Vergleichs- und Schiedsvertrag vom 20. Januar 1993 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Polen <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1993-01-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.193.416.49"/><FRBRname xml:lang="it" value="Trattato di conciliazione e d'arbitrato del 20 gennaio 1993 tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica di Polonia" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Traité de conciliation et d'arbitrage du 20 janvier 1993 entre la Confédération suisse et la République de Pologne" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Vergleichs- und Schiedsvertrag vom 20. Januar 1993 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Polen" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309/de"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1993-01-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/1046_1046_1046/19940309/de/xml"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1994-03-09" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1993-01-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.193.416.49 </docNumber></p><p><sup> </sup>AS <b>1994</b> 1046; BBl <b>1993</b> II 1153</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Vergleichs- und Schiedsvertrag<br/>zwischen der Schweizerischen<br/>Eidgenossenschaft und der Republik Polen</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 20. Januar 1993<br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 6. Dezember 1993<authorialNote><p> Art. 2 Abs. 1 des BB vom 6. Dez. 1993 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1994/1044_1044_1044" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1994</b> 1044</ref>).</p></authorialNote><br/>Ratifikationsurkunden ausgetauscht am 9. März 1994<br/>In Kraft getreten am 9. März 1994</p><p> (Stand am 9. März 1994)</p></preface><preamble><p>Der Schweizerische Bundesrat<br/>und<br/>die Regierung der Republik Polen,</p><p>vom Wunsche geleitet, die zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Polen bestehenden Bande der Freundschaft zu festigen und im Dienste des Friedens und der Sicherheit in Europa und in der Welt die Schaffung von Verfahren zur friedlichen und gerechten Beilegung ihrer Streitigkeiten zu fördern,</p><p>haben den folgenden Vertrag geschlossen:</p></preamble><body><level eId="lvl_A"><num>A. </num><heading>Verhandlungen</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Die Vertragsparteien bemühen sich, ihre Streitigkeiten durch Verhandlungen beizulegen. Falls diese innerhalb eines Jahres nach ihrem Beginn keinen erfolgreichen Abschluss finden, kann jede Partei die Streitigkeit dem nachfolgend beschriebenen Vergleichsverfahren unterwerfen.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_B"><num>B. </num><heading>Vergleichsverfahren</heading><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Jede Streitigkeit, die durch Verhandlungen innerhalb der in Artikel 1 festgelegten Frist nicht beigelegt werden konnte, kann von jeder Partei mittels schriftlicher Mitteilung an die andere Partei einem Vergleichsverfahren unterworfen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para/listintro">Die Vergleichskommission wird wie folgt bestellt:</listIntroduction><item eId="art_3/para/lbl_a"><num>a) </num><p>In der schriftlichen Mitteilung nach Artikel 2 ernennt die das Vergleichsverfahren einleitende Partei ein Mitglied der Kommission, das einer ihrer Staatsangehörigen sein kann.</p></item><item eId="art_3/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Die andere Partei ernennt innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt dieser Mitteilung ein zweites Mitglied, das einer ihrer Staatsangehörigen sein kann.</p></item><item eId="art_3/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Innerhalb von 90 Tagen nach der unter b) vorgesehenen Ernennung ernennen die Parteien einvernehmlich ein drittes Mitglied, das der Kommission vorstehen wird.</p></item><item eId="art_3/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Jede Ernennung, die nicht innerhalb einer Frist von 150 Tagen nach Erhalt der in Artikel 2 vorgesehenen schriftlichen Mitteilung erfolgt ist, wird vom Generalsekretär des Europarats vorgenommen, wobei nur Angehörige von Drittstaaten zur Wahl stehen.</p></item><item eId="art_3/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Bei Todesfall, Rücktritt oder Verhinderung eines Mitglieds der Kommission ist dieses nach dem für seine Ernennung vorgesehenen Verfahren umgehend zu ersetzen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Ist die Vergleichskommission bestellt, kann sie den Parteien die ihr angebracht erscheinenden vorsorglichen Massnahmen empfehlen. Die Parteien unterrichten die Kommission unverzüglich von den Vorkehrungen, die sie zur Ausführung dieser Massnahmen getroffen haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vergleichskommission legt ihren Tagungsort sowie ihr Verfahren nach Anhörung der Parteienvertreter selbst fest. Dabei hält sie sich an die Grundsätze der Gleichheit der Parteien und des kontradiktorischen Charakters des Verfahrens.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kommission kann das Vergleichsverfahren jederzeit aussetzen und die Parteien einladen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und dabei gegebenenfalls ihren Empfehlungen Rechnung zu tragen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Parteien nehmen am gesamten Verfahren teil und lassen der Vergleichskommission die von ihr geforderten Aktenstücke und Auskünfte zukommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Abwesenheit einer Partei hindert die Kommission nicht an der Fortführung ihrer Arbeit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Verfahrens erstellt die Vergleichskommission einen mit Empfehlungen versehenen vertraulichen Bericht, den sie unverzüglich den Parteien übergibt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Parteien teilen der Kommission innerhalb von sechs Monaten nach Übergabe des Berichts schriftlich mit, ob sie ihre Empfehlungen annehmen. Die Annahme der Empfehlungen der Kommission durch die Parteien gilt als die die Streitigkeit beilegende Vereinbarung.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_C"><num>C. </num><heading>Schiedsverfahren</heading><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Eine Streitigkeit, die durch das in den Artikeln 2 bis 7 vorgesehene Vergleichsverfahren nicht beigelegt werden konnte, kann von jeder Partei mittels schriftlicher Mitteilung an die andere Partei einem Schiedsverfahren unterworfen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Parteien können vereinbaren, das Schiedsverfahren unter Übergehung des Vergleichsverfahrens zu benützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Das Schiedsgericht wird auf die gleiche Weise wie die Vergleichskommission, nach Artikel 3, bestellt, ausser dass die Ernennungen, die nicht innerhalb der in Artikel 3 Buchstabe d festgelegten Frist erfolgt sind, vom Präsidenten des Internationalen Gerichtshofs vorzunehmen sind. Ist der Präsident verhindert, diese Aufgabe zu erfüllen, oder ist er Staatsangehöriger einer Vertragspartei, werden die nötigen Ernennungen vom Vizepräsidenten des Gerichtshofs vorgenommen. Wenn der Vizepräsident aus denselben Gründen die erforderlichen Ernennungen nicht vornehmen kann, werden diese vom amtsältesten Mitglied des Gerichtshofs vorgenommen, das Staatsangehöriger weder der einen noch der andern Partei ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Ist das Schiedsgericht bestellt, kann es auf Ersuchen einer Partei oder aus eigenem Antrieb die vorsorglichen Massnahmen vorschreiben, die es für angebracht hält, um die Rechte der Parteien zu wahren. Letztere haben diese Massnahmen nach Treu und Glauben auszuführen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Das Schiedsgericht legt seinen Tagungsort sowie sein Verfahren nach Anhörung der Parteienvertreter selbst fest. Dabei hält es sich an die Grundsätze der Gleichheit der Parteien, des kontradiktorischen Charakters des Verfahrens und der Aufteilung des letzteren in eine schriftliche und eine mündliche Phase.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Parteien nehmen am gesamten Schiedsverfahren teil. Die Abwesenheit einer Partei oder die Tatsache, dass diese es unterlässt, ihre Mittel geltend zu machen, hindert den weiteren Ablauf des Verfahrens nicht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Parteien lassen dem Gericht die von ihm geforderten Aktenstücke und Auskünfte zukommen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Das Schiedsgericht fällt seinen Schiedsspruch mit der Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder innerhalb von neun Monaten nach Abschluss des Schiedsverfahrens.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Schiedsspruch, der begründet sein muss, stützt sich auf das Völkerrecht. Auf Verlangen beider Parteien kann das Gericht <i>ex aequo et bono </i>entscheiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Der Schiedsspruch wird den Parteien umgehend bekanntgegeben. Er ist für diese verbindlich und endgültig und muss nach Treu und Glauben angewandt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>4.</num><content><p>Beim Vorliegen einer Meinungsverschiedenheit oder von Zweifeln über den Sinn und die Tragweite des Schiedsspruchs kann jede Partei innerhalb von 90 Tagen nach dessen Bekanntgabe vom Gericht eine Auslegung dieses Spruchs verlangen.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_D"><num>D. </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_14/para_1/listintro">Die Bestimmungen des vorliegenden Vertrags finden keine Anwendung auf Streitigkeiten:</listIntroduction><item eId="art_14/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>die vor dem Inkrafttreten des vorliegenden Vertrags entstanden sind;</p></item><item eId="art_14/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>welche die Parteien einem andern Verfahren der friedlichen Streitbeilegung zu unterwerfen übereingekommen sind oder übereinkommen werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Parteien können jederzeit gemeinsam beschliessen, bei der Beilegung einer Streitigkeit im Rahmen des vorliegenden Vertrags dessen Bestimmungen auszusetzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Solange die Streitigkeit nicht beigelegt worden ist, enthalten sich die Parteien jeden Verhaltens, das die Situation verschlimmern und die Streitbeilegung durch die im vorliegenden Vertrag vorgesehenen Mittel schwieriger gestalten oder verhindern könnte.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Die Vergleichskommission und das Schiedsgericht, die im vorliegenden Vertrag vorgesehen sind, entscheiden über ihre eigene Zuständigkeit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Mitglieder der Vergleichskommission und des Schiedsgerichts beziehen eine von den Parteien festgelegte Entschädigung, für welche die Parteien zu gleichen Teilen aufkommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten sowie die Hälfte der der Vergleichskommission oder dem Schiedsgericht erwachsenen Kosten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Der vorliegende Vertrag bedarf der Ratifizierung. Die Ratifikationsurkunden sollen so bald wie möglich in Bern ausgetauscht werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Vertrag tritt mit dem Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft. Er ist von seinem Inkrafttreten an auf fünf Jahre abgeschlossen. Wird er nicht sechs Monate vor Ablauf dieser Frist gekündigt, so gilt er als für weitere fünf Jahre erneuert, und so weiter.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_3"><num>3.</num><content><p>Ist bei Erlöschen des Vertrags ein Vergleichs- oder Schiedsverfahren hängig, nimmt dieses seinen Fortgang gemäss den Bestimmungen des Vertrags oder jedes Abkommens, das von den Vertragsparteien an dessen Stelle abgeschlossen wird.</p></content></paragraph></article></level><signature><p><i>Zu Urkund dessen </i>haben die Bevollmächtigten den vorliegenden Vertrag unterzeichnet.</p><p>Geschehen in zwei Urschriften, in französischer und in polnischer Sprache, in Warschau am 20. Januar 1993, wobei die beiden Texte gleichermassen verbindlich sind.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den<br/>Schweizerischen Bundesrat:</p><p>Lucius Caflisch</p></td><td><p>Für die<br/>Regierung der Republik Polen:</p><p>Krzysztof Skubiszewski</p></td></tr></table></signature></body></act></akomaNtoso>