<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2008.00147</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretär Wyler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 25. November 2009</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Integration Handicap</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bürglistrasse 11, 8002 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1956 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitt am 21. August 1982 einen schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Unfall (Feststellungsblatt vom 8. Februar 1984, Urk. 10/19/3). In der Folge wurde ihr mit Wirkung ab August 1983 bis 30. April 1984 eine ganze Invalidenrente zugesprochen (Verfügung vom 1. August 1984, Urk. 10/30). Danach bezog sie im Rahmen von beruflichen Eingliederungsmassnahmen Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder der Invalidenversicherung (Urk. 10/26/5 und Urk. 10/35/5). Ab dem 1. Mai 1985 bezog die Versicherte bei einem Invaliditätsgrad von 39 % eine halbe Invalidenrente als Härtefallrente (Verfügung vom 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 1986, Urk. 10/44)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Beschluss vom 7. Januar 1988 wurde der Invaliditätsgrad der Versicherten auf 50 % erhöht und weiterhin eine halbe, nunmehr ordentliche, Invalidenrente ausgerichtet (Urk. 10/60; Verfügung vom 26. Januar 1988,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 10/62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In weiteren Revisionsverfahren wurde dann keine Änderung des Invaliditätsgrades mehr festgestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschluss vom 9. Juli 1990, Urk. 10/109, Mitteilung vom 25. Februar 1994, Urk. 10/92, Mitteilung vom 25. März 1998, Urk. 10/108, und Mitteilung vom 27. Mai 2003, Urk. 10/117). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. November 2006 stellte die Versicherte, vertreten durch den Sozialdienst der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein Revisionsbegehren (Urk. 10/121). In der Folge liess die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto erstellen (Urk. 10/125) und holte einen Arztbericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Arztbericht vom 16. Februar 2007, Urk. 10/126). Mit Vorbescheid vom 4. Mai 2007 stellte die IV-Stelle in Aussicht, mit Wirkung ab 1. Februar 2007 die halbe auf eine ganze Rente zu erhöhen (Urk. 10/128). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Versicherte, vertreten durch den Rechtsdienst Integration Handicap, am 1. Juni 2007 Einwand erhoben und die Erhöhung der halben auf eine ganze Invalidenrente bereits ab Einreichung des Revisionsbegehrens beantragt hatte (Urk. 10/132), reichte sie am 10. Juli 2007 (Urk. 10/140) zwei Arztberichte der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Februar 2006 (Urk. 10/139/4-7) beziehungsweise vom 14. Dezember 2006 (Urk. 10/139/1-3) ins Recht. Die IV-Stelle holte hieraufhin bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeinmedizin, einen Arztbericht ein (Bericht vom 22. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2007, Urk. 10/147). Mit Verfügung vom 8. Januar 2008 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. Februar 2007 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte, weiterhin vertreten durch den Rechtsdienst Integration Handicap, am 5. Februar 2008 Beschwerde und beantragte, es sei ihr bereits ab Einreichung des Revisionsbegehrens eine ganze Rente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Nachdem die Beschwerdegegnerin in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2008 um Abweisung der Beschwerde ersucht hatte (Urk. 9), wurde der Schriftenwechsel mit Verfügung vom 23. Mai 2008 als geschlossen erklärt (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="XX175"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 6. Oktober 2006, der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 28. September 2007, des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) sowie das Bundesgesetz über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) vom 6. Oktober 2006 in Kraft getreten. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 8. Januar 2008 ergangen, wobei ein Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;query_words=Eingliederung+vor+Rente&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-445%3Ade&amp;numb%20"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 445</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.; Urteil des Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Versicherungsgerichts vom 7. Juni 2006 in Sachen M., I 428/04, Erw. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine Invalidenrente ist demgemäss nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5, 117 V 199 Erw. 3b, 113 V 275 Erw. 1a mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV115"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 88a Abs. 2 IVV ist bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit (seit 1. Januar 2004: oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen) die anspruchsbeeinflus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV ist sinngemäss anwendbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung der Rente erfolgt frühestens von dem Monat an, in dem das Revisionsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren gestellt wurde (Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 lit. a IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob die Beschwerdeführerin ab 1. Februar 2007 oder bereits ab 1. November 2006 Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 15. Februar 2006, welcher sich auf eine Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 31. Dezember 2005 bis 11. Februar 2006 bezieht, hielt die Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen einen Status nach Tabletteneinnahme aus ungeklärten Motiven am 31. Dezember 2005 (ICD-10 X84.9), eine Hirnschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nach Unfall und bei multiplen metabolischen Belastungen, ein metaboli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Syndrom mit arterieller Hypertonie, eine unbehandelte Diabetes mellitus Typ 2, eine Hypercholesterinämie und eine Adipositas (BMI 30 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest. Es handle sich um die erste psychiatrische Hospitalisation der Beschwerdeführerin. Die Beschwerdeführerin sei ihnen per Fürsorgerischem Freiheitsentzug nach Tablettenintoxikation zugewiesen worden und sei auf einer optional geschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen Station aufgenommen worden. Da keine Suizidalität habe festgestellt werden können, sei die Behandlung auf einer offenen Station fortgesetzt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die zentralen Symptome seien motorische Unruhe, innerliche Unruhe, Ängstlichkeit und Schlafstörungen gewesen. Darüber hinaus seien deutliche kognitive Defizite aufgefallen. In einer ausführlichen testpsychologischen Untersuchung seien Beeinträchtigungen in allen Bereichen, insbesondere Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis festgestellt worden. Ausserdem sei die Beschwerdeführerin nicht in der Lage gewesen, einen einmal eingeschlagenen Weg beizubehalten. Gelegentlich sei es zu Denkblockaden und damit verbundenem sprunghaftem Denken gekommen. Die Ursache für die Beeinträchtigungen würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in hirnorganischen Schäden gesehen und eine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Diagnose sei gestellt. Die Beschwerdeführerin habe mit guter Moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation in das multidimensionale Behandlungsprogramm eingefügt werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. In der Ergotherapie sei sie allerdings nur auf sehr niedriger Stufe beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigbar gewesen, wobei insbesondere die Sprunghaftigkeit und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche ihre Leistungsfähigkeit empfindlich beeinträchtigt hätten. In mehreren Gesprächen mit dem Ehemann seien zu dessen Entlastung eine psychiatrische Anbindung und regelmässige Beschäftigung vereinbart worden. Eine Unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung durch die Spitex habe das Paar ausdrücklich nicht gewünscht. Im Laufe des Aufenthaltes sei es zu einer deutlichen Beruhigung gekommen, die Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen seien verschwunden. Am 11. Februar 2006 hätten sie die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gut stabilisiert in die bisherigen Verhältnisse und in die ambulante Nachbetreuung entlassen (Urk. 10/139/4-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 14. Dezember 2006, welcher auf einer zweiten Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 2. November 2006 bis 16. Dezember 2006 beruht, hielt die Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen eine akute polymorphe psychische Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ohne Symptome einer Schizophrenie bei akuter Belastung (ICD-10 F23.01), eine Hirnschädigung nach Unfall und ein metabolisches Syndrom mit arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, einer Hypercholesterinämie und einer Adi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">positas fest. Die Beschwerdeführerin sei anlässlich einer akuten polymorphen psychotischen Störung ohne Symptome einer Schizophrenie bei akuter Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung freiwillig zur zweiten Hospitalisation in die Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten. Da keine Suizidalität habe festgestellt werden können, sei die Behandlung auf der offen geführten Station mit Schwerpunkt Rehabilitation fortgesetzt worden, und die Beschwerdeführerin sei in das weitgreifende Therapieprogramm mit ergo- und gesprächstherapeutischen Modulen und sozialen Massnahmen integriert worden. Die Beschwerdeführerin habe anfangs deutliche Auffassungsschwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten gezeigt, sei im formalen Denken umständlich, perseverierend, vorbeire</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend und auf die bestehende Beziehungsproblematik mit dem Ehemann eingeengt gewesen. Diese habe die Beschwerdeführerin zum Teil wahnhaft verarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet. Zudem seien Schuldattributionen sowie Trichotillomanie als Stressreaktion beobachtbar gewesen. Die Zweifel an der Begleichung ihrer Krankenkassenprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mien, welche sich als berechtigt herausstellten, hätten die Beschwerdeführerin zusätzlich belastet. Im Verlaufe des Aufenthaltes habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin mit Stimmungsstabilisierung und zunehmender Reflexion hinsichtlich ihrer Beziehungsproblematik verbessert. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Ehemann hätten sich die Eheleute für eine Fortführung ihrer Beziehung geäussert. Die Beschwerdeführerin sei im Arbeitszentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemeldet worden (Urk. 10/139/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob in ihrem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2007 bei der Beschwerdeführerin als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine aktuell akute polymorphe psychotische Störung ohne Symptome einer Schizophrenie bei akuter Belastung (ICD-10 F23.01), einen Zustand nach Tabletteneinnahme aus ungeklärten Motiven im Rahmen einer depressiven Episode im Jahr 2005, eine Paraplegie und eine Hirnschädigung nach Suizidversuch im Jahr 1982 und ein seit längerem bestehendes metaboli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Syndrom mit arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, einer Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cholesterinämie und einer Adipositas. Die Beschwerdeführerin sei seit dem 2. November 2006 zu 100 % arbeitsunfähig. Sie habe im Rahmen der stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Behandlung vom 2. November 2006 bis 16. Dezember 2006 rasch von der Akutstation auf die offen geführte Station mit Schwerpunkt Rehabilitation überführt werden können und sei in das weitgreifende Therapieprogramm mit ergo- und gesprächstherapeutischen Modulen und sozialen Massnahmen integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riert worden. Die Beschwerdeführerin habe anfangs deutliche Auffassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten gezeigt, sei im formalen Denken umständlich, perseverierend, vorbeiredend und auf die bestehende Beziehungsproblematik mit dem Ehemann eingeengt gewesen. Beobachtbar seien zudem Schuldattributionen sowie Tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotillomanie als Stressreaktion gewesen. Im Verlaufe des Aufenthaltes habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin mit Stimmungsstabilisierung und zunehmender Reflexion hinsichtlich ihrer Beziehungsproblematik verbessert. Unterstützt durch ein tragfähiges ambulantes Setting habe die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in stabilisiertem Zustand entlassen werden können. Die Prognose sei bei diesem komplexen Erkrankungsbild aus somatischen Erkrankungen und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischer Erkrankung mit deutlich erniedrigter Stresstoleranz und Vulnerabilität gegenüber zusätzlichen Belastungsfaktoren und zusätzlichen dysfunktionalen Verhaltensmustern mittel- und langfristig als ungünstig einzuschätzen. Eine Arbeitstätigkeit sei höchstens im geschützten, behinderungsgerechten und roll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stuhlgängigen Rahmen zu einem Teilzeitpensum (50 %) und im Sitzen möglich (Urk. 10/126).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. November 2007 verfasste Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Bericht zuhanden der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle. Er hielt fest, die Situation der Beschwerdeführerin habe sich stabilisiert, da sie von ihrem Ehemann getrennt lebe. Zwischen Februar 2006 und Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2006 sei es ihr aber initial auch gut gegangen, die Psychose habe sich rasch entwickelt. Die Restarbeitsfähigkeit aus psychiatrischen Gründen in einer kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich optimal leidensangepassten Tätigkeit schätze er momentan, also im November 2007, auf etwa 50 % ein. Der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei stationär (Urk. 10/147).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 15. Februar 2006 (Urk. 10/139/4-7), welcher sich auf die Hospita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisation vom 31. Dezember 2005 bis zum 11. Februar 2006 bezieht, nimmt die Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Stellung zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin. Da die Hospitalisation in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch im Rahmen eines Fürsorgerischen Freiheitsentzugs erfolgte und psychiatrisch indiziert war, kann für die Dauer des Aufenthalts der Beschwerdeführerin in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2007 geht hervor, die Beschwerdeführerin sei seit dem 2. November 2006 bis auf weiteres arbeitsunfähig (Urk. 10/126). Dieser Bericht berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden. Die Ärzte der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchten die Beschwerdeführerin zudem selber und beantworteten in nachvollziehbarer Weise die Fragen der IV-Stelle. Die attestierte Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ist daher gut nachvollziehbar, weshalb die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 2. November 2006 als ausgewiesen erachtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt somit die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zwischen der Entlassung aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 11. Februar 2006 und der erneuten Hospitalisation am 2. November 2006. Im Bericht vom 15. Februar 2006 (Urk. 10/139/4-7) hielt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, es sei im Laufe des Aufenthalts zu einer deutlichen Beruhigung gekommen, die Schlafstörungen seien ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwunden. Am 11. Februar 2006 hätten sie die Beschwerdeführerin gut stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert in die bisherigen Verhältnisse und die ambulante Nachbetreuung entlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen können. Aus diesem Bericht kann geschlossen werden, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin lediglich während der Dauer des Klinikaufenthaltes, also vom 31. Dezember 2005 bis am 11. Februar 2006, zu 100% arbeitsunfähig und dass sie ab dem 12. Februar 2006 wieder zu 50 % arbeitsfähig war. Die Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin hat somit keine drei Monate gedauert, weshalb sie gemäss Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV nicht zu einer Erhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung der Rente führen kann.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während sich die Ärzte der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Dezember 2006 (Urk. 10/139/1-3) nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin äussern, gehen sie i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Bericht vom 16. Februar 2007 (Urk. 10/126) davon aus, die 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin sei am 2. November 2006 eingetreten. E contrario kann also davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin zuvor weiterhin zu 50 % arbeitsfähig war. Dies korreliert auch mit den Angaben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach es der Beschwerdeführerin von Februar bis November 2006 gut gegangen sei (Urk. 10/147/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten geht aus den ärztlichen Berichten der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 31. Dezember 2005 bis am 11. Februar 2006 und ab dem 2. November 2006 hervor. Für die Zeit vom 12. Februar 2006 bis am 1. November 2006 ist hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen. Diese Beurteilung der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stimmt, wie erwähnt, mit der Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des behandelnden Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überein, welcher für die Zeit von Februar 2006 bis November 2006 eine stabilisierte Situation festhielt (Urk. 10/147). Im vom Sozialdienst der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfassten Revisionsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren wird hingegen festgehalten, aufgrund der psychischen Erkrankung sei die Beschwerdeführerin von den behandelnden Ärzten schon seit der Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation im Februar 2006 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben worden. Das Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbegehren wurde zwar von der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfasst, doch handelt es sich hierbei nicht um einen ärztlichen Bericht, sondern um ein Schreiben der Sozialarbeiterin der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieses Schreiben vermag daher die in den ärztlichen Berichten festgehaltene 50%ige Arbeitsfähigkeit für die Zeit vom 12. Februar 2006 bis 1. November 2006 nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in der Zeit vom 31. Dezember 2005 bis am 11. Februar 2006 und ab dem 2. November 2006 auszugehen. In der Zeit vom 12. Februar 2006 bis am 1. November 2006 lag hingegen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vor. Eine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes ist somit erst ab dem 2. November 2006 ausgewiesen, wobei die Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monatsfrist im Sinne von Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV im Februar 2007 ablief. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Rentenerhöhung per 1. Februar 2007 vornahm.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG (in der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend ist die Kostenpauschale auf Fr. 600.-- fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann und die Beschwerdeführerin bedürftig ist (vgl. Urk. 16), ist dieser antragsgemäss (vgl. Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (vgl. BGE 100 V 62). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind daher einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 5. Februar 2008 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird auf § 92 der Zivilprozessordnung hin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Integration Handicap</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Weibel-FuchsWyler </p></div> </div></body></html>