<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.109/2006 /bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 17. August 2006 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schett. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG in Liquidation, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde </div> <div class="para">in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufhebung einer Betreibung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, </div> <div class="para">vom 8. Juni 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer hat nach Einsicht </div> <div class="para">in den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, vom 8. Juni 2006, womit der Rekurs der X.________ AG in Liquidation abgewiesen und der Beschluss des Bezirksgerichts Bülach vom 17. Februar 2006 bestätigt wurde, den diese gegen den bezirksgerichtlichen Beschluss betreffend die Nichtigerklärung und Aufhebung der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes A.________ vom 16. Dezember 2005 eingereicht hatte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in die Eingabe der X.________ AG in Liquidation vom 3. Juli 2006, mit welcher im Wesentlichen die Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses vom 8. Juli 2006 verlangt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz unter anderem ausführt, die Beschwerdeführerin werfe der Beschwerdegegnerin Y.________ vor, in ihrer amtlichen Tätigkeit als Richterin gegen die Beschwerdeführerin und Z.________ Fehlurteile gefällt zu haben, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass auch die Beschwerdeführerin nicht (substanziiert) anzunehmen scheine, es habe je ein privatrechtliches Verfahren irgendwelcher Art zwischen der Beschwerdegegnerin und der Beschwerdeführerin bestanden, </div> <div class="para">dass die Mittel des Zwangsvollstreckungsrechts nicht dafür gedacht, geschweige denn geeignet seien, sich gegen missliebige (Straf-)Urteile bzw. die daran mitwirkenden Amtspersonen zur Wehr zu setzen, da von vornherein keine persönliche (finanzielle) Haftung der Behördenmitglieder bestehe (§ 6 Abs. 4 des zürcherischen Haftungsgesetzes; Art. 3 Abs. 3 des Verantwortlichkeitsgesetzes des Bundes), </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Betreibungsbegehren über 2,62 Mio. Franken nur bezweckt haben könne, die Beschwerdegegnerin als Privatperson zu belästigen und zu schikanieren, um sich so für das subjektiv erlebte Unrecht zu rächen, weshalb das Vorgehen der Beschwerdeführerin als rechtsmissbräuchlich qualifiziert werden müsse, was zur Aufhebung des Zahlungsbefehls führe, </div> <div class="para">dass von vornherein auf die Rügen der Beschwerdeführerin, womit diese eine Verletzung von <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> geltend macht, nicht eingetreten werden kann, da das Bundesgericht diesen Vorwurf nur im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde überprüfen kann (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 81 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-34%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page34">BGE 122 III 34</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-70%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page70">119 III 70</a> E. 2, je mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass ferner auf alle tatsächlichen Vorbringen der Beschwerdeführerin, die im angefochtenen Entscheid keine Stütze finden, nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass in der Beschwerdeschrift in der Hauptsache lediglich vorgebracht wird, der Verweis auf das Haftungsgesetz werde bestritten, Y.________ sei "strafrechtlich Primärhafterin und der Kanton nur zivilrechtlich Sekundärhafter", </div> <div class="para">dass dieser Einwand den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> in keiner Weise genügt (dazu: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 119 III 49</a> E. 1), weshalb darauf nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass - abgesehen von bös- oder mutwilliger Beschwerdeführung - das Beschwerdeverfahren kostenlos ist (<span class="artref">Art. 20a SchKG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin und dem Obergericht des Kantons Zürich (I. Zivilkammer), als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 17. August 2006 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>