<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00219</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205351&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00219</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.09.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Pfandrechtliche Sicherstellung der Rückerstattung von Fürsorgeleistungen, da die Hilfeempfängerin über Grundeigentum verfügt. Sie weigert sich, eine Rückerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen.<br/><br/>Die Fürsorgebehörde hat vorliegend keine konkrete Rückerstattung geleisteter Fürsorgeleistungen verlangt, sondern nur deren Sicherstellung mittels Grundpfandverschreibung verfügt (E. 3.2).<br/><br/>Die (hier fehlende) Unterzeichnung einer Rückerstattungsverpflichtung bildet zwar keine Voraussetzung für die Rückerstattung im Rahmen von § 20 SHG, sondern erleichtert in erster Linie die Durchsetzung der Rückerstattung. Die zwangsweise pfandrechtliche Sicherstellung der Forderung durch die Fürsorgebehörde ohne das Einverständnis der Beschwerdeführerin ist aber nicht möglich (E. 3.1). Nachdem die Vorinstanz zu Recht die zwangsweise pfandrechtliche Sicherstellung der Rückerstattungsforderung von Fr. 148'090.10 als unzulässig beurteilt hat, entfaltet die Festsetzung des Forderungsbetrags, die einzig im Hinblick auf die - nunmehr nicht vollziehbare - pfandrechtliche Sicherstellung, nicht aber zwecks Anordnung einer vollstreckbaren Rückerstattung, erfolgt ist, keinerlei Rechtswirkung (E. 3.3). Unter diesen Umständen braucht nicht geprüft zu werden, ob dieser Betrag korrekt errechnet wurde (E. 3.4). <br/><br/>Die heutige Festsetzung eines Rückerstattungsbetrags ist schliesslich auch nicht geeignet, die Verjährung des Rückerstattungsanspruchs für mehr als 15 Jahre zurückliegende Leistungen zu verhindern, da § 30 Abs. 1 SHG zur Verhinderung des Eintritts der Verjährung ausdrücklich die Unterzeichnung einer Rückerstattungserklärung verlangt (E. 3.5).<br/><br/>Abweisung im Sinne der Erwägungen (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDEIGENTUM">GRUNDEIGENTUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDPFANDVERSCHREIBUNG">GRUNDPFANDVERSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFANDRECHT">PFANDRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHERSTELLUNG">SICHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERJÃHRUNG">VERJÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 20 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 27 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 27 Abs. I Ziff. c SHG</span><br/><span class="gerade">§ 30 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 824 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1953, erlitt im Dezember 1980 einen schweren Verkehrsunfall, der zu teilweiser ArbeitsunfÃ¤higkeit (50 %) fÃ¼hrte. Im Zusammenhang damit erhielt sie 1984 von zwei beteiligten Versicherungsgesellschaften anstelle einer Invalidenrente eine Gesamtkapitalabfindung von Fr. 505'000.-. Mit einem Teil dieser Kapitalabfindung erwarb sie 1988 in X ein Einfamilienhaus, worin sie â inzwischen mit C verheiratet und Mutter der 1986 geborenen Tochter D â im Jahr 1989 einzog. Eine zweite Tochter E wurde 1990 geboren. Am 3. Juli 1996 schied der Einzelrichter am Bezirksgericht Y die Ehe.</p> <p class="Urteilstext">Ab Oktober 1991 bis Ende Januar 2001 wurde A von der SozialbehÃ¶rde X mit insgesamt Fr. 184'232.15 unterstÃ¼tzt. Danach fand sie vorÃ¼bergehend Arbeit, muss aber seit April 2004 wieder unterstÃ¼tzt werden. FÃ¼r die Zeit der UnterstÃ¼tzung von Oktober 1991 bis 1993 anerkannte A eine Schuld von Fr. 36'142.05. Als Sicherheit liess sie zugunsten der Gemeinde X am 22. November 1993 eine Grundpfandverschreibung Ã¼ber Fr. 36'142.05 im 2. Rang auf ihrem Einfamilienhaus eintragen. Offenbar im Laufe des Jahres 2000 wurde die Frage der RÃ¼ckerstattung ausgerichteter FÃ¼rsorgeleistungen erneut aktuell. A liess dazu verlauten, die VermÃ¶genswerte, aus denen das Haus erworben worden sei (Kapitalabfindung der obligatorischen Unfallversicherung und der Haftpflichtversicherung), seien absolut unpfÃ¤ndbar, weshalb eine Sicherstellung nicht in Frage komme. Dasselbe gelte fÃ¼r den unter Sanktionsdrohungen bereits erwirkten Pfandvertrag von 1993. DarÃ¼ber entspann sich ein Schriftenwechsel zwischen der Gemeinde und A; die Gemeinde lehnte deren Standpunkt ab. In der Folge fand im August 2003 ein GesprÃ¤ch wegen neuerlicher Sicherstellung der FÃ¼rsorgeleistungen statt. A lehnte eine Grundpfandverschreibung im verlangten Umfang â gesamte UnterstÃ¼tzungsleistung abzÃ¼glich bestehende Grundpfandverschreibung, total demnach Fr. 148'090.10 â ab, die Gemeinde ihrerseits eine solche in einem geringeren Betrag.</p> <p class="Urteilstext">An der Sitzung vom 27. November 2003 beschloss die SozialbehÃ¶rde X, auf den Vorschlag von A, eine erneute Sicherstellung mittels Grundpfandverschreibung auf Fr. 90'000.- zu beschrÃ¤nken und die ersatzlose LÃ¶schung der Grundpfandverschreibung von 1993 vorzunehmen, nicht einzutreten. Sie hielt fest, die Grundpfandverschreibung vom 29. Dezember 1993 bleibe bestehen, und setzte den geforderten RÃ¼ckerstattungsbetrag entsprechend auf Fr. 148'090.10 fest. Zudem stellte sie in Aussicht, A eine Schuldanerkennung Ã¼ber diesen Betrag zur Unterzeichnung zuzustellen unter Androhung eines rekursfÃ¤higen Entscheids im Unterlassungsfall. Da A darauf nicht reagierte, verfÃ¼gte die SozialbehÃ¶rde X am 22. Januar 2004, dass der festgesetzte RÃ¼ckerstattungsbetrag von Fr. 148'090.10 von A beim Notariat Y innert 30 Tagen ab Rechtskraft ihres Beschlusses angemeldet werden mÃ¼sse. Das Notariat habe eine pfandrechtliche Sicherstellung Ã¼ber Fr. 148'090.10 vorzunehmen; bei Nichtbefolgung erfolge die Anmeldung zur Grundpfandverschreibung durch die SozialbehÃ¶rde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A Rekurs beim Bezirksrat Y einlegen und eine Vielzahl von AntrÃ¤gen stellen. Im Wesentlichen verlangte sie, die von Oktober 1991 bis Januar 2001 bezogenen FÃ¼rsorgeleistungen seien im Detail mit den entsprechenden Belegen abzurechnen. Ferner sei der rÃ¼ckerstattungspflichtige Betrag auf Fr. 90'000.- festzusetzen und die Grundpfandverschreibung von 1993 ersatzlos zu lÃ¶schen; in diesem Umfang sei eine Grundpfandverschreibung auf ihrem GrundstÃ¼ck vorzunehmen. In der Rekursreplik vom 28. Juli 2004 liess A beantragen, es seien die BeschlÃ¼sse vom 22. Januar 2004 und vom 27. November 2003 aufzuheben und der RÃ¼ckerstattungsbetrag wegen VerjÃ¤hrung auf Fr. 29'165.- festzusetzen. In diesem Umfang sei eine Grundpfandverschreibung zur Sicherstellung vorzunehmen; die Grundpfandverschreibung von 1993 sei erzwungen worden und deshalb aufzuheben. Die Gemeinde X bekrÃ¤ftigte in der Duplik ihren ablehnenden Standpunkt. Am 11. April 2005 hiess der Bezirksrat Y den Rekurs insofern gut, als er die VerfÃ¼gung vom 22. Januar 2004 in Bezug auf die pfandrechtliche Sicherstellung des RÃ¼ckerstattungsbetrages von Fr. 148'090.10 aufhob (Dispositiv-Ziff. I Abs. 1). Im Ãbrigen wies der Bezirksrat den Rekurs ab, soweit er darauf eintrat (Dispositiv-Ziff. I Abs. 2).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 18. Mai 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich erheben und beantragen, in AbÃ¤nderung von Ziff. I Abs. 1 des angefochtenen Beschlusses sei der RÃ¼ckerstattungsbetrag zugunsten der Gemeinde X im Sinne von § 27 Abs. 1 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) per 31. Januar 2001 auf hÃ¶chstens Fr. 45'657.45 festzusetzen. Ferner sei Ziff. I Abs. 2 des angefochtenen Beschlusses insoweit aufzuheben, als die Gemeinde X zu verpflichten sei, fÃ¼r die bereits eingetragene Grundpfandverschreibung vom 29. Dezember 1993 in der HÃ¶he von Fr. 36'142.05 beim Grundbuchamt die LÃ¶schungsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei in diesem Punkt das Verfahren zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter GebÃ¼hren und Kosten zu Lasten des Staates. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y verzichtete am 31. Mai 2005 auf eine einlÃ¤ssliche Stellungnahme und verwies auf die Akten sowie den angefochtenen Entscheid. Die Gemeinde X verzichtete am 15. Juni 2005 auf eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Allerdings fragt sich, was vorliegend Streitobjekt des Verfahrens ist. Nach der VerfÃ¼gung vom 22. Januar 2004 musste der "festgesetzte" RÃ¼ckerstattungsbetrag von Fr. 148'090.10 innert 30 Tagen ab Rechtskraft beim Notariat Y von der Beschwerdegegnerin zur Grundpfandverschreibung angemeldet werden. Bei Nichtbefolgung dieser VerfÃ¼gung wÃ¼rde die Anmeldung zur Grundpfandverschreibung durch die SozialbehÃ¶rde vorgenommen. Es ging demnach um eine reine Sicherstellung der "festgesetzten" Forderung, nicht aber um deren RÃ¼ckerstattung als solche. Mit der Festsetzung bestÃ¤tigte die Beschwerdegegnerin gleichzeitig den Entscheid vom 27. November 2003, worin sie die RÃ¼ckerstattungsforderung auf Fr. 148'090.10 festgesetzt hatte. Die Vorinstanz hielt dafÃ¼r, dass die zwangsweise rechtliche Sicherstellung der Forderung durch die Beschwerdegegnerin ohne das EinverstÃ¤ndnis der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mÃ¶glich sei und hob dementsprechend den angefochtenen Beschluss in Bezug auf die pfandrechtliche Sicherstellung des RÃ¼ckerstattungsbetrags von Fr. 148'090.10 auf. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erkennt ihre Betroffenheit offenbar darin, dass mit dem angefochtenen Entscheid der RÃ¼ckerstattungsbetrag auf Fr. 148'090.10 festgesetzt worden sei, was Ã¼ber den Inhalt des Entscheids der Beschwerdegegnerin vom 22. Januar 2004 hinausgehe. Mit der Festsetzung des Betrages von Fr. 148'090.10, der sich aus der Differenz zwischen den von 1991-2001 bezahlten Unterhaltsleistungen abzÃ¼glich die bestehende Grundpfandverschreibung errechnet (dazu vorn I), wies die Vorinstanz zudem den Antrag auf LÃ¶schung der bestehenden Grundpfandverschreibung implizit ab. Insofern besteht ein indirekter Bezug des angefochtenen Entscheids zum Antrag auf LÃ¶schung der bestehenden Grundpfandverschreibung. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erkennt darin eine Rechtsverweigerung. Falls die Vorinstanz mit ihrem Entscheid eine RÃ¼ckerstattungsforderung verbindlich festgesetzt hÃ¤tte, hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Aufhebung des Entscheids, wenn ihr aus dieser Festsetzung Nachteile erwachsen wÃ¼rden. Das ist nicht im Rahmen der Eintretensfrage, sondern bei der materiellen Beurteilung zu prÃ¼fen. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit dem gleichen Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe (§ 14 SHG; § 16 der Sozialhilfeverordnung vom 21. Oktober 1981, SHV). Die wirtschaftliche Hilfe soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 SHG; § 17 SHV). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss § 27 Abs. 1 aSHG war rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckzuerstatten, wenn der HilfeempfÃ¤nger aus Erbschaft, Lotteriegewinn oder andern nicht auf eigene Arbeitsleistung zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden GrÃ¼nden in fi­nanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangte (erster Satzteil) oder wenn die Voraussetzungen von § 20 SHG erfÃ¼llt waren (zweiter Satzteil). Der erstgenannte RÃ¼ckerstattungstatbestand war erfÃ¼llt, wenn der VermÃ¶genswert dem UnterstÃ¼tzten erst nach erfolgter wirtschaftlicher Hilfe zufiel; die RÃ¼ckerstattung erschien nun aus nachtrÃ¤glich eingetretenen GrÃ¼nden zumutbar. Der zweitgenannte RÃ¼ckerstattungstatbestand war erfÃ¼llt, wenn der HilfeempfÃ¤nger im erheblichen Umfang VermÃ¶genswerte realisierte, welche im Zeitpunkt der Hilfeleistung bereits vorhanden waren, deren Realisierung ihm aber damals nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar war. Bezogen auf denselben VermÃ¶gensgegenstand schliessen sich die beiden RÃ¼ckerstattungstatbestÃ¤nde demnach gegenseitig aus (RB 1999 Nr. 83). </p> <p class="Erwgung2">Auf 1. Januar 2003 wurde § 27 SHG geÃ¤ndert (OS 58, 21 und 25). WÃ¤hrend gemÃ¤ss der bisherigen Fassung des Ingresses rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe unter den genannten Voraussetzungen "zurÃ¼ckzuerstatten ist", hÃ¤lt die neue Fassung fest, dass die wirtschaftliche Hilfe "ganz oder teilweise zurÃ¼ckgefordert werden kann". Sodann ist Ab­satz 1 neu in drei Unterabschnitte a, b und c aufgeteilt, wobei lit. b erster Satzteil dem bis­herigen § 27 Abs. 1 aSHG erster Satzteil und lit. c dem bisherigen zweiten Satzteil entspricht. Die hier streitbetroffene RÃ¼ckerstattungsforderung betrifft die Ausrichtung von Unterhaltsleistungen zwischen Oktober 1991 und Januar 2001. Sie umfasst insofern einen zeitlich abgeschlossenen Sachverhalt. Es fragt sich deshalb, ob noch die alte oder die neue Fassung von § 27 SHG zur Anwendung gelangt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 51). </p> <p class="Urteilstext">Nach der neuen Fassung von § 27 SHG "kann" die bezogene wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckgefordert werden, wÃ¤hrend sie nach der bisherigen Fassung "zurÃ¼ckzuerstatten ist". Mit der Neufassung ist in dieser Hinsicht jedoch keine wesentliche Ãnderung bezweckt worden. Schon nach dem bisherigen Recht bestand ein Ermessensspielraum der BehÃ¶rden, was die neue Fassung lediglich verdeutlicht (VGr, 19. Juni 2003, VB.2003.00107, E. 4b). Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin ab April 2004 wieder UnterstÃ¼tzungsleistungen bezieht, kann nicht von einem zeitlich abgeschlossenen Sachverhalt gesprochen werden. Die zur Sicherstellung beantragte Forderung ist lediglich ein Schritt der Beschwerdegegnerin im Rahmen der gesamten UnterstÃ¼tzung der BeschwerdefÃ¼hrerin, um einen Teil der UnterstÃ¼tzungsleistungen wieder erhÃ¤ltlich zu machen. § 27 SHG ist deshalb in der neu gefassten Form anzuwenden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>§ 27 Abs. 1 lit. c SHG verweist auf § 20 SHG. Nach dieser Bestimmung wird in der Regel die Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung verlangt, wenn ein Hilfesuchender Ã¼ber Grundeigentum oder andere VermÃ¶genswerte in erheblichem Umfang verfÃ¼gt, deren Realisierung ihm nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar ist. Darin verpflichtet sich der Hilfesuchende, die Leistungen ganz oder teilweise zurÃ¼ckzuerstatten, wenn diese VermÃ¶genswerte realisierbar werden. Die Forderung aus der Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung kann pfandrechtlich sichergestellt werden. Wie dem Protokoll vom 29. Oktober 1991 entnommen werden kann, ging der damals zustÃ¤ndige Gemeinderat X davon aus, dass es sich beim von der BeschwerdefÃ¼hrerin 1988 erworbenen Einfamilienhaus um einen VermÃ¶genswert handelte, dessen Realisierung im damaligen Zeitpunkt nicht mÃ¶glich oder zumutbar erschien. Die wirtschaftliche Hilfe erfolgte unter Hinweis auf die bestehende finanzielle Substanz, wobei der Gemeinderat darauf vertraute, rechtzeitig Ã¼ber einen Hausverkauf informiert zu werden, um die notwendige RÃ¼ckforderung vornehmen zu kÃ¶nnen. Angesichts der weiterlaufenden UnterstÃ¼tzung der BeschwerdefÃ¼hrerin ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin bis heute einen Verkauf von deren Liegenschaft nicht als mÃ¶glich oder zumutbar erachtete.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die Grundpfandverschreibung ist ein Sicherungspfandrecht. Ihr Zweck besteht darin, eine beliebige, gegenwÃ¤rtige oder zukÃ¼nftige oder bloss mÃ¶gliche, jedoch bestimmbare Forderung pfandrechtlich sicherzustellen. Die Grundpfandverschreibung hat keine selbstÃ¤ndige Existenz, sondern ist vom Bestand der zu sichernden Forderung als der Hauptsache abhÃ¤ngig. Die Errichtung einer Grundpfandverschreibung hat somit als Ausgangspunkt ein GrundverhÃ¤ltnis, das eine Forderung begrÃ¼ndet. Zur Sicherstellung dieses GrundverhÃ¤ltnisses wird ein weiteres obligatorisches RechtsgeschÃ¤ft (Pfanderrichtungsvertrag) vereinbart. Darin verpflichtet sich der VerpfÃ¤nder gegenÃ¼ber dem GlÃ¤ubiger, zur Sicherung dieses Darlehens eine Grundpfandverschreibung auf einem bestimmten GrundstÃ¼ck zu errichten. Zur ErfÃ¼llung dieses VerpfÃ¤ndungsversprechens gibt er in der Folge die Anmeldung zur Eintragung des Pfandrechtes in das Grundbuch ab. Die Grundpfandverschreibung ist zu der Forderung insofern akzessorisch, als es zur Inanspruchnahme der Pfandsicherheit stets einer Forderung bedarf (Bernhard Trauffer, Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch II, 2. A., Basel etc. 2003, Art. 824 ZGB N. 2, 4, 8 ff.; Peter Tuor/Bernhard Schnyder/JÃ¶rg Schmid/Alexandra Rumo-Jungo, Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 12. A., ZÃ¼rich 2002, S. 1004 ff.).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Notwendigkeit der Festlegung einer RÃ¼ckerstattungsforderung ergab sich vorliegend einzig aus der von der Beschwerdegegnerin erwÃ¼nschten Sicherstellung der bisher geleisteten UnterstÃ¼tzung fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin. Ãber die Forderung waren sich die Parteien jedoch nicht einig, und ein Pfanderrichtungsvertrag konnte nicht geschlossen werden. Zwar bildet das Vorliegen einer unterzeichneten RÃ¼ckerstattungsverpflichtung keine Voraussetzung fÃ¼r die RÃ¼ckerstattung im Rahmen von § 20 SHG, sondern erleichtert in erster Linie die Durchsetzung der RÃ¼ckerstattung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine unterstÃ¼tzte Person auch ohne Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung dazu verpflichtet werden kann, eine Grundpfandverschreibung in HÃ¶he von ausgerichteten UnterstÃ¼tzungsleistungen zu Lasten ihres GrundstÃ¼cks eintragen zu lassen. Zu Recht hielt die Vorinstanz dafÃ¼r, dass die zwangsweise pfandrechtliche Sicherstellung der Forderung durch die Beschwerdegegnerin ohne das EinverstÃ¤ndnis der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mÃ¶glich sei (vgl. auch VGr, 14. September 2000, VB.2000.00259, E. 3b), worauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 2 VRG). Ohne einen zugrunde liegenden Pfandrechtsvertrag lÃ¤sst sich eine Grundpfandverschreibung zudem auch nach den Regeln des Zivilrechts nicht errichten (vorn E. 2.4). Es fragt sich demnach, welche Bedeutung der "festgesetzten" RÃ¼ckerstattungsforderung von Fr. 148'090.10 zukommt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Dabei ist zu bedenken, dass die Beschwerdegegnerin eine konkrete RÃ¼ckerstattung geleisteter Unterhaltszahlungen nicht verlangt hat, sondern einzig deren Sicherstellung mittels Grundpfandverschreibung. Dies geht schon daraus hervor, dass die Beschwerdegegnerin â wie bereits erwÃ¤hnt â einen Verkauf der Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin einstweilen nicht in Betracht zieht und diese weiterhin unterstÃ¼tzt. So mÃ¼ssen denn auch den VerhÃ¤ltnissen der Klienten angemessene (weder luxuriÃ¶se noch allzu kostenaufwendige und mit entsprechenden Mietobjekten vergleichbare) Liegenschaften (zum Beispiel bescheidene EinfamilienhÃ¤user oder Eigentumswohnungen oder GeschÃ¤ftsrÃ¤ume), die von den UnterstÃ¼tzten oder allenfalls ihren nahen AngehÃ¶rigen auf Dauer selber bewohnt oder (sinnvoll) gewerblich genutzt werden, normalerweise nicht realisiert werden (Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, Ziff. 2.5.1/§ 14 SHG/IV/S. 2, Ziff. 2.5.3/§ 27 SHG/S. 4). Damit ist nicht gesagt, dass eine VerÃ¤usserung der Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht in Frage kommen kÃ¶nnte. Diese setzte jedoch eine PrÃ¼fung der konkreten UmstÃ¤nde und ein AbwÃ¤gen der jeweiligen Interessen der Betroffenen am Verkauf der Liegenschaft voraus, was die Beschwerdegegnerin bis anhin nicht vorgenommen hat. Weiter legte die Beschwerdegegnerin auch keinen Freibetrag bei der RÃ¼ckzahlungspflicht fÃ¼r bezogene Unterhaltsleistungen fest, wie er in der Regel zu gewÃ¤hren ist (VGr, 10. Juli 2003, VB.2003.00111, E. 3b; dazu auch Kap. E. 2-3 der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe, Dezember 2004, SKOS-Richtlinien). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Nachdem die Vorinstanz zu Recht die zwangsweise pfandrechtliche Sicherstellung der RÃ¼ckerstattungsforderung von Fr. 148'090.10 als unzulÃ¤ssig beurteilt hat, entfaltet die Festsetzung des Forderungsbetrags, die einzig im Hinblick auf die â nunmehr nicht vollziehbare â pfandrechtliche Sicherstellung, nicht aber auf eine vollstreckbare RÃ¼ckerstattung, erfolgt ist, keinerlei Rechtswirkung, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrerin aus dieser â gegenstandlos gewordenen â Festsetzung auch kein Nachteil erwÃ¤chst. Insbesondere vermag die heutige Festsetzung eines RÃ¼ckerstattungsbetrags das Fehlen einer unterzeichneten RÃ¼ckerstattungserklÃ¤rung im Sinne von § 20 SHG (welche die VerjÃ¤hrungsfrist von 15 Jahren gemÃ¤ss § 30 Abs. 1 SHG ausschalten wÃ¼rde) nicht zu kompensieren (vgl. E. 3.5). Im Falle einer erneuten pfandrechtlichen Sicherstellung mÃ¼sste die RÃ¼ckerstattungsforderung ohnehin neu berechnet werden, nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin seit April 2004 wieder unterstÃ¼tzt wird. Und falls die Beschwerdegegnerin einen Verkauf des Einfamilienhauses der BeschwerdefÃ¼hrerin als mÃ¶glich und zumutbar erachtete, wÃ¤ren die Ã¼brigen Voraussetzungen fÃ¼r die Durchsetzung der RÃ¼ckerstattung (und nicht deren blosse Sicherstellung) zu beachten (vorn E. 3.2). Unter diesen UmstÃ¤nden braucht nicht geprÃ¼ft zu werden, ob der Betrag von Fr. 148'090.10 korrekt errechnet wurde. Entsprechend erÃ¼brigt sich auch die in der BeschwerdebegrÃ¼ndung beantragte RÃ¼ckweisung des Verfahrens zur Berechnung der RÃ¼ckerstattungsforderung ebenso wie der Beizug verschiedener, dazu einverlangter Unterlagen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Bei der aufgezeigten Sach- und Rechtslage ist auf den weiteren Beschwerdeantrag auf LÃ¶schung der 1993 eingetragenen Grundpfandverschreibung (bzw. auf Verpflichtung der Beschwerdegegnerin, eine diesbezÃ¼gliche LÃ¶schungsbewilligung zu erteilen), nicht einzutreten. Denn ein Zusammenhang mit der Frage, ob die Grundpfandverschreibung von 1993 zu lÃ¶schen sei, ergab sich im angefochtenen Entscheid ausschliesslich aus der Berechnung der RÃ¼ckerstattungsforderung. Nachdem dieser ohne die MÃ¶glichkeit einer pfandrechtlichen Sicherstellung keine Bedeutung mehr zukommt, fehlt ein Zusammenhang mit der bestehenden Grundpfandverschreibung von 1993; es braucht daher nicht geprÃ¼ft zu werden, ob die Grundpfandverschreibung von 1993 nur unter Sanktionsdruck â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet â zustande gekommen ist. Entsprechend erÃ¼brigen sich Weiterungen des Verfahrens oder die RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung in diesem Punkt. </p> <p class="Urteilstext"><b>3.5 </b>Das Vorliegen einer unterzeichneten RÃ¼ckerstattungsverpflichtung erleichtert wie erwÃ¤hnt in erster Linie die Durchsetzung der RÃ¼ckerstattung und bildet nicht Voraussetzung fÃ¼r die RÃ¼ckerstattung nach § 20 SHG (vorn E. 3.1). Hingegen bewirkt das Fehlen einer unterzeichneten RÃ¼ckerstattungsverpflichtung, dass die im Zeitpunkt der RÃ¼ckerstattungsverfÃ¼gung lÃ¤nger als 15 Jahre zurÃ¼ckliegenden Leistungen (absolut) verjÃ¤hren (§ 30 Abs. 1 SHG). Damit droht dem Gemeinwesen bei lange dauernder UnterstÃ¼tzung einer Person, die sich weigert, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen, der lÃ¤nger zurÃ¼ckliegenden UnterstÃ¼tzungsbetrÃ¤ge verlustig zu gehen, wenn die vorhandenen VermÃ¶genswerte realisierbar werden (vgl. RB 1997 Nr. 122). Es fragt sich daher, ob mit der â im angefochtenen Entscheid bestÃ¤tigten â Festsetzung der RÃ¼ckerstattungsforderung die Beschwerdegegnerin die drohende VerjÃ¤hrung abwenden kÃ¶nnte. Das ist zu verneinen.</p> <p class="Urteilstext">Mit der Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung (ohne pfandrechtliche Sicherstellung) hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich ihr EinverstÃ¤ndnis dazu gegeben, dass der zukÃ¼nftige ErlÃ¶s aus dem Verkauf ihrer Liegenschaft in erster Linie der Beschwerdegegnerin und nicht ihr selbst zustehen sollte (BVR 2002, S. 30). BetragsmÃ¤ssig musste eine RÃ¼ckerstattungsforderung vorliegend einzig deswegen festgesetzt werden, weil andernfalls eine Grundpfandverschreibung nicht mÃ¶glich gewesen wÃ¤re (vorn E. 2.4). Ohne pfandrechtliche Sicherstellung bedarf es dagegen keiner festgesetzten RÃ¼ckerstattungsforderung in der RÃ¼ckerstattungsvereinbarung. Ãber den RÃ¼ckerstattungsbetrag wÃ¤re erst in der konkreten RÃ¼ckerstattungsverfÃ¼gung zu entscheiden (vorn E. 3.2), wodurch der BeschwerdefÃ¼hrerin der Rechtsweg zur Bestreitung der Forderung offen stÃ¼nde. </p> <p class="Urteilstext">Das Gericht verkennt nicht, dass fÃ¼r einen Teil der erbrachten FÃ¼rsorgeunterstÃ¼tzung der Beschwerdegegnerin der Eintritt der VerjÃ¤hrung droht, verhinderte doch nur die Unterzeichnung einer â hier ab etwa 1994 fehlenden â RÃ¼ckerstattungsverpflichtung den Eintritt der VerjÃ¤hrung fÃ¼r die mehr als 15 Jahre zurÃ¼ckliegenden Unterhaltsleistungen. Indessen lÃ¤sst sich dies nicht mit einer Festsetzung der RÃ¼ckerstattungsforderung kompensieren. Zwar ergibt sich die Pflicht zur RÃ¼ckerstattung wie dargelegt aus dem das Sozialhilferecht prÃ¤genden Grundsatz der SubsidiaritÃ¤t wirtschaftlicher Hilfe (RB 1998 Nr. 88 mit weiteren Hinweisen; Felix Wolffers, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. A., Bern etc. 1999, S. 71, 178 f.). Zur Verhinderung des Eintritts der VerjÃ¤hrung verlangt § 30 Abs. 1 SHG jedoch ausdrÃ¼cklich die Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung. Eine solche kann nicht etwa durch Festsetzung eines bestimmten RÃ¼ckerstattungsbetrags von der BehÃ¶rde verfÃ¼gt werden, nachdem das Gesetz die Mitwirkung des LeistungsempfÃ¤ngers vorsieht. Ob die BeschwerdefÃ¼hrerin bereit wÃ¤re, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung im beschriebenen Sinn (ohne bestimmten Betrag) zu unterzeichnen, ist nicht bekannt. Sollte sie sich aber weigern, eine solche Verpflichtung zu unterzeichnen, hÃ¤tte die Beschwerdegegnerin vor dem Hintergrund der drohenden VerjÃ¤hrung bereits geleisteter wirtschaftlicher Hilfe wohl zu prÃ¼fen, ob die Realisierung der Liegenschaft bereits mÃ¶glich wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Demnach ist die Beschwerde im Sinne der ErwÃ¤gungen abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu tragen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung ist ihr nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>