<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_216/2007 /bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfügung vom 15. Mai 2007 </div> <div class="para">Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zbinden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt A.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einkommenspfändung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Zivilsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, Schuldbetreibungs- und Konkurskommmission, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 20. April 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit einer am 13. April 2007 der Post übergebenen und drei weiteren ergänzenden Eingaben (act. 2a-d), richtet sich die Beschwerdeführerin gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern vom 20. April 2007, welches auf den Beschwerde-Weiterzug der Beschwerdeführerin nicht eingetreten ist (act. 3). Diese Eingaben wurden vom Bundesgericht insgesamt als Beschwerde in Zivilsachen entgegengenommen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> hat nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). In der Beschwerdeschrift ist auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001, S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O., Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.05.2007&amp;to_date=24.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749). Auch Verfassungsrügen sind in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Dabei ist in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen (Botschaft, a.a.O., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294), welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=05.05.2007&amp;to_date=24.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261 f.). Sodann genügt es auch nicht, einen von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten, ohne in der Beschwerdeschrift nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> sind (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338), </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Obergericht ist auf den Beschwerde-Weiterzug nicht eingetreten mit der Begründung, die Beschwerde der unteren Aufsichtsbehörde könne innert zehn Tagen nach Eröffnung an die obere Aufsichtsbehörde weitergezogen werden. Im vorliegenden Fall sei die Beschwerdefrist am 8. April 2007 abgelaufen und wegen der Ostern bis zum nächsten Werktag, d.h. bis zum 10. April 2007 verlängert worden (<span class="artref">Art. 31 Abs. 3 SchKG</span>). Die Betreibungsferien hätten im vorliegenden Fall keine Auswirkung auf den Fristenlauf, da die Beschwerde bloss einen Entscheid einer Aufsichtsbehörde betroffen habe, ohne dass den Vollstreckungsorganen eine bestimmte Betreibungshandlung vorgeschrieben oder von der Aufsichtsbehörde angeordnet worden sei. Der Beschwerde-Weiterzug hätte daher bis spätestens am 10. April 2007 erfolgen müssen. Die am 13. April 2007 der Post übergebene Eingabe sei damit zu spät erfolgt (act. 3 S. 2 E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit dieser entscheidenden Erwägung setzt sich die Beschwerdeführerin überhaupt nicht auseinander, weshalb ihre Beschwerde insgesamt den beschriebenen Begründungsanforderungen nicht genügt. Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach verfügt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Diese Verfügung wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt A.________ und dem Obergericht des Kantons Luzern, Schuldbetreibungs- und Konkurskommmission, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibungs- und Konkurs schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 15. Mai 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>