<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_422/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Dezember 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. X.________ AG, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Advokat Dr. Peter Lenz, </div> <div class="para">3. C.________, </div> <div class="para">4. D.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, </div> <div class="para">vom 28. April 2009. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der Bezirksgerichtspräsident Liestal den Antrag des Beschwerdeführers auf Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Verfügung vom 6. März 2009 abwies; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde anfocht, die vom Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Beschluss vom 28. April 2009 abgewiesen wurde, wobei in Dispositivziffer 4 festgehalten wurde, der Beschluss sei rechtskräftig und werde den Parteien schriftlich eröffnet; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht am 3. September 2009 eine Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Beschluss des Kantonsgerichts vom 28. April 2009 mit Beschwerde anzufechten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift vorbrachte, er habe aus dem Umstand, dass der Beschluss vom 28. April 2009 mit keiner Rechtsmittelbelehrung versehen worden sei, geschlossen, dass er diesen nicht beim Bundesgericht anfechten könne, und erst nachträglich vom Kanzler des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte erfahren, dass er den Beschluss des Kantonsgerichts mit Beschwerde hätte anfechten müssen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zudem behauptet, es sei ihm im kantonalen Verfahren auch jegliche rechtliche Verbeiständung verweigert worden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit welchem dem Gesuchsteller die unentgeltliche Verbeiständung verweigert wird, beim Bundesgericht mit Beschwerde angefochten werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=30.11.2009&amp;to_date=19.12.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page335">BGE 133 IV 335</a> E. 4 S. 338<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=30.11.2009&amp;to_date=19.12.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-I-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page129">129 I 129</a></span> E. 1.1 S. 131, 281 E. 1.1); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass eine fehlende oder mangelhafte Rechtsmittelbelehrung nicht die Nichtigkeit des kantonalen Urteils zur Folge hat, sondern lediglich dazu führt, dass der betroffenen Partei daraus kein Nachteil erwachsen darf (Corboz, Commentaire de la LTF, N. 41 und N. 55 f. zu <span class="artref">Art. 112 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich daraus für den vorliegenden Fall ergibt, dass die Beschwerde an die Hand zu nehmen ist, obschon die Beschwerdefrist von <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> mit der Eingabe vom 3. September 2009 nicht eingehalten worden ist; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer bereits mit dem Urteil 4A_447/2008 vom 10. November 2008 auf diese Begründungsanforderungen hingewiesen worden ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 3. September 2009 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb mangels hinreichender Begründung auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. Dezember 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> </div></body></html>