<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.00720</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Beschluss </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">21. August 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit einer am 3. Juli 2014 datierten und der Post gleichentags übergebenen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe (Urk. 1) erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen eine Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 16. Mai 2014 betreffend Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine verspätete Beschwerdeerhebung nahe lag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, setzte das hiesige Gericht dem Beschwerdeführer m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom 8. Juli 2014 Frist an, um zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklären, wann der angefochtene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheid in Empfang genommen wurde, und um dem Gericht den Briefumschlag des angefochtenen Entscheids einzureichen (Urk. 4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 16. Juli 2014 brachte der Beschwerdeführer vor, er habe sich zum Zeitpunkt der Verfügungszustellung in einer für ihn schweren Depression befunden und über vier Wochen keine Post geöffnet (Urk. 6). Daraufhin wurde dem Beschwerdeführer mit Gerichtsverfügung vom 23. Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gelegenheit gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu belegen, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war, die 30-tägige Beschwerdefrist einzuhalten (Urk. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge bestätigten d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ärzte der p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychiatrischen Dienste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. August 2014, dass der Beschwerdeführer in den letzten Monaten schwer depressiv gewesen sei und deshalb seine Post nicht geöffnet habe (Urk. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht zieht in Erwägung: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) ist eine Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der Verfügung einzureichen. Die Artikel 38 bis 41 ATSG sind sinngemäss anwendbar (Art. 60 Abs. 2 ATSG). Berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie der Mitteilung an die Parteien, so be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnt sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtzeitigkeit der Beschwerde ist abhängig vom Fristenlauf und damit von der Zustellung des Verwaltungsentscheids. Die Eröffnung einer Verfügung ist eine empfangsbedürftige, nicht aber eine annahmebedürftige einseitige Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung; sie entfaltet daher ihre Rechtswirkungen vom Zeitpunkt ihrer ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsgemässen Zustellung an; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine effektive Kenntnisnahme durch die Partei wird nicht verlangt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser, ATSG-Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2009, N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Art. 38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 89</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.c)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging am 16. Mai 2014 (Urk. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chentags mit A-Post </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versandt, konnte die Zustellung frühestens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. Mai 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, die Verfügung kurz nach dem Verfügungsdatum erhalten zu haben, sondern macht geltend, er habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Post </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geöffnet (Urk. 6). Da die Kenntnisnahme des Inhalts der Verfügung für den Beginn des Fristenlaufs nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorausgesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war die Beschwerdefrist zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung vom 3. Juli 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst eineinhalb Monate später,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgelaufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Beschwerde somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verspätet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, er habe wegen einer schweren Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion nicht rechtzeitig auf die Verfügung reagieren können (Urk. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Beleg liess er die Bestätigung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Dienstes Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 4. August 2014 einreichen (Urk. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu prüfen ist, ob die Frist gegebenenfalls wiederherzustellen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise abgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wiederhergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes binnen 30 Tagen nach Wegfall des Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dernisses darum ersucht (Art. 41 ATSG). Eine Fristwiederherstellung ist nur zulässig, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein Verschulden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Versäumnis besteht (Kieser, a.a.O., N 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu Art. 41 ATSG), der Partei (und gegebenenfalls ihrem Vertreter) somit kein Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurf gemacht werden kann (BGE 112 V 255 E. 2a mit Hinweisen). Die Wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellung beurteilt sich nach Massgabe der Gesuchsbegründung (BGE 119 II 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2b). Entschuldbare Gründe liegen vor, wenn die säumige Person aus hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichenden objektiven oder subjektiven Gründen davon abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln oder eine Vertretung zu bestellen (BGE 119 II </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">86 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Krankheitszustand bildet nach der Rechtsprechung ein unverschuldetes, zur Wiederherstellung führendes Hindernis, wenn und solange er jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln verunmöglicht (vgl. BGE 119 II 86; 112 V 255). Die Erkrankung muss derart sein, dass der Rechtsuchende durch sie davon abgehalten wird, innert Frist selbst zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen. Demzufolge dauert das Hindernis nur solange an, als der Betroffene wegen seiner körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung weder selbst die Rechtshandlung vornehmen noch einen Drit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten beauftragen kann. Eine Fristwiederherstellung wird nach der bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Praxis nur gewährt, wenn die darum ersuchende Partei klarerweise kein Verschulden an der Säumnis trifft und sie auch bei gewissenhaftem Vorgehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht rechtzeitig hätte handeln können. Dabei gilt ein strenger Massstab (Urteil des Bundesgerichts 6B_318/2012 vom 21. Januar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren genügt die blosse Bestätigung eines Krankheitszustandes und regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig selbst einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit zur Anerkennung eines Hindernisses nicht (Urteile des Bundesgerichts 8C_554/2010 vom 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2 und 6B_230/2010 vom 15. Juli 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Wiederherstellung zugelassen wurde etwa bei einem an einer schweren Lungenentzündung erkrankten und hospitalisierten Versicherten oder bei einer Person, die wegen schwerer nachoperativer Blutungen massive zerebrale Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen aufwies, intellektuell stark beeinträchtigt und daher während der gesamten Rechtsmittelfrist weder fähig war, selber Beschwerde zu erheben, noch sich bewusst werden konnte, dass sie jemanden mit der Interessenwahrung hätte betrauen sollen (BGE 112 V 255 E. 2a mit Hinweisen). Nicht gewährt wurde die Wiederherstellung dagegen in Fällen eines immobilisierten rechten Armes beziehungsweise einer schweren Grippe, wo keine objektiven Anhaltspunkte dafür bestanden und dies auch nicht weiter belegt wurde, dass der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchende nicht imstande gewesen wäre, trotz der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fristgerecht zu handeln oder nötigenfalls einen Vertreter mit der Interessenwahrung zu betrauen (BGE 112 V 255 E. 2a mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedeutsam für die Frage, ob Krankheit im Sinne eines unverschuldeten Hinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses die Partei von eigenem fristgerechten Handeln oder der Beauftragung eines Dritten abgehalten hat, ist vor allem die letzte Zeit der Rechtsmittelfrist, weil die gesetzliche Regelung jedermann dazu berechtigt, die notwendige Rechtsschrift erst gegen das Ende der Frist auszuarbeiten und einzureichen. Erkrankt die Partei eine gewisse Zeit vor Fristablauf, so ist es ihr in aller Regel möglich und zumutbar, ihre Interessen selber zu verteidigen oder die Dienste eines Dritten in Anspruch zu nehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_767/2008 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2009, E. 5.3.1 mit zahlreichen Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Attest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrischen Dienste Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 4. August 2014 ist zu entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in den letzten Monaten schwer depressiv gewesen sei und deshalb seine Post nicht geöffnet habe (Urk. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen enthält es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Depression konkret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultierenden Einschränkungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bestätigung, der Beschwerdeführer habe seine Post wegen der Depression nicht geöffnet, basiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offensichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Angaben des Beschwerdeführers. Eine ärztliche Beurteilung, wonach der Beschwerdeführer aus medizinischen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den objektiv nicht in der Lage gewesen sei, seine Post zu öffnen oder jemanden mit deren Bearbeitung zu beauftragen, fehlt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belegt, dass die Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Handlungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">art einschränkte, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in der Lage gewesen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Post zu öffnen oder jemanden damit zu betrauen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Des Weiteren fehlen auch Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum zeitlichen Verlauf. Es ist mithin offen, ob der Beschwerdeführer während dem gesamten Fristenlauf gleichermassen nicht in der Lage war, seine Post zu öff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Erkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gänzliche Handlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gefordert wird,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem aussagekräftigen Arztbericht belegt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Wiederherstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Beschwerdefrist gestützt auf Art. 41 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> infolgedessen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dementsprechend ist wegen der klaren Verspätung der erhobenen Beschwerde nicht auf diese einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung; IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ermess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ensweise auf Fr. 200.-- anzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Widmer<span id="_GoBack"></span></p><p></p></div> </div></body></html>