<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01387</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1959 geborene X.___ absolvierte im Kosovo eine Ausbildung zur Daktylographin (Urk. 6/38/2) und war seit Januar 2009 als Deckenmonteu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin mit einem 100 %-Pensum bei der Y.___ GmbH tätig (Urk. 6/38/3). Am 31. Juli 2012 bekam die Versicherte bei der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit von einer langen Eisenstange einen Schlag auf den rechten Unterarm (Urk. 6/46/2-19 S. 2) und meldete sich am 30. Oktober 2014 unter Hinweis auf Beschwerden an den oberen Extremitäten zum Bezug von Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 6/14, Urk. 6/24 und Urk. 6/46) bei und klärte die erwerblichen und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Verhältnisse ab. Am 5. Mai 2015 informierte die IV-Stelle die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte über den Abschluss der Eingliederungsbemühungen und wies darauf hin, dass sich Letztere derzeit nicht in der Lage fühle, bei Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mitzuwirken und auf entsprechende Unterstützung im Bereich Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung verzichte (Urk. 6/25). Mit Schreiben vom 12. Januar 2016 (Urk. 6/31) ersuchte die Versicherte um Wiederaufnahme von Eingliederungsmassnahmen beziehungsweise um Prüfung einer Rente. Am 7. April 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass gemäss deren Angaben eine Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung aufgrund des aktuellen Gesundheitszustands nicht möglich sei, weshalb der Anspruch auf eine Rente geprüft werde (Urk. 6/39). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/48, Urk. 6/52) wies die IV-Stelle unter Hinweis auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leichtere Tätigkeiten das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 12. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 10. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegenheit zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Januar 2017 (Urk. 5) schloss die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 18. Mai 2017 (Urk. 10) reichte die Beschwerdeführerin den Bericht von Dr. med. Z.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 28. April 2017 (Urk. 11) ein und erneuerte ihr Rechtsbegehren. Die Beschwerdegegnerin verzichtete in der Folge auf eine Duplik (Urk. 13), was der Beschwerdeführerin am 6. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%1. </span><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckenmonteurin nicht mehr ausführen könne, sie jedoch für leichtere Arbeiten ohne Überkopfarbeit, ohne körperfernes Heben und Tragen sowie ohne Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten auf Leitern und Gerüsten zu 100 % arbeitsfähig sei. Auf dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt entspreche ein grosser Anteil an Tätigkeiten diesem medizinisch beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilten Belastungsprofil, wobei die Ausübung solcher Arbeiten bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin zu keiner hohen Erwerbseinbusse führe und kein Anspruch auf eine Rentenleistung entstehe (S. 1 f.). In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 5) wies die Beschwerdegegnerin unter anderem darauf hin, dass bei einem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich bei einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 18 % respektive bei einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leichteren Tätigkeit ein solcher von 35 % resultiere (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe keinen Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich durchgeführt, weshalb der Entscheid aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sei (S. 9 Ziff. 2). Im Weiteren habe die Beschwerdegegnerin respektive ihr Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ AG nicht berücksichtigt, in welchem eine Einschränkung von 20 % für angepasste Tätigkeiten attestiert worden sei. Bei der RAD-Stellungnahme vom 30. Januar 2015 handle es sich sodann lediglich um eine Kurzeinschätzung ohne genauere Auseinandersetzung mit den Befunden und Diagnosen, wobei eine solche in der abschliessenden RAD-Beurteilung vom 4. Juli 2016 zwingend hätte stattfinden müssen. Der RAD habe zudem gewisse Berichte betreffend Beschwerden an den Füssen und Beinen ignoriert (S. 10 Ziff. 3 und Ziff. 5; vgl. auch Urk. 10 S. 3 Ziff. 4 und S. 4 f. Ziff. 9 ff.). Im Weiteren habe sich die gesundheitliche Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Beschwerdeführerin seit Januar 2015 verschlechtert (Urk. 1 S. 10 Ziff. 4 und S. 12 sowie Urk. 10 S. 4 Ziff. 7 f.). Schliesslich resultiere bei einem Einkommensvergleich unter Berücksichtigung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten und eines leidensbedingten Abzugs von 25 % ein Invaliditätsgrad von 53 % (Urk. 1 S. 11 und Urk. 10 S. 6 f. Ziff. 14 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. B.___, Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, PD Dr. med. C.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion/Rheumatologie, sowie MSc Physiotherapeut D.___ der A.___ hielten in dem in den Akten nur unvollständig enthaltenen Bericht zu Handen des Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherers über die Untersuchung vom Januar 2015 (Urk. 6/46/2-19 und Urk. 1 S. 10 Ziff. 3) fest, dass subjektiv die Schulterschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen links mit Bewegungs- und Belastungseinschränkung im Vordergrund stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Schmerzen und Beweglichkeit in der dominanten rechten Schulter seien deutlich besser geworden und beeinflussten den Alltag der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aktuell nicht. Es bestünden zudem belastungsabhängige Schmerzen im Bereich der linken Ferse. Die Fachpersonen der A.___ hielten weiter fest, dass sich die Beschwerden durch die beginnenden degenerativen Veränderungen im Acromioclaviculargelenk links sowie die Pulley-Läsion der linken Bizepssehne mit aktuell auch Subluxation und Entzündung objektiv begründeten. Die symptomatischen Beschwerden würden durch das Impingementsyndrom der Rotatorenmanschettenmuskulatur verstärkt und die Schmerzen in der linken Ferse seien klinisch durch einen Verdacht auf einen Calcaneussporn zu erklären. Zusammengefasst bestünden eine chronische degenerative Erkrankung der Schultergelenke und eine entzündliche Erkrankung beider Schultern, begleitet durch ein Impingementsyndrom (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wurde ausgeführt, dass arbeitsbezogene relevante Probleme in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner verminderten muskulären Stabilisierung beider Schultern sowie in der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderten Arm- und Handkraft beidseitig vorlägen. Die Ausübung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit sei nicht zumutbar, da die Anforderungen bezüglich des Hantierens von Gewichten und des längeren Arbeitens über Schulterhöhe zu hoch seien und deshalb wesentliche Arbeiten nicht ausgeübt werden könnten. Zumutbar seien hingegen mittelschwere Arbeiten mit vermehrten Pausen (zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich zu den üblichen Pausen von zirka 20 Minuten pro Halbtag) über den Tag verteilt von ungefähr 1½ Stunden, um der Beschwerdezunahme bei kumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierenden Belastungen Rechnung zu tragen. Ferner seien Arbeiten über Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhöhe, Kriechen und das Stossen von Lasten (15 kp) manchmal möglich, ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ximal jedoch für drei Stunden pro Tag (S. 3 Ziff. 3.1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit wurde darauf hingewiesen, dass die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit als Deckenmonteurin aus orthopädisch-rheumatologischer Sicht nicht mehr zumutbar sei respektive eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege (S. 4 Ziff. 6.1). Eine wechselpositionierende, leichte bis mittelschwere Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit mit Berücksichtigung der erwähnten Einschränkungen sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin indessen ganztags mit vermehrten Pausen zumutbar. Tätigkeiten mit Bewegungen von schweren Lasten, mit Stossen, Ziehen sowie mit Arbeiten auf Schulter- und über Schulterhöhe seien zu vermeiden und es seien zusätzliche Pausen von 1½ bis 2 Stunden über den Tag verteilt angemessen. Entsprechend ergebe sich in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 4 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 29. Januar 2015 (Urk. 6/23) hielt der RAD-Arzt pract. med. E.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, fest, dass das Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil in der bisherigen Tätigkeit die funktionelle Leistungsfähigkeit und das Belastungsprofil der Beschwerdeführerin übersteige, weshalb eine Ausübung der angestammten Tätigkeit unmöglich sei. Eine angepasste Arbeit mit leichten bis maximal gelegentlich mittelschweren Tätigkeiten (Belastung beim Heben/Tragen bis 10 kg) sowie mit Tätigkeiten im Bewegungsraum bis Brust- respektive ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ximal Schulterhöhe seien zumutbar. Ausgeschlossen seien Überkopfarbeiten sowie sonstige den Schultergürtelbereich belastende Tätigkeiten (beispielsweise Tätigkeiten mit Vibrationsbelastungen oder mit Schlägen auf die obere Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mität).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 12. Juni 2015 (Urk. 6/34/16-17) führte Dr. med. F.___, Oberarzt Fusschirurgie der G.___ Klinik, betreffend den linken Fuss fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Überbelastung Peronealsehnen. Differenzialdiagnose: Längssplit Peroneus bre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vis-Sehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Taubheit Fersen beidseits sowie Schmerzen Schienbein beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch frozen shoulder beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ wies auf eine diskrete Schwellung lateral hinter dem Aussenknöchel mit dort lokalisierter Druckdolenz sowie auf eine distal im Verlauf der Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ronealsehne leicht auslösbare Druckdolenz mit tastbarer, zirka stecknadelkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grosser Verhärtung hin, welche ebenfalls leicht druckdolent sei, am ehesten in der Sehnenscheide (S. 1). Es handle sich dabei links mehr als rechts am ehesten um eine Überbelastung der Peronealsehnen bei Cavovarus-Konfiguration der Füsse. Bei diesbezüglich rückläufigen Beschwerden unter Physiotherapie emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahl Dr. F.___, den konservativen Weg beizubehalten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juli 2015 nannte Dr. med. H.___, Oberärztin Neurologie der G.___ Klinik, folgende Diagnosen (Urk. 6/34/18-20 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitige nächtlich akzentuierte Hüft- und Unterschenkelschmerzen mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch: unauffälligem neurologischem Untersuchungsbefund, diskrete Druckdolenz Tractus iliotibialis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">EMNG: keine Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach frozen shoulder beidseits, aktuell nur linksseitig Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin hielt fest, dass die seit mehr als zehn Jahren auftretenden nächtlich akzentuierten Schmerzen im Bereich beider Hüften und Unterschenkel nicht neurologisch bedingt seien. Die klinische Untersuchung zeige vollständig un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffällige Befunde und elektrophysiologisch zeigten sich ebenfalls keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltspunkte für eine neurogene Ursache. Gleichermassen scheine eine systemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche rheumatologische Erkrankung aufgrund der langen Dauer der Beschwerden als eher unwahrscheinlich. Bezüglich der Brennschmerzen und Taubheitsgefühle in den Fersen sei vermutlich eine chronische Hypovitaminosa B12 mitbeteiligt (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinmedizin, führte in seinem Bericht vom 22. Januar 2016 (Urk. 6/34/4-5) aus, dass sich die Situation äusserst komplex zeige und der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sehr wechselhaft und von verschiedenen Problemen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleitet sei. Im September 2015 sei er von der Beschwerdeführerin über zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Sorgen und Ängste, teilweise eine Angst- und Panikproblematik, infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert worden. Um die Ängste vor der Zukunft und davor, nicht mehr gesund zu werden, zu unterdrücken, habe sie sich selbständig Medikamente (Benzodiaze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pine) besorgt, durch deren Einnahme sie den Alltag einigermassen habe bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen können (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wies Dr. I.___ darauf hin, dass sich zumindest die myofascialen Beschwerden im Bein unter hochdosierter B12-Substitution parenteral und Magnesiocard deutlich gebessert hätten. Auch mit den diskreten rechtsseitigen residuellen Schulterbeschwerden könne die Beschwerdeführerin im Alltag gut leben (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt hielt sodann fest, dass er das Ressourcenprofil für berufliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten aufgrund der Schulterprobleme und der seelischen Situation nicht abschliessend beurteilen könne. Bezüglich der Schultersituation bestehe, wie seinerzeit von der G.___ Klinik attestiert, weiterhin eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit als Deckenmonteurin. Inwieweit die psychische Situation eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirke, könne er nicht beurteilen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, Oberärztin Obere Extremitäten der G.___ Klinik, stellte in ihrem Bericht vom 10. Mai 2016 (Urk. 6/43/6-8) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frozen shoulder links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach frozen shoulder rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin führte aus, dass eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % in der angestammten Tätigkeit vorliege, einerseits aufgrund der frozen shoulder rechts, wobei die Beweglichkeit deutlich besser geworden sei, die Schmerzen aber ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieben seien. Der genaue Beginn der Arbeitsunfähigkeit sei ihr nicht bekannt, da letztere nicht durch sie indiziert worden sei; die Arbeitsunfähigkeit halte aber an (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass es rein körperliche Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien, welche bei der Überkopfarbeit als Deckenmonteurin stark problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch seien. Die aktuelle Arbeit sei aus medizinischer Sicht nicht zumutbar. Als behinderungsangepasst erachtete sie eine Tätigkeit unterhalb der Horizontalen ohne körperferne Belastungen (S. 2 Ziff. 1.7), wobei Dr. J.___ Überkopfarbeiten, das Heben/Tragen (körperfern), das Besteigen von Leitern/Gerüsten und das He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben/Tragen (körpernah) von Lasten über 5 kg ausschloss sowie eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Beidhändigkeit erwähnte (S. 3 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 27. Mai 2016 (Urk. 6/44) nannte der seit 23. Oktober 2015 behandelnde Psychiater der Beschwerdeführerin, Dr. med. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatisch: frozen shoulder beidseitig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychisch: Status nach schwerer depressiver Episode (Oktober 2015), aktuell teilweise regredient</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___ hielt fest, es bestünden Schulterschmerzen und die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin könne nicht ein- und durchschlafen. Zudem wies er auf eine depressive Entwicklung hin (S. 2 Ziff. 1.4). In körperlicher Hinsicht könne die Beschwerdeführerin die oberen Extremitäten nicht belasten. Geistige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestünden nicht, sie sei aber leicht depressiv (S. 2 Ziff. 1.7). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Deckenmonteurin bestehe sodann eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2012 (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 4. Juli 2016 (Urk. 6/47 S. 4) führte der RAD-Arzt Dr. med. L.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, unter Hinweis auf die Berichte der Dres. K.___, J.___ und I.___ (vgl. E. 3.5-7) aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des RAD-Arztes Dr. E.___ (vgl. E. 3.2) nicht verschlechtert und sich namentlich die Depression wohl deutlich gebessert habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ wies in ihrem nach Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) verfassten Bericht vom 28. April 2017 (Urk. 11) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die seit Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n bestehenden Schulterschmerzen hin, wobei aktuell die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen im Bereich der linken Schulter mit stark eingeschränkter Beweglichkeit sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beträchtlichen Ruhe- respektive nächtlichen Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vordergrund stünden (S. 1). Die krampf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artigen Muskelschmerzen in beiden Beinen, insbesondere in den Waden, im Rahmen eines Restless-Legs-Syndroms, hätten bislang trotz hochdosierten Analgetika, Magnesium und eines Muskelrelaxans nicht wesentlich beeinflusst werden können. Schliesslich sei die Beschwerdeführerin aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limitierten Belastbarkeit der oberen und unteren Extremitäten sowie des Rückens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in der Lage, körperlich belastende Arbeiten ausführen, eine angepasste Tätigkeit sei ihr aber zu 50 % halbtags zumutbar (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was zunächst den von der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Bericht von Dr. Z.___ (Urk. 11) betrifft, ist im Grundsatz festzuhalten, dass für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit der angefochtenen Verwaltungsverfügung – hier am 10. November 2016 (Urk. 2) – massgebend sind (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, die sich erst später verwirklichen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind jedoch insoweit zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen (BGE 121 V 362 E. 1b; vgl. zudem etwa Bundesgerichtsurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_279/2015 vom 27. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die seit Jahren bestehenden Schulterschmerzen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 11 S. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund ihres Berichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht klar, seit wann (vor oder nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2016) die im April 2017 im Vordergrund stehenden Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der linken Schulter mit eingeschränkter Beweglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso wenig ist ihrem Bericht zu entnehmen, dass die erwähnten Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden bereits im Zeitpunkt des Verfügungserlasses bestanden hätten. Im Weiteren äusserte sich die Ärztin weder zum Zeitpunkt des Beginns der von ihr postulierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit, zu den konkreten Auswirkungen der Schulter- und Rückenbeschwerden auf die Leistungsfähigkeit noch zum Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsprofil der behinderungsangepassten Tätigkeit. Vor diesem Hintergrund ist dieser Bericht bei der Beurteilung des Entscheids der Beschwerdegegnerin ausser Acht zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzuschicken ist, dass der Bericht der A.___ (vgl. E. 3.1) für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht umfassend ist und auf den erforderlichen Untersuchungen beruht. Besagter Bericht wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben (Urk. 6/46/2-19 S. 6-8) und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein. Demgemäss sind auch die im Bericht gezogenen Schlussfolgerungen in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Weise begründet, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen kann. Die Fachpersonen der A.___ legten schlüssig dar, dass eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche degenerative Erkrankung der Schultergelenke und eine entzündliche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankung der Gelenkkapsel beider Schultern, begleitet durch ein Impingement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, vorliegen, welche die Ausübung der angestammten Tätigkeit als De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckenmonteurin verunmöglichen (S. 3 und S. 4 Ziff. 6.1). In einer angepassten Tätigkeit mit wechselpositionierenden leichten bis mittelschweren Arbeiten ohne Bewegungen von schweren Lasten, ohne Stossen und Ziehen, ohne Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf Schulter- und über Schulterhöhe und mit zusätzlichen über den Tag verteilten Pausen von 1½ bis 2 Stunden attestierten die A.___-Fachpersonen in nachvollziehbarer Weise eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (S. 3 Ziff. 3.3 und S. 4 Ziff. 6.2). Der Bericht der A.___ erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Berichts (BGE 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts anderes ergibt sich aus den Berichten der Dres. F.___, H.___, I.___ und J.___ (vgl. E. 3.3-6). Die Dres. F.___ und H.___ machten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Dr. I.___ und Dr. J.___ gingen in Übereinstimmung mit den A.___-Fachpersonen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus. Zum Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit äusserte sich Dr. I.___ in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen nicht, sondern beschränkte sich auf den Hinweis, dass er das Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cenprofil für berufliche Tätigkeiten aufgrund der Schulterprobleme und der see</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lischen Situation nicht abschliessend beurteilen könne. Dr. J.___ bescheinigte keine Einschränkung in einer optimal angepassten Tätigkeit mit Arbeiten unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Horizontalen ohne körperferne Belastungen. Diesbezüglich ist zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen, dass es sich bei Dr. J.___ um die behandelnde Ärztin der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin handelt, bei welcher die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht im Vordergrund steht. Dies im Gegensatz zur A.___, welche vom Krankentaggeldversicherer als externe Stelle mit der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der noch möglichen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beauftragt worden ist (Urk. 6/14/59), und in deren Untersuchung der Evaluation der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit besonderes Gewicht zugemessen wurde. Die Einschätzung von Dr. J.___ vermag daher die – zurückhaltendere – Zumutbarkeitsbeurteilung im Bericht der A.___ nicht zu entkräften. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An der Beurteilung der A.___ vermag auch die Stellungnahme des RAD-Arztes pract. med. E.___ (vgl. E. 3.2) nichts zu ändern. Der RAD-Arzt beschränkte sich darauf, die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu verneinen respektive die Zumutbarkeit der Ausübung angepasster leichter bis maximal gelegentlich mittelschwerer Tätigkeiten zu postulieren. Eine entsprechende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründung und Auseinandersetzung mit der Einschätzung der Ärzte der A.___, die auch in einer Verweistätigkeit eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestierten, fehlt indessen. Im Weiteren nannte pract. med. E.___ keine Diagnosen, nahm keinen Bezug auf die Vorakten und setzte sich mit dem medizinischen Sachverhalt in keiner Weise auseinander. Es liegt zudem nahe, dass der RAD-Arzt die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersucht hat (zum Beweiswert von reinen Aktenbeurteilungen des RAD, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, ihr somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Gesundheitszustand habe sich seit der A.___-Untersuchung im Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2015 verschlechtert. Die Beschwerden in der linken Schulter seien damals noch weit weniger stark gewesen als heute. Dies belege der Bericht von Dr. J.___ vom 10. Mai 2016 (E. 3.6), wonach der Beschwerdeführerin nur noch körpernahes Heben bis maximal 5 kg zumutbar sei (S. 10 Ziff. 4). Von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere einer Verschlimmerung der Beschwerden in der linken Schulter, ist im be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagten Bericht von Dr. J.___ keine Rede. Die behandelnde Ärztin wies lediglich darauf hin, dass nach einer frozen shoulder rechts nun seit etwa einem halben Jahr auch linksseitige Schulterschmerzen bestünden (Urk. 6/43/6-8 S. 1 Ziff. 1.4). Schulterschmerzen links mit Bewegungs- und Belastungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen standen indessen bereits im Rahmen der genannten A.___-Untersuchung im Vordergrund (Urk. 6/46/2-19 S. 2). Ebenso wenig ist im Bericht des Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztes vom 22. Januar 2016 von einer Verschlechterung der Schulterbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den links die Rede. Der Hausarzt wies lediglich auf einen sehr wechselhaften Gesundheitszustand hin, wobei aktuell die linksseitigen Schulterbeschwerden im Vordergrund stünden, respektive auf eine fehlende Besserung der Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden links (Urk. 6/34/4-5 S. 1). Ferner finden sich auch im Bericht von Dr. Z.___ vom 28. April 2017 (Urk. 11) – sofern darauf überhaupt abgestellt werden könnte (vgl. E. 4) - keine Hinweise auf eine Verschlimmerung der Schulterproblematik. Vor diesem Hintergrund ist eine Verschlechterung der Schulterbeschwerden seit Januar 2015 nicht ausgewiesen. Dies gilt umso mehr, als Dr. J.___ am 10. Mai 2016 von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit Arbeiten unterhalb der Horizontalen ohne kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perferne Belastungen und somit im Vergleich zur Beurteilung der A.___ (Urk. 6/46/2-19 S. 3 Ziff. 3.3 und S. 4 Ziff. 6.2) von einer höheren Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging (Urk. 6/43/6-8 S. 2 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleich verhält es sich bezüglich der von der Beschwerdeführerin geltend gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verschlimmerung der Bein- und Fussproblematik (Urk. 1 S. 12; vgl. auch Urk. 10 S. 4 f. Ziff. 9 ff.), wobei sie es beim pauschalen Hinweis auf eine entsprechende Verschlechterung beliess und insbesondere keine Ausführungen dazu machte, inwiefern sich die entsprechenden Beschwerden konkret ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert haben. Abgesehen davon wird in den Berichten von Dr. F.___ vom 12. Juni 2015, von Dr. H.___ vom 7. Juli 2015, von Dr. I.___ vom 22. Januar 2016, von Dr. J.___ vom 10. Mai 2016 und von Dr. Z.___ vom 28. April 2017 keine Verschlechterung der Bein- und Fussbeschwerden thema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisiert (vgl. E. 3.3-3.6 und E. 3.9). Vielmehr wies der Hausarzt Dr. I.___ am 22. Januar 2016 darauf hin, dass sich die myofascialen Beschwerden im Bein-Bereich unter hochdosierter B12-Substitution parenteral und Magnesiocard deutlich gebessert hätten (Urk. 6/34/4-5 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den vom behandelnden Psychiater Dr. K.___ am 27. Mai 2016 erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Status nach schwerer depressiver Episode (Oktober 2015), aktuell teilweise regredient, betrifft (vgl. E. 3.7), ist Folgendes zu bemerken: Dr. K.___ sprach von einer „depressiven Entwicklung“ sowie davon, dass die Beschwerdeführerin nicht gut ein- und durchschlafen könne respektive „leicht depressiv“ sei (Urk. 6/44 Ziff. 1.4 und Ziff. 1.7). Betreffend den Auslöser der depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sowie deren konkrete Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit machte er in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen keine Angaben. Vielmehr wies er bezüglich Belastungsprofil in einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit darauf hin, dass die Beschwerdeführerin nichts machen könne, bei dem die Arme gebraucht würden (Ziff. 1.7), was nahelegt, dass die von ihm postulierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. insbesondere Ziff. 1.6) ausschliesslich auf körperlichen Beschwerden beruht. Abgesehen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ist die Beschwerdeführerin nur „leicht depressiv“ und leidet lediglich unter Ein- und Durchschlafstörungen. Vor diesem Hintergrund ist an der im A.___-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt attestierten 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in wechselpositionierenden, leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit zusätzlichen Pausen von 1½ bis 2 Stunden pro Arbeitstag ohne Bewegungen von schweren Lasten, ohne Stossen, ohne Ziehen und ohne körperferne Arbeiten auf Schulter- und über Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhe zu 80 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich das reduzierte Leistungsvermögen der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span>6.2.2</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin ging von einem Valideneinkommen von maximal Fr. 66‘000.-- aus, wobei sie auf den Lohn abstellte, welcher die Beschwerde</span><span>führerin </span><span>gemäss Angaben im Arbeitgeberbericht (Urk. 6/42/4) </span><span>als Angestellte im Unternehmen ihres Ehemannes im Jahr 2013 erzielte (Urk. 5 S. 2 f. Ziff. 6). Auch wenn dieser Lohn im Vergleich zu den </span><span>abgerechneten Einkommen in den </span><span>Vorjahren 2012 (Fr. 40‘000.--) und 2011 (Fr. 32‘000.--) erheblich höher ausfiel, ist bei der nachfolgenden Ermittlung des Invaliditätsgrades </span><span>zu Gunsten der Be</span><span>schwerdeführerin </span><span>darauf abzustellen, zumal die</span><span>se</span><span> in den Jahren 2010 und 2009 beim besagten </span><span>Unternehmen jeweils Fr. 65‘000.-- </span><span>verdiente (Urk. 6/41). Ent</span><span>sprechend ist unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für </span><span>Frauen</span><span> (BFS, T1.</span><span>2</span><span>.10 Nominallohnindex, </span><span>Frauen</span><span>, 2011-201</span><span>6</span><span>, Total, Stand 2013 = 102.</span><span>6</span><span>, Stand 2015 = 1</span><span>04.1</span><span>) </span><span>von einem </span><span>hypothetischen </span><span>Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 66‘</span><span>965</span><span>.-- </span><span>auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat seit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Y.___ GmbH aus gesundheitsbedingten Gründen per Februar 2016 (Urk. 6/38/3 und Urk. 6/42) keine neue Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen (Urk. 6/47 S. 1 f.). Das Invalideneinkommen ist demzufolge gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE 2014 zu ermitteln. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung des Umstands, dass der Beschwerdeführerin gemäss dem A.___-Bericht noch leichte bis mittelschwere Arbeiten zu 80 % zumutbar sind (vgl. E. 3.1 und E. 5.1), ist zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf den monatlichen Bruttolohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werklicher Art weiblicher Angestellter (LSE 2014, TA1, Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Frauen) im Umfang von Fr. 4‘300.-- abzustellen. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2015 (BFS, T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Stunden pro Woche) und angepasst an die Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung für Frauen bis ins Jahr 2015 (BFS, T1.2.10 Nominallohnindex, Frauen 2011-2016, Total, Stand 2014 = 103.6, Stand 2015 = 104.1) resultiert bei einem Arbeitspensum von 80 % ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 43‘242.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn hielt das Bundesgericht fest, dass die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer Verminderung des hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothetischen Invalidenlohnes führt, weil der Tabellenlohn im tiefsten Niveau bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung geht mit Blick auf den allein massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1) davon aus, dass dieser auch Stellen beinhaltet, welcher Versicherten mit eingeschränkten Belastungsprofilen beziehungsweise spezifischen Anforderungen an einen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsplatz gerecht werden, weshalb solche Einschränkungen grundsätzlich nicht abzugsrelevant sind (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8). Der Beschwerdeführerin sind jedenfalls wechselposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionierende leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Bewegungen von schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Lasten, ohne Stossen, ohne Ziehen und ohne körperferne Arbeiten auf Schulter- und über Schulterhöhe vollschichtig zumutbar, dies mit einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % zufolge erhöhten Pausenbedarfs. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss ist unter dem Titel „Beschäftigungsgrad“ kein Abzug gerechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, weil die 80%ige Arbeitsfähigkeit hier vollschichtig umsetzbar (E. 3.1 und E. 5.1) ist (vgl. dazu etwa Bundesgerichtsurteile 8C_740/2014 vom 11. Februar 2015 E. 4.5 und 8C_7/2015 vom 7. April 2015 E. 5.2.3). Sodann wurde der gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachte vermehrte Pausenbedarf bereits bei der Reduktion der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (auf 80 %) berücksichtigt. Da Hilfsarbeiten auf dem ausgeglichenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt altersunabhängig nachgefragt werden, wirkt sich der Faktor Alter nicht (zwingend) lohnsenkend aus, und ausserdem erfordern einfache Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auch kein besonderes (Aus-)Bildungsniveau (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und E. 3.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">965.-- und einem Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 43‘242.-- resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 23‘723.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 35 % (BGE 130 V 121) ergibt. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (vgl. E. 1.2), weshalb sich die Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 2) als rechtens er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist, was zur Abweisung der Beschwerde führt. Nichts anderes würde sich erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, wenn anstatt auf die LSE 2014 auf die LSE 2012 abgestellt würde, da – ausgehend von einem Monatslohn von Fr. 4‘112.-- und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (Stand 2012 = 102.0) und der betriebsüblichen Arbeitszeit - ebenfalls ein Invaliditätsgrad von unter 40 % resultieren würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p></p></div> </div></body></html>