Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 25. August 2020 BEK 2020 134 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin. In Sachen A.________ AG, Beschwerdeführerin, gegen Betreibungsamt Höfe, Roosstrasse 3, 8832 Wollerau, Beschwerdegegner, betreffend Beschwerde (Frist zur Verbesserung) (Beschwerde gegen die Verfügung des Vizebezirksgerichtspräsidenten Höfe vom 23. Juli 2020, APD 2020 42);- hat der Kantonsgerichtspräsident als Präsident der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs (Beschwerdekammer),Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass der Vizebezirksgerichtspräsident Höfe mit Verfügung vom 23. Juli 2020 in der Beschwerdesache der A.________ AG (nachfolgend: Beschwer- deführerin) gegen das Betreibungsamt Höfe der Beschwerdeführerin Frist bis zum 7. August 2020 setzte, um eine verbesserte Eingabe mit einer nachvoll- ziehbaren Begründung einzureichen (KG-act. 2); - dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 12. August 2020 hand- schriftlich auf der erwähnten Verfügung vom 23. Juli 2020 (soweit leserlich) folgende Begehren stellte (KG-act. 2): 1. Wir halten an der Beschwerde + Schäden vollumfänglich fest + Ak- ten rausgeben. 2. Wir befehlen alles zu Lasten + auf Kosten Gegenpartei zu führen. 3. Wir befehlen auf den zu korrigierende Eingabe endlich klar zu ver- merken, was war und wie zu korrigieren. 4. Alle Akten sind … [unleserlich] - dass der Vizebezirksgerichtspräsident die Eingabe am 21. August 2020 zuständigkeitshalber als Beschwerde an das Kantonsgericht weiterleitete (KG- act. 1); - dass fraglich ist, ob die Beschwerdeführerin mit ihrer Eingabe an das Bezirksgericht überhaupt Beschwerde führen wollte, nachdem sich die Anträ- ge an den Vorderrichter im vorinstanzlichen Verfahren richten; - dass im betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren die Bestimmun- gen der schweizerischen Zivilprozessordnung als subsidiäres kantonales Recht zur Anwendung gelangen (Art. 20a Abs. 3 SchKG in Verbindung mit §§ 12 und 18 EGzSchKG);Kantonsgericht Schwyz 3 - dass gemäss Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO prozessleitende Verfügungen grundsätzlich nur angefochten werden können, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht; - dass im Beschwerdeverfahren eine Rügepflicht besteht und darzulegen ist, auf welchen Beschwerdegrund sich der Beschwerdeführer beruft und an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur schweizeri- schen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, N 15 zu Art. 321 ZPO); - dass die Eingabe der Beschwerdeführerin keine Begründung enthält und den gesetzlichen Erfordernissen deshalb offenkundig nicht zu genügen ver- mag; - dass eine inhaltliche Nachbesserung nach Ablauf der Beschwerdefrist ausgeschlossen ist und deshalb von einer Nachfristansetzung abzusehen ist (Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 2. Auflage, S. 505 N 42; Martin H. Sterchi, in: Berner Kommentar, N 17 und 22 zu Art. 321 ZPO); - dass zusammenfassend auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; - dass das Beschwerdeverfahren vor den SchKG-Aufsichtsbehörden kos- ten- und entschädigungsfrei ist (Art. 61 f. GebV SchKG); - dass über Nichteintreten präsidial entschieden werden kann (§ 40 Abs. 2 JG);-Kantonsgericht Schwyz 4 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Das Beschwerdeverfahren ist kosten- und entschädigungsfrei. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit Zustellung nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa- chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be- schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an die A.________ AG (1/R), das Betreibungsamt Höfe (1/R) sowie an die Vorinstanz (2/R). Der Kantonsgerichtspräsident Versand 25. August 2020 kau