<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SR.2014.00001</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213785&amp;W10_KEY=4467108&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SR.2014.00001</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.02.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nachsteuern 2007-2008 (Direkte Bundessteuer)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nachsteuer; Sprungbeschwerde<br/><br/>Die Sprungbeschwerde an das VGer setzt eine "einlässlich begründete" Nachsteuerverfügung voraus. Verlangt wird, dass sich das kantonale Steueramt abschliessend mit dem Fall auseinandergesetzt und sich dabei auch mit der abweichenden Rechtsauffassung des Steuerpflichtigen befasst hat (E. 2).<br/><br/>Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSPRACHEBEGRÃNDUNG">EINSPRACHEBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHSTEUERVERFAHREN">NACHSTEUERVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUNGBESCHWERDE">SPRUNGBESCHWERDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 132 Abs. II DBG</span><br/><span class="ungerade">§ 14 Abs. II VO DBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=21809" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">SR.2014.00001</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">12. Februar 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Martin Businger.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch B,</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Schweizerische Eidgenossenschaft, </p> <p class="MsoNormal">vertreten durch das kantonale Steueramt, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Nachsteuern 2007â2008<br/> (Direkte Bundessteuer).</b></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Am 21. MÃ¤rz 2013 erÃ¶ffnete das kantonale Steueramt ein Nachsteuerverfahren gegenÃ¼ber A wegen des Verdachts auf Unterbesteuerung in den Steuerjahren 2007 und 2008 infolge nicht vollstÃ¤ndig deklarierter EinkÃ¼nfte und VermÃ¶genswerte aus selbstÃ¤ndigem Erwerb der unverteilten Erbschaft ihres am 21. Oktober 2007 verstorbenen Ehemannes. Nach durchgefÃ¼hrter Untersuchung auferlegte es der Pflichtigen am 26. September 2013 eine Nachsteuer (samt Zins) von Fr. â¦ (Staats- und Gemeindesteuern) sowie Fr. â¦ (direkte Bundessteuer).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Am 2. November 2013 liess A Einsprache gegen die NachsteuerverfÃ¼gung erheben und erteilte die Zustimmung, dass die Einsprache im Bereich der direkten Bundessteuer als Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergeleitet wird. Mit Schreiben vom 30. Januar 2014 Ã¼bermittelte das kantonale Steueramt die Einsprache samt Akten dem Verwaltungsgericht.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Das Verwaltungsgericht hat keine Vernehmlassungen eingeholt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Richtet sich die Einsprache gegen eine einlÃ¤sslich begrÃ¼ndete NachsteuerverfÃ¼gung, so kann sie mit Zustimmung des Einsprechers und der Ã¼brigen Anstragsteller als Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergeleitet werden (Art. 132 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 153 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG] sowie § 14 Abs. 2 der Verordnung vom 4. November 1998 Ã¼ber die DurchfÃ¼hrung des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Sprungbeschwerde an das Verwaltungsgericht setzt eine "einlÃ¤sslich begrÃ¼ndete" NachsteuerverfÃ¼gung voraus. Der Begriff der "einlÃ¤sslichen BegrÃ¼ndung" wird auch in der weitgehend deckungsgleichen Regelung der Sprungbeschwerde im Mehrwertsteuerrecht verwendet (Art. 83 Abs. 4 des Mehrwertsteuergesetzes vom 12. Juni 2009). Es rechtfertigt sich daher, auf die mehrwertsteuerrechtliche Rechtsprechung zurÃ¼ckzugreifen, wonach an eine "einlÃ¤ssliche BegrÃ¼ndung" deutlich hÃ¶here Anforderungen gestellt werden als an den aus dem rechtlichen GehÃ¶r abgeleiteten minimalen Anspruch auf eine begrÃ¼ndete VerfÃ¼gung. Es bedarf einer qualifizierten BegrÃ¼ndung in dem Sinn, als dass sich die verfÃ¼gende BehÃ¶rde abschliessend mit dem Fall auseinandergesetzt und sich dabei auch mit der abweichenden Rechtsauffassung des Steuerpflichtigen befasst hat (vgl. BGr, 21. November 2012, 2C_659/2012, E. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Diese Voraussetzung ist im vorliegenden Fall offensichtlich nicht erfÃ¼llt. Die NachsteuerverfÃ¼gung vom 26. September 2013 listet in ErwÃ¤gung 2a und 2b zwar ausfÃ¼hrlich den Sachverhalt auf; die rechtliche Subsumtion in ErwÃ¤gung 2c besteht indessen in einem Satz und setzt sich mit keinem Wort mit den im Nachsteuerverfahren erhobenen EinwÃ¤nden der Pflichtigen auseinander. Damit ist auf die vorliegende Sprungbeschwerde nicht einzutreten und die Sache an das kantonale Steueramt zur Behandlung als Einsprache weiterzuleiten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Entgegen den AusfÃ¼hrungen im Ãbermittlungsschreiben hat die Pflichtige nicht die Ãberweisung der Einsprache als Sprungbeschwerde beantragt, sondern lediglich ihre Zustimmung hierzu erteilt. Die Ãberweisung lag nach dem Wortlaut von Art. 132 Abs. 2 DBG im Ermessen des kantonalen Steueramts, weshalb es die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu tragen hat (Art. 144 Abs. 1 DBG).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der vorliegende Entscheid schliesst das Verfahren nicht ab. Er kann deshalb nur angefochten werden, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG]).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Die Sache wird an das kantonale Steueramt zur Behandlung als Einsprache Ã¼berwiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 80.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 580.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem kantonalen Steueramt auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung anâ¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>