<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00471</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Flum</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen (einem Adoptivsohn, geboren 1978, und drei leiblichen Söhnen, gebo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren 1985, 1986 und 1989; Urk. 9/5/2 und 9/8/3-4). Ihre leibliche Tochter, angeblich geboren 1984 oder 1985 oder 1986, verstarb den Angaben der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten zufolge während des Krieges in Y.___ 1991 oder 1992 oder 1993 oder 1994 bei einer Granatendetonation (Urk. 9/29/2, 9/29/3, 9/84/19, 9/104/47-49, 9/153/4, 9/153/10, 9/159/25, 9/190/1, 9/192/2, 9/192/6, 9/205/3, 9/225/14 und 9/251/2). Im August 1994 zog die Versicherte mit ihrer Familie wieder in die Schweiz (Urk. 9/5/3), wo sie bei wechselnden Arbeitgebern teilzeitlich erwerbstätig war und anschliessend von Juli 1996 bis Oktober 1997 Arbeitslosenentschädigung bezog (Urk. 9/22). Zuletzt war die Versicherte im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms vom 1. November 1997 bis zum 8. März 1998 bei der Stiftung OO.___ angestellt; ihren letzten Arbeitstag absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierte sie am 20. Januar 1998 (Urk. 9/14; vgl. auch Urk. 9/22, 9/74, 9/86, 9/127, 9/138, 9/142 und 9/241).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. März 2001 meldete sich die Versicherte erstmals bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da sie an einer Depression, an Lungenbeschwerden, an den Folgen einer Leberoperation und an einer schweren Magen-Darm-Erkrankung leide (Urk. 9/5). Ausgehend von der Qualifikation als zu 42 % erwerbstätig und zu 58 % im Haushalt tätig, von Einschränkungen von 0 % im erwerblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich und von 39,75 % im Aufgabenbereich sowie einem Invaliditätsgrad von 23 % (vgl. das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsblatt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den Beschluss vom 19. Dezember 2003, Urk. 9/78), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Januar 2004 einen Rentenanspruch (Urk. 9/79). Diese Verfügung wurde nicht angefochten und ist rechtskräftig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte meldete sich am 23. Februar 2005 zum zweiten Mal zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an und machte neu auch Rückenbeschwerden geltend (Urk. 9/81). Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 21. September 2007 einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch, da die Versicherte gemäss dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS, Medizinische Abklärungsstation des Universitätsspitals Z.___ vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. August 2006 (Urk. 9/104) zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 7/119). Dagegen liess die Versicherte Beschwerde erheben (Urk. 9/120/3-8), welche mit Urteil IV.2007.01301 des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Juni 2009 abgewiesen wurde (Urk. 9/129). Dieses Urteil erwuchs unan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine dritte Anmeldung unter Hinweis auf Depressionen und starke Angstzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände wurde am 18. März 2010 eingereicht (Urk. 9/134; vgl. das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die IV-Stelle führte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch (vgl. Urk. 9/144 ff.) und trat mit Verfügung vom 12. November 2010 auf das neue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ein, da keine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft gemacht worden sei (Urk. 9/156). Dagegen liess die Versicherte Beschwerde erheben (Urk. 9/159/3-11). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hiess die Beschwerde, soweit es darauf eintrat, mit Urteil IV.2010.01194 vom 30. März 2012 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese auf die Neuanmeldung vom 18. März 2010 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trete und nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, namentlich einer psychiatrischen Abklärung und der Prüfung eines allfälligen Statuswechsels (Urk. 9/172/8), über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten verfüge (Urk. 9/172). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 10. Mai 2012 forderte der Rechtsvertreter der Versicherten von der IV-Stelle unter Hinweis auf Arztberichte, die im Beschwerdeverfahren noch nicht hatten berücksichtigt werden müssen (vgl. Urk. 9/172/6), weitere medizinische Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/176). Die IV-Stelle nahm darauf zahlreiche medizinische Unterlagen zu den Akten (Urk. 9/176, 9/184-186, 9/190, 9/192, 9/197, 9/200, 9/203 und 9/205) und gab ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Urk. 9/180, 9/181, 9/207 und 9/208), das am 13. Mai 2013 vom A.___, erstattet wurde (Urk. 9/225). Dazu liess sich der Rechtsvertreter der Versicherten am 17. Juni 2013 erstmals vernehmen (Urk. 9/228). Am 17. Juli 2013 wurde die beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt bei der Versicherten zuhause abgeklärt (Urk. 9/259). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem weitere Arztberichte bei der IV-Stelle eingegangen waren (Urk. 9/240, 9/249 und 9/251), wandte sie sich mit einer Ergänzungsfrage ans A.___ (Urk. 9/252), die am 24. Februar 2014 beantwortet wurde (Urk. 9/253). Mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 30. April 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung ihres Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 9/263). Dagegen liess die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Einwand erheben (Urk. 9/267) und neue Arztberichte einreichen (Urk. 9/268 und 9/275). Am 31. Oktober 2014 wurde der Einwand ergänzend begründet (Urk. 9/278; vgl. auch Urk. 9/277). Mit Verfügung vom 18. März 2015 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 2 = 9/282).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. März 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess die Versicherte, vertreten durch Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Tomas Kempf, mit Eingabe vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Mai 2015 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. Eventualiter seien weitere Abklärungen durchzuführen und es sei die Sache hierfür und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Alles unter Kosten- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entschädigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) zulasten der Beschwerdegegnerin. Überdies wurde um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt Tomas Kempf als unentgeltlicher Rechtsvertreter ersucht (Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 5. Mai 2015 wurde der IV-Stelle eine dreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigtägige Frist angesetzt, um die Beschwerde zu beantworten. Der Rechtsvertre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter der Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 21. Mai 2015 (Urk. 5) einen neuen Bericht der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der B.___ vom 15. Mai 2015 ein (Urk. 6). Dieser wurde der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 7) zur Kenntnisnahme zugestellt. Mit derselben Verfügung wurde sie auch aufgefordert, innert der mit Verfügung vom 5. Mai 2015 angesetzten Frist zum neu eingereichten Bericht Stellung zu nehmen. Am 5. Juni 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Davon wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Juni 2015 Kenntnis gegeben, mit welcher ihr auch die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Tomas Kempf als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt wurde (Urk. 10). Mit Zuschriften vom 18. September 2015 (Urk. 12) und vom 29. Juni 2016 (Urk. 17) liess die Beschwerdeführerin dem Gericht weitere Arztberichte zukommen (Urk. 13/1-2 und 18), die der Beschwerdegegnerin jeweils in Kopie zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisnahme zugestellt wurden (vgl. Urk. 14 und 19). Sie verzichtete darauf, dazu Stellung zu nehmen (Urk. 15 und 20), wovon der Beschwerdeführerin jeweils schriftlich Kenntnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben wurde (Urk. 16 und 21). Ihr Rechtsvertreter reichte am 12. Januar 2017 seine Honorarnote ein (Urk. 22 und 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu eingereichten Unterlagen (Urk. 6, 13/1-2 und 18) wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise - bei Versicherten, die vor der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit nicht erwerbstätig waren - die Unmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich tätig sind, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. Danach wird darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. In diesem Fall sind der Anteil der Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] vom 31. Oktober 2016).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] bzw. Art. 87 Abs. 4 IVV in der bis am 31. November 2011 gültig gewesenen Fassung), so ist im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung zog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen in Betracht, es sei auf das polydisziplinäre Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 samt der ergänzenden Stellungnahme vom 24. Februar 2014 abzustellen, zumal die später verfassten medizinischen Berichte keine invaliditätsrelevanten neuen Befunde und Diagnosen enthielten. Die Beschwerdeführerin sei unverändert als zu 42 % erwerbstätig und zu 58 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Es bestünden Einschränkungen von 10 % im erwerblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich und von 47,5 % im Aufgabenbereich. Der Invaliditätsgrad betrage somit 32 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin zusammengefasst den Standpunkt vertreten, es sei zur Ermittlung des medizinischen Sachverhalts nicht auf die gutachterlichen Ausführungen, sondern auf die Berichte ihrer behandelnden Ärzte abzustellen. Darüber hinaus sei zu berücksichtigen, dass sie ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Einschränkungen zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ist, dem sozialversicherungsgerichtlichen Urteil IV.2010.01194 vom 30. März 2012 (Urk. 9/172) entsprechend, auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 18. März 2010 (Urk. 9/134) materiell eingetreten. Es gilt somit zu prüfen, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse im massgebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Zeitraum zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen der Verfügung vom 21. September 2007 (Urk. 7/119), mit welcher letztmals ein Anspruch auf eine Invalidenrente verneint worden ist, und der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 18. März 2015 (Urk. 2), welche die zeitliche Grenze für den zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilenden Sachverhalt bildet, insofern verändert haben, dass nunmehr ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 21. September 2007 beruhte in medizinischer Hinsicht auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS des Universitätsspitals Z.___ vom 4. August 2006 (vgl. die Feststellungsblätter vom 6. Juni 2007 und vom 13. September 2007, Urk. 9/110 und 9/118; vgl. auch Urk. 9/129). Darin wurden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 9/104/24) und eine Einschränkung im Haushalt verneint (Urk. 9/104/30). Es wurde lediglich den multiplen schmerzhaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insertionstendinopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und den Schulter-/Armschmerzen rechts, am ehesten bedingt durch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">acro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein intermittierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom rechts, eine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit zugemessen (Urk. 9/104/25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den die folgenden aufgeführt (Urk. 9/104/25):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode (ICD-10: F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei statisch-dynamischer Haltungsinsuffizienz, unter anderem Adipositas (BMI 32,8 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sacrumimpressionsfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 01.03.1995 infolge adäquaten Traumas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustand nach Nasenbeinfraktur und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infraorbitalem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hämatom links 1/1996</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monokelhämatom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links unklarer Ursache am 18.05.2006</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hereditäre Lipomatose, unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mammär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustand nach Leberteilresektion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cholezystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 25.10.1999, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bliebene kleine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leberhämangiomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Krankheitswert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bronchiektase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Lungenunterlappen rechts, Zustand nach Lungentuberku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lose: 2001 kein Nachweis von Mykobakterien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterschenkelvarikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits, links ausgeprägter als rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klopfdolente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nasennebenhöhlen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pathologischer Stimmgabelversuch rechts, vereinbar mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohrschwerhörigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur weiteren Entwicklung der gesundheitlichen Verhältnisse ab dem 21. September 2007 lässt sich den Akten entnehmen, dass die Versicherte vom 13. Oktober bis zum 6. November 2009 im Psychiatrie-Zentrum C.___ stationär behandelt wurde. Dessen Austrittsbericht vom 30. Dezember 2009 (Urk. 9/153/3-5) zufolge befand sie sich damals im Strafvollzug. Wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des Verdachts auf eine Thrombose, Herzschmerzen und einer Hypertonie war sie zuerst von der Strafanstalt D.___ aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ins Spital E.___ eingewiesen worden, welches sie zur psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Behandlung ans Psychiatrie-Zentrum C.___ weiterverwiesen hatte. Dort erhob man beim Klinikeintritt ein mittelgradiges depressives Zustandsbild. Im Verlauf des Aufenthalts habe die Versicherte eine zunehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stimmungsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt und mit ihren Kochkünsten das Betreuungsteam und die Mitpa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tienten verzaubert. Als Schlussdiagnose wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), festgehalten (Urk. 9/153/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. November 2009 suchte die Beschwerdeführerin erstmals Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, auf, der eine depressive Episode mittelschweren bis zeitweise schweren Grades (ICD-10: F32.1 und F32.2) diagnostizierte (Urk. 9/153/2 und 9/153/6) und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres bescheinigte (Urk. 9/153/6). In seinem Bericht vom 7. August 2010 führte er aus, in den letzten Monaten der Behandlung sei keine Besserung eingetreten und die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte habe ihn schliesslich wegen ihres sehr schlechten Zustandes selbst in Begleitung nicht mehr aufsuchen können. Er habe sie deshalb zur erneuten sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Behandlung ans Psychiatrie-Zentrum C.___ überwiesen, wo sie vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. bis zum 28. Mai 2010 hospitalisiert gewesen sei (Urk. 9/153/2; vgl. auch Urk. 9/153/8). Zum letzten Mal habe er die Versicherte am 6. Juli 2010 gesehen. Ihr Zustand sei damals kaum besser gewesen als im Austrittsbericht des Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrie-Zentrums C.___ vom 31. Mai 2010 beschrieben (Urk. 9/153/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem erwähnten Austrittsbericht geht hervor, dass der Ehemann der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten bei deren Klinikeintritt von einer deutlichen Verschlechterung der Stimmung seit zwei Monaten berichtete. Sie habe Schwierigkeiten, morgens aufzustehen, bleibe meistens den ganzen Tag im Bett liegen und leide unter Ein- und Durchschlafstörungen trotz der Einnahme von Schlaftabletten. Die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbst habe erklärt, sie würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Sie vertrage keinen Lärm und sei innerlich sehr nervös und unruhig. Ihre Gedanken kreisten vor allem um ihre im Balkankrieg verstorbene Tochter (Urk. 9/153/10). Es wurde zuerst eine mittelgradige Depressivität fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt. Nach einigen Tagen habe sich die Versicherte leicht aufgehellter gezeigt, so dass sie einige Aufgaben im Stationsalltag habe übernehmen können (Urk. 9/153/11). Als Austrittsdiagnose wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), vermerkt (Urk. 9/153/9 und 9/153/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, spez. Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, untersuchte die Beschwerdeführerin am 16. Juli 2010 (Urk. 9/153/1 und 9/153/18). Aufgrund der einmaligen Konsultation und der Komplexität des Krankheitsbildes vermochte er keine Beurteilung abzugeben (Urk. 9/153/1 und 9/153/18). Stattdessen überwies er die Versicherte mit Schreiben vom 30. Juli 2010 unter Hinweis auf die Diagnosen eines chronischen Schmerzbildes, chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen, einer rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, eines Status nach Leberhämangiom-Resektion 1999, einer chronisch venösen Insuffizienz beidseits bei Status nach tiefen Venenthrombosen 2008, GERD (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroösophageale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Refluxkrankheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und chronischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oberbauchschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur weiteren Behandlung an die H.___ (Urk. 9/159/18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht der H.___ vom 2. September 2010 (Urk. 9/159/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19-22) geht hervor, dass die Versicherte am 31. August 2010 zum ersten Mal in der interdisziplinären medizinisch-psychologischen Sprechstunde untersucht wurde. Es wurden die folgenden Diagnosen gestellt (Urk. 9/159/19):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf Somatisierungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akutes, subakutes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf degenerative Veränderungen der Wirbelsäule: </span><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgenaufnahmen der Lendenwirbelsäule ausstehend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuläre Haltungsinsuffizienz in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">morbide Adipositas, BMI 40,4 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vorwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauchadipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf Gonarthrose, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retropatelläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgenaufnahmen beider Knie ausstehend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts aktivierte Arthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Morbide Adipositas BMI 40,4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss einer Aktennotiz vom 8. September 2010 wurden die Röntgenaufnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ebenfalls am 31. August 2010 erstellt. Diejenigen des Knies zeigten eine mediale Gelenkspaltverschmälerung, diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ostephytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausziehungen und eine medial betonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sklerosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Frühzeichen einer medial betonten beidseitigen Gonarthrose. Auf den Röntgenaufnahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> waren eine Hyperlordose, eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolisthesis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5/S1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sklerosierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen Etagen, vorwiegend L4/L5 und L5/S1, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4/L5 und L5/S1 sowie ein enger Spinalkanal L4/L5 und L5/S1 ersichtlich (Urk. 9/159/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber der klinischen Psychologin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. FH I.___, erklärte die Versicherte der Beurteilung/Empfehlung aus klinisch-psychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht vom 2. September 2010 (Urk. 9/159/25-26) zufolge, noch nicht über den Tod ihrer Tochter hinweggekommen zu sein. Sie erlebe immer wieder Flashbacks, die sie in eine tiefe Trauer versetzten. Überdies sei ihre Ehe sehr schwierig. Etwa vier Jahre nach dem Tod ihrer Tochter habe ihr Ehemann in Y.___ eine Aussenbeziehung aufgenommen. Er sei dann jeweils einfach abgereist und für längere Zeit bei der anderen Frau geblieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Währenddessen habe sie sich mit den Kindern hier in der Schweiz alleine zurechtfinden und Schulden machen müssen. Generell sei ihr Ehemann ein grosser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fremdgänger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Manchmal sei er ohne ihr etwas zu sagen für einige Tage weggegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Sie habe unter dieser Situation sehr gelitten. Sie und die ganze Familie seien überzeugt davon, dass sie wegen der schwierigen Zeit mit ihrem Ehemann und wegen des tragischen Todes ihrer Tochter unter gesundheitlichen Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men leide (Urk. 9/115/25). Sie habe starke Schlafstörungen, wobei ihr sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen Mühe bereiteten. Wenn sie in der Nacht aufwachte, könne sie kaum mehr wieder einschlafen, weil sie immer wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der an ihre Tochter und an die Verletzungen, die ihr von ihrem Ehemann zugefügt worden seien, denken müsse. Sie leide auch unter vegetativen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomen wie starkes Schwitzen oder Zittern, fühle sich immer sehr müde, habe keinen Appetit und sei oft vergesslich (Urk. 9/159/25). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch-psychologisch wurden unauffällige Befunde erhoben und eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) diagnostiziert, die bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychotherapeutisch behandelt werde. Aufgrund der star</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken physischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der dysfunktionalen Fokussierung auf das Schmerzerleben und des Verlusts des Selbstwirksamkeitsgefühls wurde aus kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-psychologischer Sicht zusätzlich die Teilnahme an einem interdisziplinä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren ambulanten Schmerzprogramm in serbokroatischer Sprache empfohlen, wie es zum Beispiel in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RehaClinic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in H.___ angeboten werde (Urk. 9/159/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss weiteren Berichten der klinischen Psychologin vom 15. und vom 21. September 2010 war die Versicherte während der folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr nervös, äusserte Selbstmordgedanken, klagte über starke Schmerzen und Schlaflosigkeit in der Nacht und zeigte einen Tremor in der Hand, der nach einigen Tagen wieder etwas nachliess (Urk. 9/159/27 und 9/159/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in ihrem Bericht vom 21. November 2011 fest, sie behandle die Versicherte seit dem 13. Juli 2011 wegen einer Depression, und attestierte ihr eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/176/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 3. Februar bis 28. März 2012 wurde die Versicherte in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RehaClinic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> K.___ ambulant behandelt, wo sie zweimal wöchentlich eine Physiotherapie absolvierte (Urk. 9/190/1-2). Im Bericht vom 4. September 2012 wurden als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, mittelgradige Episode mit Somatisierungsstörung, ED 1993 bei Verlust einer Tochter 1991 (in L.___ im Krieg), ein chronisches panvertebrales Syndrom bei multiplen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule, musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lärer Haltungsinsuffizienz mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine aktivierte mediale Gonarthrose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retropatellärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arthrose, eine Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peritendinitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und degenerativ veränderter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten und eine deutlich verminderte Leistungsfähigkeit bescheinigt (Urk. 9/190/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine dritte stationäre Behandlung im Psychiatrie-Zentrum C.___ fand vom 25. Mai bis 15. Juni 2012 statt. Als Austrittsdiagnosen wurden im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Austrittsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juni 2012 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode (ICD-10: F33.0), eine Agoraphobie (ICD-10: F40.0), anamnestisch ein PTBS (eine posttraumatische Belastungsstörung), ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom, eine chronisch venöse Insuffizienz beidseits bei einem Status nach TVT 2008 und ein Status nach Leberhämangiom-Resektion 1999 vermerkt (Urk. 9/192/1). Die Versicherte sei in die Klinik eingetreten, nachdem sie sich seit etwa einem Monat sehr niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen, innerlich unruhig und nervös gefühlt habe. Sie habe schlecht geschlafen und immer wieder von ihrer Tochter geträumt, die sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Balkan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verloren habe. Den ganzen Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über hätten sie Ängste gequält, es sei jemandem aus ihrem Umfeld etwas passiert. Zuhause habe sie sich überfordert gefühlt und die Gesellschaft anderer nur schwer ertragen können. Während des Klinikaufenthalts habe sich die Versicherte gut ins Stationssetting integrieren und in die therapeutischen Programme einsteigen können. In den Gesprächen habe sie sich sehr offen gezeigt und vor allem ihre Erlebnisse während des Krie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges thematisiert, worauf ein Vorstellungsgespräch auf der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ organisiert worden sei. Schon nach kurzer Zeit habe die Versicherte sich stabilisieren können. Sie habe sich stimmungsmässig aufgehellt und weniger ängstlich gezeigt. Überdies habe sie ihre Ressourcen zur Bewältigung des Alltags wieder aktivieren können. Die Schlafqualität habe sich im Verlauf des Aufenthalts ebenfalls verbessert (Urk. 9/192/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte in einem weiteren Bericht vom 6. August 2012 (Urk. 9/185) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 9/185/2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunehmende multiple disseminierte Lipome</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liposarkom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B-Symptome: ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiss</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Immunfixation unauffällig, ANA positiv</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diffuse Bauchschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch Tumore an der Leber; anamnestisch Status nach</span><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leberoperation im Stadtspital M.___ (keine Unterlagen dort</span><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorhanden)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf intermittierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glaukomanfall</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach YAG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Iridotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 04.05.2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störungen mit Somatisierungsstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gastroösophagealer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reflux</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende HWI</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach TVT Anfang 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polyarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multiple degenerative Veränderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuläre Haltungsinsuffizienz mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er beurteilte die Versicherte als zu 100 % erwerbs- und leistungsunfähig (Urk. 9/185/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Augenklinik des N.___ vom 8. August 2012 zufolge ergab die letzte Kontrolle am 24. Juli 2012 aus ophthalmologischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/184).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. O.___, Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie und Hepato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie des N.___ bestätigte am 9. August 2012 schrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, die Versicherte endoskopisch untersucht zu haben. Er erklärte sich indessen ausser Stande, Fragen zur Arbeitsfähigkeit zu beantworten (Urk. 9/186).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. P.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie, führte in ihrem Bericht vom 14. September 2012 (Urk. 9/192/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4-8) aus, sie behandle die Versicherte seit dem 9. Februar 2012 und habe sie am 30. Juli 2012 letztmals untersucht (Urk. 9/192/5). Als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit führte Dr. P.___ eine chronische post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) seit 1991, eine rezidivierende depressive Episode (ICD-10: F33.0) seit 2007 und eine Agoraphobie (ICD-10: F40.0) seit 2009 auf. Überdies bescheinigte sie der Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2002 (Urk. 9/192/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 22. August bis zum 14. November 2012 wurde die Versicherte auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alstation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ behandelt (vgl. Urk. 9/197, 9/203/1, 9/205/1 und 9/205/3). Dort wurden gemäss dem Kurzaustrittsbericht vom 14. November 2012 und dem ausführlichen Bericht vom 27. November 2012 die folgenden psychiatrischen Austrittsdiagnosen gestellt (Urk. 9/203/1 und 9/205/2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Agoraphobie (ICD-10: F40.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„Anfälle“ mit Stürzen, wahrscheinlich im Rahmen von Flashbacks</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI des Schädels vom 13.09.2012, Röntgeninstitut Q.___: max. 12 mm grosses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meningeom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entlang der vorderen Lippe des inne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Gehörganges links und des angrenzenden Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petrosum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links als Zufallsbefund; ohne Kompression von umgebenden Strukturen. Kein pathologischer Focus im Hirnparenchym</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EEG vom 27.09.2012, Praxis Dr. R.___: Befund unauffäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lig, trotz eines Anfalls während der Aufzeichnung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wurden zahlreiche weitere somatische Diagnosen vermerkt (Urk. 9/203/1-2 und 9/205/2). Für die Dauer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bis zum 30. November 2012 (Urk. 9/203/3, 9/203/5 und 9/205/1), aber auch für die Zeit danach wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, wobei auf die Gesamtkonstellation mit psychischen und somatischen Beschwerden, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich das panvertebrale Schmerzsyndrom, verwiesen wurde (Urk. 9/203/3, 9/205/1, 9/205/2 und 9/205/5). Die Einschränkung im Haushalt wurde ebenfalls mit 100 % beziffert, da die Versicherte aufgrund ihrer starken Ängste in Men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenansammlungen (v.a. die Angst im Rahmen von Flashbacks zu stürzen, was mehrmals wöchentlich vorkomme), nicht in der Lage sei, selbständig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zukaufen. Leichte Hausarbeiten wie das Abstauben, das Staubsaugen und das Kochen von einfachen Gerichten könne sie selbständig bewältigen, sie benötige dafür aber regelmässig Pausen. Für schwere Arbeiten wie das Fensterputzen und das Bettenmachen sei sie auf die Hilfe ihres Ehemanns angewiesen (Urk. 9/205/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während des Klinikaufenthaltes habe die Versicherte von traumatisierenden Ereignissen während des Krieges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet. Zum Beispiel sei sie Zeugin der Ermordung einer Nachbarfamilie geworden. Am schwersten zu verkraften sei für sie der Tod ihrer Tochter. Während des Krieges sei sie ohne die Unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung ihres Ehemanns mit den Kindern von Y.___ nach L.___ geflüchtet. Während dieser Reise habe sie unter sehr starker Angst gelitten. Aufgrund der schweizerischen Abstammung ihres Grossvaters habe sie den Schweizer Pass und den Familiennachzug in die Schweiz organisieren können. Auch damals habe sie unter häufigen Intrusionen, vor allem über den Tod der Tochter, gelit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Sie sei jedoch in der Lage gewesen, Tätigkeiten auf dem primären Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt nachzugehen. Vor ca. fünf Jahren sei sie wegen gewerbsmässigen Betru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, welche sie zum Teil in Untersuchungshaft in Luzern und zum Teil im Frauengefängnis D.___ abgesessen habe. Im Gefängnis sei es zu depressiven Zuständen und einer Exazerbation der posttraumatischen Symptomatik gekommen (Urk. 9/205/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin des N.___ vom 12. Oktober 2012, gemäss welchem die Versicherte im Verlauf des Jahres wiederholt ambulant behandelt worden war, wurden die folgenden Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen aufgeführt (Urk. 9/200/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunehmende multiple Lipome, disseminiert DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liposarkom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polyarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom, multiple degenerative Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen, muskuläre Haltungsinsuffizienz mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störungen mit Somatisierungsstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gastroösophagealer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reflux</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach TVT Anfang 2011.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben zur Arbeitsfähigkeit wurden keine gemacht (Urk. 9/200/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RehaClinic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> K.___ vom 27. Dezember 2012 (Urk. 9/225/38-41) zufolge führte die leitende Ärztin Dr. med. S.___ am 18. Dezember 2012 eine klinische Untersuchung durch und gelangte ohne erneute bildgebende Abklärungen zum Schluss, es lägen degenerative Veränderungen an allen grossen Gelenken und an der Wirbelsäule vor. Aktuell stünden die Gonarthrosen beidseits sowie die klinisch beginnenden Hüftge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenks- und Fingergelenksarthrosen im Vordergrund. Sie empfahl intensive phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapeutische Massnahmen, welche nur im Rahmen einer stationären Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation in Frage kämen, da die Versicherte angegeben habe, aus psychischen Gründen nicht alleine reisen zu können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 6. Mai bis zum 19. Juni 2013 war die Versicherte erneut auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spezial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">station</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ hospitalisiert (Urk. 9/220 und 9/251/3). Dort wurden die bereits gestellten Diagnosen bestätigt und für die Dauer des stationären Aufenthalts eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (vgl. Urk. 9/251). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 (Urk. 9/225) wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 9/225/32):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode mit Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F33.0/F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Agoraphobie (ICD-10: F40.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche Wirbelsäulenfehlhaltung/-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (deutliche thorakale Hyperkyphose sowie lumbale Hyperlordose)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell radiomorphologisch beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bosakralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Übergang bei ansonsten gut erhaltenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lumbal und leicht beginnenden Spondylosen ventral LWK 3 und LWK 4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche muskuläre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Abschwächung der abdominel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und rückenstabilisierenden Muskelgruppen im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men einer Adipositas mit einem BMI von 37 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch sowie radiomorphologisch beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits (ICD-10: M17.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskuläre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Abschwächung der kniestabilisierenden Muskelgruppen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leichte Sehminderung beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cataracta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">incipiens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits (ICD-10: H28.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anlagebedingte Fehlsichtigkeit beidseits (ICD-10: H52.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alterssichtigkeit beidseits (ICD-10: H50.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Engwinkelsituation (Grad I-II nach Schaffer) beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand nach YAG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Iridotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konjunktivitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits (IDC-10: H19.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (Urk. 9/225/33):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgeprägtes chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multilokuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abdominale Beschwerden unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Leberteilresektion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cholecystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Häman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giom 1999</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">axiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiatushernie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Refluxoesophagitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Therapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Helicobacter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infekt des Magens</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Diagnose 5.2.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas, BMI 37 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: E66.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cruris (ICD-10: 183.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginnende chronisch-venöse Insuffizienz Grad I</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (circa 60 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">packyears</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) (ICD-10: F17.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus polydisziplinärer Sicht sei die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte für eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 80 % arbeits- und leistungsfähig, in einem ganztägigen Pensum mit vermehrten Pausen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertbar (Urk. 9/225/34 und 9/225/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Dokumente und der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit vor allem durch das psychische Leiden seit 2009 eingeschränkt sei. Im Oktober 2009 sei die Versicherte erstmals psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch hospitalisiert gewesen. Damals sei eine mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode diagnostiziert worden. Daraus könne auf eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschlossen werden. Auch im Verlauf der letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten sich die depressiven Symptome zurückgebildet. Die gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich festgestellte Arbeitsfähigkeit gelte sicher ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungsda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2013, sie sei über die Zeit gemittelt wahrscheinlich seit Oktober 2009 anzunehmen (Urk. 9/225/34). Die aufgrund des somatischen Leidens bestehenden qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mit nur noch leichter Tätigkeit bestünden sicher seit der MEDAS-Begutachtung 2006 (Urk. 9/225/35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Haushalttätigkeit bestünden wie bei einer Erwerbstätigkeit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen bezüglich körperlich schwerer und mittelschwerer Arbeiten. In einem kleinen Haushalt kämen diese aber nicht so oft vor. Zudem sei es mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, die Arbeiten mit individuellen Pausen zu verrichten. Im Haushalt sei daher eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit von 15 % anzunehmen (Urk. 9/225/35 und 9/225/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 19. bis zum 28. Juni 2013 war die Versicherte nach einem Sturz wegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Typ Weber B mit Teilruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Syndesmose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts im Spital T.___ hospitalisiert (Urk. 9/240), wo ihr bis zum 12. Juli 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde (Urk. 9/240/4). Ferner wurde vermerkt, während der ersten sechs Wochen sei lediglich eine Teilbelastung möglich (Urk. 9/240/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer stationärer Aufenthalt auf der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ fand vom 28. Oktober bis zum 10. Dezember 2013 statt. Im Zwischenbericht vom 10. Dezember 2013 (Urk. 9/249) und in einem weiteren Bericht vom 8. Januar 2014 (Urk. 9/251) wurden die bereits gestellten Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen bestätigt und für die Dauer der einzelnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu diesen beiden Berichten nahm der psychiatrische Gutachter des A.___ auf Ersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen der IV-Stelle (vgl. Urk. 9/252) am 24. Februar 2014 ergänzend Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 9/253). Er vertrat die Auffassung, es seien keine neuen psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnosen gestellt worden, welche nicht bereits im psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des A.___ diskutiert worden seien. In demselben sei auch erläutert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, weshalb nach den ICD-Kriterien keine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert werden könne. Es möge sein, dass während der psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressive Episode stärker ausgeprägt gewesen sei. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit als diejenige, die im psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des A.___ angegeben worden sei, sei aber auch rückwirkend nicht erwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, da fachärztliche Befunde, auf die mit Sicherheit abgestützt werden könne, weiterhin fehlten. Auch wenn eine gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumtische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege, könne hier eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet werden, da es sich bei einer posttraumatischen Belastungsstörung um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose handle und eine schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komorbide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychische Störung nicht bestehe. Die Agoraphobie sei definitionsgemäss situationsbezogen und begründe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Der Versicherten sei trotz ihrer Beschwerden eine gewisse Willensanstrengung zumutbar, um in einer den körperlichen Einschränkungen angepassten und ihren Fähigkeiten ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Tätigkeit zu arbeiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 2. Juni 2014 führte Dr. G.___ die folgenden Diagnosen auf (Urk. 9/268/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas Grad III: BMI 49.9 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arterielle Hypertonie, aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normoton</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prädiabetische Stoffwechsellage, HbA1c 6,0%</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">01/2014: kardiovaskuläres Gesamtrisiko für die nächsten 10 Jahre (AGLA-Score): 1,3 % </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Depressive Störung mit Somatisierungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___ 10/2013 – 12/2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Multiple disseminierte Lipome</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biopsie 12/2012: Lipom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diffuse Bauchschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sonographie Abdomen 22.01.2013: Hyperechogenes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leberpa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vereinbar mit Lebersteatose, fokale Mindersteatose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> III (max. 11 mm) DD: Narbe, Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cholezystektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Multiple degenerative Veränderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Muskuläre Haltungsinsuffizienz mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysbalance</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch Polyarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch Status nach Knie TEP 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Milde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Refluxösophagitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und leichte Gastritis </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gastroskopie 06/2012: leichtgradige Entzündung, kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachweis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden hätten sich seit der letztmaligen Beurteilung massiv verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tert. Zwischenzeitlich besuche die Versicherte die Adipositas-Sprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunde im N.___ zur Evaluation eines Magenbypasses auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Polymorbidität (Urk. 9/268/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Bericht der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ vom 18. August 2014 wurden bei der letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4) und eine Agoraphobie (ICD-10: F40.) diagnostiziert. Es falle der Versicherten im Rahmen ihrer Erkrankung schwer, ohne Begleitung ihre Wohnung zu verlassen, einkaufen zu gehen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ihre Angst beziehe sich vor allem auf rezidivierende Stürze, welche man im Rahmen der posttraumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Flashbacks mit Dissoziation) sehe, weise jedoch auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phobische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Komponente auf. Die Versicherte stehe auf der Warteliste für eine weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Eintrittstermin stehe noch nicht fest (Urk. 9/275).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist strittig und zu prüfen, ob auf das polydisziplinäre Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 (Urk. 9/225) samt der ergänzenden Stellungnahme vom 24. Februar 2014 (Urk. 9/253), insbesondere das psychiatrische Teilgutachten abgestellt werden kann (vgl. Urk. 1 und 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten basiert auf den von der IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung gestellten und nachträglich eingegangen Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/225/3, 9/225/4-8, 9/225/26 und 9/225/38-41)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie den fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen internistischen, rheumatologischen, neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen, ophthalmologischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychiatrischen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin am 14., 16. und 22. Januar 2013 (Urk. 9/225/3). Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n umfassend. Ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere setzt es sich auch mit den zum Teil anderslautenden ärztlichen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen, namentlich mit der im Raum stehenden Diagnose einer posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Belastungsstörung und den Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen der diver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen Behandler, auseinander. Die gutachterlichen Ausführungen sind schlüssig und nachvollziehbar begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin wandte gegen das Gutachten ein, es lägen ihm nicht sämtliche relevanten medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Grunde (Urk. 1 S. 7, 9/228/1 und 9/267/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass die Gutachter sowohl bei den Untersuchungen im Januar 2013 als auch bei der Beendigung des Gutachtens am 13. Mai 2013 über die erforderliche Kenntnis der damals vorhanden gewesenen medizinischen Unterlagen verfügten. Dieselben waren ihnen grösstenteils von der IV-Stelle zur Verfügung gestellt worden (vgl. Urk. 9/225/3-8). Den Bericht der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ vom 27. November 2012 (Urk. 9/205) hatten sie von dieser direkt zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sandt erhalten, worauf sie in ihrem Gutachten vom 13. Mai 2013 denn auch ausdrücklich hinwiesen (Urk. 9/225/8). Die von Seiten der Beschwerdeführerin vorgetragene Behauptung, es sei im Gutachten kein Bericht über den stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufenthalt in der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden (Urk. 9/228/1), erweist sich vor diesem Hintergrund als unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend. Es ist einzig zu bemerken, dass die Gutachter den Kurzaustrittsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ vom 14. November 2012 (Urk. 9/203) beim Verfassen des Gutachtens vom 13. Mai 2013 nicht kannten. Diesem Umstand kommt jedoch keine wesentliche Bedeutung zu, da der betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Bericht keine zusätzlichen oder anderslautenden Angaben enthält als diejenigen, die im ausführlichen Bericht vom 27. November 2012 festgehalten wurden (vgl. Urk. 9/203 und 9/205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den erneuten Eintritt der Beschwerdeführerin in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spezialsta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ im April 2013 wurde bereits im Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 13. Mai 2013 vermerkt, die IV-Stelle habe die Gutachter über die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen Umstand informiert. Bisher hätten sie keinen weiteren Bericht der betreffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Institution erhalten. Falls keine neuen psychiatrischen Diagnosen gestellt werden sollten, könne der Aufenthalt wie die früheren stationären Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung gesehen werden. Die Arbeitsunfähigkeit wäre allenfalls vorübergehend bei einer wiederum mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen depressiven Störung 50 %. Eine relevante Veränderung der gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einschätzung würde sich daraus nicht ergeben (Urk. 9/225/36). In der Folge stellte die IV-Stelle den Gutachtern den Kurzaustrittsbericht vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. Dezember 2013 über einen weiteren stationären Aufenthalt vom 28. Oktober bis zum 10. Dezember 2013 (Urk. 9/249) und einen ausführlichen Bericht vom 18. Januar 2014, der sich umfassend zu allen bisherigen stationären Aufenthalten äussert (Urk. 9/251), zur ergänzenden Stellungnahme zu (Urk. 9/252). Sie wurde am 24. Februar 2014 abgegeben (Urk. 9/253) und beruhte folglich auf der aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen psychiatrisch-psychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dokumen-tation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entgegen der in der Beschwerdeschrift vertretenen Auffassung (Urk. 1 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 11) wurde mit den in der ergänzenden Stellungnahme enthaltenen Ausführungen auch die von der IV-Stelle gestellte Frage nach einer seit der Begutachtung eingetretenen gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verschlechterung sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohl beantwortet, nämlich abschlägig (Urk. 9/253 in Verbindung mit 9/225/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zu, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin die IV-Stelle mit Schreiben vom 16. Mai 2013 – das heisst nach der Erstellung des Gutachtens am 13. Mai 2013 – darauf aufmerksam machte, es sei kürzlich die Diagnose einer „Zuckerkrankheit“ gestellt worden (Urk. 9/223; vgl. auch Urk. 1 S. 7 und 12). Hierzu ist indessen zu bemerken, dass am 16. Januar 2013 im Rahmen der Begutachtung eine Blutprobe entnommen wurde, die unter anderem einen unauffälligen HbA1c-Wert aufwies (Urk. 9/225/12). Unter diesen Umständen ist nicht davon auszugehen, es hätte aus internistischer Sicht nebst den gestellten (und bereits bekannten) Diagnosen einer Adipositas, einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varikosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cruris und eines fortgesetzten Nikotinkonsums ein weiteres Leiden diagnostiziert werden müssen, dem eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beizumessen ist. Dies muss umso mehr gelten als auch im Austrittsbericht des Spitals T.___ vom 28. Juni 2013, wo die Beschwerdeführerin nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär behandelt worden war (Urk. 9/240/1), keine entsprechende Erkrankung erwähnt wurde (Urk. 9/240). Ebenso wenig wurde im zeitnah verfassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurzaustrittsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ vom 10. Dezember 2013 (Urk. 9/249), im Bericht von Dr. G.___ vom 2. Juni 2014 (Urk. 9/248, mit dem Hinweis auf eine prädiabetische Stoffwechsellage; Urk. 9/248/1) und in den im Beschwerdeverfahren neu eingereichten medizinischen Unterlagen, soweit sie sich zum für die Beurteilung der Verfügung vom 18. März 2015 massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blichen Zeitraum äussern (Urk. 6 und 13/1-2), eine entsprechende Diagnose aufgeführt. Die gutachterlichen Feststellungen des Gutachters Dr. U.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, erweisen sich somit auch unter Berücksichtigung des nachträglichen Vorbringens, der weiteren medizinischen Aktenlage und insbesondere in Anbetracht der gutachterlich erhobenen Befunde als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">korrekt (Urk. 9/225/12). Es spielt deshalb auch keine Rolle, dass das anwalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Schreiben vom 16. Mai 2013 Dr. U.___ und seinen Mitbegutachtern nicht zu einer ergänzenden Stellungnahme unterbreitet wurde (vgl. Urk. 9/267/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren wurde beanstandet, dem Gutachten sei nicht zu entnehmen, wie oft und wie lange die einzelnen Untersuchungen stattgefunden hätten; die Beschwerdeführerin mache geltend, die psychiatrische Begutachtung habe nur wenige Minuten gedauert (Urk. 1 S. 8 und 13, 9/228/2 und 9/267/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Angaben im Gutachten zufolge wurde die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastroenterologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung am 14. Januar 2013 durchgeführt (Urk. 9/225/31). Die internistischen, psychiatrischen, neurologischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungen fan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den am 16. Januar 2013 statt (Urk. 9/225/12, 9/225/13, 9/225/27 und 9/225/29). Die rheumatologische Untersuchung erfolgte am 22. Januar 2013 (Urk. 9/225/19). Darüber hinaus lässt sich dem Gutachten entnehmen, dass sämtliche Fachärzte eine sorgfältige Anamnese erhoben und eine eingehende Befunderhebung durchführten, was regelmässig mit einem entsprechenden Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand verbunden ist, der wenige Minuten deutlich übersteigen dürfte. Unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtet dessen ist an dieser Stelle generell festzuhalten, dass ein Gutachter eine Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randin in der Regel nur für eine beschränkte Zeit sieht und sich aus der Anzahl und der Dauer der geführten Gespräche oder durchgeführten Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen keine Rückschlüsse auf die Wertigkeit eines Gutachtens ziehen lassen. Einen krankheitswertigen Befund oder das Feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len eines solchen kann ein erfahrener Diagnostiker ohne Weiteres auch nach einem einmaligen Gespräch beziehungsweise einer Untersuchung feststellen. Eine Mindestdauer ist dabei nicht zwingend einzuhalten. Vorliegend kommt hinzu, dass den Gutachtern eine umfangreiche Krankengeschichte zur Verfügung stand, mit der sie sich vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reiten und die sie in ihre Beurteilung miteinbeziehen konnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Ausführungen im psychiatrischen Teilgutachten von Dr. med. </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, geht insbesondere hervor, dass die Beschwerdeführerin ihre aktuellen Beschwerden und deren Behandlung, ihre sozialen Verhältnisse, ihren Tagesablauf etc. eingehend schil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte. Es fand eine ausführliche Anamnese und Befunderhebung statt (vgl. Urk. 9/225/13-14). Unter diesen Umständen kann offen bleiben, wie lange die fragliche Exploration tatsächlich gedauert hat, da Dr. V.___ in diesem Punkt kein Versäumnis vorzuwerfen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von Seiten der Beschwerdeführerin wurde überdies moniert, Dr. V.___ habe nicht erkennbar gemacht, weshalb er auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Dolmetschers ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet habe (Urk. 1 S. 8 und 12, 9/228/2 und 9/267/4). Für entsprechende Ausführungen bestand indessen keinerlei Anlass. Die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügt über die schweizerische Staatsangehörigkeit und war in der Schweiz erwerbstätig, wo sie auch bereits seit mehreren Jahrzehnten lebt. Insbesondere sind dem gesamten Gutachten keinerlei Anhaltspunkte für eine mangelhafte sprachliche Verständigung zu entnehmen. Eine solche wurde denn auch von der Beschwerdeführerin und ihrem Rechtsvertreter nie behauptet. Die Tatsache allein, dass die psychiatrischen Behandlungen auf der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ gemäss deren Darstellung jedes zweite Mal im Beisein eines Dolmetschers erfolgen, genügt hierfür jedenfalls nicht (Urk. 1 S. 8 und 13, 9/228/2 und 9/267/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde der Vorwurf erhoben, die Gutachter hätten sich zum Teil in für sie fremden Fachgebieten geäussert (Urk. 1 S. 7 f. und S. 12). Zur Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung wurde angeführt, das Gutachten setze sich auf Seite 34 mit der Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushalt in Prozenten und der sogenannten gemischten Methode aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander. Damit nähmen die medizinischen Gutachter zu Fragen Stellung, deren Beantwortung eindeutig ausserhalb ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuständigkeitsbereichs liege. Dieser Mangel wirke sich auf das gesamte Gutachten aus (Urk. 1 S. 12 und 9/228/2, je mit Hinweis auf Urk. 9/225/34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Argumentation ist entgegenzuhalten, dass die Gutachter lediglich korrekt feststellten, dass die aktuelle Qualifikation von der IV-Stelle noch nicht festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt und früher eine Einteilung von 14 % Erwerbstätigkeit und 86 % Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltstätigkeit angenommen worden sei (Urk. 9/225/35). Sie selbst nahmen keine eigenständige Beurteilung der Statusfrage vor. Der Vorwurf, sie hätten sich zu Fragen ausserhalb ihres Zuständigkeitsbereichs geäussert, erweist sich daher als unzutreffend. Vielmehr zeigen die erwähnten gutachterlichen Ausführungen auf, dass die Gutachter ein sorgfältiges Aktenstudium absolviert hatten und sich dementsprechend der Problematik bezüglich der noch ungeklärten Statusfrage bewusst waren. In dieser Konstellation kann sich ein Gutachten nicht nur auf Angaben zur Arbeitsfähigkeit in angestammter und in angepasster Tätigkeit beschränken, sondern es hat sich zwingend auch zur Arbeitsfähigkeit im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt zu äussern. Dies haben die Gutachter richtig erkannt und je mit Bezug auf ein Pensum von 100 % Angaben geliefert. Das Gutachten ist daher auch in dieser Hinsicht einwandfrei. Davon ausgehend, dass bei einer Tätigkeit im Haushalt die Möglichkeit besteht, die Arbeiten mit individuellen Pausen zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richten, bezifferten sie die Einschränkung diesbezüglich auf 15 %. Dagegen nahmen sie für eine behinderungsangepasste Tätigkeit ausser Haus, bei der bloss die Möglichkeit vermehrter Pausen besteht, eine 20%ige Einschränkung an (Urk. 9/225/35). Die Auffassung, dass dem jeweils unterschiedlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsspielraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten bei der Pausengestaltung Rechnung getragen werden muss, überzeugt und blieb zu Recht unbeanstandet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde auch sonst nichts vorgetragen, was das Gutachten des A.___ in Zweifel zu ziehen vermöchte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Derar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiges aus den Akten ersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Vielmehr erfüllt das Gutachten sämtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da im Gutachten des A.___ vom 15. Mai 2013 unter anderem eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) diagnostiziert wurde (Urk. 9/225/16 und 9/225/33), drängen sich ergänzende Überlegungen zu dessen aktuellem Beweiswert auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der bis zum 3. Juni 2015 massgeblich gewesenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundesgerichtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung bestand die Vermutung, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Folgen einer somatoformen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind und in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 Abs. 1 IVG führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken vermögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nur im Ausnahmefall, wenn die soge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Foerster-Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rien in einem hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Ausmass erfüllt waren, wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den die Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für eine zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Willensanstrengung verneint und ein Wiedereinstieg in den Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unzumutbar erachtet (vgl. BGE 139 V 547 E. 3, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 und das Urteil des Bundesgerichts 9C_673/2012 vom 28. November 2012 E. 3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorliegen eines Ausnahmefalls verneinte Dr. V.___ mit einer zutreffenden Begründung. Insbesondere erkannte er korrekt, dass es an einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelte (Urk. 9/225/16). Es ist ihm auch beizupflichten, dass kein sozialer Rückzug in allen Bereichen des Lebens festzustellen war (Urk. 9/225/16), zumal die Beschwerdeführerin ihren Schilderungen zufolge mit ihrem Ehemann zusammen spazieren geht und gute Kontakte zu ihren Familienmitgliedern pflegt (Urk. 9/225/14). Sie ist auch in der Lage, mit ihrer Familie zusammen mit dem Auto nach Y.___ zu reisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/225/17). Einen verfestigten, therapeutisch nicht mehr angehbaren innerseelischen Verlauf einer an sich missglückten, psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chisch aber entlastenden Konfliktbewältigung konnte Dr. V.___ ebenfalls zu Recht nicht ausmachen, ergaben sich diesbezüglich doch weder aus den Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Beschwerdeführerin noch aus den Akten entsprechende Hinweise. Die Auffassung Dr. V.___s, die therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung des zur Diskussion stehenden psychischen Leidens seien noch nicht vollständig ausgeschöpft (Urk. 9/225/16; vgl. auch Urk. 9/225/19), deckt sich mit der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Aktenlage. Vor diesem Hintergrund erscheint es als nachvollziehbar und schlüssig, dass Dr. V.___ zur Beurteilung gelangte, die Folgen der soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung seien überwindbar, und aus psychiatrischer Sicht bestehe deswegen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich und im Haushalt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit BGE 141 V 281 (Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine Invalidität zu bewirken vermögen, grundlegend überdacht und teilweise geändert. Die Überwindbarkeitsvermutung wurde aufgegeben (BGE 141 V 574 E. 3.5) und das bisherige Regel-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">modell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde durch einen struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt (BGE 141 V 574 E. 3.6). An die Stelle des bisherigen Kriterienkatalogs treten im Regelfall beachtliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Standard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits und Kompensationspotentialen (Ressourcen) an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derseits soll das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich erreichbare Leistungsvermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnisoffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.6). Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tont wird, dass die Aufgabe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überwindbarkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an den Regeln be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend die Zumutbarkeit nichts än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht am Erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis einer objektivierten Beurteilungsgrundlage. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 7 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Satz ATSG liegt eine Erwerbsunfähigkeit nur vor, wenn sie aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Medizinisch-psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch nicht begründ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und -limitierungen, wie sie ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtsnoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits sehr oft unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den – wobei erst noch häufig gar keine konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quente Behandlung stattfindet –, sind auch künftig nicht als invalidisierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzuerkennen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt in BGE 141 V 281 wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">resistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> in allen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (E. 4.4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Handhabung des Katalogs muss stets den Umständen des Einzelfalls gerecht werden. Es handelt sich nicht um eine „abhakbare Checkliste“ (BGE 141 V 281 E. 4.1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">initio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In sinngemässer Anw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung der nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materiellbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geänderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genen admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten – ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen eine punktuelle Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p><span>6.7.5</span><span> </span><span>Behand</span><span>lungserfolg oder –</span><span>resistenz</span><span>, also der Verlauf und der Ausgang von Thera</span><span>pien, sind wichtige Schweregradindikatoren (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.2.1), die sich anhand des Gutachtens von Dr. V.___ und der übrigen medizinischen Akten ohne Weiteres beurteilen lassen. Den eingangs geschil</span><span>derten medizinischen Unterlagen lässt sich entnehmen, dass bisher vor allem die depressive Symptomatik und die – kontrovers diskutierte – posttraumatische Belastungsstörung psychiatrisch-psychologisch behandelt wurden. Dr. V.___ erkannte daher zutreffend, dass die therapeutischen Möglichkeiten zur Behand</span><span>lung der Folgen der somatoformen Schmerzstörung noch nicht ausgeschöpft sind (Urk. 9/225/16; vgl. auch Urk. 9/225/19). Dass die Beschwerdeführerin einer geeigneten Behandlung grundsätzlich zugänglich ist, geht aus verschiede</span><span>nen Berichten der psychiatrisch-psychologischen Behandler hervor, welche ein</span><span>drücklich schildern wie sich der Zustand der Versicherten im Verlauf der diver</span><span>sen stationären Aufenthalte jeweils bereits nach kurzer Zeit massgeblich ver</span><span>besserte (Urk. 9/153/4, 9/153/11 und 9/192/2). Von unbefriedigenden </span><span>Behand</span><span>lungsergebnissen</span><span> trotz konsequent durchgeführter Behandlungsbemühungen kann vor diesem Hintergrund nicht die Rede sein. Ein invaliditätsrelevanter psychischer </span><span>Gesund</span><span>heits</span><span>schaden</span><span> in </span><span>Form einer somatoformen Schmerzstörung lässt sich unter diesem Umständen nicht beja</span><span>hen, da psychische Störungen der hier interessierenden Art nach der Recht</span><span>sprechung nur dann als invalidisierend gelten, wenn sie schwer und thera</span><span>peutisch nicht (mehr) </span><span>angehbar</span><span> sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Bei dieser Ausgangslage kommt den weiteren </span><span>Standardindi</span><span>katoren</span><span> keine wesentliche Bedeutung mehr zu. Dennoch ist festzuhalten, dass unbestritten auch keine psychische Begleiterkrankung auszumachen war, die der Beschwerde</span><span>führerin Ressourcen rauben könnte (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). Sie verfügt aufgrund ihrer guten Kontakte zu diversen Familienangehörigen nach wie vor über ein soziales Netzwerk, das ihr als mobilisierende Ressource dienen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.7.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass das psychiatrische Teilgutachten von Dr. V.___ – zusammen mit den weiteren medizinischen Akten – eine schlüssige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Lichte der massgeblichen Indikatoren gemäss der mit BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung erlaubt. Es ist daher auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin darauf abgestellt hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin auf das Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 und dessen Ergänzung vom 24. Februar 2014 abstellen durfte. Damit ist ausgewiesen, dass sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin insofern verschlechterte, als sie seit Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 lediglich noch zu 80 % in einer körperlich leichten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbelasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit arbeitsfähig ist. Im Haushalt ist sie zu 85 % arbeitsfähig (Urk. 9/225/36). Anzumerken bleibt, dass die Arbeitsfähigkeit während der sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Aufenthalte (mit jeweils 50 %; vgl. Urk. 9/225/34) zwar geringer war, sie erreichten jedoch nie eine invaliditätsrelevante Dauer (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu untersuchen, ob es dem polydisziplinären Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 (Urk. 9/225) samt der ergänzenden Stellungnahme vom 24. Februar 2014 (Urk. 9/253) im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 18. März 2015 – wie in der Beschwerdeschrift behauptet (Urk. 1 S. 7, 11 und 14) – an der erforderlichen Aktualität mangelte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der pauschale Hinweis, seit den gutachterlichen Untersuchungen vom Januar 2013 seien über zwei Jahre verstrichen, weshalb das Gutachten veraltet sei (Urk. 1 S. 11), genügt nicht. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass das psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische Teilgutachten, welchem hier eine entscheidende Bedeutung zukommt, die Entwicklung des psychischen Gesundheitsstands zumindest bis am 8. Januar 2014 abdeckt (vgl. Urk. 9/251 und 9/253). Den weiteren psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Berichten, die sich über die Zeit danach bis zum Erlass der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung am 18. März 2015 äussern, sind keine neuen Befunde und Diagnosen zu entnehmen, welche nicht bereits im Gutachten des A.___ diskutiert worden waren (Urk. 6 und 9/275; vgl. 9/225). Dessen Aktualität steht insoweit ausser Frage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist an dieser Stelle nochmals festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin am 16. Mai 2013 geltend machen liess, es sei kürzlich eine „Zuckerkrankheit“ diagnostiziert worden (Urk. 9/223; vgl. auch Urk. 1 S. 7 und 12). In Anbetracht der medizinischen Aktenlage ist indessen nicht davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die Arbeitsfähigkeit der Versicherten wegen einer entsprechenden Erkrankung, namentlich eines Diabetes mellitus, im hier massgeblichen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum bis am 18. März 2015 beeinträchtigt war (vgl. Urk. 6, 9/225/12, 9/240, 9/248, 9/249 und 13/1-2). Es wurde denn auch nichts in diese Richtung behauptet, weshalb sich diesbezüglich von vornherein weitere Abklärungen erübrigen, ungeachtet des Umstands, dass Personen mit einem Diabetes mellitus in der Regel unverändert im Beruf und Haushalt arbeitstätig sein können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Teilruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Syndesmose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche einen stationären Aufenthalt im Spital T.___ vom 19. bis zum 28. Juni 2013 nach sich zog (Urk. 9/240/1), liess die Beschwerdeführerin vorbringen, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Juni 2013 sei bloss provisorisch gewesen. Aus demselben gehe zudem hervor, dass eine Belastung der Beine erst nach mehreren Monaten mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich sein und dass sie höchstens an Stöcken mobil sein werde. Die behandelnden Ärzte im Spital T.___ hätten bis am 12. Juli 2013 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert und sich zur zukünftigen Arbeitsunfähigkeit noch nicht äussern kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, da sie erst ab dem 12. Juli 2013 eine (Teil-)Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilisation für allenfalls mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich erachtet hätten (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der erwähnte Austrittsbericht datiert vom 28. Juni 2013, das heisst er wurde am Tag des Austritts aus der Klinik verfasst. Daran vermag auch der Vermerk „Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">visorisch“, der auf dem Bericht – von einer unbekannten Person – mit einem Stempel angebracht wurde (Urk. 9/240/1), nichts zu ändern. Die Beurteilung erfolgte somit nach Abschluss der stationären Behandlung und in Kenntnis des postoperativen Verlaufs. Den Ausführungen im Bericht zufolge war – entgegen der vorgetragenen Behauptung – eine Mobilisation im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VacoPed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit 15 kg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits möglich, wobei nach sechs Wochen wieder mit einer vollen Belastbarkeit gerechnet wurde (Urk. 9/240/1). Es waren somit keinerlei Hinweise für eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Fussverletzung vorhanden, weswegen die IV-Stelle weitere Abklärungen hätte treffen müssen. Der Beschwerdeführerin ist daher auch nicht beizupflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die IV-Stelle ihrer Forderung, weitere Unterlagen bezüglich allfälliger Folgen der beim Sturz erlittenen Fussverletzung beizuziehen (Urk. 1 S. 12 und 9/267 S. 4), hätte nachkommen müssen. Lediglich am Rande bleibt ferner zu bemerken, dass selbst von Seiten der Beschwerdeführerin bis heute nie behaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet wurde, die Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Typ Weber B mit Teilruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Syndesmose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe länger als bis zum 12. Juli 2013 gedauert (vgl. Urk. 1, 5, 12 und 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist richtig, dass Dr. G.___ in seinem Bericht vom 2. Juni 2014 erwähnte, wegen der Adipositas werde derzeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magenbypassoperation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwogen (Urk. 9/268; vgl. auch Urk. 1 S. 10 und 12). Dies vermag die Aktualität des A.___-Gutachtens indessen ebenfalls nicht in Frage zu stellen. Die Adipositas der Beschwerdeführerin, mit einem schwankenden Verlauf des BMI (vgl. Urk. 9/104/25, 9/149/19, 9/185/2, 9/22512, 9/225/33 und 9/268/1; am 16. März 2015 mit einem BMI von 36,2, vgl. Urk. 13/1 S. 2), ist bereits seit vielen Jahren aktenkundig und wurde bereits in dem nach der ersten Anmeldung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholten Gutachten des W.___ vom 9. Februar 2002 abgehandelt (Urk. 9/29/7). Sie wurde denn auch im internistischen Teilgutachten des A.___ thematisiert und als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (Urk. 9/225/12 und 9/225/33). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass eine Adipositas gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung grundsätzlich keine zu Rentenleistungen berechti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Invalidität bewirkt, wenn sie – wie hier – nicht körperliche oder geistige Schäden verursacht und nicht die Folge von solchen Schäden ist. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalls dennoch als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_496/2012 vom 19. September 2012 E. 2.2). Auch dies trifft nicht zu, waren in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergangenheit doch immer wieder Gewichtsreduktionen möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Bericht der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ vom 15. Mai 2015 (Urk. 6) lässt sich entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass die Versicherte vom 19. März bis zum 4. Mai 2015 erneut stationär behandelt wurde, wobei sie ihren Klinikaufenthalt aufgrund eines Todesfalls in der Familie vorzeitig beendete (Urk. 6 S. 1). Bei Klinikeintritt sei nebst der bekannten posttraumatischen Belastungsstörung, der rezidivierenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung und der Agoraphobie auch eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1) diagnostiziert worden. Im Verlauf der Behandlung habe man weitere Symptome wie frei flottierende Ängste und ständige Sorgen um Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörige mit bildhaften Vorstellungen von Katastrophen, begleitet von vegetativer Übererregbarkeit und Anspannung, festgestellt, weshalb man neu auch eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) diagnostiziert habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zwar zu, dass die letztgenannte Diagnose neu gestellt wurde (Urk. 5). Dies geschah aber nicht nur erst zu einem Zeitpunkt, nachdem die angefochtene Verfügung vom 18. März 2015 bereits erlassen worden war, sondern auch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund von Symptomen, welche die Beschwerdeführerin erst danach, das heisst nach ihrem letzten Klinikeintritt am 19. März 2015 zeigte (vgl. Urk. 6). Die fraglichen Ereignisse betreffen somit einen Zeitraum, welcher hier nicht mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblich ist. Sie haben daher unberücksichtigt zu bleiben, weshalb auch offen bleiben kann, ob sie überhaupt als invalidenversicherungsrelevante gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verschlechterung zu qualifizieren sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus den weiteren im Beschwerdeverfahren neu eingereichten ärztlichen Unterlagen (Urk. 13/1-2 und 18) ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 18. März 2015 eingetretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustands. Vielmehr geht aus dem Bericht des Spitals Limmattal vom 7. April 2015 hervor, dass eine relevante Schlafapnoe ausgeschlossen werden konnte (Urk. 13/1 S. 2 f.). Die im Bericht vom 23. Juni 2016 beschriebene Verschlechterung des psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> infolge eines erneuten Gefängnisaufenthalts im Dezember 2015 / Januar 2016, das zu einem weiteren stationären Aufenthalt vom 6. April bis zum 6. Juni 2016 in der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B.___ führte (Urk. 18 S. 1 f.), liegt ebenfalls ausserhalb des hier interessierenden Zeitraums, so dass es sich erübrigt, näher darauf einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht geeignet sind, die Aktualität des polydisziplinären Gutachtens des A.___ in Frage zu stellen. Die Einholung ergänzender medizinischer Auskünfte oder gar eines Verlaufsgutachtens ist unter diesem Umständen nicht erforderlich. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mangels neuer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relevanter Befunde und Diagnosen unverändert auf die Angaben im Gutachten des A.___ vom 13. Mai 2013 und dessen Ergänzung vom 24. Februar 2014 abgestellt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die strittige Statusfrage liess die Beschwerdeführerin vorbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, sie habe keine Kinder mehr, die eine Betreuung benötigten. Ihr Ehemann sei Rentenbezüger und sie seien auf die Unterstützung des Sozialamtes ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Ohne gesundheitliche Einschränkungen wäre sie daher zu 100 % erwerbstätig (Urk. 1 S. 11 und 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn die Beschwerdeführerin wie gefordert als voll Erwerbstätige zu quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fizieren wäre, vermöchte dies nichts zu ihren Gunsten zu bewirken. Zu Recht wurde von ihr nicht in Frage gestellt, dass sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn ermittelt werden muss, wie dies bereits die Beschwerdegegnerin richtig erkannte und handhabte (Urk. 2 S. 2, 9/260 und 9/261/7). Dementsprechend resultiert ausgehend von der attestierten 80%igen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten auch bei der von der Beschwerdeführerin gewünschten Qualifikation – selbst unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung des von der Beschwerdegegnerin gewährten und äusserst grosszügig bemessenen leidensbedingten Abzugs von 10 % – kein rentenbegründender Invaliditätsgrad, da er so lediglich 28 % beträgt. Es erweist sich deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als korrekt, dass die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unabhängig davon, wie die kontrovers diskutierte Statusfrage zu beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worten ist. Dies führt zur Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Beleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seiner Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsvertreter im vorliegenden Verfahren reichte Rechtsanwalt Thomas Kempf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Honorar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">note</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 11. Januar 2017 ein (Urk. 22 und 23). Der geltend gemachte Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 11 Stunden und 18 Minuten zuzüglich Barauslagen von Fr. 66.-- erscheint gerade noch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessen. Es ist Rechtanwalt Thomas Kempf daher wie beantragt eine Entschädigung von Fr. 2‘756.15 (inkl. Auslagen und 8 % Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Tomas Kempf, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. 2‘756.15 (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>