<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-11-05-2F_18-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2F_18/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. November 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Donzallaz, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Mayhall. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_750/2018 vom 7. September 2018 (Urteil VD.2018.32), Ausstandsbegehren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das Urteil 2C_750/2018 vom 7. September 2018, mit welchem das Bundesgericht auf die Eingabe von A.________ vom 5. September 2018 nicht eingetreten ist, sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und ihm Gerichtskosten von Fr. 600.-- auferlegt hat; </div> <div class="para">in das Gesuch von A.________ vom 29. Oktober 2018 um "Revision, Erläuterung und Berichtigung betreffend Urteil vom 7. September 2018, Aktenzeichen 2C_750/2018", mit welchem er beantragt, auf seine Beschwerde vom 5. September 2018 sei einzutreten, insbesondere sei vorab die beantragte Vernehmlassung der betroffenen Gerichtspersonen einzufordern, auf seine in diesem Schreiben enthaltenen Anträge zur Erläuterung und Berichtigung sei einzugehen, und die Vorinstanz sei aufzufordern, die Anonymisierung von Teilnehmern des Spruchkörpers in der Publizierung beim Urteil VD.2018.32 aufzuheben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>); </div> <div class="para">dass dagegen keine Beschwerde erhoben werden kann; </div> <div class="para">dass die Revision eines Urteils verlangt werden kann, wenn einer der im Gesetz abschliessend genannten Gründe (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref>) geltend gemacht wird, und dies in einer der gesetzlichen Begründungsanforderungen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) genügenden Weise und innerhalb der gesetzlichen Fristen (<span class="artref">Art. 124 BGG</span>) erfolgt; </div> <div class="para">dass das Urteil 2C_750/2018 vom 7. September 2018 dem Gesuchsteller am 28. September 2018 eröffnet worden ist; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht aufzeigt, dass er das Revisionsgesuch wegen angeblicher Verletzung von Ausstandsvorschriften aufgrund der Teilnahme von Bundesrichter Andreas Zünd am Verfahren 2C_750/2018 innerhalb von 30 Tagen nach Entdeckung der angeblichen Ausstandsgründe - Parteizugehörigkeit, Wohnsitz in einem Nachbarkanton, fehlende Objektivität - eingereicht hat (<span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. a BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass somit einzig die Revisionsfrist von 30 Tagen zur Verletzung anderer Verfahrensvorschriften im Sinne von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/121/b" type="start"></artref>Art. 121 lit. b-d BGG</span><artref id="CH/173.110/121/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/d" type="end"></artref> (<span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span>) sowie von 90 Tagen zur Geltendmachung von Revisionsgründen im Sinne von <span class="artref">Art. 123 BGG</span> (<span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG</span>) gewahrt ist; der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 122 BGG</span>, der nicht zur Rüge der Verletzung der EMRK offen steht, kommt nur in Betracht, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (<span class="artref">Art. 122 lit. a BGG</span>), wovon vorliegend nicht auszugehen ist; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 29. Oktober 2018 zwar nochmals ausführlich darlegt, weshalb das im Verfahren 2C_750/2018 angefochtene Urteil der Vorinstanz aus seiner Sicht ungültig sein muss, jedoch nicht ansatzweise aufzeigt, dass das Bundesgericht im Verfahren 2C_750/2018 Verfahrensvorschriften im Sinne von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/121/b" type="start"></artref>Art. 121 lit. b-d BGG</span><artref id="CH/173.110/121/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/d" type="end"></artref> verletzt hätte; der Gesuchsteller übersieht insbesondere, dass im Verfahren 2C_750/2018 ein Nichteintretensentscheid der Vorinstanz angefochten war und somit in jenem Verfahren nur in den Akten liegende Tatsachen rechtserheblich sein konnten, die im Lichte der Eintretensfrage relevant waren; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 29. Oktober 2018 auch nicht ansatzweise geltend macht, ein Strafverfahren habe ergeben, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil der Partei auf den Entscheid eingewirkt wurde, und als Beweis dafür weder eine Verurteilung durch ein Strafgericht noch ein anderes Beweismittel ins Recht legt (<span class="artref">Art. 123 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Urteil 2C_750/2018 vom 7. September 2018 auf ein gegen Dr. B.________ geführtes Disziplinarverfahren vor der Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Basel-Stadt zurückzuführen ist, weshalb eine Streitsache in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vorliegt, der Gesuchsteller jedoch in seiner Eingabe vom 29. Oktober 2018 nicht rügt, er habe nachträglich erhebliche Tatsachen erfahren oder entscheidende Beweismittel (unter Ausschluss von Tatsachen und Beweismitteln, die erst nach dem Entscheid entstanden sind) entdeckt, die er im früheren Verfahren nicht habe beibringen können (<span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span>); </div> <div class="para">dass auf das Revisionsgesuch mangels rechtsgenügender Geltendmachung eines Revisonsgrundes ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>) nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 29. Oktober 2018 zwar ausführt, wie er das Urteil 2C_750/2018 vom 7. September 2018 verstanden hat und wie es inhaltlich lauten sollte, jedoch nicht ansatzweise darlegt, dass das Dispositiv dieses Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig sein, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthalten sollte (<span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass sein mit Eingabe vom 29. Oktober 2018 gestelltes Gesuch um Erläuterung oder Berichtigung abzuweisen ist; </div> <div class="para">dass bei diesem Verfahrensausgang die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Das Bundesgericht erkennt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Erläuterung und Berichtigung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensparteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. November 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Mayhall </div> </div></body></html>