<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_232/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. April 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Frésard, Bundesrichterin Niquille, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hochuli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">P.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Miroslav Paták, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">AXA Versicherungen AG, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 14. Januar 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die 1951 geborene P.________ am 10. November 2000 sowie am 10. April 2001 verunfallte und in der Folge die "Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA oder Beschwerdegegnerin) die gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung (Heilbehandlung; Taggeld) erbrachte, </div> <div class="para">dass die AXA nach Gewährung des rechtlichen Gehörs vom 4. Januar 2006 sämtliche Leistungen per 1. Februar 2005 (recte: 2006) einstellte (Verfügung vom 3. März 2006) und auf die Einsprachen der Versicherten sowie ihres Krankenpflegeversicherers hin am verfügten folgenlosen Fallabschluss festhielt (Einspracheentscheid vom 13. November 2006), </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher die Versicherte "eine volle Rente" ab 1. Februar 2006 und "eine Integritätsentschädigung von 50 %" beantragte, abwies (Entscheid vom 14. Januar 2009), </div> <div class="para">dass P.________ mit hiegegen erhobener Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten das vorinstanzliche Rechtsbegehren wiederholen und die Aufhebung des angefochtenen kantonalen Gerichtsentscheids beantragen lässt, </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=04.04.2009&amp;to_date=23.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-II-449%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page449">BGE 131 II 449</a> E. 1.3 S. 452; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=04.04.2009&amp;to_date=23.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page335">123 V 335</a> E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerdeführerin wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=04.04.2009&amp;to_date=23.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 S. 245 f.), </div> <div class="para">dass die beim Bundesgericht eingereichte zwölfseitige Rechtsschrift in materieller Hinsicht fast vollständig identisch ist mit derjenigen, welche die Beschwerdeführerin vor kantonalem Sozialversicherungsgericht eingereicht hat: mit Ausnahme eines zusätzlich eingefügten, knapp zwanzig Zeilen umfassenden Abschnittes, </div> <div class="para">dass zwar fraglich erscheint, ob die letztinstanzliche Beschwerde, mit welcher im Wesentlichen die im angefochtenen Entscheid einlässlich entkräfteten Rügen wiederholt werden, überhaupt zulässig ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b und <artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref>), was indessen offenbleiben kann, da sie ohnehin offensichtlich unbegründet ist, </div> <div class="para">dass sich aus dem Bericht der Klinik S.________ vom 5. November 2003 klare Anhaltspunkte für eine seit 1998/1999 vorbestehende erhebliche psychische Belastungssituation ergeben, da es in diesem Zeitraum zur Ehescheidung von einem alkoholabhängigen Mann kam, welcher die Beschwerdeführerin zuvor jahrelang körperlich und psychisch misshandelte, nach der Scheidung nach Jugoslawien zurückgekehrte und die Versicherte mit Schulden in der Schweiz zurück liess, </div> <div class="para">dass es jedoch - entgegen der Beschwerdeführerin - für die Anwendbarkeit der sogenannten Psycho-Praxis nach <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=04.04.2009&amp;to_date=23.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a> letztlich unerheblich ist, ob die Versicherte schon vor den Unfällen an medizinisch aktenkundigen psychogenen Beschwerden litt, zumal das kantonale Gericht entsprechenden Hinweisen auf eine seit zwei bis drei Jahren vorbestehende depressive Verstimmung laut Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 12. Oktober 2001 keine ausschlaggebende Bedeutung beimass in Bezug auf die Begründung, weshalb hier die Unfalladäquanz der nach Fallabschluss per 1. Februar 2006 anhaltend geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden nach der Psycho-Praxis zu beurteilen ist, </div> <div class="para">dass sich die Beschwerdeführerin in den äusserst knappen sachbezüglichen Ausführungen jedoch nicht mit dem wesentlichen Teil der Begründung des angefochtenen Entscheids auseinandersetzte, weshalb darauf nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der gesamten Akten dargelegt hat, weshalb es die Adäquanz des Kausalzusammenhanges der ab 1. Februar 2006 geklagten Beschwerden mit den Unfällen vom 10. November 2000 und 10. April 2001 nach der Psycho-Praxis gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=04.04.2009&amp;to_date=23.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a> geprüft und verneint hat, </div> <div class="para">dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span> - ohne Durchführung des Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid - zu erledigen ist, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin als unterliegende Partei aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 21. April 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Hochuli </div> </div></body></html>