<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00081</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich, Soziale Dienste Sozialzentrum Hönggerstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1956 geborene X.___, Mutter zweier Söhne (Jahrgang 1991 und 1995) und seit Sommer 2012 verwitwet (Urk. 7/18/1 f.), absolvierte eine Berufslehre als Damenschneiderin (Fähigkeitszeugnis vom 3. April 1974, Urk. 7/41/3) und arbeitete anschliessend während rund zehn Jahren auf dem Beruf, bevor sie ab dem Jahr 1984 mit Unterbrüchen bis ins Jahr 2012 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend als Kioskverkäuferin erwerbstätig war (Lebenslauf, Urk. 7/41/1-2; Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug aus dem Individuellen Konto [IK], Urk. 7/27). Unter Hinweis auf seit November 2011 bestehende psychische Beschwerden meldet sie sich am 22. September 2013 (Urk. 7/19) zum Bezug von Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerblich-berufliche und medizinische Abklärungen und erteilte für die Dauer vom 7. April bis 6. Juli 2014 Kostengutsprache für ein Belastbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training im Z.___ unter Gewährung von Taggeldern (Urk. 7/43). Mit Mitteilung vom 22. Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/53)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde der Abbruch des Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitstrainings per 9. Mai 2014 aus gesundheitlichen Gründen festgehalten und auf die separate Rentenprüfung hingewiesen. Nachdem verschiedene Unterlagen über stationäre und teilstationäre Aufenthalte in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/82)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in der B.___ eingegangen waren, veranlasste die IV-Stelle eine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Begutachtung bei Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Gutachten vom 14. Juli 2015, Urk. 7/86). Mit Vorbescheid vom 10. August 2015 (Urk. 7/87) kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens an und hielt hieran, nach erfolgten Einwendungen (Urk. 7/95), mit Verfügung vom 7. Dezember 2015 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 19. Januar 2016 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 7. Dezember 2015 und die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab 1. März 2014 (S. 2). Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2016 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 1. März 2016 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetz über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine leichte depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode ist grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_894/2015 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) vermögen keinen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumindest einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsabweisung damit, dass zwar eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlichen und dependenten Anteilen diagnostiziert worden sei, die Diagnose aber einen Beginn der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit in der Kindheit oder Adoleszenz erfordere und tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster umfasse, die sich in starren Reaktionen in unterschiedlichen persönlichen und sozialen Lebenslagen zeigten (Urk. 2 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die schulische und berufliche Biographie der Beschwerdeführerin sei hingegen nicht weiter auffällig. Bei ihr sei erst im Alter von sechzig Jahren von einer Persönlichkeitsstörung mit sehr grossem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gesprochen worden. Dass eine Persönlichkeitsstörung vorliege, sei damit nicht nachvollziehbar, da sich eine solche bereits im jugendlichen und jungen Erwachsenenalter manifestiert haben müsste. Das gegenwärtige Zustandsbild sei mit ausgeprägten Persönlichkeitsmerkmalen und einer sehr belastenden und sich über Jahre anbahnenden Lebenssituation und Überforderung erklärbar. Doch selbst wenn eine Persönlichkeitsstörung vorläge, so sei es der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin über Jahre möglich gewesen, erfolgreich an diversen Arbeitsstellen, die offenbar ihrem Persönlichkeitsprofil entsprachen, eine Erwerbstätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuüben, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine schwere Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliege (Urk. 6 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gutachters Dr. C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Standpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser lege umfassend und einleuchtend dar, weshalb er zu den dargelegten Ergebnissen gelange. Es seien auch keine Widersprüche auszumachen und auch die Ärztin des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) führe aus, dass auf das Gutachten abgestützt werden könne. Das Gutachten stelle ausführlich dar, wie sich das Krankheitsbild der Beschwerdeführerin über die Jahre manifestiert habe, wobei die Krankheit in der Kindheit und Jugendzeit bis ins späte Erwachsenenalter überwunden werden konnte, bis es im Jahr 2011 zu einem Zusammenbruch gekommen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei festzuhalten, dass die Diagnosen von sämtlichen Ärzten ähnlich lauteten und die Beschwerdeführerin vier Mal stationär in einer psychiatrischen Klinik, danach jeweils in teilstationärer und seither in ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lanter psychiatrischer Behandlung gestanden sei. Der behandelnde Arzt wie der Gutachter gingen davon aus, dass keine Verbesserung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, sondern lediglich noch eine Stabilisierung des Zustandes erreichbar sei. Es gebe keinen Grund, von diesen Schlussfolgerungen abzuweichen (S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist der Anspruch auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Anmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/19)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">izinische Aktenlage präsentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich im Verfügungszeitpunkt wie folgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 22. August 2012 über die Hospitalisation vom 26. Juni bis 13. August 2012 (Urk. 7/82/1-4) diagnostizierten die Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ eine mittelgradige depressive Episode. Der Eintritt sei freiwillig auf Zuweisung durch das D.___ bei depressiver Symptomatik vor dem Hintergrund verschiedener psychosozialer Belastungsfaktoren (finanzielle Sorgen, Überforderung am Arbeitsplatz und terminaler Zustand des Ex-Ehemannes bei Lungen-Karzinom) erfolgt (Urk. 7/82/1). Im Verlauf des stationären Aufenthaltes sei eine Remission der depressiven Symptome mit erfolgreichem Aktivitätsaufbau und eine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung dysfunktionaler Kognitionen zu beobachten gewesen. Mit Unterstützung des hausinternen Sozialdienstes seien verschiedene administrative und finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Angelegenheiten, bei denen die Beschwerdeführerin im Vorfeld deutlich überfordert gewesen sei, in die Wege geleitet worden. Bei fehlenden Anzeichen für eine akute Selbst- und/oder Fremdgefährdung sei am 13. August 2012 ein Übertritt in die teilstationäre Tagesklinik erfolgt (Urk. 7/82/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht über den teilstationären Aufenthalt vom 14. August bis 14. November 2012 (Bericht vom 10. Dezember 2012, Urk. 7/82/6-9) hielten die Ärzte die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode und eines Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachts auf eine Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-dependenten Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len fest. Es sei im teilstationären Verlauf immer wieder zu innerfamiliären Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flikten mit den Söhnen gekommen. Einmalig sei die Beschwerdeführerin dabei vom älteren Sohn leicht gestossen worden, wobei sie auf die rechte Thoraxseite gestürzt sei. Nach einer internistischen Abklärung unter analgetischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sei eine komplikationsfreie Remission erfolgt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend habe sich die Beschwerdeführerin bei der Umsetzung von an sie gestellten Anforderungen als bemüht, aber sehr unterstützungsbedürftig und mit reduziertem Selbstwert gezeigt. Im teilstationären Aufenthalt habe eine deutliche Aktivitätssteigerung und eine komplette Remission der depressiven Symptomatik erzielt werden können (Urk. 7/82/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten der A.___ über die stationäre Behandlung vom 25. Juli bis 22. Oktober 2013 (Bericht vom 12. März 2014, Urk. 7/82/11-13) und die anschliessende teilstationäre Behandlung vom 23. Oktober bis 2. Dezember 2013 (Bericht vom 29. November 2013, Urk. 7/82/15-18) können die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), und akzentuierter Persönlichkeitszüge mit ängstlich-dependen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Muster (ICD-10 Z73.1) entnommen werden. Aufgrund eines affektlabilen Zustandsbildes mit impulsivem Verhalten und Suizidgedanken sei als erstes eine Krisenintervention mittels niedrigdosierter Benzodiazepin-Therapie über eine kurze Zeit, gekoppelt mit regelmässiger Kontaktaufnahme durch das Pflegeper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonal erfolgt. Hierunter habe sich die Beschwerdeführerin soweit stabilisiert, dass die Benzodiazepine wieder ausgeschlichen werden konnten und sie am multimodalen Therapieprogramm habe teilnehmen können. Es wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, die Suizidgedanken seien verschwunden gewesen, sie habe weniger bedrückt gewirkt, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Antrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssert, aber bei weiterhin schwankendem Stimmungsbild sei die Hoffnungslosigkeit intermittierend immer wieder aufgetreten. Ein Übertritt in das teilstationäre Setting sei am 22. Oktober 2013 erfolgt (Urk. 7/82/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Verlauf des teilstationären Settings schilderten die Ärzte, therapeutisch sei weiter an den Themen Selbständigkeit, Abgrenzung gegenüber den Söhnen, Rückfallprophylaxe bezüglich depressiver Einbrüche sowie an der Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik gearbeitet worden. Die Beschwerdeführerin habe zunehmend an Mut gewonnen, das Selbstwertgefühl habe sich gebessert und gegenüber den Söhnen habe sie sich besser positionieren können und auch wieder Freund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaften gepflegt. Die Stimmung sei stabil gewesen und die Perspektivenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung betreffend Wohnung und Arbeit sei vorangetrieben worden. Die Beschwerdeführerin habe in deutlich gebessertem Zustand nach Hause entlassen werden können und es habe keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 7/82/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Formularbericht zu Händen der Beschwerdegegnerin vom 12. November 2013 (Urk. 7/32) stellte der behandelnde Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie F.___ die Diagnose eines depressiven Zustandsbildes (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F32.1) sowie eines Verdachts auf eine Persönlichkeitsakzentuierung mit ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich-dependenten Zügen und wies auf seine ambulante Behandlung seit 19. Oktober 2012 hin (Ziff. 1.1 f.). Es bestünden eine depressive Grundstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung, mangelndes Selbstwertgefühl, Unsicherheit, ein reduzierter Antrieb, Gedankengrübeln sowie ein eingeengter und weitschweifiger Gedankengang. Die Beschwerdeführerin wirke sehr unbeholfen, unselbständig und überfordert. Sobald die Verarbeitung der neuen Lebenssituation (seit relativ kurzem auf sich selbst gestellte Witwe mit knapp erwachsenen, noch bei ihr lebenden Söhnen) genügend erfolgt sei und sie gelernt habe, den Alltag allenfalls mit teilweiser beziehungsweise punktueller Unterstützung durch Drittpersonen zu bewältigen, dürfte die Symptomatik abklingen (Ziff. 1.4). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 19. Oktober 2012 attestiert (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Austrittsbericht der A.___ über die Hospitalisation vom 21. Dezember 2013 bis 10. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 3. Februar 2014, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/82/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten die Ärzte die Diagnosen einer rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0), sowie eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung bei Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-dependenten Anteilen (ICD-10 F43.2). Der Eintritt sei freiwillig in Begleitung der Schwägerin bei zunehmend ängstlicher Symptomatik und Wahnvorstellungen erfolgt. Unter neuroleptischer Therapie mit Zyprexa und in strukturierender und geschützter Umgebung habe sich eine Besserung der Wahnideen und des ängstlichen Zustandsbildes in kürzester Zeit gezeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Querschnitt zeige sich eine ängstliche und hilfesuchende Patientin, die im Rahmen einer Überforderungssituation vor dem Hintergrund einer bekannten dependenten Persönlichkeitsakzentuierung unter wahnhaften Ideen als Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck ihrer Ängste leide. Im Längsschnitt habe sie sich im Kontaktverhalten adäquat und zugewandt, absprachefähig und kooperativ gezeigt. Im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund stünden vor allem ihre Angst und Unsicherheit, was sich über den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf deutlich gebessert habe. Der Austritt sei in gebessertem Allgemeinzustand in die häuslichen Verhältnisse erfolgt (Urk. 7/82/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 10. September 2014 über die neuerliche Hospitalisation in der A.___ vom 7. Mai bis 4. Juni 2014 (Urk. 7/82/23-28) wurde auf einen weiteren freiwilligen Eintritt der Beschwerdeführerin bei zunehmend depressiver sowie ängstlicher Symptomatik wegen einer psychosozialen Belastungssituation vor dem Hintergrund einer bekannten Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-dependenten Anteilen hingewiesen. Es wurde festgehalten, anfänglich habe die Beschwerdeführerin angegeben, unter Stimmenhören zu leiden und sich von den Nachbarn beobachtet zu fühlen. Unter Olanzapin und in strukturierender und geschützter Umgebung habe sich eine Besserung des ängstlichen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes und der erwähnten Symptomatik innert kürzester Zeit gezeigt. Im Verlauf habe die Dosis von Olanzapin reduziert werden können. Bei fehlenden Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf eine akute Selbst- und / oder Fremdgefährdung sei sie in deutlich gebessertem Zustand in die bestehenden Verhältnissen entlassen worden (Urk. 7/82/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich eines stationären Aufenthaltes vom 15. November bis 18. Dezember 2014 hielten die Ärzte der B.___ im Bericht vom 17. Dezember 2014 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit fest (Urk. 7/75/1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf eine paranoide Schizophrenie (F20.0), nicht näher bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">net, Verlauf unklar, Beobachtungszeitraum zu kurz F20.9, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mutlich seit 2012 bestehend </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert, mit Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose im August 2012 und letztem Rezidiv im Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bleibe die Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-dependentem Muster F43.2, vermutlich seit längerem bestehend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell bestünden keine Bewusstseins-. Orientierungs-, Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen und die Beschwerdeführerin sei formal gedanklich unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig. Es seien keine Hinweise auf Zwangs- oder Wahnvorstellungen, Sinnes- oder Ich-Störungen eruierbar. Affektiv wirke sie eher zurückhaltend, ängstlich und hilfesuchend und im Antrieb zeige sie sich unauffällig. Prognostisch könne die schnelle Regredienz unter regelmässiger Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einnahme als günstig gewertet werden. Eher negativ beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussend erscheine das rezidivierende Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten psychischer Dekompensationen in Situationen der vermehrten Stress- und psychosozialen Belastung. Die Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit seit Klinikeintritt bis 18. Dezember 2014 (Urk. 7/75/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin bestellte Gutachter Dr. C.___ nannte in seiner Expertise vom 14. Juli 2015 folgende Diagnosen mit Krankheitswert (Urk. 7/86/30): kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61.0) mit insbesondere ängstlichen, dependenten Anteilen mit/bei rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig leichte Episode (F33.0). Weiter sei von verschiedenen psychosozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Faktoren auszugehen, welche die Beschwerdeführerin wohl massivst belasteten und depressive Phasen begünstigen dürften. Zu nennen seien unter anderem die Folgenden: Verlust des Ehemannes (Z61.0), Probleme mit dem älteren psychisch erkrankten Sohn (Z63.7), Geldprobleme, Schulden (Z59), Rauchen (Z72.0). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus (S. 31), die Beschwerdeführerin habe bis im November 2011 bei E.___ im Verkauf zu über 80 % und seither nicht mehr gearbeitet. Ein Pensum über 80 % bei E.___ oder eine vergleichbare Tätigkeit seien sicherlich nicht mehr möglich. Es seien namhafte Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Arbeitsfähigkeit und der Funktionsfähigkeit festzuhalten. Limitierend seien weniger die Befunde im Kontext der aktuell leichten depressiven Episode, sondern vielmehr die Befunde von Seiten der Persönlichkeitsstörung. Von Sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der depressiven Störung seien vor allem die Antriebsproblematik und eine vorzeitige Ermüdbarkeit, die Gedächtnisprobleme oder die Denkverlangsamung zu nennen, welche die Arbeitsfähigkeit einschränken dürften. Aufgrund der Ausprägung seien Einschränkungen von rund 20 % zu erwarten. Unter Beizug der Befunde der Persönlichkeitspathologie dürften die Einschränkungen deutlich schwerer wiegen. Die Beschwerdeführerin zeige Insuffizienzgefühle, eine ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Ängstlichkeit, ein Verlangen sich einzusetzen, sich dem Betrieb und ihren Ansprüchen unterzuordnen, sich anzupassen und sich kooperativ zu zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Angesichts ihrer derzeitigen Fragilität und Hilflosigkeit dürfte sie derzeit kaum in der Lage sein, ihre Ansprüche, aber auch die Ansprüche eines Betriebs zu erfüllen, was zu einer Zunahme der depressiven Beschwerden führen könnte, jedenfalls sei das diesbezügliche Risiko als erheblich anzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin aus dem Häuschen geraten sei, weil sie den Bus und seine Praxis nicht gefunden habe. In diesem Sinne gehe er davon aus, dass sie nicht genügend innere Stabilität aufweise, um eine Arbeitstätigkeit auf dem freien Markt zu realisieren. Medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch wäre aufgrund der teilremittierten Depression mit aufgehellter psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Symptomatik und unter adäquater Medikation mit einem Belastbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training zu starten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne einer (potentiellen) Zumutbarkeitsbeurteilung sei anzumerken, dass die Beschwerdeführerin gemäss der Persönlichkeitsstörung in einem kleinen Team mit enger und klarer Führung, wo sie sich zwischendurch auch anlehnen und aussprechen könne, integriert werden sollte (S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit spätestens Anfang 2012 für die bisherige wie für eine angepasste Tätigkeit auszugehen (S. 33 Ziff. 2, S. 35 oben); therapeutische Möglichkeiten, welche eine Verbesserungen der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit möglich machen würden, seien nicht zu sehen. Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin sei austherapiert (S. 33 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Restarbeitsfähigkeit für Tätigkeiten im Haushalt hielt der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter fest, die Beschwerdeführerin dürfte für Tätigkeiten im Haushalt, abgesehen von einer gewissen Verlangsamung, keine Einschränkungen aufweisen, vor allem weil sie kein interaktives Gegenüber vorfinde, dem sie zu gehorchen habe (S. 35 lit. D).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Unterlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führen jeweils ähnliche Befunde auf, unterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sich jedoch hinsichtlich der Diagnosestellung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im ersten Bericht über den stationären und teilstationären Aufenthalt vom 26. Juni bis 14. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Episode und einem Verdacht auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsakzentuierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit ängstlich dependenten Anteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei im Rahmen der Behandlung eine komplette Remission der depressiven Symptomatik festgehalten wurde (E. 3.1). Anlässlich eines weiteren stationären und teilstationären Aufenthaltes vom 25. Juli bis 2. Dezember 2013 wurden die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-dependentem Muster gestellt (E. 3.2). Ein depressives Zustandsbild und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-dependentem Zügen diagnostizierte auch der behandelnde Psychiater F.___ (E. 3.3). Bei einer weiteren Hospitalisation vom 21. Dezember 2013 bis 10. Januar 2014 wurde eine rezidivierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Störung, gegenwärtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine Anpassungsstörung bei einer Persönlichkeitsakzentuierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ängstlich-dependentem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anteilen festgehalten (E. 3.4). Im Zusammenhang mit der Hospitalisation vom 7. Mai bis 4. Juni 2014 wurde über eine zunehmende depressive Symptomatik wegen einer psychosozialen Belastungssituation vor dem Hintergrund einer bekannten Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich dependenten Anteilen berichtet (E. 3.5) und im Bericht über den letzten statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären Aufenthalt vom 15. November bis 18. Dezember 2014 wurden die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose einer paranoiden Schizophrenie aufgeführt und eine remittierte rezidivierende depressive Störung und Persönlichkeitsakzentuierung mit ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich-dependentem Muster diagnostiziert (E. 3.6), wobei die entsprechende ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10-Kodierung F43.2 nicht zutreffend ist, sondern die Anpassungsstörung bezeichnet. Weiterungen hiezu erübrigen sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte gehen damit übereinstimmend von einer depressiven Symptomatik aus, deren Ausprägung schwankend im Bereich einer mittel- bis leichtgradigen Störung gelegen hat, wobei die stationären Behandlungen jeweils eine Remission der Depression beziehungsweise eine Zustandsverbesserung brachten. Von Behandlerseite wurde auch übereinstimmend über eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsakzentuierung mit ängstlich dependenten Anteilen berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sodann konnte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich des letzten stationären Aufenthaltes aufgeführte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose einer p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aranoide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Schizophrenie mangels psychotischen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den durch den Gutachter nicht bestätigt werden (Urk. 7/86/27 unten). Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren fällt auf, dass bereits im Zusammenhang mit der erstmaligen Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talisation — die Beschwerdeführerin war in diesem Zeitpunkt bereits 56-jährig — psychosoziale Belastungsfaktoren im Vordergrund standen, die die Kriseninter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ventionen mit stationären und teilstationären Aufenthalten erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich machten. Dabei wurde insbesondere auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finanzielle Sorgen, Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berforderung am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> terminale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zustand des Ex-Ehemannes bei Lungen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzinom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und später auf innerfamiliäre Konflikte mit halberwachsenen Kindern und einem psychisch erkrankten Sohn hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die depressive Erkrankung ist festzuhalten, dass e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine leichte depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von vornherein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen invalidisierenden Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag (E. 1.4 hievor). Den dargelegten Arztberichten ist zu entnehmen, dass nur während den Hospitalisationen in der Zeit vom 26. Juni bis 24. November 2012 und vom 25. Juli bis 2. Dezember 2013 mittelgradige depressive Episoden diagnostiziert wurden, welche unter den stationären fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Behandlungen jeweils remittierten. Unter diesen Umständen kann nicht gesagt werden, die zeitenweise mittelschwere Störungen aus dem depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Formenkreis seien therapieresistent, was jedoch rechtsprechungsgemäss für die Annahme eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden Voraussetzung wäre (E. 1.4 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wird das klinische Beschwerdebild massgeblich von psychosozialen Faktoren unterhalten, welche Kriseninterventionen mit stationären und teilsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Aufenthalten erforderten. Die behandelnden Ärzte beschrieben über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmend wesentliche Belastungsfaktoren (finanzielle Sorgen, Überforderung am Arbeitsplatz, gesundheitliche Situation des Ehemannes bzw. dessen Tod, E. 3.1; Verarbeitung der neuen Lebenssituation, E. 3.3; Überforderungssituation, E. 3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5). Anhaltspunkte dafür, dass diese IV-fremden Ursachen zu einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten psychischen Störung und damit zu einer Invalidität geführt hätten (vgl. E. 1.3 hiervor), ist den medizinischen Akten allerdings nicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine kombinierte Persönlichkeitsstörung wurde demgegenüber erstmals anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Begutachtung im Juli 2015 durch Dr. C.___ diagnostiziert, wobei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt wurde, dass diese Persönlichkeitsstörung die Arbeitsfähigkeit und die Funktionsfähigkeit namhaft beeinflusse. Aus der zusätzlichen Diagnose einer leichten depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung wurde im Gutachten geschlossen, dass aus der depressiven Störung Einschränkungen von 20 % resultierten und aufgrund der deutlich schwerer wiegenden Persönlichkeitspathologie insgesamt von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit Anfang Juli 2012 auszugehen sei (E. 3.7 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermag eine akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von sämtlichen behandelnden Ärzten beschrieben wurde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (vgl. SVR 2012 IV Nr. 52 S. 188 E. 3, 9C_537/2011, oder Urteil 8C_897/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 3.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gutachten erstmals diagnostizierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kombinier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzustellen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Zeitpunkt der Diagnosestellung 59 ½ Jahren alt war. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf Persönlichkeitsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umschreiben die diagnostischen Leitlinien eine schwere Störung der charakterlichen Konstitution und des Verhaltens, die mehrere Bereiche der Persönlichkeit betreffen. Das deutlich auffällige und tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">greifende Verhaltensmuster muss andauernd und gleichförmig, nicht auf Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den psychischer Krankheiten begrenzt sein und in vielen persönlichen und sozialen Situationen als eindeutig unpassend in Erscheinung treten. Die Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beginnen immer in der Kindheit oder Jugend und manifestieren sich auf Dauer im Erwachsenenalter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leitlinien, Dilling/Mombour/Schmidt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[Hrsg.], 9. Auflage 2014, S. 284 und S. 276 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein derart gestörtes, unpassendes, t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iefgreifende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andauernd und gleichförmig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhandenes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhaltensmuster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Kindheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Jugend, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mochte der Gutachter anlässlich der zweistündigen Untersuchung nicht zu erheben. Aus der von ihm erhobenen Anamnese sowie aufgrund der übrigen Aktenlage ergeben sich hierfür auch keine Anhaltspunkte. Die im Gutachten dargelegten belastenden Elemente (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/86/22 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in der Schule geplagt und ausgelacht und wohl auch ausgegrenzt und isoliert worden sei, sind mit mangelhaften Sprachkenntnissen erklärt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, da zu Hause ausschliesslich italienisch gesprochen worden sei. Nicht auf eine Persönlichkeitspathologie, sondern auf mangelhafte Sprachkenntnisse wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den die spärlichen Schulleistungen zurückgeführt, wobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden konnte, dass trotz schlechter Schulnoten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Klasse repetier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">musste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte die Beschwerdeführerin nach der obligatorischen Schulzeit erfolgreich eine dreijährige Lehre als Damenschneiderin absolvieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich späte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r zur Modeschneiderin weiterbilden. Die im Gutachten aufgeführten häufi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Stellenwechsel finden in den Akten keine Stütze. Im Gegenteil ist aufgrund des Lebenslaufs und des IK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auszuges von stabilen und langjährigen Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen auszugehen (vgl. auch Sachverhalt Ziff. 1). Die eher spätere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">36 Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Geburt zweier Söhne und die problematische Ehe mit alkoholabhängigem, medikamenten- und spielsüchtigem Ehegatten, welcher die Beschwerdeführerin ausgenutzt habe, beschreiben zwar schwierige Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umstände aber keine Pathologie, die auf eine Persönlichkeitsstörung gemäss den klinisch diagnostischen Leitlinien (vgl. E. 4.4.2 hiervor) schliessen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich versah der Gutachter seine Diagnosestellung einer Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auch mit verschiedenen Unsicherheiten, führte er doch aus, im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit der Beziehung der Beschwerdeführerin zum Ehegatten stellte sich etwa die Frage, wieso sie es so lange ausgehalten habe, wenn sie über all die Jahre derart gelitten habe. Er zog eine Abhängigkeit in Betracht und schloss daraus, davon müsse ausgegangen werden, weshalb wohl kaum nur akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeitszüge (Z73.1) vorgelegen hätten, wie dies in den Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten in den Akten (der A.___) nachzulesen sei (vgl. Urk. 7/86/25). Damit ist aber die im Gutachten aufgeführte Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kombinierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht gesichert und es kann ihr höchstens der Stellenwert einer Verdachtsdiagnose zukommen, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch nicht geeignet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, einen invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierenden Gesundheitsschaden zu belegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar sind die attestierten Arbeitsunfähigkeiten im Zusammenhang mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöchigen stationären und teilstationären Behandlungen in der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich nachvollziehbar,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ies jedoch lediglich für den beschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der entsprechenden Behandlungen. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierender G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden ist nach dem Gesagten hingegen zu verneinen. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung der IV-Stelle vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu beanstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Soziale Dienste Sozialzentrum Hönggerstrasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>