<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00127</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107311&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00127</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe (Übernahme der Betriebskosten für eine Aktiengesellschaft; Weiterbelastung der Sozialhilfekosten an Deutschland)<br/><br/>Eintretensfragen (E. 1 f.). Rechtsgrundlagen der Sozialhilfe im Allgemeinen und für die Unterstützung selbständig Erwerbender im Besonderen (E. 3c).<br/>Die Regel für selbständig Erwerbende sind sinngemäss auch auf Personen anwendbar, die von einer Gesellschaft angestellt sind, diese aber vollständig beherrschen (E. 3 f am Anfang). Die Erfolgsaussichten einer vom Beschwerdeführer gegründeten und geleiteten Aktiengesellschaft im Bereich der Finanzdienstleistungen sind skeptisch zu beurteilen (E. 3d). Ein für die Prüfung dieser Frage vom Beschwerdeführer erstellter und extern beurteilter "Business Plan" lag im vorinstanzlichen Verfahren nicht bei den Akten; der Gehörsanspruch des Beschwerdeführers ist dadurch verletzt worden. Gleichwohl keine Rückweisung, weil die Beurteilung der Vorinstanz auch ohne diesen "Business Plan" richtigerweise davon ausgegangen ist, dass die Aktiengesellschaft keine geschäftlichen Aktivitäten entfaltet hat und über keine finanziellen Mittel verfügt, die für eine Betriebsaufnahme nötig wären (E. 3e). Der Bezirksrat hat die Übernahme der Betriebskosten für die Aktiengesellschaft zu Recht verweigert (E. 3 f am Ende).<br/>Die staatsvertraglich vorgesehene Weiterbelastung der schweizerischen Sozialhilfekosten an Deutschland begründet kein schützenswertes Anfechtungsinteresse des Beschwerdeführers (E. 4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSKOSTEN">BETRIEBSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGERWERBEND">SELBSTÃNDIGERWERBEND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGERWERBEND">SELBSTÃNDIGERWERBEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: VERBOT DER FORMELLEN RECHTSVERWEIGERUNG">VERBOT DER FORMELLEN RECHTSVERWEIGERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 15 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 17 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Eheleute A und B, beide deutsche StaatsangehÃ¶rige, wohnen seit November 2000 in X und beziehen dort sei MÃ¤rz 2001 wirtschaftliche Hilfe. Gegen die BeschlÃ¼sse der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 16. Mai 2002 und vom 9. Juli 2002 betreffend die wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r die Monate Mai und Juli 2002 erhoben sie hin­sichtlich der Wohnkosten (von denen die BehÃ¶rde nur noch monatlich Fr. 1'100.- statt den vollen Betrag von monatlich Fr. 2'244.- Ã¼bernommen hatte) und des Grundbedarfs II (den sie entsprechend dem unters­ten Ansatz auf monatlich Fr. 70.- festgesetzt hatte) erfolglos Rekurs an den Bezirksrat Y. Die dagegen erhobene Beschwerde (VB.2002.00309+00364) hiess das Verwaltungsgericht am 5. Dezember 2002 teilweise gut, indem es den Grundbedarf II fÃ¼r die beiden Monate auf je Fr. 155.- statt Fr. 70.- festsetzte; im Ãbrigen wies es die Beschwerde ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vom Oktober bis Dezember 2002 wohnten die Eheleute AB in einer Wohnung an der K-strasse, die ihnen von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X als Notunterkunft zu­gewiesen worden war, nachdem ihnen die frÃ¼here Wohnung an der L-strasse seitens des Vermieters gekÃ¼ndigt und diese KÃ¼ndigung mittels Ausweisungsbefehl durchgesetzt wor­den war. Mit BeschlÃ¼ssen vom 15. Oktober und vom 12. November 2002 Ã¼bernahm die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die im Zusammenhang mit dem Bezug dieser Notwohnung angefallenen Kos­ten (fÃ¼r den Transport und die Lagerung von MÃ¶beln sowie fÃ¼r die Wohnungsmiete); sie beauftragte die kommunale Finanzverwaltung, die diesbezÃ¼glichen Forderungen der Ver­mieter und der Transportunternehmen zu begleichen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit BeschlÃ¼ssen vom 12. November 2002 und vom 12. Dezember 2002 setzte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die wirtschaftliche Hilfe an die Eheleute AB auf Fr. 2'525.25 fÃ¼r den Monat November 2002 bzw. auf Fr. 2'465.10 fÃ¼r den Monat Dezember 2002 fest; in beiden Be­schlÃ¼ssen wurde zudem angeordnet, dass ab Januar 2003 keine Betriebskosten der C AG (einer von A gegrÃ¼ndeten Gesellschaft) und keine zusÃ¤tzlichen Abonnementskosten mehr Ã¼bernommen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese vier BeschlÃ¼sse erhoben die Eheleute AB am 7. Januar 2003 Rekurs. Sie fÃ¼hrten dabei aus, sie hÃ¤tten die beiden erstgenannten BeschlÃ¼sse vom 15. Ok­to­ber und 12. November 2002 am 27. November 2002 von ihrem damaligen Rechtsvertreter erhalten; den zweiten Beschluss vom 12. November 2002 hÃ¤tten sie am 21. November 2002 und jenen vom 12. Dezember 2002 am 19. Dezember 2002 erhalten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat Y wies den Rekurs am 28. Februar 2003 ab, soweit er da­rauf eintrat. Er liess offen, ob der Rekurs hinsichtlich der drei BeschlÃ¼sse vom 15. Oktober und 12. No­vember 2002 rechtzeitig erfolgt sei. Er ging davon aus, dass der Rekurs sich sinn­gemÃ¤ss ge­gen die NichtÃ¼bernahme von Abonnementskosten und Betriebskosten der C AG sowie ge­gen die Weiterverrechnung der Ã¼bernommenen Kosten im Zusammenhang mit dem Bezug der Notwohnung an die Bundesrepublik Deutschland richte. Im erstge­nannten Punkt er­achtete der Bezirksrat den Rekurs als unbegrÃ¼ndet; hinsichtlich des zwei­ten Punkts trat er auf den Rekurs nicht ein, weil die Rekurrierenden durch die beanstan­dete Weiterverrechnung an die Bundesrepublik Deutschland nicht beschwert seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen den Rekursentscheid des Bezirksrats erhoben A und B am 7. April 2003 Beschwerde, worin sie zahlreiche AntrÃ¤ge stellten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat Y verzichtete auf Stellungnahme. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X beantragte sinngemÃ¤ss Abweisung der Beschwerde. Sie legte der Beschwerdeant­wort einen vom 21. Juni 2002 datierten "Business Plan C AG" bei. Dazu fÃ¼hrte sie aus, mit dem EinverstÃ¤nd­nis des BeschwerdefÃ¼hrers sei dieser Plan von unabhÃ¤ngigen Fachleuten der Bank Q beurteilt worden, welche die Eigenbeurteilung der Gesellschaft im genannten Plan grÃ¶ssten­teils als nicht realisierbar und optimistisch eingestuft hÃ¤tten. Zudem sei zur Zeit und in ab­sehbarer Zukunft kein Startkapi­tal vorhanden, das der C AG irgendwelche AktivitÃ¤ten er­lauben wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> AnlÃ¤sslich einer dem BeschwerdefÃ¼hrer in der Gerichtskanzlei am 4. Juni 2003 ge­­wÃ¤hrten Akteneinsicht reichte dieser eine den genannten "Business Plan" betreffende Kor­respondenz zwischen ihm und der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde ein.</span></p> <p class="Einzug1"><a id="Text23"></a><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig, soweit sie sich dagegen richtet, dass der Bezirksrat den Rekurs be­zÃ¼g­lich der NichtÃ¼bernahme von Betriebskosten der C AG abgewiesen und auf den Re­kurs bezÃ¼glich der Weiterverrechnung der Kosten, welche die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde im Zusam­men­hang mit dem Bezug der Notwohnung Ã¼bernommen hatte, nicht eingetreten ist. Auf die Be­schwerdeantrÃ¤ge 3 und 4 ist daher einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r Streitigkeiten betreffend AnsprÃ¼che aus der Arbeitslosenversicherung ist nicht das Verwaltungsgericht, sondern das Sozialversicherungsgericht zustÃ¤ndig (vgl. § 2 lit. k des Gesetzes Ã¼ber das Sozialversicherungsgericht vom 7. MÃ¤rz 1993, LS 212.81; § 5 des EinfÃ¼hrungsgesetzes zum Arbeitslosenversicherungsgesetz vom 27. September 1999, LS 837.1). Auf den Beschwerdeantrag 2 ist daher nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit den angefochtenen BeschlÃ¼ssen vom 12. November 2002 und vom 12. Dezember 2002 hat die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die den BeschwerdefÃ¼hrenden auszurichtende wirtschaft­liche Hilfe fÃ¼r die Monate November und Dezember 2002 festgesetzt, wobei sie den sogenann­ten Grundbedarf II auf monatlich Fr. 155.- ansetzte. Letzteres entspricht ihrem generel­­len Beschluss vom 9. Juli 2002, wonach ab August 2002 bei allen SozialhilfeempfÃ¤ngern der Gemeinde X der mittlere Ansatz von Fr. 155.- fÃ¼r zwei Personen â statt wie bisher der minimale Ansatz von Fr. 70.- fÃ¼r zwei Personen gemÃ¤ss dem frÃ¼heren generellen Beschluss vom 17. August 1998 â gewÃ¤hlt wurde (zur Differenzierung zwischen mi­ni­malem, mittlerem und maximalem Ansatz vgl. Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Be­messung der Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien], hrsg. von der Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe, Fassung vom Dezember 2002, Ziff. B.2.4). Sodann musste den BeschwerdefÃ¼hrenden gestÃ¼tzt auf das Ver­waltungsgerichtsurteil VB.2002.00309 + 00364 vom 5. Dezember 2003 aus be­sonderen GrÃ¼nden (vgl. dortige E. 4 c) fÃ¼r die damals im Streit liegenden Monate Mai und Juli 2002 bereits der mittlere Ansatz von monatlich Fr. 155.- gewÃ¤hrt werden. Auf den Beschwerdean­trag 5, auch fÃ¼r alle Ã¼brigen Monate im Zeitraum zwischen MÃ¤rz 2001 (Beginn der UnterstÃ¼tzung) und Juli 2002 den mittleren Ansatz von monatlich Fr. 155.- zu ge­wÃ¤hren, ist nicht einzutreten, denn die sich auf diese Monate beziehenden Anordnungen der FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde betreffend die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe an die Beschwer­de­fÃ¼hrenden sind nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens und zudem lÃ¤ngst in Rechtskraft erwachsen. Nicht einzutreten ist ferner auf den Beschwerdeantrag 6, wonach der Grundbedarf II ab Januar 2003 entsprechend dem maximalen Ansatz und unter BerÃ¼cksichtigung der Teuerung auf monatlich Fr. 244.- festzusetzen sei, denn die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe ab Januar 2003 ist â abgesehen von einer nachfolgend behandelten Ausnahme (vgl. E. 3) â nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit den BeschwerdeantrÃ¤gen 7 und 8 kritisieren die BeschwerdefÃ¼hrenden gewisse ErwÃ¤gungen des Bezirksrats bzw. der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, mit denen diese Vorinstanzen unter anderem begrÃ¼ndet haben, weshalb ab Januar 2003 keine Betriebskosten der C AG und keine Abonnementskosten fÃ¼r den Ã¶ffentlichen Verkehr mehr Ã¼bernommen wÃ¼rden. Es </span></p> <p class="Einzug1"><span>han­delt sich einerseits um die Aussage der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, es sei nicht Aufgabe der Sozial­hilfe, auf Dauer das Betriebsrisiko einer nicht Gewinn bringenden selbstÃ¤ndigen Erwerbs­tÃ¤­tig­­keit zu tragen, anderseits um die ErwÃ¤gung des Bezirks­rats, die BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤t­ten nicht geltend gemacht, eine ArbeitstÃ¤tigkeit ausgeÃ¼bt oder an einem BeschÃ¤ftigungs- oder Integrationsprogramm teilgenommen zu haben. Diese Kritik kann als Bestandteil der BeschwerdebegrÃ¼ndung zum Beschwerdebegehren 3 betrachtet werden, mit welchen sich die BeschwerdefÃ¼hrenden gegen die Weigerung der BehÃ¶rde weh­ren, bei der Bemessung der Sozialhilfe Kosten der C AG ab Januar 2003 zu berÃ¼ck­sichtigen. Dagegen haben die Beschwer­defÃ¼hrenden keinen Anspruch darauf, dass die von ihnen behauptete UnvollstÃ¤ndigkeit oder Unrichtigkeit der kritisierten ErwÃ¤gungen in einem fÃ¶rmlichen Entscheid festgestellt werden. Auf die BeschwerdeantrÃ¤ge 7 und 8 ist da­her nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. GemÃ¤ss Ziff. 2 ihrer BeschlÃ¼sse vom 12. November und 12. Dezember 2002 will die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde ab Januar 2003 keine zusÃ¤tzlichen (d.h. nicht im Grundbedarf eingeschlossenen) Kosten fÃ¼r den Ã¶ffentlichen Verkehr Ã¼bernehmen, wobei dieser Anspruch neu geprÃ¼ft werden soll, sofern der BeschwerdefÃ¼hrer oder dessen Ehefrau eine ErwerbstÃ¤tigkeit oder eine regelmÃ¤ssige unbezahlte Arbeit aufnehme oder sich an einem BeschÃ¤ftigungs- oder Integrationsprogramm beteilige. Der Bezirksrat hat diese Anordnung Ã¼berprÃ¼ft und bestÃ¤tigt. Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben diese Position nicht zu einem ihrer fÃ¶rmlichen BeschwerdeantrÃ¤ge gemacht und sie nehmen darauf auch nicht in ihren weitschweifigen AusfÃ¼hrungen, namentlich nicht in jenen zum Beschwerdeantrag 8, Bezug. Es ist demnach davon auszugehen, dass sich die vorliegende Beschwerde nicht mehr gegen Disp. Ziff. 2 der genannten BeschlÃ¼sse richtet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der Beschwerdeantrag 3 richtet sich gegen die vom Bezirksrat Y be­stÃ¤tigten Disp. Ziff. 1 der BeschlÃ¼sse der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 12. November und vom 12. Dezember 2002, wonach ab Januar 2003 keine Betriebskosten der C AG Ã¼bernommen wÃ¼rden. Angesichts dessen, dass diese beiden BeschlÃ¼sse primÃ¤r die Bemessung der wirtschaft­lichen Hilfe in den Monaten November und Dezember 2002 betreffen (vgl. je Ziff. 1) und dass die Bemessung dieser Hilfe auch ab Januar 2003 wie bis anhin mo­natlich in entsprechend anfechtbaren BeschlÃ¼ssen erfolgt, fragt es sich, ob Ziff. 1 der Be­schlÃ¼sse vom 12. November und 12. Dezember 2002 Ã¼berhaupt verbindliche Festlegungen und damit an­fechtbare Anordnungen enthalten. Kosten der C AG sind in der Bemes­sung fÃ¼r die Monate November und Dezember 2002 nicht enthalten. Aufgrund der vor­liegenden Akten ist nicht klar, jedoch anzunehmen, dass solche Kosten auch in frÃ¼heren Mo­naten mit einer Ausnahme nicht berÃ¼cksichtigt worden sind. In der Rekursschrift vom 7. Januar 2003 brachte der BeschwerdefÃ¼hrer vor, bisher sei lediglich ein "Jahresbeitrag fÃ¼r die Kontrollstelle als FinanzintermediÃ¤r" von der FÃ¼rsorge Ã¼bernommen worden, worauf der Bezirksrat in seinem ErwÃ¤gungen Bezug nimmt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat ist diesbezÃ¼glich von einer anfechtbaren Anordnung ausgegangen. Zwingende prozessuale GrÃ¼nde fÃ¼r eine abweichende Betrachtungsweise liegen nicht vor. Wenn Disp. Ziff. 1 der BeschlÃ¼sse vom 12. November und vom 12. Dezember 2002 nicht bloss als AbsichtserklÃ¤rungen, sondern als verbindliche und damit anfechtbare Anordnungen betrachtet werden, so kann dies fÃ¼r die Beteiligten Klarheit schaffen; der BeschwerdefÃ¼hrer wird dadurch in die Lage versetzt, seine kÃ¼nftigen Dispositionen darauf auszurichten; Entsprechendes gilt fÃ¼r die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, sofern ihre BeschlÃ¼sse in dieser Hinsicht durch die RechtsmittelbehÃ¶rden nicht bestÃ¤tigt wÃ¼rden. Damit kÃ¶nnen allenfalls auch weite­re Rechtsmittelverfahren zur gleichen Streitfrage vermieden werden. Wie die entsprechen­­de Anordnung selber kann auch deren ÃberprÃ¼fung im Rechtsmittelverfahren nur unter dem Vorbehalt erfolgen, dass sich die massgebenden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse nicht Ã¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Den BeschwerdefÃ¼hrenden geht es laut Beschwerdeantrag 3 darum, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde "anfallende geringe Fixkosten der C AG" Ã¼bernehmen soll. Was fÃ¼r Kos­ten da­mit gemeint sind, legen sie nicht klar dar. In der Rekursschrift wurde einzig der (offen­bar bisher Ã¼bernommene) Jahresbeitrag fÃ¼r die Kontrollstelle als FinanzintermediÃ¤r genannt. In der Beschwerdeschrift (S. 9) werden die Honorare fÃ¼r die VerwaltungsrÃ¤te, die Kos­­ten fÃ¼r die Revisionsstelle sowie die Kosten fÃ¼r die Selbstregulierungsorganisation, der die Gesellschaft als unabhÃ¤ngiger FinanzintermediÃ¤r angeschlossen sein mÃ¼sse (vgl. Art. 24 ff. des GeldwÃ¤schereigesetzes vom 10. Oktober 1997, SR 955), genannt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) GemÃ¤ss § 15 Abs. 1 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) soll die wirt­­schaftliche Hilfe das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, welches neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen be­­rÃ¼cksichtigt. Grundlage fÃ¼r die Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum So­zi­alhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die SKOS-Richtlinien. Je nach den VerhÃ¤ltnis­sen des Einzelfalles umfassen die Leistungen neben dem Grundbedarf I und II sowie den Kosten fÃ¼r das Wohnen und die medizinische Grundversorgung (alles Positionen der so­genannten materiellen Grundsicherung; vgl. SKOS-Richtlinien, Ziff. B) auch sogenannte situationsbedingte Leistungen (SKOS-Richtlinien, Ziff. C). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Rahmen der Sozialhilfe kÃ¶nnen unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftige Personen, die eine selb­­stÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit ausÃ¼ben, trotz Beibehaltung dieser TÃ¤tigkeit unterstÃ¼tzt wer­den, sofern ihre wirtschaftliche TÃ¤tigkeit langfristig Erfolg verspricht und die FÃ¼rsorgeab­hÃ¤ngigkeit beendet (RB 1999 Nr. 81; Charlotte Alfirev-Bieri, Leistungen der Sozialhilfe fÃ¼r SelbstÃ¤ndigerwerbende, Zeitschrift fÃ¼r Sozialhilfe 94/1997, S. 129 ff.). Angesichts dieser Zielsetzung stellt die wirtschaftliche Hilfe in solchen FÃ¤llen eine ÃberbrÃ¼ckungshilfe dar. Die GewÃ¤hrung derartiger ÃberbrÃ¼ckungshilfen soll â im Rahmen von Vereinbarungen oder aufgrund von VerfÃ¼gungen â mit Auflagen verbunden werden, welche mindestens die Frist fÃ¼r die Beibringung der notwendigen Unterlagen, die Frist fÃ¼r die fachliche ÃberprÃ¼fung, die Dauer der ÃberbrÃ¼ckungshilfe sowie die Form der Beendigung regeln. Die fi­nan­ziellen Leistungen bestehen in der (ergÃ¤nzen­den) Sicherstellung des Lebensunterhalts fÃ¼r eine befristete Zeit. Diese Zeitspanne kann verlÃ¤ngert werden, wenn begrÃ¼ndete Aussicht auf eine nachhaltige Verbesserung ("turn­around") innert kurzer Zeit besteht (SKOS-Richtlinien, Ziff. H.7; ferner Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, hrsg. von der Abteilung Ãffentliche Sozialhilfe des kantonalen Sozialamts, Ziff. 2.1.3/S. 15 f., Januar 2003).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Der 1943 geborene BeschwerdefÃ¼hrer, der laut eigener Darstellung in den siebzi­ger und achtziger Jahren im Kanton Tessin als Generalagent einer Lebensversicherungsgesell­schaft, als Generalvertreter verschiedener Automobilmarken sowie als Leiter und Eigen­­­tÃ¼mer einer (mit diesen TÃ¤tigkeiten offenbar zusammenhÃ¤ngenden) Firmengruppe tÃ¤tig war, grÃ¼ndete im November 2000 die noch heute bestehende C AG, als deren GeschÃ¤fts­lei­ter er sich bezeichnet. Die Gesellschaft bezweckt TÃ¤tigkeiten im Bereich der Finanzdienst­leistungen; laut Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers besitzt sie eine Bewilligung der eidgenÃ¶ssischen Bankenkommission im Sinn von Art. 22 des Anlagefondsgesetzes vom 18. MÃ¤rz 1994 (SR 951.31). Es ist jedoch unbestritten, dass sie zurzeit keinerlei geschÃ¤ft­liche TÃ¤tigkeiten entfaltet und Ã¼ber keine finanziellen Mittel verfÃ¼gt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Seit der im MÃ¤rz 2001 aufgenommenen wirtschaftlichen UnterstÃ¼tzung des Beschwer­defÃ¼hrers beschÃ¤ftigte sich die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde offenbar wiederholt mit der Frage, ob auch dessen TÃ¤tigkeit im Rahmen der genannten Gesellschaft finanziell zu unterstÃ¼tzen sei, um auf diesem Weg die soziale und berufliche Integration erreichen und die FÃ¼rsorgeab­hÃ¤ngigkeit beenden zu kÃ¶nnen. Die vorliegenden Akten enthalten allerdings nur summarische Hinweise, inwieweit dies bei der Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe in frÃ¼heren Monaten ein Thema war. Wie einem zuhanden der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde erstellten Bericht der Fachstelle fÃ¼r SelbstÃ¤ndigerwerbende vom 21. MÃ¤rz 2002 zu entnehmen ist, werden die Er­folgsaussichten einer im Rahmen dieser Gesellschaft entfalteten TÃ¤tigkeit sehr skeptisch be­urteilt; es bleibe aus nÃ¤her darlegten GrÃ¼nden "eine Wunschvorstellung, so Geld verdienen zu kÃ¶nnen". Als gangbarer Weg fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer wird hingegen aufgrund von dessen beruflicher Erfahrung eine TÃ¤tigkeit als Versicherungsagent (eine ent­spre­chen­de Anstellung vorausgesetzt) bezeichnet. Mit einer TÃ¤tigkeit in diesem Bereich las­se sich nach Wegfall der FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit allenfalls auch die Basis schaffen, wieder im Finanzsektor Fuss fassen zu kÃ¶nnen. Abschliessend wird in diesem Zusammenhang ausgefÃ¼hrt: "Erfolge, wenn auch allenfalls bescheidene, kÃ¶nnen dann durchaus nutzbringend fÃ¼r die bestehende AG verwendet werden, und â vorausgesetzt die Situation der AG ist soweit geklÃ¤rt â sind GesprÃ¤che mit mÃ¶glichen Partnern oder KÃ¤ufern der AG durchaus denkbar â dies aber aus einer Position der StÃ¤rke und nicht der BedÃ¼rftigkeit". Auf diesen Bericht hat das Verwaltungsgericht bereits in seinem Urteil vom 5. Dezember 2002 Bezug genommen, damals im Zusammenhang mit der Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer bei der Be­messung der zu Ã¼bernehmenden Wohnkosten Anspruch auf ein separates Arbeitszimmer habe, was das Gericht verneinte (vgl. dortige E. 3f S. 12).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Erstmals in der Beschwerdeantwort erwÃ¤hnt die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bereits im Juli 2002 einen "Business Plan" der C AG ein­gereicht habe, wel­cher von unabhÃ¤ngigen Fachleuten der Bank Q beurteilt wor­den sei. Eine derartige externe Beurteilung legte sie jedoch auch der Beschwerdeantwort nicht bei. In den angefochtenen BeschlÃ¼ssen vom 12. November und 12. Dezember 2002 wurden dieser Plan und de­ren ÃberprÃ¼fung mit keinem Wort erwÃ¤hnt. Damit ist den BeschwerdefÃ¼hrenden das recht­liche GehÃ¶r verweigert worden. Es fragt sich, ob die Sache deswegen an die FÃ¼rsorgebehÃ¶r­de zurÃ¼ckzuweisen sei, damit diese die Ergebnisse der vorenthaltenen externen Beurtei­lung den BeschwerdefÃ¼hrenden zur Kenntnis bringe und sich Letztere mit den Untersuchungs­ergebnissen auseinandersetzen kÃ¶nnten. Davon ist jedoch abzusehen. Zum einen haben sich die BeschwerdefÃ¼hrenden weder im Rekurs noch in der Beschwerde ausdrÃ¼cklich auf diesen "Business Plan" berufen. Zum anderen kÃ¶nnen sie aus diesem Dokument nichts zu ihren Gunsten ableiten, und zwar aus den nachstehend dargeleg­ten GrÃ¼nden, an denen auch eine externe Beurteilung durch fachkundige Dritte nichts zu Ã¤ndern vermag.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>f) Die vorstehend dargelegten GrundsÃ¤tze zu den Voraussetzungen, unter denen die selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit eines SozialhilfebezÃ¼gers ausnahmsweise finanziell unterstÃ¼tzt werden soll, sind auf den BeschwerdefÃ¼hrer als GrÃ¼nder der C AG nicht unmittel­bar anwendbar, da die von ihm Ã¼ber diese Gesellschaft angestrebte TÃ¤tigkeit, soweit er hieraus als deren GeschÃ¤ftsleiter entlÃ¶hnt wÃ¼rde, eine unselbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit darstellen wÃ¼r­de. Ein derartiges Engagement kommt allerdings wirtschaftlich einer selbstÃ¤ndi­gen Er­werbstÃ¤tigkeit gleich, weshalb die genannten GrundsÃ¤tze sinngemÃ¤ss heranzuziehen sind. Mit Bezug auf die vorauszusetzenden Erfolgsaussichten sind aber eher noch strengere Anforderungen zu stellen, sofern es wie hier darum geht, dass die Sozialhilfe Betriebskos­ten der Aktiengesellschaft Ã¼bernehmen soll. Die BeschwerdefÃ¼hrer bestreiten die Feststellung der Vorinstanzen nicht, dass die C AG zurzeit keine AktivitÃ¤ten entfaltet und Ã¼ber keine Mit­tel verfÃ¼gt, die ihr die Aufnahme einer solchen TÃ¤tigkeit ermÃ¶glichen wÃ¼rde. Auch aus dem "Business Plan", der unter anderem den Kapitalbedarf ermittelt und diesen fÃ¼r die ersten fÃ¼nf Betriebsjahre auf insgesamt 470'000.- veranschlagt (Anhang 7 S. 11), er­gibt sich in keiner Weise, dass die C AG zurzeit geschÃ¤ftliche TÃ¤tigkeiten ausÃ¼bt oder Ã¼ber die da­zu nÃ¶tigen Mittel verfÃ¼gt. Wie der Bezirksrat zutreffend erwogen hat, ist es unter solchen UmstÃ¤nden nicht Aufgabe der Sozialhilfe, im Rahmen der Sozialhilfe an die Be­schwer­de­fÃ¼h­renden im Sinn von Massnahmen zur beruflichen Integration "Fixkosten" der inaktiven C AG zu Ã¼bernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. GemÃ¤ss Ziff. 2 der ebenfalls angefochtenen BeschlÃ¼sse vom 15. Oktober und 12. No­­vember 2002 Ã¼bernahm die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die im Zusammenhang mit dem Bezug der Notwohnung angefallenen Kosten (fÃ¼r den Transport und die Lagerung von MÃ¶beln so­wie fÃ¼r die Wohnungsmiete). In ihrem Rekurs wandten sich die BeschwerdefÃ¼hrenden sinn­­gemÃ¤ss dagegen, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde diese Kosten der Bundesrepublik Deutschland weiter verrechnete. Der Bezirksrat trat diesbezÃ¼glich auf den Rekurs nicht ein. Die Be­­schwerdefÃ¼hrenden beanstanden dies; laut ihrem Beschwerdebegehren 4 sollen diese Kos­­ten definitiv von der Beschwerdegegnerin, die von ihnen in diesem Zusammenhang als "Ver­ursacher" bezeichnet wird, getragen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die sich aus der finanziellen UnterstÃ¼tzung der BeschwerdefÃ¼hrenden ergebenden Kosten werden gestÃ¼tzt auf Art. 3 der Vereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland Ã¼ber die FÃ¼rsorge fÃ¼r HilfsbedÃ¼rftige vom 14. Juli 1952 (SR 0.854.913.61) von der Bundesrepublik Deutschland als dem Heimat­­staat Ã¼bernommen (vgl. auch Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, Ziff. 5.2). So ist auch be­zÃ¼glich der hier streitigen Kosten im Zusammenhang der Notwohnung verfahren worden. Wie der Bezirksrat zutreffend erwogen hat, sind die BeschwerdefÃ¼hrenden in diesem RÃ¼­ck­erstattungsverfahren zwischen den beiden Vertragsstaaten nicht Partei. Dem Nichteintretens­­beschluss des Bezirksrats ist jedenfalls im Ergebnis zuzustimmen. Um die von ihnen be­anstandete Weiterbelastung der Kosten mit Rekurs und Beschwerde anfechten zu kÃ¶nnen, mÃ¼ssten die BeschwerdefÃ¼hrenden dadurch in schutzwÃ¼rdigen Interessen betroffen sein (§ 21 VRG). Sie bringen in diesem Zusammenhang vor, zum Bezug der Notwohnung sei es nur deswegen gekommen, weil die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde zuvor unverstÃ¤ndlicherweise darauf beharrt habe, dass sie ihre frÃ¼here Wohnung aufgeben und eine neue zum einem mo­nat­lichen Mietzins von hÃ¶chstens Fr. 1'100.- mieten mÃ¼ssten. Bei den streitbetroffenen Kosten handle es sich mithin um Aufwendungen, die sich bei einer korrekten Haltung der Be­hÃ¶rde hÃ¤tten vermeiden lassen. Hieraus kÃ¶nnen die BeschwerdefÃ¼hrenden indessen kein schÃ¼tzenswertes Interesse im Sinn von § 21 VRG darauf ableiten, dass die fraglichen Kos­ten definitiv von der Gemeinde X statt gemÃ¤ss anwendbarem Staatsvertrag von der Bundes­republik Deutschland, ihrem Heimatstaat, getragen werden. Auf die frÃ¼heren BeschlÃ¼sse der Beschwerdegegnerin betreffend die ihnen im Rahmen der UnterstÃ¼tzung zugestande­nen Wohnkosten sowie die damaligen Auflagen der BehÃ¶rde, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, muss hier nicht mehr eingegangen werden; diese Fragen bildeten Gegenstand des verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 5. Dezember 2002, mit welchem die dama­lige Beschwerde in diesem Punkt abgewiesen wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. In Sozialhilfestreitigkeiten ist das verwaltungsgerichtliche Verfahren, anders als das Rekursverfahren vor Bezirksrat nicht kostenlos. Die Gerichtskosten sind gemÃ¤ss § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG den BeschwerdefÃ¼hrenden als Unterliegenden aufzuerlegen. Der in Sozialhilfestreitigkeiten geÃ¼bten Praxis entsprechend ist jedoch eine reduzierte GerichtsgebÃ¼hr anzusetzen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a></span><span>entscheidet</span><span> der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den ganzen Betrag, auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4.<span> </span></span><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>