<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01245</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Lätsch + Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 18, Postfach 138, 8630 Rüti ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972, meldete sich am 8. Januar 2001 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Depression, Rücken-, Magen-, Kopf-, Schultern-, Nacken- und Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. Mai 2001 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. April 2001 zu (Urk. 11/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Juni 2003 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 11/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. April 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten nach entsprechenden Abklärungen mit, dass der Rentenanspruch unverändert sei (Urk. 11/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Oktober 2009 teilte die IV-Stelle der Versicherten wiederum mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 11/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 24. Februar 2013 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 11/84) holte die IV-Stelle unter anderem ein psychiatrisch-rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gutachten ein, das am 1. September 2014 erstattet wurde (Urk. 11/112 = Urk. 11/115/4-39). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/126, Urk. 11/129, Urk. 11/137, Urk. 11/148 = Urk. 11/149, Urk. 11/160</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 11/161 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 7. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 19. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 12). Mit Replik vom 6. Februar 2017 (Urk. 13) reichte die Beschwerdeführerin daraufhin einen wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Arztbericht (Urk. 14) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 9. März 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdegegnerin die Replik vom 6. Februar 2017 zugestellt (Urk. 15). Mit Schreiben vom 15. März 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik (Urk. 16), was der Beschwerdeführerin am 16. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit - als Schranke für ein wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache - ist rechtsprechungsgemäss so zu handhaben, dass die Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägung nicht zum Instrument einer voraussetzungslosen Neuprüfung von Dauerleistungen wird, zumal es nicht dem Sinn der Wiedererwägung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, laufende Ansprüche zufolge nachträglicher besserer Einsicht der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organe jederzeit einer Neubeurteilung zuführen zu können (Urteil des Bundesgerichts I 276/04 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2005 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regeln erfolgt ist oder wenn massgebende Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Feststellung solcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung, Zumutbarkeitsfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denkbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_837/2010 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 E. 2.5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung kann (auch) bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts gegeben sein. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungs-rechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht entscheidend ist, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war, sondern ob sie mit Blick auf die damalige Sach- und Rechtslage insgesamt als vertretbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise) Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskrite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien (vgl. lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise gegebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestanden, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Ausnahmen abgesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 7. Oktober 2016 (Urk. 2) gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten vom 1. September 2014 (Urk. 11/112 = Urk. 11/115/4-39) von keiner Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mehr aus (S. 2) und hob die Rente daraufhin auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 (Urk. 10) führte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin weiter aus, dass vorliegend kein Grund bestehe, am Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 1. September 2014 zu zweifeln (S. 1). Der Rentenanspruch werde vom behandelnden Psychiater mit dem Vorliegen einer Unmenge von psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Belastung begründet und auch in den im Rahmen des Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens eingereichten Berichten würden diverse psychosoziale Belastungsfakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren beschrieben. Im Zusammenhang mit der Beurteilung des Rentenanspruchs seien derartige psychosoziale Belastungsfaktoren rechtsprechungsgemäss jedoch ausser Acht zu lassen (S. 2 oben). Im Übrigen sei entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift auch ein Revisionsgrund vorhanden. Im Vergleich zum Zeitpunkt der letzten auf einer umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs beruhenden Verfügung vom 15. April 2008 sei eine klare Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten. Dies zeige auch der Vergleich der anlässlich der aktuellen Begutachtung erhobenen objektiven Befunde mit den im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 23. November 2007 beschriebenen objektiven Befunden. Damit sei vorliegend eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten (S. 2 Mitte). Schliesslich wäre vorliegend die bisherige Rente auch dann aufzuheben, wenn kein Revisionsgrund ausgewiesen wäre. Sowohl die ursprüngliche Rentenzusprache im Jahr 2001 als auch die revisionsweise Bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung im Jahr 2008 seien zweifellos unrichtig gewesen. So habe die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung betreffend psychosoziale Belastungsfaktoren bereits zum damaligen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt gegolten, was jedoch nicht beachtet worden sei (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Standpunkt (Urk. 1), die Rentenzusprache im Jahr 2008 sei ausschliesslich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychiatrischen Befunde und der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode erfolgt. Der Invaliditätsgrad von 70 % habe sich daraus ergeben, dass sie vom psychiatrischen Gutachter aus rein psychiatrischer Sicht für körperlich leichte Tätigkeiten als 30 % arbeitsfähig eingeschätzt worden sei. Diese Diagnose und die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit seien bis heute unverändert geblieben, weshalb sie weiterhin Anspruch auf eine ganze IV-Rente habe. Dies ergebe sich einerseits aus den sich bereits in den IV-Akten befindli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Arztberichten ihres seit Oktober 2014 behandelnden Psychiaters Dr. Y.___ und des Hausarztes Dr. Z.___ sowie andererseits aus den im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren neu eingereichten Arztberichten dieser beiden Ärzte sowie der A.___ (S. 3 unten). Im Übrigen könne auf das psychiatrische Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Dr. B.___ vom 1. September 2014 nicht abgestellt werden, da seine Beurteilung keine rechtsgenügende Grundlage für eine Rentenrevision bilde. So habe Dr. B.___ die (bestrittene) Verbesserung weder im zeitlichen Verlauf noch im Ausmass objektiv nachvollziehbar schildern und begründen können (S. 5 f.). Die Beschwerdegegnerin vermöge ihre Behauptung, wonach eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, auf keinerlei medizinische Akten zu stützen (S. 8 oben). Dr. Y.___, Dr. Z.___ und der psychiatrische Gutachter des C.___ seien bereits im Jahr 2009 einhellig der gleichen Auffassung gewesen, dass nicht mehr mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes zu rechnen sei. Die von diversen Ärzten anamnestisch erhobenen Beschwerden seien seit 2007/8 bis heute unverändert geblieben (S. 8 Mitte f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu Recht wiedererwägungs- oder revisionsweise einstellte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. April 2008 (Urk. 11/53) weiterhin zugesprochenen ganzen Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lag zur Hauptsache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das interdisziplinäre Gutachten des C.___ vom 23. November 2007 (Urk. 11/30) zu Grunde. Dr. med. D.___, Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, sowie Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannten als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F32.1) mit ausgeprägter Somatisierung, deutlicher Symptomausweitung und rezidivierenden Panikattacken sowie ein chronisches zervikovertebrales Syndrom bei Wirbelsäulenfehlhaltung und -fehlform, muskulärer Dysbalance und sekundärer Schmerzausweitung mit unspezifischen panvertebralen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und intermittierend diffusen Arthralgien und Myalgien (S. 18 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 1995 an einer zurzeit mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig einzustufenden depressiven Episode mit einer im Verlauf deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mausweitung, welche sich im psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Bereich als rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Panikattacken und im somatischen Bereich als therapieresistentes generalisiertes Schmerzsyndrom mit Schwergew</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht im Lendenwirbelbereich äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erschwerend resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterstützend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Belastungsfakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich sowohl auf die psychische Befindlichkeit wie auch auf die Schmerzproblematik auswirken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Als auslösendes Ereignis der psychischen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me gebe die Explorandin die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen ausserehelichen Beziehungen ihres Ehemannes an, welche nach einer heimlichen Heirat des Ehemannes mit einer Cousine der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iesslich zu einer Trennung geführt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, woraufhin sich in der Folge Freunde und Bekannte von ihr zurückzogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die psychosoziale Belastungssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nach einem Gefängnisaufenthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t des Ehemannes und der nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Rückkehr zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uletzt noch akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuiert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als weiteres Problem besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1992 bestehende initial rezidivierende Schmerzproblematik, insbesondere im Rücken, Nacken- und Schulterbereich, wobei es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2000 aus unerklärlichen Gründen zu einer Exazerbation dieser Beschwerden gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Analgetische und physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu keiner Besserung der Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (S. 19 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter kamen in ihrer Gesamtbeurteilung zum Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atik, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, deutlich im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehe. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der genannten psychiatrischen Diagnose würden die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Arbeitstätigkeit weitgehend ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei aktuell von einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden am Tag für leichte körperliche Arbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden könne. Die psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicherlich für die Aufrechterhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls auch Verstärkung der De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression verantwortlich und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurzeit eine höhere Arbeitstätigkeit nicht zu. Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon auszugeben, dass sich die psychosoziale Situation, insbesondere durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">älter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden der Kinder, in Zukunft wohl eher verbessern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Abhängigkeit von der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Situation der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit durchaus realistisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">evaluierung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vier bis fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb sicherlich ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere, da bei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser doch potenziell noch langjährig arbeitsfähigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Wiedereinstieg ins Berufsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben unbedingt anzustreben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (S. 20 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer langfristig negativen Auswirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosozialen Umstände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch grundsätzlich nicht ausgegangen werden, da zumindest das Potenzial besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich diese in Zukunft verbessern könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, was wiederum zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen sollte. Diese Aussicht auf Verbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicherlich nicht unrealistisch und deren Betonung sollte thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch genutzt werden, um den weiteren Krankheitsverlauf der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> günstig zu beeinflussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erachteten die Gutachter die Beschwerdeführerin in ihrem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf mit letzter Tätigkeit in einer Weberei zurzeit als 30 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, wobei die Einschränkung sich insbesondere aufgrund der psychischen Situation ergebe. Bei adäquater Behandlung der psychischen Situation sei eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit von 50 bis 60 % im Verlauf nicht unrea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">listisch (S. 20 unten). Diese Arbeitsfähigkeit von 30 % gelte zurzeit auch für eine Verweistätigkeit für leichte bis maximal mittelschwere Tätigkeiten in anderen Berufen, wobei hier Arbeiten mit Möglichkeit zur individuellen Wahl von Wechselpositionen und Einlegen von Kurzpausen zur Lockerung und Gym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nastikübungen vorzuziehen seien (S. 21 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führten sie aus, zur Stabilisierung der jetzigen Situation sei dringend eine ambulante psychopharmakologische sowie psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zu empfehlen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Nutzung vorhandener Ressourcen und entsprechend Verbesserung der psychischen Situation kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnte sich dies langfristig betreffend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Steigerung der Arbeitsfähigkeit positiv auswirken. Die muskuläre Dysbalance könnte korrigiert werden durch P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hysiotherapie, wobei das Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewicht auf aktive Massnahmen gelegt werden sollte. Das Erlernen und Umsetzen eines spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fisch instruierten Rückengymnastikprogramms wäre sinnvoll. Aus medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentöser Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Einsatz von nicht steroidalen Antirheumatika oder Opioiden wenig erfolgversprechend, dagegen wäre ein Versuch mit niedrig dosierten Antidepressiva (Typ Amitriptytin) aus rheumatologischer Sicht sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll im Sinne einer Schmerzmodulation. Schliesslich sollte neben einer kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Verhaltensschulung auch eine moderate medizinische Trainingstherapie begonnen werden, welche im Verlauf sukzessive gesteigert wird. Eine Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch diese Massnahmen allerdings nicht mit Sicherheit zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 21 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgenden Rentenrevisionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> holte die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und für Rheumatologie, nannte im Bericht vom 24. September 2008 (Urk. 11/61/3-4) als Diagnose ein generalisiertes Schmerzsyndrom, Fibromyalgie ähnlich, ein chronisches Panvertebralsyndrom mit muskulärer Dysbalance und beginnender Chondrose C4/5 und C5/6, eine depressive Verstimmung sowie einen Status nach Magenulcus 1993 und 2000 (S. 1). Hierzu führte er unter anderem aus, es bestehe ein generalisiertes Schmerzsyndrom, das einer Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie ähnlich sei. Im Zusammenhang mit den neurovegetativen Störungen und den Tender points bestehe weiterhin der Verdacht auf eine Fibromyalgie (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, führte im Bericht vom 24. Februar 2009 (Urk. 11/61/5-6) aus, wegen der kognitiven Funktionsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, welche sich in erster Linie durch Vergesslichkeit bemerkbar machen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, habe er ein EEG durchgeführt, welches nur leichte Allgemeinveränderung bei spannungsniedriger Hirntätigkeit gezeigt habe. Diese Veränderungen seien nicht relevant und auch nicht von grosser Bedeutung. Beim detaillierten Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rostatus sei nur eine seit acht Jahren bestehende Anisomie beidseits feststellbar gewesen bei ansonsten unauffälligen Befunden. Die Versicherte habe im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund keine neurologischen Beschwerden, die unbedingt angegangen werden müssten. Sie benötige weiterhin psychiatrische Betreuung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 30. Juni 2009 (Urk. 11/61/7-8) als Diagnosen ein generalisiertes Schmerzsyndrom, ein chronisches Panvertebralsyndrom mit muskulärer Dysba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lance sowie eine mittelschwere depressive Episode. Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin klage über generalisierte Schmerzen und über eine ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Müdigkeit. Sie habe keine Zukunftsaussichten, sei lustlos, traurig, antriebslos und freudlos. Sie sei mit der Familiensituation überfordert. Sie sei selbstverantwortlich für ihre Kinder, welche in der Schule Mühe und ebenfalls Schwierigkeiten hätten eine Lehrstelle zu finden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie sei als Hilfsarbeiterin weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb des Hauses keiner Tätigkeit nachgehen. Sie fühle sich nicht einmal in der Lage ihren Haushalt selbständig zu erledigen. Sie klage immer wieder, dass sie nicht einmal von den grösseren Kindern Unterstützung habe und ebenfalls keine Mithilfe von Seiten des Ehemannes. Die Beschwerdeführerin sei bei Dr. Y.___ in Behandlung. Sie sei kooperativ, leider könne er trotz regelmässiger Gesprächstherapie keine Verbesserung der Situation feststellen. Es bestehe wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin eine ausgeprägte Lethargie und Antriebsstörung. Weiterhin würden die generalisierten Schmerzen bestehen. Weder die verschiedenen Analgetika noch die verschiedenen Antidepressiva würden eine Besserung bewirken, was zu einer gewissen Resignation der Beschwerdeführerin führe. Er persönlich rechne nicht mit einer Verbesserung der Situation (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Bericht vom 18. August 2009 (Urk. 11/62) die Diagnosen einer Depression mit Symptomauswirkung und Panikattacken sowie eines chronischen zervikover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tebralen Syndroms an und unter anderem aus, es bestehe seit der C.___-Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung stets der gleiche Zustand. Die Beschwerdeführerin sei durch ihre Symptome weitgehend behindert, sie sei durch das Schmerzsyndrom paralysiert, freudlos, schaffe gerade noch einzukaufen. Ansonsten liege sie nur herum. Die Prognose sei nicht gut. Aus seiner Sicht sei nicht mehr mit einer Gesundheit zu rechnen. Sie sei psychisch derart fixiert auf ihre Symptome, dass diese sich durch nichts mehr beseitigen liessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Berichte wurde am 23. Oktober 2009 eine unveränderte Rente mitgeteilt (Urk. 11/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannten im bidisziplinären Gutachten vom 1. September 2014 (Urk. 11/112 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/115/4-39) keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 29 Ziff. 5 lit. a). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine rezidivierende depressive Episode, zurzeit leichten Grades (ICD-10 F33.1) und einen Verdacht auf eine anhaltende soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend lasse sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss des Widespread Pain Index Score (ACR 2010) eine Fibromyalgie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neralisierten Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates, welche nicht spezifisch auf die leichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degenerativen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen der unteren Halswirbelsäule sowie der Lendenwirbelsäule zurückzuführen und somit als syndromales Beschwerdebild zu interpretieren s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht anzunehmen, dass vor 22 Jahren die leichten degenerativen Veränderungen im Achsenskelett einen somatischen Kern dargestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, worauf sich eine Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausweitung sowie das Fibromyalgiesyndrom entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rheumatologischer Sicht davon auszugeben, dass die Hauptbeschwerdesymptomatik nicht im Somatischen lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit die psychiatrische Beurteilung massgeblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (S. 23 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht führte Dr. B.___ aus, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Aktenlage eine rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ivierende depressive Episode vor. Heute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als leichtgradig eingestuft werden. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht gedr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckter Stimmungslage, sie zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen gewissen Interesseverlust und eine Freudlosigkeit, die affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve Schwingungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur teilweise e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Blick </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klar, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen ungestörten Antrieb, Gestik und Mimik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig. Die Stimmlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls klar und deutlich. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Hinweise für eine affektiv bedingte psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorische Hemmung oder Beeinträchtigung der Gest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k und Mimik. Auch die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während der Untersuchung ungestört. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Untersuchung, obwohl die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s subjektiv bemerkt habe,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Hinweise für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erschöpfung oder Müdigkeit. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf der Untersuchung eine Zunahme ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Widerstandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was mit einer zunehmenden Müdigkeit nicht erklärt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vielmehr mit einem zunehmenden pass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v-aggressiven Verhalten dem Referenten gegenüber. Die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder inkonsistent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgefragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und aber auch wieder korrigiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich kein deutlich vermindertes Selbstwertgefühl. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine Schuldgefühle oder Gefühle der Wertlosigkeit. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich negative Zukunftsperspektiven. Suizidgedanken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie keine. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar über Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">afstörungen, Gedankenkreisen und einen Rückzug. Die gesamte S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmungslage der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ihrer Apathie, ihrer auch angeblich vorhandenen Unfähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fernsehsendung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sehen, Radio zu hören oder sich zu unterhalten, nicht ganz in Übereinstimmung zu bringen. Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Referenten festgehalten werden, dass die subjektiven Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über ihre Beeinträchtigungen und die Schwere ihrer Symptomatik mit den objektiven Befunden in einer D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iskrepanz stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Berücksichtigt der Referent die objektiven Befunde, den bisherigen Verlauf unter Berücksichtigung der Aggravationstendenz, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden, dass die Depressivität leichten Grades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsichtlich der Aggravation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden, dass die Explorandin dazu tendier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest während der Untersuchung inkonsistente Angaben zu geben, die aber doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gesprächs- und Beziehungsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder durch die Inkonsistenzen beeinflusst. Die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> häufig plakativ, wenig differenziert. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es schlimm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dies für den Referenten unbedingt auch so sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch wechselhaft. Die bisherigen therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein appellatives histrionisches Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> also Hinweise für eine Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die bei der Bemessung der quantitativen Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung der depressiven Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mitberücksichtigt werden müsse (S. 32 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei unmöglich, einen genauen Verlauf der depressiven Episoden nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuzeichnen und den Beginn der vorliegenden Verbesserung zurückzudatieren. In der Türkei sei die Beschwerdeführerin jedenfalls gemäss Aktenlage nicht in regelmässiger Behandlung gewesen und über die Compliance bezüglich der Medikamente sei nichts bekannt. Sicher sei einzig, dass der Hauptgrund der depressiven Episoden auch rückblickend mehrheitlich in der familiären Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zu suchen sei (S. 33 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden diverse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische Akten vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so die Berichte des die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lange behandelnden Psychiaters, Herr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dann das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem Jahre 2007. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Referent </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Beurteilung einig, dass bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anhaltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung diagnostiziert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da der Referent aber deutliche Hinweise auch für eine Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> feststellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und die F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter-Kriterien nicht vollumfänglich erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die anhaltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung nur als Verdachtsdiagnose gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Angaben der Exploran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">din </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu wenig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsistent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihre subje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktive Bewertung der Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in der objektiven Befunderhebung nicht wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">widerspiegelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Was die Depressivität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anbelange,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Referent auf Grund der erhobenen Befunde aktuell keine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ttelgradige, sondern nur eine leichtgradige depressive Episode diagnostizieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 34 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Anbetracht der leichten depressiven Episode und dem Verda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht auf eine anhaltende soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung keine Beeinträchtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeits- und Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich an Regeln und Routinen anpassen, sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> planen und strukturieren. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einfache Routi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">netätigkeiten durchführen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechend flexibel und um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung fachlicher Kompetenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei in der En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tscheidungsfindung im Alltag nicht beeinträchtigt. Die Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptung, Kontakt- und Gruppenfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrisch-gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden. Die Frustrationstoleranz der Explorandin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings vermindert, auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie die Gefühle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nderer nicht immer adäquat wahrnehmen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Beeinträchtigung der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit und Konzentration. Die affektive Belastbarkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus objektiver Sicht nicht begründet. Die meisten der angeführten funktionellen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus subjektiver Sicht aber als erheblich beeinträchtigt beurteilt. Der Referent </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde feststellen, dass bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Katastrophisierung, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstlimitierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Fixierung vorlieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die jahrelange Berentung von aussen auch gestützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Berücksichtigung der zumutbaren Wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung, der vorhandenen psychischen Ressourcen, der funktionalen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und des Verlaufes im Längsschnitt und insbesondere der objektiv erhobenen Befunde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden, dass bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rein psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeits- und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit vorlieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (S. 34 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Prognose führte der psychiatrische Gutachter unter anderem aus, dass diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Selbstlimitierung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fixierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Katastrophisierung als ernst zu beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine psychotherapeutische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine weitere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit mit sich bringen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber zur Stab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ilisierung sicherlich notwendig (S. 34 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gesamtmedizinischer Sicht könne eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ab Januar 2014 attestiert werden, wobei ausschlaggebend eine Verbesserung des psychiatrischen Zustandes im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehe. Es könne eine leichte depressive Episode diagnostiziert werden, jedoch keine mittelschwere oder schwere Depression.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell könne aus psychiatrischer Sicht eine leichte depressive Episode diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Vergangenheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es immer wieder zu depressiven Symptomen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Früher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch zwischen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradig bis sogar schwer depressiv eingestuft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heute nicht bestätigt werden. Die anhaltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatofo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rster-Kriterien, der Aggravationstendenz und der fehlenden medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentösen Compliance, neu als Verdachtsdiagnose eingestuft. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der zumutbaren Willensanstrengung der Ressourcen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ihrer Flexibilität in der Lebensgestaltung, der geringen funktionellen Einschränkungen und der ebenso geringen objektiven Befunde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden, dass sie für eine ihren körperlichen Beschwerden angepasste Tätigkeit aus rein psychiatrischer Sicht als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz der leichten depressiven Symptomatik zuzumuten, ganztägig zu arbeiten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine klar begründbaren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagen über den Verlauf der Erkrankung und die vorliegende Verbesserung gemacht werden. Immerhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im letzten Jahr gemäss Aktenlage nicht in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und über die Compliance betreffend Medikamenteneinnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie hauptsächlichen Belastungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Zusammenhang mit invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Faktoren betreffend den Ehemann und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> familiäre Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 35 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Widespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Pain Syndrom (Fibromyal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie) diagnostiziert werden, welches aktuell mit deutlicher Schmerzpräsentation sowie funktione</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und vegetativen Beschwerden gekennzeichnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies noch nicht als Fibromyal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giesyndrom erkannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und vegetativen Beschwerden bereits damals schon vorhanden gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch differentialdiagnostisch den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fibromyalgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was aktuell bestätigt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die leichten degenerativen Veränderungen der unteren Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht als ursächlicher Schmerzursprung im Sinne eines somatischen Kerns zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interpretieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Beschwerdebild aktuell sowie in früherer Zeit nicht zu erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich um ein syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dromales Beschwerdebild. Aus rheum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer und schmerzmedizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leichte und mittelschwere Tätigkeiten in einem Ganztagespensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 36 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ (vorstehend E. 4.5) führte mit Schreiben vom 9. März 2015 (Urk. 11/126) aus, die Beschwerdeführerin habe nach wie vor eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Depression und Schmerzen im Sinne der Fibromyalgie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ (vorstehend E. 4.6) führte in der Stellungnahme zum psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teilgutachten vom 9. August 2015 (Urk. 11/135) aus, um die Frage, ob sich vom Zeitpunkt der letzten Revision im Jahr 2008, bis zum Zeitpunkt der aktuellen Begutachtung der Gesundheitsschaden substanziell verbessert habe, müsste eine weit bessere Aktenlage als vorliegend vorhanden sein. Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich müsse festgestellt werden, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit der Verlauf einer depressiven Episode schwankend sei. Heute müsse unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der im Gutachten erhobenen Befunde festgehalten werden, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit von einer substantiellen Verbesserung der Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie ausgegangen werden müsse. Ab wann und in welchem Ausmass sich die substantielle Verbesserung eingestellt habe, könne rückblickend nicht mit letzter Sicherheit festgestellt werden. Einerseits wegen des immer schwankenden Verlaufs der affektiven Erkrankung und andererseits aufgrund der Aktenlage. Für die Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit und die Diagnose gelte der Untersuchungsbefund vom 22. August 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ (vorstehend E. 4.4) führte in seiner Stellungnahme vom 13. Oktober 2016 (Urk. 3/4) aus, er betreue die Beschwerdeführerin seit bald 20 Jahren. Er könne bestätigen, dass sich bei der Beschwerdeführerin in den letzten 20 Jahren leider absolut nichts verbessert habe. Sie klage immer über Schmerzen, keine Therapie habe gegriffen, ebenfalls kein antidepressives Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kament hätte Linderung der psychischen Beschwerden gebracht (S. 1). Er sei der einzige Arzt, der die Beschwerdeführerin über Jahre betreut habe und es sei auch ihm nicht gelungen, sie aus dieser chronischen Traurigkeit, Lustlosigkeit und dauerndem Schmerzempfinden herauszuhelfen (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___, J.___, nannten im Eintrittsbericht vom 17. Oktober 2016 (Urk. 3/5) als Diagnosen eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F43.1). Der Grund für den Besuch im J.___ sei die bal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Pensionierung des aktuellen ambulanten Behandlers Dr. Y.___ (S. 1 unten). Bei der Beschwerdeführerin würden sich Beschwerden einer mittelgradig depressiven Episode bei einer bekannten rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.1), welche schon seit etwa 1988 bestehe, zeigen. Angesichts der traumatischen Ereignisse über die letzten Jahre könne zudem eine posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung diskutiert werden. Diesbezüglich bedürfe es noch wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terführender, diagnostischer Abklärung (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ (vorstehend E. 4.3) führte im Bericht vom 22. Oktober 2016 (Urk. 3/3) im Wesentlichen nochmals aus, dass der psychopathologische Befund seit seinem Bericht vom 18. August 2009 nicht besser geworden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 14) führten die Ärzte der A.___ nunmehr aus, dass gemäss Posttraumatic Diagnostic Scale (PDS) eine schwere posttraumatische Symptomatik vorliege und klinisch und diagnostisch eindeutig die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) vorliege (S. 4 oben). Weiter führten sie aus, die psychiatrische Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität in Form der posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) führe zur Aufrechterhaltung der depressiven Störung bei der Beschwerdeführerin, was eine nachhaltig wirksame Behandlung bei ihr bis anhin deutlich erschwert habe. Die Komorbidität dieser beiden Störungen komme gemäss wissenschaftlicher Literatur gehäuft vor (S. 4 Mitte). Eine störungsspezifische Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung sei dringend indiziert, allerdings seien die Kapazitäten bei den entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Therapeuten deutlich eingeschränkt. Die Beschwerdeführerin sei für eine solche Behandlung angemeldet und sei auf die Warteliste aufgenommen worden (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der Sachlage und der massgebenden Rechtsprechung im Zeitpunkt der Rentenzusprechung ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen, ob die damalige Annahme einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständigen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die daraus folgende Zusprache einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 respektive die revisionsweise Bestätigung mit Verfügung vom 15. April 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als zweife</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llos unrichtig einzustufen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bringt in der Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 (Urk. 10) unter anderem vor, dass die ursprüngliche Rentenzusprache im Jahr 2001 zweifellos unrichtig gewesen sei und begründet dies im Wesentlichen damit, dass die Rechtsprechung betreffend psychosoziale Belastungsfaktoren nicht beachtet worden sei (S. 2 unten f.). Bereits aus den damaligen Akten wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den diverse Hinweise auf im Vordergrund stehende psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren hervorgehen. Im der ursprünglichen Rentenzusprache zugrunde liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ärztlichen Bericht von Dr. K.___ vom 31. Dezember 2001 habe dieser eine reaktive Depression diagnostiziert und unter anderem festgehalten, dass die Beschwerdeführerin von ihrem Mann kurz vor der Geburt des vierten Kindes wegen einer anderen Frau verlassen worden sei. Inzwischen sei gerichtlich eine Trennung, jedoch noch keine Scheidung erfolgt. Der Mann habe mit der ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Frau ebenfalls Kinder. Im Dezember 2000 habe er jedoch auf diese geschossen, weshalb er nun im Gefängnis sitze und keine Alimente mehr bezahle. Im der Rentenzusprache zugrunde liegenden Feststellungsblatt sei dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich ausdrücklich festgehalten worden, eine Differenzierung zwischen den familiären Problemen sei schwierig. Dessen ungeachtet sei mit Verfügung vom 4. Mai 2001 die Zusprache einer ganzen Rente erfolgt. Die Beschwerdegegnerin stützte sich damals auf die Berichte von Dr. K.___ ab, wobei namentlich die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zur damaligen, hier strittigen Rentenzusprache führte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der gleichen Begründung erachtete die Beschwerdegegnerin auch die revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsweise Bestätigung der Rente mit Verfügung vom 15. April 2008 als zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellos unrichtig (vgl. Urk. 10 S. 3 Mitte). Sie stützte sich damals auf das C.___-Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. November 2007 (vgl. vorstehend E. 3) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitssc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haden gegeben (BGE 127 V 294 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurden sowohl die Rente mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 4. Mai 2001 (Urk. 11/12) als auch die revisionsweise Bestäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung mit Verfügung vom 15. April 2008 (Urk. 11/53) auf der Grundlage einer vertretbaren medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zugesprochen, was vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage (vgl. vorstehend E. 5.3), wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar und nicht offensichtlich unrichtig erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So diagnostizierte Dr. K.___ in seinen Berichten im Jahr 2001 (vgl. Urk. 11/2/6-7, Urk. 11/3) eine schwere Depression und führte dazu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Befunde auf. Die Beschwerdegegnerin bringt zu Recht vor, dass in den Ausführungen von Dr. K.___ Hinweise auf familiäre Probleme vorhanden sind. Dass diese psychosozialen Faktoren neben der diagnostizierten schweren Depression überwiegen würden, lässt sich aus den Ausführungen von Dr. K.___ entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin jedoch nicht ableiten. Angesichts der Schwere der depressiven Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war die Annahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eines psychischen Leidens mit Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretbar und nicht offensichtlich unrichtig,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass diese eine langfristige Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtliche Unrichtigkeit lässt sich überdies auch nicht einzig daraus ableiten, dass die Sachbearbeiterin im Feststellungsblatt vom 27. März 2001 (Urk. 11/5/2) ausführte, dass eine Differenzierung zwischen dem Gesundheitsschaden und den familiären Problemen schwierig sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund dieser (nach wie vor bestehenden) psychosozialen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion erweist sich auch die revisionsweise Bestätigung mit Verfügung vom 15. April 2008 (Urk. 11/53) nicht als offensichtlich unrichtig. So hielt der psychiatrische Gutachter des C.___-Gutachtens vom 23. November 2007 (vgl. vorstehend E. 3) fest, dass die vorliegende psychosoziale Situation mit Ausbildung der genannten psychiatrischen Diagnosen die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit weitgehend einschränken würden. Weiter hielt er fest, dass die Beschwerdeführerin unter den Zwangsmassnahmen der Familie zur Heirat mit körperlicher Gewalt zunehmend ein depressives Syndrom und Schmerzen entwickelt habe, die sich langsam auf den ganzen Köper ausbreiten und an Intensität zunehmen würden. Bei dem vorliegenden Krankheitsbild, unter Berücksichtigung des pathologischen Befundes und des Verlaufes der Erkrankung handle es sich um eine depressive Episode, die neben den typischen depressiven Symptomen eine starke körperliche Komponente (Schmerz) mit Ausweitung auf den ganzen Körper beinhalte. Mit anderen Worten stellte auch der psychiatrische Gutachter im Jahr 2007 - unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation - eine psychische Störung mit Krankheitswert fest. Die Beschwerdegegnerin verkennt vorliegend, dass eine festgestellte psychische Erkrankung, welche eine andauernde und erhebliche Erwerbsunfähigkeit bewirkt, relevant und nicht deshalb invaliditätsfremd ist, weil sie auf psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Faktoren zurückgeführt werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_478/2007 vom 19. Juni 2008 E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder auch durch eine soziokulturelle Überforderung verursacht worden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts I 501/98 vom 2. März 200 E. 1b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist es nicht bundesrechtswidrig, wegen einer leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen depressiven Episode eine relevante Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit anzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 30. März 2011). In einem anderen Fall hielt das Bundesgericht fest, dass eine mögliche Invalidität nicht bereits allein deshalb zu verneinen wäre, weil im gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katalog eine mittelgradige depressive Episode aufgeführt worden sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_980/2010 vom 20. Juni 2011 E. 5.3). Zwar werden nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung leicht- bis mittelgradige Episoden einer Depression und selbst mittelgradige depressive Episoden regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht als von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet, die es der betroffenen Person verunmöglichte, die Folgen der beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Schmerzproblematik zu überwinden (Urteil des Bundesgerichts 8C_104/2014 vom 26. Juni 2014 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung bezieht sich jedoch auf Sachverhalte, bei denen die depressive Symptomatik reaktiv und untrennbar mit einer Schmerzproblematik in Zusammenhang steht, die auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörungen (ICD-10 F45.4) oder andere pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage (vgl. BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des bei psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen stets vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ermessensspielraums kann somit nicht gesagt werden, dass die Annahme einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode eine qualifiziert rechtsfehlerhafte Ermessensausübung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass weder eine Nichtanwendung von massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Bestimmungen noch eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes in Form einer unrichtigen Feststellung oder Würdigung des Sachverhaltes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lag. Wie dargelegt weist die Beurteilung materieller Anspruchsvoraussetzungen gerade im Bereich der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit und Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung notwendigerweise Ermessenszüge auf. Solange in diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fällen keine Missbräuchlichkeit oder eine anderweitige qualifizierte Fehlerhaftigkeit mit der Ermessensbetätigung einhergeht (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007 E. 3.3), sondern diese - wie vorliegend – vertretbar ist, darf nicht auf eine zweifellose Unrichtigkeit geschlossen werden. Angesichts dieser Umständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ist der Rentenentscheid vom 4. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">01 respektive die revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Bestätigung vom 15. April 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zweifellos unrichtig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wiedererwägungsweise Aufhebung der Leistungszusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich des Weiteren die Frage, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenaufhebung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG gerechtfertigt war. Zu vergleichen sind vorliegend die Verhältnisse im Zeitpunkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionsweisen Bestätigung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">08</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einerseits mit jenen im Zeitpunkt der hier strittigen Verfügung andererseits (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Beschwerdegegnerin holte im Rahmen des Revisionsverfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und hob die bisher ausgerichtete Rente schliesslich gestützt darauf auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon auszugehen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das von der Beschwerdegegnerin zur Beurteilung einer Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes eingeholte rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. September 2014 (vorstehend E. 4.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder in diagnostischer Hinsicht noch in Bezug auf den Grad der Arbeitsfähigkeit restlos zu überzeugen vermag. Wie sich nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend zeigt, erweisen sich dabei insbesondere die Ausführungen zum Problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis der Aggravation/Inkonsistenzen vor dem Hintergrund der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als wenig überzeugend (vgl. nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend E. 6.3 f.). So hielt der psychiatrische Gutachter hinsichtlich Aggravation unter anderem fest, dass die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin über ihre Beeinträchtigungen und die Schwere der Symptomatik mit den objektiven Befunden in einer Diskrepanz stehen würden. Die Beschwerdeführerin tendiere dazu, zumindest während der Untersuchung inkonsistente Angaben zu geben, welche aber doch geklärt werden können. Die Gesprächs- und Beziehungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung werde immer wieder durch die Inkonsistenzen beeinflusst. Die Angaben der Beschwerdeführerin seien häufig plakativ, wenig differenziert und wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft. Der psychiatrische Gutachter führte schliesslich aus, die deutlichen Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine Aggravation müssten bei der Bemessung der quantitativen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung der depressiven Erkrankung mitberücksichtigt werden. Aufgrund dieser deutlichen Hinweise - sowie der nicht vollumfänglich erfüllten Foerster-Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien - stellte er schliesslich die auch von ihm zunächst diagnostizierte anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung nur als Verdachtsdiagnose (vgl. vorstehend E. 4.6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermag eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungseinschränkung eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsschädigung nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte auf eine klar als solche ausgewiesene Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggravatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen wäre (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 E. 4.3 mit Verweis auf das Urteil 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 4.1 und E. 4.2.4 je mit Hinweisen). In gleichem Sinne hielt das Bundesgericht in einem anderen Urteil fest, dass die Grenzziehung zwischen einer anspruchsausschliessenden Aggravation und einer blossen Verdeutlichungstendenz heikel sei und die (unbewusste) Tendenz zur Schmerzausweitung und -verdeutlichung das Wesen von Schmerzstörungen und vergleichbaren Leiden gerade mitpräge, welche sich bekanntlich dadurch charakterisieren, dass für die geklagten Beschwerden kein ausreichendes organisches Korrelat gefunden werden kann. So dürfen auch die Besonderheiten des sozialversicherungsrechtlichen Abklärungsverfahrens nicht ausser Acht gelassen werden. Die versicherte Person, welche mit ihrer Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung bei der Invalidenversicherung die Zusprechung von Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen bezwecke, werde vielfach (wenn auch nicht ausnahmslos) - bewusst oder unbewusst - ihre Beschwerden und Einschränkungen im Hinblick auf dieses Ziel präsentieren, ohne dass ihr allein deswegen unbesehen der Rentenanspruch versagt werden dürfe (vgl. Urteil des Bundesgericht 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In BGE 139 V 547 hielt das Bundesgericht in Erwägung 7.1.3 zudem fest, dass sämtlichen unklaren Beschwerdebildern gemeinsam sei, dass die Pathoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Mechanismus, wie der Gesundheitsschaden entsteht - durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs unbekannt oder zumindest ungesichert sei und die Wirkungsweise als solche wie auch ihre Intensität nicht pathogenetisch spezifizierbar seien. Hinzu komme, dass die Diagnose einer somatoformen Störung anhand der ICD-10 weitgehend auf Beobachtung des äusseren Störungsbildes und nicht auf krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitskonzeptioneller Einordnung beruhe; psychodynamische Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge seien in der Klassifikation ausgeklammert worden. Der Einblick in die Entste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise des Gesundheitsschadens fehle auch insoweit. Sei demzufolge zunächst dessen Bestand an sich ungesichert, so lasse sich eine Simulation weder feststellen noch ausschliessen. Sodann bedeute der Mangel an objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbarem Substrat, dass auch das Ausmass der mit dem versicherten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden korrelierenden Funktions- und damit Leistungseinbusse dem direkten Beweis grundsätzlich entzogen bleibe; insoweit könne auch Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion kaum je zuverlässig ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einordung der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose mit der (Teil-)Begründung des Vorliegens von Hinweisen auf Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation erscheint nach dem Gesagten als nicht überzeugend. Die diesbezüglichen gutachterlichen Feststellungen beziehen sich gerade auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die inkonsistente Beschwerdeschilderung und Präsentation der somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 6.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wie bereits dargelegt (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), entspricht die Darbietung körperlicher Symptome bei weitgehend unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Befunden gerade dem Wesensmerkmal von somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Störungen (vgl. dazu Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V(F): Klinisch diagnostische Leitlinien, 9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2014, S. 224 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vom psychiatrischen Gutachter festgestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aggravatorische Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich daher durchaus auch mit dem Vorliegen einer somatoformen Störung erklären (vgl. vorstehend E. 6.3). Bereits anlässlich der Begutachtung durch das C.___ (vgl. vorstehend E. 3) zeigte die Beschwerdeführerin eine deutliche Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomausweitung. Aus dem psychiatrischen Teilgutachten geht hierzu nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und plausibel hervor, weshalb nun von einer bewusst vorgetragenen Symptomausweitung ausgegangen werden müsse. Gravierende Diskrepanzen und Inkonsistenzen, welche darauf schliessen lassen würden, lassen sich aus dem psychiatrischen Teilgutachten nicht entnehmen. Schliesslich ist ebenfalls nicht ausser Acht zu lassen, dass in der Praxis auch Sprachbarrieren zu einer starken Verdeutlichung führen können (vgl. Jörg Jeger, Auswirkungen der neuen Rechtsprechung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern auf die medizinische Begutachtung, in: Stephan Weber (Hrsg.), HAVE Personen-Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den-Forum 2016, Zürich/Basel/Genf 2016, 104 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ausführungen im psychiatrischen Teilgutachten zur Aggravation und den Inkonsistenzen wurden schliesslich nicht anhand konkreter Beispiele erläutert, blieben vage und allgemein gehalten, sind teilweise subjektiv geprägt („passiv-aggressives Verhalten dem Referenten gegenüber“, Urk. 11/112 S. 32 oben) und erscheinen insgesamt als wenig nachvollziehbar und überzeugend. In welchem Umfang der psychiatrische Gutachter schliesslich das aggravatorische Verhalten bei der Bemessung der quantitativen Ausprägung der depressiven Erkrankung mitberücksichtigte, kann seinen Ausführungen ebenfalls nicht entnommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Angesichts der Ausführungen im psychiatrischen Teilgutachten kann schliesslich die Aussage der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (Urk. 2) „eine Aggravationstendenz sei nicht gegeben, er habe die Kundin falsch verstanden“ (S. 2 unten), überhaupt nicht gefolgt werden. Sofern damit Dr. B.___ gemeint sein soll, so ist diese Aussage überhaupt nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Denn die Aggravationsproblematik wurde vom psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter sowohl bei der Diagnosestellung als auch der Bemessung der quantitati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Ausprägung der depressiven Erkrankung berücksichtigt. Stellt sich die Beschwerdegegnerin nun auf den Standpunkt, dass eine Aggravationstendenz gar nicht gegeben sei, so erweist sich auch die Bezugnahme auf die psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrisch-gutachterliche Beurteilung als untauglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass es bei den von den Gutachtern gestellten Diagnosen - aus somatischer Sicht - eines Widespread Pain Syndroms (Fibromyalgie) und - aus psychiatrischer Sicht - einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung um pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) handelt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche unter Berücksichtigung des mit dem Leitent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid BGE 141 V 281 präzisierten strukturierten, normativen Prüfungsrasters zu beurteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dassel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be gilt in Bezug auf die in den Berichten der A.___ (vgl. vorstehend E. 4.10 und E. 4.12) neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iagnose einer PTBS (vgl. BGE 142 V 342 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologisch-psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch mit Bezug auf die Kriterien zur damals geltenden Rechtsprechung (BGE 130 V 352, vgl. auch BGE 136 V 279 E. 3.2) vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung des aggravatorischen Verhaltens als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestuft (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 4.6.2 und E. 4.6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Wenngleich gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht per se ihren Beweiswert verlieren (BGE 137 V 210), erlaubt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Teilgutachten - welches selbst zu den bisherigen Kriterien kaum Bezug nimmt und entsprechende Informationen liefert -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine schlüssige Beurteilung im Lichte der Indikatoren gemäss BGE 141 V 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den angeführten Akten, insbesondere der gutachterlich-psychiatrischen Beurteilung, lassen sich nicht genügend Angaben entnehmen, um die Zuverlässigkeit der von ärztlicher Seite attestierten Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise den Schweregrad und die Konsistenz der funktionellen Auswirkungen der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Problematik aus rechtlicher Sicht beurteilen zu können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere zum funktionellen Schweregrad, namentlich in Bezug auf die Ausprägung der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noserelevanten Befunde, bei welcher die vorliegend fragliche Aggravations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik entsprechend ins Gewicht fällt und zu bewerten ist (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1), die Gesamtbetrachtung und Wechselwirkungen zu sämtlichen begleitenden krankheitswertigen Störungen, so die Gesamtwirkung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes für den Funktionsstatus und die Bedeutung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als potentiell ressourcenhemmender Faktor (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1.3), sowie in Bezug auf den Komplex der Persönlichkeit, wo besonders hohe Begründungsanforderungen bestehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.2), liefert das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten keine hinreichend begründete Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage. Schliesslich findet sich keine ausführliche Diskussion der Konsistenz, welche eine kritische Würdigung der Auswirkungen der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit in allen vergleichbaren Lebensbereichen zulassen würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist zur Beurteilung einer Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin ebenfalls zu berücksichtigen, dass die entsprechenden Untersuchungen, auf welche sich die Beschwerdegegnerin abstützt, im August 2014 durchgeführt wurden und damit mehr als zwei Jahre vor Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom 7. Oktober 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So machte die Beschwerdeführerin geltend, ihr psychischer Gesundheitszustand habe sich seit der Begutachtung und hinsichtlich der im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen erneut verschlechtert. Aus den beschwerdeweise einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichten medizinischen Berichten ergibt sich unter anderem, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aufgrund der baldigen Pensionierung neu im J.___ der A.___ in ambulanter Behandlung steht. Die Ärzte des J.___ nannten im Bericht vom 17. Oktober 2016 (vgl. vorstehend E. 4.10) als Diagnosen eine mittelgradig depressive Episode bei einer bekannten rezidivierenden depressiven Störung. Angesichts der traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Ereignisse über die letzten Jahre kamen die Ärzte des J.___ nach weiterführender diagnostischer Abklärung zum Schluss, dass eine schwere posttraumatische Symptomatik und klinisch und diagnostisch ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung vorliege. Dazu führten sie weiter aus, dass die psychiatrische Komorbidität in Form der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung zur Aufrechterhaltung der depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung führe, was eine nachhaltig wirksame Behandlung bis anhin deutlich erschwert habe. Die Komorbidität dieser beiden Störungen komme gemäss wissenschaftlicher Literatur gehäuft vor. Weiter sei eine störungsspezifische Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung dringend indiziert (vgl. vorstehend E. 4.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn aus den Berichten der A.___ keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit ersichtlich sind, so ergeben sich daraus - im Zusammenhang mit den weiteren nach der Begutachtung erstellten Berichten (vgl. vorstehend E. 4.7, E. 4.9, E. 4.11) - nicht unerhebliche Zweifel an der gutachterlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Selbst unter der Annahme einer Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Begutachtung könnte aufgrund der aktuellen medizinischen Berichte nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zwischen dem Zeitpunkt der Begutachtung im August 2014 und dem Zeitpunkt des Verfügungserlasses abermals verschlechtert hat. Vorliegend erscheint daher der Sachverhalt, welcher dem psychiatrisch-rheumatologischen Gutachten vom 1. September 2014 zugrunde liegt, den Umständen im Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht gerecht zu werden. Entsprechend kann auf das Gutachten auch aus diesem Grund nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist zudem festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Renteneinstellung mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezog und damit unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Bezügerkreis fällt (vorstehend E. 1.7). So wird entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 11/124/7) z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur Prüfung der Frage der zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Selbsteingliederung auf den Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung oder auf den darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung abgestellt (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 5 E. 4). Denn bei Einleitung des Revisionsverfahrens ist der Ausgang der Überprüfung in aller Regel noch offen und die versicherte Person muss namentlich bei den periodisch durchgeführten Revisionen nicht von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herein mit der Aufhebung ihrer Rente rechnen. Auch die Erstattung des medizinischen Gutachtens kann nicht als massgebend betrachtet werden, da zu diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt das Ergebnis der Rentenüberprüfung ebenfalls noch nicht abschliessend feststeht, weil bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades noch weitere Faktoren mitspielen wie beispielsweise die Abklärungen zur Festlegung der anwendbaren Methode oder zu den beruflichen Einsatzmöglichkeiten. Mit Erlass der renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebenden Verfügung ist jedoch für die versicherte Person ohne Zweifel klar, dass ihr Rentenanspruch unsicher sei und sie sich neu orientieren müsse (BGE 141 V 5 E. 4.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat in guten Treuen jahrelang eine ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente bezogen, ist seit 1996 keiner ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen und verfügt über keine Berufsausbildung (vgl. Urk. 11/112 S. 18 Mitte). Sie kann somit nicht auf eine gefestigte und unter den heute herrschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnissen aktualisierbare berufliche Erfahrung zurückgreifen, welche für die Selbsteingliederung nutzbar gemacht werden kann (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_768/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 E. 4.2). Damit liegt eine erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che invaliditätsbedingte arbeitsmarktrechtliche Desintegration auf der Hand, so dass ihr die Selbsteingliederung selbst bei der Annahme einer durch die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter attestierten 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht zumutbar erscheint. Weiter ist nicht ersichtlich, dass die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vor der Renteneinstellung die Frage der Zumutbarkeit der Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überhaupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geprüft oder der Beschwerdeführerin diesbezüglich Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen angeboten hätte. Vielmehr hat sie von der Prüfung und dem Angebot beruflicher Massnahmen gänzlich abgesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist den bundesgerichtlich geforderten Voraussetzungen zur Aufhebung von langjährigen Renten nicht Genüge getan.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst bei der Annahme einer Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der vorliegenden Umstände eine allfällige Renteneinstellung oder Rentenherabsetzung so lange nicht in Frage kommt, als die Beschwerdegegnerin die Wiedereingliederung nicht aktiv gefördert und die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auf die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung vorbereitet beziehungsweise diese sich nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren entsprechend geweigert hat. Die Sache wäre daher nur schon aus diesem Grund an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegenden medizinischen Akten lassen nach dem Gesagten keine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beurteilung über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere mangelt es vorliegend an einer nachvollziehbaren und umfassenden Auseinandersetzung, inwiefern sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionsweisen Bestäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung im Jahr 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert haben soll.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Diagnose einer anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden somatoformen Schmerzstörung sowie der neu diagnostizierten post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung fehlt es zudem an einer fundierten und umfassenden psychiatrischen Abklärung im Sinne der Rechtsprechung nach BGE 141 V 281, wobei insbesondere der Einfluss der depressiven Episode sowie der Anteil einer allfälligen Aggravation zu klären sein wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann somit bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebener Akten- und Rechtslage nicht abschliessend auf eine Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der revisionsweisen Bestätigung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">08 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angefochtene Verfügung vom 7. Oktober 2016 ist folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und Durchführung von Eingliederungsmassnahmen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 900</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen und, da die Rückweisung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen gilt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2004 E. 6, mit Hinweis auf BGE 110 V 57 E. 3a; SVR 1999 IV Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 S. 28 E. 3), ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19.7 Stunden und Fr. 257.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Barauslagen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, was angesichts der Bedeutung, des Umfangs und der Schwierigkeit der Streitsache zwar als an der oberen Grenze des noch angemessenen erscheint. Dennoch erweist sich dieser hinsichtlich der Komplexität und den getätigten zusätzlichen Abklärungen insbesondere in medizinischer Hinsicht, im konkreten Fall als gerade noch angemessen und nicht überhöht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entschädigung beläuft sich unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- auf Fr. 4‘958.50 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. Oktober</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird zum Vorgehen im Sinne der Erwägungen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 4‘958.50</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p></div> </div></body></html>