i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesuch um Revision des Urteils des Schweizerischen Bundesgerichts vom 12. November 2019 (6B_708/2019). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Das Bundesgericht zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht wies eine gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 1. April 2019 gerichtete Beschwerde in Strafsachen mit Urteil vom 12. November 2019 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6B_708/2019). </div> <div class="para">Der Gesuchsteller wendet sich am 4. und 11. Februar 2020 mit einem Revisionsgesuch an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils 6B_708/2019 vom 12. November 2019. Die Fakten und Tatsachen seien neu zu beurteilen. Der Gesuchsgegner sei zu verurteilen bzw. sein Freispruch sei aufzuheben. Ihm, dem Gesuchsteller, seien der Schaden und die entstandenen Kosten zu ersetzen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht kann auf ein eigenes Urteil nur zurückkommen, wenn einer der vom Gesetz (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref>) abschliessend aufgezählten Revisionsgründe vorliegt. Der Revisionsgrund ist frist- und formgerecht geltend zu machen. Aus <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ergibt sich, dass es dem Gesuchsteller obliegt, aufzuzeigen, welcher Revisionsgrund inwiefern vorliegen soll. Der Revisionsgrund muss sich auf den bundesgerichtlichen Entscheid bzw. dessen Erwägungen beziehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es kann offenbleiben, ob das Revisionsgesuch fristgerecht eingereicht wurde (<span class="artref">Art. 124 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Der Gesuchsteller führt in seiner Eingabe im Wesentlichen aus, das Bundesgericht und das Obergericht hätten die von ihm als Beweis offerierte Expertise der C.________ Treuhand AG einfach "negiert", obwohl sich daraus ergebe, dass der damalige Beschwerde- und heutige Gesuchsgegner die Quartalstabellen nach dem 1. Quartal 2001 gefälscht habe. Die Feststellung im zu revidierenden Urteil 6B_708/2019, wonach zutreffen möge, dass der damalige Beschwerdegegner im 1. Quartal 2001 Tranksaktionen nicht abgerechnet habe, erweise sich mithin als grundsätzlich falsch. Das Bundesgericht und das Obergericht hätten die Expertise samt Bankbelegen, Grafiken und Tabellen nicht geprüft und dadurch namentlich <span class="artref"><artref id="CH/101/29/2" type="start"></artref><artref id="CH/101/29/1" type="start"></artref>Art. 29 Abs. 1 und 2 BV</span><artref id="CH/101/29/2" type="end"></artref><artref id="CH/101/2" type="end"></artref> verletzt. Im Weiteren sei seiner Ehefrau am 29. März 2019 die Wortmeldung verweigert worden, was willkürlich sei und gegen Art. 9 sowie <span class="artref"><artref id="CH/101/29/2" type="start"></artref><artref id="CH/101/29/1" type="start"></artref>Art. 29 Abs. 1 und 2 BV</span><artref id="CH/101/29/2" type="end"></artref><artref id="CH/101/2" type="end"></artref> verstosse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Der Gesuchsteller bezieht sich in seiner Eingabe nirgends auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe. Aus seinem Revisionsbegehren ergibt sich nur, dass er mit der Behandlung seiner seinerzeitigen Beschwerde und dem bundesgerichtlichen Urteil 6B_708/2019 vom 12. November 2019 nicht einverstanden ist. Dies stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Der Gesuchsteller verkennt offensichtlich Wesen und Tragweite der Revision nach <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>. Diese dient nicht dazu, bereits Erwogenes einer neuerlichen Diskussion zuzuführen. Sie eröffnet dem Gesuchsteller auch nicht die Möglichkeit, einen Entscheid, den er wie hier für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (Urteile 6F_11/2018 vom 16. Mai 2018 E. 5.1, 6F_16/2017 vom 16. November 2017 E. 4 und 5F_23/2017 vom 6. November 2017 E. 2). Ebenso wenig können das kantonale Verfahren und die Beweiswürdigung durch das Obergericht im Rahmen eines Revisionsverfahrens gegen ein bundesgerichtliches Urteil geprüft werden (Urteil 6F_26/2015 vom 25. Januar 2016 E. 1.4). Schliesslich bildet auch der Vorwurf einer angeblich gehörsrechtverletzenden Rechtsanwendung keinen Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> (vgl. 6F_34/2016 vom 23. Februar 2017 E. 2.4). Da im vorliegenden Revisionsgesuch kein tauglicher Revisionsgrund genannt wird, ist darauf nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten vom Gesuchsteller zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht behält sich vor, weitere offensichtlich unzulässige Revisionsgesuche in dieser Sache ohne förmliche Behandlung abzulegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Februar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>