<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2007 101 S.355</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Auflösung Anstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">355</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>I. Auflösung Anstellungsverhältnis</b></span><br/> <br/> <br/> <br/> <span class="ft3"><b>101 Auflösung</b></span> <span class="ft3"><b>Anstellungsverhältnis,</b></span> <span class="ft3"><b>Primarlehrperson.</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Abgrenzung zwischen mangelnder Eignung einerseits und Mängeln</b></span><br/> <span class="ft3"><b>in der Leistung andererseits (Erw. II/3.2).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen für eine Kündigung</b></span><br/> <span class="ft3"><b>aufgrund mangelnder Eignung nicht erfüllt (Erw II/3.3).</b></span><br/> <br/> <span class="ft6">Aus dem Entscheid des Personalrekursgerichts vom 30. April 2007 in Sa-</span><br/> <span class="ft6">chen T. gegen Einwohnergemeinde O. (2-KL.2006.6).</span><br/> <br/> <span class="ft7"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft8">3.2.</span><br/> <span class="ft8">3.2.1. Aufgrund der Argumentation der Beklagten ist im Fol-</span><br/> <span class="ft8">genden zu prüfen, ob die Klägerin - wie behauptet - für die im An-</span><br/> <span class="ft8">stellungsvertrag vereinbarte Arbeit nicht geeignet war oder ob (wenn</span><br/> <span class="ft8">überhaupt) "bloss" Mängel in der Leistung oder im Verhalten vorla-</span><br/> <span class="ft8">gen.</span><br/> <span class="ft8">Die (ordentliche) Kündigung mangels Eignung einer Arbeit-</span><br/> <span class="ft8">nehmerin bzw. eines Arbeitnehmers kann ohne vorgängige Mahnung</span><br/> <span class="ft8">und Ansetzung einer Bewährungszeit ausgesprochen werden (§ 11</span><br/> <span class="ft8">Abs. 1 lit. b GAL; Erw. 2.1 hievor). Will die Anstellungsbehörde ei-</span><br/> <span class="ft8">ner Arbeitnehmerin bzw. einem Arbeitnehmer infolge Mängel in der</span><br/> <span class="ft8">Leistung oder im Verhalten (ordentlich) kündigen, hat sie hingegen</span><br/> <span class="ft8">zuvor eine schriftliche Mahnung zu erlassen und der betroffenen</span><br/> <span class="ft8">Lehrperson eine Bewährungszeit anzusetzen (§ 11 Abs. 1 lit. c GAL;</span><br/> <span class="ft8">Erw. 2.1 hievor).</span><br/> <span class="ft8">3.2.2. In der Detailberatung des Grossen Rates des Kantons</span><br/> <span class="ft8">Aargau zum Personalgesetz wurde bezüglich Abgrenzung der Aus-</span><br/> <span class="ft8">drücke "mangelnde Eignung" und "Mängel in der Leistung" Folgen-</span><br/> <span class="ft8">des festgehalten (Protokoll der Sitzung des Grossen Rates vom</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">356</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">16.</span> <span class="ft8">Mai 2000, S. 3047, Votum Regierungsrätin Dr.</span> <span class="ft8">Stéphanie</span><br/> <span class="ft8">Mörikofer-Zwez):</span><br/> <span class="ft9">"Die Frage nach der Definition der beiden Ausdrücke 'mangelnde Eig-</span><br/> <span class="ft9">nung' und 'mangelnde Leistung' ist sicher sehr berechtigt. Mangelnde Eig-</span><br/> <span class="ft9">nung heisst: jemand kann die Arbeit, die im Arbeitsvertrag vereinbart</span><br/> <span class="ft9">wurde, auch beim besten Willen nicht mehr richtig ausführen. Das wird in</span><br/> <span class="ft9">der Regel die Folge von Entwicklungen sein, die sich im Laufe der Zeit er-</span><br/> <span class="ft9">geben haben. Ich gehe nicht davon aus, dass bereits bei der Anstellung eine</span><br/> <span class="ft9">mangelnde Eignung nicht erkannt wird, sonst hätte die anstellende Instanz</span><br/> <span class="ft9">vermutlich einen Fehler gemacht. Es gibt aber Entwicklungen im Leben ei-</span><br/> <span class="ft9">nes Menschen, die den oder die Betroffenen zwingen, den Beruf zu wech-</span><br/> <span class="ft9">seln, weil die Fähigkeiten nicht mehr vorhanden sind oder weil beispiels-</span><br/> <span class="ft9">weise gesundheitliche Probleme auftreten. Ich nehme ein Beispiel, das</span><br/> <span class="ft9">vielleicht in einer Spitalküche vorkommen könnte: Wenn jemand eine</span><br/> <span class="ft9">Mehlallergie entwickelt und normalerweise dort mit Brotbacken beschäftigt</span><br/> <span class="ft9">war, dann ist die Eignung für diese Arbeit nicht mehr gegeben. [...] Die</span><br/> <span class="ft9">mangelnde Leistung hat immer etwas damit zu tun, dass man eigentlich</span><br/> <span class="ft9">könnte, aber entweder nicht will oder sich nicht genügend anstrengt. [...]"</span><br/> <span class="ft8">In der Sitzung der Nichtständigen Kommission Nr. 17 "Perso-</span><br/> <span class="ft8">nalvorlagen" des Grossen Rates des Kantons Aargau vom</span><br/> <span class="ft8">29. Februar 2000 wurden zum Teil widersprüchliche Aussagen ge-</span><br/> <span class="ft8">macht ("Eignungen können veränderbar sein, z.B. wenn jemand in</span><br/> <span class="ft8">einer schlechten psychischen Verfassung ist und sich dies bessern</span><br/> <span class="ft8">kann" [Votum Ursula Padrutt-Ernst]; "Mangelnde Leistung ist also</span><br/> <span class="ft8">veränderbar, mangelnde Eignung muss eine offensichtlich nicht ver-</span><br/> <span class="ft8">änderbare Grösse sein" [Votum Dr. Stéphanie Mörikofer-Zwez]).</span><br/> <span class="ft8">Wie im kantonalen Recht gelten auf Bundesebene gemäss</span><br/> <span class="ft8">Art. 12 Abs. 6 BPG Mängel in der Leistung oder im Verhalten, die</span><br/> <span class="ft8">trotz schriftlicher Mahnung anhalten oder sich wiederholen (lit. b),</span><br/> <span class="ft8">oder mangelnde Eignung, die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeit zu</span><br/> <span class="ft8">verrichten (lit. c), als Gründe für die ordentliche Kündigung. Gestützt</span><br/> <span class="ft8">auf die einschlägige Rechtsprechung gilt Folgendes: Mangelnde</span><br/> <span class="ft8">Eignung zur Verrichtung der im Arbeitsvertrag vereinbarten Ar-</span><br/> <span class="ft8">beitsleistung ist ein objektiver, nicht vom Angestellten verschuldeter</span><br/> <span class="ft8">Grund. Der Angestellte ist ungeeignet, wenn er aus objektiven Grün-</span><br/> <span class="ft8">den, die mit seiner Person in Zusammenhang stehen und einen Bezug</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Auflösung Anstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">357</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">zur Arbeit haben müssen, nicht oder nur ungenügend in der Lage ist,</span><br/> <span class="ft8">die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeit zu leisten (ungenügende</span><br/> <span class="ft8">Fach-, Führungs- oder Sozialkompetenz; vgl. BGE 2P.113/2005 vom</span><br/> <span class="ft8">7. November 2005). Gesundheitliche Probleme, ungenügende Fach-</span><br/> <span class="ft8">kompetenz, fehlende Integration und Dynamik sowie mangelnde In-</span><br/> <span class="ft8">telligenz sind deutliche Indizien einer bestehenden Ungeeignetheit.</span><br/> <span class="ft8">Die mangelnde Eignung kann von Anfang an bestehen oder sich im</span><br/> <span class="ft8">Laufe der Zeit manifestieren (zum Beispiel infolge eines gewandel-</span><br/> <span class="ft8">ten Umfeldes und gestiegenen Anforderungen [vgl. VPB 69.57</span><br/> <span class="ft8">Erw. 4/c] oder nach einer Erkrankung bzw. einem Unfall [vgl.</span><br/> <span class="ft8">BGE 2A.346/2005 vom 7. Oktober 2005 sowie Entscheid der Eidge-</span><br/> <span class="ft8">nössischen Personalrekurskommission vom 5. September 2006]).</span><br/> <span class="ft8">Verfügt ein Arbeitnehmer indessen über die verlangten Fähigkeiten</span><br/> <span class="ft8">und vermag seine Leistung dennoch nicht zu genügen, liegen Mängel</span><br/> <span class="ft8">in der Leistung oder im Verhalten vor. Die Leistung eines Angestell-</span><br/> <span class="ft8">ten ist dann mangelhaft, wenn sie zur Erreichung des Arbeitserfolges</span><br/> <span class="ft8">nicht genügt, der Angestellte sich aber nicht als untauglich erweist.</span><br/> <span class="ft8">Da der Arbeitgeber bei Mängeln in der Leistung oder im Ver-</span><br/> <span class="ft8">halten eine Bewährungszeit vorgesehen hat und damit grundsätzlich</span><br/> <span class="ft8">von der Verbesserungsfähigkeit eines Arbeitnehmers ausgeht, ist der</span><br/> <span class="ft8">Begriff der mangelnden Eignung restriktiv auszulegen (so auch</span><br/> <span class="ft8">Harry Nötzli, Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Bundes-</span><br/> <span class="ft8">personalrecht, Bern 2005, Rz. 203) und auf die Fälle zu beschränken,</span><br/> <span class="ft8">in denen ein Angestellter die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeit</span><br/> <span class="ft8">objektiv nicht (mehr) ausführen kann.</span><br/> <span class="ft8">3.3. Aufgrund der dargestellten Differenzierung zwischen</span><br/> <span class="ft8">"mangelnder Eignung" und "Mängel in der Leistung und im Verhal-</span><br/> <span class="ft8">ten" erscheinen namentlich die folgenden Aspekte wesentlich:</span><br/> <span class="ft8">- Die Klägerin verfügt zweifellos über die notwendige Ausbil-</span><br/> <span class="ft8">dung, um die vertraglich vereinbarte Arbeit auszuführen.</span><br/> <span class="ft8">- Die Zeugnisse von früheren Arbeitsstellen sind gut bis sehr</span><br/> <span class="ft8">gut; jedenfalls lässt keines auf eine mangelnde Eignung als Lehrkraft</span><br/> <span class="ft8">schliessen. An dieser Einschätzung vermag der Umstand, dass die</span><br/> <span class="ft8">Klägerin offenbar über kein Arbeitszeugnis der ersten Stelle in W.</span><br/> <span class="ft8">verfügt, nichts zu ändern. Dies gilt umso mehr, als die Tätigkeit</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">358</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">9 Jahre dauerte, was bei mangelnder Eignung kaum der Fall gewesen</span><br/> <span class="ft8">wäre.</span><br/> <span class="ft8">- Das Zwischenzeugnis vom 31. März 2006 der Schulpflege K.,</span><br/> <span class="ft8">wo die Klägerin seit der Kündigung der Beklagten tätig ist, kann</span><br/> <span class="ft8">ebenfalls als gut bis sehr gut bewertet werden.</span><br/> <span class="ft8">- Auch das Zwischenzeugnis, welches die Schulpflege der Be-</span><br/> <span class="ft8">klagten am 16. Februar 2005 ausstellte, lässt nicht den geringsten</span><br/> <span class="ft8">Verdacht aufkommen, dass die Klägerin als Lehrperson ungeeignet</span><br/> <span class="ft8">wäre. Die Behauptung der Beklagten, es habe sich um ein Gefällig-</span><br/> <span class="ft8">keitszeugnis von mittlerweile ausgeschiedenen Schulpflegemitglie-</span><br/> <span class="ft8">dern gehandelt, ist in keiner Art und Weise belegt.</span><br/> <span class="ft8">- Im Mai 2005 schloss die Beklagte mit der Klägerin einen un-</span><br/> <span class="ft8">befristeten Anstellungsvertrag ab. Dies zeigt, dass ursprünglich auch</span><br/> <span class="ft8">nach Auffassung der Schulpflege (und zwar in der gleichen Zusam-</span><br/> <span class="ft8">mensetzung wie bei der späteren Kündigung) die Klägerin für die</span><br/> <span class="ft8">Lehrtätigkeit geeignet war. Die unbelegten Ausführungen darüber,</span><br/> <span class="ft8">dass der Vertrag auf Drängen der Klägerin hin abgeschlossen werden</span><br/> <span class="ft8">"musste" (!), erscheinen als reine Schutzbehauptung.</span><br/> <span class="ft8">- Dem Bericht des Inspektorats Volksschule vom 16. September</span><br/> <span class="ft8">2005 sind sowohl positive als auch negative Punkte hinsichtlich der</span><br/> <span class="ft8">Arbeitsleistung der Klägerin zu entnehmen. So wird beispielsweise</span><br/> <span class="ft8">festgehalten, dass das Klima im Klassenzimmer gut sei, die Klägerin</span><br/> <span class="ft8">die Kinder zur aktiven Teilnahme ermutige und die Klasse mit gros-</span><br/> <span class="ft8">sem Überblick führe sowie die Regeln des Zusammenlebens in der</span><br/> <span class="ft8">Klasse konsequent umsetze. Die Sprache der Lehrperson sei kinder-</span><br/> <span class="ft8">gerecht, der Unterricht klar organisiert sowie inhaltlich gut geplant</span><br/> <span class="ft8">und strukturiert und das gemäss Lehrplan verlangte Wissen werde</span><br/> <span class="ft8">vermittelt. Kritisiert werden hauptsächlich die "öffentliche" Aufga-</span><br/> <span class="ft8">benkontrolle, die unzureichende Förderung der Selbständigkeit und</span><br/> <span class="ft8">Selbstverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler, das System</span><br/> <span class="ft8">der Benotung sowie das Fehlen individualisierender Formen im Un-</span><br/> <span class="ft8">terricht. Die negativen Rückmeldungen betreffen ausschliesslich</span><br/> <span class="ft8">Punkte, die bei entsprechender Bereitschaft der Klägerin hätten ver-</span><br/> <span class="ft8">bessert werden können. Insgesamt ergibt sich, dass der Bericht der</span><br/> <span class="ft8">Klägerin keinesfalls eine mangelnde Eignung für ihre Funktion als</span><br/> <span class="ft8">Lehrerin attestiert. Dies entspricht auch der folgenden Aussage von</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Auflösung Anstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">359</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">Inspektor O.: "Frau T. ist eine gute Lehrerin und jede Lehrerin kann</span><br/> <span class="ft8">sich entwickeln."</span><br/> <span class="ft8">Die erwähnten Aspekte belegen überaus deutlich, dass von einer</span><br/> <span class="ft8">mangelnden Eignung der Klägerin, die vertraglich vereinbarte Arbeit</span><br/> <span class="ft8">auszuführen, keine Rede sein kann. Die punktuellen Kritiken der</span><br/> <span class="ft8">Beklagten an der Schulführung und dem Unterrichtsstil der Klägerin</span><br/> <span class="ft8">vermögen an dieser Einschätzung nichts zu ändern ("zu spät er-</span><br/> <span class="ft8">schienen", "keine Pausen", "überstelltes Zimmer", "forscher Ton",</span><br/> <span class="ft8">"z.T. unvorbereitet", "keine positive Lernatmosphäre", "viele Kinder</span><br/> <span class="ft8">scheinen/sind unmotiviert", "schwache Schüler werden nicht moti-</span><br/> <span class="ft8">viert", "starke Schüler werden nicht gefördert", "z.T. Lehrmittel aus</span><br/> <span class="ft8">dem Jahre 1978", "gibt klar zum Ausdruck, dass bei gewissen Schü-</span><br/> <span class="ft8">lern [Name bekannt] eine 'Abneigung' vorliegt", "oftmals [werden]</span><br/> <span class="ft8">Schüler miteinander verglichen", "Kinder [werden] nicht individuell</span><br/> <span class="ft8">gefördert", "Notengebung [ist] oftmals widersprüchlich"). Zum einen</span><br/> <span class="ft8">sind die Vorwürfe kaum objektiviert (nur über einen einzigen Schul-</span><br/> <span class="ft8">besuch eines Schulpflegemitglieds besteht eine Aktennotiz!); zum</span><br/> <span class="ft8">andern lässt sich daraus allenfalls auf (verbesserungsfähige) Mängel</span><br/> <span class="ft8">in der Leistung und im Verhalten, nicht aber auf eine objektive Un-</span><br/> <span class="ft8">fähigkeit der Klägerin als Lehrperson schliessen. Dasselbe gilt auch</span><br/> <span class="ft8">in Bezug auf den anlässlich der Verhandlung mehrmals geäusserten</span><br/> <span class="ft8">Vorwurf, die Klägerin sei nicht bereit, Kritik entgegenzunehmen und</span><br/> <span class="ft8">konstruktiv damit umzugehen. Im Übrigen widerspricht der Vorwurf</span><br/> <span class="ft8">diametral der Aussage im Bericht des Inspektorats Volksschule vom</span><br/> <span class="ft8">16. September 2005, S. 6 ("T. ist an der Weiterentwicklung ihres</span><br/> <span class="ft8">Unterrichts interessiert, sie probiert aus, reflektiert und entwickelt</span><br/> <span class="ft8">ihre pädagogische Arbeit weiter"). Schliesslich ist wesentlich, dass</span><br/> <span class="ft8">keine Vorwürfe von Eltern aktenkundig sind, welche die Eignung der</span><br/> <span class="ft8">Klägerin als Lehrperson in Frage stellen würden.</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>