<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00210</span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Mai 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Géraldine Walker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokaturbüro kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 10, Postfach 1149, 8026 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiste 1993 in die Schweiz ein und war ab 1996 als Zimmermädchen in einem Hotel tätig. Am 19. Juni 2002 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf eine Schmerzsymptomatik (Fibromyalgie) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/4). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste eine Begutachtung der Versicherten bei Dr. med. Y.___, Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH für Innere Medizin und Rheumatologie (vgl. Mitteilung vom 6. Januar 2003;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 11/18). Dieser erstattete sein Gutachten am 7. März 2003 (Urk. 11/20). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt darauf sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. Mai 2003 ab dem 1. Januar 2002 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 11/22 f. und Urk. 11/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. November 2004 eröffnete die IV-Stelle ein ordentliches Rentenrevi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsverfahren (Urk. 11/28). Nach Einholung eines Verlaufsberichts der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärztin (Urk. 11/29) und einer Auskunft der damaligen Arbeitgeberin, bei welcher die Versicherte ab dem 1. November 2004 angestellt war (vgl. den undatierten, bei der IV-Stelle am 11. März 2005 eingegangenen Fragebogen für Arbeitgebende [Urk. 11/30]), teilte die IV-Stelle der Versicherten am 14. März 2005 mit, dass weiterhin ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bestehe (Urk. 11/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. April 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein ordentliches Rentenrevisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsverfahren (Urk. 11/34). Nach Abklärung der erwerblichen Verhältnisse (Urk. 11/34-36 und Urk. 11/38) und Einholung eines weiteren Verlaufsberichts der behandelnden Ärztin (Urk. 11/37) veranlasste die IV-Stelle eine polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäre (internistische, rheumatologische und psychiatrische) Begutachtung der Versicherten bei der MEDAS Z.___ (vgl. Mitteilung vom 3. Dezember 2008; Urk. 11/42). Das Gutachten wurde am 8. April 2009 erstattet (Urk. 11/45), woraufhin die IV-Stelle mit Mitteilung vom 22. Juni 2009 wiederum einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine halbe Invalidenrente bestätigte (Urk. 11/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Dezember 2013 eröffnete die IV-Stelle gestützt auf lit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein weiteres Rentenrevisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 11/54). Nach Einholung eines Berichts der behandelnden Ärztin (Urk. 11/57) liess die IV-Stelle die Versicherte abermals begutachten (vgl. Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 22. April 2014; Urk. 11/59). Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete ihr Gutachten am 3. Juni 2014 (Urk. 11/62). Die Versicherte wurde am 28. August 2014 über die Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen zur 6. IV-Revision, deren Folgen auf die Invalidenrente sowie die in diesem Rahmen bestehenden Möglichkeiten orientiert (Urk. 11/65/5). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 11. September 2014 [Urk. 11/66]; Einwand vom 31. Oktober 2014 [Urk. 11/76]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Januar 2015 die bisherige halbe Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 11/83]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Eingabe vom 16. Februar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 20. März 2015 (Urk. 10) schloss die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Abweisung der Beschwerde. Am 28. April 2015 (Urk. 12) reichte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin einen Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 zu den Akten (Urk. 13). Mit Verfügung vom 5. Mai 2015 (Urk. 14) wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währt. Gleichzeitig wurde ihr die Beschwerdeantwort zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a Abs. 1 der am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Voraussetzungen nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehene Rentenherabsetzung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung (BGE 140 V 8 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) treten im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle im Wesentlichen, die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für eine Rentenrevision gemäss den Schlussbestimmungen zur 6. IV-Revision seien erfüllt, da die Rentenzusprache aufgrund eines ätiologisch-pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildes ohne nachweisbare organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Grundlage erfolgt sei. Gemäss dem aktuellen psychiatrischen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. Juni 2014 liege, abgesehen von einer somatoformen Schmerzstörung, keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. Die vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzproblematik sei aufgrund der gegebenen Umstände überwindbar (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte dagegen im Wesentlichen vor, med. pract. C.___ habe im Schreiben vom 11. Februar 2014 eine Depression bei starker </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kriegstraumatisierung mit aktueller Retraumatisierung diagnostiziert. Es sei nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachvollziehbar, dass die Gutachterin eine solche Diagnose verneint habe. Auch Dr. med. D.___, Assistenzärztin am B.___, habe eine posttraumatische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung diagnostiziert, die Beschwerdeführerin sei stark gekenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Kriegstraumata. Im Übrigen sei nicht von der Überwindbarkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden auszugehen. Es lägen eine chronische körperliche Begleiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung und ein mehrjähriger Krankheitsverlauf bei unveränderter oder pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gredienter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomatik ohne längerfristige Remission sowie unbefriedigende Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen vor (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rentenbestätigung vom 22. Juni 2009 (Urk. 11/49) erfolgte nach Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Beschwerdeführerin bei der MEDAS Z.___ und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sender materieller Prüfung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im polydisziplinären Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der MEDAS vom 8. April 2009 wurde als einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt (Urk. 11/45/9), wobei deren Überwindbarkeit in Beachtung der damals einschlägigen Rechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. E. 1.3) geprüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde: Die Expertin auf dem Fachgebiet der Psychiatrie kam in ihrem Teilgutachten zum Schluss, es sei ein langjähriger Krankheitsverlauf vorhanden, und in Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung sämtlicher Kriterien sei die Schmerzstörung insoweit überwindbar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig sei (Urk. 11/45/27 f.). Diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung wurde von den übrigen Gutachtern geteilt (Urk. 11/45/9 f.) und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) als überzeugend gewertet (Urk. 11/48/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der im MEDAS-Gutachten diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">um ein pathogenetisch-ätiologisch unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">res syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage (vgl. BGE 140 V 8 E. 2.2.1.2 f. mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rentenbestätigung vom 22. Juni 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aber bereits in Beachtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einschlägigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine Rentenüberprüfung in Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-Revision nicht zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (vgl. E. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt indessen, ob die angefochtene Rentenaufhebung zufolge Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung des Gesundheitszustandes gerechtfertigt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im MEDAS-Gutachten vom 8. April 2009 (Urk. 11/45/9) erwähnten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter als Diagnose mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Halbseitenschmerzsyndrom rechts ohne objektivierbares somatisches Korrelat am Bewegungsapparat und eine Periarthropathie der rechten Schulter mit möglicherweise geringgradigem subakromialem Impin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment (bei Problemen im engeren Familienkreis [Krankheit des Ehemannes, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit des Sohnes] und nach kriegerischen Auseinandersetzungen in der Heimat und infolge anfänglich unsicherem Aufenthaltsstatus in der Schweiz).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin wurde eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der zuletzt ausgeüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit als Reinigungsangestellte attestiert, wobei Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in monoto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Körperstellungen, in der Kälte und mit stereotyp-repeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Bewegungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läufen als nicht zumutbar beurteilt wurden. In einer alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nativen körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ebenfalls nur zu 50 % arbeitsfähig mit Steigerungsmöglichkeit bis zu 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. med. E.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hob in ihrem Teilgutachten vom 20. Februar 2009 den folgenden Psychostatus (Urk. 11/45/25): Das Gespräch habe 2 Stunden gedauert, welches die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin ohne Pause habe bewältigen können – soweit beurteilbar hätten keine Konzentrationsstörungen bestanden. Die Beschwerdeführerin sei wach; Müdigkeitserscheinungen seien sichtbar, sie habe einmal richtig gegähnt. Eine gewisse Zurückhaltung und Verlegenheit seien beim Thematisieren der Reisen nach F.___ und beim Thema Asylverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu beobachten. Auf Rückfrage gebe sie an, die Gedanken an F.___ würden sie belasten. Das Gedächtnis sei unterschiedlich: Während über die Jahre der Arbeitstätigkeiten und den Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halt in der Schweiz sehr ungenaue Angaben gemacht würden, seien bezüglich der finanziellen Belange wie Mietzins, Höhe der Invalidenrente und der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wartslöhne sehr genaue Angaben erhältlich. Im Denken sei die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin kohärent, inhaltlich auf die vorgeschlagenen Themen eingehend. Ängste und Befürchtungen seien vorhanden, vor allem bezüglich der eigenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heit und derjenigen des Ehemannes sowie der Zukunft des Sohnes, welcher mit bald 21 Jahren ohne Lehrstelle und Beruf dastehe. Es bestünden keine Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">symptome, keine wahnhafte Symptomatik, keine Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Stimmungsmässig sei die Beschwerdeführerin mitschwingend, au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thentisch, nachdenklich-bedrückt bei Familien- und Heimatlandthemen. Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nestisch sei sie häufig traurig beim Nachdenken über ihre Lebenssituation. Sie habe Schmerzen an diversen Körperstellen, so würden auch Magen-Darm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen bejaht. Seit der Menopause vor einem Jahre habe sie keine Bauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen mehr. Zeitweise sei sie müde und energielos, was von der Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauer und der Schlafqualität abhänge. Der Schlaf sei zu kurz und gestört. Es bestehe kein sozialer Rückzug. Als Ursache für die Müdigkeit und die Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störungen würden Schmerzen angegeben. Suizidalität werde verneint, gelegent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich bestehe bei starken Schmerzen ein gewisser Lebensüberdruss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ attestierte der Beschwerdeführerin sowohl für die bisherige als auch eine angepasste Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit allmählich auf 70 % steigerbar (Urk. 11/45/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte in ihrem Gutachten vom 3. Juni 2014 als Diagnose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leicht ausgeprägte, anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.5) auf (Urk. 11/62/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ hielt fest, die Beschwerdeführerin habe zur psychiatrischen Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nese keine näheren Angaben machen können. Seitdem es ihr körperlich nicht mehr gut gehe, gehe es ihr auch psychisch nicht mehr so gut. Sie sei aber nie in stationärer Behandlung gewesen (Urk. 11/62/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ erhob den folgenden Befund: Die Beschwerdeführerin sei zu Zeit, Ort, Situation und Person voll orientiert. Die Konzentrationsfähigkeit sei nicht eingeschränkt, manchmal etwas danebenredend, wenn sie die Frage nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehe. Aufmerksamkeit und Gedächtnis seien nicht eingeschränkt. Die Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mung sei leicht gedrückt, sie weine bei traurigen Themen (Tod des Bruders im Jahr 2013). Die Beschwerdeführerin gebe an, viel nachdenken zu müssen, ein Grübeln verneine sie aber. Während des Gesprächs sei sie schwingungsfähig und auslenkbar. Sie freue sich über gute Erinnerungen, beim Gedanken an den Tod der Eltern und des Sohnes (richtig: des Bruders) werde sie aber traurig. Sie lese Nachrichten im Internet. Inhaltlich sei sie leicht auf die Blutdruckprobleme eingeengt. Ein Interessenverlust (z.B. an Nachrichten) sei nicht vorhanden. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">neint würden eine erhöhte Schreckhaftigkeit, plötzliche Erinnerungen an schlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Lebensereignisse, generalisierte Ängste, Zwänge und Phobien. Der Antrieb sei normal, manchmal sei sie müde und habe Angst vor der Zukunft. Der Schlaf sei manchmal gut, manchmal nicht. Es würden sich keine Hinweise auf Wahn, Halluzinationen oder Ich-Störungen zeigen. Nachdem der Sohn die Lehre abgebrochen habe, habe sie Ruhewünsche gehabt; sie sei sehr enttäuscht gewesen. Suizidal sei sie nicht (Urk. 11/62/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der zusammenfassenden Beurteilung hielt Dr. A.___ im Wesentlichen fest, die Beschwerdeführerin leide unter Traurigkeit und der Enttäuschung über die berufliche Situation des Sohnes (dieser werde jetzt arbeitslos als Reinigungsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeiter), die 2006 aufgetretene Hirntumorerkrankung des Ehemannes und darunter, dass sie selbst nicht mehr so gut arbeiten könne wie früher. Für ihre Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kunft wünsche sie sich eine leichte Tätigkeit, gerne im sozialen Bereich, beispielsweise in einem Spital. Wenn es eine leichte körperliche Arbeit wäre, würde sie sich sehr freuen, diese ausüben zu dürfen. Sie wolle mit ihrem Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mann und dem Sohn zusammen in der Schweiz bleiben (Urk. 11/62/20). Dr. A.___ führte weiter aus, die Beschwerdeführerin sei in der aktuellen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtung stark auf die diffusen Beschwerden durch den Bluthochdruck eingeengt gewesen. Insofern sei auch die somatoforme Schmerzstörung zu bestätigen. Scheinbar habe aber eine gewisse Verlagerung von den muskulären Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hin zur Kreislauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">problematik stattgefunden. Objektiv fänden sich keine Hinweise auf Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">minderung, Interessenverlust oder durchgehend gedrückte Stimmung. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin habe sich sehr freundlich und kooperativ verhalten und sei in der Lage gewesen, die Konzentrationsfähigkeit während des eine Stunde und 45 Minuten dauernden Gespräches aufrechtzuerhalten. Die Zusammenarbeit mit der Dolmetscherin für Tamil habe gut funktioniert. Es seien keine Aggravations- oder Verdeutlichungstendenzen zu beobachten gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen. Emotional sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin gut spürbar und authentisch gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen. Die geschilderten Sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen über die Familienmitglieder in F.___ und die Trauer über den kürzlich von der singhalesischen Armee ermordeten Bruder seien nachvollziehbar und spürbar (Urk. 11/62/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann hielt Dr. A.___ fest, aktuell sei die Beschwerdeführerin bei med. pract. C.___ in Behandlung. Deren Diagnose einer „Depression bei Status nach Kriegstraumatisierung mit aktueller Retraumatisierung“ sei nicht haltbar. Durch medizinische Massnahmen könne die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin aus psychiatrischer Sicht nicht wesentlich verbessert werden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin äussere sich positiv über Yogaübungen. Es sei anzunehmen, dass diese nicht nur zur allgemeinen Entspannung und Stressregulation, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dern auch zur körperlichen Symptomlinderung beitrügen. Aus fachpsychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scher Sicht sei die Beschwerdeführerin in einer dem körperlichen Leiden ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/62/21 f.). Die Prognose sei me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zinisch-theoretisch gut. Die Beschwerdeführerin verfüge über gute Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cen. Beispielsweise habe sie sich von einer Kollegin Yogaübungen zeigen lassen, welche ihr tut täten. Sie habe auch soziale Kontakte und sei sozial integriert. An der deutschen Sprache habe sie Freude, und sie wolle gerne ihre Sprachkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisse weiter verbessern. Auf der anderen Seite habe sich seit der MEDAS-Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtung faktisch trotz fast gleichlautender Einschätzung keine Arbeitstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">umsetzen lassen (Urk. 11/62/23). Im Vergleich zur MEDAS-Begutachtung schätze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich die Beschwerdeführerin heute zu 100 % arbeitsfähig ein. Es bleibe die Frage, warum dies nicht habe umgesetzt werden können. Einerseits zeige sich die Beschwerdeführerin motiviert, andererseits sei sie doch eingeengt auf die Blutdruckproblematik, die ihr sogar den Besuch eines Sprachkurses verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licht habe. Das tatsächliche Ausmass der Blutdruckerkrankung sei in dieser Begutachtung nicht beurteilbar. Die Beschwerdeschilderung sei aber sehr diffus gewesen. Die Beschwerdeführerin nehme eine Kombination von üblicherweise wirksamen Medikamenten. Es bleibe daher unklar, ob die geschilderten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerden tatsächlich mit dem Hypertonus zusammenhingen. Daraus ergebe sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">h die Schlussfolgerung, dass trotz verbessertem Zustandsbild keine Arbeitstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit habe reaktiviert werden können, weil eine grosse Selbstlimitation vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liege (Urk. 11/62/25 f.). Es handle sich vorliegend um eine Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitszustandes. Die weiterhin anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausgeprägt. Seit der Begutachtung im Jahr 2009 sei objektiv und sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jektiv eine Besserung von Stimmungslage und kognitiven Funktionen eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Yoga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">übungen seien körperlich und psychisch hilfreich. Allerdings delegiere die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin körperlich anstrengende Arbeiten wie Treppenreinigen an ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Mann, was auf Rückenschmerzen zurückzuführen sei. Es liege keine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trische Erkrankung mit relevantem Krankheitswert vor. Psychosoziale Faktoren lägen in Form von knappen finanziellen Verhältnissen in der Familie vor (Urk. 11/62/26 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. A.___ vom 3. Juni 2014 vermag die an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 1.2). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätigte sorgfältige, umfassende Abklärungen (Urk. 11/62/2 ff.),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die geklagten Beschwerden (Urk. 11/62/13-14) und begründete ihre Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung mit den Vorakten (Urk. 11/62/20 ff.). Hinweise, welche gegen die Verwertbarkeit des Gutachtens sprächen, sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht ersichtlich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bereits im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS-Gutachten vom 8. April 2009 gestellte Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltenden somatoformen Schmerzstörung konnte Dr. A.___ zwar bestätigen. Nach ihrer Einschätzung war die Schmerzstörung aber bloss noch leicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt. Dies erscheint aufgrund der geklagten Beschwerden, welche kaum noch die Qualität eines andauernden, schweren und quälenden Schmerzes (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V(F): Klinisch diagnostische Leitlinien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Aufl. 2014, S. 233) haben dürften, nachvollziehbar: Die Beschwerdeführerin gab lediglich noch an, aktuell unter Übelkeit und Unwohlsein zu leiden (Urk. 11/62/14). Sie habe hohen Blutdruck mit Schwindel, geschwollene Beine und sie leide unter Schläfrigkeit. Auf der linken Seite habe sie Schmerzen (wobei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auf ihre Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt habe); sie habe „Steine da drin“, es sei aber ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Kontrolle nicht gefährlich (Urk. 11/62/13). Dr. A.___ kam zum Schluss, es habe scheinbar eine gewisse Verlagerung von den muskulären Beschwerden hin zur Kreislaufproblematik stattgefunden (E. 4.3). Auch dies erscheint nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, da die Beschwerdeführerin bei der aktuellen Untersuchung diejeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Beschwerden, welche bei der Begutachtung im Jahr 2009 noch im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund gestanden hatten und als quälend beschrieben worden waren (Halbsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzsyndrom und Periarthropathie der rechten Schulter), gar nicht mehr erwähnte: Gegenüber dem Facharzt der Rheumatologie hatte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bei der Begutachtung im Jahr 2009 noch angegeben, sie könne den rechten Arm nicht anheben, mit dem rechten Arm könne sie fast gar nichts tun, höchstens 2-3 kg heben und tragen. Bügeln und staubsaugen seien schwierig, oft auch das Anziehen und Kämmen der Haare; sie brauche jetzt viel Hilfe vom Sohn und vom Ehemann. Das Schmerzniveau auf einer Skala von 0-10 liege zwischen 7 und 8, nach der Physiotherapie zwischen 6 und 7. Sie sei seit lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem nicht mehr schmerzfrei gewesen (Urk. 11/45/15). Mangels objektivierbarer Befunde konnte der Facharzt der Rheumatologie jedoch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (Urk. 11/45/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die bei Dr. A.___ neu geklagten Beschwerden scheinen die Beschwerdeführerin denn auch nach eigenem Gutdünken nicht mehr derart einzuschränken, dass sie eine Erwerbstätigkeit in einer leichten körperlichen Arbeit für unmöglich hielte. Sie gab Dr. A.___ zur Auskunft, sie wünsche sich eine leichte Tätigkeit, gerne im sozialen Bereich, beispielsweise im Spital. Über eine solche Arbeit würde sie sich sehr freuen (E. 4.3). Bei der Begutachtung im Jahr 2009 hatte sie noch wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dersprüchliche Angaben zur eigenen Arbeitsfähigkeit gemacht: Gegenüber Dr. E.___ schätzte die Beschwerdeführerin die eigene Präsenzmöglichkeit im Jahr 2009 zwar immerhin auf 4 Stunden pro Tag (Urk. 11/45/28). Gegenüber der Internistin hatte sie aber angegeben, sie könne kaum je wieder arbeiten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hen („Seele sagt zwar: ‚ich muss‘, Körper kann nicht“); sie habe auch keine Hoffnung mehr, dass die Schmerzen wieder abnähmen; sie habe Angst vor der Zukunft; sie habe vor allem Angst, im Rollstuhl zu landen wegen Lähmungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinungen (Urk. 11/45/5). Von derartigen Lähmungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinungen und damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einhergehenden Ängsten berichtete die Beschwerdeführerin gegenüber Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten erscheint nachvollziehbar, dass Dr. A.___ in ihrem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten bloss noch von einer leicht ausgeprägten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und damit von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausging. Von einer künftigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verbesserung ging bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in ihrem Teilgutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n vom 20. Februar 2009 aus: Sie attestierte der Beschwerdeführerin sowohl für die bisherige als auch eine angepasste Tätigkeit eine 50%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit. Sie wies aber darauf hin, dass in einer angepassten Tätigkeit die Arbeitsfähigkeit allmählich auf 70 % steigerbar sei (Urk. 11/45/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte beschwerdeweise vor, es liege eine Depression bei starker Kriegstraumatisierung mit aktueller Retraumatisierung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise eine posttraumatische Belastungsstörung vor. Dr. A.___ setzte sich mit der von med. pract. C.___, Praktische Ärztin, fachfremd gestellten, nicht ICD-10-codierten Diagnose einer „Depression bei Status nach Kriegstraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung mit aktueller Retraumatisierung“ eingehend auseinander und begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete in schlüssiger Weise, weshalb sie diese Diagnose nicht bestätigen könne. Eine Kriegstraumatisierung sei weder in der Anamnese noch im Krankheitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf eindeutig nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin zeige auch während der Untersuchung keinerlei traumaspezifische Symptome. Sie äussere Trauer und Sorge um die Verwandten in ihrer früheren Heimat. Dies sei absolut situations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adäquat und solle nicht pathologisiert werden. Es bestünden weder eine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passungsstörung noch eine posttraumatische Belastungsstörung oder eine sons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Traumafolgestörung. Therapeutisch sei allenfalls eine Psychoedukation zu empfehlen, um die Beschwerdeführerin auf die Bedeutung und Zusammenhänge von psychischen Belastungen und körperlichen Symptomen hinzuweisen (Urk. 11/62/21 f.; vgl. auch Urk. 11/62/24 f.). Die psychische Belastung sei an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts des tragischen Todes des Bruders vor einem Jahr plausibel und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar. Sie habe aber keinen eigenständigen Krankheitswert; Trauer sei nicht pathologisch (Urk. 11/62/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">An der Nachvollziehbarkeit der gutachterlichen Feststellungen ändert auch der im Beschwerdeverfahren aufgelegte Bericht des B.___ vom 24. März 2015 (Urk. 13) nichts. Darin wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin habe wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rend knapp zwei Jahrzehnten in den Kriegswirren ihres Heimatlandes multiple schwere traumatische Erlebnisse gehabt und sie leide massiv an deren Folgen. Sie versuche, ihren Gefühlshaushalt zu kontrollieren und präsentiere sich denn auch primär vordergründig gefasst. Sie halte nach aussen eine Fassade aufrecht, mit der sie auch ihren Mann und ihren Sohn vor ihren belastenden Symptomen zu schützen versuche. Sie öffne sich der Exploration nur äusserst zurückhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tend, und ein längerer Vertrauensaufbau sei notwendig gewesen, um relevante Fakten zu erfahren. So habe die Abklärung der Beschwerdeführerin mit sieben Konsultationen denn auch überdurchschnittlich lange gedauert. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin leide an objektivierbaren Symptomen einer schweren Traumafolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störung, welche sich auch testpsychologisch bestätigen lasse. Die chronische Schmerzstörung reihe sich mit anderen Symptomen wie Wiedererleben, Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arousal und Vermeidung, subsyndromalen Kontroll- und Reinigungszwängen und einem mittelschweren depressiven Syndrom in das Gesamtbild einer voll ausgeprägten chronischen komplexen posttraumatischen Belastungsstörung ein. Die diagnostische Beurteilung im Gutachten könne nicht geteilt werden; eine Nachbegutachtung durch eine traumatherapeutisch erfahrene Person werde als dringend notwendig erachtet (Urk. 13 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weder Dr. A.___ noch (vor ihr) Dr. E.___ konnten traumaspezifische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">me bei der Beschwerdeführerin erkennen, weshalb beide keine posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Belastungsstörung diagnostizierten. Die Beschwerdeführerin verneinte gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dr. A.___ explizit plötzliche Erinnerungen an schlimme Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisse (Urk. 11/62/16) und berichtete weder über wiederholte unaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Erinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen noch über Wiederinszenierungen von Ereignissen in Gedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nis, Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">träumen oder Träumen. Auch im Bericht des B.___ vom 24. März 2015 (Urk. 13) wurde von derartigen Erinnerungen oder Wiederinszenierungen nichts Konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tes berichtet; solche müssten gemäss den diagnostischen Leitlinien (Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ling/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 208) aber vorhanden sein, damit die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung gestellt werden könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die von den Ärzten des B.___ beschriebenen objektivierbaren Symptome sind indes nicht von erstrangiger Bedeutung (Dilling/Mombour/Schmidt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a.a.O., S. 208). Überdies vermeidet die Beschwerdeführerin Reize, welche eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erinnerung an ein allfälliges Trauma hervorrufen könnten, in keiner Weise. Sie setzt sich solchen Reizen vielmehr wiederholt aus, indem sie sogar die Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richten über ihre Heimat regelmässig verfolgt (Urk. 11/45/23 und Urk. 11/62/16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Auch reiste sie zumindest in den Jahren 2002, 2005 und 2006 nach F.___ (Urk. 11/45/23 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anzeichen einer depressiven Symptomatik konnten die Gutachterinnen eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">falls nicht erkennen. Entsprechende Befunde sind denn auch dem Bericht des B.___ vom 24. März 2015 nicht zu entnehmen (Urk. 13).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der Einschätzung der Ärzte des B.___ handelt es sich somit lediglich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts. Insbesondere eine posttraumatische Belastungsstörung, welche von den Ärzten des B.___ auf die Kriegswirren in F.___ zurückgeführt wurde, hätte bei der – sich seit 1993 in der Schweiz auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haltenden – Beschwerdeführerin bereits im Zeitpunkt der beiden psychiatrischen Begutachtungen festgestellt werden müssen. Dem war aber nicht so. Schliesslich ist in Bezug auf die Berichte von Dr. C.___ und des B.___ der Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn von einer komorbiden posttraumatischen Belastungsstörung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen wäre, wäre bei einer Prüfung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemachten Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anhand der Indikat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oren von BGE 141 V 281 (E. 1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht anzunehmen, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei am Rand ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Der Tagesablauf der Beschwerdeführerin lässt auf einige vorhandene Ressourcen schliessen. Die Beschwerdeführerin schilderte gegenüber Dr. A.___, sie stehe morgens zwischen 09.00 und 10.00 Uhr auf. Sie denke oft an die politische Situation in F.___ und ihre Familie dort. Das verursache Schlaflosigkeit. Sie koche oft Tee und lese Bücher; oft könne sie aber weder lesen noch schreiben. Sie koche für sich und ihren Mann und besorge den Haushalt. Ihr Mann helfe ihr beim Putzen. Manchmal schaue sie TV oder gehe eine tamilische Nachbarin besuchen. In der Woche telefoniere sie mehrfach mit Kollegen, manchmal mache sie Besuche. Der Sohn komme oft mit. Manchmal gehe sie in die katho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lische Kirche oder auch in den hinduistischen Tempel. Ihre hinduistische Reli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gion sei ihr wichtig. Zu Hause mache sie Yoga, was ihr gut tue; eine Freundin habe ihr Übungen gezeigt (Urk. 11/62/14 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen noch nie eine psychiatrische Behandlung in Anspruch genommen hat und mittlerweile auch keine Psychopharmakotherapie mehr in Anspruch nimmt (Urk. 11/62/15 und Urk. 11/62/22); dies spricht klar gegen einen erheblichen Leidensdruck. Mangels entsprechender Therapie ist überdies nicht ausgewiesen, dass die im Bericht des B.___ genannten Leiden behandlungsresistent wären. Demzufolge kann eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handelbarkeit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit verneint werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8C_283/2015 vom 24.06.2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. 4.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbessert hat. Damit besteht Anlass für eine Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das beweiskräftige Gutachten vom 3. Juni 2014 ist der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätestens drei Monate nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine dem körperlichen Leiden angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar (Urk. 11/62/22). Aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht besteht unverändert eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichten wechselbelastenden Tätigkeit, wobei Tätigkeiten in monotonen Körperstellungen, in der Kälte und mit stereotyp-repetitiven Bewegungsabläufen nicht zumutbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angestammten vollschichtigen Tätigkeit als Zimmermädchen in einem Hotel hätte die Beschwerdeführerin im Jahr 2002 gemäss Fragebogen der da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Arbeitgeberin Fr. 3‘000.-- monatlich beziehungsweise Fr. 36‘000.-- jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verdient (Urk. 11/11; vgl. auch den IK-Auszug vom 26. Juli 2002 [Urk. 11/7]). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Indexstand 2296 [2002] auf 2673 [2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, T 39: Entwicklung der Nominallöhne, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsumentenpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ise und der Reallöhne, 1976-2014, Frauen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträgt das Valideneinkommen im Jahr 2014 somit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">911.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bemessung des Invalideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tabellenlöhne der Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heranzuziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn der Tabelle 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (TA1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kompetenzniv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Total </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frauen, und damit auf ein standardisiertes monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Einkommen von Fr. 4‘112.-- abzustellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Berücksichtigung der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 41,7 Stunden pro Woche (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebsübliche Arbeitsze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, TOTAL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie der Nominall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnentwicklung bis ins Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Index</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand 2630 [2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf 2673 [2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesamt für Statistik, Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Lohnindex, T 39: Entwicklung der Nominallöhne, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsumenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ise und der Reallöhne, 1976-2014, Frauen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich ein Jahreseinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem 100 %-Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52‘282.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4‘112.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: 40 x 41,7 x 12 : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2630 x 2673</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Einkommensvergleich resultiert keine Lohneinbusse, selbst dann nicht, wenn von einem unterdurchschnittlichen Valideneinkommen auszugehen wäre: In diesem Fall wäre eine Parallelisierung der Einkommen vorzunehmen, was praxisgemäss entweder auf Seiten des Valideneinkommens durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder durch Abstellen auf die statistischen Werte (vgl. SVR 2008 IV Nr. 2 S. 3, I 697/05 und Urteil des Bundesgerichts I 750/04 vom 5. April 2006 E. 5.5) oder aber auf Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistischen Wertes (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts U 454/05 vom 6. September 2006 E. 6.3.3 mit Hinweisen) erfolgen könnte (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Vorliegend wäre zur Bestimmung des Valideneinkommens auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben statistischen Werte abzustellen wie zur Bestimmung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens (vgl. E. 6.3). Das Valideneinkommen würde dem Invalideneinkommen so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit entsprechen. Selbst bei einem, vorliegend nicht gerechtfertigten, maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen Leidensabzug von 25 % im Rahmen der Bemessung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens würde kein invaliditätsbegründender Rentenanspruch von mindestens 40 % re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sultieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen und die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 600.-- als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 14) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Géraldine Walker machte mit ihrer Honorarnote vom 22. April 2016 einen Aufwand von 11,25 Stunden und Barauslagen von Fr. 59.-- ab Januar 2015 geltend (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der von Rechtsanwältin Géraldine Walker geltend gemachte Aufwand von 11,25 Stunden ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass sie die Beschwerdeführerin schon im Vorbescheidverfahren vertrat und ihr die Akten so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit bekannt waren. In Würdigung des Umstands, dass keine umfangreichen Vorakten vorhanden sind (83 Aktenstücke inkl. angefochtene Verfügung vom 13. Januar 2015 [Urk. 11/83]) und die Beschwerdeschrift 7 Seiten umfasst (ohne Deckblatt, Anträge und Formelles), sind für das Aktenstudium im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verfahren und für das Abfassen der Beschwerdeschrift je 2 Stunden zu entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digen (insgesamt 4 Stunden anstelle der geltend gemachten 420 Minuten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ungsweise 7 Stunden; vgl. Urk. 16 S. 2, Positionen „Beschwerde“ von zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mal je 120 Minuten und „Aktenstudium“ von 180 Minuten). Sodann erscheint ein Aufwand von 30 Minuten für den „Nachtrag Beschwerde“ vom 28. April 2015 (vgl. Urk. 12), mit welchem der Arztbericht des B.___ vom 24. März 2015 (Urk. 13) nachgereicht und in einem einzigen Satz dessen Berücksichtigung bei der Entscheidfindung beantragt wurde, nicht gerechtfertigt. Für die Sichtung des Arztberichts des B.___ vom 24. März 2015 wurden am 25. März 2015 sodann bereits 20 Minuten Aufwand veranschlagt („Sichtung Stellungnahme“). Anstelle der geltend gemachten 50 Minuten für die Sichtung und Nachreichung des genannten Arztberichts erscheint ein Aufwand von insgesamt 20 Minuten als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Insgesamt rechtfertigt sich somit ein Aufwand von 465 Minuten (675 Minuten abzüglich 210 Minuten) beziehungsweise 7,75 Stunden, was unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- (ab dem 1. Januar 2015) ein Honorar von Fr. 1‘705.-- ergibt. Rechtsanwältin Géraldine Walker ist deshalb mit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">905.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(= Honorar von Fr. 1‘705.-- plus Barauslagen von Fr. 59.--, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">züglich Mehrwertsteuer von 8 % [Fr. 141.10]) aus der Gerichtskasse zu entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Géraldine Walker </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Géraldine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Walker, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit F</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r. 1‘905.10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Géraldine Walker</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>