<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00911</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1957 geborene X.___ hat vor ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1999 in der Ukraine eine Ausbildung zur Krankenschwester sowie ein Studium in Biochemie absolviert. Zuletzt war sie von Mai bis November 2003 bei der Z.___ AG, als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt und nahm in der Folge eine selbständige Tätigkeit als Programmiererin auf, wobei sie insbesondere ab Mai 2005 nur vereinzelt an EDV-Projekten arbeitete (Urk. 7/2, 7/9, 7/11 und 7/18/1 f.). Unter Hinweis auf diverse körperliche Leiden wie Rheuma und Arthrose meldete sie sich am 12. September 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/2). Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, insbesondere ein medizinisches Gutachten bei Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation, eingeholt hatte (Urk. 7/18, 7/21), wies sie das Leistungsbegehren mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungen vom 24. und 27. März 2006 (Urk. 7/24 f.) sowie Einspracheentscheiden vom 19. und 22. Mai 2006 (Urk. 7/31 f.) sowohl betreffend den Anspruch auf eine Rente als auch betreffend den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab, wobei die Entscheide unangefochten in Rechtskraft erwuchsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf eine Polyarthrose, Diabetes sowie eine Hypertonie meldete sich die Versicherte am 30. Juli 2012 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/41). Die IV-Stelle holte nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/45) sowohl Arztberichte (Urk. 7/49/2 f., 7/51/6 f.) als auch eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD, Urk. 7/52/2 f.) ein. Mit Vorbescheid vom 3. April 2013 stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/53), wogegen jene am 2. Mai 2013 Einwand erhob (Urk. 7/56; vgl. ferner Urk. 7/62 und 7/73). Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 7/64 ff., 7/87/6 f. und 7/110) gab die IV-Stelle bei der B.___ ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten in Auftrag (B.___-Gutachten vom 16. März 2015 [Urk. 7/116] sowie ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende Stellungnahme vom 28. September 2015 [Urk. 7/127]). Nach Kenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme weiterer ärztlicher Berichte (Urk. 7/130 ff., 7/139, 7/142, 7/144 und 7/159) ordnete sie wiederum beim B.___ eine polydisziplinäre Begutachtung an (B.___-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsgutachten vom 14. Dezember 2016 [Urk. 7/160]). Nachdem sowohl die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte als auch der RAD zu dieser Expertise Stellung genommen hatten (Urk. 7/164,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/165/17 ff.), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. Juli 2017 ab (Urk. 7/166 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 6. September 2017 Beschwerde mit den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr rückwirkend ab 1. Januar 2013 eine halbe beziehungsweise zumindest eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Rückwirkend ab 1. November 2016 sei ihr infolge einer Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eine ganze Rente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Sache zwecks ergänzender medizinischer Abklärungen an die Vorinstanz zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, damit diese hernach neu über den Rentenanspruch entscheide (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Versicherte mit Verfügung vom 9. Oktober 2017 orientiert wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX108"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tritt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die vom Antragsteller oder der Antrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellerin glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder der Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2) auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen. Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad, die Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, der invaliditätsbedingte Betreuungsaufwand oder der Hilfebedarf seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellten Veränderungen genügen, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Betreuungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand oder Hilfebedarf zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2a und b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu einer fachärztlichen Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Regelfall beachtlichen Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/</span><span>2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 4. Juli 2017 (Urk. 2) zog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zusammengefasst in Erwägung, die Versicherte sei im November 2014 durch die B.___ in verschiedenen Fachbereichen medizinisch untersucht worden. Darüber hinaus habe im Oktober respektive November 2016 eine Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung stattgefunden. Gemäss medizinischer Beurteilung sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die bisherige sowie eine leidensangepasste Tätigkeit vollzeitlich mit einer Leistungseinbusse von 20 % zumutbar. Ein leidensbedingter Abzug vom Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen sei nicht gerechtfertigt. Da eine Arbeitsfähigkeit von 80 % vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege, bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeschrift vom 6. September 2017 machte die Versicherte im Wesentlichen geltend, die seitens des B.___ attestierte 80%ige Arbeitsfähigkeit erweise sich in Anbetracht der multiplen somatischen Leiden als absolut reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremd und sie sei darüber hinaus auch ohne eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) festgelegt worden. Die Gutachter hätten insbesondere auch dem metabolischen Syndrom sowie der Fettleibigkeit zu Unrecht eine inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierende Wirkung abgesprochen, weshalb auf die Expertise nicht abgestellt werden könne. Tatsächlich bestehe auf dem Arbeitsmarkt keine verwertbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mehr. Selbst wenn von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen würde, hätte dies ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 76'424.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 43'034.40 einen Anspruch auf eine Viertelsrente zur Folge. Da aufgrund der multimorbiden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen ein Leidensabzug von mindestens 15 % angezeigt sei, resultiere gar ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente, wobei dieser rückwirkend ab 1. Januar 2013 bestehe (Urk. 1 S. 9 ff.). Spätestens ab dem 1. November 2016 bestehe im Übrigen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, da die Verwertung der Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ab diesem Zeitpunkt angesichts des fortgeschrittenen Alters sowie der körperlichen Beschwerden nicht mehr möglich gewesen sei. Sollte das Gericht den Rentenanspruch wider Erwarten verneinen, seien weitere medizinische Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen unumgänglich, zumal das B.___-Gutachten mangelhaft sei und nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf einer unvollständigen Feststellung des medizinischen Sachverhaltes beruhe (Urk. 1 S. 12 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 23. März 2006 hielt RAD-Arzt Dr. med. C.___ fest, die Beschwerdeführerin sei im Sinne des Gutachtens von Dr. A.___ vom 15. Februar 2006 (Urk. 7/18) seit Januar 2004 in einer leichten und wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/23/6). In der Folge hielt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin in der Verfügung vom 27. März 2006 fest, eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung in der Erwerbsfähigkeit habe lediglich in der Zeit vom 23. September 2003 bis 1. Januar 2004 bestanden. Ab dann sei es der Beschwerdeführerin wieder möglich gewesen, die angestammte Tätigkeit als Laborantin oder jede andere in Frage kommende Tätigkeit uneingeschränkt auszuüben, weswegen keine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbedingte Erwerbseinbusse bestehe (Urk. 7/24/2). An diesem Standpunkt hielt die Beschwerdegegnerin im Einspracheverfahren fest (Urk. 7/31 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Neuanmeldung im Juli 2012 reichte die Beschwerdeführerin verschiedene Arbeitsunfähigkeitsatteste des Universitätsspitals D.___ und von Dr. med. E.___, Fachärztin FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, ein (Urk. 7/40/1-5). Sodann liegt ein Radiologiebefund des Institutes für Diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische und Interventionelle Radiologie des D.___ vom 14. März 2012 vor, gemäss dem eine gleichentags durchgeführte radiologische Untersuchung der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule (LWS) im Vergleich zur Voruntersuchung vom Mai 2005 keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung zeigte. Die gleichzeitige Röntgenuntersuchung der Hüftgelenke beidseits hingegen veranlasste die Ärzte zur Feststellung, es liege eine progrediente Coxarthrose beidseits vor, wobei die Befunde links ausgeprägter seien als rechts (Urk. 7/49/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 17. Dezember 2012 bis 12. Januar 2013 war die Versicherte zwecks Implan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation einer Hüfttotalprothese links und anschliessender Rehabilitation in der Uniklinik F.___ hospitalisiert. Von Letzterer habe sie gesamthaft gut profitieren können. Eine leicht verzögerte Wundheilung mit persistierender Sekretion sei bis zum Austritt vollständig regredient gewesen. Die Schmerzen seien im Verlauf ebenfalls deutlich zurückgegangen, sodass die Versicherte lediglich noch bei Bedarf auf Analgetika zurückgegriffen habe (Urk. 7/64/2 ff., vgl. auch Urk. 7/116/27 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 15. Mai bis 16. Juli 2013 begab sich die Beschwerdeführerin ins Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsspital D.___, Klinik für Rheumatologie, in ambulante Behandlung, wobei rechtsseitige Knieschmerzen bei bekannter Gonarthrose sowie eine Enthesio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie der Achillessehne links im Vordergrund standen. Eine leichte Arbeitstätigkeit in sitzender Position wurde unter zusätzlicher Berücksichtigung einer beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Coxarthrose sowie eines chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droms für sechs Stunden pro Tag mit vermehrten Pausen als zumutbar erachtet (Urk. 7/67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Mai 2014 unterzog sich die Versicherte einer Haglundexostosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragung und einem Achillessehnendébridement am linken Fuss. Nach der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Wundnähte habe sich eine reizlose Operationsnarbe mit oberfläch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Wunddehiszenz gezeigt. Während und nach Belastung seien im Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich weiterhin Schmerzen aufgetreten (Urk. 7/87/6, Urk. 7/116/37 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Oktober 2014 wurde im D.___, Klinik für Gynäkologie, eine Messerkonisation mit CK-Curettage sowie eine Hysteroskopie mit Corpus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">curettage durchgeführt. Tags darauf sei die Versicherte in gutem Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und schmerzarm nach Hause entlassen worden. Vom 8. bis 17. Oktober 2014 wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/110/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 9. bis 15. Dezember 2014 war die Versicherte zwecks Implantation einer Hüfttotalprothese rechts in der Uniklinik F.___ hospitalisiert. Vom 9. Dezember 2014 bis 11. Januar 2015 wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/131).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären B.___-Gutachten vom 16. März 2015 sind im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/116/22):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische Gonarthrose beidseits (ICD-10 M17.0),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische Coxarthrose rechts (ICD-10 M16.0),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne fassbare radikuläre Symptomatik (ICD-10 M54.5),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Fussschmerzen links (ICD-10 M79.67/Z98.8),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schulterschmerzen beidseits (ICD-10 M79.61),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf symptomatische Rhizarthrose links (ICD-10 M18.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Experten (Urk. 7/116/22 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Implantation einer Hüft-Totalprothese links über einen mini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mal invasiven ventralen Zugang am 11. Dezember 2012 (ICD-10 Z96.6),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierendem ASC-H seit Juni 2013 bei negativer HPV-Typisierung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neu seit zwei Wochen aufgetretene leichte Unterbauchschmerzen rechts bei afebriler Patientin; differentialdiagnostisch am ehesten gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stinal, wobei eine Adnexitis wenig wahrscheinlich sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, habe die Versicherte in erster Linie über orthopädische Probleme geklagt. Darüber hinaus habe sie von hohem Blutdruck und Diabetes berichtet, welcher mit Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamenten behandelt werde. Sie leide ferner unter erhöhten Leberwerten, Gallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steinen und geschwollenen Beinen (Urk. 7/116/7). Aus internistischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe ein metabolisches Syndrom mit Diabetes mellitus, Adipositas, arterieller Hypertonie, Hyperurikämie und Dyslipidämie, wobei die einzelnen Komponenten unter medikamentöser Behandlung seien. Die Einstellung des Diabetes sei aktuell nicht ideal. Die klinischen Befunde seien bis auf die Adipositas unauffällig. Gesamthaft sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 7/116/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seiner Teilexpertise fest, die Versicherte habe berichtet, dass es ihr nicht gut gehe. Sie habe insbesondere auf die Polyarthrose und die Schmerzen an verschiedenen Gelenken hingewiesen. In psychologischer oder psychiatrischer Behandlung befinde sie sich derzeit nicht und sie nehme auch keine Psychopharmaka ein (Urk. 7/116/10). Im Rahmen der Exploration habe die Beschwerdeführerin einen wachen Eindruck gemacht und sei bewusstseinsklar sowie allseits gut orientiert gewesen. Die Stimmung sei ausgeglichen gewesen und es habe sich ein guter affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Kontakt herstellen lassen. Es hätten sich weder Anzeichen für eine Konzentrationsschwäche, noch für Gedächtnis- oder Denkstörungen, Wahnvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen, Halluzinationen oder Zwangshandlungen ergeben. Die Versicherte hab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ausserdem weder über Zwangsgedanken, Ängste, Veränderungen der Stimmung oder des Antriebs im Laufe des Tages oder Suizidgedanken respektive -phantasien geklagt (Urk. 7/116/12). Ausser einer chronischen Schmerzstörung könne keine psychiatrische Diagnose gestellt werden. Diese beeinträchtige die Arbeitsfähigkeit jedoch nicht, zumal namentlich kein ausgeprägter sozialer Rückzug und keine erhebliche psychiatrische Komorbidität vorliege. Auch im Alltag sei die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte durch die psychopathologischen Symptome nicht eingeschränkt (Urk. 7/116/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der orthopädischen Untersuchung durch Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, habe die Explorandin von starken Schmerzen an den Gelenken berichtet. Extrem ausgeprägt sei die Symptomatik am linken Fuss, wobei die durchgeführte Operation nichts gebracht habe. Auch die an der linken Hüfte eingesetzte Prothese habe nur begrenzt einen Effekt gezeigt. Rechts werde hoffentlich bald ebenfalls das Gelenk ersetzt. An den Knien bestünden schmerzhafte Arthrosen. Der rechte Fuss schmerze aktuell nicht. An beiden Schultern würden seit einem Jahr Schmerzen bestehen, wobei eine Röntgenuntersuchung grundsätzlich nichts ergeben habe. Die Versicherte habe ferner auf grossflächige Beschwerden an Hand, Gelenken und Daumen sowie auf in etwa dreimonatigen Intervallen erfolgende Gichtschübe an den Grosszehen hingewiesen. Insgesamt habe die Symptomatik im Verlauf stetig zugenommen und bestehe nun den ganzen Tag, sodass sie sich nicht richtig erholen könne (Urk. 7/116/14). Die Angaben der Versicherten während der Anamneseerhebung und der klinischen Untersuchung seien sprunghaft und widersprüchlich gewesen. So sei trotz wiederholter Diskussion nur schwer fassbar gewesen, welche Anal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getika in welcher Dossierung eingenommen würden. Der Erfolg des linksseitigen Hüftgelenksersatzes sei zunächst als sehr beschränkt, später jedoch als durchaus gegeben bezeichnet worden. An Stamm und Extremitäten seien völlig diffuse, anatomisch keinesfalls klar zuordenbare Druckdolenzen angegeben worden. Vier von fünf Wadell-Zeichen seien positiv gewesen. Auf radiologischer Ebene be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den regelrechte Verhältnisse nach linksseitigem Hüftgelenksersatz, während rechts eine deutliche Coxarthrose dokumentiert worden sei. An den Knien be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden unter rechtsseitiger Betonung gleichfalls arthrotische Veränderungen, währenddessen am linken Fuss Fersensporne vorhanden seien, wobei jener dorsal zwischenzeitlich operativ angegangen worden sei. Die konventionelle Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der linken Schulter sei unauffällig gewesen. Die MRI-Untersuchung habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings Partialläsionen der Supraspinatus- und Subskapularissehne, eine SLAP-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Läsion sowie eine Omarthrose ergeben. An der tieflumbalen Wirbelsäule seien mässige degenerative Veränderungen vorhanden. Gesamthaft sei der Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck an den Kniegelenken sowie der rechten Hüfte durchaus nachvollziehbar, kaum aber in den übrigen angegebenen Bereichen. Die gesamte anamnestische und klinische Präsentation lasse klar an eine im Vordergrund stehende nicht-organische Beschwerdekomponente denken. Aus orthopädischer Sicht bestehe für körperlich leichte, hauptsächlich im Sitzen auszuübende Tätigkeiten eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 80 % bei ganztägigem Pensum mit um 20 % reduzierter Leistung aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs. Das wiederholte Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm, das Überwinden von Treppen, Leitern und unebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Grund sowie der Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb des Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus sei ebenfalls zu vermeiden (zum Ganzen Urk. 7/116/18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Teilgutachten von Dr. med. J.___, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass aufgrund der gynäko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Situation klar keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Für die seit zwei Wochen erstmalig und neu aufgetretenen Unterbauchbeschwerden rechts bestehe aktuell kein sicherer Anhaltspunkt für ein gynäkologisches Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem (Urk. 7/116/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im interdisziplinären Konsens gelangten die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin für eine körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- unter Berücksichtigung des vermehrten Pausenbedarfs - zu 80 % arbeits- und leistungsfähig sei. Diese Einschränkung gelte ab Januar 2015, wobei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen sei, dass die Arbeitsfähigkeit für eine körperlich angepasste Tätigkeit bisher nie längerdauernd höhergradig eingeschränkt gewesen sei (Urk. 7/116/25). Nach Kenntnisnahme weiterer ärztlicher Berichte (vgl. Urk. 7/123 f.) bestätigten die Sachverständigen diese Einschätzung mit Stellungnahme vom 28. September 2015 (Urk. 7/127/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Mai 2015 wurde bei der Versicherten in der Uniklinik F.___ am linken Knie unter anderem eine Arthroskopie durchgeführt. Gemäss dem Bericht der Klinik vom 9. September 2015 habe sich der peri- und postoperative Verlauf habe sich problemlos gestaltet. Ab dem Datum des operativen Eingriffs bis zum 22. Juni 2015 wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/132). Im September 2015 habe die Beschwerdeführerin im Rahmen einer Verlaufskontrolle von einer Regredienz der Schmerzen im linken Knie berichtet. Sie habe jedoch über nach wie vor ständig bestehende Schmerzen und eine Limitierung der Geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strecke auf maximal 200 Meter geklagt (Urk. 7/139/4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären B.___-Verlaufsgutachten vom 14. Dezember 2016 werden im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/160/33 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische Gonarthrose beidseits, mehr rechts als links (ICD-10 M17.0),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüfttotalprothese rechts seit 10. Dezember 2014 (ICD-10 Z96.6),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüfttotalprothese links seit 11. Dezember 2012 (ICD-10 Z96.6),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schulterschmerzen rechts (ICD-10 M79.61),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische Rhizarthrose beidseits, Schmerzen derzeit links betont (ICD-10 M18.0),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch ohne aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">strahlende Symptomatik (ICD-10 M54.5),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Fussschmerzen beidseits (ICD-10 M79.67),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Schlafapnoe-Syndrom (ICD-10 G47.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen die Experten demgegenüber zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammengefasst den folgenden Diagnosen zu (Urk. 7/160/34 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierte Hypothyreose (ICD-10 E03.9),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PMP-Blutungen seit Januar 2015, operative Abklärung geplant,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende vulväre und vaginale Beschwerden, differential-diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tisch im Rahmen von Infekten respektive Atrophie-bedingter Superin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fekte,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Unterbauchbeschwerden im lateralen Übergang vom Unter- zum Mittelbauch rechts, differentialdiagnostisch enterale Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">matik, eine gynäkologische Ursache sei sehr unwahrscheinlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt in seiner Teilexpertise fest, dass die Schmerzen am Bewegungsapparat und ein Stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stief sowie eine stets anhaltende Traurigkeit und Müdigkeit im Vordergrund stünden. Aus internistischer Sicht liege ein metabolisches Syndrom vor, wobei bisher bis auf eine möglicherweise beginnende diabetische Polyneuropathie keine Sekundärkomplikation aufgetreten sei. Neu hinzugekommen sei eine Steatohe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patitis, welche sich aber nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Aufgrund der mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise beginnenden diabetischen Polyneuropathie sowie des anamne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch feststellbaren Schlafapnoe-Syndroms seien sämtliche Tätigkeiten an gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Maschinen oder in sturzgefährdender Höhe für die Explorandin ungeeignet (Urk. 7/160/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen psychopathologischen Befund lassen sich im Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur vorangegangenen psychiatrischen Untersuchung vom 26. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 (vgl. Urk. 7/116/10 ff.) keine wesentlichen Veränderungen entnehmen. Im Unterschied zur früheren Exploration sei die Stimmung herabgesetzt und klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam, jedoch nicht depressiv gewesen. Im Übrigen erhob Dr. H.___ unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Befunde und attestierte wiederum eine 100%ige Arbeitsfähigkeit aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht (Urk. 7/160/19 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt in seiner Teilexpertise fest, dass die Versicherte von den zwischenzeitlich stattgefundenen Operationen an der rechten Hüfte und am linken Knie berichtet und in diesem Kontext einen grundsätzlich positiven Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf beschrieben habe. Am rechten Knie hätten sich jedoch zunehmend Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden entwickelt. Schmerzen seien ausserdem an der linken Schulter, am rechten Rückfuss, an den Sattelgelenken der Hände sowie an der lumbalen Wirbelsäule vorhanden (Urk. 7/160/23, 7/160/27). Ausgehend von den Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsergebnissen seien aus orthopädischer Sicht weiterhin pathologische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde in verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates vorhanden, nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich an beiden Hüften in Form von daselbst implantierten Totalprothesen, an beiden Knien mit arthrotischen Veränderungen, an beiden Schultern unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonung der linken Schulter sowie an beiden Händen mit Rhizarthrosen. Darüber hinaus seien anamnestisch Gichtarthropatien beider Füsse - zuletzt mit Betonung der rechten Seite - sowie gewisse degenerative Veränderungen an der lumbalen Wirbelsäule dokumentiert. Zumindest im Bereich der unteren Körperhälfte stelle dabei allerdings die Adipositas permagna ein wesentliches Problem für den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsapparat dar. Die chronische Überlastung lasse de facto jeden Schritt zu einer körperlichen Schwerarbeit werden, was entsprechend zu einer zusätzlichen Provokation der bereits vorgeschädigten Gelenke führe. Bei mehrheitlich im Sitzen durchgeführten Tätigkeiten ergäben sich allerdings nur geringe Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen. Dies belege die Explorandin auch durch ihre Angaben zum Tagesablauf, wonach sie sehr viel Zeit vor dem Computer mit entsprechend geringer physischer Belastung der unteren Körperhälfte verbringe. Körperlich leichte Aktivitäten in wechselnder Position, jedoch überwiegend im Sitzen, bei denen eine Hebe- und Tragelimite von fünf Kilogramm nicht überschritten werde und keine Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen von Rumpf und unteren Extremitäten oder Überkopfbewegungen der Arme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorkommen, seien vollzeitlich möglich. Im Vergleich zu einer Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person bestehe dabei ein etwas erhöhter Pausenbedarf, was zu einer Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von 20 % führe (zum Ganzen Urk. 7/160/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gynäkologischer Sicht hielt Dr. J.___ gestützt auf die von ihr erhobenen Befunde fest, dass zwischenzeitlich keine neuen, relevanten gynäkologischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen aufgetreten seien, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden (Urk. 7/160/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im interdisziplinären Konsens gelangten die B.___-Gutachter zur Auffassung, dass körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten für die Versicherte ungeeignet seien. Eine leichte, der internistischen und orthopädischen Einschätzung entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend adaptierte Tätigkeit sei jedoch bei ganztägiger Präsenz mit einer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von 20 % möglich (Urk. 7/160/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat (vgl. E. 2.1 f.). Da in erster Linie die poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinären B.___-Gutachten vom 16. März 2015 beziehungsweise 14. Dezember 2016 als medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Grundlage für die angefochtene Verfügung dienten, ist vorab auf deren Beweiswert einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Expertisen basieren auf umfassenden internistischen, psychiatrischen, ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen sowie gynäkologischen Abklärungen und wurden in detaillierter Kenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Vorakten erstellt (Urk. 7/116/3 ff., 7/116/27 ff., 7/160/3 ff. und 7/160/39 ff.). Die Versicherte konnte gegenüber den einzelnen Sachverständigen ihre aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezifisch erforderlich - eingehend befragt. Sie konnte sich insbesondere auch zu verschiedenen Themenkomplexen wie dem beruflichen Werdegang und ihrem gewöhnlichen Tagesablauf äussern (Urk. 7/116/7 f., 7/116/10 ff., 7/116/14 f., 7/116/20 f. sowie Urk. 7/160/14 f., 7/160/18 f., 7/160/23 f. und 7/160/31). Die geklagten Leiden fanden sodann im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden (Urk. 7/116/22 ff., 7/160/33 ff.). Soweit möglich erfolgte ausserdem eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 7/116/10, 7/116/13, 7/116/20, 7/116/25 sowie Urk. 7/160/18, 7/160/20, 7/160/30 und 7/160/33). Insgesamt erfüllen die B.___-Gutachten somit die formellen Kriterien für eine beweiswerte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5).</span></p><p><span>5</span><span>.2</span></p><p><span>5.2.1</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin bringt allerdings vor, dass auf die von den Gutachtern attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 % für leidensangepasste Tätigkeiten nicht abgestellt werden könne. Diese Einschätzung stehe in einem krassen Missver</span><span>hältnis zu den ausgewiesenen invalidisierenden Beschwerden, welche einander gegenseitig beeinflussen würden. Nicht respektive unzureichend berücksichtigt worden sei insbesondere der Umstand, dass die chronische Polyarthritis rezidi</span><span>vie</span><span>rend zu massiv steigendem Bluthochdruck führe, weswegen immer wieder not</span><span>fallmässige Behandlungen im Krankenhaus notwendig seien. Ausserdem sei dem metabolischen Syndrom sowie der Fettleibigkeit zu Unrecht ein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abgesprochen worden. In diesem Kontext seien jedoch auch gemäss der medizinischen Beurteilung keine zumutbaren Therapieoptionen mehr vorhanden, weshalb ein invalidisierendes Leiden vorliege (Urk. 1 S. 9 ff.).</span></p><p><span>5.2.2</span><span> </span><span>Die Argumentation der Beschwerdeführerin erweist sich als nicht stichhaltig. In erster Linie ist darauf hinzuweisen, dass ihre Vorbringen nicht durch entspre</span><span>chende medizinische Unterlagen - etwa der behandelnden Ärzte - untermauert werden. Soweit ersichtlich wurde sie aufgrund einer hypertensiven Gefahren</span><span>si</span><span>tuation nur einmalig am 14. Januar 2016 notfallmässig im Universitätsspital </span><span>D.___</span><span> behandelt (Urk. 7/160/77). Von regelmässigen Krankheitsaufenthalten kan</span><span>n in diesem Zusammenhang folglich keine Rede sein. Zudem findet sich im Aus</span><span>trittsbericht die Anmerkung, dass der Blutdruck für gewöhnlich gut eingestellt sei (Urk. 7/160/78). Auf erhebliche Probleme in Bezug auf die medikamentöse Ein</span><span>stellung des Blutdrucks wies die Versicherte im Übrigen auch im Rahmen der internistischen Untersuchungen nicht hin (vgl. Urk. 7/116/7, 7/160/14). </span></p><p><span> </span><span>Der Einwand, wonach sich auch das metabolische Syndrom sowie die Fett</span><span>lei</span><span>big</span><span>keit (zusätzlich) auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden, ist ebenfalls nicht durch fachärztliche Stellungnahmen belegt und steht in Widerspruch zur nach</span><span>vollziehbaren Beurteilung der </span><span>B.___</span><span>-Gutachter. Betreffend die Adipositas ist ausser</span><span>dem anzumerken, dass seitens der Sachverständigen entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht die Ansicht vertreten wurde, dass eine Gewichtsre</span><span>duk</span><span>tion nicht zumutbar sei. Angesichts der multiplen Beschwerden am Bewegungs</span><span>apparat wurde dies zwar als «nicht einfach», aber nicht als unmöglich erachtet (Urk. 7/160/17; vgl. zudem Urk. 7/160/30, 7/160/36). Die Versicherte war denn auch in der Lage, ihr Gewicht innerhalb eines halben Jahres um neun Kilogramm zu reduzieren (Urk. 7/160/14). Selbst wenn im Übrigen tatsächlich keine zumut</span><span>baren Therapieoptionen zur Verringerung des Körpergewichts mehr zur Verfü</span><span>gung stehen würden, hätte dies nicht per se eine Erwerbsunfähigkeit zur Folge (vgl. in diesem Sinne Urk. 1 S. 11). Entscheidend ist vielmehr, ob sich die Beein</span><span>trächtigung durch die Adipositas auf den bisherigen Tätigkeitsbereich auswirken würde (vgl. Urteil </span><span>des Bundesgerichts 8C_496/2012 vom 19. September 2012 E. 2.2</span><span>). Dies ist mit Blick auf die von der Versicherten zuletzt ausgeübten beruf</span><span>lichen Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin und selbständige Program</span><span>mier</span><span>erin jedoch nicht der Fall. Den Gutachtern wie auch der Beschwerdegegnerin ist beizupflichten, dass es sich hierbei um körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten handelt, welche dem medizinischen Belastungsprofil vollumfänglich entsprechen (vgl. Urk. 2 S. 2, Urk. 7/160/35 f.). Im Ergebnis erweist sich die atte</span><span>stierte 80%ige Arbeitsfähigkeit infolge des erhöhten Pausenbedarfs als schlüssig und überzeugend, womit den somatischen Leiden der Versicherten hinreichend Rechnung getragen wurde. Es besteht kein begründeter Anlass, aufgrund der Adi</span><span>positas oder des metabolischen Syndroms eine weitergehende Einschränkung an</span><span>zu</span><span>erkennen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber bleibt mit Blick auf die von Dr. H.___ gestellte Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) anzumerken, dass dessen Einschätzung, wonach sich diese Erkrankung nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, auch in Nachachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des vom Bundesgericht statuierten strukturierten Beweisverfahrens nicht in Zw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eifel zu ziehen ist (vgl. diesbezüglich E. 1.4). So bildet einerseits bereits die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerung des psychiatrischen Sachverständigen ein gewichtiges Indiz dafür, dass der für eine invalidisierende Gesundheitsschädigung erforderliche Schweregrad nicht erreicht wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.1 mit Hinweis). Andererseits macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte selbst nicht geltend, dass ihre Arbeitsfähigkeit aufgrund psychischer Leiden beeinträchtigt sei. Davon ist denn auch in Anbetracht der von Dr. H.___ im Rahmen der psychiatrischen Untersuchungen erhobenen Befunde - welche weitestgehend unauffällig waren (vgl. Urk. 7/116/12, 7/160/19) - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Im Weiteren befand sich die Versicherte einzig im Jahr 2004 kurzfristig in psychiatrischer Behandlung (Urk. 7/116/13, 7/160/18). Ein krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter sozialer Rückzug ist ebenfalls nicht erkennbar, zumal die Beschwerdeführerin regelmässig auch via Telefon und Skype Kontakte zu Verwandten und Freun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dinnen pflegt. Darüber hinaus vermag sie die alltäglichen Haushaltsaufgaben selbständig zu bewältigen, liest sehr viel, sieht fern, interessiert sich für Politik und Esoterik und unternimmt auch Reisen in ihre Heimat (Urk. 7/116/11 f., 7/160/15 und 7/160/18 f.), sodass keine gleichmässige Einschränkung des Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ersichtlich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne eines Zwischenfazits ist nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten und leidensadaptierten Tätigkeit - wozu auch die angestammten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin und selbständige Programmiererin zählen - zu 80 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bestreitet allerdings, dass sie die von den Gutachtern atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierte Restarbeitsfähigkeit spätestens seit November 2016 noch auf dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt verwerten könne (Urk. 1 S. 11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis).</span></p><p><br/></p><p><span> </span><span>Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer ver</span><span>sicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span>bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis</span><span>tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span>heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungs</span><span>aufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhan</span><span>dene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder An</span><span>wendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138</span><span> </span><span>V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbs</span><span>tätig</span><span>keit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)</span><br/><span>Er</span><span>werbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver</span><span>lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138</span><span> </span><span>V 457 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine zuverlässige Feststellung des medizinischen Sachverhalts war bereits seit dem 16. März 2015 möglich (Datum des B.___-Gutachtens, Urk. 7/116), zumal sich die Untersuchungsbefunde sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Verlaufsbegutachtung im Jahr 2016 im Wesentlichen unverändert darstellten (vgl. Urk. 7/160/36). Zum genannten Zeitpunkt war die im Februar 1957 geborene Beschwerdeführerin rund 58 Jahre alt. Bis zum Erreichen des AHV-Pensionsalters verblieb ihr somit noch eine Aktivitätsdauer von sechs Jahren. Dies allein schliesst eine Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit jedoch nicht aus (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_847/2015 vom 30. Dezember 2015 E. 4.1 und 4.3 mit Hinweisen). Zu berücksichtigen ist, dass die Versicherte unter multiplen körperlichen Beschwerden leidet. Für leidensadaptierte Tätigkeiten liegt allerdings trotzdem eine vergleichsweise hohe Arbeitsfähigkeit von 80 % vor (vgl. E. 4.4). Da der Beschwerdeführerin die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als wissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftliche Mitarbeiterin und Programmiererin aus medizinsicher Sicht noch zumutbar sind, kann sie auf entsprechendes Fachwissen und Berufserfahrung zurückgreifen. Im Weiteren ergaben die Abklärungen keine Auffälligkeiten hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Persönlichkeitsstruktur oder der kognitiven Fähigkeiten. Überdies verfügt die Versicherte über gute Deutschkenntnisse (Urk. 7/116/12, 7/160/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist im Lichte der relativ hohen Hürden für die Annahme einer unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Personen festzuhalten, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung der Versicherten nicht derart beschaffen ist, dass sich der Schluss rechtfertigt, die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit sei nicht mehr realistisch. Ein invalidenversicherungsrechtlich erheblich erschwerter Zugang zum ausgeglichenen Arbeitsmarkt ist zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin aktuell keiner Erwerbstätigkeit nachgeht und ihr letztes Anstellungsverhältnis bei der Z.___ AG in erster Linie aufgrund be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsinterner Konflikte und somit nicht aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst wurde (vgl. Urk. 7/11/1, 7/18/1), sind zur Bestimmung der Vergleichseinkommen rechtsprechungsgemäss die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Da die Versicherte gemäss der beweiskräftigen medizinischen Beurteilung im angestammten Tätigkeitsbereich noch zu 80 % arbeitsfähig ist, sind sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn zu berechnen. Deren genaue Ermittlung erübrigt sich, da der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn entspricht (Urteil des Bundesgerichts 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad liegt somit grundsätzlich bei 20 %. Nur ein maximaler leidensbedingter Abzug vom Invalideneinkommen in der Höhe von 25 % (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297 E. 5.2) hätte einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % zur Folge (vgl. E. 1.2). Gründe für einen solchen liegen nicht vor, zumal namentlich bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen dürfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2017 vom 20. April 2018 E. 2.2 mit Hinweis). Im Übrigen kommt auch dem von der Versicherten angeführten fortgeschrittenen Alter (vgl. Urk. 1 S. 11) im Zusammenhang mit dem Leidensabzug keine entscheidende Bedeutung zu (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten zu Recht verneint. Entgegen deren Eventualantrag besteht in Anbetracht der beweiskräftigen B.___-Gutachten auch kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen, zumal davon keine anderen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der zuverlässigen ärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit besteht insbesondere auch keine Notwendigkeit, eine EFL durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Eine solche erweist sich nur ausnahmsweise als erforderlich, wenn mehrere involvierte Ärzte diese in Anbetracht eines multiplen und schwierig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschätzenden Krankheitsbildes ausdrücklich befürworten, was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_711/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 3.5 sowie Urk. 7/127/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 4. Juli 2017 (Urk. 2) ist somit nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch<span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>