<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2023.00166</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. April 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk169004752"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1995 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war arbeitslos und bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 11. Februar 2023 in München über einen am Boden liegenden E-Scooter stolperte, stürzte und sich den Kopf am E-Scooter anschlug (Urk. 7/1). Gemäss eigenen Angaben begab er sich in die Notaufnahme in München. Am 15. Februar 2023 wurde im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Status nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert (Urk. 7/31). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das MRI des Schädels vom 22. Mai 2023 ergab keinen patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Befund (Urk. 7/46). Am 23. August 2023 holte die Suva eine Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung ihres beratenden Arztes ein (Urk. 7/61). Mit Verfügung vom 6. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2023 stellte sie die Leistungen per 11. September 2023 ein (Urk. 7/65). Die dagegen erhobenen Einsprachen des Versicherten und seiner Krankenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 7/81 und Urk. 7/84) wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. Oktober 2023 ab (Urk. 7/88 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 23. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 8. Januar 2024 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 11. Januar 2024 mitgeteilt wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span id="_Hlk150506379"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span>mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_305/2022 vom 13. April 2023 E. 3.1).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV110"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie beispielsweise einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse ohne aufwendige Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im psychischen Bereich davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV115"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p><span> </span><span>Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Listenabsatz"><span class="Standard Listenabsatz">- </span><span class="Standard Listenabsatz">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p><span> </span><span>Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span>gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur</span><span>teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleu</span><span>der</span><span>trauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeich</span><span>net werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/</span><span>aa</span><span> und 367 E. 6a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV117"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesgericht sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV162"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">527/2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">674/2019 vom 3. Dezember 2019 E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">64/2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. April 2021 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundlage für die Beurteilung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_640/2022 vom 9. August 2023 E. 4.1.2 und 8C_299/2022 vom 5. September 2022 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2023 vom 30. November 2023 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, es lägen keine organisch nachweisbaren strukturellen Läsionen im Bereich des gesamten Kopfes vor, weshalb die Adäquanz zu prüfen sei. Es handle sich um einen simplen alltäglichen stolperbedingten Sturz. Ein solcher sei mit Blick auf die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung als leichter Unfall einzustufen. Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den nicht objektivierbaren Unfallfolgen könne bei einem leichten Unfall ohne weiteres verneint werden. Da die geklagten Beschwerden in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 11. Februar 2023 stünden, sei eine weitere Leistungspflicht zu Recht verneint worden (Urk. 2 S. 5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom im Zusammenhang mit dem Unfallereignis sei durch vier unabhängige Ärzte klar festgestellt worden. Auch der aktuelle Bericht von Dr. </span><span id="_Hlk169004959"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belege ein nach wie vor bestehendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom mit stark anhaltender visueller Sensibilität besonders bei Bildschirmarbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Einstellung der Versicherungsleistungen sei zu Unrecht erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kantonsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Februar 2023 betreffend die Behandlung vom 15. Februar 2023 wurde die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma am 11. Februar 2023 m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Kopfschmerzen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund unzureichender Schonung genannt. Der Beschwerdeführer habe sich wegen zunehmender Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit notfallmässig selbst vorgestellt. Er habe sich in der Nacht vom 10./11. Februar 2023 in der Notaufnahme in München nach Schädel-Hirntrauma in alkoholisiertem Zustand präsentiert. Er sei kurz bewusstlos gewesen und könne sich an den Sturz nicht erinnern. Sofort nach dem Sturz habe er Kopfschmerzen und Übelkeit ohne Erbrechen gehabt, aber keine Sehstörungen und keine sensomotorischen Defizite. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittels CT-Scan sei eine Fraktur und intrakranielle Blutung ausgeschlossen worden. Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell unauffälligem Neurostatus bestehe keine Indikation für eine CT-graphische Kontrolle (Urk. 7/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, nannte in ihrem Bericht vom 20. April 2023 betreffend die Untersuchung vom 6. April 2024 die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postkommotionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndroms bei Status nach leichtem Schädelhirntrauma. Berichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde ein leichtes Schädelhirntrauma am 11. Februar 2023 bei Stol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">persturz mit nachfolgend kurzer Bewusstlosigkeit sowie Traumata im linken Gesicht. Nach unter Schmerzmedikation initial beschwerdearmer Periode seien im Verlauf durch Bildschirmarbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verstärkbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kopfschmerzen und Lichtscheu sowie ein akzentuierter Tinnitus aufgetreten, gelegentlich leichte Übelkeit. Die Rückbildung gestalte sich etwas protrahiert, aktuell sei er seit zwei Wochen aber nahezu beschwerdefrei. Im neurologischen Untersuchungsbefund fänden sich noch leichte myofasziale Befunde der Schulter-/Nackenmuskulatur, ein Unwohlsein bei schneller Blickfolge, sonst keine relevanten Pathologien. Das EEG zeige einen unauffälligen Befund. Gesamthaft bestehe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom nach leichtem Schädelhirntrauma. Die Beschwerden seien aktuell in guter Rückbildung. Es bestehe von neurologischer Seite momentan kein weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostischer und therapeutischer Handlungsbedarf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/41).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das MRI des Schädels vom 22. Mai 2023 ergab keine kortikale Kontusionen, keine diffusen axonalen hämorrhagischen Verletzungen, kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">epidurales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durales Hämatom, keine mesiale Sklerose, keine limbische Encephalitis, keine kortikale Dysplasie, keine Heterotopie, keine pathologische Mikroangiopathie, keine entzündliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demyelinisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ZNS-Erkrankung und kein Hydrocephalus (Urk. 7/46).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva-Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, führte in seiner Aktenbeurteilung vom 23. August 2023 aus, aus den medizinischen Dokumenten könne abgeleitet werden, dass im Rahmen des für den 11. Februar 2023 in München angegebenen Unfalls eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichte traumatische Hirnverletzung (LTHV/MTBI) entstanden sei. Entsprechend der Definition der IHS (ICHD-3) sei beim Beschwerdeführer aufgrund seiner Angaben am 15. Februar 2023 von einem akuten posttraumatischen Kopfschmerz-Syndrom auszugehen. Aufgrund der Angaben und der Befunde in der neurologischen Untersuchung am 6. April 2023 sei aus neurologischer versicherungsmedizinischer Sicht nicht von einem Übergang in einen chronischen posttraumatischen Kopfschmerz (definitions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nach Ablauf von drei Monaten) auszugehen. Die aktuelle neurologische Mitbeurteilung der vorliegenden Magnetresonanztomografien des Kopfes vom 22. Mai 2023 könne die fachärztlich radiologische Einschätzung fehlender namhafter organischer oder blutungsbedingter Schädigungen der dargestellten Strukturen bestätigen. Es sei von einer LTHV/MTBI, wahrscheinlich mit Zahn- und Lippenverletzung, auszugehen. Zusätzlich sei mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit von einem akuten posttraumatischen Kopfschmerz auszugehen. Die Folgen der LTHV/MTBI und des akuten posttraumatischen Kopfschmerzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müssten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens zum Zeitpunkt der (klinisch unauffälligen) fachärztlichen neurologischen Untersuchung am 6. April 2023 als abgeheilt eingeschätzt w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der Normalbefund der MRT/MRI des Kopfes am 20. Mai 2023 habe den am 6. April 2023 festgestellten fehlenden Anhalt für eine organische (strukturelle) und unfallbedingte Schädigung neuronaler Strukturen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich des gesamten Kopfes bestätigt (Urk. 7/61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt in seinem Bericht vom 8. September 2023 zuhanden der Beschwerdegegnerin fest, das Vorliegen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postcommotionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndroms sei belegt. Die geschilderten Beschwerden, insbesondere bei Bildschirmarbeit, seien typisch für solch eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung und es fänden kontinuierlich Fortschritte statt (Urk. 7/82).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 29. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die zur Arbeitsunfähigkeit führenden Beschwerden seien Lichtscheu, Kopfschmerzen und deutlich reduzierte Bildschirmtoleranzzeit (Urk. 7/101).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht </span><span id="_Hlk169005163"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, interdisziplinäres Zentrum für Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">del und neurologische Sehstörungen, vom 24. Oktober 2023 betreffend die gleichentags erfolgte Untersuchung wurde festgehalten, die Zuweisung sei bei persistierenden visuellen Symptomen nach Commotio cerebri im Februar 2023 erfolgt. Die ophthalmologischen Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inklusive Gesichtsfeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und OCT seien unauffällig. Insbesondere sei auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okulomotorik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> regelrecht mit gut erhaltener Konvergenz, gut kompensierter Exophorie und altersentsprechender Akkommo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dationsbreite (Urk. 7/100 = Urk. 3/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen unter Prüfung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfalladäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht per 11. September 2023 eingestellt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer beim Unfallereignis vom 11. Februar 2023 eine leichte traumatische Hirnverletzung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">commotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cerebri) sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zahn- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lippenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten hat. Anhand der MR-Aufnahmen des Gehirns konnten keine strukturellen post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Läsionen nachgewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer litt unter einem protrahierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postcommotionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdebild mit Kopfschmerzen und visueller Sensibilität. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktenlage zeigten sich neurologisch wie auch ophthalmologisch durchwegs unauffällige Befunde. Die Zahn- und Lippenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen waren abgeheilt. Suva-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelangte unter Würdigung der medizinischen Akten zum Schluss, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Folgen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichten traumatischen Hirnverletzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und des akuten posttraumatischen Kopfschmerzes spätestens zum Zeitpunkt der (klinisch unauffälligen) fachärztlichen neurologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6. April 2023 abgeheilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Normalbefund der MRT/MRI des Kopfes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. Mai 2023 habe den am 6. April 2023 festgestellten fehlenden Anhalt für eine organische (strukturelle) und unfallbedingte Schädigung neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">naler Strukturen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich des gesamten Kopfes bestätigt (vgl. vorne E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aufzuzeigen, inwiefern die Stellungnahmen der behandelnden Ärzte auch nur geringe Zweifel am versicherungsinternen Bericht des Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. August 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu begründen vermöchten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt insbesondere insoweit, als gestützt auf die bildgebende Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine traumatischen Strukturveränderungen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren und auch von den behandelnden Ärzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte erwähnt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die bei der versicherungsinternen Beurteilung unberücksichtigt geblieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wären (vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Urteil des Bundesgerichts 8C_373/2023 vom 9. Januar 2024 E. 3 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die versicherungsinterne Stellungnahme erweist sich somit als beweiskräftig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die medizinischen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lagen zum Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine organisch objektiv ausgewiesenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt wurden und die hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei angewendeten Untersuchungsmethoden wissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich anerkannt sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 138 V 248 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_106/2020 vom 17. März 2020 E. 3 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postcommotionelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom mit den vom Beschwerdeführer subjektiv geklagten Beschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerzen, visuelle Sensibilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) stellt kein organisch objektiv ausgewiesenes Beschwerdebild im Sinne der Rechtsprechung dar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels objektivierbarer Unfallfolgen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer anhaltend geklagten Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter dem Gesichtspunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfalladäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Der natürliche Kausalzusammenhang kann hierbei offenbleiben (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanzbeurteilung hat in dem Zeitpunkt zu erfolgen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dem von der Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r erwartet werden kann (vgl. vorne E. 1.6). Im Zeitpunkt der strittigen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einstellung per 11. September 2023 befand sich der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> primär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in physiotherapeutischer und ergotherapeutischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Kontrolluntersuchungen und nahm bei Bedarf gelegentlich Schmerzmittel ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztliche Verlaufskontrollen, die Einnahme von Medikamenten sowie manual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten nicht als kontinuierliche, mit einer gewissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Planmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete ärztliche Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_306/2016 vom 22. September 2016 E. 5.3 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, inwiefern von einer ärztlichen Behandlung bei Fallabschluss noch eine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes hätte erwartet werden können.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine solche ist denn auch den Berichten des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu entnehmen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Neurologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging bereits anlässlich ihrer Untersuchung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. April 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostischer und therapeutischer Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedarf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden habe (vgl. vorne E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Vor diesem Hintergrund erweist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der von der Beschwerdegegnerin per 11. September 2023 vorgenommene Fallabschluss als gerechtfertigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist beim Ereignis vom 11. Februar 2023 über einen am Boden liegenden E-Scooter gestolpert, gestürzt und hat sich den Kopf am E-Scooter angeschlagen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifizierte das Ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der Adäquanzprüfung unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 6), was nicht zu beanstanden ist. Dementsprechend ist die Adäquanz eines etwaigen natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 11. Februar 2023 und den über den 11. September 2023 hinaus geklagten Beschwerden ohne Weiteres zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinen (vgl. vorne E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und E.1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen auszugehen wäre, wäre ein adäquater Kausalzusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinen, zumal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keines der vorausgesetzten Adäquanzkriterien erfüllt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– wobei für die Adäquanzbejahung praxisgemäss mindestens vier der sieben Kriterien erfüllt sein müssten oder eines besonders ausgeprägt gegeben sein müsste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_394/2022 vom 8. November 2022 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hat ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma erlitten, was grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nicht für die Anwendung der Adäquanzbeurteilung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumapraxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2020 vom 24. August 2020 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Es kann jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob die Adäquanz anhand der Psychopraxis oder der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schleudertraumapraxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorne E. 1.5) zu beurteilen ist, da dies vorliegend ohne Belang ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offensichtlich nicht erfüllt sind die Kriterien der besonders dramatischen Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umstände oder der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzung sowie der ärztlichen Fehlbehandlung. Da die Beschwerden insbesondere bei Bildschirmarbeit auftreten und keine Dauerschmerzen bestehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Kriterium der erheblichen Beschwerden ebenfalls zu verneinen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht erfüllt sind sodann die Kriterien der fortgesetzten spezifischen und belastenden ärztlichen Behandlung sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikationen. Die Durchführung verschiedener Therapien genügt nicht zur Bejahung dieser Kriterien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suntersuchungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufskontrollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu berücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_318/2013 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 E. 5.4 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gleiches gilt für den Umstand, dass trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_12/2016 vom 1. Juni 2016 E. 7.3.3 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer übermässige Anstrengungen unternommen hätte, um eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen, sind nicht ersichtlich, weshalb auch das Kriterium der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinen ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_349/2009 vom 17. August 2009 E. 5.4 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang und damit weitere Leistungen nach dem 11. September 2023 zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>