<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00332</span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Curiger<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">18. September 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1965, meldete sich am 21. August 2020 (Posteingang) unter Hinweis auf einen Herzinfarkt und eine Anpassungsstörung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei und tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/138, Urk. 6/141) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Mai 2023 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/148). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2023 (Poststempel) Beschwerde und beantragte sinngemäss, die Verfügung vom 23. Mai 2023 sei aufzuheben und es seien ihm Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2023 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 25. August 2023 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 7). Der Beschwerdeführer erstattete seine Replik mit Eingabe vom 24. Oktober 2023 (Urk. 11), was der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin mit Verfügung vom 31. Oktober 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Letztere verzichtete mit Eingabe vom 4. Dezember 2023 auf die Erstattung einer Duplik (Urk. 14), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Dezember 2023 mitgeteilt wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (IVV) in Kraft getreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Grund der im August 2020 anhängig gemachten Anmeldung bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung könnten allfällige Leistungen frühestens ab Februar 2021 ausgerichtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In dieser übergangsrechtlichen Konstellation ist die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesene Rechtslage mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, die im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit nichts anderes vermerkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgerich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t wie folgt systematisiert (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.3.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> diagnoserelevanten Befunde (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungserfolg oder -resistenz (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnost</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sichtspunkte des Verhaltens, E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in allen verg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gene Aspekt der Konsistenz (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz auszuschliessen sei (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass unter Intensivierung der Behandlung und einer medikamentösen Behandlung eine Verbesserung der Depression zu erwarten sei. Es sei deshalb keine gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Einschränkung vorliegend, welche sich langfristig auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auswirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, die beim Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehenden soziokulturellen und psychosozialen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungssituationen seien im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herrschend. Es sei keine Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verselbständigten psychischen Störung attestiert worden, so dass die vorgenannten Belastungsfaktoren auszuklammern seien. Es liege somit keine gesundheitliche Einschränkung vor, welche sich langfristig auf die Arbeitsfähigkeit auswirke (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, er habe seinerseits alle vertretbaren Anstrengungen zur Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit unternommen. Aus Risikoüberlegungen sei eine medikamentöse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung bis Ende 2022 nicht für angebracht gehalten worden. Mittlerweile habe er eine medikamentöse Therapie begonnen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Replik machte der Beschwerdeführer ergänzend geltend, das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis sei schon vor drei Jahren gekündigt worden, während die Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen noch immer vorlägen. Die Beeinträchtigungen hätten sich verselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigt und seien gerade nicht vorherrschend aus invaliditätsfremden Belastungsfaktoren herrührend (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 30. Juli 2020 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradig depressive Episode (F32.1) sowie einen Zustand nach Myokardinfarkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychische Befund präsentiere sich wie folgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Depressiv herabgestimmt, Antriebsreduktion, reduziertes Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl, Grübeleien, Ambivalenz, fehlende Spannkraft, Konzentrationsstörungen (Urk. 6/33/1). Der Beschwerdeführer habe bereits vor dem Herzinfarkt eine erhebliche Stressbelastung im Beruf erlebt. Jetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden die negativen Gefühle depressionsbedingt verstärkt. Seit dem 18. Juni 2020 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei die Prognose unsicher sei (Urk. 6/33/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in der Plausibilisierung der Arbeitsunfähigkeit vom 29. November 2020 zuhanden der Krankentaggeldversicherung fest, es liege eine mittelgradige depressive Episode (F32.1) vor, welche die derzeitige Arbeitsunfähigkeit von 100 % begründe (Urk. 6/34/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der erhobenen pathologischen Untersuchungsbefunde hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwerdeführer sei zu Beginn der Exploration dysphorisch gestimmt gewesen und habe teilweise auch gereizt gewirkt. Er sei bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Subjektiv habe er Konzentrations- und Gedächtnisstörungen angegeben, wobei im Gespräch keine Hinweise auf manifeste kognitive Defizite hätten festgestellt werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was jedoch eine Einschränkung der Konzentration und Gedächtnisleistung nicht ausschliesse. Im Affekt sei er initial dysphorisch und dann im Verlauf depressiv gestimmt gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrieb sowie die affektive Schwingungsfähigkeit seien herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt. Psychomotorisch wirke er leicht verlangsamt. Es bestehe eine deutliche Kränkung durch die Ereignisse (Herzinfarkt und berufliche Belastung mit Kündigung). Er bejahe einen sozialen Rückzug und gebe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grübeltendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine innere Unruhe an (Urk. 6/34/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Derzeit bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/34/4). Es bestehe ein deutlich depressives teilweise auch dysphorisch und ängstlich konnotiertes Zustandsbild. Die therapeutischen Massnahmen müssten intensiviert werden im Sinne einer stationären geeigneten Behandlung in einer psychosomatischen Klinik. Es sei anschliessend ab ca. März 2021 mit einer Teilarbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 6/34/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 30. Dezember 2020 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei unveränderten Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsunfähigkeit zu den objektiven Befunden fest, der Beschwerdeführer leide unter Unwert- und Insuffizien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zgefühlen. Er sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amotivational</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, interessen- und einfallslos, habe Konzentrationsstörungen, sei abschweifend, könne die Aufmerksamkeit nur kurz fokussieren, sei verunsichert, entschuldige sich wiederholt ohne erkennbaren Grund. Die Grundstimmung sei leer und freudlos. Dabei bestehe eine gleichbleibend freundliche Fassade bei fehlender Schwingungsfähigkeit. Der Antrieb sei reduziert (Urk. 6/38/1). Unter der bisherigen Behandlung (psychiatrische Gespräche, Psychotherapie) sei im Verlauf keine Besserung eingetreten und die Prognose sei nach wie vor unsicher (Urk. 6/38/1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 2. Oktober 2021 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer habe am 10. Februar 2020 einen Herzinfarkt erlitten. In der anschliessenden kardiologischen Rehabilitationsbehandlung sei ein Verdacht auf Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung geäussert und eine psychologische Behandlung empfohlen worden. Bei der ersten Konsultation am 18. Juni 2020 habe psychopathologisch ein ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägtes depressives Syndrom mit depressiver Herabgestimmtheit, fehlender affektiver Resonanz, psychomotorischer Hemmung, tief gebeugter Körperhaltung, leiser monotoner Stimme sowie reduziertem Sprachantrieb bestanden. Dem Beschwerdeführer seien therapeutische Optionen dargestellt und eine medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">töse und psychotherapeutische Behandlung empfohlen worden. Zur Einnahme von Antidepressiva habe er sich aus Angst vor kardialen Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen nicht entschliessen können. Von ihm, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">supportive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesprächstherapie begonnen worden. Als wesentliches Problem habe sich der Arbeitsplatzkonflikt herausgestellt. In diesem Kontext habe der Herzinfarkt zunächst «eine Lösung» dargestellt. Therapeutische Anregungen zur Entwicklung wohltuender Aktivitäten habe der Patient nicht umsetzen können. Es habe sich eine tief liegende Verunsicherung und Angst gezeigt, dass durch jedwede Belastung dem Herzen geschadet werden könnte. Zum 30. September 2020 habe der Beschwerdeführer die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses erhalten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen fehlender wesentlicher Besserung des psychischen Befundes sei eine teilstationäre psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung ins Auge gefasst worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem bei der Deutschen Rentenversicherung Bund gestellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Antrag sei ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen und eine teilstationäre psychotherapeutische Rehabilitationsmassnahme beginnend im März 2022 sei bewilligt worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/74/9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In angestammter Tätigkeit, welche hohe Anforderungen an die Konzentration, Aufmerksamkeit, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit stelle, bestehe seit dem 18. Juni 2020 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Eine leidensange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit sei bis zu drei Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 6/74/10 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten in ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 14. Juni 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber die ganztägig ambulante Behandlung vom 21. März bis 26. April 2022 folgende Rehabilitationsdiagnosen (Urk. 6/95/5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben (Z56.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Nebendiagnosen nannten sie die Folgenden (Urk. 6/95/5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akuter Myokardinfarkt, nicht näher bezeichnet 2020 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rückenschmerzen im LWS-Bereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Zeitpunkt der Aufnahme habe beim Beschwerdeführer mindestens eine mittelgradige depressive Episode vorgelegen. Als Krankheitsphänomene würden auf kognitiver Ebene eine erhöhte Grübelneigung, Sorgenketten, Selbstzweifel, Konzentrationsprobleme und Hoffnungslosigkeitserleben dominieren. Auf emo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionaler Ebene stünden Insuffizienzgefühle, Hoffnungslosigkeit sowie Niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlagenheit im Fokus. Auf der Verhaltensebene zeige sich eine reduzierte Belastbarkeit, Antriebslosigkeit, Interessenverlust, sozialer Rückzug, ausgeprägte Alexithymie und ausgeprägte Entscheidungsunfähigkeit. Physiologisch stünden Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit im Vordergrund. Auslösend für die depressive Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei als kritisches Lebensereignis ein Herzinfarkt gewesen, welcher mit eingeschränkter physischer und kognitiver Leistungsfähigkeit und einem umfassenden Verlust bzw. einer massiven Einschränkung wichtiger psychosozialer Ressourcen wie der zuvor sehr viel Raum einnehmenden Arbeit einhergegangen sei. Es habe sich eine depressive Symptomatik manifestiert, welche über die Aktivierung dysfunktionaler Schemata und Grundüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugungen im Sinne der kognitiven Triade das krankheits- und arbeitsbezogene Bewältigungsverhalten vermutlich ungünstig beeinflusst habe (Urk. 6/95/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Abschlussbesprechung habe der Beschwerdeführer angegeben, sich immer noch instabil zu fühlen. Es würden Konzentrationsstörungen bestehen. Die Beschwerden, mit denen er in die Rehabilitation gekommen sei, hätten sich wenig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verändert. Er mache sich weiter grosse Sorgen um seine berufliche und finanzielle Zukunft (Urk. 6/95/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entlassung des Beschwerdeführers sei arbeitsunfähig erfolgt. Es bestehe eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zeitlich von weniger als drei Stunden. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe eine zeitliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit für leichte und mittelschwere körperliche Tätigkeiten zeitweise im Stehen, Gehen und Sitzen von 3-6 Stunden bei Beachtung des negativen Leistungsbildes. Zur Vermeidung einer depressiven Verschlechterung sei auf eine Nacht- und Wechselschicht zu verzichten. Ebenso s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen an die emotionale Stabilität, Stresstoleranz und Konzentrationsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuüben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Regelmässige Überstunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien zu vermeiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/95/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. September 2022 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen stationären Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers. Letzterer befinde sich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">supportiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesprächsbehandlung in zwei- bis vierwöchentlichem Abstand. Bei einer Störungsdauer von über zwei Jahren und fehlender Remissionstendenz sei die Prognose als sehr unsicher zu bezeichnen (Urk. 6/107/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Kardiologie, nannte in seinem Bericht vom 3. Februar 2023 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein CCS (Chronisches Koronarsyndrom) sowie eine Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (Urk. 6/125/4). Der Beschwerdeführer sei aktuell arbeitsunfähig. Es bestehe keine ausreichende psychische Belastbarkeit (Urk. 6/125/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 10. Februar 2023 über eine nach wie vor bestehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit, sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit (Urk. 6/129/2, 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle Symptomatik präsentiere sich wie folgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Stimmung gedrückt, Anhedonie, Grübelneigung und Gedankenkreisen, Antrieb stark reduziert, diffuse Ängste, Insuffizienzerleben mit Überforderungstendenzen, affektive Schwingungsfähigkeit reduziert, Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen (Urk. 6/129/2). Zum weiteren Vorgehen hielt sie Folgendes fest: Regelmässige ambulante psychiatrische Termine, Medikation empfohlen (Urk. 6/129/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Fallbesprechung mit Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztliche Dienst (RAD), hielt diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 21. März 2023 dafür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einer mittelgradigen Depression, die seit dem Herzinfarkt 2020 bestehe, sei bisher keine psychiatrische Medikation durchgeführt, aber von der behandelnden Psychiaterin empfohlen worden. In der ambulanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehabilitation sei eine psychotherapeutische Behandlung empfohlen worden. Es bestünden noch offene Therapieoptionen. Unter Intensivierung der Behandlung (Psychotherapie, antidepressive Medikation) sei eine Remission der Depression zu erwarten. Aus psychiatrischer Sicht sei kein dauerhafter Gesundheitsschaden ausgewiesen, der sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Bezugnehmend auf den Herzinfarkt sei sodann keine langandauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen (Urk. 6/137/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinischen Aktenlage ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F32.1), leidet, wobei diese Diagnose erstmals im Juni 2020 durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies wurde auch von RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht angezweifelt (Urk. 6/137/9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indes ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Intensivierung der Behandlung eine Verbesserung der Depression zu erwarten sei, weshalb kein langandauernder Gesundheitsschaden vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin und ihr folgend die Beschwerdegegnerin gehen von einem zu engen Begriff der Invalidität aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Bundesgericht hat wiederholt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 4c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bekräftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass in der Invalidenversicherung die Therapierbarkeit eines Leidens dem Eintritt einer rentenbegründenden Invalidität nicht absolut entgegensteht. Denn die Behandelbarkeit für sich allein betrachtet, sagt nichts über den invalidisierenden Charakter einer gesundheitlichen Störung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit muss in jedem Einzelfall unabhängig von der diagnostischen Einordnung eines Leidens und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen, was sich nach einem weitgehend objektivierten Massstab beurteilt. Soweit die Rechtsprechung für gewisse Arten von psychischen Leiden – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so insbesondere auch bei leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen – von diesen Grundsätzen abwich, hat das Bundesgericht diese Praxis in BGE 143 V 409 aufgegeben (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ist somit immer und einzig vorausgesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden hat und eine anspruchsbegründende Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit weiterhin besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. zum Ganzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2022 vom 10. Oktober 2023 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar gilt die Frage, ob eine Therapie durchgeführt wird, als Indiz für den Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck der versicherten Person und damit für den Schweregrad der Störung. Mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis auf eine «gute Therapierbarkeit» bei leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelschweren Störungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> direkt auf eine fehlende invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu schliessen, greift aber zu kurz und blendet wesentliche medizinische Aspekte des Krankheitsgeschehens in sachlich unbegründeter Weise aus. Die Therapiebarkeit vermag demnach keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im invalidenversicherungsrechtlichen Kontext zu liefern. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einen Gesundheitsschaden allein gestützt auf das Argument der fehlenden Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz unbesehen seiner funktionellen Auswirkungen als invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich nicht relevant einzustufen, mit der Konsequenz eines Ausschlusses von Rentenleistungen, ist weder sachlich geboten noch medizinisch abgestützt. Die Feststellung, dass leichte bis mittelgradige depressive Störungen rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierender oder episodischer Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind, ist daher in dieser absoluten Form unzutreffend und steht einer objektiven, allseitigen Abklärung und Beurteilung der funktionellen Einschränkungen der Krankheit im Einzelfall entgegen (BGE 143 V 409 E. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greift die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin, wonach kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege, zumal unter Intensivierung der Behandlung eine Verbesserung der Depression zu erwarten sei, zu kurz. Mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der potentiellen Therapierbarkeit seiner psychischen Beschwerden verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdegegnerin kann auch dahingehend nicht gefolgt werden, sofern und soweit sie den fehlenden Leistungsanspruch mit vorhandenen psychosozialen Faktoren begründen möchte (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Vorliegen psychosozialer Belastungsfaktoren anbelangt, gilt es zu berücksichtigen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass es nicht zulässig ist, die Beurteilung der psychosozialen Belastungsfaktoren der eigentlichen Prüfung der Standardindikatoren voranzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und einen invalidisierenden Gesundheitszustand losgelöst von dieser Prüfung zu verneinen, gleichsam als läge ein Ausschlussgrund vor. Wie bei jeder geltend gemachten gesundheitsbedingten Erwerbsunfähigkeit ist auch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichten bis mittelschweren depressiven Störungen im Einzelfall (einzig) danach zu fragen, ob und wie sich die Krankheit leistungslimitierend auswirkt, wobei eine leistungs-, insbesondere rentenbegründende Invalidität jedenfalls eine psychiatrische, lege artis gestellte Diagnose voraussetzt. Nicht zuletzt im Sinne der Einzelfallgerechtigkeit ist es sach- und systemgerecht, solche Leiden ebenfalls einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Dass dabei soziale Belastungen, die direkte negative funktionelle Folgen zeitigen, auszuklammern sind, steht ausser Frage. Sie sind aber nicht vorab und losgelöst von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern in deren Rahmen im Gesamtkontext zu würd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igen. Dabei werden die funktionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen durchaus auch mit Blick auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung beeinflussen (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_824/2023 vom 4. Juli 2024 E. 4.3,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_407/2020 vom 3. März 2021 E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ergibt sich aus den medizinischen Akten, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Herzinfarkt unter einer erheblichen Stressbelastung verbunden mit dem Arbeitsplatz gelitten hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/34/3) und sich Beklemmungen vor und bei der Arbeit, Motivationsverlust, Versagensängste, Verlust von Lebensfreude und eine Antriebsreduktion entwickelt h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tten (Urk. 6/38/2, Urk. 6/74/9). Mithin ergeben sich Hinweise auf relevante psychosoziale Umstände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass einzig diese Faktoren das Störungsbild des Beschwerdeführers aufrechterhalten würden, geht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus den besagten Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch aus der Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervor, weswegen nicht pauschal auf soziokulturelle Faktoren als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund geschlossen werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies gilt umso mehr, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das letzte Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber bereits per Ende September 2020 – und damit rund 3 Jahre vor Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung – gekündigt worden war (Urk. 6/69/107), wie der Beschwerdeführer zurecht eingewendet hat (Urk. 11 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits einleitend ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgaben von BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. vorstehend E. 1.5). Eine psychiatrische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, welche sich an den normativen Vorgaben orientiert und eine Überprüfung der attestierten funktionellen Einschränkungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren (vgl. vorstehend E. 1.4) zuliesse, liegt jedoch weder mit den Berichten der Behandler noch mit der Beurteilung der RAD-Ärztin vor. Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund erweisen sich aus psychiatrischer Sicht weitere medizinische Abklärungen in Nachachtung des geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als unumgänglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es ist in erster Linie Aufgabe des Versicherungsträgers, von Amtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen die notwendigen Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzunehmen, um den rechtserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sachverhalt vollständig festzustellen (BGE 149 V 218 E. 5.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach sind durch die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – nach vorfrageweiser Abklärung ihrer Zuständigkeit (Art. 55 Abs. 1 IVG, Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 Abs. 1, 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychische Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in bisheriger und allfällig angepasster Tätigkeit umfassend abzuklären, wobei insbesondere die in BGE 141 V 281 definierten Standardindikatoren zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sein werden. In diesem Zusammenhang wird auch dazu Stellung zu nehmen sein, ob aus fachärztlicher Sicht medizinische namentlich auch medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöse Behandlungsmöglichkeiten bestehen und (bejahendenfalls) inwiefern diese zumutbar sind. An den Beschwerdeführer gerichtet ist diesbezüglich bereits an dieser Stelle zu betonen, dass eine fortgesetzte zumutbare Krankheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung, die insbesondere auch die Einnahme von geeigneten Medikamenten umfasst, aus rechtlicher Sicht in aller Regel eine zumutbare Form allgemeiner Schadenminderung darstellt, selbst wenn diese mit gewissen Nebenwirkungen einhergehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2018 vom 22. Mai 2019 E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 23. Mai 2023 (Urk. 2) ist nach dem Gesagten aufzuheben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzender Abklärung im Sinne der obigen Erwägungen eine neue Beurteilung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der guten Ordnung halber ist in Bezug auf die gesundheitliche Situation in somatischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Folgendes hinzuweisen: Ausweislich der Akten erlitt der Beschwerdeführer im Februar 2020 einen Herzinfarkt (Urk. 6/74/9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich erfolgte eine medikamentöse Behandlung, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit ersichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut anschlug. So berichteten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juni 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer während seinem rund einmonatigen Aufenthalt jederzeit kardiopulmonal stabil gewesen sei und die medikamentöse Therapie bei guter Verträglichkeit fortgesetzt worden sei (Urk. 6/95/9). Eine Arbeitsunfähigkeit aus kardiologischer Sicht wurde dem Beschwerdeführer soweit ersichtlich alsdann nicht mehr attestiert. So lässt sich dem vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens aufgelegten undatierten Bericht «Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung und Epikrise» entnehmen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der erhobenen Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kardialerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Fortführung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 12/3 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich attestierte auch der behandelnde Kardiologe, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Februar 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Arbeitsunfähigkeit aus kardiologischer Sicht (Urk. 6/125/2), sondern wies vielmehr auf die derzeit fehlende psychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastbarkeit hin (Urk. 6/125/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann auf weitere Abklärungen zum Gesundheitszustand aus somatischer Sicht verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 11.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 23. Mai 2023 aufge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch des Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führers neu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vefüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>