<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00686</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1970 geborene X.___ meldete sich am 7. Oktober 2011 unter Hinweis auf eine Versteifung im rechten Handgelenk zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/8). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerblichen und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verhältnisse ab. Am 15. März 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sein Gesundheitszustand aufgrund des überhöhten Alkoholkonsums nicht abschliessend beurteilt werden könne, die Symptomatik durch eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugs-/Entwöhnungsbehandlung vermindert oder ganz wegfallen könne und das Abklärungsverfahren während dieser Zeit sistiert werde. Sie forderte ihn auf, innert zwei Monaten ab Erhalt des Schreibens mitzuteilen, wann und wo er die erwähnte Massnahme durchführen werde (Urk. 7/22). Nachdem der Versicherte den Nachweis betreffend Entzugs-/Entwöhnungsbehandlung nicht eingereicht hatte, verlängerte die IV-Stelle die besagte Frist bis zum 8. respektive 30. Juni 2012 (Urk. 7/23-24). Am 31. Mai 2012 informierte der Versicherte die IV-Stelle über die medikamentöse Entzugsbehandlung durch seinen Hausarzt Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH (Urk. 7/25). Mit Schreiben vom 8. Juli 2013 (Urk. 7/39) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Arbeitsvermittlung abgeschlossen sei, da er zwischenzeitlich eine angemessene Tätigkeit gefunden habe. In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung (Allgemeine Innere Medizin, Handchirurgie, Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie) durch die A.___ (Expertise vom 23. Juni 2014; Urk. 7/68/2-23). Am 11. März 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über den Abschluss der Eingliederungsberatung, da eine Integration in den ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsmarkt gemäss den Angaben des Versicherten gesundheitlich nicht möglich sei (Urk. 7/78). Mit Vorbescheid vom 1. September 2015 (Urk. 7/86) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf einen rentenausschliessenden Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 23 % die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwand (Urk. 7/88) erhob und den Bericht seines Hausarztes vom 2. Dezember 2015 (Urk. 7/96) einreichte. Mit Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) unter Beilage des Schreibens des B.___ vom 26. Mai 2016 (Urk. 3/5) sowie des Schreibens respektive der Aktennotizen der Sozialen Dienste der Stadt Zürich vom 6. und 14. Juni 2016 (Urk. 3/6-8) und beantragte, die Verfügung vom 13. Mai 2016 sei aufzuheben, der medizinische Sachverhalt sei durch die Beschwerdegegnerin genügend abzuklären und dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seien Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen. In formeller Hinsicht stellte der Beschwerdeführer das Gesuch um unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juli 2016 (Urk. 6) ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer am 29. Juli 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit (vorwiegend einhändige, nur wenig Kraft voraussetzende wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Arbeiten mit zusätzlichen Pausen für den rechten Arm) zu 80 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähig sei. Entsprechend ergebe sich im Rahmen des Einkommensvergleichs ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 23 %. Im Weiteren werde die vom Beschwerdeführer geltend gemachte mittelschwere bis schwere „chronic obstructive pulmonary disease“ (COPD) durch die eingereichten Unterlagen nicht ausreichend bestätigt, zumal im Gutachten der A.___ keine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägten Lungenbeschwerden angegeben worden seien. Ferner führe der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt in seinem Bericht vom 2. Dezember 2015 zahlreiche psychosoziale Gründe (unter anderem schlechte Schulbildung, mangelnde Sprachkenntnisse) auf, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che bei der Invalidenversicherung nicht herangezogen werden dürften. Im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei der Beschwerdeführer bezüglich Arbeitsvermittlung bereits zweimal be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raten worden, wobei die Vermittlung auf dessen Wunsch abgeschlossen worden sei, weshalb aktuell keine weiteren Massnahmen angezeigt seien (S. 2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, aufgrund seiner schlechten pneumologischen Verfassung, welche seit mindestens November 2014 bestehe, und der gänzlichen Unbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der rechten Hand sei ihm mindestens eine Viertelsrente zu gewähren. Da er zudem aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen einen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von mindestens 23 % erreiche, seien Eingliederungsmassnahmen durchzuführen. Im Übrigen wäre die Beschwerdegegnerin aufgrund der Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des Hausarztes verpflichtet gewesen, den Beschwerdeführer zur pneumolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Begutachtung zu überweisen (S. 6 Ziff. 4 und Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der von der Beschwerdegegnerin veranlassten Expertise vom 23. Juni 2014 (Urk. 7/68/2-23) nannten die Gutachter Dr. med. C.___, FMH Chirurgie spez. Handchirurgie, Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. E.___, FMH Neurologie, Dr. med. F.___, FMH Innere Medizin und FMH Rheumatologie, und Dr. med. G.___, FMH Innere Medizin, folgende Diagnosen (S. 12):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panarthrodese des rechten Handgelenks mit Wrist-Fusion-Plate unter Zuhil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fenahme von Beckenkammspan rechts vom 13.8.2010 (ICD-10 M12.53) nach posttraumatisch unbehandelter Scaphoidfraktur im Rahmen eines Kontusionstraumas 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf diskretes Entrapment-Syndrom eines Astes des Nervus radia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lis ramus superficialis im Narbenbereich Handgelenk rechts (ICD-10 M54.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf beginnende asymptomatische Arthrose im CMC-Gelenk rechts (ICD-10 M19.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Entzündungsreaktion unklarer Aetiologie (CRP 90mg/l), kein Focus eruier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unauffälliges rotes und weisses Blutbild, Elektrolyt-, Leber- und Nieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">werte, CDT im Normbereich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pleuraschwarte dorsal rechts, wahrscheinlich im Rahmen von Rippenseri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enfrakturen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.20)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">CDT Wert 0,5 % (&lt; 2,6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach mehreren Grand-Mal-Anfällen (wahrscheinlich Alkoholent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zug) und Status nach Schädelhirntrauma nach Sturz im Rahmen mehrerer Grand-Mal-Anfälle am 11.1.2008 mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädelkalottenfraktur occipital links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Felsenbeinlängsfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subduralhämatom temporo-occipital, in den hinteren Hemisphä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renspalt ziehend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten wurde festgehalten, dass aus internistischer Sicht die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Belastbarkeit im rechten Handgelenk im Vordergrund stehe. Bei Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus nach mehreren Kontusionsverletzungen hätten sich neben Schädelfrakturen und Hirnblutungen auch Rippenfrakturen manifestiert, welche indessen keinen Einfluss auf die Belastbarkeit hätten und asymptomatisch seien. Residuell habe sich eine Pleuraschwarte gebildet und laborchemisch sei ein erhöhter Entzün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungswert objektiviert worden, wobei ein klinisches Korrelat fehle (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht könnten keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Eine somatoforme Schmerzstörung könne aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden, da die entsprechenden Kriterien nicht erfüllt seien. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies bestehe eine Alkoholabstinenz seit über 12 Monaten (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In neurologischer Hinsicht ergäben sich aufgrund der anamnestischen Angaben und unter Berücksichtigung des aktuellen klinischen Untersuchungsbefunds be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend die eingeschränkte Belastbarkeit des rechten Handgelenks keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine neurogene Beteiligung. Es fehlten insbesondere sensible Defizite und Anhaltspunkte für einen neurogenen Schmerz (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter handchirurgischen Gesichtspunkten sei nach einer unfallbedingten, nicht behandelten Scaphoidfraktur im Jahre 2008 im Rahmen einer schweren post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen radio- und midcarpalen Arthrodese des rechten Handgelenks im Jahre 2010 eine regelrecht indizierte Operation korrekt durchgeführt worden. Die Behandlung sei nach einem Jahr unter einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsituation und bei klinisch und radiologisch zeitgerecht durchgebauter Arthrodese abgeschlossen worden. Das Abschlussröntgen zeige eine ossär durchgebaute Arthrodese mit korrekter Implantatlage ohne Zeichen für Locke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder Infekt im Bereich des Implantats. Es sei ein Endzustand eingetreten, wobei die beidhändige und betont rechtsseitige rohe Kraft der oberen Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten reduziert sei. Die zusätzliche Arthrose im distalen Handgelenk rechts (CMC) sei asymptomatisch und im Gesamtkontext nicht relevant. Das vermutete Entrapment des Nervus radialis im Narbenbereich sei als mild und ungeordnet zu betrachten (S. 13 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wurde festgehalten, dass die handchirurgische Beurteilung für die Arbeitsfähigkeit relevant sei. Bei Erreichen des Endzustands könne für den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt nach der Arthrodeseoperation vom 13. August 2010 eine 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bauhandlanger bis zum Abschluss der Behandlung am 17. August 2011 attestiert werden. Anschliessend sei von den operierenden Handchirurgen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden, jedoch ohne genaue Beschreibung des Arbeitsprofils. Aus aktuell gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlicher Sicht bestehe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Bei Verletzung nach Rauferei im Mai 2010 und anschliessender Arbeitsunfähigkeit könne keine genaue Stellungnahme abgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben werden. Es sei jedoch davon auszugehen, dass durch dieses Ereignis die Handgelenksbeschwerden rechts im Sinne einer Re-Traumatisierung deutlich zugenommen und in der operativen Versorgung resultiert hätten. Aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer, neurologischer und internistischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer in allen seinen körperlichen Einschränkungen angepassten und seinen Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten entsprechenden Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, wobei einfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che lebenspraktische Tätigkeiten ohne allzu grosse Anforderungen an die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsfähigkeit geeignet seien (S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Verweistätigkeiten kämen vorwiegend einhändige, nur wenig rohe Kraft voraussetzende Tätigkeiten im Stehen und Sitzen in Frage, wobei die rechte dominante Hand als Hilfshand, schwergewichtig als Haltehand weiterhin gut einsetzbar sei. Die Tätigkeiten sollten weder im Freien noch unter starken Tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peraturschwankungen oder in feuchter Umgebung erfolgen. Sie sollten zudem wechselbelastend mit Pausen für den rechten Arm durchführbar sein. Die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit sei auf 80 % reduziert, bedingt durch die limitierte Handgelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweglichkeit und die damit verbundenen Ausweichbewegungen. Das Besteigen von Leitern und Gerüsten sollte vermieden werden (S. 15 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medizinische Massnahmen seien nicht notwendig, da es sich im Handgelenksbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich rechts um einen Residualzustand handle (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Verlaufsbericht vom 12. Mai 2015 (Urk. 7/83/1) nannte der Hausarzt Dr. Z.___ folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Handgelenksarthrodese am 13. August 2013 (richtig 2010, vgl. Urk. 7/47/3-4 S. 1) bei fortgeschrittener radiocarpaler und midcarpaler Arthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eingeschränkte Beweglichkeit im Handgelenk</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">komplett sistierter Alkoholkonsum seit 5/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt verwies betreffend angepasste Tätigkeiten auf Arbeiten, welche „weniger belastend für das Handgelenk“ seien und postulierte eine um 50 % verminderte Leistungsfähigkeit, wobei ein Arbeitseinsatz von 4 Stunden pro Tag möglich sei. Er führte weiter aus, dass der Beschwerdeführer das Medikament Spiriva 18 Mikrogramm nehme und sich die Prognose betreffend COPD ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert habe respektive jene betreffend Handgelenk gleichbleibend sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Dezember 2015 äusserte sich der Hausarzt erneut zum Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers und nahm insbesondere zum Gutachten der A.___ Stellung (Urk. 7/96). Er führte aus, dass gegen die gutachterliche neurologische Beurteilung (100%ige Arbeitsfähigkeit) nichts einzuwenden sei, da der Beschwerdeführer relativ wenig Schmerzen im Handgelenk habe. Aus handchirurgischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit indessen zu mehr als nur 20 % eingeschränkt, weil der Beschwerdeführer Rechtshänder und die Beweglichkeit des Handgelenks nach der Operation stark eingeschränkt sei. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer müsse aufgrund seiner mangelnden Schulbildung und Deutschkenntnisse einfache manuelle Arbeiten verrichten, bei welchen die Belastung des rechten Handgelenks über 80 % der Arbeitszeit sehr stark wäre. Dr. Z.___ hielt wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter fest, dass die gutachterliche psychiatrische Einschätzung der uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Arbeitsfähigkeit die Umstände, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner mangelnden Schulbildung und Sprachkenntnisse eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nur sehr erschwert finden könne und er wahrscheinlich aufgrund der Einschränkungen am Handgelenk nur schwer mit anderen Bewer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bern konkurrenzieren könne, nicht berücksichtigt habe (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren lasse das Gutachten ausser Acht, dass der Beschwerdeführer an einer mittelgradigen bis schweren COPD leide, weshalb bei ihm bei grösseren Anstrengungen Atemnot auftrete. Der Beschwerdeführer versuche, dies zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heimlichen, weil er bis anhin nicht auf das Zigarettenrauchen verzichten könne. Er habe denn auch seit dem 3. November 2014 eine entsprechende Inhalations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medikation (Spiriva 18 Mikrogramm, S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt wies schliesslich darauf hin, dass er für den Beschwerdeführer eine Tätigkeit in einer Reinigungsfirma gefunden habe, wo er seit 27. Mai 2015 zu 50 % arbeite. Der direkte Chef des Beschwerdeführers habe festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit des Letzteren eingeschränkt sei, wobei ein einmaliger Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such, mehr zu arbeiten, gescheitert sei. Die bisher gemachten Erfahrungen auf der jetzigen Arbeitsstelle sprächen für eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die vom Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren eingereichte Aktenno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiz betreffend das Gespräch der Sozialen Dienste der Stadt Zürich mit Dr. H.___, Oberarzt m.e.V. an der Abteilung für Pneumologie am B.___, vom 14. Juni 2016 (Urk. 3/7) angeht, gilt Folgendes: Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles auf den bis zum Erlass der streitigen Verfügung (hier: 13. Mai 2016) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen Sachverhalt ab. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, haben somit prinzipiell ausser Acht zu bleiben. Diese Regel gilt indessen nicht in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug auf Umstände, die mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und die geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasses zu beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_279/2015 vom 27. August 2015 E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der genannten Aktennotiz teilte Dr. H.___ mit, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in einer sehr schlechten Verfassung sei und umgehend habe hospitalisiert werden müssen. Aufgrund der Aktenlage bestehe die schlechte Verfassung schon seit November 2014. Im Weiteren liege mit grosser Wahrscheinlichkeit eine schwere COPD vor, wobei eine genaue Diagnose zurzeit noch nicht möglich sei, da zunächst allfällige akute Symptome bekämpft werden müssten. Auch wenn das Telefongespräch mit Dr. H.___ erst nach dem 13. Mai 2016 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand respektive der Beschwerdeführer erst nach diesem Zeitpunkt hospitalisiert wurde, so bestehen Hinweise dafür, dass die schlechte Verfassung schon vor dem Erlass der in Frage stehenden Verfügung bestand, weshalb die Aktennotiz für die Beurteilung des strittigen Rentenanspruchs relevant ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hinweis auf eine COPD respektive auf eine sich verschlechternde Prognose bezüglich COPD findet sich erstmals im Verlaufsbericht des Hausarztes vom 12. Mai 2015 (vgl. E. 3.2). Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), dipl. med. I.___, Facharzt für Neurologie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt im Nachgang zu diesem Bericht fest, dass die nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtung eingegangenen Unterlagen nichts an seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2014 (80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gemäss Gutachten der A.___) änderten (Urk. 7/85 S. 7 und S. 5 f.). Zusammen mit dem Einwand gegen den Vorbescheid vom 1. September 2015 (Urk. 7/86) reichte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin sodann den Bericht von Dr. Z.___ vom 2. Dezember 2015 inklusive Lungenfunktionsuntersuchung (vgl. E. 3.3) ein, in welchem eine mittelgradige bis schwere COPD beschrieben wird. In diesem Zusammenhang hielt der RAD-Arzt dipl. med. I.___ fest, dass bei der allgemein-internistischen Untersuchung bei der Medas (richtig A.___) keine ausgeprägten Lungenbeschwerden angegeben worden seien und die eingereichten Befunde das Vorliegen einer mittelschweren bis schweren COPD nicht ausreichend bestätigten (Urk. 7/99 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu ist Folgendes zu bemerken: Im Gutachten der A.___ wurde das Vorliegen einer Ruhe-/Belastungsdyspnoe, von chronischem Husten und von Thoraxschmerzen verneint. Gleiches gilt für Hinweise für eine Einschränkung der kardiopulmonalen Leistungen (Urk. 7/68/2-23 S. 25). Das Gutachten datiert indessen vom 23. Juni 2014, wobei die entsprechenden Untersuchungen zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem 27. März und 7. April 2014 durchgeführt wurden (Urk. 7/62/1-2 S. 1). Die erwähnten Berichte von Dr. Z.___ sind somit über 1 Jahr respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive 1½ Jahre nach den gutachterlichen Untersuchungen verfasst worden. Der Hinweis des nicht auf die Behandlung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Atemwegs- und Lungenerkrankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezialisierten RAD-Arztes, wonach im Gutachten keine ausgeprägten Lun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genbeschwerden erwähnt worden seien, überzeugt nicht, zumal eine Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der entsprechenden Symptome der COPD im erwähnten Zeitrahmen nicht per se ausgeschlossen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ging auch der in Allgemeiner Innerer Medizin und Pneumologie spezialisierte Facharzt Dr. H.___ (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.medregom.admin.ch/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Monat nach Erlass der in Frage stehenden Verfügung von einer mit grosser Wahrscheinlichkeit vorliegenden schweren COPD aus und wies darauf hin, dass der schlechte Zustand des Beschwerdeführers bereits seit November 2014 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen habe (vgl. E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten durfte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungsabweisung nicht auf das – im damaligen Zeitpunkt fast zwei Jahre alte - Gutachten der A.___ stützen. In den Akten finden sich sodann keine fachärztlichen Stellungnahmen, welche ein abschliessendes rechtsgenügendes Bild betreffend die Lungenbeschwerden des Beschwerdeführers ergeben bzw. zulassen, zumal Dr. H.___ lediglich auf die „grosse Wahrscheinlichkeit“ einer schweren COPD hinwies und zudem festhielt, dass eine genaue Diagnose aktuell noch nicht möglich sei (vgl. E. 3.4). Die angefochtene Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) ist deshalb aufzuheben und die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts in Bezug auf die Lungenbeschwerden des Beschwerdeführers an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. Mai 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p></div> </div></body></html>