<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.01034</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, erwarb nach dem Abschluss der Schulzeit das Dip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lom einer Bürofachschule, absolvierte danach von 1989 bis 1993 eine Lehre als Druckerin und verrichtete in der Folge verschiedenste andere Tätigkeiten, so als Haushalthilfe und Kindererzieherin, als Servicemitarbeiterin, als Mitarbeiterin eines Telefonmarketing-Unternehmens und als Lager- und Fabrikarbeiterin </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. den Lebenslauf und die Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse in Urk. 7/2). Zuletzt arbeitete sie als Landwirtschaftsmitarbeiterin im Betrieb eines Kollegen. Dort stürzte sie am 15. August 2001 von einem Heuwagen und erlitt einen Bruch des Lendenwirbelkörpers (LWK) 1 (vgl. die Unfallmeldung UVG an die Helsana Unfall AG vom 1. Oktober 2001, Urk. 7/7/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2002 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/3). Gestützt auf ihre Abklärungen sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, der Versicherten mit Verfügung vom 12. März 2004 für die Zeit ab dem 1. August 2002 eine ganze Rente auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines Invaliditätsgrades von 100 % zu (Urk. 7/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem ersten Rentenrevisionsverfahren holte die IV-Stelle das polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Gutachten des Z.___ vom 25. März 2008 ein (Urk. 7/92) und bestätigte anschliessend mit Mitteilung vom 2. April 2008 den Anspruch der Versicherten auf die bisherige Invalidenrente (Urk. 7/95).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Frühjahr 2009 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren in die Wege und stellte der Versicherten hierzu im April 2009 den Fragebogen für die Rentenrevision zu. Mit Schreiben vom 9. Oktober 2009 wies die IV-Stelle die Versicherte darauf hin, dass sie den Fragebogen trotz Mahnungen noch nicht ausgefüllt und retourniert habe, und setzte ihr unter Ankündigung der Säum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisfolgen eine Frist an, dies nachzuholen (Urk. 7/104). Nach Erlass des Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 3. November 2009 (Urk. 7/107) verfügte die IV-Stelle am 7. Dezember 2009 die Renteneinstellung, da die Versicherte den Fragebogen immer noch nicht eingereicht habe (Urk. 7/108). Diese Verfügung blieb unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Mai 2012 füllte die Versicherte nachträglich den Fragebogen für die Rentenrevision aus und liess ihn der IV-Stelle zukommen (vgl. Urk. 7/118). Die IV-Stelle gewährte ihr daraufhin mit Verfügung vom 27. September 2012 für die Zeit ab dem 1. Mai 2012 wieder die ganze Rente (Urk. 7/139-141). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte erhob gegen diese Verfügung Beschwerde und stelle den Antrag auf eine rückwirkende (Wieder-)Zusprechung der Rente. Mit Urteil vom 29. November 2013 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Prozess Nr. IV.2012.01151; Urk. 7/168). Das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht trat mit Urteil vom 18. November 2014 auf die Beschwerde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten nicht ein, da die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genüge (Urk. 7/170).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. August 2012 hatte die IV-Stelle die Versicherte im Zuge eines erneuten Rentenrevisionsverfahrens über ihre Absicht informiert, sie durch med. pract. A.___ psychiatrisch begutachten zu lassen (Urk. 7/131), und hatte entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen den Einwendungen der Versicherten (Urk. 7/133) mit Schreiben vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. August 2012 an der vorgesehenen Begutachtung festgehalten (Urk. 6/134). Am 20. Februar 2013 hatte die IV-Stelle die Versicherte schliesslich während des laufenden Beschwerdeverfahrens gegen die Verfügung vom 27. September 2012 dazu aufgefordert, eine Bereitschaftserklärung zu unterzeichnen und den (neuen) Begutachtungstermin vom 13. März 2013 wahrzunehmen, ansonsten ihre Ansprüche gegebenenfalls verneint werden könnten (Urk. 7/152). Med. pract. A.___ hatte in der Folge mitgeteilt, dass die Versicherte den Termin vom 13. März 2013 trotz Zusendung einer Bereitschaftserklärung nicht wahrge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen habe (Urk. 7/155). Mit Vorbescheid vom 15. März 2013 hatte die IV-Stelle der Versicherten deshalb die erneute Einstellung der Rente angekündigt (Urk. 7/158). X.___ hatte mit Eingabe vom 15. April 2013 Einwendungen erhoben (Urk. 7/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hielt im Urteil vom 29. November 2013 fest, dass die geplante </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungseinstellung wegen Ablehnung einer psychiatrischen Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht Gegenstand des Gerichtsverfahrens betreffend die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 27. September 2012 sei, es wies jedoch z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur Vermeidung von unnöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Weiterungen auf die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichts hin, wonach nicht nur bei polydisziplinären, sondern auch bei bi- und monodiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfahrensrechte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu wahren seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die im Grundsatzurteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien, und wonach eine Begutachtung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Uneinigkeit mit anfechtbarer Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wischenverfügung anzuordnen sei (Urk. 7/168/10 E. 3.5; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 349 E. 5.1 und E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle hatte während der Dauer der Verfahren am Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt und am Bundesgericht betreffend die Verfügung vom 27. September 2012 das Verfahren zur erneuten Rentenaufhebung, das sie mit dem Vorbescheid vom 15. März 2013 eingeleitet hatte, nicht weiter vorangetrieben. Erst nach Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des bundesgerichtlichen Urteils vom 18. November 2014 holte sie im Januar 2015 die Berichte der behandelnden Ärzte ein, woraus ersichtlich war, dass die Versicherte am 2. Mai 2014 eine Tibiakopffraktur am linken Bein erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten hatte (Berichte des Spitals E.___ in Urk. 7/178).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Mai 2015 informierte die IV-Stelle die Versicherte über eine geplante polydisziplinäre Begutachtung in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, Orthopädie und Psychiatrie und gab ihr Gelegenheit, Zusatzfragen zu stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (Urk. 7/181). Die Versicherte erklärte sich am 26. Mai 2015 als einverstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit einer polydisziplinären Begutachtung unter Anwendung des Zufalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzips und formulierte Zusatzfragen (Urk. 7/184). Am 15. Juni 2015 gab die IV-Stelle der Versicherten bekannt, dass die Begutachtung durch das B.___ erfolge, listete die Namen der Gutachter auf (Dr. med. B. O.___, Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___, Orthopädie, Dr. med. D.___, Psychiatrie) und machte auf die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen gegen die einzelnen Gutachter aufmerksam (Urk. 7/189). Nachdem solche Einwendungen unterblieben waren, gab das B.___ der Versicherten am 26. Juni 2015 den Begutachtungstermin vom 8. Juli 2015 bekannt (Urk. 7/191). Am 8. Juli teilte das B.___ der IV-Stelle telefonisch mit, dass die Versicherte den Termin am 6. Juli 2015 abgesagt hatte mit der Begründung, sie könne gesundheitlich bedingt nicht so weit reisen und sei erst in vier bis sechs Monaten wieder reisefähig. Die IV-Stelle vermerkte den Termin als entschuldigt abgesagt (Urk. 7/193).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle den aktuellen Bericht des Spitals E.___ vom 27. November 2015 ein (Eingangsdatum; Urk. 7/197/1-5) und informierte das B.___ am 1. Dezember 2015 darüber, dass die Versicherte nunmehr für Termine aufgeboten werden könne (Urk. 7/199). Das B.___ teilte der Versicherten am 4. Dezember 2015 den Termin vom 16. Dezember 2015 zu (Urk. 7/201), diese ersuchte jedoch mit je einem Brief an das B.___ und an die IV-Stelle vom 11. Dezember 2015 um eine nochmalige Terminverschiebung um mindestens zwölf Monate, da sie immer noch nicht ganz gehfähig sei und daher keine öffentlichen Verkehrsmittel benützen könne, sondern ein Taxi nehmen müsste, was zu teuer sei (Urk. 7/203 und Urk. 7/210/1). Am 15. Dezember 2015 beschied die IV-Stelle der Versicherten telefonisch, dem Verschiebungsgesuch werde nicht entsprochen (Urk. 7/208). Gleichentags richtete sie einen Brief an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte, in dem sie diese unter Androhung der Säumnisfolgen einer fehlenden Mitwirkung aufforderte, den Termin wahrzunehmen, und dies damit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete, dass ihre Gehunfähigkeit und ihre Unfähigkeit, ein öffentliches Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel zu benützen, nicht medizinisch ausgewiesen seien (Urk. 7/209). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte schrieb der IV-Stelle mit Kopie an das B.___ ebenfalls am 15. Dezember 2015, sie sei mit der Ablehnung des Verschiebungsgesuchs nicht einverstanden (Urk. 7/211). Mit E-Mail vom 16. Dezember 2015 teilte Dr. C.___ der IV-Stelle mit, dass die Versicherte den Termin nicht wahrge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen habe (Urk. 7/214).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 8. Januar 2016 setzte die IV-Stelle der Versicherten unter Androhung der Säumnisfolgen eine Frist an, um ihre Bereitschaft zu erklären, sich der Begutachtung durch das B.___ zu unterziehen (Urk. 7/215). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte schrieb der IV-Stelle am 11. Januar 2016 unter anderem, dass sie für den Transport weiterhin auf ein Taxi angewiesen sei, und verlangte die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schussweise Vergütung der Kosten (Urk. 7/218). Dem B.___ schrieb die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 11. Januar 2016 ebenfalls und stellte verschiedene Zusatzfragen (Urk. 7/220). Das B.___ leitete dieses Schreiben an die IV-Stelle weiter </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/216 und Urk. 7/219). Mit Brief vom 15. Januar 2016 forderte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Versicherte dazu auf, den Bedarf eines Taxis und die geltend gemachte Unmöglichkeit, Treppen zu steigen, mit Arztzeugnis zu belegen, und teilte ihr mit, die Zusatzfragen würden nach Eintreffen der Bereitschaftserklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch ihren Regionalärztlichen Dienst (RAD) geprüft und gegebenenfalls der Gutachtenstelle übermittelt (Urk. 7/221). Die Versicherte unterzeichnete die Bereitschaftserklärung am 26. Januar 2016 (Urk. 7/223; Begleitschreiben in Urk. 7/222). Mit Schreiben vom 4. Februar 2016 setzte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten, wiederum mit Androhung der Säumnisfolgen, Frist an, um sich bis am 18. Februar 2016 mit dem B.___ zur Vereinbarung eines Termins in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung zu setzen (Urk. 7/225).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben an die Versicherte vom 18. Februar 2016 bezog sich die IV-Stelle auf eine Verordnung des Spitals E.___ vom 3. Februar 2016, wonach diese bis zum nächsten Sprechstundentermin vom 13. Juni 2016 nicht gehfähig sei, und teilte ihr mit, dass das geplante Gutachten vorerst nicht stattfinde (Urk. 7/229). Am 19. Februar 2016 informierte die IV-Stelle auch das B.___ darüber (Urk. 7/230).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Brief vom 9. Juni 2016 erkundigte sich die Versicherte bei der IV-Stelle nach deren Entscheid über die Zusatzfragen und formulierte weitere Fragen (Urk. 7/231). Die IV-Stelle antwortete am 22. Juni 2016, sie werde nach Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len eines weiteren Berichts des Spitals E.___ erst entscheiden, ob und bei wem ein Gutachten in Auftrag zu geben sei; sobald die Gutachtenstelle bekannt sei, bestehe die Möglichkeit, Zusatzfragen zu stellen (Urk. 7/232). Ende Juni 2016 erhielt die IV-Stelle den Bericht des Spitals E.___ vom 14. Juni 2016 über die Sprechstunde vom Vortag, worin der Arzt unter anderem festhielt, er bestätige der Versicherten die Notwendigkeit von Taxifahrten, jedoch restriktiv nur für Arzt- und Physiotherapiebesuche (Urk. 7/234). Die IV-Stelle gab dem B.___ daraufhin mit Schreiben vom 1. Juli 2016 grünes Licht zur Fortsetzung der Begutachtung (Urk. 7/236), und das B.___ teilte der Versicherten am 8. Juli 2016 den Termin vom 10. August 2016 mit (Urk. 7/239). Mit Brief vom 27. Juli 2016 und Kopie an das B.___ unterbreitete die Versicherte der IV-Stelle den Kostenvoranschlag eines Taxiunternehmens für die Fahrt zur Gutachtenstelle und zurück (Urk. 7/240) und schrieb ihr, sie werde den Termin vom 10. August 2016 nur einhalten, wenn die IV-Stelle über die Zulassung ihrer Fragen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden habe und ihr die Taxikosten vorschussweise vergütet habe (Urk. 7/242). Die IV-Stelle lehnte die Übernahme der Taxikosten mit Schreiben vom 28. Juli 2016 ab (Urk. 7/241). Am 29. Juli 2016 teilte Dr. C.___ des B.___ der IV-Stelle telefonisch mit, das B.___ sei nicht mehr gewillt, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte zu begutachten, da diese sich seit Monaten äussert unkooperativ zeige und ständig Forderungen stelle (Urk. 7/243). Mit E-Mail vom selben Tag bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte Dr. C.___ diese Absage und begründete sie damit, dass die Versicherte den ersten Termin vom 8. Juli 2015 am 6. Juli 2015 abgesagt habe, den zweiten Termin vom 16. Dezember 2015 unabgemeldet nicht wahrgenommen habe und nun mit Brief vom 27. Juli 2016 wieder mitgeteilt habe, den Termin wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich verschieben zu müssen (Urk. 7/245).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf eine Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2. August 2016 (Urk. 7/250/5) stornierte die IV-Stelle den Auftrag an das B.___ am 3. August 2016 (Urk. 7/246) und verfügte am 4. August 2016 die Einstellung der Invalidenrente (Urk. 7/247). Die Versicherte erinnerte die IV-Stelle mit Schreiben vom 8. August 2016 nochmals an den ausstehenden Entscheid zu ihren Zusatzfragen (Urk. 7/248/1) und richtete gleichentags unter Bezugnahme auf die Auftragsstornierung und die Renteneinstellung eine Absage des Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtungstermins an das B.___ (Urk. 7/248/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 14. September 2016 erhob X.___ Beschwerde gegen die renteneinstellende Verfügung vom 4. August 2016 (Urk. 1) und beantragte zur Hauptsache, die Renteneinstellung sei aufzuheben. Mit weiteren Anträgen machte sie geltend, die IV-Stelle sei zur Nachzahlung der Renten von Februar 2010 bis April 2012 zu verpflichten und habe die bisher ausgerichteten Renten auf den Maximalbetrag zu erhöhen, sie sei ausserdem zur Bestimmung einer neuen Gutachtenstelle und zur Zulassung der Zusatzfragen zu verpflichten sowie zur Aktenherausgabe anzuhalten, des Weiteren habe die IV-Stelle die nötigen Taxikosten im Voraus zu bezahlen und sei schliesslich zur Bezahlung eines Schadenersatzes von acht Millionen zu verpflichten (Urk. 1 S. 2-4). Mit Verfügung vom 23. September 2016 (Urk. 3) holte das Gericht von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorab die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/1-254), um zu prüfen, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten für die Führung des Prozesses eine Vertretung zu bestellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Nach Einsicht in die Akten und nachdem die Versicherte mit Eingabe vom 26. September 2016 (Urk. 4) ihrerseits Unterlagen nachgereicht hatte (Urk. 5/2-39), entschied das Gericht mit Verfügung vom 21. Oktober 2016, von der Bestellung einer Vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einstweilen abzusehen, und forderte die IV-Stelle zur Beantwortung der Beschwerde auf (Urk. 10). Diese schloss in der Beschwerdeantwort vom 22. November 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 14), wovon die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 24. November 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 15). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte hatte mit den Eingaben vom 25. Oktober und vom 15. November 2016 um Beschleunigung des Verfahrens ersucht (Urk. 11 und Urk. 13), und ihr war am 9. November 2016 die prioritäre Behandlung des Falles in Aussicht gestellt worden (Urk. 12). Mit Eingabe vom 14. Dezember 2016 informierte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte das Gericht über ihre Kontaktaufnahme mit der IV-Stelle (Urk. 16 und Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 69 Abs. 1 der Zivilprozessordnung (ZPO) kann das Gericht eine Partei, die offensichtlich nicht im Stande ist, den Prozess selbst zu führen, dazu auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern, eine Vertreterin oder einen Vertreter zu beauftragen, und leistet die Partei innert der angesetzten Frist keine Folge, so bestellt ihr das Gericht eine Vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Die Bestellung einer Vertretung nach Art. 69 Abs. 1 ZPO setzt nach der Lehre voraus, dass eine Partei mit der Prozessführung und der Wahrung ihrer Rechte klar und kontinuierlich überfordert ist, und es reicht nicht aus, wenn etwa aussichtslose Anträge gestellt werden oder ein generell unvernünftiges Prozessverhalten an den Tag gelegt wird (Tenchio in: Basler Kommentar BSK ZPO, 2. Auflage, Basel 2013, Art. 69 N 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hatte im Urteil vom 29. November 2013 vorfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin die Mitwirkungspflicht verletzt hatte, indem sie den Fragebogen für die Rentenrevision, den ihr die Beschwerdegegnerin im April 2009 zugestellt hatte, trotz Mahnung nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefüllt und retourniert hatte. Es hatte erwogen, die Beschwerdeführerin leide zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an gesundheitlichen Problemen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe jedoch immer wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie dazu in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Schriftverkehr zur Wahrung ihrer Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsansprüche zu führen und im Besonder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auch die Fristen einzuhalten. Dementsprechend hatte das Gericht die Unterlassung, den Fragebogen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen, als nicht entschuldbare Mitwirkungspflichtverletzung qualifiziert (Urk. 7/168/9-10 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Beschwerdeverfahren hat sich die Beschwerdeführerin ebenfalls als imstande erwiesen, die ihr angesetzten Fristen einzuhalten. Sodann ist die Beschwerdeschrift zwar in vielen Teilen weitschweifig und enthält Anträge, die aussichtslos sind oder sich nicht auf den Gegenstand der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung beziehen. Immerhin aber hat die Beschwerdeführerin mit ihrem Hauptan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag auf Aufhebung der Renteneinstellung Bezug auf den Verfügungsgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand genommen und hat den Antrag auch inhaltsbezogen begründet. Wie zu zeigen ist, obsiegt sie zudem mit diesem Antrag. Damit besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein Schutzbedarf, der die Bestellung einer Rechtsvertretung von Amtes wegen notwendig machte. Das Gericht hat darauf bereits mit der Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung zur Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 hingewiesen (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens zu 40 % invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. Art. 87 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) sieht vor, dass im Hinblick auf mögliche erhebliche Änderungen des Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf bestimmte Termine hin eine Revision von Amtes wegen durchgeführt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hat nach Art. 57 Abs. 1 lit. g IVG unter anderem die Aufgabe, die Verfügungen über die Leistungen der Invalidenversicherung zu erlassen. Nach Art. 57a Abs. 1 IVG teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit (Satz 1), und die versicherte Person hat Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 42 ATSG (Satz 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein, wobei mündlich erteilte Auskünfte schriftlich festzuhalten sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner trifft die Versicherten in Ergänzung zur Untersuchungspflicht der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eine Pflicht zur Mitwirkung bei der Sachverhaltsabklärung: Gemäss Art. 28 Abs. 1 ATSG haben die Versicherten und ihre Arbeitgeber beim Vollzug der Sozialversicherungsgesetze unentgeltlich mitzuwirken. Wer Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen beansprucht, muss nach Art. 28 Abs. 2 ATSG unentgeltlich alle Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsleistungen erforderlich sind. Nach Art. 28 Abs. 3 ATSG haben Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, die Versicherungsleistungen beanspruchen, alle Personen und Stellen, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich Arbeitgeber, Ärztinnen und Ärzte, Versicherungen sowie Amtsstellen im Einzelfall zu ermächtigen, die Auskünfte zu erteilen, die für die Abklärung von Leistungsansprüchen erforderlich sind, und diese Personen und Stellen sind zur Auskunft verpflichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger nach Art. 43 Abs. 3 ATSG auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen (Satz 1). Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen, wobei ihnen eine angemessene Bedenkzeit einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumen ist (Satz 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Art. 43 Abs. 3 ATSG sind als Sanktionen der Mitwirkungspflichtverletzung lediglich der materielle Entscheid aufgrund der Akten und der formelle Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid des Nichteintretens explizit genannt. Die Rechtsprechung erachtet aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings im Verfahren der Überprüfung laufender (Dauer-)Leistungen auch die Einstellung der Leistungen als zulässige Sanktion, unter der Voraussetzung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die in schuldhafter Verletzung der Mitwirkungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mationen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevant sind und nicht ohne übermässigen Aufwand an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derswo erhältlich gemacht werden können (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_345/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. März 2008 E. 4 mit Hinweisen). Das Bundesgericht spricht hierbei von einem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen prozessualen Grundsatz in der Bundes-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherung (a.a.O.); er er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzt die Sanktionen nach Art. 43 Abs. 3 ATSG, die im Falle von laufenden Leistungen nicht wirksam werden könnten (Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eintreten) oder gegebenenfalls zu Gunsten des Leistungsbezügers ausfallen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Entscheid aufgrund der Akten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin rügte vorab, die Beschwerdegegnerin habe „den Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid übersprungen“ (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsächlich ging der angefochtenen Verfügung vom 4. August 2016 kein Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid voraus. Ein solcher ist jedoch auch bei einer Leistungseinstellung wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht erforderlich, auch wenn die mögliche Sanktion der Leistungseinstellung bereits mit der Mahnung nach Art. 43 Abs. 3 Satz 2 ATSG in Aussicht gestellt worden ist (vgl. die Sachverhalte in den Urtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len des Bundesgerichts 8C_281/2012 vom 30. Mai 2012 und 9C_994/2009 vom 22. März 2010); die Auffassung der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort, ein Vorbescheid sei deshalb nicht notwendig gewesen, weil die strittige Einstellung der Rente nicht auf einer materiellen Anspruchsprüfung basiere (Urk. 14 S. 2), findet in Gesetz und Rechtsprechung keine Stütze. Richtigerweise hatte die Beschwerdegegnerin daher die erste Leistungseinstellung vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Dezember 2009 (Urk. 7/108) mit einem Vorbescheid angekündigt (Urk. 7/107). In der Folgezeit zog die Beschwerdegegnerin wohl mit einem weiteren Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid 15. März 2013 die erneute Renteneinstellung in Betracht (Urk. 7/158). Die Mitwirkungsverletzung, die diesem Vorbescheid zugrunde lag, hatte jedoch darin bestanden, dass die Beschwerdeführerin den Termin für die psychiatrische Einzelbegutachtung durch med. pract. A.___ nicht wahrgenommen hatte (Sachverhalt Ziffer 1.3). Im Anschluss an das Urteil des Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts vom 29. November 2013 sah die Beschwerde-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aber vom geplanten Gutachtensauftrag an med. pract. A.___ ab und leitete stattdessen die poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Begutachtung durch das B.___ in die Wege. Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin brach somit das Verfahren ab, das sie durch den Vorbescheid vom 15. März 2013 in Gang gesetzt hatte, und schlug einen anderen Weg ein. Das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der Beschwerdeführerin auf diesem neuen Weg mit den Versäumnissen der Termine des B.___ (Sachverhalt Ziffer 1.4) war vom ursprünglichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid vom 15. März 2013 nicht gedeckt. Die Beschwerdegegnerin hätte daher die Renteneinstellung vom 4. August 2016 zwingend mit einem neuen Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid ankündigen müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 4. August 2016 leidet demnach am formellen Mangel des fehlenden Vorbescheids. Sie ist daher schon deswegen aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies ist die Verfügung vom 4. August 2016 abgesehen vom Fehlen des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheids mit einem weiteren Mangel behaftet, der bereits an dieser Stelle zu erwähnen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin unterliess es nämlich, die Beschwerdeführerin hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Wahrnehmung des Begutachtungstermins vom 10. August 2016 im Sinne von Art. 43 Abs. 3 Satz 2 ATSG schriftlich zu mahnen und sie auf die Säumnisfolgen hinzuweisen. Dieses sogenannte Mahn- und Bedenkzeitverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ist jedoch zwingend und hätte vorliegendenfalls auch auf der Hand gelegen, da die Beschwerdeführerin in ihrem Brief vom 27. Juli 2016 erneut Vorbehalte hinsichtlich dieses Termins äusserte und die Terminwahrnehmung von der Übernahme der Taxikosten durch die Beschwerdegegnerin abhängig machen wollte (Urk. 7/242). Die Beschwerdegegnerin hätte daher ihre abschlägige Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort vom 28. Juli 2016 (Urk. 7/241) mit dem Hinweis nach Art. 43 Abs. 3 Satz 2 ATSG verbinden müssen, um die Säumnis der Beschwerdeführerin mit den Sanktionen nach Art. 43 Abs. 3 Satz 1 ATSG belegen zu können. Denn die frühere Säumnisandrohung vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/209) hatte sich nur auf den Termin vom 16. Dezember 2015 bezogen und konnte darüber hinaus schon deshalb keine Wirkung haben, weil die Beschwerdegegnerin das Fernblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Beschwerdeführerin von jenem Termin nachträglich gebilligt hatte, nachdem das Spital E.___ bis zum 13. Juni 2016 deren Gehunfähigkeit bescheinigt hatte (Urk. 7/229 und Urk. 7/230; vgl. Sachverhalt Ziffer 1.4.2). Überdies hatte die Beschwerdegegnerin auch die Absage des vorangegangenen Termins vom 8. Juli 2015 als entschuldigt vermerkt (Urk. 7/193; vgl. Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt Ziffer 1.4.1). Vor der Terminansetzung auf den 10. August 2016 hatte die Beschwerdeführerin demnach entgegen der Annahme des RAD-Arztes Dr. F.___ vom 2. August 2016 (Urk. 7/250/5) keine unentschuldigten Terminversäumnisse beim B.___ zu verzeichnen. Unter diesen Umständen kann auch nicht gesagt werden, eine Mahnung nach Art. 43 Abs. 3 Satz 2 ATSG sei deshalb entbehrlich gewesen, weil die Beschwerdeführerin den Termin vom 10. August 2016 von vornherein nicht wahrzunehmen gedacht habe. Es war denn auch das B.___, das den Termin Ende Juli 2016 absagte, nachdem es vom Brief der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vom 27. Juli 2016 erfahren hatte (Urk. 7/243 und Urk. 7/245), wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renddem die Beschwerdeführerin erst absagte (Urk. 7/248/2), nachdem sie bereits Kenntnis von der Stornierung des Begutachtungstermins und der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teneinstellung erhalten hatte. Es kann somit gar nicht von einem eigentlichen Terminversäumnis durch die Beschwerdeführerin gesprochen werden. Offen bleiben kann, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Gutachtenstelle auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der vertraglichen Abmachungen mit dem Bundesamt für Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen von einem Auftrag zurücktreten kann und ob diese Voraussetzungen vorliegendenfalls gegeben waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst verbot sich die sofortige Renteneinstellung nach der Terminab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sage durch das B.___ deshalb, weil in Bezug auf den Termin vom 10. August 2016 kein Mahn- und Bedenkzeitverfahren nach Art. 43 Abs. 3 Satz 2 ATSG stattgefunden hatte, weil der Beschwerdeführerin kein eigentliches Versäumnis hinsichtlich dieses Termins vorgeworfen werden kann und weil im Vorfeld der Renteneinstellung kein Vorbescheid erlassen worden war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 4. August 2016 ist daher in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, was zur Folge hat, dass der Beschwerdeführerin die ganze Rente weiterhin auszurichten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand der Verfügung vom 4. August 2016 ist einzig die Leistungseinstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht. An dieser Stelle sind daher keine Anordnungen zum weiteren Vorgehen der Beschwerdegegnerin zu treffen. Es verhält sich diesbezüglich anders als bei der Überprüfung einer Rentenrevisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsverfügung. Insbesondere ist somit entgegen den Anträgen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht zu entscheiden, ob und bei welcher Institution die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin eine neue Begutachtung zu veranlassen hat und welche Zusatzfragen sie zuzulassen hat (zum Vorgehen der Verwaltung beim Entscheid über Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen vgl. BGE 141 V 330 E. 6.2.2). Ebenso wenig ist die Pflicht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zur Übernahme der Kosten für eine Taxifahrt zur Begutachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Auf alle diese Anträge kann daher nicht eingetreten werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Antrag der Beschwerdeführerin auf Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Renten von Februar 2010 bis April 2012, denn diese Frage war bereits Gegenstand des Urteils vom 29. November 2013 und wurde mit jenem Urteil rechtskräftig entschieden. Gleichermassen nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 4. August 2016 sind die Erhöhung der bis anhin ausgerichteten Renten und der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersatz. Auch darauf ist daher nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Verfahren für die unterliegende Beschwerdegegnerin kostenpflichtig. Die Kosten sind unter Berücksichtigung des g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) ermessensweise auf Fr. 500.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellte schliesslich den Antrag auf Zusprechung einer Prozessentschädigung (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind der Arbeitsaufwand und die Umtriebe einer unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Partei nur dann ausnahmsweise zu entschädigen, wenn es sich kumulativ um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handelt, ein hoher Arbeitsaufwand angefallen ist, der den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat, und der betriebene Aufwand zudem in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis der Interessenwahrung steht (Urteil des Bundesgerichts C 3/04 vom 25. April 2005 E. 6.2 mit Hinweis auf BGE 110 V 81 E. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegendenfalls kann nicht von einem ausserordentlich hohen gerechtfertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsaufwand gesprochen werden. Der Beschwerdeführerin ist daher keine Prozessentschädigung zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird, wird die Verfügung vom 4. August 2016 aufgehoben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 16 und Urk. 17</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>