<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2015.01044</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. März 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1968, verfügt über keine Berufsausbildung. Bei ihrer letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitgeberin war sie von September 2002 bis März 2013 zu 100 % als Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duktionsmitarbeiterin tätig (Urk. 9/10/2). Danach bezog sie Leistungen der Krankentaggeldversicherung (Urk. 6/9/2-6) und meldete sich im August 2013 wegen Schulterbeschwerden, Diabetes und Zöliakie bei der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), zum Leistungs-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an (Urk. 6/1). Diese klärte den medizinischen Sachverhalt (Urk. 6/8, 6/11/4-6 und 6/14/2 f.) und die erwerblichen Verhältnisse (Urk. 6/6 und 6/10) ab, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/9) und legte die Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme vor (Urk. 6/21/3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 15. Juli 2014 kündigte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Rentenanspruchs an (Urk. 6/22). Dagegen erhob diese sowohl vertreten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/26 und 6/30) als auch persönlich (Urk. 6/34) Einwand unter Hinweis auf laufende medizinische Abklärungen. In der Folge unterzog sie sich vom 12. bis 28. März 2015 einer stationären Behandlung im Universitätsspital Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Klinik für Rheumatologie (Urk. 6/48/1), und liess der IV-Stelle weitere Arztberichte zukommen (Urk. 6/37, 6/48 und 6/52). Am 30. Juli 2015 leistete die IV-Stelle aufgrund eines weiteren Gesuchs der Versicherten (Urk. 6/41 f.) Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (Urk. 6/63). Hierauf teilten ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Versicherte die Beendigung des Vertretungsverhältnisses mit (Urk. 6/64 f.). Schliesslich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinte die IV-Stelle gestützt auf eine weitere Stellungnahme des RAD (Urk. 6/68) am 14. September 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 6/69 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 8. Oktober 2015 Beschwerde (Urk. 1) unter Beilage zweier Arztberichte (Urk. 3/1-2). Sie beantragte, ihr eine Invalidenrente zuzusprechen, und ersuchte ferner um Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung. Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 26. November 2015 gewährte das Sozialversicherungsgericht der Versicherten die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 10). Alsdann reichte die Versicherte mit Eingabe vom 25. Juli 2016 (Urk. 12) weitere Arztzeugnisse ein (Urk. 13/1-2), die der IV-Stelle zur Kenntnisnahme zugestellt wurden (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="XX001"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; zur sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Methode des Einkommensvergleichs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung sind alle Beweismittel, objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv zu prüfen und zwar unabhängig von ihrer Herkunft respektive Bezeichnung als Gutachten, Bericht oder Stellungnahme. Insbesondere darf das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV044"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regionalen Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste (RAD) stehen den IV-Stellen sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geeignete Prüfmethoden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Bedarf können sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ärztlich untersuchen (Art. 49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]; vgl. U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei eigener Untersuchung ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beweiswert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von RAD-Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Da es sich dennoch um eine versicherungsinterne Abklärung handelt, kann aber bereits dann nicht mehr auf das Ergebnis solcher Berichte abgestellt werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einer Aktenbeurteilung des RAD kommt p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein geringerer Beweiswert zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog aufgrund der eingeholten RAD-Stellungnahmen, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepassten Tätigkeiten sei nicht eingeschränkt. Beim Einkommensvergleich sei die Nominallohnentwicklung </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zum Jahr 2014 zu berücksichtigen und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 55‘862.--, basierend auf dem zuletzt effektiv erzielten Lohn, ein Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 54‘674.60, basierend auf der Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2010, Tabelle 1, Ziff. 2-96, Zentralwert für Hilfsarbeiten, gegenüberzustellen. Ein behinderungsbedingter Abzug rechtfertige sich nicht (Urk. 2 und 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, es sei auf ein Gutachten verzichtet worden, obschon gemäss den vorliegenden Arztberichten diverse körperliche und psychische Probleme sowie Schmerzen bestünden. Insbesondere würden ihr Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der sie seit Dezember 2015 behandelnde Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine volle Arbeitsunfähigkeit attestieren (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. September 2013 diagnostizierte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Departement Chirurgie, Abteilung Orthopädie, eine die Arbeitsfähigkeit beeinflussende postoperative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adhäsiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im inflamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atorischen Stadium der rechten Schulter bei einem Status nach Re-Arthroskopie mit subacromialer Re-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Re-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 8. März 2013 bei (a) einem Rezidiv der subacromialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Symptomatik, (b) einem Status nach Schulterarthroskopie mit subacromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kalkentfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung und sparsamer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 20. Oktober 2011 bei subacromialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Symptomatik und Tendinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">calcarea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie (c) subacromialen Infiltrationen am 25. März 2011, 6. Januar 2012 und 6. September 2012. Als Diagnosen ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen insulin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Diabetes und eine Zöliakie (Urk. 6/8/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu erläuterte er, die Beschwerdeführerin habe bereits in der Kontrolle sechs Wochen nach der zweiten Operation über persistierende Schulterschmerzen berichtet, wobei die Schmerzen aktuell schlimmer seien. Ferner klage sie über einen ausgeprägten Nachtschmerz und eine abnehmende Beweglichkeit. Der postoperative Verlauf gestalte sich deutlich protrahiert. Zum Befund notierte er, die Schultersteife sei symmetrisch ohne Anhaltspunkte für Atrophien. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intertubercularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei leicht, die ventrale Kapsel deutlich druckdolent. Die Beweglichkeit sei schmerzbedingt eingeschränkt mit einer Flexion/Extension von 80-0-10°, einer Abduktion/Adduktion von 50-0-10° und einer Aussen-/ </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Innenrotation in 0° Abduktion von 0-10-85°. Kombinationsbewegungen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den bis zum Mund gehen, der Schürzengriff sei bis zum Trochanter massiv. Eine subacromiale Reizsymptomatik bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepspathologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne klinisch nicht konklusiv beurteilt werden. Bei forcierter Aussenrotation in 0° Abduktion wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den endphasig deutliche Schmerzen angegeben. Durchblutung, Motorik und Sensibilität seien intakt (Urk. 6/8/2). Er fügte an, er habe eine 100%-Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bis 20. August 2013 attestiert (Ausstelldatum Arztzeugnis 8. Juli 2013, vgl. Urk. 6/9/8). Aufgrund eines Wohnsitzwechsels werde die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin künftig im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kontrolliert (Urk. 6/8/3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Anamnese wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überdies auf den Verlauf nach der ersten Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion hin. Die Beschwerdeführerin habe damals nach sechs Wochen über einen erfreulichen Verlauf berichtet, in der Dreimonatskontrolle indes über zunehmende Schulterschmerzen geklagt. Die subacromiale Reizsymptomatik sei differentialdiagnostisch als postoperativ oder als chemische Reizung bei Kalk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kristallliberation im Rahmen der Operation interpretiert und eine subacromiale Infiltration durchgeführt worden. Diese habe zu einer diskreten Schmerzlinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung geführt, wobei Nachtschmerzen und endphasige Schmerzen hinzugekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men seien. Diese seien im Rahmen einer adhäsiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kapsulitits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> interpretiert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die bei fehlender Besserung trotz verordneter NSAR-Therapie und Scho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung empfohlene intraartikuläre Infiltration mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kenacort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aus Angst vor Spritzen abgelehnt. Schliesslich habe sie zehn Monate postoperativ dennoch über das Erreichen einer weitgehenden Beschwerdefreiheit und eines normalen Bewegungsausmasses berichtet. Mit der Wiederaufnahme der Arbeit sei erneut das Beschwerdebild einer subacromialen Reizung in den Vordergrund getreten. Sechs Wochen nach einer weiteren subacromialen Infilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration habe sie schliesslich über eine absolute Beschwerdefreiheit berichtet, so dass der Fall Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 abgeschlossen worden sei. Erst Mitte Februar 2013 sei sie dann erneut mit immobilisierenden Schulterschmerzen vorstellig geworden (Urk. 6/8/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt der Orthopädischen Klinik des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übernahm im Bericht vom 7. November 2013 sämtliche von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Diagnosen zur rechten Schulter. Zusätzlich diagnostizierte er eine Tendinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">calcarea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter. Zum Befund links notierte er: freie aktive Ante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">version/Abduktion, schmerzhafter Bogen ab 90°, Flexion 40° mit eingeschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Kraft ohne Lag-Zeichen, Innenrotation bis Gesäss, Lift-off-Test negativ, Druckschmerz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bicipitalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schultergelenk ohne Druckschmerz, sensomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torisch ohne Befund. Der Befund rechts lautete: aktive Anteversion bis 70°, Abduktion 40°, Aussenrotation 10°, Innenrotation mit Handfläche bis L4/5, Schmerzen endgradig und vor allem beim Versuch, die Schulter weiter zu mobilisieren, Druckschmerz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bicipitalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geringgradiger Druckschmerz Schultergelenk, sensomotorisch unauffällig. Er attestierte in der bisherigen Tätigkeit weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %, äusserte sich – im Gegensatz zu seinem Vorgänger – aber auch explizit zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. So sollte seines Erachtens in einer Tätigkeit ohne Überkopfarbeiten und ohne schweres Heben von Gegenständen eine 100%-Arbeitsfähigkeit – und zwar ab sofort – erreichbar sein. Dazu bemerkte er, um die Eingliederungsmassnahmen voranzutreiben, benötige es eine intensive Physio- und Schmerztherapie (Urk. 6/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem zweiten Bericht vom 10. Februar 2014 empfahl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">näre Rehabilitation zur Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft beider Schultern sowie eine adäquate Schmerztherapie. Dazu erläuterte er, das [in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen erfolgte] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Needling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schulter habe eine 30%ige Schmerzverbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gebracht, aktuell bestehe keine Therapie mehr. Ferner relativierte er seine Arbeitsfähigkeitseinschätzung. So erklärte er, eine Wiederaufnahme der bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeit sei nicht absehbar. In einer Tätigkeit ohne schweres Heben und Tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Gegenständen von über 5 kg und ohne regelmässige Überkopfarbeiten sollte indes eine 50- bis 100%-Arbeitsfähigkeit erreichbar sein. Diese Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung überzeugt allerdings nicht nur aufgrund der gegenüber dem Vorbericht soweit unveränderten Befunde und Diagnosen nicht, sondern auch in Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der daran anschliessenden Schlussbemerkung. So hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich fest, dass aus fachorthopädischer Sicht keine relevante Diagnose bestehe, die zu einem bleibenden Nachteil der Schulter führen könnte. Es bestünden persistierende Beschwerden mit einer Bewegungseinschränkung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che nicht eindeutig verifizierbar seien (Urk. 6/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den vorstehend zusammengefassten Unterlagen schlussfolgerte der RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, in seiner Aktenbeurteilung vom 26. Mai 2014, es bestünde eine schmerzbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Bewegungseinschränkung der rechten Schulter sowie eine Kraftreduktion beidseits. Die Arbeitsfähigkeit als Produktionsmitarbeiterin könne mangels Stellenbeschrieb des Arbeitgebers (vgl. zumindest Urk. 6/7/2 oben) nicht defini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv beurteilt werden, wobei eine Arbeitsunfähigkeit nach dem 6. November 2013 jedoch fraglich sei. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil (Gewichtslimit &lt; 5 kg, ohne regelmässige Überkopfarbeiten) betrage die Arbeitsunfähigkeit seit 7. November 2013 0 %. Eine Besserung des Gesund-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei zudem innerhalb eines Jahres zu erwarten. Empfohlen würden eine stationäre Rehabilitation und Schmerztherapie (Urk. 6/21/4). Diese Beurteilung ist soweit nachvollziehbar, als sich zuvor bereits die beiden Behandlungspersonen die geklagten Beschwerden nicht vollständig erklären konnten („nicht konklusiv beurteilbar“, „nicht eindeutig verifizierbar“) und nur sehr zurückhaltend eine Arbeitsfähigkeit attestierten (Arztzeugnis für wenige Wochen, Arbeitsfähigkeit von 100 % bzw. zumindest 50 % in einer angepassten Tätigkeit ab sofort erreichbar).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen liegen keine Berichte zu Untersuchungen oder Therapien im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum von März bis November 2014 vor, auch wenn im Bericht des Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. März 2015 eine erste stationäre Rehabilitation in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Mai 2014 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt wird (vgl. Urk. 6/48) und sich aus dem Schreiben der Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung vom 14. Mai 2014 weitere Anhaltspunkte für einen stationären Aufenthalt ergeben (Urk. 6/18). Es kann angenommen werden, dass </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin – im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertreten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – einen zu ihren Gunsten lautenden Austrittsbericht ihrem Einwand beigelegt oder die Beschwerdegegnerin unter Angabe der Institution zur Einho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines solchen aufgefordert hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stattdessen holte die Beschwerdeführerin – vor dem Hintergrund des ablehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Vorbescheids (Urk. 6/28) und auf Vermittlung eines Bekannten (Urk. 6/37/1) – eine Zweitmeinung bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein. Dieser berichtete am 18. November 2014, eine klinische Untersuchung des Armes sei [am 14. November 2014] nicht möglich gewesen. An beiden Armen sei schon bei geringen Rotationen und Abduktionsbewegungen auch passives starkes Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen vorhanden. Die Beschwerdeführerin gebe Ausstrahlungen in beide Hände und Fingersteifigkeit an. Die mitgebrachte Bildgebung, insbesondere das MRI der rechten Schulter ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontrastmittel, zeige seines Erachtens im Gegensatz zum Befund eine deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, leichte degenerative Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen, ein angedeutetes Knochenmarksödem im Schultergelenk, eine kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dale Neigung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akromions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehne. Es liege somit eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits im Rahmen eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) vom Typ I vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Miacalcic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Schmerzmittel seien bereits eingesetzt worden. Der Risikofaktor dürfte der Diabetes sein. Ein Steroid-Stoss könne nur unter engem Monitoring des Blut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuckers erfolgen. Von weiteren operativen Interventionen rate er dringend ab (Urk. 6/37/1). Damit versäumte es Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei mehrheitlich geringfügigen und offenbar aus alten Unterlagen stammenden Befunden ansatzweise plausibel zu erklären, weshalb die Beschwerden im zweiten Jahr postoperativ derart zugenommen haben sollen, dass eine klinische Untersuchung inzwischen schmerzbedingt unmöglich war. Insbesondere unklar ist auch, welche „Kompo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenten“ eines CRPS seines Erachtens vorlagen, wobei er als einziger diese Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose stellte (vgl. dazu auch Petra Stölting, Komplexes regionales Schmerz-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in: ARS MEDICI, Schweizerische Zeitschrift für Hausarztmedizin, Heft Nr. 19/2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 9. Dezember 2014 zum MRI vom 3. November 2014, dieses zeige bis auf eine Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts intakte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Verhältnisse. Es bestünden ausgeprägte Veränderungen der Kapsel mit Schwellung und eine Schultergelenksarthrose. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin reagiere postoperativ aber auch im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik beidseits mit einer starken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retraktilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kapsulitis auf dem Boden des Risi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kofaktors des Diabetes. Er empfehle eine rheumatologische stationäre Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung zur Steroid-Therapie peroral, allfällig auch intraartikulär, und zum Moni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toring des Diabetes (Urk. 6/37/2). Im Vergleich zu den früheren Arztberichten fallen dabei vorderhand der explizite Hinweis auf die starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kapselschrumfpung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Gelenksarthrose auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. med. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin sowie Endokrinologie-Diabetologie, führte in ihrem Bericht vom 9. Januar 2015 aus, die Arbeitsfähigkeit hänge in erster Linie von der Schulterproblematik und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischen Entwicklung (Verdacht auf depressive Verstimmung und Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung) ab. Bezüglich der internistischen Diagnosen (Diabetes, Zöliakie und Hypothyreose) bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/37/4). Demnach ist einerseits festzuhalten, dass sich der von der Beschwerdeführerin ursprünglich in den Raum gestellte Verdacht auf eine Tumorerkrankung nicht erhärtet hat (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/7/3). Andererseits ist mit Blick auf die von ihr geltend gemachten psychischen Beschwerden anzumerken, dass die Formulierung der Hausärztin keine schwere psychische Erkrankung indiziert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. März 2015 wurde der Beschwerdeführerin schliesslich eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % während des Aufenthalts und zwei Wochen danach, konkret vom 12. März bis 12. April 2015, attestiert (Urk. 6/48/4). Sodann wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 6/48/1 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periathropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humero-scapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">calcarea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ankylosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits, begünstigt durch einen Diabetes mellitus und ein Schonverhalten (MRI beider Schultern vom 3. November 2014),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periathropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">coxae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits, bei schmerzhaft eingeschränkter Hüftab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duktion mit Schmerzauslösung im Bereich der Adduktorenansätze,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Störung bei chronischer Schmerzproblematik (ICD-10: F43.9),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parästhesien der Unterschenkel und Füsse, Differentialdiagnose Small Fiber Polyneuropathie bei DM 1 und Vitamin B12-Mangel, zusätzliche Komponente durch Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Elektroneuromyographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dermatombezogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Ellbogen in die Hände ausstrahlende Schmerzen (gemäss MRI der Halswirbelsäule vom 26. März 2015 geringe degenerative Veränderungen ohne Nervenkompression, vgl. im Detail Urk. 6/48/6),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diabetes mellitus Typ 1,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">substituierter Vitamin-D-Mangel,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">substituierter Vitamin-B12-Mangel,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zöliakie und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Diagnostik bezüglich der Schulterproblematik stützte sich das Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die bereits Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegenden Bilddokumente vom November 2014. Die Blutentnahme ergab sodann normwertige Entzündungswerte, während die Ult</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raschalluntersuchung Verkalkungen im Bereich der Supraspinatussehnen beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits sowie rechts wenig Erguss im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> intertuberkulare zeigte. Zur Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung wurde erläutert, auf die Infiltrationen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kenacort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wenig Lidocain links habe die Beschwerdeführerin zwar gut angesprochen. Eine Infiltration rechts habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei steigenden Blutzuckerwerten und erfahrungsgemäss nur kurz andauerndem Ansprechen indes abgelehnt. Bei Schwindelgefühl sei auf ihren Wunsch zudem die Medikation mit Tramal reduziert und dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ponstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fix ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet sowie durch Dafalgan ergänzt worden. Eine erste stationäre Therapie sei nicht erfolgsversprechend gewesen und auch aktuell sei nur eine leichte Schmerzreduktion und keine Steigerung des Bewegungsausmasses erreicht wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die langzeitig ohne Erfolg durchgeführte Physiotherapie sei in Absprache mit der Beschwerdeführerin vorerst durch eine Ergotherapie zu ersetzen, da dort mittels Ablenkungsmanövern noch eher ein Ausreizen des Bewegungsausmasses habe erzielt werden können (Urk. 6/48/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der übrigen Diagnosen zu erwähnen ist die Feststellung, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der Schmerzproblematik eine rezidivierende depressive Störung zeige. Man habe deshalb eine schmerzmodulierende, schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regulierende und antidepressive Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (60 mg/d) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Surmon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">til</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (25 mg/d) gestartet. Man empfehle eine Weiterführung der Medikation und eine ambulante Psychotherapie. Insbesondere die Angstkomponente spiele bei der Therapie der Schulterproblematik eine grosse Rolle. Bezüglich der geklagten Parästhesien der Unterschenkel und Füsse habe man auf Empfehlung der Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologen eine Therapie mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sifrol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, begleitet mit einer antiemetischen Therapie, begonnen. Auch die Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne sich hierbei positiv auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Unter Installation dieser Medikation seien die Parästhesien deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Im Rahmen des infiltrierten Steroids habe man eine leichte Erhöhung der Blutzuckerwerte erzeugt. Allenfalls seien die Blutzuckerwerte während des stationären Aufenthalts durch andere Essgewohnheiten leicht erhöht gewesen. Für die Dauer des Aufenthalts sei daher das Insulinschema an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepasst worden (Urk. 6/48/2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit wird im Bericht des Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wiederum nur eine kurzfristige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert, obschon auch die Bilddokumente vom November 2014 beigezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen wurden. Dabei war im Blut auch keine Entzündung nachweisbar. Zudem geht aus dem Bericht klar hervor, dass die Beschwerdeführerin auf alle verab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Medikamente und die durchgeführte Infiltration gut ansprach, eine weitere Infiltration aber wegen explizit leicht erhöhter Blutzuckerwerte (offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar trotz Monitoring, fraglichem Kausalzusammenhang zum Essen und Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung des Insulinschemas) sowie der negativen Erwartungshaltung ablehnte </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. ferner Alfred </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Debrunner, Orthopädie. Orthopädische Chirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2002, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">726 zur Behandelbarkeit und den Heilungschancen von Verkalkungen der Sehne bzw. einer Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ebenfalls begann sie die empfohlene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapie nach eigenen Angaben erst im Dezember 2015, mithin ein Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierteljahr nach dem Klinikaustritt (Urk. 12). Im Bericht wurden dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend zu Recht das Schonverhalten und die Angstkomponente betont, wobei die bedingte Therapiebereitschaft unter den dargelegten Umständen einen massgeblichen Leidensdruck unwahrscheinlich erscheinen lässt.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner erneuten Stellungnahme vom 22. Juli 2015 erklärte der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den neuen Arztberichten, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe nun bestätigt, dass wegen internistischer Erkrankungen keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Im Bericht des Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden zunächst die bekannten Schulterprobleme benannt. Als zweite Diagnose werde neu eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periathropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">coxae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits gestellt, eine weitergehende Diagnostik oder Therapie aber nicht als notwendig erachtet. Bei der angegebenen ICD-Kodierung für die rezidivierende depressive Störung handle es sich um eine Anpassungsstörung, d.h. eine Reaktion zum somatischen Leiden und keine eigenständige Erkrankung. Bei der vierten und fünften Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose, den Parästhesien und in die Hände ausstrahlenden Schmerzen, sei trotz weiterführender Diagnostik kein Nachweis gelungen. Die weiteren Diagnosen würden suffizient behandelt, so dass die Laborkontrollen normale Blutwerte aufweisen würden. Aufgrund der neuen Diagnose der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">coxae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits und der aktualisierten Befunde beider Schultern lasse sich das Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil wie folgt konkretisieren: leichte Tätigkeiten (Gewichtslimit &lt; 5 kg), ohne weites Spreizen der Beine, ohne weite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abspreizbewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arme und ohne weite Aussenrotation in den Schultern. Zu vermeiden seien Überkopftätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Stossbelastungen und Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten. Im Übrigen habe seine frühere Stellungnahme zur Arbeitsunfähigkeit weiter Bestand (Urk. 6/68/2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der vorstehenden Erwägungen ist die RAD-Beurteilung schlüssig und beruht auf einer vollständigen Analyse der medizinischen Akten. Die von der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren eingereichten medizinischen Unterlagen vermögen daran keine Zweifel zu wecken.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So sind dem Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie, vom 30. September 2015 weder neue Diagnosen noch Befunde zu entnehmen. Er wies einzig darauf hin, dass die Schulterpathologie auf alle bisherigen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen noch nicht angesprochen habe, was wie dargelegt nur bedingt zutrifft. Sodann schlussfolgerte er, es bestehe eine ausgeprägte Verminderung der Belastung und des Bewegungsumfanges zusätzlich nun auch der Hüftgelenke. Im Bericht des UZS wurde allerdings nur die Hüftabduktion als schmerzhaft beschrieben und darin offensichtlich kein Anlass für eine weitere Abklärung oder Therapie gesehen. Soweit ersichtlich, unternahm die Beschwerdeführerin diesbezüglich selbst auch keine (schmerzbedingten) weiteren Schritte. Es kann Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher nicht gefolgt werden, dass das – von ihm übrigens nicht näher definierte – Belastungs-/Leistungsprofil so massiv eingeschränkt sei, dass es eine Umsetzung auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">freien Arbeitsmarkt verunmögliche. Angesichts des fachärztlich von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellten und später von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> präzisierten Belastungsprofils sowie der selbst im Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Bericht nur kurzfristig attestierten Arbeitsunfähigkeit bedarf es deshalb keiner Durchführung einer arbeitsmedizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Evaluation (Urk. 3/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls nichts Neues ergibt sich aus dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. September 2015. Sie wies lediglich auf die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. Holz-mann attestierte 100%-Arbeitsunfähigkeit hin. Sodann betonte sie, es würde sehr wohl eine Depression und nicht bloss eine Anpassungsstörung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen. Eine psychiatrische Abklärung werde stattfinden (Urk. 3/2). Als Indiz für eine bedeutsame Depression genügt dies nicht, was angesichts der psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Verdachtsdiagnose in ihrem vorhergehenden Bericht und bei Beginn der psychiatrischen Behandlung erst nach Erhalt des Vorbescheids umso mehr gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten muss. Nur der Vollständigkeit halber sei ergänzt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Krankheiten in Betracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistent sind (statt vieler: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1). Dem Arztzeugnis des seit Dezember 2015 behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. Juni 2016 ist überdies nur zu entnehmen: „Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist es zurzeit und bis auf wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teres aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, einer Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen“ (Urk. 13/1). Weder lässt dies zwingend auf eine massgebliche psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erkrankung als Ursache der attestierten Arbeitsunfähigkeit, noch auf eine Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung schliessen. </span><span id="XX208"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergeben sich aus den Berichten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie den RAD-Stellungnahmen also keine Anhaltspunkte für eine im Jahr 2014 andauernde höhergradige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, wobei die Beschwerdeführerin den Heilungsprozess auch verzögerte, indem sie angebotene zumutbare Behandlungsmöglichkeiten – selbst im kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trollierten stationären Rahmen – ausschlug.</span><span id="XX086"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die von ihr ins Recht gelegten anderslautenden medizinischen Unterlagen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen daran keine Zweifel zu wecken, fehlt ihnen doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitestgehend eine fundierte Arbeitsfähigkeitseinschätzung mit Angaben zu den Befunden und nachvollziehbar begründeter Diagnosestellung. Die nicht in E. 3 erwähnten medizinischen Unterlagen, wie z.B. Urk. 13/2, bescheinigen im Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsunfähigkeit an sich, ohne die hierfür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gründen zu nennen. Diesen Bescheinigungen ist daher kein Beweiswert beizumessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach besteht kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen, zumal die Befunderhebung im Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassend und polydiszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">när war. Folglich ist für den Verlauf der Arbeitsfähigkeit und das Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil vollumfänglich auf die RAD-Beurteilungen abzustellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einkommensvergleich an sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Beschwerdeführerin nicht. Es sei dennoch darauf hingewiesen, dass die Rechtsprechung mit dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sog. Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densabzug heute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Umstand Rechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trägt, dass Einschränkungen in Bezug auf körperliche Arbeit, aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgen, wenn </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Einkommen verwerten kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bestimmung der Höhe des Abzuges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen BGE 126 V 75). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der vorliegend unbestrittenen Berechnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen würde selbst bei Gewährung eines maximal möglichen leidensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Abzugs von 25 % kein rentenbegrün-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % resultieren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 55‘862.--, Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men Fr. 41‘005.95, Invaliditätsgrad </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ca. 27 %). Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzusetzen und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Verfahrensausgang vollumfänglich der Beschwerdeführerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigBonetti</p><p></p></div> </div></body></html>