<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00528</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206373&amp;W10_KEY=13013559&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00528</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 05.03.2007 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verzicht auf Ansetzung einer Frist zur Verbesserung der Beschwerdeschrift (Sozialhilfeangelegenheit) Die Beschwerdeschrift entspricht hinsichtlich Gliederung, Lesbarkeit und Länge nicht den Anforderungen, die dem Beschwerdeführer aus früheren Verfahren über verschiedene Instanzen hinlänglich bekannt sein müssen (E. 1 f.). Von der Ansetzung einer Frist zur Verbesserung der Beschwerdeschrift ist gerade im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abzusehen. Danach verdient ein wiederholt rechtsmissbräuchliches prozessuales Verhalten keinen Rechtsschutz. In der vorliegenden Konstellation ist eine Aufforderung zur Verbesserung zwecklos, weshalb ohne Weiterungen auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (E. 3, 5). Ein solches Vorgehen ist allerdings nur in krassen Fällen gerechtfertigt (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDESCHRIFT">BESCHWERDESCHRIFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMISSBRAUCH">RECHTSMISSBRAUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBESSERUNG">VERBESSERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN">WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITSCHWEIFIGKEIT">WEITSCHWEIFIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 131 GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 5 Abs. III VRG</span><br/><span class="gerade">§ 54 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 56 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 14</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>A sandte am 1. Dezember 2006 dem Verwaltungsgericht eine Eingabe zu mit der Ãberschrift "Antrag auf vorsorgliche Massnahme und Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach § 41 VRG". Sie richtet sich gegen verschiedene Akte der SozialbehÃ¶rde X und thematisiert nach den AusfÃ¼hrungen auf Seite 1 namentlich die Themenbereiche "Archivierung der Kontobewegungen", "unredliches und unfaires Handeln der SozialbehÃ¶rde X", "Erreichbarkeit, ArbeitsbemÃ¼hungen", "Bar-Auszahlung und Androhung der Einstellung wirtschaftlicher Hilfe".</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der AbteilungsprÃ¤sident prÃ¼ft die eingehenden Beschwerden und ordnet zur Verbesserung allfÃ¤lliger MÃ¤ngel das NÃ¶tige an (§ 56 Abs. 1 VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 56 N. 7 ff.; RB 1999 Nr. 1). Die Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht umfasst 45 Seiten mit einem engen Zeilenabstand. Diese Anzahl Seiten Ã¼bersteigt bei weitem den Ã¼blichen Umfang einer Beschwerdeschrift in einer sozialhilferechtlichen Angelegenheit. Ausserdem lÃ¤sst sich die Eingabe nicht in einem Zug lesen, weil die Formulierungen hÃ¤ufig sich auf Verweise beziehen und auf AbkÃ¼rzungen basieren. Dies macht ein stÃ¤ndiges BlÃ¤ttern erforderlich, um die Formulierungen zu entschlÃ¼sseln.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdeschrift gleicht in ihrer Art der Abfassung derjenigen in den verwaltungsgerichtlichen Verfahren VB.2005.00291 und VB.2006.00101.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Bereits im Verfahren VB.2005.00291 erlÃ¤uterte das Verwaltungsgericht dem BeschwerdefÃ¼hrer die MÃ¤ngel und hielt fest, dass es dem Gericht nicht zuzumuten sei, sich auf eine solche Weise mit den Argumenten des BeschwerdefÃ¼hrers vertraut zu machen (Prot. S. 6). Das Gericht setzte damals dem BeschwerdefÃ¼hrer Frist an, um die Beschwerdeschrift zu verbessern. Es umschrieb dabei die erforderliche Verbesserung wie folgt:</span></p> <p class="Einzug1"><span>"- Die Beschwerdeschrift ist zu kurz zu fassen; der Umfang der Beschwerdeschrift hat 15 bis 20 Seiten A4, normaler Zeilenabstand, nicht zu Ã¼bersteigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>- Die AntrÃ¤ge der Beschwerde sind ausschliesslich zu Beginn der Beschwerdeschrift zu formulieren, und zwar so, dass sie aus sich selber verstÃ¤ndlich sind. Auf Verweise ist zu verzichten. Aus den AntrÃ¤gen muss hervorgehen, welcher Beschluss angefochten ist und wie der angefochtene Beschluss zu Ã¤ndern ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span>- Die BegrÃ¼ndung der Beschwerde ist auf die AntrÃ¤ge zu beziehen und so zu formulieren, dass sie aus sich selber verstÃ¤ndlich ist. Auf Verweise ist zu verzichten. In der BegrÃ¼ndung ist darzulegen, inwieweit der Vorinstanz eine Rechtsverletzung oder eine unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts vorgeworfen wird."</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Weil der BeschwerdefÃ¼hrer die zweite Beschwerdeschrift nicht in der umschriebenen Art und Weise verbessert hatte, trat das Verwaltungsgericht am 19. Oktober 2005 nicht auf die Beschwerde ein. Das Bundesgericht trat am 13. Dezember 2005 auf eine dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde nicht ein (2P.324/2005). Es wies in den ErwÃ¤gungen den BeschwerdefÃ¼hrer ergÃ¤nzend darauf hin, dass dessen ProzessfÃ¼hrung an Rechtsmissbrauch und Querulanz grenze. Das Bundesgericht behalte sich vor, weitere Eingaben Ã¤hnlicher Art in derselben Angelegenheit nicht mehr fÃ¶rmlich zu behandeln und gegebenenfalls unbeantwortet abzulegen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Im Verfahren VB.2006.00101 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde am 23. MÃ¤rz 2006 ab. Damals machte es dem BeschwerdefÃ¼hrer erneut klar, dass die Beschwerdeschrift nicht den gesetzlichen Anforderungen entspreche. Das Gericht verzichtete auf eine an sich erforderliche RÃ¼ckweisung der Beschwerdeschrift zur Verbesserung, weil die Beschwerde ohne weiteres sofort beurteilt werden konnte. Der Streitgegenstand war nÃ¤mlich auf die Frage beschrÃ¤nkt, ob die Vorinstanz zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten sei, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer seine Rechtsschrift im vorinstanzlichen Verfahren nicht in der verlangten Form verbessert hatte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Dem BeschwerdefÃ¼hrer muss somit die Rechtslage hinsichtlich der Anforderungen an Rechtsschriften hinlÃ¤nglich bekannt sein. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer von verschiedenen Rechtsmittelinstanzen mehrmals und teilweise detailliert auf das UngenÃ¼gen seiner Rechtsschriften hingewiesen worden ist:</span></p> <p class="Einzug2"><span>- Verwaltungsgericht, VB.2005.000291: PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2005; telefonische Auskunft durch den GerichtssekretÃ¤r am 17. August 2005; VerfÃ¼gung vom 19. Oktober 2005, auch in Bezug auf das seinerseits verbesserungsbedÃ¼rftige ErlÃ¤uterungsbegehren (E. 2.3);</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>- Bundesgericht, 2P.342/2005: Urteil vom 13. Dezember 2005 (E. 2);</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>- Bezirksrat Y: VerfÃ¼gung zur Verbesserung vom 14. November 2005; Beschluss vom 11. Januar 2006 (erwÃ¤hnt im Entscheid des Verwaltungsgerichts VB.2006.00101 vom 23. MÃ¤rz 2006, Sachverhalt Ziff. II);</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>- Verwaltungsgericht, VB.2006.00101: Entscheid vom 23. MÃ¤rz 2006 (E. 2 und 3);</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>- Bezirksrat Y: VerfÃ¼gung zur Verbesserung vom 7. November 2006.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Es fragt sich daher, ob in diesem Verfahren dem BeschwerdefÃ¼hrer wiederum eine Frist zur Verbesserung anzusetzen ist. Davon ist gerade auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung abzusehen. Im Entscheid 5P.410/2005 vom 6. April 2006 (www.bger.ch) Ã¤usserte sich das Bundesgericht zu § 131 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG), der die Anforderungen an Eingaben in praktisch identischer Weise wie § 5 Abs. 3 VRG umschreibt (§ 131 Abs. 1 Satz 2 GVG: "Sie [schriftliche Eingabe] dÃ¼rfen weder einen ungebÃ¼hrlichen Inhalt aufweisen noch weitschweifig oder schwer lesbar sein."; Abs. 2: "GenÃ¼gt die Eingabe diesen Anforderungen nicht, wird zur Behebung des Mangels Frist angesetzt." â § 5 Abs. 3 VRG: "Unleserliche, ungebÃ¼hrliche und Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifige Eingaben werden zur Verbesserung zurÃ¼ckgewiesen." â Zur Vergleichbarkeit der beiden Normen im GVG und VRG vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 40):</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Regelung des § 131 Abs. 2 GVG sei fÃ¼r FÃ¤lle bestimmt, in denen eine Partei mangels besseren Wissens eine mangelhafte Rechtsschrift einreiche. Ebenso sollten einmalige Entgleisungen korrigiert werden kÃ¶nnen. Davon kÃ¶nne im vorliegenden Fall indes keine Rede sein. Der BeschwerdefÃ¼hrer im bundesgerichtlichen Verfahren habe den kantonalen Gerichten bereits wiederholt ungebÃ¼hrliche Rechtsschriften eingereicht, die ebenso wiederholt zur Verbesserung zurÃ¼ckgewiesen worden seien. Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei wiederholt zur Kenntnis gebracht worden, dass Rechtsschriften mit ungebÃ¼hrlichem Inhalt un­zulÃ¤ssig seien. Dies habe ihn aber nicht daran gehindert, dem Obergericht erneut eine Nichtigkeitsbeschwerde ungebÃ¼hrlichen Inhalts einzureichen. Dieses rechtmissbrÃ¤uchliche Verhalten verdiene keinen Rechtsschutz. Der Anspruch auf Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung der Eingabe sei verwirkt (E. 3.2). Auch unter grundrechtlicher Sicht war nach Auffassung des Bundesgerichts die Vorgehensweise des Obergerichts nicht zu beanstanden. Der von der Gerichtsinstanz eingeschlagene Weg diene dazu, dem Verbot ungebÃ¼hrlicher Rechtsschriften zum Durchbruch zu verhelfen. Er erweise sich als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Dem BeschwerdefÃ¼hrer werde der Zugang zum Gericht nicht verwehrt, wohl aber von der Voraussetzung abhÃ¤ngig gemacht, dass er sich an die Ordnungsvorschrift von § 131 Abs. 1 GVG halte (E. 4).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Rechtsprechung, welche das Bundesgericht anhand einer ungebÃ¼hrlichen Rechtsschrift entwickelt hat, kann ebenso auf eine unlesbare und Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifige Eingabe Ã¼bertragen werden. Eine Aufforderung zur Verbesserung erweist sich in der vorliegenden Konstellation und in Anbetracht der dargestellten Vorgeschichte (E. 2) als zwecklos (vgl. auch Entscheid des Kassationsgerichts vom 5. November 1984, Rechenschaftsbericht Obergericht/Kassationsgericht 1984, S. 294 f. Nr. 14). Wird anders verfahren, so werden die Rechtsmittelinstanzen in unzulÃ¤ssiger Weise instrumentalisiert und der Rechtsschutz ab absurdum gefÃ¼hrt. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der Verzicht auf die Anordnung einer Verbesserung ist allerdings nur in krassen FÃ¤llen gerechtfertigt. Dabei darf die dem Rechtsstreit eigentlich zugrunde liegende Thematik nicht aus dem Auge verloren werden. Vorliegend geht es um eine sozialhilferechtliche Auseinandersetzung. In den eingereichten Akten befinden sich zwei bezirksrÃ¤tliche Akte, die aufgrund der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts allein als Anfechtungsobjekte in Frage kommen kÃ¶nnten: Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung des Bezirksrats Y vom 24. Oktober 2006 trat dieser auf einen Rekurs nicht ein, weil die angefochtene Androhung der NichtgewÃ¤hrung bzw. Einstellung von Sozialhilfeleistungen keine anfechtbare Anordnung darstelle. Diese Verfahrenserledigung entspricht der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts (RB 1998 Nr. 34). Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung des Bezirksrats Y vom 7. November 2006 wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer Frist angesetzt, die Rechtsmittelschrift zu verbessern. Eine solche verfahrensleitende Anordnung ist nicht anfechtbar (§ 48 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ãbrigen ist das Verwaltungsgericht nicht AufsichtsbehÃ¶rde Ã¼ber die Gemeinden, weshalb es nicht zustÃ¤ndig ist, sich in allgemeiner Weise mit den Vorkehrungen der kommunalen SozialbehÃ¶rde oder von kommunalen Angestellten auseinanderzusetzen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 34, § 41 N. 16). Ausserdem werden dem BeschwerdefÃ¼hrer nach wie vor Sozialhilfeleistungen â allerdings in gekÃ¼rztem Umfang â gewÃ¤hrt, und zwar vorerst bis zum 31. August 2007; eine Einstellung der Leistung wird einer separaten Anordnung vorbehalten (Beschluss der SozialbehÃ¶rde X vom 3. Oktober 2006). Die Vorgehensweise der SozialbehÃ¶rde ist jedenfalls unter dem Gesichtswinkel des verfassungsmÃ¤ssigen Rechts auf Hilfe in Notlagen (Art. 12 der Bundesverfassung vom 18. April 1999) nicht zu beanstanden. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Beschwerdeverfahren kann ohne Weiterungen erledigt werden (§ 56 Abs. 2 VRG). Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>4. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>