<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01050</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. Februar 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peter Stadler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1959, meldete sich erstmals am 7. Mai 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2), wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach getätigten Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 10. September 2003 einen Rentenanspruch verneinte (Urk. 7/13).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 24. Juni 2009 meldete sich die Versicherte ohne nähere Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung (Urk. 7/20 Ziff. 6.2) erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Nach erfolgten Abklärungen wies die IV-Stelle das Begehren mit Verfügung vom 3. November 2011 wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum ab (Urk. 7/62).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. März 2017 reichte die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf eine Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Wiedererwägungsgesuch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/68). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/72-73, Urk. 7/77), in dessen Rahmen die Versicherte einen weiteren Arztbericht einreichte (Urk. 7/76), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. August 2017 auf das erneute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ein (Urk. 7/82 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 30. August 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 25. September 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Entscheides und Rückweisung der Sache an die IV-Stelle mit der Anwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, es sei auf das Leistungsbegehren einzutreten und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Dezember 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Januar 2018 mitgeteilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichzeitig antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintreten be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsverwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvorschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rade jenes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhaltsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete das Nichteintreten auf die Neuanmeldung in der Verfügung vom 30. August 2017 damit, dass die im dem Einwand bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegten medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht aufgeführte Diagnose nicht als gesichert anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen sei und der Bericht mit seinen Ausführungen medizinisch nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei. Selbst wenn die Beschwerdeführerin aktuell zu 100 % erwerbstätig wäre, würde aufgrund der weiterhin bestehenden vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auch bei einer Qualifikationsänderung kein Invaliditätsgrad über 40 % entstehen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, die letzte materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit umfassender Sachverhaltsabklärung, Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung und Durchführung eines Einkommensvergleichs sowie einer Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung habe im Rahmen der Verfügung vom 3. November 2011 statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden. Diese beruhe in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. August 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 6 Ziff. 13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens mit dem Bericht des Psychiaters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Psychotherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige klar, dass neue, sich ganz erheblich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende psychiatrische Diagnosen vorliegen würden, welche selbstverständlich auch auf neuen Befunden beruh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die gegenteilige Behauptung der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung sei falsch und aktenwidrig (S. 7 f. Ziff. 16).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Stellungnahme des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienstes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stamme sodann nicht etwa von einer Psychiaterin beziehungsweise Neurologin, sondern von einer orthopädischen Chirurgin ohne medizinischen Doktortitel (S. 8 Ziff. 18). Entgegen der angefochtenen Verfügung sei es seit den Jahren 2010 und 2011 sehr wohl zu einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gekommen (S. 11 Ziff. 21). Demzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge hätte die Beschwerdegegnerin auf das neue Leistungsgesuch eintreten müssen (S. 11 Ziff. 22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit allein die Frage, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eingetreten ist. Prozessthema ist demnach, ob die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft gemacht hat, dass sich ihr gesundheitlicher Zusta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd erheblich verschlechtert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zwar verglichen mit dem Zeitpunkt, in welchem der Rentenanspruch letztmals materiell geprüft wurde (BGE 133 V 108), mithin November 2011.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenprüfung wurde die Beschwerdeführerin am 9. Februar sowie 16. März 2010 im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> internistisch, psychiatrisch sowie rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch untersucht. In ihrem Gutachten vom 23. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 (Urk. 7/37) nannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ärzte sodann folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 19 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4/5, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">end L3/4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte sodann folgende (S. 19 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Verdacht auf Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">heiten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch nicht abhängigkeitserzeugender Substanzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus interdisziplinärer Sicht seien in erster Linie die rheumatologischen Befunde relevant für die Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Es liege eine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung in Form der Alkoholabhängigkeit vor, die jedoch bei adäquater Behandlung nicht zu einer bleibenden Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 23)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Alkoholabhängigkeit selber habe auf der psychischen Ebene bisher nicht zu bleibenden Schäden geführt (S. 18). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische Faktoren würden insofern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Rolle spielen, als dass Beschwerdeschilderung und subjektive Beeinträchtigungen diskrepant seien zu den objektiven Befunden, wobei für die Schmerzsymptomatik an sich Beschwerdekorrelate be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen würden. Die objektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskuloskelettalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befunde würden die Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit des Achsenorgans einschränken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie angestammte Tätigkeit sei daher aus Gutachtersicht nur noch eingeschränkt zumutbar, angepasste Tätigkeiten dagegen uneingeschränkt. Bei Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit respektive bei einer beruflichen Wiedereingliederung werde anfangs eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser der Alkoholabhängigkeit und dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf schädlichen Gebrauch von Analgetika sowie psychischen Faktoren bei körperlichen Beschwerden würden keine weiteren psychiatrischen Auffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten und daher von dieser Seite keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehen. Die Prognose sei unsicher, die Versicherte selbst schätze sich nur eingeschränkt arbeitsfähig und belastbar ein, es seien ihrerseits auch keine Anstrengungen für eine berufliche Wiedereingliederung zu verzeichnen. Der Verlauf der Alkoholabhängigkeit und das diesbezügliche aktuelle Verhalten der Beschwerdeführerin würden auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlende Anstrengungsbereitschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> was Abstinenz und Selbstfürsorge betreffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinweisen (S. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 21. März 2017 folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (Urk. 7/70 S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol, Residualzustand (ICD-10 F10.7)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf double </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F34.1 / F33)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gebe deutliche Hinweise auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zudem bestehe ein hirnor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganischer Abbauprozess im Sinne eines leich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tgradigen amnestischen Syndroms und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verminderte kognitive Funktionen sowie neuropsychologisch leichte frontale Dysfunktionen (S. 1 Ziff. 1.4). Durch die Therapie habe Absti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenz erreicht werden können, dies sei weiterhin Therapieziel. Bezüglich der Depression sei eine gewisse Konsolidierung und Stabilisierung eingetreten, es gebe eine progressive Verbesserung von Coping und Angstminderung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bereits erreichten Fortschritte würden auf die Wirksamkeit der Behandlung hinweisen, seien jedoch noch nicht ausreichend stabilisiert. Angesichts des Schweregrades der vorliegenden Pathologie werde die Beschwerdeführerin für längere Zeit dringend auf psychotherapeutische Behandlung angewiesen sein (S. 2 oben). Es bestehe kaum eine Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Zimmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mädchen. Aufgrund der Affektlabilität, der Stressintoleranz und Vitalitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung würden deutlich relevante psychische Einschränkungen bestehen. Die neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Defizite zeigten sich als sehr eingeschränktes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Erinnerungsvermögen, Auffassungsvermögen und sehr geringe Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit (S. 2 Ziff. 1.6). Hinzu kämen allgemein verminderte kognitive Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen. Die bisherige Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar (S. 2 Ziff. 1.7). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in den letzten Jahren sehr verschlechtert (S. 3 Ziff. 1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 aus, die Alkoholproblematik sei als primäre Sucht zu werten und derzeit unter Kontrolle. Daher sei sie ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> postuliere einen hirnorganischen Abbauprozess, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise diesen aber nicht durch entsprechende Befunde wie beispielsweise neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologische Testungen und MRI-Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die den organischen Abbau bele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen könnten, nach. In Bezug auf die Depression lege er sich nicht auf eine konkrete Diagnose fest, teile aber mit, dass eine gewisse Konsolidierung und Stabilisierung eingetreten sei. Die Therapie habe sich als wirksam erwiesen. In Bezug auf die Schwere der von ihm mitgeteilten Depression sei festzuhalten, dass er eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Differenzialdiagnose in Betracht ziehe. Damit sei es unwahrscheinlich, dass die ebenfalls mitgeteilte rezidivierende depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung einen Schweregrad erreiche, der die Arbeitsfähigkeit dauerhaft in Frage stelle. Zur Schmerzstörung teile er keine Symptome mit. Eine Medikation sei nicht verordnet, die Therapie bestehe aus zwei Psychotherapie-Sitzungen pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Woche. Zusammenfassend sei keine wesentliche Veränderung ausgewiesen (Urk. 7/71</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juni 2017 diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die behandelnde Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. Psychologin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätzlich zu den im Bericht vom 21. März 2017 genannten Diagnosen ein ausgeprägtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Defektsyndrom (ICD-10 F03; Urk. 7/76 S. 1 Ziff. 1.1). Es bestehe ein hirnorganischer Abbauprozess im Sinne eines starken amnestischen Syndroms </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und allgemein verminderten kognitiven Funktionen. Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologisch würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> manifeste frontale Dysfunktionen bestehen: zeitlich und örtliche Orientierungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, Verwirrungszustände, Konzentrationsstörungen, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indertes Kurz- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Langzeitgedächtnis und Merkfähigkeit, Perseveration. Der hirnorganische Abbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozess sei eine Folgekrankheit der Alkoholerkrankung. Seit zirka einem Jahr trinke die Patientin nicht mehr (S. 1 f. Ziff. 1.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegenwärtige Behandlung bestehe in wöchentlich zwei Sitzungen tiefenpsychologisch orientierter Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medikamentation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gebe es aktuell nicht (S. 2 Ziff. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt am 8. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Therapiestrategie von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stelle die genannte Diagnose eines organischen Psychosyndroms in Frage: bei einer organisch bedingten Minderung der kognitiven Fähigkeiten mit vermindertem Kurz- und Langzeitgedächtnis, verminderter Merkfähigkeit und Perseveration, wie er sie im psychopathologischen Befund schildere, wäre eine solche Therapie vollkommen sinnlos. Insbesondere auch da Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichte, die Symptome würden bereits seit September 2015 bestehen. Aus Sicht des RAD sei die Diagnose eines hirnorganischen Psychosyndroms nicht als gesichert anzusehen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lege weder eine neuropsychologische Testung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch Befunde einer entsprechenden Bildgebung vor. Der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar, es werde an der Stellungnahme vom 27. April 2017 festgehalten (Urk. 7/81 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Einschätzung der Beschwerdegegnerin vermochte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin eine seit der letzten rentenverneinenden Verfügung vom 3. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 eingetretene Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndes nicht glaubhaft zu machen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der für die Rentenabweisung im Jahre 2011 wesentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Begutachtung lag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Störung durch Alkohol, ein Verdacht auf ein Abhängigkeitssyndrom sowie psychische und Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren bei andernorts klassierten Krankheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein schädlicher Gebrauch nicht abhängigkeitserzeugender Substanzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. Die Alkoholabhängigkeit selber hatte jedoch gemäss der Einschätzung des psychiatrischen Gutachters auf der psychiatrischen Ebene noch zu keinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibenden Schäden geführt (E. 3.1). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber diagnostizierte der behandelnde Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neurologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere auch ein ausgeprägtes psychoorganisches Defektsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom. Er beschrieb einen hirnorganischen Abbauprozess im Sinne eines starken amnestischen Syndroms und allgemein verminderte kognitive Funktionen sowie manifeste frontale Dysfunktionen. Dabei erwähnte er zeitlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und örtliche Orientierungsstörungen, Verwirrungszustände, Konzentrationsstörungen, ein ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindertes Kurz- und Langzeitgedächtnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine verminderte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Merkfähigkeit sowie Perseverationen. Dieser hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">norganische Abbauprozess sei eine Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit der Alkoholerkrankung (E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin des RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beurteilte den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als nicht nachvollziehbar (vgl. E. 3.5), auf diese Stellungnahme stützte sich in der Folge die Beschwerdegegnerin bei Erlass der angefochtenen Verfügung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl über einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eurologischen wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch psychiatrischen Facharzttitel verfügt, wohingegen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">härztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie ist. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 7. Juni 2017 sodann konkrete Befunde, gestützt auf welche er zur Diagnose eines ausgeprägten psychoorganischen Defektsyndroms ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und hielt insbesondere fest, der hirnorganische Abbauprozess sei eine Folgekrankheit der Alkoholerkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Solche bleibenden Schäden, wie sie nun von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fachärztlich festgestellt wurden, waren im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten noch ausdrücklich ausgeschlossen worden (E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin mehr als sieben Jahre zurückliegt (vgl. E. 3.1), sind an die Glaubhaftmachung einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheitszustandes weniger hohe Anforderungen zu stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargetan, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letzten Beurteilung der Verhältnisse im Jahre 2011 massgeblich verschlechtert hat. Die Beschwerdegegnerin ist damit auf die Neuanmeldung zu Unrecht nicht eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Honorarnote vom 26. Januar 2018 machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Peter Stadler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich, Aufwendungen von insgesamt 10.25 Stunden sowie Auslagen von pauschal 3 % des Honorars geltend (Urk. 10), was angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer) ist die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verpflichten, dem unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin eine Entschädigung von Fr. 2'508.45 zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 30. August 2017 aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die Neuanmeldung einzutreten und diese materiell zu prüfen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Peter Stadler, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 2'508.45</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Peter Stadler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>