B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Abteilung V E-1168/2012 U r t e i l v o m 7 . M ä r z 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Bruno Huber, mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; Gerichtsschreiber Peter Jaggi. Parteien A._______, geboren (…), Niger, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 21. Februar 2012 / N (…). E-1168/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge Niger im Jahre 2007 verliess und nach Aufenthalten in (…) und Italien ( …) am 12. D e- zember 2011 in die Schweiz gelangte, wo er gleichentags um Asyl nach- suchte, dass das BFM dem Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung vom 3. Januar 2012 im B._______ gestützt auf EURODAC -Treffer in Italien (…) und dessen Aussagen das rechtliche Gehör zur mutmasslichen Z u- ständigkeit Italiens für das vorliegende Asylverfahren und zu einer allfäll i- gen Wegweisung dorthin gewährte, dass der Beschwer deführer anführte, er könne nicht nach Italien zurück, weil er dort schlechte Erfahrungen mit den Behörden und der Polizei g e- macht habe, dass man ihn anlässlich einer Anhaltung ohne Essen (…) Stunden im Regen habe warten lassen und er von seinem Betreuer i m Hotel, in dem er untergebracht worden sei, geschlagen und (…), dass das BFM Italien am 26. Januar 2012 gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaa ts, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin II -VO), um Übernahme de s Beschwerdeführers ersuchte, dass die italienischen Behörden dieses Ersuchen unbeantwortet liessen, dass das Bundesamt mit Verfügung vom 21. Februar 2012 – eröffnet am 28. Februar 2012 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylg e- setzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien anordnete, dass es den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, den Kanton (…) mit dem Vollzug der Wegweisungsverfügung beauftragte, die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis verfügte und fes t- hielt, eine Beschwerde gegen diese Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, E-1168/2012 Seite 3 dass die Überstellung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder Verlängerung der Frist – bis spätestens am (…) zu erfolgen habe, dass das BFM in seinem Entscheid – unter Verweis auf die Bestimmun - gen zum Dublin -Verfahren, auf den vorgängigen Aufenthalt des B e- schwerdeführers in Italien und auf die implizit erfolgte Zustimmung der italienischen Behörden zur Überstel lung – auf die Zuständigkeit Italiens für die Behandlung des Asylgesuches verwies, dass es festhielt, der Beschwerdeführer habe keine relevanten Argumen- te gegen die beabsichtigte Überstellung vorbringen können, dass die Wegweisung aus der Schweiz die Regel folge des Nichteintr e- tens auf ein Asylgesuch und deren Vollzug zulässig, zumutbar und mö g- lich sei, dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 2. März 2012 in mate- rieller Hinsicht die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und unter Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft die Gewährung von Asyl, eve n- tualiter unter Anordnung der vorläufigen Aufnahme die Feststellung der Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisung s- vollzugs beantragt, dass er in prozessualer Hinsicht beantragt, es sei festzustellen, dass d ie vorsorgliche Wegweisung in einen Drittstaat unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei, weshalb der Aufenthalt in der Schweiz bis zum Abschluss des Asylverfahrens vorsorglich zu bewilligen , eventualiter die aufschi e- bende Wirkung der Beschwerde wiederherzustellen sei, dass ihm unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses die unentgeltliche Rechtspflege samt anwaltlicher Verbeiständung zu gewäh- ren sei, dass auf die Rechtsbegehren und deren Begründung, soweit für den En t- scheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 5. März 2012 beim Bundesverwaltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), E-1168/2012 Seite 4 und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Re- gel – so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügu n- gen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Ve r- waltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i. V. m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebun g beziehungsweise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – vor- behältlich der nachstehenden Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellun g des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufg e- zeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren einzig zu prüfen ist, ob das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des B e- schwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist und infolgedessen die Wegweisung aus der Schweiz verfügt hat, dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintr e- tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiel- len Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zur neuen Entscheidung an d ie Vorinstanz zurückweist (vgl. Entsche i-E-1168/2012 Seite 5 dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs inde s- sen materiell geprüft hat, weshalb dem Bundes verwaltungsgericht die s- bezüglich volle Kognition zukommt, wobei sich diese Fragen – namentlich diejenigen hinsichtlich des Bestehens von Vollzugshindernissen (Durc h- führbarkeit der Überstellung an den zuständigen Staat) – in den Dublin - Verfahren bereits vor Erlass des Nichteintretensentscheides stellen, dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverwa l- tungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem die Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurteilung u n- terbreiten können, dass der durch die Parteibegehren definierte Streitgegenstand nicht über den Anfechtungsgegenstand hinaus reichen darf, Gegenstand des B e- schwerdeverfahrens somit grundsätzlich nur sein kann, was Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens wa r oder nach richtiger Gesetzesausl e- gung hätte sein sollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: AUER/MÜLLER/SCHINDLER [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich 2008, Rz. 3 zu Art. 52; CHRISTOPH AUER, Streitgegen - stand und Rügeprinzip im Spannungsfeld der verwaltungsrechtlichen Prozessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Ver- waltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Z ü- rich 1998, S. 149), dass die angefochten e Verfügung keine Regelung betreffend Flüchtling s- eigenschaft und Gewährung von Asyl enthält, dass mit dem in der Rechtsmitteleingabe gestellten Begehren, es sei dem Beschwerdeführer unter Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl zu gewähren, der Streitg egenstand in unzulässiger Weise über den in der angefochtenen Verfügung geregelten Anfechtungsgegenstand hinaus e r- weitert wird (vgl. AUER, a.a.O., S. 63; BGE 110 V 51 E. 3c), weshalb da r- auf nicht einzutreten ist, dass auch auf den Antrag auf Gewährung der vorläufigen Aufnahme nicht einzutreten ist, weil im Dublin -Verfahren kein Raum für Ersatzmassna h- men im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 - 4 des Bun- desgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Au s- länder (AuG, SR 142.20) besteht (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 S. 116), und auf E-1168/2012 Seite 6 den Antrag betreffend vorsorgliche Wegweisung in einen Drittstaat nicht einzugehen ist, weil diese Bestimmung (a lt Art. 42 Abs. 2 AsylG) per 1. Januar 2008 aufgehoben wurde, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfü h- rung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass der Aufenthalt de s Beschwerdeführers in Italien vor seiner Einreise in die Schweiz aufgrund der EURODAC -Treffer belegt und auch nicht bestritten ist, dass bei dieser Sachlage – entsprechend den vom BFM angerufenen Be- stimmungen zum Dublin -Verfahren, auf welche anstelle einer Wiederho - lung zu verwei sen ist – Italien für die Prüfung de s Asylantrages des Be- schwerdeführers zuständig ist, dass die italienischen Behörden dem Ersuchen des BFM um Übernahme des Beschwerdeführers implizit zugestimmt haben, womit die Grundlage für einen Nichteintretensentscheid in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG und für dessen Aufnahme gestützt auf Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dub- lin II-VO gegeben ist, dass Italien Signatarstaat sowohl des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch der Konven- tion vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grun d- freiheiten (EMRK, SR 0.101) ist, und vorliegend keine Hinweise darauf bestehen, Italien würde sich nicht an seine völkerrechtlichen Verpflichtu n- gen halten, dass Italien verpflichtet ist, über das Asylgesuch des Beschwerdeführers zu befinden, und nichts darauf hindeutet, dort sei der Zugang zu einem funktionierenden Asylverfahren nicht gewährleistet, dass auch kein Grund zur Annahme besteht, die italienischen Behörden würden den Beschwerdeführer ohne korrekte Prüfung seines in der Schweiz eingereichten Asylgesuches in sein Heimatland zurückführen, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine einzelfallspezif i- sche besondere Verletzlichkeit nachzuweisen, aufgrund de rer geschlo s- sen werden könnte, ihm drohe in Italien eine unmenschliche Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK, E-1168/2012 Seite 7 dass sich vor diesem Hintergrund der Vollzug der Wegweisung als zulä s- sig erweist (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass der Beschwerdeführer auch nichts vorbring t, was das BFM hätte veranlassen können, aus humanitären Gründen (Art. 29a Abs. 3 der Asyl- verordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) auf sein Asylgesuch einzutreten, dass gemäss Erkenntnissen des Gerichts Dublin -Rückkehrende betre f- fend Unterbringung von den italienischen Behörden bevorzugt behandelt werden und sich neben den staatlichen Strukturen auch zahlreiche priv a- te Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtli n- gen annehmen, dass sich aus den Akten keine Hinweise auf ernsthafte Probleme psych i- scher oder physischer Natur ergeben, dass im Rahmen einer Gesamtabwägung aller relevanten Umstände im konkreten Einzelfall auch sonst keine Gründe ersichtlich sind, die eine Wegweisung aus humanitärer Sicht als unangemessen erscheinen lassen (vgl. BVGE 2011/9), dass das vorliegende Urteil in Übereinstimmung mit der Praxis des Bu n- desverwaltungsgerichts zum Wegweisungsvollzug nach Italien ergeht (vgl. BVGE 2010/45, im Sinne von Beispielen a uch Urteile des Bunde s- verwaltungsgerichts D-375/2012 vom 27. Januar 2012, E -6669/2009 vom 8. Dezember und E-6448/2011 vom 7. Dezember 2011), dass sich eine Auseinandersetzung mit den Ausführungen in der Recht s- mitteleingabe erübrigt, weil sich diese darauf beschränken, die im Ra h- men des rechtlichen Gehörs vorgebrachten Einwände gegen eine Übe r- stellung nach Italien zu wiederholen, ohne zu den zutreffenden Erwägu n- gen des BFM Stellung zu nehmen, dass demnach einer Überstellung de s Beschwerdeführers nach Italien weder völkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz noch humanitäre Gründe entgegenstehen, weshalb die Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin II -VO) nicht zur Anwendung gelangt und folglich das BFM zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kan-E-1168/2012 Seite 8 ton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch au f Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9. S. 733), we s- halb die verfügte Wegweisung nach Italien im Einklang mit den gesetzl i- chen Bestimmungen steht und folglich vom Bundesamt zu Recht ang e- ordnet wurde, dass in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage der Durc h- führbarkeit des Wegweisungsvollzugs bereits Voraussetzung (und nicht erst Regelfolge) des Nichteintretensentscheides ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10.2), dass deshalb allfällige völkerrechtliche und humanitäre Vollzugshinde r- nisse vor der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der Anwendung der sogenannten Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin II -VO) oder g e- gebenenfalls – wenn sich Familienmitglieder in verschiedenen Dublin - Mitgliedstaaten befinden und zusammengeführt werden sollen – bei der Ausübung der Humanitären Klausel (Art. 15 Dublin II-VO) zu prüfen sind, weshalb kein Raum für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG besteht, dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollz ug der Weg- weisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, darzutun, inwi e- fern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserhebl i- chen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangeme s- sen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, dass mit dem Entschei d in der Hauptsache ohne vorgängige Instruktion die prozessualen Anträge (auf Erlass einer vorsorglichen Massnahme , auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und auf Ve r- zicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses) hinfällig werden, dass si ch die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwägungen als aussichtslos erweist, weshalb der Antrag auf Gewährung der unentgeltl i- chen Rechtspflege samt anwaltlicher Verbeiständung (Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG) unbesehen der allenfalls bestehenden prozessualen Bedürftig- keit abzuweisen ist , und bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. - (Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, E-1168/2012 Seite 9 SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) E-1168/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Der Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt anwalt- licher Verbeiständung wird abgewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…). Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bruno Huber Peter Jaggi Versand: