<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft eine Kampagne zu starten, die aufzeigt, wo Energie gespart werden kann und was unverzüglich und effizient umgesetzt werden kann. Energie-Effizienz darf nicht nur ein Schlagwort bleiben, sondern jede Bürgerin und jeder Bürger soll dank einer nachhaltigen Aufklärung sensibilisiert werden, diese im täglichen Leben umzusetzen. Die Wirkung dieser Kampagne bzw. die Verbesserung der Energie-Effizienz soll nach Abschluss der Kampagne dem Parlament zur Kenntnis gebracht werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die letzte Kampagne zur Energie-Effizienz von Elektrogeräten wurde im Jahr 2002 zur Einführung und Bekanntmachung der Energie-Etikette durchgeführt. Die Energie-Etikette gibt es inzwischen für acht Kategorien von Haushaltgeräten. Studien und Analysen zur Energie-Effizienz von Elektrogeräten zeigen immer wieder, dass der Kaufentscheid und das Benutzerverhalten von bestimmender Bedeutung für den Energieverbrauch sind.</p><p>Zusätzlich zu Mindestanforderungen an Elektrogeräte ist es sinnvoll, die Bevölkerung zur Energie-Effizienz zu informieren und zu sensibilisieren. Eine solche Kampagne würde in die Strategie des Programms Energie Schweiz des Bundesrates passen.</p><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2007 zur Energiestrategie Schweiz eine Vier-Säulen-Politik beschlossen, die auf den Pfeilern Energie-Effizienzmassnahmen, Förderung der erneuerbaren Energien, Energieaussenpolitik sowie Grosskraftwerke beruht. Der Bundesrat erteilte dem UVEK den Auftrag, bis Ende 2007 Aktionspläne zu Energie-Effizienzmassnahmen in allen Bereichen sowie zur Förderung der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Der Bundesrat wird Ende 2007 nach Vorliegen dieser Aktionspläne über Art und Umfang der zu treffenden Massnahmen entscheiden. Das UVEK wird im Rahmen der Erstellung der Aktionspläne auch Massnahmen gemäss dem Inhalt der vorliegenden Motion prüfen. Da also die Entscheidungen über die einzelnen Massnahmen noch ausstehen, kann sich der Bundesrat in jetzigen Zeitpunkt noch nicht darauf festlegen und lehnt aus diesem formalen Grund die Motion ab. Bei einer allfälligen Annahme der Motion wird der Bundesrat im Zweitrat beantragen, den Vorstoss in einen Prüfungsauftrag abzuändern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.