<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2019.00643</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220020&amp;W10_KEY=4480708&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2019.00643</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.03.2020</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Familiennachzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vorliegen eines Abhängigkeitsverhältnisses der minderjährigen Halbschwester zum Schweizer Halbbruder (Art. 8 EMRK)?<br/><br/>[Die heute 16-jährige Beschwerdeführerin ist im Kosovo wohnhaft. Als sie 14 Jahre alt war, starb ihr Vater. Vier Tage später verliess die Mutter der Beschwerdeführerin den gemeinsamen Haushalt. Die Beschwerdeführerin wurde im Sinn einer Notlösung bei ihrer Tante im Kosovo untergebracht. Im Einverständnis mit der Kindsmutter wurde der Halbbruder der Beschwerdeführerin, der Schweizer Bürger ist, als Vormund für seine Halbschwester bestellt. Daraufhin stellte die Beschwerdeführerin ein Gesuch um Bewilligung der Einreise in die Schweiz. Sie macht geltend, es liege eine durch Art. 8 EMRK geschützte Geschwisterbeziehung zu ihrem Halbbruder vor, da ihr Bruder anstelle der Eltern die Betreuung und Fürsorge für sie übernommen habe.]<br/><br/>Bezieht sich der geltend gemachte Anwesenheitsanspruch auf eine Beziehung zu Verwandten, die nicht der eigentlichen Kernfamilie des Ansprechers zuzurechnen sind, setzt der Anspruch gestützt auf Art. 8 EMRK voraus, dass die um eine Aufenthaltsbewilligung ersuchende Person in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis zum hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen steht (E. 2.1). Ein solches Abhängigkeitsverhältnis liegt hier nicht vor. Zudem wäre bei einem Nachzug in die Schweiz mit hohen Integrationsschwierigkeiten zu rechnen, da die Beschwerdeführerin selbst im Kosovo ausgeprägte Schwierigkeiten hat, sich zu sozialisieren. Nachdem die Beschwerdeführerin im Kosovo beruflich eingespurt ist, kann nicht angenommen werden, sie könne in der Schweiz ohne Weiteres in Kürze eine Lehre beginnen oder bspw. das Gymnasium besuchen (E. 3.4 und E. 3.5). Abweisung.<br/><br/></b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS">ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BRUDER">BRUDER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHWISTER">GESCHWISTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATIONSPROBLEME">INTEGRATIONSPROBLEME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NOTLAGE">NOTLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWESTER">SCHWESTER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=46368" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2019.00643</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">11. MÃ¤rz 2020</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, zzt. im Kosovo, vertreten durch B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Familiennachzug,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren am â¦ 2003, ist StaatsbÃ¼rgerin von Kosovo und dort wohnhaft. Am 23. Juli 2018 verstarb ihr Vater C. Vier Tage nach dem Tod von C verliess die Mutter von A, D, den gemeinsamen Haushalt. Aus einer frÃ¼heren Beziehung von C stammt B (geboren am ... 1988), wohnhaft im Kanton ZÃ¼rich und Schweizer BÃ¼rger. A wuchs bis zu dessen Ausreise in die Schweiz im Jahr 2010 gemeinsam mit ihrem Halbbruder auf. Nachdem D am 31. Juli 2018 gegenÃ¼ber der dortigen VormundschaftsbehÃ¶rde erklÃ¤rte, sie sei damit einverstanden, dass B als Vormund fÃ¼r ihre Tochter bestellt werde, wurde diesem gestÃ¼tzt auf eigenen Antrag am 6. August 2018 die Vormundschaft Ã¼ber A Ã¼bertragen. Am 8. August 2018 stellte A ein Gesuch um Einreisebewilligung in die Schweiz zum Verbleib bei ihrem Halbbruder B. Ferner beantragte sie am 27. September 2018 bei der Schweizer Botschaft in E ein Visum zur Einreise in die Schweiz zum gleichen Zweck. B seinerseits erklÃ¤rte, er und seine Ehefrau mit Kind wollten seine Halbschwester bei sich aufnehmen und fÃ¼r sie sorgen. Die derzeitige Unterbringung von A bei der Tante vÃ¤terlicherseits sei nur eine NotlÃ¶sung, wobei er fÃ¼r die dadurch verursachten Kosten der Tante aufkomme. Nachdem das Migrationsamt weitere SachverhaltsabklÃ¤rungen getroffen hatte, wies es die Gesuche von A mit VerfÃ¼gung vom 15. November 2018 ab: Da nicht nachgewiesen sei, dass eine Betreuung durch die leibliche Mutter oder eine andere Person im Heimatland nicht mÃ¶glich sei, sei weder der Aufenthalt als Pflegekind zu ermÃ¶glichen noch bestehe ein Anspruch gestÃ¼tzt auf Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 29. August 2019 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 30. September 2019 beantragte A (nachfolgend: die BeschwerdefÃ¼hrerin), vertreten durch ihren gesetzlichen Vertreter B, dem Verwaltungsgericht, die vorinstanzlichen Entscheide seien vollumfÃ¤nglich aufzuheben, die Einreisegesuche seien gutzuheissen und es sei ihr eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Halbbruder B zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (zuzÃ¼glich 7,7% MWST). </p> <p class="Urteilstext">Die mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 2. Oktober 2019 eingeforderte Kaution ging fristgerecht auf dem Konto des Verwaltungsgerichts ein.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen, einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensunterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die minderjÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, es liege eine durch Art. 8 EMRK geschÃ¼tzte Geschwisterbeziehung zu ihrem Halbbruder vor, da ihr Bruder anstelle ihrer Eltern die Betreuung und FÃ¼rsorge fÃ¼r sie Ã¼bernommen habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Aus dem Anspruch auf Schutz der Familie gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) steht einer Person ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu, wenn sie eine tatsÃ¤chlich gelebte und intakte Beziehung zu nahen Verwandten in der Schweiz unterhÃ¤lt, die ihrerseits Ã¼ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfÃ¼gen (BGE 130 II 281 E. 3.1; BGE 127 II 60 E. 1d/aa). Der Anspruch auf Familienleben ist indessen auf die Kernfamilie beschrÃ¤nkt, welche bei erwachsenen Personen deren Ehepartner oder eingetragene Partner und die eigenen minderjÃ¤hrigen Kinder umfasst (BGE 135 I 143 E. 1.3.2; BGE 129 II 11 E. 2). Soweit sich der Anwesenheitsanspruch auf eine Beziehung zu Verwandten stÃ¼tzt, die nicht der eigentlichen Kernfamilie des Ansprechers zuzurechnen sind, setzt der Anspruch gestÃ¼tzt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK voraus, dass die um eine Aufenthaltsbewilligung ersuchende Person in einem besonderen AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis zu den hier anwesenheitsberechtigten FamilienangehÃ¶rigen steht (BGE 139 II 393 E. 5.1; BGE 120 Ib 257 E. 1d; BGE 115 Ib 1 E. 2c; BGr, 23. April 2019, 2C_269/2018, E. 4.3). Erforderlich ist eine UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit, welche nur von dem betreffenden (anwesenheitsberechtigten) AngehÃ¶rigen geleistet werden kann (vgl. BGr, 30. MÃ¤rz 2017, 2C_867/2016, E. 2.2; BGr, 5. Dezember 2013, 2C_546/2013, E. 4.1). AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisse kÃ¶nnen sich namentlich aus besonderen Betreuungs- oder PflegebedÃ¼rfnissen wie bei kÃ¶rper­lichen oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankheiten ergeben (vgl. BGr, 28. September 2018, 2C_108/2018, E. 5.3; BGr, 23. Juni 2017, 2C_5/2017, E. 2; BVGr, 21. August 2017, F-4305/2016 betreffend AbhÃ¤ngigkeit des volljÃ¤hrigen behinderten Bruders zu seiner Schwester, welche auch seine BeistÃ¤ndin war). Die alleinige finanzielle AbhÃ¤ngigkeit von einer Person vermag jedoch keinen Anspruch nach Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV zu begrÃ¼nden (vgl. BGr, 18. Oktober 2001, 2A.463/2001, E. 2c). An das Vorliegen eines AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisses werden sodann hohe Anforderungen geknÃ¼pft (vgl. BVGr, <span class="second-column">29. November 2019, E-6189/2019, E. 7.3).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 120 Ib 257) kÃ¶nnen unter der Voraussetzung des AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisses auch die Beziehung zwischen Halbgeschwistern als von Art. 8 EMRK geschÃ¼tzt gelten. Dies trifft namentlich zu, wenn ein Erwachsener anstelle der Eltern fÃ¼r einen unselbstÃ¤ndigen Geschwisterteil die Betreuung und FÃ¼rsorge und damit eigentlich die Elternrolle Ã¼bernimmt. Je kleiner ein Kind, desto mehr bedarf es der FÃ¼rsorge einer erwachsenen Person. Bei Jugendlichen ist primÃ¤r auf ihre Reife abzustellen, wobei sich mit zunehmenden Alter und wachsender PersÃ¶nlichkeitsentwicklung die AbhÃ¤ngigkeit von den sie betreuenden FamilienangehÃ¶rigen verringert. Hat die zu unterstÃ¼tzende Person die VolljÃ¤hrigkeit (18 Jahre) erreicht, kann grundsÃ¤tzlich angenommen werden, dass sie sich in einem Alter befinde, in welchem eine weitgehende SelbstÃ¤ndigkeit erreicht wird. Aus Letzterem schliesst das Bundesgericht, dass sich volljÃ¤hrig gewordene Kinder â unter dem Vorbehalt eines besonderen AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisses â nicht mehr auf den in Art. 8 Abs. 1 EMRK verankerten Anspruch auf Achtung des Familienlebens berufen kÃ¶nnen und es auf die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht eintreten muss, sofern das Kind im Entscheidzeitpunkt bereits 18-jÃ¤hrig ist. Dies im Gegensatz zu einem auf Art. 42 oder 43 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) gestÃ¼tztes Familiennachzugsgesuch, bei welchem auf das Alter abzustellen ist, welches das Kind im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung hatte (BGE 145 I 227 = Pra 109 [2020] Nr. 11).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Bei allen Massnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von Ã¶ffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen FÃ¼rsorge, Gerichten, VerwaltungsbehÃ¶rden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist laut Art. 3 des Ãbereinkommens Ã¼ber die Rechte der Kinder vom 20. November 1989 [KRK]) das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berÃ¼cksichtigen ist. Dabei sind namentlich das Alter des Kinds, seine Situation im Heimatland und der Grad der AbhÃ¤ngigkeit zum nachzugswilligen Verwandten zu berÃ¼cksichtigen (vgl. EGMR, El Ghatet vs. Schweiz, 8. November 2016, Rs. 56971/10, Rz. 46).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Als Halbschwester fÃ¤llt A nicht unter den Begriff der Kernfamilie von B. Ist die Beziehung intakt und liegt ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis vor, ist der Schutzbereich von Art. 8 EMRK auch bei Halbgeschwistern tangiert. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>GemÃ¤ss den Schilderungen von B lebten die beiden Halbgeschwister bis 2010 im selben Haushalt. Dabei habe er sich intensiv um seine kleine Schwester gekÃ¼mmert, sie gefÃ¼ttert und mit ihr gespielt. Auch nach seiner Ausreise in die Schweiz habe er die innige Beziehung mit seiner jÃ¼ngeren Halbschwester weitergepflegt: Trotz rÃ¤umlicher Trennung stÃ¼nde er ihr sehr nah und pflege mit ihr telefonischen Kontakt sowie Kontakt per SMS. Den MÃ¶glichkeiten entsprechend reise er mit seiner Familie in den Kosovo, um A zu besuchen. Mit der Vorinstanz ist daher anzunehmen, dass die Beziehung der Halbgeschwister <i>intakt </i>und im Bereich des MÃ¶glichen <i>gelebt </i>wird. Ferner verfÃ¼gt B als Schweizer BÃ¼rger Ã¼ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Dagegen verneinte die Vorinstanz ein <i>besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis</i>: So erreiche A demnÃ¤chst das 16. Altersjahr, habe die obligatorische Schulzeit beendet und besuche eine weiterfÃ¼hrende Schule in F mit Fachrichtung .... Insoweit A in diesem Zusammenhang nicht ohnehin in F eine Unterkunft bezogen und ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlagert habe, sei anzunehmen, dass sie zwecks Schulbesuchs zwischen ihrem Wohnort G und F pendle, was beides eine gewisse SelbstÃ¤ndigkeit betreffend Organisation des tÃ¤glichen Schul- und Lebensablaufs voraussetze. Ferner sei sie gesund und bedÃ¼rfe in dieser Hinsicht keinerlei Hilfe. Der Betreuungs- und Erziehungsaufwand erweise sich zunehmend als geringer. Dass B vollumfÃ¤nglich fÃ¼r die Kosten von A aufkomme, sei nicht belegt. Ferner seien weitere Verwandte vorhanden, welche im Kosovo lebten und gebe es Onkel und Tanten in im nahen Ausland. Da A angesichts ihres Alters und der zunehmenden SelbstÃ¤ndigkeit kaum mehr grossen Erziehungs- und Betreuungsbedarf aufweise, erscheine es mÃ¶glich, dass B die finanziellen Mittel, welche er im Rahmen eines PflegeverhÃ¤ltnisses aufwenden mÃ¼sste, im Kosovo lebenden Verwandten fÃ¼r die Betreuung von A in ihrer Heimat zukommen lassen kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>A ist heute 16 Jahre und 5 Monate alt. Bis zum Erreichen ihrer VolljÃ¤hrigkeit (Anmerkung: VolljÃ¤hrigkeit wird im Kosovo mit 18 Jahren erreicht, siehe www<span>.</span>frnrw.de<span> </span><span>/</span>fileadmin<span>/</span>frnrw<span> </span>/media<span>/</span>Kinder<span> </span>/UEbersicht<span>_</span>zur<span>_</span>Volljaehrigkeit<span>_</span>in<span>_</span>den<span>_</span>Herkunftslaendern.pdf) oder im Fall der WiederausÃ¼bung der elterlichen Rechte durch einen Elternteil bzw. die Mutter ist B nach kosovarischem Zivilrecht als Vormund fÃ¼r A bestellt worden (siehe Beschluss Zentrum fÃ¼r Soziale Wohlfahrt der Republik Kosovo Nr. ... vom 6. August 2018). Ãhnlich wie im Schweizerischen Zivilrecht (Art. 327c Abs. 1 des Zivilgesetzbuchs [ZGB]) stehen dem Vormund die gleichen Rechte und Pflichten zu wie den Eltern. Demzufolge Ã¼bt B derzeit faktisch die elterliche Sorge fÃ¼r A aus und besteht in <i>rechtlicher Hinsicht</i> ein AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Fraglich ist und fÃ¼r die Anwendung von Art. 8 EMRK einzig ausschlaggebend, ob in <i>faktischer Hinsicht</i> ein AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis besteht bzw. ob eine UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit vorliegt, welche nur von dem betreffenden (anwesenheitsberechtigten) AngehÃ¶rigen geleistet werden kann (siehe E. 2.1). DiesbezÃ¼glich macht B geltend, A sei als minderjÃ¤hriges Kind nach wie vor auf Betreuung und Erziehung angewiesen. Daran Ã¤ndere auch die Tatsache nichts, dass der Betreuungsaufwand mit dem Alter von A abnehme. Ausserdem sei die Tante H in einem Ã¤usserst schlechten Gesundheitszustand, da sie einen Gehirntumor habe, was er anhand eines Arztberichts des I-Krankenhauses in F vom 17. Juni 2019 belegen kÃ¶nne. Hinzu komme, dass A in psychischer Hinsicht angeschlagen und seit dem 7. November 2019 in Therapie sei. Die behandelnde Therapeutin habe ihm erklÃ¤rt, dass seine Schwester in keiner guten psychischen Verfassung sei und sich allein gelassen und einsam fÃ¼hle. Zum Beleg reicht er einen aktuellen Informationsbericht des J-Instituts, Ã¼bersetzt am 4. Januar 2020, ein. Diesem lÃ¤sst sich entnehmen, dass A das Zusammenleben mit der Tante und deren Familie als unertrÃ¤glich schildert und die Familie der Tante Druck auf sie ausÃ¼be, damit sie die gesamten Hausarbeiten erledige; sie wÃ¼rden ferner die RÃ¤ume der PrivatsphÃ¤re nicht respektieren und A werde im Familienkreis nicht aufgenommen. Zudem erfÃ¼lle das Haus der Tante die Lebensbedingungen fÃ¼r A nicht. Ein klinischer Mitarbeiter des Instituts habe auf diese Angaben hin das Wohnhaus, in welchem A aktuell lebe, aufgesucht, um die Situation zu Ã¼berprÃ¼fen. Ein GesprÃ¤ch mit A's Tante habe ergeben, dass diese von ihr viel Engagement bei den Hausarbeiten fordere und finanzielle UnterstÃ¼tzung verlange. Ferner werde eine "deutliche Missachtung von A's geistigem und emotionalen Zustand" verzeichnet. Daraufhin stellte das Institut bei A folgende Krankheitssymptome fest: Anzeichen von MangelernÃ¤hrung, erschwerte psychische und emotionale Verfassung, einschliesslich negativer Gedanken sowie Selbstmordgedanken, wobei A bereits vier Selbstmordversuche unternommen habe, Konzentrations- und Entscheidungsschwierigkeiten, Unentschlossenheit, Kraftverlust, stÃ¤ndige MÃ¼digkeit, stundenlanges Weinen in der Nacht, GefÃ¼hle der Leere tagsÃ¼ber, SchuldgefÃ¼hle, GefÃ¼hle der Wertlosigkeit, ausgeprÃ¤gte Schwierigkeiten bei der Sozialisierung und beim Herstellen neuer Beziehungen, mangelndes Verlangen, mit der Ã¤usseren Umgebung zu interagieren, Schwierigkeiten beim Kommunizieren und Gedanken ausdrÃ¼cken usw. Ferner sei A in der Schule Opfer von Mobbing geworden. Auch heute habe sie noch Schwierigkeiten im Umgang mit Gesellschaft an der Schule. Insgesamt erfÃ¼lle A die Kriterien fÃ¼r eine klinische Depression, welche eine sofortige Rehabilitierung erfordere. Neben den erlittenen Verlusten habe die familiÃ¤re Unterbringung bei der Tante und deren Familie die Situation am stÃ¤rksten beeinflusst; diese Situation habe zu den Selbstmordversuchen gefÃ¼hrt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Es ist nachvollziehbar, dass A nach dem schweren Verlust ihres Vaters und dem plÃ¶tzlichen Weggang ihrer Mutter eine schwierige Zeit durchlebt und dass es B als ihrem Halbbruder ein grosses Anliegen ist, fÃ¼r seine Schwester zu sorgen. Gleichwohl darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass A bereits in rund 1,5 Jahren volljÃ¤hrig wird und naturgemÃ¤ss bereits heute eine gewisse SelbstÃ¤ndigkeit aufweist. Dies zeigt sich namentlich darin, dass sie eine weiterfÃ¼hrende Schule mit der Fachrichtung â¦ besucht. Nachdem sie im Kosovo beruflich eingespurt ist, kann nicht angenommen werden, sie kÃ¶nne in der Schweiz ohne Weiteres â ohne je hier gewesen zu sein â schulisch Anschluss finden und in KÃ¼rze eine Lehre beginnen oder beispielsweise das Gymnasium besuchen (vgl. BGr, 5. Oktober 2015, 2C_771/2015, E. 2.2.1). Kommt hinzu, dass A selbst im Kosovo MÃ¼he bekundet, sich zu integrieren: So hat sie gemÃ¤ss dem Informationsbericht des Instituts J im Allgemeinen ausgeprÃ¤gte Schwierigkeiten, sich zu sozialisieren. Eine Ãbersiedlung in die Schweiz wÃ¼rde eine komplette Entwurzlung von A, die seit ihrer Geburt in G lebt, nach sich ziehen, sodass eine solche dem Kindswohl abtrÃ¤glich wÃ¤re. FragwÃ¼rdig ist auch, ob die in Kosovo von A selbst in die Wege geleitete psychotherapeutische Behandlung in der Schweiz durchgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnte. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Mit Blick auf das Kindswohl ist indessen auch die Wohnsituation im Heimatland zu berÃ¼cksichtigen (siehe E. 2.3): A ist im Sinn einer NotlÃ¶sung bei ihrer Tante untergebracht. Im selben Haushalt leben deren Ehegatte und deren zwei erwachsenen TÃ¶chter. Die Wohnsituation wird von A gemÃ¤ss Informationsbericht des J-Instituts als belastend wahrgenommen. Streitpunkte sind etwa die von der Tante geforderte Mitarbeit im Haushalt; ferner fÃ¼hlt sich A nicht angenommen in der Familie der Tante. Das Institut J empfiehlt daher dringend, das Umfeld, in dem A lebt, zu Ã¤ndern. Dabei erachtet es B nicht als valable LÃ¶sung, dass A im derzeit unbewohnten Elternhaus, welches wie das Haus der Tante in G liegt, allein leben wÃ¼rde. Andere Verwandte gebe es nicht. GestÃ¼tzt auf die Schilderungen von B und die von ihm eingereichten Akten ist davon auszugehen, dass derzeit nur die Tante fÃ¼r die Betreuung von A im Kosovo infrage kommt. Dass diese aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht in der Lage wÃ¤re, fÃ¼r A zu sorgen, geht jedenfalls aus dem aktuellsten Bericht des J-Instituts nicht hervor. Vielmehr sei diese sinngemÃ¤ss nicht geeignet, um A weiterhin zu betreuen und bestÃ¼nden innerfamiliÃ¤re Spannungen. Ob den Schwierigkeiten bei der Wohnsituation im Heimatland einzig durch einen Nachzug in die Schweiz begegnet werden kann, ist allerdings aufgrund der zu erwartenden hohen Integrationsschwierigkeiten fraglich. Ausschlaggebend ist hier jedoch, dass kein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis zum Halbbruder vorliegt: Dass die â nur noch sehr eingeschrÃ¤nkt â erforderliche Betreuung der 16-jÃ¤hrigen Jugendlichen nur durch ihren Halbbruder erbracht werden kann, ist nicht ersichtlich (vgl. BGr, 23. Juni 2017, 2C_5/2017, E. 3.4). Insbesondere wiegen auch die bestehenden psychischen Probleme nicht derart schwer, dass A auf eine intensive Betreuung seitens ihres Halbbruders angewiesen wÃ¤re: So wurde nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung bei erwachsenen Personen ein auf psychischen Problemen fussendes besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis etwa bejaht bei paranoider Schizophrenie (AbhÃ¤ngigkeit des erwachsenen Sohns zur Mutter, vgl. VGr, 26. Oktober 2016, VB.2016.00445, E. 5.3.4) oder bei einer Kombination einer PersÃ¶nlichkeitsstÃ¶rung, einer rezidivie­ren­den depressiven, mittelgradigen bis schweren StÃ¶rung sowie einer spezifischen Phobie mit Blick auf die BenÃ¼tzung Ã¶ffentlicher Verkehrsmittel (besondere AbhÃ¤ngigkeit der erwachsenen AuslÃ¤nderin von ihren Geschwistern, vgl. VGr, 12. Juni 2002, VB.2002.00113, E. 2). Die vorliegend behandlungsbedÃ¼rftige Depression erfÃ¼llt jedoch die hohen Anforderungen an ein AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis nicht.</p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a VRG) und steht dieser keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zu erheben (vgl. BGr, 18. Juni 2007, 2D_3/2007 bzw. 2C_126/2007, E. 2.2). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 70.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'070.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>