{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2004-12-23", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2004-00206_2004-12-23.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=204724&W10_KEY=13013567&nTrefferzeile=20&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "35da5263d9c268bd95836a4da54c4754"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2004.00206"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 23.12.2004 VB.2004.00206"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 23.12.2004 VB.2004.00206"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 23.12.2004 VB.2004.00206"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Tierversuch | Tierversuch: Darf mit einem Tierversuch gepr\u00fcft werden, ob die Lebendf\u00fctterung von Luchsen in einem Wildpark mit Kaninchen m\u00f6glich ist und dem nat\u00fcrlichen Jagdverhalten der Luchse gerecht wird? Rechtsgrundlagen f\u00fcr die Bewilligung von Tierversuchen nach eidgen\u00f6ssischem und kantonalem Recht (E. 3). Als Versuchstiere im Sinn der Tierschutzgesetzgebung gelten der Luchs u n d die Kaninchen (E. 4). Die G\u00fcterabw\u00e4gung (Belastung der Kaninchen einerseits, Erkenntnisgewinn anderseits) orientiert sich an unbestimmten Rechtsbegriffen. Deren Anwendung durch die Vorinstanzen \u00fcberpr\u00fcft das Gericht mit einer gewissen Zur\u00fcckhaltung (E. 5.1). Der Versuch dient nicht der Sicherstellung der k\u00f6rperlichen oder psychischen Gesundheit des Luchses, sondern nur der V e r b e s s e r u n g der psychischen Gesundheit (E. 5.2). Ein vom Luchs verletztes Kaninchen kann nicht in jedem Fall im Gehege gefunden und euthanasiert werden (E. 5.3). Der Versuch ist nicht unerl\u00e4sslich im Sinn der Tierschutzgesetzgebung; die vorinstanzliche G\u00fcterabw\u00e4gung zugunsten des Schutzes der Kaninchen ist nicht zu beanstanden (E. 5.4). Die Lebendf\u00fctterung setzt voraus, dass das Beutetier wie in freier Wildbahn gefangen und get\u00f6tet wird. Mangels einer realistischen Fluchtm\u00f6glichkeit f\u00fcr das Kaninchen im Gehege ist diese Voraussetzung nicht erf\u00fcllt (E. 6). Das Gesuch wurde von der kantonalen Tierversuchskommission und der kantonalen Bewilligungsbeh\u00f6rde gr\u00fcndlich und umfassend gepr\u00fcft und abschl\u00e4gig beurteilt. Dieser Beurteilungsspielraum ist zu beachten (E. 7). Abweisung, soweit Eintreten. - Minderheitsantrag auf Gutheissung und R\u00fcckweisung an Vorinstanz zur weiteren Abkl\u00e4rung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 23:18:04", "Checksum": "7d5cd4a67be9390797ad16b1e3736955"}