<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2004.00025</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204640&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2004.00025</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.11.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 1999</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Gewerbsmässiger Wertschriftenhandel/Verständigung Das Verwaltungsgericht ist nicht an die Anträge der Parteien gebunden, sondern hat auch im Beschwerdeverfahren gegebenenfalls zu Gunsten oder zu Ungunsten der Parteien über deren Begehren hinaus gehend zu entscheiden. Ob der Pflichtige als selbständig erwerbstätiger Wertschriftenhändler zu qualifizieren ist, oder ob es sich lediglich um schlichte Vermögensverwaltung handelt, kann vorliegend offen bleiben, da sich der Pflichtige mit dem kantonalen Steueramt umfassend über die Besteuerung dieses Sachverhalts geeinigt hat. Der Abschluss dieser Vereinbarung wurde seitens des Pflichtigen weder vor Rekurskommission noch in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht grundlegend hinterfragt. Derartige Verständigungen binden die Steuer(justiz)behörden, sofern und soweit sie auf eine gesetzmässige Einschätzung abzielen. Nachdem die fragliche Verständigung gültig zustande gekommen ist, ist der Pflichtige dabei zu behaften und entsprechend diesem Ruling als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler zu behandeln. Eine Reformation des vorinstanzlichen Entscheids zu Ungunsten des Pflichtigen ist zulässig, zumal lediglich der Einspracheentscheid wiederhergestellt wird und dem Pflichtigen ausdrücklich Gelegenheit zur Stellungnahme zu einer möglichen Verböserung gegeben worden ist. Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTIENHANDEL">AKTIENHANDEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BÃRSENGANG">BÃRSENGANG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWERBSMÃSSIGKEIT">GEWERBSMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATER KAPITALGEWINN">PRIVATER KAPITALGEWINN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATIO IN PEIUS">REFORMATIO IN PEIUS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RULING">RULING</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT">SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERFÃHRUNGSWERT">ÃBERFÃHRUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERÃUSSERUNGSSPERRE">VERÃUSSERUNGSSPERRE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBÃSERUNG">VERBÃSERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VEREINBARUNG">VEREINBARUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSVERWALTUNG">VERMÃGENSVERWALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSTÃNDIGUNG">VERSTÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTSCHRIFTENHÃNDLER">WERTSCHRIFTENHÃNDLER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 16 Abs. III StG</span><br/><span class="gerade">§ 18 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 149 Abs. II StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 89 S. 173</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Der mit B verheiratete A ist als Rechtsanwalt in der C AG unselbstÃ¤ndig erwerbstÃ¤tig, an welcher er selbst mit â¦ % des Aktienkapitals beteiligt ist. Im Januar 2000 erkundigte sich der Pflichtige beim zustÃ¤ndigen SteuerkommissÃ¤r, wie der im Jahr 1999 erfolgte Erwerb von 330'000 Aktien der "D AG" zu einem Kaufpreis von Fr. â¦ und die teilweise VerÃ¤usserung dieser Papiere steuerlich zu qualifizieren sei. Nach verschiedenen Kontakten zwischen Vertretern des Steueramts und dem Pflichtigen fand am 3. MÃ¤rz 2000 im Beisein eines Mitglieds der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts und des zustÃ¤ndigen SteuerkommissÃ¤rs eine Besprechung statt, in welcher sich der Pflichtige und das Steueramt, aber auch weitere Investoren in Aktien der "D AG" darauf einigten, die Qualifizierung als gewerbsmÃ¤ssige WertschriftenhÃ¤ndler im Zusammenhang mit dem Erwerb der Aktien der "D AG" bis zum Datum des BÃ¶rsengangs der "D AG" im Jahr 1999 zu akzeptieren. Gleichzeitig vereinbarten die Parteien hinsichtlich sÃ¤mtlicher Beteiligten den ÃberfÃ¼hrungswert der per diesem Datum gehaltenen Aktien ins PrivatvermÃ¶gen zum Wert von Fr. â¦ pro Aktie. Dieses Besprechungsergebnis wurde gleichentags seitens des Pflichtigen und der weiteren Investoren per Fax gegenÃ¼ber dem kantonalen Steueramt bestÃ¤tigt und von diesem mit Datum vom 9. MÃ¤rz 2000 schriftlich rÃ¼ckbestÃ¤tigt. Entsprechend dieser Vereinbarung erstellte der Pflichtige am 4. Februar 2001 die SteuererklÃ¤rung 1999B und deklarierte ein steuerbares Einkommen von Fr. â¦ bei einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Nach Zustellung eines EinschÃ¤tzungsvorschlags durch den zustÃ¤ndigen SteuerkommissÃ¤r, der im Wesentlichen auf der Vereinbarung vom 3. MÃ¤rz 2000 und der Deklaration des Pflichtigen beruhte, teilte der Pflichtige am 19./25. Juli 2001 mit, er sei mit der Qualifikation als gewerbsmÃ¤ssiger WertschriftenhÃ¤ndler nicht mehr einverstanden, eventualiter sei der ÃberfÃ¼hrungswert der Aktien neu mit Fr. â¦ je Aktie vorzunehmen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit EinschÃ¤tzungsentscheid vom 21. August 2001 wurden die Pflichtigen fÃ¼r die Steuerperiode 1999 im Sinn des EinschÃ¤tzungsvorschlags mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ bei einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt. Die von den Pflichtigen hiergegen erhobene Einsprache hiess das kantonale Steueramt teilweise gut und schÃ¤tzte die Pflichtigen am 12. MÃ¤rz 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ bei einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ ein. Dabei reduzierte das kantonale Steueramt gegenÃ¼ber dem EinschÃ¤tzungsentscheid den ÃberfÃ¼hrungswert der Aktien um 3 % angesichts einer halbjÃ¤hrigen Sperrfrist und berÃ¼cksichtigte zusÃ¤tzlich den im Zusammenhang mit der nebenberuflichen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit anfallenden AHV-Sonderbeitrag.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span class="UrteilstextChar"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs hiess die Steuerrekurskommission I mit Entscheid vom 27. Januar 2004 teilweise gut und schÃ¤tzte die Pflichtigen fÃ¼r die Steuerperiode 1999 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ ein. Die Rekurskommission bestÃ¤tigte die nebenberufliche selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit des Pflichtigen als WertschriftenhÃ¤ndler im Zusammenhang mit dem Kauf der Aktien der "D AG", verneinte jedoch eine Beendigung derselben noch wÃ¤hrend der Steuerperiode</span></span><span> <span class="UrteilstextChar">1999. </span></span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid erhoben die Pflichtigen am 18. MÃ¤rz 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, es sei das steuerbare Einkommen auf Fr. ..., eventualiter auf Fr. â¦, je bei einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦, festzusetzen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Staates.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz beantragte Abweisung der Beschwerde wie auch der SteuerkommissÃ¤r. Letzterer stellte zusÃ¤tzlich den Eventualantrag, wonach die EinschÃ¤tzung gemÃ¤ss Einspracheentscheid wiederherzustellen sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. September 2004 wurde den Parteien im Hinblick auf eine mÃ¶gliche Ãnderung des angefochtenen Entscheids zum Nachteil der Pflichtigen Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme gegeben. WÃ¤hrend sich das kantonale Steueramt nicht vernehmen liess, verzichteten die Pflichtigen auf eine Stellungnahme.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Dabei ist das Verwaltungsgericht nicht an die AntrÃ¤ge der Parteien gebunden im Sinn des VerbÃ¶serungs- und Verbesserungsverbots (Verbots der "reformatio in peius vel in melius"), wie es in § 97 Abs. 2 des frÃ¼heren Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) noch ausdrÃ¼cklich vorgesehen war. Das Verwaltungsgericht geht angesichts der Kognition des Bundesgerichts gemÃ¤ss Art. 114 Abs. 1 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) davon aus, dass die fÃ¼r die Rekurskommission geltende Regelung von § 149 Abs. 2 StG im Licht von § 153 Abs. 4 StG "sinngemÃ¤ss" heranzuziehen ist und das Verwaltungsgericht daher auch im Beschwerdeverfahren gegebenenfalls zu Gunsten oder zu Ungunsten der Parteien Ã¼ber deren Begehren hinausgehend zu entscheiden hat (vgl. RB 2002 Nr. 116; RB 2003 Nr. 98).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 18 StG sind alle EinkÃ¼nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit steuerbar. Zu den EinkÃ¼nften aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit zÃ¤hlen auch alle Kapitalgewinne aus VerÃ¤usserung, Verwertung oder buchmÃ¤ssiger Aufwertung von GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen. Der VerÃ¤usserung gleichgestellt ist die ÃberfÃ¼hrung von GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen in das PrivatvermÃ¶gen oder in auslÃ¤ndische Betriebe oder BetriebstÃ¤tten. Als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen gelten alle VermÃ¶genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit dienen (§ 18 Abs. 2 StG in der Fassung vom 8. Juni 1997). DemgegenÃ¼ber sind laut § 16 Abs. 3 StG die Kapitalgewinne aus der VerÃ¤usserung von PrivatvermÃ¶gen â vorbehÃ¤ltlich der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer â steuerfrei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>§ 18 StG entspricht materiell weitgehend dem bisherigen Recht (§ 19 lit. b aStG), mit Ausnahme der hier nicht interessierenden PrÃ¤ponderanzmethode, welche § 18 StG neu in das ZÃ¼rcher Recht eingefÃ¼hrt hat. Zutreffend legt die Vorinstanz sodann dar, dass die heutige Bestimmung auch gleich lautet wie Art. 18 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer (DBG). Ebenso richtig und unter Verweis auf die entsprechende Literatur zeigt die Vorinstanz auf, dass der harmonisierungsrechtliche Begriff der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit grundsÃ¤tzlich demjenigen der bisherigen ZÃ¼rcher Praxis entspricht. Hierauf ist in analoger Anwendung von § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG) zu verweisen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.1 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die selbstÃ¤n­dige ErwerbstÃ¤­tigkeit dadurch gekennzeichnet, dass ihr TrÃ¤ger durch Einsatz von Arbeitsleistung und Ka­pital in frei bestimmter Selbstorganisation planmÃ¤ssig, anhaltend und nach aussen sichtbar zum Zweck der Gewinnerzielung am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt (RB 1988 Nr. 23 = StE 1989 B 23.1 Nr. 17). Die Verwaltung eigenen VermÃ¶gens ist demgegenÃ¼ber keine ErwerbstÃ¤tigkeit, auch dann nicht, wenn das VermÃ¶gen gross ist und der Steuerpflichtige zu seiner fortlaufenden Orientierung eine kaufmÃ¤nnische Buchhaltung fÃ¼hrt (RB 1981 Nr. 46 mit Hinweisen). Damit hat das Verwaltungsgericht in konstanter Rechtsprechung weit hÃ¶here Anforderungen an die Bejahung einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit als nebenberuflicher gewerbsmÃ¤ssiger WertschriftenhÃ¤ndler gestellt, als dies etwa das Bundesgericht fÃ¼r die direkte Bundessteuer getan hat (BGE 125 II 113 E. 3c und 5e; BGE 122 II 446 mit Hinweisen). Die vom Bundesgericht entwickelten Kriterien wie HÃ¤ufung der An- und VerkÃ¤ufe, die Inanspruchnahme bedeutender Fremdmittel, kurze Besitzesdauer sowie der Einsatz von Spezialkenntnissen verdeutlichen und konkretisieren die herkÃ¶mmlichen Begriffsmerkmale der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit (RB 1988 Nr. 23). Das Vorhandensein einzelner oder sogar verschiedener dieser Indizien entbindet das Gericht indessen nicht davon, sich mit den eigentlichen Merkmalen der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit zu befassen, um derart ein umfassendes Gesamtbild der zu beurteilenden AktivitÃ¤ten zu erhalten (vgl. Markus Reich in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A., Basel und Frankfurt am Main 2002, Art. 8 StHG N. 12).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.2 </span></b><span>Es besteht aus heutiger Sicht kein Anlass, von dieser bewÃ¤hrten Rechtsprechung abzuweichen. Weder haben die gesetzlichen Bestimmungen fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich wesentlich geÃ¤ndert noch ist der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts in der Literatur Kritik entgegengebracht worden, welche eine neue Beurteilung erfordern wÃ¼rde. Auch unter der Herrschaft des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 ist die bisherige Rechtsprechung zur selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit daher weiterzufÃ¼hren: Angesichts der gesetzlich normierten Steuerfreiheit des privaten Kapitalgewinns bei der Besteuerung von Wertschriftengewinnen ist bei der Annahme einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit nach wie vor grosse ZurÃ¼ckhaltung angezeigt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.3 </span></b><span>Bei alledem ist nicht zu verkennen, dass die Abgrenzung zwischen selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit und privater VermÃ¶gensverwaltung im Einzelfall nicht einfach ist. Der Ãbergang vom schlichten Verwalten des VermÃ¶gens, vom Ausnutzen von Gelegenheiten zur Mehrung desselben, auch unter Einsatz von Spezialwissen und Fremdkapital, in eine eigentliche (meist nebenberufliche) ErwerbstÃ¤tigkeit lÃ¤sst sich meist nur in einer sich auf mehrere Jahre erstreckenden Gesamtbeurteilung klar erkennen und belegen (vgl. RB 1988 Nr. 23). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die Anwendung der Kriterien der bisherigen Rechtsprechung auf das Verhalten des Pflichtigen fÃ¼hren nicht ohne weiteres dazu, dass das fragliche Handeln als nebenberuflicher Wertschriftenhandel zu qualifizieren ist: Wohl hat er im Rahmen einer frei bestimmten "Selbstorganisation" gehandelt, indem er anfangs 1999 330'000 Aktien der "D AG" kaufte. Gerade die Finanzierung des Aktienkaufs Ã¼ber den Weiterverkauf an Bekannte aus seinem beruflichen Umfeld und Ã¼ber Darlehen ganz erheblichen Ausmasses offenbart doch eine gewisse â allerdings zeitlich und umfangmÃ¤ssig sehr limitierte â Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr, welche nicht mehr nur "schlichte" VermÃ¶gensverwaltung darstellt. Die Konsolidierung des Engagements im Umfeld des BÃ¶rsengangs belegt sodann klar die PlanmÃ¤ssigkeit, wobei diesem Kriterium deswegen wenig Aussagekraft zukommt, da tatsÃ¤chlich auch der private VermÃ¶gensverwalter planmÃ¤ssig vorgeht. Indessen hat der Pflichtige hier eine einmalige Kaufgelegenheit erkannt und ausgenutzt, ist insbesondere in frÃ¼heren Jahren nicht als WertschriftenhÃ¤ndler aktiv aufgetreten und hat â soweit ersichtlich â keine Ã¤hnlichen KÃ¤ufe von Wertpapieren getÃ¤tigt, abgesehen von den aktenkundigen Investitionen nach TeilverÃ¤usserungen von Aktien der "D AG". Ob im Sinn einer Gesamtbeurteilung der Pflichtige allein aufgrund dieses Kaufs bereits als WertschriftenhÃ¤ndler qualifiziert worden wÃ¤re, kann indessen aus folgenden GrÃ¼nden offen bleiben:</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>In dieser etwas unklaren Situation hat sich der Pflichtige anfangs 2000 an das Steueramt gewandt und sich mit dem kantonalen Steueramt Ã¼ber die Besteuerung dieses<br/> (Lebens-)Sachverhalts umfassend geeinigt. Er hat â in Kenntnis der vorstehend dargelegten Unsicherheiten, ob eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit zu bejahen oder zu verneinen sei â vorbehaltlos anerkannt, sich den bis zum Datum des BÃ¶rsengangs der "D AG" erzielten VerÃ¤usserungserlÃ¶s und den ÃberfÃ¼hrungswert der restlichen Aktien als Einkommen aus selbstÃ¤ndiger nebenberuflicher TÃ¤tigkeit anrechnen zu lassen. Der Abschluss dieser Vereinbarung wurde weder vor Rekurskommission noch in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht seitens des Pflichtigen grundlegend hinterfragt. Er hat einzig im Einspracheverfahren festgehalten, er habe damals â um Weiterungen zu vermeiden â im Sinn eines Kompromisses dieser Vereinbarung zugestimmt. Materiell ist zur Vereinbarung festzuhalten, dass sie in einem Zeitpunkt abgeschlossen wurde, als der Kurs der Aktie "D AG" bei â¬ â¦ lag, ihren HÃ¶chstkurs erreichte die Aktie im April 2000 mit â¬ â¦. Es liegt auf der Hand, dass von der Vereinbarung beide Seiten profitieren konnten: Indem in dieser Vereinbarung der ÃberfÃ¼hrungswert der Aktien ins PrivatvermÃ¶gen auf den Emissionspreis festgesetzt worden ist, konnte der Pflichtige seine Abgabenlast klar errechnen und durfte zudem sicher sein, dass die weiteren VerÃ¤usserungen von "D AG"-Aktien nur mehr steuerfreie Kapitalgewinne zur Folge haben wÃ¼rden. Im Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung hatte dies fÃ¼r den Pflichtigen einen steuerfreien "Buchgewinn" pro Aktie von rund â¬ â¦ zur Folge. Umgekehrt war das Steueramt vom â vorliegend wohl schwierig zu fÃ¼hrenden â Nachweis der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit des Pflichtigen befreit. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Die VerstÃ¤ndigung ist auch im heutigen Steuergesetz nicht geregelt und entbehrt daher einer ausdrÃ¼cklichen gesetzlichen Grundlage. Indessen ist es durchaus mÃ¶glich, sich mit der SteuerbehÃ¶rde Ã¼ber bestimmte Elemente des steuerrechtlich relevanten Sachverhalts zu verstÃ¤ndigen (RB 1992 Nr. 30). Derartige VerstÃ¤ndigungen binden die Steuer-(justiz)-behÃ¶rden, sofern und soweit sie â anders als die unzulÃ¤ssigen Steuerabmachungen bzw. -abkommen â auf eine gesetzmÃ¤ssige EinschÃ¤tzung abzielen (RB 1996 Nr. 39). Im Rechtsmittelverfahren sind solche VerstÃ¤ndigungen auf ihre GesetzmÃ¤ssigkeit hin Ã¼berprÃ¼fbar. VerstÃ¤ndigungen, die dem klaren Gesetzeswortlaut widersprechen, sind dagegen unzulÃ¤ssig (vgl. Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 132 N. 16 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Nach dem Gesagten ist die fragliche VerstÃ¤ndigung ohne Zweifel gÃ¼ltig zustande gekommen. Sie zielte auf eine gesetzmÃ¤ssige Veranlagung und lag im Zeitpunkt ihres Abschlusses im wohlverstandenen Interesse des Pflichtigen, aber auch demjenigen der Ã¶ffentlichen Hand. Der Pflichtige war sich zudem der Bedeutung dieses Instruments aufgrund seiner beruflichen TÃ¤tigkeit als Rechtsanwalt bestens bewusst. Es ist daher nicht ersichtlich, aus welchen GrÃ¼nden die Steuer-(justiz)-behÃ¶rden bei der Veranlagung der Pflichtigen nicht mehr von dieser Vereinbarung auszugehen hÃ¤tten. Noch im Zeitpunkt der Abgabe der Deklaration haben sich nÃ¤mlich auch die Pflichtigen in diesem Sinn verhalten. Daraus folgt, dass der Pflichtige bei der mit dem Steueramt gefundenen Einigung vom 3. MÃ¤rz 2000 zu behaften und entsprechend diesem Ruling jedenfalls bis zum BÃ¶rsengang der "D AG" als (nebenberuflicher) gewerbsmÃ¤ssiger WertschriftenhÃ¤ndler zu behandeln ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die Vorinstanz wirft â nicht zu Unrecht â die Frage auf, ob die Beendigung der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit per Datum des BÃ¶rsengangs der "D AG" hinzunehmen sei, und verneint sie. Dieser Auffassung kann indessen wiederum nicht gefolgt werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im Zuge des BÃ¶rsengangs (IPO) im Jahr 1999 konnte der Pflichtige die massive Fremdverschuldung beseitigen und hat hernach bis Ende 1999 nur mehr 4'750 Aktien der "D AG" verÃ¤ussert. Insbesondere kann jedoch nach dem IPO nicht mehr von einem eigentlichen Marktauftritt eines SelbstÃ¤ndigerwerbenden gesprochen werden, selbst wenn in den Folgejahren gewisse Investitionen â nun aber doch eher in "schlichter" Verwaltung eines nun auch vorhandenen PrivatvermÃ¶gens â erfolgten. Hinzu kommt, dass auch hinsichtlich der Beendigung der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit eine gÃ¼ltige VerstÃ¤ndigung zwischen dem Pflichtigen und den SteuerbehÃ¶rden vorliegt, welche es aufgrund des Vorstehenden (vgl. E. 2.2.2) zu beachten gilt. FÃ¼r die EinschÃ¤tzung 1999 muss es daher mit der Beendigung der nebenberuflichen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit auf den Zeitpunkt des BÃ¶rsengangs der "D AG" sein Bewenden haben.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Damit stellt sich letztlich die Frage nach dem ÃberfÃ¼hrungswert der im Zeitpunkt des IPO beim Pflichtigen verbliebenen 79'360 Aktien der "D AG" in sein PrivatvermÃ¶gen. In der VerstÃ¤ndigung vom 3. MÃ¤rz 2000 haben die Parteien diesen Wert mit â¬ â¦ pro Aktie vereinbart. Dabei haben alle Beteiligten ausser Acht gelassen, dass die Aktien des Pflichtigen mit einer VerÃ¤usserungssperre von sechs Monaten ab dem BÃ¶rsengang belegt waren. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Aufgrund dieser VerÃ¤usserungssperre erachtet der Pflichtige im Beschwerdeverfahren<br/> einen ÃberfÃ¼hrungswert von nur mehr Fr. â¦ pro Aktie als angebracht, entsprechend der "Wegleitung der EStV". Damit bezieht sich der Pflichtige auf die Wegleitung der eidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert fÃ¼r die VermÃ¶genssteuer, Ausgabe 1995. Diese Wegleitung bezweckt schweizweit eine einheitliche Bewertung nicht kotierter, das heisst an der BÃ¶rse nicht offiziell gehandelter Wertpapiere fÃ¼r die VermÃ¶genssteuer (Ziff. 1 der Wegleitung). DemgegenÃ¼ber geht es bei den Aktien der "D AG" jedoch um Wertpapiere, welche auf den ÃberfÃ¼hrungstag an die BÃ¶rse eingefÃ¼hrt wurden und dort eine marktgerechte Bewertung Ã¼ber die BÃ¶rse erfuhren. Der Pflichtige selbst bestreitet in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht zu Recht nicht, dass der ÃberfÃ¼hrungswert dem Verkehrswert per Datum des BÃ¶rsengangs der "D AG" zu entsprechen habe. Nachdem die BÃ¶rsenbewertung auf diesen Tag mit â¬ â¦ vorliegt, ist grundsÃ¤tzlich fÃ¼r die Bemessung des Verkehrswerts auch von diesem Wert auszugehen, der ja auch Grundlage der VerstÃ¤ndigung gewesen ist. Die Anwendung der Wegleitung der eidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert fÃ¼r die VermÃ¶genssteuer, Ausgabe 1995 auf die Bewertung der Aktien der "D AG" zur Bestimmung des ÃberfÃ¼hrungswerts ist angesichts der Kotierung der Wertpapiere an der BÃ¶rse nicht angezeigt.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Es erscheint im weiteren durchaus sachgerecht, zur Bestimmung des Verkehrswerts der vorliegend mit einer VerfÃ¼gungssperre belegten Aktien der "D AG" auf die Praxis bei den ebenfalls mit einer solchen BeschrÃ¤nkung versehenen Mitarbeiteraktien abzustellen. Zutreffend weist der SteuerkommissÃ¤r darauf hin, dass in derartigen FÃ¤llen der VerfÃ¼gungsbeschrÃ¤nkung durch eine angemessene Reduktion des Werts Rechnung zu tragen ist (BGr, 6. November 1995, ASA 65, 733 = StE 1996 B 52.42). Die vorgenommene Reduktion von 3 % fÃ¼r die Sperre von sechs Monaten ist daher grundsÃ¤tzlich zu bestÃ¤tigen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der Pflichtige macht insbesondere geltend, die vorgenommene Reduktion werde der hohen VolatilitÃ¤t des Titels nicht gerecht. Indessen hat sich der Pflichtige auch hier zunÃ¤chst die VerstÃ¤ndigung vom 3. MÃ¤rz 2000 entgegenhalten zu lassen, in welcher ein noch hÃ¶herer ÃberfÃ¼hrungswert vereinbart wurde. Die Aktien der "D AG" haben bei Auslaufen der VerfÃ¼gungssperre (Ende 1999) einen Kurs von â¬ â¦ aufgewiesen und damit den ÃberfÃ¼hrungswert um rund das Dreifache Ã¼bertroffen. Damit ist hinreichend dargelegt, dass der vom SteuerkommissÃ¤r angenommene ÃberfÃ¼hrungswert von â¬ â¦ dem stichtagbezogenen Verkehrswert (mehr als) gerecht wird. Jedenfalls im vorliegenden Sachverhalt ist eine zusÃ¤tzliche BerÃ¼cksichtigung der hohen VolatilitÃ¤t im Zusammenhang mit der Verkehrswertbemessung nicht angezeigt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Unter BerÃ¼cksichtigung der weiteren â unbestrittenen â Kosten (Upfront Fee E und AHV-Sonderbeitrag) resultiert das im Einspracheentscheid festgesetzte Einkommen fÃ¼r die Steuerperiode 1999 von Fr. â¦ bei einem diesfalls ebenfalls unbestrittenen VermÃ¶gen von Fr. â¦ Damit wird der vorinstanzliche Entscheid bezÃ¼glich der Steuerperiode 1999 zu Ungunsten der Pflichtigen reformiert, was zulÃ¤ssig ist (vgl. E. 1.2.). Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass lediglich der Einspracheentscheid wiederhergestellt wird und die Pflichtigen sowohl zur Frage der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit, zur VerstÃ¤ndigung wie auch zum ÃberfÃ¼hrungswert im Verfahren ausfÃ¼hrlich Stellung nehmen konnten und auch Stellung nahmen. Ausserdem wurde ihnen ausdrÃ¼cklich Gelegenheit zur Stellungnahme zu einer mÃ¶glichen Ãnderung des angefochtenen Entscheids zu ihrem Nachteil eingerÃ¤umt, wobei sie auf eine solche verzichteten.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerle­gen und fÃ¤llt eine ParteientschÃ¤digung ausser Betracht (§ 151 Abs. 1 StG bzw. § 152 StG und § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, je in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden fÃ¼r die Steuerperiode 1999 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. â¦.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. â¦.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. â¦.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den gesamten Betrag.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>