<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00745</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, arbeitete zuletzt vom 1. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 1988 bis zum 30. September 1999 als Kellner in der Pizzeria Y.___ (vgl. Urk. 7/14 S. 1 Ziff. 1, Ziff. 5-6), als er die Invalidenversicherung am 4. Juni 1996 um Abgabe eines Hörgerätes ersuchte (vgl. Urk. 7/1 S. 4 Ziff. 6.8). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten daraufhin mit Verfügungen vom 9. Dezember 1996 (Urk. 7/4) sowie 4. Januar 2000 (Urk. 7/10) jeweils die leihweise Abgabe eines Hinter-dem-Ohr (HdO)-Hörgerätes zu. Am 14. November 2000 meldete sich der Versicherte sodann zum Leistungsbezug in Form von beruflichen Massnahmen sowie einer Invalidenrente an (vgl. Urk. 7/11 S. 6 Ziff. 7.8). Nachdem die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 7/13-16) abgeklärt hatte und der Versicherte wiederholt nicht zum Gespräch betreffend berufliche Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen erschienen war (vgl. Urk. 7/21-22), wies die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 29. Juni 2001 (Urk. 7/23; vgl. auch Urk. 7/17 S. 2) ab. Am 4. August 2006 erteilte sie ihm abermals Kostengutsprache für die Abgabe eines Hörgerätes (Urk. 7/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 10. Dezember 2009 unter Hinweis auf eine Schwerhörigkeit, zwei gefühllose Finger, Schmerzen sowie ein seelisches Leiden erneut zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 7/41 S. 7 Ziff. 6.2). Die IV-Stelle tätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 7/48-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49, Urk. 7/52-53, Urk. 7/55, Urk. 7/58, Urk. 7/73) und gewährte dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im September 2010 sowie Juli 2011 jeweils Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 7/63, Urk. 7/90). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2011 (Urk. 7/100) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versicherten. Hingegen erteilte sie ihm am 19. Februar 2013 Kostengutsprache für eine Hör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe mit implantierter Komponente (Urk. 7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 13. August 2014 (Urk. 7/118) ersuchte der Versicherte sodann um Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung. Am 30. September 2014 forderte die IV-Stelle ihn aufgrund dessen telefonisch geäusserten Wun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches, es sei zuerst über den Rentenanspruch zu befinden, zur Wahrnehmung der Mitwirkungspflicht auf (vgl. Schreiben vom 30. September 2014, Urk. 7/121). Im Oktober 2014 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch Z.___ für die Zeit von Januar bis September 2015 (Urk. 7/126). Mit dieser Hilfe konnte der Versicherte am 9. Mai 2015 seine Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter/Allrounder in der A.___ GmbH aufnehmen (vgl. Urk. 7/130, Urk. 7/135), wobei die IV-Stelle für die Zeit vom 9. Mai bis 8. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 die Kosten eines Einarbeitungszuschusses übernahm (Urk. 7/132, Urk. 7/147). Die Arbeitsvermittlung wurde am 6. Oktober 2015 abgeschlossen (Urk. 7/149).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die IV-Stelle am 1. Dezember 2015 bereits telefonisch über eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes des Versicherten informiert worden war (vgl. Urk. 7/154), meldete sich dieser am 8. Dezember 2015 erneut zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/155). Die IV-Stelle forderte den Versicherten darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin mit Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. 7/159) auf, bis spätestens am 18. Januar 2016 entsprechende aktuelle Beweismittel zur Prüfung des Anspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches einzureichen, unter Androhung, dass ansonsten auf sein Gesuch nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten werde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge wurden mehrere Berichte betreffend die Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Arbeitsverhältnisses mit dem Versicherten per 31. Dezember 2015 eingereicht (Urk. 7/160, Urk. 7/165, Urk. 7/168).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/170-171, Urk. 7/177), in welchen der Versicherte einen Arztbericht (Urk. 7/173) einreichte, trat die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 27. Mai 2016 (Urk. 7/180 = Urk. 2) auf das neue Leistungsbegehren des Versicherten nicht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. Juni 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle anzuweisen, das Rentengesuch materiell zu prüfen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Juli 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 zur Kenntnis gebracht, gleichzeitig wurde antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausnahmsweise eine Beweisführungslast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu. Wird in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuziehen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweisvorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Androhung zu verbinden, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten zu erkennen sei. Dasselbe gilt, wenn der Neuanmeldung zwar ärztliche Berichte beigelegt sind, diese indessen so wenig substanziiert sind, dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Erkenntnisse allenfalls rechtfertigen würde. Diesfalls ist die IV-Stelle zur Nachforderung weiterer Angaben nur ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, wenn den – für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denden – Arztberichten konkrete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vorliegt. Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsverfahrens, das den Erfordernissen betreffend Fristansetzung und Androhung der Säumnisfolgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessenden Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren kein Raum mehr (BGE 130 V 64 E. 5.2.5, Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1-2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, mit dem neuen Gesuch sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung vom Oktober 2011 wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert hätten. Aufgrund der im Bericht erwähnten implantierten Hörhilfe sei davon auszugehen, dass sich die Höreinschränkung verbessert habe. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösung des Arbeitsverhältnisses aus psychischen Gründen sei nicht belegt (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), die Weigerung der Beschwerdegegnerin das Rentengesuch vom 30. September 2014 beziehungsweise 8. Dezember 2015 materiell zu prüfen, nachdem die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Eingliederung auf Dauer nicht erfolgreich gewesen sei, stelle eine Rechtsverweigerung dar oder sei zumindest widersprüchlich (S. 8). Die Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigkeit habe sich seit dem Jahr 2011 erheblich verschlechtert. Insbesondere seien zahlreiche Infektionen mit Hörstürzen aufgetreten, so dass die traditionelle Hörgeräteversorgung nicht mehr ausreichend gewesen sei. Daher sei ein Hör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerät im Innenohr implantiert worden. Zudem seien schwere Begleiterscheinun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Folgeerkrankungen aufgetreten, welche bei der letztmaligen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung noch nicht oder nicht im heutigen Ausmass vorgelegen hätten (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin – mangels einer glaubhaft gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letztmaligen materiellen Prüfung im Oktober 2011 (vgl. Urk. 7/100) – zu Recht nicht auf das neue Leistungsbegehren eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgebende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Aktenlage stellte sich bei der letztmaligen materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in deren Rahmen ein Rentenanspruch verneint wurde (vgl. Verfügung vom 7. Oktober 2011, Urk. 7/100), wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 26. Februar 2009 (Urk. 7/55/6-8) führte Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, folgende Diagnosen auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskrete Ulnariskompressions-Neuropathie am Epikondylus medialis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikales Schmerzsyndrom bei Verdacht auf degenerative Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen im unteren Segment der Halswirbelsäule (HWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Operationen der Ohren seit 1994</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Diagnose einer Ulnaris-Druckneuropathie am Epikondylus medialis links könne klinisch und neurographisch bestätigt werden. Klinische Hinweise für eine radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik C8 links fänden sich nicht. Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">graphisch liege eine signifikante Verlangsamung bei der Stimulation des Nervus ulnaris proximal und distal des Epikondylus medialis vor. Die sensiblen Ulnaris-Summenpotentiale seien distal an der linken Hand nicht ableitbar. Die Neurographie des Medianus sei normal. Er habe die Ruhigstellung mit einer Ulnarisschiene verordnet, wobei mit einer Verbesserung der Beschwerden inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb der nächsten drei bis vier Wochen zu rechnen sei. Eine Operation sei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeit nicht angezeigt (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine am 30. April 2009 durchgeführte Magnetresonanztomographie (MRI) der HWS habe Osteochondrosen mediozervikal gezeigt, speziell C5/6 mit einer klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen medialen und wenig lateral rechts gelegenen Begleithernie ohne Zeichen einer Wurzelkompression. Zudem sei eine sehr kleine Hernie ohne Wurzelkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression im Niveau C4/5 ausgewiesen (vgl. Schreiben vom 30. April 2009, Urk. 7/55/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 22. April 2010 (Urk. 7/55/1-5) an, dass er den Beschwerdeführer seit November 1990 behandle (S. 2 Ziff. 1.2), und folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches rezidivierendes Zervikalsyndrom bei degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rungen und kleiner Diskushernie ohne Wurzelkompression C4-6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskrete Ulnariskompressions-Neuropathie Epikondylus medialis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwerhörigkeit nach chronischer Otitis media rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf mittelschwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus somatischer Sicht sei eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des unwahrscheinlich. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden sei die Beurteilung des Psychiaters einzuholen (S. 3 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Kellner seit dem 2. Februar 2009 aus medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch-theoretischer Sicht zu 30 % arbeitsunfähig. Er sei nur in ruhigen Betrieben einsetzbar. Falls dem Beschwerdeführer die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt noch zumutbar sei, so sei dies nur mit einer reduzierten Leistung von zirka 50 bis 70 % möglich (S. 3 f. Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des D.___ führten mit Bericht vom 7. Juli 2010 (Urk. 7/58/1-7) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anamnestisch seit zirka 1994 bestehende rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), sowie eine seit 1995 bestehende hochgradige kombinierte Schwerhörigkeit beidseits mit/bei Status nach radikaler Mastoido-Epitympanektomie beidseits nach operiertem Cholesteatom auf (S. 2 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei wiederholt nicht zu den aufgebotenen Terminen erschienen. Eine integrierte psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und antidepressive Medikation werde empfohlen (S. 5 Ziff. 1.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Gastronomieangestellter vom 4. Februar bis 11. März 2009 zu 100 % und vom 13. Mai bis 15. Juli 2009 zu 50 % arbeitsunfähig gewesen. Es könne nicht beurteilt werden, ob ihm die bisherige Tätigkeit noch zumutbar sei (S. 5 Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem am 23. April 2011 durch Dr. C.___ erstellten Verlaufsbericht (Urk. 7/73) sind die bisher von ihm gestellten Diagnosen sowie die bereits attestierte verbliebene Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (S. 1 f. Ziff. 1.1, Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 7. Juni 2011 erachtete Dr. med. E.___, praktischer Arzt, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), aufgrund der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Einschränkungen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als gegeben. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit ohne besondere Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an die Handkraft, die Schulterbeweglichkeit und die Hörkraft sei dem Beschwerdeführer zu 70 % zumutbar (vgl. Urk. 7/79 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der vorliegenden Neuanmeldung lag der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 27. Mai 2016 (Urk. 2) Folgendes vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des F.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, führten mit Bericht vom 24. Dezember 2012 (Urk. 7/107) sowie ergänzend am 10. Januar 2013 (Urk. 7/108) aus, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufgrund eines Cholesteatoms bereits mehrere Operationen notwendig geworden seien und eine ausgeprägte kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit vorliege, welche aktuell trotz Versorgung mit einem Hörgerät nicht mehr kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensiert werden könne. So sei das Gehör am rechten Ohr unzureichend. Am linken Ohr entstünden immer wieder leichte Infekte, so dass das Hörgerät nicht mehr getragen werden könne. Eine Computertomographie der Felsenbeine zeige keine Hinweise für ein erneutes Cholesteatom. Aufgrund der anatomischen postoperativen Verhältnisse und der audiologischen Untersuchung stehe einzig die Hörverbesserung mittels eines aktiven Mittelohrimplantats zur Verfügung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit provisorischem Austrittsbericht vom 23. April 2013 (Urk. 7/173/1-2) infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierten die Ärzte des F.___ über die stationäre Hospitalisation des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers vom 19. bis 23. April 2013 aufgrund der am 23. April 2013 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten subtotalen Petrosektomie mit Soundbridge links. Damit sollten sowohl die bestehenden otorrhoeischen Probleme als auch die Hörprobleme gelöst oder zumindest verbessert werden können (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der Z.___ vom 1. Dezember 2015 (Urk. 7/160) lässt sich entnehmen, dass die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers über immer wieder auftretende Schwierigkeiten berichtet habe. So habe sich dessen Pünkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zwar verbessert, allerdings nicht dauerhaft. Die fehlende Auffassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe werde den mangelnden Deutschkenntnissen zugeschrieben. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer halte sich sodann nur mühsam an Vereinbarungen und vermöge sich nicht abzugrenzen, was die übrigen Mitarbeiter überfordere. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei zudem stark abgemagert, weshalb er sein Mittagessen zur Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung in den Betrieb mitnehmen müsse. Er beklage sich ausserdem über andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde Kopfschmerzen, welche auf sein Implantat zurückzuführen seien. Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses habe der Beschwerdeführer eine Psychotherapie besucht, welche er nach nur zwei Sitzungen abgebrochen habe. Er sei suizidal und depressiv gewesen, was sich nicht merklich verbessert habe. Damit das Arbeitsverhältnis aufrechterhalten werden könne, sei die Wiederaufnahme der Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie unumgänglich. Zudem müsse der Beschwerdeführer einen Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurs besuchen und bei der Invalidenversicherung ein Rentengesuch stellen (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. Januar 2016 (Urk. 7/168) informierte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses infolge der gesundheitlichen Einschränkungen. Im Verlauf der Anstellung sei eine starke Schwankung der psychischen Verfassung festgestellt worden, welche auf die Höreinschränkung zurückzuführen sei. Die Störung habe sich negativ auf die Arbeitsleistung ausgewirkt. Der Beschwerdeführer habe ausserdem eine Essstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung entwickelt. Zudem habe er suizidal und depressiv gewirkt, so dass der Arbeitsantrieb gefehlt habe. Weiter habe er sich über andauernde Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen beklagt, welche sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit ausgewirkt hätten. Es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer einen Arbeitsplatz erhalte, wo er mit viel Geduld, Zeit und Ruhe begleitet werden könne. Im ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt könne dies nicht angeboten werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der letztmaligen materiellen Beurteilung im Oktober 2011 lagen aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht eine diskrete Ulnariskompression, ein chronisches rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierendes zervikales Schmerzsyndrom, eine beidseitige hochgradige Schwerhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeit sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode, vor (vgl. Urk. 7/55/1-5 S. 2 Ziff. 1.1, Urk. 7/55/6-8 S. 1, Urk. 7/58/1-7 S. 2 Ziff. 1.1, Urk. 7/73 S. 1 Ziff. 1.1). Diese Einschränkungen führten gemäss der Beurteilung durch RAD-Arzt Dr. E.___ zu einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepassten Tätigkeit (vgl. Urk. 7/79 S. 4). Gestützt darauf verneinte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 7. Oktober 2011 (Urk. 7/100) bei einem Invaliditätsgrad von 30 % einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im August 2014 ersuchte der Beschwerdeführer um Unterstützung bei der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Eingliederung (Urk. 7/118), wogegen den damaligen Akten kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesuch und auch keine geltend gemachte gesundheitliche Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zu entnehmen ist. Dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 30. September 2014 (Urk. 7/124), mit welchem diese den Beschwerdeführer zur Wahrnehmung der Mitwirkungspflicht aufforderte, ist zwar zu entnehmen, dass sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer telefonisch gemeldet und vor der beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung eine Beurteilung seines Rentenanspruchs gewünscht habe. Aus den Akten ergibt sich allerdings auch, dass der Beschwerdeführer dieses Anliegen am 8. Oktober 2014 wiederum bestritt (vgl. Urk. 7/131 S. 2 unten). Entgegen den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8) lässt sich somit nicht sagen, dass sich die Beschwerdegegnerin widersprüchlich beziehungsweise rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigernd verhielt, indem sie ein allfälliges Rentengesuch vom 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 materiell nicht prüfte, sondern vorerst berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zusprach.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung vom Dezember 2015 (Urk. 7/155) reichte der Beschwerdeführer zwar abgesehen vom Austrittsbericht des F.___ (vorstehend E. 4.3) trotz Aufforderung keine entsprechenden ärztlichen Berichte ein, so insbesondere auch keinen Bericht über die nach Lage der Akten kurzzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig wieder aufgenommene Psychotherapie (vgl. hierzu Urk. 7/160 S. 2 oben). Allerdings ergibt sich aus dem Bericht des F.___, dass sich die Lage insoweit verschlechtert habe, als eine Hörgeräteversorgung nicht mehr ausreichend gewesen und daher im April 2013 eine subtotale Petrosektomie mit Sound</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bridge links durchgeführt worden sei (vgl. Urk. 7/173/1-2 S. 1; vgl. auch Urk. 7/107 S. 1, Urk. 7/108). Die Ärzte des F.___ gingen davon aus, dass damit sowohl die bestehenden otorrhoeischen Probleme als auch die Hörprobleme gelöst oder zumindest verbessert werden könnten (vgl. Urk. 7/173/1-2 S. 1). Soweit die Beschwerdegegnerin das Nichteintreten damit begründet, dass sich die Höreinschränkung durch die implantierte Hörhilfe verbessert habe (Urk. 2 S. 2), so gilt es darauf hinzuweisen, dass die tatsächlichen Auswirkungen der neuen Hörhilfe auf den Arbeitsalltag des Beschwerdeführers nie abgeklärt wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken ist ausserdem, dass die Glaubhaftmachung einer gesundheitlichen Veränderung nicht ausnahmslos und zwangsläufig eine medizinische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung voraussetzt (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_820/2010 vom 28. Februar 2011 E. 3.4). So ergeben sich auch aus den übrigen eingereichten Berichten hinsichtlich der erwerblichen Situation des Beschwerdeführers gewisse Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, verlor der Beschwerdeführer doch seine Arbeitsstelle aufgrund der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkungen trotz wohlwollender Umgebung und Erfahrung im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Der Arbeitgeberin fiel dabei insbesondere eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf. Die psychische Verfassung sei starken Schwankungen ausgesetzt gewesen, welche sich negativ auf die Arbeitsleistung ausgewirkt hätten. Der Beschwerdeführer habe suizidal und depressiv gewirkt, so dass ihm der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antrieb gefehlt habe. Zudem habe er eine Essstörung entwickelt und über andauernde Kopfschmerzen geklagt, welche sich negativ auf die Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsfähigkeit ausgewirkt hätten (vgl. Urk. 7/168). Auch der im Rahmen der beruflichen Massnahmen zuständigen Fachberaterin Arbeitsintegration fiel eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers auf, wobei sie sogar eine Gefährdungsmeldung wegen Suizidalität gemacht habe (vgl. Tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">notiz vom 1. Dezember 2015, Urk. 7/154). Entsprechend unterstützte sie den Beschwerdeführer auch beim erneuten Rentengesuch (vgl. Urk. 7/155 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Umstandes, dass die Fachberaterin Arbeitsintegration und die Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geberin der Ansicht waren, dass eine Psychotherapie, eine Überwachung beim Essen sowie eine Gefährdungsmeldung aufgrund einer Suizidalität not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig gewesen seien und der Beschwerdeführer bei der Arbeit infolge der durch die Hörprobleme ausgelösten Kopfschmerzen und Konzentrationsprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme beeinträchtigt gewesen sei (vgl. Urk. 7/154, Urk. 7/155 S. 2, Urk. 7/160 S. 1 f., Urk. 7/165, Urk. 7/168), bestehen trotz fraglich veränderten Diagnosen gewisse Anhaltspunkte für eine Veränderung der Ausprägung derselben, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 1.4). Dabei ist auch zu beachten, dass seit der letztmaligen materiellen Beurteilung bereits einige Zeit vergangen ist, weshalb an die Glaubhaftmachung keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden dürfen (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestehen demnach zumindest gewisse Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, womit der Beschwerdeführer eine Veränderung des Sachverhalts glaubhaft darlegt hat. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin ist somit zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht dem obsiegenden vertretenen Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) – ohne Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab dem 1. Januar 2015 für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- ist die Prozessentschädigung vorliegend auf Fr. 2‘000.-- (inkl. Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 27. Mai 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie über die Neuanmeldung vom 8. Dezember 2015 materiell befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Petra Oehmke, Affoltern am Albis,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Bar</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>