<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird im Jahr 2021 eine Defizitgarantie von 200 000 Franken für die Tour de Suisse Frauen übernehmen, falls die Bundesgelder der abgesagten Rad-WM Aigle-Martigny nicht zurück zum Bund fliessen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat sich bereits am 15. März 2021 dahingehend geäussert, dass er der Entwicklung und Durchführung einer Tour de Suisse Frauen in der Schweiz positiv gegenübersteht. Das Projekt kann einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Frauen-Radrennsports in der Schweiz leisten.</p><p>Für eine direkte Unterstützung der geplanten Tour de Suisse Frauen als eigenständiger Sportgrossanlass fehlt die rechtliche Grundlage. Hingegen ist die Tour de Suisse Frauen Teil eines Massnahmenpakets zur Förderung des Frauenradsports auf allen Leistungsstufen, welches Swiss Cycling im Zusammenhang mit der Rad-WM 2020 in Aigle-Martigny und der Rad-WM 2024 in Zürich initiiert hat. Im Zusammenhang mit der Rad-WM 2020 hat das BASPO bereits Finanzhilfen geleistet. Die Rad-WM 2020 in Aigle-Martigny konnte aufgrund der Covid-19-Epidemie nicht in der Schweiz stattfinden. Die Rückabwicklung des Subventionsbeitrags des Bundes ist im Gange.</p><p>Die geplanten Sportfördermassnahmen sind für den Radsport in der Schweiz wichtig. Das Massnahmenpaket zugunsten des Frauenradsports wird daher trotz Absage der Rad-WM 2020 durchgeführt. Die Beiträge für dieses Paket müssen daher von Swiss Cycling nicht zurückbezahlt werden, soweit die vereinbarten Massnahmen (etwa die Tour de Suisse der Frauen) umgesetzt werden und deren Finanzierung nicht durch Dritte sichergestellt werden kann.</p><p>Dem Anliegen der Motion wird dadurch Rechnung getragen, weshalb die Motion abzulehnen ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.