<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">BV.2003.00099</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="Times New Roman" size="4">III. Kammer</font><br/> <font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4">Gerichtssekretär Stocker</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 17. Dezember 2003</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">P.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Kläger</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Providentia Sammelstiftung BVG</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">chez Providentia</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Chemin de la Redoute 54, 1260 Nyon</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beklagte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nach Einsicht in </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Klageschrift vom 25. August 2003 (Urk. 1), mit welcher P.___ sinngemäss beantragte, es sei die Providentia Sammelstiftung BVG (nachfolgend Providentia) zu verpflichten, ihm eine höhere Freizügigkeitsleistung als Fr. 18'931.-- auszurichten und ihm die vor dem Jahr 2000 erstellten Vorsorgeausweise auszuhändigen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die sinngemäss auf die Klageabweisung schliessende Klageantwort der Providentia vom 25. September 2003 (Urk.5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Replik des Versicherten vom 13. Oktober 2003 (Urk. 9), in welcher er an seiner Klage festhielt und insbesondere ausführte, dass er nicht daran zweifle, dass seitens der Providentia alles korrekt abgerechnet worden sei, er vielmehr in Zweifel ziehe, ob die A.___ AG (seine frühere Arbeitgeberin) die korrekte Summe [seiner] BVG-Zahlungen an die Providentia überwiesen habe,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Duplik der Providentia vom 30. Oktober 2003 (Urk. 12), in welcher sie sinngemäss an ihrem Abweisungsantrag festhielt, sowie</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die übrigen Verfahrensakten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">gemäss Art. 8 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) in Verbindung mit Art. 5 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) der Teil des Jahreslohnes zu versichern ist, der zwischen Fr. 24'720.-- und Fr. 74'160.-- liegt (Stand 2001); dieser Teil wird koordinierter Lohn genannt (Art. 8 Abs. 1 Satz 2 BVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">gemäss Art. 2 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG) die Vorsorgeeinrichtung in ihrem Reglement die Höhe der Austrittsleistung bestimmt, wobei diese mindestens so hoch sein muss wie die nach den Bestimmungen des 4. Abschnitts des FZG berechnete Austrittsleistung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die versicherte Person nach Art. 17 Abs. 1 FZG bei Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung zumindest Anspruch auf die eingebrachten Eintrittsleistungen samt Zinsen sowie auf die von ihr während der Beitragsdauer geleisteten Beiträge samt einem Zuschlag von 4 % pro Altersjahr ab dem 20. Altersjahr, höchstens aber von 100 % hat, wobei sich das Alter aus der Differenz zwischen dem Kalenderjahr und dem Geburtsjahr ergibt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Art. 18 FZG die Vorsorgeeinrichtungen den austretenden Versicherten mindestens das Altersguthaben nach Art. 15 BVG mitzugeben haben, welches sich aus den Altersgutschriften samt Zinsen für die Zeit, während der die versicherte Person der Vorsorgeeinrichtung angehört hat, und den Altersguthaben samt Zinsen, die von den vorhergehenden Einrichtungen überwiesen und der versicherten Person gutgeschrieben worden sind, zusammensetzt (Art. 15 Abs. 1 lit. a und b BVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Bundesrat aufgrund der Anlagemöglichkeiten den Mindestzinssatz festlegt (Art. 15 Abs. 2 BVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Ziffer 2.4.1 des Reglements der Beklagten das Altersguthaben einer versicherten Person aus der eingebrachten Austrittsleistung der früheren Vorsorgeeinrichtung samt Zinsen und den seit der Aufnahme in das Vorsorgewerk geleisteten Altersgutschriften samt Zinsen besteht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">gemäss Ziffer 10.1.2 des Reglements die Austrittsleistung gemäss Art. 15 und Art. 17 FZG berechnet wird, wobei die Austrittsleistung dem Betrag des gesamten Altersguthabens im Zeitpunkt des Austritts oder - falls dieser höher ist - dem Mindestbetrag gemäss Art. 17 FZG entspricht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Kläger replicando ausdrücklich anerkannte, dass seitens der Beklagten alles korrekt abgerechnet wurde (Urk. 9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">auch die herrschende Aktenlage keinen Anlass gibt, daran zu zweifeln, zumal namentlich die der Beklagten von vorhergehenden Vorsorgeeinrichtungen überwiesenen Altersguthaben in der Höhe von Fr. 3'138.40 und Fr. 3'578.35 betrugen (Urk. 5, 6/4 und 6/6; vgl. dazu auch Urk. 2/6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">soweit der Kläger geltend machte, dass seine ehemalige Arbeitgeberin - insbesondere für das Jahr 2001 (vgl. Urk. 2/7) - angesichts der bei ihm vorgenommenen Lohnabzüge zu geringe Zahlungen an die Beklagte geleistet habe, ihm entgegenzuhalten ist, dass - soweit seine Rügen überhaupt genügend substantiiert sind - auch diesbezüglich keine Unkorrektheiten aus den Akten ersichtlich sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">sich aus den klägerischen Angaben vielmehr ergibt, dass er im Jahre 2001 Beiträge von Fr. 3'481.60 bezahlte beziehungsweise ihm dieser Betrag vom Lohn abgezogen wurde (Urk. 2/6), was bei einem gemeldeten Jahreslohn von Fr. 56'370.-- (Urk. 6/3 und 6/4) beziehungsweise einem versicherten Jahreslohn von Fr. 31'650.-- (Jahreslohn abzüglich Fr. 24'720.-- [Koordinationsabzug]) - bis auf einen vorliegend unerheblichen Rundungsfehler von 10 Rappen - exakt dem gemäss Vorsorgeplan für das Jahr 2001 (Urk. 6/1.4) geschuldeten Arbeitnehmerbeitrag für Männer im Alter von 45 bis 54 Jahren, in welche Alterskategorie der 1949 geborene Kläger im Jahre 2001 fiel, entspricht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Arbeitnehmerbeitrag, welcher im Übrigen - wie der Kläger offenbar zu verkennen scheint - nicht nur einen hälftigen Anteil der Altersgutschriften, sondern insbesondere auch einen entsprechenden Teil der Versicherungsprämie umfasst, gemäss dem genannten Vorsorgeplan 11 % betrug (11 % von Fr. 31'650.-- ergibt Fr. 3'481.50),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">demzufolge - entgegen den nur unsubstantiiert vorgetragenen Befürchtungen des Klägers (vgl. Urk. 9) - kein begründeter Anlass dafür besteht, dass seine frühere Arbeitgeberin der Beklagten nur einen Teil der ihm abgezogenen BVG-Beiträge überwiesen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Kläger im Übrigen darauf hinzuweisen ist, dass seine frühere Arbeitgeberin die Beklagte erst seit dem Jahr 2000 mit der Durchführung der beruflichen Vorsorge betraut hatte (Urk. 5), weshalb sie seinem Begehren um Zusendung von Versicherungsausweisen für frühere Jahre naturgemäss nicht nachkommen konnte und sich der Kläger diesbezüglich an seine früheren Vorsorgeeinrichtungen zu wenden hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">das entsprechende Vorbringen des Klägers, er habe seinerzeit keine entsprechenden Vorsorgeausweise erhalten, angesichts seiner Kenntnisse betreffend der von den vorherigen Vorsorgeeinrichtungen an die Beklagte geleisteten Freizügigkeitsleistungen (vgl. Urk. 2/6) ohnehin etwas seltsam anmutet,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach dem Gesagten die Klage abzuweisen ist;</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Klage wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- P.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Providentia Sammelstiftung BVG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p><p><font face="Times New Roman" size="4"> </font> </p></div></body></html>