<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2021.00063</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222048&amp;W10_KEY=13013468&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2021.00063</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 01.01.-31.12.2015 und 01.01.-31.12.2016</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ort der tatsächlichen Verwaltung / Überabschreibungen [Die Beschwerdeführerin hat Ende 2015 ihren Sitz in den Kanton X verlegt. Umstritten ist, ob sich die tatsächliche Verwaltung in den streitbetroffenen Steuerperioden weiterhin in I im Kanton Zürich befunden hat oder am Ort des Sitzes. Weiter rügt die Beschwerdeführerin gewisse vom kantonalen Steueramt aufgerechnete Abschreibungen und andere Aufwendungen.] Gewisse Korrekturen am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (E. 2). Auch das Verwaltungsgericht erachtet es als sehr wahrscheinlich, dass sich die tatsächliche Verwaltung der Beschwerdeführerin in den streitbetroffenen Steuerperioden 2015 und 2016 in I im Kanton Zürich befunden hat (E. 3.4). Zum einen zeigt sich dies darin, dass auf der Homepage der Beschwerdeführerin sogar heute nur eine Postanschrift in I sowie eine Festnetznummer im Kanton Zürich angegeben wird. Gleich zu würdigen ist der Umstand, dass die Beschwerdeführerin ihrer Bank die neue Adresse erst vor Kurzem mitteilte. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Aussenauftritt der Beschwerdeführerin klar dafür spricht, dass sie in den streitbetroffenen Jahren von I aus verwaltet wurde (E. 3.4.1). Der Beschwerdeführerin gelingt es nicht, den Gegenbeweis zu erbringen bzw. den Hauptbeweis zu entkräften (E. 3.5). Die Rügen der Beschwerdeführerin in Bezug auf gewisse Abschreibungen sind begründet. Weder das kantonale Steueramt noch das Steuerrekursgericht haben sich zu den Abschreibungen in Bezug auf die übrigen Sachanlagen geäussert. Es geht nicht an, dass das Verwaltungsgericht â als letzte kantonale Instanz â sich als erstes zu diesen Rügen äussert. Rückweisung zur weiteren Untersuchung und Entscheidung an das Steuerrekursgericht (E. 4). Teilweise Gutheissung und Rückweisung an das Steuerrekursgericht zur weiteren Untersuchung und Neuentscheid. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSSTÃTTE">BETRIEBSSTÃTTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITZVERLEGUNG">SITZVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERAUSSCHEIDUNG">STEUERAUSSCHEIDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERHOHEIT">STEUERHOHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TATSÃCHLICHE VERWALTUNG">TATSÃCHLICHE VERWALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERABSCHREIBUNG">ÃBERABSCHREIBUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 127 Abs. III BV</span><br/><span class="ungerade">§ 55 StG</span><br/><span class="gerade">§ 64 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 135 StG</span><br/><span class="gerade">Art. 20 StHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=55913" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">SB.2021.00063</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom 12. Januar 2022</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Corinna Bigler. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A AG, vertreten durch Dr. iur. B und RA RA C, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch das kantonale Steueramt,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Staats- und Gemeindesteuern 1.1.â31.12.2015 und 1.1.â31.12.2016,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A.</b> Die A AG (vor der Fusion vom 8. Dezember 2016 [mit rÃ¼ckwirkendem Effekt per â¦] mit der G AG noch U AG; nachfolgend: die BeschwerdefÃ¼hrerin) bezweckt gemÃ¤ss Eintrag im Handelsregister die AusÃ¼bung jeder mit dem Luftverkehr zusammenhÃ¤ngenden TÃ¤tigkeit sowie den Import und Export von Waren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erbringt im Wesentlichen zwei Hauptleistungen: Einerseits verwaltet sie Flugzeuge, welche im Besitz vermÃ¶gender Privatpersonen sind und erbringt diesen Flugleistungen, stellt die Besatzung und organisiert die Wartung. Andererseits fliegt sie mit ihren eigenen Flugzeugen und Helikoptern RettungseinsÃ¤tze fÃ¼r ihre Schwestergesellschaft D AG (Parallelverfahren SB.2021.00064, nachfolgend: D AG). Die D AG bezweckt gemÃ¤ss Eintrag im Handelsregister die Organisation und die Unterhaltung einer internationalen Einsatz- und Dispositionszentrale und die Entgegennahme und Organisation von Hilfeleistungen jeglicher Art. WÃ¤hrend die D AG das medizinische Personal beschÃ¤ftigt und Ã¼ber die Rettungslizenzen verfÃ¼gt, beschÃ¤ftigt die BeschwerdefÃ¼hrerin das Flugpersonal und es stehen die Flugzeuge und Helikopter â mit Ausnahme solcher im Eigentum von Kunden â in ihrem Eigentum.</p> <p class="Sachverhalt2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin und die D AG werden zu 100 % von der E AG gehalten, deren Anteile zu 80 % im Besitz des HauptaktionÃ¤rs F stehen. F ist PrÃ¤sident des Verwaltungsrats der BeschwerdefÃ¼hrerin und der E AG. Bei der D AG ist er im Handelsregister als Delegierter eingetragen. Auch die von der BeschwerdefÃ¼hrerin absorbierte G AG wurde von F prÃ¤sidiert. Alle vier Gesellschaften haben ihren statutarischen Sitz am 16. Dezember 2015 von der H-Strasse 01 in I an die J-Strasse 02 in K im Kanton X verlegt. An der J-Strasse 02 in K ist auch F gemeldet. </p> <p class="Sachverhalt2">Am 23. bis 27. Oktober 2017 fÃ¼hrte das kantonale Steueramt ZÃ¼rich am neuen Sitz der BeschwerdefÃ¼hrerin eine BuchprÃ¼fung der GeschÃ¤ftsjahre 2015 und 2016 durch. Mit EinschÃ¤tzungsvorschlÃ¤gen vom 12. Februar 2018 nahm das kantonale Steueramt ZÃ¼rich die Steuerhoheit fÃ¼r die geprÃ¼ften Steuerperioden vollumfÃ¤nglich in Anspruch und erhÃ¶hte den ausgewiesenen Reingewinn um als nicht geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet qualifizierte Abschreibungen und RÃ¼ckstellungen. Des Weiteren rechnete es verdeckte GewinnausschÃ¼ttungen auf. Mit E-Mail vom 6. MÃ¤rz 2018 nahm die Vertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin zu den EinschÃ¤tzungsvorschlÃ¤gen Stellung. Gleichentags forderte das kantonale Steueramt die BeschwerdefÃ¼hrerin auf, zahlreiche weitere Unterlagen einzureichen. Dieser Aufforderung kam die BeschwerdefÃ¼hrerin am 10. April 2018 nach. Am 27. August 2018 ergingen die EinschÃ¤tzungsentscheide fÃ¼r die Steuerperioden 2015 und 2016 mit den folgenden Steuerfaktoren: </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>1.1.<span> </span></span></b><b><span>â 31.12.2015</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>1.1.<span> </span></span></b><b><span>â 31.12.2016</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Steuerbarer Reingewinn Kt. ZH</span></p> </td> <td valign="bottom"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="bottom"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Gesamter Reingewinn</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Gewinnsteuersatz</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>8,00 %</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>8,00 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Steuerbares Eigenkapital</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Gesamtes Eigenkapital</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Kapitalsteuersatz</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>0,75 â°</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>0,75 â°</span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"><span><br/> <br/> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>B</b>. Hiergegen liess die BeschwerdefÃ¼hrerin am 26. September 2018 Einsprache erheben. Am 13. November 2018 fand zwischen den Parteien eine Besprechung statt, in welcher die Pflichtige bzw. deren Vertreterin den Vertretern des kantonalen Steueramts u.<span> </span>a. das Businessmodell sowie den WertschÃ¶pfungsprozess erklÃ¤rte. Mit Entscheid vom 9. Januar 2019 wies das kantonale Steueramt die Einsprache ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Rekurs vom 8. Februar 2019 gelangte die BeschwerdefÃ¼hrerin an das Steuerrekursgericht. Mit Entscheid vom 26. Februar 2021 (versandt am 26. MÃ¤rz 2021) hiess das Steuerrekursgericht den Rekurs teilweise gut und setzte die Steuerfaktoren wie folgt fest: </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>1.2.<span> </span></span></b><b><span>â31.12.2015</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>1.2.<span> </span></span></b><b><span>â31.12.2016</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><span>Steuerbarer Reingewinn </span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><span>Gewinnsteuersatz</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>8,00 %</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>8,00 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><span>Steuerbares Eigenkapital</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><span>Kapitalsteuersatz</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>0,75â°</span></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><span>0,75â°</span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"><span><br/> <br/> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Mit Beschwerde vom 23. April 2021 beantragte die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Verwaltungsgericht, der Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 26. Februar 2021 sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass sie in den Steuerperioden 2015 und 2016 im Kanton ZÃ¼rich weder beschrÃ¤nkt noch unbeschrÃ¤nkt gewinn- und kapitalsteuerpflichtig ist. Eventualiter sei der Entscheid des Steuerrekursgerichts aufzuheben und festzustellen, dass sich ihr Hauptsteuerdomizil im Kanton X befindet und sie im Kanton ZÃ¼rich Ã¼ber ein Nebensteuerdomizil verfÃ¼gt. FÃ¼r das Steuerjahr 2015 sei der steuerbare Gewinn auf Fr. â¦ und fÃ¼r das Steuerjahr 2016 auf Fr. â¦ (eventualiter Fr. â¦, subeventualiter Fr. â¦ und subsubeventualiter Fr. â¦) festzusetzen. FÃ¼r die Beurteilung des Umfangs der Steuerpflicht im Kanton ZÃ¼rich sei die Sache zur Neubeurteilung an die Steuerverwaltung des Kantons ZÃ¼rich zurÃ¼ckzuweisen; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Staats. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend das Steuerrekursgericht und das Steueramt der Stadt I auf Vernehmlassung verzichteten, beantragte das kantonale Steueramt mit Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Es folgten keine weiteren Eingaben. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Hat das Verwaltungsgericht jedoch im Beschwerdeverfahren Ã¼ber die Abgrenzung der Steuerhoheiten zwischen dem Kanton ZÃ¼rich und anderer Kantone zu entscheiden, beurteilt es Rechts- und Tatfragen frei, wobei es auch neue Tatsachen und Beweismittel berÃ¼cksichtigt (RB 1982 Nr. 90).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">In Bezug auf die vorinstanzlichen AusfÃ¼hrungen zum Hauptsteuerdomizil rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Insbesondere seien die nachfolgenden Punkte durch die Vorinstanz nicht korrekt wiedergegeben worden:</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>Die Vorinstanz behaupte im Sachverhaltsteil ihres Entscheids, sie, die BeschwerdefÃ¼hrerin, erbringe hauptsÃ¤chlich RettungsflÃ¼ge. Dies treffe nicht zu. Die RettungseinsÃ¤tze wÃ¼rden nur einen kleinen Teil der gesamten GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit bilden. Der Hauptteil der GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit bestehe in der Leistungserbringung an vermÃ¶gende Privatpersonen. Bereits aus der Anzahl FluggerÃ¤te sei ersichtlich, dass die RettungseinsÃ¤tze nicht die hauptsÃ¤chliche GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit ausmachen kÃ¶nnten. Lediglich drei Helikopter und ein Flugzeug stÃ¼nden fÃ¼r die RettungseinsÃ¤tze zur VerfÃ¼gung. DemgegenÃ¼ber wÃ¼rden mindestens vier Helikopter und zwei Flugzeuge fÃ¼r die Leistungserbringung an wohlhabende Privatpersonen verwendet. Auch die Umsatzzahlen zeigten, dass der GeschÃ¤ftsbereich "Rettung" bloss etwa einen Drittel zum Gesamtumsatz beisteuere. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b>Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin dargestellten Umsatzzahlen zeigen, dass der GeschÃ¤ftsbereich Rettung im Jahr 2015 36 % und im Jahr 2016 39 % zum Gesamtumsatz beigetragen hat. Zumindest umsatzmÃ¤ssig trifft somit die Darstellung der Vorinstanz nicht zu. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Weiter bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin die vorinstanzlichen AusfÃ¼hrungen zu den BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in K. Diese wÃ¼rden auf Aussagen und subjektiven Behauptungen des Revisors, der die BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten im Rahmen der BuchprÃ¼fung gesehen habe, beruhen. Anstatt der von der Vorinstanz angenommenen 42,7 m<sup>2</sup> wÃ¼rden die RÃ¤umlichkeiten in K aus einem BÃ¼roraum mit drei ArbeitsplÃ¤tzen inkl. Aufenthaltsraum (42,7 m<sup>2</sup>), einem weiteren BÃ¼ro mit zwei ArbeitsplÃ¤tzen (14 m<sup>2</sup>), einem Sitzungszimmer (14 m<sup>2</sup>), einer Toilette und einer KÃ¼che mit Kaffeemaschine (zusammen 15 m<sup>2</sup>) bestehen, was einer gesamthaften FlÃ¤che von 85,7 m<sup>2</sup> entspreche. Die Vorinstanz habe ausgefÃ¼hrt, dass die BuchprÃ¼fung in K auch zur ÃberprÃ¼fung der Sitzverlegung gedient habe. Somit habe gleichzeitig ein Augenschein stattgefunden. Dass die Vorinstanz von diesen falschen Angaben ausgegangen sei, sei insbesondere darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass der Augenschein nicht durch ein von ihr unterzeichnetes Protokoll abgeschlossen worden sei. Es sei unzulÃ¤ssig, den nicht protokollierten Augenschein zu ihren Ungunsten auszulegen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Zu bestÃ¤tigen ist die vorinstanzliche Feststellung, dass die BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten nicht reprÃ¤sentativ sind. Dies bestreitet die BeschwerdefÃ¼hrerin auch gar nicht. Vielmehr behauptet sie, gar keine reprÃ¤sentativen BÃ¼ros zu benÃ¶tigen, da sie ihre Kunden nicht in K, sondern an deren Aufenthaltsort treffe. Die GrÃ¶sse der BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten war gemÃ¤ss der unwidersprochen gebliebenen Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin auch Thema der Sitzung vom 13. November 2018. Die Vertreter des kantonalen Steueramts sollen die grÃ¶sseren BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten mit den Worten "dann haben wir wohl nicht alles gesehen" zur Kenntnis genommen haben. <span>Es erscheint deshalb als sehr wahrscheinlich, dass der Revisor nur den einen BÃ¼roraum mit drei ArbeitsplÃ¤tzen und einer FlÃ¤che von 42,7 m<sup>2</sup> gesehen hat. Dass die BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in der Steuerperiode 2016 eine FlÃ¤che von 86 m<sup>2</sup> umfasst haben sollen, erscheint jedoch vor dem Hintergrund des verbuchten Mietaufwandes von lediglich Fr. â¦ (vgl. E. 5.3) fÃ¼r das Jahr 2016 als fraglich, ist doch in K von deutlich hÃ¶heren Mietzinsen auszugehen. Da das Verwaltungsgericht es fÃ¼r die Frage der tatsÃ¤chlichen Verwaltung nicht als entscheidrelevant erachtet, ob die BÃ¼roflÃ¤che 43 m<sup>2</sup> oder 86 m<sup>2</sup> umfasste, kann diese Frage vorliegend offenbleiben. Entsprechend braucht auch nicht vertieft zu werden, ob ein Augenscheinprotokoll hÃ¤tte erstellt werden mÃ¼ssen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Weiter rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, die Vorinstanz gehe in ihrem Entscheid zu Unrecht davon aus, die GeschÃ¤ftsleitungssitzungen hÃ¤tten nicht in K stattgefunden. Dies sei aber mit den eingereichten geschwÃ¤rzten GeschÃ¤ftsleitungsprotokollen belegt worden. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz seien diese in der Titelzeile datiert. Dass sie nicht unterzeichnet seien, sei darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass Sitzungsprotokolle in der heutigen digitalen Welt unter den Teilnehmern zirkuliert und allenfalls berichtigt, aber nicht unterzeichnet wÃ¼rden. Die Dokumente kÃ¶nnten nicht als "beliebig produzierbare Dokumente" vom Tisch gefegt werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Die Protokolle enthalten in der Titelzeile das Datum und die Ortsangabe "K". Sie sind jedoch weder handschriftlich datiert noch unterzeichnet. DiesbezÃ¼glich ist der Vorinstanz keine falsche Sachverhaltsfeststellung vorzuwerfen. Auf die Tatsache, dass sie den Protokollen mangels handschriftlicher Datumsangabe und Unterzeichnung keinen Beweiswert zugesprochen hat, ist in E. 3.5.5 einzugehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.1 </b>Ferner lÃ¤sst die BeschwerdefÃ¼hrerin ausfÃ¼hren, die Vorinstanz behaupte zu Unrecht, die Einsatzleitung der D AG sei auch fÃ¼r sie zentral. Die Einsatzleitung in I organisiere die Bodentransporte der D AG und sei in Bezug auf ihre Flugleistungen irrelevant. In Bezug auf die Bedeutung der Einsatzzentrale fÃ¼r die Rettungshelikopter habe sich die Vorinstanz zu Unrecht von Ã¶ffentlich verfÃ¼gbaren Dokumenten einer anderen Rettungsgesellschaft inspirieren lassen statt auf die von ihr eingereichten Dokumente abzustellen. Ihre Situation sei mit jener anderen Rettungsgesellschaft nicht vergleichbar. So verfÃ¼ge ebendiese im Unterschied zur BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber eine eigene Einsatzzentrale. Ihre AuftrÃ¤ge wÃ¼rden via die Nummer 144 direkt auf die Helikopterstandorte geleitet werden. In ihrem GeschÃ¤ftsmodell brauche es keine Einsatzzentrale, weshalb diese auch nicht in I sein kÃ¶nne. Diese Tatsache habe sie bereits mehrfach vorgebracht, werde aber immer konsequent ignoriert. Indem die Vorinstanz auch die diesbezÃ¼glichen Beweisofferten nicht abgenommen habe, habe sie neben der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung auch gegen die Beweisabnahmepflicht verstossen und damit den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt. Hinsichtlich der Bedeutung der Einsatzzentrale fÃ¼r die Leistungserbringung an wohlhabende Privatpersonen gehe die Vorinstanz zu Unrecht von einer Koordinationsfunktion aus. Die WertschÃ¶pfung dieses GeschÃ¤ftsbereichs falle dort an, wo sich der Pilot befinde und lasse keinen Raum fÃ¼r eine Einsatzzentrale, geschweige denn fÃ¼r eine solche in I.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.2 </b>Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) ist formeller Natur, weshalb dessen Verletzung grundsÃ¤tzlich ungeachtet der materiellen BegrÃ¼ndetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung desselben und Aufhebung des angefochtenen Entscheids fÃ¼hrt (BGE 137 I 195 E. 2.2; 135 I 187 E. 2.2; BGr, 18. Juni 2020, 2C_152/2020, E. 2.3). Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs kann aber ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die MÃ¶glichkeit erhÃ¤lt, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu Ã¤ussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei Ã¼berprÃ¼fen kann (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGr, 18. Juni 2020, 2C_152/2020, E. 2.3). GemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien dabei insbesondere Anspruch auf Ãusserung zur Sache vor FÃ¤llung des Entscheids, auf Abnahme ihrer erheblichen, rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweise und auf Mitwirkung an der Erhebung von Beweisen oder zumindest auf Stellungnahme zum Beweisergebnis (BGE 141 V 557 E. 3.1; 140 I 99 E. 3.4). Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verlangt zudem, dass die BehÃ¶rde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person auch tatsÃ¤chlich hÃ¶rt, prÃ¼ft und in der Entscheidfindung berÃ¼cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der BehÃ¶rde, ihren Entscheid zu begrÃ¼nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlÃ¤sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrÃ¼cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Punkte beschrÃ¤nken. Die BegrÃ¼ndung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person Ã¼ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die hÃ¶here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn mÃ¼ssen wenigstens kurz die Ãberlegungen genannt werden, von denen sich die BehÃ¶rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stÃ¼tzt (BGE 142 II 49 E. 9.2; 141 III 28 E. 3.2.4; 141 V 557 E. 3.2.1; 134 I 83 E. 4.1). Des Weiteren kann die Entscheidinstanz ohne Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs auf die Abnahme angebotener Beweise verzichten, wenn sie aufgrund der vorhandenen Akten ihre Ãberzeugung bilden konnte und ohne WillkÃ¼r annehmen durfte, ihre Beurteilung werde auch durch weitere Beweiserhebungen nicht mehr geÃ¤ndert (antizipierte BeweiswÃ¼rdigung; vgl. zum Ganzen BGE 134 I 140 E. 5.3; 131 I 153 E. 3; VGr, 25. MÃ¤rz 2020, VB.2019.00768, E. 2.3; Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 7 N. 18 f.).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.3 </b>Es trifft zu, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bereits in ihrer ersten Eingabe vom 10. April 2018 zu den EinschÃ¤tzungsvorschlÃ¤gen daraufhin gewiesen hat, dass die Einsatzleitung der D AG nur die EinsÃ¤tze der Fahrzeuge der D AG koordiniere. Diesen Standpunkt hat sie wÃ¤hrend des gesamten Verfahrens weiter vertreten und in der Einsprache und zuletzt in der Rekursschrift geltend gemacht. Das kantonale Steueramt Ã¤usserte sich im Einspracheentscheid nicht zu diesem Punkt. Das Steuerrekursgericht fÃ¼hrt in seinem Entscheid aus, im GeschÃ¤ftshaus an der H-Strasse 01 in I wÃ¼rden sich auch die RÃ¤ume der D AG und die Einsatzzentrale des Rettungsdienstes der beiden Gesellschaften befinden (E. 2a). Sodann erwog es, die Einsatzleitung kÃ¶nne nicht als nebensÃ¤chlich dargestellt werden, zumal sie das Herz eines Flugrettungsdiensts sei. Was die Verwaltung und den Betrieb der Ã¼brigen Helikopter und der Flugzeugflotte betreffe, so dÃ¼rfte der Einsatzzentrale ebenfalls eine Koordinationsfunktion zukommen (E. 2e). Auf das Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach die Einsatzleitung in I nur den Einsatz der Fahrzeuge koordiniere und die Helikopter direkt Ã¼ber die Notrufnummer 144 aufgeboten wÃ¼rden, geht das Steuerrekursgericht nicht ausdrÃ¼cklich ein. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.4 </b>Vor Verwaltungsgericht reicht die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Kopie eines E-Mails der stellvertretenden Leiterin der Abteilung Recht bei Schutz &amp; Rettung der Stadt V vom 20. April 2021, ein. Darin wird bestÃ¤tigt, dass die Einsatzzentrale von Schutz &amp; Rettung ZÃ¼rich die Helikopter der D AG nie Ã¼ber die D AG-interne Zentrale disponiert hat, sondern diese seit spÃ¤testens Mitte 2014 direkt aufbietet. Bei diesem erstmals vor Verwaltungsgericht eingereichten Beweismittel handelt es sich um ein zulÃ¤ssiges Novum (vgl. E. 1.2). Dass die Rettungshelikopter nicht Ã¼ber die Einsatzleitung in I, sondern Ã¼ber die Notrufnummer 144 aufgeboten werden, ergibt sich auch aus der von der BeschwerdefÃ¼hrerin schon im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Darstellung der WertschÃ¶pfung der Rettungshelikopter. Vor diesem Hintergrund sieht es das Verwaltungsgericht als erwiesen an, dass die EinsÃ¤tze der Rettungshelikopter der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht Ã¼ber die Einsatzleitung in I koordiniert werden. Allerdings bilden die RettungseinsÃ¤tze nach eigener Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin nur einen kleinen Teil der gesamten GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit (E. 2.1.1).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.5 </b>Die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach die Einsatzleitung in I nur den Einsatz der Fahrzeuge der D AG koordiniere, deckt sich nicht vollstÃ¤ndig mit den Akten. GemÃ¤ss der von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichten Darstellung des WertschÃ¶pfungsprozesses der Ambulanzflugzeuge (03 und Fremdflugzeuge [Charter]) erfolgt auch deren AuftragsÃ¼bermittlung, -bearbeitung und -disposition Ã¼ber die Einsatzleitung in I oder am Wohnort der Einsatzleiter/In. In Bezug auf die Jets 04, 05 und 06, mit welchen die BeschwerdefÃ¼hrerin Flugleistungen an wohlhabende Privatpersonen und Firmen anbietet, zeigt die WertschÃ¶pfungsdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass diese nicht Ã¼ber die Einsatzleitung in I koordiniert werden, sondern der Kunde direkt den Piloten kontaktiert und dieser auch die Einsatzplanung vornimmt. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Helikopter und die Jets der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht Ã¼ber die Einsatzleistung in I koordiniert werden. Die AuftragsÃ¼bermittlung-, -bearbeitung und -disposition der Fahrzeuge (Ambulanzen) der D AG und der Ambulanzflugzeuge der BeschwerdefÃ¼hrerin erfolgen indes Ã¼ber die Einsatzleitung in I. Sofern darin, dass das Steuerrekursgericht in WÃ¼rdigung der ihm vorliegenden Akten den Sachverhalt abweichend erstellt hat, nicht ausdrÃ¼cklich auf die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin eingegangen ist und ihre Beweise nicht abgenommen hat, eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs zu erblicken wÃ¤re, ist diese mit den vorliegenden AusfÃ¼hrungen als geheilt zu betrachten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Juristische Personen sind aufgrund persÃ¶nlicher ZugehÃ¶rigkeit steuerpflichtig, wenn sich ihr Sitz oder ihre tatsÃ¤chliche Verwaltung im Kanton befindet (§ 55 StG sowie Art. 20 <span>des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [</span>Steuerharmonisierungsgesetz<span>, StHG]). </span>Als Sitz einer Aktiengesellschaft gilt der Ort, den die Statuten als solchen bezeichnen (Art. 626 Ziff. 1 OR in Verbindung mit Art. 56 ZGB). Der Ort der tatsÃ¤chlichen Verwaltung befindet sich nach der Rechtsprechung dort, wo die Gesellschaft ihren wirtschaftlichen und tatsÃ¤chlichen Mittelpunkt hat. Massgebend ist somit die FÃ¼hrung der laufenden GeschÃ¤fte im Rahmen des Gesellschaftszwecks; bei mehreren Orten ist der Schwerpunkt der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung massgebend (BGr, 7. Februar 2019, 2C_539/2017, E. 3.1 auch zum Folgenden). Dabei ist es kaum denkbar, dass die tatsÃ¤chliche Verwaltung im AuftragsverhÃ¤ltnis von Dritten ausgeÃ¼bt wird (BGr, 16. Mai 2013, 2C_1086/2012, E. 2.2 mit Hinweisen). Zur GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung gehÃ¶ren insbesondere die leitenden Handlungen (vgl. Felix Richner et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 4. A., ZÃ¼rich 2021, § 55 StG N. 14). Abzugrenzen ist die GeschÃ¤ftsleitung von der bloss administrativen Verwaltung einerseits und der TÃ¤tigkeit der obersten Gesellschaftsorgane andererseits, soweit sie sich auf die AusÃ¼bung der Kontrolle Ã¼ber die eigentliche GeschÃ¤ftsleitung und gewisse Grundsatzentscheide beschrÃ¤nkt. Nicht entscheidend ist grundsÃ¤tzlich der Ort der Verwaltungsratssitzungen, der Generalversammlungen oder der Wohnsitz der AktionÃ¤re (BGr, 16. Mai 2013, 2C_1086/2012, E. 2.2, mit weiteren Hinweisen). Indessen kann der Wohnsitz des TrÃ¤gers der wirklichen Leitung einer Gesellschaft durchaus eine Rolle spielen, wenn sich die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung bei einer Person konzentriert, die ihre TÃ¤tigkeiten an verschiedenen Orten wahrnimmt, ohne dass die Gesellschaft Ã¼ber feste Einrichtungen und eigenes Personal verfÃ¼gt (BGr, 6. Oktober 2021, 2C_24/2021, E. 4.2; BGr, 7. September 2018, 2C_848/2017, E. 3.2; Martin Zweifel/Silvia Hunziker in: Martin Zweifel/Michael Beusch/Daniel de Vries Reilingh [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Interkantonales Steuerrecht, 2. A., Basel 2021 [nachfolgend: Kommentar Interkantonales Steuerrecht], § 8 N. 14 mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Befinden sich der Sitz und die tatsÃ¤chliche Verwaltung einer juristischen Person in unterschiedlichen Kantonen und beanspruchen deshalb mehrere Kantone die Steuerhoheit wegen persÃ¶nlicher ZugehÃ¶rigkeit der juristischen Person im Sinn von Art. 20 Abs. 1 StHG, ist der Konflikt nach den GrundsÃ¤tzen des Bundesrechts Ã¼ber das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung zu lÃ¶sen. Diese GrundsÃ¤tze sind der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 127 Abs. 3 BV zu entnehmen. Danach liegt das Hauptsteuerdomizil einer juristischen Person am Ort der tatsÃ¤chlichen Verwaltung (BGr, 1. Oktober 2019, 2C_592/2018, E. 5.2; BGr, 1. Februar 2019, 2C_627/2017, E. 2.3.6; vgl. auch BGE 146 II 111 E. 2.3.6).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Die fÃ¼r die Bestimmung der tatsÃ¤chlichen Verwaltung konstituierenden Sachverhaltselemente sind von den SteuerbehÃ¶rden von Amtes wegen abzuklÃ¤ren (Untersuchungsgrundsatz), dabei unterliegen die Steuerpflichtigen einer weitreichenden Mitwirkungspflicht (§ 135 StG; vgl. BGE 138 II 300 E. 3.4). So hat die steuerpflichtige natÃ¼rliche oder juristische Person alles Erforderliche vorzukehren, um eine vollstÃ¤ndige und richtige Veranlagung zu ermÃ¶glichen (BGr, 22. November 2016, 2C_1039/2016, E. 3.1; Martin Zweifel/Silvia Hunziker in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Steuerharmonisierungsgesetz, 3. A., Basel 2017 [nachfolgend: Kommentar StHG], Art. 42 N. 3). Die gesammelten rechtserheblichen Tatsachen unterliegen sodann der (freien) BeweiswÃ¼rdigung durch die Veranlagungs- oder GerichtsbehÃ¶rde, wobei der Beweis in Anwendung des Regelbeweismasses der an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit erbracht ist, wenn die BehÃ¶rde nach erfolgter BeweiswÃ¼rdigung und anhand objektiver Gesichtspunkte vom Vorliegen eines rechtserheblichen Sachumstandes Ã¼berzeugt ist (BGr, 11. November 2016, 2C_483/2016, E. 6.1; Zweifel/Hunziker, Kommentar StHG, Art. 46 N. 22). Die erforderliche Ãberzeugung kann auf Indizien beruhen und bedingen keinen direkten Beweis (BGr, 11. November 2016, 2C_483/2016, E. 6.1). Erst fÃ¼r den Fall, dass rechtserhebliche Tatsachen auch nach erfolgter BeweiswÃ¼rdigung als unbewiesen zu gelten haben, stellt sich die Rechtsfrage nach der objektiven Beweislast (BGE 137 II 313 E. 3.5.1; BGr, 29. November 2018, 2C_647/2018, E. 3.3). Im Steuerrecht ist bei Beweislosigkeit gemÃ¤ss der Normentheorie (Art. 8 ZGB) zu verfahren: Ihr zufolge trÃ¤gt die VeranlagungsbehÃ¶rde grundsÃ¤tzlich die Beweislast fÃ¼r die steuerbegrÃ¼ndenden und -erhÃ¶henden, die steuerpflichtige Person jene fÃ¼r die steueraufhebenden und -mindernden Tatsachen (vgl. zum Ganzen BGr, 30. Januar 2019, 2C_549/2018, E. 2.3).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.4 </b>In Bezug auf das Hauptsteuerdomizil juristischer Personen gilt der Sitz in der Regel aufgrund des Handelsregistereintrags als bewiesen (Zweifel/Hunziker, Kommentar Interkantonales Steuerrecht, § 8 N. 20, 23). Der andere Kanton, welcher ein Briefkastendomizil geltend macht, hat die UmstÃ¤nde darzutun und zu beweisen, aus welchen sich ergibt, dass der ausserkantonale Sitz einer juristischen Person nur formeller Art ist und die tatsÃ¤chliche Verwaltung im betreffenden Kanton besorgt wird (Zweifel/Hunziker, Kommentar Interkantonales Steuerrecht, § 8 N. 20). Erscheint aber der durch den anderen Kanton geltend gemachte Ort der tatsÃ¤chlichen Verwaltung als sehr wahrscheinlich, genÃ¼gt dies in der Regel als Hauptbeweis und obliegt es der steuerpflichtigen juristischen Person, den Gegenbeweis fÃ¼r den von ihr behaupteten Ort der tatsÃ¤chlichen Verwaltung ausserhalb des Kantons zu erbringen (BGr, 4. Dezember 2014, 2C_431/2014, E. 2.1; Zweifel/Hunziker, Kommentar Interkantonales Steuerrecht, § 8 N. 21). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3">Das Steuerrekursgericht ist in seinem Entscheid zum Schluss gekommen, dass sich die tatsÃ¤chliche Verwaltung der BeschwerdefÃ¼hrerin in den streitbetroffenen Steuerperioden 2015 und 2016 in I befunden habe. Es erwog, am bisherigen GeschÃ¤ftszentrum in I (BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten und Einsatzzentrale) hÃ¤tten seit der behaupteten Sitzverlegung keine wesentlichen aktenkundigen VerÃ¤nderungen stattgefunden, weshalb der Mittelpunkt des Eigenlebens der BeschwerdefÃ¼hrerin nach wie vor mit hoher Wahrscheinlichkeit in I liege. Die rÃ¤umlichen Gegebenheiten in K wÃ¼rden nicht fÃ¼r eine wichtige Schaltstelle der Flugzeug- und Helikopterbetreiberin sprechen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe auch nicht belegt, dass neben F auch weitere Mitarbeiter in K arbeiteten. Gegen diese Behauptung spreche die Tatsache, dass die Mitarbeiter L, M und N ihren Wohnsitz im Kanton ZÃ¼rich hÃ¤tten. Hinzu komme, dass die zentrale Telefonnummer der BeschwerdefÃ¼hrerin nur in einem Festnetzanschluss in I bestehe, ebenso wie als Postanschrift konsequent I angegeben werde. Damit laufe die gesamte externe Kommunikation nach wie vor Ã¼ber I. Dass das Bankkonto der BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Bank O mittlerweile auf die Adresse im Kanton X laute, habe die BeschwerdefÃ¼hrerin noch immer nicht belegt. Das Briefpapier habe die BeschwerdefÃ¼hrerin auch drei Jahre nach dem behaupteten Umzug noch nicht angepasst. Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin behauptete Platzproblem hÃ¤tte allenfalls auch mit einem Ausbau der BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in I gelÃ¶st werden kÃ¶nnen, zumal das GeschÃ¤ftsgebÃ¤ude in I im Eigentum von F stehe. Weiter werde der Feststellung des Revisors, wonach keine Verwaltungsratssitzungen in K stattgefunden hÃ¤tten, nicht widersprochen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe dazu lediglich erklÃ¤ren lassen, die Verwaltungsratssitzungen wÃ¼rden nicht protokolliert, da die Verwaltungsratsmitglieder mehrheitlich auch GeschÃ¤ftsleitungsmitglieder seien. Dass monatliche GeschÃ¤ftsleitungssitzungen (jeweils aller drei Gesellschaften zusammen) in K stattgefunden hÃ¤tten, habe die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht belegt, da die in diesem Zusammenhang eingereichten geschwÃ¤rzten Sitzungsprotokolle weder datiert noch unterzeichnet seien. Sodann werde die Einsatzleitung von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Unrecht als nebensÃ¤chlich dargestellt, zumal diese das Herz eines Flugrettungsdienstes darstelle. Die massgebende FÃ¼hrung des laufenden GeschÃ¤fts im Rahmen des Rettungsdienstes liege in I (und dies rund um die Uhr). Was die Verwaltung und den Betrieb der Ã¼brigen Helikopter und der Flugzeugflotte betreffe, so dÃ¼rfte der Einsatzzentrale ebenfalls eine Koordinationsfunktion zukommen, auch wenn die einzelnen EinsÃ¤tze gemÃ¤ss Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin jeweils direkt an die Piloten gerichtet seien. Der Helikopter 07 und der Helikopter 08, welche beide erst im Jahr 2016 in das Luftfahrzeugregister eingetragen worden seien, seien dort mit der Adresse in I registriert. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet dagegen ein, das kantonale Steueramt habe den Hauptbeweis nicht erbracht, dass sich die tatsÃ¤chliche Verwaltung sehr wahrscheinlich in I befunden habe. Zum Standort I habe die Vorinstanz lediglich vier Feststellungen gemacht. Die Feststellung Nr. 1, wonach die Einsatzleistung in I sei und eine zentrale Rolle spiele, sei sachverhaltswidrig und basiere auf der WÃ¼rdigung der Internetquelle einer anderen Rettungsgesellschaft. Dass auf der Homepage die Adresse in I und der zentrale Festnetzanschluss in I angegeben seien (Feststellung Nr. 2), sei darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass es sich um die Homepage der ganzen Gruppe handle. Diese Angaben deckten auch die GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit der D AG ab, welche ja bekanntlich Substanz in I habe. Dass die AdressÃ¤nderung gegenÃ¼ber der Bank O (Feststellung Nr. 3) verspÃ¤tet erfolgt sei, sage nichts Ã¼ber die tatsÃ¤chliche Verwaltung aus. Dass die Personalabteilung der Gruppe in I sei (Feststellung Nr. 4), treffe nicht zu, und auch wenn dem so wÃ¤re, kÃ¤me der Personalabteilung lediglich eine Hilfsfunktion zu, welche keine tatsÃ¤chliche Verwaltung zu begrÃ¼nden vermÃ¶ge. FÃ¼r eine 75%ige Wahrscheinlichkeit mÃ¼sste zumindest erstellt sein, dass die GeschÃ¤ftsleitungssitzungen in I stattgefunden hÃ¤tten und dass die zentralen Mitarbeiter in I arbeiteten. Beides sei unbewiesen. Die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz beschrÃ¤nkten sich darauf, dass die GeschÃ¤ftsleitungssitzungen nicht in K stattfanden bzw. dass keine BestÃ¤tigungen der Mitarbeiter zum Arbeitsort K vorliegen wÃ¼rden. Die Vorinstanz beschrÃ¤nke sich auf eine negative BeweisfÃ¼hrung, der Hauptbeweis sei aber positiv zu fÃ¼hren.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nach Durchsicht sÃ¤mtlicher Akten kommt auch das Verwaltungsgericht aus den nachfolgenden GrÃ¼nden zum Schluss, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich die tatsÃ¤chliche Verwaltung der BeschwerdefÃ¼hrerin in den streitbetroffenen Steuerperioden 2015 und 2016 in I befunden hat. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>Zum einen zeigt sich dies darin, wie das Steuerrekursgericht zutreffend ausfÃ¼hrte, dass auf der Homepage der BeschwerdefÃ¼hrerin sogar heute nur eine Postanschrift in I sowie eine Festnetznummer im Kanton ZÃ¼rich angegeben wird. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die Post in I in Empfang nimmt und gegen aussen nur auf einer Festnetznummer im Kanton ZÃ¼rich erreichbar ist, spricht deutlich gegen die behauptete Sitzverlegung. Aus diesen Angaben lÃ¤sst sich auch schliessen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in I Ã¼ber stÃ¤ndiges Personal verfÃ¼gt. Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, die Angaben auf der Homepage seien darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass es die Homepage der gesamten Gruppe sei und die D AG ja Substanz in I habe, Ã¼berzeugt nicht. Auf der derzeitigen Homepage â¦ sind die Kontaktangaben zu den einzelnen Gesellschaften, so auch zur BeschwerdefÃ¼hrerin, separat aufgefÃ¼hrt. Zur BeschwerdefÃ¼hrerin ist die Postanschrift in I und eine Festnetznummer im Kanton ZÃ¼rich sowie der Firmensitz in K angegeben, wobei dieser erst nach den streitbetroffenen Steuerperioden hinzugefÃ¼gt wurde. Selbst wenn die Homepage in den streitbetroffenen Jahren nicht zwischen den Gesellschaften unterschieden hÃ¤tte und sich die Kontaktangaben auf die ganze Gruppe bezogen hÃ¤tten, erscheint die BegrÃ¼ndung mit der Substanz der D AG in I als gesucht, zumal auch die Muttergesellschaft E AG und die D AG ihren Sitz und die tatsÃ¤chliche Verwaltung nach K verlegt haben. Gleich zu wÃ¼rdigen ist der Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin der Bank O ihre neue Adresse erst vor Kurzem mitteilte. Sodann ist auch auf den im Namen der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Steuerjahr 2016 ausgestellten Lohnausweisen fÃ¼r F, M und N die Adresse in I angegeben. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der Aussenauftritt der BeschwerdefÃ¼hrerin klar dafÃ¼r spricht, dass sie in den streitbetroffenen Steuerperioden von I aus verwaltet wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin ist es sehr wahrscheinlich, dass die zentralen Mitarbeiter â abgesehen von F â fast ausschliesslich in I gearbeitet haben. So haben die zwei anderen GeschÃ¤ftsleitungsmitglieder â M und N â ihren Wohnsitz in P bzw. in Q und damit in unmittelbarer NÃ¤he zu den BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in I. Damit wird zwar nicht der direkte Beweis erbracht, dass diese schwergewichtig in I gearbeitet haben, es stellt aber ein starkes Indiz dafÃ¼r dar. Die erforderliche Ãberzeugung des Gerichts kann auf Indizien beruhen und bedingt keinen direkten Beweis (vgl. E. 3.1.3). Ein direkter Beweis kann vom Steueramt hierzu auch nicht erwartet werden, da es â sofern die Steuerpflichtige die nÃ¶tigen Informationen nicht zur VerfÃ¼gung stellt â keinen Zugang zu diesen Informationen hat. Zudem macht die BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht geltend, geschweige denn belegt sie, dass die beiden mehrfach pro Woche noch K reisten. GemÃ¤ss unwidersprochen gebliebenen Feststellungen des Revisors im Bericht Ã¼ber die BuchprÃ¼fung der GeschÃ¤ftsjahre 2015 und 2016 haben L (Leiter Finanzen) und R (Fachmann Finanz- und Rechnungswesen) in ihrer privaten SteuererklÃ¤rung bei den Berufskosten nur den Arbeitsweg nach I geltend gemacht. Dies belegt, dass ihr primÃ¤rer Arbeitsort in den streitbetroffenen Jahren I war. Die Behauptungen der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach L fast ausschliesslich und R regelmÃ¤ssig in K gearbeitet hÃ¤tten, wurde hingegen in keiner Weise belegt. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.3 </b>Wie in E. 2.4 ausgefÃ¼hrt, trifft es zu, dass die Einsatzzentrale in I fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin keine massgebende Bedeutung hat, da diese die EinsÃ¤tze der Rettungshelikopter nicht koordiniert. Da gemÃ¤ss eigener Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin die EinsÃ¤tze der Rettungsflugzeuge aber Ã¼ber die Einsatzzentrale in I koordiniert werden, kommt dieser fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin dennoch eine gewisse Bedeutung zu. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in I auch in den streitbetroffenen Steuerperioden massgebend benutzt haben muss, zeigen die unwidersprochen gebliebenen Feststellungen im Bericht Ã¼ber die BuchprÃ¼fung, wonach die BeschwerdefÃ¼hrerin die RÃ¤umlichkeiten in I gemietet hat. Sie hat zwar einen Teil der RÃ¤umlichkeiten an die D AG und an eine weitere Gesellschaft weitervermietet, zumindest fÃ¼r einen Teil ist sie aber selbst aufgekommen, was gegen die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin spricht, in I gar keine Substanz mehr zu haben. </p> <p class="Urteilstext">Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin durfte die Vorinstanz bei dieser Sachlage von einem erbrachten Hauptbeweis ausgehen. Da zahlreiche BerÃ¼hrungspunkte zu I aufgezeigt wurden, kann dem kantonalen Steueramt auch nicht vorgeworfen werden, den Hauptbeweis nur negativ erbracht zu haben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Nachfolgend ist zu prÃ¼fen, ob es der BeschwerdefÃ¼hrerin gelingt, den Gegenbeweis zu erbringen bzw. den Hauptbeweis zu entkrÃ¤ften: </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.1 </b>Dass sich ihre tatsÃ¤chliche Verwaltung in den streitbetroffenen Steuerperioden in K befunden haben soll, begrÃ¼ndet die BeschwerdefÃ¼hrerin wie folgt: Zum einen hÃ¤tten alle GeschÃ¤ftsleitungssitzungen in K stattgefunden, weshalb dort die zentralen Entscheide getroffen worden seien. Zudem sei ihr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, F, in K wohnhaft und arbeite von dort aus, wenn er nicht unterwegs sei. Als MehrheitsaktionÃ¤r sei F die zentrale Figur der drei Gesellschaften, der alle zentralen Entscheidungen, natÃ¼rlich in Absprache mit den anderen Mitarbeitern, treffe. Das Hauptsteuerdomizil der BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne sich gar nicht an einem anderen Ort als am Arbeitsort von Herrn F befinden. Zudem habe L in den strittigen Jahren fast ausschliesslich in K gearbeitet. R, M und N hÃ¤tten regelmÃ¤ssig in K gearbeitet. Weitere Mitarbeiter hÃ¤tten vereinzelt in K gearbeitet. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.2 </b>Zur Bedeutung des Wohn- und Arbeitsorts von Herrn F hat die Vorinstanz zutreffend ausgefÃ¼hrt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mit einer Einmann-AG ohne feste GeschÃ¤ftseinrichtungen und Personal verglichen werden kann. Dem Verwaltungsrat und der GeschÃ¤ftsleitung der BeschwerdefÃ¼hrerin gehÃ¶rten in den streitbetroffenen Steuerperioden neben F auch M und N an, welche beide Wohnsitz im Kanton ZÃ¼rich haben. Zudem verfÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber weitere Mitarbeiter. Entsprechend ist dem behaupteten Wohnort des MehrheitsaktionÃ¤rs kein besonderes Gewicht zuzumessen. Hinzu kommt vorliegend, wie bereits vom Steuerrekursgericht ausgefÃ¼hrt, dass auch an der Wohnsitzverlegung von F gewisse Zweifel bestehen. GemÃ¤ss Handelsregister wohnte er vor seiner Wohnsitzverlegung nach K in P im Kanton ZÃ¼rich. Seine Lebenspartnerin M, die ebenfalls in der GeschÃ¤ftsleitung und im Verwaltungsrat der BeschwerdefÃ¼hrerin ist, wohnt in einer Liegenschaft in P, die sich im Eigentum von F befindet. Das Steuerrekursgericht erachtete es zu Recht als ungewiss, ob sich bei dieser Ausgangslage sein Lebensmittelpunkt in K befindet. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.3 </b>Auch mit dem Vorbringen, neben F wÃ¼rden verschiedene Mitarbeiter zeitweise in K arbeiten, vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin den Hauptbeweis nicht zu erschÃ¼ttern. Sie bestreitet die diesbezÃ¼glichen ErwÃ¤gungen der Vorinstanz nicht und wiederholt lediglich ihre bereits in der Rekursschrift gemachten AusfÃ¼hrungen. Dass die Vorinstanz die Angaben zum Arbeitsort K als unbelegt erachtete, entgegnet die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht und reicht auch vor Verwaltungsgericht keine Belege ein. GemÃ¤ss den unwidersprochen gebliebenen Feststellungen des Revisors im Bericht zur BuchprÃ¼fung haben L und R in ihrer privaten SteuererklÃ¤rung bei den Berufskosten nur den Arbeitsweg nach I geltend gemacht. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Behauptungen der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach L fast ausschliesslich und R regelmÃ¤ssig in K gearbeitet hÃ¤tten, als fraglich. Zudem wurde dies in keiner Weise belegt. Auch dass die Verwaltungsrats- und GeschÃ¤ftsleitungsmitglieder M und N regelmÃ¤ssig in K gearbeitet haben sollen, bleibt unbelegt. Nicht zuletzt sprechen auch die rudimentÃ¤r eingerichteten BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in K sowie die Tatsache, dass dort weder ein Festnetzanschluss besteht noch Post empfangen wird, gegen die hÃ¤ufige Anwesenheit von Mitarbeitern. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.4 </b>In Bezug auf die Verwaltungsratssitzungen machte die BeschwerdefÃ¼hrerin im Verlauf des Verfahrens widersprÃ¼chliche Angaben. In der Rekursschrift liess sie ausfÃ¼hren, es hÃ¤tten in der relevanten Zeit vier bis fÃ¼nf Verwaltungsratssitzungen in K stattgefunden. Diese seien jedoch nicht protokolliert worden, da die Verwaltungsratsmitglieder mehrheitlich auch in der GeschÃ¤ftsleitung seien. Vor Verwaltungsgericht behauptet sie nun, es hÃ¤tten gar keine Verwaltungsratssitzungen stattgefunden. Da den Verwaltungsratssitzungen fÃ¼r die Bestimmung der tatsÃ¤chlichen Verwaltung keine grosse Bedeutung zugemessen wird (vgl. E. 3.1.1), kann vorliegend offenbleiben, ob solche Ã¼berhaupt stattgefunden haben. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.5 </b>In Bezug auf die GeschÃ¤ftsleitungssitzungen hat die BeschwerdefÃ¼hrerin stets geltend gemacht, diese hÃ¤tten in den streitbetroffenen Steuerperioden in K stattgefunden. Als Beweis dafÃ¼r hat sie geschwÃ¤rzte, nicht unterzeichnete Protokolle eingereicht (vgl. E. 2.3). Aus diesen Protokollen sind das Datum, der Ort K sowie die an- und abwesenden Personen ersichtlich. PraxisgemÃ¤ss wird ein Protokoll vom ProtokollfÃ¼hrer und vom Vorsitzenden des Gremiums unterzeichnet. Die fehlenden Unterschriften fÃ¼hren zwar vorliegend nicht dazu, dass den Protokollen gar kein Beweiswert zuzusprechen wÃ¤re, dieser ist aber sicherlich reduziert. Ob diese den Beweis, dass die GeschÃ¤ftsleitungssitzungen in K stattgefunden haben, zu erbringen vermÃ¶gen, kann vorliegend offenbleiben. Denn selbst wenn die elf (diejenige im September fiel aus) GeschÃ¤ftsleitungssitzungen im Jahr 2016 in K stattgefunden hÃ¤tten, wÃ¼rde dies â vor dem Hintergrund der obigen AusfÃ¼hrungen in E. 3.5 â fÃ¼r die Annahme der tatsÃ¤chlichen Verwaltung in K nicht ausreichen. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.6 </b>Damit ist der Entscheid des Steuerrekursgerichts in Bezug auf die Feststellung, dass sich die tatsÃ¤chliche Verwaltung der BeschwerdefÃ¼hrerin in den streitbetroffenen Steuerperioden im Kanton ZÃ¼rich befunden hat, zu bestÃ¤tigen und es ist sowohl der Haupt- als auch der Eventualantrag der BeschwerdefÃ¼hrerin abzuweisen. Das Steuerrekursgericht hat das Vorliegen einer BetriebsstÃ¤tte mangels qualitativer und quantitativer Erheblichkeit von AktivitÃ¤ten in K verneint. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin sich dazu nicht geÃ¤ussert hat und auch keinen Antrag auf Steuerausscheidung in den Kanton X (bei tatsÃ¤chlicher Verwaltung im Kanton ZÃ¼rich) gestellt hat, bleibt es bei den diesbezÃ¼glichen Feststellungen des Steuerrekursgerichts. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nachfolgend sind die RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin in Bezug auf die vom kantonalen Steueramt nicht zum Abzug zugelassenen Abschreibungen zu prÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>Der steuerbare Reingewinn einer Kapitalgesellschaft setzt sich aus dem Saldo der Erfolgsrechnung, unter BerÃ¼cksichtigung des Saldovortrags des Vorjahrs und allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des GeschÃ¤ftsergebnisses zusammen, die nicht zur Deckung von geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndetem Aufwand verwendet werden, wie insbesondere geschÃ¤ftsmÃ¤ssig nicht begrÃ¼ndete Abschreibungen und RÃ¼ckstellungen (§ 64 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 lit. b StG). Unter einer Abschreibung ist die gewinnmindernde Herabsetzung des Gewinnsteuerwerts eines Aktivums auf den massgeblichen Bilanzwert zu verstehen. Die Abschreibung ist dazu bestimmt, nach der Bewertung von aktiven WirtschaftsgÃ¼tern die dabei festgestellte Entwertung auszugleichen. Abschreibungen kÃ¶nnen grundsÃ¤tzlich linear, degressiv bzw. progressiv oder sofort vorgenommen werden. Bei der linearen Abschreibung wird das Abschreibungssubstrat in jeweils gleichen BeitrÃ¤gen auf die Nutzungsdauer verteilt. Die degressive Abschreibung, welche vom Buchwert des Guts ausgeht, belastet die Erfolgsrechnung in den ersten Jahren stÃ¤rker als in der letzten Nutzungsphase (Richner et al., § 64 StG N. 70, 77). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung hat fÃ¼r die wichtigsten Arten des abnutzbaren AnlagevermÃ¶gens Richtlinien fÃ¼r die anzuwendenden AbschreibungssÃ¤tze erlassen (Merkblatt A/1995 der EidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung Ã¼ber Abschreibungen auf dem AnlagevermÃ¶gen geschÃ¤ftlicher Betriebe [nachfolgend: Merkblatt A/1995]). Das Merkblatt A/1995 sieht fÃ¼r Motorfahrzeuge aller Art und Hardware und Software einen degressiven Abschreibungssatz von 40 % und fÃ¼r GeschÃ¤ftsmobiliar einen solchen von 25 % vor. Der lineare Abschreibungssatz betrÃ¤gt jeweils die HÃ¤lfte des degressiven Abschreibungssatzes. Bei unterjÃ¤hriger Nutzung sind die AbschreibungsansÃ¤tze pro rata temporis zu kÃ¼rzen (Richner et al., § 64 StG N. 91 mit Verweis auf VGr, 11. Mai 1993 = ZStP 1993, 205). Bei Einhaltung dieser NormalsÃ¤tze wird die geschÃ¤ftsmÃ¤ssige BegrÃ¼ndetheit vermutet; die SteuerbehÃ¶rden kÃ¶nnen die Abschreibung nicht mit dem Hinweis auf den fehlenden Abschreibungsbedarf verweigern (BGE 132 I 175 = Pra 2007 Nr. 41 = StR 2006, 656). Dem Steuerpflichtigen steht der Nachweis eines hÃ¶heren Abschreibungsbedarfs im Einzelfall offen (<span>Markus Reich/Marina</span><a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getMarkupDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=219914&amp;W10_KEY=5580291&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/document.fiw#ctx4"></a><span> ZÃ¼ger/Philipp Betschart in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], </span>Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht<span>, Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer, 3. A., Basel 2017, Art. 28 N. 25 mit weiteren Hinweisen). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>FÃ¼r die Steuerperiode 2015 schÃ¤tzte das kantonale Steueramt die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ ein, wobei es Ãberabschreibungen in HÃ¶he von Fr. â¦ aufrechnete. Zum einen rechnete es beim Flugzeug 03 Fr. â¦ auf und bei den Sacheinlagen Fr. â¦, wobei letztere Aufrechnung vor Verwaltungsgericht nicht mehr strittig ist. FÃ¼r die Steuerperiode 2016 wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt, wobei Abschreibungen im Umfang von Fr. â¦ (Fr. â¦ auf Flugzeugen und Helikoptern und Fr. â¦ auf sonstigen Sachanlagen) nicht zum Abzug zugelassen wurden. Die Aufrechnungen begrÃ¼ndete es u.<span> </span>a. damit, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin durch Unterlassen von Abschreibungen in der Vergangenheit den Gewinn systematisch gesteuert habe, um VerlustvortrÃ¤ge aus dem Jahr 2006 zu verrechnen. Die wÃ¤hrend der geprÃ¼ften Jahre festgestellten Ãberabschreibungen kÃ¶nnten nicht mit zu tiefen Abschreibungen in der Vergangenheit verrechnet werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Flugzeug 03</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Das kantonale Steueramt ging in Bezug auf das Flugzeug 03 von den folgenden Zahlen aus: </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid" width="0"> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Anschaffungspreis / Zeitpunkt</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>ZulÃ¤ssige Abschreibung p.a. (5 Jahre)</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>GetÃ¤tigte <br/> Abschreibung</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Aufrechnung </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dezember 2012</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2015: Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2015: Fr. â¦</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2016: Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>2016: Fr. â¦</span></p> </td> </tr> </table> <p class="Erwgung2"><br/> <br/> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin moniert, die Vorinstanz habe beim Flugzeug 03 als auch beim Helikopter 07 (vgl. nachstehend E. 4.4) von variierenden degressiven AbschreibungssÃ¤tzen darauf geschlossen, dass keine Abschreibungsmethode verfolgt worden sei, weshalb eine lineare Abschreibung vorzunehmen sei. Ein solcher RÃ¼ckfall von einer Ã¼berhÃ¶hten degressiven Abschreibung auf die lineare Abschreibungsmethode sei der Schweizer Rechtspraxis fremd. Vielmehr mÃ¼sse jeweils die Ã¼berhÃ¶hte degressive Abschreibung zugunsten einer Abschreibung in Ãbereinstimmung mit den degressiven AbschreibungssÃ¤tzen der ESTV korrigiert werden. Der Flieger 03 sei degressiv abgeschrieben worden; im Jahr 2015 mit 33 % und im Jahr 2016 mit 51 %. Der im Jahr 2015 verwendete degressive Abschreibungssatz von 33 % habe die gemÃ¤ss ESTV maximal zulÃ¤ssigen degressiven AbschreibungssÃ¤tze in HÃ¶he von 40 % gar nicht Ã¼berschritten, weshalb dieser zulÃ¤ssig sei. Die im 2016 vorgenommene Abschreibung habe in der zweiten HÃ¤lfte 2016 zu einer Ãberabschreibung gefÃ¼hrt, da die zulÃ¤ssigen 40 % Ã¼berschritten worden seien. Diese Abschreibung sei aber gerechtfertigt, da der Flieger mit einem Verein S-Logo versehen war und der Verein S den Zusammenarbeitsvertrag betreffend FlugtÃ¤tigkeit per April 2017 gekÃ¼ndigt habe. Entsprechend habe das Flugzeug nicht mehr in der damaligen Form verwendet werden kÃ¶nnen. Eventualiter beantragt die BeschwerdefÃ¼hrerin die vorgenommene Abschreibung im Jahr 2015 sei zu gewÃ¤hren und diejenige im Jahr 2016 sei von 51 % auf 40 % bzw. auf Fr. â¦ zu reduzieren. Subeventualiter mÃ¼sse die von der Vorinstanz angewandte lineare Abschreibung unter BerÃ¼cksichtigung der zwischenzeitlichen Investitionen von Fr. â¦ (2013), Fr. â¦ (2014) und Fr. â¦ (2015) erfolgen, was eine ErhÃ¶hung der Abschreibungsbasis auf Fr. â¦ und jÃ¤hrliche Abschreibungen von Fr. â¦ zur Folge habe. Auf dieser Basis sei es im Jahr 2015 nicht zu einer Ãberabschreibung gekommen und gesamthaft rechtfertige sich nur eine Abschreibung von Fr. â¦. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat das Flugzeug 03 wie folgt abgeschrieben: 2012: Fr. â¦, 2013: Fr. â¦, 2014: Fr. â¦, 2015: Fr. â¦, 2016: Fr. â¦. Ihre Auffassung, dass sie damit die degressive Abschreibungsmethode verwendet haben will, kann nicht geteilt werden, reduzieren sich doch bei der degressiven Methode die AbschreibungsbetrÃ¤ge Ã¼ber die Zeit. Bei der BeschwerdefÃ¼hrerin ist das Gegenteil der Fall. Das kantonale Steueramt durfte bei dieser Sachlage die Aufrechnung basierend auf der linearen Methode vornehmen. Es ist aber dem Subeventualantrag der BeschwerdefÃ¼hrerin stattzugeben, wonach bei Anwendung der linearen Abschreibungsmethode die zwischenzeitlich erfolgten Investitionen zu berÃ¼cksichtigen sind. Die Investitionen ergeben sich aus dem von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichten Anlagespiegel und der um die Investitionen erhÃ¶hte Buchwert per 31. Dezember 2015 von Fr. â¦ lÃ¤sst sich der Jahresrechnung der U AG entnehmen. Somit sind die Investitionen ausreichend nachgewiesen. Damit erhÃ¶ht sich der jÃ¤hrliche lineare Abschreibungsbetrag auf Fr. â¦. Der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach es auf dieser Basis im Jahr 2015 nicht zu einer Ãberabschreibung gekommen sei und sich gesamthaft nur eine Abschreibung von Fr. â¦ rechtfertige, kann jedoch nicht gefolgt werden. Viel eher reduziert sich die Aufrechnung in der Steuerperiode 2015 auf Fr. â¦ (getÃ¤tigte Abschreibung von Fr. â¦ abzÃ¼glich Maximalbetrag von Fr. â¦) anstatt Fr. â¦, woraus ein zusÃ¤tzlicher Abschreibungsbetrag von Fr. â¦ resultiert. In der Steuerperiode 2016 reduziert sich die Aufrechnung auf Fr. â¦ (getÃ¤tigte Abschreibung von Fr. â¦ abzÃ¼glich Maximalbetrag von Fr. â¦) anstatt Fr. <span>â¦</span> und es ist ein zusÃ¤tzlicher Betrag von Fr. â¦ zum Abzug zuzulassen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Helikopter 07</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.1 </b>Das kantonale Steueramt ging in Bezug auf den Helikopter 07 von den folgenden Zahlen aus: </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid" width="0"> <tr> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Anschaffungspreis / Zeitpunkt</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>ZulÃ¤ssige Abschrei-bung p.a. (5 Jahre)</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>GetÃ¤tigte Abschreibung</span></b></p> </td> <td> <p class="Urteilstext"><b><span>Aufrechnung</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dezember 2015</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦ bzw. Fr. â¦ fÃ¼r 6 Mt.</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1.1.â30.6.16: Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>n.a.</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>1.7.â31.12.16: Fr. â¦</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Fr. â¦</span></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"><br/> <br/> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt vor, der Helikopter 07 sei degressiv abgeschrieben worden; im Jahr 2015 mit 35 % vom Buchwert und im Jahr 2016 mit 48 %. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei die Abschreibung planmÃ¤ssig erfolgt und zwar degressiv wie bei allen anderen Helikoptern und Flugzeugen mit AbschreibungssÃ¤tzen zwischen 20â40 %. Es spiele keine Rolle, dass bei den SÃ¤tzen variiert werde, es dÃ¼rfe einfache nicht das ESTV-Maximum Ã¼berschritten werden. Der Buchwert per Ende 2016 liege nur Fr. â¦ unter dem zulÃ¤ssigen Wert gemÃ¤ss einer maximal zulÃ¤ssigen Abschreibung, weshalb eine Aufrechnung nur in diesem Umfang zulÃ¤ssig sei. Eventualiter sei fÃ¼r das Jahr 2016 eine degressive Abschreibung im Umfang von 40 % zu akzeptieren und die Aufrechnung auf Fr. â¦ zu beschrÃ¤nken.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.3 </b>Der Helikopter 07 wurde im Anschaffungsjahr 2015 mit 35,5 % vom Buchwert bzw. Fr. â¦ abgeschrieben. Da der Helikopter 07 erst im Dezember 2015 erworben wurde und fÃ¼r das Jahr 2015 dementsprechend nur eine pro rata Abschreibung hÃ¤tte erfolgen dÃ¼rften, trifft die Aussage, dass der Buchwert per Ende 2016 nur Fr. â¦ zu tief sei, nicht zu und der Hauptantrag ist abzuweisen. Da sich der Helikopter damals noch im Eigentum der G AG befand, ist die Abschreibungen im Jahr 2015 nicht Streitgegenstand, die BeschwerdefÃ¼hrerin ist darauf aber zu behaften. Damit resultiert per Ende 2015 ein Buchwert von Fr. â¦ und eine fÃ¼r das Jahr 2016 maximale degressive Abschreibung von Fr. â¦. Da in Bezug auf diesen Helikopter aufgrund des Erwerbszeitpunkts im Dezember 2015 keine unterlassenen Abschreibungen nachgeholt wurden und die Anwendung der degressiven Methode ersichtlich ist, ist dem Eventualantrag der BeschwerdefÃ¼hrerin stattzugeben und fÃ¼r das Jahr 2016 eine Abschreibung von 40 % vom Buchwert zuzulassen. Die Aufrechnung reduziert sich entsprechend auf Fr. â¦ (getÃ¤tigte Abschreibungen von Fr. â¦ abzÃ¼glich maximale Abschreibung von Fr. â¦) anstatt Fr. â¦ und es ist ein zusÃ¤tzlicher Betrag von Fr. â¦ zum Abzug zuzulassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Helikopter 08</p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r den im Oktober 2016 fÃ¼r Fr. â¦ erworbenen Helikopter 08 hat die Vorinstanz die getÃ¤tigte Abschreibung von Fr. â¦ zu Recht auf den pro rata temporis Betrag von Fr. â¦ gekÃ¼rzt. Da sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mit dieser Aufrechnung in der Beschwerdeschrift nicht auseinandersetzt, ist darauf nicht weiter einzugehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Sonstige Sachanlagen</p> <p class="Urteilstext">Das kantonale Steueramt gewÃ¤hrte in Bezug auf die sonstigen Sachanlagen, welche verschiedene AnlagegÃ¼ter umfassen, Abschreibungen im Umfang von 40 % auf dem Buchwert und rechnete die Ãberabschreibungen in HÃ¶he von Fr. â¦ im Jahr 2016 auf. Es begrÃ¼ndete dies damit, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgebrachten unterschiedlichen GrÃ¼nde fÃ¼r die Ãberabschreibung nicht mehr verifiziert werden kÃ¶nnten und die gewÃ¤hrte Abschreibung von 40 % ausreichend sei. Das Steuerrekursgericht erachtete einzig die Totalabschreibung auf einem nicht weiterverfolgten Drohnenprojekt als geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet und gewÃ¤hrte diesbezÃ¼glich einen zusÃ¤tzlichen Abzug von Fr. â¦. Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt zu Recht, die Vorinstanz sei abgesehen vom Drohnenprojekt auf die Abschreibungen auf den sonstigen Sachanlagen nicht eingegangen. Weder das kantonale Steueramt noch das Steuerrekursgericht hat sich mit den verschiedenen Aufrechnungen in Bezug auf die sonstigen Sachanlagen auseinandergesetzt. Es geht nicht an, dass das Verwaltungsgericht â als letzte kantonale Instanz â sich als erstes zu diesen RÃ¼gen Ã¤ussert. Zur Vermeidung des Instanzenverlusts ist die Angelegenheit zur weiteren Untersuchung und Entscheidung in Bezug auf die Abschreibungen der sonstigen Sachanlagen an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckzuweisen. Diesem steht es frei, das kantonale Steueramt damit zu betrauen und die Sache deshalb an dieses zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung1">Nachfolgend sind die RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin in Bezug auf die von der Vorinstanz als nicht geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet qualifizierte Aufwendungen wie die Kosten der Studienreise, die dubiosen Debitoren sowie die Raumkosten in K zu prÃ¼fen. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Frage, ob ein Aufwand geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet ist, beantwortet die Betriebs- oder Unternehmungswirtschaftslehre (BGr, 22. Juni 2021, 2C_987/2020, E. 3.2 auch zum Folgenden). GeschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet sind Kosten, wenn sie aus unternehmungswirtschaftlicher Sicht vertretbar erscheinen; nach der Rechtsprechung sind Aufwendungen dann geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet, wenn sie mit dem erzielten Erwerb unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten (organischen) Zusammenhang stehen (BGE 124 II 29 E. 3c; BGr, 24. Januar 2020, 2C_717/2018, E. 5.2). Somit muss alles, was nach kaufmÃ¤nnischer Auffassung in guten Treuen zum Kreis der Unkosten gerechnet werden kann, steuerlich als geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet anerkannt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Betrieb auch ohne den infrage stehenden Aufwand ausgekommen wÃ¤re und ob dieser Aufwand im Sinn einer rationellen und gewinnorientierten BetriebsfÃ¼hrung zweckmÃ¤ssig war (vgl. auch BGE 113 Ib 114; BGr, 3. Mai 2016, 2C_795/2015, E. 2.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Studienreise</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.1 </b>In Bezug auf die Studienreise rechnete das kantonale Steueramt einen Betrag von Fr. â¦ auf, der sich aus Flug-, Hotel- und Mietwagenkosten fÃ¼r F und M sowie BargeldbezÃ¼gen zusammensetzt. Die Vorinstanz verneinte eine geschÃ¤ftsmÃ¤ssige BegrÃ¼ndetheit dieser Kosten bei der BeschwerdefÃ¼hrerin, da diese gemÃ¤ss Sachdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin als Vorbereitung fÃ¼r die Aufnahme des Rundflugbetriebs durch die Tochtergesellschaft T AG ab FrÃ¼hling 2017 gedient hÃ¤tten und somit nicht bei der BeschwerdefÃ¼hrerin selbst zu berÃ¼cksichtigen seien.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.2 </b>Anders als das Steuerrekursgericht erachtet es das Verwaltungsgericht als fraglich, ob diese Kosten Ã¼berhaupt geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet sind bzw. ob nicht zumindest ein Privatanteil hÃ¤tte ausgeschieden werden mÃ¼ssen. So ergibt sich aus den Akten nicht, dass neben F und seiner Lebenspartnerin M Ã¼berhaupt noch andere Mitarbeitende bei der Reise dabei waren. Die Flug-, Hotel- und Mietwagenkosten beziehen sich nur auf F und M. Wie es sich dabei verhÃ¤lt, kann aber offenbleiben, da die Kosten â wie das Steuerrekursgericht zutreffend ausgefÃ¼hrt hat â so oder anders bei der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet sind, da sie den Rundflugbetrieb nicht selbst betreibt. Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, im Zeitpunkt der Reise sei noch nicht klar gewesen, in welchem gesellschaftlichem Kleid die GeschÃ¤ftsidee umgesetzt werde, ist nicht stichhaltig. Da die T AG noch im Jahr 2016 gegrÃ¼ndet wurde, hÃ¤tten ihr diese Kosten weiterbelastet werden kÃ¶nnen, verfÃ¼gte doch die BeschwerdefÃ¼hrerin sogar Ã¼ber ein Kontokorrentkonto gegenÃ¼ber der T AG. Die BerÃ¼cksichtigung dieser Kosten bei der BeschwerdefÃ¼hrerin ist auch deshalb nicht angezeigt, da diese in der Steuerperiode 2016 nur 25 % des Aktienkapitals der T AG hielt. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Raumkosten in K</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.1 </b>Die Vorinstanz verneinte den Abzug der Mietaufwendungen von Fr. â¦ mit der BegrÃ¼ndung, da zwischen dem EigentÃ¼mer der RÃ¤umlichkeiten und dem GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer bzw. HaupteigentÃ¼mer der BeschwerdefÃ¼hrerin Personalunion bestehe, sei Schriftlichkeit fÃ¼r die Anerkennung eines entsprechenden Aufwands unabdingbar. Zudem wÃ¼rde die Nutzung der RÃ¤umlichkeiten in K ernsthaft in Zweifel gezogen, weshalb infolge fehlender geschÃ¤ftsmÃ¤ssiger BegrÃ¼ndetheit von einer verdeckten GewinnausschÃ¼ttung auszugehen sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.2 </b>Obwohl das Steuerrekursgericht den Abzug der Raumkosten unter anderem mangels Beleg verweigerte, reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin auch vor Verwaltungsgericht keinen Nachweis fÃ¼r die bezahlte Miete der BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten in K ein. Da sich aus dem Bericht zur BuchprÃ¼fung ableiten lÃ¤sst, dass der Betrag von Fr. â¦ verbucht wurde und die Sache bereits aus anderem Grund (vgl. E. 4.6) an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckzuweisen ist, rechtfertigt es sich, der BeschwerdefÃ¼hrerin im zweiten Rechtsgang vor dem Steuerrekursgericht letztmals Gelegenheit zu geben, den Nachweis fÃ¼r die bezahlten Mietaufwendungen in K beizubringen. Sofern dieser Nachweis erbracht wird, erachtet das Verwaltungsgericht die Aufwendungen als geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet. Auch wenn nicht belegt ist, dass die Mitarbeiter schwergewichtig in K gearbeitet haben (vgl. E. 3.5.3), ist davon auszugehen, dass eine gewisse GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit â wenn auch nur von geringem Ausmass â in K stattgefunden hat. Damit stehen die Mietaufwendungen mit dem erzielten Erwerb unternehmenswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten (organischen) Zusammenhang (vgl. E. 5.1), weshalb die Mietaufwendungen von Fr. â¦ in der Steuerperiode 2016 zum Abzug zuzulassen sind. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Dubiose Debitoren</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.1 </b>Bei den dubiosen Debitoren handelt es sich um offene Rechnungen der D AG fÃ¼r RettungseinsÃ¤tze, fÃ¼r welche die BeschwerdefÃ¼hrerin das Ausfallrisiko Ã¼bernimmt. GemÃ¤ss der dem kantonalen Steueramt im Rahmen der BuchprÃ¼fung zur VerfÃ¼gung gestellten Liste waren nur Rechnungen in HÃ¶he von rund Fr. â¦ aus dem Jahr 2016 offen, weshalb es die Differenz zu den geltend gemachten Fr. â¦ aufrechnete. In Bezug auf die dubiosen Debitoren erwog das Steuerrekursgericht, der von der BeschwerdefÃ¼hrerin ohne weitere Sachdarstellung und Belege geltend gemachte Ausfallanteil von 45 % sei offensichtlich zu hoch. Die Aufrechnung in HÃ¶he von Fr. â¦, womit ein Ausfallrisiko von knapp 25 % akzeptiert werde, sei angemessen. Allerdings entfalle die Aufrechnung nicht auf die Steuerperiode 2015, sondern auf die Steuerperiode 2016, was zu korrigieren sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.2 </b>GemÃ¤ss § 125 StG werden die vom Steuerpflichtigen angebotenen Beweise abgenommen, soweit sie geeignet sind, die fÃ¼r die EinschÃ¤tzung erheblichen Tatsachen festzustellen. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin durfte das Steuerrekursgericht im Sinn einer antizipierten BeweiswÃ¼rdigung auf die AnhÃ¶rung von L verzichten, da seine bzw. eine Aussage im Allgemeinen nicht geeignet gewesen wÃ¤re, den Debitorenbestand zu belegen. Es wÃ¤re an der BeschwerdefÃ¼hrerin gewesen, die von ihr zusÃ¤tzlich geltend gemachten nicht mehr einbringbaren Debitoren von Fr. â¦ â wie das kantonale Steueramt bereits im Einspracheentscheid festgehalten hat â mit Zahlungsvereinbarungen und Beweisen fÃ¼r die Einleitung von Betreibungen etc. substanziiert zu belegen. Es ist nicht ersichtlich, weshalb es ihr nicht hÃ¤tte mÃ¶glich sein sollen, die geeigneten Belege innerhalb der Rekursfrist zusammenzustellen. Aus der von ihr eingereichten 20-seitigen Liste der offenen Posten bis 31. Dezember 2016 kann nicht entnommen werden, welche Positionen als uneinbringbar eingestuft werden, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin ihrer Substanziierungspflicht nicht nachgekommen ist. Die Aufrechnung in HÃ¶he von Fr. â¦ in der Steuerperiode 2016 ist zu bestÃ¤tigen. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung3">Dies fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. In Bezug auf die Frage des Hauptsteuerdomizils ist der vorinstanzliche Entscheid zu bestÃ¤tigen. Hinsichtlich gewisser nicht zum Abzug zugelassenen Abschreibungen und Aufwendungen ist die Beschwerde gutzuheissen. In der Steuerperiode 2015 ist in Bezug auf das Flugzeug 03 ein zusÃ¤tzlicher Betrag von Fr. â¦ zum Abzug zuzulassen. In der Steuerperiode 2016 ist in Bezug auf das Flugzeug 03 ein zusÃ¤tzlicher Betrag von Fr. â¦ und in Bezug auf den Helikopter 07 ein solcher von Fr. â¦ zusÃ¤tzlich zum Abzug zuzulassen. Ob sich hinsichtlich der sonstigen Sachanlagen und der Mietaufwendungen in K weitere Anpassungen ergeben, hat das Steuerrekursgericht oder bei weiterer RÃ¼ckweisung das kantonale Steueramt festzustellen. </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Nach § 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG sind die Gerichtskosten der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Bei teilweiser Gutheissung werden die Kosten anteilsmÃ¤ssig aufgeteilt. Vorliegend obsiegt die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Bezug auf gewisse Aufrechnungspositionen (inkl. jene, die eine RÃ¼ckweisung der Angelegenheit zur Folge haben) und unterliegt in Bezug auf die Frage des Hauptsteuerdomizils. Die Gerichtskosten sind ihr im Umfang von 2/3 aufzuerlegen; 1/3 der Gerichtskosten sind dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. <span>Ãber die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen im Verfahren vor Steuerrekursgericht hat die Vorinstanz im neuen Entscheid zu befinden.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>7.2 </span></b><span>FÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung im Beschwerdeverfahren gilt § 17 Abs. 2 VRG sinngemÃ¤ss (§ 152 StG in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG). Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle im Verfahren vor Verwaltungsgericht zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, wenn a) die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte, oder b) ihre Rechtsbegehren oder angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>7.3 </span></b><span>Die angemessene EntschÃ¤digung ist nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen festzusetzen (vgl. RB 1998 Nr. 8). Zu beachten ist allerdings § 8 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 (GebV VGr). GestÃ¼tzt darauf ist die ParteientschÃ¤digung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Falls, dem Zeitaufwand und den Auslagen zu bemessen. Ein unnÃ¶tiger oder geringfÃ¼giger Aufwand wird nicht ersetzt.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>7.4 </span></b><span>Einem bestimmten oder bestimmbaren Streitwert trÃ¤gt die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in langjÃ¤hriger Praxis bei einer vertretenen Partei durch Heranziehung der Verordnung des Obergerichts Ã¼ber die AnwaltsgebÃ¼hren vom 8. September 2010 (AnwGebV) Rechnung. Die nach dem dort in § 4 Abs. 1 festgelegten Tarif berechnete GrundgebÃ¼hr wird fÃ¼r das Beschwerdeverfahren in der Regel auf ein Drittel herabgesetzt (VGr, 11. November 2020, SB.2020.00088, E. 5.4; VGr, 21. Mai 2003, SB.2002.00103 und SB.2002.00104, E. 5b, verÃ¶ffentlicht in ZStP 2003, 361), wobei die so ermittelte EntschÃ¤digung bei Vorliegen besonderer UmstÃ¤nde um hÃ¶chstens die HÃ¤lfte Ã¼ber- oder unterschritten werden kann.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>7.5 </span></b><span>Der Streitwert betrÃ¤gt vorliegend rund Fr. ... GestÃ¼tzt auf die obigen ErwÃ¤gungen betrÃ¤gt die ordentliche ProzessentschÃ¤digung rund Fr. 16'500.-. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht wird diese GrundgebÃ¼hr wiederum auf ein Drittel, somit auf Fr. 5'500.- herabgesetzt. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin nur im Umfang von rund einem Drittel obsiegt hat, rechtfertigt es sich, ihr fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (inkl. MWST) zuzusprechen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Beim vorliegenden RÃ¼ckweisungsentscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid gemÃ¤ss Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG). Die Beschwerde an das Bundesgericht kann deshalb nur erhoben werden, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gung an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 15'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 140.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 15'140.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zu 2/3 der BeschwerdefÃ¼hrerin und zu 1/3 dem Beschwerdegegner auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (inkl. Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. <span>Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>