<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00195</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, ist ausgebildete Krankenschwester und war als solche zuletzt von Januar 1999 bis Februar 2003 beim Y.___ angestellt (Urk. 10/5, 10/11/1, 10/11/3). Unter Hinweis auf Rückenschmerzen meldete sie sich am 4. November 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug (Berufsberatung, Umschulung) an (Urk. 10/1). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte daraufhin nebst einem Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberfragebogen (Urk. 10/5) Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 10/7 f.) ein. Mit Verfügung vom 16. April 2003 verneinte sie den Anspruch der Versicherten auf Kostengutsprache für berufliche Massnahmen (Urk. 10/12). Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 10/18/6 f., 10/22) gab die IV-Stelle sodann bei der Z.___ ein interdisziplinäres Gutachten in Auftrag (Z.___-Gutachten vom 22. Oktober 2004; Urk. 10/28). Mit Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 15. und 16. November 2004 verneinte sie sowohl den Anspruch auf Kostengutsprache für berufliche Massnahmen als auch denjenigen auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 10/35 f.), wogegen die Versicherte am 3. Dezember 2004 (Urk. 10/39) und ergänzend am 7. Januar 2005 Einsprache erhob (Urk. 10/42). Diese hiess die IV-Stelle hinsichtlich der beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen am 28. Juli 2005 gut, wobei sie gleichzeitig festhielt, dass derzeit keine Umschulungsmassnahmen durchgeführt werden könnten und bei einer Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Verhältnisse ein neues Gesuch eingereicht werden könne (Urk. 10/55/2). In Bezug auf die Invalidenrente wies die IV-Stelle die Einsprache mit Entscheid vom 29. Juli 2005 - welcher unangefochten blieb - ab (Urk. 10/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Mai 2006 stellte X.___ ein neues Gesuch um Durchführung beruflicher Massnahmen (Urk. 10/65), welches die IV-Stelle nach Eingang eines Auszuges aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 10/68) sowie eines Arztberichtes (Urk. 10/72) mit Vorbescheid vom 23. August 2006 abwies (Urk. 10/75). Nachdem die Versicherte hiergegen am 8. September 2006 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erhoben hatte (Urk. 10/76), übernahm die IV-Stelle die Kosten für eine Abklärung der Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit beim A.___ (Urk. 10/88, 10/91), und sprach der Versicherten für den Zeitraum dieser Abklärung ein Taggeld zu (Urk. 10/93, 10/95). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. April 2007 hiess sie zudem den Einwand der Versicherten vom 8. September 2006 gut und erteilte Kostengutsprache für ein Arbeitstraining beim A.___ (Urk. 10/96). Der Versicherten wurde überdies ein Taggeld zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen (Urk. 10/98). Nach Eingang eines Berichtes des A.___ über die Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse des Arbeitstrainings (Urk. 10/99) zog die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. August 2007 den Schluss, dass derzeit keine weiteren erfolgsversprechenden beruflichen Massnahmen durchgeführt werden könnten, weshalb auf diese kein Anspruch mehr bestehe (Urk. 10/100). Im Rahmen der nachfolgenden Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung holte sie aktuelle Arztberichte ein (Urk. 10/102, 10/108) und gab bei Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisches Gutachten in Auftrag (Gutachten vom 3. Mai 2008; Urk. 10/119). Mit Vorbescheid vom 12. August 2008 stellte sie der Versicherten sodann die Zusprache einer Viertelsrente rückwirkend ab Mai 2005 in Aussicht (Urk. 10/128). Unter Berücksichtigung des hiergegen am 10. September 2008 erhobenen Einwandes (Urk. 10/131) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 12. Februar 2009 rückwirkend ab Mai 2005 eine halbe Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu (Urk. 10/148).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. November 2009 ersuchte die Versicherte erneut um Gewährung beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Massnahmen (Urk. 10/155). Die IV-Stelle bejahte am 29. Januar 2010 den Anspruch auf Arbeitsvermittlung respektive Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die C.___ (Urk. 10/160). Mit Schreiben vom 17. März 2011 erachtete sie zudem die Voraussetzungen für Integrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen als erfüllt (Urk. 10/166). Nach Eingang eines Gesuches um Umschulung vom 6. Juni 2012 (Urk. 10/171) erteilte die IV-Stelle sodann am 30. November 2012 Kostengutsprache für eine Potentialabklärung und ein Arbeitstraining bei der D.___ (Urk. 10/179, 10/188). Mit Mitteilung vom 4. Juni 2013 brach die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen indes mit der Begründung ab, die Versicherte habe die Zwischenziele des Arbeitstrainings nicht erreicht und sehe sich subjektiv nicht in der Lage, den Zielvereinbarungen nachzukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 10/193).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle ab August 2013 sowohl einen von der Versicherten ausgefüllten Fragebogen (Urk. 10/196) als auch einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 10/197) sowie diverse Arztberichte (Urk. 10/198 ff.) ein. Überdies gab sie bei der MEDAS E.___ ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten in Auftrag (MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2014; Urk. 10/211). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/219 ff.) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Januar 2016 ihren Entscheid vom 12. Februar 2009 (Urk. 10/148) wiedererwägungsweise auf. Des Weiteren hielt sie fest, dass die Rente nach Zustellung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats aufgehoben werde, wobei sie einer hiergegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog (Urk. 10/262 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 5. Februar 2016 mit folgenden Rechtsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Beschwerde (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 5.1.2016 sei aufzuheben und es sei die </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin auch </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin die halbe Rente auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin eine Rente nach Gesetz (IVG) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei ein erneutes verwaltungsexternes Gutachten vom Gericht in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auftrag zu geben oder andernfalls sei die Beschwerdegegnerin zu </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verpflichten ein erneutes medizinisches Gutachten durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sub-Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ersuchte die Versicherte um Bewilligung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Martin Hablützel (Urk. 1 S. 3). Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2016 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Nachdem die Beschwerdeführerin zwecks Darlegung ihrer finanziellen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse am 18. April 2016 weitere Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 11-13), wurde ihr mit Verfügung vom 27. April 2016 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Martin Hablützel als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 5. Januar 2016 (Urk. 2) im Wesentlichen an, dass der der Verfügung vom 12. Februar 2009 zugrunde liegende Invaliditätsgrad von 52 % auf einem offensichtlich nicht korrekt vorgenommenen Einkommensvergleich beruhe und dieser Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid demzufolge in Wiedererwägung gezogen werden müsse (S. 2 und 4). Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner liege auch ein Revisionsgrund vor, da dem MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2014 entnommen werden könne, dass die mittelgradige depressive Episode in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen remittiert sei (S. 4). Gestützt auf diese Expertise sei ausserdem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, dass die Versicherte sowohl in der angestammten als auch in behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei. Demzufolge bestehe kein invalidisierender Gesundheitsschaden und somit kein Rentenanspruch mehr (S. 4 ff.). Der Beschwerdeführerin sei im Übrigen die Selbsteingliederung zumutbar (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte brachte in ihrer Beschwerdeschrift vom 5. Februar 2016 (Urk. 1) demgegenüber zusammengefasst vor, die Voraussetzungen für eine Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG seien nicht gegeben (S. 10 ff.). Ebenso würde es an einem Revisionsgrund gemäss Art. 17 ATSG mangeln, da keine relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes vorliege (S. 13 ff.). Es könne denn auch aus verschiedenen Gründen nicht auf das MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2014 abgestellt werden. Dieses sei nicht nur in diverser Hinsicht unvollständig und widersprüchlich, sondern in Anbetracht der neuen bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtlichen Rechtsprechung (BGE 141 V 281) auch nicht verwertbar (S. 14 ff.). Abschliessend wurde sodann gerügt, dass es der Versicherten nicht möglich sei, sich selbst ins Erwerbsleben einzugliedern. Es sei aktenkundig, dass sie in Bezug auf die durchgeführten Eingliederungsmassnahmen stets motiviert gewesen sei, weshalb auch weiterhin ein Anspruch hierauf bestehe (S. 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Wesentlichen wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte mit Bericht vom 14. Februar 2003 ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Discopathie L4/5 sowie eine depressive Störung (Urk. 10/7/1). Er erachtete die Arbeitsfähigkeit der Versicherten daher in der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestammten Tätigkeit als zu 100 % eingeschränkt. Für eine behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit attestierte er eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/7/4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, vom 25. März 2003 lässt sich entnehmen, dass die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit infolge eines chronischen Rückenleidens bei aktueller Diskushernie eingeschränkt sei. Ein Status nach depressiver Reaktion auf Kündigung sowie somatoformer Schmerzverarbeitungsstörung sei dagegen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/8/1). Die depressive Symptomatik sei mithilfe antidepressiver Medikation und regelmässiger Gespräche rasch und nachhaltig abgeklungen, sodass die Behandlung habe abgeschlossen werden können (Urk. 10/8/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht der H.___ vom 24. April 2003 wurde bei der Versicherten eine MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule durchgeführt. Dabei hätten sich keine Hinweise für eine Kompression neuraler Strukturen ergeben. Auffällig gewesen sei die Diskrepanz der neuroradiologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung mit den schwierig zu objektivierenden Statusbefunden. Eine chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Intervention habe der Versicherten nicht angeboten werden können (Urk. 10/18/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Z.___-Gutachten vom 22. Oktober 2004 wurde ein chronisches Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom bei lumbospondylogenem Syndrom rechts (ICD-10 M54.5) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 10/28/12). Ohne Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber namentlich ein Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43), eine substituierte Hypothyreose, fortgesetzter Nikotinkonsum (ICD-10 F17.1) sowie rezidivierende Kopfschmerzen (ICD-10 G44.2; Urk. 10/28/12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, hielt in rheumatologischer Hinsicht fest, dass sich ein Beschwerdebild eines fortgeschrittenen chronischen Schmerzsyndroms präsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere, welches aufgrund der organisch fassbaren pathologischen Befunde in keiner Weise nachvollzogen und erklärt werden könne. Im Rahmen der klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung sei eine ausgeprägte Unruhe der Explorandin mit wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holtem Aufstehen und Herumgehen aufgrund der Schmerzproblematik mit imperativem Bewegungsdrang des rechten Beines aufgefallen. Bei gezieltem Ablenkungsmanöver habe sich dieser Bewegungsdrang indes eindeutig unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechen lassen, was ebenfalls gegen ein organisch-somatisches Krankheitsbild spreche. Im Weiteren hätten weder sichere Hinweise für eine lumboradikuläre Reizsymptomatik noch für sensomotorische Ausfälle objektiviert werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Aufgrund der radiologischen Befunde bestehe jedoch eine verminderte Belastbarkeit für schwere, die Wirbelsäule belastende Tätigkeiten. Diesbezüglich sei die Arbeitsfähigkeit um 30 % eingeschränkt. Ansonsten könne aus rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologischer Sicht keine funktionsrelevante Behinderung nachgewiesen werden, weshalb medizinisch-theoretisch für sämtliche die Wirbelsäule leicht bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwer belastende Tätigkeiten, durchgeführt in Wechselbelastung, eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (Urk. 10/28/8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seiner Teilexpertise aus, anlässlich der Exploration habe sich die Versicherte betont langsam bewegt, eher undifferenzierte Angaben gemacht, ansonsten jedoch psychopathologisch unauffällig gewirkt. Aufgefallen sei ein wiederholtes Ausschlagen des rechten Beines, was die Explorandin allerdings nicht gross zu beeindrucken oder zu behindern scheine. Sie fühle sich in ihrem Zustand nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Den Tag verbringe sie zuhause; es bestünden verschiedene Kontakte und sie versuche, sich zu beschäftigen. Sie leide nicht unter Schlafstörungen, sei stimmungsmässig ausgeglichen und nicht übermässig nervös. Ängste würden ebenfalls keine bestehen. Gesamthaft könne aus psychiatrischer Sicht keine relevante Störung eruiert werden. Es müsse jedoch festgestellt werden, dass die Versicherte im Rahmen der erfahrenen Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung eine Anpassungsstörung entwickelt oder unter einer reaktiven depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung gelitten habe, die allerdings vollständig remittiert sei. Ihr sei somit aus psychiatrischer Sicht sowohl die bisherige als auch jegliche alterna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Tätigkeit wieder vollumfänglich zumutbar (Urk. 10/28/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter abschliessend fest, dass der Explorandin jegliche körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten medizinisch-theoretisch ohne Einschränkung zumutbar seien. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich einer Pflegetätigkeit liege eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit vor (Urk. 10/28/14 f.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits einige Jahre zuvor (vgl. E. 3.1) äusserte sich Dr. F.___ in seinem Bericht vom 3. August 2006 dahingehend, dass die Versicherte in einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Aktuell seien ihre lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bospondylogenen Beschwerden stabil und in einem gut erträglichen Rahmen. Die Schmerzen würden indes bei körperlich schwereren Belastungen verstärkt (Urk. 10/72/4 f.; vgl. ferner den undatierten Bericht Urk. 10/108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 27. August 2007 die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/102/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Protrahierte Anpassungsstörung nach Hysterektomie mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten (ICD-10 F43.25) nach Hyste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rektomie 1993</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) nach Hysterek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomie 1993 (psychogene Kopf- und Rückenschmerzen) bei gleichzeitig bestehendem lumbospondylogenem Syndrom rechts</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeit mit narzisstischen, hysterischen und fordern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den Zügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ erachtete eine Tagesbeschäftigung in einem 50%-Pensum, begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nend allenfalls in beschütztem Rahmen, als unbedingt indiziert. Dies gelte auch für eine stützende psychiatrische respektive psychotherapeutische Behandlung von Dauer, sodass unter günstigen Umständen eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30-50 % erreicht werden könne. Hierbei sei zu berücksichtigen, dass die Schmerzsymptomatik der Versicherten belastungs- und situationsabhängig sei und immer wieder zu Arbeitsunterbrüchen führen könne (Urk. 10/102/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten vom 3. Mai 2008 stellte Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Durch den Status nach Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) sowie die Akzentuierung der Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen (ICD-10 Z73.1) sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 10/119/59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Vorliegen von narzisstischen Persönlichkeitsanteilen würden einerseits das instabile Selbstwertgefühl der Versicherten und andererseits ihre starke Beschäftigung mit dem persönlichen Wert sprechen. Ferner reagiere sie oft mit intensiven Gefühlen der Wut, Scham oder Demütigung auf Kritik. Die Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randin sei sich ihrer Fähigkeiten und Talente sehr bewusst und möchte, dass andere diese sehen und respektieren. Überdies würden nur wenige besondere Menschen ihre auf einzigartigen Gründen beruhenden Probleme verstehen. Dr. B.___ machte aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass sich die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht rechtfertigen lasse. Das Funktionsniveau der Beschwerdeführerin sei in dieser Hinsicht in der Vergangenheit zu hoch gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Zudem würden keine erheblichen Beeinträchtigungen des sozialen Lebens oder der beruflichen Tätigkeit vorliegen. So sei es der Versicherten gelungen, eine Lehre zur Krankenschwester abzuschliessen und sich hiernach im Berufsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben zu etablieren. Die Verhaltensauffälligkeiten, wie sie in den Berichten des A.___ beschrieben seien, seien im Rahmen der Akzentuierung der Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen zu verstehen. Es sei der Versicherten jedoch zuzumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, diese Verhaltensauffälligkeiten zu überwinden, weshalb keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden könne (Urk. 10/119/60 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ergebe sich weiter, dass die Versicherte nach Erhalt der Kündi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung ihrer Arbeitsstelle eine depressive Reaktion erlitten habe, welche das Z.___ in dessen Gutachten vom 22. Oktober 2014 als Anpassungsstörung klassifiziert habe (vgl. E. 3.4). Nach der Hysterektomie im Jahre 1995 habe die Explorandin anamnestisch ebenfalls unter einer depressiven Episode gelitten. Vor diesem Hintergrund sei daher von einem Status nach Anpassungsstörungen auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, wobei zum Untersuchungszeitpunkt keine depressiven Beschwerden mehr hätten festgestellt werden können (Urk. 10/119/62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend wies Dr. B.___ darauf hin, dass der Beschwerdeführerin die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit ganztags zumutbar sei und hierbei keine verminderte Leistungsfähigkeit bestehen würde. Die Versicherte sei ihrem Arbeitsumfeld aufgrund ihrer psychischen Beschwerden zumutbar (Urk. 10/119/63 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der L.___ vom 7. Oktober 2013 lassen sich die folgenden Diagnosen entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende depressive Störung, mindestens mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die mittlerweile chronifizierte Depression führe zu einer 100%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für alle Tätigkeiten in der freien Wirtschaft. Die trotz Ausschöpfens aller therapeutischen Massnahmen anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei therapieresistent und habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche mit körperlicher Belastung verbundenen Tätigkeiten zur Folge (Urk. 10/200/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2014 wurden folgende Diagnosen aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, welche sich allesamt nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden (Urk. 10/211/53):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisch rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom lumbofemoral rechts bei radiologisch altersgemässen degenerativen Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch-neurologisch ohne Zeichen einer Radikulopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (30.5 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Status nach Migräne (ICD-10 G43.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell beschwerdefrei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Willkürliche ruckartige Bewegungen der rechten unteren Extremität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Hinweise auf Myoklonien, choreatiforme Bewegungen oder ein Restless-Legs-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Anpassungsstörung mit einer depressiven Stimmung gemäss DSM-IV 309.9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Teilexpertise von med. pract. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ergibt sich, dass die Mimik und Gestik der Versicherten sowie die Lautstärke und Modulation der Sprache unauffällig gewesen seien. Die Explorandin sei wach und allseits orientiert gewesen. Sowohl hinsichtlich des Gedächtnisses als auch des formalen und inhaltlichen Denkens seien keine Auffälligkeiten feststellbar gewesen. Die Konzentration und die Aufmerksamkeit hätten sich weitgehend im üblichen Rahmen bewegt. Hinweise für Zwänge, Halluzinationen, Wahnvorstellungen oder für Ich-Störung hätten nicht bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die Grundstimmung sei etwas betrübt, der affektive Rapport aber weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend herstellbar gewesen. Der Antrieb sei etwas eingeschränkt gewesen. Auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligkeiten in Bezug auf die Psychomotorik hätten nicht vorgelegen. Ferner hätten sich keine Hinweise für eine Selbst- oder Fremdgefährdung ergeben (Urk. 10/211/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die von Dr. B.___ gestellte Diagnose der Akzentuierung der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit mit narzisstischen Zügen (vgl. E. 3.7) führte Dr. M.___ des Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren an, dass sich akzentuierte Persönlichkeitszüge oder eine Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung irgendeiner Art immer in der Kindheit oder Jugend entwickeln würden. Die Versicherte habe aber fast immer als Pflegefachfrau gearbeitet und es gebe keine Hinweise darauf, dass es in diesem Kontext zu grösseren zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menschlichen Konflikten gekommen sei. Die Explorandin habe sich auch nicht durch die beruflichen Massnahmen in den letzten Jahren, im Rahmen derer sie auch einfachere Tätigkeiten habe durchführen müssen, gekränkt gefühlt. Sie habe zwar angegeben, nie eine längere Beziehung geführt und keine Kinder zu haben. Sie verfüge aber über einen guten Kollegenkreis, den sie auch seit vielen Jahren regelmässig pflege. Dies spreche ebenfalls gegen das Vorliegen akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierter narzisstischer Persönlichkeitszüge (Urk. 10/211/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der von ihm gestellten Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) nahm Dr. M.___ ausserdem eine Prüfung der Foerster-Kriterien vor. In diesem Zusammenhang hielt er fest, dass die ebenfalls diagnostizierte Anpassungsstörung mit einer depressiven Stimmung nicht genügend stark sei, um das Kriterium der psychiatrischen Komorbidität zu erfüllen. Gemäss den somatischen Gutachtern liege auch unter diesem Aspekt keine Komorbidität vor. Überdies sei kein Verlust der sozialen Integration erkennbar. Die Versicherte führe zwar keine Beziehung, gebe aber an, dass sie über einen guten Kollegenkreis verfüge, den sie auch weiterhin pflege. Hinweise für einen ausgeprägten primären Krankheitsgewinn würden nicht bestehen. Ausserdem seien nicht sämtliche therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft, da die Beschwerdeführerin aktuell keine Psychopharmaka einnehme und auch noch nie in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen sei. Insgesamt sei daher keines der Foerster-Kriterien erfüllt (Urk. 10/211/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hätten bei der Versicherten zwar verschiedene depressive Symptome eruiert werden können, die aber alle nicht besonders stark ausgeprägt gewesen seien. Die dem Bericht der L.___ vom 7. Oktober 2013 zu entnehmende mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode (vgl. E. 3.8) sei folglich remittiert. Mangels ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Anhaltspunkte könne auch nicht von einer rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode ausgegangen werden (Urk. 10/211/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. N.___, Fachärztin für Neurologie, und Dr. med. O.___, Assistenzärztin, führten im neurologischen Teilgutachten aus, in der klinisch-neurologischen Untersuchung hätten sich keine Hinweise für Paresen oder Muskelatrophien finden lassen. Zudem hätten eine seitengleiche Sensibilität und seitengleich auslösbare Muskeleigenreflexe vorgelegen. Es sei insgesamt von einem chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndrom ohne morphologisches Korrelat auszugehen. Die ruckartigen Bewegungen der rechten unteren Extremität seien vor allem in der klinisch-neurologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungssituation sowie im Anamnesegespräch aufgetreten. Unter Ablenkung hätten sie sich deutlich reduziert oder gar nicht mehr gezeigt. Somit sei am ehesten von willkürlich durchgeführten Bewegungen auszugehen. Myoklonien oder choreatiforme Bewegungen würden nicht vorliegen (Urk. 10/211/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus interdisziplinärer Sicht wurde zusammenfassend festgehalten, dass keine wesentlichen Einschränkungen für die angestammte Tätigkeit im Pflegeberuf bestehen würden (Urk. 10/211/55). Der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe sich objektiv und subjektiv in all den Jahren kaum verändert. Die Arbeitsprognose dürfte aber schlecht sein, da viele soziale und invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren wie namentlich eine Migrationsproblematik, eine über zehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Erwerbsabstinenz und eine starke Selbstlimitierung vorliegen würden (Urk. 10/211/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin ihre Verfügung vom 12. Februar 2009 und damit die Rente der Versicherten zu Recht wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise aufgehoben hat (vgl. E. 2.1 f.). Zu prüfen ist dabei in erster Linie, ob der im Jahr 2009 durchgeführte Einkommensvergleich zweifellos unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung des Verdienstes, den die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2002 am Y.___ erzielen konnte, und der zwischenzeitlichen Nominallohnentwicklung ging die IV-Stelle in ihrem Einkommensvergleich vom 2. Oktober 2008 von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 79‘170.35 aus (Urk. 10/133/1). Soweit ersichtlich erhebt die Versicherte hiergegen keine Einwände und es bestehen auch keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für eine Fehlerhaftigkeit dieser Berechnung, weshalb darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend das Invalideneinkommen führte die Beschwerdegegnerin sodann aus, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Pflegefachfrau auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der medizinischen Beurteilung ohne Heben und Tragen von schweren Lasten zu 70 % zumutbar sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihr zu 100 % zumutbar. Da die Versicherte indes nicht mehr in der angestammten Tätigkeit angestellt sei, werde zur Ermittlung des Invalideneinkommens der Tabellenlohn gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) 2007 des Bundesamtes für Statistik beigezogen. Unter Anwendung des Zentralwertes für Hilfsarbeiten sei für das Jahr 2007 von einem Invalideneinkommen von Fr. 51‘082.-- auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Da die Versicherte keine schwere körperliche Arbeit mehr verrichten könne und infolge der psychischen Beschwerden die Möglichkeit bestehe, dass sie oft arbeitsunfähig sein und bei der Arbeit fehlen könnte, verringere sich das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen zusätzlich um 25 % auf Fr. 38‘311.50. Es resultiere damit ein Invaliditätsgrad von 52 % (Urk. 10/133/1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung vom 5. Januar 2016 beurteilte die IV-Stelle diese Berechnung des Invalideneinkommens als offensichtlich falsch (Urk. 2 S. 2 und 4). Dem ist gleich in mehrfacher Hinsicht zuzustimmen. Zunächst kann sich die versicherte Person nicht auf ein tieferes Einkommen berufen, falls ihr die Erzielung eines höheren Verdienstes zumutbar wäre. Sie hat ihre Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit voll auszuschöpfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_720/2012 vom 11. Februar 2013 E. 2.3.2 mit Hinweisen). Aus medizinisch-theoretischer Sicht war der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung ihrer körperlichen Leiden eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwester attestiert worden (vgl. E. 3.4 und die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 8. Juli 2008, Urk. 10/125/5). Hiervon ausgehend war die Beschwerdegegnerin zweifellos gehalten, den Invaliditätsgrad mittels eines Prozentvergleiches zu bestimmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_463/2012 vom 3. August 2012 E. 4.2). Ohne Einbezug eines behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzuges vom Invalideneinkommen resultierte folglich korrekterweise ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 30 % (vgl. E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Argumentation beider Parteien (Urk. 1 S. 11 f. sowie Urk. 2 S. 2 und 4) gab es demnach keinen Grund, auf die Löhne gemäss LSE zurückzugrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen. Insbesondere der Hinweis der Versicherten auf die Ergebnisse der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Massnahmen respektive der Abklärungen des A.___, wonach lediglich noch von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einem geschützten Rahmen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden könne (Urk. 10/94/2, 10/99/7), erweist sich in diesem Kontext als unbehelflich. Zwar kann den Resultaten leistungsorientierter beruflicher Abklärungen gemäss bundesgerichtlicher Praxis nicht jegliche Aussagekraft für die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit abgesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Falls eine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Einschätzung der Leistungsfähigkeit in offensichtlicher und erheblicher Diskrepanz zu einer Leistung steht, wie sie während einer ausführlichen beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Abklärung bei einwandfreiem Arbeitsverhalten/-einsatz des Versicherten effektiv realisiert worden und gemäss Einschätzung der Berufsfachleute objektiv realisierbar ist, vermag dies ernsthafte Zweifel an den ärztlichen Annahmen zu begründen und ist das Einholen einer klärenden medizinischen Stellungnahme grundsätzlich unabdingbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_737/2011 vom 16. Oktober 2012 E. 3.3 mit Hinweis). Nach Eingang der Berichte des A.___ - wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Hinweise auf psychische Probleme der Versicherten entnommen werden konnten - hat die IV-Stelle im konkreten Fall allerdings nicht nur weitere Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte eingeholt (Urk. 10/102, 10/108), sondern auch ein psychiatrisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten bei Dr. B.___ in Auftrag gegeben. Dieser kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht in jedweder Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei, wobei er sich auch explizit mit den Ergebnissen der Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des A.___ auseinandersetzte (Urk. 10/119/62). Diese Beurteilung - wie im Übrigen namentlich auch diejenige der Z.___-Gutachter in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit (vgl. E. 3.4) - vermag ohne weiteres zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin bringt in diesem Zusammenhang denn auch keine konkreten Kritikpunkte an, die den Beweiswert der beiden Experti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen in Frage zu stellen vermögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 30 % bleibt zu klären, ob es zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest vertretbar war, der Versicherten einen 25%igen behinderungsbedingten Abzug vom Invalideneinkommen zu gewähren. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 12 Ziff. 24) ist dies klarerweise nicht der Fall, da die für den Leidensabzug im Einkommensvergleich vom 2. Oktober 2008 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Begründung sich als nicht konform mit der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung erweist. So kommt zum einen die Herabsetzung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens ohnehin nur dann in Frage, wenn dieses Einkommen aufgrund der LSE-Tabellenlöhne bestimmt wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_241/2011 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2 mit Hinweisen), was vorliegend nicht zutrifft (vgl. E. 4.2.2 hiervor). Zum anderen ist der Umstand, dass die Versicherte nur körperlich leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Arbeiten ausführen kann ebenfalls nicht geeignet, einen Leidensabzug zu rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4.2 mit Hinweisen). Dies gilt ferner ebenso in Bezug auf ein allfällig erhöhtes Risiko, aus krankheitsbedingten Gründen der Arbeit fern bleiben zu müssen (Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2010 vom 4. August 2010 E. 5.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestand für die IV-Stelle somit keinerlei Veranlassung, einen behinderungsbedingten Abzug vom Invalideneinkommen vorzunehmen. Dies lag auch nicht in deren Ermessen, da es sich bei der Frage, ob ein Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densabzug zu gewähren ist, um eine Rechtsfrage handelt (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_144/2010 vom 4. August 2010 E. 5.2 mit Hinweisen). In Nachachtung der zitierten Rechtsprechung kann damit zweifelsfrei festgehalten werden, dass der Leidensabzug von 25 % zu Unrecht vorgenommen wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der der rentenzusprechenden Verfügung vom 12. Februar 2009 (Urk. 10/148) zugrundeliegende Einkommensvergleich als zweifellos unrichtig. Die Anwendung der LSE-Tabellenlöhne wie auch die Gewährung eines Leidensabzuges waren mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung offensichtlich nicht korrekt. Die Beschwerdegegnerin hat ihren Entscheid demnach mit der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) berechtigterweise wiedererwägungsweise aufgehoben. Es kann damit offen bleiben, ob vorliegend auch ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG gegeben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sind die Wiedererwägungsvoraussetzungen erfüllt, ist auf die entsprechende Entscheidung zurückzukommen und es ist unter Berücksichtigung der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Umstände ein neuer Entscheid zu fällen. Mit anderen Worten ist der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in all seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte zur Beurteilung des aktuellen Rentenanspruchs im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 26. Juni 2014 (Urk. 10/211; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.9 ff.) ab. Dieses basiert auf umfassenden internistischen, rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen, psychiatrischen und neurologischen Untersuchungen, in deren Rahmen ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zend eine Urin- und Blutanalyse durchgeführt wurde (Urk. 10/211/35, 10/211/59 f.). Die Versicherte konnte sich gegenüber den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtern ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu verschiedenen Themenbereichen wie der familiären und beruflichen Situation, dem gewöhnlichen Tagesablauf sowie zu ihren aktuellen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den äussern (Urk. 10/211/31 ff., 10/211/36 f. und 10/211/47 f.). Sämtliche Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertisen wurden sodann in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 10/211/3 ff.), wobei sich die Gutachter - soweit möglich - auch mit den früheren ärztlichen Beurteilungen auseinandersetzten (Urk. 10/211/39 ff., 10/211/44 ff. und 10/211/50). Ausserdem wurden die gestellten Diagnosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit jeweils unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der von der Versicherten geschilderten Leiden nachvollziehbar aufgezeigt und erläutert (Urk. 10/211/43 f., 10/211/51 f., 10/211/53 und 10/211/55 f.). Das MEDAS-Gutachten erfüllt damit sämtliche praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von medizinischen Expertisen (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwände die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens zu schmälern vermögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte rügt zunächst, dass sich der psychiatrische Gutachter ungenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend mit den Vorakten - namentlich den Resultaten der beruflichen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men - auseinandergesetzt habe. Dies sei hinsichtlich der Frage nach einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung beziehungsweise deren Anzeichen jedoch dringend notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig gewesen. Die Argumentation des psychiatrischen Gutachters betreffend Nichtvorliegen einer solchen Erkrankung widerspreche der Aktenlage (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin ist entgegenzuhalten, dass sich Dr. M.___ sehr ausführlich mit deren Persönlichkeitsstruktur auseinandergesetzt hat. So machte er zunächst darauf aufmerksam, dass sich akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszüge oder Persönlichkeitsstörungen immer in der Kindheit oder der Jugend zu entwickeln beginnen würden. Namentlich gegen akzentuierte nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstische Persönlichkeitszüge spreche, dass die Versicherte in der Vergangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit fast immer als Pflegefachfrau gearbeitet habe und es in diesem Kontext keine Hinweise für zwischenmenschliche Konflikte gebe (vgl. diesbezüglich auch Urk. 10/5/9 und 10/5/12). Die Versicherte habe sich zudem im Rahmen der Durchführung der beruflichen Massnahmen, bei denen sie auch einfachere Tätigkeiten habe durchführen müssen, nicht gekränkt gefühlt. Schliesslich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füge sie über einen guten Kollegenkreis, den sie auch seit vielen Jahren regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig pflege (zum Ganzen Urk. 10/211/40; E. 3.9.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Ausführungen stimmen nicht nur mit den von der Beschwerdeführerin anlässlich der psychiatrischen Exploration getätigten Aussagen (Urk. 10/211/37), sondern auch mit früheren Arbeitszeugnissen (Urk. 10/5/9, 10/5/12) überein. Vor diesem Hintergrund ist die Schlussfolgerung von Dr. M.___, wonach keine akzentuierten narzisstischen Persönlichkeitszüge vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden, schlüssig und nachvollziehbar. Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass die Versicherte bis zum jetzigen Zeitpunkt von diversen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzten für Psychiatrie und Psychotherapie untersucht wurde und keiner von diesen eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert hat (vgl. E. 3.2, 3.4, 3.6-8 und 3.9.2). Dr. K.___ äusserte den Verdacht auf eine Persönlichkeit mit nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstischen, hysterischen und fordernden Zügen (E. 3.6), während einzig Dr. B.___ akzentuierte narzisstische Persönlichkeitszüge diagnostizierte. Er mass diesen jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (E. 3.7). Es ist in diesem Zusammenhang schliesslich anzumerken, dass akzentuierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge (ICD-10 Z73.1) keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen vermögen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, die gutachterliche Beurteilung, wonach eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auch für die angestammte Tätigkeit als Krankenschwester mitsamt schwerem Tragen und Heben zumutbar sein soll, widerspreche der gesamten Aktenlage. Die Gutachter hätten sich nicht mit dem Tätigkeitsprofil einer Krankenschwester in der Pflege, welche notorisch unter anderem mit der Umlagerung und dem Transport von Patienten befasst sei, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandergesetzt. Eine derart pauschal gefasste und unbegründete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit könne in Anbetracht der Aktenlage und den klar bildlich dargestellten organischen Veränderungen nicht statthaft sein (Urk. 1 S. 15 Ziff. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch diese Argumentation vermag im Ergebnis nicht zu überzeugen. Die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter der MEDAS hielten nach eingehender Würdigung der Vorakten klar fest, dass stets nur degenerative Veränderungen an der unteren Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule ohne radikuläre Zeichen vorgelegen hätten, welche ein übliches Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausmass kaum übersteigen würden (Urk. 10/211/54 f.). Die Z.___-Gutachter attestierten im Oktober 2004 zwar in Bezug auf eine Tätigkeit in der Pflege eine 30%ige Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.4). Auch sie wiesen allerdings darauf hin, dass die körperlichen Einschränkungen gering seien und eindeutig weder radikuläre Symptome noch neurokompressive Elemente hätten festgestellt werden können (Urk. 10/28/13). Anlässlich der Begutachtung durch Dr. B.___ im Mai 2008 liess die Beschwerdeführerin zudem verlauten, dass sie seit der Durchführung von Sakralblockaden auf die regelmässige Einnahme von Schmerzmitteln verzichten könne (Urk. 10/119/10), wobei solche Blockaden nur ungefähr ein Mal jährlich notwendig seien (Urk. 10/119/52). Der Versicherten kann zwar insofern gefolgt werden, als die von den MEDAS-Gutachtern attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwester in der Pflege nicht gänzlich schlüssig ist, zumal einerseits altersge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässe degenerative Veränderungen an der unteren Wirbelsäule ausgewiesen sind und andererseits die genannte Tätigkeit doch auch Arbeiten umfasst, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die Wirbelsäule in nicht unerheblicher Weise belasten. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin bringt indes selbst nicht vor, dass sich ihr Gesundheitszustand seit der Begutachtung im Oktober 2004 verändert habe (vgl. vielmehr Urk. 1 S. 14 Ziff. 30). In Nachachtung der Beurteilung durch die Z.___-Gutachter ist folglich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch zum jetzigen Zeitpunkt zumindest von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich macht die Versicherte geltend, die MEDAS-Gutachter hätten sich in Bezug auf die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht im Sinne des strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 zu deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit geäussert, weshalb das Gutachten unverwertbar sei. Es gehe nicht an, dass die Beschwerdegegnerin die Prüfung der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren selbst vornehme (Urk. 1 S. 16 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in diesem Punkt ist der Beschwerdeführerin zu widersprechen. Wie die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung korrekt ausführt (Urk. 2 S. 5), verliert das MEDAS-Gutachten aufgrund der neuen Rechtsprechung nicht per se seinen Beweiswert. Im Rahmen einer Prüfung im Einzelfall ist entscheidend, ob das Gutachten eine schlüssige Beurteilung der massgeblichen Indikatoren erlaubt (BGE 141 V 281 E. 8 mit Hinweis). Die juristische Anspruchsprüfung ist gemäss Bundesgericht in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders und die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Schätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit ist insoweit rechtlich nicht verbindlich (Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.1 mit Hinweis). Folglich war die IV-Stelle nicht gehalten, aufgrund der geänderten Rechtsprechung ein neues Gutachten einzuholen, sondern war vielmehr befugt, auf der Grundlage des MEDAS-Gutachtens die Prüfung der Standardindikatoren selbständig vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies hat sie denn auch in extensiver und zutreffender Weise in der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung getan (Urk. 2 S. 5 f.). Abgesehen davon, dass sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin - zu Unrecht - auf den Standpunkt stellt, die IV-Stelle wäre hierzu nicht befugt gewesen, legt sie nicht dar, inwiefern diese Indikatorenprüfung mangelhaft erfolgt sei (vgl. Urk. 1 S. 16-18). Im Sinne einer Zusammenfassung ist aber immerhin festzuhalten, dass die MEDAS-Gutachter zum Schluss kamen, es fehle an einer Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.9.1). Bei einer solchen Ausgangslage bestehen bereits gewichtige Indizien dafür, dass der für eine invalidisierende Gesundheitsschädigung erforderliche Schweregrad nicht erreicht wird (Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.1 mit Hinweis). Die Beschwerdegegnerin ist im Weiteren unter Einbezug der Ausführungen des psychiatrischen Gutachters Dr. M.___ berechtigterweise zum Ergebnis gelangt, die somatoforme Schmerzstörung wirke sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten aus. Es ist mit Blick auf BGE 141 V 281 E. 4.1.3 ff. insbesondere darauf hinzuweisen, dass vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend von keinem therapeutisch nicht mehr angehbaren Leiden auszugehen ist. Einerseits nimmt die Beschwerdeführerin keine Psychopharmaka ein, anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits begibt sie sich nur in monatlichen Abständen in psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung. Überdies kann in Anbetracht des gewöhnlichen Tagesablaufs der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten weder von einem sozialen Rückzug noch von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ausgegangen werden (vgl. Urk. 10/211/32 und 10/211/37). Nicht zuletzt fehlt es auch an einer hinreichend ausgeprägten psychiatrischen Komorbidität (vgl. Urk. 10/211/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten auf der Basis des MEDAS-Gutachtens vom 26. Juni 2014 sowie unter Berücksichtigung der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Krankenschwester in der Pflege durch die Experten des Z.___ vom 22. Oktober 2004 somit zu Recht verneint. Die gesundheitliche Beeinträchtigung begründet keinen rentenrelevanten Invaliditätsgrad (vgl. vorstehende E. 4.2.4). Entgegen dem Antrag der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) besteht aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage auch kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 5.2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Subeventualiter ersuchte die Versicherte darum, die IV-Stelle sei zu verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Eingliederungsmassnahmen zu prüfen und durchzuführen, da eine Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederung nicht möglich sei (Urk. 1 S. 2 und 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang ist zunächst anzumerken, dass die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin die beruflichen Massnahmen mit Mitteilung vom 4. Juni 2013 abgebrochen hat (Urk. 10/193). Soweit ersichtlich verlangte die Versicherte in der Folge keine beschwerdefähige Verfügung, weshalb davon auszugehen ist, dass sie den Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der IV-Stelle akzeptierte. Jene hat in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 S. 6) des Weiteren zu Recht auf den Abschlussbericht der D.___ vom 5. Juni 2013 hingewiesen, worin mehrheitlich invaliditätsfremde Faktoren wie die lange Absenz vom Arbeitsmarkt und die ungenügenden schriftlichen Deutschkenntnisse als erschwerend für eine erfolgreiche Eingliederung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft wurden (Urk. 10/194/3). In Anbetracht der in diesem Dokument ausserdem umschriebenen Kompetenzen der Versicherten und der von medizinischer Seite attestierten Arbeitsfähigkeit ist der Beschwerdeführerin die Selbsteingliederung zumutbar. Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass gemäss bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtlicher Rechtsprechung im Falle einer revisions- oder wiedererwägungswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente nur bei versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen, die entweder das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, zuvor Eingliederungsmassnahmen durchzuführen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3. Diese Voraussetzungen sind vorliegend indes beide nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Beschwerdegegnerin die renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechende Verfügung vom 12. Februar 2009 zu Recht wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise aufgehoben hat. Auf der Basis des beweiskräftigen MEDAS-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens vom 26. Juni 2014 hat sie ausserdem berechtigterweise den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente verneint. Es besteht im Übrigen weder Anlass für weitere medizinische Abklärungen noch für die Durchführung beruflicher Massnahmen. Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Die Kosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unentgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 14) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 27. April 2016 (Urk. 14) wurde der Beschwerdeführerin Rechtsanwalt Martin Hablützel als unentgeltlicher Vertreter bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Im konkreten Fall ist zu berücksichtigen, dass Rechtsanwalt Martin Hablützel die Versicherte bereits im Vorbescheidverfahren vertrat (vgl. Urk. 10/225, 10/230 und 10/259) und ihm die Akten somit grundsätzlich bekannt waren. In Anbetracht der zu studieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Aktenstücke, der umfangreichen Beschwerdeschrift sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträge ist die Prozessentschädigung bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- auf insgesamt Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Martin Hablützel, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>