B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4583/2009 U r t e i l v o m 1. J u n i 2 0 1 2 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Francesco Parrino, Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth. Parteien A._______, Österreich, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente. C-4583/2009 Seite 2 Sachverhalt: A. Die 1961 geborene, österreichische Staatsbürgerin A._______ arbeitete in den Jahren 1981 bis 2000 in der Schweiz. In dieser Zeit leistete sie ob- ligatorische Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; act. 25). Am 28. Juni 2005 stellte sie ein Gesuch um Gewährung einer Rente der schweizerischen Invalidenvers i- cherung (act. 1). B. Mit Verfügung vom 19. Juni 2007 sprach die IV -Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) A._______ mit Wirkung ab dem 1. September 2005 eine ganze Invalidenrente zu (act. 39 und 40) . Diese Verfügung blieb unangefochten und erwuchs in Rechtskraft. C. Im Rahmen eines von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahrens kam Dr. med. B._______ des IV-ärztlichen Dienstes in seiner Stellun g- nahme vom 25. Januar 2008 gestützt auf die eingeholten medizinischen Unterlagen (act. 47 und 48) zum Schluss, dass er sich dem Vorschlag des orthopädischen Gutachters, die Berentung um ein Jahr zu verlängern und danach ein Verl aufsgutachten einzuholen, anschliesse, da die Vers i- cherte ihr Bein noch nicht belasten dürfe und nach wie vor an Stöcken gehe (act. 51). Mit Schreiben vom 29. Januar 2008 teilte die IVSTA A._______ mit, dass die Überprüfung des Invaliditätsgrades keine ans pruchsbeeinflussende Änderung ergeben habe, weshalb weiterhin Anspruch auf eine ganze In- validenrente bestehe (act. 52). D. Am 20. November 2008 eröffnete die IVSTA ein weiteres Revisionsve r- fahren und holte über den österreichischen Versicherungsträger neue medizinische Unterlagen ein (act. 53, 55 und 60 bis 64). Gemäss ärztlichem Gesamtgutachten von Dr. med. C._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, vom 22. Januar 2009 leidet A._______ an einer Restschmerzhaftigkeit bei knöchern konsolidierter Unterschenkelfraktur 2004 mit Pseudarthrosebildung (fehlende knöche r- ne Heilung) und nochmaliger operativer Versorgung mit Entfernung von abgestorbenem Knochenmaterial und Ringfixateur zur Untersche nkelver-C-4583/2009 Seite 3 längerung im Juli 2007. Trotz "nach wie vor" bestehender Beinlängendif- ferenz von ca. 4 cm sei das Gangbild fast unauffällig. Es zeige sich eine endlagige Schmerzhaftigkeit bei uneingeschränkter Beweglichkeit des rechten Sprunggelenks und Vorfusses s owie eine Gefühlsstörung im B e- reich des vorderen Unterschenkelanteils und Fusssohlenbereichs, g e- ringgradig am Fussrücken ohne Muskellähmung. Bei der letzten Kontrolle durch die "Unfallambulanz" habe sich A._______ sehr zufrieden, schmerzfrei, voll belasten d mobil gezeigt. Die Fraktur sei radiologisch knöchern konsolidiert gewesen. Von Seiten des Bewegungs - und Stütz- apparats sei sie in angepassten Tätigkeiten (mit wechselnder Arbeitsha l- tung, vorwiegend sitzend, nicht höhenexponiert und ohne Steigen auf Lei- tern und Treppen) wieder arbeitsfähig (act. 64). E. Gestützt darauf kam Dr. med. D._______ des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) Rhone in seiner Stellungnahme vom 23. April 2009 zum Schluss, dass A._______ in der bisherigen Tätigkeit nach wie vor zu 100% arbeitsunfähig sei, während sie Tätigkeiten im Haushalt und ang e- passte Tätigkeiten seit dem 11. Dezember 2008 wieder zu 100% ausüben könne (act. 66). F. Mit Vorbescheid vom 13. Mai 2009 teilte die IVSTA A._______ mit, sie habe aufgrund der neu erhaltenen Unter lagen festgestellt, dass ab dem 11. Dezember 2008 die Ausübung einer dem Gesundheitszustand ang e- passten Teilzeittätigkeit sowie eine Betätigung im bisherigen Aufgabenbe- reich wieder zu mehr als 60% zumutbar wären. Es bestünde daher kein Anspruch mehr auf eine Rente (act. 68). G. In ihrem Einwand vom 29. Mai 2009 beantragte A._______ die "Ne u- durchführung der Untersuchungen" und "Zuerkennung der Invalidenre n- te", da die vom österreichischen Versicherungsträger eingeholten mediz i- nischen Unterlagen zeigten, dass sie invalid sei (act. 69). H. Mit Verfügung vom 16. Juni 2009 teilte die IVSTA A._______ im Wesentli- chen mit der bereits im Vorbescheid vorgebrachten Begründung mit, dass ab dem 1. August 2009 kein Anspruch mehr auf eine Rente der Invaliden- versicherung bestehe. Die im Einwand vom 29. Mai 2009 erwähnten me-C-4583/2009 Seite 4 dizinischen Unterlagen seien bereits in die Schlussfolgerung ihres Vorb e- scheids einbezogen worden (act. 71). I. Gegen diese Verfügung erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerdefüh- rerin) am 7. Juli 2009 Beschwerde b ei der IVSTA und beantragte die "Neudurchführung der Untersuchungen" und "Zuerkennung der Invaliden- rente". Zur Begründung führte sie aus, dass sie "Tag und Nacht sowie in Ruhe und bei Belastung" Dauerschmerzen habe. Zudem müsse ihr linkes Knie operiert wer den. Als Beweismittel reichte sie nebst bereits akte n- kundigen Arztberichten diverse medizinische Unterlagen zu den Akten. J. Am 15. Juli 2009 übermittelte die IVSTA die Beschwerde zuständigkeits - halber an das Bundesverwaltungsgericht. K. Mit Zwischenverfügung vom 20. Juli 2009 forderte der zuständige Instruk- tionsrichter die Beschwerdeführerin auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten. Am 12. August 2009 ging ein Betrag von Fr. 407.- bei der Gerichtskasse ein. L. Nach Einsicht in die vorliegenden medizinischen Unterlagen führte Dr. med. D._______ des RAD Rhone in seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2010 aus, das von der Beschwerdeführerin in Auftrag geg e- bene Gutachten ergebe keine neuen Erkenntnisse. Es handle sich um ei- ne unterschiedliche Beurteilung der subjektiven Beschwerden bei unve r- änderten objektiven Befunden. Es sei auf das Gutachten von Dr. med. C._______ vom 22. Januar 2009 (act. 64) abzustellen. Eine angepasste Tätigkeit sei spätestens seit dem 11. Dezember 2008 zumutbar (act. 77). Gestützt darauf beantragte die IVSTA mit Vernehmlassung vom 25. Januar 2010 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. M. Mit Eingabe vom 20. September 2010 reichte die IVSTA eine Ko pie des Bescheids der österreichischen Pensionsversicherungsanstalt vom 14. Juli 2010, mit welchem die der Beschwerdeführerin die bis 31. Dezember 2009 befristet zuerkannte Invaliditätspension unbefristet für die weitere Dauer der Invalidität weitergewährt wurde, zu den Akten. C-4583/2009 Seite 5 N. Auf entsprechende Anfrage des Instruktionsrichters reichte die IVSTA am 24. August 2011 das Urteil des Landesgerichts X._______ vom 6. Mai 2010 sowie das unfallchirurgische -orthopädische Fachgutachten von Dr. med. E._______ vom 6. April 2010 ein. O. Nach Einsicht in d ieses unfallchirurgische-orthopädische Fachgutachten sowie das neurologische Gutachten von Dr. med. F._______ vom 3. März 2010 und das internistische Invaliditätsgutachten von Dr. med. G._______ vom 16. März 2010 kam Dr. med. H._______ des RAD Rohne in ihrer Stellungnahme vom 12. Oktober 2011 zum Schluss, dass die Be- schwerdeführerin seit dem 11. Dezember 2008 in einer angepassten Tä- tigkeit zu 100% arbeitsfähig sei. Dr. med. F._______, Facharzt für Neuro- logie, habe festgestel lt, dass die bestehenden Nervenschmerzen med i- kamentös behandelt und kupiert würden. Also handle es sich um Nerve n- schmerzen, weshalb die Aussage von Dr. med. E._______, Facharzt für Orthopädie, die "ruhe und belastungsabhängige Schmerzen" seien kaum medikamentös beherrschbar, nicht relevant seien. Mit Stellungnahme vom 19. Oktober 2011 hielt die IVSTA "mangels neuer Sachverhaltselemente aus orthopädisch-chirurgischer Sicht" an ihren bis- her gestellten Anträgen fest. P. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2011 wiederholte die Beschwerdeführerin sinngemäss ihre bisher gestellten Anträge . Als Beweismittel reichte sie weitere medizinische Berichte neueren Datums zu den Akten . Gemäss Bericht von Dr. med. I._______ vom 14. September 2011 erlitt die B e- schwerdeführerin bei einem Sturzereignis am 4. September 2011 eine Sprunggelenksfraktur (Bimalleolarfraktur) links sowie eine Rissquetsc h- wunde (Vulnus lacero-contusum) am rechten Unterschenkel, welche ope- rativ versorgt werden mussten. Q. Dr. med. H._______ des RAD Rhone attestierte der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 18. Januar 2012 neu eine "Fract. bimall. sin.", eine "VLC regio cruris dext." sowie einen Zustand nach komplizierter U n- terschenkelfraktur rechts. In Anbetracht der Gesamtsituation sei die B e- schwerdeführerin in der bisherigen sowie in einer angepassten Tätigkeit vier Monate, d.h. vom 4. September 2011 bis zum 3. Januar 2012, post-C-4583/2009 Seite 6 operativ zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 4. Januar 2012 sei ihr eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100% zumutbar. Gestützt darauf hielt die IVSTA mit Stellungnahme vom 13. Februar 2012 ihre bisher gestellten Anträge aufrecht. Da es sich um ein neues Sturze r- eignis mit erneutem Unterschenkeltrümmerbruch handle, insofern es sich nicht um eine auf dasselbe Leiden (Stur z vom 10. Februar 2004) zurück- zuführende Arbeitsunfähigkeit in einem rentenbegündenden Ausmass handle, sowie die richterliche Prüfung der Sach - und Rechtslage in di e- sem Beschwerdeverfahren auf das Datum der angefochtenen Verfügung sich beschränke, könne di e Frage der allfälligen Entstehung eines Re n- tenanspruchs danach nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerd e- verfahrens bilden, sondern sei im Rahmen des hängigen Administrati v- verfahrens zu prüfen. R. Die Beschwerdeführerin liess sich nicht mehr vernehmen. S. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter - lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ein- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht B e- schwerden von Personen im Ausland ge gen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG n ichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben in sozialversiche- rungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bunde s- gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom C-4583/2009 Seite 7 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich ger e- gelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die B e- stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtl i- chen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautend er Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwe n- dung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.3. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung b e- rührt und hat ein schutzwürdiges Intere sse an deren Aufhebung oder Ä n- derung, sodass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.4. Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss fristgerecht g e- leistet wurde, ist darauf einzutreten. 2. Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwendung gelangen. 2.1. Die Beschwerdeführerin ist österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize rischen Eidge - nossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grund- lage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bil- denden (Art. 15 FZA) Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der sozi a- len Sicherheit") des FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die A n- wendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und C-4583/2009 Seite 8 Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der G e- meinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.11) oder gleichwertige Vorschriften an. Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mit- gliedstaat" im Sinne dieser Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). Noch keine Anwendung finden vorli e- gend die am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Se p- tember 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit. Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegt en Tatbe- standsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übe r- einstimmend anerkannt sind. Eine solche anerkannte Übereinstimmung besteht für das Verhältnis zwischen einzelnen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz nicht. Der Invaliditätsgrad be stimmt sich daher auch im Ge l- tungsbereich des FZA nach schweizerischen Rechtsvorschriften resp. des IVG, der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), des ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allg emeinen Teil des Sozialversicherungs- rechts (ATSV, SR 830.11; vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 2.2. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Recht s- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälliger Lei s- tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bi s- herigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen ( pro rata temporis; BGE 130 V 445). Nach der Rechtsprechung stellt das Sozial versicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 16. Juni 2009) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). C-4583/2009 Seite 9 Nachfolgend zu würdigen sind im vorliegenden Verfahren jedoch nebst den ärztlichen Berichten, welche bis zum Erlass der angefochtenen Ve r- fügung vom 16. Juni 2009 verfasst wurden, auch die im vorliegenden Ver- fahren eingereichten medizinischen Unterlagen neueren Datums , welche nicht die beim Sturzereignis vom 4. September 2011 erlittenen Verletzun- gen (Sprunggelenksfraktur links sowie Rissquetschwunde am rechten Unterschenkel) betreffen, da diese medizinischen Unterlagen mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang steh en und geeignet sind, die Beurteilung im Verfügungszeitpunkt zu beeinflussen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6b; ZAK 1989 S. 111 E. 3b mit Hinweisen). 2.3. Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änd e- rungen (4. IV-Revision; AS 2003 3837) abzustellen. Soweit ein Rentenan- spruch ab dem 1. Januar 2008 zu prüfen ist, sind weiter die mit der 5. IV- Revision zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Gesetzes - und Verord- nungsänderungen zu beachten (AS 2007 5129 und AS 2007 5155). Noch keine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft getre- tene erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 3. 3.1. Gemäss Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder tei l- weise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Art. 7 ATSG definiert die Erwerbsunfähigkeit als durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden ga n- zen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch Beeinträchtigung der körperlich en, geisti- gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähi g- keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu lei s- ten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). C-4583/2009 Seite 10 3.2. Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht bei einem IV -Grad von mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei mindestens 60%, auf eine halbe Rente bei mindestens 50% sowie auf eine Viertelsrente bei mindestens 40% (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] und Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in den vom 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen) beziehungsweise Art. 29 Abs. 4 IVG (in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung [5. IV - Revision]) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre chung stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruch s- voraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsang e- hörige der Europäischen Gemeinschaft. Diesen Personen wird bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet, wenn sie in einem Mi t- gliedstaat der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1), was vorliegend der Fall ist. Die einschlä gige Bestim- mung der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung (Art. 29 Abs. 4 IVG [5. IV- Revision]) wurde zwar neu formuliert, hat aber inhaltlich keine Änderung erfahren, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann. 3.3. Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch anlässlich einer Rentenrevision jeweils beurteilt werden, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder nichter werbstätig einzus tufen ist, was entspr e- chenden Einfluss auf die anzu wendende Methode der Invaliditätsgra d- bemessung hat (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, ge- mischte Methode , spezifische Methode des Betätigungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a IVG [5. IV-Revision]). Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. So sind insbesondere be i im Haushalt tätigen Versicherten die persönl i- chen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie al l- fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das A l- ter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönl i-C-4583/2009 Seite 11 chen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung entwickelt haben, wobei für die hy - pothetische Annahme einer im Gesundheitsfall au sgeübten (Teil -)Er- werbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). 3.3.1. Laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für Hausfrauen, die vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens nicht ganztägig erwerbstätig waren, die sogenannte gemischte Methode anzuwenden (vgl. BGE 130 V 393 mit Hinweisen). Dabei wird die Invalidität im Berei ch der Erwerbstätigkeit aufgrund des Einkommensvergleichs bestimmt, im B e- reich der üblichen Tätigkeit im Haushalt jedoch anhand des Betäti - gungsvergleichs bemessen (Art. 28 Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a Abs. 3 IVG). Danach wird zunächst der A nteil der Erwerbstä - tigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) bestimmt, wobei sich die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, mit Rücksicht auf d ie gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, beurteilt. Der Invalid i- tätsgrad ergibt sich schliesslich aus einer Addition der in beiden Bere i- chen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten. 3.3.2. Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlag e erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung g e- setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht i n- valid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der Einko m- mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermi t- telt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Ei n- kommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine M e- thode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erh e- ben und allfällige ren tenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu be-C-4583/2009 Seite 12 rücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einko m- mens, welches der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valid e- neinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gültigen Beweisgrad der überwi e- genden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort gesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit e r- wiesen sein, damit sie berücksichtigt werden können. Für die Besti m- mung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich -erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist – wie hier – kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen nach Eintritt der Invalidität mehr gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder zu mindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Tabellenlöhne gemäss den vom BFS periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Zu berücksichtigen ist dabei, dass sich die für die Invaliditätsbemessung massgebenden Vergleichseinkommen eines im Ausland wohnenden Versicherten auf den gleichen Arbeitsmarkt beziehen müssen, weil es die Unterschiede in den Lohnniveaus und den Leben s- haltungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen vorzunehmen (BGE 110 V 277 E. 4b; Urteil des Bundesgericht I 817/05 vom 5. Februar 2007 E. 8.1; Urteil des Bundesgericht U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4). Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurc h- schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit e i- nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne hera b- zusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen U m- ständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigung s- grad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist C-4583/2009 Seite 13 nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der A b- zug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 3.4. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tä- tigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztl i- chen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet we r- den können. Es sind demnach nicht nur die Erwerbsmöglichkeiten im a n- gestammten Beruf, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Nicht als Folgen eines Gesundheitsschadens und damit invalidenvers i- cherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbs- fähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Wi l- lens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). Aufgrund des im gesamten Sozia l- versicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminderung s- pflicht ist ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunf ä- higer Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mö g- lich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertr auensarzt einer IV - Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ve r- bliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Ei n- satz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sog e- nannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). 3.5. Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die med i- zinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung – wie alle anderen Bewei smittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche B e- weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies b e-C-4583/2009 Seite 14 deutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander wide r- sprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These a b- stellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- pertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den B e- weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Ste l- lungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E . 3a, BGE 122 V 157 E. 1c). 3.6. Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder auf- gehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Das Institut der Revision von Invaliden- renten wurde vom Gesetzgeber in Weiterführung der entsprechenden bisherigen Regelungen in Art. 17 Abs. 1 ATSG aufgenommen. Die zu alt- Art. 41 Abs. 1 IVG (in Kraft bis Ende 2002) entwickelte Rechtsprechung ist daher grundsätzlich weiterhin anwendbar (BGE 130 V 343 E. 3.5.4, in BGE 133 V 108 nicht publizierte E. 2 [Urteil EVG I 465/05 vom 6. November 2006]). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsäch- lichen Verhältnissen, die geeignet is t, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine Invalidenrente ist demgemäss nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verä n- dert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5, BGE 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). Dagegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen u n- verändert gebliebenen Sachverhalts kein Revisionsgrund; u nter- schiedliche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind C-4583/2009 Seite 15 (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Identisch gebliebene Diagnosen schliessen eine revisions- rechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens (Arbeitsfähigkeit) grundsätzlich nicht aus. Dies gilt namentlich dann, wenn sich der Schweregrad eines Leidens verringert hat oder es der versiche r- ten Person gelungen ist, sich besser an das Leiden anzupassen. Ob eine derartige tatsächliche Änderung vorliegt oder aber eine revisionsrechtlich unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentl i- chen gleich gebliebenen Gesundheitszustands vorliegt, be darf auch mit Blick auf die mitunter einschneidenden Folgen für die versicherte Person einer sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; die blosse Möglichkeit einer Verbesserung tatsächl i- cher Art genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_88/2010 vom 4. Mai 2010 E. 2.2.2 mit Hinweis). Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräf- tigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentena n- spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderu ng in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsz u- stands) beruht, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung respektive des Einspracheentscheides; vorbehalten bleib en die Wiede r- erwägung und die prozessuale Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung im Falle einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit von dem Zeitpunkt an zu b e- rücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussich t- lich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. In derartigen Konstellationen ist Art. 29 Abs. 1 IVG bzw. Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2008 in Kraft s tehenden Fassung nicht anwendbar (BGE 109 V 125 E. 4a; vgl. auch BGE 133 V 108). Führt die Verbesserung der Erwerbsf ä- higkeit zu einer derartigen Verminderung des Invaliditätsgrades, dass die Rente herabgesetzt werden muss, so erfolgt die Anpassung der Rent e gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Revisionsverfügung folgenden Monats an. 3.7. Im Rahmen einer von Amtes wegen durchgeführten Revision stellte die Vorinstanz mit Mitteilung vom 29. Januar 2008 fest, d ass aufgrund C-4583/2009 Seite 16 unveränderter Verhältnis weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenren- te bestehe (act. 52). Gemäss Aktenlage untersuchte die Vorinstanz in dieser Revision den neuen Sachverhalt nicht umfassend (vgl. act. 47, 48 und 51) , weshalb die Mitteilung vom 29. Januar 2008 als Referenzzei t- punkt nicht ausschlaggebend ist. 4. Im vorliegenden Verfahren ist demnach zu prüfen, ob sich der Gesun d- heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 19. Juni 2007 bis zum Erlass der hier streitigen Verfügung vom 16. Juni 2009 massgeblich verändert h a- ben. 4.1. Mit rechtskräftiger Verfügung vom 19. Juni 2007 sprach die IVSTA der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab dem 1. September 2005 eine ganze Invalidenrente zu , da seit dem 8. September 2004 in jeglichen ausserhäuslichen Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 80% und in der Haushaltstätigkeit eine Einschränkung von 78% vorliege (act. 39 und 40). Die IVSTA stützte sich dabei insbesondere auf die medizinischen Beurtei- lungen von Dr. med. J._______ des IV -ärztlichen Dienstes vom 1. September 2006 und 23. Februar 2007. Dieser attestierte der B e- schwerdeführerin gestützt auf die ihm vorliegenden medizinischen Unte r- lagen einen Status nach Unterschenkelfraktur mit kompliziertem Hei- lungsverlauf sowie eine Pseudarthrose/Osteomyelitis und kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin ab dem 10. Februar 2004 (Datum Rodelunfall) in der bisherigen Tätigkeit zu 80% und für Arbeiten im Hau s- halt zu 78% arbeitsunfähig sei. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die Pseudarthrose und der anschliessende Knocheninfekt seien noch nicht ausgeheilt. Die Beschwerdeführerin könne daher ihr Bein nicht belasten und trage einen behindernden Fixateur externe (act. 27 und 35). Die Beurteilung von Dr. med. J._______ erfolgte im Wesentlichen gestützt auf die vom österreichischen Versicherungsträger eingeholten ärztlichen Gesamtgutachten vom 8. September 2005 und 24. Oktober 2006. Ge- mäss dem Gutachten vom 8. September 2005 bestehe bei der B e- schwerdeführerin ein Zustand nach distalem Unterschenkeltrümmerbruch rechts mit komplikativem Verlauf und mehrfachen Operationen. Derzeit trage sie noch einen liegenden Fixateur extern. Die Pseudarthrose sei noch nicht knöchern "durchgebaut". Es sei noch ein entlas tendes Gehen mit zwei Unterarmstützkrücken erforderlich, "gleichzeitig bestehende A n-C-4583/2009 Seite 17 tikoagulation". Beim rechten Knie bestehe eine Bewegungseinschrä n- kung. Der Vorfuss in "Spitzfussstellung" sei lediglich mit "Wackelbewe- gung" mobil. Die Beschwerdeführerin s ei derzeit am allgemeinen A r- beitsmarkt nicht einsetzbar (act. 23). Im Gutachten vom 24. Oktober 2006 wurde ferner ausgeführt, dass bei der Beschwerdeführerin in der Zw i- schenzeit eine Marknagelung durchgeführt worden sei. Dies habe jedoch auch keinen weiteren "Durchbau " gebracht, sodass im Oktober eine extracorporelle Stosswellentherapie erfolgt sei. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin mit Stützkrücken mobil. Der Bruch sei noch nicht "durchge- baut". Eine CT-Kontrolle sei in acht bis zwölf Wochen geplan t. Falls in dieser Zeit keine Kallusreaktion sichtbar sei, sei eine Revisionsoperation von Seiten der Orthopädie geplant. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin nicht arbeitsfähig (act. 32). 4.2. 4.2.1. Die angefochtene Verfügung der IVSTA vom 16. Juni 2009 stützt sich auf die Stellungnahme von Dr. med. D._______ des RAD Rhone vom 23. April 2009. Dieser führte aus, der Gesundheitszustand habe sich zwischenzeitlich stabilisiert. In der bisherigen Tätigkeit sei die Beschwe r- deführerin nach wie vor zu 100% arbeitsunfähig, w ährend sie Tätigkeiten im Haushalt sowie Verweisungstätigkeiten seit dem 11. Dezember 2008 wieder zu 100% ausüben könne (act. 66). Die Beurteilung von Dr. med. D._______ erfolgte im Wesentlichen g e- stützt auf das Ambulanzblatt des Krankenhauses Y ._______ in Z._______. Gemäss Eintrag vom 5. August 2008 sei die Beschwerdefü h- rerin ohne Stützkrücken zur Untersuchung gekommen. Sie sei sehr z u- frieden und habe keine Schmerzen mehr. Die Beweglichkeit am Sprun g- gelenk habe sich deutlich gebessert. Das Röntgen zeige eine konsolidier- te Fraktursituation, "kein Nachgehen der Fraktur". Das Gangbild sei noch leicht hinkend. Es bestehe eine Beinlängendifferenz von 3,5 cm links. Die Beschwerdeführerin komme mit der Erhöhung von 1,5 cm gut zurecht, weshalb mit dieser Erhöhung fortzusetzen sei. Bei allfällig normalem Gangbild könne eventuell auf eine grössere Erhöhung umgestiegen we r- den. Dem Eintrag vom 9. September 2008 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin sehr zufrieden und "voll belastend mobil" sei. Zei t- weise habe s ie ziehende Schmerzen im Bereich der Fusssohle. Anson s- ten habe sie keine Schmerzen am Bein. Die Beweglichkeit am Sprungg e- lenk habe sich deutlich gebessert. Die Kniegelenksbeweglichkeit sei frei, die Kniegelenksbeschwerden seien deutlich rückläufig. Die Fra ktur sei C-4583/2009 Seite 18 konsolidiert und unverändert in der Stellung. Der letzte Eintrag des Ambu- lanzblattes datiert vom 11. Dezember 2008. Demnach sei die Beschwe r- deführerin sehr zufrieden, schmerzfrei und weise ein nahezu normales Gangbild auf. Die Sprunggelenksbewegli chkeit sei noch eingeschränkt. Die Rekurvation sei unverändert (act. 63). 4.2.2. Dr. med. C._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, kam in seinem Gutachten vom 22. Januar 2009 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in angepassten Tätigkeiten (mit wechsel n- der Arbeitshaltung, vorwiegend sitzend, nicht höhenexponiert und ohne Steigen auf Leitern und Treppen) wieder arbeitsfähig sei (act. 64). 4.2.3. Im September 2009 erfolgte bei der Beschwerdeführerin eine M e- niskusteilresektion am linken Kniegelenk. 4.2.4. In seinem – im Auftrag der Beschwerdeführerin erstellten – unfall- chirurgischen Fachgutachten vom 21. Oktober 2009 führte Dr. med. I._______, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, im W e- sentlichen aus, dass die Beschwerdeführerin z wischenzeitlich ohne Kr ü- cken vollbelastend gehfähig sei; die Gehleistung sei noch mit maximal e i- ner Stunde deutlich eingeschränkt. Aufgrund der Inaktivität und des jahre- langen Krankheitsverlaufes sei es zu arthrotischen Veränderungen des Kniegelenks als au ch des Sprunggelenks gekommen. Eine reguläre A r- beitstätigkeit könne sich die Beschwerdeführerin mit den derzeitigen Restbeschwerden nicht vorstellen, was aus medizinischer Sicht glaubhaft erscheine. Sowohl verletzungs- als auch behandlungsbedingt sei es zu einer dauernden verbleibenden Invalidität gekommen (act. 73). Das auf der letzten Seite des Gutachtens von Dr. med. I._______ attes- tierte Ausmass der Dauerinvalidität ist nicht lesbar. 4.2.5. Nach Einsicht in die vorliegenden medizinischen Unterlagen führte Dr. med. D._______ des RAD Rhone in seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2010 aus, das von der Beschwerdeführerin in Auftrag geg e- bene Gutachten ergebe keine neuen Erkenntnisse. Es handle sich um e i- ne unterschiedliche Beurteilung der subjektiven Beschwerden bei unver- änderten objektiven Befunden. Es sei auf das Gutachten von Dr. med. C._______ vom 22. Januar 2009 abzustellen. Eine angepasste Tätigkeit sei spätestens seit dem 11. Dezember 2008 zumutbar (act. 77). 4.2.6. Gemäss dem vom Landesgericht X._______ (AT) eingeholten neu- rologischen Gutachten von Dr. med. F._______, Facharzt für Neurologie C-4583/2009 Seite 19 und Psychiatrie, vom 3. März 2010 leide die Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht an einer distalen Läsion des Nervus tibialis mit Se n- sibilitätsdefizit und Kausalgie (kompl exes regionales Schmerzsyndrom Typ 2). Bei d er Beschwerdeführerin sei es als Folge der Verletzung bzw. der mehrfachen operativen Interventionen zu einer Schädigung des Ne r- vus tibialis im Bereich des distalen Unterschenkels gekommen. Folge dieser Nervenschädigung sei ein Taubheitsgefühl an der Fusssohle ve r- bunden mit erhöhter Berührungsempfindlichkeit sowie Spontanschme r- zen im Sinne einer "Kausalgie". Die bestehenden Nervenschmerzen wü r- den medikamentös behandelt und könnten mit der Medikation teilweise unterdrückt werden. Die Gefühlsstörung an der Fusssohle verursache e i- ne leichte Standunsicherheit. Motorische Funktionsausfälle seien als Fo l- ge der Nervenschädigung nicht gegeben. Die best ehende Bewegung s- einschränkung im Sprunggelenk sei Folge der knöchernen Verletzung und damit unfallchirurgischerseits zu beurteilen. Darüber hinausgehende Störungen im Bereich des zentralen oder peripheren Nervensystems l ä- gen nicht vor. Die Beschwerdeführer in sei in der Lage , Verweisungstätig- keiten vollschichtig auszuüben. Zu vermeiden seien das Heben und Tr a- gen schwerer Lasten, häufiges Treppensteigen und das Arbeiten auf Le i- tern und Gerüsten. Der beschriebene Gesundheitszustand im neurolog i- schen Bereich be stehe zumindest seit dem 25. September 2009 (Datum der Antragstellung in Österreich). 4.2.7. Dr. med. G._______, Facharzt für Innere Medizin, attestierte der Beschwerdeführerin in seinem für das Landesgericht X._______ (AT) er- stellten internistischen Gutachten vom 16. März 2010 einen gut eing e- stellten Diabetes Typ 2, eine anamnestische Hypercholesterinämie sowie eine Adipositas. Es zeigten sich in den durchgeführten laborchemischen Untersuchungen keine wesentlichen Auffälligkeiten; der Langzeitkontrol l- wert des Blutzuckers sei in optimalem Bereich. Das Ruhe-EKG zeige kei- nen krankhaften Befund; auch in der Sonographie der Abdominalorgane sowie echocardiographisch bestehe ein unauffälliger Befund. Unter B e- rücksichtigung der erwähnten Diagnosen und ohne Berücksichtigun g des neurologischen und orthopädischen Befundes könne die Beschwerdefü h- rerin leichte und mittelschwere Arbeiten, Arbeiten im Gehen, Stehen und Stizen sowie Arbeiten im Freien und geschlossenen Räumen verrichten. Die tägliche Arbeitszeit könne acht Stunden mit den üblichen Unterbr e- chungen betragen. Eine regelmässige Einnahme der Haup tmahlzeiten müsse möglich sein. C-4583/2009 Seite 20 4.2.8. Gemäss dem vom Landesgericht X._______ (AT) eingeholten un- fallchirurgisch-orthopädischen Gutachten von Dr. med. E._______, Fach- arzt für Unfallchi rurgie und Sporttraumatologie, vom 6. April 2010 leide die Beschwerdeführerin an einem Zustand nach Unterschenkelfraktur rechts mit kompliziertem Verlauf, einem Zustand nach Mehrfachoste o- synthese Unterschenkel rechts (Verfahrenswechsel), einem Zustand nach Knocheneiterung Unterschenkel rechts, einem Zustand nach Transplanta- tion eines Muskelhautlappens Unterschenkel rechts, einem Zustand bei in schwerer Fehlstellung verheilter Unterschenkelfraktur rechts und einem Zustand nach Distraktionsosteogenese (Knochenverlängerung). Zum Un- tersuchungszeitpunkt am 3. April 2010 bestünden anhaltende Schmerzen am rechten Unterschenkel. Die Schmerzen würden als diffus angegeben. Klinisch sei der Bruch geheilt. Zum Untersuchungszeitpunkt sei kein s i- cheres Infektgeschehen vor handen. Objektiv bestehe eine Beinverkü r- zung von 3,5 cm und ein hinkendes Gangbild. Aus orthopädisch - unfallchirurgischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in Anbetracht der in schwerer Fehlstellung verheilten, komplikationshaft verlaufenden U nter- schenkelfraktur rechts mit Beinverkürzung um 3,5 cm bei anhaltenden – medikamentös kaum beherrschbaren – Ruhe- und Belastungsschmerzen nicht arbeitsfähig. Der gegenwärtige Zustand sei durch zumutbare Ther a- pien und Operationen nicht zu verbessern, sodass eine Änderung im Leistungskalkül eintreten würde. 4.2.9. In ihrer Stellungnahme vom 12. Oktober 2011 führte Dr. med. H._______ des RAD Rhone aus, dass die bestehenden Nervenschme r- zen gemäss Dr. med. F._______, "Facharzt für Neurologie", medikamen- tös behandelt und kupiert würd en. Da es sich um Nervenschmerzen handle, seien die Aussagen von Dr. med. E._______, "Facharzt für O r- thopädie", nicht relevant. Die Beschwerdeführerin sei in einer angepas s- ten Tätigkeit seit dem 11. Dezember 2008 zu 100% arbeitsfähig. 4.2.10. Gemäss dem von der Be schwerdeführerin eingereichten Bericht von Dr. med. I._______ vom 14. September 2011 erlitt die Beschwerd e- führerin bei einem Sturzereignis am 4. September 2011 eine Sprungg e- lenksfraktur (Bimalleolarfraktur) links sowie eine Rissquetschwunde (Vul- nus lacero-contusum) am rechten Unterschenkel, welche am 7. September 2011 operativ versorgt werden mussten. 4.2.11. Gestützt darauf kam Dr. med. H._______ in ihrer Stellungnahme vom 18. Januar 2012 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin ab dem 4. September 2011 in der bisherigen sowie in einer angepassten Tätigkeit C-4583/2009 Seite 21 während vier Monaten postoperativ zu 100% arbeitsunfähig gewesen sei. Seit dem 4. Januar 2012 sei sie in Verweisungstätigkeiten wieder zu 100% arbeitsfähig. 4.3. 4.3.1. Die beurteilenden Ärzte sind sich einig, dass die Unterschenke l- fraktur zwischenzeitlich klinisch geheilt und die die Beschwerdeführerin ohne Krücken voll gehfähig sei . Zudem ist die Beschwerdeführerin nicht mehr auf den externen Fixateur angewiesen. Diesbezüglich hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin somit klar verbessert. 4.3.2. Gemäss den vorliegenden medizinischen Unterlagen lit t die B e- schwerdeführerin zum Zeitpunkt der hier streitigen Verfügung vom 16. Juni 2009 an einer distalen Läsion des Nervus tibialis mit Sensibil i- tätsdefizit und Kausalgie (komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ 2), einem gut eingestellten Diabetes Typ 2, einer anamnestischen Hypercho- lesterinämie, einer Adipositas, arthrotischen Veränderungen des Knieg e- lenks und des Sprunggelenks, einem Zustand nach Unterschenkelfrak tur rechts mit kompliziertem Verlauf, einem Zustand nach Mehrfachoste o- synthese Unterschenkel rechts (Verfahrenswechsel), einem Zustand nach Knocheneiterung Unterschenkel rechts, einem Zustand nach Transplanta- tion eines Muskelhautlappens Unterschenkel rechts, einem Zustand bei in schwerer Fehlstellung verheilter Unterschenkelfraktur rechts und einem Zustand nach Distraktionsosteogenese (Knochenverlängerung). 4.3.3. Während sowohl Dr. med. C._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, als auch Dr. med. F._______, Facharzt für Ne u- rologie und Psychiatrie, und Dr. med. G._______, Facharzt für Innere Medizin sowie die beiden RAD-Ärzte zum Schluss kamen, dass die B e- schwerdeführerin Verweisungstätigkeiten wieder zu 100% ausüben kö n- ne, kamen Dr. med. I._______ sowie Dr. med. E._______, beides Fac h- ärzte für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, zu einer anderen Beu r- teilung der Restarbeitsfähigkeit. 4.3.4. Dr. med. I._______ führte aus, dass sich die Beschwerdeführerin eine reguläre Arbeitstätigkeit aufgrund der Restbeschwerden nicht mehr vorstellen könne, was aus medizinischer Sicht glaubhaft erscheine. S o- wohl verletzungs- als auch behandlungsbedingt sei es zu einer dauer n- den verbleibenden Invalidität gekommen. C-4583/2009 Seite 22 Dr. med. I._______ ist Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Krankenhauses Y ._______ in Z._______, bei welcher sich die Beschwerdeführerin seit mehreren Jahren in Behandlung befindet. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist den im Rahme n des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen s o- wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi- gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Berichte von beha n- delnden Ärzten sind aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten hingegen mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb und cc mit weiteren Hinweisen; Urteil des EVG vom 9. August 2000, I 437/99 E. 4b/bb; Urteil des EVG vom 20. März 2006, I 655/05 E. 5.4 mit Hinweisen). Bei der Abschätzung des Beweiswerts im Rahmen einer freien und um- fassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potentiellen Stä r- ken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der U m- stand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf nicht dazu führen, sie von vornherein als unbeachtlich ei n- zustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von B e- handlungsauftrag des therapeuti sch tätigen (Fach -)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ - oder G e- richtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abkl ä- rungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wicht i- ge - und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretatio n entspringende - Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit Hinweisen). Eine solche Situation ist im vorliegenden Fall nicht gegeben. Dr. med. I._______ umschreibt weitgehend dieselbe Symptomatik wie die übrigen begutachtenden Ärzte , komm t aber bezüglich der Einschätzung der C-4583/2009 Seite 23 Restarbeitsfähigkeit zu einem unterschiedlichen Schluss. Somit sind die Ausführungen von Dr. med. I._______ nicht geeignet, die Beurteilung von Dr. med. C._______, Dr. med. F._______, Dr. med. G._______ und von den beiden RAD-Ärzten in Frage zu stellen. Hinzu kommt, dass Dr. med. I._______ bezüglich der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit lediglich ausführt, es sei aus medizinischer Sicht glaubhaft, dass sich die Beschwerdeführerin eine reguläre Arbeitstätigkeit aufgrund der Restbeschwerden nicht mehr vorstellen könne. Das Au s- mass der von Dr. med. I._______ attestierten Dauerinvalidität ist jedoch nicht lesbar. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. I._______ auch keinen Unterschied zwischen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in einer leidensadaptierten machte. 4.3.5. Dr. med. E._______ kommt in seinem unfallchiru rgisch-ortho- pädischen Gutachten vom 6. April 2010 zum Schluss, dass die B e- schwerdeführerin in Anbetracht der in schwerer Fehlstellung verheilten, komplikationshaft verlaufenden Unterschenkelfraktur rechts mit Beinve r- kürzung um 3,5 cm bei anhaltenden – medikamentös kaum beherrschba- ren – Ruhe- und Belastungsschmerzen nicht arbeitsfähig sei. Zum Unte r- suchungszeitpunkt bestünden anhaltende Schmerzen am rechten Unte r- schenkel. Die Schmerzen würden als diffus angegeben. Klinisch sei der Bruch geheilt. Zum Unters uchungszeitpunkt sei kein sicheres Infektg e- schehen vorhanden. Objektiv bestehe eine Beinverkürzung von 3,5 cm und ein hinkendes Gangbild. Demgegenüber führte Dr. med. F._______ in seinem neurologischen Gutachten vom 3. März 2010 aus, dass die bestehenden Nervenschme r- zen medikamentös behandelt würden und mit der Medikation teilweise unterdrückt werden könnten und kam zum Schluss, dass die Beschwe r- deführerin in der Lage sei , Verweisungstätigkeiten vollschichtig ausz u- üben. Da es vorliegend um die Beurteilung der Auswirkungen der beschrieb e- nen Nervenschmerzen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin geht, ist mit Dr. med. H._______ des RAD Rhone davon auszugehen, dass die Beur teilung des Neurologen und Psychiaters der Beurteilung des Unfallchirurgen und Sporttraumatologen vorzuziehen ist, zumal einzig jener über die erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen C-4583/2009 Seite 24 verfügt. Somit sind die Ausführungen von Dr. med. E._______ nicht ge- eignet, die Beurteilung von Dr. med. F._______ in Frage zu stellen. Hinzu kommt, dass Dr. med. E._______, wie bereits Dr. med. I._______, bei seiner Beurteilung keinen Unterschied zwischen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in einer leidensadaptierten machte. 4.3.6. Bezüglich der im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichten medizinischen Unterlagen , welche die beim Sturzer eignis vom 4. September 2011 erlittenen Verletzungen (Sprunggelenksfraktur links sowie Rissquetschwunde am rechten Unterschenkel) betreffen (vgl. Be- richt Dr. med. I._______ vom 14. September 2011) bleibt vollständigkeits- halber anzumerken, dass das Sozialversicherungsgericht bei der Beurtei- lung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erla s- ses der streitigen Verfügung (hier: 16. Juni 2009) eingetretenen Sachver- halt abstellt. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (vgl. E. 2.2 hiervor). Es rechtfertigt sich daher, diese n Bericht als Neuan- meldung zum Rentenbezug zu betrachten. 4.4. Es ist demnach auf die nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung von Dr. med. C._______, Dr. med. F._______, Dr. med. G._______ und von den beiden RAD-Ärzten abzustellen, wonach die Beschwerdeführerin Verweisungstätigkeiten wieder zu 100% ausüben könne. Die IVSTA hat somit zu Recht eine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit Au s- wirkung auf die Arbeitsfähigkeit seit der letzten rechtskräftigen Verfügung bejaht. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erweist sich der medizinische Sachverhalt somit als genügend erstellt, sodass ihr Antrag auf "Neudurchführung der Untersuchungen" abzuweisen ist. 4.5. Zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten im Haushalt äusserte sich einzig Dr. med. D._______ des RAD Rhone. Dieser kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin für solche Tätigkeiten seit dem 11. Dezember 2008 wieder zu 100% arbeitsfähig sei (act. 66). Auf die Einholung von weiteren Auskünften bzw. Beurteilungen bezüglich der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Hau s- haltsbereich kann vorliegend jedoch verzichtet werden , da selbst bei e i- ner allfälligen Arbeitsunfähigkeit im Haushaltsbereich von 100% kein A n- spruch auf eine Invalidenrente bestünde (vgl. E. 5.4 hiernach). 5. C-4583/2009 Seite 25 5.1. Der von der IVSTA vorgenommene Einkommensvergleich (act. 67) wird von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet. 5.2. Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass sich der Status der Beschwerdeführerin als Erwerbstätige (32,5 Stunden pro Woche) bzw. Hausfrau (6 Stunden pro Woche ) seit der rentenzusprechenden Verf ü- gung vom 19. Juni 2007 bis zum Erlass der hier streitigen Verfügung vom 16. Juni 2009 verändert hat (act. 36), weshalb vorliegend die gemischte Methode mit der Aufteilung in 84,4% ausserhäusliche Erwerbstätigkeit und 15,6% Haushaltstätigkeit zur Anwendung kommt (vgl. E. 3.3 hiervor). 5.3. 5.3.1. Die Vorinstanz ging in ihrer Verfügung vom 16. Juni 2009 von ei- nem hypothetischen Valideneinkommen von monatlich Euro 1'101.07 (84,4%iges Pensum) bzw. Euro 1'304.34 (100%iges Pensum) aus. Dies lässt sich mit Blick auf die Angaben der Arbeitgeberin zum Lohn für das Jahr 2005 (Pensum von 84,4%; act. 9) nicht beanstanden und es ist von diesem Einkommen auszugehen. 5.3.2. Weiter ging d ie Vorinstanz gemäss statistischem Jahrbuch Öste r- reichs 2007, Statistik Austria, und statistischem Jahrbuch WKO, Statistik 2006/2007, von einem statistischen hypothetischen Invaliden einkommen von monatlich EUR 1'247.68 im Jahre 2005 aus. Vergleichbare Zahlen finden sich in der Tabelle 7.20 [S. 205] des statistischen Jahresbuches Österreich 2012 (abrufbar unter www.statistik.at > Publikationen & Serv i- ces > statistisches Jahrbuch; zuletzt besucht am 4. Mai 2012) und in der Tabelle "Bruttostundenverdienst nach Berufsgruppen im Oktober 2006" der Statistik Austria (vgl. http://sdb.statistik.at/superwebguest/login.do?- guest=guest&db=deveste005; zuletzt besucht am 4. Mai 2012), weshalb das von der IVSTA ermittelte nicht zu beanstanden ist . Unter Berücksich- tigung des von der IVSTA angerechneten leidensbedingten Abzugs von 10%, welcher nicht zu beanstanden ist, ergibt sich somit ein monatliches Invalideneinkommen von Euro 1'122.91. 5.3.3. Der Ve rgleich von Valideneinkommen (Euro 1'304.34) und Inval i- deneinkommen (Fr. 1'122.91) ergibt somit einen Invaliditätsgrad von (g e- rundet) 14%. Dieser Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich ist gemäss dem Arbeitspensum der Beschwerdeführerin zu 84,4% anzurechnen, w oraus sich der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 11,74% ergibt. C-4583/2009 Seite 26 5.4. Die Einschränkung im Haushalt beträgt gemäss Dr. med. D._______ des RAD Rhone seit dem 11. Dezember 2008 0% (act. 66). Das Ausmass der Einschränkung im Haushalt kann vorliegen d jedoch wie gesagt offen- bleiben, zumal selbst bei einer Einschränkung im Haushalt von 100% kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestünde (15,6% + 11,74% = 27,34%). 6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der addierte Invaliditätsgrad von Erwerbstätigkeit und Haushalt weniger als 40 % beträgt, was keinen A n- spruch auf eine Invalidenrente begründet. Die IVSTA hat die bisher ge- währte ganze Invalidenrente folglich zu Recht ab dem 1. A ugust 2009 (Art. 88a Abs. 1 IVV i.V.m. Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV; vgl. E. 3.6 hiervor) aufgehoben. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 7.1. Die Verfahrenskosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem geleisteten Kostenvo r- schuss von Fr. 400.- zu verrechnen. Der zusätzlich geleistete Betrag von Fr. 7.- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie- genden Urteils auf ein von ihr bekannt zu gebendes Konto zurückzue r- statten. 7.2. Der Beschwerdeführerin ist bei diesem Ausgang des Verfahrens ke i- ne Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschäd i- gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die IVSTA hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). C-4583/2009 Seite 27 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden der Beschwerdeführerin au f- erlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. Der zusätzlich geleistete Betrag von Fr. 7.- wird der B e- schwerdeführerin nach Eintri tt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Die Akten gehen zurück an die Vorinstanz zur Beurteilung de r Neu- anmeldung im Sinne der Erwägung E. 4.3.6. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein ; Beilage: Formular Zahladresse) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Lucie Schafroth C-4583/2009 Seite 28 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: