<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01060</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. September 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, meldete sich am 8. September 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirbelsäulen-, Rücken- und Kopfschmerzen, Zittern beider Hände sowie psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte nach Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tengutsprache für eine Potentialabklärung (Urk. 9/55) und zwei Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trainings (Urk. 9/65, Urk. 9/74; Urk. 9/97, Urk. 9/113) sowie der Einholung eines bidisziplinären Gutachtens (Urk. 9/125-128) mit Verfügung vom 23. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 einen Leistungsanspruch (Urk. 9/144).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. respektive 10. August 2016 meldete sich der Versicherte erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 9/149, Urk. 9/150), worauf die IV-Stelle die medizinische Situation abklärte. Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/165) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. August 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 9/169 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 31. August 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 16. April 2014 eine halbe und ab August 2016 eine ganze Invalidenrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Eventuell sei die IV-Stelle zu verpflichten, ergänzende medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen zur Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Gestützt darauf werde die IV-Stelle ihre Leistungspflicht neu zu beurteilen haben (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 30. November 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX101"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX216"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass keine gesundheitliche Einschränkung vorliege, welche eine länger an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde Erwerbsunfähigkeit hervorrufe. Psychische Leiden gälten als invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht mehr angehbar seien. Ohne langjährige, verfestigte Krankheitsentwicklung und solange noch Therapiemög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten vorhanden seien, entstehe kein Anspruch auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 (Urk. 8) ergänzte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin im Wesentlichen, die eingereichten Berichte seien dem Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt und medizinisch geprüft worden. Dieser sei zum Schluss gekommen, dass sich insbesondere der psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand seit dem Verfügungszeitpunkt nicht verschlechtert habe. Dies deshalb, weil die hinzugekommene Diagnose der abhängigen Persönlichkeitsstörung nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar gestellt worden sei und diejenige der kognitiven Störung nicht gestellt werden könne, da in jenem Bericht bereits andere psychiatrische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen diagnostiziert worden seien (S. 2). Weiter liege eine Therapieresistenz der psychischen Leiden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht vor, da das Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen der ambulanten Behandlung empfohlen und nicht von einer Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenz gesprochen werde (S. 3 Mitte). Die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung sei bereits im Jahr 2012 gestellt worden und habe im Gutachten jedoch nicht bestätigt werden können. In den neuen Berichten werde die Diagnose erneut gestellt, jedoch seien keinerlei Befunde erhoben worden. Die Diagnose sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dementsprechend nicht objektivierbar und nachvollziehbar hergeleitet (S. 3 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In somatischer Hinsicht seien aufgrund der eingereichten Arztberichte keine wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlichen Änderungen des Gesundheitszustandes erkannt worden. Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend ergebe sich, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer beschwerdeweise auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), bereits der Entscheid von Oktober 2015, womit angeblich kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorgelegen habe, sei zumindest hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des psychiatrischen Gesundheitsschadens offensichtlich unrichtig gewesen und habe nicht der seit 3. Juni 2015 geltenden Rechtsprechung entsprochen. Die Beschwerdegegnerin sei im damaligen Entscheid zum Schluss gekommen, dass die vom Gutachter attestierte 50%ige, psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit durch medizinische Massnahmen überwindbar sei. Dieser Entscheid widerspreche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der gutachterlichen Meinung und sei offensichtlich unrichtig gewesen (S. 5 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Richtigerweise hätte ihm nach Abschluss der Integrationsbemühungen eine halbe Rente zugesprochen werden sollen, gegebenenfalls mit der Auflage, weitere medizinische Massnahmen durchzuführen. Er sei der ihm auferlegten Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht in der Vergangenheit bis heute vollumfänglich nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er befinde sich weiterhin in ambulanter psychiatrischer Behandlung und sei im Jahr 2016 zum wiederholten Mal in einem stationären Aufenthalt gewesen. Gleichwohl habe sich sein Zustand nicht verbessert. Im Gegenteil, nicht einmal die vom Gutachter prognostizierte Erhaltung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit habe erreicht werden können. Vielmehr sei von einer weiteren Verschlechterung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Nebst der langjährig vorliegenden mittelschweren bis schweren depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Störung werde neu (wie schon im Jahr 2011 vermutet) eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung diagnostiziert und es seien kognitive Beeinträchtigungen sowie ein neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologisch am ehesten als medikamenteninduziert beurteilter Tremor festgestellt worden. Auch schmerztherapeutisch seien und würden aktuell zahlreiche Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">optionen wahrgenommen. Er sei schon zum Zeitpunkt der letztmaligen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung aus psychiatrischer Sicht seit mindestens September 2011 zu 50 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen. Die Auffassung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, wonach sich dieser Zustand durch geeignete medizinische Massnahmen verbessern lasse, widerspreche der gutachterlichen Auffassung und habe sich in der Zwischenzeit auch als unzutreffend erwiesen. Es habe sich vielmehr gezeigt, dass trotz intensiven weiteren Behandlungen keinerlei Verbesserung habe erreicht werden können. Deshalb sei das ursprüngliche Leistungsbegehren in diesem Licht neu zu beurteilen. Nachdem das Wartejahr im September 2011 eröffnet und die Integrationsmassnahmen per 15. April 2014 beendet worden seien, habe er ab 16. April 2014 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. Im Zeitpunkt des Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens im August 2016 seien zudem weitere Einschränkungen festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t worden, welche darauf schliessen lassen würden, dass heute selbst medizinisch-theoretisch schon aus rein psychiatrischer Sicht überhaupt keine verwertbare Erwerbstätigkeit mehr gegeben sei (S. 6). Ab dem Zeitpunkt der Neuanmeldung sei deshalb statt wie bisher von einer 50%igen von einer vollen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit auszugehen (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob beim Beschwerdeführer seit Erlass der rentenablehnenden Verfügung vom 23. Oktober 2015 (Urk. 9/144) eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer beantragt, dass das ursprüngliche Leistungsbegehren neu zu beurteilen sei (Urk. 1 S. 5 f.), ist darauf mangels Anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand nicht einzutreten. Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rentenablehnenden Verfügung vom 23. Oktober 2015 (Urk. 9/144) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden Arztberichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Integrierten Psychiatrie A.___ nannten im Bericht vom 30. September 2011 (Urk. 9/9) als Diagnosen ein mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig depressives Zustandsbild (ICD-10 F32.1), bestehend seit mindestens Juli 2011, sowie differentialdiagnostisch eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 27. September 2011 in statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Behandlung im Sanatorium B.___ (Ziff. 1.3). Seit dem 5. Juli 2011 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Sanatoriums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichteten am 27. Oktober 2011 (Urk. 9/18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/7-9) über eine stationäre Behandlung vom 27. September bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Oktober 2011 und nannten als Diagnosen eine depressive Episode gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradig (ICD-10 F32.1) sowie einen chronischen Spannungskopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz, differentialdiagnostisch somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Dazu führten sie untern anderem aus, im Verlauf sei deutlich geworden, dass der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalt Teil einer fixierten Vermeidungsstrategie gewesen sei, um der für den Beschwerdeführer unangenehmen Beziehungssituation zu Hause zu entgehen. Der Beschwerdeführer leide unter den schon länger andauernden innerfamiliären Konflikten. Es bleibe zu vermuten, dass die depressive Symptomatik nicht Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursache seines Leidens gewesen sei, sondern das Gefühl der Ausweglosigkeit aus diversen - besonders partnerschaftlichen - Situationen. Der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei in unverändertem Zustand in die häusliche Umgebung entlassen worden (S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, führte im Bericht vom 4. November 2011 (Urk. 9/13) aus, er habe den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer vom 24. April 2009 bis 13. September 2010 behandelt (Ziff. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2), und nannte als Diagnosen ein rezidivierendes lumbovertebrales und lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondylogenes Schmerzsyndrom linksbetont mit/bei Übergangsanomalie mit Hemisakralisation LWK5/S1, eine bekannte Diskopathie L3/4 bis L5/S1, betont L4/5, eine Torsionsskoliose sowie einen möglichen Status nach lumbalem Morbus Scheuermann. Er empfehle eine interdisziplinäre Begutachtung zur Festlegung der effektiven Arbeitsfähigkeit. Eine körperlich leichtere, intermittierend mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Arbeit sollte uneingeschränkt zumutbar sein (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 14. Dezember 2011 (Urk. 9/18/1-6) aus, er behandle den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit dem 15. Mai 1998 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen einen Spannungskopfschmerz, arzneimittelinduzierter Kopfschmerz mit Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationärem Schmerzmittelentzug, differentialdiagnostisch somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung, eine depressive Episode gegenwärtig mittelgradig, einen Verdacht auf generalisierte Angststörung, ein chronisches lumbales Schmerzsyndrom, sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Hypotonie und vegetative Dystonie und einen Status nach rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden Nasen-Nebenhöhleninfektionen (Ziff. 1.1). In der angestammten Tätigkeit bestehe seit März 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Da die psychiatrische Behandlung der Depression im Vordergrund stehe, könne er zu einer adaptierten Tätigkeit keine Stellung nehmen (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Sanatoriums B.___ nannten im Bericht vom 12. Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/19) unveränderte Diagnosen und attestierten dem Beschwerdeführer während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hospitalisation eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aufgrund der depressiven Episode bestehe eine psychische Leistungseinschränkung, die sich in Konzentrationsschwäche und Stressintoleranz zeige. Eine reduzierte Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz sei auch durch die fragliche somatoforme Schmerzstörung und den starken Kopfschmerz zu erwarten (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___ nannten im Bericht vom 2. Februar 2012 (Urk. 9/21) als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), eine anhaltende soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie eine akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit ängstlich vermeidenden und abhängigen (asthenischen) Anteilen (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Z73.1). Insgesamt sei von einer ungünstigen Prognose auszugehen, da mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weile von einem chronischen Zustand auszugehen sei (Ziff. 1.4). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bestehe eine 30%ige Arbeitsfähigkeit seit dem 24. Februar 2012 (Ziff. 1.6). Längerfristig sei eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit eventuell möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Sanatoriums B.___ berichteten am 19. April 2012 (Urk. 9/33) von unveränderten Diagnosen und führten dazu aus, bis zu einem gewissen Grad könne es sinnvoll sein, eine Fortführung der ambulanten Psychotherapie durch-zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Es sei jedoch nicht ganz klar, wie weit der Beschwerdeführer seine psychiatrische Erkrankung auch zur Erlangung eines sekundären Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winnes benötige (Ziff. 1.5). Es sei ein schrittweiser Wiedereinstieg in die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit mit verringertem körperlichem Einsatz und zeitlich verringerter Präsenz zu befürworten (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte im versicherungspsychiatrischen Gutachten vom 7. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 9/131/2-26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als Diagnosen eine vordiagnostizierte mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), aktuell weitgehend remittiert, welche aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer Sicht diskussionsbedürftig sei, eine vordiagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), welche aus versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht nicht nachzuvollziehen sei, sowie eine vorbenannte akzentuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeit mit ängstlich vermeidendem und abhängigem (asthenischen) An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil (ICD-10 Z73.1) und führte dazu aus, es bestehe aktuell keine krankheitswertige psychische Störung (S. 15 oben). Es seien erhebliche Hinweise auf krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren gegeben, die als überwiegend betrachtet werden müssen. Eindeutig habe der Beschwerdeführer weder eine depressive Erkrankung im Sinne einer aktuell vorliegenden depressiven Störung noch eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (S. 24 oben). Es hätten keine Ursachen einer Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eruiert werden können. Vielmehr sei beim Beschwerdeführer von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständigen medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 25 oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anästhesiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte im Bericht vom 26. September 2012 (Urk. 9/82/26) aus, im Rahmen einer angemessenen Tätigkeit bestehe eine geschätzte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Dazu bedürfe es insbesondere der Möglichkeit der häufig wechselnden Körperpo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen sowie des Vermeidens von Tragen schwerer Lasten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten zuhanden des Krankenversicheres vom 2. Dezember 2012 (Urk. 9/82/13-21) aus, den übersandten Unterlagen, insbesondere den Arztberichten von Dr. F.___, seien keine Anhaltspunkte zu entnehmen, dass eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit im angestammten Beruf bestehe. Sollten sich im Rahmen weitergehender Diagnostik und fundierter rheumatologischer Befunderhebung Hinweise auf eine objektivierbare somatische Beeinträchtigung der Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit ergeben, so wären diese Ergebnisse bei der Auswahl einer angepassten Tätigkeit zu berücksichtigen. Psychiatrischerseits würden sich auch dann keine Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit respektive Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ergeben (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___, Facharzt für Neurologie, stellte im Aktengutachten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen des Krankenversicherers vom 11. Februar 2013 (Urk. 9/81/4-8) zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend fest, dass sich aufgrund der ihm vorliegenden Befunde keine dauerhaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltende Arbeitsunfähigkeit auf neurologischen Fachgebiet begründen lasse (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ (vorstehend E. 3.10) nannte im Bericht vom 14. Mai 2013 (Urk. 9/87/5-7) als Diagnosen einen chronischen, okzipital betonten Kopfschmerz bei Ausschluss einer spondylogenen Ursache und Ausschluss einer Occipitalisneuralgie, ein radikuläres Ausfallsyndrom S1 links, eine sekundäre Fibromyalgie, eine depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig, sowie einen Verdacht auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (Ziff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.1). Dazu führte er aus, aktuell und längerfristig sei von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bei chronischem Kopfschmerz, Fibromyalgie und Depression auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit wäre aller Voraussicht nach maximal zwei Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der I.___ AG führten im Bericht vom 28. Mai 2015 (Urk. 9/88) aus, der Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 10. April 2013 in stationärer Behandlung. Im Verlauf des Aufenthalts sei mit einer Teilnahme im Arbeitszentrum begonnen worden. Das Arbeitspensum von zwei Stunden sei aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell gut zu bewältigen (S. 1). Aus medizinischer und sozialer Sicht sei die Teilnahme an einem Belastbarkeitstraining wichtig und zumutbar (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ (vorstehend E. 3.10) führte im Bericht vom 29. November 2013 (Urk. 9/103) aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund der chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik im Zusammenspiel mit der chronischen psychiatrischen Erkrankung gegenwärtig und auf absehbare Zeit auch zukünftig vollständig arbeitsunfähig sei. (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 24. Juli 2014 (Urk. 9/118/6-7) nannte Dr. F.___ zusätzlich die Diagnosen einer Teilruptur des M. supraspinatus sowie M. subscapularis sowie Tendinitis des M. bizeps jeweils recht (Ziff. 1.1). Im Übrigen berichtete er von einem unveränderten Zustand (Ziff. 1.6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, nannte im internistisch-rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten vom 31. Oktober 2014 (Urk. 9/125) keine Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nannte sie a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usgedehnte chronische Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte bis m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssige AC-Gelenksarthrose rechts mehr als links mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichter Bursitis subacro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mialis/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toidea links mehr als rechts mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unauffälligen übrigen Strukturen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Schultergürtels und des Stern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (MRI Oktober 2014 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symmetrischen Vorderarm-Umfängen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie eine k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ongenita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e lumbosakrale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bergangsanomalie m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it rudimentärer Bandscheibe S1/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S2 ohne Neoarthrosen und ohne Kompression neuraler Strukturen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(MRI Oktober 2014, ohne radikuläre Zeichen). Dazu hielt sie im Wesentlichen fest, in der klinischen Untersuchung seien ausgeprägte Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen aufgefallen (S. 77). Beim Beschwerdeführer bestünden keine strukturellen Veränderungen, die die Leistungsfähigkeit einschränken würden. Die kongenitale lumbosakrale Übergangsanomalie sei nicht gravierend und habe daher keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Er könne sämtliche Tätigkeiten uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ausüben, die Männer seines Alters üblicherweise machen könnten (S. 78).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angestammten Tätigkeiten seien angepasst. Der Beschwerdeführer könne sie zu 100 % ausüben bezogen auf ein Pensum von 100 %. Der Beschwerdeführer habe am Untersuchungstag nur das Schmerzmittel Lyrica gebraucht. Die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöse Schmerztherapie habe daher ein grosses Optimierungspotential. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lange </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer Beschwerden angebe, sollte er eine konsequente medikamentöse Schmerztherapie nach dem Dreistufenschema der Behandlung chronischer Schmerzen durchführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im psychiatrischen Gutachten vom 24. November 2014 (Urk. 9/128/1-16) als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somatischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen (S. 14). Aus rein psychiatrischer Sicht könne beim Beschwerdeführer bei Vorliegen einer mittelgradigen depressiven Symptomatik von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten seit mindestens 8. September 2011 ausgegangen werden. Aus psychiatrischer Sicht seien beim Beschwerdeführer die Therapieoptionen weitgehend ausgeschöpft. Unter der etablierten ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sowie bei Verschlechterung stationärer Behandlungen im Sinne einer Krisenintervention sei von einer Erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Eine weitere Verbesserung sei mittelfristig nicht zu erwarten (S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung gingen Dr. J.___ (vorstehend E. 3.16) sowie Dr. K.___ (vorstehend E. 3.17) von einer 50%igen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der bisherigen und von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer ideal angepassten Tätigkeit aus (S. 17). Bei fehlenden Hinweisen auf schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegende bewusste/unbewusste emotionale Konflikte oder eine schwerwiegende belastende psychosoziale Situation könne dem Beschwerdeführer keine Störung aus dem somatoformen Formenkreis diagnostiziert werden (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Sachlage, wie sie sich anlässlich der aufgrund der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. respektive 10. August 2016 (Urk. 9/149, Urk. 9/150)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgten erneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Prüfung des Rentenanspruches darbot, stellt sich wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der I.___ AG berichteten am 22. Juli 2016 (Urk. 9/149/3-7) von einer zweiten stationären Hospitalisation vom 19. Mai bis 19. Juli 2016 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten als psychiatrische Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 F32.1), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40), eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung sowie eine leichte kognitive Störung multifaktorieller Ätiologie. Im Rahmen der neuropsychologischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung hätten keine prominenten mnestischen Defizite festgestellt werden können, so dass sich von neuropsychologischer Seite keine fassbaren Anzeichen einer dementiellen Entwicklung im Sinne einer Alzheimer-Erkrankung ergeben hätten. Aufgrund der charakteristischen Symptomatik mit Ängstlichkeit und Klagsamkeit bezüglich einer zunehmenden Vergesslichkeit im Alltag - bei hingegen testpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologisch nur in geringem Ausmass nachweisbaren kognitiven Defiziten - könne im weitesten Sinne auch von einer sogenannten «Pseudodemenz» die Rede sein (S. 3 unten). Neben der medikamentösen Therapie habe der Beschwerdeführer am multimodalen Behandlungskonzept, bestehend aus Einzel- und Gruppentherapie, Aktivierungs- und Ergotherapie und Psychoedukation teilgenommen. Darunter habe sich eine Verbesserung der Allgemeinsymptomatik mit Verbesserung der Stimmung, des Schlafes sowie Reduktion von Grübeln und Gedankenkreisen gezeigt. Der Beschwerdeführer sei in bezüglich der affektiven und der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik gebessertem, jedoch nur unvollständig remittiertem Zustand bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlender Selbst- und Fremdgefährdung in die bestehenden Verhältnisse entlassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___ nannten im Bericht vom 10. August 2016 (Urk. 9/149/1-2) die bereits bekannten Diagnosen und führten dazu aus, derzeit imponiere weiterhin ein ängstlich-depressives Zustandsbild mit massivem sozialem Rückzug und massiver Einschränkung in der Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund einer starken psychosozialen Belastungssituation (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 4. Oktober 2016 (Urk. 9/156) führten die Ärzte weiter aus, trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ambulanter integriert-psychiatrischer Behandlung sowie meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rfacher stationärer Aufenthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der Zustand des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe derzeit ein chronifiziertes mittelgradiges depressives Zustandsbild, welches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nur gering behandeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Des Weiteren spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die persistierende chronische Schmerzsymptomatik eine grosse Rolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leide seit mindestens fünf Jahren an einer chronischen depressiven Störung und an einer chronischen Schmerzstörung. Aufgrund des langen Krankheitsverlaufes mit keinerlei Zustandsverbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer ernsten Prognose aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen (S. 3 Mitte). Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 5. Juli 2011 (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ (vorstehend E. 3.5) nannte im Bericht vom 27. März 2017 (Urk. 9/164/1-5) unter Beilage diverser Berichte (vgl. Urk. 9/164/6-28) als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen eine chronische mittelschwere Depression ohne Hinweise für eine Demenz, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine abhängige asthenische Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung, ein zervikales spondylogenes Schmerzsyndrom, ausgeprägte Triggerpunkt-Problematik im Schultergürtel, ein chronisches Lumbovertebralsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom, chronische AC-Gelenks- und subacromiale Beschwerden rechts, rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Nasen-Nebenhöhleninfektionen, eine beginnende Gonarthrose links, einen asthenischen Körperbau, einen diskreten hochfrequenten Aktionstremor der Hände beidseits, linksbetont, sowie einen chronischen Kopfschmerz occipitalbetont. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Mikrognathie, Myopie, einen Hohlfuss beidseits sowie eine anhaltende psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Belastung im familiären Spannungsfeld (Ziff. 1.1). Dazu führte er aus, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe eine jahrelange depressive Symptomatik mit niedergeschlagener Stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sozialem Rückzug, Schlafstörungen und Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Daneben bestünden chronische Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bei somatoformer Schmerzstörung. Es sei eine Chronifizierung eingetreten, dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend sei die Prognose ungünstig. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit seit Jahren (Ziff. 1.6). Hinsichtlich der psychischen Einschränkungen seien weitere Informationen vom Spezialarzt für Psychiatrie einzuholen (Ziff. 1.7). Eine rein sitzende, wechselbelastende Tätigkeit sei aus somatischer Sicht ohne zeitliche Einschränkung zumutbar (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV067"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstellung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Gemäss Art. 52 Abs. 2 Satz 2 ATSG werden Einspracheentscheide begründet. Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auseinander setzen muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Mangel eines nicht oder nur ungenügend begründeten Entscheides kann gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Rechtsmittelverfahren geheilt werden, sofern die fehlende Begründung in der Vernehmlassung der entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">denden Behörde zum Rechtsmittel enthalten ist oder den beschwerdeführenden Parteien auf andere Weise zur Kenntnis gebracht wird, diese dazu Stellung nehmen können und der Rechtsmittelinstanz volle Kognition zukommt (BGE 107 Ia 1). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann es jedoch nicht der Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Gehörs sein, dass Versicherungsträger sich über den elementaren Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">satz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrensmängel in einem vom durch den Verwaltungsakt Betroffenen allfällig angehobenen Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verfahren behoben würden. Denn die nachträgliche Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung des rechtlichen Gehörs bildet häufig nur einen unvollkommenen Ersatz für eine unterlassene vorgängige Anhörung. Abgesehen davon, dass ihr dadurch eine Instanz verloren gehen kann, wird der betroffenen Person zugemutet, zur Verwirklichung ihrer Mitwirkungsrechte ein Rechtsmittel zu ergreifen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von der Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 120 V 357 E. 2b,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 116 V 182 E. 3c und d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin setzte sich weder im Vorbescheid vom 20. Juni 2017 (Urk. 9/165) noch in der angefochtenen Verfügung vom 31. August 2017 (Urk. 2) mit der konkreten Aktenlage auseinander. Eine nachvollziehbare Begründung im Sinne eines revisionsrechtlichen Vergleichs, warum insbesondere aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht keine gesundheitliche Einschränkung vorliegt, findet sich nicht. Damit fehlt es der angefochtenen Verfügung an einer rechtsgenügenden Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, da sie weder eine Darstellung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhalts noch eine einzelfallbezogene rechtliche Würdigung enthält (vgl. vorstehend E. 5.1), die eine sorgfältige Meinungsbildung darüber, ob und gegebenenfalls mit welcher Argumentation sie die erneute Rentenablehnung anfechten soll, verunmöglichte. Der Beschwerdeführer wurde gewissermassen auf den Gerichtsweg gezwungen, um - allenfalls - die Entscheidungsgründe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zu erfahren. Dies kann nicht im Sinne der Verfahrensökonomie liegen und erweist sich auch unter Berücksichtigung der Kostenpflicht des Beschwerdeverfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) als stossend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erst in der Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 (Urk. 8) äusserte sich die Beschwerdegegnerin dazu eingehend, scheint jedoch zu verkennen, dass die Pflicht zur Begründung einer Verfügung nicht auf das Beschwerdeverfahren verschoben werden darf. Die versicherte Person muss in der Lage sein, sich ein Bild über die Entscheidung zu machen, bevor Beschwerde erhoben wird. Es kann nicht Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des rechtlichen Gehörs sein, dass die Verwaltung sich über den elementaren Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzt und darauf vertraut, dass der Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mangel in einem etwaigen Prozess behoben werde (vgl. BGE 116 V 182 E. 3c) und das Gericht womöglich anstelle der Versäumnisse im Verwaltungsverfahren eine rechtsgenügliche Begründung verfasse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="VV063"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn dem hiesigen Gericht volle Kognition zukommt und von einer Rück-weisung abgesehen werden kann, wenn diese zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerung führen würde, obwohl ein Entscheid in der Sache möglich wäre, kann vorliegend von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung nicht abgesehen werden, da - wie sich nachfolgend zeigt - in mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rieller Hinsicht weitere Abklärungen nötig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Rückweisung erweist sich vorliegend (auch) aus materiellen Gründen als angezeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___ attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit infolge der seit mindestens fünf Jahren besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden chronischen depressiven Störung sowie chronischen Schmerzstörung (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 4.3). Auch die Ärzte der I.___ AG diagnostizierten unter anderem eine mittelgradige depressive Episode sowie eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (vorstehend E. 4.2). Daneben diagnostizierten die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte zudem eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung sowie eine leichte kognitive Störung multifaktorieller Ätiologie.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung stand bereits im Zeitpunkt der rentenablehnenden Verfügung vom 23. Oktober 2015 (Urk. 9/144) zur Diskussion. So wurde die Diagnose damals in mehreren Berichten der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzte - auch der A.___ - zunächst differentialdiagnostisch, schliesslich eigenständig diagnostiziert (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.3, E. 3.5, E. 3.7, E. 3.13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im psychiatrischen Gutachten vom 7. Juni 2012 (vorstehend E. 3.9) eingehend a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb dieser seiner Ansicht nicht nachzuvollziehen sei (vgl. Urk. 9/131 S. 16 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch Dr. K.___ verneinte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 24. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 (vorstehend E. 3.17) das Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung (vgl. Urk. 9/128 S. 16 oben). Dagegen diagnostizieren die Ärzte der A.___ wie auch die Ärzte der I.___ AG auch in den aktuellen Berichten nach wie vor eine somatoforme Schmerzstörung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch somatische Diagnosen gestellt wurden (vgl. Urk. 9/164/21-28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ähnliches gilt für Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. Während Dr. K.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits im psychiatrischen Gutachten vom 24. November 2014 (vorstehend E. 3.17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung verneinte und dies ausführlich begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete (vgl. Urk. 9/128 S. 14), diagnostizieren die Ärzte der A.___ wie auch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der depressiven Störung verneinte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens unter Hinweis darauf, dass die Therapieoptionen nicht ausgeschöpft seien (vgl. Urk. 8 S. 3 Mitte). Diesem Vorgehen kann mit Blick auf die geänderte Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Bundesgerichts zu psychischen Leiden (vorstehend E. 1.3) nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So sind die Auswirkungen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeitsfähigkeit differenziert zu prüfen und können nicht (mehr) mit dem blossen Hinweis auf eine fehlende Therapieresistenz verneint werden. Vielmehr sind diese im Rahmen des strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahrens anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren zu prüfen (vorstehend E. 1.3). Dabei ist das Leistungsvermögen der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person unter Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren durch die sachverständige Person einzuschätzen und nicht einzig durch einen Sachbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiter der Beschwerdegegnerin. Die Rechtsanwendung prüft danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Angaben des Sachverständigen. Es gibt keine unterschiedlichen Regeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehorchende, getrennte Prüfung einer medizinischen und einer rechtlichen Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">its</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2-5.2.3). Da im Zeitpunkt der Leistungsprüfung durch die Beschwerdegegnerin die nunmehr geltende Praxis betreffend psychische Leiden noch nicht bestanden hat und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Berichte der behandelnden Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Hintergrund der geänderten Rechtsprechung als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenig aussagekräftig erweisen, um die Auswirkungen des diagnostizierten Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers anhand der Standardindikatoren festlegen zu können, fehlt es vorliegend an einer verlässlichen medizinischen Grundlage. Eine gerichtliche Überprüfung der anwendbaren Standardindikatoren ist demnach nicht möglich. Insoweit hat die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nüg</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen vorzunehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Um die Diagnose einer somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung prüfen zu können, ist auch eine Abklärung der somatischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen angezeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die vorliegende Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt sowie in revisionsrechtlicher Hinsicht betreffend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beweisthemas einer erheblichen Änderung des Sachverhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unvollständig, weshalb die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen ist, damit diese eine den aktuellen Anforderungen genügende Prüfung der Auswirkung der diagnostizierten Leiden auf die Arbeitsfähigkeit vornehme und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hernach über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. In diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) sowie nach Einsicht in die Honorarnote vom 4. Dezember 2017 (Urk. 11) auf Fr. 1'831.55 (inklusive Barauslagen und MwSt) festzusetzen ist. Damit ist die am 30. November 2017 zugesprochene unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 10) gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 31. August 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’83</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">55</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 11</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>