<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, mit welchen Massnahmen in den Bereichen Wohnen, Naherholung, öffentlicher Verkehr sowie der Kulturlandschaft ein Qualitätsverlust bei weiterhin starkem Bevölkerungswachstum verhindert werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Bevölkerungsszenarien des BFS werden die räumlichen Auswirkungen von hohen Bevölkerungszunahmen in verschiedenen Arbeiten des Bundes reflektiert, beispielsweise in der Revision des Raumplanungsgesetzes, in Grundlagen zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr, in der Vernehmlassungsvorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) oder bei der Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Im Weiteren werden die Folgen eines hohen Bevölkerungswachstums in einer Reihe verschiedener politischer Vorstösse zur Personenfreizügigkeit thematisiert, die Berichte und flankierende Massnahmen vonseiten des Bundesrates verlangen. Dazu hat der Bundesrat eine "Arbeitsgruppe Personenfreizügigkeit und Zuwanderung" eingesetzt.</p><p>Die Anliegen des Postulates sind berechtigt. Der Bundesrat ist daher bereit, im Rahmen der bereits laufenden und geplanten Arbeiten zu prüfen, wie und mit welchen Massnahmen den räumlichen Auswirkungen eines hohen Bevölkerungszuwachses Rechnung getragen werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.