B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-5381/2013 U r t e i l v o m 8 . M a i 2 0 1 4 Besetzung Richter Markus Metz (Vorsitz), Richterin Marianne Ryter, Richterin Marie-Chantal May Canellas, Gerichtsschreiber Pascal Baur. Parteien A._______, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Fischer, Hotelgasse 1, Postfach 316, 3000 Bern 7, Beschwerdeführer, gegen Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Direktion für Ressourcen DR, Freiburgstrasse 130, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Auflösung des Arbeitsverhältnisses. A-5381/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______ war in den Jahren (…) im Rahmen dreier kürzerer Einsätze für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA im Ausland tätig. Mit Arbeitsvertrag vom 12./29. Oktober 2005 wurde er vom EDA per 14. November 2005 für zwei Jahre als Z._______ in (…) in Y ._______ angestellt. Mit Arbeitsvertrag vom 20./26. September 2007 wurde ihm neu die Funktion des X._______ übertragen und seine Anstel- lung bis zum 30. September 2009 verlängert. Mit Vereinbarung vom 16./17. Juni 2009 wurde das Arbeitsverhältnis per Ende Juli 2009 aufge- löst, damit er eine befristete Stelle beim W._______ antreten konnte. B. Nach einer siebenmonatigen Tätigkeit beim W._______ wurde A._______ mit Arbeitsvertrag vom 27./28. Januar 2010 per 1. März 2010 erneut vom EDA angestellt, diesmal für einen zunächst auf ein Jahr befristeten Ei n- satz als V._______ beim U._______ in T._______. Im April 201 0 wurde seine Anstellung in dieser Funktion bis zum 15. März 2012 verlängert. Mit Arbeitsvertrag vom 16. Dezember 2011/9. Januar 2012 wurde ihm per 1. Januar 2012 die Funktion des S._______ beim U._______ übertragen; ausserdem wurde seine Anstellung bis zum 10. August 2012 und sein Einsatz bis zum 31. Juli 2012 verlängert. C. Nach Beendigung des Einsatzes in T._______ erklärte sich das ED A be- reit, A._______ weiterzubeschäftigen, da es von einem unbefristeten Ar- beitsverhältnis ausging. Gleichzeitig schlug es ihm eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses vor. Wie sich an einem Gespräch vom 30. August 2012 herausstellte, war A._______ zu Letzterem jedoch nicht bereit. Die ihm vorgelegte Vereinbarung, die seine Weiterbeschäftigung als R._______ in der Q._______ bis zum 31. Dezember 2012 und die Auflösung des Arbeitsverhältnisses per dieses Datum vorsah, kam daher nicht zustande. D. Anlässlich eines weiteren Gesprächs am 15. Oktober 2012 wurde verei n- bart, dass A._______ noch bis Ende 2012 im EDA weiterbeschäftigt we r- de. Das EDA erklärte sich ausserdem bereit, ihn bei der Suche nach Stel- len ausserhalb des Departements zu unterstützen , und wies darauf hin, dass es departementsintern ab Januar 2013 keine Einsatzmöglichkei t mehr für ihn geben werde. Im Anschluss an dieses Gespräch bot es ihm A-5381/2013 Seite 3 eine bis Ende 2012 befristete Stelle im P ._______ in O._______ an, da die im August 2012 vorgesehene Stelle nicht mehr in Frage kam. A._______ trat die ihm angebotene Stelle am 1. November 2012 an. E. Am 26. November 2012 fand erneut ein Gespräch statt. Anlässlich des- sen wurde A._______ von Seiten des EDA darauf hingewiesen, dass die Stellen, für die er sich erfolg los beworben habe, grundsätzlich für das versetzungspflichtige Personal des Departe ments bestimmt gewesen seien. Bei derartigen Posten habe er jedoch nur eine Chance, wenn sie vakant blieben, was sehr unwahrscheinlich sei. Es wurde ihm daher gera- ten, bei der Stellensuche das Schwergewicht auf Stellen in anderen D e- partementen zu legen. Da er in der Folge weiterhin weder innerhalb noch ausserhalb des EDA eine Stelle fand, wurde seine befristete Stelle im P ._______ im Dezember 2012 und erneut im Januar 2013 verlängert. F. Anlässlich eines weiteren Gesprächs am 22. Januar 2013 wurde das A r- beitsverhältnis erneut besprochen . A._______ wurde zudem ein neuer Entwurf einer Auflösungsvereinbarung vorgelegt und ersucht, zu diesem bis Ende Januar Stellu ng zu nehmen. Dies tat er indes nicht; vielmehr mandatierte er Rechtsanwalt Markus Fischer mit der Wahrung seiner I n- teressen. Da weiterhin keine Einigung zustande kam, teilte dieser dem EDA am 8. Mai 2013 mit, A._______ lehne die vorgeschlagene Aufl ö- sungsvereinbarung ab und könne keinen Gegen vorschlag unterbreiten. Das EDA informierte A._______ daraufhin mit Schreiben vom 9. Juli 2013 über seine Absicht, das Arbeitsverhältnis aufzulösen. Am 16. August 2013 beantragte dessen Rechtsvertreter, es sei von der Auflösung des Arbeits- verhältnisses abzusehen und A._______ in einer ihm zumutbaren Funkt i- on weiterzubeschäftigen. G. Mit Verfügung vom 23. August 2013 löste das EDA, Direktion für Re s- sourcen DR, das Arbeitsverhältnis mit A._______ per 30. November 2013 auf (Dispositiv-Ziff. 1) und stellte ihn mit sofortiger Wirkung und mit Loh n- fortzahlung bis Ende November 2013 von der Arb eit frei (Dispositiv - Ziff. 2). Ausserdem hielt es fest, die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gelte als von ihm verschuldet (Dispositiv-Ziff. 3). Zur Begründung verwies es zum einen auf die allgemeine Regel von Art. 10 Abs. 3 BPG (SR 172.220.1), wonach der Arbeitgeber das unbefristete Arbeitsverhäl t- nis aus sachlich hinreichenden Gründen ordentlich kündigen kann. Zum A-5381/2013 Seite 4 anderen machte es geltend, es seien die spezifischen Kündigungsgründe gemäss Art. 10 Abs. 3 Bst. c, d und f BPG gegeben. Die Kündigung sei ausserdem verhältnismässig und gelte nach Art. 31 Abs. 1 Bst. a der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 (BPV, SR 172.220.111.3) als von A._______ verschuldet. H. Gegen diese Verfügung erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwerdefüh- rer) am 24. September 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsg e- richt. Er beantragt, es seien Dispositiv -Ziff. 1 und 3 der angefochtenen Verfügung aufzuheben. Ausserdem sei das EDA (nachfolgend: Vori n- stanz) anzuweisen, ihn in einer zumutbaren anderen Funktion weiterz u- beschäftigen; eventualiter sei ihm eine Entschädigung nicht unter zehn Monatslöhnen auszurichten. Der Beschwerde sei im Weiteren die au f- schiebende Wirkung zu erteilen. Zur Begründung in der Hauptsache führt er im Wesentlichen aus, die von der Vorinstanz angerufenen Künd i- gungsgründe lägen nicht vor; zudem sei die Kündigung unverhältnismä s- sig und missbräuchlich. I. Mit Zwischenverfügung vom 23. Oktober 2013 weist da s Bundesverwal- tungsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der au f- schiebenden Wirkung der Beschwerde ab. J. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 15. November 2013, es sei festzustellen, dass die Kündigung gültig sei, und die B e- schwerde abzuweisen. Zur Begründung verweist sie im Wesentlichen auf ihre Ausführungen in der angefochtenen Verfügung, die sie sowohl hi n- sichtlich des Sachv erhalts als auch bezüglich der rechtlichen Erwägu n- gen etwas ergänzt. Insbesondere hält sie fest, der Sachverhalt, auf den sie die Kündigungsgründe von Art. 10 Abs. 3 Bst. c und d BPG stütze, sei jeweils auch als sachlich hinreichender Kündigungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG zu qualifizieren. K. Der Beschwerdeführer hält in seinen Schlussbemerkungen vom 14. J a- nuar 2014 an seinen Rechtsbegehren und seinen Ausführungen in der Beschwerde fest. Er macht zudem einige ergänzende Bemerkungen zum Sachverhalt und zu den rechtlichen Erwägungen der Vorinstanz. A-5381/2013 Seite 5 L. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten b e- findlichen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfol- genden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht B e- schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern sie von einer Vorinstanz nach Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Die angefochtene Verfügung ist ein zulässiges Anfec h- tungsobjekt. Sie stammt von einer zuständigen Behörde im S inne von Art. 33 Bst. d VGG und kann nach Art. 36 Abs. 1 BPG direkt beim Bu n- desverwaltungsgericht angefochten werden. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Tei l- nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders b e- rührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ä n- derung hat. Der Beschwerdeführer hat am vorinsta nzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch Dispositiv-Ziff. 1 und 3 der angefochtenen Verfü- gung beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufh e- bung. Er ist deshalb zur Beschwerde legitimiert. 1.3 Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und 52 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist. 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft angefochtene Verfügungen auf Verletzung von Bundesrecht einschl iesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und – grundsätzlich – Unangemes- senheit (vgl. Art. 49 VwVG) . Bei der Angemessenheitsprüfung auferlegt es sich auf dem Gebie t des Personalrechts allerdings eine gewisse Z u- rückhaltung, soweit es um die Leistungsbeurteilung von Angestellten, um A-5381/2013 Seite 6 verwaltungsorganisatorische Fragen oder um Probleme der betriebsinte r- nen Zusammenarbeit und des Vertrauensverhältnisses geht. In diesen Fällen weicht es im Zweifel nicht von der Auffassung der Vorinstanz ab und setzt sein eigenes Ermessen nicht an deren Stelle (vgl. BVGE 2007/34 E. 5; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-5729/2013 vom 17. Februar 2014 E. 3 m.w.H.). 2.2 Das Bundesverwaltungsg ericht stellt weiter den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz; vgl. Art. 12 VwVG; BGE 138 V 218 E. 6; BVGE 2012/21 E. 5.1). Sofern keine anders- lautenden Rügen vorgebracht werden, geht es allerdings grundsätzlich davon aus, die entscheidrelevanten Sachumstände seien bereits vol l- ständig erhoben worden. Es führt nur dann ein eigenes Beweisverfahren durch, wenn sich im Rahmen der Instruktion oder Entscheidvorbereitung diesbezügliche Zweifel ergeben (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1 ; MO- SER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.119a). Seine Untersuchung s- pflicht wird dabei insbesondere durch die Mitwirkungspflichten der Parte i- en gemäss Art. 13 VwVG eingeschränkt (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.2; BVGE 2009/50 E. 10.2.1). Es würdigt sodann die Beweise frei, ohne Bindung an förmliche Bewei s- regeln sowie umfassend und pflichtgemäss (Grundsatz der freien B e- weiswürdigung; vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 BZP [SR 273]; BGE 137 II 266 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1). Es erachtet eine rechtserhebliche Tatsache, für die der volle Beweis zu erbringen ist (Regelbeweismass), nur dann als bewiesen, wenn es gestützt auf die freie Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, sie habe sich verwirklicht. Absolute Gewissheit ist indes nicht erforderlich. Es genügt, wenn es an der behaupteten Ta t- sache keine ernsthaften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1). Für die (objektive) Beweislast gilt im Bereich des öffentlichen Rechts grundsätzlich Art. 8 ZGB als allgemeiner Rechtsgrundsatz. De m- nach hat jene Partei das Vorhandensein einer Tatsache zu beweisen, die aus ihr Rechte ableitet (vgl. BGE 133 V 205 E. 5.5; BVGE 2008/24 E. 7.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.150). 2.3 Im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht gilt ausserdem der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen. Das Bundesverwa l- tungsgericht ist demnach verpflichtet, auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als richtig erachtet, und diesem jene Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist. Dieses Prinzip hat A-5381/2013 Seite 7 zur Folge, dass es nicht an die rechtliche Begründung der Begehren ge- bunden ist (vgl. Art. 62 Abs. 4 VwVG) und eine Beschwerde auch aus an- deren als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den ang e- fochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen kann, die von jener der Vorinstanz abweicht (sog. Motivsu bstitution; vgl. MO- SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 1.54). 3. 3.1 Gemäss dem allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsatz ist in der Regel dasjenige materielle Recht massgeblich, das im Zeitpunkt der Verwirklichung des streitigen Sachverhalts Geltung hat . Das Bundesver- waltungsgericht überprüft die Rechtmässigkeit eines angefochtenen Ver- waltungsakts deshalb in der Regel anhand der bei dessen Ergehen ge l- tenden materiellen Rechtslage (vgl. BGE 129 II 497 E. 5.3.2 m.w.H.; U r- teil des Bundesgerichts 2C_559/2011 vom 20. Januar 2012 E. 1.4 m.w.H.; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -5333/2013 vom 19. Dezember 2013 E. 3). 3.2 Die angefochtene Verfügung erging am 23. August 2013, mithin nach Inkrafttreten der Revision des Bundespersonalrechts per 1. Juli 2013. Be- züglich dieser besteht – vom hier nicht massgeblichen Art. 116e BPV ab- gesehen – keine Übergangsregelung. Die angefochtene Verfügung ist demnach entsprechend der vorstehend dargelegten allgemeinen inte r- temporalrechtlichen Regel grundsätzlich (vgl. E. 4.1) anhand des mass- geblichen revidierten Bundespersonalrechts zu überprüfen (vgl. PETER HELBLING, i n: Stämpflis Handkommentar Bu ndespersonalgesetz [BPG], 2013 [ nachfolgend: Handkommentar BPG ], Art. 41 N. 6). Dieses unte r- scheidet sich hinsichtlich der hier im Zentrum des Interesses stehenden Gründe für die ordentliche Kündigung eines unbefristeten Arbeitsverhäl t- nisses insofern vom bisherigen Recht, als zusät zlich zu den bisher igen, weiterhin geltenden Kündigungsgründen (vgl. Art. 10 Abs. 3 Bst. a-f BPG bzw. Art. 12 Abs. 6 Bst. a -f BPG in der Fassung vom 24. März 2000 [AS 2001 899 ; nachfolgend: aArt. 12 Abs. 6 Bst. a -f BPG ]) eine Künd i- gung auch aus anderen sachlich hinreichenden Gründen in Frage kommt (vgl. Art. 10 Abs. 3 BPG). Dies bedeutet freilich nicht, dass für eine ent- sprechende Kündigung auf einen Umstand abgestellt werden darf , der sich vor Inkrafttreten des revidierten Bundespersonalrechts abschlie s- send verwirklicht ha t; darin läge vielmehr eine unzuläss ige echte Rüc k- wirkung (vgl. TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, Allgemeines Verwaltung s- recht, 3. Aufl. 2009, § 24 Rz. 23 ff.). A-5381/2013 Seite 8 4. 4.1 Wie dargelegt (vgl. Bst. B), wurde der Beschwerdeführer von der Vo r- instanz für seinen Einsatz in T._______ nur befristet angestellt und sah der letzte geltende Arbeitsvertrag vom 16. Dezember 2011 /9. Januar 2012 das Ende des Arbeitsverhältnisses per 10 . August 2012 vor . Zwi- schen den Parteien ist indes zu Recht unstreitig, dass ungeachtet dessen von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auszugehen ist. Wie die Vorin- stanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend ausführt, war der Be- schwerdeführer seit seiner Anstellung als Z._______ in (…) in Y ._______ per 14. November 2005 ununterbrochen für den Bund in befristeten Ar- beitsverhältnissen tätig. Da nach Art. 9 Abs. 2 BPG in der im massgebl i- chen Zeitpunkt geltenden Fassung vom 24. März 2000 (AS 2001 897 ; nachfolgend: aArt. 9 Abs. 2 BPG ) ohne Unterbruch aneinander gereihte befristete Arbeitsverhältnisse nach fünf Jahren als unbefristet gelten (vgl. HELBLING, in: Handkommentar BPG, Art. 9 N. 17) und die Spezialre- gelung von Art. 6 Abs. 1 Bst. f der Rahmenverordnung BPG vom 20. D e- zember 2000 (SR 172.220.11) im massgeblichen Zeitpunkt noch nicht galt (Inkrafttreten 1. Juli 2013), war sein Arbeitsverhältnis daher ab dem 14. November 2010 als unbefristet zu qualifizieren. 4.2 Zu diesem Zeitpunkt war er gestützt auf den Arbeitsvertrag vom 27./28. Januar 2010 in der Fassung der Abänderungsvereinbarung vom 15./28. April 2010 als Mitglied des Person als für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die humanitären Hilfe angestellt. Daran änderte sich mit dem mit Arbeitsvertrag vom 16. Dezember 2011/9. Januar 2012 vereinbarten Funktionswechsel per 1. Januar 2012 nichts. Er blieb daher auch unter dem letzten rechtsgültig vereinbarten Arbeitsvertrag der Verordnung vom 2. Dezember 2005 über das Personal für die Friedensförderung, die Stärkung der Menschenrechte und die h u- manitäre Hilfe (PVFMH, SR 172.220.111.9) unterstellt. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt und auch der Beschwerdeführer in den Schlussb e- merkungen nicht ausdrücklich bestreitet, kommt deshalb die Verordnung vom 10. Juni 2004 über die Stellen - und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsmass nahmen und Reorganisati onen (SR 172.220.111.5; nachfolgend: Reorganisationsverordnung) vorliegend (von vornherein) nicht zur Anwendung (vgl. Art. 1 Abs. 2 Reorganisations- verordnung i.V.m. Art. 1 Abs. 2 Bst. f BPV). Ausserdem sind lediglich ge- wisse Bestimmungen der BPV anwendbar , und zwar nur sinngemäss (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. f BPV i.V.m. Art. Art. 2 Abs. 1 PVFMH). Von diesen ist für die hier zu beurteilende Frage der Rechtmässigkeit der angefoc h-A-5381/2013 Seite 9 tenen Verfügung bzw. Kündigung einzig Art. 31 BPV am Rande von Be- lang, der in Abs. 1 die Fälle aufführt, in denen eine Auflösung des Arbeits- verhältnisses als vom Arbeitnehmer verschuldet gilt. Die PVFMH wieder- um enthält bezüglich der Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bi l- denden, erwähnten Frage keine massgeblichen Bestimmungen. Diese ist daher – von der genannten Ausnahme ab gesehen – anhand der ein- schlägigen Normen des BPG zu prüfen. 5. Wie erwähnt (vgl. Bst. G und J), ist die Vorinstanz der Ansicht, es lägen die Kündigungsgründe von Art. 10 Abs. 3 Bst. c, d und f BPG (vgl. aArt. 12 Abs. 6 Bst. c, d und f BPG) sowie weitere sachlich hinre i- chende Kündigungsgründe im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG vor. Der Be- schwerdeführer bestreitet dies. Nachfolgend ist deshalb im Einzelnen auf die streitigen Kündigungsgründe einzugehen (vgl. E. 5.1 und E. 6 ff.). 5.1 Die Vorinstanz beruft sich zunächst auf den Kündigungsgrund von Art. 10 Abs. 3 Bst. f BPG (vgl. aArt. 12 Abs. 6 Bst. f BPG) , wonach der Arbeitgeber das unbefristete Arbeitsverhältnis wegen Wegfalls einer g e- setzlichen oder vertraglichen Anste llungsbedingung or dentlich kündigen kann. Sie bringt vor, der Arbeitsvertrag vom 27./28. Januar 2010 habe ei- ne Klausel enthalten, wonach das Arbeitsverhältnis aufgelöst werden könne, wenn das Projekt abgeschlossen oder von ihr nicht mehr fina n- ziert werde. Seit Beginn des Einsatzes des Beschwerdeführers in T._______ sei daher klar gewesen, dass das Arbeitsverhältnis ende, wenn einer dieser beiden Fälle eintrete. Ende Juli 2012 sei dann der zweite Fall eingetreten , da der Einsatz des Beschwerdeführers in T._______ wegen Budgetkürzungen nicht mehr länger habe finanziert werden könne n. Dass eine Verlängerung über diesen Zeitpunkt hinaus nicht möglich sein werde, sei seit Oktober 2011 klar gewesen. 5.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, eine Künd i- gung gestützt auf Art. 10 Abs. 3 Bst. f BPG unter Heranziehung der e r- wähnten Vertragsklausel sei unzulässig. Zur Begründung führt er – unter Berücksichtigung der Änderungen bzw. Einschränkungen in den Schluss- bemerkungen – im Wesentlichen aus, grundsätzlich sei es zwar zulässig, in den Arbeitsvertrag Voraussetzungen für dessen Bestehen aufzuneh- men. Derartige Klauseln dürften allerdings nicht dazu führen, die gesetzli- chen Bestimmungen zum Schutz des Arbeit nehmers zu umgehen. Dies gelte insbesondere für aArt. 9 Abs. 2 BPG. Es treffe zudem – da ihm auf- grund dieser Bestimmung sämtliche Rechte des unbefristeten Arbeitsver-A-5381/2013 Seite 10 hältnisses zukämen – hinsichtlich des Grundsatzes von Art. 19 Abs. 1 BPG zu , wonach der Arbeitgeber alle Möglichkeiten einer zumutbaren Weiterbeschäftigung auszuschöpfen habe, bevor er das Arbeitsverhältnis durch Kündigung auflöse. Das Angebot der Vorinstanz , das Arbeitsve r- hältnis einvernehmlich aufzulösen, werde diesen Anforderungen nicht ge- recht und vermöge zudem unter Verhältnismässigkeitsgesichtspunkten of- fensichtlich nicht zu genügen. 5.3 5.3.1 In dem von der Vorinstanz erwähnten Arbeitsvertrag vom 27./28. Januar 2010, mit dem der Beschwerdeführer für seinen Einsatz in der Funktion des V._______ beim U._______ in T._______ angestellt wurde, wird in Ziff. 10.2 festgehalten, "[a]u cas où le projet prend fin ou que son financement n'est plus assuré par le DFAE, la disparition de l'une de ces conditions serait un motif de résiliation du contrat de travail". Eine gleichlautende Klausel findet sich auch im letzten geltenden Arbeitsver- trag vom 16. Dezember 2011/ 9. Januar 2012, mit dem, wi e erwäh nt (vgl. E. 4 .2 und Bst. B), dem Beschwerdeführer neu die Funktion des S._______ beim U._______ übertragen und das Arbeitsverhältnis (ver- meintlich) befristet bis zum 10. August 2012 verlängert wurde. Wie nach- folgend darzulegen ist, vermag diese Klausel eine auf Art. 10 Abs. 3 Bst. f BPG gestützte Kündigung allerdings nicht zu rechtfertigen. 5.3.2 Wie die Vorinstanz selber vorbringt, war bereits seit Oktober 2011 klar, dass der Einsatz des Beschwerdeführers in T._______ nur bis Ende Juli 2012 würde finanziert werden können. Dieser Umstand schlug sich in der im Arbeitsvertrag vom 16. Dezember 2011/9. Januar 2012 (vermeint- lich) vorgesehenen Befristung des Arbeitsverhältnisses nieder. Mit dieser wurde somit die fehlende Finanzierungsmöglichkeit ab diesem Zeitpunkt antizipiert. Dass Ziff. 10.2 dieses Arbeitsvertrags ungeachtet dessen auch auf diese Situation Anwendung finden sollte, erscheint daher bereits aus diesem Grund als fraglich. Die entsprechende Auslegung durch die Vorin- stanz vermag darüber hinaus aber auch aus grundsätzlichen Überlegu n- gen nicht zu überzeugen. Da sowohl der letzte geltende Arbeitsvertrag als auch jener vom 27./28. Januar 2010 (vermeintlich) befris tet war, macht die in beiden Verträgen übereinstimmende Klausel von Ziff. 10.2 nur dann Sinn, wenn damit ermöglicht werden sollte, das jeweilige Arbeitsverhältnis aus den in dieser Klausel genannten beiden Gründen vor dessen durch die vertragliche Befristung automatisch eintretender Beendigung aufzulö-A-5381/2013 Seite 11 sen. Sie ist nach Treu und Glauben daher in diesem Sinn zu interpreti e- ren. Ungeachtet der Frage, ob es sich bei den in Ziff. 10.2 genannten Gründen tatsächlich um Kündigungsgrün de han delt, wie die Vorinstanz annimmt , oder sich aus diesen Gründen allenfalls eine Befristung des Arbeitsver- hältnisses ergibt (vgl. HARRY NÖTZLI, in: Handkommentar BPG, Art. 12 N. 42), betrifft diese Klausel somit lediglich eine allfällige Auflösung bzw. Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor dem im jeweiligen Arbeitsve r- trag ausdrücklich genannten Zeitpunkt des Anstellungsendes. Sie kann daher nicht – wie dies die Vorinstanz tut – herangezogen werden, um das Arbeitsverhältnis nach dem im letzten geltenden Arbeitsvertrag festgeleg- ten entsprechenden Zeitpunkt, das heisst nach dem 10. August 2012, aufzulösen. Daran ändert nichts, dass die vertraglich vorgesehene Befris- tung des Arbeitsverhältnisses wegen aArt. 9 Abs. 2 BPG nicht greift, so n- dern von einem unbe fristeten Arbeitsverhältnis auszugehen ist. Dieser Umstand rechtfertigt keine andere (weiter gehende) Auslegung von Ziff. 10.2, zumal damit aArt. 9 Abs. 2 BPG in unzulässiger Weise umgan- gen würde, da die unwirksame Befristung einfach durch die Kündigung s- möglichkeit nach Art. 10 Abs. 3 Bst. f BPG ersetzt würde. 5.3.3 Die rund ein Jahr nach dem im letzten geltenden Arbeitsvertrag ver- einbarten Zeitpunkt des Anstellungsendes ausgesprochene angefochtene Kündigung kann daher nicht unter Heranziehung von Ziff. 10.2 d ieses Vertrags – bzw. des Arbeitsvertrags vom 27./28. Januar 2010 – auf Art. 10 Abs. 3 Bst. f BPG gestützt werden. Es kann deshalb offen bleiben, ob der in Ziff. 10.2 genannte zweite Grund (Beendigung der Finanzierung des Projekts) überhaupt vorliegt, was namentlich wegen des auslegungsbe- dürftigen Begriffs "Projekt" nicht als ohne Weiteres klar erscheint. 6. Die Vorinstanz beruft sich weiter auf den Kündigungsgrun d von Art. 10 Abs. 3 Bst. c BPG ( vgl. aArt. 12 Abs. 6 Bst. c BPG), wonach der Arbei t- geber das unbefristete Arbeitsverhältnis unter anderem wegen mangeln- der Eig nung oder Tauglichkeit des Arbeitnehmers, die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeit zu verrichten, ordentlich kündigen kann. Zur Begrü n- dung bringt sie allerdings nicht vor, dem Besch werdeführer habe die Eig- nung oder Tauglichkeit gefehlt, die ihm mit dem letzten geltenden Arbeits- vertrag vom 16. Dezember 2011/9. Januar 2012 oder mit dem früheren Arbeitsvertrag vom 27./28. Januar 2010 übertragene Arbeit zu verrichten. Ebenso wenig macht sie solches hinsichtlich seiner zuletzt im P ._______ A-5381/2013 Seite 12 ausgeübten Tätigkeit geltend. Sie bringt vielmehr vor, es gebe für den Beschwerdeführer departementsintern keine seinem Profil und seinen Fähigkeiten entsprechende längerfristige Stelle. Sie habe zudem a uch in anderen Departementen keine ihm entsprechende Stelle finden können (vgl. dazu ausführlicher E. 7.1) . Damit beruft sie sich offensichtlich nicht auf einen Umstand, der unter den Kündigungsgrund von 10 Abs. 3 Bst. c BPG fällt, betrifft dieser doch nic ht die Frage, ob für den Arbeitnehmer nach Beendigung eines Arbeitseinsatzes eine ihm entsprechende neue Stelle gefunden werden kann . Wie der Beschwerdeführer zu Recht vor- bringt, kann die angefochtene Kündigung daher nicht auf diesen Künd i- gungsgrund gestützt werden. 7. 7.1 Dass der Kündigungsgrund nach Art. 10 Abs. 3 Bst. c BPG nicht vor- liegt, vermutet offenbar auch die Vorinstanz. Sie bringt deshalb ergä n- zend vor, der Sachverhalt, auf den sie ihre Kündigung gemäss dieser B e- stimmung stütze (vgl. E. 6) , sei auch als sachlich hinreichender Künd i- gungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG zu qualifizieren. Zum gel- tend gemachten Fehlen einer adäquaten departementsinternen Stelle führt sie dabei aus, der Beschwerdeführer sei vom U._______ wegen seiner besonderen Fähigkeiten eingesetzt worden. Für diese bestehe bei ihr jedoch keine Einsatzmöglichkeit mehr. Für die Stellen in Auslandver- tretungen, für die er sich in zahlreichen Fällen erfolglos beworben habe, mangle es ihm sodann am notwendigen Profil und an den entsp rechen- den Fähigkeiten; ausserdem gehöre er nicht zum versetzungspflichtigen Personal, das bei diesen Stellen Vorrang habe. Hinsichtlich der geltend gemachten erfolglosen Suche nach passenden Stellen in anderen Depar- tementen bringt sie im Sinne eines Beispiels vor, das N._______ habe sich nicht für die Fähigkeiten des Beschwerdeführers interessiert, da di e- ser nicht über das für die in Frage kommende Stelle erforderliche juristi- sche Profil verfügt habe. 7.2 Der Beschwerdeführer verneint demgegenüber den von der Vori n- stanz geltend gemachten Kündigungsgrund. Er macht geltend, diese ha- be sich nicht ernsthaft um seine Weiterbeschäftigung gekümmert. Hin- sichtlich allfälliger departementsinterner Stellen habe sie sich mit dem pauschalen Hinweis begnügt, seine Tätigkeit in dem für das versetzung s- pflichtige Personal reservierten Bereich komme nicht in Frage, ohne en t- sprechende Möglichkeiten überhaupt zu prüfen. Sie nenne denn auch nur die erst auf seine Initiative hin vorgenommene Prüfung seiner Einsatzes A-5381/2013 Seite 13 als M._______ in (…) in L._______ als Beispiel für ihre Bemühungen in diesem Bereich. Ausserdem habe sie weitere Einsatzmöglichkeiten für das nicht versetzungspflichtige Personal unbeachtet gelassen. Bezüglich allfälliger departementsexterner Stellen habe sie sich weiter auf allgemei- ne Anfragen beim W._______ und beim N._______ beschränkt, welche – wenig überraschend – zu keinen brauchbaren Lösungen geführt hätten. 7.3 Ob der von der Vorinstanz geltend gemachte Sachverhalt einen sach- lich hinreichenden Kündigungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG bil- det, müsste vorliegend nur näher geprüft werden, wenn das Bundesver- waltungsgericht gestützt auf die freie Beweiswürdigung an dessen Ver- wirklichung keine ernsthaften Zweifel mehr hätte oder allenfalls verble i- bende Zweifel als leicht erschienen (vgl. E. 2.2). Dies ist nachfolgend zu prüfen. 7.3.1 Aus den Ausführungen der Parteien und den Akten wird deutlich , dass die Vorinstanz seit dem Ende des Einsatzes des Beschwerdeführers in T._______ bestrebt war, das Arbeitsverhältnis mit diesem mittels Ver- einbarung möglichst bald aufzulösen. Sie war deshalb grundsätzlich le- diglich bereit, ihn noch während einer kurzen Übergangsfrist bis zu dem mit der angestrebten Auflösungsvereinbarung festgesetzten Zeitpunkt weiterzubeschäftigen. Entsprechend bot sie ihm sowohl bei seiner Rüc k- kehr aus T._______ als auch im Oktober 2012 eine bloss bis Ende 2012 befristete Stelle an. Ausserdem verlängerte sie die im Oktober angebot e- ne Stelle, die er per 1. November 2012 antrat, zunächs t lediglich um ei- nen Monat (Verlängerung vom Dezember 2012) und anschliessend (im Januar 2013) bloss bis zum Vorliegen einer "Lösung für das Arbeitsve r- hältnis" (so ihre Wortwahl in der angefochtenen Verfügung). Im Einklang mit dieser Strategie beschränkte sie sich departementsintern im Wesent- lichen darauf, eine lediglich kurzfristige Einsatzmöglichkeit für den B e- schwerdeführer zu finden. Dass sie je in Betracht zog, diesen departementsintern längerfristig wei- terzubeschäftigen – sei dies in einer unbefristeten Stelle oder in einer be- fristeten Stelle ohne gleichzeitigen Abschluss einer Auflösungsvereinba- rung –, sich in ir gendeiner Weise um ein entsprechendes Angebot b e- mühte oder massgebliche Abklärungen oder Suchbemühungen vor- bzw. unternahm, um ei ne entsprechende Stelle zu finden, ist hingegen nicht ersichtlich und wird von ihr auch nicht behauptet. Aus den Akten geht vielmehr hervor, dass sie an ihrer Strategie, den Beschwerdeführer nur noch für kurze Zeit zu beschäftigen, selbst dann festhielt, als ihr die (…), A-5381/2013 Seite 14 bei der er nach seiner Rückkehr von T._______ ursprünglich eingesetzt werden sollte (vgl. Bst. C), im Oktober 2012 mitteilte, eine Beschäft i- gungsdauer von nur noch zwei Monaten (November und Dezember) sei mit Blick auf den Einführungs- und Betreuungsaufwand nicht ideal und stehe – neben zwei weiteren Gründen – einem Einsatz entgegen. Ihr Vorbringen, es gebe departementsintern keine dem Profil und den F ä- higkeiten des Beschwerdeführers entsprechende längerfristige Stelle, er- weist sich somit im Wesentlichen als pauschale, weder weiter überprüfte noch belegte Behauptung. Angesichts der Zweifel , die sich aufgrund der Ausführungen des Beschwerdeführers und der Akten hinsichtlich dieses Vorbringens ergeben, namentlich des Umstands, dass zumindest in e i- nem Fall Interesse daran bestand, diesen als M._______ in einer Au s- landvertretung einzusetzen (vgl. Beschwerdebeilage 22), mithin in einer Funktion, die er in der zweiten Phase seines Einsatzes in (…) in Y ._______ durchaus zur Zufriedenheit der Vorinstanz ausgeübt hatte (vgl. Bst. A), kann das Vorbringen bzw. die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz daher nicht als erstellt gelten. 7.3.2 Daran ändert hinsichtlich allfälliger Stellen in Auslandvertretungen nichts, dass sich der Beschwerdeführer für die Stelle des M._______ in (…) in L._______ vorstellen konnte, aber nicht berücksichtigt wurde. Ge- mäss der Vorinstanz waren für seine Nichtberücksichtigung nicht die von ihr für das Fehlen einer Einsatzmöglichkeit in Auslandvertretungen ange- führten Faktoren – Fehlen des notwendigen Profils und der entspreche n- den Fähigkeiten, keine Zugehörigkeit zum versetzungspflichtigen Pers o- nal – ausschlaggebend; massgeblich war vielmehr, dass er – so die Vor- instanz – kein grosses Interesse an dieser Stelle bekundete und seine einzige Motivation darin bestand, im Departement zu bleiben . Seine Nichtberücksichtigung kann daher weder hinsichtlich dieser Stelle noch bezüglich der weiteren Stellen dieser Art als Beleg für da s angebliche Fehlen einer Einsatzmöglichkeit in einer Auslandvertretung gewertet we r- den. Gleiches gilt für den Umstand, dass sich der Beschwerdeführer erfolglos für zahlreiche andere Stellen in Auslandvertretungen be warb. Die Vori n- stanz erläutert die Grün de für seine Nichtberücksichtigung in diesen Fäl- len nicht genauer. Diese bleiben daher – da sie sich grundsätzlich auch nicht aus den Akten er geben – letztlich offen. Es ist deshalb namentlich nicht zu beurteilen, ob seine Nichtberücksichtigung in diesen F ällen auf den fehlenden Willen der Vorinstanz, ihn für länger als eine bloss kurze A-5381/2013 Seite 15 Übergangsfrist weiterzubeschäftigen, seinen (…) – (…) – oder die vorste- hend erwähnten Faktoren zurückzuführen ist. 7.3.3 Es kann demnach nicht als erstellt gelten , dass es für den Be- schwerdeführer departementsintern keine seinem Profil und seinen Fä- higkeiten entsprechende längerfristige Stelle gab bzw. gegeben hätte . Der von der Vorinstanz geltend gemachte Kündigungsgrund der fehlen- den passenden Stelle ist daher bereits aus diesem Grund und ungeachtet ihrer Ausführungen zur Situation in anderen Departementen zu verne i- nen. Es kann entsprechend offen bleiben, ob er gegebenenfalls als sach- lich hinreichender Kündigungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG zu qualifizieren wäre. 8. 8.1 Die Vorinstanz beruft sich ausserdem auf den Kündigungsgrund von Art. 10 Abs. 3 Bst. d BPG (vgl. aArt. 12 Abs. 6 Bst. d BPG) , wonach der Arbeitgeber das unbefristete Arbeitsverhältnis wegen mangelnder Berei t- schaft des Arbeitnehmers zur Verrichtung zumutbarer and erer Arbeit or- dentlich kündigen kann. Sie macht geltend, der Beschwerdeführer habe sich für eine ausgeschriebene Stelle beim W._______, die seinem Profil allenfalls entsprochen hätte, nicht beworben, obschon sie ihn darauf hi n- gewiesen habe. Anlässlich eines Vorstellungsgesprächs für eine andere Stelle beim W._______ habe er weiter erklärt, es sei ihm nicht klar, we s- halb er am Gespräch teilnehme, habe er doch bei ihr eine Stelle, die ihm gefalle. Auch beim Vorstellungsgespräch für die Stelle als M._______ in (…) in L._______ habe er die Bereitschaft vermissen lassen, die Funktion zu übernehmen, obschon diese allenfalls seinem Profil entsprochen hät- te. Im Weiteren habe er sich einzig für departementsinterne, dem verset- zungspflichtigen Personal vorbehaltene Stellen im Ausland beworben, nicht jedoch für Stellen in anderen Departementen , wie sie ihm naheg e- legt habe. All dies zeige, dass ihm die Bereitschaft fehle, eine Stelle zu finden, die seinen Fähigkeiten entspreche. 8.2 Der Beschwerdeführer verneint das Vorliegen des Kündigungsgrunds von Art. 10 Abs. 3 Bst. d BPG. Er bringt vor, die Stelle beim W._______, die Gegenstand des Vorstellungsgesprächs gebildet habe, sei eine auf ein Jahr befristete Praktikumsstelle gewesen. Diese habe er abgelehnt, weil sie offensichtlich die Zumutbarkeitsvoraussetzungen nicht erfüllt h a- be und ihre Annahme eine massive Verschlechterung seiner Rechtspos i- tion zur Folge gehabt hätte. Die Stelle in (…) in L._______ sei weiter auf A-5381/2013 Seite 16 zwei Jahre befristet und mit der Unterzeichnung einer Austrittsvereinb a- rung verbunden gewesen. Aus diesem Grund habe er bereits vor dem Vorstellungsgespräch per E -Mail mitgeteilt, dass lediglich eine längere Beschäftigungsdauer von 36 bzw. vorzugsweise 48 Monaten in Betracht komme. Aus dem gleichen Grund habe er auch anlässlich des Vorste l- lungsgesprächs Vorbehalte gegenüber der Stelle geäussert. Die Vori n- stanz habe ihn im Übrigen nie angewiesen, diese Stelle oder gegebenen- falls eine andere anzunehmen. Auch habe sie sich zu keiner Zeit interes- siert gezeigt, dass er grosse eigene Anstrengungen unternehme, eine Stelle zu finden. Er habe die ihm zumutbaren entsprechenden Anstren- gungen trotzdem unternommen und seine Bereitschaft in dieser Hinsicht vielfach unter Beweis gestellt. Dass die Bem ühungen erfolglos geblieben seien, habe er nicht zu verantworten. 8.3 8.3.1 Der Kündigungsgrund von Art. 10 Abs. 3 Bst. d BPG setzt voraus, dass der Arbeitnehmer die für den Stellenwechsel erforderliche persönl i- che und berufliche Mobilität nicht aufbringt, das heisst, sich weigert, eine ihm angebotene zumutbare Arbeit anzunehmen (vgl. BBl 1999 II 1614; NÖTZLI, a.a.O., Art. 12 N. 38). Soweit die Vorinstanz dem Beschwerdefüh- rer sinngemäss vorwirft, er habe sich für die falschen Stellen beworben, ist dieser Kündigungsgrund daher von vornherein zu verneinen . Gleiches gilt, soweit sie geltend macht , es fehle ihm die Bereitschaft, eine neue Stelle zu finden, die seinen Fähigkeiten entspreche. 8.3.2 Zu prüfen ist hingegen, wie es sich mit den von der Vorinstanz ko n- kret erwähnten Stellen beim W._______ und der Stelle in (…) in L._______ verhält. In dieser Hinsicht wirft sie dem Beschwerdeführer zwar, wie erwähnt, vor, er habe sich für eine Stelle nicht beworben und anlässlich der Vorstellungsgespräche für die beiden anderen Stellen die Bereitschaft vermissen las sen, die se anzunehmen. Dass ihm die drei Stellen konkret angeboten wurden und er die Möglichkeit hatte, sie anzu- nehmen, dies jedoch nicht tat, macht sie jedoch nicht geltend. Solches ergibt sich auch nicht aus den Akten. Damit fehlt es aber an einer Vor- aussetzung für eine auf Art. 10 Abs. 3 Bst. d BPG gestützte Kündigung , setzt diese doch den Nachweis voraus, dass dem Arbeitnehmer eine zu- mutbare Arbeit angeboten wurde, er diese s Angebot jedoch ablehnte (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3834/2011 vom 28. Dezem- ber 2011 E. 7.4.3). Auf die Frage, ob die beiden Stellen im W._______ und die Stelle in (…) in L._______ zumutbar gewesen wären A-5381/2013 Seite 17 – was die Vorinstanz freilich ebenfalls nicht vorbringt –, braucht deshalb nicht weiter eingegangen zu werden. Erwähnt sei immerhin, dass dies, soweit es sich dabei um befristete Stellen handelte, deren Antritt mit dem Abschluss einer Auflösungs- bzw. Austrittsvereinbarung verbunden gewe- sen wäre, mithin um Stellen, die die Rechtsstellung des Beschwerdefüh- rers erheblich verschlechtert hätten, nicht der Fall sein dürfte. 9. 9.1 Die Vorinstanz macht schliesslich geltend, der Sachverhalt, auf den sie ihre Kündigung gemäss Art. 10 Abs. 3 Bst. d BPG stütze (vgl. E. 8.1), sei auch als sachlich hinreichender Kündigungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG zu qua lifizieren. Da sie dem Beschwerdeführer im Wesentlichen vorwirft, es fehle ihm die Bereitschaft, eine seinen Fähigkei- ten entsprechende neue Stelle zu finden, stellt sie sich s omit auf den Standpunkt, unter dem revidierten Bundespersonalrecht sei die ordentli- che Kündigung eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses bereits in diesem Fall und nicht erst dann zulässig, wenn der Arbeitnehmer eine ihm ang e- botene zumutbare Arbeit ausschlägt. 9.2 Wie es sich damit verhält, brauchte vorliegend nur weiter geprüft zu werden, wenn – was nachfolgend zu prüfen ist – davon auszugehen wä- re, der von der Vorinstanz geltend gemachte Sachverhalt habe sich ve r- wirklicht. Ebenso müsste nur in diesem Fall geklärt werden, ob die neue, allgemeine Kündigungsbestimmung von Art. 10 Abs. 3 BPG nach den Regeln des intertemporalen Rechts auf diesen Sachverhalt überhaupt angewendet werden darf (vgl. E. 3.2). 9.2.1 Vorliegend ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer erfolg- los für zahlreiche Stellen in Auslandvertretungen bewarb. Angesichts sei- ner Bemühungen könnte ihm demnach nur dann vorgeworfen werden, es habe ihm die Bereitschaft gefehlt, eine seinen Fähigkeiten entsprechende Stelle zu finden, wenn davon ausgegangen würde, ein Einsatz in einer Auslandvertretung sei nicht in Frage gekommen. Wie darge legt (vgl. E. 7.3.1 ff.), kann dies jedoch nicht als erstellt gelten. Es kann en t- sprechend auch nicht davon ausgegangen werden, der Beschwerdefüh- rer habe sich mit aussichtslosen Bewerbungen begnügt und damit die erwähnte fehlende Bereitschaft zum Ausdruck gebracht. 9.2.2 Diese ergibt sich im Weiteren auch nicht aus dem Umstand, dass er sich, wie erwähnt, für eine Stelle beim W._______ nicht bewarb sowie an-A-5381/2013 Seite 18 lässlich der Vorstellungsgespräche für eine weitere Stelle beim W._______ und die Stelle als M._______ in (…) in L._______ nicht zu überzeugen vermochte. Ob diese Stellen seinen Fähigkeiten entsprochen hätten, lässt die Vorinstanz offen und ist aufgrund de r Akten nicht a b- schliessend zu beurteilen. Soweit sie befristet waren und den Abschluss einer Auflösungs- bzw. Austrittsvereinbarung voraussetzten, für ihn also eine erhebliche Verschlechterung seiner Rechtsstellung zur Folge gehabt hätten, darf sein Verha lten ausserdem nicht zu seinen Ungunsten inte r- pretiert werden (vgl. E. 8.3.2). 9.2.3 Es kann demnach nicht als erstellt gelten, dass der Beschwerdefüh- rer nicht bereit war, eine seinen Fähigkeiten entsprechende neue Stelle zu finden. Ungeachtet der Frage, ob dieser Umstand überhaupt als Kün- digungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BPG zu qualifizieren wäre, ist daher bereits aus diesem Grund mit dem Beschwerdeführer das Vorlie- gen auch dieses von der Vorinstanz geltend gemachten Kündigungs- grunds zu verneinen. Damit erweist sich die Kündigung als ohne sachlich hinreichenden Grund ausgesprochen und damit als zu Unrecht erfolgt. Zu prüfen bleibt, was daraus folgt. 10. 10.1 Gemäss dem revidierten BPG besteht nur im Falle einer qualifiziert rechtswidrigen Kündigung im Sinne von Art. 34c Abs. 1 Bst. a -d BPG ein Anspruch auf Weiterbeschäftigung . Heisst die Beschwerdeinstanz eine Beschwerde gegen eine zu Unrecht erfolgte, jedoch nicht im vorstehe n- den Sinn qualifiziert rechtswidrige Kündigung gut, muss sie der B e- schwerdeführerin oder dem Beschwerdeführer daher bloss eine Entschä- digung zusprechen (Art. 34b Abs. 1 Bst. a BPG). Diese ist unter Würdi- gung aller Umstände festzusetzen. Sie beträgt in der Regel mindestens sechs Monatslöhne und h öchstens einen Jahreslohn (Art. 34b Abs. 2 BPG). 10.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Kündigung sei mis s- bräuchlich im Sinne von Art. 34c Abs. 1 Bst. c (recte: Bst. b) BPG in Ve r- bindung mit Art. 336 Abs. 1 Bst. d OR . Zum einen sei sie erfolgt, weil er Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis gestellt habe; zum anderen seien die von der Vorinstanz angeführten Kündigungsgründe vermutlich bloss vorgeschoben, um ihn aus anderen, ihm nicht bekannten Gründen nicht weiterbeschäftigen zu müssen. Er sei deshalb in einer zumutbaren Funk- tion weiterzubeschäftigen. Eventualiter, das heisst für den Fall, dass das A-5381/2013 Seite 19 Bundesverwaltungsgericht die Missbräuchlichkeit der Kündigung verne i- nen sollte, sei ihm eine Entschädigung nicht unter zehn Monatslöhnen zuzusprechen. 10.3 Die Vorinstanz bestreitet die Missbräuchlichkeit der Kündigung . Zur Begründung bringt sie vor, sie habe die vom Beschwerdeführer erwäh n- ten Forderungen geprüft und abgewiesen, weil keine Rechtsgrundlage dafür bestanden habe oder dieser bereits entschädigt gewesen sei . Die Forderungen hätten im Weiteren beim Entscheid, das Arbeitsverhältnis aufzulösen, keine Rolle gespielt. Der Beschwerdeführer habe somit kei- nen Anspruch auf Weiterbeschäftigung. 10.4 10.4.1 Gemäss Art. 34c Abs. 1 Bst. b BPG hat der Arbeitgeber der ang e- stellten Person die bisherige oder, we nn dies nicht möglich ist, eine z u- mutbare andere Arbeit anzubieten, wenn die von ihm ausgesprochene Kündigung nach Art. 336 OR missbräuchlich ist. Gemäss Art. 336 Abs. 2 Bst. d OR, worauf der Beschwerdeführer ausdrücklich verweist , gilt eine Kündigung als missbräuchlich, wenn sie erfolgt, weil die andere Partei nach Treu und Glauben Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend macht. Mit der Sanktionierung dieser auch als "Rachekündigung" b e- zeichneten Kündigung wollte der Gesetzgeber die gerichtliche Klärung von Ansprüchen während der Anstellung möglich machen und die Bestra- fung durch eine Kündigung verhindern. Der gerichtlichen Geltendm a- chung gleichgesetzt ist die (vorerst nur) mündliche oder schriftliche Ge l- tendmachung von Ansprüchen (vgl. STREIFF/VON KAENEL/RUDOLPH, Pra- xiskommentar Arbeitsvertrag, 7. Aufl. 2012, Art. 336 N. 8). Aus den Akten ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer am 21. Februar 2013 durch seinen Rechtsvertreter eine Reihe von Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis stellen liess. Die Vorinstanz prüfte diese und wies sie mit E-Mail vom 19. März 2013 mit Begründung zurück. Hinweise darauf, dass sie die Kündigung wegen dieser Forderungen aussprach, ergeben sich aus den Akten hingegen nicht. Der Beschwerdeführer beschränkt sich denn auch darauf, die angebliche Rachekündigung zu behaupten, ohne sein Vorbringen zu substantiieren oder zu belegen. Damit vermag er nicht ausreichend darzutun, dass die Vorinstanz aus dem von ihm geltend gemachten Grund und somit missbräuchlich kündig te. Das Vorliegen ei- ner Rachekündigung im Sinne von Art. 336 Abs. 2 Bst. d OR ist daher zu verneinen. A-5381/2013 Seite 20 10.4.2 Aus den Akten ergeben sich im Weiteren auch keine massgebl i- chen Hinweise darauf, dass die von der Vorinstanz angeführten Künd i- gungsgründe lediglich vorgeschoben sind. Namentlich ist nicht ersichtlich, dass diese die Gründe für ihren Wunsch, das Arbeitsverhältnis zu bee n- digen, im Verlauf der Auseinandersetzung, die sie mit dem Beschwerd e- führer seit dessen Rückkehr aus T._______ führte, wesentlich geändert oder sich diesbezüglich in Widersprüche verstrickt hätte. Ihre Ausführu n- gen zu dieser Frage erscheinen vielmehr als konsistent. So begründete sie bereits ih r Bestreben, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzul ö- sen, mit dem Umstand, dass der Einsatz des Beschwerde führers in T._______ beendet sei und es für ihn departementsintern – angeblich – keine Einsatzmöglichkeit mehr gebe. Dieser Umstand bildet, wie darg e- legt, auch den Hauptgrund für die Kündigung. Der Beschwerdeführer erläutert, substantiiert oder belegt sein en Vorwurf im Rahmen seiner bloss rudimentären Ausführungen zur Missbräuchlic h- keit der Kündigung denn auch nicht weiter; ebenso wenig nennt er allfälli- ge andere Kündigungsgründe. Im Rahmen seiner Vorbringen zum Sac h- verhalt bringt er hingegen vor, er sei üb erzeugt, dass (…). Dass es sich dabei um den eigentlichen Grund für die Kündigung handelt, macht er a l- lerdings nicht ausdrücklich geltend; ebenso wenig erläutert oder substa n- tiiert er, wieso dem so sein sollte. Entsprechende Ausführungen hätten sich indes allein schon deshalb aufgedrängt, weil er von der Vorinstanz nach seiner Tätigkeit beim W._______, die im Anschluss an seinen Ein- satz in Y ._______ erfolgte, trotz (…) erneut angestellt und sein Einsatz in T._______ ausserdem zweimal verlängert wurde . Daran ändert nichts, dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung einräumt, der Beschwerde- führer (…) Daraus geht nicht hervor, dass (…) einen oder gar den eigent- lichen Kündigungsgrund darstellte. Der zweite vom Beschwerdeführer vorgebrachte Missbräuchlichkeits- grund kann demnach ebenfalls nicht als erstellt gelten. Auf die Frage, wie er in rechtlicher Hinsicht zu qualifizieren wäre, braucht daher nicht weiter eingegangen zu werden. 10.4.3 Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers ist somit nicht von einer missbräuchlichen und damit qualifiziert rechtswidrigen Künd i- gung auszugehen. Der Beschwerdeführer hat daher keinen Anspruch auf Weiterbeschäftigung nach Art. 34c Abs. 1 Bst. b BPG . Soweit er die Auf- hebung der Kündigung (Dispositiv -Ziff. 1 der angefochtenen Verfügu ng) A-5381/2013 Seite 21 und seine Weiterbeschäftigung beantragt (Hauptbegehren), ist seine B e- schwerde daher abzuweisen. 10.5 10.5.1 Da die Kündigung entgegen der Vorinstanz ohne sachlich hinre i- chenden Grund erfolgte, steht dem Beschwerdeführer nach Art. 34b Abs. 1 Bst. a BPG eine Entschädigung zu. Bei deren Festsetzung ist zu- nächst zu berücksichtigen, dass er seit November 2005 von einer kurzen Anstellung beim W._______ abgesehen ununterbrochen für die Vori n- stanz arbeitete und zwar , soweit aus den Akten ersichtlich , durchaus zu deren Zufriedenheit. Zu beachten sind weiter die Umstände der Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Dabei fällt namentlich in Betracht, dass die Vo r- instanz, wie erwähnt (vgl. E. 7.3.1), seit dem Ende des Einsatzes des Be- schwerdeführers in T._______ auf die möglichst baldige Beendigung des Arbeitsverhältnisses hinarbeitete und grundsätzlich einzig bereit war, ihn noch während einer kurzen Übergangsfrist weiterzubeschäftigen. Ent- sprechend beschränkte sie sich departementsintern im Wesentlichen darauf, eine bloss kurzfristige Einsatzmöglichkeit für ihn zu finden, ohne weiter zu prüfen, ob er längerfristig weiterbeschäftigt werden könnte, und ohne ihn bei seiner eigenen departementsinternen Stellensuche, von der sie ihm vielmehr abriet, in massgeblicher Weise zu unterstützen. Dies, obschon diese Suche durch (…), erschwert wurde. Hinsichtlich allfälliger Stellen in anderen Departementen erklärte sie sich weiter zwar dazu be- reit, gegebenenfalls eine "Anschubfinanzierung" (so ihre Wortwahl in der Vernehmlassung) zu leisten; sie liess es aber mit – relativ allgemein g e- haltenen – Anfragen an das W._______ und das N._______ bewenden, die im Übrigen den Eindruck erwecken, es sei ihr in erster Linie um die Umsetzung ihrer vorstehend erwähnten Strategie , das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer möglichst bald aufzulösen, gegangen. Dieses unkooperative, auf die eigenen Interessen fokussierte und wenig rüc k- sichtsvolle Verhalten gegenüber einem langjährigen und verdienten Mi t- arbeiter rechtfertigt es, die Entschädigung auf zehn Monatslöhne festzu- setzen. Abzustellen ist dabei auf den Lohn, den der Beschwerdeführer bei seinem letzten Einsatz im P ._______ in O._______ verdiente. 10.5.2 Soweit der Beschwerdeführer die Ausrichtung einer Entschädigung verlangt (Eventualbegehren), ist seine Beschwerde demnach gutzuheis- sen und die Vorinstanz zu verpflichten, ihm auf der Basis des vorstehend erwähnten Lohns zehn Monatslöhne als Entschädi gung im Sinne von Art. 34b Abs. 1 Bst. a BPG auszurichten. Gutzuheissen ist ausserdem A-5381/2013 Seite 22 sein Begehren auf Aufhebung der unzutreffenden Dispositiv-Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung, wonach die Kündigung des Arbeitsverhältni s- ses als durch ihn verschuldet gilt. 11. Das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Belangen ist grundsätz- lich kostenlos (vgl. Art. 34 Abs. 2 BPG). Es sind daher keine Verfahren s- kosten zu erheben. 12. 12.1 Der obsiegenden Partei ist von Amtes wegen oder auf Begehren e i- ne Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen Kosten zuz u- sprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Entschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige wei tere Auslagen der Partei (vgl. Art. 8 ff. VGKE). Der Stundenansatz für Anwältinnen und An- wälte beträgt mindestens Fr. 2 00.– und höchstens Fr. 400.– (vgl. Art. 10 Abs. 2 VGKE). Wird keine Kostennote eingereicht, setzt das Gericht die Entschädigung aufgrund der Akten fest (vgl. Art. 14 Abs. 2 VGKE). 12.2 Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer unterliegt mit seinem Hauptbegehren auf Aufhebung der Kündigung und Weiterbeschäftigung. Er setzt sich jedoch mit seinem Eventualbegehren auf Ausrichtung einer Entschädigung von mindestens zehn Monatslöhnen und seinem Begeh- ren auf Aufhebung von Dispositiv -Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung durch. Er gilt demnach in der Hauptsache als obsiegend und hat A n- spruch auf eine Parteientschädigung. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist diese aufgrund der Akten festzusetzen. Nicht zu berücksicht i- gen ist dabei der anwaltliche Aufwand im Zusammenhang mit dem G e- such um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, da die- ses mit Zwischenverfügung vom 23. Oktober 2013 abgewie sen wurde. In Anbetracht des mutmasslichen Arbeits- und Zeitaufwands für das vorli e- gende Verfahren (exklusive Aufwand für das erwähnte Gesuch) erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 6'000. – (inkl. Auslagen und Meh r- wertsteuer) als angemessen. Dieser Betrag ist der Vorinstanz zur Za h- lung aufzuerlegen. A-5381/2013 Seite 23 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. 1.1 Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. 1.2 Dispositiv-Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung wird aufgehoben. 1.3 Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer auf der Basis seines bei seinem letzten Einsatz im P ._______ in O._______ verdienten Lohns 10 Monatslöhne als Entschädigung im Sinne von Art. 34b Abs. 1 Bst. a BPG auszurichten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Die Vorins tanz h at dem Beschwerdeführer eine (reduzierte) Parteient- schädigung von Fr. 6'000. – (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Markus Metz Pascal Baur Rechtsmittelbelehrung: Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebie t der öffen t- lich-rechtlichen Ar beitsverhältnisse können beim Bundesgericht ang e- fochten werden, sofern es um eine ver mögensrechtliche Angelegenheit geht, bei welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. A-5381/2013 Seite 24 Art. 85 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Bei einer nicht vermögensrechtli chen Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichste l- lung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die B e- schwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Bewei s- mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, be i- zulegen (Art. 42 BGG). Versand: