<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00574</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223040&amp;W10_KEY=13045532&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00574</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.02.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA: Die Beschwerdeführerin war nur wenige Monate in der Schweiz erwerbstätig. Sie macht geltend, dass sie demnächst wieder für ihren ehemaligen Arbeitgeber (der Geschäftsführer ist ihr Lebenspartner) tätig sein werde und mit ihrem Lebenspartner zusammenwohne.] Die Beschwerdeführerin hat den Nachweis, dass sie einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgeht, nicht erbracht. Sie hat den Status als Arbeitnehmerin damit verloren. Sie ist ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen, weshalb nicht überprüft werden kann, ob sie für ihren Lebensunterhalt selbständig aufkommen kann. Sie hat auch keinen Anspruch auf einen Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit (E. 4.3). Die Beschwerdeführerin hat trotz Aufforderung keinerlei Belege für einen Anspruch gestützt auf das Konkubinat eingereicht. Sie kann daher auch aus Art. 8 EMRK keinen Anwesenheitsanspruch ableiten (E. 4.4). Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erweist sich als verhältnismässig (E. 4.5). Aufgrund der mangelnden Integration fällt auch die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ausser Betracht (E. 4.6). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=60720" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00574</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">22. Februar 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA,</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin, geboren 1999, StaatsangehÃ¶rige von Portugal, reiste am 25. Januar 2019 in die Schweiz ein und erhielt eine bis am 24. Juli 2019 gÃ¼ltige Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA zur Stellensuche. Das Migrationsamt erteilte der BeschwerdefÃ¼hrerin am 18. </span><span>Juli 2019 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zwecks AusÃ¼bung einer unselbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit, zufolge des von ihr eingereichten</span><span> unbefristeten Arbeitsvertrags als Hilfsunterhaltsreinigerin bei der B GmbH. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Mit E-Mail vom 17. September 2019 teilte die Arbeitgeberin dem Migrationsamt mit, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der BeschwerdefÃ¼hrerin per sofort gekÃ¼ndigt worden sei. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Folge die mehrfachen Aufforderungen des Migrationsamts zur Auskunftserteilung nur unvollstÃ¤ndig beantwortete, teilte ihr das Migrationsamt am 23. September 2020 mit, dass der Widerruf ihrer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA beabsichtigt werde. Daraufhin reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Migrationsamt einige der verlangten Unterlagen ein.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Auf erneute Aufforderung des Migrationsamts reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin unter anderem eine ArbeitsbestÃ¤tigung und (weitere) Lohnabrechnungen bezÃ¼glich ihrer seit 1. April 2020 bestehenden unbefristeten Anstellung bei der Firma C GmbH in D ein. Aus dem im Anschluss eingeforderten und am 9. MÃ¤rz 2021 bei der Vorinstanz eingegangenen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) der SVA ZÃ¼rich geht hervor, dass von der C GmbH fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin keine AHV-BeitrÃ¤ge einbezahlt worden sind. Mit VerfÃ¼gung vom 5. Juli 2021 widerrief das Migrationsamt die bis am 17. Juli 2024 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und setzte ihr Frist zum Verlassen der Schweiz bis 31. Juli 2021.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 23. August 2022 ab und setzte </span><span>der BeschwerdefÃ¼hrerin<span> eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis am 30. September 2022.</span></span><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Am 15. September 2022 reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion Rekurs ein und beantragte sinngemÃ¤ss, es sei vom Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA abzusehen. Am 27. September 2022 leitete die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion die Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin zustÃ¤ndigkeitshalber an das Verwaltungsgericht weiter.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. September 2022 setzte der AbteilungsprÃ¤sident der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Frist von 20 Tagen, um dem Verwaltungsgericht weitere Dokumente und eine schriftliche Auskunft einzureichen, ansonsten aufgrund der Akten entschieden werde und eine mangelhafte Mitwirkung zu ihren Ungunsten gewÃ¼rdigt werden kÃ¶nnte. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. Oktober 2022 hielt der AbteilungsprÃ¤sident fest, dass die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. September 2022 versehentlich nicht als Gerichtsurkunde versendet worden sei. Der Partner der BeschwerdefÃ¼hrerin habe sich indes am 19. Oktober 2022 unter Bezugnahme auf die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung telefonisch beim Verwaltungsgericht nach einer allfÃ¤lligen Fristerstreckung erkundigt und daher kÃ¶nne davon ausgegangen werden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung spÃ¤testens zum Zeitpunkt des Telefonats vom 19. Oktober 2022 erhalten habe. Der AbteilungsprÃ¤sident merkte an, dass die der BeschwerdefÃ¼hrerin mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. September 2022 angesetzte Frist spÃ¤testens am 8. November 2022 ablÃ¤uft.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Es erfolgten keine weiteren Eingaben der BeschwerdefÃ¼hrerin.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>WÃ¤hrend die Sicherheitsdirektion auf eine Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 2 Abs. 2 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, vormals AuslÃ¤ndergesetz bzw. AuG) gilt dieses Gesetz fÃ¼r StaatsangehÃ¶rige eines Mitgliedstaats der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft (heute EuropÃ¤ische Union [EU]) nur so weit, als das FZA keine abweichenden Bestimmungen enthÃ¤lt oder das AIG gÃ¼nstigere Bestimmungen vorsieht. Vom FZA unberÃ¼hrt bleiben nach Art. 12 in Verbindung mit Art. 22 FZA staatsvertragliche Regelungen, welche einen weitergehenden Anspruch auf Aufenthalt verschaffen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin als portugiesische StaatsangehÃ¶rige auf das FZA berufen kann, ist unbestritten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach Art. 4 FZA in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA haben StaatsangehÃ¶rige einer Vertragspartei, welche mit einem Arbeitgeber des Aufnahmestaats ein ArbeitsverhÃ¤ltnis von mindestens einem Jahr eingegangen sind, Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung mit einer mindestens fÃ¼nfjÃ¤hrigen GÃ¼ltigkeit. GemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA wird diese Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA hernach automatisch verlÃ¤ngert, sofern die Bewilligungsvoraussetzungen nach wie vor erfÃ¼llt sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Nach Art. 23 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die EinfÃ¼hrung des freien Personenverkehrs vom 22. Mai 2002 (VEP) und Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG kann eine Aufenthaltsbewilligung unter anderem widerrufen oder nicht mehr verlÃ¤ngert werden, wenn eine mit der VerfÃ¼gung verbundene Bedingung nicht (mehr) eingehalten wird. Als Bedingung im vorgenannten Sinn gilt auch der Aufenthaltszweck, wie er gemÃ¤ss Art. 33 Abs. 2 AIG mit jeder Aufenthaltsbewilligung verbunden wird (Silvia Hunziker in: Martin Caroni/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 62 N. 43; VGr, 21. Dezember 2016, VB.2016.00640, E. 3.1 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]). Der Verlust der Arbeitnehmereigenschaft bzw. die Aufgabe der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit fÃ¼hrt damit in der Regel zum Verlust der darauf basierenden freizÃ¼gigkeitsrechtlichen Aufenthaltsrechte, insbesondere wenn die betroffene Person in der Folge von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt werden muss und somit auch freizÃ¼gigkeitsrechtliche AufenthaltsansprÃ¼che im Sinn von Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA entfallen (vgl. zum Ganzen VGr, 9. Januar 2019, VB.2018.00624, E. 2.1.3 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Nach Art. 6 Abs. 6 Anhang I FZA darf einer arbeitnehmenden Person eine gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung nicht allein deshalb entzogen werden, weil sie keine BeschÃ¤ftigung mehr hat, entweder weil sie infolge von Krankheit oder Unfall vorÃ¼bergehend arbeitsunfÃ¤hig oder unfreiwillig arbeitslos geworden ist, falls Letzteres vom zustÃ¤ndigem Arbeitsamt ordnungsgemÃ¤ss bestÃ¤tigt wird. Dabei gelten die von der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde ordnungsgemÃ¤ss bestÃ¤tigten Zeiten unfreiwilliger Arbeitslosigkeit und die Abwesenheiten infolge Krankheit oder Unfall als BeschÃ¤ftigungszeiten (vgl. Art. 4 Abs. 2 Anhang I FZA in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 der Verordnung [EWG] Nr. 1251/70 der Kommission vom 29. Juni 1970 Ã¼ber das Recht der Arbeitnehmer, nach Beendigung einer BeschÃ¤ftigung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates zu verbleiben [ABl 1970, L 142 vom 30. Juni 1970 S. 24 ff.; hiernach: Verordnung [EWG] Nr. 1251/70]; siehe zum Ganzen BGE 147 II 35 E. 3.1). Hingegen verliert der Arbeitnehmer seinen freizÃ¼gigkeitsrechtlichen Status, wenn er freiwillig arbeitslos geworden ist, aufgrund seines Verhaltens feststeht, dass keinerlei ernsthafte Aussichten (mehr) darauf bestehen, dass er in absehbarer Zeit eine andere Arbeit finden wird, oder sein Verhalten gesamthaft als rechtsmissbrÃ¤uchlich bezeichnet werden muss (BGE 144 II 121 E. 3.1; 141 II 1 E. 2.2.1, mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Die bundesgerichtliche Rechtsprechung ging zunÃ¤chst davon aus, dass die freizÃ¼gigkeitsrechtliche Arbeitnehmereigenschaft spÃ¤testens nach 18 Monaten (BGr, 10. April 2014, 2C_390/2013, E. 4.3; Andreas ZÃ¼nd/Thomas Hugi Yar, Staatliche Leistungen und Aufenthaltsbeendigung unter dem FZA in: Astrid Epiney/Teresia Gordzielik [Hrsg.], PersonenfreizÃ¼gigkeit und Zugang zu staatlichen Leistungen, ZÃ¼rich etc. 2015, S. 192 f. und 199) bzw. zwei Jahren (BGr, 25. November 2013, 2C_1060/2013, E. 3.1) unfreiwilliger Arbeitslosigkeit verloren ging. Dabei vermochten BeschÃ¤ftigungsmassnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt den Verlust der Arbeitnehmereigenschaft nicht hinauszuzÃ¶gern (BGE 141 II 1 E. 2.2.5; BGr, 7. Dezember 2017, 2C_882/2017, E. 2.3.1; VGr, 20. Juni 2018, VB.2018.00218, E. 2.3). Seit dem 1. Juli 2018 regelt Art. 61a AuG (heute AIG) das ErlÃ¶schen des Aufenthaltsrechts sowie den Zugang zur Sozialhilfe fÃ¼r StaatsangehÃ¶rige der EU/EFTA-Mitgliedstaaten, die ursprÃ¼nglich eine Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung zur AusÃ¼bung einer unselbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit erhalten haben und deren ArbeitsverhÃ¤ltnis unfreiwillig beendet wurde (vgl. Botschaft zur Ãnderung des AuslÃ¤ndergesetzes vom 4. MÃ¤rz 2016, BBl 2016 3000 ff., 3054 f.). Bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit nach einer Anstellung von mehr als zwÃ¶lf Monaten sieht Art. 61a Abs. 4 AIG vor, dass die Aufenthaltsbewilligung spÃ¤testens sechs Monate nach dem Ende des Anspruchs auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung erlischt. Nach lÃ¤ngerer Arbeitslosigkeit wird die Arbeitnehmereigenschaft sodann auch durch kÃ¼rzere, befristete ArbeitseinsÃ¤tze nicht mehr wiedererlangt (BGr, 10. April 2014, 2C_390/2013, E. 4.4 und 5.3; VGr, 20. Juni 2018, VB.2018.00218, E. 2.3; kritisch hierzu Benedikt Pirker, Zum Verlust der Arbeitnehmereigenschaft im FreizÃ¼gigkeitsabkommen, AJP 2014, 1222 f.). Demnach erlischt das Aufenthaltsrecht von StaatsangehÃ¶rigen der Mitgliedstaaten der EU und der EFTA mit einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA sechs Monate nach der unfreiwilligen Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses bzw. spÃ¤testens sechs Monate nach dem Ende der EntschÃ¤digungszahlungen aus der Arbeitslosenkasse (Art. 61a Abs. 4 AIG). </p> <p class="MsoNormal"><b><span>3.3 </span></b><span>Nebst den AnwesenheitsansprÃ¼chen, die sich aus dem FZA bzw. dem AIG ergeben, ist auch das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 EMRK in die PrÃ¼fung einzubeziehen. E<span>ine auslÃ¤nderrechtliche Fernhaltemassnahme kann Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Familienleben) verletzen, wenn eine partnerschaftliche Beziehung seit Langem eheÃ¤hnlich gelebt wird oder konkrete Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Hochzeit hindeuten. Die Bindung der Konkubinatspartner muss bezÃ¼glich Art und StabilitÃ¤t in ihrer Substanz einer Ehe gleichkommen. Dabei ist wesentlich, ob die Partner in einem gemeinsamen Haushalt leben; zudem ist der Natur und LÃ¤nge ihrer Beziehung sowie ihrem Interesse und ihrer Bindung aneinander, etwa durch Kinder oder andere UmstÃ¤nde wie die Ãbernahme von wechselseitiger Verantwortung, Rechnung zu tragen (BGE 135 I 143 E. 3.1). </span>AnknÃ¼pfend an die GrundsÃ¤tze des Ehegattenunterhaltsrechts kann bei einem partnerschaftlichen Zusammenleben von mindestens fÃ¼nf Jahren tendenziell von einem gefestigten Konkubinat ausgegangen werden (vgl. die Beispiele in BGr, 3. Mai 2018, 2C_880/2017, E. 3.2 und BGr, 31. Mai 2013, 2C_1194/2012, E. 4.2).</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Nach Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens dann statthaft, wenn er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Sicherheit, die Ã¶ffentliche Ordnung oder zur Verhinderung strafbarer Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig erscheint (vgl. BGr, 19. November 2018, 2C_417/2018, E. 6.2).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Vorinstanz ging davon aus, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mehr als Arbeitnehmerin im Sinn des FZA zu qualifizieren sei und daher keinen Aufenthaltsanspruch gestÃ¼tzt auf Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA habe. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Reinigungsmitarbeiterin bei der C GmbH mit Stellenantritt am 1. April 2020 eingereicht. Als Beleg fÃ¼r ihre ErwerbstÃ¤tigkeit habe sie Lohnabrechnungen der Monate MÃ¤rz 2020 bis Januar 2021, Mai bis September 2021 sowie Januar bis MÃ¤rz 2022 zu den Akten gereicht. Sodann habe sie KontoauszÃ¼ge der Monate September bis Dezember 2020 eingereicht, aus welchen die Zahlungen des Arbeitgebers hervorgingen. Aufgrund der eingereichten Lohnabrechnungen liesse sich darauf schliessen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bis MÃ¤rz 2022 bei der C GmbH gearbeitet habe. Aus den IK der SVA vom 20. Juni 2022 gehe indes hervor, dass die C GmbH lediglich fÃ¼r die Monate April bis Juni 2021 SozialversicherungsbeitrÃ¤ge abgeliefert habe. FÃ¼r die Monate Juni bis November 2021 habe die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Auszug zufolge ArbeitslosenentschÃ¤digungen erhalten. Angesichts der ausbezahlten ArbeitslosenentschÃ¤digung sei davon auszugehen, dass die eingereichten Lohnabrechnungen fÃ¼r die Monate Juni bis September 2021 mit einem angeblich ausbezahlten Lohn von Fr. 3'881.10 lediglich zur Vorlage bei den MigrationsbehÃ¶rden erstellt worden sei und diesen keine tatsÃ¤chliche ErwerbstÃ¤tigkeit zugrunde gelegen habe. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sei deshalb nicht mehr als Arbeitnehmerin zu qualifizieren. Es sei somit davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ab Juni 2021 arbeitslos gewesen sei. Ihr Aufenthaltsrecht nach unfreiwilliger Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses sei damit spÃ¤testens Ende November 2021 erloschen. Es falle auch ein Aufenthalt zur erwerbslosen Wohnsitznahme im Sinn von Art. 24 Anhang I FZA ausser Betracht, da die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht dargelegt habe, mit welchen Mitteln sie ihren Lebensunterhalt finanziere. Schliesslich komme ihr auch gestÃ¼tzt auf keine andere Bestimmung des FZA und AIG ein Aufenthaltsanspruch zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet dagegen ein, dass sie nicht berufstÃ¤tig sei, aber demnÃ¤chst einen Anstellungsvertrag bei der C GmbH erhalte. Sie lebe zurzeit mit ihrem Lebenspartner, E zusammen, welcher ihren Lebensunterhalt unterstÃ¼tze. </p> <p class="MsoNormal"><b><span>4.3 </span></b><span>GemÃ¤ss unbestrittener vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung war die BeschwerdefÃ¼hrerin </span><span>fÃ¼r die C GmbH tÃ¤tig, welche gemÃ¤ss Zefix-Eintrag von ihrem Lebenspartner E gefÃ¼hrt wird, und </span><span>geht seit Juni 2021 keiner ErwerbstÃ¤tigkeit mehr nach. Die BeschwerdefÃ¼hrerin gibt zwar an, dass sie demnÃ¤chst wieder fÃ¼r die </span><span>C GmbH tÃ¤tig sein werde, sie hat jedoch trotz expliziter Aufforderung des Verwaltungsgerichts keine Belege fÃ¼r das neue ArbeitsverhÃ¤ltnis eingereicht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat damit den Nachweis, dass sie einer unselbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit nachgeht, nicht erbracht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin geht seit 21 Monaten keiner ErwerbstÃ¤tigkeit mehr nach. </span><span>Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, hat die BeschwerdefÃ¼hrerin ihren Status als Arbeitnehmerin damit verloren.</span><span> Auch ist sie der Aufforderung, einen aktuellen Auszug aus dem Betreibungsregister, eine BestÃ¤tigung ihrer Wohnortgemeinde bzw. der zustÃ¤ndigen SozialhilfebehÃ¶rde, welche Auskunft Ã¼ber einen allfÃ¤lligen Sozialhilfebezug geben wÃ¼rde, und Belege fÃ¼r die UnterstÃ¼tzungsleistungen ihres Lebenspartners einzureichen, nicht nachgekommen. Es kann deshalb nicht Ã¼berprÃ¼ft werden, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r ihren Lebensunterhalt selbstÃ¤ndig aufkommen kann. </span><span>Es ist deshalb in Ãbereinstimmung mit der Vorinstanz festzustellen, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin auch kein Anspruch auf einen Aufenthalt ohne ErwerbstÃ¤tigkeit zukommt. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat nach dem Gesagten keinen freizÃ¼gigkeitsrechtlichen Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz. Ebenso ergibt sich kein solcher Anspruch aus den Bestimmungen des AIG.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Sodann bleibt zu prÃ¼fen, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Recht auf Familie (Art. 8 EMRK) einen Anwesenheitsanspruch ableiten kann. Die BeschwerdefÃ¼hrerin gibt an, mit ihrem Lebenspartner E zusammenzuleben. Sie hat indes trotz expliziter Aufforderung durch das Verwaltungsgericht keinerlei Belege fÃ¼r einen allfÃ¤lligen Anspruch gestÃ¼tzt auf das Konkubinat eingereicht und hat sich auch mit keinem Wort zur Dauer und QualitÃ¤t der Beziehung geÃ¤ussert. Es ist allerdings ohnehin nicht von einem gefestigten Konkubinat auszugehen, zumal die BeschwerdefÃ¼hrerin erst seit vier Jahren in der Schweiz lebt und es somit bereits an einem Zusammenleben von mindestens fÃ¼nf Jahren fehlt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann daher auch aus Art. 8 EMRK keinen Anwesenheitsanspruch ableiten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist im Alter von 19 Jahren in die Schweiz eingereist und hÃ¤lt sich seit rund vier Jahren hier auf. Sie geht seit Juni 2021 keiner ErwerbstÃ¤tigkeit mehr nach und kann deshalb beruflich nicht als integriert gelten. Ob sie ansonsten in wirtschaftlicher Hinsicht integriert ist, kann nicht Ã¼berprÃ¼ft werden, da sie trotz Aufforderung weder einen aktuellen Betreibungsregisterauszug noch eine BestÃ¤tigung Ã¼ber allfÃ¤llige SozialhilfebezÃ¼ge eingereicht hat. Es liegen keine Hinweise vor, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in strafrechtlicher Hinsicht in Erscheinung getreten wÃ¤re, dieses Verhalten ist jedoch zu erwarten und wirkt sich nicht besonders positiv auf ihre Integrationsleistung aus. BezÃ¼glich ihrer sprachlichen Integration hat sie keinerlei Belege eingereicht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann insgesamt nicht als integriert gelten. Negativ ist vorliegend zu werten, dass sie ihren Mitwirkungspflichten regelmÃ¤ssig nicht nachkam, was auf eine gewisse GleichgÃ¼ltigkeit schliessen lÃ¤sst. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, ist ihr eine RÃ¼ckkehr in ihr Heimatland ohne Weiteres zumutbar. <span>Bei einer Gesamtbetrachtung der genannten UmstÃ¤nde erscheint der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA nach dem Gesagten als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>4.6 </span></b><span>VollstÃ¤ndigkeitshalber ist festzuhalten, dass aufgrund der mangelnden Integration auch die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA an die BeschwerdefÃ¼hrerin nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen ausser Betracht fÃ¤llt (Art. 33 Abs. 3 AIG).</span></p> <p class="MsoNormal"><span>Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und ist ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen, zumal eine solche auch nicht beantragt wurde.</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das vorliegende Urteil kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Andernfalls kann lediglich die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG wegen der Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte ergriffen werden. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. </span><span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>