<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2017.00466</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217679&amp;W10_KEY=13013503&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2017.00466</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.11.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung (Verfahrenskosten)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Beschwerde gegen die Kostenauflage durch die Vorinstanz: Der Rekurs des Beschwerdeführers (betreffend das Nichtbestehen der Zentralen Aufnahmeprüfung für die Kurzgymnasien durch seine Tochter) war von der Vorinstanz abgewiesen und ihm waren die Verfahrenskosten auferlegt worden. Gegen Letzteres wehrt sich der Beschwerdeführer.] Die Vorinstanz belastete die Rekurskosten nach dem Unterliegerprinzip dem Beschwerdeführer. Dieses Befolgen der Regel stellt keine Rechtsverletzung dar. Ebenso wenig vermöchte ihm das Verursacherpinzip zu helfen. Es besteht auch kein Grund, den Beschwerdeführer aus Billigkeit mit der angefochtenen Kostenbelastung zu verschonen (E. 2). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERLIEGERPRINZIP">UNTERLIEGERPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 13 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=35505" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2017.00466</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. November 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Viviane Eggenberger.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kantonsschule B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Nichtbestehen der AufnahmeprÃ¼fung (Verfahrenskosten)</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die Kantonsschule B teilte den Eltern von C unterm 15. MÃ¤rz 2017 mit, deren Tochter sei mit einem Notendurchschnitt von 3,95 statt des mindestens erforderlichen von 4,0 durch die Zentrale AufnahmeprÃ¼fung (ZAP) fÃ¼r die Kurzgymnasien gefallen; die schriftlichen Arbeiten liessen sich an der Schule montags, 20. und 27. gleichen Monats je von 17.00 bis 18.00 Uhr einsehen; gegen diese VerfÃ¼gung kÃ¶nne binnen zehn Tagen rekurriert werden.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>C hatte in der Mathematikaufgabe 5 mit hÃ¶chstens erreichbaren 4 Punkten deren 0 erzielt, wobei schon einer fÃ¼r das Bestehen der PrÃ¼fung genÃ¼gt hÃ¤tte.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A, der Vater von C, machte â offenbar ausgerÃ¼stet mit Korrekturrichtlinien â Gebrauch von der EinsichtsmÃ¶glichkeit. Auf seinen Bewertungseinwand antwortete der Beauftragte der Schulleitung fÃ¼r die Organisation der AufnahmeprÃ¼fung mit E-Mail vom 28. MÃ¤rz 2017, 13.22 Uhr: "Die korrigierenden Mathematiklehrpersonen sind sich einig, dass die Punktezahl angemessen ist. Sie haben sich strikt an die Korrekturanweisungen der ZAP im LÃ¶sungsschlÃ¼ssel gehalten und nach diesem Schema auch andere Ã¤hnliche FÃ¤lle bewertet."</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A rekurrierte noch am selben 28. MÃ¤rz 2017 und machte geltend, die Korrekturanweisungen zu Mathematikaufgabe 5 hÃ¤tten die Vergabe eines Punktes oder von zweien erlaubt; C hÃ¤tte aber selbst sonst wenigstens einen Punkt verdient, "[d]enn fÃ¼r die korrekte Punktevergabe dÃ¼rfen letztendlich nicht im vornherein festgelegte Korrekturanweisungen als das <b>alleine</b> entscheidende Kriterium betrachtet werden. Vielmehr ist zu beurteilen, wie eine Punktevergabe bei <b>objektiver Betrachtung</b> richtig gewesen wÃ¤re". Die Aufforderung an die Kantonsschule B fÃ¼r eine Rechtsmittelantwort ging ebenso an A mit dem Bemerken, diese werde ihm fÃ¼r eine freigestellte Vernehmlassung binnen zehn Tagen zugestellt werden, innert welcher Frist er den Rekurs ohne Kostenfolge auch zurÃ¼ckziehen kÃ¶nne.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die Kantonsschule fÃ¼hrte in der Rechtsmittelantwort aus, sie dÃ¼rfe nicht "Punkte vergeben, wo dies laut Korrekturschema nicht vorgesehen ist". Sie legte in einem Aktenverzeichnis erwÃ¤hnte Korrekturrichtlinien-ErgÃ¤nzungen bei, wonach es fÃ¼r die LÃ¶sung der Mathematikaufgabe 5 durch C keinen Punkt gibt. A bekam diese Antwort samt Beilagenverzeichnis, jedoch ohne Beilagen, und wurde nochmals darauf hingewiesen, dass er binnen der zehntÃ¤gigen Vernehmlassungsfrist den Rekurs ohne Kostenfolgen auch zurÃ¼ckzuziehen vermÃ¶ge. In einer Eingabe vom 11. April 2017 hielt A indes an seinem Rechtsmittel fest.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 29. Juni 2017 wies die Bildungsdirektion den Rekurs ab, auferlegte die Verfahrenskosten A und verkÃ¼rzte die Rechtsmittelfrist auf zehn Tage. Diesem wurde der Entscheid am 4. des folgenden Monats erÃ¶ffnet.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A fÃ¼hrte beim Verwaltungsgericht am 14. Juli 2017 Beschwerde und focht nur die Auferlegung der Rekurskosten zu seinen Lasten an. Zur BegrÃ¼ndung brachte er vor, es habe weder die Bildungsdirektion ihm je die Korrekturrichtlinien-ErgÃ¤nzungen zugesandt noch die Kantonsschule B auf jene oder darauf hingewiesen, dass die RechtsmittelbehÃ¶rde erst einschreiten dÃ¼rfe, wenn die PrÃ¼fungsbewertung namentlich nicht nachvollziehbar sei oder an offenkundigen MÃ¤ngeln leide. Sonst wÃ¤re er "allenfalls" gar nicht an die Bildungsdirektion gelangt. Im Ãbrigen kritisierte er deren Entscheid in der Sache und die zeitliche Abwicklung des Verfahrens.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die Kantonsschule verzichtete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort. Mit Vernehmlassung vom 11./12. September 2017 schloss die Bildungsdirektion auf Abweisung des Rechtsmittels.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A hielt in seiner Ãusserung vom 29. September 2017 hierzu an seinem Standpunkt fest und ergÃ¤nzte, er wÃ¤re dem Verwaltungsgericht sehr dankbar, wenn es "weitere als notwendig erachtete Schritte veranlassen kÃ¶nnte, damit kÃ¼nftig weniger Rekurse gestellt werden und weniger Frustration [â¦] aufkommt".</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich ausschliesslich wegen seiner Belastung mit den (Rekurs-)"Kosten von Fr. 550.-" (richtig: Fr. 505.-), also fÃ¼glich nicht wegen deren HÃ¶he. Nach § 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) entscheidet gerichtsintern der Einzelrichter Ã¼ber Rechtsmittel, die sich wie hier nicht gegen den Regierungsrat wenden und keine prinzipielle Bedeutung sowie einen Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigenden Streitwert aufweisen. Irgendwelcher Weiterungen in Anwendung der §§ 59 ff. VRG bedarf es zuvor nicht (siehe ABl 2009, 801 ff., 972).</p> <p class="Erwgung2">Kraft des § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit als solches von Amts wegen. Diese ist unter anderem gegeben betreffend erstinstanzliche Rekursentscheide der Bildungsdirektion Ã¼ber Anordnungen kantonaler Mittelschulen nach § 39 Abs. 1 des Mittelschulgesetzes vom 13. Juni 1999 (LS 413.21) sowie Anhang 1 lit. F Ziff. 3 der Verordnung Ã¼ber die Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung vom 18. Juli 2007 (LS 172.11) und den §§ 41â44 in Verbindung mit § 19 Abs. 3 Satz 1 sowie § 19a VRG gegeben. Das gilt auch, wenn allein die Kostenauflage weitergezogen wird (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [VRG-Kommentar], § 13 N. 94; VGr, 16. August 2017, VB.2016.00483, E. 1).</p> <p class="Erwgung2">Die weiteren Eintretensbedingungen erscheinen ebenso erfÃ¼llt. Immerhin bleibt ein Zwiefaches anzumerken: Weil erstens der BeschwerdefÃ¼hrer die vorinstanzliche VerfÃ¼gung zur Hauptsache nicht anficht, lÃ¤sst sich sein Kritisieren von deren Behandlung nicht hÃ¶ren, sondern muss diese â vorbehÃ¤ltlich (hier nirgends zu erblickender) Nichtigkeit â vielmehr als richtig gelten. Zweitens verspricht er sich umsonst ein allgemeines Einschreiten des Verwaltungsgerichts in den ZAP-Prozess; denn Letzteres fungiert jedenfalls im vorliegenden Zusammenhang nicht als AufsichtsbehÃ¶rde (vgl. Martin Bertschi, VRG-Kommentar, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 61, 72 und 74â76; VGr, 19. November 2015, VB.2015.00121, E. 1 Abs. 2, und 9. Februar 2017, VB.2016.00651, E. 1.4).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Laut § 13 Abs. 2 VRG tragen mehrere am (Rechtsmittel-)Verfahren Beteiligte (oder auch bloss einer) die Kosten regelmÃ¤ssig entsprechend ihrem Unterliegen (erster Satz); Kosten, verursacht durch Verletzung prozeduraler Vorschriften oder nachtrÃ¤gliches Vor- bzw. Einbringen solcher Tatsachen respektive Beweismittel, auf die man sich schon frÃ¼her hÃ¤tte berufen kÃ¶nnen, sind ohne RÃ¼cksicht auf den Ausgang des Verfahrens zu Ã¼berbinden (zweiter Satz); Kosten lassen sich freilich auch ohne AnknÃ¼pfen an diese Normen nach BilligkeitserwÃ¤gungen belasten. Gesetzlich bildet demnach das Unterliegerprinzip die Regel, das Verursacherprinzip die Ausnahme; die Entscheidinstanz verfÃ¼gt bei der Kostenverteilung Ã¼ber einen grossen Ermessensspielraum (zum Ganzen PlÃ¼ss, § 13 N. 41â43; VGr, 11. November 2015, VB.2015.00551, E. 4.2, und 17. August 2017, VB.2017.00323, E. 2.1).</p> <p class="Erwgung2">Insofern darf das Verwaltungsgericht mangels einer besonderen Vorschrift aufgrund des § 50 in Verbindung mit § 20 VRG hier nicht schon eingreifen, wenn die Vorinstanz im angefochtenen Kostenfolgepunkt ihr Ermessen lediglich unzweckmÃ¤ssig gehandhabt hat, sondern erst bei Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- oder -unterschreitung (vgl. Marco Donatsch, VRG-Kommentar, § 50 N. 15 ff.; VGr, 15. September 2016, VB.2016.00283, E. 4.3 â 6. Oktober 2016, VB.2016.00288, E. 7.3 Abs. 1 â 23. August 2017, VB.2017.00439, E. 4.1).</p> <p class="Erwgung2">Die Vorinstanz belastet die Rekurskosten nach dem Unterliegerprinzip dem BeschwerdefÃ¼hrer. Bei diesem Befolgen der Regel lÃ¤sst sich keine Rechtsverletzung im Sinn eines qualifizierten Ermessensfehlers ersehen. Das Rechtsmittel ist schon deshalb abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nun dÃ¼rfte der BeschwerdefÃ¼hrer das Verursacherprinzip angewendet wissen wollen (zu diesem PlÃ¼ss, § 13 N. 55 ff.; VGr, 10. September 2014, VB.2014.00367, E. 5 und 5.1, sowie 23. November 2016, VB.2016.00317, E. 5). Vorab hÃ¤tte er allerdings absolut behaupten sollen, in Kenntnis der Korrekturrichtlinien-ErgÃ¤nzungen hÃ¤tte er nicht rekurriert, statt zu relativieren, es dann "allenfalls" oder "wohl" nicht getan zu haben (oben III Abs. 1, ebenso zum Folgenden). Auch eine solche Behauptung hÃ¤tte ihm aber nichts genÃ¼tzt; er machte bei der Vorinstanz nÃ¤mlich eventualiter geltend, selbst wenn sich seiner Tochter nach den Korrekurrichtlinien fÃ¼r die Mathematikaufgabe 5 kein Punkt hÃ¤tte erteilen lassen, hÃ¤tte C mindestens einen erhalten mÃ¼ssen (oben II Abs. 1). Im Ãbrigen hatte die Beschwerdegegnerin nicht darauf hinzuweisen, "[b]ei der Kontrolle der ErmessensausÃ¼bung in PrÃ¼fungssachen dÃ¼rf[t]en sich RekursbehÃ¶rden auch ohne gesetzliche Grundlage eine gewisse ZurÃ¼ckhaltung auferlegen und erst einschreiten, wenn die PrÃ¼fungsbewertung namentlich nicht nachvollziehbar ist oder offensichtliche MÃ¤ngel aufweist" (Zitat aus der angefochtenen VerfÃ¼gung).</p> <p class="Erwgung2">Ohnehin vermochte der BeschwerdefÃ¼hrer dem Beilagenverzeichnis der Rekursantwort zu entnehmen, dass es Korrekturrichtlinien-ErgÃ¤nzungen gebe; Letztere mussten ihm als Ã¼ber keine anwaltliche Vertretung VerfÃ¼gendem nicht zugesandt werden; vielmehr hÃ¤tte er sie auf Gesuch hin am Sitz der Vorinstanz einsehen und dabei merken kÃ¶nnen, dass sie C zu keinem weiteren Punkt verhÃ¤lfen, um dann sein Rechtsmittel ohne Kostenfolge zurÃ¼ckziehen zu dÃ¼rfen (dazu vorn II Abs. 2; Alain Griffel, VRG-Kommentar, § 8 N. 16 f.; VGr, 21. August 2014, VB.2013.00541, E. 4.3 Abs. 2 â 2. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00370, E. 2.5 Abs. 3 â 25. Oktober 2016, VB.2016.00117, E. 3.2). Ausserdem stand seiner Tochter schon aufgrund der Korrekturrichtlinien erkennbar kein zusÃ¤tzlicher Punkt zu; deren ErgÃ¤nzungen verdeutlichen das fÃ¼r die durch C gewÃ¤hlte LÃ¶sung nur noch.</p> <p class="Erwgung2">Schliesslich fehlt ein Grund, den BeschwerdefÃ¼hrer aus Billigkeit mit der angefochtenen Kostenbelastung zu verschonen (dazu sowie zum Folgenden PlÃ¼ss, § 13 N. 63 f.). Insbesondere konnte sich der BeschwerdefÃ¼hrer nach dem Gesagten nicht in guten Treuen zum Erheben des Rekurses bzw. zum Festhalten an diesem veranlasst sehen; ebenso wenig handelt es sich hier jedenfalls um eine geradezu Ã¼berlange Dauer des vorinstanzlichen Verfahrens. Mithin bleibt es bei der Anwendung des Unterliegerprinzips und der Abweisung des Rechtsmittels.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss gestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (siehe PlÃ¼ss, § 13 N. 65).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung in Ziff. 4 des nachstehenden Urteilsdispositivs bleibt Folgendes zu erlÃ¤utern: GemÃ¤ss Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide â hier im Hintergrund â Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsbewertungen namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung sowie der BerufsausÃ¼bung ausgeschlossen und alsdann nur die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG gegeben. Art. 83 lit. t BGG erfasst indes nicht auf keiner Beurteilung der persÃ¶nlichen FÃ¤higkeiten beruhende Entscheide aus diesen Bereichen (zum Ganzen Hans­jÃ¶rg Seiler in: derselbe et al., Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. A., Bern 2015, Art. 83 N. 139 f. und 142â144; VGr, 23. Mai 2016, VB.2016.00258, E. 5 Abs. 2 mit Hinweisen). Das Ergreifen beider Rechtsmittel muss in der gleichen Rechtsschrift geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 640.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 4 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>