<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00211</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Mutter Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ wurde am 4. Februar 2017 zu früh geboren und leidet an ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen Geburtsgebrechen. Am 19. April 2017 meldeten ihn seine Eltern bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Mit Mitteilungen vom 22. Mai 2017 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprachen für medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit den Geburtsgebrechen Ziff. 313, Ziff. 385, Ziff. 415, Ziff. 423, Ziff. 462, Ziff. 463, Ziff. 494 und Ziff. 497 (Urk. 7/24-31). Am 23. Mai 2017 leistete sie Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für Kinderspitex (Urk. 7/23) und am 4. Juli 2017 für ambulante Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (Urk. 7/48). Am 18. Juli 2017 leistete sie Kostengutsprache für medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziff. 395 (Urk. 7/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mutmasslich anlässlich der Mitteilung seitens der Familienausgleichskasse, dass für den Versicherten Kinderzulagen ausgerichtet werden, wandte sich dessen Vater an die IV-Stelle und ersuchte um eine Invalidenrente für sein Kind im Betrag von monatlich Fr. 3'525.-- (Urk. 7/22). Dieses Begehren erneuerte er am 8. Juni 2017 (Urk. 7/39) und am 22. Januar 2018 (Urk. 7/60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Januar 2018 reichte der Versicherte, gesetzlich vertreten durch seine Mutter, unter Bezugnahme auf eine Verfügung der Familienausgleiskasse vom 14. April 2017 und einen Vorbescheid vom 22. Mai 2017 beim hiesigen Gericht «Zivilklage» gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft, die Eidgenössische Invalidenversicherung, den Kanton Zürich, die Gesundheitsdirektion, Dr. med. Z.___, die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, drei Mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terinnen der IV-Stelle, das A.___, zwei Ärzte des Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsspitals Zürich, das B.___, den «Ärztelobbyverband», die C.___ und Unbekannt ein (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 11. April 2018 beantragte die IV-Stelle, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 12. April 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 56 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) kann gegen Einspracheentscheide oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden (Abs. 1). Beschwerde kann auch erhoben werden, wenn der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid erlässt (Abs. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das mit der Rechtsverzögerungs- oder Rechtsverweigerungsbeschwerde verfolgte rechtlich geschützte Interesse besteht darin, einen an eine gerichtliche Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deinstanz weiterziehbaren Entscheid zu erhalten. Streitgegenstand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deverfahrens ist deshalb allein die Prüfung der beanstandeten Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigerung oder Rechtsverzögerung. Nicht zum Streitgegenstand gehören dagegen die durch die Verfügung oder den Einspracheentscheid zu regelnden materiellen Rechte und Pflichten (SVR 2005 IV Nr. 26 S. 102 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Schreiben der Eltern des Versicherten an die Beschwerdegegnerin (Urk. 7/22, Urk. 7/39, Urk. 7/55) geht hervor, dass sie um Ausrichtung einer Invalidenrente für ihn ersuchten. Beschwerdeweise beantragte die Mutter sinngemäss, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, über den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf eine Invalidenrente entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 1 ATSG hat sich, wer eine Versicherungsleistung bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprucht, beim zuständigen Versicherungsträger in der für die jeweilige Sozialver-sicherung gültigen Form anzumelden. Wer auf Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung Anspruch erhebt, hat sich mit einem amtlichen Formular anzumelden (Art. 65 Ab. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte wurde durch seine Eltern am 19. April 2017 (Urk. 7/8 S. 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 10) rechtsgenüglich angemeldet. Aus dem klaren Wortlaut von Art. 29 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG folgt, dass er im Zeitpunkt der Anmeldung noch keinen Anspruch auf eine Invalidenrente haben konnte, war er doch in jenem Zeitpunkt erst gut 2 Monate alt. Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin bezüglich des Rentenanspruchs eine formelle (ablehnende) Verfügung hätte erlassen müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger schriftlich Verfügungen zu erlassen (Art. 49 Abs. 1 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das ATSG umschreibt den Verfügungsbegriff nicht ausdrücklich, setzt ihn aber selbstverständlich voraus. Indessen hat die Rechtsprechung festgelegt, dass im Sozialversicherungsrecht der Verfügungsbegriff in Entsprechung zu demjenigen nach Art. 5 des Bundesgesetztes über das Verwaltungsverfahren (VwVG) zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen ist (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz 3 f. zu Art. 49).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Danach ist eine Verfügung ein individueller, an den Einzelnen gerichteter Hoheitsakt, durch den eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt wird (Urs Müller, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010, N 2158 zu § 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Anspruch auf eine Invalidenrente besteht zwischen den Parteien keine verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung, ist doch die Ausrichtung einer Invalidenrente an den Versicherten aufgrund seines geringen Alters unter keinen Umständen möglich, selbst wenn alle anderen gesetzlichen Voraussetzungen gegeben wären. Aus diesem Grund war und ist die Beschwerdegegnerin nicht gehalten, einen allfälligen Rentenanspruch zu prüfen und darüber mittels Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung zu entscheiden. Weil ein minderjähriges Kind nie einen Anspruch auf eine Invalidenrente haben kann, stehen auch keine Anmeldeformulare zur Verfügung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen bleibt, dass die Beschwerdegegnerin gegenüber den Eltern des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten nicht untätig geblieben ist. In Nachachtung von Art. 27 Abs. 2 ATSG, wonach jede Person Anspruch auf grundsätzlich unentgeltliche Beratung über ihre Rechte und Pflichten hat, hat die Beschwerdegegnerin die Eltern des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mehrmals zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um die von ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgeworfenen Fragen zu klären und sie über die möglichen invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlichen Leistungen aufzuklären (Urk. 7/19, Urk. 7/41, Urk. 7/61). Die Einladungen wurden indessen ausgeschlagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann der Beschwerdegegnerin daraus kein Vorwurf gemacht werden, dass sie den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente nicht geprüft und darüber nicht verfügt hat. Die Rechtsverzögerungs- beziehungsweise Rechtsverweigerungsbeschwerde erweist sich daher als unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Aufhebung oder Änderung hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Interesse ist in der Regel nur dann schutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdig, wenn es sich nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung als aktuell und praktisch erweist (BGE 123 II 285). Fällt das schutzwürdige Interesse im Laufe des Verfahrens dahin, ist die Beschwerde grundsätzlich als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt es schon bei der Beschwerdeeinreichung, ist auf die Eingabe nicht einzutreten (BGE 118 Ib 1 E. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 22. Mai 2017 verneinte die Beschwerdegegnerin den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Kostengutsprache für medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziff. 395 (Urk. 7/32). Am 18. Juli 2017 kam sie auf den Vorbescheid zurück und leistete Kostengutsprache für medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziff. 395 ab Geburt für längstens bis zum vollendeten 2. Altersjahr (Urk. 7/53). Damit hat sie dem Begehren des Versicherten vollumfänglich entsprochen und fehlte es bereits im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung an einem Rechtsschutzinteresse, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 57 Abs. 1 IVG haben die IV-Stellen insbesondere folgende Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Früherfassung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bestimmung und Überwachung sowie die Durchführung der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Frühintervention;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Abklärung der versicherungsmässigen Voraussetzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Abklärung der Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person, die Berufsberatung und die Arbeitsvermittlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bestimmung und Überwachung der Eingliederungsmassnahmen sowie die notwendige Begleitung der versicherten Person während der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bemessung der Invalidität, der Hilflosigkeit und der von der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person benötigten Hilfeleistungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Erlass der Verfügungen über die Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Öffentlichkeitsarbeit;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Koordination der medizinischen Massnahmen mit dem Kranken- und Unfallversicherer.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit das Bundesrecht vorschreibt, dass Beschwerden aus dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts durch ein kantonales Versicherungsgericht beurteilt werden, ist hierfür das Sozialversicherungsgericht als einzige kantonale Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zuständig. Dies gilt insbesondere für Beschwerden nach Art. 56 ATSG in Verbindung mit dem IVG (§ 2 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit der Versicherte zivilrechtliche Schadenersatzansprüche, Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbote und die Aufnahme von Strafverfahren beantragte, ist dafür das Sozialversicherungsgericht sachlich nicht zuständig, weshalb diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich vorliegend nicht um eine Streitigkeit um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen handelt, ist das Verfahren nicht kostenpflichtig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich daher als gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht verfügt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>