<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00162</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=216369&amp;W10_KEY=13013512&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00162</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.06.2016</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.09.2017 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beweislastumkehr und Widerruf der Aufenthaltsbewilligung infolge starker Indizien für eine Scheinehe. Das Vorliegen einer Scheinehe oder einer nur aus ausländerrechtlichen Motiven aufrechterhaltenen Ehe entzieht sich in der Regel einem direkten Beweis und ist durch den betroffenen Ausländer zu widerlegen, falls die Indizien mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine Scheinehe hindeuten (Beweislastumkehr). Hierbei kann und darf auch eine anonyme Denunziation Anstoss für weitere Abklärungen geben, wenngleich die Motivlage und Glaubwürdigkeit des Denunzianten nicht überprüfbar und die anonyme Denunziation selbst insofern von beschränktem Beweiswert ist. Vorliegend wurde die Aufenthaltsbewilligung des serbischen Beschwerdeführers widerrufen, nachdem ein anonymer Hinweis betreffend Scheinehe eingegangen war und sich der entsprechende Verdacht nach weiteren Abklärungen erhärtete. Insbesondere mieteten die Eheleute trotz engen finanziellen Verhältnissen zwei getrennte Wohnungen an und konnten anlässlich mehrerer polizeilicher Wohnungskontrollen nicht gemeinsam am ehelichen Wohnsitz angetroffen werden. Der Beschwerdeführer wusste überdies nicht, dass sich seine Ehefrau zum Zeitpunkt der ersten Kontrolle urlaubshalber in Serbien aufhielt. Auch die von den Eheleuten angegebenen (vorübergehenden) Trennungsgründe vermögen nicht zu überzeugen und erklären insbesondere auch nicht, weshalb sie anlässlich der polizeilichen Kontrollen nicht zusammen in der ehelichen Wohnung angetroffen werden konnten, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt das eheliche Zusammenwohnen bereits wieder aufgenommen haben wollen. Die Ehe weist zudem auch für tolerante Beziehungen objektiv atypische Elemente auf, unterhält der Beschwerdeführer doch gemäss eigenem Bekunden eine aussereheliche Fernbeziehung. Auch weitere Indizien â wie der Eheschluss nach kurzer Bekanntschaft, ein sich kaum überschneidender Kollegenkreis, die separierte Verbringung von Ferien, die finanziellen Probleme der Ehefrau sowie unterschiedliche Angaben zum Kennenlernen und Zusammenziehen â deuten auf eine Scheinehe hin. Da die vorhandenen Indizien mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine lediglich aus ausländerrechtlichen Motiven (erneut) eingegangene Wohngemeinschaft und eine seither lediglich vorgetäuschte Ehegemeinschaft hindeuten, obliegt der Gegenbeweis einer echten, gelebten Ehegemeinschaft dem Beschwerdeführer. Die von ihm offerierten Beweise sind jedoch höchstens geeignet, eine gelebte Ehegemeinschaft in der Anfangsphase der Beziehung nachzuweisen, womit sowohl sein ehelicher als auch ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch entfällt. Zudem begründet die zum Zeitpunkt der Wohnungskontrollen offenkundig vorgetäuschte Wohngemeinschaft und die aufgrund der Indizienlage weiterhin vorgespielte Ehebeziehung auch einen Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. a AuG, welcher auch der Bejahung eines nachehelichen Härtefalls im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG entgegensteht. Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung. Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANONYMITÃT">ANONYMITÃT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ATYPISCH">ATYPISCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSLÃNDERRECHTSEHE">AUSLÃNDERRECHTSEHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSEREHELICHE BEZIEHUNG">AUSSEREHELICHE BEZIEHUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLASTUMKEHR">BEWEISLASTUMKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISWERT">BEWEISWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISWÃRDIGUNG">BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENUNZIATION">DENUNZIATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DREIJAHRESFRIST">DREIJAHRESFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEGEMEINSCHAFT">EHEGEMEINSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICHE GEMEINSCHAFT">EHELICHE GEMEINSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICHES ZUSAMMENLEBEN">EHELICHES ZUSAMMENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FALSCHE ANGABEN IM BEWILLIGUNGSVERFAHREN">FALSCHE ANGABEN IM BEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GETRENNTE WOHNSITZE">GETRENNTE WOHNSITZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GETRENNTLEBEN">GETRENNTLEBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTIMSPHÃRE">INTIMSPHÃRE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIVING APART TOGETHER">LIVING APART TOGETHER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHEINEHE">SCHEINEHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEITENSPRUNG">SEITENSPRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WICHTIGE GRÃNDE">WICHTIGE GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNGEMEINSCHAFT">WOHNGEMEINSCHAFT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 30 Abs. I lit. b AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 43 Abs. I AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 49 AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 50 Abs. I lit. a AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 50 Abs. I lit. b AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 50 Abs. II AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 51 Abs. I lit. a AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 51 Abs. II lit. b AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 62 AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 62 lit. a AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 90 AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 96 Abs. I AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 82 BGG</span><br/><span class="gerade">Art. 113 BGG</span><br/><span class="ungerade">Art. 119 Abs. I BGG</span><br/><span class="gerade">Art. 13 Abs. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. IV VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 65a VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 31 VZAE</span><br/><span class="ungerade">Art. 76 VZAE</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=30756" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00162</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span> Urteil </span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">22. Juni 2016</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der 1972 geborene Serbe A reiste am 20. MÃ¤rz 2011 in die Schweiz ein. Am 27. April 2011 heiratete er in F die 1965 geborene und hier niedergelassene Landsfrau C, worauf ihm am 16. Mai 2011 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und in der Folge mehrfach verlÃ¤ngert wurde. </p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem das Migrationsamt einem anonymen Hinweis betreffend Scheinehe nachg</span>ing<span> und sich der entsprechende Verdacht erhÃ¤rtete, widerrief es am 25.</span> <span>MÃ¤rz</span> <span>2015 die Aufenthaltsbewilligung von A und setzte diesem eine Ausreisefrist bis zum 26. Mai 2015 an.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion am 29.</span> <span>Februar 2016 ab, soweit es diesen nicht als gegenstandslos betrachtete. Sodann setzte es A eine neue Ausreisefrist bis zum 31.</span> <span>Mai 2016 an.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 29.</span> <span>MÃ¤rz 2016 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion vom 29.</span> <span>Februar 2016 aufzuheben und es sei das Migrationsamt zur VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung aufzufordern. Zudem beantragte er die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- und -unterschreitung sowie die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Da die widerrufene Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers zwischenzeitlich ohnehin abgelaufen wÃ¤re, bildet nicht mehr deren Widerruf, sondern deren NichtverlÃ¤ngerung Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Art. 43 Abs. 1 des AuslÃ¤ndergesetzes vom 16. Dezember 2005 (AuG) haben auslÃ¤ndische Ehegatten von in der Schweiz niedergelassenen Personen Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Entscheidend ist damit nicht das formelle Eheband zwischen den Beteiligten, sondern der Bestand einer gelebten Wohn- und Ehegemeinschaft (BGE 136 II 113 E. 3.2). </p> <p class="Erwgung2">Getrennte Wohnorte der Ehegatten sind zulÃ¤ssig, sofern die Ehegemeinschaft fortbesteht, aber wichtige GrÃ¼nde ein vorÃ¼bergehendes Getrenntleben erfordern (Art. 49 AuG in Verbindung mit Art. 76 der Verordnung Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE]). Ein dauerhaftes Getrenntleben im Sinn eines "living apart together" ist hingegen nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht als wichtiger Grund fÃ¼r getrennte Wohnorte anerkannt (BGr, 9. Dezember 2009, 2C_388/2009, E. 4). Unzureichend ist sodann auch, wenn eine Wohngemeinschaft nur auf Druck des Bewilligungsverfahrens (wieder) aufgenommen wird, ohne dass darÃ¼ber hinaus die BegrÃ¼ndung einer echten, gelebten Ehegemeinschaft beabsichtigt ist (vgl. BGE 122 II 289 E. 2b). Beides fÃ¼hrt zum ErlÃ¶schen des Bewilligungsanspruchs (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG).</p> <p class="Erwgung2">Die Aufenthaltsbewilligung kann sodann widerrufen werden, wenn die AuslÃ¤nderin oder der AuslÃ¤nder im Bewilligungsverfahren falsche Angaben gemacht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat (Art. 62 lit. a AuG). Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich nachtrÃ¤glich Indizien ergeben, welche die Ehe, auf die sich der AuslÃ¤nder fÃ¼r die Aufenthaltsbewilligung berufen hat, als Scheinehe oder bloss aus fremdenpolizeilichen GrÃ¼nden aufrechterhaltene Ehe erscheinen lassen (BGr, 16. Juli 2010, 2C_205/2010, E. 3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss Art. 90 AuG und § 7 Abs. 2 VRG sind der gesuchstellende AuslÃ¤nder und verfahrensbeteiligte Dritte verpflichtet, bei der Erstellung des bewilligungswesentlichen Sachverhalts mitzuwirken. Auch Fragen aus dem Intimbereich sind zu beantworten, sofern dies zur KlÃ¤rung des entscheidwesentlichen Sachverhalts beitrÃ¤gt und keinen Ã¼bermÃ¤ssigen Eingriff in die PersÃ¶nlichkeitsrechte der mitwirkungspflichtigen Personen darstellt. Die Beantwortung von Fragen nach ausserehelichen Sexualkontakten und sexuellen Kontakten zwischen den Ehegatten erscheint damit bei AbklÃ¤rungen bezÃ¼glich einer Scheinehe nicht grundsÃ¤tzlich unzumutbar. Dies zumindest solange, wie lediglich nach dem Vorliegen von sexuellen Beziehungen und nicht nach Details zum Sexualleben gefragt wird.</p> <p class="Erwgung3">Das Vorliegen einer Scheinehe oder einer nur aus auslÃ¤nderrechtlichen Motiven aufrechterhaltenen Ehe entzieht sich hierbei in der Regel einem direkten Beweis, weil es sich dabei um innere VorgÃ¤nge handelt, die der BehÃ¶rde nicht bekannt oder schwierig zu beweisen sind. Sie sind daher oft nur durch Indizien zu erstellen (vgl. BGE 122 II 289 E. 2b; BGr, 15. August 2012, 2C_3/2012, E. 4.1). Dabei liegt in der Natur des Indizienbeweises, dass mehrere Indizien, welche fÃ¼r sich allein noch nicht den Schluss auf das Vorliegen einer bestimmten Tatsache erlauben, in ihrer Gesamtheit die erforderliche Ãberzeugung vermitteln kÃ¶nnen. Zwar obliegt der Beweis fÃ¼r die Tatsachen, welche einen Entzug einer Bewilligung nach sich ziehen, grundsÃ¤tzlich der BehÃ¶rde. Weisen die Indizien indessen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine Scheinehe hin, obliegt der Gegenbeweis dem betroffenen AuslÃ¤nder (VGr, 22. Januar 2014, VB.2013.00586, E. 3.2; vgl. auch Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 7 N. 28).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Als Indizien fÃ¼r die Annahme einer Scheinehe gelten namentlich das Vorliegen eines erheblichen Altersunterschieds zwischen den Ehegatten und die UmstÃ¤nde des Kennenlernens und der Beziehung, wie beispielsweise eine Heirat nach einer nur kurzen Bekanntschaft sowie geringe Kenntnisse Ã¼ber den Ehegatten. Auch der Umstand, dass der Ehegatte ohne Heirat keine Aufenthaltsbewilligung hÃ¤tte erlangen kÃ¶nnen, kann zumindest zusammen mit weiteren Indizien auf eine Scheinehe hinweisen (BGr, 29. August 2013, 2C_75/2013, E. 3.3). Weiter kÃ¶nnen widersprÃ¼chliche Aussagen der Beteiligten deren Glaubhaftigkeit herabsetzen und eine AuslÃ¤nderrechtsehe nahelegen (vgl. BGr, 16. Juli 2010, 2C_205/2010, E. 3.2). Zu berÃ¼cksichtigen sind auch die konkreten WohnverhÃ¤ltnisse, namentlich wenn die Ehegatten nicht zusammenwohnen oder eine fÃ¼r das eheliche Zusammenwohnen ungeeignete Wohnung bezogen haben wollen (vgl. auch BGr, 4. Juli 2002, 2A.324/2002, E. 2.2). </p> <p class="Erwgung2">Das Ãberwiegen objektiv eheuntypischer VerhÃ¤ltnisse deutet sodann auch im Fall eines fortbestehenden oder wieder aufgenommenen Zusammenwohnens darauf hin, dass die Ehe nicht mehr gelebt wird und die Ehegemeinschaft damit aufgehoben worden ist. Hierzu gehÃ¶rt insbesondere das Eingehen einer die Ehegemeinschaft konkurrenzierenden ausserehelichen Intimbeziehung. Vereinzelte SeitensprÃ¼nge mÃ¼ssen dabei die eheliche Gemeinschaft noch nicht ernsthaft infrage stellen, kÃ¶nnen jedoch zumindest im Zusammenspiel mit weiteren Indizien durchaus Zweifel an der QualitÃ¤t des ehelichen Zusammenlebens aufkommen lassen (vgl. VGr, 13. April 2011, VB.2010.00684, E. 3.2.1; VGr, 28. August 2013, VB.2013.00220, E. 2.2 und 2.5 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]; BVGr, 13. Juni 2012, C-4627/2009, E. 7.3).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt vorab, dass die vorinstanzlichen Untersuchungen und Entscheide unzulÃ¤ssigerweise auf ein "widerrechtliches" anonymes Schreiben vom 27. November 2014 abstellen wÃ¼rden, wonach er seine Ehefrau lediglich zur Bewilligungserlangung geheiratet und hierfÃ¼r bezahlt habe.</p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 7 Abs. 1 und 4 VRG untersucht die VerwaltungsbehÃ¶rde den Sachverhalt von Amtes wegen und wÃ¼rdigt das Ergebnis der Untersuchung frei. Auch anonyme Hinweise und Denunziationen unterliegen der freien BeweiswÃ¼rdigung, sind jedoch insofern von beschrÃ¤nktem Beweiswert, als dass die Motivlage und die GlaubwÃ¼rdigkeit anonymer Hinweisgeber nicht Ã¼berprÃ¼ft werden kann. Gleichwohl bilden derartige Hinweise in auslÃ¤nderrechtlichen Verfahren oftmals den Anstoss fÃ¼r nachfolgende Untersuchungen. Anonyme Denunzierungen kÃ¶nnen sodann aus unterschiedlichsten und auch durchaus legitimen GrÃ¼nden erfolgen, indes selbst niedere Motive des Hinweisgebers nicht zwangsweise den Wahrheitsgehalt der Denunziation infrage stellen mÃ¼ssen. Damit sind die als Folge anonymer Denunziationen erlangten Beweise nicht per se rechtswidrig und grundsÃ¤tzlich auch verwertbar. </p> <p class="Erwgung2">Die Motivlage und GlaubwÃ¼rdigkeit des Verfassers des anonymen Schreibens vom 27. November 2014 ist nicht Ã¼berprÃ¼fbar, weshalb das Schreiben fÃ¼r sich genommen von eingeschrÃ¤nktem Beweiswert ist. Jedoch durfte sich das Migrationsamt aufgrund des anonymen Schreibens ohne Weiteres dazu veranlasst sehen, weitere AbklÃ¤rungen hinsichtlich der QualitÃ¤t der ehelichen Beziehung zu treffen. Aufgrund der zeitweise getrennten Wohnorte der Ehegatten und der sich aufgrund der Denunziation weiter verdichtenden Indizien fÃ¼r eine Scheinehe war das Migrationsamt in Rahmen seiner Untersuchungspflicht gerade dazu angehalten, die Sachlage nÃ¤her abzuklÃ¤ren. Damit erscheinen weder die durch die Denunziation angestossenen Untersuchungen noch die daraus gewonnenen Kenntnisse widerrechtlich und kÃ¶nnen diese im zur Beurteilung stehenden Bewilligungsverfahren frei gewÃ¼rdigt werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Eheleute waren nach ihrer Heirat zunÃ¤chst an der D-Strasse 01 und danach am E-Weg 02 in F angemeldet. Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers hielt sich sodann eigenen Angaben zufolge lÃ¤ngere Zeit in Serbien auf und mietete ab 1. September 2013 eine mÃ¶blierte Einzimmer-Personalwohnung an der G-Strasse 03 in F an, wÃ¤hrend der BeschwerdefÃ¼hrer in der Folge an der H-Strasse 05 in F gemeldet war. Eine fÃ¼r zwei Personen geeignete Wohnung an der I-Strasse 04 in F mieteten die Ehegatten erst an, nachdem dem BeschwerdefÃ¼hrer infolge der getrennten Haushalte die NichtverlÃ¤ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung in Aussicht gestellt wurde. Als Mietbeginn war hierbei der 15. Mai 2014 vorgesehen, wobei sich die Ehegatten bereits am 7. bzw. 8. Mai 2014 an der neuen (gemeinsamen) Wohnadresse an der I-Strasse anmeldeten. Trotz der Ummeldung an die I-Strasse behielt die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ihre Wohnung an der G-Strasse bei und schloss im Dezember 2014 sogar einen neuen Mietvertrag Ã¼ber die Personalwohnung ab. </p> <p class="Erwgung3">Am 17. Dezember 2014 fanden an der I-Strasse und an der G-Strasse zeitgleich Wohnungskontrollen statt, wobei an der I-Strasse lediglich der BeschwerdefÃ¼hrer angetroffen werden konnte, wÃ¤hrend seine Ehefrau in keiner der beiden kontrollierten Wohnungen anwesend war. Die eheliche Wohnung an der I-Strasse erweckte bei der rapportierenden Polizeibeamtin den Eindruck eines reinen MÃ¤nnerhaushaltes, wÃ¤hrend dort nur wenige persÃ¶nliche Sachen der Ehefrau und lediglich Briefpost des BeschwerdefÃ¼hrers aufgefunden werden konnten. Der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rte gemÃ¤ss dem hierzu erstellten Polizeirapport die Abwesenheit seiner Ehefrau damit, dass diese sich momentan bei ihrem Sohn an einer ihm nicht bekannten Adresse in J aufhalten wÃ¼rde. Die weiteren Ermittlungen ergaben jedoch, dass sich diese zu diesem Zeitpunkt urlaubshalber in Serbien aufhielt. AnlÃ¤sslich einer weiteren Wohnungskontrolle konnte am 6. Januar 2014 (recte: 2015) an der G-Strasse lediglich die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers angetroffen werden, auf welche auch sÃ¤mtliche dort aufgefundene Korrespondenz lautete. </p> <p class="Erwgung3">Am 3. Juli 2015 gab die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund der auslÃ¤nderrechtlichen Ermittlungen die Wohnung an der G-Strasse auf.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Polizei fÃ¼hrte damit sowohl am 17. Dezember 2014 als auch am 6. Januar 2015 Wohnungskontrollen in den beiden von den Eheleuten angemieteten Wohnungen durch, wobei sich der Verdacht auf getrennte Wohnorte erhÃ¤rtete. Die Ehefrau konnte nicht in der ehelichen Wohnung angetroffen werden. Zudem ist kaum erklÃ¤rbar, weshalb in der Wohnung an der I-Strasse kaum persÃ¶nliche Effekten der Ehefrau und keinerlei Briefpost derselben aufgefunden werden konnte, obwohl diese bereits seit Ã¼ber einem halben Jahr wieder dort angemeldet war. Auch bei einer vorÃ¼bergehenden Urlaubsabwesenheit hÃ¤tten mehr persÃ¶nliche GegenstÃ¤nde von ihr aufgefunden werden mÃ¼ssen, zumal ihre Wohnung an der G-Strasse offenbar voll fÃ¼r sie eingerichtet war. Untauglich ist auch die diesbezÃ¼glich am 13. Januar 2016 von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber der Stadtpolizei F abgegebene ErklÃ¤rung, dass sie ihre Sachen bis "September/Oktober" in einem Lager in K zwischengelagert habe, war dieses Lager doch zum Zeitpunkt der Wohnungskontrollen bereits aufgelÃ¶st. Dass sich die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ihre Briefsendungen weiterhin in ihre Personalwohnung an der G-Strasse senden liess, lÃ¤sst sich zwar mit ihrer regelmÃ¤ssigen berufsbedingten Anwesenheit am nahegelegenen Arbeitsort plausibilisieren, deutet jedoch auch nicht auf eine regelmÃ¤ssige Anwesenheit in der ehelichen Wohnung an der I-Strasse hin.</p> <p class="Erwgung3">Es ist zudem nicht nachvollziehbar, weshalb die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ihre Einzimmerwohnung an der G-Strasse auch nach dem behaupteten Bezug der gemeinsamen ehelichen Wohnung an der I-Strasse nicht kÃ¼ndigte, stellte die zusÃ¤tzliche Miete doch angesichts ihrer knappen finanziellen VerhÃ¤ltnisse eine erhebliche finanzielle Belastung dar, welche sie offenbar nur mit MÃ¼he bestreiten konnte. </p> <p class="Erwgung3">Der Umstand, dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers von ihrer Arbeitgeberin auch in "geteilte Dienste" eingeteilt war, begrÃ¼ndet keineswegs die Notwendigkeit einer voll eingerichteten Einzimmerwohnung an der G-Strasse. So geht aus den eingereichten TagesplÃ¤nen ihrer Arbeitgeberin und ihren eigenen Angaben hervor, dass ihre Einsatzzeiten sich maximal zwischen 7 Uhr und 19 Uhr erstreckten, teilweise unterbrochen von einer lÃ¤ngeren Mittagspause. Eine regelmÃ¤ssige Heimkehr in die vom ihrem Arbeitsort innert wenigen Minuten erreichbare eheliche Wohnung an der I-Strasse war ihr ohne Weiteres mÃ¶glich und zumutbar, zumal diese von ihrem Arbeitsplatz nur unwesentlich weiter entfernt ist als die Personalwohnung an der G-Strasse. Eine regelmÃ¤ssige Ãbernachtung in der NÃ¤he ihres Arbeitsplatzes entsprang damit keineswegs einer beruflichen Notwendigkeit. Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers gab sodann auch an, dass Eheprobleme und persÃ¶nliche RÃ¼ckzugsmÃ¶glichkeiten ausschlaggebend fÃ¼r die Anmietung der Personalwohnung an der G-Strasse waren. Zudem gab sie am 25. MÃ¤rz 2014 in einem Schreiben zuhanden der Sicherheitsdirektion als Grund fÃ¼r die damalige Trennung an, sich in einer Ehekrise zu befinden und ein weiteres Zusammenwohnen psychisch nicht mehr verkraftet zu haben. Derartige GrÃ¼nde vermÃ¶gen jedoch im Sinn von Art. 49 AuG hÃ¶chstens eine vorÃ¼bergehende Trennung von wenigen Monaten zu rechtfertigen (vgl. Marc Spescha in Marc Spescha et al. [Hrsg.], Migrationsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2015, Art. 49 AuG N. 3 mit Hinweisen). Insbesondere vermÃ¶gen aber auch die von den Ehegatten geltend gemachten TrennungsgrÃ¼nde nicht zu erklÃ¤ren, warum diese auch anlÃ¤sslich der polizeilichen Kontrollen nicht zusammen in der ehelichen Wohnung angetroffen werden konnten, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt beide behaupteten, wieder zusammenzuwohnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer gab zudem am 13. Januar 2015 gegenÃ¼ber der Stadtpolizei F an, die Mietkosten fÃ¼r die gemeinsam gemietete Wohnung an der I-Strasse praktisch alleine zu bestreiten. Auch dies deutet im Verbund mit den weiteren Indizien darauf hin, dass die Eheleute zumindest zum Zeitpunkt der Wohnungskontrollen getrennt wohnten und nur die auf ihre jeweils allein bewohnten Wohnungen entfallenden Mietkosten Ã¼bernehmen wollten.</p> <p class="Erwgung2">Bei einer gelebten Ehegemeinschaft wÃ¤re zudem zu erwarten gewesen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer anlÃ¤sslich der Wohnungskontrolle korrekt Ã¼ber den dazumaligen Aufenthaltsort seiner Frau hÃ¤tte Auskunft geben kÃ¶nnen. Die von ihm spÃ¤ter nachgeschobene BegrÃ¼ndung, er habe die Polizeibeamten missverstanden und geglaubt, diese fragten nach dem Aufenthaltsort der Kinder bzw. dem Sohn seiner Ehefrau, erscheint nicht glaubhaft, zumal ein derartiges MissverstÃ¤ndnis auch den Polizeibeamten vor Ort hÃ¤tte auffallen mÃ¼ssen und der Zweck der Kontrolle auch fÃ¼r ihn offenkundig gewesen sein dÃ¼rfte.</p> <p class="Erwgung2">Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers bewahrt sodann eigenen Angaben zufolge einen Teil ihrer Garderobe bei ihrem Sohn auf, wo sie sich auch laut BeschwerdefÃ¼hrer regelmÃ¤ssig aufhÃ¤lt. Insofern erscheint es durchaus plausibel, dass der BeschwerdefÃ¼hrer am 17. Dezember 2014 â in Unkenntnis des tatsÃ¤chlichen Aufenthaltsortes seiner Ehefrau â die Polizeibeamten auf die Wohnung von deren Sohn verwiesen hat. Da sich die Ehefrau sodann Ã¶fters in der Wohnung ihres Sohnes aufhÃ¤lt und dort insbesondere wÃ¤hrend der von den Ehegatten eingerÃ¤umten Trennungsphase von September 2013 bis Mai 2014 gewohnt haben will, ist jedoch nicht schlÃ¼ssig, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer anlÃ¤sslich der Wohnungskontrolle keine Wohnadresse des Sohnes angeben konnte: Die Bezeichnung der Adresse eines mehrmonatigen bzw. hÃ¤ufigen Aufenthaltsortes des anderen Ehegatten kann bei intakter Ehe vielmehr in aller Regel erwartet werden. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss Polizeiprotokoll vom 19. Januar 2015 nicht einmal den Namen des Sohnes seiner Ehefrau angeben konnte, erscheint umso erstaunlicher, als dass dieser gemÃ¤ss den Angaben in der Beschwerdeschrift frÃ¼her sogar bei den Ehegatten gewohnt und ursÃ¤chlich fÃ¼r den Bezug getrennter Wohnungen gewesen sein soll. Zu seinen Gunsten ist diesbezÃ¼glich jedoch festzuhalten, dass ihm die Namen der SÃ¶hne seiner Ehefrau zumindest anlÃ¤sslich seiner polizeilichen Befragung vom 13. Januar 2015 (wieder) bekannt waren.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Auch weitere Indizien sprechen fÃ¼r eine aufgegebene oder allenfalls nie aufgenommene Ehegemeinschaft: Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers lebt in knappen finanziellen VerhÃ¤ltnissen, musste bereits einmal Privatkonkurs anmelden und benÃ¶tigt Geld zur finanziellen UnterstÃ¼tzung eines weiteren, blinden und in Serbien lebenden Sohnes. Damit gehÃ¶rt sie zur typischen Zielgruppe zur Eingehung einer GefÃ¤lligkeitsehe (vgl. BGE 122 II 289 E. 2). Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤tte hingegen ohne den Eheschluss kaum Aussichten auf eine Aufenthaltsbewilligung gehabt. Weiter haben die Eheleute unterschiedliche Angaben dazu gemacht, wie sie sich kennengelernt haben und wann sie zusammengezogen sind. Auch der Umstand, dass das Paar bereits nach kurzer Bekanntschaft das Ehevorbereitungsverfahren einleitete, deutet auf eine Scheinehe hin: Gerade da die Ehefrau eigenen Angaben zufolge eine sehr problematische erste Ehe hinter sich hatte und ihre Kinder gegen die Heirat waren, erscheint es nicht leicht nachvollziehbar, weshalb sie sich schon nach sehr kurzer Bekanntschaft auf das Wagnis einer zweiten Ehe einliess. Ansonsten weichen die Aussagen der Ehegatten in entscheidenden Punkten voneinander ab, wobei hierfÃ¼r auf die Zusammenstellung in den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen verwiesen werden kann. Weiter Ã¼berschneidet sich ihr Kollegenkreis kaum, was auf wenige gemeinsame FreizeitaktivitÃ¤ten schliessen lÃ¤sst.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Die Eheleute haben sodann noch nie gemeinsame Ferien verbracht oder zusammen ihr gemeinsames Heimatland besucht, obwohl die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers regelmÃ¤ssig in das gemeinsame Heimatland reist und angeblich dort auch einmal ihre Schwiegereltern besucht haben will. Hingegen hat der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss eigenen Angaben im April 2014 im Ausland alleine eine Frau besucht, welche er Ã¼ber das Internet kennengelernt haben will. In der ehelichen Wohnung fand die Polizei zudem ein gerahmtes Bild, auf welchem der BeschwerdefÃ¼hrer eine blonde Frau umarmt. Eine Ã¤hnliche Szene mit derselben Frau fand sich als Hintergrundbild auch auf dessen Laptop. GemÃ¤ss polizeilichem Ermittlungsbericht vom 19. Januar 2015 gab der BeschwerdefÃ¼hrer sodann zu, eine aussereheliche Fernbeziehung zu pflegen und noch weitere aussereheliche Sexualbeziehungen zu unterhalten. AnlÃ¤sslich seiner polizeilichen Befragung vom 13. Januar 2015 rÃ¤umte er diesbezÃ¼glich zumindest ein, mit seiner Ehefrau "eine freie Ehe" zu fÃ¼hren und eine Freundin in Griechenland zu haben. Seine Ehefrau gab gegenÃ¼ber der Stadtpolizei F gleichentags zu Protokoll, von dieser ausserehelichen Sexualbeziehung ihres Ehemannes zu wissen und diese zu tolerieren. </p> <p class="Erwgung2">Die getrennt verbrachten Ferien, die Fernbeziehung des BeschwerdefÃ¼hrers und das FÃ¼hren einer "freien Ehe" sind zumindest im Verbund mit den weiteren Indizien geeignet, eine weiter gelebte eheliche Gemeinschaft infrage zu stellen. Da der BeschwerdefÃ¼hrer in der ehelichen Wohnung ein gerahmtes Bild von sich und seiner in Griechenland wohnhaften Freundin aufgestellt hat und diese auch als Hintergrundbild auf seinem Laptop erscheint, ist zu bezweifeln, dass es sich bei der Fernbeziehung lediglich um eine kurze Liebschaft handelt. Jedenfalls stellt das Aufstellen von derartigen Bildern in der ehelichen Wohnung auch in einer toleranten Ehegemeinschaft ein atypisches Verhalten dar.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Gegen eine Scheinehe spricht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer das Migrationsamt von sich aus Ã¼ber die (angeblich lediglich vorÃ¼bergehende) Trennung informierte. Auch wissen die Eheleute trotz zahlreicher Diskrepanzen einiges voneinander, was zumindest ein freundschaftliches VerhÃ¤ltnis nahelegt. Die an der I-Strasse aufgefundenen Frauenkleider deuten zumindest auf die sporadische Anwesenheit einer Frau in der ehelichen Wohnung hin. Weiter deuten die eingereichten Hochzeitsfotos nicht auf eine Scheinehe hin, sind aber umgekehrt auch wenig geeignet, den Scheineheverdacht auszurÃ¤umen.</p> <p class="Erwgung2">Es kann letztlich aber offenbleiben, ob es sich bei der Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers von Beginn weg um eine Scheinehe gehandelt hat und ob sich dessen Ehefrau zum Zeitpunkt der polizeilichen Kontrollen zumindest sporadisch in der ehelichen Wohnung aufgehalten hat. Selbst wenn nicht gÃ¤nzlich ausgeschlossen werden kann, dass die Eheleute frÃ¼her eine eheliche Gemeinschaft bildeten sowie auch weiterhin freundschaftliche oder gar intime Kontakte zueinander unterhalten, deuten die Indizien klar darauf hin, dass die eheliche Wohngemeinschaft spÃ¤testens am 1. September 2013 aufgehoben und eine gelebte Ehegemeinschaft seither nicht wieder begrÃ¼ndet worden ist. Vielmehr haben die Eheleute ihre Wohngemeinschaft erst unter dem Druck des laufenden Bewilligungsverfahrens und erst nach den polizeilichen Ermittlungen zum Jahreswechsel 2014/2015 wieder aufgenommen. So wurde die Wohnung an der G-Strasse von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers auch nach der eigenen Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers erst nach und gerade aufgrund der auslÃ¤nderrechtlichen Ermittlungen aufgegeben. </p> <p class="Erwgung2">Ob die Eheleute Ã¼ber eine allfÃ¤llig neu begrÃ¼ndete Wohngemeinschaft hinaus auch wieder eine gelebte Ehegemeinschaft fÃ¼hren, erscheint aufgrund der aufgefÃ¼hrten Indizien zweifelhaft: Da die vorhandenen Indizien mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine lediglich aus auslÃ¤nderrechtlichen Motiven (erneut) eingegangene Wohngemeinschaft und eine seither lediglich vorgetÃ¤uschte Ehegemeinschaft hindeuten, obliegt der Gegenbeweis einer echten, gelebten Ehegemeinschaft dem BeschwerdefÃ¼hrer. Die von ihm offerierten Beweise sind jedoch hÃ¶chstens geeignet, eine gelebte Ehegemeinschaft in der Anfangsphase der Beziehung nachzuweisen, wobei selbst eine solche aufgrund der Aktenlage eher zweifelhaft erscheint. Da eine Ehegemeinschaft damit nicht nachgewiesen ist, entfÃ¤llt ein ehelicher Aufenthaltsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach AuflÃ¶sung der Ehegemeinschaft besteht ein Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn die gelebte Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). Auch wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz keine drei Jahre gedauert hat und/oder die Integration nicht erfolgreich verlaufen ist, kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn kein Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 AuG vorliegt (Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG) und wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG, der sogenannte nacheheliche HÃ¤rtefall). Der nacheheliche HÃ¤rtefall muss hierbei in KontinuitÃ¤t bzw. KausalitÃ¤t zur gescheiterten Ehegemeinschaft und dem damit verbundenen (abgeleiteten) Aufenthalt stehen (BGE 137 II 345 E. 3.2.3; VGr, 2. Oktober 2013, VB.2013.00349, E. 2.3.1). Weiter wird aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde des Einzelfalls eine erhebliche IntensitÃ¤t der Konsequenzen fÃ¼r das Privat- und Familienleben vorausgesetzt, was namentlich vorliegen kann, wenn die soziale Wiederein­gliederung im Herkunftsland stark gefÃ¤hrdet erscheint, ferner bei Opfern ehelicher Gewalt und Zwangsverheirateten (Art. 50 Abs. 2 AuG). GemÃ¤ss Art. 31 VZAE sind darÃ¼ber hinaus insbesondere auch die Integration, die Respektierung der Rechtsordnung, die finanziellen und familiÃ¤ren VerhÃ¤ltnisse, die Anwesenheitsdauer sowie der Gesundheits­zustand des Betroffenen zu berÃ¼cksichtigen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Da aufgrund der dargelegten Indizienlage davon auszugehen ist, dass die Ehegemeinschaft des BeschwerdefÃ¼hrers spÃ¤testens im September 2013 â vor Erreichung der Dreijahresfrist â aufgehoben worden ist und seither lediglich vorgespielt wird, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer nicht auf einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch berufen. Insbesondere begrÃ¼ndet die zum Zeitpunkt der Wohnungskontrollen offenkundig vorgetÃ¤uschte Wohngemeinschaft und die aufgrund der Indizienlage weiterhin vorgespielte Ehebeziehung aber einen Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. a AuG, welcher auch der Bejahung eines nachehelichen HÃ¤rtefalls im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG entgegensteht.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Da nicht mehr von einer gelebten Ehegemeinschaft auszugehen ist, kann der BeschwerdefÃ¼hrer seinen weiteren Aufenthalt nicht auf sein Recht auf Familienleben gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) stÃ¼tzen (BGE 130 II 281 E. 3.1). Vertiefte soziale oder berufliche Beziehungen zur hiesigen BevÃ¶lkerung werden von ihm weder geltend gemacht noch sind solche aufgrund seiner noch relativ kurzen Aufenthaltsdauer zu erwarten. Damit entfÃ¤llt auch ein Anwesenheitsanspruch gestÃ¼tzt auf das in den erwÃ¤hnten Konventions- und Verfassungsbestimmungen ebenfalls geschÃ¼tzte Recht auf Privatleben (BGE 130 II 281 E. 3.2.1).</p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">Schliesslich liegt der Entscheid der Vorinstanz auch im Rahmen des pflichtgemÃ¤ssen Ermessens (Tamara NÃ¼ssle in: Martina Caroni/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 33 AuG N. 33). Diese hat bei der ErmessensausÃ¼bung die Ã¶ffentlichen Interessen und die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse sowie den Grad der Integration der AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder zu berÃ¼cksichtigen (Art. 96 Abs. 1 AuG). </p> <p class="Urteilstext"><span>Es bestehen keine Hinweise dafÃ¼r, dass die Vorinstanz ihr Ermessen in rechtsverletzender Weise ausgeÃ¼bt haben soll. Vielmehr hat sie in Anwendung von Art. 96 Abs. 1 AuG alle rechtserheblichen Kriterien berÃ¼cksichtigt und die Verweigerung der VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung einlÃ¤sslich begrÃ¼ndet. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist nicht derart in der Schweiz verwurzelt und seiner Heimat derart entfremdet, dass ihm eine RÃ¼ckkehr nach Serbien nicht mehr zuzumuten wÃ¤re. Verglichen mit dem durchschnittlichen Schicksal seiner Landsleute werden seine Lebens- und Daseinsbedingungen durch die Beendigung seines hiesigen Aufenthalts auch nicht in so gesteigertem Mass infrage gestellt, dass ihm eine HÃ¤rtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG zu erteilen wÃ¤re</span>, zumal eine solche auch nicht beantragt wurde<span>.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzulegen und ist ihm keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 65a in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b><span>8. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>