<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_528/2008/don </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. September 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">, </div> <div class="para">X.________ </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Monika Paminger Müller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eheschutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 11. Juli 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen (Einzelrichter im Familienrecht). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 11. Juli 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen, das in teilweiser Gutheissung eines Rekurses des (im kantonalen Verfahren anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführers dessen Verpflichtung zu Ehegattenunterhalt aufgehoben, im Übrigen jedoch den Rekurs gegen den (die 1993 geborene Tochter A.________ unter die Obhut der Beschwerdegegnerin stellenden und den Beschwerdeführer zu 600 Franken Kinderunterhalt verpflichtenden) Eheschutzentscheid vom 31. August 2007 des Kreisgerichts Z.________ abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht erwog, die vor Juni 2008 beim Beschwerdeführer und ihren beiden Brüdern lebende Tochter habe sich im dortigen Haushalt isoliert und unverstanden gefühlt und unter dem Druck, keinen Kontakt zur Mutter zu pflegen, sowie unter der Angst vor der Entdeckung ihres Wunsches, bei der Mutter zu leben, gelitten, der eigene, freie, auf gut überlegtem Entschluss beruhende und gefestigte Wille der 15-jährigen, intelligenten, reifen sowie gerichtlich angehörten Tochter sei entscheidend, eine kinderpsychiatrische Begutachtung zur Erforschung des inneren Willens erweise sich damit als unnötig, die Tochter lebe wieder in enger Beziehung zur Mutter, habe ihr Umfeld mit Schule und Freundeskreis bewahrt und könne ihre Kontakte zu Kolleginnen ausbauen, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht weiter erwog, dem Beschwerdeführer, der ein inzwischen liquidiertes Carosseriegeschäft betrieben habe, sei ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 3'500.-- netto anzurechnen (einfache Tätigkeit zu 80% in der Automobilbranche), womit er zwar für die Tochter die erwähnten Unterhaltsbeiträge, nicht aber Ehegattenunterhalt bezahlen könne, zumal die Ehefrau mit einem Einkommen von Fr. 2'200.-- selbst ihren eigenen Bedarf zu decken vermöge, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=27.08.2008&amp;to_date=15.09.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass schliesslich im Falle von Beschwerden gegen Eheschutzmassnahmen nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=27.08.2008&amp;to_date=15.09.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 133 III 393</a> E. 5.2), wobei diese Rügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), d.h. klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=27.08.2008&amp;to_date=15.09.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 III 393 E. 6, 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass eine Ergänzung nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht möglich ist, </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar die Zuteilung der Tochter an ihn und die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zu Unterhaltsbeiträgen fordert, </div> <div class="para">dass er jedoch weder rechtsgenüglich auf die entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht noch die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten geltend macht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 11. Juli 2008 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. September 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>