<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00292</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106462&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00292</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Erschliessung durch Zufahrtsweg. Legitimation (E. 1). Heraufsetzung des Grenzwerts für Zufahrtswege bei dichter Überbauung und guter Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. I.c. liegt keine dichte Überbauung vor und keine hohe Erschliessungsqualität (E. 2).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZWERT">GRENZWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL">ÃFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERBAUUNGSDICHTE">ÃBERBAUUNGSDICHTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRTSWEG">ZUFAHRTSWEG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 2 lit. a AngebotsV</span><br/><span class="ungerade">§ 9 AngebotsV</span><br/><span class="gerade">§ 49a Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 128 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 237 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 251 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 6 Abs. II Zugangsnormalien</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2002 Nr. 5</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 6. MÃ¤rz 2001 erteilte der Hochbau- und Planungsausschuss X J die baurechtlichen Bewilligungen fÃ¼r ProjektÃ¤nderungen betreffend die bereits frÃ¼her bewilligte Reihen­einfamilienhausÃ¼berbauung M-weg auf den Grund­stÃ¼cken Kat.Nrn. 1 und 2 in X. Statt der bewilligten beiden vierteiligen HÃ¤usergruppen A â D und E â H wurden je die drei EinfamilienhÃ¤user A, B und C bzw. D, E und F bewilligt. Nicht bewilligt wurden hingegen die in den Ãnderungsprojekten neu vorgesehenen Einzelgaragen und die Zufahrt zu diesen Ã¼ber den Zufahrtsweg "Q".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die gegen beide BeschlÃ¼sse erhobenen Rekurse mit den AntrÃ¤gen, auch die vorgesehene ErschliessungslÃ¶sung zu bewilligen, wies die Baurekurskommission nach Ver­ei­n­i­gung der Verfahren am 21. August 2001 ab. Zwar ergebe sich aus dem Quartierplan N keine Verpflichtung, die sechs streitbetroffenen HÃ¤user statt Ã¼ber den Zufahrtsweg "Q" Ã¼ber den M-weg zu erschliessen. Hingegen erschliesse der 100 m lange und keine Ausweich­stellen aufweisende Zufahrtsweg "Q" mit einer vermarkten Breite von 3,6 m bereits heute 9 Wohneinheiten. Ein solcher Weg genÃ¼ge gemÃ¤ss Anhang zu den Normalien Ã¼ber die Anforderungen an ZugÃ¤nge vom 9. De­zember 1987 (Zugangsnormalien; LS 700.5) in der Regel nur fÃ¼r die Erschliessung von 10 Wohn­einheiten; nur in dichter Bebauung und bei guter Erschliessung mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln kÃ¶nnten gemÃ¤ss § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien mehr Wohneinheiten zugelassen werden, nÃ¤mlich bei Zufahrtswegen bis zu 30 (vgl. Anhang). Dies Voraussetzungen fÃ¼r eine Erleichterung seinen hier aber nicht erfÃ¼llt, weshalb die zusÃ¤tzlichen sechs Wohneinheiten Ã¼ber den besser ausgebauten M-weg erschlossen werden mÃ¼ssten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 24. September 2001 liess J dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid aufzuheben und die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde zur Bewilligung der Garagen und der geplanten Zufahrt Ã¼ber den Zufahrtsweg "Q" einzuladen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BaubehÃ¶rde. Zur BegrÃ¼ndung wurde insbesondere geltend gemacht, die Baurekurskommission habe bereits aufgrund der ZugehÃ¶rig­keit des BaugrundstÃ¼cks zur Wohnzone W 1.7 die als Voraussetzung fÃ¼r Erleichterungen verlangte dichte Bebauung verneint, was unzulÃ¤ssig sei. Diese Voraussetzung sei nicht an eine bestimmte MindestausnÃ¼tzung geknÃ¼pft, was sich da­rin zeige, dass auch bei blos­sen Zufahrtswegen, die regelmÃ¤ssig in Wohnzonen mit mittleren und tiefen Nutzungsdich­ten geplant und realisiert wÃ¼rden, solche Erleichterungen zulÃ¤ssig seien. Zudem handle es sich bei der betroffenen Wohnzone nicht um eine solche mit geringer Nutzungsdichte. Die weitere Voraussetzung der guten Erschliessung mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln verlange nur, dass sich in normaler Gehdistanz eine Haltestelle eines geeigneten Ã¶ffentlichen Verkehrsmittels mit einem guten Verkehrsangebot befinde. Mit einer Bushaltestelle in einer Entfernung von 100 bis 300 m und einem Verkehrsangebot in den Stosszeiten im 30-Mi­nu­ten- und in der Ã¼brigen Zeit im 60-Minuten-Takt sei auch diese zweite Voraussetzung fÃ¼r die Erschliessung weiterer Wohneinheiten durch den Zufahrtsweg "Q" erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz schloss am 23. Oktober 2001 auf Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdegegner beantragte am 16. November 2001 Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Der BeschwerdefÃ¼hrer, der gemÃ¤ss den angefochtenen Anordnungen sein Bauvorhaben nicht in der geplanten Form verwirklichen kann, ist zu der â rechtzeitig erhobenen â Beschwerde ohne weiteres legitimiert. Anders als der Beschwerdegegner anzunehmen scheint, lÃ¤sst sich sodann aus den Ãberbauungs­annahmen, auf denen die Planung der Erschliessung beruht, und den Perimetern fÃ¼r die Ver­legung der entsprechenden Kosten in der Regel keine Verpflichtung ableiten, ein an eine bestimmte Quartierplanstrasse angrenzendes GrundstÃ¼ck jedenfalls Ã¼ber diese Strasse zu erschliessen (vgl. RB 1984 Nr. 79 = ZBl 85/1984, S. 374 = ZR 83 Nr. 103). Schon gar nicht kann aus solchen Ãberbauungsannahmen im Rahmen des Quartierplanverfahrens der prozessuale Schluss gezogen werden, die Frage der hinreichenden Erschliessung kÃ¶nne im Rahmen des Baubewilligungsverfahren nicht mehr aufgeworfen werden. Der Nichteintretensantrag des Beschwerdegegners erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Ein Zufahrtsweg ist in der Regel auf das Verkehrsaufkommen von hÃ¶chstens 10 Wohneinheiten ausgelegt. GemÃ¤ss § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien kann in dichter Ãberbauung und bei guter Erschliessung mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln dieser Grenzwerte auf 30 Wohneinheiten erhÃ¶ht werden. Streitig ist hier einzig, ob beim BaugrundstÃ¼ck die Voraussetzungen fÃ¼r diese ErhÃ¶hung des Grenzwerts erfÃ¼llt sind. Dabei gilt es vorweg zu beachten, dass die Frage, ob eine Zufahrt den in § 237 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) umschriebenen Kriterien genÃ¼gt, nach den VerhÃ¤ltnissen des einzelnen Falls zu beurteilen ist und die Zugangsnormalien nur, aber immerhin, richtung­gebende Bedeutung haben (RB 1981 Nr. 130 = ZBl 82/1981, S. 463 = BEZ 1981 Nr. 1). Das muss auch bezÃ¼glich der Frage gelten, ob im Einzelfall eine ErhÃ¶hung der Grenz­werte im Sinn von § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien angezeigt ist. In diesem Zusammen­hang drÃ¤ngt sich auch die Ãberlegung auf, dass das Kriterium der guten Erschliessung mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln als Voraussetzung fÃ¼r Erleichterungen beim Ausbau der Zufahrten ohne weiteres einleuchtet, da in diesem Fall mit einer geringeren Beanspruchung der Zufahrt durch eigene Motorfahrzeuge von Anwohnern und ihrer Besucher zu rechnen ist (Roman Sieber, Die bauliche Verdichtung aus rechtlicher Sicht, Freiburg 1996, S. 142). Hingegen ist aus einer hÃ¶heren Dichte der Ãberbauung nicht auf ein geringeres Verkehrs­aufkommen zu schliessen; der Sinn dieses Kriteriums kann nur darin gesehen werden, dass bei dichter Ãberbauung der Grenzwert an Wohneinheiten in der Regel bereits bei einem ver­­gleichsweise kurzen Zugang erreicht und damit die Zahl von KreuzungsmanÃ¶vern, welche fÃ¼r die Dimensionierung der ZugÃ¤nge ausschlaggebend sind, naturgemÃ¤ss geringer ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss § 128 Abs. 2 PBG sind im Rahmen des Quartierplanverfahrens Er­schlies­­­sungen so festzulegen, dass sie bei vollstÃ¤ndiger Nutzung der erfassten Grund­stÃ¼cke genÃ¼gen. Folgerichtig ist deshalb fÃ¼r die Voraussetzung der dichten Ãberbauung im Sinn von § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien nicht die (in der Regel tiefere) tatsÃ¤chliche Ãberbauungs­dichte ausschlaggebend, sondern kommt es darauf an, welche AusnÃ¼tzung in dem durch den fraglichen Zugang erschlossenen Gebiet zulÃ¤ssig ist. Diese planungsrechtliche, obere Begrenzung der baulichen Dichte ergibt sich aufgrund der Gesamtheit aller baulichen Vorschriften Ã¼ber das zulÃ¤ssige Mass an baulicher Nutzung (vgl. § 251 PBG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das vom Zufahrtsweg "Q" erschlossene Gebiet ist der Zone W 1.7 gemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde X vom 30. September 1996 (BZO) zugewiesen. Die in dieser Zone geltende Baumassenziffer von 1.7, die unter UmstÃ¤nden noch geringfÃ¼gig erhÃ¶ht werden kann (vgl. Ziffer 5.1.3 BZO), entspricht einer Aus­nÃ¼tzung von gegen 50 % (vgl. Bericht zur Ortsplanung vom 30. September 1996, S. 17). Im GefÃ¼ge der Ã¼brigen Wohn­zonen der Gemeinde X mit Baumassenziffern zwischen 1.0 (entsprechend einer AusnÃ¼tzung von gut 30 %) und 2.5 (entsprechend gut 70 %) liegt damit die AusnÃ¼tzung knapp im oberen Bereich. Hingegen liegt die AusnÃ¼tzung von rund 50 % nur wenig Ã¼ber der kantonalrechtlichen MindestausnÃ¼tzung gemÃ¤ss § 49a Abs. 1 PBG. Diese Bestimmung schreibt, soweit der kantonale oder regionale Siedlungsplan keine Festlegungen bezÃ¼glich der baulichen Dichte enthÃ¤lt, den Gemeinden allgemein bestimmte minimale AusnÃ¼tzungsziffern oder entsprechend andere AusnÃ¼tzungsbestimmungen vor, wobei die vorgeschriebene MindestausnÃ¼tzung von der zulÃ¤ssigen Geschosszahl abhÃ¤ngt. Direkte Vorschriften bezÃ¼glich der Geschosszahl kennt zwar die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde X nicht, sondern lediglich Vorschriften Ã¼ber die GebÃ¤udehÃ¶he. GemÃ¤ss Ziffer 5.1.1 BZO gilt fÃ¼r die Zone W 1.7 eine GebÃ¤udehÃ¶he von 7,5 m, was die Erstellung von zwei, unter UmstÃ¤nden aber auch von drei in Erscheinung tretenden Vollgeschossen zulÃ¤sst. Damit wird die kantonale MindestausnÃ¼tzung von 30 % bei zweigeschossigen und 50 % bei dreigeschossigen Zonen durch die Zone W 1.7 mit einer AusnÃ¼tzung von 50 % jedenfalls nur wenig Ã¼berschritten, sodass nicht von einer dich­ten Ãberbauung auszugehen ist. Sodann kÃ¶nnten die geplanten Bauten auch nicht direkt ab dem bestehenden Zufahrtsweg "Q" erschlossen werden, sondern wÃ¼rde dieser entlang der Nordseite der Ãberbauung bis zum Haus A gefÃ¼hrt und damit seine LÃ¤nge ab der O-strasse ungefÃ¤hr verdoppelt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien setzt fÃ¼r die ErhÃ¶hung der Grenzwerte eine gute Er­­schliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr voraus. Das ist jedenfalls mehr als die blosse Grundversorgung wie sie § 2 lit. a der Verordnung Ã¼ber das Angebot im Ã¶ffentlichen Person­­enverkehr vom 14. Dezember 1988 (Angebotsverordnung; LS 740.3) fÃ¼r das ganze Kantonsgebiet vorsieht; § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien will Erleichterungen beim Ausbau der Zu­gÃ¤nge nicht flÃ¤chendeckend fÃ¼r das ganze Kantonsgebiet, sondern nur dort gewÃ¤hren, wo das Ã¶ffentliche Verkehrsnetz besonders dicht ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ein tauglicher Massstab fÃ¼r die Beurteilung der ErschliessungsqualitÃ¤t lÃ¤sst sich der Wegleitung zur Regelung des Parkplatz-Bedarfs in kommunalen Erlassen der Baudirektion vom Oktober 1997 (Wegleitung) entnehmen. Dort wird fÃ¼r die gebietsweise Ermittlung der ErschliessungsqualitÃ¤t einerseits auf die BedienungsqualitÃ¤t der Haltestelle abgestellt, die sich aus dem Kursintervall und der Art des Verkehrsmittels ergibt (vgl. auch RB 2000 Nr. 93 = BEZ 2000 Nr. 50 = URP 2000, S. 823, sowie Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Planungs- und Baugesetz [PBG] des Kantons ZÃ¼rich, Bern 1992, Rz. 76) und andererseits auf die Erreichbarkeit der Haltestelle (Wegleitung S. 5).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die geplante EinfamilienhausÃ¼berbauung liegt in einer Fusswegdistanz von weniger als 300 m von der Bushaltestelle X, Y entfernt. Nach den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers verkehren dort die Busse wÃ¤hrend der Stosszeit im 30-Minuten-Takt, wÃ¤h­rend den Ã¼brigen Zeiten stÃ¼ndlich. Laut den Angaben des Beschwerdegegners besteht von Montag bis Freitag tagsÃ¼ber ein Halbstunden-Takt, abends und am Wochenende ein Stunden-Takt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch wenn fÃ¼r die Haltestelle Y von einem 30-Minuten-Takt ausgegangen wird, gehÃ¶rt sie lediglich der Haltestellenkategorie V gemÃ¤ss Wegleitung an. In Verbindung mit dem ohne weiteres erreichten Bestwert bei der Distanz zur Haltestelle ergibt dies die ErschliessungsgÃ¼teklasse D, welche eine Herabsetzung der PflichtparkplÃ¤tze fÃ¼r Bewohner um 15 % erlaubt. Damit liegt die ErschliessungsqualitÃ¤t noch deutlich im unteren Bereich und kann keine gute Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr im Sinn von § 6 Abs. 2 Zugangsnormalien angenommen werden. Dies wir dadurch bestÃ¤tigt, dass das Kursangebot bei der Haltestelle Y wÃ¤hrend der Normalverkehrszeit (vgl. § 9 Angebots­verordnung) unter den Regelanforderungen des Angebotsbereichs 2 liegt, welche einen 30-Minuten-Takt auch an Samstagen verlangen (vgl. § 12 Abs. 1 Angebotsverordnung). Wenn nach der Wegleitung lediglich eine Herabsetzung der Pflichtparkplatzzahl um 15 % empfohlen wird, so fÃ¼hrt dies nicht zu einer ins Gewicht fallenden Reduktion des Anwohnerverkehrs und ist damit einer Heraufsetzung der Grenzwerte bei den Zugangskategorien nicht gerechtfertigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>