<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00205</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, war nach eigenen Angaben in den Jahren 2004 und 2005 selbständig als Fahrer eines Auto-Transport-Camions tätig (Urk. 7/6/5). Er wurde wegen Konzentrationsproblemen, Angst, Depressionen und Rückenschmerzen seit Dezember 2004 bis auf Weiteres zu 50 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig geschrieben (Urk. 7/4/1). Unter Hinweis auf eine mittelschwere Depression und Angstzustände meldete sich X.___ am 5. Oktober 2006 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6/6-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen IK-Auszug (Urk. 7/13), Hausarztberichte von Dr. med. Y.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Allgemeinmedizin (vom 14. Dezember 2006 [Urk. 7/15/3], 5. Oktober 2007 [Urk. 7/33]), eine medizinische Beurteilung der Arbeitsbelastbarkeit von Dr. med. Z.___, Praxisassistent von Dr. Y.___ (vom 4. Dezember 2006 [Urk. 7/15/8]), einen Bericht der psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich (vom 17. April 2007 [Urk. 7/21]), einen Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt von Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie (vom 7. Mai 2007 [Urk. 7/23]) zu</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Abklärung von beruflichen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und einer Rente, Unterlagen zur Abklärung der beruflichen Situation von X.___ (Urk. 7/25-32), ein psychiatrisches Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 16. Februar 2008 [Urk. 7/35]), und mehrere Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 7/43; Urk. 7/67) ein. Die IV-Stelle qualifizierte X.___ nach der Erstellung eines Abklärungsberichts für Selbständigerwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende (Urk. 7/41) als Unselbständigerwerbenden, da er die selbständige </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit auch ohne Gesundheitsschaden hätte aufgeben müssen (Urk. 7/41/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2008 (Urk. 7/46) stellte die IV-Stelle X.___ die rückwirkende Bejahung des Anspruchs auf eine ganze Invalidenrente für die Zeit vom 1. Dezember 2005 bis zum 31. März 2007 und dessen Verneinung zufolge eines Invaliditätsgrads von 15 % für die Zeit danach in Aussicht. Dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen liess Y.___, vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Breidenstein, am 5. September 2008 Einwände (Urk. 7/60) erheben und mehrere, noch nicht aktenkundig gewesene Hausarztberichte von Dr. Y.___ nachreichen (Urk. 7/54-59). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verfügte die IV-Stelle am 12. November 2009 wie angekündigt (Urk. 7/80; Urk. 7/69). Hiergegen ergriff X.___ kein Rechtsmittel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 28. September 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dok-Eing.-Datum Nr. 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenverzeichnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses auf S. 5;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/100) meldete Dr. Y.___ X.___ zufolge gesundheitlicher Verschlechterung sinngemäss neu an. Sie reichte dazu einen ihrer Hausarztberichte vom 19. September 2015 (Urk. 7/100) ein. Die IV-Stelle stellte X.___ daraufhin unter anderem einen Fragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen betreffend Revision der Invalidenrente zu, den dieser am 20. Oktober 2015 (Urk. 7/103) ausgefüllt retournierte. Nach Beizug einer RAD-Aktenbeurteilung (Urk. 7/107/2) von med. pract. C.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 9. November 2015 (Urk. 7/106) ein Nichteintreten in Aussicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwände dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ ausweislich der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht. Wie angekündigt trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Januar 2016 (Urk. 2 = Urk. 7/108) nicht auf das Leistungsbegehren ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess X.___, neu vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke, am 8. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) führen mit den Rechtsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, die Verfügung vom 8. Januar 2016 sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle anzuweisen, auf das Leistungsbegehren vom 28. September 2015 einzutreten und dieses materiell zu prüfen. Weiter sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und in der Person der Unterzeichnenden eine unentgeltliche Rechtsvertreterin beizugeben (Urk. 1 S. 2). Er reichte dazu einen Bericht des Stadtspitals D.___ vom 20. August 2015 (Urk. 3/4) und nochmals den bereits aktenkundigen Hausarztbericht von Dr. Y.___ vom 19. September 2015 (Urk. 3/3;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/100) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2016 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 23. März 2016 (Urk. 8) bewilligte das Sozialversicherungsgericht die unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Prozessführung und bestellte Rechtsanwältin Petra Oehmke als unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechtsvertreterin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. April 2016 liess X.___ die Replik erstatten (Urk. 10). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Duplik (Urk. 12), was dem Beschwerdeführer am 25. April 2016 unter Abschluss des Schriftenwechsels zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder wurde rückwirkend eine befristete Rente zugesprochen (BGE 133 V 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX107"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rson deswegen Beschwerde führt (BGE 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX196"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span id="XX186"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachenänderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. Mithin kommt der versicherten Person ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 64 E. 5.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand glaubhaft gemacht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern sind bloss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rztliche Berichte beigelegt, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen so wenig substanziiert sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Erkenntnisse allenfalls rechtfertigen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer Angaben nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber immerhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verpflichtet, wenn den – für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden – Arztberichten konkrete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verwaltung ist es aber auch hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbenommen, entsprechende Erhebungen sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber anzustellen, ohne dass deswegen bereits auf ein materielles Eintreten auf die Neuanmeldung zu schliessen wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statt vieler: Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen des Verwaltungsverfahrens, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das zuvor mittels Vorbescheid ein Nichteintreten angedroht hatte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessenden Gerichtsverfahren kein Raum mehr (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 64 E. 5.2.5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2016 (Urk. 2) auf den Standpunkt, der Beschwerdeführer habe mit dem neuen Leistungsbegehren vom 19. September 2015 nicht glaubhaft darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung vom 12. November 2009 wesentlich verändert hätten. Es liege ihr lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor. Deshalb könne sie nicht auf das Leistungsbegehren eintreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, der Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Beschwerdegegnerin, er habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert hätten und es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts vor, sei aufgrund der Aktenlage falsch bzw. rechtlich nicht haltbar (Urk. 1 S. 6). Dr. Y.___ sei als Hausärztin die Schnittstelle aller involvierten Fachärzte und könne der Beschwerdegegnerin mit ihrem Bericht vom 19. September 2015 (Urk. 3/3) einen Gesamtüberblick über die gesundheitliche Situation liefern. Danach sei eine wesentliche Verschlechterung der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Situation belegt bzw. zumindest glaubhaft dargelegt, so dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung hätte eintreten müssen. Es seien sowohl Veränderungen aus psychischer (Urk. 1 S. 6 f.) als auch aus somatischer Sicht (Urk. 1 S. 8) glaubhaft dargetan. In der Replik stellte der Beschwerdeführer überdies die Beweiskraft der Stellungnahme der RAD-Ärztin med. pract. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ vom 29. Oktober 2015 in Frage (Urk. 10 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Neuanmeldung zum Leistungsbezug, die Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hilfe ihres Berichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. September 2015 (Urk. 7/100) für den Beschwerdeführer eingereicht hat,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Recht nicht eingetreten ist. Prozessthema bildet die Frage, ob d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 Abs. 3 IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glaubhaft dargetan hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine befristete Rente zusprechenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12. November 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevant verschlechtert hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 12. November 2009 (Urk. 7/69;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/80), mit der dem Beschwerdeführer eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. Dezember 2005 bis Ende März 2007 zugesprochen wurde, lagen im Wesentlichen das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Gutachten von Dr. B.___ vom 16. Februar 2008 (Urk. 7/35) und diverse Berichte der Hausärztin Dr. Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/4; Urk. 7/6/6-8; Urk. 7/15; Urk. 7/54; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/57</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/59) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Grunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten 16. Februar 2008 berichtete Dr. B.___ von einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11) und einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) mit dem Verdacht auf eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung (PTBS; vgl. Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35/5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In der durchgemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten schwierigen Situation sei der Beschwerdeführer dekompensiert, indem er einerseits depressiv geworden sei und andererseits mit verschiedenen soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Beschwerden reagiert habe. Die Trennung von der Ehefrau habe bei ihm eine massive narzisstische Kränkung und zufolge der neuen Situation Angst ausgelöst. Wie weit die Kriegsereignisse zum Ausbruch der jetzigen psychischen Störung mit im Spiel gewesen seien, lasse sich schwer beantworten. Der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch einer posttraumatischen Belastungsstörung nach vielen Jahren sei aber schwer vorstellbar. Die Angst, die Albträume und die depressiven Verstimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen seien zwar vorhanden. Es fehlten aber Flashback-Reaktionen. Die gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtigen Gedanken an den Krieg sehe er mehr im Kontext einer depressiven Störung, ausgelöst durch eine sehr belastende, unangenehme Lebenssituation. Der Beschwerdeführer habe sich in einer Ehekrise befunden und das Ehepaar </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei gerichtlich getrennt, habe sich bislang jedoch nicht scheiden lassen (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35/5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. B.___ erachtete den Beschwerdeführer aus psychischen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur (bzw. Fahren eines Auto-Transport-Camions [Urk. 7/35/1]) als zu 100 % arbeitsunfähig. Eine angepasste Tätigkeit, die körperlich zumindest am Anfang nicht all zu streng sei, die in Ruhe und ohne Stress ausgeführt werden könne und die keine inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Teamarbeit voraussetze, sei dem Beschwerdeführer vollumfänglich zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Er sei intelligent, lernfähig, lernwillig und könne auch intellektuelle, anspruchsvolle Tätigkeiten, zum Beispiel nach einer guten Einführung, ausüben (vgl. Urk. 7/35/6). Im Weiteren beschrieb die Hausärztin Dr. Y.___ in ihren Berichten neben der psychischen Beeinträchtigung chronische Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen (Urk. 7/15/3), chronische Rückenschmerzen (Urk. 7/4/1) und Nieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steine (Urk. 7/59/1). Die durch Dr. Y.___ für die somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den attestierte Arbeitsunfähigkeit anerkannte die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 12. November 2009 nicht (vgl. Urk. 7/67/2-3; Urk. 7/69/2). Vielmehr stellte die Beschwerdegegnerin gestützt auf das psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. B.___ fest, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2007 (Urk. 7/69/2) in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Sie errechnete ab diesem Zeitpunkt einen Invaliditätsgrad von 15 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen ergriff der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausweislich der Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein Rechtsmittel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im als Neuanmeldung eingereichten Bericht vom 19. September 2015 (Urk. 7/100 = Urk. 3/3) führt Dr. Y.___ einerseits als Diagnose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) durch Traumatisierung im Irak-Iran-Krieg auf (Urk. 7/100/1). Der gesundheitliche Zustand sei aufgrund der PTBS unverändert schlecht. Der Beschwerdeführer leide an depressiven Symptomen, ausgeprägten Schlafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Angstsymptomen nachts (Urk. 7/100/2). Andererseits stellte Dr. Y.___ als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthralgien und Schmerzen des Bewegungsapparates fest. Es bestünden ein Panvertebralsyndrom mit lumbospondylogenem Syndrom bei muskulärer Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion und Flachrücken (Rheuma-Konsil im September 2015) und eine Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäulen (HWS)-Distorsion seit dem Autounfall vom 29. Juli 2014 (Urk. 7/100/1), welche die Schmerzsymptomatik nochmals akzentuiert habe (Urk. 7/100/2). Weiter würden anteriore Knieschmerzen beidseits, bedingt durch eine aktivierte Arthrose (Szintigraphie im September 2015), und eine kleinere, links mediolaterale Diskusprotrusion L5/S1 ohne stenosierenden Effekt vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 7/100/1). Der Beschwerdeführer leide an ausgeprägten Kopfschmerzen und an muskulären Schmerzen am ganzen Rücken wegen ausgeprägter Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spannung der Haltemuskulatur (Urk. 7/100/2). Er habe wiederkehrende Nieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steine, welche aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigten (Urk. 7/100/1-2). Er sei dekonditioniert, deutlich vorgealtert, habe eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krampfte Körperhaltung und eine ängstlich-bedrückte Stimmungslage. Inzwischen habe eine rheumatologische Konsiliarbeurteilung eine aktivierte medial betonte Gonarthrose beidseits und degenerative Veränderungen der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule (LWS) und des Acromio-Clavikular-Gelenks (AC-Gelenk) beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits hervorgebracht. Sie attestierte ihm aufgrund der verschiedenen Diagnosen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/100/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD hielt zum Bericht von Dr. Y.___ vom 19. September 2015 (Urk. 7/100) fest, dass der psychische Gesundheitszustand trotz dieses Berichts als unverändert zu beurteilen sei (Urk. 7/107/2). Der Beschwerdeführer habe trotz seiner depressiven Stimmungslage im August 2015 erneut heiraten kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Eine psychiatrische Therapie habe er nach Angaben von Dr. Y.___ einmal pro Woche im Jahr 2010 durchgeführt, bevor er sie in demselben Jahr abgeschlossen habe. Aus medizinischer Sicht sei eine Verschlechterung des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitszustands somit sehr unwahrscheinlich. Weiter erwähne Dr. Y.___ ausgeprägte Muskelverspannungen nach dem Autounfall im Juli 2014 und eine aktivierte Gonarthrose. Zudem teile sie einerseits mit, dass eine Arbeitsintegration zur Rekonditionierung notwendig wäre, halte aber andererseits den Beschwerdeführer für 100 % arbeitsunfähig. Der RAD führte in diesem Zusammenhang an, ein Schleudertrauma sei aus medizinischer Sicht nicht geeignet, eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Degenerative Veränderungen seien bei einem über 40jährigen, dekonditionierten Menschen nicht ungewöhnlich. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei allein durch Degeneration nicht zu begründen. Zusammenfassend komme Dr. Y.___ zur gleichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit wie im Jahre 2008 (Urk. 7/54), teile aber zusätzlich mit, dass Degenerationen des Bewegungsapparates bestehen würden. Aus medizinischer Sicht sei folglich keine wesentliche Veränderung ausgewiesen (Urk. 7/107/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die RAD-Aktenbeurteilung verfügte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin ein Nichteintreten auf das Leistungsbegehren. Sie hielt es als nicht glaubhaft dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse wesentlich verändert hätten und erachtete die Vorbringen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu anerkennende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschiedliche Beurteilung desselben Sachverhalts (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem RAD ist festzuhalten, dass mit dem Bericht von Dr. Y.___ vom 19. September 2015 keine Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft gemacht wurde. Dr. Y.___ hielt ausdrücklich fest, dass der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zustand aufgrund der PTBS unverändert schlecht sei. Obwohl sie die ursprünglich in der Verfügung vom 12. November 2009 anerkannte Depression nun als primäre PTBS darstellt, ist nicht von einem verschlechterten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand auszugehen, räumt sie doch selbst ein, der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand sei unverändert. Dass sie dem Beschwerdeführer deswegen eine weitgehende Arbeitsunfähigkeit attestiert, weist ebenfalls nicht auf eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung hin, weil sie den Beschwerdeführer bereits im ersten Verfahren, das mit Verfügung vom 12. November 2009 abgeschlossen wurde, durchwegs als nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig einschätzte. Im Weiteren hat die HWS-Distorsion laut Dr. Y.___ nur die bestehende Schmerzproblematik akzentuiert und keine weitergehenden gesundheitlichen Folgen gezeitigt, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere keine objektivierbaren somatischen Läsionen bewirkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die Kopf- und Rückenschmerzen betrifft, so ergibt sich aus den medizinischen Akten, dass der Beschwerdeführer seit Jahren über derartige Beschwerden klagte, indes nie bereit war, sich einer empfohlenen Physiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie zu unterziehen, und auch die Migränemittel nicht vorschriftsgemäss ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm (vgl. Bericht der Zürcher Höhenklinik Davos vom 13. August 2007 [Urk. 7/57]). Im Übrigen stellen Muskelverspannungen und eine allgemeine Dekonditionierung keine invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschäden dar, da sie ohne Weiteres einer Behandlung zugänglich sind. Das gilt auch für die Nierensteine, denen Dr. Y.___ ja ohnehin keine Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit attestierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist der Bericht des Stadtspitals D.___ vom 20. August 2015 (Urk. 3/4), der erst im Beschwerdeverfahren eingereicht wurde, bei der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der veränderten Verhältnisse nicht zu beachten. Damit er hier eine Rolle gespielt hätte, hätte er bereits im Verwaltungsverfahren eingereicht werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist eine rechtserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes und damit des Invaliditätsgrads nicht glaubhaft dargetan.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX075"></span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sach- und Rechtslage vermögen die zahlreichen Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern, was sich wie folgt aufzeigen lässt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, vor der Beantwortung der Frage, ob die Veränderung des Gesundheitszustandes Auswirkungen auf den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch habe, hätten die massgeblichsten medizinischen Berichte (z.B. über den Autounfall oder die degenerativen Veränderungen) eingeholt werden müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dringt diese Argumentation nicht durch. Gemäss Rechtsprechung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts muss die versicherte Person mit der Neuanmeldung die massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche Tatsachenveränderung glaubhaft machen, ihr kommt mithin ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise eine Beweisführungslast zu (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Erst wenn die massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche Tatsachenänderung im Sinne von Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV glaubhaft geltend gemacht ist, das heisst, glaubwürdig ist, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat, hat die Verwaltung auf das erneute Leistungsbegehren einzutreten und gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer hätte zunächst im Rahmen seiner Beweisführungslast glaubwürdig darlegen müssen, dass ein Neuanmeldungsgrund vorliegt. Das ist ihm nicht gelungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer behauptet, die Beschwerdegegnerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sogar noch einen Fragebogen betreffend Revision der Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/103) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugestellt und damit faktisch ihrerseits zeitgleich ein Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren eingeleitet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann diese Darstellung schon deshalb nicht zutreffen, weil der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Neuanmeldung vom 19. September 2015 (Urk. 7/100) seit mehr als acht Jahren keine Invalidenrente mehr bezog, so dass ein Revisionsverfahren gar nicht zur Diskussion stehen konnte. Im Übrigen ist es d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Verwaltung unbenommen, gewisse Erhebungen selber anzustellen, ohne dass deswegen bereits auf ein materielles Eintreten auf die Neuanmeldung zu schliessen wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben der Rechtsvertretung hat sich der Beschwerdeführer viele Jahre einer ambulanten, psychiatrischen Therapie unterzogen, zuerst bei Dr. A.___, später bei Dr. E.___. Ergänzt worden seien diese Therapien durch Besuche in der psychiatrischen Tagesklinik im Spital F.___ (Urk. 10 S. 4). Die Angaben des Beschwerdeführers hinsichtlich Dr. E.___ und der Besuche in der psychiatrischen Tagesklinik des Spitals F.___ sind aufgrund der Akten nicht erstellt. Indes würde auch der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer bei verschiedenen Ärzten einer psychiatrischen Behandlung unterzog, nichts zur Glaubhaftmachung eines verschlechterten Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands beitragen. Auch dieses Vorbringen ändert demnach nichts am Ergebnis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist es entgegen den Angaben des Beschwerdeführers nicht entscheidend, dass der letzte Rentenentscheid fast sieben Jahre zurücklag (Urk. 10 S. 3). Selbst die diesfalls geringeren Anforderungen an die Glaubhaftmachung der rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Sachverhaltsänderung sind aufgrund des Gesagten nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist die Darstellung des Beschwerdeführers, zur Befristung der Rente hätte die Annahme geführt, ihm sei aufgrund seiner hohen Intelligenz eine berufliche Wiedereingliederung möglich, nicht zutreffend. Die Rente wurde vielmehr befristet, weil dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2007 eine leidensangepasste Tätigkeit für Hilfsarbeiten zu 100 % zumutbar war (Urk. 7/35/6; Urk. 7/43/6; Urk. 7/44). Die Angabe des Gutachters Dr. B.___, der Beschwerdeführer sei intelligent (Urk. 7/35/6), wies hingegen lediglich darauf hin, dass dieser nicht nur leichte und anspruchslose, sondern nach entsprechender Einführung auch intellektuelle und anspruchsvollere Arbeit durchführen könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten vermögen die wesentlichen Rügen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers nichts am Ergebnis zu ändern. Deswegen ist es nicht mehr erforderlich, noch auf weitere Vorbringen einzugehen, die ebenfalls zu keinen neuen Erkenntnissen führen würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer keine anspruchserhebliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes und des Grades der Invalidität (Art. 87 Abs. 3 IVV) glaubhaft gemacht. Die Beschwerdegegnerin ist daher zur Recht nicht auf das sinngemässe Leistungsbegehren vom 19. September 2015 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt. Sie sind auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht (GSVGer) hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Petra Oehmke, machte mit Honorarnote vom 17. Juli 2017 einen Gesamtauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand von 12.30 Stunden à Fr. 220.-- und Barauslagen von Fr. 40.-- geltend (Urk. 15). Die Stundenangaben in der Honorarnote erweisen sich angesichts des üblichen Zeitaufwands für Instruktion, Aktenstudium, Abfassen der ersten und zweiten Rechtsschrift (inkl. Studium der Eingabe der Gegenpartei) sowie gemessen an vergleichbaren Fällen als angemessen. Rechtsanwältin Oehmke ist daher mit Fr. 2‘965.70 (Honorar von Fr. 2‘706.00 plus Barauslagen von Fr. 40.-- zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘746.00 [Fr. 219.70]) aus der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu entschädigen. Der Beschwerdeführer ist auch hier auf die Nachzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Petra Oehmke, Affoltern am Albis,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'965.70</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>