<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00124</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105592&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00124</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.07.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baubewilligung für drei Mehrfamilienhäuser; maximale Gebäudelänge, Einordnung, Beschwerdelegitimation.<br/><br/>Intertemporale Anwendung von § 234 PBG: Die Beachtung von neuen, noch nicht in Kraft stehenden planungsrechtlichen Festlegungen während der Rechtshängigkeit eines Rechtsmittelverfahrens hängt von einer Interessenabwägung im konkreten Fall ab (E. 3c). Kein Rechtsschutzinteresse des Nachbarn zur Rechtsmittelerhebung hinsichtlich für ihn kaum wahrnehmbarer Abgrabungen (E. 4). Eine Rückversetzung eines projektierten Gebäudes hinter die Baulinie aus Gründen der Einordnung kann vom Bauherrn nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen verlangt werden (E. 5c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABGRABUNG">ABGRABUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAULINIE">BAULINIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDELÃNGE">GEBÃUDELÃNGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORAL">INTERTEMPORAL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSAUFWAND">PLANUNGSAUFWAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE">PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃJUDIZIERUNG">PRÃJUDIZIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERGESCHOSS">UNTERGESCHOSS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 234 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 238 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2000 Nr. 38</span><br/><span class="gerade">RB 2000 Nr. 97</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="GA_GESCH_NR"><span>I. A. Am 30. Mai 1995 erteilte die damalige Bausektion des Stadtrats von ZÃ¼rich <b>H </b>die mit zahlreichen Nebenbestimmungen verbun­dene baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Erstellung von drei FlachdachmehrfamilienhÃ¤usern, eines Ausstellungstraktes und einer Unterniveaugarage fÃ¼r 35 Autos auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr<b>. 1</b> an der X-Strasse 201-205 in ZÃ¼rich. Nicht bewilligt wurden die in den Untergeschossen der HÃ¤user 2 und 3 (X-Strasse 203 und 205) geplanten Wohnungen (Dispositiv Ziffer II). - GemÃ¤ss alter Bauordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 12. Juni 1963 (BauO 1963) lag das BaugrundstÃ¼ck in der Wohnzone D. Die von der Baudi­rektion erlassene Ersatzbau- und Zonenordnung vom 9. Mai/7. Dezember 1995 (BZO-BD) wies die Parzelle dem Besonderen Wohngebiet II zu, wie auch die nie in Kraft getretene Bau- und Zonenordnung vom 17. Mai 1992 (BZO-1992). GemÃ¤ss der vom Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich am 24. November 1999 beschlosse­nen Bau- und Zonenordnung (BZO-1999; publiziert im Amtsblatt vom 7. Januar 2000) liegt das GrundstÃ¼ck Kat.Nr. <b>1</b> in der Wohnzone W2bII. </span></a></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen die Baubewilligung vom 30. Mai 1995 liessen <b>A</b> und <b>B</b> sowie <b>C</b> und <b>D</b> als EigentÃ¼mer von unmittelbar jenseits der X-Strasse gegenÃ¼ber der Bauparzelle liegenden GrundstÃ¼cken rechtzeitig an die Bau­rekurskommission I rekurrieren mit dem Hauptantrag, die Baubewilligung sei aufzuheben. Das Rekursverfahren wurde auf Antrag der privaten Rekursgegnerin am 5. Oktober 1995 sistiert. Am 22. Oktober 1996 erklÃ¤rte <b>F</b> als neuer EigentÃ¼mer des Bau­grundstÃ¼cks den Eintritt in das Rekursverfahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Am 13. Januar 1999 hob die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich Dispositiv Ziffer II des baurechtlichen Entscheids vom 30. Mai 1995 wiedererwÃ¤gungsweise auf und bewilligte auch die zwei je in den Untergeschossen der HÃ¤user 2 und 3 geplanten Wohnungen samt den erforderlichen Abgrabungen. Die genannten nachbarlichen GrundeigentÃ¼mer gelangten auch dagegen rechtzeitig an die Baurekurskommission I, mit dem Antrag, auch diese Bau­erlaubnis sei aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Entscheid vom 18. Februar 2000 vereinigte die Baurekurskommission I die beiden Verfahren und hiess den gegen die Bewilligung vom 30. Mai 1995 gerichteten Re­kurs insoweit gut, als damit die Erstellung eines Atelier-/AusstellungsgebÃ¤udes als Anbau an das GebÃ¤ude 1 bewilligt worden war. Im Ãbrigen wurde der Rekurs abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 27. MÃ¤rz 2000 liessen die zur Hauptsache unterlegenen Rekurrierenden dem Verwaltungsgericht beantragen, der Rekursentscheid vom 18. Februar 2000 sei aufzuheben und die Bewilligung fÃ¼r das streitige Vorhaben sei zu verweigern. Die Baurekurskommission I beantragte am 18. April 2000 Abweisung der Beschwerde. Den nÃ¤mlichen Antrag stellten am 2. Mai 2000 die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich und am 19. Mai 2000 <b>F</b>. Die privaten Parteien verlangten ferner je die Zusprechung einer ParteientschÃ¤di­gung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die ErwÃ¤gungen gemÃ¤ss angefochtenem Rekursentscheid sowie die AusfÃ¼hrungen der Parteien in den Rechtsschriften werden - soweit erforderlich - nachstehend wiederge­geben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das BaugrundstÃ¼ck von rund 11'000 m<sup>2</sup> stÃ¶sst mit seiner SÃ¼dwestseite an die X-Strasse. Im nordÃ¶stlichen Bereich, unmittelbar an die Y-Strasse angrenzend, steht eine herrschaftliche Villa mit NebengebÃ¤ude. Mit vom Stadtrat am 13. November 1996 geneh­migtem verwaltungsrechtlichem Vertrag wurde die Unterschutzstellung dieser Bauten samt nÃ¤herem Umschwung vereinbart. - Ein Waldfeststellungsverfahren fÃ¼hrte zum Ergebnis, dass es sich bei der auf dem BaugrundstÃ¼ck vorhandenen Bestockung nicht um Wald handle (Beschluss des Regierungsrats vom 30. Juli 1997). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die BeschwerdefÃ¼hrenden lassen folgende RÃ¼gen vorbringen: Die Baurekurs­kommission I hÃ¤tte bei der Beurteilung des Bauvorhabens die BZO-1999 respektive die BZO-1992 anwenden und demgemÃ¤ss die Baubewilligung aufgrund der Ãberschrei­tung der nach diesen Erlassen erlaubten GebÃ¤udelÃ¤nge von 20 m in Anwendung von § 234 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975/1. September 1991 (PBG) aufhe­ben mÃ¼ssen. Sodann hÃ¤tte den BeschwerdefÃ¼hrenden die Legitimation zur RÃ¼ge Ã¼bermÃ¤s­siger Abgrabungen nicht abgesprochen werden dÃ¼rfen und hÃ¤tte die Freilegung der Unterge­schosse verweigert werden mÃ¼ssen. Ferner habe sich die Rekurskommission bei der PrÃ¼­fung der Frage der Einordnung eine zu weit gehende ZurÃ¼ckhaltung auferlegt und wÃ¤re Ã¼berdies § 238 Abs. 2 PBG anzuwenden gewesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Zur Frage der GebÃ¤udelÃ¤nge hat die Baurekurskommission I erwogen, dass Art. 10 Abs. 1 lit. b BZO-BD dieses Mass fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck auf 30 m beschrÃ¤nke. Diese LÃ¤nge werde durch das GebÃ¤ude 1 mit dem geplanten Atelieranbau Ã¼berschritten, nicht jedoch durch die GebÃ¤ude 2 und 3. Im Verlauf des Rekursverfahrens habe nun aber der Stadtrat im Dezember 1998 zuhanden des Gemeinderats der Stadt ZÃ¼rich eine neue Bau- und Zonenordnung verabschiedet. Der Gemeinderat habe der Vorlage am 24. No­vember 1999 zugestimmt. Die neue Ordnung sehe fÃ¼r die Wohnzone W2bII, der das Bau­grundstÃ¼ck zugewiesen werden solle, eine maximale GebÃ¤udelÃ¤nge von 20 m vor. Die Nachbarrekurrenten machten daher eine unzulÃ¤ssige negative PrÃ¤judizierung des kÃ¼nftigen Rechts im Sinn von § 234 PBG geltend. Zur BegrÃ¼ndung der gegenteiligen Auffassung verweise der Rekursgegner auf Dispositiv Ziffer II Satz 2 BZO-BD, wonach kÃ¼nftigen Ãnderungen kommunaler Vorschriften keine Vorwirkung zukomme. Die Frage, ob die damit verfÃ¼gte Nichtanwendung von § 234 PBG rechtsbestÃ¤ndig sei, kÃ¶nne indessen offen bleiben, da nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts bei der intertemporalen An­wendung von § 234 PBG eine InteressenabwÃ¤gung im Einzelfall vorzunehmen sei. Die AbwÃ¤gung der sich hier gegenÃ¼berstehenden Interessen des Gemeinwesens und der Bau­herrschaft falle klar zugunsten der letzteren aus. Entscheidend sei dabei, dass die Planung fÃ¼r das streitige Vorhaben mehrere Jahre zurÃ¼ckreiche. Entsprechend hoch sei der bisher angefallene Planungsaufwand. Die Interessen der Bauherrschaft an der Verwirklichung des streitigen Vorhabens seien schon aus dieser Sicht gewichtig. Diese Auffassung werde auch von der stÃ¤dtischen BewilligungsbehÃ¶rde geteilt, die das Projekt positiv beurteile und die Abweisung des Rekurses beantrage. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Zur Frage der negativen PrÃ¤judizierung der kÃ¼nftigen Ordnung durch GebÃ¤u­delÃ¤ngen von mehr als 20 m lassen die BeschwerdefÃ¼hrenden im Wesentlichen vorbringen, dass es sich bei der von der Baurekurskommission I herangezogenen verwaltungsgerichtli­chen Rechtsprechung betreffend die InteressenabwÃ¤gung im Einzelfall bei der intertempo­ralen Anwendung von § 234 PBG um eine erst vor kurzem vorgenommene Modifizierung des Grundsatzes handeln mÃ¼sse, wonach das im Zeitpunkt des Rechtsmittelentscheids gel­tende bzw. voranzuwendende Recht zu beachten sei. Eine entsprechende Praxis­Ã¤nderung bzw. PrÃ¤zisierung sei jedenfalls bisher nicht verÃ¶ffentlicht worden. Das im Sinn des Ver­trauensschutzes unter UmstÃ¤nden berechtigte Abstellen auf das im Zeitpunkt des Bauent­scheids geltende Recht kÃ¶nne hier nicht in Frage kommen; denn die fast fÃ¼nfjÃ¤hrige Dauer des Rechtsmittelverfahrens sei einzig und allein auf das Verhalten der Bauherrschaft zu­rÃ¼ckzufÃ¼hren (was nÃ¤her dargelegt wird). Jedenfalls seien die Nachbarrekurrenten dafÃ¼r nicht verantwortlich. Die Bauherrschaft habe daher keinen Anspruch auf eine privilegierte Behandlung, die im ausnahmsweisen Verzicht auf die Voranwendung des kÃ¼nftigen Rechts bestÃ¼nde. Selbst wenn dem privaten Beschwerdegegner aus nicht nachvollziehbaren GrÃ¼n­den die Bezugnahme auf das im Zeitpunkt der Baubewilligung geltende Recht zugestanden wÃ¼rde, wÃ¤re das die BZO-1992 und nicht die BZO-BD, die erst mit dem Urteil des Bun­desgerichts vom 29. Mai 1996 in Kraft getreten sei. Die BZO-1992 beschrÃ¤nke die GebÃ¤u­delÃ¤nge im Besonderen Baugebiet II auf 20 m. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der private Beschwerdegegner lÃ¤sst zur Frage der (negativen) Voranwendung der BeschrÃ¤nkung der GebÃ¤udelÃ¤nge gemÃ¤ss BZO-1999 zusammengefasst ausfÃ¼hren, dass gemÃ¤ss verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung bei einer Ãnderung der Rechtslage wÃ¤h­rend des Rechtsmittelverfahrens auf das im Zeitpunkt des letztinstanzlichen Entscheids geltende Recht abzustellen sei. Schon dieser Grundsatz verbiete eine Beachtung bzw. An­wendung der BZO-1992. Hinzu komme, dass diese Ordnung nie in Kraft getreten sei. Gel­tendes Recht sei heute die BZO-BD. Nun habe allerdings der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich am 24. November 1999 eine neue Bau- und Zonenordnung beschlossen. Diese neue Zo­nenordnung sehe fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck wiederum eine BeschrÃ¤nkung der GebÃ¤udelÃ¤nge auf 20 m vor. Die Beachtung dieser neuen Bau- und Zonenordnung verbiete sich aber auf Grund von Dispositiv Ziffer II Satz 2 der VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 9. Mai 1995. Wollte man eine Voranwendung der BZO-1999 gleichwohl in Betracht ziehen, so wÃ¼rde jedenfalls die nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung im konkreten Fall vorzu­nehmende InteressenabwÃ¤gung deutlich gegen eine Voranwendung des neuen Rechts spre­chen. Das Vertrauen der Bauherrschaft auf die Anwendbarkeit der GebÃ¤udelÃ¤ngenbe­schrÃ¤nkung gemÃ¤ss der seit dem 14. Juni 1996 in Kraft stehenden und auch heute noch geltenden BZO-BD sei zu schÃ¼tzen. Sodann sei zu beachten, dass die Planung fÃ¼r das um­strittene Projekt mehrere Jahre zurÃ¼ckgehe. Entsprechend hoch sei der angefallene Pla­nungs-, Beratungs- und prozessuale Aufwand. Dazu hÃ¤tten auch umfangreiche BemÃ¼hun­gen um eine einvernehmliche LÃ¶sung mit den Nachbarn gehÃ¶rt. Das Bauvorhaben konzen­triere sich auf den sÃ¼dwestlichen Teil des sehr grossen GrundstÃ¼cks Kat.Nr. <b>1</b> und nehme somit jede nur denkbare RÃ¼cksicht auf das unter Schutz gestellte GebÃ¤ude Y-Strasse. Nur ein die privaten Interessen eindeutig Ã¼berwiegendes Ã¶ffentliches Interesse vermÃ¶chte eine Voranwendung der in der BZO-1999 erneut vorgesehenen BeschrÃ¤nkung der GebÃ¤ude­lÃ¤nge auf 20 m zu rechtfertigen. Unzutreffend sei, dass die fast fÃ¼nfjÃ¤hrige Dauer des erst­instanzlichen Rechtsmittelverfahrens einzig und allein auf das Verhalten der Bauherrschaft zurÃ¼ckzufÃ¼hren sei. Ihr sei gar nichts anderes Ã¼brig geblieben, als den Aus­gang des Pro­vokations- und des Waldfeststellungsverfahrens abzuwarten; denn die Baubewilligung sei unter dem ausdrÃ¼cklichen Vorbehalt erteilt worden, dass der in Frage stehende Grund­stÃ¼cksteil von einer allfÃ¤lligen Unterschutzstellungsmassnahme ausge­nommen werde. Im Ãbrigen hÃ¤tten die BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrer Rekursschrift vom 23. Juni 1995 selbst verlangt, dass das Rekursverfahren bis zum Abschluss des Provoka­tions- und des Wald­feststellungsverfahrens zu sistieren sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gilt vorab in bau- und planungsrechtlichen Angelegenheiten die Regel, dass bei Ãnderungen der Rechtslage wÃ¤hrend der HÃ¤ngigkeit von Rechtsmittelverfahren auf das im Zeitpunkt des letztinstanzli­chen Entscheids geltende Recht abzustellen ist (RB 1982 Nr. 7 = ZBl 84/1983, S. 41 = ZR 82 Nr. 18; RB 1985 Nr. 116; VGr, 28. Juni 1985, BEZ 1985 Nr. 20). Heute geltendes Recht ist im vorliegenden Fall die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 9. Mai/7. Dezember 1995 (= BZO-BD). Die BZO-1992 ist nie in Kraft getreten, und die BZO-1999 steht noch nicht in Kraft. Die BZO-BD als geltendes Recht erlaubt fÃ¼r den Bereich des Baugrund­stÃ¼cks (Besonderes Baugebiet II) unbestritten eine GebÃ¤udelÃ¤nge von 30 m. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) WÃ¤hrend der HÃ¤ngigkeit des Rekursverfahrens hat der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich die BZO-1999 verabschiedet. Diese neue Ordnung ist noch nicht in Kraft getreten. Es fragt sich, ob die darin vorgesehene, fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck unbestritten geltende Be­schrÃ¤nkung der GebÃ¤udelÃ¤nge auf 20 m fÃ¼r das streitige Bauvorhaben zu beachten sei. In diesem Zusammenhang geht es um die so genannte intertemporale Anwendung von § 234 PBG, wobei zu verdeutlichen ist, dass nicht eine wÃ¤hrend der Rechtsmittelverfahren ein­getretene Ãnderung dieser kantonalen Bestimmung in Frage steht. Vielmehr geht es um eine wÃ¤hrend der HÃ¤ngigkeit der Rechtsmittelverfahren beantragte bzw. beschlossene Ãn­derung einer kommunalen planungsrechtlichen Festlegung, hier der GebÃ¤udelÃ¤ngenbe­schrÃ¤nkung. Vereinfachend bezeichnet das Verwaltungsgericht diese rechtliche Situation als intertemporale Anwendung von § 234 PBG. Da in einem solchen Fall nicht neues Recht in Kraft getreten ist, sondern massgebliche planungsrechtliche Festlegungen wÃ¤hrend der HÃ¤ngigkeit von Rechtsmittelverfahren geÃ¤ndert worden, aber noch nicht rechtskrÃ¤ftig sind, hat das Verwaltungsgericht fÃ¼r diese Rechtslage eine besondere Praxis entwickelt. Nach dieser Rechtsprechung, an der festzuhalten ist, hÃ¤ngt die Beachtung der neuen planungs­rechtlichen Festlegung von einer InteressenabwÃ¤gung im konkreten Fall ab (RB 1985 Nr. 116 lit. b; VGr, 28. Juni 1985, BEZ 1985 Nr. 20 Erw. 4 lit. b). Entgegen der Auffas­sung der BeschwerdefÃ¼hrenden handelt es sich damit bei dieser Praxis keineswegs um eine nicht verÃ¶ffentliche oder erst vor kurzem vorgenommene Modifizierung bzw. Ãnderung der Rechtsprechung. Die von den BeschwerdefÃ¼hrenden kritisierte Praxis ist im Ãbrigen seit dem Jahr 1985 in mehreren (nicht mehr publizierten) Entscheiden bestÃ¤tigt worden. Zu Recht ist die Baurekurskommission I von dieser Rechtsprechung ausgegangen. Nicht ge­folgt werden kÃ¶nnte in diesem Zusammenhang der Auffassung des privaten Beschwerde­gegners, dass Ãnderungen planungsrechtlicher Festlegungen, die vom Gemeinderat erst nach Erteilung der kommunalen Baubewilligung beantragt worden sind, unter dem Titel der intertemporalen Anwendung von § 234 PBG nicht mehr zu berÃ¼cksichtigen seien (Be­schwerdeschrift S. 9 f.). Kommt es zur intertemporalen Anwendung einer Bestimmung, so ist die betreffende Vorschrift mit ihrem vollen materiellen Inhalt anzuwenden. Im Hinblick auf die erforderliche Konkretisierung der Ãnderung einer Festlegung verlangt § 234 PBG in der Fassung vom 1. September 1991, dass jedenfalls ein Antrag des Gemeinderats vor­liegen muss und z.B. nicht schon ein die Ãnderung verlangender parlamentarischer Vor­stoss oder eine entsprechende Initiative ausreicht, um von einer in Ãnderung stehenden Festlegung auszugehen (VGr, 24. September 1999, VB.99.00196 [zur Publikation im Re­chenschaftsbericht 1999 bestimmt]). Es muss daher (auch) bei der intertemporalen Anwen­dung von § 234 PBG (wie bei der ordentlichen Anwendung der Vorschrift) jedenfalls ein an die Legislative gerichteter Antrag des Gemeinderats betreffend die Ãnderung einer pla­nungsrechtlichen Festlegung Beachtung finden. Daran vermag der Hinweis des privaten Beschwerdegegners auf § 353 PBG nichts zu Ã¤ndern. Auch hÃ¤ngt die intertemporale An­wendung von § 234 PBG nicht von der Anfechtung der Baubewilligung durch einen Nach­barn ab. Die neue rechtliche Situation ist von Amtes wegen zu beachten. Im vorliegenden Fall liegt im Ãbrigen nicht nur der Antrag des Stadtrats vom Dezember 1998 vor, was fÃ¼r die Beachtung der neuen Ordnung unter dem Gesichtspunkt von § 234 PBG wie gesagt bereits genÃ¼gen wÃ¼rde. Hinzu kommt, dass der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich als Legisla­tive die neue Bau- und Zonenordnung am 24. November 1999 festgesetzt hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>AnzufÃ¼gen ist, dass die BZO-1992 im vorliegenden Verfahren nicht zu beachten ist. Diese Bau- und Zonenordnung ist nie rechtskrÃ¤ftig geworden. Sie ist daher nicht geltendes Recht. Wie erwÃ¤hnt sind als neues geltendes Recht die BZO-BD und als unter dem Ge­sichtspunkt von § 234 zu beachtende Festlegung die BZO-1999 an ihre Stelle getreten. Materiell Ã¤ndert das insoweit nichts, als sowohl die BZO-1992 als auch die BZO-1999 fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck maximale GebÃ¤udelÃ¤ngen von 20 m festlegen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Damit stellt sich die Frage, ob die gemÃ¤ss der zitierten Rechtsprechung vorzu­nehmende InteressenabwÃ¤gung fÃ¼r oder gegen die Voranwendung der GebÃ¤udelÃ¤ngenbe­schrÃ¤nkung auf 20 m gemÃ¤ss BZO-1999 spreche. Rekurskommission und privater Be­schwerdegegner vertreten die Auffassung, dass die Interessen der Bauherrschaft klar gegen die Beachtung der in der BZO-1999 vorgesehenen BeschrÃ¤nkung der GebÃ¤udelÃ¤nge auf 20 m sprÃ¤chen und damit von der gemÃ¤ss BZO-BD erlaubten LÃ¤nge von 30 m auszugehen sei. Die BeschwerdefÃ¼hrenden vertreten den gegenteiligen Standpunkt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission I ist zum Schluss gekommen, dass die mehrere Jahre zu­rÃ¼ckreichende Planung und der damit verbundene hohe Planungsaufwand gegen eine ne­gative Voranwendung der BZO-1999 sprÃ¤chen. Das ist nicht zu beanstanden. Das Bauge­such ist am 10. Januar 1995 eingereicht worden. Daraus folgt, dass die Planung jedenfalls im Jahr 1994 (wenn nicht gar 1993) aufgenommen werden musste. Entgegen der Auffas­sung der BeschwerdefÃ¼hrenden trifft es sodann nicht zu, dass (ausschliesslich) der private Beschwerdegegner die lange Dauer des Rekursverfahrens zu vertreten habe. Wohl ist rich­tig, dass letzterer das Gesuch um Verfahrenssistierung bzw. die Begehren um deren Ver­lÃ¤ngerung gestellt hat. Entscheidender Grund dafÃ¼r war das Waldfeststellungsverfahren sowie das Unterschutzstellungsverfahren betreffend das GebÃ¤ude Vers.Nr. 2219. Die heu­tigen BeschwerdefÃ¼hrenden haben im Ãbrigen in ihrer Rekursschrift vom 23. Juni 1995 ebenfalls die Sistierung des Rekursverfahrens beantragt (Antrag Ziff. 4). Ferner haben sie im Rekursverfahren verlangt, dass die BaubehÃ¶rde anzuweisen sei, "bezÃ¼glich der Be­stockung im sÃ¼dÃ¶stlichen Teil des BaugrundstÃ¼cks ein Waldfeststellungsverfahren einzu­leiten". Zu beachten ist sodann, dass die BZO-BD, die die GebÃ¤udelÃ¤nge auf 30 m be­grenzt, am 9. Mai 1995 erlassen wurde. Die Baubewilligung ihrerseits trÃ¤gt das Datum des 30. Mai 1995. Von Gewicht ist nun aber insbesondere auch, dass die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich Abweisung des Rekurses beantragte. Sie stellt nun gleicherweise den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. Jedenfalls macht sie keine Ã¼berwiegenden Ã¶ffentlichen Inte­ressen geltend, die fÃ¼r eine negative Voranwendung der BZO-1999 auf das streitige Vor­haben sprechen wÃ¼rden. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass das auf dem Baugrund­stÃ¼ck im Bereich der Y-Strasse stehende HauptgebÃ¤ude ebenfalls eine LÃ¤nge von 25 m auf­weist. Ãhnliches gilt fÃ¼r die auf den NachbargrundstÃ¼cken Kat.Nrn. <b>2 </b>und <b>3</b> stehenden, auf der Grenze aneinander gebauten HÃ¤user. Sie sind zusammen annÃ¤hernd 25 m lang. Insge­samt ist der Baurekurskommission I zu folgen, dass gewichtige private Interessen gegen eine Voranwendung der BZO-1999 sprechen und es an entgegenstehen­den Ã¼berwiegenden Ã¶ffentlichen Interessen fehlt. - Angesichts dieser Rechtslage erÃ¼brigt sich eine PrÃ¼fung der Frage, ob schon Dispositiv Ziffer II Satz 2 der VerfÃ¼gung der Baudi­rektion vom 9. Mai 1995 gegen eine Voranwendung der neuen GebÃ¤udelÃ¤ngenbeschrÃ¤n­kung spreche, wie der private Beschwerdegegner geltend macht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Streitig sind sodann die in den Untergeschossen der HÃ¤user 2 und 3 geplanten Wohnungen bzw. die fÃ¼r die Freilegung der Untergeschosse geplanten Abgrabungen. Da­fÃ¼r ist die Bewilligung ursprÃ¼nglich verweigert worden (Dispositiv Ziffer II in Verbindung mit lit. t und u der ErwÃ¤gungen der Bewilligung vom 30. Mai 1995). Diesen Entscheid hat die Bausektion am 13. Januar 1999 in WiedererwÃ¤gung gezogen und die in den Unterge­schossen der HÃ¤user 2 und 3 geplanten Wohnungen (je zwei Zweizimmerwohnungen) bzw. die dafÃ¼r erforderlichen Abgrabungen bewilligt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Ihren ursprÃ¼nglichen Entscheid hat die Bausektion damit begrÃ¼ndet, dass Ab­grabungen in der HÃ¶he zwischen 1,5 und 2,4 m vorgesehen seien, was mit Art. 8 Abs. 5 BauO nicht vereinbar sei. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Ausnahmebewilli­gung seien nicht gegeben, da keine besonderen Voraussetzungen vorlÃ¤gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die Bewilligung vom 13. Januar 1999 hat die Bausektion zusammengefasst damit begrÃ¼ndet, dass gemÃ¤ss Art. 9 BZO-BD ein anrechenbares Untergeschoss nur ge­stattet sei, wenn dafÃ¼r keine wesentlichen Abgrabungen oder AufschÃ¼ttungen erforderlich seien. Nach der Praxis der Bausektion zu dieser Bestimmung seien Abgrabungen im Um­fang von ca. 5% der maximal zulÃ¤ssigen GebÃ¤udehÃ¶he erlaubt. Weitergehende Abgrabun­gen kÃ¶nnten ausnahmsweise bewilligt werden, wenn die GebÃ¤udehÃ¶he auch bezÃ¼glich des gestalteten Terrains eingehalten sei und wenn keine nachteiligen Ã¤sthetischen Auswirkun­gen entstÃ¼nden. Vor diesem Hintergrund lasse sich die Verweigerung der Bewilligung fÃ¼r die Wohnungen im Untergeschoss der beiden HÃ¤user 2 und 3 nicht aufrechterhalten. WÃ¼r­den die Abgrabungen in dem Mass reduziert, dass die erlaubte GebÃ¤udehÃ¶he von 8,10 m vom gestalteten Terrain aus eingehalten sei, so sei fÃ¼r eine ausreichende Belichtung der Wohnungen im Untergeschoss gesorgt. Die Abgrabungen betrÃ¼gen allerdings auch dann mehr als 5% der GebÃ¤udehÃ¶he. DafÃ¼r kÃ¶nne jedoch angesichts der besonderen Topografie des BaugrundstÃ¼cks eine Ausnahmebewilligung erteilt werden. Weitergehende Abgrabun­gen seien zulÃ¤ssig fÃ¼r die Freilegung eines maximal 1,5 m breiten Sitzplatzausgangs.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Baurekurskommission I ist auf den gegen die Bewilligungserteilung vom 13. Januar 1999 erhobenen Rekurs nicht eingetreten. Sie hat zusammengefasst erwogen, dass die Rekurrenten nicht anfÃ¼hrten, warum sie durch den Entscheid vom 13. Januar 1999 nachteilig berÃ¼hrt seien. Das sei auch nicht erkennbar. Optisch seien sie durch die Abgra­bungen kaum betroffen, da die von der X-Strasse zurÃ¼ckversetzten GebÃ¤ude 2 und 3 durch das GebÃ¤ude 1 weitgehend abgedeckt und fÃ¼r die Rekurrenten praktisch nicht ein­sehbar seien. Auch wenn durch den Einbau von je zwei Kleinwohnungen in den Unterge­schossen der HÃ¤user 2 und 3 eine geringfÃ¼gige ErhÃ¶hung der NutzungsintensitÃ¤t resultiere, wÃ¼rden die Rekurrenten dadurch nicht in besonderer Weise betroffen. Das gelte namentlich auch in lÃ¤rmmÃ¤ssiger Hinsicht, da die Zahl der AbstellplÃ¤tze nicht erhÃ¶ht werde. Den Re­kurrenten sei daher ein schutzwÃ¼rdiges Anfechtungsinteresse abzusprechen. Gleich wÃ¤re zu entschei­den, wenn die Wohnungen bereits mit der Stammbewilligung vom 30. Mai 1995 erlaubt worden wÃ¤ren. In diesem Fall hÃ¤tte ein schutzwÃ¼rdiges Interesse deshalb gefehlt, weil die Rekurrenten mit ihren EinwÃ¤nden gegen die Abgrabungen ihr Prozessziel, nÃ¤mlich eine Aufhebung des angefochtenen Bewilligungsentscheids, nicht hÃ¤tten erreichen kÃ¶nnen. Vielmehr wÃ¤re von einem ohne weiteres heilbaren Mangel auszugehen gewesen. Da dessen Behebung den Rekurrenten keinerlei Entlastung verschafft hÃ¤tte, wÃ¤re eine solche Anord­nung ausser Betracht gefallen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) Zur Frage der Legitimation lassen die BeschwerdefÃ¼hrenden im Wesentli­chen vorbringen, dass die Baurekurskommission I auf die RÃ¼gen der unzulÃ¤ssigen Abgra­bungen und der unstatthaften Ausnahmebewilligung hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen. Die Be­schwerdefÃ¼hrenden seien aufgrund der rÃ¤umlichen NÃ¤he ihrer Parzellen zum Baugrund­stÃ¼ck unbestritten zur Rekurserhebung legitimiert. Das gelte aber auch infolge der zahlrei­chen RÃ¼gen, die die ganze oder teilweise Aufhebung der Baubewilligung zum Ziel hÃ¤tten. Der zur Rechtsmittelerhebung legitimierte Nachbar habe das Recht, alle RÃ¼gen zu erheben, die das Bauvorhaben ins Wanken bringen kÃ¶nnten. Er mÃ¼sse seine Legitimation nicht fÃ¼r jeden einzelnen Einwand dartun. Indem einzelne RÃ¼gen losgelÃ¶st von allen anderen Ein­wÃ¤nden gegen das Bauprojekt wie ein separater Rekurs behandelt wÃ¼rden, werde die vom Bundesrecht vorgeschriebene Legitimation in unzulÃ¤ssiger Weise eingeschrÃ¤nkt. Die von den zÃ¼rcherischen Instanzen geÃ¼bte Praxis sei wohl in denjenigen FÃ¤llen angebracht, wo ein Nachbar nur gerade solche RÃ¼gen vorbringe, die entweder Teile des Bauvorhabens be­trÃ¤fen, die er nicht sehen kÃ¶nne oder die wirklich untergeordnete MÃ¤ngel kritisierten, die mit einer Nebenbestimmung geheilt werden kÃ¶nnten. Bringe er indessen noch andere Ein­wendungen vor, zu deren Erhebung er zweifelsfrei legitimiert sei, mÃ¼ssten alle Vorbringen geprÃ¼ft werden. Ein solcher Fall sei hier gegeben (was nÃ¤her dargelegt wird).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der private Beschwerdegegner schliesst sich unter Verweisung auf die BegrÃ¼n­dung des Rekursentscheids der Auffassung der Baurekurskommission I an. Die von den BeschwerdefÃ¼hrenden vertretene Auffassung widerspreche der seit RB 1987 Nr. 3 stÃ¤ndi­gen Praxis des Verwaltungsgerichts. Weder in der Rekursschrift noch in der Beschwerde­begrÃ¼ndung legten die nachbarlichen Einsprecher dar, dass und warum sie durch die in Frage stehenden Abgrabungen mehr als beliebige Dritte betroffen seien. - Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich bringt vor, dass die von der Baurekurskommission I vertretene Auffassung jedenfalls vertretbar sei und auf der Linie der verwaltungsgerichtlichen Praxis liege.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die damalige Bausektion des Stadtrats von ZÃ¼rich hat in ihrem Entscheid vom 30. Mai 1995 die Bewilligung fÃ¼r die in Frage stehenden Untergeschosswohnungen in den HÃ¤usern 2 und 3 wie bereits erwÃ¤hnt verweigert (Dispositiv Ziffer II) und zwar wegen Ã¼bermÃ¤ssiger, Art. 8 Abs. 5 BauO verletzender Abgrabungen (lit. t und u der ErwÃ¤gungen). Damit waren diese Fragen nicht Gegenstand des mit Rekursschrift vom 23. Juni 1995 an­hÃ¤ngig gemachten Rekursverfahrens. Aufgrund der am 14. Juni 1996 in Kraft getretenen BZO-BD hat die Bausektion die Untergeschosswohnungen am 13. Januar 1999 bewilligt. Das ist ein neuer baurechtlicher Entscheid, der allein und ausschliesslich die Frage der Untergeschosswohnungen bzw. der Abgrabungen beschlÃ¤gt. Warum sie durch diesen Ent­scheid in eigenen schÃ¼tzenswerten Interessen mehr als Dritte oder die Allgemeinheit be­rÃ¼hrt seien, haben die Rekurrierenden in der Rekursschrift vom 15. Februar 1999 mit kei­nem Wort ausgefÃ¼hrt (zur Darlegung der die Rechtsmittelbefugnis begrÃ¼ndenden Sachum­stÃ¤nde vgl. RB 1980 Nrn. 7 und 8, 1986 Nr. 10; FranÃ§ois Ruckstuhl, Der Rechtsschutz im zÃ¼rcherischen Planungs- und Baurecht, ZBl 86/1985, S. 295 ff.). Die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¼bersehen, dass es sich beim Entscheid der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich vom 13. Januar 1999 um eine neue baurechtliche Bewilligung handelt. Der Hinweis auf die in der Rekurs­schrift vom 23. Juni 1995 gegen die Bewilligung vom 30. Mai 1995 erhobenen RÃ¼gen hilft ihnen daher nichts. Mit der Baurekurskommission I ist im Ãbrigen festzuhalten, dass nicht zu erkennen ist, warum die BeschwerdefÃ¼hrenden durch die im Streit liegenden Abgrabun­gen in eigenen schÃ¼tzenswerten Interessen mehr als Dritte oder die Allgemeinheit berÃ¼hrt sein sollten. Die GrundstÃ¼cke Kat.Nrn.<b> 4</b> und <b> 5 </b>befinden sich sÃ¼dwestlich und jen­seits der X-Strasse. Die Abgrabungen im Bereich der HÃ¤user 2 und 3 werden weitest­gehend durch das Haus 1 sowie durch das davor liegende gewachsene Terrain verdeckt und sind von den beiden GrundstÃ¼cken aus praktisch nicht wahrnehmbar. Jedenfalls ist auf­grund der tat­sÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse und der vorgebrachten RÃ¼gen nicht ersichtlich, dass die Beschwer­defÃ¼hrenden durch die streitigen Abgrabungen in eigenen schÃ¼tzenswerten Interessen qua­lifiziert beeintrÃ¤chtigt wÃ¼rden (vgl. RB 1982 Nr. 19). Es liegt auch nicht ein Tatbestand wie etwa bei der Verletzung von Bestimmungen Ã¼ber AbstÃ¤nde oder Geschoss­zahlen vor, wo sich die Normverletzung klar aus der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl er­gibt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wollte man annehmen, dass zwischen dem ursprÃ¼nglichen baurechtlichen Ent­scheid vom 30. Mai 1995 und der Bewilligung vom 13. Januar 1999 ein derart enger Zu­sammenhang bestehe, dass die beiden Bewilligungen als Einheit zu betrachten seien und der Beschluss vom 13. Januar 1999 als Teil der Stammbewilligung vom 30. Mai 1995 zu wÃ¼rdigen sei, so dass die in der Rekursschrift vom 23. Juni 1995 dargelegte Legitimations­begrÃ¼ndung auch fÃ¼r die Anfechtung der Bauerlaubnis vom 13. Januar 1999 ihre Geltung habe, so wÃ¼rde das den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht helfen. Die EventualbegrÃ¼ndung der Baurekurskommission I, wonach den BeschwerdefÃ¼hrenden ein schutzwÃ¼rdiges Interesse in diesem Fall vorab deshalb fehlen wÃ¼rde, weil sie mit den EinwÃ¤nden gegen die Abgra­bungen ihr Prozessziel, nÃ¤mlich die Aufhebung der Baubewilligung insgesamt nicht errei­chen kÃ¶nnten, da sich der Mangel ohne weiteres mit einer fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden belanglosen Nebenbestimmung beheben liesse, wÃ¤re jedenfalls vertretbar und stÃ¼nde mit der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang (RB 1987 Nr. 3). Die Be­schwerdefÃ¼hrenden haben mit ihrem Rekurs vom 23. Juni 1995 die vÃ¶llige Aufhebung der Baubewilligung vom 30. Mai 1995 beantragt. Der Eventualantrag bezog sich ausschliess­lich auf eine RÃ¼ckversetzung von GebÃ¤ude 1 sowie auf eine Verschiebung der Zufahrt zur Unterniveaugarage.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist damit auch hinsichtlich der gerÃ¼gten Abgrabungen unbegrÃ¼n­det.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen schliesslich eine Verletzung von § 238 Abs. 2 PBG geltend. Sie rÃ¼gen, dass sich die Baurekurskommission I bei der PrÃ¼fung der Einord­nungsfrage eine zu weit gehende ZurÃ¼ckhaltung auferlegt habe. Ferner verlangen sie wie schon im Rekursverfahren, dass das GebÃ¤ude 1 hinter die Baulinie zurÃ¼ck zu versetzen sei. Damit kÃ¶nne eine bessere Einordnung erreicht werden. Eine entsprechende Auflage drÃ¤nge sich hier schon deshalb auf, weil angesichts der SchutzobjektsqualitÃ¤t der auf dem Bau­grundstÃ¼ck stehenden Villa § 238 Abs. 2 PBG zur Anwendung komme.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die Baurekurskommission I hat vorab den Inhalt von § 238 PBG sowie die von der Rechtsprechung zu dieser Bestimmung entwickelten GrundsÃ¤tze dargelegt. Insbeson­dere hat sie auf den der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde bei der Anwendung von § 238 Abs. 1 und 2 PBG wie auch bei der "Kann-Vorschrift" von Absatz 3 der Bestimmung zustehenden Er­messensspielraum hingewiesen. Einen vertretbaren Ermessensentscheid der kommunalen BehÃ¶rde dÃ¼rfe die Rekurskommission nicht durch eigene ErmessensausÃ¼bung ersetzen. Im VerhÃ¤ltnis zu den entlang der X-Strasse stehenden GebÃ¤uden habe das Bauvorhaben keinen erhÃ¶hten Gestaltungs- und Einordnungsanforderungen zu genÃ¼gen. Eine besondere RÃ¼ck­sichtnahme im Sinn von § 238 Abs. 2 PBG sei lediglich im Hinblick auf die unter Schutz gestellte herrschaftliche Villa erforderlich. Davon sei jedoch das nÃ¤chstgelegene der ge­planten MehrfamilienhÃ¤user rund 100 m entfernt, so dass eine optische Beeinflussung jenes Objekts gegenwÃ¤rtig nur in geringem Umfang und bei einer zu erwartenden Ãber­bauung des dazwischen liegenden Bereichs des BaugrundstÃ¼cks kÃ¼nftig Ã¼berhaupt nicht mehr ge­geben sei. Soweit daher die stÃ¤dtische Bausektion dem streitigen Vorhaben sowohl von der Gestaltung wie auch vom Volumen her eine genÃ¼gende Gestaltung attestiere, sei ihr Ent­scheid nicht zu beanstanden. Der Realisierung eines auf die Baulinie gestellten Ge­bÃ¤udes stehe entgegen der Auffassung der Rekurrierenden auch § 238 Abs. 3 PBG nicht entgegen. Die der BaubehÃ¶rde durch diese Norm eingerÃ¤umte MÃ¶glichkeit, die Belassung vorhande­ner BÃ¤ume zu verlangen, bestehe nicht uneingeschrÃ¤nkt, sondern erfordere eine Interessen­abwÃ¤gung im Einzelfall. Hier wÃ¼rde die Auflage, die einige wenige Meter von der X-Strasse zurÃ¼ckversetzen BÃ¤ume zu erhalten, die Ãberbaubarkeit des Grund­stÃ¼cks <b>No.1</b> erheblich beeintrÃ¤chtigen. Insbesondere wÃ¼rde verunmÃ¶glicht, ein GebÃ¤ude auf die Baulinie zu stel­len. Es sei daher mit § 238 Abs. 3 PBG ohne weiteres vereinbar, wenn die Bausektion da­von abgesehen habe, die Erhaltung vorhandener BÃ¤ume zu verlangen und stattdessen der vom privaten Rekursgegner vorgesehenen Pflanzung von BÃ¤umen am Trottoirrand zuge­stimmt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der private Beschwerdegegner sowie die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich schliessen sich hinsichtlich der Frage der Einordnung im Wesentlichen der von der Baurekurskom­mission I vertretenen Auffassung an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Vorab ist festzuhalten, dass die Kognition des Verwaltungsgerichts bei der Ãber­prÃ¼fung der Frage, ob ein Bauvorhaben mit § 238 PBG vereinbar sei, eingeschrÃ¤nkt ist. Dem Gericht steht keine freie Ermessenskontrolle zu. Es kann nur rechtsverletzende Er­messensfehler korrigieren (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. c des Verwal­tungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Eine derartige Rechtsverletzung kann nun aber weder der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich noch der Baurekurskommission I vorge­worfen werden. Letztere hat sich eingehend mit der Frage der Einordnung befasst. Ihre ErwÃ¤gungen sind Ã¼berzeugend. Es kann darauf verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen vor, es sei geltende Praxis, dass aus GrÃ¼nden der Einordnung der Anspruch, gemÃ¤ss den primÃ¤ren BaubeschrÃ¤nkungs­nor­men zu bauen, eingeschrÃ¤nkt werden kÃ¶nne. Umso mehr sei es keineswegs abwegig, eine RÃ¼ckversetzung hinter eine Baulinie zu verlangen, wenn damit eine bessere Einordnung erreicht werden kÃ¶nne. Dem ist zu entgegnen, dass es nach der Rechtsprechung des Ver­waltungsgerichts nur in besonders gelagerten AusnahmefÃ¤llen zulÃ¤ssig ist, vom Bauherrn aus GrÃ¼nden der Einordnung eine Reduktion des erlaubten GebÃ¤udevolumens zu verlangen (RB 1990 Nr. 78; VGr, 6. Februar 1992, VB.91/0115; VGr, 22. August 1996, VB. 96.00050). Gleiches muss vorliegend hinsichtlich der von den BeschwerdefÃ¼hrenden verlangten RÃ¼ckversetzung von GebÃ¤ude 1 hinter die Baulinie gelten. Jedenfalls genÃ¼gt es fÃ¼r eine solche Anordnung nicht, wenn damit nach Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden "eine bessere Einordnung ermÃ¶glicht wird". Eine RÃ¼ckversetzung von GebÃ¤ude 1 hinter die Baulinie hÃ¤tte im Ãbrigen zur Folge, dass auch die HÃ¤user 2 und 3 bergseits zurÃ¼ckver­setzt werden mÃ¼ssten. Was damit unter dem Gesichtspunkt der Einordnung gewonnen wÃ¤re, ist schwer zu sehen. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden in diesem Zusammenhang auf die SchutzobjektsqualitÃ¤t der im Bereich der Y-Strasse stehenden Villa verweisen, so spricht diese QualitÃ¤t gerade nicht fÃ¼r die verlangte RÃ¼ckversetzung hinter die Baulinie der X-Strasse. Im Ãbrigen wird die unter Schutz gestellte Villa durch die im Bereich der X-Strasse ge­planten drei HÃ¤user offenkundig nicht beeintrÃ¤chtigt. Aus was fÃ¼r ande­ren GrÃ¼nden hier § 238 Abs. 2 PBG zur Anwendung kommen sollte, ist nicht zu sehen. Mit der Baure­kurskommission I ist festzuhalten, dass jedenfalls die entlang der X-Strasse stehenden HÃ¤u­ser keine Anwendung von § 238 Abs. 2 PBG gebieten. Zu bemerken ist in diesem Zusam­menhang, dass die HÃ¤user der BeschwerdefÃ¼hrenden sowie deren Nachbar­bauten aus­nahmslos auf der Baulinie stehen. Sodann ist festzuhalten, dass es sich bei § 238 Abs. 3 PBG, wie die Baurekurskommission I zutreffend festgehalten hat, um eine "Kann-Vor­schrift" handelt. Indem die Bausektion hier darauf verzichtet hat, die Erhaltung vorhan­dener BÃ¤ume zu verlangen, und statt dessen angeordnet hat, dass als Ersatz fÃ¼r die Baum­reihe entlang der X-Strasse ausschliesslich grosskronige, einheimische BÃ¤ume zu wÃ¤hlen seien, die dem Gesamtbild der X-Strasse entsprechen, ist das mit § 238 Abs. 3 PBG verein­bar. Darin ist der Baurekurskommission I ohne weiteres zu folgen. Jedenfalls liegt auch in diesem Zusammenhang kein rechtsverletzender Entscheid vor. AnzufÃ¼gen ist, dass Anord­nungen, welche auf die Erhaltung von das Quartierbild prÃ¤genden Pflanzen ab­zielen, al­lein nach Massgabe des Natur- und Heimatschutzrechts angeordnet werden kÃ¶n­nen (RB 1996 Nr. 79). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist gestÃ¼tzt auf die vorstehenden ErwÃ¤gungen insgesamt abzuwei­sen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. </span><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>