<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2003.00117</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Steck</p><p class="Standard berschrift2"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 26. Mai 2003</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Ehemann </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. November 2002 ersuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1949, gelernte Pelznäherin, die Invalidenversicherung im Zusammenhang mit einer bevor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden Kataraktoperation am rechten Auge um Leistungen (Hilfsmittel) (Urk. 6/5 Ziff. 7.8). Am 12. November 2002 stellte sie ein Gesuch um Kostengutsprache für diese Kataraktoperation (vgl. Urk. 6/3/2 = Urk. 6/3/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf den Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Augenheilkunde, vom 28. November 2002 (Urk. 6/4) lehnte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 4. Februar 2003 das Gesuch um Kostenübernahme für die Kataraktoperation ab mit der Begründung, dass Staroperationen grundsätzlich übernommen werden könnten, wenn eine Invalidität vorliege oder unmittelbar bevorstehe. Bei einseitigem grauen Star und normalsichtigem zweiten Auge liege eine Invalidität vor, wenn die Erwerbstätigkeit oder der Aufgabenbereich das beidseitige Sehen verlange oder der nicht operierte graue Star sich störend auf die Tätigkeit auswirke. Da gemäss den vorliegenden Unterlagen keine dieser Voraussetzungen erfüllt sei, sei eine Kostenübernahme nicht möglich (Urk. 6/3/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte erhob am 18. Februar 2003 Einsprache gegen diese Verfügung (Urk. 6/3/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. März 2003 (Urk. 2 = Urk. 6/1) wies die IV-Stelle die Einsprache ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 17. April 2003 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprachentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Übernahme der Kosten für die Kataraktoperation (Urk. 1). In ihrer Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2003 (Urk. 5) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die im angefochtenen Entscheid wiedergegebenen rechtlichen Erwägungen kann nicht verwiesen werden. Es handelt sich dabei einerseits um eine derartige Fülle von an sich zutreffenden, für den konkreten Fall jedoch mit wenigen Ausnahmen nicht massgebenden Ausführungen, dass sie zur Begründung des Entscheides ungeeignet sind. Andererseits fehlen gerade die rechtlichen Hinweise, welche im vorliegenden Fall massgebend sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="IV001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) gilt als Invalidität die durch einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte, voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich bleibende oder längere Zeit dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Erwerbsunfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidität muss demzufolge Auswirkungen auf die Berufstätigkeit beziehungsweise den Aufgabenbereich im H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aushalt zeitigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="IV031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder Tätigkeit im Haushalt wieder herzustellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="IV049"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 12 Abs. 1 IVG hat eine versicherte Person Anspruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die berufliche Eingliederung gerichtet und geeignet sind, die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren. Um Behandlung des Leidens an sich geht es in der Regel bei der Heilung oder Linderung labilen pathologischen Geschehens. Die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung übernimmt in der Regel nur solche medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Vorkehren, die unmittelbar auf die Beseitigung oder Korrektur stabiler oder wenigstens relativ stabilisierter Defektzustände oder Funktionsausfälle hinzielen und welche die Wesentlichkeit und Beständigkeit des angestrebten Erfolges gemäss Art. 12 Abs. 1 IVG voraussehen lassen (BGE 120 V 279 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span id="IV069"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die operative Behandlung des grauen Stars ist nach ständiger Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts nicht auf die Heilung labilen pathologischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schehens gerichtet, sondern zielt darauf ab, das sonst sicher spontan zur Ruhe gelangende und alsdann stabile oder relativ stabilisierte Leiden durch Entfernung der trüb und daher funktionsuntüchtig gewordenen Linse zu beseitigen (BGE 105 V 150 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a, 103 V 13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a mit Hinweisen; AHI 2000 S. 295 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b und S. 299 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung wurde ins Kreisschreiben über die medizinischen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSME) übernommen und entsprechend konkretisiert. Es liegt keine Invalidität vor bei einseitiger Sehbeeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(zum Beispiel Katarakt) und ausreichender Sehfähigkeit am anderen Auge, sofern kein Beruf ausgeübt wird, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Binokularsehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfordert oder wo ein Blendeffekt sich invalidisierend, wie zum Beispiel bei einer Busfahrerin, auswirkt. Die allermeisten Tätigkeiten erfordern kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Binokularsehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (RZ 37 KSME).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Kataraktoperation am rechten Auge als medizinische Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 12 Abs. 1 IVG zu übernehmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass sich die medizinischen Unterlagen einerseits zur Sehfähigkeit des linken Auges und dazu, ob dieses allfällig ein spezielles Leiden aufweist, zu äussern haben. Denn es gilt in diesem Zusammenhang zu beurteilen, ob die Beschwerdeführerin trotz ihres einseitigen Augenleidens, der Katarakt am rechten Auge, ihren Aufgabenbereich im Haushalt und die Näharbeiten normal fortführen könnte. Weiter muss auch ärztlicherseits festgestellt werden, ob binokulares Sehen, insbesondere zur Ausführung von Näharbeiten, erforderlich ist (vgl. AHI 2000 S. 296 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4b). Diese ohnehin massgebende Beurteilung drängt sich umso mehr auf, als die Beschwerdeführerin geltend macht, es seien beide Augen von einem Leiden betroffen (vgl. Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits kann eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operative Behandlung des grauen Stars (Katarakt) nur dann als medizinische Eingliederungsmassnahme durch die Invalidenversicherung übernommen werden, wenn keine erheblichen krankhaften Nebenbefunde vorhanden sind, die ihrerseits geeignet sind, die Aktivitätserwartung der Beschwerdeführerin trotz der Operation gegenüber dem statistischen Durchschnitt wesentlich herabzusetzen, wobei die Dauerhaftigkeit und Wesentlichkeit des Eingliederungserfolges aus medizinisch-prognostischer Sicht beurteilt werden müssen (AHI 2000 S. 299 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dem zuhanden der Beschwerdegegnerin erstellten Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen ist, leidet die Beschwerdeführerin an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cataracta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">präsenilis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts (Urk. 6/4 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A). Ihr Gesundheitszustand sei besserungsfähig; ihre Arbeitsfähigkeit könne durch medizinische Massnahmen verbessert werden (Urk. 6/4 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. C Ziff. 1-2). Die Beschwerdeführerin weise einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fernvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von -2,5 = 0,6p und 0.0 = -0,5/77° = 1,0 auf. Es liege eine Schalentrübung der Lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se rechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmHg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein Fundus zentral beidseits regelrecht vor (Urk. 6/4 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D Ziff. 5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des oben erwähnten medizinischen Berichtes können mangels Abklärung verschiedener Aspekte die vorgenannten entscheidenden Fragen nicht beurteilt werden. Insbesondere ist dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weder zu entnehmen, ob die Beschwerdeführerin durch ihr Augenleiden in der Haushaltstätigkeit beziehungsweise der Tätigkeit als Näherin dermassen behindert ist, dass sie im Sinne von Art. 12 Abs. 1 IVG wesentlich beeinträchtigt ist, noch ob gegebenenfalls Nebenbefunde vorliegen, welche die Dauerhaftigkeit des Eingliederungserfolgs beeinträchtigen könnten. Die Aktenlage ist daher nicht ausreichend, weshalb sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheiderhebliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt nicht abschliessend beurteilen lässt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn die Verwaltung auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese einen medizinischen Bericht einhole, welcher die oben erwähnten Fragen beantwortet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. März 2003 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 19. März 2003 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSteck </p></div> </div></body></html>