<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00956</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, meldete sich am 13. September 2010 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 6. März 2010 erlittenen dreifa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gesichtsbruch bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/16; vgl. Früherfassung vom 31. August 2010, Urk. 7/9). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gutachten vom 21. November 2011 von med. pract. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie das neurologische Konsilium von Dr. med. Z.___, Neurologie FMH, vom 30. September 2011 ein (Urk. 7/41; Urk. 7/41/18 ff.). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 6. März 2014, Urk. 7/67; Einwand vom 27. März 2014, Urk. 7/70; ergänzende Einwandbegründungen vom 22. Mai und 30. Juni 2014, Urk. 7/74 und Urk. 7/77) wies die IV-Stelle das Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren mit Verfügung vom 16. Juli 2015 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 14. September 2015 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Angelegenheit sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein polydisziplinäres Gutachten einhole und hernach erneut über den Rentenanspruch entscheide (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2015 schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-85), was der Beschwerdeführerin am 22. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viceangestellte in einem Pensum von 50 % nachgehen würde. Die restlichen 50 % entfielen in den Aufgabenbereich. Aufgrund der medizinischen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei ihr die bisherige Tätigkeit weiterhin zu 50 % zumutbar. Im Haushalt sei sie zu 44 % eingeschränkt. Entsprechend resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 22 %. Weitere Abklärungen seien nicht notwendig. Die Beschwerdeführerin führe aus, dass die Einschränkungen im Haushalt vor allem durch die Sehstörung begründet seien, welche in der augenärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung nicht bestätigt worden seien. Somit bestehe kein ausgewiesenes Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden, das die Einschränkungen erklären würde, und die gegenüber dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendienst gemachten Angaben seien sicher zu hinterfragen, insbesondere da sie diesbezüglich nicht in Behandlung sei und auch gestützt auf die medizinischen Berichte eine Alkohol-Problematik anzunehmen sei. Da die ermittelten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen keine Rentenleistungen begründen würden, könne auf weitere Abklärungen verzichtet werden (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erklärte demgegenüber, dass die Qualifikation und die Einschränkung im Haushalt unbestritten seien. Der medizinische Sachverhalt sei allerdings nicht hinreichend geklärt (Urk. 1 S. 4 f.). Das psychiatrische und neurologische Gutachten von med. pract. Y.___ und Dr. Z.___ sei nicht mehr aktuell, insbesondere da sich in der Zwischenzeit drei weitere Unfälle ereignet hätten. Die von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) eingeholten ophtalmologischen Berichte äusserten sich nicht zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, sondern lediglich zur Unfallkausalität. Eine neuro-ophtalmologische Untersuchung sei - trotz Empfehlung von Dr. Z.___ - nicht durchgeführt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Auch hinsichtlich des verschiedentlich erwähnten übermässigen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsums sei der Sachverhalt ungenügend abgeklärt. Allenfalls wäre eine zusätzliche neuropsychologische Abklärung induziert. Dass die Arbeitsfähigkeit mehr eingeschränkt sei als von der Beschwerdegegnerin angenommen, zeige sich auch in der grossen Einschränkung im Haushaltsbereich. Auch Dr. med. A.___ des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) habe in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 1. März 2014 festgehalten, dass eine umfassende Abklärung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig sei. Zusammenfassend sei ein polydisziplinäres Gutachten mit den Fachrichtungen Ophtalmologie, Psychiatrie, Neurologie, Neuropsychologie und Rheumatologie einzuholen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine). Ist jedoch anzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 e contrario). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie besten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte des B.___ notierten in ihrem Bericht vom 8. März 2010, dass die Beschwerdeführerin am 6. März 2010 auf einer Treppe gestürzt sei und laut Angaben einer Bekannten etwa eine Minute bewusstlos gewesen sei. Die Ärzte diagnostizierten eine Tripodfraktur links und vereinbarten einen Operationstermin am 12. März 2010 (Urk. 7/22/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht vom 19. März 2010 über die Hospitalisation vom 12. bis zum 13. März 2010 hielten die Ärzte des B.___ fest, dass sie die dislozierte Tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">podfraktur operativ versorgt hätten, und attestierten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 12. bis zum 19. März 2010 (Urk. 7/22/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, FMH Innere Medizin, notierte in seinem Verlaufsbericht zuhanden des zuständigen Unfallversicherers vom 26. Juli 2010, dass die Beschwerdeführerin vier Monate nach der operativ versorgten Tripodfraktur noch weiter unter einer Hyposensibilität der linken Wange, Augenschwellungen und feinmotorischen Störungen von Konzentrationsschwierigkeiten leide. Es sei eine gesichtschirurgische Beurteilung erfolgt. Zusätzlich befinde sie sich in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Behandlung, nach Angaben der Beschwerdeführerin aufgrund einer unfallbedingten Depression (Urk. 7/22/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht der Ärzte der Klinik und Poliklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des D.___ vom 22. September 2010 hielten diese im Rahmen der Diagnose fest, dass die Beschwerdeführerin am 6. März 2010 auf der Treppe gestürzt sei und eine dislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Tripod-Fraktur links erlitten habe, welche im B.___ am 12. März 2010 versorgt worden sei. Postoperativ, respektive posttraumatisch leide sie unter Sensibilitätsstörungen (Hypästhesie) im Bereich Hirnnerv V2 links, sowie einer Druckdolenz über dem Foramen infraorbitale links. Weiterhin bestünden auch erhebliche Druckdolenzen im Bereich der Halswirbelsäule und sie klage über Kopfschmerzen, Schwindelgefühl sowie Kribbeln im Bereich der oberen Extremität. Als Serviceangestellte sei sie seit dem Unfalltag bis auf wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 7/25/6 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 23. Oktober 2010 konstatierte Dr. C.___, dass die Beschwerdeführerin aufgrund einer Hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensiblität der linken Wange, Augenschwellungen, feinmotorischen Störungen von Konzentrationsschwierigkeiten und Schmerzen bei der Flektion der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule und beim Bücken, bei der Arbeit eingeschränkt sei. Die bisherige Tätigkeit sei seit dem 6. Oktober 2010 allerdings wieder zumutbar und es könne mit der vollumfänglichen Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit ab dem 6. Oktober 2010 gerechnet werden (Urk. 7/27/5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychologin/Psychotherapeutin, hielten in ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin eingeholten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. November 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Anpassungsstörung ICD-10 F43.22; Angst und depressive Reaktion gemischt (als Folge des Unfallereignisses vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010) als Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Serviceangestellte sei die Beschwerdeführerin vom 6. März bis zum 4. Oktober 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen, seit dem 5. Oktober 2010 bestehe eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Seit dem Unfallereignis vom 6. März 2010 bestünden persistierende Schmerzen und Sensiblitätsstörungen in der linken Gesichtshälfte sowie Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Feinmotorik; auch die seit der OP veränderte Morphologie des Gesichtes belaste die Beschwerdeführerin psychisch sehr. Nebst den somatischen und neurologischen Symptomen seien auch die oben genannten psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Symptome, vor allem Affektlabilität, kognitive Defizite, einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Belastbarkeit und soziale Ängste als Folge des Unfallereignisses zu betrachten, was die Beschwerdeführerin bei der Arbeit als Serviceangestellte stark beeinträchtige (Urk. 7/30/7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___ von der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des D.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 26. Januar 2011 (Eingangsdatum) fest, dass aus kieferchirurgischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit vorliege (Urk. 7/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ notierte im Gutachten vom 21. November 2011 als Diagnose eine erschwerte Beschwerde-Verarbeitung (ICD-10 F54) bei Status nach dislozierter Tripod-Fraktur links am 6. März 2010 und laborchemisch Hinweisen für fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzten übermässigen Alkoholkonsum (ICD-10 F10.1) (Urk. 7/41/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gutachterlich psychiatrischer Sicht k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der im vorliegenden Gutachten gestellten psychiatrischen Diagnose keine andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen eines psychiatrischen Störungsbildes abgeleitet werden. Eine in der Vorgeschichte durch den ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lant behandelnden Psychiater vorübergehend abgeleitete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Rahmen der vorübergehenden psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e gutachterl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich psychiatrisch grundsätzlich nachvollzogen werden. Diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien die Angaben zur Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den verschiedenen vorliegenden Berichten der Praxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleiche Zusammenfassung unter 2.) widersprüchl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich. Aufgrund der dokumentierten Befundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die im Bericht an die Schweizerische Mobiliar Versicherungs-Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft/Vertrauens-arzt vom 2. August 2010 attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit als Serv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ice-Angestellte seit dem Unfallereignis vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 6. März 2010 bis zum Berichtszei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter versicherungsmedizinischen Kriterien gutachterlich psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Aufgrund der Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung, der Therapiesituation und der zuletzt erhobenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde (vergleiche 3. und 4.) sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus gutachterlich psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrischer Sicht eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychischen Krankheitsgründen bis 10/2010 nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar dokumentiert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine fortgesetzt andauernde Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines fortgesetzten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Krankheitsgeschehens kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfassend gutachterlich psychiatrisch bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgeleitet werden. Bezüglich der neurologischen Bewertung unter versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischen Kriterien, die nicht Sache des psychiatrisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Gutachters sei, verweise er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten zusammengefasste und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beigelegte neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Konsilium von Dr. Z.___ vom 30. September 2011 (Urk. 7/41/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ konstatierte in seinem Teilgutachten vom 30. September 2011, dass aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der zur Verfügung stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Akten bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inischen und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktrodiagnostischen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem Sturz mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tripod-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraktur li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nks am 6. August (richtig: März) 2010 Sensibi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litäts-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen im Gesicht li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nks sowie eine augenstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängige Sehstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (subjektiv z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Doppelbilder)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daneben gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ein chronifiziertes Schmerz-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Syndrom des Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorwiegend vom Spannungstyp, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. mit migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">artiger Verstärkung und iB im Gesicht li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Beschwerden insges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erst seit dem o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall vorhanden bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistent. Ebenfalls erst seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall bedürfe sie einer psychiatrischen Behandlung (Gespräch und medikamentös). Frühere, für die aktuellen Beschwerden ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortliche Ereignisse, verneine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e klinisch-neurologischen und el</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektrophysi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologischen Untersuchungen liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Beschwerden nicht ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektivieren. Die Sensibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts-Störung beschränke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auf das Ausbreitungsgebiet des N trigeminusV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe ein mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssiges cervicales muskuläres Überla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stungssyndrom; das Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Kopfschmerzkalender über mehrere Wochen konstant (gleichbleibend) dokumentiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei nicht legitimiert, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang Unfall - posttraumatische Beschwerden und psychiatrische Situation Stellung zu nehmen. Ein Zusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Kopf- und Gesichtsschmerzes sowie der weiteren neuropsychol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogischen und vegetativen Beschwerden mit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em eingangs erwähnten Unfall sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auszus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chliessen. Ebenfalls denkbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund einer Gesichtsschädel-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r das Persistieren von (klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch nicht fassbaren) Doppelbildern. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin erfülle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch die regelmässige Analgetica-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einnahme die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterien für einen Medikamenten-Überdosierungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerz. Andere Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfschmerz-Ursachen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden verneint. Eine familiäre Belastung s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei nicht vorhanden. Offen bleibe bezüglich Kopfschmerz der Einfluss einer cerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icalen Komponente bei nachgewiesener li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betonter Diskushernie C6/7 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach PRT in diesem Segment links 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2006). Dies insbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin diesbezügliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden wieder verstärkt wah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme. Genauere Akten dazu seien aber nicht erhältlich. Ebenso offen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache und Beschwerderelev</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anz der doch auffälligen Labor-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konstellation. Trotz Negierung durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei von einem persis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden übermässigen Alkohol-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konsum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugeben. Dieser wiederum kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Ausmass und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verarbeitung eines Schmerz-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Syndromes bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit der Analgetica wesentlich sein; ebenso für den Umgang mit Analgetica</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/41/21 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t aus neurologischer Sicht hänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hauptsächlich vom Effek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der empfohlenen Schmerzbasis-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie mit B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egleitmassnahmen ab. Aktuell sei aufgrund des Schmerz-Syndromes aus neurol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogischer Sicht eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im angestammten Beruf (Serviceanges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellte) von max</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unehmen. Eine Schmerztherapie kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitraum von mehreren Monaten zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malisierung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit aus neurologischer Sicht führen. Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kend bleiben könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en auffällig nicht besser behandelbare Sehstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Bei anhaltend eingeschränkter Leistungsfähigkeit trotz Schmerzreduktion wäre eine zusätzliche neuropsychologische Beurteilung induziert (Urk. 7/41/23 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Januar 2012 lief die Beschwerdeführerin die Treppe hinunter, um Holz zu holen, rutschte dabei aus und fiel rückwärts auf die Treppenstufen (Unfallmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 12. Januar 2012, Urk. 7/55/179). Im Auftrag der SUVA wurde am 4. April 2012 ein ambulantes Assessment an der Rehaklinik H.___ durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Die untersuchenden Ärzte hielten dabei folgende Diagnosen fest (Urk. 7/55/137):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall vom 03.01.2012: Treppensturz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS-Kontusi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">on </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">23.01.2012 MRI der HWS: Mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ssige Osteochondrose C4 bis C7, lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cht aktiviert. Kleine bis höchstens mittelgrosse Diskusherni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e, begleitend Unkove</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rtebral- und Spondylarthrose. Mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ssig- bis höhergradige osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskale Foraminalstenose C5/6 (eine Reizung der Nervenwurzel C6 rechts wäre erklärt). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- Unfall vom 06.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">03.2010: Treppensturz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Tripod-Fraktur </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach offener Repos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion und Osteosynthese </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall vom 12/2011: Sturz beim Duschen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ppenfraktur rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">onservative Behandlung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte notierten folgende aktuellen Probleme:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nackenschmerzen ausstrahlend bis Auge links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwarze Flecken Augen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">its mit unkontrollierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Augenbewegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwindel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Linksseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ge Kopfschmerzen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kein Geschmack (seit dem ersten Unfall) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">llosigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t und Einschlafen des linken Armes </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konzentrationsstörungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reduziertes Gleichgewicht und Raum Orientierung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte konstatierten, dass h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insichtlich der geklagten Beschwerden ein MRI des Kopfes mit Hämosiderinsequenz zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben, weder vor noch nach den Unfällen durchgeführt worden sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichteten schwarzen Flecken i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n beiden Augen und des u.g. Untersuchungsbefundes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien dringend eine ophthalmologische und eine neurologische Konsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liaruntersuchung zu empfehlen. Aufgrund der bestehenden Konzentrationsstörungen, Gedächtniss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">törungen, Ratlosigkeit, Verzweiflung und Parathymie sei eine psychosomatische Konsiliaruntersuchung indiziert. Bis zum Abschluss der Abklärungen sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Urk. 7/55/139)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2012 führte PD Dr. med. I.___, leitende Ärztin Neuroradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologie des B.___, ein MRI des Schädels durch. Sie notierte, dass kein Hinweis auf posttraumatische Veränderungen vorlägen. In der tiefen weissen Substanz des Centrums semiovale bestünden kleine unspezifische hyperintense Foci linksseitig; diesbezüglich sollten kleine embolische vaskuläre Läsionen (kardiale und vasogene Quelle aus den grossen Halsarterien) ausgeschlossen werden. Es bestehe kein Hinweis auf eine entzündliche Pathologie und keine Sinusvenenthrombose (Urk. 7/55/124). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie FMH, erstattete am 13. August 2012 seinen neurologischen Konsiliarbericht im Auftrag der SUVA (Urk. 7/55/99 ff.). Er hielt fest, dass r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein aufgrund der Aktenlage eine Schädel- und Wirbelsäulenprellung, ohne begleitende strukturelle Verletzungen des zentralen oder peripheren Nervensystems</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollzogen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Eindruck aus den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der aktuellen Untersuchung bestätigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fokal-neurologisch, abgesehen von einer vorbestehenden Sensibilitätsstörung im Bereich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trigeminusastes links nach einer Gesichtsschädelfraktur, unauffällig. Die H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alswirbelsäule (HWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der aktuellen Untersuchung schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei normal beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der ergänzenden Neurosonographie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch keine Hinweise für ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e stattgehabte traumatische Gef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ässdissektion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgelegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die ergänzenden elektrophysiologischen Untersuchungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder Hinweise für eine peripher neurogene Schädigung noch für eine ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikuläre oder medulläre Läsion ergeben. Aus den Akten der Suva ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einem Treppenst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urz mit Tripod-Fraktur am 6. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 bereits unter gemischten diff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us-somatischen und psychischen Symptomen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den neuerlichen Sturz vom 3. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausaler neurologischer Gesundheitsschaden nachweisbar. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie angegebenen Sehstörungen erinnerten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am ehesten an so genannte harmlose „mouches vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lantes". Diesbezüglich empfehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich noch eine augenärztliche Ausschlussdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostik. Die in der zerebralen MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebenen Marklagerveränderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht als posttraum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atisch zu beurteilen und entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen am ehesten unspezifischen unfallfremden mikrovaskulären Veränderungen, beispielsweise im Rahmen eines bislang unerkannten Hypertonus. Bei der aktuellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Blutdruck mit 160:90 mmHg leicht erhöht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diesbezüglich sollte nochmals hausärztlich kontrolliert und ggfs. eine anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hypertensive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung eingeleitet werden (Urk. 7/55/104 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Augenklinik des B.___ hielten in ihrem von der SUVA eingeholten konsiliarischen ophtalmologischen Untersuchungsbericht vom 31. Oktober 2012 folgende Diagnosen fest (Urk. 7/55/10 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zirkuläre Gesichtsfeldeinschränkung beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nahexophorie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperopie und Astigmatismus beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Presbyopie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Siccasymptomatik beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> fok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aler Chorioretinitis rechts, differentialdiagnostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Toxo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">plasmose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Treppensturz 6. März 2010 mit Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Tripodfraktur und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach offener Reposition und Osteosynthes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz beim Duschen 12/2011 mit C1 Rippenfraktur rechts und anschliessender konservativer Behandlung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> erneutem Treppensturz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vom 3. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2012 mit HWS-Kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin berichte über Ada</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ptionsschwierigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en insbesondere beim Übergang vom Dunkeln in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Helligkeit, ausserdem klage sie ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber Schwindel und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unkontrollierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Augenbewegungen", zeitweise sehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie ebenfalls schwarze Punkte. Bei der Untersuchung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Augen an der Spaltlampe finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine leichte Sicca mit einer etwas reduzierten Tränenaufreisszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine leichte chronische Lidrandentzündun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g. Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund dessen h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Befeuchtungstherapie mit Lacrycon UD Augentropfen eingeleitet und sie hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer korrekten Lidrandhygiene instruiert. Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnten schwarzen Punkte könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en mit Glaskörpertrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen erklärt werden, die die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin gelegentlich sehe. Dies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gutartige Veränderung des Glaskörpers und bedü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keiner weiteren Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Im orthoptischen Status zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne leichte Nahexophorie, dies kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kompensiert werden und mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e keine Beschwerden. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehschärfe in die Ferne betrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Korrektur 1.0. In die Nähe sei sie nicht voll korr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierbar. Es bestehe volle Binokularfunktion. Sehr auff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ällig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gesichtsfelduntersuchungen. Diese zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en beidseits massive konzentrische Einschränkungen, einem Röhrenblick gleichend. Se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsam </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch, dass die konzentrische Einschränkung des Gesichtsfeldes be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i der initialen Untersuchung zugenommen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin auf 1 m entfernt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Regel sollte es gerade umgekehrt der Fall sein, da mit steig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ender Entfernung die Ausdehnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feldes zun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehme.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Gesichtsfelduntersuchung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Oktober 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieses Phänomen nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein morpho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Korre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">at für die beschriebenen Gesichtsfeldanomalien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nachweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die erhobenen Befunde inkohä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rent und nicht eindeutig einem Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d zuzuordnen. Zur weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung könnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elektrophysiologische Tests (z.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B. mERG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Nutzen sein (Urk. 7/55/11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, , hielt in seinem von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eingeholten Arztbericht vom 23. Dezember 2013 fest, dass die Beschwerdeführerin keine Medikamente nehme. Um die Arbeitsfähigkeit einschätzen zu können, sei eine psychiatrische Beratung und Einschätzung notwendig (Urk. 7/64/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist vorab die Qualifikation der Beschwerdeführerin und in diesem Zusammenhang, ob sie im Gesundheitsfalle über einen invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanten Aufgabenbereich verfügen würde oder die nicht zum aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhäuslichen Erwerb genutzte restliche Zeit als Freizeit und damit als invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich nicht versichert zu werten ist: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzig die Einschränkungen in der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und im sogenannten Aufgabenbereich Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht jedoch Freizeitaktivitäten oder alltägliche Lebensverrichtungen. Als Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV). Darunter fallen praxisgemäss auch die unentgeltliche Betreuung und Pflege von Familienangehörigen oder ehrenamtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Engage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments (vgl. BGE 130 V 360 E. 3.3), nicht jedoch sportliche Aktivitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder Hobbys. Besteht kein Aufgabenbereich, spielt ein erhöhter Zeitbedarf für Alltagsverrichtungen keine Rolle. Solche Einschränkungen wären allenfalls im Rahmen der Hilflosenentschädigung zu prüfen. Andererseits ist im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich nicht massgebend, was die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherte Person, wäre sie gesund geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, im besten Fall zu erzielen im Stande wäre. Ist aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls anzunehmen, dass sie sich als Gesunde voraussichtlich dauernd mit einer bescheidenen Erwerbstätigkeit aus freien Stücken begnügen würde, so ist darauf abzustellen (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts zum IVG, Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Basel/Genf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Aufl., Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a N 71 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist entsprechend, ob sich die Beschwerdeführerin zusätzlich zur teilzeitlichen Erwerbstätigkeit vor Eintritt des Gesundheitsschadens in einem Aufgabenbereich betätigt hat. Im Protokoll über die Eingliederungsberatung vom 3. April 2012 wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin klar und mehrmals betont habe, dass sie bei voller Gesundheit nur 50 % arbeiten würde. Sie habe in den letzten Jahren trotz finanziellen Schwierigkeiten auch nur 50 % gearbeitet und würde dies auch jetzt tun. Sie habe genug zu tun im Haus und Garten ihres Partners (Urk. 7/47/4). Auch anlässlich der Haushaltsabklärung führte sie aus, dass sie ohne Gesundheitsschaden weiterhin 50 % gearbeitet hätte (Urk. 7/58/2). Aktuell lebt die Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem bereits pensionierten Lebenspartner in einer 2.5-Zimmerwohnung. Hinweise darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin einen Aufgabenbereich im Sinne von Art. 27 IVV ausüben würde, wäre sie gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, liegen keine vor (vgl. Urk. 7/58)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter diesen Umständen kann nicht vom Vorliegen eines Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichs ausgegangen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Führung eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweipersonenhaushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach allgemeiner Lebenserfahrung auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem vollzeitig Erwerbstätigen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt und vom bereits pensionierten Partner auch im Gesundheitsfalle eine Entlastung erwartet werden dürfte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ohne Gesundheitsschaden auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesundheitsfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem 50 %-Pensum nachgehen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was auch seitens der Parteien unbestritten blieb (vgl. Urk. 1 S. 5 und Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilzeiterwerbstätige ohne Betätigung im Aufgabenbereich kommt vorliegend die gemischte Methode nicht zur Anwendung. Dementsprechend ist für die Invaliditätsbemessung einzig ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um einen Einkommensvergleich vornehmen zu können, ist v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orab zu prüfen, ob die medizinische Aktenlage die Beurteilung des Gesundheitszustandes bzw. der Arbeitsfähigkeit der Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erdeführerin zulässt und falls ja, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin im zeitlichen Ablauf allenfalls eingeschränkt gewesen war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug an, womit ihr frühestens ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruch zustehen würde (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische und das neurologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. September bzw. 21. November 2011 erfüllen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter und wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der relevanten Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/41/4 f.; Urk. 7/41/18) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgegeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie würdigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die vorhandenen Arztberichte sorgfältig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 7/41/4; Urk. 7/41/13; Urk. 7/41/15). Sie berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enhänge ist einleuchtend und die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlüssig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das psychiatrische und das neurologische Gutachten ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ihre angestammte Tätigkeit als Serviceangestellte seit März 2011 in einem Pensum von 50 % (wieder) hätte ausüben können (vgl. E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die behandelnden Ärzte kamen zu keinem anderen Schluss: Dr. C.___ attestierte eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit ab dem 6. Oktober 2010 (E. 3.4). Dr. E.___ und Dr. phil. F.___ hielten dafür, dass seit dem 5. Oktober 2010 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (E. 3.5). Dr. G.___ hielt am 26. Januar 2011 fest, dass aus kieferorthopädischer Sicht keine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit vorliege (E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ihre angestammte Tätigkeit spätestens ab März 2011 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 50 % hätte ausüben können. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend war sie im Rahmen ihres angestammten Pensums nicht mehr arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig und erlitt sie keine Erwerbseinbusse. Da die Beschwerdeführerin über kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Aufgabenbereich verfügt und sie ab März 2011 keine Erwerbseinbusse erlitt, betrug der Invaliditätsgrad spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testens ab dem 1. März 2011 0 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob sich der Gesundheitszustand ab März 2011 bis zum Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass verschlechterte. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG i.V.m. Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV neu zu laufen beginnt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich/Basel/Genf 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28 N 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Protokoll über die Eingliederungsberatung vom 3. April 2012 wurde festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die Beschwerdeführerin angab, seit Ende November 2011 drei weitere Unfälle gehabt zu haben. Am 27. November 2011 sei sie in der Dusche ausgerutscht, im Dezember sei sie die Treppe hinunter unter gestürzt (nur der Hausarzt sei informiert) und am 3. Januar 2012 sei sie wiederum die Treppe hinunter gestürzt (Urk. 7/47/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die SUVA übernahm für den Sturz vom 3. Januar 2012 die Kosten für die Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 7/55/178) bis zum 1. Dezember 2012 (Schreiben vom 13. November 2012, Urk. 7/55/7). Die Ärzte der Rehaklinik H.___ hielten in ihrem Bericht vom 4. April 2012 fest, dass bis zum Abschluss von weiteren Untersuchungen eine vollumfängliche Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu attestieren sei (E. 3.8). Gestützt auf das MRI vom 11. Mai 2012 (E. 3.9), die neurologische Beurteilung von Dr. J.___ (E. 3.10) sowie die augenärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Untersuchungen vom 11. September und 24. Oktober 2012 (E. 3.11) sind keine gesundheitlichen Verschlechterungen im Vergleich zum Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand vor dem Sturz vom 3. Januar 2012 bzw. zum Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. Y.___ und Dr. Z.___ auszumachen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht hielt Dr. J.___ fest, dass die Beschwerdeführerin fokal-neurologisch, bis auf die vorbestehende Sensibilitätsstörung im Bereich des 2. und 3. Trigeminusastes links nach der Gesichtsschädelfraktur, unauffällig sei. Die im MRI beschriebenen zentralen Marklagerveränderungen seien nicht als posttraumatisch zu beurteilen und entsprächen am ehesten unspezifischen unfallfremden mikrosvaskulären Veränderungen (E. 3.10). Damit ist mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht spätestens am 13. August 2012 (Bericht von Dr. J.___) wieder dem Gesundheitszustand vor dem Unfall vom 3. Januar 2012 entsprach, womit der Beschwerdeführerin aus neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht seither mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit als Servicemitarbeiterin wieder zumutbar war (E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den augenärztlichen Untersuchungen hielten die Ärzte des B.___ fest, dass kein morphologisches Korrelat für die beschriebenen Gesichtsfeldanomalien habe nachgewiesen werden können. Zusammenfassend seien die Angaben der Beschwerdeführerin und die erhobenen Befunde inkohärent und nicht eindeutig einem Krankheitsbild zuzuordnen. Weitere andauernde erhebliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen notierten die Ärzte keine (E. 3.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass allfällige Unfallfolgen des Sturzes vom 3. Januar 2012 - wie von der SUVA festgehalten - spätestens am 1. Dezember 2012 wieder vollumfänglich abgeheilt gewesen waren und der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin danach, wie sowohl von den behandelnden als auch begutachtenden Ärzte früher fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten (vgl. E. 5.1), wieder eine Tätigkeit als Serviceangestellte in einem 50%-Pensum zuliess. Entsprechend ist spätestens ab dem 1. Dezember 2012 wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum von einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 0 % auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Anspruch auf eine befristete Rente ist ebenfalls zu verneinen, da die Beschwerdeführerin maximal während 11 Monaten höhergradig eingeschränkt gewesen war und das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend nicht abgelaufen war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vollständigkeitshalber ist festzuhalten, dass der somatische Gesundheitszustand sich anhand der im Recht liegenden Akten abschliessend beurteilen lässt und sich weitere Abklärungen entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin erübrigen: Soweit die Beschwerdeführerin ausführt, dass entsprechend den Empfehlungen der untersuchenden Augenärzte des B.___ eine elektrophysiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Untersuchung angezeigt gewesen wäre, ist darauf hinzuweisen, dass sowohl Dr. Z.___ als auch Dr. J.___ eine solche vorgenommen hatten. Dr. Z.___ konstatierte diesbezüglich, dass die elektrophysiologischen Untersuchungen die Beschwerden nicht objektivieren liessen (vgl. E. 3.7.2), und Dr. J.___ führte aus, dass die elektrophysiologischen Untersuchungen weder Hinweise für eine peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pher neurogene Schädigung noch für eine radikuläre oder medulläre Läsion ergeben hätten (vgl. E. 3.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus für sich allein keine Invalidität im Sinne des Gesetzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr wird er invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich erst relevant, wenn er eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher, geistiger oder psychischer, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder wenn er selber Folge eines körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (Urteil des Bundesgerichts 8C_694/2008 vom 5. März 2009 E. 2). Dabei ist das ganze für die Alkoholsucht massgebende Ursachen- und Folgespektrum in eine Gesamtwürdigung einzube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, was impliziert, dass einer allfälligen Wechselwirkung zwischen Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelabhängigkeit und psychischer Begleiterkrankung Rechnung zu tragen ist (Urteile des Bundesgerichts I 758/01 vom 5. November 2002 E. 3.2, und I 390/01 vom 19. Juni 2002 E. 2b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ berücksichtigte einen allfälligen übermässigen Alkoholkonsum, verneinte allerdings einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.7.1). Dass diesbezüglich eine invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Verschlechterung vorliegt, ist - gerade unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, dass in den neueren Berichten keine Hinweise auf eine allfällige Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bestehen (E. 3.8-3.12) und sie sich gemäss eigenen Angaben nicht in psychiatrischer Behandlung befindet (vgl. Schreiben vom 18. Oktober 2013, Urk. 7/62) - nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die Verfügung im Resultat als richtig und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'000.--) auf Fr. 800.-- festzusetzen und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>