<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01105</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin F. Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Mock Eigenmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obere Geerenstrasse 2, 8044 Gockhausen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1959, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig erwerbender Landwirt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich am 24. Juli 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug an (Urk. 8/9). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Oktober 2013 mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades einen Rentenanspruch (Urk. 8/41). Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 6. Februar 2014 in </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Sinne gut, als es die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen sowie – abhängig von deren Ergebnissen – zur Klärung der Zumutbarkeit eines Berufswechsels an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 8/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung dieses Urteils tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung (Urk. 8/67, 8/71). Das Y.___ Begutachtungszentrum erstattete das Gutachten am 1. April 2015 (Urk. 8/74). Mit Vorbescheid vom 18. August 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die erneute Verneinung des Rentenanspruches in Aussicht (Urk. 8/80). Dagegen erhob der Versicherte am 7. September 2016 beim hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gericht Beschwerde, worauf mit Beschluss vom 24. Oktober 2016 man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels eines tauglichen Anfechtungsobjektes nicht eingetreten wurde (vgl. Prozess-Nr. IV.2016.00946). Mit Verfügung vom 27. September 2016 verneinte die IV-Stelle wie vorbeschieden einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 8/84]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 30. September 2016 Beschwerde (Urk. 1/1-2) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 Anspruch auf mindestens eine halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausserdem sei ein weiteres medizinisches Gutachten zu veranlassen (Urk. 1/2 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. November 2016 (Urk. 7) schloss die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erwog im angefochtenen Entscheid, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit einem am 5. April 2010 erfolgten Sturz von einem Baum sei der Beschwerdeführer in seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit als selbständiger Landwirt erheblich eingeschränkt. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ergeben, dass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der bisherigen Tätigkeit als selbständiger Landwirt noch zu 50 % arbeitsfähig sei, in leidensangepassten Tätigkeiten jedoch eine 75%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei es zumutbar, einer angepassten Tätigkeit ausserhalb seines Land</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirtschaftsbetriebes nachzugehen. Unter Berücksichtigung einer 75%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten resultiere nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %, weshalb ein Rentenanspruch zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Beim Einkommensvergleich ging die IV-Stelle davon aus, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2013 ohne gesundheitliche Einschränkung als Landwirt ein Einkommen von Fr. 68‘247.-- erzielt hätte und ermittelte gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen bei einer Arbeitsfähigkeit von 75 % in angepassten Tätigkeiten ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von Fr. 44‘346.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdeweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen vorgebracht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin gehe zu Unrecht von einer lediglich 25%igen Einschränkung in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeiten aus. Zudem sei es seit der Begutachtung zu einer massi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven gesundheitlichen Verschlechterung gekommen. Entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin sei es dem Beschwerdeführer ausserdem nicht zumutbar, einen Berufswechsel vorzunehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der IV-Stelle eingeholte polydisziplinäre Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. April 2015 beruht auf Untersuchungen in den Fachgebieten Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, Neurologie, Neuropsychologie, Orthopädie und Psychiatrie (Urk. 8/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">k. 8/74/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zerviko-spondylogenes Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere kognitive Funktionsstörung multifaktorieller Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Störung gemischt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Auffällige, akzentuierte Persönlichkeitszüge</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma (Commotio cerebri bzw. MTBI) am 4. April 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Degenerative HWS-Veränderungen mit Osteochondrose C5/6 und osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen leicht eingeengten Neuroforamina beidseits C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtes Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zervikogenen Schwindel mit konsekutiver wahrscheinlich vertebrobasilär bedingten zwei Synkopen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den aufgeführt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/74/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterbeweglichkeitseinschränkung beidseits unklarer Aetiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schrauben-/Plattenosteosynthese Unterschenkelfraktur links zirka 1990</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach konservativer Therapie einer Vorderarmfraktur rechts zirka 1969</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zurzeit leicht ausgeprägtes Carpaltunnelsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Morton-Metatarsalgie links II/III und III/IV</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Staus nach Problemen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in Beziehung zum Ehepartner (Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">63.0).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, aus orthopädischer Sicht wären Arbeiten ohne repetitive Überkopftätigkeiten, ohne Tätigkeiten in absturzgefährdeter Position (wie Leitern, Gerüste etc.) sowie ohne schwere, das Achsenskelett belastende Tätigkeiten sinnvoll. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei der Beschwerdeführer für wechselbelastende, teils leichte bis mittelschwere Tätigkeiten aus orthopädischer Sicht vollumfänglich arbeitsfähig (Urk. 8/74/76 f.). Bezugnehmend auf die psychiatrische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei als Landwirt zu 50 % arbeitsfähig. In gewissen repetitiven, einfachen, kognitiv wenig anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsreichen Tätigkeiten könnte der Beschwerdeführer noch stundenweise eingesetzt werden (Urk. 8/74/77). Die Gutachter hielten weiter fest, aus gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlich-neurologischer Sicht seien unter Berücksichtigung der Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, insbesondere auch der zumindest im Bereich der Halswirbelsäule nachgewiesenen degenerativen Veränderungen, Arbeiten mit schwerer Trage- und Hebebelastung zu vermeiden. Insofern bestehe in der angestammten Tätigkeit als Landwirt eine Einschränkung der Arbeits-/Leistungsfähigkeit von 50 %, wie dies auch in den Berichten der behandelnden Hausärzte bescheinigt worden sei. Zumutbar seien angepasste Tätigkeiten mit Limitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auf körperlich leichte bis mittelschwere Trage- und Hebebelastungen, Vermeidung von Überkopfarbeiten (Kopfreklination) sowie von Tätigkeiten in absturzgefährdender Position. In einer dieser Kriterien angepassten Tätigkeit sei neurologisch von einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Zu berücksichtigen sei jedoch eine Leistungseinschränkung infolge der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Kopfschmerzen. Diese Leistungseinschränkung betrage in einer angepassten Tätigkeit 25 %. In der angestammten Tätigkeit als Land</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirt sei die Leistungseinschränkung in der Bescheinigung einer 50%igen Arbeits-/Leistungsunfähigkeit berücksichtigt (Urk. 8/74/78). Bezugnehmend auf die neuropsychologische Evaluation wurde schliesslich ausgeführt, die Arbeitsfähigkeit werde im neuropsychologischen Bereich beeinträchtigt. Die in der Untersuchung erfassten Defizite seien valide und für die Bemessung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen. Mit der reduzierten Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei es nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer seinen früher vielseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Landwirtschaftsbetrieb habe reduzieren müssen und nur noch das Nötigste zur Aufrechterhaltung leisten könne. Er sei verlangsamt und ineffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zient in praktischen und administrativen Tätigkeiten. Neue Aufgaben seien zu vermeiden, der Beschwerdeführer müsse sich auf altbekannte Bereiche beschränken. Neuropsychologisch lasse sich damit eine mittelgradige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Eine alternative Tätigkeit, in welcher der Beschwerdeführer eine höhere Arbeitsleistung erreichen würde, könne nicht genannt werden. Im Gegenteil sei für den Beschwerdeführer ein altbekannter Rahmen einfacher zu bewältigen als eine neue berufliche Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion (Urk. 8/74/79).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend hielten die Gutachter fest, gesamtmedizinisch müsse in der angestammten Tätigkeit als Landwirt unter Berücksichtigung der somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, psychischen sowie neuropsychologischen Faktoren von einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeits-/Leistungsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, wie dies auch in den Berichten der behandelnden Hausärzte bescheinigt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei (Urk. 8/74/79). Berufliche Massnahmen erachteten die Gutachter als nicht indiziert und hielten dafür, der Beschwerdeführer habe in seinem Bau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernbetrieb bereits die notwendigen Umstellungen, Umstrukturierungen und Anpassungen vorgenommen (Urk. 8/74/82).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen (E. 1.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruht auf ausführli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Untersuchungen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74/20, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74/86 ff., 8/74/99 ff., 8/74/120 ff., 8/74/136 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), erfolgte unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74/18 ff., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74/84 ff., 8/74/98 f., 8/74/111 ff., 8/74/134 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und wurde in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den relevanten Vorakten begründet (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74/76 ff., 8/74/88 ff., 8/74/104 ff., 8/74/124 ff., 8/74/138 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das Gutachten ging die IV-Stelle zu Recht von einer noch verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Arbeitsfähigkeit von 50 % in der angestammten Tätigkeit als Landwirt aus. Aus orthopädischer und neurologischer Sicht erachteten die Gutachter sodann zwar eine Arbeitsfähigkeit von über 50 % in körperlich leichteren Tätigkeiten als möglich (orthopädisch: 100 %, neurologisch: 75 %, E. 3). Entgegen den Ausführungen der IV-Stelle kann jedoch gestützt auf das Gutachten nicht davon ausgegangen werden, dass unter Berücksichtigung aller Fachrichtungen in einer anderen Tätigkeit als der angestammten eine höhergradige Arbeitsfähigkeit zumutbar wäre. Aus dem Gutachten ergibt sich vielmehr, dass der Beschwerdeführer mit einer 50%igen Arbeitstätigkeit als Landwirt im bekannten Umfeld seine verbliebene Leistungsfähigkeit optimal ausschöpft. So wurde aus neuropsychologischer Sicht denn auch explizit festgehalten, eine alternative Tätigkeit, in welcher der Beschwerdeführer eine höhere Arbeitsleistung erreichen würde, könne nicht genannt werden. Beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen erachteten die Gutachter dementsprechend als nicht indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert und wiesen darauf hin, dass der Beschwerdeführer in seinem Betrieb die notwendigen Umstellungen, Umstrukturierungen und Anpassungen bereits vorgenommen habe (E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ist somit mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Landwirt im Umfang von 50 % eingeschränkt ist und in keiner anderen Tätigkeit eine höhere Arbeits- und Leistungsfähigkeit erreichen kann. Dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung massiv verschlechtert hätte, ergibt sich nicht aus den Akten. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers (vgl. E. 2.2) sind angesichts dessen weitere medizinische Abklärungen, insbesondere eine weitere polydisziplinäre Begutachtung, nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gutachterliche Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit stimmt in etwa mit den im landwirtschaftlichen Abklärungsbericht vom 21. März 2013 enthaltenen Feststellungen überein; der Abklärer des Zürcher Bauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbands konnte bei seinen Erhebungen vor Ort im Rahmen eines Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleichs ermitteln, dass die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auf 51 % limitiert sei und die Arbeitsunfähigkeit demnach 49 % betrage (Urk. 8/24 S. 7 f.). Entsprechend kann bei der Invaliditätsbemessung auf die Angaben des Abklärers des Zürcher Bauernverbands abgestellt werden. Das aufgrund des Betriebsertrags ermittelte Valideneinkommen beträgt Fr. 68'247.--, während trotz Behinderung noch ein Einkommen in Höhe von Fr. 28'479.-- erwartet werden kann (Urk. 8/36 S. 3). Daraus resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 39'768.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 58 % entspricht (vgl. Urk. 8/36 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer in allen Tätigkeiten um 50 % eingeschränkt ist, resultiert in jedem Fall ein Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung. Entsprechend kann die zwischen den Parteien umstrittene Frage, ob dem Beschwerdeführer ein Berufswechsel und damit die Aufgabe seines Landwirtschaftsbetriebs zumutbar wäre, offenbleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 1. Januar 2013 (Ablauf Wartefrist seit der Anmeldung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG) besteht nach dem Gesagten Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung, was zur Gutheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist eine Entschädigung von Fr. 1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der IV-Stelle vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">27. September 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ab 1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Januar 2013</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine halbe Rente der Inv</span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">alidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Claudia Mock Eigenmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstF. Brühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>