B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-6015/2023 U r t e i l v o m 1 3 . N o v e m b e r 2 0 2 3 Besetzung Richterin Contessina Theis (Vorsitz), Richterin Roswitha Petry, Richter Yanick Felley, Gerichtsschreiber Martin Scheyli Parteien A._______, geboren am (…), B._______, geboren am (…), sowie deren Kinder C._______, geboren am (…), D._______, geboren am (…), E._______, geboren am (…), und F._______, geboren am (…), Syrien, vertreten durch lic. iur. Michael Steiner, Rechtsanwalt, (…), Beschwerdeführende, gegen Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts D-5017/2020 vom 14. August 2023 D-6015/2023 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D -5017/2020 vom 14. Au- gust 2023 die betreffende Beschwerde vom 8. Oktober 2020 abwies, dass in den an die Parteien versandten Urteilsexemplaren im Rubrum das Spruchgremium teilweise nicht korrekt wiedergegeben wurde, nachdem für den ursprünglich vorgesehenen Drittrichter im Verlauf des Verfahrens eine Stellvertretung hatte bestimmt werden müssen, dass an die Stelle von Richter Gérald Bovier im Rahmen dieser Stellv er- tretung Richter Yanick Felley gerückt und an der Urteilsfindung beteiligt war, dass das Gremium im Verfahren D-5017/2020 im Zeitpunkt des Urteils so- mit aus Richterin Contessina Theis (Vorsitz), Richterin Roswitha Petry, Richter Yanick Felley sowie Gerichtsschreiber Martin Scheyli bestand, dass das Bundesverwaltungsgericht am 2. November 2023 auf die in den versandten Urteilsexemplaren enthaltene fehlerhafte Wiedergabe des Spruchgremiums aufmerksam wurde, dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesverwal- tungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist, dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv ei- nes Urteils berichtigt, wenn es u nklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Wider- spruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELI- SABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl., Basel 2018, Art. 129, N 4 f.; KARL SPÜHLER/HEINZ AEMISGGER/AN- NETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Praxiskommentar zum Bundesgerichtsge- setz, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2013, Art. 129, N 5), dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs- verfahren vom 2 0. Dezember 1986 (VwVG; SR 172.021) die Beschwer- deinstanz zudem Redaktions - oder Rechnungsfehler oder Kanzleiverse- hen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf den erheb- lichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen kann (vgl. D-6015/2023 Seite 3 KARIN SCHERRER REBER, in: Bernhard Waldmann/Patrick L. Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl., Zürich/Genf 2023, Art. 69, N 6), dass die teilweise fehlerhafte Wiedergabe des Spruchgremiums in den ver- sandten Urteilsexemplaren einen blossen Redakt ionsfehler darstellt, der weder Auswirkungen auf das Dispositiv noch auf die Begründung des Ur- teils hat, dass folglich in Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 Abs. 3 VwVG das Spruchgremium im Rubrum des Urteils D-5017/2020 vom 14. August 2023 entsprechend zu berichtigen ist, dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind. (Dispositiv nächste Seite) D-6015/2023 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Im Rubrum des Urteils D-5017/2020 vom 14. August 2023 wird das Spruch- gremium wie folgt berichtigt: Richterin Contessina Theis (Vorsitz), Richterin Roswitha Petry, Richter Ya- nick Felley; Gerichtsschreiber Martin Scheyli. 2. Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 3. Diese Berichtigung geht an die Beschwerdeführenden im Verfahren D-5017/2020, das SEM und die zuständige kantonale Behörde. Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Contessina Theis Martin Scheyli Versand: