<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01369</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Oliver Streiff, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1954, meldete sich unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 30. Januar 2014 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten des Migrationsamtes bei (Urk. 7/28) und holte bei Ärzten des Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 31. August 2015 erstattet wurde (Urk. 7/38). Mit Verfügung vom 18. November 2015 lehnte die IV-Stelle einen Rentenanspruch ab (Urk. 7/45). Auf die dagegen am hiesigen Sozialversicherungsgericht erhobene Beschwerde (Urk. 7/52-53) wurde mit Beschluss vom 10. Februar 2016 nicht eingetreten (Prozess IV.2016.00049, Urk. 7/55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 4. Juli 2016 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/59). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 7/67; Urk. 7/70, Urk. 7/73) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 7/76 = Urk. 2) auf das neue Leistungsbegehren der Versicherten nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und auf das Leistungsbegehren einzutreten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Januar 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 30. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 30. März 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft gemacht, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentliche verändert hätten. Bereits im Gutachten vom 31. August 2015 sei die Problematik der rechten Schulter beschrieben worden. Somit könne seitens der Schulter lediglich von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem frischen Sturzereignis vom 15. Februar 2016 mit akutkurativer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Bedeutung respektive einem älteren vorbestehenden Rotatorenmanschet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendefekt mit bereits erfolgter versicherungsmedizinischer Würdigung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden (S. 1). Die vorliegend eingereichten medizinischen Unterlagen würden keine Veränderung des Gesundheitszustandes seit dem letzten Entscheid begründen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), aufgrund des Sturzereignisses vom 15. Februar 2016 habe sich ihr Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand im Vergleich zur medizinischen Beurteilung anlässlich der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung im Y.___ verschlechtert. Es seien nicht nur neue Befunde ausgewiesen, sondern auch das Belastungsprofil sei stärker eingeschränkt (S. 5 Ziff. III.2). Die Beschwerdegegnerin habe den Sachverhalt ungenügend abgeklärt (Ziff. III.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rentenablehnende Verfügung vom 18. November 2015 (Urk. 7/45) begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete die IV-Stelle im Wesentlichen gestützt auf das Y.___-Gutachten vom 31. August 2015 (Urk. 7/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber den Y.___-Gutachtern gab die Beschwerdeführerin an, sie habe seit zirka zehn Jahren Herzprobleme, das Sehen sei in letzter Zeit schlechter gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, sie leide an Schwindel, habe morgens Rückenschmerzen und ständige Schmerzen im linken Bein sowie leichte Beschwerden an der rechten Hand. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann leide sie seit zirka drei Wochen zusätzlich an Schmerzen in der rechten Schulter. Begonnen habe der Schmerz im rechten Oberarm und sei dann in die Schulter hochgezogen. Sie habe von ihrer Hausärztin Schmerzmittel sowie Phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapie verordnet bekommen. Trotz Physiotherapie sei es aber immer noch nicht gut. Es sei nun ein MRI der rechten Schulter geplant (S. 13 f. Ziff. 3.4). Aufgrund der Schmerzen in der rechten Schulter könne sie nachts nicht auf der rechten Seite liegen (S. 19 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der allgemein-internistischen Untersuchung wurden zur Schulter folgende objektiven Befunde festgehalten (S. 16 Mitte): Das linke Schultergelenk sei frei beweglich mit problemlos durchführbarem Schürzen- und Nackengriff. An der rechten Schulter bestehe ein Druckschmerz am ventralen Gelenkspalt und die Abduktion und Rotation sei eingeschränkt (S. 16 Mitte). Der rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Gutachter hielt zusätzlich einen positiven Jobe-Test der rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter fest (S. 19 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der radiologische Befund der rechten Schulter vom 8. Juni 2015 habe eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallende Tuberculumsklerose, einen Schulterhochstand, welche sich nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltet sowie eine AC-Gelenksarthrose mit Acromion Typ I nach Bigliani ergeben. Periartikulär seien keine Verkalkungen sichtbar (S. 20 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Y.___-Gutachter stellten folgende Diagnosen, welche jedoch keine Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit hätten (S. 26 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach tachykardem Vorhofflimmern im August 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit visueller Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskretes zervikal und lumbal betontes Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Heberdenarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux valgus-Deformität beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Gichtanfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Operation eines Karpaltunnelsyndroms rechts vor zirka 10 Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Meningitis 1987</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gesamtgutachterlicher Sicht sei die Beschwerdeführerin unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung aller Gegebenheiten und Befunde aus somatischer Sicht nicht in ihrer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit eingeschränkt. Bei der zurzeit bestehenden Periarthropathia humeroscapularis tendinotica sei davon auszugehen, dass unter einer entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Therapie eine Beschwerdelinderung eintreten werde. Dementsprechend sei sie in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fahrerin zu 100 % arbeitsfähig (S. 31 Ziff. 7.4). Sodann sei die Beschwerdeführerin auch in jeder anderen bis zu mittelschweren wechselbelastenden Verweistätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 32 Ziff. 7.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 18. November 2015 kamen fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Arztberichte neu zu den Akten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. April 2016 wurde - aufgrund seit dem Sturz vom 17. (richtig wohl: 15.) Februar 2016 auf den rechten Arm und die rechte Schulter anhaltender Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und Bewegungseinschränkung - eine MR-Arthrographie der rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter durchgeführt. Als Befund wurde eine aktivierte AC-Arthrose mit subakromi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Osteophyten festgehalten. Die übrigen ossären Strukturen seien regelrecht dargestellt. Sodann wurde über eine komplette Ruptur der Supraspinatussehne mit Retraktion vom Sehnenstumpf und lipomatöser Atrophie vom Muskelbauch, eine ausgedehnte Partialläsion am superioren Ansatz der Infraspinatussehne sowie einer weniger ausgeprägten Partialläsion am superioren Ansatz der Subs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">capularissehne und eine Tendinopathie der langen Bizepssehne im Rotatorenin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tervall berichtet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/65/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Physiotherapieverordnung vom 27. Juni 2016 geht hervor, dass diese aufgrund einer acute on chronic-Situation bei vorbestehender Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schettendefekt-Situation mit frischem Sturzereignis vom 15. Februar 2016 zur Mobilisierung und Verbesserung der Armfunktion erfolge (Urk. 7/65/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin legte das medizinische Dossier ihrem Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Dienst (RAD) zur Stellungnahme vor. Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 5. September 2016 aus, es sei bereits im Y.___-Gutachten ein Druckschmerz und eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Rotation und Abduktion der rechten Schulter festgehalten und rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genologisch sei unter anderem eine ACG-Arthrose beschrieben worden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des neu vorliegenden MRI-Berichts und der Physiotherapieverordnung könne seitens der Schulter lediglich von einem frischen Sturzereignis am 15. Februar 2016 mit akutkurativer medizinsicher Bedeutung respektive einem älteren vorbestehenden Rotatorenmanschettendefekt mit bereits erfolgter versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinischer MEDAS-Würdigung ausgegangen werden (Urk. 7/66/3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 31. Oktober 2016 (Urk. 7/72/2) hielt die Hausärztin der Be-schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin, Dr. med. A.___, Praktische Ärztin, fest, dass die Beschwerdeführerin seit dem Unfall im Februar 2016 an starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der rechten Schulter leide. Sie könne ihren rechten Arm sehr wenig benutzen und ihn zum Heben, Tragen und für die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung anderer Tätigkeiten des täglichen Lebens kaum gebrauchen. Die Abduktion sei maximal bis 45 Grad möglich. Die genannten Beschwerden würden den mit MRI vom 15. April 2016 dokumentierten Befunden entsprechen. Diese Schäden seien irreversibel und es sei keine Besserung zu erwarten. Die Arbeitsfähigkeit sei stark eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 17. Februar 2016 attestierte Dr. A.___ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 17. Februar bis 4. März 2016 (Urk. 7/65/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem rentenablehnenden Entscheid vom 18. November 2015 erstatteten und vor Erlass der hier angefochtenen Verfügung der Beschwerdegegnerin vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden medizinischen Berichte lassen im Wesentlichen nicht darauf schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. vorstehend E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar liegen hinsichtlich der strittigen Schulterproblematik mit den diversen Sehnen(teil)rupturen neue Diagnosen vor (vorstehend E. 4.2). Dennoch sind die geklagten Beschwerden in diesem Zusammenhang aufgrund der von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vorgelegten Dokumentation im Wesentlichen dieselben, wie sie bereits anlässlich der Y.___-Begutachtung vorherrschten und damit schon in der Verfügung vom 18. November 2015 berücksichtigt worden sind: So klagte die Beschwerdeführerin schon bei der Begutachtung im Y.___ über Schmerzen in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechten Schulter. Ebenso wurden damals auch Bewegungseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen bei der Abduktion und Rotation festgehalten (vorstehend E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend machte die Beschwerdeführerin sowohl damals wie aktuell dieselben gesundheitlichen Probleme geltend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere ist aufgrund des Sturzereignisses im Februar 2016 keine dauerhafte Verschlechterung der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terproblematik dokumentiert. Wie der RAD aufgrund des MRI-Berichts (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 4.2) und der Physiotherapieverordnung (vorstehend E. 4.3) nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar ausführte, ist dem Sturzereignis akutkurative medizinische Bedeutung zuzumessen. Der Physiotherapieverordnung ist insbesondere auch zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass es sich um einen vorbestehenden Rotatorenmanschettendefekt han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt und es um die Behandlung akuter Beschwerden im Rahmen einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Situation ging (vorstehend E. 4.3). Wie der RAD darlegte, wurde diese vorbestehende Problematik bereits im Y.___-Gutachten gewürdigt (vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. A.___, führte aus, die Beschwer-de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin leide an Schmerzen und Bewegungseinschränkungen - womit auch sie keine wesentliche Veränderung im Vergleich zur Situation an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich der rentenablehnenden Verfügung glaubhaft machte. Zudem machte sie pauschal geltend, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei stark einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Allerdings attestierte sie lediglich für die Zeit vom 17. Februar bis 4. März 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 4.5). Auch dieser Umstand spricht für den akutkurativ medizinischen Charakter des besag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Sturz-ereignisses, womit eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes nicht glaubhaft gemacht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte für andere, den Invaliditätsgrad beeinflussende Veränderungen in den tatsächlichen Verhältnissen sind ebenfalls nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist bei dieser Sachlage nicht glaubhaft gemacht, dass sich eine relevante Veränderung ergeben hat. Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das Neuanmeldungsgesuch eingetreten. Somit ist der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Entscheid nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, infolge Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen, unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgerichts (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent-halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p></div> </div></body></html>