<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-09-14-6B_664-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_664/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. September 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Statthalteramt des Bezirkes Bülach, Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einsprache gegen Strafbefehl (Missachten der Meldepflicht bei Stellenantritt, Missachten der Meldepflicht bei Stellenantritt als Arbeitgeber, Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügungen des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 16. Mai 2018 (UH180061-UH180063/O/U/HON). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Statthalteramt des Bezirks Bülach trat mit drei separaten Verfügungen vom 7. Februar 2018 auf die jeweiligen Einsprachen des Beschwerdeführers gegen die drei Strafbefehle Nr. ST.2017.3408 (Missachten der Meldepflicht bei Stellenantritt), ST.2017.3409 (Missachten der Meldepflicht bei Stellenantritt als Arbeitgeber) und ST.2017.3411 (Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung der Stadt Kloten) nicht ein. Zugleich stellte es fest, dass die Strafbefehle rechtskräftig seien. </div> <div class="para">Auf die dagegen gerichteten Beschwerden vom 16. Februar 2018 trat das Obergericht des Kantons Zürich mit drei identisch begründeten Verfügungen vom 16. Mai 2018 nicht ein. Es führte aus, die Beschwerdeeingaben vom 16. Februar 2018 erfüllten die Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 396 Abs. 1 und <artref id="CH/312.0/385/1" type="start"></artref>Art. 385 Abs. 1 StPO</span><artref id="CH/312.0/396/1" type="end"></artref> nicht. Dem Beschwerdeführer sei daher mit drei separaten Verfügungen vom 28. Februar 2018 je eine Nachfrist zur Verbesserung seiner Eingaben gemäss <span class="artref">Art. 385 Abs. 2 StPO</span> angesetzt worden, mit dem Hinweis, dass auf die Beschwerden nicht eingetreten werde, wenn die Beschwerdeschriften auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht genügen würden. Die Verfügungen vom 28. Februar 2018 seien dem Beschwerdeführer gegen Rückschein an die angegebene Adresse in Deutschland zugestellt, von ihm jedoch nicht abgeholt und nach Ablauf der Abholfrist retourniert worden. Der Beschwerdeführer habe mit gerichtlichen Zustellungen rechnen müssen, da er die Rechtsmittelverfahren mit seinen Beschwerden selbst eingeleitet habe. Die Verfügungen vom 28. Februar 2018 gälten deshalb als am 12. März 2018 zugestellt. Die siebentägige Nachfrist sei am 19. März 2018 abgelaufen. Innert Frist seien keine verbesserten Beschwerdeeingaben eingegangen. Auf die Beschwerden sei daher androhungsgemäss nicht einzutreten. </div> <div class="para">Gegen die drei Verfügungen vom 16. Mai 2018 wendet sich der Beschwerdeführer am 23. Juni 2018 mit einer als "Einspruch" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde in Strafsachen muss ein Begehren und eine Begründung enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Verfahrens ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid (<span class="artref">Art. 80 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Vor Bundesgericht kann es nur um die Frage gehen, ob das Obergericht auf die Beschwerden vom 16. Februar 2018 zu Unrecht nicht eingetreten ist. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort. Stattdessen spricht er sich zu den materiellen Seiten der Angelegenheiten aus, womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwiefern das Obergericht mit den drei Verfügungen vom 16. Mai 2018 gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. September 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>