<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1999.00330</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105231&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1999.00330</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Uebertragung von Benützungsrechten für den Flughafen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Luftfahrtrecht: Übertragung von Benützungsrechten für einen grösseren Flugzeugtyp einer Nichtlinienfluggesellschaft mit Standort auf dem Flughafen Zürich-Kloten.<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1).<br/>Da kein Zustellungsnachweis des Gesuchs an die Bewilligungsbehörde vorliegt, kann nicht auf eine stillschweigende Genehmigung, wie sie nach damaligem Recht hätte möglich sein können, vertraut werden (E. 2).<br/>Kein Verstoss gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen, weil angesichts der knappen Platzverhältnisse eine Auswahl nötig ist und die Beschwerdeführerin im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften nicht benachteiligt wird (E. 3c/bb).<br/>Kein Verstoss gegen den Grundsatz der Verhältnismässigkeit, weil eine mildere Massnahme im Sinn einer zeitlich limitierten Benützung des Standplatzes für den grösseren Flugzeugtyp an Praktikabilitätsüberlegungen scheitert (E. 3 c/cc).<br/>(vgl. Beschluss vom 20.10.99 betr. Abweisung des Begehrens um Erlass vorsorgl. Massnahmen)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BENÃTZUNGSRECHT">BENÃTZUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLUGHAFEN">FLUGHAFEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWERBEGENOSSE">GEWERBEGENOSSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT">HANDELS- UND GEWERBEFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LUFTFAHRT">LUFTFAHRT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 4 ABV ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 27 BV</span><br/><span class="ungerade">§ 9 lit. 4 LFV ZH</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">I. A. Mit VerfÃ¼gung vom 20. Oktober 1995 erneuerte die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich gegenÃ¼ber der Fluggesellschaft Y. die BenÃ¼tzungsrechte auf dem Flug­hafen ZÃ¼rich-Kloten fÃ¼r das von der Gesuchstel­lerin bezeichnete Luftfahrzeug. Dies war wiederum Voraussetzung fÃ¼r die Er­teilung der allgemeinen Betriebsbewilligung durch das Bundesamt fÃ¼r Zivilluftfahrt (Art. 114 f. der Verordnung Ã¼ber die Luftfahrt [Luftfahrtver­ord­nung, LFV] in der Fassung vom 14. No­vem­ber 1973 [AS 1973, 1856]), welche am 7. No­vember 1995 erfolgte und bis zum 30. No­vember 2000 befristet ist. Ziffer 75 der allgemeinen Betriebsbewil­ligung lautet:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">"Beabsichtigte wesentliche Ãnderungen in der Zusammensetzung der Luftfahrzeug­flotte (z.B. andere oder zusÃ¤tzliche Luftfahrzeuge) sind dem Flugplatzhalter vor­gÃ¤ngig zu melden. Erhebt dieser binnen 14 Tagen keine EinwÃ¤nde, so gelten die BenÃ¼tzungsrechte auch fÃ¼r die geÃ¤nderte Flotte als erteilt."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">B. Mit Schreiben vom 29. Oktober 1998 erkundigte sich die Fluggesellschaft Y. schriftlich bei der Flughafendirektion ZÃ¼rich, ob die BenÃ¼tzungsrechte auch fÃ¼r den Flug­zeug­typ X. erteilt wÃ¼rden. Am 27. November 1998 reichte die Gesellschaft bei der Flug­ha­fen­direktion nach ihren Angaben ein Gesuch fÃ¼r die GewÃ¤hrung der BenÃ¼tzungs­rechte fÃ¼r den genannten Flugzeugtyp ein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nachdem zwischenzeitlich bei der Gesuchstellerin keine Antwort eingetroffen war, ersuchte sie mit Schreiben vom 12. MÃ¤rz 1998 (recte: 1999) die Flughafendirektion um In­formation Ã¼ber den Stand der Dinge. In einem TelefongesprÃ¤ch am 15. MÃ¤rz 1999 zwi­schen einem Vertreter der Flughafendirektion und der Gesuchstellerin erklÃ¤rte jener, dass das Gesuch vom 27. November 1998 nie bei der Flughafendirektion eingetrof­fen sei; die Gesellschaft Ã¼bermittelte deshalb am selben Tag das Gesuch per Fax an die Flughafendi­rek­tion.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Am 23. MÃ¤rz 1999 teilte der Vertreter der Flughafendirektion der Gesuchstelle­rin telefonisch mit, dass das Gesuch abgelehnt worden sei, worauf diese mit Fax vom 24. MÃ¤rz 1999 bei der Flughafendirektion um Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung ersuchte. Mit VerfÃ¼gung vom 14. April 1999 wies die Volkswirtschaftsdirektion das Gesuch ab. Sie bezog sich im Wesentlichen auf die herrschende Platznot, wel­che es nicht zulasse, neue BenÃ¼tzungsrechte zu erteilen. Das Gesuch vom 27. November 1998 sei nicht eingetroffen, weshalb von einer stillschweigenden Zustimmung der Flugha­fenbehÃ¶rden nicht die Rede sein kÃ¶nne. Zudem sei bereits in der Korrespondenz zwischen der Flughafendirektion und der Gesuchstellerin darauf hingewiesen worden, dass der Wei­terbestand der BenÃ¼t­zungs­rech­te nur fÃ¼r Flugzeuge mit (gegenÃ¼ber dem bisherigen Flug­zeugtyp) gleichen oder ge­rin­geren Aussenabmessungen, nicht aber fÃ¼r den Typ X. mit beinahe doppelt so grossem Be­darf an AbstellflÃ¤che mÃ¶glich sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Gegen diese VerfÃ¼gung rekurrierte die Gesuchstellerin am 17. Mai 1999 beim Regierungsrat, den dieser mit Beschluss vom 8. September 1999 abwies.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">IV. Am 15. Oktober 1999 reichte die Fluggesellschaft Y. gegen den vorin­stanz­li­chen Beschluss Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein, und zwar mit den An­trÃ¤gen, es sei unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Beschwerdegegners der Re­kurs­ent­scheid aufzuheben (Ziff. 1) und es sei festzustellen, dass ihr Gesuch vom 29. Oktober 1998 auf Ãbertragung der BenÃ¼tzungsrechte auf ein Flugzeug X. am 15. No­vem­ber 1998 von der Volkswirtschaftsdirektion gutgeheissen worden sei (Ziff. 2). Eventualiter sei ihr Gesuch gutzuheissen (Ziff. 3). Das gleichzeitig gestellte Be­gehren um Erlass vor­sorg­licher Massnahmen im Sinn einer provisorischen Bewilligung der Ãber­tra­gung der Be­nÃ¼tzungs­rech­te bis zum rechtskrÃ¤ftigen Abschluss des Beschwerdever­fahrens wies das Ge­richt mit Beschluss vom 20. Oktober 1999 ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit Eingabe vom 17. November 1999 beantragte die Staatskanzlei im Auf­trag des Regierungsrates Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf die BegrÃ¼ndung des vorinstanzlichen Entscheids und die Vorbringen der Par­teien im Beschwerdeverfahren wird ‑ soweit erforderlich ‑ in den nachfolgenden ErwÃ¤gun­gen eingegangen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist zustÃ¤ndig, letztinstanzliche VerfÃ¼gungen von kanto­nalen VerwaltungsbehÃ¶rden auf dem Gebiet des eidgenÃ¶ssischen Luftfahrtrechts zu beur­teilen. Die Verweigerung von BenÃ¼tzungsrechten auf einem Flughafen ergeht aufgrund von Bundesverwaltungsrecht, weshalb gegen die entsprechende VerfÃ¼gung einer letzten kanto­nalen Instanz die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht und somit auch die kantonale Beschwerde ans Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig ist (BGE 117 Ib 399; Art. 98a Abs. 1 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943/4. Oktober 1991 [OG; SR 173.110]; § 43 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG; LS 175.2]; § 9 Ziff. 4 der [kantonalen] Verordnung zum Luftfahrtrecht des Bundes vom 4. Oktober 1995 [LS 748.2]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Vorinstanz hÃ¤lt zunÃ¤chst der von der Fluggesellschaft Y. behaup­te­ten still­schweigenden Genehmigung der Ãbertragung von BenÃ¼tzungsrechten auf einen grÃ¶sse­ren Flugzeugtyp entgegen, dass bereits aufgrund der im Jahr 1996 gefÃ¼hrten Kor­res­pondenz die Gesellschaft nicht habe davon ausgehen kÃ¶nnen, dass eine stillschwei­gende Zustim­mung erfolgen werde. Allenfalls bestehendes diesbezÃ¼gliches Vertrauen wÃ¤re daher ohne­hin zerstÃ¶rt. Selbst die Gesellschaft sei nach der Anfrage vom 29. Oktober 1998 nicht von einer gestÃ¼tzt darauf beruhenden Genehmigung ihres Gesuchs ausgegangen, da sonst die spÃ¤teren Nachfragen gar nicht notwendig gewesen wÃ¤ren. Sie habe auch von der Auf­he­bung des Formulars gewusst, mit dem ein Ãnderungsgesuch bezÃ¼glich der BenÃ¼t­zungs­rech­te einzureichen und in dem die Klausel der mÃ¶glichen stillschweigenden Ge­neh­mi­gung verankert gewesen sei. Das Eintreffen der Eingabe vom 27. November 1998 sei zudem um­stritten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet, dass das Vertrauen in die MÃ¶glichkeit einer stillschweigenden Gesuchsgenehmigung bereits im Jahr 1996 zerstÃ¶rt worden sei. Der da­malige Briefwechsel habe sich gar nicht auf die Form der Zustimmung bezogen. Auch nach ihren Eingaben vom 29. Oktober 1998 und vom 27. November 1998 sei sie in gutem Glauben von einer stillschweigenden Bewilligungserteilung ausge­gangen, der auch durch die Nachfragen im MÃ¤rz 1999 nicht beseitigt worden sei. Bereits das Schreiben vom 29. Oktober 1998 habe einem formellen Antrag entspro­chen und sei als Grundlage fÃ¼r die Be­ur­teilung hinreichend gewesen. Da die Flughafendi­rektion auf diese Eingabe nicht reagiert habe, sei der Antrag ab 15. November 1998 als genehmigt zu betrachten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) aa) Es ist zu unterscheiden zwischen dem Anlass, der Ã¼berhaupt erst den RÃ¼ck­griff auf die Konstruktion des Vertrauensschutzes ermÃ¶glicht, und den konkreten Voraus­setzungen, dass ein Vertrauensschutztatbestand verwirklicht wird. Erst wenn ein Gesuch um Ãbertragung der BenÃ¼tzungsrechte auf ein anderes Flugzeug eingereicht worden ist, stellt sich die Frage, ob gestÃ¼tzt auf die Klausel der mÃ¶glichen stillschweigenden Geneh­migung nach einer Frist von 14 Tagen seit Gesuchseinreichung auf die Erteilung der Be­willigung geschlossen werden kann.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Nach der allgemeinen Beweisregel von Art. 8 ZGB hat diejenige Person das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, die aus ihr Rechte ableitet. Diese Regel muss auch hier analog Anwendung finden, wo es darum geht, aus der behaupteten Zustellung eines Gesuchs eine stillschweigende Genehmigung abzuleiten. Insofern ist die vorliegende Konstellation vergleichbar mit dem baurechtlichen Anzeigeverfahren fÃ¼r Bau­vorhaben untergeordneter Bedeutung: Das Bauvorhaben gilt als bewilligt, wenn die zu­stÃ¤n­digen BehÃ¶rden innert 30 Tagen keine andere Anordnung treffen (§ 13 Abs. 2 Satz 2 der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 [BVV; LS 700.6]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Wenn wie im vorliegenden Fall keine BestÃ¤tigung des Gesuchseingangs erfolgt, wie es im Ã¤hnlich ausgestalteten baurechtlichen Anzeigeverfahren in der Regel der Fall ist (§ 17 BVV; Christian MÃ¤der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 237), so trÃ¤gt das Risiko des Zugangs des Gesuchs an die BehÃ¶rde allein die gesuchstellende Per­son. Nachdem der Eingang des Antrags vom 27. November 1998 nach den AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz umstritten ist sowie von der Volkswirtschaftsdirektion verneint wird und die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Nach­weis der Zustellung erbringen kann, besteht kein An­knÃ¼pfungspunkt fÃ¼r die AuslÃ¶sung der 14-tÃ¤gigen Frist, nach deren Ablauf ohne EinwÃ¤nde der FlughafenbehÃ¶rden die still­schwei­gen­de Erteilung einer Bewilligung abgeleitet werden kÃ¶nnte. Aus GrÃ¼nden der Rechts­si­cher­heit sind an den Nachweis eines Datums, das letzt­lich fÃ¼r den Zeitpunkt der Bewil­li­gungs­erteilung und somit fÃ¼r den Bestand der Bewil­li­gung ausschlaggebend ist, hohe An­for­derungen zu stellen. Diese sind mit einer Zustellung, deren Vornahme nicht nachzuwei­sen ist, nicht erfÃ¼llt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Das Schreiben vom 29. Oktober 1998, das bei der Flughafendirektion eingegan­gen ist, hat nach seinem Wortlaut nicht die Eigenschaft eines solchen Antrags. Es handelt sich nÃ¤mlich entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich um eine allge­mei­ne Anfrage ("... generell mitzuteilen, ..."), die nur rudimentÃ¤re Angaben zum neuen Flug­zeug­typ enthÃ¤lt, primÃ¤r auf eine telefonische Antwort ausgerichtet ist und unter dem Vor­be­halt steht, dass ein fÃ¶rmlicher Antrag Ã¼ber das Formular 48.011 spÃ¤ter erfolgen wÃ¼rde. Folglich ist eine stillschweigende Bewilligungserteilung auf der Grundlage der Eingaben vom 29. Oktober 1998 bzw. vom 27. November 1998 auszuschliessen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">dd) Ist somit das Bewilligungsverfahren im Oktober bzw. November 1998 noch nicht nachweislich eingeleitet worden, kann offen bleiben, wieweit mit der Klausel der stillschweigenden Bewilligungserteilung, wie sie auf dem Formular 48.011 und in Zif­fer 75 der allgemeinen Betriebsbewilligung aufgefÃ¼hrt sind, ein Vertrauenstat­bestand an­zu­nehmen ist. ErgÃ¤nzend sei darauf hingewiesen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die Bestellung des neuen Flugzeugtyps zu einem Zeitpunkt vorgenommen hat, als das Be­willigungs­ver­fah­ren noch gar nicht erÃ¶ffnet war. Selbst wenn man nÃ¤mlich der Argumen­tation der Be­schwer­defÃ¼hrerin folgte, wonach bereits die Anfrage vom 29. Oktober 1998 das Verfahren in Gang gesetzt haben sollte, so ist nach dem Wortlaut dieses Schreibens das Flugzeug je­den­falls bereits <i>vor</i> diesem Datum bestellt worden. Zu diesem Zeitpunkt war aber noch mit EinwÃ¤nden seitens der FlughafenbehÃ¶rden zu rech­nen. Die Bestellung des Flugzeugs konn­te folglich entgegen der AusfÃ¼hrungen der Be­schwer­defÃ¼hrerin nicht "vertrauend auf eine stillschweigende Zustimmung der Flugha­fen­di­rektion" ergangen sein. Zudem kann dieses von der BeschwerdefÃ¼hre­rin behauptete Vertrauen angesichts der von ihr im MÃ¤rz 1999 veranlassten Nachfragen durch­aus in Zweifel gezogen werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Die Vorinstanz fÃ¼hrt weiter aus, dass die BenÃ¼tzungsrechte im Rahmen einer pflichtgemÃ¤ssen ErmessensausÃ¼bung sowie unter BerÃ¼cksichtigung der Ka­pazitÃ¤ten ein­zu­rÃ¤umen und dabei das Rechtsgleichheitsgebot und das WillkÃ¼rverbot zu beachten seien. Nicht in Betracht falle, wie hÃ¤ufig und wie lange ein Flugzeug tatsÃ¤chlich einen Standplatz beanspruche. Entscheidend sei, dass der Flughafenhalter sich mit der Ge­wÃ¤hrung von Be­nÃ¼t­zungsrechten verpflichte, jederzeit und fÃ¼r unbeschrÃ¤nkte Dauer einen Abstellplatz zur VerfÃ¼gung zu halten. FÃ¼r den neuen Flugzeugtyp mÃ¼ssten 409 m<sup>2</sup> anstatt wie bisher 229 m<sup>2</sup> AbstellflÃ¤che frei gehalten werden, was angesichts des Erreichens der KapazitÃ¤tsgrenzen nicht mÃ¶glich sei. Die teilweise besseren LÃ¤rm‑ und Abgaswerte des neuen Flugzeugs er­wie­sen sich in diesem Zusammenhang nicht als entscheidrelevant. Die WillkÃ¼rrÃ¼ge sei da­her unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In Bezug auf die von der Gesellschaft angefÃ¼hrten FÃ¤lle, in denen anderen Unter­nehmen die Ãbertragung von BenÃ¼tzungsrechten auf ein anderes oder zusÃ¤tzliches Flug­zeug gewÃ¤hrt worden sei, lÃ¤gen die VerhÃ¤ltnisse hier anders: Bei diesen seien die Flug­zeuge auf gemieteten Hangar-StandplÃ¤tzen abgestellt, wÃ¤hrend die Fluggesellschaft Y. StandplÃ¤tze im Freien, die der allgemeinen Luftfahrt vorbehalten seien (General Avia­tion Center), beanspruche. Wiederum anderen Unternehmen, die zusÃ¤tzliche Flug­zeu­ge be­schafft hÃ¤tten, seien die BenÃ¼tzungsrechte bisher nicht auf diese Flugzeuge ausgedehnt bzw. Ã¼bertragen worden. Die unterschiedliche Behandlung verstosse daher nicht gegen die Rechtsgleichheit.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼hrt aus, dass die GewÃ¤hrung der BenÃ¼tzungsrechte dem institutionellen Gehalt der Handels‑ und Gewerbefreiheit und dem VerhÃ¤ltnis­mÃ¤s­sig­keits­prinzip Rechnung zu tragen habe. Unter dem Gesichtswinkel der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit sei die Verweigerung neuer "Home-Base-Rechte" fÃ¼r den Flughafen nicht erforderlich, da mildere Massnahmen zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden wie die Erteilung von BenÃ¼tzungsrechten un­ter Auflagen namentlich in zeitlicher Hinsicht bezÃ¼glich der Bean­spruchung eines Stand­plat­zes. Die Verweigerung der GewÃ¤hrung von "Home-Base-Rech­ten" stelle eine Un­gleich­be­handlung der AnwÃ¤rter auf solche Rechte mit den derzeitigen Inhabern dar und widerspreche dem Gebot der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen. Aus diesen GrÃ¼n­den mÃ¼sse die Ãbertragung der BenÃ¼tzungsrechte auf den neuen Flug­zeug­typ bewilligt werden. Bei einer GesamtabwÃ¤gung sei mitzuberÃ¼cksichtigen, dass das LegalitÃ¤tsprinzip gebiete, sich an alle Gesetze, also auch an das Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01), zu halten. Dieses fordere die Begrenzung der Emis­sionen an der Quel­le. Die Ablehnung der Ãbertragung der BenÃ¼tzungsrechte auf das neue emissionsÃ¤rmere Flugzeug verstosse gegen das Umweltschutzgesetz.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) aa) Art. 27 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) gewÃ¤hrleistet die Wirtschaftsfreiheit (Abs. 1), die unter anderem auch die freie AusÃ¼bung einer privatwirt­schaftlichen ErwerbstÃ¤tigkeit umfasst (Abs. 2). EinschrÃ¤nkungen von Grundrechten (Art. 36 BV) bedÃ¼rfen einer gesetzlichen Grundlage (Abs. 1 Satz 1), mÃ¼ssen durch ein Ã¶f­fentliches Interesse oder den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt (Abs. 2) und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein (Abs. 3). Der Kerngehalt ist unantastbar (Abs. 4). EinschrÃ¤nkungen der Wirtschaftsfreiheit mÃ¼ssen zudem den Grundsatz der Gleichbehandlung der Gewerbe­genossen beachten (BGE 121 I 129 E. 3b; JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 649 f.; Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaats­recht, 4. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 1435 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin beziehen sich im Wesentlichen auf die be­strittene Vereinbarkeit mit dem Grundsatz der rechtsgleichen Behandlung (E. bb) und mit dem VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip (E. cc).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung leitet sich der Grundsatz der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen aus Art. 27 Abs. 1 BV (bzw. Art. 31 aBV) ab, geht Ã¼ber das allgemeine Gleichheitsgebot von Art. 8 BV (bzw. Art. 4 aBV) hinaus und bietet einen darÃ¼ber hinausreichenden Schutz (BGE 121 I 129 E. 3d S. 135; JÃ¶rg Paul MÃ¼l­ler, S. 649 Anm. 97 mit Hinweis auf abweichende Lehrmeinungen). Danach sind Mass­nah­men verboten, die den Wettbewerb unter direkten Konkurrenten verzerren bzw. nicht wett­be­werbsneutral sind; dazu gehÃ¶ren auch staatliche Ungleichbehandlungen, die an sich auf ernsthaften, sachlichen GrÃ¼nden beruhen, gleichzeitig aber einzelne Konkurrenten durch staatlich geregelten Marktzugang begÃ¼nstigen oder benachteiligen (BGE 121 I 129 E. 3b S. 132, E. 3d S. 135).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ist bei der Zuteilung eines knappen Gutes die Nachfrage grÃ¶sser als das Angebot, muss zwangslÃ¤ufig eine Auswahl getroffen werden. Insofern ist eine rechtsgleiche Be­hand­lung nicht mehr Massstab, sondern anzustrebendes Ziel (im Zusammenhang mit Art. 8 BV [bzw. Art. 4 aBV]: Georg MÃ¼ller in: Kommentar zur Bundesverfassung, 1995, Art. 4 Rz. 21). Dies gilt insbesondere bei der Zuteilung Ã¶ffentlichen Grundes, wo dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen nicht die gleiche Tragweite zukommt wie in Bereichen, wo die Regelung der Zulassungsvoraussetzungen nicht durch KapazitÃ¤tsschran­ken beeinflusst wird (BGE 121 I 279 E. 6b [ZirkusstandplÃ¤tze], auch zum Folgenden). Ei­nen "freien Wettbewerb" kann es angesichts der Notwendigkeit einer Auswahl nicht ge­ben, was die BehÃ¶rden aber dazu verpflichtet, mÃ¶glichst faire Wettbewerbsbedingungen zu schaf­fen. Ein Anspruch auf staatliche Leistungen lÃ¤sst sich in diesem Zusammenhang aus der Wirtschaftsfreiheit nicht ableiten (BGE 117 Ib 387 E. 6c/aa).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist bereits Inhaberin eines BenÃ¼tzungsrechtes fÃ¼r einen Flugzeugtyp, das ihr weiterhin im selben Umfang erhalten bleibt. Insofern erleidet sie durch die Verknappung des Platzangebots keine unmittelbare EinschrÃ¤nkung ihrer Rechte; der Status quo ist gesichert. Die Vorinstanz unterstreicht in ihren nicht widerlegten Aus­fÃ¼hrungen, dass eine Ausdehnung der BenÃ¼tzungsrechte zurzeit lediglich in Konstellatio­nen, in denen die tatsÃ¤chliche Situation von der hier zu beurteilenden abweiche, in Frage komme (z.B. Abstellplatz auf gemieteten Hangar-StandplÃ¤tzen). Ansonsten wÃ¼rden keine neuen oder grÃ¶sseren BenÃ¼tzungsrechte gewÃ¤hrt. Im Vergleich zu allen anderen Unter­neh­men, die ebenfalls auf StandplÃ¤tzen im Freien, die der allgemeinen Luftfahrt vorbehal­ten sind (General Aviation Center), basieren und denen ebenfalls keine Erweiterungen in den BenÃ¼tzungsrechten zugebilligt werden, ist die BeschwerdefÃ¼hrerin in keiner Weise be­nach­teiligt. Die Praxis der FlughafenbehÃ¶rden, angesichts des erschÃ¶pften Angebots ge­nerell keine weiteren BenÃ¼tzungsrechte zu gewÃ¤hren, stellt im Gegenteil eine LÃ¶sung dar, die alle Unternehmen mit bereits bewilligten BenÃ¼tzungsrechten in dieselbe Lage versetzt. Ein Ver­stoss gegen das Gebot der Gleichbehandlung der Gewerbegenossen ist daher nicht er­sichtlich, zumal das Bundesgericht die BerÃ¼cksichtigung der vorhandenen KapazitÃ¤ten aus­drÃ¼cklich als zulÃ¤ssig erklÃ¤rt hat (BGE 117 Ib 387 E. 6d). Wie die Rechtslage fÃ¼r Un­ter­neh­men zu beurteilen wÃ¤re, die erstmals um die GewÃ¤hrung von BenÃ¼tzungsrechten nach­su­chen, kann offen bleiben, da in diesem Verfahren ‑ entgegen den AusfÃ¼hrungen der Be­schwerdefÃ¼hrerin ‑ lediglich ihre eigene konkrete Situation zur PrÃ¼fung ansteht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Unter dem Gesichtswinkel des VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzips mÃ¼ssen staatliche Massnahmen zur Erreichung des angestrebten Zweckes notwendig sein. Dies trifft nicht zu, wenn eine gleich geeignete, mildere Anordnung ausreichen wÃ¼rde (HÃ¤felin/Haller, Rz. 1143).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Argument der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach an eine Erweiterung von BenÃ¼t­zungsrechten Auflagen zur zeitlichen BenÃ¼tzung des Standplatzes geknÃ¼pft werden kÃ¶nn­ten, wÃ¤re nur dann von Bedeutung, wenn noch freie KapazitÃ¤ten zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden. Selbst dann ist ‑ in Ãbereinstimmung mit den vorinstanzlichen AusfÃ¼hrungen in der Ver­nehmlassung ‑ der PraktikabilitÃ¤t Rechnung zu tragen. Angesichts des Er­mes­sens der Be­willigungsinstanz (BGE 121 I 279 E. 6c/bb) stellt es keine Verletzung des VerhÃ¤ltnis­mÃ¤s­sig­keitsprinzips dar, diesen betrieblichen Aspekten besondere Beachtung zu schenken. Es ist denn auch schwer vorzustellen, wie das von der BeschwerdefÃ¼hrerin an­ge­fÃ¼hr­te Kon­zept von zeitlich limitierten BenÃ¼tzungsrechten angesichts der Auslastung des Flughafens, der notorischen VerspÃ¤tungsproblematik und der kurzfristig zu planenden Flug­einsÃ¤tze eines Unternehmens im Nichtlinienverkehr funktionieren soll.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ebenfalls erst im Fall einer mÃ¶glichen Ausdehnung der BenÃ¼tzungsrechte kÃ¶nnte der Ã¶kologische Aspekt (grÃ¶sserer, aber umweltfreundlicherer Flugzeugtyp) als Kriterium im Rahmen einer gesamthaften AbwÃ¤gung BerÃ¼cksichtigung finden. Die Vorinstanz ver­kennt die Bedeutung des Umweltschutzes (Art. 74 BV) nicht. Wollten aber die zustÃ¤ndigen FlughafenbehÃ¶rden sofort konsequent nur noch Flugzeugtypen mit niedri­gerer Umwelt­be­lastung zulassen, liefe die BeschwerdefÃ¼hrerin Gefahr, bei erschÃ¶pftem Platzangebot ihr bisheriges Flugzeug durch einen umweltfreundlicheren Typ gleicher GrÃ¶s­se ersetzen zu mÃ¼ssen. Mit der Bewahrung des Status quo bei der Erteilung von Be­nÃ¼t­zungs­rechten wird dagegen durchaus auch den wirtschaftlichen Interessen der Be­schwer­de­fÃ¼h­rerin Rechnung getragen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der angefochtene vorinstanzliche Entscheid erweist sich daher weder als unverhÃ¤lt­nismÃ¤ssig noch als willkÃ¼rlich.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>