<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00029</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1935, bezieht ergänzend zu seiner Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) Zusatzleistungen (Urk. 7/V56 ff.). Mit Verfügung vom 12. Dezember 2014 hatte die Stadt Zürich, Amt für Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV/IV, den Anspruch auf Ergänzungsleistungen (einschliesslich kantonaler Beihilfen) ab Januar 2015 auf Fr. 2‘377.-- pro Monat festgesetzt (Urk. 7/V60). Mit Verfügung vom 6. November 2015 berechnete die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstelle den Anspruch rückwirkend ab September 2014 neu. Für die Zeit ab September 2014 bis November 2015 ergab sich eine Rückerstattungssumme von Fr. 2‘605.-- und ab Oktober 2015 ein laufender Anspruch von Fr. 2‘202.-- pro Monat (Urk. 7/V63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückforderung verfügte die Durchführungsstelle am 1. Dezember 2015 (Urk. 7/V65). Hintergrund der Neuberechnung und der Rückforderung bildete der Umstand, dass die Tochter von X.___, Y.___, geboren 1997, ab September 2014 im Rahmen der von ihr begonnenen Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung ein Erwerbseinkommen erzielte (vgl. Urk. 7/A368). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Dezember 2015 sodann setzte die Durchführungsstelle den Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsanspruch von X.___ ab Januar 2016 auf Fr. 2‘234.-- fest (Urk. 7/V66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Januar 2016 erhob X.___ gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2014 respektive gegen die „beiden Verfügungen des Hrn. Z.___“ Einsprache und beantragte, es sei der bisherige Zustand wiederherzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (Urk. 7/A377). Mit Einspracheentscheid vom 10. Februar 2016 wies die Durchführungsstelle die Einsprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/V67). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 10. Februar 2016 erhob X.___ am 5. März 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei der bisherige Zustand dadurch wiederherzustellen, dass keine Reduzierung, eventualiter eine Erhöhung der Zusatzleistungen vorzunehmen sei (Urk. 1). Die Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 22. März 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen Verfügungen kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben werden. Am 4. Januar 2016 (der Post übergeben am 5. Januar 2016) erhob der Beschwerdeführer Einsprache (Urk. 7/A377). Explizit richtet sich die Einsprache gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2014 (vgl. Betreffzeile des Einspracheschreibens). Sodann führte der Beschwerdeführer in der Eingabe aus, er erhebe Rekurs „gegen die beiden Verfügungen des Hrn. Z.___“. Konkreter bezeichnete er die fraglichen Entscheide nicht. Verschiedene der bisher erlassenen Verfügungen weisen Z.___ als Sachbearbeiter aus (vgl. Urk. 7/V/62-66). Im Zeitpunkt der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheerhebung lief neben der Einsprachefrist der Verfügung vom 10. Dezember 2015 betreffend den Leistungsanspruch ab Januar 2016 (Urk. 7/V66) noch diejenige der Verfügung vom 1. Dezember 2015 betreffend Rückforderung (Urk. 7/V65). Korrekt ging die Beschwerdegegnerin somit (unter Berücksichtigung des Friststillstandes ab dem 18. Dezember 2015 bis zum 2. Januar 2016; vgl. Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG) von einer gegen diese beiden Verfügungen erhobenen Einsprache aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben namentlich Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, wenn sie eine AHV-Altersrente beziehen (Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anerkannten Ausgaben sowie die anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten und von Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden, wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zusammengerechnet (Art. 9 Abs. 2 ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kinder, deren anrechenbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen die anerkannten Ausgaben übersteigen, fallen für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausser Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 9 Abs. 4 ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte im Einspracheentscheid aus, die Verfügungen, gegen die sich die Einsprache richte, beträfen beide denselben Sachverhalt. Im September 2014 habe die Tochter des Beschwerdeführers, Y.___, die eine Kinderrente der AHV beziehe, eine Lehrausbildung als Restaurationsfachfrau EFZ begonnen und erziele seither ein Einkommen. Dieser Umstand habe zu einer rückwirkenden Neuberechnung Anlass gegeben. Die Gegenüberstellung der anrechenbaren Einnahmen und der anerkannten Ausga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Tochter habe gezeigt, dass die Einnahmen höher seien. Folglich sei die Tochter bei der Berechnung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen nicht mehr berücksichtigt worden. Zwar ergebe sich im Vergleich zum Zeitraum vor September 2014 ein tieferer Anspruch auf Zusatzleistungen, jedoch sei dieser immer noch höher, als wenn die nunmehr ein Einkommen erzielende Tochter bei der Berechnung weiterhin berücksichtigt würde (Urk. 2 S. 1 f., Urk. 6 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, gegen das Ende der obligatorischen Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit habe die Tochter eine persönlich schwierige Zeit durchlebt. Unter Mitwirkung der Sozialen Dienste der Stadt Zürich habe für sie schliesslich eine Lehrstelle als Fachfrau Gastronomie EFZ gefunden werden können. Diese habe sie im September 2014 angetreten. Der Lehrantritt habe die finanzielle Situation der Familie zusätzlich belastet. Die Auslagen für die Tochter hätten sich erhöht. Mit ihrem Einkommen könne die Tochter lediglich die Kosten für den öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verkehr und die Kommunikationskosten bestreiten. Für die übrigen per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen Auslagen (Kleidung, Kosmetik etc.) habe die Familie aufzukommen. Auch die Kosten für die Krankenkasse seien seit dem Ausbildungsbeginn gestie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 1 S. 1 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend der Vorgabe von Art. 9 Abs. 4 ELG hat die Beschwerdegegnerin ab Beginn der Lehrausbildung die anrechenbaren Einkünfte der Tochter des Beschwerdeführers (Erwerbs- und Renteneinkommen; Art. 11 Abs. 1 lit. a und d ELG) mit deren anerkannten Ausgaben (Lebensbedarf und Regionale Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung; Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 3 und Abs. 3 lit. d ELG) verglichen. Sowohl für das Jahr 2014 als auch für 2015 ergab sich ein Einnahmenüberschuss (Urk. 7/A369a-b). Dies hat zur Folge, dass die Tochter bei der jährlichen Berechnung des Zusatzleistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs des Beschwerdeführers ausser Betracht zu fallen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten für den allgemeinen Lebensbedarf sind im ELG als Pauschalen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltet. Je nach Personenkreis sind diese unterschiedlich hoch (vgl. Art. 10 Abs. 1 lit. a ELG). Darüber hinaus gehende Kosten können entgegen der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung des Beschwerdeführers bei der Berechnung nicht berücksichtigt werden, im Übrigen unabhängig davon, ob die Tochter ausser Rechnung fällt oder nicht. Pauschalen gelten auch für die obligatorische Krankenpflegeversicherung. Deren Höhe richtet sich nach der jeweils gültigen kantonalen respektive regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Durchschnittsprämie (inkl. Unfalldeckung; Art. 10 Abs. 3 lit. d ELG). Die Pauschale für den allgemeinen Lebensbedarf und den Pauschalbetrag für die Krankenpflegeversicherung hat die Beschwerdegegnerin in der Berechnung für die Tochter berücksichtigt (Urk. 7/A369a-b). Im Übrigen wurde die Berechnung weder als solche noch in Bezug auf einzelne Punkte in Zweifel gezogen. Sie erfolgte gesetzeskonform und es ist nicht ersichtlich, dass massgebliche Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsfaktoren unberücksichtigt geblieben sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die gesetzlich anrechenbaren Einnahmen der Tochter deren (ebenfalls gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich anerkannten) anrechenbaren Auslagen in der massgeblichen Zeit ab September 2014 überschritten, hat die Beschwerdegegnerin (mit der im Übrigen nicht angefochtenen) Verfügung vom 6. November 2015 (Urk. 7/V63) ab diesem Zeitpunkt gestützt auf Art. 25 Abs. 1 lit a der Verordnung über die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) zu Recht eine Neuberechnung des Zusatzleistungsanspruchs des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers ohne Berücksichtigung der Einnahmen und Auslagen der Tochter vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen (vgl. vorstehende E. 4.1). Die Anspruchsberechnung für das Jahr 2016 (Urk. 7/V66) erfolgte auf die nämliche Weise (vgl. Anhang zu Urk. 7/V66). Sonstige Mängel bei der Berechnung wurden weder geltend gemacht noch sind solche ersichtlich, weswegen kein Anlass besteht, nicht darauf abzustellen. Der Anspruch ab 2016 und die sich im Zusammenhang mit der Neuberechnung ab September 2014 ergebende Rückforderung sind mithin ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückforderung ergibt sich, weil auf die ab September 2014 bis zur Neuberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung bezogenen Leistungen nicht im zur Auszahlung gelangten Umfang Anspruch bestand. Deswegen sind diese Leistungen zurückzuerstatten (Art. 25 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rückforderungsanspruch erlischt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf eines Jahres, nachdem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungseinrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung davon Kenntnis erhalten hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe im Zusammenhang mit einem der Tochter durch die Sozialen Dienste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stipendium durch eben diese Amtsstelle vom Beginn der Berufsausbildung Kenntnis erlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2). Diese Darstellung substantiierte der Beschwerdeführer indessen nicht näher, insbesondere nicht betreffend den Zeitpunkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist hingegen die Verfügung vom 14. Dezember 2014 (Urk. 7/V60), mit der die Beschwerdegegnerin den Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsanspruch des Beschwerdeführers noch unter Einbezug der Tochter ermittelt hatte (vgl. insbesondere das der Verfügung beigelegte Berechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt). Somit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin erst hernach von den veränderten Verhältnissen Kenntnis erlangt hat. Die Neuberechnung des Anspruchs ab September 2014, die Feststellung der zuviel ausgerichteten Zusatzleistungen und die konkrete Rückforderung mit den Verfügungen vom 6. November und vom 1. Dezember 2015 (Urk. 7/V63, Urk. 7/V65) erfolgte somit innert der massgebenden Frist von einem Jahr ab Kenntnisnahme gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Berechnung des Zusatzleistungsanspruchs ab Januar 2016 und die sich aus der Neuberechnung des Anspruchs ab September 2014 ergebene Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung weder nach ihrem Bestand noch der Höhe zu beanstanden sind, erweist sich die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. Ein allfälliger Erlass der Rückforderung (vgl. Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG) ist nicht in diesem Verfahren zu prüfen. Ist über die Rückforderung rechtskräftig ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden, steht es dem Beschwerdeführer frei, bei der Durchführungsstelle ein Erlassgesuch stellen (Art. 4 Abs. 4 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p></div> </div></body></html>