<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00631</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, Mutter einer 2010 geborenen Tochter (Urk. 7/3/3), ist Direktionsassistentin mit eidgenössischem Fachausweis (Urk. 7/1/1) und war seit Abschluss der Ausbildung in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Manage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment Support Officer, bis 28. April 2010 bei der Y.___ tätig gewesen (Urk. 7/11/1-3). Diese Anstellung verlor sie per 31. März 2012 (Urk. 7/11/5 Ziff. 3). Am 15. November 2011 hatte sie sich wegen starken Hüftgelenkschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen bei der Invalidenversicherung angemeldet (Urk. 7/2). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und verneinte sodann nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/31-32) mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 12. November 2012 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 6. September 2013 bis 29. November 2013 befand sich die Versicherte in der Ausbildung zur Spielgruppenleiterin (Urk. 7/43). Am 20. Juni 2014 (Urk. 7/34) meldete sich sie aufgrund eines am 27. Dezember 2013 erlittenen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte weitere er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche und medizinische Abklärungen, zog Akten der Suva bei (Urk. 7/40/1-90) und veranlasste eine bidisziplinäre Begutachtung an der Z.___ (Z.___; Gutachten vom 25. Mai 2016; Urk. 7/68). Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte nahm ab 1. Oktober 2015 eine Tätigkeit als Sachbearbeiterin in einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 60 % auf (Urk. 7/64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Vorbescheid vom 8. Juni 2016 (Urk. 7/70) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aussicht, wogegen die Versicherte am 17. August 2016 Einwände erhob (Urk. 7/74). In der Folge führte die IV-Stelle am 24. November 2016 eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Bericht vom 1. Dezember 2016; Urk. 7/77), zu der die Versicherte am 20. Dezember 2016 Stellung nahm (Urk. 7/79). Am 11. Januar 2017 (Urk. 7/86) erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, wogegen die Versicherte am 8. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ruar 2017 Einwände erhob (Urk. 7/88). Mit Verfügung vom 4. Mai 2017 (Urk. 7/98 in Verbindung mit Urk. 7/92/1-3 = Urk. 2) sprach die IV-Stelle der Versicherten eine vom 1. Dezember 2014 bis 30. Juni 2015 befristete ganze Rente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 4. Mai 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 1. Juni 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf deren Aufhebung und auf Weiterausrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer Rente über den 1. Juli 2015 hinaus (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 15. August 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 1) wie folgt: Die Beschwerdeführerin sei seit 27. Dezember 2013 zu 100 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig. Sie sei über mehrere Jahre als Direktionsassistentin im kaufmännischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich angestellt gewesen. Vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung sei sie über kurze Zeit als Spielgruppenleiterin tätig gewesen. Dabei habe es sich nur um eine vorübergehende Tätigkeit gehandelt. Es sei davon auszugehen, dass sie heute bei guter Gesundheit zu 100 % einer kaufmännischen Tätigkeit im Kader</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich nachgehen würde. Damit hätte sie im Jahr 2014 ein Einkommen von Fr. 87'467.-- erzielen können. Per Ablauf der einjährigen Wartezeit im Dezember 2014 sei ihr keine Tätigkeit mehr zumutbar gewesen, womit Anspruch auf eine ganze Rente bestehe. Ab März 2015 sei ihr eine körperlich leichte Tätigkeit zu 70 % zumutbar. Das Belastungsprofil stimme mit der Tätigkeit als kaufmännische Angestellte im Kaderbereich überein, weshalb das Invalideneinkommen Fr. 58'457.-- betrage. Damit bestehe ein Invaliditätsgrad von 30 %, welcher ab 1. Juli 2015 zu berücksichtigen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein (Urk. 1), sie habe als Kadermitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin ein entsprechendes Salär erzielt und die Anstellung bei der Y.___ aus Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgründen verloren, weshalb für das Valideneinkommen nicht auf Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne abzustellen sei (S. 6 f.). Eine solche Anstellung sei ihr gesundheitsbedingt nicht mehr möglich, da sie sich dabei keine Pausen, Konzentrationsschwächen oder Ausfälle hätte leisten können und auch in Stresssituationen immer habe Ruhe und Konzentration aufbringen müssen. Mit Schmerzen sei eine solche Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nicht mehr ausübbar. In ihrer aktuellen Tätigkeit könne sie auch einmal den Schalter schliessen oder ihre Kollegen übernehmen lassen, wenn sie erschöpft sei. Auch seien ihre Aufgaben dergestalt, dass sie bei Erfordernis (Schmerzen oder Erschöpfung) einen Aufschub duldeten (S. 8). In ihrer aktuellen Tätigkeit habe sie 2015 ein Einkommen von Fr. 45'183.— erzielt. Selbst bei Annahme einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 70 % habe sie damit Anspruch auf eine unbefristete Rente; sie setze ihre Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich und zu einem adäquaten Lohn ein (S. 9 f.). Weiter sei die rheumatologische Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten widersprüchlich (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin über den 30. Juni 2015 hinaus eine Rente zusteht. Diese Frage ist anhand eines Vergleichs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (vgl. vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Dezember 2013 rutschte die Beschwerdeführerin in der Duschkabine aus (Urk. 7/40/87) und erlitt ein Schädelhirntrauma Grad I mit Halswirbelsäulen (HWS) - Distorsion, eine Unterarmkontusion mit Schulterdistorsion links sowie eine Beckenkontusion mit Ileosakral-/Lendenwirbelsäulen- (ISG/LWS) Kontusion links (Urk. 7/40/57). Bildgebend wurden ein diskretes Knochenmarksödem im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich der Darmbeinschaufel sowie eine diskrete Flüssigkeitskollektion angrenzend an die Faszie des M. gluteus minimus festgestellt (Urk. 7/40/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SUVA-Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, erachtete die Beschwerdeführerin anlässlich der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom 13. Juni 2014 bei der Diagnose eines sich ausweitenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes mit symmetrischen Gelenkbeschwerden nach Sturz in der Duschkabine mit multiplen Kontusionen der linken Körperregion als weiterhin, bis zum Vorliegen einer bildgebenden Untersuchung der LWS, unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig und äusserte den Verdacht auf eine rheumatologische Erkrankung (Urk. 7/71/75-80 S. 5-6; vgl. auch Urk. 7/71/103-106). Die Suva stellte ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen mit Verfügung vom 1. Oktober 2014 ein (Urk. 7/71/107-108). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 2. Juli 2014 (Urk. 7/42) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom bestehend seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">völlig therapieresitente Hüftschmerzen links und Lumbovertebralsyndrom seit Sturz am 27. Dezember 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressives, ängstliches Zustandsbild seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Tagesmutter in einer Spielgruppe sei die Beschwerdeführerin seit 27. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Rheumatologie, für Allgemeine Innere Medizin und für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Chefarzt der D.___, stellte in einem undatierten Bericht (Urk. 7/46) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftschmerz links mit Ausbreitung gegen lumbal und thorakal mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kontusion des linken Gesässes und linken Ellbogens nach Sturz vom 27. Dezember 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskretes Knochenmarködem supraacetubelär Hüfte links ohne Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">weise für eine Fraktur und diskrete Flüssigkeitskollektion im Bereich des Gluteus minimus links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei vom 26. Mai bis 15. September 2014 zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsunfähig gewesen (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei uneingeschränkt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mutbar (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 8. April 2015 (Urk. 7/49/6-8) stellten Dr. med. E.___, Oberärztin, und Dr. med. F.___, Spitalfachärztin, G.___ Rheumatologie, folgende, hier verkürzt wiedergegebene Diagnosen (Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierendes lumbospondylogenes sowie gluteales Schmerzsyndrom linksbetont, Schmerzexazerbation August 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multilokuläre Arthralgien Knie links lateralseits, Sprunggelenk beidseits seit Dezember 2014 unklarer Zuordnung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypermobilitätssyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beighton-Score 7/9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Längerfristig bestehe für eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 kg zumindest eine Teilarbeitsfähigkeit. Im Haushaltbereich bestehe für schwere Arbeiten eine Einschränkung. Aufgrund von zwei Konsultationen könne keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben werden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. et phil. H.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, Z.___, erstatteten ihr Gutachten vom 25. Mai 2016 (Urk. 7/68) unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchung. Sie stellten folgende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Tractus iliotibialis-Schmerz-syndrom link, Differentialdiagnose (DD) bei Diagnose 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstmanifestation Beckenschmerzen im Rahmen der Schwangerschaft 2011 DD bei Osteitis condensans ilii, transiente Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS 13. Mai 2014: mit diskretem Knochenmarksödem supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">acetabulär im Bereich Darmbeinschaufel links, Flüssigkeitskollektion angrenzend an Faszie M. gluteus minimus links, Gelenkserguss Facet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tengelenke L5/S1 beidseits, Beginn der Osteochondrose LWK5/SWK1 mit Anulus fibrosus-Einriss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ultraschall Hüfte links 2. März 2015: schmaler Flüssigkeitssaum an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grenzend an Trochanter major im Sinne einer Bursitis trochanterica </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypermobilitätssyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beighton Score 7/9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ultraschall OSG beidseits 2. März 2015: wenig Gelenkserguss OSG rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Senk-Spreizfüsse beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4). Ganz entscheidend mitbeteiligt an der aktuellen Symptomatik seien das benigne Hypomobilitätssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">drom im Sinne einer Kollagenschwäche und eine Fehlhaltung im Pes planovalgus sowie eine Hyperlordose der LWS. Grundsätzlich seien die von der Explorandin beklagten Beschwerden klinisch und radiologisch nachvollziehbar, wobei radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">morphologisch auch aktivierte Facettengelenke sowie ein linksseitiges Ödem in der Darmbeinschaufel nachgewiesen worden seien. Die Beweglichkeit in der Hüfte sei leicht eingeschränkt. Aufgrund eines Tractus iliotibialis Syndroms sei längeres Sitzen und Stehen nachvollziehbar eingeschränkt (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der verminderten Belastbarkeit des unteren Achsenskeletts und der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teren Extremitäten beidseits bestehe eine Unzumutbarkeit für sämtliche körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich schweren und mittelschweren Tätigkeiten. Eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit wie die vor der Kündigung ausgeübte Tätigkeit als kaufmännische An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestellte sei der Explorandin ganztags mit einer Leistungseinschränkung von 30 % aufgrund eines vermehrten Pausenbedarfs zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht könne aktuell keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr gestellt werden. Die früher diagnostizierte mittelgradige Episode einer rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">renden depressiven Störung sei gegenwärtig remittiert, wobei grundsätzlich die postulierte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung in Frage gestellt werden müsse, da die Explorandin nicht mehrere voneinander durch Remission getrennte depressive Episoden durchlebt habe. Es sei auch davon auszugehen, dass die depressive Episode im Jahr 2000 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tig: 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unter kombiniertem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fluss von hormonellen und chronobiologischen Faktoren entstanden sei. Aktuell präsentiere die Explorandin keinerlei psychische Defizite, so dass keine diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tizierbare psychische Störung vorliege (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit hielten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achter fest, dass die Explorandin über eine abgeschlossene Ausbildung als kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">männische Angestellte (Direktionsassistentin) verfüge und bis zu ihrer Kündigung stets auf diesem Beruf gearbeitet habe, so dass diese Tätigkeit als die angestammte angesehen werden könne. Für diese Tätigkeit wie auch für alle anderen körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeiten bestehe eine ganztags zumutbare Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit mit einer Leistungseinschränkung von 30 % aufgrund eines erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Pausenbedarfs. Sämtliche körperlich schweren und mittelschweren Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten seien der Explorandin nicht zumutbar. Für alle körperlich leichten wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belastenden Tätigkeiten wie auch die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung bestehe eine ganztags verwertbare Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei vor allem aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rischer Sicht nicht konklusiv möglich, so dass es sich hier empfehle, auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzung der Arbeitsfähigkeit durch die früheren behandelnden Ärzte abzustüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zen. Aus rheumatologischer Sicht würden die aktuell gemachten Angaben mit grosser Sicherheit seit dem Bericht der Rheumatologie der G.___ vom 8. April 2015 gelten. Auch hier sei eine retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit über dieses Datum hinaus nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konklusiv möglich (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der rheumatologischen Begutachtung (Urk. 7/68/21-25) hielt Dr. H.___ fest, die Beschwerdeführerin sei als Direktionsassistentin zu 30 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähig. Grund hierfür seien die mehrfach nachgewiesenen entzündlichen Kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">relate in LWS, Hüfte und linkem Oberschenkel. Das längere Sitzen und Stehen sei eingeschränkt, ebenso das Heben und Tragen von Gegenständen, das Arbeiten in der Hocke oder in gebückter Haltung (S. 4). Als Direktionsassistentin bestehe im Zeitpunkt der Begutachtung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit; als Büroangestellte mit Möglichkeit zur Wechselbelastung und regelmässigem Aufstehen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise Lagewechsel bestehe eine 60%ige Arbeitsfähigkeit (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 6. Juni 2016 (Urk. 7/69/8) fest, auf das Gutachten könne abgestellt werden. Die Beschwerdeführerin sei ab 27. Dezember 2013 bis 8. März (richtig: April) 2015, dem Berichtsdatum der G.___, in jeder Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig und danach zu 70 % arbeitsfähig gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten und aufgrund der medizinischen Akten ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin ab dem Unfalldatum vom 27. Dezember 2013 in jeder Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 100 % arbeitsunfähig war. Für die Beurteilung des Beginns und Umfangs der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit ist, wie nachfolgend darzulegen ist, auf das bidisziplinäre Gutachten vom 25. Mai 2016 abzustellen (vorstehend E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten erging unter Berücksichtigung sämtlicher praxisgemässer Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien (vgl. vorstehend E. 1.4). Es ist für die streitigen Belange umfassend, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht auf den notwendigen allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Situation ist nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In psychiatrischer Hinsicht vermochte Dr. I.___ keine Diagnose zu stellen, was mit den von ihm erhobenen, weitgehend normalen Befunden wie auch mit der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin, wonach sie psychisch gesund sei (vgl. Urk. 7/68/27 Mitte), übereinstimmt. Dr. H.___ stellte aus rheumatologischer Sicht Beeinträchtigungen fest, welche klinisch und radiologisch nachvollziehbar seien. Längeres Stehen und Sitzen sei eingeschränkt, ebenso bestehe ein erhöhter Pausenbedarf. Wenngleich Dr. H.___ im rheumatologischen Teilgutachten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hielt, die angestammte Tätigkeit als Direktionsassistentin sei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin nur zu 50 % und die aktuell ausgeübte Bürotätigkeit sei ihr zu 60 % zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar (vgl. Urk. 7/68/25), gingen die beiden Gutachter in der bidisziplinären Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sensbeurteilung übereinstimmend von einer ganztags verwertbaren Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit von 70 % sowohl in der angestammten wie in einer angepassten Tätigkeit aus (vgl. S. 4 des Gutachtens). Diese Einschätzung ist, da im Konsens getroffen, massgeblich. Die Gutachter hielten hinsichtlich des Belastungsprofils fest, eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit wie die vor der Kündigung ausgeübte Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit als kaufmännische Angestellte (Direktionsassistentin) sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin ganztags mit einer Leistungseinschränkung von 30 % aufgrund eines vermehrten Pausenbedarfs zumutbar, dies ab dem 8. April 2015 (vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von einer Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 70 % in der angestammten und jeder ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ebenso behinderungsangepassten Tätigkeit ab April 2015 auszugehen. Diese Verbesserung war drei Monate später, somit ab 1. Juli 2015, zu berücksichtigen (Art. 88 a Abs. 1 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, dass sie in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit als Direktionsassistentin in einer Bank nicht mehr arbeitsfähig sei, da sie sich in dieser Stellung keine Erholungspausen, Konzentrationsschwächen oder Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fälle habe leisten können, ständig habe verfügbar sein und in Stresssituationen die absolute Ruhe und Konzentration habe wahren müssen (vgl. Urk. 1 S. 8). Dies vermag die gutachterliche Beurteilung nicht zu entkräften, trugen die Gutachter dem erhöhten Pausenbedarf doch mit der 30%igen Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit Rechnung. Der Argumentation der Beschwerdeführerin kann auch unter nachfolgend darzulegenden Gesichtspunkten nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG) ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griff der Invalidität liegen folgende Kriterien zugrunde: Gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung (medizinisches Element), Auswirkungen auf die Fähigkeit, erwerblich oder im Aufgabenbereich tätig zu sein (wirtschaftliches Element im weiteren Sinne), Zusammenhang zwischen dem medizinischen und dem wirtschaftlichen Element sowie Dauer der Beeinträchtigung (zeitliches Element; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Art. 8 ATSG). Art. 8 IVG bezieht sich auf die in Art. 7 ATSG definierte Erwerbsunfähigkeit: Erwerbsunfähigkeit ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Abs. 1). Für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Unterschied zwischen Erwerbsunfähigkeit und Invalidität liegt in einem zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Kriterium. Nur diejenige Erwerbsunfähigkeit, die voraussichtlich bleibt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der längere Zeit dauert, gilt als Invalidität (Kieser, a.a.O., N 11 zu Art. 8 ATSG). Art. 7 ATSG thematisiert nicht eine tatsächliche Erwerbseinbusse, sondern den Verlust von Erwerbsmöglichkeiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezugspunkt der Erwerbsunfähigkeit ist der allgemeine Arbeitsmarkt. Das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherungsgesetz versichert demnach Erwerbsunfähigkeit auf dem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Arbeitsmarkt, nicht Berufsunfähigkeit im Sinne der Unfähigkeit, den bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Beruf weiterhin auszuüben. Der Begriff der Berufsinvalidität ist dem IVG fremd. Die fehlende Versicherung von Berufsinvalidität führt überall dort zur Verneinung der Invalidenrentenberechtigung, wo es der versicherten Person ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lingt, in einer der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten zumutbaren (Verweis-) Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rz 9 zu Art. 4 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Argumentation der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehen wesentliche andere, nicht gesundheitliche Faktoren im Vordergrund, nämlich gewisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gepflogenheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Banken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welt, in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">früher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bewegte. Solche allein können keine Invalidität verursachen: Dass Direktionsassistentinnen - wie die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauptet - nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t in Teilzeit angestellt wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, betrifft den Arbeitsmarkt und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal vom ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen ist, wo auch in solchen Tätigkeiten Teilzeitarbeit als möglich gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso hat grundsätzlich nicht die Invalidenversicherung zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antworten, dass man sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Direktionsassistentin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Angaben der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Pausen, Konzentrationsschwächen oder Ausfälle leisten dürfe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argumentation der Beschwerdeführerin zielt auf eine Berufsinvalidität ab, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie dargelegt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Invalidenversicherung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versichert ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde als im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifiziert (vgl. Urk. 7/77 S. 5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) eindeutig über- oder untersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitet (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_333/2013 vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage ist kein Einkommens-, sondern ein Prozentvergleich durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen: Da der Beschwerdeführerin nach dem Gesagten auch die angestammte Tätigkeit zu 70 % zumutbar ist, schöpft sie mit ihrem Pensum von 60 % als Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bearbeiterin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht aus. Es kann damit nicht auf das tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich erzielte Invalideneinkommen abgestellt werden. Somit besteht unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom einzusetzenden Wert des Valideneinkommens ab Juli 2015 ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 30 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>