<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 680/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>IV. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 15. März 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">K.________, 1956, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Mit Verfügungen vom 17. und 18. Juni 1999 lehnte </div> <div class="para">die IV-Stelle des Kantons Aargau das Gesuch des 1956 ge- </div> <div class="para">borenen K.________ um Umschulung und Ausrichtung einer </div> <div class="para">Invalidenrente ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Ver- </div> <div class="para">sicherungsgericht des Kantons Aargau ab, soweit es darauf </div> <div class="para">eintrat (Entscheid vom 19. Oktober 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- K.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und </div> <div class="para">beantragt, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides </div> <div class="para">vom 19. Oktober 1999 und der Verfügungen vom 17. und </div> <div class="para">18. Juni 1999 seien ihm "unter Kosten-, Kostenvorschuss-, </div> <div class="para">Entschädigungs- und Genugtuungsfolge" ab 2. Juli 1996 eine </div> <div class="para">ganze Rente der Invalidenversicherung sowie "alle hinsicht- </div> <div class="para">lich dieser Invalidität erforderlichen und üblichen weite- </div> <div class="para">ren Leistungen auszurichten unter Zuschlag des Teuerungs- </div> <div class="para">ausgleiches und 5 % Zins p.a., ev. ab 5.10.95"; des Weite- </div> <div class="para">ren seien der Verwaltungsgerichtsbeschwerde "bis zum </div> <div class="para">rechtskräftigen Abschluss aller Rechtsmittelverfahren" </div> <div class="para">aufschiebende Wirkung zu gewähren und ihm die "längst </div> <div class="para">fälligen und künftigen IV-Leistungen" im Sinne einer vor- </div> <div class="para">sorglichen Massnahme unverzüglich auszuzahlen; sodann sei </div> <div class="para">das vorliegende Verfahren bis zum Abschluss der Abklärungen </div> <div class="para">im unfallversicherungsrechtlichen Prozess zu sistieren. </div> <div class="para">Ferner ersucht er um Durchführung eines zweiten Schriften- </div> <div class="para">wechsels und Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. </div> <div class="para"> Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungs- </div> <div class="para">gerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bun- </div> <div class="para">desamt für Sozialversicherung lässt sich nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Das Gericht kann das Verfahren nach <span class="artref">Art. 6 Abs. 1 </span></div> <div class="para">BZP in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/40" type="start"></artref>Art. 40 und 135 OG</span><artref id="CH/173.110/135" type="end"></artref> aus Gründen der </div> <div class="para">Zweckmässigkeit aussetzen, insbesondere wenn das Urteil von </div> <div class="para">der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit beeinflusst </div> <div class="para">werden kann. Vorliegend erlauben indessen die vorhandenen </div> <div class="para">Unterlagen, insbesondere die umfassenden medizinischen Be- </div> <div class="para">richte und Gutachten, eine sofortige, abschliessende Beur- </div> <div class="para">teilung der sich hier stellenden Rechtsfragen, wie nach- </div> <div class="para">folgend aufgezeigt wird. Unter den gegebenen Umständen wäre </div> <div class="para">es nicht zweckmässig, weitere ärztliche Abklärungen im </div> <div class="para">hängigen unfallversicherungsrechtlichen Verfahren abzu- </div> <div class="para">warten, zumal grundsätzlich keinem der zwei in Frage ste- </div> <div class="para">henden Sozialversicherungsträger hinsichtlich der Invali- </div> <div class="para">ditätsbemessung Vorrang zukommt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-468%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page468">BGE 119 V 468</a>). Daher wird </div> <div class="para">dem Sistierungsgesuch nicht stattgegeben. </div> <div class="para"> 2.- Nach erfolgtem erstem Schriftenwechsel ist der </div> <div class="para">rechtserhebliche Sachverhalt ausreichend geklärt, weshalb </div> <div class="para">dem Begehren des Versicherten um Durchführung eines zweiten </div> <div class="para">Schriftenwechsels nicht zu entsprechen ist (<span class="artref">Art. 110 Abs. 4 </span></div> <div class="para">OG; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-317%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page323">BGE 119 V 323</a> Erw. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen </div> <div class="para">Bestimmungen über den Invaliditätsbegriff (<span class="artref">Art. 4 Abs. 1 </span></div> <div class="para">IVG), den Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbs- </div> <div class="para">tätigkeit (<span class="artref">Art. 17 Abs. 1 IVG</span>), die Voraussetzungen und den </div> <div class="para">Umfang des Anspruchs auf Invalidenrente (<span class="artref"><artref id="CH/831.20/28/1^2" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/28/1" type="start"></artref>Art. 28 Abs. 1 und </span></div> <div class="para">1 bis IVG<artref id="CH/831.20/28/1^2" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/1^2" type="end"></artref>) und die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Er- </div> <div class="para">werbstätigen nach der allgemeinen Methode des Einkommens- </div> <div class="para">vergleichs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) zutreffend dargelegt. Rich- </div> <div class="para">tig sind auch die Ausführungen über die Bedeutung ärztli- </div> <div class="para">cher Auskünfte im Rahmen der Ermittlung des Invaliditäts- </div> <div class="para">grades (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 </div> <div class="para">Erw. 1). Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- a) Das kantonale Gericht hat in eingehender Würdi- </div> <div class="para">gung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt </div> <div class="para">auf das Gutachten des Spitals X.________, Rheumatologie und </div> <div class="para">Institut für physikalische Therapie, vom 27. Januar 1999, </div> <div class="para">geschlossen, dem Versicherten seien auf Grund seines </div> <div class="para">Gesundheitszustandes Arbeiten, welche mit starker funktio- </div> <div class="para">neller Belastung der Wirbelsäule - wie dies für das Heben </div> <div class="para">und Tragen schwerer Gegenstände und für längere ungünstige, </div> <div class="para">insbesondere halbgebückte Rumpfhaltungen und Ganzkörper- </div> <div class="para">schwingungen im Sitzen gelte - einhergingen, nur noch zu </div> <div class="para">50 % zumutbar. In diese Kategorie falle auch die zuletzt </div> <div class="para">ausgeübte Tätigkeit als Betonwerker in der Firma W.________ </div> <div class="para">AG. In einer Beschäftigung hingegen, bei welcher die Wir- </div> <div class="para">belsäule nicht stark belastet werde, sei der Beschwerde- </div> <div class="para">führer vollzeitig arbeitsfähig. Gemäss dem Vergleich zwi- </div> <div class="para">schen dem hypothetischen Einkommen ohne Invalidität (Vali- </div> <div class="para">deneinkommen) und dem trotz gesundheitlicher Beein- </div> <div class="para">trächtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Ein- </div> <div class="para">kommen (Invalideneinkommen) sei der Versicherte in der </div> <div class="para">Lage, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er- </div> <div class="para">zielen. Sodann bestehe auch kein Anspruch auf Umschulung </div> <div class="para">auf eine neue Tätigkeit, da berufliche Massnahmen zu keiner </div> <div class="para">wesentlichen Verbesserung der Erwerbsfähigkeit beitragen </div> <div class="para">könnten. Die ablehnenden Verfügungen der IV-Stelle vom 17. </div> <div class="para">und 18. Juni 1999 erwiesen sich daher als rechtens. Auf die </div> <div class="para">Begründung dieser Feststellungen, die sich nach Lage der </div> <div class="para">Akten als zutreffend erweisen, wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen </div> <div class="para">vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu </div> <div class="para">führen. Soweit der Versicherte einwendet, die Fachärzte, </div> <div class="para">welche das Gutachten des Spitals X.________ vom 27. Januar </div> <div class="para">1999 erstellt hätten, seien befangen, ist dem entgegen- </div> <div class="para">zuhalten, dass dieser nicht weiter begründete, erstmals im </div> <div class="para">vorinstanzlichen Verfahren erhobene Vorwurf verspätet ist </div> <div class="para">(vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-I-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 121 I 38</a> Erw. 5 f., 118 Ia 284 Erw. 3a, 117 Ia </div> <div class="para">323 Erw. 1c und 495 Erw. 2a, 114 Ia 280 Erw. 3e, 114 V 62 </div> <div class="para">Erw. 2b, 112 Ia 340 sowie <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-IA-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page142">BGE 116 Ia 142</a> Erw. 4). Abgesehen </div> <div class="para">davon ergeben sich aus der umfassenden, auf allseitigen </div> <div class="para">Untersuchungen beruhenden und in der Beurteilung der </div> <div class="para">medizinischen Situation einleuchtenden Expertise keinerlei </div> <div class="para">Anhaltspunkte, welche auf eine Voreingenommenheit der </div> <div class="para">Sachverständigen schliessen liessen. Sodann ist entgegen </div> <div class="para">dem Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht </div> <div class="para">zu beanstanden, dass die IV-Stelle des Kantons Aargau das </div> <div class="para">Verwaltungsverfahren durchgeführt hat. Denn gemäss Art. 55 </div> <div class="para">in Verbindung mit <span class="artref">Art. 57 Abs. 1 IVG</span> obliegen in der Regel </div> <div class="para">der IV-Stelle, in deren Kantonsgebiet der Versicherte im </div> <div class="para">Zeitpunkt der Anmeldung seinen Wohnsitz hat, unter anderem </div> <div class="para">die Abklärung der versicherungsmässigen Voraussetzungen und </div> <div class="para">der Eingliederungsfähigkeit, die Bemessung der Invalidität </div> <div class="para">sowie der Erlass der Verfügungen über die Leistungen der </div> <div class="para">Invalidenversicherung. Schliesslich kann auf die vom </div> <div class="para">Beschwerdeführer im letztinstanzlichen Verfahren erneut </div> <div class="para">erhobene Rüge der Rechtsverzögerung nicht eingetre- </div> <div class="para">ten werden, da er sich in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">nicht einmal ansatzweise mit den Gründen auseinandersetzt, </div> <div class="para">welche das kantonale Gericht zum diesbezüglichen Nichtein- </div> <div class="para">treten bewogen haben (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=02.03.2000&amp;to_date=21.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page335">BGE 123 V 335</a>). Ein Eintreten </div> <div class="para">auf die Rechtsverzögerungsbeschwerde verbietet sich im </div> <div class="para">Übrigen auch deshalb, weil deren Beurteilung - wie bereits </div> <div class="para">den richtigen Ausführungen im angefochtenen Entscheid ent- </div> <div class="para">nommen werden kann - nicht durch das Sozialversicherungs- </div> <div class="para">gericht zu erfolgen hat. </div> <div class="para"> In Anbetracht der umfassenden Berichte über den Ge- </div> <div class="para">sundheitszustand und die erwerblichen Auswirkungen sind von </div> <div class="para">Weiterungen in beweismässiger Hinsicht keine wesentlich </div> <div class="para">neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auf solche zu ver- </div> <div class="para">zichten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 5.- Mit dem Entscheid in der Hauptsache erübrigt sich </div> <div class="para">eine gesonderte Verfügung über die Begehren um vorsorgliche </div> <div class="para">Massnahmen - worunter auch der Antrag fällt, der Verwal- </div> <div class="para">tungsgerichtsbeschwerde sei aufschiebende Wirkung zu ver- </div> <div class="para">leihen -, da diese gegenstandslos geworden sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 6.- Das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege im </div> <div class="para">Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist gegenstands- </div> <div class="para">los, da in der vorliegenden Streitsache für das letztin- </div> <div class="para">stanzliche Verfahren auf Grund von <span class="artref">Art. 134 OG</span> keine Ver- </div> <div class="para">fahrenskosten erhoben werden. </div> <div class="para"> Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens fällt die Ge- </div> <div class="para">währung einer Umtriebsentschädigung und ein Ersatz der </div> <div class="para">Auslagen nicht in Betracht (<span class="artref">Art. 159 Abs. 2 OG</span>). Für die </div> <div class="para">Zusprechung einer Genugtuung fehlt jegliche Grundlage. </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, so- </div> <div class="para"> weit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungs- </div> <div class="para"> gericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse des </div> <div class="para"> Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversiche- </div> <div class="para"> rung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 15. März 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>