<h2>SubmittedText<h2><p>Am 28. November 2014 publizierte der Bundesrat den Bericht "Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten". Viele Empfehlungen daraus sind in den Gegenvorschlag zur Initiative "Grüne Wirtschaft" eingeflossen.</p><p>Nachdem das Parlament diesen Gegenvorschlag abgelehnt hat, ist aus Sicht der Konsumenten folgende Frage relevant:</p><p>Welche im Bericht vorgestellten Massnahmen M01 bis M18 gedenkt der Bundesrat zu ergreifen, um die Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten sicherzustellen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Postulat 12.3777, das zum angesprochenen Bericht führte, beauftragte den Bundesrat, die Relevanz, die Wirksamkeit und das Potenzial von bestehenden und denkbaren Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten zu beurteilen.</p><p>Insgesamt wurden im Bericht 18 Massnahmen untersucht, davon wurden 5 Massnahmen für eine weitere Vertiefung vorgeschlagen. Die vorgeschlagenen Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten flössen nicht in den Gegenvorschlag zur Initiative "Grüne Wirtschaft" ein, sondern sind Teil des Aktionsplans Grüne Wirtschaft, den der Bundesrat 2013 verabschiedet hatte.</p><p>Der Bundesrat wird voraussichtlich im April 2016 über diesen Aktionsplan Bericht erstatten und Massnahmen zur Weiterführung vorschlagen. Dazu gehören auch Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten, wie beispielsweise die Information und Sensibilisierung im Bereich Konsum und Produktion oder die Produkt- und Prozessoptimierung (inklusive Ökodesign).</p>