<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00428</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach law</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-Siber Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1964 geborene X.___ reiste 1986 in die Schweiz ein und war als angelernter Gipser bei der Y.___ tätig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Juni 1996 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) meldete er sich unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Wirbelsäulenproblematik nach einem am 20. Dezember 1993 erlittenen Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V-Stelle, zum Bezug von Leistungen der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte berufliche Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Juli 1996 zog er seinen Antrag zurück, da er sich zusammen mit seiner Ehefrau selbständig gemacht habe (Urk. 7/5 und Urk. 7/6). Ab dem 1. Juli 1996 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im gemeinsam mit seiner Ehefrau eröffneten Gipsergeschäft (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH, ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2004:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> X.___ AG [vgl. Urk. 7/180</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsführer angestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 7/22/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der Folge wurde das Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren mit Mitteilung vom 23. Juli 1996 zufolge Rückzugs des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens als gegenstandslos geworden abgeschrieben (Urk. 7/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juni 2000 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut unter dem Hinweis auf die bereits bekannte Rückenproblematik zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der IV-Stelle an und beantragte Hilfsmittel sowie eine Rente (Urk. 7/11). Mit Verfügung vom 8. Dezember 2000 wurde ihm Kostengutsprache für ein Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel (invaliditätsbedingte Abänderungen am Motorfahrzeug) gewährt (Urk. 7/16). Am 11. Juni 2001 stellte der Versicherte sodann einen Antrag auf Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung (Urk. 7/17). Nach der Begutachtung des Versicherten durch Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefarzt an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gutachten vom 23. April 2001 [Urk. 7/21/12-18]), einer Abklärung vor Ort für Selbständigerwerbende am 12. Oktober 2001 (Abklärungsbericht vom 22. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2001 [Urk. 7/22]) sowie einer Abklärung für eine Hilflosenentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung am 23. Oktober 2001 (Abklärungsbericht vom 23. Oktober 2001 [Urk. 7/23]) sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 67 % mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20. Dezember 2001 (Urk. 7/25 und Urk. 7/28) ab dem 1. September 2000 eine ganze Invalidenrente zu. Der Antrag auf Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung wurde mit Verfügung vom 14. Juni 2001 (Urk. 7/26/1-2) ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelehnt (vgl. Akzept des Versicherten vom 5. November 2001 [Urk. 7/26/3]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der Ende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2003 von Amtes wegen eingeleiteten Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 15. September 2004 die bisherige ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 96 % ab Januar 2004 (Urk. 7/43; vgl. auch Urk. 7/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006 teilte eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bekannte des Versicherten der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anonym per Telefon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte arbeite, obwohl er eine Invalidenrente beziehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; er sei nicht nur im Büro tätig, sondern bediene beispiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sweise auch die Spritzmaschine (Urk. 7/45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Im Rahmen der gleichentags eingeleiteten Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte die IV-Stelle diverse Abklärungen (vgl. Urk. 7/46). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Juli 2006 erhielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut einen anonymen Te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lefonanruf mit dem Hinweis, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verrichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Baustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwere Arbeiten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausserdem laufe ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG eine Untersuchung des Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sekretariats für Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft (seco) wegen zu U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nrecht bezogener Schlechtwetterentschädigungen in der Höhe von 1 Mio. Franken (Urk. 7/50). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006 reichte die IV-Stelle b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Kantonspolizei wegen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachts auf Versicherungsbetrug (unwahre Angaben) Strafanzeige geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en den Versicherten ein (Urk. 7/53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daraufhin eröffnete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafuntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Betrug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etc. mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3. Oktober 2007 ein (Urk. 7/71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dagegen erhob die IV-Stelle mit Eingabe vom 10. Januar 2008 beim Obergericht des Kantons Zürich Rekurs mit dem Antrag, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und die zuständige Staatsanwaltschaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzuweisen, die Strafuntersuchung wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terzuführen (Urk. 7/72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Beschluss vom 6. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008 hob das Oberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des Kantons Zürich in Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissung des Rekurses die Einstellungsverfügung vom 3. Oktober 2007 auf und wies die Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zur weiteren Veranlassung an die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück (Urk. 7/84).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 18. Februar 2008 [Urk. 7/80], Einwand vom 19. März 2008 [Urk. 7/85]) hob die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fügung vom 14. Juli 2008 die ganze Invalidenrente rückwirkend per 1. Juli 2004 auf; gleichzeitig stellte sie den Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einer separaten Rückerstattungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fügung hinsichtlich der in der Zeit ab Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2004 zu Unrecht bezogenen Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aussicht (Urk. 7/88). Die Rückerstattungsverfügung erging in der Folge am 30. Juli 2008 (Urk. 7/90, vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 7/90). Gegen die Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungs- sowie die Rückerstattungsverfügung erhob der Versicherte am 13. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2008 Beschwerde beim hiesigen Gericht und beantragte deren Aufhebungen sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Weiterausrichtung der bisherigen ganzen Rente (Urk. 7/93/3-9). Mit Urteil vom 27. Februar 2009 hob das hiesige Gericht sowohl die angefochtene Einstellungs- als auch die Rückerstattungsverfügung auf und wies die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung zurück. Das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde respektive um vorsorgliche Weiterausrichtung der Rentenleistungen gemäss Verfügung vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2001 wies das Gericht hingegen ab (Urk. 7/100), sodass dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherten keine Rente mehr ausgerichtet wurde (Urk. 7/101 und 7/106). Die IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und veranlasste am 9. Juni 2011 eine Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtung des Versicherten (Urk. 7/137). Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH B.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, erstattete das internistisch-rheumatologische Gutachten am 22. August 2011 (Urk. 7/150). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dem sich der Versicherte über eine respektlose Behandlung durch Dr. B.___ beklagt hatte (vgl. die Eingabe vom 2. August 2011 [Urk. 7/146]), nahm diese zu den Vorhalten am 29. August 2011 Stellung (Urk. 7/153). Die IV-Stelle zog die Untersuchungsakten der Kantonspolizei Zürich (Urk. 7/164/1-9, Urk. 7/165/1-303, Urk. 7/166/1-290 und Urk. 7/167/1-274) und die Buchhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsunterlagen der X.___ AG (Urk. 7/168/1-48 und Urk. 7/169/1-18) bei. Sodann veranlasste sie eine Abklärung beim Versicherten zu Hause (vgl. den Abklärungsbericht über Selbständigerwerbende vom 26. Oktober 2012 [Urk. 7/171]). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 10. Januar 2013 [Urk. 7/173], Einwand vom 31. Januar 2013 [Urk. 7/183]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2016 die bisherige ganze Rente der Invalidenversicherung rückwirkend per 1. Juli 2004 auf und stellte in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht, dass für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zur Sistierung der IV-Rente eine Rückerstattungsverfügung ergehen werde. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 7/211]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 14. April 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihm ab dem 1. Juli 2004 eine ganze Rente der Invalidenversicherung, eventuell eine Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente, zuzusprechen beziehungsweise weiter auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 23. Mai 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde. In prozessualer Hinsicht beantragte sie den Beizug der vollständigen Strafuntersuchungsakten, sofern das Gericht nicht bereits auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der vorliegenden Akten zum Schluss gelange, die Beschwerde sei ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; eventuell sei das Verfahren bis zum Abschluss der Strafuntersuchung beziehungsweise bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils zu sistieren (Urk. 6). In der Replik vom 7. Juni 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest und stellte in prozessualer Hinsicht den Antrag, die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin auf Beizug der Strafuntersuchungsakten sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens seien abzuweisen (Urk. 10). Am 12. Juli 2016 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme (Urk. 12) und am 25. Januar 2016 (richtig: 2017) teilte sie mit, der Abschluss der Strafuntersuchung stehe bevor; es sei vorgesehen, dass gegen den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer Anklage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen gewerbsmässigen Betrugs erhoben werde (Urk. 14). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüber wurde der Beschwerdeführer in Kenntnis gesetzt (Urk. 13 und Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es könne davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers ab April 2004 verbessert habe und ihm seither die ausgeübte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Geschäftsführer zu 100 % zumutbar gewesen sei (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sei nicht verwertbar, da zum einen ein orthopädisches Gutachten fehle (Urk. 1 S. 5) und zum anderen Dr. B.___ befangen sei (Urk. 1 S. 5 f.). Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere habe sie Fragen gestellt, welche nichts mit einer rheumatologischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung zu tun hätten (Urk. 1 S. 6). Insbesondere sei sie fälschlicherweise davon ausgegangen, der Beschwerdeführer habe eine Lehre als Gipser abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 1 S. 7). Sodann habe sie sich nicht mit den Befunden früherer Ärzte auseinandergesetzt (Urk. 1 S. 9) oder sei ohne Rückfrage davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, der Beschwerdeführer leiste während seiner Arbeitstätigkeit verwertbare Arbeit (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte in ihrem internistisch-rheumatologischen Gutachten vom 22. August 2011 die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auf (Urk. 7/150 S. 96):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales bis intermittierend lumboradikuläres Syndrom links bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">einer grossen Diskushernie L4/L5 links (ED 01/1994) mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher Einengung des Recessus lateralis links mit möglicher Kompression der Nervenwurzel L4 links und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach vier lumbalen Operationen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hemilaminektomie L4/L5 links am 9.2.1994</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Re-Hemilaminektomie L4/L5 links am 31.1.1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Re-Fenestration und Mikrodiskektomie L4/L5 links am 7.9.1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekompression und Spondylodese L4/L5 am 19.9.2003 und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sturz auf das linke Bein und den Rücken von einem Dreitritt am 20.12.1993</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit gutem Sitz des Osteosynthesematerials und leichten narbigen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derungen im Bereich des Foramen intervertebrale L4/L5 links und entlang des Recessus der Nervenwurzel L5 links ohne Neurokom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI 7/2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte sie (Urk. 7/150 S. 96) unter anderem intermittierende Schulterschmerzen links bei Status nach arthroskopischer Behandlung am 16. April 2008 mit Débridement der Rotatorenmanschette und Acromioplastik wegen schmerzhaftem Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ment bei eingeengtem Defilee mit normalem Röntgenbefund der linken Schulter (7/2011). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. B.___ hielt im Gutachten fest, der Beschwerdeführer sei ein kräftiger, 47-jähriger Mann. Er klage seit Jahren über lumbovertebrale bis intermittierend lumboradikuläre Schmerzen links. Er gebe an, dass er wegen der Beschwerden nicht lange sitzen könne, weil sonst die Schmerzen zunähmen. In früheren ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Untersuchungen habe er auch angegeben, dass er nur geringe Gewichte tragen könne. Dazu habe er in der aktuellen Untersuchung keine Angaben mehr gemacht. In der klinischen Untersuchung seien die Adipositas Grad I und die leicht eingeschränkte Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) in der Late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ralflexion beidseits und in der Reklination die wesentlichsten Befunde. Radiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">läre Zeichen würden fehlen. Die Bioimpedanz-Analyse zeige eine sehr gute Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">masse von 55 %. Die MRI-Untersuchung der LWS vom 28. Juli 2011 zeige noch leichte narbige Veränderungen ohne Neurokompression. In der Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">untersuchung finde sich kein wesentlicher Befund. Von den vier in seinem Blut untersuchten Medikamenten sei das Antihypertensivum Epril deutlich unterhalb des therapeutischen Bereichs nachweisbar. Dagegen hätten sich von den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebenen Schmerzmitteln (Lyrica, Olfen und Ponstan) keine Spuren finden las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen. Die vorhandenen Befunde würden weder das Ausmass noch die Dauer der angegebenen Beschwerden erklären. Seine Beschwerden würden auch nicht mit den Videoaufzeichnungen der Kantonspolizei Zürich korrelieren. Aufgrund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ner Klagen in der Anamnese, den Videoaufnahmen der Kantonspolizei Zürich, der klinischen Untersuchung sowie den Resultaten der bildgebenden und der Laborabklärungen könne dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit zu 100 % attestiert werden. Dr. B.___ führte zudem an, ohne Kenntnis der medizinischen Anamnese wäre sie beim Betrachten der Vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aufnahmen niemals auf die Idee gekommen, der Beschwerdeführer sei vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mal lumbal operiert worden und beziehe seit dem 1. September 2000 eine ganze Invalidenrente wegen eines Rückenleidens. Sie habe vielmehr einen Mann beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bachtet, der sich kraftvoll bewege und konzentriert und ausdauernd arbeite. Er toleriere auch ergonomisch sehr ungünstige Stellungen seines Rückens prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lemlos (Urk. 7/150 S. 97). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachterin wies schliesslich darauf hin, der Beschwerdeführer habe anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich der Untersuchung angegeben, regelmässig wesentlich länger als 40 Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chenstunden zu arbeiten. Meist arbeite er ohne Mittagspause von Montag bis Freitag ganztags von 06.00 Uhr morgens bis 17.45 Uhr abends und halbtags auch am Samstag. Manchmal ruhe er mittags eine halbe Stunde lang liegend aus (Urk. 7/150 S. 98). In der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer sei der Beschwerdeführer zu 100% arbeitsfähig. Rückwirkend betrachtet stellte Dr. B.___ fest, habe sich die gesundheitliche Situation durch die vierte lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bale Operation am 19. September 2003 offensichtlich deutlich gebessert. Sechs Monate danach, also ab April 2004, sei der Beschwerdeführer in einer leichten bis mittelschweren adaptierten Tätigkeit wieder ganztags uneingeschränkt ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig gewesen, ohne vermehrte Pausen (Urk. 7/150 S. 99). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. August 2011 (Urk. 7/150) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich zu erfüllen (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). So tätigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sorgfältige, umfassende Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, berücksichtigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die geklagten Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den vorgelegten Vorakten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend dar und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nachvollziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gutachten erweist sich somit grundsätzlich als be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weistauglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorbringen des Beschwerdeführers, bereits aufgrund der häufigen Auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung durch die Beschwerdegegnerin sei von einer Befangenheit von Dr. B.___ auszugehen (Urk. 1 S. 5), ist zu allgemein gehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter dem Titel formelle Ablehnungsgründe behandelt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung schafft das Auftrags- und Honorarvolumen für sich allein keine wirtschaftliche Abhängigkeit einzelner Experten von den IV-Stellen, die als Ausstandsgrund zu qualifizieren wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil 8C_354/2016 des Bundesgerichts vom 25. Oktober 2016 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auf BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch BGE 138 V 271 E. 2.2.2 und BGE 139 V 349 E. 5.2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinweise auf eine persönliche Befangenheit von Dr. B.___ sind vorliegend nicht ersichtlich. Die Vorwürfe, Dr. B.___ sei gegenüber dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer unprofessionell und respektlos gewesen (Urk. 1 S. 5), habe auf inquisito</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Art Fragen gestellt, welche nicht im Zusammenhang mit der rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Begutachtung gestanden hätten, und den Beschwerdeführer als Lügner und Betrüger hingestellt (Urk. 1 S. 6), lassen sich nicht erhärten. Dem Gutachten sind keine ungebührlichen Äusserungen über den Beschwerdeführer zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte für ein „inquisitorisches“ Verhalten der Gutachterin. Vielmehr gehörte es zu ihren Aufgaben, dem Beschwerdeführer Fragen zu stellen und dessen Antworten gegebenenfalls zu hinterfragen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grund des Auftrags des hiesigen Gerichts im Rückweisungsentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">27. Februar 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hatte sich die Gutachterin explizit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu den Ergebnissen der von der Kantonspolizei Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestützt auf die damals geltenden strafprozessualen Bestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Zeit zwischen dem 9. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2006 und 6. Februar 2007 sowie zwischen dem 22. Juni und 3. Juli 2007 durchgeführten Observatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen des Beschwerdeführers, namentlich auch zu den Videoaufnahmen, zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sern (Urk. 7/100/16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Stellungnahme zu allfälligen Diskrepanzen zwischen den geklagten Beschwerden auf der einen Seite und den aus den Observationen gewonnenen Erkenntnissen auf der anderen Seite wurde somit klarerweise er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wartet, da der Verdacht im Raum stand, der Beschwerdeführer könnte gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">über der Beschwerdegegnerin unwahre Angaben gemacht haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. B.___ bezog sodann zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen am 29. August 2011 persönlich Stellung und führte unter anderem aus, sie habe die mit Zustimmung des Beschwerdeführers erstellte Tonaufnahme der Exploration nochmals abgehört und bestreite die Vorwürfe vehement. Diese würden jegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Grundlage entbehren. Vielmehr sei die Kooperation und Auskunftsbereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft des Beschwerdeführers verglichen mit anderen Exploranden äusserst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ring gewesen. Sie habe zudem die gesamte Lebenssituation des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rers so weit wie möglich zu erfassen versucht, was sie diesem explizit erklärt habe und was zu ihren Aufgaben gehöre. Im Übrigen habe sie dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer einzig Fragen gestellt, welche sie ihm Rahmen des Gutachtens benötigt habe (Urk. 7/153). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten sind keine Ablehnungsgründe ersichtlich. Da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer auf das ausdrückliche Angebot von Dr. B.___, die Tonaufnahme zu edieren (Urk. 7/153), in seiner Beschwerde nicht eingegangen ist, drängen sich auch keine weiteren Abklärungen auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass kein orthopädischer Sachverständiger mit der Begutachtung beauftragt wurde, vermag an der Verwertbarkeit des Gutachtens von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls nichts zu ändern. Es trifft zu, dass das hiesige Gericht die Beschwerdegegnerin im Rückweisungsentscheid vom 27. Februar 2009 an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen hatte, ein neutrales fachärztliches (orthopädisches/rheumatologisches) Gutachten einzuholen (Urk. 7/100/16). Daraus kann jedoch nicht abgeleitet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, es hätte eine orthopädische und eine rheumatologische Begutachtung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Formulierung „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ Gutachten lässt Spielraum für mehrere Möglichkeiten; es wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin überlassen, in pflichtgemässer medizinischer Beurteilung zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, ob rheumatologisch, orthopädisch, oder in beiden Fachdiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen zu begutachten sei. Im vorliegenden Fall stand die Abklärung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen zufolge der Lendenwirbelsäulenproblematik im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund. Mit dem Bewegungsapparat befassen sich sowohl Ärzte der Fachbereiche Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädie als auch der Rheumatologie, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass (allein) eine rheumatologische Begutachtung stattfand (vgl. dazu auch die Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile 9C_793/2016 des Bundesgerichts vom 3. März 2017 E. 4.1.1 sowie 9C_312/2014 vom 19. September 2014 E. 4.1.2), insbesondere nachdem der Beschwerdeführer bei der lumbalen Schmerzexazerbation im August/Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 sowie im Anschluss daran ebenfalls von Rheumatologen, Dres. med. C.___ und D.___, behandelt worden war (vgl. die Berichte des E.___ [Urk. 7/119/1-6]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen ist in Anbetracht der vom Beschwerdeführer aktuell geschilderten vollzeitlichen Arbeitstätigkeit für sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geschäft (E. 4.3) nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ersichtlich, inwiefern eine zusätzliche Begutachtung durch einen Orthopäden weitere Erkenntnisse über die Arbeitsfähigkeit zu Tage fördern würde, weshalb darauf auch in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Vorbringen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich inhaltlicher Mängel des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachtens gehen fehl. Der Einwand, Dr. B.___ sei fälschlicherweise davon ausgegangen, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe eine Lehre als Gipser abgeschlossen (Urk. 1 S. 7), erweist sich als unzutreffend (vgl. insbesondere Urk. 7/150 S. 2 „1-2 ½ Jahre Gipser gelernt, kein Fähigkeitszeugnis“ und Urk. 7/150 S. 98 „Danach erlernte er kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beruf“). Darüber hinaus erschliesst sich auch nicht, inwiefern für die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von Belang sein sollte, ob die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin davon ausging, der Beschwerdeführer sei angelernter oder gelernter Gipser. Haltlos sind sodann die Vorbringen, Dr. B.___ habe tendenziöse, gar irreführende Angaben zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch andere Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinnen und Ärzte gemacht (Urk. 1 S. 8). Kreisarzt-Stellvertreter Dr. F.___ hatte in seiner Stellungnahme vom 30. Mai 2001 zuhanden der Suva festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dem Beschwerdeführer sei eine Tätigkeit im Büro ganztags zumutbar, aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings mit häufigem Wechsel zwischen sitzender und stehender Tätigkeit und pro Halbtag mit einer zusätzlichen Erholungspause von 15 Minuten. Ebenfalls brauche er Pausen beim Autofahren nach etwa 30 Minuten. Kontrollarbeiten auf Baustellen seien nicht nur möglich, sondern wegen der wechselnden Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Rückens sogar günstig (Urk. 7/40/25; vgl. die entsprechende Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe im Gutachten von Dr. B.___ [Urk. 7/150 S. 31]). Dass Dr. B.___ in ihrer Tabelle mit dem Titel „Arbeitsunfähigkeiten im Überblick“ (Urk. 7/150 S. 3) erwähnte, Dr. F.___ habe für Bürotätigkeiten eine 0%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mit zusätzlichen Erholungspausen angegeben, ist vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund nicht zu beanstanden; zum einen wies Dr. B.___ auf die notwendigen Erholungspausen und damit auf Einschränkungen in zeitlicher Hinsicht hin, zum anderen dient eine tabellarische Darstellung meistens der besseren Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlichkeit und geniesst daher selten Anspruch auf Vollständigkeit (was sich ja gerade darin widerspiegelt, dass Dr. B.___ die Stellungnahme von Dr. F.___ an anderer Stelle ausführlich zitierte [Urk. 7/150 S. 30-31]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe gilt in Bezug auf die Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit durch Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt Orthopädie an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/131/3-5, Urk. 7/134/13, Urk. 7/150 S. 3, Urk. 7/150 S. 54 f.), welche sich auf die Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bezog. Inwiefern es irreführend, ja sogar eine „böswillige Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit“ sein sollte, sämtliche Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeiten in einem Überblick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten (Urk. 1 S. 8), lässt sich nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehen, zumal Dr. B.___ sich mit den Einschätzungen der Dres. F.___ und G.___ an anderer Stelle auseinandersetzte (Urk. 7/150 S. 101). In diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang ist zu erwähnen, dass sich auch der Vorwurf, Dr. B.___ sei weder bezüglich der Diagnosen noch bezüglich der Befunde auf die Vorakten eingegangen (Urk. 1 S. 9) und habe sich nicht mit der Krankengeschichte ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nandergesetzt (Urk. 1 S. 12), als nicht stichhaltig erweist. Zum einen hatte sich Dr. B.___ nicht mit sämtlichen in früheren ärztlichen Berichten je gestellten Diagnosen und erhobenen Befunden auseinanderzusetzen, insbesondere da die Berichte bis zu zehn Jahre zurückreichten. Zum anderen teilte sie die fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschätzungen der Dres. Z.___, F.___ und G.___ sogar (Urk. 7/150 S. 101), womit sich eine eingehendere Auseinandersetzung erübrigte. Auf die exakte Bezeichnung des Schmerzsyndroms im Lendenwirbelbereich kommt es sodann nicht an (vgl. die Vorbringen in Urk. 1 S. 9 f.), da sich die gestellten Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen entsprechen beziehungsweise dieselbe Problematik beschreiben. We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist vor allem, dass bei der Begutachtung keine radikulären Zeichen festgestellt werden konnten. Eine eingehende Auseinandersetzung mit den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungen des Hausarztes Dr. I.___ war entbehrlich, da es sich bei ihm um keinen Facharzt für Orthopädie oder Rheumatologie handelte und er sich vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmlich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Gesundheitszustand im Zeitpunkt der Begutachtung anbelangt, erweist sich das Gutachten von Dr. B.___ als stringent und schlüssig. Dr. B.___ konnte aufgrund des von ihr erhobenen Befundes (Urk. 7/150 S. 90-94; unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer demonstrierten guten Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit [vgl. Bilder in Urk. 7/150 S. 103]) weder das Ausmass noch die Dauer der angegebenen Beschwerden erklären, weshalb sie zum Schluss gelangte, es liege keine wesentliche Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit vor. Dies lässt sich ohne Weiteres mit dem vom Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung geschilderten Tagesablauf vereinbaren. Er selbst gab an, er arbeite oft an allen Werktagen und halbtags auch am Samstag. Am 19. Juli 2011 (Dienstag) sei er gegen 06.00 Uhr ins Büro gegangen, habe seine Mitarbeiter in den Lieferwagen eingeladen und sei zur Baustelle in Ossingen gefahren, was etwa 20 Minuten gedauert habe. Auf der Baustelle sei er nur kurz geblieben und sei ins Magazin zurückgekehrt. Dann sei er zu seinem Hausarzt gefahren, von welchem er eine Schmerzspritze erhalten habe, was ihm helfe. Wie immer habe er das Mittages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ausgelassen und sei mit dem Auto zur Baustelle in Wädenswil gefahren. Nach dem Parkieren habe er sich zunächst eine halbe Stunde lang im Auto lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend ausgeruht. Dann sei er etwa eine Stunde auf der Baustelle gewesen, wo er eine Sitzung mit der Bauleitung gehabt habe. Anschliessend sei er nach Hause gefahren, wo er im Büro bis um 17.45 Uhr gearbeitet habe. Anschliessend sei er in die Wohnung rauf gegangen (Urk. 7/150 S. 88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der fehlende Nachweis von Spuren der angegebenen Schmerzmittel (Lyrica, Ol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fen und Ponstan) im Blut des Beschwerdeführers kann überdies in dem Sinne gewürdigt werden, als dass eine Diskrepanz zwischen den angegebenen und den effektiven Schmerzen bestehen muss, was zumindest auf eine Verdeutlichungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">denz hinweist. Weshalb aus dem Ergebnis der Blutuntersuchung nicht darauf geschlossen werden könnte, die Medikamente würden nicht regelmässig einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommen (Urk. 1 S. 10), erscheint nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer selbst hatte gegenüber der Gutachterin mit Hinweis auf die bestehenden Schmerzen angegeben, morgens und abends je eine Tablette Ponstan 500 mg sowie Olfen 50 mg und dreimal täglich je eine Tablette Lyrica 50 mg einzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men (Urk. 7/150 S. 89). Am Untersuchungstag klagte er überdies über mehr Schmerzen als sonst (Urk. 7/150 S. 88). Zum Zeitpunkt der Blutentnahme, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che in der Praxis von Dr. B.___ erfolgte (vgl. Urk. 7/150 S. 95 und Urk. 7/143) und damit im Verlaufe des Vormittags des Untersuchungstages stattgefunden haben dürfte (vgl. die Bodygram-Messung, welche ebenfalls an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lässlich der Begutachtung vom 20. Juli 2011 durchgeführt wurde und um 10.27 Uhr erfolgte [Urk. 7/144]), waren die Schmerzmittel jedenfalls nicht nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit – somit auch in der Tätigkeit als Geschäftsführer – zu 100 % arbeitsfähig ist. Der Einwand des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rers, er leiste während seiner Anwesenheit im Büro oder auf den Baustellen keine verwertbare Arbeit (Urk. 1 S. 11), vermag nicht zu überzeugen, zumal er dies bei der Befragung durch die Gutachterin nicht angeführt hatte und die Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit als Geschäftsführer andere Aufgaben beinhaltet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als die Tätigkeit als Gipser, worauf später einzugehen ist (vgl. E. 4.4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung führte Dr. B.___ rückblickend aus, die gesundheitliche Situation habe sich durch die vierte lumbale Operation am 19. September 2003 offensichtlich deutlich gebessert. Sechs Monate danach, also ab April 2004, sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in einer leichten bis mittelschweren adaptierten Tätigkeit wieder ganztags uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen, ohne vermehrte Pausen (Urk. 7/150 S. 99). Zu diesem Schluss gelangte Dr. B.___ unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der echtzeitlichen Arztberichte (vgl. Urk. 7/150 S. 39-79), des aktuellen Befunds (Urk. 7/150 S. 90-94) sowie der von der Kantonspolizei Zürich durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Observationen im Jahr 2006 und 2007 (vgl. Urk. 7/150 S. 76-78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wandte dagegen ein, die Gutachterin gehe nicht im Detail darauf ein, welche Bewegungen oder welche Tätigkeiten aus den Videoauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnungen nicht mit den Befunden, beziehungsweise mit den Diagnosen kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relieren würden (Urk. 1 S. 10). Man könne aus den gutachterlichen Schilderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen annehmen, der Beschwerdeführer sei stundenlang gefilmt worden, obschon es sich bei den Aufnahmen nur um jeweils einige Minuten gehandelt habe. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit sei wiederum eine tendenziöse und voreingenommene Schilderung ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Urk. 1 S. 10 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der vierten lumbalen Operation vom 19. September 2003 wurde dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer von fachärztlicher Seite her durch Prof. Dr. med. J.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Orthopädische Chirurgie, H.___, bis am 31. Dezember 2003 noch eine Arbeitsunfähigkeit von anfänglich 100 % und ab dem 17. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2003 von 80 % attestiert. Anschliessend sei eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb der Schmerzgrenze möglich (vgl. Urk. 7/150 S. 40 f. respektive Urk. 7/134/32). Die Arbeitsfähigkeit sei anschliessend durch den Hausarzt zu bestimmen (Urk. 7/150 S. 41). Am 26. März 2004 berichtete der Hausarzt Dr. I.___, unter insgesamt 18 Mal Physiotherapiesitzungen hätten sich die Lumbalgien deutlich verbessert. Der Beschwerdeführer sei aber nie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefrei. Die Behandlung habe vorläufig abgeschlossen werden können (Urk. 7/150 S. 41). Dass Dr. B.___ angesichts dieser Berichte von einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Rückensituation ab circa April 2004 ausging, ist somit nicht zu beanstanden, denn die Einschätzung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit von Dr. I.___ im soeben genannten Bericht vom 26. März 2004 lässt sich aufgrund der verbesserten Situation und der Einstellung der Physiotherapiesitzungen in keiner Weise nachvollziehen. Auch der Beschwerdeführer selbst berichtete an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich seiner polizeilichen Einvernahme vom 20. August 2008 von einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Situation nach der Versteifung der Rückenwirbel Mitte September 2003 (Urk. 7/165/32 f.). Im Anschluss an diese Verbesserung ist eine längerdau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde, anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Unterlagen nicht mehr ausgewiesen, was übrigens auch in Bezug auf die Schulterproblematik gilt. Im lumbalen Bereich konnte eine Neurokompression bis zur Begutachtung nicht mehr nachgewiesen werden, sondern lediglich eine Wurzelreizung, welche zu Infiltrationen und höchstens zu vorübergehenden Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeiten führte (vgl. Urk. 7/150 S. 41 ff., vgl. statt vieler ausserdem Urk. 7/119). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inwiefern der Beschwerdeführer nach der vierten lumbalen Rückenoperation schmerzbedingt in seiner Arbeitsfähigkeit noch eingeschränkt war, ist kaum messbar. Es ist deshalb unabdingbar, auf die Nachvollziehbarkeit seiner Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Arbeitgeberfragebogen vom 8. Juni 2004, welchen die Ehefrau des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführers aufgrund seiner Angaben ausgefüllt hatte (Urk. 15/2 S. 3), wurde angegeben, er könne bloss noch 2-3 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> pro Tag an 5 Tagen pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als Geschäftsführer arbeiten (Urk. 7/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Im Fragebogen für die Revision der Invalidenrente/Hilflosenentschädigung vom 2. Juni 2006 gab der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer an, er benötige beim An- und Ausziehen der Schuhe und Socken sowie bei der Fusspflege regelmässig in erheblicher Weise Hilfe Dritter (Urk. 7/47). Im Arbeitgeberfragebogen vom 13. Juni 2006 wurde wiederum angegeben, der Beschwerdeführer verrichte an 5-6 Tagen pro Woche 2-4 Stunden Arbeit pro Tag (Urk. 7/49). Anlässlich der Hafteinvernahme vom 3. Juli 2007 gab der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer – bevor er mit den in der Zwischenzeit angefertigten Observati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onsunterlagen konfrontiert wurde – noch explizit an, er könne keine körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Arbeiten erledigen. Auf der Baustelle zeige er den Leuten höchstens, wie sie mit einem Spachtel umzugehen hätten. Er selber trage nichts, da er dies auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grund seines Rückens nicht mehr könne. Er trage höchstens kleine Sachen von einem Kilogramm (kg). Büroarbeit könne er ein bisschen erledigen, aber er könne nicht lange sitzen wegen des Rückens. Die Verbesserung im Jahr 2003 sei bloss gering gewesen, weshalb er diese der IV-Stelle nicht gemeldet habe. Er sei zu 100 % invalid, weil sein Rücken schmerze. Die Frage, ob er im Sommer 2006 bei Bauarbeiten seiner Firma mitgeholfen beziehungsweise schwere Geräte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tragen habe, verneinte er ebenfalls; er habe höchstens sanft eine Maschine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schoben, aber niemals etwas angehoben. Daraufhin wurde der Beschwerdeführer darüber aufgeklärt, dass die Polizei ihn am 22. Juni 2007 beobachtet habe, wie er circa um 06.15 Uhr zum Neubau seiner Firma gefahren und sich dort in die Lagerhalle begeben habe. Die Fragen, ob er an diesem Tag körperliche Arbeit verrichtet habe oder irgendwelche schweren Gegenstände herumgetragen habe, verneinte der Beschwerdeführer abermals (Urk. 7/75/346). Nach Vorhalt sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Beobachtungen räumte der Beschwerdeführer dann schliesslich doch ein, es könne schon sein, dass er einen 10 kg schweren Sack oder auch einen 24 kg schweren Kunststoffkübel getragen beziehungsweise angehoben habe. Er könne solche Gegenstände seit circa 2-3 Jahren nur ganz kurze Zeit tragen (Urk. 7/75/346 f.). Nach Vorführung des Polizeivideos mit den Observationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richten bestätigte der Beschwerdeführer letztlich, dass die Beobachtungen kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rekt seien. Er könne im gezeigten Umfang arbeiten. Vom Rücken her könne er Arbeiten von circa 15 Minuten ausführen (Urk. 7/75/351). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer über seine effektive Arbeitsfähigkeit falsche Angaben gemacht hatte. Er hatte seinen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zustand schlechter dargestellt als dieser tatsächlich war. Erst die Observation förderte dies zu Tage. Der Beschwerdeführer war im Zeitraum vom 9. November 2006 bis 6. Februar 2007 an acht verschiedenen Tagen von Spezialisten der Kantonspolizei Zürich observiert worden (Urk. 7/45/42 ff.). Im Ermittlungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richt vom 14. Mai 2007 wurde unter den Schlussbemerkungen festgehalten, im Verlauf der Observation habe nicht festgestellt werden können, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer in seiner körperlichen Beweglichkeit oder bei der Erledigung körperlicher Arbeiten und Tätigkeiten (z.B. beim Schleppen von schweren Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen, beim Lenken und Bedienen des Gabelstaplers, beim Ein- und Aussteigen in Fahrzeuge usw.) eingeschränkt gewesen wäre (Urk. 7/75/44), was Dr. B.___ schliesslich aus fachärztlicher Sicht ebenfalls bestätigte (Urk. 7/150 S. 97 und 99). Dasselbe gilt in Bezug auf die Observationen vom 22. Juni bis 3. Juli 2007, über welche im Ermittlungsbericht vom 17. Juli 2007 festgehalten wurde, der Beschwerdeführer sei an allen vier Observationstagen jeweils schon sehr früh als „Boss“ bei „seiner“ Firma aufgekreuzt und habe die Arbeitseinsätze offensichtlich koordiniert, Baustellen aufgesucht sowie selber körperliche Arbeiten und Tätigkeiten (Tragen und Schleppen von Baumaterial, Fahren mit dem Hubstapler usw.) ausgeführt. Dabei sei er während der Dauer der Observation täglich rund sechs Stunden für seine Firma im Einsatz gestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den (Urk. 7/75/206). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn der Beschwerdeführer also vorbringt, die Sequenzen auf den Videoauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahmen hätten jeweils nur einige wenige Minuten gedauert (Urk. 1 S. 10 f.), stellt sich die Frage, worauf er damit genau hinaus will. Die Observationen dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erten jeweils über Stunden, und es konnte an sämtlichen der insgesamt 12 Observationstage keine offensichtliche körperliche Einschränkung festgestellt werden. Es würde einem ausserordentlichen Zufall gleichkommen, wenn der Beschwerdeführer von der Polizei stets an Tagen ohne massgebende körperliche Einschränkungen – welche nach Angaben des Beschwerdeführers derart stark gewesen sein sollen, dass er sogar beim An- und Ausziehen der Schuhe und So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cken sowie bei der Fusspflege regelmässig in erheblicher Weise Hilfe von Drit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten beanspruchen musste (Urk. 7/47) –, observiert worden wäre. Der krasse Widerspruch zwischen den Angaben des Beschwerdeführers und den in den Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vationen durchgängig gemachten Beobachtungen kann somit nicht aufgelöst werden; insbesondere räumte die Ehefrau des Beschwerdeführers anlässlich ihrer Hafteinvernahme vom 20. August 2008 selbst ein, dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer nur noch ab und zu bei der Fusspflege und beim An- und Ausziehen der Socken und Schuhe Hilfe leisten zu müssen (Urk. 7/165/57 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine ehemalige Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (angestellt von circa 2002 bis 31. Mai 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">[Urk. 7/165/95]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gab gegenüber der Polizei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihr sei kein Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ken auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gefallen, der Gang des Beschwerdeführers sei normal gewesen. Rein äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich betrachtet habe sie keine Einschränkungen wahrgenommen (Urk. 7/165/104). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die vom Beschwerdeführer angegebenen Schmerzen scheinen ihn also nicht daran gehindert zu haben, als Geschäftsführer auch ganztags für seine Firma tätig zu sein, wobei er die Verrichtungen abwechselnd sitzend, stehend, gehend oder gar kräftig zupackend ausübte. Auf dieser Wechselbelastung liegt hier denn auch das Augenmerk. Die Aufgaben eines Geschäftsführers können ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schieden ausgestaltet sein. In kleineren Handwerksbetrieben kommt es durchaus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vor, dass der Inhaber sich nicht nur um die Geschäftsführung kümmert, sondern überwiegend Handwerksarbeiten ausführt. Vorliegend scheint es sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer aber so eingerichtet zu haben, dass er den Betrieb mit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schnittlich 45 bis 50 Angestellten (Urk. 7/171/2) primär leitet und bei Gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heit auch einige körperliche Arbeiten verrichtet. Gemäss den Observationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten koordiniert er morgens die Arbeitseinsätze und sucht auch Baustellen auf (Urk. 7/75/206), wobei er auch Bauarbeiten abnimmt (Urk. 7/165/59). Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jektleiter telefonieren gemäss Zeugeneinvernahme der Buchhalterin der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AG (Urk. 7/165/93) vom 29. Januar 2009 offenbar 5-10 Mal täglich mit dem Beschwerdeführer, welcher zudem auch an Sitzungen teilnimmt (Urk. 7/165/88) und im Büro Arbeitsrapporte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nachführt sowie Mängeltermine bespricht (Urk. 7/165/87). Nach Angaben der Ehefrau des Beschwerdeführers würden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Leute auf der Baustelle nur Anweisungen vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und nicht von ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">akzeptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7/165/56).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Der Beschwerdeführer ist denn auch faktisch der Betriebsinhaber und Chef der X.___ AG (Urk. 7/165/89) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehungsweise für den gesamten Aussenbereich der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft zuständig (Urk. 7/165/97 und Urk. 7/165/99). Angesichts des umfassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bereichs erscheint es daher nicht nachvollziehbar, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer zwar circa 12 Stunden am Arbeitsort (inklusive Baustellen) zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bringen, aber bloss 2-4 Stunden effektiv verwertbare Arbeit leisten soll, wie dies der Beschwerdeführer und auch seine Ehefrau glauben machen wollen (Urk. 1 S. 11 und Urk. 7/165/58 f.; zur Persönlichkeit der Ehefrau des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rers vgl. im Übrigen Urk. 7/165/164-169).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter fällt auf, dass der Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin am 12. Oktober 2001 geschildert hatte, seine Ehefrau leiste im Betrieb einen enormen Mehraufwand. Seit 2000 werde ihr ein Lohn ausgerichtet, sie habe ihre Arbeitszeit enorm gesteigert und viele Aufgaben von ihm übernommen. Statt 50 % leiste sie einen Einsatz von 150 %. Daneben habe sie noch eine Anstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung als Aussendienstmitarbeiterin bei der K.___ von 50 % (Urk. 7/22/2). Es fragt sich daher, in welchem Umfang die Ehefrau des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers ihr Arbeitspensum für den Betrieb in den folgenden drei Jahren denn noch gesteigert haben soll, wenn ihr (Netto-)Einkommen aus der Firma gemäss Lohnausweisen von anfänglich Fr. 32‘441.-- im Jahr 2000 (Urk. 7/60/64) beziehungsweise Fr. 49‘562.-- im Jahr 2001 (Urk. 7/60/17) auf Fr. 62‘380.-- im Jahr 2002 (Urk. 7/59/12), Fr. 78‘786.-- im Jahr 2003 (Urk. 7/58/13) und sogar Fr. 184‘001.-- im Jahr 2004 (Urk. 7/57/6) anstieg, während sie bei der K.___ unverändert jeweils ein Einkommen in der Grössenordnung von Fr. 100‘000.-- erzielte (Urk. 7/60/65, Urk. 7/60/18, Urk. 7/59/11, Urk. 7/58/12 und Urk. 7/57/7). Im Jahr 2005 erzielte die Ehefrau des Beschwerdeführers mit ihrer neu gegründeten Firma L.___, deren Umsatz zu circa 90 % durch Einnahmen von der X.___ AG ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neriert wurde beziehungsweise wird (Urk. 7/165/52 f.), schliesslich ein Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 252‘000.-- (Urk. 15/2 S. 9). Es besteht somit der erhebliche Verdacht, dass der Beschwerdeführer, dessen Nettolohn in den Jahren 2002 bis 2005 drastisch sank (von anfänglich Fr. 140‘269.-- im Jahr 2000 [Urk. 7/60/63] beziehungsweise Fr. 149‘831.-- im Jahr 2001 [Urk. 7/60/16] auf Fr. 44‘626.-- im Jahr 2002 [Urk. 7/59/10], Fr. 27‘819.-- im Jahr 2003 [Urk. 7/58/2], Fr. 16‘303.-- im Jahr 2004 [Urk. 7/57/5] und Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">610.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2005 [Urk. 7/169/3]), einen Teil seines Lohnes an seine Ehefrau ausbezahlen liess (vgl. auch die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen der Kantonspolizei Zürich [Urk. 7/165/79] sowie der Staatsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft II des Kantons Zürich [Urk. 15/2 S. 9 f.]). Ein solches Vorgehen wäre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des eigenen Geschäftsbetriebs (welcher vom Beschwerdeführer und seiner Ehefrau beherrscht wird [vgl. Urk. 7/165/77]) jedenfalls durchaus möglich. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich soll der Beschwerdeführer zudem von seinem M.___-Konto, auf welches die Auszahlungen der Sozialversicherungen eingegangen seien, sehr hohe Überweisungen im Umfang von Fr. 580‘400.-- auf Privatkonten seiner Ehefrau getätigt haben (Urk. 7/210/13). Es besteht also ein erheblicher Verdacht, dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau die tatsächlichen Einkommensverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zu verschleiern versuchten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafrechtlich steht denn auch nicht bloss ein Erschleichen von unberechtigten Rentenleistungen aus der Invalidenversicherung, sondern auch aus der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Vorsorge und der Unfallversicherung im Raum. Ausserdem wurden gegen den Beschwerdeführer die Vorwürfe des Erschleichens von Schlechtwetterent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungen, der mehrfachen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Schlechtwetterentschädigung sowie versuchte Anstiftung zu einem falschen Zeugnis erhoben (Urk. 15/2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Hintergrund all dieser Ungereimtheiten entstehen erhebliche Zweifel an den Schilderungen des Beschwerdeführers über das Ausmass seiner Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und seiner Arbeitsunfähigkeit. Ob er letztlich wegen gewerbsmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Betrugs verurteilt wird oder nicht (vgl. die Mitteilung der Staatsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft II des Kantons Zürich an die Beschwerdegegnerin vom 13. Januar 2017, wonach eine Anklageerhebung wegen gewerbsmässigen Betrugs etc. vorgesehen sei [Urk. 15/1]), ist daher nicht von Belang. Im Strafrecht gilt ein anderes Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weismass als im Sozialversicherungsrecht. Vor diesem Hintergrund erscheint die nachvollziehbare ärztliche Beurteilung von Dr. B.___ umso überzeugender. Sie ging von einer Verbesserung der Gesundheitssituation ab April 2004 aus (Urk. 7/150 S. 99), was sich in zeitlicher Hinsicht mit der Aussage des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers anlässlich seiner Hafteinvernahme vom 3. Juli 2007, er trage schwere Gegenstände (wenn auch nur kurz) seit circa 2 bis 3 Jahren (Urk. 7/75/347), durchaus vereinbaren lässt. Nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit lässt sich somit erstellen, dass der Beschwerdeführer in der aus somatischer Sicht als ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechslungsreich und wechselbelastend zu betrachtenden Tätigkeit als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsführer seit April 2004 zu 100% arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Einkommensvergleich erübrigt sich, da nicht davon auszugehen ist, dass der ab April 2004 verbesserte Gesundheitszustand des Beschwerdeführers noch er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche Auswirkungen zeitigte. Wie gesagt ist von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in der Tätigkeit als Geschäftsführer auszugehen. Allfällige Änderungen in der Betriebsorganisation waren somit dem Wachstum des Betriebes bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise der Zunahme der Aufträge geschuldet. Der Betriebsertrag (netto) der X.___ GmbH beziehungsweise X.___ AG stieg nämlich jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (mit Ausnahme des Jahres 2010), was sich den folgenden Zahlen entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men lässt. Betriebsertrag (netto) von rund Fr. 6.82 Mio. im Jahr 2003, Fr. 7.6 Mio. im Jahr 2004, Fr. 9.65 Mio. im Jahr 2005, Fr. 10.15 Mio. im Jahr 2006, Fr. 10.52 Mio. im Jahr 2007, Fr. 11.6 Mio. im Jahr 2008, Fr. 11.62 Mio. im Jahr 2009, Fr. 8.66 Mio. im Jahr 2010 und Fr. 12.48 Mio. im Jahr 2011 (Urk. 7/171/4-5 beziehungsweise Urk. 7/168/4, Urk. 7/168/11, Urk. 7/168/13, Urk. 7/168/23, Urk. 7/168/29, Urk. 7/168/35, Urk. 7/168/41 und Urk. 7/168/47). Es kann deshalb darauf verzichtet werden, auf die Vorbringen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers im Zusammenhang mit den Einkommenszahlen (Urk. 1 S. 16 ff.) einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Anzumerken bleibt aber, dass es aufgrund der wirtschaftlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flechtung mit seiner Ehefrau nicht darauf ankommen kann, zu wieviel Prozent der Beschwerdeführer als Gesellschafter der GmbH oder der AG beteiligt war (Urk. 1 S. 17, vgl. Urk. 7/181 und Urk. 7/165/77). Ebenso kann nicht auf die in den Lohnausweisen angegebenen Einkünfte des Beschwerdeführers abgestellt werden (vgl. die in E. 4.4.5 dargestellten Ungereimtheiten in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Ehegatten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, es sei aufgrund eines unveränderten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit von 95 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (Urk. 1 S. 14). Diesbezüglich ist allerdings festzuhalten, dass von einem 96%igen Invaliditätsgrad gemäss Mitteilung vom 15. September 2004 (Urk. 7/43) ohnehin nie hätte ausgegangen werden dürfen. Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin stellte auf die Angaben im Arbeitgeberbericht vom 8. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2004 ab, worin ein massgebendes Einkommen des Beschwerdeführers als Gipser und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsführer ohne Gesundheitsschaden von Fr. 400‘000.-- bis Fr. 500‘000.-- angegeben worden war (Urk. 7/41) und errechnete ein Valideneinkommen von Fr. 495‘615.-- (Urk. 7/42/2). Anlässlich der Hafteinvernahme vom 20. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008 gab die Ehefrau des Beschwerdeführers an,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sei auf die angegebenen Zahlen gekommen, weil der Beschwerdeführer im Jahr 1987 zwischen Fr. 15‘000.-- und Fr. 20‘000.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pro Monat verdient habe. Dafür hätte er circa 16 oder 17 Stunden pro Tag arbeiten müssen. Mit der Teuerung berücksichtigt und der Verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, die der Beschwerdeführer jetzt trage, stimme die angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me (Urk. 7/165/58 f.). Eine Hochrechnung der im Jahr 1996 gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schale von Fr. 266.20 (inkl. 3 % Feiertagsvergütung; vgl. den Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 24. Juni 1996 [Urk. 7/4]) auf das gesamte Jahr hätte ein Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 69‘212.-- ergeben (260 Arbeitstage à Fr. 266.20). Das effek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Einkommen im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1995 betrug aber Fr. 153‘190.-- und damit mehr als das Doppelte der hochgerechneten Tagespauschalen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Valide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinkommens eines Akkordgipsers kann auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 22. September 2015 (Verfahren Nr. IV.2014.00139), welches vom Bundesgericht mit Entscheid 9C_765/2015 vom 21. April 2016 geschützt wurde, verwiesen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dieser Fall betraf den Bruder des Beschwerdeführers, welcher – wie der Beschwerdeführer selbst – ebenfalls als Akkordgipser bei der Y.___ gearbeitet hatte. Es wäre in Bezug auf die Tätigkeit als Akkordgipser also auch dem Umstand Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung zu tragen gewesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauerhaft in der Lage gewesen wäre, ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschädigung ein jährliches Durchschnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen zu erzielen, für welches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittlich circa 16 oder 17 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in harter körperlicher Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte leisten müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen als Gipser wäre somit, auch unter Berücksichtigung eines überdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Einsatzes, maximal im Bereich von Fr. 110‘000.-- anzusetzen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. Dass der Beschwerdeführer unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führertätigkeit im Gesundheitsfall ein Einkommen von Fr. 400‘000.-- bis Fr. 500‘000.-- verdient hätte, stellt somit eine reine Behauptung dar und lässt sich nicht belegen. Ausserdem konnten die Angaben zur effektiven Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeberbericht vom 8. Juni 2004 nicht zutreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem sich der Gesundheitszustand ab April 2004 derart ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert hatte, dass von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu Recht eine Verletzung der Meldepflicht vorwirft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 77 IVV hat der Berechtigte jede für den Leistungsanspruch wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Änderung, namentlich eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit, der persönlichen und gegebenenfalls der wirtschaftlichen Verhältnisse, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen (vgl. auch Art. 31 Abs. 1 ATSG). Wird eine Leistung der Invalidenversicherung zu Unrecht ausgerichtet und ist dies darauf zurückzuführen, dass der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder der ihm gemäss Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen ist, erfolgt die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung rückwirkend vom Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Abs. 2 lit. b IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle des Beschwerdeführers bestand die meldepflichtige wesentliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung darin, dass sich sein Gesundheitszustand ab April 2004 wesentlich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert hatte und er ab diesem Zeitpunkt wieder in der Lage war, seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der eigenen Gesellschaft uneingeschränkt nachzukommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Annahme einer Meldepflichtverletzung gemäss Art. 77 IVV genügt auch ein nur leicht schuldhaftes Verhalten (vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz. 147 zu Art. 30-31 IVG). Ein solches würde auch dann vorliegen, wenn das Verschweigen der Verbesserung auf einer blossen Fahrlässigkeit des Beschwerdeführers beruhen würde. Von einer Fahrlässigkeit kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorliegend jedoch nicht mehr ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen werden, ist doch zu beachten, dass der Beschwerdeführer gemäss den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehenden Erkenntnissen mehrmals wahrheitswidrig angegeben hatte, er sei bloss im Umfang von etwa 2-4 Stunden pro Tag arbeitsfähig. Auch gab er an, beim An- und Ausziehen der Schuhe und Socken sowie bei der Fusspflege re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mässig in erheblicher Weise die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen zu müssen. Sogar gegenüber der Polizei machte der Beschwerdeführer zunächst falsche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gaben über seine effektive Leistungsfähigkeit. Er räumte erst nach Vorhalt der Observationen ein, dass er im gezeigten Umfang arbeitsfähig sei (E. 4.4.4). In der Summe aller Widersprüche zwischen den Angaben des Beschwerdeführers und seinen zu Tage getretenen Aktivitäten konkretisiert sich ein erheblicher Verdacht, dass er bewusst anspruchsrelevante Tatsachen zu verbergen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">suchte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorwurf der Meldepflichtverletzung erscheint deshalb gerechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_406/2013 vom 4. September 2013 E. 3.3). Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasste sodann umgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Überprüfung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nspruches des Beschwerdeführers, als ihr von unbekannter Seite her am 23. Mai 2006 mitgeteilt worden war, der Beschwerdeführer arbeite trotz Bezuges einer Invalidenrente (Urk. 7/45 ff.). Nach erneutem anonymem Telefonanruf vom 25. Juli 2006 mit der Meldung, der Beschwerdeführer verrichte schwere Tätigkeiten (Urk. 7/50),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstattete die Beschwerdegegnerin am 7. September 2006 schliesslich Strafanzeige bei der Polizei (Urk. 7/53). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin handelte somit unverzüglich, weshalb eine rückwirkende Herabsetzung der Invalidenrente ab dem Zeitpunkt der Verbesserung, unter Berücksichtigung der dreimonatigen Frist von Art. 88a Abs. 1 in Verbindung mit Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. b IVV, zulässig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen bleibt, dass die Frage, ob der Beschwerdeführer die zu viel bezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten hat, nicht Gegenstand des vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfahrens bildet. Hierüber erlässt die Beschwerdegegnerin eine separate Verfügung (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>