<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00023</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1956 geborene X.___ war ab dem 1. November 1982 bei der Stadt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung Y.___, als Gartenarbeiter vollzeitlich ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt und dadurch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 13. Juni 2016 meldete die Stadtverwaltung, der Versicherte habe sich am 13. Mai 2016 in Tunesien in einem Ferienhotel beim Wasserballspielen an der rechten Schulter verletzt; ein junger Mitspieler sei ihm auf die rechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schulter gefallen (Bagatellunfallmeldung, Urk. 7/1). Ab dem 13. Juni 2016 wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm aufgrund von zunehmenden Schmerzen in der rechten Schulter, welche sich in der Folge auf eine ausgedehnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschettenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen liessen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI vom 16. Juni 2016; Urk. 7/11), eine 50%ige (Urk. 7/8 und Urk. 7/3) und ab dem 30. Juni 2016 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit attestiert (Urk. 7/15). Die Suva kam für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Heil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeldleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Kreisarzt Dr. med. Z.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Chirurgie, hielt in seiner Stellungnahme vom 8. September 2016 fest, der Unfallhergang sei nicht geeignet, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschettenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verursachen; das MRI zeige auch ausschliesslich degenerative Veränderungen. Es sei vom Erreichen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine am 16. Juni 2016 auszugehen (Urk. 7/17). Mit Schreiben vom 20. September 2016 teilte die Suva dem Versicherten mit, zufolge Erreichens des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine per 16. Juni 2016 würden die Versicherungsleistungen auf diesen Zeitpunkt hin eingestellt (Urk. 7/22). Damit erklärte sich der Versicherte nicht einverstanden (Urk. 7/24). Am 27. September 2016 nahm der Kreisarzt Dr. Z.___ eine Aktenbeurteilung vor (Urk. 7/28) und mit Verfügung vom 25. Oktober 2016 stellte die Suva ihre Versicherungsleistungen per 18. Juli 2016 ein (Urk. 7/37; vgl. auch Urk. 7/30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Urk. 7/34 f.). Dagegen erhob der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte mit Eingabe vom 18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> November 2016 Einsprache (Urk. 7/41), welche die Suva mit Entscheid vom 22. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 abwies (Urk. 2 [= Urk. 7/49]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Klärung des medizinischen Sachverhalts und zur Fällung eines neuen Entscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuweisen; eventuell sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen über den 18. Juli 2016 hinaus zu erbringen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2017 angezeigt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er hier zu beurteilende Unfall hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 13. Mai 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV034"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c des Bundesgesetzes über den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) und der Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 264 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="UV007"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terner Ärztinnen und Ärzten kommt rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als keine Zweifel an der Richtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span id="UV052"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche die Suva im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass die Anstalt, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der Suva beauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, gemäss schlüssiger Beurteilung des Kreisarztes sei eine Schulterprellung nicht geeignet, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu zerreissen. Eine Leistungspflicht bestehe lediglich für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schulterprellung selbst, welche spätestens am 18. Juli 2016 wieder abgeheilt gewesen sein müsse. Die danach bestehenden Schulterbeschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit degenerativer Natur (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, Dr. A.___ habe nicht bloss eine Ruptur der Supraspinatussehne diagnostiziert, wie dies die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid behaupte, sondern eine v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Ruptur der Supraspinatussehne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Kreisarzt verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eignung des Unfalles zur Veru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ruptur sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung, das MRI zeige ausschliesslich degenerative Veränderungen, sei völlig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unbegründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit für den Rechtsanwender nicht i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten nachvollz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iehbar; dieser Beurteilung (vom 8. September 2016) komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher von Vornherein ke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine beweisbildende Bedeutung zu. Gleiches ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch für die gleichzeitig erfolgte kr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisärztliche Behaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine sei am 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 erreicht worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei doch inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressant zu erfahren, weshalb na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch Meinung des im Solde der Beschwerdegegnerin stehenden –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht unabhängigen –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kreisarztes gerade am 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 derjenige Zustand, wie er sich nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schicksalsmässigen Verlauf des – vom Beschwerdeführer bestrittenen –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> krankhaften Vorzus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tandes auch ohne Unfall vom 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 früher oder später eingestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte erreicht werden sollen. Weshalb die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichwohl auf diese nicht beweisbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Arztmeinung vom 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Leistungen am 20. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 formlos ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im vorliegenden Beschwerdeverf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahren nicht von Interesse, zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber die feindliche Haltu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenüber ihren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit erschreckender Deutlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ (Urk. 1 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann brachte der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin habe sich nie über den genauen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Unfallhergang erkundigt und der Kreisarzt habe es auch nicht für notwendig erachtet, den Beschwerdeführer persönlich zu untersuchen und zu befragen. Auch eine eingehende Anamneseerhebung finde sich im ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">samten medizinischen Dossier nicht. Umso mehr wäre die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen, den Beschwerdeführer eingehend untersuchen zu lassen. Insbesondere sei bezüglich des Zusammenpralls vom 13. Mai 2016 offen, ob es allenfalls zu einer starken Zugbelastung bei gewaltsamer Rotation des rechten Armes gekommen sei. Es sei sodann nicht schlüssig, dass der Kreisarzt auch die vollständige Ruptur auf den degenerativen Vorzustand zurückführe, ohne Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">legungen dazu anzustellen, weshalb die rechte Schulter des Beschwerdeführers vor dem 13. Mai 2016 gleichwohl voll einsatzfähig gewesen sei und er nicht über Schulterschmerzen geklagt habe. Es bestünden daher erhebliche Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung (Urk. 1 S. 3-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den nachstehenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass – entgegen der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht des Beschwerdeführers – in der Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin keine versichertenfeindliche Haltung zu erkennen ist. Sie vertraute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst auf die knappe Einschätzung des Kr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisarztes vom 8. September 2016 (Urk. 7/22), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Mitteilung des Beschwerdeführers, er sei mit einer Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinstellung nicht einverstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/24)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine ausführlichere Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des Kreisarztes ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/27)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 21. Juli 2016 von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, über die Erstbehandlung vom 30. Mai 2016 sowie den weiteren Verlauf (Untersuchungen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13., 15. und 20. Juni sowie vom 11. Juli 2016) wurde Folgendes festgehalten (Urk. 7/8 S. 2 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Behandlung vom 30. Mai 2016 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schildert, er habe in den Ferien Ball gespielt und ein Gegner sei ihm gegen die rechte Schulter geprallt. Das sei Mitte Mai geschehen. Seither habe er immer Schmerzen. Bei der Untersuchung habe sich eine sehr gute Globalfunktion gezeigt bei maximaler Abduktion. Beim Schürzengriff bestünden etwas Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zen im rechten Schultergelenk. Über der anterioren Schultergelenksregion bestünden minime </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Sämtliche Muskelprüfungsteste seien prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tisch ohne Probleme möglich. Dr. B.___ stellte schliesslich die Diagnose „Status nach Kontusion der rechten Schulter am 13. Mai 2016“. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 13. Juni 2016 hielt Dr. B.___ fest, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> über zunehmende Schmerzen in der rechten Schulter seit dem Unfall vor einem Monat. Röntgenologisch liessen sich keine ossären Läsionen feststellen. Es sei von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Zerrung rechts am 13. Mai 2016 auszugehen. Ab sofort sei dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit zu attestieren, und es sei eine Sonographie der rechten Schulter durchzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 14. Juni 2016 notierte Dr. B.___, die Sonographie habe eine beacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Ruptur gezeigt, dazu eine Bursitis. Mit dem Beschwerdeführer wurde dieses Ergebnis am 15. Juni 2016 besprochen und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einbart, es werde zusätzlich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-MRI angefertigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Anlässlich der Sprechstunde vom 20. Juni 2016 hielt Dr. B.___ fest, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-MRI (vgl. auch Urk. 7/11) habe folgendes ergeben:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Ruptur rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ruptur der Supraspinatussehne und ausgeprägte Partialruptur der anterioren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-MR 16.6.2016)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausgeprägte Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subacromialis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Sprechstunde vom 11. Juli 2016 führte Dr. B.___ aus, die Schulter werde am 12. September 2016 (und nicht am 12. Juli 2016) operiert, man gehe vorerst noch in die Ferien.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom 30. Juni 2016 (Urk. 7/8 S. 4-5) wurde festgehalten, es bestehe eine ausgedehnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Komplettruptur der Supraspinatussehne und Übergang der Läsion auf die kraniale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infraspinatussehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, begleitet von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bizeps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne. Der Beschwerdeführer habe berichtet, Mitte Mai im Rahmen eines Wasser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ballspiels kräftig mit einem Kollegen zusammengeprallt zu sein. Seither </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden belastungsabhängige Schulterschmerzen persistieren, vor allem ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lb der Horizontalen, zum Teil auch Nachtschmerzen. In der klinischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zeige sich ein muskelkräftiger Patient, die Beweglichkeit sei weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend symmetrisch erhalten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 8. September 2016 hielt Kreisarzt Dr. Z.___ fest, der Unfallhergang sei nicht geeignet, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ruptur zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursachen und das MRI zeige ausschliesslich degenerative Veränderungen. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> quo sine sei am 16. Juni 2016 erreicht (Urk. 7/17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Aktenbeurteilung vom 27. September 2016 führte Kreisarzt Dr. Z.___ sodann aus, ein direktes Trauma sei nicht geeignet, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu zerreissen. Den isolierten, ausschliesslich traumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenriss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe es nicht. In Frage komme allein ein Verletzungsmechanismus im Sinne der wesentlichen Teilursache bei bestehender Degeneration. Eine isolierte Verletzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Ausnahme; werde hingegen das Schultergelenk in seiner Gesamtheit geschädigt, könne es zur Mitverletzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kommen. Als ungeeignete Hergänge würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die direkte Krafteinwirkung auf die Schulter (Sturz, Prellung, Schlag) sowie aktive Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die zu einer abrupten, aber planmässigen Muskelkontraktion führten und plötzliche Muskelanspannungen in den Muskeln der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen. Nur Bewegungen im Schultergelenk mit Zugbelastung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnten diese zerreissen, in erster Linie Rotationsbewegungen oder auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abspreizbewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als geeigneter Unfallmechanismus werde zum Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spiel das massive plötzliche Rückwärtsreissen oder Heranführen des Arms (zum Beispiel bei einem Absturz beim Fensterputzen mit noch Festhalten der Hand und/oder eine starke Zugbelastung bei gewaltsamer Rotation des Armes) gesehen. Im MRT vom 16. Juni 2016 hätten sich ausschliesslich degenerative Veränderungen gezeigt, eine SLAP I-Läsion sei definitionsgemäss degenerativer Natur (Urk. 7/28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Unfallhergang anbelangt, ist – angesichts der einheitlichen Schilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Beschwerdeführers gegenüber seiner Arbeitgeberin und seinen behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzten (vgl. die Bagatellunfallmeldung vom 13. Juni 2016 [Urk. 7/1] sowie E. 3.1 und E. 3.2) – nicht ersichtlich, weshalb weitere Abklärungen zum genauen Ablauf des Zusammenstosses hätten vorgenommen werden sollen (vgl. das Vorbringen in Urk. 1 S. 3). Es wurde von einem Zusammenstoss mit einem Kollegen beim Wasserballspiel beziehungsweise von einem Schulteranprall be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet. </span><span id="VV036"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer also neu angeben würde, es sei zu einer starken Zugbelastung gekommen, wäre bloss von einem Schulteranprall auszugehen. Doch nicht einmal in seiner Beschwerde vom 27. Januar 2017 berichtete der Beschwerdeführer von einer starken Zugbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Vor diesem Hintergrund ist ein derartiger Bewegungsablauf somit nicht erstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der S2e-Leitlinie „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ (Registernummer: 033–041, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion März 2017) der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachgesellschaften (AWMF) in Deutschland (zu finden auf www.awmf.org</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) können unfallbedingte Rupturen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch potenziell geeignete Verletzungsmechanismen entstehen. Dabei handelt es sich um exzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische Belastungen kontrahierter Anteile der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (z.B. bei passiv forcierter Aussen- oder Innenrotation beim Festhalten im Rahmen eines Sturzes), passive Traktionen nach kaudal (z.B. beim Auffangen eines schweren Gegenstandes) oder axiale Stauchungen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kranioventral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventromedial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (z.B. bei einem Sturz auf den nach hinten gestreckten Arm). Alternativ kommt es bei älteren Patienten im Rahmen traumatischer Schultergelenkluxationen typischerweise zu Rupturen der Supraspinatus- und/oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 der Leitlinie). Vorliegend liegt weder einer der oben beschriebenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungsmechanismen noch eine Schulterluxation vor, sondern ein simpler Anprall der Schulter. Ein solcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist nach einhelliger fachärztlicher Ansicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber nicht geeignet, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verletzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bewirken (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_100/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5 mit Hinweisen), erst recht keine Komplettruptur der Supraspinatussehne. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Kommt hinzu, dass beim im Jahr 2016 60jährigen Beschwerdeführer, welcher langjährig als Gartenarbeiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tätig war (Urk. 7/1) und der gemäss eigenen Angaben regelmässig Sport trieb (Urk. 7/26) – offensichtlich auch Wasserball –, ausschliesslich degenerative Veränderungen festgestellt werden konnten (E. 3.3 f.). Eine denkbare Ursache für einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist unter anderem der Überlastungsschaden „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">overuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">“ beim Sportler. Hier steht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Werferschulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wegen eines internen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Impingements</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Vordergrund (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. Harald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hempfling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Veit Krenn, Schadenbeurte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ilung am Bewegungssystem, Band 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Meniskus, Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kus, Bandscheiben, Labrum, Ligamente, Sehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Berlin/Boston </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2017, S. 657 f.). Sogar bei jungen Überkopfsportlern können strukturelle Schäden an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">torenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Partialläsionen) im Sinne eines repetitiven Überlastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dens (durch repetitive Mikrotraumen) bei sogenannten internen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> („</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Posterosuperiores</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">“, „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Anterosuperiores</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">“) auftreten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">S2e-Leitlinie „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, a.a.O., S. 6). Umso wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">licher ist ein Überlastungsschaden beim 60-jährigen Beschwerdeführer, was auch die MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der rechten Schulter vom 16. Juni 2016 vermuten lässt; bei einer ausgeprägten Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> liegt gemäss Beurteilung von Dr. A.___ wahrscheinlich ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor (Urk. 7/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Alter des Beschwerdeführers ist somit auch eine Erklärung für die voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständige und nicht bloss partielle Ruptur der Supraspinatussehne. Es erhellt deshalb nicht, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">orauf der Beschwerdeführer hinaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">will, wenn er argumentiert, es sei aus der medizinischen Literatur zwar bekannt, dass Partialrupturen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> schwerwiegend auf degenerative Vorgänge zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ren seien, vorliegend sei es jedoch zu einer ausgedehnten transmuralen Läsion der Supraspinatussehne mit Übergang der Läsion auf die kraniale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">spina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gekommen (Urk. 1 S. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall beschwerdefrei und voll einsatzfähig gewesen sein soll, ist denkbar. Damit vermag er allerdings aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit der Formel „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc"</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu seinen Gunsten darzutun. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Argumentation, eine gesundheitliche Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung gelte bereits des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb als durch den Unfall verursacht, weil sie nach diesem aufgetreten sei, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Beweis natürlicher Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge nicht zu genügen (BGE 119 V 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">., Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem sind 75 % aller </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorendefekte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss der medizinischen Literatur symptomlos (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Harald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hempfling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Veit Krenn, Schadenbeurteilung am Bewegungssystem, Band 1:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundlagen, Gelenkflächen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteonekrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Epiphysen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Berlin/Boston 2016, S. 428). Unabhängig von der Entstehung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorendefektes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei es durch ein Unfallereignis oder auf dem Boden einer Texturstörung, schreiten Defekte in aller Regel voran und führen zu gleno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeralen Instabilitäten, da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deltoideus die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Funktion nicht kompensieren kann. Die Instabilität als Folge tritt aber nur dann ein, wenn die Enden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenkabelsystems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitbetroffen sind. Isolierte Defekte, die aber auch nicht unfallbedingt erklärbar sind, im Halb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mondgebiet der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beeinträchtigen die Stabilität des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeralgelenkes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Harald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hempfling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Veit Krenn, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O.,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Band 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. 674 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Eine bereits bestehende Vorschädigung der Supraspinatussehne muss also nicht unbedingt mit Schmerzen einhergegangen sein. Ausserdem war der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer selbst mit kompletter Ruptur der Supraspinatussehne zunächst noch in der Lage, zu 50 % zu arbeiten (Urk. 7/8 S. 2). Sodann stellte sich zumindest bis am 30. Juni 2016 bei ihm (noch) keine Einschränkung der Beweglichkeit ein (Urk. 7/8 S. 4: „Die Beweglichkeit ist weitgehend symmetrisch erhalten“). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us juristischer Sicht ist weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hinzuweisen, dass das Gericht im Ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmen der ihm obliegenden Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung nach dem im Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darüber zu befinden hat, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung gegeben ist. Die bl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osse Möglichkeit eines Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs genügt für die Begründung eines Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die beim Beschwerdeführer festgestellte Schulterproblematik im Rahmen eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> degenerativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Geschehens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgrund der langjährigen Beanspruchung durch Arbeit und Sport entstanden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuletzt ist auf die Festlegung des massgeblichen Zeitpunkts für die Annahme des Erreichens des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ante einzugehen. Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine sei am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit rund zwei Monate beziehungsweise neun Wochen nach der Schulterkontusion erreicht gewesen. Dies erscheint nachvollziehbar. Aufgrund des Umstands, dass die Schulterkontusion durch einen Anprall eines Mitspielers beim Wasserball erfolgt ist, ist nicht von einer allzu grossen Heftigkeit des Anpralls auszugehen; der Widerstand des Wassers dämpft die Geschwindigkeit beim seitlichen Aufprall. In diesem Sinne könnte mit dem Kreisarzt bereits von einem Erreichen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quo sine am 16. Juni 2016 ausgegangen werden, zumal im MRI vom 16. Juni 2016 ausschliesslich degenerative Veränderungen sichtbar wurden und beim davor durchgeführten Röntgen keine ossären Verletzungen festgestellt werden konnten (Urk. 7/8 S. 2). Es liegen sodann keine Arztberichte vor, welche der kreisärztlichen Einschätzung wiedersprechen würden. In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesem Sinne ist ein Fallabschluss per 18. Juli 2016 nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>