<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-03-11-2C_243-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_243/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 11. März 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Thurgau, </div> <div class="para">Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 16. Januar 2019 (VG.2018.128/E). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der 1980 geborene deutsche Staatsangehörige A.________ weilte vom 1. Februar 2008 bis zum 2. September 2011 zwecks Erwerbstätigkeit in der Schweiz. Am 1. Juli 2014 reiste er wiederum in die Schweiz ein und erhielt aufgrund eines unbefristeten Arbeitsvertrags eine bis 30. Juni 2019 gültige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Am 30. April 2015 wurde sein Arbeitsverhältnis aufgelöst, und seither wird er vom Sozialamt in erheblichem Ausmass (Zwischenstand 14. September 2018 Fr. 82'134.95) finanziell unterstützt. Am 18. Januar 2018 widerrief das Migrationsamt des Kantons Thurgau die Aufenthaltsbewilligung; der Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau (Entscheid vom 13. September 2018) sowie die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau (Entscheid vom 16. Januar 2019) blieben erfolglos. Mit vom 5. März 2019 datiertem Schreiben (Postaufgabe 8. März 2019) erhebt Daniel Weiss Beschwerde an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Begründung hat sachbezogen zu sein. Die Beschwerde führende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=03.03.2019&amp;to_date=22.03.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz sind für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, sie seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung (Art. 105 Abs. 1 und 2 bzw. <span class="artref">Art. 97 BGG</span>). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers beruhte auf seiner Arbeitsnehmereigenschaft (<span class="artref">Art. 6 Anhang I FZA</span>) und deren Widerruf auf dem Dahinfallen dieser Eigenschaft bzw. auf dem Fehlen eines anderen Bewilligungstatbestands gemäss FZA. Zu den entsprechenden Erwägungen äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Er macht einzig geltend, er habe nun "etwas in der Selbstständigkeit gefunden", es dauere ca. elf Wochen "bis es abgeschlossen ist"; er werde nicht mehr vom Sozialamt Sozialhilfe-Unterstützung beziehen und finanziell auf eigenen Beinen stehen. Er plant offenbar, eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Mit dieser Schilderung wird eine gemäss <span class="artref">Art. 99 BGG</span> unzulässige neue Tatsache vorgetragen; es ist schon darum darauf nicht einzugehen. Ohnehin würde das Vorbringen in keiner Weise substanziiert, sodass keine Grundlage für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung bzw. die Beibehaltung der bisherigen Bewilligung - nunmehr zwecks Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit (<span class="artref">Art. 12 Anhang I FZA</span>) - erkennbar wäre. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, um die Unrechtmässigkeit des Bewilligungswiderrufs darzutun (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. März 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>