<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2018.00104</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kompetenzzentrum D-CH Ost</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 11, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1982, arbeitete vom 1. Juni 2010 bis zum 30. Juni 2017 für die Z.___ (Urk. 7/16 S. 2 und 7/23), deren einzige Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung bis zum 24. November 2017 seine Ehefrau A.___ war (Urk. 7/14, 7/19 und 7/50). Er selbst war vom 9. September 2011 bis zur Löschung am 24. November 2017 als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen (Urk. 7/14 und 7/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 beim Regionalen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum (RAV) Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lagerstrasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Arbeitsvermittlung an (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/1) und beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab diesem Datum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitslosenentschädigung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unia Arbeitslosenkasse forderte den Versicherten am 9. November 2017 schriftlich dazu auf, bis zum 30. November 2017 Kopien seiner Bank- oder Postkontoauszüge einzureichen, welche die Lohnüberweisungen der Z.___ während der letzten zwei Jahre vor seiner Anmeldung zur Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung bescheinigen (Urk. 7/26). Er gab die Steuererklärungen 2014 bis 2016 samt den Abrechnungen für die Jahre 2014 und 2015 zu den Akten (Urk. 7/30-35), worauf ihm mit E-Mails vom 16. und 17. November 2017 mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt wurde, diese Unterlagen genügten nicht. Sollten die Lohnzahlungen in bar erfolgt sein, habe er einen IK-Auszug, die Steuerveranlagungen der letzten zwei Jahre und die Buchhaltungsunterlagen der Z.___ beizubringen (Urk. 7/29 und 7/36). Am 17. November 2017 reichte der Versicherte die Bilanzen und Erfolgsrechnungen betreffend die Jahre 2015 und 2016 ein, welche von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt worden seien (Urk. 7/39-40). Diese wollte die Dokumente trotz einer entsprechenden Nachfrage nicht mit einer Unterschrift versehen (vgl. Urk. 7/42), worauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie unterzeichnete (Urk. 7/44-45).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Unia Arbeitslosenkasse holte einen IK-Auszug ein (Urk. 7/43) und der Versicherte reichte eine Stellungnahme vom 13. Dezember 2017 (Urk. 7/58) mit weiteren Unterlagen ein (Urk. 7/59-67). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die Unia Arbeitslosenkasse einen Anspruch auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dagege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n erhob der Versicherte Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche mit Eingabe vom 14. Februar 2018 ergänzend begründet wurde (Urk. 7/76). Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Unia Arbeitslosenkasse die Einsprache ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 = 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 26. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob der Versicherte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten durch lic. iur. Y.___ von der Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft-AG, mit Eingabe vom 29. März 2018 (Urk. 1) Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 25. November 2017 eine Arbeitslosenentschädigung zuzusprechen; unter Kosten- und Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2). Diese schloss am 11. April 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Verfügung vom 17. April 2018 Kenntnis gegeben (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die im Beschwerdeverfahren neu eingereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Unterlagen (Urk. 3/1-3) wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 31 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) haben Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gremiums die Entscheidun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Bestimmung dient der Vermeidung von Missbräuchen; sie ist nach der bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtlichen Rechtsprechung sinngemäss auf Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansprüche von arbeitgeberähnlichen Personen anzuwenden (BGE 142 V 263 E. 5.2). Alle anderen Personen haben einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, wenn sie die in Art. 8 Abs. 1 AVIG genannten Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. e in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indizes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Ausübung einer bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragspflichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVIG gilt als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraums aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmalerweise erzielt wurde. Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venzentschädigung (AVIV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelt den Bemessungszeitraum. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemisst sich der versicherte Verdienst nach dem Durchschnittslohn der letzten sechs Beitragsmonate (nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 AVIV) vor Beginn der Rahmenfrist für den Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Durchschnittslohn der letzten zwölf Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug, wenn dieser Durchschnittslohn höher ist als derjenige nach Absatz 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bemessungszeitraum beginnt nach Abs. 3, unabhängig vom Zeitpunkt der Anmeldung zum Taggeldbezug, am Tag vor dem Eintritt eines anrechenbaren Verdienstausfalls. Voraussetzung ist, dass vor diesem Tag mindestens zwölf Beitragsmonate innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit liegen. B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen, die auf einen branchenüblichen Arbeitszeitkalender zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen sind,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bemisst sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherte Verdienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Absätzen 1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch höchstens aufgrund der vertraglich vereinbarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Arbeitszeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verdienst ist nicht versichert, wenn er während des Bemessungszeitraumes monatlich 500 Franken nicht erreicht. Der Verdienst aus mehreren Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen wird zusammengezählt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 40 AVIV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist bei der Ermittlung des versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Verdienstes gemäss Art. 23 Abs. 1 AVIG der im Bemessungszeitraum (Art. 37 AVIV) tatsächlich bezogene Lohn massgebend; eine davon abweichende Lohnabrede zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat grundsätzlich unbeach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet zu bleiben. Bei Art. 23 AVIG handelt es sich im Unterschied zu Art. 13 AVIG (in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG) um eine Bemessungsnorm. Sie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt nur dann die Bedeutung einer negativen Anspruchsvoraussetzung, wenn der Mindestbetrag für den versicherten Verdienst von monatlich 500 Franken nach Art. 40 AVIV nicht erreicht wird. Das Abstellen auf den tatsächlich ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richteten Lohn anstatt auf den vereinbarten Lohn wirkt sich allenfalls auf die Höhe des Taggeldes aus (Art. 22 Abs. 1 AVIG), berührt somit nicht den Anspruch an sich (BGE 131 V 444 E. 3.2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer versicherten Person, die vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, für ihre Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten und Ehegattinnen oder für Partner und Partnerinnen in eingetragener Partnerschaft, muss die Arbeitslosenkasse hinsichtlich des Lohnflusses weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Abklärungen treffen (vgl. AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariates für Wirtschaft [seco] in der ab Oktober 2012 gültigen Fassung [nachfolgend: AVIG-Praxis ALE] B146). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lassen sich in Fällen, die weitergehende Abklärungen bedingen, Bank- oder Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belege beibringen, ist damit der Lohnfluss und die Ausübung einer beitragspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Beschäftigung in der Regel nachgewiesen (AVIG-Praxis ALE B147). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde der Lohn in bar bezogen, können das bei der Steuerverwaltung mit Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweis deklarierte Einkommen, Lohnquittungen oder durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher jeweils in Verbindung mit einem entsprechenden indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Kontoauszug der AHV als Nachweis für den Lohnbezug akzeptiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Widersprechen die genannten Beweismittel dem individuellen Kontoauszug der AHV, so ist für die Bestimmung des versicherten Verdienstes vom geringeren Betrag auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist denkbar, dass die versicherte Person, welche den Lohn bar bezogen hat, durch eine Kombination von anderen Beweismitteln den Lohnfluss nachzuweisen vermag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Lohnfluss lässt sich zum Beispiel allein durch eine Lohnabrechnung, eine Lohnquittung, einen Arbeitsvertrag, eine Kündigungsbestätigung oder eine Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungseingabe im Konkurs nicht nachweisen. Solche Dokumente stellen le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diglich Parteibehauptungen dar, über deren Wahrheitsgehalt niemand ausser die versicherte Person selbst Angaben machen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergeben sich aufgrund der eingereichten Belege keine klaren Rückschlüsse auf die in der fraglichen Zeit effektiv ausbezahlten Löhne, liegt Beweislosigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasten der versicherten Person vor, womit ein Anspruch auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung verneint werden muss. Dem Nachweis des tatsächlich realisierten Lohnes kommt nicht nur bei der Bestimmung der Beitragszeit, sondern auch bei der Festsetzung der Höhe des versicherten Verdienstes entscheidende Bedeutung zu. Ohne genaue Angaben über den Lohnfluss ist es nicht möglich, den versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verdienst zu bestimmen (AVIG-Praxis ALE B148). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab dem 25. November 2017 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, insbesondere ob sich ein massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher versicherter Verdienst mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 und 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten befinden sich Lohnabrechnungen vom Juni 2016 bis zum Juni 2017, gemäss welchen der Beschwerdeführer bis Dezember 2016 einen Bruttolohn von Fr. 4'500.-- (d.h. Fr. 3'818.25 netto) und ab Januar 2017 einen solchen von Fr. 6'000.-- (d.h. Fr. 5'091.60 netto) pro Monat erhalten habe (Urk. 7/21). Mit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Unterlagen lässt sich nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit belegen, dass tatsächlich Lohnzahlungen geleistet wurden, geschweige denn im behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Umfang. Dasselbe gilt bezüglich der Bestätigung der Z.___ vom 7. November 2017, es sei zuletzt ein Monatslohn von Fr. 5'091.60 netto ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet worden (Urk. 7/20 S. 2), da sie aufgrund der besonderen personellen Konstellation lediglich als Parteibehauptung zu werten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Lohnausweis vom 21. März 2017 für das Jahr 2016, in welchem ein Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn von Fr. 54'000.-- und ein Nettolohn von Fr. 48'301.-- angegeben worden waren, wurde nicht unterzeichnet (Urk. 7/22), ebenso wenig der Auszug aus der Steuererklärung 2016, in welchem ein entsprechender Haupterwerb X.___s deklariert wurde (Urk. 7/35, insbesondere S. 2). Ungeachtet dessen kann der Beschwerdeführer aus diesen Unterlagen nichts zu seinen Gunsten ableiten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst wenn man berücksichtigt, dass der IK-Auszug vom 20. November 2017 – der Lohnmeldung entsprechend (Urk. 7/54) – ein ähnliches Einkommen von Fr. 53'052.-- im Jahr 2016 aufweist (Urk. 7/43) und der geringe Differenzbetrag plausibel begründet wurde (Urk. 1 S. 3 mit Hinweis auf 3/2-3; vgl. auch Urk. 6 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die fraglichen Dokumente könnten höchstens als Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen dienen (BGE 131 V 444 E. 1.2). Sie werden jedoch, wie zu zeigen sein wird, durch die weitere Aktenlage entkräftet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Kontoauszug "5400 Löhne Dienstleistungen" geht hervor, dass im Jahr 2016 lediglich Löhne des Versicherten aus dem Jahr 2014 im Betrag von jeweils Fr. 4'500.-- verbucht wurden (Urk. 7/41; vgl. auch Urk. 7/46 und 7/61). Auch im Kontoauszug "2060 Kontokorrent Gesellschafterin TN" wurden einzig Lohnbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge 2014 von jeweils Fr. 4'018.59 netto vermerkt (Urk. 7/60). Den eingereichten Buchhaltungsunterlagen 2016 betreffend das C.___ Geschäftskonto (Urk. 7/59) lassen sich zwar Barbezüge durch A.___ entnehmen. Die einzelnen Transaktionen lassen sich jedoch bereits aufgrund der einzelnen abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hobenen Beträge nicht den behaupteten Lohnzahlungen zuordnen. Es kommt hinzu, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers ebenfalls für die Z.___ gearbeitet und dementsprechend Lohn bezogen habe, was eine korrekte Zuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der getätigten Abhebungen gänzlich verunmöglicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund erscheint es als fraglich, ob der Beschwerdeführer im Jahr 2016 überhaupt eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, womit auch Zweifel daran bestehen, ob die erforderliche Beitragszeit erfüllt wurde, wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den dafür doch zumindest fünf Monate fehlen. Jedenfalls ist nicht mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit belegt, dass der Beschwerdeführer für seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen im Jahr 2016 wie behauptet einen Lohn (von Fr. 3'818.25 netto pro Monat) in bar ausbezahlt erhielt (vgl. Urk. 7/58 S. 1), der im Rahmen von Art. 37 Abs. 2 AVIV zu seinen Gunsten bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes berücksichtigt werden könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Lohnerklärung zuhanden der Suva Zürich und der SVA Zürich für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung der definitiven Prämien des Jahres 2017 (Urk. 7/76 S. 4 ff.) und der Lohnausweis 2017, der noch unterzeichnet werden müsste (vgl. Urk. 7/76 S. 7), könnten höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen bilden (BGE 131 V 444 E. 1.2). Gegen solche spricht der Umstand, dass sich im Kontoauszug "5400 Löhne Dienstleistungen" der Buchhaltung 2017 keine entsprechenden Buchungen finden lassen (Urk. 7/64). Die behauptete Auszahlung eines Nettolohnes von Fr. 5'091.60 für die Monate Januar bis und mit Juni 2017 in bar erscheint daher nicht als überwiegend wahrscheinlich. Dies muss umso mehr gelten, als der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer weder aus dem Kontoauszug 2017 "2060 Kontokorrent Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafterin TN" (Urk. 7/63) noch aus den Kontoauszügen der C.___ vom 1. Januar bis 31. Juli 2017 betreffend das Geschäftskonto der Z.___ (Urk. 7/65) etwas zu Gunsten seiner Sachverhaltsdarstellung abzuleiten vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein massgeblicher versicherter Verdienst von mindestens Fr. 500.-- pro Monat lässt sich gestützt auf die vorhandenen Unterlagen somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejahen. In der Beschwerdeschrift wurde zu Recht nicht gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemacht, er liesse sich mit anderen Beweismitteln mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit belegen, da keinerlei Anhaltspunkte für das Vorhandensein von solchen ersichtlich sind (Urk. 1; vgl. auch Urk. 7/70). Dementsprechend durfte die Beschwerdegegnerin davon ausgehen, der Beschwerdeführer vermöge einen mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen versicherten Verdienst nicht mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachzuweisen. Unter diesen Umständen war es auch korrekt, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin einen Arbeitslosenentschädigungsanspruch verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>