<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">1A.4/2000/mks </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i> I. ÖFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG</i> </div> <div class="para"> ********************************* </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>21. Februar 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Nay, präsidierendes Mitglied </div> <div class="para">der I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter </div> <div class="para">Féraud, Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiberin </div> <div class="para">Gerber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">_________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">K.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Einwohnergemeinde R e i n a c h</u>, </div> <div class="para"> <u>Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft</u>, </div> <div class="para"> <u>Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft</u>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para"> RPG; Ausnahmebewilligung (Nichteintreten), </div> <div class="para">hat sich ergeben: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>A.- </u> </div> <div class="para"> K.________ reichte am 25. September 1996 beim </div> <div class="para">Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft ein Gesuch zur </div> <div class="para">Erstellung einer Parkplatz-Überdachung auf der ausserhalb </div> <div class="para">der Bauzone gelegenen Parzelle Nr. 3850, Spitzenhägliweg, </div> <div class="para">Reinach, ein. Im Baubewilligungsverfahren wurde festge- </div> <div class="para">stellt, dass die beabsichtigte Parkplatz-Überdachung bereits </div> <div class="para">gebaut worden war. Das Bauinspektorat verfügte am 14. Juli </div> <div class="para">1997, dass die ohne Bewilligung erstellte Parkplatzüber- </div> <div class="para">dachung, die bituminierte Parkfläche und die Abschlussmauer </div> <div class="para">vollständig abzubrechen seien und das betroffene Waldareal </div> <div class="para">wieder dem ursprünglichen Zustand zuzuführen sei. Gegen </div> <div class="para">diesen Entscheid erhob K.________ zunächst bei der Bau- </div> <div class="para">rekurskommission Beschwerde, verzichtete aber mit Schreiben </div> <div class="para">vom 15. September 1997 auf eine Weiterverfolgung des Be- </div> <div class="para">schwerdeverfahrens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>B.- </u> </div> <div class="para"> Am 3. Dezember 1997 stellte K.________ beim </div> <div class="para">Bauinspektorat ein Gesuch um eine Ausnahmebewilligung nach </div> <div class="para">Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über </div> <div class="para">die Raumplanung (RPG; SR 700), welche mit Entscheid der </div> <div class="para">Bau- und Umweltschutzdirektion vom 23. Februar 1998 ver- </div> <div class="para">weigert wurde. K.________ wurde nochmals verpflichtet, die </div> <div class="para">ohne Baubewilligung erstellte Parkplatzüberdachung sowie die </div> <div class="para">bituminierte Parkplatzfläche und die Abschlussmauer bis zum </div> <div class="para">30. Juni 1998 vollständig abzubrechen und den ursprünglichen </div> <div class="para">Zustand wieder herzustellen. Der hiergegen eingereichte Re- </div> <div class="para">kurs wurde am 13. Oktober 1998 vom Regierungsrat des Kantons </div> <div class="para">Basel-Landschaft abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>C.- </u> </div> <div class="para">Gegen den Entscheid des Regierungsrates erhob </div> <div class="para">K.________ am 28. Februar 1998 "vorsorglich" Beschwerde beim </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft. Er bean- </div> <div class="para">tragte, das Verfahren sei zu sistieren, um ihm Gelegenheit </div> <div class="para">zu geben, ein Wiedererwägungsgesuch beim Regierungsrat zu </div> <div class="para">stellen und im Anschluss an die Antwort des Regierungsrates </div> <div class="para">die Beschwerdebegründung nachzureichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Am 8. Dezember 1998 lehnte das Verwaltungsgericht </div> <div class="para">das Sistierungsgesuch ab, weil der Beschwerdeführer noch </div> <div class="para">immer kein Wiedererwägungsgesuch beim Regierungsrat einge- </div> <div class="para">reicht habe; es setzte ihm Frist bis zum 28. Dezember 1998, </div> <div class="para">um eine verbesserte Beschwerdeeingabe einzureichen, und </div> <div class="para">verlängerte die Frist für die Einreichung einer Beschwerde- </div> <div class="para">begründung bis zum 11. Januar 1999. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Mit Schreiben vom 26. Dezember 1998 beantragte der </div> <div class="para">Beschwerdeführer die Aufhebung der Abbruchverfügung für die </div> <div class="para">bituminierte Parkplatzfläche und die Verlängerung der Ab- </div> <div class="para">bruchfrist für die Parkplatzüberdachung; gleichzeitig be- </div> <div class="para">schwerte er sich über die seines Erachtens ungerechtfer- </div> <div class="para">tigte, extrem kurze Frist für die Beschwerdeeingabe. Mit </div> <div class="para">Verfügung vom 15. Januar 1999 wies das Verwaltungsgericht </div> <div class="para">den Beschwerdeführer darauf hin, dass er für die ausführ- </div> <div class="para">liche Beschwerde <u>begründung</u> bis zum 11. Januar 1999 Zeit </div> <div class="para">gehabt hätte, und verlängerte die Begründungsfrist nochmals </div> <div class="para">bis zum 15. Februar 1999. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Am 14. April 1999 teilte das Verwaltungsgericht dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer mit, ein Nachforschungsbegehren bei der PTT </div> <div class="para">habe ergeben, dass die 10-tägige Beschwerdefrist nicht ein- </div> <div class="para">gehalten worden sei, so dass auf die Beschwerde voraussicht- </div> <div class="para">lich nicht eingetreten werden könne. Der Beschwerdeführer </div> <div class="para">hielt mit Schreiben vom 7. Mai 1999 an seiner Beschwerde </div> <div class="para">fest. Daraufhin wurde der Fall am 11. Mai 1999 dem Gericht </div> <div class="para">zur Beurteilung überwiesen und das Verfahren vorläufig auf </div> <div class="para">die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde beschränkt. </div> <div class="para">Am 13. Oktober 1999 trat das Verwaltungsgericht auf die </div> <div class="para">Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>D.- </u> </div> <div class="para">Gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungs- </div> <div class="para">gerichts, der ihm am 6. Dezember 1999 zugestellt worden war, </div> <div class="para">erhob K.________ am 5. Januar 2000 Verwaltungsgerichts- </div> <div class="para">beschwerde ans Bundesgericht. Er beantragt, das angefochtene </div> <div class="para">Urteil sei aufzuheben und es sei ihm eine angemessene Frist </div> <div class="para">zu gewähren, um ein Wiedererwägungsgesuch beim Regierungsrat </div> <div class="para">des Kantons Basel-Landschaft einreichen zu können. Zumindest </div> <div class="para">sei die im angefochtenen Urteil verfügte Abbruchverfügung </div> <div class="para">dahingehend zu korrigieren, dass nur die offene Parkplatz- </div> <div class="para">überdachung abzureissen sei und der seit über dreissig </div> <div class="para">Jahren bestehende Parkplatz bestehen bleiben könne oder </div> <div class="para">zumindest einer rechtlichen Beurteilung unterzogen werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>E.- </u> </div> <div class="para">Die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons </div> <div class="para">Basel-Landschaft beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen. </div> <div class="para">Sie verweist in ihrer Vernehmlassung darauf, dass ein Wie- </div> <div class="para">dererwägungsgesuch an den Regierungsrat gemäss § 40 Abs. 3 </div> <div class="para">des kantonalen Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni </div> <div class="para">1988 innerhalb von 90 Tagen seit Entdeckung des Wiederauf- </div> <div class="para">nahmegrundes hätte gestellt werden müssen und diese gesetz- </div> <div class="para">liche Frist nicht erstreckt werden könne. Im Übrigen sei der </div> <div class="para">bestehende Parkplatz im Entscheid des Regierungsrates vom </div> <div class="para">13. Oktober 1998 sehr wohl einer rechtlichen Beurteilung </div> <div class="para">unterzogen worden: Der Regierungsrat habe ausführlich dar- </div> <div class="para">gelegt, dass der Beschwerdeführer weder durch das materielle </div> <div class="para">Recht noch durch den Vertrauensschutz in dieser Sache ge- </div> <div class="para">schützt werde. Der Gemeinderat Reinach hat auf eine Vernehm- </div> <div class="para">lassung verzichtet. Das Verwaltungsgericht schliesst auf </div> <div class="para">Beschwerdeabweisung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>1.- </u> </div> <div class="para">a) Nach <span class="artref">Art. 34 Abs. 1 RPG</span> können Entscheide letz- </div> <div class="para">ter kantonaler Instanzen über Bewilligungen im Sinne von </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 24 RPG</span> beim Bundesgericht mit Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para">schwerde angefochten werden. Diesem Rechtsmittel unterliegen </div> <div class="para">nicht nur die Verfügungen, mit denen eine Bewilligung nach </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 24 RPG</span> erteilt wird, sondern auch jene, die eine solche </div> <div class="para">Bewilligung verweigern. Ferner sind auch solche Entscheide </div> <div class="para">mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, welche auf ein </div> <div class="para">Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung nicht eintre- </div> <div class="para">ten und damit die Anwendung von <span class="artref">Art. 24 RPG</span> ausschliessen </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=11.02.2000&amp;to_date=01.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IB-42%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page42">BGE 120 Ib 42</a> E. 1a S. 44 mit Hinweisen). Im vorliegenden </div> <div class="para">Fall trat das Verwaltungsgericht als letzte kantonale In- </div> <div class="para">stanz auf die Beschwerde nicht ein, mit der die Erteilung </div> <div class="para">einer Ausnahmebewilligung nach <span class="artref">Art. 24 RPG</span> beantragt worden </div> <div class="para">war. Hiergegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an </div> <div class="para">das Bundesgericht offen. Da die übrigen Sachurteilsvoraus- </div> <div class="para">setzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde grundsätzlich </div> <div class="para">einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Nicht einzutreten ist jedoch auf die vom Be- </div> <div class="para">schwerdeführer in der Sache gestellten Anträge (Beschränkung </div> <div class="para">der Abbruchverfügung auf die Parkplatzüberdachung; neue </div> <div class="para">rechtliche Beurteilung der Abbruchverfügung für den angeb- </div> <div class="para">lich seit dreissig Jahren bestehenden Parkplatz). Das Ver- </div> <div class="para">fahren war vom Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 11. Mai </div> <div class="para">1999 auf die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerdeerhe- </div> <div class="para">bung beschränkt worden; nur darüber hat das Verwaltungsge- </div> <div class="para">richt im angefochtenen Urteil entschieden. Nur diese Ein- </div> <div class="para">tretensfrage ist daher auch Gegenstand des vorliegenden </div> <div class="para">Verfahrens vor Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das </div> <div class="para">Bundesgericht können die Verletzung von Bundesrecht - ein- </div> <div class="para">schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens - </div> <div class="para">und die unrichtige oder unvollständige Feststellung des </div> <div class="para">rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/104/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/104/a" type="start"></artref>Art. 104 </span></div> <div class="para">lit. a und b OG<artref id="CH/173.110/104/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref>). Hat allerdings - wie im vorliegenden </div> <div class="para">Fall - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, </div> <div class="para">ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt </div> <div class="para">gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, </div> <div class="para">unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrens- </div> <div class="para">bestimmungen festgestellt worden (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>). So- </div> <div class="para">weit im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Ausle- </div> <div class="para">gung und Anwendung von selbständigem kantonalen Verfahrens- </div> <div class="para">recht zu überprüfen ist, richtet sich die Kognition des </div> <div class="para">Bundesgerichts nach den für die staatsrechtliche Beschwerde </div> <div class="para">geltenden Grundsätze (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=11.02.2000&amp;to_date=01.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IB-326%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page326">BGE 118 Ib 326</a> E. 1b S. 329 f. mit </div> <div class="para">Hinweis), d.h. sie ist auf eine Willkürprüfung beschränkt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>2.- </u> </div> <div class="para">a) Das Verwaltungsgericht ist auf die Beschwerde </div> <div class="para">nicht eingetreten, weil die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss </div> <div class="para">§ 48 Abs. 1 des basel-landschaftlichen Gesetzes über die </div> <div class="para">Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung vom 16. Dezember </div> <div class="para">1993 (VPO) nicht eingehalten worden sei und der Beschwerde- </div> <div class="para">führer auch keine Restitutionsgründe geltend gemacht habe. </div> <div class="para">Die Sachverhaltsfeststellungen des Gerichts können sich auf </div> <div class="para">die in den Akten befindlichen Unterlagen der PTT stützen, </div> <div class="para">die jedenfalls eine Zustellung <u>nach</u> dem 15. Oktober 1998 </div> <div class="para">ausschliessen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, </div> <div class="para">er habe das Couvert des ihm zugestellten Regierungsrats- </div> <div class="para">beschlusses nicht aufgehoben und sei irrtümlich von einem </div> <div class="para">späteren Zustelldatum ausgegangen, räumt er selbst ein, dass </div> <div class="para">er die Beschwerdefrist versäumt hat, und zwar aus von ihm </div> <div class="para">zu vertretenden Gründen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Der Beschwerdeführer macht jedoch geltend, das </div> <div class="para">Verwaltungsgericht sei durch den Erlass der Verfügungen </div> <div class="para">vom 8. Dezember 1998 und vom 15. Januar 1999 auf seine </div> <div class="para">Beschwerde eingetreten; diese Verfügungen seien nicht aufge- </div> <div class="para">hoben worden und könnten nicht durch nachträglichen Erlass </div> <div class="para">eines Nichteintretensentscheids ignoriert werden, zumal sie </div> <div class="para">ihn zur Erstellung und Einreichung einer ausführlichen Be- </div> <div class="para">schwerdebegründung veranlasst hätten, die mit einem nicht </div> <div class="para">unerheblichen Aufwand verbunden gewesen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Bei den besagten Verfügungen handelt es sich um </div> <div class="para">verfahrensleitende Verfügungen, die sich zur Zulässigkeit </div> <div class="para">der Beschwerde nicht äussern und den Eintretensentscheid </div> <div class="para">somit nicht präjudizieren. Derartige Verfügungen werden </div> <div class="para">gemäss § 5 Abs. 3 und § 7 Abs. 1 VPO von der präsidierenden </div> <div class="para">Person des Gerichts erlassen, während der Eintretens- oder </div> <div class="para">Nichteintretensentscheid dem Gericht in seiner ordentlichen </div> <div class="para">Besetzung vorbehalten ist und von diesem von Amtes wegen </div> <div class="para">geprüft werden muss (§ 16 Abs. 2 VPO). Schon aus diesem </div> <div class="para">Grund konnte der Beschwerdeführer aufgrund der Verfügungen </div> <div class="para">nicht darauf vertrauen, das Gericht werde auf seine Be- </div> <div class="para">schwerde eintreten. Entgegen der Auffassung des Beschwerde- </div> <div class="para">führers war die verspätete Beschwerdeerhebung auch nicht </div> <div class="para">ohne weiteres aus seiner Beschwerdeschrift erkennbar, die </div> <div class="para">nur das Datum des Regierungsratsentscheids und der Be- </div> <div class="para">schwerdeerhebung, nicht aber das Datum der Zustellung des </div> <div class="para">angefochtenen Entscheids enthielt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Der angefochtene Entscheid verletzt damit weder </div> <div class="para">das Willkürverbot noch den verfassungsmässigen Anspruch auf </div> <div class="para">Wahrung von Treu und Glauben (<span class="artref">Art. 9 BV</span>; <span class="artref">Art. 4 aBV</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>3.- </u> </div> <div class="para">a) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, </div> <div class="para">soweit darauf einzutreten ist. Damit erübrigt es sich, über </div> <div class="para">die aufschiebende Wirkung der Beschwerde zu entscheiden. </div> <div class="para">Aufgrund der Verfügung des Bundesgerichts vom 12. Januar </div> <div class="para">2000 mussten bis zum heutigen Entscheid alle Vollziehungs- </div> <div class="para">vorkehrungen unterbleiben, d.h. der Beschwerdeführer durfte </div> <div class="para">mit dem Vollzug der Abbruchsverfügung zuwarten. Zur Klar- </div> <div class="para">stellung ist die vom Verwaltungsgericht in Ziff. 2 seines </div> <div class="para">Dispositivs angesetzte Frist um die Dauer des bundesgericht- </div> <div class="para">lichen Verfahrens zu verlängern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der </div> <div class="para">Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 156 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Bundesgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>1.- </u> </div> <div class="para"> Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, </div> <div class="para">soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>2.- </u> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer hat den ganzen Parkplatz bis </div> <div class="para">zum <u>31. Mai 2000</u>abzubrechen und das betroffene Waldareal </div> <div class="para">wieder seinem ursprünglichen Zustand zuzuführen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>3.- </u> </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Be- </div> <div class="para">schwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>4.- </u> </div> <div class="para"> Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Ein- </div> <div class="para">wohnergemeinde Reinach, dem Regierungsrat und dem Verwal- </div> <div class="para">tungsgericht des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mit- </div> <div class="para">geteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>