<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-11-08-4A_437-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_437/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. November 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Stähle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, </div> <div class="para">4. Abteilung, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, </div> <div class="para">vom 20. September 2022 (R.2022.00007). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Am 23. Dezember 2020 gelangte A.________ (Beschwerdeführer) mit verschiedenen Anträgen an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich. Dieses teilte ihm mit Schreiben vom 21. Januar 2021 mit, seinen Begehren nicht stattgeben zu können. </div> <div class="para">Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Beschluss VB.2021.00057 vom 20. Mai 2021 mangels zulässigen Anfechtungsobjekts beziehungsweise wegen Unzuständigkeit nicht ein. Das Bundesgericht wies die von A.________ hiergegen eingegebene Beschwerde mit Urteil 4A_371/2021 vom 9. August 2021 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 19. August 2022 reichte A.________ beim Verwaltungsgericht ein vom 16. August 2022 datiertes "Gesuch um Wiedererwägungen &amp; Revision" gegen den Beschluss vom 20. Mai 2021 ein. </div> <div class="para">Nachdem die Abteilungspräsidentin am Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 24. August 2022 eine Frist zur Leistung einer Kaution von Fr. 1'035.-- angesetzt hatte, ersuchte A.________ mit Eingabe vom 2. September 2022 um unentgeltliche Rechtspflege beziehungsweise um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht für das Wiedererwägungs- respektive Revisionsverfahren. Mit Verfügung vom 20. September 2022 kam die Abteilungspräsidentin zum Schluss, dass die Begehren um Wiedererwägung und Revision aussichtslos seien, weshalb sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies und (erneut) Frist zur Leistung der Kaution ansetzte. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 26. September 2022 (Postaufgabe am 4. Oktober 2022) hat A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. September 2022 erhoben, auch für das bundesgerichtliche Verfahren die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragt und um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersucht. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 11. Oktober 2022 wurde der Beschwerde zur Aufrechterhaltung des bestehenden Zustands die aufschiebende Wirkung gewährt. </div> <div class="para">Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=02.11.2022&amp;to_date=21.11.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=02.11.2022&amp;to_date=21.11.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">134 II 244</a> E. 2.1). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=02.11.2022&amp;to_date=21.11.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2, 86 E. 2). </div> <div class="para">Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer habe sich in seinem "Wiedererwägungs- und Revisionsgesuch" vom 16./19. August 2022 im Wesentlichen darauf beschränkt, dieselben Argumente zu wiederholen, welche er bereits im früheren Verfahren VB.2021.00057 vorgebracht habe. Dementsprechend erschienen die Chancen auf Gutheissung seiner (Revisions- und Wiedererwägungs-) Begehren erheblich geringer als die Verlustgefahren und sei die unentgeltliche Rechtspflege nicht zu bewilligen. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer verweist auf ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. August 2022, welches im "Hauptprozess" noch nicht "vorhanden" gewesen sei, und schildert im Übrigen frei in teilweise schwer nachvollziehbaren Ausführungen seine eigene Sicht der Dinge. Er legt dagegen offensichtlich nicht hinlänglich dar, inwiefern die Erfolgsaussichten seines "Wiedererwägungs- und Revisionsgesuchs" anders hätten beurteilt werden müssen. Die Beschwerde genügt den im bundesgerichtlichen Verfahren geltenden Begründungsanforderungen klarerweise nicht. </div> <div class="para">Hinzu kommt, dass das Verwaltungsgericht seinen Rechtspflegeentscheid auf kantonales Recht und auf <span class="artref">Art. 29 Abs. 3 BV</span> gestützt hat, sodass ohnehin das qualifizierte Rügeprinzip nach <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> gilt, dem die in der Beschwerde formulierte Kritik erst recht nicht gerecht wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Folglich ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, weil die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (siehe <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Die Gerichtskosten sind gemäss <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span> dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Handelsregisteramt des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. November 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Stähle </div> </div></body></html>