<h2>SubmittedText<h2><p>Baugesuche für den Bau oder die Aufrüstung von Antennenanlagen auf UMTS-Technologie treffen in grosser Zahl bei den Gemeinden oder beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ein. Diese Gesuche stossen auf zunehmende Opposition in der Bevölkerung. Die Bevölkerung ist besorgt über mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Einspracheverfahren nehmen sprunghaft zu. Fachkreise, z. B. die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, fordern einen UMTS-Baustopp aufgrund der offenen Fragen zum Gesundheitsschutz.</p><p>Es besteht das Risiko, dass Handy-Antennen auf Vorrat gebaut  werden und die Krebsgefahr unterschätzt wird.</p><p>Hat der Bundesrat aufgrund dieser Sachlage erwogen, einen UMTS-Baustopp anzuordnen, in Erwartung der Ergebnisse des vorgesehenen Nationalen Forschungsprogramms "Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit"?</p><p>Wenn nein, wieso nicht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat  hat keine Entscheidbefugnis für einen UMTS-Baustopp. Die Abdeckungspflicht (50 Prozent der Bevölkerung bis Ende 2004) ist in den UMTS-Konzessionen festgelegt. Diese wurden von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom) erteilt. Die Comcom ist nach dem Willen des Parlamentes in ihren Entscheiden unabhängig von Bundesrat und Verwaltung. Der Bundesrat kann somit also keinen UMTS-Baustopp anordnen, und er wird dies auch nicht tun.</p>