A bteilung III C -2515/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. A pril 2007 M itw irkung: R ichterin Franziska Schneider (Vorsitz); R ichter Johannes Frölicher und Francesco Parrino; G erichtsschreiberin M artin. S._______, ES-, Beschw erdeführerin, vertreten durch Advokat Stephan M üller c/o PR O C AP Schw eizerischer Invaliden-Verband, Froburgstrasse 4, Postfach, 4601 O lten, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend R evision einer Invalidenrente (R entenaufhebung) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Verfügung vom 18. N ovem ber 1996 hatte die IV-Stelle Aarau der am 9. Januar 1969 geborenen, geschiedenen Schw eizer Bürgerin S._______ eine ganze einfache Invalidenrente ab 1. August 1996 zugesprochen (act. 23). D ie kantonale IV-Stelle stützte sich dabei auf ihren Beschluss vom 28. August 1996, w orin der Invaliditätsgrad bei langdauernder Krankheit auf 100% festgelegt w orden und eine R evision bereits auf den 31. D ezem ber 1996 vorgesehen w ar (act. 21). D ie Bestim m ung des Invaliditätsgrades beruhte auf der Prüfung der w irtschaftlichen und m edizinischen U n- terlagen, w elchen zu entnehm en w ar, dass die Versicherte aufgrund eines Lum bovertebralsyndrom s m it pseudoradikulärer Ausstrahlung, Ileosakral- gelenksyndrom und D iskopathie L4/L5 in ihrem angelernten Beruf als Ver- käuferin bzw . in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkaufsfahrerin m it einem Kleinlastw agen von den jew eiligen H ausärzten ab 28. August 1995 zu 100% , ab 10. O ktober 1995 zu 50% und ab Januar 1996 erneut zu 100% arbeitsunfähig geschrieben w ar. Auch die Ärzte des Schw eizer Pa- raplegiker-Zentrum s hielten in ihrem Behandlungsbericht vom 20. Juni 1996 die Versicherte w egen der ausgeprägten Schm erzsym ptom atik w eiterhin für 100% arbeitsunfähig, erw ähnten jedoch die vom behandeln- den Arzt D r. H ._______ früher genannten D ifferentialdiagnosen einer N euritis bzw . m ultiplen Sklerose nicht m ehr (act. 16). Laut Bericht vom 26. M ärz 1996 der Abteilung "Berufliche Eingliederung" der kantonalen IV- Stelle w ar die Versicherte zu dieser Zeit nicht eingliederbar. Zur Prüfung der Frage, ob sie w ieder als Verkäuferin arbeiten könne oder ob eine U m - schulung notw endig sei, solle nach erfolgter Behandlung und W iederher- stellung der (Teil)Arbeitsfähigkeit ein aktueller Arztbericht eingeholt w er- den (act. 14). N ach Abschluss der geplanten R entenrevision teilte die IV- Stelle Aarau der R entenbezügerin gestützt auf ihren Beschluss vom 9. April 1998 m it Schreiben vom 14. April 1998 m it, dass w eiterhin Anspruch auf Invalidenrente aufgrund des bisherigen Invaliditätsgrades bestehe (act. 38). D ie Auszahlung der R entenleistungen w ar bereits m it W irkung ab 1. O ktober 1997 infolge W egzugs der Versicherten nach Spanien von der Schw eizerischen Ausgleichskasse übernom m en w orden (act. 32, 36). B. Im R ahm en eines w eiteren, im April 2000 von der aufgrund des auslän- dischen W ohnsitzes nun zuständigen IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IV-Stelle) eingeleiteten R entenrevisionsverfahrens (act. 44) erklärte die Versicherte selbst in einem am 22. August 2000 ausgefüllten Fragebogen für die R entenrevision, seit ihrer Ausreise keine Erw erbstätig- keit, w eder selbständig noch unselbständig, ausgeübt zu haben (act. 49). D er von D r. m ed. G ._______, H ospital, am 18. August 2000 ausgefüllte Arztfragebogen erw ähnte als D iagnose ein chronisches Pseudoischiadicus-Syndrom rechts und w iederholte die von den früheren H ausärzten bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten (act. 50). D er ärztliche 3 D ienst der IV-Stelle (D r. m ed. M ._______) hielt die D urchführung einer m edizinischen Abklärung in der Schw eiz (M ED AS) insbesondere angesichts des jungen Alters der Versicherten sow ie der D iskrepanz zw ischen den subjektiven Beschw erden und den relativ bescheidenen objektiven Befunden für notw endig (act. 52). In der Folge m achte die Versicherte zunächst anhand eines am 25. April 2001 ausgestellten ärztlichen Zeugnisses geltend, aufgrund ihres G esundheitszustandes nicht in der Lage zu sein, eine R eise zu unternehm en bzw . länger als eine Stunde unterw egs zu sein (act. 59-61). D araufhin veranlasste die IV-Stelle Abklärungen auf neurologischem und orthopädischem G ebiet im H ospital w elche am 23. O ktober 2001 durchgeführt w urden (act. 79-81). N ach Einsichtnahm e in diese U nterlagen erachtete die IV-Stellen-Ärztin Frau D r. m ed. E._______ dass R eisefähigkeit gegeben und die M ED AS- U ntersuchung in der Schw eiz durchzuführen sei (act. 82). Per Fax vom 10. Juni 2003 überm ittelte die Versicherte einen am 5. Febru- ar 2003 erstellten EM G -Befundbericht (D r. m ed. R ._______) sam t ärztlicher Beurteilung seit 28. Januar 2003 sow ie den Bericht einer am 19. Februar 2003 durchgeführten C om putertom ographie (C T) der Lendenw irbelsäule (act. 90). D as im R ahm en des Aufenthaltes in der M ED AS vom 15. bis 17. Juli 2003 erstellte polydisziplinäre G utachten, einschliesslich rheum atologischem und psychiatrischem Konsilium sow ie Laborbefunden, erw ähnt als D iagnosen ein chronisches therapierefraktäres lum bospondylogenes Syndrom rechts m it fraglicher radikulärer R eizsym ptom atik bei Segm entdegenerationen L4/L5 und L5/S1, m edianer D iskusprotrusion L4/L5, m edio-linkslateraler D iskushernie L5/S1 und m ässiggradiger linkskonvexer Skoliose m it leichter Torsionskom ponente sow ie eine Schm erzverarbeitungsstörung bei Verdacht auf D yslexithym ie und Status nach depressiver Verstim m ung nach schw erer Ehesituation 1996 bei ver- m inderter Stress- und Frustrationstoleranz. Eine körperlich leichte, vor- zugsw eise eher etw as m ehr sitzende als stehend-gehende Tätigkeit, z.B. in der seriellen Fertigung oder Kleinm ontage oder auch in einer kaufm än- nisch-adm inistrativen Tätigkeit, sei zu 80% zum utbar (act. 122). In seinem Bericht vom 9. O ktober 2003 gelangte der IV-Stellen-Arzt D r. m ed. S._______ aufgrund der vorhandenen U nterlagen zum Schluss, dass das chronische lum bospondylogene Syndrom ähnlich ausgeprägt sei w ie im Jahr 1996 und die Versicherte in angepassten leichteren Erw erbs- tätigkeiten nur w enig beeinträchtige. D agegen sei der früher als w esentlich angesehene geistige G esundheitsschaden sehr stark gebessert und es verbleibe lediglich eine w enig krankheitsw ertige Schm erzverarbeitungsstö- rung, w elche in gew issen Tätigkeiten m axim al eine M inderung der Arbeits- fähigkeit von 20% bew irke (act. 124). D er gestützt auf diese Beurteilung von der Verw altung durchgeführte Einkom m ensvergleich ergab bei Ausü- bung einer zum utbaren leichten Verw eisungstätigkeit zu 80% eine Er- w erbseinbusse von 29,45% . Zur Erm ittlung dieses Ergebnisses stellte die IV-Stelle sow ohl für die Bestim m ung des Validen- als auch des Invaliden- lohns auf die in der vom Bundesam t für Statistik herausgegebenen Lohn-4 strukturerhebung 2002 veröffentlichten Tabellen ab. D abei berücksichtigte sie die Vorbildung sow ie den früheren beruflichen W erdegang der Versi- cherten und setzte den m onatlichen Validenlohn bei speziellen beruflichen Kenntnissen m it Fr. 3'893.-- fest. Bezüglich des Invalidenlohns ging die Verw altung von einfachen repetitiven Arbeiten in leichten, leidensange- passten Büro-, Verkaufs- oder Ateliertätigkeiten aus und nahm trotz des ju- gendlichen Alters der Versicherten einen leidensbedingten Abzug von 10% vom Invalidenlohn vor, w as bei einer zu 80% ausgeübten Verw eistätigkeit einen Invalidenlohn von Fr. 2'746.-- ergab (act. 125). M it Vorbescheid vom 17. D ezem ber 2003 teilte die IV-Stelle der Versicherten gestützt auf ihren gleichentags gefassten Beschluss m it, dass bei einem Invaliditätsgrad von 29% zukünftig kein Anspruch m ehr auf eine Invalidenrente bestehe. Zur Begründung führte die Verw altung aus, dass zw ar die Tätigkeit als Ver- kaufsfahrerin oder eine schw ere, belastende Tätigkeit nicht zum utbar und die Tätigkeit als angelernte H errenkonfektionsverkäuferin nur noch zu 50% m öglich sei, in leichteren, W echselhaltungen erm öglichenden Erw erbstä- tigkeiten, w ie sie zum Teil schon früher ausgeübt w urden, z.B. im Büro oder im kaufm ännischen Bereich, ED V/C om puter, Telefondienst, industri- elle Kleinm ontage, serielle Fertigung, aber eine 80% ige Tätigkeit zum utbar sei (act. 126 ff.). Am 26. M ärz 2004 überm ittelte die Versicherte einen Arztbericht betreffend eine Erstuntersuchung in der W irbelsäulensprechstunde des H ospital San Jaim e am 17. M ärz 2004 und teilte in der Folge telefonisch m it, die Akten einsehen zu w ollen (act. 130, 131). D er beigezogene IV-Stellen-Arzt D r. m ed. M ._______ hielt in seinem Bericht vom 1. Juni 2004 dafür, dass keine objektive neue m edizinische Tatsache geltend gem acht w orden sei, und kein G rund bestehe, vom Vorbescheid abzuw eichen (act. 133). Per Fax vom 18. Juni 2004 teilte die IV-Stelle der Versicherten m it, keine O riginalakten ins Ausland versenden zu können, und forderte sie auf, ihr Begehren um Akteneinsicht zu bestätigen (act. 135). M it Verfügung vom 22. Juni 2004 teilte die IV-Stelle der Versicherten m it, dass sie ab 1. Septem ber 2004 keinen Anspruch m ehr auf Invalidenrente habe (act. 137). C . D ie Versicherte verlangte m it Fax vom 8. Septem ber 2004 den Arztbericht von G enf zur Einsicht und erklärte m it Einsprache vom 17. Septem ber 2004 sinngem äss, m it der leistungsaufhebenden Verfügung nicht einver- standen zu sein, da sich an ihrem G esundheitszustand nichts geändert habe und sie auch keine leichte Arbeit verrichten könne. Ein am 21. Sep- tem ber 2004 ausgestelltes ärztliches Zeugnis, w onach sie w eder anstren- gende Arbeit leisten, noch Lasten heben oder H altungen einnehm en kön- ne, w elche das Krankheitsbild verschlim m ern könnten, w urde nachgereicht (act. 138-140). In einer Einspracheergänzung vom 3. D ezem ber 2004 liess die nun anw altlich vertretene Versicherte die Aufhebung der streitigen Ver- fügung und die W eiterausrichtung der ganzen Invalidenrente beantragen m it der sinngem ässen Begründung, der G esundheitszustand sei seit R en- tengew ährung stationär bis sich verschlechternd. D ie ursprüngliche Zu- sprechung der R ente sei aufgrund der rheum atologischen Beschw erden 5 erfolgt, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei nicht bestätigt w orden. Bei der Feststellung einer vollen Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten handle es sich um eine unterschiedliche Beurteilung eines im W esentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts, aufgrund derer eine revisionsw eise Aufhebung der R ente nicht zulässig sei (act. 147). D ie IV-Stelle unterbreitete die Akten ihrem Vertrauensarzt D r. m ed. M ._______, der in einer ausführlichen Stellungnahm e vom 3. Januar 2005 darlegte, dass gem äss Bericht des Paraplegikerzentrum s N ottw il vom 20. Juni 1996 für die festgehaltene Problem atik einer kom plexen Schm erzsym ptom atik w eder im neurologischen noch im orthopädischen G ebiet eine U rsache gefunden w erden konnte. Im Zeitpunkt der R entenzusprache habe gem äss psychiatrischer Beurteilung eine D epression m it entsprechender Ausw irkung auf die Schm erzproblem atik bestanden. M it der im M ED AS-G utachten dokum entierten w esentlichen psychischen Besserung, näm lich dem Verschw inden einer 1996 festgestellten D epression, sei dem nach zw ingend eine Besserung der Schm erzproblem atik und som it eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit verbunden. D ie Schlussfolgerung im M ED AS-G utachten, es bestehe eine hochgradige R estarbeitsfähigkeit, sei som it nachvollziehbar und die Streichung der bisher ausgerichteten R ente aus m edizinischen G ründen gerechtfertigt (act. 149). G estützt auf die Ausführungen ihres ärztlichen D ienstes w ies die IV-Stelle die gegen die Verfügung vom 22. Juni 2004 gerichtete Einsprache m it Entscheid vom 10. Januar 2005 ab (act. 150). D . G egen diesen Entscheid liess die Versicherte durch ihren Vertreter bei der Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w oh- nenden Personen (im Folgenden: R ekurskom m ission) Beschw erde erhe- ben und darin - unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be- schw erdegegnerin - die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sow ie die W eiterausrichtung der ganzen Invalidenrente beantragen. Zur Begrün- dung liess sie im W esentlichen geltend m achen, es sei seit der rechtskräf- tigen Zusprechung einer ganzen Invalidenrente keine Verbesserung im G esundheitszustand und som it auch keine Änderung des Invaliditäts- grades eingetreten. D ie vorliegende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf- grund des M ED AS-G utachtens sei lediglich eine andere Beurteilung eines im W esentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts und deshalb unbeacht- lich. In den nachstehenden Erw ägungen w ird im Einzelnen auf die Begrün- dung einzugehen sein. E. In ihrer Vernehm lassung vom 23. M ärz 2005 beantragte die IV-Stelle die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung des angefochtenen Ein- spracheentscheids. D ie Verw altung erachtete, dass es sich bei der Be- schw erde lediglich um eine W iederholung der bereits in der Einspracheer- gänzung vorgetragenen Argum entation handle, w eshalb sie sich darauf beschränke, auf die sorgfältige Stellungnahm e ihres ärztlichen D ienstes im Einspracheverfahren sow ie auf die vorangegangenen ärztlichen Stellung-6 nahm en, auf den Erw erbsvergleich und ihren Einspracheentscheid zu ver- w eisen. F. R eplicando liess die Beschw erdeführerin am ergriffenen R echtsm ittel voll- um fänglich festhalten und nach w ie vor den Standpunkt vertreten, dass kein R evisionsgrund gegeben sei. In seiner Eingabe vom 13. Februar 2006 erachtete der Vertreter der Versi- cherten den Schriftenw echsel für abgeschlossen und reichte eine H onorar- note einschliesslich Auslagen und M ehrw ertsteuer von insgesam t Fr. 3'026.55 ein. G . M it Verfügung vom 13. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht der Beschw erdeführerin m it, das hängige Verfahren übernom m en zu ha- ben und gab gleichzeitig den Spruchkörper in dieser Angelegenheit be- kannt. D ie IV-Stelle ihrerseits verblieb in ihrer D uplik vom 28. Februar 2007 bei den in der Vernehm lassung gestellten Anträgen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesge- setzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G ge- nannten Behörden. Bei der IV-Stelle handelt es sich um eine Behörde im Sinne von Art. 33 Bst. d VG G . 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 VG G ). D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts ist vorliegend gegeben. 1.3 D ie Beschw erdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en (Art. 48 Abs. 1 Bst. a Vw VG ), ist durch den angefochtenen Entscheid be- rührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an dessen Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG ). Sie ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen form - und fristgerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten.7 2. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig (vgl. BG E 125 V 414 Erw . 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verw altung im R evisionsver- fahren zu R echt einen Anspruch der Beschw erdeführerin auf W eiteraus- richtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. Septem ber 2004 verneint hat. Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. W eil in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejeni- gen R echtssätze m assgebend sind, die bei der Erfüllung des zu R echtsfol- gen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 130 V 329), und w eil ferner das Bundesverw altungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes (vorliegend: 10. Januar 2005) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BG E 129 V 4 Erw . 1.2 m it H inw eisen), sind hier die Bestim - m ungen des ATSG und der ATSV, m it w elchen unter anderem auch ver- schiedene m ateriellrechtliche Bestim m ungen geändert w orden sind, in Ver- bindung m it dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20), in seiner Fassung vom 31. M ärz 2003 (4. IVG -R evision, in Kraft seit 1. Januar 2004) anw endbar. 3. 3.1 Bezüglich der vorliegend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art.17) hat das Schw eizerische Bundesgericht (vorm als Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343 Erw . 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts- bem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fas- sung]: BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 f. Erw . 2a und b). In Erw . 3.5 des BG E 130 V 343 ff w urde ferner festgestellt, dass der G esetzgeber das In- stitut der R evision von Invalidenrenten gem äss Art. 41 IVG (in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung) m it Art. 17 Abs. 1 ATSG ebenfalls in Fortführung der entsprechenden bisherigen G erichtspraxis (BG E 125 V 369 Erw . 2, 117 V 198 Erw . 3a, je m it H inw eisen; AH I 2000 S. 309 Erw . 1b m it H inw eisen) beibehalten hat. 3.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer R entenbezügerin oder eines R enten- bezügers erheblich, so w ird die R ente gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG (frü- her: Art. 41 IVG ) von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft 8 entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. N ach der R echtspre- chung des Schw eizerischen Bundesgerichts ist die Invalidenrente nicht nur bei einer w esentlichen Veränderung des G esundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, w enn sich die erw erblichen Ausw irkungen des an sich gleich gebliebenen G esundheitszustands erheblich verändert haben. D agegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im W esentlichen unver- ändert gebliebenen Sachverhalts kein R evisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, w enn sie Aus- druck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BG E 117 V 199 Erw . 3b, 112 V 390 Erw . 1b, 372 Erw . 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). O b eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad erheb- lichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich grundsätzlich durch den Vergleich des Sachverhalts, w ie er im Zeitpunkt der ersten in R echtskraft erw achsenen Verfügung bestanden hat, m it dem jenigen zur Zeit des strei- tigen Entscheids; sow eit die bisherige R echtsprechung (BG E 109 V 265 Erw . 4a) dahin verstanden w urde, dass die ursprüngliche Verfügung bestä- tigende Verfügungen auch dann für den revisionsrechtlich erheblichen Ver- gleichszeitraum unbeachtlich bleiben, w enn ihnen eine eigentliche, m ateri- elle Anspruchsprüfung voranging, kann daran nach der neueren R echt- sprechung nicht festgehalten w erden. Zeitlicher R eferenzpunkt für die Prü- fung einer anspruchserheblichen Änderung bildet in diesem Fall die letzte, der versicherten Person eröffnete, rechtskräftige Verfügung, w elche auf ei- ner m ateriellen Prüfung des R entenanspruchs m it rechtskonform er Sach- verhaltsabklärung, Bew eisw ürdigung und D urchführung eines Einkom - m ensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erw erblichen Ausw irkungen des G esundheitszustands) beruht (BG E 130 V 71 ff.). N ach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenom m en w erden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern w ird. Sie ist in jedem Fall zu be- rücksichtigen, nachdem sie ohne w esentlichen U nterbruch drei M onate ge- dauert hat und voraussichtlich w eiterhin andauern w ird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). Im vorliegenden Verfahren hat die kantonale IV-Stelle der Versicherten nach Abschluss der ersten R entenrevision zw ar am 14. April 1998 m itgeteilt, dass sie w eiterhin Anspruch auf die bisherige Leistung habe, eine Verfügung indessen nicht erlassen. D ie Verw altung hatte zuvor beim behandelnden Arzt sow ie beim Paraplegiker-Zentrum N ottw il je einen Kurzbericht einholen lassen, jedoch bei der bereits im Septem ber 1997 ausgew anderten Versicherten w eder eine m edizinische Abklärung noch ei- nen Erw erbsvergleich durchführen lassen. U nter diesen U m ständen hat das Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls ab w ann sich der gesundheitliche Zustand der Beschw erdeführerin bzw . dessen Ausw irkungen auf die Leistungsfähigkeit seit der Zusprechung der ganzen IV-R ente am 18. N ovem ber 1996 und bis zum Erlass des hier streitigen Einspracheentscheids vom 10. Januar 2005 in rentenrelevantem Ausm ass geändert hat oder nicht. 3.3 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver-9 sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entspre- chen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und ge- w öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnah- m e von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schw eizer Bürgerinnen und Bürger sow ie Staatsangehörige der Europäischen G em einschaft, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen G em einschaft W ohnsitz haben. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf R ente, w enn er zu m indestens 40% invalid ist. D iese w ird nach dem G rad der Invalidität abgestuft in eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 40% , eine halbe R ente bei einem solchen von m indestens 50% , eine D reiviertelsrente bei m indestens 60% und eine ganze R ente bei m indestens 70% . 3.4 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tä- tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (Art. 16 ATSG ). 3.5 In diesem Zusam m enhang sei darauf hingew iesen, dass der Begriff der In- validität nach dem ATSG und dem IVG die durch einen G esundheitsscha- den verursachte dauernde oder langdauernde Beeinträchtigung der Er- w erbsm öglichkeiten auf dem für den Versicherten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsm arkt bedeutet (BG E 116 V 249 Erw . 1b m it H in- w eisen). Invalidität w ird som it nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizi- nischen Kriterien definiert, und stim m t daher nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgesetzten G rad an funktioneller Einschränkung überein. D ennoch ist die Verw altung und im Beschw erdefall der R ichter auf U nterlagen von ärztlichen und allfälligen w eiteren Sachverständigen über den G esund- heitszustand und über die Tätigkeiten angew iesen, zu denen der Versi- cherte noch fähig ist. Aufgabe des Arztes ist es hierbei, den G esundheits- zustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Ü brigen sind ärztliche Auskünfte schliesslich auch w ichtig für die Beant- w ortung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zuge- m utet w erden können. Im Streitfall entscheidet der R ichter (BG E 115 V 134 Erw . 2., 114 V 314 Erw . 3c, 110 V 275 Erw . 4a., 105 V 158 Erw . 1; ZAK 1991 S. 319 Erw . 1c). 3.6 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- recht geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehal- ten ist, innert nützlicher Frist, Arbeit in einem anderen Berufs- oder Er- w erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D er Versicherte, 10 der von seiner (R est-)Arbeitsfähigkeit keinen G ebrauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls nach einer gew issen Anpassungszeit in der Lage w äre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 Erw . 5b). Aus den ärztlichen Stellungnahm en ergibt sich, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utba- rer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeits- m arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähig- keit tatsächlich verw ertet oder nicht. 4. 4.1 D ie ganze Invalidenrente w ar der Beschw erdeführerin gew ährt w orden, nachdem sie aufgrund einer kom plexen Schm erzsym ptom atik bei chro- nischem Lum bovertebralsyndrom m it pseudoradikulärer Sym ptom atik im rechten Bein entsprechend L3/4 ohne sicheres m orphologisches Korrelat ihre zuletzt seit 26. Juni 1995 ausgeübte Tätigkeit als Aushilfe auf Abruf im Aussendienst bei der Zw eifel Pom y-C hips AG , Zürich-H öngg, nach dem 31. Juli 1995 nicht w ieder aufgenom m en hatte. Aufgrund des therapiere- fraktären Syndrom s w ar der Fall der Versicherten im R ahm en einer inter- disziplinären Besprechung im Schw eizer Paraplegiker-Zentrum N ottw il be- handelt w orden, w obei w eder neurologisch noch orthopädisch ein w esent- licher pathologischer Befund erhoben w erden konnte. Erw ähnt w urde in der Sozialanam nese, dass die Versicherte eine gew altsam e Ehe durchlebt und sich anschliessend in psychiatrisch/psychologischer Behandlung be- funden hatte. D ie Versicherte lehnte aber eine invasive Schm erztherapie aus Angst vor Spritzen und später w egen Therapiem üdigkeit ab und gab auch der Em pfehlung eines R ehabilitationsaufenthaltes keine Folge. Sie w ollte vorrangig einen Versuch m it M uskelaufbautraining durchführen und sich erst w ieder m elden, w enn dadurch keine Besserung der Sym ptom atik eintreten sollte. G em äss Bericht des Paraplegiker-Zentrum s vom 20. Juni 1996 w urde ihr aufgrund der ausgeprägten Schm erzsym ptom atik eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit zuerkannt. Zuvor hatten die Ärzte des Kan- tonsspitals Aarau bereits in ihrem Bericht vom 10. O ktober 1995 eine ver- gangene Psychotherapie bei Scheidungsproblem atik m it konsekutiver Ta- blettensucht erw ähnt. Inw iew eit eine tiefe Schm erzschw elle oder zusätz- liche psychosoziale Faktoren m it Som atisierungstendenz bei diesen R ü- ckenschm erzen eine R olle spielten, habe anlässlich der kurzen U ntersu- chung in der neurologischen Klinik des Kantonsspitals nicht festgestellt w erden können. Schon der behandelnde Arzt D r. H ._______ hatte das Beschw erdebild nicht eindeutig segm ental zuordnen können und w ar sich nicht sicher, ob neben einer m ehr oder w eniger banalen R ückenproblem a- tik nicht auch noch etw as anderes vorliege, w obei er an eine N euritis oder einen ersten Schub m ultipler Sklerose dachte, ein Verdacht, der sich in der Folge nicht bestätigte. O bjektiviert w erden konnte in der M agnetresonanz- U ntersuchung vom 13. Septem ber 1995 lediglich eine D iscopathie L4/L5 11 m it m ehrzirkulär geform ter m ittelgradiger D iscusprotrusion, ohne konklusi- ven H inw eis auf eine eigentliche D iscushernie bei unauffälligen übrigen Bandscheibenetagen, einschliesslich des C onus m edullaris des R ücken- m arks. Auch die Skelettszintigraphie vom 2. O ktober 1995 ergab gem äss Bericht vom 3. O ktober 1995 keine nachw eisbare um schriebene oder dif- fuse M ehrspeicherung im Bereich des rechten H üftgelenks als H inw eis auf eine beginnende Fem urkopfnekrose rechts oder eine andere ossäre Pa- thologie. Einzig bestand eine leichte M ehrspeicherung im Akrom ioklaviku- largelenk, m öglicherw eise im Sinne einer Ü berlastungsreaktion. D er H aus- arzt bescheinigte am 15. Januar 1996 eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit ab 28. August 1995 und eine solche von 50% ab 10. O ktober 1995 bis auf w eiteres, w ahrscheinlich bis Frühling 1996. D er ärztliche D ienst der kanto- nalen IV-Stelle gelangte denn auch aufgrund dieser D iagnosen am 2. Fe- bruar 1996 zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit erhalten und w enn nö- tig, eine N eueingliederung vorzunehm en sei (vgl. act. 10). D em Bericht der Abteilung Berufliche Eingliederung der kantonalen IV-Stelle vom 26. M ärz 1996 w ar zu entnehm en, dass die Versicherte derzeit nicht eingliederbar w ar, aber nach erfolgter Behandlung und W iederherstellung der Arbeitsfä- higkeit ein aktueller Arztbericht dazu Stellung nehm en sollte, ob sie w ieder als Verkäuferin arbeiten könne oder ob eine U m schulung aus ärztlicher Sicht notw endig sei. G em äss Verlaufsprotokoll der kantonalen IV-Stelle vom 26. M ärz 1996 bestanden jedoch Bedenken hinsichtlich der von der Versicherten geäusserten Berufsw ünsche. Sie w irkte zw ar sehr betriebsam und zielstrebig, habe aber w ohl kaum D urchhalteverm ögen, sei allenfalls verw öhnt und stelle hohe Anforderungen an den Arbeitgeber. Eine beruf- liche Eingliederung könne derzeit nicht angegangen w erden, die w eitere m edizinische Abklärung und Behandlung m üsse abgew artet w erden. So- bald die Versicherte w ieder arbeitsfähig sei, könne eine Abklärung im Ate- lier Kanal 15 erfolgen. Ihr Ausbildungsziel (Supporter) schien indessen sehr hoch gegriffen. Im M om ent sei die Versicherte m edizinisch nicht gut rehabilitiert, und der Arzt solle entscheiden, ob die Ausübung des (ange- lernten) Verkäuferinnenberufs w irklich nicht m ehr zugem utet w erden kön- ne. D erzeit sei sie aber doch eher an G eldleistungen interessiert. Im R ah- m en der ersten R entenrevision bescheinigte der neue H ausarzt D r. m ed. X._______ am 18. N ovem ber 1997, entgegen der Beurteilung des früheren H ausarztes, eine ununterbrochene 100% ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 28. August 1995, und hielt eine ergänzende m edizinische Abklärung nicht für angezeigt. D ie Ärzte des Paraplegiker-Zentrum s erw ähnten in ihrem Bericht vom 10. Februar 1997 zw ei M agnetresonanz-U ntersuchungen vom 16. Januar 1996 (recte: 1997?) und 22. Januar 1997, w orin sich eine kleine m ediane D iscushernie L4/5 und L5/S1 bei norm al w eitem Spinalkanal, ohne Kom pression, sow ie eine kleine linksparam ediane D iscushernie Th7/8 ohne R ückenm arkskom pression und ohne Anhalts- punkte für eine M yelopathie zeigten, und nahm en ihrerseits infolge einer Exacerbation ab 12. Januar 1997 w ieder eine Verschlechterung bzw . eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit an, betonten jedoch, die Versicherte seit Aus- tritt am 22. Januar 1997 nicht m ehr gesehen zu haben und som it über den w eiteren Verlauf keine Auskunft geben zu können. G em äss Austrittsbericht 12 vom 10. Februar 1997 w urde die Therapie auf W unsch der Versicherten und ihres Freundes vorzeitig abgebrochen. D ie IV-Stelle Aargau bestätigte indessen am 14. April 1998 einen w eiteren Anspruch auf eine IV-R ente aufgrund des bisherigen Invaliditätsgrades. 4.2 Bezüglich der Frage des Verlaufs der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit seit G ew ährung der ganzen R ente ist u.a. ein von der Versicherten einge- reichtes Zeugnis der Ärztin D r. m ed. D ._______ vom 25. April 2001 zu erw ähnen, w onach aufgrund der chronischen R ückenproblem atik keine Kraftanstrengungen erbracht w erden dürfen und R eisen von m ehr als einer Stunde D auer nicht indiziert seien. In einem späteren ärztlichen Zeugnis der gleichen Ärztin vom 16. Juni 2003 w ird diese Beurteilung w iederholt und ergänzend ausgeführt, dass eine R eise in die Schw eiz nur m it einer Begleitperson m öglich sei. D es w eiteren liegt ein Bericht des H ospitals vom Januar/Februar 2003 m it C om putertom ographie der Lendenw irbelsäule sow ie Elektrom yographie und -neurographie der rechten unteren Extrem ität vor, w oraus auf eine chronische R adikulopathie L5 rechts m ässigen G rades ohne aktive D enervierung und ohne segm en- täre Instabilität geschlossen w urde. Schliesslich konnte nach langen Verzögerungen die im R ahm en der R en- tenrevision angeordnete polydisziplinäre Abklärung in der M ED AS durchgeführt w erden. D em Abklärungsbericht vom 8. Septem ber 2003 ist zu entnehm en, dass die Versicherte an einem chronischen thera- pierefraktären lum bospondylogenen Syndrom rechts m it fraglicher radiku- lärer R eizsym ptom atik bei Segm entdegenerationen L4/5 und L5/S1 m it m edianer D iscusprotrusion L4/5 und m edio- linkslateraler D iscushernie L5/S1, m ässiggradiger linkskonvexer Skoliose m it leichter Torsionskom po- nente, Schm erzverarbeitungsstörung in engem Zusam m enhang m it ihrer reduzierten Fähigkeit, G efühle w ahrzunehm en und zu äussern (D yslexithy- m ie), Status nach depressiver Verstim m ung nach schw erer Ehesituation 1996 und verm inderter Stress- und Frustrationstoleranz sow ie an U nterge- w icht bei gut trainierter O berkörperm uskulatur, N ikotinabusus m it Verdacht auf beginnende chronisch-asthm oide Bronchitis und Penicillin- und Jod-All- ergie leidet. Aus rheum atologischer Sicht w urde sie für jegliche körperliche Schw erarbeit als zu 100% und bezüglich einer körperlich m ittelschw eren Arbeit (z.B. H errenkonfektionsverkäuferin) zu 50% arbeitsunfähig erachtet, w ährend für eine körperlich leichte, w echselbelastende Arbeit ohne Tätig- keiten m it vorgeneigtem oder rotierendem O berkörper 100% ige Arbeitsfä- higkeit bestehe. Allein durch die psychiatrischen Befunde sei die Arbeitsfä- higkeit nicht stärker als zu etw a 20% verm indert. Ausdrücklich Bezug ge- nom m en haben die G utachter auf einen von D r. m ed. Z._______, FM H Psychiatrie, am 18. Januar 1996 erstellten Bericht, w onach die Versicherte an reaktiver D epression bei erdrückenden sozialen Belastungen m it existentieller Bedrohung gelitten hatte und Verdacht auf eine em otional instabile Persönlichkeitsstörung bestanden habe. D er dam alig beurteilende Psychiater sei aber von deutlich erheblicheren organischen Befunden aus- gegangen, als effektiv vorlagen. Auch habe die Versicherte dam als noch unter dem Schock ihrer unglücklich verlaufenen, kurzen Ehe gestanden. 13 H eute sei die Versicherte nicht m ehr depressiv und es bestehe auch keine em otionale Instabilität, w obei zu betonen ist, dass sich diese Beurteilung auch m it den eigenen Angaben der Versicherten deckt. In der Tat gab diese w ährend der Abklärung an, in Spanien aufgrund des günstigeren Klim as w eniger R ückenschm erzen als in der Schw eiz zu haben und bis zu einer Stunde spazieren gehen zu können, w obei es allerdings zu einschiessenden G efühlsstörungen im rechten Bein käm e. Auch m ache sie täglich G ym nastik und trainiere viel den O berkörper (u.a. m it H anteln). Sie achte darauf, im Schultergürtelbereich kräftig und fit zu bleiben, habe keine Schm erzen im linken Bein, selten Kopfw eh und keine Brustw irbelsäulenbeschw erden. Sie habe H obbys w ie Ö lbilder m alen, Stricken und G lasgravuren. Früher habe sie sich schon in Fussreflexzonenm assage - der ursprüngliche Berufsw unsch sei der einer m edizinischen M asseurin gew esen - ausgebildet, verfolge noch entsprechende Literatur und bilde sich im N aturheilbereich w eiter. Kürzlich habe sie G elegenheit gehabt, im Studio eines Therapeuten jem anden zu behandeln. Keinesfalls sei sie depressiv, frühere Problem e habe sie abgeschlossen und fühle sich psychisch im G leichgew icht, brauche also sicher keinen Psychiater. Auch sei sie nicht m ehr explosiv w ie früher aufgrund der m isslichen ehelichen Situation und der Scheidung. W enn auch aus unerfindlichen G ründen ein Teil der Sozial- und Berufsa- nam nese gedeckt gehalten w orden sei, w ar eine psychische Störung ge- m äss Beurteilung der Ärzte nicht ersichtlich. Insbesondere fand der beige- zogene Psychiater D r. m ed. B._______ keine Anhaltspunkte m ehr für eine depressive oder andere psychische Störung. So bestand keine em otionale Instabilität m ehr; Antrieb, Psychom otorik, Bew usstsein, O rientierung, Auf- m erksam keit und G edächtnis erschienen unauffällig. D er U ntersuchungs- befund sei insgesam t vereinbar m it der Feststellung einer leicht verm inder- ten Stress- und Frustrationstoleranz. Im Ü brigen zeigte die Versicherte ein gesundes Aussehen und w irkte im Sitzen vor allem bezüglich O berkörper direkt sportlich, w obei auffallend w ar, dass sie sich bei der Erhebung des Allgem einstatus beim Aufstehen abstützte und bei der rheum atologischen U ntersuchung ein ausgeprägtes Schon- und Entlastungshinken rechts zeigte, w ährend anlässlich der psychiatrischen Abklärung nur m ehr ein leichtes H inken bem erkbar w ar. D ie Versicherte selbst äusserte sich ge- genüber dem untersuchenden Psychiater dahingehend, dass sie unter psychosozialem D ruck zu depressiven Sym ptom en neige und eine Ver- schlim m erung der Schm erzen befürchte, w enn sie eine leichte Teilzeitar- beit verrichten m üsste. In ihrer abschliessenden Beurteilung der Arbeitsfä- higkeit hielten die Ärzte der M ED AS dafür, dass in der zuletzt 1995 nur kurze Zeit ausgeübten Tätigkeit als C hauffeuse eines 3,5 Tonnen-Lastw a- gens m it Zulieferdienst keine Arbeitsfähigkeit m ehr bestehe, in der m ittel- schw eren Tätigkeit als angelernte H errenkonfektions-Verkäuferin die Ar- beitsfähigkeit noch 50% ausm ache und die Tätigkeit im eigenen 1-Per- sonen-H aushalt sow ie eine körperlich leichte, vorzugsw eise etw as m ehr sitzende als stehend-gehende Tätigkeit zu 80% zum utbar sei. In Frage käm e z.B. eine Tätigkeit in der seriellen Fertigung oder Kleinm ontage w ie 14 auch eine Tätigkeit im kaufm ännisch-adm inistrativen Bereich. 4.3 D er IV-Stellenarzt D r. m ed. S._______ hielt in seinem Bericht vom 9. O ktober 2003 fest, dass eine eindeutige Besserung des geistigen G esund- heitszustandes gegenüber 1996 (reaktive D epression bzw . depressive Ent- w icklung bei Scheidungsproblem atik und instabiler Persönlichkeitsstruktur) eingetreten sei, und körperlich leichtere, W echselhaltungen erm öglichende Erw erbstätigkeiten, w ie sie zum Teil schon früher ausgeübt w urden, kör- perlich voll zum utbar seien, w obei eine Einschränkung von 20% aufgrund des leichten geistigen G esundheitsschadens anzunehm en sei. D ie ange- führten Erw erbstätigkeiten könnten sow ohl in Spanien als auch in der Schw eiz ohne Eingliederungsm assnahm en ausgeübt w erden. Zu einem U ntersuchungsbefund vom 17. M ärz 2004 im H ospital Stellung nehm end erkannte IV-Stellenarzt D r. m ed. M ._______, diesem sei kein objektiver neuer Befund zu entnehm en, w elcher nicht bereits im Vorbescheid berücksichtigt w orden w äre. In einem w eiteren Zeugnis der behandelnden Ärztin vom 21. Septem ber 2004 w ird auf die bekannten kleinen Bandschei- benvorfälle hingew iesen und ausgeführt, dass Kraftanstrengungen, La- stenheben und Zw angshaltungen zu verm eiden seien, um das Beschw er- debild nicht zu verschlim m ern. D er schlussendlich im Einspracheverfahren beigezogene D r. m ed. M ._______ betonte in seiner sehr ausführlichen Stellungnahm e vom 3. Januar 2005 unter anderem , dass entgegen der Auffassung des R echtsvertreters die 1996 zuerkannte Arbeitsunfähigkeit eindeutig in der kom plexen Schm erzsym ptom atik lag, für w elche w eder auf orthopädischem noch auf neurologischem G ebiet eine U rsache gefunden w urde, dam it aber auch klar sei, dass die psychische Kom ponente bei der Schm erzsym ptom atik von ausschlagender Bedeutung gew esen ist. G era- de zu diesem Zeitpunkt sei denn auch von psychiatrischer Seite eine de- pressive Verstim m ung diagnostiziert w orden, w as die dam als von den Ärzten des Paraplegiker-Zentrum s angenom m ene Arbeitsunfähigkeit von 100% erkläre, obw ohl diese keine körperlichen Befunde erhoben hatten, w elche die Arbeitsunfähigkeit hinreichend hätten begründen können. D ie im M ED AS-G utachten dokum entierte w esentliche psychische Besserung, näm lich das Verschw inden der 1996 vom Psychiater D r. m ed. Z._______ festgestellten D epression stelle dem nach zw ingend eine Besserung der Schm erzproblem atik dar, w om it auch eine Verbesserung der Arbeitsfähig- keit im beschriebenen M ass verbunden sei. 4.4 In diesem Zusam m enhang sei darauf hingew iesen, dass hinsichtlich des Bew eisw erts eines Arztberichts entscheidend ist, ob er für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U ntersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam ne- se) abgegeben w orden ist, in der Beurteilung der m edizinischen Zusam - m enhänge und der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet und nachvollziehbar sind (BG E 125 V 352 Erw . 3a). D as M ED AS-G utachten entspricht vorliegend voll den von der R echtsprechung vorgegebenen Kriterien, beruht es doch auf allseitigen klinischen U ntersuchungen auf allgem einm edizinisch/interni- stischem , rheum atologischem und psychiatrischem G ebiet, um fasst auch 15 Laboranalysen, berücksichtigt die geklagten Beschw erden und ist in Kenntnis der Vorakten, einschliesslich der im W ohnsitzland der Versicher- ten erstellten Befunde, abgegeben w orden, w eshalb der ärztliche D ienst der IV-Stelle zu R echt darauf abgestellt hat. 4.5 Für das Bundesverw altungsgericht besteht vorliegend kein G rund, von der fachkundigen Ausw ertung und W ürdigung der objektiven Befunde durch den ärztlichen D ienst der IV-Stelle abzuw eichen, konnte dieser sich doch seine M einung aufgrund der Akten sow ie des im R ahm en des R evisions- verfahrens durchgeführten ausführlichen M ED AS-G utachtens bilden. D ie- sem ist zu entnehm en, dass die festgestellte Arbeitsfähigkeit spätestens ab dem 30. Juli 2003, dem Tag der Schlussbesprechung, anzunehm en und bei der in den letzten Jahren stattgefundenen Besserung des psy- chischen Zustandes prognostisch dam it zu rechnen ist, dass die beschrie- bene Arbeitsfähigkeit lange Zeit stabil auf diesem N iveau bleiben kann. Zusam m enfassend ist som it im Einklang sow ohl m it den Ärzten der M ED AS als auch dem ärztlichen D ienst der IV-Stelle festzuhalten, dass die der R entengew ährung zugrunde gelegte kom plexe Schm erzsym ptom atik die von D r. m ed. Z._______ im Januar 1996 diagnostizierte, inzw ischen abgeklungene D epression beinhaltete. D iese hat sich im Laufe der Jahre nach der Ü bersiedlung nach Spanien w esentlich gebessert, so dass anlässlich der U ntersuchung und Beurteilung durch D r. m ed. B._______ am 17. Juli 2003 keine Anhaltspunkte für eine depressive oder eine andere psychische Störung m ehr eruierbar w aren. Auch den im R ahm en des Einspracheverfahrens eingereichten ärztlichen Berichten ist w eder ein W iederaufleben einer psychischen Problem atik noch eine objektive Verschlechterung des R ückenleidens zu entnehm en. D ie von den M ED AS- G utachtern angenom m ene hochgradige R estarbeitsfähigkeit in geeigneten Verw eisungsberufen ist dem nach zu bestätigen. D ie IV-Stelle hat folglich zu R echt den Invaliditätsgrad gestützt auf die Schw eizerische Lohnstrukturerhebung und die vom Bundesam t für Statistik herausgegebenen Tabellen erm ittelt und bei einer m edizinisch zum utbaren Teilarbeitsfähigkeit von 80% in angepassten Tätigkeiten sogar noch einen behinderungsbedingten Abzug von 10% vom Invalideneinkom m en vorgenom m en. Ein höherer Abzug ist angesichts des jugendlichen Alters der im Ü brigen gesunden Beschw erdeführerin und der für die beschriebenen Verw eisungstätigkeiten erhaltenen Arbeitsfähigkeit nicht gerechtfertigt. D ie aufgrund dieser Param eter errechnete Erw erbseinbusse von 29.45% , w elche im Ü brigen auch vom R echtsvertreter nicht beanstandet w urde, gibt keinen Anspruch m ehr auf eine Invalidenrente. G em äss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), w onach bei einer Verbesserung jew eils eine Frist von drei M onaten abzuw arten ist, ehe die R ente herabgesetzt bzw . aufgehoben w erden kann (BG E 104 V 146, ZAK 1984 S. 134), ist die Aufhebung der ganzen Invalidenrente ab 1. Septem ber 2004 nicht zu beanstanden (Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV). 5. D a es im vorliegenden Verfahren um die Frage der Bew illigung oder Ver-16 w eigerung von Versicherungsleistungen geht, sind gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen grundsätzlich keine Verfahrensko- sten zu erheben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 3 des Bun- desgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D e- zem ber 1946 [AH VG ; SR 831.10] und Art. 63 Abs. 5 Vw VG in Verbindung m it Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw al- tungsverfahren vom 10. Septem ber 1969 [Kostenverordnung; SR 172.041.0] sow ie in Verbindung m it den Ü bergangsbestim m ungen zur Än- derung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004]). Ausgangsge- m äss ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 e contra- rio Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 10. Januar 2005 w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben und es w ird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter der Beschw erdeführerin (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. .................., m it G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (m it G erichtsurkunde) D ie Instruktionsrichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider M argit M artin R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundesgericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefoch- ten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun- desgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G ], SR 173.110). Versand am :