<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass von Frauen eingereichte Filmprojekte, die das Bundesamt für Kultur unterstützt, mit der Summe gefördert werden, welche prozentual der Zusage für von Frauen eingereichten Projekten entspricht.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Filmförderung des Bundes stützt sich auf die gesetzlichen Kriterien der Vielfalt und Qualität. Aufgrund dieser Kriterien erfolgt die Expertise der eingereichten Filmprojekte durch die zuständigen ausserparlamentarischen Fachkommissionen, die mit 51 Prozent Frauenanteil ausgewogen zusammengesetzt sind. Diese Kommissionen evaluieren die Projekte unabhängig von Geschlecht nach Qualitäts- und Vielfaltskriterien, die auf alle Gesuchsteller gleichermassen anwendbar sind.</p><p>Das Bundesamt für Kultur erfasst die entsprechenden Förderzahlen seit über einem Jahr systematisch auch nach geschlechtlichen Kriterien. Das Anliegen der Gleichberechtigung in den Filmberufen wird ernst genommen. Welche Schlussfolgerungen und welche allfälligen Massnahmen aus den vorliegenden Zahlen zu treffen sind, bedarf aber einer längerfristigen Analyse und Diskussion.</p><p>Die Einführung von bestimmten Kriterien, welche im Stadium der Projektförderung eine Bevorzugung nach geschlechtlichen Merkmalen vorsehen würden, widerspricht dem Grundsatz der Qualität und Vielfalt in der Filmförderung und ist deshalb abzulehnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.