{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2022-09-28", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00098_2022-09-28.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222678&W10_KEY=13045539&nTrefferzeile=89&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "1e9f6e9d00bbd837f11c19d230e0eab3"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" VB.2022.00098"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 28.09.2022 VB.2022.00098"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 28.09.2022 VB.2022.00098"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 28.09.2022 VB.2022.00098"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verl\u00e4ngerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA | Scheinehe? [Der Beschwerdef\u00fchrer heiratete 2016 in Zypern eine 7 Jahre \u00e4ltere EU-B\u00fcrgerin, welche kurz danach in die Schweiz reiste, wo ihr eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt wurde. Gest\u00fctzt auf die Ehe wurde dem Beschwerdef\u00fchrer ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt. Das Ehepaar lebt seit sechs Jahren in Wohngemeinschaft mit der Schwester der Ehefrau und dem Bruder des Beschwerdef\u00fchrers, welche ebenfalls verheiratet sind. Das Bezirksgericht sprach das Ehepaar mit begr\u00fcndetem und rechtskr\u00e4ftigem Urteil vom Vorwurf der T\u00e4uschung der Beh\u00f6rden wegen Scheinehe frei.] Kriterien f\u00fcr das Vorliegen einer Scheinehe (E. 2.2). Der Beschwerdef\u00fchrer macht geltend, die Vorinstanz habe in willk\u00fcrlicher Weise auf migrationsrechtliche Verfahren von Drittpersonen abgestellt (E. 4.1): Der Vergleich der Vorinstanz mit einer \"spanischen Freundin\", die ebenfalls eine Scheinehe eingegangen sei, ist willk\u00fcrlich und widerspricht der Einzelfallbetrachtung. Nicht willk\u00fcrlich ist dagegen die Bezugnahme auf die Ehe der Schwester der Ehefrau und dem Bruder des Beschwerdef\u00fchrers, deren migrations- und strafrechtliches Verfahren parallel gef\u00fchrt wurde (E. 4.3). Grunds\u00e4tzlich keine Bindungswirkung des Strafurteils f\u00fcr Verwaltungsbeh\u00f6rden. Eine Verwaltungsbeh\u00f6rde darf aber nicht ohne Not von den tats\u00e4chlichen Feststellungen der Strafbeh\u00f6rde abweichen (E. 5.1). Vorliegend weicht die Vorinstanz in Verletzung der Begr\u00fcndungspflicht vom Strafurteil ab (E. 5.3): Gegen eine Scheinehe sprechende Indizien, wie der enge Kontakt des Beschwerdef\u00fchrers mit der Schwiegermutter, die konstanten Wohnverh\u00e4ltnisse und die gemeinsamen Zukunftspl\u00e4ne, wurden nicht gen\u00fcgend ber\u00fccksichtigt. Ebenso wenig wurde gewichtet, dass sich der Beschwerdef\u00fchrer im Zeitpunkt der Heirat als Student in Zypern mit einer Residence Card aufhielt, weshalb es auf der Hand liegt, dass die Hochzeit dort stattfand. Es liegen \u00fcberwiegende Indizien f\u00fcr eine gelebte Ehe vor. Gutheissung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 00:54:33", "Checksum": "499d5f62fb3dbc1dd94f1e3ccf8f7512"}