<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-25-5F_11-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_11/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Bovey, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil 5A_213/2022 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 29. März 2022. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 25. Mai 2021 schied das Bezirksgericht Weinfelden die Ehe der Parteien und regelte die Nebenfolgen. Mit Berufungsurteil vom 11. Januar 2022 modifizierte das Obergericht des Kantons Thurgau die Besuchsrechtsregelung und den Kindesunterhalt. Mit Urteil vom 29. März 2022 trat das Bundesgericht auf die hiergegen erhobene Beschwerde des heutigen Gesuchstellers wegen fehlenden Rechtsbegehrens und mangels hinreichender Begründung nicht ein. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 19. April 2022 hält der Gesuchsteller fest, er "möchte seine Unzufriedenheit mit der Entscheidung vom 29. März zum Ausdruck bringen" und er "warte ungeduldig auf Ihre neue Antwort". </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Urteile des Bundesgerichtes erwachsen mit ihrer Ausfällung sofort in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Das Bundesgericht kann deshalb auf seine Urteile grundsätzlich nicht zurückkommen. Allerdings besteht die Möglichkeit, die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen. Dies tut der Gesuchsteller sinngemäss. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann allerdings nur aus einem der im Gesetz abschliessend genannten Gründe verlangt werden (Art. 121 bis <span class="artref">Art. 123 BGG</span>). Das Gesuch muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Auch für die Revision gelten die in <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> genannten Anforderungen. Es ist deshalb in gedrängter Form darzulegen, inwiefern einer der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> genannten Revisionsgründe bzw. eine entsprechende Rechtsverletzung vorliegen soll. Hingegen kann die Revision aus den in E. 1 genannten Gründen nicht dazu dienen, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des strittigen bundesgerichtlichen Entscheides zu verlangen (vgl. Urteile 5F_8/2019 vom 13. September 2019 E. 2; 5F_24/2021 20. Januar 2022 E. 4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Weder nennt der Gesuchsteller einen Revisionsgrund noch bringt er Tatsachen vor, welche auf einen solchen schliessen lassen könnten. Vielmehr beklagt er sich, dass ihm Unrecht angetan worden sei und sein Motorrad auf dem Markt nicht mehr den angenommenen Wert haben könne, weshalb die Unterhaltsberechnung falsch sei. Damit wird kein direkter Bezug auf die Erwägungen des Urteils 5A_213/2022 genommen. Ein Revisionsgrund ist wie erwähnt weder geltend gemacht noch ersichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>