<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat soll "Jugend-Awards" schaffen, welche an jugendliche Persönlichkeiten verliehen werden, die sich um die Gewaltprävention und die Integration besondere Verdienste erworben haben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Sichtweise der Motionärin, dass junge Menschen wichtige Beiträge für die Gewaltprävention und Integration leisten und dies einer breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht werden sollte. Der Bundesrat fördert deshalb gemäss Jugendförderungsgesetz von jungen Menschen initiierte sowie durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung unterstützte Projekte im Bereich der Integration und Gewaltprävention. Er sorgt für die Veröffentlichung und Verbreitung der Projektergebnisse. Weiter unterstützte der Bund über einen begrenzten Zeitraum im Rahmen der Integrationsförderung Projekte zugunsten von Jugendlichen.</p><p>Die Schaffung und die Verleihung von Jugend-Awards lehnt der Bundesrat ab. Er ist der Ansicht, dass eine solche Massnahme durchaus Sinn machen kann, doch ist sie nicht auf Bundesebene anzusiedeln. Erfolgreiche Massnahmen der Gewaltprävention und Integration bauen auf der Initiative und Zivilcourage Einzelner und von Gruppen im institutionellen bzw. persönlichen Umfeld. Die Anerkennung des Engagements sollte deshalb möglichst bürgernah durch Nichtregierungsorganisationen, in der Schule und auf Gemeindeebene erfolgen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.