B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-267/2014 U r t e i l v o m 3 1 . J a n u a r 2 0 1 4 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richter Vito Valenti; Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien R._______ BUS AG und 91 weitere Konsorten, alle vertreten durch Dr. iur. Christoph Senti, Rechtsanwalt, Beschwerdeführende, gegen Pensionskasse A._______ in Liquidation, vertreten durch Dr. Hans-Ulrich Stauffer, Advokat, Beschwerdegegnerin, BBSA Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (vormals Bundesamt für Sozialversicherungen), Belpstrasse 48, Postfach, 3000 Bern 14, Vorinstanz. Gegenstand Neuverlegung der Verfahrens- und Parteikosten C-267/2014 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-3735/2009 vom 11. J a- nuar 2013 die Beschwerde der Beschwerdeführenden teilweise gutg e- heissen hat und Dispositivziffer 2 der angefochtenen Verfügung der Vor- instanz vom 6. Mai 2009 dahingehend geändert hat, als dass für die A b- wicklung der Teilliqui dation das Teilliquidationsreglement , gültig vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 , mit Ausnahme von dessen Bestimmung gemäss Art. 2.3.3. Abs. 3 anzuwenden ist, und in Aufhebung der Disposi- tivziffer 4 der angefochtenen Verfügung die Sache im Sinne der Erw ä- gungen an die Vorinstanz zu rückgewiesen hat, damit diese nach der Er- wägung 10.1 vorge he und die Be schwerdegegnerin anweise, einen ne u- en Verteilungsplan zur Geneh migung vorzulegen, und schliesslich d ie Dispositivziffern 1, 3 und 5 der angefochtenen Verfügung bestätigt hat, dass gegen dieses Urteil des Bundesverwaltungsgerichts die Beschwe r- degegnerin am 12. Februar 2013 und die B eschwerdeführenden am 18. Februar 2013 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht erhoben, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_135/2013, 9C_136/2013 , 9C_147/2013, 9C_148/2013 vom 23. Dezember 2013 die Verfahren 9C_135/2013, 9C_136/2013, 9C_147/2013, 9C_148/2013 vereinigte, die Beschwerden der Pensionskasse A._______ in Liquidation in den Verfah- ren 9C_135/2013 und 9C_136/2013 guthiess, die Entscheide d es Bu n- desverwaltungsgerichts (C-3735/2009 und C-3721/2009) vom 11. Januar 2013 aufhob, die Verfügunge n des Bundesamtes für Sozialvers icherun- gen vom 6. resp. 7. Mai 2009 bestätigte und die Beschwerden der T._______ Bergbahnen AG und ihrer 17 aktiv Ver sicherten und Lei s- tungsbezüger ( Verfahren 9C_147/2013) sowie der R._______ BUS AG und ihrer 91 aktiv Versicherten und Leistungsbezüger (Verfahren 9C_14/2013) abwies, soweit darauf einzutreten ist, dass das Bundesgericht im besagten Urteil die Sache an das Bunde s- verwaltungsgericht zwecks Neuverlegung der vorinstanzlichen Gericht s- kosten und Parteientschädigungen zurückwies, dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-3735/2009 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befinden ist, dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufz u- erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. C-267/2014 Seite 3 Dezember 1968 [VwVG ; SR 172.021]), wobei der Vorinstanz keine Ve r- fahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwac h- sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG), dass diesbezüglich das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute Bundesgericht) mit Urteil vom 3. April 2000 jedoch erwogen hat, dass Trägerinnen oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 149 E. 4 ) und für das Bundesverwaltungsgericht im vorliegenden Fall kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen, dass an gesichts des bundesgerichtlichen Urteils die Verfahrenskosten sowie die Parteientschädigungen wie folgt zu verlegen sind: - die im Urteil zufolge des teilweise n Obsiegens der Beschwerdeführe nden reduzierten und auf Fr. 5'000. - festgesetzten Verfahrenskosten sind neu auf- grund ihres Unterliegens auf Fr. 7'000.- festzusetzen, ihnen aufzuerlegen, mit dem von ihnen geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 10'000.- zu verrechnen, und der Restbetrag von Fr. 3'000.- ist ihnen zurückzuerstatten, - der vollumfänglich obsiegenden Beschwerde gegnerin als Trägerin der b e- ruflichen Vorsorge gemäss BVG ist keine Parteientschädigung zuzuspr e- chen, ebenso wenig steht praxisgemäss der obsiegenden Vorinstanz eine Parteientschädigung zu. (Es folgt das Urteilsdispositiv) C-267/2014 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Kosten im Verfahren C -3735/2009 gemäss Urteil vom 11. Januar 2013 werden wie folgt neu verlegt: 1.1. Die Ve rfahrenskosten werden auf Fr. 7 '000.- festgesetzt, den B e- schwerdeführenden auferlegt und mit dem von ihnen geleisteten Koste n- vorschuss von Fr. 10'000. - verrechnet. Der Restbetrag von Fr. 3'000. - wird ihnen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegend en Urteils zurüc k- erstattet. 1.2. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 2. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungsformular) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 442-097.1; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG; SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren B e- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). C-267/2014 Seite 5 Versand: