<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00520</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Pensionskasse Stadt Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Morgartenstr</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. 30, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1972 geborene X.___ verfügt über keine Berufsausbildung (Urk. 7/6/5) und arbeitete zuletzt als Serviceangestellte (Urk. 7/6/5-6). Am 5. September 2008 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Legasthenie sowie unter Angabe der behandelnden Psychiaterin bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Rentenbezug an (Urk. 7/6 = Urk. 7/11). Die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und gewährte Eingliederungsleistungen. Namentlich erteilte sie der Versicherten am 6. Januar 2010 Kostengutsprache für die erstma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige berufliche Ausbildung zur Hauswirtschaftspraktikerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PrA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Z.___ vom 4. Januar 2010 bis zum 3. Januar 2012 (Urk. 7/49). Am 27. Dezember 2011 teilte sie der Versicherten den erfolgreichen Abschluss der beruflichen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme per 3. Januar 2012 mit (Urk. 7/58). Hernach gewährte sie ihr Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung und Jobcoaching (Urk. 7/71). Mit Vertrag vom 26. Juli 2012 wurde die Versicherte per 6. August 2012 mit einem Arbeitspensum von 50 % von der Spitex A.___ als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin angestellt (Urk. 7/77). Infolgedessen schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung nach erfolgreichem Bestehen der Probezeit (vgl. Urk. 7/81/4) mit Mitteilung vom 20. Februar 2013 ab (Urk. 7/79). Mit Vorbescheid vom 22. Februar 2013 stellte sie der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Abweisung ihres Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 7/83). Am 16. April 2013 verfügte sie im angekündigten Sinne (Urk. 7/86). Diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. April 2014 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine seit dem 18. November 2013 bestehende psychische Beeinträchtigung durch Überbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung erneut bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/89). Die IV-Stelle leitete daraufhin Massnahmen zum Arbeitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalt ein (Urk. 7/93/1, Urk. 7/98), welche sie am 25. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 mangels Bedarfs wieder abschloss (Urk. 7/121, Urk. 7/122/2). Zudem holte sie aktuelle medizinische Berichte (Urk. 7/99, Urk. 7/105, Urk. 7/117, Urk. 7/119 sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/94) ein. Sodann liess sie die Versicherte durch Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, psychiatrisch begutachten, welcher sein Gutachten am 12. Mai 2015 erstattete (Urk. 7/130). Dazu nahm der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der IV-Stelle am 26. Mai 2015 Stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">131/4). Mit Vorbescheid vom 16. Juni 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132). Dagegen erhob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 8. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">136), ergänzt am 7. August 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140) unter Beilage eines Arztberichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">139), Einwand. Dazu nahm der RAD am 25. November 2015 Stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">150/2-3) und die Kundenbera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung führte einen neuen Einkommensvergleich durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/150/3). Mit dem Vorbescheid vom 16. Juni 2015 ersetzendem Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten dann die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab Mai 2015 in Aussicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">144). Dagegen erhob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146), ergänzt am 26. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">149), wiederum Einwand. Am 1. April 2016 sprach die IV-Stelle ihr wie angekündigt mit Wirkung ab dem 1. Mai 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">160 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 1. April 2016 erhob die Versicherte am 3. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ihr anstelle der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Gerichtsverfügung vom 16. Juni 2016 wurde der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die unentgeltliche Prozessführung gewährt sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Am 13. Dezember 2017 wurde die Pensionskasse Stadt Zürich zum Prozess beigeladen (Urk. 13). Mit Eingabe vom 12. Januar 2018 verzichtete die Beigeladene auf das Einreichen einer Stellungnahme (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Invaliditätsgrades </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, laut dem Gutachten vom 12. Mai 2015 sei der Beschwerdeführerin eine angepasste, anspruchslose Tätigkeit zu 80 bis 100 % (Mittelwert 90 %) zumutbar. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzte sie gestützt auf Art. 26 Abs. 1 IVV auf Fr. 82‘500.-- fest, das Invalideneinkommen gestützt auf das Total der Frauen, Kompetenzniveau 1, gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012. Dabei gelangte sie zu einem Invaliditätsgrad von 42 %. Sie führte aus, die Vornahme eines Leidensabzugs sei nicht gerechtfertigt, da die Einschränkungen bereits bei der Formulierung des Belastungsprofils berücksichtigt worden seien. Ferner würden auch Alter, Nationalität und Beschäftigungsgrad keinen Abzug rechtfertigen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wandte dagegen ein, sie sei gemäss der Einschätzung der Vertrauensärzte der Pensionskasse sowie der Krankentaggeldversicherung und jener der Arbeitgeberin nur zu 40 % arbeitsfähig in der Tätigkeit als Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirtschafspraktikerin bei der Spitex. Dabei handle es sich um eine optimale Eingliederung, weshalb das Invalideneinkommen dem effektiven Einkommen entspreche. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 68 %. Die Beschwerdegegnerin zwinge sie nun quasi dennoch zur Aufgabe der erreichten Stabilität, was nicht angehe. Eventualiter stellte sie sich auf den Standpunkt, die Tabellenlöhne bezögen sich auf gesunde Arbeitnehmerinnen, weshalb aufgrund der von Dr. B.___ erwähnten mangelnden Belastbarkeit für neue Herausforderungen sowie der gemäss der neuropsychologischen Untersuchung der EPI-Klinik Zürich vom Mai 2008 bestehenden Lernbehinderung ein Leidensabzug von 25 % vorzunehmen sei. Denn das Spektrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der möglichen Stellen sei selbst bei den Hilfsarbeiten eingeschränkt. Demnach resultiere ein Invaliditätsgrad von 62 %. Weiter machte sie geltend, auch beim von Dr. B.___ für zumutbar gehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Pensum als Hauswirtschaftspraktikerin ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 60 % (Urk. 1 S. 2-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die letzte rechtskräftige, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">former Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010, E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin die Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16. April 2013 (Urk. 7/86). Damals war der Beschwerdeführerin die Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als angelernte Hauswirtschaftsmitarbeiterin vollzeitlich mit einer Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 80 % zumutbar (Urk. 7/86/2). Dadurch, dass diese angelernte Tätigkeit in der Zwischenzeit unbestrittenermassen und auch laut Gutachten von Dr. B.___ nur noch in einem geringeren Ausmass zumutbar ist (Urk. 1 S. 2, Urk. 2 S. 3, Urk. 7/130/19), liegt eine Veränderung in den tatsächlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen vor, deren Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad zu prüfen sind (vgl. E. 1.3 vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete am 30. Mai 2014 sowie am 2. Juni 2014, die Beschwerdeführerin habe sich vom 16. Dezember 2013 bis am 23. Mai 2014 in seiner Behandlung befunden (Urk. 7/99/3, Urk. 7/99/9, Urk. 7/99/12). Dabei habe es sich um eine gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotherapeutische Krisenintervention gehandelt. Eine medikamentöse anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Therapie sei nie notwendig gewesen (Urk. 7/99/9). Für die Zeit von November oder Dezember 2013 bis am 22. Mai 2014 attestierte er ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - bezogen auf ihr Arbeitspensum - 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/99/4, Urk. 7/99/12). Dies wegen eines mittelschweren depressiven Zustands (Urk. 7/99/11). Weiter hielt er fest, ab dem 23. Mai 2014 könne er eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit wegen psychischer Beschwerden nicht mehr bestätigen. Es könne die Arbeitsfähigkeit innert zwei bis drei Monaten wieder auf 80 % gesteigert werden, falls die Beschwerdeführerin dies möchte. Sie strebe dies jedoch nicht an (Urk. 7/99/9). Als Diagnosen nannte er einen leicht bis mittelschwer depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Zustand (ICD-10: F32.0/1) mit Selbstzweifeln, Zukunftsängsten und for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derndem Verhalten bei verminderter Konzentration, akzentuierten Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszügen sowie bei Intelligenz im unteren Normbereich (Urk. 7/99/3, Urk. 7/99/8-9). Dr. C.___ merkte an, die hauptsächliche Arbeit zur Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustands sei von der Beschwerdeführerin zu leisten bezüglich Schlafhygiene, Tag/Nacht-Rhythmus, Ernährung, Wille zur Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbringung. Er habe den Eindruck gewonnen, die Beschwerdeführerin sei nicht an einer Genesung interessiert, sondern bemühe sich nun darum, eine Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhöhung zu erhalten. Auch für den Wechsel des Psychiaters halte er strate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Gründe für ausschlaggebend (Urk. 7/99/5, Urk. 7/99/8, Urk. 7/99/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete am 3. Juli 2014 zuhanden der Pensionskasse Stadt Zürich über seine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensärztliche Untersuchung vom 22. Mai 2014 (Urk. 7/105/1). Er äusserte den Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line-Typus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: F60.31) und nannte eine kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten (ICD-10: F81.3), bestehend seit der Kindheit. Eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit (bezogen auf das Arbeitspensum von 80 %) bestehe seit Dezember 2013 (Urk. 7/105/2) vorübergehend bis in drei bis vier Monaten (Urk. 7/105/8). Falls die Beschwerdeführerin ihre volle Arbeitsfähigkeit nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert drei bis vier Monaten erreiche, sei allenfalls eine vertrauensärztlich-psychiatrische Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung indiziert (Urk. 7/105/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gab ihre konsiliarische Beurteilung zuhanden der Zürich Versicherungsgesellschaft AG am 23. September 2014 ab (Urk. 7/117/10-20). Sie diagnostizierte eine aktuell noch leichte depressive Episode, anamnestisch bei rezidivierenden Stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbrüchen bis Depression (ICD-10: F32.00, Differentialdiagnose F33.00), infol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge von Therapie und Reifung noch akzentuierte Persönlichkeit vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Typus (ICD-10: Z73.1), Differenzialdiagnose Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line-Typus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: F60.31), sowie eine kombinierte Störung schulischer Fertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten (ICD-10: F81.3; Urk. 7/117/18). Dr. E.___ gelangte zur Beurteilung, im angestammten Beruf als Mitarbeiterin Hauswirtschaft bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bezogen aufs Arbeitspensum von 80 %. Am aktuellen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz werde den Defiziten der Beschwerdeführerin ausgiebig Rechnung getra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Bei erfolgreicher weiterer Stabilisierung könne eine 50%ige (von 100 %) Arbeitsfähigkeit erreicht werden (Urk. 7/117/20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. November 2014 berichtete Dr. D.___ erneut über die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin (Urk. 7/117/1-9). Dem Bericht ist zu entnehmen, dass sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit dem 20. August 2014 in seiner Behandlung befand. Als Diagnosen nannte Dr. D.___ eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line-Typus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: F60.31) und eine kombinierte Störung schulischer Fertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten (ICD-10: F81.3) bei bekannten neuropsychologischen Funktionsdefiziten im Rahmen eines mittelgradig reduzierten allgemeinen kognitiven Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus (ICD-10: F07.8). Sämtliche Diagnosen bestünden seit der Kindheit (Urk. 7/117/1). Dr. D.___ hielt fest, aufgrund der Ergebnisse der Abklärungen (inklusive Besprechungen mit der direkten Vorgesetzten, der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin und der IV-Berufsberaterin) sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon auszugehen, dass eine Tätigkeit von über 40 % in der bisherigen Funktion als Spitex-Mitarbeiterin zu einer erneuten Überforderung führen würde. Der Wunsch der Beschwerdeführerin, zu 40 % in der bisherigen Tätigkeit bei der Spitex weiter zu arbeiten, sei nachvollziehbar und sinnvoll. Die Arbeitsunfähigkeit betrage langfristig 60 % (bezogen auf 100 %). Da die angestammte Tätigkeit leidensangepasst sei, sei nicht davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass die Arbeitsfähigkeit in einer andere Tätigkeit höher wäre (Urk. 7/117/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleiches berichtete er - ebenfalls am 15. November 2014 - der Pensionskasse über seine vertrauensärztliche Untersuchung vom 23. September 2014 (Urk. 7/119/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ begutachtete die Beschwerdeführerin am 27. April 2015 (Urk. 7/130/1) und gelangte zu den Diagnosen eines neurasthenischen Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungssyndroms (ICD-10: F48.0), einer Dysthymie (ICD-10: F34.1), einer genera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierten Angststörung (ICD-10: F41.1), einer Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten (Lernbehinderung; ICD-10: F81.3), einer asthenischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unintelligen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, infantilen Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7, F60.4) sowie eines Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polytoxikomanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F19.20; Urk. 7/130/15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, die Überforderungsgefühle der Beschwerdeführerin rührten wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin in erster Linie von den äusseren Arbeitsbedingungen her. So sei sie über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordert mit dem Aufsuchen der Wohnadressen ihrer Kunden, der Zeiteinteilung zusammen mit dem Arbeitsweg, der Technik der Leistungserfassung sowie dem Rapportieren. Sie sei auf sich allein gestellt nicht entscheidungsfähig und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb überfordert mit den selbständigen Aspekten der Arbeit und dem fachlichen Umgang mit den Kunden. Im Laufe der Arbeitszeit baue sich infolgedessen jeweils zunehmend ein Stresszustand auf, worauf die Beschwerdeführerin in Konzentrations- und Gedächtnisstörungen gerate und verlangsamt arbeite. Der Arbeit als Haushalthilfe bei der Spitex sei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demnach aus psychischen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vermindert gewachsen. Es bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Dabei gehe es um die grundsätzlichen Behinderungen zufolge neuropsychologischer und Persönlichkeitsstörungen. Diese seien auf Dauer existent und therapeutisch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Andere psychische Störungen hätten keinen dauerhaften Krankheitswert. Für eine intellektuell anspruchslose Hilfstätigkeit bestehe aber weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 80 bis 100 %, wie sie sich bei der siebenjäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Arbeit bei F.___, während der zweijährigen Ausbildung als Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirtschaftspraktikerin und in der neuropsychologischen Untersuchung vom Mai 2008 erwiesen habe (Urk. 7/130/18-19). So bestehe für ungelernte Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit repetitiven Aufgaben ohne Anforderungen an komplexe Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und an ein selbständiges Denken eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 80 % (Urk. 7/130/20). Dieser Beurteilung schloss sich der RAD an (Urk. 7/131/4, Urk. 7/150/2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das auf psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die geklagten Beschwerden, die Anamnese und die erhobenen Befunde berücksichtigende Gutachten von Dr. B.___ vom 12. Mai 2015, auf welches die IV-Stelle sich stützte, entspricht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich den rechtsprechungsgemässen formellen Anforderungen an eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beweiskräftige medizinische Entscheidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage (vgl. E. 1.4 vorstehend). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ erläuterte in überzeugender Weise, dass die Tätigkeit bei der Spitex wegen der verschiedenen aufzusuchenden Arbeitsorte sowie aufgrund der tech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Anforderungen zu einer Überforderung der Beschwerdeführerin führe (Urk. 7/130/18-19). Dies entspricht sodann den von der Beschwerdeführerin gemachten Angaben, wonach sie mit dem Gerät zur Zeit- und Leistungserfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung überfordert sei (Urk. 7/105/4, Urk. 7/117/2, Urk. 7/117/4, Urk. 7/119/3, Urk. 7/130/10-11), Mühe habe mit der Orientierung in der Stadt (Urk. 7/117/2, Urk. 7/117/4, Urk. 7/130/10-11) sowie mit der Zeiteinteilung (Urk. 7/117/4, Urk. 7/130/10-11). Demnach ist es nachvollziehbar, dass es sich dabei trotz dem weitreichenden Entgegenkommen des Arbeitgebers (Urk. 7/117/20) nicht um eine optimal dem Leiden der Beschwerdeführerin angepasste Tätigkeit handelt. Dr. B.___ schilderte dazu in nachvollziehbarer Weise, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine Persönlichkeitsstörung aufweise, wobei eine psychische Asthenie mit unter anderem mangelnder Belastbarkeit für neue Herausforderungen im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund stehe. Die Asthenie sei mitbedingt durch eine erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unintelligenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin ist sodann gemäss Dr. B.___ nicht in der Lage, höhere abstrakte und technische Zusammenhänge zu erkennen, eine komplexe Situati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on zu erfassen, sie hat einen schlechten Überblick, insbesondere für zeitliche Verläufe, eine Zeitdauer und die räumliche Orientierung (Urk. 7/130/16). Bei diesen Gegebenheiten leuchtet die Beurteilung durch Dr. B.___, dass die Arbeitsfähigkeit durch die momentanen Herausforderungen tangiert ist (Urk. 7/130/17), ein. Hinzu kommt, dass die auftretenden Einschränkungen durch Krankheiten bedingt sind, welche bereits in der Kindheit aufgetreten sind, namentlich die Persönlichkeitsstörungen. Auch laut Dr. D.___ bestehen sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bereits seit der Kind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit (Urk. 7/119/2). In Übereinstimmung damit sah auch Dr. E.___ die Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstruktur/-störung und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig integrierte Ich-Struktur als ausschlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend an für die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und nicht die leichte depressive Störung (Urk. 7/117/17). Angesichts dessen sowie vor dem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Erwerbsbiografie mit auch einmal fast siebenjähriger intellektuell ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">facher Tätigkeit für denselben Arbeitgeber (Urk. 7/117/13-14, Urk. 7/130/2-3, Urk. 7/130/13, Urk. 7/130/17) ist die Beurteilung von Dr. B.___, wonach in einer intellektuell anspruchslosen Hilfstätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 bis 100 % besteht (Urk. 7/130/19), schlüssig. Dies auch im Lichte der vorhandenen Einschränkungen, welche sich primär bei administrativen und höheren intellek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Anforderungen auswirken (Urk. 7/130/19). Bei nach dem Gesagten kla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Sachlage besteht im konkreten Einzelfall kein Beweisbedarf, der die Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung eines strukturierten Beweisverfahrens erfordern würde (vgl. das zur Publikation vorgesehene Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist nach dem Gesagten der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, wonach in einer optimal angepassten Tätigkeit eine (dem Mittelwert entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende) Arbeitsfähigkeit von 90 % vorliege, korrekt (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_730/2012 vom 4. Juni 2013 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich ist per demjenigen Zeitpunkt respektive Jahr durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen, in welchem der potentielle Rentenbeginn liegt. </span><span id="XX097"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enanspruch entsteht gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung der Beschwerdeführerin ging am 6. Mai 2014 bei der IV-Stelle ein (Urk. 7/131/5), weshalb unter Berücksichtigung der sechsmonatigen Karenzfrist ein Rentenanspruch ab dem 1. November 2014 in Frage kommt. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin war ab dem 18. November 2013 60 % arbeitsunfähig (bezogen auf ein volles Pensum). Anschliessend kam es zu einer leichten Stabilisierung ohne substanzielle Besserung (Urk. 7/130/18). Folglich begann das Wartejahr im Sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne von Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG im November 2013 zu laufen, weshalb der all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Rentenanspruch bereits ab November 2014 besteht. Insofern ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Ferner hat dies zur Folge, dass der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich per 2014 durchzuführen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für Versicherte ohne Ausbildung sieht Art. 26 Abs. 1 IVV Folgendes vor: Konn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te die versicherte Person wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse erwerben, so entspricht das Erwerbseinkommen, das sie als Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lide erzielen könnte, nach Alter abgestuften Prozentsätzen des jährlich aktua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierten Medianwertes gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik, wobei der Prozentsatz ab dem 30. Geburtstag 100 % beträgt. Da die Beschwerdeführerin die erst im Rahmen der Eingliederungsmassnahmen erwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen beruflichen Kenntnisse nur beschränkt auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt verwerten kann, rechtfertigt sich die Anwendung von Art. 26 Abs. 1 IVV (Urteil des Bundesgerichts 8C_335/2017 vom 6. Oktober 2017 E. 6.2). Demnach betrug das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2014 Fr. 77‘000.-- (IV-Rundschreiben Nr. 324 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herangezogen. Danach betrug der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fache Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten körperlicher oder handwerklicher Art Fr. 4‘112.-- pro Monat (LSE 2012, Tabelle TA1 [Privater Sektor], S. 35, Total Frauen, Kompetenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1; im Internet abrufbar). Angepasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betriebsübliche wöchent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 41,7 Stunden (vgl. Tabelle T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Abschnitt A-S, Total) sowie an die Nominallohnentwicklung vom Jahr 2012 bis zum Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[2010 = 100;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Internet abrufbar], Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohnindex Frauen [T1.2.10], Total; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012: 102.0; 2014: 103.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt sich ein jährliches Einkommen von gerundet Fr. 52‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">248</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr. 4‘112.-- x 12 : 40 x 41,7 : </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">102</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">47‘023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- bei einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 %.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p><span>5.</span><span>4</span><span> </span><span id="XX086"></span><span>Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span>schnitts</span><span>werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span>zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span>arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter </span><span>nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span>sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span>hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span>punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span>werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span><span> </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle </span><span>verneinte das Vorliegen eines zu einem Leidensabzug führenden Faktors</span><span> (Urk. </span><span>2</span><span> S. </span><span>4-5</span><span>). Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, es sei ein Abzug von 25 %</span><span> angezeigt. Dabei verwies sie auf die gemäss Dr. B.___ mangelnde Belastbarkeit für neue Herausforderungen, die Lernbehinderung und darauf, dass das Spektrum der möglichen Stellen selbst bei den Hilfsarbeiten eingeschränkt sei, da sie nur einfachste Tätigkeiten aus</span><span>üben könne </span><span>(Urk. 1 S. </span><span>3-4</span><span>). </span><span>Grundsätzlich steht der Beschwerdeführerin bei den genannten Einschränkungen des Intellekts noch </span><span>ein genügend breites Spektrum an Hilfstätigkeiten offen</span><span>, zumal solche regelmässig keine Anforderungen an den Intellekt stellen und des Öfteren repetitiv sind. Da allenfalls auch in diesen Anstellungsverhältnissen ein gewisses Mass an administrativen Arbeiten zu erledigen ist oder ab und zu Neues erlernt werden muss, wozu die Beschwerde</span><span>führerin </span><span>aufgrund ihrer deutlichen Lernbehinderung (vgl. auch den neuropsy</span><span>chologischen Untersuchungsbericht vom 9. Mai 2008, </span><span>Urk. </span><span>7/1) mehr Zeit benö</span><span>tigt, rechtfertigt sich ein Leidensabzug von 5 %. Es resultiert ein Invalidenein</span><span>kommen von Fr. 44‘672.-- (0,95 x </span><span>Fr. </span><span>47‘023</span><span>.--</span><span>).</span><span> </span></p><p><span>5.</span><span>5</span><span> </span><span>Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergibt eine Ein</span><span>kommenseinbusse von Fr. </span><span>32‘328</span><span>.-- (Fr. </span><span>77‘000</span><span>.-- minus </span><span>Fr. 44‘672.--</span><span>) und somit einen Invaliditätsgrad von </span><span>42</span><span> %. </span><span>F</span><span>olglich ist die Beschwerde in Bezug auf die Rentenhöhe abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel aufzuerlegen. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind jedoch zufolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r gewährten un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgeltlichen Prozessführung einstwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len auf die Gerichtskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu nehmen; dies unter Hinweis auf die Nachzahlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p><span>6.2</span><span> </span><span>Nach § 34 Abs. 1 </span><span>GSVGer</span><span> hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span>tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie</span><span>gens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span>GSVGer</span><span>). Bei teilweisem Obsiegen ist ein Anspruch auf eine Prozessentschädigung zu bejahen, wobei bei einem Teilerfolg, gemes</span><span>sen am Ergebnis der Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides, grundsätz</span><span>lich Anspruch auf eine reduzierte Prozessentschädigung besteht</span><span>, wenn es </span><span>sich - wie vorliegend - nicht um einen Fall von blossem Überklagen ohne wesent</span><span>lichen Einfluss auf den Prozessaufwand handelt </span><span>(</span><span>vgl. BGE 117 V 401 E. 2c und </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom </span><span>2. </span><span>März 2016 E. 3)</span><span>.</span><span> </span><span>Dement</span><span>sprechend</span><span> wird</span><span> die Beschwerdegegnerin </span><span>verpflichtet, </span><span>der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 300.--</span><span> zu bezahlen</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. April 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">bezüglich des Zeitpunkts des Rentenbeginns aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in mit Wirkung ab 1. November 2014</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsr</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Invalidenversicherung hat.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin zu zwei Dritteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die </span><span id="Text8"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegten Kos</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text9"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich, unter Beilage eines Doppels von Urk. 14</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage eines Dop</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">pels von Urk. 14</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>