<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00221</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">27. März 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1963, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absolvierte ein Studium in Betriebswissenschaft und war von August 2013 bis Ende Oktober 2018 als Senior Partner beziehungsweise Geschäftsführer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG tätig (Urk. 6/33 Ziff. 5.3-4). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Oktober 2019 (Eingangsdatum; vgl. Urk. 6/33 S. 1; Urk. 6/35)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete er sich unter Hinweis auf ein psychosomatisches Überlastungssyndrom sowie Folgeerkrankungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/33 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 6/38) sowie medizinische Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/45, Urk. 6/48) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erteilte am 10. August 2020 Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining vom 3. September bis 2. Dezember 2020 (Urk. 6/55). Mit Schreiben vom 30. November 2020 übernahm die IV-Stelle die Kosten für ein Aufbautraining vom 3. Dezember 2020 bis 2. Juni 2021 (Urk. 6/76) und erteilte anschliessend Kostengutsprache für Integrationsmassnahmen vom 3. Juni bis 31. August 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Mitteilung vom 4. Juni 2021, Urk. 6/96). Vom 1. September 2021 bis 28. Februar 2022 nahm der Versicherte an einem Arbeitsversuch teil (Mitteilung vom 4. Juni 2021, Urk. 6/97)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die IV-Stelle schloss die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsberatung am 15. März 2022 ab (Urk. 6/131) und tätigte weitere medizinische (Urk. 6/136) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/133). Am 1. Juni 2022 trat der Versicherte im Umfang von 50 % eine Stelle als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sales Manager</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (vgl. Arbeitsvertrag vom 15. Juni 2022, Urk. 6/140), wobei die IV-Stelle für die Zeit vom 1. Juni bis 30. November 2022 Einarbeitungszuschüsse zusprach (Mitteilung vom 21. Juni 2022, Urk. 6/141)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Schreiben vom 5. Juli 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Eingliederungsberatung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgeschlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/147). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach weiteren medizinischen Abklärungen (Urk. 6/150, Urk. 6/155) sowie durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/159, Urk. 6/160, Urk. 6/164) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. März 2023 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 6/166 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 26. April 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. März 2023 (Urk. 2) und beantragte - allenfalls nach Vornahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen - die Ausrichtung der gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere einer Invalidenrente (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 8. Juni 2023 mitgeteilt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali</span><span>denrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span>Der Beschwer</span><span>deführer meldete sich am 2. Oktober 2019 bei der Beschwerdegegnerin an, womit ein Rentenanspruch frühestens 6 Monate später, mithin im Jahr 2020, entstehen konnte (Art. 29 Abs. 1 IVG). A</span><span>ufgrund der verschiedenen Eingliederungsbe</span><span>mühungen im Zeitraum </span><span>von 2020 bis 2022 mit Taggeldbezug fällt ein Rentenanspruch jedoch erst</span><span> </span><span>ab </span><span>2022 </span><span>in Betracht </span><span>(vgl. Art. 29 Abs. 2 IVG). Somit</span><span> </span><span>sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span>bis</span><span> und 1</span><span>ter</span><span> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten</span><span>anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invalidi</span><span>tätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):</span></p><p><span>Invaliditätsgrad</span><span>prozentualer Anteil</span></p><p><span>49 Prozent</span><span>47.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>48 Prozent</span><span>45</span><span>Prozent</span></p><p><span>47 Prozent</span><span>42.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>46 Prozent</span><span>40</span><span>Prozent</span></p><p><span>45 Prozent</span><span>37.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>44 Prozent</span><span>35</span><span>Prozent</span></p><p><span>43 Prozent</span><span>32.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>42 Prozent</span><span>30</span><span>Prozent</span></p><p><span>41 Prozent</span><span>27.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>40 Prozent</span><span>25</span><span>Prozent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span>seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span> </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p><span> </span><span>Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span>haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span>expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betreffende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – </span><span>anschliessend</span><span> refor</span><span>matorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückwei</span><span>sung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. </span><span>Ausserdem</span><span> bleibt es dem kantonalen </span><span>Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurückzuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span>GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210</span><span> E. 4.4.1.4 </span><span>m.w.H</span><span>.; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. September 2020 E. 2.1)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 14. März 2023 (Urk. 2) aus, gemäss den getätigten Abklärungen lägen überwiegend wahrscheinlich psychosoziale Faktoren vor, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente im Sinne des Gesetzes sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht gegeben. Der Schweregrad respektive die damit verbundenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkungen seien eher leicht bis mässig ausgeprägt. Immerhin sei die depressive Störung derzeit auch in Teilremission. Der Beschwerdeführer verfüge über zahlreiche persönliche und intellektuelle Ressourcen. Die attestierte Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung wirke sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicherlich ressourcenhemmend aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn nicht im Weg gestanden (S. 1). Eine Behandlung finde statt, wobei noch therapeutisches Potential bestehe. Für die bestehende psychiatrische Problematik seien psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale Belastungsfaktoren ursächlich gewesen und bestünden auch weiterhin, was den Genesungsprozess negativ beeinflusse. Ob mittlerweile von einer verselbständigten, von psychosozialen Faktoren losgelösten depressiven Störung (mittelgradig, in Teilremission) auszugehen sei, könne aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn selbst wenn dies zu bejahen wäre, lasse sich eine mittelgradige depressive Episode ohne nennenswerte psychiatrische Komorbiditäten im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Bestehe dazu noch ein bedeutendes therapeutisches Potential, so sei insbesondere die Dauerhaftigkeit des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens in Frage gestellt. Diesfalls müssten gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden könne. Solche lägen nicht vor, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus rechtlicher Sicht nicht nachvollziehbar sei (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2023 (Urk. 5) hielt sie ergänzend fest, bereits im Vorbescheid sei der Rentenanspruch mit dem Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneint worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass psychosoziale Belastungsfaktoren ursächlich für die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit seien. Die angefochtene Verfügung enthalte weitere Ausführungen zu den Standardindikatoren, verneine aber unverändert den Anspruch auf eine Rente (S. 1 Ziff. 1). Es sei zudem keine eigenständige Interpretation einer medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage erfolgt, sondern nach Vorliegen einer ärztlichen Diagnosestellung anhand eines strukturierten Beweisverfahrens eine invalidisierende Gesundheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigung verneint worden. Die Beantwortung der Frage, welche Relevanz die medizinischen Feststellungen für einen sozialversicherungsrechtlichen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsentscheid hätten, obliege sodann ausschliesslich dem Rechtsanwender (S. 2 Ziff. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin sei während Jahren von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen und habe Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen unterstützt. Es sei nicht nachvollziehbar, dass nun plötzlich kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n solle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtene Verfügung enthalte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neue Begründung, die sich weder aus dem Vorbescheid noch aus den Akten ergeben habe. Die Beschwerdegegnerin verstosse damit gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5). Weder nach Ablauf des Wartejahres noch nach Abschluss der Eingliederungsberatung habe auch nur der geringste Hinweis dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass in medizinischer Hinsicht von einer Arbeitsfähigkeit von mehr als 50 % auszugehen sei (S. 6 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nvaliditätsfremde Faktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigen, wenn sie den Wirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der Folgen der Gesundheitsbeeinträchtigung beeinflussten. Auszuklammern seien nur Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfälle, die einzig auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosoziale und soziokulturelle Umstände zurückzuführen seien (S. 6 f. Ziff. 6.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regionale ärztliche Dienst (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugestimmt, welcher am 1. Juli 2022 festgehalten habe, der Beschwerdeführer habe die sehr belastenden Bereiche wie Scheidung, Umzug und Wiedereingliederung bewältigen können und trotzdem habe eine Steigerung des Arbeitspensums jedes Mal zu einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychopathologischen Zustandsbildes geführt. Damit lägen keine invaliditätsfremden Faktoren vor, welche nicht zu berücksichtigen seien (S. 7 Ziff. 6.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn es nicht lediglich um eine mitauslösende Ursache gehen würde, sondern um immer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch bestehende Belastungsfaktoren, könnte der fachfremden Beurteilung durch einen Kundenberater der Beschwerdegegnerin nicht gefolgt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim wie vorliegend verselbständigten psychischen Leiden könne eine rentenbegründende Invalidität nicht allein mit dem Hinweis auf das Vorhandensein soziokultureller oder psychosozialer Belastungsfaktoren verneint werden (S. 8 Ziff. 6.6). Selbst wenn der RAD am funktionellen Schweregrad der psychiatrischen Diagnosen gezweifelt hätte, was er ausdrücklich nicht getan habe, könnte eine nur teilweise Verwertung einer Restarbeitsfähigkeit nicht bedeuten, dass dafür psychosoziale Faktoren ursächlich seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorliegend seien schlechtere und bessere Depressionsphasen aktenkundig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hinzu komme die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung. Sodann seien die Erkenntnisse aus den Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen zu würdigen, welche gezeigt hätten, dass die Steigerung des Pensums jenseits der 50%igen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unrealistisch sei, sondern jedes Mal zu einer Verschlechterung des psychopathologischen Zustandsbildes geführt habe (S. 8 Ziff. 6.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin weiche mit der neuen Begründung von der medizinisch ausgewiesenen Arbeitsfähigkeit von 50 % ab und nehme damit praktisch eine «Parallelüberprüfung» der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Grundlage vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was rechtlich unhaltbar sei (S. 9 Ziff. 7.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychosoziale Faktoren seien mit Blick auf die Komplexe «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» grundsätzlich stets mit zu berücksichtigen (S. 10 Ziff. 7.3). In der angefochtenen Verfügung werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine umfassende Prüfung der Indikatoren vorgenommen, sondern gewisse Faktoren würden quasi als Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlussgrund vorangestellt (S. 10 Ziff. 7.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn zudem ein Sachbearbeiter entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsinternen Mediziner von einer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abweiche, dann fehle dazu jegliche medizinische Grundlage. Eine solche könne durch eine externe Begutachtung geschaffen werden (S. 11 Ziff. 8.1). Es liege jedoch kein Gutachten vor und auch keine RAD-Beurteilung, aus welcher sich die Kriterien für die Gesamtwürdigung der Indikatoren herauslesen liesse (S. 12 Ziff. 8.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend seien zudem die funktionellen Einschränkungen und nicht die Diagnose (S. 14 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Februar 2019 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag des zuständigen Taggeldversicherers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch begutachtet. In seinem Gutachten vom 1. März 2019 (Urk. 6/136/8-18)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.01; S. 8 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Aktenlage, der Anamnese sowie der Exploration sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer während der Trennung von seiner ersten Ehefrau erstmalig während drei Jahren in ambulanter psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Behandlung, mutmasslich aufgrund einer depressiven Episode, gestanden habe. Danach habe eine vollständige Remission erreicht werden können und der Beschwerdeführer habe erst wieder im Oktober 2018 eine psychiatrische Behandlung aufgenommen. Dabei habe sich mutmasslich ab zirka Februar 2018 aufgrund einer beruflichen Überlastungssituation eine depressive Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwickelt, welche im Herbst 2018 aufgrund der Kündigung und der parallel dazu gescheiterten Selbständigkeit, welche Fr. 400'000.-- private Schulden generiert habe, die depressive Symptomatik begünstigt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesem Grund sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann auch in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychiatrische Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingewiesen worden und werde seither von seinem damaligen Therapeuten ambulant behandelt. Aktuell sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an depressiven Symptomen eine Reduktion der Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration, eine formal gedankliche Verlangsamung, Grübeln, eine Anhedonie, eine reduzierte affektive Schwingungsfähigkeit, Schuld- und Insuffizienzgefühle, Ängste, eine erhöhte Ermüdbarkeit, eine Reduktion des Antriebs, eine Reduktion des Appetits, Durchschlafstörungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Verlust der Libido vorhanden. Aus diesem Grund sei diagnostisch vom Vorliegen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode mit somatischem Syndrom, auszugehen, was auch in der Hamilton Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Testung bestätigt worden sei. Andere psychopathologische Symptome oder Diagnosen seien nicht zu stellen (S. 9 oben). Aufgrund des Vorliegens einer aktuell leichtgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom, welche sich vor allem aufgrund der kognitiven Einschränkungen sowie aufgrund der Reduktion des Antriebs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der erhöhten Ermüdbarkeit und der dadurch verursachten Insuffizienzgefühle und Ängste deutlich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, sei der Beschwerdeführer in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Geschäftsführer respektive als Absolvent eines Wirtschaftsstudiums in einer der Ausbildung entsprechenden Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsunfähig zu beurteilen. Dies sei auch im Mini-ICF-APP-Rating-Bogen bestätigt worden, wo deutliche Beeinträchtigungen bei Planung und Strukturierung von Aufgaben, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Durchhaltefähigkeit, der Selbstbehauptungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppenfähigkeit resultiert seien. Aktenanamnestisch müsse dieses Ausmass der Arbeitsunfähigkeit ab mindestens 6. November 2018 angenommen werden (S. 9 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b). Die aktuelle psychiatrische Behandlung könne als leitliniengetreu beurteilt werden, eine Intensivierung oder Modifikation sei nicht zwingend indiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eventuell könne der Beschwerdeführer von einer schlafanstossenden antidepressiven Zweierkombination profitieren. Grundsätzlich könne beim Durchführen einer leitliniengetreuen Behandlung von einer guten Prognose der aktuellen depressiven Episode ausgegangen werden (S. 10). Es sei davon auszugehen, dass die kognitiven Beeinträchtigungen der depressiven Episode der Remission der affektiven Symptome mit einer gewissen Latenzzeit hinterher folgten. Trotzdem könne eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit in den nächsten Monaten erreicht werden und könnte durch ein Case-Management günstig unterstützt und gefördert werden (S. 10 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 5. März 2019 (Urk. 6/136/2-5) diagnostizierte Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Privatklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) sowie ein Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungssyndrom (Burnout-Sy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom; ICD-10 Z73.0)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seit Sommer 2017 hätten mehrere Krisen im Leben des Beschwerdeführers stattgefunden und es seien dabei mehrere Stützen in seinem Leben weggebrochen. Im Sommer 2018 sei ihm zudem die Arbeitsstelle gekündigt worden, wodurch auch sein Vorsorgeplan gescheitert sei. Wegen des Verlustes der Arbeitsstelle habe er Schulden machen müssen und es stünden rechtliche Verfahren an, was für ihn sehr belastend sei. Vor eineinhalb Jahren habe es zudem vermehrt Ehekonflikte gegeben, er lebe mit seiner Ehefrau nur noch als «IG-Familie» dem Kind zuliebe zusammen (S. 1 Ziff. 1). Die Aufmerksamkeit und Konzentration seien reduziert, der formale Gedankengang leicht eingeengt, auf aktuelle «Baustellen» fokussiert. Keine verhaltensrelevanten Phobien und Zwänge. Der Affekt sei innerlich angespannt und er sei deprimiert. Es bestünden Insuffizienz- und Schamgefühle, die Leistungsfähigkeit habe subjektiv abgenommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebensüberdrussgedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden bejaht, konkrete handlungsrelevante Suizidalität werde jedoch klar verneint. Der Antrieb sei vermindert und der Beschwerdeführer berichte von Ein- und Durchschlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen. Es gebe keine Hinweise auf einen substanzinduzierten Zustand (S. 1 f. Ziff. 3). Aktuell sei der Beschwerdeführer vollständig arbeitsunfähig. Im Rahmen von wöchentlichen ambulanten Sitzungen werde die Arbeitsfähigkeit neu beurteilt. Ein Wiederbeginn einer reduzierten Arbeitsfähigkeit sei im Zeitrahmen von April/Mai 2019 realistisch (S. 2 Ziff. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim sehr änderungsmotivierten und therapiewilligen Beschwerdeführer sei die Prognose günstig (S. 2 Ziff. 6). Der Beschwerdeführer habe an einem ganzheitlich ausger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eten, multimodalen Therapieprogramm teilgenommen und eine psychopharmakologische Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begonnen, worunter sich eine Abnahme der depressiven Symptome gezeigt habe. Eine Medikation mit Quetiapin sei wieder gestoppt worden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der Beschwerdeführer nur selten aus der Reserve benötigt. Er habe mit Regelmässigkeit und Engagement in der Einzeltherapie sowie den Spezialtherapien mitgearbeitet. Die Arbeitsfähigkeit sei aktuell noch zu 100 % eingeschränkt, dies sei bis Ende Februar 2019 attestiert worden. Per Ende Januar 2019 sei der Beschwerdeführer in leicht gebessertem psychopatholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Zustandsbild in die angestammten Verhältnisse entlassen worden (S. 2 f. Ziff. 8). In den nächsten Monaten sei bis zur vollständigen Rehabilitation eine Begleitung im wöchentlichen Rhythmus vorgesehen (S. 4 Ziff. 11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Ziel sei die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der nächsten Monate (S. 4 Ziff. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 25. März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/136/30-31) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezüglich des Verlaufsberichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. März 2019 fest, konkret könne erwartet werden, dass ab 1. April 2019 eine 25%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, ab 1. Mai 2019 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowie ab 1. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine solche von 75 % vorliegen werde. Gemäss den vorliegenden Infor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mationen liege die Priorität bei der Schuldensanierung sowie einer Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit mit der Arbeitslosenkasse. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iderspreche einer Arbeitsfähigkeit nicht, im Gegenteil könne eine Schuldensanierung bestmöglich mit einer neuen Erwerbstätigkeit erreicht werden und sollte sich nach den genannten Graden der Arbeitsfähigkeit richten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Bericht vom 18. November 2019 (Urk. 6/136/33-35) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mittelgradige depressive Episode (S. 2 Ziff. 2) und führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, der Beschwerdeführer befinde sich nach wie vor in einer sehr schwierigen privaten wie auch beruflichen Situation, da sich nebst einem grossen Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denberg von zirka Fr. 500'000.-- und diversen Steuerforderungen und Betrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungen auch seine Partnerin für die Scheidung entschieden habe. Der Beschwerdeführer sei dadurch sehr belastet, eine grosse Beeinträchtigung sei durch Ein- und Durchschlafstörungen zu beobachten. Er leide an riesigen Existenzängsten und werde durch diverse Ängste eingeschränkt, da betreffend d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unklare Situation in nächster Zeit keine Besserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absehbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe zudem diverse somatische Probleme, aufgrund der nicht gedeckten Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsprämien habe er sich aber nicht getraut, einen Hausarzt aufzusuchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer berichte, dass ihm der Boden unter den Füssen wegbreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell sei leider immer noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Der Beschwerdeführer gebe sich sehr Mühe, um die finanzielle Schieflage wieder in den Griff zu bekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und versuche zumindest eine Teilarbeitsfähigkeit zu erreichen, welche leider noch nicht gegeben sei. Aufgrund einer Verschlechterung der Symptomatik seit der Scheidung werde eventuell ein weiterer stationärer Aufenthalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nötig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 3). Anfang des nächsten Jahres könne hoffentlich eine Teilarbeitsfähigkeit von 20 % erreicht werden, bei der aktuell schwierigen psychosozialen Situation und den wenigen Möglichkeiten für eine Integration sei dies allerdings sehr schwierig zu erreichen (S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer sei weiterhin in seinem Allgemeinzustand sehr reduziert, vor allem die Konzentrations- und Aushaltefähigkeit sei durch die Schlafstörungen sehr reduziert (S. 2 Ziff. 5). Er erscheine regelmässig zu den ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Terminen im Abstand von sieben bis zehn Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Dosierung der Medikation müsse weiterhin beibehalten werden, eine Reduktion habe zu einer Verschlechterung der depressiven Symptomatik geführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2 Ziff. 6). Der Beschwerdeführer schaffe es, wieder an sozialen Treffen teilzunehmen, und versuche, über sein ehemaliges berufliches Netzwerk Kontakte zu knüpfen um wieder eine Anstellungsmöglichkeit zu finden (S. 3 Ziff. 8). Bei der Behandlung gehe es weiterhin um Stabilisierung und Wiedereingliederung in das Berufsleben, ein zeitlicher Horizont sei schwierig zu nennen (S. 3 Ziff. 9). Der Beschwerdeführer gebe sich grosse Mühe, aus dieser misslichen Lage heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zukommen, aufgrund der diversen Schwierigkeiten sei leider der Nachhalleffekt immer noch sehr deutlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er sei sehr belastet und könne sein gewohntes Pensum nicht abrufen, versuche aber, dies durch seine gute Fassade zu überspielen. Leider sei durch die Scheidung auch im privaten Umfeld ein wichtiger Teil weggebrochen, welcher zum Halt der psychischen Stabilität beigetragen habe (S. 3 Ziff. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 26. Februar 2020 diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie Probleme in der Lebensführung (ICD-10 Z73; Urk. 6/48 Ziff. 2.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Privatklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von November 2018 bis Januar 2019 sowie i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Dezember 2019 bis März 2020 (Ziff. 2.2) fänden aktuell alle zwei Wochen psychiatrisch-psychotherapeutische Konsultationen statt, der Beschwerdeführer werde sodann mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sequase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medikamentös behandelt (Ziff. 2.3 und 2.8). Beim krankheitseinsichtigen und motivierten Beschwerdeführer sei von einer guten Prognose auszugehen, wenn er im beruflichen Umfeld wieder Fuss fassen könne. Dies sei aber im geschäftlichen Umfeld, wo sehr viel Wert auf Zuverlässigkeit und Ausdauer gelegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde, aufgrund des Stigmas der psychischen Erkrankungen nur erschwert möglich (Ziff. 2.7). Nach der Kündigung durch den Arbeitgeber sei der Beschwerdeführer aktuell arbeitslos (Ziff. 3.1). Er sei sehr gewissenhaft sowie zuverlässig und in der Vergangenheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ehrenamtlich tätig gewesen. Diese Ressourcen seien für die Wiedereingliederung hilfreich (Ziff. 3.5). Nach einer Belastungserprobung könne ihm sowohl die bisherige Tätigkeit als auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von etwa drei bis vier Stunden täglich zugemutet werden (Ziff. 4.1). Falls es erneut zu ausserberuflichen Stress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ationen (Beziehung, Finanzen) komme, sei die Eingliederung gefährdet (Ziff. 4.4). Nach der erfolgten Stabilisierung im Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungstraining zielführend (Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer stationären Behandlung vom 31. Dezember 2019 bis 13. Februar 2020 nannten die Ärzte de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sanatorium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrem Bericht vom 27. Februar 2020 folgende Diagnosen (Urk. 6/45 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen (narzisstisch; ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe bei Eintritt berichtet, er fühle sich massiv erschöpft, antriebslos, müde und niedergeschlagen. Er habe Schwierigkeiten, sich zu den einfachsten Dingen zu motivieren, fühle sich interesselos, einsam, vermehrt ängstlich, innerlich unruhig und leicht reizbar. Auch sozial habe er sich weitgehend zurückgezogen. Zudem leide er unter starken Konzentrations- und Gedächtnisproblemen, massiven Ein- und Durchschlafschwierigkeiten sowie unter Minderwertigkeits- und Schuldgefühlen. Als schwer belastend erlebe er derzeit neben seinem schlechten Gesundheitszustand das Scheitern seines Vorsorgeplans (Ziff. 2.1). Der Beschwerdeführer zeige deutliche Schemata und interaktionelle Verhaltensweisen, die zu einer narzisstischen Persönlichkeit passten. Es sei erarbeitet worden, dass das zentrale Motiv des Beschwerdeführers, Beziehung und Solidarität, mit den gewohnten Strategien oft nicht befriedigt werden könne. Die aktuell schwierige psychosoziale Situation könne als Folge dieses zwar lange erfolgreichen, aber auch kräfteraubenden Verhaltens eingeordnet werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dem Beschwerdeführer sei es gelungen, unter dem Fokus auf die eigentliche Selbstwertproblematik seine Stärken und Schwächen zu benennen und zu analysieren sowie Handlungsalternativen zu erarbeiten. Unter der angepassten Medikation sei es in Verbindung mit psychotherapeutischen Massnahmen zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik gekommen, der Schlaf und die kognitiven Leistungen hätten sich verbessert und die Erschöpfung sei abgeklungen. Allerdings sei es insbesondere bei einer Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frontation mit der beruflichen, rechtlichen und familiären Situation wiederholt zu Stimmungseinbrüchen gekommen. Die existenziellen Ängste bestünden weiterhin, allerdings könne der Beschwerdeführer phasenweise davon Abstand nehmen. Die Selbstzweifel würden im Rahmen der Selbstwertproblematik wiederholt auftreten, der Beschwerdeführer könne diese aber schneller hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragen und relativieren (Ziff. 2.4). Grundsätzlich sei mittelfristig von einer Arbeitsfähigkeit von 80 bis 100 % auszugehen, der Wiedereinstieg nach letztlich über einem Jahr krankheitsbedingter Absenz solle von 40 bis 50 % aus schrittweise gesteigert werden (Ziff. 2.7). Es werde eine intensive, wöchentliche ambulante Psychotherapie empfohlen sowie ein baldiges Belastbarkeitstraining, um die Selbstwertproblematik mit Tagesstruktur und Selbstwirksamkeitserleben zu stabilisieren (Ziff. 2.8). Aufgrund seiner narzisstischen Persönlichkeitszüge sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer zwar sehr leistungsbereit und -fähig, neige aber aufgrund des typischerweise geteilten Selbstwertes zu Überforderung und Überschätzung einerseits, andererseits zu verminderter Frustration und depressiver Dekompen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sation bei Kritik und Misserfolgen (Ziff. 3.4). Der Beschwerdeführer sei sich seiner komplexen Problematik bewusst und setze sich insbesondere mit der neu diagnostizierten Persönlichkeitsstörung auseinander. Er sei weiterhin leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orientiert, wünsche eine Integration und Psychotherapie und sei bereit, seinen Anteil zu leisten. Zudem verfüge er über eine überdurchschnittliche Intelligenz, viel Berufserfahrung, ein gewinnendes Wesen und Leistungsbereitschaft (Ziff. 3.5). Nach einem Belastbarkeitstraining sei die bisherige Tätigkeit wahrscheinlich wieder während drei bis vier Stunden täglich zumutbar (Ziff. 4.1). Eine angepasste Tätigkeit könne ihm während zirka vier Stunden zugemutet werden, wobei dies schrittweise zu steigern sei (Ziff. 4.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sofern die Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung schrittweise erfolge und psychotherapeutisch eng begleitet werde, sei die Prognose bei einem prämorbid hohen Funktionsniveau gut bis sehr gut (Ziff. 4.3). Die Persönlichkeitsstörung mit Tendenz zu Überforderung und Ausblenden von Problemen stehe der Eingliederung im Wege (Ziff. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. Februar 2022 teilte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, er behandle den Beschwerdeführer seit dem Jahre 2018 im Abstand von zehn bis vierzehn Tagen. Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Übergang aus dem stationären Setting in die weiterführende ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung habe er den Genesungsprozess aus nächster Nähe begleiten können. Per Ende Februar 2022 habe der Beschwerdeführer einen von der Beschwerdegegnerin begleiteten Arbeitsversuch beendet. Trotz der inzwischen erfolgten Verbesserung seiner gesamten Konstitution komme der Beschwerdeführer nicht über eine stabile Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % hinaus. Zwischenzeitliche Steigerungen des Arbeitspensums hätten leider jedes Mal zu einer Verschlechterung des psychopathologischen Zustandsbildes geführt. Nach seiner Einschätzung sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensumssteigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jenseits der 50%igen Arbeitsfähigkeit unrealistisch. In Bezug auf das fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrittene Alter erachte er es einerseits als vernünftig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer im Arbeitsprozess zu halten, auch im Hinblick auf eine sinnstiftende Tagesstruktur. Gleichzeitig unterstütze er die Rentenprüfung für die weiterhin bestehende Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/127). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 1. Juli 2022 nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgenden Diagnosen (Urk. 6/150 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode in Teilremission (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in der Lebensführung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl für die bisherige als auch für jede andere angepasste Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % beziehungsweise zirka vier Stunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äglich (Ziff. 2.1). Im Rahmen der Arbeitsversuche des Wiedereingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">programmes habe eine Teilarbeitsfähigkeit für das genannte Pensum bestätigt werden können. Bei Versuchen, das Pensum zu erhöhen, sei es wiederholt zu einer Verschlechterung des psychopathologischen Zustandsbildes im Sinne von Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlafstörungen, fehlender Energie für eine ausgleichende Tätigkeit wie körperliche Bewegung und soziale Treffen, gekommen (Ziff. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeite aktiv mit, könne Problembereiche besser erkennen und sei in seiner Selbstwirksamkeit gestärkt. Er habe die sehr belastenden Bereiche wie Scheidung, Umzug und Wiedereingliederung bewältigen können (Ziff. 3.1). Durch medizinische Massnahmen könne die Arbeitsfähigkeit nicht mehr verbessert werden (Ziff. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 7. August 2022 folgende Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/155 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episode (ICD-10 F32.1) mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erschöpfungssyndrom (ICD-10 Z73.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">peration wegen Rotatorenmanschettenruptur / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterimpingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts 2022</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus hausärztlicher Sicht bestehe aktuell keine akute Problematik (Ziff. 2.2), sie behandle den Beschwerdeführer ein- bis zweimal pro Jahr (Ziff. 1.2). Bezüglich der psychischen Gesundheit sowie der Arbeitsfähigkeit verweise sie auf die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung durch den behandelnden Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2.4, 2.7, 3.4 sowie 4.1-4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, RAD der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin, hielt am 20. Oktober 2022 nach Zusammenfassung der vorliegenden Akten fest, mitauslösend für die aktuelle medizinische Problematik seien offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich auch familiäre und berufliche Krisen. Es seien bisher adäquate psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Therapien im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mbulanten und stationären Bereich erfolgt, eine psychotrope Medikation sei etabliert und die Therapieadhärenz werde als gegeben berichtet. Die durchgeführten Eingliederungsmassnahmen hätten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit ergeben. In Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Geschäftsführer im Medienbereich werde der Beschwerdeführer durch eine affektive Störung, Konzentrationsstörungen sowie strukturelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Limitierungen bei Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung eingeschränkt. Das Belastungsprofil entspreche der bisherigen Tätigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit bestehe sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem 31. Oktober 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, seit Juli 2022 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 50 % arbeitsfähig. Die bisherigen medizinischen Massnahmen seien weiterzuführen. Die Prognose sei offen, eine erneute medizinische Beurteilung könne in zwei Jahren erfolgen (Urk. 6/158 S. 5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung des Leistungsanspruchs lag der Beschwerdegegnerin zunächst die Würdigung der vorliegenden medizinischen Akten durch den RAD-Arzt PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, welcher von einer seit Juli 2022 bestehenden Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit ausging (E. 3.10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Feststellungsblatt vom 30. November 2022 hielt der zuständige Kundenberater fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit werde einzig durch psychiatrische Diagnosen beeinträchtigt. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe eine sehr erfolgreiche schulische und berufliche Laufbahn hinter sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spitzensport betrieben und auch im Militär Karriere gemacht. Mitauslösend für die gesundheitliche Situation seien offensichtlich familiäre sowie berufliche und damit psychosoziale Krisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Anspruch auf eine Invalidenrente sei im Sinne des Gesetzes nicht gegeben (Urk. 6/158 S. 7). Diese Beurteilung vermag jedoch nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung wechselnden Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masses zwischen leicht- und mittelgradig sowie einer narzisstischen Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung wurden von verschiedenen psychiatrischen Fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie vom durch die zuständige Taggeldversicherung im Jahre 2019 beauftragten Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unabhängig voneinander und unter Angabe von Befunden und Symptomen gestellt (E. 3.1, E. 3.4-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.8). Dass die Beschwerdegegnerin unter diesen Umständen ohne Weiteres lediglich gestützt auf die vorliegenden Berichte und unter Hinweis auf die Biographie des Beschwerdeführers das Vorliegen eines relevanten Gesundheitsschadens verneinte, ist nicht nachvollziehbar. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist vielmehr für alle psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen ein strukturiertes, ergebnisoffenes Beweisverfahren anhand von Standardindikatoren durchzuführen (vgl. vorstehend E. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den Akten findet sich zunächst das von der zuständigen Taggeldversicherung in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. März 2019, in welchem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Episode mit somatischem Syndrom, eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in einer der Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeit attestierte. Dabei hielt er ausdrücklich fest, andere psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische Symptome oder Diagnosen seien nicht zu stellen (E. 3.1). Nachdem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die im Hinblick auf die gestellte Diagnose ungewöhnlich hohe Arbeitsunfähigkeit nicht hinreichend begründet und sich auch nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit geäussert hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und andererseits das Gutachten bereits vor fünf Jahren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere vor der Durchführung der beruflichen Massnahmen erstellt wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren liegen Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, welcher eine mittelgradige depressive Episode und Probleme in der Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung sowie im Verlauf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit ging auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), attestierte in seinem Bericht vom 3. Februar 2022 jedoch wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (E. 3.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem Bericht vom 26. Februar 2020 zwar festgehalten hat, nach einer Belastungserprobung könne dem Beschwerdeführer sowohl die bisherige Tätigkeit als auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von etwa drei bis vier Stunden täglich zugemutet werden (E. 3.5). Das Belastungsprofil einer angepassten Tätigkeit beschrieb Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht weiter. Auch die Ärzte des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten eine angepasste Tätigkeit im Umfang von zirka vier Stunden täglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar, führten aber ebenfalls nicht näher aus, welchen Anforderungen eine solche Tätigkeit genügen müsste (E. 3.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso enthalten die vorliegenden Berichte insgesamt zu wenige Angaben, um die erforderliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Unklar bleiben insbesondere die Bereiche des sozialen Kontexts sowie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen vergleichbaren Lebensbereichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, womit der beweisrechtlich entscheidende verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz nicht geprüft werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die von der Beschwerdegegnerin im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachträglich vorgenommene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/165/3-5) lassen sich den vorhandenen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu wenig konkrete Informationen entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme einer Invalidität setzt stets ein medizinisches Substrat voraus, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nachgewiesenermassen wesentlich beeinträchtigt (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1 und 8C_544/2022 vom 3. März 2023 E. 2.4). Der im Hinblick auf Rentenleistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung geltende enge (bio-psychische) Krankheitsbegriff klammert soziale Faktoren so weit aus, als es darum geht, die für die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kausalen versicherten Faktoren zu umschreiben. Die funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Folgen von Gesundheitsschädigungen werden hingegen auch mit Blick </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren abgeschätzt, welche den Wirkungsgrad der Folgen einer Gesundheitsschädigung beeinflussen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1 mit Hinweisen). Soweit soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen zeitigen, bleiben sie ausgeklammert, gilt es doch sicherzustellen, dass gesundheitlich bedingte Erwerbsunfähigkeit zum einen (Art. 4 Abs. 1 IVG) und nicht versicherte Erwerbslosigkeit oder andere belastende Lebenslagen zum andern nicht ineinander aufgehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2). Psychosoziale Belastungsfaktoren können jedoch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie zu einer ausgewiesenen Beeinträchtigung der psychischen Integrität als solcher führen, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirkt, wenn sie einen verselbständigten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern (Urteile des Bundesgerichts 8C_213/2022 vom 4. August 2022 und 9C_311/2021 vom 23. September 2021 E. 4.2, je mit Hinweisen). Praxisgemäss spielt es keine Rolle, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der Entstehung einer Gesundheitsschädigung einen wichtigen Einfluss gehabt hatten, sofern sich inzwischen ein eigenständiger invalidisierender Gesundheitsschaden entwickelt hat (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_105/2023 vom 10. Juli 2023 E. 5.1 mit Hinweisen). Eine krankheitswertige Störung muss umso ausgeprägter vorhanden sein, je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren das Beschwerdebild mitprägen (Urteil des Bundesgerichts 8C_43/2023 vom 29. November 2023 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bislang vorhandene medizinische Aktenlage erlaubt keine Beurteilung der Frage, ob es sich um einen verselbständigten invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden handelt oder ob psychosoziale Faktoren im Vordergrund stehen. Immerhin wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hin, dass der Beschwerdeführer die belastenden Faktoren wie Scheidung, Umzug und Wiedereingliederung habe bewältigen können (vgl. vorstehend E. 3.8), was auf einen Wegfall von psychosozialen Faktoren hindeuten könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gestützt auf die vorhandenen Berichte kann aber dennoch nicht ohne nähere Prüfung auf das Fehlen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens geschlossen werden. Insbesondere fehlt es an einer schlüssigen fachärztlichen Beurteilung, die darüber Auskunft gibt, wie es sich im Gesamtkontext mit den sozialen Belastungen verhält und wie sich diese auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auswirken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz dieser Unklarheiten verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassung einer psychiatrischen Begutachtung und stützte sich lediglich auf die Beurteilung durch einen neurologischen Facharzt sowie die Einschätzung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Kundenberater. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Beweisverfahren ist jedoch erforderlich und ein Abweichen davon nicht angezeigt: Es verhält sich vorliegend nicht so, dass genügend beweiswertige fachärztliche Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneinen; im Gegenteil liegt keine genügende fachärztliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; BGE 143 V 418 E. 7.1). Der medizinische Sachverhalt erweist sich insgesamt als ungenügend abgeklärt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese eine psychiatrische Begutachtung veranlasse, gestützt auf welche die Auswirkungen der festgestellten Beeinträchtigungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der psychosozialen Faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung anhand der verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Standardindikatoren einzelfallgerecht und ergebnisoffen beurteilt werden können. Nach Vorliegen der notwendigen Angaben wird über den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch des Beschwerdeführers neu zu befinden sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2’000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 14. März 2023 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteient</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">di</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 2’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>