<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00166</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223251&amp;W10_KEY=13045544&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00166</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.05.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Erteilung einer Niederlassungsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichteintreten wegen nicht bezahlter Kaution und mangelhafter Beschwerdeverbesserung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=62195" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00166</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">23. Mai 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Ivana Devcic.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Erteilung einer Niederlassungsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b>Die <span>1990 geborene angolanische StaatsangehÃ¶rige A reiste am 8. Februar 2002 unter falschen Personalien (B, geboren 1994, angolanische StaatsangehÃ¶rige) in die Schweiz ein. SpÃ¤ter wurde sie in das ihre angebliche Mutter, C, betreffende Asylverfahren miteinbezogen. Mit VerfÃ¼gung vom 14. Januar 2003 lehnte das Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge (BFF; heute: Staatssekretariat fÃ¼r Migration [SEM]) die Asylgesuche ab und wies beide Personen aus der Schweiz weg. Weil damals der Vollzug ihrer Wegweisung unzumutbar war, wurden die BeschwerdefÃ¼hrerin und ihre angebliche Mutter vorlÃ¤ufig aufgenommen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am <span>27. Februar 2004 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Aufenthaltsbewilligung mit dem Aufenthaltszweck ''Verbleib bei der Mutter'' erteilt, die ihr letztmals mit GÃ¼ltigkeit bis 16. November 2007 verlÃ¤ngert wurde. Nachdem polizeiliche Nachforschungen ergeben hatten, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mit falschen Ausweispapieren ausgewiesen hatte, widerrief das Migrationsamt mit VerfÃ¼gung vom 4. MÃ¤rz 2008 ihre Aufenthaltsbewilligung.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b><span>2009 brachte die BeschwerdefÃ¼hrerin die Tochter D und 2012 den Sohn E zur Welt.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>D. </span></b>Mit <span>Beschluss vom 23. Oktober 2013 hiess der Regierungsrat einen gegen die WiderrufsverfÃ¼gung vom 4. MÃ¤rz 2008 erhobenen Rekurs gut, soweit er nicht gegenstandslos geworden war, und hob die angefochtene VerfÃ¼gung auf. Ãberdies wurde das Migrationsamt angewiesen, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen und den Aufenthalt ihrer zwei Kinder fÃ¶rmlich zu regeln. Am 13. bzw. 15. November 2013 erteilte das Migrationsamt der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihren Kindern Aufenthaltsbewilligungen, die ihnen danach regelmÃ¤ssig verlÃ¤ngert wurden.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>Mit <span>VerfÃ¼gung vom 22. August 2017 wies das Migrationsamt Gesuche um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligungen der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihrer Kinder ab, wies sie aus der Schweiz weg und setzte ihnen zum Verlassen des schweizerischen Staatsgebiets eine Ausreisefrist. Zur BegrÃ¼ndung wurde im Wesentlichen auf die massiven FÃ¼rsorgebezÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihrer Kinder verwiesen. Einen dagegen erhobenen Rekurs hiess die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Rekursentscheid Nr. 2017.0635 vom 7. Februar 2019 gut, soweit er nicht gegenstandslos geworden war, und hob die besagte VerfÃ¼gung auf. Hinsichtlich des zugrundeliegenden Sachverhalts und der rechtlichen ErwÃ¤gungen wird ergÃ¤nzend auf diesen Entscheid verwiesen. In der Folge erteilte das Migrationsamt der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihren Kindern Aufenthaltsbewilligungen, die seither regelmÃ¤ssig verlÃ¤ngert wurden.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>In ihrem neuropsychologischen Untersuchungsbericht vom 11. Dezember 2018 hielten Prof. Dr. F und Dr. G von der Klinik H in J, fest, dass bei der BeschwerdefÃ¼hrerin aus diagnostischer Sicht von einer leichten Intelligenzminderung auszugehen sei, die im Alltag und im beruflichen Umfeld eine EinschrÃ¤nkung darstelle und eine UnterstÃ¼tzung durch die IV unabdingbar mache.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Am 10. Mai 2021 trat die BeschwerdefÃ¼hrerin eine zweijÃ¤hrige Lehre als â¦ bei der Firma I in J, an, wobei sie wÃ¤hrend dieser Ausbildung IV-Taggelder bezieht.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>F. </span></b><span>Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Schreiben vom 7. Dezember 2021 ein Begehren um Erteilung von Niederlassungsbewilligungen fÃ¼r sich und ihre zwei Kinder gestellt hatte, beantragte sie am 8. Dezember 2021 nur fÃ¼r sich allein die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Am 21. Dezember 2021 teilte das Migrationsamt der BeschwerdefÃ¼hrerin mit, dass aufgrund der massiven SozialhilfebezÃ¼ge die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung nicht in Betracht komme. Dabei wÃ¼rden auch ihre Kinder in diesen Entscheid miteinbezogen. Mit Eingabe vom 18. Januar 2022 gelangte die BeschwerdefÃ¼hrerin an die Vorinstanz, hielt an den Gesuchen um Erteilung von Niederlassungsbewilligungen fÃ¼r sich und ihre Kinder fest und ersuchte um Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Laut Mitteilung der Sozialen Dienste ZÃ¼rich vom 21. Juni 2022 hatten die </span>BeschwerdefÃ¼hrerin <span>und ihre zwei Kinder seit Mai 2008 bis zum genannten Datum FÃ¼rsorgeleistungen von insgesamt Fr. 782'323.45 bezogen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>GemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes ZÃ¼rich 12 vom 6. Juli 2022 bestanden damals gegen die </span>BeschwerdefÃ¼hrerin <span>12 ungetilgte Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 30'379.08.</span></p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 29. September 2022 wies das Migrationsamt das Gesuch um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 9. MÃ¤rz 2023 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><span>Am 17. MÃ¤rz 2023 erhob A hiergegen Beschwerde bei der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion, welche die Beschwerde zustÃ¤ndigkeitshalber an das Verwaltungsgericht weiterleitete. Da die Beschwerde sich nicht mit den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen auseinandersetzte und sich weitgehend darin erschÃ¶pfte, ihre LebensumstÃ¤nde zu erlÃ¤utern, wurde ihr mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. MÃ¤rz 2023 Frist angesetzt, um eine verbesserte, dem BegrÃ¼ndungserfordernis genÃ¼gende Beschwerdeschrift einzureichen, unter Androhung eines Nichteintretensentscheids im SÃ¤umnisfall. Gleichzeitig wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund offener Verlustscheine kautioniert, ebenfalls unter Androhung eines Nichteintretensentscheids im SÃ¤umnisfall.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit Eingabe vom 20. April 2023 reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin eine nach wie vor dem BegrÃ¼ndungserfordernis ungenÃ¼gende Beschwerdeschrift ein. Sodann lief die Frist zur Leistung der Kaution am 28. April 2023 ab. Die Kaution wurde nicht geleistet.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Es wurden weder die vorinstanzlichen Akten beigezogen noch Stellungnahmen der Vorinstanzen eingeholt. Es erfolgten keine weiteren Eingaben. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Ein Privater kann unter der Androhung, dass auf sein Begehren sonst nicht eingetreten werde, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden, wenn er aus einem erledigten und nicht mehr weiterziehbaren Verfahren vor einer zÃ¼rcherischen Verwaltungs- oder GerichtsbehÃ¶rde Kosten schuldet (§ 15 Abs. 2 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Auf die Einforderung eines entsprechenden Prozesskostenvorschusses ist zu verzichten, wenn ein bewilligungsfÃ¤higes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vorliegt (§ 16 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b><span>Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten (§ 54 Abs. 1 VRG). In der BegrÃ¼ndung muss dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem Rechtsmangel leidet. Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde substanziiert mit den massgeblichen ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. </span>Die BegrÃ¼ndung ist formelles GÃ¼ltigkeitserfordernis. Bei fehlender BegrÃ¼ndung ist nicht selbst rechtskundigen oder rechtskundig vertretenen Parteien im Sinn von § 23 Abs. 2 in Verbindung mit § 56 und § 70 VRG grundsÃ¤tzlich eine kurze Frist zur Nachbesserung anzusetzen (VGr, 21. Oktober 2010, VB.2010.00569, E. 3.2). Das Ansetzen einer zweiten Nachfrist bzw. die VerlÃ¤ngerung derselben ist im Allgemeinen nicht statthaft (vgl. Alain Griffel in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 23 N. 38; VGr, 10. November 2010, VB.2010.00587, E. 2.2; VGr, 16. MÃ¤rz 2005, VB.2004.00561, E. 3.2 [beide nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin schuldet der ZÃ¼rcher Justiz gemÃ¤ss Auskunft der Zentralen Inkassostelle der ZÃ¼rcher Gerichte vom 23. MÃ¤rz 2023 noch Kosten aus frÃ¼heren Verfahren im Gesamtbetrag von Fr. 1'800.-. Ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde nicht gestellt. Aufgrund dessen setzte der AbteilungsprÃ¤sident der BeschwerdefÃ¼hrerin mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. MÃ¤rz 2023 eine Frist von zwanzig Tagen an, um die Verfahrenskosten sicherzustellen. Der ihr auferlegte Kostenvorschuss wurde bis heute nicht geleistet. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Sodann fehlt es der Beschwerdeschrift an einer rechtsgenÃ¼genden BegrÃ¼ndung. Vielmehr macht die BeschwerdefÃ¼hrerin in der eingereichten Beschwerdeschrift vom 17. MÃ¤rz 2023 AusfÃ¼hrungen zu ihren LebensumstÃ¤nden und setzt sich nicht mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Auch legt sie selbst in der verbesserten Beschwerdeschrift vom 20. April 2023 nicht dar, inwieweit der Vorinstanz eine Rechtsverletzung vorgeworfen wird. </p> <p class="Erwgung2">Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin weder den ihr auferlegten Kostenvorschuss geleistet noch eine dem BegrÃ¼ndungserfordernis genÃ¼gende Beschwerdeschrift eingereicht hat, ist auf die Beschwerde im einzelrichterlichen Verfahren androhungsgemÃ¤ss nicht einzutreten (§ 38b Abs. 1 lit. a VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten gewesen wÃ¤re, sind keine GrÃ¼nde ersichtlich, welche Anlass gÃ¤ben, den vorinstanzlichen Entscheid abzuÃ¤ndern. Die Vorinstanz hat im Rekursentscheid auf zehn Seiten sorgfÃ¤ltig begrÃ¼ndet, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Niederlassungsbewilligung nicht erteilt werden kÃ¶nne: Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Grundlagen und die Rechtsprechung zur Erteilung der Niederlassungsbewilligung im Sinn von Art. 34 <span>des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (</span>AIG<b>)</b> in Verbindung mit Art. 60 <span>der Verordnung vom 24. Oktober 2007 Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit (</span>VZAE<span>) </span>zutreffend dargelegt, die diagnostizierte leichte Intelligenzminderung der BeschwerdefÃ¼hrerin angefÃ¼hrt und diese mit Blick auf ihre jahrelange massive FÃ¼rsorgebezÃ¼ge gewÃ¼rdigt, auch vor dem Hintergrund, dass ihre leichte Intelligenzminderung im Alltag und im beruflichen Umfeld zu EinschrÃ¤nkungen gefÃ¼hrt hat. Schliesslich hat die Vorinstanz ausfÃ¼hrlich die Frage ihres Integrationserfolgs beurteilt und aufgrund ihrer Schuldenwirtschaft eine solche verworfen. Am Ergebnis des vorinstanzlichen Entscheids vermag auch ihre allfÃ¤llige LoslÃ¶sung von der Sozialhilfe nichts zu Ã¤ndern. </p> <p class="Urteilstext">Damit wÃ¤re die Beschwerde auch bei einer materiellen Behandlung abzuweisen gewesen. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung1">Bei diesem Verfahrensausgang sind die reduzierten Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG) und es steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu, zumal eine solche auch nicht beantragt worden ist (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="MsoNormal">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="MsoNormal">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 570.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="MsoNormal">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="MsoNormal">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="MsoNormal">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="MsoNormal"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Sicherheitsdirektion;</span></p> <p class="MsoNormal"><span> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM).</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>