<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_450/2007 /rom </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. September 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Mathys, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fahren ohne Haftpflichtversicherung sowie Fahren ohne Fahrzeugausweis oder Kontrollschilder, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen das Urtreil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 28. Juni 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Thurgau sprach X.________ am 28. Juni 2007 im Berufungsverfahren des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung sowie des Fahrens ohne Fahrzeugausweis oder Kontrollschilder schuldig und bestrafte ihn mit einer Busse von Fr. 500.-- bzw. bei schuldhafter Nichtbezahlung mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von fünf Tagen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ führt beim Bundesgericht subsidiäre Verfassungsbeschwerde und beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit der Beschwerde in Strafsachen gemäss <span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span> kann auch die Verletzung der Bundesverfassung (BV) im Sinne von <span class="artref">Art. 113 BGG</span> gerügt werden. Im Strafrecht besteht für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde folglich kein Raum. Die Eingabe ist als Beschwerde in Strafsachen entgegenzunehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Anwendung von <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span> kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. insbesondere die E. 1c, 2b und c, 3a - c des angefochtenen Entscheids). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von <span class="artref"><artref id="CH/101/9" type="start"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id="CH/101/29" type="end"></artref>. Seine Ausführungen betreffen jedoch zu einem erheblichen Teil das Strassenverkehrsrecht. Soweit das Bundesgericht das Recht folglich von Amtes wegen anzuwenden hat (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>), ist eine Rechtsverletzung nicht ersichtlich. Soweit der Beschwerdeführer die Verletzung von Grundrechten rügt, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. So ist z.B. nicht ersichtlich, aus welchem Grund die Strassenverkehrsbeamtin hätte als Zeugin einvernommen werden müssen (vgl. Beschwerde S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer auferzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 4. September 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>