<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 427/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Schön, Borella, </div> <div class="para">Bundesrichterin Leuzinger und Bundesrichter Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. Dezember 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse </div> <div class="para">1, 6004 Luzern, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">F.________, 1939, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Markus Bischoff, Walchestrasse 17, 8006 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1939 geborene F.________ arbeitete als Maurer </div> <div class="para">bei der X.________ AG und war bei der Schweizerischen </div> <div class="para">Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen </div> <div class="para">Unfälle versichert, als er sich am 19. September 1959 beim </div> <div class="para">Einsturz eines Baugerüsts verschiedene Verletzungen zuzog. </div> <div class="para">Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. U.a. </div> <div class="para">richtete sie F.________ für die Folgen des Unfalls bis </div> <div class="para">31. Dezember 1962 eine befristete Invalidenrente von 15 % </div> <div class="para">(17. Dezember 1959 bis 31. Dezember 1960), 10 % ab 1. Januar </div> <div class="para">1961 und 7 % ab 1. Januar 1962 aus. Seit Januar 1980 </div> <div class="para">war der Versicherte als Bodenleger bei der Firma Y.________ </div> <div class="para">AG tätig, welche verschiedentlich Rückfälle zum Unfall vom </div> <div class="para">19. September 1959 meldete. Nachdem er diese Arbeit aus </div> <div class="para">gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte, wurde </div> <div class="para">er von der Firma Y.________ AG nach entsprechender Ausbildung </div> <div class="para">ab September 1981 als Bauführer eingesetzt. Am </div> <div class="para">13. April 1993 meldete die Arbeitgeberfirma der Anstalt </div> <div class="para">einen weiteren Rückfall. Nach Beizug verschiedener Arztberichte, </div> <div class="para">einer kreisärztlichen Abschlussuntersuchung, </div> <div class="para">Abklärungen in erwerblicher Hinsicht und einer Beurteilung </div> <div class="para">des Integritätsschadens sprach die SUVA F.________ mit </div> <div class="para">Verfügung vom 16. September 1996 nebst einer Integritätsentschädigung </div> <div class="para">von 5 % auf der Basis eines Jahresverdienstes </div> <div class="para">von Fr. 69'600.- ab 1. Mai 1996 eine Invalidenrente auf der </div> <div class="para">Grundlage einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % und eines versicherten </div> <div class="para">Jahresverdienstes von Fr. 63'926.- zu, woran sie </div> <div class="para">mit Einspracheentscheid vom 14. Mai 1997 festhielt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- In teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereichten </div> <div class="para">Beschwerde, mit welcher der Versicherte die Zusprechung </div> <div class="para">einer Invalidenrente von 78 % und einer Integritätsentschädigung </div> <div class="para">von 20 %, beides auf der Basis eines Jahresverdienstes </div> <div class="para">von Fr. 97'200.-, hatte beantragen lassen, hob das </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich den angefochtenen </div> <div class="para">Einspracheentscheid auf und verpflichtete die SUVA, </div> <div class="para">F.________ ab 1. Mai 1996 eine Invalidenrente von 50 % sowie </div> <div class="para">eine Integritätsentschädigung von 5 %, je auf der </div> <div class="para">Grundlage eines versicherten Jahresverdienstes von </div> <div class="para">Fr. 97'200.-, auszurichten. Im Übrigen wies es die Beschwerde </div> <div class="para">ab und verpflichtete die Anstalt zur Bezahlung </div> <div class="para">einer reduzierten Parteientschädigung an F.________ (Entscheid </div> <div class="para">vom 25. Oktober 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Die SUVA führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit </div> <div class="para">den Begehren, der vorinstanzliche Entscheid sei hinsichtlich </div> <div class="para">der Festlegung des versicherten Jahresverdienstes für </div> <div class="para">die Bemessung der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung </div> <div class="para">auf je Fr. 97'200.- aufzuheben und es seien </div> <div class="para">stattdessen der für die Berentung massgebende Jahresverdienst </div> <div class="para">auf Fr. 63'926.- und der für die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">massgebliche Höchstverdienst auf Fr. 69'600.- </div> <div class="para">festzusetzen. </div> <div class="para">Während F.________ auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">schliessen lässt, verzichtet das Bundesamt </div> <div class="para">für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.- Mit Schreiben vom 3. Mai 2001 räumte die Instruktionsrichterin </div> <div class="para">den Parteien Gelegenheit ein, sich zu einer </div> <div class="para">Lösungsvariante zu äussern, wonach für die aufgrund eines </div> <div class="para">Rückfalls oder einer Spätfolge festgesetzte Integritätsentschädigung </div> <div class="para">der Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes </div> <div class="para">am Unfalltag - bei Unfällen vor Inkrafttreten des </div> <div class="para">UVG (1. Januar 1984) der Höchstbetrag am 1. Januar 1984 - </div> <div class="para">die massgebende Berechnungsgrundlage bilden würde, wobei </div> <div class="para">zusätzlich ein Ausgleichszins von 5 % pro Jahr gewährt </div> <div class="para">würde. Mit Eingaben vom 23. und 28. Mai 2001 nahmen die </div> <div class="para">Parteien dazu Stellung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Nach <span class="artref">Art. 15 UVG</span> werden Taggelder und Renten nach </div> <div class="para">dem versicherten Verdienst bemessen (Abs. 1). Als versicherter </div> <div class="para">Verdienst gilt für die Bemessung der Renten der </div> <div class="para">innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn </div> <div class="para">(Abs. 2). Gemäss Abs. 3 erlässt der Bundesrat Bestimmungen </div> <div class="para">über den versicherten Verdienst in Sonderfällen. Gestützt </div> <div class="para">darauf hat der Bundesrat in <span class="artref">Art. 23 UVV</span> betreffend den </div> <div class="para">massgebenden Lohn für das Taggeld in Sonderfällen und in </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 24 UVV</span> unter dem Titel «massgebender Lohn für Renten </div> <div class="para">in Sonderfällen» ergänzende Vorschriften erlassen. Nach </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 23 Abs. 8 UVV</span> ist bei Rückfällen der unmittelbar zuvor </div> <div class="para">bezogene Lohn, mindestens aber ein Tagesverdienst von 10 % </div> <div class="para">des Höchstbetrages des versicherten Tagesverdienstes massgebend, </div> <div class="para">ausgenommen bei Rentnern der Sozialversicherung. </div> <div class="para">Abs. 2 von <span class="artref">Art. 24 UVV</span> lautet: Beginnt die Rente mehr als </div> <div class="para">fünf Jahre nach dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit, </div> <div class="para">so ist der Lohn massgebend, den der Versicherte </div> <div class="para">ohne den Unfall oder die Berufskrankheit im Jahr vor dem </div> <div class="para">Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist als der </div> <div class="para">letzte vor dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit </div> <div class="para">erzielte Lohn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Streitig ist zunächst die Höhe des versicherten </div> <div class="para">Jahresverdienstes, welcher der Invalidenrente von 50 % </div> <div class="para">zugrunde zu legen ist, auf die der Beschwerdegegner ab </div> <div class="para">1. Mai 1996 gemäss Entscheid der Vorinstanz Anspruch hat. </div> <div class="para">Während das kantonale Gericht zur Auffassung gelangte, </div> <div class="para">dass eine Verordnungslücke vorliege für Fälle, in denen </div> <div class="para">sehr lange Zeit nach dem Unfall, und nachdem der Versicherte </div> <div class="para">während Jahrzehnten eine Erwerbstätigkeit ausgeübt habe, </div> <div class="para">Spätfolgen auftreten. Diese Lücke sei dahin zu schliessen, </div> <div class="para">dass wie in einem neuen Rentenfall zu entscheiden und dementsprechend </div> <div class="para">vom zuletzt erzielten Einkommen, hier als Bauführer, </div> <div class="para">auszugehen sei. </div> <div class="para">Die SUVA wendet sich gegen diese Betrachtungsweise, </div> <div class="para">indem sie im Wesentlichen geltend macht, <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> </div> <div class="para">sei klar. Eine Spezialregelung für Rückfälle gebe es nur </div> <div class="para">beim Taggeld, nicht aber bei Renten. Die Lösung des kantonalen </div> <div class="para">Gerichts hätte eine Privilegierung eines Sonderfalles </div> <div class="para">im Vergleich zum Normalfall mit einer durchgehenden Berentung </div> <div class="para">wie auch zu Rentenrevisionen, bei welchen der Jahresverdienst </div> <div class="para">nicht den zum Revisionszeitpunkt geltenden Lohnverhältnissen </div> <div class="para">angepasst werden kann, zur Folge. Eine solche </div> <div class="para">Ungleichbehandlung widerspreche dem Willen des Gesetzgebers. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- a) Nach der Rechtsprechung wird bei Rückfällen, </div> <div class="para">die mehr als fünf Jahre nach dem Unfall eingetreten sind, </div> <div class="para">für die Berechnung der Invalidenrenten nach <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 </span></div> <div class="para">UVV vorgegangen. Mit dieser Sonderregel soll vermieden </div> <div class="para">werden, dass ein Versicherter mit langdauernder Heilbehandlung, </div> <div class="para">dessen Rentenanspruch erst mehr als fünf Jahre nach </div> <div class="para">dem Unfall entsteht, auf dem vor dem Unfall erzielten Lohn </div> <div class="para">haften bleibt, was vor allem dann zu stossenden Ergebnissen </div> <div class="para">führen werde, wenn die Löhne während dieser Zeit zufolge </div> <div class="para">überdurchschnittlicher Lohnerhöhung stark ansteigen. Angestrebt </div> <div class="para">wird also die Anpassung an die normale Lohnentwicklung </div> <div class="para">im angestammten Tätigkeitsbereich (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-45%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page51">BGE 123 V 51</a> </div> <div class="para">Erw. 3c, 118 V 303 Erw. 3b). Hingegen ermöglicht auch die </div> <div class="para">Sonderregel von <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> nicht, eine vom Versicherten </div> <div class="para">angestrebte berufliche Weiterentwicklung und damit </div> <div class="para">eine ohne Unfall mutmasslich realisierte Lohnerhöhung mit </div> <div class="para">zu berücksichtigen (RKUV 1999 Nr. U 327 S. 111 Erw. 3c). In </div> <div class="para">RKUV 1999 Nr. U 340 S. 404, ebenfalls die Rentenfestsetzung </div> <div class="para">bei einem Rückfall (10 Jahre nach dem Unfall) betreffend, </div> <div class="para">erachtete das Eidgenössische Versicherungsgericht bei der </div> <div class="para">Bestimmung des versicherten Verdienstes wiederum das Arbeitsverhältnis </div> <div class="para">im Zeitpunkt des versicherten Unfalls als </div> <div class="para">massgebend. Arbeitsverhältnisse, die erst nach dem Unfallereignis </div> <div class="para">angetreten werden, fallen ausser Betracht. Nach </div> <div class="para">Wiederholung des Grundsatzes, dass eine spätere Rentenrevision </div> <div class="para">nicht dazu dienen kann, den massgebenden Jahresverdienst </div> <div class="para">anzupassen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-484%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page492">BGE 119 V 492</a> Erw. 4b), legte das </div> <div class="para">Gericht dar, nicht anders verhalte es sich grundsätzlich, </div> <div class="para">wenn zwischen dem Eintritt des versicherten Ereignisses und </div> <div class="para">der Rentenfestsetzung nach <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> eine berufliche </div> <div class="para">Veränderung oder Karriereschritte zu höherem Einkommen </div> <div class="para">führen oder ein neues Arbeitsverhältnis mit anderem </div> <div class="para">Lohnniveau angetreten wird. Dabei handle es sich um Änderungen </div> <div class="para">in den erwerblichen Verhältnissen, die bei der Bemessung </div> <div class="para">des für die Rentenberechnung massgebenden Verdienstes </div> <div class="para">ausser Acht bleiben müssen. An dieser Rechtsprechung </div> <div class="para">ist festzuhalten: Entgegen der Auffassung der Vorinstanz </div> <div class="para">liegt keine echte Gesetzeslücke (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-8%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page11">BGE 125 V 11</a> f. </div> <div class="para">Erw. 3 mit Hinweisen) vor. <span class="artref">Art. 15 Abs. 3 UVG</span> beauftragt </div> <div class="para">den Bundesrat, Bestimmungen über den versicherten Verdienst </div> <div class="para">in Sonderfällen, u.a. bei langdauernder Taggeldberechtigung, </div> <div class="para">zu erlassen (lit. a). Dies hatte der Bundesrat bereits </div> <div class="para">in der Botschaft zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung </div> <div class="para">vom 18. August 1976 vorgeschlagen. In den Erläuterungen </div> <div class="para">zählte er alle zu regelnden Sonderfälle auf, wobei </div> <div class="para">er denjenigen der langdauernden Taggeldberechtigung umschrieb </div> <div class="para">mit «langandauernde Taggeld-Berechtigung oder Festsetzung </div> <div class="para">der Rente für einen weit zurückliegenden Unfall» </div> <div class="para">(BBl 1976 III 189). Bezüglich des massgebenden Lohnes für </div> <div class="para">das Taggeld in Sonderfällen enthält <span class="artref">Art. 23 UVV</span> in Ausführung </div> <div class="para">von <span class="artref">Art. 15 Abs. 3 lit. a UVG</span> in Abs. 7 und 8 Bestimmungen, </div> <div class="para">wobei Abs. 8 ausdrücklich den Rückfall regelt. </div> <div class="para">Der gestützt auf <span class="artref">Art. 15 Abs. 3 UVG</span> ergangene <span class="artref">Art. 24 </span></div> <div class="para">Abs. 2 UVV nimmt demgegenüber zwar nicht ausdrücklich auf </div> <div class="para">den Rückfall Bezug, ist aber vom Wortlaut her auf Rückfälle </div> <div class="para">anwendbar. Da der Bundesrat die Taggeldberechnung bei </div> <div class="para">Rückfällen im vorhergehenden Artikel ausdrücklich geregelt </div> <div class="para">hat, verbietet sich die Annahme, dass ihm die Rückfallproblematik </div> <div class="para">in der darauf folgenden Bestimmung im Zusammenhang </div> <div class="para">mit der Rentenberechnung entgangen ist. Vielmehr </div> <div class="para">hat er hiefür eine andere Lösung getroffen, die auf ihre </div> <div class="para">Verfassungs- (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 BV</span>; zur Anwendung der neuen </div> <div class="para">Bundesverfassung im Rahmen der Überprüfung unselbständigen </div> <div class="para">Verordnungsrechts auf Verfahren, in denen der angefochtene </div> <div class="para">Entscheid vor dem 1. Januar 2000 ergangen ist: vgl. BGE 126 </div> <div class="para">V 52 Erw. 3) und Gesetzmässigkeit zu überprüfen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Nach der Rechtsprechung kann das Eidgenössische </div> <div class="para">Versicherungsgericht Verordnungen des Bundesrates grundsätzlich, </div> <div class="para">von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen </div> <div class="para">abgesehen, auf ihre Rechtmässigkeit hin überprüfen. Bei </div> <div class="para">(unselbstständigen) Verordnungen, die sich auf eine gesetzliche </div> <div class="para">Delegation stützen, prüft es, ob sie sich in den </div> <div class="para">Grenzen der dem Bundesrat im Gesetz eingeräumten Befugnisse </div> <div class="para">halten. Wird dem Bundesrat durch die gesetzliche Delegation </div> <div class="para">ein sehr weiter Spielraum des Ermessens für die Regelung </div> <div class="para">auf Verordnungsebene eingeräumt, muss sich das Gericht auf </div> <div class="para">die Prüfung beschränken, ob die umstrittenen Verordnungsvorschriften </div> <div class="para">offensichtlich aus dem Rahmen der dem Bundesrat </div> <div class="para">im Gesetz delegierten Kompetenzen herausfallen oder aus </div> <div class="para">andern Gründen verfassungs- oder gesetzwidrig sind. Es kann </div> <div class="para">jedoch sein eigenes Ermessen nicht an die Stelle desjenigen </div> <div class="para">des Bundesrates setzen und es hat auch nicht die Zweckmässigkeit </div> <div class="para">zu untersuchen. Die vom Bundesrat verordnete Regelung </div> <div class="para">verstösst allerdings dann gegen <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 BV</span>, wenn </div> <div class="para">sie sich nicht auf ernsthafte Gründe stützen lässt, wenn </div> <div class="para">sie sinn- oder zwecklos ist oder wenn sie rechtliche Unterscheidungen </div> <div class="para">trifft, für die sich ein vernünftiger Grund </div> <div class="para">nicht finden lässt. Gleiches gilt, wenn die Verordnung es </div> <div class="para">unterlässt, Unterscheidungen zu treffen, die richtigerweise </div> <div class="para">hätten berücksichtigt werden sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page70">BGE 127 V 70</a> Erw. 5a, </div> <div class="para">126 II 404 Erw. 4a, 126 V 52 Erw. 3b, 365 Erw. 3, 473 </div> <div class="para">Erw. 5b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) <span class="artref">Art. 15 Abs. 3 UVG</span> räumt dem Bundesrat einen sehr </div> <div class="para">weiten Ermessensspielraum ein, indem er bestimmt, welche </div> <div class="para">Sonderfälle zu regeln sind, aber offen lässt, wie dies zu </div> <div class="para">geschehen hat. <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> fällt nicht offensichtlich </div> <div class="para">aus dem Kompetenzrahmen. Insbesondere ist das Anknüpfen </div> <div class="para">an das Arbeitsverhältnis, das vor dem Unfall bestanden </div> <div class="para">hat, auch im Sonderfall vereinbar mit dem vom Gesetzgeber </div> <div class="para">gewählten Konzept des Vorunfallverdienstes, auch als abstrakte </div> <div class="para">Berechnungsmethode bezeichnet (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-V-293%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page293">BGE 118 V 293</a> </div> <div class="para">Erw. 2e; Botschaft zum UVG, BBl 1976 III 167 und 189; Maurer, </div> <div class="para">Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 321 und </div> <div class="para">326; vgl. auch S. 333). </div> <div class="para">Unter dem Gesichtspunkt der rechtsgleichen Behandlung </div> <div class="para">fällt die Regelung der Taggeldberechnung bei Rückfällen in </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 23 Abs. 8 UVV</span> auf, die der konkreten Berechnungsmethode </div> <div class="para">folgt (Maurer, a.a.O., S. 321). Die Taggeldberechnung </div> <div class="para">ist auch hinsichtlich der Abänderungsfrist (<span class="artref">Art. 23 Abs. 7 </span></div> <div class="para">UVV) im Vergleich zu <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> mehr auf die Deckung </div> <div class="para">des tatsächlich entgangenen Verdienstes ausgerichtet </div> <div class="para">als die Rentenberechnung. Im vorliegenden Fall wird jedoch </div> <div class="para">- anders als in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-170%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page170">BGE 117 V 170</a> (Ungleichbehandlung von </div> <div class="para">Grund- und Rückfall hinsichtlich der Taggeldberechnung von </div> <div class="para">Saisonniers) oder RKUV 1990 Nr. U 114 S. 385 (Fehlen einer </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 23 Abs. 3 UVV</span> entsprechenden Sondernorm für die Rentenberechnung </div> <div class="para">bei unregelmässiger Erwerbstätigkeit oder </div> <div class="para">starken Lohnschwankungen) - nicht eine Ungleichbehandlung </div> <div class="para">geltend gemacht. Gegenteils wird die Gleichbehandlung von </div> <div class="para">Grundfall und Rückfall bei der Rentenberechnung in Frage </div> <div class="para">gestellt. Diese - und damit die unterschiedliche Behandlung </div> <div class="para">des Rückfalls bei der Taggeld- und der Rentenberechnung - </div> <div class="para">ist indessen mit Blick auf das seitens der Gesetzgebung </div> <div class="para">gewählte Konzept mit Vorunfalllohn (abstrakte Berechnungsmethode) </div> <div class="para">sowie den Umstand, dass die bei der analogen </div> <div class="para">Anwendung von <span class="artref">Art. 23 Abs. 8 UVV</span> - betreffend den versicherten </div> <div class="para">Verdienst für die Taggeldfestsetzung bei Rückfällen </div> <div class="para">- mögliche Verschlechterung bei Dauerleistungen stossender </div> <div class="para">wäre als bei vorübergehend entrichteten Taggeldleistungen, </div> <div class="para">nicht zu beanstanden. Der angefochtene Entscheid ist somit </div> <div class="para">im Rentenpunkt hinsichtlich des versicherten Verdienstes </div> <div class="para">aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Zu prüfen bleibt die Höhe des Jahresverdienstes, </div> <div class="para">welcher der Berechnung der Integritätsentschädigung zu </div> <div class="para">Grunde zu legen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Gemäss <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVG</span> wird die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls </div> <div class="para">kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen </div> <div class="para">Behandlung gewährt. Nach <span class="artref">Art. 25 Abs. 1 UVG</span> wird die </div> <div class="para">Integritätsentschädigung in Form einer Kapitalleistung gewährt. </div> <div class="para">Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des </div> <div class="para">versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird </div> <div class="para">entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft. </div> <div class="para">Der Anspruch auf Integritätsentschädigung besteht auch bei </div> <div class="para">Rückfällen und Spätfolgen (<span class="artref">Art. 11 UVV</span>; Frei, Die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes </div> <div class="para">über die Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1997, S. 21). </div> <div class="para">Dies gilt für Versicherte der SUVA (<span class="artref">Art. 118 Abs. 2 UVG</span>) </div> <div class="para">auch in Fällen, in denen sich der Unfall - wie hier - vor </div> <div class="para">dem Inkrafttreten des UVG (1. Januar 1984) ereignet hat, </div> <div class="para">sofern evolutives Geschehen über diesen Zeitpunkt hinaus </div> <div class="para">angehalten hat, sodass damals weder Erheblichkeit noch </div> <div class="para">Dauerhaftigkeit schlüssig feststellbar waren; in diesen </div> <div class="para">Fällen ist der Anspruch erst unter der Geltung des UVG </div> <div class="para">entstanden, weshalb eine Integritätsentschädigung in Frage </div> <div class="para">kommt (RKUV 1988 Nr. U 50 S. 284 f. Erw. 1b). Eine Integritätsentschädigung </div> <div class="para">wird in solchen Fällen u.a. ausgerichtet, </div> <div class="para">wenn der Schaden durch Rückfall oder Spätfolgen nach dem </div> <div class="para">1. Januar 1984 dauernd und erheblich (mindestens 5 %) zugenommen </div> <div class="para">hat; alsdann erfolgt eine Teilvergütung für die </div> <div class="para">Zunahme (RKUV 1988 Nr. U 50 S. 286 Erw. 2b). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Hinsichtlich der Basis der Integritätsentschädigung </div> <div class="para">fehlt es an einer <span class="artref">Art. 15 Abs. 3 UVG</span> entsprechenden Gesetzesbestimmung, </div> <div class="para">welche dem Bundesrat die Kompetenz einräumen </div> <div class="para">würde, Vorschriften über die Berechnung der Integritätsentschädigung </div> <div class="para">in Sonderfällen zu erlassen. Aus dem Fehlen </div> <div class="para">einer Regelung für die Integritätsentschädigungsberechnung </div> <div class="para">in <span class="artref">Art. 25 Abs. 1 UVG</span> bei Rückfällen und Spätfolgen ist </div> <div class="para">indessen nicht auf eine echte Gesetzeslücke zu schliessen, </div> <div class="para">indem eine unvermeidlich sich stellende Rechtsfrage nicht </div> <div class="para">beantwortet würde (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-8%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page11">BGE 125 V 11</a> f. Erw. 3 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Denn die Integritätsentschädigung wird nach <span class="artref">Art. 24 Abs. 1 </span></div> <div class="para">UVG für eine durch den Unfall verursachte dauernde erhebliche </div> <div class="para">Schädigung der Integrität gewährt. <span class="artref">Art. 36 Abs. 1 UVV</span> </div> <div class="para">hält sodann fest, dass ein Integritätsschaden als dauernd </div> <div class="para">gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens in </div> <div class="para">gleichem Umfang besteht; die Bestimmung ist gesetzmässig </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-29%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page36">BGE 124 V 36</a> ff. Erw. 4, 211 Erw. 4b). Diese Konzeption </div> <div class="para">der gesetzgebenden Organe zeigt, dass eine Revision der </div> <div class="para">Integritätsentschädigung gar nicht vorgesehen war und im </div> <div class="para">Gesetz denn auch nicht geregelt wurde. Da es sich bei Rückfällen </div> <div class="para">und Spätfolgen um besondere revisionsrechtliche Tatbestände </div> <div class="para">handelt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-V-293%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">BGE 118 V 297</a> Erw. 2d mit Hinweis), ist </div> <div class="para">es folgerichtig, dass auch hiefür im Gesetz keine Regelung </div> <div class="para">getroffen wurde. In den vorstehend (Erw. 4a hievor) umschriebenen </div> <div class="para">Konstellationen ist ein Anspruch auf eine </div> <div class="para">Integritätsentschädigung bei Rückfällen und Spätfolgen </div> <div class="para">anzunehmen, wenn Erheblichkeit und Dauerhaftigkeit des </div> <div class="para">Integritätsschadens bei Festsetzung der Invalidenrente oder </div> <div class="para">Abschluss der ärztlichen Behandlung nicht erkennbar waren. </div> <div class="para">Für die Berechnung der Integritätsentschädigung in derartigen </div> <div class="para">Fällen ist vom Wortlaut von <span class="artref">Art. 25 Abs. 1 UVG</span> auszugehen, </div> <div class="para">der für die Auslegung in erster Linie massgebend </div> <div class="para">ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=02.12.2001&amp;to_date=21.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-II-71%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page80">BGE 126 II 80</a> Erw. 6d, 126 III 104 Erw. 2c, 126 V 58 </div> <div class="para">Erw. 3, 105 Erw. 3, je mit Hinweisen). Entsprechend den </div> <div class="para">Ausführungen der SUVA ist daher bei Rückfällen und Spätfolgen </div> <div class="para">von Unfällen, die sich unter der Herrschaft des </div> <div class="para">KUVG, welches das Institut der Integritätsentschädigung </div> <div class="para">nicht kannte, ereignet haben, auf den höchstversicherten </div> <div class="para">Verdienst bei Inkrafttreten des UVG (am 1. Januar 1984) </div> <div class="para">abzustellen, der damals Fr. 69'600.- betrug (vgl. auch </div> <div class="para">Frei, a.a.O, S. 136). Eine Verzinsung der auf dieser Grundlage </div> <div class="para">berechneten Integritätsentschädigung im Sinne eines </div> <div class="para">Ausgleichszinses ab 1. Januar 1984, in Weiterführung von </div> <div class="para">BGE 113 V 48 betreffend Fälle, in denen die Integritätsentschädigung </div> <div class="para">entgegen <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVG</span> ausnahmsweise später </div> <div class="para">als die Invalidenrente festgesetzt werden kann, fällt nicht </div> <div class="para">in Betracht, da vorliegend die Integritätsentschädigung für </div> <div class="para">den Rückfall nicht in einem späteren Zeitpunkt verfügt </div> <div class="para">wurde als die Invalidenrente für den Rückfall. Ebenso wenig </div> <div class="para">gefolgt werden kann schliesslich dem Vorschlag von Maurer </div> <div class="para">(a.a.O., S. 419), wonach für die Bestimmung des Höchstbetrages </div> <div class="para">des versicherten Jahresverdienstes bei Spätfolgen </div> <div class="para">(und wohl auch Rückfällen) analog zu <span class="artref">Art. 24 Abs. 2 UVV</span> auf </div> <div class="para">den Höchstbetrag abgestellt werden sollte, der bei Auftreten </div> <div class="para">der Spätfolge gilt. Denn auch diese Lösung, mit welcher </div> <div class="para">der Teuerung im Zeitraum zwischen dem Unfall und dem Auftreten </div> <div class="para">der Spätfolge Rechnung getragen werden soll, findet </div> <div class="para">in Gesetz und Verordnung keine Grundlage. Zwar ist nicht zu </div> <div class="para">verkennen, dass ein Abstellen auf den höchstversicherten </div> <div class="para">Verdienst bei Inkrafttreten des UVG am 1. Januar 1984 in </div> <div class="para">Fällen wie dem vorliegenden zu unbefriedigenden Resultaten </div> <div class="para">führt. Es ist indessen nicht Sache des Gerichts, sondern </div> <div class="para">obläge dem Gesetzgeber, eine angemessene Lösung zu finden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- Aufgrund von <span class="artref">Art. 134 OG</span> werden für das letztinstanzliche </div> <div class="para">Verfahren keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird </div> <div class="para">der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des </div> <div class="para">Kantons Zürich vom 25. Oktober 1999 dahin abgeändert, </div> <div class="para">dass die SUVA verpflichtet wird, dem Beschwerdegegner </div> <div class="para">ab 1. Mai 1996 eine Invalidenrente von 50 % auf der </div> <div class="para">Grundlage eines versicherten Jahresverdienstes von </div> <div class="para">Fr. 63'926.- sowie eine auf einem versicherten Jahresverdienst </div> <div class="para">von Fr. 69'600.- basierende Integritätsentschädigung </div> <div class="para">von 5 % zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wird </div> <div class="para">über eine Neuverlegung der Parteikosten für das kantonale </div> <div class="para">Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen </div> <div class="para">Prozesses zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 10. Dezember 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der I. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>