<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00773</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter</font> <p><font size="4">Gerichtssekretär Schetty</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 24. August 2006</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Amtsvormundschaft der Stadt Zürich</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Büro 15</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> 8039 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die SVA, IV-Stelle, mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2005 die Rückforderung der für B.___ zuviel ausgerichteten Invalidenrenten anordnete (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 4. Juli 2005, mit welcher die Aufhebung beziehungsweise Nichtigerklärung des angefochtenen Einspracheentscheids beantragt wird (Urk. 1), die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 21. Oktober 2005 (Urk. 7), die Replik vom 31. Oktober 2005 (Urk. 11) sowie die weiteren Akten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt, da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen der Rückforderung auf die diesbezüglichen Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid verwiesen werden kann (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">zu ergänzen ist, dass Dritte oder Behörden, mit Ausnahme des Vormundes oder der Vormundin, denen Geldleistungen zur Gewährleistung zweckgemässer Verwendung nach Art. 20 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ausbezahlt wurden, rückerstattungspflichtig sind (Art. 2 Abs. 1 lit. b der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSV);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdegegnerin den angefochtenen Einspracheentscheid damit begründete, dass sich die Rückforderung infolge Verjährung von Fr. 3'232.-- auf Fr. 1'622.-- reduziere und festhielt, dass die Vormundschaftsbehörde diesen Betrag aus dem Vermögen von B.___ zurückzuerstatten habe (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdeführerin demgegenüber im Wesentlichen geltend machte, dass der Einspracheentscheid hinsichtlich der Verjährung zu bestätigen sei; weiter darauf hinzuweisen sei, dass die Vormundschaftsbehörde nie Geld für B.___ empfangen habe und auch keine rechtliche Handhabe bestehe, die Rückzahlung aus deren Vermögen zu bestreiten; insgesamt die Verfügung an derart groben Mängeln leide, dass sie aufzuheben sei (Urk. 2, Urk. 11 S. 2);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Amtsvormundschaft Zürich am 1. Februar 2001 die Rentenauszahlung verlangt hat, da die zweckgemässe Verwendung der Rente durch die Versicherte in Frage gestellt sei (Urk. 3/6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdegegnerin der Versicherten mit Verfügung vom 9. März 2001 für die Zeit vom 1. Juli 1998 bis 31. Mai 1999 eine ordentliche Kinderrente zugesprochen und den Betrag auf ein Konto der Amtsvormundschaft zugunsten von B.___ überwiesen hat (Urk. 8/5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">das hiesige Gericht mit Urteil vom 31. Januar 2003 festhielt, dass C.___ für die Zeit vom 1. Juli 1998 bis 23. April 1999 keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (Urk. 8/6); somit für diesen Zeitraum auch der Anspruch auf eine Kinderrente entfällt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">ein Rückforderungstitel demnach grundsätzlich gegeben ist, was auch nicht bestritten wurde,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beschwerdegegnerin die Rückforderung am 6. November 2003 verfügte und sich diese demnach infolge Verjährung auf Fr. 1'622.-- reduziert (1 Monat à Fr. 322.-- sowie 4 Monate à Fr. 325.--) was ebenfalls unbestritten blieb (Urk. 2, Urk. 1 S. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der angefochtene Einspracheentscheid demnach zu bestätigen und festzustellen ist, dass die Amtsvormundschaft der Stadt Zürich die an sie ausgerichteten Kinderrenten für B.___ für die Monate Dezember 1998 bis April 1999 in der Höhe von Fr. 1'622.-- zurückzuerstatten hat;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt der Einzelrichter</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen und die Amtsvormundschaft der Stadt Zürich verpflichtet, die an sie ausgerichteten Kinderrenten für B.___ für die Monate Dezember 1998 bis April 1999 in der Höhe von Fr. 1'622.-- zurückzuerstatten.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>