<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01194</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboren 1972, gelernter Maschinenschlosser, meldete sich am 11. September 1997 (Eingangsdatum) wegen der Folgen einer am 13. November 1996 erlittenen Unterschenkeltrümmerfraktur bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, zum Leistungsbezug an (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/9). Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm medizinische und beruflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbliche Abklärungen vor und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3. September 1998 gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 100 % mit Wirkung ab dem 1. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1997 eine ganze Rente zu (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/32). Anlässlich mehrerer Revisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente mit Verfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 17. August 1999 (Urk. 8/49) und 22. Mai 2002 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/142) sowie mit Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en vom 11. November 2003 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">67) und 26. Oktober 2007 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/209).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2010 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und gab bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und FMH Rheumatologie, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein bidiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näres Gutachten in Auftrag, das am 5. Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ril 2012 erstattet wurde (Urk. 8/232-234). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbesch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eid vom 6. Dezember 2012, Urk. 8/242</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Einwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd vom 11. Dezember 2012 bzw. 5. Februar 2013, Urk. 8/244 und Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/251) hob die IV-Stelle die Rente des Versicherten mit Verfügung vom 18. März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/253)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 15 % auf das Ende des der Zustellung der Verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats auf, was vom Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2013.00377 vom 29. September 2014 (Urk. 8/269) und vom Bundesgericht mit Urteil 9C_821/2014 vom 29. Dezember 2014 (Urk. 8/276) bestätigt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. November 2015 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/285; vgl. auch Bericht des Medizinischen Zentrums A.___ vom 11. November 2015, Urk. 8/283/1-4). Mit Vorbescheid vom 5. Januar 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/293), wogegen dieser am 20. Januar respektive 25. Februar 2016 Einwand erhob (Urk. 8/294 und Urk. 8/298). In der Folge holte die IV-Stelle den Bericht der B.___ vom 11. April 2016 (Urk. 8/302) und den Bericht von Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 23. Mai 2016 (Urk. 8/306) ein. Hierzu liess sich der Versicherte am 11. Juli 2016 vernehmen (Urk. 8/313). Daraufhin nahm die IV-Stelle den Bericht der Klinik für Urologie des D.___ vom 22. Juli 2016 zu den Akten (Urk. 8/314). Schliesslich verneinte sie mit Verfügung vom 29. September 2016 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, da aus versicherungsmedizinischer Sicht seit Erlass der Verfügung vom 18. März 2013 keine wesentliche Veränderung ausgewiesen sei (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 27. Oktober 2016 Beschwerde und beantrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente auszurichten; eventuell sei von Amtes wegen eine Oberbegutachtung anzuordnen, um seinen Arbeitsunfähigkeitsgrad festzustellen. Zudem ersuchte der Beschwerdeführer um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1; vgl. auch Urk. 3/1-6). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 1. Februar 2017 erstreckte das Gericht die dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. November 2016 angesetzte Frist zur Einreichung des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit und der Belege zu seiner aktuellen finanziellen Situation letztmals bis am 2. März 2017 (Urk. 5 und Urk. 10). Am 10. März 2017 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 11). Am 12. April 2017 reichte der Beschwerdeführer das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit inkl. Beilagen ein (Urk. 12-14). Mit Eingabe vom 20. November 2017 (Urk. 15) legte er zwei weitere Arztberichte vom 10. und vom 14. November 2017 (Urk. 16/1-2) ins Recht, welche der Beschwerdegegnerin am 21. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">09 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der mit BGE 130 V 352 begründeten und seither stetig weiter entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: BGE 135 V 201 E. 7.1.2; Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen strukturierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt wie folgt systematisiert hat (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 49 Abs. 1 IVV beurteilen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">methoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führen die RAD für die Beurteilung der medizinischen Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ selber ärztliche Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch. In den übrigen Fällen stützen sie ihre Beurteilung auf die vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Untersuchungen ist somit nicht an sich ein Grund, um einen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines festste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden medizinischen Sachverhalts geht und die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 2.2 mit Hinweisen; 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2; 9C_622/2007 vom 9. September 2008 E. 2.2; vgl. auch BGE 127 I 54 E. 2e und f). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen damit, dass die vonseiten des Medizinischen Zentrums A.___ im Bericht vom 11. November 2015 attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar begründet worden sei. Die Berichte der B.___ vom 11. April 2016 und von Dr. E.___ vom 23. Mai 2016 würden sodann keine wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen neuen Aspekte bzw. neuen medizinischen Sachverhalte enthalten. Die erwähnten Diagnosen seien bereits bekannt gewesen und im Gutachten von Dr. Y.___ und Dr. Z.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ril 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausführlich gewürdigt worden. Im Bericht der Klinik für Urologie des D.___ vom 22. Juli 2016 werde schliesslich keine Diagnose genannt, die eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Zusammenfassend handle es sich somit um eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts, weshalb das neue Leistungsbegehren abgewiesen werde (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass es 2015 zu einer erheblichen Verschlechterung seines somatischen und psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands gekommen sei. Im Bericht der B.___ vom 21. Mai 2015 sei festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden, dass er unter anderem an einer mittelgradigen depressiven Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de und an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leide. Zudem sei er 2015 am Herz erkrankt und habe operiert werden müssen. An zwei Gefässen seien Stents implantiert worden. Das dritte Gefäss habe nicht operiert werden können und sei verstopft geblieben. Er habe grosse Ängste entwickelt, an einem Herzversagen sterben zu müssen. Dies habe seine Depressionen zusätzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt und zu einer totalen Isolation geführt. Die behandelnden Ärzte, vor allem diejenigen des Medizinischen Zentrums A.___, hätten die Verschlechterung des Gesundheitszustands in den Berichten vom 26. Oktober und vom 11. November 2015 sowie vom 27. Juli 2016 ausführlich dokumentiert. Seit der letzten medizinischen Abklärung seien ganze vier Jahre vergangen. Die Beschwerdegegnerin habe es versäumt, den medizinischen Sachverhalt hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend abzuklären (Urk. 1 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 23. November 2015 (Eingangsdatum; Urk. 8/285) eingetreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist demnach, ob seit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 18. März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/253) erfolgten Rentenaufhebung bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 29. September 2016 (Urk. 2) eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rentenaufhebenden Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. März 2013 (Urk. 8/253)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lag im Wesentlichen das bidisziplinäre Gutachten der Dres. Y.___ und Z.___ vom 5. April 2012 (Urk. 8/232-234) zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten in diesem Gutachten folgende Diagnosen mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/232/11): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallbedingte (13. November 1996) Folgeschäden im Bereich des rechten Beines:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antero-mediale Kniegelenksinstabilität rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parese Unterschenkel rechts nach Muskelläsionen durch Überrolltrauma, Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Logensyndrom und Läsion des Nervus peroneus profundus rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichteilbedingte Bewegungseinschränkung des oberen Sprunggelenks rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Dorsalextension </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradige Arthrose des oberen Sprunggelenks rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine rezidivierende depressive Störung, leichtgradige Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierte Persönlichkeitszüge </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, finanzielle Probleme, gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-psychiatrischer Begutachtung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. Y.___ und Dr. Z.___ (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/232/11): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein chronisches Schmerzsyndrom des rechten Unterschenkels </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ausreichend somatisch abstützbar </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">multiple Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Nikotinkonsum von ca. 30 pack years </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Schwerhörigkeit beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Senk- und Spreizfüsse </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch ein Reizmagen-Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gaben in der interdisziplinären Beurteilung an, dass der Beschwerdeführer die vor dem Unfall ausgeübte berufliche Tätigkeit (als Mitarbeiter in einem Pneulager) nicht mehr ausüben könne. Eine angepasste Verweistätigkeit erfahre eine 15%ige Einsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ränkung der Zumutbarkeit (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/233/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht kam im Urteil IV.2013.00377 vom 29. September 2014 E. 3.6 zum Schluss, dass gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. Y.___ und Dr. Z.___ seit der letztmaligen Rentenrevision vom 26. Oktober 2007 eine erhebliche Verbesserung des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands des Beschwerdeführers ausgewiesen sei. Die Beschwerdegegnerin habe den Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbarerweise zu 85 % arbeitsfähig erachtet (Urk. 8/269/13-14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der aktuellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neuanmeldung sind im Wesentlichen folgende Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der B.___ nannten im an Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gerichteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Austrittsbericht vom 21. Mai 2015 folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (Urk. 3/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine ängstliche (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermeidende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gaben an, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer vom 30. April bis zum 13. Mai 2015 in ihrer Klinik behandelt worden sei. Er sei von Dr. F.___ zur Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senintervention bei verschlechterter depressiver Symptomatik wegen der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Rentenstreichung nach schwerem Arbeitsunfall mit Polytrauma 1996 zugewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen worden. Nach Eintritt habe der Beschwerdeführer bereits eine spürbare Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung und nach Dosiserhöhung der antidepressiven Therapie auf 90 mg/d Duloxetin eine diskrete Zustandsverbesserung geschildert (Urk. 3/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___, Assistenzärztin des Departements Medizin des D.___, hielt im an Dr. med. H.___, FMH Innere Medizin, gerichteten Kurzaustrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 1. September 2015 folgende kardiologischen/angiologischen Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen fest (Urk. 3/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ST-Elevationsmyokardinfarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (STEMI) Vorderwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei koronarer 2-Gefäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankung am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koronarangiographie vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015: komplexe Trifurkationsstenose der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RIVA 95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, med. RCX 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Erhaltene LV-EF. Keine Intervention</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koronarangiographie vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15: PCI Bifurkationsstenting mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kissing Ballon (Crush-Technik) RIVA Rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Perinterventionell Verschluss eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seitenastes des Rd2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Echokardiographie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eptember 2015: LVEF 64 %, keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wandbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegungsstörung, keine Vitien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cvRF</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: pos. FA, persistierender Zigarettenkonsum (20 py), Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine AV-Fistel radial links (Punktionsstelle), Erstdiagnose 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ultraschallgesteuerter Verschluss am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzärztin G.___ erklärte, dass der Beschwerdeführer vom 26. August bis zum 2. September 2015 hospitalisiert gewesen sei. Es erfolge eine Anbindung bei ihnen im Hause zur ambulanten Kardio-Reha. In ca. zwei Monaten werde der Beschwerdeführer zur angiologischen Kontrolle der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AV-Fistel ein Aufgebot erhalten. Bis dahin sollte das Heben von schweren Lasten vermieden werden (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Oberärztin der B.___, stellte im an das Medizinische Zentrum A.___ gerichteten Abschlussbericht vom 19. Oktober 2015 (Urk. 8/302/2-4) im Wesentlichen dieselben psychiatrischen Diagnosen, die bereits im Bericht der B.___ vom 21. Mai 2015 (Urk. 3/1) genannt worden waren, wobei sie anstelle der mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) nun allerdings eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) diagnostizierte. Dr. I.___ gab an, dass der Beschwerdeführer vom 15. Juni bis zum 10. September 2015 in ihrem ambulan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Angebot behandelt worden sei. Die vereinbarte 50%ige Teilnahme am tagesklinischen Programm sei durch die schnelle Erschöpfbarkeit und geringe Belastbarkeit begründet gewesen. Bereits zu Beginn der Behandlung sei wegen der Schwere der Erkrankung und der belastenden psychosozialen Situation eine stationäre Behandlung in Erwägung gezogen worden. Da das familiäre Umfeld des Beschwerdeführers aber eine wichtige Ressource darstelle, sei gemeinsam mit der Familie die Entscheidung getroffen worden, die Behandlung im teilsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionären Setting fortzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Medizinischen Zentrums J.___ hielten im an Dr. H.___ gerichteten Bericht vom 26. Oktober 2015 folgende Diagnosen fest (Urk. 8/283/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oholabhängigkeit (ICD-10 F10.26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örung durch Tabak (ICD-10 F17.25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein chronisches Schmerzsyndrom Unterschenkel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen Schultern beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen Hüfte beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Medizinischen Zentrums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführer aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht zu 70 % arbeitsunfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht sei er zu 100 % arbeitsunfähig. Dies gelte auch für angepasste Tätigkeiten. Die 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe seit 1996 bis heute (Urk. 8/283/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. L.___, klinischer Psychologe und Supervisor, vom Medizinischen Zentrum A.___ stellten im Bericht vom 11. November 2015 (Urk. 8/283/1-4) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen dieselben psychiatrischen Diagnosen wie die Ärzte des Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zentrums J.___ im Bericht vom 26. Oktober 2015 (Urk. 8/283/5-11), wobei sie aber von einem Status nach Alkoholabhängigkeit und einem Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus nach Störung durch Tabak sprachen. Dr. K.___ und Dr. L.___ erklärten, dass der Beschwerdeführer auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei. Insgesamt sei es seit 2012 zu einer deutlichen Zunahme der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, der Depression sowie der Ängste nach dem Herzinfarkt 2015 gekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ nannte im Bericht vom 23. Mai 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/306/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chronische mittelgradige depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Unfall 1996 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Tendenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Progredienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei chronischen Unterschenkel-Schmerzen rechts, Fussschmerzen rechts und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">links und Hüfte beidseits mit deutlicher Bela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stungseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Lust- und Interesselosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Rückzug, Arbeitsunfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein chronisches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">yndrom Unterschenkel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verwies Dr. E.___ auf den Abschlussbericht der B.___ vom 19. Oktober 2015 (vgl. Urk. 8/302/2-4) und den Bericht des Medizinischen Zentrums J.___ vom 26. Oktober 2015 (vgl. Urk. 8/283/5-11). Sie gab an, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht arbeitsfähig sei (Urk. 8/306/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. M.___, Assistenzärztin der Klinik für Urologie des D.___, nannte im Bericht vom 22. Juli 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte sie (1) ein Prostataobstruktionssyndrom (März 2016) und (2) einen Status nach STEMI (August 2015). Dr. M.___ berichtete, dass der Beschwerdeführer vom 18. bis zum 23. März 2016 stationär behandelt worden sei. Der Verlauf sei komplikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onslos gewesen. Geplant sei nur noch eine Nachkontrolle. In der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit sei er vom 18. bis zum 30. März 2016 arbeitsunfähig gewesen. Vonseiten der Urologie sei keine weitere Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (Urk. 8/314/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___ und Dr. L.___ vom Medizinischen Zentrum A.___ stellten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht vom 27. Juli 2016 zuhanden des damaligen Rechtsvertreters </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers (Urk. 3/6) dieselben Diagnosen wie die Ärzte des Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zentrums J.___ im Bericht vom 26. Oktober 2015 (Urk. 8/283/5-11). Sie erklärten erneut, dass der Beschwerdeführer auch für angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten zu 100 % arbeitsunfähig sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 29. September 2016 (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht auf die Stellungnahmen von RAD-Ärztin med. pract. O.___, Fachärztin für Orthopädische Chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 17. Dezember 2015 (Urk. 8/292/2-3) und vom 26. Mai 2016 (Urk. 8/323/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin O.___ legte in der Stellungnahme vom 17. Dezember 2015 im Wesentlichen dar, dass Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edizinischen Zentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 11. November 2015 über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anhaltende Schmerzen nach dem Unfall von 1996</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ese Schmerzen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekannt und im Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. Y.___ und Dr. Z.___ von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Weiter berichte Dr. K.___, dass die n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uropsychologische Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine schwere Depression mit paranoiden Zügen ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hierzu sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzustellen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass ein Test immer von der Kooperationsbereitschaft abhängig sei. Die klinischen Befunde würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Ergebnis des Tests nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützen. Auch Dr. K.___ selbst komme nicht zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aranoiden Depression. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilten psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen den Befunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die auch zum Zeitpunkt des Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s von 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhoben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch das Aktivitätsniveau sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offenbar unverändert. Wie der Fremdanamnese (Ehefrau) zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entnehmen sei, reise der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iterhin nach Mazedonien, könne Auto fahren,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichte Einkäufe erledigen und spazi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eren gehen. Zudem fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf, dass der Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Medizinischen Zentrums A.___ vom 11. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Angaben über die T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herapie und die Prognose enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dem Bericht des Medizinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Zentrums J.___ vom 26. Oktober 2015 sei zu entnehmen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acht Wochen Therapie und 2015 drei Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Therapie stattgefunden hätten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ambulant behandelt werde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seit 2000 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___. Nähere Einzelheiten würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mitgeteilt. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher nicht nachvollziehbar begründet. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei keine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung ausgewiesen (Urk. 8/292/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme vom 26. Mai 2016 (Urk. 8/323/2-3) hielt RAD-Ärztin O.___ ergänzend fest, dass s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r letzten RAD-Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u ein Bericht des D.___ vom 11. April 2016 (vgl. Urk. 8/314/8-9) vorgelegt werde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dort aufgrund einer akuten Sepsis, die vom Harntrakt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach entsprechender Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er am 22. März 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt von Dr. E.___ vom 23. Mai 2016 enthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine neuen medizinischen Sachverhalte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht der B.___ vom 19. Oktober 2015 sei von Dr. K.___ bereits erwähnt worden und enthalte ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlichen neuen Aspekte. Es würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine mittelgradige depressive Episode bei rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render depressiver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung (ICD-10 F33.1), eine ängstlich-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermeidende Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F60.3) sowie eine chronische Schmerzstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F54.41) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitgeteilt. Diese Diagnosen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits bekannt und im Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. Y.___ und Dr. Z.___ von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausführlich gewürdigt worden. Zusammenfassend könne an den bisherigen RAD-Stellungnahmen festgehalten werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche auf einer sorgfältigen Würdigung der vorhandenen Arztberichte beruht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätzlich einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und plausibel.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Ende August 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">STEMI Vorderwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei koronarer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2-Gefässe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die AV-Fistel radial links betrifft, wurden dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Hospitalisation vom 26. August bis zum 2. September 2015 im D.___ zwei Stents gesetzt (Urk. 3/3). Dass es im Anschluss an diese Stentimplantationen zu Komplikationen gekommen wäre, ist nicht aktenkundig. Überdies war der Beschwerdeführer bereits bei Austritt aus dem D.___ einzig darauf hingewiesen worden, dass er bis zur angiologischen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle in ca. zwei Monaten das Heben von schweren Lasten vermeiden solle (Urk. 3/3). Diese neu aufgetretenen kardiologischen bzw. angiologischen Beschwerden haben somit nicht zu einer länger andauernden Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit geführt. Dr. M.___ von der Klinik für Urologie des D.___ listete den Status nach STEMI im Bericht vom 22. Juli 2016 im Übrigen auch unter den Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/314/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit begründete das im März 2016 aufgetretene Prostataobstruktionssyndrom, aufgrund dessen der Beschwerdeführer vom 18. bis zum 23. März 2016 im D.___ behandelt wurde. So ist dem Bericht von Dr. M.___ von der Klinik für Urologie des D.___ vom 22. Juli 2016 zu entnehmen, dass der Verlauf komplikationslos gewesen und die Prognose gut sei. Nachvollziehbarerweise attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. M.___ dem Beschwerdeführer diesbezüglich denn auch lediglich eine vom 18. bis zum 30. März 2016 befristete Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/314/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Beschwerdeverfahren nachgereichten Berichte des Departements Medizin des D.___ vom 14. November 2017 (Urk. 16/1) und von P.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 10. November 2017 (Urk. 16/2) haben sodann eine erst im November 2017 erfolgte kardiologische Behandlung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Gegenstand. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung ist für das Sozialversicherungsgericht jedoch derjenige Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktes - das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 - gegeben war (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens ist diese allfällige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des somatischen Gesundheitszustands deshalb unbeachtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist gestützt auf die Berichte der B.___ vom 21. Mai 2015 (Urk. 3/1) und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19. Oktober 2015 (Urk. 8/302) zwar eine vorübergehende Verschlechte-rung – insbesondere der depressiven Symptomatik – Ende April/anfangs Mai 2015 und von Mitte Juni bis anfangs September 2015 plausibel. Eine länger andauernde Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands ist indes nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Dr. K.___ und Dr. L.___ vom Medizinischen Zentrum A.___ stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im Bericht vom 11. November 2015 (Urk. 8/283/3-4) dieselben Diagnosen wie schon in ihrer Stellungnahme vom 8. Januar 2014 (Urk. 8/266/10), welche vom Gericht bereits mit Urteil IV.2013.00377 vom 29. September 2014 E. 3.4 gewürdigt wurde. Inwiefern es seither zu einer Befundverschlechterung gekommen sein soll, haben Dr. K.___ und Dr. L.___ nicht nachvollziehbar begründet (Urk. 8/283/2-3). Sie waren denn auch schon im Januar 2014 der Auffassung, dass der Beschwerdeführer selbst in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 8/266/11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die angebliche Veränderung des Tagesablaufs betrifft, gaben Dr. K.___ und Dr. L.___ sodann lediglich an, dass der Beschwerdeführer inzwischen nachts zwei bis drei Mal aufstehe, wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renddessen der Durchschlaf 2012 noch verzögert möglich gewesen sei (Urk. 8/283/2). RAD-Ärztin O.___ bemerkte in diesem Zusammenhang jedoch zu Recht, dass das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers offenbar weitgehend unverändert ist (Urk. 8/292/2). So geht aus den Berichten der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Zentren J.___ und A.___ vom 26. Oktober und vom 11. November 2015 auch hervor, dass der Beschwerdeführer etwa nach wie vor nach Mazedonien in die Ferien reist, kürzere Strecken mit dem Auto fährt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte Einkäufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erledigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und spazieren geht (Urk. 8/283/2 und Urk. 8/283/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers der Medizinischen Zentren A.___ und J.___ (Urk. 8/283 und Urk. 3/6) sowie auch von Dr. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/306) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zudem auch auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde Ärzte und medizinische Fachpersonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen eher zu Gunsten ihrer Patienten und Patientinnen aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war 2014 acht Wochen in tagesklinischer Behandlung im Medizinischen Zentrum A.___ (Urk. 8/283/8). Im April/Mai 2015 war er zwei Wochen und zwischen Juni und September 2015 knapp drei Monate in der B.___ in psychotherapeutischer/tagesklinischer Behandlung (Urk. 3/1 und Urk. 8/302). Die Zuweisung in die B.___ am 30. April 2015 war dabei bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterter depressiver Symptomatik wegen der IV-Rentenaufhebung erfolgt (Urk. 3/1), mithin also ausgelöst durch einen psychosozialen (invaliditätsfrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den) Faktor. Im Weiteren finden sich in den beiden Berichten des Medizinischen Zentrums A.___ vom 11. November 2015 (Urk. 8/283/1-4) und vom 27. Juli 2016 (Urk. 3/6) sowie im Bericht des Medizinischen Zentrums J.___ vom 25. Oktober 2015 (Urk. 8/283/5-11) keine Angaben dazu, in welchen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abständen die dortigen psychotherapeutischen Therapiesitzungen jeweils statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fanden. Im Bericht des Medizinischen Zentrums J.___ vom 26. Oktober 2015 wurde überdies erwähnt, dass der Beschwerdeführer bis heute regelmässig vom Psychiater Dr. F.___ behandelt werde, auch hier allerdings ohne jegliche Angaben zur Behandlungsfrequenz (Urk. 8/283/10). Im Rahmen seiner Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung zum Leistungsbezug vom 23. November 2015 (Urk. 8/285) hat der Beschwerdeführer dabei keinen Bericht von Dr. F.___ eingereicht. Zudem hat sein damaliger Rechtsvertreter im vorangegangen Verwaltungsverfahren zwar mehrfach ausführlich zum medizinischen Sachverhalt Stellung genommen und insbesondere auch den Beizug weiterer Arztberichte der B.___, des D.___ und von Dr. E.___ verlangt (vgl. Urk. 8/298, Urk. 8/301 und Urk. 8/313). Um den Beizug eines Berichtes von Dr. F.___ hat er indes nie ersucht. Unter diesen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass bei Dr. F.___ zwischenzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich keine regelmässige Behandlung mehr stattfindet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant ist sodann die einzig von den Ärzten der B.___ in den Berichten vom 21. Mai und vom 19. Oktober 2015 gestellte – und nicht nachvollziehbar hergeleitete - Diagnose einer PTBS.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 3/1 und Urk. 8/302).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist auch in Anwendung der seit dem 3. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltenden bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Schmerzstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychosomatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine invalidisierende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von den Ärzten der B.___ diagnostizierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; Urk. 3/1 und Urk. 8/302/2) respektive des von den Medizinischen Zentren A.___ und J.___ (Urk. 8/283/3, Urk. 3/6 und Urk. 8/283/6) und Dr. E.___ (Urk. 8/306/1) erwähnten chronischen Schmerzsyndroms des Unterschenkels rechts zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde betrifft, ist festzuhalten, dass die von den genannten Ärzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und medizinischen Fachpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich erhobenen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher unauffällig waren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits unter E. 4.4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgezeigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - psychiatrischen Behandlungsbemühungen sprechen nicht für einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hohen Schweregrad der Störung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Weiteren ist aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichten bis höchstens vorübergehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelgradigen depressiven Symptomatik das Vorliegen einer psychischen Komorbidität, welche eine erhebliche, dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bewirken vermöchte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu verneinen. Eine körperliche Komorbidität ist aufgrund der unfallbedingten Folgeschäden im Bereich des rechten Beines gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/232/11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese stand der vollzeitlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung einer angepassten Tätigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Dr. Y.___ und Dr. Z.___ im Frühjahr 2012 aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht entgegen (Urk. 8/233/1), und Anhaltspunkte dafür, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieses Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner Intensität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwischenzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erhebl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich verschlechtert haben könnte, sind nicht vorhanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ebenso wenig sind Anhaltspunkte dafür gegeben, dass die Persönlichkeit des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers ein Leistungsvermögen ausschliessen könnte. Wie das Gericht berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts im Urteil IV.2013.00377 vom 29. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargelegt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass es sich beim Beschwerdeführer grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich um eine agi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le und gewandte Person handelt. Ressourcen sind mit dem intakten familiären Umfeld - der Beschwerdeführer ist seit 2005 wieder verhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratet und in der Folge Vater dreier Kinder geworden, die aktuell im Primar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulalter sind (vgl. Urk. 8/234/3) - durchaus vorhanden (vgl. dazu insbesonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re auch die Berichte der B.___ vom 21. Mai und vom 19. Oktober 2015, in denen explizit darauf hingewiesen wurde, dass die Beziehung zu den Kindern bzw. das familiäre Umfeld eine wichtige Ressource darstelle; Urk. 3/1 und Urk. 8/302/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise darauf, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sich das Aktivitätenniveau wesentlich verändert haben könnte, liegen – wie unter E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargetan wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – nicht vor. Schliesslich ist auch das Vorliegen eines ausgeprägten psychischen Leidensdruckes im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine mehr als 15%ige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit – wovon Dr. Y.___ und Dr. Z.___ im Gutachten vom 5. April 2012 ausgegangen waren (Urk. 8/233/2) – ist somit nach wie vor nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rs mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ist damit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nicht erforderlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 1; antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 2), mit der ein Anspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Leistungen der Invalidenversicherung - insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere auf eine Rente - verneint wurde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweist sich demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Ausgangsgemäss sind sie dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen Bedürftigkeit inkl. Belege (Urk. 12-14) erst nach Ablauf der vom Gericht bis zum 2. März 2017 letztmals erstreckten Frist, mithin also verspätet, einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht hat (vgl. Sachverhalt E. 2), ist androhungsgemäss davon auszugehen, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal standard"><span class="Normal standard">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal standard"><span> </span><span class="Normal standard">Das Gesuch um unentgeltliche </span><span class="Normal standard">Prozessführung</span><span class="Normal standard"> wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>