B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III Postfach CH-9023 St. Gallen Telefon +41 (0)58 705 26 20 Fax +41 (0)58 705 29 80 www.bundesverwaltungsgericht.ch Geschäfts-Nr. C-3454/2013 pem/fas Z w i s c h e n v e r f ü g u n g v o m 1 8 . J u l i 2 0 1 3 In der Beschwerdesache Parteien CSS Kranken-Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, 6002 Luzern, und 44 weitere Beteiligte, alle vertreten durch tarifsuisse ag, 4500 Solothurn, diese vertreten durch lic. iur. Andreas Gafner, Rechtsanwalt, Beschwerdeführerinnen, gegen A._______ AG, Beschwerdegegnerin, Regierungsrat des Kantons Luzern, handelnd durch Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern, Postfach 3768, 6002 Luzern, Vorinstanz, Gegenstand KVG, Tariffestsetzung stationäre Spitalbehandlung (RRB vom 14.5.2013), C-3454/2013 Seite 2 wird festgestellt und in Erwägung gezogen, dass der Regierungsrat des Kantons Luzern (Vorinstanz) am 17. Januar 2012 für die Dauer des Tariffestsetzungsverfahrens (betreffend tarifsuisse AG) eine provisorische Baserate für das A._______ von Fr. 10'350.- fest- setzte, dass die Vorinstanz mit Beschluss vom 14. Mai 2013 das erwähnte Tarif- festsetzungsverfahren abgeschlossen und die Baserate für das A._______ (mit Wirkung ab 1. Januar 2012) auf Fr. 10'313.- festgesetzt hat, dass die Beschwerdeführerinnen diesen Beschluss am 17 . Juni 2013 an- gefochten und u.a. beantragt haben, für die Dauer des vorliegenden Ve r- fahrens sei provisorisch – aus Praktikabilitätsgründen – weiterhin der von der Vorinstanz am 17. Januar 2012 provisorisch festgesetzte Tarif (Base- rate von Fr. 10'350.-) festzusetzen, dass der Beschwerde grundsät zlich aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), dass die Beschwerdeinstanz, ihr Vorsitzender oder der Instruktionsrichter – nach Einreichung der Beschwerde – von Amtes wegen oder auf Begeh- ren einer Partei vorsorgliche Massnahmen treffen kann, um den best e- henden Zustand zu erhalten oder bedrohte Interessen einstweilen zu schützen (Art. 56 VwVG), dass die von der Vorinstanz provisorisch – für die Dauer des Tariffestset- zungsverfahren – festgesetzte Baserate als Zwischenentscheid über vo r- sorgliche Massnahmen zu qualifizieren ist (vgl. Urteil BVGer C-124/2012 vom 23. April 2012 E. 3.2), dass vorsorgliche Massnahmen grundsätzlich bis zum Eintritt der Rechts- kraft der Hauptverfügung Bestand haben und nicht bereits mit dem Erlass der Verfügung in der Hauptsache dahinfallen (vgl. STEFAN VOGEL, Vor- sorgliche Massnahmen, in: Isabelle Häner/Bernhard Waldmann [Hrsg.], Das erstinstanzliche Verwaltungsverfahre n, Zürich/Basel/Genf 2008, S. 98 m.w.H.; REGINA KIENER/BERNHARD RÜTSCHE/MATHIAS KUHN, Öffent- liches Verfahrensrecht, Zürich/St. Gallen 2012, Rz. 471; ISABELLE HÄNER, Vorsorgliche Massnahmen im Verwaltungsverfahren und Verwaltungspro- zess, ZSR 1997 II, Ziff. 193), C-3454/2013 Seite 3 dass der von der Vorinstanz f estgesetzte – und von den Beschwerdefüh- rerinnen beantragte – provisorische Tarif von Fr. 10'350.- demnach (s o- fern das angerufene Gericht keinen anderslautenden Entscheid trifft) während des Beschwerdeverfahrens weiterhin gilt, dass somit kein Interesse an den beantragten vorsorglichen Massna h- men bestehen kann, weshalb auf das Gesuch nicht einzutreten ist (vgl. zur Rechtsprechung betreffend untaugliche Ausstandsbegehren z.B. U r- teil BGer 9C_509/2008 vom 29. Dezember 2008, E. 3.2, Urteil BGer 9C_93/2013 vom 13. Februar 2013). Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf das Gesuch um Festsetzung eines provisorischen Tarifs wird nicht eingetreten. 2. Diese Verfügung geht an: – die Beschwerdeführerinnen (Einschreiben) – die Beschwerdegegnerin (Einschreiben) – die Vorinstanz (Ref-Nr. RRB_______; Einschreiben) Der Instruktionsrichter: Michael Peterli Versand: