Internationale Übereinkunft vom 18. Oktober 1950 zum Schutze der Vögel <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330"/><FRBRdate date="2016-03-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1950-10-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-01-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.922.72"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione internazionale del 18 ottobre 1950 sulla protezione degli uccelli" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention internationale du 18 octobre 1950 sur la protection des oiseaux" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Übereinkunft vom 18. Oktober 1950 zum Schutze der Vögel" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/de"/><FRBRdate date="2016-03-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1950-10-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-01-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/de/xml"/><FRBRdate date="2016-03-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1950-10-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-01-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.922.72 </docNumber></p><p><sup> </sup>AS <b>1955</b> 1036; BBl <b>1954</b> II 29</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Internationale Übereinkunft<br/>zum Schutze der Vögel</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Paris am 18. Oktober 1950</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. März 1955<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1955/1035_1061_1069" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1955</b> 1035</ref></p></authorialNote></p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 26. Oktober 1955</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 17. Januar 1963</p><p> (Stand am 30. März 2016)</p></preface><preamble><p>Die vertragschliessenden Regierungen,</p><p>in Würdigung der Gefahr der Ausrottung bestimmter Vogelarten einerseits, beunruhigt durch den zahlenmässigen Rückgang anderer Arten, besonders aber der Zugvögel, anderseits,</p><p>in Berücksichtigung, dass im Hinblick auf die Wissenschaft, den Naturschutz und die Volkswirtschaft jeder Nation grundsätzlich alle Vögel geschützt sein sollten,</p><p>haben die Notwendigkeit erkannt, die am 19. März 1902<i><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/22/611_565_639" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.922.71</b></ref></p></authorialNote></i> in Paris unterzeichnete «Internationale Übereinkunft zum Schutze der der Landwirtschaft nützlichen Vögel» abzuändern und </p><p>haben sich auf folgende Bestimmungen geeinigt:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Die gegenwärtige Übereinkunft bezweckt den Schutz der wildlebenden Vögel.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para/listintro">Unter Vorbehalt der in Artikel 6 und 7 vorgesehenen Ausnahmen sollen geschützt werden:</listIntroduction><item eId="art_2/para/lbl_a"><num>a. </num><p>zum mindesten während der Brutzeit alle Vögel und ausserdem die Zugvögel während ihres Rückfluges zu ihren Brutstätten in den Monaten März, April, Mai, Juni und Juli;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_b"><num>b. </num><p>während des ganzen Jahres die von der Ausrottung bedrohten sowie die ein wissenschaftliches Interesse bietenden Arten.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Unter Vorbehalt der in Artikel 6 und 7 vorgesehenen Ausnahmen der gegenwärtigen Übereinkunft ist es verboten, sowohl lebende und tote Vögel als auch Teile von Vögeln, die, in Verletzung gegenwärtiger Übereinkunft, getötet oder gefangen genommen worden waren, einzuführen, auszuführen, zu transportieren, zu verkaufen, feilzubieten, zu kaufen, zu verschenken oder während der Schonzeit der betreffenden Art gefangen zu halten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Unter Vorbehalt der in Artikel 6 und 7 umschriebenen Ausnahmen der gegenwärtigen Übereinkunft ist es verboten, während der Schonzeit einer bestimmten Art, besonders während ihrer Brutzeit, die im Bau befindlichen oder schon besetzten Nester zu entfernen oder zu zerstören, die Eier oder ihre Schalen wie auch die ausgeschlüpfte Brut wildlebender Vögel auszunehmen, zu beschädigen, zu transportieren, einzuführen oder auszuführen, zu verkaufen, feilzubieten, zu kaufen oder zu zerstören.</p><p>Diese Verbote beziehen sich einerseits nicht auf die erlaubterweise eingesammelten Eier, welche von einem Ausweis begleitet sind, aus dem hervorgeht, dass sie entweder für die Wiederbesiedelung bestimmt sind, wissenschaftlichen Zwecken dienen oder dass sie von gefangen gehaltenen Vögeln stammen, anderseits auch nicht auf Kiebitzeier – jedoch allein für die Niederlande, wo besondere lokale Gründe eine schon früher anerkannte Ausnahme rechtfertigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Unter Vorbehalt der in Artikel 6 und 7 vorgesehenen Ausnahmen der gegenwärtigen Übereinkunft verpflichten sich die Hohen vertragschliessenden Parteien, die nachstehend angeführten Verfahren zu verbieten, welche die Vernichtung oder den massenhaften Fang von Vögeln zur Folge haben oder diesen unnötige Schmerzen zufügen.</p><blockList><listIntroduction eId="art_5/para/listintro">Wo solche Verfahren gegenwärtig noch gesetzlich erlaubt sind, verpflichten sich die Hohen vertragschliessenden Parteien, in ihre Gesetzgebung nach und nach Vorschriften aufzunehmen, die geeignet sind, den Gebrauch folgender Mittel zu verbieten oder einzuschränken:</listIntroduction><item eId="art_5/para/lbl_a"><num>a. </num><p>die Schlingen, die Leimruten, die Fallen, die Angeln, die Netze, die vergifteten Köder, die Betäubungsmittel, geblendete Lockvögel;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_b"><num>b. </num><p>die Entenkanonen und Netze;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_c"><num>c. </num><p>die Spiegel, die Fackeln und anderes künstliches Licht;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_d"><num>d. </num><p>die Fischnetze oder Fischereigeräte für den Fang der Wasservögel;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_e"><num>e. </num><p>Repetier‑Jagdgewehre oder automatische Waffen, die mit mehr als 2 Patronen geladen werden können;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_f"><num>f. </num><p>im Allgemeinen alle Feuerwaffen mit Ausnahme derjenigen, die angeschlagen werden können;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_g"><num>g. </num><p>die Verfolgung und der Abschuss der Vögel unter Benützung von Motorbooten auf Binnengewässern und vom 1. März bis 1. Oktober in den Territorial‑ und Küstengewässern;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_h"><num>h. </num><p>der Gebrauch von Motor‑ und von Luftfahrzeugen, von denen aus Vögel abgeschossen oder mit deren Hilfe Treibjagden veranstaltet werden können,</p></item><item eId="art_5/para/lbl_i"><num>i. </num><p>die Gewährung von Fang‑ oder Abschussprämien,</p></item><item eId="art_5/para/lbl_j"><num>j. </num><p>über das ohne Einschränkung ausgeübte Recht der Jagd mit Feuerwaffen und mit Netzen werden für die Dauer des ganzen Jahres Vorschriften erlassen; während der Brutzeit ist dieses Recht auf dem Meer und längs der Ufer und Küsten aufgehoben;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_k"><num>k. </num><p>alle anderen Methoden, die auf den Fang oder die massenhafte Vernichtung von Vögeln abzielen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Sollte in einem bestimmten Gebiet eine Vogelart die Entwicklung gewisser pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse durch Schäden an Äckern, Weinbergen, Gärten, Obstgärten, Wäldern, an Wild und an Fischen gefährden oder sollten eine oder mehrere andere Arten, deren Erhaltung wünschbar ist, vom Untergang oder auch nur vom Rückgang bedroht sein, so können die zuständigen Behörden durch Einzelbewilligungen die Verbote gemäss Artikel 2 bis 5 für die betreffenden Arten aufheben. Es bleibt jedoch ungesetzlich, solcherart getötete Vögel zu kaufen oder zu verkaufen und sie ausserhalb des Gebietes zu bringen, wo sie getötet wurden.</p><p>Sollten in der Gesetzgebung der einzelnen Staaten andere Bestimmungen bestehen, welche gestatten, die Schäden gewisser Vogelarten zu begrenzen und die zugleich den Weiterbestand dieser Arten gewährleisten, so können diese Vorschriften mit Zustimmung der Hohen vertragschliessenden Parteien aufrecht erhalten werden.</p><p>Mit Rücksicht auf die besonderen wirtschaftlichen Bedingungen für Schweden, Norwegen, Finnland und die Färöer‑Inseln können die zuständigen Behörden dieser Länder Ausnahmen zulassen und gewisse Abänderungen an den Bestimmungen der gegenwärtigen Übereinkunft gewähren. Falls Island dieser Übereinkunft beitreten würde, wären auch für dieses Land, auf sein Gesuch hin, die vorstehend angeführten Abänderungen anwendbar.</p><p>In keinem Land darf eine Massnahme getroffen werden, die geeignet wäre, die vollständige Vernichtung der Stand‑ oder der Zugvogelarten, auf die sich dieser Artikel bezieht, herbeizuführen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Ausnahmen von den Bestimmungen gegenwärtiger Übereinkunft können von den zuständigen Behörden im Interesse der Wissenschaft, der Erziehung sowie der Wiederansiedelung und der Vermehrung des Federwildes sowie der Falknerei je nach den Umständen gewährt werden, allerdings unter dem Vorbehalt, dass alle Massnahmen zur Vermeidung von Missbräuchen getroffen werden.</p><p>Die Bestimmungen über den Transport gemäss Artikel 3 und 4 sind auf Grossbritannien nicht anwendbar.</p><p>In allen Ländern sind die Verbote gemäss Artikel 3 nicht anwendbar auf die Federn der Vogelarten, die in jenen Ländern getötet werden dürfen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Jede vertragschliessende Partei verpflichtet sich, ein Verzeichnis der Vogelarten aufzustellen, die auf ihrem Territorium getötet oder gefangen genommen werden dürfen unter Vorbehalt der Bestimmungen der gegenwärtigen Übereinkunft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Es steht jeder vertragschliessenden Partei frei, ein Verzeichnis derjenigen Stand‑ und Zugvogelarten aufzustellen, die durch Private gefangen gehalten werden können; für diesen Fall sollen die zulässigen Fangmethoden sowie die Bedingungen, unter denen die Vögel transportiert oder gefangen gehalten werden können, umschrieben sein.</p><p>Jede vertragschliessende Partei soll den Handel mit den durch die gegenwärtige Übereinkunft geschützten Vögeln regeln und alle Massnahmen ergreifen, die geeignet sind, diesen Handel zu begrenzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Die Hohen vertragschliessenden Parteien übernehmen es, Mittel und Wege ausfindig zu machen bzw. anzuwenden, welche die Vernichtung von Vögeln durch Gewässerverschmutzung mit Kohlenwasserstoff u.a.m., durch Scheinwerfer, elektrische Leitungen, Insektizide, Gifte und überhaupt durch jede andere Ursache verhindern.</p><p>Die Erziehung der Jugend und die Beeinflussung der öffentlichen Meinung soll vom Grundsatz aus gehen, dass es notwendig ist, die Vögel zu erhalten und zu schützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Um die Folgen des durch Eingriffe des Menschen verursachten zunehmenden Verschwindens geeigneter Brutstätten zu mildern, verpflichten sich die Hohen vertragschliessenden Parteien, mit allen Mitteln die Schaffung von Wasser‑ und Landreservaten zu unterstützen und zu fördern; diese sollen in der Grösse und Lage den besonderen Anforderungen angepasst sein, damit die Vögel dort nisten und ihre Brut in Sicherheit aufziehen können und damit die Zugvögel sich allenfalls dort ausruhen und ihrer Nahrung ungestört nachgehen können.</p><p>Die gegenwärtige Übereinkunft wird ratifiziert und die Ratifikationsurkunden sind beim Aussenministerium der Französischen Republik zu hinterlegen, welche die Hinterlage allen Vertragsstaaten sowie allfällig noch beitretenden Staaten bekannt gibt.</p><p>Jeder Staat, der die gegenwärtige Übereinkunft nicht unterzeichnet hat, kann ihr beitreten. Die Beitritte sind dem Aussenministerium der Französischen Republik mitzuteilen, welches die Vertragsstaaten und die bereits beigetretenen Staaten davon in Kenntnis setzt.</p><p>Die gegenwärtige Übereinkunft wird 90 Tage nach der Hinterlage der sechsten Ratifikationsurkunde oder Beitrittserklärung in Kraft treten. Für jeden Staat, der die Übereinkunft nach diesem Tag ratifiziert oder ihr beitritt, wird sie 90 Tage nach dem Tag der Hinterlage der Ratifikationsurkunde oder Beitrittserklärung durch diesen Staat in Kraft treten.</p><p>Die Gültigkeit der gegenwärtigen Übereinkunft ist zeitlich nicht begrenzt; aber jede vertragschliessende Partei kann, gemäss dem gegenwärtigen Artikel, nachdem fünf Jahre seit dem in Kraft erwachsenen Beitritt verflossen sind, jederzeit kündigen. Diese Kündigung wird ein Jahr nach ihrer Bekanntgabe beim Aussenministerium der Französischen Republik wirksam.</p><p>Die gegenwärtige Übereinkunft ersetzt für die Länder, die sie ratifizieren oder ihr beitreten, die Bestimmungen der Internationalen Übereinkunft von 1902<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/22/611_565_639" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.922.71</b></ref></p></authorialNote>.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die durch ihre Regierungen Bevollmächtigten die gegenwärtige Übereinkunft unterzeichnet.</p><p>Geschehen zu Paris, den 18. Oktober 1950.</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/1036_1062_1070/20160330"/><FRBRdate date="2016-03-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1950-10-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1963-01-17" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.922.72"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione internazionale del 18 ottobre 1950 sulla protezione degli uccelli" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention internationale du 18 octobre 1950 sur la protection des oiseaux" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Übereinkunft vom 18. 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März 2016<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1973/1530_1530_1530" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1973</b> 1530</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2016/230" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2016 </b>1199</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation </p><p>Beitritt (B)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1955</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>1957</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>29. Oktober </p></td><td><p>1955 B</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>28. Juni</p></td><td><p>1973 B</p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>19. Oktober</p></td><td><p>1962 B</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td><p>23. September</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1955</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>1963</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1955</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>24. August</p></td><td><p>1955</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1967</p></td><td><p>12. September</p></td><td><p>1967</p></td></tr><tr><td colspan="5"/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Nur auf das Königreich in Europa anwendbar.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>