<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.00665</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wyler Koch Partner AG, Business Tower</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 310, Postfach 340, 8501 Frauenfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1955, ist gelernter Maler und arbeitete zuletzt ab dem 1. Mai 2000 für die Y.___, weshalb er bei der Suva unfallversichert war (Urk. 6/14/2, 4). Am 2. November 2005 stürzte er bei der Arbeit von einer Leiter und zog sich dabei Verletzungen am rechten Fuss zu (Urk. 6/18/3). Als Folge des Unfalles wurde ihm von der Suva mit Verfügung vom 15. Juli 2008 (Urk. 6/26/41-44) eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunfähigkeit von 24 % ab 1. August 2008 (Urk. 6/26/28) zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich der Versicherte wegen den Folgen des am 2. November 2005 erlittenen Unfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eidgenössischen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/7). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kantons Zürich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprach dem Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2011 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/88/1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der Pensionskasse des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten weder dessen Einwände noch die rentenzusprechende Verfügung eröffnet wurde. Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wurde deshalb vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 28. Februar 2013 (Urk. 6/119) in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zu neuer Verfügung über das Leistungsbegehren nach korrekter Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug der Pensionskasse an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Mai 2013 (Urk. 6/131) erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, den sie auch dem Unfallversicherer und der Pensionskasse des Versicherten zustellte (Urk. 6/130/2). Am 31. Januar 2014 gab die IV-Stelle im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei den Fachärzten der Z.___, eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten in Auftrag (Urk. 6/153). Das Gutachten der Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologie, Neurologie, Orthopädie, Pneumologie und Psychiatrie wurde am 23. Juni 2014 (Urk. 6/164) erstattet. Mit Verfügung vom 15. Mai 2015 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle dem Beschwerdeführer bei einem Invaliditätsgrad von 46 % eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab 1. November 2013 zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 17. Juni 2015 (Urk. 1) beantragte der Beschwerdeführer die Erbringung höherer Rentenleistungen bereits ab 1. November 2006, eventualiter die Vornahme weiterer Abklärungen. Mit Beschwerdeantwort vom 18. August 2015 (Urk. 5) beantragte die Beschwerdegegnerin die Androhung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eventualiter die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 20. November 2015 (Urk. 11) hielt der Beschwerdeführer am Rechtsbegehren gemäss Beschwerde fest. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2015 (Urk. 13) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Erstattung einer Duplik. Mit Beschluss vom 14. Februar 2017 (Urk. 16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer Gelegenheit zur Stellungnahme zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r möglichen Rückweisung der Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur ergänzenden Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung oder zum Rückzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerde gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Schreiben vom 3. März 2017 (Urk. 18) informierte der Beschwerdeführer das Gericht, dass er neu von Rechtsanwältin Dr. Wyler vertreten werde. Am 24. April 2017 (Urk. 21) teilte er mit, dass er an der Beschwerde und den gestellten Rechtsbegehren fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beschwerde vom 17. Juni 2015 (Urk. 1) machte der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer geltend, dass aufgrund der von der Suva erbrachten Taggeldleistungen ein Rentenanspruch schon ab 1. November 2006 ausgewiesen sei. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten erfülle die Anforderungen der Praxis nicht. Weiter sei die Invaliditätsberechnung nicht nachvollziehbar und statt des gewährten leidensbedingten Abzuges von 5 % sei ein solcher von 20 % angemessen. Im Ergebnis habe der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Rente ab dem Jahr 2006, auf eine halbe Rente ab dem Jahr 2010 und ab dem Jahr 2013 wiederum Anspruch auf eine ganze Rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber führte die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 18. August 2015 (Urk. 5) aus, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten, die Annahme zugrunde liege, dass ab August 2013 aufgrund einer chronischen obstruktiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pneumopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Einschränkung von 10 % bestehe. Dieser Einschätzung könne jedoch nicht gefolgt werden, da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pneumologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachter klar festhalte, dass der behandelnde Arzt auf eine schlechte Compliance des Beschwerdeführers hingewiesen und dieser auch während der Begutachtung nur eine geringe Kooperation gezeigt habe. Gemäss dem Gutachter bestehe zwar eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose, gleichzeitig bestünden aber auch erhebliche Zweifel daran, ob die Erkrankung im beschriebenen Ausmass vorliege. Damit sei weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % auszugehen, was zu einem rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden Invaliditätsgrad führe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 20. November 2015 (Urk. 11) entgegnete der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer, dass aus der Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pneumologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht hervorgehe, dass er anlässlich der Begutachtung nicht kooperativ gewesen sei. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pneumolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachter selbst habe keine weitere Abklärung oder Messung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnet; er habe aber eine Beurteilung abgegeben und eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20-30 % anerkannt. Sowohl der Gutachter als auch die Beschwerdegegnerin würden nicht auf eine konkrete nicht vorhandene Kooperation abstellen, sondern auf frühere Annahmen des behandelnden Arztes.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Mai 2015 (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erfolgte auf der Grundlage des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 23. Juni 2014 von der Z.___, erstatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten polydisziplinären Gutachtens (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, Rheumatologie, Pneumologie, Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie, Urk. 6/164).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die allgemeininternistischen Gutachter, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Facharzt für Rheumatologie, stellten auf ihrem Fachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur die folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/164/45 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">insulinpflichtiger Diabetes mellitus (Erstdiagnose1999), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI=39 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronisch venöse Insuffizienz beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls von den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung resultierte als Diagnose mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Schmerzsyndrom beider Füsse (rechtsbetont) nach Sturz im November 2005 (ICD-10: M70.07). Keinen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter den Diagnosen eines chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, intermitti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakolumbalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms (ICD-10: M47.8) und eines hyperfaszialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">droms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Schultergürtels beidseits (ICD-10: F45.41, Urk. 6/164/51) bei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für körperlich schwere Tätigkeiten, wie die angestammte Tätigkeit als Maler, attestierten die Gutachter aus rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. In angepassten, wechselbelastenden Tätigkeiten bestehe </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen eine rheumatologisch begründete Arbeitsfähigkeit von 80 % (Urk. 6/164/53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pneumologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter, Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Facharzt für Pneumologie, eine chronisch obstruktive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GOLD Stadium II (ICD-10: J44). Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er einem komplexen Schlafapnoesyndrom (ICD-10: G47.39) bei (Urk. 6/164/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl in der angestammten Tätigkeit als Maler als auch in angepassten Tätigkeiten ging Dr. C.___ von einer um 20-30 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 6/164/61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter, Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, klagte der Beschwerdeführer über von den Füssen hochsteigende, kribbelnde Schmerzen an beiden Beinen sowie über Kopf- und Rückenschmerzen (Urk. 6/164/63). Zudem leide er an Schlaf-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lemen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, häufigen Albträumen und verstärkter Schweissentwicklung (Urk. 6/164/64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ verneinte das Bestehen einer psychiatrischen Diagnose (Urk. 6/164/32). Eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) schloss er aus, da die entsprechenden Symptome seit mehr als sechs Monaten bestehen würden. Eine posttraumatische Belastungsstörung könne nicht diagnostiziert werden, da es am Merkmal eines traumatischen oder gar lebensbedrohlichen Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses fehle. Die Symptome einer depressiven Störung seien nicht zu beobachten gewesen. Der Versicherte habe dem Gespräch mühelos folgen und deutlich und mit viel Emotionalität - vom Weinen bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brachtsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - seine Situation und die damit verbundene Kränkung schildern können. Es hätten sich auch keine Hinweise auf frühere depressive Episoden oder familiäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Heredopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden (Urk. 6/164/68 f.). Die von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, mit Bericht vom 1. November 2010 gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2) sei fachpsychiatrisch nicht haltbar. Auf psychosozialer Ebene sei die Entstehung einer depressiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung häufig eng mit einschneidenden Belastungen, Persönlichkeitsfaktoren und Verhaltensmustern verknüpft. Einzelne belastende lebensgeschichtliche Ereignisse oder Persönlichkeitsfaktoren könnten aber noch keine depressive Störung auslösen. Es bedürfe zusätzlich einer individuellen Vulnerabilität für Depressionen, die auf prädisponierenden biologischen Faktoren beruhe. Aus der Anamnese hätten sich jedoch weder psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Heredopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch depressive Episoden in der Zeit vor dem Jahr 2005 ergeben (Urk. 6/164/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädische Gutachter, Dr. med. F.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte einzig Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen, deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit er verneinte (Urk. 6/164/85):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Weichteilirritation ventral des rechten oberen Sprung-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kes (ICD-10: M70.07)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Lendenwirbelsäulensyndrom (ICD-10: M47.87)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifiziertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom (ICD-10: F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht beurteilte Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, die Arbeitsfähigkeit als durch eine symmetrische sensomotorische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polyneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Diabetes mellitus (ICD-10: G63.2) eingeschränkt. Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erkannte er den Diagnosen eines chronischen lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">balen Schmerzsyndroms ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik sowie eines komple</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xen Schlafapnoesyndroms zu (Urk. 6/184/92). Die angestammte Tätigkeit als Maler beurteilte er wegen Gleichgewichtsproblemen als nicht mehr zumutbar (Urk. 6/164/95). In einer angepassten, vorwiegend im Sitzen ausgeübten Tätigkeit ging er von einer um 20-30 % eingeschränkten Leistungsfähigkeit aus (Urk. 6/164/95).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung massen die Gutachter den Diagnosen einer symmetrischen sensomotorischen Polyneuropathie bei Diabetes mellitus (ICD-10: G63.2) und einer chronisch obstruktiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GOLD Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dium II einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 6/164/29). Die bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit als Maler beurteilten sie aufgrund von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichgewichtsproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich beim Besteigen von Leitern und Gerüsten auswirkten, als ungeeignet. In einer angepassten, vorwiegend sitzend ausgeübten Tätigkeit gingen die Gutachter von einer seit August 2013 um 30 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 6/164/33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten der Z.___ wurden unter dem Titel „1. Teil: Auftrag und Grundlagen des Gutachtens, III. Vorgeschichte gemäss Aktenlage“ (Urk. 6/164/12-20) die den Gutachtern von der IV-Stelle zur Verfügung gestellten Akten aufgelistet und deren Inhalt stichwortartig wiedergegeben. Dabei fällt auf, dass den Gutachtern auf psychiatrischem Fachgebiet lediglich die beiden Berichte von Dr. E.___ vom 1. November 2010 (Urk. 6/61) sowie vom 12. Februar 2013 (Urk. 6/120) vorlagen. Hingegen war ihnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bericht über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische RAD-Untersuchung des Beschwerdeführers am 15. Februar 2011 (Urk. 6/76), anlässlich derer eine mittelgradige depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.1) diagnostiziert wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenso wenig bekannt wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die dazugehörige Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. Mai 2011 (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/83)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel „Beurteilung von (divergierenden) Vorbefunden“ setzte sich Dr. D.___ einzig mit dem Bericht von Dr. E.___ vom 1. November 2010 (Urk. 6/61) auseinander und beurteilte die darin gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome als fach-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch nicht haltbar (Urk. 6/164/71). Nachdem insbesondere der Bericht über die psychiatrische RAD-Untersuchung im psychiatrischen Teilgutachten mit der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode nicht berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden konnte, wurde dieses nicht in vollständiger Kenntnis und Ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem fällt auf, dass zumindest wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend des psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gespräches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Tochter des Versicherten anwesend war, was als prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lematisch erscheint (Urk. 6/164/63). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat sich damit in BGE 140 V 260</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere in Erwägung 3.2.2-3.2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(mit Hinweisen auf Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung und Literatur), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlich beschäftigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die "Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung" der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) vom Februar 2012 (zugänglich unter http://www.psychiatrie.ch) als anerkannten Standard für eine sachgerechte und rechtsgleiche (versicherungs-)psychiatrische Begutachtung bezeichnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Bundesamt für Sozialversicherungen habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Leitlinien für alle zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Gutachten als verbindlich erklärt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Bundesgericht erwog weiter,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u den Themen des Dolmetschens sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden Fall interessierenden – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwesenheit von Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Leitlinien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom psychiatrischen Gutachter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Befunddarstellung sollten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel keine Dritten anwesend sein, es sei denn, der Gutachter erachte dies als notwendig. Insbesondere die Anwesenheit Angehöriger k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfälschend wirken. Erschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmsweise sinnvoll, zumindest einen Teil der Exploration in Anwesenheit bzw. unter Einbeziehung eines Angehörigen durchzuführen, m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Gutachten klar hervorgehen, welche Angaben vom Exploranden selber und welche vom Angehörigen stamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die Interaktion in diesem erweiterten Setting und mögliche Auffälligkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beschreiben und in die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung einzubeziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter diesen Umständen ziehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Leitlinien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgabe, Verständigungsbarrieren möglichst zu besei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwelligen Einsatz von professionellen Dolmetschern bei fremdsprachigen Exploranden nach sich; Angehörige des Exploranden könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en damit nicht beauftragt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angehörige (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch Freunde und Bekannte) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eigneten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als Dolmetscher, weil sie infolge mangelnder Distanz zum Exploranden und (beiderseitigem) Zwang zu "familienrollenkonformem" Verhalten befangen s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien. Erwachsene Kinder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch meist eine eindeutige Parteinahme für ihre Eltern erkennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht Gewähr für eine neutrale, vollständige und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrheitsgemässe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Übersetzung, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gäben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Angaben des zu begutachtenden Elternteils - oft unbewusst - eine eigene Färbung. Der übersetzende Familienangehörige k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Inhalt der Kommunikation verfälschend einwirken, indem er selektiv übersetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder dem zu Untersuchenden selbständig Hinweise g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebe, selbständig das Wort ergreife</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder gar die Gesprächsführung für d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Probanden zu übernehmen suche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Befangenheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Untersuchungssituation kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch auf Seiten des Exploranden bestehen, weil er sich dem Untersucher so p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räsentieren mü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie er es auch in der Familie tue, oder weil er gehemmt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in Gegenwart von Angehörigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über psychische Leiden zu berichten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Falls mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines ungeeigneten Übersetzers die Verständigungsbarriere höher gehalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde als nötig, so lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das in sich schlüssig erscheinende, an sich nachvollziehbar begründete Gutachten als solches nicht erkennen, ob der Mangel die Zuverlässigkeit der Beurteilung beeinträchtigt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beweiswert der betreffenden Expertise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich herabgesetzt, auch wenn die Expertise anhand der üblichen Beweiswertkriterien unauffäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beweiswert dann nicht geschmälert, wenn den Umständen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich die Übersetzung durch Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörige wesentlich auf die gutachtliche Beurteilung ausgewirkt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die betreffenden Nachteile könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en wegen anderer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommunikationshinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche auch mit einer professionellen Übersetzung nicht überwindbar wären, in den Hintergrund treten, zumal wenn sich die Untersuchung ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin vermehrt auf nonverbale Elemente (z.B. Verhaltensbeobachtung: Mimik, Gestik, Tonfall) konzentrieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenfalls nicht tangiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn gesicherte anamnestische Gegebenheiten für verlässliche Schlussfolgerungen bürg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, so wenn ein geklagter hoher Leidensdruck mit dem Fehlen jeglicher Therapie oder mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person deutlich kontrastier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Fall steht nicht eine Übersetzungstätigkeit der Tochter des Versicherten im Vordergrund, wohl aber deren Anwesenheit bei der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung und deren offensichtlich aktives Mitwirken bei der Befunderhebung, also die vom Bundesgericht als erweitertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Setting </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezeichnete Konstellation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit zusammenhängende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffälligkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Konkret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich aus dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Teilgutachten von Dr. D.___ unter den Titeln „Interaktion“ und „Persönlichkeit“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sich der in Begleitung einer seiner Töchter zur vereinbarten Exploration erschienene Versicherte bei der Befunderhebung als wenig kooperationsbereite Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt habe, „gezeichnet durch jahrelange Schmerzen“. Auf gestellte Fragen habe meist die Tochter geantwortet, und sie habe auch viel über die Leidensgeschichte des Beschwerdeführers erzählt (Urk. 6/164/63).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel „Fremdanamnese“ führte der Gutachter an: „Ergänzungen durch die anwesende Tochter. Inhaltlich aber keine neuen Erkenntnisse“ (Urk. 6/164/67). In Anbetracht der allgemein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitwirkung der Tochter bei der Begutachtung des Beschwerdeführers und als Folge ihres dabei erfolgten exklusiven Abdeckens der Fremdanamnese war jedoch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlässliche psych</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrische Beurteilung nicht gewährleistet, hält man sich die Anforderungen der erwähnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Qualitätsleitlinien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SGPP sowie die daraus abgeleiteten Rechtsprechungsgrundsätze vor Augen. Die offenbar nicht einfache, von einigen Gefühlsregungen des Versicherten begleitete Befunderhebung ist denn auch im Gutachten sehr kurz und wenig aussagekräftig skizziert worden und kommt entsprechend unvollständig sowie mangelhaft zum Ausdruck, so dass das Gutachten unter diesem Gesichtspunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t und auf dieses nicht abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Kombination mehrerer Funktionsstörungen nicht notwendigerweise zu einer Addition der in ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen Fachdisziplinen attestierten Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei ihrem Zusammentreffen überschneiden sich die erwerblichen Auswirkungen in der Regel. Deshalb ist der Grad der Arbeitsunfähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich in einer Gesamtbeurteilung zu bestimmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_204/2015 vom 29. April 2015 E. 6 mit Hinweis auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_948/2012 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E. 4.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat damit die fehlenden Abklärungen betreffend den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erneut im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men einer mehrdisziplinären Begutachtung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtbeurteilung vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, da allfällige Wechselwirkungen mit somatisch begründeten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen zu berücksichtigen sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Sache zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und zum neuen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid über den Rentenanspruch an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht ausgangsgemäss eine Parteientschädigung zu. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entschädigung ist nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzen. Für die Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Streitsache ist nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob die sich im konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fall stellenden Tat- oder Rechtsfragen für einen Parteivertreter neuartig sind oder nicht. Der Schwierigkeitsgrad einer Streitsache ergibt sich nicht aus der sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Berufserfahrung eines Rechtsvertreters und seinen individu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtskenntnissen, sondern objektiv aus der Komplexität des zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Sachverhalts und der sich stellenden Rechtsfragen sowie aus dem Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fang des zu bearbeitenden Aktenmaterials. Bei der Beurteilung des Arbeits- und Zeitaufwands darf der Sozialversicherungsrichter nach ständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung auch beachten, dass der Sozialversicherungsprozess, im Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schied zum Zivilprozess, von der Untersuchungsmaxime beherrscht wird, wodurch in zahlreichen Fällen die Tätigkeit des Anwalts erleichtert wird. Diese soll nur insoweit berücksichtigt werden, als sich der Anwalt bei der Erfüllung seiner Aufgabe in einem vernünftigen Rahmen hält, unter Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss nutzloser oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sonst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überflüssiger Schritte (BGE 114 V 87 E. 4b, Urteil des Bundesgerichts I 30/03 vom 22. Mai 2003 E. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 24. April 2017 (Urk. 21) reichte der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer vom 21. April 2017 datierende Honorarnoten seiner beiden in diesem Beschwerdeverfahren tätigen Rechtsvertreter ein. Rechtsanwalt Reich machte mit Honorarnote vom 21. April 2017 (Urk. 22/1) einen zeitlichen Aufwand von 12,2 Stunden und Barauslagen von Fr. 81.-- zuzüglich Mehrwertsteuer geltend. Rechtsanwältin Dr. Wyler führte einen Arbeitsaufwand von 6,91 Stunden und Barauslagen im Betrag von Fr. 36.-</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Rechtsanwalt Reich aufgeführte Aufwandposition „Telefon von Klient“ (Urk. 22/1 S. 2) datiert vom 23. April 2015 und fällt damit in den Zeitraum des Verwaltungsverfahrens (Datum der angefochtenen Verfügung: 15. Mai 2015, Urk. 2). Entsprechend ist sie in diesem Verfahren nicht zu berücksichtigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachte Instruktionsdauer von 0,5 Stunden vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist angemessen und entsprechend zu entschädigen. Der geltend gemachte Aufwand für das Aktenstudium und die Redaktion der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deschrift von total 6,5 Stunden erweist sich hingegen als zu hoch, da Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Reich die Akten bereits aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekannt waren und sich im vorliegenden Fall keine schwierigen juristischen Fragen stellen. Als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen erweist sich hierfür ein Aufwand von insgesamt 2,5 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Auch der geltend gemachte Aufwand von 4,5 Stunden für erneutes Aktenstudium und die Redaktion der Replik erweist sich als zu hoch und ist auf angemessene zwei Stunden zu reduzieren. Für den weiteren im Verlauf dieses Beschwerdeverfahrens angefallenen Aufwand, wozu insbesondere die Instruktion betreffend das weitere Vorgehen nach dem Beschluss vom 14. Februar 2017 (Urk. 16) und dem Wechsel in der Rechtsvertretung gehört, ist ein Aufwand von 4 Stunden zu berücksichtigen. Dies trägt sowohl dem notwendigen Aufwand für die Instruktion als auch für die kurze Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme an das Gericht ausreichend Rechnung, zumal deren Thematik beschränkt und vom Gericht klar skizziert worden war. Weiterer Aufwand ist nicht zu entschädigen, was namentlich die Einarbeitung der neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrifft. Im Ergebnis ergibt sich ein gesamthaft zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigender zeitlicher Aufwand von 9 Stunden (0,5 Stunden Instruktion vor Beschwerdeerhebung, 2,5 Stunden für Aktenstudium und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerderedak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 2 Stunden für Aktenstudium und Ausarbeitung der Replik, 4 Stunden sonstiger Aufwand während des Beschwerdeverfahrens). Dies entspricht unter Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- einem Honorar von Fr. 1‘980.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem wurden Barauslagen in der Höhe von Fr. 81.-- (Rechtsanwalt Reich) beziehungsweise Fr. 36.-- (Rechtsanwältin Dr. Wyler) geltend gemacht. Die von Rechtsanwalt Reich angeführten 54 Kopien sind jedoch nicht mit einem Preis von Fr. 1.-- pro Stück sondern mit einem solchen von 50 Rappen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts I 30/03 vom 22. Mai 2003). Damit sind Barauslagen von insgesamt Fr. 90.-- ([Fr. 81.-- - Fr. 27.--] + Fr. 36.--) zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % resultiert eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 2‘138.40 (1,08 x [Fr. 1‘980.-- + Fr. 90.--]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">i</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">e angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Verfügung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">15. Mai 2015</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rers </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘138.40 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (unter Beilage des Dop</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">pels von Urk. 21)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>