<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2012.01275</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Giger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. März 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kieser</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Senn Partner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1963, damals als Polier tätig, meldete sich erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals im Juli 1997 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle tätigte die erwerblichen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und medizinischen Abklärungen (Urk. 8/6; Urk. 8/8) und prüfte die beruflichen Eingliederungsmassnahmen (vgl. das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufsproto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">koll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. September 1997; Urk. 8/13). Mit Verfügung vom 14. Oktober 1997 hielt die IV-Stelle gegenüber dem Versicherten fest, ein Rentenanspruch sei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nicht ausgewiesen, da eine langdauernde Krankheit bzw. eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit erst seit April 1997 gegeben sei und somit noch keine Arbeitsunfähigkeit von mindestens einem Jahr vorliege (Urk. 8/16). Gleichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tags wies die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab mit der Begründung, der Versicherte fühle sich derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, eine Umschulung zu absolvieren (Urk. 8/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Mai 1998 reichte der Versicherte ein neues Umschulungsgesuch ein (Urk. 8/20). Die IV-Stelle holte daraufhin aktuelle Berichte von den behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzten ein (Urk. 8/21). Nach Durchführung eines Eingliederungsgesprächs sprach sie dem Versicherten sodann am 24. Juli 1998 eine zwei Jahre dauernde Umschulung zum Kaufmännischen Angestellten an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu und gewährte ihm daneben ein Taggeld (Urk. 8/27; Urk. 8/32). Im Februar 2000 erfolgte ein Wechsel in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tageshandelsdiplom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Abschluss Höheres Handelsdiplom KLZ am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Verfügung vom 9. März 2000; Urk. 8/47). Nachdem der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte im A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ugust 2000 den Tageshandelsdiplomkurs erfolgreich abgeschlossen und ab Oktober 2000 eine Anstellung als Berater bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgenommen hatte, teilte ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Januar 2001 mit, er sei rentenausschliessend eingegliedert (Urk. 8/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Dezember 2010 meldete sich der Versicherte ein weiteres Mal zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an (Urk. 8/67; Urk. 8/72). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che und medizinische Abklärungen und zog Berichte von den behandelnden Ärzten (Urk. 8/75; Urk. 8/77; Urk. 8/82; Urk. 8/86; Urk. 8/89; Urk. 8/92), die Akten der Arbeitslosenversicherung (Urk. 8/78-79) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/80) bei. Mit Vorbescheid vom 17. Januar 2012 stellte sie dem Versicherten für die Zeit ab 1. Juni 2011 die Ausrichtung einer ganzen Rente und für die Zeit ab 1. Dezember 2011 die Ausrichtung einer halben Rente in Aussicht (Urk. 8/99). Dagegen liess der Versicherte am 12. März 2012 durch Rechtsanwalt K. Gehring Einwand erheben (Urk. 8/114). Am 31. Oktober 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die IV-Stelle ab 1. Juni 2011 eine ganze Rente und ab 1. Dezember 2011 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu (Urk. 2/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 4. Dezember 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fern aufzuheben, als dem Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2011 lediglich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugesprochen werde, und die Beschwerdegegnerin sei zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, auch ab 1. Dezember 2011 eine ganze Rente auszurichten; es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen; unter Kosten- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädigungsfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zulasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1). In ihrer Beschwerdeantwort vom 22. Januar 2013 stellte die Beschwerdegegnerin Antrag auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 7. Februar 2013 – unter gleichzeitiger Mitteilung, dass auf die förmliche Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels verzichtet werde – zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). Mit Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 eröffnete das hiesige Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer, dass eine Rückweisung der Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht genommen werde, wobei die damit verbundenen neuerlichen Abklärungen zum Ergebnis führen könnten, dass ein geringerer bzw. gar kein Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch mehr ausgewiesen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10). Der Beschwerdeführer liess in der Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schreiben vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an seiner Beschwerde festhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin) stellte in seinem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 1997 die Diagnose einer chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Polyarthritis, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seropositiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 10.4.1997). Die behandelnden Ärzte führten aus, der 34-jährige Betonsanierungspolier leide seit Oktober 1996 an zunehmenden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">initial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur diskreten Polyarthritiden. Diese hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nun in den letzten Wochen massiv zugenommen und es fänden sich sym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">metrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an Hand- und Fingergelenken (mit Ausnahme DIP), der MTP-Gelenke, der Kniegelenke sowie der Schultern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beidseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zusätzlich lägen auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tenosynovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. Es bestehe eine Morgensteifigkeit von zwei Stunden sowie zunehmend auch ein allgemeines Müdigkeitsgefühl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten sich erhöhte Entzündungsparameter (BSR, CRP) und leicht erhöhte Rheumafaktoren im B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lut und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (höhere Titer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gelenkspunktat) gefunden. Radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch hätten sich bereits destruktive Veränderungen mit Usuren im Bereich der MTP-Gelenke V und diskret auch im Bereich der MTP-Gelenke I </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szintigraphisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lägen Hinweise auf eine Polyarthritis vor. Aufgrund der klinischen, der radiologischen und labormässigen Befunde liege eine chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Polyarthritis vor. Der bisherige Verlauf sei aggressiv mit bereits beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden destruktiven Gelenksveränderungen. Eine reaktive Arthritis sei aufgrund der umfangreichen bisherigen Abklärungen unwahrscheinlich. Wegen des schnellen und destruktiven Verlaufs sei am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">97 eine Basistherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10 mg i. m. mit entsprechenden Laborkontrollen begonnen worden. Die meist befallenen Gelenke würden je nach klinischem Befund infiltriert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/6/4-5). Im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit führte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 1997 aus, krankheitsbedingt bestehe in der angestammten Tätigkeit als Polier seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 1997 eine volle Arbeitsunfähigkeit. Diese körperlich schwere Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer aufgrund der chronisch-entzündlichen Erkrankung der Gelenke nicht mehr zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer der Krankheit des Patienten angepassten Tätigkeit und bei guter medikamentöser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einstellung sollte indes eine 100%ige Arbeitsfähigkeit möglich sein. Es müsse sich diesbezüglich um eine körperlich leichte Arbeit ohne längerdauernde manuelle Tätigkeit handeln. Ebenfalls seien Tätigkeiten mit feinmotorischer Beanspruchung der Hand ungeeignet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/6/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie behandelnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rheumaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, der Beschwerdeführer habe sich nach gut drei Jahren erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals wieder zu einer Verlaufskontrolle gemeldet. Frühere Terminangebote seien von ihm abgelehnt worden. Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen recht guten Verlauf bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzschübe in den Gelenken sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils nur bei grösseren körperlichen Anstrengungen aufgetreten. Die Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Salazopyrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei weitergeführt worden, der Patient habe jedoch immer wieder versucht, mit der Behandlung zu pausieren, so dass insgesamt keine regelmässige Basistherapie durchgeführt worden sei. Therapiepausen hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten jedoch nie länger als einige Wochen gedauert, da es jeweils wieder zu Gelenksbeschwerden gekommen sei. Seit Mai dieses Jahres seien Schwellungen verschiedener Gelenke aufgetreten, insbesondere im Bereich der Handgelenke, jedoch auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an den oberen Sprunggelenken (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">OSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Kniegelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In den Wochen vor der Konsultation seien auch Schmerzen in den Schultern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen gewesen. Eine Morgensteifigkeit bestehe wieder seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 über jeweils mehrere Stunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/75/6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2010 erwähnte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Spital nebst der bisherigen Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnose einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuraerguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Anamnestisch sei es im Verlauf seit der Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010 zu einer zunehmenden Anstrengungsdyspnoe gekommen. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxröntgenbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich ein grösser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, rechtsseitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dargestellt. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 sei in der Pneumologie-Abteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleurapunktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen worden. Dabei hätten weder Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine Infektion noch eine maligne Ursache des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuraergusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es sei deshalb von einer entzündlichen Ergussursache im Rahmen der Grunderkrankung auszugehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/75/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Arztbericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anuar 2011 führten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Spitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, anamnestisch stehe der Patient seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 unter einer Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kombination mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und weiterhin Pred</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nison. In der letzten Kontrolle am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011, nach bisher drei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Injektionen, habe der Patient über eine Besserung der Schmerzen im Bereich der Handgelenke berichtet, insbesondere auch nach den Infiltrationen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen bestünden jedoch weiterhin auf reduziertem Niveau und ebenso eine Morgensteifigkeit von gut zwei Stunden Dauer. Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin bestehe auch eine Atemnot schon bei kleinen Anstrengungen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdesymptomatik sei jedoch von Tag zu Tag wechselnd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung habe sich eine perkutorische Dämpfung rechts basal bei ansonsten unauffälliger Lungenauskultation gefunden. Weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkssynovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrerer MCP-Gelenke mit pos. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gaenselenzeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszumachen gewesen. Im Zusammenhang mit der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussendienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Mitarbeiter einer Versicherung sei der Beschwerdeführer ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 bis auf weiteres zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig. Seit Februar 2010 sei er stellenlos. Hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit bestünden Einschränkungen für handbelastende und Feinmotorik erfordernde Tätigkeiten sowie überwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tehend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehend auszuübende Tätigkeiten. Weiter sei eine Einschränkung für Treppensteigen und generelle körperliche Anstrengungen aufgrund der Dyspnoe gegeben. Eine ideale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit sei zu rund 20 bis 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar, entsprechend rund zwei Stunden pro Tag (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/77/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 war der Beschwerdeführer in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumakli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Therapie des rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuraergusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/89/10-15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den als neue Diagnosen ein St. n. chronischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dormicumkonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (aktuell aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlichen und gestoppt) sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Xerophthalmie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Schirmer I 07.02.2011: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auge 11 mm, li. Auge 6 mm), DD sekundär im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seropositiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erosi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rheumatoiden Arthritis, gestellt. Die behandelnden Ärzte führten aus, es habe sich ein kardial unauffälliger Patient präsentiert in leicht reduziertem All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemein- und adipösem Ernährungszustand mit deutlichem Cushing-Aspekt sowie einer Klopfschalldämpfung und abgeschwächten Atemgeräuschen basal über der rechten Lunge. An Beschwerden seien bei Aufnahme eine Ruhedyspnoe sowie geringe fluktuierende schmerzhafte Schwellungen v.a. der Schulter-, Hand-, Finger-, Knie- und Sprunggelenke im Vordergrund gestanden. Insgesamt hätte der Patient unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits eine Besserung der Gelenkbeschwerden erfahren. Das Thorax-Röntgenbild vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 habe einen ausgedehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuraerguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atelektase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des rechten Unterlappens bei verminder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Inspirationstiefe und kompensierter Lungenzirkulation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch ohne Anhaltspunkte für pulmonale oder mediastinale Raumforderungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Entlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung sei die Dyspnoe wesentlich gebessert gewesen bei nur leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenksbeschwerden insbesondere an den Händen. Auf eine Steroidinfiltration der Handgelenke sei bei deutlich geringeren Beschwerden auf Wunsch des Pati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enten verzichtet worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neben der Abklärung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuraergusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien zur Evaluation der aktuellen RA-Krankheitsaktivität Röntgenbilder der HWS sowie beider Hände und Füsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angefordert worden. Hier hätten sich eine Spondylose und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C3/4 gezeigt, ein im Vergleich zur Voruntersuchung 04/06 stationärer Befund der linken Hand, progrediente zystische und degenerative Veränderungen der rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hand und stationäre zystische Veränderungen ohne Usuren oder Erosionen an beiden Füssen. Das Herz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich im Thorax-Röntgen normal gross darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt; das EKG sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls normal gewesen. Alle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> laborchemischen Parameter seien unauffällig gewesen. Hämatologisch habe sich bei protrahierter Steroid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nnahme eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leukozyste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit relat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neutrophilie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lympopenie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt; die übrigen Werte hätten im Normbereich gelegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des subjektiven Trockenheitsgefühls an beiden Augen seien am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7. Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011 noch ein Schirmer-Test mit pathologischem Resultat beidseits durchgeführt worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auge 11 mm, li. Auge 6 mm). Unter Applikation von Tränenersatzmitteln hätten die trockenheitsbedingten Beschwerden rasch gebessert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/89/10-12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2011 folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F:32.1), seit ca. Ende 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heumatoide Arthritis mit z.T. schweren Komplikationen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pleuraerguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Atem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">not, Schwindel, Schmerzen) seit Jahren, jetzt Exazerbation;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Arzt legte dar, im Zuge der rheumatologischen Erkrankung und vor allem aufgrund der Komplikationen habe sich auch der psychische Zustand rapide verschlechtert, und zwar seit ca. Ende 2009/Anfang 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient habe sich dann deshalb bei ihm im September 2010 gemeldet und um Hilfe nachgesucht. Seither sei der Zustand grundsätzlich gleichbleibend und wechsle passager je nach körperlicher Befindlichkeit (Atemnot, Schmerzen, Schwindel). Seit März 2010 bestehe in der Tätigkeit als Versicherungs- und Vorsorgeberater bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei stark von der somatischen Situation und der diesbezüglichen Entwicklung abhängig. In der bisherigen Tätigkeit bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den folgende Einschränkungen: Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen, insb. depressive Verstimmungen, geringe Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und kaum Stressresistenz, des Weiteren diverse körperliche Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, insb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Atemnot. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, wobei auch das variiere, je nach aktuellem Zustand (Atemnot, Schwindel, Depression). Die Ausprägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschiedlich und könne von einem Augenblick auf den anderen wechseln. Hinsichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer angepassten Tätigkeit sei erforderlich, dass es sich um eine leichte Arbeit handle. Es müsse Gelegenheit zu Pausen bestehen, eine ruhige Arbeitsatmosphäre möglichst ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen sowie wenig Zeit- und Leistungsdruck (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/86/1-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 hielt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rheumaklinik fest, unter Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung mit hoch dosierten Steroiden sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und im Verlauf auch dem TNF-Hemmer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontrolle der entzündlichen Aktivität nicht ganz wunschgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im April 2011 abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden und eine Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begonnen worden. Auch nach den beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infusionen sei es bisher noch nicht zu einer befriedigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Suppression der entzündlichen Aktivität gekommen. Weiterhin seien dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Handgelenke feststellbar gewesen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entzündungspara</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Serum seien ebenfalls weiterhin erhöht gewesen. Der Patient gebe eine etwas untypische intermittierende Schmerzsymptomatik in vers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiedenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenken an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jeweils in Abhängigkeit von Belastung bzw. Bewegung. In Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der Befunde sei jedoch auch dabei von einer am ehesten entzündlichen Genese auszugehen. Was die Arbeitsfähigkeit betreffe, bestehe weiterhin für eine manuelle/mechanische Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei aus rheumatologischer Sicht kaum mehr als zu 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/89/24-25).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem IV-Arztbericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 führte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rheumaklinik aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Vertreter von Vermessungsgeräten sei der Beschwerdeführer seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 bis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig. In Bezug auf diese Tätigkeit bestünden Einschränkungen für handbelastende und Feinmotorik erfordernde Tätigkeiten sowie überwiegend im Stehen und Gehen auszuübende Tätigkeiten. Weiter bestehe eine Einschränkung für Treppensteigen und gene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relle körperliche Anstrengungen. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei aus rheumatologischer Sicht zurzeit max. zu 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar, entsprechend rund drei Stunden pro Tag; eine zusätzliche psychiatrische Einschränkung müsste durch den behandelnden Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt werden. Eine ideal angepasste Tätigkeit wäre wechselbelastend und dürfte keine Handbelastung und keine Feinmotorik der Hände erfordern. Zudem sollten keine längeren Geh- und Stehbelastungen erforderlich sein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/89/5-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem IV-Arztbericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, seit April 2011, also seit dem letzten Bericht, gebe es keine wesentliche Besserung der Symptomatik. Der Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rlauf sei bisher stationär, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchschlagender Erfolg habe sich nicht eingestellt. Nach wie vor sei ein häufiges Auftreten von depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Verstimmungen mit Angstzuständen, Panikattacken, Konzentrationsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und Schlafstörungen, aber auch Zustände von Erschöpfung und Schwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che, Verzweiflung, Zukunftsängsten und Hoffnungslosigkeit festzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ganz allgemein werde der Patient als ausgesprochen stimmungslabil bzw. nicht mehr stressresistent und belastbar erlebt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgende objektiven Befunde könnten genannt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Wechselnde Stimmung von subdepressiver bis depressiver Verstimmung mit ängstlicher Grundhaltung, Verunsicherung und bis hin zu etwas verärgerter, aufgeregter Grundhaltung mit Nervosität, Reizbarkeit, „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dünnhäutigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ und innerer Unruhe. Im Denken bestehe eine starke Einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung auf die aktuelle Situation. Der affektive Rapport sei gut. Es seien keine psychotischen Zeichen und keine Suizidalität vorhanden. Hingegen seien eine verminderte Belastbarkeit, Stressanfälligkeit und rasche Ermüdbarkeit gegeben, so dass selbst die Alltagsaufgaben kaum mehr bewältigt werden könnten und eine Überforderung resultiere. Hinzu kämen noch die starken Nebenwirkungen der somatischen Medikamente, wie z.B. das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was sehr starke und unangenehme Symptome verursachen könne. Im Rahmen der Behandlung erfolgten stützende und verhaltenstherapeutische Psychotherapie. Wegen der vielen anderen Medikamente wolle der Patient nicht auch noch Antidepressiva zu sich nehmen. Was die Prognose betreffe, sei wohl keine echte und nachhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verbesserung zu erzielen. Man habe jetzt so vieles versucht und es gebe meist nur s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwere Nebenwirkungen (z.B. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ple</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uraerguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fieber, Ödeme, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pasmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Allergien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etc.). In der Eigenschaft als Psychiater könnten die somatischen Belange indes nicht so gut abgeschätzt werden. Die Prognose sei in Bezug auf die Psyche mehrheitlich von den Fortschritten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abhängig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/92/1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Arztbericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumakli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, nach den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infusionen sei es offenbar zu einer Stabilisierung der Beschwerden bis Ende Jahr gekommen, schmerzfrei sei der Patient jedoch nie geworden. Seit Anfang dieses Jahres seien die Beschwerden nun wieder deutlich progredient. Im Vordergrund stünden weiterhin die Arthritiden beider Handgelenke. Insgesamt sei das Ansprechen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit unbefriedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend. In Anbetracht dieses Verlaufs sei dem Patienten ein Wechsel der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Enbrel vorgeschlagen worden. In der Konsultation vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer dies jedoch abgelehnt, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere wegen der möglichen Nebenwirkungen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung sei vorerst darauf beschränkt worden, die Handgelenke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. mit einem Depotsteroid zu infiltrieren. Die Basistherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Metoject</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prednisondauertherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sollte vorerst weitergeführt werden. Nach Möglichkeit sollte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prednisondosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reduziert werden. Bei offenbar weiterhin bestehender Limitierung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstrengungsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dyspnoe empfehle sich eine nochmalige Röntgen-Thorax-Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung. Wegen neu angegebenem Brennen in den Füssen mit intermittierender Hypästhesie empfehle sich bei Verdacht auf Polyneuropathie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine neurologische Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Neurologie, stellte in ihrem Bericht vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leichte, sensibel betonte, schmerzhafte, distal symmetrische Polyneuropathie der Beine</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ätiologie: DD im Rahmen der seit 1996 bekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seropositiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatoiden Arthritis, zudem Diabetes-Mellitus-Typ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">II</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heumatoide Arthritis, ED 1996, Rheumafaktor, anti-CCP, ANA </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> destruktiver Verla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf mit Schwerpunk Handgelenk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. n. Basistherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Methotrexat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 04/97 bis 2003, erneut seit 11/04</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Salazopyrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 98 bis 2000, 04/06 bis 12/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12/10 bis 04/11 (ungenügende Wirkung)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mabthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20/04 bis 12.05.11;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pleuraerguss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Xerophthalmie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. n. CTS-Operation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 02, bisher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. n. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transversum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. IV mit Rekonstruktion FPL-Sehne bei FPL-Ruptur li 08/06 sowie Dekompression CTS li.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Ärztin führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, bei diesem Patienten liege eine leichte, distal symmetrische, subjektiv vorwiegend schmerzhaft und sensibel betonte (neurographisch seien auch die motorischen Nerven betroffen) gemischt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">axonal-demyelinisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyneuropathie der Beine vor. Die oberen Extremitäten seien noch nicht davon betroffen. Ätiologisch bestünden diese Beschwerden entweder im Rahmen der rheumatoiden Arthritis, DD zusätzlich auch bei seit einem Jahr neu diagnostiziertem Diabetes-mellitus-Typ II.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentialdiagnostisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fänden sich zum aktuellen Zeitpunkt keine Hinweise für eine z.B. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vaskulitische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> multiplexe Neuropathie, welche auch bei einer rheumatoiden Arthritis vorkommen könne. Es seien keine Hinweise für ein CTS-Rezidiv vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen. Vereinzelt seien auch Sensibilitätsstörungen unter Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ritu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ximab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben worden, als Ursache dafür seien jedoch nicht die gehabten Therapien anzusehen, sondern vielmehr die Grundkrankheit plus Diabetes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm in der angefochtenen Verfügung eine volle Arbeitsunfähigkeit seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010 (Beginn der Wartezeit) in der zuletzt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübten Tätigkeit als Versicherungs-Aussendienstmitarbeiter an. Hinsichtlich einer behinderungsangepassten Tätigkeit ging sie ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2011 vorerst von einer Arbeitsfähigkeit im Rahmen von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ca. zwei Stunden pro Tag) aus, ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ca. drei Stunden pro Tag). Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Beurteilung auf die Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rheumaklinik sowie des Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiaters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend erscheint indes fraglich, ob die betreffenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte eine zuverlässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben. Was zunächst den Arztbericht des psychiatrischen Facharztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft, wird darin als psychiatrische Diagnose einzig eine mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode erwähnt. Der behandelnde Arzt legt indes nicht dar, aus welchen Befunden bzw. welchen Kriterien gemäss ICD-10 er diese Diagnose herleitet. Sodann begründet er die Einschränkung in der bisherigen Tätigkeit sowohl mit psychiatrischen als auch mit somatischen Symptomen. Die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit kann aufgrund dieser Durchmischung nicht schlüssig nachvollzogen werden. So scheint einerseits die somatische Sichtweise unvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig dargestellt, da die rheumatoide Arthritis, welche gemäss Angaben des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere Einschränkungen bezüglich Handbelastung und Feinmotorik der Hände nach sich zieht, bei der Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht zur Sprache kommt. Andererseits muss überhaupt in Frage gestellt werden, inwieweit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Psychiater zur Beurteilung der Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen aus somatischer Sicht kompetent ist. Im Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine zuverlässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Einschätzungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist sodann festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die versicherungsmedizinisch zentrale Frage, inwieweit der Beschwerdeführer in der Lage ist, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeit auszuüben, nicht hinreichend beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, dass Tätigkeiten mit einer Handbelastung nicht zumutbar seien. Was als „belastend“ im Sinne dieser Einschätzung zu qualifizieren ist, wird indes nicht konkretisiert, insbesondere findet keine diesbezügliche Auseinandersetzung mit den nach der Umschulung offen stehenden Berufsbereichen statt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft ist somit f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estzustellen, dass die angefochtene Verfügung auf keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit basiert. Es sind diesbezüglich weitere Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Ergebnisse der noch zu tätigenden Abklärungen wird die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung die Invaliditätsbemessung vorzunehmen haben. Es rechtfertigt sich daher nicht, zum heutigen Zeitpunkt ohne Kenntnisse des medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungspotentials</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits die Vergleichseinkommen zu bestimmen. Hinsichtlich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedoch festzustellen, dass die Zeitspanne seit der letzten Arbeitsstelle als gelernter Maurer/Polier allein nicht genügt, um nicht an den bei diesem, allenfalls noch vorhandenen Arbeitsplatz erzielten Lohn anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">knüpfen (vgl. jedoch Urteile des Bundesgerichts I 698/06 vom 4. Juli 2007 E. 4.2, I 175/06 vom 19. April 2006 E. 3 und 1/03 vom 15. April 2003 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist in teilweiser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutheissung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG ist abweichend von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festgelegt. Die Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der vorliegenden Angele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genheit erscheint ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Prozessentschädigung von Fr. 2‘000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 31. Oktober 2012 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen verfahre und hernach über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGiger</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>