{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "07.09.2007", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2006-00381_07-09-2007.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=206971&W10_KEY=4467132&nTrefferzeile=21&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "c7af5f553866e3da39541fbe643b93df"}, "Num": [" VB.2006.00381"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 07..2.07.0 VB.2006.00381"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 07..2.07.0 VB.2006.00381"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 07..2.07.0 VB.2006.00381"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Staatsbeitr\u00e4ge | Zul\u00e4ssigkeit der R\u00fcckwirkung von Erlassen Strittig war, ob der Kanton Z\u00fcrich das Gesuch der Stadt Z\u00fcrich um Staatsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Aufwendungen der Volksschule im Jahr 2004 zu Recht nach neuem (seit Januar 2005 in Kraft stehendem) Recht beurteilt hatte. Zust\u00e4ndigkeit des Verwaltungsgerichts: Die Streitigkeit betraf die Ausrichtung von Kostenanteilen, weshalb die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nicht durch \u00a7 43 Abs. 1 lit. c VRG ausgeschlossen wird (E. 1.1). Zust\u00e4ndigkeit der Kammer (E. 1.2). Grunds\u00e4tzlich entfalten Rechtss\u00e4tze ihre Wirkung auf Sachverhalte, die sich w\u00e4hrend ihrer Geltung ereignen. Wird von diesem Grundsatz abgewichen, spricht man von (echter) R\u00fcckwirkung (E. 2.1). Von R\u00fcckankn\u00fcpfung spricht man dagegen, wenn zwar die Bemessungsperiode (f\u00fcr einen Beitrag oder eine Abgabe) im vergangenen Jahr liegt, die Verg\u00fctungsanspr\u00fcche aber erst im laufenden Jahr entstehen (Praenumerandoprinzip) (E. 2.3). Die Schulleistungsverordnung sieht keine solche R\u00fcckankn\u00fcpfung, sondern eine R\u00fcckwirkung vor (E. 2.4). Die r\u00fcckwirkende Anwendung neuen Rechts ist indessen nur zul\u00e4ssig, wenn sie im Erlass vorgesehen bzw. von diesem klar gewollt, zeitlich m\u00e4ssig und durch triftige Gr\u00fcnde gerechtfertigt ist. Ferner darf sie keine stossenden Rechtsungleichheiten bewirken und keinen Eingriff in wohlerworbene Rechte darstellen (E. 2.5.1). Vorliegend liegen jedenfalls keine triftigen Gr\u00fcnde f\u00fcr die r\u00fcckwirkende Anwendung neuen Rechts vor (E. 2.5.4). Damit ist die angefochtene r\u00fcckwirkende Anwendung neuen Rechts verfassungswidrig (E. 2.5.5). R\u00fcckweisung zur Beurteilung der Gesuche nach altem Recht (E. 3). Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen (E. 4). Teilweise Gutheissung, R\u00fcckweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:27:40", "Checksum": "c6c95209537183fc874f89c1ea6950f3"}