A bteilung III C -467/2007 {T 0/2} U rte il v o m 1 0 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Eduard Acherm ann (Vorsitz), R ichter M ichael Peterli, R ichter Johannes Frölicher, G erichtsschreiber D aniel Stufetti. R ._______ Prishtina, U nm ik, C S-Viti, Beschw erdeführer, gegen Schw eizerische A usgleichskasse SA K , avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz. Einm alige Abfindung der AHV. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandC -467/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die Schw eizerische Ausgleichskasse (SAK) R ._______ (im Folgenden: Beschw erdeführer) m it Verfügung vom 3. M ai 2005 unter Anrechnung einer Beitragsdauer von 2 Jahren und ausgehend von einem durchschnittlichen Jahreseinkom m en von Fr. 70'950.- sow ie der R entenskala 2 eine einm alige Abfindung von Fr. 20'623.- zugesprochen hat, dass der Beschw erdeführer gegen diese Verfügung am 11. M ai 2005 (Eingang bei der SAK: 23. M ai 2005) Einsprache erhoben und geltend gem acht hat, in der Schw eiz 8 Jahre gearbeitet zu haben, dass die SAK die Einsprache am 2. August 2005 m it der Begründung abgew iesen hat, dass dem Individuellen Konto (IK) des Beschw erdeführers lediglich Einkom m enseinträge von insgesam t 24 M onaten in den Jahren 1980 -1982 zu entnehm en seien, dass der Beschw erdeführer keine anderen Lohnabrechnungen oder Arbeitszeugnisse beigebracht habe und daher die U nrichtigkeit der Eintragungen im IK nicht belegt sei, dass diese Verfügung gem äss R echtsm ittelbelehrung innert 30 Tagen bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (im Folgenden: R ekurskom m ission) angefochten w erden konnte, dass der R ekurskom m ission innert der Beschw erdefrist zw ei Erklärungen von D rittpersonen eingereicht w urden, w elche bestätigten, m it dem Beschw erdeführer in der Schw eiz gearbeitet zu haben, dass die R ekurskom m ission dem Beschw erdeführer am 1. Septem ber 2005 unter H inw eis auf A rt. 52 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) m itteilte, dass diese Erklärungen D ritter keine form gültige Beschw erde gegen den Einspracheentscheid der SAK darstellten und dass eine Beschw erde unter Beachtung der Form vorschriften innert 30 Tagen ab Erhalt der angefochtenen Einspracheverfügung einzureichen sei, S eite 2C -467/2007 dass der R ekurskom m ission am 12. Septem ber 2005 m ittels des unterzeichneten R ückscheins bestätigt w urde, dass die Zustellung des Schreibens vom 1. Septem ber 2005 am 6. Septem ber 2005 erfolgte, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe an die R ekurskom m ission am 15. N ovem ber 2005 (Eingang: 22. N ovem ber 2005) unter Beachtung der Form vorschriften von A rt. 52 Abs. 1 Vw VG um eine Ü berprüfung der ihm zustehenden Abfindung ersuchte, dass der Beschw erdeführer seinen Antrag an die R ekurskom m ission m it Eingabe vom 18. April 2006 (Eingang: 26. April 2006) noch w eiter begründete, dass das Bundesverw altungsgericht, sofern es zuständig ist, per 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel übernahm , w obei das neue Verfahrensrecht anw endbar ist (vgl. A rt. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17.6.2005 [VG G ], SR 173.32), dass das Bundesverw altungsgericht gem äss A rt. 31 VG G Beschw erden gegen Verfügungen nach A rt. 5 des Vw VG beurteilt, w ie hier sofern keine Ausnahm e nach A rt. 32 VG G vorliegt, und dass als Vorinstanzen die in A rt. 33 und 34 VG G genannten Behörden gelten, w ozu nach A rt. 33 Bst. d VG G auch die SAK zu zählen ist, dass der angefochtene Einspracheentscheid der SAK eine Verfügung im Sinne von A rt. 5 Vw VG darstellt, dass dem Beschw erdedführer m it Verfügung vom 18. M ai (Zustellung: 30. M ai) 2007) die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekannt gegeben w urde, dass keine Ausstandsgründe geltend gem acht w urden, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) in Kraft getreten ist, w elches gem äss A rt. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung (AH VG , SR 831.10) vorliegend anw endbar ist, S eite 3C -467/2007 dass der Beschw erdeführer, der am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en hat durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung hat (A rt. 59 ATSG in Anlehnung an A rt. A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass der Bescherdeführer daher zur Beschw erde berechtigt ist, dass die Beschw erde innerhalb von 30 Tagen seit der Eröffnung einzureichen ist (A rt. 60 ATSG ; entsprechend auch A rt. 50 Vw VG ), dass die angefochtene Verfügung dem Beschw erdeführer aufgrund der gestützt darauf erfolgten R eaktionen spätestens am 15. August 2005 eröffnet w urde, dass die R ekurskom m ission den Beschw erdeführer am 1. Septem ber 2005 darauf hinw eis, dass E rklärungen von D rittpersonen keine rechtsgenügliche Beschw erde darstellten, dass dem Beschw erdeführer diese M itteilung am 6. Septem ber 2005 zugestellt w urde, dass schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der Behörde einzureichen oder zu deren H anden der Schw eizerischen Post zu übergeben sind (A rt. 21 Abs. 1 Vw VG ), dass für alle Staatsangehörige von Serbien und M ontenegro w eiterhin die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) anw endbar sind, dass nach A rt. 2 dieses Abkom m ens die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in A rt. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundesgesetzgebung über die Altersversicherung gehört, einander gleichstehen, sow eit nichts anderes bestim m t ist, dass nach A rt. 20 dieses Abkom m ens G esuche, Erklärungen und R echtsm ittel, die innerhalb einer bestim m ten Frist bei einer Stelle eines der beiden Vertragsstaaten einzureichen sind, als fristgerecht S eite 4C -467/2007 eingereicht gelten, w enn sie innert der gesetzten Frist bei einer entsprechenden Stelle des anderen Staates eingereicht w erden, dass der Beschw erdeführer innerhalb der ihm gesetzten Frist eine Beschw erde w eder zu H anden der Schw eizerischen Post übergeben noch an eine zuständige Stelle des anderen Vertragsstaates eingereicht hat, dass die erste, A rt. 52 Abs. 1 Vw VG entsprechende und als Beschw erde zu qualifizierende Eingabe erst am 15. N ovem ber 2005 (Eingang: 22. N ovem ber 2005) eingereicht w urde, dass daher offen bleiben kann, ob die Beschw erdefrist allenfalls erst m it der Zustellung des Schreibens der R ekurskom m ission vom 1. Septem ber 2005 zu laufen begann, w eil die Beschw erdefrist auch dann bereits abgelaufen w äre, dass die R ekurskom m ission auch nicht gehalten w ar, dem Beschw erdeführer im Sinne von A rt. 24 Abs. 1 Vw VG unter Androhung des N ichteintretens eine N achfrist zu setzen, da gem äss R echtsprechung des Bundesgerichts (BG E 116 V 353, S. 356) vom R echtsuchenden ein M indestm ass an Sorgfalt in der Beschw erdeführung verlangt w erden darf, w as bedeutet, dass erst dann überhaupt von einer Beschw erde gesprochen w erden kann, w ennn eine individualisierte Person gegenüber einer bestim m ten Verfügung den klaren Anfechtungsw illen schriftlich bekundet, d.h. erkenntlich ihren W illen um Änderung der sie betreffenden R echtslage zum Ausdruck bringt, w eshalb die Eingaben der D rittpersonen überhaupt keine Beschw erde darstellten, dass die Beschw erde dam it verspätet eingereicht w orden ist, dass daher auf die Beschw erde nicht einzutreten ist, dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (A rt. 85bis Abs. 2 AH VG ) und dass w eder dem unterliegenden Beschw erdeführer noch der Vorinstanz (A rt. 7 Abs. 3 des R eglem ents vom 11.12.2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE], SR 173.320.2) eine Parteientschädigung auszurichten ist. S eite 5C -467/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. Auf die Beschw erde w ird nicht eingetreten. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w erden keine Parteientschädigungen gesprochen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (auf dem diplom atischen W eg) - die Vorinstanz (R ef-N r. .......; G erichtsurkunde) - das Bundesam t für Sozialversicherungen (G erichtsurkunde) - Für die R echtsm ittelbelehrung w ird auf die nächste Seite verw iesen. D er vorsitzender R ichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann D aniel Stufetti S eite 6C -467/2007 R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (A rt. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. A rt. 42 BG G ). Versand: S eite 7