<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2001.00006</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106166&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2001.00006</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.07.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Arbeitszeugnis</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Das Arbeitszeugnis, dessen Änderung mit Beschwerde beantragt wird, muss inhaltlich richtig sein; es soll grundsätzlich wohlwollend formuliert sein, darf aber im Hinblick auf die Wahrheitspflicht auch ungünstige Beurteilungen enthalten.<br/>Zuständigkeit der Kammer des Verwaltungsgerichts (E. 1). Zu den einzelnen Änderungsbegehren (E. 2). Gerichtskosten und Parteientschädigung (E. 3 und 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSZEUGNIS">ARBEITSZEUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERICHTIGUNGSANSPRUCH">BERICHTIGUNGSANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHADENABSCHÃTZUNG">SCHADENABSCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSSCHADEN">VERMÃGENSSCHADEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLSTÃNDIGKEIT">VOLLSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WAHRHEITSPFLICHT">WAHRHEITSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRECHTLICHKEIT">WIDERRECHTLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHLWOLLEN">WOHLWOLLEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 330a OR</span><br/><span class="ungerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 38 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, geboren 1961, war vom 1. Mai 1987 bis zum 29. Februar 2000 als Betriebs­an­gestellter in der GÃ¤rtnerei des UniversitÃ¤tsspitals ZÃ¼rich (USZ) tÃ¤tig gewesen. Mit Schrei­ben vom 27. Januar 2000, welches er am 3. Februar 2000 persÃ¶nlich Ã¼berbrachte, kÃ¼ndigte er im Einvernehmen die Anstellung vor Ablauf der or­dentlichen KÃ¼ndigungsfrist per 29. Feb­­ruar 2000, da er per 1. MÃ¤rz 2000 eine neue Stelle gefunden hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 18. MÃ¤rz 2000 verlangte A verschiedene Ãn­derungen des ihm am letzten Arbeitstag ausgestellten Arbeitszeugnisses, worauf ihm am 19. April 2000 ein neues, leicht abgeÃ¤ndertes Arbeitszeugnis zugestellt wurde. Auf erneu­tes Schreiben von A hin, dieser war nunmehr durch Rechtsanwalt B vertreten, stellte die Personal­ab­teilung des USZ ein neues Arbeitszeugnis mit fol­gendem Inhalt aus:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Herr A, geboren 1961, war vom 1. Mai 1987 bis 29. Feb­ruar 2000 als Betriebs­an­gestellter in der GÃ¤rtnerei des UniversitÃ¤tsSpitals ZÃ¼rich tÃ¤tig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Arbeiten: Reinigen von Wegen, PlÃ¤tzen und Strassen mit der Kehrsaugmaschine; Pflegen und erneuern der Parkanlagen; Rasenpflege; Schneiden von StrÃ¤uchern und KleingehÃ¶lzen; Mithilfe bei der Wech­selflorbepflanzung; Pflege des Maschinenparks der GÃ¤rtnerei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verfÃ¼gt Ã¼ber umfassende Kenntnisse seines Aufgabengebietes. Wir lernten ihn als einsatzfreudigen, initiativen und verantwortungsvollen Mitarbeiter kennen, der alle ihm Ã¼bertragenen Aufgaben effizient und ordentlich erledigte. In der Zu­sam­menarbeit erwies er sich als korrekt und hilfsbereit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verlÃ¤sst uns auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm fÃ¼r die Mitarbeit und wÃ¼nschen ihm fÃ¼r die Zukunft alles Gute."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen das letztgenannte Zeugnis erhob A am 1. September 2000 bei der Ge­sund­heitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich Rekurs, welcher mit VerfÃ¼gung vom 13. Februar 2001 teilweise gutgeheissen wurde. Das USZ wurde verpflichtet, das Ar­beitszeugnis fÃ¼r A wie folgt zu Ã¤ndern:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Herr A, geboren 1961, war vom 1. Mai 1987 bis 29. Februar 2000 als Betriebs­an­gestellter in der GÃ¤rtnerei des USZ tÃ¤tig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Arbeiten: Reinigen von Wegen, PlÃ¤tzen und Strassen mit der Kehrsaugmaschine; Pflegen und Erneuern von Parkanlagen; Rasenpflege; Wechselflorbepflanzungen; Schneiden von StrÃ¤uchern und Kleinge­hÃ¶lzen; Pflege und Wartung des Maschinenparks der GÃ¤rtnerei sowie die Erledi­gung aller mit diesen TÃ¤tigkeiten im Zusammenhang stehenden Arbeiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verfÃ¼gt Ã¼ber umfassende Kenntnisse seines Aufgabengebiets. Wir lernten ihn als einsatzfreudigen, initiativen und verantwortungsvollen Mitarbeiter kennen, der alle ihm Ã¼bertragenen Aufgaben effizient und zu unserer Zufriedenheit erle­digte. In der Zusammenarbeit erwies er sich als korrekt und hilfsbereit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verlÃ¤sst uns auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm fÃ¼r die Mitarbeit und wÃ¼nschen ihm fÃ¼r die Zukunft alles Gute."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Eingabe vom 19. MÃ¤rz 2001 erhob A fristgerecht Be­schwer­de beim Ver­wal­tungsgericht mit dem Antrag, es sei das Arbeitszeugnis wie folgt zu formulieren (Ab­weichungen vom verfÃ¼gten Zeugnis fett gedruckt):</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Herr A, geboren 1961, war vom 1. Mai 1987 bis 29. Februar 2000 als Betriebs­an­gestellter in der GÃ¤rtnerei des UniversitÃ¤tsSpitals ZÃ¼rich tÃ¤tig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Arbeiten: Reinigen von Wegen, PlÃ¤tzen und Strassen mit der Kehrsaugmaschine; Pflegen und Erneuern der Parkanlagen; Rasenpflege; <b>Gestaltung</b> der Wechselflorbepflanzung; Schneiden von <b>BÃ¤umen</b>, StrÃ¤uchern und KleingehÃ¶lzen, Pflege und Wartung des Maschinenparks der GÃ¤rt­nerei sowie die Erledigung <b>aller einschlÃ¤giger </b>Arbeiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verfÃ¼gt Ã¼ber umfassende Kenntnisse seines Aufgabengebietes. Wir lernten ihn als einsatzfreudigen, initiativen und verantwortungsvollen Mitarbeiter kennen, der alle ihm Ã¼bertragenen Aufgaben <b>selbstÃ¤ndig</b>, effizient und zu unserer <b>vollen</b> Zufriedenheit erledigte. In der Zusammenarbeit erwies er sich als korrekt und hilfs­bereit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verlÃ¤sst uns auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm fÃ¼r die Mitarbeit und wÃ¼nschen ihm fÃ¼r die Zukunft alles Gute."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Mit Eingabe vom 10. April 2001 (beim Gericht am 17. April 2001 eingegangen) be­antragte das USZ nunmehr, das Arbeitszeugnis sei wie folgt zu formulieren:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Herr A, geb. 1961, war vom 1. Mai 1987 bis 29. Feb­ruar 2000 als Betriebs­ange­stellter in der GÃ¤rtnerei des UniversitÃ¤tsSpitals ZÃ¼rich tÃ¤tig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Arbeiten: Reinigen von Wegen, PlÃ¤tzen und Strassen mit der Kehrsaugmaschine; Pflegen und Erneuern der Parkanlagen; Rasenpflege; <b>zum Teil </b>Gestaltung der Wechselflorbepflanzung; Schneiden von StrÃ¤uchern und KleingehÃ¶lz <b>(selten auch BÃ¤ume)</b>, Pflege und Wartung des Ma­schinenparks der GÃ¤rtnerei sowie die Erledigung aller einschlÃ¤giger Arbeiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verfÃ¼gt Ã¼ber umfassende Kenntnisse seines Aufgabengebietes. Wir lernten ihn als einsatzfreudigen, initiativen und verantwortungsvollen Mitarbeiter kennen, der alle ihm Ã¼bertragenen Aufgaben <b>zum Teil</b> selbstÃ¤ndig, <b>zum Teil nach Wei­sung seiner Vorgesetzten,</b> effizient und zu unserer vollen Zufriedenheit erle­digte. In der Zusammenarbeit erwies er sich als korrekt und hilfsbereit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Herr A verlÃ¤sst uns auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm fÃ¼r die Mitarbeit und wÃ¼nschen ihm fÃ¼r die Zukunft alles Gute."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Eingabe vom 25. April 2001 beantragte die Vorinstanz, es sei den AntrÃ¤gen des USZ zu folgen und in dem Sinn die Beschwerde teilweise abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; in der am 1. Januar 1998 in Kraft getretenen Fassung vom 8. Juni 1997) sind erstin­stanzliche Rekursentscheide Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht anfechtbar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Eine personalrechtliche Anordnung im Sinn von § 74 Abs. 1 VRG liegt vor, wenn ein objektives Anfechtungsinteresse des Betroffenen besteht. Im Hinblick auf die Bedeu­tung, die das Arbeitszeugnis fÃ¼r das Fortkommen des Arbeitnehmers hat, ist nach der heu­tigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts das Anfechtungsinteresse betreffend Strei­tigkeiten Ã¼ber den Inhalt eines Arbeitszeugnisses zu bejahen (VGr, 12. Juli 2000, PB.2000.­00010 E. 1a mit Hinweisen [http://www.vgrzh.ch/rechtsprechung]).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts handelt es sich bei den Ver­fahren betreffend die korrekte Qualifikation der erbrachten Arbeit nicht um eine wirtschaft­liche Streitigkeit (zumindest nicht aus Sicht des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin), wes­halb das Vorliegen eines Streitwerts fÃ¼r die Frage der ZustÃ¤ndigkeit gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG zu verneinen und die Sache in Dreierbesetzung zu behandeln ist (VGr, 12. Juli 2000, PB.2000.00010 E. 1b, a.a.O.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Mit Recht weist die Vorinstanz darauf hin, dass vorliegend das auf den 1. Juli 1999 in Kraft getretene neue Personalgesetz vom 27. September 1998 (PG) zur Anwen­dung gelange (§ 57 Abs. 1 PG). GemÃ¤ss § 46 Abs. 2 PG kÃ¶nnen die Angestellten jederzeit ein Zeugnis verlangen, das Ã¼ber die Art und die Dauer des ArbeitsverhÃ¤ltnisses sowie Ã¼ber ihre Leistungen und ihr Verhalten Auskunft gibt. DiesbezÃ¼glich fÃ¼hrt die Vorinstanz zu­tref­fend aus, dass diese Formulierung im neuen Ã¶ffentlichen Personalrecht derjenigen in Art. 330a des Obligationenrechts (OR) entspreche, welche schon bisher in Ã¶ffentlich-<br/> recht­lichen AnstellungsverhÃ¤ltnissen sinngemÃ¤ss zur Anwendung gekommen sei. Auch wenn das Ã¶ffentliche Personalrecht fÃ¼r die zu entscheidende Einzelfrage nun eine eigen­stÃ¤ndige Norm bereitstelle, sei aus dem gleichbleibenden Wortlaut dieser neuen Ã¶ffentlich-rechtli­chen Bestimmung zu schliessen, dass sich am Umfang des Rechts auf Ausstellung eines Arbeitszeugnisses unter dem neuen Recht grundsÃ¤tzlich nichts geÃ¤ndert habe, so dass auch fÃ¼r die Rechtsprechung im vorliegenden Bereich auf die herrschende Lehre und Praxis zu Art. 330a OR zurÃ¼ckgegriffen werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) In erster Linie muss das Zeugnis inhaltlich richtig sein. Die der Beurteilung zu­grunde gelegten Tatsachen mÃ¼ssen objektiv richtig sein (Manfred Rehbinder, Berner Kom­mentar, 1985, Art. 330a N. 7, N. 14 OR; Adrian Staehelin/Frank Vischer, ZÃ¼rcher Kom­mentar, 1996, Art. 330a N. 10 OR). Wenn auch das Zeugnis grundsÃ¤tzlich wohlwollend for­muliert werden soll, so darf es im Hinblick auf die Wahrheitspflicht auch ungÃ¼nstige Beurteilungen enthalten (Rehbinder, N. 14; Staehelin/Vischer, N. 11). Es muss in guten Treuen, im Rahmen des pflichtgemÃ¤ssen Ermessens und der Verkehrssitte abgefasst wer­den (Rehbinder, N. 7; Staehelin/Vischer, N. 10).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In diesem Licht sind die Ãnderungs- und ErgÃ¤nzungsvorschlÃ¤ge des Beschwerde­fÃ¼hrers im Einzelnen zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) <b>Gestaltung </b>der Wechselflorbepflanzung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst geltend machen, dass er zweimal jÃ¤hrlich die Wech­sel­florbepflanzung im Park und in allen Rabatten selbstÃ¤ndig vorgenommen habe. Es habe sich dabei um das Pflanzen von 20'000 bis 30'000 Pflanzen gehandelt, die Mitte Juni fÃ¼r den Sommer und Mitte Oktober fÃ¼r den Winter gepflanzt worden seien. Er habe diese Pflanzen nach eigenem GutdÃ¼nken und ohne Anweisungen des Vorgesetzten eingesetzt. Der Vorgesetzte habe weder Vorgaben Ã¼ber die Aufteilung der Pflanzen auf die einzelnen Beete noch Ã¼ber die farbliche Anordnung derselben gemacht. Vielmehr habe der Be­schwerdefÃ¼hrer selber die an einem Ort deponierten Pflanzen ab Lieferung genommen und sie nach eigenen Vorstellungen in die einzelnen Beete eingesetzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner ist nunmehr damit einverstanden, dass der Passus "zum Teil Gestaltung der Wechselflorbepflanzung" in das Arbeitszeugnis Ã¼bernommen werde. Er macht geltend, dass der BeschwerdefÃ¼hrer lediglich aus dem vorgelegten Material, welches von anderen Personen aufgrund einer Ã¼bergeordneten Planung bestellt bzw. geliefert wor­den sei, die Wechselflorbepflanzung gestaltet habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner anerkennt somit grundsÃ¤tzlich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bei der Wechselflorbepflanzung gestalterisch tÃ¤tig war, wenn auch in einem eingeschrÃ¤nk­ten Ausmass, weil die Bestellungen von anderen Personen aufgrund einer Ã¼bergeordneten Planung erfolgt seien. Fraglich ist nun, ob der Umstand, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Be­pflanzung aufgrund des vorgelegten Materials vorgenommen hat, bezÃ¼glich der Formulie­rung "Gestaltung der Wechselflorbepflanzung" einer EinschrÃ¤nkung bedarf oder nicht. Dies ist zu verneinen, denn der Begriff "Gestaltung" bedeutet "Formung, Ausformung, Dar­stellung; Verarbeitung" (Duden, Die sinn- und sachverwandten WÃ¶rter, SynonymwÃ¶r­terbuch der deutschen Sprache, Band 8, 2. A., Mannheim/Leipzig/Wien/ZÃ¼rich 1997) und beinhaltet nicht auch das Organisieren des fÃ¼r die Gestaltung des Werks erforderlichen Ma­terials. Das Konzipieren des fÃ¼r die Bepflanzung erforderlichen Materials und die Bestel­lung desselben umfasst daher ein anderes Aufgabengebiet und bedÃ¼rfte wohl einer eigenen ErwÃ¤hnung im Arbeitszeugnis. Es ergibt sich somit, dass das Arbeitszeugnis dahingehend zu ergÃ¤nzen ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Wechselflorbepflanzung gestaltet hat. Hin­gegen kann dem Vorschlag des Beschwerdegegners, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer die Wech­selflorbepflanzung "zum Teil" gestaltet habe, nicht gefolgt werden, weil dies bedeu­ten wÃ¼rde, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zum Teil selbstÃ¤ndig und zum Teil nach <i>exakten </i>Vorgaben die Bepflanzungen in der Anlage vorgenommen habe. Letzteres macht aber der Beschwerdegegner gar nicht geltend, sondern er hÃ¤lt nur fest, dass die Bepflanzung aus dem vorgelegten Material erfolgt sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Schneiden von <b>BÃ¤umen</b>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst ausfÃ¼hren, einmal jÃ¤hrlich ca. acht BÃ¤ume im Parkareal geschnitten zu haben. Diese TÃ¤tigkeit habe er Ã¼ber Jahre hinweg ausgefÃ¼hrt, obwohl er kei­ne GÃ¤rtnerlehre absolviert habe. Gerade deswegen sei es fÃ¼r ihn wichtig, dass das Arbeits­zeugnis korrekte Auskunft Ã¼ber die getÃ¤tigten Arbeiten gebe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner anerkennt nunmehr, dass der BeschwerdefÃ¼hrer auch BÃ¤u­me geschnitten habe, mÃ¶chte diese TÃ¤tigkeiten aber im eingeschrÃ¤nkten Sinn im Ar­beits­zeugnis festgehalten haben, nÃ¤mlich "Schneiden von StrÃ¤uchern und KleingehÃ¶lz (selten auch BÃ¤ume)". Der Beschwerdegegner fÃ¼hrt in diesem Zusammenhang aus, beim Schnei­den der BÃ¤ume habe es sich um eine sehr untergeordnete Arbeit gehandelt, weshalb sie sachlich nicht gleich gewichtet werden kÃ¶nne wie das hÃ¤ufige Schneiden von StrÃ¤u­chern und KleingehÃ¶lzen, da andernfalls der Eindruck entstehen wÃ¼rde, dass der Be­schwerde­fÃ¼hrer umfangreiche Kenntnisse und Routine im Schneiden von BÃ¤umen habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Formulierung "selten" kommt gemÃ¤ss Duden (SynonymwÃ¶rterbuch) unter an­derem die Bedeutung "rar, verstreut, vereinzelt, sporadisch, Gelegenheits-, nicht oft, karg, manchmal" zu. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer ausfÃ¼hrt, jÃ¤hrlich einmal ca. acht BÃ¤ume geschnitten zu haben und dies von der Beschwerdegegnerin nicht mehr bestritten wird, ist das einschrÃ¤nkende Wort "selten" bezÃ¼glich des Schneidens von BÃ¤umen nicht angezeigt, weil dadurch der Eindruck entstÃ¼nde, der BeschwerdefÃ¼hrer habe im Rahmen seiner lang­jÃ¤hrigen TÃ¤tigkeit nur hie und da einen Baum geschnitten. Andererseits ist aber auch die vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragte Formulierung "Schneiden von BÃ¤umen, StrÃ¤uchern und KleingehÃ¶lzen" nicht angezeigt, liesse doch diese AufzÃ¤hlung (das uneingeschrÃ¤nkte Vor­anstellen des Schneidens von BÃ¤umen) darauf schliessen, dass der Schnitt der BÃ¤ume <br/> â wenn nicht sogar im Vordergrund â zumindest mit der Ã¼brigen SchnitttÃ¤tigkeit gleichge­standen ist. Eine solche Schlussfolgerung wÃ¤re jedoch fehl am Platz, hÃ¤lt doch der Be­schwerdefÃ¼hrer selber fest, jÃ¤hrlich (nur oder immerhin) ca. acht BÃ¤ume geschnitten zu haben. Aufgrund dieser AusfÃ¼hrungen rechtfertigt sich somit die bei BÃ¤umen vorgenom­mene SchnitttÃ¤tigkeit wie folgt festzuhalten: "Schneiden von StrÃ¤uchern, KleingehÃ¶lzen <b>und auch BÃ¤umen</b>". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Erledigung <b>aller einschlÃ¤giger </b>Arbeiten:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem der Beschwerdegegner diese vom BeschwerdefÃ¼hrer vorgeschlagene For­mulierung kommentarlos in seine AntrÃ¤ge bezÃ¼glich der Neuformulierung des Arbeits­zeug­­nisses Ã¼bernommen hat, erÃ¼brigen sich weitere AusfÃ¼hrungen. Das Arbeitszeugnis ist entsprechend zu ergÃ¤nzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) <b>SelbstÃ¤ndige </b>Erledigung der ihm Ã¼bertragenen Aufgaben:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer mÃ¶chte im Arbeitszeugnis erwÃ¤hnt haben, dass er die ihm Ã¼bertragenen Arbeiten selbstÃ¤ndig ausgefÃ¼hrt habe. In diesem Zusammenhang lÃ¤sst er aus­fÃ¼hren, die aus den Qualifikationen und dem Arbeitszeugnis ersichtliche unwohlwollende Gesinnung der Vorgesetzten scheine unter anderem darin begrÃ¼ndet zu sein, dass der Be­schwerdefÃ¼hrer als langjÃ¤hriger Mitarbeiter eben gerade zu selbstÃ¤ndiger ArbeitsausfÃ¼h­rung befÃ¤higt gewesen sei und er Ã¼ber einen hÃ¶heren Wissensstand als der direkte Vorge­setzte verfÃ¼gt habe. Als Beispiele fÃ¼r Arbeiten, die er regelmÃ¤ssig ohne Auftrag des Vorge­setzten erkannt und in eigener Initiative ausgefÃ¼hrt habe, nennt er unter anderem das Schnei­den von Kanten und Pflanzen, JÃ¤ten, Putzarbeiten und das Reparieren von defekten Maschinen. Auch sei darauf hinzuweisen, dass er wÃ¤hrend der Zeit vom Weg­gang des ur­sprÃ¼nglichen Vorgesetzten bis zum Arbeitsbeginn des neuen Vorgesetzten den ganzen Park selbstÃ¤ndig betreut und vorbildlich gepflegt habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner ist damit einverstanden, wenn im Arbeitszeugnis festgehal­ten wird, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Arbeiten "zum Teil selbstÃ¤ndig und zum Teil nach Weisung seiner Vorgesetzten" erledigt habe. Der Beschwerdegegner hÃ¤lt weiter fest, dass es sich dabei letztlich um eine Beurteilungsfrage handle, sich die SelbstÃ¤ndigkeit nicht auf alle Arbeiten bezogen habe und nur temporÃ¤r zum Tragen gekommen sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz stellt in ihrem Entscheid nicht in Abrede, dass der BeschwerdefÃ¼h­rer in den ersten Jahren seiner Anstellung eine gewisse SelbstÃ¤ndigkeit erreicht habe. Auf­grund der letzten beiden Qualifikationen wÃ¼rden sich jedoch Zweifel ergeben, wie weit er diese Entwicklung zur selbstÃ¤ndigen Arbeitsweise fortgesetzt habe oder ob diese spÃ¤ter eher zu Ungunsten des Betriebs zum Tragen gekommen sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>An dieser Stelle ist nochmals darauf hinzuweisen, dass das Zeugnis zwar wohlwol­lend formuliert werden soll, die der Beurteilung zugrunde gelegten Tatsachen aber objektiv richtig sein mÃ¼ssen. Das Arbeitszeugnis muss in guten Treuen, im Rahmen des pflichtge­mÃ¤ssen Ermessens und der Verkehrssitte abgefasst sein (ErwÃ¤gung 2b). Vorliegend ist schon die Formulierung, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer die Ã¼bertragenen Arbeiten "effizi­ent" ausgefÃ¼hrt habe, wohlwollend im erwÃ¤hnten Sinn. Der Wendung "effizient" kommt die Bedeutung "nachhaltig" und "zugkrÃ¤ftig" zu, was als positiv zu werten ist (Duden, Syno­nymwÃ¶rterbuch). Auch die Umschreibung des BeschwerdefÃ¼hrers als "initiativen" Mitarbeiter heisst, dass er "etwas unternahm", "an die Hand nahm", "zur Tat Schritt" oder "aktiv wurde" (Duden, SynonymwÃ¶rterbuch). Der vom BeschwerdefÃ¼hrer zusÃ¤tzlich bean­tragten Wendung "selbstÃ¤ndig" kommt hingegen wohl die Bedeutung von "eigenstÃ¤ndig" und "unabhÃ¤ngig" im positiven Sinn zu, das Wort kann aber auch den Sinn von "unange­passt", "unbequem", "nonkonformistisch" und "eigenmÃ¤chtig" beinhalten (Duden, Syno­nymwÃ¶rterbuch). Welcher Sinn dem Wort "selbstÃ¤ndig" im Einzelfall zukommt, hÃ¤ngt somit vom Ã¼brigen Text ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der nun vom Beschwerdegegner beantragten Formulierung, wonach der Beschwer­defÃ¼hrer die Arbeiten "zum Teil selbstÃ¤ndig, zum Teil nach Weisung seiner Vorgesetzten" erledigt habe, kommt zwar dem Wortlaut nach eine neutrale Bedeutung zu, und sie ent­spricht grundsÃ¤tzlich den Tatsachen (auch der BeschwerdefÃ¼hrer macht nicht geltend, stets alle Arbeiten selbstÃ¤ndig ausgefÃ¼hrt zu haben). Im Kontext erschiene eine solche Formulie­rung aber als ungewÃ¶hnlich und kÃ¶nnte die Ã¼brigen Begriffe wie "initiativ" und "effizient" relativieren. Es erÃ¼brigt sich somit, den Begriff "selbstÃ¤ndig" oder die Umschreibung "zum Teil selbstÃ¤ndig, zum Teil nach Weisung seiner Vorgesetzten" in das Zeugnis zu Ã¼bertra­gen, da dies nichts zum besseren VerstÃ¤ndnis beitragen wÃ¼rde. Entsprechend erÃ¼brigt es sich auch, die umstrittenen Qualifikationen aus dem Jahr 1998 nÃ¤her heran­zuziehen oder weitere AuskÃ¼nfte einzuholen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ee) Erledigung zur <b>vollen </b>Zufriedenheit:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, die von ihm erledigten Arbeiten seien mit dem Kommentar "zu unserer vollen Zufriedenheit" zu werten. Zwar hat der Beschwerdegegner diese Wendung in seinem neu beantragten Arbeitszeugnis Ã¼bernommen, mÃ¶chte es aber anscheinend doch dem Gericht Ã¼berlassen zu beurteilen, ob sich diese Wertung vorliegend als korrekt erweise. Der Beschwerdegegner bestreitet jedoch nicht, dass die Gesamtquali­fikation des BeschwerdefÃ¼hrers vom 3. MÃ¤rz 2000 mit "B" bewertet worden ist, was be­deute, dass "die Leistungen und das Verhalten vollumfÃ¤nglich den An­forderungen ent­spre­chen (gut)". Unter diesen UmstÃ¤nden drÃ¤ngt sich jedoch die Wertung "zu unserer vollen Zufriedenheit" auf, da die alleinige Wendung "zu unserer Zufriedenheit" missverstÃ¤ndlich sein kÃ¶nnte und daher unzulÃ¤ssig ist (vgl. Rehbinder, Art. 330a N. 7 und 13 OR; Heinz Haus­heer, Berner Kommentar, 2001, Update, Art. 330a N. 13 OR; JÃ¼rg BrÃ¼hwiler, Kom­mentar zum Einzelarbeitsvertrag, OR Art. 319-343, 2. A., Bern/Stuttgart/ Wien 1996, Art. 330a N. 3 S. 230 f.; Susanne Janssen, Die Zeugnispflicht des Arbeitge­bers, Bern 1996, S. 238).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerde teilweise gutzuheissen und das Arbeitszeugnis im dargelegten Sinn zu ergÃ¤nzen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. FÃ¼r personalrechtliche Streitigkeiten mit einem Streitwert von unter Fr. 20'000.- werden keine Gerichtskosten erhoben; vorbehalten bleibt die Kostenauflage an die unter­liegende Partei, die durch ihre ProzessfÃ¼hrung einen unangemessenen Aufwand verursacht hat (§ 80b VRG). Wo â wie hier â ein unmittelbar bezifferbarer Streitwert fehlt, sind in sinngemÃ¤sser Anwendung von § 80b VRG nur Gerichtskosten zu erheben, wenn es um Entscheidungen grosser Tragweite geht (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kom­mentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3). Da der Beschwerdegegner (als mehrheitlich unterliegende Partei) keinen un­angemessenen Aufwand verursacht hat und die Streitsache noch nicht von grosser Trag­weite im Sinn der erwÃ¤hnten Rechtsprechung ist, sind die Kosten auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die Vorinstanz hat keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen, da sie trotz teilwei­ser Gutheissung des Rekurses davon ausging, der BeschwerdefÃ¼hrer sei in wesentlichen Teilen des Begehrens unterlegen. Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt nun die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung unter BerÃ¼cksichtigung der im vorinstanzlichen Verfahren ent­standenen Aufwendungen. Der Beschwerdegegner stellt sich auf den Standpunkt, der Be­schwerdefÃ¼hrer unterliege nach wie vor in wesentlichen Teilen des Begehrens, weshalb die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung nicht gegeben seien. Die Vorinstanz vertritt ebenfalls die Meinung, es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer keine Parteient­schÃ¤digung zuzusprechen, da die rechtsgenÃ¼gende Darlegung des Sachverhalts nicht kom­pliziert erscheine und keine schwierigen Rechtsfragen vorlÃ¤gen, die einen besonderen Auf­wand oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach § 17 Abs. 2 lit. a VRG kann im Rekursverfahren und im Verfahren vor Ver­waltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤­digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsge­nÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte. § 17 Abs. 2 VRG sieht lediglich eine "angemessene" EntschÃ¤digung der Umtriebe vor. Das bedeutet, dass dem Berechtigten nicht jeder erdenkliche, sondern grundsÃ¤tzlich nur ein Teil des aufgrund der UmstÃ¤nde des Falls notwendigen Rechtsverfolgungsaufwands nach freiem (aber pflicht­­gemÃ¤ssen) Ermessen der Rechtsmittelinstanz zu entschÃ¤digen ist (VGr, 31. MÃ¤rz 1998, VB.98.00048, ZBl 99/1998, S. 524 ff. mit Hinweisen, insbesondere auf Martin Ber­net, Die ParteientschÃ¤digung in der schweizerischen Verwaltungsrechtspflege, ZÃ¼rich 1986, S. 147, 158, 161, auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BehÃ¶rde, welche Ã¼ber die Verpflichtung zur Zusprechung einer ParteientschÃ¤­digung zu urteilen hat, hat diesen Entscheid nach WÃ¼rdigung aller VerhÃ¤ltnisse zu treffen. Zu berÃ¼cksichtigen sind dabei namentlich der Streitwert, allenfalls die Wichtigkeit der Sa­che fÃ¼r die Parteien, die Schwierigkeit des Falls sowie Zeit- und Arbeitsaufwand. Der Streitwert bildet kein unmittelbares Kriterium fÃ¼r die Bemessung der ParteientschÃ¤digung in dem Sinn, als aus ihm die HÃ¶he dieser EntschÃ¤digungen tarifmÃ¤ssig abzuleiten wÃ¤re. Insbesondere beurteilt sich weder nach der Verordnung des Obergerichts Ã¼ber die Anwalts­gebÃ¼hren vom 10. Juni 1987 noch nach § 68 Abs. 1 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (ZPO), ob eine zugesprochene ParteientschÃ¤digung im Einzelfall angemessen ist. WÃ¤hrend sich die AnwaltsgebÃ¼hrenverordnung gemÃ¤ss deren § 1 Abs. 1 auf die FÃ¼hrung von Zivil- und Strafprozessen bezieht, ist laut § 68 Abs. 1 ZPO â anders als im Verwal­tungsrekurs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren â grundsÃ¤tzlich eine volle Par­teientschÃ¤digung geschuldet, indem jede Partei die Gegenpartei im gleichen VerhÃ¤ltnis fÃ¼r aussergerichtliche Kosten und Umtriebe zu entschÃ¤digen hat, wie ihr selbst Kosten aufer­legt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es trifft zu, dass vorliegend die Umschreibung des Sachverhalts nicht allzu kompli­ziert war und auch keine schwierigen Rechtsfragen darzulegen waren. Zu berÃ¼cksichtigen ist aber, dass der BeschwerdefÃ¼hrer den Beschwerdegegner mehrfach zur Korrektur des Arbeitszeugnisses aufforderte, was zur Erstellung mehrerer Arbeitszeugnisse fÃ¼hrte. Schliesslich musste der BeschwerdefÃ¼hrer den Rekurs- und Beschwerdeweg einschlagen. Es ist nachvollziehbar, dass der BeschwerdefÃ¼hrer angesichts der Weigerung seitens des Arbeitgebers, das Zeugnis entsprechend zu Ã¤ndern, einen Rechtsbeistand beigezogen hat. AnlÃ¤sslich des Beschwerdeverfahrens hat der Beschwerdegegner sodann einen grossen Teil der Korrekturforderungen des BeschwerdefÃ¼hrers anerkannt. In WÃ¼rdigung dieser konkre­ten VerhÃ¤ltnisse erscheint es als angemessen, dem BeschwerdefÃ¼hrer sowohl fÃ¼r das Re­kurs- als auch fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzu­sprechen, wobei zu berÃ¼cksichtigen ist, dass fÃ¼r die BeschwerdebegrÃ¼ndung weitgehend auf die vor der Vorinstanz gemachten AusfÃ¼hrungen abgestellt werden konnte. Es ist daher der Beschwerdegegner zu verpflichten, dem mehrheitlich obsiegenden BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das vorinstanzliche Verfahren eine ParteientschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 800.- und fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine solche von Fr. 400.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv Ziffer II Abs. 2 der VerfÃ¼­gung der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 13. Februar 2001 wie folgt ge­Ã¤ndert (Ãnderungen fett gedruckt):</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><i><span>"Herr A, geboren 1961, war vom 1. Mai 1987 bis 29. Februar 2000 als Betrieb­s­an­gestellter in der GÃ¤rtnerei des UniversitÃ¤tsspitals ZÃ¼rich tÃ¤tig.</span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span>Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Arbeiten: Reinigen von Wegen, PlÃ¤tzen und Strassen mit der Kehrsaugmaschine; Pflegen und Erneuern der Parkanlagen; Ra­senpflege; <b>Gestaltung der </b>Wechselflorbepflanzung, Schneiden von StrÃ¤uchern, KleingehÃ¶lzen<b> und auch BÃ¤umen</b>; Pflege und Wartung des Maschinenparks der GÃ¤rtnerei sowie die Erledigung <b>aller einschlÃ¤giger </b>Arbeiten.</span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span>HerrA verfÃ¼gt Ã¼ber umfassende Kenntnisse seines Aufgabengebiets. Wir lernten ihn als einsatzfreudigen, initiativen und verantwortungsvollen Mitarbeiter kennen, der alle ihm Ã¼bertragenen Aufgaben effizient und zu unserer <b>vollen </b>Zufrie­denheit erle­digte. In der Zusammenarbeit erwies er sich als korrekt und hilfsbereit.</span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span>Herr A verlÃ¤sst uns auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm fÃ¼r die Mitarbeit und wÃ¼nschen ihm fÃ¼r die Zukunft alles Gute."</span></i></p> <p class="Einzug2"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug2"><span>Im Weiteren wird Dispositiv Ziffer IV aufgehoben.<br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>