<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2018.00117</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">29. Februar 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Massimo </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1952 geborene X.___ war als Haushaltsangestellte in einem 100%-Pensum tätig und bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorisch gegen die Folgen Unfällen versichert, als sie am 17. Januar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrerin einen Verkehrsunfall erlitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gemäss der Beurteilung der erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals Y.___ zog sie sich dabei eine Distorsion der Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule (HWS) Grad II (Urk. 10/3/ZM1), eine Schulterkontusion links, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raxkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, ein stumpfes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abdominaltrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Distorsion der Brustwirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule (BWS) und – wie eine am 13. Februar 2013 durchgeführte erneute Bildbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zeigte – gering dislozierte Rippenfrakturen der 1. bis 10. Rippe links sowie eine minimal dislozierte Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu (Urk. 10/3/ZM3 und Urk. 10/3/ZM4). Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG kam für die Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auf und richtete Taggelder aus. Das Arbeitsverhältnis der Versicherten wurde von Seiten des Arbeitgebers per 31. Dezember 2013 mit Schreiben vom 19. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2013 aufgelöst (Urk. 10/1/Z86). In der Folge liess die Zürich Versicherungs-Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft AG die Versicherte bei der Z.___ interdis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinär (Orthopädie/Rheumatologie/Neurologie/Psychiatrie) begutachten (Expertise vom 26. Juni 2015, Urk. 10/3/ZM73). Mit Verfügung vom 29. September 2015 stellte sie die Leistungen für Heilbehandlungen und Taggelder per 17. Januar 2014 ein und verneinte einen Anspruch auf weitere Leistungen (Urk. 10/1/Z205). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 27. Oktober 2015 Einsprache und beantragte unter anderem eine polydisziplinäre Begutachtung (Urk. 10/1/Z225/1). Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätigte die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG weitere medizinische Abklärungen. Am 10. März 2016 teilte sie der Versicherten mit, dass eine erneute orthopädische Begutachtung erforderlich sei, da der orthopädische Gutachter in der Expertise vom 26. Juni 2015 die fehlende Unfallkausalität mit dem Unfallmechanismus begründet habe, jedoch von einem falschen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallmechanismus (reine Frontalkollision statt [wie stattgefunden] leicht seitliche Frontalkollision und im Anschluss daran no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch Seitenkollision) ausgegangen sei. Als Gutachter wurde Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bwewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vorgeschlagen (Urk. 10/2/Z261). In ihrer Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 12. April 2016 hielt die Versicherte an ihrem Antrag, eine polydisziplinäre Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung durchzuführen, fest und verlangte diesbezüglich den Erlass einer Zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung (Urk. 10/2/Z266</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1). Mit Zwischenverfügung vom 9. Mai 2016 ordnete die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG ein monodisziplinäres Gutachten in der Diszi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plin Orthopädische Chirurgie bei Dr. A.___ an (Urk. 10/2/Z276). Dagegen erhob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit Eingabe vom 8. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, die Zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 9. Mai 2016 sei aufzuheben, das Z.___-Gutachten vom 26. Juni 2015 sei vollständig aus dem Recht zu weisen und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine neue medizinische polydisziplinäre Begutachtung durchzuführen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/2/Z283). Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hielt eine erneute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinäre Begutachtung nicht für erforderlich und wies die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de mit Urteil vom 7. November 2016 ab (Urk. 10/2/Z293). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 3. März 2017 nicht ein (Urk. 10/2/Z301). Am 24. Oktober 2017 wurde die orthopädische Begutachtung bei Dr. A.___ durchgeführt. Das Gutachten wurde am 11. November 2017 erstattet (Urk. 10/3/ZM91). Am 15. Januar 2018 nahm die Beschwerdeführerin zum Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Dr. A.___ Stellung und reichte weitere Unterlagen, darunter die Berichte von Dr. med. B.___, Fachärztin für Rheumatologie und Innere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizin, vom 8. und 23. Mai 2012 ein (Urk. 10/2/Z351/1 und Urk. 10/2/Z351/13-14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Zürich Versicherungsgesellschaft AG holte daraufhin den Bericht von Dr. med. C.___, FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 19. Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/3/ZM94) sowie die ergänzende Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2018 (Urk. 10/3/ZM95) ein. Mit Entscheid vom 17. April 2018 wies die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG die Einsprache der Versicherten vom 27. Oktober 2015 (Urk. 10/1/Z225/1) ab (Urk. 10/2/Z363 = Urk.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 18. Mai 2018 Beschwerde und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte hauptsächlich, der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben, es sei das Gutachten der Z.___ vollständig aus dem Recht zu weisen und es sei ein inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben. Eventualiter sei die Sache mit der Auflage, ein neues interdisziplinäres Gutachten einzuholen, an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. August 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. August 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 18. November 2019 zog die Beschwerdeführerin ihren beschwerdeweise gestellten Antrag um Durchführung einer öffentlichen Verhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zurück (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Entscheidfindung erforderlich, in den nachf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechts</span><span>normen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den mate</span><span>riellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereig</span><span>net haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangs</span><span>be</span><span>stimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span>17. Januar 2013</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span>wiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines </span><span>Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiebei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für </span><span>die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante n</span><span>och nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Beweis des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wegfalls des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natürlichen Kausalzusammenhangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_167/2018 vom 28. Februar 2019 E. 4.2 mit zahlreichen Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts kann nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Erreichen des Status quo sine bei posttraumatischen Lumbalgien und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach drei bis vier Mona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten erwartet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer vorübergehenden Verschlimmerung einer vorgeschädigten Wirbelsäule wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angenommen, dass diese in der Regel nach sechs bis neun Monaten und bei Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en von erheblichen degenerativen Veränderungen spätestens nach einem Jahr abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klungen ist (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_408/2019 vom 26. Augu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st 2019 E. 3.3 und E. 3.4, 8C_834/2018 vom 19. März 2019 E. 3.3, je mit Hinweisen). Eine allfällige richtungsgebende Verschlimmerung müsste bildgebend ausgewiesen sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_174/2008 vom 8. August 2008 E. 4.2 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="UV007"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Kausalität deckt (BGE 134 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">109 E. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Objektivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von organisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiebei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt sind (BGE 138 V 248 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_388/2019 vom 20. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2019 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind die geklagten Beschwerden natürlich unfallkausal, nicht aber in diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne objektiv ausgewiesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so ist die Adäquanz besonders zu prüfen. Dabei ist vom augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Geschehensablauf auszugehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei zwischen banalen bzw. leichten Unfällen einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden mittleren Bereich unterschieden wird, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Hat die versicherte Person beim Unfall eine Verletzung erlitten, welche die Anwendung der Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma-Rechtsprechung rechtfertigt, so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiebei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie durch BGE 134 V 109 E. 10 (sogenannte Schleudertrauma-Praxis) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">präzisierten Kriterien massgebend. Ist diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht anwendbar, so sind grundsätzlich die Adäquanzkriterien, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sogenannte Psychopraxis) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzuwenden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 356 E. 3.2, 138 V 248 E. 4, 134 V 109 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, je mit weiteren Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_388/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kriterien der Schleudertrauma-Praxis sind die folgenden: </span><span id="UV015"></span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">beson</span><span class="Standard Listenabsatz">km</span><span class="Standard Listenabsatz">ders</span><span class="Standard Listenabsatz"> dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un</span><span class="Standard Listenabsatz">falls;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p><span>Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span>gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei</span><span>lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy</span><span>chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbel</span><span>säule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Dif</span><span>ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/</span><span>aa</span><span> und 367 E. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, dem Z.___-Gutachten sei bezüglich der HWS- und der psychischen Beschwerden und dem Gutachten von Dr. A.___ bezüglich der Schulterbeschwerden voller Beweiswert beizumessen. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt darauf seien die Leistungen mangels weiterandauernder natürlicher Kausalität zu Recht per 17. Januar 2014 eingestellt worden. Für eine weitere Leistungspflicht fehle es jedoch auch an der zusätzlich erforderlichen adäquaten Kausalität (Urk. 2 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, die richtige Feststellung des rechtsmassgebenden Unfallmechanismus sei eine zentrale Tatfrage und sei nicht nur für die Beurteilung der Schulterbeschwerden zentral wichtig, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern für alle aus dem Unfallereignis sich ergebenden somatischen und psychischen Beschwerden. Von den medizinischen Sachverständigen der Z.___ sei der rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante medizinische Sachverhalt in diverser Hinsicht nicht schlüssig und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar festgestellt worden. Alleine gestützt auf die Ausführungen des orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen Gutachters Dr. A.___ könne der natürliche Kausalzusammenhang nicht per 17. Januar 2014 als beendet erachtet werden. Es werde bestritten, dass im vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Fall keine weiteren organischen Unfallfolgen mehr bildgebend nachgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden könnten. Entgegen der Einstufung der Beschwerdegegnerin liege ein schwerer Unfall vor, weshalb eine Adäquanzprüfung eigentlich entfalle. Falls jedoch von einem mittleren Unfall auszugehen wäre, seien mindestens fünf Adäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien erfüllt (Urk. 1 S. 8 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen zu Recht per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17. Januar 2014 eingestellt hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise, ob diese Frage ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die vorliegenden Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überhaupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Kantonsspitals Y.___ vom 28. Januar 2013 betreffend die Hospitalisation vom 17. bis 20. Januar 2013 wurde die folgende Diagnose ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannt (Urk. 10/3/ZM3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mehrfachverletzung vom 17. Januar 2013 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulterkontusion links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Thoraxkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stumpfes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abdominaltrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">BWS-Distorsion</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Polytrauma-CT vom 17. Januar 2013 ergab keine posttraumatischen Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, keine intrazerebrale Blutung, keinen Pneumothorax, keine freie intraabdo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minelle Flüssigkeit, keine Fraktur und eine unauffällige und altersentsprechende Darstellung der Wirbelsäule. Nach telefonischer Rückfrage der Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. C.___, erfolgte am 13. Februar 2013 eine erneute Bildbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, welche zusätzlich zum beschriebenen Befund gering dislozierte laterale Rippen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frakturen der ersten bis zehnten Rippe links und eine minimal dislozierte Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit retrosternalem/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prävaskukärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hämatom ergab (Urk. 10/3/ZM4 und Urk. 10/3/ZM94 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte in ihrem Bericht vom 4. September 2013 zuhanden der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches therapieresistentes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thoracovertebral-costogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom sowie der linken Schulter bei Status nach Autounfall am 17. Januar 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Rippenserienfrakturen der ersten bis zehnten Rippe links und Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit retrosternalem Hämatom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hielt fest, die Beschwerdeführerin habe noch immer starke Schmerzen im Bereich der linken Schulter mit Kraftverlust sowie Bewegungseinschränkung (Urk. 10/3/ZM29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. E.___ nannten in ihrem Bericht vom 28. Januar 2014 zuhanden der Beschwerdegegnerin die Diagnose einer Anpassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion F43.20, aktuell remittiert (Urk. 10/3/ZM48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der Z.___ vom 26. Juni 2015 wurden die folgenden Diagnosen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (Urk. 10/3/ZM73 S. 35):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chronisches therapieresistentes Schulterschmerzsyndrom links mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Autounfall mit Frontalkollision am 17.01.2013 mit Mehrfachverletzung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gering dislozierte laterale Rippenfrakturen 1-10 links und minimal dislozierte Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Manubriums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit retrosternalem/prävaskulärem Hämatom (Polytrauma CT 17.01.2013), inzwischen vollständig ausgeheilt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelenkseitiger Partialruptur der hinteren Supraspinatussehne und vorderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit leichter Atrophie beider Muskeln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-MRI 05.09.2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der langen Bizepssehne im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Intervall (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-MRI 05.09.2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Linienförmigem superiorem Labrumriss (SLAP-Läsion, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-MRI 05.09.2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">osteodiskale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Forameneinengungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> C6/7 beidseits mit deutlichem Kontakt und möglicher Reizung der Nervenwurzel C7 beidseits (MRI HWS vom 26.04.2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">substituierte Hypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, gemäss dem Bericht der chirurgischen Klinik des Kantons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spitals Y.___ vom 28. Januar 2013 betreffend die Hospitalisation vom 17. bis 20. Januar 2013 und dem Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 1. Februar 2013 hätten keine Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung und keine amnestische Lücke bestanden. Der Kopfanprall werde am Airbag dokumentiert. Auf Symptomebene sei eine Angst- bzw. Schreckreaktion dokumentiert, darüber hinaus Übelkeit ohne Erbrechen und kein Schwindel, keine Seh- oder Hörstörung oder sonstige Symptome. Dem Befund lasse sich entnehmen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glasgow </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Score (GCS) 15 (normal)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Beschwerdeführerin voll orientiert gewesen sei. Neurologisch seien keine pathologischen Zeichen nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen worden. Während dem im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma die Diagnose einer HWS-Distorsion Grad II gestellt worden sei, sei dem Austrittsbericht betreffend die Hospitalisation vom 17. bis 20. Januar 2013 als Diagnose eine Mehrfachverletzung vom 17. Januar 2013 mit Schulterkontusion links, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, stumpfes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdominaltrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, BWS-Distorsion zu entnehmen. Als Nebendiagnosen seien arterielle Hypertonie und Hyperthyreose aufgeführt worden. Die Beschwerdeführerin sei aus der stationären Behandlung nach analgetischer Behandlung und bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen, je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch nicht beschwerdefrei nach Hause entlassen worden. Es sei auf keine psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Auffälligkeiten hingewiesen worden. Die radiologische Beurteilung sei am 26. April 2013 insofern revidiert worden, als – im Gegensatz zum Bericht vom 13. Februar 2013 – gering dislozierte laterale Rippenfrakturen 1-10 links und eine minimal dislozierte Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben worden sei. Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig seien im MRI der Halswirbelsäule vom 26. April 2013 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osteodiskale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Einengung C6/7 beidseits mit deutlichem Kontakt und möglicher Reizung der Nervenwurzel C7 beidseits und darüber hinaus (Sonographie der Schultern vom 16. April 2013) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendopathica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Erguss um die lange Bizepssehne radiologisch nachgewiesen worden. Im Vordergrund der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden hätten sowohl bei der initialen Hospitalisation als auch bei der Hospi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisation in der Rheumaklinik des Kantonsspitals Y.___ vom 15. April bis 3. Mai 2013 die thorakalen Beschwerden und insbesondere bei der Rehabilitation in der Rehaklinik F.___ die Schulterschmerzen links gestanden. Der Dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation sei zu entnehmen, dass die thorakalen Beschwerden links kontinuierlich gebessert hätten, während die Schulterschmerzen links persistiert hätten. Aus Sicht der beteiligten Experten könne zusammengefasst werden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osteodiskalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forameneinengungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C6/7 beidseits mit deutlichem Kontakt und möglicher Reizung der Nervenwurzel C7 beidseits, objektiviert mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Befund (MRI der HWS vom 26. April 2013), beim Unfall vom 17. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 nicht symptomatisch geworden seien. Die weiteren Abklärungen hätten sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerden der linken Schulter konzentriert. Es seien in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang gemäss Bericht vom 14. August 2013 der Orthopädie des Kantonsspitals Y.___ eine reaktive Adhäsive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter und ein Verdacht auf eine degenerative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine AC-Gelenksarthrose und Tendinitis der langen Bizepssehne erwogen bzw. diagnostiziert worden. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRI der linken Schulter vom 5. September 2013 seien die gelenkseitige Partialruptur der hinteren Supraspinatussehne und der vorderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit leichter Atrophie beider Muskeln sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der langen Bizepssehne im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Intervall und darüber hinaus ein linienförmiger super</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">io</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Labrumriss festgehalten worden. Diese als degenerativ bezeichneten Pathologien hätten gemäss Bericht vom 20. September 2013 der orthopädischen Klinik des Kantonsspitals Y.___ die Beschwerden nicht ausreichend erklären können. Es sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausdrücklich hervorgehoben worden. Die wegen der Beschwerden der linken Schulter eingeleiteten Abklärungen hätten gemäss Bericht vom 13. Januar 2014 des Schmerzzentrums des Kantonsspitals Y.___ einen im Vordergrund stehenden Schmerz in der linken Thoraxwand ventral und dorsalseitig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scapulabereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mit Triggerpunkten im M. pectoralis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">major</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und M. infraspinatus und darüber hinaus eine deutliche Verkürzung des M. pectoralis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">major</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Im Rahmen der eingeleiteten Abklärungen seien die Schmerzen verdachtsweise als neuropathische Schmerzen bezeichnet worden. Die empfohlenen Behandlungen, mitunter mit Opioiden, habe die Beschwerdeführerin gemäss Dokumentation abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychotherapeutische Behandlung sei offenbar nach wenigen Konsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tationen aufgrund der erreichten Besserung bzw. Stabilisierung beendet worden und im weiteren Verlauf habe anscheinend keine Notwendigkeit für weitere Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen bestanden. Die Abklärungen der schliesslich als chronisch-persistierendes myofasziales Schmerzbild der linken Schulter dokumentierten Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht der Klinik G.___ vom 13. August 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hätten nicht einem organischen Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strat zugeordnet werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/3/ZM73 S. 28 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden im Bereich des Schulterblattes aber auch in der angrenzenden Thoraxwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übereinstimmend mit dem orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Experten bzw. gestützt auf den Konsens aller Experten teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die ungünstige muskuläre Kompensation zu erklären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dazu trage auch die nicht in kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salem Zusammenhang mit dem Unfall vom 17. Januar 2013 stehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langgezogene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linkskonvexe Skoliose mit entsprechender vermehrter muskulärer Belastung bei. Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf postulierte adhäsive Kapsulitis könne aktuell nicht festgestellt werden. Typisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hierfür wäre insbesondere die Einschränkung in der Aussenrotation und in zweiter Linie in der Abduktion, was nicht habe nachgewiesen werden können (Urk. 10/3/ZM73 S. 32 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht hätten schon initial schwere Verletzungen der HWS und der Schulter mittels CT und später mittels MRI der Halswirbelsäule vom 26. April 2013 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRI der linken Schulter vom 5. September 2013 ausgeschlossen werden können. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden hätten sich chronifiziert. Sowohl anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch wie auch aus den Akten sei ein unverändertes subjektives Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbild seit Monaten vorhanden. Es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine klare Diskrepanz zwischen dem subjektiven Leidensdruck und den objektivierbaren Befunden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Diskrepanz werde unter anderem durch die Tatsache erhärtet, dass bei der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine objektiven schweren funktionellen Einschränkungen der Schulter links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt werden können. Zu erwähnen sei zudem der vernachlässigbare kleine Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schied der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Oberarmmuskulatur beim Umfang, der links 1 cm geringer sei als rechts. Dies könne allein durch die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin Rechtshänderin sei, genügend erklärt werden. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die angegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnten orthopädisch nicht ausreichend erklärt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es lägen keiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Pseudoarthrose vor. Aus ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer Sicht könnten die Beschwerden nur durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unspezifische posttraumatische Myalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärt werden. Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine schweren Defizite somatischer Art am Bewegungsapparat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erkennbar seien, sei auch keine Arbeitsunfähigkeit mehr ausgewiesen (Urk. 10/3/ZM73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 33 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht sei die lange Persistenz der nach dem Unfall vom 17. Januar 2013 aufgetretenen Schmerzen im Bereich des Thorax nicht gut zu erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Anamnestisch und auch klinisch-neurologisch fänden sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise für eine relevante Schädigung zentraler oder peripherer Nervenstrukturen. Insbesondere fänden sich keine Zeichen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Interocostalnervenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eines neuropa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzsyndroms. Auch im Bereich der Hirnnerven sowie der Extremitäten fänden sich durchwegs Normalbefunde, insbesondere auch keine Hinweise für ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikoradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- oder Ausfallsyndrom. Die A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten und auch in einer angepassten Tätigkeit sei aus neurologischer Sicht nicht beeinträchtigt (Urk. 10/3/ZM73 S. 34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei darauf hinzuweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass weder im aktenanam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Verlauf noch anhand der aktuell erhobenen Anamnese noch bezogen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den aktuellen Psychostatus eine psychische Störung von Krankheitswert diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiziert werden könne. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei der vorliegenden Dokumentation, wonach das vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schende Symptom ein andauernder schwerer (und allenfalls subjektiv quälender) Schmerz darstelle, welcher nicht durch einen physiologischen Prozess oder eine strukturelle Pathologie erklärt werden könne, müsse eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoforme Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung erwogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Was vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Hintergrund der ICD-10 Kriterien dagegen spreche, sei die Verneinung von emotionalen Konflikten oder psychosozialen Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lemen. Hierüber sei allerdings zu erwähnen, dass in der Untersuchung der Eindruck entstanden sei, dass die Erfassung dieser Faktoren (insbesondere der emotionalen Konflikte) nicht optimal habe gelingen können, weil die Beschwerdeführerin (gemäss Eindruck des Untersuchers) die mögliche Bedeutung dieses Aspektes nicht richtig habe erfassen können (Urk. 10/3/ZM73 S. 35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den konkreten Fragen der Beschwerdegegnerin betreffend den Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang hielten die Gutachter der Z.___ im Wesentlichen fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die zurzeit noch vorhandenen bzw. subjektiv geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht überwiegend wahrsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heinlich auf den Unfall vom 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 als alleinige oder als Teilursache zurückzuführen seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der verfügbaren Dokumentation be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Beschwerden, die durch den Unfall vom 17. Januar 2013 ausgelöst worden seien (das heisse betreffend das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakovertebrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">costogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom links), sei der Status quo ante ca. vier Monate nach dem Unfall eingetreten. Rein aufgrund der Unfallfolgen sei keine angepasste Tätigkeit notwendig. Unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der subjektiven Klagen sei der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zumutbar (Urk. 10/3/ZM73 S. 37ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte in seinem nicht datierten Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin (dort eingegangen am 30. Mai 2016) die folgenden psychiatrischen Diagnosen (Urk. 10/3/ZM85):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradige depressive Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung. Kriterien teilweise erfüllt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei St. n. Autounfall mit Frontalkollision am 17. Januar 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte in ihrem Bericht vom 15. Dezember 2016 zuhanden der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin die Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms bei Status nach Rippenserienfrakturen 2-10 links und Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. Januar 2016 (richtig: 2013). Sie hielt fest, dass sich seit ihrem letzten Verlaufsbericht im Februar 2016 am Zustand der Beschwerdeführerin bezüglich der Beschwerden subjektiv nichts verändert habe. Im Mai 2016 habe sie eine MR-Untersuchung der Hals- und Brustwirbelsäule veranlasst. Die Beurteilung habe unveränderte Befunde im Vergleich zum MRI vom 18. Februar 2014 ergeben. Eine Überprüfung der Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion durch die Neurochirurgie habe eine chronifizierte Schmerzsymptomatik erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Es bestehe nach wie vor ein therapieresistentes chronisches Schmerzsyndrom ohne Besserung trotz intensiver therapeutischer Bemühungen, Schmerztherapie und Psychotherapie, Akkupunktur, Hydrotherapie und Physiotherapie (Urk. 10/3 ZM88).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädischen Gutachten vom 11. November 2017 stellte Dr. A.___ die folgende Diagnose (Urk. 10/3/ZM91 S. 17):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cervicothorakobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rippenserienfraktur 1-10 links, Konsolidation in achsgerechter Stellung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fraktur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sterni, Konsolidation in achsgerechter Stellung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BWS Distorsion mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Linkskonvexer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kyphoskoliose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Discusdegeneration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Th 7/8; Th 11/12</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS Distorsion II mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteodiscaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> foraminaler Einengung C6/7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterkontusion mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nichtperforierender Supraspinatus- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Infraspinatusläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der LBS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher SLAP Läsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher adhäsiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Capsulitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">AC Arthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronische Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte aus, es bestehe bei der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik der linken Schulter und des Nackens und der linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hälfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich über vier Jahre einer abschliessenden strukturellen Erklärung entziehe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gut nachvollziehbar und bildgebend nachgewiesen sei eine im Rahmen des Unfallereignisses entstandene Rippenserienfraktur der ersten bis zehnten Rippe links in der vorderen Axillarlinie, welche die erhebliche Krafteinwirkung im Rahmen des Unfallereignisses auf die linke Körperhälfte ebenso dokumentiere wie die Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In diesem Rahmen sei es durchaus nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin auch die im Austrittsbericht des Kantonsspitals Y.___ vom 28. Januar 2013 beschriebene Schulterkontusion erlitten habe. Die Argumentation im Gutachten Z.___, wonach durch das Gurt- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Airbaigsystem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie fehlende harte Flächen keine Schulterkontusion habe stattfinden können, erscheine nicht plausibel. Es würde unter diesem Gesichtspunkt nicht erklärlich sein, wieso es zu den in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen und ebenfalls durch direkte Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwirkung entstandenen Rippenfrakturen gekommen sei. Insbesondere seien die ersten beiden Rippen durch den Schultergürtel gedeckt, so dass eine Fraktur der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selben kaum ohne Anprall an der Schulter zu erwarten sei. Durch die zu postu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierende erhebliche Krafteinwirkung sei auch die im Austrittsbericht dokumentierte BWS-Distorsion nachvollziehbar. Die initial nicht diagnostizierten Rippenfrakturen wie auch die BWS-Distorsion erklärten für die Zeit der Frakturheilung die unter nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">opioider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapie im Verlaufe der Hospitalisation vom 17. bis 20. Januar 2013 abklingenden Schmerzen, wie sie auch in den Krankengeschichteneinträgen von Dr. C.___ vom 23. und 30. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie vom 13. Februar 2013 beschrieben worden seien. Danach weiterhin bestehende Beschwerden könnten hingegen nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Rippenfrakturen per se zurückgeführt werden. Die Meinung des Gutachtens Z.___, wonach eine Heilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rippen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">truen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen sei, habe im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgenthoraxuntersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Februar 2017 gestützt werden können (Urk. 10/3/ZM91 S. 17-18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso nachvollziehbar habe die Beschwerdeführerin im Rahmen des Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Distorsion der BWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten. Diese habe jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen nachweislichen strukturellen Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinterlassen. Die initiale Computertomografie habe keine knöcherne Schädigung und insbesondere auch keine Blutung oder Schwellung der paravertebralen Weichteile gezeigt. Auch in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magnetresonaztomografie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Februar 2014 seien gemäss Radiologie keine unfallbedingten strukturellen Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den festgestellt worden, was sich mit der eigenen Beurteilung decke. Die nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Bandscheibendehydratationen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discusprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien altersentsprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ende Veränderungen und nur von unsicherem Krankheitswert. Die sowohl klinisch wie auch in der Magnetresonanztomografie festzustellende leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kyphoskoliose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spreche einer in der Regel in der Adoleszenz entstehenden krankhaften Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung, welche in der vorliegenden Ausprägung muskuläre Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule und des Thorax begründen könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen, dass die durch die BWS-Distorsion hervorgerufenen Beschwerden spätestens sechs Monate nach dem Unfallereignis abgeklungen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/3/ZM91 S. 18-19)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Dokumentationsbogens für Erstkonsultationen nach kranio-zervika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lem Beschleunigungstrauma sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen des Unfallereignisses auch eine HWS-Distorsion erlitten habe, welche nicht Eingang in die Diagnoseliste des Berichtes des Kantonsspitals Y.___ vom 28. Januar 2013 gefunden habe und übereinstimmend mit dem Gutachten Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als HWS Distorsion Grad 2 nach den Quebec Kriterien zu klassifizieren se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i. Die initiale Computertomografie, welche keine Schwellung der paravertebralen Weich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teile gezeigt habe, habe eine frische strukturelle Gewebeschädigung der HWS un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich gemacht. Zudem könne davon ausgegangen werden, dass die in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magnetresonaztomografie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. April 2013 zur Darstellung gekommenen Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, welche sich in den folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangnetresonanztomografien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5. Februar 2014 und 18. Mai 2016 im Wesentlichen unverändert präsentiert hätten, nicht mit dem Unfallereignis vom 17. Januar 2013 in Zusammenhang stünden, weil diese nicht in einem Zeitraum von drei Monaten entstehen könnten und deswegen vorbestehend sein müssten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es könne davon ausgegangen werden, dass sich auch die Beschwerden, welche durch die HWS-Distorsion hervorgerufen worden seien, bis spätestens sechs Monate nach dem Unfallereignis vollständig zurückgebildet hätten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die hauptsächlich im Segment C6/7 lokalisierten degenerativen Schädigungen seien geeignet, die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin im Rahmen des Gutachtens geklagten Beschwerden im Nacken zu erklären. Unsicher zu erklären vermöchten sie die von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden in der linken Schulter und im Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arm aufgrund der neurologischen Untersuchung im Rahmen des Gutachtens Z.___ und derjenigen des Kantonsspitals Y.___ vom 4. November 2016, welche beide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine neurologischen Schädigungen nachzuweisen vermocht hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/3/ZM91</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Widerspruch zum Gutachten der Z.___ sei anzuerkennen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Rahmen des Unfallereignisses eine Schulterkontusion links erlitten habe. Es sei auch davon auszugehen, dass aufgrund der gleichseitig erlittenen Rippen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frakturen dabei eine erhebliche Gewalteinwirkung auf die linke Schulter stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden habe. Ausser der Diagnose der Schulterkontusion fänden sich in den Akten keine Angaben zu den von der Beschwerdeführerin initial geklagten Beschwerden oder zu klinischen Befunden am linken Schultergelenk. Als einzige Dokumentation des initialen strukturellen Zustandes der linken Schulter liege die Computer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grafie vom 17. Januar 2013 vor. Aufgrund dieser könnten am linksseitigen Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gürtel unfallbedingte knöcherne Schädigungen, eine Dislokation des AC- und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glenohumeralgelenkes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch Blutungen oder Schwellungen ausgeschlossen werden. Ebenso könne aufgrund der sichtbaren Lage des Armes in Elevation bei der computertomografischen Untersuchung eine erhebliche Bewegungseinschränkung der linken Schulter ausgeschlossen werden (Urk. 10/3/ZM91 S. 19-20). Zum Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Sonografie-Berichtes vom 16. April 2013 habe keine strukturelle Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden können, sondern allein ein Erguss um die lange </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die im weiteren durchgeführte Magnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fie der Schulter habe jedoch gemäss Bericht vom 5. September 2013 eine im Intervall signalalterierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, was einer strukturellen Schädigung ohne Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tinuitätsunterbrechung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Hinweis auf deren Kausalität entspreche. Es könne davon ausgegangen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass bereits zum Zeitpunkt der Sonografie eine Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Sehne bestanden habe, weil es unwahrscheinlich sei, dass diese innerhalb von fünf Monaten entstehe. Aufgrund der fehlenden Kontinuitätsunterbrechung müsse die Schädigung als dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerativ gewertet werden und stehe nicht im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit dem Unfallereignis. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manetresonanztomografie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige gemäss Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 5. September 2013 eine gelenksseitige Partialruptur der Supraspinatus- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein Befund, welcher in der eigenen Beurteilung habe nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden können. Es sei anzuerkennen, dass Rupturen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel nur bei einer degenerativen Vorschädigung vorkämen, welche mit dem Alter zunehme. Es könne deswegen schwerfallen, unfallbedingte- von rein krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Rupturen oder solche, welche durch ein Unfallereignis wesentlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmert worden seien, abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Zur Beurteilung der Kausalität diene das Alter zum Zeitpunkt des Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses, der Unfallmechanismus, allfällig vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehende, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">initialen und die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den im Verlauf sowie verschiedene bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend nachweisbare strukturelle Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digungen. Die Beschwerdeführerin sei im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Unfallereignisses 61-jährig gewesen. Aufgrund der Prävalenz erscheine es wahrscheinlich, dass sie bereits im Zeitpunkt des Unfallereignisses an einer nicht perforierenden Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschettenruptur gelitten habe. Es könne davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, dass die Beschwerdeführerin eine Kontusion, also ein direktes An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pralltrauma der Schulter erlitten habe. Die vorliegende Schulterkontusion schliesse eine unfallkausale Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aus. Auch wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehende Schulterbeschwerden im Rahmen des Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s verneine, so seien diese aufgrund eines Krankengeschichteneintrages von Dr. C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Dezember 2012 aktenkundig. Die vorbestehenden Beschwerden liessen es wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, dass die Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Unfallereignisses bereits vorhanden gewesen sei. Bildgebend habe im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men der initialen Compu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tertomografie keine Schwellung im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erkannt werden können, was zumindest eine erhebliche Schädigung mit Einblutung unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich mache. In der Magnetresonanztomografie stelle sich die gelenksseitige Schädigung am knöchernen Ansatz dar. Solche Schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en gälten eher als dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerativ, wohingegen unfallbedingte eher in der Sehnensub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stanz entstehen würden. Aufgrund der Prävalenz von asymptomatischen Partial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Alter der Beschwerdeführerin, der dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierten vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsbedürftigen Beschwerden sowie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">magnetresonaz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s könne die Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise in Zusammenhang mit dem Unfallereignis gestellt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des fehlenden Ansprechens der Beschwerden auf die im Rahmen der Magnetreso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomografie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführten therapeutischen Infiltration erscheine es im Weiteren frag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, inwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit die Beschwerden an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch alle ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenen oder möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artikulärseitigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pathologien die geklagten Beschwerden verursachten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund der eingeschränkten Sensitivität und Spezifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beurteilung der Magnetresonanztomografie vom 5. September 2013 erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne es lediglich als möglich, dass im Falle der Beschwerdeführerin eine SLAP Läsion bestehe. Nur unsicher lasse sich aufgrund der magnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grafischen Befunde vom 5. September 2013 auf eine adhäsive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schliessen. Die klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde wie sie in den Akten dargestellt seien, sprächen für das Vorliegen einer abgelaufenen adhäsiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die magnetresonanztomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de könnten eine solche nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestätigen und der Effekt der intraartikulären Infiltration vom 5. September 2015 spreche ebenso dagegen wie die weder anfänglich noch zum Zeitpunkt des Gutachtens auf adäquate Therapie ansprechenden Schmerzen. In der Gesamtschau erscheine die Diagnose einer adhäsiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deswegen lediglich als möglich. Aufgrund der Befunde der initialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Computertomografie sei es sicher, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zum Zeitpunkt des Unfallereignisses bereits an einer AC Arthrose gelitten habe, wie sie auch schon bei 90 % der asymptomatischen 40-Jährigen nachgewiesen werden könne und deswegen von unsicherem Krankheitswert sei. Eine unfallbedingte Verschlimmerung könne durch die Befunde der Magnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomografie vom 5. September 2013 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden, ebenso erscheine es fraglich aufgrund der erwähnten hohen Prä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valenz von asymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatischen Schädigungen und des inkonsistent bewerteten Effek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes der im Bericht des Kantonsspitals Y.___ erwähnten Infiltration des AC Gelenkes, inwieweit die Beschwerden dem AC Gelenk zugeordnet werden könnten. Ein neuropathisches Schmerzsyndrom im Bereiche des Thorax und der BWS erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne aufgrund des fehlenden Ansprechens auf adäquate Schmerztherapie sowie der diesbezüglich unauffälligen Befunde in den neurologischen und schmerzthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Berichten wenig wahrscheinlich. Dr. I.___ habe nach mehr als vier Jahren als erster die Diagnose eines TOS (Thoracic </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">outlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom) gestellt. Bei den neurologischen Untersuchungen der Z.___ und des Kantonsspitals Y.___ wie auch im Rahmen der gutachterlichen Untersuchung hätten keine entsprechenden Befunde erhoben werden können. Zusammen mit den von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden spreche dies gegen das Vorliegen eines TOS. Ein solches müsse als un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich bezeichnet werden. In verschiedenen Berichten seien Befunde beschrieben und Diagnosen gestellt worden, die alle unspezifischen musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lären Schmerzzuständen entsprächen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da strukturelle unfallbedingte Schädigungen nicht nachweislich seien, könnten die beschriebenen muskulären Beschwerden auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Unfallereignis in Zusammenhang gestellt werden (Urk. 10/3/ZM91 S.17-28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Zusammenfassung seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die mit Sicherheit auf das Unfallereignis zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führenden Frakturen der ersten bis zehnten Rippe, des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Distorsion der HWS und BWS spätestens nach sechs Monaten folgenlos ausgeheilt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die erlittene Schulterkontusion habe nur möglicherwiese eine Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, des superioren Labrums und eine adhäsive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Folge gehabt. Sie habe keine AC Arthrose bewirkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Folgen der Schulterkontusion seien spätestens drei Monate nach dem Unfallereignis folgenlos ausgeheilt. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie beschriebenen unspezifischen muskulären Schmerzzustände könnten nach Abheilen der vorerwähnten unfallbedingten Schäden nicht mehr in Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit dem Unfallereignis gestellt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin geäusserten Beschwerden könnten orthopädisch nicht abschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklärt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen der gutachterlichen Untersuchungen Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen und Inkongruenzen gezeigt, welche zusammen mit dem fehlenden Erfolg sämtlicher Therapien und zusammen mit den entsprechenden Erwähnungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akten aus nicht fachärztlicher Sicht den Verdacht einer Schmerzstörung nahelegten (Urk. 10/3/ZM91 S. 28-29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte in ihrem – von der Beschwerdeführerin nach der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. A.___ eingereichten - Bericht vom 8. Mai 2012 betreffend die Konsultation vom 2. Mai 2012 die folgenden Diagnosen (Urk. 10/3/ZM93):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myofasziales Schmerzsyndrom Schulter-Nacken-Region links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Triggerpunkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Musculi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rhomboidei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und M. trapezius linksseitig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. Steroidinjektion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 24. Mai 2012 betreffend die funktionelle Ultraschall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 23. Mai 2012 hielt Dr. B.___ fest, zusammen mit der Klinik und dem sonographischen Befund der verdickten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypoechogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> veränderten Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spinatussehne bestehe wohl auch ein Anteil der Schmerzen aus einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehnentendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/3/ZM92).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt in ihrem Bericht vom 29. Januar 2018 zuhanden der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin fest, gemäss ihren Einträgen in der Krankengeschichte und aus der ihr gut bekannten Anamnese, habe die Beschwerdeführerin im Jahr 2012 über Muskelver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spannungen im Bereich der linken Schulter und des linken Vorderarms geklagt, weswegen sie zur Rheumatologin Dr. B.___ überwiesen worden sei. Während dieser Zeit habe die Beschwerdeführerin als Haushälterin bei einem älteren Ehepaar gearbeitet und sei im April 2012 etwa drei Wochen arbeitsunfähig gewesen. Unter Physiotherapie und Behandlung mit Infiltrationen hätten die Beschwerden gebessert und seien unter normaler Arbeitsfähigkeit rückläufig gewesen. Die letzte Kontrolle habe am 19. Dezember 2012 stattgefunden. Am 17. Januar 2013 habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bei einem Autounfall als Beifahrerin Rippenserienfrakturen und eine Fraktur des Brustbeins erlitten, welche zunächst verpasst worden seien. Sie habe die Beschwerdeführerin erstmals am 23. Januar 2013 gesehen, wo sie über starke Schmerzen vor allem thorakal, sternal (Brustbein) und im Rücken geklagt habe. Sie habe auch Schmerzen beim Atmen gehabt. Klinisch hätten sich grosse Blutergüsse über der linken Brust und unter der linken Brust gefunden. Die Beschwerdeführerin habe auch Druckschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">costosternal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Rippe/Brustbein) und paravertebral links thorakal (entlang der linken Brustwirbelsäule) gehabt und habe einen Bluterguss am Unterbauch rechts aufgewiesen. Trotz Schmerztherapie sei keine Besserung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Klinisch habe der Verdacht auf eine Rippenfraktur bestanden. Man habe ein deutliches Reiben gehört. Auf nochmaliges Nachfragen ihrerseits sei dann die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose der Rippenserienfrakturen sowie die Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt worden. Die Diagnose sei also erst am 13. Februar 2013 eindeutig gewesen. Seither sei die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig und habe in der Folge ihre langjährige Anstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Haushälterin verloren, was sie auch psychisch stark mitgenommen habe. In der Folge sei es leider nicht gelungen, die Beschwerdeführerin zu reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tieren, dies trotz stationärer und ambulanter Massnahmen und auch nach psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch-psychiatrischer Behandlung. Aus ihrer Sicht sei die Verletzung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin Auslöser der Arbeitsunfähigkeit und des Stellenverlustes, woraus nun ein chronisches Schmerzsyndrom resultiert habe. Die Therapie bestehe momentan in einer Schmerztherapie und zeitweiliger Physiotherapie Urk. 10/3/ZM94).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 16. Februar 2018 führte Dr. A.___ aus, das Unfallereignis habe lediglich möglicherweise zu dem in der Magnetreso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomografie vom 5. September 2013 festgestellten Schaden an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der nicht perforierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehnenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt. Die in der Sonografie vom 25. Mai 2012 festgestellten Befunde könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denjengen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie im Rahmen der Sonografie vom 16. April 2013 erhoben worden seien, gleichge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt werden. Beide hätten keine Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Zudem habe Dr. B.___ bereits im Mai 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periarthropatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden im Rahmen einer Verdickung der Supraspinatussehne feststellen können, was auch zu einer entsprechenden subacromialen Steroidinfiltration geführt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verdick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Sehne entspreche einer degenerativen Gewebeveränderung. Aus dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagten folge, dass das Unfallereignis nur möglicherweise die nicht perforierende Ruptur der mit Sicherheit vorbestehend mutmasslich symptomatisch geschädigten Supraspinatussehne bewirkt habe. Entsprechend sei auch eine unfallbedingte rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebende Verschlimmerung lediglich als möglich zu betrachten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorbestehende degenerative Schädigung der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei durch das Unfallereignis nicht richtungsgebend verschlimmert worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es könne keine unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Gewebeschädigung, die eine solche bewirken würde, festgestellt werden. Im Weiteren sei angemerkt, dass es lediglich möglich erscheine, dass die festgestellte Schädigung die von der Beschwerdeführerin geäusserten Beschwerden bewirke.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Unfallereignis vom 17. Januar 2013 habe eine vorgeschädigte Wirbelsäule getroffen. Die in der Magnetresonanztomografie vom 26. April 2013 festgestellten Schäden entsprächen krankheitsbedingten Veränderungen, welche nicht innerhalb von drei Monaten entstünden. Soweit die beiden Untersuchungsmethoden vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien, entsprächen sie denjenigen, wie sie bereits in der initialen Computer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomografie vom 17. Januar 2013 sichtbar gewesen seien. Diese Computertomografie zeige keinerlei Veränderungen wie Schwellungen oder Blutungen, welche bei einer frischen unfallbedingten Schädigung zu erwarten gewesen wären. Im Weiteren könnten die anlässlich des Gutachtens im Bereich der HWS erhobenen Befunde denjenigen gleichgesetzt werden, wie sie von Dr. B.___ im Mai 2012 erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben worden seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei deswegen davon auszugehen, dass sämtliche Schädigungen, wie sie in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HWS in der initialen Computertomografie und der Magnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomografie vom 26. April 2013 sichtbar seien, vorbestehend gewesen seien, das Unfallereignis zu keiner weiteren strukturellen Schädigung geführt habe und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen lediglich eine vorübergehende Verschlimmerung eingetreten sei, welche spätes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens sechs Monate nach dem Unfallereignis abgeheilt sei (Urk. 10/3/ZM95 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist in erster Linie, ob sich gestützt auf die vorliegenden Gutachten der Z.___ vom 26. Juni 2015 (vgl. E. 3.4) sowie von Dr. A.___ vom 11. November 2017 (vgl. E. 3.7) mit Ergänzung vom 16. Februar 2018 (vgl. E. 3.10) die rechtsrelevante Frage, ob die von der Beschwerdeführerin über den 17. Januar 2014 geklagten Beschwerden in einem rechtsgenüglichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 17. Januar 2013 stehen, beantworten lässt oder nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die besagten Gutachten basieren auf fachärztlichen Untersuchungen (rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch, orthopädisch, neurologisch und psychiatrisch resp. orthopädisch) und wurden in Kenntnis der und einlässlicher Auseinandersetzung mit den – im jeweiligen Begutachtungszeitpunkt aktenkundigen – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet. Die Gutachter haben die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie ihrem Verhalten auseinandergesetzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht ausser Diskussion, dass auf die Schlussfolgerungen der Z.___-Gutachter nicht abgestellt werden kann, soweit sie mit dem falschen Unfallmechanismus (reine Frontalkollision statt [wie stattgefunden] leicht seitliche Frontalkollision und im An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss daran noch Seitenkollision) begründet wurden. Dies trifft unstrittig auf die Beurteilung der Unfallkausalität der Schulterbeschwerden durch den orthopädischen Gutachter (Urk. 10/3/ZM73 S. 13 und S. 30), bei genauer Betrachtung aber teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch durch den rheumatologischen Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 10/3/ZM73 S. 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und S. 33) zu. Zudem nahm der orthopädische Gutachter auch bei der Beurteilung der Nackenbeschwerden unter anderem auf den (falschen) Unfallmechanismus Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug (Urk. 10/3/ZM73 S. 30). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der von der Beschwerdeführerin offenbar vertretenen Auffassung sind allein deswegen die von den Z.___-Gutachtern – unabhängig vom Unfallme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nismus – gemachten Angaben zu den in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dokumentierten und von ihnen selbst in den jeweiligen Fachgebieten erhobenen klinischen Befunden jedoch nicht in Frage zu stellen. Der neurologische Gutachter (welchem der tatsächlich stattgehabte Unfallmechanismus übrigens bekannt war [vgl. die von ihm erhobene Unfallanamnese, Urk. 10/3/ZM73 S. 16]), sowie der psychiatrische Gutachter be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründeten sodann ihre Schlussfolgerungen ausschliesslich mit den dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierten und von ihnen erhobenen neurologischen resp. psychiatrischen Befunden; der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mechanismus bildete im Rahmen der Beurteilungen dieser beiden Gutachter kein Thema. Insofern besteht kein Grund, diesen Beurteilungen die Beweiskraft abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum – neuerlichen – Einwand der Beschwerdeführerin, wonach anlässlich der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung in der Z.___ nicht alle persönlichen Befragungen und klinischen Untersuchungen, namentlich auch nicht die psychiatrische, mit Hilfe eines Dolmet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schers durchgeführt worden seien (Urk. 1 S. 15 ff.), ist zu bemerken, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen sprachlichen Verständigung zwischen Experte und versicherter Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere bei der psychiatrischen Abklärung besonderes Gewicht zukommt. Nac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h der Rechtsprechung ist daher bei psychiatrischen Begutachtungen eine Übersetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe beizuziehen, sofern sprachliche Schwierigkeiten bestehen und das Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgespräc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h nicht in der Muttersprache der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explorandin geführt werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es besteht indessen kein unbedingter Anspruch auf Durchführung einer medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Abklärung in der Muttersprache oder auf Beizug eines Übersetzers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich hat der Gutachter im Rahmen sorgfältiger Auftragserfüllung zu entscheiden, ob eine medizinische Abklärung in der Muttersprache des Exploranden oder unter Beizug eines Übersetzers im Einzelfall gebote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_578/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2.5 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die psychiatrische Begutachtung geht aus dem Gutachten klar hervor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass diese in Anwesenheit eines Dolmetschers durchgeführt worden ist (Urk. 10/3/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZM73 S. 17 und S. 26), weshalb der Vorwurf der Beschwerdeführerin nicht zutrifft. Dass der Gutachter mit der Beschwerdeführerin auch selber in italie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sprache kommunizierte, ist nicht zu beanstanden und bedeutet auch nicht, dass der Dolmetscher nicht mitgewirkt hätte. Die Beschwerdeführerin hätte die Übersetzungsdienste des anwesenden Dolmetschers bei Bedarf jederzeit in Anspruch nehmen können. Dem Gutachten sind denn auch keinerlei Anhaltspunkte zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, die auf sprachliche Schwierigkeiten anlässlich der psychiatrischen Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration schliessen lassen würden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den angeblich fehlerhaften gutachterlichen Angaben im Rahmen der ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dischen und rheumatologischen Exploration in der Z.___ (fehlerhafte Angaben im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen der neurologischen Exploration benannte die Beschwerdeführerin nicht [Urk. 1 S. 16 und 17]) handelt es sich lediglich um solche untergeordneter Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, welche für die Beurteilung des Gesundheitszustandes nicht relevant sind, weshalb daraus nicht auf eine fehlerhafte medizinische Beurteilung geschlossen werden kann. Es bestehen im Übrigen auch keine Anhaltspunkte, an der Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation des beigezogenen Dolmetschers zu zweifeln, was denn vorliegend auch nicht mehr geltend gemacht wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dass im Rahmen der Begutachtung in der Z.___ bildgebende Untersuchungen hätten durchgeführt werden müssen (Urk. 1 S. 20), ist festzuhalten, dass es im fachärztlichen Ermessen der Gutachter liegt, welche Abklärungen als notwendig erachtet werden (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_137/2018 vom 20. August 2018 E. 4.2.2). Im Übrigen ist darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass die Hausärztin Dr. C.___ in ihrem Bericht vom 19. Dezember 2016 festhielt, dass sie im Mai 2016 eine MR-Untersuchung der Hals- und Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule veranlasste habe, welche im Vergleich zum MRI vom 18. Februar 2014 unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderte Befunde ergeben habe (Urk. 10/3/ZM88).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begutachtung durch Dr. A.___ wurde unstrittig im Beisein eines Dolmetschers durchgeführt. Sein Gutachten vom 11. November 2017 mit Ergänzung vom 16. Februar 2016 leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen sind sorgfältig begründet. Es erfüllt demnach die rechtsprechungsgemässen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en an eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage vollumfänglich (vgl. E. 4.2.1 und E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht bemerkte, ist Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Facharzt für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsarztes fachlich genügend qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lifiziert, den Gesundheitszustand nicht nur in orthopädischer, sondern auch in rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Hinsicht einzuschätzen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_602/2017 vom 1. März 2018 E. 4.3 mit Hinweisen, wonach chronische Schmerzen des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates Gegenstand sowohl der Rheumatologie als auch der Orthopädie bilden), wobei rheumatologische Untersuchungen bei der Beurteilung von Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen ohnehin nicht im Vordergrund stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n (vgl. BGE 134 V 109 E. 9.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem ist er aufgrund seiner Fachausbildung auch befähigt, neurologische Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen zumindest in ihren Grundzügen zu erkennen. Es kann daher angenommen werden, dass ihm eine – seit der Begutachtung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu aufgetretene – neurologische Problematik aufgefallen wäre.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach stellen die Gutachten der Z.___ und von Dr. A.___ entgegen der Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung des Beschwerdeführers grundsätzlich eine hinreichende medizinische Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage zur Beurteilung der somatischen und psychischen Unfallfolgen dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht steht aufgrund des Gutachtens von Dr. A.___ – nunmehr – fest, dass die Beschwerdeführerin beim Unfallereignis nebst einer Rippenserien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur der 1. bis 10. Rippe links, einer Fraktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, eines stumpfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdominaltraumas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer HWS-Distorsion und einer BWS-Distorsion auch eine Schulterkontusion links erlitten hat (vgl. E. 3.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter der Z.___ stellte überzeugend fest, dass sich weder anamnestisch noch aufgrund der von ihm durchgeführten Untersuchung Hinweise auf eine neurologische Beeinträchtigung finden liessen (E. 3.4). Gegenteilige spätere ärztliche Einschätzungen sind den Akten nicht zu entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ legte sodann mit einlässlicher Begründung dar, dass die mit Sicherheit unfallbedingten Frakturen der Rippen sowie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenlos verheilten und dass unfallbedingte (frische) strukturelle Schäden an der BW</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S auszuschliessen sind. Sodann erklärte er, dass sämtliche bildgebend festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Schädigungen der HWS vorbestehend waren, das Unfallereignis zu keiner weiteren strukturellen Schädigung führte und lediglich eine vorübergehende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merung eintrat. Schliesslich stellte er fest, dass die Schulterkontusion nur möglicherweise strukturelle Schädigungen der linken Schulter zur Folge hatte und dass auch hier degenerative Vorzustände vorlagen, welche durch das Unfallereignis nur möglicherweise und/oder nicht richtungsgebend verschlimmert worden sind (E. 3.7 und E. 3.10). Diese Beurteilung steht mit den dokumentierten und von Dr. A.___ selbst erhobenen Befunden in Einklang und erscheint überzeugend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ ging davon aus, dass die Frakturen der Rippen sowie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Manubrium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sterni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die durch die BWS-Distorsion hervorgerufenen Beschwerden spätestens nach sechs Monaten folgenlos verheilt resp. abgeklungen waren. Die durch den Unfall ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursachten vorübergehenden Verschlimmerungen der degenerativen Vorzustände der linken Schulter sowie der HWS sind laut Dr. A.___ spätestens nach drei resp. nach sechs Monaten ausgeheilt. Diese Annahmen liegen im Rahmen der eingangs ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten medizinischen Erfahrungstatsachen (vgl. E. 1.2.4; vgl. [in Bezug auf die Schulterkontusion] Urteile des Bundesgerichts 8C_216/2017 vom 2. Mai 2017, 8C_584/2013 vom 3. April 2014 E. 5.4) und sind an sich auch sonst nicht in Frage zu stellen. Die postulierte Dauer der vorübergehenden Verschlimmerung des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands der HWS von sechs Monaten erscheint allerdings äusserst knapp bemessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht in Frage zu stellen ist schliesslich auch die Beurteilung von Dr. A.___, wonach die in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebenen Befunde und gestellten Diagnosen allesamt un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezifischen muskulären Schmerzzuständen entsprechen. Soweit Dr. A.___ daraus schloss, dass die unspezifischen Schmerzzustände bei der Beschwerdeführerin nach Abheilen der unfallbedingten Schäden allesamt nicht mehr in einen (natürlichen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhang mit dem Unfallereignis gestellt werden können, kann ihm aus recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dargelegten Begriffs der natürlichen Kausalität (vgl. E. 1.2.1) hingegen nicht ohne weiteres gefolgt werden (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 5/00 vom 26. September 2001 E. 3.a). Weitere Ausführungen dazu erüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen sich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der überzeugenden gutachterlichen Beurteilungen kann nämlich jeden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls ohne weiteres angenommen werden, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (ein Jahr nach dem Unfall) keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen (vgl. dazu E. 1.2.3) mehr vorlagen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 17. Januar 2013 standen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter kann ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass eine unfallbedingte Verschlimmerung zumindest der vorbestehenden Schulterproblematik im Zeitpunkt der Leistungseinstellung überwiegend wahrscheinlich nicht mehr für die Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden der Beschwerdeführerin verantwortlich war, entfiel doch mit dem Errei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen des Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante (drei Monate nach dem Unfall) eine Teilur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichkeit für diese Beschwerden (vgl. E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_408/2019 vom 26. August 2019 E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin ändern an dieser Schlussfolgerung nichts:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend machte, es sei angesichts des komplexen Unfallmechanismus mit mehrmaligem Kopfanprall anzunehmen resp. jedenfalls nicht ohne weiteres auszuschliessen, dass sie ein schwereres als das bisher ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mene HWS-Trauma resp. auch ein Schädelhirntrauma erlitten habe (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13 ff.), ist zu bemerken, dass für die Beurteilung der Art und Schwere der bei einem Unfall erlittenen Verletzungen die medizinischen Fakten massgeblich sind. Gemäss dem – auf Ersuchen der Beschwerdegegnerin vom 24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Januar 2013 (Urk. 10/3/ZM1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1) – von einem Arzt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgefüllten «Dokumentationsfragebogen für Erstkonsultationen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cranio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-sakralen Beschleunigungstrauma» erlitt die Beschwerdeführerin ein HWS-Trauma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grad II (Urk. 10/3/ZM1 und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/3/ZM5). Befunde, welche zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose eines HWS-Traumas Grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> III oder IV (nebst Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden und muskuloskelettalen Beschwerden neurologische Befunde resp. Frak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tur oder Dislokation) führen würden, wurden von den behandelnden Ärzten und Ärztinnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie von den Gutachtern (ausdrücklich und nachvollziehbar) ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Schädelhirntrauma erlitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n haben könnte, wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von keinem der mit der Beschwerdeführerin befassten Ärzte und Ärztinnen je in Erwägung gezogen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen kann dahingestellt bleiben, ob die Beschwerdeführerin auch ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Es ist nämlich nicht aktenkundig und wurde von ihr auch nicht behauptet, dass bei ihr seit dem Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen bestehen, welche sich nicht mit den nach HWS-Distorsionen und äquivalenten Verletzungen typischerweise auftretenden Gesundheitsstörungen (wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visusstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion, Wesensveränderung und so weiter) vergleichen lassen. Soweit die typischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsstörungen bei der Beschwerdeführerin überhaupt auftraten, ist deren Adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quanz deshalb unabhängig davon, ob sie auf ein Schädelhirntrauma und/oder ein HWS-Trauma zurückzuführen sind, nach der Schleudertrauma-Praxis (beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ders) zu prüfen (vgl. E. 1.3.3 und E. 1.3.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_786/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte der behandelnden Hausärztin Dr. C.___ lagen den Gutachtern der Z.___ sowie Dr. A.___ vor. Entgegen der von der Beschwerdeführerin vertretenen Auffassung benannte sie darin keine w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - und nicht rein subjektiver Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pretation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspringende - Aspekte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die bei der Begutachtung unerkannt oder u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigt geblieben sind. Insbesondere enthalten auch die von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin erwähnten Berichte von Dr. C.___ vom 15. Dezember 2016 (vgl. E. 3.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.10) keine Angaben, welche darauf schliessen lassen würden, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch organisch objektiv ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesene Unfallfolgen vorlagen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht kam es laut dem (kurz nach dem Zeitpunkt der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinstellung) verfassten Bericht von Dr. D.___ und Psychologe E.___ vom 28. Januar 2014 nach dem Unfall zu einer Anpassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion. Dr. D.___ und Psychologe E.___ hielten fest, dass nach der Behandlung der akuten Belastungsstörung (remittiert) die Therapie den Umgang mit den chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzen zum Ziel habe. Ein weiteres Ziel sei es, einer depressiven Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensation vorzubeugen. Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen bestehe nicht (Urk. 10/3/ZM48; vgl. E. 3.3). Der psychiatrische Gutachter der Z.___ konnte anlässlich der psychiatrischen Begutachtung vom 27. März 2015 weder anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch noch aktuell eine krankheitswertige psychische Störung, namentlich auch keine posttraumatische Belastungsstörung oder depressive Störung, diagnostizieren, erhob aber einen Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung. Dies erscheint aufgrund der besagten Einschätzung von Dr. D.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___, der weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der von der Beschwerdeführerin gegenüber dem psychiatrischen Gutachter gemachten Angaben sowie aufgrund des von ihm erhobenen (weitest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend unauffälligen) Psychostatus nachvollziehbar und überzeugend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. H.___ vom 30. Mai 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/3/ZM85; vgl. E. 3.5) steht der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters nicht entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin die Behandlung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Aktenlage offenbar im Juni 2015 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit erst nach der Begutachtung in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Z.___ aufnahm (vgl. Urk. 10/2/Z266). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zumindest bis zum Behandlungsbeginn basieren demnac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h die – vagen - Angaben von Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Verlauf seit dem Unfall nicht auf objektiv-eigenen ärztlichen Feststellungen. Auch sonst gab Dr. H.___ im genannten Bericht vorwiegend die subjektiven Schilderungen der Beschwerdeführerin wieder. Insofern erscheinen die von ihm gestellten Diagnosen nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Bezüglich der von ihm postulierten posttraumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Dr. H.___ so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann selbst fest, dass die Diagnosekriterien nicht vollständig erfüllt seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychische Fehlentwicklung in Form einer somatoformen Schmerzstörung ist auch nach der Beurteilung des psychiatrischen Gutachters nicht auszuschliessen. Ob sich bei der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung in der Z.___ das Vollbild einer somatoformen Schmerzstörung und/oder eine depressive Störung zeigte/n, kann jedoch aufgrund der nachfolgenden Ausführungen offengelassen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend liegt – entgegen der von der Beschwerdeführerin vertretenen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung – überwiegend wahrscheinlich für die über den 17. Januar 2014 hinaus persistierenden Beschwerden kein unfallbedingtes, organisch objektiv ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes Korrelat vor. Demnach ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den anhaltenden Beschwerden jedenfalls besonders zu prüfen (vgl. E. 1.3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fenbleiben kann dabei, ob die Adäquanz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach den Kriterien von BGE 115 V 133 oder nach denjenigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von BGE 134 V 109 E. 10.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beurteilen ist, da - wie nachstehende Prüfung zeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- die Adäquanz auch bei Anwendung der für die Versicherte günstigeren Kriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Schleudertrauma-Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneint werden muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil 8C_698/2008 vom 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2009 E. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ob das versicherte Ereignis eine wesentliche Teilursache der nach dem 17. Januar 2014 – nebst den nicht mehr unfallbedingten Schulterbeschwerden (vgl. E. 4.3.3) – fortbestehenden weiteren Beschwerden bildet, braucht daher nicht abschliessend beurteilt zu werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren medizinischen Erhebungen sind keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neuen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüsse zu erwarten, weshalb keine Notwendigkeit für die von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beantragten ergänzenden Abklärungen besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanzbeurteilung hat in dem Zeitpunkt zu erfolgen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dem von der Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Behandlung keine namhafte Besserung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfallbedingt geschädigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r erwartet werden kann (BGE 137 V 199 E. 2.2.3.1). «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere zweckmässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Heilbehandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhoffte Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Gewicht fallen muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prognostisch und nicht aufgrund retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Feststellungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beurteilen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung am 17. Januar 2014 – ein Jahr nach dem Unfallereignis - befand sich die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> primär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in physiotherapeutischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Kontroll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchungen und nahm Schmerzmittel ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztliche Verlaufskontrollen, die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Medikamenten sowie manualtherapeutische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehandlungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten nicht als kontinuierliche, mit einer gewissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Planmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete ärztliche Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_306/2016 vom 22. September 2016 E. 5.3 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Regelmässige psychotherapeutische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men waren im Zeitpunkt der Leistungseinstellung nicht aktenkundig. Ausserdem kann aufgrund des Berichts von Dr. D.___ und Psychologe E.___ vom 28. Januar 2014 angenommen werden, dass zumindest im Zeitpunkt des Fallabschlusses keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bestand (vgl. E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht um einen Endzustand der medizinischen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, mithin um das Dahinfallen jeglichen Bedarfs an Heilbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit ist der Zeitpunkt der Adäquanzbeurteilung vorliegend nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die Prüfung der Adäquanz ist zunächst der Unfall nach seiner Schwere zu qualifizieren, welche sich nach dem augenfälligen Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften bestimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_53/2019 vom 9. Mai 2019 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Unfallanalyse vom 22. Mai 2014 ereignete sich der Unfall vom 17. Januar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Schneefall und einer stark verschneiten Fahrba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n um ca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16.30 Uhr auf einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf der eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h galt. Das Auto der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verursacherin geriet ins Rutschen und schleuderte unmittelbar vor das Auto, in dem sich die Beschwerdeführerin auf dem Beifahrersitz befand. Es kam zu einer seitlichen Frontalkollision, bei welcher die kollisionsbedingte Geschwindigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Delta-v) in der Position Beifahrersitz beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Primäranstoss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rund 30 bis 37 km/h und beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sekundäranstoss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rund 3 bis 6 km/h betrug (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/1/Z114</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Frontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kolli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionen liegt die sogenannte Harmlosigkeitsgrenze für HWS-Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den bei einem Delta-v-Wert von 20-30 km/h (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_481/2012 vom 10. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 E. 5). Im Fall der Beschwerdeführerin lag der Wert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstoss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit knapp darüber.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch die Beschwerdegegnerin vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mene Qualifikation als mittelschwerer Unfall im eigentlichen Sinn ist unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der aus den Akten ersichtlichen Schäden an den Unfallfahrzeugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie gestützt auf die Kasuistik des Bundesgerichts (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 5.2.2) gerechtfertigt (vgl. auch einen ähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich gelagerten Fall im Urteil des Bundesgerichts 8C_821/2007 vom 28. Juli 2008 E. 5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein adäquater Kausalzusammenhang kann somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bejaht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adäquanzkriterien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder eines der Kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terien besonders ausgeprägt vorliegt (Urteil des Bundesgerichts 8C_220/2013 vom 4. Juli 2013 E. 5.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Empfindens beziehungsweise des Angstgefühls der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hkeit eigen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche somit noch nicht für die Bejahung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Kriteriums aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_9/2010 vom 11. Juni 2010 E. 3.7.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine besondere Eindrücklichkeit oder besonders dramatische Begleitumstände sind vorliegend zu verneinen. Die Beschwerdeführerin zog sich auch keine schweren oder in ihrer Art besonderen Verletzungen zu. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Namentlich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der aktenkundigen Beschwerdeschilderungen der Beschwerdeführerin nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer besonderen Schwere der für ein HWS-Trauma – und auch für ein Schädel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hirntrauma – typischen Beschwerden (vgl. E. 4.3.4) auszugehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls zu vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen ist das Kriterium der fortgesetzten spezifischen und belastenden ärztlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erschöpften sich im Wesentlichen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hausärztlichen Kontrolluntersuchungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medikamentöser Behandlung und Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders belastenden, spezifischen Behandlungen dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt. Adäquanzrelevant können dabei nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein (BGE 134 V 129 E. 10.2.4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid zu Recht bemerkte, ist dieses Kriterium jedenfalls nicht in besonders ausgeprägter Weise gegeben (Urk. 2 S. 9; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2016 vom 14. Juni 2017 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5 unter Hinweis auf das [von der Beschwerdegegnerin zitierte] Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_990/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">08 vom 6. März 2009 E. 6.2.1). So fielen gemäss Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich der Beeinträchtigung im Alltag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Abheilen der Frakturen (spätestens sechs Monate nach dem Unfall) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor allem die Schulterbeschwerden ins Gewicht, für deren Fortdauer nach dem Gesagten jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr das Unfallereignis verantwortlich war (vgl. E. 4.3.2 und E. 4.3.3). Ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war es ihr trotz der Schulterbeschweren bereits Ende Mai 2013 wieder möglich, einfache Gerichte zu kochen und sehr leichte körperliche Arbeiten im Haushalt zu übernehmen (vgl. Bericht über den Patientenbesuch vom 31. Mai 2013, Urk. 10/1/Z43). Schliesslich bestanden gemäss Aktenlage zwischen dem Unfall und der Leistungseinstellung auch keine anhaltenden erheblichen psychischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind keine Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersichtlich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung und den Beschwerden darf nicht auf einen schwierigen Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einnahme von Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamenten und die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchführu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng verschiedener Therapien genügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zur Bejahung dieses Kriteriums. Gleiches gilt für den Umstand, dass trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_57/2008 vom 16. Mai 2008 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und U 56/2007 vom 25. Januar 2008 E. 6.6 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist auch dieses Kriterium nicht erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was schliesslich das Kriterium des Grads und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit betrifft, so ist dieses zu bejahen, wenn der Wille der versicherten Person erkennbar ist, sich durch aktive Mitwirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raschmöglichst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder optimal in den Arbeitsprozess ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten Person können sich insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger persönlicher Unannehmlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten manifestieren. Dabei ist auch der persönliche Einsatz im Rahmen von medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Therapiemassnahmen zu berücksichtigen. Sodann können Bemühungen um alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ins Gewicht fallen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7). Die Beschwerdeführerin hat weder einen Arbeitsversuch im angestammten Beruf noch irgendwelche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mühungen um die Aufnahme einer anderen, den Beschwerden angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit unternommen. Da die im Vordergrund stehenden Schulterbeschwerden drei Monate nach dem Unfall nicht mehr als unfallkausal zu gelten haben, ist auch das Ausmass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten Arbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itsunfähigkeit unbeachtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_349/2009 vom 17. August 2009 E. 5.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch dieses Kriterium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist deshalb, wenn überhaupt, jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonders ausgeprägter Weise erfüllt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ergibt sich, dass höchstens zwei Kriterien erfüllt sind, jedoch nicht in besonders ausgeprägter Weise. Dies genügt zur Bejahung der Adäquanz der laut Beschwerdeführerin über den 17. Januar 2014 hinaus anhaltenden Beschwerden nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einstellung der Versicherungsleistungen durch die Beschwerdegegnerin per 17. Januar 2014 ist demnach jedenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu Recht erfolgt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Massimo </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Aliotta</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG unter Beilage des Doppels von Urk. 12</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der ange</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">fochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p></p></div> </div></body></html>