<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2006 90 S.445</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Besoldung</span> <span class="page_no">445</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>90</b></span> <span class="ft2"><b>Kommunal angestellte Lehrperson.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Bei unveränderter Funktion bleibt der überführte Lohn unabhängig</b></span><br/> <span class="ft2"><b>von der konkreten Lehrtätigkeit gewährleistet.</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Aus dem Entscheid des Personalrekursgerichts vom 17. November 2006 in</span><br/> <span class="ft5">Sachen L. gegen Einwohnergemeinde G. (2-BE.2006.22).</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">II/1.</span><br/> <span class="ft1">1.1. Mit dem Lohndekret Lehrpersonen wurde für alle Lehrper-</span><br/> <span class="ft1">sonen, welche dem Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lung von Lehrpersonen unterliegen, ein neues Lohnsystem einge-</span><br/> <span class="ft1">führt. Das Dekret trat per 1. Januar 2005 in Kraft (§ 38 LDLP).</span><br/> <span class="ft1">1.2. Anhang IV LDLP enthält die Überführungsregelungen be-</span><br/> <span class="ft1">züglich dem Übergang zum neuen Lohnsystem.</span><br/> <span class="ft1">Die früheren Besoldungen samt Ortszulagen wurden grundsätz-</span><br/> <span class="ft1">lich per 1. Januar 2005 unverändert überführt (Ziffer 1 Abs. 1 An-</span><br/> <span class="ft1">hang IV LDLP). Auf den gleichen Zeitpunkt definierte das Departe-</span><br/> <span class="ft1">ment B. für jede Funktion des Einreihungsplans eine Normalkurve,</span><br/> <span class="ft1">"die gemäss den im Jahr 2003 anrechenbaren Praxisjahren einer im</span><br/> <span class="ft1">Überführungszeitpunkt startenden auf 160 % des Positionslohns im</span><br/> <span class="ft1">57. Altersjahr ausgerichteten Lohnentwicklung folgt" (Ziffer 2 Abs. 1</span><br/> <span class="ft1">Anhang IV LDLP). In Bezug auf Abweichungen des überführten</span><br/> <span class="ft1">bisherigen Lohnes von der Normalkurve legt Ziffer 3 Anhang IV</span><br/> <span class="ft1">LDLP Folgendes fest:</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">446</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">"</span><span class="ft7"><sup>1</sup></span><span class="ft5">Liegt bei einer Lehrperson die bisherige Bruttobesoldung gemäss Ziff. 1</span><br/> <span class="ft5">Abs. 1 am 31. Dezember 2004 unter der für ihre Funktion definierten Normal-</span><br/> <span class="ft5">kurve,</span><br/> <span class="ft5">wird die bisherige Bruttobesoldung per 1. Januar 2005 auf die Normalkurve ge-</span><br/> <span class="ft5">mäss Ziff. 2 angehoben.</span><br/> <span class="ft7"><sup>2</sup></span><span class="ft5">Liegt bei einer Lehrperson die bisherige Bruttobesoldung gemäss Ziff. 1</span><br/> <br/> <span class="ft5">Abs. 1 am 31. Dezember 2004 über der für ihre Funktion definierten Normal-</span><br/> <span class="ft5">kurve, jedoch noch unter dem betreffenden Maximum, folgt die bisherige</span><br/> <span class="ft5">Bruttobesoldung erst dann der Lohnentwicklung, wenn sie auf die im entspre-</span><br/> <span class="ft5">chenden Jahr massgebende Lohnentwicklungskurve zu liegen kommt.</span><br/> <span class="ft7"><sup>3</sup></span><span class="ft5">Liegt bei einer Lehrperson die bisherige Bruttobesoldung gemäss Ziff. 1</span><br/> <br/> <span class="ft5">Abs. 1 am 31. Dezember 2004 über dem für ihre Funktion definierten Maxi-</span><br/> <span class="ft5">mum, wird die Ortszulage entsprechend gekürzt. Für einen allfällig verbleiben-</span><br/> <span class="ft5">den Betrag über dem Maximum erfolgt die folgende gestaffelte Senkung der</span><br/> <span class="ft5">bisherigen Bruttobesoldung:</span><br/> <span class="ft5">a)</span> <span class="ft5">per 1. März 2005 wird der Bruttolohn um 20 % der Differenz gesenkt;</span><br/> <span class="ft5">b)</span> <span class="ft5">per 1. August 2005 wird der Bruttolohn um weitere 35 % der Differenz ge-</span><br/> <span class="ft5">senkt;</span><br/> <span class="ft5">c)</span> <span class="ft5">per 1. Januar 2006 wird der Bruttolohn um die restlichen 45 % der Diffe-</span><br/> <span class="ft5">renz gesenkt."</span><br/> <span class="ft1">2. Die Vorinstanz hat per 1. Januar 2005 den damaligen Lohn</span><br/> <span class="ft1">der Beschwerdeführerin unverändert überführt. Auf den Beginn des</span><br/> <span class="ft1">Schuljahres 2005/2006 hin wurde indessen das Gehalt auf die Basis</span><br/> <span class="ft1">gemäss Lohnentwicklungskurve reduziert, obwohl die Funktion un-</span><br/> <span class="ft1">verändert blieb. Die Massnahme wurde damit begründet, dass die</span><br/> <span class="ft1">Beschwerdeführerin von der Einschulungsklasse an die Primarstufe</span><br/> <span class="ft1">gewechselt habe. Nach altem Recht seien an die Tätigkeit an einer</span><br/> <span class="ft1">Einschulungsklasse höhere Anforderungen gestellt bzw. in der Regel</span><br/> <span class="ft1">eine heilpädagogische Zusatzqualifikation verlangt worden. Aus die-</span><br/> <span class="ft1">sen Gründen sei auch ein etwas höherer Besoldungsansatz zum Tra-</span><br/> <span class="ft1">gen gekommen. Es wäre daher im Vergleich zu den übrigen Primar-</span><br/> <span class="ft1">lehrpersonen stossend, wenn die Lehrpersonen einer Einschulungs-</span><br/> <span class="ft1">klasse nach ihrem Wechsel an die Primarschule weiterhin vom frühe-</span><br/> <span class="ft1">ren, höheren Besoldungsansatz profitieren könnten. Die Beschwerde-</span><br/> <span class="ft1">führerin vertritt demgegenüber die Auffassung, aufgrund des Wech-</span><br/> <span class="ft1">sels von der Einschulungsklasse an die Primarstufe dürften ihr besol-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Besoldung</span> <span class="page_no">447</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">dungsmässig keine Nachteile erwachsen, da gemäss Anhang II A</span><br/> <span class="ft1">LDLP beide Tätigkeiten derselben Funktion zugewiesen seien.</span><br/> <span class="ft1">3.</span><br/> <span class="ft1">3.1. Der frühere Lohn der Beschwerdeführerin, welcher per</span><br/> <span class="ft1">1. Januar 2005 überführt wurde, lag zwischen der Normalkurve und</span><br/> <span class="ft1">dem für die Funktion "Primarstufe/Einschulungsklasse" vorgesehe-</span><br/> <span class="ft1">nen Maximallohn. Somit gelangt die Übergangsregelung von Ziffer 3</span><br/> <span class="ft1">Abs. 2 Anhang IV LDLP zur Anwendung. Die Bestimmung gewähr-</span><br/> <span class="ft1">leistet, dass die betroffene Lehrperson grundsätzlich keine Lohnre-</span><br/> <span class="ft1">duktion erleidet bzw. der überführte Lohn so lange gewährleistet</span><br/> <span class="ft1">bleibt, bis die Lohnentwicklungskurve das gleiche Niveau erreicht</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Erw. 1.2 hievor; die Regelung wird vorliegend absichtlich nicht</span><br/> <span class="ft1">mit dem Begriff "Besitzstand" umschrieben, da dieser Ausdruck ge-</span><br/> <span class="ft1">mäss Ziffer 4 Anhang IV LDLP im Zusammenhang mit einer ande-</span><br/> <span class="ft1">ren Konstellation [überführter Lohn liegt über dem Maximallohn für</span><br/> <span class="ft1">die betroffene Funktion; Summe von Lebens- und Dienstalter ergibt</span><br/> <span class="ft1">mindestens 60] verwendet wird).</span><br/> <span class="ft1">3.2. Im Folgenden ist durch Auslegung von Ziffer 3 Abs. 2 An-</span><br/> <span class="ft1">hang IV LDLP zu ermitteln, ob bei gleich bleibender Funktion der</span><br/> <span class="ft1">überführte Lohn stets garantiert bleibt oder ob ausnahmsweise eine</span><br/> <span class="ft1">Reduktion möglich ist, sofern die konkrete Lehrtätigkeit gewechselt</span><br/> <span class="ft1">wird, beispielsweise von der Einschulungsklasse auf die Primarstufe</span><br/> <span class="ft1">(für die Behauptung, es würden zwei separate Funktionen "Primar-</span><br/> <span class="ft1">schule" und "Einschulungsklasse" bestehen, fehlen jegliche Anhalts-</span><br/> <span class="ft1">punkte; sie widerspricht zudem der Bezeichnung in der angefochte-</span><br/> <span class="ft1">nen Lohnverfügung).</span><br/> <span class="ft1">3.3. Der Wortlaut von Ziffer 3 Abs. 2 Anhang IV LDLP er-</span><br/> <span class="ft1">scheint insofern eindeutig und unmissverständlich, als eine allfällige</span><br/> <span class="ft1">Lohnreduktion gar nicht vorgesehen ist. Daraus lässt sich schliessen,</span><br/> <span class="ft1">dass der überführte Lohn bei unveränderter Funktion stets gewährlei-</span><br/> <span class="ft1">stet bleibt, bis er von der Lohnentwicklungskurve gewissermassen</span><br/> <span class="ft1">"eingeholt" wird. Aus dem Wortlaut ergibt sich im Weiteren nicht der</span><br/> <span class="ft1">geringste Hinweis dafür, dass die Regelung nur Anwendung finden</span><br/> <span class="ft1">würde, wenn nebst der Funktion auch die konkrete Lehrtätigkeit</span><br/> <span class="ft1">gleich bleibt.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">448</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">3.4. Nach Massgabe der Gesetzessystematik ist wesentlich, dass</span><br/> <span class="ft1">die Differenzierung, welche konkrete Lehrtätigkeit innerhalb einer</span><br/> <span class="ft1">bestimmten Funktion ausgeübt wird, im gesamten neuen Lohnsystem</span><br/> <span class="ft1">gemäss dem Lohndekret Lehrpersonen keine Rolle spielt. Insbeson-</span><br/> <span class="ft1">dere wird der Positionsanteil pro Funktion (und nicht etwa pro Tätig-</span><br/> <span class="ft1">keit) festgelegt (§ 5 Abs. 1 LDLP), zudem verläuft die Lohnentwick-</span><br/> <span class="ft1">lung innerhalb des Erfahrungsanteils für alle Funktionen gleich (§ 6</span><br/> <span class="ft1">LDLP). Auch in Bezug auf die Besitzstandsregelung spielt die kon-</span><br/> <span class="ft1">krete Lehrtätigkeit keine Rolle; Ziffer 4 Anhang IV LDLP lautet wie</span><br/> <span class="ft1">folgt:</span><br/> <span class="ft5">"Bei Lehrpersonen, deren bisherige Bruttobesoldung gemäss Ziff. 1 am 31. De-</span><br/> <span class="ft5">zember 2004 über dem für ihre Funktion definierten Maximum liegt, wird im</span><br/> <span class="ft5">Fall von Ziff. 3 Abs. 3 Satz 2 eine nominelle Besitzstandsgarantie gewährt,</span><br/> <span class="ft5">wenn die Summe gebildet aus deren Lebensalters- und Dienstaltersjahren min-</span><br/> <span class="ft5">destens 60 ergibt."</span><br/> <span class="ft1">3.5. Aufgrund der Materialien (vgl. insbesondere die Botschaft</span><br/> <span class="ft1">des Regierungsrates zum Dekret über die Löhne der Lehrpersonen</span><br/> <span class="ft1">vom 17. Dezember 2003 [Botschaft], S. 25 f.) besteht kein Hinweis</span><br/> <span class="ft1">darauf, dass der historische Gesetzgeber über den Wortlaut von Zif-</span><br/> <span class="ft1">fer 3 Abs. 2 Anhang IV LDLP hinaus den überführten Lohn nur unter</span><br/> <span class="ft1">der Prämisse hätte gewährleisten wollen, dass nicht nur dieselbe</span><br/> <span class="ft1">Funktion, sondern auch dieselbe Lehrtätigkeit ausgeübt wird. Die</span><br/> <span class="ft1">pauschale Behauptung der Vorinstanz, es sei nie die Absicht des Ge-</span><br/> <span class="ft1">setzgebers gewesen, die "Besitzstände" derart weit zu fassen, ent-</span><br/> <span class="ft1">behrt jeglichen Beleges.</span><br/> <span class="ft1">3.6. Aufgrund der Auslegung nach Sinn und Zweck der Norm</span><br/> <span class="ft1">(so genannte teleologische Auslegung) mag vordergründig die Über-</span><br/> <span class="ft1">legung der Vorinstanz korrekt erscheinen, dass die Beschwerdeführe-</span><br/> <span class="ft1">rin als Primarlehrerin nicht von einem "Bonus" soll profitieren kön-</span><br/> <span class="ft1">nen, den sie nach altem Recht ausschliesslich aufgrund ihrer Tätig-</span><br/> <span class="ft1">keit als Lehrerin einer Einschulungsklasse erwarb.</span><br/> <span class="ft1">Anderseits erscheint wesentlich, dass sich das neue Lohnsystem</span><br/> <span class="ft1">aufdrängte, weil das bisherige "unübersichtlich und durch zahlreiche</span><br/> <span class="ft1">Spezialregelungen durchsetzt" war (Botschaft, S. 7). Tatsächlich</span><br/> <span class="ft1">kannte das frühere Lohnsystem rund 100 Funktionen, die auf 25 Be-</span><br/> <span class="ft1">soldungsklassen aufgeteilt waren; nunmehr werden lediglich 19</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Besoldung</span> <span class="page_no">449</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Funktionen definiert und auf insgesamt 11 Lohnstufen aufgeteilt</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Botschaft, S. 25). Gestützt auf diesen Hintergrund erscheint es</span><br/> <span class="ft1">nahe liegend, dass mit der Überführung in die neuen Funktionen eine</span><br/> <span class="ft1">Zäsur geschaffen und sämtliche früheren Regelungen und Einteilun-</span><br/> <span class="ft1">gen ein- für allemal aufgegeben werden sollten. Demzufolge sind</span><br/> <span class="ft1">altrechtliche Differenzierungen, welche gemäss neuer Funktionszu-</span><br/> <span class="ft1">teilung keine Rolle mehr spielen, auch in Bezug auf die Anwendung</span><br/> <span class="ft1">der Übergangsbestimmungen als bedeutungslos anzusehen. Massge-</span><br/> <span class="ft1">bend für die Übergangsregelung ist mithin einzig die Höhe des alt-</span><br/> <span class="ft1">rechtlichen Lohnes; demgegenüber sind sämtliche Faktoren, welche</span><br/> <span class="ft1">zu diesem Gehalt geführt haben, ausser acht zu lassen.</span><br/> <span class="ft1">In Bezug auf den Aspekt der Rechtsgleichheit gilt es festzuhal-</span><br/> <span class="ft1">ten, dass Änderungen im Besoldungssystem zur Folge haben können,</span><br/> <span class="ft1">dass Mitarbeiter je nach Anstellungszeitpunkt für die gleiche Arbeit</span><br/> <span class="ft1">unterschiedlich entlöhnt werden. Nach der bundesgerichtlichen Pra-</span><br/> <span class="ft1">xis ist dies zulässig, solange die Unterschiede in der Besoldung kein</span><br/> <span class="ft1">unvertretbares Mass annehmen (Urteil des Bundesgerichts</span><br/> <span class="ft1">2P.222/2003 vom 6. Februar 2004 mit zahlreichen Hinweisen). Eine</span><br/> <span class="ft1">derart gewichtige Differenz ist in concreto nicht erkennbar, be-</span><br/> <span class="ft1">schränkt sie sich doch auf wenige Lohnprozente und dürfte - je nach</span><br/> <span class="ft1">der übrigen Lohnentwicklung - bis in wenigen Jahren vollständig</span><br/> <span class="ft1">wegfallen.</span><br/> <span class="ft1">3.7. Insgesamt ergibt sich, dass der Wortlaut als Ausgangspunkt</span><br/> <span class="ft1">jeder Auslegung (BGE 122 V 362 mit Hinweisen) eindeutig und un-</span><br/> <span class="ft1">missverständlich erscheint. Er lässt keinen Raum offen zur Annahme,</span><br/> <span class="ft1">dass die Überführungsregelung von Ziffer 3 Abs. 2 Anhang IV LDLP</span><br/> <span class="ft1">nur dann Anwendung findet, wenn nicht nur die Funktion, sondern</span><br/> <span class="ft1">auch die konkrete Lehrtätigkeit gleich bleibt. Aufgrund der weiteren</span><br/> <span class="ft1">Auslegungsmethoden besteht kein Anlass, den Wortlaut in Frage zu</span><br/> <span class="ft1">stellen; vielmehr ergibt sich namentlich aufgrund der systematischen</span><br/> <span class="ft1">sowie der teleologischen Auslegung dasselbe Resultat.</span><br/> <span class="ft1">4. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Ziffer 3 Abs. 2</span><br/> <span class="ft1">Anhang IV LDLP für sämtliche Lehrpersonen mit einem überführten</span><br/> <span class="ft1">Lohn zwischen der Normalkurve und dem Maximum ihrer Funktion</span><br/> <span class="ft1">zur Anwendung kommt. Ein Wechsel der Tätigkeit vermag daran</span><br/> <span class="ft1">nichts zu ändern, sofern nicht gleichzeitig ein Wechsel der Funktion</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2006</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">450</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">damit verbunden ist. Für den vorliegenden Fall ergibt sich somit,</span><br/> <span class="ft1">dass die Beschwerde gutzuheissen und der Beschwerdeführerin</span><br/> <span class="ft1">(nach Massgabe ihres Pensums) weiterhin der überführte Lohn aus-</span><br/> <span class="ft1">zubezahlen ist.</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>