<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00100</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, war seit 1. Juli 2000 bei der Y.___ als Geschäftsinhaber (vgl. Urk. 11/55 S. 1) tätig und damit bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (Allianz) obligatorisch unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert, als er sich am 20. Juli 2007 eine Schulterprellung zuzog (Urk. 11/1 Ziff.1-6 und 9). Mit Verfügung vom 30. November 2010 (Urk. 11/103) stellte die Alli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anz ihre Leistungen per 31. Dezember 2009 ein (S. 3 Ziff. 1). Dagegen erhob der Versicherte am 17. Januar 2011 Einsprache (Urk. 11/109). Die Allianz holte ein Gutachten ein, das von den Ärzten der Z.___ am 29. Februar 2012 erstattet wurde (Urk. 11/132). Das hiesige Gericht hiess am 21. Januar 2016 im Verfahren Nr. UV.2015.00206 eine Rechtsverzögerungsbeschwerde gut (das betreffende Urteil befindet sich nicht in den von der Allianz eingereichten Akten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allianz wies sodann die Einsprache mit Entscheid vom 30. März 2016 ab (Urk. 8/181 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 30. März 2016 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 28. April 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, auch ab 1. Januar 2010 weiterhin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; eventuell sei die Sache zur weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Allianz beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Juli 2016 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Stellungnahme (Urk. 13) und einen Arztbericht (Urk. 14) ein, wozu sich die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 9. September 2016 äusserte (Urk. 18), was dem Beschwerdeführer am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. November 2016 (Urk. 22) reichte die Beschwerdegegnerin aufforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss ein im Auftrag der Invalidenversicherung erstelltes Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 7. März 2016 (Urk. 23), auf das beide Parteien in ihren Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften Bezug genommen hatten, ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung nicht nach, indem sie unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer 2010 erlassenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 11/103) aus, Dr. med. A.___, auf dessen Beurteilung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer Bezug genommen hatte, sei von einem Leitersturz und damit von einem unzutreffenden Unfallhergang ausgegangen (S. 1). Gemäss ihrem Konsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liararzt Dr. med. B.___ habe das Ereignis vom 20. Juli 2007 zu einer vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Verschlechterung eines vorbestehenden Zustandes geführt, der spätestens am 31. Dezember 2009 wieder erreicht gewesen sei (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einspracheentscheid (Urk. 2) nahm sie sodann Bezug auf das 2012 erstattete Z.___-Gutachten (S. 2 lit. h) und machte geltend, die dort wiedergegebenen Schilderungen des Unfallhergangs durch den Beschwerdeführer seien kaum ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbar mit dessen Angaben in der ursprünglichen Unfallmeldung (S. 6 Ziff. 28 ff.). Bezüglich der Frage der Unfallkausalität sei auf die Beurteilung durch Dr. B.___ und nunmehr auch Dr. med. C.___, Fachärztin für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die am 3. Februar 2016 eine Aktenbeurteilung abgegeben hatte (S. 2 lit. j), abzustellen (S. 10 Ziff. 52). In Übereinstimmung mit Dr. C.___ sei davon auszugehen, dass der Status quo ante vel sine sechs Wochen nach dem Unfall vom 20. Juli 2007 wieder erreicht gewesen sei (S. 12 Ziff. 66). Die Leistungseinstellung per Ende 2009 sei, zumal auf Rückforderungen verzichtet werde, nicht zu beanstanden (S. 13 Ziff. 67). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 7) wies sie darauf hin, nunmehr liege ein Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Ärzte des D.___ vor, das die Invalidenversicherung eingeholt habe, weil der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer geltend gemacht habe, das Z.___-Gutachten sei bezüglich der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit nicht aussagekräftig beziehungsweise veraltet. Diese seien zum Schluss gekommen, keine der dargestellten Gesundheitsstörungen - neben den im Hintergrund stehenden Schulterbeschwerden vor allem ein zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vikocephales und lumbovertebrales Schmerzsyndrom - führe zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung in bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heriger oder leidensadaptierter Tätigkeit (S. 11 f. Ziff. 6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), auf die nur rudimentär, nicht von ihm selber und teilweise falsch ausgefüllte Unfallmeldung könne nicht abgestellt werden (S. 4 f. Ziff. 4.1). Entgegen der Beurteilung durch die Beschwerdegegnerin sei das Z.___-Gutachten nicht mangelhaft (S. 8 f. Ziff. 5.3 ff.), aus näher genannten Gründen aber die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung durch Dr. C.___ (S. 10 ff. Ziff. 5.6 f.). Punkto Unfallkausalität, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und Integritätseinbusse sei auf das Z.___-Gutachten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (S. 13 f. Ziff. 6.1 f.). Auf das von der Beschwerdegegnerin nunmehr angeführte D.___-Gutachten könne aus näher angeführten Gründen - und mit Hinweis auf eine ärztliche Stellungnahme vom 26. Mai 2016 (Urk. 14) - nicht abgestellt werden (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig sind die per Ende 2009 erfolgte Leistungseinstellung und ein allfälliger Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. September 2007 erstattete die Y.___ eine Unfallmeldung (Urk. 11/1). Darin wurde angegeben, der Unfall habe sich am 20. Juli 2007 ereignet (Ziff. 3), und folgende Unfallbeschreibung abgegeben (Ziff. 6):</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im Lager wollte X.___. Ordner verstauen, dabei ist er auf einem Ordner aus</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gerutscht und mit der Schulter gegen die Mauer geprallt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als betroffener Körperteil wurde die rechte Schulter genannt, als Art der Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eine Prellung (Ziff. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 26. September 2007 (Urk. 11/2) aus, die Erstkonsultation habe am 22. August 2007 stattgefunden (Ziff. 1). Als Angaben des Patienten berichtete er (Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Sturz mit Kontusion Schulter links, zunehmend bewegungsabhängige Schmer</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">zen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose nannte er einen Verdacht auf Zerrung der Supraspinatussehne links (Ziff. 5). Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe nicht (Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf entsprechende Nachfrage bestätigte Dr. E.___ am 16. Juli 2012, der Beschwerdeführer habe ihn am 22. August 2007 in seiner Praxis aufgesucht. Der entsprechende Eintrag in der Krankengeschichte laute: 20.7.2007 Sturz mit Kontusion Schulter links. Zunächst problemloser Verlauf, später zunehmend Schmerzen bei Abduktion ab 80° (Urk. 11/137).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinen Berichten vom 26. November 2007 (Urk. 11/7) und vom 17. Januar 2008 (Urk. 11/10) nannte Dr. E.___ als Diagnose eine Kontusion Schulter links (Ziff. 1) und führte aus, es bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in ihrem Bericht vom 14. Februar 2008 (Urk. 11/15) unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem - auch unter Hinweis auf den am 22. Januar 2008 erhobenen MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befund (Urk. 11/14) - aus, anlässlich der Konsultation vom 16. Januar 2008 habe der Beschwerdeführer über therapieresistente Schulterschmerzen links seit einem Sturzereignis am 20. Juli 2007 berichtet. Dabei sei er auf den Ellbogen gestürzt und es sei zu einer axialen Stauchung des Oberarmes in die Schulter gekommen. Die Schmerzen persistierten seither bei Abduktion ab zirka 80° und bei Arbeiten über der Schulterebene (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die persistierenden Schmerzen mit klinisch möglicher Instabilität könnten im Rahmen einer Labrumläsion und SLAP-Läsion erklärt werden. Diese Läsionen seien höchst wahrscheinlich durch den Unfall bedingt, passend auch zum Unfallmechanismus mit axialer Stauchung. Die Schmerzen bei Abduktion und Arbeiten über der Schulterebene seien vermutlich eher im Rahmen einer Impin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gementproblematik bei Osteophyten und Einengung des Subacromialraumes bedingt; diese Befunde seien eher vorbestehend und durch den Unfall aktiviert worden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. F.___ aus, der Beschwerdeführer sei in seiner Tätigkeit als Inhaber eines Fernsehgeschäfts durch die Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der linken Schulter sicherlich eingeschränkt. Aktuell versuche er, möglichst viel an die Mitarbeiter zu delegieren. Den Anteil der schweren Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten am Gesamtarbeitspensum könne sie nicht genau abschätzen (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab am 10. März 2008 als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin eine Aktenbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ab (Urk. 11/16). Er führte aus, bei den bis dahin gestellten Diagnosen handle es sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um Folgen des Unfalles vom 20. Juli 2007 (Ziff. 1). Es sei zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines Vorzustands gekommen; der Status quo sine dürfte ein Jahr nach dem Unfall, also per 31. Juli 2008, erreicht werden (S. 1 unten).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ (vorstehend E. 3.3) nannte in ihrem Bericht vom 21. April 2008 (Urk. 11/17) als Diagnose ein Schultertrauma links am 20. Juli 2007 mit Rissbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung und Fragmentation des Labrums anterior-superior sowie Verdacht auf SLAP-Läsion Grad I (S. 1 Ziff. 1). Die tatsächliche Arbeitsfähigkeit sei schwierig einzuschätzen. Schwere Hebearbeit und Arbeiten mit vorgehaltenem Arm seien sicherlich deutlich eingeschränkt durchführbar. Wieviel dies prozentual des Gesamtarbeitspensums ausmache, könne sie nicht beurteilen (S. 2 Ziff. 4a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 9. Juli 2008 (Urk. 11/20) führte Dr. F.___ unter anderem aus, es bestünden zwar noch leichte Defizite, aber diese seien nur noch wenig einschränkend, so dass die Behandlung abgeschlossen werde (S. 1 Ziff. 3d). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 30. April 2008 habe noch eine deutliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20-30 % bestanden. In den folgenden Wochen habe sich nochmals eine deutliche Besserung eingestellt, so dass der Beschwerdeführer ab Mitte Mai 2008 wieder voll gearbeitet habe, wenn auch nach eigener Schätzung sicherlich 10 % der Arbeiten delegiert werden müssten (S. 2 Ziff. 4a). Letzteres bestätigte Dr. F.___ - auf Wunsch des Beschwerdeführers - unter Präzisierungen am 19. November 2008 (Urk. 11/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) berichtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen wechselnden Verlauf und die Überweisung des Beschwerdeführers an Dr. H.___ (Ziff. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei er eine Arbeitsunfähigkeit verneinte (Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, veranlasste eine Arthro-MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Beschwerdeführers, die am 12. September 2008 erfolgte und als Befunde mehrere Zeichen einer Frozen shoulder, eine SLAP-Läsion, eine geringe Supraspinatus-Pathologie und eine Bursitis subacromialis/subdeltoidea ergab (Urk. 11/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ berichtete am 18. September 2008, klinisch habe er keinerlei Zeichen einer Frozen shoulder gefunden; aufgrund der weiteren Befunde habe er mit dem Beschwerdeführer eine operative Sanierung vereinbart (Urk. 11/32). Laut Bericht vom 4. November 2008 (Urk. 11/39) nahm er sodann am 3. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2008 eine Schulterarthroskopie, eine arthroskopische LBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dese sowie eine Supraspinatussehnen-Reinsertion vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ (vorstehend E. 3.2) teilte der Beschwerdegegnerin auf Wunsch des Beschwerdeführers am 18. November 2008 mit, gemäss dessen Angaben habe vom 20. Juli 2007 bis 15. Januar 2008 eine ständige Arbeitsunfähigkeit von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 % bestanden; ab Mitte Januar 2008 werde die Arbeitsunfähigkeit von Dr. F.___ bestätigt (Urk. 11/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Juni 2009 (Urk. 11/63) berichtete Dr. H.___ über einen den Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht ganz befriedigenden Verlauf (Ziff. 2), attestierte eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Ziff. 4a) und bezeichnete die Prognose als gut (Ziff. 4c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. August 2009 (Urk. 11/68) berichtete Dr. H.___, dass er den Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten an Dr. I.___, J.___ (nachstehend E. 3.7), überwiesen habe (Ziff. 3a). Es bestehe nach wie vor eine Teilarbeitsunfähigkeit, weil der Patient immer noch starke Schmerzen habe (Ziff. 4a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2009 erlitt der Beschwerdeführer einen - in den vorliegenden Akten nicht weiter dokumentierten - Auffahrunfall (vgl. Urk. 11/132 S. 11 Ziff. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. I.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Ärztlicher Direktor J.___, führte mit Bericht vom 5. November 2009 (Urk. 11/72) unter anderem aus, die MRI-Untersuchung zeige eine geheilte Supraspinatussehnen-Naht mit normaler Ankerlage (S. 1 unten). Er ging von der Persistenz einer Frozen Shoulder aus, mit einer sehr grossen Wahrscheinlichkeit, dass eine konservative Therapie dieses Problem löse (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge wurde am 19./20. Januar 2010 (Urk. 11/74-75) über die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Beschwerdeführers berichtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. I.___ führte in seinem Bericht vom 28. April 2010 (Urk. 11/78) unter anderem aus, die aktive Beweglichkeit sei etwas besser, aber dies sei für den Patienten kaum merkbar. Dieser habe zwischenzeitlich noch einen Auffahrunfall erlitten und seither würden auch Rückenschmerzen aktiv durch Dr. K.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie - behandelt (S. 1 unten). Er führte aus, aus seiner Sicht komme eine chirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung in der jetzigen Situation nicht in Frage und er gebe die Behandlung an Dr. K.___ zurück. Aus der Sicht der Schulter könne eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bis am 28. April 2010 attestiert werden, anschliessend dürfte die Arbeitsunfähigkeit eher durch die Rückenproblematik begründet sein (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Juli 2010 erstattete Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, ein Konsilium im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/92), dies gestützt auf die von ihm am 30. Juni 2010 erhobenen Befunde und die ihm überlassenen Akten (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ fasste den bisherigen Verlauf zusammen (S. 1 ff.) und berichtete, anlässlich der Untersuchung vom 30. Juni 2010 klage der Patient über mässige bis tolerierbare Schmerzen im Bereich der linken Schulter (S. 3 Ziff. 1.2); er nehme keine Medikamente und gehe momentan nicht in eine Therapie (S. 3 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er nannte folgende Diagnosen (S. 4 Ziff. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterkontusion links am 20. Juli 2007 bei Impingement wegen engem Subakromealraum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer LBS-Tenodese und Supraspinatussehnen-Reinsertion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Funktionseinschränkung der linken oberen Extremität mit hälftiger Reduktion des Range of Movement (ROM) und hälftiger Abschwächung der rohen Kraft (kursorisch) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach HWS-Distorsion (unfallfremd)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob unfallfremde Faktoren vorlägen, bejahte der Gutachter: Das MRI rund fünf Monate nach dem Unfall habe eine Einengung des Subakromealraums mit konsekutivem Impingement auf die Supraspinatussehne gezeigt; diese sei in ihrer Kontinuität erhalten gewesen, es sei kein Riss oder Kontrastmittelübertritt nachweisbar gewesen. Beim zweiten MRI im September 2008 seien eine SLAP-Läsion, eine geringe Supraspinatuspathologie und eine Bursitis subakromealis / subdeltoidea festgestellt worden. Damit seien die beiden Untersuchungsbefunde bis auf die SLAP-Läsion weitgehend konkordant (S. 4 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Unterlagen bestehe die einzig sicher nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Unfallfolge in einer Schulterkontusion bei vorbestehendem Engpasssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom und chronischer Bursitis. Hinweise auf eine relevante traumatische Supraspinatusläsion liessen sich auf keiner der beiden präoperativen MRI-Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen nachweisen. Möglich sei dagegen, dass die SLAP-Läsion trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Ursprungs sei; da diese aber gemäss Operationsbericht nicht behandelt worden sei, könne ihre klinische Relevanz als unbedeutend eingestuft werden (S. 4 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege eine traumatisierte Bursitis subakromealis links bei vorbestehendem subakromealen Engpass ohne relevante Zusatzläsionen vor. Dr. H.___ habe eine Supraspinatuspartialruptur diagnostiziert und operativ angegangen. Bei der MRI-Untersuchung sei eine solche Sehnenläsion nicht explizit diagnostiziert worden, weshalb davon ausgegangen werden könne, dass sie im Zeitpunkt des MRI nicht vorhanden gewesen sei (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ereignis vom 20. Juli 2007 habe zu einer vorübergehenden Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines vorbestehenden Zustandes geführt und der Vorzustand sei spätestens am 31. Dezember 2009 wieder erreicht gewesen (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Oktober 2010 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Chirurgie, einen Bericht im Auftrag des Beschwerdeführers (Urk. 11/99), dies gestützt auf die von ihm am 11. Oktober 2010 erhobenen Befunde und die ihm überlassenen Akten (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch hielt er fest, am 20. Juli 2007 sei es zu einem Sturz von der dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersten Sprosse einer Leiter gekommen. Dabei sei der Beschwerdeführer auf die linke Seite gestürzt, habe primär mit dem linken Ellbogen auf den Boden aufgeschlagen und es sei zu einem axialen Stoss auf die linke Schulter und bei weiterem nach links Fallen sekundär zur Kontusion der linken Schulter gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Der Patient habe sofort Beschwerden in der linken Schulter verspürt und diese nicht mehr gut bewegen können. Wegen zunehmender bewegungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängiger Schmerzen habe er dann am 20. August 2007 seinen Hausarzt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht, der den Verdacht auf eine Supraspinatussehnenzerrung formuliert habe. Ein MRI vom 22. Januar 2008 habe eine Rissbildung des Labrums im anterioren bis superioren Abschnitt, möglicherweise vergesellschaftet mit einer SLAP-Läsion, sowie ein Impingement mit degenerativen Auffaserungen der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne und grenzwertiger Einengung des Subakromealraumes ergeben (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuellen Befunde deckten sich im Wesentlichen mit den durch Dr. B.___ erhobenen Befunden. Was die Frage der Therapiemöglichkeiten angehe, so teile er die Ansicht der Ärzte des J.___, dass kaum mehr eine Verbesserung zu erwarten sei (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Kausalität sei er nicht der gleichen Meinung wie Dr. B.___. Der Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent sei bis zum Unfallereignis mit seiner linken Schulter nicht beeinträchtigt gewesen, und durch das axilläre Stauchungstrauma sei es zweifelsfrei zu einer Rissbildung im Labrum und einer SLAP-Läsion und zumindest einer Kontusion der Rotatorenmanschette gekommen. Das MRI vom Januar 2008 zeige sehr klar die Labrumrissbildung und die SLAP-Läsion und diese seien zweifelsfrei als Traumafolgen zu interpretieren (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seines Erachtens gelte „ganz klar, wer primär A sagt zum Unfallereignis und dieses ist unbestritten, die entsprechenden Behandlungen inkl. Operationen etc. übernommen hat, hat auch angesichts eines nicht so erfreulichen Endzustandes B zu sagen und die Unfallkonsequenzen zu tragen“. Ein Status quo sine im Sinne eines Vorzustandes sei hier nach der Operation nicht mehr zu erreichen (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allfällige Integritätseinbusse würde er auf 15 % schätzen (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Februar 2012 erstatteten die Ärzte der Z.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/132), dies gestützt auf ihre Untersuchungen im November / Dezember 2011 und die ihnen überlassenen Akten (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch wurde vom chirurgischen Experten unter anderem ausgeführt, am 20. Juli 2007 habe der Patient einen Ordner versorgen wollen, dabei sei er auf einer unteren Leitersprosse gestanden. Er sei ausgerutscht und auf die linke Körperseite gestürzt, nachdem er den linken Ellenbogen zuerst an der Wand angeschlagen habe. Es sei zuerst durch das Abfangen des Sturzes zu einem Stoss in die linke Schulter und danach durch den Aufprall noch einmal zu einem Schlag auf diese Schulter gekommen. Da die Schmerzen anfänglich nur leicht gewesen seien, habe er noch weitergearbeitet (S. 25 Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom neurologischen Experten wurde anamnestisch unter anderem ausgeführt, der Patient sei beim Unfall von 2007 auf einer Dreistufenleiter gestanden und habe etwas an der Decke gebohrt; er habe die Bohrmaschine in der rechten Hand gehalten. Er sei von der Leiter gestürzt und auf den linken Ellenbogen gefallen, sonst sei es nicht zu Verletzungen am Körper gekommen. Er habe dann weitergearbeitet und habe auch in den folgenden Wochen problemlos arbeiten können (S. 28 Ziff. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des neuropsychologischen Experten (S. 29 ff.) wurde ausgeführt, der Unfall vom 20. Juli 2007 habe sich ereignet, als der Patient im Lager etwas an der Decke gebohrt habe, worauf er ausgeglitten und aus einer Höhe von zirka 60, maximal 70 cm gegen eine Wand mit der Schulter angeschlagen habe. Gemäss seiner Beschreibung sei er schräg zur Wand hin geflogen und schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu Boden gestürzt und habe sich dabei mit der linken Hand beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise dem linken Arm abgestützt (S. 32 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Experte führte aus, der Patient berichte, er sei aus zirka 60 cm Höhe von einer Leiter gestürzt, als er an einer Decke ein Loch habe boh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wollen. Er habe dabei die Bohrmaschine in der rechten Hand gehalten und sei mit der linken Schulter zuerst an die Wand geprallt, dann auf den Boden gefallen. Dabei habe er sich auf die linke Hand abgestützt, aber auch den Ellbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen noch am Boden angeschlagen. Vorerst habe er nur mässige Schmerzen verspürt und deshalb weitergearbeitet (S. 36 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ORL-Experte hielt zum Ereignis vom 20. Juli 2007 fest: Leitersturz aus gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Höhe mit Verletzung der Schulter (S. 39 Ziff. 2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende mit dem Unfall vom 20. Juli 2007 in Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang stehende Diagnose (S. 62 Ziff. 6.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Funktionseinschränkung der linken Schulter im Sinne von Bewegungseinschränkung, belastungs- und bewegungsabhängigen Schmerzen und geringerem Ruheschmerz und Verminderung der rohen Kraft, einer mässiggradigen Periarthropathia humeroscapularis entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chend bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Schultertrauma links mit MR-tomografisch nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ner Rissbildung und Fragmentation des Labrums im ante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rior/superioren Abschnitt mit Läsion der langen Bizepssehne (SLAP-Läsion Grad 1) und Supraspinatussehnen-Partialruptur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Schulterarthroskopie, arthroskopischer LBS-Tenodese, Supraspinatussehnen-Reinsertion am 3. November 2008 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den vorbestehenden beziehungsweise aktuellen unfallfremden Diagnosen nannten sie unter anderem ein subakromiales Impingement der linken Schulter mit degenerativer Auffaserung der Supraspinatussehne an der Ober- und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fläche (S. 62 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Beschwerden, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einer organisch nachweisbaren Störung zugeordnet werden könnten, nannten sie eine Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsminderung der linken Schulter im Sinne einer mässigen Periarthropathia humeroscapularis (S. 64 Ziff. 1.5). Als nachweisbaren organischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden nannten sie eine Läsion des Schultergelenkspfannenrandes und Teilruptur der Supraspinatussehne, bedingt durch die sturzbedingte Traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der linken Schulter (S. 62 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die eingeschränkte Funktion der linken Schulter sei mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit eine Folge des Unfallereignisses vom 20. Juli 2007 (SLAP-Läsion, kombiniert mit einer partiellen Ruptur der Supraspinatussehne); allerdings seien in der MRT vorbestehende degenerative Veränderungen im Sinne von Auffase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Supraspinatussehne mit konsekutivem subakromialem Impingement festgestellt worden (S. 66 Ziff. 2.1 lit. a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage nach dem gesundheitlichen Zustand (Vorzustand) im Zeitpunkt des Unfalles vom 20. Juli 2007 führten sie unter anderem aus, gemäss den anamnestischen Angaben und den zur Verfügung gestellten Akten sei der Patient vor dem Unfallereignis als Inhaber und Geschäftsführer eines Radio- und Fernsehgeschäfts voll arbeitsfähig gewesen. Es hätten jedoch damals schon die beschriebenen Vorzustände an der linken Schulter bestanden (S. 67 Ziff. 2.2.1 lit. a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Unfallereignis vom 20. Juli 2007 habe zu einer richtungsgebenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung eines unfallfremden Vorzustandes (der weder ärztlich behandelt worden sei noch zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt habe), einer mittelgradigen Periarthropathia humeroscapularis entsprechend, geführt (S. 69 Ziff. 2.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Unfalls vom 20. Juli 2007 sei der Schaden definitiv; der Status quo ante / sine könne nicht mehr erreicht werden (S. 69 Ziff. 2.3.2 lit. a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Heben und Tragen von Lasten über 10 kg beidhändig sei nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (beispielsweise Anliefern von schweren Radio- und Fernsehgeräten). Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Gürtellinie könne der Patient mit der im Schultergelenk flektierten oder abduzierten linken Oberextremität Lasten über 1 kg nicht heben oder tragen. Tätigkeiten, die mit anhaltend gestrecktem Arm oder repetitiven Rotationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungen der linken Schulter verbunden seien (beispielsweise Montagearbeiten über Kopf), könnten nicht mehr ausgeführt werden, ebenso Arbeiten, die mit schockartiger Krafteinwirkung auf die linke Schulter verbunden seien (bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise Hämmern, Arbeiten mit Schlagbohrmaschine, Meisseln, Anziehen und Lösen von festsitzenden Schrauben). Auszuschliessen seien generell alle grobmanuellen Tätigkeiten mit der linken Oberextremität (S. 71 Ziff. 3.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichte bis maximal mittelschwere manuelle Arbeiten beidhändig könnten dem Versicherten jedoch weiterhin zugemutet werden können, ebenso alle admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen Tätigkeiten (S. 71 Ziff. 3.1.1 am Ende).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallbedingt bestehe bezüglich der linken Schulter eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer (S. 72 Ziff. 3.1.3). Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit könnte erzielt werden durch ein Verlegen des Schwergewichts der beruflichen Tätigkeit auf leichte Montagearbeiten auf Tischhöhe und administrative Arbeit (S. 72 Ziff. 3.2.1); in einer so angepassten Tätigkeit könne von einer vollen Ganztagespräsenz am Arbeitsplatz ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden (S. 72 Ziff. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Person mittleren Alters (42 Jahre) wären bezüglich des Unfalles vom 20. Juli 2007 noch keine oder eher nur diskrete degenerative Veränderungen an der Schulter zu erwarten. Bei einer identischen Verletzung hätte somit ein kür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerer Heilverlauf und postoperativ möglicherweise ein Status quo sine eintreten können (S. 73 Ziff. 4a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Unfalles vom 20. Juli 2007 sei der medizinische Endzustand erreicht (S. 74 Ziff. 6.1 lit. a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unfallbedingten Beschwerden führten bezüglich des Unfalles vom 20. Juli 2007 zu einer bleibenden Schädigung der Integrität (S. 75 Ziff. 7.1 lit. a), die einer mässigen Periarthropathia humeroscapularis entspreche, mithin gemäss der massgebenden Tabelle einem Integritätsschaden von 10 %, womit nach einem Abzug von einem Drittel wegen der vorbestehenden degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen ein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden von 6.66 % resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere (S. 75 f. Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Dezember 2013 nahm der am Z.___-Gutachten beteiligte Chirurg zu Ergänzungsfragen der Beschwerdegegnerin Stellung (Urk. 11/157). Zur Frage, um welchen Grad oder Typ der SLAP-Läsion es sich handle, führte er aus, in der MRT vom 22. Januar 2008 sei eine Rissbildung mit geringgradiger Fragmenta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Labrums im anterior/superioren Bereich gefunden worden, möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise vergesellschaftet mit einer SLAP-Läsion Grad 1. Bei der MRT vom 12. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2008 sei unter anderem eine SLAP-Läsion objektiviert, jedoch keine Typenbezeichnung vorgenommen worden. Auch der Operateur Dr. H.___ habe im November 2008 keine Klassierung der SLAP-Läsion vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen (S. 1 f.). Angesichts der Beschreibung der Operation habe es sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um eine SLAP-Läsion Typ II gehandelt. Die Ausführungen im Gutachten bezögen sich nicht vorwiegend auf die Variante der SLAP-Läsion, sondern die objektivierten Befunde; die in der Diagnoseliste aufgeführten SLAP-Läsionen Typ 1 entsprächen der in der MRT vom Januar 2008 formulierten Diagnose (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient sei gemäss seinen Angaben auf einer Leiter ausgerutscht und mit der linken Schulter gegen eine Mauer geprallt und danach gestürzt, dabei habe er den Sturz mit dem linken Arm abfangen wollen. Dabei handle es sich um ein linksseitiges ‚adäquates‘ Schultertrauma, das die MR-tomografisch und intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operativ erhobenen Läsionen, ausser den altersentsprechenden degenerativen Veränderungen, ausgelöst haben dürfte. Die davor ausgeübten Aktivitäten wie Überkopfarbeiten und intensives Tennisspielen könnten nicht allein als auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sendes Agens für die erwähnten pathologischen Befund an der linken Schulter bezeichnet werden, sonst wären viele Maler / Gipser und frühere Profi-Tennis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spieler wegen Schulterproblemen im Alter von 50 Jahren arbeitsunfähig. Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings könne auch nicht damit argumentiert werden, dass die linksseitige Schulterproblematik vollumfänglich auf das Unfallereignis zurückzuführen sei (S. 2 Ziff. 2). Die versicherungsmedizinische Anerkennung einer SLAP-Läsion sei nur bei gleichzeitigem Defekt an der langen Bizepssehne möglich. Intraope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativ sei ein solcher durch Dr. H.___ am 4. November 2008 bestätigt und durch eine Bizepstenodese behandelt worden (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Februar 2016 erstattete Dr. med. C.___, Fachärztin für Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine Aktenbeurteilung im Auftrag der Beschwerdeführerin (Urk. 11/176).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie nahm einleitend auf einzelne Arztberichte Bezug (S. 1). Sodann führte sie aus, eine SLAP-Läsion könne degenerativ und anlagebedingt, aber auch trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch entstehen. Für eine SLAP-Läsion spreche ein Sturz auf den ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streckten Arm und mit damit verbundenen starken axialen Krafteinwirkungen in die Schulter, aber auch plötzlicher starker Zug am Arm beziehungsweise eine Schulterluxation. Bei einem Sturz auf das Ellenbogengelenk sei tendenziell eher eine Verletzung des Ellenbogengelenks zu erwarten als eine SLAP-Läsion der Schulter. Wichtiges Kriterium für eine traumatische SLAP-Läsion sei die sofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Einstellung der Arbeit, da durch die Art der Verletzung grosse Schmerzen verursacht würden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zurückhaltung in der Annahme einer traumatischen Entstehung sei angezeigt, wenn die Schmerzen diffus geschildert würden, das Unfallereignis fraglich sei und kein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen ‚Unfall‘, ärztlicher Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Arthroskopie bestehe; in diesem Fall werde der Gutachter einen Zusammenhang verneinen müssen. Gemäss der Literatur sei zur Anerkennung der Unfallkausalität unfallnah eine akute deutliche funktionsbeeinträchtigende Schultersymptomatik zu fordern (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im konkreten Fall sei zuerst ein Sturz mit Prellung der Schulter gegen die Wand gemeldet; es sei weder zu einer axialen Krafteinwirkung des Oberarmknochens in die Schulter hinein noch zu einer plötzlichen Zugwirkung gekommen, ferner sei die Schulter nicht luxiert worden. Die berufliche Tätigkeit sei fortgesetzt worden, diagnostische Abklärungen seien Monate später erfolgt. Auch die Modifizierung des Unfallereignisses mit Sturz auf den Ellenbogen sowie die Kenntnis der MRT-Befunde liessen eine traumatische SLAP-Läsion nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich erscheinen. Es sei davon auszugehen, dass die Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen durch rezidivierende Mikrotraumatisierungen (was degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen entspreche) durch Beruf und Hobby entstanden seien (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner führte Dr. C.___ aus, den Ausführungen von Dr. B.___ vom 12. Juli 2010 (vorstehend E. 4.1) könne sie so nicht folgen, da durch das Ereignis vom 20. Juli 2007 einzig eine Prellung ausgelöst worden sei. Der Vorzustand sei spätestens 6 Wochen nach dem Ereignis erreicht. Die im MRT-Bericht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen SLAP-Läsionen und die Partialruptur der Supraspinatussehne seien ausschliesslich degenerativer Natur (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. März 2016 erstatteten die Ärzte des D.___ ein Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 23), dies gestützt auf die ihnen überlassenen Akten und auf am 14. und 19. Januar 2016 erfolgte Untersuchungen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur medizinischen Vorgeschichte führten sie unter anderem aus, 2007 habe der Versicherte eine Prellung der linken Schulter erlitten. Durch die weitere Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostik habe eine Rissbildung mit geringer Fragmentation des Labrums im ante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rior-superioren Abschnitt und eine mögliche SLAP-Läsion Grad I durch eine degenerative Auffaserung der Supraspinatussehne nachgewiesen werden können. Bei fortbestehender Beschwerdesymptomatik seien - bei intraoperativ gewonnener Diagnose der Supraspinatussehnenpartialruptur sowie einer ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dehnten SLAP-Läsion - am 3. November 2008 eine Schulter-Arthroskopie, eine arthroskopische Arthrodese der langen Bizepssehne sowie eine Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehnen-Reinsertion erfolgt. Der postoperative Verlauf sei komplikationslos ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufen (S. 21 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stellten keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 22 lit. D1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit sei weder in der zuletzt ausgeübten noch in leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Tätigkeit eingeschränkt (S. 24 oben). Der Versicherte sei in der Lage, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg durchzuführen. Tätigkeiten in Zwangshaltungen (Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neige, Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfarbeiten) sollten vermieden werden. Neurologisch und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch sei das Belastungsprofil nicht eingeschränkt (S. 24 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisch habe sich bei der Prüfung der Schultergelenksfunktion eine deutliche Inkonsistenz gezeigt: Während die Anteversion und Abduktion aktiv und passiv nur bis knapp zur Horizontalen zugelassen werde, sei die Funktion in Bauchlage nicht wesentlich eingeschränkt und der Versicherte sei in der Lage, das Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergelenk mehr als 150° zu antevertieren (S. 26 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung des Gutachtens vom 29. Februar 2012 (vorstehend E. 4.3), dass leichte bis maximal mittelschwere Arbeiten beidhändig sowie administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Tätigkeiten dem Versicherten weiterhin zugemutet werden könnten, könne geteilt werden. Aus orthopädischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Vergangenheit mit Ausnahme der Rekonvaleszenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiten nach den Operationen nicht eingeschränkt gewesen (S. 32 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Mai 2016 nahm Dr. A.___ (vorstehend E. 4.2) gegenüber dem Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treter des Beschwerdeführers zum D.___-Gutachten Stellung (Urk. 14). Er führte aus, die dort genannte Abwehrspannung bei der Untersuchung in auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechter Position sei verständlich, da der Patient spüre, dass es subakromial aber einer gewissen Armanhebung zu Impingement-Schmerzen komme; diese Abwehrspannung sei ein reflexartiges Geschehen. Dass in Bauchlage die Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Schulter etwas besser sei, ohne Abwehrspannung, erkläre sich inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fern, als dass in der Bauchlage die entsprechenden Muskelgruppen in der Gewichtung anders belastet würden und es eben weniger beziehungsweise nicht zu einem Impingement komme (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht dürfte sich die Situation der Schulter gegenüber früher kaum so wie im D.___-Gutachten angegeben verbessert haben, nachdem diese vorher während Jahren schmerzhaft gewesen sei. Das aktive / passive Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsausmass sei in etwa gleich geblieben (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines komplikationslosen postoperativen Verlaufs sei klar falsch, es sei zu einer deutlichen Frozen Shoulder mit nachfolgend anhaltenden Beschwerden im Sinne des Impingements bei Belastung gekommen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum gemäss Unfallmeldung vom 8. September 2007 am 20. Juli 2007 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Ereignis sind unterschiedliche Beschreibungen vorhanden. Gemäss der Unfallmeldung war der Beschwerdeführer am Verstauen von Ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nern, rutschte auf einem Ordner aus und prallte mit der Schulter gegen eine Wand (vorstehend E. 3.1). Der einen Monat nach dem Ereignis konsultierte Hausarzt notierte einen Sturz mit Kontusion der linken Schulter (vorstehend E. 3.2). Die weiterbehandelnde Ärztin ging von einem Sturz auf den Ellbogen mit einer axialen Stauchung des Oberarms in die linke Schulter aus (vorstehend E. 3.3). Dr. A.___, der im Oktober 2010 im Auftrag des Beschwerdeführers berichtete, beschrieb einen Sturz von der drittuntersten Sprosse einer Leiter mit Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen des linken Ellbogens auf den Boden mit einem axialen Stoss auf die linke Schulter sowie anschliessender Kontusion der linken Schulter (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.2). Im Rahmen der Z.___-Begutachtung hielten die einzelnen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter folgende Angaben des Beschwerdeführers fest (vorstehend E. 4.3.2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Versorgen eines Ordners, dabei Ausrutschen auf einer unteren Leiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sprosse, Stoss in die linke Schulter beim Abfangen des anschliessenden Sturzes, anschliessender Schulteranprall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bohren in der Decke, dabei Sturz von einer Dreistufenleiter auf den linken Ellenbogen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bohren in der Decke, Sturz aus 60-70 cm Höhe, Wandanprall, dann Sturz auf den Boden mit Abstützen der linken Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die letztgenannte Schilderung wurde von zwei Gutachtern weitgehend überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmend berichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Teil der Unterschiede dürfte auf den verschiedenen Detaillierungsgrad der einzelnen Schilderungen zurückzuführen sein. Immerhin ist dabei doch bemer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenswert, dass aufgrund der Unfallmeldung angenommen werden musste, der Sturz habe sich ebenerdig zugetragen; dass er aus einer gewissen Höhe erfolgt sei, wurde erstmals von Dr. A.___, mithin mehr als drei Jahre später, berichtet; diesbezüglich tauchten anschliessend keine Variationen mehr auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht auf unterschiedliche Detaillierungsgrade zurückführbar und nachgerade rätselhaft ist jedoch, dass der Beschwerdeführer einem der Z.___-Gutachter vom Versorgen eines Ordners erzählt hat, allen anderen hingegen, er sei dabei gewesen, ein Loch in die Decke zu bohren. Diese Schilderung, wonach der Beschwerdeführer nicht nur auf einer Leiter gestanden habe, sondern sich mit einer Bohrmaschine an der Decke zu schaffen gemacht habe, findet sich in den Akten erstmals im Z.___-Gutachten, mithin über 4 ½ Jahre nach dem Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese eklatante Widersprüchlichkeit der Angaben des Beschwerdeführers könnte geeignet sein, derart erhebliche Zweifel zu wecken, dass der ihm obliegende Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis der gesetzlichen Unfallmerkmale (vorstehend E. 1.2) fraglich erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen könnte. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn angenommen wird, die widersprüchlichen Angaben bezögen sich auf Zusatzumstände, deren Klärung unterbleiben könne, und seien deshalb von so untergeordneter Bedeutung, dass sie nicht anspruchsrelevant seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Davon soll in der Folge ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den im Detail unterschiedlichen Beschreibungen des Unfallereignisses kann als der wahrscheinlichste Hergang herausgelesen werden, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer auf einer Leiter in einer gewissen Höhe (wohl rund 60 cm) stehend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rutschte. Beim anschliessenden Sturz auf den Boden fiel er - mit oder ohne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Wandprall - auf den linken Ellenbogen oder die linke Hand mit einer axialen Stauchung des Oberarms in die linke Schulter (mit oder ohne sich anschliessendem Anprall der Schulter am Boden oder der Wand).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunehmende Schulterbeschwerden führten zu einer ersten Arztkonsultation rund einen Monat nach dem Ereignis; eine Arbeitsunfähigkeit wurde bis Mitte Januar 2008 ausdrücklich nicht attestiert (vorstehend E. 3.2). Daran vermögen anderslautende, vom Beschwerdeführer im November 2008 retrospektiv gemachte Angaben (vgl. Urk. 11/41-42) nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitte Januar 2008 wurden bildgebend eine Rissbildung und Fragmentation des Labrums, möglicherweise vergesellschaftet mit einer SLAP-Läsion Grad I, und ein Impingement mit degenerativen Auffaserungen der Supraspinatussehne festgestellt (Urk. 11/14), erstere gemäss der Beurteilung der damals behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Dr. F.___ höchst wahrscheinlich durch den Unfall bedingt, letztere eher vorbestehend und durch den Unfall aktiviert (vorstehend E. 3.3). Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erachtete Dr. F.___ bezüglich schwererer Arbeiten - de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Anteil sie nicht abschätzen könne - als eingeschränkt; ab Mitte Mai 2008 habe der Beschwerdeführer wieder voll gearbeitet (vorstehend E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im November 2008 operierte Dr. H.___ den Beschwerdeführer an der linken Schulter, im Juni 2009 attestierte er ihm eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und im August 2009 überwies er ihn an Prof. I.___. Ebenfalls im August 2009 erlitt der Beschwerdeführer einen Auffahrunfall (vorstehend E. 3.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. I.___ diagnostizierte eine - konservativ zu behandelnde - Frozen shoulder und berichtete im April 2010 über eine etwas bessere aktive Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit. Er schloss seine Behandlung ab und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % aufgrund der Schulterproblematik bis Ende April 2010; danach dürfte die Arbeitsunfähigkeit eher durch die Rückenproblematik begründet sein (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spätere Berichte als jener von Prof. I.___ von Ende April 2010 über Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Schulterproblematik finden sich in den vorliegenden medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten keine.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zwischen Juli 2010 und März 2016 abgegebenen Beurteilungen (vorstehend E. 4) divergieren in verschiedener Hinsicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So stellte sich Dr. B.___ auf den Standpunkt, eine SLAP-Läsion sei erst im MRI vom September 2008, nicht aber in jenem vom Januar 2008 festgestellt worden (vorstehend E. 4.1). Umgekehrt befand Dr. A.___, das MRI vom Januar 2008 zeige „sehr klar“ unter anderem die SLAP-Läsion (vorstehend E. 4.2). Der Origi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalbefund lautete auf eine Rissbildung des Labrums, „möglicherweise verge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sellschaftet mit einer SLAP-Läsion Grad I“ (Urk. 11/14). Es wurde somit keines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs gesagt, das MRI zeige eine SLAP-Läsion, sondern eine Labrumläsion, die möglicherweise mit einer SLAP-Läsion einhergehen könnte. Damit erweist sich die diesbezügliche Feststellung von Dr. A.___ als gewagt, wenn nicht gar unzutreffend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung durch Dr. A.___ leidet an einem weiteren Mangel, ersichtlich an seiner These, wonach, wer das Unfallereignis anerkennt und dessen Behandlung übernimmt, auch „B zu sagen und die Unfallkonsequenzen zu tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen“ habe (vorstehend E. 4.2). Eine solche Aussage kann nicht Teil einer unvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingenommenen ärztlichen Beurteilung sein; der Umfang der Leistungspflicht des Unfallversicherers ist keine moralische Frage, sondern im Ergebnis eine juristische. Die Antwort darauf hängt massgebend gerade davon ab, welche Gesundheitsschäden als „Unfallkonsequenzen“ gelten, und welche nicht. Dazu wird - soweit damit der natürliche Kausalzusammenhang angesprochen ist - sehr wohl auch eine fundierte medizinische Stellungnahme erwartet. Um eine solche handelt es sich bei der fraglichen von Dr. A.___ aber gerade nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Vorbehalte führen zum Schluss, dass auf die Beurteilung durch Dr. A.___ nicht abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine weitgehende Übereinstimmung der Beurteilungen findet sich darin, dass das Schultergelenk des Beschwerdeführers infolge degenerativer Veränderungen vorgeschädigt war. Diese waren namentlich im MRI vom Januar 2008 festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, nämlich gemäss Dr. B.___ ein Engpasssyndrom mit konsekutivem Impingement und eine Bursitis (vorstehend E. 4.1) beziehungsweise gemäss Z.___-Gutachten ein subakromiales Impingement mit degenerativer Auffase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Supraspinatussehne (vorstehend E. 4.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übereinstimmend wurde in den genannten Beurteilungen auch davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass dieser Vorzustand durch den Unfall verschlimmert wurde. Keine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmung besteht allerdings zur Frage, ob diese Verschlimmerung - so Dr. B.___ (vorstehend E. 4.1) - lediglich vorübergehend, mit Erreichen des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes per Ende 2009, oder ob sie - so die Z.___-Gutachter (vorstehend E. 4.3.5) - dauerhaft („richtungsgebend“) gewesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um die Verschlimmerung eines Vorzustandes kann es sich solange handeln, als überhaupt entsprechende Beeinträchtigungen anhalten. Ab dem Zeitpunkt, ab dem - bezogen auf die von einem Unfall betroffene Körperfunktion - gar keine arbeitsfähigkeitsrelevanten Beeinträchtigungen mehr vorhanden sind, verliert die Unterscheidung zwischen unfallkausalen und unfallfremden Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen ihren Sinn und es hat sich die Verschlimmerung des Vorzustandes als vorübergehend herausgestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund dieser Überlegung ist es angezeigt, den dokumentierten Verlauf der dem Beschwerdeführer attestierten Beeinträchtigungen (vorstehend E. 5.4) zu würdigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2007 hat der damals behandelnde Dr. E.___ die Frage einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit explizit verneint. Zwar hat er im Oktober 2008 auf Wunsch des Beschwerdeführers dessen eigene retrospektive Einschätzung einer redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Arbeitsfähigkeit mitgeteilt; dessen Selbsteinschätzung vermag jedoch die zeitnahe ärztliche Beurteilung nicht in Frage zu stellen. Ab Januar 2008 hat die damals behandelnde Dr. F.___ eine Einschränkung bezüglich schwererer Arbeiten, deren Umfang sie nicht abschätzen könne, angenommen, sowie die Wiederaufnahme der Arbeit in vollem Umfang ab Mitte Mai 2008 (unter Dele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gation von jedenfalls 10 % der anfallenden Arbeiten) durch den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mitgeteilt. Dr. H.___, der den Beschwerdeführer im Oktober 2008 operierte, attestierte im Juni 2009 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Prof. I.___, der den Beschwerdeführer nach Überweisung im August 2009 behandelte, führte im April 2010 aus, auf die Schulter bezogen könne eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % bis Ende April 2010 attestiert werden; anschliessend dürfte sie eher durch die Rückenproblematik - also nicht mehr die Schulterproblematik - begründet sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von behandelnder Seite wurden die Beschwerden an der linken Schulter somit so beurteilt, dass sie anfänglich (2007) keine Beeinträchtigung begründeten, sodann keine zu beziffernde Beschränkung, gefolgt von der Wiederaufnahme der (qualitativ leicht angepassten) Tätigkeit Mitte Mai 2008. Ab einem nicht datierten Zeitpunkt (am ehesten dem der Operation im Oktober 2008) wurde dann von einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Schulterproblematik von 50 % ausgegangen. Sodann bestand ab Mai 2010 keine Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Schulterproblematik mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dieser Schlussfolgerung, die sich aus den genannten echtzeitlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ergibt, steht die Beurteilung der Z.___-Gutachter in einem klärungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftigen Widerspruch, attestierten sie doch (im Februar 2012) eine unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Arbeitsunfähigkeit von 50 % (vorstehend E. 4.3.6). Gleichzeitig bezeichneten sie die Beanspruchungen, die dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar seien, und erachteten leichte bis maximal mittelschwere manuelle sowie alle administrativen Tätigkeiten als zumutbar. Der Unterschied zwischen einer leidensangepassten (vollumfänglich zumutbaren) und der effektiven Tätigkeit besteht in den als nicht mehr zumutbar bezeichneten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchungen. Damit die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar sein könnte, müsste der Anteil eben dieser Tätigkeiten an der Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führertätigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers somit 50 % betragen. Dies ist vollkommen unplausibel. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selber hat im Mai 2008 diesen Anteil als „sicherlich 10 %“ angegeben. Dies ist eine gänzlich andere Grössenordnung als die im Gutachten faktisch angenommenen 50 %. Dazu kommt, dass sich die Z.___-Gutachter mit der Einschätzung des Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezialisten Prof. I.___, wonach eine allfällige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ab Mai 2010 nicht mehr der Schulterproblematik zuzuschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei, überhaupt nicht auseinandergesetzt haben. Ihre Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erweisen sich deshalb als nicht nachvollziehbar. Im Zusammenhang mit der Invalidenversicherung hat übrigens auch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geltend gemacht, das Z.___-Gutachten sei bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht aussagekräftig (vgl. Urk. 7 S. 11 Ziff. 6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist der Sachverhalt als dahingehend erstellt zusammenzufassen, dass ab Mai 2010 keine mit der Schulterproblematik begründbare Arbeitsunfähigkeit mehr bestand. Dementsprechend ist auch die durch den Unfall vom 20. Juli 2007 ausgelöste Verschlimmerung des zuvor stummen Vorzustandes spätestens Ende April 2010 dahingefallen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesen Schlussfolgerungen vermag die von Dr. C.___ im Februar 2016 erstattete Beurteilung (vorstehend E. 4.5) nichts zu ändern. Sie ist mit nicht ganz 2 Textseiten zu rudimentär ausgefallen, um vertiefter darauf einzugehen. Das im März 2016 im Auftrag der Invalidenversicherung erstattete Gutachten (vorstehend E. 4.6) vermittelt keine vorliegend verwertbaren zusätzlichen Erkenntnisse, so dass sich Weiterungen erübrigen, was auch für die anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende engagierte Stellungnahme von Dr. A.___ (vorstehend E. 4.7) gilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweist sich die erfolgte Leistungseinstellung per Ende 2009 als verfrüht. Gerechtfertigt ist sie per Ende April 2010. Die gegen den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid erhobene Beschwerde ist dementsprechend teilweise gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen und der Einspracheentscheid in diesem Sinne abzuändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Feststellungen der Z.___-Gutachter bestehen am linken Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk Schädigungen, die einer mässigen Periarthropathia humerosca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pularis und damit einem Integritätsschaden von 10 % entsprechen. Sie beruhen zu einem Drittel auf degenerativen Veränderungen und sind zu zwei Dritteln dem Unfall zuzuschreiben (vorstehend E. 4.3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsschaden und Arbeitsunfähigkeit sind zwei verschiedene Kategorien, so dass eine bestimmte Beeinträchtigung eine Integritätseinbusse begründen kann, ohne dass die Arbeitsfähigkeit deswegen eingeschränkt zu sein braucht. So ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält es sich denn auch hier. Auch wenn die Schulterproblematik - wie festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (vorstehend E. 5.10) - die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer nicht beeinträchtigt, so kann sie dennoch einen Integritätsschaden darstellen. Für dessen Umfang ist auf die begründeten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen im Z.___-Gutachten abzustellen, nicht auf die mit keinem Wort begründete „Schätzung“ durch Dr. A.___ (vorstehend E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist festzuhalten, dass eine Integritätseinbusse von 6.66 % besteht und, wiederum in teilweiser Gutheissung der Beschwerde, festzustellen, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine dementsprechende Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem nur teilweise obsiegenden vertretenen Beschwerdeführer ist eine um zwei Drittel reduzierte Prozessentschädigung, die beim praxisgemässen Stundenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist, zuzusprechen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die Beschwerdegegnerin zu entrichten hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft vom 30. März 2016 dahin abgeändert, dass die Leistungen per 30. April 2010 eingestellt werden, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 6.66 % hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>