<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00193</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106869&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00193</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.10.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verbindlichkeit des Erschliessungskonzepts eines Quartierplans Zuständigkeit (E. 1). Grundeigentümerverbindlichkeit des Erschliessungskonzepts des Quartierplans: Kann ein Grundstück von zwei Strassen erschlossen werden, ist der Grundeingentümer frei, die Erschliessung von der einen oder anderen Strasse vorzunehmen, sofern keine zusätzlichen Erschliessungsanlagen erforderlich werden (E. 2a). Die vom Beschwerdeführer vorgesehene Erschliessung widerspricht dem Quartierplan (E. 2b). Erschliessung über die im Quartierplan vorgesehene Strasse ohne weiteres möglich (E. 2c). Verweigerung der Baubewilligung mangels hinreichender Erschliessung (E. 3). Abweisung der Beschwerde (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSKONZEPT">ERSCHLIESSUNGSKONZEPT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLIESSGEWÃSSER">FLIESSGEWÃSSER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: GEWÃSSERSCHUTZ">GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUE TATSACHE">NEUE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARZELLIERUNG">PARZELLIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERDECKUNG">ÃBERDECKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRT">ZUFAHRT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRTSSTRASSE">ZUFAHRTSSTRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUGANGSNORMALIEN">ZUGANGSNORMALIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 38 lit. II b GSchG</span><br/><span class="gerade">§ 128 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 228 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 236 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 52 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 WasserwirtschaftsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 77 S. 183</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Eingabe vom 16. Juni 2001 ersuchte die A AG den Gemein­derat X um die bau­rechtliche Bewilligung fÃ¼r den Bau von 12 ReiheneinfamilienhÃ¤usern mit Unterniveau­ga­rage auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 im Gebiet des Quartierplans âQâ. Mit Beschluss vom 20. September 2001 verweigerte der Gemeinderat diese Bewilligung mit der BegrÃ¼ndung, die geplante Zufahrt zur geplanten Ãberbauung Ã¼ber die K-strasse und den Ã¶ffentlichen Fussweg Kat.Nr. 02 (L-Weg) verstosse gegen den Quartierplan, der die Erschliessung jenes Gebiets Ã¼ber die M-­strasse und den N-weg vorsehe. Ferner verstosse die geplante Zu­fahrt, die im EinmÃ¼ndungsbereich zur K-strasse eine Verbreiterung des Ã¶ffentlichen Fusswegs Kat.Nr. 02 sowie die Erstellung eines FussgÃ¤ngerstegs Ã¼ber den im Zusammenhang mit dem Quartierplanverfahren naturnah gestalteten Dorfbach vorsehe, gegen gewÃ¤sser- und na­turschutzrechtliche Bestimmungen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den gegen diese Bauverweigerung erhobenen Rekurs der A AG wies die Baurekurskommission III am 8. Mai 2002 ab. Die fÃ¼r die Bauverweigerung an­gefÃ¼hrten gewÃ¤sser- und naturschutzrechtlichen GrÃ¼nde seien nicht stichhaltig. Aber auch die Bauherrschaft kÃ¶nne nichts daraus ableiten, dass das aus dem Quartierplanverfahren hervorgegangene GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 03 in drei Parzellen aufgeteilt worden sei und deshalb das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 keinen direkten Zugang zum N-weg mehr ha­be. Hingegen ergebe sich aus dem Quartierplankonzept eindeutig, dass die Erschliessung des BaugrundstÃ¼cks Ã¼ber M-strasse und N-weg erfolgen sollte. Wenn die Ã¶rtliche Bau­behÃ¶rde eine andere Erschliessung abgelehnt habe, erweise sich dies als zweck- und ver­hÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 13. Juni 2002 liess die A AG dem Ver­wal­tungsgericht beantragen, den Beschluss des Gemeinderats X vom 20. September 2001 aufzuheben und der BeschwerdefÃ¼hrerin die Baubewilligung fÃ¼r die geplante Ãberbau­ung zu erteilen, unter Kos­ten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg­nerin. Zur BegrÃ¼ndung wur­de insbesondere vorgebracht, die vom Beschwerdegegner geforderte Erschliessung zum N-weg kÃ¶nne wegen der im FrÃ¼hjahr 2001 erfolgten Par­zellierung, der die Beschwerde­gegnerin zu­gestimmt habe, nur Ã¼ber das GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 04 erfolgen; ein entsprechen­des Fahrweg­recht kÃ¶nne fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck aber nicht beansprucht werden. Es stehe deshalb nur die MÃ¶glichkeit der Erschliessung zur K-strasse offen, gegen die aus ver­kehrstechnischer Sicht keine EinwÃ¤nde bestÃ¼nden und die auch auf Grund der topographischen VerhÃ¤ltnisse geboten sei. Dass das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 und die Nachbarparzel­le 04 dem nÃ¤mlichen Ei­gen­tÃ¼mer gehÃ¶r­ten, vermÃ¶ge am Fehlen eines Fahrwegrechts nichts zu Ã¤ndern. Wenn das Bau­grundstÃ¼ck zwin­gend Ã¼ber das GrundstÃ¼ck 04 hÃ¤tte erschlos­sen werden mÃ¼ssen, so hÃ¤tte bei der Zu­stimmung zur Mutation ein entsprechender Vor­behalt angebracht werden mÃ¼ssen. Wenn da­mals von der Gemeinde angemerkt worden sei, die Mutation nehme keine RÃ¼cksicht auf ein am 25. Mai 2000 auf dem frÃ¼heren Grund­stÃ¼ck Kat.Nr. 03 bewilligtes Projekt der D AG, so sei dies ohne Bedeutung fÃ¼r das Baugesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin. Auch bei diesem vom Beschwerdegegner bewilligten Projekt hÃ¤tten 16 AbstellplÃ¤tze Ã¼ber die K-stras­se erschlossen werden sollen. Auch dort habe sich zudem gezeigt, dass eine in den N-weg ein­mÃ¼ndende Ausfahrt von der Tiefgarage nur mit einer unzu­lÃ¤ssig starken Steigung mÃ¶glich sei; die gegenteiligen AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz seien unbegrÃ¼ndet. Sodann sei es unzulÃ¤ssig, die Quartierplanunterlagen, insbesondere den tech­nischen Bericht, dahingehend zu interpretieren, dass der gesamte nÃ¶rdlich der Quartierstras­se B (dem heutigen N-weg) ge­legene Teil des Quartierplangebiets ausschliesslich Ã¼ber diese Strasse erschlossen werden mÃ¼sse. Die auf dem BaugrundstÃ¼ck bei der Quartierplanfestlegung vorhandenen Bauten sei­en alle Ã¼ber die auch im Quartierplan eingezeichnete Zu­fahrt zur K-strasse hin erschlossen gewesen. Ãber den N-weg sei mit dem Quar­tierplan nur eine Bautiefe des damaligen GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 03 erschlossen und nur diese sei in den Kostenperimeter fÃ¼r den N-weg einbe­zogen worden; der grÃ¶ssere Teil der Bauparzelle sei dagegen zur K-strasse hin orientiert gewesen; die Verlegung des Dorfbachs sei in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. Dass der N-weg nicht den ganzen Verkehr des nÃ¶rdlich gelegenen Gebiets aufnehmen sollte, er­ge­be sich auch aus seinem Ausbau ohne Trottoir, der nur fÃ¼r die Erschliessung weniger Bauten genÃ¼ge. Sodann seien seit der Festsetzung des Quartierplans zahlreiche Bauten direkt Ã¼ber die K-strasse erschlossen worden, so auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 05 eine Ãberbauung mit 24 Eigentumswohnungen und 37 ParkplÃ¤tzen. Der Quartierplan habe denn auch das Ge­biet bis zur Mitte der K-strasse erfasst; diese habe zwar nicht weiter ausgebaut werden mÃ¼s­sen, sondern lediglich das Trottoir. Wenn sie aber zum Quartierplan gehÃ¶rt ha­be, mÃ¼sse es auch zulÃ¤ssig sein, die vom Quartierplan erfassten Parzellen zu dieser Strasse zu erschlies­sen. Auch der Beschwerdegegner habe bisher die Auffassung vertreten, die Er­schliessung eines GrundstÃ¼cks habe Ã¼ber diese Strasse zu erfolgen, fÃ¼r welche Kostenanteile geleistet worden seien, so insbesondere bei einem an die M-strasse angrenzenden Grund­stÃ¼ck, wo sie die Er­schliessung Ã¼ber den heutigen HÃ¶henweg mit der BegrÃ¼ndung ver­langt habe, die betreffenden GrundeigentÃ¼mer hÃ¤tten ihre Kostenanteile an die Erschlies­sung fÃ¼r diese Strasse geleis­tet. Die seinerzeitige EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 03 hÃ¤tte an die sÃ¼dlich und Ã¶st­lich ihres GrundstÃ¼cks verlaufenden Quartier­strassen A (M-strasse) und B (N-weg) sowie Fuss­weg E lediglich Fr. 41'562.75 beitragen mÃ¼ssen, hingegen mit Fr. 157'668.55 ungleich mehr an die K-strasse. Somit liege auf der Hand, dass sich die Beitragspflicht fÃ¼r die heutigen Quartierstrassen M-stras­se und N-weg eindeutig auf die heutigen Parzellen 04, 06 und 07, nicht aber auf das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 bezog. Daraus mÃ¼sse zwingend geschlossen werden, dass der Quartierplan von der Erschliessung des BaugrundstÃ¼cks Ã¼ber die K-strasse aus­ging. Sodann sei es widersprÃ¼chlich, wenn die Vorinstanz die Erschliessung einiger Ab­stellplÃ¤tze an der K-strasse fÃ¼r mÃ¶glich erachte. Von einer VerkehrsgefÃ¤hrdung im Sinn von § 240 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) kÃ¶nne jedenfalls keine Rede sein; jedenfalls habe auch das bewilligte Projekt der D AG eine direkte Erschliessung in die K-strasse vorgesehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz beantragte am 20. Juni 2002 die Abweisung der Beschwerde, ebenso der Beschwerdegegner am 28. August 2002, der zudem die Zusprechung einer Parteient­schÃ¤digung verlangte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist sachlich und funktionell zustÃ¤ndig zur Behandlung der Beschwerde gegen den Entscheid der Baurekurskommission III Ã¼ber die baurechtliche Be­willigung einer kommunalen BaubehÃ¶rde (§ 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997; VRG). Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist als Bauherrin und Unterliegende im Rekursverfahren zur Beschwerde ohne weiteres legitimiert (§ 21 in Verbindung mit § 70 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragte Augenschein kann unterbleiben. Die Erschliessungssituation lÃ¤sst sich, wie die nachfolgenden ErwÃ¤gungen zeigen, ohne weiteres aufgrund der Akten beurteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Im wegleitenden Entscheid RB 1984 Nr. 79 (= ZBl 85/1984 S. 374 = ZR 83 Nr. 103) hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass das dem rechtskrÃ¤ftig festgesetzten und genehmigten Quartierplan zu Grunde liegende Erschliessungskonzept fÃ¼r den einzelnen Grund­eigentÃ¼mer verbindlich sei und dass davon bei der Erstellung von Bauten im Allgemei­nen nicht abgewichen werden kÃ¶nne; insbesondere stehe es nicht im Belieben einzelner GrundeigentÃ¼mer, das quartierplanmÃ¤ssige Erschliessungskonzept unbeachtet zu lassen und andere Anlagen mit der nÃ¤mlichen Zweckbestimmung zu errichten. An dieser Praxis ist in spÃ¤teren Entscheiden festgehalten worden (VB 91/0056 vom 23. August 1991; VB.1998.00299 vom 9. Dezember 1998). In einem neueren Entscheid vom 26. September 2001 (VB.2001.00149 bzw. 00150 und 00152; http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung) ist sie dahingehend verfeinert worden, dass bei einem grÃ¶sseren GrundstÃ¼ck, das von zwei Stras­sen erschlossen werde, es dem GrundeigentÃ¼mer frei stehe, die Erschliessung von der einen oder anderen Strasse her vorzunehmen, sofern jede fÃ¼r sich den zusÃ¤tzlichen Verkehr aufzu­nehmen vermÃ¶ge und keine zusÃ¤tzlichen Erschliessungsanlagen erforderlich wÃ¼rden; so­dann hat das Gericht in zustimmendem Sinn auf die ErwÃ¤gungen der Baurekurskommission verwiesen, wonach (vorbehÃ¤ltlich einer ausdrÃ¼cklichen Festsetzung) aus den Ãberbauungsannahmen, auf denen die Planung der Erschliessung beruhe, und den Perimetern fÃ¼r die Verlegung der entsprechenden Kosten keine Verpflichtung abgeleitet werden kÃ¶nne, das an eine bestimmte Quartierplanstrasse angrenzende Gebiet jedenfalls Ã¼ber diese Strasse zu erschliessen (BRK II, 3. April 2001, BEZ 2001 Nr. 59). Das Bundesgericht hat am 5. Fe­­bruar 2002 eine gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 26. September 2001 erhobene staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass das Bauvorhaben alternativ Ã¼ber die K-strasse erschlossen werden kÃ¶nnte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 ist durch die Wegparzelle Kat.Nr. 02 und die Bach­par­zelle Kat.Nr. 08 von der K-strasse getrennt, die als Sammelstrasse den zusÃ¤tzlichen Ver­kehr unbestrittenermassen aufzunehmen vermÃ¶chte. Nach den PlÃ¤nen der Be­schwerde­fÃ¼h­re­rin soll die Zufahrt zur geplanten Tiefgarage in der Nordost-Ecke des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 01 Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Fussweg Kat.Nr. 02 erfolgen, der dort in den Gehweg der K-strasse einmÃ¼ndet. Damit der vor der EinmÃ¼ndung ca. 3,5 m breite Fussweg als Fahrweg dienen kann, soll er in jenem Bereich zu Lasten der an­grenzenden Bachparzelle Kat.Nr. 08 auf 4,6 m verbreitert werden. Um den FussgÃ¤nger­­verkehr aufzunehmen, soll ca. 6 m oberhalb der EinmÃ¼ndung des bisherigen Fusswegs in die K-strasse der Bach mit einer FussgÃ¤n­gerbrÃ¼cke Ã¼berquert und ebenfalls zu Lasten des BachgrundstÃ¼cks der Gehweg der K-stras­se bis zu dieser BrÃ¼cke verlÃ¤n­gert werden. â Bereits diese von der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgese­henen Erschlies­sungs­massnahmen, die sie nicht ohne Mitwirkung Dritter verwirkli­chen kann, machen offenkundig, dass gegenwÃ¤rtig die geplante Ãberbauung von der K-stras­se her Ã¼ber keine zureichende Erschliessung verfÃ¼gt, und zwar obwohl die Erschliessungsanlagen ge­mÃ¤ss Quar­tierplan Q vollstÃ¤ndig vorhanden sind. Die offenbar noch bestehende Zufahrt zu den zum Abbruch bestimmten GebÃ¤uden stellt ohne den von der BeschwerdefÃ¼hrerin beabsichtigten Ausbau keine hinreichende Erschliessung fÃ¼r die geplante Ãberbauung dar. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Dagegen ist eine Erschliessung Ã¼ber den N-weg entgegen der Ansicht der Beschwer­defÃ¼hrerin ohne weiteres mÃ¶glich: Der N-weg ist eine 5 m breite und einschliesslich Kehrplatz 60 m lange O-strasse, die in die M-strasse einmÃ¼ndet, welche neben der 5 m brei­ten Fahrbahn Ã¼ber einen 2 m breiten Gehweg verfÃ¼gt. Er ist damit entspre­chend einer Zu­fahrtsstrasse im Sinn der Zugangsnormalien von 9. Dezember 1987 aus­gebaut und kann damit auch bei AusschÃ¶pfung der BaumÃ¶glichkeiten neben dem Verkehr der unmittelbar an­grenzenden FlÃ¤chen auch denjenigen der geplanten Ãberbauung mit 12 Wohneinheiten auf­nehmen (vgl. Zugangsnormalien, Anhang Technische Anforderungen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, Ã¼ber den N-weg sei die Erschliessung aus topographischen GrÃ¼nden nicht mÃ¶glich, ist bereits vor der Rekurskommission verspÃ¤­tet erhoben worden; als neue tatsÃ¤chliche Behauptung kann er gemÃ¤ss § 52 Abs. 2 VRG auch im Beschwerdeverfahren nicht nachgebracht werden. Auf die beantragten Beweiserhebungen (Augenschein, Expertise) kann deshalb verzichtet werden. Im Ãbrigen mag es zu­tref­fen, dass sich die Tiefgarage der geplanten Ãberbauung nicht ohne Ã¼bermÃ¤ssiges GefÃ¤lle vom N-weg her erschliessen lÃ¤sst; die Baurekurskommission hat jedoch zu Recht darauf hingewiesen, dass bei einer Erschliessung Ã¼ber den N-weg das Bauprojekt geÃ¤n­­dert und die Tiefgarage anderswo angelegt werden mÃ¼sste. Inwiefern dies nicht mÃ¶glich sein sollte, wird auch in der Beschwerdeschrift nicht dargetan. Die im Rekursverfahren nach­gereichten PlÃ¤ne beziehen sich auf das bestehende Projekt; der Nachweis, dass auch bei einer Um- oder Neuprojektierung die notwendigen AbstellplÃ¤tze nicht so an­gelegt werden kÃ¶nnen, dass eine Zufahrt Ã¼ber den N-weg ohne Ã¼bermÃ¤ssige Steigung auskommt, kann damit von vornherein nicht erbracht werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin lehnt die Erschliessung Ã¼ber den N-weg auch deshalb ab, weil fÃ¼r die Zufahrt vom N-weg zum BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 die Parzelle Kat.Nr. 04 be­ansprucht werden mÃ¼sste. Dies trifft wohl zu, doch haben dies die Beschwer­defÃ¼hrerin bzw. der GrundeigentÃ¼mer selber zu vertreten. Das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 sowie die Par­zellen Kat.Nr. 04, 06 und 07 sind durch die Parzellierung des frÃ¼heren GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 03 entstanden. Dieses GrundstÃ¼ck erhielt mit dem Quartierplan Q Anschluss an den heutigen N-weg, womit das Quartierplanziel, alle GrundstÃ¼cke innerhalb des Quartierplangebiets zu erschliessen (§ 128 Abs. 1 PBG), erfÃ¼llt war. Wenn der EigentÃ¼mer dieses GrundstÃ¼cks oder seine RechtsvorgÃ¤nger nach der Quartierplanfestsetzung eine Parzellierung vorgenommen haben, die eine Erschliessung von Teilen des frÃ¼heren GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 03 zum N-weg rechtlich verunmÃ¶glicht hat, so kÃ¶nnen sie aus diesem von ihnen nach der Quartierplanfestsetzung herbeigefÃ¼hrten neuen Sachverhalt nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Berufung der BeschwerdefÃ¼hrerin auf § 126 Abs. 1 PBG, wonach das Quartierplangebiet so einzutei­len ist, dass alle GrundstÃ¼cke ohne Ausnahmebewilligungen und nachbarliche Zustimmung Ã¼berbaut werden kÃ¶nnen, geht deshalb fehl. Ebenso kann es ihr nicht helfen, dass die Gemein­de X der Parzellierung am 5. MÃ¤rz 2001 zugestimmt hat. GemÃ¤ss § 228 Abs. 2 PBG dÃ¼rfen durch die Unterteilung von GrundstÃ¼cken keine den Bau­vorschriften widersprechen­de VerhÃ¤ltnisse geschaffen werden und entsprechend ist ge­mÃ¤ss § 309 Abs. 1 lit. e PBG eine baurechtliche Bewilligung erforderlich fÃ¼r die Unterteilung von GrundstÃ¼cken nach Erteilung einer baurechtlichen Bewilligung oder aber nach er­folgter Ãberbauung. Der Beschwerdegegner hat gestÃ¼tzt auf diese Bestimmungen die Mu­ta­tion mit dem zutreffenden Hinweis genehmigt, dass sie keine RÃ¼cksicht nehme auf das am 25. Mai 2000 bewilligte Projekt der D AG, welches mit dieser Grenzziehung nicht ver­wirklicht werden kÃ¶nne. Aus dieser Genehmigung lÃ¤sst sich jedenfalls nicht die Zustim­mung zu einer Erschliessung der neuen Parzelle Kat.Nr. 01 Ã¼ber die K-strasse herauslesen und die Gemeinde war auch nicht verpflichtet, den GrundeigentÃ¼mer auf die sich infolge der Parzellierung bei einer NeuÃ¼berbauung dieses GrundstÃ¼cks ergebenden Erschlies­sungs­pro­bleme hinzuweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Nach dem Gesagten ist die Baubewilligung bereits mangels hinreichender Erschliessung im Sinn von § 236 Abs. 1 PBG zu verweigern. Sodann verstÃ¶sst die geplante Erschliessung Ã¼ber die K-strasse in qualifizierter Weise gegen das Erschliessungskonzept des Quartierplans, indem sie nur mittels zusÃ¤tzlicher Erschliessungsanlagen, nÃ¤mlich der Verbreiterung des Fusswegs im EinmÃ¼ndungsbereich, der Erstellung einer FussgÃ¤n­gerbrÃ¼cke und der VerlÃ¤ngerung des Gehwegs entlang der K-strasse verwirklicht werden kann. Die damit einher gehenden Abweichungen vom rechtskrÃ¤ftig festgesetz­ten Quar­tierplan Q sind nicht mehr bloss untergeordneter Natur, weshalb ihre Verwirklichung eine Revision dieses Quartierplans voraussetzen wÃ¼rde; ohne eine solche hat die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Anspruch, die im Eigentum der Gemeinde stehende Fuss­wegparzelle Kat.Nr. 02 als Zufahrt zur geplanten Tiefgarage zu nutzen; dass die zum Abbruch bestimm­ten GebÃ¤ude noch unter Benutzung des Fusswegs erschlossen werden, vermag daran nichts zu Ã¤ndern. Schliesslich weist der Beschwerdegegner mit guten GrÃ¼nden darauf hin, dass der Verbreiterung des Fusswegs zu Lasten der Bachparzelle und der Errichtung einer FussgÃ¤ngerbrÃ¼cke auch gewÃ¤sserschutzrechtliche GrÃ¼nde entgegenste­hen. Zwar kÃ¶nnen gemÃ¤ss Art. 38 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 Ã¼ber den Schutz der GewÃ¤sser (GSchG) vom Verbot der Ãberdeckung von FliessgewÃ¤ssern fÃ¼r Verkehrswege Ausnah­men bewilligt werden; angesichts des Umstands, dass aufgrund einer wenig mehr als 10 Jahre zurÃ¼ckliegenden Planung ein FussgÃ¤ngerÃ¼bergang bereits be­steht und die Zufahrt zum GrundstÃ¼ck auf andere Weise gesichert ist, dÃ¼rfte eine solche Ausnahmebewilligung kaum erhÃ¤ltlich sein. Sodann schreibt § 21 des Wasserwirtschaftsge­setzes vom 2. Juni 1991 fÃ¼r ober- und unterirdische Bauten einen GewÃ¤sserabstand von 5 m vor, der auch nach der Rechtsprechung auch fÃ¼r das Anlegen von Zufahrtsstrassen gilt (VGr, 27. MÃ¤rz 2002, VB.2001.00163, </span><span class="MsoHyperlink"><span>http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung, </span></span><span>E. 2c</span><span class="MsoHyperlink"><span>)</span></span>. Die <span>Be­schwerdefÃ¼h­re­rin kÃ¶nnte deshalb die vorgesehene Verbreiterung der Fahrspur selbst dann nicht vornehmen, wenn sie Ã¼ber das betreffende GrundstÃ¼ck verfÃ¼gen kÃ¶nnte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Quartierplan Q keine Erschlies­sung des Bauvorhabens an der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geplanten Stelle vorsieht und an dieser Stelle eine hinreichende Zufahrt zur geplanten Ãberbauung weder besteht noch erstellt werden kann. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin einwendet, es seien in anderen FÃ¤llen Bewilligungen fÃ¼r Zufahrten ab der K-strasse erteilt bzw. in Aussicht gestellt worden, so Ã¼bersieht sie, dass jene Zufahrten direkt auf die K-strasse erfolgen konnten und damit eine grund­legend andere Ausgangslage gegeben war als im vorliegenden Fall, wo Ãnderungen an den quartierplangemÃ¤ss erstellten Erschliessungsanlagen erforderlich wÃ¼rden. Zutreffend ist dagegen der Vorwurf an die Vorinstanz, es sei widersprÃ¼chlich, wenn diese die An­lage einiger weniger AbstellplÃ¤tze an der K-strasse fÃ¼r zulÃ¤ssig gehalten habe. Auch in­sofern hat die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Anspruch auf eine vom Quartierplan abweichende Nutzung der als Fussweg ausgeschiedenen Parzelle Kat.Nr. 02. Wenn eine solche Nutzung fÃ¼r die bestehenden Bauten hingenommen wurde, lÃ¤sst sich daraus kein Anspruch fÃ¼r den Fall einer NeuÃ¼berbauung ableiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 i.V.m. § 70 VRG), die Ã¼berdies zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- an die Gemein­­de X zu verpflichten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>