<h2>SubmittedText<h2><p>Ist der Bundesrat bereit, die geeigneten Vorkehrungen zu treffen, damit die Schliessung der Autobahnlücken südwestlich von Zürich (Umfahrung Birmensdorf, Uetlibergtunnel und A 4 mit Islisbergtunnel) etwa im Jahre 2008 koordiniert und durchgehend erfolgen kann? Ist - um dieses Ziel zu erreichen - vorgesehen, eine Staffelung vorzunehmen und eine der beiden zweispurigen Röhren des Islisbergtunnels rasch fertigzustellen und auf diesen Zeitpunkt hin im Gegenverkehr in Betrieb zu nehmen oder eine andere geeignete Massnahme zu ergreifen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat stets betont, dass ihm die möglichst rasche Vollendung der A 4 im Knonauer Amt und eine gleichzeitige Eröffnung aller neuen Verkehrsachsen im Raum Zürich West wichtig ist. Er ist deshalb grundsätzlich bereit, im Rahmen des Möglichen an die Erfüllung dieses Zieles beizutragen. Doch die Möglichkeiten sind begrenzt: Denn der Bund hat keinen Einfluss auf den Projektstand, weil die Verantwortung dafür bei den Kantonen liegt. Helfen kann er aber, indem er seinen Anteil an die erforderlichen Mittel rechtzeitig bereitstellt.</p><p>Die Zeitfrage ist auch für den Bund von Belang. Das Projekt Islisbergtunnel/Knonauer Amt ist im Gegensatz zum Projekt Uetlibergtunnel noch nicht baureif. Sollte sich der Baubeginn am Islisbergtunnel wesentlich verzögern, wäre eine gleichzeitige Eröffnung aller Teilstrecken nur noch mit erheblichen Mehrkosten möglich. Dann müsste die Situation diesbezüglich neu beurteilt werden. Dabei müssten das Interesse der lokalen Bevölkerung an der gleichzeitigen Inbetriebnahme und die erforderlichen Mehrkosten gegeneinander abgewogen werden. Keine Alternative wäre indessen, erstellte Teilstrecken nicht in Betrieb zu nehmen, wie das seinerzeit beim Knonauer Stummel geschah. Im Vordergrund stehen klar die Bemühungen um eine gleichzeitige Inbetriebnahme des gesamten Nationalstrassensystems in diesem Gebiet.</p>  Antwort des Bundesrates.