<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, sein Engagement auf die Fachhochschulen in kantonaler Regie (Gesundheit, Soziales, Pädagogik, freie Kunst und Theater sowie Musik) auszudehnen und seine Subventionen weiter zu erhöhen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Fachhochschulen in der Zuständigkeit der Kantone, namentlich die Bereiche Gesundheit, Soziales, Musik, Kunst usw., erhalten keine Bundesbeiträge über das Fachhochschulgesetz vom 6. Oktober 1995 (FHSG). Der Bundesrat hat in der Antwort auf die Motion Widmer 01.3133, welche zwischenzeitlich vom Nationalrat als Postulat überwiesen wurde, die Bereitschaft erklärt, die finanzielle Unterstützung der Fachhochschulen in kantonaler Zuständigkeit über Artikel 20 FHSG zu prüfen. Die Bundesbeiträge werden sich - wie dies Artikel 20 FHSG vorsieht - aber in jedem Fall auf die Betriebskosten der Fachhochschulstudiengänge beschränken. Eine subventionsrechtliche Gleichbehandlung ab dem Jahre 2002 würde eine Änderung des FHSG voraussetzen, was bis dato nicht möglich ist.</p><p>Die Fachhochschulen in der Regelungskompetenz des Bundes haben grosse Anstrengungen unternommen, konkurrenzfähige Ausbildungsstätten auf Hochschulstufe einzurichten. Sie sind, auch wenn die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist (Ende der Aufbauphase 2003), auf dem richtigen Weg. Diese positive Beurteilung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Fachhochschulen namentlich beim Aufbau leistungsfähiger Forschungsschwerpunkte auf Schwierigkeiten stossen. Der Bundesrat unterstützt das Ansinnen des Motionärs nach Rahmenbedingungen, die es den Fachhochschulen ermöglichen, den Leistungsauftrag auch in anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung zu erfüllen. Vordringliche Aufgabe wird es sein, nach Lösungen zu suchen, die den Fachhochschulen den Aufbau von leistungs- und konkurrenzfähigen Forschungsschwerpunkten erlauben. In der anstehenden Revision des FHSG wird sich die Gelegenheit bieten, namentlich die Finanzierungsvorschriften für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung einer vertieften Prüfung zu unterziehen. Dabei weist der Bundesrat ausdrücklich darauf hin, dass eine Änderung des Subventionsrechtes im Fachhochschulbereich, namentlich die nachgesuchte Erhöhung der Bundesbeiträge um einen Drittel, nicht isoliert beurteilt werden kann, sondern zwingend den Einbezug der Arbeiten im Rahmen des neuen Verfassungsartikels im Hochschulbereich nötig macht.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, die finanzielle Unterstützung der kantonalen Fachhochschulen gestützt auf Artikel 20 FHSG sowie die Neugestaltung der Subventionierung der Fachhochschulen in der Regelungskompetenz des Bundes unter Einbezug der Arbeiten im Rahmen des neuen Verfassungsartikels im Hochschulbereich zu prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.