Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: RX210002-O/U Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. A. Huizinga und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. H. Lampel Beschluss vom 31. August 2021 in Sachen 1. Schweizer Presserat, 2. ... Beklagter 1 1 vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. X._____, gegen A._____, Kläger betreffend Schutzschrift - 2 - Nach Einsicht in die Eingabe des Beklagten 1 vom 25. August 2021, einge- gangen am 26. August 2021, mit welcher er für den Fall einer Berufung des Klä- gers gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Bülach, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 (Geschäfts-Nummer CG200018-C) ein Gesuch um Sicherstellung der Par- teientschädigung ankündigt und gegebenenfalls um vorgängige Fristansetzung zur Beantragung und näheren Begründung des Sicherstellungsbegehrens ersucht (Urk. 1), da diese Eingabe als Schutzschrift im Sinne von Art. 270 ZPO entgegenzu- nehmen ist, da der vorliegende Entscheid durch den Beklagten 1 verursacht wurde, weshalb ihm die entsprechenden Kosten aufzuerlegen sind (§ 8 Abs. 2 in Verbin- dung mit § 12 Abs. 1 GebV OG), wird beschlossen: 1. Die Eingabe des Beklagten 1 vom 25. August 2021 wird als Schutzschrift entgegengenommen und findet – unabhängig von Gerichtsferien – Beach- tung bis längstens am 25. Februar 2022. 2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.00 festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten werden dem Beklagten 1 auferlegt. 4. Schriftliche Mitteilung an den Beklagten 1 gegen Empfangsschein. 5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). - 3 - Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich in der Hauptsache um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 31. August 2021 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin: lic. iur. H. Lampel versandt am: lm