<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_318/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. August 2010 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Kolly, </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hurni. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Fernando Willisch, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Georges Schmid, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verrechnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, I. zivilrechtliche Abteilung, vom 17. März 2010. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht des Kantons Wallis mit Urteil vom 17. März 2010 die Aberkennungsklage des Beschwerdeführers abwies und feststellte, dass dieser dem Beschwerdegegner einen Betrag von Fr. 104'081.10 nebst Zins zu 4% seit dem 1. Juni 2007 schuldet; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. Juni 2010 gegen dieses Urteil Beschwerde beim Bundesgericht erhob mit den Anträgen, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner dem Bundesgericht am 23. Juni 2010 unaufgefordert eine Eingabe einreichte, mit der er beantragt, der Beschwerdeführer habe eine allfällig dem Beschwerdegegner geschuldete Parteientschädigung sicher zu stellen; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 12. Juli 2010 die Abweisung des Sicherstellungsbegehrens beantragt und für den Fall der Gutheissung um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=28.07.2010&amp;to_date=16.08.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 135 III 1</a> E. 1.1 S. 3); </div> <div class="para">dass bei Rechtsmitteln an das Bundesgericht die Beschwerdeschrift ein Rechtsbegehren zu enthalten hat (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>) und sich der Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken darf, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern einen Antrag in der Sache stellen und angeben muss, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (vgl. <span class="artref">Art. 107 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=28.07.2010&amp;to_date=16.08.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">BGE 134 III 379</a> E. 1.3, 489 E. 3.1); </div> <div class="para">dass ein blosser Rückweisungsantrag ausnahmsweise ausreicht, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=28.07.2010&amp;to_date=16.08.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">BGE 134 III 379</a> E. 1.3 S. 383; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=28.07.2010&amp;to_date=16.08.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-489%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page489">133 III 489</a> E. 3.1 S. 489 f.); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer vorliegend lediglich einen Aufhebungs- und Rückweisungsantrag stellt, dabei aber mit keinem Wort darlegt, weshalb das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht selbst in der Lage wäre, ein Urteil in der Sache zu fällen, und die Streitsache an die Vorinstanz zurückweisen müsste; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer namentlich nicht darlegt und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen zu korrigieren bzw. in welche Richtung diese zu ergänzen wären; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid zudem dargelegt werden muss, welche Rechte des Beschwerdeführers durch das kantonale Gericht verletzt worden sein sollen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe im Wesentlichen gegen die vorinstanzliche Erwägung richtet, wonach er den Bestand der Forderungen, die er mit den gegnerischen Forderungen verrechnet haben will, weder prozessual gehörig behauptet noch bewiesen habe; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zur Begründung lediglich die Behauptung anführt, der Beschwerdegegner habe die Verrechnungsforderungen nicht bestritten; </div> <div class="para">dass, soweit sich der Beschwerdeführer mit dieser Behauptung sinngemäss gegen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen bzw. die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts richten will, damit noch keine offensichtliche Unrichtigkeit des festgestellten Sachverhalts bzw. keine willkürliche Rechtsanwendung dargetan hat; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer weiter sinngemäss auf <span class="artref">Art. 120 Abs. 2 OR</span> Bezug nimmt, die Beschwerdeschrift aber keine auch nur ansatzweise nachvollziehbare Begründung enthält, inwiefern die Vorinstanz gegen diese Norm verstossen haben soll; </div> <div class="para">dass die Beschwerde damit mangels hinreichender Begründung auch abgesehen von den ungenügenden Anträgen unzulässig ist, weshalb darauf nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner für die unaufgefordert eingereichte Eingabe vom 23. Juni 2010 keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 66 Abs. 3 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 68 Abs. 4 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Gesuch des Beschwerdegegners um Sicherstellung seiner Parteientschädigung somit gegenstandslos ist; </div> <div class="para">dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. August 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Hurni </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>