<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_141/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. April 2012 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Pfiffner Rauber, Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">N.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Luzius Hafen, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, Amtshaus Helvetiaplatz, 8004 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ergänzungsleistung zur AHV/IV, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Dezember 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich die N.________ (geboren 1941) ausgerichteten Zusatzleistungen zur Altersrente mit Verfügungen vom 12. August 2009 rückwirkend ab 1. Januar 2008 neu berechnete, einen Anspruch verneinte, die Zahlungen per 1. September 2009 einstellte und die vom 1. Januar 2008 bis 31. August 2009 zu Unrecht ausbezahlten Ergänzungsleistungen und kantonalen Beihilfen in der Höhe von Fr. 18'753.- zurückforderte, </div> <div class="para">dass das Amt für Zusatzleistungen auf Einsprache hin mit Entscheid vom 5. Oktober 2009 an seinen Verfügungen festhielt, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von N.________ hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 29. Dezember 2011 in dem Sinne teilweise guthiess, dass es den Einspracheentscheid insoweit aufhob, als damit für das Jahr 2009 ein Anspruch auf Zusatzleistungen verneint und ein Betrag von Fr. 8'664.- zurückgefordert wurde, und die Sache an das Amt zurückwies, damit es im Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf Zusatzleistungen und eine allfällige Rückerstattung betreffend das Jahr 2009 neu verfüge, </div> <div class="para">dass N.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit den Anträgen, unter teilweiser Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die Sache zur Berechnung des Anspruchs auf Zusatzleistungen für das Jahr 2008 auf der Grundlage des rechtskräftigen Einschätzungsentscheides des kantonalen Steueramtes Zürich an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventuell sei die Sache zur Festsetzung des Anspruchs auf Zusatzleistungen für 2008 auf der Basis eines Nettogewinns aus selbstständigem Nebenerwerb von Fr. 9'938.23 zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass das Amt für Zusatzleistungen auf Abweisung der Beschwerde schliesst, während das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass N.________ nachträglich eine weitere Eingabe einreichen lässt, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz unter Wiedergabe der gesetzlichen Bestimmungen zu Recht festgestellt hat, für das Jahr 2008 entfalle ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen und kantonale Zusatzleistungen, weil die anrechenbaren Einnahmen die anerkannten Ausgaben überschritten, </div> <div class="para">dass demgegenüber laut Feststellungen des kantonalen Gerichts die Berechnung der Zusatzleistungen ab Januar 2009 nicht gefestigt ist, weil angesichts verminderter Einkünfte, insbesondere des Wegfalls des Einkommens aus Übersetzungsarbeiten seit Sommer 2008, ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen und kantonale Zusatzleistungen bestehen könnte, worüber die Verwaltung nach Prüfung der finanziellen Situation des Beschwerdeführers noch zu befinden habe, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer eine Verletzung von Bundesrecht nur insofern rügt, als er geltend macht, Verwaltung und Vorinstanz hätten gegen die Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) verstossen, wonach für die Ermittlung des Einkommens Selbstständigerwerbender im Allgemeinen auf die Steuertaxation abgestellt werden könne, </div> <div class="para">dass weder <span class="artref">Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG</span> noch <span class="artref">Art. 11a ELV</span> für die Ermittlung des anrechenbaren Erwerbseinkommens auf die kantonale Steuerveranlagung abstellen, </div> <div class="para">dass sich Verwaltungsweisungen an die Durchführungsstellen richten und für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=08.04.2012&amp;to_date=27.04.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-121%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page121">BGE 132 V 121</a> E. 4.4 S. 125), </div> <div class="para">dass es sich somit bei der zitierten Wegleitung des BSV nicht um einen für Gerichte verbindlichen bundesrechtlichen Erlass handelt, dessen Verletzung gemäss <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span> mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gerügt werden könnte, </div> <div class="para">dass der pauschale Vorwurf, der Entscheid der Vorinstanz betreffend den Anspruch auf Zusatzleistungen für das Jahr 2008 verletze den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör sowie das Willkürverbot, eine unbegründete Behauptung darstellt, auf die nicht näher einzugehen ist, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. April 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>