<h2>SubmittedText<h2><p>Die Exportrisikogarantie (ERG) macht einen Betrag von 1,65 Milliarden Franken aus. Welche Auswirkungen hat das Finanzdebakel in Indonesien auf die ERG sowie auf die IRG (Investitionsrisikogarantie)? Welche Wirtschaftszweige sind hauptsächlich betroffen, und welche Beträge müssen im Zuge dieser Ereignisse vermutlich aufgewendet werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p></p><p></p><p>Das Indonesien-Engagement der Exportrisikogarantie (ERG) beträgt zur Zeit 1'046 Millionen Franken. Dies entspricht 16 Prozent des Gesamtengagements der ERG und ist eines ihrer höchsten Länderengagements. Die Garantien beruhen mehrheitlich auf längerfristigen Krediten; in den kommenden Jahren werden jeweils je 110 bis 140 Millionen Franken zahlbar.</p><p></p><p></p><p></p><p>Bis heute sind keine Zahlungsausfälle aufgetreten, die zu Entschädigungen der ERG geführt hätten. Es sind der ERG heute auch keine unüblichen Zahlungsverzögerungen bekannt.</p><p></p><p></p><p></p><p>Vom Indonesien-Engagement der ERG entfallen rund 90 Prozent auf den staatlichen Sektor Indonesiens. Sollte es bei diesen Geschäften zu Transferproblemen auf Grund von Devisenengpässen kommen, werden die Verbindlichkeiten erfahrungsgemäss im Club de Paris umgeschuldet. Das Schuldnerland zahlt die Verbindlichkeiten im Rahmen eines erweiterten Rückzahlungsplans zurück und verzinst die jeweils ausstehenden Verbindlichkeiten. Die ERG kommt dabei üblicherweise nicht zu Schaden.</p><p></p><p></p><p></p><p>Die Investitionsrisikogarantie (IRG) hat kein Engagement auf Grund ausstehender Garantien in Indonesien.</p>  Antwort des Bundesrates.