<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00440</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">8. Januar 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kreso</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1989, ist ausgebildete Dentalassistentin (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8/3 Ziff. 5.3), arbeitete jedoch seit November 2013 in einem Pensum von 100 % als Sachbearbeiterin (Urk. 8/3 Ziff. 5.4). Am 18. Januar 2017 meldete sie sich unter Hinweis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lymph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Colitis sowie starke Bauchbeschwerden erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog die Akten des zuständigen Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei (Urk. 8/4, Urk. 8/19, Urk. 8/27). Mit Schreiben vom 17. Februar 2017 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Mai 2017 (Urk. 8/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/29, Urk. 8/33, Urk. 8/36) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. April 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 8/42 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 8. Mai 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, soweit darauf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten sei. Eventuell sei eine neue polydisziplinäre Abklärung durchzuführen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachdem der medizinische Zustand definitiv geworden sei (Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 18. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worauf mit Verfügung vom 21. Juni 2018 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Urk. 12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Juli 2018 erstattete die Beschwerdeführerin die Replik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hielt an den gestellten Anträgen fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 13), wohingegen die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 21. August 2018 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich auf das Einreichen einer Duplik verzichtete (Urk. 16). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 22. November 2018 mitgeteilt, wobei gleichzeitig die von ihr am 29. September 2018 eingereichten Unterlagen (Urk. 17-18) der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zugestellt wurden (Urk. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung vom 11. April 2018 (Urk. 2) ging die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin davon aus, dass keine psychischen oder körperlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen ausgewiesen seien, die sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Die letzte Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei zu 100 % zumutbar (S. 1). Bezüglich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustandes hielt die Beschwerdegegnerin fest, es sei eine gesicherte Diagnose notwendig, eine Verdachtsdiagnose wie die einer funktionellen Dyspepsie genüge nicht. Zudem seien noch nicht alle Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsoptionen ausgeschöpft. Für die Beurteilung des psychischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes könne auf den vertrauensärztlichen Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, die Beschwerdegegnerin gehe selber davon aus, dass der medizinische Zustand noch nicht definitiv gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei, und zwar sowohl bezüglich des somatischen als auch des psychischen Leidens. Aus diesem Grund hätte über d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Rente noch gar nicht entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den werden dürfen (Urk. 1 S. 2 Ziff. II.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Replik vom 10. Juli 2018 (Urk. 13) führte die Beschwerdeführerin ergänzend aus, gemäss der Stellungnahme des RAD entspreche das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten nicht den Anforderungen und müsse ohnehin wiederholt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Beurteilungen durch die Fachpsychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie durch den Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diametral widersprechen würden, werde ein Gerichtsgutachten beantragt (S. 2 Ziff. II.2). Dies gelte erst recht, da die Beschwerdegegnerin selber davon ausgehe, dass noch kein definitiver Zustand ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten sei. Davon erhoffe sie sich auch eine definitive Abklärung ihrer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und Diagnosen, da offensichtlich nicht einmal diese festst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Ziff. II.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist demnach der Leistungsanspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin und dabei insbesondere die Frage, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Gas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">troenterologie, führte in seinem Bericht vom 14. September 2016 (Urk. 8/4/6-7) aus, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stroduodenoskopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei unauffällig verlaufen. Bekannt seien eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Colitis und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ileitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die Beschwerdeführerin zuerst nur kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristig auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Budenofalk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angesprochen habe. Aktuell leide sie nicht mehr an Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen, es bestünden jedoch weiterhin Bauchschmerzen. Es liege ein protrahiertes, ätiologisch nicht sicher geklärtes entzündliches Zustandsbild vor (S. 1). Er schlage vor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin für einige Wochen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bud</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nofalk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9mg weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelt werde. Sinnvoll erscheine zudem eine Schmerztherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Novalgin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und/oder Spasmolytikum. Ansonsten empfehle er zuzuwarten, für weitere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen würden derzeit die Argumente fehlen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein am 3. Oktobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r 2016 im Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führtes MRI des Schädels sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anglo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nativ ergab einen altersentsprechenden normalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraniozerebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund. Insbesondere konnte kein Korrelat für eine zerebrale Manifestation eines Morbus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behçet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden (Urk. 8/19/60). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Oktober 2016 nannte der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeine Medizin, folgende Diagnosen (Urk. 8/4/15-16 Ziff. 5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ileitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">protrahiertes, ätiologisch nicht sicher geklärtes entzündliches Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bild</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r seit längerer Zeit bestehenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchfall, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbunden mit Bauchschmerzen, Krämpfen, Übelkeit ohne Erbrechen, zudem etwas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fieber. Unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bud</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nofalk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9mg habe sich die Situation kurzfristig verbessert, nach einer Reduktion sei es allerdings rasch wieder zu erneuten Durchfällen und Bauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen gekommen. Aktuell seien die Durchfälle verschwunden, die Bauchschmerzen würden aber immer noch persistieren (Ziff. 3). Die gegenwärtige Tätigkeit werde durch die starken Bauchschmerzen, die allgemeine Müdigkeit und Schwäche eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 5.2). Am 28. Juni sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd 12. August 2016 habe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden, vom 13. August bis 4. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 sei die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig gewesen (Ziff. 8). Aktuell arbeite die Beschwerdeführerin wieder (Ziff. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 8. November 2016 (Urk. 8/4/1-5) folgende Diagnosen (Ziff. 5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Colitis und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ileitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gastroenterologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nicht sicher geklärtes entzündliches Zustandsbild, Verdacht auf Morbus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Behçet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phyrie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei bereits mehrfach stationär psychiatrisch behandelt worden. Im Jahre 2014 sei es mit dem Selbstmord des Freundes am 9. März 2014 sowie dem plötzlichen Tod der ersten Bezugsperson nach einer Gehirnblutung am 23. September 2014 zu zwei schweren emotionalen Belastungen gekommen. Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">och</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die Arbeitsfähigkeit durchgehend erhalten werden können. Während der bisherigen ambulanten psychiatrischen Behandlung sei es zu keinen Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzungen gekommen. Die durchgehende Müdigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangelnde Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auch für Alltagsaktivitäten sowie die unterschiedlichen Ausprägungen der Darmbeschwerden würden die Beschwerdeführerin in den letzten Monaten enorm belasten (Ziff. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es handle sich um ein starkes somatisches Leiden mit immer wiederkehrenden Darmkrämpfen. Die Beschwerdeführerin sei sehr arbeitswillig und trotz der Beschwerden an ihrem Arbeitsplatz anwesend. Der Vorgesetzte habe Verständnis für ihre gesundheitlichen Einschränkungen, sodass sie einen Teil ihrer Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Home Office</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Arbeit erledigen könne. Aufgrund ständiger Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälle sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Anwesenheit am Arbeitsplatz in einem Grossbüro deutlich belastender als das «Beschwerden haben» zu Hause. Ihres Erachtens stehe eine seltene somatische Diagnose im Vordergrund (Ziff. 3.3). Derzeit sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zwischen 50 % und 70 % arbeitsunfähig. Es bestehe jedoch durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend eine Teilarbeitsfähigkeit (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 25. Januar 2017 (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k. 8/19/37-40) führte Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei unveränderten Diagnosen (Ziff. 2) aus, das somatische Leiden sei leider unverändert. Die Beschwerdeführerin leide unter einer Antriebsminderung, Freudlosigkeit, der Frage nach dem Sinn des Lebens sowie einer dauerhaften Leistungsinsuffizienz (Ziff. 4). Es bestehe eine durchgehende Teilarbeitsfähigkeit, eine volle Arbeitsfähigkeit sei derzeit nicht abschätzbar (Ziff. 4.1). Aufgrund der starken Bauchschmerzen sowie ständiger psychophysischer Erschöpfung und Müdigkeit sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 50 % arbeitsunfähig (Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 9. Februar 2017 (Urk. 8/19/46-47) nannten die Ärzte des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hochgradiger Verdacht auf begleitende funktionelle Beschwerden bei DG 2, am ehesten im Sinne einer funktionellen Dyspepsie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-/Folsäuremangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PTBS bei vielen Kindheitstraumata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/sozialen Traumata</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, derzeit remittiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung, derzeit gut integrierbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung nach dem Verlust des Freundes durch Selbstmord und plötzlicher Tod des besten Freundes im September 2014, in Remission</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Durchführung der Funktionsdiagnostik sei von funktionellen Beschwerden im Sinne einer funktionellen Dyspepsie auszugehen. Im Nahrungsbelastungstest hätten bei FODMAP-Belastung Symptome provoziert werden können, so dass von einer FODMAP-Unverträglichkeit ausgegangen werden könne. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei die gute Prognose der funktionellen Dyspepsie noch einmal erklärt worden. Am 17. März 2017 habe die Beschwerdeführerin einen Termin bei der Ernährungsberatung (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 8. Juni 2017 (Urk. 8/27/63-64) führten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei unveränderten Diagnosen aus, das MRI zeige einen Normalbefund, eine Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung für die Beschwerden habe sich nicht gefunden. Das normale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Calprotectin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spreche gegen eine entzündliche Darmerkrankung. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Colitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erkläre ihres Erachtens die wechselnde Symptomatik der Beschwerdeführerin nicht. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Porphyrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> passe ebenfalls nicht zu allen Beschwerden. Es sei daher unverändert von funktionellen Beschwerden auszugehen. Die bisherigen Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuche hätten keinen Erfolg gebracht. Aufgrund des hohen Leidensdruckes wolle sich die Beschwerdeführerin nochmals in der Gastroenterologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorstellen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. August 2017 erstattete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sein im Auftrag des Krankentaggeldversicherers erstelltes Gutachten (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/27/65-73), für welches er sich auf die vorhandenen Akten, eine eigene Untersuchung sowie einen Austausch mit der behandelnden Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin zeige sich als eine Persönlichkeit, die von einer belasteten Kindheit und zwei schweren Schicksals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlägen im Jahr 2014 geprägt worden sei. Damals habe sich ihr Exfreund nach der Trennung erschossen und einige Monate später sei ihr bester Freund an einer Hirnblutung verstorben. Trotz dieser Belastungen habe sie ihre Arbeit voll fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen können. Seit Mitte 2013 stehe sie bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ambulanter Behandlung (S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Im März 2016 seien abdominale Beschwerden aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten, die zu zahlreichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen geführt hätten. In der Anamnese würden sich keine Hinweise auf damalige neue psychische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen finden. Auch die behandelnde Psychiaterin habe kein psychosomatisches Leiden diagnostiziert. Ab dem 13. August 2016 hätten die Bauchschmerzen zu einer zunehmenden Arbeitsunfähigkeit geführt, bis sie als voll arbeitsunfähig eingeschätzt worden sei und die Kündigung erhalten habe. In der Folgezeit falle im positiven Funktionsniveau auf, dass die Beschwerdeführerin ihren eigenen Haushalt weitergeführt, drei Reisen nach Mauritius unternommen und sich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giebig nicht nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um ihren eigenen Hund gekümmert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern auch noch tagsüber den Hund eines Kollegen betreut habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Kriterien sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer anhaltenden Schmerzstörung als auch einer som</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toformen autonomen Funktionsstörung seien nicht erfüllt. Bei der Untersuchung sei aufgefallen, dass die Beschwerdeführerin während dieser zwei Stunden weder über aktuelle Bauchschmerzen geklagt habe noch eine Schmerzreaktion in Mimik oder Körperhaltung zu beobachten gewesen sei. Zusammengefasst finde sich kein aktueller psychischer Gesundheitsschaden, es seien keine psychiatrischen Einschränkungen erkennbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe keine Diagnose an, zu deren Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomen die Bauchschmerzen gehörten. Es bleibe daher unklar, auf welche Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose sie ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit stütze. Möglicherweise beurteile Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fachfremd. Im kritischen Überblick über die Angaben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse man feststellen, dass die Hauptdiagnose einer PTBS nicht nachvollziehbar sei. Die übrigen Diagnosen würden darüber hinaus als remit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert bezeichnet, seien also für den aktuellen Zustand wenig relevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit bleibe unklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftrag des Krankentaggeldversicherers erstatteten die Ärzte des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Gastroenterologie und Hepatologie, am 23. Oktober 2017 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dreiseitiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten (Urk. 8/27/19-21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei nannten sie folgende Diagnosen (Ziff. 3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf funktionelle Dyspepsie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">olitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PTBS und andere psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sche Diagnosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin aufgrund der Schmerzen in der Nacht nicht schlafen beziehungsweise nur sehr spät einschlafen könne, sei es ihr unmöglich, früh am Morgen aufzustehen. Zudem könne sie sich aufgrund der Schmerzen sowie der Übel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei der Arbeit nicht konzentrieren. Die Beschwerdeführerin könne sich vorstellen, teilweise zu Hause zu arbeiten, damit sie liegen könne, wenn sie sich nicht wohl fühle (Ziff. 4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit seien der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vier Stunden pro Tag zumutbar, sie könne eine Produktionsleistung von 50 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit erbringen (Ziff. 5). Auch in einer leidensangepassten Tätigkeit könnten der Beschwerdeführerin vier Stunden pro Tag zugemutet werden, sie könne eine Produktionsleistung von 50 % erbringen (Ziff. 6). Die diagnostischen Abklärungen und Ernährungsanpassungen seien ausgeschöpft. Vor kurzem sei eine Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Flatulex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begonnen worden, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benefit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bemerkt habe. Zusätzlich habe sie alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nativ-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Therapiemassnahmen begonnen, welche zu einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerden geführt hätten. Eine Akupunktur habe keine Verbesserung gebracht, Osteopathie jedoch habe die Beschwerden deutlich gebessert. In Zukunft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wolle die Beschwerdeführerin zusätzlich eine Hypnosetherapie versuchen (Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7). Die Beschwerdeführerin sei während des gesamten Gesprächs sehr ruhig und kooperativ gewesen, es bestehe kein Zweifel an der Compliance (Ziff. 8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Feststellungsblatt vom 7. Dezember 2017 (Urk. 8/28) ergibt sich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, RAD, am 4. Dezember 2017 festhielt, das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei schlüssig, die angeführten medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Fakten seien nachvollziehbar und es könne auf diese abgestellt werden. Am 6. Dezember 2017 führte der zuständige Kundenberater der Beschwerdegegnerin sodann aus, es würden keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Colitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) würden sich ebenfalls nicht dauerhaft auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auswirken. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei voll zumutbar, ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe daher nicht (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Januar 2018 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Bezug auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, um eine versicherungsmedizinisch begründete Einwirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu haben, müsse die Diagnose gesichert sein, eine Verdachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose wie die einer funktionellen Dyspepsie könne dies nicht. Es sei fraglich, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lymphozytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Colitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zur letzten Option therapiert worden sei und alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft seien. Es werde jedoch erwähnt, dass die Osteopathie zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden geführt habe. Dies bedeute, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes durchaus im Rahmen des Möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und noch kein Endzustand erreicht sei. Auch sei noch keine Schmerzklinik involviert, welche die abendlichen und nächtlichen Bauchschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen adäquat behandeln könne. Auch werde in der Beschreibung des Tagesab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufes im psychiatrischen Gutachten - eine solche fehle im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten - ein Zubettgehen zwischen 24 und drei Uhr festgehalten, was auch bei einer gesunden Person mit einer normalen Arbeitszeit zu einem Schlafdefizit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und konsekutiv zu Konzentrationsstörungen führe. Eine Schlafhygiene sei dringend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu empfehlen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten über knapp drei A4-Seiten erfülle nicht die versicherungsmedizinischen Kriterien eines Gutachtens, es würden mit knappen Antworten die vorgegebenen Fragen beantwortet, eine genaue und verständliche Plausibilisierung der 50%igen Einschränkung werde jedoch nicht gegeben. Es werde weiterhin empfohlen, alleine auf das psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten abzustellen (Urk. 8/41 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Stellungnahme vom 28. Februar 2018 (Urk. 8/35) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, im fachfremden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Oktober 2017 werde die Arbeitsfähigkeit auf 50 % geschätzt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkenne jedoch die Verdachtsdiagnose einer funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Dyspepsie nicht und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlage vermehrte Schlafhygiene sowie einen Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt in der Schmerzklinik vor. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beharre auf der Einschätzung des Psychiaters Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im fachpsychiatrischen Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden viele Mängel auffallen, die offensichtlich zu Fehleinschätzungen geführt hätten. Die Beschwerdeführerin leide an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sei schon mehrfach stationär psychiatrisch behandelt worden (S. 2 f.). Sie empfehle eine polydisziplinäre Begutachtung zur tatsächlichen psychiatrischen Erhebung und Zuordnung der Gesundheitsstörung sowie zur versicherungsmedizinischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Leistungsfähigkeit (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 8/4/8-14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 8/19/23-27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/19/42-45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 8/19/50-54, Urk. 8/19/61-62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 8/27/22-23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 8/27/38-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">41, Urk. 8/27/46-50, Urk. 8/27/57-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">64, Urk. 8/27/76-82</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) enthalten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Leistungsbegehrens damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass keine psychischen oder körperlichen Einschränkungen ausgewiesen seien, die sich dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund der bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen ist davon auszugehen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit insbesondere durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauchschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So führte der psychiatrische Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Bauchschmerzen hätten ab August 2016 zu einer zunehmenden Arbeitsunfähigkeit geführt, bis die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als arbeitsunfähig eingeschätzt worden sei und die Kündigung erhalten habe (E. 3.8). Ebenso hielt die Beschwerdeführerin selber im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung die bestehenden Symptome für ein eigentliches körperliches Leiden (vgl. Urk. 8/27/69 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnte gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seien die Darmschmerzen inbegriffen, darüber hinaus seien auch die Verhältnisse am letzten Arbeitsplatz nicht mehr tragbar gewesen (vgl. Urk. 8/27/69 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den somatischen Gesundheitszustand betrifft, führte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin insbesondere aus, es sei keine gesicherte Diagnose ausgewiesen und es seien noch nicht alle Behandlungsoptionen ausgeschöpft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den medizinischen Unterlagen werden übereinstimmend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose einer funktionellen Dyspepsie sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die gesicherte Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lymphozytären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Colitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt (E. 3.1, E. 3.3, E. 3.6-7, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9). Ausschlaggebend sind jedoch weniger die gestellten Diagnosen als vielmehr das funktionelle Leistungsniveau der Beschwerdeführerin. Diesbezüglich äusserten sich mit Ausnahme des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher in seinem Bericht vom 24. Oktober 2016 eine lediglich vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stiert hatte (E. 3.3), einzig die Ärzte des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurz-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom 23. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei führten sie aus, s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">owohl in der bisherigen als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Restarbeitsfähigkeit von 50 %.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin könne in der Nacht aufgrund der Schmerzen nicht schlafen beziehungsweise nur sehr spät einschlafen und sich aufgrund der Schmerzen sowie der Übelkeit nicht konzentrieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Darüber hinaus fehlt jedoch eine nachvollziehbare und plausible Begründung der attestierten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Insbesondere machten die Ärzte keine Angaben dazu, in welcher Häufigkeit und Stärke die Bauchschmerzen auftreten. Unklar bleib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbleibende Belastungsprofil sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche Anforderungen eine leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit erfüllen muss.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem hielten die Ärzte zwar fest, dass Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie die Beschwerden deutlich gebessert habe, machten jedoch keine weiteren Angaben dazu, in welchem Zeitpunkt und inwiefern eine Besserung eingetreten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erfüllt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurz-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten der Ärzte des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oktober 2017 die praxisgemäss an ein Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu stellenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht und die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin kann gestützt darauf nicht abschliessend beurteilt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> halber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin neben einer medikamentösen Behandlung sowie Ernährungsanpassungen auch alternativ-medizinische Therapiemassnahmen wie Akupunktur, Osteopathie und Hypnosetherapie ergriffen hat (vgl. E. 3.9) und darüber hinaus im November 2018 eine ambulante Behandlung in der Schmerzklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angefangen hat (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 18 S. 1 unten). Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann somit nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesagt werden, dass sie noch nicht alle Behandlungsoptionen ausgeschöpft hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des psychischen Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte die behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ihren Bericht vom 8. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 25. Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine PTBS, eine rezidivierende mittelgradige depressive Störung mit somatischem Syndrom sowie eine emotionale instabile Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (E. 3.4-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5). Im Februar 2017 bezeichneten die fachfremden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl die depressive Störung als auch die emotional instabile Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung und die Anpassungsstörung als in Remission (E. 3.6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge prüfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Gutachten vom 23. August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei er diesbezüglich auf einen Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 verwies (vgl. Urk. 8/27/70 Ziff. 3 oben). Dieser Bericht liegt jedoch nicht bei den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Diagnosestellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktenkundig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Berichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit unklar, gestützt auf welche Grundlage sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den medizinischen Vorberichten auseinandergesetzt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der umfangreich durchgeführten, dabei jedoch weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend ergebnislos gebliebenen Abklärungen der Bauchschmerzen nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass diese in einem engen Zusammenhang mit dem psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stehen. Nachdem keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Berichte vorliegen, gestützt auf welche die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychiatrischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht schlüssig beurteilt werden kann, erweist sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Sac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hverhalt als zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig abgeklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als dass der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt werden könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sind daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere Abklärungen notwendig, um die verbliebene Restarbeitsfähigkeit festzustellen. Zu diesem Zweck ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf eine neue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidiszi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-psychiatrische Begutachtung über den Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch der Beschwerdeführerin neu zu verfügen haben wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’900</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit wird der Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. April 2018 wird in dem Sinne gutge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">heissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kreso</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig<span> </span></p></div> </div></body></html>