<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-11-28-7B_1025-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_1025/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. November 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Lustenberger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, </div> <div class="para">Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, </div> <div class="para">4502 Solothurn, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellung; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 16. August 2024 (BKBES.2024.102). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 20. Februar 2024 eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn eine Strafuntersuchung gegen C.________ wegen Tätlichkeiten, evtl. einfacher Körperverletzung. Hintergrund war eine Anzeige von dessen Schwester, A.________, die gegenüber der Polizei geltend gemacht hatte, ihr Bruder habe sie anlässlich eines Familienfestes gewürgt. Am 20. Juni 2024 stellte die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung ein. </div> <div class="para">A.________, vertreten durch die B.________ Group reichte gegen die Verfahrenseinstellung Beschwerde ein. Das Obergericht des Kantons Solothurn wies die Beschwerde mit Beschluss vom 16. August 2024 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss wendet sich die B.________ Group im Namen von A.________ an das Bundesgericht. Ihre Beschwerde ist dabei sowohl vom "Team Rechtsberatung und Behördenvertretung" als auch von A.________ persönlich unterzeichnet, wobei die beiden Unterschriften praktisch identisch sind. Deshalb wurde A.________ als Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren aufgenommen. Beantragt wird im Wesentlichen die Weiterführung der Untersuchung und in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Rechtspflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> hat die Beschwerde an das Bundesgericht ein Begehren und dessen Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, in freier Schilderung der angeblichen Ereignisse das Bild eines "kaltblütigen Mordversuchs" zu zeichnen und führt gleichzeitig meist zusammenhangslos anmutende rechtliche Grundsätze ins Feld. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss nimmt sie dagegen nicht vor und sie zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz damit Recht verletzen soll. Dies wird aber von der Rechtsprechung verlangt, damit den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> Genüge getan ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=11.11.2024&amp;to_date=30.11.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-IV-205%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page205">BGE 148 IV 205</a> E. 2.6; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=11.11.2024&amp;to_date=30.11.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">146 IV 297</a> E. 1.2; je mit Hinweisen). Die Beschwerdebegründung erweist sich damit als offensichtlich ungenügend, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Weitere Vorfälle bzw. angebliche Straftaten von C.________ sowie dessen (von der Beschwerdeführerin verlangte) Inhaftierung sind nicht Gegenstand des angefochtenen Beschlusses und entsprechend vom Bundesgericht im vorliegenden Verfahren nicht beurteilbar (<span class="artref">Art. 80 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/99/2" type="start"></artref>Art. 99 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/80/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin überhaupt nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde legitimiert ist. Da zwischen ihr und der B.________ Group Personalunion zu bestehen scheint, ist auch nicht weiter zu klären, ob die letztgenannte überhaupt zur Vertretung von Personen in einem Gerichtsprozess befugt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Gleichzeitig ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (vgl. <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin wird demnach kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), wobei ihr in Anbetracht ihrer finanziellen Situation reduzierte Gerichtskosten auferlegt werden (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. November 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger </div> </div></body></html>