<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2001 132 S.627</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2001</span> <span class="title">Opferhilfe</span> <span class="page_no">627</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>IX. Opferhilfe</b></span><br/> <br/> <br/> <br/> <span class="ft3"><b>132 Kostengutsprache für die Erstellung eines Haushaltgutachtens.</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Ob das Opfer weitere Hilfe i.S. von Art. 3 Abs. 4 OHG oder</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Entschädigung i.S. von Art. 12 OHG beansprucht, bestimmt</b></span><br/> <span class="ft3"><b>sich nach dem gestellten Begehren und der dazugehörigen Be-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>gründung (Erw. 2 c/aa).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Die Opferhilfe muss unmittelbar dem anspruchsberechtigten</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Opfer zukommen und nicht etwa einer Drittperson (Erw. 2</b></span><br/> <span class="ft3"><b>c/bb).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Kosten für die Erstellung eines Haushaltsgutachtens können</b></span><br/> <span class="ft3"><b>als weitere Hilfe i.S. von Art. 3 Abs. 4 OHG geltend gemacht</b></span><br/> <span class="ft3"><b>werden (Erw. 2 c/cc und dd).</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Entscheid des Regierungsrates vom 29. August 2001 in Sachen M.M. gegen</span><br/> <span class="ft5">Verfügung des Kantonalen Sozialdienstes.</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft7">2. a) Der Beschwerdeführer beantragt, ihm sei im Rahmen der</span><br/> <span class="ft7">weiteren Hilfe gemäss Art. 3 Abs. 4 OHG Kostengutsprache für die</span><br/> <span class="ft7">Erstellung eines Haushaltgutachtens zu erteilen.</span><br/> <span class="ft7">Der Beschwerdeführer wird seit dem tragischen Vorfall im Be-</span><br/> <span class="ft7">hindertenheim rund um die Uhr von seiner Mutter betreut. Mit dem</span><br/> <span class="ft7">Haushaltsgutachten sollen der zeitmässige Umfang und die daraus</span><br/> <span class="ft7">resultierenden Kosten abgeklärt werden. Dabei ist gemäss den Ein-</span><br/> <span class="ft7">gaben des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers davon auszuge-</span><br/> <span class="ft7">hen, dass die bisherige Heimbetreuung kostenmässig günstiger war</span><br/> <span class="ft7">als die Einzelbetreuung durch die Mutter. Diese Mehrkosten sollen</span><br/> <span class="ft7">bei der Haftpflichtversicherung des Schädigers eingefordert werden</span><br/> <span class="ft7">(Betreuungsschaden). Zu denken sei hier an eine Rente bis zum Tod</span><br/> <span class="ft7">des Beschwerdeführers bzw. bis er allenfalls wieder in ein Heim</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2001</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">628</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">eintreten müsse. Der Rechtsvertreter steht dabei in entsprechenden</span><br/> <span class="ft7">aussergerichtlichen Verhandlungen mit der (...)-Versicherung; diese</span><br/> <span class="ft7">ist indessen ohne den Nachweis eines konkreten Schadens nicht zu</span><br/> <span class="ft7">irgendwelchen Zahlungen bereit (vgl. ...).</span><br/> <span class="ft7">(...)</span><br/> <span class="ft7">c) aa) Gemäss Art. 3 Abs. 4 OHG übernimmt die Beratungs-</span><br/> <span class="ft7">stelle weitere Kosten, wie Arzt-, Anwalts- und Verfahrenskosten,</span><br/> <span class="ft7">soweit dies aufgrund der persönlichen Verhältnisse des Opfers ange-</span><br/> <span class="ft7">zeigt ist. Die weitere Hilfe zeichnet sich dadurch aus, dass sie zeit-</span><br/> <span class="ft7">lich an die allenfalls notwendige Soforthilfe anschliesst. Sie umfasst</span><br/> <span class="ft7">längerfristige Massnahmen, die insbesondere der Verarbeitung der</span><br/> <span class="ft7">Erlebnisse durch das Opfer dienen. Auch das Inkasso des geschul-</span><br/> <span class="ft7">deten Schadenersatzes beim Täter oder der Täterin sowie die Be-</span><br/> <span class="ft7">gleitung im Strafverfahren und die Durchsetzung der Zivilansprüche</span><br/> <span class="ft7">einschliesslich der Übernahme der Anwaltskosten können unter den</span><br/> <span class="ft7">Begriff der weiteren Hilfe fallen (vgl. zum Ganzen: Botschaft zum</span><br/> <span class="ft7">OHG, Bundesblatt [BBl] 1990 II S. 979; Peter Gomm/Peter</span><br/> <span class="ft7">Stein/Dominik Zehnter,</span> <span class="ft7">Kommentar zum Opferhilfegesetz, Bern</span><br/> <span class="ft7">1995, N 28 ff. zu Art. 3 OHG; RRB Nr. ...).</span><br/> <span class="ft7">Die in Art. 3 Abs. 4 OHG aufgeführten Kosten gehören sachlich</span><br/> <span class="ft7">zum Schaden, den das Opfer durch die Straftat erleidet und zu dessen</span><br/> <span class="ft7">Ersatz der Täter bzw. die Täterin verpflichtet ist. Diese Kosten</span><br/> <span class="ft7">können auch mit der Entschädigung im Sinne von Art. 12 OHG</span><br/> <span class="ft7">abgegolten werden. Die Berechtigten haben die Wahl zu treffen, in</span><br/> <span class="ft7">welchem Sinne sie Opferhilfe beanspruchen wollen. Entscheidend ist</span><br/> <span class="ft7">dabei das Begehren und die entsprechende Begründung dazu. Weiter</span><br/> <span class="ft7">handelt es sich beim Gesuch um Vorschuss nach Art. 15 OHG - im</span><br/> <span class="ft7">Verhältnis zum Gesuch um Entschädigung - um eine vorläufige</span><br/> <span class="ft7">Massnahme. Der Vorschuss soll eine sofortige Hilfe gewähren und</span><br/> <span class="ft7">die Wartezeit bis zum endgültigen Entscheid über das</span><br/> <span class="ft7">Entschädigungsgesuch überbrücken (vgl. zum Ganzen: BGE 126 II</span><br/> <span class="ft7">228 Erw. 2c/bb, mit Hinweisen auf BGE 125 II 230 Erw. 2d und 121</span><br/> <span class="ft7">II 116 Erw. 1. cc).</span><br/> <span class="ft7">Vorliegend hat der Beschwerdeführer (noch) kein Entschädi-</span><br/> <span class="ft7">gungsbegehren gestellt, sondern - gestützt auf Art. 3 Abs. 4 OHG -</span><br/> <span class="ft7">lediglich ein Gesuch um Übernahme der Kosten für die Erstellung</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2001</span> <span class="title">Opferhilfe</span> <span class="page_no">629</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">eines Haushaltsgutachtens, d.h. der Übernahme der Kosten für die</span><br/> <span class="ft7">Beschaffung der notwendigen Grundlagen, damit ein Schaden über-</span><br/> <span class="ft7">haupt beziffert und durchgesetzt werden kann. Mithin handelt es sich</span><br/> <span class="ft7">also um einen Kostenersatz für die Aufwendungen zur Beschaffung</span><br/> <span class="ft7">der notwendigen Beweismittel. Die Frage, ob das Gesuch des Be-</span><br/> <span class="ft7">schwerdeführers unter dem Titel "Vorschuss auf Entschädigung"</span><br/> <span class="ft7">gemäss Art. 15 OHG zu behandeln ist, stellt sich daher nach dem</span><br/> <span class="ft7">Obgesagten nicht. Im Übrigen wäre Beschwerdeinstanz für derartige</span><br/> <span class="ft7">Entscheide nicht der Regierungsrat, sondern das Verwaltungsgericht</span><br/> <span class="ft7">(vgl. § 16 i.V.m. § 12 der regierungsrätlichen Verordnung zum Bun-</span><br/> <span class="ft7">desgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten vom 13. Januar</span><br/> <span class="ft7">1993 [kantonale Opferhilfeverordnung]).</span><br/> <span class="ft7">bb) Wie unter Erw. 1 vorstehend festgehalten, ist M.M. unbe-</span><br/> <span class="ft7">strittenermassen (direktes) Opfer i.S. des Opferhilfegesetzes. Zwar</span><br/> <span class="ft7">anerkennt Art. 2 Abs. 2 OHG gewisse dem Opfer nahestehende Per-</span><br/> <span class="ft7">sonen ebenfalls als Opfer im Rechtssinne (indirekte Opfer), so u.a.</span><br/> <span class="ft7">auch die Eltern des (direkten) Opfers; diese werden dem (direkten)</span><br/> <span class="ft7">Opfer insbesondere bei der Beratung gemäss Art. 3 und 4 OHG</span><br/> <span class="ft7">gleichgestellt (Art. 2 Abs. 2 lit. a OHG). Nachdem indessen die</span><br/> <span class="ft7">Mutter des Beschwerdeführers - wie die Vorinstanz zutreffend selbst</span><br/> <span class="ft7">anerkennt - gar kein Gesuch um Opferhilfe gestellt hat, ist vorliegend</span><br/> <span class="ft7">lediglich zu beurteilen, ob M.M. Anspruch auf weitere Hilfe i.S. von</span><br/> <span class="ft7">Art. 3 Abs. 4 OHG hat.</span><br/> <span class="ft7">cc) Gemäss Art. 1 Abs. 1 OHG soll Opfern von Straftaten wirk-</span><br/> <span class="ft7">sam Hilfe geleistet werden. Die Wirksamkeit der Hilfe setzt voraus,</span><br/> <span class="ft7">dass die Unterstützung auf unbürokratische und schnelle Art und</span><br/> <span class="ft7">Weise erfolgt sowie von dafür qualifizierten Fachleuten erbracht</span><br/> <span class="ft7">wird. Die Hilfe hat sich in bezug auf ihre Wirksamkeit zudem an den</span><br/> <span class="ft7">Bedürfnissen des Opfers zu orientieren und diesem gerecht zu wer-</span><br/> <span class="ft7">den. Ziel der Hilfe ist die Wiedereingliederung des Opfers in die</span><br/> <span class="ft7">Gesellschaft, die Wiederherstellung des Selbstvertrauens beim Opfer</span><br/> <span class="ft7">und die Wiedergutmachung der negativen Folgen der Straftat (vgl.</span><br/> <span class="ft7">Botschaft zur Volksinitiative "zur Entschädigung der Opfer von Ge-</span><br/> <span class="ft7">waltverbrechen" vom 6. Juli 1983, BBl 1983 III, S. 895; Peter</span><br/> <span class="ft7">Gomm/Peter Stein/Dominik Zehnter,</span> <span class="ft7">Kommentar zum Opferhilfege-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2001</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">630</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">setz, a.a.O., N 8 ff. zu Art. 1 OHG; Aargauische Gerichts- und Ver-</span><br/> <span class="ft7">waltungsentscheide [AGVE] 1996 S. 535 ff.).</span><br/> <span class="ft7">Indem Art. 1 Abs. 1 OHG als Voraussetzung für die Hilfe deren</span><br/> <span class="ft7">Wirksamkeit statuiert, ist damit implizit auch gesagt, dass Hilfe nach</span><br/> <span class="ft7">Opferhilfegesetz nur gewährt werden darf, wenn diese unmittelbar</span><br/> <span class="ft7">dem anspruchsberechtigten Opfer zukommt und nicht etwa einer</span><br/> <span class="ft7">Drittperson. Vorliegend bedeutet dies, dass Kosten im Rahmen von</span><br/> <span class="ft7">Art. 3 Abs. 4 OHG nur insoweit zu übernehmen sind, als dass damit</span><br/> <span class="ft7">ein Schaden von M.M. bewiesen und somit "zum Durchbruch" ver-</span><br/> <span class="ft7">holfen werden soll.</span><br/> <span class="ft7">Wie bereits unter Erw. 2. a vorstehend erwähnt, soll mit dem</span><br/> <span class="ft7">verlangten Haushaltsgutachten ein Betreuungsschaden des Be-</span><br/> <span class="ft7">schwerdeführers belegt werden. Es trifft zwar grundsätzlich zu, dass</span><br/> <span class="ft7">die Mutter desselben durch ihre Aufwendungen für die Pflege ihres</span><br/> <span class="ft7">Sohnes einen Haushaltsschaden erleidet; indessen hat sie für dessen</span><br/> <span class="ft7">Nachweis kein entsprechendes Opferhilfegesuch gestellt. Die durch</span><br/> <span class="ft7">die Betreuung durch die Mutter entstehenden (höheren) Kosten,</span><br/> <span class="ft7">einschl. deren Nachweis können aber (auch) als Schaden betrachtet</span><br/> <span class="ft7">werden, der dem Beschwerdeführer selber entsteht. (...) (Im Folgen-</span><br/> <span class="ft7">den wird die Verpflichtung der Mutter, für ihren Sohn aufzukommen,</span><br/> <span class="ft7">verneint.)</span><br/> <span class="ft7">Demgemäss ist festzuhalten, dass mit dem Nachweis des Scha-</span><br/> <span class="ft7">dens, welcher vermutlich durch die Betreuung des Beschwerdefüh-</span><br/> <span class="ft7">rers durch seine Mutter entsteht, einem Schaden zum Durchbruch</span><br/> <span class="ft7">verholfen werden soll, der dem Beschwerdeführer selber entsteht.</span><br/> <span class="ft7">(...)</span><br/> <span class="ft7">dd) Weiter ist die Frage zu entscheiden, ob der vom Beschwer-</span><br/> <span class="ft7">deführer verlangte Ersatz von Aufwendungen für die Erstellung des</span><br/> <span class="ft7">Haushaltgutachtens unter die in Art. 3 Abs. 4 OHG genannten weite-</span><br/> <span class="ft7">ren Kosten subsumiert werden kann.</span><br/> <span class="ft7">Wie bereits unter Erw. 2. c aa vorstehend erwähnt, handelt es</span><br/> <span class="ft7">sich bei den einverlangten Kosten um solche für die Beschaffung der</span><br/> <span class="ft7">notwendigen Beweismittel. Würde der Beschwerdeführer gegen den</span><br/> <span class="ft7">Täter einen Zivilprozess anstrengen, so würde das Gericht aller</span><br/> <span class="ft7">Wahrscheinlichkeit nach für den Nachweis des Schadens - auf Antrag</span><br/> <span class="ft7">des Opfers - im Rahmen des durchzuführenden Beweisverfahrens ein</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2001</span> <span class="title">Opferhilfe</span> <span class="page_no">631</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">entsprechendes Gutachten bei einer sachverständigen Person in</span><br/> <span class="ft7">Auftrag geben (vgl. dazu § 198 des Zivilrechtspflegegesetzes</span><br/> <span class="ft7">[Zivilprozessordnung, ZPO] vom 18. Dezember 1984 i.V.m. § 253 ff.</span><br/> <span class="ft7">ZPO). Die dadurch entstandenen Kosten gelten dabei gemäss § 28</span><br/> <span class="ft7">des Dekrets über die Verfahrenskosten (Verfahrenskostendekret,</span><br/> <span class="ft7">VKD) vom 24. November 1987 als Auslagen, welche zu den Ge-</span><br/> <span class="ft7">richts- und damit den Verfahrenskosten geschlagen werden (vgl. §</span><br/> <span class="ft7">100 Abs. 1 ZPO; Alfred Bühler/Andreas Edelmann/Albert Killer,</span><br/> <span class="ft7">Kommentar zur aargauischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Aarau</span><br/> <span class="ft7">1998, N 3 zu § 100 Abs. 1).</span><br/> <span class="ft7">Demgemäss handelt es sich bei den vom Beschwerdeführer</span><br/> <span class="ft7">verlangten Ersatz der Kosten für die Erstellung eines Haushaltgut-</span><br/> <span class="ft7">achtens um Verfahrenskosten, welche explizit als weitere Kosten i.S.</span><br/> <span class="ft7">von Art. 3 Abs. 4 OHG genannt werden (vgl. dazu auch Peter</span><br/> <span class="ft7">Gomm/Peter Stein/Dominik Zehnter,</span> <span class="ft7">Kommentar zum Opferhilfege-</span><br/> <span class="ft7">setz, a.a.O., N 44 zu Art. 3 OHG).</span><br/> <span class="ft7">d) Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass im Rahmen</span><br/> <span class="ft7">des vom Beschwerdeführer gestellten Opferhilfegesuches mit der</span><br/> <span class="ft7">beantragten Übernahme der Kosten für ein Haushaltgutachten (noch)</span><br/> <span class="ft7">kein Entschädigungsbegehren gestellt, sondern ein Anspruch auf</span><br/> <span class="ft7">weitere Hilfe geltend gemacht wird. Mit dem beantragten Gutachten</span><br/> <span class="ft7">soll im Weiteren ein eigener Schaden des Beschwerdeführers sub-</span><br/> <span class="ft7">stantiiert werden. Die Aufwendungen für die Erstellung dieses Gut-</span><br/> <span class="ft7">achtens fallen unter die weitere Hilfe gemäss Art. 3 Abs. 4 OHG. (...)</span><br/></div> </div> </body> </html>