<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-10-27-4A_475-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_475/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. Oktober 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer Th. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> <i>A.________ AG in Liquidation</i> </div> <div class="para"> <i>(vormals B.________ Holding AG)</i>, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Bank C.________</i>, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abschreibungsbeschluss, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 14. Juli 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass am 14. April 2014 beim Friedensrichteramt Männedorf namens der A.________ AG ein Schlichtungsgesuch für eine Klage über Fr. 99'750.-- nebst Zins und Kosten einging, worauf der klagenden Partei am 14. April 2014 Frist für die Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.-- und mit Verfügung vom 26. Mai 2014 eine Nachfrist zur Leistung des Vorschusses angesetzt wurden; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zürich eine von D.________ namens der A.________ AG dagegen erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 14. Juli 2014 als nicht erfolgt abschrieb; </div> <div class="para">dass das Obergericht dazu erwog, die als klagende Partei auftretende A.________ AG sei im Handelsregister nicht verzeichnet; unter der in der Beschwerde angegebenen Firmennummer CHE-xxx sei vielmehr die B.________ AG eingetragen (vgl. dazu auch das Urteil des Bundesgerichts 4A_357/2014 vom 6. August 2014); eine geltend gemachte Änderung der B.________ AG in A.________ AG habe keinen Eingang in das Handelsregister gefunden; </div> <div class="para">dass das Obergericht überdies ausführte, D.________ habe seine Vertretungsbefugnis weder mit einer Vollmacht des gemäss Handelsregister für die klagende Partei einzig zeichnungsberechtigten E.________ noch des gemäss D.________ zeichnungsberechtigten F.________ belegt; </div> <div class="para">dass D.________ mit Eingabe vom 25. August 2014 namens der A.________ AG beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts vom 14. Juli 2014 erhob; </div> <div class="para">dass auf eine Kostenvorschussverfügung vom 28. August 2014 hin am 12. September 2014 ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gestellt wurde; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und detailliert begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 25. August 2014 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, indem der Beschwerdeführer darin nicht unter hinreichender Auseinandersetzung mit der Begründung der Vorinstanz darlegt, welche Rechte die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid inwiefern verletzt haben soll, namentlich indem sie <i>im Zeitpunkt ihres Beschlusses</i> die Existenz der A.________ AG und das Vorliegen einer gültigen Prozessvollmacht der klagenden Partei zugunsten von D.________ verneinte; </div> <div class="para">dass es namentlich unbehelflich ist, wenn in der Beschwerde ausgeführt wird, eine Statutenänderung der Gesellschaft CHE-xxx vom 16. Dezember 2013, nach der die B.________ AG zur A.________ AG mit Sitz in Zürich wurde, sei am 14. August 2014 (Tagesregister vom 11. August 2014) öffentlich sichtbar geworden, und die A.________ AG existiere demnach offiziell seit dem 16. Dezember 2013; </div> <div class="para">dass dies zwar zutrifft, der Eintrag indessen nach <span class="artref">Art. 932 Abs. 2 OR</span> im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Beschlusses nicht wirksam (und auch nicht sichtbar) war (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=15.10.2014&amp;to_date=03.11.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-III-293%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page293">BGE 139 III 293</a>); </div> <div class="para">dass überdies zu bemerken ist, dass die A.________ AG nunmehr mit Gesellschaftsbeschluss vom 14. Oktober 2014 aufgelöst wurde und neu D.________ als deren einziges Mitglied des Verwaltungsrats und Liquidator mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen ist (Tagesregister Nr. 34634 vom 20. Oktober 2014, Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr. 205 vom 23. Oktober 2014, Publ. 01783217); </div> <div class="para">dass das Rubrum entsprechend anzupassen ist; </div> <div class="para">dass nach dem Ausgeführten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Beschwerdeverfahren, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), schon abzuweisen ist, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erscheint (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Oktober 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>