A bteilung I A -1511/2006 {T 0/2} U rteil vom 3. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichter D aniel R iedo (Vorsitz), Pascal M ollard, R ichterin Salom e Zim m erm ann; G erichtsschreiberin Jeannine M üller. X._______ A G , Beschw erdeführerin, vertreten durch Z._______ AG gegen Eidgenössische Steuerverw altung, H auptabteilung M ehrw ertsteuer, Vorinstanz, betreffend M ehrw ertsteuer; B ezug von D ienstleistungen aus dem A usland (1/1998 - 3/2003). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie X._______ AG bezw eckte insbesondere den Erw erb und die Verw al- tung von Beteiligungen sow ie die Ü bernahm e und D urchführung von Finanzgesellschaften im In- und Ausland, insow eit diese Bezug hatten auf die Vorbereitung, den Bau, den Erw erb, den Betrieb, die U m w andlung oder die Veräusserung von industriellen U nternehm en jeder Art. Zudem konnte sie Aktien oder O bligationen oder andere W ertpapiere solcher U nterneh- m ungen erw erben, ihnen Kredite eröffnen oder D arlehen auf längere Zeit gew ähren, auch sich gegen Einlage von Kapital am G ew inn und Verlust derselben als stiller Beteiligter, Kom m anditär oder sonst interessieren. D ie X._______ AG bildete in der fraglichen Zeit die „X._______-G ruppe“ m it folgenden Tochtergesellschaften: die A._______ AG , die B._______ AG , die C ._______ AG sow ie die D ._______ AG . D ie X._______-G ruppe m achte von der m ehrw ertsteuerlichen G ruppenbesteuerung indes keinen G ebrauch. D ie X._______ AG w ar für ihre Tätigkeit vom 1. Januar 1998 bis 31. D ezem ber 2003 im R egister für M ehrw ertsteuerpflichtige der Eidge- nössischen Steuerverw altung (ESTV) eingetragen. Per 31. August 2003 fusionierte die X._______ AG (nachfolgend: Steuerpflichtige oder Be- schw erdeführerin) m it der Y._______ AG , w elche in die steuerlichen R ech- te und Pflichten der Steuerpflichtigen eintrat. B. An diversen Tagen im D ezem ber 2003 und Januar 2004 führte die ESTV bei der Steuerpflichtigen eine Steuerkontrolle durch. G estützt auf deren Ergebnis erhob sie für die Jahre 1998 bis 2003 m it fünf Ergänzungsab- rechnungen (EA) in der Zeit zw ischen 18. D ezem ber 2003 und 4. M ärz 2004 Steuernachforderungen im G esam tbetrag von rund ... Franken zu- züglich Verzugszins. D avon resultierten gesam thaft Fr. ... aus dem Vorhalt, die Steuerpflichtige habe D ienstleistungen von U nternehm en m it Sitz im Ausland bezogen (im W esentlichen von der X._______ ... G m bH ), jedoch w eder deklariert noch versteuert. C . In der Folge liess die Steuerpflichtige die N achforderungen w eitgehend bestreiten und bezüglich der D ienstleistungsbezüge aus dem Ausland geltend m achen, die X._______ ... G m bH habe bezw eckt, durch aktive M arktbearbeitung in ... für die X._______-G ruppe einen neuen Absatz- m arkt, insbesondere für Elektrizität, zu erschliessen. W eil die G m bH auf dem ... M arkt unbekannt gew esen sei, habe sie – um neue Kunden akquirieren zu können – den von den vier Tochtergesellschaften der Steuerpflichtigen zugekauften Strom teilw eise unter den G estehungs- kosten verkaufen m üssen. D ie daraus folgenden Verluste hätten die G esellschafter der G m bH , darunter die Steuerpflichtige, im Verhältnis ihrer Anteile am Stam m kapital übernehm en m üssen. D iese Verlustdeckung durch die Steuerpflichtige sei kein Entgelt für den vorgehaltenen D ienst- leistungsbezug. Es m angle überdies am Leistungsw illen der X._______ ... G m bH und entsprechend an einer Leistung und an deren w irtschaftlichen Verknüpfung m it einem Entgelt. Ihre Zahlungen stellten reine Sanierungs- beiträge dar und lösten deshalb keine Steuer aus.3 D . M it Entscheid vom 2. Februar 2005 bestätigte die ESTV die N achforderun- gen im noch strittigen U m fang zuzüglich Verzugszins. Zur Begründung führte die Verw altung im W esentlichen an, die X._______ ... G m bH habe in ... den Absatzm arkt exklusiv für die X._______-G ruppe aufgebaut, w as eine m ehrw ertsteuerliche D ienstleistung darstelle. D as Entgelt habe in der Verlustdeckung durch die Steuerpflichtige bestanden. Liege ein Leistungs- austausch vor, sei gleichzeitig ausgeschlossen, dass es sich um Sanie- rungsbeiträge handle. D ie G m bH habe ihren Sitz im Ausland, w eshalb die Steuerpflichtige D ienstleistungen aus dem Ausland bezogen habe, die es zu versteuern gäbe. Am 7. M ärz 2005 liess die Steuerpflichtige Einsprache erheben und beantragen, den angefochtenen Entscheid – u. a. betreffend die D ienstleistungsbezüge – aufzuheben, unter Berufung auf die bereits bekannten Argum ente. E. M it Einspracheentscheid vom 19. Septem ber 2005 w ies die ESTV die Ein- sprache ab und bestätigte die Steuerforderungen im noch strittigen G e- sam tbetrag zuzüglich Verzugszins. D ie Begründung entsprach im W esent- lichen jener des Entscheides vom 2. Februar 2005. F. Am 20. O ktober 2005 lässt die Steuerpflichtige gegen diesen Einsprache- entscheid bei der Eidgenössischen Steuerrekurskom m ission (SR K) Be- schw erde einreichen und im Ergebnis beantragen, diesen im U m fang von Fr. ... (D ienstleistungsbezug aus dem Ausland) unter Kosten- und Ent- schädigungsfolge aufzuheben; die ESTV sei zu verpflichten, diesen Betrag zuzüglich Vergütungszins seit 23. Februar 2005 „auf das Konto N r. ... der Y._______ AG bei der ...“ zu überw eisen. M it Vernehm lassung vom 7. D ezem ber 2005 schliesst die ESTV auf Abw eisung der Beschw erde. G . Am 29. Januar 2007 teilt das Bundesverw altungsgericht den Verfahrens- beteiligten m it, es habe das vorliegende Verfahren zuständigkeitshalber übernom m en. Auf die Eingaben der Parteien an die SR K sow ie ans Bundesverw altungs- gericht w ird – sow eit entscheidw esentlich – im R ahm en der nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Bis zum 31. D ezem ber 2006 unterlagen Einspracheentscheide der ESTV der Beschw erde an die SR K. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die am 1. Januar 2007 bei der SR K hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]). Sow eit das VG G nichts anderes bestim m t, richtet sich gem äss Art. 37 VG G das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D as Bundesverw altungs- gericht ist zur Behandlung der Beschw erde sachlich w ie funktionell 4 zuständig (Art. 31 und 33 Bst. d VG G ). D ie Beschw erdeführerin hat den Einspracheentscheid vom 19. Septem ber 2005 frist- und auch form gerecht angefochten (Art. 50 und 52 Vw VG ). Sie ist durch diesen beschw ert und grundsätzlich zur Anfechtung berechtigt (Art. 48 Vw VG ). D er Antrag der Beschw erdeführerin, die ESTV sei zu verpflichten, den zurückgeforderten Betrag „auf das Konto N r. ... der Y._______AG bei der ...“ zu überw eisen, betrifft M odalitäten der Vollstreckung, die vor dem Bun- desverw altungsgericht nicht justiziabel sind. Abgesehen von diesem Be- gehren, im Falle einer G utheissung der Beschw erde sei das G uthaben auf das genannte Konto zu zahlen, ist auf die Beschw erde einzutreten. 1.2 Am 1. Januar 2001 sind das Bundesgesetz vom 2. Septem ber 1999 über die M ehrw ertsteuer (M W STG , SR 641.20) sow ie die zugehörige Verord- nung (Verordnung vom 29. M ärz 2000 zum Bundesgesetz über die M ehr- w ertsteuer [M W STG V, SR 641.201]) in Kraft getreten. D ie Beurteilung des vorliegenden Sachverhalts richtet sich nach dieser G esetzgebung, sow eit er sich in deren zeitlichen G eltungsbereich ereignet hat (1. Januar 2001 bis 30. Septem ber 2003). Sow eit sich hingegen der Sachverhalt vor Inkrafttreten des M W STG zugetragen hat (1. Januar 1998 bis 31. D ezem - ber 2000), ist auf die vorliegende Beschw erde grundsätzlich noch die Ver- ordnung vom 22. Juni 1994 über die M ehrw ertsteuer (M W STV von 1994, AS 1994 1464) anw endbar (Art. 93 und 94 M W STG ). 1.3 N ach dem G rundsatz der R echtsanw endung von Am tes w egen ist das Bundesverw altungsgericht als Beschw erdeinstanz an die rechtliche Be- gründung der Begehren nicht gebunden. Es kann eine Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1342/2006 vom 3. M ai 2007 E. 1.3; AN D R É M O SE R , in: André M oser/Peter U ebersax, Prozessieren vor eidge- nössischen R ekurskom m issionen, Basel und Frankfurt am M ain 1998, R z. 1.8 f.). 2. 2.1 D er M ehrw ertsteuer unterliegen u.a. die im Inland gegen Entgelt erbrach- ten D ienstleistungen sow ie unter gew issen U m ständen der entgeltliche D ienstleistungsbezug aus dem Ausland (Art. 5 Bst. b und d M W STG ; Art. 4 Bst. b und d M W STV). 2.2 2.2.1 D er Bezug von D ienstleistungen aus dem Ausland ist m ehrw ertsteuerlich w ie folgt geregelt: N ach dem M W STG hat der Em pfänger den Bezug einer D ienstleistung zu versteuern, w enn er nach Art. 24 steuerpflichtig ist und sofern: a) es sich um eine unter Art. 14 Abs. 3 fallende D ienstleistung handelt, die ein im Inland nicht steuerpflichtiger U nternehm er m it Sitz im Ausland im Inland erbringt, der nicht nach Art. 27 für die Steuerpflicht optiert; oder b) es sich 5 um eine unter Art. 14 Abs. 1 fallende steuerbare D ienstleistung handelt, die der Em pfänger m it Sitz im Inland aus dem Ausland bezieht und zur N utzung oder Ausw ertung im Inland verw endet (Art. 10 M W STG ). Laut M W STV m uss der inländisch ansässige Em pfänger die steuerbare D ienstleistung aus dem Ausland versteuern, w enn er sie zur N utzung oder Ausw ertung im Inland verw endet und sofern er nach Art. 18 steuerpflichtig ist (Art. 9 M W STV). 2.2.2 In der Verw altungspraxis w ird N äheres zum steuerbaren D ienstleistungs- bezug und dessen Voraussetzungen, nam entlich zur N utzung und Ausw er- tung im Inland, festgelegt (betreffend M W STG : s. W egleitung 2001 zur M ehrw ertsteuer, R z. 513; M erkblatt N r. 6 über grenzüberschreitende D ienstleistungen; Abgrenzung Lieferung/D ienstleistung, Ziff. 3.3; betreff- end M W STV: M erkblatt N r. 13 über die Steuerbefreiung von bestim m ten ins Ausland erbrachten oder aus dem Ausland bezogenen D ienst- leistungen vom 31. Januar 1997, Ziff. 9 bzw . Ziff. 1-6). 2.2.3 N ach der R echtsprechung ist das Kriterium der „N utzung und Ausw ertung“ der D ienstleistung beim Bezug aus dem Ausland grundsätzlich in gleicher W eise anzuw enden und auszulegen w ie beim D ienstleistungsexport (gem äss Art. 15 Abs. 2 Bst. l M W STV), w enn auch m it um gekehrten Vor- zeichen. So w erde beim D ienstleistungsexport für den Fall des ausländi- schen G eschäfts- bzw . W ohnsitzes des Leistungsem pfängers im Sinne einer Verm utung – allenfalls zusam m en m it anderen H inw eisen in Faktura- kopien, Zahlungsbelegen, Vertragsschriften etc. – angenom m en, die D ienstleistung w erde auch im Ausland verbraucht (d. h. dort zur N utzung oder Ausw ertung verw endet). U m gekehrt dürfe beim D ienstleistungsbezug aus dem Ausland davon ausgegangen w erden, die D ienstleistung w erde in der Schw eiz zur N utzung und Ausw ertung verw endet, w enn der Leistungs- em pfänger inländischen G eschäfts- bzw . W ohnsitz verzeichne (allenfalls in Verbindung m it anderen H inw eisen; zum G anzen: Entscheid der SR K vom 27. Juli 2006, veröffentlicht in Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 70.103 E. 2c/aa und E 2c/bb, m it zahlreichen H inw eisen auf die R echtsprechung; s. auch Entscheid der SR K vom 22. M ai 2001, veröffentlicht in VPB 65.103 E. 8e). Allerdings sei diese Verm utung der N utzung und Ausw ertung der D ienstleistung nach dem Em pfängerort w iderlegbar (Entscheid der SR K vom 27. Juli 2006, a.a.O ., E 2c/bb; Entscheid der SR K 2002-051 vom 30. Juni 2003 E. 2c, 3b). 2.3 Als O rt einer D ienstleistung gilt unter Vorbehalt von Abs. 2 und 3 der O rt, an dem die D ienst leistende Person den Sitz ihrer w irtschaftlichen Tätigkeit oder eine Betriebsstätte hat, von w o aus die D ienstleistung erbracht w ird (Erbringerortsprinzip als R egel; Art. 14 Abs. 1 M W STG ). Als O rt der nach- folgend aufgeführten D ienstleistungen gilt der O rt, an dem der Em pfänger den Sitz seiner w irtschaftlichen Tätigkeit oder eine Betriebsstätte hat, für w elche die D ienstleistungen erbracht w erden (Em pfängerortsprinzip als Ausnahm e): a) Abtretung und Einräum ung von Im m aterialgüter- und ähnli- chen R echten; b) Leistungen auf dem G ebiet der W erbung; c) Leistungen von Beratern, Verm ögensverw altern, Treuhändern, Inkassobüros, Inge-6 nieuren, Studienbüros, Anw älten, N otaren (vorbehältlich Abs. 2 Bst. a), Buchprüfern, D olm etschern und Ü bersetzern, M anagem entdienstleistun- gen sow ie sonstige ähnliche Leistungen; d) die D atenverarbeitung, die Ü berlassung von Inform ationen und ähnliche D ienstleistungen; e) Tele- kom m unikationsdienstleistungen; f) der gänzliche oder teilw eise Verzicht, eine gew erbliche oder berufliche Tätigkeit auszuüben oder ein in diesem Absatz genanntes R echt w ahrzunehm en; g) der Personalverleih; h) Bank-, Finanz- und Versicherungsum sätze, einschliesslich R ückversicherungsum - sätze, ausgenom m en die Verm ietung von Schliessfächern (Art. 14 Abs. 3 M W STG ). N ach der M W STV w ird der O rt einer D ienstleistung vorbehältlich hier nicht interessierender Ausnahm en ebenfalls nach dem Erbringerortsprinzip bestim m t (Art. 12 M W STV). 2.4 D am it eine steuerbare D ienstleistung überhaupt vorliegt, m uss sie im Austausch m it einer G egenleistung (Entgelt) erfolgen. D ie Entgeltlichkeit stellt ein unabdingbares Tatbestandsm erkm al einer m ehrw ertsteuerlichen Leistung dar (Ausnahm e: Eigenverbrauch [Art. 5 Bst. c M W STG ; Art. 4 Bst. c M W STV]). Besteht kein Austauschverhältnis in diesem Sinn zw i- schen Leistungserbringer und -em pfänger, ist die Aktivität m ehrw ert- steuerlich irrelevant und fällt nicht in den G eltungsbereich der M ehr- w ertsteuerverordnung (statt vieler: U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1431/2006 vom 25. M ai 2007 E. 2.1; Entscheid der SR K vom 18. N ovem ber 2002, veröffentlicht in VPB 67.49 E. 2a cc). D ie Annahm e eines solchen Leistungsaustausches setzt voraus, dass zw ischen Leistung und G egenleistung eine innere w irtschaftliche Ver- knüpfung gegeben ist (BG E 126 II 443 E. 6a, m it H inw eisen; IVO P. BAU M G AR TN ER , in m w st.com , Kom m entar zum Bundesgesetz über die M ehr- w ertsteuer, Basel/G enf/M ünchen 2000, ad Art. 33 Abs. 1 und 2 R z. 6 und 8). D ie Beantw ortung der Frage nach der inneren Verknüpfung erfolgt nicht in erster Linie nach zivilrechtlichen, sondern nach w irtschaftlichen, tatsächlichen Kriterien. Insbesondere ist für die Annahm e eines Leistungs- austauschs das Vorliegen eines Vertragsverhältnisses nicht zw ingend erforderlich (BG E 126 II 249 E. 4a). Es genügt vielm ehr, dass Leistung und G egenleistung innerlich derart verknüpft sind, dass die Leistung eine G egenleistung auslöst. Ausreichend kann folglich auch sein, w enn einer Leistung eine erw artete (Ü blichkeit) oder erw artbare G egenleistung (nach den U m ständen ist erw artbar, dass eine Leistung die G egenleistung auslöst) gegenübersteht, d.h. dass nach den U m ständen davon auszugehen ist, die Leistung löse eine G egenleistung aus (statt vieler: U rteil des Bundesverw altungsgerichts vom 25. M ai 2007, a.a.O , E. 2.2). 2.5 Auch die Steuerbarkeit von Leistungen zw ischen G esellschaft und G esellschaftern hängt vom Vorhandensein eines m ehrw ertsteuerlichen Leistungsaustausches nach den allgem einen R egeln (E. 2.4 hievor) ab. Bei Leistungen des G esellschafters an die G esellschaft (G esellschafterbei- träge oder G esellschaftereinlagen), die nicht gegen spezielle Entschädi- gungen bzw . G egenleistungen der G esellschaft erfolgen, ist gem äss Lehre 7 und R echtsprechung von nicht steuerbaren Leistungen auszugehen. N am entlich kom m t kein m ehrw ertsteuerlicher Leistungsaustausch zustan- de bei der ordentlichen G ew inn- und Verlustbeteiligung (U rteil des Bundes- verw altungsgerichts A-1439/2006 vom 18. Juni 2007 E. 2.5; Entscheide der SR K 2003-164 vom 17. O ktober 2006 E. 2c und d, 2003-177 vom 27. M ärz 2006 E. 2d/bb, 2002-153 vom 3. M ai 2005 E. 3b und c, Entscheid der SR K vom 12. O ktober 2001, veröffentlicht in VPB 66.42 E. 5c/cc; ALO IS C AM EN ZIN D /N IKLAU S H O N AU ER /KLAU S A. VALLEN D E R , H andbuch zum M ehrw ert- steuergesetz [M W STG ], Bern 2003, 2. Aufl., R z. 422; vgl. auch JEAN -M AR C R IVIER /AN N IE R O C H AT PAU C H AR D , D roit fiscal suisse, La taxe sur la valeur ajoutée, Lausanne 2000, S. 244). N ach neuerer R echtsprechung haben Kapitaleinlagen von G esellschaftern, m it w elchen ein Aktionär eine U nternehm ung über Eigenkapital finanziert (gleich w ie D arlehen eines Aktionärs, d.h. bei Finanzierung über Frem d- kapital), anders als Spenden von G esellschaftern grundsätzlich keine verhältnism ässige Vorsteuerkürzung im Sinne von Art. 38 Abs. 8 M W STG bzw . Art. 30 Abs. 6 M W STV zur Folge. D enn Kapitaleinlagen (w ie auch D arlehen) stellten reine Finanzierungsm assnahm en dar, w elche der G esellschaft die Ausübung ihrer Tätigkeit überhaupt erst erlauben. Im U nterschied zu Subventionen und Spenden ergänzten sie nicht den U m satz der G esellschaft, sondern stellten einzig den Finanzbedarf sicher (BG E 132 II 353 E. 6.4, 7.1, 7.2, 9.3; U rteil des Bundesgerichts 2A.410/2006 vom 18. Januar 2007 E. 5.3). D asselbe habe neben den Kapitaleinlagen auch für Finanzierungen m ittels anderer G esellschafterbei- träge w ie Forderungsverzichten, Zinsverzichten, à-fonds-perdu-Zahlungen usw . zu gelten (vgl. BG E 132 II 353 E. 6.4, 7.2; U rteil des Bundesverw al- tungsgerichts A-1345/2006 vom 12. Juni 2007 E. 3.2 und 3.4). D ie genann- ten Beiträge, w elche zu keiner Kürzung des Vorsteuerabzugs führen, erfol- gen unentgeltlich und stehen deshalb ausserhalb des G eltungsbereichs der M ehrw ertsteuer, sow eit es sich nicht um Zahlungen gem äss Art. 18 Ziff. 19 M W STG bzw . Art. 14 Ziff. 15 M W STV handelt (betreffend Kapitaleinlagen s. bereits Entscheid der SR K vom 17. O ktober 2006, a.a.O ., E. 2c und d). So w ird denn in der Literatur allgem ein die M einung vertreten, reine Finanzierungs-, Verlustdeckungs- oder Sanierungsbeiträge und derglei- chen w iesen keinen Entgeltscharakter auf (IVO P. BAU M G AR TN ER , m w st.com , a.a.O ., ad Art. 33 R z. 41; D IEG O C LAVAD E TSC H ER , m w st.com , a.a.O ., ad Art. 38 Abs. 8 R z. 16; PIER R E -M AR IE G LAU S ER , N ouvelle jurisprudence concernant le traitem ent des subventions au regard de la TVA, veröffentlicht in D er Schw eizer Treuhänder (ST) 4/99, S. 409 ff.), w enn sie in erster Linie da- rauf abzielen, den w irtschaftlichen Fortbestand der U nternehm ung sicher- zustellen und nicht darauf, konkrete Leistungen abzugelten (D AN IEL R IED O , Problem fall Subvention im M ehrw ertsteuerrecht, veröffentlicht in Fest- schrift SR K, Lausanne 2004, S. 131). N icht anders hat es sich zu verhal- ten, w enn solche unentgeltliche Beiträge an die G esellschaft durch ihre G esellschafter erfolgen. Sie bleiben durch den Anw endungsbereich der M ehrw ertsteuer unerfasst. 8 3. 3.1 G em äss G esellschaftsvertrag der X._______ ... G m bH m it Sitz in ... ist G egenstand des U nternehm ens der An- und Verkauf von elektrischer Energie und anderen Energien w ie G as, W ärm e etc. sow ie der H andel m it Energiedienstleistungen aller Art. In der fraglichen Zeit bildeten die Beschw erdeführerin und ihre Tochtergesellschaften (A._______ AG , B._______ AG , C ._______ AG und D ._______ AG ) gleichzeitig G esellschafterinnen der X._______ ... G m bH . D ie Beschw erdeführerin besass 25% der Stam m anteile. D ie Aufgabe der X._______ ... G m bH bestand nach Angaben der Verfahrensbeteiligten darin, durch aktive M arktbearbeitung in ... der X._______-G ruppe einen neuen Absatzm arkt, inbesondere für Elektrizität, zu erschliessen. Im „M em orandum of under- standing“ vom 11. N ovem ber 1998 gab sich die X._______-G ruppe vor, die X.________ ... G m bH exklusiv m it der gem einsam beschafften Energie zu versorgen und diese dam it in die Lage zu versetzen, m arktfähige Ange- bote abzugeben und kostendeckend zu arbeiten; trete dennoch eine Kos- tenunterdeckung auf, w ürden die Beschw erdeführerin, die A._______ AG , B._______ AG , C ._______ AG sow ie die D ._______ AG diese entsprechend ihrer Beteiligungsquote übernehm en (M em orandum , a.a.O ., S. 2). D ie G m bH belieferte am ... Strom m arkt im W esentlichen Industriekunden und W eiterverteiler m it Energie und erw irtschaftete in den G eschäftsjahren 1999/2000 und 2001/2002 Verluste, w elche u. a. die Beschw erdeführerin entsprechend ihrer Stam m anteile zu übernehm en hatte. D ie ESTV erhob darauf die Steuer zum N orm alsatz, w as zur noch im Streit liegenden N achforderung in H öhe von Fr. ... führte. In der Verlust- deckung erblickt die Vorinstanz das Entgelt der Beschw erdeführerin für steuerbare D ienstleistungen, w elche diese von der X._______ ... G m bH bezogen habe und darin bestanden hätten, in ... den Absatzm arkt exklusiv für die X._______-G ruppe aufzubauen. 3.2 3.2.1 D a es sich bei dieser Art von D ienstleistungen, w elche die Vorinstanz der Beschw erdeführerin vorhält, ganz offensichtlich um keine solchen handelt, die (für die Zeit ab 1. Januar 2001) unter Art. 14 Abs. 3 M W STG fallen, ist für ihren steuerbaren Bezug aus dem Ausland in casu vorausgesetzt, dass sie durch die Beschw erdeführerin im Inland genutzt oder ausgew ertet w urden (E. 2.2.1 hievor). Bei der N utzung oder Ausw ertung handelt es sich um eine unabdingbare Tatbestandsvoraussetzung des steuerbaren D ienst- leistungsbezugs aus dem Ausland. W eder die Vorinstanz noch die Be- schw erdeführerin äussern sich dazu, w eshalb sich das Bundesverw al- tungsgericht zur diesbezüglichen Prüfung von Am tes w egen veranlasst sieht. 3.2.2 W ollte m it der Vorinstanz davon ausgegangen w erden, die D ienstleistung der X._______ ... G m bH an die Beschw erdeführerin habe darin bestanden, exklusiv für diese (und die übrigen G esellschaften der X._______-G ruppe) den Absatzm arkt ... zu erschliessen, dam it sie ihren U m satz habe erhöhen können, dann ist nicht ersichtlich, inw iefern eine N utzung oder Ausw ertung 9 im Inland stattgefunden hatte. D en Absatzm arkt ... erschloss die G m bH für sich selbst, bestand ihre Tätigkeit doch im An- und Verkauf von elektrischer Energie und anderen Energien w ie G as, W ärm e etc. sow ie im H andel m it Energiedienstleistungen aller Art. D iese Tätigkeit übte sie unbestrittenerm assen selbständig und im eigenen N am en in ... aus. D ie N utzung und Ausw ertung einer M arkterschliessung erfolgte infolgessen in ... und nicht in der Schw eiz. W enn vom Absatz in ... w irtschaftlich auch die anderen M itglieder der X._______-G ruppe (bzw . die G esellschafterinnen der X._______ ... G m bH ) profitierten, dann lag dies im Beteiligungs- verhältnis begründet und löste für sich noch keine D ienstleistung an die Beschw erdeführerin als G esellschafterin aus (vgl. E. 3.3 hienach). N icht anders verhält es sich m it der beabsichtigten U m satzsteigerung durch die M arkterschliessung. Zunächst einm al erschloss die G m bH den ... M arkt w iederum für den eigens und selbständig erzielten U m satz m it Energie. Ü berdies handelte es sich, w ie die Vorinstanz selbst betont, bei der Beschw erdeführerin um eine reine H oldinggesellschaft, die selbst w eder Energie produzierte noch dam it handelte (solches hätte auch dem be- schw erdeführerischen G esellschaftszw eck w idersprochen [vgl. Sachver- halt A hievor]). Als Energielieferantinnen der X._______ ... G m bH traten vielm ehr die selbständigen Tochtergesellschaften der Beschw erdeführerin auf. Eine eigentliche Erhöhung des U m satzes m it Energie konnte folglich bei der Beschw erdeführerin gar nicht stattfinden m it der Folge, dass auch diesbezüglich eine N utzung und Ausw ertung im Inland fehlte. W enn eine U m satzsteigerung der G m bH in ... sich positiv auf die Beschw erdeführerin als deren G esellschafterin ausw irkte, dann liegen die G ründe w iederum im Beteiligungsverhältnis und nicht in einem D ienstleistungsbezug. W äre vorliegend überhaupt von D ienstleistungen an die Beschw erdefüh- rerin auszugehen, w ie sie von der ESTV geltend gem acht w erden, dann ist aufgrund der Aktenlage folglich erstellt, dass sie in D eutschland und nicht im Inland zur N utzung und Ausw ertung verw endet w urden. W eder aus den gesetzlichen Vorschriften noch aus der Verw altungspraxis (s. E. 2.2.1 und 2.2.2 hievor) lässt sich G egenteiliges ableiten. D ie Verm utung, w onach die behaupteten D ienstleistungen am Sitz der Beschw erdeführerin, also im In- land, genutzt oder ausgew ertet gelten (vgl. E. 2.2.3 hievor), hat als w ider- legt zu gelten. D ie Tatbestandsvoraussetzungen des steuerbaren D ienst- leistungsbezugs aus dem Ausland sind nicht erfüllt. D ie Beschw erde ist bereits aus diesem G rund gutzuheissen. D ie Steuer ist im um strittenen U m fang der Beschw erdeführerin zuzüglich Vergütungszins in Folgeleistung des Art. 48 Abs. 4 M W STG bzw . Art. 39 Abs. 4 M W STV zurückzubezahlen. 3.3 D ie Beschw erde w äre auch unter einem anderem G esichtspunkt gutzu- heissen. Erklärtes Ziel für die X._______ ... G m bH w ar, die unverzügliche M arktpräsenz in ... und w ettbew erbsfähige Preise zu erzielen. M it der gem einsam en Beschaffung der Energie durch die X._______-G ruppe sollte die G m bH in die Lage versetzt w erden, m arktfähige Angebote an ... 10 Kunden abzugeben und kostendeckend zu arbeiten. Für den Fall, dass die G m bH dennoch Verluste erw irtschaftete, w aren deren G esellschafterinnen gehalten, diese zu decken (E. 3.1 hievor; M em orandum , a.a.O ., S. 2; vgl. Beschw erdebeilage 27). So hat die Beschw erdeführerin (und die anderen G esellschafterinnen der G m bH ) m ittels „nicht rückzahlbaren Zuschüssen“ (s. Vereinbarung zw ischen der G m bH und deren G esellschafterinnen vom 31. M ärz 2000) die in R ede stehenden Verluste der G m bH übernom m en (vgl. Vernehm lassungsbeilage 3). D ie fraglichen Zuschüsse stellten reine Finanzierungsm assnahm en der Beschw erdeführerin als G esellschafterin dar, w elche der X._______ ... G m bH die Ausübung und Fortführung ihrer Tätigkeit (U m satz m it Energie) überhaupt erst erm öglichten. W eder ergänzten sie den U m satz der G m bH noch hatten sie Leistungen irgendw elcher Art an die Beschw erdeführerin als G esellschafterin abgegolten, sondern stellten einzig den Finanzbedarf der G m bH sicher (E. 2.5 hievor). Insbesondere kann nicht gesagt w erden, die G m bH habe der Beschw erdeführerin eine D ienstleistung erbracht, indem sie den ... M arkt erschloss oder dank der Verlustübernahm en m it der Erschliessung w eiterfahren konnte. D ie X._______ ... G m bH , w elche am ... M arkt als selbständige Energielieferantin auftrat, tat dies in erster Linie für sich selbst und ihre eigene U m satzsteigerung (E. 3.2.2 hievor). Selbstverständlich lag eine Fortführung der Tätigkeit der X._______ ... G m bH im ureigensten w irtschaftlichen Interesse der Beschw erdeführerin. D ie Erfüllung dieses Interesses lag vorliegendenfalls aber einzig im G esellschafterverhältnis begründet, erschöpft sich darin und verm ochte für sich noch keine m ehrw ertsteuerliche Leistung zu begründen (vgl. E. 3.2.2 hievor). D ie Beschw erdeführerin deckte die Verluste der G m bH nicht im Austausch m it einer Leistung im Sinne des M ehrw ertsteuerrechts. Ein D ienstleistungsbezug aus dem Ausland, w ie ihn die ESTV der Beschw erdeführerin vorhält, fand nicht statt. D ass die Beschw erdeführerin (und die anderen G esellschafterinnen) die Verlustdeckung über ein D arlehen eines D ritten vorfinanzierte (s. Verein- barung zw ischen der G m bH und deren G esellschafterinnen vom 31. M ärz 2000), ändert an diesem Ergebnis ebenso w enig w ie der U m stand, dass die G m bH einen Zuschuss für „M arketingaktivitäten“ in R echnung stellte (Vernehm lassungsbeilage 5). Auf diese unrichtige Bezeichnung kann nicht abgestellt w erden, nachdem erstellt ist, dass die G m bH in ... den U m satz m it Energie als unabhängige U nternehm ung erzielte (E. 3.1 und 3.2.2 hievor) und folglich der Beschw erdeführerin bezüglich dieses U m satzes keinerlei M arketing-D ienstleistungen erbrachte. 3.4 Erfolgte im vorliegenden Fall die Verlustfinanzierung durch die Beschw er- deführerin unentgeltlich (E. 3.3 hievor), steht gleichzeitig fest, dass sie nicht in einem m ehrw ertsteuerlichen Leistungsaustausch, w elcher ein un- abdingbares Tatbestandsm erkm al für die Steuerbarkeit von D ienstleistun- gen darstellt (E. 2.4 und 2.5 hievor), erfolgte. Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zum Leistungsaustausch und dessen Voraussetzun- gen braucht vorliegend deshalb nicht näher eingegangen zu w erden. An- gem erkt sei an dieser Stelle lediglich, dass im Lichte der voranstehenden 11 Erw ägungen die Beschw erdeführerin teils überzeugend darlegt, es m angle an einer Leistung der X._______ ... G m bH an sie sow ie an einem ent- sprechenden m ehrw ertsteuerlichen Entgelt. 3.5 Folglich ist die Beschw erde im Sinne der Erw ägungen gutzuheissen, so- w eit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang sind w eder der Beschw erdeführerin noch der ESTV Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 Vw VG ). D er Kostenvorschuss (Fr. 7'000.--) ist nach Eintritt der R echtskraft des vorliegenden Entscheids zurückzuerstatten. D ie Vorinstanz hat der obsiegenden Beschw erdeführerin eine Parteient- schädigung von antragsgem äss insgesam t Fr. 8'600.-- (inkl. M ehrw ert- steuer) auszurichten (Art. 64 Abs. 1 und 2 Vw VG ; Art. 7 ff. des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird im Sinne der Erw ägungen gutgeheissen, sow eit darauf eingetreten w ird, und der Einspracheentscheid der Eidgenös- sischen Steuerverw altung vom 19. Septem ber 2005 aufgehoben. 2. W eder der Beschw erdeführerin noch der Vorinstanz w erden Verfahrens- kosten auferlegt. D er Kostenvorschuss in H öhe von Fr. 7'000.-- w ird nach Eintritt der R echtskraft des vorliegenden Entscheids an die Beschw erde- führerin zurückerstattet. 3. D er Beschw erdeführerin w ird eine Parteientschädigung in H öhe von Fr. 8'600.-- zulasten der ESTV zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r.) (m it G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: D aniel R iedo Jeannine M üller R echtsm ittelbelehrung U rteile des Bundesverw altungsgerichts in Abgabesachen können innert 30 Tagen seit der Eröffnung m it einer Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Schw eizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten w erden. D ie Beschw erde ist unzulässig gegen Entscheide über die Stundung oder den Erlass von Abgaben. D ie 12 R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung übergeben w erden (vgl. Art. 42, 48, 54, 83 Bst. m und 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G ]; SR 173.110). Versand am :